„BAYER-BAUMANN“: DANK MERKEL kann diese PERSON FREI WIRKEN /// Pflanzenschutzmittel können NERVEN schädigen //// GLYPHOSAT MANIPULIERT „DAS MIKRO-BIOM“ – – – Bindung von Glyphosat durch „Humin-Säuren“ /// „Darm-KREBS“ ist keine Krankheit der Alten mehr /// Clostridium: C. difficile and C. botulinum /// Zahnschmelz fehlt: Kreidezähne werden bei KINDERN zur Volkskrankheit – – -„Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation“- kurz „MIH“ /// „Trump“ und „Gates“ wollen keine „5G“-Strahlung /// „TheDarkOverlord“ – Datenleck und Erpressung zu „9/11“ //// Wie Deutschland massiv geschädigt wird! Diesel-Skandal: Das „Stuttgarter Lügentor“ entlarvt – – – „Frank-Stefan Meise“ – – Er fährt und fährt und fährt // RUSSLAND: Überschallrakete „Avangard“ – „9M729“ //// Lyon: KARDINAL wegen vertuschter Pädophilie vor Gericht

DIE AUFGABE der HÜTER der ERDE – DAS MON-SATANISCHE TOR SCHLIESSEN

PROBLEM: der NICHT UN-ABHÄNIGE  und sich für die WAHRHEIT eintretende STAATS-ANWALT

MERKEL und BAUMANN befinden sich BEIDE  im „RECHTS-FREIEM FELD“

Es gibt JEDE MENGE BEWEISE GEGEN MONSATAN – ABER KEIN GERICHT dass HIER RECHT und  für die WAHRHEIT SPRICHT

https://www.welt.de/wirtschaft/video186772942/WELT-Wirtschaftsgipfel-Bayer-Chef-Baumann-Glyphosat-ist-von-essenzieller-Bedeutung.html

Bayer-Chef Baumann: „Glyphosat ist von essenzieller Bedeutung“

BAYER – Chef Baumann „Glyphosat ist von essenzieller Bedeutung“??? – FÜR WEN???

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siehe auch „Rettet die Bienen“ – VOLKS-BEGEHREN in BAYERN –  vom „31 Januar bis 13 Februar 2019“ – „ÖDP“

utube.com/watch?v=ABFkxckKp-s

ÖDP – Volksbegehren – Artenvielfalt in Bayern – Hintergründe

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https://www.global2000.at/filmtipps-gute-filme-ueber-umwelt-natur-und-nachhaltigkeit

Filmtipps: Gute Filme über Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit

Kritische Spielfilme oder Dokumentationen beleuchten Dinge, die sonst oft im Dunkeln bleiben. Sie nehmen Probleme und Fragen unter die Lupe, mit denen sich nur wenige beschäftigen und zeigen Misstände und die Schattenseiten unserer Konsumgesellschaft. Wir haben für Sie eine Liste von Filmen mit Bezug zu Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit zusammengestellt, die wir besonders sehenswert finden.

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siehe auch „GLYPHOSAT – WENN der SCHRECKEN kein ENDE nehmen WILL????

WEM DIENT Die  EU???????????

WER BE-HERR-SCHT die LEBENSMITTEL???!!!

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33527/#gsc.tab=0

EU-Kommission erlaubt Import von Mais mit acht gentechnischen Veränderungen

08.01.2019

SmartStax der Firmen Monsanto und Dow AgroSciences
Häufig geht es um Stacked Events wie ‚SmartStax‚: der Mais der Firmen Monsanto und Dow AgroSciences produziert sechs Insektengifte und ist tolerant gegen zwei Herbizide (Abbildung: Testbiotech)

Die EU-Kommission hat kurz vor Weihnachten die Einfuhr der Gentech-Maissorte MON 87427 × MON 89034 × 1507 × MON 88017 × 59122 als Futter- und Lebensmittel erlaubt. Diese Maissorte vereint in sich das Erbgut mehrerer gentechnisch veränderter Linien. Sie produziert sechs verschiedene Bt-Insektengifte und ist gegen die Herbizide Glyphosat und Glufosinat resistent. Die Kommission begründete die Zulassung damit, dass die Maissorte ein umfassendes Zulassungsverfahren durchlaufen und die EU-Lebensmittelbehörde EFSA eine positive Stellungnahme abgegeben habe.

Die Organisation Testbiotech dagegen hält diese EFSA-Bewertung für unzureichend. Sie kritisiert, dass die EFSA mögliche Kombinationswirkungen zwischen den verschiedenen Bt-Giften und den Rückständen der Spritzmittel nicht überprüft habe. Diese könnten in ihrer Gesamtheit wesentlich giftiger sein als die einzelnen Bestandteile. Außerdem hätten aktuelle Forschungsergebnisse gezeigt, dass der Verzehr der Bt-Toxine Allergien und andere Immunreaktion auslösen könne. „Es gibt schwerwiegende Hinweise darauf, dass der Verzehr dieses Gentechnik-Maises gesundheitliche Schäden auslösen kann“, fasst Testbiotech-Geschäftsführer Christoph Then zusammen. „Die EU-Kommission respektiert weder Wissenschaft noch Vorsorge“, lautet sein Vorwurf.

Die Diskussion über die Bewertung von Gentech-Pflanzen, in denen mehrere Gen-Konstrukte kombiniert wurden, währt bereits einige Jahre. Diese so genannten Stacked Events sind die Antwort der Gentechnik-Konzerne darauf, dass Unkräuter und Schädlinge zunehmend resistent werden gegen ihre Spritzmittel. Nach dem Motto „Eines wirkt immer“ bringen sie deshalb immer mehr Gentech-Pflanzen mit mehreren Herbizidresistenzen auf den Markt, die zudem verschiedene Bt-Toxine gegen Schädlinge produzieren. Diese Pflanzen werden in Nord- und Südamerika angebaut und von dort in die EU importiert – wenn sie zugelassen sind. Deshalb sind die EU-Zulassungen solcher Stacked Events für die Anbauer und für die europäische Futtermittelindustrie von großer Bedeutung.

Gentechnik-kritische Organisationen wie Testbiotech oder die europäische Wissenschaftlervereinigung ENSSER kritisieren seit Jahren, dass die EFSA bei ihrer Bewertung solcher Pflanzen nur die einzelnene Gen-Konstrukte betrachtet, nicht aber deren Zusammenwirken. Mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (Verfahren C-82/17 P) wollen die beiden Organisationen erreichen, dass der Gerichtshof in solchen Fällen weitere Untersuchungen zur Auflage macht. Der Generalanwalt hat sich in seiner Stellungnahme dagegen ausgesprochen: Eine Entscheidung wird noch für 2019 erwartet. [lf]

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siehe auch „UKRAINE – HEIMLICH GEN-TECH-SAAT ausgesät“

HEIMLICH HEIMLICHER am HEIMLICHSTEN so HANDELT das BÖSE

https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/eu-kommission-l-sst-weitere-mais-monster-f-r-den-import-zu

EU-Kommission lässt weitere ‘Mais-Monster’ für den Import zu

Risiken für das Immunsystem und Kombinationswirkungen nicht getestet
Donnerstag, 3. January 2019

Kurz vor Weihnachten hat die EU-Kommission einen Mais des Bayer/Monsanto-Konzerns für den Import zugelassen, der sechs Bt-Insektengifte produziert. Die Entscheidung wurde getroffen, obwohl aktuelle Forschungsergebnisse darauf hinweisen, dass mit den Bt-Toxinen erhebliche Risiken für das Immunsystem einhergehen. Gesundheitliche Risiken gehen auch von den Rückständen der großen Mengen von Glyphosat und Glufosinat aus, mit denen die Pflanzen besprüht werden können, weil sie gegen diese Herbizide resistent gemacht sind. Kombinatorische Wirkungen der Toxine und der Rückstände der Spritzmittel wurden nicht untersucht.

„Die EU-Kommission respektiert weder Wissenschaft noch Vorsorge. Es gibt schwerwiegende Hinweise darauf, dass der Verzehr dieses Gentechnik-Maises gesundheitliche Schäden auslösen kann“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Die Entscheidung erschüttert das Vertrauen in die beteiligten Institutionen der EU.“

Der jetzt zugelassene Mais entspricht weitgehend einer anderen Maislinie, die von Monsanto als ‘SmartStax’ vertrieben wird, ist jedoch mit einer höheren Resistenz gegenüber Glyphosat ausgestattet. Die Pflanzen können deswegen mit höheren Dosen des Herbizids besprüht werden, was zu mehr Rückständen führt. Nach Stellungnahmen der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA reichen die vorliegenden Daten nicht aus, um deren Sicherheit zu bewerten. Testbiotech fordert deswegen, dass der Import des Gentechnik-Maises verboten wird, solange entsprechende Daten fehlen.

Es gibt weitere Gründe, warum der Mais nicht importiert werden sollte: Erst vor kurzem hatte Testbiotech der EU-Kommission Material zur Verfügung gestellt, aus dem hervorgeht, dass die EFSA die Auswirkungen der Bt-Toxine auf das Immunsystem nicht korrekt bewertet hat. Aktuellen Forschungsergebnissen zufolge kann der Verzehr der Bt-Toxine Allergien und andere Immunreaktion auslösen.

Schließlich ignorieren EFSA und die Kommission mögliche Kombinationswirkungen zwischen den Bt-Giften und den Rückständen der Spritzmittel, die in ihrer Gesamtheit eine wesentlich höhere Giftigkeit aufweisen können als die einzelnen Bestandteile.

Testbiotech will über den Weg der EU-Gerichte genauere Untersuchungen verpflichtend machen (Verfahren C-82/17 P). Leider sieht es nach einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme des Generalanwaltes des EU-Gerichtes nicht danach aus, als ob das Gericht weitere Untersuchungen zur Auflage machen würde. Die Entscheidung wird für 2019 erwartet.

Kontakt:

Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

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siehe auch  „ROUNDUP“ wirkt als FORMULIERUNG –  „Polyoxy-ethylenamine“ (POEA)

https://www.uk-essen.de/aktuelles/detailanzeige0/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2721&cHash=2e061a09e16d8132fefa52f82ae0b9d7

29.11.2018

Pflanzenschutzmittel können Nerven schädigen

Essener Neurowissenschaftler entschlüsseln den Einfluss von Glyphosat auf Zellen des peripheren Nervensystems

Essen, 29.11.2018 – Inwieweit Glyphosat oder freiverkäufliche glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel Einfluss auf Zellen des peripheren Nervensystems haben, das haben Neurowissenschaftler der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Essen (UK Essen) untersucht. Das Ergebnis: Glyphosat-basierte Pflanzenschutzmittel können schädigenden Einfluss auf das sogenannte periphere Nervensystem haben. Dabei spielen nicht deklarierte und benannte Inhaltsstoffe in diesen Pflanzenschutzmitteln eine wichtige Rolle. Die Studie wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift Acta Neuropathologica veröffentlicht.

 

Die Debatte über das Pflanzenschutzmittel Glyphosat wird kontrovers geführt. So diskutieren Glyphosat-Befürworter und -Gegner über mögliche Gesundheitsgefahren, die der Einsatz von Glyphosat unter anderem in Landwirtschaft und Gärten mit sich bringen könnte. Ob Glyphosat Krebserkrankungen oder Entzündungen verursachen kann, das ist auch 40 Jahre nach Markteinführung bisher nicht wissenschaftlich geklärt. Bisher wurde der Einfluss von Glyphosat auf das Nervensystem kaum untersucht. Wissenschaftler der Arbeitsgruppe für klinische und experimentelle Neuroimmunologie unter der Leitung von PD Dr. Dr. Mark Stettner des UK Essen haben sich daher Frage gestellt, inwieweit reines Glyphosat und frei verkäufliche Glyphosat-Präparate wie das Breitbandherbizid „Roundopschädigende Effekte auf Zellen des peripheren Nervensystems haben könnten.

 

„Diese Glyphosat-basierten Pflanzenschutzmittel enthalten nicht eindeutig deklarierte Hilfsstoffe, die im Verdacht stehen, eine hohe Toxizität aufzuweisen, also giftig für Mensch und Tier sind“, so PD Dr. Dr. Mark Stettner. Die Wissenschaftler testeten verschiedene Konzentrationen beider Substanzen, also reines Glyphosat und frei verkäufliche glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel (Roundop), in einem Zellkulturmodell aus Nervenzellen und sogenannten Schwannzellen, die Nervenfasern mit einer schützenden Isolierschicht ummanteln und für das Überleben der Nervenzellen relevant sind. Wie das Team aus Biologen und Ärzten nun im Fachmagazin Acta Neuropathologica veröffentlichte, zeigten Schwannzellen, die mit dem glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmittel behandelt wurden, einen spezifischen Abbau der Isolierschicht der Nervenfasern, des sogenannten Myelins. Das Glyphosat-haltige Herbizid führte nicht nur zum Abbau der schützenden Nervenhülle, sondern verhinderte auch, dass diese neu gebildet wird. Das reine Glyphosat hingegen zeigte einen weniger schädigenden Einfluss. Die Forscher halten eine „Umprogrammierung“ der Schwannzelle von der Myelin-bildenden Zelle zur entzündlich-aktivierten Schwannzelle, die dann ihre schützende Aufgabe gegenüber den Nervenzellen nicht mehr wahrnehmen kann, für ursächlich.

„Unsere Daten weisen darauf hin, dass nicht benannte Inhaltsstoffe in Glyphosat-basierten Pflanzenschutzmitteln dem schädigenden Einfluss auf das Myelin als Ursache haben. Das Glyphosat selbst spielt möglicherweise nur eine untergeordnete Rolle“, sagt Dr. Fabian Szepanowski, (Biologe in der Arbeitsgruppe für klinische und experimentelle Neuroimmunologie, Neurologische Klinik, UK Essen), der an der Studie maßgeblich beteiligt war. „Die Ergebnisse der Studie können nicht unmittelbar auf den Menschen übertragen werden. Es besteht aber die Möglichkeit, dass eine dauerhafte Aussetzung mit glyphosathaltigen Präparaten wie Roundop peripherer Nervenerkrankungen begünstigen kann“, ergänzt PD Dr. Dr. Mark Stettner. Er weist darauf hin, dass weitere Studien notwendig sind, um festzustellen, welche Inhaltsstoffe schädlich sind und welche Relevanz die beobachteten Effekte für Mensch, Natur und Umwelt haben.

Nähere Informationen:

Privatdozent Dr. Dr. Mark Stettner
Klinik für Neurologie
Tel.: 0201/723-2460
mark.stettner@uk-essen.de

Pressekontakt:

Burkhard Büscher
Pressesprecher
Marketing und Kommunikation
Tel.: 0201/723-2115

burkhard.buescher@uk-essen.de

www.uk-essen.de

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http://www.taz.de/!5551767/

Bayers Glyphosat-Studien

Von wegen kein Krebs­verdacht

Bayer gehen die Argumente für eine bedenkenlose Nutzung des Pestizids Glyphosat aus. Bei einer wichtigen Studie zeigen sich Unstimmigkeiten.

Ansicht von oben auf einen Traktor, der auf einem Feld Pestizide versprüht

Bayer macht mit Glyphosat jährlich Milliardenumsätze Foto: imago/photothek

LEVERKUSEN taz | Wieder wackelt ein Argument für die mutmaßliche Ungefährlichkeit des Pestizids Glyphosat: Die wichtigste Studie der Glyphosat-Befürworter widerlegt mehreren Wissenschaftlern zufolge nicht, dass das Pestizid wahrscheinlich krebserregend ist. Zudem zeigen taz-Recherchen, dass Hersteller Bayer Teile der Untersuchung verschweigt, die seiner These widersprechen. Damit bleibt kaum noch ein Argument des Konzerns unangezweifelt.

Glyphosat ist der weltweit meistverkaufte Pestizidwirkstoff und ein Symbol für die chemiegetriebene Landwirtschaft. Bayer macht damit jährlich Milliardenumsätze. Die EU-Chemikalienbehörde Echa und Zulassungsämter etwa in Nordamerika halten ihn zwar für ungefährlich. Aber weil die als besonders industrieunabhängig geltende Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation den Wirkstoff als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hat, wird zum Beispiel in Deutschland dar­über diskutiert, glyphosathaltige Pestizide zu verbieten.

In den USA muss sich die Bayer-Tochterfirma Monsanto gegen mehr als 9.300 Klagen wegen mutmaßlich durch das Ackergift verursachte Erkrankungen wie die Krebsart Non-Hodgkin-Lymphom verteidigen – und ist bereits in einem Fall erst­instanzlich zu Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt worden.

Bayer hat dagegen Berufung eingelegt und verteidigt sich öffentlich vor allem mit einer Untersuchung: „In der größten jemals durchgeführten epidemiologischen Studie, der im Jahr 2018 im Journal of the National Cancer Institute veröffentlichten U.S. Agricultural Health Study, wurde ebenfalls kein Zusammenhang zwischen der sachgerechten Anwendung von glyphosatbasierten Herbiziden und dem Non-Hodgkin-Lymphom nachgewiesen“, schreibt der Konzern auf seiner Internetseite „Hier sind die Fakten“.

Bayer unterschlägt einen bedeutenden Satz

In seinem Geschäftsbericht zum dritten Quartal 2018 behauptet das Unternehmen sogar, dass die Analyse keinen Zusammenhang mit „Krebs“ allgemein festgestellt habe. Sie sei rund 50.000 Anwendern von Pflanzenschutzmitteln sowie in der Landwirtschaft Beschäftigten und deren Partnern mehr als 20 Jahre lang gefolgt. Gemeint ist die Auswertung der Studiendaten von Gabriella Andreotti und anderen WissenschaftlerInnen.

Doch bei dem Umgang des Konzerns mit der Studie zeigen sich mehrere Unstimmigkeiten. Eine davon: Die Probanden wurden im Rahmen der Untersuchung gefragt, wann sie das Pestizid benutzt und ob sie Krebs bekommen haben.Der Bayer-Bericht scheint anzudeuten, dass Ehegatten in die Analyse einbezogen worden sind“, schrieb Laura Freeman, Co-Autorin der Studie, der taz. In Wirklichkeit „basiert die Publikation von 2018 zu Glyphosat nur auf den Daten der Anwender.“

Diesen Satz unterschlägt der Konzern„Allerdings gab es einige Anzeichen für ein erhöhtes Risiko akuter myeloischer Leukämie“

Das ist eines der Details, die an der Glaubwürdigkeit Bayers kratzen. Noch gravierender ist, dass der Konzern das Studienergebnis nur halb wiedergibt: Zwar steht in dem Fachartikel tatsächlich, dass in der Studie keine Verbindung zwischen Glyphosat und „jeglichen festen Tumoren oder lymphatischen bösartigen Tumoren“ wie dem Non-Hodgkin-Lymphom ersichtlich geworden sei. Doch Bayer unterschlägt diesen Satz der Forscher: „Allerdings gab es einige Anzeichen für ein erhöhtes Risiko akuter myeloischer Leukämie.“

Krebspatienten nicht als Glyphosat-Nutzer eingestuft

Der Konzern beharrte in einer Mail an die taz jedoch darauf, dass seine Aussagen zu der Agricultural Health Study richtig seien. „Soweit es die akute myeloische Leukämie betrifft, wird in der Studienpublikation ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um statistisch nicht signifikante Ergebnisse handelt“, schrieb Sprecher Utz Klages. Aber genauso ausdrücklich raten die Autoren, ihre Ergebnisse in weiteren Studien zu reproduzieren, denn das beobachtete Muster, dass das Leukämierisiko mit der Exposition steigt, sei „besorgniserregend“.

Der Biostatistiker Christopher Portier sagt, dass die Andreotti-Studie wegen „bedeutender Mängel“ auch nicht den Verdacht entkräften könne, dass Glyphosat Non-Hodgkin-Lymphome verursacht. Portier war vor seiner Pensionierung unter anderem Direktor der US-Behörde für giftige Substanzen und das Seuchenregister (ATSDR). Jetzt arbeitet der Professor als Berater einer Anwaltskanzlei, die gegen Monsanto klagt.

Die Forscher, kritisiert Portier, hätten manche Krebspatienten gar nicht als Glyphosat-Nutzer eingestuft – obwohl diese das Pestizid benutzten. Das lag daran, dass es 7 Jahre dauerte, bis alle Probanden befragt wurden. In dieser Zeit – von 1999 bis 2005 – steigerte die Landwirtschaft in den USA ihren Glyphosat-Verbrauch gewaltig. Allein von 2000 bis 2005 verdoppelte er sich Behördenangaben zufolge fast.

Zulassungen verlängert

Die Entscheidung Trotz des angekündigten Glyphosat-Ausstiegs in Deutschland lässt die Bundesregierung alle bereits erlaubten Pestizide mit dem Wirkstoff für weitere 12 Monate zu. „Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) Hyperlink:=verlängert die bestehenden Zulassungen glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel um ein Jahr bis zum 15. Dezember 2019.“ Das teilte die Behörde nun mit.

Die Begründung Weil die EU die Erlaubnis des Wirkstoffs vor einem Jahr erneuert hat, müssen die Ämter die Zulassungen für Ackergifte mit Glyphosat eigentlich bis zum 15. Dezember überprüfen. Doch Behörden wie das Umweltbundesamt und die anderer EU-Staaten hätten noch nicht offiziell mitgeteilt, ob sie damit einverstanden sind, die Mittel weiter zu erlauben, so das BVL. In solchen Fällen müssten bestehende Zulassungen von Amts wegen provisorisch verlängert werden.

Die Reaktion „Die uneingeschränkte Glyphosat-Verlängerung um ein weiteres Jahr bringt das Totalversagen der deutschen Glyphosat-Politik auf den Punkt“, kritisierte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. „Leidtragende des Trauerspiels sind Menschen und Umwelt.“ 

Studie habe „riesige Probleme“

„Wenn also ein Farmer 1999 bei der Befragung angab, kein Glyphosat zu benutzen, hat sich das bis 2005 mit einiger Wahrscheinlichkeit geändert. Er wurde aber nicht noch einmal interviewt“, erläutert Portier. „Es reichen schon wenige Personen, die inkorrekterweise nicht als Glyphosat-Nutzer eingestuft wurden, um das geschätzte Krebsrisiko auf null zu senken.“

Das sieht auch Beate Ritz so, die Epidemiologie-Professorin an der Universität von Kalifornien in Los Angeles ist und ebenfalls als Expertin für die Klageseite in Glyphosat-Prozessen tätig war. „Diese unglaublich starken Veränderungen des Glyphosat-Einsatzes sind in der Grunderfassung der Daten für die Agricultural Health Study nicht mit erfasst worden und auch später nur teilweise. Die Studie habe „riesige Probleme“, einzuschätzen, ob und wie stark die befragten Personen Glyphosat ausgesetzt waren.

„Die von Prof. Portier und Prof. Ritz angemerkten Mängel bestehen tatsächlich“, bestätigte Eberhard Greiser, Professor für Epidemiologie und medizinische Statistik der Universität Bremen, der taz. Er ist nicht von den Klägern gegen Bayer bezahlt worden. Der Konzern weist aber auch diesen Einwand zurück. Die Autoren der Andreotti-Studie hätten „eine Reihe von sogenannten Sensitivitätsanalysen durchgeführt“. Diese hätten keine Verfälschungen des Ergebnisses nachgewiesen. Allerdings zeigt ein Blick in die Publikation: Diese Analysen befassen sich gar nicht damit, dass Patienten aufgrund veralteter Befragungsergebnisse fälschlicherweise als Nicht-Glyphosat-Nutzer eingestuft wurden.

Falsche Argumente

Portier, Ritz und Greiser argumentieren deshalb, diese einzelne Studie könne nicht mehrere andere Untersuchungen widerlegen, die ein Krebsrisiko durch Glyphosat belegen würden. Greiser sagt sogar: „In einer Broschüre zum Thema unterschlägt Bayer sieben hervorragende Fall-Kontroll-Studien, die insgesamt ein deutliches Risiko zeigen, durch Glyphosat an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken.“ Bei Fall-Kontroll-Studien würden Erkrankte auf alle denkbaren Risikofaktoren für Lymphdrüsenkrebs befragt und dann mit Nicht-Erkrankten verglichen.

Portier beruft sich außerdem auf Tierversuche, bei denen zwei Ratten- und ein Mäusestamm Krebs entwickelt hätten, wenn sie mit Glyphosat gefüttert wurden. Die US-Umweltbehörde EPA sowie die zuständigen EU-Fachämter würden nur deshalb keine Gefahr sehen, weil sie sich nicht an ihre eigenen Richtlinien gehalten hätten. „Die EPA etwa hat in den Tierversuchen nicht alle relevanten erhöhten Krebsraten gefunden und hat mehrere missinterpretiert“, so Portier. Die Behörden weisen das zurück, unter anderem weil sie andere statistische Verfahren benutzen.

Auch weitere Argumente von Bayer haben sich bereits als falsch oder nicht belegbar erwiesen. Nach Anfragen der taz von September und einem entsprechenden Artikel im November zum Thema verzichtet das Unternehmen bereits auf seine Behauptung, mehr als 800 wissenschaftliche Studien würden belegen, dass das Glyphosat nicht krebserregend sei. In Wirklichkeit gehen laut Bundesinstitut für Risikobewertung und Portier nur rund 50 Analysen überhaupt auf diese Frage ein. Noch weniger zeigen, dass der Verdacht gegen das Unkrautvernichtungsmittel unbegründet ist.

