„Mark Bartalmai“ – „Ukrainian Agony“ /“Saudi-Arabien“ – „Ali Mohammed Al-Nimr“/“US“NATO – „TÜRKEI“ – „AWACS-Flugzeuge“ / 37 Milliarden Tonnen Erdöl in Syrien / „IRAK“ – „ISIS“ / „KURDEN“ – „FRAUEN und der KRIEG“/ „Sklavenhandel in der Türkei“ / „TÜRKEI-SYRIEN“ – „Syrischer Gift-Gas-Angriff“ – „SU24-Abschuss“/ CIA-Operationen mit Unterstützung von George Soros – „wahhabitischer Islam“ – „Sunniten“ / „Rainer Rupp“ – „NGOs“ / „Christoph Hörstel“ – „Migrations-Waffe“ und „TERROR-Management“

„Mark Bartalmai“ – „Ukrainian Agony“ – „Der verschwiegene Krieg“

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„Saudi-Arabien“ – „Ali Mohammed Al-Nimr“

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/36161-saudi-arabien-al-nimr/

 

Saudi-Arabien: Was wurde aus Ali Mohammed Al-Nimr?

Ali Mohammed Al-Nimr auf seiner Facebook-Seite. Der Jugendliche wurde 2014 wegen der Teilnahme an Demonstrationen genau wie sein Onkel zum Tode verurteilt.
Ali Mohammed Al-Nimr auf seiner Facebook-Seite. Der Jugendliche wurde 2014 wegen der Teilnahme an Demonstrationen genau wie sein Onkel zum Tode verurteilt.
Der Neffe des in Saudi-Arabien hingerichteten Geistlichen Al-Nimr war im vergangenen Sommer ebenfalls zum Tode verurteilt worden. Der britische Oppositionsführer James Corbyn kritisiert, dass das britische Justizministerium am Gefängnissystem in Saudi-Arabien beteiligt ist. Internationale Organisationen fordern nun die Freilassung von Ali Mohammed Al-Nimr.

Die politischen Proteste gegen Saudi-Arabien in der muslimischen Welt eskalieren immer stärker. Derweil zieht sich das regierende Königshaus der Al-Sauds auf eine kompromisslose Haltung zurück. Am Wochenende verkündeten die Monarchen, dass sie die diplomatischen Beziehungen zur Republik Iran abbrechen. Beide Länder rivalisieren seit Jahrzehnten um die Vorherrschaft am Persischen Golf.

Als Reaktion auf die Hinrichtung des prominenten schiitischen Predigers stürmten Demonstranten am Wochenende die saudische Botschaft in Teheran. Dabei brannte das Gebäude zu großen Teilen nieder.

Ungeklärt ist unterdessen das Schicksal von Ali Mohammed Al-Nimr. Der Neffe des Predigers war im vergangenen Sommer ebenfalls zum Tode verurteilt worden. Zivile Sicherheitskräfte hatten den Jugendlichen im Februar 2012 verhaftet, als es in Saudi-Arabien zu breiten Protesten gegen das Herrscherhaus kam. Ein Gericht verurteilte den damals 16-jährigen zum Tode. Laut Urteil soll Ali Al-Nimr enthauptet und sein Körper anschließend öffentlich gekreuzigt werden.

Die Richter sahen es im Mai 2014 als erwiesen an, dass Ali Al-Nimr an Demonstrationen gegen das Königshaus teilgenommen hat. Angeblich soll er dabei auch Polizisten angegriffen haben. Nach Angaben seiner Familie war Ali Al-Nimr hingegen auf dem Weg zum Einkaufen und geriet dabei in die Demonstration. Die Familie geht davon aus, dass der saudische Geheimdienst den Jungen verschleppte, um sich an seinem prominenten Onkel zu rächen.

Der Experte der Vereinten Nationen für außergerichtliche oder willkürliche Hinrichtungen, Christof Heyns, stufte das Gerichtsverfahren als vollkommen unrechtmäßig ein. „Dem Urteil fehlte jeglicher rechtlicher Standard.“ Aussagen, mit denen Ali Al-Nimr sich selbst belastet, sollen unter Folter erpresst worden sein. Benyam Mezmur, in der UN verantwortlich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen, verweist zudem darauf, dass eine Höchststrafe wie ein Todesurteil nicht gegen Personen verhängt werden darf, die zum Tatzeitpunkt nicht volljährig sind.

Mit dem Urteil gegen Ali Al-Nimr verstieß Saudi-Arabien gegen zahlreiche internationale Verträge, wie Benyam Mezmur ausführt:

„Das internationale Recht, das von Saudi-Arabien auch als bindend akzeptiert wurde, schreibt vor, dass die Höchststrafe nur nach einen Verfahren verhängt werden darf, das höchsten rechtlichen Anforderungen an ein faires Verfahren entspricht. Andernfalls, im Falle der Todesstrafe, muss das Ergebnis als außergerichtliche Hinrichtung gelten.“

Sämtliche Einsprüche der Familie gegen das Urteil wurden bisher abgelehnt. Zuletzt weigerte sich im September 2015 der amtierende König Salman, das Urteil aufzuheben. Seitdem setzen sich zahlreiche Prominente für seine Freilassung ein. Der Vorsitzenden der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, forderte den amtierenden britischen Regierungschef David Cameron bereits im September auf, sich dafür einzusetzen, dass das Urteil kassiert wird.

In seinem Brief verlangte Oppositionsführer Jeremy Corbyn zudem, dass Großbritannien die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen beiden Staaten transparenter gestaltet. Besonders wütend zeigte sich Corbyn darüber, dass öffentliche britische Einrichtungen über Public-Private-Partnership am Gefängnissystem in Saudi-Arabien beteiligt sind. Das britische Ministerium für Justiz betreut über eine private Firma zahlreiche Gefängnisse in Saudi-Arabien. Just Solutions International hält einen Vertrag über mehr als acht Millionen Euro, um das saudische Gefängnissystem effizienter zu gestalten.

Anhänger des schiitischen Geistlichen Nimr al-Nimr protestierten bereits im Oktober 2014 vor der saudischen Botschaft in Sanaa gegen dessen Verhaftung.

Nachdem das saudische Königshaus nun zahlreiche Todesurteile aus dem vergangenen Jahr vollstrecken ließ, besteht über das Schicksal von Ali Mohammed Al-Nimr weiter Unklarheit. Mit ihm wurden weitere sechs schiitische Aktivisten verurteilt, deren Hinrichtung aber noch aussteht. Ihre Namen befanden sich zwar auf einer Liste von Todeskandidaten, die das Königshaus im November veröffentlichte. Unter den Toten der vergangenen Tage befinden sie sich bisher jedoch nicht.

 

„TÜRKEI“ – „US“NATO – „Erdogan -„TERROR-CHEF“- „Typ Boeing E-3“ -„AWACS-Flugzeuge“ – 37 Milliarden Tonnen Erdöl in Syrien Kurdischer Volksarmist im Irak: Die Leute müssen wissen, dass die Türkei den IS offen unterstützt“ – Irakische Armee erobert IS-Hochburg Ramadi komplett zurück

 


 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/27/syrien-krieg-nato-verlegt-awacs-flugzeuge-in-die-tuerkei/

Syrien-Krieg: Nato verlegt Awacs-Flugzeuge in die Türkei

Die Nato verlegt zur Unterstützung des Nato-Mitglieds Türkei Luftaufklärer vom Typ Boeing E-3 in der Türkei. Es ist unklar, welchen Auftrag die Truppen haben. Die Nato hatte bereits vor Weihnachten angekündigt, die Türkei nach dem Abschuss eines russischen Militär-Jets unterstützen zu wollen.

Ein AWACS-Boeing-Aufklärungsflugzeug der NATO startet vom Flughafen Geilenkirchen, November 2008. (Foto: dpa)

Ein AWACS-Boeing-Aufklärungsflugzeug der NATO startet vom Flughafen Geilenkirchen, November 2008. (Foto: dpa)

Auf die Bundeswehr kommt wegen des Syrienkrieges ein weiterer Einsatz im Ausland zu. Wie die Bild-Zeitung berichtet, verstärkt die Nato die Luftverteidigung ihres Mitgliedstaats Türkei und stationiert dafür Luftaufklärer vom Typ Boeing E-3 in der Türkei. Das Auswärtige Amt und das Bundesverteidigungsministerium informierten den Bundestag demnach kurz vor Weihnachten in einem gemeinsamen Brief über den bevorstehenden Einsatz. Der Einsatz wird vom türkischen Einsatzflugplatz Konya aus erfolgen, wie aus einem Informationsschreiben der Bundesregierung an die zuständigen Bundestagsausschüsse hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur am Samstag vorlag.

In dem Schreiben an die zuständigen Ausschüsse heiße es, dass eine „vorübergehende Verlegung von Awacs-Aufklärungsflugzeugen vom Stützpunkt Geilenkirchen auf den Einsatzflugplatz Konya in der Türkei“ geplant sei. Da der Einsatz von Waffengewalt „derzeit nicht zu erwarten“ sei, werde ein Bundestagsmandat nicht benötigt. Die Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) verfüge über keine Luftstreitkräfte. Außerdem gebe es keine Hinweise, dass Syrien oder Russland ihre Luftwaffe gegen die Türkei einsetzen wollten.

Die Entwicklung ist durchaus gefährlich: Unmittelbar vor Weihnachten hätte die Nato beschlossen, die Türkei bei der Überwachung des Luftraums an der Grenze zu Syrien unterstützen. Angesichts der unsicheren Lage hätten die Vertreter des Bündnisse die Hilfen beschlossen, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag vergangener Woche. Die Nato werde unter anderem AWACS-Flugzeuge bereitstellen. Zudem solle die Überwachung auf dem Mittelmeer durch deutsche und dänische Militärschiffe erhöht werden. Während sich Stoltenberg nicht auf den Abschuss des russischen Kampfjets im syrisch-türkischen Grenzgebiet im November bezog, sagten Diplomaten die Nato unterstütze die Türkei, um weitere Vorfälle dieser Art zu vermeiden.

Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums habe auf Nachfrage erklärt, die Zahl der konkret betroffenen Bundeswehrsoldaten stehe noch nicht fest. Die Nato sei „noch in der Umsetzung“. Die multinationalen Bordbesatzungen der Awacs-Flieger bestehen aus je 16 Soldaten. 30 Prozent des Personals stellt Deutschland.

Der grüne Verteidigungspolitiker Tobias Lindner sagte der Zeitung, die Bundesregierung müsse das Parlament unverzüglich über die Einzelheiten der Stationierung informieren, „insbesondere welchen genauen Auftrag die Flugzeuge haben und wozu die gewonnenen Daten der Luftraumüberwachung dienen“.

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neopresse: http://www.neopresse.com/politik/naherosten/kurz-vor-kriegsbeginn-37-milliarden-tonnen-erdoel-syrien-gefunden/

Kurz vor Kriegsbeginn – 37 Milliarden Tonnen Erdöl in Syrien gefunden

(Collage) // Foto: Wilhelm von Pax

In Syrien wurden Ende 2012 in einer Tiefe von nur 250 Meter 37 Milliarden Tonnen Erdöl gefunden! Die Informationen über diese Erdöl- und Erdgasvorkommen teilte Dr. Imad Fausi Shuajbi, der Leiter des Zentrums fur strategische Forschungen in Damaskus, dem libanesischen Fernsehkanal „Al Majjaddin“ mit. In den syrischen Territorialgewässern wurden VIERZEHN Erdölbassins gefunden, deren Daten bis jetzt geheimgehalten worden waren. Die Probebohrungen hatte die norwegische Gesellschaft „Ancis“ durchgeführt.

Am 1. April 2013 erklärte Dr. Shuajbi im Programm „Dialog der Zeit“ auf dem TV-Kanal „Al Majjaddin“: „Die geologischen Erkundungen, die von der norwegischen Gesellschaft ANCIS vor der Küste Syriens in ihren Territorialgewässern durchgeführt wurden, haben bestätigt, dass sich dort 14 Erdölvorkommen befinden.“

Shuajbi teilte ferner mit, dass sich unter den 14 Erdölfeldern noch vier Erdölfelder erstrecken, die von der libanesischen Grenze bis zur syrischen Stadt Banias reichen. Sie können eine Fördermenge an Erdöl erreichen, die der derzeitigen Erdölfördermenge von Kuweit entspricht. Vier andere Erdölfelder, die sich in Libanon, Zypern und Israel zusammengenommen befinden, sind damit etwa vergleichbar.

Neu entdeckte syrische Ölfelder

Neu entdeckte syrische Ölfelder

Wie er erklärte, kann mit den entdeckten Gasvorkommen Syrien an die VIERTE Stelle der Welt gelangen. Und das Erdöl, das in Syrien gefördert werden kann, würde einen Umfang von 6-7 Millionen Barrel pro Tag erreichen (zum Vergleich: Saudi-Arabien fördert pro Tag 12 Millionen Barrel).

Shuajbi erklärte ferner, dass auch große Erdgaslagerstätten in Syrien entdeckt wurden, die bis jetzt noch nicht erschlossen sind. Diese Vorkommen befinden sich im Gebiet von Kara. Auf die Frage, ob es günstig sei, wenn sich solche Energieressourcen in einem Staat dieser instabilen Region befinden, antwortete Shuajbi, dass diese Erdölvorräte für Syrien heute zu einem „Fluch“ geworden sind.

Syrien belegt damit nicht nur im Nahen Osten, sondern auch in der ganzen Welt einen strategischen Platz. Deshalb gibt es, wie er betonte, einen „nicht-erklärten Krieg“ gegen Syrien, es ist ein „Krieg um das Erdgas und die Pipelines“.

Und wer diesen Krieg gegen Syrien begonnen hat, der plant dann im „besiegten“ Syrien, durch dessen gesamtes zerstörtes Gebiet Gasleitungen von Katar aus nach Europa zu verlegen. Wie die Experten feststellten, befindet sich das Gas von Katar näher an Europa, als das Gas von Rußland. Deshalb wird, wenn die Pipelines durch das syrische Territorium verlaufen, auch das Erdgas von Katar aus nach Europa billiger sein, als das Erdgas aus Rußland.

Man muss außerdem hinzufügen, dass die streng geheimen Erkundungsergebnisse in Syrien von den Norwegern an den internationalen Erdölkonzern „CGS“ und den amerikanischen Konzern „VERITAS“ verkauft wurden. Dieser Konzern unternahm 2010 zusätzliche Erkundungen im Gebiet von Syrien, und es wird angenommen, das weitere neue Erdöl-und Erdgasvorkommen gefunden wurden. Doch wurden vom Konzern „VERITAS“ Informationen darüber geheim gehalten.

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https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/36113-kurdischer-volksarmist-im-irak-/

Kurdischer Volksarmist im Irak: „Die Leute müssen wissen, dass die Türkei den IS offen unterstützt“

An der türkisch-syrische Grenze in Bab al-Hawa, Idlib Provinz

An der türkisch-syrische Grenze in Bab al-Hawa, Idlib Provinz

Die im Irak agierenden Kämpfer des „Islamischen Staates“ (IS) haben enge Beziehungen zur Türkei. Die Terroristen bewegen sich ungehindert über die irakisch-türkische Grenze, wobei Ankara für ihre Nachschubrouten sorgt. Darüber hinaus werden IS-Kämpfer in der Türkei trainiert und ausgebildet. Dies hat im Gespräch mit RT Karim al-Nouri, Sprecher der Brigade der schiitischen Volkswehr, erklärt.

Die Unterstützung der IS-Miliz sei durch geopolitische Ziele des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan bedingt. Eines davon bestehe in der Desintegration des Nachbarlandes Irak.

Der Sprecher der Brigade der schiitischen VolkswehrBadr“, Karim al-Nouri, teilte gegenüber RT mit, dass die Mitglieder der Organisation zu Informationen gelangt wären, die die Verbindung der türkischen Führung mit der Terrormiliz „Islamischer Staat“ bestätigen sollen.

Die „Badr“-Mitglieder hätten unter anderem Handys von IS-Kämpfern gefunden, auf denen SMS mit Befehlen und Angaben über die Bewegungen der Terroristen, darunter über die irakisch-türkische Grenze, gespeichert seien.

„Das Problem „Islamischer Staat“ ist alles andere als aus dem Nichts entstanden. Man erlaubt den Terroristen, die Grenze frei zu passieren“, so al-Nouri. „Ich möchte die Leute wissen lassen, dass die Türkei den IS offen unterstützt“, erklärte er und bemerkte, dass die schiitische Volkswehr auch über Fotos verfüge, die davon zeugten, dass der Sohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan mit IS-Angehörigen im Geschäft sei. Der „Badr“-Sprecher brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die irakischen Geheimdienste Mitschnitte der telefonischen Verhandlungen zwischen Erdoğans Sohn und den Terroristen aufspüren würden.

„Wir sind im Besitz von Fotoaufnahmen und Kommentaren über Erdoğans Sohn. Sie beweisen, dass er sich mit der IS-Führung getroffen hat. Diese Dokumente sind keine Fälschungen, sie wurden nicht nachbearbeitet. Die Aufnahmen sind echt. Sie wurden von IS-Kommandeuren höchstpersönlich veröffentlicht“, so Karim al-Nouri.

„Der Inhalt der Verhandlungen legt offen, dass ein gewisser Feldkommandeur davon spricht, dass konkrete Kämpfer zur ärztlichen Behandlung in die Türkei geschleust werden sollen“.

Außerdem will die schiitische Volkswehr ein mündliches Bekenntnis eines Kämpfers zugespielt bekommen haben, in dem er gestehe, regelmäßig in die Türkei gereist zu sein. Der selbe Extremist gestehe in der Aufnahme, an der Ermordung von rund 600 irakischen Soldaten im Juni 2014 unweit von Tikrit beteiligt gewesen zu sein.

„Wir verfügen über Dokumente, die beweisen, dass die größte logistische Unterstützung und die wichtigsten Nachschubrouten von Türken organisiert werden“, teilte der Sprecher der schiitischen Volkswehr mit. „Die Türkei ist für sie [die Terroristen] zu einer Art Zuflucht geworden. Sie fahren in die Türkei, wo sie angeworben und ausgebildet werden.“

Wie al-Nouri betonte, habe Ankara die Zusammenarbeit mit der IS-Miliz begonnen, um das Regime von Baschar al-Assad in Syrien zu stürzen. Nun dehne sich dieses Zusammenwirken auch auf den Irak aus. Die Türkei wolle das Land in einzelne Territorien spalten, die von verschiedenen religiösen Gemeinden kontrolliert werden.

„Ihr Ziel [der Türkei] hat anfangs darin bestanden, das Regime von Baschar al-Assad zu stürzen. Dann haben sie begonnen, auch Kämpfer im Irak zu unterstützen. In Syrien und im Irak agiert eine bewaffnete Gruppierung, für die sie nach wie vor hartnäckig Unterstützung leisten“, sagte al-Nouri.

„Er [Erdoğan] will im Irak eine sunnitische Region entstehen lassen. Das ist ein äußerst gefährliches Unterfangen. Erdoğan will den Irak zerfallen lassen. Eben deswegen haben die türkischen Truppen das irakische Territorium bisher nicht verlassen“, fügte der „Badr“-Sprecher hinzu und versprach gegenüber RT, alle vorhandenen Beweise für die Beziehungen zwischen dem IS und der Türkei zu veröffentlichen, nachdem man alle Informationen gründlich überprüft haben wird.

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https://deutsch.rt.com/kurzclips/36121-irakische-armee-erobert-is-hochburg/

Irakische Armee erobert IS-Hochburg Ramadi komplett zurück

Irakische Armee erobert IS-Hochburg Ramadi komplett zurück
Nach wochenlangen Kämpfen um Ramadi hat das irakische Militär heute verkünden lassen, dass die irakische Großstadt Ramadi endgültig vom IS befreit worden ist und nun wieder die irakische Flagge über der Stadt wehe. Die irakischen Truppen eroberten seit Anfang Dezember einen Stadtteil nach dem anderen zurück und begannen letzten Dienstag mit internationaler Luft-Unterstützung eine Großoffensive gegen den IS in Ramadi.

Zuletzt hatten die IS-Terroristen nur noch einen Rückzugsort in Ramadi, nämlich das Regierungsviertel, das letztendlich auch vollständig zurückerobert worden ist.

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„Deutschland“ – „TÜRKEI – KURDEN – SYRIEN – ISIS“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/26/massen-demonstration-kurden-fuehlen-sich-von-der-eu-verraten/

Massen-Demonstration: Kurden fühlen sich von der EU verraten

In Düsseldorf haben 15.000 Kurden gegen die Appeasement Politik der EU gegen den türkischen Präsidenten Erdogan protestiert. Sie fordern ein Ende der Militär-Gewalt gegen die Kurden in der Türkei.

