Italienisches Gericht bestätigt Zusammenhang zwischen HANDY-Nutzung und GEHIRN-TUMOR ///// Kurswechsel: CDU will „Windräder in Wäldern“ //// TESLAs Wettlauf gegen die Fledermaus ///// Die MACHEN-SCHAFTEN des „WWFs““ /// „KLIMA-BULL-SHIT“ – – Die „4-Zehntel-Grad-Lüge““ des „James Hansen““ im Jahr 1988- – – „Fridays-for-Future-Pressesprecherin“ packt aus über „Zensur & Unterwanderung“

 

das Kinder-Verachtende REGIME: KÄMPFT an VORDERSTER FRONT mit der Chefin der „NGO„“  auch „Nicht-Regierungs-Organisation““ mit MIKRO-WELLEN-BESCHUSS  AUF die KINDER

siehe auch „555 GGG – KINDER werden im KLASSEN-ZIMMER BE-SCHOSSEN“

 

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1522

Mobilfunkstandard 5G: BUND fordert Ausbaustopp

BUND Hamburg übergibt über 6000 Unterschriften an das Bürgerbüro
Bild: Christian Schumacher

Pressemitteilung des BUND Hamburg, 12. Februar 2020

Der BUND Hamburg fordert den Ausbaustopp des 5G-Mobilfunknetzes in Hamburg. Dazu haben Mitglieder des BUND-Arbeitskreis Elektrosmog heute dem Bürgerbüro des Ersten Bürgermeisters Peter Tschentscher eine Petition mit über 6000 Unterschriften übergeben.

„Für uns ist klar: Der Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur mit 5G-Technologie darf nicht ohne Prüfung der Gesundheits- und Umweltverträglichkeit und nicht ohne die vorgeschriebene Technikfolgenabschätzung erfolgen. Der jetzt anlaufende Ausbau ohne eine solche Abschätzung widerspricht dem gesetzlich verankerten Vorsorgeprinzip“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

Bereits andere große europäische Städte wie Brüssel, Florenz und Genf, weitere Orte in Irland und über 100 Kommunen in Italien haben sich für einen 5G-Ausbaustopp ausgesprochen.

Hamburg ist eine der sechs Modellregionen, in denen der Ausbau besonders gefördert wird. „Die Erforschung von Folgen für Gesundheit und Umwelt muss vor dem Ausbau dieser Technologie von unabhängigen Instituten erfolgen und auf keinen Fall im laufenden Betrieb – in einem Feldversuch an Mensch und Umwelt,“ so Ellen Kruse, Sprecherin des BUND-Arbeitskreis Elektrosmog.

Der BUND Hamburg fordert den Senat und die Hamburger Bürgerschaft auf, ihre Verantwortung für die Gesundheit der ihr anvertrauten Bürger*innen und für die Umwelt ernst zu nehmen und den Ausbau des 5G-Netzes in der Region solange zu blockieren, bis die gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen ist. Der Schutz der Gesundheit und unserer Lebensgrundlagen muss klar Vorrang haben vor wirtschaftlichen Interessen.

 

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https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1520

Italienisches Gericht bestätigt Zusammenhang zwischen Handynutzung und Gehirntumor

Pressemitteilung von diagnose:funk, 11.02.2020
Urteilsbegründung: „Zusammenhang eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich“

Stuttgart, 11.02.2020: Das Turiner Berufungsgericht bestätigt in seiner nun veröffentlichten Urteilsbegründung, dass der Hirntumor eines ehemaligen Mitarbeiters von Telecom Italia durch dessen berufliche Handy-Nutzung hervorgerufen wurde. Roberto Romeo hatte seine Klage gegen die italienische Berufsgenossenschaft INAIL bereits im Jahr 2017 in erster Instanz gewonnen, nun besteht für ihn Rechtssicherheit. Er leidet seit 2010 unter einem Akustikusneurinom (gutartiger Tumor des Hör- und Gleichgewichtsnervs, Hörnerv operativ entfernt). Er hatte 15 Jahre lang aus beruflichen Gründen täglich 3 bis 4 Stunden mit dem Handy telefoniert. Von der Verteidigung vorgebrachte Experten der industrienahen ICNIRP (Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung) wurden übrigens vom Turiner Gericht wegen Befangenheit abgelehnt.

„Das Turiner Berufungsgericht nimmt mit seinem Urteil die Gefahren ernst, die von Mobilfunk-Strahlung ausgehen“, sagt Jörn Gutbier, Vorsitzender der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk. „Wir brauchen dringend aktive Verbraucheraufklärung durch die Bundesregierung: Handy weg vom Ohr und raus aus der Hosentasche, ganz allgemein: Handy weg vom Körper! Wir brauchen außerdem Maßnahmen zur Strahlenminimierung: Wenn jeder Verbraucher sein Handy in den Flugmodus schaltet, funkt es nicht mehr dauerhaft und die Strahlenbelastung sinkt erheblich. Und schließlich muss die Politik das Vorsorgeprinzip anwenden: Beim Mobilfunkausbau – besonders bei 5G – muss staatlich verordnete Strahlenminimierung gelten. Für 5G brauchen wir außerdem eine unabhängige Technikfolgenabschätzung, vorher darf 5G nicht eingeführt werden! Wenn dann alle Geräte auch noch gesetzlich vorgeschrieben Netzwerkbuchsen haben, sind wir auf dem richtigen Weg in eine strahlungsarme, moderne, gesunde Gesellschaft.“

Das Turiner Berufungsgericht ist das sechste Gericht in Italien, das den Zusammenhang zwischen intensiver Handy-Nutzung und Krebsgeschwüren bestätigt. Auflistung aller 6 Gerichtsentscheidungen: https://childrenshealthdefense.org/news/six-italian-courts-have-ruled-that-cell-phones-cause-brain-tumors/

Akustikusneurinome sind auch bekannt als vestibuläre Schwannome, weil sie sich auf den Schwann-Zellen entwickeln, von denen die Nerven bedeckt sind. Auch die Ratten der international viel beachteten US-amerikanischen NTP-Studie entwickelten übrigens Schwannome: Die Tiere wurden mit Dosiswirkleistungen bestrahlt vergleichbar mit der Strahlung eines ans Ohr gehaltenen Handys.

Das Urteil im Original sowie in Übersetzung.

Weitere Hintergründe zum Thema: „Handystrahlung: Tumor als Berufskrankheit anerkannt“

 

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https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1523

Kein DigitalPakt in Überlingen

Stellungnahme des Arbeitskreises »DigitalPakt Schule« an der Freien Waldorfschule Überlingen
Der Arbeitskreis, in dem Vertreter der Eltern- und Lehrerschaft, der Systemadministrator der Schule und unsere Schulärztin mitwirkten, hat sich über drei Monate hinweg mit den Chancen und Möglichkeiten, den Risiken und Bedenken, die eine Beteiligung am DigitalPakt mit sich bringen, beschäftigt. Bei einer solchen Beteiligung würden Mittel in Höhe von insgesamt rund 384.000 Euro für die Einrichtung einer digitalen Infrastruktur an unserer Schule fließen.

Von Daniel Mylow, Februar 2020

Im Zuge der Beschäftigung mit dem Themenfeld und der anschließenden intensiven Auseinandersetzung sind die Mitglieder des Arbeitskreises einstimmig zu folgendem Ergebnis gelangt: Wir lehnen den DigitalPakt Schule ab. Wir empfehlen den zuständigen Gremien, die Mittel aus dem DigitalPakt für unsere Schule nicht abzurufen, weder aktuell noch in naher Zukunft.

Begründung:

Mit einer Zustimmung zum DigitalPakt würden wir uns in undurchschaubare Abhängigkeiten von Staat und Softwareunternehmen begeben, da wir nur aus einem sehr eingeschränkten Pool an Firmen mit entsprechend vorgegebenen Inhalten wählen könnten. Zudem ist nur das Gesamtpaket buchbar, das umfangreiche vertragliche Verpflichtungen beinhaltet. Die Finanzierung der Mittel ist in der Präambel des DigitalPakts nur bis 2024 gesichert. Was ist mit den Folgekosten? Mit kostspieligen Verträgen für Software, Wartung, Fortbildung sowie rasch veralteten Geräten?

Was die Anschaffung von sogenannten Endgeräten angeht, würden unserer Schule lediglich finanzielle Mittel in Höhe von maximal EUR 25.000 zustehen. Über diese Mittel verfügen wir aus eigenen Kräften, ohne uns in Abhängigkeiten zu begeben. Zudem sind diese Geräte ohne eine Einwilligung in das Gesamtpaket des DigitalPaktes nicht abrufbar. Der DigitalPakt soll

  • »verlässlich leistungsfähige digitale Bildungsumgebungen zur Verfügung stellen«
  • es ermöglichen, digitale Bildungsmedien systematisch über entsprechende Portale zu recherchieren und einzusetzen
  • die dafür notwendigen urheberrechtlichen Lizenzen für den Einsatz im Unterricht zur Verfügung stellen
  • sowie »Lehrkräfte für diesen Einsatz nachhaltig qualifizieren und sie bei der Integration digitaler Medien in Lehr- und Lernprozesse unterstützen«.

Uns fehlen dazu die medienpädagogischen Gesichtspunkte. Der Umgang mit digitalen Medien wird an keiner Stelle problematisiert. Wie viel Einfluss gewinnt der Staat, wenn digitale Lehr-Lern-Infrastrukturen wie Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Landesserver, Cloudangebote einzurichten sind, die auf Interoperabilität ausgerichtet sein müssen? Wollen wir wirklich soviel Einflussnahme auf unseren pädagogischen Alltag? Es gibt zahlreiche Studien, die eindeutig belegen, dass das Lernen am PC, vor allem im zu frühen Kindesalter, deutlich schlechtere Ergebnisse zeigt. In Ländern wie Südkorea oder Australien sind ähnliche Offensiven wie jetzt der DigitalPakt Schule gescheitert. Medienkompetenz geht anders. Wir wollen unsere Kinder zu medienmündigen Erwachsenen erziehen. Der DigitalPakt Schule bedingt eine vollständige Verkabelung der Schule, WLAN in allen Unterrichtsräumen und breitbandige Internetzugänge. Die gesundheitlichen Gefahren durch Strahlung werden nicht thematisiert. Die Gesundheit unserer Kinder ist uns jedoch ein ernsthaftes Anliegen. Selbstverständlich muss eine moderne Schule über entsprechende Zugänge verfügen. Wir möchten aber gerne selbst darüber entscheiden, wann und wo wir wem in welchem Kontext entsprechende Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Wir sind in puncto digitaler Infrastruktur sowie medialer Versorgung als Schule gut aufgestellt. Die mit dem Pakt verbundenen Auflagen sind es nicht wert, sich ohne Not in schwer zu durchschauende Abhängigkeiten zu begeben. In finanzieller Hinsicht ist hier auch die Suche nach alternativen Geldgebern denkbar. Durch ihre Handlungsorientierung, ihren Weltbezug, ihr ganzheitliches Lernen und die große Bedeutung der Entwicklung der sozialen Fähigkeiten in der Klassengemeinschaft befähigt die Waldorfpädagogik die Schüler, ihren eigenen Weg in die Welt zu finden. An Stelle von vorgegebenen digitalisierten Lernmustern benötigen wir offene und freilassende Erfahrungsräume, die ihnen eigene Sinnstiftungen ermöglichen.

Wir halten den DigitalPakt Schule für unsere Schule für ungeeignet, widersprechen die Vereinbarungen und Bedingungen des Pakts doch fundamental den Grundsätzen unserer Pädagogik. Der DigitalPakt Schule stellt einen Frontalangriff auf unsere Erfahrungsfähigkeit, unseren Wirklichkeitssinn sowie das autonome Denken dar.

Wir haben jedoch, das ist uns bewusst, eine moralisch-pädagogische Verantwortung für das digitale Zeitalter. Wir wollen digital nicht im Abseits stehen. Die Vermittlung von digitalen Kompetenzen muss künftig zu unserer pädagogischen Ausrichtung gehören. Dafür wollen wir noch in diesem Schuljahr als Kollegium gemeinsam mit Eltern und Schülern ein tragfähiges Medienkonzept für unsere Schule erarbeiten.

Hinweis: Der Bund der Freien Waldorfschulen hat ein Konzept für Medienpädagogik entwickelt. Die Waldorfschulen in Deutschland können anhand dieser Vorlage ihre Medienpädagogik aktiv gestalten. Im Kern des Konzeptes geht es darum, die Kinder zu medienmündigen Persönlichkeiten zu entwickeln. »Medienpädagogik an Waldorfschulen« ist als Printausgabe online für eine Schutzgebühr von 5,00 Euro bestellbar: www.waldorfschule.de. Die PDF-Ausgabe ist kostenfrei abrufbar: https://t1p.de/f9wt

Quelle: https://www.erziehungskunst.de/artikel/zeichen-der-zeit/kein-digitalpakt-in-ueberlingen/

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https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1521

Ärzte warnen vor Medienrisiken bei Kindern und Jugendlichen

Warum immer noch kein Aufschrei? Kinder vor digitalen Suchtgefahren schützen
Schon wieder melden sich Ärzte zu Wort: „Bis zum Schulbeginn sollen Kinder nur analog und nicht mit Hilfe digitaler Medien lernen und spielen“, schreibt die Suchtkommission der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und Verbände (DGKJP, BAG KJPP, BKJPP). So steht es in einem aktuellen Evidenzpapier, das im Januar erschienen ist. Weiter fordert die Kommission: Es müsse zur Pflicht für Entwickler medialer Angebote werden, „Möglichkeiten der elterlichen Kontrolle zu integrieren“, etwa bei den Nutzungszeiten. Außerdem heißt es ganz klar: „Suchtfördernde Verstärkungsmuster in Games müssen gesetzlich eingeschränkt werden.“ Denn die Ärzte sehen eine „Vielzahl von positiven Verstärkern“, um die Mediennutzung der Kinder zu intensivieren – etwa die „Entdeckung neuer Welten“.

„Damit benennen die Kollegen ganz klar Suchtmechanismen, die in digitale Medienangebote eingebaut sind, um schutzlose Kinder in Abhängigkeit zu bringen“, erklärt dazu der Kinder- und Jugendarzt Dr. Uwe Büsching. Das sei ein Skandal, denn es gäbe im Kindergarten auch keine Schnapsproben. „Wie viele Warnungen werden nochin den Wind geschlagen, bevor die Politik handelt?“ fragt sich der Arzt, der auch Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Jugend und Kind“ ist.

Warnzeichen gibt es genug: im Oktober 2019 ließ die Krankenkasse „pronovaBKK“ 100 Kinderärzte befragen, welche Rolle digitale Medien in ihrer Sprechstunde spielen. Die Ärzte stellten Zusammenhänge her –  zwischen einer zunehmenden Mediennutzung und verschiedenen Diagnosen:

  • 92 Prozent beobachteten eine Verbindung mit Übergewicht; 86 Prozent mit sozialen Auffälligkeiten; 82 Prozent mit Lernentwicklungsstörungen und 81 Prozent mit motorischen Defiziten.

„Sicher, es handelt sich um den subjektiven Eindruck der Kinderärzte, dennoch sollte die Gesellschaft solche Einschätzungen ernst nehmen“, sagt Dr. Büsching. Erschreckend sei auch, dass 74 Prozent der befragten Kollegen der Aussage zustimmen: „Von Seiten der Eltern wird die Mediennutzung ihrer Kinder völlig verharmlost.“

Dr. Büsching war selbst 2017 an der BLIKK-Studie beteiligt, die nachgewiesen hat, wie sehr digitale Geräte den Alltag kleiner Kinder durchdringen: „70 Prozent der Kinder im Kita-Alter benutzen das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich.“ Bei Säuglingen stellten die Wissenschaftler „Fütter- und Einschlafstörungen“ fest, wenn Eltern bei deren Betreuung digitale Medien nutzten. Ein wichtiger Hinweis auf Bindungsstörungen. Auch die „American Academy of Pediatrics“ (AAP) empfiehlt seit 2011, Kleinkinder nicht mit Bildschirmen zu konfrontieren, weil das u. a. zu Sprachentwicklungsstörungen führen kann.

„Es folgt Studie auf Studie“, sagt dazu Psychiater Manfred Spitzer, Gründungsmitglied im „Bündnis für humane Bildung“. „Aber der digitale Blindflug der Politik geht weiter!“ Auf Kosten einer Generation, die um wesentliche Entwicklungschancen betrogen wird, so Spitzer. Es müsste längst ein Aufschrei in der Öffentlichkeit erfolgen, stattdessen würden Milliarden aus dem Digitalpakt versenkt – in fragwürdigen IT-Projekten an deutschen Schulen. „Wir benötigen dringend in den Kindergärten und Grundschulen eine Kompensation der digitalen Überflutung, wie sie in vielen Familien üblich ist“, so der Psychiater.

„Kinder brauchen Musik, Sport, Natur und soziale Resonanz, um sich gesund zu entwickeln. Das schafft keine Software!“. Daher unterstützt der Psychiater die europaweite Petition, die sein Bündnis mit ELIANT gestartet hat: „Für ein Recht auf bildschirmfreie Kitas, Kindergärten und Grundschulen“. Spitzer ist überzeugt: „Wer Kinder früh schützt, gibt Ihnen mehr Chancen im digitalen Zeitalter.“

Bündnis für humane Bildung“:

Hochschullehrer, Wissenschaftler und engagierte Bürger gründeten 2017 das „Bündnis für humane Bildung“. Ihre Überzeugung lautet: Bildung lässt sich nicht digitalisieren! Digitale Instrumente können Bildungsprozesse nur unterstützen. Alternativen sind gefragt.

Website:

http://www.aufwach-s-en.de

Petition:

„Für ein Recht auf bildschirmfreie Kitas, Kindergärten und Grundschulen“

Link: https://bit.ly/2SAHuPY

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HEALING THE BRAIN – Ein Intensivseminar mit Dr. med. Dietrich Klinghardt

3.968 Aufrufe
17.12.2019

5010 Abonnenten
Das Gehirn leidet. Warum? Umweltschadstoffe gelangen durch beschädigte Grenzen und Membranen (Darmbarriere, Blut-Hirn-Schranke, geschädigtes Endothel usw.) in unsere Körper. Man hat beinahe den Eindruck, als würde die menschliche Gesundheit durch Vergiftung unserer Atemluft und Nahrung sowie die zahllosen direkten Angriffe auf unsere Physiologie (Amalgamfüllungen, „langlebige Kondensstreifen“/Chemtrails, Herbizide, toxische Adjuvantien in Impfstoffen, gesundheitsschädliche Baumaterialien und Bauweisen, Glyphosat im Kaffee …) absichtlich zerstört. Ein toxisches Milieu in unserem Innern verwandelt das eigentlich symbiotisch mit uns lebende Mikrobiom in eine krankmachende Kloake. Die Folge ist eine starke Zunahme chronischer Erkrankungen. Mikroorganismen übernehmen die Herrschaft über unseren Körper, indem sie ihn mit einem Cocktail aus unzähligen kleinen Molekülen überschwemmen, den sogenannten Biotoxinen, die für einen Großteil unserer Leiden verantwortlich sind. Dr. Klinghardt möchte in diesem Kurs zeigen, mit welchen z.T. einfachen Mitteln wir unser Gehirn reinigen und heilen können und damit den entscheidenden Weg für eine verbesserte Gesundheit bahnen. Zielgruppe: Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker, Therapeuten (auch in Ausbildung) Auch Ärzte und Therapeuten, die (noch) keine ART nach Dr. Klinghardt anwenden, sind herzlich zur Teilnahme an diesem Kurs eingeladen. 20. – 21. März 2020 in Kirchzarten Weiter Informationen: https://www.ink.ag/kongresse-sonstige…

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Neujahrsgrüße 2020 von Dr. med. Dietrich Klinghardt

8.042 Aufrufe
01.01.2020
5010 Abonnenten
Das Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt® wünscht herzlich ein zufriedenes, spannendes und friedvolles Jahr – bleiben Sie gesund und neugierig! http://www.ink.ag

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Die Autonome Response Testung (ART)

1.576 Aufrufe
30.01.2020

5010 Abonnenten
Dr. med. Klinghardt spricht über seine einzigartige Methode zur Diagnostik und Behandlung. Die Methode ist eine Kombination aus der Autonomen Response Testung (ART), der Psycho-Kinesiologie (PK) und den Mentalfeld-Techniken (MFT). Während der ‚Ausbildung zum Klinghardt-Therapeuten‘ ist diese Methode erlernbar. Mehr dazu unter: http://www.ink.ag/ausbildung/ http://www.machdichaufdenweg.eu

 

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Trailer: Dr. med. Dietrich Klinghardt – Was uns krank macht

25.444 Aufrufe

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siehe auch „das Mikro-BIOM“ – „Darm-Milieu-FLORA“

oder auch „das Mikro-Biom“ – Ernährung für das „Wohl-be-FINDEN“

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/darm-gehirn-depression-parkinson-1.4565380?reduced=true

Gesundheit: Die Gehirn-Darm-Achse

Beleuchtete Organe in blauem anatomischen Modell PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY OliverxBurston 1010
Wie beeinflussen Darm und Gehirn unsere Gesundheit?(Foto: imago/Ikon Images)

Im Kampf gegen schwere Krankheiten blicken Mediziner auf ein unterschätztes Phänomen im Körper des Menschen: die Verknüpfung zwischen Darm und Gehirn.

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„Main-Stream Täuschungs-Manöver“: Der Protest auf dem BILD von sich SORGENDEN und Verantwortungs-Bewussten Menschen ist nicht gerichtet auf die „AUS-Wahl der Mobil-Funk-Konzerne“ wie  z.B. „Huawei““ und Andere  SONDERN ist gerichtet  auf die GESUNDHEIT schädlich ein-WIRKENDEN „555 GGG MIKRO-WELLEN-FREQUENZEN“

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/merkel-empfaengt-chefs-von-ericsson-und-nokia-zu-gespraech-ueber-5g-16622603.html

Mobilfunk der Zukunft : Merkel empfängt Chefs von Ericsson und Nokia zu Gespräch über 5G

Aktualisiert am

Protest gegen 5G in Genf Bild: dpa

Welche Unternehmen die fünfte Mobilfunkgeneration 5G in Deutschland mit ausbauen dürfen, ist strittig. Nun lädt Kanzlerin Merkel einige Unternehmen ins Kanzleramt ein – aber nicht Huawei.

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt kommenden Donnerstag die Chefs der Elektronik-Konzerne Ericsson im Kanzleramt. Das bestätigte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur Reuters auf Anfrage. „Die Kanzlerin teffe sich am Donnerstag mit dem CEO von Ericsson, Börje Ekholm, zu einem Gespräch, teilte er am Freitag mit. Zuvor hatte es aus Regierungskreisen geheißen, dass die Kanzlerin die Chefs sowohl von Ericsson als auch Nokia empfange.

Thema wird der Aufbau des modernen 5G-Mobilfunknetzes sein. Hintergrund ist der anhaltenden Streit um die Frage, ob das chinesische Unternehmen Huawei an dem Netzausbau beteiligt werden soll.

Die Bundesregierung hat sich anders als die Vereinigten Staaten gegen einen Ausschluss von Huawei ausgesprochen und will stattdessen strikte Sicherheitsstandards für alle Anbieter. Dagegen gibt es in den Regierungsfraktionen Widerstand. Die Regierung plädiert aber auch für eine stärkere Beteiligung europäischer Anbieter wie Nokia und Ericsson an dem 5G-Netz.

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VORSICHT 5555 GGG – KANONEN an „TANK-STELLEN“ – SCHRITT für SCHRITT in den „MIKRO-WELLEN-GRILL““

aus dem TEXT: …..Das an Tankstellen geltende HandyVerbot wegen der leicht entflammbaren Akkus in den Smartphones ist auch an den 5G-Stationen gültig. …..

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/vodafone-und-total-ruesten-tankstellen-mit-5g-aus-16626372.html

Projekt von Vodafone und Total : 5G an der Tankstelle

  • Aktualisiert am

Hannes Ametsreiter, Geschäftsführer von Vodafone Deutschland, mit einem stationären 5G-Router Bild: dpa

In Düsseldorf und Erfurt stehen die beiden ersten mit 5G ausgerüsteten Tankstellen. Dadurch soll etwa das Bezahlen schneller werden. Handys bleiben an der Zapfsäule aber tabu.

Autotankstellen sollen mit der fünften Mobilfunkgeneration 5G in großem Stil vernetzt werden. Der Telekommunikationsanbieter Vodafone und der französische Energiekonzern Total haben am Montag in Düsseldorf und Erfurt die beiden ersten 5G-Tankstellen in Europa online geschaltet. An den mit 5G verbundenen Tankstellen sollen die Kunden künftig direkt an der Zapfsäule bezahlen können. Zudem soll ihnen ein schnelles lokales Mobilfunknetz (WLAN) zur Verfügung gestellt werden. Total betreibt in Deutschland rund 1200 Tankstellen.

Über die 5G-Leitungen sollen auch die Preisanzeigen und digitalisierte Werbetafeln gesteuert werden. Technisch wird die Lösung mit einem stationären 5G-Router (“Gigacube 5G“) umgesetzt, der das 5G-Signal aus dem Mobilfunknetz empfängt und an einen Netzverteiler auf der Tankstelle übergibt.

