Der russische Fernsehbeitrag 9-11 in deutscher Fassung / „USA“ / „Saudi-Arabien “ / „Dr. Ron Paul“ / „Syrien“ / „Türkei“ – „Armenien“

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Der russische Fernsehbeitrag 9-11 in deutscher Fassung

 

22. April 2016 (Redaktion) Wäre doch gelacht. Natürlich haben wir das Video bekommen und den Beitrag über 9-11 herausgeschnitten, die Bilder, die mit Rechten blegt sein könnten ersetzt. Wie bereits gesagt, es ist nichts grundsätzlich neues dabei, was „Verschwörungstheoretiker“ nicht schon wüßten. Aber daß es im offiziellen, russischen Fernsehen in einem angesehenen Politikmagazin veröffentlicht wird ist spektakulär und die kurz-knackigen Anmerkungen über Verschwörungs-Theorien und Verschwörungs-Praxis am Ende des Beitrags sind einfach treffend.
Die Verschriftung des deutschen Textes findet Ihr unter dem Video.
Alexej Puschkov:
Und am Ende unserer Sendung noch die unerwartete Wiederkehr der Aufmerksamkeit der Massenmedien an Informationen über den Terroranschlag am 11. September 2001 in den USA . Zwei amerikanische Senatoren, ein ehemaliger und ein gegenwärtiger, haben gefordert, ein paar Duzend Seiten der Dokumente der Offiziellen Untersuchungskommission des Kongresses aus dem Jahre 2003 zu diesem terroristischen Akt zu veröffentlichen.
Vermutlich möchten die Senatoren damit die Rolle von Saudi Arabien in der Vorbereitungsphase bekanntmachen. Derartige Informationen sollen im letzten unter Verschluss gehaltenen Teil des Berichtes zu finden sein.
Und das, obwohl es in dieser Angelegenheit durchaus mehr dunkle Seiten und mysteriöse Fragen gibt, auf die noch keine Antworten gegeben worden sind. Gräbt man etwas tiefer, bleibt man nicht an oberflächlichen Äußerlichkeiten des Geschehens hängen, die die Kommission nur gestreift hat. Darüber der Beitrag von Alexander Petrow:
Alexander Petrow:
Hauptfrage der Vertreter der Demokraten war, wer den Saudi-arabischen Beteiligten geholfen hat, die Ausbildung zum Piloten zu machen und den Terrorakt durchzuführen. Wie der Britische „Independent“ schreibt, haben Senatorin Kirsten Gillibrand, und der ehemalige Senator Bob Graham Barack Obama aufgefordert, den Teil des 9/11 Comission Reports, der unter Verschluss ist, zu veröffentlichen. Im 800-seitigen Bericht, den die Kommission des Kongresses der USA vorbereitete, wurde das letzte Kapitel aus Gründen der nationalen Sicherheit geheim gehalten. Vermutlich dort sind, Bob Graham zufolge, auf 28 Seiten Fakten über die Verbindungen von Er-Riad zum Terrorakt zu finden, mit der die Administration von George Bush sich die Beziehungen nicht verderben wollte.
CBS-Interviewer Steve Kroft:
Wer hat konkret die zukünftigen Terroristen unterstützt? Die Regierung von Saudi Arabien, gutbetuchte Bürger oder Wohlfahrtsverbände?
Bob Graham:
Alle von Ihnen Genannten.
VO:
Zum Ende der Präsidentschaft von Barack Obama, und vor seinem Besuch in Saudi Arabien zielen die demokratischen Senatoren darauf ab, diese geheimen Papiere zu veröffentlichen.
Ursächlich ist der Wunsch, die Republikaner in Misskredit zu bringen, da ja bekannt ist, dass der Republikaner Georg W. Bush (junior) wie die ganze Familie Bush gute Verhältnisse zu Saudi Arabien hatte.
Giulietto Chiesa, ital. Journalist und Aktivist:
Das ist ein politischer Kampf innerhalb der USA. Denn diese Texte heute zu veröffentlichen, würde so ein gigantischer Skandal sein, der nicht nur die beiden Präsidentschaften von Georg Bush Junior sondern auch die beiden Präsidentschaften von Herrn Obama in Frage stellt. Es würde ein sehr ernster Schlag in das Prestige der amerikanischen Administration überhaupt sein.
VO:
Tatsächlich konnte, nachdem Osama Bin Laden für alles beschuldigt worden war, die nationale Kommission des Kongresses einige Ungereimtheiten des Terroraktes in der offiziellen Version nicht erklären. An Stelle der amerikanischen Senatoren stellen wir nun diese Fragen:
VO 2:
Erste Frage:
Könnten die Zwillingstürme vom Brand zerstört worden sein?
VO:
Am 11. September 2001 haben zwei Flugzeuge nacheinander, erst den nördlichen und dann den südlichen Turm des World Trade Center durchbohrt. In Folge sind die beiden Wolkenkratzer eingestürzt. Nach offizieller Darstellung sollen zu der Zerstörung der Türme Brände geführt haben, die durch den Aufprall der Boeings verursacht worden sind. Wissenschaftler meinen, dass die Temperatur in den Türmen nicht hoch genug gewesen sein kann, um das kräftige Stahlgerüst zu schmelzen und das Gebäude zum Einsturz zu bringen.
Magomed Tolbojew (Testpilot, Held der Russ.Förderation)
Nach unseren Einschätzungen hatten die Maschinen je 20 Tonnen Brennstoff. Brennstoff ist aber keine Miene, also explodiert nicht zielgerichtet. Nach der Explosion geht die Energie in alle Richtungen. Warum ist der Turm dann zusammengebrochen? Das ist unmöglich. Die Energie des Flugzeugs wird durch die Stockwerke reduziert und nicht weitergeleitet. Wir haben doch gesehen, wie das Gebäude runtergekommen ist. Diese Sprengung wurde unter dem Fundament gemacht. Zumindest unterhalb der 10 bis 20 Etage. Und unter dem Gewicht der oberen Stockwerke konnte der Turm dann zusammenfallen.
VO2:
Zweite Frage:
Wodurch konnte die Stahlkonstruktion zerstört werden?
VO:
Amerikanische BauSpezialisten sind nach eigenen Berechnungen zu dem Ergebnis gekommen, dass die Wolkenkratzer in New York nicht wegen eines Brandes zerstört werden konnten. So gerade und akkurat könnten die Türme nur in einem Fall zusammenklappen: Eine zielgerichtete Sprengung der tragenden Konstruktion des Gebäudes. Und so ist es kein Zufall gewesen, das die Wissenschaftler in dem Brand Termit gefunden haben. Termit ist ein Stoff, der vom Militär und von Abrissspezialisten bei professionellen Abrissarbeiten benutzt wird.
Im Jahre 2007 hat Richard Gage, Mitglied des Amerikanischen Instituts der Architekten, in einem Interview für die „Komsomolskaja Prawda“ geäußert:
VO3:
Es ist offensichtlich, dass es sich hier um eine professionelle Demontage mit der Benutzung von Sprengstoff handelte. Mit Rücksicht auf das existierende Sicherheits- und Kontrollsystem ist es schwer vorstellbar, das diese Arbeiten von Terroristen ohne irgendeine Behinderung durchgeführt werden konnten. So kommen wir zu dem schrecklichen Schluß, daß der Akt unter Regie der Regierungskreise der USA stattfand.
Stanislaw Lekarew, ehemaliger Auslandsgeheimdienstoffizier:
Das ist ein professioneller Abriss von Gebäuden in einer modernen Metropolis nach den Regeln der Bauleute, die tragende Konstruktionen schräg sprengen. Dann fällt das obere Teil herunter und zerstört dadurch alles darunter. Die Flugzeuge haben die Türme ganz oben getroffen. Und die Feuerwehrmänner, die die Attacke der Terroristen gesehen haben, behaupten, dass es Explosionen zwischen dem 10 und 15 Stock gegeben hat. Das sind genau die Stockwerke, die für einen professionellen Abriss notwendig wären.
VO2:
Die Dritte Frage:
Warum wurde Turm Nummer 7 zerstört?
VO:
In der Welt herrscht die Meinung vor, dass nur zwei Wolkenkratzer zerstört wurden. In Wirklichkeit waren es drei! Das sogenannte Gebäude 7 des World Trade Centers wurde acht Stunden nach dem Angriff zerstört, obwohl kein Flugzeug hinein geflogen ist. Auch dieses Gebäude ist zusammengeklappt wie bei einer professionellen Demontage. Bisher hat noch niemand erklärt, warum das Hochhaus eingestürzt ist. Die offiziellen Dokumente des Kongresses der USA verlieren kein Wort darüber. Auf die Fragen der Journalisten haben die Mitglieder der Kommission geantwortet, dass sie zu dem Fall keine Informationen haben.
VO2:
Die Vierte Frage: Wie konnten die Flugzeuge New York und Washington erreichen?
VO:
Nach Vorschrift werden alle Flugzeuge der USA, die Ihren Kurs ändern, durch Jagdflieger begleitet und können im Extremfall zerstört werden. Aus unerklärlichen Gründen wurde genau am 11. September das Luftabwehrsystem ausgeschaltet. Darum hat das System nicht auf die zwei Boeings reagiert, die ihren Kurs verlassen haben und nach New York geflogen sind. Eine halbe Stunde, nachdem das erste Flugzeug in den Turm geflogen ist, wurden die Jäger alarmiert.
Magomed Tolbojew (Testpilot, Held der Russ.Förderation)
Die Luftabwehr wird nie ausgeschaltet.
Diese Organisation arbeitet an 365 Tagen 24 Stunden am Tag. Du hast immer auf Deinem Monitor die technischen Daten und Wartungsarbeiten sind da nicht notwendig.
VO:
Noch größeren Verdacht im ganzen Ablauf ruft der Anschlag auf das Pentagon hervor.
Es ist bekannt, dass das Territorium um das Verteidigungsministerium der am besten beschützte Ort der Welt ist. Trotz der sehr strengen Maßnahmen konnten die Terroristen locker zu dem Gebäude fliegen und es beschädigen. Dieser Fall bringt sogar jeden durchschnittlichen Amerikaner zum Zweifeln. Es ist unverständlich, dass die riesengroße Boeing auf den Bildern der Explosion fehlen. Wohin verschwanden die schweren Motoren des Riesenpassagierflugzeugs und seine Flügel, die fast 40 Meter Länge haben? Warum wurden an dem Ort der Katastrophe nur Trümmer von einem Flugzeug ohne Piloten gefunden? Und wie konnten die Kamikazeflieger, die keine Flugerfahrung hatten, so einen Jet fliegen, wie konnten sie über Washington und mit präziser Genauigkeit in genau das Teil des Pentagon treffen, in dem gerade Renovierungsarbeiten stattfanden, also fast niemand dort war?
Die nationale Kommission des Kongresses der USA hat keine Antworten auf diese Fragen.
Giulietto Chiesa, ital. Journalist und Aktivist:
Es ist absolut unmöglich, zu beweisen, dass dort ein Flugzeug reingeflogen ist. Ein Jet, ein riesengroßes Passagierflugzeug, kann nicht mit der Geschwindigkeit von 800 km/h in der Höhe von zwei, drei Metern fliegen. Das Flugzeug würde zerbrechen. Und alle Piloten mit denen ich mich getroffen habe, bestätigten das.
VO:
Und zuletzt:
Man kann nicht allein Terrorakte in solchem Maßstab durchführen. Die 19 Terroristen benötigten die Hilfe des Landes, in dem es geschehen war. Es ist schwer zu glauben, dass die unerfahrenen jungen Menschen, die zum größten Teil nicht mal Englisch sprachen, fertig gebracht haben, so eine komplizierte Aktion durchzuführen und dazu gegen so einen mächtigen Staat mit modernstem Verteidigungsapparat.
Übrigens: In dem geheimen Teil des Berichtes gibt es darüber wahrscheinlich auch keine Auskunft. Im schlimmsten Fall für die Republikaner und für Saudi Arabien sind dort Informationen über die mögliche Beteiligung von Er-Riad zu finden.  Aber diese Informationen geben keine Erklärungen für die wichtigen Fragen. Antworten darauf haben bisher weder die internationale Gemeinschaft noch die amerikanischen Bürger bekommen.
Alexander Petrov, Alexandra Nesterowa, Andrej Sokolow für „Postskriptum“.
Alexej Puschkov:
Dem ist vielleicht noch folgendes hinzuzufügen: Die Anhänger der offiziellen Version bezeichnen jeden Versuch sie anzuzweifeln, als Verschwörungstheorie. Aber das ist kein Argument. Als ob es in der Geschichte der USA niemals Verschwörungen gab. Als ob der Mord an John F. Kennedy keine offensichtliche und gut durchdachte Verschwörung war. Als ob der Skandal, der in aller Munde war, bei dem es um die Finanzierung der Nicaraguanischen Konterrevolutionäre durch illegale Waffenlieferung der Amerikaner, keine Verschwörung war. In den USA hat man sich bemüht, das zu vergessen, aber das war eine Verschwörung –  und zwar unter Regan, der jetzt fast als der größte Präsident der Vereinigen Staaten dargestellt wird. Und war der Einmarsch in den Irak unter der Bush-Administration auf der Basis von gefälschten Dokumenten und Anschuldigungen nicht Ergebnis einer Verschwörung? Also wenn in den USA etwas Verschwörungstheorie genannt wird, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es tatsächlich eine Verschwörung gab. Aber den Dingen auf den Grund zu gehen, ist in dem Land, das sich als demokratischste Land der Welt bezeichnet, praktisch unmöglich.
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„Postskriptum“ vom 23 April 2016
Alexej Puschkov:
ab Minuten 13:00 bis 20:00 Saudi Arabien – 9/11 – „USA“ – Obama