Etwa 15.000 Kurden demonstrierten am Samstag gegen den Militäreinsatz in der Ost-Türkei. (Foto: dpa)

Etwa 15.000 Kurden demonstrierten am Samstag gegen den Militäreinsatz in der Ost-Türkei. (Foto: dpa)

Rund 15.000 Kurden haben am Samstag in Düsseldorf gegen die Großoffensive des türkischen Militärs im Südosten des Landes demonstriert. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, versammelten sich die Demonstranten vor dem DGB-Haus und zogen zum Platz vor dem Landtag, wo am Nachmittag die Abschlusskundgebung stattfand. Die Kritik der Demonstranten richtete sich auch gegen Deutschland und die Europäische Union (EU). Die EU gehe mit der Türkei „einen Deal in der Flüchtlingsfrage ein“, lautete der Vorwurf. Im Gegenzug für Zusagen Ankaras zur Aufnahme von Flüchtlingen solle die EU zu dem Vorgehen der türkischen Armee gegen Kurden schweigen.

Die türkische Armee hatte Mitte Dezember eine neue Großoffensive gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gestartet. Kurdische Aufständische hatten im Jahr 1984 im Südosten der Türkei einen Kampf um größere Autonomierechte begonnen. Der Konflikt der Regierung in Ankara mit der PKK eskalierte im Juni wieder, der vor drei Jahren eingeleitete Friedensprozess kam zum Erliegen. In dem Konflikt wurden in den vergangenen 30 Jahren etwa 45.000 Menschen getötet.

Zu der Demonstration in Düsseldorf hatte unter anderem die Föderation der Kurdischen Vereine in Deutschland, Nav-Dem, aufgerufen. Die Teilnehmerzahl war dem Polizeisprecher zufolge mehr als doppelt so hoch wie angekündigt. Ursprünglich hatten die Veranstalter 5000 bis 7000 erwartete Teilnehmer angegeben.

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„KURDEN“ – „FRAUEN und der  KRIEG“

https://deutsch.rt.com/international/36124-bildergalerie-frauen-in-kurdischen-milizen/

 

Bildergalerie: Frauen in den kurdischen Milizen

Eine kurdische Kämpferin in der Nähe eines Checkpoints in Sinjar, März 2015. Viele Frauen haben die Verbindung zu ihren Familien abgebrochen.

Eine kurdische Kämpferin in der Nähe eines Checkpoints in Sinjar, März 2015. Viele Frauen haben die Verbindung zu ihren Familien abgebrochen.
Die Fotografin Asmaa Waguih besuchte im März und April 2015 Syrien sowie den Irak. Dabei entstanden eindrucksvolle Bilder aus dem Alltag von Frauen, die gegen die TerrororganisationIslamischer Staat“ kämpfen.

 

Kurdische Kämpferinnen setzten ein Maschinengewehr zusammen. In der Nähe wurde ein Checkpoint von Autobomben der Terrormiliz IS angegriffen.

Kurdische Kämpferinnen setzten ein Maschinengewehr zusammen. In der Nähe wurde ein Checkpoint von Autobomben der Terrormiliz IS angegriffen.

Kämpferinnen machen ein Selfie, als Frauen einer anderen Einheit sie besuchen. Die Rauchsäulen der Gefechte sind von der Basis aus zu sehen.

Kämpferinnen machen ein Selfie, als Frauen einer anderen Einheit sie besuchen. Die Rauchsäulen der Gefechte sind von der Basis aus zu sehen.

Eine PKK-Kämpferin verabschiedet sich als sie zu einem anderen Stützpunkt abreist, Sinjar, März 2015.

Eine PKK-Kämpferin verabschiedet sich als sie zu einem anderen Stützpunkt abreist, Sinjar, März 2015.

Kämpferinnen auf dem Weg an die Front in einem zerschossenen Gebäude.

Kämpferinnen auf dem Weg an die Front in einem zerschossenen Gebäude.

Eine Kämpferin schreibt Notizen in ein Buch, während sie ihre Wache an der Basis in Sinjar verbringt, März 2015.

Eine Kämpferin schreibt Notizen in ein Buch, während sie ihre Wache an der Basis in Sinjar verbringt, März 2015.

Die Mutter eines jazidischen Kämpfers (2. von rechts), der in Kämpfen mit dem „Islamischen Staat“ gefallen ist, während der Beerdigung auf dem Friedhof von Sinjar.

Die Mutter eines jazidischen Kämpfers (2. von rechts) beklagt den Verlust ihres Sohnes, der in Kämpfen mit dem "Islamischen Staat" gefallen ist, während der Beerdigung auf dem Friedhof von Sinjar.

Eine Kämpferin der PKK arbeitet an ihrem Laptop. Im Hintergrund läuft ein kurdischer Fernsehkanal.

Eine Kämpferin der PKK arbeitet an ihrem Laptop. Im Hintergrund läuft ein kurdischer Fernsehkanal.

Kämpferin wartet auf die Landung einer Drohne. Mit dem Fluggerät kundschaften die Frauen gegnerische Positionen in der Nähe aus.

Kämpferin wartet auf die Landung einer Drone. Mit dem Fluggerät kundschaften die Frauen gegnerische Positionen in der Nähe aus.

Eine Kämpferin schläft während ihrer Pause in einem Gebäude in Sinjar.

Eine Kämpferin schläft während ihrer Pause in einem Gebäude in Sinjar.

Eine PKK-Kämpferin sitzt mit einer jazidischen Familie zusammen, darunter ein Kämpfer der YBS (rechts).

Eine PKK-Kämpferin sitzt mit anderen Frauen zusammen, darunter eine Kämpferin der YBS (rechts).

Eine Kämpferin verabschiedet sich vor der Abreise in eine andere Basis von ihren Kameradinnen.
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WHY is ISIS fearing KURDS?“Only reliable force against ISIS?
ab Minuten 36:00 – „The Laws of SHARIA“ –  „ISIS-Fighter“ says: „the kurds, arabs and the Christians „all kinds“ are heretics and we must kill them all“ – „sometimes we would take drugs – Hallucinogens“
„But if a woman kills a ISIS-FIGHTER he doesn’t come to heaven?!“
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Video ersetzt 16 Februar 2016
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https://deutsch.rt.com/kurzclips/36092-syrien-frauen-bataillon-zum-schutz/

Syrien: Frauen-Bataillon im Kampf gegen den IS

Syrien: Frauen-Bataillon im Kampf gegen den IS

„ISRAEL – SYRIEN“

neopressehttp://www.neopresse.com/politik/naherosten/israel-setzt-gezielte-toetungen-syrien-fort/

Israel setzt gezielte Tötungen in Syrien fort

Israelisches Militär in Syrien // Symbolfoto // CC BY-SA 3.0 // Photo by Staff Sgt. (res.) Abir Sultan The Israel Defense Forces

Israelisches Militär in Syrien // Symbolfoto // CC BY-SA 3.0 // Photo by Staff Sgt. (res.) Abir Sultan The Israel Defense Forces

Anfang des Monats führten israelische Militärkräfte geheime Kommandoübungen bezüglich des russischen S-300 Raketenabwehrprogramms, auf einem Manövergelände der griechischen Insel Kreta durch. Vor 18 Jahren gelangte ein russisches S-300 Luftabwehrsystem über Zypern nach Kreta und nachdem Russland entsprechende Systeme, im Zuge ihres Syrieneinsatzes installiert hatten, fürchteten die Israelis um ihre Einsatzfähigkeit im Nahen Osten, so dass sie die sich ihnen gebotene Möglichkeit zur Einsicht in das System, gern nutzten.

Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Russland hat sich bereits 2007 vertraglich verpflichtet, dem Iran S-300 im Wert von 800 Millionen Dollar zu liefern. Aufgrund internationaler Sanktionen wurde der Handel aber zunächst ausgesetzt, bis der russische Präsident im April dieses Jahres den „Deal“ wieder zum Leben erweckt hat. Dieses geht aus BBC Angaben hervor, die gleichzeitig die Ängste der Israelis und der USA dokumentieren, dass der Iran zukünftig über dieses Waffensegment verfügt und damit in der Lage wäre, den Schutz seines Luftraumes erheblich zu stärken.

Russland hat nach dem Abschuss einer Militärmaschine durch die Türkei inzwischen reagiert und S-400 Systeme in die Region verbracht. Israel hält besonders den Schutz der kämpfenden „Hisbollah“, durch den Iran und Russland, für sehr hinderlich. Seit dem Vorfall mit der Türkei ist Russland zudem hypersensibilisiert, wenn es um den syrischen Luftraum und um potentiell feindliche Flugzeuge geht. Als Russland seine Einsätze in Syrien begann, trafen sich Ende September diesen Jahres der russische Präsident Putin und Israels Premier Benjamin Netanjahu zu Gesprächen, um sicherzustellen, dass es im syrischen Luftraum nicht zu „Unfällen“ kommt. Hierbei betonte Netanjahu gegenüber Putin Israels Sorge, dass er im Hinblick auf die S-300, diese fortschrittliche Waffe äußerst ungern im Besitz der „Hisbollah“ wüsste.

Offiziell gibt sich Israel als „neutral“ im Syrien-Konflikt. Faktisch und durch die Haltung Netanjahus zur „Hisbollah“, dem Iran und der „al-Quds“ ist dieses aber natürlich gar nicht möglich. Im November sagte der israelische Verteidigungsminister Moshe Jaalon: „Was ist unsere Politik bezüglich Syrien? Nun, wir müssen dort nicht eingreifen. Wir haben zwar eine Meinung, was aus unserer Sicht zu tun ist, aber wir sind nicht in der Lage, noch würden wir uns anmaßen darüber etwas zu sagen. Wir sind weder für noch gegen Assad und wir haben auch keine, der im syrischen Bürgerkrieg beteiligten Parteien, mit Waffen beliefert.“

Ob diese Behauptungen der Wahrheit entsprechen, spielt eher eine untergeordnete Rolle, doch warum muss man sich dann mit anderen Staaten über Flugrouten und den syrischen Luftraum absprechen? Fest steht, dass Israel in keinem Fall eine Stärkung der „Hisbollah“ durch das iranische-russische Bündnis hinnehmen kann.

So überraschte die Meldung auch nicht, die am 19ten Dezember durch einige Nachrichtenagenturen verbreitet wurde. Der Libanese Samir Kuntar, Mitglied der PLF (Palästinensische Befreiungsfront) und der Hisbollah wurde bei einem israelischen Bombenangriff unweit von Damaskus, getötet. Kuntar war 1979 führ einen Überfall der PLF auf die israelische Küstenstadt Naharija verantwortlich bei dem mehrere Zivilisten, darunter auch zwei Kleinkinder und zwei Polizisten getötet wurden. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, 2008 jedoch gegen die sterblichen Überreste zweier israelischer Soldaten, ausgetauscht. Kuntar organisierte zuletzt die Aktivitäten der Hisbollah im israelisch-syrischen Grenzgebiet. „Am Samstag, den 19 Dezember, um 10.15 Uhr wurde unser Bruder und Märtyrer Samir Kuntar und einige syrische Bürger in Jaramana, bei Damaskus, von zionistischen Kriegsflugzeugen getötet!“ hieß es in einer Stellungnahme der Hisbollah.

Offizielle israelische Stellen bestätigten den gezielten Luftangriff nicht. Joaw Galant, Generalleutnant der israelischen Armee und jetziger Wohnungs-und Bauminister der Regierung Netanjahu, sagte gegenüber der Agentur Reuters: „Ich bin nicht befugt, über den Sachverhalt zu reden, aber es ist gut, dass Menschen wie Kuntar nicht mehr Teil unserer Welt sind!“ Justizministerin Ajelet Schaked im gleichen Zusammenhang: „ Kuntar war verantwortlich für ein breites terroristisches Netzwerk auf den Golanhöhen. Es ist gut, dass seine Seele nun bei seinem Schöpfer ist!“

Es dürfte also außer Frage stehen, dass Israel mit diesem Militäreinsatz Kuntar gezielt getötet hat. Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah hat damit einen wichtigen, operativen Strategen verloren und wird darauf mit großer Wahrscheinlichkeit reagieren. Nach Berichten der „Jerusalem Post“ war Kuntar ein wichtiges Symbol für die Hisbollah. Er hatte persönlichen Kontakt zu Nasrallah und dem damaligen iranischen Präsidenten Ahmadinedschad. Er war Begründer einer Gruppierung, die sich „Nationale syrische Opposition im Golan“ nennt, mit direkten Verbindungen zur „Hisbollah“, „al-Kuds“ und dem syrischen Geheimdienst von Präsident Assad.

Nasrallahs Handlungsspielraum ist abhängig vom Iran, von der Entscheidungsgewalt eines Qasseem Soleimani. Der Iran dürfte momentan kein Interesse daran haben eine „zweite Front“ aufzumachen und diesen Vorteil weiß Israel für sich zu nutzen. So liefern sich zunächst beide Seiten die allzu bekannten Beschuldigungen. Israel rechtfertigt sein Handeln mit dem Ausschalten eines Mörders und Terroristen. Der Iran kommentiert das Vorgehen in einem souveränen Nachbarland und das damit verbundene Töten von Zivilisten, als schlimmste Form von „Staatsterrorismus“.

Gegenreaktion und Reaktion bleiben abzuwarten und tragen in jeder Hinsicht nicht zur Beruhigung in der Region bei. Russland wird zunächst wegschauen und abwarten, solang die russischen Interessen, hinsichtlich der Situation zur Führung in Damaskus, nicht in Gefahr geraten. Eskaliert die Lage entsprechend, wird Russland seine Rolle und seine weiteren Aktionen überdenken müssen.

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TÜRKEI-ERDOGAN“ –  „Journalisten“ – IS-Enthüller Nadschi al-Dscherf  ermordet „Eren Erdem“ –  Nach Interview mit RT: Türkei ermittelt gegen Parlamentarier wegen Landesverrat 

Wie RT International berichtet, sei der syrische Journalist von Kollegen bewusstlos aufgefunden worden. Nach vorläufigen Informationen sollen die unbekannten Angreifer al-Dscherf in den Kopf geschossen haben. Der Journalist erlag seinen Verletzung im Krankenhaus. Türkische Medien berichten inzwischen, dass am Tatort Überwachungskameras installiert gewesen seien.

Die letzte Arbeit al-Dscherfs war eine Dokumentation über die Situation im syrischen Aleppo, das von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ kontrolliert wird. Ein Kollege al-Dscherfs teilte mit, der erschossene Journalist habe mit seiner Familie nach Frankreich ausreisen wollen, wo er Asyl beantragt hatte.

Im Zusammenhang mit dem Vorfall erklärte der Sprecher des „Komitees zum Schutz von Journalisten“ (Committee to Protect Journalists, CPJ), Sherif Mansour, dass die in die Türkei geflohenen syrischen Journalisten keineswegs in Sicherheit seien, und fügte hinzu, dass in der Türkei auch vorher syrische Journalisten und Vertreter der türkischen Opposition ermordet worden seien. „Wir rufen die türkischen Behörden auf, die Mörder von Nadschi al-Dscherf schnell dingfest zu machen und sie öffentlich zur Verantwortung zu ziehen. Darüber hinaus müssten ohne Verzug Maßnahmen ergriffen werden, die die Sicherheit der syrischen Journalisten auf türkischem Boden garantieren sollen“, betonte Mansour.

Übergang an der türkisch-syrischen Grenze

Im November war in Diyarbakır der kurdische Menschenrechtler Tahir Elçi erschossen worden. Der Mordanschlag hatte heftige Proteste unter der einheimischen Bevölkerung ausgelöst. Gegen ein RT-Team, das über diese Unruhen berichtete, setzte die Polizei Tränengas ein.

Im Oktober waren im Südosten der Türkei zudem zwei syrische Journalisten tot aufgefunden worden, die für dieselbe Organisation gearbeitet hatten, wie al-Dscherf.

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https://deutsch.rt.com/europa/36026-nach-interview-mit-rt-turkei/

Nach Interview mit RT: Türkei ermittelt gegen Parlamentarier wegen Landesverrat 

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„TÜRKEI-SYRIEN“ – „Syrischer Gift-Gas-Angriff – „Eren Erdem“ (Mitglied der CHP)  Russland veröffentlicht Video von IS-Tankwagen bei ungehinderten Grenzpassagen in die Türkei „SU24-Abschuss“

neopresse -http://www.neopresse.com/politik/naherosten/der-syrische-giftgasangriff-und-die-beteiligung-des-westens/

Der syrische Giftgasangriff und die Beteiligung des Westens

Symbolbild - Foto: Gasmask with Bullets / Christopher Bowley / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Symbolbild – Foto: Gasmask with Bullets / Christopher Bowley / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Obamas „rote Linie“ in Syrien. Der Einsatz von Giftgas im Jahre 2013 als unschuldige Menschen einen grausamen Tod sterben mussten.

Der Westen beschuldigte – trotz besserem Wissens – sofort Assad als Urheber des Angriffs. Auch weil sich alsbald Ungereimtheiten auftaten, ist es wohl dem diplomatischen Geschick Russlands in der Person des Außenministers Lawrows zu verdanken, dass die Falken in den westlichen Hauptstädten nicht ihren offenen Krieg (der versteckte läuft ja bereits seit 2011) gegen Assad vom Zaun brechen konnten.

Schon kurz nach dem Giftgasangriff war für viele unabhängige Berichterstatter und Medien klar, dass nicht Assad den Giftgasangriff befohlen hatte, sondern dass er durch die Terroristen – die in der Hochleistungspresse damals noch euphemistisch als Rebellen bezeichnet wurden; ein Begriff, den wir heute fast überhaupt nicht mehr in der Berichterstattung der MSM wiederfinden – ausgeführt worden war, die vom Westen finanziert, ausgebildet und kontrolliert wurden und bis heute werden.

Eine Vielzahl an „Beweisen“ wurden von beiden Seiten der Öffentlichkeit präsentiert und es formte sich massiver Widerstand gegen einen Kriegseinsatz in Syrien. Weder der englische Premier, noch der US-Präsident konnten damals ihre Bevölkerungen und ihre Parlamente überzeugen, dass ein Kriegseinsatz zwingend nötig ist. Ein bislang noch nicht gesehener Vorgang und der Krieg musste sprichwörtlich ins „Wasser fallen“. In dessen Folge „erstarkte“ ein neues Terrornetzwerk namens Islamischer Staat. Wiederum ein vom Westen ausgebildeter, finanzierter und kontrollierter Haufen, der dem Ziel dient Assad zu stürzen. Zufall? Wohl kaum.

Jetzt, zwei Jahre nach den Angriffen in Ghouta tauchen weitere Beweise auf, dass der Giftgaseinsatz nicht nur von den vom Westen unterstützten Terroristen durchgeführt worden ist, sondern dass er von der NATO erst ermöglicht wurde.

Laut dem türkischen Oppositionellen und Parlamentsmitglied Eren Erdem (Mitglied der CHP) wusste die Türkei bereits im Vorfeld von diesem geplanten Giftgasangriff und von der Verbringung der Giftgasmaterialen nach Syrien. Erdem verweist auf Ermittlungsakten mit der Nummer 2013/120, die durch den Staatsanwalt in Andana eröffnet wurden und die urplötzlich geschlossen wurden:

There is data in this indictment. Chemical weapon materials are being brought to Turkey and being put together in Syria in camps of ISIS which was known as Iraqi Al Qaeda during that time.
(Es gibt Angaben in dieser Anklageschrift. Chemisches Waffenmaterial wurde in die Türkei gebracht und wurde in Syrien in den Lagern des IS zusammengebaut, die zu jener Zeit als irakische Al-Qaida bekannt war.)

Laut Russia Today sollen die Ermittlungen ergeben haben, dass „türkische Bürger an den Verhandlungen mit dem IS teilgenommen haben, als es um die Versorgung mit Saringas ging“. Erdem gibt zudem an, dass es aufgrund der obigen Ermittlungen auch ein abgehörtes Telefonat geben soll, in dem es um den Kauf von Saringas geht und das von Hayyam Kasap, einem Al-Qaida-Mitglied, geführt wurde:

These are all detected. There are phone recordings of this shipment like „don’t worry about the border, we’ll take care of it“ and we also see the bureaucracy is being used.
(Dies ist alles bekannt. Es gibt Telefonaufnahmen bzgl. der Lieferung wie „macht euch keine Sorgen wegen der Grenze, wir werden uns der Sache annehmen“ und wir sehen auch, dass die Behörden involviert war.)

Die Ermittlungen führten laut den Erdem zugänglichen Ermittlungsakten zudem dazu, dass 13 Verdächtige verhaftet wurden. Seltsamerweise wurde nur eine Woche danach der Fall geschlossen und die Verdächtigen verliessen fluchtartig die Türkei in Richtung Syrien.