6,55 Milliarden Euro für Frequenzen

5G führe nicht nur in riesigen Industriehallen zu Wettbewerbsvorteilen, sagte Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. „Die neue Mobilfunktechnologie wird auch dort gebraucht, wo wir es nicht auf Anhieb vermuten – sogar beim Tanken.“ Durch leistungsfähigere Bandbreiten könnten digitale Dienste zügig und störungsfrei angeboten werden, erklärte Thomas Strauß, Tankstellendirektor bei Total Deutschland. Das an Tankstellen geltende HandyVerbot wegen der leicht entflammbaren Akkus in den Smartphones ist auch an den 5G-Stationen gültig. Die Kunden können ihre Geräte aber in den Kassenräumen einsetzen, die häufig auch kleine Supermärkte und Cafés sind.

Die Auktion der Frequenzen für den superschnellen Funkstandard war im Juni 2019 nach einer langen Bieterschlacht zu Ende gegangen. Insgesamt 6,55 Milliarden Euro hatten die Mobilfunkkonzerne zusammen dafür gezahlt. In der Startphase stehen vor allem 5G-Anwendungen in der Industrie im Vordergrund. Für das Jahr 2020 erwarten Experten aber auch einen Schub von Anwendungen für private Nutzer.

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https://www.spiegel.de/politik/deutschland/grosse-koalition-angela-merkel-und-ihre-nicht-regierungsorganisation-a-dd4bef3a-2965-4490-ab09-da173b4866f5

GroKo als lahme Ente

Merkels Nicht-Regierungsorganisation

Eine Kolumne von Michael Sauga
Das schwarz-rote Kabinett stellt die Arbeit weitgehend ein. Dabei gäbe es für die verbleibenden 20 Monate genug zu tun.

 

 

Seehofer, Scholz, Merkel: Regieren für Fortgeschrittene
Seehofer, Scholz, Merkel: Regieren für FortgeschritteneBernd von Jutrczenka/ DPA

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Grundgesetz und die Kinderrechte – – – – PETITION

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PETITION — PETITION — PETITION — PETITION — PETITION — PETITION

sogenannter „Kinder-Schutz“ – – – – – sogenannte „Kinder-RECHTE“ GEGEN die ELTERN und GEGEN die KINDER

Die „Kinder-verachtende Nicht-Regierungs-Organisation“ will sich die KINDER KRALLEN will die Entscheidungs-MACHT über die KINDER und somit ELTERN ent-MÜNDIGEN

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_12/_15/Petition_104010.$$$.a.u.html

Text der Petition

Mit der Petition wird gefordert, den Gesetzesentwurf zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz abzulehnen.

Begründung

„Kinderrechte im Grundgesetz!“ klingt sympathisch und harmlos. Ist es dies tatsächlich? Auch der „Bundesarbeitskreis Christlich – Demokratischer Juristen“ (BACDJ) hat sich in einem unionsinternen Gutachten kritisch mit der Frage „Kinderrechte“ im Grundgesetz befasst. Das Bundesverfassungsgericht hat bereits in einem Beschluss von 1968 festgehalten: „Das Kind ist ein Wesen mit eigener Menschenwürde und dem eigenen Recht auf Entfaltung seiner Persönlichkeit im Sinne der Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 GG“. Darauf aufbauend hat es später betont, dass unter der Geltung des Grundgesetzes jedes Kind über „ein Recht auf eine möglichst ungehinderte Entfaltung seiner Persönlichkeit und damit seiner Anlagen und Befähigungen“ verfügt.
Es gibt also keine verfassungsrechtliche Schutzlücke. Vielmehr schützt das Grundgesetz Kinder bereits heute in vorbildlicher Weise. Die Kinder sind unter der Geltung des Grundgesetzes kraft ihres Menschseins selbstverständlicher Träger der verfassungsrechtlich verbürgten Grundrechte. Art.6 Abs. 2 GG enthält den Grundsatz, dass Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht ist. Dieser Artikel enthält eine so genannte Institutsgarantie, die die Kindererziehung in der Familie unter verfassungsrechtlichen Schutz stellt.
Von den Befürwortern einer Verfassungsänderung wird angeführt, dass eine explizite Vorschrift, die die Sicherung der Rechte des Kindes zur Aufgabe der staatlichen Gemeinschaft machen würde, den Kindern mehr Schutz als bislang bieten würde. Man stützt sich auf Fälle von Kindesmissbrauch und Gewalt in Familien. Jedoch dort, wo Eltern bei der Kindererziehung versagen und dadurch das Kindeswohl in schwerwiegender Weise beeinträchtigen, ist der Staat – schon jetzt – nicht nur berechtigt, sondern auch dazu verpflichtet zu intervenieren.
Es obliegt dem Staat, die notwendigen Ressourcen auf der Grundlage der bereits bestehenden Grundgesetze zur Verfügung zu stellen, sodass eine lückenlose Aufklärung garantiert wird, um Kindesmissbrauch vorzubeugen.
Der Begriff „Kinderrechte“ lässt offen, wie diese Rechte genau definiert werden. Könnte die Politik zukünftig eigene Ziele, die die Kinder betreffen, einfach zu einem Kinderrecht erklären? Bei der Umsetzung müsste sie sich nur auf das neue Grundgesetz berufen. Ein Paradigmenwechsel könnte vielfältige Auswirkungen haben. Die Kette denkbarer Beispiele ist lang. Exemplarisch könnte, gestützt auf ein kindliches Recht auf Bildung, etwa einer staatlichen Kindergartenpflicht oder gar einer Krippenpflicht der verfassungsrechtliche Weg gebahnt werden. Auch denkbar wäre eine Einschränkung der freien Therapiewahl der Eltern für ihre Kinder.
Es war vermutlich im Sinne der Verfasser des Grundgesetzes, zukünftig Generationen vor dem erneuten Verlust von Freiheitsrechten zu schützen. Kinderrechte im Grundgesetz weisen allerdings die Tendenz auf, das Elternrecht zukünftig zulasten des staatlichen Bestimmungsrechts zu schmälern.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502264/Ermittlungen-gegen-Barclays-Chef-wegen-Verbindungen-zum-Zuhaelter-der-Eliten

Ermittlungen gegen Barclays-Chef wegen Verbindungen zum ,Zuhälter der Eliten‘

13.02.2020 12:59

Der Chef der britischen Bank Barclays hatte enge persönliche Beziehungen zum Pädophilen-Ring-Leiter Jeff Epstein, der als ,Zuhälter der Eliten’ bekannt gewesen ist. Deshalb haben die britischen Finanzaufsichtsbehörden Ermittlungen gegen ihn eingeleitet. Doch der Barclays-Vorstand steht voll hinter ihm.

Ermittlungen gegen Barclays-Chef wegen Verbindungen zum ,Zuhälter der Eliten'

Großbritannien, Leicester City. Der Schriftzug Barclays an einem Bankgebäude. (Foto: dpa)

Barclays gab am Donnerstag bekannt, dass die britischen Finanzaufsichtsbehörden, darunter die Financial Conduct Authority (das britische Äquivalent der SEC) und die Prudential Regulation Authority, Ermittlungen gegen den Chef der Barclays-Bank, Jes Staley, eingeleitet haben. Doch die Ermittlungen haben keinen finanziellen Hintergrund. Es geht vielmehr um Staleys “persönliche Freundschaft” zum Pädophilen-Ring-Leiter Jeffrey Epstein, der im vergangenen Jahr in einer Gefängniszelle Selbstmord begangen hat. Die Ermittlungen werden sich auf die “Charakterisierung seiner Beziehung zu Epstein für das Unternehmen”.

Barclays teilte mit, dass Staley das “volle Vertrauen” des Vorstandes habe. “Es ist bekannt, dass ich eine professionelle Beziehung zu Jeffrey Epstein hatte. Es geht auf das Jahr 2000 zurück, als ich gebeten wurde, die Privatbank JP Morgan zu leiten, und er war bereits Kunde, als ich zur Privatbank kam. Die Beziehung wurde während meiner Zeit bei JP Morgan aufrechterhalten, aber als ich JP Morgan verließ, ließ die Beziehung deutlich nach”, zitiert die BBC Staley.

In einer Sonder-Erklärung an die Börse teilte Barclays mit: “Wie weithin berichtet wurde, entwickelte Herr Staley zu Beginn seiner Karriere eine berufliche Beziehung zu Herrn Epstein. Im Sommer 2019 stellte Herr Staley angesichts des erneuten Medieninteresses an der Beziehung Staleys zu Epstein, meldete er sich freiwillig und gab bestimmten Führungskräften und dem Vorsitzenden eine Erklärung im Zusammenhang mit seiner Beziehung zu Herrn Epstein.”

In einem Interview im Bloomberg Television am Donnerstag erklärte Staley, er habe das Gefühl, transparent zu sein, wie er seine Beziehung zu Epstein charakterisiert habe. “Der Verwaltungsrat hat seine eigene Überprüfung durchgeführt, und sie haben auf meine Transparenz zurückgegriffen und sind zu dem Schluss gekommen, dass ich während des gesamten Prozesses transparent und offen gegenüber der Bank und dem Verwaltungsrat war”, meint Staley.

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INFO: WHO wird von „BILL GATES““ ge-STEUERT

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krebs-who-2040-1.4783351

Weltkrebstag: WHO warnt vor Verdopplung der Krebsfälle

  • 2018 erkrankten weltweit 18,1 Millionen Menschen neu an Krebs. Im Jahr 2040 könnten es laut einer Prognose der Krebsforschungsagentur IARC bis zu 37 Millionen neue Fälle sein.
  • Eine Ursache ist die wachsende und alternde Weltbevölkerung. Aber auch „Lebensstilfaktoren“ wie Rauchen, Übergewicht und falsche Ernährung können das Risiko erhöhen.
  • In Deutschland überleben derzeit 65 Prozent aller an Krebs erkrankten Menschen für mindestens fünf Jahre.

Die Zahl der Krebsfälle weltweit dürfte sich nach einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis 2040 fast verdoppeln. Das geht aus dem alle fünf Jahre erstellten Weltkrebsreport der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) hervor. 2018 erkrankten demnach weltweit 18,1 Millionen Menschen neu an Krebs, 9,6 Millionen Menschen starben daran. Im Jahr 2040 dürften etwa 29 bis 37 Millionen Menschen neu an Krebs erkranken, berichtet die IARC zum Weltkrebstag an diesem Dienstag.

Auch der Chef des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Michael Baumann, geht von einer solchen Entwicklung aus. Gründe seien die wachsende und älter werdende Weltbevölkerung, aber auch „Lebensstilfaktoren“, sagte Baumann am Montag in Berlin. Für Deutschland erwarte man einen Anstieg der jährlichen Neuerkrankungen von derzeit 500 000 auf dann etwa 600 000 Fälle…..

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WAS STIMMT denn JETZT..

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/anstieg-krebs-bericht-who-1.4785990

Prognose: Übertreibt der Krebsbericht der WHO?

Weltkrebstag - Krebskrankheiten
Der Anstieg der Krebsfälle ist auch auf verbesserte Diagnosen zurückzuführen. Etliche Tumore werden deutlich früher erkannt.(Foto: dpa)
  • In ihrem aktuellen Krebsbericht prognostiziert die WHO einen Anstieg der jährlichen Tumorerkrankungen bis 2040 um bis zu 100 Prozent.
  • Das WHO-Krebsforschungsinsitut IARC in Lyon spricht hingegen von deutlich niedrigeren Zahlen und betont Fortschritte in Forschung und Behandlung.
  • Lückenhafte Daten zu Therapieerfolgen, sozioökonomischen und demografischen Entwicklungen erschweren eine konkrete Vorhersage.

Beeindruckende Zahlen stellt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem neuen Krebsbericht vor. Im Jahr 2040 sei demnach weltweit mit jährlich 29 Millionen neuen Tumorerkrankungen zu rechnen. Dies würde einen Anstieg um 62 Prozent gegenüber 18,1 Millionen Fällen im Jahr 2018 bedeuten. Naturgemäß beruhen solche Prognosen auf mathematischen Modellen, die über den langen Zeitraum von 20 Jahren mit großer Unsicherheit behaftet sind. Wohl deshalb werden in ähnlichen WHO-Publikationen mal 27 Millionen, mal 37 Millionen neue Fälle genannt.

Welche Zahlen auch stimmen, sie belegen nicht, dass Tumore bedrohlicher werden. Vielmehr lässt sich ein Teil des prognostizierten Anstiegs mit zwei Phänomenen erklären:…..

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VORSICHT S-PAHN-IK

ALLES zur „S-PAHN-SCHEN GRIPPE““

WENN EINE völlig in-KOMPETENTE LOBBY-PERSON WARNT.

Auf der SUCHE nach der „VER-BINDUNG“ von „S-PAHN“ und der „HÖCHST-KRIMINELLEN PHARMA-INDUSTRIE“ werden sich ABGRÜNDE auf-TUN….

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/coronavirus-covid-19-lungenkrankheit-infizierte-entwicklung-blog

Coronavirus Covid-19: Spahn warnt vor Arzneimittel-Engpässen

Der Gesundheitsminister sorgt sich um die Medikamenten-Produktion in China. In Bayern kommt erstmals eine Corona-erkrankte Person aus dem Krankenhaus. Das Newsblog.

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CHINA: DATEN-MANIPULATION oder DATEN-MANIPULATION

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/china-covid-19-zahlen-1.4796936

Covid-19

Wie es zu dem dramatischen Anstieg der Corona-Fälle kam

A man wearing a mask is seen in front a wall painted with graffiti at a construction site in Shanghai
China hat seine Statistik überarbeitet. Das Bild wird dadurch nicht unbedingt klarer.(Foto: REUTERS)
  • Aus China wurde ein drastischer Anstieg der Infektionen mit dem neuen Coronavirus gemeldet.
  • Die Zunahme geht auf eine Änderung der Erfassungskriterien in der Provinz Hubei zurück. Auch ältere Fälle wurden rückwirkend in die Statistik aufgenommen.

 

Für viele, die derzeit die Ausbreitung des Coronavirus beobachten, dürfte der Donnerstag mit einem Schreck begonnen haben. Die durch den Erreger ausgelöste Krankheit, die nun den Namen Covid-19 trägt, schien sich in nie dagewesenem Maß ausgebreitet zu haben. Buchstäblich über Nacht waren in China mehr als 15 000 neue Fälle hinzugekommen, sie ließen die Gesamtzahl der Infizierten auf fast 60 000 hochschnellen. Gleichzeitig verdoppelte sich die Zahl der Todesfälle auf fast 250, auch sie innerhalb von nur 24 Stunden. Was ist passiert?

Der Anstieg beruht nicht auf einer dramatischen Verschlechterung der Lage, sondern auf einer Änderung der Statistik in der Provinz Hubei, dem Zentrum der Epidemie. Dort werden nun nicht mehr nur Infektionen erfasst, die ein Labortest bestätigt hat. Stattdessen werden jetzt auch Patienten zu den bestätigten Fällen gezählt, die allein anhand ihrer Symptome diagnostiziert wurden, sagt Tarik Jašarević, Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO. Dazu gehören Fieber, Atemwegsbeschwerden und Anzeichen von Entzündungen auf Röntgenbildern der Lunge.

In Hubei wurden dadurch mehr als 14 800 neue Fälle erfasst. Würde man wie bisher nur Infizierte mit positivem Labortest zählen, wären in der Provinz lediglich etwa 1500 Neuerkrankte hinzugekommen. Die restlichen 13 300 neuen Patienten brachten die geänderten Kriterien in die Statistik. Etliche dieser Menschen waren schon vor längerer Zeit erkrankt und wurden erst im Nachhinein anhand ihrer Symptome identifiziert.

Prinzipiell ist es nicht ungewöhnlich, wenn sich Zählweisen verändern

Die Gesundheitsbehörde in Hubei begründet die Änderung der Kriterien mit einem besseren Verständnis der Krankheit und gewachsener Erfahrung in Diagnostik und Behandlung. Patienten sollten so früh wie möglich erfasst und therapiert werden, um ihre Aussichten auf Genesung zu erhöhen. Denkbar ist allerdings auch, dass die Kapazitäten zum Testen all der vielen Verdachtsfälle in China schlichtweg nicht mehr ausreichen. Es gibt zudem Hinweise darauf, dass die Tests nicht alle Patienten rechtzeitig erkennen. So wird in der Fachliteratur bereits von fünf Menschen berichtet, die sowohl die üblichen Symptome als auch die typischen Auffälligkeiten in Röntgenbildern aufwiesen, ohne dass der Test anschlug.

Prinzipiell ist es nicht ungewöhnlich, wenn die Definition, nach der Fälle ermittelt werden, im Laufe eines Krankheitsausbruchs geändert wird. Im aktuellen Fall dürfe die Volte in China jedoch Verwirrung verursachen. Die WHO konnte zunächst nicht sagen, wie sich die Änderung auf ihre weltweite Covid-Statistik auswirkt. Die UN-Behörde folgt derzeit dem entgegengesetzten Ansatz: Als Fall zählt, wer einen positiven Labortest vorweist, unabhängig davon, ob er Krankheitsanzeichen zeigt oder nicht. Bis zum Nachmittag hatte die WHO die neuen chinesischen Zahlen nicht in ihre eigene Statistik eingefügt.

Das alles dürfte auf den ersten Blick spitzfindig wirken. Doch exakte Daten sind für die Experten von zentraler Bedeutung, um die Ausbreitung der Krankheit verfolgen zu können. „Um zu bestimmen, ob die Epidemie von Tag zu Tag abflaut oder eben nicht, braucht man vergleichbare Zahlen“, sagt Paul Hunter, Mediziner der britischen University of East Anglia. Fallzahlen liefern die Grundlage, um Größen wie die Sterberate und den Anteil schwerer Verläufe bestimmen zu können. Allerdings gehen etliche Experten von einer hohen Dunkelziffer aus. Denn es ist möglich, dass viele Erkrankungen mild verlaufen und gar nicht bemerkt werden. Auch bleibt eine große Frage bisher ohne Antwort: Wie zuverlässig sind die aus China gemeldeten Zahlen am Ende?

© SZ vom 14.02.2020

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502253/Leute-sind-angewidert-CDU-Vize-in-Thueringen-attackiert-Merkel-scharf

‚Leute sind angewidert‘: CDU-Vize in Thüringen attackiert Merkel scharf

12.02.2020 21:18 

Der Vizechef der Thüringer CDU-Fraktion, Michael Heym, sagt, dass sich die „Leute“ nach Merkels Eingriff in die Ministerpräsidentenwahl „angewidert“ fühlen. Es sei verständlich, dass sich die Bürger von den etablierten Parteien abwenden, meint er.

'Leute sind angewidert': CDU-Vize in Thüringen attackiert Merkel scharf

Angela Merkel und Jens Spahn. (Foto: dpa)

Der Vizevorsitzende der Thüringer CDU-Fraktion, Michael Heym, übt in einem aktuellen Interview mit der Zeit scharfe Kritik an Kanzlerin Angela Merkel. „Wenn sich Frau Merkel aus Südafrika einschaltet und fordert, dass das Ergebnis ‚rückgängig‘ zu machen ist – da habe ich kein Verständnis“. Es dürfe keinen wundern, „wenn sich Leute, die vor 30 Jahren auf die Straße gegangen sind, angewidert von den etablierten Parteien abwenden“.

Die Wahl von Thomas Kemmerich mit Stimmen der AfD sei in Ordnung gewesen.

„Mir war völlig bewusst, dass die AfD für Kemmerich stimmen könnte. Dass es nun so gekommen ist, finde ich nicht schlimm. Aus meinem Wahlkreis habe ich Bestätigung erfahren: Richtig so! Standhaft bleiben!“, meint er.

Südthüringen.de zufolge hat sich Heym auch über eine „mediale und gesellschaftliche Hetzjagd“ nach der Wahl Kemmerichs beschwert. „Das ist ein demokratisch legitimiertes Ergebnis. Wenn man damit nicht leben kann, muss man die AfD verbieten“, so Heym.

Merkel hatte die Wahl von Kemmerich mit Stimmen der AfD als „unverzeihlich“ umschrieben.

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https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Kurswechsel-CDU-will-Windraeder-in-Waeldern-,windraeder236.html

Stand: 05.02.2020 16:55 Uhr  – NDR 1 Niedersachsen

Kurswechsel: CDU will Windräder in Wäldern

Viele Windräder © Uwe Jensen Foto: Uwe Jensen

Kommt Windstrom künftig aus dem Wald? Die CDU in Niedersachsen ist im Prinzip dafür.

Windkraftanlagen im Wald sind in Niedersachsen bislang die Ausnahme. Seit 2011 sind gerade einmal zwei Anlagen auf Waldgrundstücken errichtet worden. Doch die Flächen im Land für neue Windräder werden knapp. Die CDU-Landtagsfraktion will deshalb in Zukunft die Wälder in Niedersachsen für Windkraft freigeben, wie ein umweltpolitischer Sprecher der Fraktion dem NDR am Mittwoch sagte. In der Vergangenheit hatte sich die CDU in Niedersachsen eindeutig dagegen positioniert.

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Eine Reihe Windräder stehen auf einem Feld.

Kurswechsel: CDU will Windräder in Wäldern – – – – Geht der Windkraft die Puste aus NDR.de – “RE-UPload”

Kurswechsel: CDU will Windräder in Wäldern – – – – –
LINK: ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Kurswechsel-CDU-will-Windraeder-in-Waeldern-,windraeder236.html
02:59

Geht der Windkraft die Puste aus?

18.12.2019 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen

Politiker fordern den Ausbau der Windkraft, Windanlagenhersteller bauen Jobs ab und Anwohner klagen über Lärmbelästigung durch Windräder: Ist die geplante Energiewende in Gefahr? Video (02:59 min)

Schwindende Akzeptanz: „Wo sollen sie dann hin?“

Der größte Teil des Waldes in Niedersachsen bleibe auch weiter frei von Windkraftanlagen, versicherte der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Toepffer. Ausgenommen seien Natur- oder Landschaftsschutzgebiete sowie Biosphärenreservate. Außerdem müssten mindestens zehn Prozent der Fläche einer Kommune bewaldet sein, nur dann dürfe dort gebaut werden, sagte Toepffer. Die CDU begründet ihre Initiative mit der schwindenden Akzeptanz für Windkraft. Wenn Windräder zunehmend nicht mehr nah an Wohngebiete gebaut werden könnten, dann stelle sich die Frage: „Wo sollen sie dann hin?“

Zustimmung von der SPD und dem NABU

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) zeigte sich für die CDU-Initiative offen. Ein Ministeriumssprecher sagte dem NDR, es seien schon Anträge von Kommunen eingegangen, zum Beispiel aus dem Wendland. Selbst der Naturschutzbund in Niedersachsen lehnt Windräder im Wald nicht grundsätzlich ab. Allerdings müsse man „sehr, sehr vorsichtig vorgehen“, betonte der Landesvorsitzende Holger Buschmann. Er könne sich Windräder an Waldrändern, an Wäldern direkt an Autobahnen oder in der Nähe von Gewerbegebieten vorstellen.

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Die CCCCDU: WIE  ein Fähnchen  im Wind

https://www.welt.de/wirtschaft/article197486123/CDU-Vorschlag-Mehr-Windraeder-koennen-wir-den-Menschen-vor-Ort-nicht-zumuten.html

Wirtschaft CDU-Vorschlag

Mehr Windräder „können wir den Menschen vor Ort nicht zumuten“

„Die Politik hat die Proteste der Bürger unterschätzt“, sagt Engergie-Experte Jens Koeppen (CDU)
„Die Politik hat die Proteste der Bürger unterschätzt“, sagt Engergie-Experte Jens Koeppen (CDU)
Quelle: dpa/Carsten Rehder
Der Ausbau der Windenergie an Land ist fast zum Erliegen gekommen. Das liegt auch an Problemen vor Ort und an fast 1000 Bürgerinitiativen. Ein CDU-Politiker will Mindestabstände zu Wohnhäusern – und für mehr Akzeptanz werben.

Der CDU-Energiepolitiker Jens Koeppen hat mehr Engagement der Koalition verlangt, damit Anwohner neue Windkraftanlagen akzeptieren. „Die Politik hat die Proteste der Bürger unterschätzt“, sagte Koeppen. „Die rund 1000 Bürgerinitiativen gegen Windräder in Deutschland zeigen klar den zunehmenden Unmut der Bürger.“

Koeppen forderte erneut „verlässliche Mindeststandards“ auf Bundesebene: „Unser Vorschlag liegt seit Monaten auf dem Tisch. Wir wollen Mindestabstände von 1000 Metern zur Wohnbebauung. In diesem Bereich darf dann auch nicht mehr repowert werden.“ Unter Repowering versteht man den Austausch alter Windkraftanlagen durch neue, leistungsfähigere und höhere Anlagen.

Die Politik werde die Akzeptanz für die Energiewende nur sichern, wenn der Zubau so gesteuert werde, dass dieser von den Menschen im Umfeld akzeptiert werde. „Einen weiteren blinden Zubau können wir den Menschen vor Ort nicht zumuten.“

In den Ländern gelten bisher unterschiedliche Abstandsregelungen. In Bayern gilt die sogenannte 10-H-Regelung – demnach muss der Abstand eines Windrades von Wohnsiedlungen mindestens zehnmal so weit sein wie die Anlage hoch ist.

