„GEN-MANIPULATION“ (MONSANTO) hat völlig VERSAGT „Die NATUR schlägt zurück“ / „HERBIZID-RESISTENZ“: Großbritannien – Auf fast 20 Prozent der Flächen kann „Weizen“ nicht mehr ohne Probleme angebaut werden – Grund ist eine andere Graspflanze – der „Ackerfuchsschwanz“ – „SIKKATION“

<<<GENMANIPULATION“ ist „SYMPTOMHERUMPFUSCHEREI“ es gibt 2 Arten davon: entweder arglistig weil man genau weiss was man hier tut oder ahnungslos weil man alles nachplappert was andere vorsagen (wie auch in der „konventionellen MEDIZIN„)>>>

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32670/

aus dem Text:..Erlaubt bleibt die umstrittene landwirtschaftliche Praxis, Getreide kurz vor der Ernte mit Glyphosat abzuspritzen, damit die Körner gleichmäßig reifen (Sikkation).….( das ermöglicht die HerbizidResistenz für den Ackerfuchsschwanz)

Glyphosat-Zulassung: Die Entscheidung naht

13.07.2017

Glyphosat Herbizid

Herbizid im Einsatz (Foto: Chafer Machinery / flickr, Chafer Sentry, Applying Defy at 250l/ha on wheat land in Lincolnshire, bit.ly/29E6Sk4, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Am 19. und 20. Juli werden die EU-Mitgliedsstaaten im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel über die weitere Zulassung von Glyphosat beraten. Die EU-Kommission hat dazu ihren Vorschlag auf den Tisch gelegt, die Zulassung um weitere zehn Jahre zu verlängern. Eine neue Studie mehrerer Umweltorganisationen wirft den Behörden, die Glyphosat bewertet haben, einen „systematischen Regelbruch“ vor.

Der von der Kommission vorgelegte Vorschlag sieht keine Einschränkungen für den Einsatz von Glyphosat vor. Er stellt lediglich den Mitgliedsstaaten frei, bei der Produktzulassung auf den Schutz des Grundwassers oder der Anwender zu achten. Außerdem sollen sich die Mitgliedsstaaten selbst darum kümmern, den Gebrauch von Glyphosat in öffentlichen Anlagen zu minimieren. Nicht zugelassen werden dürfen glyphosathaltige Herbizide, denen die als gitfig bekannten POE-Tallowamine zugesetzt wurden. Erlaubt bleibt die umstrittene landwirtschaftliche Praxis, Getreide kurz vor der Ernte mit Glyphosat abzuspritzen, damit die Körner gleichmäßig reifen (Sikkation).

Die EU-Kommission geht auch nicht darauf ein, dass die massenweise Anwendung von Glyphosat die Artenvielfalt gefährdet. Dies nahm Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zum Anlass, ein Verlängerung der Zulassung abzulehnen. Die Brüsseler Behörde ignoriere komplett die Schäden für die Tier- und Pflanzenwelt, sagte die SPD-Politikerin der Bild-Zeitung: „Deshalb bleibe ich bei meinem Nein“. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hingegen haben dem deutschen Bauernverband versprochen, sich für eine Zulassung einzusetzen. Die Uneinigkeit in der Bundesregierung würde dazu führen, dass sich Deutschland bei der Abstimmung über eine verlängerte Zulassung enthalten müsste. Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Abstimmung erst nach der Bundestagswahl am 24. September stattfindet. Auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung nächste Woche steht nur „Diskussion“.

Diskutiert wird nach wie vor die Qualität der Bewertungen, in denen deutsche und europäische Behörden Glyphosat von jedem Krebsverdacht freigesprochen haben. Das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Umweltinstitut München haben einen Bericht vorgelegt, der den Behörden „systematischen Regelbruch“ vorwirft. Im Auftrag der Organisationen hat der Toxikologe Peter Clausing die Bewertung der einschlägigen Tierstudien durch die Behörden analysiert und kam zu dem Schluss, dass diese eindeutige Belege für eine krebserregende Wirkung bei Tieren missachtet und beiseite geschoben hätten. Dadurch hätten die Behörden Richtlinien und Empfehlungen, die ihre Arbeit leiten sollen, grob verletzt. Alle mit der Bewertung befassten Behörden, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hätten die Krebsbefunde systematisch weg interpretiert, sagte Clausing.Sieben der zwölf von den Behörden ausgewerteten Langzeitstudien belegen Krebsbefunde. Nach EU-Recht würden bereits zwei voneinander unabhängige Studien an Versuchstieren ausreichen, um eine Substanz als krebserregend einzustufen.

Heike Moldenhauer, BUND-Glyphosatexpertin, folgert aus den Ergebnissen, dass die Bewertung des Herbizids politischen und nicht wissenschaftlichen Vorgaben folgte. „Offenbar ist Glyphosat ein systemrelevantes Herbizid und damit ‚too big to fail‘. Den beteiligten EU-Behörden sind die Geschäftsinteressen von Monsanto und Co. wichtiger als die Gesundheit der Menschen.“ [lf]

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http://www.zeit.de/2017/30/weizen-getreide-anbau-schwarzrost

aus dem TEXT:…..Dramatisch ist vor allem der Zustand des Ackerlandes in Großbritannien: Auf fast 20 Prozent der Flächen kann Weizen nicht mehr ohne Probleme angebaut werden. Grund ist eine andere Graspflanze: der Ackerfuchsschwanz. Er ist im Laufe der Jahre so resistent gegen Herbizide geworden, dass nur noch martialische Maßnahmen gegen ihn wirken. Manche Äcker müssen die Landwirte mehrfach mit dem umstrittenen Totalherbizid Glyphosat behandeln oder ein bis zwei Jahre lang brach liegen lassen, um die Ausbreitung des Ungrases zu stoppen. Waren die Briten früher die Pioniere der pfluglosen Feldbearbeitung, so holen sie heute das schwere Gerät wieder häufiger aus dem Schuppen. Einige Böden sind jedoch schon so sehr mit Fuchsschwanzsamen durchsetzt, dass es egal ist, wie man sie dreht und wendet.

Wie in Großbritannien gibt es auch in der Elb– und Wesermarsch oder auf der Schwäbischen Alb Flächen, auf denen der Getreideanbau eingestellt werden musste. Ursache auch hier: der Ackerfuchsschwanz. In viele Regionen Europas zeigen sich mehr und mehr multiresistente Unkräuter, die nicht nur einem Unkrautvernichtungsmittel widerstehen…….

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Weizen: Unser bedrohtes Gold

Der Weizen ist unser wichtigstes Getreide. Nun ist er in Gefahr – weil Industrie, Züchter und Bauern den Anbau perfektioniert haben.
Weizen: Ein Weizenfeld in Damaskus
Ein Weizenfeld in Damaskus © Omar Sanadiki/Reuters

Die Gefahr lauert überall. Sie keimt im Boden. Sie kommt mit dem Wind. Sie kann mikroskopisch klein sein oder den gesamten Planeten erfassen. Erschreckend schnell breitet sich die Bedrohung aus.