About the shipment, Republic prosecutor of Adana, Mehmet Arıkan, made an operation and the related people were detained. But as far as I understand he was not an influential person in bureaucracy. A week after, another public prosecutor was assigned, took over the Quellen:
Turkish Party Member Claims Syria Chemical Weapons Attack Committed By Jihadists With Help From Turkey
5 Ways ‘Incontrovertible Evidence’ on Syria is Controvertible
Syria Chemical Weapons Victims Were Staged Using Kidnapped Hostages: Report
EXCLUSIVE: Sarin materials brought via Turkey & mixed in Syrian ISIS camps – Turkish MP to RTindictment and all the detainees were released. And they left Turkey crossing the Syrian border.
The phone recordings in the indictment showed all the details from how the shipment was going to be made to how it was prepared, from the content of the labs to the source of the materials. Which trucks were going to be used, all dates etc. From A to Z, everything was discussed and recorded. Despite all of this evidence, the suspects were released.
And the shipment happened. Because no one stopped them. That’s why maybe the sarin gas used in Syria is a result of this.
(Bzgl. der Lieferung leitete der Staatsanwalt von Adana, Mehmet Arıkan, eine Ermittlung ein und die damit in Verbindung stehenden Personen wurden festgenommen. Aber soweit ich es verstehe, war er keine einflussreiche Person in den Behörden. Eine Woche nachdem [der Fall] einem anderen Staatsanwalt zugewiesen wurde, der die Anklageschrift übernahm, wurden alle Gefangenen freigelassen. Und sie verliessen die Türkei über die syrische Grenze.
Die Telefonaufnahmen in der Anklageschrift zeigten alle Details auf, von wie die Lieferung erfolgen würde, bis wie es hergestellt wurde, von den Inhaltsstoffen der Labore bis zu den Quellen der Materialien. Welche Lkws verwendet werden würden, alle Daten usw. Von A bis Z, alles wurde erwähnt und aufgezeichnet. Trotz all dieser Erkenntnisse wurden die Verdächtigen freigelassen.
Und die Lieferung erfolgte. Weil niemand sie gestoppt hat. Deshalb ist vielleicht die Folge daraus, dass Sarin in Syrien eingesetzt wurde.)

Erdem weist zudem darauf hin, dass der damalige türkische Justizminister Bekir Bozdag in diesen „Geschehnissen“ verstrickt sein soll. Er spricht davon, dass Bozdag bereits vor der Lieferung von den Herstellern des Saringases wissen wollte, ob die Terroristen das Giftgas erhalten und ob sie es einsetzen würden:

When I read the indictment, I saw clearly that these people have relationships with The Machinery and Chemical Industry Institution of Turkey and they don’t have any worries about crossing the border. For example in Hayyam Kasap’s phone records, you hear him saying sarin gas many times, saying that the ateliers are ready for production, materials are waiting in trucks which were supposedly carrying club soda.
(Als ich die Anklageschrift las, sah ich deutlich, dass diese Menschen Beziehungen mit The Machinery and Chemical Industry Institution of Turkey haben und dass sie sich keine Sorgen wegen des Grenzübertritts machten. Zum Beispiel hört man auf Hayyam Kasap’s Telefonaufzeichnungen, ihn oft [das Wort] Sarin sagen, dass die Labors bereit für die Produktion sind, dass die Materialien in Lastwagen warten, die angeblich Sodawasser transportieren.)

Laut Erdem habe er Bozag mit dem Inhalt der Anklageschrift konfrontiert, der nur abstritt, dass er bereits im Vorfeld von den Angriffen wusste. Erdem zufolge beweise der „Adana-Fall“, dass nicht Assad den Giftgaseinsatz durchführte, sondern die vom Westen unterstützten Terroristen und dass die notwendigen Materialen für das Giftgas vom Westen, inbesondere aus Europa, stammten:

For example the chemical attack in Ghouta. Remember. It was claimed that the regime forces were behind it. This attack was conducted just days before the sarin operation in Turkey. It’s a high probability that this attack was carried out with those basic materials shipped through Turkey. It is said the regime forces are responsible but the indictment says it’s ISIS. UN inspectors went to the site but they couldn’t find any evidence. But in this indictment, we’ve found the evidence. We know who used the sarin gas, and our government knows it too.
All basic materials are purchased from Europe. Western institutions should question themselves about these relations. Western sources know very well who carried out the sarin gas attack in Syria. They know these people, they know who these people are working with, they know that these people are working for Al-Qaeda. I think is Westerns are hypocrats about the situation.
(Zum Beispiel der Giftgasangriff in Ghouta. Erinnern Sie sich. Es wurde behauptet, dass das Regime dahintersteckt. Dieser Angriff wurde nur wenige Tage vor der Sarin-Geschichte [er meint hier wohl bevor die Ermittlungen aufgenommen wurden bzw. diese urplötzlich beendet wurden; Anmerkung http://www.konjunktion.info] in der Türkei durchgeführt. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass dieser Angriff mit diesen Grundstoffen durchgeführt wurde, die über die Türkei geliefert wurden. Es wird gesagt, die Regimekräfte sind verantwortlich, aber die Anklage sagt, es ist der IS. UN-Inspektoren waren am Ort des Geschehens, aber sie konnten keine Beweise finden. Aber in dieser Anklageschrift haben wir die Beweise gefunden. Wir wissen, wer das Saringas verwendete, und unsere Regierung weiß es auch.
Alle Ausgangsmaterialien sind in Europa gekauft worden. Die westlichen Institutionen sollten sich bzgl. dieser Beziehungen selbst in Frage stellen. Die westlichen Quellen wissen sehr genau, wer den Sarin-Anschlag in Syrien vorgenommen hat. Sie kennen diese Menschen, sie wissen, mit wem diese Leute zusammenarbeiten, sie wissen, dass diese Leute für Al-Qaida arbeiten. Ich denke, dass der Westen heuchlerisch ist, was diese Situation betrifft.)

Sollten Erdems Aussagen zutreffen, wird einmal mehr deutlich, dass die Lage in Syrien eine vom Westen geschaffene und provozierte Situalion ist, in der es nicht um den Sturz eines unliebsamen Machthabers geht, sondern das allein geopolitische Interessen des Westens vorliegen. Und dabei ist es den Regierungen in Washington, Paris, Brüssel London, Berlin usw. vollkommen egal, ob unschuldige Menschen sterben. Wie im Fall des Abschusses des russischen Kampfjets bediente sich der Westen wohl auch hier der Türkei als Erfüllungsgehilfen und wieder einmal wird klar, wie „westliche Werte und Demokratie“ wirklich aussehen.

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ISIS – „Turkey -Connection – ISIS“ – „Vom Westen erschaffen“

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https://deutsch.rt.com/kurzclips/36117-syrien-russland-veroffentlicht-video-von/

Syrien: Russland veröffentlicht Video von IS-Tankwagen bei ungehinderten Grenzpassagen in die Türkei

Syrien: Russland veröffentlicht Video von IS-Tankwagen bei ungehinderten Grenzpassagen in die Türkei

Russisches Verteidigungsministerium: Türkei räumt offiziell ein, dass SU24-Abschuss geplant war

Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Generalmajor Igor Konaschenkow

Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Generalmajor Igor Konaschenkow

neopressehttp://www.neopresse.com/politik/naherosten/usa-weigern-sich-bekannte-ziele-des-zu-bombardieren/

USA weigern sich bekannte Ziele des IS zu bombardieren

Kampfflugzeuge der US Airforce//commons.wikimedia.org

Kampfflugzeuge der US Airforce // commons.wikimedia.org

Meinung. Dass der Islamische Staat ein Produkt des Westens ist, der ohne dessen Finanzierung, Unterstützung, Logistik und Training nicht existieren und überlebensfähig wäre, ist gelebte Verschwörungspraxis. Genauso wie die Tatsache, dass die US-Regierung alles dafür tut, dass der IS in Syrien und im Irak „nicht zu Schaden kommt“ aka dessen Stellungen nicht bombardiert.

So berichtete jetzt die Washington Times, dass es die US-Regierung ablehnte den IS anzugreifen, obwohl man genau wusste, wo sich im konkreten Fall die „digitalen IS-Kämpfer“ aufhielten:

In a secret project tied to the overall U.S. campaign against the Islamic State, intelligence officials have spent months mapping out known physical locations of media safe houses where the extremist group’s operatives are compiling, editing and curating raw video and print materials into finished digital propaganda products for dissemination across the Internet.
Most of the locations are embedded in heavily residential areas in Syria, Iraq and Libya and are not being targeted by U.S. airstrikes because of Obama administration concerns about civilian casualties…
(In einem geheimen Projekt, das mit der groß angelegten US-Kampagne gegen den Islamischen Staat verbunden ist, haben Geheimdienstmitarbeiter Monate damit verbracht Örtlichkeiten über Rückzugshäuser zu kartographieren, in denen die extremistische Gruppe Videorohmaterial und Druckerzeugnisse zusammenstellt, bearbeitet und zu fertigen digitalen Propagandaartikeln für die Verbreitung über das Internet aufbereitet.
Die meisten Standorte sind in dicht besiedelten Wohngebieten in Syrien, Irak und Libyen eingebettet und sind kein Ziel von US-Luftangriffen, da die Obama-Regierung über zivile Opfer besorgt ist…)

Was im ersten Moment durchaus nachvollziehbar ist (keine Bombardierung aufgrund der möglichen zivilen Opfer), entpumpt sich beim genaueren Hinsehen als fadenscheinige Begründung. Denn den USA war es und ist es schon immer gleichgültig gewesen – egal unter welchem Präsidenten – wie viele zivile Opfer (die ja ansonsten im Sprachgebrauch auch der Hochleistungspresse dann immer als Kollateralschäden bezeichnet werden) ein militärischer Angriff/Eingreifen kostet. Und wenn die Zahlen dabei in die Millionen gehen.

Erst vor wenigen Wochen konnte man auf dem Portal WDN.com lesen, dass es US-Kampfpiloten sogar untersagt war IS-Kämpfer anzugreifen, die quasi „direkt vor deren Nase“ herumliefen:

President Obama has given U.S. military pilots an impossible task: Wage a successful air war against an enemy hiding among civilians – without killing a single civilian.
Pilots who have returned from deployments say Obama refuses to permit airstrikes 75 percent of the time against the Islamic State group.
„You went 12 full months while ISIS was on the march without the U.S. using that air power and now as the pilots come back to talk to us they say three-quarters of our ordnance we can’t drop, we can’t get clearance even when we have a clear target in front of us,“ Rep. Ed Royce, R-California, chair of the House Foreign Affairs Committee, told the Washington Free Beacon. „I don’t understand this strategy at all because this is what has allowed ISIS the advantage and ability to recruit.“
(Präsident Obama hat den US-Militärpiloten eine unmögliche Aufgabe gegeben: Führt einen erfolgreichen Luftkrieg gegen einen Feind, der sich unter der Zivilbevölkerung versteckt – ohne einen einzigen Zivilist zu töten.
Piloten, die von Einsätzen zurückgekehrt sind, sagen, dass sich Obama in 75% der Fälle weigert, Luftangriffe gegen den Islamischen Staat zu genehmigen.
„Sie waren volle 12 Monate [da unten], während der IS auf dem Vormarsch war ohne dass die USA diese Luftüberlegenheit einsetzten und jetzt als die Piloten zurückkamen, um mit uns zu sprechen, sagen sie, dass sie drei Viertel unserer Bomben nicht abwerfen können, wir haben keine Genehmigung erhalten selbst wenn wir ein klares Ziel vor uns haben“, sagte Rep. Ed Royce, R-Kalifornien, Vorsitzender des House Foreign Affairs Committee dem Washington Gratis Beacon. „Ich verstehe diese Strategie überhaupt nicht, denn das ist der Grund, was den IS einen Vorteil verschaffte und die Fähigkeit zu gewinnen.“)

Um hier Missverständnissen vorzubeugen, zivile Opfer sind immer ein No-Go. Immer. Aber es interessiert die US-Regierung auch nicht im Falle der illegalen Drohnenmorde, bei ihren Unterstützungsleistungen in der Ukraine oder sonstwo auf der Welt, wenn es denn nur ihren Interessen dienlich ist. Daher muss hier der Eindruck entstehen, dass es im konkreten Fall des IS/zivile Opfer nur eine fadenscheinige Ausrede ist, um ihr „eigenes Baby“ nicht angreifen zu müssen. Hätte die US-Regierung/der Westen ein vitales Interesse daran den IS zu bekämpfen (was beide natürlich als dessen Erschaffer nicht haben), würde dieser extremistische Sumpf innerhalb weniger Wochen allein durch das Verhindern finanzieller Transaktionen, des Beenden des Ölverkaufs und des Abschaltens der Versorgungslinie via Türkei ausgetrocknet sein.

Aber so ist der IS nur ein Instrument des Westens. Denn wir wissen ja: Menschen in Angst lassen sich leichter steuern und kontrollieren.

Lebet in Angst und fürchtet euch!

 

neopressehttp://www.neopresse.com/politik/usa/cia-operationen-mit-unterstuetzung-von-george-soros/

CIA-Operationen mit Unterstützung von George Soros

Foto: George Soros - IMFSeminar_GrowthPath2 / International Montary Fund / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Foto: George Soros – IMFSeminar_GrowthPath2 / International Montary Fund / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Investmentmogul und „Strippenzieher“ George Soros unterstütze massiv verdeckte CIA-Operationen auf dem Balkan und in Moldawien.

In Anbetracht des Ausmaßes dieser Aktivitäten, sprechen viele Insider im Hinblick auf diese Zusammenarbeit eine direkte Förderung des weltweiten, wahhabitischen Islam an. Die Wahhabiten sind Anhänger einer puristisch-traditionalistischen Richtung des sunnitischen Islam, wobei diese Bezeichnung nur von ihren Gegnern gebraucht wird, sie selbst bezeichnen sich als „Salafis“, also Salafisten oder schlichtweg als Sunniten. Die meisten von ihnen leben heute in Saudi-Arabien, wo ihre Lehre auch staatliche Förderung erfährt. Der „Islamische Staat“ vertritt in seinem Herrschaftsgebiet einen Punkteplan, der strikt auf den Grundlagen der Scharia und dem Wahhabismus basiert.

Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier der CIA enthüllte kürzlich gegenüber dem Journalisten Wayne Madsen brisante Details. Die CIA habe massiv, mit den von Soros finanzierten Nichtregierungsorganisationen im ehemaligen Jugoslawien zusammengearbeitet. Der Machtbereich der Serben war begrenzt und die Einflussnahme in muslimische Strukturen sicherte dem Geheimdienst Verbindungen zum globalen Dschihadismus und zur organisierten Kriminalität.

Eine kooperative Zelle bestand hierbei in Mitarbeitern einer von Soros gestützten Organisation in Banja Luka, der Hauptstadt der „Republik Srpska“, im Norden des heutigen Bosnien-Herzegowinas. Die Informationen über diese Zusammenarbeit, sind insoweit bemerkenswert, da alle Spekulationen diesbezüglich in der Vergangenheit als absurde „Verschwörungstheorien“ abgetan wurden.

Die Aktivitäten in Banja Luka, dienten in erster Linie dazu, die pro-nationalistischen Medien an den Rand zu drängen und die liberalen Medien zu fördern, um nationalistische, serbische Hochburgen und „Hardliner“ zu unterwandern und ihnen Einfluss zu nehmen. Ziele waren hierbei das „Srpski Glas Magazin“ und „Banja Luka SRT“ (bosnisch-serbisches TV).

Große Teile der durch Soros mitfinanzierten CIA-Medienkampagnen wurden über von Soros erworbene bosnische und serbische Banken abgewickelt. Dazu gehörten z. B. die Pionir Bank von Banja Luka, Nest-Bank Laktasi, Pionir Bank von Brcko, Jozo-Commerce Cacak und die Resava Bank von Despotovac. Die CIA und Soros unterstützten außerdem den Wiederaufbau von Moscheen in Banja Luka und in der Umgebung, die im Bürgerkrieg zerstört worden sind.

Das „Soros Media Center“ unterstützte entsprechend eine auf den Milliardär ausgerichtete Verlagsgruppe und unabhängige Nachrichtenblätter. Informationen, Ergebnisse und alle anderen Belange der Operationen wurden direkt an die CIA weitergeleitet. Aufgrund der von Soros und der CIA ausgeweiteten Übernahmen und Kampagnen ergab sich umgehend eine nahezu flächendeckende Medienkontrolle der Republik Srpska. Darunter Medien wie: “Nezavisne Novine”, ATV-Banja Luka, Reporter Magazin, PAN Radio, Panorama Magazin, Ekstra Magazin, Radio NES, Funk Peganz, Radio Osvit in Zvornik, Radio Palma und Radio HIT in der Stadt Brcko.

Die Soros-CIA Medienoperationen unterlagen meist dem Deckmantel der USAID (US-Agency for International Development). Die gemeinsamen Vorgehensweisen, dienten später als Vorlage für Operationen im Kosovo. Hierbei ging es hauptsächlich um das Einrichten einer Art „virtuellen“ US-und NATO Kolonie, mit dem Ziel der Verteufelung des serbischen Medienbereichs. Das gesamte Programm führte letztendlich zu einer Radikalisierung der muslimischen Bevölkerungsteile in Bosnien und Herzegowina, der benachbarten, muslimischen Mehrheit in der serbischen Region Sandschak, Muslime in der Republik Srpska und albanischen Teilen in Mazedonien und Montenegro.

Heute könnte man Zusammenhänge einer solchen Zusammenarbeit der CIA und Soros zur Förderung eines radikal, wahhabistischen Islam in Ländern wie Syrien, Irak, Libanon, Libyen, der Türkei und anderen Staaten sehen. Die Wurzeln dieser unheiligen Allianz, zwischen den CIA/Soros -Medienmanipulationen und den daraus resultierenden Auswirkungen der Radikalisierung muslimischer Bevölkerungsschichten, haben also ihren Ursprung im ehemaligen Jugoslawien durch die Befürwortung der damaligen „Clinton-Administration“.

In Bosnien brachte diese Medienübernahme dem Publikum „TV Pink“, einem Abklatsch der US-Reality Show „Junk TV“ und „Big Brother“. Andere „TV Pink“ Ausstrahlungen stellten Homo-und Bisexualität in ein gutes Licht und destabilisierten so die traditionellen Lebensweisen, Werte und religiösen Ansichten in der Region. Soros Propagandaoperationen rückten auch die existentiellen Lebensstile der orthodoxen und katholischen Bevölkerung in den Hintergrund, durch das in den Vordergrund stellen und die Glorifizierung von z.B. sexuellen Abweichlern oder „Kunstfiguren“.

Auch in Moldawien und in der selbsternannten transnistrischen Republik scheint das Bündnis von CIA und Soros zu funktionieren. Hier entwickelt sich eine von Soros unterstützte starke Opposition und pro-russische Medien werden zielgerecht untergraben. Zielsetzungen sind wie immer: Unterwanderung, Zersetzung, Desinformation und Destabilisierung.

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„Westliche NGOs in Russland“ –  „Rainer Rupp“ – „Christoph Hörstel“ – „Migrations-Waffe und TERROR-Management“

https://deutsch.rt.com/international/36115-westliche-ngos-in-russland-rainer/

Westliche NGOs in Russland – Rainer Rupp im RT Deutsch-Gespräch

Rainer Rupp

„PENTAGON“/Rainer Rupp – „Türkei“ – Der „Erdogan – Clan“ – „Abschuss der russischen Su-24“ – “Beweise, dass IS-Öl direkt in türkischen Raffinerien landet” – „Journalisten“ – „Serena Shim“ – „Can Dündar“ – „Assad“ – Syrien – „Dschihadisten-Miliz“ – „ISIS“ – „EU“ / „Gerhard Wisnewski“ – „Migrations-Waffe“/“US-Kongress-Abgeordnete Tulsi Gabbard „/“MONSANTO – GLYPHOSAT“ – „Wissenschaftler warnen vor Glyphosat-Verharmlosung“

Neue Pentagon-Richtlinien – Im Juni dieses Jahres hat das Pentagon sein neues Handbuch „Gesetz des Krieges“ herausgegeben…..

 

 https://deutsch.rt.com/amerika/35791-analyse-neue-pentagon-richtlinien-sehen/

Analyse: Neue Pentagon-Richtlinien propagieren „totalen Krieg“ und Einsatz von Atomwaffen

Analyse: Neue Pentagon-Richtlinien propagieren "totalen Krieg" und Einsatz von Atomwaffen

Das russische Verteidigungsministerium hat Satellitenaufnahmen und weitere Daten vorgelegt, die beweisen, dass die türkische Führung, inklusive Präsident Erdogan und seiner Familie, in den illegalenÖl-Handel mit dem „Islamischen Staat“ involviert ist.

