Abstimmung der Uno: „USA“ sollen „Jerusalem-Entscheidung“ zurücknehmen – – WENN „ZIONISMUS“ der (trojanisches PFERD) TÄTER ist

Kurzmitteilung

siehe  auch ISRAEL-JERUSALEM-Trump-Netanyahu

****************

****************

http://www.spiegel.de/politik/ausland/uno-usa-sollen-jerusalem-entscheidung-von-donald-trump-zuruecknehmen-a-1184581.html

Abstimmung der Uno
USA sollen Jerusalem-Entscheidung zurücknehmen

Donald Trump hat für viel Kritik gesorgt, als er Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannte. Die Uno-Vollversammlung hat den US-Präsidenten nun aufgefordert, diese Entscheidung zu widerrufen.

Uno-Vollversammlung in New York

DPA

Uno-Vollversammlung in New York

Die US-Regierung soll nach einem Beschluss der Uno-Vollversammlung die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt zurücknehmen. Die entsprechende nicht bindende Resolution wurde mehrheitlich angenommen. 128 Nationen stimmten dafür, neun dagegen, 35 Mitglieder enthielten sich. 21 Nationen waren nicht anwesend.

In der Resolution wird „tiefes Bedauern“ über „jüngste Entscheidungen im Hinblick auf den Status Jerusalems“ ausgedrückt. Wörtlich erwähnt wird die Entscheidung Donald Trumps von Anfang Dezember nicht. Zudem heißt es, dass der endgültige Status der Stadt durch Verhandlungen in Einklang mit einschlägigen Uno-Resolutionen verhandelt werden müsse.

Ein Sprecher des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas nannte die Abstimmung einen „Sieg für Palästina“. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte, die internationale Gemeinschaft habe gezeigt, dass „Würde und Souveränität nicht zum Verkauf stehen“. Zuvor hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ähnliche Worte direkt an Trump gerichtet.

Das Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu teilte mit, die Regierung weise die Entscheidung zurück. Israel freue sich aber gleichzeitig über die „hohe Anzahl an Ländern, die nicht dafür gestimmt haben“. Zuvor hatte Netanyahu die Uno ein „Lügenhaus“ genannt.

Trump hatte den Uno-Mitgliedern noch kurz vor der Versammlung offen gedroht. Für die Nationen, die für die Resolution stimmen würden, würden die USA die Hilfszahlungen einstellen. Er warf den Unterstützern der Resolution vor, sich gegenüber den Vereinigten Staaten undankbar zu verhalten. (Lesen Sie hier einen Kommentar zu dem Thema).

Sehen Sie im Video: Trump setzt Uno unter Druck

Gegen den Resolutionsentwurf hatten die USA bereits im Sicherheitsrat ihr Veto eingelegt. Die übrigen 14 Nationen des Rats hatten schon dort dafür gestimmt. Daraufhin brachten Kritiker den Entwurf in die Vollversammlung ein, die 193 Mitglieder hat. Dort gibt es kein Vetorecht, aufgrund der klaren Mehrheit konnten die USA die Resolution also nicht mehr verhindern. Und auch wenn diese nicht bindend ist, hat sie eine wichtige symbolische Wirkung. Auch Deutschland stimmte dafür.

Trumps Schritt hatte schnell für internationale Kritik gesorgt. Er stellte einen Tabubruch in der Geschichte der US-Außenpolitik dar und hat die Furcht vor einem neuen Flächenbrand im Nahen Osten ausgelöst: Der Status von Jerusalem ist einer der größten Streitpunkte im Nahostkonflikt.

Israel hatte 1967 während des Sechstagekriegs unter anderem den arabisch geprägten Ostteil der Stadt erobert und später annektiert (Hier erfahren Sie mehr über den Krieg, der alles veränderte). Der jüdische Staat beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. Dieser Anspruch wird international nicht anerkannt. Die Palästinenser sehen in Ostjerusalem ihre künftige Hauptstadt. (Lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen).

aev/Reuters/dpa

************************************************************************

„Die WELT“ – was kann dieser SCHMIERIGE FETZEN noch AUSSER HETZEN

PFUI PFUI PFUI<<<Die MEINUNG der „WELT“ ist BESCHÄMEND – „PRO-ZIONISMUS“ – „PRO-NETANYAHU-KORRUPTION“ GEGEN die INTERESSEN der gläubigen JUDEN – TÄTER ist der ZIONISMUSOPFER sind DIE PALÄSTINENSERJUDEN und DEUTSCHE werden für GREUEL-TATEN an die PALÄSTINENSER BENUTZT>>>

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article171876088/UN-Resolution-Deutschlands-Stimme-gegen-Jerusalem-ist-beschaemend.html

Meinung

UN-Resolution

Deutschlands  Stimme gegen Jerusalem ist beschämend

Von Mathias Döpfner | | Lesedauer: 3 Minuten
Kombo UNO Döpfner
Mathias Döpfner kritisiert die UN-Resolution gegen Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels

Quelle: Andreas H. Bitesnich; AFP

US-Präsident Trumps Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels ist in der UN abgeschmettert worden. Mit Zustimmung der Deutschen. Wie konnte es zu diesem Prinzipienbruch kommen?

Wenn man die Geschichte der letzten 100 Jahre – kreisend um das Schlüsselereignis, den Holocaust – etwas (aber nur unwesentlich) vereinfacht, dann gibt es ein Tätervolk, die Deutschen, ein Opfervolk, die Israelis, und eine Gemeinschaft der Retter, die Alliierten. Die Deutschen haben die Ermordung von sechs Millionen Juden organisiert und „durchgeführt“.

Als Refugium vor geschichtlichen Wiederholungen entstand der Staat Israel. Und ohne die Amerikaner und die Alliierten wäre Hitlers Völkermord nicht beendet und der Neuanfang Deutschlands in Freiheit nicht ermöglicht worden.

Ausgerechnet den Amerikanern verdanken die Täter die Verteidigung (durch die Luftbrücke) und Renaissance (durch die Ermöglichung der Wiedervereinigung) ihrer alten und neuen Hauptstadt Berlin.

Da wirkt es schon dreist, dass ausgerechnet die Deutschen im Mainstream der Kritikbewegung schwimmen, die Trumps Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels nun auch in Form einer UN-Resolution verdammt. Es hätte gute Gründe gegeben, die Entscheidung ausgerechnet für Berlin – ein Symbol der Hybris der Mörder – als deutsche Hauptstadt im Ausland zu kritisieren (ich war dennoch immer vehement dafür). Es gibt indes keinen guten Grund, gegen den seit 22 Jahren überfälligen Vollzug der amerikanischen Kongressentscheidung zu sein, den Beschluss der souveränen Demokratie Israels für seine Hauptstadt zu respektieren.

Nur weil Trump die Entscheidung getroffen hat? Das wäre unsinnig. Es kommt immer wieder vor, dass die falsche Person das Richtige tut.

Weil es die Palästinenser und die muslimischen Nachbarländer provoziert? Nicht sonderlich plausibel. Die Jahrzehnte währende Politik des Lavierens hat in der Region weder Frieden noch Stabilität gebracht. Es ist ein Gebot der Vernunft, es nach dieser Serie der Misserfolge zur Abwechslung einmal anders zu versuchen: mit einer bisher nie da gewesenen Politik der Stärke und der Geschlossenheit des Westens. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies die totalitären Regime der Region beeindruckt und zu einer Lösung bringt, ist höher als das Appeasement der EU.

Bleibt noch das Argument, eine Zweistaatenlösung würde so unmöglich. Das ist besonderer Unfug. Warum sollte eine solche Lösung nicht aus einer solidarischen Position der westlichen Werteallianz eher und erfolgreicher geschmiedet werden als in einem Szenario, in dem die Nachbarn Israels die Freunde ihres Erzfeindes stets erfolgreich spalten können?

Die Botschaft der Geschlossenheit wäre stark: Wir stehen zur Hauptstadt eines anerkannten Staates, der zudem der einzige demokratische Brückenkopf in einer nicht demokratischen Region ist. Künftige Kompromisse begönnen so auf einer kraftvollen Basis. Und statt diplomatischer Krokodilstränen könnte endlich echte Empathie für die missliche Lage der Palästinenser entwickelt werden.

Die Argumente gegen die Entscheidung sind allesamt an den Haaren herbeigezogen. Und dass nun ausgerechnet Deutschland diese Resolution der UN unterstützt, ist ein Paradigmenwechsel. (Gibt es eigentlich irgendetwas Sinnvolles oder Wertstiftendes, das die Steuergeld verschwendenden UN in den letzten Jahren initiiert und bewirkt haben?)