Nun behauptet der Konzern: „Mehr als 800 wissenschaftliche Studien sowie Aufsichtsbehörden weltweit haben bestätigt, dass Glyphosat sicher ist.“ Doch die Zahl unterfüttert Bayer bislang nicht mit vollständigen Quellenangaben, auch nicht auf explizite Anfrage der taz für diesen Artikel. Dass wirklich 800 Studien Glyphosat als sicher einstufen, lässt sich deshalb nicht belegen.

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33512/#gsc.tab=0

Verboten: Gentech-Raps von Baysanto auf deutschen Äckern ausgesät

21.12.2018

Raps (Foto: labete / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)
Raps (Foto: labete / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

In zehn Bundesländern haben Landwirte Winterraps von Monsanto ausgesät, der Spuren einer gentechnisch veränderten Sorte enthält, teilte das nordrhein-westfälische Agrarministerium heute mit. Nach Angaben des Mutterkonzerns Bayer wurden in Deutschland fast sechs Tonnen dieses Saatguts verkauft. Eine Gefahr für die Gesundheit von Mensch oder Tier soll nach Angaben der Behörden nicht bestehen.

Mit den 598 Sack mit jeweils bis zu 10 Kilogramm Rapssaat können knapp 2000 Hektar Ackerfläche bestellt werden. Ob das passiert ist, versuchen Behörden und Hersteller derzeit herauszufinden. „Ziel ist, dass wir über jeden Sack Saatgut dieser Partie wissen, was mit ihm passiert ist“, schrieb NRW-Agrarministerin Ursula Heinen-Esser. Um das herauszufinden, nehmen die örtlichen Behörden Kontakt zu den Landwirten auf, die Teile dieser Charge gekauft haben. Zum aktuellen Stand dieser Recherche wollte heute niemand Auskunft geben.

Üblicherweise wird Winterraps im September ausgesät. Um die Auskreuzung des Rapses und damit die Verbreitung seines gentechnisch veränderten Merkmals GT73 in der Umwelt zu vermeiden, müssten die Bauern die Sprösslinge vor der Blüte im Frühjahr vernichten, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute mit. Auf die Frage, ob Bayer die Bauern dafür entschädigen werde, hieß es vom Konzern: „Wir arbeiten eng mit den Behörden und unseren Handelspartnern zusammen, um sicherzustellen, dass die Erzeuger keine finanziellen Nachteile erleiden werden.“ Das Rapssaatgut, das noch bei den Händler lagerte, wurde gesperrt.

Der Raps GT73 der Marke Dekalb ist gentechnisch so verändert, dass er eine Behandlung mit dem Unkrautvernichter Glyphosat überlebt. Er darf als Lebens- und Futtermittel nach Deutschland importiert werden. Der Anbau – auch kleinster Mengen – ist wie in der ganzen Europäischen Union verboten. In Kanada, den USA, Australien und Japan darf GT73-Raps ausgesät werden.

Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Agrarministeriums stammt der Raps der fraglichen Charge aus Argentinien. Laut BVL wurden alle nach Deutschland gelieferten Partien mittlerweile identifiziert und amtlich kontrolliert. In einer der gelieferten Saatgutpartien seien Anteile von etwa 0,1 Prozent GT73 festgestellt worden. In den übrigen wurden keine gentechnisch veränderten (GV) Anteile nachgewiesen. Erst kürzlich hatte das BVL mitgeteilt, dass bei der jährlichen Prüfung des Saatguts kein GV-Raps gefunden worden sei. Der Prüfungszeitraum endete allerdings im September 2018. „Die Koexistenz von gentechnisch veränderten Pflanzen und herkömmlichen Nutzpflanzen erscheint nicht möglich“, erklärte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken. Daher habe sie sich immer für ein bundesweites Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen eingesetzt.

Anfang November hatte Frankreich bereits bei einer amtlichen Kontrolle in einer konventionellen Saatgutpartie dieser Charge Spuren von weniger als 0,1 Prozent des gentechnisch veränderten Rapses GT73 gefunden. Auch dort wurden Teile davon bereits ausgesät. Wie die französische Organisation Inf’OGM mitteilte, sei in Frankreich eine Ackerfläche von schätzungsweise 1900 Hektar betroffen. Die Organisation beruft sich auf ein internes Schreiben der französischen Regierung an die EU-Kommission. Französische Behörden hätten den Gentech-Raps bereits im September entdeckt.

Die Europäische Kommission informierte die Mitgliedstaaten am 12. November 2018 über den französischen Fund von GV-Raps in der Monsanto-Charge. Am 10. Dezember 2018 fand Sachsen-Anhalt bei Kontrollen Spuren in einer Lieferung. „Unverständlich ist, warum die Informationen von Frankreich erst übermittelt wurden, nachdem der Winterraps bereits ausgesät wurde“, ärgerte sich Agrarministerin Heinen-Esser. „Das Beispiel zeigt, dass die Bestrebungen zur europaweiten Harmonisierung der Saatgutuntersuchungen forciert werden müssen.“ Auch in die Tschechische Republik und Rumänien wurde der Raps verkauft. [vef]

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utube.com/watch?v=2FIoVQnJ8L0

Dr. Dietrich Klinghardt – „Glyphosat – Aluminium“

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siehe auch „Wie GLYPHOSAT das MIKRO-BIOM AN-GREIFT“

siehe auch „Das MIKRO-BIOM“ – Wie falsche Er-NÄHRUNG den DARM zerstören kann“

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https://www.welt.de/gesundheit/plus182584934/Darmkrebs-Zahl-junger-Patienten-nimmt-zu.html

Steigende Zahlen

Darmkrebs ist keine Krankheit der Alten mehr

Langanhaltende Bauchschmerzen und Blut im Stuhl – beides kann ein Hinweis auf Darmkrebs sein
Langanhaltende Bauchschmerzen und Blut im Stuhl – beides kann ein Hinweis auf Darmkrebs sein

Quelle: Getty Images/Science Photo Libra/SCIEPRO

Als Krankheit, die junge Menschen betrifft, galt Darmkrebs bisher nicht. Nun haben Wissenschaftler jedoch eine neue Entwicklung beobachtet. Die Krebsart trifft in Europa immer mehr Menschen im Alter von 20 bis 39 Jahren. Zwischen 1990 und 2008 ist die Erkrankungsrate in dieser Altersgruppe jährlich um 1,5 Prozent gestiegen. Zwischen 2008 und 2016 stieg sie sogar um 7,4 Prozent. Diese Zahlen nennt Fanny Vuigt von der Erasmus-Universität Rotterdam in einer Studie, die sie gerade auf dem Kongress Europäischer Gastroenterologen vorgestellt hat. Besonders drastisch war der Anstieg in der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen.

Für Deutschland gibt es noch keine absoluten Zahlen zu diesem Phänomen. Insgesamt erkranken hierzulande rund 60.000 Menschen im Jahr neu an Darmkrebs. Forscher des Robert-Koch-Instituts fanden heraus, dass zehn Prozent dieser neuen Patienten jünger als 55 sind. Bei jüngeren Erkrankten verläuft der Krebs häufig aggressiver als bei älteren. Zudem wird er oft erst in einem späteren Stadium festgestellt. Das macht die Heilung kompliziert.

In den USA beobachtet man den Trend der ansteigenden Erkrankungszahlen bei jungen Menschen schon länger, für Europa sind die Beobachtungen neu. Forscher suchen nach einer Erklärung. Klar ist bisher nur, dass besonders Menschen gefährdet sind, die einen Fall von Darmkrebs in der Familie haben.

Wenn Großeltern, Eltern oder Geschwister an Darmkrebs erkrankt sind, ist das eigene Risiko zu erkranken etwa doppelt so hoch. Ist der Krankheitsfall in der Familie vor dem 50. Lebensjahr des Patienten aufgetreten, ist das Risiko der Angehörigen, ebenfalls an Darmkrebs zu erkranken, noch höher.

Menschen, bei denen Darmkrebs in der Familie vorkommt, sollten deshalb schon ab einem Alter von 25 Jahren regelmäßig untersucht werden, empfiehlt Christa Maar von der Felix-Burda-Stiftung, die sich für eine bessere Früherkennung von Darmkrebs einsetzt. Doch bei Weitem nicht alle jungen Darmkrebspatienten hatten einen solchen Krankheitsfall in der Familie.

Übergewicht könnte eine Erklärung sein

„Ein möglicher Risikofaktor ist Übergewicht“, erklärt Michael Hoffmeister vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Für ältere Menschen ist Übergewicht schon länger als Risikofaktor für Darmkrebs erforscht, eventuell könnte er nun auch den Anstieg der Erkrankungen bei jungen Menschen erklären.

Eine Studie der Krebsforscherin Yin Cao von der Universität Washington hat das Darmkrebsrisiko übergewichtiger Frauen untersucht. Sie scheint erste Vermutungen in diese Richtung zu bestätigen. Frauen, die einen erhöhten Body-Mass-Index (BMI) haben oder im jungen Erwachsenenalter deutlich an Gewicht zugenommen haben, hatten ein höheres Risiko, später an Darmkrebs zu erkranken, als Frauen, deren BMI im Normalbereich liegt.

Vuigt nennt darüber hinaus zu wenig Sport, eine falsche Ernährungsweise (zu wenig Ballaststoffe) und zu viel Sitzen als weitere Faktoren, die Darmkrebs bei jüngeren Menschen fördern könnten. Die Vermutungen hierzu sind jedoch noch sehr vage.

Da man bisher also kaum etwas dazu sagen kann, warum sich das Darmkrebsrisiko für jüngere Menschen zu erhöhen scheint, empfiehlt Christa Maar: „Wenn man schon nicht genau weiß, wie man sich vor der Erkrankung schützen kann, muss man auf die Symptome achten, um den Krebs möglichst schnell zu erkennen.“ Lang anhaltende Schmerzen im Bauchbereich, andauernde Unregelmäßigkeiten bei der Verdauung und vor allem Blut im Stuhl sind Symptome, mit denen junge Menschen zum Facharzt gehen sollten. Und das, wenn nötig, auch auf eigene Initiative.

Viele Hausärzte vermuten Darmkrebs aufgrund der bisher geringen Fallzahlen nicht bei jungen Menschen. Stattdessen diagnostizieren sie Stress oder Hämorrhoiden als Ursache für die Beschwerden. „Lassen Sie sich bei anhaltenden Beschwerden vom Hausarzt nie mit der Diagnose Hämorrhoiden zufriedenstellen“, mahnt Maar deshalb.

Um Fehldiagnosen in Zukunft zu vermeiden, müssen Ärzte darüber informiert werden, dass das Darmkrebsrisiko bei jungen Menschen zu steigen scheint. So können sie die Patienten bei einem Verdacht zukünftig rechtzeitig an einen Fachspezialisten verweisen.

Es gebe aber auch keinen Grund, Hysterie zu verbreiten, sagt Michael Hoffmeister vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Dafür sei die Zahl der Erkrankten im jungen Alter insgesamt noch viel zu gering. Das Alter für Vorsorgeuntersuchungen deutlich zu senken, sei deshalb keine sinnvolle Maßnahme. Das mittlere gemessene Erkrankungsalter für Darmkrebs liegt bei Männern derzeit bei 72 Jahren, Frauen erkranken im Schnitt am häufigsten mit 75 Jahren. Das liegt daran, dass genetische Mutationen im zunehmenden Alter häufiger werden und die Entstehung von Darmkrebs begünstigen.

Deshalb liegt das Alter, ab dem man in Deutschland Anspruch auf erste Vorsorgeuntersuchungen für Darmkrebs hat, bei 50 Jahren. Die Krankenkasse übernimmt jedes Jahr die Kosten für einen Test, bei dem der Stuhl auf nicht sichtbares Blut untersucht wird. Ab 55 sollte man dann regelmäßig zur Darmspiegelung gehen. War die erste Untersuchung ohne besorgniserregenden Befund, reicht es meist aus, erst nach zehn Jahren zur nächsten Darmspiegelung zu gehen.

Viel wichtiger, als auch für alle 30-Jährigen eine Vorsorgeuntersuchung anzubieten, sei es, zunächst einmal herauszufinden, warum die Zahlen der Neuerkrankungen junger Menschen überhaupt steigen, sagt Hoffmeister. Forscher müssen die Risikofaktoren für Darmkrebs bei jungen Menschen bestimmen. Nur so können Risikogruppen identifiziert und die Menschen gefunden werden, die eine frühe Vorsorge wirklich dringend brauchen.

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aus dem Text:.. Klar ist nur: Antibiotika verändern das Gleichgewicht im Mikrobiom. Sie bringen die einen Bakterien um und lassen die anderen hochwachsen. Die Konsequenz ist, dass das Gleichgewicht zwischen Mikroben und ihrem Wirt gestört ist

….So richtig durchschlagend ist sie aber bisher nur bei antibiotikaassoziierten Entzündungen, die durch sogenannte Clostridium-difficile-Infektionserreger ausgelöst wurden….

https://www.welt.de/gesundheit/plus183855824/Morbus-Crohn-und-Co-Wenn-der-Darm-chronisch-entzuendet-ist.html

Autoimmunkrankheiten

Wenn der Darm sich selbst zerstört

Wer ständig Bauchschmerzen hat, könnte an einer chronischen Darmentzündung leiden – einer Erkrankung, die Forscher noch immer zu entschlüsseln versuchen
Wer ständig Bauchschmerzen hat, könnte an einer chronischen Darmentzündung leiden – einer Erkrankung, die Forscher noch immer zu entschlüsseln versuchen

Quelle: Getty Images/Science Photo Libra

Antworten hat Professor Dirk Haller von der Technischen Universität München. Der Ernährungswissenschaftler erforscht, welche Rolle das Mikrobiom, also die Bakterien im Darm, bei der Entstehung der Krankheiten spielen könnten.

WELT: Herr Haller, Sie erforschen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Nehmen wir an, ich leide oft an Bauchschmerzen. Woher weiß ich, dass es sich um eine der beiden Krankheiten handelt – und nicht etwa einen Reizdarm oder stressbedingten Schmerz?

Dirk Haller: In der Regel bringen die chronisch-entzündlichen Krankheiten viel schwerere Symptome mit sich. Blut im Stuhl, chronische Schmerzen, starken Durchfall. Klar können Sie auch von einem Reizdarm Schmerzen haben, doch wir sprechen da von ganz anderen Kategorien. Den Auslöser der Beschwerden muss letztlich eine Untersuchung abklären.

WELT: Welche weiteren Hinweise können neben diesen Symptomen auf eine chronisch-entzündliche Darmkrankheit hindeuten?

Haller: Der Hausarzt kann zusätzlich an den Blutwerten ablesen, ob eine Entzündung im Körper vorliegt. Zusammen mit den Erkrankungssymptomen lässt sich das Problem schon weiter eingrenzen. Eine endgültige Diagnose kann aber nur ein Gastroenterologe stellen – mithilfe einer Darmspiegelung. Er muss sich das Gewebe von innen anschauen und dann eine Diagnose stellen. Nur so kann er andere mögliche Ursachen ausschließen, wie etwa eine Zöliakie (Glutenunverträglichkeit, Anm. d. Red.) oder eine Infektionskrankheit.

WELT: Was passiert im Körper von Menschen, die die Diagnose Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa haben?

Haller: Bei Patienten mit diesen Krankheiten denkt das Immunsystem auf einmal, dass es angegriffen wird, und reagiert entsprechend. Da es sich aber nicht um eine Infektion handelt und der Erreger nicht eliminiert werden kann, bleibt das Immunsystem dauerhaft aktiviert. Die Konsequenz dieser Aktivierung ist eine chronische Entzündung im Darm.

WELT: Und die Symptome tauchen dann immer schubartig auf?

Haller: Ja, diese Entzündungen sind charakterisiert dadurch, dass sie schubartig verlaufen. Diese Schübe können aber sehr unterschiedlicher Art sein. Es gibt Fälle, da geht es los und geht nie wieder weg. Bei anderen flaut es nach einer gewissen Zeit wieder ab und kommt wieder zurück, also wellenartig. Es gibt Leute, die haben einen wirklich schweren Schub am Anfang und dann einen sehr milden Verlauf über die Jahre.

WELT: Was passiert da im Körper?

Haller: Bei einem chronisch-entzündlichen Darm gehen Barrierezellen kaputt. Mikroben dringen in Gewebebereiche vor, in denen sie eigentlich nicht sein sollten. Morbus-Crohn-Patienten entwickeln dann zum Beispiel Einschlüsse aus Gewebe und Mikroben, sogenannte Granulome. Das sind dauerhafte Entzündungsherde. Langfristig verhärtet sich auch das Gewebe, es entsteht eine Fibrose. Der Darm kann sich auch verengen oder gar verschließen. Das ist lebensbedrohlich und natürlich verheerend für den Patienten.

WELT: Sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa genetische Erkrankungen?

Haller: Jein. Chronische Darmerkrankungen sind, wie viele andere chronische Krankheiten, die wir in den letzten 50 Jahren in industrialisierten Ländern entwickelt haben, ein komplexes Konstrukt. Man geht davon aus, dass eine genetische Anfälligkeit Voraussetzung für eine Erkrankung ist. Sie allein reicht aber nicht aus, um sie zu bekommen. Es muss irgendein Umweltfaktor dazukommen, der dann zum ersten Schub, zur ersten Entzündung führt.

WELT: Irgendein Umweltfaktor – geht das genauer? Hat zum Beispiel die Ernährung einen Einfluss auf die Entstehung chronisch-entzündlicher Darmkrankheiten?

Haller: Das ist unbekannt. Es gibt keinen Faktor, bei dem man eindeutig sagen könnte: Das ist der Auslöser. Dann könnten wir ihn ja abstellen. Ein schönes Gegenbeispiel ist die Zöliakie. Da weiß man: Es ist das Klebereiweiß Gluten, das diese Entzündung verursacht. Eine glutenfreie Ernährung verschafft dem Patienten dann Linderung. Anders ist es bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Der unbekannte Umweltfaktor kann alles Mögliche sein. Auch die Ernährung – aber dass es nur an ihr allein liegt, halte ich für unwahrscheinlich. Im Moment geht die Forschung davon aus, dass Veränderungen im Mikrobiom ein sehr starker Faktor in der Entstehung der Erkrankungen sind.

WELT: Für das Mikrobiom kursiert schon die Bezeichnung des „Superorgans“. Übertrieben oder gerechtfertigt?

Haller: Vorsicht – das Mikrobiom bezeichnet die Bakterien im Darm, auch die dort angesiedelten Pilze, Hefen und Viren. Natürlich ist es aber kein Organ an sich. Denn es ist nicht überlebenswichtig. Wenn ich Ihnen die Leber rausnehme, dann sterben Sie. Nehme ich aber das Mikrobiom, also die Bakterien, aus ihrem Darm weg, dann könnten Sie theoretisch weiterleben – allerdings nur in einer sterilen Umgebung, denn Sie hätten ohne Mikrobiom keinen Infektionsschutz.

WELT: Wenn es nicht überlebenswichtig ist – was macht das Mikrobiom dann so wichtig im Zusammenhang mit chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten?

Haller: Die Bakterien im Darm sind wichtig, um das Immunsystem zu trainieren. Entscheidend ist die Balance. Ihre Rolle bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist aber leider noch sehr unerforscht. Wenn Sie mich jetzt fragen, welche Bakterien im Darm ihn chronisch entzündlich machen, dann könnte ich Ihnen das nicht sagen. Und genauso wenig könnte ich Ihnen sagen, welche Organismen man im Patienten eliminieren müsste, damit diese Entzündung aufhört.

WELT: Stichwort Antibiotika. Was ist dran an dem Mythos, dass zu viele Antibiotika während der Kindheit das Risiko erhöhen, später eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung zu bekommen?

Haller: Das ist absolut kein Mythos, da ist sehr viel dran! Studien haben gezeigt, dass Menschen, die bis zum 18. Lebensjahr mehr als sieben Zyklen von Antibiotika zu sich genommen haben, eine zwei- bis dreifach erhöhte Chance haben, Morbus Crohn zu bekommen.

WELT: Woran liegt das?

Haller: Auch das weiß man nicht genau. Klar ist nur: Antibiotika verändern das Gleichgewicht im Mikrobiom. Sie bringen die einen Bakterien um und lassen die anderen hochwachsen. Die Konsequenz ist, dass das Gleichgewicht zwischen Mikroben und ihrem Wirt gestört ist und dass genetisch anfällige Menschen eine chronische Entzündung bekommen.

WELT: Wie behandelt man solche chronischen Darmerkrankungen in der Regel?

Haller: Mit entzündungshemmenden Medikamenten. Die sind aber immer nur symptomatisch, greifen an der Entzündung an. Sie heilen nicht die Ursache, weil man die nicht kennt.

WELT: Es gibt auch die Methode der Stuhltransplantation. Was halten Sie von dieser Art der Behandlung?

Haller: Das ist eine uralte Therapiemethode, sie ist schon in der alten chinesischen Medizin dokumentiert. Man transferiert dabei den Stuhl eines Spenders in den Patienten. Das geht endoskopisch über den Dünndarm oder koloskopisch über den Dickdarm. Die Methode funktioniert auch mit Kapseln, die der Patient dann zu sich nimmt. Manche Leute trinken den Fremdstuhl sogar, dafür gibt es tatsächlich Do-it-yourself-Anleitungen im Internet. Ich rate davon dringend ab.

WELT: Ist die Wirksamkeit der Methode denn wissenschaftlich nachgewiesen?

Haller: Es gibt bislang drei kontrollierte Studien dazu. Zwei haben gezeigt, dass die Stuhltransplantation sich positiv auswirkt, zumindest auf die Colitis ulcerosa. So richtig durchschlagend ist sie aber bisher nur bei antibiotikaassoziierten Entzündungen, die durch sogenannte Clostridium-difficile-Infektionserreger ausgelöst wurden. Da wirkt sich die Stuhltransplantation sehr gut aus – manchmal sogar besser als Medikamente.

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siehe auch  „Jörg Spitz“  – „Vitamin D“ – „EPI-GENETIK“

e.com/watch?v=6Dxg4Z3Fslo

Das „Natur-Defizit Syndrom“ – Interview mit Prof. „Dr. Jörg Spitz“ | Folge #100

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Wirkungen von Glyphosat

Glyphosat in „Back-Waren“

GLYPHOSAT ist ein „CHELATOR“ und somit „MINERALIEN–RÄUBER“

„Monika Krüger“ (Tier-Ärztin und Mikro-Biologin) – „Glyphosat“ ist ein Chelator – ein „Spuren-Elemente-Fänger“ (RÄUBER)

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siehe auch „Kreide-ZÄHNE“ – „URSACHE – GLYPHOSAT – CHELATOR“ – „Weichmacher – Bisphenol A“

siehe auch  „Kreide-Zähne“

https://www.welt.de/gesundheit/plus181799154/Kreidezaehne-Wenn-Kinderzaehne-sich-verfaerben-und-broeckeln.html

Wenn der Zahnschmelz fehlt Kreidezähne werden bei Kindern zur Volkskrankheit

In den meisten Fällen zeigt sich die Zahnschwäche erst, wenn die bleibenden Zähne durchbrechen
In den meisten Fällen zeigt sich die Zahnschwäche erst, wenn die bleibenden Zähne durchbrechen

Quelle: Getty Images

Ein neues Phänomen beunruhigt Eltern: Bleibende Kinderzähne verfärben sich – oder bröckeln wie Kreide. Ein Experteninterview zum aktuellen Stand der Forschung und zu Behandlungsoptionen.

Die ersten bleibenden Backenzähne kommen gerade aus dem Kinderkiefer hervor, schon bröckeln sie ab. Beim Essen oder Trinken schmerzen die Zähne. Sie haben Furchen, sind fleckig verfärbt. Manche Grundschüler brauchen bereits Kronen. Zahnärzte rätseln über die sogenannten Kreidezähne. Bei der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH, wird der schützende Zahnschmelz während der Entwicklung der Zähne nicht richtig gebildet. Über die Gründe für dieses Phänomen forscht Jan Kühnisch von der Universität München seit Jahren.

….Jan Kühnisch: Man muss das etwas relativieren. Bei den Zwölfjährigen sind Karies und MIH etwa gleich häufig anzutreffen, zumindest, wenn man die Kariesvorstufen miteinbezieht. Seit den 80er-Jahren beobachten wir einen erfreulichen Rückgang von Karies. Seitdem wird immer häufiger über MIH gesprochen. Vorher hat die Wissenschaftswelt das Phänomen wahrscheinlich einfach nicht wahrgenommen, weil die gravierende Verbreitung von Karies im Vordergrund stand. Meiner Ansicht nach gab es keinen Anstieg von MIH in den letzten zehn Jahren, wohl aber, wenn man den Zeitraum der letzten fünfzig Jahre betrachtet….

WELT: Es kommt vor, dass auf ein lupenreines Milchgebiss plötzlich fleckige, empfindliche Schulzähne folgen. Woran liegt das?

Kühnisch: Welche Zähne von MIH betroffen sind, hängt davon ab, in welchem Alter die schädigende Ursache auf den Körper eingewirkt hat. War es unmittelbar nach der Geburt? Einen Monat später? Drei Jahre danach? Davon hängt ab, ob bereits die Milchzähne, die bleibenden Backen- oder die Schneidezähne betroffen sind.

WELT: Sogar Milchzähne zeigen die Strukturstörung?

Kühnisch: Ja, bis zu zehn Prozent der Kinder bis sechs Jahren sind von MIH im Milchgebiss betroffen. Es ist so: Die ersten Zähne werden schon am Ende der Schwangerschaft angelegt, die letzten bleibenden Backenzähne, die erst etwa mit zwölf Jahren durchbrechen, befinden sich bis ins achte Lebensjahr hinein in der Entwicklung. Je später nun die potenzielle Ursache einwirkt, desto geringer fällt der Schaden aus. Nur Zähne, die sich noch in der Entwicklung befinden, können geschädigt werden. Die Milchzähne mineralisieren vom Ende der Schwangerschaft bis etwa zum zweiten Lebensjahr….