Bei einer Höhe der Anlage von 200 Metern zum Beispiel wären das zwei Kilometer. In anderen Ländern gibt es zum Teil weniger scharfe Regelungen. In Nordrhein-Westfalen sollen künftig Abstände von 1500 Metern zwischen Windenergieanlagen und Wohngebieten eingehalten werden.

In vielen Gegenden von Deutschland beginnt in 1000 oder 1500 Meter Entfernung von Dörfern der Wald. In Hessen gibt es deshalb immer wieder Streit über den Bau von Windanlagen mitten im Wald.

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Um den Reinhardswald wachsen Wälder aus Stahl – noch gewaltigere Anlagen sollen im Wald selbst gebaut werden

Koeppen sagte außerdem: „Wir wollen zudem die Privilegierung von Windrädern im Planungsrecht abschaffen. Das würde ein stärkeres Mitspracherecht der Kommunen bedeuten. Die SPD aber blockiert eine Lösung in der Arbeitsgruppe der Koalition zur Akzeptanz der Energiewende.“

Gegen den Bau von Windrädern gibt es an den geplanten Aufstellorten zahlreiche Bürgerinitiativen. Eine Arbeitsgruppe der schwarz-roten Koalition zur Akzeptanz der Energiewende – also dem Umbau hin zu Ökostrom – sollte eigentlich bis zum Frühjahr ein Papier vorlegen. Fachpolitiker von Union und SPD konnten sich aber nicht einigen. Koeppen ist Mitglied der Arbeitsgruppe. Umstritten sind dem Vernehmen nach vor allem Abstandsregelungen.

Im ersten Halbjahr 2019 war der Ausbau der Windenergie an Land in Deutschland fast zum Erliegen gekommen. Der Bruttozubau lag bei 287 Megawatt beziehungsweise 86 Anlagen – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war dies ein Rückgang von 82 Prozent.

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Das geht aus Zahlen der Deutschen Windguard im Auftrag der Verbände BWE und VDMA Power Systems hervor, die am Donnerstag vorgelegt wurden. „Genehmigungsstau und Klageflut belasten die Branche“, sagte der Präsident des Bundesverbands Windenergie (BWE), Hermann Albers. Er forderte die Politik zu einem Windenergiegipfel auf.

Grünen-Umweltexperte Oliver Krischer kritisierte die Entwicklung als „absolutes Desaster“ und machte die Bundesregierung für die Stagnation verantwortlich. „Während die Bundesregierung mehr Klimaschutz verspricht und Europa von einer Hitzewelle überrollt wird, treibt Energieminister Peter Altmaier die Windenergiebranche aus dem Land“, sagte Krischer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Krischer forderte, die Bundesregierung müsse endlich Möglichkeiten schaffen, damit Bürger und Gemeinden auch finanziell von Windprojekten in ihrer Umgebung profitieren könnten und kleine Windprojekte nicht weiter bürokratisch ausgebremst würden.

dpa/krei

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https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Abriss-alter-Windraeder-Tonnenweise-Sondermuell,windrad808.html

Stand: 20.01.2020 21:09 Uhr  – Niedersachsen 18.00

Abriss alter Windräder: Tonnenweise Sondermüll

von Holger Bock, Wilhelm Purk und Björn Siebke
Ein Bagger schiebt Reste einer Windkraftanlage auf ein Förderband. © NDR Foto: Holger Bock

Die Wiederverwertung einiger Teile von Windkraftanlagen bereitet Probleme.

Niedersachsen ist das Windenergieland Nummer eins: Jede fünfte der 27.000 Anlagen steht zwischen Harz und Nordsee. Viele alte Windräder werden jetzt verschrottet, weil sie entweder technisch am Lebensende sind oder weil sie durch die EEG-Umlage nicht mehr gefördert werden. Betroffen davon sind vor allem alte Windräder, die vor dem Jahr 2000 errichtet wurden. Sie waren nachträglich in die EEG-Förderung aufgenommen worden, die nach 20 Jahren ausläuft, also für diese Altanlagen Ende 2020.

6.000 Windräder bundesweit vor dem Abriss

Wenn in diesem Jahr der erste Schwung der alten Windkraftanlagen abgerissen wird, dann werden das rund 6.000 bundesweit sein, schätzen die Autoren einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes. Allein in Niedersachsen fallen 816 Windräder Ende des Jahres aus der EEG-Förderung. Das geht aus der Antwort des niedersächsischen Umweltministeriums auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion hervor. Experten sind sich sicher, dass diese Anlagen im Laufe des kommenden Jahres abgerissen und ihr Schrott dann verwertet werden muss. Ob der dann nicht mehr gelieferte Strom durch neue Windräder aufgefangen werden kann, ist noch unklar. Vor allem, weil der Zubau neuer Anlagen im vergangenen Jahr weitgehend zum Erliegen gekommen ist.

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Glasfaserverbundstoffe in Rotorblättern bereiten Probleme

Der größte Teil der Windenergieanlagen besteht aus Stahl und Beton für den Turm sowie aus Kupfer für die Stromleitungen. Dieser Müll kann gut recycelt werden. Einige Teile der Anlagen sind aber nur sehr schwer wiederzuverwerten. Selbst ausgezeichnete Recyclingbetriebe stehen bei den Rotorblättern vor einigen Herausforderungen, wie Hans-Dieter Wilcken, Geschäftsführer der Bremer Firma NeoComp, einräumt. 2017 wurde der Betrieb mit dem GreenTech Award ausgezeichnet, weil das Unternehmen die betonharten Glasfaserverbundstoffe (GFK) in kleinste Teile zerlegen kann. In der Zementindustrie werden diese Teile dann als Sandersatzstoffe oder schlicht als Brennmaterial eingesetzt.

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Nicht gelöst: Verwertung von CFK

Bei den Kohlefasermatten (kohlefaserverstärkte Kunststoffe, CFK) aus neueren Rotorblättern aber muss selbst NeoComp passen. Seit Anfang der 2000er-Jahre wurde CFK in die Rotorblätter eingebaut, um sie noch leichter zu machen. In den kommenden Jahren werden auch diese Rotorblätter verschrottet. Herkömmliche Verbrennungsanlagen wollen die Kohlenstoffmatten nicht annehmen, da ihre Filter wegen der elektrischen Leitfähigkeit der Kohlenstofffasern beschädigt werden und ausfallen. Einzig ein kleiner Betrieb bei Stade, die Firma CFK Valley, nimmt derzeit kleine Mengen dieser Problemkunststoffe an. Ein industrielles Recyceln großer Mengen sehe anders aus, sagt Lothar Meyer, emeritierter Professor der Technischen Universität (TU) Chemnitz. Der Werkstoffkundler spricht deshalb mit Blick auf das CFK von „Sondermüll“. Er und andere Experten gehen davon aus, dass jährlich rund 20.000 Tonnen davon anfallen werden.

Umweltbundesamt: CFK-Recycling-Forschung forcieren

Das Umweltbundesamt hat über den Rückbau der Windenergieanlagen eine Studie anfertigen lassen. Darin empfehlen die Autoren Bund und Ländern, sie sollten den Rückbau und vor allem das Recyceln der Problemkunststoffe dringend weiter erforschen lassen. Zudem müsse es Richtlinien geben, wie genau der Rückbau erfolgen soll, denn dies ist bisher nicht geregelt. Und drittens: Auch die Kostenfrage müsse geklärt werden.

Hohe Verwertungskosten für CFK

Während Recyclingbetriebe aus altem Metall zwischen 200 und 500 Euro pro Tonne erlösen können – bei Kupfer sogar zwischen 6.000 und 8.000 Euro -, sei dies bei glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) ganz anders, erzählt Hans-Dieter Wilcken von Neocomp. Für den GFK-Schrott müsse seine Firma sogar draufzahlen, dem Betrieb entstünden Kosten von etwa 200 Euro pro Tonne. Und für den Problemkunststoff CFK will Wilcken Zahlen erst gar nicht nennen. Experten wie Lothar Meyer aber schätzen die Verwertungskosten von CFK auf rund 1.200 Euro pro Tonne, also 6-mal höher als bei GFK.

Videos
Die Rotorblätter einer Windkraftanlage werden mithilfe eines Krans abgebaut.

Wie löst man das Recyclingproblem bei Windrädern NDR.de – “RE-UPload”

Immer mehr Windkraftanlagen kommen in die Jahre und müssen ausgetauscht werden. Doch im Inneren der Rotorblätter warten problematische Stoffe auf die Verwertung. – – – – Link: ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Wie-loest-man-das-Recyclingproblem-bei-Windraedern,hallonds56382.html
04:35

Wie löst man das Recyclingproblem bei Windrädern?

19.01.2020 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen

Immer mehr Windkraftanlagen kommen in die Jahre und müssen ausgetauscht werden. Doch im Inneren der Rotorblätter warten problematische Stoffe auf die Verwertung. Video (04:35 min)

Hersteller an Entsorgungskosten beteiligen?

Das schraubt die Gesamtkosten für den Rückbau der Windräder in die Höhe. Derzeit müssen die Betreiber den kompletten Abriss ihrer Anlage bezahlen. Doch die sind darauf meist nicht vorbereitet. Gerade für die älteren Anlagen gebe es für den Rückbau kaum ausreichend Kapital, heißt es in der Umweltbundesamt-Studie. Mit den Rückstellungen gehen die Genehmigungsbehörden in jedem niedersächsischen Landkreis unterschiedlich um. Die Landkreise Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Hildesheim haben solche Rückstellungen durchgängig als Voraussetzung für Genehmigungen der Altanlagen verlangt, die Landkreise Emsland und Lüneburg nur teilweise, die anderen in Niedersachsen gar nicht. Wie es mit den Rückstellungen bei den jüngeren Anlagen aussieht, ist unklar. Denkbar sei aber auch, dass sich an den Rückbaukosten die Hersteller beteiligen, sagt Petra Weißhaupt vom Umweltbundesamt. Ihre Behörde prüfe das gerade.

Weitere Informationen
Der Turm einer Windkraftanlage fällt um. © dpa - Bildfunk Foto: Lucas Bäuml

Hannover: Alte Windkraftanlage gesprengt

28.11.2019 17:00 Uhr

In Hannover ist eine alte Windkraftanlage gesprengt worden. Das Windrad aus dem Jahr 1990 gehörte zu den ältesten in Niedersachsen. mehr

Enercon: Rückbau ist Sache des Betreibers

Von einer Kostenübernahme wollen die Hersteller derzeit nichts wissen. Ihre Branche steckt in einer Krise, nachdem der Aufbau neuer Windräder an Land in Deutschland kaum noch erfolgt. Jörg Scholle, Technik-Vorstand des Windanlagen-Herstellers Enercon in Aurich, verweist darauf, dass die Betreiber schließlich 20 und mehr Jahre mit den Anlagen gutes Geld verdient hätten, weit mehr, als sie in den Bau der Anlagen investiert hätten. Daher, so Scholle, liege es auch in der Verantwortung der Betreiber, ausreichend Rückstellungen für den Rückbau zu hinterlegen.


21.01.2020 12:12 Uhr

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https://www.welt.de/vermischtes/plus180656206/Kampf-um-Windenergie-Der-Baumklopfer-vom-Bastwald.html

Kampf um Windenergie

Der Baumklopfer vom Bastwald

Redakteur
Heimliche Aufnahme im Wald: Nachdem das Bild bekannt wurde, stellte sich ein 37-jähriger Biologe der Polizei. Er erstellt Umweltgutachten
Heimliche Aufnahme im Wald: Nachdem das Bild bekannt wurde, stellte sich ein 37-jähriger Biologe der Polizei. Er erstellt Umweltgutachten

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https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Nabu-warnt-vor-Wind-Industrieparks-in-der-Nordsee,windpark586.html

Stand: 19.10.2019 11:20 Uhr  – NDR 1 Niedersachsen

NABU warnt vor Wind-Industrieparks in der Nordsee

Ein Offshore-Windpark in Schleswig-Holstein. © dpa-Bildfunk Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Mehrere Hundert zusätzliche Windkraftanlagen sollen bis 2030 in der Nordsee entstehen. (Themenbild)

Im Rahmen des Klimapakets wollen die Bundesregierung und die norddeutschen Bundesländer mehr Windräder in der Nord- und Ostsee zulassen, als ursprünglich geplant. In den kommenden zehn Jahren sollen mehrere Hundert zusätzliche Anlagen in der Nordsee entstehen. Beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) stößt dieses Vorhaben auf Kritik. Aus Sicht der Umweltschützer drohen die Risiken für die Umwelt in den Hintergrund zu geraten. Die Gefahr sei groß, dass jetzt Schnelligkeit vor Qualität gehe und Windparks an der falschen Stelle gebaut werden, sagte der NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff…..

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502007/Leserbrief-Windkraftanlagen

Leserbrief: Windkraftanlagen

01.02.2020 16:14

Liebe Leser, die DWN-Redaktion erhält regelmäßig Zuschriften von Ihnen – dafür bedanken wir uns herzlich. In Zukunft werden wir besonders interessante Briefe – mit Einverständnis des Absenders – auf unserer Seite publizieren. Bitte sehen Sie uns nach, dass wir aus Platzgründen nicht alle Einsendungen veröffentlichen können.

Leserbrief: Windkraftanlagen

Eine von Windrädern dominierte Dorf-Ansicht. (Foto: Niebach)

Zuschrift von Ronny Niebach zum Artikel: „Kalte Enteignung“: Wie Anwohner unter Windkraft-Parks leiden

Ein Drama! Ich bin selbst ein Betroffener – die Uckermark gehört zu den am meisten durch Windkraft belasteten Gebieten Deutschlands. Die Folge: Wertlose, unverkäufliche Immobilien. Flora und Fauna schon unwiederbringlich zerstört. Menschen erkranken: Extreme Schlafstörungen, Tinnitus. Einst wurde die Region „Toscana des Nordens“ genannt, heute ist sie einfach nur noch ein völlig beliebiger industrialisierter ländlicher Raum. Und es wird weiter verdichtet – die neue Windkraft-Generation ist 250 Meter hoch und verfügt über einen 180-Meter-Rotor. Allein rund um Prenzlau werden weitere acht Windparks in Kürze in Betrieb gehen. Was soll der Bürger dagegen machen – er ist chancenlos. Er ist vollständig eingekreist, rotglühende Hügel pulsieren im Rhythmus, ein ständiges Brummen – körperlich spürbar – erfüllt die Luft. Keinen Hund dürfte man so halten, und obwohl das Problem bekannt ist, wird nicht gehandelt, also muss man Vorsatz unterstellen. Es handelt sich um ein Verbrechen an Mensch und Natur, zumal sich weitere 90.000 Windkraftanlagen über ganz Deutschland verteilt in Planung befinden. Riesige Flächen werden versiegelt, Wirbelschleppen trocknen fruchtbare Ackerböden aus, Bodenerosion ist die Folge.

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Grimm Märchenwald (Teil 5/5) & Gedanken über Energie

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Mit SATANISCHEM GELD kann man HIER ALLES KAUFEN

DIE FALSCHEN VER-LOGENEN und TOTAL HEUCHLERISCHEN UMWELT-AKTIVISTEN – – – – – Im HAMBACHER FORST wird DEMONSTRIERT ABER HIER NICHT

Hier ENT-LARVT sich die „PÄDOPHILE GRÜNE BRUT““ end-GÜLTIG – DER „PAKT der GRÜNEN mit „ELON MUSK“““ – Diese PERSON ist ein widerlicher SCHWERST-VERBRECHER und MISSE-TÄTER der ausschliesslich gegen die NATUR AGIERT – DIE BRENNENDE FABRIK mit BRENNENDEN un-LÖSCHBAREN AUTO-MOBILEN soll  die NATUR be-ZAHLEN

aus dem TEXT:… Allerdings musste der Investor sich verpflichten, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen,<<<<DIESE MIESE FIESE RATTE LÜGT auch noch DREIST – denn dass wird nicht mal ansatzweise MÖGLICH sein >>>>

https://www.zeit.de/mobilitaet/2020-02/brandenburg-tesla-gigafactory-umwelt-gruenheide

Brandenburg: Tesla darf Wald bei Grünheide roden

Das US-Unternehmen darf in Brandenburg vorzeitig dort Wald abholzen, wo seine Gigafactory für E-Autos entstehen soll. Noch hat Tesla aber keine Baugenehmigung.
Brandenburg: Ein Kiefernwald auf dem künftigen Gelände der geplanten Tesla-Gigafactory im brandenburgischen Grünheide
Ein Kiefernwald auf dem künftigen Gelände der geplanten Tesla-Gigafactory im brandenburgischen Grünheide © Patrick Pleul/​dpa

Trotz des laufenden umweltrechtlichen Genehmigungsverfahrens darf der Autohersteller Tesla für sein neues Werk im brandenburgischen Grünheide mit dem Roden des Waldes beginnen. Nach Angaben des Brandenburger Umweltministeriums hat das Landesamt für Umwelt die Zulassung für einen vorzeitigen Beginn der Rodung des knapp 92 Hektar großen Waldstücks erteilt. Laut einem Brandenburger Regierungssprecher sind die Kettensägen bereits im Einsatz.

Mit der Entscheidung sei „keine Vorwegnahme der endgültigen Genehmigung verbunden“, hieß es. Das Genehmigungsverfahren laufe weiter. Bis zum 5. März können Bürger Bedenken und Anregungen einreichen, die später öffentlich erörtert werden sollen.

Zudem hat Tesla laut dem Umweltministerium die Erlaubnis für sogenannte bauvorbereitende Maßnahmen, wie das Anlegen von Straßen zur Baustelle, bekommen. Tesla dürfe „auf eigenes Risiko“ mit den Arbeiten loslegen, teilte das Umweltministerium mit. „Allerdings musste der Investor sich verpflichten, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, falls die Genehmigung für das Vorhaben doch nicht erteilt werden kann.“ Für den Wald bedeute dies, dass Ersatzflächen in jedem Fall aufgeforstet werden müssten.

Laut Ministerium sind zahlreiche Auflagen zum Schutz der Umwelt und der Bevölkerung für die Zeit während der Arbeiten festgelegt worden. Mitte Januar hatte Tesla den Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben. Ein zweites, unabhängiges Gutachten zum Grundstückswert steht allerdings noch aus.

In der neuen Gigafactory sollen die Kompakt-SUV Modelle Y und 3 entstehen. Dafür könnten etwa 8.000 Arbeitsplätze entstehen. Anwohnerinnen und Anwohner hatten gegen den Bau der Teslafabrik demonstriert. Die Proteste richteten sich gegen die Rodung des Waldes und kritisierten, dass es sich bei dem Gelände um ein Trinkwasserschutzgebiet handele.

Brandenburg TESLA darf Wald bei Grünheide roden   – – – ZEIT ONLINE – “RE-UPload”

Brandenburg – Anwohner demonstrieren gegen geplante Teslafabrik – – – – Link: zeit.de/mobilitaet/2020-02/brandenburg-tesla-gigafactory-umwelt-gruenheide
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Brandenburg Anwohner demonstrieren gegen geplante Teslafabrik Bei Berlin will Tesla seine erste europäische Fabrik bauen. Weil dafür ein Waldstück gerodet werden müsste, demonstrieren Anwohner gegen das Vorhaben. © Foto: Michele Tantussi/Getty Images

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Was die „MONSTER-ROTOREN““ und „KILLER-TURBINEN““ ÜBRIG lassen holt sich dann „Elon-Musk““

„Elon-Musk““ will den „F-LEDER-MÄUSEN“ ans LEDER

https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-02/tesla-gigafactory-brandenburg-naturschutz

Gigafactory in Brandenburg: Teslas Wettlauf gegen die Fledermaus

Oft werden Bauprojekte in Deutschland durch Naturschutzvorschriften verzögert, gar verhindert. Tesla drohe Ähnliches, heißt es. Doch der Konzern hat vorgesorgt.
Gigafactory in Brandenburg: Gelände der Tesla-Gigafactory in der Gemeinde Grünheide.
Gelände der Tesla-Gigafactory in der Gemeinde Grünheide. © Patrick Pleul/​zb/​dpa

Die Gemeinde Grünheide könnte kaum idyllischer sein. Rund 13.300 Fußballfelder Wald und vier malerische Seen unterteilen die sechs Ortsteile mit etwa 8600 Einwohnern. Wer hier lebt, mag es beschaulich. Im Zentrum …..

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DEUTSCHES „STEUER-GELD“ für TESLA

Tesla-Werk in Brandenburg: BRD soll „Staatshilfe“ leisten

Tesla-Werk in Brandenburg: BRD soll „Staatshilfe“ leisten

NEOPresse in Politik

In Brandenburg soll eine große Tesla-Fabrik gebaut werden. Eine Bürgerinitiative setzt sich dagegen ein. Sie hält den Standort für ungeeignet. Das Gelände, auf dem das Elektroauto-Werk gebaut werden soll, liegt in einem Trinkwasserschutzgebiet. Es wird befürchtet, dass zuviel Trinkwasser verbraucht und die umliegenden Gewässer und das Grundwasser verschmutzt werden. Außerdem müsse Wald gerodet werden. Elon Musk, Chef von Tesla, reagierte: Tesla werde sein „Gigafactory 4“ (GF4) unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und der Umwelt entwickeln.

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Für den Bau seines „Gigafactory“ in Brandenburg will Tesla offenbar Staatshilfe“ für die Batteriezellfertigung- und forschung in Deutschland beantragen. Es gehe um Subventionen des Bundes, berichtete das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Regierungskreise. Generell könnten außereuropäischen Unternehmen Subventionen gewährt werden, so das Bundeswirtschaftsministerium (Altmaier).

Laut „Handelsblatt“ arbeitet der Bundeswirtschaftsminister daran, ein zweites europäisches Großprojekt zur Batteriezellfertigung anzuschieben. 14 EU-Staaten wollen sich daran beteiligen, über 55 Unternehmen seien in dem Projekt eingebunden, hieß es. Durch die Produktionsstätte Teslas in Brandenburg sollen Tausende Arbeitsplätze entstehen.

Der geplante Bau spaltet die Menschen in der Gemeinde Grünheide. Sie wollen keine Verschandelung und Verschmutzung der Umwelt. Tesla hat offenbar inzwischen schon ein Bürgerbüro in der Gemeinde eröffnen lassen, um die Anwohner in der Region zu informieren. Tesla will bis zu 500.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen lassen. Und die Merkel-Regierung unterstützt die umweltschädliche und -zerstörende Batterie-Technik, wie wir auch hier ausführlich dokumentieren.

 

 

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TROTZ MASSEN-PROTESTE  – KEINE MASSEN-PAN-DEMIE

Frankreich: Proteste werden fortgeführt

Frankreich: Proteste werden fortgeführt

NEOPresse in Politik

In Frankreich geht der Kampf um die Rentenreform aus Sicht der Gewerkschaften nun weiter. Am 6. Februar, also am heutigen Donnerstag, sollte es einen weiteren Aktionstag gegen „den Rentenangriff der Regierung“ geben. Dabei sind verschiedene Gruppierungen beteiligt, unter anderem auch die „Energieversorgung, die Müllabfuhr“ oder auch die Feuerwehr.

Die Beratungen der sogenannten Sonderkommission des Parlaments werden nun beginnen. Die Proteste, die aktuell organisiert werden, sollen die Abgeordneten nach Auskunft der Streikenden daran erinnern, wofür diese gewählt worden sein sollten. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Übergriffen, wie wir an anderer Stelle bereits benannt haben….

„Wegen der geplanten Rentenreform des französischen Präsidenten Macron sind in Paris nun auch Feuerwehrleute auf die Straßen gegangen, um zu streiken und gegen diese Politik zu protestieren. Gewerkschaften hatten Feuerwehrleute aus ganz Frankreich zu dem Protestmarsch in der Hauptstadt aufgerufen. Sie forderten zudem eine höhere Entlohnung. Sie begründen ihre Forderung nach einem höheren Risikozuschlag damit, dass eine Verringerung des Personals ihre Arbeit schwieriger gemacht habe. Zudem nähmen die Angriffe auf Feuerwehrleute zu.

Die Pariser Polizeipräfektur behauptete, die Feuerwehrleute seien „aggressiv“ gewesen und hätten versucht, eine Polizeibarrikade zu durchbrechen. Darauf habe sie die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern zurückgedrängt. Mehrere Feuerwehrleute seien dabei leicht verletzt worden, so ein Polizeisprecher.

Videos, die von Privatpersonen aufgenommen und auf Twitter veröffentlicht wurden, zeigen ein anderes Bild: Ein Bild von einer brutal gegen die Feuerwehrleute vorgehenden Polizei. Die Feuerwehrleute wurden von den Polizisten regelrecht niedergeknüppelt. Die Polizisten waren maskiert und schwarz gekleidet.

Auslöser der massiven Streiks seit dem 5. Dezember sind die Pläne der Regierung, das Rentensystem zu vereinfachen. Das französische Rentensystem wird von vielen als das „Kronjuwel“ des Wohlfahrtstaates angesehen. Doch genau hier will Macron sparen. Macron will die 42 bestehenden Rentenprogramme in einem einzigen, einheitlichen System zusammenfassen, das seiner Ansicht nach fairer und transparenter wäre. Dies würde jedoch bedeuten, dass viele von den Gewerkschaften hart erkämpfte Leistungen für ihre Mitglieder wieder aufgegeben und auf einen nationalen Standard abgesenkt werden müssten, der die Anhebung des Rentenalters von 62 auf 67 einschließt.