In der Vergangenheit hat sich Deutschland in der berechenbar antiisraelischen Weltorganisation zumindest immer enthalten, wenn es um unsere Freunde ging, deren Existenzrecht angeblich deutsche Staatsraison ist.

Jetzt erteilen wir – während auf deutschen Straßen der Antisemitismus sein immer aggressiveres Gesicht zeigt – ausgerechnet in israelischen Hauptstadtfragen Lektionen. Aber wenn Prinzipienlosigkeit zum Prinzip wird, dann muss man sich auch darüber nicht mehr wundern. Nur ein wenig schämen.

Mathias Döpfner ist CEO der Axel Springer SE, zu der auch die WELT gehört.

Teilen Sie die Meinung des Autors?   JA    NEIN

*****************************************************************************

<<<Mit „ZIONISMUS“ und „D. TRUMP“ noch mehr PROVOKATION und ESKALATION>>>

http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-neue-bahnstation-in-jerusalem-wird-nach-donald-trump-benannt-a-1185166.html

Neue Bahnstation in Jerusalem

Nächste Haltestelle: Donald John Trump

Israel will eine Bahnstation nahe der Klagemauer von Jerusalem bauen – und die Haltestelle nach US-Präsident Trump benennen. Das Prestigeprojekt birgt sicherheitspolitisches Risiko.

Donald Trump

AP

Donald Trump

Israel baut eine neue Bahnstrecke, die Tel Aviv mit Jerusalem verbinden soll – in nur 28 Minuten. Nun wurde bekannt, dass das Prestigeprojekt verlängert und eine weitere Haltestelle nahe der Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem gebaut werden soll. Transportminister Israel Katz hat auch den Namen bekannt gegeben: „Donald John Trump Station“.

Man danke dem US-Präsidenten damit „für seine mutige und historische Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anzuerkennen“, sagte er. Der Beschluss hat in den Palästinensergebieten und der arabischen Welt Unruhen ausgelöst. Im Oktober hatte Katz bereits eine riesige Tunnelbohrmaschine in Tel Aviv nach der Uno-Botschafterin der USA, Nikki Haley, benannt. Er begründete dies mit Haleys Einsatz für Israel in den Vereinten Nationen.

Konflikte programmiert

Die geplante Verlängerung der Bahnstrecke bis nahe an die Klagemauer sei „das wichtigste nationale Projekt, das gegenwärtig vom Transportministerium vorangetrieben wird“, sagte Katz.

Mit der Einweihung der Trump-Station wird in bis zu fünf Jahren gerechnet – der palästinensische Widerstand gegen das Projekt dürfte groß sein. Die Klagemauer ist die am häufigsten besuchte Stätte in Israel. Rund elf Millionen Juden und Touristen aus aller Welt kommen jährlich zu der Mauer am Fuße des Tempelbergs. Israelis und Palästinenser streiten seit Jahrzehnten um die religiöse Stätte.

Die Bahnstrecke von Tel Aviv nach Jerusalem, deren Bau umgerechnet rund 1,7 Milliarden Euro kostet, solle Ende März 2018 fertig sein. Die Verlängerung bis zur Klagemauer solle auch durch einen drei Kilometer langen Tunnel führen und Haltestellen in mehr als 50 Metern Tiefe haben. Die Kosten der Verlängerung werden auf umgerechnet 600 Millionen Euro geschätzt.

dop/dpa

*****************************************************************************

Jerusalem-Debatte
Trumps Rede lässt Israelis kalt

Weltweit demonstrieren Muslime gegen die Entscheidung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Doch im Land selbst ist das vielen Menschen egal. Sie bewegt etwas anderes.

Aus Tel Aviv und Jerusalem berichtet Thore Schröder

Protest gegen Netanyahu in Tel Aviv

AFP

Protest gegen Netanyahu in Tel Aviv

Wenig Zeit? Am Textende gibt’s eine Zusammenfassung.


Am dritten Tag des Zorns gingen auch in Tel Aviv Menschen in Scharen auf die Straßen. Ganze Familien, Junge und Alte marschierten am Samstagabend nach dem Ende des Schabbats über den Rothschild-Boulevard bis zum Platz vor dem Nationaltheater. Zehntausende Menschen vereint in Zorn und Empörung, bei einer Großkundgebung, wie Israel sie in den vergangenen Jahren selten gesehen hat.

Einzig: Hier ging es nicht um die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Hier ging es nicht um die Gefühle von Millionen Arabern und Muslimen, oder gar die Angst vor einer neuen Intifada, zu der die Terrororganisation Hamas aufgehetzt hatte. Und hier ging es nicht um Frieden. In Tel Aviv ging es um Innenpolitik.

Beim „Marsch der Schande“ protestierten die Menschen gegen ihren „Crime Minister“. Sie schimpften über die angebliche Korruption von Premier Benjamin Netanyahu und seine Versuche, die Ermittlungen der Polizei durch neue Gesetze zu stoppen. „Wir werden so lange weitermachen, bis das aufhört“, sagte ein Demonstrant, der seine kleine Tochter auf den Schultern trug. „Im Gegensatz zu dieser Erklärung in Washington ist das hier relevant für uns“, hieß es von einem der Organisatoren.

Die Hauptstadt Jerusalem ist ein Faktum

„Den meisten Israelis war Trumps Erklärung ziemlich egal“, sagt Avi Shilon im Gespräch mit dem SPIEGEL. Der Politikwissenschaftler hat Biografien über David Ben-Gurion und Menachem Begin geschrieben, gerade ist sein neues Buch über den Niedergang der israelischen Friedensbewegung auf Hebräisch erschienen. Shilon sagt über die Haltung seiner Landsleute: „Es gab eine gewisse Anspannung, was passieren würde nach der Rede, aber als es dann relativ ruhig blieb, hat das Interesse nachgelassen.“ Dass die Entscheidung den Friedensprozess torpedieren könnte, ist in Israel kein Thema, weil Frieden insgesamt kein Thema ist.

„Während der Zweiten Intifada haben die Menschen festgestellt, dass die Dinge komplizierter sind, als sie dachten, dass es nicht bloß um die Aufteilung des Landes geht, sondern um religiöse Überzeugungen und Mythen“, sagt Shilon. Diese Stimmung hat sich seit der Räumung des Gazastreifens 2005 und dem anschließenden Raketenbeschuss von dort noch verfestigt. „Mittlerweile sind den Menschen andere Dinge wichtiger, etwa soziale Missstände oder eben die Korruption„, so Shilon.

Dazu kommt: Für die meisten Israelis ist die Hauptstadt Jerusalem keine politische oder religiöse Frage sondern einfach ein Faktum, schließlich sind seit der Staatsgründung die wesentlichen Institutionen des Staates im Westen der Stadt untergebracht.

Für die national-religiösen Israelis war die Fernseherklärung trotzdem ein großer Schritt. Als die Stadtverwaltung am vergangenen Mittwoch nach Trumps Rede die US-amerikanische und die israelische Flagge auf die Altstadtmauer projizierte, jubelte Mordechai Taub: Er lebt in der Jerusalemer Siedlung Ma’ale Hazeitim, neben dem arabischen Viertel Ras al-Amud. Von den Hausdächern dort blickt man auf die Ostmauer der Altstadt, die al-Aqsa-Moschee und den Felsendom. Wenn Jerusalem irgendwann geteilt werden würde, läge Mordechai Taubs Zuhause in Palästina.

Die Gewalt hält sich bislang in Grenzen

Der Dank der gläubigen Juden ist dem US-Präsidenten daher gewiss. Nach Trumps Erklärung haben 250 bekannte Rabbiner einen Brief an ihn geschickt: „Wir sind sicher, dass Sie in die Geschichte des jüdischen Volks eingehen als jemand, der furchtlos an der Spitze stand.“ Auch unter den Strenggläubigen ist die Stimmung fröhlich, erzählt Tzipi Yarom, Journalistin bei der ultra-orthodoxen Zeitung „Hamischpacha“. „Dabei kommt Jerusalem schon dreimal am Tag in unseren Gebeten vor, es ist ohnehin unsere jüdische Hauptstadt.“

Die Freude ist seit der Erklärung kaum getrübt worden. Die Gewalt hält sich bisher in Grenzen. Israels größte Sorge nach dem muslimischen Freitagsgebet schien zu sein, dass die Gläubigen ihren Protest vom Tempelberg aus vor die Kameras der Weltpresse am Damaskus-Tor tragen könnten. Entsprechend rücksichtslos stoppten die Sicherheitskräfte den Protestzug in der Jerusalemer Altstadt.