“Heute präsentieren wir zunächst nur eine Auswahl an Fakten, die belegen, dass ein ganzes Team an Banditen und türkischen Eliten, das Öl der Nachbarstaaten klauen und in der gesamten Region agieren. Öl in großen Quantitäten wird via ‚‘lebendigen Öl-Pipelines‘, die aus tausenden Öl-Transportern bestehen, in die Türkei geschmuggelt.“

So Anatoly Antonow, stellvertretender russischer Verteidigungsminister, im Rahmen einer extra einberufenen Pressekonferenz und führte weiter aus, dass Russland bisher drei zentrale Öl-Schmuggelrouten identifizieren konnte.

Öl-Schmuggelrouten von Syrien in die Türkei
Öl-Schmuggelrouten von Syrien in die Türkei

Die Türkei sei nach seinen Worten der Hauptabkäufer des aus Syrien und dem Irak geschmuggelten Öls:

“Laut den uns vorliegenden Daten ist die politische Führung des Landes – Präsident Erdogan und seine Familie – involviert in diese kriminellen Aktivitäten.“

Allerdings hätten sich seit Beginn der russischen Anti-Terror-Kampagne in Syrien am 30. September die Öl-Schmuggel-Aktivitäten signifikant reduziert. Dazu erläuterte Generalleutnant Sergej Rudskoy:

„Das Einkommen diesser Terroristen belief sich auf zirka drei Millionen US-Dollar pro Tag. Nach zwei Monaten russischer Luftschläge hat sich diese Summe auf 1,5 Millionen US-Dollar pro Tag halbiert.

Zudem legte das russische Verteidigungsministerium dar, dass nach Geheimdienstinformationen die Türkei2.000Kämpfer, 120TonnenMunition und 250Fahrzeuge an den Al-Kaida-Ableger Al-Nusra-Front sowie den „Islamischen Staat“ in Syrien geliefert hat.+

Im Rahmen der Pressekonferenz präsentierte das russische Verteidigungsministerium Foto- und Videobeweise und Karten die detailliert die Öl-Schmuggelrouten nachzeichnen. Mehr Beweise und Datenmaterial soll in den kommenden Tagenveröffentlicht werden, gab das Verteidigungsministerium bekannt.

„Abschuss der russischen Su-24 über Syrien war geplant“

https://deutsch.rt.com/meinung/35724-hasardeure-in-ankara–hat/

Rainer Rupp: Hasardeure in Ankara öffnen Büchse der Pandora

Rainer Rupp: Hasardeure in Ankara öffnen Büchse der Pandora
In einem exklusiven Gastbeitrag analysiert Rainer Rupp, vormals Top-Spion der DDR im NATO-Hauptquartier in Brüssel, die derzeitige geopolitische Lage nach dem Abschuss der russischen Su-24 durch das türkische Militär. Hat Erdogan die Entscheidung zum Abschuss ohne US-Rückendeckung treffen können? Und welche Rolle wird Deutschland als NATO-Bündnispartner und mit derzeit noch an der deutsch-türkischen Grenzen stationierten Patriot-Raketen spielen?  

Ein Gastbeitrag von Rainer Rupp

Am Freitag den 20. November hatte das türkische Außenministerium den russischen Botschafter in Ankara einbestellt, um ihn wegen der Angriffe der russischen Luftwaffe auf Terroristen in der umkämpftenBayirbucak-Region im Nordosten Syriens im Grenzgebiet zur Türkei heftig abzukanzeln.

In einer Protestnote forderte Ankara ultimativ ein sofortiges Ende der russischen Luftwaffenangriffe im grenznahen Gebiet, was einer No-Fly-Zone gleichkäme. Diese wird von der Türkei schon lange gefordert, aber selbst von den US-Amerikanern abgelehnt. Im Falle der Nichtbefolgung, so die Protestnote, habe Moskau mit „schwerwiegenden Konsequenzen“ zu rechnen.

Tatsächlich schoss dann vier Tage später ein türkischer F-16 Jäger einen russischen Bomber vom Typ Su-24 genau über dieser Region ab,angeblich auf türkischer Seite der Grenze, was Moskau bestreitet und dafür auch objektive Beweise vorlegen will.

Mit dem Abschuss der Su-24 hat Ankara womöglich die Büchse der Pandora geöffnet. Das hat scheinbar auch die türkische Bevölkerung verstanden, wovon die Massenproteste in den türkischen Großstädten am Dienstag zeugten.

Aber hat Erdogan diese Entscheidung ohne Rückendeckung aus den USA getroffen? Die neokonservativen Kriegstreiber in den beiden großen US-Parteien haben mit großer Sorge verfolgt, wie sich in Folge der Flüchtlingskrise und der Terroranschläge in Paris die politische Lage in Europa wieder in Richtung verstärkter Zuwendung und Zusammenarbeit mit Russland verändert hat. Zu allem Überfluss schienen auch US-Außenminister Kerry und Präsident Obama auf diese Linie eingeschwenkt zu sein. Aus Sicht der um ihre Hegemonie fürchtenden US-Kriegstreiber im Kongress, im Pentagon und den Geheimdiensten musste eine solche Entwicklung unbedingt gestoppt werden und der SU-24-Abschuss hat das Zeug dazu.

Jetzt ist wichtig, dass alle Parteien besonnen handeln. Russland tut das und schickt seinen Außenminister Lawrow am Mittwoch nach Ankara. Zugleich darf Deutschland nicht in falsch verstandener Bündnistreue hinter den verantwortungslosen Abenteurern der Regierung des NATO-Landes Türkei

stehen.

Fotoquelle: Alexander Mishin / CC BY-SA 3.0

Artikel 5 der NATO-Charter bedeutet nicht automatische Beistandspflicht. Wenn zum Beispiel ein Mitgliedsland ein anderes Land zuerst angreift, dann kann es sich nicht unter dem NATO-Beistandsmantel verstecken.

Zugleich sollten schleunigst die deutschen Patriot-Raketen von der türkisch-syrischen Grenze abgezogen werden, damit deutsche Soldaten und die deutsche Politik nicht durch weitere gemeingefährliche Aktionen der Hasardeure in Ankara in Geiselhaft genommen werden.

Anmerkung der Redaktion am 24. November um 16.50 Uhr: Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat mittlerweile bekannt gegeben, dass er seinen für Mittwoch geplanten Besuch in der Türkei aufgrund des Abschusses der Su-24 abgesagt hat. 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/24/tuerkischer-kampf-pilot-russischer-jet-war-keine-bedrohung-fuer-die-tuerkei/

Türkischer Kampf-Pilot: Russischer Jet war keine Bedrohung für die Türkei

Ein hochrangiger, türkischer Militär-Pilot sagt, dass ein einzelner Kampfjet niemals eine militärische Bedrohung für die Türkei darstelle. Sogar die USA deuten an, dass die Maschine höchstens ein paar Sekunden über dem Territorium der Türkei geflogen sei.

Der hochrangige türkische Kampfpilot a.D., Beyazit Karatas, sagt, dass der russische Kampfjet de facto keine Gefahr für die Türkei darstellte. Mit dem Abschuss des Flugzeugs sei ein unnötiger großer Fehler gemacht worden. „Man will die Türkei von einer Annäherung an Russland und China zurück ins atlantische Lager holen“, zitiert der Fernsehsender Ulusal Kanal Karatas. Der ehemalige Botschafter der Türkei, Onur Öymen, unterstützt Karatas. Er ist der Ansicht, dass die Türkei einen strategischen Fehler gemacht habe.

Sogar die USA räumen ein, dass der Jet, wenn überhaupt, nur wenige Sekunden über türkischem Territorium geflogen sei: Der abgeschossene russische Kampfjet hat nach Reuters-Informationen nur für kurze Zeit den türkischen Luftraum verletzt. Dies habe wenige Sekunden gedauert, bevor das türkische Militär den Su-24-Kampfjet abgeschossen habe, sagte am Dienstag ein Insider, der nicht genannt werden wollte. Die Türkei hatte behauptet, die Piloten zehnmal gewarnt zu haben – was innerhalb weniger Sekunden nicht möglich ist. Russland kritisierte am Abend, dass der übliche Augenkontakt zwischen den Piloten und den Türken nicht stattgefunden habe.

Nach Darstellung des türkischen UN-Botschafters Halit Cevik flogen zwei russische Flugzeuge für 17 Sekunden durch den türkischen Luftraum. Ein US-Militärvertreter bestätigte dies; es sei aber unklar, ob die türkische Luftwaffe während der Luftraumverletzung geschossen habe oder erst, als die russischen Maschinen wieder über Syrien gewesen seien.

Der Chef der linken Heimatpartei (VP), Dogu Perincek, verurteilte den Abschuss des russischen Jets scharf. „Der Abschuss des russischen Flugzeugs – ob aus der Luft oder vom Boden – stellt eine Bedrohung für die nationale Einheit der Türkei dar. Die Türkei kann ihre nationale Einheit nur bewahren, wenn sie mit Staaten wie Russland, China, den zentralasiatischen Staaten und Asien zusammenarbeitet. Auch die Bekämpfung des Terrors ist nur in Zusammenarbeit mit diesen Staaten möglich. Erdogan hat mit diesem Abschuss diejenigen erfreut, die die Türkei spalten wollen. Aktionen entlang von US-Interessen lassen die Türkei in eine Falle tappen. Die Davutoglu-Erdogan-Regierung hat ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Türkei aufgemacht“, zitiert die Zeitung Aydinlik Perincek.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte gesagt, die Türkei habe das Recht, ihre Grenzen zu schützen. Die Nato stützte die türkische Darstellung, dass die russische Maschine türkischen Luftraum verletzt habe. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier warnte vor einer massiven Belastung der Friedensbemühungen für Syrien.

Die russische Su-24 sei binnen fünf Minuten zehn Mal gewarnt worden, dass sie Kurs auf die türkische Grenze nehme, sagte Erdogan in Ankara. Die Maschine habe ihren Kurs aber nicht geändert und sei dann von F-16-Abfangjägern abgeschossen worden. „Niemand soll daran zweifeln, dass wir alles unternommen haben, um diesen jüngsten Vorfall zu vermeiden“, sagte der türkische Präsident.

https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/35744-fehlende-part-abschuss-russischen-su/

DER FEHLENDE PART: Abschuss der russischen Su-24 über Syrien war geplant [S2 – E38]

Die NATO hat sich offiziell hinter die Türkei gestellt. Doch hinter den Kulissen gibt es auch harsche Kritik am Vorgehen der Türkei und der bedingungslosen Unterstützung durch NATOGeneralSekretär Jens Stoltenberg. Der französische Ex-Premier François Fillon hat in einem Interview mit dem staatlichen Radiosender France Inter ausgesagt, dass die EU Beweise hat, das IS-Öl direkt und ohne Umwege an türkische Raffinerien geliefert wird und es direkte Absprachen zwischen dem IS und der Türkei gibt.

Putin: Unsere Satellitenaufnahmen aus Syrien zeigen hunderte IS-Tanklaster auf dem Weg in die Türkei

Putin: Unsere Satellitenaufnahmen aus Syrien zeigen hunderte IS-Tanklaster auf dem Weg in die Türkei
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Moskau mit dem französischemPräsidenten Francois Hollande zu gemeinsamen Maßnahmen gegen den IS hat Präsident Wladimir Putin erneut auf die Luftaufnahmen von Tanklastern in Syrien aufmerksam gemacht, die er schon beim G-20-Gipfel in Antalya in der Türkei angesprochen und präsentiert hatte. Er sprach von hunderten LKWs, die sich über den gesamten Horizont erstrecken und aus vonTerroristen kontrollierten Gebietendirekt in die Türkei fahren.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

 https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35770-turkischer-journalist-wegen-spionage-angeklagt/

„Landesverrat“ – Türkischer Journalist vor Gericht wegen Aufdeckung von Waffenschmuggel nach Syrien

Cumhuriyet Chefredakteur Can Dündar
Die türkische Staatsanwaltschaft hat für den Chefredakteur der ZeitungCumhuriyet, Can Dündar, der sich wegen Vorwürfen der Spionage und des Landesverrats in Untersuchungshaft befindet, eine langjährige Haftstrafe gefordert. Im Mai hatte die Zeitung Fotos von Waffen veröffentlicht, die vom türkischen Geheimdienst nach Syrien gebracht werden sollten. Angezeigt wurde der Journalist von Staatspräsident Erdogan persönlich.

Neben dem Chefredakteur will die Staatsanwaltschaft auch den Büroleiter von Cumhuriyet in Ankara, Erdem Gül, anklagen.

Dündar stand am Donnerstag erstmals vor Gericht in Istanbul und kommentierte sein Erscheinen mit den Worten, dass er und sein Kollege gekommen seien, um den Journalismus zu verteidigen:

„Wir sind hergekommen, um das Recht der Öffentlichkeit zu verteidigen, Nachrichten zu erhalten und das Recht darauf, zu wissen, ob die Regierung uns anlügt. Wir sind hergekommen, um zu zeigen und zu beweisen, dass Regierungen an keinen illegalen Aktivitäten teilnehmen können und das dann verteidigen.“

Mehrere Artikel, die im Mai 2015 auf der Titelseite von Cumhuriyet veröffentlicht wurden, zeichneten nach, wie der türkische Geheimdienst MIT mit Lastwagen Waffen nach Syrien schmuggelte und im Jahr 2014 dabei zweimal erwischt wurde. Die Laster wurden angeblich gestoppt und von der Polizei durchsucht, Fotos und Videos ihrer Ladung lägen Cumhuriyet vor.

Laut der Zeitung enthielten die Laster sechs Stahlcontainer mit 1.000 Artilleriegeschossen, 50.000 Ladungen für Maschinengewehre, 30.000 Ladungen für schwere Maschinengewehre und 1.000 Mörsergranaten. Diese Waffen sollen dann an extremistische Gruppen geliefert worden sein, die gegen die syrische Regierung von Präsident Bashar Assad kämpfen. Ankara engagiert sich seit Jahren für einen „Regime Change“ in Syrien.

Quelle: Giuseppe Milo/CC BY 2.0

Die türkischen Behörden leugnen die Vorwürfe und sagen, dass die Laster humanitäre Hilfsgüter an syrische Turkmenenvölker beinhalteten. Das Abfangen der Laster nannten sie „Landesverrat“ und „Spionage“.

Die Moderatorin des türkischen TV-Senders Ba Turkisch, Pelin Batu, die mit den Inhaftierten zusammengearbeitet hatte, sagte, dass deren Tat „im Interesse des Landes war, denn unsere Beteiligung in Syrien musste hinterfragt werden.“

„Ich finde nicht, dass dies in jedweder Form als Verrat eingestuft werden kann“, sagte Batu gegenüber RT und fügte hinzu, dass Dündar immer „ein Pazifist“ gewesen ist.

Weiter sagte Batu, dass Chefredakteur Dündar für das Recht auf freie Meinungsäußerung gekämpft hat, die seit der Machtübernahme Erdogans in Gefahr sei.

„Seit ungefähr einem Jahr wurde die Pressefreiheit auf viele Weisen eingeschränkt“, so die Journalistin zu RT.

Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu reagierte per Tweet auf die Anklage mit den Worten:

„Wenn nicht diejenigen, die eine Straftat begangen haben, sondern diejenigen, die über die Tat berichten, verhaftet werden, soll niemand sagen: „In der Türkei ist die Presse frei und die Justiz unabhängig und unparteiisch“……

War es der türkische GeheimDienst? – „Der ominöse Tod der Serena Shim“

Viele Journalisten in der Türkei sehen sich harten Gefängnisstrafen gegenüber, dafür, dass sie Korruption in der Regierung und Überwachung durch den Staat aufgedeckt haben.

Erdogans Regierung hat außerdem schon mehrfach versucht die Sozialen Medien einzuschränken, indem YouTube und Twitter mehrfach blockiert wurden.

Vor der Wahl im November stürmte die türkische Polizei die Büros der oppositionellen Mediengruppe Koza Ipek.

Waffenlieferungen nach Syrien – Türkische Regierung verstrickt sich zunehmend in Widersprüche

Transparent in Ankara: "Auch wenn du Journalisten festnehmen lässt und zensierst, wir wissen dass du ein Kriegsverbrecher bist, Tayyip [Erdogan]."

Transparent in Ankara: „Auch wenn du Journalisten festnehmen lässt und zensierst, wir wissen dass du ein Kriegsverbrecher bist, Tayyip [Erdogan].“
In der Türkei sind zwei Generäle und ein Oberst der Gendarmerie wegen des Vorwurfs des „Landesverrats“ verhaftet worden. Hintergrund: Die Sicherheitskräfte hatten im Januar 2014 einen LKW in Begleitung des Inlandsgeheimdienstes (MİT) in Richtung Syrien angehalten und durchsucht. Bei der Kontrolle wurde versteckt in Kartons für medizinische Güter Gewehr- und Artilleriemunition gefunden. Der Inhalt der LKWs wurde in Folge zum Staatsgeheimnis erklärt.

Damals hatten der Generalmajor der Gendarmerie von Ankara, Ibrahim Aydin, der ehemalige Brigadegeneral der Gendarmerie von Adana, Hamza Celepoğlu, und der frühere Leiter des Kriminallabors der Gendarmerie, Burhanettin Cihangiroğlu, in der Südtürkei Lkws anhalten lassen, nachdem sie anonyme Hinweise erhalten hatten, dass diese Fahrzeuge illegal Waffen für terroristische Kämpfer nach Syrien schaffen würden. 

Als die Gendarmen den Lkw anhalten und durchsuchen wollten, hinderten Geheimdienstleute sie daran. Dabei kam es auch zu Handgreiflichkeiten, ehe der Gouverneur von Adana persönlich intervenierte und die Gendarmeriebeamten zurückpfiff. Die türkische Regierung unter dem damaligen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan ging damals mit aller Härte gegen die Verantwortlichen für die Polizeioperation vor. Man sah die Aktion als Teil des Putschversuches des „Parallelstaates“, der mit den Razzien wegen Korruptionsvorwürfen im Umfeld der AKP-Regierung vom 17. Dezember begonnen haben soll.

Nach Überzeugung der Regierung sollen Anhänger des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen, die über Jahre hinweg innerhalb des Staatsapparates ein Netzwerk gebildet hätten, aus Rache für die geplante Teilverstaatlichung ihrer privaten Vorbereitungsschulen mithilfe fingierter Anschuldigungen und darauf gestützter Ermittlungen damals versucht haben, die türkische Regierung aus dem Inneren des Staatsapparates zu stürzen.

Was allerdings im Zusammenhang mit den Lieferungen nach Syrien auffällt, ist, dass die Angaben der türkischen Regierung über den Inhalt der LKWs mehrfach variierten. Anfangs war stets von „humanitärer Hilfe“ für Turkmenen jenseits der syrischen Grenze die Rede, die von Massakern bedroht wären. Oppositionsparteien und mehrere Medien wurden jedoch nicht müde, zu betonen, dass der LKW Waffen geladen hatten und präsentierten auch fotografische und filmische Beweise.

Die an der Aktion beteiligten Gendarmen erklärten zudem, die LKWs hätten sich nicht in eine Richtung bewegt, in der sich turkmenische Siedlungen befinden würden, sondern in Richtung eines Grenzübergangs, auf dessen syrischer Seite terroristische Gruppen operiert hätten.

Der Inhalt der Lkws wurde in weiterer Folge zum Staatsgeheimnis erklärt und das Geheimdienstgesetz neugefasst, um dem MİT einen höheren Schutz gegenüber Medien, Justiz und Öffentlichkeit zu ermöglichen. Gegen die Verantwortlichen für die Durchsuchung der Trucks wurden Gerichtsverfahren wegen „Landesverrats“ und „Spionage“ eingeleitet.

Am letzten Dienstag jedoch änderte die Regierung ihren Narrativ. Präsident Erdoğan warf unter dem Eindruck neu aufgeflammter Debatten die sarkastische Frage auf:

„Und was wäre, wenn die MİT-Trucks tatsächlich mit Waffen gefüllt gewesen wären?“

Am Samstag erklärte Erdoğan dann plötzlich nicht mehr, es wäre humanitäre Hilfe für Turkmenen transportiert worden, sondern man habe die „Freie Syrische Armee“ (FSA) versorgen wollen – wobei er nicht präziser wurde bezüglich des Inhalts des Transports. Dieses bleibt – und mittlerweile zieht sich auch der damalige Staatspräsident Abdullah Gül auf Nachfrage darauf zurück – ein „Staatsgeheimnis“.

Unterdessen wurden die bekannten Journalisten Can Dündar und Erdem Gül, die im Frühjahr eine Reportage veröffentlicht hatten, in welcher sie die Behauptung, wonach die Lkws Waffen für Extremisten geladen hätten, festgenommen und über sie wurde die Untersuchungshaft verhängt. Tatvorwurf: „Landesverrat“ und „Spionage“. Die Spekulationen über den Inhalt der Ladung werden dadurch jedoch noch weiter angefacht.

