GLYPHOSAT-ALARM – „Verbraucher-Schutz“ : Französische Behörde warnt vor Schadstoffen in WINDELN – – – MON-SATAN ist dass SCHLIMMSTE ÜBEL dieser ZEIT – WIESO SCHWÄNZT NIEMAND damit dieser BESTIE der GARAUS gemacht werden kann //// „Umwelt-GIFTE“ – „Grenz-Wert-Erhöhung“ /// Diesel-Debatte in Stuttgart : Die Rückkehr der „Wutbürger“? //// Merkel-Sprecher Seibert: „Freunde kritisiert man nicht“ ////// Krieg und „KINDER-ARBEIT“– – – Der PREIS unserer neusten Technologien – – – SMARTE ?“E-MOBILITÄT“? – – – „5G“ – Experiment misslingt und hunderte Vögel sterben in „Den Haag“ – Wie GEFÄHRlich ist „5G“ für den Menschen //// CHINA und AFRIKA???/// „Ronald Bernard“ – „Gotthard-Tunnel“ – „TEUFEL und ZIEGE“ //// SO KAUFT SICH „ANGELA MERKEL“ IHRE FACEBOOK FREUNDE! – – – „RE-GIER-T“ von PSYCHO-PATHEN!!!!!!!!

Volksbegehren zum Artenschutz

Schlangestehen zur Rettung der Bienen

Gleich am ersten Tag des Volksbegehrens kommen viele Münchner zum Rathaus, um für den Schutz der Bienen zu unterschreiben.(Foto: Stephan Rumpf)
  • Am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ haben sich Schlangen vor dem Rathaus gebildet.
  • Bis zum frühen Nachmittag haben sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen, bis zum Abend sind es sogar 11 243 Unterschriften.
  • Zum Start des Volksbegehrens demonstrieren in München auch viele Prominente für den Artenschutz.
Von Thomas Anlauf

Tausende Münchner haben bereits am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ unterschrieben. Bereits wenige Minuten, nachdem im Rathaus die zehn Eintragungsschalter geöffnet worden waren, bildete sich eine lange Schlange, die zeitweise bis zur Mariensäule auf dem Marienplatz reichte. Bis zum frühen Nachmittag hatten sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen und bis abends um 18 Uhr sogar 11 243 Menschen. Das sind deutlich mehr als am gesamten ersten Tag des erfolgreichen Volksbegehrens zum Nichtraucherschutz.

Oberbürgermeister Dieter Reiter war um kurz nach zehn Uhr unter den ersten, die sich in die Listen eintrugen. „Für mich persönlich ist es klar, dass man hier unterschreiben muss, damit man den Turnaround in der Landwirtschaft schafft“, sagte Reiter. Die Zahlen, wie schnell die Arten sterben, seien erschreckend. „Es muss ein Umdenken geben“, sagte der SPD-Politiker. „Es geht um die Zukunft unserer Erde.“

Leserdiskussion Bienen-Volksbegehren: Ist die konventionelle Landwirtschaft am Ende?
Leserdiskussion

Bienen-Volksbegehren: Ist die konventionelle Landwirtschaft am Ende?

Das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ setzt sich für Artenvielfalt und Naturschutz ein. Landwirte und ihre Verbände reagieren sehr zwiespältig: Während Biobauern die Initiative unterstützen, greifen eher konventionell arbeitenden Landwirte die Initiative massiv an.

Initiiert hatte das Volksbegehren die ÖDP, zu den Trägern gehören aber auch die Grünen, der Landesbund für Vogelschutz und der Bund Naturschutz, unterstützt wird das Bündnis mittlerweile von fast allen Parteien außer der CSU. „Ich bin überrascht, was das für eine Welle der Zustimmung ist“, sagte ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff, der maßgeblich am Gesetzesentwurf für das Volksbegehren mitgearbeitet hatte. Zwei Monate lang wurde an dem Text gearbeitet, jetzt hoffen die Initiatoren des Volksbegehrens natürlich, dass die nötige Zahl an Unterschriften von etwa einer Million möglichst schnell und deutlich überschritten wird. „Schauen wir mal, wenn es durchgeht, vielleicht übernehmen sie es ja“, sagt Ruff in Richtung der Staatsregierung. Sollte das Quorum von zehn Prozent der bayerischen Wahlberechtigten überschritten werden, muss sich der Landtag mit dem Volksbegehren befassen.

Zum Start des Volksbegehrens am Donnerstag kamen auch zahlreiche Prominente, um für einen besseren Artenschutz zu demonstrieren. Regisseur Marcus H. Rosenmüller verteilte aus einer Schatulle Aufkleber mit Bienen. „Man muss die Welt zum Guten verändern“, so der Filmemacher. Der Kabarettist Hannes Ringlstetter sagte, alle, vom Prominenten bis zum Konsumenten, müssten Haltung zeigen. Schauspieler Udo Wachtveitl versuchte, die zahlreichen Passanten auf dem Marienplatz aufzurütteln. „Es geht jetzt ums Ganze, ich kann nur hoffen, dass möglichst viele Leute ihren Arsch hochbekommen und unterschreiben.“ Seine Kollegin Michaela May erinnerte daran, dass früher die Windschutzscheiben nach Autofahrten voller Fliegen und Mücken gewesen seien, heute nicht mehr. „Wovon leben die Tiere nun?“, fragte sie. Und wer solle in Zukunft Blüten bestäuben? Für die Münchner Schauspielerin ist es für die Rettung der Artenvielfalt eigentlich schon zu spät: „Es ist fünf nach zwölf“, sagte May.

Bereits seit halb zehn Uhr warben zahlreiche Umweltschützer, Politiker und Prominente für das Volksbegehren. Auf dem Marienplatz diskutierten als Bienen verkleidete Aktivisten und Unterstützer mit Passanten. Unter ihnen Julika Selinger-Schreiber vom Bund Naturschutz. Sie ließ sich bereitwillig von Touristen und Münchnern in ihrem Kostüm fotografieren. Es sei „eigentlich traurig, dass es für dieses Thema erst ein Volksbegehren geben muss“, sagte sie. Denn dass dringend etwas für den Artenschutz getan werden müsse, sei offensichtlich.

Langer Weg zum ErfolgDer Prozess bis zu einem erfolgreichen Volksentscheid ist lang und mühselig. Zunächst muss ein Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens mit 25 000 Unterschriften von Stimmberechtigten beim Innenministerium eingereicht werden. Beim aktuellen Antrag zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ waren es mehr als 100 000 Unterschriften. Nach der Zulassung durch das Ministerium müssen zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern, also etwa 950 000, das Volksbegehren unterzeichnen. Damit kann eine Gesetzesvorlage in den Landtag eingebracht werden. Falls diese im Maximilianeum abgelehnt wird, muss es innerhalb eines halben Jahres einen Volksentscheid geben. Im aktuellen Fall wäre das spätestens Mitte August. Beileibe nicht immer bekommen die Initiatoren der Volksbegehren die nötigen Prozente zusammen.

Die jüngsten Beispiele: Beim Volksbegehren „Ja zur Wahlfreiheit zwischen G 9 und G 8 in Bayern“ vom 3. bis 16. Juli 2014 unterschrieben bayernweit nur 2,9 Prozent der Stimmberechtigten, 2,5 Prozent in München. Dagegen unterzeichneten beim Volksbegehren „Nein zu Studienbeiträgen in Bayern“ vom 17. bis 30. Januar 2013 bayernweit 14,3 Prozent und 12,1 Prozent in München. Ähnlich sah es beim Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz!“ vom 19. November bis 2. Dezember 2009 aus: 13,9 bayernweite Beteiligung, 12,3 Prozent in München. Das Volksbegehren „G9“ vom 14. bis 27. Juni 2005 unterstützten nur 2,4 Prozent (1,8 Prozent Münchner). Und das Volksbegehren „Die bessere Schulreform“ vom 15. bis 28. Februar 2000 unterschrieben 5,7 Prozent (3,7 Prozent Münchner).

Die Münchnerin Nadine Patzelt sagte, sie sehe das Volksbegehren als ein Zeichen „für ein grünes, ökologisches Bayern – und für das Leben in Bayern“. Zahlreiche Menschen, die geduldig in der Schlange vor dem Rathaus standen, argumentierten ähnlich. Das Volksbegehren sei gut, da die Menschen aufgerüttelt würden, damit endlich etwas passiert, so eine Frau, die mit ihrem Mann in der Schlange stand. Francesco Tortora unterschrieb ebenfalls am Donnerstag für den Schutz der Artenvielfalt. „Man kann eigentlich nie genug machen, um die Umwelt zu retten“, sagte der Münchner. Man lebe oft zu gedankenlos in einer Konsumgesellschaft, da müsse man immer wieder hinterfragen, ob es richtig sei, was man täglich tue.

Bis zum Nachmittag lief der erste Tag des Volksbegehrens trotz der Schlangen vor dem Rathaus reibungslos. Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle schaute bereits am Morgen am Eintragungsort in der Stadtinformation am Marienplatz vorbei, um zu schauen, wie die Eintragung lief – und unterzeichnete gleich selbst. Von diesem Freitag an gibt es unter www.muenchen.de/volksbegehren aktuelle Zahlen, wie viele Münchner unterschrieben haben.

Umwelt und Naturschutz in Bayern "Das Volksbegehren soll viel mehr als nur die Bienen retten"

Bienensterben

„Das Volksbegehren soll viel mehr als nur die Bienen retten“

Die Unterstützer von „Rettet die Bienen!“ fordern mehr Biolandwirtschaft und weniger Pestizide. Helga Pausch ist Imkerin. Sie erklärt, was die Initiative für sie bedeutet.   Interview von Merlin Gröber

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Vandals topple beehive – kill 200k bees – „BIENEN-STÖCKE“ angegriffen

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Verbraucherschutz : Französische Behörde warnt vor Schadstoffen in Windeln

  • Aktualisiert am

In Frankreich haben Behörden Spuren von Glyphosat in Babywindeln gefunden. Bild: AFP

In Frankreich wurden Rückstände des Pflanzenschutzmittels Glyphosat und andere fragliche Stoffe in Babywindeln nachgewiesen. Für Deutschland wird Entwarnung gegeben.

In Frankreich sind Spuren des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat in Babywindeln entdeckt worden. In Untersuchungen von Windeln seien Hinweise auf mehrere chemische Substanzen gefunden worden, die Sicherheitsgrenzwerte überschritten hätten, teilte die französische Agentur für Lebensmittel- und Umweltsicherheit ANSES am Mittwoch mit. Zu den fraglichen Stoffen zählten unter anderem Duftstoffe wie Lilial und Lyral, bestimmte aromatische Kohlenwasserstoffe sowie Dioxine und Furane. Unter den festgestellten Subtanzen seien auch Pestizide wie Glyphosat, bei diesen sei aber kein Überschreiten der Grenzwerte nachgewiesen worden. ANSES empfahl, die in den Babywindeln enthaltenen Chemikalien zu entfernen oder so weit wie möglich zu reduzieren.

Die französische Regierung rief Hersteller und Einzelhändler dazu auf, entsprechende Maßnahmen innerhalb der nächsten 15 Tage zu ergreifen. Nach Angaben von ANSES handelte es sich um die bislang erste Untersuchung der Gesundheitsrisiken von Babywindeln durch eine Gesundheits- und Sicherheitsagentur. Während einige der Chemikalien wie Duftstoffe absichtlich hinzugefügt würden, gelangten andere möglicherweise etwa durch verunreinigte Rohstoffe in die Windeln. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) liegen keine Daten aus Deutschland vor, die auf eine hohe Belastung von Babywindeln mit unerwünschten und potenziell gesundheitlich bedenklichen Substanzen hinweisen, wie ein Sprecher erklärte. Auch dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit liegen keine entsprechenden Befunde vor.

Glyphosat zählt zu den weltweit am meisten eingesetzten Unkrautvernichtern und wurde vom Monsanto-Konzern entwickelt, den Bayer im vergangenen Sommer für rund 63 Milliarden Dollar übernommen hatte. Der Unkrautvernichter wird auch von anderen Firmen hergestellt, das das Patent seit Jahren abgelaufen ist. Spuren von Glyphosat wurden bereits etwa in Bier gefunden, allerdings in gesundheitlich unbedenklichen Mengen, wie das BfR festgestellt hatte. In Amerika sieht sich Bayer mit mehr als 9300 Klägern wegen der angeblich krebserregenden Wirkung von Glyphosat konfrontiert.

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EU importiert mehr Gentech-Soja aus den USA

23.01.2019

Soja
Soja in den USA – auf mehr als 90 Prozent der Sojaflächen wachsen dort Gentech-Pflanzen (Foto: United Soybean Board, bit.ly/29wYT92, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Die Europäische Union hat im zweiten Halbjahr 2018 ihre Sojabohnen-Importe aus den USA mehr als verdoppelt. Die Entwicklung ging zu Lasten Brasiliens, das stattdessen mehr Bohnen nach China lieferte. Doch diese Zahlen sagen nicht alles.

Anfang Januar verkündete die EU-Kommission, dass die Einfuhren von (gentechnisch veränderten) Sojabohnen aus den USA im zweiten Halbjahr 2018 um 112 Prozent zugenommen hätten, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Mit einem Anteil von 75 Prozent an den EU-Sojaimporten seien die USA zum wichtigsten Versorger der Europäer geworden. Bestimmt war diese Nachricht für US-Präsident Donald Trump. EU-Kommissionschef Jean Claude Juncker hatte ihm im Juli 2018 eine Steigerung der Soja-Importe zugesagt, um die Handelsstreitigkeiten zu entschärfen. Versprechen eingehalten, sollte die Botschaft aus Brüssel lauten. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Dass sich die Soja-Importe hin zu USBohnen verschoben haben, ist kein Verdienst einer aktiven EU-Politik. Der Markt reagiert schlicht auf die Preise. Durch den Handelskrieg mit China verloren die US-Landwirte ihren Hauptabnehmer für Soja. Dadurch verfielen die Preise für US-Bohnen drastisch; das machte sie für die europäische Futtermittelindustrie interessant. Inzwischen wurden auch die brasilianischen Bohnen billiger. Der Preisunterschied war nach Angaben der EU zum Jahreswechsel nur noch gering. Weil China die Lieferanten aus den USA wegfielen, bezog die Volksrepublik Soja im zweiten Halbjahr 2018 vor allem aus Brasilien. Die Südamerikaner wurden so zum Nutznießer des US-chinesischen Handelsstreits.

Ganze, unverarbeitete Sojabohnen, deren Importe die EU hervorhob, sind aber nur ein Teil des Sojamarktes. Die Bohnen werden in der EU vermahlen, wobei etwa 20 Prozent Öl und 80 Prozent eiweißreicher Presskuchen anfallen. Die EU importiert aber auch Sojamehl und zwar in großen Mengen aus Argentinien und Brasilien. Zum Vergleich: Insgesamt führte die EU im Erntejahr 2017/18 (bis 30. Juni 2018) 14,1 Millionen Tonnen Sojabohnen und 18,8 Millionen Tonnen Sojamehl ein. Wenn die USA also den europäischen Sojabohnenimport dominieren, ist das nicht einmal die Hälfte der gesamten Sojaeinfuhr. Beim Sojamehl spielen die USA keine Rolle, da die heimische Produktion von den dortigen Fleischerzeugern benötigt wird. Das relativiert etwas die Bedeutung der USA als Versorger der EU mit eiweißreichen Futtermitteln.

Der gestiegene Absatz an Sojabohnen in die EU reicht bei weitem nicht aus, um den Amerikanern den Wegfall des chinesischen Marktes zu ersetzen. Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums USDA lieferten die USA 2018 (bis Ende November) 584.000 Tonnen Sojabohnen nach China. Im Jahr davor waren es 20,7 Millionen Tonnen. Durch diesen Einbruch sank der gesamte Sojaexport der USA (trotz EU-Anstieg) von 36 auf 24 Millionen Tonnen. Die Lager sind also voll, was weiter auf die Preise drücken dürfte.

Das alles betrifft gentechnisch veränderte Sojabohnen. Gentechnikfreies Soja kommt weiterhin vor allem aus Brasilien in die EU und wird zunehmend auch innerhalb der EU geerntet. Hier hat sich die Anbaufläche seit 2013 verdoppelt: 2018 ernteten die EU-Landwirte 2,8 Millionen Tonnen Soja, vor allem in Rumänien, Frankreich und Italien, heißt es in einem Bericht der Europäischen Kommission. [lf]

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35.000 Menschen demonstrieren in Berlin für Reform der Agrarpolitik

21.01.2019

FotoDemo

Abschlusskundgebung der Demo (Foto: Nick Jaussi/www.wir-haben-es-satt.de)

Tausende haben am Samstag in Berlin für eine gerechte und ökologischere Landwirtschaft ohne Gentechnik demonstriert. Angeführt von 171 Bäuerinnen und Bauern mit ihren Traktoren zogen rund 35.000 Menschen unter dem Motto „Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!“ vom Brandenburger Tor zum Ort der Agrarministerkonferenz und durch das Regierungsviertel.

Die aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmer protestierten bei eisigen Temperaturen und anfangs strahlendem Sonnenschein für konsequenten Klima- und Naturschutz, mehr Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe, artgerechte Tierhaltung, ein Ende der Dumping-Exporte, gerechten Welthandel und gesundes Essen ohne Pestizide und Gentechnik für alle. Plakate mit der Aufschrift „Summ Summ Summ… Ohne Vielfalt komm ich um“ oder „Insekten schützen, Pestizide stoppen“ wandten sich gegen den Verlust der Artenvielfalt. Andere Demonstranten forderten „Faire Preise für Landwirte“, „Tiere auf die Weide“ oder machten auf das Verschwinden kleiner Höfe aufmerksam. Viele von ihnen waren als Bienen, Schweine oder Kühe verkleidet. Aufgerufen zu der Demo hatte „Wir haben es satt!“, ein breites Bündnis von mehr als 100 Umwelt-, Verbraucher-, Landwirtschafts- und Entwicklungsorganisationen. Der Protestzug findet schon seit 2011 jedes Jahr zum Auftakt der Agrarmesse Grüne Woche und der internationalen Agrarministerkonferenz in Berlin statt.

Das Demonstrationsbündnis fordert von der Bundesregierung die längt überfällige Agrarwende. Die aktuelle Reform der EU-Agrarpolitik bietet dazu eine Chance, denn hier kann die Bundesregierung mitentscheiden, welche Art der Landwirtschaft künftig durch Steuergelder finanziert wird. „Mit den über sechs Milliarden Euro, die Deutschland jedes Jahr an EU-Agrargeldern verteilt, muss der umwelt- und tiergerechte Umbau der Landwirtschaft gefördert werden”, sagt „Wir haben es satt!“-Sprecherin Saskia Richartz. In Deutschland werden jährlich 6,3 Milliarden Euro an EU-Agrargeldern ausgezahlt. Mehr als drei Viertel sind pauschale Subventionen je Hektar Fläche. „Agrarministerin Klöckner klammert sich an die pauschalen Flächensubventionen wie ihre Vorgänger ans Ackergift Glyphosat“, fügt sie hinzu. „Der Agrarindustrie immer weiter Milliarden in den Rachen zu stopfen ist agrar- und klimapolitischer Irrsinn. Wir fordern: Umverteilen jetzt!” Die 3.300 flächengrößten Betriebe erhalten eine Milliarde Euro im Jahr, während die kleinsten 200.000 Bauernhöfe sich knapp 700 Millionen teilen müssen.

Im Vorfeld der Demo hatten die 171 Bauern, die mit ihren Traktoren aus dem ganzen Bundesgebiet angereist waren, eine Protestnote an die 70 versammelten Agrarminister aus aller Welt übergeben. Diese nahm Bezug auf das Kernthema der Agrarministerkonferenz: die Digitalisierung in der Landwirtschaft. „Wir möchten bei Ihnen in Erinnerung rufen, dass bäuerliche Erfahrungen und bäuerliches Wissen ein Schatz sind, den es zu erhalten und zu schützen gilt. (…) Digitalisierung kann den Austausch von Wissen und Informationen sowie die Vernetzung der Erzeuger*innen wesentlich vereinfachen und zu massiver Arbeitserleichterung in der Landwirtschaft führen“, schreiben sie. „Damit es aber zu keinem Missbrauch dieses Wissens und dieser Informationen kommt, braucht es hier klare und verbindliche internationale Regeln im Rahmen der Vereinten Nationen.“ Sie forderten die Agrarminister auf, die notwendigen Schritte einzuleiten, damit nicht multinationale Konzerne die Rechte erhalten, um Daten und Informationen, z.B. über Klima, Genetik oder Böden, exklusiv zu nutzen und zu bestimmen, wie die (digitale) Landwirtschaft der Zukunft aussieht. Quelle: Weltagrarbericht/abe

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EU importiert mehr glyphosatverseuchtes Gen-Soja aus den USA

NEOPresse in Wirtschaft

Vergangenes Jahr hat die Europäische Union ihre Importe von Gentech-Sojabohnen mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung ging zu Lasten Brasiliens, das hauptsächlich gentechnik-freies Soja anbaut und exportiert.

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum haben die Importe von Gentech-Sojabohnen aus den USA um 112 Prozent zugenommen. Mit einem Anteil von 75 Prozent sind die USA der Hauptexporteur für Sojabohnen in die Europäische Union geworden. Hängt das mit dem Versprechen von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker zusammen, der den USA im Juli 2018 eine Steigerung der Soja-Importe zusagte?

Doch das ist nicht der einzige Grund für die Import-Steigerung der Gen-Sojabohnen. Durch den Handelskrieg mit den USA haben die US-Landwirte ihren Hauptabnehmer China für Sojabohnen verloren. Die Preise für die US-Gentech-Bohnen fielen dramatisch und dies machte sie für die europäische Futtermittelindustrie interessant.

Inzwischen sind auch die brasilianischen Bohnen billiger geworden und China bezieht jetzt seine Sojabohnen aus Brasilien, weil die USA wegfielen. Unverarbeitete Sojabohnen sind aber nur ein Teil des Sojamarktes. Die EU importiert zudem Sojamehl und zwar in sehr großen Mengen aus Argentinien und Brasilien. Beim Sojamehl spielen die USA für die EU-Importe keine Rolle, da dies von den dortigen Fleischerzeugern selbst benötigt wird.

Doch die gestiegenen Sojaimporte durch die EU können den Wegfall des chinesischen Marktes nicht wettmachen. Die Sojaexporte der USA sind stark eingebrochen – die Lager sind voll und die Preise für Gentech-Soja dürften bald weitersinken.

Anstatt gentechnik-freies Soja zu importieren, sind die Importe von Gen-Soja in die EU gestiegen. Das bedeutet, dass sämtliche sogenannten „Nutztiere“, auch in Massentierhaltungen, mit gentechnik-verändertem und glyphosatverseuchtem Soja gefüttert werden. Nicht nur die Tiere werden durch das Futter krank. Auch der Mensch, der sich von diesem verseuchten Fleisch ernährt, wird über kurz oder lang schlimme Krankheiten erleiden.

Da die Politik offensichtlich kein Interesse an einer gesunden Ernährung und Umwelt hat, sondern nur für die Lobby Politik macht, müssen die Bürger umdenken und sich eigenverantwortlich mit gentechnikfreien, am besten ökologischen, unverarbeiteten Lebensmittel versorgen.

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https://www.neopresse.com/politik/so-arbeiten-politik-und-agrarlobby-gegen-die-agrarwende/

So arbeiten Politik und Agrarlobby gegen die Agrarwende

NEOPresse in D/A/CH

Die Auswirkungen der jahrzehntelangen industriellen Landwirtschaft mit Massentierhaltung, Monokulturen, Gen-Pflanzen und Pestiziden bekommen wir jetzt massiv zu sehen. Unter den Auswirkungen leiden Natur, Tiere und Umwelt. In absehbarer Zeit wird auch der Mensch betroffen sein.

Massentierhaltung produziert nicht nur unsägliches Tierleid, sondern krankmachendes Billigfleisch und Tonnen von giftiger, weil mit Hormonen und Medikamenten kontaminierter Gülle. Die Gifte in der Gülle landen schließlich auf Äckern, in Gewässern und im Grundwasser, wo sie durch den natürlichen Kreislauf wieder vom Menschen aufgenommen werden.

Monokulturen, Gen-Pflanzen und Pestizide vernichten die natürliche Vegetation. Insekten, Vögel und Kleintiere sterben aufgrund der Vergiftung mit Pestiziden. Eine drastische Agrarwende ist dringend notwendig, um zu retten, was noch zu retten ist, und um unsere Gesundheit und Lebensgrundlage zu erhalten.

Koalitionsvertrag ist Schall und Rauch

In ihrem Koalitionsvertrag hatte sich die Bundesregierung dazu verpflichtet, die Agrarwende einzuleiten. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es: „Wir wollen vom Acker bis zum Teller einen gesundheitserhaltenden und nachhaltigen Lebensstil fördern, ernährungsbedingte Krankheiten bekämpfen und den gesundheitlichen Verbraucherschutz stärken. Wir wollen dazu beitragen, die Vielfalt von Erzeugern – insbesondere mit kleinen und mittleren Unternehmen – und hochwertigen Lebensmitteln zu erhalten.“

Das liest sich so, als ob der Merkel-Regierung an einem gesunden Lebensstil ihrer Bürger gelegen sei, sowie die entsprechenden strukturellen Veränderungen im Agrarsektor herbeizuführen. Doch Papier ist bekanntlich geduldig. Die Wirklichkeit in Merkel-Land sieht anders aus. Glyphosat und andere gefährliche Insektizide sind immer noch nicht verboten. Riesige Agrarkonzerne, die man nicht mehr als Landwirte bezeichnen kann, erhalten von der EU 80% der finanziellen Subventionen, während kleine Betriebe und Bauern mit 20% abgespeist werden.

Politik arbeitet für die Lobby

Mit dieser Politik ist eine Agrarwende hin zu einer ökologischen, gesunden und naturschützenden Landwirtschaft nicht möglich. Das scheint auch nicht gewollt, denn maßgebliche staatliche Stellen und Politiker sind mit Konzernen und Industrien eng verbunden, die für die massiven Umwelt- und Gesundheitsschäden verantwortlich sind. Diese werden durch Subventionen weiter am Leben erhalten, während neue, nachhaltige Ansätze zur Landwirtschaft ignoriert oder gar diffamiert werden.

Kritiker warnen seit langem, dass der Agrarsektor in Deutschland nicht zukunftsfähig sei. Umweltschützer schlagen angesichts der sich vor unseren Augen abspielenden ökologischen Katastrophe Alarm. Doch selbst deren Studienergebnisse werden noch als „falsch“ hingestellt. Die massiven Proteste, die es jüngst bei der „Grünen Woche“ in Berlin gab, zeigen, dass die Forderungen nach einem grundlegenden Wandel immer lauter werden.

Unter dem Motto „Wir haben es satt“ haben rund 35.000 Menschen in Berlin – dreimal mehr als noch vor einem Jahr – eine Agrarwende gefordert. Das Bündnis aus Bauern, Verbraucherorganisationen sowie Umwelt- und Tierschützern, prangerte die Unterstützung der industriellen Landwirtschaft durch die Politik an. Die industrielle Land- und Ernährungswirtschaft verursache lokal und global Probleme für Bauern, Tiere, Klima und Umwelt. Die Umgestaltung zu einer umwelt- und tierfreundlichen Landwirtschaft müsse umgehend umgesetzt werden.

Agrarministerin Klöckner (CDU) ist beratungsresistent

Selbst der Wissenschaftliche Beirat für das Agrarministerium (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) forderte kurz nach Amtsantritt von Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) eine Wende in der Agrarpolitik. Die Wissenschaftler erstellten zwei Gutachten und stellten sich damit gegen die Bundesregierung.

In den Gutachten geht es um die Verteilung der 365 Milliarden Euro, mit denen die europäischen Steuerzahler die Landwirtschaft unterstützen sollen. Die Wissenschaftler widersprechen der bisherigen Verteilung der Subventionen und sprachen sich für eine „gemeinwohlorientierte Landwirtschaft“ aus. Die bisherige EU-Politik habe ihre Ziele dramatisch verfehlt, angesichts des millionenfachen Leids von Nutztieren in Massentierhaltungen und des Insekten- und Vogelsterbens durch Pestizide.

Die bislang verfolgte Agenda habe nachweislich zu einem massiven Verlust der Biodiversität geführt, weshalb die Bundesregierung dringend gefordert sei, massive Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die heutige agrarpolitische Agenda werde den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen bei weitem nicht gerecht.

Die wissenschaftlichen Gutachten scheinen Agrarministerin Klöckner allerdings wenig beeindruckt zu haben. Auch sie „macht weiter so, wie bisher“. Um eine Wende herbeizuführen, müsste sich Klöckner mit der mächtigen Agrarlobby auseinandersetze, dem Bauernverband mit Sitz in Berlin. Wie mächtig die Politik die Agrarlobby allerdings hat werden lassen, zeigt die Wiederzulassung des Pflanzengiftes Glyphosat. Im November 2017 stimmte Umweltministerin Hendricks (SPD) gegen die Verlängerung, doch Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) setzte die Wiederzulassung von Glyphosat im Alleingang in Brüssel durch. Die ehemalige Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) soll einmal gesagt haben: „Ich mache alles, was der Bauernverband will“.

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GLYPHOSAT: Svenja Schulze SPD hat ÜBELST VERSAGT

https://www.zeit.de/2019/05/landwirtschaft-julia-kloeckner-agrarpolitik-digitalisierung

DIGITALISIERUNG – LANDWIRTSCHAFT

Landwirtschaft: Zukunft kommt erst später

CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner kann nach fast einem Jahr im Amt vor allem Versäumnisse vorweisen. Am ehesten macht sie Politik für die großen Agrarbetriebe.

Landwirtschaft: Zukunft kommt erst später

CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner kann nach fast einem Jahr im Amt vor allem Versäumnisse vorweisen.
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Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, spricht mit Händlern in einer Berliner Markthalle. © Jens Büttner/dpa

Julia Klöckner, die 46-jährige CDU-Landwirtschaftsministerin im Bund, hält sich selbst für geeignet, höhere Ämter zu bekleiden, so heißt es immer wieder über sie. Doch wie sieht nach fast einem Jahr Legislatur die Bilanz für das Amt aus, das sie derzeit innehat? Immerhin steht sie als Ministerin vor einer der zentralen, hochkomplizierten Fragen der gegenwärtigen Politik: wie in Deutschland eine ökologisch und sozial verträgliche Landwirtschaft aussehen könnte……..

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OFFENSICHTLICH – HIER SUCHT JEMAND EIN PROBLEM

ABER NICHT DASS HEISSSSSESTE

ÜBELSTE PROPAGANDA  – „LÜGEN-ERWÄRMUNG“ auf KURS

aus dem PROPAGANDA-TEXT:…Das Jahr 2018 ist das viertwärmste seit Beginn der Messungen. Heißer war es auf der Erde nur 2015, 2016 und 2017.…<<<(ist doch ?POSITIV? – somit war es 2018 KÜHLER als 2015 – 2016 – und 2017????????!!!!!!)>>>>>

https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-die-erderwaermung-ist-auf-kurs-1.4302779

Klimawandel

„Die Erderwärmung ist auf Kurs“

Das Jahr 2018 zählt zu den heißesten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen. Besonders ungewöhnlich waren die Temperaturen in Deutschland.<<(VIELLEICHT JA WEGEN „WETTER-MANIPULATION“?)>>>CHINA und RUSSLAND haben im SOMMER 2018 die IONOSPHÄRE AUFGEHEIZT???!!

Von Marlene Weiß

Das Jahr 2018 ist das viertwärmste seit Beginn der Messungen. Heißer war es auf der Erde nur 2015, 2016 und 2017….

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hitze-und-duerre-1540-katastrophe-in-europa-im-mittelalter-a-978654.html

Hitze-Jahr 1540 Wetterdaten enthüllen Europas größte Naturkatastrophe

Elf Monate kaum Regen und Extremhitze: Mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa enthüllen die grausamen Details einer gigantischen Katastrophe im Jahr 1540. Und sie zeigen: Das Desaster kann sich wiederholen.

Corbis

Hamburg – Nichts hatte die Katastrophe angedeutet. Das Klima hatte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts erholt, milde und regenreiche Jahrzehnte ließen in Europa meist üppige Ernten gedeihen, die Bevölkerung mehrte sich rapide. Medizin, Kunst und Wissenschaft erblühten, die Renaissance hielt endlich auch nördlich der Alpen Einzug.

Das Jahr 1539 verabschiedete sich mit stürmischem, mildem Westwind. Es regnete viel im Dezember, die Leute flüchteten in ihre Häuser. Sie ahnten nicht, wie kostbar der Niederschlag in Kürze werden sollte.

Im Januar 1540 begann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa seit Menschengedenken nicht erlebt hat, berichten nun Wissenschaftler, die ein riesiges Archiv an Wetterdaten heben konnten. Elf Monate fiel kaum Niederschlag, die Forscher sprechen von einer „Megadürre“.

Das Jahr brach alle Rekorde: Entgegen bisheriger Einschätzung von Klimaforschern ist nicht der Sommer 2003 der heißeste bekannte – 1540 habe ihn bei Weitem übertroffen, schreibt die internationale Forschergruppe um Oliver Wetter von der Universität Bern im Fachblatt „Climate Change“.

Das Vorspiel

Klimamodelle können solch extreme Phasen der Witterung nicht darstellen, haben die Experten entdeckt. Auch die Jahresringe von Bäumen fallen als Indikatoren aus – denn Hitzestress stoppe das Pflanzenwachstum. Das 32-köpfige Forscherteam hat nun aber erstmals Daten aus mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa zusammengeführt, etwa Aufzeichnungen von Landwirten, Kirchen oder Schleusenwärtern – sie enthüllen Europas größte Naturkatastrophe.

Dass das Jahrtausenddesaster bereits 1539 Schwung aufnahm, blieb nördlich der Alpen unbemerkt. In Spanien hielten die Menschen seit Oktober Bittprozessionen für Regen ab. Und im Winter war es in Italien trocken und warm „wie im Juli“, heißt es in einer Wetterchronik. Heute wissen Meteorologen, dass Trockenheit im Süden oft Vorbote für andauernde Hitze im Norden des Kontinents ist.

Im Januar kam die Trockenheit noch gelegen, weder Eis noch Schnee beeinträchtigen das Alltagsleben. Doch eine fatale meteorologische Zweiteilung festigte sich: Während Russland im Frühjahr über anhaltenden Schnee und Regenfluten klagte, wunderten sich die Mitteleuropäer über fortwährenden Sonnenschein und sternenklare Nächte. „Es regnete nur mal drei Tage im März“, notierte der Winzer Hans Stolz im Elsass.Kollaps am Weinberg

Der Boden trocknete aus, er brach vielerorts wie Knäckebrot. Risse waren so tief, dass Leute ihre Füße darin baumeln lassen konnten, heißt es in einer Chronik. Was trockener Boden auslösen kann, ist seit 2003 allseits bekannt: Weil kein Wasser verdunsten kann, wobei Wärme verbraucht würde, heizt sich die Luft weiter auf. „Diese Rückkopplung hat die Hitzewelle 1540 stabilisiert“, berichtet Sonia Seneviratne von der ETH Zürich.

Das Sonnenwetter führte in Mitteleuropa zur Katastrophe. Mindestens dreimal so viele Tage wie üblich waren 1540mehrals 30 Grad heiß.Als Erste traf es die Tiere, viele verdursteten oder starben an Hitzschlag. Unzählige Menschen brachen bei der Arbeit auf Feldern oder in Weinbergen zusammen. Spannungen verschärften sich zu Verfolgungen und Hinrichtungen. Menschen verbarrikadierten sich aus Angst vor Gewalt. Die Gesamtzahl der Toten bleibe unklar, sagt Rüdiger Glaser von der Uni Freiburg.

Ein Vergleich lässt Schlimmes erahnen: Im Hitzesommer 2003 starben trotz moderner Zivilisation in Mitteleuropa schätzungsweise 70.000 Menschen aufgrund der Witterung. Die Hitze von 2003 galt bislang als Folge der teils menschengemachten Klimaerwärmung. Doch so einfach ist es wohl nicht: Dass es 1540 ohne den künstlich verstärkten Treibhauseffekt zu einer noch schlimmeren Hitze gekommen sei, relativiere die Beurteilung des menschlichen Einflusses auf das Wetter 2003, sagt Glaser.

Zu Fuß durch den Rhein

Immer verzweifelter suchten die Menschen nach Trinkwasser im Sommer 1540. Selbst anderthalb Meter unter manchem Flussbett in der Schweiz fand sich „kein Tropfen“, wie der Chronist Hans Salat notierte. Brunnen und Quellen, die nie zuvor trocken gefallen waren, lagen brach. Die anderen wurden streng bewacht, ausgeschenkt wurde nur beim Glockenschlag. Verunreinigtes Wasser ließ Tausende an Ruhr sterben, einer Entzündung des Dickdarms.

Der Pegel des Bodensees sank so weit ab, dass die Insel Lindau im Sommer 1540 mit dem Festland verbunden war, was sonst höchstens mal im Winter geschieht, wenn der Niederschlag in den Bergen als Schnee liegen bleibt und verzögert in den See fließt. „Der See war so klein“, wunderten sich Chronisten.

Bäche trockneten aus, Flüsse wurden immer schmaler. Selbst große Ströme wie Elbe, Rhein und Seine „waren so klein, dass man zu Fuß durchging“, notierten Zeitzeugen. Während durch die Elbe im sogenannten Jahrhundertsommer 2003 noch etwa die Hälfte der üblichen Wassermenge geflossen sei, wäre es 1540 noch gerade mal ein Zehntel gewesen. „Ein Rekordereignis“, konstatieren die Forscher.

Europa in Rauch verhüllt

Keinen ganzen Tag Regen habe es gegeben zwischen Februar und Ende September, schrieb ein Heinrich Bullinger 1540 in Zürich. In Franken registrierten Landwirte bis August nur an 19 Tagen Regentropfen. Übers ganze Jahr 1540 habe es im mitteleuropäischen Durchschnitt gerade mal ein Drittel so viel Niederschlag gegeben wie üblich, berichtet Christian Pfister von der Universität Bern. „Den ersten längeren Guss gab es erst wieder 1541.“

Die Ernte verdorrte. „Preise für Mehl und Brot gingen durch die Decke“, schreiben die Wissenschaftler. Bereits Anfang August verloren die Bäume ihre staubtrockenen Blätter, „als ob schon Herbst wäre“, protokollierte ein Chronist aus Ulm.

Dann kam das Feuer. Der trockene Boden entzündete sich, Wald- und Buschbrände loderten übers Land – und sie krochen in die mit Fachwerkhäuschen eng bebauten Städte. Mehr Gemeinden als je sonst zu Friedenszeiten im vergangenen Jahrtausend wurden von Flammen zerstört, berichtet Pfister. Wochenlang verhüllte grauer Rauch den Kontinent, hinter dem Sonne und Mond als blassrote Schimmer fast verschwanden.

Was passiert, wenn es sich wiederholt?

Was passiert, wenn sich das Wetter von 1540 wiederholt? „Die Folgen wären dramatisch“, warnt Pfister. Ein Massensterben von Tieren sei zu erwarten, Kühlwasser für Atomkraftwerke würde knapp, der Warentransport über Flüsse käme großteils zum Erliegen, und über die Folgen für die menschliche Gesundheit lasse sich nur spekulieren.

„Die Katastrophe von 1540 sollte eine Mahnung sein, was geschehen kann“, sagt Pfister. Niemand sei vorbereitet auf solch einen Extremfall. „Ich hoffe, wir müssen so etwas nie erleben.“ Der menschengemachte Treibhauseffekt erhöhe allerdings die Wahrscheinlichkeit für schlimme Hitzewellen, gibt Glaser zu bedenken.

Ob rechtzeitig gewarnt werden könnte, bleibt fraglich – die Ursachen sind weitgehend unklar: Über die Wetterentwicklung von 1540 lasse sich allenfalls spekulieren, sagt Sonia Seneviratne. Selbst eine frühjährliche Dürre eigne sich nur bedingt als Indikator: 2011 fiel der Frühling in Mitteleuropa ähnlich trocken aus wie 2003, ohne dass sich die Dürre in den Sommer gezogen hätte.

Der Jahrtausendwein

Einen einzigen Trost gab es für die Katastrophe von 1540. Die Hitze schuf einen Jahrtausendwein mit extrem hohem Zuckergehalt – „er sieht im Glas aus wie Gold“, schwärmte ein Chronist. Schweden, die 1631 Würzburg besetzten, fahndeten vergeblich nach dem Wein – die Fässer waren vorsorglich eingemauert worden. Noch im 19. Jahrhundert ersteigerte ein englischer Händler einige Fässer.

Letzte Flaschen liegen heute im Weinmuseum in Speyer. In den Sechzigerjahren kosteten Auserwählte das Getränk. Es seien erhabene Momente gewesen, berichtet Rüdiger Glaser: Für einen Augenblick habe der Wein auf den Zungen den „einmaligen Spirit“ erahnen lassen. Dann zerfiel er zu Essig.

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ube.com/watch?v=8Hfj72WfXfo

Sechs Tage Eiszeit – Der Katastrophenwinter 1978/79

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KLIMA-BETRUG
DAS BÖSE BENUTZT KINDER mit dem WERKZEUG der LÜGE des BETRUGs und MON-SATANischer-MANIPULATION
BÖSARTIGE „FAKE-SCIENCE“

Berlin: Tausende Schüler schwänzen Unterricht für ‚Klimaschutz‘

Vor der entscheidenden Sitzung der Kommission zum geplanten Ausstieg aus der Kohlekraft mobilisiert eine bislang unbekannte Organisation tausende Schulschwänzer, um öffentlich Druck für den Kohle-Ausstieg aufzubauen.

Zur womöglich entscheidenden Sitzung der Kohlekommission am Freitag in Berlin – welche auf Wunsch der Bundesregierung einen Fahplan für den Ausstieg aus der Kohlekraft erarbeiten soll – sind nach erstem Angaben der Initiatoren des Aktionsnetzwerks Fridays for Future kamen bis zu 4500 junge Menschen aus ganz Deutschland zusammengekommen.

Zudem wollten die Vertreter der Organisation nach eigenen Angaben mit Mitgliedern der Kohlekommission zusammenkommen, die über die Zukunft der Kohleverstromung in Deutschland entscheiden soll. Die Schüler wollten einen offenen Brief übergeben, in der sie eindringlich zu einem schnellstmöglichen Kohleausstieg aufrufen……

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WIE das BÖSE MANIPULIERT

FAKTEN zum KLIMA-BETRUG

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/25/mikes-nature-trick-wiederbelebt-scottadamssagt-ausgabe/

,Mikes Nature Trick‘ wiederbelebt – @ScottAdamsSagt-Ausgabe

Bild: Josh 2019 Übersetzung der Bildinschriften siehe weiter unten

Anthony Watts
Alle diejenigen, welche Twitter-Konten haben wissen, dass der Dilbert-Schöpfer und Cartoonist Scott Adams sich in die Frage vertieft hat, wer mehr glaubwürdige Argumente bzgl. Klimawandel hat – die Alarmisten oder die Skeptiker. Einer der diskutierten Aspekte war „Mikes Nature Trick“ und wie Steve McIntyre von ClimateAudit Scott Adams zu verstehen half, was tatsächlich geschehen war.

[Mehr zu „Dilbert“ hier bei Wikipedia. Die Figur ist dem Übersetzer völlig unbekannt. Anm. d. Übers.]

Unglücklicherweise neigen derartige Dinge in der Klimawelt dazu, mit aufgerissenen Augen angestarrt zu werden, wenn man nicht gerade über einiges Insider-Wissen verfügt. So ist es auch Scott Adams ergangen.

Mann hat Daten sowohl in großem Stil als auch im Kleinen manipuliert. Manns Nature-Trick bestand darin, Proxy-Daten bis 1980 mit instrumentellen Daten nach 1980 zusammenzufügen, um den geglätteten Wert zu berechnen. Das war ein anderer Trick, den IPCC-Diagrammen widersprechende Daten brutal zu löschen. – Scott Adams nannte den entsprechenden Beitrag „undurchdringlichen Unsinn“

Stephen McIntyre (@ClimateAudit), 17. Januar 2019

Ich sehe es Scott Adams nach, dass er das Ganze undurchschaubar fand, es ist ein obskurer Trick, weshalb er von Anfang an durch das Peer Review gekommen und im IPCC-Bericht als „der Hockeyschläger“ gelandet ist.

Als ich den „undurchschaubar“-Kommentar las, dachte ich sofort, dass wir es besser machen müssen, über diesen Aspekt zu sprechen. Dazu bedienten wir uns des Weges wie der beliebte „Dilbert“, und dabei arbeitete ich mit unserem heimischen Cartoonisten Josh zusammen.

Daraus ergab sich das Resultat dieser Zusammenarbeit:

Josh 2019. Übersetzung der Bildinschriften oben [von links nach rechts, obere Zeile]: „Hier sind die Baumring-Daten. Sie sind ein Proxy für Temperaturen der Vergangenheit“ „Das Problem ist, sie zeigen einen Abwärtstrend, wenn moderne Thermometer einen Aufwärtstrend zeigen“„Also löschten wir den falsch aussehenden Teil und fügten dann alles zusammen“ – [untere Zeile]: „Ist es nicht unwissenschaftlich, zwei Datensätze einfach zusammen zu fügen?“ – „Nun, technisch ja“ – „Aber wir haben es im Kleingedruckten später erwähnt…“ – „…und damit erhalten wir so eine wunderbare Graphik“

Es ist wichtig zu erwähnen, dass sich Josh in diesem Cartoon auf die „nahe Zukunft“ des Hockeyschlägers konzentriert. Es ist nicht die gesamte Graphik mit dem langen flachen Stiel bis zurück zur Mittelalterlichen Warmzeit und darüber hinaus. Er konzentriert sich ausschließlich auf die Tatsache, dass die Baumringdaten aus jüngerer Zeit (nach 1980) nicht dem Standpunkt der Autoren der Studie folgten (sie gingen in die falsche Richtung). Also haben sie diese Daten abgeschnitten und diese durch einen vollkommen anders gearteten Datensatz ersetzt – nämlich mit Thermometermessungen. Man stelle sich mal die Strafen vor, zu welchen jemand verurteilt werden würde, der im Aktienmarkt und der Finanzwelt einen ähnlichen Trick anwenden würde, um diese Daten dann der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Der Cartoon soll ausschließlich allen Zweiflern wie Scott Adams vor Augen führen, was wir sehen und begleitet von einer Sprache, von der wir hoffen, dass sie hilfreich ist.