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Senator Bob Graham – Release the Redacted 28 Pages from 9/11 Report!
Jesse Ventura OTG – Ora.TV

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Bob Graham – Who helped the „9/11“ Hijackers when they were in US
…. Ich denke, es ist nicht plausibel zu glauben, dass 19 Personen, von denen die meisten nicht englisch sprachen, von denen die meisten noch nie zuvor in den Vereinigten Staaten gewesen waren, viele keine hohe Schulbildung hatten, solch eine komplizierte Aufgabe ohne Unterstützung innerhalb der Vereinigten Staaten hätten ausführen können. – Bob Graham

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60 Minutes-Sendung auf CBSBob Graham – CBS-Reporter Steve Kroft
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The „28 page report“ on  „9/11“ you can`t see
families fight to declassifiy 28 pages from 9/11 report

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Saudi Royal family directly linked to 9/11 attacks?
Investigation blocked by US-government

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Gastbeitrag Dr. Ron Paul: Ja, Prinz Faisal, wir müssen unsere bilateralen Beziehungen „neu kalibrieren“

 

Über viele Dekaden haben die Vereinigten Staaten und SaudiArabien eine besondere Beziehung zueinander unterhalten: die Saudis verkaufen relativ preisgünstiges Rohöl an die Vereinigten Staaten, für dessen Export das Land eine Bezahlung mittels unserer FiatWährung akzeptiert. Im Anschluss recyceln die Saudis diese vereinnahmten Papierdollars, indem sie unserem militärischindustriellen Komplex Waffensysteme und –ausrüstungen in Multimilliardendollarhöhe abkaufen, während die US-Regierung die nationale Sicherheit SaudiArabiens garantiert.

Indem die Saudis einzig US-Dollars für einen Verkauf ihres Rohöls akzeptieren, halfen sie dem US-Dollar dabei, dessen Status als Weltreservewährung aufrecht zu erhalten. Und dies bedeutet wiederum, dass wir als Land dazu in der Lage sind, einerseits Inflation in alle Welt zu exportieren und andererseits unseren riesigen Wohlfahrts– und Militärstaat zu finanzieren.

Gleichzeitig wird der Tag des finanziellen Erwachens in die Zukunft verschoben. Doch es erweckt zurzeit den Eindruck, als ob diese langjährige und voller Verwicklungen behaftete Allianz auseinanderfallen könnte. Zum einen hat der mit dem Iran vereinbarte Nukleardeal die Saudis in große Wut versetzt und mehr als empört.

Die pikante Rolle der Saudis bei den 9/11-Anschlägen

Schließlich sehen die Saudis im Iran ihren bittersten politischen Rivalen in der Nahostregion. Die Saudis scheuten keine Kosten, um die mit dem Iran getroffene Atomvereinbarung in Washington zu sabotieren und zu Fall zu bringen. Die Saudis waren jedoch nicht erfolgreich – zumindest bislang nicht.

Ebenso zeigen sich die Saudis frustriert ob der Tatsache, dass die USA nicht einen höheren Anteil von deren Ressourcen zum Einsatz gebracht haben, um das durch SaudiArabien betriebene „Regimewechselprojekt“ in Syrien zu forcieren. Dieses Projekt wurde in SaudiArabien als Weg zur Reduzierung des iranischen Einflusses im Mittleren Osten angesehen.

Doch letztendlich ist es die potenzielle Publikation des 28seitigen Geheimberichts zu den Anschlägen von 9/11, der angeblich aufzeigen soll, dass die saudische Regierung in die Attacken auf New York und Washington involviert gewesen ist, und der die größte Bedrohung für einen Zerfall der Allianz zwischen den USA und SaudiArabien darstellt.

Wird die staatsrechtliche Immunität Saudi-Arabiens aufgehoben?

Die Angehörigen der Todesopfer ersuchen bereits um das Recht, die saudische Regierung justizrechtlich haftbar zu machen und zur Verantwortung zu ziehen, falls der Geheimbericht aufzeigen sollte, dass die Saudis tatsächlich eine Rolle in Bezug auf die verübten Anschläge gespielt haben.

Der „Justice Against Sponsors of Terrorism Act” des US-Senats würde die staatsrechtliche Immunität SaudiArabiens aufheben, wodurch einer einsetzenden Klagewelle grünes Licht erteilt würde. Die Saudis drohen damit, eine Dreiviertelbillion US-Dollars in Form von gehaltenen US-Finanzanlagen abzuverkaufen, falls der Gesetzentwurf verabschiedet und instand gesetzt würde.

