Warnung vor „MEGA-SCHÄDLING“: Der „Baumwoll-Kapselbohrer“ wird immer resistenter //// „Gentechnik-LOBBYisten laufen STURM in der „EU“ //// „Genom-Editing“ – die „Gen-Schere“ – „CRISPR/Cas“

„MONSANTOs – SYSTEM“ ist „AB-GE-STÜRTZT“ – – – ERROR mit „RESISTENZEN“ – – – „GIFT-und MANIPULATIONs- PROGRAMM“ ist eine „FEHL-PROGRAMMIERUNG“

MONSANTO in EUROPA und DEUTSCHLAND: DAS PROBLEM „MONSANTO“ wurde den MENSCHEN von CDU/CSU einge-brockt!!!

„Wie MONSANTO auf GANZER LINIE VERSAGT“ – DICAMBA – RESISTENZ und „SUPER-UNKRÄUTER“ –„SUPERWEEDS“ –  „herbizid-resistente Unkräuter“

SCHÄDLINGs-RESISTENZEN – siehe auch „GIFT-SPRÜH-AKTION“ in BAYERNs EICHEN-WÄLDER

 https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33184/#gsc.tab=0

Warnung vor „Mega-Schädling“: Der „Baumwollkapselbohrer“ wird immer resistenter

07.05.2018

Baumwolle Texas
Baumwolle, hier in Texas, also fast sicher Gentechnik (Foto: Jay Phagan / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Die Baumwollfarmer in Texas und anderen Bundesstaaten im Süden der USA könnten in diesem Jahr große Probleme mit dem Baumwollkapselbohrer bekommen, warnt Insektenforscher David Kern von der texanischen A&M-Universität. Denn der Nachtfalter mit seinen gefräßigen Raupen wird zunehmend immun gegen die Gifte der gentechnisch veränderten (gv-) Baumwollpflanzen.

Die in den USA angebaute gvBaumwolle produziert Bt-Toxine, das sind Insektengifte, die die Raupen der Falter töten. Bt steht für Bacillus thuringiensis, der diese Gifte produziert. Die erste Generation dieser BaumwollPflanzen, etwa Bollguard I von Monsanto, beschränkte sich auf ein Toxin, Cry1Ac genannt. Da immer mehr Kapselbohrer dagegen resistent wurden, brachten Monsanto und die Mitbewerber neue Pflanzen auf den Markt, die zusätzlich Cry 2Toxine produzierten. Insektenforscher Kern stellte nun fest, dass die von ihm untersuchten Populationen des Schädlings in den südlichen Bundesstaaten fast alle gegen das BtToxin Cry1Ac resistent waren.70 bis 75 Prozent dieser Populationen zeigen auch eine Resistenz gegenüber den Cry2 Toxinen”, sagte Kern dem Magazin Cotton Grower. Ebenso von Resistenzen betroffen seien Pflanzen mit den Toxinen Cry1Ac and Cry1F. Laut Kern ist die einzige noch wirksame Variante derzeit das Bt-Toxin Vip3A, das ebenfalls von Monsanto entwickelt und in die neueste Generation von Gentech-Baumwolle (Bollguard III) eingebaut wurde. Doch sei dieses Toxin in gv-Baumwolle weniger effektiv als im gv-Mais. Der Insektenforscher empfiehlt den Landwirten deshalb zu beobachten, ob sich der Schädling in den Feldern breit macht und ihn dann mit Pestiziden zu bekämpfen.

Wissenschaftler der australischen Risikobewertungsbehörde CSIRO warnen, dass auf die Landwirte in den USA (und anderswo) noch eine weit größere Bedrohung zukommen könnte. Denn der in Amerika heimische Kapselbohrer (Helicoverpa zea) kann sich mit der nahe verwandten und in Europa und Asien vorkommenden BaumwollkapselEule (Helicoverpa armigera) paaren. Erste Hybride mit dem Erbgut beider Arten haben die Wissenschaftler in Brasilien gefunden. Helicoverpa armigera sei berüchtigt dafür, dass sie sehr schnell Resistenzen entwickle und diese auch weitergebe. Zudem könne sie weitaus mehr Pflanzenarten schädigen als der Kapselbohrer, heißt es in der Studie der Australier. Wenn sich diese Hybriden als eigene Art etablieren, würde dieser MegaSchädling eine Bedrohung der Ernten in Amerika und darüber hinaus bedeuten. Zwei Drittel der US-Ernte könnten betroffen sein, warnte CSIRO.

Meldungen über Bt-resistente Schädlinge gibt es seit inzwischen zehn Jahren: Sie betreffen nicht nur den Baumwollkapselbohrer, sondern auch andere Arten wie den Baumwollkapselwurm, den Heerwurm oder den Maiswurzelbohrer. Schon vor zwei Jahren verkündeten deshalb Wissenschaftler der Texas A&M Universität das Ende der gentechnisch veränderten BtPflanzen. „CryToxine hatte ihre Berechtigung und sie werden noch eine ganze Weile angewendet werden, aber die Ära der CryToxine scheint dem Ende zuzugehen.“ [lf]

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/unabh-ngige-wissenschaft-im-dienst-der-industrie

„Unabhängige Wissenschaft“ im Dienst der Industrie

Wahrheitswidrige Behauptungen zu neuen Gentechnikverfahren
Mittwoch, 2. May 2018

Derzeit laufen die GentechnikLobbyisten Sturm in der EU. Was sie erreichen wollen, kann erhebliche Konsequenzen für Mensch und Umwelt haben: Die Politik soll davon überzeugt werden, dass neue Gentechnikverfahren, bei denen beispielsweise die GenSchere CRISPR/Cas zum Einsatz kommt, von der bestehenden Gentechnik-Regulierung ausgenommen werden. Sie behaupten, man könne die Veränderungen, die mit Verfahren des sogenannten Genome Editing herbeigeführt werden, nicht von denen der bisherigen Züchtung unterscheiden. Das entspricht nicht der Wahrheit. Trotzdem wird diese falsche Behauptung immer wieder geäußert. Auch der Präsident des deutschen Biologenverbandes VBIO, Bernd Müller-Röber, lobbyiert derzeit mit diesen falschen Argumenten bei Abgeordneten des EU-Parlamentes.

Gerade der VBIO als Dachverband der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften, sollte eigentlich politisch, ideologisch und wirtschaftlich unabhängig sein. Dies gilt aber augenscheinlich nicht für seinen Präsidenten, der seit Jahren selbst Patente im Bereich Gentechnik anmeldet – jüngst auch auf dem Gebiet der neuen Gentechnikverfahren. Bernd MüllerRöber scheint somit auch als Lobbyist in eigener Sache zu handeln.

Was MüllerRöber und andere Lobbyisten verschweigen: Wenn das Erbgut von Organismen mit den neuen Gentechnikverfahren verändert wird, unterscheiden sich die Ergebnisse in der Regel deutlich von denen der bisherigen Züchtung. Das trifft auch dann zu, wenn keine neuen Gene eingefügt wurden. Testbiotech hat jetzt einen ersten tabellarischen Überblick zu wichtigen Unterschieden zwischen herkömmlicher Züchtung und Genome Editing veröffentlicht.

Testbiotech tritt für eine Regulierung der neuen Gentechnikverfahren nach dem Gentechnikgesetz ein. Sollten die neuen Verfahren nicht gesetzlich reguliert werden, drohen ähnliche Verhältnisse wie in den USA. Dort wurden bereits zahlreiche GentechnikOrganismen, darunter auch „CRISPRPilze“, ohne Risikoprüfung zugelassen. In der Folge gibt es keine verlässlichen Informationen über deren Risiken und auch keine Möglichkeit, deren Ausbreitung in der Umwelt zu verhindern. Damit fehlt Behörden, Politik, Landwirten und Verbrauchern jegliche Kontrolle und Wahlmöglichkeit.

Auch der Gentechnik-Konzern Monsanto setzt inzwischen verstärkt auf die neuen Gentechnikverfahren. Jüngst gab das US Unternehmen bekannt, dass es über 100 Millionen US-Dollar in ein Startup mit dem Namen Pairwise investiert, das entsprechende Anwendungen in der Landwirtschaft entwickeln soll.

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Beispiele für Patentanträge unter Beteiligung von Bernd MüllerRöber sind u.a.:
EP584324 B1 (erteilt 2003), Firma Bayer
EP571427 B1 (erteilt 2003) , Firma Bayer
WO2018046496 (angemeldet 2017), Universität Potsdam

Ein Schreiben, das Bernd MüllerRöber gemeinsam mit anderen Lobbyisten an Abgeordnete des EUParlamentes gerichtet hat, ist auf Nachfrage erhältlich.

Kontakt:

Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/crispr-wann-ist-eine-gentechnik-pflanze-eine-gentechnik-pflanze-a-1196477.html

EuGH-Entscheidung

Wann ist eine Gentechnik-Pflanze eine Gentechnik-Pflanze?

Mit moderner Gentechnik lassen sich unerkannt Mutationen in Organismen einschleusen, die auch natürlich auftreten. Der Europäische Gerichtshof muss nun entscheiden, ob so veränderte Pflanzen unter das GentechnikGesetz fallen.

Gentechnisch veränderter Maiskolben auf einem Feld (Archiv)

DPA

Gentechnisch veränderter Maiskolben auf einem Feld (Archiv)

Montag, 05.03.2018 10:52 Uhr

 

Eine Weizensorte, die gegen die gefürchtete Pilzkrankheit Mehltau resistent ist oder stressresistente Maispflanzen: An der Entwicklung solcher und vieler anderer Kulturpflanzen arbeiten derzeit zahlreiche Pflanzenforscher. Viele nutzen dazu ein molekulares Werkzeug, das sich seit einigen Jahren in rasantem Tempo in den Labors rund um die Welt verbreitet: Crispr/Cas9, kurz Crispr.

Mit der Genschere ist es möglich, das Erbgut – und damit die Eigenschaften von Pflanzen und anderen Lebewesenschneller, günstiger und präziser zu verändern als bisher. Viele Forscher sehen enormes Potenzial in der Technologie. Das Besondere: Die Schere hinterlässt außer der von ihr durchgeführten Veränderungen keine Spuren im Erbgut. Werden mit Crispr also Mutationen eingefügt, die auch natürlich auftreten können – etwa durch Züchtung – lässt sich im Nachhinein nicht mehr sagen, welche Methode angewendet wurde.

GentechnikKritiker fürchten deshalb, dass mit Crispr eine Vielzahl gentechnisch veränderter Pflanzen geschaffen, schlimmstenfalls unkontrolliert angebaut und letztlich den Verbrauchern unwissentlich untergejubelt werden könnten.

Beide Seiten warten derzeit mit Spannung auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der die entscheidende rechtliche Bewertung von entsprechenden Organismen liefern soll, die mit Crispr und vergleichbaren Techniken erzeugt wurden. Die Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet.

Gentechnisch veränderter Organismus oder normale Zuchtpflanze?

Die Frage ist: Handelt es sich in den zur Debatte stehenden Fällen um gentechnisch veränderte Organismen (GVOs), die unter die strengen Auflagen des europäischen Gentechnikrechts fallen? Sie müssten in diesem Fall unter anderem ein Zulassungsverfahren durchlaufen und gekennzeichnet werden.