Und hier die berühmte Klimagate-E-Mail, welche enthüllte, was vor sich gegangen war:

From: Phil Jones
To: ray bradley ,mann@xxxxx.xxx, mhughes@xxxx.xxx
Subject: Diagram for WMO Statement
Date: Tue, 16 Nov 1999 13:31:15 +0000
Cc: k.briffa@xxx.xx.xx,t.osborn@xxxx.xxx

Dear Ray, Mike and Malcolm,
Once Tim’s got a diagram here we’ll send that either later today or
first thing tomorrow.
I’ve just completed Mike’s Nature trick of adding in the real temps
to each series for the last 20 years (ie from 1981 onwards) amd from
1961 for Keith’s to hide the decline. Mike’s series got the annual
land and marine values while the other two got April-Sept for NH land
N of 20N. The latter two are real for 1999, while the estimate for 1999
for NH combined is +0.44C wrt 61-90. The Global estimate for 1999 with
data through Oct is +0.35C cf. 0.57 for 1998.
Thanks for the comments, Ray.

Cheers
Phil

Prof. Phil Jones
Climatic Research Unit Telephone +44 (0) xxxxx
School of Environmental Sciences Fax +44 (0) xxxx
University of East Anglia
Norwich Email p.jones@xxxx.xxx
NR4 7TJ
UK

Hier die Übersetzung des Mittelteils:

Hallo Ray, Mike und Malcolm,

sobald Tim ein Diagramm hat, übermitteln wir es entweder später oder gleich morgen früh.

Ich habe gerade Mikes Nature Trick vervollständigt, indem ich jeder Reihe die realen Temperaturen der letzten 20 Jahre hinzugefügt habe (d. h. ab 1981), um den Rückgang zu verstecken. Mikes Reihe enthielt die jährlichen Festlands- und Ozean-Daten, während die anderen die Festlands-Daten der Nordhemisphäre nördlich von 20°N enthielten. Letztere sind für 1999 real, während die Schätzung für 1999 für die gesamte NH kombiniert +0,44°C von 61 bis 90 beträgt. Die globale Schätzung für 1999 mit Daten bis Oktober ist +0,35°C für 1998.

Links:

Keith’s Science Trick, Mike’s Nature Trick and Phil’s Combo

Mike’s Nature trick

Cartoonsbyjosh

Link zum Original: https://wattsupwiththat.com/2019/01/21/mikes-nature-trick-revisited-scottadamssays-edition/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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utube.com/watch?v=xJSVjCrrCu0

Wissenschaftler entlarvt Klimaschwindel in Bundestag !

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https://www.neopresse.com/politik/klimaschwindel-der-gruenen-nimmt-neurotische-zuege-an/

Klimaschwindel“ der Grünen nimmt neurotische Züge an

NEOPresse in D/A/CH

Bärbel Höhn, Umweltschutz-„Expertin“ der Grünen, sieht jetzt den kalten Winter als Beweis für die Klimakrise. Es sei deshalb so kalt, weil der Golfstrom abreiße. An diesem Beispiel zeigt sich, zu welchen Auswüchsen der „Grüne Wahn“ fähig ist. Egal, was für ein Wetter herrscht, für die Grünen ist jede Abweichung vom Durchschnitt der Beweis für eine Klimakrise. Wie lange wollen die Deutschen diesen Klima-Wahnsinn noch glauben?

Auf Twitter schrieb Bärbel Höhn: „Die Klimakrise zeigt Wirkung: die nächsten Wochen soll kalte Polarluft unser Wetter bestimmen. Ein Zeichen, dass die Golfstrom-Wirkung nicht mehr funktioniert. Ähnlich, wie wir es schon im Sommer erlebt haben. Genau das haben Klimaexperten vorausgesagt“.

Angesichts solchen massiven Unfugs fühlte sich der Schweizer Meteorologe Jörg Kachelmann veranlasst, Höhns Tweet ebenfalls auf Twitter zu kommentieren: „Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft. Es ist nicht wahr, dass die „Golfstrom-Heizung nicht mehr funktioniert“. Es ist frei erfundener Blödsinn wie die vier Wochen „sibirische Kälte“ an sich. Offensichtlich sind alle Dämme gebrochen. Frau Höhn verwechselt immer noch den Film „The Day after tomorrow“ mit irgendwas aus der Wissenschaft. Jemand muss sie beiseite nehmen, sie aufs Sofa setzen, ihr den Computer entwinden und eine Tasse Tee einschenken“.

 

Bereits in der Talkshow „Maischberger“ im Oktober 2017 tätigte der Meteorologe Kachelmann Äußerungen zum Thema Klimawandel, die Bärbel Höhn missfielen. Kachelmann sagte, zu Extremwetter-Ereignissen gäbe es belegbare Fakten, und diese lieferten keinen Beleg dafür, dass bestimmte Extremereignisse in Deutschland infolge eines vom Menschen verursachten Klimawandels schlimmer würden. Zudem gebe es keine statistisch signifikante Häufung von Extrem-Wetterereignissen in Deutschland.

Bärbel Höhn kommentierte entsprechend via Twitter: „Kachelmann behindert mit seiner Argumentation rechtzeitiges Handeln von Politik“. Dass es weder den Grünen noch der Bundesregierung bei der aktuellen Klima-Indoktrination tatsächlich um die Erhaltung unserer Umwelt geht, sieht man daran, dass die Bürger bald gezwungen werden sollen, Elektro-Autos zu kaufen. Dass beim Abbau der für die Batterien benötigten Rohstoffe Kobalt und Lithium die Natur in den Abbaugebieten Kongo und Südamerika und die Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen für immer zerstört wird, verschweigt die Politik geflissentlich. Hauptsache die Luft in Deutschland ist sauber.

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/27/der-klimawandel-ist-schuld-am-winterwetter-wirklich/

Der Klimawandel ist „schuld“ am Winterwetter – wirklich ?

Der Golfstrom ist stabil; Quelle: Weltatlas, Keysersche V-Buchh. München (1967)

Vorbemerkung der EIKE-Redaktion :
Unser Gastautor – Diplom-Meteorologe Helmut Klimmek – hat eine fachliche Bewertung zu der (noch) aktuellen Winter-Wetterlage des Januar 2019 geschrieben. Er setzt sich dabei auch kritisch und glossierend mit fachfremden und weltfremden Äußerungen einer selbst-ernannten Grünen Wetter- und Klima-Expertin auseinander. Helmut Klimmek hat viele Jahre die Regionale Wetter-Vorhersagezentrale geleitet im Wetteramt Essen (DWD-„Niederlassung“).

von Helmut Klimmek (Dipl.-Met.)

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Es ist Januar 2019, und es herrscht seit Mitte des Monats eine Witterung, die man in unseren Breiten als winterlich bezeichnen kann. Dabei ist es also vollkommen normal, dass es im Januar wie in den anderen Wintermonaten mal schneit und auch eine Reihe frostiger Tage gibt.

Genau solch eine typische Winter-Wetterlage dokumentieren die beiden Wetterkarten vom 24. Januar 2019 [2]:

Abb.1 DWD-Bodenwetterkarte 24.01.2019 [2]

Die Bodenanalyse zeigt ein Hochdruckgebiet über Westrussland mit einem nach Mitteleuropa gerichteten Keil. Gleichzeitig befindet sich ein mächtiges Tief über dem westlichen Mittelmeer. Aus dieser Druckkonstellation resultiert eine östliche bodennahe Strömung, die russische Kaltluft nach Deutschland lenkt. Das kräftige nach Norden sich ausdehnende Hoch über den Azoren blockiert die atlantischen Tiefdruckgebiete mit milder Meeresluft oder lenkt sie auf nördlichem Kurs über Island und die nördliche Nordsee nach Skandinavien.

Abb.2 Höhenwetterkarte 500 hPa 24.01.2019 [2]

Zum mächtigen Azorenhoch korrespondiert ein Höhenhochkeil über dem Ostatlantik mit Ausdehnung in Richtung Island. An der Ostflanke des Höhenhochs  entwickelt sich eine nordwestliche Höhenströmung, die  über die Biskaya, Spanien ins westlichen Mittelmeer und sogar bis Nordafrika verläuft. Zwischen diesem Ast der Höhenströmung und der über dem östlichen Mittelmeer wieder nach Nordosten gerichteten Höhenströmung liegt ein mächtiger Höhentrog über Deutschland und dem westlichen bzw. mittleren Mittelmeer, angefüllt mit hochreichender polarer Kaltluft.

F a z i t   Wetterlage : „Normales Winterwetter“ !

Jedoch – für die Grünen-Abgeordnete Bärbel Höhn ist das alles andere als normal, und sie hat eine ganz eigene Erklärung dafür [1]:

„Die Klimakrise zeigt Wirkung; die nächsten Wochen soll kalte Polarluft unser Wetter bestimmen. Ein Zeichen, daß die Golfstromwirkung nicht mehr funktioniert. Ähnlich, wie wir es schon im Sommer erlebt haben…“.

Dabei bezieht sie sich auf “Klimaexperten“, die das vorausgesagt hätten.

Ist Frau Höhn von allen guten Geistern verlassen, solche unausgegorenen Schnellschüsse über Twitter zu verbreiten? Ja, sie hatte sicherlich mal etwas über Szenarien vom Versiegen des Golfstroms im Bereich des Nordatlantiks gehört, die von Wissenschaftlern unter bestimmten klimatischen Voraussetzungen entwickelt wurden. Das schwirrte wohl Frau Höhn im Hinterkopf, als sie sich zu solchem Twitter-Tweets veranlasst fühlte. Besser kann Bärbel Höhn ihre Unbedarftheit in Sachen Wetter und Klimawandel nicht zum Ausdruck bringen.

Sicherlich haben viele Twitter-User über die Äußerungen von Frau Höhn den Kopf geschüttelt und ihr auch geantwortet. Verbreitet öffentlich geworden ist der Antwort-Tweet von dem allseits bekannten Wetterexperten Jörg Kachelmann. Er rüffelt Frau Höhn auf  Twitter [1]:

“Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft. Es ist nicht wahr, dass die Golfstrom-Heizung nicht mehr funktioniert“.

Dazu findet man weiterhin a.a.O. [1]:

„Das ist vollkommener Blödsinn, wird Höhn von Jörg Kachelmann, einem anerkannten Wetterexperten, abgekanzelt.“

Wir können Jörg Kachelmann dankbar sein, dass er den Mut aufgebracht hat – wenn auch in leicht rüdem Ton –  Frau Höhn abzukanzeln ob ihrer Unsachlichkeit und Unbedarftheit in Sachen Klima und Wetter

Seit einiger Zeit ist ohnehin zu beobachten :

Fast zu jedem Wetter wird der „anthropogene“ Klimawandel von selbsternannten “Klima-Experten“ herangezogen :

… ob WARM oder KALT … ob TROCKEN oder FEUCHT … ob REGEN, SONNE oder SCHNEE …                       in jedem Falle ist es die „mensch-gemachte“ Klima-Katastrophe.

Dabei wird übersehen :

Der Wechsel beim Wetter ist doch der Normalzustand. Schaut man in die Wetter-Annalen, findet man schnell diverse zu kalte Winter. Deutlich zu kalte Winter, also einzelne oder alle Wintermonate mit signifikanter negativer Abweichung der Temperaturen vom Normalwert waren, um hier nur einige zu nennen, die Winter 2005/2006 und 1995/1996, die drei kalten Winter 1984/85, 1985/86 und 1986/87, der schneereiche Winter 1978/79, der lang anhaltende Winter mit vielen Eistagen und starken Nachtfrösten 1962/63, der Winter 1955/56 mit dem bisher kältesten Monat Februar seit Wetteraufzeichnungen mit einem zugefrorenen Rhein und Bodensee, der lange kalte Nachkriegswinter 1946/47 und der kälteste Winter des vorigen Jahrhunderts von 1928/29.

Was sagen Sie  d a z u  – Frau Höhn? Knipst sich der Golfstrom immer wieder mal an und mal aus? Was waren dann die Ursachen für die oben angeführten kalten Winter? War das auch schon der „anthropogene“ Klimawandel, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts für extrem kalte Winter sorgte? … und in noch früheren Jahrhunderten auch ?

In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, daß die Winter in Deutschland im Klima-Mittel der letzten 30 Jahre nicht wärmer werden, sondern – im Gegenteil – kälter :

Abb.3  30-jähriger Wintertrend Deutschland 1988-2018/19 (Dez – Jan – Febr.)

Die Variabilität des Wetters und der Witterung ist das Normale. Es wird immer mal wieder trockene warme Sommer oder nasse kühle Sommer sowie kalte trockene oder schneereiche Winter und nasse milde Winter geben. Die Gründe dafür sind vielschichtig und lassen sich im Chaos der multiplen Wechselwirkungen in der Atmosphäre nicht eindeutig benennen.

Daher lässt sich jedenfalls auch die aktuelle vorübergehende kalte Witterung nicht mit einem einfachen hypothetischen Argument begründen, wie es Frau Höhn mit einer Abschwächung des Golfstroms versucht.

Als Fazit  genügt hier die Einschätzung zweier Fach-Institute, welche die Golf-Strom-Debatte kurz und knapp auf den Punkt bringen:

  1. Das Max-Planck-Institut in Hamburg [3]:

„Kann die globale Erwärmung zum Abriss des Golfstroms führen? Kann dies eine neue Eiszeit hervorrufen? Die kurze Antwort ist: Nein. Einen Golfstrom wird es immer geben,solange der Atlantik von Kontinenten umgeben ist, sich die Erde dreht und die Passat- und Westwinde wehen. Der Golfstrom kann also nicht abreißen. Ebensowenig kann die menschen-gemachte globale Erwärmung eine globale Abkühlung, vergleichbar mit der letzten Eiszeit, nach sich ziehen.“

  1. Der Deutsche Wetterdienst [4]:

„Über eine Abschwächung des Golfstromes bei weiter zunehmender globaler Erwärmung wird immer wieder spekuliert. Bisher liegen jedoch keine verlässlichen Messungen über eine Abschwächung vor. Vorübergehende Schwankungen sind normal.“

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Q u e l l e n :

[1] „Wetterexperte kanzelt Bundestagsabgeordnete der Grünen ab : »Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft« ;“  https://www.freiewelt.net/nachricht/frau-hoehn-phantasiert-frei-von-jeglicher-verbindung-zur-wissenschaft-10076839/

[2]  http://www.wetterzentrale.de/topkarten.php?model=gfs&time=3&lid=OP

[3]MPI Hamburg : https://www.mpimet.mpg.de/kommunikation/fragen-zu-klima-faq/kann-die-globale-erwaermung-zum-abriss-des-golfstroms-fuehren-kann-dies-eine-neue-eiszeit-hervorrufen/

[4]  DWD, Gerhard Müller-Westermeier, Leiter DWD-Abt. „Nationale Klima-Überwachung“:  „Wetter ist nun mal chaotisch“, Sächs.Zeitg., 01.02.2011, S.5

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https://www.freiewelt.net/nachricht/frau-hoehn-phantasiert-frei-von-jeglicher-verbindung-zur-wissenschaft-10076839/

Wetterexperte kanzelt Bundestagsabgeordnete der Grünen ab

»Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft«

Jörg Kachelmann, über viele Jahre hinweg der Inbegriff des Wetterexperten im deutschen Fernsehen, hat die Ausführungen von Bärbel Höhn (Grüne) zur jetzigen Wetterlage abgekanzelt. Frau Höhn schreibe »frei erfundenen Blödsinn«, so Kachelmann.

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Es ist Januar. Laut dem in unseren Breitengraden geltenden Jahreszeiten ist es Winter. Das bedeutet Minustemperaturen, Eis und Schnee. Zumindest gilt das für Menschen mit einer nicht vollkommen ideologisch verblendeten Sichtweise. Bärbel Höhn von den Grünen hat allerdings ihre ganz eigene Erklärung, warum es im Winter bei uns kalt ist, wie sie via Twitter mitteilte. Die Klimakrise würde Wirkung zeigen, der Golfstrom hätte seine Wirkung verloren. Genau das hätten Klimaforscher vorhergesagt, so Höhn.

Das ist vollkommener Blödsinn, wird Höhn von Jörg Kachelmann, einem anerkannten Wetterexperten, abgekanzelt. Frau Höhn phantasiere frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft, konterte Kachelmann via Twitter. Es sei einfach nicht wahr, dass die Golfstrom-Heizung nicht mehr funktioniere. Das sei genauso frei erfunden wie die vierwöchige sibirische Kälte. Offensichtlich, so Kachelmann, seien bei Höhn »alle Dämme gebrochen«.

Frau Höhn steht mit ihren Aussagen im Spektrum ihrer Partei aber nicht ganz alleine da. Auch einige andere Politiker und selbsternannte Experten aus diesen Reihen sehen den angelbichen menschengemachten Klimawandel als Schuldigen für Schneefall und Minustemperaturen im Winter, um weiter ungebremst ihrer Ideologie frönen zu können.

»Schuld« an den Schneefällen der vergangenen Tage war übrigens ein Hochdruckgebiet mit dem Namen »Angela« sowie ein Sturmtief mit dem Namen »Donald«. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

 

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MEHR als PEINLICH – EXTREM INKOMPETENT

.com/watch?v=h41-kZj3rK0

Grüner Klima- und Energie-Quatsch

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siehe auch „KLIMA-“ – Klima-GATE

auch „Klima-FAKE-SCIENCE

FAKTEN statt BULLSHIT-LÜGEREI

utube.com/watch?v=w98S2xs-qs4

 

siehe auch „die KLIMA-RELIGION“

Wissenschaftler entlarvt restlos Klimaschwindel !

Professor Dr „Don Easterbrook“ – GEOLOGE
„globale Erwärmung endet 1998“ – in den letzten 15 Jahren keine „globale Erwärmung stattgefunden“
das „antarktische Eis-Schild“ ist nicht am Schmelzen es wächst sogar
„CO2“ ist ein „Spuren-GAS“die OZEANE sind nicht SAUER
ab Minuten 6:38  „CO2“- Anstieg  und „AbKühlung“?!
KLIMA ist nicht KONSTANT???!!! und es verändert sich in ZYKLEN: warm – kalt – warm – kalt…………Während der letzten 500 Jahre: „20 Warm-und Kalt-PERIODEN“
ab 9:39 Minuten – „DATEN-MANIPULATION“ – das heisseste „Rekord-JAHR“ war „1936“ –  bis
„NOAA“/NASA“ anfingen DATEN zu manipulieren
ab „1998“ wird es kälter
ab Minuten 22:55 – „Original-DATEN“ – „Fake-DATEN“ – Ist das eine VERSCHWÖRUNG“???!!!
Eisbären – Population von 5000 auf 25000 gestiegen???!!!
das arktische Meer-Eis fluktuiert – die „Ant-Arktis“ wächst
ab Minuten 30:37 – „CO2“ – „wenn man NICHTS verdoppelt  erhält man wieder NICHTS“ – ?“Computer-MODELLE“?
ab Minuten 50:57  – ?Wissenschaftler-Konsens? – („CO2 – ?globale Erwärmung?“)  – „ZENSUR“

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https://www.neopresse.com/umwelt/treibhauseffekt-forscher-sagen-mini-eiszeit-wie-im-mittelalter-voraus/

Treibhauseffekt? Forscher sagen Mini-Eiszeit wie im Mittelalter voraus

NEOPresse in Umwelt

Wissenschaftler der University of California in San Diego haben im Fachjournal „Astrophysical Journal Letters“ einen Artikel veröffentlicht, in dem sie die Entstehung einer neuen Mini-Eiszeit für sehr wahrscheinlich erachten. In einer Studie kommen sie zu dem Schluss, dass die Sonnenstrahlung in den nächsten Jahrzehnten um bis zu sieben Prozent abnehmen könnte. Die Sonne werde dann in eine Phase mit mehreren schwachen Solarzyklen eintreten.

Einen ähnlichen Sonnenstrahlungstiefpunkt gab es auch während der Kleinen Eiszeit, die von Anfang des 15. bis ins 19. Jahrhundert dauerte. Zwei besonders kalte Abschnitte dauerten von 1645 bis 1715 und von 1790 bis 1830. Maßgebend für die Sonneneinstrahlung ist das Auftreten von sogenannten Sonnenflecken, die die magnetische Aktivität der Sonne widerspiegeln. Je weniger Sonnenflecken auftauchen, desto mehr lässt die Sonneneinstrahlung nach. In einer Phase der niedrigen Einstrahlung wurden nur bis zu 50 Sonnenflecken gezählt. Normal wären allerdings mehrere tausend.

Die Forscher bringen die „passive Sonne“ mit den „kleinen Eiszeiten“ in Verbindung. In Holland froren während der Kleinen Eiszeit die Grachten zu, in England die Themse. Die Sommer blieben feucht und kühl, so dass der Weizen auf den Feldern verfaulte. Sinkende Ernten und Hungersnöte waren die Folge. Die Gletscher drangen wieder tief in die Täler hinab und zerstörten Dörfer und Höfe.

Die Forscher sind der Ansicht, dass die Sonne bald wieder in eine „passive Phase“ eintreten werde. Denn die Sonne würde bereits jetzt Anzeichen von „Schwäche“ erkennen lassen. Die Zahl der beobachteten Sonnenflecken soll stark am Sinken sein. Wann genau die erwartete kühle Phase eintreten wird, ist aufgrund vielfältiger Einflüsse nicht genau vorherzusagen. Die US-Forscher erwarten die Abkühlung jedoch spätestens ab 2050. Andere Wissenschaftler kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

Die US-Forscher sind nicht die einzigen Wissenschaftler, die die These belegen, dass das Klima von der Intensität der Sonneneinstrahlung abhängig ist und nicht, wie von der Politik behauptet, vom CO2-Ausstoß, verursacht durch den Menschen.

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siehe auch WETTER-EXTREME durch WETTER-MANIPULATION

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Donnerstag 24. Januar 2019

https://www.kla.tv/2019-01-24/13249&autoplay=true

Grenzwerterhöhungen für toxische Stoffe in Lebensmitteln: Ursachen, Auswirkungen und Auswege www.kla.tv/13249
30.10.2018

Seit Tschernobyl und Fukushima werden im europäischen Raum laufend die Grenzwerte radioaktiver Stoffe in Futter- und Lebensmitteln erhöht. Hinzu kommt, dass unsere Lebensmittel immer mehr Pestizide enthalten dürfen. Auch solche Mittel, die das Erbgut schädigen können und als krebserregend einzustufen sind, finden sich im Supermarkt. Verantwortlich für die Festlegung der Grenzwerte sind die EU-Kommission und das deutsche Verbraucherministerium. Im Jahr 2017 plante die Europäische Kommission eine Lockerung der Grenzwerte für Quecksilber in Fisch. Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall, das schon in geringen Dosen die Gesundheit schädigt, insbesondere das Nervensystem. Bei ohnehin schon mit Quecksilber hochbelasteten Raubfischen soll den Verbrauchern künftig eine bedenklich hohe Dosis des Nervengiftes zugemutet werden. Dies geht aus einem Arbeitspapier der Europäischen Kommission vom 29.05.2015 hervor. Doch noch in 2017 sollen die neuen Grenzwerte nach einer Beratung in einer EU-Expertenkommission beschlossen werden. Kla.tv ist über dieses Thema der Grenzwerterhöhungen mit Dr. Joachim Mutter im Gespräch. Dr. med. Joachim Mutter ist promovierter Arzt und Buchautor. Er lehrte und forschte über sieben Jahre lang an der Universitätsklinik Freiburg. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Franz Daschner entwickelte er die Ursachentherapie für chronische Krankheiten. Weitere Informationen über seinen Lebenslauf sind im eingeblendeten Link nachzulesen (Link einblenden: „www.detoxklinik.de/aerzte“).Als gefragter Referent mit Vortrags- und Seminartätigkeit im In- und Ausland referierte er zum Thema Autismus an der Universität Warschau und an der Europa-Universität Frankfurt an der Oder. Über das Thema „Mobilfunk“ im Landtag Bayern und vor EU-Politikern in Luxemburg und Brüssel zum Thema Amalgam. Er veröffentlichte wissenschaftliche Studien über die Ursachen von Krankheiten und über Maßnahmen zur Verbesserung. Als kompetenter Facharzt für Umweltmedizin und Spezialist zur Quecksilbertoxizität befragten wir Dr. Mutter zu den geplanten Grenzwerterhöhungen in Fisch. Frage 1: Herr Dr. Mutter, die Europäische Kommission hat den Grenzwert für die Quecksilber-Belastung in Fisch nahezu verdoppelt. Grenzwerterhöhungen sind keine Seltenheit. Die EU-Kommission hatte beispielsweise am 25. März 2011 mit der sogenannten „Fukushima-Eilverordnung“ den Grenzwert für das radioaktive Cäsium um das Dreifache erhöht. Aktuell sollen gar keine Grenzwerte für japanische Produkte mehr gelten. Welche Konsequenz hat mehr Quecksilber für den Konsumenten und insbesondere für Schwangere und Ungeborene? Antwort: Die Konsequenz ist die: Weltweit nimmt die Quecksilberlast immer mehr zu seit Jahrzehnten. Und im Fisch pro Jahr um 4 % nimmt das Quecksilber zu und auch wir Menschen sind immer mehr mit Quecksilber belastet. – Das bedeutet: Da Quecksilber eines der giftigsten Elemente überhaupt im ganzen Universum ist, sind wir immer mehr belastet, werden immer kränker – vor allen Dingen neurologische Krankheiten werden immer häufiger und wenn jetzt natürlich noch Fische auf den Markt kommen, die noch mehr belastet sind, nimmt das alles mehr zu diese Krankheiten wie Alzheimer, Multiple Sklerose, ALS, Parkinson, aber auch Neuropathien oder auch psychische Krankheiten, Depressionen und so weiter sind oft Krankheiten, die durch Quecksilber verursacht oder mitverursacht sind und von daher ist das natürlich keine gute Sache. Quecksilber kann ja alle biochemischen Stoffwechselvorgänge des Körpers blockieren in den Zellen, jedes erdenkliche Enzym wird gehemmt durch Quecksilber und es gibt gute Versuche, die zeigen, dass Quecksilber zehnmal giftiger ist wie Blei auf Nervenzellen und selbst ganz niedrige Mengen von Quecksilber sind im Prinzip als „nicht gesund“ einzustufen, das hat die WHO vor 1991 auch schon gesagt. Es gibt auch keine Grenzwerte für Quecksilber, die kann man nicht geben lassen, weil JEDES Atom Quecksilber, was in den Körper reinkommt, irgendeinen Schaden auslöst. Frage 2: Was die geplante EU-Grenzwerterhöhung ganz praktisch für den Verbraucher bedeuten kann, hat sich in Belgien gezeigt: Die belgischen Behörden haben Anfang März Schwertfisch vom Markt genommen, der stark mit Quecksilber belastet war. Mit den neuen Grenzwerten könnte der Fisch ganz legal weiter verkauft werden. Und noch ein ähnliches Beispiel: Im Jahr 2001 wurde das Verbraucherministerium eingerichtet. Seitdem wurden bei 126 Pestiziden die geltenden Werte angehoben. 33 dieser Spritzmittel gelten aber für Mensch und Umwelt als hoch gefährlich. Sind diese Grenzwerterhöhungen unbedenklich? – Was steckt dahinter? Antwort: Naja, wenn sie so fragen: sie wissen ja schon, die Politiker sind im Prinzip die Marionetten von großen Konzernen und der Industrie und die bestimmen wo’s lang geht – und die schreiben auch die Gesetzesvorlagen. Von daher ist es schon so: die Pestizide wollen verkauft werden und die Werte nehmen natürlich zu, weil zigtausend Tonnen Pestizide jedes Jahr ausgespritzt werden. Das akkumuliert zum Teil auch, die werden nicht unbedingt alle abgebaut, und von daher geht’s natürlich hoch und beim Quecksilber so oder so, weil Quecksilber in den letzten 300 Jahren halt in der Biosphäre über 4- bis 20-fach erhöht ist – bei Fischen zum Teil über das 1000-fache gegenüber vor 300 Jahren. Das kann überhaupt nicht abgebaut werden, bei manchen Pestiziden, das kann abgebaut werden. Plastikbestandteile, die können zum Teil abgebaut werden, Lösemittel können abgebaut werden, aber es gibt auch Pestizide, die nicht so gut abgebaut werden wie zum Beispiel DDT, was übrigens auch wieder vermehrt gespritzt wird, um die Malaria einzudämmen. Und dieser ganze Cocktail führt halt dazu, dass die Kinder immer blöder, also das heißt, dass es die Intelligenz-Defekte gibt und zum Zweiten eben, dass wir auch immer kränker werden. Frage 3: Herr Dr. Mutter, sie haben einmal gezeigt, dass Quecksilber in Verbindung mit anderen Substanzen, zum Beispiel mit Hormonen, eine besondere Gefährlichkeit darstellt. Antwort: Ja, man weiß jetzt zum Beispiel bei dieser Autismus- oder auch bei Kindern mit ADHS- oder ALS-Epidemie und Entwicklungsstörungen im Kindesalter, dass eben Jungs mehr betroffen sind. Es gibt Zellversuche, die zeigen, wenn man Nervenzellen nimmt und ein bisschen Quecksilber drauf tut, so, dass die Nervenzelle nicht zu stark geschädigt wird und dann aber noch Testosteron, das männliche Hormon drauf macht, dann gehen die sofort kaputt. Das bedeutet, Jungs oder Männer haben jetzt in gewisser Weise mehr Nachteile gegenüber Quecksilberbelastungen im Vergleich zu Frauen. Das ist die eine Sache, das zweite ist, man weiß auch, wenn man schon ein bisschen Quecksilber im Körper hat und dann kommt noch ein bisschen Aluminium dazu – also Aluminium selber ist jetzt sicher in den Medien auch viel hochgekocht, weil es zur Diskussion steht, dass es Alzheimer verursacht, Autismus verursacht und Krebs verursacht und so weiter. Jetzt ist‘s so, dass Aluminium direkt im Zellversuch nicht so wahnsinnig toxisch ist. Wenn sie jetzt Quecksilber in die Zelle rein geben, und zwar so viel, dass sie noch überlebt, und jetzt nur noch ein bisschen Aluminium draufgeben, dann ist es so, dass das Aluminium das Quecksilber um ein Vielfaches toxischer macht, das heißt, es wirkt synergistisch, sodass die Zelle dann eben doch abstirbt. Bei Blei weiß man das auch, wenn man die LD1, die letale (tödliche) Dosis, wo 1% der Tiere stirbt von Quecksilber gibt, plus die letale Dosis, wo 1 % der Tiere stirbt von Blei, wenn man die zusammen gibt, dann sterben 100%. Also alle, die ganze Population stirbt aus. Bei Aluminium ist es praktisch das Gleiche. Aluminium kriegen wir heute auch immer mehr ab, einerseits über die Nahrungsmittel, andererseits über Impfungen – hier haben wir in der Regel Nanoaluminium drin. Es wird halt immer auch gesagt es ist praktisch unschädlich und nur die Menge macht’s und so weiter. Aber es ist natürlich schon noch so, man weiß es aus der Impfstoffforschung, da hat man neue Publikationen, dass im Impfstoff Nanopartikel drin sein können und die zum meisten Teil aus Aluminium, aber auch aus Blei oder Iridium, Indium usw. bestehen können. Und wenn sie das dann in ein kleines Baby reinpuschen und zwar nicht oral, sondern unter Umgehung aller natürlicher Barrieren, das heißt sie spritzen es in den Muskel rein, was praktisch gleich bedeutend ist, dass es direkt ins Blut kommt. Dann passiert das so, das Baby hat noch keine Blut-Hirn-Schranke ausgebildet, das Baby hat noch kein Entgiftungssystem in der Leber ausgebildet, so dass diese Gifte direkt reinkommen, ohne Abwehrsystem. Sodass es natürlich schon Gehirnschäden machen kann, vor allen Dingen auch daher, weil die Babies heutzutage mehr Quecksilber enthalten wie früher. Das heißt, da kommt halt ein Cocktail zusammen, der eine große Relevanz hat auf unsere Gesundheit und auf unsere Gehirnentwicklung. *letal=tödlich Frage 4: Die unverantwortlichen Pläne der EU-Kommission sind seit 2015 öffentlich gemacht worden. Doch nur aus Insiderkreisen ist bekannt, dass die Entscheidung in Brüssel gefällt wurde, ohne dass wir etwas davon erfahren hätten. Welche Einflussnahmen, gerade auch vonseiten der Verbraucherkreise, könnten Sie sehen. Antwort: Also, wir haben das Prinzip, was wir in der Ursachentherapie ja entwickelt haben, die Hauptkrankmacher sollte man meiden und die Hauptgesundmacher sollte man tun. Zu den Hauptkrankmachern gehören eben auch Gifte. Bei den Fischen, also jetzt gerade im Falle von Quecksilber, ist es mittlerweile heutzutage leider so, Sie können keine Fische mehr essen. Also Meeresfische sind komplett tabu, außer vielleicht noch die ganz kleinen Fische wie z.B. Sardellen. Aber die sollten auch nicht in der Ostsee (z.B.) gefangen worden sein, oder im chinesischen Meer, weil je nach Meer haben Sie – oder im Nordpazifik – haben Sie höhere Belastung. Ostsee können Sie ganz vergessen, weil da sind die Fische noch zehn Mal höher belastet wie im Nordatlantik. Aber jetzt gehen viele auf Süßwasserfische, sagen „ok, Süßwasserfisch ist ja nicht im Meer gewachsen“. Aber da muss man halt auch wissen, dass die meisten Süßwasserfische, die sind ja aus Aquakulturen und diese Aquakulturfische, die werden halt mit Fischfertigfutter gefüttert. Gen-Soja aus Brasilien und Fischmehl-abfälle und Abdeckereiabfälle und wenn’s hoch kommt, können auch Hühnermist-Abfälle drin sein und sogar Klärschlammabfälle, das heißt, sie haben da einen ziemlichen Giftcocktail als Futter. Zusätzlich muss man wissen, dass die Fische das ja akkumulieren, das heißt, Fische reichern Gifte an, umso viel mehr Gift steckt dann eben da drin. Und das passiert eben dann auch beim Zuchtfisch, das heißt, der Ratschlag gesundheitlich jetzt gesehen, kein Fisch mehr essen, außer aus ausgewählten Gewässern, also Wildwässer, die auch noch sauber sind. Aber Fischzucht, das können sie vergessen. Sie schützen damit nicht nur ihre Gesundheit, sondern es ist auch ökologisch sinnvoll, diese Fische nicht zu essen. Praxisbeispiele: Also, das ist jetzt alles nicht theoretisch, was ich gesagt habe, sondern es gibt viele praktische Beispiele aus der Praxis. 1. Eine Patientin, die war Weltmeisterin in einer Disziplin, die hatte bei der Weltmeisterschaft in Thailand im Hotel halt einen großen Fisch, einen Thunfisch, gegessen. Zwei Tage später war sie gelähmt, konnte ihre Beine nicht mehr bewegen und hatte praktisch den ersten Schub einer Multiplen Sklerose. Sie kam dann irgendwann zu mir – gut, das hat dann gut funktioniert die Ausleiterei, sie hat die MS wieder weg. 2. Es gibt noch weitere Beispiele. Da hat jemand die Ernährung umgestellt auf Palleo-Ernährung bzw. auf ketogene Diät. In dem Rahmen isst man ja keine Kohlenhydrate mehr, dafür meistens leider mehr Eiweiß und Fett, meistens tierisches und dann haben sie halt viel Fisch gegessen, weil es heißt, Fisch ist gesund. Und was passiert? Die ganze Familie ist krank geworden und der Junge, der hat sogar einen „Typ 1 Diabetes“ entwickelt, akut, musste notfallmäßig in die Klinik, weil eben Quecksilber auch Autoimmun-Erkrankungen macht und das Ganze war eben eine Quecksilbervergiftung. 3. Nächster Patient: Ein Manager, praktisch ein Bereichsleiter für den ganzen Asienmarkt für ein medizinisches System, der hat natürlich über die Reisen hat er viel Fisch gegessen, da in Thailand und in China, Japan und so weiter und hat dann relativ schnell eine amyotrophe Lateralsklerose entwickelt, mit Lähmungen von Arm, Schulter, Beinen. Jetzt muss man wissen, dass die amyotrophe Lateralsklerose eine der schlimmsten Krankheiten ist auf der Welt und in der Regel tödlich ist, das heißt, da gibt es keine Therapie. … und ich könnte noch viele Beispiele sagen, wo eben der Fisch wirklich die Ursache war für schwere Krankheiten. Herr Dr. Mutter, vielen Dank für dieses Interview.

von be.

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Immunokastration: Wie aus Parmaschinken-Pharmaschinken wird! | 24.01.2019 | http://www.kla.tv/13751

 www.kla.tv/13751

Ab Januar 2019 sollte auch in Deutschland die chirurgische Ferkelkastration ohne Betäubung verboten werden. Dies wurde im November 2018 jedoch auf Beschluss der Bundesregierung um zwei Jahre verschoben. Bisher wurden Ferkel kastriert, um dem unangenehmen Geruch des Fleisches, der bei geschlechtsreifen Ebern auftritt, entgegenzuwirken. Das Immunokastrationsmittel Improvac des US-Pharmaherstellers Pfizer soll diese schmerzhafte Kastration ablösen. Das impfstoffartige Mittel greift in den Hormonhaushalt des Ebers ein und unterbindet so die Geschlechtsreife des Tieres. Der letzte Impfgang eines Ebers muss 4-6 Wochen vor Schlachtung erfolgen, wobei der Wirkstoff jedoch bis zu zehn Wochen im Körper des Tieres verbleibt. Das bedeutet, dass mit Rückständen im Fleisch gerechnet werden muss. Die in der Gebrauchsanweisung enthaltenen Informationen für Mitarbeiter weisen nämlich darauf hin, dass das Präparat nicht ganz ungefährlich ist: „Eine versehentliche Selbstinjektion kann bei Männern und Frauen Unfruchtbarkeit erzeugen, die Schwangerschaft beeinflussen und eine Atrophie, das meint einen Gewebeschwund der Sexualorgane bewirken …“ Und dennoch stuft die Pharma-Lobby den Fleischverzehr als völlig unbedenklich ein: Eine regelrechte Schweinerei, dem Verbraucher völlige Sicherheit vorzugaukeln.

von abu.

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Dr. Dietrich Klinghardt Dr. Joachim Mutter – Umweltgifte und Entgiftungsmöglichkeiten

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satanisches IMPFEN: KEINE BEWEISE ausschliesslich THEORIE

utube.com/watch?v=-c5fjteYygQ

***Neu*** Impfen Deutschland/Österreich die Wahrheit,wollt ihr Sie wissen?HD 2018,Wer profitiert ?

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Interview mit Dr. med. Suzanne Humphries: Impf-Illusion – unterdrückte Fakten | 27.12.2015 | kla.tv

Interview mit Frau Dr. med. Suzanne Humphries: Die Impf-Illusion – Masernimpfung und die unterdrückten Fakten www.kla.tv/7405
27.12.2015

Frau Dr. Suzanne Humphries ist eine US-amerikanische, von der Pharma-Industrie unabhängige Internistin und Nierenfachärztin. Während ihrer jahrzehntelangen Praxis als Ärztin machte sie die persönliche Erfahrung, dass die gängige Medizin, anstatt die Menschen zu heilen, häufig sogar noch neue Krankheiten erzeuge. Über viele Jahre hat sie zum Thema Impfungen und Infektionskrankheiten recherchiert und diese in ihrem Buch „Die Impf-Illusion – Infektionskrankheiten, Impfungen und die unterdrückten Fakten“ veröffentlicht. Dabei beleuchtet sie wichtige Aspekte, die der Öffentlichkeit bislang wenig bekannt sind, aber sehr nützlich sein könnten. Während ihrer Skandinavienreise traf sich Frau Dr. Humphries mit Klagemauer-TV zu einem Interview zu Masern, Masernimpfung und Impfungen generell. Sie legt ihre persönliche Überzeugung zu verschiedenen Fragen dar. Unter anderem, ob eine Impfung gegen Masern überhaupt sinnvoll ist und wie man sich auf natürlichem Weg vor einer Maserninfektion schützen kann. Schließlich zeigt sie auf, wie unzureichend der heutige Wissensstand der Ärzte über das Immunsystem ist, und wie fahrlässig es sei, trotz diesem mangelndem Wissen auf Impfungen zu pochen. Hören Sie nun auf Klagemauer.TV eine weitere unabhängige Stimme zum Thema der Masernimpfung, die zur persönlichen Meinungsfindung weiterhelfen soll.

von ch.

Quellen/Links: Die Impf-Illusion – Infektionskrankheiten, Impfungen und die unterdrückten Fakten, Dr. Suzanne Humphries, Roman Bystrianyk http://drsuzanne.net/

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Leben in einer satanistischen ZEIT

Hier ZEIGT SATAN seine WIDERLICHE FRATZE!!!!!!!!!!!

m/watch?v=b8MHm1e5rGA

Schrecklich: Senat von „New York“ erlaubt „Abtreibung bis zur Geburt“ – Planned Parenthood

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Föten in unserem Essen???!!! –  Unglaublicher Live-Mitschnitt bei einem KAUF von einem FÖTUS – Bilderberger

tube.com/watch?v=AzslLZhBZUc&feature=youtu.be

„Föten in unserem Essen“ – Unglaublicher Live-Mitschnitt beim KAUF eines FÖTUS – Bilderberger

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Abwrack-Wahnsinn – WIE die GRÜNEN sich ENTLARVEN – Von WEGEN ÖKOLOGISCH

Diesel-Debatte in Stuttgart : Die Rückkehr der „Wutbürger“?

Stuttgarter Demonstrieren an der Messstelle Neckartor gegen das flächendeckende Fahrverbot für ältere Diesel in Stuttgart. Bild: Imago

In Stuttgart brauen sich größere Proteste gegen Fahrverbote zusammen. Der Ton der Debatte verschärft sich. Rollt nach „Stuttgart 21“ die nächste Protestwelle auf die Stadt zu?

Politisch gesehen droht in Stuttgart ein heißer Frühling. An diesem Wochenende wollen Hunderte Bürger gegen Diesel-Fahrverbote demonstrieren. Der Gründer der Initiative „Kein-Dieselfahrverbot-für-Stuttgart“, Ioannis Sakkaros, ruft am Samstag zur dritten Demonstration auf. „Krass viel zu tun, ich bin arg beschäftigt und jetzt ständig auf Zack. Sogar das Frühstücksfernsehen hat angefragt“, sagt Sakkaros, der sich privat als „Schrauber“ und sonst als „Kfz-Mechatroniker“ vorstellt, der bei Porsche im Schichtbetrieb am Band steht. „Ich habe einen 14 Jahre alten Euro-4-Diesel, mich hat das einfach geärgert, dass ich ihn nicht mehr fahren darf. Das ist übrigens kein Porsche“, sagt er.

Rüdiger Soldt

Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

Am Samstag rechnet der griechische Staatsbürger, der in Deutschland nicht wählen darf, mit tausend Demonstranten. Mittlerweile gibt es eine Gruppe von 15 Unterstützern, darunter auch einige Juristen, die den vom Erfolg der ersten beiden Demonstrationen überrollten Porsche-Arbeiter leicht überfordern. Viel Energie hat er gemeinsam mit einem Betriebsrat der IG Metall darauf verwendet, die Demonstrationen gegen alle möglichen politischen Vereinnahmungsversuche abzuschirmen. Anfangs versuchten sich die AfD und die rechtsgerichtete Betriebsratsgruppe „Zentrum Automobil“ (ZA) an Sakkaros’ Aufruf anzuhängen, am vergangenen Samstag hatte er Mühe, Redner der AfD von einem Auftritt abzuhalten. „Es soll fair bleiben, für alle Bürger offen sein“, sagt Sakkaros.

Abwrack-Wahnsinn : „So viele schöne Autos werden einfach zerstört“

Video: Deutsche Welle, Bild: dpa

In jedem Fall bis April durchhalten

15 weitere Demonstrationen hat er schon angemeldet, in jedem Fall will er bis April durchhalten, denn dann gilt das Euro-4-Fahrverbot auch für die Fahrzeughalter, die im Stuttgarter Stadtgebiet wohnen. Insgesamt werden dann ungefähr 80.000 Besitzer von Euro-4-Fahrzeugen betroffen sein. Außerdem sind im Mai in Baden-Württemberg Kommunalwahlen. Die Chance, bis dann politisch Druck aufzubauen, will sich der 26 Jahre alte Arbeiter nicht nehmen lassen. Seine Initiative wird aber nicht die einzige bleiben: Die FDP ruft für den 9. Februar ebenfalls zu einer Demonstration gegen die Fahrverbote auf. „Erst steht der Diesel, dann das ganze Land“, lautet der Aufruf, es gelte, die Fahrverbote der schwarz-grünen Landesregierung zu beenden.

Die FDP demonstriert also auch gegen eine Entscheidung der CDU. Und die wiederum hat trotz ihrer Regierungsrolle offenbar kein Problem damit, gegen die eigenen Minister auf die Straße zu gehen. „Wir haben jetzt ein bürgerliches Bündnis geschlossen, FDP, CDU und Freie Wähler wollen gemeinsam gegen Fahrverbote demonstrieren“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann. Er ist zugleich CDU-Kreisvorsitzender. Das „Minimalziel“ der Demonstration müsse sein, zumindest Fahrverbote gegen Euro-5-Diesel zu vermeiden, über die die grün-schwarze Landesregierung im Sommer beraten will. „Wir müssen auch prüfen, was rechtlich noch zu machen ist. Da liegen noch nicht alle Einschätzungen der Juristen vor“, sagt Kaufmann.