Demonstrationen fanden bisher vor allem in Ost-Jerusalem, dem Westjordanland und dem Gazastreifen statt, nur vereinzelt auch in Israel selbst. Im Norden Israels, wo viele der 1,7 Millionen arabischen Staatsbürger – sie stellen damit etwa ein Fünftel der Bevölkerung – leben, blockierten Demonstranten eine Kreuzung und warfen Steine auf vorbeifahrende Fahrzeuge.

Arabische Knesset-Abgeordnete verglichen die Trump-Rede mit der Balfour-Erklärung von vor hundert Jahren, in der Großbritannien den Juden die Errichtung einer nationalen Heimstätte zugesichert hatte. Die Ursünde in den Augen der Palästinenser.

Der arabische Abgeordnete Zuheir Bahloul von der Arbeitspartei, der größten Oppositionspartei in der Knesset, differenzierte: „Israel hat das Recht auf eine Hauptstadt in West-Jerusalem, aber die Palästinenser haben auch das Recht auf einen eigenen Staat mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem.“ Damit widersprach er seinem eigenen Parteichef. Avi Gabbay, seit Sommer Chef der Arbeitspartei, sagte nämlich: „Das vereinte Jerusalem ist wichtiger als Frieden, denn es ist das Symbol des israelischen Volkes.“ Früher hätte es nach dieser Aussage einen Aufschrei gegeben, doch diese Zeiten sind in Israel lange vorbei.


Zusammengefasst: In Israel begrüßen Unterstützer und Anhänger der Regierung unisono die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt. Dass die Entscheidung den Friedensprozess mit den Palästinensern torpedieren könnte, ist in Israel kein Thema, weil Frieden insgesamt kein Thema ist. Stattdessen erzürnen viele Menschen die Korruptionsvorwürfe rund um Ministerpräsident Benjamin Netanyahu.

 ***

********************************************************************************

h?v=uhI8paDedqE

Deutscher Jude kritisiert Israel/Zionismus

**********************************************************************

?v=ho7FK0xpJdk

Nie wieder ZIONISMUS

*****************************************************************************

Jews Against Zionism (Juden gegen den Zionismus)

https://www.youtube.com/watch?v=t1kGgWyQTKI

*******************************************************************************

Ultraorthodoxe Juden gegen den Zionismus

*******************************************************************************

 A rabbi tells the truth about ISRAEL

.com/watch?v=99GX56y2BS4

***************************************************************************
„THE DEEN-SHOW“ – „Miko Peled“ – Rabbi Weiss
.com/watch?v=0pACH1OP0_U

**************************************************************************
Existence of Israel contrary to Torah
.com/watch?v=WuAy2xkeniY

********************************************************************
DIE WELT“ ZEIGT sich WIEDER MAL als HETZ-WERKZEUG für WEN???!!! – „PRO-ISRAEL“ – GEGEN PALÄSTINA
**************************************************************************

Meinung

Geplante Botschaftsverlegung
Die UN-Resolution zu Jerusalem ist eine Farce

Von Richard Herzinger | | Lesedauer: 6 Minuten
UN-Vollversammlung stimmt für Jerusalem-Resolution

 

AUTOPLAY

 

128 der 193 Länder, darunter auch Deutschland, stimmten für die entsprechende Resolution, ein zweiseitiges Papier. Neun Länder, darunter die USA, Israel und vier Inselstaaten, stimmten dagegen.

Quelle: N24/ Raphael Knop

Die Vollversammlung in New York stellt die USA für Positionen an den Pranger, die sie nicht vertreten. Das obskure Ritual verdeckt die wahren Konfliktlinien im Nahen Osten. Am Ende des Theaters könnten die Palästinenser die größten Verlierer sein.

Die mit 128 Ja-Stimmen gegen neun Nein-Voten und 35 Enthaltungen angenommene Resolution der UN-Vollversammlung, in der „tiefes Bedauern“ über die Ankündigung der USA ausgedrückt wird, ihre Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, ist in mehrfacher Hinsicht eine Farce.

Zunächst einmal ist es das gute Recht eines souveränen Staates wie den USA, den Standort ihrer diplomatischen Vertretung in einem befreundeten Land frei zu wählen. Zumal mit dem diesbezüglichen Beschluss der Trump-Regierung keinerlei Veränderung der amerikanischen Position zum völkerrechtlichen Status Jerusalems verbunden ist.

Der Beschluss, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, wurde vom US-Kongress bereits 1995 gefasst. Die seither amtierenden Präsidenten haben lediglich den Vollzug aus politischen Opportunitätsgründen immer wieder verschoben. Trumps Ankündigung, damit nun ernst machen zu wollen, verband er keineswegs damit, Jerusalem als Ganzes als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Vielmehr betonte er ausdrücklich, die Möglichkeit bleibe offen, dass Ost-Jerusalem im Falle eines Friedens zwischen Israel und den Palästinensern die Hauptstadt  eines palästinensischen Staates werden wird. Dies ist seit jeher die Position Washingtons gewesen, und daran hat sich nichts geändert. Und dass nach einem Friedensschluss zumindest West-Jerusalem die Hauptstadt Israels bleiben wird, steht ohnehin außer Frage.

Einfluss der Europäer geht gen Null

Die in der UN-Resolution ausgesprochene Mahnung, es sollten keine einseitigen Veränderungen des völkerrechtlichen Status Jerusalems betrieben und der endgültige Status der Stadt müsse vielmehr durch Verhandlungen in Einklang mit einschlägigen UN-Resolutionen festgelegt werden, ist somit überflüssig. Denn eben diesen Standpunkt vertreten nach wie vor auch die USA. Überdies steht noch in den Sternen, wann die von Trump angekündigte Botschaftsverlegung überhaupt stattfinden wird. US-Außenminister Rex Tillerson hatte bereits unmittelbar nach Trumps Ankündigung angedeutet, dass damit nicht vor 2019 zu rechnen ist.

Einstweilen hat Trumps Jerusalem-Verkündigung weniger praktisch-politischen als vielmehr den symbolischen Wert, nach den Jahren des spannungsreichen amerikanisch-israelischen Verhältnisses unter der Präsidentschaft Barack Obamas ein kräftiges Signal auszusenden, dass die USA mit Überzeugung und Leidenschaft zu Israel stehen. Innenpolitisch war sie für Trump zudem eine wohlfeile Gelegenheit, von den Untersuchungen über seine Russland-Verstrickung abzulenken und seinen Wählern die Botschaft zu vermitteln, dass er seine vor der Wahl gegebenen Versprechen halte.

Namentlich für die Europäer, die – darunter auch Deutschland – für die Resolution gestimmt haben, hat das rituelle Bekenntnis zur Zwei-Staaten-Lösung, und in diesem Zusammenhang zum Offenhalten des endgültigen Status Jerusalems, jedoch eine Art identitätsstiftende Bedeutung. Indem sie jede potenzielle Abweichung von diesem Dogma vorauseilend aufs schärfste geißeln, verschleiern die Europäer, dass ihr Einfluss auf die Entwicklungen im Nahen Osten mittlerweile gegen Null tendiert – ja, dass sie gar nicht mehr so recht zu verstehen scheinen, was dort tatsächlich vor sich geht.

Warum bleibt es so auffällig ruhig?

Wüssten sie es, hätten sie nach Trumps Jerusalem-Entscheidung nicht apokalyptische Szenarien von blutigen Unruhen und Aufständen in Palästina wie der ganzen arabischen Welt als Folge davon an die Wand projiziert. Von derartigen tumultarischen Reaktionen kann in der Wirklichkeit jedoch nicht einmal ansatzweise die Rede sein.

Warum aber bleibt es in Palästina und auf der legendären „arabischen Straße“ insgesamt so auffällig ruhig? Hier kommen wir zum nächsten farcenhaften Aspekt der UN-Resolution gegen Trumps Jerusalem-Beschluss. Obwohl sie offiziell lautstark dagegen protestieren, sind namentlich Saudi-Arabien und die anderen sunnitischen Golfstaaten in keiner Weise an einer Verschärfung des Konflikts mit Israel interessiert. Ganz im Gegenteil, sie würden sich das leidige Palästina-Problem gerne möglichst bald von Hals schaffen, damit es der von ihnen angestrebten strategischen Allianz mit Israel gegen ihren tatsächlichen Erzfeind Iran nicht mehr im Wege steht.

Zu diesem Zweck soll der neue starke Mann Saudi-Arabiens, Kronprinz Muhammad bin Salman (kurz „MBS“ genannt) Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bei dessen Besuch in Riad im November klar gemacht haben, dass dieser einen möglichen US-Friedensplan zu akzeptieren habe, auch wenn der die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels ebenso vorsehen würde wie den Verbleib des Großteils jüdischer Siedlungen im Westjordanland.