In Gefahr ist eine der wichtigsten Nahrungspflanzen der Welt, der Weizen. Vor 10.000 Jahren wurde er in Vorderasien domestiziert. Heute wächst er fast überall, mehr als 730 Millionen Tonnen Weizen werden weltweit pro Jahr geerntet. Die größten Produzenten sind China und Indien vor den USA und Russland. Auch in Deutschland beansprucht das Getreide mehr Fläche als jede andere Feldfrucht. Das eigentliche Weizenwunderland aber war viele Jahre Großbritannien. Britische Landwirte verkündeten ein Vierteljahrhundert lang globale Spitzenernten. Und nun das: Im Juni meldete das britische Agrarministerium, das Land habe in der Saison 2016/17 erstmals mehr Weizen einführen müssen, als es exportieren konnte.

Dramatisch ist vor allem der Zustand des Ackerlandes in Großbritannien: Auf fast 20 Prozent der Flächen kann Weizen nicht mehr ohne Probleme angebaut werden. Grund ist eine andere Graspflanze: der Ackerfuchsschwanz. Er ist im Laufe der Jahre so resistent gegen Herbizide geworden, dass nur noch martialische Maßnahmen gegen ihn wirken. Manche Äcker müssen die Landwirte mehrfach mit dem umstrittenen Totalherbizid Glyphosat behandeln oder ein bis zwei Jahre lang brach liegen lassen, um die Ausbreitung des Ungrases zu stoppen. Waren die Briten früher die Pioniere der pfluglosen Feldbearbeitung, so holen sie heute das schwere Gerät wieder häufiger aus dem Schuppen. Einige Böden sind jedoch schon so sehr mit Fuchsschwanzsamen durchsetzt, dass es egal ist, wie man sie dreht und wendet.

Wie in Großbritannien gibt es auch in der Elb– und Wesermarsch oder auf der Schwäbischen Alb Flächen, auf denen der Getreideanbau eingestellt werden musste. Ursache auch hier: der Ackerfuchsschwanz. In viele Regionen Europas zeigen sich mehr und mehr multiresistente Unkräuter, die nicht nur einem Unkrautvernichtungsmittel widerstehen.

Anbaufläche weltweit

Fast siebenmal Deutschland: Auf solch einer großen Fläche wird Weizen angebaut

© ZEIT-Grafik

Diese Krise ist zu einem guten Teil hausgemacht. So war man in Großbritannien lange Zeit erfolgreich mit der Züchtung ertragreicher Massensorten, mit neuen Anbaumethoden und ausgefeilten Strategien der Stickstoffdüngung. Doch der Erfolg führte zur Kurzsichtigkeit. Statt wie ihre Vorfahren in Fruchtfolgen zu denken, bauten die britischen Landwirte nun Jahr für Jahr dasselbe an: Winterweizen auf Winterweizen auf Winterweizen. Um ihn zu schützen, setzten sie Jahr für Jahr auf das identische chemische Repertoire, auf Fungizide gegen drohenden Pilzbefall und auf Herbizide gegen konkurrierendes Unkraut auf dem Acker – bis die Konkurrenten nach und nach Immunität gegen die Gifte entwickelten.

Eine ähnliche Entwicklung ist in Deutschland im Gange. Auch hier vernachlässigen Landwirte die Fruchtfolge. Statt wie früher Raps, Weizen und Gerste im Wechsel anzupflanzen, bauen sie oft nur noch einmal Raps und dann in zwei aufeinanderfolgenden Jahren Weizen an – weil das 20 Euro pro Hektar mehr bringt. Diese Strategie funktionierte bislang auch deshalb, weil die chemische Industrie immer neue Wirkstoffe auf den Markt brachte. Auf ihrer Handelsroute von Hof zu Hof konnten die landwirtschaftlichen Berater das Risiko von resistenten Unkräutern kleinreden und für den Vorrang der Ökonomie plädieren.

Jetzt schlägt die Ökologie zurück – und die Chemie steht mit leeren Händen da. „Was passiert, wenn Unkrautvernichter nicht mehr vernichten?“, fragte schon 2014 ein Beitrag im Wissenschaftsmagazin Science. Es seien keine Herbizide in Sicht, die wirksam und gleichzeitig ökologisch verträglich seien, schrieb der amerikanische Agrarforscher Larry Steckel. „Die Landwirte glauben, es wird schon was am Horizont auftauchen, das sie retten kann. Aber da ist nichts.“

http://www.zeit.de/2017/30/weizen-getreide-anbau-schwarzrost/seite-2

Weizen: Unser bedrohtes Gold

Seite 2/2:

Aber jetzt werden die modernen Waffen stumpf

760 Millionen Tonnen produzierten die Landwirte weltweit im Jahr 2016 (geschätzt) © ZEIT-Grafik

Ernteverluste sind nichts Neues. Der Kampf um mehr Ertrag und gegen die Feinde auf dem Feld gehört seit je zum Alltag des Bauern. Aber jetzt werden die modernen Waffen stumpf.

 

Einen der größten Siege konnte noch Norman Borlaug erringen. Der Amerikaner – 1970 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet – fand Gene, die den Weizen gegen einen gefährlichen Krankheitserreger resistent machten: den Pilz Puccina graminis, zu Deutsch Schwarzrost. Der Schädling kann zu extremen Ernteausfällen führen. Borlaugs Erfolg sicherte die Ernten, vor allem in China und Indien. Nördliche Regionen sind vom Schwarzrost seltener betroffen, weil die Pilze frostempfindlich sind. Mit dem Klimawandel kann sich das drastisch ändern. Erhöhen sich die Durchschnittstemperaturen, kann der Rost womöglich auch hiesige Winter überdauern.

Resistenzgene bieten keine Ewigkeitsgarantie, die Evolution geht unerbittlich weiter. In den neunziger Jahren tauchten Varianten des Pilzes auf, die die Resistenz der Pflanzen durchbrachen.

Besonders perfide agiert eine Rostvariante, die 1999 in Uganda beschrieben wurde: Ug99. Seither breitet sich der Erreger über die Welt aus. Auf Sizilien hat der Schwarzrost 2016 große Teile der Weizenernte vernichtet. Die Gelbrost-Variante AF2012, ein Verwandter, vernichtet seit 2012 Ernten in Äthiopien, Usbekistan und Afghanistan – und wurde auch auf Sizilien gesichtet. „Wissenschaftler finden jedes Jahr ein bis zwei neue Varianten in Europa“, schreibt das Referenzzentrum für globale Rosterkrankungen in Aarhus.

 

Nahrungsmittel

Weizen deckt 19 Prozent des Kalorienbedarfs der Menschheit

© ZEIT-Grafik

Gegen die Evolution können Landwirte und Pflanzenzüchter nichts ausrichten. Sie haben es aber in der Hand, wie empfindlich ihre Pflanzen reagieren. Dabei stehen sie vor einem Zielkonflikt: Düngen mit Stickstoff steigert den Ertrag – weicht aber die Zellwände der Pflanzen auf und macht sie anfälliger für Pilzerkrankungen. Die kurzen Halme moderner Weizensorten können schwere Ähren tragen. Aber auch sie machen es dem Pilz leichter, sich auszubreiten. Ähnliches gilt für den Anbau: Eine frühe Aussaat des Winterweizens steigert den Ertrag – erhöht aber das Infektionsrisiko.