Man müsse zumindest prüfen, ob einige Urteile sowie der zwischen dem Land und zwei Klägern geschlossene Vergleich nicht obsolet seien, sofern die Grenzwerte zu niedrig angesetzt seien. Die Chancen hierfür dürften gering sein, denn weil die grün-schwarze Landesregierung gegen die Entscheidung des Stuttgarter Verwaltungsgerichts nur die Sprungrevision beantragte, ist das Urteil rechtskräftig. Kaufmann sagt, die Fahrverbote seien das beherrschende Thema für die Kommunalwahlen. „Wir müssen unseren Mitgliedern und Wählern die Möglichkeit geben, mit uns gemeinsam gegen die Fahrverbote zu demonstrieren“, sagt Kaufmann. Der Initiative des Porsche-Arbeiters schlossen sich FDP und CDU nicht an. Denn Sakkaros legt Wert auf Überparteilichkeit und würde gern künftig auch am Neckartor auf der Bundesstraße 14 demonstrieren. Davon halten CDU und FDP nichts, weil sie Staus befürchten. Am Neckartor könnten an diesem Samstag dennoch ein paar Protestierende zu sehen sein, denn der frühere AfD-Politiker Heinrich Fiechtner hat für diesen Ort bis zur Kommunalwahl 17 Demonstrationen unter dem Motto „Für Mobilität, gegen Gängelung“ angemeldet. Schwer abzuschätzen ist derzeit, ob sich aus den verschiedenen Protestinitiativen eine größere Bewegung entwickelt – in der Stadt, in der sich das „Wutbürgertum“ 2010 wegen des Projekts Stuttgart 21 erstmals auf der Straße zeigte, ist das nicht auszuschließen.

Auf den Zustand der grün-schwarzen Landesregierung, die beim Thema Fahrverbote uneins ist wie in kaum einer anderen Frage, wirken sich die Diskussion über die Zuverlässigkeit des Stickoxid-Grenzwertes sowie die spürbare Unzufriedenheit in der Bevölkerung schon jetzt aus. CDU-Generalsekretär Manuel Hagel schlug in einem Interview mit der Zeitung „Südwest-Presse“ aggressive Töne an: Die Grünen, so Hagel, agierten „mitunter als politischer Arm der Deutschen Umwelthilfe“. Der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann sieht in den von der DUH erwirkten Urteilen zur Luftreinhaltung zwar eine Steilvorlage, um seine Verkehrspolitik voranzubringen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann dagegen empört sich immer wieder über die Kompromisslosigkeit der DUH. In Kretschmanns Staatsministerium ist man über Hagels Vorstoß jedenfalls äußerst verärgert: „Langsam reicht es, wir werden auch den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl darauf ansprechen“, sagte ein Sprecher am Freitag. Das könnte ein ausführlicheres Gespräch werden, denn die CDU sprach sich am Freitag auf ihrer Klausurtagung in Kloster Schöntal dafür aus, den Stickoxid-Wert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter von einer unabhängigen wissenschaftlichen Kommission prüfen zu lassen. Bezüglich der Fahrverbote will Hagel sogar eine „Interimslösung“. Das dürfte bei den Grünen keine Jubelstürme auslösen.

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https://www.neopresse.com/politik/fake-messergebnisse-hohe-feinstaubwerte-durch-bluetenpollen/

Fake-Messergebnisse: „Hohe Feinstaubwerte“ durch Blütenpollen

NEOPresse in D/A/CH

Immer mehr Unstimmigkeiten kommen hinsichtlich der Messwerte von Stickoxid und Feinstaub ans Tageslicht. So wurden vergangenes Jahr in Oldenburg in einer Messstation an einer stark befahrenen Straße hohe Stickoxidwerte gemessen; allerdings fuhren an diesem Tag gar keine Autos an der Messstation vorbei. Die Straße war wegen eines Marathonlaufs gesperrt. Dennoch behauptet das Umweltministerium, dass die Apparatur „in der Lage sei, sehr genau chemische Analysen der Luft vorzunehmen“.

Auch in Stuttgart herrscht „Mess-Chaos“. Wegen ihrer Kessel-Lage und den ständigen Staus, gilt Stuttgart als Stadt mit großem Feinstaubproblem. Doch offenbar sind die Apparate für Feinstaubmessungen ebenso wenig zuverlässig, wie die Messstationen für Stickoxide. Wie sich herausstellte, haben im vergangenen Frühjahr Blütenpollen und Blütenstaub die Messwerte der Feinstaubmessungen vollkommen verfälscht.

Die Landesanstalt für Umwelt und Messungen schrieb dazu lediglich: „Bei der Plausibilisierung der gravimetrischen Feinstaubdaten sind verschiedene Unplausibilitäten aufgefallen. Die Daten werden daher seit dem 01.04.2018 nicht veröffentlicht, bis die Ursache für die Abweichungen bekannt und ggf. behoben ist“. Man wolle herausfinden, wie Pollen Messwerte derart verändern könnten. Normalerweise würden größere Partikel von der eigentlichen Feinstaubmessung herausgefiltert. Doch anscheinend hat dieser Mechanismus nicht funktioniert, sagte eine Sprecherin der Landesanstalt für Umwelt und Messungen.

 

Angesichts dieser Erkenntnisse dürften sich die Tage, an denen man eine Überschreitung der EU-Grenzwerte für Feinstaub gemessen haben will, erheblich reduzieren. Bereits bis Ende März 2018 soll an 16 Tagen der Grenzwert überschritten worden sein. Der Grund für die verfälschten Ergebnisse soll ein „ungewöhnlich“ hoher Pollen- und Blütenstaubflug gewesen sein, so die LUBW.

Angesichts solcher Meldungen muss man sich doch fragen, ob die Stickoxid- und Feinstaubmessungen, die in ganz Deutschland vorgenommen werden, überhaupt stimmen. Auch Lungenfachärzte bezweifeln, dass Menschen aufgrund hoher Stickoxid-Werte erkranken, geschweige denn sterben. Watergate.tv berichtete.

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Was ist das ALLES VERLOGEN – WIESO werden eigentlich nicht die AUSPUFF-ABGASE von BENZINERN untersucht – Kommt da REINER SAUERSTOFF und „CO2“ HERAUS???  – NAJA demnächst kommen JA die BENZINER dran wegen KLIMA-FAKE und CO2!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

LOBBY – ?SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach?

https://www.neopresse.com/politik/lungenfachaerzte-feinstaubgrenzwerte-sind-unsinn-spd-haelt-dagegen/

Lungenfachärzte: Feinstaubgrenzwerte sind Unsinn – SPD hält dagegen

NEOPresse in Politik

Die Behauptung, dass Feinstaub und Stickoxide in deutschen Städten für Lungen- sowie Herz- und Kreislauferkrankungen und zahlreiche Todesfälle verantwortlich sind, zweifeln inzwischen immer mehr Wissenschaftler an.

Eine Vereinigung von über 100 renommieren Wissenschaftlern, zumeist Lungenfachärzte, hat in einer schriftlichen Erklärung dargelegt, dass es „derzeit keine wissenschaftliche Begründung für die aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid gibt“. Die aktuellen Grenzwerte seien viel zu niedrig. „Da herrsche ein hohes Maß an Hysterie.“ Daher fordern sie eine Neubewertung der Feinstaub- und Stickoxid Studien durch unabhängige Forscher.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, der jüngst beim Neujahrsempfang mit der Pharmalobby im Luxustempel KaDeWe bei Hummer und Wein gesichtet wurde, hält eine mögliche Aussetzung des EU-weiten Feinstaubgrenzwertes für verantwortungslos. Es gebe keine Studien, die die Gefährlichkeit von Feinstaub und Stickoxiden widerlegten, so Lauterbach. Ganz im Gegenteil – neue Studien würden zeigen, dass die Grenzwerte noch zu hoch seien. Gerade der „Schutz von älteren Menschen und Kindern sei zu beachten.“

Lauterbach glaubt nicht, dass deutsche Lungenfachärzte Einfluss auf den EU-Grenzwert für Feinstaub und Stickoxid haben. Denn die Position der deutschen Ärzte werde international nicht von Wissenschaftlern geteilt.

Während die CSU den Vorstoß der Mediziner als wichtige Initiative sieht, um die Dieseldebatte wieder sachlich und faktisch zu untermauern, verteidigt SPD Umweltministerin Schulze die bestehenden Grenzwerte: „Es ist unumstritten, dass Luftschadstoffe die Lebenszeit verkürzen und Krankheiten fördern“.

Obwohl immer häufiger belegt wird, dass Messstationen an Straßen falsche Messungen und damit falsche Ergebnisse liefern, will man an den EU-Grenzwerten für Stickoxid festhalten. Demnach darf der Jahresmittelwert 40 Mikrogramm pro Kubikmeter in der Außenluft nicht überschreiten. Auch für Feinstaub gibt es Grenzwerte. Wo Grenzwerte längere Zeit überschritten werden, drohen jetzt Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. In zahlreichen Städten der Bundesrepublik wurden bereits Fahrverbote erlassen.

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https://www.neopresse.com/politik/aachener-freundschaftsvertrag-bedeutet-eu-superstaat/

Aachener „Freundschaftsvertrag“ bedeutet EU-Superstaat

NEOPresse in Politik

Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron machen ernst. Am 22. Januar wollen die beiden den „Vertrag von Aachen“ für „mehr deutsch-französische Freundschaft“ in Aachen unterzeichnen. Wie das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung schreibt, soll der Vertrag zwischen Frankreich und Deutschland zu einer „engen Abstimmung in der Europapolitik, einer starken, gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sowie zu einem Wirtschaftsraum mit gemeinsamen Regeln“ führen.

Die Bundesregierung behauptet, dass der „Vertrag von Aachen“ an den Élysée-Vertrag von 1963, der zur Versöhnung der beiden Staaten geschlossen wurde, anknüpfen soll. Der Vertrag sei ein Bekenntnis zu einem „starken, zukunftsfähigen und souveränen Europa“. Durch ihn werde die bereits üblich enge Abstimmung vor EU-Gipfel festgeschrieben. Beide bemühen sich, gemeinsame Standpunkte herzustellen und gemeinsame Äußerungen der Minister herbeizuführen.

Militärische Zusammenarbeit

In dem Vertrag heißt es weiter, dass auch eine „stärkere militärische Zusammenarbeit, die die Entwicklung gemeinsamer strategischer Ansätze beinhalte, vereinbart werde. Konkret bedeute dies die Ausgestaltung der Europäischen Verteidigungsunion (PESCO), eine engere Partnerschaft mit Afrika, gemeinsame Polizeieinsätze und eine engere Abstimmung mit den Vereinten Nationen“. Zudem sehe der Vertrag die „Harmonisierung des Wirtschaftsrechts sowie die Abstimmung in den Bereichen Wirtschaftspolitik, Klima, Umwelt, Gesundheit und Nachhaltigkeit vor“. Ein „ambitionierter Klimaschutz“ soll in allen Politikbereichen verankert werden, so die Presseerklärung der Bundesregierung.

 

Im Élysée-Vertrag von 1963 ging es tatsächlich noch um die zivile Kooperation und den kulturellen Austausch zwischen den Ländern. Der „Vertrag von Aachen“ trägt jedoch eine ganz andere „Note“. Es wird deutlich, dass Merkel und Macron mit diesem Vertrag ihr Vorhaben besiegeln wollen, die Realisierung der „Vereinigten Staaten von Europa“, in denen die einzelnen Mitgliedstaaten keine souveränen Rechte mehr haben, voranzutreiben. Im Fokus steht klar PESCO, was die Vorstufe zur „Europäischen Armee“ darstellt, obwohl der EUVerteidigungsfonds von Juristen für illegal, also rechtswidrig eingestuft wird. Watergate.tv berichtete.

Gemeinsame Politik und Steuererhöhungen

Der Fokus wird ebenfalls auf eine gemeinsame Politik gelegt, die soweit gehen soll, dass nach außen hin „eine Sprache“ gesprochen werden soll. Im Klartext, Merkel und Macron wollen den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Grundstein für die „Vereinigten Staaten von Europa“ legen – sie stellen den Beginn dieses Bündnisses dar, das jetzt Gestalt annimmt. Watergate.tv berichtet bereits seit über einem Jahr über dieses Vorhaben, was jetzt realisiert und vertraglich untermauert wird. Der „Klimaschutz“, der vertraglich ebenfalls hinterlegt ist, ermöglichen es den deutsch-französischen Staaten zudem, die Bürger unter diesem Deckmantel weiter finanziell ausbluten zu lassen.

Stutzig macht die herausgestellte Stellung Afrikas im „Vertrag von Aachen“. Mit den wohlklingenden Formulierungen, man habe „das Ziel, den Ländern Afrikas soziale und wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen“, ist allerdings gleichzeitig auch die Rede von „Krisenprävention und Konfliktbewältigung, auch durch friedenserhaltende Maßnahmen“. Frankreich, das schon allein aufgrund seines kolonialherrschaftlichen Erbes Anspruch auf seine ehemaligen afrikanischen Kolonien erhebt, holt sich nun die Unterstützung der Bundeskanzlerin.

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Ausbeutung Afrikas und der EU-Bürger

Das tatsächliche Interesse an Afrika dürfte vielmehr sein, die Machtstrukturen in Ländern wie Mali, Somalia, Sudan, Westsahara, Libyen und Tunesien auszubauen. Davon dürfte vor allem das Militär, das die Länder besetzen wird, sowie die deutsch-französische Wirtschaft profitieren, deren Unternehmen diese Länder weiter ausbeuten werden. Nicht zuletzt wird durch die Kooperation mit den afrikanischen „Partnern“ die „geordnete, legale Migration“ leichter fallen. Dann wird es keine Migrantenströme zu Land oder zu Wasser mehr geben, über die sich die Bevölkerung oder ein „rechtspopulistischer“ Salvini aufregen können. Denn diese wird dann heimlich, still und leise, an der Öffentlichkeit vorbei, stattfinden, koordiniert durch die deutsch-französischen Regierungen.

Für den 22. Januar hatten „Gelbwesten“ bereits Proteste in Aachen angekündigt, um gegen das deutsch-französische Bündnis, das in Wirklichkeit der Startschuss zur Realisierung des EU-Superstaates ist, zu demonstrieren. Die Aachener Polizei stellt sich bereits auf Proteste ein – in Aachen wird es zu zahlreichen Straßensperrungen sowie zu Parkverboten kommen, damit die Vertragsunterzeichnung von Merkel und Macron ungestört stattfinden kann.

 

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/25/italien-stellt-sich-gegen-deutschen-sitz-im-un-sicherheitsrat/

Italien stellt sich gegen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Italien will nicht, dass Deutschland einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat erhält.

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat schwere Vorwürfe gegen die EU-Partner Deutschland und Frankreich erhoben und Widerstand gegen einen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat signalisiert.Sie denken nur an ihre nationalen Interessen“, sagte Conte der Zeitung „Corriere della Sera“ mit Blick auf den kürzlich von Deutschland und Frankreich unterzeichneten Aachener Vertrag. Darin wird das Ziel formuliert, dass die Bundesrepublik ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat wird. Sie machen sich über uns lustig“, kritisierte Conte. Der parteilose Politiker steht der Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega vor.

Deutschland und Frankreich bedienten sich hohler pro-europäischer Phrasen, verfolgten aber eigentlich nur ihre eigenen Ziele in der Einwanderungs- und Industriepolitik, sagte Conte. Mit Blick auf einen deutschen UN-Sitz erklärte er, es habe bereits Anfang der 1990er Jahre ein breites Übereinkommen darüber gegeben, dass die gesamte EU ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat werden solle – und nicht Deutschland allein. Italien werde nicht „still am Tisch sitzen, um Entscheidungen zu unterschreiben, die andere getroffen haben“, so Conte.Warum sollte ich an einem Gipfel teilnehmen, wenn sie schon alles entschieden haben?“

Deutschland und Frankreich hatten am Dienstag in Aachen einen neuen Freundschaftsvertrag unterzeichnet und streben unter anderem die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums an. Sie vereinbarten zudem eine engere Zusammenarbeit in einer Reihe von Politikfeldern.

Wir müssen diese Dinge laut aussprechen“, sagte Conte. „Wenn wir nicht einschreiten, tragen wir die historische Verantwortung dafür, nicht das Wort ergriffen zu haben.“ Vielleicht müssten sich alle offener äußern und sagen, dass Europa derzeit „etwas nackt“ dastehe. „Leere Europa-Rhetorik reicht nicht mehr aus.“ Conte zeigte sich mit Blick auf Zustimmungswerte für seine Koalition in Umfragen von rund 60 Prozent selbstbewusst: Keine Regierung in Europa habe innenpolitisch mehr Unterstützung, sagte Conte. Er werde deshalb in Europa nicht die Rolle des „armen Verwandten“ spielen.

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https://www.neopresse.com/politik/eu-will-eu-steuern-fuer-alle-regeln-niederlande-dagegen/

EU will EU-Steuern für alle regeln – Niederlande dagegen

NEOPresse in Politik

Vor wenigen Tagen kündigte EU-Finanzkommissar Moscovici an, dass künftig die EU die Steuern für alle EU-Mitgliedsländer regeln wolle. Bislang unterlagen Steuergesetze und Regeln noch den EU-Mitgliedstaaten. Einer der wenigen Bereiche, in dem die EU noch kein Mitspracherecht hat. Geht es nach dem Willen Brüssels, soll sich das ändern: Die EU soll künftig die Steuern für die Europäische Union regeln. Dazu will EU-Finanzkommissar Moscovici „Souveränität bündeln“. Denn die EU-Länder seien sich meistens uneins und in der Entscheidungsfindung mangels Zusammenhalt viel zu zögerlich. Daher müsse der erste Schritt zu schnelleren, EU-weiten Steuerentscheidungen die Abschaffung der Einstimmigkeitsklausel in der Steuerpolitik sein.

Der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra sprach sich jetzt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) dagegen aus. Er kritisierte die Pläne der EU-Kommission zur Abschaffung des Einstimmigkeitsgebot bei Steuerentscheidungen. „Das sei weder weise noch realistisch“, sagte Hoekstra. „Ich fände es super, wenn wir sicherstellen könnten, dass sich jeder an die Regeln hält, die wir schon haben, bevor wir neue Regeln einführen“.

 

Bereits im Dezember lehnte Hoekstra vor dem EU-Gipfel den Vorschlag eines gemeinsamen Eurozonenbudgets ab. Der Vorschlag stammte von Macron und Merkel. Das Eurozonenbudget sei unnötig, so Hoekstra. Jedes Mitgliedsland solle zunächst selbst Vorsorge dafür schaffen, dass es im Krisenfall Geld zur Verfügung habe. Nicht nur die Niederlande, sondern auch andere nordeuropäische Staaten befürchten, dass sich finanziell schwache Länder  aus dem Eurozonen-Budget bedienen, während die finanziell starken Staaten dafür bezahlen müssen.

Trotz des Widerstands aus den EU-Mitgliedstaaten soll das Eurozonen-Budget kommen. Die EU-Kommission wird dazu Anfang des Jahres einen Verordnungsentwurf vorlegen. Und schon im Juni 2019 soll der EU-Finanzministerrat die Verordnung absegnen. Die Ausgestaltung des EU-Zentralstaates schreitet voran, die Mitgliedstaaten verlieren an Souveränität. Schritt für Schritt.

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Kann nicht schnell genug gehen – die  skrupellosen ROTH-SCHILD-BAENKSTER wollen das GELD der SPARER und STEUER-ZAHLER

https://www.neopresse.com/europa/es-geht-voran-eu-will-einlagensicherung-und-eurozonen-haushalt-schnell-vorantreiben/

Es geht „voran“: EU will Einlagensicherung und Eurozonen-Haushalt schnell vorantreiben

NEOPresse in Europa

Die EU-Finanzminister machen ernst. Die EU möchte nun die Projekte der gemeinsamen „Einlagensicherung“ für Bankkonten sowie das sogenannte Eurzonen-Budget in die nächste Runde überführen. So sollen bis Juni die nächsten „greifbaren Fortschritte“ kommen, meinte nun der Chef der Eurogruppe, Mario Centeno in Brüssel. Kritiker befürchten eben diese Schritte. Eine Zentralisierung der EU-Aktivitäten sowie die gemeinsame Haftung der Sparer für die Konten, die europaweit bei fragwürdigen Instituten angelegt sind.

Jetzt geht es schnell

Erst im Dezember hatte sich die EU über ihre „Staats- und Regierungschefs“ darauf geeinigt, ein gemeinsames Eurozonen-Budget zu entwickeln. Dies solle insbesondere der „wirtschaftlichen Angleichung“ der Länder in der EU ermöglichen. Zudem würde dieses Budget auch Staaten „zur Verfügung stehen“, in denen der EU noch eingeführt werden soll. Dazu wird es nach den jüngsten Meldungen in den nächsten Monaten weitere Details geben.

 

Die Einlagensicherung bezieht sich auf Bankkonten. Sofern eine Bank in Schwierigkeiten gerät und die Bankguthaben nicht mehr auszahlen kann, greift bislang eine nationale, gesetzlich vorgeschriebene, aber von den Banken betriebene Einlagensicherung von 100.000 €. Diese Einlagensicherung soll nun auf die gesamte EU ausgedehnt werden. Wenn es zu einer größeren Krise käme, müssten dann Banken EU-weit untereinander mit der dann gemeinsamen Einlagensicherung haften. Diese neue Regelung soll den sogenannten „ESM“-Rettungsfonds entlasten.

Im Kern befürchten Kritiker damit, dass jetzt Bankkunden am Ende mit ihren Einlagen in letzter Konsequenz bei einer Systemkrise haften werden – und nicht wie bislang über den „ESM“-Rettungsfonds die Steuerzahler. Die müssen mit hoher Sicherheit ohnehin zahlen.

Eine Abstimmung über diese weitgehenden und fundamentalen Änderungen der Konfiguration innerhalb der EU dürfen Bürger in Deutschland nicht mehr erwarten. Insofern, so die Kritiker, sei es nicht verwunderlich, wenn sich auch hierzulande Kritik wie etwa in Großbritannien regt. Die EU zentralisiert die Entscheidungsstrukturen immer weiter…

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GELBE Westen – – – und die neue „kontrollierte Opposition“: ?ROTE Schals?

Polizeigewalt in Frankreich: Wo bleibt der Aufschrei von Politik und Medien? | 27.01.2019 | kla.tv

Polizeigewalt in Frankreich: Wo bleibt der Aufschrei von Politik und Medien? www.kla.tv/13763
27.01.2019

Am 19. Januar 2019 haben sich in Frankreich wieder zehntausende Menschen an den Demonstrationen der „Gelbwesten“ gegen die Regierung beteiligt. Dies war bereits der zehnte Samstag in Folge. Laut Innenministerium beteiligten sich landesweit rund 84.000 Menschen an den Demonstrationen. Dem gegenüber waren wie am Samstag zuvor 80.000 Polizisten im Einsatz. Präsident Emmanuel Macron hatte in der zurückliegenden Woche einen landesweiten bis zum 15. März befristeten „Bürgerdialog“ in den Gemeinden und im Internet angeboten. Damit will Macron die anhaltenden Proteste gegen seine Politik eindämmen. Die „Gelbwesten“ kritisieren aber, dass er die zentralen Forderungen der „Gelbwesten“ unbeachtet lasse – etwa nach höheren Renten, einer besseren Kaufkraft oder einer Wiedereinführung der Vermögensteuer. Sie erinnern unter anderem an den desolaten Zustand der Gesundheitsversorgung und die schlechten Verkehrsanbindungen auf dem Land. Auf Plakaten der Demonstranten wurde Macrons Initiative als „Schwindel“ zurückgewiesen und auf anderen sein Rücktritt gefordert. Das Vertrauen in den Präsidenten ist bei vielen Demonstranten verloren. Grund dafür seien die zunehmenden Fälle von schweren Verletzungen durch Polizeigewalt. Im Mittelpunkt der momentanen Aufmerksamkeit stehen sogenannte „armes de force intermédiaire“, was annähernd wortgetreu übersetzt „Waffen mit dazwischenliegender Gewalt“ bedeutet. In den Nachrichten werden sie oft als „nicht-tödliche“ Waffen bezeichnet, die von der Polizei verwendet werden, um Gummigeschosse oder sogenannte „Verteidigungskugeln“ auf Demonstranten abzuschießen. Die dazugehörige Waffe wird „Lanceur de Balles de Défense“, kurz LBD, genannt, also eine „Abschussvorrichtung für Verteidigungskugeln“. Das bekannteste Modell ist unter der Marke „Flashball“ bekannt. Laut französischen Behörden sollen sich die Gummigeschosse beim Aufprall verformen, um nicht in den Körper einzudringen, aber um eine Person abzuschrecken oder festnehmen zu können. Die 40mm-Kugel verlässt den Lauf mit einer Geschwindigkeit von 100 Meter pro Sekunde und erlaube eine „sehr gute Treffsicherheit“ auf 40 Meter Abstand. Allerdings, so warnt eine Webseite des Recherchenetzwerks „Desarmons-les!“ (zu Deutsch: „Entwaffnen wir sie!“): „Ihre Eigentümlichkeiten machen sie zu einer gefährlichen Waffe, sprich: tödlich auf einer Entfernung unter 25 Meter.“ „Desarmons-les!“ hat seit dem Beginn der Proteste am 17. November 2018 98 Fälle aufgelistet, darunter zum Beispiel 15 von Menschen, die ein Auge durch Hartgummigeschosse verloren. Unter den 70 namentlich aufgeführten Fällen sind zahlreiche Schwerverletzte durch den Einsatz verschiedener Polizeiwaffen. Mindestens vier Personen sind durch den Einsatz einer kombinierten Tränengas- und Schockgranate (GLI-F4) die Hände abgerissen worden. Mehrere Demonstrierende haben dauerhaft ihr Hörvermögen verloren. Am 12. Januar 2019 wurde ein freiwilliger Feuerwehrmann und Familienvater von einem Geschoss am Hinterkopf getroffen. Er liegt nach seiner notärztlichen Behandlung und Operation im künstlichen Koma. Eine 2-fache Mutter wurde in Paris mit einem Gummigeschoss von der Polizei am Kopf getroffen und verstarb infolge einer starken Hirnblutung. Der französische Journalist David Dufresne meldet dem Innenministerium seit Wochen „Zwischenfälle“, am 17. Januar war es Nummer 312. 2.000 Demonstranten sollen nach Regierungsangaben seit Mitte November verletzt worden sein, 1.000 Verletzte werden auf Seiten der Ordnungskräfte gezählt. Doch werden dazu keine genaueren Angaben gemacht. Bekannt ist, dass die Aufsichtsbehörde der Polizei, kurz IGPN, (Inspection générale de la Police nationale) derzeit 200 Beschwerden über Polizeigewalt vorliegen hat. Jacques Toubon, welcher in Frankreich den Posten des „Verteidigers der Rechte“ bekleidet, legte dem Parlament kürzlich eine Empfehlung vor, die LBD (also Waffen für Gummigeschosse) zurückzuziehen. Der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, schloss jedes Verbot aus. Er machte auf die Notwendigkeit der Waffe aufmerksam: „Wenn die Polizisten nicht diese Mittel zur Verteidigung hätten, dann wären manche bei den letzten Demonstrationen vielleicht schon gelyncht worden.“ Laut einem Artikel auf TELOPOLIS des Politikwissenschaftlers Thomas Pany gab es tatsächlich brutale Gewalt aus den Reihen derer, die an den Protesten der letzten Wochen teilnahmen. Es hätten sich Gewaltbereite daruntergemischt. Es sei vermutlich keine Übertreibung, wenn Polizisten vorbringen, dass sie „mit Flaschen beworfen werden, mit Bausteinen, mit Säure, mit Schraubbolzen“. Allerdings gebe es rechtliche Vorgaben – „verhältnismäßig“, „im Notfall“ – an die sich die Polizisten halten müssen, es aber nicht machen, so der Vorwurf von David Dufresne. Er begründet seinen Vorwurf ausführlich. Diese Kritik soll nicht in eine Hetze gegen französische Polizisten münden, die sich in einer misslichen, angespannten Lage befinden und sicherlich nicht zu beneiden sind. Es geht darum, das Vorgehen der Regierung zu hinterfragen. Es gibt die Aussage aus Polizeikreisen, wonach die Regierung maßgeblich Taktik und Vorgehen der Ordnungskräfte bestimmt. Auch habe die Regierung am 23. Dezember 1.280 neue LBD‘s bestellt. Zu erklären sei die Wut der „Gelbwesten“, so Thomas Pany, weil die Regierung diesen Aspekt der Polizeigewalt vollkommen ignoriert. Macron sprach immer nur von der Gewalt der Demonstranten, die in der Republik keinen Platz habe. Von der Polizeigewalt sprach er nicht. Stattdessen kündigte Premierminister Edouard Philippe ein neues Gesetz an, das Randalierer und Organisatoren unangemeldeter Demos härter bestrafe. Auch in europäischen Medien und Politikkreisen wird die augenscheinliche Polizeigewalt mitten in Europa kaum thematisiert. Weder ein Einhalten der rechtlichen Vorgaben noch ein Rücktritt des französischen Präsidenten wird gefordert. Zur Erinnerung: Wie war das nochmals bei der illegitimen Amtsenthebung des damaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch im Jahr 2014? Obwohl von Janukowitsch kein Schießbefehl ausging, wurde er damals – ohne jegliche Untersuchung – aufs übelste verunglimpft und sein Rücktritt gefordert. Einzelheiten finden Sie in eingeblendeten Sendungen: (siehe: http://www.kla.tv/11787, http://www.kla.tv/12560, http://www.kla.tv/2389). Wo bleibt nun der Aufschrei von Politik und Medien?

von dd.

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https://www.neopresse.com/politik/merkel-sprecher-seibert-freunde-kritisiert-man-nicht/

Merkel-Sprecher Seibert: „Freunde kritisiert man nicht“

NEOPresse in Politik

Es ist inzwischen offenkundig, dass die französische Polizei mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten der „Gelbwesten“ vorgeht. Während die Mainstream-Medien lediglich von der „Gewalt“ der Gelbwesten berichten, ist von den massiven Verletzungen an den Demonstranten, verursacht von der Polizei, nichts zu lesen. Diese Informationen finden sich lediglich in den sogenannten sozialen oder alternativen Medien.

In Frankreich hat jetzt eine Kampagne auf die Polizeigewalt gegen Gelbwesten aufmerksam gemacht, berichtet RT Deutsch. Auf Plakaten in Bordeaux waren Politiker wie Macron mit Verletzungen zu sehen, wie sie Gelbwesten durch die Hartgummigeschosse tatsächlich erlitten haben. Denn viele Demonstranten wurden regelrecht verstümmelt. Einige verloren ein Auge, anderen wurden sogar Gliedmaßen abgerissen. Die Geschosse bestehen aus einem mit Gummi ummanteltem Stahlkern.

Ein französischer Journalist der Tageszeitung „Libération“ hat sich mit den Schwerverletzten beschäftigt und beziffert diese auf insgesamt 82. Darunter waren neben abgerissenen Händen und zertrümmerten Augen auch Knochenbrüche, Organschädigungen, schwere Verbrennungen und offene Platzwunden am Kopf. Das französische Innenministerium spricht von insgesamt 1.700 Verletzten. Die Dunkelziffer dürfte allerdings weitaus höher sein.

Indes ignoriert Präsident Macron die Forderungen der Gelbwesten weiter. Zu seiner „Bürgerdebatte“, die zwei Drittel der Franzosen für eine Farce halten, erklärte Macron, die Initiative „sei weder eine Wahl, noch ein Referendum“. Zudem werde er auch weiterhin an den Leitlinien seiner Reformpolitik festhalten.

Auch am vergangenen Wochenende kam es wieder zu Schwerstverletzten. Ein ehemaliger Feuerwehrmann, der sich den Gelbwesten anschloss, wurde von einem Geschoss am Hinterkopf getroffen und liegt seit dem im Koma. Der Einsatz der sogenannten „Flashballs“ gilt als äußerst umstritten. Die deutsche Polizeigewerkschaft lehnt den Einsatz von Gummigeschossen aufgrund der hohen Verletzungsgefahr ab. Insgesamt soll es seit Beginn der Proteste 11 Tote gegeben haben.

Bei einer Pressekonferenz wurde Merkel-Sprecher Seibert von RT Deutsch gefragt, wie die Bundesregierung die Polizeigewalt in Frankreich sehe. Seibert entgegnete: „Ich beurteile und bewerte das gar nicht, wie es zwischen zwei befreundeten Ländern üblich ist“.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/27/elektro-auto-von-einem-erfolg-auf-dem-markt-noch-weit-entfernt/

Elektro-Auto: Von einem Erfolg auf dem Markt noch weit entfernt

Die Auto-Industrie investiert Milliarden in die Umstellung auf das E-Auto. Die Staaten machen Druck und kündigen das generelle Verbot von Benzin- und Dieselautos an. Also sind die Weichen gestellt. Oder doch nicht? Die Konsumentinnen und Konsumenten stehen auf der Bremse. Und das aus vielen Gründen.Ein elektrisch angetriebener BMW i3 lädt an einer Ladesäule in der Innenstadt von Leipzig. (Foto: dpa)

Ein elektrisch angetriebener BMW i3 lädt an einer Ladesäule in der Innenstadt von Leipzig. (Foto: dpa)

Die Auto-Industrie investiert Milliarden in die Umstellung auf das E-Auto. Die Staaten machen Druck und kündigen das generelle Verbot von Benzin- und Dieselautos an, nicht für morgen, aber doch für übermorgen. In den meisten Ländern wird 2030 angepeilt, in Deutschland vorerst 2050. Also sind die Weichen gestellt. Oder doch nicht? Die Konsumentinnen und Konsumenten stehen auf der Bremse. Und das aus vielen Gründen.

Das Elektro-Auto hat einen Marktanteil von 1,04 Prozent

Im Jahr 2018 wurden in Deutschland 3,4 Millionen PKW neu zugelassen. Davon waren 36.062 reine Elektro-Autos, also bescheidene 1,04 Prozent. Aber auch bei den etwas beliebteren Hybrid-Autos, die den Antrieb mit Treibstoff und Batterie kombinieren, sind die Zahlen klein: 130.258 Hybrid-Fahrzeuge wurden gekauft, somit 3,8 Prozent aller im abgelaufenen Jahr neu auf Deutschlands Straßen gestarteten Autos.

PKW werden im Schnitt etwa neun bis zehn Jahre gefahren. Viele halten selbst ihr Fahrzeug lange, durch den Zweit-und Drittbesitz kommen jedenfalls lange Perioden zustande. Von den derzeit in Deutschland an die 47 Millionen im Einsatz befindlicher PKW sind 675.000 sogar älter als 30 Jahre, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt. Unter diesen Umständen erscheint die vielfach diskutierte, rasche Beseitigung der Benzin- und Diesel-Fahrzeuge unrealistisch.

Möglich und auch konkret angestrebt ist das Verbot der Neuzulassung ab einem bestimmten Stichtag, mit dem die generelle Umstellung auf E-Autos beginnen kann. Wobei auch in diesem Zusammenhang heftige Auseinandersetzungen unvermeidlich sind: Will man nur die Zulassung neuer Autos regulieren? Das ist in etwa vorstellbar. Oder soll auch den Weiter-Verkauf bereits zugelassener Autos, also in der Regel Benzin- oder Dieselgetriebener Fahrzeuge, an Zweit- und Drittbesitzer unterbunden werden? Die Autos wären über Nacht wertlos. In diesem Fall muss die Politik auf einen Aufstand der Auto-Besitzer gefasst sein.

Aus vielen praktischen, leicht nachvollziehbaren Gründen kommt das Elektro-Auto nicht an.

Das größte Problem: Die extrem teure Batterie eines Elektro-Autos

Dass Elektro-Autos teurer sind als andere Fahrzeuge ist eine der entscheidenden Bremsen, die auch die Förderung von 1.500 für Hybrid- oder 2.000 Euro für reine E-Autos nicht korrigieren kann. Die Deutschen nehmen diese Prämie für E-Autos kaum in Anspruch, wie neueste Zahlen zeigen.

Der Grund für den Preisunterschied liegt vor allem in den Kosten der Batterie. Obwohl in den vergangenen Jahren die Preise um 80 Prozent gesunken sind, muss man immer noch mit rund 200 Euro Kosten für eine Batterie-Leistung rechnen, die die Produktion einer Kilowattstunde ermöglicht. Für 100 Kilometer braucht ein Elektro-Auto im Schnitt 15 kWh, nicht selten sind es auch weit mehr, da man nicht immer im flachen Gelände bei besten Wetterbedingungen unterwegs ist.

Somit ergibt sich eine leicht nachvollziehbare Rechnung. 200 Euro mal 15 kWh macht für ein Auto mit einer Reichweite von nur 100 km bereits eine Batterie um mindestens 3.000 Euro erforderlich. Bei 300 km sind es schon mindestens 9.000 Euro und so fort. Auch wenn man eine weitere Preissenkung unter die 200 Euro je kWh erwartet, kommen noch immer hohe Summen zustande. Diese Beträge belasten nicht nur den Kaufpreis beim Start.

Will man nach Jahren das Auto verkaufen, so stellt sich die Frage nach der noch verbleibenden Lebensdauer des Akkus. Da reichen die Meldungen von einer Rekordleistung von insgesamt 135.000 km bis zur Notwendigkeit, schon nach drei Jahren eine neue Batterie kaufen zu müssen. Man vertreibt also unter Umständen jeden Interessenten, der zum Kaufpreis des Autos noch die Kosten einer neuen Batterie berücksichtigen müsste.

Fazit: Das E-Auto ist in der Anschaffung teuer und schwer zu verkaufen.

Einige Auto-Firmen versuchen diese Umsatzbremse zu umgehen, indem Batterien im Leasing abgegeben und am Ende der Lebensdauer im Auto zurückgenommen und anderswo eingesetzt werden. Die monatliche Leasing-Rate für die Batterie-Miete ist aber zu bezahlen.

Der Hinweis auf den Strompreis ­ – ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen

Gerne argumentieren die Anbieter von E-Autos mit dem Hinweis auf die Strompreise, die zu geringeren Kosten für einen gefahrenen Kilometer führen. Diese Rechnung soll die Autofahrer für die hohen Einstandskosten entschädigen.

Diese Rechnung ist allerdings nicht zulässig. Gelingt der angestrebte, breitflächige Umstieg auf E-Autos, dann würde ohne entsprechende Korrekturen der Staat 80 bis 90 Prozent der derzeit üppig fließenden Einnahmen aus der Mineralöl- oder Energiesteuer von über 40 Mrd. Euro im Jahr verlieren. Dieser Ausfall wäre nicht verkraftbar und müsste über die entsprechende Besteuerung des Stromverbrauchs durch die E-Autos kompensiert werden. Man kann also korrekterweise die aktuellen Benzin- und Dieselpreise nicht mit den aktuellen Strompreisen vergleichen.

Zu bedenken ist außerdem, dass die Strompreise in Deutschland inzwischen ein Allzeithoch erreicht haben und aufgrund des beschlossenen Ausstiegs aus der Kohlekraft noch weiter steigen könnten.

Auch auf quantitativer Ebene gibt es Probleme: So ist völlig unklar, wie der zusätzliche immense Strombedarf für die Elektroautos gedeckt werden soll, falls sich diese tatsächlich flächendeckend durchsetzen sollten. Dieser Strombedarf müsste zudem in Deutschland zu einer Zeit geleistet werden, in der sowohl der Ausstieg aus der Kernenergie wie auch aus der Kohleenergie umgesetzt wird.

Die Kunden akzeptieren keine Einschränkung der Mobilität

Derzeit bietet das Benzin-oder Diesel-Auto eine optimale Mobilität. Die Fahrzeuge sind jederzeit fahrbereit, in der Regel ist eine Reserve von einigen Litern verfügbar, die das Erreichen der nächsten Tankstelle ermöglicht, wo in wenigen Minuten die Füllung des Tanks erfolgt. Ein voller Tank sichert je nach Größe zwischen 500 und über 1000 km Reichweite.

Diesen Komfort verliert man mit dem E-Auto. Die Batterien haben nur eine beschränkte Reichweite, die zudem bei größeren Steigungen auf der Strecke rasch sinken kann. Das „Auftanken“, also das Aufladen der Batterie, ist zeitaufwändig. Selbst an einer Hochleistungs-Ladestation dauert das Schnell-Laden mindestens zwanzig Minuten. Bei den verschiedenen Varianten von weniger starken Stationen bis hin zur Steckdose im Haushalt reichen die Ladezeiten von 30 Minuten bis 14 Stunden. Zudem wird von den Technikern das langsame Laden empfohlen, um das Gerät zu schonen und die Lebensdauer zu verlängern. Auch sollte eine Batterie nie weniger als zu 20 Prozent und möglichst nicht mehr als zu 80 Prozent geladen sein, sodass auch dieser Faktor eine besondere Aufmerksamkeit erfordert.

Die Autofirmen und die Energieversorger betonen, dass das Netz der Ladestationen rasch ausgebaut wird, man möge also das Problem der Stromversorgung nicht dramatisieren. Allerdings fehlt hier der Blick auf die Praxis. Nicht selten herrscht heute an einer traditionellen Treibstoff-Tankstelle ein Stau und die Kunden ärgern sich über die Wartezeit von wenigen Minuten bis sie an die Reihe kommen. Im angestrebten Zeitalter der E-Mobilität wird bei 20 Minuten pro Auto mehr als nur ungeduldiges Murren zustande kommen. Gleiches muss man in großstädtischen Straßen einrechnen: Ein Autofahrer, der sein Auto anschließt und sich in ein Kino zurückzieht, wird bei seiner Rückkehr keine freundlichen Nachbarn antreffen. Nur Bewohner von Einfamilienhäusern können getrost stundenlang ihr Auto aufladen.

Hybrid-Autos und Range Extender werden von der Umweltpolitik nicht geschätzt

Alle hier bislang geschilderten Faktoren sind Elemente des banalen Alltags der Autofahrer und nehmen nicht Bezug auf die Klima- und Umweltpolitik, die die Bekämpfung der Benzin- und Dieselfahrzeuge verlangt. Auch das Publikum, das die ökologischen Faktoren berücksichtigen will, denkt aber praktisch. Dementsprechend soll eine Benzin- oder Dieselreserve verfügbar sein, wenn der Akku des E-Autos ausfällt.

Somit rücken die Hybrid-Fahrzeuge in den Vordergrund, die über den E-Motor den Ausstoß von Abgasen verringern und über den Treibstoff-Motor für Sicherheit sorgen. Allerdings zeigt sich im Alltag, dass die erhoffte, dramatische Verringerung des Treibstoffverbrauchs kaum zu erreichen ist. Theoretisch fungiert der Benzin- oder Dieselmotor nur als eine Art Rückversicherung und so würde man mit etwa 2 Litern auf 100 km/h auskommen. Diesen Wert versprechen auch die Hersteller. Tatsächlich verbrauchen aber die Hybrid-Fahrzeuge im Schnitt zwischen 5 und 6 Liter, im Winter deutlich mehr, also in etwa so viel wie ein sparsames Benzin- oder Dieselfahrzeug.

Man entlastet also weder die Umwelt noch das eigene Portemonnaie mit einem Hybrid-Fahrzeug, das tendenziell teurer ist als ein konventionelles Auto. Grundsätzlich halten die Batterien lange, es handelt sich aber doch um Akkus für E-Autos, die im Falle eines Ersatzbedarfs beim Hybrid-Auto Kosten zwischen 2.000 und 3.000 Euro auslösen können.

Die ursprüngliche Logik ­ elektrisch fahren und ein Treibstoffmotor als Sicherheitspuffer ­ wird mit einer anderen Technik tatsächlich umgesetzt: Elektro-Autos können mit einem so genannten „Range Extender“ ausgestattet werden. Der Reichweiten-Verlängerer ist ein Verbrennungsmotor, der nur darauf ausgelegt ist, den Akku und den Elektromotor mit Strom zu versorgen, um bei einem Ausfall noch die Überwindung von etwa 100 bis 150 Kilometern zu ermöglichen. Der Extender ersetzt aber nicht, wie dies bei einigen Hybrid-Fahrzeugen der Fall ist, das Aufladen der Batterie der E-Motors. Diese Technik wird nur bei wenigen Fahrzeugen angeboten.

Die Kombinationstechniken stehen zudem generell unter Druck, da die Politik auf reine E-Autos setzt und Benzin und Diesel gänzlich von der Straße verbannen will.

Der ökologische Effekt ist nicht gesichert

Die Klima- und Umweltpolitik selbst ist mit heiklen Problemen konfrontiert. Die verschiedenen Studien klären nicht eindeutig, ob die Gesamtbilanz des E-Autos positiv ist: Zwar gibt es bei der Nutzung im Straßenverkehr keine Abgase, die Fahrzeuge sind zudem lautlos, doch stellt sich die Frage, ob in der Produktion und in der Entsorgung der Autos und insbesondere der Batterien nicht größere Belastungen anfallen. Weitgehend unbestritten ist zudem die Feststellung, dass bei Nutzung von Strom aus den aktuell verfügbaren Kraftwerken, die Kohle oder Öl verarbeiten, die Umweltbelastung vom Straßenverkehr zur Stromerzeugung verlagert wird.

Zu bedenken ist hier zudem, dass die Produktion der Antriebsbatterien seltene Rohstoffe wie Lithium und Kobalt erfordert, welche heutzutage unter ökologisch fragwürdigen und teilweise menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut werden.

Erst, wenn es gelingt, die Stromversorgung aus Wind- und Sonnenenergie zu sichern, käme eine positive Umweltbilanz zustande. Angesichts der Probleme, die im Bereich der alternativen Energien zu beobachten sind, bezweifeln Skeptiker diese Perspektive und meinen, dass das E-Auto sich erst mit einer anderen Technologie durchsetzen kann ­ viele bauen auf das mit Wasserstoff betriebene Fahrzeug, das in der Brennstoffzelle im Auto selbst den nötigen Strom produziert.