Die potenziell größten Verlierer sind die Palästinenser

Auch soll MBS dem Palästinenserpräsidenten regelrecht befohlen haben, jegliche Verbindung zum Iran zu unterlassen – eine Sorge, die die Saudis umtreibt, seit die Fatah von Abbas eine Annäherung an die proiranische Hamas mit dem Ziel einer palästinensischen Einheitsregierung proklamiert hat.

Ob nun mit Trump sogar direkt abgesprochen oder nicht, der jüngste Schritt des US-Präsidenten liegt daher in Wahrheit durchaus auf der Linie der Saudis und findet insgeheim gar ihren Beifall. Hilft er doch, Abbas schon einmal darauf einzustimmen, dass er einen eventuellen Friedensschluss nicht mehr an der Jerusalem-Frage wird scheitern lassen dürfen.

Das absurde Theater um die Jerusalem-Resolution der UN lenkt davon ab, dass die potenziell größten Verlierer im großen Nahost-Spiel die Palästinenser sind. Die zentrale und explosive Konfliktlinie in der Region ist nun der Kampf zwischen den sunnitischen arabischen Mächten um Saudi-Arabien einerseits und der Islamischen Republik Iran andererseits um die regionale Vorherrschaft.

Der Einfluss der USA schwindet

Ohne die Rückendeckung der arabischen Mächte aber können es sich Abbas und die Palästinensische Autonomiebehörde nicht leisten, Aufruhr vom Zaun zu brechen, geschweige denn, dass sie einen solchen kontrollieren könnten. Die proiranische Hamas sieht sich – wie der Iran – durch Trumps Erklärung zwar in ihrer antiamerikanischen und antiisraelischen Propaganda bestätigt, eine militärische Konfrontation mit Israel wird sie jedoch nicht riskieren. Erdogans Türkei wiederum, die hinter der Hamas steht, kann Israel womöglich durch neue feindselige Schikanen ärgern, ein maßgeblicher Spieler in diesem Konflikt ist sie jedoch nicht.

Trotz der für sie demütigenden Abstimmungsniederlage in den UN sind die USA im Nahen Osten keineswegs so isoliert, wie es die palästinensischen Führer, aber auch die europäischen Regierungen gerne hinstellen — für die das Votum in New York eine willkommene Gelegenheit war, ihre Distanz zu Trump zu unterstreichen. Dass die Vereinigten Staaten diese Niederlage erlitten haben, demonstriert jedoch, dass ihr weltpolitischer Einfluss insgesamt im Schwinden begriffen ist. Und ihnen das mittels der Jerusalem-Resolution einmal exemplarisch zu demonstrieren, dürften alle Beteiligten genossen haben — die arabischen Führer ebenso wie die europäischen Regierungen, von gegnerischen Mächten wie Russland und China ganz zu schweigen.

Donald Trumps wütende Drohung, Staaten zu sanktionieren, die für die Resolution stimmen, gibt dieser Genugtuung eher noch zusätzliche Nahrung. Denn die faktische Unmöglichkeit, 128 Staaten zu bestrafen, befestigt den Eindruck, dass die Macht  der USA immer weniger durch tatsächliche Handlungsoptionen gedeckt ist. Mit seinen erratischen Drohgebärden desavouiert Trump die USA, die als weltpolitische Führungsmacht dringender denn je gebraucht würden, indem er sie mit der Aura des Maulheldentums umgibt.

Teilen Sie die Meinung des Autors?
*******************************************

„AUFRUF ZUR MASSEN-IMPFUNG“ – „Europäische Impfwoche“ vom „24. bis 30. April“ / „Gebärmutterhals-Krebs“ und die „HPV“- IMPFUNG“ / „Todesfälle nach Sechsfachimpfung“ – „HEXAVAC“ / „VAXXED“ – „Tour-Daten“ 2017 in Deutschland / Impf-Umschulung – „Dr. Suzanne Humphries“ / „Die Impf-Entscheidung“ – „Dr. Friedrich Graf“ / „Trump“ und die „FDA“ / DEMO – „STOPP“ für „MONSANTO-BAYER“ am 28. April 2017 in „Bonn“ und 29. April in „Berlin“

Kurzmitteilung

IMPFEN ATTACKIERT das IMMUNSYSTEM  – somit wird die „Natürliche KörperABWEHR“ („MagenDarmTrakt“ – siehe auch Die GAPSDiät von Dr. „Natasha Campbell-McBride“ ) angegriffen oder ganz zerstört

>>>“Europäischen Impfwoche vom 24. bis 30. April 2017″<<<

WENN POLITIKER nicht im SINNE der KINDER   HANDELN , um SCHADEN von KINDERN abzuwenden , dann frage ich mich, wie soll man mit sowas verfahren???!!!

Wie kann es sein das POLITIKER die keine AHNUNG zu einem best. Gebiet z.B. wie das IMPFEN haben, es WAGEN darüber eine Entscheidung oder Empfehlung auszusprechen???!!!„Verantwortungslos – SCHmierig – SCHMIDT“  („MERKEL“ usw…)   –   „PRO-MONSANTO-GLYPHOSAT“-  „GEN-MANIPULATION“ (Bt11- MON810-MAIS1507) ABSTIMMUNG am  „27 März 2017“ – „IMPFSTOFFE aus FRANKENSTEINs-MANIPULATIONs-LABORATORIUM“ (?GLYPHOSAT im IMPFSTOFF?)   –  Prostituierte der Pharma-Industrie oder auch inkompetente Handlanger (das betrifft wahrscheinlich 99% bis 100 % der POLITIKER) – hat dieser „SCHMIDT“ oder „GRÖHE“ schon mal den Film „VAXXED“ angesehen (können diese dazu überhaupt Stellung beziehen  – so wie sich auch der gesamte MAIN-STREAM dem THEMA nicht stellt)  –  SIE sollen ENDLICH mal BEWEISE LIEFERN dass IMPFEN nicht SCHADET (denn das ist es, was es bewirkt)

********************************************************************************

Schwere Risiken bei Pandemrix und Gardasil (WDR Westpol)

„Glaxo-Smith-Kline“ – ?“SCHWEINE-GRIPPE“? –  Pandemrix und die FOLGEN: Narkolepsie (SCHLAF-Krankheit)
?“HPV-IMPFUNG“? – „Gardasil“  – „Nerven-Entzündung“ – GELÄHMT – (bischen das Leben zerstört?!) –  ab Minuten 5:15 –  2008 kritisierten Wissenschaftler die unzureichende Studienlage (siehe auch „Angelika Müller“ – „UNGEimpfte Kinder sind GESÜNDER“)

********************************************************************************
Mädchen und junge Frauen sind für die mafiöse PHARMA-INDUSTRIE nur „Versuchs-Kaninchen“

Sind Impfungen gegen Papillomaviren sinnvoll? – VOX POP – ARTE

„GARDASIL“ – „SANOFI PASTEUR MSD“

Die korrupte und bösartigkriminelle Pharma-Industrie steckt  mit einer INTRANSPARENTEN     „European-Medicines-Agency“ (EMA)  unter einer DECKEMeinungen der Experten spielten keine Rollekritische Stimmen wurden nicht berücksichtigt  –  ab Minuten 3:25 „Peter Getzsche“: „es werden erhebliche Bedenken geäussert“ – „Pharma-Unternehmen“ versuchen alles zu tun um unerwünschte Neben-Wirkungen (z.B. POTS Syndrom) zu verheimlichen
Dänemark – wieso häufen sich speziell in Dänemark Fälle von Gebärmutterhalskrebs??? – <<<Könnte es sein dass mit MONSANTOverseuchteGlyphosatTampons“ bzw. Binden hier mit eine Rolle spielen???>>>

*******************************************************************************

 

<<<<„Wenn man auf einem Gebiet nur „Halb-Wissen“ – „Un-Wissen“ oder gar kein „Ge-Wissen“ hat –  dann sollte man lieber seine schmutzigen Finger davon lassen???!!!>>>>

********************************************************************************

„IMPF-PFLICHT“ – „IMPF-ZWANG“

Auf in die „Merkel-Wirtschafts-Wissenschafts-und Finanz-Diktatur“ (Markt-Wissenschafts-und Finanz-konforme Demokratie)

„DDR 2.0“ mit MERKEL und COMerkel weiss bestens Bescheid über ZWANG-Ausübung – hat auch keine Skrupel Leute auszuspionieren (STASI-NSA)

netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2017/03/27/impfen-ja-oder-nein/

Wo bleibt die Meinungs-und Entscheidungs-Freiheit? – IMPFEN Ja oder Nein? – Wer (<masst es  sich an>) will das bestimmen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

……Nun droht die Bundesregierung mit einer Impfpflicht. Die CDU forderte im Dezember 2015 eine gesetzliche Impfpflicht für Kleinkinder. Die Bundesregierung soll demnach Pflichtimpfungen unter anderem gegen Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung, Keuchhusten, Mumps, Masern, Röteln und Windpocken einführen…..