Oder sind viele Crispr-Produkte keine GVOs, weil sie nicht zu unterscheiden sind von Pflanzen, die natürlich entstanden sind oder mit konventionellen Züchtungsmethoden erzeugt wurden? In diesem Fall dürften sie ohne spezielle Prüfung und Kennzeichnung in den Verkehr und auf den Markt gebracht werden.

Der Generalanwalt des EuGH, Michal Bobek, legte im Januar dieses Jahres eine Stellungnahme zur rechtlichen Bewertung der Verfahren vor. Darin heißt es unter anderem, dass mit Crispr und vergleichbaren Verfahren erzeugte Organismen nicht als gentechnisch verändert anzusehen sind, solange die vorgenommenen Veränderungen auch auf natürliche Weise entstanden sein könnten.

Zu einem ganz anderen Schluss kommt der Rechtsfachmann Ludwig Krämer. Er hat sich im Auftrag von Testbiotech – einer gentechnikkritischen Lobbyorganisation – mit der Stellungnahme befasst. Seiner Ansicht nach fallen die neuen Verfahren sehr wohl unter den Geltungsbereich der EUFreisetzungsrichtlinie, welche die Zulassung gentechnisch veränderter Organismen regelt. Pflanzen und Tiere, die damit verändert wurden, müssten in einem Zulassungsverfahren auf Risiken untersucht werden.

„Fallweise entscheiden“

„Mit der hohen Präzision der CrisprTechnologie ist ein wesentlicher Schritt erreicht, den Pflanzenzüchtung schon immer angestrebt hat“, sagt Ralf Wilhelm, Leiter des Fachinstituts für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen am Julius-Kühn-Institut. Man könne damit Züchtungsziele wie Krankheits- und Schädlingsresistenz oder eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Nässe oder Trockenheit erreichen – und zwar wesentlich schneller und günstiger als je zuvor.

Hinsichtlich einer rechtlichen Bewertung der Verfahren hält sich Wilhelm allerdings bedeckt. „Wir würden von wissenschaftlicher Seite keinen Sinn darin sehen, zwei Organismen, die völlig gleich sind, rechtlich unterschiedlich zu bewerten.“ Allerdings müsse man fallweise entscheiden und die Art der jeweiligen Veränderung berücksichtigen.

„Das ist ein Werkzeug, eine Methodik, die in vielen Zusammenhängen einsetzbar ist“, so Wilhelm. So können mit Crispr etwa auch mehrere Gene gleichzeitig stillgelegt werden oder neue Genbausteine eingefügt werden – von der eigenen wie von fremden Arten. Vor allem wenn fremde Gene eingefügt würden, bedürfe es nach dem Gentechnikrecht einer umfassenden Sicherheitsprüfung der resultierenden Produkte, sagt Wilhelm. Das bei solchen größeren Eingriffen das Gentechnik-Gesetz greift, ist allerdings auch unstrittig.

So funktioniert Crispr in der Pflanzenzucht

Die Genschere Crispr kann Gene, die für eine bestimmte Eigenschaft der Pflanze verantwortlich sind, gezielt ansteuern. Der Genstrang wird an der entsprechenden Stelle geschnitten und dann vom zelleigenen Reparatursystem wieder zusammengefügt. Da die Reparatur nicht immer perfekt verläuft, wird das Gen dabei unter Umständen verändert, zum Beispiel ausgeschaltet. An der Schnittstelle können auch neue Gene eingefügt werden.

Die resultierende Pflanze unterscheidet sich nur in einem oder wenigen genetischen Bausteinen von der Ausgangspflanze. Solche Mutationen, die zur Stilllegung von Genen führen können, treten natürlicherweise ständig auf und führen zu zufälligen Veränderungen des Pflanzen-Erbguts. Klassische Züchtungsmethoden, etwa die Bestrahlung, erhöhen die Mutationsrate ebenfalls künstlich, um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen und schneller eine gewünschte Veränderung im Erbgut und den Eigenschaften der Pflanze hervorzurufen.

Ob der Europäische Gerichtshof der Linie seines Generalanwalts folgt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Sollten mit Crispr und vergleichbaren Methoden eingefügte Genveränderungen, die auch natürlich auftreten können, als Gentechnik gelten, bleibt die Frage, wie das kontrolliert werden soll. Weder in Genanalysen noch äußerlich sieht man diesen Pflanzen an, ob sie natürlich oder künstlich mutiert sind.

jme/dpa

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/neue-gentechnik-verfahren-rechtsexperte-kritisiert-stellungnahme-des-generalanwalts

Neue Gentechnik-Verfahren: Rechtsexperte kritisiert Stellungnahme des Generalanwalts des EuGH

Trennlinie zwischen Züchtung und Gentechnik zu unklar definiert
Mittwoch, 28. February 2018

Am 18. Januar positionierte sich der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu der Frage, ob das sogenannte GenomEditing unter die Gentechnikgesetzgebung der EU fällt. Im Auftrag von Testbiotech befasste sich jetzt der renommierte EURechtsexperte Professor Dr. Ludwig Krämer mit der Einschätzung des Generalanwaltes. Ludwig Krämer war bis 2004 Beamter der EU-Kommission (Generaldirektion Umwelt) und war an der Formulierung der EUGentechnikgesetze beteiligt. In seinem Gutachten, das heute veröffentlicht wird, äußert Krämer deutliche Kritik an der Position des Generalanwaltes.

Nach dem Gutachten von Krämer fallen die neuen GentechnikVerfahren eindeutig unter den Geltungsbereich der EU-Richtlinie 2001/18. Demnach sind Züchtungsverfahren nur dann von der Gentechnikregulierung ausgenommen, wenn diese bereits bei Inkrafttreten der EU-Richtlinie „seit langem als sicher“ angesehen wurden. Bei den neuen GentechnikVerfahren, bei denen u.a. die GenSchere CRISPR/Cas zum Einsatz kommt, ist das aber nicht der Fall. Deswegen müssen Pflanzen und Tiere, die in ihrem Erbgut mithilfe von GenomEditing verändert wurden, in einem Zulassungsverfahren auf ihre Risiken untersucht werden, bevor sie freigesetzt oder importiert werden könnten. Der Generalanwalt unterscheidet in seiner Stellungnahme dagegen nicht klar zwischen Gentechnik und konventioneller Züchtung.

Krämer weist darauf hin, dass der Generalanwalt auch in Bezug auf die Interpretation des Vorsorgeprinzips zu einer unzutreffenden Einschätzung kommt: Wenn es Unsicherheiten in der Einschätzung der Risiken von neuen GentechnikVerfahren gibt, muss der Gesetzgeber auf Nummer sicher gehen und die Risiken untersuchen lassen. Entsprechende Regelungen müssen EUweit angewendet und dürfen – anders als der Generalanwalt dies formuliertnicht den einzelnen EUMitgliedsländern überlassen bleiben.

Falls der EUGerichtshof der Meinung des Generalanwaltes folgt, könnten sich in der EU erhebliche Lücken in der Gentechnikregulierung ergeben. In diesem Fall wäre es nach Ansicht von Testbiotech unerlässlich, dass die Politik aktiv wird, um beispielsweise unkontrollierte Importe oder Freisetzungen zu verhindern.

Testbiotech betont, dass es in der Bewertung der neuen Gentechnik-Verfahren keineswegs nur um rechtliche Fragen geht. Vielmehr sind die Methoden des GenomEditing in ihren Verfahren und Risiken auch dann von denen der konventionellen Züchtung unterscheidbar, wenn keine Gene über die Artgrenzen übertragen werden. Um diese Unterschiede möglichst einfach und verständlich zu erklären, veröffentlicht Testbiotech heute auch zwei kurze Texte zu den Unterschieden zwischen CRISPR/Cas und der bisherigen Mutationszüchtung.

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Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

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https://www.testbiotech.org/aktuelles/der-eu-drohen-bei-gentechnik-organismen-erhebliche-regelungsl-cken

In der EU drohen bei Gentechnik-Organismen erhebliche Regelungslücken

Stellungnahme des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in der Kritik

24. Januar 2018 / In der vergangenen Woche hat der Generalanwalt des EuGH eine Bewertung veröffentlicht, ob die neuen Verfahren des GenEditing unter die Gentechnikgesetzgebung der EU fallen sollen. Er befasst sich nicht in der Sache mit den technischen Verfahren und ihren Anwendungen und Risiken. Seine Argumentation beruht vielmehr zu großen Teilen auf zu generellen und zum Teil veralteten Kategorien, die zu erheblichen Rechtsunsicherheiten führen können. Insbesondere fehlt eine klare Unterscheidung zwischen den bisher üblichen Verfahren der Züchtung und den neuen Verfahren des GenEditing, bei denen unter anderem die Gen-Schere CRISPR-Cas eingesetzt wird. Deswegen erwartet Testbiotech, dass das anstehende Gerichtsurteil keineswegs zu einem Ende der Debatte über die Regulierung der neuen Gentechnikverfahren führen wird.

Die Unklarheiten in der Stellungnahme des Generalanwalts gehen zum großen Teil auf Begrifflichkeiten zurück, die von der Saatgutindustrie geprägt wurden: Hier spricht man in der Regel von „Neuen Züchtungsverfahren“ oder „zielgerichteter Mutation“, wenn eigentlich die neuen Gentechnikverfahren gemeint sind. Tatsächlich spricht auch der Generalanwalt im Zusammenhang mit den neuen Gentechnikverfahren meist von „Mutationen“ und verwendet den präziseren und korrekteren Begriff des „GenEditinglediglich einmal in einer Fußnote. Diese Wortwahl, die schon in den Fragen zu finden ist, die dem Gericht ursprünglich zur Prüfung vorgelegt wurden, führt hier zu erheblichen Verwirrungen.

Mutationen treten auch spontan in der Natur auf oder können durch unspezifische Reize wie UVLicht oder Chemikalien erzeugt werden. Die traditionellen Verfahren der Mutationszüchtung zielen dabei auf eine Erhöhung der genetischen Variabilität im Erbgut der Pflanzen. Aufgrund ihrer biologischen Eigenheiten sind sie nur eingeschränkt regulierbar. Sie sind von der Gentechnikgesetzgebung auch aus historischen Gründen ausgenommen.

Dagegen greifen die Methoden des GenEditing direkt auf der Ebene des Erbguts ein und versuchen nicht die genetische Vielfalt zu erhöhen, sondern möglichst gezielt bestimmte Änderungen herbeizuführen. Auch wenn beim GenEditing keine neuen Gene eingefügt werden, sind nicht nur die Verfahren, sondern auch die Ergebnisse und damit verbundene Risiken oft deutlich von denen der konventionellen Züchtung verschieden.

Das zeigt auch eine aktuelle Publikation aus der Grundlagenforschung: Bei Versuchen an der Ackerschmalwand wurden mit Hilfe von CRISPRCas bestimmte Erbanlagen verändert, die der Züchtung bisher nicht zugänglich waren. Obwohl dabei keine zusätzlichen Gene eingefügt wurden, waren die Ergebnisse zwischen verschiedenen Untergruppen der selben Art sehr unterschiedlich, vermutlich wurden sie von der Epigenetik, d.h. der Genregulierung, beeinflusst. Das zeigt, dass die Methoden für die Risikobewertung verbessert werden müssen: Epigenetische Effekte werden bisher nicht berücksichtigt.