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https://kpkrause.de/2019/01/27/knapp-am-grossen-stromausfall-vorbeigeschrammt/

Knapp am großen Stromausfall vorbeigeschrammt

Wenn die Netzfrequenz nicht mehr stimmt, bedarf es blitzschneller Reaktion – Nur ein Datenfehler an einem Netzregler als Ursache? – Industriebetriebe mit viel Strom bekamen keinen mehr – Immer mehr Wackelstrom von Wind und Sonnenschein – Die Gefahr von Stromausfällen ist mit der Energiewende drastisch gestiegen – Die Einsicht Siegmar Gabriels von 2014, als er noch Bundesminister war – Die deutsche Gründlichkeit

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, lautet die Sprichwortweisheit. Geht es um Stromausfall als Folge der Energiewende, ist Schweigen leider nicht Gold, sondern nur politisch korrekt. Reden, also informieren, könnte der Energiewende-Politik schaden, könnte die Bürger alarmieren. Ebendas ist aber notwendig, denn Europas Stromnetz stand am 10. Januar dicht am Rand eines Stromausfalls. Gemeldet aber hat es verdienstvoller Weise die österreichische Tageszeitung Der Standard: „Millionen Haushalte in Europa mitten im kalten Winter ohne Strom: Dieses Szenario hätte vergangene Woche beinahe eintreten können. Das zeigt die Stromnetzfrequenz, die letzten Donnerstag gegen 21 Uhr auf 49,8 Hertz abgesunken ist (siehe nebenstehende Grafik, übernommen von Tichys Einblick). Für Experten ist das die entscheidende Grenze, ab der Schutzmechanismen in Kraft gesetzt werden – zuletzt vor zwölf Jahren, als in Frankreich zehn Millionen Haushalte präventiv vom Strom genommen wurden. Offenbar konnten dieses Mal Gegenmaßnahmen greifen, so dass es zu keinen großflächigen Ausfällen kam. Laut Experten schrammte Europa aber ‚knapp an einer Katastrophe’ vorbei.“ Warum?

Wenn die Netzfrequenz nicht mehr stimmt, bedarf es blitzschneller Reaktion

Der Standard erklärt den Vorgang so: „Da Strom nicht in relevanter Menge gespeichert werden kann, müssen Verbrauchsspitzen ebenso wie zu geringe Stromabnahme ausgeglichen werden. Hier kommt die Netzfrequenz ins Spiel. In Europa fließt Wechselstrom einheitlich mit einer Frequenz von 50 Hertz. Dieser Takt muss genau eingehalten werden. Nimmt die Last plötzlich zu – etwa durch eine Verbrauchsspitze oder durch den Ausfall eines großen Kraftwerks -, dreht der Generator langsamer, die Frequenz sinkt. Die Techniker müssen nun blitzschnell reagieren, da andernfalls der vollständige Zusammenbruch des Stromnetzes droht.“ Der Bericht datiert vom 15. Januar 6.00 Uhr (hier). Der Standard gilt als linksliberales Blatt.

Nur ein Datenfehler an einem Netzregler als Ursache?

In einem späteren Update vom gleichen Tag um 16.37 Uhr sah sich der Standard veranlasst abzuwiegeln und fügte seinem ersten Bericht dies hinzu: „Laut Angaben des österreichischen Übertragungsnetzbetreibers APG löste „ein Datenfehler an einem Netzregler“ im Gebiet der deutschen TenneT, den Störfall aus. Deutschland ist in vier Regelzonen aufgeteilt, die von den Unternehmen 50Hertz, TenneT, Amprion und TransnetBW gemanagt werden. Der Vorfall im Jahr 2006, als ein Riss durch das Netz in Europa gegangen ist, sei wesentlich gravierender gewesen als der jüngste Vorfall vorige Woche. Die Störung vorige Woche habe gezeigt, dass das europäische Schutzsystem nach dem Frequenzabfall gegriffen und die Frequenz sofort wieder in den Normalbetrieb zurückgeführt habe, sagte Klaus Kaschnitz, APG-Betriebsdirektor und einer der APG-Krisenmanager, am Dienstag.“

Immer mehr Wackelstrom von Wind und Sonnenschein

Den Standard-Bericht aufgegriffen hat am 21. Januar das liberal-konservative Meinungsmagazin Tichys Einblick („Kurz vorm Blackout – Deutschland (fast) ohne Strom. Es kracht immer häufiger im Gebälk der europäischen Stromversorgung und gab dazu diese zusätzliche Erläuterung: „Die Frequenz ist das entscheidende Maß dafür, ob genügend Strom produziert wird. Denn der kann nicht in größeren Mengen gespeichert, sondern muss in genau dem Augenblick erzeugt werden, in dem er gebraucht wird. Angebot und Nachfrage müssen immer im Gleichgewicht stehen. Nicht mehr ganz einfach, denn mehr und mehr Windräder und Photovoltaikanlagen speisen ‚Wackelstrom’ in die Netze. Der muss sogar den Vorrang vor dem gleichmäßigen Strom aus Kraftwerken bekommen.“

Industriebetriebe mit viel Strom bekamen keinen mehr

Und weiter: „Sämtliche Stromerzeuger und Verbraucher in Europa takten im Gleichklang von 50 Hertz. Sinkt die Frequenz unter diesen Wert, so herrscht Strommangel und die Netzbetreiber müssen schnellstens weitere Stromquellen dazuschalten – oder eben möglichst schnell Stromverbraucher abschalten. An jenem Donnerstagabend warfen die Netzbetreiber ‚Lasten ab’ und schalteten Industriebetrieben, die viel Strom verbrauchen, denselben ab. Der französische Netzbetreiber RTW warf mehr als 1,5 GW ab, Strom für hauptsächlich Industriebetriebe. Abwerfen, das heißt in der Sprache der Stromerzeuger: Strom aus. Sofort, meist ohne Vorwarnung. Das geschieht automatisch in mehreren Stufen, um die Netzfrequenz aufrecht zu erhalten. Sackt  die trotzdem  noch weiter unter 47,5 Hertz ab, wird das Stromnetz abgeschaltet. Blackout total. Nichts geht mehr.“ Der ganze Bericht hier.

Die Gefahr von Stromausfällen ist mit der Energiewende drastisch gestiegen

Die Gefahr von Stromausfällen durch den Wackel- oder Zufallsstrom mittels Wind und Sonnenschein ist sehr bekannt, wenn auch nur unter Fachleuten. Die Energiewende-Befürworter und –Gewinnler verschweigen oder verharmlosen sie. Vor der Energiewende sind nur wenige Netzeingriffe nötig gewesen, weil der Strom aus Kohle und Kernkraft beständig zur Verfügung steht. Seit es mit der Energiewende den staatlichen Zwang zu Wind- und Solarstrom gibt, ist die Gefahr zu flächendeckenden Stromausfällen drastisch gestiegen. Vor ihr gewarnt wird seit langem. Ich selbst habe das Thema schon 2011 aufgegriffen und danach auch weitere Male (hier, hier, hier und hier).

Die Einsicht Siegmar Gabriels von 2014, als er noch Bundesminister war

Zu erinnern ist an eine Einsicht von Siegmar Gabriel, als er noch Bundesminister für Wirtschaft und Energie war: “Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.” Und: „Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“ Gesagt hat er das am 17. April 2014 in Kassel bei einem Vortrag vor geladenen Gästen der Firma SMA Solar Technology AG über die EEG-Reform. Siehe auch meinen Beitrag „Wir, die Bekloppten“ vom 27. April 2014 (hier). Und auch dies sagt Gabriel dort: „23 Milliarden Euro zahlen wir alle jedes Jahr für die Entwicklung der Erneuerbaren in Deutschland. Es gibt kein Land in Europa, das auf seine Stromkosten, die es hat, noch 23 Milliarden Euro zur Förderung der erneuerbaren Energien einsetzt.“ Konsequenzen? Keine, sondern mit Volldampf weitermachen wie bisher. Apropos: Erneuerbar ist Energie ohnehin nicht, allerdings verteuerbar. Ebendas findet mit der „Energiewende“ in Deutschland mit deutscher Gründlichkeit statt.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/27/recycling-von-elektroauto-batterien-wird-zum-problem/

Recycling von Elektroauto-Batterien wird zum Problem

Das Recycling von ausgedienten Batterien aus Elektroautos bleibt teuer. Die vielen verschiedenen Modelle und der komplizierte Aufbau machen effizientere Lösungen schwierig.

Die Batterie eines Elektro-Autos. (Foto: dpa)

Das Recycling der Batterien aus Elektro-Autos bleibt ein Problem. (Foto: dpa)

Die EU schreibt heute vor, dass bei Batterien von Elektroautos mindestens 50 Prozent des Materials recycelt werden. Doch eine Lithium-Ionen-Batteriezelle besteht aus bis zu 100 Einzelteilen auf engstem Raum. Dadurch ist das Recycling von ausgedienten Batterien ein teurer Prozess.

„Da drin stecken zwei Elektroden. Das sind dünne Folien. Eine besteht aus Aluminium, eine aus Kupfer. Die sind umeinander gewickelt“, zitiert der Deutschlandfunk Urs Peuker, Professor für Aufbereitungstechnik an der TU Bergakademie Freiberg.

Die beiden Folien sind mit Aktivmaterial beschichtet. Bei der Aluminiumfolie kann das aus Nickel, Kobalt oder Mangan bestehen. Die Kupferfolie hingegen ist mit einem speziellen Graphit beschichtet.

„Jetzt haben wir schon mal vier Materialien. Dann kippen wir noch ein Lösungsmittel rein, das mit verschiedenen Chemikalien gemischt ist, die die elektrische Leistungsfähigkeit der Batterie verstärken.“

Zum Recycling kann man diese Mischung erhitzen, bis die Metalle schmelzen. Die Schmelze fängt man auf und kann die Metalle weiterverarbeiten. So macht es etwa die Firma Umicore in Antwerpen in Europas größter Anlage.

Doch weil das Schmelzverfahren viel Energie benötigt, setzen andere Betriebe auf die mechanische Zerkleinerung der Batteriezellen. Die Beschichtung der Elektroden fällt dabei als schwarze krümelige Masse an, die viel Nickel und Kobalt enthält, die beide teuer sind.

Die schwarzen feinen Krümel von den geschredderten Metallfolien werden abgesiebt und aufbereitet. Übrig bleiben die Elektroden selbst. Noch arbeiten die Forscher an einem effizienten Verfahren, um Aluminium und Kupfer voneinander zu trennen.

„Wer jemals versucht hat, Lametta voneinander zu trennen – das ist eine Herausforderung“, sagt Urs Peuker. Sein Team nimmt einen Trick zum Vorbild, den man auch zu Hause anwendet: die Aluminiumfolie einfach knüllen.

„Und die Kupferfolie auch zu knüllen. Dann haben wir wieder kompakte Teilchen. Und Kupfer ist deutlich dichter als Aluminium. Dann haben wir ein Trennmerkmal und können das trennen.“

Dieses Zerknüllen passiert beim letzten Zerkleinerungsschritt in einer sogenannten Hammermühle. Hier wird das Material zu Kugeln von einigen Millimetern Größe geschlagen. So erreichen die Forscher schließlich einen Reinheitsgrad von 90 Prozent.

Einen anderen, noch experimentellen Weg gehen Forscher der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe in Hanau. Johannes Öhl packt die ganze Batteriezelle in einen Reaktor, so groß wie eine Waschmaschine, den er mit Wasser füllt.

Dann legt er Strom an, und es knallt. Denn die Entladung der elektrischen Spannung verursacht Schockwellen. „Die werden in dem Medium Wasser hervorgerufen und treffen auf die Batterien, die wir in dem Reaktor haben“, sagt Öhl.

Das Besondere an diesen Schockwellen sei, dass sie bevorzugt Schwachstellen der Materialien angreifen. Man kann also auf diese Art und Weise verschiedene Materialien gezielt voneinander trennen.

Zwar ist diese Technik bewährt, um Leiterplatten oder Photovoltaik-Module zu zerlegen. Doch die Lithium-Ionen-Batterien muss man etwa tausend Mal mit Stromstößen behandeln, bis die schwarze Beschichtung ganz von den Elektrodenfolien abgelöst ist.

Daher braucht auch dieses Trennverfahren mithilfe von elektrisch verursachten Schockwellen viel Energie. Genau wie die beiden anderen Verfahren, Einschmelzen und Schreddern, decken der Wert der gewonnenen Materialien nicht die Kosten des Recyclings.

Hinzu kommt das Problem, dass Hunderte verschiedener Arten von Batterien auf dem Markt sind. Daher muss man zum Recycling umfangreiche Fragebogen ausfüllen: Hersteller, Batterietyp, Baujahr, wie viele Ladezyklen und so weiter.

Wegen der vielen verschiedenen Modelle müssen die Batterien heute noch von Hand zerlegt werden, was für jeden einzelnen Akku etwa eine Stunde dauert, zitiert der Deutschlandfunk Frank Treffer.

„Keine Batterie gleicht der anderen. […] Und die einzige flexible Weise, diese Batterien zu demontieren, ist eben die händische Demontage. Eine Automatisierung ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn ein einzelner Batterietyp in einer höheren Stückzahl auf dem Markt ist und recycelt werden muss beziehungsweise, auf der anderen Seite, wenn es zu einer Art Standardisierung kommt.“

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/25/debatte-wer-zahlt-bei-unfaellen-von-selbstfahrenden-autos/

Debatte: Wer zahlt bei Unfällen von selbstfahrenden Autos?

Langsam entsteht eine Debatte darüber, wer eigentlich zur Rechenschaft gezogen werden soll, wenn selbstfahrende Autos Unfälle verursachen.

Ein von einem selbstfahrenden Auto des Unternehmens Uber ausgelöster Unfall in Arizona. (Foto: ABC15 Arizona)

Ein von einem selbstfahrenden Auto des Unternehmens Uber ausgelöster Unfall in Arizona. (Foto: ABC15 Arizona)

Für Autohersteller, Konstrukteure und Software-Programmierer könnte es in Zukunft riskant werden. Denn möglicherweise werden sie strafrechtlich zur Verantwortung gezogen, wenn automatisch fahrende Kfz einen Unfall mit Verletzten verursachen. Weil derzeit konkrete rechtliche Rahmenbedingungen fehlen, befasst sich der 57. Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) in Goslar mit dem Thema.

Für die Experten ist klar: Fahrer dürfen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn es beim autonomen Fahren kracht. Nach Ansicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrats müssen sie die strafrechtliche Verantwortung nur tragen, wenn sie das automatisierte System kontrollieren können. Ähnlich sieht es der ADAC: Fahrzeugführer dürften nur belangt werden, wenn sie das Fahrzeug eigenhändig gelenkt haben und der Aufforderung des Systems zur Kontrollübernahme nicht rechtzeitig gefolgt sind, sagte ein Sprecher.

Die Verantwortung werde durch die zunehmende Automatisierung zunehmend verlagert, meint der Leiter der Rechtsabteilung des Automobilclubs ACE, Hannes Krämer. Er forderte Klarheit für die Nutzer automatisierter Fahrfunktionen: „Dem Nutzer muss klar sein, welche rechtlichen Konsequenzen drohen.“ Ähnlich äußerte sich der Automobilclub AvD: Das derzeit geltende Strafrecht sei angesichts fortschreitender Automatisierung von Fahrzeugen überholt, sagte ein Sprecher.

Bedenken meldete der Deutsche Anwaltverein (DAV) an. Eine Verschärfung der strafrechtlichen Haftung für die Hersteller könne bedeuten, „dass man mit der Berufswahl des Programmierers den ersten Fuß im Gefängnis hat“, erläuterte Daniela Mielchen von der DAV-Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht.

In den USA ist es in den vergangenen Monaten vermehrt zu schweren, durch selbstfahrende Autos verursachte, Unfälle gekommen.

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https://www.neopresse.com/politik/afrika/krieg-und-kinderarbeit-der-preis-unserer-neusten-technologien/

Unrecht: Krieg und Kinderarbeit – Der Preis unserer neusten Technologien

NEOPresse in Afrika

Der Preis unserer neusten Technologien

Die Ausbeutung von Menschen in Entwicklungsländern Asiens und Südamerika für Luxusgüter anderswo auf der Welt, ist nichts Neues in der Welt der Nachrichten. Immer wieder kommen Berichte auf, die von widrigen Arbeitsbedingungen, Zwangs- und Kinderarbeit berichten. Die dauerhafte Belastung und die widrigen Umstände fordern immer wieder Tote. Doch was ist eigentlich in Afrika los? Haben seit der Finanzierung der Bürgerkriege, u.a. in Sierra Leone und Liberia durch sog. Blutdiamanten, plötzlich westliche Arbeitsbedingungen Einzug gehalten? Keinesfalls. Doch der Kontinent ist wirtschaftlich interessanter denn je. Erst letztens haben wir über Afrika berichtet und das Interesse Chinas an Afrikas Zukunft. Neben einem wachsenden Konsummarkt sieht China aber anscheinend auch wirtschaftlichen Erfolgen mit Afrikas Rohstoffen entgegen.

Begehrte Rohstoffe aus Kongos Kinderarbeit
Damals, in den 90ern, waren wie schon erwähnt Blutdiamanten das große Geschäft. Heute sind es verschiedene Rohstoffe, die für schlimme Zustände und hohe, wirtschaftliche Gewinne in Afrika sorgen. Gold, Kobalt, Koltan, Wolfram, Zinn und andere Rohstoffe sind u.a. in Afrika zu finden. Vor allem Kobalt und Koltan sind sehr begehrt, da beide Rohstoffe weiterverarbeitet und eingesetzt werden in der Computer- & Smartphoneherstellung. Aus Koltan wird zum Beispiel das Metall Tantal gewonnen, welches in begehrten Elektrogeräten wie Smartphones, Tablets und Laptops zu finden ist. Kobalt wiederum wird für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus verwendet. Diese Akkus sind ebenfalls in Smartphones, Tablets und Laptops zu finden. Nicht ausschließlich, doch steigt der Umsatz mobiler Endgeräte jährlich an. Menschen stehen stundenlang vor Eröffnung der Apple-Stores weltweit, um unter den Ersten zu sein die das neue iPhone ergattern. Teils wird dafür Geld geborgt, Kredite aufgenommen oder gar Mobiliar oder sonstiges Eigentum verkauft. Zugegeben, nicht alle Menschen weltweit agieren so, wenn es zu neuen Smartphones, Tablets oder Laptops kommt. Aber die jeweiligen Industrien boomen nachweislich, denn wir halten sie am laufen. Ja, wir! Apple und Samsung müssen von Umsätzen leben, wie andere Konzerne auch. Wir verschaffen ihnen diese Umsätze, immer wieder aufs Neue. Denn wir lieben die Vorteile der modernen Technologien.

 

Doch zurück nach Afrika. Kobalt wird weltweit nirgends mehr abgebaut als in kongolesischen Kobalt-Minen im Süden des Landes. Abgebaut wird dieser Rohstoff unter anderem von gerade mal sieben Jahren alten Kindern, die dort ohne Sicherheits- und Schutzausrüstung ihre gesunde Lunge dauerhaft beschädigen. Für umgerechnet 1-2 US-Dollar pro Tag. Laut Amnesty International verarbeiten bekannte Hersteller wie Apple, Samsung und Sony diesen Rohstoff für Akkus ihrer mobilen Endgeräte. Dabei könne von diesen Konzernen nicht ausgeschlossen werden, dass „von Kindern gefördertes Kobalt aus dem Süden des Kongos“ in den Geräten verarbeitet werde. Unicef geht von rund 40.000 Kinderarbeitern in den Kobalt-Minen Kongos aus. Dauerhafte Gesundheitsschäden und schlimmste Arbeitsbedingungen für unseren Luxus? Laut Amnesty International Experte Mark Dummett, ja. „Millionen Menschen profitieren von den neuen Technologien, aber sie fragen nicht, wie sie produziert werden. Die glamourösen Läden und das Marketing der neuesten Technologien stehen in starkem Kontrast zu Kindern, die Säcke mit Steinen schleppen, zu Minenarbeitern in mit der Hand geschlagenen Schächten und zu dauerhaften Lungenschäden.“ Weiterhin werde in den Minen teils mit bloßen Händen oder aber „primitiven Werkzeugen“ gearbeitet. Luftfiltersysteme, Schutzausrüstung und hygienische Zustände sind nicht vorhanden oder ungenügend.

China mit im Geschäft
Der Kongo hält aber noch einen anderen Rohstoff bereit: Koltan. Rund 80 Prozent des weltweiten Vorkommens wird dort vermutet. Im Osten Kongos herrscht seit mehr als zwei Jahrzehnten nun schon ein desaströser Bürgerkrieg. Seit den 90ern seien hierbei rund 5 Millionen Menschen getötet worden und viele weitere Millionen Menschen geflüchtet. Rebellen kontrollieren hierbei weite Teile des Bergbaus und finanzieren auf perfide Art und Weise einen grausamen Krieg. Aber nicht nur die Demokratischen Republik Kongo bereichert sich so, auch Ruanda steht im Verdacht bei dem Konflikt mitzuwirken und so die Chance auf einen Happen aus dem lukrativen Bergbaugeschäft zu ergattern. Apple hat zwar letztes Jahr verkündet, dass sie nur noch Rohstoffe aus „konfliktfreien Quellen“ beziehen wollen, jedoch ist dies unmöglich zu bewältigen. Nicht nur kommen die meisten benötigten Rohstoffe nun mal aus dem Kongo, sondern es fehlt an sicheren Methoden „Blutmineralien“ zu erkennen. Die EU und unter anderem auch Deutschland hatten zwar den Handlungsbedarf erkannt, doch Vorschläge verliefen sich schnell in Wortgefechten zwischen Industrievertretern und Menschenrechtlern. U.a. der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ist gegen zu strenge Regelungen und gibt als Begründung an, dass es „zu einem generellen Boykott aller Minen im Kongo“ führen könne. Damit sei den „Menschen in der Krisenregion auch nicht geholfen“, weil für viele der „Bergbau die Lebensgrundlage bilde“. Ein Gegenvorschlag wäre nur die Firmen, die die Rohstoffe einschmelzen und weiterverarbeiten, zu verpflichten, die Herkunft der Rohstoffe nachzuweisen. Dies würde laut Menschenrechtlern zwecklos sein, denn „die meisten Schmelzer sitzen nicht in Europa, sondern in Asien“. Vor allem in Indien und China. EU-Richtlinien wären hier wirkungslos.

China spielt tatsächlich eine Sonderrolle bei diesem ganzen Debakel: nicht nur investiert die Volksrepublik Unmengen an US-Dollars in den Kontinent Afrika und baut dort seit vielen Jahren diverse Infrastrukturen, sondern vor allem beim Kobaltgeschäft ist es eine chinesische Firma namens Congo Dongfang Mining (CDM), die profitiert. Das teils von Kindern gewonnene Kobalt geht an diese Firma, eine Tochtergesellschaft der in China ansässigen Huayou Cobalt Group. Von dort werde der Rohstoff dann an Batteriehersteller verkauft, heißt es von Seiten Amnesty Internationals. Das lässt die Investitionen Chinas in Afrika nicht im besten Licht erscheinen, jedoch lässt sich keine direkte Verbindung zwischen von chinesischer Seite geschaffener Infrastruktur und dem Kobalthandel finden. Zumindest nicht im Kongo.

 

Menschenrechtler rufen zu mehr Vorsicht und Vernunft auf
Menschenrechtler und Amnesty International rufen dazu auf, Rohstoffe aus Kinderarbeit abzulehnen. Zudem müssten die Minen besser durch lokale Behörden überwacht werden. Doch es ist auch ein Aufruf an uns Endkunden. Denn wir profitieren von den Technologien, die unter anderem durch diese „Blutmineralien“ zustande kommen. Wir steigern jährlich den Bedarf an diesen Geräten. In unserer Gesellschaft laufen selbst kleine Kinder schon mit Smartphones durch die Gegend, teils spielen sie Spiele auf dem Tablet im Kinderwagen. Auch in Deutschland nimmt der Umsatz mit mobilen Endgeräten immer weiter zu. Der Mobilmarkt als Ganzes boomt. Unsere Freude an diesen neusten Technologien und die Bereitschaft große Summen für deren Erwerb auszugeben sind „teils mit schuldig an dauerhaft geschädigten Lungen oder schlimmeren Folgen von gerade mal sieben Jahren alten Kindern.“

Autor: Thomas Schmied

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https://www.neopresse.com/europa/wie-sich-china-afrika-unter-den-nagel-reisst-pekings-afrikastrategie/

China entdeckt einen neuen Kontinent für sich: Pekings Afrikastrategie

Nicht gerade selten blickt die Welt heutzutage immer wieder auf China. Die Volksrepublik galt lange Zeit als eine der am schnellsten wachsenden Nationen der Erde und selbst 2018 konnte sich die Wirtschaftskraft Chinas weltweit sehen lassen. Dies ist mitunter auch wichtig für Deutschland: die Bundesrepublik exportiert ein hohes Aufkommen an Waren nach China ist daher direkt vom Wachstum des Landes betroffen. Klar, dass Berlin ein Interesse daran hat gute Zahlen aus Peking zu hören. Aber um die deutsch-chinesischen Beziehungen soll es in diesem Artikel nicht gehen. Wenngleich Deutschland und China noch etwas verbindet: Afrika und dessen Zukunft.

Chinesisches Kalkül oder Asiatische Hilfsbereitschaft?

Noch im September 2018 trafen sich 53 afrikanische Staats- und Regierungschef mit der Führung aus Peking. Und was der chinesische Präsident Xi Jinping zu verkünden hatte, war reiner Grund zur Freude: 60 Milliarden US Dollar Investitionen plane die Volksrepublik in afrikanischen Staaten. Insgesamt 15 Milliarden US Dollar seien davon als “Hilfen und zinslose Kredite“ vorgesehen. Woher kommt diese plötzliche chinesische Liebe für den afrikanischen Kontinent? Nun, ganz so plötzlich kam das alles nicht. China investierte schon früher in Afrika mit dem Bau von Eisenbahnen, Energietrassen, Flughäfen und Straßen. Zudem lebten afrikanische Staaten schon seit 2000 mitunter von chinesischen Krediten. Bis 2016 wurden sich an die 125 Milliarden US Dollar bei der Volksrepublik geliehen, laut Daten der Johns Hopkins University School of Advanced International Studies. Damals wurde China noch vorgeworfen, dass Afrika so in eine Schuldenfalle gelockt werde. Das asiatische Land reagierte prompt und verkündete, dass sie viele der Verbindlichkeiten afrikanischer Staaten erlassen würden.

Aber geht es China wirklich rein um Hilfe für den afrikanischen Kontinent? Wie so oft mag die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen. Als gesichert gilt, das China nicht aus purer Solidarität heraus mal eben 60 Milliarden US Dollar investiert, 15 Milliarden davon als zinslose Kredite. Es gilt zudem als gesichert, dass China weiterhin nicht einfach so Verbindlichkeiten erlässt. Vielmehr scheint China wirtschaftliche Interessen zu haben. Nicht unbegründet, wenn wir uns ansehen, dass das Handelsvolumen zwischen den beiden Seiten bei 220 Milliarden US Dollar 2015 lag. Im Jahr 2017 waren das immerhin abermals 170 Milliarden US Dollar. Wenngleich diese Zahlen rückläufig sind, blieb China auch 2017 größter Handelspartner des afrikanischen Kontinents. Noch vor den USA. Wo der Westen nur Flüchtlingsströme sieht, klingeln in Peking unterdessen die Kassen.

Gut für China, gut für Afrika, schlecht für Europa

Die Afrikaner selbst sehen das Ganze zu 63 Prozent positiv, laut Angaben des unabhängigen afrikanischen Instituts Afrobarometer. „China ist in Afrika eher gern gesehen, besonders in der Bildungselite“, schrieb kürzlich der kamerunische Essayist Yann Gwet in der französischen „Le Monde“ und unterstreicht damit die Angaben. Wo einst Europäer Kolonien errichteten (und bis heute die Folgen der Kolonialzeit spüren), klatschen heute 53 afrikanische Staatschefs dem chinesischen Präsidenten Beifall. „Afrikaner sehen in China einen ehemaligen Underdog, dem es innerhalb von zwei Generationen gelang, in die weltpolitische Elite aufzusteigen. Die Chinesen zählen heute zu denjenigen, die die Welt mitregieren und denen sogar die Amerikaner Tribut zollen müssen. Für Afrikaner ist das eine Botschaft der Hoffnung und macht die Chinesen zum Vorbild“, sagte hierzu der renommierte US-amerikanische Afrikanist Stephen Smith von der Duke-Universität in den USA. Und der USA, bzw. ihrem Präsidenten Donald Trump, wurde ja erst im Januar eine regelrechte Abfuhr von afrikanischer Seite erteilt, nachdem er in Gesprächen mit US-Senatoren afrikanische Staaten als Dreckslöcher bezeichnete.

China sieht einen wachsenden Markt in Afrika. Nicht umsonst würde Peking, welches sich selbst in einer stetigen wachsenden Schuldensituation sieht, immense Investitionen zusagen. Die afrikanische Mittelschicht umfasst heute rund 150 Millionen Menschen. Diese Anzahl soll laut Weltbank bis 2030 auf 600 Millionen angestiegen sein. Chinesische Massenproduktion trifft auf massiv wachsende Mittelschicht. 2050 sollen rund 2,5 Milliarden hauptsächlich junge Menschen auf dem afrikanischen Kontinent leben. Im Vergleich dazu werden gerade mal „450 Millionen Europäer“ im gleichen Jahr hochgerechnet, „vornehmlich älter“, laut Smith. Was heißt das für Europa? Es ist eine faire Annahme, dass die Anzahl an Migranten über die nächsten zwei Generationen erheblich zunimmt. Gleichzeitig läuft China den Europäern davon was Afrikastrategien anbelangt. Sowohl wirtschaftlich, als auch entwicklungstechnisch ist von Europa bislang keine klare Linie zu erkennen. Da hilft es auch nicht, dass Deutschland und Frankreich zuletzt ihr Engagement in Afrika verstärkten.

 

Europa ohne klare Linie

Ja, Bundeskanzlerin Merkel war im August 2018 in Afrika. Es ging zentral um die Migrationskrise, aber auch um Wirtschaft. 1 Milliarde Euro sollen fließen an Investitionen. Da scheint im Vergleich zu Chinas Vorgehen wie ein Tropfen auf einem viel zu heißen Stein. Während Deutschland und Europa ohne gemeinsame Linie die Flüchtlingskrise zu bewältigen versuchen, baut China Infrastruktur, Fußballstadien, Raffinerien und sogar Regierungsgebäude. Wenn die Mittelschicht Afrikas dann wächst wie vorausgesagt, ist es nicht schwer zu erraten, wo diese Menschen ihre Gelder lassen werden. Der finanzielle Kampf um Afrika hat längst begonnen und das Land ist längst kein aussichtsloser Armutskontinent mehr, wie Peking richtig erkannt hat. Am Ende bleibt nur zu hoffen, dass Afrika als Kontinent im Ganzen auch geholfen wird. Denn bei all dem Wachstum der Mittelschicht sollte nicht vergessen werden, dass künstliches Wachstum meist nicht lange währt. Europa wäre gut geraten für Nachhaltigkeit zu sorgen bei dem, was Peking in Afrika tut. Ansonsten drohen nach dem Klingeln der chinesischen Kassen nur noch mehr Boote aus Afrika, die verzweifelt versuchen das Mittelmeer zu überqueren.

Autor: Thomas Schmied

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siehe auch 5 G – „Mikro-Wellen-Waffe“

https://www.kla.tv/2019-01-28/13770&autoplay=true

Dringender Weckruf: 5G ist Gefahr für Leib und Leben! | 28.01.2019 |

 www.kla.tv/13770
28.01.2019

In den sog. Qualitätsmedien wird sehr euphorisch über die neue Mobilfunkgeneration 5G berichtet. Deutschland sei in der Mobilfunkversorgung „rückständig“ und brauche als wichtiger Wirtschaftsstandort unbedingt eine lückenlose Mobilfunkversorgung. Funklöcher dürfe es nicht mehr geben. 5G nun ermögliche autonomes Fahren, melde uns automatisch, wenn die Milchflasche leer ist und sei für unsere Zukunft existentiell notwendig. Wir bringen Ihnen heute als Gegenstimme einen aufrüttelnden und dringenden Weckruf. Hier nun die wesentlichen Gefahren zu 5G: 1. 5G: Gefahr für unsere körperliche Unversehrtheit! Wer meint, der Sprung von 4G zu 5G sei ein nächster Schritt, vergleichbar mit dem Sprung von 3G auf 4G, der erliegt einem gewaltigen Irrtum. Denn, 5G bedeutet einen gigantischen Quantensprung und ist der gravierendste Eingriff des Menschen in die Natur in der gesamten Menschheitsgeschichte! Um 5G flächendeckend in Deutschland zu installieren, werden ca. 800.000 neue Sendeanlagen benötigt. 5G setzt einen so massiven Infrastrukturausbau voraus, wie man ihn noch nicht gesehen hat. Für 5G müssen die Betreiber in städtischen Gebieten ca. alle 100 m eine stark strahlende Mobilfunkantenne installieren. Welch ein Antennenwald, sprich welch ein „Strahlentsunami“! Damit 5G trotz kurzwelliger Strahlung eine ausreichende Durchdringungskraft hat, braucht es eine bis zu 1000fach gesteigerte Erhöhung der Sendeleistung. 5G bedeutet somit zweierlei: 1. Allgegenwärtige Mikrowellenantennen 2. Dramatische Erhöhung der Strahlenintensität Diese exponentielle Erhöhung der Zwangsbestrahlung der gesamten Bevölkerung ist ein unverantwortliches Experiment an der menschlichen Gesundheit!! Die WHO hat bereits 2011 Mobilfunk in die Kategorie 2B der Krebsstoffe als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Namhafte Wissenschaftler fordern aufgrund neuester wissenschaftlicher Studien sogar die Einstufung in Stufe 1 als „krebserregend“. Wie gefährlich die 5G Technologie sein kann, wurde Ende Oktober 2018 in Den Haag/NL offenbar: Während eines 5G-Testes sind mindestens 298 gesunde Vögel tot vom Himmel gefallen. Augenzeugen berichteten, dass auch Enten sich auffällig verhielten und ständig versucht haben, ihren Kopf unter Wasser zu halten. Etwa eine Woche nach dem ersten Vogelsterben sind im Huijgenspark in Den Haag erneut mehr als hundert Stare tot von den Bäumen gefallen, als wiederum ein 5G Test durchgeführt wurde. Fazit 1: 5G stellt eine erhebliche Gefahr für die körperliche Unversehrtheit von Menschen und Tieren dar! 2. 5G: Gefahr für das Leben und unsere Freiheit Durch diesen weltumspannenden Mikrowellen-Antennenwald und die RFID-Mikrofunkchips, die in sämtliche Dinge eingebaut werden sollen, wird es möglich, dass alles mit allem vernetzt wird und alles miteinander kommuniziert. Man spricht vom „Internet aller Dinge“. Tom Wheeler, Ex-Präsident der Federal Communication Commission, kurz FCC (Erklärung: FCC ist eine US-Behörde, die Kommunikationswege, Rundfunk, Satellit und Kabel regelt]) bringt es auf den Punkt: „Hunderte Milliarden von Mikrochips, die mit Produkten verbunden sind, von Pillenflaschen bis zu Rasensprengern. Wir müssen die Vorstellung ablegen, dass die 5G Zukunft allein für städtische Gebiete sein wird. Die 5G Revolution wird alle Winkel unseres Landes betreffen! Wenn etwas angeschlossen werden kann, wird es angeschlossen!“ So sollen auch der PC, das Mikrofon und die Kamera des Computers angeschlossen werden und damit erhält ein totales Überwachungssystem Einzug in unsere Häuser. Das 5G-Netz kann durch Wände und Häuser sehen und führt zu einer digitalen Kontrolle jeder Person. Diese Überwachung erstreckt sich jedoch nicht nur auf das eigene Haus, sondern 5G wird auch eine umfassende Überwachung der gesamten Landschaft ermöglichen, da es sich bei 5G um eine mobile Netzwerkfähigkeit handelt. Jeder bewegliche Punkt kann überwacht werden. Unsere Häuser sollen zu sog. „smart homes“ und die Städte zu „smart cities“ werden. Es ist alles digital über Mikrowellen verbunden und so sind wir in einem Mikrowellen-Netz gefangen, das uns geistig, psychisch und physisch lahmlegt. Im Zuge dieses „Digitalisierungswahnsinns“ muss auch das Geld digitalisiert werden, d.h. man wird mit fadenscheinigen Argumenten die Bürger davon zu überzeugen suchen, dass Bargeld „überholt“ ist. Sobald ALLES digitalisiert und das Internet der Dinge mit der realen Welt vernetzt ist, entsteht eine lückenlose Kontrolle über jeden einzelnen Menschen! FAZIT 2: 5G ebnet den Weg in eine „Überwachungsdiktatur“, dessen Ausmaß nicht einmal George Orwell erahnen konnte. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, da die Massenmedien den Menschen bisher diese Gegenstimmen verschweigen, ist diese Sendung nicht nur ein Weckruf, sondern auch ein Aufruf. Denn bereits im Frühjahr 2019 sollen die Frequenzen von der Bundesnetzagentur versteigert werden. Ziel ist, dass bis Ende des Jahres 2022 98 % der Haushalte an das 5 G-Netz angeschlossen sind. Unterstützen Sie daher unseren aufrüttelnden Weckruf, indem Sie JETZT diese Sendung über den eingeblendeten Link an möglichst viele Ihrer Freunde und Bekannte weiterleiten! Informieren Sie sich über die 5G-Technologie in unserer 5G-Sendereihe. So helfen Sie aktiv mit, dass auch Ihr unmittelbares Umfeld aufwacht und eine gewichtige gemeinsame Gegenbewegung entsteht.

von kw.

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ube.com/watch?v=S-NiZqNzerg

5G Experiment misslingt und hunderte Vögel sterben in Den Haag,wie gefährlich ist 5G für den Mensch

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https://www.epochtimes.de/gesundheit/mysterioeses-massenvogelsterben-in-den-haag-mobilfunk-5g-gefaehrlicher-als-gedacht-a2706294.html#

Massensterben: Mysteriöses Vogelsterben in Den Haag – Mobilfunk 5G gefährlicher als gedacht?

Epoch Times
13. November 2018 Aktualisiert: 13. November 2018 12:06
In Den Haag sind in den letzten Wochen mindestens 298 eigentlich gesunde Vögel aus bisher unerklärlichen Gründen verendet. Der Grund bleibt offen, jedoch wurden jedes Mal kurz zuvor Experimente mit der Mobilfunktechnik 5G durchgeführt.

Mikrowellen können zwar unsere Nahrung aufwärmen, doch eigentlich sind sie eine Erfindung des Militärs. Mikrowellen wurden als Waffe entwickelt und werden auch als solche benutzt. Doch sie haben auch noch eine weitere Funktion: Als 4G- oder 5G-Mobilfunkstandard übermitteln sie Daten in Zeiten des Internets der Dinge (IoT).

Doch entgegen der oft propagierten Unschädlichkeit der Mobilfunkwellen, haben auch diese Mikrowellen mit geringer Leistung eine biologische Wirkung. Nur „weil man selbst nicht gekocht“ wird, heißt es nicht, dass es keine Auswirkungen auf den menschlichen Körper gibt.

Hunderte tote Vögel nach 5G-Experiment in Den Haag

Ende Oktober sind in einem Park in Den Haag, Niederlande, hunderte Vögel umgekommen. Tierschützer und Behörden hofften, dass dies ein einmaliger Vorfall wäre. Leider wurden nur wenige Tage später im Huijgenspark erneut tote Vögel gefunden. Es war also kein Einzelfall. Unklar blieb zunächst die Todesursache, denn alle Vögel waren scheinbar gesund.

Keins der untersuchten Tiere wies Anzeichen eines Virus oder einer bakteriellen Infektion auf. Auch wurden keine Giftstoffe gefunden. Die Vögel verstarben vermutlich an einem plötzlichen Herzstillstand.

Eine Woche später stellte sich heraus, dass kurz zuvor auf dem Dach des HS Telezentrums ein neuer Mobilfunkmast aufgebaut wurde, der von unten nicht sichtbar ist. Dieser Mast ist mit Sende- und Empfangsanlagen der neusten, fünften Mobilfunkgeneration 5G ausgestattet.

Ein Experiment mit tödlichen Folgen?

Zur Zeit des ersten Vogelsterbens wurde in Zusammenarbeit mit dem Bauhof getestet, wie weit und wie stark das 5G-Signal reicht. Ziel war es zu prüfen, ob der Bahnhof „Holland Spoor“ innerhalb der 5G-Reichweite lag und ob es möglicherweise Geräte in der Nähe des Bahnhofs beeinflussen würde. Unmittelbar nach Beendigung des Experiments wurden die ersten toten Vögel gemeldet.

Ebenfalls wurde von Augenzeugen berichtet, dass sich die Enten im Wasser „komisch“ verhielten. Sie hielten alle nahezu gleichzeitig ihren Kopf unter Wasser und versuchten so womöglich der Strahlung zu entkommen. Einige wollten wegfliegen, landeten jedoch nach kurzem Torkelflug wieder im Kanal oder auf der Straße und wirkten ziemlich benommen.

Ob der Test der 5G-Sendeanlage tatsächlich am Tod der Vögel und am seltsamen Verhalten der Enten schuld ist, konnte bisher weder bewiesen noch widerlegt werden. 5G als Ursache wäre jedoch durchaus denkbar, da es bereits ähnlich auffälliges Verhalten von Tieren in anderen Testregionen gab. In der Schweiz soll bei einem 5G-Test in einer Schlucht eine ganze Kuhherde zusammengebrochen sein. Ähnliches wurde ebenfalls im niederländischen Groningen beobachtet, als vor etwa einem Jahr erste Tests durchgeführt wurden.

Erneut tote Vögel im Park

Etwa eine Woche nach dem ersten Vogelsterben sind im Huijgenspark in Den Haag erneut mehr als hundert Stare tot von den Bäumen gefallen. Teile des Parks wurden daraufhin von der Polizei gesperrt. Inzwischen hat die Gemeinde bis auf weiteres ein Auslaufverbot für Hunde im Park verhängt.

Die toten Vögel werden immer so schnell wie möglich weggeräumt, doch es ist eine traurige Szene. Das Ratsmitglied Robert Barker hatte das Gefühl, an einem „Tatort“ zu sein. Er sagte: „Die Tatsache, dass an diesem Ort so viele Vögel vom Himmel fallen, muss eine Ursache haben und untersucht werden.“

Die niederländische Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit, das niederländische Wildlife Health Center (DWHC) und ein Veterinärlabor der Universität Wageningen untersuchten die Todesursache der Stare.

„Auf jeden Fall geht es schnell. Die Tiere sind nicht abgemagert, scheinen nicht krank zu sein. Sie fallen einfach tot vom Baum“, so Sharon Lexmond vom Vogelschutzhaus De Wulp. Eine Krankheit wäre als Todesursache durchaus denkbar, die bisherigen Untersuchungen der Universität und des DWHC konnten dies jedoch nicht bestätigen. Alle untersuchten Tiere waren gesund. Das Ärzteteam des Vogelschutzhauses fand ebenfalls keinerlei Spuren von Gift. Lediglich zwei Tiere wiesen innere Blutungen auf. Weitere Untersuchungen sollen folgen.

Vermutlich waren jedoch auch diese Vögel Opfer eines 5G-Experiments. An jenen Tagen wurde erneut mit einer Spitzenfrequenz von 7,40 GHz getestet, was einer Wellenlänge von 4,05 cm entspricht. Diese Wellenlänge hat die gleiche Größenordnung wie die Größe der Stare, was wiederum auf mögliche Resonanzeffekte hinweisen könnte.

Versuchstier tot, Ursache unklar

Die Ursache des Vogelsterbens bleibt unklar, sicher ist jedoch, dass es in unmittelbarer Nähe des Parks mehrere 4G- und 5G-Sendeanlagen gibt. Auch das IoT ist seit Oktober 2017 in der Region aktiv.

Wenn man bedenkt, dass man mit zwei miteinander telefonierenden Handys Eier kochen oder Popcorn machen kann, ist ein Effekt auf kleine Lebewesen nicht auszuschließen. Auch wenn „wir nicht gekocht werden“, haben Mikrowellen eine biologische Wirkung. Ein Wirkung, die mitunter tödlich wirken kann.

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https://www.naturalnews.com/2018-05-22-scientists-warn-5g-tech-found-in-wifi-street-lamps-is-causing-insomnia-nosebleeds-stillbirths.html

Scientists warn that 5G tech found in WiFi street lamps is causing insomnia, nosebleeds, and stillbirths

Image: Scientists warn that 5G tech found in WiFi street lamps is causing insomnia, nosebleeds, and stillbirths

(Natural News) Across the pond, one brave man is speaking out about a sudden spike in health problems he believes are related to LED streetlamps that purportedly emit 5G radiation. In Gateshead, a town in Northern England, citizens are reporting an array of disturbing side effects including insomnia, nosebleeds and even stillbirth — and Mark Steele has something to say about it.

Steele, 58, is a local resident in Gateshead and reportedly is a member of the IEEE, an organization which describes itself as “the world’s largest technical professional organisation dedicated to advancing technology for the benefit of humanity.”

He is doing his best to raise awareness about the threat posed by the new LED street lamps, which were installed back in 2016. Steele says that a number of people have been suffering with nosebleeds, insomnia and other neurological problems since the lights were put in place. But the horror doesn’t end there: Multiple women have lost their babies since that time. In his own circle of friends, Steele explains, three women have lost babies — one of which was born with severe defects and survived just a few hours after birth.

“We are seeing babies dying in the womb as these transmitters are situated outside people’s bedroom windows. It’s a humanitarian crisis,” Steele reportedly commented.

Dangers of EMF radiation on the rise

Though the science on EMF radiation is still far from established, many researchers believe that it does indeed have the potential to cause harm. EMF radiation is the same kind of radiation produced by cell phones, though it can be emitted from other devices — including LED streetlights, according to Professor Ulrich Warnke, from the University of Saarland.

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Warnke believes that EMF radiation “causes disruption to the body’s nitrogen monoxide system, which keeps cells healthy and controls gene expression,” but he’s not the only one. Multiple health agencies have sounded the alarm on the potential dangers of this kind of radiation — but few are listening.

Back in 2011, the World Health Organization (WHO) warned that EMF radiation was “possibly carcinogenic to humans,” and in particular, posed a risk for glioma — a malignant type of brain cancer.

At the end of 2017, the California Department of Public Health (CDPH) issued a similar warning regarding cellphones and their potential link to brain cancer. The European Academy for Environmental Medicine has also declared that EMF radiation is linked to cancer and other conditions like insomnia.

The evidence against EMF radiation is piling up — and yet, city officials are refusing to recognize that people are at risk.

Gateshead officials deny any health risks

As usual, government officials are already engaging in full disaster-control, publicly decrying any health risks that may be linked to their radiation-emitting streetlights. In a Facebook post, Gateshead Council declared that “certain individuals are frightening local people with false stories” about the threat of EMF radiation.