WELT: Was ist Ihrer Meinung nach die wahrscheinlichste Ursache?

Kühnisch: Das weiß bislang niemand sicher. Verschieden Faktoren könnten eine Rolle spielen. Umwelttoxine, Erkrankungen im Kindesalter, Antibiotika, die Gene. Für mich scheiden klassische Erkrankungen bakterieller Art, etwa Lungenentzündungen, als Ursache aus. Wir haben zwar einen Zusammenhang von respiratorischen Erkrankungen im Kindesalter und MIH beobachtet, aber meiner Ansicht nach scheint das Problem eher die heutige Therapie dieser Infektionen zu sein. Seit den 60er-, 70er-Jahren werden Antibiotika in der Kinderheilkunde eingesetzt. Eine finnische Arbeitsgruppe hat 2009 gezeigt, dass Antibiotika im Tierversuch Strukturstörungen ähnlich einer MIH hervorrufen. Die Kollegen haben auch klinische Daten präsentiert, nach denen Kinder, die Antibiotika erhalten hatten, deutlich höhere MIH-Raten aufwiesen als jene, die keine Antibiotika nehmen mussten. Allerdings gibt es auch Kinder mit MIH, deren Eltern schwören, dass sie nie Antibiotika gegeben haben.

WELT: Als Ursache wird auch der Weichmacher BPA diskutiert. Er durfte bis 2011 in Schnullern, Trinkflaschen und Spielzeugen enthalten sein. Was halten Sie von dieser Theorie?

Kühnisch: Es gab 2013 eine Studie von französischen Kollegen, die an Ratten zeigen konnten, dass Bisphenol A potenziell Zahnschäden mitverursachen kann. In weiteren Untersuchungen hat die Arbeitsgruppe sich dann mehr der Zahnentwicklung gewidmet. Genau das halte ich für den richtigen Weg. Weil MIH ein Problem auf molekularer Ebene ist, müssen wir die Grundlagen der Zahnentwicklung besser erforschen….

Kühnisch: Es gibt sogar noch mehr gute Nachrichten. In jüngster Zeit wird Vitamin D als potenziell präventiv wirkender Faktor diskutiert. Kinder, die einen geringen Vitamin D-Spiegel haben, sind häufiger von MIH betroffen. Vitamin D scheint einen schützenden Einfluss zu haben. Man darf aber auch daran noch keine zu hohen Erwartungen knüpfen.

 © Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten.

 

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.youtube.com/watch?v=bN3LXjigjIg

Dr. Thierry Vrain, Former Pro-GMO Scientist, Speaks Up Against Glyphosate

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ube.com/watch?v=_SalF6YcXDk&feature=youtu.be

„W. Boote“ – „K. Hartmann“ – „Die grüne Lüge“ – Film und Buch über falsche Öko Versprechen

Palm-OL-NONSENS – – -?E-MOBILITÄT? – ?NACH-HALTIGKEIT? –  – Greenwashing

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PURE IN-KOMPETENZ

DIE PENETRANTEN GRÜNEN LÜGNER und NATUR-VERBRECHER

https://www.neopresse.com/politik/die-doppelmoral-der-gruenen-politiker-wird-chef-lobbyist-fuer-glyphosat/

Die Doppelmoral der Grünen: Politiker wird Chef-Lobbyist für Glyphosat

NEOPresse in D/A/CH

Als ehemaliger Staatssekretär von Renate Künast propagierte Grünen-Politiker Matthias Berninger eine „neue Ernährungsbewegung in Deutschland“, um gerade bei Kindern und Jugendlichen gegen Übergewicht zu kämpfen. Als Berninger einige Zeit später zu dem Lebensmittel-Konzern Mars wechselte, der u. a. Schokoriegel herstellt, sorgte dies für Aufsehen. Berninger, der auch als Grüner im Deutschen Bundestag saß, machte bei Mars rasch Karriere und hörte jetzt dort zu Jahresbeginn als „Global Vice President“ Public Affairs auf.

Denn auf Berninger wartet womöglich ein noch lukrativerer Job – als Politikchef bei Bayer. Als solcher wird der „Grüne“ Berninger künftig auch für das giftige und krebserregende Pflanzengift Glyphosat Werbung machen. Berninger übernimmt die Leitung des Bereichs „Public and Governmental Affairs“ mit Dienstsitz in Washington. Berninger berichtet direkt an Bayer-Chef Werner Baumann. Damit wird Berninger zum Cheflobbyist für das Pestizid Glyphosat, das für die Zerstörung der Umwelt und die Tötung von Insekten und Vögeln verantwortlich ist, sowie beim Menschen Krebserkrankungen hervorruft.

Während es auf der Internetseite der Grünen heißt: „Der Pflanzenkiller Glyphosat ist zum Synonym einer chemiebasierten industriellen Landwirtschaft geworden, die Gesundheits- und Umweltschutz vernachlässigt“, scheint dies Berninger wenig zu interessieren. Für die Grünen, deren Parteiprogramm vordergründig auf die Abschaffung von chemischen Pflanzenschutzmitteln zielt, dürfte Berningers Wechsel in den Glyphosat-Konzern keine willkommene Nachricht sein. Berninger scheint zudem noch immer in der Partei zu sein. In den öffentlichen Archiven ist kein Parteiaustritt verzeichnet worden.

 

Dass die Grünen nicht so „grün“ sind, wie sie gerne selbst von sich behaupten, belegte jüngst das Beispiel über die enthüllte Parteispendenaffäre im Zusammenhang mit der Rüstungsindustrie. Vor vier Jahren erhielten die Grünen, die sich selbst als Friedens- und Umweltpartei bezeichnen, kurz vor Weihnachten eine Parteispende von 100.000 Euro von einem Metallverband, dem eine ganze Reihe von Rüstungsfirmen angehört. Bereits im Vorjahr hatten die Grünen Spenden in Höhe von 60.000 von dem Metallverband erhalten. Auch in den Jahren 2011, 2012 und 2012 erfolgten regelmäßig die Spenden von „Südwestmetall“. Mitglieder dieser in Stuttgart beheimateten Organisation sind u. a. Heckler & Koch (Pistolen, Gewehre), Diehl Defence (Lenkflugkörper, Munition) und MTU (Militärtriebwerke).

Die Rechtfertigung der Grünen lautete, dass der Metallverband „Südwestmetall“ nicht nur Rüstungsfirmen organisiere, sondern auch solche, „die etwa Umweltschutztechnologien herstellen“. Dass dem Metallverband Rüstungsfirmen angehören, die durch ihre Waffenlieferungen für den Tod von Hunderttausenden Menschen im Jemen oder in Mexiko verantwortlich sind, scheint die Grünen nicht zu stören. Im Gegenteil. Die Rüstungslobby hat so viel Freude an der „Friedenspartei“, dass sie ihre Spenden 2015 auf 110.000 Euro erhöhten, um im Jahr darauf gleich noch einmal 110.000 Euro zu spenden. Die Zahlungen der Rüstungslobby an die „Friedenspartei“ Grüne summiert sich inzwischen auf über 500.000 Euro.

 

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5G-Strahlung – unkontrolliertes Experiment? | 08.01.2019 | http://www.kla.tv/13658

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Trump und Gates wollen keine 5G-Strahlung | 08.01.2019 | http://www.kla.tv/13657

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Telekom warnt vor WLAN-Strahlung | 10. Januar 2019 | http://www.kla.tv/13668

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siehe auch „AMOK ALEX“ – „9/11“ – Hurrican Erin – HAARP – CERN- Brookhaven

siehe auch „Kalifornien“ sogenannte Wald-Brände oder „Energie-und Frequenz-Waffen“

be.com/watch?time_continue=397&v=AeAYRx89IyQ

Datenleck und Erpressung zu 9/11: Was bedeutet das … | 09.01.2019 | http://www.kla.tv/13663

Datenleck und Erpressung zu 9/11: Was bedeutet das und wie brisant ist es? www.kla.tv/13663
09.01.2019

Meinung ungeschminkt, heute mit Thomas Röper, Betreiber der medienkritischen Internetseite http://www.anti-spiegel.ru. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen, das (mediale) Russlandbild in Deutschland und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft. Heute geht es hier mal um „Verschwörungstheorien“. Der Grund ist, dass die Hackergruppe «The Dark Overlord» angedroht hat, gehackte Dokumente zu 9/11 zu veröffentlichen, die angeblich „verheerende Folgen für den Tiefen Staat der USA haben“. In den deutschen Medien ist das kein Thema, dabei könnte es sehr brisant sein, oder auch nicht. Das ist zurzeit reine Spekulation. Auch wenn viele von Ihnen die Merkwürdigkeiten zu 9/11 wahrscheinlich kennen, will ich hier kurz für all jene, die davon noch nie gehört haben, darauf eingehen. Die offizielle Version von 9/11 ist bekannt: Osama Bin Laden hat zwölf Terroristen nach Amerika geschickt, die vier Flugzeuge gekapert haben und damit den schlimmsten Terroranschlag der Geschichte verübten. So weit, so einfach und klar. Nur gibt es dabei einige Fragezeichen, auf die ich kurz eingehen möchte. Zunächst eine einfache Frage: Wie viele Türme sind bei 9/11 in New York eingestürzt? Wenn Ihre Antwort „Zwei“ lautet, muss ich Sie enttäuschen. Es waren drei Türme, wobei der dritte Turm, «World Trade Center 7» oder «Salomon-Building» (WTC7), von keinem Flugzeug getroffen wurde. Dort brannten lediglich ein paar kleine Feuer, die laut offizieller Version dafür gesorgt haben sollen, dass das Gebäude im freien Fall eingestürzt ist. Das Problem dabei ist, dass so etwas weder vor noch nach 9/11 jemals geschehen ist. Dies obwohl es viele Türme auf der Welt gab, in denen größere und heißere Feuer wesentlich länger gebrannt haben als im Falle von WTC7, wie man auf diesem ironischen, aber wahren Bild sehen kann. Nur eingestürzt ist keines der Gebäude, das geschah nur bei WTC7. Merkwürdig ist außerdem, dass die BBC schon 20 Minuten vor dem Einsturz von WTC7 live aus New York dessen Einsturz gemeldet hat. Die Korrespondentin hatte die Meldung aus dem Ticker von Reuters bekommen und meldete es live im Fernsehen, während im Hintergrund zu sehen war, dass das Gebäude noch stand. Die BBC hat sich für die Falschmeldung erst 2009 entschuldigt. […] Es gab aber noch andere Ungereimtheiten bei 9/11. Es ist Routine in der Luftfahrt, dass ein Flugzeug, das ohne Funkkontakt fliegt oder vom Kurs abweicht, von Abfangjägern verfolgt wird. Dafür stehen in jedem Land spezielle Staffeln bereit, die in der Regel in wenigen Minuten ein solches Flugzeug erreichen. Das ist wie gesagt Routine und passiert praktisch jede Woche. Nur bei 9/11 soll diese Routine bei vier Flugzeugen gleichzeitig versagt haben: Um 8.14 Uhr wurde das erste Flugzeug gekapert, um 8.46 Uhr schlug das erste Flugzeug in einen Turm in New York ein und erst um 10.03 Uhr stürzte das letzte Flugzeug ab. Also selbst nach dem ersten Einschlag in New York konnten die Flugzeuge noch immer eine Stunde und 17 Minuten ungestört im amerikanischen Luftraum herumfliegen, ohne dass Abfangjäger losgeschickt wurden. Ebenfalls etwas, das weder vor noch nach 9/11 jemals vorgekommen ist. Und nicht zuletzt war der Einschlag in das Pentagon ebenfalls etwas, das Piloten nicht wirklich erklären können. Selbst die besten Piloten sind nicht in der Lage, eine Boeing 757 mit 800 Stundenkilometern in zehn Metern Höhe so zu fliegen, wie es gemäß der offiziellen Version Amateure getan haben sollen. Wie gesagt, dass alles sind Fakten, keine Verschwörungstheorien. Es gibt noch mehr offene Fragen, aber das lassen wir hier mal weg. […] Die „Verschörungstheoretiker“, die diese Fragen stellen, diskutieren nun drei Versionen und sie nennen sie „Surprise“, «LIHOP“ und „MIHOP“. „Surprise“ ist die offizielle Version: Bin Laden hat die USA überrascht. „LIHOP“ heißt „Let It Happen On Purpose“ und bedeutet, es war Osama Bin Laden, die USA wussten aber davon und haben es geschehen lassen. Aus welchem Grund auch immer. Und „MIHOP“ heißt „Make It Happen On Purpose“ und bedeutet, die USA haben 9/11 selbst durchgeführt. Nun kann man sich fragen, warum jemand in den USA das getan oder auch nur zugelassen haben sollte, noch dazu vielleicht die Regierung selbst. Auch dazu gibt es Theorien, denn mit 9/11 wurde viel Geld verdient. So wurden an den Börsentagen vorher hohe Wetten auf fallende Kurse, ausgerechnet auf den an 9/11 beteiligten Fluglinien und Flugzeughersteller abgeschlossen, auf andere jedoch nicht. Und die Kurse sind danach massiv gefallen. Diese Transaktionen wurden nie untersucht und bis heute weiß man nicht, wer sich da eine goldene Nase verdient hat. Auch hatte das World Trade Center im Juli 2001, also zwei Monate vor 9/11, den Besitzer gewechselt und der neue Besitzer hat die Versicherungen so abgeschlossen, dass 9/11 ihm große Gewinne brachte. Er bekam 4,5 Milliarden von den Versicherungen, weit mehr, als die Gebäude tatsächlich wert waren. Das ist aber alles Kleingeld im Vergleich zu den Gewinnen, die der folgende Krieg gegen den Terror der Rüstungsindustrie in den USA brachte, da geht es um hunderte Milliarden. Auch die Erdölindustrie der USA, die sich nach dem Irak-Krieg die Rechte für das irakische Öl sicherte, hat ungezählte Milliarden daran verdient. Und wie es der Zufall so will, waren hohe US-Regierungsmitglieder bis hin zum Vizepräsidenten sehr eng mit der Ölindustrie und ausgerechnet mit den Firmen vernetzt, die am meisten profitierten. Sie standen mit Gehältern in Millionenhöhe in deren Diensten, bevor sie in die Regierung Bush eintraten. Das mag einer als Zufall ansehen, ein anderer mag das für verdächtig halten. Ich habe hier nur Fakten aufgezeigt, die Antworten auf Fragen, die sich für den einen oder anderen daraus ergeben können, muss jeder für sich suchen. […] Und wenn man dies alles weiß, dann sind die Meldungen der letzten Tage interessant. Die Hackergruppe «The Dark Overlord», die sich auf Datenklau und Erpressung spezialisiert hat und schon eine komplette Serie von Netflix geklaut und veröffentlicht hat, um von Netflix Geld zu erpressen, behauptet nun, dass sie brisante Unterlagen über 9/11 gehackt hat. Sie reden von 18.000 Dokumenten, die sie bei Anwaltskanzleien, Versicherungen und Regierungsbehörden abgegriffen haben, die teilweise eigentlich hätten vernichtet werden sollen. Nun will «The Dark Overlord» von den betroffenen Organisationen Geld, ansonsten drohen sie, die Unterlagen zu veröffentlichen. Alternativ bieten sie die Dokumente auch jedem an, der bereit ist, dafür zu bezahlen. Und sie sagen: „An alle anderen beteiligten Parteien (Fluggesellschaften, Prozessanwälte, Ermittlungsfirmen, FBI, TSA, FAA, Banken, Sicherheitsunternehmen usw.): Wir werden euch niederbrennen, es sei denn, ihr fangt an, ‚Ball zu spielen‘. Diese ganze Situation wird bald zu einer weitaus größeren Tragödie für euer Überleben werden. Trefft die richtige Wahl.“ Nun weiß man nicht, was sie tatsächlich haben. Es kann mit Blick auf die offenen Fragen sehr brisant sein, oder eben auch nicht. Sie haben die ersten Dokumente nun veröffentlicht und die scheinen zumindest authentisch zu sein, sind aber nicht sonderlich spannend. Allerdings sagt das auch die Hackergruppe selbst und kündigt weitere Veröffentlichungen an, wobei die Dokumente jedes Mal brisanter werden sollen. Man wird sehen. Interessant finde ich, dass es über diese Geschichte keine Meldung in den deutschen Medien gibt. Nur RT-Deutsch hat darüber berichtet und zwar mit allen überprüfbaren Links, es ist also keine ausgedachte Geschichte. Die einzige Meldung aus deutschen Mainstreammedien habe ich bei T-Online gefunden, dort wird die Geschichte herunter gespielt und viel von „Verschwörungstheorien“ geschrieben. Sei es drum, vielleicht hat das ganze keine Folgen, aber interessant finde ich, dass die deutschen Mainstreammedien dazu nicht berichten, aber über den früheren Hack bei Netflix konnte man bei denen in Deutschland einiges lesen. Und ich frage mich schon, was den höheren Nachrichtenwert hat: Dass Netflix wegen einer Fernsehserie erpresst wurde oder dass US-Regierungsbehörden wegen gehackter Dokumente zu 9/11 erpresst werden. Aber das kann jeder für sich entscheiden.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/10/hacker-veroeffentlichen-angebliche-dokumente-ueber-den-11-september/

Hacker veröffentlichen angebliche Dokumente über den 11. September

Eine Gruppe Hacker hat erneut angebliche Dokumente zum 11. September ins Internet gestellt.

TOP-Meldung

Hacker veröffentlichen weitere Dokumente über den 11. September

Die Hackergruppe TheDarkOverlord, die ein Archiv von Prozessdokumenten im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September gestohlen hat, hat die Entschlüsselungscodes für die zweite von fünf Chargen mit streng vertraulichen Daten veröffentlicht.

TheDarkOverlord beschuldigt die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden, sie daran zu hindern, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Die zweite Charge wurde freigegeben, nachdem zahlreiche Leser die Hacker mit Bitcoin bezahlt hatten.

Die neu veröffentlichten Dokumente sollen den Schriftwechsel zwischen Versicherungsgesellschaften betreffen. Darin soll diskutiert werden, welche Schadensersatzforderungen geltend gemacht werden können.

Das Hacking-Kollektiv behauptet, dass es Tausende von Dokumenten von einer US-amerikanischen Anwaltsfirma erhalten hat.

Ob die Dokumente echt sind und wer hinter den Hackern steckt, ist unklar.

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tube.com/watch?v=HMYd_1SemO0

DR. KLINGHARDT-Chemtrails, Bevölk.-Reduktion etc., Teil 1 – geschnitten

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siehe auch „CLIMATE-und GEO-ENGINEERING“

tube.com/watch?v=9-Mp5ZIipPY

Dr. Klinghardt: Chemtrails, Alu, Glyphosat, etc. -Teil 2

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ube.com/watch?v=pVr5PywldOA

Dr. Dietrich Klinghardt – Vortrag/Lecture Deutsch/English

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Der PREIS einer FREMD-MOBILisierten WELT – ENERGIE und RESSOURCEN-FRESSEND

https://www.neopresse.com/politik/das-dunkle-geheimnis-der-elektro-autos/

Das dunkle Geheimnis der Elektro-Autos

NEOPresse in D/A/CH

Seit Monaten rühren sowohl Merkel-Regierung als auch die Grünen kräftig die Werbetrommel für die angeblich so umweltfreundlichen Elektro-Autos. In einem Auto mit Hybrid-Antrieb steckt eine Batterie mit rund 1,7 Kilo Lithium. In der Batterie eines schnellen E-Autos stecken bereits satte 22 Kilogramm Lithium. Der Bevölkerung wird immer wieder suggeriert, dass E-Autos eine saubere Alternative zum Verbrennungsmotor für die Umwelt seien. Doch woher das Lithium stammt und unter welchen Bedingungen es abgebaut wird, wird sowohl von Regierung als auch den Tech-Herstellern gerne verschwiegen.

Weißes Gold weckt „Goldrausch“

Lithium steckt nicht nur in E-Auto-Batterien, sondern auch in Akkus und Batterien für Handys und Laptops. Die Nachfrage nach dem Rohstoff hat geradezu einen Abbau-Rush ausgelöst, der dem Rohstoff den Namen „weißes Gold“ eingebracht hat. Auf dem Hochplateau, das die südamerikanischen Länder Chile, Argentinien und Bolivien verbindet, lagern rund 85 % der weltweiten Lithiumvorkommen. Sie sind ganz einfach in Salzseen unter offenem Himmel zugänglich. Allerdings befinden sich die Vorkommen in einer der trockensten Gegenden der Welt. Der Abbau des Rohstoffes hat dramatische Auswirkungen auf die Gebiete vor Ort. Denn um Lithium zu gewinnen, werden riesige Mengen Wasser benötigt.

Das Grundwasser, das sich in den Salzseen befindet, wird in andere, künstlich angelegte Wasserbecken gepumpt. Durch weitere Verdunstungsschritte wird das Lithium in den Becken so konzentriert, dass es abgeschöpft und weiterverarbeitet werden kann. Durch das Abpumpen des Grundwassers und dessen Verdunstung sinkt der Grundwasserspiegel vor Ort aber dramatisch ab, was zu gravierenden Wasserversorgungsproblemen und zur Zerstörung der Ökosysteme führt.

Preise für Lithium explodiert

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Minenfirmen, u. a. auch die Deutsche Rohstoffagentur, bauen Lithium dort ab und bezeichnen es als den „Schlüsselrohstoff der kommenden Jahrzehnte.“ Bislang wurden rund 300.000 Tonnen Lithium aus dem Boden der südamerikanischen Ureinwohner gewonnen. Ein höchst lukratives Geschäft, denn für eine Tonne Lithiumcarbonat wurde 2015 noch 7.000 Euro bezahlt. 2016 stieg der Preis bereits auf 18.000 Euro pro Tonne. Und die Lithiumnachfrage steigt weltweit dramatisch an. Der Rohstoff ist rar, begehrt und wird deshalb immer teurer.

Den betroffenen Ureinwohnern vor Ort wird aber regelrecht das Wasser abgegraben. Von dem Profit, der aus dem Lithiumabbau gewonnen wird, haben sich nichts. Sie werden lediglich mit etwas Finanzhilfe für eine verbesserte Infrastruktur abgespeist, gleichzeitig des wichtigsten Rohstoffs beraubt, dem Trinkwasser – der ist in dieser Region wohl mehr wert ist, als Gold, denn in dieser Region regnet es nur sehr selten – sie gilt als der trockenste Ort der Erde.

Lebensgrundlage und Umwelt wird zerstört

Mit dem Schwinden des Grundwassers verschwindet auch die Lebensgrundlage der dort lebenden Ureinwohner. Doch nicht nur das Verschwinden des Grundwassers ist dramatisch. Durch die Lithiumgewinnung werden die Böden kontaminiert. Eine Umweltkatastrophe bahnt sich an, während uns Kanzlerin Merkel und die Grünen weismachen wollen, dass E-Autos die bessere Alternative für die Umwelt seien.

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DIE TOTAL HEUCHLERISCHE MERKEL/KASNER BERUFT sich auf die „WHO“ – „GLYPHOSAT und G5“???!!!!

WIESO interessiert sich NIEMAND für das was im HIMMEL ausgebracht WIRD??????? DIE FALSCHE PERSON NAMENS „RESCH“

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/10/wie-deutschland-massiv-geschaedigt-wird-diesel-skandal-das-stuttgarter-luegentor-entlarvt/

Wie Deutschland massiv geschädigt wird! Diesel-Skandal: Das „Stuttgarter Lügentor“ entlarvt

Bundeskanzlerin Merkel, bei der in der Doku gezeigten Pressekonferenz. Bild Screenshot ARD

von Fred F. Mueller
In Deutschland zwingt der Umwelt-Khmer Rouge Jürgen Resch mit seinem Mikro-Verein Deutsche Umwelthilfe (DUH) der Bevölkerung mit freundlicher Hilfe von Politik und Gerichten seine abstrusen Vorstellungen von Umweltschutz auf.

Flächendeckend werden Diesel-Fahrverbote erlassen, Millionen Autofahrer enteignet und zugleich die Autoindustrie – eine der entscheidenden deutschen Hightech-Branchen – massiv geschädigt. Der volkswirtschaftliche Schaden dieser Aktionen, die auf willkürlich zu niedrig festgelegten Grenzwerten beruhen, hat die 100-Mrd-Grenze bereits bei weitem überschritten. Proteste von Wissenschaftlern und Betroffenen wurden bisher von den Medien zumeist abgebügelt. Doch jetzt haben einige Journalisten der ARD einmal gründlich nachrecherchiert. Ihre Reportage „Das Diesel-Desaster“ (ARD, 7.1.2019 um 21:45) dokumentiert mit zahlreichen Interviews und Aufnahmen direkt von Brennpunkten wie dem Stuttgarter Neckartor, in welchem Umfang hier der Bürger von der Politik betrogen wurde und wird. Die Politik hat den Schlamassel durch viel zu niedrige, wissenschaftlich unhaltbare Grenzwerte verursacht. Aus wahltaktischen Gründen will man die Schuld am Desaster nicht zugeben, sondern überlässt die Drecksarbeit dem willkommenen Vollstrecker Jürgen Resch und den Gerichten. Es könnte ja sonst Wählerstimmen kosten.