Dagegen kommt der Generalanwalt, ohne sich mit Details zu befassen, zu der überraschenden Einschätzung, dass es nicht darauf ankomme, ob die jeweiligen Verfahren risikobehaftet sind oder bereits als sicher erprobt sind. Je nach Lesart der Stellungnahme könnten so auch Organismen, die mit neuen Verfahren unter Verwendung der GenSchere CRISPR verändert sind, ohne Zulassungsprüfung und Kennzeichnung auf den Markt kommen. Die damit verbundenen Risiken müssten dann von den EU-Mitgliedsländern national geregelt werden, so der Generalanwalt.

Falls der EUGerichtshof der Meinung des Generalanwaltes folgt, könnten sich in der EU erhebliche Lücken in der Regulierung ergeben. Die Folge wäre, dass es in vielen Fällen keine Erfassung der Organismen, keine Sicherheitsprüfung und keine geeigneten Nachweisverfahren gäbe.

Nach Ansicht von Testbiotech müssen die neuen Verfahren EU-weit einheitlich auf ihre Risiken geprüft werden. Sollte es durch das in den nächsten Wochen zu erwartende Gerichtsurteil tatsächlich zu erheblichen Lücken in der Regulierung kommen, wäre es daher unerlässlich, dass die Politik aktiv wird, um beispielsweise unkontrollierte Importe oder Freisetzungen zu verhindern.

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Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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https://www.keine-gentechnik.de/1/nachricht/32624/#gsc.tab=0

CRISPR-Cas9: Forscher fanden 1500 ungewollte Mutationen

14.06.2017

Die Genschere CRISPRCas9 ist offenbar doch nicht so zielgenau, wie oft behauptet. Wissenschaftler der Uniklinik der ColumbiaUniversität in New York fanden nach ihrem Einsatz in Mausversuchen 1500 ungewollte Veränderungen im Genom, berichtete das Fachblatt „Nature Methods„. Die gentechnikkritische Organisation GMWatch forderte, solche neuen Verfahren gesetzlich so strikt zu regeln wie die „alteGentechnik.

Die Forscher der Columbia Universität hatten bei blinden Mäusen das verantwortliche Gen mit der Genschere CRISPRCas9 repariert. Dann überprüften sie das komplette Erbgut von zwei verschiedenen Mäusen und entdeckten, dass an 1500 Stellen einzelne Nukleotide geändert worden waren (sogenannte Punktmutationen). Außerdem waren mehr als 100 Gene eingefügt oder gelöscht worden.

Die Wissenschaftsgemeinschaft müsse die potenziellen Gefahren solcher „OffTarget“-Effekte der Genschere berücksichtigen, zitierte der Tagesspiegel den Wissenschaftler Stephen Tsang. CRISPR könne sowohl Mutationen in einzelnen Erbgutbausteinen verursachen als auch Regionen des Erbguts verändern, in denen keine Geninformationen lägen, so der Mediziner. Mit der üblichen Computeranalyse, die mittels Vorhersagealgorithmen das Erbgut nach Fehlern absucht, welche der Zielsequenz besonders ähnlich sind, wären die zahlreichen ungewollten Veränderungen wohl nicht gefunden worden.

Denn die Mäuse konnten wieder sehen und zeigten auch sonst keine auffälligen Defekte. Die Wissenschaftler wiesen aber darauf hin, dass auch eine einzelne Punktmutation große Wirkung haben könne. Daher müsse man weiter daran arbeiten, CRISPRCas9 im Blick auf die OfftargetEffekte zu erforschen, bevor die Technik am Menschen eingesetzt werden könne.

Am Unterschied von Mensch und Maus machte Toni Cathomen vom Institut für Zell- und Gentherapie der Universität Freiburg dann auch seine Zweifel an der Übertragbarkeit der Studie fest. In den Mausversuchen seien große Mengen Lotsen-RNA produziert worden, die die Genschere zur Zielsequenz im Erbgut lenke, zitierte der Tagesspiegel den Molekularbiologen. Das erhöhe die Wahrscheinlichkeit von Off-Target-Effekten. Beim Menschen könne das anders sein.

Den Bezug zur Landwirtschaft stellte der Londoner Genetiker Michael Antoniou her: PflanzenGewebeKulturen besäßen ihre eigenen inhärenten mutagenen Eigenschaften, schrieb er in einem Beitrag für GMWatch. So könne die Störung einer EnzymFunktion zu unvorhersehbaren biochemischen NebenReaktionen führen, die auch NahrungsmittelPflanzen deutlich verändern könnten. Antoniou forderte daher für neuartige Gentechniken wie CRISPRCas9 LangzeitToxizitätsStudien mit etablierten Tier-Modell-Systemen. [vef]

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/neue-forschungsergebnisse-zeigen-umweltrisiken-von-gentechnik-pflanzen-wurden

Neue Forschungsergebnisse zeigen: Umweltrisiken von Gentechnik-Pflanzen wurden unterschätzt

Pflanzen, die mittels Gentechnik gegen Glyphosat resistent gemacht sind, haben ein überraschend hohes Potential für unkontrollierte Ausbreitung
Freitag, 6. April 2018

Aktuelle Forschungsergebnisse aus China zeigen eine neue Dimension der Umweltrisiken gentechnisch veränderter Pflanzen: Die zusätzlich in die Pflanzen eingebauten Gene können das Risiko für deren Ausbreitung in der Umwelt wesentlich erhöhen. Das wurde jetzt bei Gentechnik-Pflanzen nachgewiesen, die gegen das Spritzmittel Glyphosat resistent gemacht sind. Kreuzen sich die Gentechnik-Pflanzen mit natürlichen Populationen, haben die Nachkommen einen deutlichen Überlebensvorteil und können die transgene DNA wesentlich schneller verbreiten als bisher angenommen. Die neuen Untersuchungen zeigen, dass dieses Umweltrisiko einzig vom zusätzlich eingefügten Gen abhängig ist, nicht aber, wie bisher angenommen, vom Einsatz von Glyphosat. Durch Stressbedingungen wie Hitze und Trockenheit kann sich der Effekt noch verstärken.

Gentechnisch veränderte Pflanzen mit einer Resistenz gegenüber Glyphosat werden seit über 20 Jahren kommerziell angebaut und sind weltweit die am häufigsten verwendeten GentechnikSaaten. Trotzdem wurde deren erhöhtes Potential für eine unkontrollierte Ausbreitung bisher in keinem der offiziellen Zulassungsverfahren eingehend untersucht.

Hinweise auf ein erhöhtes Ausbreitungspotential transgener Pflanzen hatten sich bereits in früheren Untersuchungen gezeigt: Insbesondere GentechnikRaps und –Reis schafften es bereits mehrfach, ihre Gene in natürlichen Populationen zu verbreiten. Entgegen den Erwartungen konnten die daraus entstandenen Nachkommen oft in der Umwelt überdauern und sich weiter vermehren. Darauf hatte Testbiotech bereits mehrfach hingewiesen.

Dennoch hatten die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA und die Gentechnik-Industrie stets behauptet, dass das zusätzliche Gen keinen Überlebensvorteil für die Pflanzen bieten würde, wenn diese nicht zusätzlich mit Glyphosat behandelt werden. Die Forscher aus China weisen jetzt ausdrücklich darauf hin, dass das Risiko auch dann gegeben ist, wenn kein Glyphosat zum Einsatz kommt. Sie fordern auch weitere Untersuchungen unter Einbeziehung der Nachkommen der transgenen Pflanzen, um die Umweltauswirkungen genauer zu erforschen.

Das zusätzlich in den Pflanzen gebildete Enzym (abgekürzt EPSPS) führt nach den neuen Forschungsergebnissen nicht nur dazu, dass die Pflanzen gegenüber Glyphosat resistent werden. Es greift auch in den Stoffwechsel der Pflanzen ein, der Wachstum und Fruchtbarkeit steuert. Das kann dazu führen, dass Nachkommen der Pflanzen mehr Samen bilden und resistenter gegen Umweltstress sind. Als mögliche Ursache für die beobachteten Effekte nennen die chinesischen Forscher eine vermehrte Bildung des Hormons Auxin in den Gentechnik-Pflanzen. Dieses pflanzliche Hormon ist an der Regulation für Wachstum, Fruchtbarkeit und die Anpassung an Umweltstress beteiligt.

Interessanterweise können Stressfaktoren wie Hitze und Trockenheit diese Tendenz zur unkontrollierten Ausbreitung verstärken. Testbiotech fordert bereits seit Jahren, dass Gentechnik-Pflanzen einer Art Stresstest ausgesetzt werden müssten, um herauszufinden, wie die Pflanzen auf veränderte Umweltbedingungen reagieren, wie diese durch den Klimawandel verursacht werden. Auch hier bestritt die EFSA die Notwendigkeit für eingehende Untersuchungen bisher stets.
„Es zeigt sich, dass es auch nach über 20 Jahren kommerziellen Anbaus von GentechnikPflanzen viel Nichtwissen über deren tatsächliche Umweltrisiken gibt. Jetzt muss die Vorsorge gegen unkontrollierte Ausbreitung erheblich gestärkt werden“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Gentechnisch veränderte Organismen, deren Ausbreitung nicht ausreichend kontrolliert werden kann, dürfen auch nicht freigesetzt werden.“

Es gibt weitere Aspekte, die für die Bekämpfung von Unkräutern sehr wichtig werden können: Manche Unkrautarten verfügen natürlicherweise über Gene, die das EPSPSEnzym bilden können. Doch die Aktivität dieser Gene ist normalerweise zu schwach, um die Unkräuter vor dem Einsatz von Glyphosat zu schützen. Einige dieser Unkrautarten passen sich aber sehr erfolgreich an den Gebrauch von Glyphosat an: Sie können die Aktivität der betreffenden Genabschnitte erhöhen und so die Wirkung ihrer EPSPSEnzyme erhöhen. Man spricht von epigenetischer Anpassung. Die Nachkommen der Unkräuter sind dann oft gegen den Einsatz des Herbizids geschützt. Die neuen Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Unkräuter auf diesem Weg zusätzlich eine höhere biologische Fitness erlangen. Der großflächige Anbau der GentechnikPflanzen führt demnach dazu, dass Superunkräuter entstehen, die sich schneller auf den Äckern ausbreiten als je zuvor. Dass diese Sorge berechtigt ist, zeigt eine weitere, noch aktuellere Studie aus den USA. In jedem Fall sind bereits große Anteile der Anbauflächen für gentechnisch veränderte Pflanzen von diesen herbizidresistenten Unkräutern betroffen.

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https://www.testbiotech.org/aktuelles/usa-versagen-bei-kontrolle-von-gentechnik

USA versagen bei Kontrolle von Gentechnik

Bereits sechs mit CRISPRCas veränderte Organismen zur Vermarktung freigegeben

18. Januar 2018/ Ob alte oder neue Gentechnik: In den USA werden immer mehr Produkte ohne ausreichende Kontrolle zur Vermarktung zugelassen. Seit November 2017 sind die ersten GentechnikÄpfel in US– Supermärkten zu finden. Aufgeschnitten und in Plastiktüten verpackt, sollen die „Arctic“-Äpfel länger frisch aussehen, als sie es eigentlich sind. Die Äpfel wurden mit einem alten Gentechnikverfahren manipuliert, sie müssen in den USA nicht gekennzeichnet werden. Schon bald könnten auch erste Organismen zur Vermarktung kommen, deren Erbgut mit neuen Gentechnik-Verfahren verändert wurde. Diese wurden von der USLandwirtschaftsbehörde in den USA bereits freigegeben, sind allerdings noch nicht auf den Markt gelangt: 2016 wurden Mais und Speisepilze zugelassen, 2017 kamen Leindotter, Soja und Gräser hinzu, im Januar 2018 ein weiterer Mais der Firma DuPont.