As is typical, uncomfortable truths are labeled “fake news” by the government. Gateshead officials continued their propaganda post by declaring that there was “no scientific basis or credible evidence” to support the claims that the LED streetlights were causing health problems city-wide.

The government further claimed that the LED streetlights do not operate on a 5G network. But as Mr. Steele explained, “The transmitter operates at 868 – 870 MHz. That is a specific 5G spectrum.”

Steele believes that Gateshead officials have put the entire city at risk by secretly rolling out a test-run of 5G tech in the area.

Whether or not this is true is unconfirmed, but the risks posed by EMF radiation remain. While city officials are doing their best to quash any semblance of concern, residents like Mr. Steele will hopefully continue to sound the alarm as things go awry. There are many concerns about the rolling out of 5G networks and other radiation-producing devices. You can learn more at Glitch.news.

Sources for this article include:

NaturalHealth365.com

DailyMail.co.uk

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https://www.neopresse.com/wirtschaft/teure-ueberraschung-15-euro-fuers-geldabheben/

Teure Überraschung: 15 Euro fürs Geldabheben

NEOPresse in Wirtschaft

Bereits im vergangenen Jahr begannen Banken damit, die kostenlose Bargeldbesorgung abzuschaffen. Sie erhoben Gebühren für das Geldabheben am Automaten. Die Commerzbank-Tochter Comdirect und die Direktbank ING Diba haben eine Mindestabhebebetrag von 50 Euro eingeführt. Bei der Commerzbank müssen für Geldabhebungen am Schalter 9,90 Euro hingeblättert werden. Auch andere Banken verlangen Abhebegebühren. So berechnen einige Sparkassen jetzt 40 oder 60 Cent für Auszahlungen. Lediglich zwei Auszahlungen pro Monat sollen zunächst noch kostenlos sein.

Viel Direktbanken werben mit kostenlosen Kreditkarten und keinen zusätzlichen Gebühren. Ganz kostenlos bleiben die Girokonten einiger Direktbanken jedoch nur, wenn ein Mindestbetrag abgehoben wird. Verbraucherschützer schlagen jetzt Alarm, denn für das Geldabheben bei der DKB müssen monatlich 15 Euro berappt werden. Auch die Comdirekt und die ING DiBa verlangen jetzt Geld fürs Abheben am Automaten. Wer kleinere Beträge abheben möchte, muss die Bargeld-Gebühr bezahlen, es sei denn er wechselt auf ein anderes, meist teureres Kontomodell.

Verbraucherschützer warnen jetzt davor, dass bald noch mehr Banken nachziehen und Abhebegebühren für Bargeld einführen könnten. Neben den höheren Kontoführungskosten dürfen Bürger dann auch noch Gebühren für Bargeld hinlegen. Dazu kommen die Niedrigzinsen, die das Gesparte von Sparern dahinschmelzen lassen.

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Die Banken begründen die Gebühren mit hohen Wartungskosten der Automaten und Transportkosten des Bargelds. Deswegen sollen „Bargeldverbraucher“ stärker zur Kasse gebeten werden. Die Banken wollen erreichen, dass die Kunden per Karte oder App bezahlen und gar kein Bargeld mehr benutzen.

Trotz aller Neueinführungen und Erleichterungen für das bargeldlose Zahlen ist Bargeld nach wie vor sehr beliebt. Laut Umfragen der Bundesbank werden drei von vier Zahlungen an der Ladenkasse lieber in bar bezahlt. Kritiker warnen massiv vor der Bargeldabschaffung. Denn Bargeld gilt noch immer als „gedruckte Freiheit“. Ohne Bargeld ist jeder Bürger gläsern. Es gibt keine Privatsphäre mehr – jeder Schritt ist nachvollziehbar und damit kontrollierbar.

Ohne Bargeld ist zudem jeder erpressbar. In einer Welt ohne Bargeld kann jeder, der sich nicht systemkonform verhält, sofort von seinem Geld auf der Bank abgeschnitten werden, in dem der Zugang zum Konto gesperrt wird. Damit wären die Bürger dem Staat vollends ausgeliefert. Deshalb muss die Bargeldabschaffung bekämpft werden.

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utube.com/watch?v=D0DfP-KWRuY

EX-ILLUMINATI Ronald Bernard beim Internationalen TRIBUNAL(DEUTSCH) – Er verrät grausame Dinge

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siehe auch „SATANISMUS“

satanische „ELITE“: ?Satanist? OUTET sich!!!

outube.com/watch?v=evrfeYETSIs

Christian Bale lässt sich von Satan in­s­pi­rie­ren ? Golden Globes 2019. plakativer gehts nicht !

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„Gotthard-Legenden“ getarnte „Baphomet-Ritual“

utube.com/watch?v=aF63-qzCVRI

Gotthard – Wer steckt hinter den satanistischen Ritualen? | 14.07.2016 | http://www.kla.tv/8623

NEUN MILLIONEN

Gotthardtunnel-Eröffnungsfeier – Wer steckt hinter den satanistischen Ritualen? www.kla.tv/8623
14.07.2016

Am 1. Juni 2016 wurde der längste Eisenbahntunnel der Welt, der Gotthardtunnel mit einer spektakulären Show eingeweiht. Im Beisein international politischer Eliten fanden unter anderem parallel zwei Theateraufführungen am Nord- und Südportal mit je 300 Darstellenden und internationalen Live-Fernsehübertragungen statt. Das ganze Spektakel, das viele Zuschauer irritierte und beunruhigte, beurteilte die russische Enthüllungsplattform «Katehon» wie folgt: „Die satanistischen und sodomitischen Bilder zeigen die künstlerischen und religiösen Vorlieben der globalistischen Elite. Die Eröffnung des Tunnels war ein symbolischer antichristlicher Akt der Teufelsanbetung. Die postmoderne Show war eine offensichtliche Botschaft. Die Anwesenheit der EU-Chefs ist ebenfalls von Bedeutung.“ Wer nun jene Gotthard-Zeremonien nüchtern mit uralten Abbildungen satanistischer Rituale aus der okkulten Fachliteratur vergleicht, muss dem russischen Beobachter «Katehon» recht geben. So wurden z. B. diabolisch obskure Praktiken bis hin zum Geschlechtsakt zwischen Mensch und Geißbock – dem sogenannten «Baphomet» – zelebriert. Zu diesem öffentlich zelebrierten Satanismus-Ritual stellt sich vielen die Frage: Was wird damit bezweckt und wer steckt dahinter? Wer sind die Mitbeteiligten dieser Inszenierung? Klagemauer.TV ging dieser Frage nach: Hauptverursacher ist der deutsche Theaterregisseur und ehemalige Direktor des Zürcher Neumarkttheaters Volker Hesse. Der Schweizer Sektenexperte Georg Otto Schmid, dessen Aufgabe es eigentlich wäre, die Öffentlichkeit vor solchem Satanismus zu warnen, stand Hesse hingegen als Verteidiger des umstrittenen Rituals zur Seite. Wer sich nämlich gegen dieses mit Gotthard-Legenden getarnte Baphomet-Ritual sträubte, wurde sogleich öffentlich durch Georg Otto Schmid und Co. gnadenlos als christlicher Fundamentalist, bzw. Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt. Auch Moritz Leuenberger, ehemaliger SP-Bundesrat, stellte sich öffentlich auf die Seite von Hesse. Er findet für die Eröffnungsfeier des Dramaturgen nur lobende Worte. Ihm gefiel die barocke, kraftvolle Inszenierung, die stellenweise auch „etwas“ derb war. Dieses ganze Spektakel um die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels hat der Bund mit neun Millionen Franken budgetiert. Vom Bundesanteil – sprich Steuergeldern – flossen fünf Millionen in den Anlass, zu welchem unter anderem die künstlerischen Aktionen vor dem Nord- und Südportal unter der Leitung von Volker Hesse gehörten. Weitere Hauptsponsoren waren die SBB und die Credit Suisse. Dabei lohnt es sich die Spur der Credit Suisse weiterzuverfolgen, die Aufschluss darüber geben kann, wer hinter der Förderung satanischer Rituale in der Öffentlichkeit steckt. Die Credit Suisse unterstützte Volker Hesse schon einmal. Bei der Credit Suisse arbeitet eine interessante Person: der ivorisch-französische Tidjane Thiam. Er war Minister der Elfenbeinküste, Prinz, Ehrenlegionär, einer der Könige der City of London. Thiam, der Vorsitzende der Credit Suisse, ist ebenfalls Vorsitzender im WEF. Zu den WEF-Teilnehmern gehören auch François Hollande und Angela Merkel, welche ebenfalls an der Gotthard-Eröffnungsfeier waren. Mittlerweile ist Thiam ein Teil der globalen Elite. Er ist befreundet mit dem ehemaligem britischen Premierminister David Cameron und dem britischen Politiker George Osborne, er verkehrt mit den meisten Staatschefs Asiens, so auch mit dem Premier Chinas. Von den 54 afrikanischen Staatschefs ist er mit 40 bekannt. Thiam ist Mitglied in einer französischen Geheimloge, der 500-köpfigen Geheimloge Le Siècle, ein Club, der seit den 1940er-Jahren existiert. Dass diese Inszenierung nicht nur Show war, sondern satanistische Rituale unter dem Deckmantel der Kunst gezielt gefördert werden, zeigen auch folgende jüngste Entwicklungen: Keine drei Monate zuvor nämlich führten die Voodoo-Praktiken des deutsch-schweizerischen Aktionskünstlers Philipp Ruch via Mainstream zu über 800.000 Verfluchungen gegen den Schweizer Verleger und Politiker Roger Köppel. Details finden Sie in der Sendung „Todesfalle »Satire«“ (www.kla.tv/7947). So führte auch die zu Gewalt aufrufende Theateraufführung „FEAR“ des deutschen Regisseurs Falk Richter zu Brandanschlägen gegen Politiker von rechts. Klagemauer.TV berichtete darüber in der Sendung „Justiz begründet politisches Urteil mit der ,Kunstfreiheit‘ “ (www.kla.tv/7945). Weil die als Kunst getarnten „Satanistenpraktiken“ sich häufen, muss man zum Schluss kommen, dass dies gezielt geschieht, um die Öffentlichkeit daran zu gewöhnen. Wer aber beabsichtigt so etwas Menschenverachtendes? Viele Bürger fragen sich derzeit: Haben Personen wie z. B. Theaterregisseur Volker Hesse, Sektenexperte Georg Otto Schmid und der Vorsitzende der Credit Suisse, Tidjane Thiam mit solchen satanistischen Ritualen etwa selbst zu tun, dass sie diese inszenieren, sponsern und gutheißen? Wer hierzu weitere Informationen hat, melde es doch bitte an die Klagemauer-Redaktion. Danke für jede erhellende Zusammenarbeit!

von is./sak.

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https://insideparadeplatz.ch/2015/04/09/cs-thiam-ist-mitglied-in-franzosen-geheimloge/

CS-Thiam ist Mitglied in Franzosen-Geheimloge

Seit kurzem im Club Le Siècle – von Rothschild bis Sarkozy dabei – wussten sie von CS-Wahl? Auch Collardi gab Hinweis.

Lukas Hässig 

Tidjane Thiam, 52, ist ein Rätsel. Heute schreibt der Blick von einem richtiggehenden Eiertanz der CS-Pressestelle um den Antrittstermin von Thiam als neuer CEO der Grossbank.

Nun wird bekannt, dass Thiam seit wenigen Monaten zu einer gut 500-köpfigen Geheimloge in Frankreich gehört.

Le Siècle heisst der Club und existiert seit den 1940er Jahren. Vor allem hohe Sozialisten der französischen Politik wie die Ex-Premiers Lionel Jospin und Laurent Fabius sind dabei.

Aber auch das bürgerliche Comeback-Kid Nicolas Sarkozy gehört zu Le Siècle; ebenso seine umstrittene Ex-Justizministerin Rachida Dati.

Vor allem sind Schwergewichte des französischen Geschäfts- und Finanzlebens dabei.

Edouard de Rothschild, der Ex-CEO der Rothschild Gérard Worms, der gefallene Ex-Währungsfonds-Chef Dominique Strauss-Kahn, Denis Kessler von der Rückversicherung Scor.

Schliesslich sind auch Topleute der Medien mit von der Partie, so der Ex-Chef von Le Monde und der bekannte TV-Mann Patrick Poivre d’Arvor, dessen PPA jedes Kind im Hexagon kennt.

Tidjane Thiam wurde laut dem Buchautor Emmanuel Ratier („Au coeur du pouvoir“, Im Herzen der Macht) vor wenigen Monaten im Le Siècle aufgenommen.

Wie bei den Zürcher Zünften muss ein Kandidat von Mitgliedern empfohlen werden und dann mit seinem Werdegang, seinen Ansichten und seinem Auftritt breit überzeugen.

Laut Autor Ratier ist der Zeitpunkt der Aufnahme des Manns aus der Elfenbeinküste interessant, der dank seiner Abstammung aus einer führenden Familie der französischen Ex-Kolonie steile Karriere machen konnte.

„Der innere Kreis von Le Siècle wusste, dass Thiam neuer Chef der Credit Suisse wird“, sagt Ratier in einem Video (siehe ab 2’45).

Wenn das zutrifft, wären Tür und Tor offengestanden für Insiderdeals.

Dass mit einem Führungswechsel vom stark kritisierten Brady Dougan zum erfolgsverwöhnten Thiam die CS-Aktie massiv Schub erhalten würde, war absehbar.

Auch am Finanzplatz Zürich hatte sich die Wahl von Thiam vorab herumgesprochen.

Laut einer Quelle sagte Julius-Bär-Chef Boris Collardi im kleinen Kreis, dass es bei der CS bald grosse Neuigkeiten geben würde.

Das war rund 2 Wochen vor der Wahl von Thiam vor 4 Wochen.

Die Aktie der CS ist seit dem 9. März, also dem Vorabend der Bekanntgabe der Thiam-Kür, um 16 Prozent gestiegen. Die UBS blieb mit plus 9 Prozent zurück.

Die Mitgliedschaft Thiams in der französischen Geheimloge mit Mächtigen aus Politik, Industrie, Finanz und Medien wirft ein neues Licht auf die Figur des zukünftigen CS-Chefs.

Während Brady Dougan sich vom Eisenbahnersohn aus Illinois in zäher Arbeit im Aktiengeschäft der First Boston an die CS-Spitze hochgearbeitet hatte, kam Thiam mit goldenem Löffel zur Welt.

Er genoss Ausbildungen an französischen Eliteuniversitäten und wurde als 36-Jähriger Minister in seinem Heimatland Côte d’Ivoire.

Nach einem Umsturz machte er steile Karriere in England. Innert sieben Jahren schaffte es Thiam auf den CEO-Sessel der Prudential, einer bekannten Versicherung.

Weder eine 30-Millionen-Pfund-Busse der Finanzaufsicht noch seine Herkunft aus höchsten Politkreisen eines afrikanischen Landes stoppte Thiams Höhenflug.

Im Gegenteil: Die Ankündigung als neuer CEO der CS machte weltweit Schlagzeilen.

Thiam wurde als Sinnbild für eine neue Ära gefeiert, in der weder Hautfarbe noch Religion eine Rolle bei der Besetzung der höchsten Machtstellen im Business spielen.

Wie sehr Thiam durch geschickte eigene Positionierung statt durch den langen Marsch durch die Hierarchien eines Multis Erfolg hatte, darauf deutet seine Mitgliedschaft im Club Le Siècle hin.

Laut Buchautor Ratier würden die mächtigen Mitglieder der Vereinigung dafür sorgen, dass ihre Leute an die entscheidenden Schalthebel gesetzt würden.

Die heutige Blick-Story würde in dieses Bild passen. Bei Thiam ist vieles im Dunkeln.

Wenn die Pressestelle nicht einmal einen klaren Starttermin für Thiam nennen kann, weckt das Zweifel.

Möglicherweise liegt der Grund im Geld. Thiam verdiente bei der Prudential im letzten Jahr 17 Millionen Franken.

Ein grosser Teil seiner vergangenen Boni dürfte in gesperrten Aktien und Optionen liegen. Diese verfallen, weil er gekündigt hat.

Nun muss ihn die CS wohl dafür entschädigen, wie das üblich ist. So zahlte die UBS ihrem Investmentbanker Andrea Orcel 25 Millionen Franken „Lösegeld“.

Wegen Minder könnte es bei Thiam sein, dass bereits die diesjährige Generalversammlung der CS am 24. April über Thiams Ablösesesumme entscheiden muss.

Erst wenn grünes Licht vorliegt, würde Thiam nach Zürich umsiedeln.

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be.com/watch?v=0dvPkGdArQw

Merkels merkwürdiger Augenaufschlag im Gotthard-Tunnel 2016

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utube.com/watch?v=hzpXjBhw19A

Neuer Gotthard-Tunnel eröffnet

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Eröffnung Gotthard Basistunnel – Teil 4

Baphomet-Ritual

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e.com/watch?v=pK3-WhWurGE

Gotthard Teil 1

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be.com/watch?v=-SYUr2LolZc

9/11 Bush´s „okkultes Ritual mit den Kindern“ in der Schule –  Deutsch News rund um 9/11 – Bilderberger

Buch von der „ZIEGE“!!!

 

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Vom strafbaren Reden über tödliches Schweigen – Interview mit Ronald Bernard | 09.06.17 | http://www.kla.tv

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tube.com/watch?v=Y3fFcSUNTbw

Die Jahrhundert-Rede von Eugen Drewermann 🔥

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utube.com/watch?v=FGfb-odpCA8

„Energie-WAFFEN“ – „LASER-WAFFEN“  – Weltweit immer mehr verdächtige Aufnahmen – neues Bildmaterial aus Kalifornien paradise

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siehe auch „Merkel/Kasner“ – DDR-REGIME

ube.com/watch?v=wrxIkKzE9os

DEUTSCHLANDS MEISTGEHASSTE FRAU!

Merkels „TRICK:  ab Minuten 0:30 – „Merkel lässt sich von der Meinungs-Forschung LEITEN!!!!

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be.com/watch?v=GRtmV1uUIHk

JETZT BEWIESEN: MERKEL IST IRRE!

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ALTERNATIV-LOS, NULL-TOLERANZ….DIKTATUR, FASCHISMUS, DDR?????

EINE NULL  …… PSYCHO-PATHIN FORDERT…….????!!!?!

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-01/nationalsozialismus-opfer-antisemitismus-kanzlerin-angela-merkel

Nationalsozialismus: Kanzlerin fordert null Toleranz für Antisemitismus und Hass

Am Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus warnt Angela Merkel vor den Folgen von Hetze. Außenminister Heiko Maas plädiert für eine neue Erinnerungskultur.

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ube.com/watch?v=HJgcCSUkJjc

Tim Kellner : Broder , Messerscharf vs.Cl. Roth , herrlich .

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outube.com/watch?v=ZYL0FHMAy58

DIE NEUE DEUTSCHE NATIONALHYMNE! Gesungen von Christian Anders.

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600 Tausend

be.com/watch?v=HlQ5-8AXr3g

SO KAUFT SICH ANGELA MERKEL IHRE FACEBOOK FREUNDE!

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be.com/watch?v=c7oSEXcHc4U

BUDDHIST OHRFEIGT ANGELA MERKEL!

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https://www.neopresse.com/politik/hat-merkel-gelogen-pkw-maut-soll-ab-2020-kommen/

Hat Merkel gelogen? PKW Maut soll ab 2020 kommen

NEOPresse in D/A/CH

Am 1. September 2013, drei Wochen vor der Bundestagswahl, versprach Kanzlerin Angela Merkel vor einem Millionenpublikum im Fernsehen: „Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben“. Damals forderte Horst Seehofer (CSU) eine Pkw-Maut für Ausländer, obwohl diese mit europäischem Recht unvereinbar war. Seehofer blieb bei seiner Forderung. Er sagte damals, er werde keinen Koalitionsvertrag unterschreiben in dem die Einführung der Pkw-Maut für ausländische Autofahrer nicht drinstehe. Wie wir heute wissen, gab Merkel nach, die SPD auch. Die Einführung der Pkw-Maut wurde im schwarz-roten Koalitionsvertrag verankert.

Nur ein Jahr später sagte Merkel: „Um es ganz klar zu sagen: Die Maut steht im Koalitionsvertag, und sie wird kommen.“ Es blieb dabei. Im März 2015 stimmte der Bundestag dem von Verkehrsminister Dobrindt (CSU) vorgelegten Gesetz zu. Die Maut wurde „Infrastrukturabgabe“ genannt. Alle Fahrzeughalter, egal ob Deutsche oder Ausländer, sollen für die Nutzung von Autobahnen und Bundesstraßen zahlen.

Den Deutschen, die durch KFZ- und Mineralölsteuer (66 Cent für Benzin und 47 Cent für Diesel) ohnehin stark belastet sind, wurde versprochen, dass sie als Fahrzeughalter durch die Maut dennoch nicht stärker belastet werden. Halter von in Deutschland Kfz-steuerpflichtigen Pkw sollen über einen Freibetrag der Kfz-Steuer „vollständig und unbürokratisch für die Infrastrukturabgabe kompensiert werden“. Die EU-Kommission hatte Bedenken angemeldet, denn gemäß EU-Recht ist jede „Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit“ verboten.

Die umstrittene Pkw-Maut soll nun ab Oktober 2020 auf deutschen Autobahnen erhoben werden. Der Vertrag ist am 30. Dezember 2018 von Verkehrsminister Scheuer (CSU) unterzeichnet worden. Österreich und die Niederlande hatten gegen die Einführung der deutschen Maut geklagt. Sie sehen eine Diskriminierung ausländischer Autofahrer, weil alle Autofahrer zahlen müssen, die deutschen Autofahrer jedoch über die Kfz-Steuer entlastet werden. Die EU-Kommission hatte das Verfahren aber inzwischen eingestellt.

 

Fakt ist, dass Merkel gelogen hat. Die deutschen Autofahrer werden mit der Maut zum dritten Mal zur Kasse gebeten. Bald dürfte auch noch die von den Grünen geforderte CO2-Steuer erhoben werden und dass die Entlastungen über den Kfz-Steuerfreibetrag tatsächlich kommen, ist mehr als zweifelhaft.

 

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be.com/watch?v=NPdeq_bcvVo

Angela Merkel: Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern.

ab Minuten: 0:46 – …Mit MIR wird es keine PKW-MAUT geben….

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Wer GLAUBT Angela Merkel/Kasner???

Eine notorische Lügnerin und PSYCHO-PATHIN  – Hat SIE VORHER wieder MEINUNGs-UMFRAGEN machen lassen???!!!

https://www.welt.de/politik/deutschland/article187830176/Hoechstgeschwindigkeit-auf-Autobahn-Nein-zu-Tempo-130.html

Deutschland Höchstgeschwindigkeit

Bundesregierung sagt „Nein“ zu Tempo 130

e.com/watch?v=FrPoBiR2gFg&feature=youtu.be

In der Debatte um ein generelles Tempolimit auf deutsche Autobahnen, hat nun auch die Bundesregierung Stellung bezogen. Man plane kein allgemeines Tempolimit, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert.

Quelle: WELT

Autoplay
Bundeskanzlerin Angela Merkel will keine Geschwindigkeitsbegrenzungen auf allen Autobahnen einführen…..

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be.com/watch?v=Gaju9L97J0s

STASI KONTROLLIERT FACEBOOK! FÜR EINE ZUKÜNFTIGE DDR?

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tube.com/watch?v=_kal8mOCR_o

Kanzlerin Merkel zu den Füßen des Satans (Folge 1 – Der Pergamontempel)

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tube.com/watch?v=rLb4gCg68K4

Kanzlerin Merkel zu den Füßen des Satans (Folge 2 – Der Pergamontempel)

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siehe auch „der Sonnen-Gott“ – CHRISTUS

https://www.facebook.com/Mudfossil/

https://www.vergessene-bibliothek.com/single-post/2017/10/05/Nephilim-Buch-der-Riesen?fbclid=IwAR0fm1tK-DLtYW624iaDLTTpB7nI22vmQkRc8MzX5ydMSHJ7UHnwd9an70U

2000 Jahre alte Schrift über den Krieg zwischen Menschen und Riesen

January 10, 2019

Anastasia Michailova

In zahlreichen Kulturen kennt man die Geschichten von riesigen humanoiden Wesen. Manchmal sind sie gut, doch häufig zählen sie eher zu den bösen Gestalten der Mythologie. Den Riesen gaben die Menschen viele Namen. Einer davon lautet „Nephilim„, die gefallenen Engel. Auch die Bibelwissenschaft beschäftigt sich mit diesen Geschichten. Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein Text gefunden, der sehr viel Aufschluss über die Welt der Nephilim gibt. Für diesen Artikel wurden die Fragmente des über 2000 Jahre alten Textes zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt. (Hinweis: Die Bilder in diesem Artikel dienen mehr der Veranschaulichung. Die meisten bleiben eine Fälschung)

Das sogenannte „Buch der Riesen“ basiert laut Forschern auf dem Buch Henoch, einem pseudepigraphischen Werk aus biblischer Zeit. Es stammt aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und wurde nachträglich aus der Bibel entfernt. Man könnte auch sagen, das Buch Henoch hat es nicht in die Bibel geschafft. Heute zählt es deshalb zu den sogenannten „Apokryphen“. Henoch war der Urgroßvater von Noah und soll das Buch selbst verfasst haben. Das Buch der Riesen war Teil der sogenannten „Schriftrollen vom Toten Meer“ (auch „Qumranschriften“ genannt), mehrer biblischer Texte, die in den 40er und 50er Jahren im Westjordanland entdeckt wurden.

Das Buch der Riesen erzählt von einer Zeit, in der Engel und Menschen frei miteinander ‚interagierten‘. Dies wurde auch in der Genesis (6:1-4) dokumentiert. Die Nephilim, also die Riesen, seien die Kinder von Engeln und Menschen gewesen. Später hätten sich die Riesen gegen die Menschheit erhoben und es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Alles das hätte vor tausenden von Jahren stattgefunden. Das Buch konzentriert sich auf die beiden Kinder des Riesen Shemihaza namens Ohya und Hahya. 

Genesis (6:1-4): „(1) Und es geschah, als die Menschen begannen, sich zu vermehren auf der Fläche des Erdbodens, und ihnen Töchter geboren wurden, (2) da sahen die Söhne Gottes die Töchter der Menschen, dass sie gut waren, und sie nahmen sich von ihnen allen zu Frauen, welche sie wollten. (3) Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben, da er auch Fleisch ist. Seine Tage sollen 120 Jahre betragen. (4) In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch danach, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die in der Vorzeit waren, die berühmten Männer.“

 

Fragmente der Schriftrollen vom Toten Meer

Das Buch der Riesen wurde in nicht weniger als sechs Sprachen veröffentlicht. Vom ursprünglich Syrischen wurden griechische und mittelpersische Versionen erstellt. Die sogdianische Ausgabe wurde wahrscheinlich aus dem Mittelpersischen, das Uigurische aus dem Sogdianischen abgeleitet. Das Buch kann es auch in Koptisch gegeben haben, wie die Quelle am Ende des Artikels nahelegt.

Das Buch der Riesen ist lediglich in Fragmenten überliefert. Unvollständige Stellen wurden durch eckige Klammern […] gekennzeichnet. Neben der gewalttätigen Vergangenheit der Riesen bietet dieses Werk jedoch auch eine andere Perspektive auf die Nephilim. Gemäß der Schriften wurden sich die Riesen bewusst, dass sie aufgrund ihrer gewalttätigen Art vor einer drohenden Zerstörung stehen. So baten sie Henoch in ihrem Namen mit Gott zu sprechen:

Das Buch der Riesen – wiederhergestellte Texte

Eine zusammenfassende Stellungnahme über den Abstieg der bösen Engel, welche sowohl Wissen als auch Verwüstung brachten. Vgl. Genesis 6:1-2, 4.

1Q23 Frag.  9 + 14 + 15 […] sie kannten viele Geheimnisse […] die Sünde war groß auf der Erde […] und sie töteten viele […] sie zeugten Riesen […]

Die Engel nutzten die Fruchtbarkeit der Erde aus.

4Q531 Frag. 3 […] alles was die Erde hervorbrachte […] […] die großen Fische […] der Himmel mit all dem was wuchs […] die Früchte der Erde und alle Arten von Getreide und alle Bäume […] Vieh und Reptilien […] alle kriechenden Dinge auf der Erde und sie beobachteten alles […] jede harsche Tat und […] Äußerung […] männlich und weiblich, und unter den Menschen […]

Die zweihundert Engel wählten Tiere mit denen sie unnatürliche Akte vollzogen, vermutlich einschließlich Menschen.

1Q23 Frag. 1 + 6 […] zweihundert Esel, zweihundert Rinder, zweihundert Böcke der Herde, zweihundert Ziegen, zwei hundert […] Tiere vom Feld, von jedem Tier, von jedem Vogel […] für Rassenvermischung […]

Die Statue von Gilgamesh aus dem Palast von Sargon II.

Könige wurden gerne in „Übergröße“ dargestellt.

Das Ergebnis der dämonischen Verderbnis war Gewalt, Perversion und eine Brut von ungeheuerlichen Wesen. Vgl. Genesis 6:4.

4Q531 Frag. 2 […] sie schändeten […] sie zeugten Riesen und Monster […] sie zeugten, und siehe, die ganze Erde war verdorben […] mit dem Blut und durch die Hand der Riesen […] was ihnen nicht genügte […] und so wollten sie viele verschlingen […] die Monster griffen an.

4Q532 Col. 2 Frag. 1 – 6 […] sie werden sich erheben […] arm an wahrer Kenntnis […] weil […] die Erde stark verdorben wurde […] sie wurden von den Engeln in Betracht gezogen […] am Ende werden sie untergehen und sterben […] sie verursachten große Verderbnis auf der Erde […] es genügte nicht, dass […] sie sein können […]

Die Riesen beginnen von einer Reihe von Träumen und Visionen beunruhigt zu werden. Mahway, der Titansohn des Engels Barakel, berichtet seinen Riesen-Gefährten als erster von diesen Träumen. Er sieht ein Täfelchen, welches in Wasser eingetaucht ist. Wenn es wieder auftaucht, sind alle bis auf drei Namen auf ihm weggewischt. Dieser Traum symbolisiert die Vernichtung aller außer Noah und seinen Söhnen durch die Flut.

2Q26 […] sie durchnässten das Täfelchen mit Wasser […] das Wasser floss über das Täfelchen […] sie hoben das Täfelchen aus dem Wasser […]

Der Riese geht zu den anderen und bespricht seinen Traum.

4Q530 Frag. 7 […] Diese Vision steht für Fluch und Leid. Ich bin derjenige, der die ganze Gruppe der Schiffbrüchigen gesehen hat, zu den ich gehen soll […] die Geister der Erschlagenen klagten über ihre Mörder und schrien […] dass wir zusammen sterben und es zu einem Ende kommt […] so ging die Vision in die Versammlung der Riesen ein […]

6Q8 […] Ohya sagte zu Mahway […] ohne zu zittern: Wer zeigte dir all diese Visionen mein Bruder? […] Barakel, mein Vater, war mit mir. […] Bevor Mahway zu Ende sprach was er gesehen hatte […] sagte Ohya zu ihm: Ich habe Wunder gesehen! Eine unfruchtbare Frau gebärte […]

4Q530 Frag. 4 Da sagte Ohya zu Hahya […] wir werden auf der Erde zerstört werden. […] Die Erde weinte vor den Riesen […]

4Q530 Frag. 7 Daraufhin sagte Hahya zu Ohya […] Das ist nicht für uns, sondern für Azazel, für das was er tat […] Die Riesen sind die Kinder der Engel […] und sie würden nicht all ihre Geliebten vernachlässigen […] Wir sind nicht niedergeschlagen worden; du hast Kraft […]

 
Die Siegesstele von Naram-Sin.

Die Riesen erkennen die Sinnlosigkeit des Kampfes gegen die Kräfte des Himmels. Der erste Sprecher war womöglich Gilgamesh.

4Q531 Frag. 1 […] Ich bin ein Riese, und bei der gewaltigen Stärke meine Arme und meiner eigenen Stärke […] jeder Sterbliche, ich habe Krieg gegen sie geführt; aber ich bin nicht in der Lage für meine Feinde gegen sie (die Engel) zu sein […] sie wohnen im Himmel und in heiligen Orten. […] Und sie sind stärker. […] Das wilde Monster ist gekommen, und die wilden Menschen rufen mich. […] Dann sagte Ohya zu ihm: Ich war gezwungen einen Traum zu haben […] Der Schlaf meiner Augen verschwand, damit ich eine Vision sehen konnte. […]

Ohya’s Traum ist ein entwurzelter Baum, jedoch halten drei seiner Wurzeln. Der Inhalt ist der gleiche wie beim ersten Traum.

6Q8 Frag. 2 Während ich schaute, bewegten sich drei der Wurzeln in den Garten […]

Ohya versucht die Bedeutung dieser Visionen zu umgehen. Er gab an, dass es sich nur auf den Dämon Azazel bezog; hier vermutet er, dass die Zerstörung nur für die irdischen Herrscher bestimmt ist.

4Q530 Col. 2 […] Und Ohya erzählte ihnen was Gilgamesh ihm sagte: [nicht überliefert] Der Anführer verfluchte die Herrscher und die Riesen waren froh über seine Worte. Dann drehte er sich um und ging. […]

Mehr Träume bedrängen die Riesen. Die Details dieser Vision sind unklar, aber sie klingen schlecht für die Riesen. Die Träumer sprechen zuerst zu den Monstern, dann zu den Riesen.

Daraufhin hatten zwei von ihnen Träume und der Schlaf floh von ihrem Auge, und sie standen auf und erzählten von ihrem Träumen in der Versammlung ihrer Gefährten, der Monster […] In meinem Traum beobachtete ich gerade diese Nacht und da war ein Garten […] Gärtner waren am Bewässern […] zweihundert Bäume und riesige Triebe kamen aus ihren Wurzeln […] Das Feuer verbrannte den ganzen Garten […]

Jemand schlägt vor, dass Henoch gerufen wird, um die Vision zu interpretieren.

[… zu Henoch] den berühmten Schreiber, und er wird für uns den Traum deuten.

Daraufhin sagte sein Gefährte Ohya zu den Riesen: Ich hatte auch einen Traum diese Nacht, Oh Riesen, und, seht, der Herr des Himmels kam hinunter zur Erde […] und das war das Ende des Traumes. Daraufhin bekamen all die Riesen und Monster Angst und riefen Mahway. Er kam zu ihnen und die Riesen flehten ihn an und sandten ihn zu Henoch den berühmten Schreiber. Sie sagten zu ihm: Geh […] du hast seine Stimme gehört. Und er sagte zu ihm: Er wird […] die Träume deuten […]

Col. 3 3 […] wie lange die Riesen zu leben haben […]

Nach einer kosmischen Reise kommt Mahway zu Henoch und trägt seine Bitte vor.

 […] und er setzte sich in die Luft wie starke Winde, und flog mit den Händen wie ein Adler […] er verließ die bewohnte Welt und flog über Verödung, die große Wüste […] und Henoch sah ihn und rief ihm zu, und Mahway sagte zu ihm: […] Die Riesen erwarten deine Worte, und all die Monster auf der Erde. […] Uns wurde zugetragen, dass du uns die Bedeutung unserer Träume nennen kannst […] zweihundert Bäume, die vom Himmel kommen […]

 

Henoch schickt eine Tafel mit einer finsteren Botschaft des Urteils zurück, aber mit Hoffnung auf Reue.

4Q530 Frag. 2 Der berühmte Schreiber Henoch gibt eine Tafel in seiner Handschrift […] Im Namen des großen Gottes, des heiligen, für Shemihaza und all seine Gefährten […] Wisset […] all das, was ihr getan habt, eure Frauen […] und ihre Söhne und die Frauen ihrer Söhne […] Wegen eurer Zügellosigkeit weint die Erde, und beschwert sich über euch und über die Taten eurer Kinder […] über den Schaden den ihr der Erde zugefügt habt. […] Bis Raphael eintrifft, seht, Zerstörung kommt, eine große Flut, und sie wird alle lebenden Dinge vernichten und alles, was in den Wüsten und Meeren ist. Und die Bedeutung dieser Sache […] ist böse für euch. Aber jetzt, […] löst eure Bindung zum Bösen und betet.

Ein Fragment, welches offenbar eine von Henochs Visionen zeigt.

4Q531 Frag. 7 […] Große Angst packte mich und ich fiel auf mein Gesicht; ich hörte seine Stimme […] er lebte unter den Menschen aber er lernte nicht von ihnen […]

Sammlung der Schriftrollen vom Toten Meer in der Bibliothek der Gnostischen Gesellschaft: http://www.gnosis.org/library/dss/dss_book_of_giants.htm

Unser Buchtipp zum Artikel: „Die verbotenen Evangelien – Apokryphe Schriften: Erweitere und bebilderte Ausgabe mit dem Judas Evangelium und dem Evangelium der Maria Magdalenahier bei Amazon anschauen:

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DIE CHEMNITZ KONZERT LÜGE – NACH JEDEM MORD EIN FEST?

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Steinmeier: Neuer Heuchel-Rekord bei Weihnachtsansprache

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siehe auch „Junker the Drunker“

http://www.spiegel.de/plus/jean-claude-juncker-als-eu-kommissionschef-ungluecklich-im-abgang-a-00000000-0002-0001-0000-000162036102

EU-Kommissionspräsident

Die Leiden des Jean-Claude Juncker

……
ube.com/watch?v=7rvsPpRKpaM

EU President „Juncker the Drunker „- SPIEGEL – Die Leiden des „Jean-Claude Juncker“

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„Hambacher Forst“ – und die „Schein-heilig-keit“ der Grünen //// „SPD“-Umweltministerin schützt GLYPHOSAT //// „General-Anwalt“ des „Europäischen Gerichtshofs“ gegen Prüfung der Risiken von „Gentechnik-Soja“ /// Ärzte fordern STOPP des hochgefährlichen „5G-Mobil-Funk“ //// „US“-Forschung – „Gentech-Biowaffen“ – DARPA – PENTAGON //// „Gen-TECH“ /// „Fragwürdige E-MOBILität“ – – – „Drecks-Schleudern“ – „KREUZ-FAHRT-SCHIFFE“ //// „Cum-Ex“: Der COUP des Jahrhunderts

 

siehe auch „Wind-Kraft und die Grünen“

siehe auch „BIENEN-GLYPHOSAT-KLÖCKNER“

Wissen die GRÜNEN NICHT dass WALD „CO2“ aufnimmt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

https://www.welt.de/regionales/nrw/article182016678/Hambacher-Forst-Die-Scheinheiligkeit-der-Gruenen.html

Nordrhein-Westfalen

Hambacher Forst

Die Scheinheiligkeit der Grünen

Es geschah im März 2014: Umweltminister Johannes Remmel und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft haben sich auf die Verkleinerung von Garzweiler II verständigt – und auf die Abholzung des Hambacher Forsts
Es geschah im März 2014: Umweltminister Johannes Remmel und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft haben sich auf die Verkleinerung von Garzweiler II verständigt – und auf die Abholzung des Hambacher Forsts

Quelle: picture alliance / dpa

Die Grünen in NRW schwelgen im Hambi-Hype. Aber ist das nicht scheinheilig? Immerhin haben sie zu Regierungszeiten die Abholzung des Forsts mitbeschlossen. Auch wenn manch Grüner das jetzt leugnet.
In der Stimme von Monika Düker schwingt das Tremolo des Triumphs. Die Fraktionschefin der Grünen steht in der Debatte um den Hambacher Forst am Rednerpult des Düsseldorfer Landtags. Sie schaut sie auf die Regierungsbank und den in seinen Akten versunkenen Armin Laschet. „Krachend gescheitert“ sei die Regierung mit ihren Braunkohleplänen, ruft Düker dem CDU-Regierungschef zu, gescheitert an den Gerichten und der Zivilgesellschaft. „Sie haben Politik gegen die Mehrheit der Menschen gemacht.“ Schwarz-Gelb stehe vor einem Scherbenhaufen.

Tausende feiern Rodungsstopp am Hambacher Forst

Das Oberverwaltungsgericht Münster stoppte in letzter Minute die geplante Rodung des Hambacher Forstes. Für die Umweltschützer ein Etappensieg, für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen und den Energieriesen RWE ein Debakel.

Quelle: WELT/ Dirk Schommertz

Tatsächlich steht die Landesregierung ziemlich blamiert da, seit das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster in der vorigen Woche die geplanten Rodungen des Hambacher Forstes im rheinischen Braunkohlerevier gestoppt hat. In den Wochen zuvor hatte Innenminister Herbert Reul (CDU) den Forst von teils militanten Waldbesetzern räumen lassen – mit einem der kostspieligsten Polizeieinsätze der NRW-Geschichte. Und nun das: Laut einer aktuellen WDR-Umfrage halten 79 Prozent der NRW-Bevölkerung die Rodung des 200 Hektar großen Waldes für nicht richtig – darunter auch 71 Prozent bekennende CDU-Anhänger. Da scheint es nur konsequent, dass die CDU bei der letzten Sonntagsfrage sieben Prozentpunkte verlor – und die Grünen gegenüber dem vorangegangenen Quartal um fünf Prozentpunkte auf 17 Prozent zulegten. Solche Werte hatte die Partei zuletzt nach der Reaktor-Katastrophe in Fukushima erzielt.

Anderseits ist das Umfragen-Hoch für die Grünen aber auch erstaunlich. Immerhin waren sie, die einst der Rodung des Waldstücks zur Braunkohleförderung zugestimmt hatten. Während die Partei heute im Hambacher Forst an vorderster Protestfront steht, verständigte sie sich zu ihrer Regierungszeit im Jahr 2014 mit dem sozialdemokratischen Koalitionspartner auf einen Deal. Der umstrittene Tagebau Garzweiler II sollte um etwa ein Fünftel der Abbaufläche verkleinert werden. Im Gegenzug gaben die Grünen für die Tagebaue Inden und Hambach eine Bestandsgarantie – und damit auch grünes Licht für die Rodung des Hambacher Forstes.

2016 führte diese Abmachung zu einer sogenannten Leitentscheidung, die von drei grünen Landesministern im Kabinett mitbeschlossen wurden. In dieser Leitentscheidung heißt es: „Der Braunkohlenabbau in den Tagebauen Garzweiler II, Hambach und Inden in Nordrhein-Westfalen ist zur langfristigen Energieversorgung weiter erforderlich.“ Zuvor hatten Bürger in einem Online-Beteiligungsverfahren zur Erarbeitung dieser Leitentscheidung auf eine Schonung des Hambacher Forstes gedrungen – vergeblich.

Rodungen statt Umsiedlungen

Im Rahmen der Abwägungen, mit denen maßgeblich auch der damalige grüne Umweltminister Johannes Remmel befasst war, entschied die Landesregierung, man wolle lieber die Umsiedlung von Menschen im Planungsgebiet von Garzweiler II verhindern als den Hambacher Forst erhalten. Schließlich seien Umsiedlungen „der schwerste mit dem Braunkohleabbau verbundene Eingriff“. Die Regierung bestätigte in ihrer Leitentscheidung den Bedarf an Braunkohle über das Jahr 2030 hinaus. Dies mache den Tagebau Hambach, in dem keine weiteren Umsiedlungen mehr erforderlich seien, in seinen „unveränderten Abbaugrenzen erforderlich“.

Greenpeace stellt Gutachten gegen Rodung des Hambacher Forsts vor

Die Rodung des Hambacher Forsts sei derzeit nicht nötig und dadurch nicht rechtens. So argumentiert die Umweltorganisation Greenpeace aufgrund eines neuen Gutachtens. Erfahren Sie hier alle Einzelheiten dazu.

Quelle: WELT

Genau das wird aber nun vom OVG-Urteil angezweifelt: Das Land und der Tagebaubetreiber RWE hätten dem Gericht „nicht substantiiert“ belegen können, dass eine sofortige Rodung für die Energieversorgung notwendig sei.

Auch sei nicht geprüft, ob der Wald wegen des Vorkommens der Bechsteinfledermaus nach der geltenden Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) überhaupt abgeholzt werden dürfe. Deshalb müsse die Entscheidung über die Rechtmäßigkeit des Hauptbetriebsplans für den Hambacher Tagebau zunächst abgewartet werden, um im Forst keine vollendeten Tatsachen zu schaffen.

Bis zu einer endgültigen Entscheidung kann es nach Einschätzung von Verwaltungsjuristen noch etwa zwei Jahre dauern. In dieser verfahrenen Lage denkt die Landesregierung jetzt über einen Plan B nach. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) kündigte im Landesparlament vorsichtig eine Neujustierung der Kohlepolitik an: „Die Energiewende muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden“, so sagte er.

„Es wurde über Hambach überhaupt nicht diskutiert“

Die Grünen schwelgen indessen im Hambi-Hype und wollen von ihrem früheren Agieren nichts wissen. Trotz eindeutiger Dokumentenlage beharrt Remmel als der damals zuständige Minister darauf, es habe keinerlei Abwägung zwischen den drei Tagebauen Garzweiler II, Hambach und Inden gegeben. „Das ist Quatsch. Zum Tagebau Hambach gab es 2016 keinen politischen Anknüpfungspunkt. Es wurde über Hambach überhaupt nicht diskutiert“, sagte Remmel in einem Interview mit der „taz“. „Nein, nein, nein!“, beteuerte Remmel, „es gab keinen Deal, wir bekommen die Verkleinerung von Garzweiler und verzichten auf etwas anderes.“

Seit 1978 mussten fast 35.000 Menschen dem Tagebau weichen

Rund 40 Millionen Tonnen Braunkohle fördert der Tagebau Hambach im Jahr, aus bis zu 370 Metern Tiefe. Seit 1978 arbeitet sich die Wanderbaustelle voran. Proteste gab es von Anfang an.

Quelle: WELT/ Perdita Heise

Doch Reiner Priggen, der ehemalige Fraktionschef der Grünen im Landtag, hat Remmel inzwischen Lügen gestraft. Auf dem jüngsten Landesparteirat am Rande des Hambacher Forstes bestätigte er, dass es seinerzeit sehr wohl einen Handel mit den Sozialdemokraten gegeben habe, um die drohende Umsiedlung von fünf Ortschaften mit über tausend Menschen im Planungsareal von Garzweiler II zu verhindern.