Türkische Waffen für den IS: Erdogan klagt Generäle wegen Spionage an

Die Regierung Erdogan lässt zwei Generäle und einen Oberst a.D. verhaften. Diese hatten zuvor einen Waffentransport nach Syrien aufgedeckt. Den Soldaten wird Spionage und die „Verbreitung von Staatsgeheimnissen“ vorgeworfen.

Ausschreitungen in Istanbul am Samstag nach der Ermordung eines Menschenrechtsanwalts in Diyarbakir. (Foto: dpa)

Ausschreitungen in Istanbul am Samstag nach der Ermordung eines Menschenrechtsanwalts in Diyarbakir. (Foto: dpa)

Die türkische Staatsanwaltschaft hat am Samstag zwei hochrangige Generäle und einen ehemaligen Oberst festnehmen lassen. Bei den inhaftierten handelt es sich um Generalmajor Ibrahim Aydin, Brigadegeneral Hamza Celepoglu und Oberst a.D. Burhanettin Cihangiroglu, berichtet die Zeitung Milliyet. Sie hatten im vergangenen Jahr mehrere Lkw an der Überfahrt nach Syrien verhindert. Dabei ging es um einen Waffen- und Medizinkonvoi nach Syrien. Die türkische Regierung sagt, dass die Lieferung an die Turkmenen in Syrien ging, damit sich diese gegen Assad und den IS verteidigen können. Die türkische Opposition hingegen vermutet, dass die Waffenlieferung für die Terror-Miliz IS bestimmt gewesen ist.

Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft den Chefredakteur der oppositionellen Zeitung „Cumhuriyet“, Can Dündar, und seinen Büroleiter in Ankara, Erdem Gül, festnehmen lassen. Diese hatten Bilder und Videos der Militär-Razzia gegen den Konvoi veröffentlicht. Sowohl den Redakteuren als auch den Militärs „Spionage“ und die „Verbreitung von Staatsgeheimnissen“ zur Last gelegt, wie türkische Medien berichteten. Im Februar wurden 17 Polizisten festgenommen, denen ebenfalls „Spionage“ und in diesem Zusammenhang „Umsturzversuch gegen die Regierung“ vorgeworfen wird.

Die EU will am Sonntag eine Übereinkunft mit der Türkei über die Flüchtlinge schließen. Die Verwicklungen der Türkei in die Terror-Aktivitäten der Region sind von der EU bisher nicht thematisiert worden.

 

Das Schweigen der Angela Merkel: Wird Deutschland zum Komplizen des IS?

Es gibt für die EU eine einzige wichtige Frage vor dem „Gipfel“ mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Sie lautet: Ist es zu verantworten, dass die deutschen und europäischen Steuerzahler zu Komplizen mit einer Regierung gemacht werden, die mit der Terror-Miliz IS zusammenarbeitetund ihre Finanzierung über den Öl-Schmuggel sicherstellt? Die Indizien sind erdrückend. Politiker mit Charakter müssten bei Kenntnis der Fakten den Gipfel absagen.

Angela Merkel und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, am Freitag im Bundestag. (Foto: dpa)

Angela Merkel und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, am Freitag im Bundestag. (Foto: dpa)

Oft erklären die EU-Politiker, dass die Dinge heute so kompliziert seien, dass man sich auf Experten-Meinungen verlassen müsse. Im Fall der Beziehung der Türkei zum IS sind die Fakten sehr einfach zu verstehen.

Erstens: Terror-Finanzierung durch Öl-Schmuggel

Zwei Wissenschaftler der University of Greenwich, London, haben eine Studie vorgelegt, die belegt, dass das Öl-Geschäft des IS über die Türkei läuft. Die Studie mit dem Titel „Das Tor des IS zu den globalen Rohöl-Märkten“ ist besonders seriös, weil die Autoren jede Art von Spekulation oder politischen Hypothesen vermeiden. Sie schreiben, dass sie ausdrücklich keinen Beweis haben, dass die Regierung Erdogan von den Öl-Geschäften des IS weiß. Doch dieses „caveat“ ist nichts anderes als eine Ouvertüre zu einer unbestechlichen Fakten-Darstellung, mit der George Kiourktsoglou und Alec Coutroubis aufzeigen, was wirklich gespielt wird.

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Der IS verschifft demnach sein Öl vom türkischen Hafen Ceyhan, nahe der Stadt Adana. Ceyhan liegt weniger als zwei Autostunden von der US-Luftwaffenbasis in Incirlik entfernt. Der Öl-Terminal wird von der staatlichen türkischen Botas International Limited (BIL) betrieben. Die Forscher haben eine Anomalie entdeckt: Anders als bei den anderen Handelsrouten weisen die Öl-Exporte aus Ceyhan in den Jahren 2014 und 2015 ungewöhnliche Spitzen aus. Diese haben sich immer dann ergeben, wenn der IS um bestimmte Öl-Assets in der Region besonders kämpfen musste: Die erste Spitze fällt zusammen mit der Eroberung des größten syrischen Ölfelds AIOmar durch den IS im Juli 2014. Die zweite Spitze ergab sich im Oktober und November 2014, als erbitterte Kämpfe um die Gas-Felder Jahr und Mahr tobten. Die dritte Spitze entstand im Januar und Februar 2015, als die US-Luftschläge den IS in Hamija unter Druck brachten, im Kampf um die Öl-Region Kirkuk.

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Die Erklärung der Forscher: „Es hat den Anschein, dass immer dann, wenn der IS in einer Region mit Öl-Assets kämpft, die Exporte aus Ceyhan sofort steigen. Dies könnte damit zusammenhängen, dass durch diese Extra-Exporte neue Einnahmen für den IS generiert werden, die dringend für die Finanzierung von Munition und militärischer Ausrüstung gebraucht werden.“

Der russische Präsident Wladimir Putin, der sich, anders als die Forscher, kein Blatt vor den Mund nimmt, sagte laut dem staatlichen Sender RT, die russische Aufklärung habe zu folgenden Erkenntnissen geführt: „Tag und Nacht fahren Tank-Lastwagen in die Türkei. Sie kommen aus den vom IS kontrollierten Gebiet voll beladen, und sie fahren leer wieder zurück.“ Man sehe in den Aufklärungsbildern „Fahrzeuge, die Öl transportieren, in einer Kolonne, die bis über den Horizont reicht.“

Die Russen haben mit der Bombardierung dieser Lastwagen begonnen, weil sie die Finanzierung der Terroristenunterbinden wollen. Die Amerikaner haben bei früheren Angriffen ebenfalls Tank-Lastwagen bombardiert. 45 Minuten vor dem Angriff haben sie jedoch Flugblätter abgeworfen, mit denen sie die Fahrer gewarnt und sie aufgefordert haben, sich in Sicherheit zu bringen. Die Amerikaner behaupten, mit Sicherheit zu wissen, dass diese Fahrer nichts mit dem IS zu tun haben. Für Putin sind jene, die dem IS bei seiner Finanzierung helfen, „Komplizen“ – es ist nicht schwer zu erraten, dass Putin die türkische Regierung gemeint hat. Präsident Erdogan hat die Anschuldigung wütend zurückgewiesen und Putin aufgefordert, Beweise für seine Behauptung vorzulegen. Es ist nicht bekannt, ob Erdogan die Greenwich-Studie kennt. Bekannt ist, dass sein Sohn mehrere Schiffs-Unternehmen betreibt. Bekannt ist auch, dass Erdogan seinen Schwiegersohn zum neuen Energieminister ernannt hat.

Zweitens: Zusammenarbeit der Türkei mit dem IS

Die investigative Website UndercoverInfo hat akribisch die Fakten der Zusammenarbeit aufgelistet. Für jedes Detail gibt es Quellen, die auf der Website nachgelesen werden können. Der äußerst lesenswerte Bericht stammt vom Direktor des Programms für Friedensforschung an der Columbia University, David L. Phillips.

Zusammengefasst kommt Phillips zu folgenden Ergebnissen:

Die Türkei liefert militärische Ausrüstung an den IS
Die Türkei hat den IS-Kämpfern logistische Unterstützung gewährt
Die Türkei hat IS-Kämpfer trainiert
Die Türkei gewährt den IS-Kämpfern medizinische Versorgung
Die Türkei unterstützt den IS bei der Finanzierung, indem sie billig Öl vom IS kauft
Die Türkei unterstützt den IS bei der Rekrutierung von Kämpfern
Türkischen Armee-Einheiten kämpfen an der Seite des IS
Die Türkei hat den IS in der Schlacht um Kobane unterstützt
Die Türkei und der IS teilen dieselbe Weltanschauung

Vor allem der letzte Punkt ist interessant. Hürriyet zitiert führende AKP-Politiker sollen gesagt haben, sie hätten lieber den IS als Nachbar als die PKK. Ein AKP-Führer postete auf Facebook: „Zum Glück gibt es den IS. Möge ihnen nie die Munition ausgehen.“ Eine türkische Sozialversicherung verwendet Briefpapier mit dem IS-Logo. Erdogans Sohn Bilal und türkische Offizielle treffen sich mit IS-Kämpfern.

Diese Fakten reichen nach gesundem Menschenverstand aus, um einen Deal, wie ihn die EU unter der Führung von Angela Merkel mit Erdogan plant, sofort zu stoppen. Sie sind öffentlich bekannt und leicht verständlich. Sie sind schwerwiegend genug, um die deutsche Bundeskanzlerin zu fragen, ob sie allen Ernstes Milliarden an Steuergeldern an ein Regime überweisen will, dessen Verhältnis zum Terrorismus dringend aufgeklärt werden muss.

Denn es besteht der mehr als begründete Verdacht, dass die europäischen Steuerzahler wegen des geplanten „Flüchtlings-Deals“ über Umwegen zu Sponsoren des angeblich gefährlichsten Terror-Netzwerks der Welt werden. Natürlich weiß niemand, wer wirklich hinter dem IS steckt. Die Kämpfer treten stets vermummt auf. Ihre Video-Botschaften sind von hervorragender technischer Qualität, gerade so, als wären sie in Hollywood gedreht. Die Sprecher sprechen ein akzentfreies amerikanisches Englisch.

Es wird immer deutlicher, warum Putin sich auf einen Krieg in Syrien eingelassen hat: Mit dem IS und seinen Hintermännern ist im Nahen Osten ein neuer, mächtiger Player im internationalen Öl-Geschäft entstanden. Das ist für Russland nicht akzeptabel, weil die Russen auf lange Sicht nicht mit dem niedrigen Ölpreise zu Rande kommen werden. Es ist müßig zu beklagen, dass Russland seine Wirtschaft nicht ausreichend diversifiziert hat und daher nun zu den Waffen greifen muss, um ihre Wirtschaft vor dem Kollaps zu bewahren.

Das vorgeblich humanistische Pathos, mit dem Merkel sich für die Flüchtlinge engagiert hat, muss nun einer eiskalten politischen Abwägung weichen: Nicht der Militäreinsatz der Bundeswehr in Syrien wird das Verbrechen der Vertreibung von Hunderttausenden beenden. Sondern eine Realpolitik, die die Financiers und Komplizen der Terroristen dingfest macht und stoppt.

Die hilflose EU sehnt sich nach einer schnellen Lösung und sieht in Erdogan ihren Retter. Das ist ein kapitaler Trugschluss: Wenn die EU dem Menschenhandel zustimmt, wird der IS weitermachen, bis die Region ethnisch gesäubert ist. Die europäischen Werte verpflichten Merkel und die EU, genau das zu verhindern.

Lässt sich die EU jedoch aus Bequemlichkeit und innenpolitischem Kalkül in den schmutzigen Krieg hineinziehen, macht sie sich direkt mitschuldig am Elend der Flüchtlinge. Die EU und die Kanzlerin müssen nun politische Verantwortung übernehmen. Sie können das Handeln nicht länger der Nato, den Geheimdiensten und den US-Neocons überlassen. Bleiben sie weiter Getriebene, wird Europa auf Jahre hinaus zum Helfershelfer von Schurken. Die Rechnung für ein solches Versagen wird mit Blut geschrieben sein, von einer neuen Generation von Terroristen, die in Europa aktiv werden. Sie werden sich auch von einer „Festung Europa“ nicht abhalten lassen. Noch ist es nicht zu spät, das Fiasko zu verhindern. Doch es bleiben nur noch wenige Stunden.

 

„Der Westen lässt seine Masken fallen“ – „Einem „TERRORISTEN-CHEF“ wie „ERDOGAN“ wird das „europäische Steuer-Geld“ in den Rachen geschmissen  anstatt den Flüchtlingen DIREKT zu HELFEN???!!!

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/01/angela-merkel-warnt-vor-grosser-massen-flucht-aus-syrien/

Angela Merkel warnt vor großer Massen-Flucht aus Syrien

Angela Merkel schürt die Angst der Deutschen vor einer Massenflucht aus den Flüchtlingslagern in der Türkei. Die Flüchtlinge leben dort unter verheerenden Bedingungen leben. Warum werden die europäischen Steuergelder nicht verwendet, um diesen Menschen jetzt sofort zu helfen? Warum hat man für diese Menschen kein Geld, wohl aber für einen gewaltigen Waffengang in Syrien? Warum gibt man die drei Milliarden Euro nicht den UN für die Lager, statt der Türkei?

Angela Merkel mit dem neuseeländischen Premier John Key am Dienstag im Bundeskanzleramt. (Foto: dpa)

Angela Merkel mit dem neuseeländischen Premier John Key am Dienstag im Bundeskanzleramt. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat wegen der mangelnden finanziellen Hilfe für die Flüchtlingslager im Nahen Osten vor einer neuen Massen-Flucht nach Deutschland im kommenden Jahr gewarnt. Die Unterfinanzierung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR und des Welternährungsprogramms für das kommende Jahr sei «nicht akzeptabel», sagte sie nach einem Treffen mit dem neuseeländischen Ministerpräsidenten John Key am Dienstag in Berlin. «Wir haben weiter eine Unterfinanzierung von fast 50 Prozent. Es droht wieder die Flucht von sehr vielen Menschen», sagte Merkel. Die Kürzung der Lebensmittelrationen in den Lagern für Syrer in der Türkei, Jordanien und dem Libanon gilt als einer der Gründe dafür, dass 2015 so viele Flüchtlinge in die EU und vor allem nach Deutschland kamen.

Die Frage, die sich hier zwangsläufig stellt: Warum springt die EU hier nicht ein? Im Vergleich zu den drei Milliarden Euro, die man dem türkischen Erdogan versprochen hat und von denen man nicht weiß, was die türkische Regierung damit machen wird, wären die europäischen Steuergelder deutlich besser angelegt, wenn man den Flüchtlingen in den Lagen der UNHCR sofort und großzügig helfen würde. Es ist eine Groteske, dass die Politiker in den reichen europäischen Staaten in der Flüchtlingskrise ihre Kräfte vor allem damit vergeuden, auf andere zu zeigen. Die europäischen Banken wurden in der Finanzkrise mit 200 Milliarden Euro gerettet – warum hilft man über die UN nicht den Flüchtlingen direkt?

Vor allem aber: Statt das Geld jetzt in massive militärische Aufmärsche zu stecken, um Russland noch im Kampf gegen den IS zu übertreffen, sollte man doch diesen Menschen zuerst helfen. Denn so präzise wie versprochen werden und können die Luftschläge nicht sein, dass sie nicht neue Wellen der Vertreibung auslösen – und damit neues Elend und Fluchtbewegungen.

Ebenso sollte die Finanzierung des IS über die Türkei gestoppt werden: Das ist eine Maßnahme, die ohne großen finanziellen Aufwand zu machen ist. Die Kampfmoral der Terroristen wäre innerhalb von Tagen gebrochen.

Darüber hinaus könnte die EU die Türkei verpflichten, 10 Prozent der Gewinne, die der staatliche türkische Öl-Terminal im Hafen Ceyhan in den vergangenen zwei Jahren gemacht hat, in die Verbesserung der humanitären Bedingungen in den Lagern zu investieren.

Stattdessen schlägt Merkel für Anfang Februar eine Geberkonferenz in London vor, um die Finanzierung der Flüchtlingslager 2016 zu sichern. Der neuseeländische Ministerpräsident sagte zu, dass sich sein Land an den Kosten beteiligen werde. Neuseeland will zudem 750 syrische Flüchtlinge aufnehmen.

Ungeachtet der verheerenden Lage in den Lagern hat die Weltgemeinschaft erhebliche Summen zur Hand, um gemeinsame Bomben-Missionen in Syrien zu fliegen. Angela Merkel ist sich offenbar bewusst, dass die Bevölkerung die Zuspitzung im Nahen Osten als das aufnimmt, was sie ist: als Krieg. Um die Gemüter zu beruhigen, lehnte es die Kanzlerin ausdrücklich ab, das Wort zu verwenden: «Es handelt sich um einen militärischen Einsatz», sagte Merkel am Dienstag nach einem Treffen mit dem neuseeländischen Premierminister John Key in Berlin auf die Frage, ob es sich um einen Kriegseinsatz der deutschen Soldaten handele. «Wir sind bereits seit September 2014 Teil der internationalen Allianz im Kampf gegen den IS».

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/29/eu-sagt-tuerkei-drei-milliarden-euro-aus-steuergeldern-zu/

EU sagt Türkei drei Milliarden Euro aus Steuergeldern zu

Die EU hat der Türkei Zahlungen in Höhe von drei Milliarden Euro zugesagt. Damit soll die Türkei sich um die Flüchtlinge kümmern. Wie überprüft wird, ob das Geld wirklich den Flüchtlingen zugute kommt, ist noch nicht bekannt. Kritik an der Politik der Türkei wurde in keiner Hinsicht geäußert.

EU-Präsident Donald Tusk mit dem türkischen Premier Ahmet Davutoglu am Sonntag in Brüssel. (Foto: dpa)

EU-Präsident Donald Tusk mit dem türkischen Premier Ahmet Davutoglu am Sonntag in Brüssel. (Foto: dpa)

Zur Begrenzung des Flüchtlingsandrangs in Europa hat die EU der Türkei drei Milliarden Euro sowie Visa-Erleichterungen und ein Entgegenkommen bei den Beitrittsverhandlungen zugesagt. Auf einem Sondergipfel der EU mit der Türkei einigten sich beide Seiten am Sonntag in Brüssel auf die Umsetzung eines gemeinsamen Aktionsplans, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk mitteilte. Dadurch solle wieder „Ordnung an unserer gemeinsamen Grenze“ einkehren, sagte er. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sprach von einem „historischen Tag“.

Im Gegenzug für die weitreichenden Zugeständnisse der EU soll die Türkei mehr Flüchtlinge im eigenen Land behalten und ihre Grenzen vor allem zu Griechenland besser sichern. Die drei Milliarden Euro sollen über Projekte den rund 2,2 Millionen syrischen Flüchtlingen in der Türkei zugute kommen, wie Tusk sagte. Ob es wirklich soviele Flüchtlinge sind, ist unbekannt: Noch bis vor dem Deal hatte die EU von 2 Millionen gesprochen. Soviele waren es allerdings auch schon vor einem Jahr.

Bisher ist die genaue Finanzierung noch unklar. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich nach dem Treffen „optimistisch“, dass die drei Milliarden Euro aufgebracht werden können.

Für türkische Staatsbürger sollen bis Oktober 2016 Visa-Erleichterungen eingeführt werden, sofern Ankara vorher ein Rücknahmeübereinkommen für Flüchtlinge aus Drittstaaten in Kraft setzt, wie es in der Gipfelerklärung heißt. Außerdem soll noch im Dezember ein neues Verhandlungskapitel in den lange blockierten Gesprächen über einen EU-Beitritt der Türkei eröffnet werden.

Merkel machte auch deutlich, dass es bei einem Vortreffen mit mehreren anderen EU-Ländern auch darum gegangenen sei, ob der Türkei Flüchtlingen abgenommen werden könnten. Eine Zahl sei aber nicht genannt worden, sagte die Kanzlerin. Die FAZ hatte berichtet, dass eine Gruppe um Deutschland der Türkei die Aufnahme von 400.000 Flüchtlingen anbieten wolle. Die EU-Kommission soll nun Merkel zufolge bis zum EU-Gipfel am 17. Dezember Vorschläge für eine mögliche Verteilung machen.

Tatsächlich steckt hinter dieser Plan die Geopolitik der Nato, die die Türkei – wie die Ukraine – als Bollwerk gegen Russland.

Inwieweit die Regierung von Präsident Erdogan die Finanzierung der Terror-Miliz IS über den Ölhandel im türkischen Hafen Ceyhan und den dortigen staatlichen Terminal betreibt wurde von der EU bisher nicht thematisiert.

 

 

 

https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/35811-fehlende-part-s2-e40/

DER FEHLENDE PART: „Erdogan benutzt uns Turkmenen nur für seine Machtpolitik“ [S2 – E40]

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35786-finanziert-turkei-und-erdogan-familie/

Türkei: Finanziert Erdogan-Familie den „Islamischen Staat“ über illegalen Öl-Handel?