„An einigen Punkten überschreitet der Modernisierungspfad die Grenzen der Nachhaltigkeit, und er gefährdet die Resilienz der Systeme“, bekannte die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft DLG Anfang dieses Jahres. Der Weizenanbau ist eines der Systeme, dessen Fähigkeit, auf Krisen zu reagieren, gerade drastisch schwindet.

Das liegt auch daran, dass der Weizen ein kompliziertes Lebewesen ist. Sein Genom ist fünfmal so groß wie das unsere. Es besteht aus 17 Milliarden Basenpaaren. Genau genommen, ist es auch nicht ein Genom: Der Weizen stammt von drei Wildgräsern ab und besitzt daher drei Genome mit jeweils zwei Chromosomensätzen. Diese Komplexität macht den Züchtern das Leben schwer. Die Kreuzungslotterie bietet unüberschaubar viele Kombinationen. Andererseits – das ist die gute Nachricht – können sich die Züchter aus dem großen Genpool aller verwandten Wildgräser bedienen.

Weltweite Produktionsentwicklung

Immer mehr Weizen wurde über die Jahre produziert. Für 2017 wird allerdings ein Rückgang prognostiziert – in der EU und der Ukraine fällt zu wenig Regen (Angabe in Millionen Tonnen).

© ZEIT-Grafik

Aber wohin führt dieser Weg? Für manche gilt der Weizen mit seinem komplexen Genom als Traumpflanze der grünen Gentechnik. Könnte man nicht mit dem sogenannten Genome-Editing gezielt ins Erbgut eingreifen, um Resistenzen zu erzeugen? Tatsächlich haben das US-Unternehmen Calyxt und chinesische Wissenschaftler gleich drei Gene im Weizen ausgeschaltet und so eine Mehltau-Resistenz erzeugt.

Aber auch ohne gentechnische Eingriffe könnte die Züchtung bald entscheidende Fortschritte machen: Mehr als tausend Forscher und Forschungsinstitutionen in 55 Ländern haben im Rahmen des International Wheat Genome Sequencing Consortium eine Karte des Weizengenoms erstellt. Mithilfe der Erbinformation kann zum Beispiel die Gen-Aktivität kartiert werden. Welche Gene sind unter welchen Umständen und in welchem Teil der Pflanze aktiv? Dieses Wissen erleichtert es, die Relevanz von Genen für eine Eigenschaft zu bestimmen, sie auf den Chromosomen zu lokalisieren und so die konventionelle Züchtung gezielter zu steuern und ihre Ergebnisse präziser zu kontrollieren.

Die zentralen Fragen aber beantworten die genetischen Daten nicht: Welche Eigenschaften machen den Weizen zukunftssicher? Wie wird das bedrohte System stabil? Müssen wir geringere Erträge akzeptieren, um Ernteausfälle zu vermeiden? Können wir uns das leisten?

Die Entscheidung über die Zukunft des Ackerbaus ist nicht nur eine agrarische – sondern auch eine gesellschaftliche. Viel Zeit können wir uns damit nicht lassen. Denn Pflanzenzüchtung dauert. Heute müssen die Weichen dafür gestellt werden, welche Pflanzen in 15 bis 20 Jahren auf unseren Äckern stehen sollen.

Mitarbeit: Patricia Lang

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Die FRAGE ist doch wer glaubt MONSANTO???!!! FDA – EPA

„GEN-TECH-WAFFE“ – „MONSANTO“ rüstet auf  – gegen den „ökologischen LANDBAU“ und gegen die NATUR

das betrifft natürlich alle INSEKTEN

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32689/

Monsanto rüstet den Gentech-Mais Smart Stax auf

Western Corn Rootworm Maiswurzelbohrer Käfer

Käfer und Larven des Westlichen Maiswurzelbohrers können große Schäden anrichten (Foto: USDA, Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Western_corn_rootworm.jpg#mediaviewer/Datei:Western_corn_rootworm.jpg)

25.07.2017

Die US-Umweltbehörde EPA hat einen gentechnisch veränderten Mais von Monsanto mit einem neuen Wirkungsmechanismus zugelassen. „Smart Stax Pro“ produziert nicht nur verschiedene für Schädlinge giftige Bt-Toxine wie der bisher angebotene Smart Stax Mais. Die neuen Pflanzen enthalten zusätzlich auch einen Wirkstoff, der die so genannte RNA-Interferenz-Technologie (RNAi) nutzt.

RNA steht für Ribonukleinsäure. Ihre Aufgabe im Erbgut ist es, genetische Informationen zu übertragen, diese Informationen in den Bau von Proteinen zu übersetzen oder die Gene der Erbgut-DNA zu regulieren. Im Smart Stax Pro Mais produziert die gentechnisch veränderte Pflanze eine auf den Maiswurzelbohrer als Schädling abgestimmte RNA. Dieser Botenstoff namens DvSnf7 dsRNA wird von den Larven des Käfers aufgenommen, wenn sie den Mais befallen. Die RNA schaltet gezielt ein Gen des Schädlings aus, das für dessen Wachstum verantwortlich ist, so dass die Larve stirbt.

In der Mitteilung der EPA heißt es, auch die US-Lebensmittelbehörde FDA und das US-Landwirtschaftsministerium hätten Smart Stax pro begutachtet und seien übereinstimmend mit der EPA zu dem Ergebnis gekommen, dass das Produkt sicher für den menschlichen Verzehr sei und die Umwelt nicht schädige. Die EPA begründet dies unter anderem damit, dass die gebildete RNA spezifisch auf das Erbgut des Maiswurzelbohrers ausgerichet sei und deshalb andere Insekten aber auch Menschen nicht schädigen könne. Der Hersteller habe dies durch die Vorlage von Studien nachweisen müssen.

Die Verbraucherorganisation Center for Food Safety bezweifelt die Harmlosigkeit. Sie verwies gegenüber dem Magazin The Atlantic auf eine Studie chinesischer Wissenschaftler von 2011. Diese konnten ReisRNA im Blut von Säugetieren nachweisen und zeigen, dass diese RNA in der Lage ist, in den Stoffwechsel von Mäusen einzugreifen und den Abbau von LDL-Cholesterin zu verringern. Wie kann angesichts solcher Hinweise sichergestellt werden, dass die von Smart Stax pro prododuzierte RNA nicht doch für andere Tiere und eventuell sogar Menschen gefährlich ist? Das fragte die IG Saatgut bereits 2015 in einer Stellungnahme zu neuen Züchtungstechniken und beklagte, dass in diesem Bereich so gut wie keine unabhängige Risikoforschung stattfinde. [lf]

 

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Argentinien: Wo Soja Plantagen die Menschen krank macht – ARD Weltspiegel 15.03.2015

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siehe auch „Percy Schmeiser“– „das TERMINATOR-GEN“