Bei diesen Organismen wurde die neue GenSchere CRISPRCas eingesetzt. Aus ihnen gewonnene Lebensmittel oder deren Saatgut müssen in den USA nicht gekennzeichnet werden, die Organismen wurden auch keiner eingehenden Risikoabschätzung unterworfen.

„Die USA verdrängen die Risiken der Gentechnik weitgehend. Das erinnert an den Umgang der derzeitigen US-Regierung mit dem Klimawandel“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Die EU muss jetzt klarmachen, dass sie auf Nachweisverfahren und Risikoprüfung besteht, egal ob es sich um neue oder alte Gentechnik handelt. Sollten sich hier Lücken in der Regulierung ergeben, muss die Politik aktiv werden.“

In den USA haben die Behörden für die Zulassung der Organismen keine detaillierten Untersuchungen verlangt. In der Folge können die Risiken dieser Produkte nicht durch unabhängige ExpertInnen geprüft werden. Auch gibt es keine geeigneten Nachweisverfahren, weil oft nicht bekannt ist, wie das Erbgut im Detail verändert wurde. Von dieser Entwicklung könnten schließlich auch Importe in die EU betroffen sein, denn ohne entsprechende Nachweisverfahren sind die Behörden nur beschränkt handlungsfähig.

Ein Hinweis auf mögliche Lücken in der EURegulierung könnte heute vom Gerichtshof der EU kommen. Dort will der Generalanwalt darlegen, wie die bestehenden EUGesetze in Bezug auf die neuen Gentechnik-Verfahren auszulegen sind.

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Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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siehe auch „EU“-„WEIH-NACHTs-GESCHENKE“ von MONSANTO

https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/gericht-der-europ-ischen-union-st-rkt-das-vorsorgeprinzip

Gericht der Europäischen Union stärkt das Vorsorgeprinzip

Klage wegen Risiken von Gentechnik-Soja ist zulässig
Mittwoch, 14. March 2018

Das Gericht der Europäischen Union hat heute das Recht von Nichtregierungs­organisationen bestätigt, Fragen bezüglich der gesundheitlichen Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen gerichtlich überprüfen zu lassen. Im vorliegenden Fall geht es um Gentechnik-Sojabohnen der Firmen Monsanto und Pioneer, die nach Einschätzung von Testbiotech und anderer ExpertInnen nicht ausreichend auf gesundheitliche Risiken getestet wurden. Die EUKommission wollte es Testbiotech verwehren, die Importzulassung gerichtlich überprüfen zu lassen. Gegen diese Rechtsauslegung hatte Testbiotech eine Grundsatzklage eingereicht (T33/16). Das Gericht der Europäischen Union hat die Klage jetzt für zulässig erklärt.

„Die EUKommission hat den Import gentechnisch veränderter Pflanzen auf der Grundlage von unzureichenden Risikoprüfungen erlaubt. Dann hat sie versucht zu verhindern, dass das Gericht der Europäischen Union diese Zulassungen überprüft“, sagt Christoph Then von Testbiotech. „Die jetzige Entscheidung stellt einen Etappensieg dar, der das Vorsorgeprinzip in der EU stärkt.“

Im Mai 2015 hatte Testbiotech gemeinsam mit der Organisation GeneWatch UK einen Antrag auf Überprüfung einer Importzulassung für GentechnikSojabohnen mit veränderter Ölqualität eingereicht. Die EUKommission hatte zunächst die Fristen zur Beantwortung der Beschwerde um Monate überzogen. Dann behauptete sie, man könne gemäß der entsprechenden EUVerordnung (1367/2006) nur Umweltrisiken überprüfen lassen, nicht aber Risiken für die menschliche Gesundheit. Dieser Rechtsauffassung wurde jetzt vom Gericht der Europäischen Union widersprochen.

Testbiotech hat am EUGericht zwei weitere Klagen gegen Importzulassungen von GentechnikSoja eingereicht. In einem Fall wurden Sojabohnen von dem USKonzern Monsanto gentechnisch so verändert, dass sie Insektengifte produzieren. Hier besteht u.a. die Gefahr, dass die Insektengifte allergische Reaktionen auf Inhaltsstoffe von Sojabohnen verstärken (C82/17 P). Im anderen Fall wurden Sojabohnen von der Firma Bayer gegen die Anwendung von gleich mehreren Herbiziden resistent gemacht. Die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken wurden aber nicht überprüft (T-173/17).

Testbiotech sieht die anhängigen Klagen als Pilotprojekt, mit denen rechtliches Neuland beschritten wird. Nachdem jetzt entschieden wurde, dass entsprechende Klagen zulässig sind, muss geklärt werden, wie das Gericht mit wissenschaftlich begründeten Einwänden umgeht und welche Rolle das Vorsorgeprinzip dabei spielt. Unklar ist auch, welche Beweislast die EUKommission für den Nachweis der Sicherheit der gentechnisch veränderten Pflanzen trägt. Diese Fragen sind mit dem jetzt ergangenen Urteil nicht abschließend beantwortet. Testbiotech hat der höchsten Instanz des EUGerichtes aber bereits Fragen vorgelegt (C82/17 P), die Aufschluss darüber geben sollen, wie das EUGericht in diesem Zusammenhang mit wissenschaftlich begründeten Bedenken umgeht.

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33197/#gsc.tab=0

USA: Geplante Gentechnik-Kennzeichnung stößt auf Kritik

10.05.2018

USA Kennzeichnung Protest Labelling
Demo für GentechnikKennzeichnung in Connecticut 2013 (Foto: CT Senate Democrats / flickr, CC BY-NC-ND 2.0)

Das USLandwirtschaftsministerium (USDA) hat einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, wie künftig in den USA gentechnisch veränderte Lebensmittel gekennzeichnet werden sollen. Verbraucherorganisationen kritisierten die Vorlage, weil die Informationen nicht auf der Verpackung stehen müssen, sondern hinter einem QRCode versteckt werden können.

Bereits im Sommer 2016 hatte der US-Kongress beschlossen, dass es eine USeinheitliche GentechnikKennzeichnung geben soll. Dabei sollten die Lebensmittelhersteller zwischen drei Möglichkeiten wählen können, um ihre Gentechnikzutaten zu deklarieren: Sie schreiben sie direkt auf die Verpackung; sie verweisen für mehr Informationen auf eine Telefonnummer oder eine Internetseite; oder sie drucken einen sogenannten QRCode auf die Verpackung. Mit dessen Hilfe könnten Smartphone-Nutzer zu entsprechenden Informationen im Netz gelangen. Der Kongress beauftragte das USDA damit, bis Ende Juli 2018 die Detailregelungen vorzulegen. Dies hat die Behörde jetzt getan. Nach einer 60-tägigen Frist für öffentliche Kommentare will sie dann die endgültige Regelung verabschieden.

Die Verbraucherorganisation Center for Food Safety (CFS) kritisierte die Kennzeichnung über QRCodes. Gerade Menschen in ländlichen Gebieten, alte Menschen und solche mit wenig Einkommen verfügten oft nicht über Smartphones und die notwendigen Breitbandverbindungen, um die Informationen hinter den QRCodes abrufen zu können. 100 Millionen US-Amerikaner würden so von der Information über Gentechnik-Zutaten ausgeschlossen. Dies habe das USDA selbst in einer Studie bestätigt. „Das USDA sollte Textangaben auf der Verpackung oder die Verwendung von Symbolen als enzige faire und effektive Möglichkeit der Kennzeichnung vorschreiben“, sagte CFS-Geschäftsführer Andrew Kimbrell.

Er kritisierte auch, dass die USDA die seit 30 Jahren eingeführten Bezeichnungen ‚gentechnisch verändert’ oder GVO (gentechnisch veränderter Organismus) nicht verwenden wolle und statt dessen den Begriff ‚biotechnologisch’ (bioengineered) oder die Abkürzung ‚BEvorschreiben wolle. Das verwirre die Verbraucher und führe sie in die Irre, sagte Kimbrell. Offen lässt der USDA-Vorschlag laut CFS, ob auch stark verarbeitete Lebensmittel wie Öl aus GentechSoja oder Zucker aus GentechZuckerrüben gekennzeichnet werden sollen. Auch beim Umgang mit Zutaten aus Genome Editing will das USDA erst die Kommentare abwarten, bevor es sich endgültig festlegt. Das CFS hat deshalb dazu aufgerufen, die Kommentierungsphase dazu zu nutzen, eine seriöse Kennzeichnung zu verlangen. [lf]

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https://www.testbiotech.org/aktuelles/daten-zu-golden-rice-nicht-ausreichend-f-r-sicherheitsbewertung-nutzen-kaum-zu-erwarten

Daten zu „Golden Rice“: nicht ausreichend für Sicherheitsbewertung, Nutzen kaum zu erwarten

Testbiotech kommentiert Zulassungsprüfung durch Behörden in Neuseeland und Australien

5. Februar 2018 / Das International Rice Research Institute (IRRI) hat 2016 in Australien und Neuseeland einen Antrag auf Importzulassung für den sogenannten „Golden Rice“ (GR2) gestellt. Der Reis ist gentechnisch so verändert, dass er Carotinoide, eine Vorstufe von Vitamin A, produziert. Deswegen haben die Körner eine gelbliche Farbe. Der Reis soll vor allem dazu dienen, die Vitamin-A-Mangelkrankheit (Vitamin A Deficiency, VAD) in Entwicklungsländern zu bekämpfen.

Offensichtlich startete die GentechnikIndustrie eine Unterstützungskampagne für die Zulassung: Bei der zuständigen Behörde Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) gingen entsprechende Briefe von Konzernen wie Bayer, Dow und Syngenta ein.

Nahrungsmittelqualität: Die vorgelegten Daten zeigen, dass die Reispflanzen auf dem Feld wesentlich geringere Mengen an Carotinoiden produzieren (3,5µg/g–10.9 µg/g), als aufgrund von bisherigen Daten angenommen wurde (30 µg/g). Zudem lag der Anteil des besonders wichtigen Beta-Carotins nur bei 59 Prozent der Gesamt-Carotinoide, anstatt wie erwartet bei 80 Prozent. Es ist unklar, ob dieser wesentlich niedrigere Gehalt durch die verwendeten Sorten oder durch die Reaktion der Pflanzen auf Umweltbedingungen bedingt ist. Weitere deutliche Verluste an BetaCarotin treten durch Lagerung, Verarbeitung und Kochen auf. Insgesamt muss aus den vorgelegten Daten gefolgert werden, dass die Erwartungen an die Vorteile des „Golden Rice“, die auch durch die Eingaben der Industrie geweckt werden, unter realistischen Bedingungen nicht erfüllt werden können.

Genetische Stabilität: Aktuelle Publikationen, die deutliche genetische Instabilitäten von ähnlichen Varianten des GentechnikReises zeigen, wurden von der FSANZ nicht berücksichtigt, obwohl diese auch für die Lebensmittelsicherheit relevant sein können. Auch die vom IRRI vorgelegten Daten zeigen, dass die Aktivität der zusätzlich eingeführten Gene von den jeweiligen Sorten und Umweltbedingungen abhängig ist. Um den tatsächlichen Einfluss dieser Faktoren auf den Reis zu bewerten, müssten wesentlich mehr Untersuchungen durchgeführt werden. Auf der Grundlage der vorgelegten Daten können jedoch keine endgültigen Schlussfolgerungen über die genetische Stabilität des „Golden Rice“ gezogen werden.