Messung am Stuttgarter Neckartor, Bild Screenshot ARD

Besonders entlarvend ist die Reaktion der Bundeskanzlerin auf die Frage eines Journalisten, wieso es denn zu den derzeitigen Grenzwertfestsetzungen gekommen sei. Sie beruft sich auf angeblich wissenschaftliche Erkenntnisse der World Health Organisation (Die Beschlüsse zu den irrsinnig niedrigen Grenzwerten sind allerdings nur in Europa und nicht zuletzt dank ihrer aktiven Mitwirkung zustande gekommen). Ihr Gesichtsausdruck bei der Beantwortung machte überdeutlich, wie lästig ihr die Fragen sind und wie wenig sie sich für die Konsequenzen ihrer Politik für den Bürger interessiert. Alte DDR-Schule halt. Sowas nannte man dort früher Betonköpfe.

Video der ARD Doku vom 7.1.19 über den Dieselskandal, bzw. seine Protagonisten und ihre Motive vs. Fakten

Nicht vergessen: In diesem Jahr sind wieder Wahlen. Eine gute Gelegenheit, den Grünen in allen Parteien einen herzlichen Dank abzustatten.

2019 26. Mai alle Bundesländer Europäisches Parlament
26. Mai Bremen Bürgerschaft (Landtag),Stadtbürgerschaft und Beiräte
(Bremen), Stadtverordnetenversammlung (Bremerhaven)
26. Mai Baden-Württemberg Kreistage, Gemeinderäte, Bezirksbeiräte, Ortschaftsräte,
Regionalversammlung (Stuttgart)
26. Mai Brandenburg Kreistage, Stadtverordnetenversammlungen,
Gemeindevertretungen, Ortsbeiräte
26. Mai Hamburg Bezirksversammlungen
26. Mai Mecklenburg-Vorpommern Kreistage, Stadtvertretungen, Gemeindevertretungen
26. Mai Rheinland-Pfalz Kreistage, Gemeinderäte, Verbandsgemeinderäte,
Ortsbeiräte, Bezirkstag (Pfalz)
26. Mai Saarland Kreistage, Stadträte, Gemeinderäte, Regionalversammlungen,
Ortsräte
26. Mai Sachsen Kreistage, Stadträte, Gemeinderäte, Ortschaftsräte
26. Mai Sachsen-Anhalt Kreistage, Stadträte, Gemeinderäte, Verbandsgemeinderäte,
Ortschaftsräte
26. Mai Thüringen Kreistage, Stadträte, Gemeinderäte
1. September Brandenburg Landtag
1. September Sachsen Landtag
27. Oktober Thüringen

 

Diese Dokumentation ist noch bis 2020 in der Mediathek der ARD abrufbar. Wer sich nicht mit langen Ladezeiten herumärgern will oder das Ganze für private Zwecke abspeichern will, kann sich das Ganze mithilfe eines kostenlosen Mediathek-Viewers herunterladen

Fred F. Mueller

 

Quellen:

Mediathek-Link: http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Das-Diesel-Desaster/Video?bcastId=799280&documentId=59193682

 

Link für Mediathek-Viewer: https://mediathekview.de/download

/Nachgemessen: Prof. Klingner vom Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme in Dresden hat sich die Messstelle „Am Neckartor“ in Stuttgart genau angesehen – mit vernichtendem Ergebnis (Screenshot aus der ARD-Sendung „Das Diesel-Desaster)

Sieht keinerlei Grund für Selbstkritik: Kanzlerin A. Merkel bei der Befragung durch Journalisten (Screenshot aus der ARD-Sendung „Das Diesel-Desaster)

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https://www.zeit.de/2018/50/dieselskandal-vw-behoerden-klage-verfahren

Dieselskandal: Er fährt und fährt und fährt

Frank-Stefan Meise besitzt einen Golf mit manipuliertem Dieselmotor. Erst legte er sich mit Volkswagen an, dann mit den Behörden. Bisher hat er alle Verfahren gewonnen.
Dieselskandal: Frank-Stefan Meise vor seinem Corpus Delicti, einem 2012 zugelassenen Golf GTD
Frank-Stefan Meise vor seinem Corpus Delicti, einem 2012 zugelassenen Golf GTD © Michael Heck für DIE ZEIT

Als Frank-Stefan Meise vor etwas mehr als fünf Jahren mit seinem gerade gekauften VW Golf aus dem Autohaus fuhr, da ahnte er nicht, dass ihn dieser Jahreswagen noch zu einem Gesetzesbrecher machen…

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https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelthilfe-fuehrt-mit-alten-daten-in-die-irre-15983673.html

Deutsche Autobranche : Die Umwelthilfe führt mit alten Daten in die Irre

Schon wieder kein Skandal. Bild: dpa

Autos verbrauchen mehr als angegeben? Nun macht der nächste Skandal die Runde, der keiner ist. Ein Kommentar.

Neuwagen in Europa verbrauchen immer noch viel mehr Kraftstoff als von den Herstellern angegeben, verlautet es über Radio, Fernsehen und Onlineportale. So seriösen Sendern wie dem SWR 3 war die Meldung an diesem Freitag sogar Platz 1 in den Frühnachrichten wert. Drei Jahre nach der Manipulation von Volkswagen habe die Autoindustrie noch immer nichts dazugelernt, im Gegenteil, der Skandal sei endlos und werde immer größer, lautet die Botschaft.

Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

Und sofort ist natürlich die Deutsche Umwelthilfe zur Stelle. „Festgestellte, zu hohe Abweichungen müssen zwingend sanktioniert werden, um den Betrug der Automobilindustrie zu beenden“, fordert Barbara Metz, stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH. Dabei müsste es wohl richtiger heißen: Der Betrug der Umwelthilfe und ihrer Helfershelfer muss beendet werden….

Nur ist eben in den vergangenen 15 Jahren der Schadstoffausstoß von Dieselmotoren um 84 Prozent und der von Benzinmotoren um 60 Prozent gesenkt worden, wie das an Eigeninteressen unverdächtige Fraunhofer-Institut in Dresden feststellt. „Die Diskussion um Klimaschutzziele im Verkehr verkommt zur Farce“, meint die Deutsche Umwelthilfe. So ist es.

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https://www.neopresse.com/politik/2019-wird-strom-zum-luxus/

2019 wird Strom zum Luxus

NEOPresse in D/A/CH

Auch in 2019 werden die ohnehin teuren Strompreise in Deutschland deutlich weiter steigen – obwohl die EEG-Umlage in 2019 um 0,385 Cent pro Kilowattstunde niedriger sein wird. Dennoch werden die Strompreise steigen, denn viele Stromanbieter erhöhen ihre Preise um vier bis fünf Prozent. Die Begründung: Höhere Netzentgelte und Beschaffungskosten. Diese sogenannten Entgelte sind in den letzten 10 Jahren um bereits 30 Prozent gestiegen. Denn die abstrus hohen Kosten für Merkels Energiewende werden schlicht hinter diesen sogenannten „Entgelten“ versteckt.

Deutsche zahlen für Energienwende

Bei erneuerbaren Energien wie Wind- und Photovoltaikanlagen prognostiziert die Bundesnetzagentur in 2019 für Stromkunden höhere Kosten, da sie Kosten für die Betreiber der Anlagen in Höhe von rund 33 Milliarden Euro erwartet. Die Vermarktungserlöse auf dem Strommarkt sollen aber nur bei knapp 8 Milliarden Euro liegen. Für den Stromkunden bedeutet das, 25 Milliarden Euro dafür zu bezahlen, um die von Bundesregierung und Grünen propagierte Klimakatastrophe zu verhindern.

Die horrenden Strompreise hinterlassen in Deutschland Spuren. So ist nicht nur der Energieverbrauch in 2018 zurückgegangen. Denn Strom ist in Deutschland zum Luxusgut verkommen, meint „Tichys Einblick“. Analysen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zufolge soll der Verbrauch so niedrig geworden sein, wie zuletzt Anfang der siebziger Jahre. Auch der Verbrauch von Heizöl ist 2018 stark zurückgegangen.

Durch diese „Entgelte“, die letztlich der Stromkunde bezahlen muss, sind auch die Kohlepreise drastisch gestiegen. Der Geschäftsführer des Bundesverbands für Erneuerbare Energien, Peter Röttgen, behauptet, dass Erneuerbare Energien immer günstiger werden, zumal auch der CO2-Preis im Europäischen Emissionshandel nun erstmalig Wirkung zeige. Die gestiegenen Kosten für fossile Energieträger würden die Kompetenz für Erneuerbare Energien steigern, so Röttgen.

 

CO2-Emissionen sinken nicht

Dennoch wachsen die sogenannten Erneuerbaren Energien im Gesamtverbrauch nur um verschwindend geringe 2,1 Prozent. Das ist vergleichsweise wenig, betrachtet man die dadurch herbeigeführten riesigen Zerstörungen von Landschaften und die Vernichtung von geschützten Tierarten durch die Errichtung von Windrädern und Solarflächen.

Die Folge sind immer mehr Menschen in Deutschland, die sich Strom nicht mehr leisten können und bei denen regelmäßig der Strom abgeschaltet wird. In Hunderttausenden Haushalten wurde 2018 regelmäßig Strom oder Gas abgestellt.

Das Medienunternehmen Bloomberg meinte jüngst zu Merkels Energiepolitik: „Der deutsche Mittelstand werde zerstört“. Denn seit Merkels Energiewende überlegten sich viele mittelständischen Unternehmen Alternativen zum Standort Deutschland. Die gigantischen Stromrechnungen würden immer mehr Unternehmen dazu zwingen, im Ausland zu investieren. Daher rentiere sich aus rein betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten die Produktion in Deutschland bald nicht mehr. Watergate.tv berichtete. Die Ironie an Merkels Energiewende jedoch ist, dass sich die CO2-Emissionen, die angeblich für den Klimawandel verantwortlich sein sollen, nicht gesunken sind.

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siehe auch „RUSSLAND und CHINA MANIPULIEREN die IONOSPHÄRE“ WETTER-MANIPULATION bis 2025

Hat PUTIN „POTENZ-PROBLEME“ und TRUMP???!!!?!

DIE SCHEIN-FEINDE

IN-SZENIERUNG: WENN DER WESTEN GRÜNDE zum AUFRÜSTEN BRAUCHT 

PROVOZIERT das kontrollierte „UN-SCHULDs-LAMM“ NAMENS PUTIN den sogenannten WESTEN – DAMIT WIEDER AUFRÜSTEN und ABSCHRECKEN im VOLLEM GANGE ist???!!!?!

Russischer Flugkörper 9M729: oder auch 9M99???

https://www.welt.de/politik/deutschland/article186641682/Russland-Flugkoerper-9M729-alarmiert-die-Nato.html

Deutschland

Russischer Flugkörper 9M729

Die Waffe, die das atomare Gleichgewicht erschüttert

Wirtschaftsredakteur

5. Dezember 2018: Russland habe 60 Tage Zeit, das INF-Abkommen doch noch zu erfüllen, sagt US-Außenminister Mike Pompeo in Brüssel. Putin kündigt eine Reaktion an.

Quelle: WELT / Kevin Knauer

Autoplay

Der 1987 zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion geschlossene INF-Vertrag, als Abkürzung für Intermediate Range Nuclear Forces, regelt die Abrüstung und Vernichtung bei Nuklearwaffen mit kürzerer und mittlerer Reichweite, also von 500 bis 5500 Kilometer.

Allerdings basiert der Vertrag nur auf landgestützten Waffen und nicht auf Flugkörpern, die von Flugzeugen oder Schiffen und U-Booten abgefeuert werden. Der Abrüstungsvertrag habe daher seit Jahrzehnten eine Lücke, kritisieren Experten. Besonders pikant: Die Waffen für den zugelassenen Einsatz vom Flugzeug oder Schiff dürfen für Testzwecke auch am Boden erprobt werden.

Ende November 2018 machte der Direktor der US-Geheimdienste, Daniel Coats, publik, was in der Branche als offenes Geheimnis gilt: Russland entwickelt bereits seit Mitte der 2000er-Jahre eine neue landgestützte Waffe, die auch mit einem Nuklearsprengkopf bewaffnet werden könnte.

Coats sprach von einem landgestützten System: Der Marschflugkörper vom Typ 9M729 werde vom russischen Hersteller Novator entwickelt. Es handelt sich also nicht um eine Rakete im herkömmlichen Sinn. Dabei verwies Coats auf das Waffensystem Iskander.

Dies ist insofern bemerkenswert, als Experten unter Iskander nicht nur einen Flugkörper, sondern ein Gesamtsystem aus einem schweren vierachsigen Fahrzeug als Transportmittel und Startplattform sowie der Bewaffnung verstehen. Sie kann entweder die Kurzstreckenrakete SS-26 oder als vertragskonforme Zweitbewaffnung ein Kurzstrecken-Marschflugkörper sein, mit der Bezeichnung 9M728 oder SSC-7.

Diese Lenkwaffe ist etwa sieben bis acht Meter lang und hat einen Durchmesser von gut einem halben Meter. Der Kernvorwurf ist nun, dass Moskau einen weit leistungsstärkeren Marschflugkörper, eben das Modell 9M729, entwickelt hat, der auch vom Iskander-Fahrzeug abgefeuert werden könnte.

Für den Raketenexperten Markus Schiller, Geschäftsführer von ST Analytics und Lehrbeauftragter an der Bundeswehr-Uni in München, ist es aus technischer Sicht keine Überraschung, wenn der Marschflugkörper 9M729 eine höhere Reichweite über die 500-Kilometer-Grenze hätte und damit den INF-Vertrag verletzen würde: „Für einen Techniker ist der INF-Vertag sehr ungenau und unglücklich formuliert.“

So behaupten die Russen, dass ihre SS-26-Iskander-Rakete nur 480 Kilometer weit fliege, damit also vertragskonform sei. „Wenn man die Nutzlast verringert, kommt die SS-26 sicher auch auf über 500 Kilometer Reichweite“, sagt Schiller.

Der Ingenieur geht davon aus, dass der neue, angeblich gefährliche Marschflugkörper mit einem Feststofftriebwerk vom Startfahrzeug abhebt. Danach werde ein Turbofan-Triebwerk, wie bei einem Flugzeug, für den Anflug ins Ziel genutzt. Im Gegensatz zu einer ballistischen Rakete würde der Marschflugkörper nicht hoch in den Himmel aufsteigen, sondern vermutlich in Bodennähe das Ziel ansteuern, vielleicht sogar in unter 100 Meter Höhe.

Bei einer Geschwindigkeit von etwa 1000 Stundenkilometern brauche die Waffe für große Strecken erheblich länger als ballistische Raketen. „Sie können Ziele in unter 5000 Kilometer Entfernung in einer Viertelstunde erreichen. Die Bedrohungslage ist bei ballistischen Raketen viel höher“, sagt Schiller. Im Übrigen könne eine ballistische Langstreckenrakete zu einer Mittelstreckenrakete umgewandelt werden.

Quelle: Infografik WELT

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ENERGIE und FREQUENZ-WAFFEN

aus dem TEXT:…. US-Militär nervös, das bislang keine Verteidigung gegen die neuartige Waffe hat.   <<<WERs GLAUBT???>>>

..Nun mehr wird unter Druck gehandelt. So veröffentlichte die PentagonForschungsbehörde Darpa am 6. November unter dem StichwortGlide-Breaker-Programm“ eine dringende Ausschreibung an die Rüstungsindustrie für Vorschläge, wie ein Abwehrsystem für hyperschallschnelle Waffengleiter in den oberen Luftschichten aussehen könnte. Die Details sind geheim.… <<<„6 NOVE-MBER“ oder 6.9.2099?!>>>

https://www.welt.de/wirtschaft/article186145516/Putins-neue-Hyperschallwaffe-Warum-sie-so-gefaehrlich-ist.html

Wirtschaft Aufrüstung

Mit seiner neuen Hyperschallwaffe versetzt Putin die USA in Panik

Wirtschaftsredakteur

Russland testet neue Überschallrakete „Avangard

Präsident Putin persönlich gab den Startbefehl. Russland hat erfolgreich eine neue Überschallrakete getestet. Die atomwaffenfähige Interkontinentalrakete „Avangard“ fliegt angeblich 20 Mal schneller als der Schall.

Quelle: WELT/ Christoph Hipp

Autoplay

Zwar wurden Videos über den Start vom Raketenstützpunkt Dombarowski im südlichen Ural veröffentlicht. Der Gleiter soll dann erfolgreich das 6000 Kilometer entfernte Waffentestgelände Kura auf der östlichen Halbinsel Kamtschatka erreicht haben. Bilder von dem superschnellen Waffengleiter gibt es jedoch nicht.

Das wären aber die eigentlich interessanten Fotos und weniger die Rakete. Bei ihr handelt es sich nämlich um die vierte Version eines seit 40 Jahren eingesetzten Modells. Der angesehene US-Raketenexperte Jonathan McDowell spricht in einer Twitter-Meldung von der Interkontinentalrakete UR-100NU mit dem Avangard-Wiedereintritts-Vehikel, das soeben getestet wurde.

Für Branchenkenner kommt der jetzt veröffentlichte Neujahrsraketenflug wenig überraschend. Eher gibt es noch mehr Sorge um die Konsequenzen. Putin hatte den Waffengleiter Avangard bereits im März als eine von mehreren neuen Rüstungstechniken der Russen vorgestellt, darunter superschnelle Torpedos oder hyperschallschnelle Waffen, also mit Geschwindigkeiten jenseits von fünffacher Schallgeschwindigkeit.

Im nächsten Jahr soll das Avangard-System laut russischen Angaben einsatzbereit sein. Für Experten ist dies keine echte Sensation, sondern vielmehr ein Beleg für das Säbelrasseln der Großmächte. US-Präsident Donald Trump hatte im Oktober den Rückzug seines Landes aus dem INF-Abrüstungsvertrag von 1987 angekündigt. Putin drohte mit der Entwicklung neuer Atomraketen, sollten die USA ihre Ankündigung umsetzen.

Gleiter Avangard kann konventionell und nuklear bestückt werden

Längst ist dem Westen bekannt, dass die Russen unter den Namen Projekt 4202 oder JU71/JU74 seit Jahren Hyperschallwaffen entwickeln und testen. Die Besonderheit des Gleiters Avangard, der mit Atomsprengköpfen oder konventioneller Sprengtechnik ausgerüstet werden könnte, ist seine Manövrierbarkeit.

Er soll nicht wie bei einer herkömmlichen ballistischen Interkontinentalrakete aus dem Weltraum auf sein Ziel stürzen, sondern mit zehn bis zwanzigfacher Schallgeschwindigkeit sein Ziel durch Manöver in der oberen Atmosphäre ansteuern. „Das können wellenförmige Flugkurven sein, wie ein Stein, der über Wasser springt“, erklärt ein Branchenexperte, der anonym bleiben möchte, den Flugverlauf. Durch die Manövrierbarkeit bleibt bei den Hyperschallgleitern praktisch geheim, auf welches Ziel sie eigentlich zusteuern, heißt es bei der US-Denkfabrik Rand Corporation.

26.12.2018, Russland, Moskau: Wladimir Putin (l), Präsident von Russland, und Waleri Gerassimow, Generalstabschef der russischen Streitkräfte, beaufsichtigen den Teststart der Hyperschall-Rakete "Avangard". Im Test wurde die Avangard von der Raketenbasis Dombarovsky im südlichen Uralgebirge gestartet. Der Kreml sagte, dass die Rakete das Trainingsziel auf dem 6.000 Kilometer entfernten Kamtschatka erfolgreich getroffen habe. Foto: Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Russlands Präsident Wladimir Putin (l.) und Waleri Gerassimow, der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, beaufsichtigen den Start der neuen Hyperschallwaffe

Quelle: dpa

Während Putin behauptet, es gäbe selbst für die nächsten Jahrzehnte keine Abwehrsysteme für die neuen russischen Hyperschallwaffen, wollen die USA dies nicht tatenlos so hinnehmen. Sie sind mehr als alarmiert. Wir haben keine Verteidigung, die den Einsatz einer solchen Waffe gegen uns verhindern könnte, gab John Hyten, Befehlshaber des Strategischen Kommandos der USA, bereits Ende März im Streitkräfteausschuss des US-Senats zu.

Nunmehr wird unter Druck gehandelt. So veröffentlichte die PentagonForschungsbehörde Darpa am 6. November unter dem StichwortGlide-Breaker-Programm“ eine dringende Ausschreibung an die Rüstungsindustrie für Vorschläge, wie ein Abwehrsystem für hyperschallschnelle Waffengleiter in den oberen Luftschichten aussehen könnte. Die Details sind geheim.

Reichweite der Aufklärungsradare reicht nicht mehr aus

Die größte Bedrohung durch den russischen Avangard-Waffengleiter resultiert dabei nicht allein aus dem Umstand der extrem hohen Geschwindigkeit in Verbindung mit der Manövrierbarkeit, sondern durch Probleme der Entdeckung und exakten Bahnverfolgung. Nur dann könnte der Gleiter auch zerstört werden, wie dies derzeit bei den Direkttreffern durch Abwehrraketen gegen die Sprengköpfe von Interkontinentalraketen geplant ist, die noch vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerstört werden sollen. Experten sprechen von der „Hit-to-kill-Technik“.

Die aktuellen US-Radare können jedoch bislang nicht über ausreichend große Distanzen aufklären. „Sie müssen Tausende von Kilometern sehen, nicht Hunderte“, erklärte erst vor zwei Wochen Michael Griffin, Chefingenieur des Pentagons und Ex-Chef der Nasa, bei einer Expertenanhörung. Griffin verwies auf die Krümmung der Erdkugel, weshalb der weite Blick von Radaren nur beschränkt möglich ist.

Das Problem werde aus Sicht der USA durch die Weite des westlichen Pazifischen Ozeans und das Fehlen von Inseln für Radaranlagen verschärft. „Es gibt nicht viele Orte, an denen Radargeräte geparkt werden können“, sagte Griffin. „Und wenn Sie welche gefunden haben, werden sie wahrscheinlich zu Zielen.“ Weil die Radarsignaturen der Hyperschallwaffen zehn bis 20 Mal schwächer seien, müssten die USA wohl ein Netz mit Aufklärungssensoren im Weltraum installieren.

Griffin verwies darauf, dass nicht allein Russland, sondern auch China intensiv an Hyperschallwaffen arbeite und inzwischen die USA übertreffe. „China hat im letzten Jahr mehr Hyperschallwaffen getestet als wir in einem Jahrzehnt“, sagt Griffin. „Das müssen wir ändern.“ So soll im August der chinesische Testwaffengleiter Starry Sky 2 bei Wellenfahrten in der oberen Atmosphäre über sechs Minuten lang 5,5-fache Schallgeschwindigkeit erreicht haben.

Die größte Herausforderung für Hyperschallwaffen-Entwickler sind die extrem hohen Temperaturen beim Flug. Die Oberfläche des Gleiters muss der Reibungshitze widerstehen und gleichzeitig die Form behalten, weshalb keine abschmelzbaren Hitzeschilde verwendet werden können. Zudem soll der Gleiter noch steuerbar sein. „Das ist keine leichte Aufgabe.“ Wie es unter Rüstungsexperten heißt, werden sich die USA die Bahndaten des jüngsten Avangard-Fluges genau anschauen, wie erfolgreich er tatsächlich war.

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be.com/watch?v=_d3ICycyxt4&feature=youtu.be

RÖMISCH-Katholische Kirche – „KINDES-MISSBRAUCH“ – Die WURZEL des BÖSEN

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https://de.euronews.com/2019/01/07/lyon-kardinal-wegen-vertuschter-padophilie-vor-gericht

Lyon: Kardinal wegen vertuschter Pädophilie vor Gericht

In Lyon (Südostfrankreich) hat ein Prozess wegen Nichtanzeige sexueller Übergriffe eines Priesters begonnen. Unter den sieben Beschuldigten, die von Montag bis Mittwoch (7.-9. Januar) vor Gericht aussagen müssen, ist auch der Lyoner Kardinal Philippe Barbarin (68). Nach Medienberichten hatten schon seine drei Vorgänger von der „alten Geschichte“ („LaCroix„) Kenntnis.

Valérie Gauriat, Euronews:

„Der Gerichtssaal ist brechend voll. Kardinal Barbarin ist eine bedeutende Persönlichkeit der römisch-katholischen Kirche in Frankreich. Er wurde sogar als möglicher Papst-Kandidat gehandelt. Für die mutmaßlichen Opfer geht es sich nicht nur um das Gerichtsverfahren gegen ein paar Einzelpersonen, sondern um ein Verfahren gegen ein ganzes System: Das System der katholischen Kirche und ihre Tradition der Omertà (ungeschriebene Gesetz des Schweigens).“

OPFER LEIDEN NOCH NACH JAHRZEHNTEN

Ein Opfer, das nach Jahrzehnten sein Schweigen gebrochen hat, beklagt, dass der mehrere Jahre dauernde Vertrauensbruch ab 1988 bis heute sein Leben überschattet.

Pierre-Emmanuel Germain-Thill:

„Der Prozess ist ein Erfolg, denn er zeigt, dass die beschuldigten Personen sich wirklich vor Gericht verantworten müssen und das ist sehr wichtig. Wir hoffen, dass dies zu einem Präzedenzfall wird und dass sich das Bewusstsein der Menschen ändert, denn es gibt Pädophilie nicht nur innerhalb der Kirche, sondern in allen Institutionen.“

Bereits 2016 war gegen Barbarin wegen Nichtanzeige sexueller Übergriffe des gleichen Priesters ermittelt worden. Damals stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren nach einigen Monaten ein; es habe keine Hinweise auf eine Straftat Barbarins gegeben.