„MAFIA-MONSANTO“ gegen Bauern  – Prozess gegen Bauern die SAAT-GUT reinigen

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„MITTE-JUNI“ wird über die Zulassung der „Verlängerung von Glyphosat“ verhandelt / „Klage“ beim „Europäischen Gerichtshof“ (EuGH) eingereicht, um eine „Freigabe“ der von der „EFSA“ unter „Verschluss“ gehaltenen „Studien“ zu „erzwingen“ / „Monsanto Papiere/“Monsantos papers“ – dem „Konzern“ ist bereits seit „1999“ eine „krebserregende“ Wirkung des „Pestizids bekannt“ / „Projekt: Green Acre Living“

Wir leben in einer WELT (wie sie MONSANTO gefällt) wo Konzerne wie z.B. „Monsanto-Bayer“ die Natur verseuchen  und die Gesundheit von Lebewesen angreifen können – mit Unterstützung von korrumpierbaren POLITIKERN – diese POLITIKER sollten zum TEUFEL gejagt werden

Zum Thema braucht man die „GRÜNEN“ – was man braucht ist 100 % „ökologisches NATUR-Bewusstsein“ (nicht nur ca. 10 %) und eine JUSTIZ die Monsanto anklagt und zahlen lässt

Monsanto im DOPPEL-PACK : „GIFT-COCKTAIL“ plus manipulierte SAAT (PATENT) –   MONSANTO ist gerissen zuerst „ROUNDupGLYPHOSAT“ und dann wird die  WELT mit genmanipulierter SAAT beschert

MONSANTO und „ROUND-UP“-GLYPHOSAT

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Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), die Glyphosat im März 2017 für unbedenklich erklärt hatte.

„Christoph Then“: https://www.testbiotech.org/node/1994

 

Glyphosat: Die EU lässt sich von der Industrie erpressen

EU-Kommission hat Verbot wohl nie ernsthaft in Betracht gezogen

24. Mai 2017 / Die EU-Kommission hat angekündigt, die Zulassung von Glyphosat um weitere zehn Jahre zu verlängern. Grundlage der Entscheidung ist angeblich die jüngste Einschätzung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), die Glyphosat im März 2017 für unbedenklich erklärt hatte. Auf diese aktuelle Einschätzung beruft sich nun zumindest die EU-Kommission. Doch offensichtlich hat sie schon lange zuvor nie ernsthaft in Erwägung gezogen, den Wirkstoff tatsächlich zu verbieten: Denn während offiziell noch über die Bewertung von Glyphosat diskutiert wurde, hatte die EU-Kommission bereits insgesamt 14 neue Importzulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilt, die gegen Glyphosat resistent gemacht wurden und in der Regel mit entsprechenden Rückständen belastet sind.

Im März 2015 hatte die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO (IARC) zum ersten Mal davor gewarnt, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend sei. In der Folge war die weitere Zulassung des Wirkstoffs heftig umstritten. Doch statt vorsorglich Maßnahmen für ein mögliches GlyphosatVerbot in die Wege zu leiten, hat die EU-Kommission ganz andere Fakten geschaffen: Seit April 2015 hat sie je vier Importgenehmigungen für Gentechnik-Soja, -Mais und -Baumwolle sowie zwei für Gentechnik-Raps erteilt. Alle diese Pflanzen wurden gegen Glyphosat resistent gemacht und werden in der EU vor allem als Futtermittel eingesetzt. Jede der Zulassungen gilt für mindestens zehn Jahre.

Hätte die EU jetzt den Einsatz von Glyphosat nicht verlängert, hätte auch der Import dieser Futtermittel verboten werden müssen. Doch das scheint schwer vorstellbar. Offensichtlich hat sich die EU-Kommission erpressbar gemacht, weil sie es versäumt hat, rechtzeitig für ausreichende Futtermittel-Alternativen zu sorgen. Tatsächlich hat die Industrie der EU schon 2016 damit gedroht, dass die Versorgung mit Futtermitteln zusammenbrechen werde, falls ihre mit Glyphosat belasteten Gentechnik-Produkte nicht weiter importiert werden dürften.

Insbesondere für Soja-Importe aus Ländern wie Argentinien, Brasilien und den USA, in denen Glyphosat zum Teil in extrem hohen Dosierungen eingesetzt wird, gibt es kurzfristig keine ausreichenden Alternativen. Um ein Verbot in der EU möglich zu machen, hätte man beispielsweise den Anbau gentechnikfreier Soja, wie er in manchen Regionen der EU bereits realisiert wird, konsequent fördern müssen.

Etliche der Gentechnik-Pflanzen, die in letzter Zeit zugelassen wurden, sind nicht nur gegen Glyphosat resistent. Vielmehr können sie mit weiteren Spritzmitteln wie 2,4-D, Dicamba, Glufosinat und Isoxaflutol, die ebenfalls gesundheitsgefährdende Rückstände hinterlassen, in Kombination gespritzt werden. Besonders problematisch dabei ist, dass die EU-Kommission nicht verlangt, die Pflanzen, die diese Rückstände enthalten, in Fütterungsversuchen auf gesundheitliche Risiken zu untersuchen, bevor eine Entscheidung über die Importerlaubnis getroffen wird. Die Mischung der Rückstände kann erheblich giftiger sein als Glyphosat allein.

„Solange keine umfassende Untersuchung der tatsächlichen gesundheitlichen Risiken der entsprechenden Rückstände vorliegen, dürfen keine weiteren Gentechnik-Pflanzen mehr für den Import zugelassen werden, die gegen Glyphosat oder andere Herbizide-resistent gemacht wurden. Parallel müssen Alternativen konsequent gefördert werden, mit deren Hilfe die Abhängigkeit der EU von Soja-Importen verringert werden kann. Zudem sollten alle Möglichkeiten, den Gebrauch von Glyphosat und anderen Herbiziden in Deutschland einzuschränken, konsequent genutzt werden“, fordert Christoph Then für Testbiotech.

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aus dem TEXT:…„Monsanto Papiere“. Sie legen nahe, dass dem Konzern bereits seit „1999“ eine krebserregende Wirkung des Pestizids bekannt ist.

…Mehrere Grünen-Abgeordnete des Europaparlaments haben mittlerweile Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingereicht, um eine Freigabe der von der EFSA unter Verschluss gehaltenen Studien zu erzwingen. Sie werfen der Behörde vor, sie wollten die Glyphosathersteller schützen, die eine der Studien finanziert haben sollen…..

 

SPIEGEL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/glyphosat-eu-kommissar-verteidigt-geplante-neuzulassung-a-1152085.html

Umstrittenes Pestizid EU-Kommissar verteidigt Glyphosat-Zulassung

Die EU-Kommission will das umstrittene Pestizid Glyphosat erneut für zehn Jahre zulassen. Ihr Gesundheitskommissar hat das Vorhaben nun vor dem Parlament verteidigt. Eine Krebsgefahr sieht er nicht.

Mittwoch, 14.06.2017   12:29 Uhr

EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis hat die geplante Neuzulassung des umstrittenen Unkrautvertilgungsmittels Glyphosat verteidigt. Weltweit seien 27 Agenturen übereinstimmend zu dem Schluss gekommen, das Mittel sei nicht krebserregend, betonte er am Dienstag vor dem Europaparlament in Straßburg. Es gebe eine „Konvergenz der wissenschaftlichen Meinungen“. Daran müsse sich die Kommission halten und die Zulassung des Mittels verlängern.