Macron ist während des Großteils seiner Amtszeit auf nahezu konstanten Widerstand in der Bevölkerung gestoßen. Seit November 2018 haben die Gelben Westen landesweit gegen seine Steuerpläne protestiert, von denen sie behaupten, dass sie die Armen und die Mittelschicht am härtesten treffen werden.

Die Feuerwehrleute selbst protestieren gegen die vorgeschlagenen Änderungen des Rentenalters und die sich verschlechternden Bedingungen. „Wir sind das letzte Glied in der Kette der Nothilfe in Frankreich und werden von den Aufrufen überwältigt“, sagte Frederic Perrin, der Vorsitzende der Feuerwehrgewerkschaft.

Er fuhr fort: „Wir brauchen das Personal und die Mittel, um darauf zu reagieren, und auch eine Garantie, dass wir uns auf unsere Kernaufgaben, die Nothilfe, konzentrieren können und nicht als Ergänzung zu den fehlenden Gesundheitsdiensten dienen. Die französische Regierung gewährt auch Gefahrenzulagen für bestimmte Berufe. Die Feuerwehrleute fordern, dass ihre Boni auf das Niveau der Polizei angehoben werden.

Während der gesamten Demonstrationen in diesem Winter marschierten die Feuerwehrleute in voller Uniform mit anderen streikenden Gruppen und fungierten als menschlicher Schutzschild in dem Glauben, dass die Polizei ihre Mitstreiter, mit denen sie täglich eng zusammenarbeiten, nicht angreifen würde. Die jüngsten Aufnahmen beweisen, dass dieser Glaube falsch war.

Vielleicht ist die Polizei in Frankreich längst keine Polizei mehr, sondern eine Gruppe von bezahlten Söldnern und Fremdenlegionären. Dass einheimische Franzosen derart brutal auf ihre französischen Mitmenschen losgehen, ist undenkbar.“ Wie es weitergeht, erfahren Sie hier.

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wwf-projekt-im-kongo-uno-bericht-beklagt-folter-a-752a0eb6-cc8a-44a6-b480-2914b0076ddf

Vorwürfe gegen Wildhüter Uno-Bericht beklagt Folter bei WWF-Projekt
Hat der WWF in der Republik Kongo kriminelle Wildhüter unterstützt? Diese Vorwürfe wurden vor rund einem Jahr laut. Der Entwurf eines Berichtes für die Vereinten Nationen bestätigt jetzt erhebliche Menschenrechtsverletzungen.
10.02.2020, 12:44 Uhr

Angehörige der Baka in Kamerun (2016): Mitglieder dieses Pygmäenvolks sind dem Berichtsentwurf zufolge misshandelt worden

Angehörige der Baka in Kamerun (2016): Mitglieder dieses Pygmäenvolks sind dem Berichtsentwurf zufolge misshandelt worden DPA

Es waren schwere Vorwürfe, die im vergangenen Frühjahr bekannt wurden: Die Natur- und Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund For Nature (WWF), so hieß es, soll in mehreren Ländern Afrikas und Asiens kriminelle Wildhüter finanziell und logistisch unterstützt haben. Das berichtete zunächst das Portal „BuzzFeed“, wo man nach eigenen Angaben bereits ein Jahr in der Angelegenheit recherchiert hatte. (Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der umfangreichen Vorwürfe.)
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Die vom WWF unterstützten Wildhüter-Einheiten sollen unter anderem in Nepal und Kamerun auf brutale Weise gegen angebliche Wilderer, aber auch gegen unbeteiligte Zivilpersonen vorgegangen sein. Dabei seien mehrere Menschen gestorben, weitere seien gefoltert oder sexuell missbraucht worden, heißt es in dem Bericht. Nach den Enthüllungen kündigte WWF an, die Vorfälle mithilfe einer Anwaltskanzlei aufzuklären. Auch das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) entschloss sich, die Angelegenheit in einem Bericht aufzuarbeiten. Das UNDP war Partner bei einem der betroffenen Projekte.

Der UNDP-Bericht ist zwar noch nicht offiziell veröffentlicht, allerdings existiert ein Entwurf, der dem SPIEGEL vorliegt. Die britische Zeitung „Guardian“ hatte zuerst darüber berichtet. Demnach hat ein Untersuchungsteam im Auftrag der Organisation tatsächlich „glaubhafte“ Beweise aus mehreren Quellen für Menschenrechtsverletzungen durch vom WWF unterstützte Wildhüter in der Republik Kongo gefunden.

Es geht um Vergehen an Mitgliedern des Pygmäenvolks der Baka. Dessen Angehörige seien durch die Wildhüter geschlagen und zu Unrecht eingesperrt worden. Außerdem habe man ihnen den Zugang zu den Wäldern in ihrem Siedlungsgebiet verwehrt, ihr Eigentum verbrannt und zerstört. Frauen seien gezwungen worden, sich nackt auszuziehen. Der Bericht schreibt, Gewalt und Drohungen hätten bei den Baka zu „Trauma und Leiden“ geführt.
Misshandlung im Gefängnis

Der Bericht listet eine ganze Reihe schockierender Fälle auf: So gebe es Berichte, wonach ein Baka-Mann mit vorgehaltener Waffe dazu gebracht worden sei, einen anderen zu schlagen. Anderen habe man ihre Macheten weggenommen und sie mit diesen misshandelt.

„Es gibt Berichte über Baka-Männer, die ins Gefängnis gebracht wurden, und über Folter und Vergewaltigung im Gefängnis. Die Witwe eines Baka-Mannes sprach davon, dass ihr Mann im Gefängnis so misshandelt wurde, dass er kurz nach seiner Entlassung starb. Er war in einem WWF-gekennzeichneten Fahrzeug zum Gefängnis transportiert worden“, heißt es in dem Berichtsentwurf.

Die Vorwürfe betreffen ein Projekt, das ein knapp 1500 Quadratkilometer großes Waldgebiet namens Messok Dja im Nordwesten der Republik Kongo schützen soll. Es ist Teil eines grenzübergreifenden Schutzgebiets namens Tridom, das in Teilen auch in Kamerun und Gabun liegt. Zu den Unterstützern zählen neben dem WWF auch das UNDP, die EU-Kommission, die Regierungen der USA und der Republik Kongo sowie Privatunternehmen aus dem Palmöl- und Holzsektor.

In Messok Dja leben unter anderem Elefanten, Gorillas und Schimpansen. Außerdem ist das Waldgebiet Heimat der Baka, die dort unter anderem Honig sammeln und kleine Tiere jagen.

Der WWF erklärte in einem Statement, das dem SPIEGEL vorliegt, die Organisation sei „entsetzt über die Beobachtungen und Vorwürfe“ in dem Berichtsentwurf. Obwohl die Landschaft von Messok Dja geschützt werden müsse, dürfe dies „nicht um jeden Preis für die indigene Bevölkerung, ihre Gemeinschaften, Traditionen oder Lebensgrundlagen geschehen“. Man wisse, dass auch andere wichtige Landschaften der Erde „am besten durch die Zusammenarbeit mit den dort lebenden Gemeinschaften geschützt werden können“, so der WWF.
„Eher als Bedrohung denn als Partner behandelt“

Die Organisation erklärte weiterhin, der Berichtsentwurf gebe nicht die aktuelle Lage vor Ort wieder. Man habe in den vergangenen Monaten „unermüdlich mit allen Beteiligten daran gearbeitet“, die Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinschaften neu zu regeln. Man wolle sicherstellen, dass die indigenen Gruppen an der Suche nach Lösungen für den Naturschutz beteiligt würden und deren Lebensweise nicht bedroht werde, so der WWF.

Die Wildhüter, die Angehörige der Baka misshandelt haben sollen, sind nicht direkt vom WWF angestellt, sondern von der kongolesischen Regierung. Die Organisation erklärte gegenüber dem „Guardian“ jedoch, man habe sich an der Ausbildung beteiligt und zahle zusammen mit anderen Geldgebern in einen Fonds ein, aus dem Gehälter und Ausrüstung gezahlt würden.

Der UNDP-Bericht stellt auch dem Uno-Programm ein schlechtes Zeugnis beim Management des Projekts in Messok Dja aus. So hätten die Baka viel zu wenige Informationen erhalten und seien bei der Betrachtung der Auswirkungen nicht genügend berücksichtigt worden. Das Ziel, Messok Dja als Schutzgebiet zu etablieren, sei verfolgt worden, indem man den etablierten Mustern von Schutzprojekten im Kongobecken gefolgt sei, „welche indigene Völker weitgehend ausschließen und eher als Bedrohung denn als Partner behandeln“, heißt es in dem Bericht.
„Dies ist eine vernichtende Anklage“

Stephen Corry, Survival International

Survival International, eine internationale Nichtregierungsorganisation, die indigene Völker weltweit unterstützt, kritisierte das Verhalten von WWF und UNDP. „Dies ist eine vernichtende Anklage. Sie sollte das Ende des WWF-Modells von ‚Festungs-Naturschutz‘ bedeuten, das in ganz Afrika so viel Schaden für Mensch und Umwelt verursacht hat“, so Stephen Corry, der Chef der Organisation.

Alle relevanten Uno-Standards und Rechtsvorschriften bezüglich der Achtung indigener Völker und der Menschenrechte seien „von Anfang an ignoriert“ worden, so Corry weiter, „da man der Meinung war, dass ein Naturschutzprojekt irgendwie darüber steht“. Es sei einfacher gewesen, unschuldige Baka-Männer, Frauen und Kinder ins Visier zu nehmen, als „kriminelle Netzwerke anzugehen, zu denen auch lokale Beamte und Regierungspersonal gehören“.
chs

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Die 4-Zehntel-Grad-Lüge des James Hansen im Jahr 1988

Die 4-Zehntel-Grad-Lüge des James Hansen im Jahr 1988

Dieser Blogtext* incl. Video dokumentiert, wie ca. in den Jahren 1997/1998 der globale Temperaturwert durch den US-Klimaforscher James Hansen in perfider Art und Weise von 15°C auf 14°C heruntergesetzt worden ist, nachdem er jahrelang vorher seit 1988 einen angeblich „mensch-verstärkten Treibhauseffekt“ mit einem Temperaturwert oberhalb von global 15°C begründet hatte, nämlich mit plus 4-Zehntel-Grad bei 15,4°C.

Dieses Runtersetzen der Globaltemperatur durch die „Erderwärmungs-Alarmisten“auf nur noch 14°C ist vergleichbar mit Pharma-Lobbyisten, die Grenzwerte für Erkrankungen immer weiter heruntersetzen, damit sie mehr Medikamente gegen diese behaupteten Erkrankungen verkaufen können. Der Blogtext* incl. Video wird nachweisen, wie insbesondere der US-Klimaforscher James Hansen, aber auch der Weltklimarat IPCC diesen wichtigen Normwert von 15°C um 1°C nach unten auf 14°C manipuliert hatten, als sie gemerkt haben, dass sie mit der bestehenden 15°C-Argumentation keine gefährliche Erderwärmung mehr ausweisen konnten.

Zusätzlich wurden diese Recherchen in diesem Blog auch in einem umfangreichen 90-minütigen Video dokumentiert:

Falls das Video bei Youtube gesperrt werden sollte, ist das Video parallel bei US.TV und bei BITCHUTE gesichert !!

Die 4-Zehntel-Grad-Lüge von 1988 (V6)

10.674 Aufrufe
28.01.2020

6560 Abonnenten
Video dokumentiert, wie ca. in den Jahren 1997/1998 der globale Temperaturwert durch den US-Klimaforscher James Hansen in perfider Art und Weise von 15°C auf 14°C heruntergesetzt worden ist, nachdem er jahrelang vorher seit 1988 einen angeblich „mensch-verstärkten Treibhauseffekt“ mit einem Temperaturwert oberhalb von global 15°C begründet hatte, nämlich mit plus 4-Zehntel-Grad bei 15,4°C. Nach Ablauf der 48 Stunden wurde nun das Video von Youtube (vorläufig) freigeschaltet, da eine Freigabe der BBC-Ausschnitte bisher noch nicht erfolgt ist. Tipp: Es ist sinnvoll, das Video zu sichern. Der folgende Blogtext nennt zwei Portale, wo das Video bereits parallel abgelegt ist: https://www.klimamanifest-von-heilige… Inhaltliche Hinweise zum Video: 1.) „Informationsflut“ im Video: Das Video ist kein Video, mit dem man sich mal so neben bei berieseln lassen kann. Das Video hat intensive Fakten-Recherche zum Inhalt. Es ist zu empfehlen, das Video herunterzuladen und das Video an einem „grossen Fernseher“ in aller Ruhe und mit der nötigen Zeit (ohne Stress) zu schauen. Dann wirken die Informationen am besten. Und 2.) Meme „Kotzszene“ aus „Knives out“: Ich kann verstehen, wenn die Szene Ekel auslöst, aber das ist gewollt. Und wer den aktuellen und gesamten Film „Knives out“ dazu gesehen hat, wird wissen, dass die Frau in dem Film nur DANN kotzt, wenn sie mit Lügen konfrontiert wird. Es wird in dem Film erklärt, dass sie eine (Erb-)Krankheit hat, die dieses Kotzen bewirkt, wenn sie mit Lügen konfrontiert wird. Insofern fand ich – auch die mehrfache Verwendung des Ausschnittes – durchaus zutreffend und passend, kann aber „den derben Ekel“ vor dieser Szene ebenfalls verstehen. 3.) Hansen-Anhörung „US-Kongress“ oder „US-Senat“: Im Video wird anfangs behauptet, Hansens Anhörung wäre im „US-Kongress“ gewesen, später wird im Video von „US-Senat“ gesprochen. Beides ist richtig, allerdings ist die Bezeichnung „US-Senat“ genauer, weil der US-Kongress aus „Senat“ und „Repräsentantenhaus“ besteht und die Anhörung am 23.06.1988 korrekt „nur“ im Senat stattfand, aber nicht im Repräsentantenhaus. In historischen Publikationen wird in Bezug auf die Hansen-Anhörung auch mal „US-Senat“ und dann wieder „US-Kongress“ behauptet. Aber wie gesagt: „US-Senat“ ist besser und genauer, aber ich wollte das Video deswegen wo „US-Kongress“ behauptet wird, nicht extra nochmals ändern. Update vom 27.01.2020: Mir liegt seit dem 27.01.2020 auch die BBC-Original-Doku „Climate Change – The Facts“ vor. Damit lässt sich belegen, dass das Schweizer Fernsehen (SRF) der Einzige, der drei deutschsprachigen TV-Sender war, der James Hansen in dem verwendeten Ausschnitt korrekt übersetzt hat, denn Hansen sagte wörtlich: „The Politicians were saying the right things, that we should avoid dangerous human-made changes the climate. At just that the policy needed to achieve that were never adopted.“ Das Schweizer SRF hatte als Einziger der drei deutschsprachigen TV-Sender Hansen korrekt mit „gefährlichen menschgemachten Klimaveränderungen“ zitiert, was Hansen auch wörtlich in der BBC-Doku gesagt hatte. Unsere im Video erwähnte „Beschwerden“-Webseite zum nachverfolgen: https://www.klimamanifest-von-heilige… Auch immer hilfreich: Unsere Info-Seite mit A4-Recherche-Flyern, die unsere Kern-Argumentation in alle Kürze erklären : https://www.klimamanifest-von-heilige… Freiwillige Spenden an das Klimamanifest senden Sie bitte an unsere Forschungsabteilung SULBONIT, Konto: Credit Suisse AG IBAN Nr. CH90 0483 5083 8911 4100 0 oder per PAYPAL an: info@klimamanifest.ch

Den konkreten Grund, warum das Video – von Youtube weg – „ausgelagert“ wurde, erfahren Sie in diesem 40-sekündigen Trailer !!

Video und Blogtext* ergänzen sich gegenseitig. Es ist als sinnvoll, sowohl das Video zu schauen, als auch den folgenden Blogtext* zu lesen und darin zu recherchieren, weil in diesem Blogtext auch die wichtigen Belegnachweise verlinkt sind.

Laut den Anführern des Weltuntergangskults der globalen Erwärmung beträgt die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde 14 Grad Celsius, aber dies ist ein neuer Wert, der den ursprünglichen Durchschnitt von 15 Grad Celsius stillschweigend ersetzt hat. Aber viele „Mainstream-Institutionen“ haben diesen „Temperaturwert-Austausch“ von 15°C auf 14°C vor über 20 Jahren bis heute nicht bemerkt, wodurch der Schwindel nun mehr und mehr auffliegt, weil immer mehr Menschen den von der Klima(folgen)forschung selbstverursachten Widerspruch begreifen:

Am 29.03.1988, also ein paar Monate bevor der NASA-Klimaforscher James Hansen vor dem US-Kongress/US-Senat behauptete, dass die globale Erderwärmung im Gange sei, zitierte ihn die New York Times mit 59 Grad Fahrenheit [15° Celsius] als globale Durchschnittstemperatur zur Berechnung der Temperaturschwankungen.

One of the scientists, Dr. James E. Hansen of the National Aeronautics and Space Administration’s Institute for Space Studies in Manhattan, said he used the 30-year period 1950-1980, when the average global temperature was 59 degrees Fahrenheit, as a base to determine temperature variations.

Einer der Wissenschaftler, Dr. James E. Hansen vom Institut für Weltraumstudien der National Aeronautics and Space Administration in Manhattan [NASA-GISS], sagte, er habe den Zeitraum von 30 Jahren 1950 bis 1980, als die durchschnittliche globale Temperatur 59 Grad Fahrenheit [= 15°C] betrug, als Basis verwendet um Temperaturschwankungen zu bestimmen.

Unmittelbar nach Hansens bekannten Auftritt vor dem US-Kongress veröffentlichte die New York Times am 24.06.1988 auf der 1. Seite einen weiteren Artikel, der ebenfalls eine Grafik mit einem aktuellen globalen Temperaturwert für das Jahr 1988 von 59,7°F (=15,4°C) ausgewiesen hatte. Der deutsche „SPIEGEL“ übernahm in der Ausgabe 28/1988 vom 11.07.1988 auf Seite 185 diese Grafik.

Am 05. Juli 1988 stand ein Bericht in der in Connecticut ansässigen Zeitung The Day im Einklang mit dieser Behauptung. Im Bericht von „The DAY“ über Hansens Kongresszeugnis konnte man lesen:

Dr. Hansen informed the lawmakers that the first five months of 1988 were the hottest five-month period on record, averaging four-tenths of a degree above a 30-year (1950-1980) norm of 59 degrees Fahrenheit.

Dr. Hansen teilte dem Gesetzgeber mit, dass die ersten fünf Monate des Jahres 1988 mit durchschnittlich vier Zehnteln eines Grades über einer 30-Jahres-Norm (1950-1980) von 59 Grad Fahrenheit der heißeste Fünf-Monats-Zeitraum waren, der jemals verzeichnet wurde.

Interessant auch: alle Publikationen weisen den gleichen Detail-Fehler auf, denn die Jahre „1950-1980“ sind keine „30-Jahres-Norm“, sondern genau-genommen eine „31-Jahres-Norm“. Auch das „Vorwort“ (PREFACE) des schriftlichen Statements von James Hansen vom 23.06.1988 weist bereits widersprüchlich sowohl den Zeitraum „1950-1980″, als auch „1951-1980″ aus.

Obwohl die damals jüngsten Veröffentlichungen von Hansen seine Version der Unterschiede zur Basistemperatur für verschiedene Jahre enthalten, ist er vorsichtig genug gewesen, um weder die beobachteten Absolut-Temperaturen noch den Wert der Basistemperatur anzugeben. Das hatte Hansen dann dann doch lieber den Medien, wie z.B. der NewYorkTimes oder dem „SPIEGEL“ überlassen.

Trotzdem: Hansen offenbarte jedoch einmal seinen Grundwert in einer wissenschaftlichen Publikation. Das PapierClimate Impact of Increasing Atmospheric Carbon Dioxide“ erschien im August 1981 in Science und besagt:

The mean surface temperature is Ts ~ 288 K.

Die mittlere Oberflächentemperatur beträgt Ts ~ 288 K.

288 K oder 288 Kelvin entsprechen 15 Grad Celsius. Es ist wichtig an dieser Stelle zu verstehen, dass James Hansen diesen Wert von 15°C mit dem „Treibhauseffect“ (= „Greenhouse Effect“) und dem Stefan-Boltzmann-Gesetz hergeleitet und begründet hatte, was diese Hansen-Publikation aus dem Jahr 1981 eindeutig belegt. Diese Hansen-Herleitung der „15°C“ aus 1981 basierte also nicht auf einer statistisch-ermittelten globalen Mitteltemperatur auf Basis zig-Tausender Wetterstationen. Diese Differenzierung ist an dieser Stelle sehr, sehr wichtig und wird auch im oben verlinkten 90-minütigen Video sehr ausführlich thematisiert.

Aus einem Bericht vom 12.01.1992 im Schenectady Daily Gazette geht hervor, dass Hansen und seine Kollegin Helene Wilson diesen Wert von „15°C“ (59°F) mindestens auch 1992 verwendet haben. Daher verwendete Hansen über mehrere Jahre hinweg konstant 15 Grad Celsius als Basisdurchschnitt. [Klimamanifest-Quelle-Nachweis-Link]

James Hansen war nicht die einzige Person, die diesen Wert von „15°C plus X“ nutzte. Als das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), das kurz nach Hansens Aussage von 1988 vor dem Kongress eingerichtet wurde, 1990 seinen ersten Beurteilungsbericht vorlegte, listete eine Tabelle auf Seite xxxvii des Berichts auf, die eine „beobachtete Oberflächentemperatur“ auf der Erde von 15 Grad Celsius auswies.

Auch der 2. IPCC-Bericht aus dem Jahr 1995 erwähnt auf der Seite 57 (pdf-Seite 71) einen globalen Temperaturwert von „15°C“, wobei auch mit der Kiehl/Trenberth-Grafik auf der nachfolgenden Seite 58 mit den ausgewiesenen „390 W/m²“ als Bodenabstrahlung ebenfalls ein weiteres Äquivalent für die „15°C“ zu finden ist [Klimamanifest-Quelle-Nachweis-Link]. Die Kiehl/Trenberth-Energiebilanz Grafik existierte im 1. IPCC-Bericht 1990 noch nicht.

Eine weitere Person, die „15 Grad Celsius“ als globale Durchschnittstemperatur verwendete, war Anthony J. McMichael, ein Aktivistenprofessor, dessen E-Mail, die versprach, die Fäden in der australischen Regierung zu ziehen, im Klima-Skandal auftauchte. Laut McMichaels 1993 erschienenem BuchPlanetary Overload: Global Environmental Change and the Health of the Human Species“ hiess es auf einer Grafik auf der Seite 84 des Buches [Klimamanifest-Quelle-Nachweis-Link]:

Average temperature over past 10,000 years = 15°C

Durchschnittstemperatur in den letzten 10.000 Jahren = 15 ° C

[ 23-seitige Liste vom Klimamanifest mit weiteren 22 Puplikationen mit 15 Grad-Werten]

Es stellte sich aber ab ca. 1995 heraus, dass die Durchschnittstemperatur von 15 Grad Celsius ein ungünstiger Wert war, der die Behauptungen der globalen Erwärmung nicht stützte.

1996 hat Michael Mann (der während des Climategate-Skandals als Schöpfer von “ Mikes Naturtrick „, „den Niedergang zu verbergen“, zu Ruhm geführt) einen Artikel mit dem Titel „Greenhouse warming and changes in the seasonal cycle of temperature: Model versus observations“ veröffentlicht. Das Papier wies darauf hin, dass die von Klimamodellen gemachten Vorhersagen nicht mit den beobachteten Daten und der Variabilität der Temperatur übereinstimmten, die wahrscheinlich auf natürlichen Phänomenen beruhte:

… the signature of greenhouse warming is scarcely evident in the observational data[.] … It is possible that observed trends in phase, largely influenced by mid-latitude continental interiors, do not arise from greenhouse warming, but rather from natural variability. Such a notion is reinforced by the fact that marginally-significant trends are found in the control GFDL annual cycle, presumably due to organized century-scale internal variability.

… in den Beobachtungsdaten ist die Signatur der Treibhaus-Erwärmung kaum zu erkennen [.] … Es ist möglich, dass die beobachteten Phasentrends, die weitgehend von den kontinentalen Innenräumen des mittleren Breitengrads beeinflusst werden, nicht von der Treibhauserwärmung herrühren, sondern von der natürlichen Variabilität. Dies wird durch die Tatsache untermauert, dass im GFDL-Kontrolljahreszyklus geringfügig signifikante Trends zu finden sind, was vermutlich auf die organisierte interne Variabilität im Jahrhundertmaßstab zurückzuführen ist.

weiter…

If, on the other hand, the observed variation in the seasonal cycle truly represents a „fingerprint“ of greenhouse warming, the GFDL and CCM1 models do not appear capable of capturing the detailed responses of the seasonal cycle to greenhouse forcing.

Wenn andererseits die beobachtete Variation im saisonalen Zyklus tatsächlich einen „Fingerabdruck“ der Treibhaus-Erwärmung darstellt, scheinen die Modelle GFDL und CCM1 nicht in der Lage zu sein, die detaillierten Reaktionen des saisonalen Zyklus auf den Treibhauseffekt zu erfassen.

Discrepancies between the observed and model-predicted trends must be resolved before a compelling connection can be drawn between 20th century changes in the behavior of the annual cycle in temperature, and anthropogenic forcing of the climate.