Nun haben zehn ehemalige Pfadfinder, die zwischen 1970 und 1980 Opfer sexueller Übergriffe des gleichen Priesters in der Erzdiözese Lyon wurden, Klage wegen der Nichtanzeige eingereicht. Nach der Gründung des Opfer-Vereins „La Parole Libérée“ hatten sich mehr als 80 Betroffene gemeldet.

Der Prozess gegen den Hauptbeschuldigten Bernard P., der nach monatelangen Interventionen eines der Opfer, Alexandre Dussot-Hezez, („LaCroix„) Ende August 2015 vom Dienst suspendiert worden sei, ist demnach in den kommenden Monaten zu erwarten.

su

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/11/frankreich-gelbwesten-fordern-unterstuetzer-zu-bank-run-auf/

Frankreich: Gelbwesten fordern Unterstützer zu Bank-Run auf

Die Protestbewegung der Gelbwesten in Frankreich will mit massiven Geldabhebungen einen Bank-Run auslösen.

Ein Wandbild zu den Protesten der Gelbwesten. (Foto: dpa)

Ein Wandbild zu den Protesten der Gelbwesten. (Foto: dpa)

Aktivisten der sogenannten Gelbwesten haben ihre Unterstützer am Mittwoch dazu aufgerufen, einen Bank-Run in Frankreich auszulösen, indem sie ihre Konten leeren.

Zugleich hat die französische Regierung die Bürger eindringlich dazu aufgefordert, ihre Unzufriedenheit in einer nationalen Debatte zum Ausdruck zu bringen, anstatt bei den wöchentlichen Demonstrationen die Straßen von Paris zu blockieren.

Aktivisten der Gelbwesten-Bewegung, die ursprünglich mit Protesten gegen die Erhöhung der Kraftstoffsteuer begonnen hatte, haben demnach über die sozialen Medien zu massiven Bargeldabhebungen aufgerufen, berichtet AP.

Die Anhänger der Bewegung hoffen, mit dem Bank-Run ihre Forderungen durchsetzen zu können. Vor allem fordern sie von der französischen Regierung, dass diese den Bürgern das Recht einräumt, neue Gesetze vorzuschlagen und über sie abzustimmen.

In der Zwischenzeit gab Premierminister Edouard Philippe am Mittwoch Einzelheiten zu einer „großen Debatte“ bekannt, die die Regierung nächste Woche in allen Regionen Frankreichs beginnen will.

Philippe zufolge werden sich die Debatten auf vier Hauptthemen konzentrieren: den Klimawandel, Fragen der Demokratie, Steuern und öffentliche Dienstleistungen. Jeder könne eine lokale Veranstaltung vorschlagen. Zudem werde eine Internetplattform einen Ort zur Diskussionen bereitstellen.

Präsident Emmanuel Macron hatte die Debatte vorgeschlagen, damit die Regierung die zentralen Beschwerden der Bewegung anhören und beantworten kann. Er kündigte zudem Maßnahmen zur Steigerung der Kaufkraft der französischen Haushalte im Wert von 10 Milliarden Euro an.

Rund 200 Demonstranten, darunter Gewerkschaftsmitglieder und Teilnehmer der Gelben Westen, versammelten sich am Mittwoch in Creteil, einem Vorort von Paris, wo Macron eine Sporthalle besuchte, die für ein Handballgymnasium eingerichtet worden war.

Macron hatte zuvor ein hartes Vorgehen gegen die Gelbwesten gefordert. Polizeibeamte mussten Tränengas einsetzen, um die Menschenmenge vom französischen Präsidenten fernzuhalten.

Die Bewegung der gelben Westen wurde nach den fluoreszierenden Kleidungsstücken benannt, die französische Autofahrer zur besseren Sichtbarkeit tragen müssen, wenn sie ihre Fahrzeuge an einem Ort verlassen, der unsicher sein könnte.

Die Proteste begannen im November als Protest gegen die Erhöhung der Kraftstoffsteuer und führten in der Folge zu einer breiteren öffentlichen Ablehnung der Wirtschaftspolitik von Macron, von der behauptet wird, dass sie die Reichen begünstige.

 

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„Gelbe Westen“ – „Auf-RUF“ kommt ALLE am „20. Dezember 2018“ zum Reichstag – Berlin //// „FALSE-FLAG-TERROR“ in FRANKREICH /// „EIN-HEITS-PARTEI- DEUTSCHLAND“ – – – „Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern“ /// PLASTIK und der „EU“-FASCHISMUS /// VERARSCHTE „DIESEL-FAHRER“ /// WAHRES von H. SEEHOFER //// „WELTEN-KLIMA-TERROR“

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„Gelbe Wes(t)pen“ im An-FLUG

https://vk.com/traugott.ickeroth

ube.com/watch?v=ehhX-ZAHoR0

„Gelbe Westen“ –  Aufruf kommt ALLE am „20. Dezember 2018“ zum Reichstag –  Berlin  – Dem Deutschen Volke!

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ube.com/watch?v=A_OT-H0Ys7g

POLIZEI – DEMÜTIGUNG – „PROTESTE in FRANKREICH“ – „SCHÜLER“ müssen niederknien

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be.com/watch?v=_T325CBC9ho

Polizist über BEFEHL gelbe Westen zu knüppeln & schämt sich für den Beruf & ruft Polizisten auf …

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https://www.facebook.com/Amokalex

ook.com/kristijan.vonyots.9/videos/221409682106166/?fref=mentions

„Gelb-WESTEN“-Festnahmen in BRÜSSEL: „Wir sind doch nicht in Syrien oder Nordkorea???!!!?!“

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https://www.facebook.com/Amokalex

facebook.com/VofEurope/videos/vb.262995477415279/1563018217135006/?type=2&theater

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facebook.com/photo.php?fbid=10213811972593793&set=a.1037296572949&type=3&theater

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ERBÄRMLICH: IMMER wieder das gleiche MUSTER:  TOTER angeblicher ATTENTÄTER kann NICHT mehr befragt werden!!!!!!!!

Attentat in Straßburg mutet wie ein Drehbuch an | 15.12.2018 | http://www.kla.tv/13526

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https://www.neopresse.com/gesellschaft/aufstand-und-krieg-in-frankreich-armee-auf-dem-weg-nach-paris/

Aufstand und Krieg in Frankreich: „Armee auf dem Weg nach Paris“?

NEOPresse in Gesellschaft

Unglaublich, welche Bilder aus Frankreich jetzt die Welt erreichen. Die Aufstände der „gelben Westen“, der Schüler und der Studenten bringen die Regierung Macron offenbar an den Rand der Handlungsunfähigkeit. Die Regierung schickt jetzt offenbar, so zumindest geben es Videos und Fotos im Netz her, Panzer in die Krisengebiete.

Soziale Medien lassen militärische Verteidigung vermuten…

Dabei sind Fotos sowie Videos erschienen, auf denen gepanzerte Fahrzeuge abgebildet werden, die allerdings ihr Ziel nicht von selbst erkennen lassen. Die Fahrzeuge sollen sich der französischen Hauptstadt nähern. Diese Bilder kursierten vor den geplanten Demonstrationen am Sonnabend. Immerhin stützen sich die Verdachtsmomente auch darauf, dass der französische Premier angekündigt hatte, dass es dazu kommen könne, gepanzerte Militärfahrzeuge in die Krisenregionen zu senden.

Damit wird auch deutlich, dass der Kern des Protestes über den ursprünglich formulierten Sinn hinausgeht. Die ersten Proteste richteten sich gegen die Erhöhung der Benzinsteuer zum 1. Januar 2019. Als die Regierung erkannte, dass sie dieses Programm nicht durchsetzen könnte, hat sie die Erhöhung einfach auf eine Warteliste gestellt.

 

Nun sind die Proteste als Kundgebung gegen die Steuer- und Sozialpolitik der Regierung Macron insgesamt gedeutet worden. Macron hat zudem in den Umfragen derzeit schon einen Rückgang auf bis zu 18 % hinnehmen müssen. Damit hat die Regierung ein Problem, das sie so schnell nicht loswerden dürfte.

Der angekündigte Einsatz des Militärs wird jedenfalls das Bild nicht beruhigen. Der Premier Philippe hatte 8.000 weitere Polizisten für Paris angekündigt und den Einsatz von insgesamt 89.000 Polizisten im gesamten Land angekündigt. Auch die oben genannten „gepanzerten Fahrzeuge“ hatte er angekündigt. „Ein Dutzend Fahrzeuge“.

Bilder, die wir demnächst auch in Deutschland sehen könnten. Die ersten „gelben Westen“ demonstrierten auch hierzulande. Allerdings sind die Teilnehmerzahlen bei uns noch ausgesprochen gering. Insofern ist die Regierung noch nicht gefährdet.

 

 

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https://www.neopresse.com/politik/frankreich-opposition-kuendigt-misstrauensantrag-gegen-macron-an/

Frankreich: Opposition kündigt Misstrauensantrag gegen Macron an

NEOPresse in Politik

Der Unmut der Bevölkerung zieht immer weitere Kreise. Jetzt kündigte auch die Gewerkschaft der Polizei ab dem 8. Dezember einen unbefristeten Streik an und solidarisiert sich mit den Gelbwesten. Auch die Gelbwesten haben für Samstag wieder landesweit Proteste angekündigt. Für Macron wird es langsam eng. Auch die Opposition fährt jetzt härtere Geschütze gegen den Präsidenten auf und kündigte einen Misstrauensantrag gegen Macron an.

Die Polizeigewerkschaften erklärten, dass die Forderungen der Gelbwesten das ganze Volk angehen. Es sei an der Zeit, sich legal zu organisieren und sich zu solidarisieren. Es sei auch das Anliegen der Polizeigewerkschaft, mit dem Gehalt gut über die Runden zu kommen. Zudem sei das Personal der nationalen Streitkräfte durch eine enorme Ansammlung von Überstunden vollkommen erschöpft. Die Polizeiführung werde auch am kommenden Samstag wieder Polizisten zum Einsatz gegen Krawallmacher schicken. Auch dann werde es aufgrund der Unfähigkeit der Regierung wieder Verletzte und vielleicht sogar Tote geben.

Auch die Opposition greift Macron jetzt härter an. Gemeinsam mit der Linkspartei und den Kommunisten kündigten die Sozialisten einen Misstrauensantrag gegen Macron an. Der Antrag werde am Montag in der Nationalversammlung gestellt. Zwar haben sie kaum eine Chance, da die Regierungspartei im Parlament eine absolute Mehrheit hat. Macrons Bewegung „En Marche“ zählt 577 Abgeordnete, während die drei linken Parteien nur auf 62 Abgeordnete kommen.

 

Dennoch könnte die Abstimmung ein Problem für Macron werden. Denn die drei Parteien wollen auch unter den Regierungsabgeordneten Verbündete für den Misstrauensantrag suchen. Die Nationalversammlung muss innerhalb von 48 Stunden nach Eingang des Antrags abstimmen. Sollte eine absolute Mehrheit das Misstrauens-Votum unterstützen, müsste die Regierung zurücktreten. Bereits Ende Juli hatten rechte und linke Oppositionsparteien Misstrauensanträge gegen Macron gestellt. Diese scheiterten damals. Es ging dabei um die Affäre der Prügelattacke eines ehemaligen Leibwächters von Macron.

 

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https://www.neopresse.com/politik/aufgedeckt-revolte-in-frankreich-macron-verspricht-viel-gelbwesten-fordern-ruecktritt/

AUFGEDECKT: Revolte in FrankreichMacron verspricht viel – Gelbwesten fordern Rücktritt

NEOPresse in Politik

Wegen der anhaltenden heftigen Proteste gegen Frankreichs Präsident Macron und seine Politik, kündigte Macron an, am Montagabend eine Rede an die Nation zu halten. Am Wochenende kam es wieder zu Protesten im ganzen Land, die sich inzwischen auch auf die Niederlande und Belgien ausweiten. Die Franzosen fordern den Rücktritt Macrons, Steuersenkungen, höhere Renten und Löhne. Macron kündigte an, am Montag zunächst mit Vertretern von Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, der Nationalversammlung und des Senats zu sprechen. Die Arbeitsministerin des Präsidenten sagte, Macron werde „konkrete und sofortige Maßnahmen“ vorstellen.

Die Rede von Emmanuel Macron wurde denn auch mit großer Spannung erwartet. Sie dauerte gerade mal 12 Minuten. Macron kritisierte die Gewalt in den Straßen von Paris, stellte aber auch „große Zugeständnisse“ in Aussicht: „Wir wollen ein Frankreich, in dem man würdig von seiner Arbeit leben kann“. Demnach sollen künftig weder Steuern noch Sozialabgaben auf Überstunden erhoben werden. Zudem solle der Mindestlohn um 100 Euro im Monat angehoben werden. Außerdem sollen Arbeitgeber ihren Beschäftigten eine Jahresend-Prämie zahlen. Die geplante Steuererhöhung für Rentner, die weniger als 2.000 Euro pro Monat Rente erhalten, werde zurückgenommen.

Nach Angaben des Fernsehsenders TF1 sollen die Maßnahmen rund zwei Millionen Haushalte in Frankreich betreffen. Die Anhebung des Mindestlohns sowie die Senkung der Mineralölsteuer sind Kernforderungen der Gelbwesten. Doch Macrons Zugeständnisse werden viele Bürger Frankreichs gar nicht betreffen, darunter die vielen Arbeitslosen, die Beamten und die Schüler. Bereits vergangene Woche kündigte Macron an, die Mineralölsteuer vorerst nicht zu erhöhen.

 

Macron gab sich bei seiner Rede zwar Mühe, auf die Franzosen einzugehen. Doch dabei blieb es auch. Diesem Mann kann man nicht abnehmen, dass er innerhalb von wenigen Tagen seine Sichtweise verändert. So klangen auch seine Worte sichtlich künstlich als er sagte, er „habe viele verletzt und die Forderungen der Gelbwesten seien legitim gewesen“. Macrons Zugeständnisse werden nicht ausreichen, um den Flächenbrand im Land zu löschen. Macron nimmt man nicht ab, dass er ein soziales Interesse am Volk hat. Deswegen werden die Gelbwesten weiter protestieren, bis Macron zurückgetreten ist. Denn das ist ebenfalls eine zentrale Forderung der „gilets jaunes“. Mit neuen Protesten am Samstag ist zu rechnen.

 

 

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GEGEN die „HERR-SCHAFT“ der „RAFF-GIER-BAENKSTERs“ und IHRE BÜTTEL

https://www.neopresse.com/europa/unglaublich-chaos-in-paris-stuerzt-macron/

Unglaublich: Chaos in Paris – stürzt Macron?

NEOPresse in Europa

In Paris herrscht das blanke Chaos. Die Augenzeugenberichte sprechen von einem teils blutigen Kampf zwischen den Ordnungskräften und den Demonstranten, den „gelben Westen“. Die Ausschreitungen haben dafür gesorgt, dass die Stimmung ernst ist. In der Hauptstadt sind sogar viele Geschäfte geschlossen geblieben. Die Polizei soll mittlerweile „hart durchgreifen“.

Wer demonstriert warum?

Inzwischen stellen sich immer mehr Menschen die Frage, wer warum demonstriert. Die Demonstranten sind nicht einfach nur Provokateure. Schließlich hatten auch Staatsangestellte wie Polizisten selbst zu Demos aufgerufen. Die gelbe Weste bei einem Demonstranten, der bei „Focus“ zitiert wurde, zeigt die Berufung auf die Menschenrechte.

 

„Erklärung der Bürger- und Menschenrechte, Artikel 35: Wenn die Regierung die Rechte des Volkes verletzt, ist der Aufstand das heiligste Recht und vornehmste Pflicht für das Volk und jeden Teil des Volkes.“  >>>sowie in „DEUTSCHLAND-KOMMUNISMUS-STASI-FASCHISMUS“>>>

In Frankreich haben sich offenbar die verschiedensten Richtungen zur Demonstration zusammengefunden. Die Gelbwesten haben inzwischen sogar Autos in Brand gesteckt. Haben Schüler und Studenten zur Demonstration animiert. Und drohen Macron: „Du wirst Weihnachten nicht mehr erleben, Emmanuel!“

Dabei ist der Präsident bestens geschützt. Die Polizei hat den Bereich rund um den Elysée-Palast deutlich abgeriegelt und entsprechend gesichert. Derweil hat sich ausgerechnet der türkische Präsident Erdogan gegen die Gewalt gewendet, die den Demonstranten jetzt zuteil wird. Die staatliche Gewalt sei „exzessiv“, lässt der Diktator wissen. Er vergleicht die türkische Polizei mit der französischen, die „auf die härteste Art“ vorgehen würde. Europa sei sogar beim „Test auf Demokratie, Menschenrechte und Freiheit durchgefallen“. Worte, die deutlich machen, dass die Angriffe der Politik im In- und Ausland gegen Macron nun losgehen. Der Mann verliert die Unterstützung im In- und Ausland. Die EU von Macron und Merkel steht auf dem Spiel. Trotz aller gegenteiligen Behauptungen. Es wird eng für Macron. In Deutschland protestiert niemand.

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https://www.neopresse.com/politik/proteste-auch-in-deutschland-die-gelben-westen/

Proteste auch in Deutschland: Die „gelben Westen“

NEOPresse in D/A/CH

Die „gelben Westen“ sind in Frankreich und Belgien mittlerweile Synonym für Proteste gegen Spritpreise, die Regierung, Steuererhöhungen und die EU. Nun wird auch in Deutschland protestiert. In sehr kleinem Ausmaß, aber immerhin, meinen die Veranstalter. So wird teils in lokalen Medien berichtet, wie protestiert wird. Beispielsweise sogar im beschaulichen niedersächsischen Osnabrück. Nur ein Dutzend Menschen haben sich zusammengefunden. Also eine erdrückende Minderheit. Das wirft Fragen auf….

Wie beginnt eine Bewegung….

Die Frage lautet, wie aus einer solch kleinen Bewegung eine größere wird. Ob in Deutschland der Protest nicht erwünscht ist oder sich noch entwickeln soll. Oder ob der Protest immer erst klein anfangen muss…

 

Deshalb nennen wir stellvertretend den Protest aus Osnabrück an dieser Stelle. Die Niedersachsen haben ersichtlich keine Gewerkschaften hinter sich. Keine Parteien, keine Bürgerinitiativen. In Frankreich, so wird gemunkelt, ist der Protest kein Zufall. Dahinter versammeln sich viel zu viele gut organisierte Gruppen.

Klassischerweise werden soziale Bewegungen wie die Frankreich-Bewegungen, aber auch und vor allem der „arabische Frühling“ vor Jahren von einigen Organisationen genutzt. Die zugrundeliegende Strategie wurde etwa von den sogenannten „K“-Gruppen der 70er-Jahre in Deutschland kultiviert. Kleine, versprengte kommunistische Gruppen, die sich darüber im Klaren waren, dass sie niemals die Mehrheit stellen würden. Diese Gruppierungen suchten danach, soziale Bewegungen in Richtungen zu lenken. Aus kleineren Ansammlungen und Bewegungen größere werden zu lassen. Sicherlich oftmals ohne Chance auf Realisation. Aber es gibt neben kleinen Wellen teils auch größere.

Frankreich könnte eine solche gewesen sein. Geheimdienste werden sicher versuchen, eigene Leute dort zu platzieren, um die Aktivitäten zu erforschen und ggf. zu steuern. Politische Gruppierungen, möglicherweise auch Interessengruppen wie von Soros, so wird gemunkelt. All dies lässt sich nicht beweisen, ist aber nachgewiesene Organisationsform. Ohne Organisation, die meist von etablierten Gruppierungen kommt, bleiben es 12 Menschen, 20 oder 50.

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siehe auch mehr zu „G5 – die „MIKRO-WELLEN-WAFFE“

Smartphones, Smart Meters, 5G, Men, Women and Children becoming Hair loss, Skin peeling!! 🧐

Just like the Antennas displayed going up in flames is the same thing happening to your Brain Cells! 😳

….so stop fucking around and get back to looking for your Pokey Man Go figures! 🙈

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Wilson Hunter

… and people awaken again. Here in the country is very bad, and that has its reason. It’s more than suspicious that countries are up to us and here’s tide. There are things where the so-called „common sense“ no longer comes. This is a breathing hell that the sleeping just can’t see. That’s why we shouldn’t judge our sleeping that they react to us so badly. There are only 1 OR 2 of 10 that are resistant to this form of manipulation. You can only wake the rest when you pull the plug at the root of the evil.

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EIN-HEITS-PARTEI- DEUTSCHLAND

?„Die Dinge sind im Fluss“?

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus185440908/Fragestunde-im-Bundestag-Angela-Merkel-und-die-Absicht-einer-Antwort.html

Fragestunde im Bundestag

Angela Merkel und die Absicht einer Antwort

| Lesedauer: 6 Minuten
„Die Dinge sind im Fluss.“: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) während der Fragestunde im Bundestag

Quelle: REUTERS

Im Bundestag stellt sich die Kanzlerin den Fragen der Abgeordneten. Doch diese präsentieren sich schlecht vorbereitet und verweigern sich größtenteils dem kritischen Denken. Überhaupt nimmt nur eine Partei all das wirklich ernst.

13 Uhr, 12. Dezember. Die Adventskalender sind schon halb leer gegessen. Und im Bundestag stellt sich Angela Merkel der zweiten Fragerunde dieses Jahres durch die Abgeordneten.

Bisschen wenig Leute, könnte man meinen. Vielleicht ist die Hälfte der Abgeordneten da, also maximal. Alexander Gauland sitzt wie immer als englischer Landlord in der ersten Reihe der AfD-Fraktion ganz rechts außen. Katrin Göring-Eckardt von den Grünen lacht in sich hinein. Und der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), der heute diese famose goldene Krawatte mit braunen Bobbeln drauf trägt, sagt, so wie er das immer sagt: „Die Sitzung isch eröffnet.“

Die Bundeskanzlerin, läuft, nein, eigentlich wippt sie im Takt ihres eigenen Merkel-Beats auf die Bühne. Sie lächelt dabei so verschmitzt, wie Wolfgang Schäuble auch gelächelt hat, als er erklärt hat, dass es bei der Befragung so eine Zeitampel gibt. 30 Sekunden, dann leuchtet es gelb. Nach 60 Sekunden rot. Das heißt, aus und vorbei. Sowohl für die Fragenden, als auch für die antwortende Kanzlerin.

Ein AfD-Abgeordneter macht den Anfang

Auf den Besucherrängen oberhalb des Plenarsaals langweilt sich eine Schulklasse, vielleicht auch eine Sportgruppe, das kann man nicht so genau sagen. Es sind größtenteils Jungs mit jugendlicher Akne in egal-grauer Sportswear. Die Fotografen richten ihre megadicken Teleobjektivprügel auf die Kanzlerin, um auf keinen Fall den Moment zu verpassen, in dem etwas politisch völlig Irrelevantes passiert, was man dann aber auf einem Foto bedeutsam aussehen lässt.

Die erste von 26 Fragen stellt der in Rumänien geborene und von einem deutschen Ehepaar adoptierte AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier. Wobei Markus Frohnmaier streng genommen erst mal gar keine Frage stellt, sondern nur erklärt, dass das „Brexit-Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich darauf angelegt ist, das britische Volk für seine Entscheidung zu bestrafen“.

Es ist natürlich ehrenwert, dass der deutschnationale Frohnmaier den Brexit-Engländern mitfühlend begegnet. Aber mit der Bundeskanzlerin hat das nichts zu tun. „Frau Merkel“, sagt er dann, um zumindest den Anschein zu erwecken, eine Frage zu stellen: „Sieht so ein europäisches Friedensprojekt aus?“ Die Kanzlerin sagt: „Ihre Mischung aus Fakten und Wertungen teile ich nicht.“

Martin Schulz riecht währenddessen am Zeigefinger seiner linken Hand, und Alexander Graf Lambsdorff von der FDP erzählt von in England studierenden Deutschen und erinnert sich noch mal daran, dass Theresa May am Tag zuvor nur mit Schwierigkeiten aus dem Auto kam.

Und wenn häufig keine konkreten Antworten möglich sind – was auch schwierig ist, weil die meisten Abgeordneten die meiste Fragezeit für Erzählungen und Deutungen nutzen und nur durch Anheben der Stimme signalisieren, dass hier eventuell gefragt wird –, sagt die Kanzlerin einfach: „Die Dinge sind im Fluss.“ Was auch sehr klug ist, weil man, egal ob die Dinge den Bach runtergehen oder wirklich richtig rundlaufen, mit dieser Antwort immer richtig liegt.

Carsten Schneider, der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, hat letztes Jahr noch richtig Wirbel gemacht. Da hat er gefordert, die Kanzlerin müsse sich mindestens vier Mal im Jahr so einer Befragung stellen. Bei der Eröffnung des 19. Bundestages hat er geschimpft: „Ihr Politikstil, Frau Merkel, ist ein Grund dafür, dass wir heute eine rechtspopulistische Partei hier im Bundestag haben. Und später hat er noch gesagt: „Sie haben in diesem Wahlkampf jeden politischen Streit um die besseren Ideen und Konzepte, jede Debatte um die besten Argumente verweigert.“

Wo sind die krassen Fragen?