Angesichts der Sorgen in der Bevölkerung solle die Zulassung jedoch auf zehn Jahre beschränkt werden, sagte der Kommissar. Im Übrigen könnten die einzelnen EU-Staaten nationale Verbote erlassen – etwa für die Verwendung auf Spielplätzen oder in Parks.

Viele Abgeordnete reagierten empört. Unabhängige Analysen zeigten, dass Glyphosat möglicherweise krebserregend ist, betonte die maltesische Sozialistin Miriam Dalli. Die EU-Agenturen für Chemie und Lebensmittelsicherheit Echa und Efsa hätten diese Studien nicht berücksichtigt.

Streit um Krebsgefahr

Die zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehörende Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hatte im März 2015 erklärt, Glyphosat sei „wahrscheinlich krebserregend“. Die europäische Behörde Efsa stufte das Mittel einige Monate später als ungefährlich ein. Sie berief sich dabei auf Forschungsergebnisse, ohne diese offenzulegen. Experten der Echa befanden dann im vergangenen März, Glyphosat könne weder als krebserregend noch genverändernd oder gefährlich für die Fortpflanzung eingestuft werden.

Die Unterschiede in der Bewertung rühren vor allem daher, dass IARC und Efsa unterschiedliche Aufgaben haben: Die IARC ermittelt in erster Linie, wie stark die Beweislage dafür ist, dass etwas beim Menschen Krebs auslöst – und nicht, wie stark der Effekt ist. Die Efsa betreibt Risikobewertung: Sie trifft also Aussagen darüber, in welchen Konzentrationen oder bei welchen Aufnahmeformen etwas gesundheitsschädlich ist, weshalb sie auch Grenzwerte vorschlägt.

Kritik aus der Opposition

Mehrere Abgeordnete warfen Efsa und Echa nun vor, sie hätten sich vom US-Konzern Monsanto, dem Hersteller des weltweit am meisten verwendeten Unkrautvernichtungsmittels Roundup, beeinflussen lassen.

Die Kommissionignoriere die wissenschaftliche Debatte über Glyphosat, kritisierte der niederländische Grüne Bas Eickhout. Andere Abgeordnete verwiesen auf die im März veröffentlichten „Monsanto Papiere“. Sie legen nahe, dass dem Konzern bereits seit 1999 eine krebserregende Wirkung des Pestizids bekannt ist.

Vor allem Vertreter der Konservativen billigten die geplante Neuzulassung – mit dem Argument, die Landwirte in Europa benötigten diesen Stoff.

Der CDU-Abgeordnete Peter Liese erinnerte an eine Entschließung des Europaparlaments vom vergangenen Jahr. Damals hatte sich die EU-Volksvertretung für eine Neuzulassung ausgesprochen – aber nur für sieben Jahre. „Die Kommission sollte auf das Parlament hören.“

Mehrere Grünen-Abgeordnete des Europaparlaments haben mittlerweile Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingereicht, um eine Freigabe der von der EFSA unter Verschluss gehaltenen Studien zu erzwingen. Sie werfen der Behörde vor, sie wollten die Glyphosathersteller schützen, die eine der Studien finanziert haben sollen.

Die Kommission hatte Mitte Mai angekündigt, sie wolle Gespräche mit den Mitgliedstaaten über eine Verlängerung der Zulassung um zehn Jahre aufnehmen. In Deutschland wird Glyphosat auf rund 40 Prozent der Felder gespritzt.

jme/AFP

 

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Glyphosat/Monsanto Papers (Studien von 1999)

Publié le 24 Mars 2017

Eisen Europadeputéierten Claude Turmes huet zesumme mat KollegInnen aus der grénger Europafraktioun de Jean-Claude Juncker opgefuerdert, fir keng Entscheedung iwwert dZouloossung vum Glyphosat ze huelen, iert gewosst ass op déi Europäesch Agencen an hiren Avisen zum Glyphosat-Studie benotzt hunn, déi vu Monsanto-manipuléiert goufen. Hei de Pressecommuniqué vun der grénger Europafraktioun:

Glyphosat/Monsanto Papers – EU-Abgeordnete fordern lückenlose Aufklärung

Auf Initiative der Grünen/EFA-Fraktion hat am heutigen Freitag eine Gruppe von EU-Abgeordneten verschiedener Fraktionen den Präsidenten der EU-Kommission Jean-Claude Juncker in einem Brief aufgefordert, keine Entscheidung über die Zulassung von Glyphosat zu treffen, solange nicht klar ist, ob die Europäischen Agenturen bei ihrer Beurteilung des Pestizids-Studien verwendet haben, die von der Firma Monsanto manipuliert worden sind.

Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, sagt:„Die EU-Kommission darf keine Entscheidung über eine weitere Zulassung von Glyphosat treffen, solange nicht klar ist, ob bei der Beurteilung Studien verwendet worden sind, die Monsanto manipuliert hat. Die EU-Kommission muss ausschließen, dass manipulierte Studien Einfluss auf die Stellungnahmen der Europäischen Chemikalienagentur ECHA oder der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA gehabt haben. Falls solche Studien verwendet worden sind, müssen die Agenturen ihre Beurteilung, dass Glyphosat nicht krebserregend ist, entsprechend überarbeiten. Die Gesundheit unserer Bevölkerung ist ein zu hohes Gut, um auf einer möglicherweise gefälschten Faktengrundlage über eine weitere Zulassung von Glyphosat zu entscheiden.

Maria Heubuch, ebenfalls Mitglied im Agrarausschuss, fügt hinzu: „Der Fall zeigt, wie skrupellos Monsanto vorgeht, um seine Produkte auf den Markt zu bringen. Der Konzern scheut vor Nichts zurück, um Schäden systematisch zu verleugnen und politische Reformen zu verhindern. Die Europäische Union muss Rückgrat zeigen und das Zulassungsverfahren für Pestizide reformieren. Wir fordern, dass EFSA und ECHA nur unabhängige und veröffentlichte Studien in ihre Bewertungen aufnehmen. Die derzeitige Situation, in der die Industrie ihre eigenen Produkte prüft und noch nicht mal alle Daten veröffentlichen muss, ist unhaltbar. Völlig zurecht fordert eine halbe Million Europäerinnen und Europäer das Verbot von Glyphosat.“

Hintergrund:
Der Brief folgt der Veröffentlichung der sogenannten „Monsanto Papiere“ in den USA, die nahelegen, dass der Firma Monsanto bereits seit 1999 eine krebserregende Wirkung des Pestizids Glyphosat bekannt ist. In der vergangenen Woche hatte ein Gericht in den USA die Veröffentlichung von Dokumenten verfügt, die interne EMails der Firma Monsanto beinhalten, aus denen hervor geht, dass Monsanto die zellveränderte Wirkung des Pflanzenschutzmittels durch Manipulation von Studien geheim halten wollte.