Dies wäre ein Schritt, der nicht nur die internationalen Finanzmärkte, sondern auch die wackelige Wirtschaft SaudiArabiens aus den Angeln heben könnte. Präsident Obamas desaströser Staatsbesuch in der saudischen Hauptstadt Riad mag vielleicht als letzter Strohhalm zugunsten eines Erhalts der bilateralen Beziehungen angesehen worden sein.

Besuch des US-Präsidenten in Saudi-Arabien: „Dicke Luft zwischen beiden Ländern“

In Washington als Staatsbesuch propagiert, um die angeschlagenen Beziehungen zwischen beiden Staaten wieder zu verbessern, zeigten die Saudis Präsident Obama jedoch die kalte Schulter. Der saudische Monarch entsendete einen niederrangigen Funktionär, um Präsident Obama nach dessen Ankunft an dessen Maschine zu empfangen, während er selbst eine ankommende Delegation des Golfkooperationsrats persönlich empfing und willkommen hieß.

Die daraus resultierende Botschaft ist ziemlich eindeutig. Das PR-Team Obamas versuchte dem Staatsbesuch eine medial positive Note zu verleihen, indem offiziell bekannt gegeben wurde, dass dieser Besuch die „dicke Luft zwischen beiden Ländern bereinigt“ habe. Doch der einflussreiche und ehemalige saudische Geheimdienstchef Prinz Turki Al-Faisal stimmte nicht mit dieser Sichtweise überein.

Gegenüber dem Sender CNN erklärte Al-Faisal, dass „es in Saudi-Arabien zu einer Neukalibrierung unserer bilateralen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten kommen muss“. Ich stimme in diesem Punkt mit Prinz Faisal überein. Es wird seit Langem schon Zeit für eine Neukalibrierung unserer gegenseitigen Staatsbeziehungen.

Plädoyer für Ende der subventionierten Waffengeschäfte mit den Saudis

Während ich persönlich nicht glaube, dass wir über irgendein Mittel verfügen, um den Saudis vorzuschreiben, wie diese ihre Land regieren sollten, muss das nun seit Dekaden anhaltende Arrangement beendet werden. In diesem Zuge darf es zu keinen durch die USSteuerzahler subventionierten Waffengeschäften mit SaudiArabien mehr kommen.

Die Saudis schlachten Zivilisten im Bürgerkriegsstaat Jemen ab, entsenden Waffensysteme an Gruppen wie ISIS und andere islamistische Extremisten in Syrien und sonst wo auf der Welt, hauen ihren eigenen Landsleuten und Staatsbürgern die Köpfe aufgrund von teils geringfügigen Vergehen ab, erweisen sich als Terrorfinanziers in Übersee und bedrohen den Frieden in anderen Ländern der Nahostregion.

Es sollte offiziell bekannt gegeben werden, dass die US-Regierung nicht mehr länger für die nationale Sicherheit des saudischen Königreichs garantiert. Falls die Saudis uns im Gegenzug und aus Protest kein Rohöl mehr verkaufen sollten, gibt es viele andere ölproduzierende Länder rund um den Globus, die glücklich wären, wenn sie in diese Fußstapfen treten könnten.

Dem Iran wurde es über einen langen Zeitraum unmöglich gemacht, das eigens im Land geförderte Rohöl an den Weltmärkten zu verkaufen. Falls die saudische Regierung tatsächlich in die 9/11-Anschläge verwickelt gewesen sein sollte, darf das Land keine staatsrechtliche Immunität vor Strafverfolgung mehr genießen.

Falls dies wechselwirkende Schritte anderer Länder zur Folge haben sollte, die sich dem Schaden, den die USAußenpolitik in aller Welt anrichtet widersetzen, dann wäre dem eben so. Ja, Prinz Faisal. Lassen Sie uns unsere wechselseitigen Staatsbeziehungen auf jeden Fall „neu kalibrieren“. Ich bin dafür, dass unser Land zukünftig keine undurchsichtigen Allianzen mit SaudiArabien mehr eingeht!

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9/11, Saudi- Arabien und eine ernste Drohung

Cover Up 9/11 - David Dees Illustrations - ddees_com - CC BY

Cover Up 9/11 – David Dees Illustrations – ddees_com – CC BY

SaudiArabien, Diktatur, Terrorunterstützer und drittgrößter Halter von US-Staatsanleihen, hat die Obama-Regierung und den US-Kongress davor gewarnt, dass Riad seine US-Investitionen liquidieren wird, falls der Kongress ein Gesetz verabschieden sollte, das es erlauben würde die saudische Regierung für ihre Rolle bei 9/11 verantwortlich zu machen.

Dieser saudische Erpressungsversuch wurde von der New York Times im Artikel Saudi Arabia Warns of Economic Fallout if Congress Passes 9/11 Bill (Saudi-Arabien warnt vor wirtschaftlichen Folgen, wenn der Kongress das 9/11-Gesetz verabschiedet) veröffentlicht. Riad hält derzeit US-Papiere im Wert von einer dreivirtel Billionen US-Dollar. Ein Betrag, der den US-Dollar in die Knie zwingen und die ganze Weltwirtschaft in den Abgrund reißen könnte, wenn er auf einmal auf den Markt geworfen wird.

Vielleicht erklärt dies auch die Unterstützung des wahabistischen Regimes durch Washington und Obama, der laut Aussagen von Kongressmitarbeitern und anderen Offiziellen für ein Scheitern der Gesetzesvorlage lobbyiert:

Obama hat so intensiv gegen das Gesetz Lobbyarbeit betrieben, dass einige Senatoren und Familien von Opfer beim 11. September wütend sind. Aus ihrer Sicht hat sich die Obama-Regierung auf die Seite des Königreichs gestellt und ihre Bemühungen vereitelt herauszufinden, von dem sie glauben, was die Wahrheit über die Rolle einiger saudischer Offizieller bei der terroristischen Handlung gewesen ist.

(Obama has been lobbying so intently against the bill that some lawmakers and families of Sept. 11 victims are infuriated. In their view, the Obama administration has consistently sided with the kingdom and has thwarted their efforts to learn what they believe to be the truth about the role some Saudi officials played in the terrorist plot.)

Der Gesetzentwurf soll klarstellen, dass eine gewährte Immunität von Ausländern nicht für Nationen gilt, die für einen Terroranschlag auf US-Boden verantwortlich gemacht werden könnten. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, würde es de facto den Weg freimachen für eine Untersuchung der Rolle, die die saudische Regierung bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 spielte bzw. würde bestehenden Klagen die Möglichkeit geben auf diese Rolle einzugehen.

Riad scheint zu realisieren, dass seine Verwicklungen bei 9/11 damit ans Tageslicht gezerrt werden und dürfte daher in den Panik-Modus gegangen sein. Saudi-Arabien droht jetzt damit Hunderte von Miliarden in US-denominierte Vermögenswerte zu liquidieren – möglicherweise bis zu 750 Milliarden an US-Staatspapieren.

Während des Besuch des saudischen Außenministers Adel al-Jubeir im vergangenen Monat hat dieser Washington eine Nachricht des saudischen Königs übermittelt. Inhalt laut der New York Times sei dabei, dass „den Senatoren damit gesagt werden soll, dass Saudi-Arabien sich gezwungen sehen würde bis zu 750 Milliarden US-Dollar in US-Schatzanleihen und anderen Vermögenswerten in den USA zu verkaufen, bevor diese Gefahr laufen durch amerikanische Gerichte eingefroren zu werden.“

Die saudische Drohung dürfte Washington unvorbereitet getroffen haben. Ging man doch bislang immer davon aus, dass China diese Karte ausspielen würde, wenn es zwischen Peking und Washington zu einem größerern geopolititischen Konflikt kommen sollte. Die Drohung ist ein weiterer Baustein in der sich verschlechternden – zumindestens in der Öffentlichkeit so dargestellten – Beziehung der beiden Länder, was die Frage des „Umgangs mit dem Iran“ anbelangt. Viele Experten sind jedoch ob der Drohung Riads skeptisch, da ein solcher Schritt durch die Kopplung der saudischen Währung an den US-Dollar (Stichwort Petrodollar und Pegging) die eigene Wirtschaft schwer in Mitleidenschaft ziehen würde.

Die Obama-Regierung dürfte nicht nur wegen der wirtschaftlichen Folgen besorgt sein, sondern hauptsächlich was die legitime Frage zur saudischen Rolle bei 9/11 ans Tageslicht bringen würde. Und in Folge dessen, wer darin verwickelt war.

Angehörige von Opfern der Anschläge versuchen schon seit langem die US-Gerichte zu nutzen, um die (finanzielle) Beteiligung der saudischen Königsfamilie, saudischer Banken und Organisationen zu belegen. Diese Versuche wurden laut Zero Hedge weitgehend zunichte gemacht, weil ein Gesetz aus dem Jahre 1976 fremde Nationen eine gewisse Immunität vor Klagen an US-Gerichten zusichert. Und genau jenes 1976er Gesetz will der neue Gesetzentwurf abschaffen.