Quelle: Twitter
Quelle: Twitter
Die Türkei wird beschuldigt, den selbsternannten „Islamischen Staat“ zu finanzieren. Das mache sie über den illegalen Öl-Handel. In den sozialen Medien kursieren unterdessen Bilder, die den Sohn des türkischen Präsidenten Erdogan mit angeblichen IS-Führern zeigen. RT-Reporter Ilya Petrenko reiste nach Istanbul, um zu sehen, wie türkische Medien mit den Anschuldigungen umgehen.

Der Erdogan-Clan – Unterstützer des „Islamischen Staates“!

Başbakan Recep Tayyip Erdoğan, AK Parti Genişletilmiş İl Başkanları Toplantısı'na katıldı. Başbakan Erdoğan, partilileri ''Rabia'' işareti yaparak selamladı. (Evrim Aydın - Anadolu Ajansı)

Başbakan Recep Tayyip Erdoğan, AK Parti Genişletilmiş İl Başkanları Toplantısı’na katıldı. Başbakan Erdoğan, partilileri “Rabia“ işareti yaparak selamladı. (Evrim Aydın – Anadolu Ajansı)

Nach dem unerwarteten, letzten Wahlsieg, der Recep Tayyip Erdogan die absolute Mehrheit bescherte und die Opposition ausschaltete, scheint der türkische Präsident am Ziel seiner Machtträume. Doch der osmanische Pate verfolgt unverhohlen größere Ziele. In der Tat kann man den Eindruck gewinnen, dass der Erdogan-Clan sich mit mafiösen Strukturen vergleichen lässt, in jedem Fall aber geht es um skrupellose Machtpolitik und gewinnbringende Geschäfte. Konkret nachweisbar ist die direkte und indirekte unterstützende Rolle Erdogans hinsichtlich der Terrormiliz Islamischer Staat.

Was anhand der Vergangenheit längst bekannt war, etwa das damalige, zögerliche Vorgehen der Türkei gegen den „IS“, selbst als sich die Kämpfe im unmittelbaren Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei zuspitzten, das Verweigern von Luftstützpunkten für ausländische Kräfte, das Freihalten von Versorgungs-und Handelswegen für die islamistischen Kämpfer und das Vorgehen gegen kurdische Einheiten, nachdem diese von Bündnispartnern unterstützt wurden, ist nun für jedermann offensichtliche Gewissheit. Ein Sicherheitsbericht des russischen Geheimdienstes FSB prangert auch G 20-Staaten an, die wesentlich an der Unterstützung des „IS“ beteiligt sind. Der russische Präsident Vladimir Putin unterrichte seine Kollegen beim G-20 Gipfel hierrüber. Die Türkei steht hierbei ganz oben auf der Liste.

Bilal Erdogan, Sohn des türkischen Präsidenten spielt hierbei eine führende Rolle. Eine der wichtigsten Einnahmequellen für den „IS“ ist der illegale Ölhandel. Bilal Erdogan besitzt gleich mehrere Schifffahrtsgesellschaften und soll laut diversen internationalen Quellen, den Erdölexport des vom „IS“ okkupierten Territorium kontrollieren. Bilal hat Verträge mit europäischen und asiatischen Kooperationsgesellschaften geschlossen. Er verfügt über wichtige Anlegestellen in den Häfen von Beirut und Ceyhan, wohin das „Schmuggelöl“ teilweise verbracht wird, um von hier mit anderen Tankern weiter transportiert zu werden.

In der Türkei sind die Geschäfte des Präsidentensohnes längst bekannt. Gürsel Tekin, Generalsekretär der oppositionellen Republikanischen Volkspartei sagte in einem Interview, dass der Präsident am Vorgehen seines Sohnes keinerlei Verstöße gegen Gesetze sehe, er betreibe einfach Geschäfte mit asiatischen Partnern. Ferner gab Tekin an, dass Bilals Unternehmen BMZ Ltd., die mit Öl aus „IS“ Quellen handelt, ein Familienunternehmen sei. Einige Verwandte des Präsidenten besitzen Anteile an der Firma. BMZ Ltd. wird durch öffentliche Mittel gefördert und mit günstigen Bankkrediten der Türkei versorgt.

Erdogans Tochter Sümmeye soll ein geheimes Krankenhaus an der unmittelbaren Grenze zu Syrien leiten, in welches jeden Tag zahlreiche „IS-Kämpfer“ verbracht werden, um medizinische Versorgung zu erhalten. Nach Augenzeugenberichten und nach Angaben des syrischen Politologen Ali Salim Assad verstecken sich immer wieder Kampfverbände des „IS“ in der Türkei, um so den Luftangriffen der syrischen- und russischen Armee zu entgehen. Türkische Grenztruppen hindern die „IS-Kämpfer“ nicht daran.

Nach Aussagen des französischen Journalisten Thierry Meyssan soll Ankara von der Demontage großer Fabriken und Werksteile aus dem syrischen Aleppo profitiert haben und auch an dem Diebstahl von kulturellen und archäologischen Schätzen nicht unwesentlich verdient haben.

Die Führung in Ankara wirkt also klar mit dem „IS“ zusammen, im Geschäft mit dem Ölhandel und dem Kampf gegen die Kurden, ist aber offiziell Teil der von den USA geführten internationalen Koalition, die gegen den „IS“ kämpft. Erdogan weiß nur zu gut, dass der Westen ihn mehr denn je braucht, zum einen als in der Region unersetzbaren Partner der NATO und zum anderen als „Frontland“ für die nicht enden wollenden Flüchtlingsströme mit Ziel Europa. Auch hinsichtlich dieser Problematik erhielt er kürzlich finanzielle Zusagen in Milliardenhöhe.

Der jüngst stattgefundene Abschuss eines russischen SU-24 Militärjets, durch die Türkei, hat die prekäre Lage weiter verschärft. Luftraumverletzungen hatte es in der Vergangenheit, auch anderen Ortes, immer wieder gegeben. Noch 2012 hatte der türkische Präsident erklärt: „Luftgrenzen werden in der ganzen Welt verletzt, so dass man dies zurückhaltend bewerten sollte: “Er führte aus, dass der türkische Luftraum zu dieser Zeit bereits im ersten Halbjahr 114 Mal verletzt worden sei. Die Türkei lasse sich hiervon nicht provozieren. Zuvor war ein türkischer Kampfjet über Syrien abgeschossen wurde.

Es scheint gerade so, als ob Erdogan darauf gewartet hat, den Russen die Grenzen aufzuzeigen und ein Exempel zu statuieren, wohlwissend, dass sich hiermit die augenblickliche Situation zwar verschärfen wird, im Ergebnis aber keine tiefgreifenden Folgen für seine Politik zu erwarten ist. Nach dem üblichen diplomatischen und strategischen Säbelgerassel, hat der russische Präsident Putin gestern noch einmal ganz klar gemacht, dass er die Mafiamethoden, der den „IS“ unterstützenden Türkei nicht billigt und denen ein Ende bereiten wird.

Zusammenfassend ist so, der von vielen erhoffte, internationale Kampf gegen den „IS-Terror“ nicht zu gewinnen und eher eine weitere Eskalation der Gesamtlage zu erwarten, sollte der Erdogan-Clan von den westlichen Verbündeten nicht in die Schranken gewiesen werden.

Quellen: F.Williams Engdahl (Journalist und Berater für den Erdölmarkt), Thierry Meysson (französischer Journalist), Infowars.com, Rossijskaja Gaseta, wiwo.de, Sputnik, Wikipedia, Zero Hedge
Bild: Recep Erdogan (free Wkicommons, ohne Lizenz)

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35758-so-geht-nato-turkei-schiesst/

Fair Play? USA geben „Islamischen Staat“ 45 Minuten Warnzeit vor Angriff auf dessen Öl-Transporter

Flugblatt mit Warnung vor Luftangriff - nur für Zivilisten und unschuldige Fahrer bestimmt. Quelle: zerohedge.com

Flugblatt mit Warnung vor Luftangriff – nur für Zivilisten und unschuldige Fahrer bestimmt. Quelle: zerohedge.com
Es scheint, dass die von den USA-geführte Anti-Terror-Koalition, zu der Ankara zählt, sich zu Russland und Krankenhäusern anders verhält als gegenüber dem „Islamischen Staat“ (IS). Als die US-Koalition letzte Woche Öl-Laster des IS ins Visier nahm, gab es den Terroristen per Abwurf von Flugblättern eine Vorwarnung von 45 Minuten, bevor sie angriffen – eine Höflichkeit, die den russischen Piloten ebenso wenig zuteil wurde wie dem MSF-Krankenhaus im afghanischen Kundus.

„Verlasst sofort eure Laster und rennt weg. Warnung: es folgen Luftangriffe. Öllaster werden zerstört. Verlasst sofort eure Öllaster. Riskiert nicht euer Leben!“

So der Text der Flugblätter den US-Flugzeuge 45 Minuten vor einem geplanten Angriff auf Öl-Transporter des „Islamischen Staates“ abwarfen.

In einem öffentlich zugänglichen Transkript einer Presseinformation des US-Verteidungsministeriums gibt Colonel Steve Warren, Sprecher der Operation ‚Inherent Resolve‘ [mehrdeutig übersetzbar, u.a. als ‚angeborene Entschlossenheit‘ oder ‚eigener Entschluss‘] am 18. November per Videoübertragung aus Baghdad bekannt, dass vor dem Beschuss der Öl-Tanklaster aus Jets, die von einem türkischen Stützpunkt aus starteten, Flugblätter abgeworfen wurden, um den Ölschmugglern des IS zu raten, sich in Sicherheit zu bringen.

Auszug aus Transkript des US-Verteidigungsministeriums. Fettdruck von zerohedge.com. Originalquelle: http://www.defense.gov

In einer späteren Fragerunde erklärte Warren einem Journalisten, wie die US-Koalition überhaupt auf die Idee kam, die Tanklaster ins Visier zu nehmen:

„Ein bisschen zur Geschichte von Operation Tidal Wave II. Anfangs haben wir, wie Sie wissen, die Infrastruktur des Öls angegriffen, von Anfang an. Aber es stellte sich heraus, dass viele unserer Angriffe nur sehr wenig Effekt hatten. Wir haben nur Teile der Ölinfrastruktur getroffen, die leicht zu reparieren waren.“

Nach einer gründlichen Studie habe man realisiert, dass das Öl über ein „ausgeklügeltes“ System schwarz vermarktet wird: von der Ölpumpe am Bohrloch über den Transport per Tanklaster bis zum Verteilernetzwerk am anderen Ende der Wertschöpfungskette.

Die USA brauchten ganze 13 Monate um sich klar zu werden, wie sie den Ölhandel des IS einschränken können: indem sie das Öl zerstörten.

Auszug aus Transkript des US-Verteidigungsministeriums. Fettdruck von zerohedge.com. Originalquelle: www.defense.gov

Auszug aus Transkript des US-Verteidigungsministeriums. Fettdruck von zerohedge.com. Originalquelle: http://www.defense.gov

„Also mussten wir diese Entscheidung treffen. Wir hatten noch nicht die Tanklaster angegriffen. Wir schätzten, dass diese Laster, obwohl sie für Operationen zur Unterstützung des IS [ISIL] benutzt wurden, dass die Fahrer selbst wahrscheinlich keine Mitglieder des IS sind, sondern wahrscheinlich nur Zivilisten. Deshalb suchten wir nach einem Ausweg. Wir sind nicht in diesem Geschäft um Zivilisten zu töten, wir sind in diesem Geschäft um den IS zu stoppen , den IS zu bekämpfen.“

Auszug aus Transkript des US-Verteidigungsministeriums. Fettdruck von zerohedge.com. Originalquelle: www.defense.gov

Auszug aus Transkript des US-Verteidigungsministeriums. Fettdruck von zerohedge.com. Originalquelle: http://www.defense.gov

Quelle; Genel Energy

So human und vorausschauend denkend kennt man die US-Armee allerdings nicht, wenn man an all die Zivilisten denkt die beinahe tagtäglich durch Drohnen-Angriffe in Afghanistan, Pakistan oder Jemen getötet werden. Aber wenn sie diese Idee schon vorher hatten, und sie nur nicht ausführten, weil die „Fahrer selbst wahrscheinlich keine Mitglieder des IS sind“ – wer sind sie dann? Wissen sie nicht, für wen sie arbeiten? Wurden sie unter Todesdrohung dazu gezwungen, die Laster zu fahren? Würden die IS-Mitglieder, die höchstwahrscheinlich zur Qualitätssicherung mit in den Konvois sitzen, nicht flüchtende Fahrer einfach erschießen?

Zuspitzend formuliert die Onlineportal zerohedge:

„Warum auch immer – die USA scheint dem IS einfach einen kleinen Vorsprung gewähren zu wollen, wenn das Pentagon beschließt, einen Ölkonvoi zu bombardieren. Das ist das mindeste, was die CIA für einen alten Freund tun kann.“

https://deutsch.rt.com/meinung/35775-pepe-escober-erdogans-verzweifelter-schachzug/

Pepe Escobar: „Sultan Erdogans verzweifelter Schachzug“

Pepe Escobar: "Sultan Erdogans verzweifelter Schachzug"
Für die russische Nachrichtenagentur Sputnik analysiert der brasilianische Journalist Pepe Escobar den Abschuss der russischen Su-24 durch die Türkei aus geopolitischer Sicht. Seine These: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nutzt die NATO und die EU gezielt für eigene machtpolitische Ambitionen aus. Damit sei auch in Zukunft zu rechnen. RT Deutsch dokumentiert den Text in der deutschen Übersetzung.

von Pepe Escobar

Kommen wir zur Sache. Der türkische Abschuss der russischen Su-24 durch eine F-16 (Made in USA) soll ohne grünes Licht oder zumindest vorbereitende „Unterstützung“ Washingtons ausgeführt worden sein? Diese Vorstellung lässt einen fast schon wieder gläubig werden.

Die Türkei ist nichts als ein Vasallenstaat, der östliche Arm der NATO, die wiederum ist der europäische Arm des Pentagon. Das Pentagon hat schon mal dementiert – das darf man nicht ernst nehmen, betrachtet man die spektakuläre Anzahl seiner strategischen Patzer. Womöglich sind es die Machtspiele der neokonservativen Generäle ganz oben im Pentagon, zusammen mit der neokonservativ verseuchten Obama-Regierung.

Das ist die Traumvorstellung: eine Vasallen-Türkei, angeführt von Sultan Erdogan, die aus ihrer eigenen, gegenwärtigen Verzweiflung ein Selbstmord-Kommando riskiert. Hier eine kompakte Zusammenfassung der verdrehten Argumentation Erdogans:

Die Tragödie von Paris war ein heftiger Rückschlag. Frankreich begann mit Erörterungen über eine engere militärische Zusammenarbeit – nicht in der NATO sondern mit Russland. Es war schon immer das unerklärte Ziel Washingtons, die NATO nach Syrien zu bringen. Erdogan dachte wohl, er könnte die NATO unter einem Vorwand (Artikel 5) zur Verteidigung der Türkei nach Syrien locken, mit einem tollpatschigen Angriff auf Russland durch die Türkei/NATO – innerhalb Syriens.

Auch wenn das schweinebucht-gefährlich ist, es geht nicht um den 3. Weltkrieg, wie apokalyptische Marktschreier verkünden. Es geht darum, ob ein Staat, der die salafistisch-dschihadistischen Milizen unterstützt, finanziert und bewaffnet, russische Jets abschießen darf, die deren profitable Einkünfte in Asche verwandeln.

Verheiratet mit der (Erdogan-) Mafia

Präsident Putin hat es vortrefflich gesagt: es war ein „Schuss in den Rücken“. Alle Beweisstücke deuten auf einen Hinterhalt hin. Die F-16 könnten tatsächlich schon auf die Su-24 gelauert haben. Mit türkischen TV-Kameras – für eine optimale weltweite Wirkung.

Zwei Su-24 wären auf dem Weg zu Luftschlägen auf eine Gruppe ‘moderater Rebellen’ gewesen. Ankara sagt, es handele sich um Turkmenen – von den Türken finanziert und bewaffnet. Aber es gibt im Norden Syriens nur eine kleine Gruppe von Turkmenen.

Die Su-24 waren aber auf der Jagd nach Tschetschenen und Usbeken – und einigen Uiguren – eingeschmuggelt mit gefälschten türkischen Pässen (der chinesische Geheimdienst verfolgt die Sache). Und die tun sich mit einem widerlichen Haufen türkischer Islamofaschisten zusammen. Die meisten dieser Verbrecherbanden stehen einmal auf der Seite der von der CIA bewaffneten Freien Syrischen Armee (FSA) und dann auch wieder auf der Seite von Jabhat al-Nusra. Es waren diese Verbrecherbanden, die den abgeschossenen, am Fallschirm hängenden Piloten der Su-24 noch in der Luft beschossen haben.

Foto: Iliya Pitalev / Sputnik

Die Su-24 stellte absolut keine Gefahr für die Türkei dar. Der Brief des türkischen UN-Botschafters Halit Cevik an den Sicherheitsrat ist ein Witz. Zwei russische Jets seinen „in fünf Minuten zehn mal gewarnt“ worden die Richtung zu ändern, dabei flogen sie „mehr als eine Seemeile“ in türkischem Gebiet – für 17 Sekunden. Dieser ganze Schwachsinn wurde bereits ausführlich entlarvt. Ganz zu schweigen davon, dass türkische und NATO-Flugzeuge ständig den syrischen Luftraum verletzen.

Erdogan wusste genau, dass die US-Neokons stinksauer auf den französischen Präsidenten Hollande waren. Weil er sich nach seinem Kriegsgeschrei für eine Zusammenarbeit mit Russland im Kampf gegen ISIS/ISIL/Daesh stark machte.

Das eigentliche Ziel war also nicht die Su-24, sondern (nach den Anschlägen von Paris) das mögliche Entstehen einer wirklichen Koalition – zum einen die USA, Großbritannien und Frankreich und zum anderen die „4+1“ (Russland, Syrien, Iran, Irak, plus Hisbollah) – um endlich ihre Interessen in Einklang zu bringen und gemeinsam gegen ISIS/ISIL/Daesh zu kämpfen.

Wo würde Ankara dann stehen? Jahrelang investiert man schwer in die salafistisch-dschihadistischen Kriegerwolken, von Jabhat al-Nusra bis Ahrar al-Sham und tausend andere Splittergruppen und macht alles zu deren Unterstützung und Beihilfe, ja sogar der Finanzierung von ISIS/ISIL/Daesh.

Wenn man es nüchtern betrachtet, dann handelt es sich bei der Türkei um ein florierendes und expandierendes Infrastruktur- und Logistik-Zentrum für den Salafi-Dschihad. Von durchlässigen Grenzen, die unzähligen Dschihad-Rückkehrern die Rückreise von Syrien nach Europa ermöglicht (unter Mithilfe einer korrupten Polizei), bis zu bequemen Umschlagplätzen für jede Art von Schmuggelgut und heftigen Geldwäschegeschäften.

Mit einer Rakete, so dachte Ankara, ließe sich die Sichtweise ändern.

Wohl kaum. Folgen Sie einfach dem Geld! Sogar in den USA und Europa wird die Angelegenheit immer durchschaubarer. Ein Forschungsbericht der Columbia-Universität listet zumindest einen Teil der zahlreichen Beispiele der Zusammenarbeit zwischen der Türkei und ISIS/ISIL/Daesh auf.

Bilal Erdogan, der Sohn des Sultans, ist ein Hauptprofiteur des illegalen Handels des dem Irak und Syrien gestohlenem Erdöls. Können Sie sich vorstellen, wie entsetzt der war, als Putin den G20-Führern in Antalya – auf türkischem Territorium! – aufzeigte, wie russische Geheimdienste einen Großteil des Mafianetzwerks mit direkten Beziehungen zu ISIS/ISIL/Daesh identifiziert haben.

Versetzen Sie sich in die Lage eines mafiösen/türkischen Rohstoffhändlers, der zusehen muss, wie seine Einnahmen versiegen, weil er das schöne gestohlene syrische Öl ($50 Mio. pro Monat) nicht mehr kaufen kann. Nachdem die russische Luftwaffe Ölfelder, Pumpstationen und die meisten der 1.000 Tanklaster (die Zahlen steigt) zerstört hat. Stellen Sie sich das vor: der Ölfluss versiegt, der Geldfluss versiegt, eine in der Wüste verteilte Schmuggler AG, die nicht weiß wohin.

Erpressung gehört auch zu unserem Geschäft

Das NATO Kommando liefert vielleicht bühnenreifes Comedy-Material – hören Sie sich die größten Hits von Dr. Strangelove an, z.B. General Breedloves Mem von der „russischen Aggression“. Aber die Generäle sind keine Narren. Die NATO wird wegen eines Vasallen keinen Krieg mit Russland anzetteln. Und Russland wird der NATO keinen Vorwand für einen Krieg liefern.