Analyse der Inhaltsstoffe: Es gibt weitere Gründe, die Aussagekraft der vom IRRI vorgelegten Daten zu bezweifeln. Erstaunlicherweise wurde für die Freisetzungsversuche und die Analyse der Inhaltsstoffe ausgerechnet die Sorte verwendet, welche die geringste Konzentration an Carotinoiden aufweist. Eine mögliche Erklärung ist, dass man Pflanzen ausgewählt hat, bei denen der Stoffwechsel möglichst wenig durch die Aktivität der zusätzlich eingebauten Gene gestört wird. Dadurch kann das Risiko für ungewollte Veränderungen im Stoffwechsel und in der Zusammensetzung der Pflanzeninhaltsstoffe gesenkt werden. Diese Sorten können „sicherer“ wirken als Pflanzen mit einer höheren Aktivität der eingebauten Gene. In der Konsequenz erlauben die vorgelegten Daten keine Schlüsse über die Sicherheit von Gentechnik-Reis mit einem höheren Gehalt an Carotinoiden.

Toxikologie: Nach Aussage des IRRI soll der Reis insbesondere kleinen Kindern und schwangeren Frauen zugutekommen. Es ist offensichtlich, dass Lebensmittel, zu deren Sicherheit bisher keine Erfahrungen vorliegen, nach den höchsten Sicherheitsstandards geprüft werden müssen, bevor diese für den Verzehr durch besonders empfindliche Bevölkerungsgruppen zugelassen werden.
Überraschenderweise wurden aber keine toxikologischen Studien mit dem Gentechnik-Reis durchgeführt. Vor dem Hintergrund der öffentlich behaupteten humanitären Motive des Projektes ist es erstaunlich, dass der Zulassungsantrag nicht mit einem umfassenden Datensatz untermauert wird, der die Sicherheit des „Golden Rice“ belegt.

Zusammengefasst zeigen die vorgelegten Daten keinen substanziellen Nutzen. Zudem ist die von FSANZ durchgeführte Risikobewertung nicht ausreichend, um die Sicherheit von Lebensmitteln zu belegen, die aus dem „Golden Rice“ gewonnen werden.

 

 

Kontakt:
Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

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Agrarmesse „Grüne Woche“ – „Gegen-DEMO“ – „Wir haben es satt“ / „SCHMIDT“ und der „Pakt mit Monsanto und Co“ / „Gentechnik-Verbot“ bundesweit! / „Jonathan Lundgren“ – ein Wissenschaftler, der „Bayer-Monsanto“ vernichten und die Welt verändern könnte – Jonathan Lundgren, WHO Could Destroy Bayer-Monsanto And Change The World…

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/22/massendemo-gegen-agrar-konzerne-in-berlin/

Massendemo gegen Agrar-Konzerne in Berlin

Etwa 18.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter am Samstag in Berlin für eine Wende in der Agrar- und Ernährungspolitik demonstriert.

Demonstranten am 21.01.2017 auf der Straße des 17. Juni in Berlin. (Foto: dpa)

Demonstranten am 21.01.2017 auf der Straße des 17. Juni in Berlin. (Foto: dpa)

Angeführt von rund 130 Landwirten mit ihren Traktoren zogen sie laut AFP unter dem Motto „Wir haben es satt“ durch Innenstadt und Regierungsviertel. Die Teilnehmer wollten sich damit für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft sowie fairen Handel einsetzen.

„Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen“ war ein zentraler Slogan der Kundgebung anlässlich der Landwirtschaftsmesse Grüne Woche, die am Freitag in der Hauptstadt begonnen hatte. Die Teilnehmer wandten sich gegen eine Industrialisierung der Landwirtschaft zu Lasten kleinerer Betriebe. Beteiligt waren sowohl ökologisch wie auch konventionell wirtschaftende Bauern und ihre Unterstützer.

In einem Neun-Punkte-Plan forderten die Kundgebungsteilnehmer ein Ende von Subventionen zugunsten von industriell wirtschaftenden Großbetrieben sowie einen Stopp von „Mega-Fusionen im Agrarsektor“. „Stattdessen brauchen wir Anreize für Bauern, die Tiere besonders artgerecht halten und umweltschonend wirtschaften“, erklärte der Sprecher des Aktionsbündnisses, Jochen Fritz. Er rief Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) auf, „Agrarpolitik für Bauern statt Agrarindustrie zu machen“.

Nach Angaben der Veranstalter mussten „aufgrund fehlgeleiteter Agrarpolitik“ in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren bereits mehr als 100.000 vorwiegend kleinere Höfe aufgeben. Außerdem belaste die deutsche Agrarpolitik, insbesondere durch übermäßige Fleischproduktion, die Umwelt und das Klima und zerstöre durch Dumpingexporte kleinbäuerliche Strukturen überall auf der Welt. Verlangt wurde auch eine drastische Verringerung des Einsatzes von Pestiziden und Antibiotika.

Der Protestzug fand bereits das siebte Mal statt. Zum Trägerkreis von „Wir haben es satt“ gehören unter anderem Verbände des ökologischen Landbaus, die großen Umwelt- und Entwicklungsverbände, Tierschutzverbände, die kirchlichen Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt sowie Sozialverbände wie die Arbeiterwohlfahrt (Awo). Unterstützt werden sie von Unternehmen der Biobranche sowie von den Grünen.

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https://www.campact.de/

Gentechnik-Verbot bundesweit!

363.967 Unterzeichner/innen

Agrarminister Christian Schmidt hat ein neues Gesetz vorgelegt, das ein bundesweites Gentechnik-Verbot fast unmöglich macht. Es ist gespickt mit Schlupflöchern, sodass gentechnisch veränderte Pflanzen schon bald auf unseren Feldern landen könnten. Helfen Sie uns Schmidt umzustimmen und das Gesetz noch stoppen!

Unterzeichnen Sie heute unseren Appell an Christian Schmidt!

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https://blog.campact.de/2017/01/wir-haben-gentechnik-satt/

 

 

Gemeinsam kämpfen wir schon seit über zehn Jahren gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft – mit einem fantastischen Ergebnis: Deutschland ist frei von diesem gefährlichen Experiment. Diesen Erfolg greift Agrarminister Christian Schmidt nun an: Mit seinem neuen Gesetz ließe sich Gentechnik bundesweit kaum noch verbieten. Monsantos und Bayers Gen-Pflanzen kämen zurück auf unsere Felder.

CDU und CSU wollen die Neuregelung mit aller Macht durch den Bundestag bringen

Zwar regt sich in der SPD Widerstand und es deutet sich ein Koalitionsknatsch an. Aber das kann uns nicht reichen. Wir müssen einen der wichtigsten Meilensteine auf dem Weg in eine vernünftige und ökologischere Landwirtschaft mit aller Kraft verteidigen.

Also zeigen wir auf der Straße klare Kante gegen Gentechnik: Am 21. Januar bilden Bäuerinnen und Bauern mit ihren Traktoren einen kilometerlangen Korso durch das Berliner Regierungsviertel. Tausende Verbraucher/innen empfangen sie mit bunten Fahnen und Transparenten. Gemeinsam fordern wir: „Finger weg von unserem Essen! Wir haben Agrarindustrie satt!“ Das sind die Bilder, die wir auf allen Nachrichtenkanälen brauchen. Sie sind eindeutig: Alles andere als ein klares Gentechnik-Verbot ist indiskutabel.

Die Koalition fürchtet den Widerstand. Sie weiß, dass Gentechnik in der Landwirtschaft den Bürgerinnen und Bürgern kaum zu vermitteln ist. Die vielen Protestwellen haben das schon gezeigt. Nun brauchen wir wieder eine – sie muss der Öffentlichkeit deutlich machen, was hier durchgedrückt werden soll. Lassen Sie uns zum Start des Bundestagswahlkampfes gemeinsam zeigen: Die Bewegung gegen Gentechnik und für eine ökologische Landwirtschaft steht auch in 2017!

Wir haben die Demo-Route bereits angemeldet. Auch die Bühne ist gebucht. Und im Demobüro stapeln sich die Kisten mit Flyern und Plakaten. Jetzt brauchen wir ganz viele freiwillige Helfer/innen, die für unseren bunten Protest werben. Bitte bestell auch Du jetzt gleich ein kostenloses Mobilisierungs-Paket: Ein Plakat in Ihrem Fenster zu Hause, Flyer am schwarzen Brett im Supermarkt, ein Sticker an jeder Ampel, immer ein paar Flyer in der Jackentasche – zusammen machen wir die “Wir haben es satt!”-Demonstration groß.

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http://www.abl-ev.de/

Willkommen bei der „AbL“ – Die bäuerliche Interessenvertretung

 

Bayer und Monsanto, bleibt uns vom Acker!

Bauern und Imker demonstrieren vor Berliner Bayer-Sitz für eine bäuerliche und bienenfreundliche Landwirtschaft

Am 18. Januar demonstrierten Bauern und Imker im Schulterschluss mit engagierten Bürgern gegen die geplante Elefantenhochzeit von Bayer mit Monsanto vor dem Berliner Sitz der Bayer AG. Wenige Tage vor der „Wir haben es satt!“-Demonstration brachten die 50 Demonstranten mit einem Traktor und einem zehn Meter langen Anhänger, auf dem „Bayer und Monsanto, bleibt uns vom Acker!“ zu lesen war, ihre Wut gegen die fortschreitende Konzentration im Saatgut– und Pestizidbereich zum Ausdruck.   mehr

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32348/

Neuer Konzernatlas zeigt Konzentration der Gentechnik-Giganten

10.01.2017

Konzentration der weltgrößten Agrarchemie-Konzerne, Basis: Umsätze 2014 in Milliarden US-Dollar (Konzernatlas 2017/Bloomberg)

Konzentration der weltgrößten Agrarchemie-Konzerne, Basis: Umsätze 2014 in Milliarden US-Dollar (Konzernatlas 2017/Bloomberg)

Das Szenario ist bedrohlich: Drei oder vier Großkonzerne auf der Erde besitzen nicht nur den Großteil der Patente für Saatgut. Ihnen gehören auch die passenden Pestizide sowie die Lizenzen für die gentechnischen Verfahren, um solches Saatgut zu züchten. So könnten fusionierte Firmen Bayer/Monsanto, DuPont/Dow und ChemChina/Syngenta die Landwirtschaft, Lebensmittelerzeugung und letztlich die Welternährung kontrollieren, heißt es im neuen „Konzernatlas 2017“, den sechs Organisationen heute vorlegten.

Am Ende beherrschten drei Konzerne mehr als 60 Prozent der Märkte für kommerzielles Saatgut und für Agrarchemikalien, schreiben zwei Autorinnen des Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND). Die Konzerne böten fast alle gentechnisch veränderten Pflanzen dieses Planeten an, warnen Heike Moldenhauer und Saskia Hirtz. Auch die meisten Anmeldungen für das Eigentum an Pflanzen beim Europäischen Patentamt entfielen auf diese drei Konglomerate.

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger rief in dem Zusammenhang dazu auf, am 21. Januar unter dem Motto „Wir haben es satt“ gegen die aktuelle Agrarpolitik zu demonstrieren, die die wachsende Marktmacht einiger weniger Großunternehmen fördere. „Die Interessen von Bayer-Monsanto werden in Zukunft mehr denn je die des Wirtschaftsstandorts Deutschland sein“, warnt der „Konzernatlas 2017“. Die Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie haben neben dem BUND die Heinrich-Böll- und die Rosa-Luxemburg-Stiftung, Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique herausgegeben.