Natürlich kann die US-Regierung nicht einfach zugeben, dass sie versucht die Wahrheit unter dem Teppich zu halten. Daher behauptet die US-Regierung, dass eine Schwächung der Bestimmungen zur „Staatsimmunität“ US-Interessen und sogar US-Amerikaner in Gefahr bringen könnte, da dann andere Nationen auch ihre Gesetzgebung überarbeiten könnten.

Neben der im Artikel der New York Times unausgesprochenen Möglichkeit der Beteiligung bzw. des Wegsehens bei 9/11 durch Washington und deren Aufdeckung in Folge der Gesetzesvorlage bzw. der Reaktion Riads, dürfte sich die US-Regierung wohl auch berechtigte Sorgen machen, dass ihre eigenen globalen terroristischen Machenschaften „entlarvt“ werden, wenn es keine „Staatsimmunität“ andere Nationen mehr gibt.

Quellen:
Saudi Arabia Threatens to Crash the Dollar if Congress Exposes their Role in 9/11 Attacks
Saudi Arabia Warns of Economic Fallout if Congress Passes 9/11 Bill
Saudi Arabia Threatens To Liquidate Its Treasury Holdings If Congress Probes Its Role In Sept 11 Attacks

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 Terror und Krieg = Lüge und Vertuschung

Terror und Krieg = Lüge und Vertuschung 26.04.2016

Der Ex-CIA-Agent Robert Baer, der wie andere CIA-Agenten die Aufgabe bekam, einen Regierungswechsel in Jugoslawien vorzubereiten, bekennt in einem Interview mit dem Magazin Britic Folgendes: „Ich erhielt Anweisungen, Slowenien bereit zu machen, die Unabhängigkeit zu erklären. Man hatte uns viel Geld gegeben, ein paar Millionen Dollar, um verschiedene NGOs, Oppositionsparteien und verschiedene Politiker zu finanzieren, die Hass entzünden […] Viele CIA-Agenten und hohe Offiziere verschwanden einfach, weil sie sich weigerten, Propaganda gegen Serben in Jugoslawien durchzuführen. Persönlich war ich von der Dosis der Lügen schockiert, was da aus unseren Agenturen kam und Politiker fütterte! Viele CIA-Agenten wurden auch auf diese Propaganda eingestellt, ohne zu wissen, was sie tun […] Einige CIA-Agenten waren für das Schreiben der offiziellen Erklärungen verantwortlich, die dann von den Sprechern in den Nachrichten abgelesen wurden.Natürlich sind die Nachrichten-Moderatoren blind für das, sie bekamen die Nachrichten von ihrem Chef, und der bekam sie von uns. Jeder hatte die gleiche Mission: durch das Fernsehen Hass und Nationalismus zu verbreiten und die Unterschiede zwischen den Menschen hervorzuheben.“ Es wird wieder einmal mehr deutlich, liebe Zuschauer, dass die heutigen Kriege bewusst durch Lügen und Vertuschung hervorgerufen und geschürt werden. Der Autor und ehemalige Gymnasiallehrer, Frank-Rüdiger Halt, bringt es so auf den Punkt, ich zitiere: „Der „Krieg gegen den Terror“ ist schon als Begriff unsinnig, denn Krieg ist die extremste Form von Terror. Offensichtlich ist dies eine Ablenkung vom wirklichen Terror, der seine Wurzeln in der Allmacht des großen Geldes einiger weniger hat. Diese ziehen ihren Reichtum vor allem aus Kriegen, Krisen, Krankheiten und Staatsschulden und nutzen das grausige Terror-Spiel geopolitisch im Sinne ihrer „Neuen Weltordnung“. Ihre Erfolgsgarantie ist die Trägheit und Ignoranz der Massen.“ Krieg für Krieg sollen wir also für die Neue Weltordnung gefügig gemacht und in sie hineingeführt werden. Diese Strategie gilt es zu durchschauen und ihr nicht durch unsere Passivität in die Hände zu spielen. Denn nur solange die Masse schläft, haben diese Kriegstreiber freie Hand. Helfen sie darum mit diese Lügenpropaganda aufzudecken, auch durch Verbreitung dieser Sendung.

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„USA“ – Schmelzender Rechts-Staat

„Der Nationale Verteidigungs- Ermächtigungs-Akt“  – „National Defense Authorization-Act“

„PATRIOT ACT“

Die USA führen Invasions-Kriege im Namen der „Terror-Bekämpfung“

Die USA führen Invasionskriege im Namen der Terrorbekämpfung 21.04.2016

In einer Rede vom 3. Oktober 2007 veröffentlichte der USGeneral und Oberbefehlshaber der NATOStreitkräfte im Kosovo Krieg, Wesley Clark, „schockierende“ Details über die US-Politik und demaskierte damit die US-Regierung. Was sich in der Folge der Terroranschläge vom 11. September 2001 in der US-Politik abspielte, bezeichnete er unverhohlen als „politischen Staatsstreich“, bei dem einige „hartgesotteneLeute die Außenpolitik an sich gerissen hätten. Als Clark zehn Tage nach den Anschlägen im Pentagon weilte, habe ihm ein General berichtet, dass man sich gerade dazu „entschlossen“ hätte, den Irak anzugreifen. Als er nach den Gründen fragte, erhielt er die Antwort: „Ich weiß es nicht …, aber sie können Länder angreifen und sie wollen dabei stark aussehen.“ Als die US-Luftwaffe bereits Afghanistan bombardierte, habe er den General erneut getroffen. „Diesmal“ habe er ihm eröffnet, dass man Pläne „dafür“ habe, in den „kommendenfünf Jahren „siebenLänder anzugreifen, um deren Regierungenauszuschalten“. Anfangen werde man mit dem Irak, gefolgt von Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und „letztlich“ dem Iran. Den verhängnisvollen Anfang nahm das Ganze wohl im Jahr 1991 nach dem Irakkrieg. Der damalige Staatssekretär, Paul Wolfowitz, habe im Gespräch mit Clark erklärt: Der Irakkrieg habe gezeigt, dass US-Truppen im Nahen Osten aktiv sein können, ohne durch die Sowjets gestoppt zu werden. Dadurch gewinne man fünf bis zehn Jahre, um im Nahen Osten russisch unterstützte Regierungen „zu beseitigen“. Geschätzte Zuschauer, „diese“ Aussagen zeigen klar, dass es hier „nicht“ um Terrorbekämpfung, sondern „eindeutig“ um Invasionskriege und die „gezielteBeseitigung „unliebsamer“ Regierungen geht.

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Wesley Clark – Sieben Kriege in Fünf Jahren

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Wesley Clark – The Truth about Osama Bin Laden and Irak

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http://www.kla.tv/8127

US-Wahlkampf hat nichts mit Demokratie zu tun

US-Wahlkampf hat nichts mit Demokratie zu tun 21.04.2016

Heute befassen wir uns mit einer Aussage des ehemaligen USPräsidenten Jimmy Carter. Um diese Aussage besser einschätzen zu können, muss man über ihn folgendes wissen: Carter regierte von 19771981 und ist seit Ende des Zweiten Weltkrieges der einzige US-Präsident, unter dessen Regierung die USA in keine offene kriegerische Auseinandersetzung verwickelt waren. Eben dieser äußerte sich bezüglich der aktuellen Präsidentschaftswahlen in einem Interview: „Die Demokratie ist tot! Die Tatsache, dass alle USPräsidentschaftskandidaten mindestens über 200 Millionen Dollar verfügen müssen, zeigt die Verwandlung des Landes von einer Demokratie zu einer Oligarchie (Also eine Regierung weniger Reicher). Dies untergräbt unwiederbringlich moralische und ethische Grundlagen des Landes.“ Diese Aussage erhärtet sich durch eine Studie aus dem Jahr 2014, welche aufzeigt, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Abgeordneten und Senatoren in den USA Millionäre sind. Somit muss festgestellt werden, dass USWahlen und USPolitik mehr vom Vermögen als von direkter Demokratie bestimmt sind.

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Warum die aktuellen Syriengespräche eine Farce sind?