Aber die Abgeordneten hier, die der Kanzlerin Fragen stellen, die verweigern sich größtenteils auch dem kritischen Denken. Die sind schlecht vorbereitet. Ja, vielleicht haben sie auch aus Angst, nicht unhöflich wirken zu wollen, keine krassen Fragen mitgebracht. Aber wenn man nach Washington schaut, wie sich da die Demokraten Nancy Pelosi und Chuck Schumer mit Donald Trump im Weißen Haus richtig heftig streiten oder wie ungemütlich, weil von den Fragestellern gut vorbereitet, eine Befragung von Mark Zuckerberg im US-Kongress laufen kann, dann fragt man sich natürlich schon: Was zur Hölle macht ihr da eigentlich?

Immerhin Gesine Lötzsch (in roter Bomberjacke) von den Linken trägt eine echte Frage vor:Was hat die Bundesregierung konkret unternommen, damit Konzerne wie Google, Amazon und Apple in Europa fair besteuert werden?“ Die Kanzlerin lächelt wieder. „Unter der Ägide von Finanzminister Schäuble wurde das Beps-Regime verabschiedet“, sagt sie. Da geht es darum, dass Konzerne wie Google, die ihre Firmen auf irgendwelchen Inseln ansiedeln, damit sie dann da Steuern zahlen – und das Beps-Regime ist eine Maßnahme der OECD (eine internationale Gemeinschaft von 36 Staaten) dagegen. Aber so richtig wirkt das eben nicht.

Aber Merkel ist optimistisch: „Wenn es nach Deutschland und Frankreich geht, wird es 2021 eine EU-weite Besteuerung geben.“ Aber wann geht es schon nach Deutschland und Frankreich?

Die AfD fragt zum türkischen Islamverband Ditib, warum der nicht nachrichtendienstlich überwacht werde. Merkel sagt, „wer und in welchem Umfang beobachtet wird, entscheiden die Sicherheitsbehörden selbst. Das ist keine politische Entscheidung. Ich vertraue auf das Bundesamt für Verfassungsschutz.“

Dann geht es um Grenzwerte von Stickstoffoxid im Freien. Am interessantesten ist an dem Dialog, dass Merkel Mikrogramm wie Mükrogramm ausspricht. Linke-Politiker Fabio de Masi wirft der CDU-Politikerin ein Zitat des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) hin und fragt, ob sie das auch so sehe oder eher sage, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Und die antwortet auch wieder richtig: Da haben sie aber nicht mich zitiert, sondern Herrn Söder.“ Und der ganze Saal lacht, als hätte irgendjemand die Zimtsterne gegen Haschplätzchen vertauscht.

Die einzige Partei, die das hier ernst nimmt, ist die Linke. André Hahn will zum Beispiel wissen: „Sind Sie vom Verfassungsschutz über das rechte Netzwerk Hannibal informiert worden?“ Merkel sagt, sie vertraue dem Verfassungsschutz, antwortet aber nicht auf die Frage. Und dann kurz vor Schluss noch mal Heike Hänsel, auch von der Linken.

Sie redet von einem Waffenexportstopp für SaudiArabien. Aber dass der geschickt umgangen werde von Tochterfirmen von Rheinmetall, die auf Sardinien Bomben herstellen und deswegen trotzdem weiter liefern können. „Wieso lassen Sie das zu, wenn es dazu schon Anträge zum Schließen dieser Gesetzeslücke im Parlament gab?“ Und Merkel antwortet zum ersten Mal wirklich. „Ich werde ihre Frage dazu benutzen, mich mit dieser Gesetzeslücke noch einmal zu beschäftigen.“ Was noch keine wirkliche Antwort, aber immerhin die Absicht einer Antwort ist.

47.361 MAL ABGESTIMMT
Sind Sie mit der Arbeit von Angela Merkel zufrieden?
Für Sie ist die Sache ziemlich klar.
83%5%12%

Ja, sie macht noch immer einen guten Job als Kanzlerin 12%
Nein, die letzten Monate waren ein einziges Chaos 83%
Unentschieden 5%

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Angela Dorothea Merkel (geborene Kasner) – oder kurz: „Angela von MÜNCHHAUSEN“

tube.com/watch?v=NPdeq_bcvVo

Angela Merkel: Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern.

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ube.com/watch?v=3PJxfOxJmlQ

Angela Merkel und was interessiert mich mein Geschwätz von gestern

 

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aus dem TEXT: ...Deutschland werde sich zum Wohle der Menschen auf diesem Planeten weiter für den Pakt einsetzen, so Merkel…. <<< ?DEUTSCHLAND? oder die PERSON „MERKEL“ die von den DEUTSCHEN WÄHLERN abgeWÄHLT WURDE????!?!

https://www.neopresse.com/politik/umstrittener-un-migrationspakt-in-marrakesch-angenommen/

Umstrittener UN-Migrationspakt in Marrakesch angenommen

NEOPresse in Politik

Es war ein Anliegen für Bundeskanzlerin Angela Merkel, höchstpersönlich nach Marrakesch zu reisen und ein Plädoyer für den UN-Migrationspakt zu halten. Ihr Gesicht ist in den Medien zum Symbol des Migrationspaktes geworden. Das ist wenig erstaunlich, denn die Merkel-Regierung selbst ist Urheber und Initiator des UN-Migrationspakts.

Während die Mainstream-Medien noch immer behaupten, der Migrationspakt sei rechtlich nicht bindend, haben zahlreiche andere Staaten die Unterzeichnung des Paktes abgelehnt, darunter Ungarn, die USA, Österreich, Australien, Tschechien, Israel, Polen, Slowakei und Bulgarien. Die belgische Regierung mit der seit 2014 regierenden Mitte-rechts Koalition ist im Streit um den Migrationspakt zerbrochen. Die flämischen Nationalisten hatten Regierungschef Michel aufgefordert, den Pakt abzulehnen. Regierungschef Michel ignorierte die Aufforderung, worauf sich die „Neu-Flämisch Allianz“ entschied, die Regierung zu verlassen.

Merkel sagte, sie stehe als deutsche Kanzlerin hinter dem Pakt und allen Unterzeichnern. Sie sei als Vertreterin ihres Landes nach Marokko gekommen, das „mit dem Nationalsozialismus großes Leid über die Welt gebracht habe“. Deshalb sei internationale Zusammenarbeit heute wichtiger denn je. Deutschland werde sich zum Wohle der Menschen auf diesem Planeten weiter für den Pakt einsetzen, so Merkel. Denn jedem müsse klar sein, dass die Probleme der Schleuserbanden und der illegalen Migration nur gemeinsam, auf internationaler Ebene lösen könne.

 

Falschmeldungen über den Pakt würden Ängste in der Bevölkerung auslösen. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass „der Kern des Migrationspakts nichts mit diesen Ängsten zu tun habe“, sagte Merkel. Legale Migration „sei etwas Gutes und heute sei ein sehr bedeutender Tag“, fuhr Merkel fort, der „Pakt unterscheide sehr wohl zwischen Flüchtlingen und Arbeitsmigration. Deshalb sollten die Vereinten Nationen gleich zwei Pakte verabschieden: Den Pakt für Migration und den Flüchtlingspakt“, so Merkel.

Staatsrechtler und Völkerrechtler sowie andere namhafte Persönlichkeiten wie z. B. der Autor Stefan Aust warnten ausdrücklich vor der Unterzeichnung des Migrationspaktes: Zwar sei der Pakt rechtlich nicht bindend, aber politisch verpflichtend. Die Bundesregierung habe die Bevölkerung bewusst irregeführt. Durch das im Pakt festgeschriebenen Prinzip der „gemeinsamen Verantwortung“ könne aus rechtlich nicht bindend doch sehr schnell verpflichtend werden. Der Pakt werde eine gewisse Sogwirkung auslösen und die Migration aus armen Staaten in die reichen EU-Staaten, vor allem nach Deutschland deutlich verstärken. Die Ziele, die im Pakt vereinbart wurden, würden umgesetzt werden – und zwar rechtlich bindend.

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https://www.welt.de/politik/deutschland/plus185357880/Fluechtlingskrise-Merkels-Wir-schaffen-das-eine-Bilanz.html

Flüchtlingskrise

„Wir schaffen das“ – eine Bilanz

| Lesedauer: 16 Minuten

Redakteur
Drei Jahre nach dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise besucht Kanzlerin Merkel syrische Flüchtlinge, die einen Integrationskurs absolvieren

Quelle: Getty Images/Thomas Lohnes

Als Kanzlerin Merkel auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise die Parole „Wir schaffen das“ ausgab, begleiteten wir vier Menschen. Es waren Flüchtlinge, Helfer – und der Politiker Boris Palmer. Nun ziehen sie Bilanz. Haben wir das geschafft?

Vier Menschen, die – jeder auf seine Art – massiv mit der Massenmigration ab 2015 zu tun hatten, berichten hier von ihren Erfahrungen der vergangenen drei Jahre. Die Erfahrungen lassen sich vor allem mit einem Begriff umschreiben: durchwachsen.

Hamza Mahfood, Flüchtling aus Syrien

An diesem Herbstabend weiß Hamza Mahfood nicht mehr weiter. Der Syrer, 23 Jahre alt, sitzt am Schreibtisch seines WG-Zimmers in Berlin-Spandau, elf Quadratmeter. Er vergräbt das Gesicht in seinen Händen, schüttelt den Kopf und seufzt. Vor ihm liegt ein weißer Umschlag, ein Bescheid, eine Hiobsbotschaft für ihn. Es ist das Ergebnis seines Sprachtests für das Level C1, fortgeschrittenes Kompetenzniveau. „Nicht bestanden“, murmelt Mahfood.

Er muss den Kurs wiederholen. Es wird ihn wieder um Monate zurückwerfen, wieder in die Ungewissheit und das Gefühl, nutzlos zu sein. Aber gut, was soll er machen. Er, der fließend Deutsch spricht, nahezu fehlerfrei, braucht diesen Schein. An dem Wisch hängt sein Glück, seine Zukunft. Sein Traum vom Lehramtsstudium.

Als Hamza Mahfood im August 2015 am Münchner Hauptbahnhof ankam, kannte der Metal-Fan nur ein paar Brocken Deutsch aus Songtexten von „Rammstein“. Bis Anfang 2017 war der Syrer einer von zehn Protagonisten, darunter Politiker, Ärzte und Helfer, die wir im Rahmen des Digitalprojekts „SchaffenWirDas“ 365 Tage lang journalistisch begleiteten. Eine Langzeitrecherche zur Flüchtlingskrise im Deutschland jener Jahre.

Liebt Deutschland trotz aller Rückschläge: Hamza Mahfood floh 2015 aus seiner vom IS bedrohten syrischen Heimatstadt
Liebt Deutschland trotz aller Rückschläge: Hamza Mahfood floh 2015 aus seiner vom IS bedrohten syrischen Heimatstadt

Quelle: ASA

Ganz riss der Kontakt zu den zehn nie ab. Drei Jahre nach 2015 haben wir vier von ihnen noch einmal besucht. Wir wollten wissen, was aus ihnen wurde. Was sie, was wir in Deutschland geschafft haben – oder auch nicht.

Hamza Mahfood weiß, dass er mehr erreicht hat als Hunderttausende andere Flüchtlinge. Er lernte Deutsch, absolvierte ein Praktikum bei „Bild“ und fand gesellschaftlich Anschluss. Mittlerweile hat er Freunde aus Berlin und seit ein paar Monaten auch eine deutsche Freundin.

Eine Ehre sei es für ihn, hier leben zu dürfen, sagt er. „Diese Freiheit werde ich in Syrien niemals haben.“ Auch darum hat er vor drei Jahren seine Heimat verlassen, die Eltern, beide Brüder, sein altes Leben. Wegen des Krieges, aber auch weil er schon immer westlich tickte, wie er sagt, weil er frei sein wollte.

Sag nie, dass du Metal liebst. Und dass du Atheist bist

Drei Dinge habe ihm seine Mutter zum Abschied geraten: Diskutiere nicht über Politik. Erzähle niemandem, dass du Metal-Musik liebst. Und gib niemals zu, dass du Atheist bist.

Heute wohnt Mahfood in einer WG mit zwei syrischen Muslimen. Wie er stammen sie aus Salamiyya, einer Kleinstadt bei Homs, einst umzingelt von IS-Kämpfern. Mit einem der beiden Mitbewohner gebe es ständig Zoff, einem Anwalt, älter als er, der immer der Boss sein wolle.

Der Streit sei schon öfter kurz davor gewesen, zu eskalieren. Mahfood sucht darum seit Monaten eine Wohnung für sich allein, hat als Flüchtling aber kaum Chancen. Neben der Miete erhält er vom Jobcenter 570 Euro im Monat zum Leben. Mit dem Geld komme er zwar klar, sagt er. Trotzdem würde er viel lieber schon arbeiten.

30 Bewerbungen hat er zuletzt losgeschickt, etwa an Aldi und Netto. Viele Firmen antworteten gar nicht. Meist aber hörte Mahfood, sein Profil entspreche den Anforderungen nicht. Ihn frustriert das. „Was mich am meisten verrückt macht in Deutschland, ist das lange Warten. Das System ist so kompliziert, all die Dokumente, die Scheine, die ich brauche. Macht es doch ein bisschen einfacher für uns!“

Er beobachte, sagt er, dass einige Flüchtlinge in der Not schwarzarbeiteten. Davon habe doch am Ende niemand etwas. Da er keine Arbeit findet, bringt sich Mahfood mit Lernvideos Word, Excel und PowerPoint am Computer bei. All das habe er in Syrien nie gelernt.

Der junge Syrer sagt, es mache ihn wütend, wenn er am Berliner Hermannplatz oder in den Stadtparks Flüchtlinge sehe, die nur rumsäßen und Shisha rauchten. „Die sollen bitte sofort Deutschland verlassen. Sie helfen niemandem, weder den Menschen und Flüchtlingen hier noch ihren Familien in Syrien, Libanon oder wo auch immer.“

Es gebe Tage, gerade jetzt im dunkel-kalten Berliner Winter, an denen ihn die Gedanken an seine Familie verrückt machten. Auch im August 2017 plagte ihn das schlechte Gewissen, als Kämpfer des IS seine Heimatstadt mit Raketen beschossen. Erst nach einer schlaflosen Nacht erfuhr Mahfood, dass seine Familie wohlauf war. Seit drei Jahren habe er sie alle nicht mehr gesehen, vor allem seine Mutter vermisse er sehr.

Vor einigen Monaten versuchte der Syrer, sie zu Besuch nach Deutschland zu holen. Sie reiste für ein Visum extra in den Sudan, doch dort ließ man sie in der Botschaft abblitzen. Danach, sagt Mahfood, habe seine Mutter zwei Tage lang nur geweint.

Trotz der Rückschläge, trotz des Heimwehs hat er sich entschieden: „Ich bleibe in Deutschland, bis ich sterbe.“ Sein Ziel sei der deutsche Pass.

„Für Assads Staat bin ich doch ein Verräter“

Vor einer Rückkehr nach Syrien habe er Angst, er fürchte die Rache des Assad-Regimes. „Die bringen mich noch an der Grenze um. Für den Staat bin ich doch ein Verräter, weil ich gegangen bin.“ Anders als seine Brüder, die zum Militär eingezogen wurden.

Und noch eine Sache beschäftigt Mahfood: die politische Entwicklung in Deutschland. Er habe das Gefühl, der Ton gegenüber Flüchtlingen sei rauer geworden, Menschen wechselten häufiger die Straßenseite, wenn sie ihn sähen. Derzeit sorge er sich nicht um seine Bleibechance. „Aber wer weiß? Wenn der Seehofer 70 wird, vielleicht trifft es dann ja auch mich.“

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen

Vier Worte brachten Boris Palmer (Grüne) im Oktober 2015 bundesweit in die Schlagzeilen: „Wir schaffen das nicht.“ Zu einer Zeit, als Flüchtlinge noch mit Applaus und Plüschtieren an deutschen Bahnhöfen empfangen wurden, widersprach Tübingens grüner Oberbürgermeister dem Willkommensoptimismus von Angela Merkel so offen und massiv wie kaum ein anderer Politiker.

Das sei damals ein Hilferuf gewesen, sagt Palmer heute, weil er vor Ort erlebt habe, wie sehr das Tempo des Zustroms die Kommunen überlastete. Und weil er das Gefühl nicht loswurde, dass in Berlin vor allem Planlosigkeit regierte.

Der 44-Jährige erzählt das auf der sonnengefluteten Terrasse des „Mauganeschtle“, eines seiner Lieblingsrestaurants über den Dächern der Uni-Stadt, nippt an einer Apfelschorle und lässt den Blick über Gassen und Felder schweifen. Anfang 2019, sagt Palmer, würden in Tübingen alle 1400 Flüchtlinge in neuen oder angemieteten Unterkünften untergebracht sein. Diesen „Riesenkraftakt“ habe man geschafft, das schon.

Ausgerechnet ein Grüner widersprach der Kanzlerin: "Wir schaffen das nicht", sagte der Tübinger OB Boris Palmer
Ausgerechnet ein Grüner widersprach der Kanzlerin: „Wir schaffen das nicht“, sagte der Tübinger OB Boris Palmer

Quelle: Alex Kraus

Dennoch fange für die Kommunen die Arbeit erst jetzt richtig an, da Zehntausende aus den Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder endgültig in ihre Verantwortung übergeben worden seien. Palmers Zwischenfazit klingt ernüchternd: viele Flüchtlinge kämen aus Kulturen, denen „unsere Vorstellung von Autonomie und Freiheit“ fremd sei.

„Und wenn du eben ein Leben lang nur Dinge tust, wenn sie dir glasklar gesagt werden, und das plötzlich wegfällt, gibt es halt Probleme.“ Tübingen sei in den vergangenen drei Jahren unsicherer geworden, das sei so ein Problem, meint der Oberbürgermeister und verweist auf den überdurchschnittlich hohen Anteil von Asylbewerbern an Vergewaltigungen und Tötungsdelikten.

Objektiv betrachtet, möge es in Berlin gefährlicher sein als in seiner schwäbischen Heimat. Trotzdem hätten die Menschen hier eher das Gefühl, sich nicht mehr so frei wie zuvor bewegen zu können. Palmer, der dazu in seiner Stadt eine Umfrage durchführen ließ, hat eine These zu diesem Unsicherheitsgefühl.

Spreche man inmitten von Stille mittellaut, falle das sofort auf. Tue man das inmitten von Lärm, etwa auf Berlins Straßen, merke es niemand.

Palmer – „Die wenigsten Flüchtlinge haben einen Arbeitsplatz gefunden“

Der Tübinger OB Boris Palmer fordert, die Wohnraumfrage für alle Menschen zu klären. Dafür brauche es Bauverpflichtungen, mehr sozialen Wohnungsbau und Neubau.

Quelle: WELT/Ibrahim Naber

Anders gesagt: „In der Idylle Tübingens fällt die Ansammlung junger Menschen aus arabischen Ländern stärker auf als anderswo.“ Hierin scheint sich Tübingen, vom „Spiegel“ einst „grüne Hölle“ genannt, kaum von ostdeutschen Städten wie Bautzen oder Freiberg zu unterscheiden.

Anders als das Sicherheitsgefühl mancher Bürger habe sich die Stimmung vieler Flüchtlinge entspannt, sagt Palmer. Groß sei der Unmut in den Aufnahmeeinrichtungen gewesen, oft zu Unrecht, findet er.

„Ich habe mich schon gewundert, was ich da zum Teil erlebt habe. Das war ein sehr aggressives Auftreten. Es gab bei vielen Flüchtlingen offensichtlich die Erwartung, dass sie in Deutschland sofort in einer schönen Wohnung untergebracht werden.“

Bis heute sei es der Wohnungsmarkt, der in seiner Stadt zu Sozialneid führe, vor allem bei Deutschen. Menschen, die seit Jahren in der Stadt lebten, müssten teilweise ihre Unterkünfte aufgeben und sähen gleichzeitig, dass Flüchtlingen Apartments gestellt würden. Das errege ihren Unmut. „Dies mit Ausländerfeindlichkeit abzutun, ist sinnlos und unfair“, sagt Palmer.

Schulschwänzende Asylbewerber ärgern Palmer

Es sei schon richtig, Flüchtlinge unterzubringen. Es sei nur fatal, dass die Politik zu lange das Problem der anderen ignoriert habe. Der OB fordert, die Wohnraumfrage für alle Menschen zu klären. Dafür brauche es Bauverpflichtungen, mehr sozialen Wohnungsbau und Neubau.

Die gesellschaftlichen Spannungen führt Palmer auch darauf zurück, dass in der gesamten Flüchtlingsdebatte zu viele Illusionen geschaffen worden seien. Auf dem Arbeitsmarkt, aber auch beim Thema Bildung. Die meisten Flüchtlinge seien derzeit in internationalen Vorbereitungsklassen. In Tübingen stelle man fest, dass viele zu weit weg seien, um am normalen Unterricht teilzunehmen.

Besonders eines ärgert Palmer: „Wir haben eine ziemlich hohe Quote an Asylbewerbern, die nicht auftauchen in der Schule. Da haben wir mit den Schulen nun vereinbart, dass wir da rigide drauf achten müssen.“

Es sei möglich, dass das Ordnungsamt bei wiederholtem Fernbleiben auch Strafen verhänge, in Höhe von 700 Euro. Die Politik müsse klarer machen, dass Verstöße Konsequenzen haben.

Von Flüchtlingen, sagt Palmer, erhoffe er sich mehr Dankbarkeit. Da gebe es viele, und das berichteten ihm auch Mitarbeiter der Sozialverwaltung, bei denen er das gar nicht spüre. „Zudem erwarte ich, und das ist kein Wunsch, dass einer, der aus der Not zu uns kommt, für uns nicht zur Bedrohung wird.“

Sven Gempper, Arbeitgeber aus Sachsen-Anhalt

Eine tiefe innere Überzeugung brachte Sven Gempper dazu, Flüchtlinge in seinem Industriebetrieb in Sachsen-Anhalt auszubilden: „Der Mensch definiert sich durch Arbeit.“ Integration könne nur gelingen, sagt der 55-Jährige, wenn wir es schafften, Flüchtlinge in Betriebe einzugliedern. „Damit sie dem Staat nicht länger auf der Tasche liegen und eine sinnvolle Beschäftigung erhalten.“

Gempper war gewarnt. Frankreich, wo er jahrelang als Geschäftsführer arbeitete, erlebte er als tief gespaltenes Land: „Dort sah ich die Banlieues mit den Abgehängten, mit den Menschen, die es nicht packten oder packen wollten, und sich ständig zum Opfer machten.“

Als Chef wollte er dazu beitragen, dass es in Deutschland nicht so weit kommt. Groß sei die Gefahr damals gewesen, 2015. Heute sei es kein bisschen anders: „Ich spüre, dass bei einigen Migranten die Bereitschaft einfach nicht da ist, sich zu integrieren. Das macht mir Sorge.“

Firmenchef Sven Gempper wollte etwas tun: Er bildete junge Flüchtlinge aus – manche mit Erfolg, aber viele wollten gar nicht
Firmenchef Sven Gempper wollte etwas tun: Er bildete junge Flüchtlinge aus – manche mit Erfolg, aber viele wollten gar nicht

Quelle: Christina Wenig

Bis Mitte 2017 bot Gempper in dem Unternehmen, das er mittlerweile verlassen hat, Integrationspraktika für Flüchtlinge an. Drei Runden über mehrere Monate, mit jeweils acht Praktikanten – Syrer, Afghanen, Äthiopier, Guineer. Ziel sei es gewesen, die jungen Männer auf ein Niveau zu bringen, um als Produktionshelfer in deutschen Industriefirmen zu arbeiten.

Dafür wurde extra eine Werkstatthalle neu eingerichtet. Anfangs sei das Ganze gut gelaufen: „Die ersten Flüchtlinge waren echt die Motiviertesten.“ Bis auf einen, der schon am ersten Tag hinschmiss, weil ihm das frühe Aufstehen nicht passte, hätten sich die meisten engagiert gezeigt und das Praktikum durchgezogen.

Was Gempper überraschte: Trotz des Machogehabes, das er teils beobachtete, hätten es arabische und afrikanische Flüchtlinge akzeptiert, von einer Frau beim Schweißen eingelernt zu werden. „Die hatte die Jungs voll im Griff“, erinnert er sich. Solche Dinge hätten dann geklappt, wenn die Erwartungen an die Praktikanten klar definiert wurden.

„7 Uhr Start, umgezogen“ – klare Regeln helfen der Integration

Was er erwartete, schrieb Gempper in großen Buchstaben auf eine Tafel in der Werkstatthalle: „7 Uhr Start, umgezogen.“ Er nannte es intern, bewusst überspitzt, „preußische Tugenden“: Pünktlichkeit, Fleiß, Disziplin, Ordnung, Sauberkeit, Zuverlässigkeit. Das alles habe in der ersten Gruppe mit der Zeit immer besser geklappt.

Noch etwas Positives sah Gempper: In der Belegschaft seien Distanz und Angst während des Praktikums immer kleiner geworden. Groß seien die Bedenken anfangs gewesen: „Da wurde auch gefragt, ob Flüchtlinge Krankheiten mitbringen würden.

Als die Migranten dann aber im Alltag gemeinsam mit den regulären Mitarbeitern arbeiteten, war keine Distanz mehr da.“ Langjährigen Mitarbeitern habe es mitunter richtig Spaß gemacht, Flüchtlingen etwas beizubringen. Nur leider habe deren Niveau und Interesse ab der zweiten Gruppe sukzessive abgenommen.