Und die Warnung scheint begründet. Denn die Übernahme des US-amerikanischen Saatgutkonzerns Monsanto durch die in Deutschland ansässige Bayer AG wird planmäßig vorangetrieben: Nach der Kaufentscheidung im September 2016 haben im Dezember die Aktionäre von Monsanto zugestimmt. Wie die Firma Bayer weiter mitteilte, hat sie zum Jahreswechsel die ersten Anträge bei den zuständigen Kartellbehörden eingereicht.

Auch der Kampf um die Patente für gentechnische Züchtungsverfahren ist unter den Giganten bereits voll entbrannt. So hat sich Monsanto laut Konzernatlas beim Broad Institute in Cambridge, Massachusetts, eine Lizenz für das neuartige Gentechnikverfahren CRISPR-Cas9 gesichert. Dabei ist noch nicht einmal klar, ob das Institut überhaupt die Rechte daran hat. Denn die Französin Emanuelle Charpentier und die US-Amerikanerin Jennifer Doudna beanspruchen die Erfindung von CRISPR-Cas9 für sich. Und haben sie über ihre Firma Caribou Biosciences bereits an den Saatgutriesen DuPont lizensiert. Auch die Firma Celletics soll Ansprüche auf das CRISPR-Verfahren erheben. Ferner soll Celletics ein Patent für das gentechnische Instrument TALEN besitzen und der Firma Bayer erlaubt haben, es zu nutzen. Auch Syngenta soll Nutzungsrechte daran haben, so der Bericht.

Und der Konzentrationsprozess geht noch weiter. Der hochtechnisierte Markt ist offenbar auch für Landmaschinenhersteller interessant: Der Traktorbauer Deere habe sich bereits vertraglich mit Syngenta, Dow und Bayer verbündet, um die Geräte zu entwickeln, die für die digital geprägte Präzisionslandwirtschaft benötigt werden, heißt es im Konzernatlas: „Die Agrargiganten hoffen, eines Tages klimaangepasstes Saatgut mit äußerst präzisen Pflanz- und Messsystemen zu verbinden.“

Was das klimaangepasste Saatgut angeht, sind die Hersteller aber aller Verfahrensfinessen zum Trotz offenbar noch nicht weit gekommen. Nach einem Bericht der Nürnberger Nachrichten hat Bayercrop eingeräumt, bei der Forschung zu Wetterstress noch ganz am Anfang zu stehen. Auch Monsanto habe bei der Klimatoleranz nach eigenen Angaben noch keine marktfähigen Produkte. Und von den 132 beim Bundesinstitut für Risikobewertung beantragten und teilweise schon zum Verkauf zugelassenen gentechnisch veränderten Lebensmitteln betraf demnach nur ein einziges eine trockenheitsresistente Maissorte. [vef]

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aus dem Text: …Schmidt sagte: „Es wird nicht so bleiben können, wie es ist.“ Wer an Lösungen in „revolutionären Akten“ glaube, übersehe dabei jedoch, dass Verbesserungen unter dem rollenden Rad erreicht werden müssten. „Kernaufgabe der Landwirtschaft ist und bleibt die Ernährungssicherung.“ Schmidt rief zudem zu einer „Gemeinschaftsaktion“ mit den Bauern auf….(<„SCHMIDT“ und der „Pakt mit Monsanto und Co“ – würde „MONSANTO“ und all die anderen kriminellen Konzerne die tagtäglich den „Planet – ERDE“ mit Gift und Manipulation maltretieren endlich Verantwortung für ihre „MisseTaten“ übernehmen dann würde es diese Konzerne ab sofort nicht mehr geben – alles ist nur „LÜGE und BETRUG“>)  – oder „Wie erklär ich es meinen Kind – „MACHT-GIER“ vor Verantwortung und Wahrheit???!!!

http://www.n-tv.de/politik/Ueber-10-000-Menschen-fordern-Agrar-Wende-article19612837.html

Samstag, 21. Januar 2017

„Wir haben satt“-Demo in BerlinÜber 10.000 Menschen fordern Agrar-Wende

Anlässlich der Grünen Woche in Berlin versammeln sich viele Tausend Kritiker der Agrar-Industrie zum Protest in der Hauptstadt. Sie fordern eine nachhaltigere Landwirtschaft und werfen Minister Schmidt Unwillen vor. Der CSU-Politiker kontert .

Rund 130 Traktoren begleiteten den Protestzug.

Rund 130 Traktoren begleiteten den Protestzug.(Foto: REUTERS)

Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ haben mehr als 10.000 Menschen in Berlin für eine Neuausrichtung der Landwirtschaft und gegen die „Agrarindustrie“ demonstriert, darunter Bauern, Tier- und Umweltschützer. Von den Grünen gab es Lob, von anderen Seiten Kritik.

Während die Veranstalter rund 18.000 Teilnehmer zählten, sprach die Polizei von mehr als 10.000. Sie zogen vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor. Den Auftakt der Demonstration von Bauern, Umwelt- und Tierschützern bildete ein Konvoi, an dem sich laut Veranstalter 130 Traktoren beteiligten.

Die Demonstranten überreichten am Landwirtschaftsministerium ein Papier mit Forderungen. Rund 100 Organisationen, darunter Verbände von konventionell und ökologisch wirtschaftenden Bauern, hatten zu dem Protestmarsch aufgerufen. Sie fordern einen Richtungswechsel und positionieren sich gegen Massentierhaltung. Auch Politiker der Grünen nahmen teil.

Gegenprotest versammelt sich am Hauptbahnhof

Anlass der Proteste ist die Agrarmesse Grüne Woche, die gestern in Berlin begonnen hatte. Der Vorsitzende der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, kritisierte Bundesagrarminister Christian Schmidt scharf. „Die CSU-Agrarpolitik ist ein Scherbenhaufen.“ Die Messe wäre der richtige Ort, die Agrarwende zu verkünden, doch der „Schnitzelminister Schmidt“ führe lieber einen ideologischen Feldzug gegen Vegetarier und Veganer.

Schmidt sagte: „Es wird nicht so bleiben können, wie es ist.“ Wer an Lösungen in „revolutionären Akten“ glaube, übersehe dabei jedoch, dass Verbesserungen unter dem rollenden Rad erreicht werden müssten. „Kernaufgabe der Landwirtschaft ist und bleibt die Ernährungssicherung.“ Schmidt rief zudem zu einer „Gemeinschaftsaktion“ mit den Bauern auf.

Ähnliche Ansätze forderten Gegendemonstranten am Berliner Hauptbahnhof. Dort kamen nach Angaben der Veranstalter rund 700 Menschen und 50 Traktoren am Morgen zusammen. Sie warfen der „Wir haben es satt“-Demonstration Diffamierung vor. Ihr Gegenmotto lautete „Wir machen Euch satt“. Es sei die vorrangige Aufgabe „Lebensmittel in ausreichender Menge und sicherer Qualität ressourcenschonend zu erzeugen“, sagte eine Sprecherin. „Das wird in den gesellschaftlichen und politischen Diskussionen heute leider viel zu häufig vergessen.“

Quelle: n-tv.de , shu/dpa

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„MONSANTO-BAYER“ der „NATUR- und BIENEN-SCHRECK“

aus dem Text:…..“Nun will Monsanto auch „Bienenschädlinge“ bekämpfen“ausgerechnet mittelsGentechnik“. Im Fokus Monsantos liegt die Varroa-Milbe, die Honigbienen weltweit schwer zu schaffen macht. Neben „Bienenschädlingen“ sollen so künftig auch Unkräuter und Insekten bekämpft werden…….(<der „Bienen-Schädling MONSANTO“ will mitHilfe von Gen-ManipulationBienen-Schädlinge“ (also sich SELBST) bekämpfen?!…..>)

Werden wir von einer neuen PESTWelle überrollt?!  – „PESTizide“

netzfrauen – „Jonathan Lundgren“ – „Monsanto – Bayer“

 

20. Januar 2017

Jonathan Lundgren – ein Wissenschaftler, der Bayer-Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte – Jonathan Lundgren, WHO Could Destroy Bayer-Monsanto And Change The World…

Kennen Sie Jonathan Lundgren? Das hier sollten Sie wirklich lesen und teilen. Der Inhalt dieses Artikels hat das Potenzial, die Welt radikal zum Guten zu verändern – auf verschiedene Weisen. Da Bayer-Monsanto alles tun wird, um seine Verbreitung zu verhindern, bitten wir Sie darum zu teilen, teilen, teilen, damit diese Informationen so viele Menschen wie möglich erreichen.

Werden Pestizide nach Jahren der Verwendung endlich verboten, so fragt sich niemand, warum diese hochgiftigen Pestizide überhaupt auf dem Markt gelangt sind. So ist es mit allen Produkten, die irgendwann von der FDA oder EFSA vom Markt genommen werden. Gibt es nicht Institutionen, die dafür Sorge tragen, dass in die Umwelt eingebrachte Stoffe unbedenklich sind? Solche wissenschaftliche Einrichtungen werden sogar mit Steuergelder finanziert. Muss eine Chemikalie nicht erst durch viele Instanzen, damit es überhaupt auf den Markt kommt? Was geschieht, wenn ein hochrangiger Wissenschaftler herausfindet, dass die Anwendung von Pestiziden zu einer Gefahr für Mensch und Tier wird? 

Der Fall von Jonathan Lundgren zeigt, wie kompliziert die Zusammenarbeit von Regierung, Wissenschaft und Industrie werden kann, wenn Milliarden von Dollar auf dem Spiel stehen. Die betroffenen Konzerne wie BASF, Bayer und Syngenta, aber auch Monsanto würden auf Grund dieses Ergebnisses viel Geld verlieren. Ein Mann gegen Milliarden – Konzerne? Wer gewinnt? 

Die Frage können Sie sich sicher selber beantworten, denn auch ein anerkannter Wissenschaftler, der mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde, ist plötzlich für Regierungen und Industrie nicht mehr tragbar. Jonathan Lundgren hat in einer Forschung herausgefunden, dass Bienen und Monarchfalter durch eine weit verbreitete Gruppe von Insektiziden geschädigt werden. Aber nicht nur das, er stellte sich auch gegen Monsanto.

Alles begann im April 2014. Da wurde der hochrangige Entomologe der Forschungsabteilung der USDA, der elf Jahre für die in Brookings, S. D. gelegene Behörde arbeitete, plötzlich schikaniert. Die USDA – United States Department of Agriculture  ist nicht eine kleine Behörde, sondern das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten.

Das „Bienensterben“ hat eine bedrohliche Geschwindigkeit und Menge angenommen – und es sind die Neonicotinoide, die in diesem Zusammenhang immer genannt werden. Bienen sind aber nicht deren einzige Opfer. „Neonic“-Pestizide können auch das menschliche Hirn, das Nervensystem und die Hormonproduktion belasten.

Lundgrens Arbeit umfasste u. A. umfangreiche Untersuchungen einer bestimmten Klasse von Insektengiften, den Neonikotinoiden, (oder Neonics), welche überall von Farmern in den USA verwendet werden, um Insektenplagen und die daraus resultierenden Schäden bei Mais und anderem Getreide einzudämmen. Die Pestizide gibt es sowohl als Spray für Pflanzen als auch zur Behandlung der Samen, bevor diese ausgebracht werden. Auch für Pflanzen aus Gartenzentren werden sie verwendet.