Unstimmigkeiten zwischen den beobachteten und den vom Modell vorhergesagten Trends müssen gelöst werden, bevor ein zwingender Zusammenhang zwischen Änderungen des Verhaltens des jährlichen Temperaturzyklus im 20. Jahrhundert und dem anthropogenen Einfluss des Klimas hergestellt werden kann.

Bezeichnenderweise verwendete Michael Mann die „15 Grad Celsius“ als Grundtemperatur, während er die Parameter des jährlichen Temperaturzyklus berechnete, siehe „Figure 2„, „Figure 3“ und „Figure 4in seiner Arbeit. Obwohl er jeden Wert im Zyklus hätte auswählen können, hat er aber „15 Grad Celsius“ ausgewählt, und es ist vernünftig anzunehmen, dass er dies tat, weil es die akzeptierte langfristige globale Durchschnittstemperatur war.

Kurz nach der Veröffentlichung von Manns Artikel veröffentlichte das Worldwatch Institute, eine Organisation mit Sitz in Washington, DC, die jährliche Ausgabe von Vital Signs (1997) [KLIMAMANIFEST-NACHWEIS-LINK] . Die Publikation hatte auf Seite 62/63 ein Kapitel mit dem Titel „Global Temperature Down Slightly“ , der Globaltemperaturen bis zum Jahr 1996 ausweist und wo die Globaltemperatur für das Jahr 1996 bei 15,32°C unter auf der Seite 63 ausgewiesen wurden.

In der Literatur, die nach dem Bericht des Worldwatch Institute von 1997 veröffentlicht wurde, scheinen die „Führer der globalen Erwärmungsbewegung“ begonnen zu haben, 14 Grad Celsius für die globale Durchschnittstemperatur zu verwenden. Am 14.12.2002 zitierte der Sydney Morning Herald James Hansen, der diesen neuen Durchschnitt von „14 °C“ erwähnte. [Klimamanifest-Quelle-Nachweis-Link]

This year the Earth’s average temperature was 14.64 °C, compared with the long-term average of 14°C, said James Hansen, of NASA’s Goddard Institute for Space Studies, who analyses the data collected from thousands of weather stations around the world.

In diesem Jahr lag die Durchschnittstemperatur der Erde bei 14,64°C, verglichen mit dem langjährigen Durchschnitt von 14°C, sagte James Hansen vom Goddard Institute for Space Studies der NASA, der die von Tausenden Wetterstationen auf der ganzen Welt gesammelten Daten analysiert.

Auch das IPCC verwendete jetzt ebenfalls „14 Grad Celsius“ als Basistemperatur, wie aus einer Grafik hervorgeht, die Teil des IPCC-Berichts von 2007 ist. Auch die „Summary for Policymakers“ (SPM) 2007 (deutsch) zeigte in einer Grafik sehr deutlich eine Globaltemperatur unterhalb von 15°C, mit einer Null-Linie bei „14°C“. (Übrigens gewann das IPCC 2007 den Friedensnobelpreis. Das IPCC hatte zweifellos einen Nobelpreis verdient, aber es hätte für die Literatur gedacht sein müssen, da sich die Organisation beim Schreiben von Fantasien hervorgetan hatte.)

In einem im Jahr 2011 veröffentlichten Bericht 11-71 des Government Accountability Office (GAO) wird auf Seite 10 (pdf-Seite 24) James Hansen und seinen Kollegen eine geschätzte durchschnittliche Oberflächenlufttemperatur von 287 K oder 14 Grad Celsius zugeschrieben:

But Hansen and colleagues have estimated that Earth’s actual average surface air temperature between 1951 and 1980 was approximately 287 K (14 degrees Celsius) (Hansen et al. 2010).

Nach Schätzungen von Hansen und Kollegen lag die tatsächliche durchschnittliche Lufttemperatur auf der Erde zwischen 1951 und 1980 bei etwa 287 K (14 Grad Celsius) (Hansen et al. 2010).

Diese Seite 10 des GAO-Bericht 11-71 verknüpft die eigentliche Herleitung des Treibhauseffektes auf Basis des Stefan-Boltzmann-Gesetzes, Solarkonstante und Albedo in verfälschender Weise mit der Herleitung einer globalen Durchschnittstemperatur auf Grundlage weltweiter Wettermessstationen. Es wird dadurch fälschlich suggeriert, die globale 30-Jahre-Durchschnittstemperatur wäre die hergeleitete Basistemperatur des Treibhauseffektes, was in Wahrheit aber garnicht stimmt. Ein Irrtum, der sich seit Jahren als Irrtum in Politik, Medien und im deutschsprachigen WIKIPEDIA-Lexikon befindet.

Es ist schwierig, das genaue Datum zu bestimmen, an dem die Änderung von 15 auf 14 Grad eingeführt wurde. Es geschah höchstwahrscheinlich irgendwann im Jahr 1997 und definitiv nicht später als im Januar 1998.

In der Jahresausgabe „Vital signs 1998“ des Worldwatch Institute [KLIMAMANIFEST-NACHWEIS-LINK] werden 14 Grad Celsius als globale Durchschnittstemperatur verwendet, und es wird detailliert beschrieben, wie es über die Änderung von 15 Grad Celsius informiert wurde: In einer „Fußnote 1“ unter der Tabelle auf Seite 69 des Berichts sind die globalen Durchschnittstemperaturen für mehrere Jahre aufgeführt und unterhalb der Auflistung findet sich folgender Satz:

Base number is 1 degree Celsius lower than in earlier Vital Signs.

Die Basiszahl ist 1 Grad Celsius niedriger als bei früheren Vital Signs .

Auf der vorherigen Seite 68 findet sich oben im Text eine „Fussnote 2“, dessen Erläuterung man auf Seite 174 des gleichen Berichts findet und dort findet sich auch die „Erklärung“ für die Änderung:


In earlier versions of Vital Signs, Worldwatch added the temperature change reported by the Goddard Institute to an estimated global temperature of 15 degrees Celsius, but the institute has since informed Worldwatch that a better base number would be 14 degrees Celsius. James Hansen, Goddard Institute for Space Studies, New York, email to author, 18 January 1998.

In früheren Versionen von Vital Signs hat Worldwatch die vom Goddard Institute gemeldete Temperaturänderung zu einer geschätzten globalen Temperatur von 15 Grad Celsius hinzugefügt, aber das Institut hat Worldwatch seitdem informiert, dass eine bessere Basiszahl 14 Grad Celsius betragen würde. James Hansen, Goddard-Institut für Weltraumforschung, New York, E-Mail an den Autor, 18. Januar 1998.

 

Mit anderen Worten, James Hansen sandte das Wort, dass 14 die neuen 15 sind.

Und wie gesagt: Das obige 90-minütige Video erklärt die Zusammenhänge noch intensiver und erwähnt und erklärt auch das perfide Motiv, welches James Hansen im Jahr 1988 bis heute für seinen gesamten CO2-Treibhauseffekt-Schwindel hat.

Wer Fragen oder Anmerkungen zu obigen Blogtext mit Video hat, kann diese gerne per Mail stellen.

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Dieser Blogtext ist ein ins deutsche übersetzter und mit zusätzlichen und aktualisierten Informationen ergänzter Blogtext des ursprünglichen Blogtextes von Arvind Kumar aus dem Jahr 2012.

Dieser Blogtext wurde am 26./28.01.2020 zuerst veröffentlicht auf www.klimamanifest.ch

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Fridays-for-Future-Pressesprecherin packt aus über Zensur & Unterwanderung – Große-Freiheit TV

Fridays-for-Future-Pressesprecherin packt aus über Zensur & Unterwanderung – Große-Freiheit TV

Kindesmissbrauch auf grüne Art, Kinder bei der FFF Demo am 20.9.19 Bild Redaktion

von GROSSE FREIHEIT TV

🌍 Fridays For Future Pressesprecherin packt aus über Zensur & Unterwanderung

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01.02.2020

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#fff #f4f #Fridays4Future Sina (14) war als Pressesprecherin bei Fridays For Future in einer Stadt in Nordrhein-Westfalen aktiv. Im Interview berichtet sie von sektenartiger Kontrolle, Zensur, Anfeindungen und linksextremer Unterwanderung. Nachtrag von Sina: „Eine Frage von der Presse [war] immer sehr beliebt, und zwar, was man selber für den Klimaschutz tue. Eine ganz klare Vorgabe, war die Antwort, dass man vegan leben, plastikfrei, saisonal & regional, sowie auf Autofahrten weitestgehend und Flüge verzichtet. Ich glaube, das ist auch das erste, was ich da gelernt habe😅“ Kritische Mainstream-Beiträge zum Klimawandel: https://www.youtube.com/playlist?list… Meine Videos zum Klimawandel: https://www.youtube.com/playlist?list…

Sina (14) war als Pressesprecherin bei Fridays for Future in einer Stadt in Nordrhein-Westfalen aktiv. Im Interview berichtet sie von sektenartiger Kontrolle, Zensur, Anfeindungen und linksextremer Unterwanderung.

Nachtrag von Sina:

„Eine Frage von der Presse [war] immer sehr beliebt, und zwar, was man selber für den Klimaschutz tue. Eine ganz klare Vorgabe, war die Antwort, daß man vegan leben, plastikfrei, saisonal & regional, sowie auf Autofahrten weitestgehend und Flüge verzichtet. Ich glaube, das ist auch das erste, was ich da gelernt habe😅“

 

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Tiefen und Höh’n – Snippets aus der neue Musik-CD von Dr. Dietrich Klinghardt

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19.12.2019

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Endlich ist sie da, die neue CD von und mit Dr. Dietrich Klinghardt, Jürgen Schröder, Melanie und den „ART-Artists“; eine bunte Mischung aus eigenen Texten und Kompositionen sowie Interpretationen von Songs anderer Künstler. Weitere Informationen im Shop auf: http://www.ink.ag

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MONSANTO stürzt AB – AKTIE im freien Fall – GERICHT: Monsanto hat „HEIM-TÜCKISCH“ agiert /// „CRISPR/CAS“ //// „SAAT-GUT“ – PATENTE /// „5G-Mobil-Funk-Netz“ ///// „FINANZ-KRISE“ – Türkei //// Bayern – „TOTALE ÜBERWACHUNG“/// „Rhein-Metall“ ///// WASSER //// „Missbrauch in der Katholischen Kirche“ – – – Kardinal „George Pell“ //// „Mutter-Kind-Gefängnis“

 

siehe auch „Kalifornien“: Zivil-Prozess gegen „Glyphosat-Monsanto-Bayer“  – „CRISPR/CAS“  – „Crispr-Pilz“

 

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pestizid-bayer-aktie-stuerzt-nach-glyphosat-urteil-ab-1.4091277

Pestizid

Bayer-Aktie stürzt nach Glyphosat-Urteil ab

be.com/watch?v=DMver0gNDmk&feature=youtu.be

  • Die Aktie des deutschen Pharma- und Chemiekonzerns Bayer ist um bis zu zwölf Prozent abgestürzt.
  • Am Freitag hatte ein Gericht in den USA die Bayer-Tochter Monsanto zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.
  • Das Unternehmen habe nicht ausreichend vor den Gesundheitsrisiken des Pflanzenschutzmittels Glyphosat gewarnt.

Die Aktie des deutschen Chemie- und Pharmakonzerns Bayer hat am Montag bis zu zwölf Prozent an Wert verloren. Auslöser ist ein überraschendes Urteil in den USA: Der Saatguthersteller Monsanto, den Bayer übernommen hat, war am Freitag dazu verurteilt worden, einem an Krebs erkrankten Mann Schadenersatz in Höhe von 289 Millionen Dollar zu zahlen. Die Bayer-Aktie erreichte durch die Kursverluste den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren und war mit Abstand der größte Verlierer im Dax.

Grund für den starken Kursverfall ist die Sorge vor weiteren Klagen und Strafen. Der Prozess in den USA war der erste, der sich mit der Frage befasste, ob Glyphosat Krebs verursachen kann. Monsanto, das von Bayer für rund 63 Milliarden Dollar übernommen wurde, sieht sich mehr als 5000 ähnlichen Klagen in den USA gegenüber. „Das sorgt für massive Unsicherheit“, sagt ein Börsenhändler. „Es geht nicht so sehr um die Summe, die gezahlt werden muss, sondern mehr darum, dass jetzt noch viel mehr Klagen erwartet werden.“

Monsanto muss 285 Millionen Dollar Schmerzensgeld zahlen

Geklagt hatte ein unheilbar an Krebs leidender Hausmeister. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass ein glyphosathaltiges Monsanto-Produkt wesentlich zu seiner Erkrankung beigetragen habe. mehr …

Monsanto habe es versäumt, den an Krebs erkranktem Mann und andere Verbraucher vor den Krebsrisiken seiner Unkrautvernichter zu warnen, erklärte das kalifornische Geschworenengericht am Freitag. Der Geschädigte, Dewayne Johnson, hatte als Schädlingsbekämpfer an Schulen bis zu 30 Mal im Jahr „Round Up“ eingesetzt, ein Pflanzenschutzmittel auf Glyphosat-Basis. Der 46-Jährige warf dem Unternehmen vor, durch die Mittel an einer bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems erkrankt zu sein.

Die EU hat die Zulassung von Glyphosat gerade verlängert

Monsanto kündigte Berufung gegen das Urteil an. Das Unternehmen bestreitet, dass Glyphosat Krebs verursacht. Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass die Chemikalie für den menschlichen Gebrauch unbedenklich sei. Der Anwalt von Johnson erklärte dagegen, die Geschworenen hätten zum ersten Mal interne Firmenunterlagen gesehen, die bewiesen, dass Monsanto seit Jahrzehnten wisse, dass Glyphosat Krebs verursachen könne.

Glyphosat ist hochumstritten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte die Chemikalie 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft. Die US-Umweltschutzbehörde hatte dagegen 2017 eine jahrzehntelange Bewertung der Risiken von Glyphosat abgeschlossen und erklärt, dass die Chemikalie für Menschen wahrscheinlich nicht krebserregend ist. In der EU war die Zulassung von Glyphosat im vergangenen November für weitere fünf Jahre verlängert worden. In Deutschland will Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner den Gebrauch von Glyphosat einschränken.

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http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/monsanto-bayer-aktie-stuerzt-nach-schmerzensgeld-urteil-ab-a-1222868.html

290 Millionen Dollar Schmerzensgeld

Bayer-Aktie stürzt nach Urteil gegen Monsanto ab

Minus 13 Prozent: Der Aktienkurs des Chemiekonzerns Bayer fällt massiv. Ein US-Gericht hatte die Konzerntochter Monsanto zu 290 Millionen Dollar Schmerzensgeld verurteilt – an einen einzelnen Kläger.

Protest gegen Bayer-Monsanto-Fusion (im Mai)

Protest gegen Bayer-Monsanto-Fusion (im Mai)       AFP

Montag, 13.08.2018 09:22 Uhr

 

Die unerwartet verlorene Schmerzensgeldklage der Bayer-Tochter Monsanto in den USA hat den Aktienkurs des Konzerns einbrechen lassen. Am Montag eröffnete die BayerAktie Chart zeigen um rund acht Prozent im Minus, kurz darauf fiel sie noch weiter und notierte um 9.45 Uhr mit 13 Prozent im Minus. Statt 95,73 Euro beim Handelsschluss am Freitag war sie nur noch 82,89 Euro wert.

Am Freitag hatte ein Gericht in San Francisco Monsanto zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar Schmerzensgeld verurteilt. Aus Sicht der USJury hat es der Agrarkonzern versäumt, vor dem Krebsrisiko des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat zu warnen. Das Geld wurde dem ehemaligen Hausmeister Dewayne Johnson zugesprochen, der unheilbar an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist und die Herbizide von Monsanto dafür verantwortlich macht. Bayer hatte Monsanto erst vor Kurzem für rund 63 Milliarden Dollar übernommen.

Monsanto kündigte zwar umgehend an, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Die Produkte hätten „eine 40-jährige Geschichte der sicheren Anwendung“ und seien weiterhin ein „wichtiges, wirksames und sicheres Mittel“ für die Nutzer, hieß es in einer Erklärung. Es ist in den USA nicht ungewöhnlich, dass die Strafzahlungen bei solchen Verfahren in der nächsten Instanz erheblich verringert – oder die Urteile wieder ganz aufgehoben werden.

Dennoch schätzen einige Analysten die Risiken für den Konzern und damit seine Anteilseigner als hoch ein. Denn Monsanto ist mit Tausenden ähnlichen US-Klagen konfrontiert – das allererste Urteil in einem entsprechenden Prozess hat daher Signalwirkung.

Analyst Michael Leacock vom Investmenthaus Mainfirst strich sein Kursziel für die Bayer-Papiere in einer ersten Reaktion von 135 auf 90 Euro zusammen und stufte sie von „Outperform“ auf „Neutral“ ab. Unabhängig vom Richtig oder Falsch des Urteils dürfte es wegen der Unsicherheiten lange auf den Aktien lasten, sagte Leacock.
Glyphosat – Das Wichtigste im Überblick
Krebserregend oder nicht krebserregend?
Behörden weltweit haben die Risiken von Glyphosat für die Bevölkerung bei sachgemäßer Anwendung geprüft. Zu einem Ergebnis, dass der Stoff nicht krebserregend ist, kommen unter anderem:

das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa)
die US-amerikanische Umweltbehörde EPA
die kanadische Bewertungsbehörde Pest Management Regulatory Agency (PMRA)
die australische Bewertungsbehörde Australian Pesticides and Veterinary Medicines Authority (APVMA)
die japanische Food Safety Commission
die neuseeländische Umweltbehörde EPA
das Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und
die Europäische Chemikalienagentur (ECHA)

Die Krebsagentur IARC der WHO kam 2015 dagegen zu dem Schluss, dass Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“ ist. Die Institution untersucht allerdings nur, ob ein Stoff grundsätzlich in der Lage ist, Krebs auszulösen. Sie bewertet nicht, wie groß diese Gefahr ist und ob ein konkretes Risiko für die Bevölkerung besteht. So stuft die IARC auch den Friseurberuf und den Konsum heißer Getränke als „wahrscheinlich krebserregend“ ein, Sonnenstrahlen und Alkohol als „sicher krebserregend“.
Manipulationsvorwürfe auf allen Seiten
Glyphosat und Insekten
Glyphosat = Monsanto?
Anwendung in Deutschland

Ein anderer Analyst – Stephen McGarry von der britischen Bank HSBC – warnte BayerAktionäre hingegen davor, in Panik auszubrechen. So gehe der Konzern gegen das Urteil vor. Allerdings könnte der Monsanto-Kauf im Lichte des Urteils mittlerweile weder gut getimed noch sonderlich klug aussehen, schrieb McGarry. Bayer werde sich nun rechtfertigen müssen, wie genau es die Rechtsrisiken analysiert habe.

fdi/Reuters/dpa-AFX

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https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-08/glyphosat-usa-bayer-monsanto-kurverlust-aktie-urteil

Glyphosat

Bayer-Aktie verliert nach Urteil gegen Monsanto

Der Saatguthersteller soll Schadensersatz in Höhe von 289 Millionen Dollar zahlen. Das Urteil könnte aufgehoben werden – doch der Vertrauensverlust an der Börse ist groß.
Glyphosat: Auch hier kommt Glyphosat aus dem Hause Bayer/Monsanto zum Einsatz: ein Feld mit Sojapflanzen im Nordwesten Argentiniens
Auch hier kommt Glyphosat aus dem Hause Bayer/Monsanto zum Einsatz: ein Feld mit Sojapflanzen im Nordwesten Argentiniens. © Ivan Pisarenko/AFP/Getty Images

Ein Schadensersatzurteil in den USA gegen die Bayer-Tochter Monsanto hat Anleger des Leverkusener Dax-Konzerns verprellt: Zu Beginn des Handels fiel die Bayer-Aktie um mehr als neun Prozent und war damit der mit Abstand größte Verlierer an der deutschen Börse.

Ein Geschworenengericht in Kalifornien hatte Monsanto zu einer Schadensersatzzahlung in Höhe von 289 Millionen Dollar verurteilt. Die Jury sah es als erwiesen an, dass einem an Krebs erkrankten Mann die Risiken bei einem glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel verschwiegen worden waren. Die Geschworenen hätten dem Unternehmen klargemacht, dass die „Jahre der Täuschung“ vorbei seien, hatte Klägeranwalt Brent Wisner nach der Urteilsverkündung gesagt.

Monsanto und Bayer kritisierten die Entscheidung. Sie verweisen auf „mehr als 800 wissenschaftliche Studien, die US-Umweltbehörde EPA, die Nationalen Gesundheitsinstitute und Aufseher weltweit“, die allesamt zu dem Schluss gekommen seien, dass Glyphosat sicher sei und keinen Krebs verursache. Dem entgegen steht insbesondere die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die den Unkrautvernichter 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ für Menschen eingestuft hatte.

Viele ähnliche Klagen offen

Ob Monsanto die Summe tatsächlich zahlen muss, steht noch nicht fest. Der Saatguthersteller hatte angekündigt, Berufung einzulegen. Zudem ist es in den USA nicht ungewöhnlich, dass die Strafzahlungen bei solchen Verfahren später erheblich verringert oder die Urteile in der nächsten Instanz wieder aufgehoben werden. Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson etwa, der wegen angeblich krebserregender Pflegeprodukte mit zahlreichen Klagen konfrontiert ist, wurde schon mehrfach zu spektakulär hohen Schadensersatzsummen verurteilt, die im Berufungsverfahren wieder zurückgenommen wurden.

Dennoch ist der Prozessausgang für Monsanto und Bayer brisant: Die Entscheidung in Kalifornien könnte wegweisend für viele ähnliche Verfahren sein – derzeit sieht sich Monsanto mehr als 5.000 ähnlicher Klagen gegenüber. Anleger und Aktienhändler schätzen solche Unsicherheit nicht. „Das Urteil sorgt für massive Unsicherheit„, sagte ein Börsenhändler. „Dabei geht es nicht so sehr um die Summe, die gezahlt werden muss, sondern mehr darum, dass jetzt noch viel mehr Klagen erwartet werden.“

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http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/usa-agrarkonzern-monsanto-soll-290-millionen-euro-schmerzensgeld-zahlen-a-1222705.html

US-Gericht

Monsanto soll 290 Millionen Dollar an Krebskranken zahlen

Das Unkrautmittel sei für die Krebserkrankung des Klägers mitverantwortlich: Ein US-Gericht hat den Agrarkonzern Monsanto zu einer hohen Entschädigungszahlung verurteilt. Das könnte Signalwirkung haben.
Unkrautvernichter Roundup
REUTERS

Unkrautvernichter Roundup

Unkrautvernichter Roundup

Samstag, 11.08.2018 09:04 Uhr

Aus Sicht der USJury hat es der Agrarkonzern Monsanto versäumt, vor dem Krebsrisiko zu warnen: Ein Gericht in San Francisco hat das Unternehmen deshalb zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar (254 Millionen Euro) Schmerzensgeld verurteilt. Das Geld wurde dem ehemaligen Hausmeister Dewayne Johnson zugesprochen, der unheilbar an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist und die Herbizide von Monsanto dafür verantwortlich macht.

Die Mittel hätten „wesentlich“ zur Krebserkrankung des Klägers beigetragen, befand das Geschworenengericht am Freitag in San Francisco. Die fehlende Risikowarnung stuften sie als „Heimtücke“ ein. Der 46-jährige Kläger hatte die Herbizide als Hausmeister mehrerer Schulen über Jahre hinweg in großen Mengen angewendet.

Monsanto kündigte umgehend an, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Die Produkte hätten „eine 40-jährige Geschichte der sicheren Anwendung“ und seien weiterhin ein „wichtiges, wirksames und sicheres Mittel“ für die Nutzer, hieß es in einer Erklärung.

Auch der Chemiekonzern Bayer zeigte sich nach dem Urteil gegen die neue Tochter Monsanto in den USA irritiert. „Das Urteil steht im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, wonach kein Zusammenhang besteht zwischen dem Einsatz von Glyphosat und dem Non-Hodgkin-Lymphom“, sagte ein Bayer-Sprecher. Der Konzern sei überzeugt, dass Glyphosat „sicher und nicht krebserregend ist“. Der Dax-Riese Bayer hatte Monsanto erst vor Kurzem für rund 63 Milliarden Dollar übernommen.