„Ich kann gerne zugeben“, so Priggen, „dass wir uns bei 1400 Leuten oder Wald für die Leute entschieden haben.“ Unterdessen inszenieren seine Parteifreunde weiter ihr Schauspiel der Scheinheiligkeit und erwecken den Eindruck, sie seien in ihrer Regierungszeit von 2010 bis 2017 für den Klimaschutz zuständig gewesen – und die SPD für den Kohleabbau.

Der Wald als Wahlkalkül

Es hat schon eine lange Tradition, dass die NRW-Grünen das Thema Braunkohle je nach Situation für ihre politische Konjunktur zu nutzen wissen. 1995 schafften sie den Wiedereinzug in den Landtag mit einem knallharten Nein zu Garzweiler II, dem europaweit größten Tagebau. Als ihnen dann 1998 wegen ihrer Verweigerungshaltung der Rausschmiss aus der Regierung von Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) drohte, entschieden sie sich gegen die Ökologie und für die Macht.

Noch im Wahlprogramm zur Landtagswahl 2017 war der Hambacher Forst den Grünen keine Silbe wert. Erst jetzt, nachdem sie bei dieser Landtagswahl vor allem wegen einer miserablen Schulpolitik abgewählt wurden, haben sie den Erhalt des Hambacher Forstes wieder auf ihre Agenda gesetzt.

Gaskraftwerke sollen Kohleausstieg ermöglichen

Kohlekraftwerke gelten wegen ihres hohen CO2-Ausstoßes als Klimasünder. Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, plant die Bundesregierung deshalb den Kohleausstieg. Dafür sollen Gaskraftwerke eingesetzt werden.

Quelle: WELT/ Chrsitoph Hipp

Der einstige Koalitionspartner SPD hat für den Bruch der Ökopartei mit ihrer eigenen Regierungsverantwortung nur Hohn und Spott übrig. „Wenn die Grünen konsequent wären“, juxt ein führender SPD-Stratege hinter vorgehaltener Hand, „müssten sie jetzt gegen Remmel als damaligem Umweltminister einen Parteiausschluss beantragen.“

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PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – –

https://www.change.org/p/bundeslandwirtschaftsministerin-kl%C3%B6ckner-bienensterben-glyphosat-schadet-bienen-jetzt-muss-das-herbizid-erst-recht-vom-acker?recruiter=522200648&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=undefined

Bienensterben: Glyphosat schadet Bienen – jetzt muss das Herbizid erst recht vom Acker!

Das Bienensterben ist eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Glyphosat war dabei schon länger im Verdacht, aber es fehlten die Beweise.

Aber jetzt ist klar: Glyphosat schädigt und tötet Bienen.

Jahrzehntelang wollte uns Monsanto weismachen, dass Glyphosat für Menschen und Tiere ungefährlich sei. Eine jetzt veröffentliche Studie im renommierten Fachjournal PNAS zeigt jetzt aber deutlich: Glyphosat wirkt direkt auf die Bakterien im Darm der Bienen und verändert deren genau balancierte Zusammensetzung. Diese bakterielle “Mikroflora” ist entscheidend für die Gesundheit der Bienen, sie hilft u.a. Infektionen abzuwehren und Nahrung zu verdauen. Bienen, die mit realistischen Mengen von Glyphosat gefüttert werden, denen sie auch auf den Feldern ausgesetzt sind, sterben viermal häufiger an einer Infektion als unbehandelte Bienen. Ähnliche Effekte sind auch für Säugetiere und den Menschen zu befürchten.

In der letzten Risikobewertung für Glyphosat wurden solche Effekte nicht berücksichtigt und Glyphosat als ungefährlich für Bienen eingestuft. Dass die neuen Ergebnisse jetzt kommen zeigt auch, wie wenig wir auch nach Jahrzehnten über Glyphosat wissen und wie gefährlich der großflächige Einsatz von Pestiziden ist, selbst wenn sie als vermeintlich sicher gelten.

Angesichts dieser neuen Erkenntnisse und der großen Gefahr, die vom Bienensterben ausgeht, fordern wir, die Unterzeichnenden:

An Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner:

1. Holen Sie Glyphosat endlich vom Acker! Nach Ihrer Ankündigung eines “Minimierungsplans” im April 2018, folgten nur Alibi-Maßnahmen. Wir fordern, den Totalausstieg aus Glyphosat bis spätestens 2020.

2. Erlassen Sie Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bienen und der Bevölkerung:

  • Glyphosat darf nicht mehr in öffentlichen Parks, Gärten und Spielplätzen eingesetzt werden;
  • Glyphosat muss für den Privatgebrauch sofort verboten werden und auch der Online-Verkauf gestoppt werden;
  • Glyphosat darf grundsätzlich nicht mehr vor der Ernte eingesetzt werden.

3. Legen Sie eine echte Pestizid-Reduktionsstrategie vor, damit nicht auf andere Pestizide ausgewichen wird. Zukunftsfähige Landwirtschaft geht auch ohne Gift, setzen Sie sich dafür ein!

An die EU-Kommission, die EU-Mitgliedsländer und das Europaparlament:

4. Reformieren Sie das Zulassungsverfahren ohne Verzögerung noch vor der Europawahl. Transparenz und der Schutz der Bevölkerung müssen immer vor ökonomischen Interessen einiger weniger Unternehmen stehen.

Mit hoffnungsvollen Grüßen,

Sven Giegold, Mitglied des Europäischen Parlaments

Martin Häusling, Mitglied des Europäischen Parlaments

Maximilian Fries, Dr. in Krebsbiologie und M.Sc. mit Schwerpunkt Mikrobiologie

Weiterführende Informationen

PNAS-Studie: http://www.pnas.org/content/early/2018/09/18/1803880115

Einschätzung im Fachjournal Science:  https://www.sciencemag.org/news/2018/09/common-weed-killer-believed-harmless-animals-may-be-harming-bees-worldwide?utm_source=newsfromscience&utm_medium=twitter&utm_campaign=beeguts-21623

Auswirkungen von Glyphosat auf Darmflora von Ratten: https://sven-giegold.de/glyphosat-ramazzini-studien/

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https://www.neopresse.com/politik/spd-umweltministerin-schuetzt-glyphosat-im-hobbygarten-und-damit-die-industrie/

SPD-Umweltministerin schützt Glyphosat im „Hobbygarten“ – und damit die Industrie

NEOPresse in D/A/CH

Glyphosat wird weder in der EU noch in Deutschland und noch nicht einmal im Hobby- oder Privatgarten verboten. Die Politik der GroKo führte auf EU-Ebene dazu, dass das umstrittene sogenannte Pflanzenschutzmittel jahrelang weiter genutzt werden kann. Nun ist es auch für den Privatgebrauch weiterhin auf dem Markt. Anders machen es Frankreich und Belgien.

Verbot bei den Nachbarn….

Frankreich und Belgien haben die Nutzung in privaten Gärten bereits untersagt. Glyphosat und Mittel, die Glyphosat „enthalten“, dürfen demnach nicht eingesetzt werden. Dies moniert beispielsweise die Partei der Grünen in Bezug auf die Ignoranz in Deutschland. Hier hat die SPD, die das Umweltministerium durch die Ministerin Svenja Schulze führt, sich selbst im Aktionsprogramm Insektenschutz“, das neu aufgelegt wurde, gegen eine solche Nutzung durchringen können.

 

Ohnehin hatte die Koalition in ihrem Vertrag zwar geregelt, dass Glyphosat möglichst schnell verboten werden solle. Aber der GroKo-Vertrag wird inzwischen auch in anderen Fragen, beispielsweise beim Export von Waffen und Rüstungsgütern an Länder, die in den Jemen-Krieg involviert sind, mit Füßen getreten, so Kritiker.

Das Umweltministerium sieht jetzt im „Aktionsprogramm“ vor, dass das Mittel eingesetzt werden kann, „wo und soweit dies absolut nicht anders geht“.

Diese Beschreibung ist allerdings in den Augen von Kritikern ein Windei. Da die Wirkung von Glyphosat auf die Gesundheit von Menschen nicht hinreichend abgeschätzt worden ist – in dem Sinne, dass es keine einheitlichen Befunde gibt –, lässt sich auch kaum beschreiben, ob ein Einsatz „nicht anders geht“. Denn Pflanzenschutz geht immer anders – die langfristige Wirkung hingegen müsste an messbaren Zielen festgestellt werden können.

Mit anderen Worten, so die Meinung dieser Redaktion, die SPD hat sich mit dem Umweltministerium in dieser Frage gar nicht vom Einsatz des Mittels verabschieden wollen und dient ganz offensichtlich auch dem Interesse der betreffenden Industrie. Würde Glyphosat privat abgeschafft, wäre der politische Druck auf die Industrie mit hoher Sicherheit größer.

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https://www.welt.de/kultur/plus181711960/Zivilisation-Das-Ende-der-Landschaft.html

Zivilisationskritik

Wir vergöttern die Welt. Und zerstören sie gleichzeitig

Sunrise on a field with hay bales, Jutland, Denmark
Als Bildschirmschoner funktioniert es: Die ideale Landschaft aus der jede Spur des Menschen getilgt ist

Quelle: Getty Images

Tagtäglich unterziehen sich die Heerscharen der Arbeiter an den globalen Datenflüssen vor dem ersten E-Mail-Check einem Reinigungsritual: Mit Bildern vermeintlich unberührter Landschaften, aus denen jegliche Spur von Menschen herausediert wurde, immunisieren sie sich gegen den Dauerbeschuss im digitalen Alltag.

Der Bilderalgorithmus, der uns auf den Bildschirmschonern von Apple oder Microsoft in unendlichen Variationen entgegenleuchtet, ist die Verheißung, dass irgendwo da draußen, jenseits der sieben Berge, heile Natur sei. Und zwar zuhauf.

Landschaft wird hier zum Kitsch, die Vereinfachung eines komplexen historischen und räumlichen In-der-Welt-Seins. Landschaft als Gegengift zum Alltag – eine globalisierte, austauschbare, rein visuelle Erfahrung, die nichts mehr mit der eigenen Lebenswelt zu tun hat.

In einer Zeit totaler Landschaftsvernutzung vor der eigenen Haustür wird uns die Verfügbarkeit von unendlicher Landschaft vorgegaukelt. Georg Simmel notierte vor über hundert Jahren in seiner „Philosophie der Landschaft“, dass uns Landschaften so faszinieren, weil jeder sich darin als Schaffender und Geschöpf zugleich empfinde – als Künstler, der ein Landschaftsbild komponiere, und als Teilhaber an einer Stimmung, die in einer bestimmten Landschaft kulturell aufgehoben sei.

Eine der großen Verlusterfahrungen unserer Tage

Landschaft ist eine der Formen, durch die wir uns in der Welt beheimaten – als autonome Wesen, die im produktiven Austausch mit ihrer naturräumlichen und kulturellen Bedingtheit stehen. In der willkürlichen Ersetzung von Landschaft durch visuelle Effekte wird diese mehrschichtige Dimension der Landschaftserfahrung ausradiert. Der Verlust des Vielsinnigen, Sinnlichen und Geschichtlichen im Alltag muss zu den ganz großen Verlusterfahrungen unserer Tage gerechnet werden.

Als Ende des 19. Jahrhunderts die Narben der radikalen Industrialisierungsschübe im Deutschen Reich unübersehbar waren, entspann sich eine breit angelegte gesellschaftliche Debatte über Landschaftsschutz, an der sich gerade das konservative politische Spektrum meinungsstark beteiligte. Heute ist davon nur wenig zu spüren.

Bei der Entkernung unserer Landschaften wurstelt das konservative Bürgertum mit missionarischem Weltverbesserungseifer mit. Im christsozialen Bayern gehört das Versiegeln von Fläche zur Staatsräson: Mehr als zwölf Hektar pro Tag verschwanden zwischen 2012 und 2015 unter Beton und Teer.

Auf Betreiben des damaligen Heimatministers und jetzigen Ministerpräsidenten Söder sollte Anfang 2017 das sogenannte „Anbindegebot“ so gelockert werden, dass ihn seine eigene Fraktion zurückpfeifen musste. Es ist aber immer noch locker genug, sodass Amazon und Ikea im Prinzip das dürfen, was kein Wohnmobil darf: sich einfach irgendwo hinstellen.

Ein Volksbegehren gegen den „Flächenfraß“ im Freistaat im Frühjahr war zwar erfolgreich und brachte das tiefe Unbehagen eines politisch heterogenen Spektrums an der ziellosen Bauwut zum Ausdruck. Das Referendum wurde aber vom Verfassungsgerichtshof aus formalen Gründen gestoppt, da es zu tief in die kommunalpolitische Planungshoheit eingreife. Beim derzeitigen Wahlkampf in Bayern spielt das Thema nur eine untergeordnete Rolle.

Sunset on Adamello Group and Natural Reserve of Pian di Gembro, Aprica, province of Sondrio, Valtellina, Lombardy, Italy
Als erfolgreiche Reise gilt diejenige, deren Fototrophäen den Verheißungen der perfekten Landschaften gleichen

Quelle: Getty Images

Landschaft lässt sich für die meisten Menschen immer weniger im Alltag erfahren, als Form der Auseinandersetzung mit der eigenen naturräumlichen und kulturellen Herkunft. Unter den Verlusten der Moderne, die der klassische Wertkonservatismus einst eloquent zu beklagen verstand, rangiert sie immer weniger prominent.

Der selbst erklärte „Konservative“ kauft heute ohne Gewissensbisse im Discounter auf der grünen Wiese ein, nennt die immergleiche Fruchtfolge im Agrobusiness „Arbeit an der Kulturlandschaft“ und fährt einmal im Jahr in die „Dom Rep“.

Vielleicht ist das der eigentliche Kern des Landschaftsverlustes, der nicht mehr als Verlust erfahren wird: unsere emotionale Abhängigkeit von Mobilität. Wir seien Opfer eines „kinetischen Expressionismus“ geworden, doziert Peter Sloterdijk.

Immer abhängiger von fossilen Brennstoffen

Und er hat recht: Unsere emotionale Abhängigkeit vom dauernden Standortwechsel ist zu einer ästhetischen Fixierung geworden. Man muss nur zuhören, wenn Backpacker über ihre Globetrotterei prahlen; oder wenn am Stammtisch das Allerheiligste der Mobilität angerufen wird, um dem Dieselmotor eine Gasse zu bahnen.

Denn mit unserer emotionalen und ästhetischen Verinnerlichung des Mobilitätszwangs geben wir nicht nur einen emotionalen und ästhetischen Bezug zur Landschaft auf, wir machen uns auch immer abhängiger von den fossilen Brennstoffen, deren Verfeuerung die Makrolandschaften der Erde, die Vegetationszonen, komplett verschieben wird.

Verlagerung des Heimatbegriffs

Unsere kulturelle Vernachlässigung der Landschaft wurzelt im trügerischen Eindruck, dass wir uns, kraft der fossilen Mobilität, losgelöst von natürlichen Gegebenheiten eine Heimat auf Erden schaffen könnten. Diese Illusion führt direkt in einen Selbstwiderspruch, der sich am besten am globalen Tourismus ablesen lässt.

Die Verlagerung unseres Heimatbegriffs von der Landschaft auf die Mobilität erweckt eine diffuse Sehnsucht nach authentischer Erfahrung, die auf Fernreisen gestillt werden soll. Auf diesen Reisen exportieren wir dann – nicht selten befeuert durch Bildschirmschonersehnsüchte – unsere Mentalität der Rastlosigkeit und zerstören damit genau das, was wir suchen.

Um uns herum wird alles immer einsinniger

Indem das Reisen immer weniger der Erfahrung anderer Formen des In-der-Welt-Seins und immer mehr einer Bestätigung des kinetischen Expressionismus dient, erfahren wir die Vereinheitlichung unserer Lebensräume kaum noch als Verlust. Als erfolgreiche Reise gilt diejenige, deren Fototrophäen den Verheißungen der perfekten Landschaften gleichen, die in unseren virtuellen Blasen endlos zirkulieren.

Psychologen sprechen hier von einem „Shifting baseline“-Syndrom. Der Referenzrahmen ändert sich: Wenn wir als Kinder nur noch drei Schmetterlingsarten kennenlernen und als Erwachsene Landschaften nur noch durch Windschutzscheiben sehen, dann bekommen wir gar nicht mehr mit, wenn um uns herum alles einsinniger wird.

Wenn die Düfte und Klänge aus unseren Wäldern und Wiesengründen verwehen. Wenn das Sonnenlicht eines Spätsommernachmittags sich nicht mehr mit zahllosen Insekten- und Vogelstimmen zu einer Hängematte knüpft, in der wir die Zeit vergessen können. Dann bleibt nur die Unfähigkeit zu trauern.

GEÄNDERTE FARBWERTE!!!! Dawn at Wooden Shoe Tulip Farm in Woodenville, Oregon.
Unsere Rastlosigkeit zerstört, was wir suchen. Und bleibt die Unfähigkeit zu trauern

Quelle: Getty Images

Wenn es uns nicht gelingt, unser Bedürfnis nach totaler Naturbeherrschung durch emotionale Weisheit und ökologische Klugheit zu zähmen, laufen wir, wie Adorno schreibt, sehenden Auges in die „Naturverfallenheit“.

Damit meint er, dass wir uns durch die totale Berechenbarkeit bestimmter Einzelaspekte der Natur zum Gegenspieler der Natur machen und damit anfälliger werden für die Unberechenbarkeit des Gesamtsystems Natur. An den „Kippmomenten“ des globalen Klimasystems und der Weltmeere erleben wir das momentan ganz konkret.

Für einen toten Wald einen lebenden zerhäckseln

Gut möglich, dass in Zukunft der Kampf um die verbliebenen 200 Hektar des Hambacher Forstes, die der fossile Heißhunger gerade in seinem Schaufelradgebiss zermalmt, in den Geschichtsbüchern unserer Kinder stehen wird – als nationales Symbol gegen die Totalisierung des kinetischen Expressionismus im Umgang mit Landschaft.

Um an einen toten Wald zu kommen, wird ein lebendiger Wald zerhäckselt. Für ein paar Wochen Leuchtreklame in unseren Städten werden Jahrhunderte Natur- und Kulturgeschichte auf eine Dimension reduziert: die der doppelten Buchführung.

Dass den Beteiligten die symbolische Bedeutung dieses Vorgangs nicht stärker bewusst ist, liegt an der Verwahrlosung unseres Verhältnisses zu Landschaft. Das, was mir vor der eigenen Haustüre abhandenkommt, hole ich mir eben durch einen Interkontinentalflug wieder. Aber diese Bilanz geht nicht so schön auf wie die eines Energieriesen im Quartalsbericht.

Energie-Besessenheit

Den Gegnern dieser Politik in den bundesdeutschen Leitmedien fällt allerdings meist auch nichts Besseres ein, als der Nation die völlige Überformung ihrer Küsten und Mittelgebirge mit Windkraft- und Solaranlagen zu verordnen. Das wird zu einem gewissen Grad erforderlich sein, aber die Fahrlässigkeit, mit der dieser Schritt zum Allheilmittel erklärt wird, macht dann doch stutzig.

Wer wird hier in wen verbaut? Die Energiegewinnung in die Landschaft oder die Landschaft in die totale energetische Transformation unseres Lebens?

Verluste nicht mehr als Verluste wahrnehmen

Manchmal wird man den Eindruck nicht los, dass es sich mit dieser Energie-Besessenheit verhält wie mit den zahllosen Bildern, die uns den Bezug zur Wirklichkeit verstellen: Sie sollen uns hinwegtrösten über Verluste, die wir gar nicht mehr als Verluste zu empfinden vermögen.

Niemand hat dies treffender zum Ausdruck gebracht als Botho Strauß: „Nie werden wir’s fassen können, das wilde Land, in dem wir einst waren, von dem nur der Schmerz noch weiß. Indem er aufbegehrt, erfahren wir allein durch ihn von der frühen Zeit – von einem jedes Jetzt durchbohrenden Einst.“

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siehe auch „Generalanwalt“ – „PRO-GEN-TECH-CRISPR/CAS“

auch „Crispr/Cas“

https://www.testbiotech.org/aktuelles/generalanwalt-des-europ-ischen-gerichtshofs-h-lt-genauere-pr-fung-der-risiken-von

Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs hält genauere Prüfung der Risiken von Gentechnik-Soja für nicht notwendig

Entscheidung des EuGH erst in einigen Monaten

17. Oktober 2018 / Heute hat der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) seine Stellungnahme zu einer Klage veröffentlicht, die Testbiotech gemeinsam mit dem Europäischen Netzwerk kritischer WissenschaftlerInnen (European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility, ENSSER) sowie dem Verein Sambucus eingereicht hatte (C-82/17P). Dabei geht es um die Risiken einer Gentechnik-Soja des Konzerns Monsanto (Bayer) mit dem Markennamen ‚Intacta‚. Nach Ansicht des Generalanwalts müssen die Risiken der GentechnikSoja nicht genauer untersucht werden. Das Gericht wird erst in einigen Monaten seine Entscheidung verkünden.

Im Erbgut dieser Pflanzen sind zwei Eigenschaften kombiniert: Sie produzieren ein Insektengift, ein sogenanntes Bt-Toxin, und sind gleichzeitig unempfindlich gegenüber dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Es ist die erste Soja-Pflanze mit einer Kombination dieser Eigenschaften.

Testbiotech hatte schon 2013 gegen die EUKommission geklagt, die diese Soja für den Import zugelassen hatte. Inzwischen sind auf Seiten der Kommission auch die Firma Monsanto, die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA und die Regierung von Großbritannien der Klage beigetreten.

Nach Auffassung der Kläger wurde die Soja vor der Zulassung nicht ausreichend auf gesundheitliche Risiken untersucht. Unter anderem geht es dabei um Wechselwirkungen der Herbizid-Rückstände mit dem von den Pflanzen produzierten Insektizid. Zudem besteht der Verdacht, dass mit dem Verzehr der Soja ein erhöhtes Risiko für Immunkrankheiten einhergeht. In der ersten Instanz (T-177/13) scheiterten die Kläger mit ihrem Anliegen, die Soja genauer auf gesundheitliche Risiken untersuchen zu lassen. In der zweiten Instanz geht es jetzt um die Klärung der Frage, wer die Beweispflicht hat zu zeigen, dass Gentechnik-Pflanzen als sicher beziehungsweise nicht sicher bewertet werden. Es handelt sich um einen Fall mit möglicher Präzedenzwirkung.

Bereits im März 2018 hatte Testbiotech in einem anderen Fall einen grundsätzlichen Erfolg erzielt: Das Gericht der Europäischen Union (EuG) hatte entschieden, dass Klagen gegen die EU-Importzulassungen gentechnisch veränderter Pflanzen grundsätzlich zulässig sind (T-33/16). Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig, da die EU-Kommission keinen Einspruch eingelegt hat.

Kontakt:
Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

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aus dem TEXT:..Der Generalanwalt des EuGH, >>>“Michal Bobek“<<<,…

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/crispr-wann-ist-eine-gentechnik-pflanze-eine-gentechnik-pflanze-a-1196477.html

EuGH-Entscheidung

Wann ist eine Pflanze eine Gentechnik-Pflanze?

Mit moderner Gentechnik lassen sich unerkannt Mutationen in Organismen einschleusen, die auch natürlich auftreten. Der Europäische Gerichtshof muss nun entscheiden, ob so veränderte Pflanzen unter das GentechnikGesetz fallen.

Gentechnisch veränderter Maiskolben auf einem Feld (Archiv)
Montag, 05.03.2018 10:52 Uhr

 

Eine Weizensorte, die gegen die gefürchtete Pilzkrankheit Mehltau resistent ist oder stressresistente Maispflanzen: An der Entwicklung solcher und vieler anderer Kulturpflanzen arbeiten derzeit zahlreiche Pflanzenforscher. Viele nutzen dazu ein molekulares Werkzeug, das sich seit einigen Jahren in rasantem Tempo in den Labors rund um die Welt verbreitet: Crispr/Cas9, kurz Crispr.

Mit der Genschere ist es möglich, das Erbgut – und damit die Eigenschaften von Pflanzen und anderen Lebewesen – schneller, günstiger und präziser zu verändern als bisher. Viele Forscher sehen enormes Potenzial in der Technologie. Das Besondere: Die Schere hinterlässt außer der von ihr durchgeführten Veränderungen keine Spuren im Erbgut. Werden mit Crispr also Mutationen eingefügt, die auch natürlich auftreten können – etwa durch Züchtung – lässt sich im Nachhinein nicht mehr sagen, welche Methode angewendet wurde.

Gentechnik-Kritiker fürchten deshalb, dass mit Crispr eine Vielzahl gentechnisch veränderter Pflanzen geschaffen, schlimmstenfalls unkontrolliert angebaut und letztlich den Verbrauchern unwissentlich untergejubelt werden könnten.

Beide Seiten warten derzeit mit Spannung auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der die entscheidende rechtliche Bewertung von entsprechenden Organismen liefern soll, die mit Crispr und vergleichbaren Techniken erzeugt wurden. Die Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet.

Gentechnisch veränderter Organismus oder normale Zuchtpflanze?

Die Frage ist: Handelt es sich in den zur Debatte stehenden Fällen um gentechnisch veränderte Organismen (GVOs), die unter die strengen Auflagen des europäischen Gentechnikrechts fallen? Sie müssten in diesem Fall unter anderem ein Zulassungsverfahren durchlaufen und gekennzeichnet werden.

Oder sind viele Crispr-Produkte keine GVOs, weil sie nicht zu unterscheiden sind von Pflanzen, die natürlich entstanden sind oder mit konventionellen Züchtungsmethoden erzeugt wurden? In diesem Fall dürften sie ohne spezielle Prüfung und Kennzeichnung in den Verkehr und auf den Markt gebracht werden.

Der Generalanwalt des EuGH, Michal Bobek, legte im Januar dieses Jahres eine Stellungnahme zur rechtlichen Bewertung der Verfahren vor. Darin heißt es unter anderem, dass mit Crispr und vergleichbaren Verfahren erzeugte Organismen nicht als gentechnisch verändert anzusehen sind, solange die vorgenommenen Veränderungen auch auf natürliche Weise entstanden sein könnten.
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Zu einem ganz anderen Schluss kommt der Rechtsfachmann Ludwig Krämer. Er hat sich im Auftrag von Testbiotech – einer gentechnik-kritischen Lobbyorganisation – mit der Stellungnahme befasst. Seiner Ansicht nach fallen die neuen Verfahren sehr wohl unter den Geltungsbereich der EU-Freisetzungsrichtlinie, welche die Zulassung gentechnisch veränderter Organismen regelt. Pflanzen und Tiere, die damit verändert wurden, müssten in einem Zulassungsverfahren auf Risiken untersucht wer……….

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https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ernaehrung-kloeckner-lebensmittel-1.4175526

Ernährung

Klöckners Kniefall vor der Lebensmittelindustrie

Viele Lebensmittel erhalten deutlich zu viel Fett und Zucker. Klöckners groß angekündigte Initiative wird an diesem Missstand wenig ändern.(Foto: REUTERS)

Weniger Fett, weniger Zucker: Die Ernährungsministerin will, dass Lebensmittel gesünder werden. Doch ihr fehlt der Mut für echte Reformen.

Kommentar von Silvia Liebrich

Die Deutschen sollen sich gesünder ernähren. Weniger Zucker, Salz und Fett im Essen, so lautet das erklärte Ziel der Bundesregierung, so steht es auch im Koalitionsvertrag. Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hat nun geliefert. Diese Woche hat sie ihre Strategie vorgestellt, wie die Politik den überflüssigen Pfunden zu Leibe rücken will.

Gründe um endlich etwas zu bewegen, gibt es genügend: Jeder zweite Erwachsene bringt zu viele Kilos auf die Waage, als besonders gefährdet gelten Kinder und Jugendliche. Ernährungsbedingte Krankheiten nehmen drastisch zu. Experten schätzen, dass Dicksein das deutsche Gesundheitssystem jährlich mehr als 30 Milliarden Euro kostet.

Klöckners groß angekündigte Initiative wird an diesem Missstand jedoch wenig ändern. Was sie vorgelegt hat, geht kaum über das hinaus, was bereits ihr Amtsvorgänger Christian Schmidt (CSU) angestoßen hat: unverbindliche Vereinbarungen, die wenig reformtauglich sind.

Zwar heißt es darin, dass der Gehalt an Zucker, Fetten und Salz in Fertiggerichten von 2019 bis 2025 schrittweise gesenkt werden soll. Was fehlt von Seiten der Politik sind jedoch konkrete Vorgaben, um wie viel der Anteil reduziert werden soll – und das ist schließlich entscheidend für die Frage, wie gesund oder ungesund ein Lebensmittel ist. Ausgerechnet diese wichtige Größe sollen die Hersteller selbst festlegen dürfen.

Das gleicht einem Kniefall vor der Industrie. Offenbar traut sich Klöckner nicht, die milliardenschwere Branche richtig in die Pflicht zu nehmen. Denn die muss um ihre Umsätze fürchten, wenn sie Rezepturen ändert. Zucker, Fett und Salz sind billige Inhaltsstoffe und wichtige Geschmacksträger. Weniger davon in Schokoriegeln oder Kartoffelchips könnte Käufer vergraulen. Der Anreiz etwas zu ändern, ist also gering. Umso wichtiger wären deshalb klare Reduktionsvorgaben.

Entsprechend harsch fällt die Kritik an Klöckners Initiative aus. Krankenkassen wie die AOK halten sie für viel zu lasch. Verbraucherschützer werfen ihr vor, sie befände sich auf Kuschelkurs mit der Industrie. Diese Vorwürfe sind berechtigt. Klöckner betreibt Klientelpolitik. Es drängt sich der Eindruck auf, sie wolle die guten Geschäfte der Lebensmittelindustrie keinesfalls durch strengere staatliche Vorgaben gefährden. Die Gesundheit der Bürger kommt offenbar an zweiter Stelle. Das lässt sich auch daran ablesen, dass sich das Ernährungsministerium in Berlin an die grundlegenden Voraussetzungen für eine gesündere Ernährung erst gar nicht heranwagt. Verbraucher können sehr wohl einschätzen, was gut für sie ist und was nicht. Doch dafür brauchen sie vor allem mehr Transparenz bei der Lebensmittelkennzeichnung. Informationen auf Verpackungen müssen leicht verständlich und eindeutig sein. Doch beides fehlt, weil sich die Politik davor drückt, hier härter einzugreifen.

Wie wenig unverbindliche Vereinbarungen bringen, zeigt das Beispiel Kindermarketing

Wie viel Zucker etwa in einem Müsli steckt, ist in der Regel schwer erkennbar. Versteckte Süßmacher gibt es in unzähligen Varianten. Hinzu kommt: Nährwertangaben werden an Portionsgrößen bemessen, die Hersteller selbst bestimmen dürfen. Portionen lassen sich so kleinrechnen, um die Kalorienbilanz zu schönen. Dass Klöckner nun den Verkauf von extragroßen Packungen, etwa bei Pizza unterbinden will, schafft da keine Abhilfe. Im Gegenteil, für Hersteller wäre dies nur eine Steilvorlage für versteckte Preiserhöhungen, nach dem Prinzip: Kleinere Pizza, aber zum gleichen Preis.

Wie wenig unverbindliche Vereinbarungen mit der Lebensmittelindustrie taugen, zeigt das Beispiel Kindermarketing. Schon vor Jahren haben sich Herstellerverbände verpflichtet, auf Werbung für Kinder zu verzichten, weil die deren vermeintliche Versprechen nicht einschätzen können. Tatsächlich sind die Kleinsten bis heute eine der wichtigsten Zielgruppen, wenn es um das Vermarkten von Softdrinks, Süßigkeiten oder Spielzeug geht, Verzicht sieht anders aus.

Dies alles macht deutlich, dass Vorgaben für die Lebensmittelindustrie künftig nicht allein in das Ressort des Ernährungsministeriums fallen dürfen. Echte Reformen wird es nur dann geben, wenn auch das Gesundheits- sowie das Verbraucherministerium mitentscheiden – für eine gesündere Ernährung, die das Gesundheitssystem entlastet und nicht zuletzt zum Schutz der Verbraucher.

©SZ vom 19.10.2018/jps

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https://www.neopresse.com/wissenschaft/aerzte-fordern-stopp-des-hochgefaehrlichen-5g-mobilfunk/

Ärzte fordern Stopp des hochgefährlichen 5G-Mobilfunk

NEOPresse in Wissenschaft

Mediziner des „Ärztearbeitskreises digitale Medien Stuttgart“ haben jetzt in einem offenen Brief den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, aufgefordert, den Ausbau des 5G Mobilfunknetzes zu stoppen. In dem Schreiben heißt es, dass der geplante Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes Anlass zu großer Sorge bezüglich der Auswirkungen auf das Lebe elektrosensibler Patienten gebe.

Seit Mitte der neunziger Jahre zeige sich eine immer dramatischere Entwicklung hinsichtlich der drahtlosen Kommunikationstechniken: Zu den bereits installierten Dauer-Funk-Sender (GSM, UMTS, W-LAN, LTE etc.) soll die Bevölkerung nun einer weiteren Hochfrequenz dauerhaft ausgesetzt werden. Das geplante 5G-Netz sehe vor, Haushalte und Umwelt mit einer riesigen Flut von neuen Sendern auszustatten.

Große Gefahren für die Gesundheit

Obwohl es eine „erdrückend hohe“ Anzahl von Forschungsergebnissen gebe, dass Mobilfunkstrahlung zahlreiche physische und psychische Gesundheitsgefahren darstelle, plane man dennoch den Ausbau des hochgefährlichen 5G-Netzwerkes. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sei die 5G-Strahlung gentoxisch und krebserregend.

Die erste Studie, die die Wirkungen der 5G-Frequenz untersuchte, fand besorgniserregende Effekte. Wissenschaftler warnen deshalb: 5G darf ohne einen Nachweis einer Gesundheitsverträglichkeit nicht eingeführt werden, denn zahlreiche Studien belegen, dass 5G-Strahlung kanzerogenes Potential hat. Auch die geplante lückenlose W-LAN-Versorgung hat vielfältige gesundheitsschädliche Auswirkungen auf Zellen, Kognition und Verhalten. Studien bestätigen schädigende Wirkungen auf das EEG und die Gehirnfunktionen, die Fruchtbarkeit, die Schilddrüse, das Zellwachstum, die Leber und viele mehr. Die Krebsentwicklung wird gefördert.

 

Mikrowellensyndrom

Umweltärzte stellen eine drastische Zunahme von Patienten fest, die einer Dauer-Massenbestrahlung durch Mobilfunk ausgesetzt sind. Die elektrohypersensiblen Patienten leiden unter dem sogenannten Mikrowellensyndrom. In hochfrequenten Feldern leiden sie unter folgenden Symptomen: Dauerkopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Sehstörungen, Tinnitus, Epilepsien, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Aggressivität, Depressionen, restless legs, Herzrhythmusstörungen und vermehrter Infektanfälligkeit.

Es sei wissenschaftlich längst bewiesen, dass diese und viele andere Symptome durch Mobilfunkstrahlung ausgelöst werden. Die meisten jedoch, die darunter leiden, kennen oft die Ursache dafür nicht. Es dauere oft jahrelang, bis Patienten einen Zusammenhang zwischen ihren Beschwerden und der hochfrequenten Dauerbestrahlung entdecken. Meist dadurch, dass sie sich in funkarmen Gebieten aufhalten und dort ihre Symptome verlieren. Diese Patienten würden von Politik und Gesellschaft nicht ernst- und wahrgenommen, schlimmstenfalls psychiatrisiert werden.

Funkfreie Räume

Die Ärzte fordern von der Politik, dass funkfreie, sogenannte „weiße Zonen“ eingerichtet werden, in denen chronisch Kranke in funkfreien Räumen leben können. In Schweden wird dies bereits seit Jahren praktiziert. Denn nicht nur Elektrosensible sind betroffen, auch gesunde Organismen reagieren auf die schädigende Wirkung der Funkstrahlung mit einer Schwächung des Immunsystems und des Zellenergiestoffwechsels. Es sei dringend notwendig, funkfreie Bereiche in allen sozialen und medizinisch-therapeutischen Einrichtungen zu gewährleisten, ebenso in Kindergärten, Schulen, Universitäten, Altenheimen oder Zügen.

Es sei höchste Zeit, den stark zunehmenden Ausbau dieser gesundheitsgefährdenden Technologie zu stoppen und strahlungsfreie Zonen und Räume einzurichten. Die Kommunikation sei mit flächendeckender Glasfaserversorgung und dadurch viel geringerer Strahlung realisierbar. Daher fordern die Umweltärzte des „Ärztearbeitskreises digitale Medien Stuttgart“ den Minister Scheuer dazu auf, gemeinsam mit den Ärzten nach Lösungen zu suchen.

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33432/#gsc.tab=0

Wissenschaftler warnen vor US-Forschung an GentechBiowaffen

15.10.2018

Grashüpfer Foto: cocoparisienne, CCO
Grashüpfer Foto: cocoparisienne, CCO

Lassen sich mittels infizierter Insekten die Chromosomen von Nutzpflanzen auf den Feldern verändern? Zu dieser Frage wird derzeit im Auftrag des Verteidigungsministeriums in den USA geforscht. Europäische Wissenschaftler warnten im Fachmagazin Science, dass mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse Biowaffen hergestellt werden können.

Schon der Name des Programms des US-Forschungsinstituts DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) lässt aufhorchen: alliierte Insekten. Der Plan ist, mittels Grashüpfern oder Blattläusen Pflanzenviren auf Tomaten- oder Maispflanzen auf den Feldern zu transportieren. Dort sollen die Viren das Erbgut der bereits wachsenden Pflanzen gentechnisch verändern. Der Knackpunkt ist nun die Art der Veränderung: Sie könnte den Pflanzen zumindest vordergründig nützliche Eigenschaften verleihen wie eine bessere Widerstandskraft gegen Klimaeinflüsse. Sie könnte sie aber auch still und heimlich zerstören.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön sowie der Universitäten Freiburg und Montpellier wiesen jetzt im Fachmagazin Science darauf hin, dass ein solches System relativ leicht manipuliert und als biologische Waffe eingesetzt werden kann. „So könnten Gene beispielsweise funktionsuntüchtig gemacht werden – was in der Regel leichter ist als ihre Optimierung“, erläuterte Guy Reeves vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. „Das Verfahren muss also nicht einmal weiterentwickelt werden, es reicht aus, es zu vereinfachen, um es als Waffe einsetzen zu können.“ Die Wissenschaftler befürchten, dass das amerikanische Beispiel andere Länder animieren könnte, ebenfalls in solche Forschung zu investieren. Bislang können Forscher das Erbgut von Pflanzen mit den neuen Technologien wie der „Genschere“ CRISPR-Cas (sogenannte Genomeditierung) nur im Labor verändern. Bereits auf dem Acker wachsende Pflanzen gezielt gentechnisch zu verändern, wäre eine neue Dimension. Die Forscher mahnen an, dass dieses Vorgehen öffentlich diskutiert werden muss.

Eine Rechtswissenschaftlerin der Universität Freiburg sieht darin sogar einen möglichen Verstoß gegen das Übereinkommen über das Verbot biologischer Waffen. Das Übereinkommen verbietet den 180 Vertragsstaaten die Entwicklung oder Produktion von Toxinen, „die nicht durch Vorbeugungs-, Schutz- oder sonstige friedliche Zwecke gerechtfertigt sind“. Nach Darstellung der DARPA sollen die Erkenntnisse aus dem Insect Allies-Programm vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt werden, zum Beispiel um Nutzpflanzen vor Dürre, Frost, Überschwemmung, Pestiziden oder Krankheiten zu schützen. Doch genau das ziehen die Wissenschaftler in Zweifel.

Bereits Ende 2016 hatte die DARPA, die dem Pentagon untersteht, das auf vier Jahre angelegte Forschungsprogramm im Umfang von 27 Millionen US-Dollar öffentlich ausgeschrieben. Mitte 2017 gab nach Angaben des Max-Planck-Instituts das erste von drei Konsortien mehrerer amerikanischer Forschungseinrichtungen seine Teilnahme an dem DARPA-Programm bekannt. Ziel ist, die Technik so weit zu entwickeln, dass sie nach vier Jahren in großem Stil in Gewächshäusern eingesetzt werden kann. [vef]

 

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http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/forschungsprogramm-der-usa-untersucht-den-einsatz-neuer-biowaffen-15821541.html?premium

Virenverbreitende Insekten : Entwickelt Amerika neue Biowaffen?

Wenn Blattläuse bald offensiv als Biowaffen eingesetzt werden, helfen vielleicht nur noch Ameisen. Bild: dpa

Ein Forschungsprogramm des Pentagon untersucht den Einsatz von Insekten bei der Verbreitung von Viren. Deutsche und französische Wissenschaftler kritisieren das scharf und warnen vor unkontrollierbaren Risiken einer neuen Biowaffen-Generation.

Wenn es um die „Darpa“ geht, kommt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek schon mal ins Schwärmen. Die Darpa ist der wissenschaftliche Arm des amerikanischen Verteidigungsministeriums, ebenso berühmt wie berüchtigt für ihren radikalen Innovationsgeist. Für die deutsche Ministerin stand die Darpa Pate, als es darum ging, den deutschen Erfindergeist auf Trab und die neue Hundert-Millionen-Euro-„Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen“ auf den Weg zu bringen.

Joachim Müller-Jung

Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

Deren Gründung hatte das Bundeskabinett im August beschlossen. Wo die Darpa mit ihrem prallen Dollarsäckel sät, schießen große Ideen und technische Revolutionen wie Pilze aus dem Boden. So jedenfalls geht die Legende.

Ob das auch für ein Darpa-Programm gilt, das jetzt von deutschen und französischen Wissenschaftlern in der angesehenen amerikanischen Zeitschrift „Science“ heftig attackiert wird, müssen die Verantwortlichen in Washington erst noch beweisen.

Bioterror ist eine aktuelle Gefahr

Das Forschungsprogramm trägt den Titel „Insect Allies“ – Insekten als Verbündete. Geleitet wird es von einem texanischen Biologen, der sich auf der Programm-Website damit brüstet, als Überlebenskünstler neben einem selbsternannten Schamanen in der „Tethered“-Reality-Show des Discovery Channel bekanntgeworden zu sein. 27 Millionen Dollar hat das Pentagon für „Insect Allies“ eingesammelt. Darin geht es, wie man in der Beschreibung des vor zwei Jahren gestarteten Programms nachlesen kann, um die Entwicklung „skalierbarer, leicht einsetzbarer und breit anwendbarer Gegenmaßnahmen für den Fall möglicher natürlicher und technisch erzeugter Gefahren für die Nahrungsversorgung und die amerikanische Landwirtschaft“.

Um Landesverteidigung gegen Bioangriffe von außen also soll es unter anderem gehen – vordergründig aber nur, behaupten jetzt die Biologen und Juristen um Guy Reeves vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Biologie in Plön und Silja Vöneky, Ko-Direktorin am Institut für Öffentliches Recht der Universität Freiburg. Als Rechtsethikerin und Mitglied des Deutschen Ethikrates hatte Vöneky vor wenigen Jahren an einer Stellungnahme zur Biosicherheit mitgearbeitet – ein Dokument, das man heute auf der Internetseite des Ethikrates lange suchen muss.

Anders, als diese Abgeschiedenheit vermuten lässt, und anders, als die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit nahelegt, ist die Bedrohung durch Bioterror ein aktuelles Thema. Das wurde nicht zuletzt durch das überraschende Treffen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor wenigen Tagen mit Trumps Sicherheitsberater im Weißen Haus dokumentiert. Angriffe mit biologischen Waffen werden nicht erst nach den Rizin-Funden im vergangenen Sommer als transnationale Gefahrenquelle wieder ernst genommen.

Was Vöneky und Reeves jedoch dem amerikanischen Verteidigungsministerium in ihrem dreiseitigen „Science“-Aufsatz vorwerfen, ist nichts weniger als das Risiko der Entwicklung eigener Biowaffen-Potentiale durch den amerikanischen Staat. „Wir sagen nicht, dass die Darpa derzeit gegen die Biowaffen-Konvention verstößt, die ja ausdrücklich nur die Entwicklung von biologischen Methoden für friedliche Zwecke zulässt“, sagt Vöneky dieser Zeitung. Doch was man anhand der öffentlich zugänglichen Dokumente zu „Insect Allies“ sehen könne, so die Juristin, sei ein Forschungsprogramm, bei dem das Risiko besteht, dass es als Möglichkeit wahrgenommen werden kann, Agenzien und Einsatzmittel für feindliche Zwecke zu entwickeln.

Insekten sollen Viren verbreiten

Konkret geht es bei dem Projekt um im Labor erzeugte Viren, die schnell durch Insekten verbreitet werden und die am Ende das Genmaterial von Nutzpflanzen – versucht wird es zuerst an Maismanipulieren sollen. Durch den Biss der infizierten Insekten – wie Kleinzikaden, Schild- und Blattläuse – werden auf breiter Fläche die Pflanzen gentechnisch buchstäblich umprogrammiert. Auch die modernen „Gen-Scheren“ Crispr-Cas könnten dazu eingesetzt werden.

„Horizontal environmental genetic alteration agents“, HEGAAs, werden die von den Pflanzensaugern verbreiteten Viren genannt, eine Bezeichnung, die auf das biotechnische Verfahren abstellt. Die gewünschten, fremden Gene werden an Bord von Viren für die direkte und schnelle Genveränderung auf dem Acker, den „horizontalen Gentransfer in der Umwelt“, eingesetzt. So weit der Plan.

Nach den Buchstaben des Darpa-Programms geht es nun darum, die Getreidefelder mit solchen Methoden nach Naturkatastrophen oder Bioattacken zu schützen, also ohne den langwierigen Umweg über die klassische Pflanzenzucht im Labor, die Jahre dauern kann. Die Wissenschaftler haben da freilich erhebliche Zweifel. Sie haben die seit Sommer 2017 von „Insect Allies“ finanziell unterstützten drei Konsortien inhaltlich abgeklopft. Insbesondere die Verwendung von Insekten als Überträgern der Fremdgene in allen drei Konsortien weckt das Misstrauen der Gelehrten. Nach den Ausschreibungen sollen mit den Viren mehr als drei fremde Gene in die Nutzpflanzen eingeführt und so mit einem Schlag völlig neue Eigenschaften erzeugt werden.