 

«Syngenta, Bayer, BASF – The bee-killers» sind große multinationale Firmen, welche hochgiftige systemische Pestizide herstellen und verkaufen. Diese Pestizide sind für das Massensterben von Bienen und anderen Bestäubern mitverantwortlich, die für Umwelt, Landwirtschaft und die globale Nahrungsmittelproduktion wichtig sind. Das Geschäft mit den für Bienen tödlichen Pestiziden garantiert den Unternehmen einen Profit in Milliardenhöhe. Auf der anderen Seite: die meisten Pflanzen und ein Drittel unserer Nahrung sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen.

Die Nahrung der Zukunft hängt an den Bienen. So gab das USDA sogar 2015 bekannt, dass man 4 Millionen Dollar für Farmer, Viehzüchter und Waldbesitzer zur Verfügung stellen werde, die eine bestäuber-freundliche Flora anpflanzen wollten. Dazu gehören z. B. Wildblumen, Wiesen und Gründüngung wie Klee, Sonnenblumen, Senf und Buchweizen. Der Natural Resources Conservation Service (NRCS) der USDA arbeitet dabei mit landwirtschaftlichen Betrieben in sechs verschiedenen westlichen Bundesstaaten zusammen: Michigan, Minnesota, Montana, North Dakota, South Dakota und Wisconsin — um bienenfreundlichere Zustände zu erreichen.

Und dann ist dort Jonathan Lundgren,  ein hochrangiger Entomologe der Forschungsabteilung der USDA. Was geschieht also mit einem solchen Forscher, der herausfindet, dass es die Insektiziden sind, die für das Desaster verantwortlich sind?

Jonathan Lundgren hat in einer Forschung herausgefunden, dass Bienen und Monarchfalter durch eine weit verbreitete Gruppe von Insektiziden geschädigt werden. Die amerikanische Bundesregierung hat sogar $3.2 Millionen Dollar der Rettung des Monarch-Schmetterlinges gewidmet, des berühmten orange-schwarzen Schmetterlings, der jedes Jahr Tausende Kilometer zwischen den USA und Mexiko wandert. Und in Februar 2016 bestätigte auch die Environmental Protection Agency (EPA), dass das gängigste Pestizid ein Bienenkiller ist.

 

Jonathan Lundgren, ein hochrangiger Entomologe der Forschungsabteilung der USDA, nützt diese Erkenntnis nichts mehr, denn nach elf Jahren war auf Grund seiner Forschungsergebnisse Schluss bei der USDA. Im März 2015 sagte er in einem Interview, dass er seit April 2014 seitens der USDA unter Schikanen und Vergeltungsmaßnahmen zu leiden habe wegen einiger seiner Forschungsergebnisse.

Als USDA-ARS-Mitarbeiter leitete Lundgren 11 Jahre lang ein eigenes Labor mit eigenen Mitarbeitern. Er schrieb ein angesehenes Buch über Raubtierinsekten, veröffentlichte fast 100 wissenschaftliche Arbeiten und fungierte als Verantwortlicher für Dutzende von Publikationen. Jahrelang war sein Forschungsgebiet entweder neutral oder günstig für die Agrarpolitik und die chemische Industrie.

Laut Lundgreen begannen die Probleme 2012, nachdem er seine Forschungsergebnisse im Journal of Pest Science, mit dem Titel: The Effectiveness of Neonicotinoid Seed Treatments in Soybean veröffentlicht hatte. Diese Forschung diente auch als Peer-Reviewer für einen Bericht vom Center for Food Safety über die Gefahren der Neonikotinoiden.

Lundgren meldete Zweifel an ihrer Umweltverträglichkeit an. Er fand heraus, dass Clothiadin, vertrieben von Bayer, schädlich für den Monarchfalter ist und dass Thiamethoxam (Syngenta) Sojapflanzen zwar nur wenig vor Blattläusen schützt, dafür aber Insekten schadet, die sich von Blattläusen ernähren.

 

Er forschte nicht nur über die Gefahren der Neonikotinoide, sondern auch auf dem Gebiet einer neuen genetische Schädlingsbehandlung, genannt RNAi Pestizide, ein neues Mittel von Monsanto für das eine Risikobewertung erforderlich wurde. Die  RNA-Interferenz oder RNAi. RNAi ist eine neue Technologie, die es durch gezielte Eingriffe ermöglichen soll, bestimmte Insekten-Gene auszuschalten. In seiner Studie, die er ein Jahr später veröffentlichte, meldete er Zweifel an der Spezifität von RNAiPestiziden an und stellte zur Diskussion, dass «weitgehend ungeklärt» sei, wie lange RNAiPestizide in der Umwelt verbleiben, bevor sie abgebaut werden. Auf einem Kongress der US-Umweltbehörde EPA sprach Lundgren 2014 über die Risiken der RNAi-Technologie.

Plötzlich war alles anders. Noch nie vorher waren seine Studien in Frage gestellt worden, doch jetzt wurde aus dem Management gefragt, wie die Studien durchgeführt worden seien. Er wurde sogar für ein paar Tage von seinen Arbeiten freigestellt. Er konnte den Tumult um seine Person nicht fassen. Man gab ihm sogar die Papiere, wie Clothianidin – eine andere Form von neonischem PestizidMonarchfalter gefährden und bat um kleine Änderungen. Und obwohl er die Forschungen nach dem Standardverfahren der USDA-ARS vorgenommen hatte, machte er die gewünschten Änderungen und legte die Studie zur Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Zeitschrift vor. Anschließend gab er ein Interview über die noch nicht veröffentlichen Forschungsergebnisse.

Jonathan Lundgren wies auf Bedarf an weiteren Untersuchungen hin. Es müsse geklärt werden, wie Pestizide, die auf RNA-Interferenz basieren, auf Nicht-Zielorganismen wirken, beispielsweise auf nützliche Insekten. Es gebe hier „potentielle Gefahren“, so der Forscher bereits 2013. Über die Tausenden Bienen eines Volkes könne die RNA in die Umwelt gelangen und von anderen Organismen aufgenommen werden. Deswegen müssten zunächst die Risiken umfassend erforscht werden, bevor solche Produkte zum Einsatz kommen dürfen.

Nach diesem Interview wurde Lundgren zu einer Telefonkonferenz mit seiner Vorgesetzten, Sharon Papiernik, gerufen. Auch sie hat viele wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Sie sagte zu Lundgren: „»Sie sollten nicht ohne vorherige Genehmigung mit der Presse sprechen«, sagte Lundgren in einem Interview mit dem Washington Post. „Wir versuchen, dich zu beschützen.“

Nachdem Lundgren sich zu einigen seiner Ergebnisse geäußert hatte, blockierten USDA-Manager die Veröffentlichung seiner Forschung, hinderten ihn daran, mit den Medien zu sprechen und unterbrachen laufende Operationen in dem Labor, dem er vorstand. Im September 2014 reichte Lundgren eine interne Beschwerde ein. Am 28. Oktober 2015 reichte die Organisation «Public Employees for Environmental Responsibility» (PEER), die öffentlich angestellte Forscher vertritt, in Lundgrens Namen eine Whistleblower-Klage beim US-Bundesgericht Merit Systems Protection Board ein. Wir Netzfrauen haben darüber berichtet. Er klagte gegen Zensur von Ergebnissen der Pestizid-Forschung Neonicotinoide – diese Gruppe hochwirksamer Insektengifte gilt als mitverantwortlich für das Bienensterben der vergangenen Jahre. Siehe: Bienensterben: USDA Whistleblower zum Schweigen gebracht – whistleblower claims censorship of pesticide research

Ein USDA-Sprecher bestätigte: „Die Dokumente, die diese Organisation veröffentlicht hat, bestätigen, dass die angebliche Behauptung des wissenschaftlichen Fehlverhaltens bei USDA unwahr und irreführend ist. Sowohl die wissenschaftliche Integritätsbeauftragte der Behörde für landwirtschaftliche Forschung (ARS) als auch eine unabhängige wissenschaftliche Begutachtungsbehörde von USDA haben die Behauptung überprüft und festgestellt, dass sie unbegründet ist. Die wissenschaftliche Integritätsprüfung Panel hat es bestätigt und wir stehen zu ihrer Entscheidung. Wir haben keine weiteren Bemerkungen zu diesem Thema.“

So stand Lundgren weitgehend allein in seinem Streit mit der Regierung. Die neun von Lundgrens Anwälten zitierten Wissenschaftler beschlossen, anonym zu bleiben, weil sie Repressalien fürchteten, so Ruch, Chef von PEER, der Allianz der Wissenschaftler, die Lundgren vertrat.

Ende Oktober 2015 wurde das erste RNAi-modifizierte Saatgut von Monsanto durch Lundgrens Arbeitgeber, das USDA, zugelassen.

 

Es ist nicht so, dass die Risiken nicht auch der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bekannt waren. Unter dem Titel: Considerations for Considerations for Risk Assessment Procedures of RNAib dC ase d Crops Jonathan Lundgren Chrissy Mogren Kelton Welch USDA ‐ARS, Brookin g ,s South Dakota, USA veröffentlichte die EFSA die Studie von Jonathan Lundgren.

Und im März 2015 veröffentlichte Pflanzenforschung.de:  Mit RNA Interferenz endlich effizientes Mittel gegen Kartoffelkäfer. Pflanzenforschung.de wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und ist eine Initiative des Forschungsprogramms „Pflanzenbiotechnologie der Zukunft.

Zusatzinfo

Im Juli 2009 übernahm Monsanto das auf gentechnisch veränderten Weizen spezialisierte Unternehmen WestBred für 45 Millionen US-Dollar. Im August 2009 kaufte Syngenta für 160 Millionen US-Dollar das Geschäft für hybrides Saatgut von Sonnenblumen von Monsanto. Im September 2011 übernahm Monsanto Beeologics, welche ein RNAi-basierendes Mittel gegen Bienenviren in der Erprobung hat, insbesondere gegen das Israel Acute Paralysis Virus (IAPV).

Nun will Monsanto auch Bienenschädlinge bekämpfen – ausgerechnet mittels Gentechnik. Im Fokus Monsantos liegt die Varroa-Milbe, die Honigbienen weltweit schwer zu schaffen macht. Neben Bienenschädlingen sollen so künftig auch Unkräuter und Insekten bekämpft werden. Für seine neuen „BioDirect“-Produkte sieht Monsanto glänzende Zukunftsaussichten – schon jetzt sei der Markt 1,7 Milliarden Dollar pro Jahr wert. Es geht also gar nicht darum, die Bienen zu retten. Es geht also wieder nur um RiesenProfite.

Im Mai 2013 kaufte Monsanto schließlich auch Teile des größten deutschen Saatgut Herstellers, Dieckmann Seeds.

Und somit ist Monsanto für jeden von uns allgegenwärtig. Ob im Glas Milch, im Schnitzel, in der Hühnerkeule – welches Tier wird nicht mit den billigstmöglichen, also GMO-Getreiden, gefüttert? Wir haben T-Shirts an, die aus GMOBaumwolle gemacht sind, essen Honig, der kontaminiert sein könnte, was aber nicht deklariert werden muss, braten unsere Brokkoli-Laibchen in Mais-Öl. Ob wir es wollen oder nicht, bei den meisten Konsumenten, vor allem in den Städten, ist Monsanto ein täglicher Gast. Siehe: Monsanto mit Gift und Genen und das „Superunkraut“

Neonicotinoide – diese Gruppe hochwirksamer Insektengifte gilt als mitverantwortlich für das Bienensterben der vergangenen Jahre.