Krebsgefahr ist umstritten

Im Zentrum des Verfahrens stand die Frage, ob die in den Unkrautvernichtungsmitteln Roundup und RangerPro enthaltene Chemikalie Glyphosat möglicherweise eine krebsauslösende Wirkung hat. Unter Experten ist hochumstritten, ob Glyphosat tatsächlich Krebs verursachen kann. Die US-Umweltbehörde EPA und auch die Aufsichtsbehörden in der EU und Deutschland gelangten zu dem Schluss, dass keine Krebsgefahr von dem Herbizid ausgeht.
Glyphosat – Das Wichtigste im Überblick
Krebserregend oder nicht krebserregend?
Behörden weltweit haben die Risiken von Glyphosat für die Bevölkerung bei sachgemäßer Anwendung geprüft. Zu einem Ergebnis, dass der Stoff nicht krebserregend ist, kommen unter anderem:

das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa)
die US-amerikanische Umweltbehörde EPA
die kanadische Bewertungsbehörde Pest Management Regulatory Agency (PMRA)
die australische Bewertungsbehörde Australian Pesticides and Veterinary Medicines Authority (APVMA)
die japanische Food Safety Commission
die neuseeländische Umweltbehörde EPA
das Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und
die Europäische Chemikalienagentur (ECHA)

Die Krebsagentur IARC der WHO kam 2015 dagegen zu dem Schluss, dass Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“ ist. Die Institution untersucht allerdings nur, ob ein Stoff grundsätzlich in der Lage ist, Krebs auszulösen. Sie bewertet nicht, wie groß diese Gefahr ist und ob ein konkretes Risiko für die Bevölkerung besteht. So stuft die IARC auch den Friseurberuf und den Konsum heißer Getränke als „wahrscheinlich krebserregend“ ein, Sonnenstrahlen und Alkohol als „sicher krebserregend“.
Manipulationsvorwürfe auf allen Seiten
Glyphosat und Insekten
Glyphosat = Monsanto?
Anwendung in Deutschland

Dagegen hatte die zur Weltgesundheitsorganisation WHO gehörende Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) vor drei Jahren konstatiert, dass Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend bei Menschen“ sei.

Dieser Befund hatte nun auch maßgeblichen Einfluss auf die Urteilsfindung in San Francisco. Klägeranwalt Brent Wisner sagte, das Urteil belege „die überwältigenden Beweise“ für die Gesundheitsrisiken durch Glyphosat. Das Urteil sei nur „die Spitze des Eisbergs“ – es würden nun noch viele derartige Urteile fallen.
Kläger Dewayne Johnson
AFP

 

In den USA machen Tausende Krebskranke Monsanto für ihr Leiden verantwortlich. Ein Bundesrichter in San Francisco hatte im vergangenen Monat mehr als 400 weitere Klagen wegen der möglichen krebsauslösenden Wirkung des Unkrautvernichtungsmittels zugelassen. Für diese Verfahren könnte das Urteil vom Freitag Signalcharakter haben.

Kläger Johnson nahm das Urteil mit Tränen und Erleichterung auf. „Hier geht es nicht nur um mich“, sagte er. „Diese Sache wird nun hoffentlich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdient.“

Der Umweltanwalt Robert F. Kennedy Jr., der zu Johnsons Teamgehört, sagte: „Die Geschworenen haben der Chefetage von Monsanto eine Botschaft gesandt, dass die Geschäfte nun geändert werden müssen.“ Der Konzern habe lange versucht, die kritischen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu unterdrücken – „doch die Wissenschaft war viel überzeugender“, sagte Kennedy.

In Deutschland will Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner den Gebrauch von Glyphosat einschränken.

mho/dpa

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33345/#gsc.tab=0

Brasilianisches Gericht verbietet Glyphosat

09.08.2018

Unkrautvernichtungsmittel mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat dürfen in Brasilien vorerst nicht mehr zugelassen werden. Bestehende Zulassungen müssen die Behörden innerhalb von 30 Tagen aufheben. Das entschied diese Woche eine Bundesrichterin in der Hauptstadt Brasilia.

Wie das Handelsblatt berichtete, soll das so lange gelten, bis die Sanitäts-Behörde Anvisa entschieden hat, für wie schädlich sie Glyphosat hält. Anvisa hat sich damit bereits zehn Jahre Zeit gelassen. Kommt sie bis zum Jahresende zu keinem Ergebnis, drohen Strafen. Auch das Insektenvernichtungsmittel Abamectin und das Fungizid Thiram sind betroffen.

Der brasilianische Landwirtschaftsminister Blairo Maggi hat nach dem Bericht angekündigt, die Anwaltschaft des Bundes werde gegen das erstinstanzliche Urteil vorgehen. Maggi gehört Amaggi, einer der größten Sojakonzerne und –exporteure Brasiliens. Der Konzernchef fürchtet jetzt offenbar um seine Einkünfte. „Unsere gesamte Landwirtschaft funktioniert mit Direktsaat“, zitierte das Blatt Blairo Maggi. Ohne Glyphosat sei Direktsaat nicht möglich.

Ins gleiche Horn bliesen die Agrarlobbbyisten des Landes: Der Präsident des Verbandes des brasilianischen Agrobusiness Abag, Caio Carvalho, wies darauf hin, dass in vier Wochen wieder Soja ausgesät werden müsse. Und bevor die glyphosatresistente Sojabohne auf die Äcker kommt, sollen alle anderen Pflanzen dort mit einer starken Spritzmitteldusche vernichtet werden. „Wir können jetzt nicht abwarten, bis die Behörde entschieden hat“, warnte Carvalho. Sonst sei die Ernte gefährdet.

Auch dem Chemiekonzern Bayer, der ab Mitte August den Glyphosat-Hersteller Monsanto in sein Unternehmen integrieren will, dürfte die Gerichtsentscheidung nicht gefallen. Denn laut Handelsblatt ist Brasilien weltweit der zweitwichtigste Markt für den von Monsanto entwickelten Unkrautvernichter Roundup, den Bayer künftig als Eigenmarke vertreiben wird. Das glyphosathaltige Spritzmittel wird vor allem auf Feldern mit den passenden gentechnisch veränderten Soja– und Maispflanzen versprüht. Und diese schon jetzt riesigen Felder will Brasilien nach einem aktuellen Bericht des Agrarministeriums weiter ausbauen.

Auch in Deutschland müssen glyphosathaltige Spritzmittel aktuell neu zugelassen werden, nachdem die EUKommission Ende 2017 den Herbizidwirkstoff auf EU-Ebene weitere fünf Jahre erlaubt hatte. Das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) teilte auf Nachfrage mit, sie hätten bislang noch über keinen der 24 Anträge auf Neuzulassung entschieden. Die Anträge mussten bis 16. März dieses Jahres eingereicht werden. Das BVL muss die Bescheide bis Jahresende erlassen. Außerdem überprüft das BVL zwölf glyphosathaltige Spritzmittel von Amts wegen, die über 2018 hinaus zugelassen sind. [vef]

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https://www.neopresse.com/essenundtrinken/die-bio-falle-wie-monsanto-bio-auf-gen-produkte-bringt-in-deutschland/

Die „Bio“-Falle: Wie Monsanto Bio auf Gen-Produkte bringt – in Deutschland

NEOPresse in Essen & Trinken

Die „Bio“-Falle: Wie Monsanto Bio auf Gen-Produkte bringt – in Deutschland

Verlassen Sie sich nicht auf „Bio“. Das ist schon seit längerem bekannt – nur wie weit die Manipulation inzwischen gediehen ist, lässt vielen Beobachtern das Blut in den Adern gefrieren. Bio von BayerMonsanto? Genmanipulierte Lebensmittel in der Bioabteilung Ihres Supermarkts? Alles möglich. In Deutschland. Gedeckt von der Regierung.

GE-Lebensmittelzutaten „biofortified“

Die wichtigen Nachrichten werden oft nicht hinreichend verbreitet. So ein Beschluss auf dem „CodexTreffen“ in Berlin vor einigen Monaten. Die Früchte werden sichtbar. Die gentechnisch veränderten Nahrungsmittel (harmlos: GE) sollen danach als „biofortified“ bezeichnet und „definiert“ werden. Das einzige Ziel besteht offensichtlich darin, Verwirrung zu stiften. Denn die sogenannte Biofortofikation ist kein biologisch natürlicher Prozess, sondern die Anreicherung des Gehaltes an Nährstoffen in den Lebensmitteln durch Pflanzenzucht.

Wie die Pflanzen gezüchtet werden, worum es sich handelt, geht jedoch zunächst aus den Prozessen nicht einfach hervor. Dies wiederum ist das Alarmzeichen, das fast nirgends dokumentiert wird. Wenn die großen Nahrungsmittelkonzerne wie Bayer, wie Monsanto, wie BASF und Nestlé tagen, etwa wie hier bei der „CAC“, dann geht es um deren Einfluss auf die Nahrungsmittelproduktion. Tagungspapiere weisen nach, wer am Tisch sitzt:

In erster Linie und in großer Mehrheit die Industrie selbst. Die Regierungen sind kaum vertreten, heißt es. Dementsprechend müssen wir damit rechnen, dass in den kommenden Jahren und wohl auch schon in den nächsten Monaten die Industriekonzerne auch den Biomarkt mit ihren Produkten, mit GE-veränderten Lebensmitteln, überschwemmen werden. Sie werden die Biokost dann auch Kindern, Babys und kranken Menschen zuführen, die sich gegen die Auswirkungen der gentechnischen Manipulationen mangels Stärke noch weniger wehren können. Ein bitterer Beigeschmack, den unsere Regierung, bei der Versammlung der „CAC“ vertreten durch den „Ernährunsgminister Schmidt“, noch einmal hinterlässt.

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https://www.neopresse.com/gesellschaft/gaertner-und-bauern-als-schwerkriminelle-weil-sie-alte-obst-und-gemuesesorten-anbauen/

Gärtner und Bauern als Schwerkriminelle – weil sie alte Obst- und Gemüsesorten anbauen

NEOPresse in Essen & Trinken

Gärtner und Bauern als Schwerkriminelle – weil sie alte Obst- und Gemüsesorten anbauen

Jahrhunderte altes, von Generation zu Generation weitergegebenes Saatgut ist der genetische und biologische Schatz, der von Jahr zu Jahr schwindet. Über die Jahrhunderte hinweg wurden einheimische Obst- und Gemüsesorten kultiviert. Die Vielfalt in Deutschland war einst sehr groß.

Hin und wieder gibt es noch Kleingärtner und Biobauern, die alte Obst- und Gemüsesorten anbauen. Denn die alten Sorten sind viel widerstandsfähiger, ertragreicher, gesünder und schmecken viel besser, als die gezüchtete Massenware, die es aus Gewächshäusern gibt. Die alten Sorten waren an die hiesigen Klima- und Umweltbedingungen bestens angepasst. Bis ins 20. Jahrhundert züchteten Bauern und Gärtner ihr Saatgut noch selbst und gaben es von Generation zu Generation weiter.

Allerdings ist der Anbau von alten Sorten gesetzlich verboten worden. Was über Jahrhunderte für Bauern und Gärtner selbstverständlich war, wurde verboten. Das sogenannte „Saatgutverkehrsgesetzverbietet den Tausch und die Weitergabe von altem Saatgut. Man will, dass nur noch EU-genormtes oder genmanipuliertes Saatgut verwendet wird.

Seit 1996 werden gentechnisch veränderte Pflanzen kommerziell angebaut. Schon 12 Prozent des weltweit bebaubaren Ackerlandes sind damit bepflanzt. Vor allem in armen Ländern kommt Gentechnik zum Einsatz, da man dort mit geringem finanziellen Einsatz hohe Erträge herausschlagen will. Der Protest gegen genmanipulierte Pflanzen und die auf den Feldern versprühten Pflanzengifte ist nicht unbegründet. Die Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt sind von unabhängigen Wissenschaftlern erforscht: GMO-Pflanzen sind für Menschen und Tiere unverträglich und sogar gesundheitsschädlich und die eingesetzten Pestizide verursachen Krebs sowie andere schwere Krankheiten. Einmal in der freien Natur angepflanzt, sind GMOs nicht mehr kontrollierbar. Sie können sich ungehindert verbreiten und so die natürliche Flora beeinflussen und beeinträchtigen. Die Biodiversität ist in Gefahr.

1985 gab es weltweit noch rund 7.000 Unternehmen, die Saatgut kommerziell für die Landwirtschaft herstellten. 2009 waren es nur noch 10 Großkonzerne, die gemeinsam über 74 Prozent des Saatgut-Weltmarktes beherrschten. In der EU wird Gemüse-Saatgut heute zu 95 Prozent von nur 5 Konzernen kontrolliert.

Ursprünglich sollte das Saatgutverkehrsgesetz, das aus dem Jahre 1930 stammt, Verbraucher vor gesundheitsgefährdendem Obst und Gemüse schützen. Aus diesem Grund sollte nur zugelassenes Saatgut verkauft und weitergegeben werden. Doch inzwischen wurde dieses Gesetz ad absurdum geführt. Mehr noch, die großen Konzerne sollen per Gesetz den Saatgut-Markt beherrschen und den Profit daran alleine einstecken.

Wer heutzutage dabei „erwischt“ wird, wie er gegen das Saatgutverkehrsgesetz verstößt, indem er alte Obst- oder Gemüsesorten anbaut, begeht offiziell eine Ordnungswidrigkeit. Man macht sich strafbar, wenn man altes Saatgut anbaut. Der Vertrieb in Deutschland wurde illegalisiert. Wer dennoch alte Sorten anbaut, muss mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro rechnen. Das sind Strafmaße, die denen eines Schwerkriminellen in nichts nachstehen.

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https://www.neopresse.com/umwelt/unglaubliche-einfluesse-der-nahrungsmittel-industrie-patente-auf-normale-zuchtpflanzen/

Unglaubliche Einflüsse der Nahrungsmittel-Industrie: PATENTE auf normale ZUCHTPFLANZEN

NEOPresse in Umwelt

Unglaubliche Einflüsse der Nahrungsmittel-Industrie: PATENTE auf normale ZUCHTPFLANZEN

Die Welt könnte den Hunger besiegen, meinen Volkswirte. Wenn wir die Produktionsmöglichkeiten und Verteilungschancen ausschöpften, dann wäre der Hunger nicht mehr vorhanden. Die Nahrungsmittelindustrie arbeitet in die andere Richtung. Sie minimiert nicht den Hunger aller Menschen, sondern maximiert systemlogisch ihre Profite, also Gewinne. Dazu zählt auch ein Umstand, der auf diese Weise wohl niemandem in den Sinn kommen würde. Sogar ganz normale Zuchtpflanzen werden inzwischen patentiert.

Patente: Gift für die Ernährung

Das wirtschaftliche Lehrbuch kennt keine Gnade und keine zwei Meinungen. Patente sind der herrschenden Logik nach sinnvoll. Sie schützen das geistige Eigentum und sorgen somit auch dafür, dass dieses gepflegt wird. Dass also jemand in dieses Eigentum hinein investiert. Eine schöne Vorstellung, wenngleich auch praxisfern.

Denn es geht nicht um den kleinen Tüftler, dessen Lebensleistung geschützt werden soll. Um den verkannten Genius, der seine Familie ernähren muss. Es geht um Konzerne, die mit Patenten das „geistige Eigentum“ unter Verschluss halten und ganz für sich selbst nutzen (wollen). Ganz normale Züchtungen, wie es jetzt heißt.

Dies könnten also Kartoffeln sein, eine auf normale Art und Weise hergestellte Kartoffelsorte. Solche Patente hat sich inzwischen Monsanto gesichert. Es gibt über 120 solcher Patente und gut 1.000 beantragte Patente.

Die EU hingegen hat hier etwas anderes beschlossen. Angeblich würden Verfahren nicht patentiert. Halt: Hier geht es nicht um die Patente auf Verfahren, sondern um die Ergebnisse. Die wiederum können demnach patentiert werden. Ein Irrsinn? Auf jeden Fall. Wortklauberei? Ja. Aber alles mit sehr ernstem wirtschaftlichen Hintergrund. Für die hungernden Menschen der Welt.

Denn die Patente werden vom Patentamt erteilt. Ohne Politik und ohne Justiz. Einfach so. Unter anderem sorgen die Konzerne damit dafür, dass die Pflanzenvielfalt sich sogar reduziert. Und sie könnten noch stärker als ohnehin schon bestimmen, was auf den Tisch kommt.

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„Genome Editing“  – – – „CRISPR/CAS“ – – – „Gen-Schere“

https://www.testbiotech.org/node/2255

Großes Interesse an der Arbeit der Fachstelle Gentechnik und Umwelt (FGU)

Erste Ergebnisse sind bereits online

10. August 2018 / In den vergangenen Wochen wurde in den sozialen Medien und in der Presse die Wissenschaftlichkeit und der Fördergegenstand der Fachstelle Gentechnik und Umwelt (FGU) diskutiert. Die Fachstelle ist Teil eines Forschungsprojektes, das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert wird. Die FGU beobachtet und bewertet aktuelle wissenschaftliche und regulatorische Entwicklungen − vor allem im Bereich der neuen Genome Editing-Verfahren. Die Fachstelle arbeitet wissenschaftlich und unabhängig von Gentechnik-Anwendern. Ihr Schwerpunkt liegt in einer Analyse der Themen aus der Perspektive des vorsorgenden Schutzes für Mensch und Umwelt.

Die Entwicklung im Bereich Gen– und Biotechnologien ist in den letzten Jahren besonders dynamisch. Dies spiegelt die Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen, Berichten, Positionspapieren, Pressemitteilungen, Tweets, Blogs und YouTube-Videos wider. Am Diskurs und der Entscheidung über den Einsatz der Gen- und Biotechnologie muss die Gesellschaft in geeigneter Art und Weise beteiligt werden. Um eine angemessene Partizipation zu ermöglichen, müssen relevante Informationen aktuell, prospektiv, wissenschaftlich fundiert und möglichst allgemein verständlich aufbereitet werden. Auf der Webseite der FGU wurde dazu bereits eine Reihe von Hintergrundpapieren veröffentlicht.

Testbiotech nimmt das große Interesse an der FGU zum Anlass, den Förderantrag in voller Länge der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Hierdurch kann sich die Öffentlichkeit ein vollständiges Bild von dem Antrag, den Zielen des Forschungsprojektes und den Kosten machen.

 

Kontakt:
Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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be.com/watch?v=PyMQ5pt5zig

 

Bayer und Monsanto: die SAAT der GIER –  WDR Doku

ab Minuten 32:15  –   BRASILIEN – „High-Tech“ auf dem Acker DROHNEN im EINSATZ –  Monsanto und  „Climate-CORPORATION“ „WETTER-SATELLITEN-DATEN“DATEN sind Währung der ZUKUNFT???!!! LANDWIRTSCHAFT wird zum COMPUTER-SPIEL  – – – Der gläserne BAUER Glyphosat wird immer uneffektiver – Super-WEEDS

ab Minuten 41:55  –  GLYPHOSAT – DEUTSCHLAND – CDU/CSU

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siehe auch „?Nach-Haltig?“ – – – „Die GRÜNEN LÜGEN“ – – – „GREEN-WASHING“

siehe auch „WIE MONSANTO KRANK macht

siehe auch „DIGITALE LANDWIRTSCHAFT“

MIT der CDU/CSU in die „DIGITALE LANDWIRTSCHAFT“

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/julia-kloeckner-und-die-duerre-hitzewelle-als-bewaehrungsprobe-15733474.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

 

Julia Klöckner und die Dürre 

Die Regenmacherin

Julia Klöckner, 45, ist Landwirtschaftsministerin. Als Winzertochter kennt sie sich mit schwerem Gerät aus. Bild: dpa

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner ist im Hitzesommer die wichtigste Frau in der Regierung. Es ist ihre Bewährungsprobe, und sie geht einen anderen Weg als einer ihrer jungen Kollegen.

Sie ist zur Zeit viel unterwegs. Eigentlich wollte Julia Klöckner es in der vergangenen Woche etwas ruhiger angehen lassen, bloß ein paar Termine in der rheinland-pfälzischen Heimat waren geplant. Aber das geht nicht, wenn man gerade erst das Amt der Agrarministerin übernommen hat und es in weiten Teilen Deutschlands seit dem Frühjahr nicht mehr richtig geregnet hat, das Thermometer seit Wochen mehr als dreißig Grad anzeigt. Also fuhr Julia Klöckner nach Sachsen, wo es mit der Dürre am schlimmsten ist und obendrein im nächsten Jahr eine heikle Landtagswahl ansteht. Anschließend stellte sie Fotos von verdorrten Feldern ins Netz und das Bild eines Maiskolbens, der so schmal ausschaut wie eine dürr geratene Mohrrübe.

Ralph Bollmann

Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

Julia Klöckner kämpft in diesen Tagen. Die Trockenheit ist für die neue Ministerin Chance und Risiko zugleich. Eine Chance, weil ihr das Naturereignis ungeahnte Aufmerksamkeit beschert. Derzeit ist Klöckner das Kabinettsmitglied, das in den Nachrichten am häufigsten vorkommt, was im Ressort für Landwirtschaft schon lange niemandem mehr gelang – zuletzt vor fast zwei Jahrzehnten in der Krise um die Rinderseuche BSE, als der Amtsinhaber zurücktreten musste und seine Nachfolgerin fortan als Ministerin für Verbraucherschutz firmierte.

„Nachhaltig und modern“

Eine Chance ist die Dürre für Klöckner auch deshalb, weil die Winzerstochter von der Nahe nun in der Praxis die neue Agrarpolitik ausbuchstabieren kann, die sie sich für ihr Amt vorgenommen hat. „Nachhaltig, modern und wettbewerbsfähig zugleich“ solle die Landwirtschaft der Zukunft sein, so sagt sie es seit Amtsantritt landauf, landab. Und die Digitalisierung soll dabei helfen.

Winzerstochter, das heißt: Sie ist glaubhaft nah dran. Aber der Weinbau hat oft andere Interessen als das Gros der Landwirtschaft. Und anders als frühere Landwirtschaftsminister ist sie selbst nicht mehr aktiv in dem Betrieb, den schon vor dem Tod ihres Vaters im Frühjahr Klöckners Bruder führte. Ihre Agrarpolitik ist der Versuch, die gewandelte Mentalität vieler Verbraucher zu berücksichtigen und zugleich die Bauern nicht zu verprellen. Eine Politik also ganz nach dem Geschmack der Kanzlerin, mit der Klöckner zwischenzeitlich auch mal über Kreuz lag.

Nachhaltig und modern“, das bedeutet, den Wünschen der Verbraucher gerecht zu werden. Viele Wähler, auch CDU-Anhänger, gruseln sich vor der „Agrarindustrie“ und ekeln sich vor Massentierhaltung. Dabei ist viel Bigotterie im Spiel. Aber eine Politikerin muss auf so eine Stimmung eingehen.

Staatliche Hilfe für Bauern : „Wir sitzen alle im selben Boot“

Video: Reuters, Bild: dpa

Erste Schätzungen ab Montag

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/08/13/tuerkei-ist-nur-der-anfang-neue-finanzkrise-hat-begonnen/

Türkei ist nur der Anfang: Neue Finanzkrise hat begonnen

Mit zu vielen riskanten Krediten hat sich die Finanzwelt in die nächste Krise gestürzt. Neue Banken-Rettungen sind nur eine Frage der Zeit.

Ein Händler in Frankfurt schaut auf seine Monitore. (Foto: dpa)

Ein Händler in Frankfurt schaut auf seine Monitore. (Foto: dpa)

Der dramatische Kurssturz der türkischen Lira versetzte am vergangenen Freitag die Finanzmärkte in Aufruhr. In den Hintergrund rückte die Tatsache, dass die Talfahrt bereits 2013 begonnen hat und schon seit Herbst 2016 schneller wurde. Als im Laufe des Freitag US-Präsident Donald Trump plötzlich die Zölle auf die zwei wichtigsten Exportprodukte der Türkei, auf Stahl und Aluminium, verdoppelte, geriet die Entwicklung  vollends außer Kontrolle. Die Lira war Freitag abends mit 6,42 TRY für einen Dollar und 6,93 für einen Euro nur mehr halb so viel wert wie vor einigen Jahren. Bis zum Herbst 2016 hatte sich der Kurs noch bei etwa 3,5 TRY bewegt.

Der Kurssturz der Lira ist die  Folge konkreter Probleme

Da Donald Trump derzeit vielfach für Aufregung sorgt, entstand am Freitag der Eindruck, der US-Präsident hätte die Krise ausgelöst. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte auch prompt, die USA würden die Türkei bedrohen, kündigte an, sich nach Moskau zu orientieren und erklärte pathetisch, der Westen habe den Dollar, die Türkei aber habe Gott. Tatsächlich hat die Türkei konkrete wirtschaftliche Probleme wie sehr viele andere so genannte „emerging markets“ auch. Dass die Politik in der Türkei keinen Beitrag leistet, um das Vertrauen in das Land zu stärken, darf nicht unerwähnt bleiben: Massenverhaftungen von vermeintlich Verdächtigen und Massenkündigungen von Beamten, die beide zum Teil wieder zurückgenommen werden, sowie Prozesse gegen unabhängige Journalisten lassen am Rechtsstaat zweifeln.

400 Mrd. Auslandsschulden in Dollar und Euro sind nun kaum zu bewältigen

Der Absturz des Lira-Kurses hat in erster Linie katastrophale Folgen für die türkischen Schuldner. Dabei steht in diesem Zusammenhang, im Gegensatz zu anderen Ländern, nicht der Staat im Mittelpunkt. Die Staatsschulden wurden in den vergangenen Jahren auf knapp 27 Prozent des BIP gesenkt. Kredite in Fremdwährungen, vor allem in Dollar und Euro, haben die Unternehmungen und die Privathaushalte. Es handelt sich um etwa 400 Mrd. $, wovon ein großer Teil nur kurze Fristen aufweist. Die Beträge sind also bald zu tilgen oder neu aufzunehmen. Man hofft, dass sich die Lage an den Börsen beruhigt und der Kurs nicht bei den derzeit geltenden Werten bleibt, aber eines ist nicht mehr vermeidbar – die türkischen Schuldner werden weit mehr zurückzahlen müssen als sie bekommen haben.