 

Lässt sich die Verbreitung kontrollieren?

Warum aber Läuse und Zikaden als – ökologisch praktisch unkontrollierbare – Überträger eingesetzt werden, erschließt sich den Wissenschaftlern nicht. Denn das gleiche Ziel könnte durch klassisches Versprühen auf den Feldern erreicht werden. Bisher habe die Darpa keine robuste Erklärungen geliefert, warum für das Verfahren ausgerechnet die Ausbringung von Insekten vorsieht. „Daher ist unser Meinung“, schreiben die Autoren, „dass Insect Allies riskiert, weitreichend wahrgenommen zu werden als Versuch, die HEGAAs für offensive Zwecke zu entwickeln“.

Tatsächlich können Insekten als Verbreiter von Genmaterial sehr viel verdeckter eingesetzt werden als die üblichen Sprühtechniken. Nach Überzeugung der Wissenschaftler ist schon die Entwicklung von Insektenpopulationen als Viren- und Genüberträgern in Laboren und Treibhäusern fragwürdig: „Das Arbeitsprogramm zeigt, dass leichte Vereinfachungen des beschriebenen Programms genutzt werden könnten, um eine neue Klasse Biowaffen zu generieren.“

Noch haben offenbar die drei von der Darpa finanzierten Forschungskonsortien mit den eigentlichen Experimenten im Gewächshaus zwar nicht begonnen. Die Kritik mindert das aber keineswegs. Rechtsethikerin Vöneky und ihre Kollegen beklagen vor allem, dass die Darpa keinerlei Anstrengungen unternimmt, solche international noch völlig unregulierten Biotechniken ohne jede öffentliche oder biopolitische Debatte weiter voranzutreiben.

 

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33384/#gsc.tab=0

Gentechnik: 30 Jahre leere Versprechen?

11.09.2018

Dr. Angelika Hilbeck Foto: privat
Dr. Angelika Hilbeck Foto: privat

Höhere Erträge, bessere Nährwerte, klimaangepasste Sorten: Was für die neuentwickelten gentechnischen Verfahren prophezeit wird, hatte die Agrarindustrie schon vor 30 Jahren für die „alte“ Gentechnik versprochen. „Warum haben sie nicht geliefert?“, fragte die Biologin Angelika Hilbeck bei einer Podiumsdiskussion am Vorabend der 9. Konferenz der gentechnikfreien Regionen vergangene Woche in Berlin.

Gerade jüngst hatte Bundesagrarministerin Julia Klöckner darauf hingewiesen, dass neuen Technologien wie CRISPR/Cas & Co. trockenheitsresistente Pflanzen entwickelt werden könnten. „Es gibt einen trockenheitstoleranten Mais; der wurde aber konventionell gezüchtet“, konterte Hilbeck, die Vorsitzende des einladenden Wissenschaftlernetzwerks ENSSER (European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility) ist. Dass gentechnisch veränderte Pflanzen höhere Erträge bringen würden, sei durch Studien widerlegt worden. Und am sogenannten „goldenenReis, der mit selbst gebildetem Vitamin A mangelernährte Menschen in Entwicklungsländern angeblich vor dem Erblinden schützen soll, wird bis heute geforscht. Die „alte“ Gentechnik habe in den 30 Jahren, in denen mit ihr gearbeitet wird, keines ihrer Versprechen gehalten, kritisierte die Wissenschaftlerin der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Stattdessen führte die Agrarindustrie bei gentechnisch verändertem Saatgut meist nur zwei Eigenschaften ein: Herbizid-Resistenzen gegen die von ihr hergestellten Spritzmittel und Insektizide, die Pflanzen selbst produzieren können.

Bei CRISPR/Cas laute das Motto jetzt: neue Genschere, alte Versprechen. Und während in der Pflanze nur noch winzige Basen verändert werden (sogenannten Punktmutationen), werden die Verheißungen immer größer. Es werde Zeit, Wissenschaft von Science Fiction zu unterscheiden, forderte Hilbeck. Leben sei kein Baukasten, wie das wissenschaftlich-technische Konzept der Gentechnik schlicht annimmt: Aus Genen des Erbgutes werden demnach Proteine gebildet, die einem Organismus dann bestimmte Eigenschaften geben. Diese Sichtweise ignoriere jedoch den Einfluss der Umwelt auf das Erbgut. Die Gentechnik-Industrie bezeichne ihn als „Rauschen“. Dieses „Rauschen“ wird wissenschaftlich im Forschungsfeld der Epigenetik untersucht. Es beeinflusst die Ausprägung genetischer Merkmale wesentlich.

Epigenetische Merkmale seien nicht in der DNA kodiert, sondern würden der Erbinformation als kleine biochemische Moleküle angeheftet, erklärte Hilbeck. Sie verändern die DNA-Sequenz nicht, werden aber dennoch an die nächste Generation weitergegeben. Erst im Jahr 2001 entdeckte die Wissenschaft verwundert, dass der Mensch nur etwa 20.000 protein-kodierende Gene hat – weit weniger als die meisten Pflanzen. Jede Zelle trägt in ihrem Zellkern dieselben DNA-Informationen. Die Epigenetik reguliert, in welcher Zelle welche Gene abgelesen werden und welche nicht, und bewirkt so beispielsweise die Entwicklung verschiedener Zellarten wie Hautzellen, Leberzellen etc.

Diese Zusammenhänge werden in der Debatte um die Gentechnik oft vernachlässigt. Die Annahme, dass ausschließlich Gene die Eigenschaften eines Lebewesens bestimmen, ist nach Ansicht Hilbecks aber falsch. Und noch ein Faktor dürfe nicht vernachlässigt werden: die regulatorischen Ribonukleinsäuren (RNAs). Diese besonderen Formen der RNA regulieren unter anderem das An- und Abschalten von Genen und haben einen Einfluss, wie und wann bestimmte Gene ausgeprägt werden.

Auch in der anschließenden Diskussion in den Räumen der GLS-Treuhand wurde die vereinfachte, dogmatische Sicht der Biologie beim Thema Gentechnik kritisiert und ihre Grenzen aufgezeigt. So wurde die Frage aufgeworfen, ob man mit dieser Sichtweise die Risiken der neuen Techniken wirklich umfassend analysieren kann. Eine ausführliche Risikobewertung von Organismen, die mit neuen Gentechnikverfahren verändert wurden, ist nach Ansicht der brasilianischen Pflanzengenetikerin Sarah Agapito-Tenfen aber enorm wichtig. Daher dürfe bei allen Diskussionen nicht vergessen werden, so der neuseeländische Molekularbiologe Jack Heinemann, die Methoden zur Sicherheitsüberprüfung weiter zu entwickeln. Denn die Sicherheit der Umwelt und des Menschen sollte an erster Stelle stehen. [kk/vef]

Mitveranstalter waren die Zukunftsstiftung Landwirtschaft und die Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VdW).

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http://www.faz.net/aktuell/wissen/kuenstliche-befruchtung-das-risiko-der-retortenkinder-15828193.html?premium

Künstliche Befruchtung : Das Risiko der Retortenkinder

  • Von Martina Lenzen-Schulte
  • Aktualisiert am

Mit der ICSI-Methode wird das Spermium in die entnommene Eizelle injiziert. Bild: dpa

Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, ruht die Hoffnung vieler Paare auf künstlicher Befruchtung. Die damit verbundenen Gefahren für den Nachwuchs waren lange ein Tabu. Nun lassen sich die Hinweise nicht länger ignorieren.

Vierzig Jahre nachdem das erste Retortenbaby der Welt in England geboren wurde – Louise Brown –, sieht sich die Reproduktionsmedizin mehr denn je massiver Kritik von anderen Fachdisziplinen ausgesetzt. Die jüngsten Vorwürfe entlarven eine Verleugnungsstrategie, der nach und nach die Argumente ausgehen: „Die Reproduktionsmediziner haben lange Zeit lieber den Kopf in den Sand gesteckt“, umschreibt der Herzspezialist Urs Scherrer vom Inselspital Bern den Sachverhalt. Er und andere Forschergruppen widmen sich Erkrankungen unter den künstlich gezeugten Kindern, die nun dank hartnäckiger Forschung erstmals richtig wahrgenommen werden. Sie werfen damit Fragen auf, die die Disziplin mehr als alles andere fürchtet. Denn im Kern geht es darum, ob die Manipulationen an der Eizelle, den Spermien und dem Embryo im Labor per se einen Schaden hervorrufen, ob also die künstliche Befruchtung als solche die Erkrankungen der Kinder mitverursacht. Das ist ein äußerst wunder Punkt, dessen bloße Erwähnung in der Vergangenheit stets massive Abwehrreaktionen hervorgerufen hat.

Die Reflexe waren immer die gleichen. Man erinnere sich nur, als bereits in der Frühphase der Reproduktionsmedizin auffiel, dass Retortenkinder überdurchschnittlich häufig mit Missbildungen zur Welt kamen, zum Beispiel mit einem falsch liegenden, zu frühen Austritt der Harnröhre am Penis, mit Herzfehlern, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder ohne einen Darmausgang. Dass dies so war, ließ sich irgendwann nicht mehr abstreiten. Aber die Erklärung dafür lautete, dass Eltern, die nicht oder eingeschränkt zeugungsfähig sind, eben kränker sind als andere. Deshalb würden diese Kinder nun mal häufiger mit Defekten geboren. Oder man verwies darauf, die Mütter von künstlich gezeugten Kindern seien eben älter, auch dies trage dazu bei, dass deren Kinder nicht so gesund geboren würden wie ihre natürlich gezeugten Altersgenossen.

Louise Brown ist 40: Anlässlich Ihres Geburtstages im Sommer gab es eine große Feier für das erste Retortenkind (das noch ohne ICSI gezeugt wurde).
Louise Brown ist 40: Anlässlich Ihres Geburtstages im Sommer gab es eine große Feier für das erste Retortenkind (das noch ohne ICSI gezeugt wurde). : Bild: dpa

Bald waren auch einschlägige Studien zur Hand, um mögliche Vorwürfe zu entkräften. Ein Beispiel ist die Deutsche ICSI-Studie. Unter ICSI versteht man eine besonders eingreifende Befruchtung, bei der eine einzige Samenzelle in die Eizelle injiziert wird. Wegen gravierender methodischer Mängel dieser Studie zog das renommierte Mainzer Fehlbildungsregister von der Universitätskinderklinik seine Beteiligung an dieser Studie zurück. Gleichwohl fühlten sich die ICSI-Anwender in den Folgejahren darin bestärkt, die Eltern mit dem beruhigenden Fazit der Studie zu beschwichtigen: Die derzeitige Datenlage spreche dafür, dass sich die vermehrte Missbildungsrate mit der verminderten Fruchtbarkeit der Eltern erklären lasse. Ob die künstliche Befruchtung als solche damit etwas zu tun habe, sei unklar – so oder so ähnlich lauteten die unangreifbaren Formulierungen, die der Entlastung der Reproduktionsmedizin dienten. Die zwar nie so gefühllos geäußerte, aber letztlich darin enthaltene Botschaft war die folgende: Wer Kinder will, aber keine bekommen kann, muss die Risiken für die Defekte seiner Nachkommen bei sich selbst suchen, wir waren es jedenfalls nicht.

Vorzeitig alternde Gefäße

Zu denen, die echte wissenschaftliche Fakten liefern, wenn auch höchst beunruhigende, gehört die Arbeitsgruppe um Scherrer. In Bern begleiten die Forscher seit mehreren Jahren eine Gruppe von Teenagern und jungen Erwachsenen, von denen 15 mittels normaler In-vitro-Fertilisation (IVF) und 39 mittels ICSI gezeugt worden sind. Unter IVF versteht man eine künstliche Befruchtung, bei der die Eizelle von vielen Spermien umgeben ist und selbst aktiv – also ohne Assistenz mit einer Spritze wie bei ICSI – von einer dieser Samenzellen durchbohrt und befruchtet wird. Bereits vor Jahren beobachteten die Schweizer Forscher an den Kindern, dass mit diesen beiden künstlichen Befruchtungsverfahren eine verfrühte Alterung der Blutgefäße einhergeht. Dies hat sich nun verschlimmert, wie die jüngste Auswertung belegt. Die Blutdruckmessung bei den völlig gesund wirkenden IVF- oder ICSI-Kindern zeigt, dass ihr Risiko für einen Bluthochdruck um das Sechsfache höher liegt als in der Kontrollgruppe der natürlich gezeugten Studienteilnehmer („JACC“ Bd. 72 [11], S. 1267). „Hochdruck in diesem Alter ist eine ernste Diagnose“, so Scherrer. „Wir können somit belegen, dass die von uns schon früher festgestellten Symptome einer vorzeitigen Gefäßalterung tatsächlich krank machen“, bekräftigt er.

ICSI-Behandlung im Kinderwunschzentrum Magdeburg.
ICSI-Behandlung im Kinderwunschzentrum Magdeburg. : Bild: dpa

Seine Beobachtungen lassen sich nicht beschönigen. Zwar ist bekannt, dass andere Faktoren, Frühgeburten zum Beispiel, ebenfalls gehäuft mit einem überhöhten Blutdruck einhergehen. Aber die in der Schweiz untersuchten Probanden stammen aus einem Kollektiv, bei dem solche Risikofaktoren ausgeschlossen wurden. „Es ist plausibel anzunehmen, dass die zu schnell alternden Gefäße irgendetwas mit der künstlichen Befruchtung zu tun haben“, so das Fazit von Scherrer, mit dem er nicht alleinsteht. Laut einer Veröffentlichung von britischen Wissenschaftlern um den Embryologen Tom Fleming in der Fachzeitschrift „Lancet“ ist es unwahrscheinlich anzunehmen, dass die Fragilität der Blutgefäße, aber auch bereits erkennbare Schwachstellen im Zuckerstoffwechsel bei den Retortenkindern auf das Konto der Eltern gehen (Bd. 391, S. 1842). Nicht nur genetische Veränderungen, die man bei ihnen findet und die zu den beobachteten Schwächen passen, lassen dies vermuten. Man weiß auch, dass bei den Kindern jener Frauen mit verminderter Fruchtbarkeit, die sich zunächst in der Kinderwunschsprechstunde vorstellten, dann aber doch natürlich schwanger wurden, solche Defekte nicht so häufig vorkommen. Und schließlich belegen Beobachtungen an vollkommen gesunden, fruchtbaren Tieren, dass deren künstlich gezeugte Nachkommen ebenfalls vermehrt an Bluthochdruck leiden und frühe Anzeichen für einen Diabetes entwickeln.

Undurchsichtige Nährmedien

Mehrere Experten spekulieren infolgedessen darüber, ob neben den mechanischen Manipulationen, die an den Keimzellen und am Embryo vorgenommen werden, womöglich die Nähr- und Aufzuchtmedien eine der Ursachen für die sich häufenden Erkrankungen sein könnten. Bei diesen Medien handelt es sich um eine in jeder Hinsicht undurchsichtige, trübe Brühe. Bei den kommerziell vertriebenen Kulturmedien für reproduktionsmedizinische Labore fehle es an Transparenz, räumten denn auch Wissenschaftler einer Arbeitsgruppe der Europäischen Vereinigung der Reproduktionsmediziner, der ESHRE, bereits vor zwei Jahren ein, man müsse das Problem endlich ernst nehmen, lautet der Appell („Human Reproduction“ Bd. 31; S. 2174). Das heißt im Klartext: Weder die Ärzte, geschweige denn die Eltern wissen wirklich, worin ihre Embryonen in den ersten Lebenstagen eigentlich schwimmen und was dies womöglich für Folgen hat. Nur, was wird tatsächlich unternommen, um dies zu ändern, warum laufen die Geschäfte mit den vorgefertigten Nährmedien weiter?

Eizellen werden in einer Kinderwunschpraxis präpariert. : Bild: dpa

Als vor zwei Jahren in dieser Zeitung erstmals über die – damals noch nicht so dramatischen – Resultate der Berner Forschungsgruppe berichtet wurde, fühlte sie sich von Seiten der Reproduktionsmedizin bis dahin weitgehend ignoriert. Seither lädt man Scherrer immerhin zu den Kongressen der Zunft ein. Praktische Konsequenzen zeitigt dies gleichwohl bisher nicht. „Eigentlich müsste längst bei jeder Krankengeschichte auch die Information erhoben werden, wie ein Kind gezeugt wurde“, verlangt der Kardiologe. Nur so könnten Kinderärzte und andere Spezialisten frühzeitig dafür sorgen, dass die bei einigen der Kinder unvermeidlich gegebenen Handicaps sich nicht langfristig zu schwerwiegenden Erkrankungen entwickelten. Gezieltes Vorbeugen ist nur möglich, wenn der Arzt um die Risiken weiß. Zudem lässt sich nur durch einen systematischen Abgleich von Erkrankungen mit dem Zeugungsmodus erkennen, was den Kindern im Laufe des Älterwerdens noch alles droht und woran es womöglich gelegen hat.

Trotzdem versuchen sich andere weiter im Appeasement. Ebenfalls in diesem Sommer hat eine schwedische Gruppe eine Vergleichsstudie veröffentlicht, die die Schulleistungen von neun Jahre alten Kindern nach künstlicher Befruchtung und diejenigen ihrer natürlich gezeugten Altersgenossen zum Gegenstand hatte („Human Reproduction“ Bd. 27, S. 303). Zunächst ergab die Grobanalyse, dass die Retortenkinder besser abschnitten. So formulierte man auch das Hauptresultat, das nun zitiert und den Kinderwunschpaaren präsentiert werden kann. Die Forscher räumen indes selbst ein – jedoch lediglich ergänzend zur ersten Aussage –, dass eigentlich die natürlich gezeugten Kinder bessere Leistungen erzielten, wenn man ihre schlechtere Ausgangsposition in Betracht zieht und die Ergebnisse danach berechnet. Die Retortenkinder stellten nämlich eine ausgesucht günstige Gruppe dar, ihre Mütter rauchten nur halb so oft in der Schwangerschaft, ihre Eltern waren deutlich besser ausgebildet und verfügten über weitaus mehr Geld – alles Faktoren, die sich bekanntermaßen in einer erfolgreicheren Schulkarriere niederschlagen. Eigentlich hätte die Botschaft lauten können: Retortenkinder, und hier besonders die Mädchen, bleiben in ihren Schulleistungen erkennbar unter den Möglichkeiten ihrer sozioökonomischen Klasse, aber eine solche Schlagzeile ist verständlicherweise unerwünscht.

Wie viel Kunst in der Reproduktionsmedizin?

Erst vor wenigen Wochen zweifelte ein internationales Expertenteam im BJOG, einem der weltbesten Journale für Geburtshilfe, daran, ob Reproduktionsmedizin wirklich als Wissenschaft oder eher als Kunst betrieben werde: „Still more ART than science?“ – in Anspielung auf das üblicherweise verwendete Kürzel ART oder assisted reproductive technologies. Das ist in Zeiten der evidenzbasierten Medizin so etwa das Despektierlichste, das man einem Fach bescheinigen kann. Kritisiert wird überdies, dass man sich nicht an die offiziellen Empfehlungen der zuständigen Fachgesellschaften hält. Oftmals würde viel zu früh eine nicht notwendige, eingreifende Therapie initiiert. So ist zum Beispiel völlig unstrittig, dass eine ICSI längst nicht bei jeder künstlichen Befruchtung angebracht ist, sondern nur, wenn die Unfruchtbarkeit beim Mann liegt. Gleichwohl gibt es Länder, die ICSI bei fast 100 Prozent der Behandlungen anwenden, weil sie deutlich mehr Geld bringt, mitunter ein Plus von mehreren tausend Euro. Die Kliniken und Praxen machen sich meist nicht einmal die Mühe, den Grund für eine ICSI anzugeben, sie setzen sich schlicht über eine solche Anforderung hinweg.

1978 in Oldham, Großbritannien: Louise Joy Brown, der erste durch In-Vitro-Fertilisation gezeugte Mensch, kurz nach ihrer Geburt.
1978 in Oldham, Großbritannien: Louise Joy Brown, der erste durch In-Vitro-Fertilisation gezeugte Mensch, kurz nach ihrer Geburt. : Bild: dpa

Außerdem sind viele Männer und Frauen, die eine Kinderwunschpraxis aufsuchen, nur vermeintlich unfruchtbar, sie können auch ohne Hilfe Kinder bekommen. Im Rahmen einer künstlichen Befruchtung setzen sie diese unnötigerweise den Risiken einer Laborzeugung aus. Bei rund der Hälfte der Paare mit dem Label „infertil“, so heißt es in dem Fachjournal, kündige sich im Laufe von einem Jahr nach der „Diagnose“ der Nachwuchs an. Das sind just diejenigen Eltern, die auch bei einer künstlichen Befruchtung die besten Chancen auf Nachwuchs haben. Infolgedessen sind die scheinbar unfruchtbaren Paare die liebsten Kandidaten der Fertilitätskliniken für eine Laborzeugung, denn mit ihren guten Erfolgsaussichten schönen sie die Statistiken.

„Recht auf Ausprobieren“

Die wenig schmeichelhaften Schlussfolgerungen des BJOG-Artikels überraschen letztlich nicht. Die Autoren werfen ihren Kollegen vor, mit der Forderung nach einem „Recht auf Ausprobieren“, ihren potentiellen Kunden einen Bärendienst zu erweisen. Sie böten einer äußerst verletzlichen Klientel – Kinderwunschpaare leben am Rande des Nervenzusammenbruchs – Therapien an, die auf Spekulation basierten. Es sei mitnichten klar, ob dies irgendjemandem Vorteile brächte außer denen, die sie verkauften.

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http://www.spiegel.de/plus/warum-diese-e-autos-in-wahrheit-besonders-umweltschaedlich-sind-a-00000000-0002-0001-0000-000159904530

Der Volkswagen-Konzern hat ein Elektroauto entwickelt, das schneller beschleunigt als ein Formel1-Rennwagen. Das Einzelstück leistet 500 Kilowatt und hat auf einer amerikanischen Bergrennstrecke eine neue Bestzeit aufgestellt.

Markenvorstand Frank Welsch bezeichnete die Rekordfahrt als „Erfolg von langfristiger Bedeutung“. Und wer sich an dieser Stelle fragt, ob Europas größter Autokonzern noch nicht verstanden hat, worauf es bei einer ökologischen Verkehrswende ankommt, kann diesen Zweifel gleich auf die gesamte heimische Branche ausdehnen.

Deutschlands Autokonzerne streben nach dem Elektroauto der Superlative – stark, schnell und wuchtig. Das Vorbild heißt Tesla, und die etablierten Konzerne sind kurz davor, den amerikanischen Pionier um sein Monopol zu bringen.

Noch in diesem Jahr wird der Audi e-tron 55 quattro in den Handel kommen, ein Elektro-SUV mit 300 Kilowatt Leistung, Allradantrieb und einem Riesenakku, der mehr als 400 Kilometer Reichweite garantieren soll. Daimler folgt im nächsten Jahr mit dem E-Modell EQC, das ähnliche Eckdaten aufweist; es wird bereits als „Mercedes unter den Elektroautos“ angepriesen – was insofern einleuchtet, als der Stuttgarter Hersteller auch ein großer Anbieter von Lastwagen ist. Der Stromkoloss wiegt zweieinhalb Tonnen.

So soll sie aussehen, die neue Welt der emissionsfreien Mobilität: fahren wie bisher, mit großen, starken, schweren Autos, nur eben ohne Sünde. In dieser Illusion kann sich jeder wiegen, der die Dinge nicht kritisch hinterfragt.

Dass auch Autos ohne Auspuff Umwelt- und Klimaschädlinge sein können – und große Exemplare eben auch große Schädlinge –, wurde von einer Untersuchung des schwedischen Umweltinstituts IVL mit sehr eindrucksvollen Zahlen belegt. Pro Kilowattstunde, so die Expertise, entsteht bei der Produktion der Batteriezellen derzeit eine Klimagasemission, die bis zu 200 Kilogramm Kohlendioxid entspricht.

E-Mobile nach Tesla-Vorbild speichern bis zu 100 Kilowattstunden. Das heißt: Noch ehe sie den ersten Kilometer fahren, hat ihre Herstellung das Klima so belastet wie der fossile Spritverbrauch eines sparsamen Benzin-Kleinwagens, der schon über 200.000 Kilometer gefahren wurde.

Der „ökologische Rucksack“, wie Fachleute das Akkuproblem nennen, ist ein praller Tornister, der auch ethische und humanitäre Probleme enthält: Kobalt, ein wichtiger Rohstoff für Batterien, wird in Zentralafrika unter üblen Arbeitsbedingungen, häufig mit Kinderarbeit, gewonnen. Lithium kommt oft aus Salzseen in Südamerika. Der Abbau ist ein empfindlicher Eingriff in den Wasserhaushalt der Regionen.

Was die Klimabelastung durch die Batterieproduktion angeht, fällt der enorme Energieverbrauch ins Gewicht. Stromspeicher sind am Anfang ihres Daseins zunächst große Stromfresser.

In der Gemeinde der Elektroenthusiasten schlug die IVL-Expertise ein wie die Widerlegung eines Gottesbeweises. Proteststürme fegten durch Internetforen, und auch die Bundesregierung stand unter Rechtfertigungsdruck. Schließlich ist Elektromobilität der Schlüssel ihrer geplanten Energiewende im Verkehrssektor.

Audi e-tron 55 quattro: Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h wird der Elektro-Allradwagen (408 PS) abgeregelt. Reichweite: über 400 Kilometer.
Uli Deck / dpa

Audi e-tron 55 quattro: Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h wird der Elektro-Allradwagen (408 PS) abgeregelt. Reichweite: über 400 Kilometer.

So nahm bald das Freiburger Öko-Institut Stellung, das häufig im Dienste des Umweltministeriums solche Fragen untersucht. Es kommt zu einem Schluss, der auf den ersten Blick wie ein Freispruch klingt für das E-Mobil: „Elektrofahrzeuge haben bereits heute eine positive Klimabilanz“, resümiert das Öko-Institut, „selbst wenn dazu die Stromproduktion und die Fahrzeugherstellung berücksichtigt werden.“

Auch das Umweltbundesamt teilt diese Einschätzung und liefert eine Modellrechnung: Nach dieser kann das Elektroauto den höheren Energiebedarf für seine Herstellung gegenüber dem konventionellen Pkw „bei einer mittleren Lebensfahrleistung von 168.000 km etwa ausgleichen“.

Also bestenfalls Gleichstand, und das auch erst gegen Ende eines Autolebens. Und wer sich die Umweltbilanz noch genauer anschaut, stellt schnell fest, dass das E-Mobil derzeit weit entfernt ist von der Öko-Absolution und dass zwischen der schwedischen IVL-Studie und den Einschätzungen der deutschen Umweltexperten kein relevanter Unterschied besteht.

Selbst den langen Weg zur besseren Klimabilanz schafft nur ein Fahrzeug mit sehr kleinem Akku. Protagonist der behördlichen Modellrechnung ist ein E-Mobil, dessen Stromspeicher maximal 100 Kilometer Reichweite ermöglicht; das wäre ein Akku mit rund 20 Kilowattstunden.

Der E-Lieferwagen, den die Post in Eigenregie gebaut hat, ist in diesem Sinne ein mustergültiges Batteriefahrzeug – der Tesla hingegen ein Horror.

Nun aber wollen die deutschen Hersteller nicht den Postlaster bauen. Sie wollen den Tesla-Jäger bauen – das vollwertige Auto mit Stromantrieb, reisetauglich, prestigeträchtig, stark und schnell.

Mit einer Blaupause der Tesla-Architektur, „Modularer Elektrifizierungsbaukasten“ genannt, will Volkswagen in die Massenproduktion gehen: Kernstück aller Modelle wird ein großer, flacher Akku im Wagenboden sein. Schon die kleinste Version soll eine Reichweite von 330 Kilometern garantieren, muss also ein ziemlich großer Akku sein.

Doch die Batteriezellen, versichert VW-Markenvorstand Thomas Ulbrich, sollen befreit sein von der ökologischen Erbsünde. Sie würden, erklärte er kürzlich auf einer Pressekonferenz, „mit grüner Energie“ produziert.

Das klingt erst einmal beruhigend: Wird das E-Mobil nicht nur mit Ökostrom betankt, sondern auch gleich mit solchem hergestellt, ist alles gut und grün. Doch kann das in der Praxis gelingen?

Mercedes EQC: Der Elektro-SUV (408 PS) soll auf eine Reichweite von 450 Kilometern kommen und beschleunigt in 5,1 Sekunden von 0 auf 100.
Picture Alliance / dpa

Mercedes EQC: Der Elektro-SUV (408 PS) soll auf eine Reichweite von 450 Kilometern kommen und beschleunigt in 5,1 Sekunden von 0 auf 100.

VW produziert nicht selbst Batteriezellen. In ganz Europa gibt es keinen Industriekonzern, der das in großem Stil macht. Die führenden Lieferanten sitzen in Südkorea, Japan und China. Die Kontrolle über die Schlüsseltechnik der Elektromobilität haben die westlichen Autoproduzenten längst verloren.

Volkswagen wird die Akkuzellen für seine E-Offensive von den führenden südkoreanischen Herstellern Samsung und LG beziehen. Diese eröffnen für die westliche Kundschaft Werke in Osteuropa, wo sich günstig produzieren lässt, weil dort billiger Strom fossiler Herkunft aus der Leitung kommt. Wird Samsung wirklich einen Windpark vor der schmutzigen Fabrik aufbauen, um die Spezifikationen ökobeflissener Einzelkunden zu erfüllen?

„Wir sind mit unseren nominierten Batteriezellen-Lieferanten dazu aktuell im engen Austausch“, versichert VW-Sprecher Christoph Adomat. Er bittet jedoch um Verständnis, „dass wir erst nach jeweiligem Vertragsabschluss inhaltlich näher darauf eingehen werden“. Verbindlich vereinbart ist also noch nichts.

Wesentlich weiter ist BMW: Der Münchner Hersteller legt sich seit dem Produktionsstart seiner Elektromodelle eine freiwillige interne Zertifizierung auf, die vom TÜV Süd beglaubigt wird. Ein Elektroauto seiner Produktion muss in der Summe aus Herstellung und Betrieb eine geringere Klimabelastung darstellen als ein Vergleichsfahrzeug mit konventionellem Antrieb.

„Wir haben nicht nur aus Kostengründen, sondern auch aus ökologischen Überlegungen heraus am Anfang auf große Reichweiten verzichtet“, sagt Jury Witschnig, Leiter der Nachhaltigkeitsstrategie bei BMW. BMW wird derzeit von Samsung beliefert und kann sich noch nicht mal aussuchen, ob die Zellen in einem südkoreanischen oder einem chinesischen Werk gefertigt werden.

Immerhin, sagt Witschnig, bekomme er von Samsung eine Dokumentation des fossilen Energieverbrauchs aus der Zellherstellung mitgeliefert. Allein mit dieser Anfrage habe er „keine offenen Türen eingerannt“. Die Werte sind so hoch, dass BMW bisher nur Autos mit kleineren Batteriekapazitäten anbietet.

Erst mit dem iNext will BMW ab 2021 große Reichweiten realisieren. Der Strom-SUV soll Zellen aus einem Werk bekommen, das der chinesische Lieferant CATL in Thüringen errichten wird. Hier soll vorwiegend mit regenerativer Energie produziert werden.

Die Ernsthaftigkeit, mit der BMW sich solchen Fragen stellt, ist umso löblicher, als der Gesetzgeber dies weder fordert noch honoriert. Elektroautos gelten grundsätzlich als emissionsfrei. Sie werden für die Hersteller wertvolle Kompensatoren sein, wenn ab 2021 unzulässig hohe Flottenverbrauchswerte mit empfindlichen Strafzahlungen belegt werden.

Ein E-Mobil, das klimaschädigend produziert wurde, wird dann nach seiner Zulassung auch noch die Verbreitung schluckstarker konventioneller Autos erleichtern – also doppelt schädlich sein.

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über die GRÜNE „WILL-KÜR“ – HANDELN der GRÜNEN und „EIN-SCHREITEN“: ?FEHL-ANZEIGE?

https://www.zeit.de/2017/36/kreuzfahrtschiffe-co2-ausstoss-dreck

CO2-Ausstoß: Kreuzfahrt mit Schwefel

Der Wahrheitscheck in der Wirtschaft: Verursachen die 15 größten Seeschiffe mehr Dreck als alle Autos der Welt?
Kreuzfahrtschiff Verbrauch: Postkartenidylle mit Luftverschmutzer
Postkartenidylle mit Luftverschmutzer © Plainpicture

Seeschiffe sind Dreckschleudern, Kreuzfahrten eine Pest für die besuchten Städte. Gerne wird diese Behauptung mit einem Vergleich garniert: Die 15 größten Schiffe machen mehr Dreck als alle Autos der Welt zusammen. Das klingt spektakulär, aber stimmt es auch?

Die Behauptung geht auf ein Zitat zurück, das der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) schon 2012 verbreitet hat, zum Auftakt seiner Kampagne „Mir stinkt’s – für eine saubere Kreuzschifffahrt“. Es lautete wörtlich: „Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide aus als alle 760 Millionen Autos weltweit.“ In den sozialen Medien hat die Behauptung gerade mal wieder Konjunktur, angeheizt von der Debatte um schmutzige Dieselautos. Die Einschränkung auf Schwefeloxide ging verloren, stattdessen ist jetzt oft allgemein von Schadstoffen die Rede, in manchem Debattenforum sogar von CO₂. Doch am weltweiten Ausstoß dieses wichtigsten Treibhausgases hat der Schiffsverkehr nur einen Anteil von drei, der Straßenverkehr aber von 17 Prozent. Und pro Passagier oder nach transportiertem Gewicht erzeugt kein Verkehrsmittel weniger CO₂ als ein Schiff.

Und wie steht es – Missverständnisse beiseite – um die ursprüngliche Behauptung des Nabu? Sie enthält einen offensichtlichen Fehler: 2012 gab es weltweit nicht 760 Millionen, sondern deutlich über eine Milliarde Autos, inzwischen sind es rund 1,25 Milliarden. Trotzdem hat der Nabu recht: Schiffe sind tatsächlich für einen größeren Teil der Schwefeloxid-Emissionen verantwortlich als Autos. Allerdings macht der Vergleich wenig Sinn.

Denn seit der Jahrhundertwende wird an Tankstellen zunehmend schwefelarmer, seit 2008 in der EU, den USA und Japan nur noch schwefelfreier Treibstoff angeboten. In China und Indien läuft die Umstellung derzeit. Schon in wenigen Jahren werden Schwefeloxide deshalb im Straßenverkehr praktisch keine Rolle mehr spielen – so wie das Blei, das Ende der 1980er Jahre mit der Umstellung auf bleifreies Benzin aus den Autoabgasen verschwand. Insgesamt sind die Schwefeldioxid-Emissionen in Deutschland seit 1990 um über 90 Prozent gesunken. Es ist ein großer Erfolg schärferer Umweltgesetze. Neben schwefelarmen Kraftstoffen hat vor allem die Stilllegung oder Nachrüstung von Industrieanlagen und Kraftwerken mit Entschwefelungsanlagen dazu beigetragen. Sauren Regen, der infolge hoher Schwefelemissionen entsteht und noch vor 30 Jahren große Waldschäden anrichtete, gibt es in Europa kaum noch.

Bei Seeschiffen verläuft der Abschied vom Schwefel deutlich langsamer. Noch immer fahren sie auf dem offenen Ozean meist mit Schweröl, einer dreckigen Pampe, die auf dem Boden der Raffinerien zurückbleibt und bis zu 3,5 Prozent Schwefel enthalten darf. Das ist 3500-mal mehr, als an Land in Benzin und Diesel erlaubt ist. In europäischen und nordamerikanischen Küstengewässern ist der Schwefelanteil im Schiffstreibstoff seit 2015 zwar auf 0,1 Prozent begrenzt, das ist allerdings noch immer 100-mal mehr als im Straßenverkehr. Deshalb eignen sich Schwefeloxide so gut für einen drastischen Vergleich.

Relevanter für Umwelt und Gesundheit sind allerdings andere Schadstoffe. Neben dem Treibhausgas CO₂ sind das vor allem Stickoxide und Feinstaub. Auch dabei schneiden Seeschiffe schlecht ab, allerdings ist der Unterschied zum Auto weit weniger krass als beim Schwefel. Auch dazu hat der Nabu Zahlen veröffentlicht und im Rahmen seiner Kampagne zu einer schmackigen These zusammengefasst: „Ein einziger Ozeanriese stößt auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf gleicher Strecke.“

Dieser Vergleich wird häufig zitiert und verkürzt. Ein Kreuzfahrtschiff macht so viel Dreck wie fünf Millionen Autos, heißt es dann. Das ist genauso falsch wie die These, die der Nabu aus den eigenen Zahlen ableitet. Für das Vergleichsjahr 2012 geht es dort nämlich gar nicht um „Schadstoffe auf gleicher Strecke“, sondern um „Schadstoffe pro Tag“. Und pro Tag legt ein durchschnittliches Kreuzfahrtschiff mehrere Hundert Kilometer zurück, ein deutsches Auto aber nur 36. Dabei transportiert das Auto im Schnitt 1,5 Menschen, ein großes Kreuzfahrtschiff aber bis zu 9.000. Bezogen auf die Passagierkilometer schrumpft die Vergleichszahl von fünf Millionen auf weniger als hundert.

Hundertmal mehr Schadstoffe – auch das wäre ein krasser Unterschied. Allerdings interpretiert der Nabu seine eigenen Zahlen falsch. In den Originaldaten unterscheidet er die „Schadstoffe pro Tag“ korrekt in Schwefeloxide, Stickoxide, Feinstaub und CO₂. Der Vergleich fällt je nach Stoff extrem unterschiedlich aus: Ein Schiff produziert demnach so viel CO₂ wie 84.000 Autos und so viel Schwefeloxid wie 376 Millionen. Die propagierten fünf Millionen tauchen nirgendwo auf. „Die Zahl haben wir gewichtet nach der Bedeutung der Schadstoffe grob als Quersumme ermittelt“, erläutert Dietmar Oeliger, Leiter der Nabu-Abteilung Verkehrspolitik. Man hat also Äpfel, Birnen, Kirschen und Tomaten irgendwie zusammengezählt und durch vier geteilt. Oeliger weiß, dass so etwas unseriös ist. Man verwende das Ergebnis deshalb auch nur, „wenn Medien eine plakative, einfach zu verwendende Zahl möchten“.

Den Faktencheck kann so etwas nicht bestehen. Daraus zu schließen, dass Schiffe gar nicht so dreckig sind, wäre genauso falsch. Sowohl an Bord als auch in den Häfen erzeugen sie gesundheitsschädliche Feinstaub- und Stickoxidemissionen, die weit über den Grenzwerten liegen, die im Straßenverkehr gelten. Dass sich die Schifffahrt so lange gegen Umweltauflagen wehren konnte, liegt vor allem an ihrer Internationalität. Grenzwerte können nur global durchgesetzt werden, und das ist besonders schwierig. An fehlender Technik liegt es nicht. Schwefelfreier Treibstoff, Katalysatoren und Abgasfilter sind längst erprobt und auf vielen Schiffen schon erfolgreich im Einsatz.

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https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-08/edward-burtynsky-fotograf-ausstellung-national-gallery-of-canada-fs

Edward Burtynsky: Verwundete Erde

Tiefgreifend verändert der Mensch den Planeten. Er baggert, gräbt und flutet, um Kohle, Erz und Salz zu fördern. Unberührte Natur? Gibt es kaum, wie Luftaufnahmen zeigen.

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https://www.zeit.de/2018/43/cum-ex-steuerbetrug-aktiengeschaeft-europa-finanzpolitik/komplettansicht

Cum-Ex: Der Coup des Jahrhunderts

Ganz Europa wurde von Steuerräubern geplündert. Auch weil Deutschland die Partnerländer erst viel zu spät warnte, entstand ein Schaden von mindestens 55 Milliarden Euro.
Cum-Ex: "Es handelt sich um den größten Steuerraub in der Geschichte Europas", sagt Christoph Spengel, Steuerprofessor an der Universität Mannheim.
„Es handelt sich um den größten Steuerraub in der Geschichte Europas„, sagt Christoph Spengel, Steuerprofessor an der Universität Mannheim. © Stephanie F. Scholz für DIE ZEIT

Der Vernehmungsraum im Landeskriminalamt Düsseldorf ist ungefähr acht Quadratmeter groß. Die Fenster dort sind vergittert, ihre Scheiben so milchig, dass man nicht hinausschauen kann. In der Mitte des Raumes steht ein großer Tisch. Dort warten bereits zwei Hauptkommissare und drei Staatsanwälte auf Benjamin Frey. Sie ermitteln im größten Steuerraub aller Zeiten, einem Jahrhundertcoup, der allein den deutschen Staat viele Milliarden Euro gekostet hat. Frey, ein hochintelligenter, asketisch wirkender Mann, ist einer der Hauptbeschuldigten. Er gehörte zum innersten Zirkel der Steuerräuber, hat an den Geschäften zulasten des deutschen Gemeinwesens rund 50 Millionen Euro verdient. Der Staat, so sagt er, war für ihn der Feind.

Nun, im Vernehmungsraum, sitzt er dessen Strafverfolgern gegenüber.

Es ist der 7. November 2016. „Schön, dass wir uns persönlich kennenlernen“, sagt die Staatsanwältin Anne Brorhilker, die das Verfahren leitet. So wird sich Frey später erinnern. Brorhilker ist Anfang 40, wirkt aber jünger. Man kann sie sich als eine Art weiblichen Columbo vorstellen: leicht zu unterschätzen, aber schwer abzuschütteln.

Die Staatsanwältin untersucht seit Jahren spezielle Aktiendeals, mit denen der Staat geplündert wurde und die unter den Namen Cum-Ex und Cum-Cum bekannt geworden sind. Bei diesen Deals geht es darum, sich Steuern zu Unrecht vom Staat erstatten zu lassen. Die Staatsanwältin jagt nun die beteiligten Banker, Anwälte und Berater. Überall auf der Welt hat sie Büros und Wohnungen durchsuchen lassen, auch die von Frey. Gemessen an der Zahl der Beschuldigten haben sich ihre Untersuchungen zum wohl größten steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahren aller Zeiten ausgeweitet.

Der Kronzeuge

Benjamin Frey gehörte zum innersten Kreis der Steuerräuber. Eigentlich heißt er anders und sieht auch anders aus. Das Foto zeigt ihn mit einer Maske, die ihm für ein Fernsehinterview aufgetragen wurde. © Ivo Mayr/Correctiv

Was Brorhilker bis zu diesem Tag noch fehlt, ist ein Kronzeuge, der aus der Phalanx der Steuerräuber ausbricht. Nur wenn Frey auspackt, kann sie die anderen überführen. Frey, dessen ganzes Leben sich ums Geld gedreht hat, weiß, er kann sich nicht freikaufen. Ihm droht Gefängnis. Mindestens sieben Jahre.

Mehr als ein Jahr lang wird Frey anschließend immer wieder vernommen, tagelang, mehr als ein Dutzend Mal. Später wird er sagen, dass dies die schlimmste Zeit seines Lebens gewesen sei. Erst räumt er nur ein, was er einräumen muss, nach einem halben Jahr aber brechen alle Dämme. Frey legt eine Lebensbeichte ab. Er ist der erste Steuerräuber, der aus Angst vor dem Gefängnis seine Komplizen von einst verpfeift und damit Panik unter ihnen auslöst. Bei Brorhilker melden sich nun weitere Steuerräuber, die ebenfalls Kronzeugen werden wollen.

Bereits im vergangenen Jahr berichteten die ZEIT, ZEIT ONLINE und das ARD-Magazin Panorama über Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte. Sie beschrieben, wie Banker, Berater und Anwälte über Jahrzehnte den deutschen Staat plünderten. Wie der es sich gefallen ließ. Und erst eine hartnäckige Sachbearbeiterin aus dem Bundeszentralamt für Steuern sich schließlich weigerte, das Geld auszuzahlen.

Nach den Berichten meldeten sich Journalisten aus Dänemark. Sie sagten, dass ihrem Land etwas ganz Ähnliches widerfahren sei. Es war der Auftakt einer internationalen Kooperation. Sie zeigt nun, dass Finanzjongleure sich nicht nur am deutschen Staat bedienten, sondern die öffentlichen Haushalte in halb Europa angezapft haben.

Alle Berichte der europäischen Medienpartner finden Sie, wenn Sie auf das Bild klicken. © Correctiv

Unter Leitung des Recherchezentrums Correctiv haben sich 19 Medien aus zwölf Ländern zusammengetan, um gemeinsam das ganze Ausmaß dieses Steuerraubs zu recherchieren. Dazu gehören neben der ZEIT, ZEIT ONLINE und Panorama auch die Nachrichtenagentur Reuters, die Zeitungen Le Monde aus Frankreich, La Repubblica aus Italien, das Online-Magazin El Confidencial aus Spanien sowie das öffentlich-rechtliche Fernsehen aus Dänemark, Schweden und Finnland. Gemeinsam haben sie mehr als 180.000 Seiten vertrauliche Akten, interne Gutachten von Banken und Kanzleien sowie E-Mails ausgewertet. Zudem wurden Interviews mit Insidern und verdeckte Recherchen in der Finanzindustrie durchgeführt.

Die Ergebnisse werden ab dem 18. Oktober unter dem Titel „Cum-Ex-Files“ veröffentlicht. In mindestens zehn weiteren europäischen Staaten haben sich die Finanztrickser bedient. In einigen ist das der Öffentlichkeit noch nicht bekannt. Der Schaden durch Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte beträgt mindestens 55,2 Milliarden Euro. „Es handelt sich um den größten Steuerraub in der Geschichte Europas“, sagt der Steuerprofessor Christoph Spengel von der Universität Mannheim.

Wieso können die Steuerräuber ein Land nach dem anderen plündern, ohne dass ihnen jemand Einhalt gebietet? Und was sind das überhaupt für Geschäfte, bei denen Aktien für Milliarden Euro innerhalb weniger Tage hin und her geschoben werden?