*******************************************************************************

 

Dieses Bild alleine braucht eigengtlich keine WORTE – Ein sensibler Mensch kann sich einfühlen was sowas in einem Kind auslöst bzw kann sich vielleicht SELBST an die aggressive KörperVERLETZUNG erinnern der man WEHRLOS ausgeliefert war (ANGST – SCHMERZ – OHN-MACHT – Vertrauens-Bruch (Kind-Eltern) usw.)

FDP-Parteitag: Ein Kleinkind wird in Berlin gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft.

 

********************************************************************************

Die PHARMAINDUSTRIE (FDP) fordert die IMPFPFLICHT

Die FDP wird wieder gebraucht: Die „WiederAuferstehung“ der „WENDE-HALS-PARTEI“ – DIE EINHEITS-PARTEI (ReGIERungs-Partei plus „kontrollierte Opposition“) „CDU/CSU – SPD – DIE GRÜNEN – AfD – DIE LINKE usw.“  braucht einen „Sünden-Bock“ bzw. ist die „CDU/CSU“ (MERKEL – SED – STASI) zu FEIGE, das zu FORDERN (IMPFPFLICHT) was jetzt die FDP übernehmen soll

********************************************************************************

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-04/fdp-parteitag-allgemeine-impfpflicht-kinder-14-jahre

FDP-Parteitag: FDP fordert Impfpflicht für Kinder

Alle Kinder bis 14 Jahren sollen nach dem Willen der FDP verpflichtend geimpft werden. Einen entsprechenden Antrag beschlossen die Liberalen auf ihrem Parteitag.

*******************************************************************************

********************************************************************************

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-04/impfungen-hermann-groehe-cdu-impfschutz-krankheiten-impfwoche

Impfung: Gesundheitsminister ruft zum Impfen auf

Um Infektionskrankheiten wie Masern zu verhindern, sind nicht genug Menschen geimpft. Gesundheitsminister Hermann Gröhe warnt vor zu großen Impflücken in Deutschland.

Ein „Bericht“ zum Thema „IMPFEN“ in „DER ZEIT“ leider nur für „zahlende“ Leser – hier die Möglichkleit „4 Wochen Gratis“ und diesen  Bericht zu lesen –  „“Vaxxed“: Der böse Verdacht gegen das Impfen“ – siehe folgendes…

 

 

<<<„DIE-ZEIT“ setzt sich also mit dem Film „VAXXED“ auseinander – dafür 1 Punktnur leider nur für zahlende Leser –   Dabei sollte dieses Thema doch allen zugänglich gemacht werden oder ???!!!>>> – „Haben die Journalisten auch WIRKLICH allumfassend recherchiert?!  –  <<<„Der böse Verd-ACHT“ gegen das IMPFEN …. erhärtet sich?! – VERANTWORTLICHE werden (endlich) zur RECHENSCHAFT gezogen?!>>>

**************************

http://www.zeit.de/2017/17/vaxxed-impfen-film-verunsicherung-eltern-andrew-wakefield

INTERESSANT“ –  aus dem TEXT auf Seite 3/3:::…. „Dieser Film beweist nicht, dass die MMR-Impfung Autismus verursacht. Was er belegt, ist, dass die CDC Betrug begangen haben. Er zeigt, dass 14 Jahre lang das mögliche Risiko, an Autismus zu erkranken, verheimlicht wurde und damit Millionen Kinder potenziell gefährdet wurden.“…..

 

„Vaxxed“: Der böse Verdacht gegen das Impfen

„Vaxxed“ heißt der Film, mit dem der britische Mediziner Andrew Wakefield durch deutsche Kinos tourt. Seine gefährlichen Thesen stoßen auf ein erstaunliches Echo

Es ist windig, der Himmel bedeckt, das Thema düster. Das einzig Tröstliche an diesem Mittwochabend ist der Name des Programmkinos: Glückauf. Auf dem Programm steht Vaxxed – eine schockierende Wahrheit!? In dem Film soll es um einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus gehen – und um einen Skandal. Die Zuschauer scharen sich um den Eingang des Kinos in der Nähe des Essener Bahnhofs. Impfkritiker verteilen Flyer. Der Regisseur ist anwesend. Welche Wahrheit wird heute Abend ans Licht kommen?

Premiere feierte Vaxxed schon vor einem Jahr im Angelika Film Center in New York. Zentrale Botschaft: Die amerikanische Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) habe Studienergebnisse zur Verbindung zwischen der Dreifachimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und Autismus unterschlagen. Regisseur des Films ist der britische Gastroenterologe Andrew Wakefield, der 1998 zum ersten Mal den Verdacht einer solchen Nebenwirkung aufgebracht und damit eine globale Impfskepsis ausgelöst hatte. Doch seine These war schlicht nicht haltbar. Wakefield musste seine Publikation zurückziehen und verlor seine Zulassung.

Der Fall schien erledigt, doch im Internet verbreitete sich die Legende vom Autismus als Impfschaden munter weiter. Mit seinem Film hat der in die USA ausgewanderte Brite Wakefield die alte Diskussion nun aufs Neue entfacht. In den vergangenen Wochen tourte er durch Deutschland.

Im Glückauf geht es bergab – das Kino liegt im Keller. Der rot gewandete Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Warten 250 Menschen darauf, dass ein lang gehegtes Misstrauen bestätigt wird? Oder haben sie Fragen wie: Darf ich als verantwortungsvoller Elternteil mein Kind impfen lassen?

Vorhang auf. Ein Trommelfeuer von Daten, Zeugenaussagen, Anschuldigungen prasselt auf die Zuschauer nieder. Kurvendiagramme rasen zur Saaldecke. Sie zeigen eine schwindelerregende Zunahme von Autismusfällen in den USA. Dazwischen immer wieder berührende Aufnahmen von betroffenen Eltern. Eben noch haben sie ihre quirligen Kinder in den Armen gehalten, und nun, kurz nach der Impfung, sind die Kleinen stumpf und teilnahmslos …

Über allem schwebt der Verdacht, dass die oberste Gesundheitsbehörde Daten manipuliert hat. Kronzeuge ist der CDC-Forscher William Thompson. Er sollte möglichen Nebenwirkungen des MMR-Impfstoffs nachgehen. Die CDC sollen laut Thompson Teile seiner Studienergebnisse über den Zusammenhang zwischen Impfstoffen und Autismus nicht veröffentlicht, Daten gelöscht und Dokumente vernichtet haben. Doch der Whistleblower tritt im Film nicht auf. Nur seine Stimme ertönt aus dem Off. Brian Hooker, Bioingenieur und Vater eines autistischen Kindes, hat Telefongespräche mit dem Whistleblower aufgezeichnet.

Im Kern behauptet der CDC-Mitarbeiter, es habe in den Daten Hinweise auf ein erhöhtes Risiko gegeben, nach einer MMR-Impfung an Autismus zu erkranken. Doch die Analyse habe seinen Vorgesetzten nicht gepasst. So sei die Auswahl der analysierten Datensätze nachträglich geändert worden, und weil auch dies nicht reichte, seien sogar Daten vernichtet worden – was alle Kollegen bei den CDC abstreiten.

Hooker hatte sich mit den illegalen Mitschnitten an Wakefield gewandt. Dieser trat daraufhin an, „das größte Verbrechen der Medizingeschichte“ publik zu machen. Er hat nicht nur Regie geführt, er tritt im Film auch als Zeuge in eigener Sache auf: Denn wenn die Vorwürfe stimmten, erführe seine These eine nachträgliche Rechtfertigung und er späte Genugtuung.

Für eine Rehabilitation aber müsste die Argumentation wasserdicht sein. So fährt der Regisseur Zeuge um Zeuge, Studie um Studie, Verdacht um Verdacht auf. Irgendwann verliert selbst der vorgebildete Zuschauer den Überblick. Was im Gedächtnis bleibt, sind die Bilder einer weinenden schwarzen Mutter, die die tragische Geschichte ihrer zwei Kinder erzählt. Der Junge, geimpft, nestelt lethargisch an einem Laptop. Die Tochter, nicht geimpft, spielt leichthändig ein klassisches Klavierstück. Die Botschaft ist klar: Schuld ist die Impfung.