2012 beteiligten sich die Chemie-Konzerne BAYER und BASF mit millionenschweren Spenden an einer Kampagne des amerikanischer Gentechnik- und Pestizid-Hersteller Monsanto. Die Industrie wollte damit eine Initiative von Umweltverbänden zur Deklaration gentechnisch veränderter Lebensmittel stoppen. Die Unternehmen investierten über 40 Millionen Dollar in ihre Werbekampagne, die vor allem aus TV-Spots bestand – rund zehnmal so viel wie die Befürworter der Initiative. Leider erfolgreich, BAYER, BASF und MONSANTO siegten gegen die Kennzeichnungspflicht.

Die EU-Lebensmittelbehörde EFSA veröffentlichte Mitte Januar 2013 ein Gutachten, demzufolge Bienen durch Insektizide geschädigt werden können. Sie sehe ein „hohes, akutes Risiko“ für Bienen durch die drei Stoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam. Daraufhin untersagte die EU-Kommission den Einsatz dieser speziellen Pflanzenschutzmittel, auch Neonicotinoide genannt, für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle ab 1. Dezember 2013 für zwei Jahre. Am 26. März 2013 teilte die EU-Kommission nach Protest von den betroffenen Konzernen mit, dass sie weiterhin zum Neonikotinoid-Verbot stehe. Daraufhin reichten die Agrarchemie-Konzerne BASF, Bayer und Syngenta eine Klage gegen die EU-Kommission ein, um das vorläufige EU-Verbot der drei neonicotinoide Wirkstoffe Imidacloprid, Clothianidin und Thiametoxam zu Fall zu bringen. Der chronologische Ablauf über die bisherigen Entscheidungsfindungen der EU-Staaten zum Schutze der Bienen und Studien, die das Bienensterben belegen, finden Sie hier: Bienen-Schutz: Wir fordern Verbot von Pestiziden!

Dass Jonathan Lundgren mit seiner Behauptung Recht hatte, bewies im Juni 2014 eine Veröffentlichung einer internationalen Gruppe unabhängiger Wissenschaftler. Es waren die Ergebnisse einer Analyse von 800 im Peer-Review-Verfahren untersuchten Studien – ein massives Unterfangen, das vier Jahre in Anspruch nahm.

Ihr Resümee: „… es gibt eindeutige Belege für eine Gefährdung, die ausreichen, um gesetzliche Maßnahmen anzustoßen.“ Die durchgeführte Auswertung hebt die hohen Risiken hervor, nicht nur für Bienen, sondern für weitere Nützlinge wie z. B. Schmetterlinge, Regenwürmer und Vögel.

Und vorherige Studien von Lundgren und seinem Team hatten ergeben, dass Neonics die landwirtschaftlichen Erträge nicht unbedingt steigern. Warum werden sie immer noch bei uns verwendet?  Denn obwohl die EU die drei neonicotinoiden Wirkstoffe verboten hatte, waren in Kanada diese Insektizide mit den Wirkstoffen weiterhin verbreitet. Die kanadischen Aufsichtsbehörden hatten zwar bestätigt, dass die Ausbringung von Neonics auf Getreide wesentlich zum Bienensterben in Ontario und Quebec geführt haben, aber sie erlaubten den Einsatz der Pestizide weiterhin. Auch in den USA wurden diese Wirkstoffe weiterhin eingesetzt.

Im November 2015 wurde Jonathan Lundgren für seine Zivilcourage gegen die USDA in Washington vom Shafeek Nader Trust ausgezeichnet. Shafeek Nader (1926-1986) war ein Anwalt und der Hauptgründer der Northwestern Connecticut Community College. Nach seinem Tod im Jahr 1986 wurde diese Trust zu seinen Ehren für das Vertrauen im Interesse der Gemeinschaft gegründet. Nader war ein Absolvent der University of Toronto, Kanada. Auch in Kanada gibt es schon lange Proteste wegen des Bienensterbens durch die Wirkstoffe, die Lundgren feststellte. In Kanada starben 20 Millionen Bienen auf mysteriöse Weise. Eine Studie ergab, dass das Massensterben durch Neonicotinoide ausgelöst wurde. Bei 80 Prozent der toten Bienen wurden nachweislich Rückstände von Neonicotinioiden gefunden. 

 

In den USA und auch in Kanada reicht es den Umweltgruppen, Imkern und den Bürgern. In Kanada wurde in Toronto in Juli 2016 eine Klage von einer Umweltgruppe eingereicht. Der Anwalt der Umweltgruppen bestätigte, dass es sich um den Wirkstoff Clothianidin handelt: Dieser wurde von Takeda Chemical Industries und der Bayer AG gemeinsam um 2000 entwickelt und 2004 in Deutschland unter dem Produktnamen Poncho zugelassen, außerdem auch um den Wirkstoff Thiamethoxam. 2011 wurden in den USA etwa 550 t Thiamethoxam verwendet, davon etwa je ein Drittel im Soja- und Maisanbau sowie ein Viertel im Baumwollanbau. In der EU und 26 Mitgliedsstaaten ist die Anwendung von Thiamethoxam zugelassen, aber auf Grund von Risiken für Honigbienen ab dem 1. Dezember 2013 für zunächst zwei Jahre für mehrere wichtige Verwendungen, wie der Saatgutbeizung von Mais und Raps, stark eingeschränkt. Es stammt von Syngenta.

Im Oktober 2016 beschloss der Stadtrat von Vancouver einstimmig, Neonicotinoide zu verbietenVancouver fällte diese Entscheidung, nachdem vier Umweltgruppen eine Klage vor dem Bundesgericht erhoben hatten, die der kanadischen Behörde für Schädlingsbekämpfung (PMRA) vorwirft, Neonicotinoide im letzten Jahrzehnt zugelassen zu haben ohne wissenschaftlichen Nachweis über deren Risiken, vor allem die Bestäuber betreffend. Die Gruppen DavidSuzukiStiftung, Friends of the Earth Canada, Ontario Nature und das Wilderness Committee möchten, dass das Gericht die Zulassung der Pestizide durch die PMRA aufhebt.

Und was macht der Konzern Bayer, der jetzt ja auch noch Monsanto aufgekauft hat? Bayer kommt mit einer eigenen Studie. Mit Clothianidin behandelter Raps ist laut Studien, die von Bayer in Auftrag gegeben wurden, nicht schädlich für die Gesundheit von Bienen. Siehe: #STOPPTBAYER! Laut Bayer-Studie: Neonikotinoid gefährdet Bienen nicht – wer hätte es auch anders erwartet! Wir sind gespannt, ob die EU weiterhin die Neonicotinoide verbietet.

Erst im Februar 2016 musste die Environmental Protection Agency (EPA) zugeben, dass das gängigste Pestizid ein Bienenkiller ist.

Die lang erwartete Bewertung der EPA fokussiert darauf, wie eines der bekanntesten Neonics — Imidacloprid von Bayer – die Bienen beeinträchtigt. Der Bericht war dermaßen gravierend, dass die EPA „möglicherweise aktiv wird“ um „den Einsatz zu beschränken oder zu verbieten“ – und das bis zum Jahresende – so die Aussage eines Sprechers der Agentur in einer E-Mail-Aussendung.

Bei der Überprüfung von Dutzenden Studien, die sowohl von unabhängigen als auch industriefinanzierten Forschungsteams durchgeführt worden waren, stellte das Risikobewertungsteam der EPA fest, dass die Bienen bei einer Belastung mit Imidacloprid geschädigt werden. Und dies bei Werten über 25 ppb – einem Wert, der in der Landwirtschaft völlig normal ist. In der Presseaussendung der EPA erfährt man, dass „dies sowohl zu einer Abnahme der Tiere als auch zu einer Reduktion der produzierten Honigmenge führt“.

In einer USGS-Grafik kann man sehen, dass eine erhebliche Menge an Imidacloprid für US-Baumwolle verwendet wird.

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Die Verwendung von Imidacloprid hat in den letzten Jahren zugenommen. US Geological Survey

 

Die Tatsache, dass die EPA sagt, dass Imidacloprid-behandeltes Getreide die Bienen vermutlich nicht schädigt, klingt zwar beruhigend – aber wie man der USGS-Grafik entnehmen kann, wird dieses kaum bzw. gar nicht mit Imidacloprid besprüht.

Es erhält enorme Mengen eines anderen Neonics: Clothianidin. Die Risikobewertung der EPA hierfür wurde aber bis jetzt noch nicht veröffentlicht.

 

Das Getreide, das am intensivsten mit Imidacloprid behandelt wird, ist Soja – derzeit noch ein schwarzes Loch, was Informationen angeht. Die Bewertung der EPA stellt fest, dass Soja durch „Pollen und Nektar interessant für Bienen ist“, d. h. die Pflanze könnte Bienen durch hohe Werte an Imidacloprid gefährden. Es sind jedoch „keine Daten verfügbar“, in welcher Höhe das Pestizid in den Pollen und Nektar festzustellen ist – weder seitens Bayer noch seitens unabhängiger Forscher.

Ups. Imidacloprid ist bei der EPA auch erst seit den 1990er-Jahren registriert.
Die Agentur muss öffentliche Reaktionen auf die jetzt veröffentlichte Bewertung noch berücksichtigen, ebenso muss eine Risikobewertung in Bezug auf die Wirkung von Imidacloprid auf andere Arten fertiggestellt werden. Hieß es in dem veröffentlichten Bericht. Siehe Lebensmittelversorgung bedroht! Das gängigste Pestizid ein Bienenkiller – The EPA Finally Admitted That the World’s Most Popular Pesticide Kills Bees—20 Years Too Late

 

Unterstützung bekommen die Bienen auch aus Deutschland: “ Bienen – nicht nur die allen bekannten Honigbienen, auch die Wildbienen wie Hummeln und solitär lebende Bienen – sorgen für die Bestäubung von ca. 85% der einheimischen Blütenpflanzen und damit für den Bestand einer vielfältigen Pflanzenwelt. Zunehmende Landnutzung und verstärkter Einsatz von Pestiziden in der industriellen Landwirtschaft berauben die Bienen ihrer Existenz oder Entwicklungsmöglichkeiten.“- Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ

Was macht Jonathan Lundgren heute?

Er hat die USDA ARS verlassen und ecdysis.bio,  eine gemeinnützige Stiftung, gegründet, deren Vision es ist, Nahrung anzubauen und trotzdem die Biodiversität und Umweltgesundheit zu bewahren. Ökologische Landwirtschaft kann viele Probleme auf dieser Welt lösen.

Außerdem gründete er Blau Dasher Farm, wo er die Nahrungsmittelproduktion in den USA revolutionieren will. Es wurde ihm klar, dass nur eine Zusammenarbeit der Landwirte und Bienenzüchter es möglich macht, die biologische Vielfalt zu bewahren.

Wir bedanken uns bei Dr. Jonathan Lundgren für seinen Mut, trotz allen Widrigkeiten und Spott sich nicht von der Regierung sowie von den Konzernen Bayer-Monsanto, BASF und Sygenta unterkriegen zu lassen.

Wir brauchen mehr solcher Wissenschafter, die bereit sind, genau so zu handeln wie Jonathan Lundgren.

Netzfrau Doro Schreier

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