 Warum die aktuellen Syriengespräche eine Farce sind? – 22.04.2016

Am 20. April 2016 titelte das Schweizer Radio und Fernsehen SRF auf seiner Webseite: „Die Syriengespräche in Genf haben den Nullpunkt erreicht.“ Der Chef der Oppositionsdelegation, Riad Hijab, sagte: Seine Delegation könne nicht in Genf bleiben, während das Regime Assad in Syrien Zivilisten bombardiere und Wohnquartiere abschnüre, in denen Menschen hungerten. Zur Erinnerung: Die Oppositionsdelegation mit dem Namen „Hohes Verhandlungskomitee“ HNC – wie die „Deutschen Wirtschafts NachrichtenDWN am 31. Januar 2016 berichteten – wurde im Dezember 2015 als Interessenvertreter SaudiArabiens ins Leben gerufen. Sie bestehe aus extremistischen Kämpfern, die den syrischen Präsidenten Assad stürzen wollen. In Syrien kenne die Oppositionsdelegation niemand, so die DWN. Trotzdem schafft es die angeblich „wichtigste“ Oppositionsdelegation, die Syriengespräche zu blockieren. Der schwedischitalienische Syrienbeauftragte der UNO Staffan de Mistura sei sichtlich frustriert gewesen, so SRF. Doch warum wird den Worten dieser fragwürdigen Oppositionsdelegation überhaupt Glauben geschenkt? Hätte der UNO-Vermittler z.B. den Bericht eines kanadischen Wahlbeobachters zu Rate gezogen, der bei den syrischen Parlamentswahlen vom 13. April 2016 vor Ort war, wäre er bezüglich Assad vermutlich zu einer anderen Folgerung gekommen. Die kanadische Wahldelegation kam nämlich zur Überzeugung, ich zitiere: „dass die Regierung von Syrien eine glaubwürdige Kraft in den wegweisenden Verhandlungen ist, die bevorstehen.“ Weiter schlussfolgerte der kanadische Bericht, Zitat: „Wenn die Verhandlungsdelegation der syrischen Regierung heute ihre Plätze in Genf einnimmt, hat sie dafür ein Mandat der syrischen Menschen. Auf der anderen Seite hat die Oppositionsdelegation aus „Kopfabschlagern“, die in letzter Minute durch die USA und SaudiArabien zusammengestellt worden war, keinerlei Mandat von den Syrern, die unter der militärischen Besetzung dieser „Rebellen“ leiden müssen. In diesen Gebieten waren keinerlei Wahlen abgehalten worden. Westliche Regierungen, wie die der USA, haben die Wahlen in Syrien (mit einer Beteiligung von 58%) verworfen, obwohl die Wahlbeteiligung bei US-Wahlen lediglich 48% betrug.“ Soweit der Bericht des kanadischen Wahlbeobachters. Dass nun jedoch weder die UNO, noch die westlichen Medien und Politiker an solchen Gegenstimmen interessiert sein dürften, die Assad in ein anderes Licht rücken, ist offensichtlich. Denn seit Beginn des Syrienkonflikts wurde der syrische Präsident als brutaler Diktator gebrandmarkt, der mit Waffengewalt gegen friedsame Demonstranten losgeht, Chemiewaffen und Fassbomben gegen seine eigene Bevölkerung einsetzt, diese aushungern lässt usw. Jedoch wurden solch schwere Anschuldigungen weder nach journalistischen Richtlinien überprüft, noch in Frage gestellt. Auch nicht seit z.B. erwiesen ist, dass die Chemiewaffeneinsätze im Jahr 2013 nicht auf syrische Regierungstruppen zurückzuführen sind. Doch wie hat die ganze Verteufelung Assads eigentlich begonnen, der lange Zeit als Reformer Syriens galt? Angefangen hat es damit, als im Zuge vereinzelter Demonstrationen im Frühjahr 2011, die US-amerikanische Kampagnenplattform AVAAZ verlauten ließ, Assad würde brutal gegen friedliche Zivilisten vorgehen. Diese Behauptung wurde dann auch von den westlichen Medien einheitlich übernommen. Somit schien die Legitimation zur Assad-Verteufelung gelegt. Einen Monat zuvor hatte AVAAZ schon auffällig die Kampagne zum Sturz der Gaddafi-Regierung in Libyen begleitet. Obwohl sich AVAAZ selbst als 100 % unabhängig gibt, sind folgende Verbindungen nachweisbar: zur Rockefeller– und Bill GatesFoundation, zu Stiftungen von George Soros, sowie auch zu anderen international agierenden PolitOrganisationen wie der „International Crisis Group“. Der deutsche freischaffende Journalist Joachim Guilliard fasste seine detaillierten und einsehbaren Untersuchungen über den Beginn des Syrienkonflikts wie folgt zusammen, Zitat: „Zahlreiche Berichte und die Zahl getöteter Polizisten und Soldaten belegen, dass die Eskalation der Gewalt von Beginn an auch durch Angriffe bewaffneter Regierungsgegner geschürt wurde. Parallel zu gewaltfreien Protesten gab es in den Brennpunkten von Anfang an bürgerkriegsartige Auseinandersetzungen, die hierzulande praktisch ausgeblendet wurden. Obwohl vom ersten Monat an ein Drittel der Getöteten Polizisten und Soldaten waren, erfuhr man fast ein Jahr lang nichts über die bewaffneten Angriffe auf öffentliche Einrichtungen am Rande von Demos, über Hinterhalte und Gefechte. Stattdessen erweckte man den Eindruck, die Armee ginge mit schweren Waffen gegen friedliche Demonstranten vor.“ Genau so wie die Behauptung, Assad sei gewaltsam gegen friedliche Zivilisten vorgegangen, hinterfragt und revidiert werden muss, müssen auch alle anderen Behauptungen gegen Assad revidiert werden. Details dazu finden Sie in den im Anhang eingeblendeten Sendungen. Ob nun Friedensgespräche oder sonstige Friedensbemühungen rund um den Syrienkonflikt: schlussendlich deutet vieles darauf hin, dass es sich um eine von langer Hand geplante, abgesprochene und orchestrierte Aktion handelt. Der syrische Präsident Baschar al-Assad soll abgesetzt werden. Der USGlobalstratege und Präsidentenberater Zbigniew Brzeziński begründet dies damit, dass Syrien das Aufmarschgebiet für Zentralasien sei – jener Region, in der sich die Machtverhältnisse in der Welt entscheiden werden.

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TÜRKEI – ARMENIEN

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/04/25/zu-kritisch-tuerkei-interveniert-gegen-musik-projekt-aus-dresden/

Zu kritisch: Türkei interveniert gegen Musik-Projekt aus Dresden

Weil die Dresdner Sinfoniker in einem Projekt an den Massenmord an Armeniern vor 100 Jahren erinnern wollen, verlangt die Türkei, dass die EU die Förderung des Projekts stoppt. Die zuständige EU-Agentur hat das Projekt auf Intervention der Türkei bereits von ihrer Website genommen.

Die Dresdner Sinfoniker bei einer Aufführung des Projekts Aghet, das sich mit dem Völkermord an den Armeniern beschäftigt - und daher von der türkischen Regierung angefeindet wird. (Foto: Dresdner Sinfoniker)

Die Dresdner Sinfoniker bei einer Aufführung des Projekts Aghet, das sich mit dem Völkermord an den Armeniern beschäftigt – und daher von der türkischen Regierung angefeindet wird. (Foto: Dresdner Sinfoniker)

Die Türkei hat auf EU-Ebene gegen das Konzertprojekt «Ağıt» der Dresdner Sinfoniker zum Genozid an den Armeniern vor 101 Jahren interveniert. Der türkische EU-Botschafter verlange, dass die Europäische Union die finanzielle Förderung für die internationale Produktion einstellt, sagte Intendant Markus Rindt am Samstag in Dresden. Er sprach von einem «Angriff auf die Meinungsfreiheit». Das Projekt, das im November 2015 in Berlin Premiere hatte und auch in Istanbul gastieren soll, sieht er aber nicht in Gefahr. «Ich glaube nicht, dass unsere Agentur einknickt.»

Die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur bei der EU-Kommission stehe hinter «Ağıt», berichteten die «Dresdner Neuesten Nachrichten». Sie hat Rindt zufolge insofern nachgegeben, als sie Informationen darüber auf ihrer Internetseite entfernte. «Das finden wir nicht gut.» Es sei ein Warnsignal, dass die türkische Regierung selbst vor Einflussnahme auf freie Meinungsäußerung in Kunst und Kultur in Europa nicht zurückschrecke.

Sie hat laut Rindt sogar damit gedroht, ihre Zahlungen in den Kulturförderfonds einzustellen und die Beitrittsverhandlungen abzubrechen. «Sie wollten, dass niemand davon erfährt und dass die Begriffe Genozid und Völkermord getilgt werden.» Für die Musiker namhafter europäischer Orchester sei eine solche «Entschärfung» inakzeptabel. «Man muss beim Namen nennen, was es war; wir können nicht drum herumreden, dass es um Völkermord geht.»

Die Brüsseler EUKommission bestätigte, dass der Text von der Internetseite entfernt wurde. Es habe Bedenken gegeben bezüglich der Wortwahl. Daher sei der Text vorübergehend weggenommen worden, um über neue Formulierungen zu sprechen. Nach Angaben einer Sprecherin soll in den nächsten Tagen eine neue Projektbeschreibung veröffentlicht werden. Die EU-Kommission unterstütze das Projekt mit 200.000 Euro. «Seine Umsetzung ist nie in Frage gestellt worden.»

Die vorübergehende Streichung ist das «absolut falsche Signal», sagte Grünen-Chef Cem Özdemir der Bild am Sonntag. «Der Völkermord an den Armeniern sei eine historische Tatsache. Weder EU noch Deutschland dürften erpressbar sein. Kritik kam auch vom deutsch-türkischen Gitarristen Marc Sinan, von dem die Idee zu «Ağıt» stammt. Die Leugnung des Genozids durch die Türkei ebne den Boden «für die maßlose Gewalt» gegenüber den Kurden. «Das Appeasement durch die EU-Kommission macht Europa zum Mittäter.»