Auf alle Fälle haben wir auf dem Kampfplatz der Großen Politik die postmoderne Rückkehr der historischen Spannungen zwischen dem russischen und dem osmanischen Reich. Aber das wird sich mit der Zeit einspielen, langsam. Die direkte Antwort Russlands wird kalt, berechnend, ausgiebig und rasch erfolgen – und vor allem unerwartet. Keine Antwort, das wäre ein Freifahrtschein für eine endlose Bewaffnung der „moderaten Rebellen“ in Syrien.

Mit Sicherheit wird Russland die Bombardierung der Transportrouten für ISIS/ISIL/Daesh Nachschub aus der Türkei nach Nordsyrien kräftig intensivieren, und auch die Ölschmuggelrouten des gestohlenen Erdöls von Nordsyrien in die Türkei.

Russland besitzt viele Optionen um den Druck zu erhöhen. Zum Beispiel S-300 und S-400 Luftverteidigungssyteme zur Abdeckung der türkisch-syrischen Grenze. Das wäre Teil einer russischen Flugverbotszone in Syrien, von Damaskus genehmigt. Kein Jet würde es wagen, ohne die ausdrückliche Genehmigung der Regierung zu fliegen. Der Sultan würde es nicht wagen, den Luftraum zu verletzen.

Erdogans verzweifelter Schachzug beweist, dass ein Wiener Friedensprozess für Syrien auf Ankaras Wunschliste an letzter Stelle steht. „Assad muss weg“ ist nicht verhandelbar, aus einer ganzen Palette von Gründen: geopolitisch (Neo-Osmanismus), politisch (das Verlangen nach einem sunnitisch dominierten, folgsamen, syrischen Satellitenstaat) und wirtschaftlich (die geplante Katar-Erdgasleitung über Syrien bis in die Türkei).

Und die ganze Sache wird noch heißer. Nicht nur profitiert ein türkisches Mafianetzwerk ordentlich an den Geschäften mit ISIS/ISIL/Daesh und anderen Ablegern der Dschihad AG. Es unterstützt sie und leistet Beihilfe. Und Ankara selbst ist im Erpressungsgeschäft. Und das bereitwillige Opfer ist – wer sonst – Europa.

Bundeskanzlerin Angela Merkel musste nach Ankara und dem Sultan die Füße küssen, damit sie ihre Flüchtlingspolitik retten kann. Erdogan unterbreitete ein Angebot, das man einfach nicht ablehnen kann. Sie wollen, dass ich die Flüchtlinge hierbehalte? Dafür geben Sie mir drei Milliarden Euro. Bringen Sie das Beitrittsgesuch der Türkei an die EU wieder auf die Tagesordnung (raten Sie welches Land am meisten dagegen ist… Frankreich). Und ermöglichen Sie meine „Sicherheitszone“ an der türkisch-syrischen Grenze.

So unglaublich es klingen mag, aber Europa hat Ja gesagt. Die Europäische Kommission hat gerade drei Milliarden Euro an Erdogan überwiesen. Das Geld steht ab dem 1. Januar 2016 zur Verfügung. Die offizielle Version lautet, diese Gelder wären Teil „zur Lösung der Flüchtlingskrise“. Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, nannte das Türkische Flüchtlingshilfswerk (Turkish Refugee Facility) mit glühenden Worten eine „Hilfsmaßnahme um das tägliche Leben und die sozioökonomischen Bedingungen der Syrer zu verbessern, die in der Türkei Zuflucht suchen“.

Glauben Sie ja nicht, dass die EU genau hinschaut, wenn die Gelder im Mafianetzwerk – oder bei weiteren Waffenlieferungen an die „moderaten Rebellen“ – verschwinden!

Erdogan schert sich einen Dreck um die Flüchtlinge. Was er will, ist seine „Sicherheitszone“, nicht in der Türkei, sondern 35 Kilometer tief auf syrischem Gebiet, Sperrgebiet für die Syrische Armee, Milizen unter iranischem Kommando, Hisbollahkräfte und vor allem für die russische Luftwaffe. Er will seine Flugverbotszone, und er will, dass die NATO sie für ihn besorgt.

Erdogan ist unterwegs im Auftrag von Allah – zumindest seiner Version von Allah. Der Abschuss der Su-24 ist nur der Anfang. Macht Euch bereit, 2016 verspricht einen noch größeren Knall!

Deutsche Übersetzung: FritztheCat auf Propagandaschau

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35803-irakischer-geheimdienst-wirft-turkei-erdolgeschafte/

Irakischer Geheimdienst: Türkei macht Erdölgeschäfte mit IS und versorgt dessen Kämpfer medizinisch

Quelle: Islamic State
Quelle: Islamic State

„ISRAEL“ – „ISIS“ – „Palästinenser“

Israel behandelt verwundete ISIS-Terroristen

Israel behandelt verwundete ISIS-Terroristen

Premierminister Benjamin Netanyahu zu Besuch bei Dschihadisten im Krankenhaus // CC-BY voltairenet.org

Premierminister Benjamin Netanyahu zu Besuch bei Dschihadisten im Krankenhaus // CC-BY voltairenet.org

Bilder und Zeitungsberichte offenbaren, dass nicht nur die Türkei, Saudi-Arabien und Katar als direkte Unterstützerstaaten des syrisch-irakischen Dschihads auftreten, sondern auch Israel. Im Ziv Medical Center werden bis zu 500 verwundete Terroristen behandelt – und anschließend unbehelligt zurück in den Krieg geschickt.

Auf Initiative der Australia/Israel und der Jewish Affairs Council (AIJAC) reisten mehrere Journalisten nach Israel, und besuchten dort unter anderem das Ziv Medical Center im Norden Israels.

Das Krankenhaus ist kein rein zivile Versorgungsstation, da es einen Spezialabteil für Kriegsverwundete und -Verletzte besitzt. In diesem Kontext steht es in einem Vertragsverhältnis mit der israelischen Armee [IDF] und befasst sich auch mit syrischen Kriegsflüchtlingen.

Das Recherchenetzwerk „Voltairenet.org“ berichtet: „Während der Rest der Gruppe […] den Organisatoren folgte, blieb eine berühmte Journalistin von News Corp, Sharri Markson, mit Patienten, um deren Zeugenaussagen aufzunehmen. Sie konnte so feststellen, dass mehr als 500 von ihnen Al-Qaida [und ISIS]-Mitglieder waren, die während der Kämpfe in Syrien verletzt wurden. Sie war gerade dabei Details über die Art und Weise zu notieren, wie sie nach Israel transportiert wurden, um dort behandelt zu werden, und wieder zum Dschihad nach Syrien zurückgeschickt wurden, als sie durch Sicherheitsoffiziere gestoppt wurde.“

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu war bereits im September 2014 in diesem Krankenhaus zu Besuch und soll laut Markson dort auch mehreren Terroristen die Hände geschüttelt haben. Ob wissentlich oder unwissentlich, ist nicht bekannt.

http://www.neopresse.com/politik/naherosten/palaestinenser-im-besetzten-westjordanland-wir-sind-nur-noch-nummern-keine-menschen/

Palästinenser im besetzten Westjordanland: „Wir sind nur noch Nummern, keine Menschen“

Israelische Soldaten 'bewachen' 'Registrierungsprozess' der palästinensischen Anwohner

Israelische Soldaten ‚bewachen‘ ‚Registrierungsprozess‘ der palästinensischen Anwohner

“Geschlossene Militärische Zonen” sind in al-Khalil (Hebron) im besetzten Westjordanland quasi zu einem ‚legitimen‘ Mittel der Unterdrückung und Diskriminierung der palästinensischen Bevölkerung geworden. Palästinensische und internationale Organisationen, die diese unmenschlichen Taktiken dokumentieren und Bericht erstatten sind dabei zunehmend der Willkür und vollständigen Strafflosigkeit des israelischen Militärs ausgesetzt.

Die palästinensische Nachbarschaft Tel Rumeida in al-Khalil (Hebron) wurde am 1. November vom israelischen Militär als ‚geschlossene militärische Zone‘ deklariert – alle palästinensischen Bewohner wurden dadruch gezwungen, sich und ihre Familien beim Militär als Bewohner zu registrieren.

Seitdem ist nur noch den auf den langen Listen registrierten Personen das Betreten dieses Gebietes gestattet, allerdings erst nach erniedrigenden Taschen- und Ausweiskontrollen sowie Ganzkörperdurchsungen.

„Wir sind nur noch Nummern, keine Menschen“, erläutert Imad Abu Shamsiyyeh diese Taktik. Familie, Freunde, Ärzte oder Klempner – wer auch immer nicht registriert ist, ist damit effektiv der Zutritt verboten.

Ganzkörperdurchsung eines Palästinenser

Ganzkörperdurchsung eines Palästinenser

Die Grenzen dieser ‚geschlossenen militärischen Zone‘ sind dabei bewusst so gestaltet, dass sie die ohnehin streng reglementierte Bewegungsfreiheit der Palästinenser weiter einschränkt, die illegale israelische Siedlung allerdings ausspart. Israelische Siedler sind daher, neben dem Militär, die einzigen, die sich auf den Strassen dieser ‚geschlossenen militärischen Zone‘ frei bewegen können.

Nachdem Ende Oktober zwei palästinensische Jugendliche in dieser Nachbarschaft vom Militär niedergeschossen wurden, ist die Angst der Bewohner groß. „Ich habe einen unbewaffneten Mann die Straße in Richtung der Soldaten entlang laufen sehen, und plötzlich haben sie auf ihn geschossen“, berichtet Orion, ein Augenzeuge.

Trotz zahlreicher ähnlicher Augenzeugenberichte, behauptet das Militär in beiden Fällen von den Jugendlichen angegriffen worden zu sein. Einem Aufruf das Material der Videokameras, die 24/7 die gesamte Straße überwachen, freizugeben, ist die israelische Regierung nicht nachgekommen.

Palästinensische Anwohner vesammeln sich für die Registrierun beim israelischen Militär

Palästinensische Anwohner vesammeln sich für die Registrierun beim israelischen Militär

Im Zuge der immer drastischeren Einengungen im alltäglichen Leben, denen palästinensische Bewohner in Tel Rumeida ausgesetzt sind, bleibt einigen Familien nichts anderes übrig, als die Nachbarschaft zu verlassen um ein halbwegs sicheres und ’normales‘ Leben führen zu können.

Für die Anwohner ist die ‚geschlossene militärische Zone‘ daher nicht nur eine illegalle Kollektivstrafe, sondern auch „eine neue Taktik um palästinensische Familien zu vertreiben und [illegalle israelische] Siedlungen auszudehnen“, wie Imad Abu Shamsiyyeh erklärt.

Internationale Menschenrechtsbeobachter, ebenso wie palästinensische Aktivisten, die diese besorgniserregenden Entwicklungen dokumentieren, werden dabei immer mehr von den israelischen Kräften ins Visier genommen. Dadurch soll eine Berichterstattung verhindert werden, die Stimme der Palästinenser und deren Lebensrealität zum verstummen gebracht werden.

Soldat nimmt Ausweisnummern und Wohnadresse aller palästinensischen Bewohner auf

Soldat nimmt Ausweisnummern und Wohnadresse aller palästinensischen Bewohner auf

„Flüchtlinge“ – „Michael Vogt“ – „Gerhard Wisnewski“ – „Migrations-Waffe“

http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/1888-migrationswaffe-und-einschuechterungsversuche-durch-die-politik

Migrationswaffe und Einschüchterungsversuche durch die Politik

28. November 2015 Gerhard Wisnewski im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt beim 2. Quer-Denken.TV-Kongreß. Die Heftigkeit der Einwanderer– und Asylkrise und das „alternativlose“ Dogma der deutschen Spitzenpolitik, alles bedingungslos zu akzeptieren, und eine vage Interpretation, vermeintliche Menschlichkeit über Vernunft, Pragmatik, Realismus und gesunde Vorsicht zu stellen, legen nahe, daß es sich bei der Migrationswelle nach Deutschland nicht um einen Zufall handelt. Andersherum betrachtet gibt es sogar eine wissenschaftlich untersuchte Militärstrategie namens „Migrationswaffe„, die von der usamerikanischen Politikwissenschaftlerin Kelly Greenhill ausführlich beschrieben und erklärt wurde.


Wem will man verübeln, aus einem Land, wo man seines Lebens nicht mehr sicher ist, in ein wohlhabendes, (noch) sicheres Europa zu fliehen?

Ob der Einwandererstrom nach Deutschland eine solche (in den vergangenen Jahrzehnten häufig eingesetzte) Migrationswaffe darstellt, diskutiert Journalist und Politikwissenschaftler Gerhard Wisnewski im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Die Migrationswaffe, so zitiert Gerhard Wisnewski Kelly Greenhill, ist eine gezielte Vertreibung von Menschen aus Ländern in andere Länder, um die Zielländer ebenso wie die „Geberländer“ zu destabilisieren. Dies kann als Androhung für eine Erpressung der Zielländer, für eine Veränderung oder gar für deren Vernichtung eingesetzt werden. Dabei scheint es den Strategen egal, daß dabei sowohl die Migranten als auch die Bevölkerung des Ziellandes das Recht auf Heimat verlieren.

Um die Menschen zu Migranten zu machen, ist allerdings, so Gerhard Wisnewski, zunächst eine Destabilisierung von Heimatländern notwendig. Dies hat die USA seit Jahrzehnten und besonders seit 2001 massiv betrieben. US-Kriege und gesteuerte Revolutionen in Nordafrika und im Nahen und Mittleren Osten haben ein stabiles Gesellschafts- und Ländergefüge mit einigen sozial sehr modernen, sozial vorbildlichen Nationen wie Libyen ins absolute Chaos zurück gebombt und in große Unruhe in der kompletten Region gebracht. Die Infrastruktur und der wirtschaftliche Motor wurden genauso in Libyen zerstört, wie sie jetzt in Syrien zerstört werden sollen. Dabei war gerade Libyen gleichzeitig ein Bollwerk für Europa und ein Flüchtlingshafen für Afrikaner.

Shake ... Tony Blair and Gaddafi in 2007
Tony Blair und Muamar Gaddafi 2007, noch allerbeste Freunde …


Typisches Straßenbild in Libyen, als es noch wohlhabend und ein stabiles, friedliches Land war.

Salafist rule over Libya
Typisches Straßenbild im heutigen Libyen. Chaos, Brände, marodierende Banden, dank westlicher Destabilisierung.

In Syrien soll nun von den USA das gleiche Spiel wie in Libyen durchgeführt werden. Zuerst wird der Herrscher von der westlichen Presse und Politik zum Diktator erklärt, um dadurch eine militärische Operation populär, ja zwingend erscheinen zu lassen. Dann sollte eine Flugverbotszone eingerichtet werden, in der nur noch die ausländische Luftwaffe (also die Aggressoren), nicht aber die inländische fliegen darf. So wurde Libyen zerstört.

Nur die Einmischung Rußlands verhinderte diese Strategie in Syrien. So kam der IS ins Spiel, der nachweislich von den USA und einigen NATO-Partnern finanziert, ausgebildet, versorgt und vor allem mit Waffen ausgerüstet wurde und wird. Dieser ist ein kontrollierbarer und US-gesteuerter „Feind“ des Westens, der nun als Vorwand für die Bombardierung Syriens benutzt werden kann.

Dies verursacht natürlich massive Flüchtlings- und Migrantenströme, die inzwischen ein Sicherheitsrisiko darstellen, „daß jeder Beschreibung spottet“. In Deutschland herrsche nunmehr ein Sicherheitsnotfall, ein Staatsnotstand, der darüber hinaus überhaupt est von der BRD-Regierung provoziert, veranlaßt und weiter angeheizt wird.

In Bayern wurden 5.000 Einwanderer in einen aktiven, operativen Luftwaffenstützpunkt einquartiert, nur durch Maschendrahtzaun vom aktiven Stützpunkt getrennt. Auch die Versorgungslage für Flüchtlinge insgesamt ist nur noch geradeso zu gewährleisten. Gäbe es Engpässe, dann könnte das Chaos ausbrechen und die Menschen aus reiner Not zu Diebstahl und Straftaten greifen. Da auch fast alle Migranten erstaunlicherweise über modenste Smartphone verfügen, könnten mitgekommene, verdeckte Terroristen mittels Smartphone jederzeit aktiviert werden und Einsatzbefehle erhalten.

Gerhard Wisnewski faßt zusammen, daß wir uns seit dem 11.09.2001 weltweit im globalen Krieg befinden. Dieser Krieg wird auf unkonventionelle Arten geführt und von US-Marionetten wie der „US-Bundeskanzlerin“ Angela Merkel ermöglicht. Der globale Plan ist die Auflösung von nationalen Grenzen zur Durchmischung aller Kulturen zum kleinsten gemeinsamen Nenner. Eine so entwurzelte Kultur kann benutzt, gesteuert und ausgebeutet werden. Und die Regierungen sind dabei die eigentlichen Brandstifter. So hält Gerhard Wisnewski konsequenterweise z. B. der SPD ihre eigenen, einstigen Parteigrößen vor: Herbert Wehner, Willy Brandt und Helmut Schmidt hätten und haben diese Politik niemals gut geheißen und haben sich resp. der Aufnahmekapazität von Ausländern in der BRD eindeutig geäußert.

Publikationen:
Gerhard Wisnewski, Die Wahrheit über das Attentat auf Charlie Hebdo. Gründungsakt eines totalitären Europa
Gerhard Wisnewski, Drahtzieher der Macht: Die Bilderberger – Verschwörung der Spitzen von Wirtschaft, Politik und Medien
Gerhard Wisnewski, The Bilderbergers – Puppet-Masters of Power? An Investigation into Claims of Conspiracy at the Heart of Politics, Business and the Media
Gerhard Wisnewski, 2015 Das andere Jahrbuch. verheimlicht – vertuscht – vergessen: Was 2014 nicht in der Zeitung stand
Gerhard Wisnewski, 2015 Das Jahrbuch des Verbrechens. ungeklärt unheimlich unfaßbar. Die spektakulärsten Kriminalfälle 2014
Gerhard Wisnewski, Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur
Gerhard Wisnewski, Verschlußsache Terror: Wer die Welt mit Angst regiert

Website:
www.wisnewski.de

http://www.neopresse.com/politik/usa/us-kongress-frau-macht-vorschlag-den-illegalen-krieg-gegen-assad-zu-stoppen/

US-Kongress-Frau macht Vorschlag, den „illegalen“ Krieg gegen Assad zu stoppen

Foto: 20140322 Tulsi_AG-25 / Al Garman / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Tulsi Gabbard – Foto: 20140322 Tulsi_AG-25 / Al Garman / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Im vergangenen Monat hat die Kongress-Abgeordnete Tulsi Gabbard auf CNN Washingtons Syrien- Strategie entlarvt.

In einem bemerkenswert offenen Interview mit Wolf Blitzer, nannte Gabbard Washingtons Vorgehen, Assad zu stürzen, „kontraproduktiv“ und „illegal“ bevor sie einen Schritt weiter ging, und die CIA beschuldigte, genau die Terroristen zu bewaffnen, die vom Weißen Haus als geschworene Feinde“ bezeichnet werden.

Kurz gesagt, sagt sie der amerikanischen Öffentlichkeit, dass die Regierung sie belügt und es möglicherweise damit endet, ungewollt einen „Dritten Weltkrieg“ auszulösen. Das war vor Paris.

Nun, nach den Angriffen hatte Gabbard offenbar genug von Washingtons Schwanken im Kampf gegen den Terror, den man nur so führt, dass die ISIS weitermachen kann, Assad zu destabilisieren, und nun hat die eiserne Demokratin aus Hawai mit Unterstützung der anderen Partei einen Gesetzes-Vorschlag gemacht, um den „illegalen Krieg“ zum Sturz von Assad zu beenden.

Gabbard, die in Irak kämpfte – zweimal – hat sich mit dem Republikaner Austin Scott zusammengetan für die Vorlage. Hier ist AP- Meldung:

„In einer ungewöhnlichen Allianz haben eine Demokratin und ein Republikaner sich zusammengetan, um die Obama-Verwaltung zu drängen, den Versuch zu beenden, den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu stürzen und alle ihre Anstrengungen darauf zu richten, die IS-Kämpfer zu zerstören.“

Die Demokratin Tulsi Gabbard und der Republikaner Austin Scott legten am Freitag eine Gesetzes-Vorlag auf, um, wie sie es nannten, einen „illegalen Krieg“ zum Sturz des syrischen Führers Assad zu beenden, der beschuldigt wird, zehntausende syrische Bürger in einem 4-jährigen Bürgerkrieg getötet zu haben, und der in einen Kampf gegen IS-Extremisten, auch als ISIS bekannt, verwickelt ist.