Die unvermeidlichen Folgen sich absehbar:

  • Viele Kreditnehmer werden die höheren Beträge nicht zahlen können, in Konkurs gehen und die Banken werden Verluste erleiden.
  • Betroffen sind türkische Banken, die Fremdwährungskredite vermittelt haben, sowie vor allem westeuropäische Institute, die türkische Kunden finanziert haben.
  • Spanische Banken führen mit Forderungen in der Höhe von über 80 Mrd. $ die Liste der ausländischen Geldgeber an, gefolgt von Frankreich mit 38 Mrd., Deutschland mit 21 Mrd. und Italien mit 17 Mrd.
  • Dass der türkische Staat den nationalen Banken zur Hilfe eilen wird, ist anzunehmen.
  • Die ausländischen Institute müssen aber nicht nur die Pleite ihrer überforderten Kunden fürchten.
  • Das ungarische Beispiel wird in diesem Zusammenhang diskutiert: Mit Hilfe von gesetzlichen Regelungen wurden die ungarischen Schuldner vor den Folgen von Forint-Abwertungen bereits 2012 und 2015 geschützt. Die Banken verloren hunderte Millionen. Dass man in der Türkei auf ähnliche Gedanken kommen könnte, liegt nahe. Am Rande bemerkt: Der ungarische Forint ist derzeit wieder einmal unter Abwertungsdruck.

Nicht nur die türkische Regierung wird sich mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Die MilliardenVerluste, die den westeuropäischen Banken drohen, werden die Institute kaum ohne Hilfe verkraften können. Das Thema „Bankenrettung“ wird wieder aktuell, trotz aller Regelwerke, die dafür sorgen sollten, dass europäische Banken nie wieder Hilfe von den Staaten bekommen sollen.

Fazit: Es sind wieder die international tätigen Großbanken, die eine Finanzkrise auslösen. Die Institute neigen dazu, im grenzüberschreitenden Geschäft die Risiken zu vernachlässigen. Die Volumina erreichen immer wieder enorme Höhen, die weder die Schuldner noch die Geldgeber verkraften können. Fitch Ratings weist aus, dass die Schulden der Schwellenländer insgesamt in den vergangenen zehn Jahren von 5.000 auf 19.000 Mrd. $ angestiegen sind.

Fragen, die manche Großbanken offenbar bei Schwellenländern nicht stellen

In der Türkei, wie in vielen anderen Schwellenländern, waren und sind die Risiken erkennbar. Die Probleme sind sehr ähnlich, wenn auch selbstverständlich nicht überall die gleichen. Die Daten der Türkei können aber durchaus als Modellfall gelten.

Aber offenbar stellen die Banken nicht die erforderlichen Fragen.

Frage Nummer 1: Wie stark ist die positiv bewertete türkische Wirtschaft wirklich? Berichtet wird von einem starken Wachstum, das sogar mit den Rekordwerten Chinas mithalten könne.

  • Das reale Wachstum hätte demnach im Jahr 2015 6,1 Prozent entsprochen, 2016 3,4 Prozent und 2017 sogar 7,4 Prozent.
  • Auffallend ist allerdings, dass zu laufenden Preisen das BIP von 780 im Jahr 2016 auf 753 Mrd. Euro 2017 nach der Statistik gefallen sein soll. Eine vermeintlich reale Steigerung kann nicht zu einer nominellen Schrumpfung führen, da die in der realen Rechnung ausgeklammerten Preissteigerungen zu einem höheren Wert führen müssen.
  • Stutzig machen sollte eine Bank wohl auch der Umstand, dass die türkische Statistik das BIP 2015 neu berechnet hat und plötzlich feststellen konnte, dass die Wirtschaftsleistung um 20 Prozent größer gewesen sei als ursprünglich angenommen wurde. Man muss also die Daten der Statistik insgesamt kritisch betrachten.
  • Vor allem: Das 80 Millionen Volk erwirtschaftet weniger als 800 Mrd. Euro, zum Vergleich – Österreich etwa mit 8 Millionen Einwohnern erzielt 370 Mrd. Euro.

Frage Nummer 2: Wenn das Wachstum so kräftig ausfällt, wie sieht der Arbeitsmarkt aus?

  • Die Arbeitslosenrate hält sich seit Jahren hartnäckig bei 10 Prozent.
  • Knapp 70 Prozent der über 15jährigen Frauen werden von der OECD als „inaktiv“ bezeichnet, nehmen also nicht am Arbeitsprozess teil.
  • Bei den Männern beträgt der Anteil der Inaktiven 30 Prozent.
  • Somit besteht in dem 80 Millionen zählenden Volk noch ein beträchtliches Potenzial, das vom Wachstum nicht erreicht wird. Jährlich steigt die Zahl der Beschäftigten um etwa 2,3 Prozent, 2017 waren es 3,8 Prozent.

Frage Nummer 3: Wie behauptet sich die türkische Wirtschaft auf den Weltmärkten?

Der sinkende Lira-Kurs sollte in den vergangenen Jahren die Exporte gefördert haben.

  • Im Export wurde tatsächlich eine Erfolgsstory geschrieben. Das Volumen stieg von 85 im Jahr 2010 auf 130 Mrd. Euro 2017. Hier zeigt sich der kräftige Teil der türkischen Wirtschaft.
  • Die Exporterfolge werden durch den Umstand getrübt, dass die Importe, verteuert durch die Abwertung der Lira, von 138 auf 207 Mrd. Euro angestiegen sind und das Land somit einen jährlichen Mittelabfluss von fast 70 Mrd. Euro bewältigen muss.
  • Die Abhängigkeit von Importen, insbesondere im Energiebereich, wo über 75 Prozent des Bedarfs aus dem Ausland gedeckt werden, schwächt die außenwirtschaftliche Position des Landes.

Frage Nummer 4: Wieso sind die türkischen Betriebe und Privathaushalte so stark an Fremdwährungskrediten interessiert?

  • Die türkische Nationalbank hielt die Refinanzierungskosten lange bei 8 Prozent, womit sich im Land ein Zinsniveau ergab, das weit über den vergleichbaren Geldkosten im Euro-Raum oder in den USA lag. Sonderaktionen sollten die Belastung der KMU mildern.
  • Im Juni 2018, also vor wenigen Wochen, erfolgte eine Anhebung auf 17,75 Prozent, die dem Absturz der Lira entgegen wirken sollte. Die Märkte werteten die Maßnahe aber als Krisensignal.
  • Dass sich türkische Unternehmen und Privathaushalte angesichts der Geldkosten in den vergangenen Jahren billiges Geld aus Amerika und aus den Euro-Ländern holten, ist verständlich.
  • Die angesprochenen Banken zeigten sich interessiert und willig, nicht zuletzt, weil die immer strengeren Regeln der EU-Aufsichtsbehörden die Vergabe von Krediten auf den eigenen, nationalen Märkten erschwert.

Frage Nummer 5: Und wieder wurde ein Thema nicht beachtet: Warum ist Geld in der Türkei so teuer?

  • Die Türkei leidet seit langem unter einer hohen Inflationsrate. Die Teuerung bewegte sich zwischen 2009 und 2015 bei 6 bis 7 Prozent im Jahr und stieg in der Folge rasant an, erreichte 8 bis 9 Prozent und lag zur heurigen Jahresmitte über 15 Prozent.
  • Die OECD weist eine insgesamt geringe Produktivität aus, wobei besonders die kleineren Unternehmen vielfach nicht effizient arbeiten. Nur 45 Prozent der Unternehmen haben eine Website, nur 13 Prozent planen den Einsatz einer neuen Software.
  • Die Investitionstätigkeit ist in vielen Bereichen gering.
  • Nur 0,4 Prozent des BIP werden für Forschung und Entwicklung aufgewendet.
  • Die problematische Struktur der Wirtschaft zeigt sich an dem Umstand, dass der Baubereich mit 17 Prozent des BIP eine dominante Rolle spielt.

Frage Nummer 6: Ist die erfolgreiche, dynamische Türkei nur eine Schimäre? Das Land, das vor einigen Jahren noch gemeinsam mit China, Indien, Russland und Brasilien als Zukunftsträger galt, nur ein Krisenfall?

  • Zahlreiche mittelständische und größere Unternehmen investieren kräftig und sind im Land und, wie die Exportdaten zeigen, auf den internationalen Märkten erfolgreich.
  • Seit einigen Jahren hat sich auch eine kräftige Start-up-Szene entwickelt, die die moderne Türkei repräsentiert.
  • Nur: Diese Bereiche sind nicht in der Lage, die Schwächen des Landes auszugleichen und leiden unter den hohen Geldkosten und der hohen Inflation.
  • Eine entscheidende Bremse bildet zudem das niedrige Bildungs- und Ausbildungsniveau: Beim Pisa-Test der OECD lagen die türkischen Schüler deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Länder.

Schwellenländer brauchen konstruktive Bankpartner

Wie bei allen Krisenphasen droht nun die Bewegung in die Gegenrichtung zu kippen: Zu befürchten ist, dass die Finanzinstitute sich aus den Schwellenländern zurückziehen. Womit wiederum nur Schaden angerichtet wird: Diese Länder brauchen, wie letztlich auch die entwickelten Industriestaaten, einen gut funktionierenden Kreditmarkt, der ausreichend Mittel für Verfügung stellt.

Allerdings ist das Bankwesen gefordert, professionell zu agieren: Es gilt, Finanzierungen durchzuführen, aber diese auch zu evaluieren, kurzum, das Gleichgewicht zwischen Risiko und Sicherheit zu finden. Dieses Grundprinzip wird derzeit in mehrfacher Hinsicht pervertiert.

  • Unter dem Druck von Basel III und anderen Vorschriften wird die Vergabe von durchschnittlichen Krediten an mittelständische Unternehmen in der EU extrem erschwert. Die Risiko-Abwehr wird übertrieben, die Kernaufgabe der Kreditinstitute, die Übernahme von Risiken, in den Hintergrund gedrängt.
  • In der EU werden die Mittel zu den Staaten gelenkt, da diese gesetzlich für risikolos erklärt werden.
  • Außerhalb der EU können sich die Banken freier bewegen. Während auf den nationalen Märkten die Vorsicht überzogen wird, fehlt oft ein entsprechendes Kreditmanagement im Ausland.
  • Nur wenig behindert werden die Banken hingegen bei der Abwicklung von riskanten Milliarden-Spekulationen.

Letztlich ist die sich nun abzeichnende, von den Schwellenländern ausgehende Finanzkrise wieder durch die gleichen Fehler ausgelöst, die auch zu den bisherigen Krisen geführt haben: Viele Banken versuchen die oft bescheidene Ertragskraft im eigenen Land durch Geschäfte im Ausland zu kompensieren und übersehen, dass Finanzierungen überall nach den gleichen Kriterien zu betreiben sind. Die Aufseher glauben, mit komplizierten Detailregelungen Verluste verhindern zu können und übersehen dabei die tatsächlichen Gefahren.

Die Geschichte lehrt die Lösung: Im Rahmen einfacher Regeln soll das Bankgeschäft frei sein. Zu beachten ist vor allem, dass das einzelne Risiko nie so groß sein darf, dass bei einem Ausfall die Bank gefährdet ist. Wird diese Regel von den Kleinkrediten bis zu den Großveranlagungen eingehalten, dann müssten die Bankdirektoren nicht zittern, wenn in der Türkei die Lira abstürzt, Griechenland zahlungsunfähig ist, Russland unter dem niedrigen Öl- und Gaspreis stöhnt, in Italien über den Ausstieg aus dem Euro nachgedacht wird oder einige Länder, die sich an der Neuen Seidenstraße beteiligen, bankrott sind.

 

Ronald Barazon war viele Jahre Chefredakteur der Salzburger Nachrichten. Er ist einer der angesehensten Wirtschaftsjournalisten in Europa und heute Chefredakteur der Zeitschrift „Der Volkswirt“ sowie Moderator beim ORF.

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https://www.neopresse.com/wissenschaft/wissenschaftler-warnen-vor-verstrahlung-durch-5g-mobilfunknetz/

Wissenschaftler warnen vor Verstrahlung durch 5GMobilfunknetz

NEOPresse in Gesellschaft

Über 180 internationale Wissenschaftler und Ärzte warnen vor dem neuen 5G Mobilfunknetz. Sie fordern in einem von ihnen unterzeichneten Schreiben, dass die Auswirkungen der Strahlung auf die Gesundheit geprüft werden müssen. Für die neue Technologie müssten Grenzwerte für die „maximale Gesamtexposition“ festgelegt werden.

Durch 5G wird der Mobilfunk im Hochfrequenzbereich (HFEMF) stark erhöht. Es ist bereits erwiesen, dass HFEMF für Menschen und Umwelt schädlich sind. 5G Funkfrequenzen erhöhen die Zunahme an einer Zwangsexposition durch kabellose Kommunikation massiv. 5G funktioniert aber nur über kurze Entfernungen. Signale werden durch festes Material nur schlecht übertragen. Daher müssen viele neue Antennen im Abstand von 10 bis 12 Häusern installiert werden. Dadurch wird die Exposition durch Funkstrahlung enorm erhöht.

Der Hochfrequenz kann niemand aus dem Weg gehen. Deshalb sind über 230 Wissenschaftler aus mehr als 40 Ländern angesichts der zunehmenden Exposition durch elektromagnetische Hochfrequenzen hochbesorgt. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen hätten gezeigt, dass elektromagnetische Felder negative Auswirkungen auf Organismen haben. Schon bei geringer Strahlungsintensität erhöht sich das Krebsrisiko, mehr freie Radikale entstehen im Körper, Zellen stehen unter Stress und das Fortpflanzungssystem des Körpers wird geschädigt. Neurologische Störungen, Genschäden, Gedächtnisdefizite können ebenfalls die Folge von elektromagnetischer Strahlung sein.

Eine Studie des US-amerikanischen National Toxicology Program zeigte, dass statistisch gesehen Gehirn- und Herzkrebs bei Tieren, die elektromagnetischen Feldern ausgesetzt waren, deutlich zunahm. Diese Ergebnisse untermauern die Ergebnisse in epidemiologischen Studien am Menschen: Menschen, die hochfrequenter Strahlung ausgesetzt sind, haben ein höheres Risiko, einen Hirntumor zu entwickeln. Weitere wissenschaftliche Berichte zeigen allesamt Schädigungen der menschlichen Gesundheit durch elektromagnetische Strahlung.

Auch die IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung) und die WHO kamen bereits im Jahre 2011 zu dem Ergebnis, dass elektromagnetische Strahlung krebserregend für Menschen sein können.Neure Studien belegten jedoch, dass hochfrequente Strahlung definitiv krebserregend für den Menschen ist. Die EURPAEM EMF Leitlinie von 2016 sagt, dass es „starke Hinweise gibt, dass eine langfristige Exposition gegenüber bestimmten EMFs ein Risikofaktor für Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und Unfruchtbarkeit ist“. Häufige Symptome bei Exposition durch EMF sind Konzentrationsstörungen, Depression, Schlafstörungen, Erschöpfung und fehlende Energie.

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TOTALE ÜBERWACHUNG – – – Wer ist der wirkliche  FEIND???!!!

https://www.neopresse.com/politik/wird-umstrittenes-bayerisches-polizeigesetz-mustervorlage-fuer-ganz-deutschland/

Wird umstrittenes bayerisches Polizeigesetz Mustervorlage für ganz Deutschland?

NEOPresse in D/A/CH

Aktuell beschäftigen sich zwei Wissenschaftliche Dienste des Bundestags mit der Frage, ob das umstrittene bayerische Polizeigesetz als Mustervorlage für eine bundesweite Angleichung dienen könnte. Die Richtervereinigung untersucht derzeit an der „Polizeigesetznovelle Brandenburg“, ob eine neue Gefahrenkategorie ins Polizeirecht eingeführt werden soll. Darin geht es um den Begriff „drohende Gefahr“, der nicht nur in Brandenburg seit Einführung des neuen Polizeigesetzes in Bayern inflationär benutzt wird.

Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit drei besonders umstrittenen Bereichen, von denen sie befürchten, dass sie in ganz Deutschland im Polizeigesetz Einzug halten werden: Wie konkret muss eine drohende Gefahr sein, damit die Polizei Menschen überwachen oder präventiv festnehmen darf? Dabei wollen die Wissenschaftler bewerten, ob ein etwaiger Freiheitsentzug auf reiner Verdachtsbasis verhältnismäßig ist.

DNA-Analysen zur Fahndung

Zudem untersuchen sie die Gendatennutzung, die im bayerischen Polizeigesetz durch die DNA-Analyse bereits im Einsatz ist. Die Union hatte bereits gefordert, Fahndung mittels genetischem Fingerabdruck in ganz Deutschland einzuführen. Diese Methode ist umstritten und sagt allenfalls aus, aus welcher Region der Welt eine gesuchte Person stammen könnte.

Bislang waren DNA Spuren am Tatort für die Polizei sehr hilfreich, wenn es darum ging, den Täter eines Gewaltverbrechens zu identifizieren. Das neue bayrische Gesetz geht einen Schritt weiter und erlaubt die Untersuchung von GenMaterial, um äußere Merkmale und die biogeografische Herkunft einer tatverdächtigen Person festzustellen.

Damit soll die Polizei künftig beispielsweise osteuropäische Tatverdächtige von afrikanischen unterscheiden können. Diese Hinweise könnten bereits in der Fahndung ausgeschrieben werden. Experten halten diesen Schritt für wenig sinnvoll, denn man könne die Herkunft anhand des Gen-Materials allenfalls auf einen Kontinent beschränken. Zudem gebe die DNA Untersuchung kaum Aufschluss auf Rückschlüsse für das Aussehen einer Person. Trotz massiver Bedenken von Kritikern will die Union die genetische Herkunftsbestimmung auf ganz Deutschland ausweiten.

Nicht nur die Union will die „erweiterte DNA-Analyse“. Auch die Grünen, die SPD und die AfD unterstützen dieses Vorhaben – trotz hoher Kosten und hoher Fehlerquote dieser Analysetechnik. Weitere Befürworter dieser Analyse verweisen auf Erfolge im Ausland. Die erste groß angelegte DNA-Analyse Untersuchung, die in Deutschland massiv schiefgelaufen ist, wird von den Befürwortern allerdings gerne geflissentlich unter den Tisch fallen gelassen.

Genetischer Fingerabdruck macht Menschen allzeit überwachbar

Kritiker befürchten zudem, dass bald nicht nur verdächtige Personen ihr Genmaterial zur Untersuchung abgeben müssen, sondern bald jeder Bürger seinen „genetischen Fingerabdruck“ abgeben muss. Damit wäre jeder Mensch vollkommen gläsern und überwachbar und könnte keinen Schritt mehr machen, ohne jederzeit und überall identifiziert werden zu können.

Der neue Begriff „drohende Gefahr“ ist in dem neuen Polizeigesetz besonders umstritten. In den vergangenen Jahren wurde die „präventive Gefahrenabwehr“ immer häufiger betont. Doch die Ermittlungen, die nur auf Verdacht einer potentiellen Gefahr stattfinden, werden Menschen immer mehr in Richtung ihrer potentiellen Gefährlichkeit einstufen und Eingriffsbefugnisse der Polizei erweitern. Damit könnten per se alle Menschen als potentiell gefährlich gelten. Polizeimissbrauch könnte vorprogrammiert sein.

Erhebliche Grundrechtsbeschränkungen

Die Neue Richtervereinigung sieht in diesem Gesetz erhebliche Grundrechtsbeschränkungen und hält die Erweiterung der Polizeibefugnisse- und Eingriffsmaßnahmen aufgrund von „drohender Gefahr“ für überflüssig. Es bedürfe keiner zusätzlichen rechtlichen Anwendung „einer drohenden Gefahr“. Lediglich bei konkreten Gefahren könne auf „Gefahrenverdacht“ zurückgegriffen werden. Diese rechtliche Anwendung gebe es bereits in vielen polizeigesetzlichen Eingriffsregelungen und sei vollkommen ausreichend.

„Drohende Gefahr“ soll nur von Personen ausgehen. Vergangenes Jahr hatte das BKA über siebenhundert Personen als „islamistische Gefährder“ eingestuft. Dazu wurden Daten aus verschiedenen Analysesystemen zusammengetragen. Sie beinhalteten Lebenslauf, politische Einstellungen sowie Verhaltensweisen. Das System des BKA wertet diese in drei unterschiedlichen Stufen aus (moderat, auffällig, hoch). Über die Hälfte dieser Bewertungen soll einer Überprüfung allerdings nicht standgehalten haben. Deshalb kann diese Bewertung lediglich als Einschätzung angesehen werden, nicht aber als Basis von Fakten.

Wer jedoch einmal unrechtmäßig als Gefährder eingestuft wurde, wird diese Einstufung nicht wieder los. Rechtliche Schritte gegen solche Einstufungen sind derzeit nicht möglich. Die Wissenschaftler des Bundestages sehen nur einen Grund für polizeiliche Eingriffsbefugnisse bei „drohender Gefahr“ als gerechtfertigt an: Wenn zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, dass konkrete Terrorgefahr vorliegt.

Bislang erachtete das Bundesverfassungsgericht das BKA-Gesetz als teilweise verfassungswidrig. Bei „drohender Gefahr“ waren lediglich Überwachungsmaßnahmen zulässig. Ob polizeiliche Eingriffsmaßnahmen künftig bei „drohender Gefahr“ in ganz Deutschland zugelassen sind, muss das Bundesverfassungsgericht noch entscheiden. Das würde im Gegensatz zum bisherigen Polizeigesetz allerdings eine massive Erweiterung der Befugnisse darstellen.

Bayerisches Polizeigesetz teilweise verfassungswidrig

Die Neue Richtervereinigung sieht dennoch die Gefahr eines „Totschlagarguments“ gegeben: In Bayern wurde die Terrorbekämpfung als Begründung für die Erweiterung des Polizeigesetzes angegeben. Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016 sei dabei der entscheidende Vorfall gewesen. Dennoch sieht die Richtervereinigung den Verweis auf diese Anschläge nicht als ausreichende Grundlage dafür, dass terroristische Anschläge künftig verhindert werden können, wenn die Polizei die besagten erweiterten Eingriffsbefugnisse erhält. Denn die Polizei habe schon 2016 ausreichend Befugnisse gehabt, damit der Terroranschlag im Vorfeld hätte verhindert werden können.

Die Begründungen des neuen Polizeigesetzes seien fragwürdig und nur auf Verdachtsmomenten begründet. Die Polizei könnte nicht „ins Blaue hinein“ handeln, sondern nur aufgrund von stichhaltigen Gründen und auf Basis von eindeutigen Fakten. Das bayerische Gesetz breche mit dem im Sicherheits- und Verfassungsrecht verankerten Ordnungsprinzip, wonach eine konkrete Gefahr und ein eindeutiger Tatverdacht für polizeiliches Handeln vorliegen müsse. Zudem enthalte das bayerische Polizeigesetz Undurchsichtigkeiten, die zu einer nicht eindeutigen Regelung der Polizeibefugnisse führen könnten. Angesichts der juristischen Kritik wird das Bundesverfassungsgericht die letzte Instanz sein, die über die bundesweite Einführung des bayerischen Polizeigesetzes entscheiden muss.

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https://www.neopresse.com/wirtschaft/gegenwind-fuer-ruestungskonzern-rheinmetall-nimmt-zu/

Gegenwind für Rüstungskonzern Rheinmetall nimmt zu

NEOPresse in Gesellschaft

Der Rüstungskonzern Rheinmetall gerät zunehmend ins kritische Visier von friedenspolitischen Kampagnen. Nicht nur in Deutschland, sondern vermehrt auch in der Schweiz und in Italien. Rheinmetall ist der größte Rüstungskonzern in Deutschland. Weltweit steht der Konzern an 26. Stelle der Rüstungsunternehmen. Die Standorte des Konzerns sind auf allen Kontinenten verteilt. Rund 11.000 Menschen arbeiten in 117 Standorten für die Rüstungsindustrie des Konzerns und rund 12.000 für die Produktion von Militärfahrzeugen.

Die Rüstungsbranche befindet sich im kontinuierlichen Ausbau und die Profite steigen konstant. Laut dem Bericht des Unternehmens rechnet der größte Munitionshersteller mit einem Umsatzplus in der Rüstung von 12 bis 14 Prozent im Jahr 2018. Rheinmetall produziert nicht nur Waffen und Munition, sondern auch Fahrzeuge für militärische Einsätze wie Panzer und militärische LKWs. Zudem stellt der Konzern Aufklärungstechnik, Radarsysteme und Vernetzungstechniken her.

Rheinmetall wurde bereits 1889 in Düsseldorf unter dem Namen „Rheinische Metalwaaren- und Maschinenfabrik“ gegründet. Der Hauptsitz ist auch heute noch in Düsseldorf. Das Unternehmen stellte zunächst Munition, Zünder und Maschinenpistolen her. Im Laufe des Ersten Weltkrieges entwickelte sich das Unternehmen zum größten Rüstungshersteller im deutschen Kaiserreich. Im Dritten Reich erhielt der Rüstungskonzern „kriegsvorbereitende Aufträge“ vom Reichskriegsministerium. Die Waffen- und Munitionsherstellung boomte wieder und Rheinmetall wurde auf Kosten von Millionen Menschenleben zum größten Rüstungskonzern Deutschlands.