Ersten Verhaftungen armenischer Intellektueller in Istanbul waren 1915 Deportationen und Vernichtung gefolgt. Schätzungen zufolge kamen 800 000 bis 1,5 Millionen Angehörige der christlichen Minderheit im Osmanischen Reich ums Leben. Die Türkei als dessen Nachfolger sieht im Begriff Völkermord eine ungerechtfertigte Anschuldigung. «Wir wollen einen Dialog in Gang setzen», sagte Rindt. Nach Aufführungen in Dresden Ende April soll das Konzert der Sinfoniker mit Musikern aus der Türkei, Armenien und früheren Jugoslawien in Istanbul, Belgrad und Jerewan gastieren.

Die Dresdner Sinfoniker beschreiben den Charakter des Projekts:

Anlässlich des hundertsten Jahrestages des Völkermordes an den Armeniern initiierten die Dresdner Sinfoniker im November 2015 gemeinsam mit dem Gitarristen Marc Sinan das Konzertprojekt aghet – ağıt, das mit großem Erfolg im Berliner RADIALSYSTEM V uraufgeführt wurde. Gewidmet ist aghet – ağıt Marc Sinans Großmutter Vahide, einer Überlebenden des Genozids. Am 30. April wird die Produktion nun im Festspielhaus Hellerau zu erleben sein.

Im Türkischen steht ağıt für das Klagelied. Aghet – Katastrophe – ist einer der Ausdrücke, die von den Armeniern für jenes Verhängnis verwendet werden, das 1915 über sie hereinbrach. Führende armenische Intellektuelle des Osmanischen Reiches wurden in Istanbul verhaftet – eine Entwicklung, die in Deportationen der Armenier ganz Anatoliens endete, in Massenmord und Todesmärschen in die syrische Wüste: bis zu 1,5 Millionen Menschen fanden den Tod. Als wichtigster Verbündeter des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg war auch das deutsche Kaiserreich in die Verbrechen verstrickt. Deutsche Offiziere nahmen aktiv am Geschehen teil.

Die Dresdner Sinfoniker wollen mit ihrem Konzert ein Zeichen der Versöhnung setzen und sind besetzt mit Musikern aus der Türkei, Armenien, Deutschland sowie Mitgliedern des No Borders Orchestras, das mit Musikern aus den ehemaligen jugoslawischen Staaten ebenfalls ein Versöhnungsprojekt ist. Zwei Auftragswerke von Zeynep Gedizlioğlu (Türkei) und Helmut Oehring (Deutschland) und das Bratschen-Duduk-Doppelkonzert Surgite Gloriae des armenischen Komponisten Vache Sharafyan bilden das Herz dieses außergewöhnlichen Erinnerungsprojektes. Die Fotoausstellung Das nackte Leben der Fotojournalisten Christoph Püschner und Frank Schultze zum hochaktuellen Thema Flucht und Vertreibung begleitet die Aufführung. Sie wird vom 23. bis 30. April 2016 im Festspielhaus Hellerau zu sehen sein.

Im November 2016 wird aghet – ağıt in Kooperation mit dem No Borders Orchestra in Belgrad, in der armenischen Hauptstadt Jerewan und in Istanbul aufgeführt. Mit dem politisch brisanten Gastspiel in der kulturellen Hauptstadt der Türkei kehrt das Konzertprojekt dann an den point of departure des Völkermords zurück, der von offizieller türkischer Seite bis heute geleugnet wird.

Die Intervention zeige, wie wichtig gerade das Gastspiel in Istanbul für die gemeinsame Vergangenheitsbewältigung sei, betonte Rindt. Die sächsische Europaabgeordnete Cornelia Ernst (Linke) bemerkte, Kunst- und Meinungsfreiheit als höchste Güter und Säulen der EU seien keine Verhandlungsmasse. «Wer Mitglied der EU werden will, muss diesen Werten entsprechend handeln.»

Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) wies die Versuche, die Meinungs- und Kunstfreiheit zu beschränken, zurück. Mit der Musik des Verbrechens zu gedenken und zwischen den Völkern zu versöhnen, sei der richtige Weg im Umgang mit der Geschichte. «Ein Verschweigen würde die schrecklichen Ereignisse nachträglich legitimieren.» Nicht Vergessen und Verbot, sondern nur ein Miteinander könnten das damals verursachte Leid und die Wunden heilen.

Christoph Heubner vom Internationalen Auschwitz Komitee, einem Zusammenschluss von KZ-Überlebenden und ihren Organisationen, kritisierte, dass das Wort Völkermord in diesem Zusammenhang in Brüssel und Berlin immer wieder heruntergeschluckt und sich so der türkischen Deutungshoheit unterworfen werde. «Erinnerung ist nicht teilbar: wer vom deutschen Völkermord an den Juden spricht und die juristische Aufarbeitung des Völkermordes in Srebrenica befürwortet, darf vom Völkermord an den Armeniern nicht schweigen.»

Für die Sinfoniker ist der Widerstand vom Bosporus nichts Neues. Auch 2014 hat laut Rindt «die Benennung des Genozids genügt, um die türkische Regierung auf den Plan zu rufen». Deren Kulturministerium und die aserbaidschanische Botschaft zogen ihre Unterstützung für ein Projekt kurz vor der Premiere zurück.

 

„Christoph Hörstel“/“Owe Schattauer“ – die Stimme des Zorns /“Ron Paul“- „Ray Mc Govern“ – „Elizabeth Murray“/“Amnesty-International“/“SYRIEN“ – „Assad“ – „Russland“/“Flüchtlinge“/“US-Militär-Basen“

 „ULTRA-ROTE-KARTE“ für „USA-Washington-Pentagon“ und seinen  MitKriegstreibenden „Handlangern“ (LÜGEN, TÄUSCHEN wie bei  „FALSE-FLAG-OPERATIONEN“, AUS dem HINTERHALT AGIEREN – wie z.B. „KILLING WITH DRONES“)

„Wie lange lässt sich der „Friedliche Teil der Welt“ das noch gefallen???!!!

 

 

DER FEHLENDE PART: Das Duo des Zorns – und was macht Dich wütend? [S2 – E08]

 

Heute in der Sendung:

Zu Gast im RT Deutsch-Studio: Christoph Hörstel, Regierungsberater und freier Journalist, zu seiner Petition hier LINK für Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/abzug-aller-us-und-uk-truppen-sowie-us-befehlsstellen-aus-deutschlanddie den Abzug aller US-amerikanischen und britischen Truppen aus Deutschland fordert. Auch wenn Petitionen nicht die Regierung beeinflussen, ist es wichtig, dieses Instrument des Widerstands zu nutzen, so Hörstel.

Owe Schattauer alias C-Rebell-um akaDIE STIMME DES ZORNS‘ erregte mit einem zornigen YouTube-Clip zunächst in Deutschland Aufmerksamkeit. Ein regelrechter Star ist der Musiker und Aktivist allerdings schon in Russland. Dort sahen Millionen Zuschauer die Übersetzung seiner Wutrede. Gemeinsam mit Jasmin Kosubek drehte C-Rebell-um ein paar Runden im Auto. Was macht die beiden wütend? Was macht Dich wütend? Und warum ist Zorn wichtig?

VIDEO: Sendung endet bei Minuten 33:20

 

http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/gastbeitrag-dr-ron-paul-das-echte-fluechtlingsproblem-und-wie-es-zu-loesen-ist/

In den vergangenen Wochen durchlebte Europa eine seiner schlimmsten Krisen in den letzten Jahrzehnten. Zehntausende Migranten überrannten die Europäische Union via Ungarn, um ihrer Hoffnung auf eine finale Durchreise nach Deutschland Ausdruck zu verleihen. Die meisten Medien fokussieren sich in ihrer Berichterstattung auf die humanitäre Tragödie dieser Ereignisse, während eine solche Flut entwurzelter Menschen die Strapazen dieser Reise unter für sie äußerst gefährlichen Umständen auf sich nimmt.

Auffällig ist, dass denjenigen Ereignissen in den Medien äußerst wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, die überhaupt erst dazu führten, dass diese Menschen ihre Heimatländer in Scharen verlassen. Gewiss fühlen wir uns alle sehr emphatisch mit diesen auf der Flucht befindlichen und entwurzelten Menschen.

Interventionistische Außenpolitik

Dies gilt ganz besonders für die unter ihnen befindlichen Kinder, doch lassen Sie uns an dieser Stelle bitte nicht vergessen, dass es sich um eine hausgemachte Krise handelt. Und um eine durch Regierungen verursachte Krise. Der primäre Grund, weshalb so viele Menschen ihre Heimatländer wie Syrien, Libyen, Afghanistan und den Irak verlassen, ist, dass die interventionistische Außenpolitik der USA und Europas die entsprechenden Staaten komplett destabilisiert hat.