„Die USA führen zwei Kriege in Syrien,“ sagte Gabbard, „der erste ist der Krieg gegen die ISIS und andere islamische Extremiste, der nach dem Terroristen-Angriff von 9/11 vom Kongress gebilligt wurde. Der zweite Krieg ist der illegale Krieg, die syrische Regierung von Assad zu stürzen.“ Scott sagte: „Daran zu arbeiten, Assad zu diesem Zeitpunkt zu entfernen ist kontraproduktiv für das, was ich als unsere wichtigste Mission halte.“

Seit 2013 hat die CIA geschätzte 10 000 Kämpfer ausgebildet, wobei die Zahl, die mit den sogenannten moderaten Kräften kämpfen, unklar ist. Die CIA-gestützten Rebellen in Syrien, die anfingen, Assads Armee unter ernsten Druck zu setzen, stehen jetzt im russischen Bomben -Hagel mit wenig Aussicht, von ihren amerikanischen Herren gerettet zu werden, sagt ein US-Beamter.

In all den Jahren sind die CIA-Bemühungen gescheitert – so sehr, dass im Sommer von einigen Leuten im Kongress vorgeschlagen wurde, das Budget zu kürzen. Einige CIA-Rebellen wurden gefangen genommen, andere sind zu den Extremisten übergelaufen.

Gabbard beklagte, dass der Kongress die CIA-Bemühungen nie gebilligt hat, obwohl Geheimprogramme nicht der Zustimmung des Kongresses bedürfen, und das Programm den Geheimdienst-Komitees wie vorgeschrieben vorgelegt wurde.

Gabbard argumentiert, dass der Sturz-Versuch Assads kontraproduktiv sei, weil er dem IS hilft, den syrischen Führer zu beseitigen und ganz Syrien unter Kontrolle zu bringen. Wenn es dem IS gelingt, die Waffen der syrischen Armee, die Infrastruktur, das Material an sich zu reißen, wird die Gruppe noch gefährlicher als sie schon ist und die Flüchtlingskrise wird noch größer.

Und täuscht euch nicht, das Verständnis von Tulsi von Washingtons absurder Nah-Ost-Politik reicht weit über Syrien hinaus. Gabbard kennt das ganze Bild. Sie hat folgendes zu sagen über die Idee, dass die USA überall und immer Regime zu stürzen versuchen soll, wo Menschenrechtsgruppen behaupten, es gäbe Beweise von Unterdrückung:

„Die Leute sagten genau das gleiche über Saddam (Hussein), das gleich über (Moammar) Gaddafi, und die Ergebnisse der beiden gescheiterten Regime-Wechsel mit anschließenden Wiederaufbau sind absolut; sie sind nicht nur gescheitert, sondern sie haben wirklich den Feind gestärkt.“

Jemand sollte Langley [Geheimdienst-Zentrale. D. Ü.] anrufen, dass diese Frau gestoppt werden muss. Hier spricht Gabbard in dieser Woche mit dem CNN. Es gibt endlich Hoffnung für das US-Publikum.

Vielleicht, wenn die ratlosen Massen nicht „verrückten“ Rand-Blogs oder Sergei Lawrow hören wollen, dann vielleicht eine US-Kongress-Frau, die zweimal im Irak Dienst tat, und jetzt den Amerikanern erzählt, dass das Weiße Haus, das Pentagon und vor allem die CIA alle zusammen dabei sind, einen „illegalen“ Versuch zum Sturz einer Regierung eines souveränen Landes zu machen und dabei genau die Extremisten bewaffnen, die Zivilisten an Orten wie Paris angreifen.

Viel Glück, Tulsi, und danke für den Beweis, dass es wenigstens eine Person im Beltway gibt, die nicht entweder unehrlich oder naiv ist.

 

http://www.neopresse.com/medien/us-luegen-keine-oel-tank-lkws-bombardiert/

Pentagon schmückt sich mit fremden Federn

Die US-Medien können sich nicht entscheiden, ob Russland nun der ISIS eine Luftwaffe gibt oder ob Russland die ISIS in den größten Luftangriffen seit Jahrzehnten zerschlägt. So eine Konfusion tritt ein, wenn Propaganda- Phantasien mit der beobachteten Wirklichkeit kollidieren.

Fremde Federn - Foto: Peacock Eyes / Mathias Liebing / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Fremde Federn? – Foto: Peacock Eyes / Mathias Liebing / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Um die Risse zu überbrücken, ist Pfuscherei erforderlich

Wenn also die USA behauptet, gegen die Finanzierung der ISIS zu handeln, obwohl sie nicht viel tut, muss der US öffentliche Sender eben Bilder von den russischen Luftschlägen gegen den IS benutzen, um über US-Erfolge zu berichten.

Die US-Armee hat kürzlich behauptet, Öl-Tankfahrzeuge in Syrien bombardiert zu haben. Aber erst, nachdem Putin beim G-20 Treffen in der Türkei Obama bloßstellte. Putin zeigte ihm Satelliten-Fotos von ungeheuer langen Öl-Tanker-Schlangen, die tagelang und Wochen darauf warteten, Öl zu laden ohne US- Einmischung.

Die USA tönten, 116 Öltanker gebombt zu haben, während die russische Luftwaffe sagte, 500 gebombt zu haben. Aber es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen diesen beiden Behauptungen. Die Russen lieferten Videos, die zeigten, wie ihre Flugzeuge mindestens zwei verschiedene große Tanker-Ansammlungen mit jeweils hunderten Fahrzeugen getroffen haben. Sie lieferten auch ein Video von mehreren Schlägen gegen Erdöl-Lagerstätten und Raffinerien.

Ich habe kein Video von US-Schlägen gegen LKW-Tanker des IS gefunden. Auch die US PBS NewsHour hat keins gefunden.

Bei ihrem Fernseh-Bericht gestern über den IS und seine Finanzierung sowie die behaupteten US-Schläge benutzten sie stattdessen die russischen Videos, ohne die Quelle anzugeben. Man kann die russischen Videos sehen innerhalb eines Interviews mit einem Armee-Sprecher bei 2.22 Minuten.

Der Armee-Sprecher redet vor der Kamera und dann kommt ein Schnitt mit den russischen Flugzeug-Angriffen mit der voice-over: „Zum ersten Mal haben die USA die Öl-Liefer-Tank-LKWs in die Luft gesprengt.“ Erneuter Schnitt zurück zum Armee-Sprecher. Die russische Kampagne wird im ganzen Bericht mit keinem Wort erwähnt. Ein normaler Zuschauer wird annehmen, dass die Explosionen in schwarz- weiß von den amerikanischen Luftangriffen stammen

Die US-Armee gab selbst zu,, dass ihre Luftangriffe im vergangenen Jahr nur „minimal effektiv“ waren. Man fragt sich, wie effektiv die behaupteten Schläge gegen 116 LKWs gewesen sind. Aber solange wir keine US-Videos haben anstelle von betrügerisch übernommene russische Luftschläge, werden wir nicht wissen, ob überhaupt US-Schläge stattgefunden haben.

Propaganda und Wirklichkeit reiben sich auch in der allgemeineren US-Politik in Syrien. Obama behauptet, dass die „überwältigende Mehrheit des Volks in Syrien“ wünscht, dass Präsident Assad geht. Aber eine unabhängige britische Untersuchung in Syrien fand, dass eine große Mehrheit der Syrer ihn als Präsidenten vorzieht und keine andere Alternative.

Und während neue Untersuchungen enthüllen, dass eine extensive Zusammenarbeit zwischen NATO-Mitgliedern und dem US-Allierten Türkei und dem IS-Staat stattfindet und dass die USA noch mehr Kooperation mit der Türkei fordern, um mehr Waffen nach Syrien zu schaufeln und damit unvermeidlich zum IS-Staat. Auch einige andere US-Alliierte sind tief verwickelt in die Belieferung von Geld und Ausrüstung an den IS.

Aber Kuweit hat eine Gang verhaftet, die von der US-Marionette Ukraine Waffen an den IS schmuggelte. Irakische und Shia-Milizen finden riesige Mengen an Geldbündeln (Video), die an den IS geschmuggelt werden sollten. Wie kommt es, dass die ansonsten alles sehenden (auch eure Emails) US-Geheimdienste nicht in der Lage sind, die Finanzierung und den Schmuggel des IS yu enthüllen, während kleinere Staaten mit viel weniger Ressourcen das können?

Hört sich das alles an, dass die USA wirklich gegen den IS vorgehen? Oder ist diese ganze Kampagne nur genauso betrügerisch wie das PBS-Fernsehvideo und Obamas Erklärungen? Wieso steckt die USA so tief in der „Dunklen SeiteSyriens?

„ASSAD“ – „Syrien“ – „die westliche Unterstützung des TERRORS“

….. der syrische Präsident Baschar al-Assad im Interview mit einem chinesischen Fernsehkanal. Er fügte hinzu, dass zahlreiche Rebellen vom Ausland unterstützt würden, vor allem „von der Türkei, Saudi-Arabien und Katar“…………

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35694-assad-ohne-auslandische-unterstutzung-ware/

Assad:Ohne ausländische Unterstützung wäre der IS in einem Jahr besiegt“

Quelle: SANA
Russische Luftschläge in Syrien haben das militärische Gleichgewicht zugunsten der syrischen Armee verändert, welche wieder Territorialgewinne verzeichnet, sagte der syrische Präsident Baschar al-Assad im Interview mit einem chinesischen Fernsehkanal. Er fügte hinzu, dass zahlreiche Rebellen vom Ausland unterstützt würden, vor allem „von der Türkei, Saudi-Arabien und Katar“.

Kurz nach dem Eintritt der russischen Luftwaffe in den Kampf gegen den Terrorismus habe sich die Situation in eine gute Richtung entwickelt. „Jetzt kann ich sagen, dass die Armee an fast jeder Front Fortschritte macht“, sagte al-Assad dem chinesischen Fernsehsender Phoenix TV.

IS-Kämpfer mit schulterbasierter Luftabwehrrakete - Symbolbild

Der syrische Präsident wies darauf hin, dass über das vergangene Jahr hinweg der selbsternannte „Islamische Staat“ und andere Rebellen es vermochten, weite Landstriche Syriens zu erobern. Dabei würde der IS unter anderem auf den Zulauf ausländischer Rekruten spekulieren, trotz der Luftschläge der US-geführten Koalitiongegen die Terrormiliz. Im Gegensatz dazu waren russische Militäraktivitäten von Erfolg gekrönt.

„Man kann den Terrorismus nicht aus der Luft bekämpfen. Dafür braucht man Truppen am Boden. Die US-Amerikaner jedoch agieren nur durch ihre Flugzeuge“, kritisierte al-Assad.Russland? Es bindet seine Aktivitäten an syrische Truppen, die am Boden kämpfen, an. Sie kooperieren mit uns. Das ist der Hauptunterschied. Die Amerikaner kooperieren nicht mit uns.“

Überdies behauptete der syrische Präsident, dass es in Syrien keine greifbare und glaubwürdige oppositionelle Gruppierung geben würde – außer Extremisten und Terroristen.

„Opposition ist politischer Begriff, kein militärischer. Wann auch immer jemand die Maschinenpistole ergreift, dann ist er ein Kämpfer, ein Terrorist. Was er auch erreichen mag, man kann ihn nicht als die ‚Opposition‘ bezeichnen“, sagte das syrische Staatsoberhaupt.

Zur gleichen Zeit bestätigte er, dass die russische und syrische Regierung mit einigen militanten Gruppierungen kooperieren. Dies sei Teil eines landesweiten Versöhnungsprozesses.

Noch einmal machte al-Assad seine Meinung deutlich, dass konkrete politische Schritte erst eingeleitet werden können, wenn alle terroristischen und extremistischen Elemente besiegt sind.

„Wir brauchen den Dialog, aber konkrete Schritte sollten erst einem Sieg über die Terroristen folgen und die Regierung muss alle wichtigen Territorien, die von Terroristen erobert wurden, zurückerringen“, sagte er.

Indes glaubt der syrische Präsident, dass der sogenannte „Islamische Staat“ von ausländischen Förderern abhängig sei.

Im Interview mit dem chinesischen Fernsehsender unterstellte er, dass die Türkei – der IS attackiert jedoch regelmäßig türkisches Staatsterritorium –, Saudi-Arabien und Katar vehemente Unterstützer der salafistischen Terrormiliz IS seien. Er beschrieb den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan als einen „Muslimbruder im Herzen“. Die Muslimbruderschaft, die aus Ägypten stammt, gilt in der islamischen Welt als „Mutterorganisation des politischen Islams“ und gehört zu den einflussreichsten sowie ältesten sunnitischen Bewegungen im Nahen Osten, die sich jedoch weitgehend vom Salafismus abgrenzt.

Türkische Unterstützung sei deshalb so besonders relevant, weil der ISErdöl an die Türkei weiterverkaufe. Das passiert in der Regel über irakische Schmuggelrouten, die kurdische Mittelsmänner der Autonomen Kurdenregion Erbils übernehmen würden.

Al-Assad beschuldigte aber auch westliche Staaten, ein blindes Auge für die Ereignisse in Syrien zu haben:

Ohne diese Rückzugsgebiete kann der IS in Syrien nicht überleben“.

Quelle: Islamischer Staat

Aus der Perspektive des syrischen Präsidenten würde es lediglich ein Jahr dauern, den IS zu besiegen, wenn dieser nicht aus dem Ausland unterstützt würde. Weitere zwei Jahre dürfte ein Friedensprozess dauern.+

Der syrische Bürgerkrieg begann infolge von Protestzügen des sogenannten Arabischen Frühlings 2011. Am 30. September dieses Jahr begann Moskau auf Anfrage von Damaskus seine Luftkampagne gegen den IS.

UN-Berichten zufolge starben seit Ausbruch des Konflikts rund 250 000 Menschen.

 

 

Pestizid Glyphosat Herbizide
Ein US-Sojafeld wird mit Herbiziden besprüht (Foto: United Soybean Board / creativecommons.org/licenses/by/2.0)

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31426/

Wissenschaftler warnen vor Glyphosat-Verharmlosung

30.11.2015

Mehr als 90 Wissenschaftler haben am Freitag einen Brief an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis geschickt. Darin fordern sie, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat erneut auf Krebsrisiken zu bewerten. Harte Kritik äußern sie an einer deutschen Behörde: diese habe „wissenschaftlich inakzeptable“ Schlussfolgerungen gezogen als sie die Chemikalie als unschädlich „bei einer sachgerechten Anwendung“ einstufte.

Die Experten fordern den EU-Kommissar auf, die Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und der EU-Lebensmittelbehörde (EFSA) zurückzuweisen. Diese seien nicht transparent, bezögen sich zu sehr auf unveröffentlichte Industrie-Studien und wichen von den Standards der wissenschaftlichen Praxis ab. Um die Tumorfunde bei mit Glyphosat gefütterten Labortieren einzuordnen, hätten die Behörden beispielsweise historische Kontrolldaten zu Krebserkrankungen herangezogen, die zu diesem Zweck gar nicht geeignet seien. Wichtige Hinweise auf eine erbgutschädigende Wirkung bei Tieren und Menschen seien zudem „ignoriert“ worden.

Die Kritik kommt nicht von irgendwem, sondern von Krebsforschern, Toxikologen und Medizinern verschiedener Universitäten und Institute in zahlreichen Ländern. Zu den Unterzeichnern gehören auch Wissenschaftler der Charité in Berlin, der Universität Hamburg, des Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und des Bremer Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie. Sie plädieren dafür, dass sich die EU an der Einstufung der WHO-Krebsforschungsagentur orientiert. Diese hatte Glyphosat im Frühjahr als „wahrscheinlich krebserregend“ für Menschen beurteilt.

An den deutschen und europäischen Behörden übte der Initiator des Offenen Briefs harte Kritik: „Es rückt die wissenschaftliche Risikobewertung in ein sehr schlechtes Licht, wenn sorgfältig entwickelte und etablierte Methoden zu Analyse und Interpretation der vorliegenden Informationen einfach über den Haufen geworfen werden und die Behörden stattdessen irgendwelche eigenen Ansätze und Methoden aus dem Hut zaubern, die entweder schlicht falsch sind – oder aber zumindest absolut nicht transparent für die breitere wissenschaftliche Öffentlichkeit“, erklärte Christopher Portier vom Environmental Defense Fund in Washington, der an mehreren Hochschulen lehrt und für US-Behörden gearbeitet hat.

Er bezeichnete es als „vollkommen realitätsblind“, dass die Behörden nur den Wirkstoff Glyphosat, nicht aber die Herbizidmischung, die von den Bauern letztlich versprüht wird und auf den Pflanzen landet, begutachten. „Das ist wissenschaftlich äußerst fragwürdig, ziemlich sinnlos und lässt sich der Öffentlichkeit auch kaum vermitteln“, so Portier.

Der Bundestagsabgeordnete Harald Ebner (Grüne) kommentierte: „Die Prüfbehörden ignorieren munter wissenschaftliche Standards und verweigern jede Transparenz, um zum gewünschten Glyphosat-Freibrief zu kommen. Dieser Brief, der von einer breiten Basis aus der wissenschaftlichen Fachwelt getragen wird, muss den letzten Anstoß geben, die EFSA-Empfehlung einzukassieren und neu aufzurollen.“

Der Umweltausschuss des EU-Parlaments plant für morgen eine „Aussprache mit der WHO, der EFSA und der Kommission“ über die mögliche Krebswirkung von Glyphosat. [dh]

siehe „OFFENER BRIEF“ der Wissenschaftler an die EU-Kommission vom 27 November 2015

 

„MONSANTO“ – „GLYPHOSAT“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/30/glyphosat-von-monsanto-wissenschaftler-erheben-schwere-vorwuerfe-gegen-eu-behoerde/

Glyphosat von Monsanto: Wissenschaftler erheben schwere Vorwürfe gegen EU-Behörde

Hundert internationale Forscher erheben schwere Vorwürfe gegen die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa): Deren Einschätzung, dass das Pestizid Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend sei, sei in Teilen wissenschaftlich inakzeptabel. Sie fordern die EU-Kommission auf, die fehlerhafte Bewertung zu ignorieren.

Forscher attackieren die EU und die deutsche Aufsicht wegen einer verharmlosenden Bewertung von Monsanto-Glyphosat. (Foto: dpa)

Forscher attackieren die EU und die deutsche Aufsicht wegen einer verharmlosenden Bewertung von Monsanto-Glyphosat. (Foto: dpa)

Der Streit um das auch in Deutschland großflächig eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat spitzt sich zu. Knapp hundert internationale Forscher kritisieren laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe) in einem offenen Brief an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis, dass die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) den Stoff kürzlich als „wahrscheinlich nicht krebserregend“ eingestuft hat. Auch gegen das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erhoben die Wissenschaftler schwere Vorwürfe.

Die Analyse der deutschen Behörde sowie die darauf aufbauende Bewertung der Efsa enthalte schwerwiegende Mängel, schrieben die Forscher dem Bericht zufolge. Sie sei in Teilen „wissenschaftlich unakzeptabel“, und die Ergebnisse seien „durch die vorliegenden Daten nicht gedeckt“. In dem Schreiben fordern die Wissenschaftler demnach die EU-Kommission auf, bei ihren Entscheidungen „die fehlerhafte Bewertung der Efsa nicht zu beachten“.

Die Risiken des weltweit am meisten verkauften Pestizids sind umstritten, seit die Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation den Wirkstoff im Frühjahr als „wahrscheinlich krebserregend für Menschen“ bewertet hat. Auch Umweltschützer halten den Stoff für hochgiftig und fordern seit Jahren ein Verbot von Glyphosat.

Koordinator des offenen Briefes der Wissenschaftler ist dem Bericht zufolge der Krebsforscher Christopher Portier, Ex-Direktor des US National Toxicology Program, einer wichtigen Einrichtung der US-Regierung zur Chemikalien-Prüfung. Unter den 96 Unterzeichnern sind dem Bericht zufolge anerkannte Wissenschaftler, die für international renommierte Organisationen arbeiten, etwa die Deutsche Forschungsgesellschaft, das Krebsforschungszentrum Heidelberg, die Leibniz-Gesellschaft, das italienische Collegium Ramazzini sowie Universitäten in den USA, Australien oder Japan.

Die Forscher aus 25 Ländern weisen demnach ausdrücklich darauf hin, dass sie für sich selbst sprechen, nicht für ihre Institutionen. Der offene Brief soll am Dienstag in Brüssel übergeben werden.

Die Zulassung für Glyphosat in der Europäischen Union läuft nächsten Sommer aus, für die Hersteller geht es um Milliardenumsätze. Für eine neue Genehmigung müssen die Risiken des Unkrautvernichters neu bewertet werden. Ob das Mittel weiter eingesetzt werden kann, entscheidet dann die EU-Kommission. Sie stützt sich dabei auf das Urteil der EU-Behörde Efsa und des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung. Das BfR wies die Vorwürfe der 96 Forscher nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ zurück.