Jede der 91 Minuten muss bei den Zuschauern den Eindruck verfestigen, dass die staatlichen CDC die Bevölkerung zum Narren halten. Das unterstellte Motiv: Anders als bei Arzneimitteln, müssen nicht die Pharmahersteller für Nebenwirkungen geradestehen. Die Verantwortung übernimmt eine staatliche Institution. Jeder Fall koste den Staat fünf Millionen Dollar, sagt ein US-Senator in die Kamera. Fertig ist die Verschwörungstheorie: Die Medien, die Pharmaindustrie und der Staat betrügen die Bürger.

*************************

„Vaxxed“: Der böse Verdacht gegen das Impfen

Seite 2/3:

Der Verdacht fällt auf fruchtbaren Boden

Der Verdacht fällt auf fruchtbaren Boden. In den USA grassiert die Wissenschaftsskepsis, Präsident Donald Trump bekundet offen Sympathie für Impfskeptiker. Robert De Niro, selbst Vater eines autistischen Sohns, wollte den Film im Programm seines Tribeca Film Festival in New York zeigen. Die Aussicht, dass die Thesen von Vaxxed auf einem renommierten Filmfestival geadelt werden könnten, brachte zahlreiche Forscher, Sponsoren sowie Vertreter von Autismus-Organisationen dazu, den Film als „unverantwortlich“ und „schädlich“ zu kritisieren. Das Festival strich den Film, ein Geschenk für den Regisseur: Jetzt spricht Wakefield von „Zensur“. Die Zuschauerzahlen stiegen.

In Essen fällt der Vorhang. Auf die Bühne tritt Rainer Kundt, leitender Amtsarzt der Stadt Essen und, wie er selbst gleich sagt, „von Amts wegen“ Befürworter von Impfungen. Protestruf aus der ersten Reihe: „Ist Ihnen das nicht peinlich?“ Es folgt Alfred Längler, leitender Arzt der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, anthroposophischer Arzt und trotzdem grundsätzlich Befürworter von Impfungen. Er sagt: „Angst ist nicht das geeignete Mittel, um über Impfungen zu sprechen.“

Kundt beklagt, die Dokumentation sei einseitig gewesen. Buhrufe aus dem Publikum. Andrew Wakefield kann sich zurücklehnen. Nach wenigen Minuten dominieren seine Sympathisanten den aufgebrachten Diskurs. Eine der wenigen skeptischen Fragen stellt eine jüngere Frau. Ob Antibiotika, Pestizide oder andere mögliche Auslöser im Hinblick auf das Autismusrisiko untersucht worden seien? Wakefield weicht aus: „Hätten die CDC nicht gelogen, hätten wir heute eine Antwort auf die Frage.“ Kein Wort über eine Metaanalyse im Fachblatt Molecular Autism, die gerade 80 Studien auf problematische Umweltfaktoren hin ausgewertet hat.

Impfnebenwirkungen würden gar nicht gemeldet, ruft ein Zuschauer. Überraschenderweise pflichtet Alfred Längler bei, Ärzte hätten oft nicht genug Zeit, dem zuständigen Paul-Ehrlich-Institut (PEI) jeden Verdachtsfall zu melden. Amtsarzt Kundt: „Das kann ich bestätigen, es gehen nur zwei bis drei Meldungen im Jahr ein.“

Keiner der beiden weist darauf hin, dass das PEI für jedermann zugänglich eine Liste unerwarteter Arzneimittelwirkungen führt. Sie ist bis zum Jahr 2000 zurück mit allen verfügbaren Daten angefüllt. Und nicht nur Ärzte können dort ihre Beobachtungen hinterlegen, sondern seit 2012 auch jeder besorgte Bürger (verbraucher-uaw.pei.de).

Ein Mann möchte wissen, warum es in den USA anscheinend so viele Autismus-Fälle gibt – aber nicht in Europa. Wakefield argumentiert, ein junger Amerikaner erhalte bis zu 70 Impfungen im Jahr. Was ihm keiner der anwesenden Ärzte entgegenhält: Zweimal wurde dort die Definition von Autismus ausgeweitet. Weil autistische Kinder in den USA Spezialunterricht erhalten, wurde die Autismus-Spektrum-Störung zu einer „Mode-Diagnose“.

Die Mediziner bleiben blass. Im Glückauf können die unbedarften Verteidiger der Impfung der Wucht des Filmes und den aufgebrachten Zuschauern nichts entgegensetzen. Wo sind die Experten des PEI und des Robert Koch-Instituts, die schon lange auf dem Gebiet forschen?

Einer von ihnen besucht ein paar Tage später eine Vaxxed- Vorstellung in Berlin. Martin Terhardt ist Mitglied des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte – und er gehört der Ständigen Impfkommission an. An einem Sonntagnachmittag tauschen rund 400 Besucher freiwillig die ersten Sonnenstrahlen gegen das Zwielicht des großen Saals im Babylon-Kino am Rosa-Luxemburg-Platz. Mütter mit Säuglingen auf dem Arm drängen ins Foyer. Wieder verteilen Impfgegner Flyer. Terhardt erzählt, beim Abspann habe er gedacht: „Anwesende Eltern dürften jetzt sehr verunsichert sein.“ Der praktizierende Kinder- und Jugendarzt würde vieles gern richtigstellen. Dass es zum Beispiel extrem unwahrscheinlich ist, dass Autismus-Symptome erstmals plötzlich nach einer Impfung auftreten, und dass es wissenschaftlich inzwischen gesichert ist, dass die MMR-Impfung keinen Autismus auslöst.

Wakefield betritt die Bühne. 30 Minuten sind für Zuschauerfragen vorgesehen. „Handeln Sie nicht extrem unverantwortlich?“, möchte eine Reporterin des britischen Channel 4 wissen. „Tausende Kinder sterben, weil sie nicht mehr geimpft werden …“ Der Satz erstirbt im Pfeifkonzert der Zuschauer.

Wie gefährlich Formaldehyd, Quecksilber und Aluminium als Bestandteile von Impfstoffen seien, möchte jemand wissen. „Dafür bin ich kein Experte“, antwortet Wakefield. „Aber ich lese viel. Quecksilber ist sehr toxisch für ein Gehirn, das sich entwickelt, und wenn es mit Aluminium kombiniert wird, wird die Giftigkeit stark erhöht.“ Damit spielt er geschickt an auf einen wiederholt behaupteten Zusammenhang zwischen Autismus und dem Konservierungsstoff Thiomersal, einer Quecksilberverbindung.

*********************

„Vaxxed“: Der böse Verdacht gegen das Impfen

Seite 3/3:

Kampf eines gefallenen Arztes gegen die Fachwelt

Stiko-Mitglied Martin Terhardt könnte jetzt klarstellen, dass just im MMR-Impfstoff gar kein Thiomersal enthalten sei. Er könnte erklären, dass Impfstoffe vor und nach der Marktzulassung monate- und jahrelang an Zigtausenden Probanden getestet würden – und nicht nur drei Wochen lang, wie in dem Film dargestellt. Er könnte sich jetzt melden und einwenden, dass die Dreierkombination von MMR vernünftig sei, weil das große Risiko bestehe, dass Folgeimpfungen ausfallen und Kinder ungeschützt blieben.

Aber Terhardt hält still. Wer will schon niedergebrüllt werden? Bis jetzt lautete die Strategie seines Berufsverbandes, Impfgegnern kein unnötiges Forum zu geben. „Vielleicht hätte man sich auf den Film besser vorbereiten sollen“, wird Martin Terhardt der ZEIT hinterher sagen.

Zweifelnde Eltern müssen sich an diesem Tag mit Halbwahrheiten zufriedengeben. Wakefield geht sehr strategisch vor. Er behauptet nicht mehr, die Wahrheit zu kennen, er wirft anderen vor, sie zu verschweigen. „Dieser Film beweist nicht, dass die MMR-Impfung Autismus verursacht. Was er belegt, ist, dass die CDC Betrug begangen haben. Er zeigt, dass 14 Jahre lang das mögliche Risiko, an Autismus zu erkranken, verheimlicht wurde und damit Millionen Kinder potenziell gefährdet wurden.“ Was er nicht sagt: Eine Erhebung aus Virginia mit 95.000 Kindern und eine aus Dänemark mit fünf Millionen Kindern lieferten keinerlei Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen MMR-Impfung und Autismus.