Berechtigte Gründe für Hoffnungen auf eine ökonomische Erholung gibt es keine. Diese jetzt zu beobachtende Massenmigration aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie anderen Staaten ist ein direktes Resultat der durch die Neocons betriebenen Außenpolitik, die vornehmlich auf Regimewechsel, militärische Invasionen und die Beglückung dieser Länder mit dem System der „Demokratie“ unter vorgehaltener Waffe abzielt.

Wie zu Vietnam-Krieg Zeiten

Selbst wenn es zu erfolgreichen Regimewechseln in diesen Staaten kommt, wie dies zum Beispiel für den Irak gilt, bleibt letztendlich kaum etwas anderes als nahezu unbewohnbare Länder zurück. Die aktuellen Ereignisse erinnern mich an die Aussage eines Majors der US-Armee, der über die Bombardierung von Ben Tre zu Zeiten des Vietnam-Kriegs Meldung machte.

Darin hieß es, dass „es notwendig gewesen ist, die Stadt zu zerstören, um sie zu retten“. Auch auf die Europäer entfällt ein guter Teil der Verantwortung an der jetzigen Situation. Sowohl Frankreich als auch Großbritannien erwiesen sich als enthusiastische Unterstützer des Angriffs auf Libyen. Darüber hinaus hofierten beide Länder die außenpolitische Strategie, die unter dem Synonym „Assad muss gehen“ bekannt wurde.

Weitaus gefährlicher

Im Hinblick auf Assad mag es sich womöglich nicht um einen netten Menschen handeln, doch die Kräfte, die aus der Flasche gelassen wurden, um ihn zu stürzen, scheinen sich als noch deutlich schlimmer und als weitaus gefährlicher zu erweisen. Kein Wunder, dass viele Menschen in Syrien derart verzweifelt versuchen, ihre angestammte Heimat zu verlassen.

Die meisten von uns haben das herzzerreißende Foto des Jungen aus Syrien gesehen, den man ertrunken an einem türkischen Strand aufgefunden hat. Während die Interventionisten diese Tragödie zur Durchsetzung ihrer eigenen Zwecke ausbeuten, um die Washingtoner Regierung zu direkten Angriffen auf die syrische Regierung zu animieren, entstammte der auf dem Bild gezeigte Junge in der Realität aus einer kurdischen Familie, die vor den ISIS-Horden aus der Stadt Kobane flüchtete.

Und wie wir alle wissen, befanden sich vor der Invasion des Irak durch die US-Armee im Jahr 2003 weder im Irak noch in Syrien irgendwelche ISIS-Truppen. Wie es so oft geschieht, wenn sich eine miese Außenpolitik als Bumerang erweist, sind dieselben Personen, die diese Probleme überhaupt erst schufen, der Ansicht, das Recht zu besitzen, uns allen zu erklären, auf welche Weise die aus dem Ruder laufenden Entwicklungen zu lösen seien.

Kein Eingeständnis

In diesem Zuge kommt es niemals auch nur zu einem klitzekleinen Eingeständnis der eigenen Verantwortung an diesen Entwicklungen. Und so sehen wir den in Ungnade gefallenen US-General David Petraeus in der vergangenen Woche in den Nachrichten auftauchen, um seine ganz eigene Lösung für die herrschenden Probleme in Syrien anzupreisen.

Danach sollten die USA eine Allianz mit al-Qaida gegen ISIS eingehen!Petraeus war in der Vergangenheit unter anderem Chef der CIA, zu einem Zeitpunkt, zu dem die Vereinigten Staaten ihre Geheimstrategie zum Regimewechsel in Syrien vorantrieben. Gleichzeitig stand Petraeus in Verantwortung für das „Erwachen“ im Irak, das zur Schaffung von al-Qaida und ISIS im Irak und Syrien beitrug.

Der Gedanke, dass die USA ihre desaströse Syrien-Politik rehabilitieren könnten, indem unser Land eine Allianz mit al-Qaida eingeht, lässt sich einfach nur als schändlich bezeichnen. Glaubt auch nur irgendjemand von Ihnen, dass sich das syrische Flüchtlingsproblem nicht weiter intensivieren wird, falls entweder al-Qaida oder ISIS die politische Führung im Land übernehmen sollten?

Ich mache Ihnen einen Vorschlag zur echten Lösung des Flüchtlingsproblems. Hört endlich auf, Euch in die internen Angelegenheiten von anderen Staaten einzumischen. Und richtet Euch aus an der Prosperität, die mit einer friedvollen Außenpolitik einhergeht. Und nicht an der wachsenden Armut, die mit dem Betreiben eines Imperiums Hand in Hand geht. Lasst das Imperium sterben!

 

rt-deutsch-Ex-CIA-Analyst Ray McGovern und Elizabeth Murray in Berlin: Direkte Einblicke in das Zentrum des Imperiums


Die beiden ehemaligen hochrangigen US-Geheimdienst-Mitarbeiter Ray McGovern und Elizabeth Murray besuchten gestern Berlin und referierten zu dem Thema „Wie werden Kriege gemacht?“. Doch der Vortrag könne genauso gut „Wie werden Flüchtlinge gemacht?“ heißen, so McGovern. Das müsste eigentlich jeden in Deutschland interessieren. Doch die deutsche Mainstream-Presse ignorierte, wie miteinander abgesprochen, die Veranstaltung – was wohl vor allem an den Antworten lag, die McGovern und Murray gaben.

Ray McGovern und Elizabeth Murray in Berlin. Foto: Stefan Böhme

Ray McGovern und Elizabeth Murray in Berlin. Foto: Stefan Böhme

 

rt-deutsch – Willy Wimmer, CDU-Staatssekretär a. D., zum Thema Flüchtlingskrise und Deutschlands Fehlverhalten in Syrien

Kenfm: „Willy Wimmer“ und „Wladimir Putin“ über „Migranten-Waffe“ und „Flüchtlings-Krise in Europa

 

rt-deutsch – „Assad am Aufstieg des IS schuld“ – USA kritisieren russische Anti-Terrorhilfen


Auf einer Pressekonferenz des US-amerikanischen Außenministeriums versuchte der Pressesprecher John Kirby auf kritische Fragen hin hartnäckig zu beweisen, dass die US-geführte Anti-IS-Koalition erfolgreich sei. Außerdem empfahl er, dass Russland die syrische Regierung gegen Terroristen nicht unterstützen sollte. Schließlich sei der syrische Präsident al-Assad am Aufstieg des „Islamischen Staates“ maßgeblich selbst schuld. RT-Reporterin Gayane Chichakyan kritisierte diese Aussagen und wies auf ein US-Geheimdienstdokument aus dem Jahr 2012 hin, welches belegt, dass die USA wussten, dass die treibenden Kräfte hinter dem syrischen Aufstand auch Extremisten waren. In der zweiten Hälfte des Videos fasst RT-Reporterin Lizzie Phelan die wichtigsten Aussagen aus ihrem Exklusiv-Interview mit dem syrischen Präsidenten al-Assad zusammen.

http://www.neopresse.com/politik/naherosten/syrien-assad-ueber-die-us-unterstuetzung-des-terrorismus-und-die-fehlende-ursachennennung-der-migrationskrise-durch-die-eu/

Syrien: Assad über die US-Unterstützung des Terrorismus und die fehlende Ursachennennung der Migrationskrise durch die EU

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Zusätzlich zu den Stimmen der zahlreichen Forscher, Aktivisten und jetzt auch Führer der Welt, die die Vereinigten Staaten für ihre offene Unterstützung von Terroristen und den Terrorismus in Syrien sowie die schlecht verhüllte Unterstützung des IS, ansprechen, äußerte sich der syrische Präsident Bashar al-Assad zu den US-Terrorverbindungen sowie über die Flüchtlingskrise, die sich derzeit in Europa entfaltet.

In einem Interview mit RT merkte Assad an, dass sich Europanicht mit der Ursache der Krise auseinandersetzt und die Syrer sich nur Frieden und Sicherheit wünschen.

Assad sagte:

„Es geht nicht darum, dass Europa sie nicht akzeptiert oder sie als Flüchtlinge aufnimmt, es geht darum, dass Europa sich nicht mit der Ursache auseinandersetzt. Wenn man sich Sorgen um sie [die Flüchtlinge] macht, muss man die Unterstützung der Terroristen beenden. Das ist das, was wir in Bezug auf die Krise denken. Dies ist der Kern der ganzen Flüchtlingsfrage.“

„Wenn wir heute irgendeinen Syrer fragen, was sie wollen, ist das erste, was sie sagen würden: ‚Wir wollen Sicherheit für jede Person und jede Familie.‘, fügte er hinzu.

Assad schlug vor, dass sich alle politischen Kräfte um das, was die syrischen Menschen wollen, vereinen sollten, was wohl bedeutet, dass diese Kräfte in einen Dialog miteinander eintreten und im gegenseitigen Einvernehmen Lösungen für einen möglichen Fortschritt vereinbaren sollten.