Sich nicht die Finger schmutzig machen wollen, geht nicht

„Das gesamte Projekt ist 2017 eingeschlafen, weil vonseiten der Migranten einfach kein Interesse mehr da war.“ Mit Ach und Krach sei die dritte Runde noch zustande gekommen. „Danach hat sich einfach kein Flüchtling mehr angemeldet.“

Das Ende des Flüchtlingsprojekts beschäftigt Gempper bis heute , er ist enttäuscht und verärgert: „Nur eine dicke Lippe zu haben und nicht bereit zu sein, sich die Finger schmutzig zu machen, das funktioniert bei uns einfach nicht. Das Selbstanpacken ist in einigen afrikanischen und islamischen Ländern kulturell einfach nicht so ausgeprägt.“

Für die Firma sei das abrupte Ende besonders „blöd“ gewesen: „Das ist dann schon schade, wenn so ein Engagement und damit auch das Geld verpufft.“ Denn profitabel sei das Projekt nie gewesen. Man habe helfen wollen, nicht mehr.

In der Wirtschaft, sagt Gempper, habe man früh realistisch gesehen, wie weit Flüchtlinge wirklich weiterhelfen könnten. „Es war klar, dass da nur punktuell Fachkräfte gewonnen werden können. Frau Nahles war die Einzige, die an Illusionen glaubte.“

Von der Schulbildung und vom Intellekt her hätten nur wenige das Zeug mitgebracht, um nach dem Praktikum eine dreijährige Ausbildung in der Firma zu machen. Boris Palmer, Tübingens OB, formuliert es drastischer: „Grundsätzlich muss man konstatieren, dass die allermeisten von denen, die zu uns gekommen sind, für unseren Arbeitsmarkt unqualifiziert sind.“

Für Gempper liegt dieser Rückstand vor allem daran, dass in Ländern wie dem Irak oder Afghanistan bis zu 70 Prozent Analphabeten seien. Die Praktika in seinem Ex-Betrieb hätten dennoch gezeigt, dass viele dieser Menschen als Produktionshelfer oder Schweißer eine Hilfe sein könnten.

Zwei Männer aus Guinea-Bissau, die an den Kursen teilnahmen, arbeiteten bis heute als Produktionshelfer dort. „Ich habe sie als fleißig, zuverlässig und engagiert kennengelernt.“ Jeder im Betrieb habe gern mit ihnen gearbeitet.

Eine Anekdote macht in Gemppers Ex-Betrieb die Runde, zu der er nichts sagen möchte: Zwei junge Afghanen, die im Integrationspraktikum als Schweißer arbeiteten, hätten sich eines Tages erkundigt, wie man in Deutschland an Waffen komme. Mitarbeiter, die dabei waren, berichten, ihnen habe das Angst gemacht. Der Betrieb schaltete die Polizei ein und trennte sich von den Afghanen.

Gempper hält die Integration in den Arbeitsmarkt nach wie vor für die wichtigste Aufgabe. Er nennt sich einen „optimistischen Realisten“: „Ich denke weiterhin, dass die Flüchtlinge, die sich wirklich integrieren wollen, es mit ein bisschen Hilfe von uns auch wirklich schaffen können.“

Anneline Kleeberg, Flüchtlingshelferin aus Nordstrand

An Anneline Kleebergs Küchentür prangt seit drei Jahren ein handbeschriebener Zettel: „Es geht nicht darum, ob wir es schaffen können. Es geht darum, ob wir es schaffen wollen.“ Es ist nicht bloß ein läppischer Gute-Laune-Zettel, es so etwas wie das Lebensmotto der 82-Jährigen.

Die ehemalige Sonderschullehrerin lebt auf der nordfriesischen Halbinsel Nordstrand und hat sich schon immer um andere gekümmert, die Hilfe brauchten – ganz früher um Tschernobyl-Opfer, in den 90er-Jahren dann um geflohene Araber und Kurden, später um Kinder aus Weißrussland. Dort, sagen Bekannte, sei sie mancherorts berühmter als Angela Merkel.

Anneline Kleeberg ist ledig, kinderlos, lebt alleine in ihrem Haus am Meer – und kennt keine Einsamkeit. Seit Jahren betreut und unterrichtete sie ehrenamtlich die Flüchtlinge in ihrer Heimat; in der Hochphase waren es knapp 50 Menschen.

Anneline Kleeberg aus Nordstrand packte einfach an, weil sie Menschen in Not schon immer geholfen hatte
Anneline Kleeberg aus Nordstrand packte einfach an, weil sie Menschen in Not schon immer geholfen hatte

Quelle: Axel Springer Akademie

Sie gab Deutschkurse, besuchte die meist jungen Araber und Afrikaner in WGs, half beim Ausfüllen von Dokumenten, fuhr mit ihnen zum Arzt, watete mit ihnen durchs Watt. Für manche junge Männer wurde sie zur Ersatzmutter.

„Mama Dschan“ tauften sie die Afghanen in ihrer Sprache – die liebe Mutter. Und sie, die so gern fünf Kinder gehabt hätte, fand in ihnen Ersatzkinder. Und heute? Anneline Kleeberg winkt ab. „Wir haben hier doch kaum noch Flüchtlinge. Es wohnen nur noch rund 25 auf der Insel.“

Die anderen ziehe es in die Stadt, nach Husum oder Hamburg, da sei eben mehr los. Die Landflucht vieler Flüchtlinge ist ein Phänomen in kleinen Kommunen deutschlandweit.

Es enttäuscht, nichts mehr von denen zu hören, denen man half

Von manchen ihrer Schützlinge, die sie früher mehrmals pro Woche sah, hat sie seit Monaten nichts mehr gehört. Eine Frau wie sie, die sehr viel gibt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, enttäuscht so etwas schon, auch wenn sie es so deutlich nie sagen würde.

Nicht zu allen ist jedoch der Kontakt abgebrochen. Es platzt nur so aus der 82-Jährigen heraus, wenn man sie fragt, was aus ihren Flüchtlingsschülern geworden sei. Abdulkerim, einer der Eritreer in Nordstrand, habe vor einiger Zeit eine Ausbildung zum Krankenpfleger begonnen.

Und Bashir, auch er ein Eritreer, der mehrmals durch Kleebergs Deutsch-Anfängerkurs gefallen war, sei jetzt als Spüler in einem Restaurant angestellt worden. Um Mardi macht sie sich Sorgen. Weil er Afghane sei, zahle ihm die Behörde keinen Kurs mehr.

Das Netzwerk der Flüchtlingshelfer in ihrem Heimatort ist mittlerweile kleiner geworden, trotzdem treffen sich noch immer 15 Menschen regelmäßig in Kleebergs Gruppe.

Manche spotteten über ihre Hilfsbereitschaft

Mitunter gab es Spannungen im Helfernetzwerk. Manche sahen ihre Arbeit für Flüchtlinge nicht genug gewürdigt. Andere entwickelten Sympathien zu einzelnen Flüchtlingen und überhäuften diese mit materiellen Gaben.

Das widerstrebte Anneline Kleeberg – Integration funktioniere nicht mit Geschenken, sagt sie. Ihr gehe es vor allen Dingen darum, mit den Flüchtlingen zu reden, ihnen zuzuhören und Zeit zu schenken.

Es gab Wochen, in denen sie sich übernahm, die körperlichen Warnsignale übersah und krank wurde, weil sie noch nie gut Nein sagen konnte. „Ich wundere mich ja selbst, dass ich das alles überhaupt noch kann mit meinen 82 Jahren.“

Doch sie gebe nicht nur, sagt sie, sie bekomme auch viel zurück. Die Afghanen und Eritreer halfen ihr immer mal wieder im Garten oder luden sie zu sich ein, zu Reis mit Fleischbergen, die sie gekocht hatten.

Ihr Ehrenamt, das zeigte sich schon bei unserer Langzeitbeobachtung damals, kam nicht bei allen gut an. Nicht nur auf Nordstrand, sondern auch im Internet gab es Menschen, die Kleebergs Einsatz für Flüchtlinge kritisierten, sie gar verspotteten oder beschimpften. Manche Videos, die im Flüchtlingsprojekt entstanden, wurden in rechten Gruppen geteilt. In den Kommentarspalten auf YouTube sammelte sich reichlich Hass.

Anneline Kleeberg, die wenig Zeit im Internet verbringt, versuchte diese Angriffe zu ignorieren. Sie half einfach weiter, bis heute hält sie das so.

„Schaffen Wir Das?“ – ein Projekt der Axel-Springer-Akademie

Als die Flüchtlingskrise Zigtausende Helfer beschäftigte und die politische Debatte in Deutschland beherrschte, starteten Journalistenschüler der Axel Springer Akademie ein Projekt – sie nannten es „Schaffen Wir Das?“. Sie suchten sich zehn Protagonisten – Flüchtlinge, Helfer, Politiker – und begleiteten sie 365 Tage lang. Unser Autor, damals an diesem Projekt beteiligt, hat nun vier von ihnen noch einmal aufgesucht und sie nach ihren Erfahrungen befragt: Einen Flüchtling nach seinen Erfahrungen mit der deutschen Gesellschaft; einen deutschen Politiker nach den seinen mit Flüchtlingen; eine Helferin und einen Unternehmer, der viel Engagement in die betriebliche Ausbildung junger Flüchtlinge steckte.

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https://www.neopresse.com/politik/gute-nacht-deutschland-eu-waehrungsunion-soll-noch-sicherer-werden/

Gute Nacht, Deutschland – EU-Währungsunion soll noch „sicherer“ werden

NEOPresse in D/A/CH

Die Währungsunion der EU schreitet voran. Die Haftungsfragen zwischen den Banken sind geregelt, es soll einen gemeinsamen Haushalt geben. Alles wird besser – und jetzt plant der Vorsitzende der sogenannten Euro-Gruppe eine weitere „Stärkung der Währungsunion“. Dies schrieb Mario Centeno in einem Beitrag für das Handelsblatt.

„Gemeinsame europäische Einlagensicherung“

Er kündigte eine „gemeinsame europäische Einlagensicherung“ (Edis) an. Damit würde das Risiko sinken, dass es im Fall einer Bankpleite zu einem „Bankrun“ kommt. Ein „Bankrun“ liegt vor, wenn ein Großteil von Bankkunden in einer Krisensituation versucht, an das Geld auf den Bankkonten zu kommen. Es bildeten sich in der Vergangenheit, auch in der Finanzkrise vor zehn Jahren, oftmals lange Schlangen vor den Banken. Tatsächlich haben die Geldhäuser nicht hinreichend viel Geld, um die Kunden auszubezahlen. Ein Großteil des „Geldes“, das im Wirtschaftskreislauf umhergeht, wird elektronisch per Kredit erzeugt.

 

Mit anderen Worten: Die EU möchte eine Panik verhindern, die das System schließlich schnell in sich zusammenfallen lassen würde. Die Finanzminister, so kündigte es Centeno an, würden sich mit Beginn des neuen Jahres treffen, um ein „Mandat für eine hochrangige Arbeitsgruppe“ zu bekommen. Also ein Gremium, das über eine solche Einlagensicherung entscheiden wird.

Die Einlagensicherung würde bedeuten, dass die Banken in der ganzen EU in einen Topf zahlen und die konkursreifen Institute damit zumindest die Kundengelder auszahlen könnten. Auch wolle die EU bei dem gemeinsam geplanten Haushalt „noch enger zusammenrücken“, heißt es.

Worte, die für viele Ökonomen ein Alptraum sind. Die Regierungen verlieren die Souveränität über einen der wichtigsten Faktoren von Einzelstaaten, das Geldwesen. Am Ende wird die Budgethoheit zudem Stück für Stück an die EU verlagert. Damit verliert sich der Einfluss der Basis bei Wahlen weiter. Bislang wird ein bedeutungsloses EU-Parlament gewählt. Mehr Mitbestimmung über den Einsatz des gemeinsamen Geldes gibt es nicht. Die EU zeigt sich als genau der Zentralstaat, den Kritiker stets beschrieben hatten.

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https://www.neopresse.com/umwelt/umweltschutz-a-la-merkel-ministerien-wollen-keine-e-autos/

Umweltschutz a la Merkel: Ministerien wollen keine E-Autos

NEOPresse in D/A/CH

Die „Welt“ berichtete von einer Anfrage der „Grünen“ im Bundestag. Das Kanzleramt sowie die Ministerien und auch die „Beauftragen für Kultur und Medien“ haben demnach bis zum 30.11.2018 8.386 Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb in den Bestand genommen. Sie haben diese Fahrzeuge gekauft oder aber per Leasing-Vertrag übernommen. Demgegenüber steht eine Anzahl von 253 Pkw, die mit Elektro- oder Hybrid-Motoren betrieben werden. Das heißt, der Anteil der moderneren und nach Meinung der Regierung umweltschonenderen Variante beläuft sich auf weniger als 5 %.

 

Dabei sind besonders zwei Ministerien aufgefallen: Das Verteidigungsministerium sowie das Finanzministerium. Hier ist der Anteil der E-Autos oder der Fahrzeuge mit Hybrid-Motoren besonders gering. Ganz besonders aufgefallen ist jedoch das Kanzleramt. Hier wurde kein E-Auto gekauft.

Dabei hatte sich die Regierung selbst die Anschaffung solcher Fahrzeuge auferlegt. Zur Beschaffung heißt es: „Für die Bundesverwaltung sind schadstoffarme Kraftfahrzeuge mit möglichst geringem Treibstoffverbrauch sowie einer überdurchschnittlich guten CO2-Effizienzklasse zu beschaffen“.

Die Regierung macht es einfach nicht. Sie hat von dem Geld, das für die Beschaffung bereitgestellt worden war, zudem lediglich 2-3 % ausgegeben. So jedenfalls die Grünen. Die Ministerin akzeptieren die Vorwürfe nicht. Die Fahrzeuge, die benötigt würden, gäbe es demnach schlicht noch nicht. Zudem stünden ihnen nur Fahrzeuge zur Verfügung, die im „Kaufhaus des Bundes“ (KdB) eingetragen wären. Also zu wenig. Die arme Verwaltung. Sie scheint nicht in der Lage, ohne weitere Hilfsmaßnahmen entsprechende Fahrzeuge zu organisieren. Aber der Rest der Republik wird dies schon schaffen.

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https://www.neopresse.com/umwelt/dreht-die-eu-durch-zentralregierung-will-neue-deckel-loesung-fuer-plastikflaschen/

Dreht die EU durch? „Zentralregierung“ will neue Deckel-Lösung für Plastikflaschen

NEOPresse in Umwelt

Die EU regelt unser gesamtes Leben. Oder sie will es regeln. Einige Regelungen sind jedoch noch verwegener als andere, weshalb wir sie hier künftig dokumentieren werden. Der Fall „Plastikfalschendeckel“ gehört dazu. Die EU will die Deckel von Plastik-Flaschen künftig fest mit der Flasche verbinden. Damit Sie und wir die nicht mehr abschrauben können, sondern diese gleich in der richtigen Weise entsorgen können. Gegen den Plastikmüll. Viel Müll aus Brüssel, so die Meinung von Beobachtern.

Teure Lösung durch teure Löser

In Brüssel sitzen viele tausende Beamte. Viele fragen sich, was die den ganzen Tag lang machen. Denn sie haben keine Verwaltung im klassischen Sinne wie etwa das Einwohnermeldeamt auf staatlicher Ebene bei Ihnen vor Ort. Oder auch kein großes Finanzamt, das Steuern einziehen müsste. Oder eine große, aufgeblähte Arbeitssuchenden-Verwaltung wie bei uns, die viele Millionen Euro – nach Meinung diverser Kritiker – nutzlos wegverwaltet.

 

In Brüssel wird viel nachgedacht. Das Nachdenken produziert viel Papier. Und Papier kann schon einmal zum Müll werden. Wie in diesem Fall. Die EU plant tatsächlich, die Deckel mit den Flaschen fest verschrauben zu lassen. Nicht nur, dass es eine seltsame Idee ist, dies auf europäischer Ebene kleinteilig zu regeln.

Es widerspricht auch jedem umweltpolitischen und ökonomischen Gedanken. Die Beratungsfirma PWC hat sich des Falles angenommen und untersucht. Wenn die Deckel angebunden würden, so würden zwischen 50.000 und 200.000 Tonnen mehr Kunststoff verbraucht werden, heißt es. Die Emissionen würden ansteigen. Als sogenanntes CO2-Äquivalent wurden 381 Millionen Kilogramm errechnet. Die Umrüstung selbst kostet nach einem Interview, das die „Welt“ geführt hat, die deutsche mittelständische Industrie zumindest 2,7 Milliarden Euro. Die Kosten könnten durchaus auf 8,7 Milliarden Euro steigen, abhängig von den sonstigen Produktionsbedingungen.

Und das zahlen Sie. Ursache des Dilemmas, so heißt es, ist die fehlende Folgenabschätzung durch die EU. Das scheint reichlich oft der Fall zu sein.

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https://www.welt.de/wirtschaft/article185305488/Plastikmuell-EU-Regulierung-von-Kunststoffdeckeln-bringt-Deutschland-riesigen-Aufwand.html

Wirtschaft EU-Pläne für Einwegflaschen

Brüssels Deckel-Diktat torpediert das deutsche Pfandsystem

| Lesedauer: 5 Minuten

Wirtschaftskorrespondent

Deckel von Kunststoff-Flaschen sollen künftig so mit den Flaschen verbunden sein, dass sie nicht mehr von der Flasche getrennt werden können. Das sehen Pläne der EU vor. Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke hält das für ökologisch und ökonomisch unsinnig.

Quelle: WELT

Autoplay
Die EU will Deckel von Einwegflaschen künftig so befestigen lassen, dass sie nicht mehr abgetrennt werden können. Das soll Plastikmüll reduzieren. Doch in Deutschland könnte das Gegenteil passieren – zu gigantischen Kosten.

Die Europäische Union (EU) hat dem Plastikmüll den Kampf angesagt, und zwar bis in kleinste Detail. Die sogenannte „Strategy for Plastics“ sieht auch eine erweiterte Herstellerverantwortung für Einwegkunststoffflaschen und vor allem deren Deckel vor – und die sorgt für Aufregung in der Getränkeindustrie.

„Die EU-Pläne zur Regulierung von Kunststoffdeckeln sind ein Stück aus dem Tollhaus“, heißt es bei der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (WAFG). Denn die Pläne seien unverhältnismäßig und dazu noch ökologisch wie ökonomisch unsinnig.

Vorgesehen ist nach Artikel sechs des betreffenden Richtlinienentwurfs, die Deckel von Einwegkunststoffflaschen künftig fest mit dem Flaschenhals zu verbinden, so dass sie vom Verbraucher nicht mehr abgelöst werden können. „Um den Eintrag der Deckel in die Umwelt zu vermeiden“, begründet Brüssel mit Verweis auf Untersuchungen, wonach die Flaschenverschlüsse zu den sogenannten „Top litter items“ gehören, also zu den am häufigsten an europäischen Stränden gefundenen Müll-Gegenständen.

Aus Sicht der WAFG ist die nun geplante Lösung dennoch absurd – weil es nicht zu einer Verbesserung der Umweltsituation komme, sondern im Gegenteil sogar mehr Ressourcen verbraucht und mehr Emissionen verursacht würden.

Milliardenkosten könnten Verbraucher treffen

Die Branchenvertretung bezieht sich dabei auf eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PWC) im Auftrag des Europäischen Mineralwasserverbandes (EFBW) und der UNESDA, dem europäischen Verband der Softdrink-Hersteller. Danach würde eine feste Anbindung der Deckel an die Flaschen den Kunststoffverbrauch um 50.000 bis 200.000 Tonnen pro Jahr erhöhen.

Darüber hinaus prognostiziert PWC einen Anstieg der Emissionen um bis zu 381 Millionen Kilogramm CO2-Äquivalent. „Eine EU-Strategie zur Vermeidung von Umweltbelastungen durch Plastik, die im Ergebnis aber einen höheren Verbrauch von Kunststoffen zur Folge hat, ist widersinnig“, meint Detlef Groß. Der WAFG-Hauptgeschäftsführer nennt es im WELT-Gespräch zudem irritierend, „dass die EU-Kommission offenkundig überhaupt keine Folgenabschätzung vorgenommen hat“.

Und die Umweltauswirkungen der sogenannten Tethered Caps sind für Groß nur das eine. „Die Pläne sind darüber hinaus ein ernsthaftes und existenzielles Risiko vor allem für mittelständische Unternehmen“, klagt der Lobbyist. Hintergrund: Die PWC-Studie beziffert die Mehrkosten für die Umrüstung von Abfüllanlagen auf mindestens 2,7 Milliarden Euro. Möglich sei aber auch ein Betrag von 8,7 Milliarden Euro, je nachdem wie hoch die Produktivitätsverluste und Ausfallzeiten sind. „Das kann nicht ohne Folgen für das Preisniveau bleiben“, sagt Groß.

Der WAFG-Vertreter hält Insolvenzen bei den üblicherweise margenschwachen Wasser- und Softdrink-Herstellern für durchaus wahrscheinlich, jedenfalls bei kleinen und mittelgroßen Anbietern. Weniger Unternehmen bedeuten weniger Wettbewerb – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Preise. „Am Ende würden also die Verbraucher auf eine Rechnung einzahlen, die keine relevanten Umweltvorteile mit sich bringt.“

Jedenfalls in Deutschland. Zwar steigt der Anteil der Einweg-Getränkeverpackungen hierzulande schon seit Jahren stark an. Laut der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) sank der Anteil von Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Verpackungen 2016 auf 44,2 Prozent. Für die privaten Haushalte weisen die Marktforscher der GfK sogar nur noch einen Anteil von 23,1 Prozent aus, jedenfalls bei alkoholfreien Getränken.

Funktionierendes Pfandsystem von Regelung ausnehmen

Trotzdem gibt es die Problematik mit in der Umwelt herumliegenden Plastikdeckeln durch das seit Jahren etablierte Pfandsystem in der Bundesrepublik gar nicht. Eine aktuelle GVM-Studie jedenfalls besagt, dass Getränkeverpackungen hierzulande ganz überwiegend mit den dazugehörigen Verschlüssen zurückgegeben werden: bei bepfandeten Einwegflaschen zu 91 Prozent, bei unbepfandeten zu 85 Prozent. „Die Deckel stellen in Deutschland somit überhaupt kein relevantes Umweltproblem dar“, sagt Groß.

Unterstützung bekommt der Branchenvertreter aus der Politik. „Es mag sein, dass die Vorgabe in anderen europäischen Ländern hilft, Plastikabfälle und Littering zu vermeiden – für Deutschland ist die Idee einer festen Verbindung von Plastikflasche und Deckel aber nicht geeignet“, sagt Marie-Luise Dött, umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Denn auch bei Regelungen zur Vermeidung des Plastikeinsatzes gelte die Vorgabe, dass es in der ökologischen Gesamtwirkung auch wirklich Vorteile bringen muss. „Genau das ist hier nicht der Fall“, sagt Dött mit Verweis auf das aus ihrer Sicht funktionierende Pfandsystem.

Quelle: Infografik WELT

Im Gegenteil: Der Materialeinsatz und damit auch die Abfallmenge steigt.“ Die Fraktion habe das Bundesumweltministerium daher aufgefordert, sich bei den anstehenden Verhandlungen in Brüssel dafür einzusetzen, dass funktionierende Pfandsysteme von der Regelung ausgenommen werden.

Tatsächlich bemüht sich Deutschland derzeit auch um eine Ausnahmegenehmigung. Dem Vernehmen nach ist die Bundesregierung dahingehend aber reichlich isoliert bei den europäischen Partnern und das Thema in den aktuellen Trilog-Verhandlungen zwischen Europaparlament, EU-Kommission und Europäischem Rat kein strittiges Thema.

Drängenderes Problem: nicht recyclingfähige Flaschen

Die Industrie will daher noch mal auf breiter Front Aufmerksamkeit wecken. Zumal Branchenkenner darauf verweisen, dass die bei Zählungen gefundenen Deckel und Verschlüsse an den Stränden in Europa längst nicht nur von Getränkeverpackungen stammen, sondern auch von Öl-, Waschmittel-, Shampoo- und Lebensmittelverpackungen und Benzinkanistern.

Michael Thews wirbt dennoch um Verständnis für die Pläne in Brüssel. „Aus Marketing-Gründen stellen die Getränkehersteller auch schon mal ihre Produktion um. Jetzt geht es immerhin um Umweltprobleme“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag.

Allerdings stimmt auch der SPD-Mann zu, dass die Deckel in Deutschland eigentlich kein Thema sind.Da gibt es ganz andere Probleme“, sagt Thews. „Wir haben noch immer zu viele Flaschen, die nicht recyclingfähig sind.“ Der Politiker verweist dabei auf Limonade-Verpackungen, deren sogenannter Sleeve, also die übergestülpte Schlauchfolie, so stark mit der Flasche verbunden ist, dass sie im Recycling-Prozess aussortiert und verbrannt werden müssen. „Da gilt es anzusetzen“, sagt Thews.

Gleiches gelte für viele „Quetschies“, in denen zum Beispiel Obstbrei oder Joghurt für Kinder verpackt wird, und für Joghurt-Becher mit Papierhülle. Auch die würden oftmals noch in der Müllverbrennung landen, weil Papier, Kunststoffbecher und Aludeckel vom Verbraucher nicht getrennt und dann von den Anlagen aussortiert werden.

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https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus185497374/Fahrverbote-fuer-Euro-6-Diesel-Ein-unwuerdiges-Schauspiel.html

Meinung Fahrverbote

Der Dieselfahrer wird endgültig zum Outlaw

| Lesedauer: 3 Minuten

Chefredakteur
„Ein Stolpern in Stau, Staub und Gift“, sagt WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt

Quelle: Claudius Pflug

Einem EU-Gericht zufolge könnten auch neuere Diesel-Typen aus Großstädten verbannt werden. Das Mobilitätsdilemma wird so nicht gelöst, der Stau vielmehr verlagert. Nachhaltig ist an diesem Prozess wenig. Ein unwürdiges Schauspiel.