Empörung verursachte der Einsatz von deutschen LeopardPanzern durch die türkische Armee im Rahmen der völkerrechtswidrigen Invasion in Afrin/Syrien. Rheinmetall will zudem die Panzerproduktion in der Türkei vorantreiben und einen Auftrag für die Produktion von 1.000 Panzern erhalten. In Algerien hat Rheinmetall bereits eine Fabrik gebaut und angefangen, dort knapp tausendFuchs-Panzer“ für die „Terrorbekämpfung“ zu produzieren. Rheinmetall arbeitet seit längerem daran, seine Produktionen zu internationalisieren, um die deutschen Exportrichtlinien besser umgehen zu können.

Kriegsgeräte und Waffen von Rheinmetall sind weltweit an Kriegsschauplätzen im Einsatz. Rheinmetall erfährt deshalb zunehmend Gegenwind von Kriegsgegnern. Proteste verstärkten sich in den vergangenen Jahren gegen den Konzern. Den Ausschlag gaben die Profite, die der Rüstungskonzern durch den völkerrechtswidrigen Krieg im Jemen machte sowie die fragwürdigen Auslagerungen der Produktion, um deutsche Exportrichtlinien zu umgehen und der Einsatz der LeopardPanzer durch die türkische Armee in Afrin. Auch in der Schweiz und in Italien wurden Aktionen gegen Rheinmetall gestartet. Menschen blockierte Zufahrtstraßen zu Fabriken des Konzerns und Demonstranten protestierten vor den Werkstoren auf Sardinien.

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https://www.neopresse.com/allgemein/die-gute-alte-zeit-wasser-war-menschenrecht-banken-und-regierungen-greifen-zu/

Die gute alte Zeit: Wasser WAR Menschenrecht – BANKEN und Regierungen greifen zu

NEOPresse in Allgemein

Die gute alte Zeit: Wasser WAR MenschenrechtBANKEN und Regierungen greifen zu

Wir haben an dieser Stelle schon einige Male beschrieben, dass das Menschenrecht auf Wasser eingeschränkt wird. Ohnehin ist Wasser auf der Erde durch Versalzung kaum nutzbar. Das, was übrig ist, wird mit Plastik verseucht oder enthält andere Gifte, oft genug durch Unternehmen eingebracht. Jetzt wird das verbliebene WASSER zum MILLIARDENgeschäft. Und dieser Kuchen ist teuer. Milliardäre und Banken greifen zu. Eine Liste des Horrors.

Die Liste des Horrors

Nestlé hatte über seine Vorstandschef noch erklären lassen, Wasser sei Menschenrecht. Er wolle also- so ließ sich das übersetzen – damit kein Geld verdienen. Irgendwie aber doch, denn schließlich wird das Wasser in Orten wie „Vittel“ abgepumpt, an anderer Stelle in Flaschen abgefüllt und dann wieder verkauft. Das riecht nach Geld. Einerlei, denn Nestlé ist nicht der einzige Missetäter. Ein Bericht auf Netzfrauen.org zählt sorgsam auf, wie Großbanken und Milliardäre verdienen – und wer dies ist. Wir nehmen die Namen hier auf.

Dies sind Goldmans Achs, die JP Morgan Chase Bank, die US-Bank Citigroup, die Schweizer UBS, unsere Deutsche Bank, aus der Schweiz die Credit Suisse, die Macquarie Bank, auch die britische Barclays ist dabei, die britische HSBC sowie fast unvermeidlich Blackstone oder die Alianz.

Doch sie sind nicht allein. Wer investiert noch und möchte verdienen? Es finden sich illustrie Namen. Etwa der frühere US-Präsident George W. Bush nebst seinem Clan, Li Ka-shing aus Hongkong, auch reiche Philippinen. Sie alle wollen vor allem Land, Wasserrechte, möglichst Versorgungsunternehmen sowie Beteiligungen an der Wasser-Förder- bzw. -verarbeitungstechnik.

Wasser WAR Menschenrecht. Wenn die Konzerne heute noch die Situation beschönigen, dann zu Unrecht. Wasser dürfte für die Überlebensfähigkeit und die Fluchtmotivation von Menschen aus Afrika deutlich größeren Einfluss haben als das, was die Grünen aktuell als „Klimawandel“ beschreiben. Zynisch formulierte es ein Nutzer im Netz: Man nennt es Sommer. Wasser aber wird abgepumpt. Auf ewig.

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https://www.sueddeutsche.de/panorama/missbrauch-in-der-katholischen-kirche-die-nummer-drei-des-vatikans-steht-vor-gericht-1.4088635

Missbrauch in der katholischen Kirche 

Die Nummer drei des Vatikans steht vor Gericht

Kurienkardinal George Pell verlässt im Mai nach der Eröffnung des Hauptverfahrens das Gericht in Melbourne.(Foto: Getty Images)

George Pell, beurlaubter Finanzchef der Kurie in Rom, muss sich wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauch verantworten. Was wird ihm vorgeworfen? Und warum hat die australische Justiz Journalisten einen Maulkorb verpasst?

Wie ernst nimmt Papst Franziskus seine oft beschworene NullToleranz-Politik gegenüber Missbrauch in der katholischen Kirche? Nicht ernst genug, sagen Kritiker – und führen dabei auch den Fall des australischen Geistlichen George Pell an, der von diesem Montag an in Melbourne vor Gericht steht.

Wer ist der Angeklagte?

George Pell wurde im Jahr 2014 von Papst Franziskus persönlich nach Rom beordert, um sich um die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Vatikans zu kümmern. Er gilt damit als Nummer drei in der Hierarchie der katholischen Kirche, zeitweise wurde der 77-Jährige gar als Papstkandidat gehandelt. Das Theologiestudium hatte ihn einst aus seiner Heimat Australien nach Rom und Oxford geführt. Mitte der Siebzigerjahre kehrte er als Priester zurück nach Australien, in den Neunzigerjahren wurde er Erzbischof von Melbourne. Für das Priesteramt hatte er in jungen Jahren auf eine Profikarriere als Australian-Football-Spieler verzichtet. Seine sportliche Statur brachte ihm später den Beinamen „Big George“ ein.

Worum geht es in dem Prozess?

Pell werden sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche vorgeworfen, die weit in der Vergangenheit liegen, für die es in Australien jedoch keine Verjährungsfristen gibt. Nach der Eröffnung des Hauptverfahrens im Mai wurden die Fälle in zwei Prozesse aufgeteilt:

  • Der erste Prozess, der an diesem Montag startet, dreht sich Medienberichten zufolge um einen Vorfall in den Neunzigerjahren. Pell war damals Erzbischof und soll sich in der Kathedrale von Melbourne an zwei Chorknaben vergangen und sie zum Oralverkehr gezwungen haben. Das berichtete einer der beiden Jungen später der Polizei.
  • Der zweite Prozess führt noch weiter zurück, in die Siebzigerjahre, als Pell Priester in seiner Heimatstadt Ballarat war. Ihm wird vorgeworfen, dort im Schwimmbad katholische Jungen sexuell bedrängt zu haben.

Was steht für Pell auf dem Spiel?

George Pell ist der ranghöchste Geistliche, der je wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauch angeklagt wurde. Bereits im Jahr 2008 gab es Anschuldigungen gegen ihn, aktiv die Vertuschung von Kindesmissbrauch in der australischen Kirche unterstützt zu haben. Eine besondere Bedeutung kommt dabei seiner Heimatstadt Ballarat zu, in der in den vergangenen Jahren besonders viele Fälle von Kindesmissbrauch ans Licht kamen. Der Kardinal leugnet, davon gewusst zu haben. Allerdings teilte er zeitweise mit dem Priester Gerald Ridsdale das Haus, dem in mittlerweile fünf Verfahren der Missbrauch von 65 Kindern nachgewiesen wurde.

Auch die Anschuldigungen, wegen derer er nun vor Gericht steht, weist Pell zurück: Es handele sich um „Rufmord„. Der Vatikan steht weiterhin zu Pell. Man beruft sich darauf, dass der Kardinal alle Anschuldigungen von sich weist und sich für unschuldig erklärt hat. Von seinem Amt als Finanzchef des Kirchenstaates ist der 77-Jährige vorübergehend freigestellt. Den Kardinalstitel trägt er noch, auch sitzt er weiterhin im Beratergremium des Papstes.

Maulkorb regt Australiens Journalisten auf

Kurienkardinal George Pell muss sich wegen Kindesmissbrauchs in Austalien vor Gericht verantworten. Doch über den Prozess darf niemand berichten. Von Matthias Drobinski mehr …

Was hat es mit der Mediensperre auf sich?

Kein Journalist darf über das Verfahren berichten. Das hat das Bezirksgericht im Bundesstaat Victoria angeordnet. Die Mediensperre soll verhindern, dass die zwölf Geschworenen in irgendeiner Weise beeinflusst werden. Einzig die Tatsache, dass der Australier wegen „historischensexuellen Missbrauchsfällen angeklagt ist, darf berichtet werden. Auch das Buch „Cardinal: The Rise and Fall of George Pell“ der Journalistin Louise Milligan darf in Australien zur Zeit nicht verkauft werden. In dem Buch beschreibt Milligan den Werdegang des australischen Geistlichen, geht aber auch auf Details zu den Missbrauchsvorwürfen ein.

Was ist von dem Prozess zu erwarten?

Anfang Mai, als die australische Justiz entschied, das Hauptverfahren gegen Pell zu eröffnen, ließ der Kardinal im Amtsgericht von Melbourne ein deutliches „Nicht schuldig!“ hören. Sollten die Verhandlungen aber zu einem gegenteiligen Abschluss kommen, könnten Pell bis zu 25 Jahre Haft drohen. Zunächst dürfte von dem Prozess nicht allzu viel nach außen dringen. Journalisten sind zwar im Gericht dabei. Berichten dürfen sie aber erst, wenn die Geschworenen zu einem Urteil gekommen sind.

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https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-08/pennsylvania-missbrauch-katholische-kirche-usa

Pennsylvania

Priester sollen mehr als 1.000 Kinder missbraucht haben

Mehr als 300 Priester sollen in Pennsylvania Kinder begrapscht und vergewaltigt haben, geht aus einem Untersuchungsbericht hervor. Die Kirche habe die Fälle vertuscht.
Pennsylvania: Katholische Priester sollen in Pennsylvania jahrzehntelang Kinder missbraucht haben.
Katholische Priester sollen in Pennsylvania jahrzehntelang Kinder missbraucht haben. © Jewel Samada/AFP/Getty Images

Im US-Bundesstaat Pennsylvania sollen über 300 katholische Priester in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 1.000 Kinder missbraucht haben. Zu diesem Schluss kommt ein Geschworenengremium, die sogenannte Grand Jury, in einem Untersuchungsbericht. Die Zahl der Fälle liegt vermutlich sogar noch höher: Zahlreiche Akten seien verloren gegangen und manche Opfer hätten nicht aussagen wollen, erklärten die Geschworenen. Daher gebe es vermutlich sogar mehrere Tausend Opfer. Die Jury spricht von einem bisher nicht dagewesenen Ausmaß von Missbrauch.

Der Untersuchungsbericht stützt sich auf Dutzende Zeugenaussagen und eine halbe Million Seiten kircheninterner Dokumente. Fast alle der aufgezählten Fälle seien mittlerweile verjährt, heißt es in dem Bericht. Zwei Priester hätten jedoch innerhalb der vergangenen zehn Jahre Kinder missbraucht. Die meisten Opfer waren der Untersuchung zufolge Jungen, viele von ihnen hatten die Pubertät noch nicht erreicht. Die Täter hätten Alkohol und Pornografie eingesetzt. Kinder seien begrapscht oder vergewaltigt worden. Die Kirche in Pennsylvania habe die Täter meist jahrelang gedeckt, heißt es in dem Bericht. Auch deshalb könnten viele Vergehen nun nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden.

Der Generalstaatsanwalt Josh Shapiro erklärte, ranghohe Kirchenbeamte in Pennsylvania und im Vatikan hätten den Missbrauch systematisch vertuscht. Die Taten erstrecken sich über einen Zeitraum von 70 Jahren und auf sechs der acht Diözesen im US-Bundesstaat Pennsylvania. Shapiros Ermittlungen gehören zu den umfangreichsten zum Kindesmissbrauch durch Priester in den Vereinigten Staaten.

Kardinal Donald Wuerl, der langjährige Bischof von Pittsburgh, erklärte bereits vor der Veröffentlichung des Berichts, er rechne damit, darin kritisiert zu werden. Wuerl führt zurzeit die Erzdiözese in Washington. Er versicherte, er habe sich in seinen 18 Jahren als Bischof von Pittsburgh für den Schutz von Kindern eingesetzt. Seinem Vorgänger Theodore McCarrick wird vorgeworfen, Jungen und erwachsene Seminaristen missbraucht zu haben. Wuerl erklärte im vergangenen Monat, in den Akten der Erzdiözese seien keine Beschwerden über McCarrick zu finden.

Über die Rolle des Vatikans gab es im Report der Grand Jury schemenhafte Angaben – erwähnt werden darin aber eine Serie von vertraulichen Berichten über übergriffige Priester, die Bischöfe nach Rom gesandt haben sollen. Die Führung hätte die Geistlichen jedoch nicht der Polizei gemeldet, sondern in „Behandlungseinrichtungen“ geschickt, wo sie „reingewaschen“ worden seien. Hunderte bekannte Täter hätten danach wieder den Kirchendienst aufnehmen können.

Die Ermittlungen der Grand Jury in Pennsylvania waren im Vergleich zu jenen in anderen US-Staaten die bisher umfassendsten Untersuchungen zu sexuellem Missbrauch durch Geistliche. US-Bischöfe haben eingeräumt, dass landesweit mehr als 17.000 Menschen Übergriffe durch Priester oder andere Kirchenverantwortliche erleiden mussten.

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http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-ueber-300-priester-sollen-mehr-als-1000-kinder-missbraucht-haben-a-1223203.html

Ermittlungen in den USA

Hunderte katholische Priester sollen mehr als tausend Kinder missbraucht haben

Im US-Staat Pennsylvania haben sich nach Angaben von Ermittlungsbehörden mehr als 300 Priester jahrzehntelang an Kindern vergangen. An der „Vertuschung“ soll auch der Vatikan beteiligt gewesen sein.

Frauen bei der Vorstellung der Ermittlungsergebnisse
Frauen bei der Vorstellung der Ermittlungsergebnisse
AP

Dienstag, 14.08.2018 21:46 Uhr

 

Ermittlungsbehörden im US-Bundesstaat Pennsylvania haben erschütternde Details über das Ausmaß von sexuellem Missbrauch und dessen Vertuschung in der katholischen Kirche der USA recherchiert. Die Behörden beschuldigen mehr als 300 namentlich genannte katholische Priester, sich des sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gemacht zu haben – bis hin zur Vergewaltigung. „Obwohl die Liste von Priestern lang ist – wir denken nicht, dass wir alle gekriegt haben“, sagte der Generalstaatsanwalt von Pennsylvania, Josh Shapiro.

Dennoch sei dies der umfassendste Bericht zu Kindesmissbrauch innerhalb der Kirche, der jemals in den USA veröffentlicht worden sei. Die Taten sollen sich über einen Zeitraum von 70 Jahren und auf das Gebiet von sechs der acht Diözesen im Bundesstaat Pennsylvania erstrecken.

Shapiro, der die bisherigen Ermittlungsergebnisse vorstellte, geht von Hunderten Opfern aus. Mindestens tausend Kinder seien missbraucht worden, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Abschlussbericht eines Geschworenengremiums (Grand Jury) des Bundesstaates. Die Dunkelziffer könnte jedoch deutlich höher liegen, da Berichte von vielen Kindern verloren gegangen seien oder die Betroffenen aus Angst geschwiegen hätten.

Josh Shapiro
Josh Shapiro
AP

 

Er glaube, dass viele Opfer sich nicht gemeldet hätten, sagte der Generalstaatsanwalt und sprach von einer „jahrzehntelangen Vertuschung“ durch ranghohe Kirchenobere in Pennsylvania und im Vatikan. Dies habe dazu geführt, dass kaum einer der Fälle heute noch strafrechtlich verfolgt werden könne – fast alle der Taten seien verjährt, sagte Shapiro. Zwei Priester haben dem Bericht zufolge jedoch innerhalb der vergangenen zehn Jahre Kinder missbraucht, einer davon bekannte sich demnach schuldig.
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Straffällig gewordene Priester seien routinemäßig in andere Gemeinden versetzt worden, sagte Shapiro. Die Gemeindemitglieder seien nicht in Kenntnis gesetzt worden. Die Kirche habe Pädophile zu lange geschützt, ihre Opfer seien nicht gehört worden. Das habe nun ein Ende, sagte Shapiro, „heute veröffentlichen wir die Wahrheit“.

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https://www.sueddeutsche.de/leben/strafvollzug-und-familie-wenn-eine-mutter-hinter-gittern-sitzt-1.4085975

Strafvollzug und Familie

Wenn eine Mutter hinter Gittern sitzt

Nur wenige Haftanstalten in Deutschland verfügen über MutterKindRäume.(Foto: dpa)

Eine junge Frau bemerkt im Gefängnis, dass sie schwanger ist. Nach der Geburt kämpft sie darum, dass ihr Baby bei ihr bleiben darf. Doch die Justiz in RheinlandPfalz lehnt das ab. Über eine Trennung, die für alle Seiten grausam ist.

Von Jasmin Siebert

Als Kristina Silberstein an einem Morgen im September 2017 im Kreißsaal der Klinik Homburg den kleinen Tim aus ihrem Körper presst, drehen ihr die beiden Vollzugsbeamtinnen der Justizvollzugsanstalt Zweibrücken den Rücken zu. Sie schauen diskret weg – immerhin. Aber auch das ganze Justizsystem schaut offenbar diskret weg bei diesem Drama.

Am Tag nach der Entbindung, es ist 14 Uhr, liegt Silberstein wieder in ihrer Zelle. Und der kleine Tim in einer Auffangstation für Säuglinge. Bis zuletzt hatte die dreifache Mutter dafür gekämpft, wenigstens ihren jüngsten Sohn behalten zu dürfen. Doch die Justiz blieb hart.

Das Wohl der Kinder hat keiner im Blick

Weil es nicht genug Mutter-Kind-Zellen gibt, werden weibliche Häftlinge oft von ihren Babys getrennt – eine zusätzliche Strafe für Mutter und Kind. mehr …

13 deutsche Haftanstalten haben Abteilungen, in denen straffällig gewordene Mütter gemeinsam mit ihren Babys oder Kleinkindern untergebracht werden können. Im Saarland, aus dem Silberstein kommt, gibt es nicht einmal ein Frauengefängnis. Straffällige Frauen werden in der JVA Zweibrücken im benachbarten RheinlandPfalz untergebracht. Dort ist Platz für 300 männliche und 130 weibliche Gefangene, für Kinder ist kein Platz. Noch 2015 habe es keine einzige Geburt gegeben, sagt Gefängnisleiter Jürgen Buchholz. 2016 brachten dann drei inhaftierte Frauen Kinder auf die Welt, 2017 waren es acht. Dieses Jahr schon vier, zwei Frauen sind gerade schwanger. Woher der Anstieg kommt, weiß keiner. „Das ist zu viel. Wir müssen etwas tun“, sagt Buchholz.

Man müsste meinen, dass schon ein einziges unschuldiges Kind, das ohne Not dem Trauma einer frühen Trennung von der Mutter ausgesetzt ist, eines zu viel ist. Doch in RheinlandPfalz, so scheint es, hat es erst diesen massiven Anstieg der Zahlen gebraucht, um ein Problem darin zu erkennen, Mütter und Kinder zu trennen. Denn bei wie vielen Frauen in den vergangenen Jahren eine Inhaftierung dazu geführt hat, dass sie ihre Säuglinge oder Kleinkinder gegen ihren Willen hergeben mussten, wurde bisher noch nicht einmal erfasst.

Kristina Silberstein ist 36 Jahre alt und nicht sehr groß, eine eher zierliche Frau mit einem schmalen Gesicht. Ihre Geschichte erzählt sie in einem Besprechungssaal in der JVA Zweibrücken. Sie trägt die weiße Anstaltshose und die klobigen, schwarzen Anstaltsschuhe. Für das Gespräch durfte sie das grüne T-Shirt der Gefängnisgärtnerei gegen ihr privates tauschen. Darauf ist ein Stern aus Glitzersteinen. Auch ihre Uhr ist mit Glitzersteinen eingefasst und über der Lippe funkelt ein Piercingstecker. Ein wenig Glamour im Gefängnisalltag, der noch trister ist, wenn man weiß, dass draußen neben einem erwachsenen Sohn zwei kleine Söhne warten.

Nach dem Hauptschulabschluss wurde Silberstein mit 18 zum ersten Mal Mutter. Sie ging Gelegenheitsjobs nach, arbeitete als Putzkraft, im Versand und zuletzt im Altenheim. Seit 2012 sind Silberstein und ihr Lebensgefährte ein Paar, er ist der Vater ihrer beiden jüngeren Söhne. Gemeinsam mit dem Älteren der beiden, Milo, lebten sie bis zu Silbersteins Inhaftierung im Mai 2017 in einer Kleinstadt im Saarland. Der erwachsene Sohn war schon ausgezogen. Der kleine Milo aber war noch keine zwei, als Polizisten seine Mutter abführten.

Sie habe eine gute Kindheit gehabt, sie sei „selbst abgeschweift“, erzählt Silberstein. Ohne Führerschein sei sie Auto gefahren, habe Amphetamine genommen, betrogen und gestohlen, um an Geld zu kommen. Dreimal erhielt sie Bewährungsstrafen. Im Gefängnis sei sie letztlich wegen „Anstiftung zu Einbruch und Diebstahl“ gelandet. „Ich darf mich noch eine Kleinkriminelle nennen“, sagt sie selbstironisch, wird aber gleich wieder ernst: „Es war nicht rechtens, was ich gemacht habe, aber es war so.“ Den falschen Freundeskreis habe sie gehabt und als junge Mutter ohne Ausbildung habe sie das Geld gebraucht. „Ich war jung, dumm und stur“, sagt sie. Und ja, um den Kick sei es ihr auch gegangen.

„Dann ging der Horror los“, sagt Silberstein, als sie an den positiven Schwangerschaftstest zurückdenkt, den sie wenige Tage nach der Inhaftierung im Mai 2017 in den Händen hielt. Sie wollte nicht hinnehmen, auch von diesem Kind getrennt zu werden.

In den meisten Bundesländern gibt es Mutter-Kind-Zellen. Ein Babyleben hinter Gittern, aber mit Mama – wie hier in der JVA für Frauen in Berlin. In RheinlandPfalz hielt man das bislang nicht für nötig.(Foto: Davids/Darmer)

Knappe Plätze im offenen Vollzug

Silberstein schrieb ans Ministerium und an den Bürgerbeauftragten, bat um eine Verlegung in ein Mutter-Kind-Gefängnis. Nachdem das Büro des Bürgerbeauftragten nachgehakt hatte, befürwortete auch die JVA eine Verlegung. Immer wieder werden straffällige Mütter aus RheinlandPfalz und dem Saarland mit ihren Kindern in der JVA Frankfurt am Main untergebracht, allerdings nur im offenen Vollzug. Weil sie bei ihrer Inhaftierung positiv auf Amphetamine getestet worden war, musste Silberstein zunächst im geschlossenen Vollzug bleiben. Aus dem rheinland-pfälzischen Justizministerium heißt es dazu: „Die Plätze im geschlossenen Vollzug sind in der Regel durch den eigenen Bedarf der betreffenden Bundesländer voll ausgelastet, sodass es schlicht keine Kapazitäten für die Aufnahme von Gefangenen aus anderen Bundesländern gibt.“ So erteilte Hessen Silbersteins Überstellungsantrag eine abschlägige Antwort.

Eine Trennung von Mutter und Kind wegen mangelnder Kapazitäten? „Das verstößt ganz klar gegen das Grundrecht„, sagt Christoph Thiele, der an der Universität Greifswald über den Familienschutz im Strafvollzug promoviert hat. Artikel 6 des Grundgesetzes stelle Familie und Mutterschaft unter besonderen Schutz, der dürfe nicht aus Platzmangel aufgehoben werden, sagt Thiele. In einem solchen Fall müssten Alternativen gefunden werden, die es ermöglichen, dass Kind und Mutter eine Bindung aufbauen. Denkbar seinen stark ausgeweitete Besuchszeiten und Hafturlaube sowie ein Wechsel in den offenen Vollzug. Auch Maja Liebing, Expertin für Frauenrechte bei Amnesty International, hält die Praxis für unhaltbar: „Gemäß internationaler Menschenrechtsstandards kann man eine klare Verpflichtung für die Regierung ableiten, ausreichend Plätze für einen Strafvollzug für Mütter zu schaffen.“

Verlegungen von Gefangenen sind theoretisch bundesweit möglich. Gefängnisleiter Buchholz sagt, seine Mitarbeiter würden sich bemühen, Mütter in „irgendeiner anderen deutschen Haftanstalt“ unterzubringen, sofern die Betroffenen dies wünschten. Jedoch werden nicht wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Recherchen der Süddeutschen Zeitung ergeben, dass in anderen Bundesländern, etwa in Bayern, Berlin und Hamburg, immer wieder Mutter-Kind-Plätze im geschlossenen Vollzug frei sind. Der Nachteil: Betroffene wären mitunter weit entfernt von ihrer Heimat und eventuell mit anderen, älteren Kindern inhaftiert.

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