Bréif

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„FAKE-SCIENCE“

Industrie beeinflusst Glyphosat-Studien | FAKT

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Farbe-bekennen“: wer >>>MONSATAN<<< „grünes Lichtgibt der stellt sich auf dessen Stufe wie Lüge, Betrug und MANIPULATION (Natur-Zerstörung, MACHT –  ALLES BESITZEN wollen, ALLES BE-HERRSCHEN wollen.

aus dem TEXT: … will die EU-Kommission ECHA und EFSA-auffordern, auf die Kritik Portiers zu antworten. Außerdem wird sie <<<„MitteJuni“>>> im Ständigen-Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens– und Futtermittel mit den Mitgliedsstaaten darüber verhandeln, ob und wie lange die Zulassung von Glyphosat-verlängert werden soll. Kommissionspräsident Jean Claude Juncker hat der Bundesregierung bei einer Rede in Bonn jüngst schon nahe gelegt, dann Farbe zu bekennen: „CDU dafür, SPD dagegen, bundesdeutsche Enthaltung in Brüssel“, kritisierte Juncker das deutsche Abstimmungsverhalten beim Thema Glyphosat. „Enthaltung ist aber keine Haltung. Man muss singen, wenn man zum Singen aufgefordert wird.“

 

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32602/

Wissenschaftler: Behörden übersahen in Glyphosat-Studien Krebsgefahr

30.05.2017

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Deutsche und europäische Behörden haben beim Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat offenbar signifikante Krebsrisiken nicht berücksichtigt. Darauf wies der Statistikexperte Professor Christopher Portier am Sonntag in einem Brief an EUKommissionschef Jean Claude Juncker hin. Die EU-Kommission will nach Medienberichten trotzdem vorerst bei ihrem Urteil bleiben: Eine Krebsgefahr durch Glyphosat sei unwahrscheinlich.

Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hätten in ihrer abschließenden Bewertung deutlich steigende Tumorzahlen in bis zu sieben Tierstudien komplett ignoriert, kritisierte Portier, der sich per Gericht Zugang zu den Original-Studien der Industrie verschafft hatte. Der ehemalige Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA warf ferner dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor, nur in jedem fünften Fall das erhöhte Krebsaufkommen bei Tieren unter Glyphosateinfluss erkannt zu haben. Das BfR hatte im Auftrag der EU die Glyphosat-Studien der Hersteller zuerst eingeschätzt. Nach Ansicht Portiers ist die Gesamtbewertung daher nicht geeignet, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Sie müsse aufgrund wissenschaftlicher Fehler überarbeitet werden.

Das Pestizid-Aktionsnetzwerk PAN Germany erinnerte daran, dass eine weitere Studie, die für einen Krebseffekt von Glyphosat spricht, wegen angeblicher Virusinfektionen der Versuchstiere von der Bewertung ausgeschlossen wurde. Einziger Beleg dafür sei eine Bemerkung eines ehemaligen Mitarbeiters der U.S.-Umweltbehörde, der nach Prozessunterlagen dem Agrochemiegiganten Monsanto besonders verbunden gewesen sein soll.

Wie der österreichische Sender ORF berichtete, will die EU-Kommission ECHA und EFSA auffordern, auf die Kritik Portiers zu antworten. Außerdem wird sie Mitte Juni im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens– und Futtermittel mit den Mitgliedsstaaten darüber verhandeln, ob und wie lange die Zulassung von Glyphosat verlängert werden soll. Kommissionspräsident Jean Claude Juncker hat der Bundesregierung bei einer Rede in Bonn jüngst schon nahe gelegt, dann Farbe zu bekennen: „CDU dafür, SPD dagegen, bundesdeutsche Enthaltung in Brüssel“, kritisierte Juncker das deutsche Abstimmungsverhalten beim Thema Glyphosat. „Enthaltung ist aber keine Haltung. Man muss singen, wenn man zum Singen aufgefordert wird.“ [vef]

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MERKELs CHEF ist „MON-SATAN“ auch der PONTIFEX ist mit im BOOT  siehe „GOLDENER REIS

>MERKELs MOTTO – MAKE „MON-SATAN“ GREAT AGAIN<

Jemand der „PRO-Glyphosat- Unterstützer“  ist sollte das WORTMUTTER – ERDE“ nicht in den Mund nehmen denn das klingt wie eine VERSPOTTUNG!!!

POLITIK schiebt das (BfR) vor – MERKEL ist wieder mal zu FEIGEzuzugeben dass sie voll und ganz hinterMONSATAN“ steht  –  liegt das vielleicht an dem WAHLJAHR???!!!

LÜGE – BETRUG – MANIPULATION

AGENDA „MONSANTO – GLYPHOSAT – MANIPULATION – PATENTE“ HIER und gerade JETZT wird mit allen erdenkbaren MITTELN versucht das NATÜRLICHE anzugreifen und zu zerstören

Hier ist der Teufel (MONSATAN) persönlich am WERK und will  mit HILFE korrumpierbarer PSEUDOWISSENSCHAFTLER (BfR) und Politiker (MERKEL, SCHMIDT, GRÖHE usw…) die auf dem selben Niveau stehen –   „GLYPHOSAT“ und die „GEGEN die NATUR“ agierende „GEN-MANIPULATIONeinführen – diese Handlanger des BÖSEN sind an den Pranger zu stellen  um dann  die gerechte STRAFE für ihr bösartiges VERGEHEN an die NATUR (ERDE) und ihre LEBEWESEN zu bekommen

netzfrauen – https://netzfrauen.org/2017/06/01/agrarlobby/#more-52412

1. Juni 2017

Das darf doch nicht wahr sein: Die Agra-Lobby freut sich und sägt am Ast, auf dem wir alle sitzen – BfR: Keine neuen Erkenntnisse bei der Risikobewertung von Glyphosat – GMOs, Glyphosate and Soil Biology

Glyphosat

Auf Grund von Anfragen zu einem OffenenBrief an Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker veröffentlichte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine Einschätzung zu angeblich neuen Erkenntnissen zur Risikobewertung von Glyphosat.

Der Berater Christopher Portier hat sich am Sonntag in einem Offenen Brief an den Kommissionspräsidenten gewandt und mitgeteilt, dass Tumorbefunde in Fütterungsstudien mit Mäusen und Ratten angeblich bei der europäischen Risikobewertung nicht berücksichtigt worden seien. Die Behauptung, dass Befunde übersehen wurden, ist, basierend auf den vorliegenden wissenschaftlichen Daten und Publikationen der Europäische Chemikalienagentur (ECHA) und der europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA), nicht korrekt, so das Bundesinstitut für Risikobewertung.  Alle genannten Originalstudien sind entsprechend ihrer Verlässlichkeit und Relevanz in den Bewertungen der europäischen Behörden berücksichtigt worden.

In einem sechseitigen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhebt „ProfessorChristopher  Portier„, ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA und Berater der WHO-Krebsforschungsagentur IARC schwere Vorwürfe hinsichtlich der Korrektheit der Glyphosat-Bewertung durch die EU-Behörden.

Nach Durchsicht der auf Grund eines Antrags der Grünen im Europaparlament teilweise offengelegten Krebsstudien der Hersteller fand Portier, acht bisher unberücksichtigte statistisch signifikante Tumorbefunde in Fütterungsstudien mit Mäusen und Ratten. Diese Tumorbefunde waren im Zulassungsantrag der GlyphosateTaskForce (Zusammenschluss von 25Glyphosat-Herstellern) nicht offen gelegt worden, sind aber in den ebenfalls eingereichten Originalstudien dokumentiert

Darauf folgt jetzt die Antwort siehe: Keine neuen Erkenntnisse bei der Risikobewertung von Glyphosat Mitteilung Nr. 008/2017 des BfR vom 30. Mai 2017 ………….