Kreaturen der Tiefsee

Stößt man in die Welt der Steuerräuber vor, ist es ein bisschen wie beim Tiefseetauchen: Je näher man dem Grund kommt, desto unglaublicher werden die Kreaturen, die man entdeckt. Bei den sogenannten Cum-Cum-Deals geht es darum, Steuererstattungen zu ergattern, die einem eigentlich nicht zustehen. Man kann sich die Akteure als gefräßige Raubfische vorstellen, die nur einmal zubeißen und dann erst mal satt sind. Weiter unten begegnen einem besonders aggressive Geschöpfe, die Cum-Ex-Geschäfte betreiben. Eine einmal abgeführte Steuer wird dabei doppelt zurückerstattet. Diese Geschöpfe beißen also gleich zweimal zu. Tief unten, in dunklen Gewässern, haben sie sich rasend schnell vermehren können.

Mittlerweile sind auch Mischformen entstanden. Und noch aggressivere Mutationen, für die es noch keine Namen gibt. Gemeinsam haben alle diese Konstrukte, dass sie zu einem einzigen Zweck erschaffen wurden: aus den öffentlichen Kassen das Geld jener Menschen zu erbeuten, die Steuern bezahlen.

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Kurz erklärt – Wie der Cum-Ex-Steuerskandal abgelaufen ist Es ist der wohl größte Steuerskandal der deutschen Geschichte. Wie Banken und Anwälte Milliarden entwendeten, zeigen wir in diesem Video. © Foto: Kerstin Welther

Um Benjamin Frey zum Auspacken zu bewegen, hat sich die Staatsanwältin Brorhilker an einer Methode orientiert, die sonst vor allem bei der amerikanischen Bundespolizei FBI beliebt ist: Die Ermittler sammeln belastendes Material gegen einzelne Beteiligte und setzen sie damit unter Druck. Diese haben dann die Wahl, als Kronzeuge glimpflich davonzukommen, wenn sie alles gestehen, ihre Beute zurückgeben und ihre Komplizen verpfeifen – oder eben angeklagt zu werden.

Frey bekommt diese Methode schon am zweiten Vernehmungstag zu spüren. Gleich zu Beginn halten Brorhilker und ihre Kollegen ihm Dokumente vor, die nach Ansicht der Staatsanwältin nicht zu seinen Aussagen vom Vortag passen. Sie habe ihm „viel Angst eingejagt“, wird Frey später sagen. Im Februar 2017 fliegt Frey sogar für drei Tage nach Dubai, um dort weitere Steuerräuber zum Auspacken zu bewegen.

Schnell deuten Freys Aussagen darauf hin, dass Deutschland nur eines von vielen ausgeraubten Ländern ist. Für Brorhilker steht das nicht im Zentrum ihrer Ermittlungen. Schließlich ist sie eine deutsche Staatsanwältin. Die Reporter der Recherche-Kooperation aber wollen ihn treffen, um mehr zu erfahren.

Ein europäischer Raubzug

In einem Kölner Loft gibt der Kronzeuge Benjamin Frey das erste ausführliche Interview. © Ivo Mayr/Correctiv

Nach langen Verhandlungen kommt es zu einem Treffen. Die Bedingung: Man darf seinen echten Namen nicht nennen. Frey heißt nur in diesem Artikel so. In einem Kölner Loft gibt er das erste, ausführliche Interview. Man sitzt einem 47-jährigen Mann gegenüber: gescheitelte Haare, glatt rasiert, hohe Stirn, volle Lippen, Brille. Doch das Gesicht, in das man schaut, ist nicht seines. Frey trägt eine Maske, die ihm für das Interview, das von Kameras aufgezeichnet wird, von zwei Maskenbildnerinnen aufgetragen wurde. Die Mimik, sein Lachen, das alles ist echt, der Rest nicht wiederzuerkennen.

Frey sagt, er habe Angst vor seinen früheren Komplizen. Deshalb dürfe man ihn nicht erkennen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass er bereits dabei ist, sich eine neue Existenz als seriöser Anwalt aufzubauen. Die Geschichte des Steuerräubers soll sie nicht beschmutzen. Zwei volle Tage wird das Interview dauern. Frey wird darin auch erklären, wie es dazu kam, dass ganz Europa geplündert wurde. Und er wird Namen nennen: von denen, die Länder ausnehmen, dabei kühl von Märkten sprechen – und bis heute auf freiem Fuß sind.

Freys Erzählung beginnt in der Provinz. Dort, wo er aufgewachsen ist, sei man „entweder Arbeiter, Landwirt oder Arbeitsloser“ geworden. Er will sich damit nicht abfinden, studiert Jura, legt einen herausragenden Abschluss hin. Dann fliegt er nach London, eine große Kanzlei hat ihn dorthin eingeladen, ins prachtvolle Queen Victoria and Albert Museum, zu ihrem Jahrestreffen. Die Kanzlei will Frey anwerben. Fast zweitausend Anwälte aus aller Welt sitzen an langen Tischen, inmitten von Ausstellungsstücken des Museums. Wenn Frey nach oben schaut, blickt er in eine große Kuppel. Es ist das Jahr 2001. Frey kann die Sterne leuchten sehen.

„Meine Gier war so groß“

Kurz darauf fängt er bei der Kanzlei an, arbeitet jeden Tag zwölf oder auch vierzehn Stunden. Oft geht es darum, die Steuerlast reicher Kunden zu drücken. „Wir hatten alle dieses Bild vor den Augen: Der Feind ist der Staat“, sagt Frey. Wenn ihm doch einmal der Gedanke kommt, dass dieser Staat ihm seine Ausbildung finanziert hat, drückt er ihn weg. Er weiß, dass Zweifel seiner Karriere schaden würden. „Meine Gier war so groß“, sagt er, „da habe ich mich mit Moral nicht aufgehalten.“

Dann, 2004, lernt Frey Hanno Berger kennen. Dieser gilt als begnadetster Steuertrickser Deutschlands. Frey, das Provinzkind, bewundert Berger, den Sohn eines Pfarrers, für dessen Intellekt, humanistische Bildung, die Latein- und Griechischkenntnisse. Bei den Cum-Ex-Geschäften, die Berger laut der Ermittler seit spätestens 2006 einfädelt, ist Frey von Anfang an mit dabei. Zusammen arbeiten sie im 32. Stock des Skyper, eines gläsernen Turms im Frankfurter Bankenviertel. „Wenn Sie runtergeguckt haben auf die Straße, auf die Taunusanlage, dann haben Sie nur noch ganz kleine Menschen gesehen“, so Frey. „Das war die Welt, die normale Welt, zu der gehörten wir nicht mehr. Wir waren da ganz oben. Wir haben aus dem Fenster geguckt und gedacht: ‚Wir sind die Schlauesten, wir sind Genies, und ihr seid alle doof.'“

Wie funktioniert ein Cum-Cum-Geschäft?

Vereinfachte Darstellung eines Geschäfts auf Kosten des Staates, bei dem eine einfache Steuerrückerstattung ergattert wird

© ZEIT-Grafik

Cum-Ex ist aus ihrer Sicht ein Geniestreich. Es geht nicht mehr nur darum, Steuern möglichst auf null zu drücken. Man holt sich auch noch das Geld derer, die so blöd sind, Steuern zu zahlen.

Der deutsche Staat merkt zunächst gar nicht, dass er geplündert wird. 2007 versucht er zum ersten Mal, den Steuerraub zu unterbinden, doch Berger und Frey sind klüger, finden einen neuen Weg, den Staat auszutricksen. Die Konstruktionen werden immer komplizierter. Schließlich, ab 2011, wollen sie ihn mithilfe von amerikanischen Ein-Mann-Pensionsfonds ausnehmen, die Aktien im Wert von Milliarden Euro handeln. Es ist ein irres Spiel. Berger und Frey scheffeln Millionen um Millionen.

Ein Ärgernis aber gibt es: Cum-Ex funktioniert in Deutschland nur einmal im Jahr, rund um den Tag, an dem die Besitzer von Aktien ihre Dividende ausgeschüttet bekommen, in Deutschland liegt er meist in den ersten Monaten des Jahres. „Wir hatten eine Teufelsmaschine kreiert“, sagt Frey, „sie lief aber immer nur im Frühjahr.“ Das war aus Sicht der Steuerräuber zu wenig. „Also ist man auf die Idee gekommen, eine Ganzjahresmaschine zu kreieren„, sagt Frey. „Und dafür boten sich Aktien anderer Länder an.“ In ihnen nämlich werden Dividenden bis zu viermal im Jahr ausgeschüttet.

Das Bild, das die Recherchen der Medienpartner ergeben, ist das eines europäischen Raubzugs. In Belgien, Dänemark, Österreich, Norwegen und der Schweiz bestätigen die Behörden offiziell oder im Hintergrund, dass auch ihre Länder Opfer von Cum-Ex wurden. In Spanien und Finnland zeigen Dokumente und Insider-Aussagen, dass Cum-Ex-Geschäfte geplant wurden. In Spanien wollen die Behörden weder bestätigen noch dementieren, dass es zu doppelten Steuererstattungen gekommen ist. Die finnischen Behörden gehen davon aus, dass Cum-Ex bei ihnen kein Problem darstellt. Einfache Erstattungen (Cum-Cum) flossen in beiden Ländern.

Einfache Erstattungen – das klingt harmlos, ist es aber nicht. Auch in Frankreich, Italien und den Niederlanden erzeugten sie massive Schäden. Das Spiel funktioniert im Kern so: Inländischen Aktionären steht eine Steuererstattung zu, ausländischen nicht. Banken haben daraus ein Geschäft gemacht. Sie kaufen die Aktien ausländischer Kunden kurz vor Auszahlung der Dividende und verkaufen sie danach sofort zurück. Die so ermogelte Steuererstattung wird aufgeteilt, der Staat ärmer. Zwar sind Cum-Cum-Geschäfte nicht per se illegal. Wenn das einzige Ziel ein steuerlicher Vorteil ist, stellen aber auch sie einen Gestaltungsmissbrauch dar. Deutsche, französische und italienische Behörden sind sich da einig.

Der Schaden

Für Steuerprofessor Spengel sind Cum-Ex und Cum-Cum zwei Spielarten rein steuergetriebener Geschäfte. „Die Banker, Händler und Juristen haben die Steuersysteme der einzelnen Länder analysiert, geguckt, was geht, und dann die entsprechenden Strukturen aufgesetzt.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte Spengel berechnet, dass dem deutschen Fiskus zwischen 2001 und 2016 mindestens 31,8 Milliarden Euro entgangen sind. Im Zuge der Cum-Ex-Files kommen nun in Frankreich mindestens 17 Milliarden, in Italien 4,5 Milliarden, in Dänemark 1,7 Milliarden, in Belgien 201 Millionen Euro dazu. Für die anderen betroffenen Länder liegen keine offiziellen Zahlen oder belastbaren Marktdaten vor.

Wie und wann sich die Geschäfte in Europa ausgebreitet haben, lässt sich nicht eindeutig nachvollziehen. Cum-Cum-Geschäfte wurden in Deutschland, Frankreich oder Italien bereits seit den 1990er-Jahren getätigt. Cum-Ex-Geschäfte gab es seit 2001 in Deutschland, seit 2006 in der Schweiz und seit 2012 in Dänemark. Auch die Behörden der Länder reagierten unterschiedlich. Während die Schweiz Cum-Ex-Geschäfte 2008 unterband, gelang Deutschland das erst 2012. In Dänemark reichen die untersuchten Fälle bis 2017.

Fast alle Banken waren beteiligt

An den Geschäften waren fast alle Banken auf die eine oder andere Art beteiligt, darunter Deutsche Bank und Commerzbank sowie große amerikanische Investmentbanken. Viele unterhielten Abteilungen, deren Mitarbeiter intern als „Tax Trader“ bezeichnet wurden. Es handelt sich also nicht um das Versagen Einzelner, sondern um ein branchenweites Phänomen. Als „organisierte Kriminalität in Nadelstreifen“ bezeichnet Frey, der Kronzeuge, die Geschäfte. „Jeder, der Kredite geliefert hat, der als Aktienhändler mitgewirkt hat, der als Depotbank nur Aktien verwahrt hat, jeder Anleger, der Geld zur Verfügung gestellt hat, wusste im Kern, dass man hier Rendite aus dem Steuersäckel holt.“

Im Zentrum des europäischen Raubzugs steht eine Gruppe von Londoner Aktienhändlern. Einer von ihnen ist Salim Mohamed. Zunächst arbeitete er für die Investmentbank Goldman Sachs. Später heuerte er bei einem Hedgefonds an. Mohamed arbeitete auch mit Berger und Frey zusammen. So schildert es Frey. Am Anfang habe man sich gut verstanden. Doch als Mohamed sich 2009 selbstständig machte und laut Frey einen Großteil der Gewinne für sich haben wollte, sei es zu Streit gekommen. Berger habe Mohamed daraufhin nur noch den „dreckigen Inder“ genannt. So sagt es Frey gegenüber Brorhilker aus. Berger bestreitet die Aussage ebenso wie die Zusammenarbeit mit Mohamed. Es habe lediglich „ein oder zwei Gespräche“ gegeben.

Mit seiner Firma EQI, so geht es aus den Ermittlungsakten und weiteren Dokumenten hervor, handelte Mohamed nicht nur deutsche, sondern auch spanische, österreichische, belgische und finnische Aktien. 2010 etwa kauft er über eine Firma in Malta 6,9 Millionen Aktien des spanischen Energieversorgers Endesa, ein Jahr später über einen irischen Fonds 10,6 Millionen Aktien der Telekom Austria AG. In allen fünf Ländern beantragte der irische Fonds im Jahr 2011 Rückerstattungen. Warum nur ein Land plündern, wenn es auch woanders geht?

Finanzministerium warnte viel zu spät

Während die EU europaweite Datenbanken betreibt, um Flüchtlinge zu erfassen oder Informationen über Terroristen zu teilen, gibt es so etwas für Steuergeschäfte nicht. Fragt man bei der EU-Kommission nach, ob Cum-Ex-, Cum-Cum- oder verwandte Geschäfte auf europäischer Ebene diskutiert wurden, lautet die Antwort: „Das fällt in die Kompetenz der Nationalstaaten.“ Deren Steuerbehörden aber denken vor allem an sich, kommunizieren kaum miteinander. Das Prinzip: Wer etwas weiß, sagt es nicht weiter. Wer nicht nachfragt, erfährt nichts.

Die Bundesregierung hält Cum-Ex bis heute für ein deutsches Problem. Michael Sell, der zum Zeitpunkt eines Gesprächs mit den Reportern in diesem Sommer noch die Steuerabteilung im Finanzministerium leitete, mittlerweile aber pensioniert wurde, hält die Geschäfte für eindeutig illegal. Er hat sogar von „organisierter Kriminalität“ gesprochen. Doch aus seiner Sicht ist das Problem seit einer Gesetzesänderung von 2012 gelöst. Damals änderte man das System zur Abführung der Kapitalertragsteuer so, dass Cum-Ex nicht mehr funktioniert.

Wie funktioniert ein Cum-Ex-Geschäft?

Vereinfachte Darstellung eines Geschäfts auf Kosten des Staates, bei dem eine doppelte Steuerrückerstattung ergattert wird

© ZEIT-Grafik

Im Büro von Sell hängt eine große Weltkarte, auf der alle Länder orange eingefärbt sind, mit denen Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen hat. Dass auch viele von ihnen Opfer sein könnten, ist ihm aber nie in den Sinn gekommen. Später wird das Finanzministerium keine Zitate aus dem Gespräch mit Sell autorisieren. In dem Gespräch wird aber deutlich, dass es sich der europäischen Dimension von Cum-Ex nicht bewusst ist.

Die einzige Organisation, die sich überhaupt um einen systematischen internationalen Austausch bemüht, ist die OECD. Seit 2007 führt die Industrieländerorganisation ein „Aggressive Tax Planning Directory“. Über diese Datenbank können ihre Mitgliedsländer Steuertricks an alle anderen OECD-Staaten melden. Allerdings, sagt Achim Pross, der Chef der zuständigen Abteilung, funktioniere sie nur, wenn sie auch regelmäßig gelesen und befüllt werde. Hier liegt das Problem. Sucht man in der Datenbank den Begriff „Cum-Ex“, gibt es nur einen Treffer. Die Meldung kommt aus Deutschland. Doch sie ist von 2015. Zu diesem Zeitpunkt weiß das Finanzministerium seit 13 Jahren von Cum-Ex, hat die Praxis selbst seit drei Jahren unterbunden. Das Ministerium dementiert auf Anfrage nicht, die Partner erst ab 2015 gewarnt zu haben, teilt aber generell mit, dass man „in der Vergangenheit diverse Staaten, unter anderem auf deren Nachfrage hin, über die Verfahrensweise bei Cum-Ex-Geschäften informiert“ habe.

Für die europäischen Partner kommt die Warnung viel zu spät. Sie wurden längst ebenfalls geplündert.

Es gibt auch Meldungen aus weiteren Ländern: Irland, Spanien und sogar aus dem fernen Australien. Sie aber arbeiten mit anderen Begriffen, beschreiben meist Cum-Cum-Geschäfte oder Varianten davon. Auch das macht es schwer, die Geschäfte zu unterbinden. Es entstehen immer neue Kreaturen. Salim Mohamed etwa benutzt eine Methode, von der Frey erst in den Vernehmungen durch Brorhilker erfährt. Danach, sagt er, sei er erst mal fünf Minuten sprachlos gewesen. „Ich habe einfach nur gestaunt.“

Bei Cum-Ex-Deals ist es normalerweise wie beim Goldschürfen: Es müssen enorme Mengen umgewälzt werden, damit richtig was hängen bleibt. Man braucht also sehr viel Kapital, muss sich Millionen oder sogar Milliarden Euro von Banken leihen. Salim Mohamed hat einen anderen Weg gefunden: den „Looping“. Vereinfacht gesagt werden Aktien dabei so schnell im Kreis gehandelt, dass der Eindruck entsteht, es wären viel mehr, als es tatsächlich sind. Mit einer Aktie lassen sich auf diese Weise drei, fünf oder auch zehn Steuerbescheinigungen generieren. Einer der Beschuldigten sagt gegenüber Brorhilker aus, der Looping sei ab 2009 bei Geschäften auf Kosten Deutschlands zum Einsatz gekommen.

Versucht man Mohamed zu kontaktieren, antwortet er nicht. Doch es scheint ihm gut zu gehen. 2015 hat er beim „Powerman“ im schweizerischen Zofingen, einem Lauf- und Radfahrwettbewerb, eine respektable Zeit hingelegt. Man entdeckt ihn auch auf der Website der Esher Church School, einer kirchlichen Schule in der Grafschaft Surrey, etwas südwestlich von London. Mohamed, der Steuerräuber, gehört dort zum Leitungsstab der Schule.

Abwehrschlacht

Kein einziger der Beteiligten sitzt bisher im Gefängnis. Das muss aber nicht so bleiben. Brorhilkers Ermittlungen richten sich gegen mehr als 100 Personen. Zu ihnen gehört auch Salim Mohamed. Noch in diesem Jahr könnte Brorhilker die ersten Anklagen erheben.

Allerdings hat die Staatsanwältin einen Gegenspieler. Von einem Schweizer Bergdorf aus arbeitet er an der juristischen Abwehrschlacht, die ihre akribische, jahrelange Arbeit mit einem großen Knall zunichte machen soll. Es ist Hanno Berger, der frühere Mentor ihres Kronzeugen Frey. Nach einer Durchsuchung seiner Kanzlei Ende 2012 hat er sich in die Schweiz abgesetzt. Besucht man ihn zu Hause in seiner Eigentumswohnung schräg gegenüber einem Skilift, wo er mit seiner Frau und seinem Enkel wohnt, erlebt man einen Mann, der sich bis heute im Recht fühlt, der am hölzernen Esstisch endlos darüber dozieren kann, warum Cum-Ex-Geschäfte legal gewesen seien. Das Problem ist für ihn der Staat, der Leute wie ihn zu Unrecht verfolge. In abgehörten Telefonaten spricht er sogar von einem „Vernichtungsfeldzug“. Auch gegen Berger wird seit Jahren ermittelt. Er wirkt müde. Doch er will kämpfen. Die Abwehrschlacht ist zu seinem Lebensinhalt geworden.

Der König der Steuerräuber

Vordergründig geht es dabei um einen jener seltsamen Ein-Mann-US-Pensionsfonds, die für Cum-Ex-Geschäfte genutzt wurden. Er nennt sich „KK Law Firm Retirement Plan Trust“. 2011 beantragte er eine Steuerrückerstattung beim Bonner Bundeszentralamt für Steuern (BZST). Das Amt aber hatte bereits den Verdacht, es könnte sich um Betrug handeln, und lehnte die Auszahlung ab. Nun klagt KK Law vor dem Finanzgericht Köln darauf, 28 Millionen Euro erstattet zu bekommen. Nach Ansicht des BZST wurden sie nie abgeführt. Die Klage ist nicht bloß dreist. Sie ist der Versuch, das gesamte Wirtschaftsstrafverfahren von Brorhilker zu torpedieren.

Berger wollte mehrere Inhaber der Ein-Mann-Pensionsfonds zum Klagen bewegen. Die meisten wollten nicht. Einen von ihnen bezeichnet Berger in einem abgehörten Telefonat als „Arschloch“. Nun aber klagt KK Law. Berger hat den Pensionsfonds beraten. Doch der Prozess ist teuer. Top-Anwälte müssen bezahlt werden. Deshalb gibt es einen weiteren Fonds, millionenschwer, der die Abwehrschlacht finanziert. Dort haben nach Aussage von Insidern mehrere Steuerräuber eingezahlt. Sollte KK Law gewinnen, so sieht es Berger, würde Cum-Ex von einem Gericht für legal erklärt, die Steuerräuber wären fein raus. Ähnlich sieht es auch Steuerprofessor Spengel: „Wenn KK Law tatsächlich recht bekommen sollte, wäre das für die strafrechtliche Verfolgung von Cum-Ex-Geschäften ein herber Rückschlag.“ Das Urteil wird wohl Anfang nächsten Jahres gefällt.

Die alte Cum-Ex-Garde kämpft ihren letzten Kampf. Was aber ist aus ihren Schülern geworden? Sind sie noch immer im Geschäft?

Verdeckte Recherche

Um das herauszufinden, verwandeln sich zwei der Reporter in Felix und Otto. Felix, so lautet die Legende, ist der arrogante Sprössling einer deutschen Milliardärsfamilie, die aus Steuergründen in der Schweiz residiert. Er ist das, was man in der Szene eine „young gun“ nennt: Er will seiner Familie beweisen, dass er Geschäfte machen kann, Millionengeschäfte mit sagenhaften Renditen. An seiner Seite ist Otto, der ältere Halbbruder. Er ist stets skeptisch, achtet mit Argusaugen auf das Vermögen der Familie. Mit Cum-Ex und Cum-Cum haben Felix und Otto vor ein paar Jahren bereits gut verdient. Nun wollen sie wieder in das Geschäft einsteigen, einen dreistelligen Millionenbetrag investieren.

Felix und Otto erhalten einen Tipp aus Dubai. Über eine Briefkastenfirma nehmen sie Kontakt zu einem Händler auf, ein Treffen in London wird vereinbart. Dort mieten sie für 2500 Euro eine Suite im 37. Stock des Hochhauses The Shard. Durch die bodentiefen Fenster schaut man rechts auf die Tower Bridge, links auf die St. Paul’s Cathedral. Felix trägt eine Breitling-Uhr. Otto hat sich bei einem hanseatischen Herrenausstatter eingekleidet. Alles, damit die Legende glaubwürdig erscheint.

Das Treffen ist für 14 Uhr vereinbart. Um 13.51 Uhr läutet das Telefon. Der Händler ist zu früh. Felix und Otto lassen ihn warten. Erst in 15 Minuten werden sie ihn abholen lassen. Von ihrer Assistentin, die in Wahrheit die Ehefrau eines Kollegen ist.

Der Mann, der unten wartet, ist ein Schüler von Sanjay Shah, einem Mann, der mit seinen Cum-Ex-Geschäften noch einmal alles übertroffen hat, was bis dahin denkbar schien. Für manche ist er der König der Steuerräuber. Mehrere europäische Länder soll er mit Cum-Ex geschädigt haben. Allen voran Dänemark. Hier geht es um1,3 Milliarden Euro. Das ist selbst für Frey kaum zu fassen. Fast ehrfurchtsvoll spricht er von dem Briten. Trotzdem hätten er und Berger nie mit ihm zusammengearbeitet. Zu „dubios“. Selbst unter Steuerräubern habe es Tabus gegeben, keine moralischen, aber solche, die das Risiko begrenzen sollten. Shah kannte keine Grenzen. Er habe „autistische Züge“, sagt Frey.

2011 kommt Shah zum ersten Mal die Idee, aus seinem Hedgefonds Solo Capital eine Art Generalunternehmen für Cum-Ex-Geschäfte zu schmieden. So geht es aus einem 14-seitigen Lebenslauf hervor, den Shah handschriftlich für einen seiner Berater verfasst hat. Normalerweise braucht man mehrere Partner für Cum-Ex-Geschäfte, Banken, Händler, Broker. Shah aber will alles unter einem Dach bündeln, mit niemandem teilen, wird dafür Miteigentümer der Hamburger Bank Varengold. Am Ende, so Frey, konnte Shah sich die Steuerbescheinigungen quasi selbst ausstellen. In der Szene heißt es: „He only used a printer.“ Er habe nur einen Drucker gebraucht.

Shahs Angriff auf Dänemark beginnt 2012, exakt in jenem Jahr, in dem Cum-Ex in Deutschland unterbunden wurde. Dänemark bemerkt ihn erst 2015, als es von britischen Behörden darauf hingewiesen wird. Da lebt Shah längst in Dubai, auf der künstlich angelegten Inselgruppe Palm Jumeirah, wo er mehrere Häuser besitzt. Er feiert Partys auf seiner Luxusjacht, lässt Popstars wie Lenny Kravitz und Snoop Dogg für Charity-Veranstaltungen nach Dubai einfliegen. „Er galt unter den Cum-Ex-Aktienhändlern als verrückter Hund“, sagt Frey.

Hätte Deutschland rechtzeitig gewarnt, wären die Dänen wohl gar nicht ausgeplündert worden.

Mittlerweile kann Shah Dubai nicht mehr verlassen. Staatsanwaltschaften in Europa ermitteln, die dänische, die norwegische, die belgische, die britische und die deutsche. Als Frey ihn im Februar 2017 zum Auspacken zu bewegen versucht, versteht Shah aber gar nicht recht, was die Deutschen überhaupt von ihm wollen. „Ich habe doch nur 50 Millionen von denen“, sagt er. So erinnert sich Frey. Auf schriftliche Fragen der Reporter antwortet Shah nicht.

Nun, im Londoner Wolkenkratzer, betritt einer seiner Schüler die Suite. Er ist Anfang 30, hat einen dunklen Teint, trägt ein weißes Hemd mit Manschettenknöpfen. Dabei hat er eine gebundene Präsentation. Felix, der arrogante Milliardärssprössling, ignoriert ihn erst einmal, tut so, als würde er am Telefon einen Mitarbeiter zusammenstauchen. Dann wird der Shah-Schüler von Felix und Otto abgeklopft. Direkt nach der Universität, erzählt dieser, habe er bei der Maple Bank angefangen, die den Staat mit Cum-Ex-Geschäften um mehrere Hundert Millionen geprellt hat. Später sei er dann für Shahs Hedgefonds tätig gewesen, dort habe er die „Ecken und Kanten des Geschäfts“ kennengelernt, Beziehungen aufgebaut. Gerade noch rechtzeitig, bevor er ins Visier der Ermittler geraten konnte, habe er den Absprung geschafft. Nun sei er dabei, etwas Neues aufzubauen.

Felix gefällt das. Seine Familie habe ja bereits gute Erfahrungen mit Cum-Ex-Geschäften gemacht, suche nun nach Möglichkeiten, wieder in den Markt einzusteigen. „Was können Sie uns anbieten?“

Der Shah-Schüler blättert durch seine Präsentation. „Ich mag es nicht Cum-Ex oder Cum-Cum nennen“, sagt er. Was er beschreibt, klingt aber nach dem bekannten, rein steuergetriebenen Aktienhandel rund um den Dividendenstichtag. Auch Gerhard Schick, Bundestagsabgeordneter und Finanzexperte der Grünen, interpretiert die Präsentation später so. „Ich verstehe das als direkte Fortsetzung von Cum-Ex und Cum-Cum.“ Der Shah-Schüler selbst benutzt lieber einen anderen Namen. Er sagt: „Wir nennen es Corporate Action Trading.“ Die drei „Hauptmärkte“ seien Frankreich, Italien und Spanien. Norwegen, Finnland, Polen und die Tschechische Republik seien aber auch kein Problem und bereits getestet. Er erwähnt seine Kontakte zu großen Investmentbanken. Sie seien nach wie vor im Geschäft.

Und was ist mit Deutschland? „So wie es mit Deutschland gerade steht“, sagt der Shah-Schüler, „würde ich noch mindestens ein Jahr warten, bevor ich wieder reingehe. Es gibt Leute, die Deutschland handeln. Verstehen Sie mich nicht falsch, das ist ihr gutes Recht. Aber ich würde noch ein Jahr warten.“ Wurden Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte denn in Deutschland nicht unterbunden? Der Shah-Schüler grinst. „Es gibt Möglichkeiten, das zu umgehen.“

Dann wird noch ein wenig gefachsimpelt. Über „Counterparties“ und „Trading-Level“. Bis Otto sagt: „Komm schon, wir müssen nicht um den heißen Brei herumreden, das Geld kommt von der Steuer.“

„Ja, klar“, sagt der Händler.

Der Fernsehbeitrag „Der Jahrhundertcoup – Angriff auf die Steuerzahler“ im ARD-Magazin Panorama läuft am Donnerstag, den 18. Oktober, um 21.45 Uhr, ein Radiofeature um 20.30 Uhr bei NDR Info. Die Beiträge aller Recherchepartner werden auf der Projektseite www.cumex-files.com zusammengeführt.

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Jahrhundertcoup: Angriff auf Europas Steuerzahler | Panorama | NDR

?OLAF SCHOLZ? SPD

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https://www.neopresse.com/finanzsystem/aufgedeckt-so-haben-die-cum-ex-tricks-deutschland-um-milliarden-gebracht/

AUFGEDECKT: So haben die „Cum-Ex“-Tricks Deutschland um Milliarden gebracht

NEOPresse in Finanzsystem

Der Fiskus in Deutschland verzichtet seit vielen Jahren auf viel Geld. „Cum-Ex“ nennt sich ein Steuertrick, mit dem sehr vermögende Menschen im In- und Ausland Steuerrückzahlungen organisiert haben für Steuern, die sie gar nicht gezahlt hatten. Deutschland weiß seit mindestens gut 12 Jahren Bescheid. Reagiert hat im Kern niemand. Die MERKEL-Regierung ist verantwortlich. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Merkel-Deutschland lässt Steuerparadiese entstehen

Dabei geht es in erster Linie um die Erträge aus Aktien, die aus Gewinnausschüttungen bestehen. In diesem komplizierten Geflecht entstehen Rückerstattungsansprüche, wenn ein Steuerzahler zu viel Steuern auf die Erträge der Unternehmen selbst bezahlt hat. Dies ist weidlich ausgenutzt worden. Denn die Unternehmen haben teils höhere Erstattungsansprüche entstehen lassen als sie real hätten entstehen dürfen.

Damit eröffneten sich für Steuerzahler in Deutschland, darunter ein bekannter Vermögens-Vertriebs-Unternehmer, die Möglichkeiten, nicht gezahlte Steuern als Aufwand gegenüber dem Finanzamt zu deklarieren, weil die Informationen über den tatsächlichen Abfluss der Steuern nicht grenzüberschreitend weiter gereicht werden.

 

Deutschland wusste zumindest im Jahr 2005 darüber Bescheid. Die Regierung hat über viele Jahre nichts unternommen. Sie hat es sogar versäumt, ihre Erkenntnisse den anderen betroffenen Staaten wie zum Beispiel Frankreich oder Italien weiterzureichen. Dort sind gleichfalls Milliardenschäden entstanden. In Deutschland selbst wurde der Skandal mit vielen Jahren Verspätung aufgedeckt. Angeblich sollen die Schlupflöcher gestopft worden sein.

Tatsächlich möchte die EU nun sogar die Steuererstattung „erleichtern“ lassen. Dies kann die Risiken auf Steuermindereinnahmen in der EU eher vergrößern.

Die MERKEL-Regierung arbeitet seit 13 Jahren an diesem Fall – oder auch nicht. Sehr viel spricht dafür, dass dies kein Zufall ist. Diejenigen, die jetzt an der Lösung mitwirken sollen, gelten als Lobbyisten der Bankenbranche. Auch dies ist kein Zufall. Die GroKo leistet ganze Arbeit.

 

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https://www.neopresse.com/finanzsystem/aufgedeckt-wer-das-bargeld-abschaffen-will/

AUFGEDECKT: Wer das Bargeld abschaffen will….

NEOPresse in D/A/CH

Bargeld ist das Medium von Kriminellen und Steuerhinterziehern, lassen Politiker gerne so oder ähnlich durchblicken und versuchen, uns das elektronische Geld schmackhaft zu machen. Sie werden unterstützt oder angetrieben durch Allianzen, die einen regelrechten Krieg gegen das Bargeld inszenierten, so Dr. Norbert Häring, der ein bemerkenswertes Buch dazu geschrieben hat („Schönes neues Geld“. Die Organisationen, die hinter der angestrebten Abschaffung des Bargeldes stecken, sind mächtig.

Allianz – „besser als Bargeld“

Diese Allianz ist ein Bündnis, das in erster Linie eigene Interessen oder jedenfalls die vermuteten eigenen Interessen vertritt. Sie nennt sich im Original „Better than Cash Alliance“. Sie ist Teil eines Verbundes verschiedener Organisationen, die weltweit das Bargeld zurückdrängen wollen.

Zunächst die hier Beteiligten: Die „Bill and Melinda Gates Foundation“, die Citibank, Kreditkartenunternehmen wie Mastercard oder Visa und auch das US-Außenministerium. Ein illustres Netzwerk also.

Sinn und Zweck der Bargeldzurückdrängung dieser Organisationen ist schlicht die Kontrolle über das Geld allgemein und die Geldverwendung der Menschen, deren Verhalten also, speziell. Wer das Verhalten „kontrolliert“, wird es am Ende auch steuern können. So, wie es die Chinesen derzeit mit Wohlverhaltenspunkten bereits teils ausüben.

 

Die „Kontrolle“ funktioniert jedoch nur, wenn das – scheinbare – Geld in elektronischer Form auf Konten gehalten wird. Banken schöpfen aus dem E-Geld wie aus dem Nichts neues Geld. Jeder Euro (bei uns) Guthaben kann in etwa zu 90 Cent ein neuer Kredit werden. Aus diesen 90 Cent wiederum können weitere 80 Cent Kredit geschöpft werden und so fort.

Kreditkartenunternehmen wiederum verdienen an der Geldzirkulation. Allerdings naturgemäß nur dann, wenn das Geld auch in E-Form, also unbar, gehandelt wird. Staaten wiederum könnten bei Währungskrisen jede Form der elektronischen Geldhaltung nutzen, um ganze Währungsreformen zu veranlassen. Staaten können über die Kontrolle der Verwendung auch den Zutritt zu bestimmten Leistungen verweigern. Und Staaten können direkt die Besteuerung des Geldvermögens – fast beliebig – veranlassen.

Testfelder für die Arbeit der „Better than Cash Alliance“ sind beispielsweise Schweden oder Indien, das fast über Nacht Bargeld faktisch vom Markt nahm. Gerade Drittwelt-Länder werden zwar mit neuen Zahlungssystemen „beglückt“, um sie angeblich an die moderne Welt anzuschließen. Faktisch jedoch sind diese Versuche mit Bedingungen verknüpft. Sie dürfen nicht – sie müssen.

Die schöne neue Welt – von der wir hier kaum etwas erfahren. Bis die Bargeldfunktionen von „Better than Cash Alliance“ auch hier noch weiter zurückgedrängt werden.

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<<„VERSCHWÖRUNGs-THEORIE“ >><<„VERSCHWÖRUNGs-THEORIE“ >>  WISSENSCHAFTLICHE UNTERSUCHUNG – – – DEFINITION: ein erfundener BEGRIFF der als „ANTI-WAHRHEITS-MUND-TOT-WERKZEUG“ FUNGIERT

aus dem TEXT: ….Christian Lindner begründet die Notwendigkeit eines Bamf-Untersuchungsausschusses mit dem Hinweis ….. (<<<WÄRE am „BAMF-SKANDAL“ auch am „NSU“ nicht ETWAS „OBER-FAUL“ WÄRE es MÖGLICH das GANZE EINFACH und ÖFFENTLICH aufzu-KLÄREN>>>)“WER DECKT WEN???!!!?!“

……Diesen Schauder muss auch der Publizist „Jakob Augstein“ spüren, wenn er bei allem Nachdenken über die globale Wirrnis zum Ergebnis kommt, die Welt leide an einer „ISRAELISIERUNG“…..(siehe auch  „NETANYAHU und Jitzchak Rabin“  

https://www.zeit.de/kultur/2018-06/verschwoerungstheorien-politik-israel-afd/komplettansicht

Verschwörungstheorien: Das geheime Dahinter

Ach, wie erleichternd, wenn aus dem Nichts plötzlich eine dunkle Erklärung auftaucht! Die Verschwörungstheorie ist zum mentalen Ausweg aus der Krise geworden.
Verschwörungstheorien: Der Verschwörungstheoretiker glaubt oft an eine düstere, einfache Wahrheit.
Der Verschwörungstheoretiker glaubt oft an eine düstere, einfache Wahrheit. © Wil Stewart/Unsplash

Als die Menschen noch Windows benutzten, in grauer Vorzeit also, landeten sie regelmäßig im „abgesicherten Modus“. Im abgesicherten Modus standen weniger Funktionen zur Verfügung, alles war folglich einfacher und klarer. Meist wechselte das Betriebssystem in den abgesicherten Modus, wenn sonst nichts mehr ging.

Es scheint, als sei der abgesicherte Modus zurückgekehrt in die analoge Welt, in den politischen Diskurs einer verhedderten Welt. Köpfe fahren nicht mehr ordnungsgemäß hoch. Sie landen in einem Modus, der weniger grafisch ist und weniger komplex, im Modus der Verschwörungstheorie. Dieser Modus ist deshalb so attraktiv und verbreitet, weil er mehrere Vorgänge, die üblicherweise einzeln zu berechnen wären, zu einem zusammenfasst.

Die Verschwörungstheorie ist nicht mehr der Modus der Verrückten, die in der Fußgängerzone stehen und predigen, sie lässt sich nicht mehr an den Rand exotisieren. Sie ist mentaler Ausweg der Mitte, existiert im Kopf einflussreicher Publizisten, im Bundestag. Nicht nur bei der AfD. Christian Lindner begründet die Notwendigkeit eines Bamf-Untersuchungsausschusses mit dem Hinweis, man müsse Verschwörungstheoretikern die Grundlage entziehen. Womit er sich zwar vordergründig gegen Verschwörungstheorien stellt, sie aber gleichzeitig adelt. Offenbar hält Lindner die Theorie, hinter dem amtlichen Durchwinken von Flüchtlingen stehe ein politischer Großplan, für widerlegenswert.

Je komplexer der Weltabdruck in unserer Wahrnehmung, desto höher ist die Gefahr, dass der Kopf auf den abgesicherten Modus umschaltet. Wenn in Syrien ein Bürgerkrieg ausbricht, der von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr komplizierter wird, unter Beteiligung des Iran, Russlands, der USA, Terroristen, Islamisten, Salafisten, Kurden, wenn sich Hunderttausende auf die Flucht machen, manche religiös, manche nicht, der eine nett, der andere nicht, jeder mit eigener Biografie – wenn diese Menschen abgerissen über Felder marschieren und plötzlich vor uns stehen, als herausfordernde Tatsache, als Mosaik der Millionen Geschichten, dann ist es verlockend, dahinter einen Generalplan zu vermuten. Zum Beispiel das Vorhaben Angela Merkels, die deutsche Bevölkerung komplett auszutauschen. Soll doch erst mal jemand beweisen, dass es nicht so ist!

Im Abwärtsstrudel

Wie erleichternd, wenn aus dem Nichts plötzlich die sinistre Wahrheit auftaucht. Fans von Star Wars kennen das: diesen warmen Schauder, der einen überkommt, wenn sich Darth Vader endlich zu seiner Vaterschaft bekennt.

Diesen Schauder muss auch der Publizist Jakob Augstein spüren, wenn er bei allem Nachdenken über die globale Wirrnis zum Ergebnis kommt, die Welt leide an einer „Israelisierung“. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu gehöre „auf traurige Weise“ zu den erfolgreichsten Politikern der Welt. Der Westen habe sich, so schrieb Augstein neulich auf Spiegel Online, auf einen „israelischen Weg“ begeben. Frankreich trage, nach israelischem Vorbild, inzwischen die Züge eines Polizeistaats. Statt den sichtbaren Grund zu nennen für mehr Sicherheitsvorkehrungen zwischen Paris und Nizza, nämlich islamistische Anschläge mit Hunderten Toten, insinuiert Augstein ein Dahinter, etwas metaphysisch Existierendes, eine geheimnisvolle Kraft. Von da ist es nicht mehr weit zum Klassiker der Verschwörungstheorie, zum jahrhundertealten Glauben an das „Weltjudentum“, dem man seit dem Mittelalter unterstellt, weltweit die Fäden in der Hand zu halten.

Dieser Glaube beseelte auch jene kahlköpfigen Männer, die letztes Jahr mit Fackeln durch Charlottesville in Virginia zogen. „Jews will not replace us“, brüllten sie. Was doch merkwürdig ist. Man dachte ja, Trump-Amerika fühle sich existenziell von Maschinen bedroht, vielleicht noch von deutschen Autos und Chinesen. Aber weshalb denn von Juden? Der metaphysische Verschwörungsglauben ist offenbar tröstend fürs eigene Versagen. Eine Erklärung, die auch dem türkischen Präsidenten gefällt. Im Abwärtsstrudel der Inflation brüllt Erdoğan seinem Volk entgegen, die „Zinslobby“ sei schuld an der Misere. Er glaubt da möglicherweise wirklich dran.

Der Flüchtling als Trojanisches Pferd

Das wäre alles zu verdrängen und wegzuschieben und irgendwie zu ignorieren, hätte die Verschwörungstheorie mit der AfD nicht eine Repräsentanz im Bundestag, der Glaube an Islamisierung, Bevölkerungsaustausch, EU-Diktatur, Neue Weltordnung, und schickte sich nicht gerade eine „linke Sammlungsbewegung“ an, ganz ähnliche Denkmuster zu vertreten. Peter Boehringer, AfD, mächtiger Vorsitzender des Haushaltsausschusses, glaubt an eine globale Elite, die im Hintergrund an der „Neuen Weltordnung“ arbeitet. Was keine Verschwörungstheorie ist, die er sich ausgedacht hat. Sie zirkuliert seit dreißig Jahren in den USA, auch unter globalisierungskritischen Linken.

Wie würde es wohl enden, wenn er sich auf ein Bier mit Oskar Lafontaine treffen würde? Was wäre der Konsens des Abends? Könnte man sich möglicherweise darauf einigen, dass es eine „unsichtbare Regierung gibt, die in Wirklichkeit die Geschicke dieser Welt bestimmt“? Exakt das hat Lafontaine im vergangenen Jahr auf einer Friedenskundgebung behauptet. Darauf müsste man sich also einigen können.

Seine Frau, Sahra Wagenknecht, legte vor knapp zwei Wochen in der ZEIT dar, warum Deutschland eine „linke Sammlungsbewegung“ brauche. Ihr Aufruf ist getragen von der Überzeugung, die Flüchtlingswelle sei ein neoliberaler, durch Moral abgesicherter Angriff auf den kleinen Mann. Der Flüchtling als Trojanisches Pferd der Globalisierung – kein Wunder, dass die Sammlungsbewegung um Attac wirbt. Das Problem ist dabei nicht, dass Wagenknecht konkurrierende Interessen am unteren Ende der Gesellschaft anspricht. Nein, das ist okay. Das Problem ist, dass Wagenknecht insinuiert, es gebe einen Profiteur der Flüchtlingskrise, den viel gescholtenen „Neoliberalismus„. Oder sogar einen Plan hinter der Krise.

Finstere Pläne

Während Wagenknecht mit ihrem roten Dolch noch im Trüben stochert, zielt man in Ungarn längst präziser. Der Regierungschef Viktor Orbán hat den Schuldigen für das große Chaos gefunden: George Soros, US-amerikanischer Milliardär mit ungarischen Wurzeln. Soros würde „vor der Öffentlichkeit verborgen“ mit enormen Geldern die illegale Einwanderung fördern. Orbán ließ in Ungarn Fotomontagen plakatieren, die Soros und ungarische Oppositionspolitiker zeigten, wie sie gemeinsam Grenzzäune zerschneiden. Es ist also nicht die verworrene Realität von Krieg und Flucht, die da einbricht. Nein, es ist ein jüdischer Milliardär mit finsteren Plänen.

Die Qual der Einzelvorgänge, der losen Enden, der sich überlagernden Bilder, die Last der Komplexität, des achtfachen Bodens, Aleppo, Fassbomben, Staub, Balkan, Zelte, Bahnhof Budapest, geht auf in einem heilsamen Glauben an eine höhere Kraft. Die Metaphysik der Verschwörungstheorie ist umgekehrte Religiosität. Aus dem Glauben an eine Kraft, die beschützt, wird der Glaube an eine Kraft, die bedroht. Auch das hat etwas Tröstendes. Auch das bekämpft, was Heidegger als das „Hineingehaltensein ins Nichts“ bezeichnete, jenes Gefühl der tiefen existenziellen Weltleere, in der die Dinge ohne jeden Sinn kreuz und quer schießen. Je greller, lauter, je quälender sich diese Weltleere offenbart, desto größer wird offenbar der parareligiöse Wunsch, eine höhere Macht sei für diesen Schlamassel verantwortlich.

Würde dieser Glaube Gottesdienst feiern, er würde ein berühmtes Kirchenlied umkehren und es mit düsterer Beschwingtheit ins Nichts schmettern – Boehringer, Augstein, Lafontaine, den Kriegen entgegen, den Flüchtlingen, dem elenden Durcheinander: „Von schlechten Mächten unsichtbar umgeben, erwarten wir getrost, was kommen mag. Böses ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

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