Mehr Verwirrung gewünscht? Bitte! In Europa könnten ab 2021 nun auch neue Euro-6-Diesel aus Großstädten vertrieben werden. Ein EU-Gericht hat eine Entscheidung der EU-Kommission gekippt, was zeigt, dass die Gewaltenteilung in Europa funktioniert, aber auch, wie desaströs Europa versucht, gesunde und lebenswerte städtische Lebensräume zu gestalten. Pendler, Vorstadtbewohner, Speckgürtelabenteurer mit ihren Diesel werden Outlaws. Wohin das führt, sieht man in Paris.

Die meisten Diesel sind unkultivierte Autos, verglichen mit eleganten Acht- oder Zwölfzylinder-Verbrennern. Sie sind eher laut und in Sachen Laufkultur nur mit viel Hubraum genießenswert. Wer so ein Auto kauft, tut es aus Sparsamkeit und damit im besten ökologischen Sinne.

So war das über Jahrzehnte der Brauch. Bis man erkannte, dass diese einst vorbildliche Antriebsform ökologisch fragwürdig sei. Viele Bürger lernen nun, dass sie sich einen rechten Quatsch gekauft haben. Und dass grüne Wutbürger ihnen am liebsten sofort den Zugang zu Großstädten verwehren würden. Die Klageprofiteure, vermeintlich gemeinnützig, sorgen für Fahrverbote, die dazu führen, dass mitunter mehr Verkehr entsteht, nur abseits inkriminierter Messstationen.

Mehr Investitionen in Radwege

Der Stau wird verlagert, anstatt die – man mag dieses Wort nicht mehr in den Mund nehmen – Mobilitätswende offensiv anzugehen. Die Städte könnten mit öffentlichem Nahverkehr und städtischem Fuhrpark im E-Modus schnell eine Klimaverbesserung erfahren. Gäbe es mehr Investitionen in Radwege und eine marktwirtschaftlich akzeptable Form, Staus zu verhindern in Gestalt des hochmodernen Road-Pricing, wäre schnell mehr möglich. Allein der Autor dieser Zeilen hat das ein paar Dutzend Male gefordert, mit Experten gesprochen, alle nicken mit dem Kopf. Nur: Es passiert nichts. Selbst im seit ewigen Zeiten grün regierten Berlin-Kreuzberg haben es die Radfahrer schlecht.

Europa ist außenpolitisch ein Zwerg. Das ist schmerzhaft, wäre aber verkraftbar, wenn es dafür in Sachen Innovation, Forschung oder Wachstum den Rest der Welt übertrumpfen würde. Aber davon kann nicht die Rede sein: Die Mobilitätswende stellt die Wiege globaler Stadtkultur ebenso vor unlösbare Probleme wie ein arbeitsplatzverträglicher Umgang mit deren Schlüsselindustrie. Städte wie Kopenhagen bieten sich als Vorbilder an, doch zu wenige Städte und Länder folgen dem Beispiel Dänemarks.

Auch neuen Diesel-Autos drohen Fahrverbote

Das Gericht der Europäischen Union hat das Tor geöffnet für Fahrverbote gegen Dieselautos der neuesten Generation. Damit könnten Kommunen nun auch Euro-6-Diesel aussperren. Geklagt hatten die Städte Paris, Brüssel und Madrid.

Quelle: WELT / Kevin Knauer

Die Transformation städtischer Lebensräume wäre eine passende Herausforderung für die EU-Kommission, aber den Menschen ihre Autos stillzulegen funktioniert nur, wenn Alternativen existieren. Hinzu kommt die Ignoranz jenen Funktionen des Autos gegenüber, die nichts mit dem Weg von A nach B zu tun haben. Das Auto ist oft ein blechernes Double seiner Besitzer. Wer das Auto ökologisch entsorgen will, muss sich überlegen, welches Loch dieses Statussymbol und Genussobjekt in das Leben vieler Menschen reißen wird.

Der Gegenwartsopportunismus, der politisch korrekte, hat wenig Freude, Lust und Humor anzubieten. Dafür eine übergriffige Neigung, andere Lebensarten zu diffamieren. Das wird ihm im Augenblick leicht gemacht. Das Urteil ist ein weiterer Mosaikstein in einem Transformationsprozess, der holpriger nicht laufen könnte. Nachhaltig ist an diesem Prozess wenig. Es ist ein Stolpern in Stau, Staub und Gift. Ein unwürdiges Schauspiel.

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https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diesel-affaere/kommentar-zum-eugh-urteil-hatz-auf-die-autofahrer-15940671.html

EuGH-Urteil zu Fahrverboten : Hatz auf die Autofahrer

 

Szene aus dem Jahr 2016: Ein französischer Polizist stoppt in Paris ein Fahrzeug, das trotz eines Verbots in der Innenstadt fahren will. Bild: AFP

Städte wie Paris dürfen möglicherweise selbst nagelneuen Autos die Einfahrt künftig verbieten. Umweltaktivisten jubeln, für die große Mehrheit der Bevölkerung aber wären so umfassende Fahrverbote eine Katastrophe. Ein Kommentar.

Der Europäische Gerichtshof hat die nächste Runde in der Hatz auf die Autofahrer eingeläutet. Städte wie Paris, Brüssel oder Madrid dürfen möglicherweise selbst nagelneuen Dieselfahrzeugen und vielleicht sogar neuen Autos mit Benzinmotoren die Einfahrt verbieten. Ob sie das auch tun werden, ist noch offen. Aber Paris hat bereits angekündigt, von 2024 an keine Diesel mehr in die Stadt lassen zu wollen. Wie deutsche Städte auf das überraschende Urteil reagieren werden, wissen sie selbst noch nicht.

Holger Steltzner

Herausgeber.

Die Berliner Verkehrssenatorin stellte kürzlich fest, Euro-6-Fahrzeuge seien nicht sauber. Das ist natürlich richtig, doch niemand behauptet, durch Autos werde die Stadtluft gesünder. Aber man darf auch in Zeiten von „Fake News“ feststellen, dass in den zurückliegenden Jahren die Luft in den wohl allermeisten Städten Europas besser wurde, obwohl der Auto-, Lastwagen- und Busverkehr meist stark zunahm. Darf man sich mehr Gelassenheit in der teils hysterisch geführten Dieseldebatte wünschen?

Die Ausgangslage ist klar. Autos stoßen auf der Straße mehr Schadstoffe aus als im Labor. Jeder Fahrer merkt spätestens beim Tanken, dass der reale Verbrauch höher ist als der Normwert. Dasselbe galt und gilt für Schadstoffe. Die neuesten Abgastests können und müssen auf der Straße stattfinden. Weil es dabei zu Messungenauigkeiten kommt, hat die EU-Kommission einen Toleranzfaktor zugestanden – so kam es zu dem neuen Euro-6-Grenzwert, den das Gericht jetzt kippte. Allerdings gestehen die Richter zu, dass technische Unwägbarkeiten berücksichtigt werden müssen. Nur wie? Das sagen sie nicht.

Die Autoindustrie profitiert : Diesel-Wahnsinn in Deutschland

Video: Deutsche Welle, Bild: dpa

Was sollen Millionen Pendler tun?

Nun muss die EU-Kommission einen anderen Weg finden, um neue Werte gesetzlich festzuschreiben. Fraglich ist, ob dafür angesichts der Europawahl und der Konstituierungsphase des Europaparlamentes die Zeit reicht. Sonst drohen in vierzehn Monaten Fahrverbote auch für neue Autos. Was die Umweltaktivisten hoffen und jubeln lässt, wäre für die große Mehrheit der Bevölkerung eine Katastrophe. Die meisten sind auf das Auto angewiesen, sie haben den Versprechen der Hersteller geglaubt und Politikern vertraut, die der individuellen Mobilität das Wort redeten, gleichzeitig aber den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs auf die lange Bank schoben.

Wem können die Autofahrer noch trauen? Was sollen Millionen Pendler tun? Ihrem Arbeitgeber kündigen oder auch noch in die Stadt ziehen?

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/12/14/darmstadt-zwei-strassen-sollen-fuer-diesel-autos-gesperrt-werden/

 

Darmstadt: Zwei Straßen sollen für Diesel-Autos gesperrt werden

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In Hamburg sind seit Monaten ebenfalls zwei Straßen von – teilweisen – Dieselverboten betroffen. Dies ist bemerkenswert, weil an beiden Straßen Feinstaubmessgeräte aufgestellt sind. Die Fahrverbote wurden von Seiten der Stadt mit dem Schutz der Gesundheit der Bürger begründet. Dies ist bemerkenswert, weil der Hamburger Hafen und dessen Schiffsverkehr eine massive Feinstaubbelastung darstellen, welche jedoch nicht hinterfragt wird.

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http://www.fr.de/rhein-main/verkehr/diesel-fahrverbote-sperrung-von-drei-strassen-in-darmstadt-moeglich-a-1457253

Diesel-Fahrverbote Sperrung von drei Straßen in Darmstadt möglich

In Darmstadt gilt schon seit 2015 ein Durchfahrtsverbot für Lastwagen, um die hohe Belastung mit Feinstaub zu reduzieren. Die Stadt prüft zudem, drei Straßenabschnitte für bestimmte Dieselfahrzeuge zu sperren.

28.02.2018 14:40 Uhr
Für Lastwagen, die Darmstadt nur durchfahren wollen, ist die Innenstadt seit drei Jahren tabu. Foto: Jens Joachim

Als Reaktion auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts prüft die Stadt Darmstadt, drei Straßenabschnitte in der Innenstadt für bestimmte Dieselfahrzeuge zu sperren. Gegen die Stadt, die bundesweit eine der am stärksten mit Stickoxiden belasteten Kommunen ist, hat die Deutsche Umwelthilfe eine Klage eingereicht, um die Einhaltung des Stickoxidgrenzwerts durchzusetzen.

In Zusammenarbeit mit dem hessischen Umwelt- und dem Verkehrsministerium hat die Stadt schon streckenbezogene Diesel-Fahrverbote prüfen lassen. Hierbei seien auch die Auswirkungen einer innerstädtischen Verlagerung des Verkehrs, die durch die streckenbezogenen Fahrverbote verursacht würden, einbezogen worden, teilte Umweltdezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) am Dienstag mit. Nach einer entsprechenden Vorbereitungsphase könnte die Heinrichstraße zwischen der Heidelberger Straße und der Wilhelminenstraße, die Hügelstraße zwischen Ausgang des City-Tunnels und der Karlstraße sowie die Zeughausstraße zwischen der Luisenstraße und der Schleiermacherstraße gesperrt werden.

Akdeniz zufolge haben jedoch Simulationen gezeigt, dass die dann zu erwartenden Verkehrsverlagerungen zu einer höheren Belastung anderer bereits stark belasteter Straßenzüge führen würden. Sofern dann auch Grenzwerte auf diesen Strecken überschritten würden, sei eine Straßensperrung „nicht zulässig“. Ab wann Straßen gesperrt werden, steht noch nicht fest……….

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DIESEL-FAHR-VERBOTE nicht ZUFÄLLIG

AGENDA: SCHRITT für SCHRITT in die „UN-MÜNDIGKEIT“ – WER hat hier ein INTERESSE???

Selbständiges Fahren verboten? | 21. März 2018 | http://www.kla.tv/12149

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tube.com/watch?v=DMI8mJcLVJw

Merkel: Deutsche dürfen bald nicht mehr selber Auto fahren!

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e.com/watch?v=rzv4uSNzpgs

Wer hier wirklich regiert

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tube.com/watch?v=19asrm-S4i0

Horst Seehofer, erklärt warum Wählen sinnlos ist !!! Bei Pelzig 20.5.2010

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SPIEGEL-KLIMA-LÜGEN-PROPAGANDA

SPIEGLEIN SPIEGLEIN an der WAND….. RUCKE de KU RUCKE de KU das ist NICHT der „WAHRHEITs-SPRECHENDE“ SPIEGEL DIES ist ein „FALSCHER SPIEGEL“!!!!!!!!!!!

http://www.spiegel.de/fotostrecke/cartoon-des-tages-fotostrecke-142907.html

 ANZEIGE: Bücher von Klaus Stuttmann bei Amazon

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https://www.eike-klima-energie.eu/2018/12/14/ex-klimaberater-von-frau-merkel-prof-schellnhuber-pik-kann-bezugstemperatur-der-pariser-klimauebereinkunft-nicht-beziffern/

 

Ex-Klimaberater von Frau Merkel Prof. Schellnhuber (PIK) kann Bezugstemperatur der Pariser Klimaübereinkunft nicht beziffern.

Prof. Dr. Schellnhuber PIK bei einer Pressekonferenz zur COP 15 in Kopenhagen. Bild Screenshot PHOENIX

von Redaktion
Eine Diskussionsrunde von alarmistischen Klimaexperten, darunter Ex-Klimaberater der deutschen Kanzlerin Prof. Hans –Joachim Schellnhuber, konnten auf Nachfrage die Bezugstemperatur, auf die sich das Pariser Klimaübereinkommen bezieht – trotz mehrfacher Nachfrage- nicht benennen.

Anlässlich einer Diskussionsrunde wurde vom umweltpolitischen Sprecher der AfD Fraktion im Deutschen Bundestag Karsten Hilse die naheliegende Frage gestellt, wie hoch denn die genaue Bezugstemperatur in „vorindustrieller“ Zeit gewesen sei, von der man auf ein bis zwei Stellen hinter dem Komma den noch zulässigen Anstieg berechnen könne.

Doch auch diese Runde, immerhin mit einer von ihrem PIK Freund Levermann promovierten Philosophin und drei bekannten Klimawissenschaftlern, nämlich Frau Friederike Otto, Herrn Mark Lawrence, Herrn Schellnhuber und  Herrn Pörtner besetzt, die am Rande der Klimakonferenz in Kattowitz stattfand, erbrachte keine Klärung.

Hilse schreibt dazu in einer Presserklärung:

Meine ganz konkret gestellte Frage wollte keiner der Anwesenden beantworten. Auch auf meine Nachfrage, dass die geforderten, noch zulässigen Steigerungen, bis auf zwei Stellen nach dem Komma ja wohl bekannt seien, diese aber von einem bekannten Temperaturwert aus gerechnet worden sein müssen, wollte mir niemand eine konkrete Antwort geben. Herr Lawrence war der Einzige, der die Frage ernst nahm und nach der Diskussion wenigstens den Versuch unternahm, sie zu beantworten. Einen Wert konnte er jedoch auch nicht nennen.

Und dies, obwohl die noch erlaubte Änderung ohne Kenntnis der Bezugstemperatur, sowohl logisch, als auch physikalisch, sogar auf 1 oder 2 Stellen hinter dem Komma völlig sinnlos ist.

Herr Schellnhuber ließ sogar seinen Kollegen Anders Levermann beim PIK, der in einem öffentlichen Fachgespräch am 28.11.18 im Bundestag als Temperaturausgangswert 15 Grad Celsius nannte, dumm aussehen, als er sagte: „Herr Levermann ist Physiker. Die können zwar Formeln rechnen, sich aber keine Zahlen merken“.

Danke Herr Schellnhuber für die Aufklärung, was manche Physiker können oder nicht können. Doch die Nennung des Temperaturausgangswertes wäre mir lieber gewesen, schließlich soll deswegen Deutschland nach dem Vorbild des berüchtigten Morgenthau-Planes „transformiert“ werden. Siehe Klimaschutzplan 2050!

Da das Internet nichts vergisst, sollte Herr Hilse wissen: Prof. Schellnhuber, als Physiker, kann das auch nicht. Denn er bezifferte die Temperatur der letzten 10 Jahre vor 2009 mit 15,3 °C. Die WMO 7 Jahre später, das Jahr 2016- hottest year ever- mit 14,8 °C.

Was stimmt denn nun?

Und wenn die eine Zahl nicht stimmen sollte, warum soll dann die andere stimmen?

Video mit Aussagen der „Experten“ zur absoluten globalen Mitteltemperatur, die alle ganz verschieden sind, aber die Welt glauben machen, sie wüssten wovon sie reden. Damit soll dann die ganze Welt „transformiert“ werden, mit Deutschland als „Vorreiter“ Mit Dank an R. Hoffmann dessen schlimmes Schicksal als Solarkritiker und ersten und einzigem Klimaflüchtling weltweit, am kommenden Sonntag um Schweizer Fernsehen SRF1, 16.12.2018, 21Uhr40. „DIE GEHEIMAKTE HOFFMANN“ zu sehen sein wird und weitere Infos

MoMa Wetterfrosch Benjamin Stöwe verkündet im ZDF MoMA die höchste Ø Temperatur (2016) seit Ende des 19. Jhh. mit 14,8 °C

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ENTLARVT: Rahmstorf und Schellnhuber sind LÜGNER und BETRÜGER – FÜR WEN prostituieren die sich???

https://www.eike-klima-energie.eu/2018/12/14/stefan-rahmstorf-eiskalt-beim-manipulieren-von-temperaturgrafen-erwischt/

Stefan Rahmstorf eiskalt beim Manipulieren von Temperaturgrafen erwischt

Schummeln mit gekürzten Zeitachsen? Bild Axel Hoffmann / pixelio.de

PIK Forscher Stefan Rahmstorf, der gestern mal wieder den einzigen Experten bei ZDF Maybrit Illners Quasselrunde geben durfte, zeigt einmal mehr, wie auch sein Kollege Anders Levermann, dass er von wissenschaftliche Kritik an seinen Ergebnissen nicht nur nichts hält, sondern, dass er auch versucht Kritiker unglaubwürdig zu machen. Nun hat er sich dabei bei einer deutlichen Fehldarstellung erwischen lassen, evtl. sogar bei einer bewussten Irreführung, so glaubt unser Autor erkannt zu haben.
von Michael Krüger

Rahmstorf-Manipulation

Vor drei Tagen hat der Klimafolgenforscher Stefan Rahmstorf in seinem Blog KlimaLounge einen Artikel zur Anhörung des jüdischen Klimawissenschaftlers Nir Shaviv im deutschen Bundestag zur Klimakonferenz in Katowice veröffentlicht. Dort beschreibt er Shaviv als einen von der fossilen Lobby und AfD hofierten „Klimaskeptiker“, der hanebüchende Theorien veröffentlicht. Die Linken warfen Shaviv während der Anhörung gar vor, dass er offensichtlich dafür bezahlt würde klimaleugnerische Grafen zu veröffentlichen. Stefan Rahmstorf geht sogar noch weiter, er behauptet, „es geht hier um gezielte Irreführung des Laienpublikums“. Wer wen in die Irre führt, dem möchte ich hier nachgehen.

Der Konflikt zwischen den jüdischen Klimawissenschaftler Nir Shaviv und Stefan Rahmstorf geht auf das Jahr 2003 zurück.

2003 schrieb Stefan Rahmstorf folgende Mail an seine Kollegen:

“I feel another recent paper may require a similar scientific response, the one by Shaviv & Veizer (attached). …This paper got big media coverage here in Germany and I guess it is set to become a climate skeptics classic: …”

“Ich glaube, dass eine andere Veröffentlichung eine ähnliche wissenschaftliche Antwort erfordert, die von Shaviv & Veizer. Diese Veröffentlichung macht in Deutschland die große Runde und könnte ein Klassiker für Klimaskeptiker werden…”

Seither ist Shaviv bei Stefan Rahmstorf in Ungnade gefallen.

Aber kommen wir auf die wissenschaftlichen Fakten zurück.

Im Kommentarbereich zum Artikel von Herrn Rahmstorf kritisierten einige Kommentatoren, die daraufhin gleich von Mitkommentatoren im rechten Spektrum verordnet werden, dass die Temperaturkurve der NASA in Abbildung 5 im Jahr 2016 abgeschnitten sei. Genau dort, wo der letzte El-Nino die Globaltemperatur in die Höhe getrieben hat. Die Kritik weist Herr Rahmstorf vehement zurück.

Im Artikel verweist Herr Rahmstorf auf einen Link wie man sich ein Wiget entsprechend der Abbildung 5 selbst erstellen kann.

HIER DER LINK.

Dort ist das Jahr 2017 mit enthalten und der Graf nicht ab 2016 abgeschnitten. Zwischen 2016 und 2017 ist die Globaltemperatur um 0,1°C gefallen. Und 2018 um weitere 0,1°C. Im Jahr 2016 lagen wir bei 1°C Temperaturanomalie gemäß NASA (ein neuer Rekord!), heute im Jahr 2018 nur noch bei 0,8°C. Das wollte Herr Rahmstorf durch geschicktes Abschneiden ab 2016 offensichtlich verheimlichen. Vermutlich in der Hoffnung, sein Laienpublikum wird es nicht bemerken?

Herr Rahmstorf zeigte zunächst folgende Abbildung 5 im Artikel, die im Jahr 2016 abgeschnitten wurde.

Als der „Schwindel“ aufflog veränderte er schnell Abbildung 5, ohne weitere Kommentierung und nahm das Jahr 2017 mit auf. Jetzt sieht die Abbildung so aus:

Es fehlt weiterhin das Jahr 2018, welches aktuell, kurz vor Jahresende nur noch bei 0,8°C liegt, also nochmal um 0,1°C niedriger als 2017.

Mit der Grafik versucht er zudem den Eindruck zu erwecken, dass zwischen CO2-Anstieg und Temperaturanstieg eine enge Beziehung bestehen würde. Schaut man sich den Korrelationskoeffizieten an, also ob eine lineare Beziehung zwischen CO2- und Temperatur-Anstieg besteht, so erkennt man gleich, dass zwischen 1880-1970/80 CO2 und Temperatur nur eine mäßige Korrelation besteht. Sie betragt rund 0,6. Null bedeutet keine Korrelation, 1 eine perfekte Korrelation. Erst zwischen 1980-heute wächst die Korrelation auf rund 0,9 an. Somit kann man sagen, dass eigentlich erst seit 1980 eine gute Korrelation besteht.

Dabei zu berücksichtigen ist, dass beim Temperaturanstieg auch noch andere Klimafaktoren mit einspielen und nicht nur das CO2 alleine. Hinzu kommt, dass in der näheren Vergangenheit (rund letzten 1. Mio. Jahre) wie durch Eiskerne in der Antarktis und Arktis gut belegt ist, immer erst die Temperatur angestiegen ist und dann das CO2. Es kann also gut sein, dass auch heute der Temperaturanstieg dem CO2-Anstieg vorausgeht und der CO2-Anstieg teils temperaturbedingt ist, z.B. da weniger CO2 in warmen Meeren gebunden werden kann. (Die Hälfte des CO2 verbleibt in der Luft, die andere Hälfte geht in den Ozean). All das erwähnt Herr Rahmstorf in seinem Artikel natürlich nicht, in dem Glauben es würde keiner merken. Oder anders gesagt, es geht hier um gezielte Irreführung des Laienpublikums“. Allerdings nicht durch Herrn Shaviv.

Entsprechend fallen auch die Kommentare aus. Den Anhängern von Herrn Rahmstorf ist es offenbar egal, ob Herr Rahmstorf sich gerade der Methoden bedient, die er anderen vorwirft. Es geht um gezielte Diskreditierung von Meinungsgegnern und nicht um eine Debatte auf der Sachebene mit den Meinungsgegnern. Die Klimaschützer halten sich wissenschaftlich und politisch legitimiert ihre Politik den Meinungsgegner aufzuzwingen, notfalls auch unter Anwendung von Diskreditierung und Gewalt. Da wird auch schon mal ein jüdischer Wissenschaftler in der „Rechten Ecke“ verordnet und Meinungsgegner im Kommentarbereich bei der AfD. Das große gemeinsame Ziel legitimiert die Mittel.

Im Folgenden möchte ich kurz noch auf weitere „Irreführungen“ im Artikel von Herrn Rahmstorf eingehen.

Herr Rahmstorf schreibt:

Vor 30 Jahren, 1988, erklärte berühmterweise der amerikanische Klimaforscher James Hansen im US-Senat, die lange vorhergesagte Erwärmung sei jetzt da und in den Daten erkennbar.

Und lag mit seinen Szenarien von 1988 völlig falsch, wie wir heute wissen. Siehe folgende Abbildung:

 

Weiter verteidigt Stefan Rahmstorf die Hockeyschlägerkurve von seinen Freund Michael Mann aus dem Jahre 1998/99. Neuere Rekonstruktionen würden immer noch das selbe Ergebnis zeigen. Dazu anzumerken ist, der Hockeystick von Mann 1998/99 wurde 1980 abgeschnitten, da die Proxydaten am Ende der Zeitreihe keinen Anstieg zeigten. Sein Kollege Briffa hat gar 1960 abgeschnitten. Angehängt wurden daran Wetterdaten/ Temperaturen von Wetterstationen, die viel größere Ausschläge zeigen als die Proxydaten, die gemittelt werden. Hier die Briffa-Version einmal mit Proxydaten bis in die Gegenwart und in der Überblendung ab 1960 abgeschnitten und durch Daten von Wetterstationen ersetzt.

briffa

Bei den von Herrn Rahmstorf angesprochenen, neueren „Rekonstruktionen“ wurde das ebenso gemacht. Darauf angesprochen meint Herr Rahmstorf, „das sind altbekannte “talking points” der “Klimaskeptiker”, und nahezu alles ist falsch oder irreführend …“. Gewiss doch Herr Rahmstorf.

Der Beitrag erschien zuerst bei Science Sceptical hier

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