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Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat (ARTE Doku)

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netzfrauen: https://netzfrauen.org/2017/06/08/green-acre-living/#more-52549

8. Juni 2017

Das wir MonsantoBayer nicht gefallen! Energy Globe Award – Welt-Energie-Preis: Ökologischer Landbau in der Stadt – National Energy Globe Award South Africa – Green Acre Living

Besseres Essen, lebenswerte Umwelt und dies direkt in einer Stadt. „Fragen Sie die Kinder, die in Städten leben, wo Milch oder Fleisch herkommen und sie werden antworten, es kommt aus dem Supermarkt,“  das sind die Worte von Geoffrey Green, der mit seinem Projekt „Green Acre Living“  in Maraisburg, westlich von Johannesburg in Südafrika mit dem Energy Globe Award – Welt-Energiepreis ausgezeichnet wurde.

Ernährung ist ein wichtiger Teil der Gesundheit, so das Prinzip von Sparrow Farm. Hier gilt das Slow Food Prinzip  – genussvolles, bewusstes und regionales Essen und bezeichnet eine Gegenbewegung zum globalisierten Fastfood.

Durch die Dürre in den vergangenen Jahren ist die Ernährungssicherheit bedroht und es wird notwendig, neue Wege zu finden, um die Notlage von vielen Tausenden von armen und arbeitslosen Menschen zu lindern. Hilfe zur Selbsthilfe, die es ermöglichen, direkt vor der Haustür Menschen Arbeit zu geben. Geoffs Initiative auf der Sparrow Village Farm hat die Phantasie der Medien und hoffentlich die Unternehmenswelt erobert. Wir hatten bereits in unserem Beitrag: Wissen aus der Versenkung holen – Die letzte Chance für eine Zukunft ohne Not genau das thematisiert, was auch Geoffs Initiative westlich von Johannesburg umsetzt.

10 000 Gärten für Afrika – warum nicht 10 000 für Südafrika?

Ende Februar 2016 beschloss das Johannesburg Convivium, die Gründung von „Lebensmittelgärten“ – also Gemüsegärten – in der ganzen Stadt aktiv zu fördern und bestehende „Lebensmittelgärten“ zu erforschen. Nach einer ersten Erforschung der Perspektiven des Projekts im März 2016 wurde im April 2016 ein Ausschuss für Slow Food Garden gegründet.

Slow Food Gardens – Johannesburg

Mehrere Gruppen von Menschen aus Gemeinschaften mit niedrigerem Einkommen wurden in die Forschung mit einbezogen, darunter auch eine Universität aus Johannesburg, die die Gruppe Izindaba Zokudla, (Gespräche über Lebensmittel) gründete, die das Projekt mit unterstützen. Bis heute wurden mehr als  ± 200 städtische „Lebensmittelgärten“ in Soweto umgesetzt und die Aktivitäten für ein Umgang mit  gutem, sauberem und fairem Essen gestärkt. Diese Gärten werden in ein Register aufgenommen, das dann der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird. So erschließen sich neue Märkte.

Mit mehr als 178 teilnehmenden Ländern und jährlich über 2000 eingereichten Projekten ist der Energy Globe Award heute der renommierteste Umweltpreis weltweit. Er zeichnet regionale, landesweite und weltweite Projekte aus, die Ressourcen wie z. B. Energie bewahren oder erneuerbare oder emissionsfreie Ressourcen verwenden. Preisverleihungszeremonien werden in der ganzen Welt durchgeführt. Prominente Persönlichkeiten so wie Botschafter von Energy Globe in 90 Ländern unterstützen die Mission von Energy Globe. Die Aktivitäten von Energy Globe erlangen weltweit Aufmerksamkeit durch die Medien – Internationale Fernsehsender berichten jedes Jahr annähernd 1000 Stunden lang darüber. Energie Globe hat das Ziel. weltweit Aufmerksamkeit für nachhaltige und überall verfügbare Umweltlösungen zu erlangen und Menschen dazu zu motivieren, auf diesem Sektor aktiv zu werden.

Nationaler Energy Globe Preis für Südafrikas 2017 eingereicht durch Green Acre Living (NPO)

Projekt: Green Acre Living

Green Acre Living hat 700 Haushalte mit niedrigem Einkommen ermittelt und arbeitet daran, diese in die Lage zu versetzen, nachhaltige und sichere Ernährung zu bekommen. Die Methoden dazu werden in Trainingseinheiten, wöchentlichen Workshops und durch eine begleitende Patenschaft vermittelt – basierend auf agro-ökologischen Prinzipien.

 

Ausgangssituation

Die Nahrungsmittelsicherheit für Menschen, die in Städten leben, ist eine ständige Herausforderung angesichts der hohen Arbeitslosenquote von 25 %, einer strauchelnden Wirtschaft, fortwährender Trockenheit, politischer Instabilität und der Aussicht auf steigende Treibstoffpreise. Zwar bauen Menschen in Gemeinden mit wenig Einkommen gelegentlich ihre Nahrung selbst an, jedoch ist die [sonstige] Nahrungsmittelproduktion oft verbunden mit dem Einsatz teurer chemischer Mittel, der Erfordernis, jährlich neues Saatgut zu kaufen, und einem sehr geringen Verständnis von Bodenökologie. Ähnliche oder gleiche Pflanzen, typischerweise Kohl und Mangold, werden wiederholt auf verfügbaren Äckern angebaut. Die Folge sind geringe Erntemengen und schlechte Qualität. Auch gibt es wenig Wissen über die Vorteile abwechslungsreichen Pflanzenanbaus. Konzepte wie das Konservieren von Wasser im Boden und der Aufbau eines gesunden Bodens gibt es ebenso wenig wie Wissen hinsichtlich der Kompostbildung und der Vorteile durch Lebewesen wie z. B. Regenwürmer in der Bodenökologie. Folglich ist das Potenzial, landwirtschaftliche Erzeugnisse zu vermarkten, marginal. Die Abhängigkeit von Hybridsaaten hatte zum Verlust kulinarischer Biodiversität geführt wie auch der kulturellen Tradition des Saatguttauschs und der Zubereitung einheimischen Essens, alles in allem zu einer stetigen Erosion kultureller Traditionen.

Lösung

Green Acre Living hat 700 Haushalte mit geringem Einkommen im äußeren Stadtgebiet  Johannesburgs ermittelt und hilft diesen dabei, nachhaltige und sichere Ernährung zu erlangen. Die Methoden dazu werden in Trainingseinheiten, wöchentlichen Workshops und durch eine begleitende Patenschaft vermittelt – basierend auf agro-ökologischen Prinzipien.