Nach nur 20 Minuten endet die Diskussion. Wakefield verlässt den Kinosaal, die kritische Channel-4-Reporterin eilt hinterher. Eine ältere Frau hält sie zurück und schreit: „Pharma-Mafia!“

In Potsdam hat einige Tage zuvor Horst von Bernuth neben Andrew Wakefield auf der Kinobühne gesessen. Der Kinderarzt und Immunologe an der Charité hat Erfahrung mit Überzeugungsarbeit, in den USA half er den Demokraten im Straßenwahlkampf. Bernuth bestreitet die Risiken einer Masernimpfung nicht. „Da es sich um eine Impfung mit einem zwar abgeschwächten, aber lebenden Virus handelt, kann niemand eine hundertprozentige Impfsicherheit garantieren.“ Während aber nur extrem wenig Geimpfte gravierende Nebenwirkungen erlitten, drohten einem von 500 Masern-Infizierten schwere Folgen. „Gerade in den ersten Lebensmonaten ist das Risiko hoch. Deswegen sollte man auch möglichst früh impfen.“

Wäre es aber nicht besser, die Impfung gegen Mumps, Masern und Röteln zu trennen? „Wenn das die Zweifler zur Impfung bringt, wäre ich dafür“, sagt von Bernuth. Doch mit differenzierten Argumenten habe er auf dem Podium in Potsdam kaum durchdringen können. Immerhin: Nach der Vorstellung habe sich im Foyer des Kinos eine Traube von Wissbegierigen um ihn versammelt, die es genauer wissen wollten.

Vaxxed ist keine ausgewogene Dokumentation, sondern eine Fortsetzung, eine weitere Episode im verbissen geführten Kampf eines gefallenen Arztes gegen die Fachwelt. Auch wenn er selbst in Berlin betont: „In diesem Film geht es nicht um mich, es geht um einen Whistleblower von den Centers of Disease Control and Prevention, der die Arbeit bestätigt, die wir geleistet haben.“

Was dieser selbst sagt? Schon im August 2014 hatte William Thompson seine Anwälte erklären lassen: Ja, es seien Daten verfälscht worden. Gab es Repressalien von seinem Arbeitgeber? „Ich habe keinen Druck oder Vergeltungsmaßnahmen erfahren und wurde ganz bestimmt nicht, wie einige behaupten, vor die Tür eskortiert.“ – Und wie steht der Kronzeuge zu Impfungen? „Ich möchte absolut klarstellen, dass ich weiterhin glaube, dass Impfstoffe unzählige Leben gerettet haben und weiterhin retten werden.“

********************************************************************************
Erklärung von „Andrew Wakefield“ – „VAXXED“ –  siehe auch  „Dr Dietrich Klinghardt“

…1998 sorgte eine Studie im Fachblatt „The Lancet“ für Aufsehen… – „Dr. John Walker-Smith“ the  father of pediatric gastroenterology

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus?

********************************************************************************

 

*****************************************************************************

http://www.neopresse.com/politik/usa/donald-trump-die-drehtuer-funktioniert-weiterhin-bestens-fda-nominierung-in-der-hand-der-pharmaindustrie/

Donald Trump: Die Drehtür funktioniert weiterhin bestens – FDA-Nominierung in der Hand der Pharmaindustrie?

Die Drehtür zwischen Wirtschaft und Politik ist ein Fakt, der gerne von beiden Seiten verschwiegen wird. Wir wissen, dass Gesetzesvorlagen von Anwaltskanzleien geschrieben werden, die bewusste Hintertüren offen halten, um daraus wiederum später (selbst und/oder für ihre Klienten) Kapital schlagen zu können. Wir kennen die Geschichten um Pofalla und Co. und wir wissen um die unglaubliche Anzahl von schätzungsweise 20.000 Lobbyisten in Brüssel.

Genau das gleiche Spiel läuft auch in den USA, wo jetzt Scott Gottlieb vom US-Präsidenten Donald Trump als Chef der US Food and Drug Administration (FDA) nominiert wurde. Leider ist es so, dass die FDA weltweit großen Einfluss auf die Entscheidungen anderer Gesundheitsbehörden hat bzw. als vielzitierte Referenz dient. Daher ist es angebracht sich einmal näher mit der Person Gottliebs zu beschäftigen.

Derzeit arbeitet Gottlieb als „externer Berater“ mit der FDA zusammen, um einen „schnelleren Entscheidungsprozess bei der Zulassung von Medikamenten“ zu erreichen. Bis 2007 war Gottlieb bereits einmal bei der FDA angestellt, bevor er sich dazu entschloss die Seiten zu wechseln. Kritiker halten Gottlieb vor, dass er zu enge Verbindungen zur Pharmaindustrie unterhält und somit befangen wäre.

Angesichts seiner derzeitigen „Nebentätigkeiten“ als Mitglied des Produkt-Investment-Kommittees des Pharmariesen ) wohl ein mehr als berechtigter Vorwurf. Dass der Tausendsassa zudem als „unabhängiger Direktor“ bei Tolero Pharmaceuticals and Daiichi Sankyo Inc. beschäftigt ist? Geschenkt. Und dass er schon einmal wegen seiner Nähe zu Big Pharma im Falle der Vogelgrippe in der Kritik stand, wen interessiert es? Trump anscheinend nicht.

Die Bürgerbewegung Public Citizen wirft Gottlieb vor, dass er zwischen 2013 und 2015 Hunderttausende an US-Dollar von verschiedenen Medikamenten– und Pharmazieherstellern eingestrichen hat – vornehmlich für Reden und Beratungsleistungen.

Nun stellt sich unbedarften Menschen wie mir in solchen Fällen immer die Frage, in wie weit der neue designierte FDA-Chef nicht schon im Vorfeld von den Pharmafirmen selbst ausgewählt wurde? Oder ist das nur eine weitere (Achtung!) Verschwörungstheorie?

Wir sehen auch in diesem Fall, dass Trump weder den „Sumpf austrocknet“, noch in irgendeiner anderen Art und Weise gegen die bestehenden Strukturen vorgeht. The Donald ist und bleibt der Linie des Establishments treu. Warum auch nicht? Schließlich haben sie ihn dort platziert, wo er jetzt sitzt – und man beißt schließlich nicht die Hand, die einen füttert.

Quellen:
Here We Go Again: FDA Commissioner In Pocket Of Big Pharma
Lobbyismus in der EU
Overnight Healthcare: GOP healthcare talks stall | Ryan takes backset to Pence in new repeal effort | FDA nominee grilled over industry ties
Senators battle over FDA nominee’s financial ties
Wikipedia – Scott Gottlieb

********************************************************************************

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/04/28/tumulte-auf-bayer-hauptversammlung-wegen-monsanto/

Tumulte auf Bayer-Hauptversammlung wegen Monsanto

Auf der Bayer-Hauptversammlung ist es zu Tumulten wegen Monsanto gekommen.

Der Sicherheitsdienst von Bayer entfernt am 28.04.2017 in Bonn (Nordrhein-Westfalen) auf der Hauptversammlung das Transparent von Demonstranten. (Foto: dpa)

Der Sicherheitsdienst von Bayer entfernt am 28.04.2017 in Bonn (Nordrhein-Westfalen) auf der Hauptversammlung das Transparent von Demonstranten. (Foto: dpa)

Die Hauptversammlung des Pharma– und Chemiekonzerns Bayer ist turbulent gestartet. Keine fünf Minuten sprach Vorstandschef Werner Baumann vor den Aktionären, als er das erste Mal von lautstarken Protestrufen unterbrochen wurde. Mit „Stopp Bayer/Monsantoschnitten Gegner der geplanten Übernahme des umstrittenen USSaatgutriesen Monsanto Baumann das Wort ab. Aufsichtsratschef Werner Wenning rief sie höflich zur Räson und bat um einen Austausch, „wie es auf einer deutschen Hauptversammlung üblich ist“. Keine zehn Minuten später kam es zum nächsten Zwischenfall. „Ihr vergiftet unsere Äcker“ riefen die Übernahmegegner. Wenning bat ein zweites Mal, die Zwischenrufe zu stoppen und drohte mit Saalverweis. „Sie sehen: Bayer bleibt auf Erfolgskurs“, setzte Baumann seine Rede fort

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

********************************************************************************

MONOPOLY

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32544/

Monsanto-Fusion: Zur Bayer-Hauptversammlung wird protestiert

26.04.2017

Bayer-Monsanto: a marriage m

Bayer-Monsanto: a marriage m

Für kommenden Freitag hat die Bayer AG ihre Aktionäre zur ordentlichen Hauptversammlung nach Bonn eingeladen. Zahlreiche Organisationen werden die Versammlung nutzen, um gegen die Fusion der Konzerne Bayer und Monsanto zu protestieren. Sie fordern strengere Regeln für Unternehmensfusionen und Maßnahmen, um die Macht von Konzernen zu begrenzen.

Vor Beginn der Hauptversammlung sollen die Aktionäre vor dem Tagungszentrum, dem World Conference Center Bonn, mit Protestaktionen und einer Kundgebung empfangen werden. Angekündigt haben die Veranstalter eine „riesige, dampfende Patent- und Fusions-Vernichtungsmaschine“. Die Stadt Bonn hat allerdings die Demonstration auf dem Platz der Vereinten Nationen direkt vor dem Gebäude untersagt und will sie in eine Seitenstraße verlegen. Das Bündnis Stop Bayer/Monsanto! hat dagegen Klage eingereicht. „Bayer will seine Hauptversammlung vor den Protesten gegen die geplante Monsanto-Übernahme abschirmen und das Demonstrationsrecht einschränken lassen“, kritisierte die als Rednerin vorgesehene Renate Künast von BÜNDNIS 90/Die Grünen.

Auch auf der Hauptversammlung wird der Protest gegen die Fusion zum Thema werden. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hat beantragt, Vorstand und Aufsichtsrat nicht zu entlasten und begründet dies – unter anderem – mit der geplanten Fusion. „Die LandwirtInnen müssten mehr für Pestizide und andere Betriebsmittel zahlen und hätten überdies weniger Auswahl“, heißt es in dem Antrag. „Zudem würde die Transaktion der Industrialisierung der Landwirtschaft mit all ihren negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt weiter Vorschub leisten.Anträge wie dieser müssen auf der Hauptversammlung vorgestellt und abgestimmt werden.

Die Gefahren, die von der Bayer-Monsanto-Fusion und den Zusammenschlüssen der Chemiekonzerne Dow/DuPont und Syngenta/Chem China ausgehen, haben 20 umwelt-, entwicklungs- und agrarpolitische Organisationen in einem Bericht zusamengefasst. In ihrer „Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“ fordern sie strengere Regeln für Unternehmenszusammenschlüsse. „Die Megafusionen führen zu einer unerträglichen Marktmacht der drei neuen Riesen, die weltweit kleinere Züchter verdrängen, Artenvielfalt zerstören, Druck auf politische Entscheider entfalten und mittels Patenten Bäuerinnen und Bauern in Abhängigkeit bringen“, erläutert Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung und fragt: „Wozu haben wir eigentlich Kartellämter, wenn praktisch jede Fusion durchgewunken wird?“

Um die Fusionskontrolle zu verbessern, machen die 20 Organisationen konkrete Vorschläge: So sollten Kartellämter künftig bereits ab 20 Prozent Marktanteil – anstatt wie heute üblich erst bei 40 Prozent – eine Fusion verbieten können. „Bei der Prüfung müssen neben den möglicherweise steigenden Preisen für Konsumenten auch die Auswirkungen auf Zulieferer, Arbeitnehmer und die Umwelt untersucht werden“, fordert Thomas Dürmeier, einer der Autoren der Streitschrift. Er will auch erreichen, dass Patente als Machtfaktoren bei der Fusionskontrolle stärker berücksichtigt werden.

Einen Tag nach der Hauptversammlung, am Samstag, den 29. April, ruft das Bündnis Stop Bayer/Monsanto! zu einer Demonstration nach Berlin. Die Auftaktkundgebung startet um 14 Uhr am Petersburger Platz in Berlin-Friedrichshain. [lf]

********************************************************************************

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32534/

Monsanto symbolisch verurteilt

19.04.2017

Mitstreiterinnen des Monsanto-Tribunals (Foto: Monsanto-Tribunal)

Mitstreiterinnen des Monsanto-Tribunals (Foto: Monsanto-Tribunal)

UPDATE +++ Der US-Konzern Monsanto verletze durch seine Aktivitäten die Rechte der Menschen auf Gesundheit, Nahrung und eine intakte Umwelt. Zu diesem Ergebnis kamen fünf internationale Juristen, die im Rahmen des Monsanto-Tribunals die Rolle des Konzerns völker- und menschenrechtlich beurteilten.

Das Monsanto-Tribunal ist eine symbolische Gerichtsverhandlung, organisiert von einer internationalen Gruppe von Umweltaktivisten. Sie konnten namhafte Juristen wie die ehemalige Generalanwältin des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda, die Senegalesin Dior Fall Sow, als Richter gewinnen. Diese Richter hörten Mitte Oktober 2016 insgesamt 30 Zeugen an. Darunter waren Bauern, Imker, Anwälte, Gesundheitsexperten und Wissenschaftler aus Nord- und Südamerika, Europa, Asien und Afrika. Monsanto war ebenfalls eingeladen, hatte eine Teilnahme aber abgelehnt. Das Unternehmen erklärte, das Tribunal habe eine „Gruppe ausgewählter Gegner der Landwirtschaftstechnik und Monsanto-Kritikern inszeniert, die sich gleichermaßen als Organisatoren, Richter und Jury gaben.“ Es sei deutlich, „dass das Endergebnis im Vorfeld bereits festgelegt worden war.“

Aufgrund der Zeugenaussagen verfassten die Richter ein Rechtsgutachten, in dem sie die Tätigkeiten des Konzerns juristisch analysierten. Darin kamen sie zu dem Schluss, „dass Monsantos Geschäftspraktiken negative Auswirkungen auf das Recht auf eine gesunde Umwelt haben.“ Auch das Recht auf Gesundheit sahen die Richter verletzt. Monsanto habe zahlreiche gefährliche Substanzen produziert und vertrieben, darunter polychlorierte Biphenyle (PCB), die inzwischen wegen ihrer Umwelt- und Gesundheitsgefahren verboten seien. Monsanto habe PCB exklusiv von 1935 bis 1979 vertrieben, „obschon dem Unternehmen die schädlichen Wirkungen auf die Gesundheit bereits bekannt waren“, heißt es in dem Gutachten. Es bezieht auch den Herbizidwirkstoff Glyphosat in sein Urteil mit ein, ebenso die Vermarktung gentechnisch veränderter Pflanzen (GVO), über deren Unbedenklichkeit kein wissenschaftlicher Konsens bestehe. Der verstärkte Einsatz von GVO und Roundup führt nach Auffassung des Tribunals auch dazu, dass „Monsantos Tätigkeiten das Recht auf Nahrung negativ tangieren.“ Monsantos Geschäftspraktiken reduzierten die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln für Individuen und Gemeinschaften „und verschlechtern ihre Fähigkeit, sich selbst unmittelbar oder ohne gentechnisch verändertes Saatgut zu ernähren.“ Angehört hatten sich die Richter auch Aussagen von Agrarwissenschaftlern und Molekularbiologen, die aufgrund gentechnikkritischer Forschungen zur Zielscheibe gesteuerter Kampagnen wurden. Das Tribunal schloss daraus, „dass Monsantos Tätigkeiten die zu wissenschaftlicher Forschung unerlässliche Freiheit verletzen.“

Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) begrüßte es, dass das Monsanto-Tribunal auf die bestehenden Missstände des konzerngetriebenenen Landwirtschaftsmodell und die zunehmende Konzernmacht hingewiesen habe. „Während Handelsabkommen sowie das internationale Handels- und Investitionsrecht die Rechte internationaler Unternehmen immer weiter ausbauen, fallen Menschenrechte und Umweltschutz als angebliche ‚Handelsbarrieren‘ unter den Tisch“, sagte Anne Bundschuh vom Gen-ethischen Netzwerk.

Keine endgültige Antwort gaben die Richter auf die Frage, ob die Produktion des im VietnamKrieg eingesetzten dioxinhaltigen Entlaubungsmittels Agent Orange durch Monsanto als mögliche Beihilfe zu Kriegsverbrechen zu werten sei. In ihrem Bericht diskutieren sie auch, ob eine Verurteilung wegen Ökozids in Frage käme. Dabei definieren sie Ökozid als „schwerwiegende Verletzung oder Zerstörung der Umwelt, die geeignet ist, globale Gemeingüter oder Ökosysteme in schwerwiegender und dauerhaften Weise zu beeinträchtigen.“ Das Tribunal kommt zu dem Schluss, dass die Tätigkeiten Monsantos möglicherweise Verbrechen des Ökozides darstellen könnten, „sollte ein derartiger Tatbestand dereinst im Völkerrecht verankert werden.“ Käme es einmal so weit, müsste sich Monsanto nicht nur einem symbolischen Tribunal stellen, sondern würde vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt. Der hat seinen Sitz im niederländischen Den Haag – dort wo auch das Tribunal tagte. [lf]

*******************************************************************************