Optimale Bodenbedingungen für die Bewahrung des knappen Wassers und die Förderung von Bodenorganismen können erreicht und zugleich kann Carbon (CO2) im Boden durch Komposttechniken eingeschlossen werden. Durch die Anwendung solcher Prinzipien sind die Kleinbauern nicht mehr von teuren kommerziellen Zusätzen abhängig, die zuvor für unverzichtbar in der Landwirtschaft gehalten worden waren. Bei dieser Methode reduziert sich auch noch aus einem anderen Grund die Emission von CO2, nämlich dadurch, dass die Nahrung in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Anbauenden wächst.

Innovation

Innovation im Kontext mit der Arbeit von Green Acre Living sollte als konträr zu dem angesehen werden, was auf der Nordhalbkugel als allgemeingültig gilt im Vergleich zum globalen Süden. Aus diesem Grund hat das Projekt innovative Lösungen eingeführt wie das aktive Einschließen von CO2 im Boden, zusammen mit der örtlichen Ökologie zu arbeiten und nicht gegen sie und schließlich Wege zu finden, die Feuchtigkeit im Boden zu konservieren. Für kleine ökologisch arbeitende Landwirte im Norden [wie z. B. Paul Kaiser in Sebastopol, Kalifornien] ist das alles nichts Neues, sehr wohl aber hier in diesen [südafrikanischen] Gemeinden. Eine weitere Innovation ist der Bienenstaat, der in Partnerschaft mit der Universität entwickelt und gepflegt wird, um dem Vandalismusproblem gegen Bienenstöcke besonders in armen Gegenden begegnen zu können. Ein Bienenstock ist nicht nur sehr energieeffizient, sondern ihn zu pflegen und zu entwickeln, ist auch im ganz kleinen Maßstab in städtischen und ländlichen Gebieten möglich.

Geoffrey Green ist ein Geograf mit einer Leidenschaft für den ökologischen Landbau in der Stadt, ein Unternehmen, das er auf der Sparrow Village Farm in Maraisburg westlich von Johannesburg führt. Obwohl er 2016 nur 0,4 ha zur Verfügung hatte, hat er den Raum optimal genutzt und heute wachsen bis zu 36 verschiedene Kulturen, darunter Mais, Butternuss, Horngurke, Kohl und Blumenkohl auf der Fläche. Sparrow Farm ist ein ein-Hektar großer Gemüsegarten auf dem Gelände des Sparrow Village Hospizes und Waisenhauses in Johannesburg, Südafrika.

Als Geograph arbeitete er an einem Projekt, das die Nahrungsversorgungskette untersuchte. Das rührte in ihm ein Interesse für die Landwirtschaft, die später in einer neuen Karriere als organischer Stadtbauer Ausdruck fand. Dieses Unterfangen wurde auch teilweise durch die Besorgnis über die Distanz inspiriert, dass das Essen von der ländlichen Farm zur Stadtgabel transportiert werden muss.

Als Geograph war er sich der Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftlichen Bedingungen bewusst und sagt, dass der Transport von Lebensmitteln über lange Distanzen einen großen CO2-Ausstoß erzeugt. Seine Lösung? Bauernhof näher an der Stadt.

Gratulation für eine weitere renommierte Auszeichnung für unseren FB-Freund Geoffrey Green und seine Freunde von ‚Green Acre Living‘ in Südafrika.

Energy Globe Award

With more than 178 participating countries and over 2000 project submissions annually the Energy Globe Award is today’s most prestigious environmental prize worldwide. It distinguishes projects regionally, nationally and globally that conserve resources such as energy or utilize renewable or emission-free sources. Award ceremonies are held all over the world. Prominent personalities as well as Energy Globe Ambassadors in 90 countries support the mission of Energy Globe. The activities of Energy Globe attract worldwide media attention – international TV stations report each year with approximately 1,000 hours of broadcasting time. The aim of the Energy Globe is to raise global attention on sustainable, everywhere applicable environmental solutions and to motivate people to also become active in this area.

National ENERGY GLOBE Award South Africa 2017

Submitted by: Green Acre Living (NPO)

Project: Green Acre Living

Green Acre Living has identified 700 low income households and works to enable these homes to achieve sustainable food security. Methods taught through training sessions, weekly workshops and a mentoring process are based on agro-ecology principles.

Initial situation
Urban food security is an ongoing challenge against the backdrop of high unemployment rates of 25%, a faltering economy, ongoing drought, political uncertainty and the prospect of fuel price increases. Although people in low income communities do grow food in some instances, production is often based on expensive chemical additives, the requirement to buy seed each season and low to absent understanding of soil ecology. Similar crops, typically cabbage and chard, are repeatedly produced on available land resulting in poor production volumes and quality of produce. Any understanding of the benefits of growing a range of diversified crops is rare to encounter. Ideas such as retaining water in the soil and building soil life are all but absent as are skills relating to compost production and the benefits of e.g. earth worms in soil ecology. As a result, the potential for selling excess produce into informal markets is nominal. Reliance on hybridized seed had resulted in a loss of culinary biodiversity as well as the cultural traditions of seed swapping and the preparation of indigenous foods, leading to a steady erosion of cultural traditions.

Solution
Green Acre Living has identified 700 low income households to date in the greater Johannesburg urban area and works to enable these homes to achieve sustainable food security. Methods taught through training sessions, weekly workshops and a mentoring process, are based on agro-ecology principles. Optimum soil conditions for the retention of scarce water availability and the proliferation of soil organisms can be achieved while simultaneously actively locking carbon into the soil through composting techniques. By using these principles, food growers are no longer dependent on expensive commercial additives previously thought of as necessary additions to growing food. In doing so, a reduction of carbon emissions is also achieved as a result of food being grown close to homes.

Innovation
Innovation in the context of Green Acre Living’s work should be considered against what is common knowledge in the Global North by comparison to the Global South. From this perspective they have introduced innovative solutions such as actively locking carbon into the soil, working with the local ecology and not against it and actively finding ways to retain moisture in the soil. This is old news to agro-ecologically orientated small scale Global North farmers but is very innovative in these communities. Another innovation is the beehive developed in partnership with the university that addresses the problem of vandalism of hives in especially lower income communities. The beehive is simultaneously more heat efficient as well as being a modular system that can empower small bee keeping business in urban and rural communities.

Jury-Rating
Urban food security is an ongoing challenge against the backdrop of high unemployment rates of 25%, a faltering economy, ongoing drought, political uncertainty and the prospect of fuel price increases. This year’s National Winner of the Energy Globe Award in South Africa has identified 700 low income households and works to enable these homes to achieve sustainable food security. Methods taught through training sessions, weekly workshops and a mentoring process are based on agro-ecology principles. Congratulations on your initiative!

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier
deutsche Flagge
Wissen aus der Versenkung holen – Die letzte Chance für eine Zukunft ohne Not

Wenn Luft, Wasser und Boden der Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stehen!

Gemüse aus dem Plastikgarten Europas – Ausbeutung, Lohndumping, Sklaverei, Pestizide, Genmanipulation

Die Natur schlägt zurück! Unkrautresistenz und Insektenresistenz als Antwort auf die Giftcocktails

Saatgut – Monsanto unter falscher Flagge – unter einem anderen „Decknamen“ hat man ungewollt Monsanto im Garten

Landwirtschaft geht auch anders, ohne GVO und Pestizide! – Farming in a different way!

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