Assad sprach eindringlich über die vielfältige Gesellschaft, die es in Syrien gibt (gab), dass alle Syrer, jede Ethnie und Sekte, ein Teil von Syrien sind und „Teil“ dessen ist, was Syrien zu dem Land macht, das es ist (war).

Assad erklärte, dass ein politischer Konsens zwischen den politischen Kräften in Syrien erreicht werden muss, aber zunächst muss der Terrorismus besiegt werden.

Er erklärte,

If you want to implement anything real, it’s impossible to do anything while you have people being killed, bloodletting hasn’t stopped, people feel insecure.
I would like to take this opportunity to call on all forces to unite against terrorism, because it is the way to achieve the political objectives which we, as Syrians, want through dialogue and political action.
(Wenn man irgendetwas Echtes implementieren möchte, ist es unmöglich irgend etwas zu tun, während man die Menschen tötet, der Aderlass hat nicht aufgehört, Menschen fühlen sich unsicher.
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um alle Kräfte aufzurufen sich gegen den Terrorismus zu vereinen, denn es ist der Weg, um die politischen Ziele, die wir uns als Syrer durch Dialog und politische Wirkung erzielen möchten, zu ereichen.)

Assad ging sogar noch weiter als der russische Außenminister Sergej Lawrow, der erklärte:

Analyzing the actions of coalition member states, one cannot but suspect they have ulterior motives beyond the stated goal of fighting the Islamic State.
Some our colleagues among the coalition members told us they sometimes knew where certain ISIL regiments were stationed but the coalition’s command – which is, obviously, the US – did not give them the permission for an airstrike.
(Bei einer Analyse der Aktionen der Mitgliedstaaten der Koalition kommt man nicht umhin zu vermuten, dass sie Hintergedanken hinter dem erklärten Ziel des Kampfes gegen den Islamischen Staat haben.
Einige der Kollegen unter den Mitgliedern der Koalition sagten uns, sie wussten manchmal, wo bestimmte IS-Regimenter stationiert waren, aber das Kommando der Koalition – das natürlich die USA hält – nicht die Erlaubnis für einen Luftangriff gab.)

Lawrow gab auch eine Erklärung – ähnlich der von Assad – ab, als er vorschlug:

If their goal is to prevent the consolidation of Iraqi and Syrian territories as the heartland of an ISIL-promoted caliphate, they should focus on helping those who are fighting these rebels on the ground – the Iraqi army, the Iraqi Kurds, the Syrian army and Syrian Kurdish militias.
If coalition forces acted together with the government of the Syrian Arab Republic – and not only their sworn ally, the Iraqi government – and harmonized their approaches with those of Syrian armed forces on the ground, the combined effect would have been much stronger than what we have now.
(Wenn es ihr Ziel ist, die Konsolidierung der irakischen und syrischen Gebiete als Kernland eines IS-geförderten Kalifats zu vermeiden, dann sollten sie sich darauf konzentrieren denjenigen zu helfen, die diese Aufständischen auf dem Boden bekämpfen – die irakische Armee, die irakischen Kurden, die syrische Armee und syrisch-kurdische Milizen.
Wenn die Koalitionstruppen zusammen mit der Regierung der Arabischen Republik Syrien gehandelt – und nicht nur ihr eingeschworene Verbündeter, die irakische Regierung – und ihre Ansätze mit denen der syrischen Streitkräfte auf dem Boden harmonisiert hätten, wäre die kombinierte Wirkung viel stärker gewesen sein als das was wir jetzt haben.)

Die Vereinigten Staaten haben die Terroristen in Syrien seit dem ersten Tag unterstützt, schon lange bevor Berichte über Gewalt von Seiten der „Opposition“ im Westen auftauchten. Die Vereinigten Staaten haben aktiv „Rebellen“-Splittergruppen unterstützt, die nicht von al-Qaida und IS unterscheidbar sind, und haben versucht diese Kräfte der heimischen westlichen Bevölkerung als gemäßigt zu verkaufen. In Wirklichkeit waren die überwiegende Mehrheit dieser Kämpfer ausländische Dschihadisten, Mitglieder der al-Qaida, al-Nusra und andere damit verbundene Terrororganisationen.IS selbst wurde vollständig durch den Westen mit seinen Wurzeln bei al-Qaida erschaffen, eine Terrororganisation, die vom Westen in den späten 1970er-Jahren aufgebaut wurde.

 

http://www.neopresse.com/politik/naherosten/dr-haitham-abu-israel-und-usa-schufen-extremistische-gruppen-um-oelinteressen-zu-wahren/

Dr. Haitham Abu: Israel und USA schufen extremistische Gruppen, um Ölinteressen zu wahren

Von Michael Lehner – Am 17. Apr. 2015 –

Foto: Kurdistan (Nord-Irak) Juni 2014 / Enno Lenze / CC BY 2.0

Dr. Haitham Abu, Sekretär und Generalbotschafter der European Organization for Security and Information, erklärte, dass Israel damit begonnen hat riesige Ländereien zwischen Tal Afar und Mossul über Geschäftsleute, die Öl und Wasser-Projekte während der US-Invasion im Irak starteten, aufzukaufen. ISIS verkauft den Irak an Israel, Hektar für Hektar.

Wie ISIS Öl nach Israel bringt

Vor langer Zeit gab es eine funktionierende Pipeline von den Ölfeldern von Kirkuk im Irak zum Hafen von Haifa in Palästina. Als Israel beschloss einen jüdischen Staat zu schaffen, wurde die Pipeline still gelegt. Jetzt, mit der Partnerschaft zwischen ISIS und Israel, kann eine Kirkuk-Haifa-Pipeline durchaus zur Realität werden.

ISIS hat mehrere ölreiche Gebiete im Irak besetzt, inklusive eines Teils der Ölfelder von Kirkuk, die zu den größten in der Welt zählen. Uns wird gesagt, dass sich ISIS durch die Einnahmen aus, unter anderem, “gestohlene Öl” finanziert. Allerdings gibt es keine Möglichkeit gestohlenes Öl zu transportieren, keinen legalen Markt um es zu kaufen oder zu raffinieren, und keine Möglichkeit es irgendwohin zu schicken. Es sei denn, man kann eine Regierung davon überzeugen, sagen wir die Regierung der Türkei, das gestohlene irakische Rohöl durch ihr Rohrleitungssystem, das der Türkei gemeinsam mit Israel gehört, zu transportieren.

Israel hat es nicht geschafft Rohöl von Kirkuk nach Haifa zu transportieren. Aber es gelang die Reaktivierung der “Ovakoy”-Verbindung zwischen der Türkei und dem Irak durch die das gestohlene Rohöl an den Mittelmeerhafen Ceyhan über Tilak geleitet wird. Nachdem die Pipeline unterbrochen wurde, wurde das Öl von Kirkuk zum syrischen Hafen Banyas weitergeleitet. Israel profitierte indirekt von der türkischen Pipeline, da einflußreiche israelische Familien, die in dieser Region wohnen, ihre Hände nach “Tal Afar” ausstreckten. Israel plante die Schaffung eines kurdischen Staates im Nordirak, indem sie kurdische Juden aus Palästina in diese Region brachten”, sagte Dr. Haitham Abu.

“Jedoch war für Israel die Inbetriebnahme der Kirkuk-Haifa-Pipeline das eigentliche Ziel, und um das Ziel realisierbar zu machen, plante Israel Chaos im Nordirak zu schaffen. Die USA, die ein gemeinsames Interesse an diesem Programm gesehen haben, konzertierten ihre Bemühungen mit Israel, um diesen Teil des Iraks unregierbar und anfällig für politische und militärische Verwicklungen zu machen, von denen man denkt, dass sie in der Zukunft zu einem direkten Konflikt zwischen Kurden auf der einen Seite und dem Iran und Syrien auf der anderen führen werden”, fügte er hinzu.

“Der so genannte arabische Frühling entstand nachdem Ministerin Condoleezza Rice von kreativem Chaos” im Jahr 2006 sprach, als Israels Versuche fehlschlugen die letzten Widerstandshochburgen der Hisbollah zu beseitigen.”

“Das US-Militär und seine Verbündeten positionierten 2003 und 2005 ihre Militäreinheiten in der Nähe der Ölpumpstationen H1 und H2. Unter dem Vorwand Angriffe auf Abu Mussab al-Zarkawi zwischen Haditha und Jordanien auszuführen; und später eine Operation der Luftwaffe in der Nähe von Al Qaem und nördlich der Verbindungslinie zwischen Mosul, Tal Afar und Schar zu inszenieren. Diese militärischen Vorstöße fielen in den Zeitrahmen der Reaktivierung der Kirkuk-Haifa-Pipeline”, sagte Abu.

“Mit Unterstützung der USA und ihrer Verbündeten zog Israel die Idee extremistische Gruppen mit islamischen Wurzeln, die unter der Kontrolle der Sicherheitsapparate wären, aufzubauen in Erwägung. Das war der Beginn der Errichtung des, was wir heute als, Islamic State im Irak und in der Levante unter dem Banner des bekannten “al-Zarkawi” kennen.”

“Diese Gruppen wurden von einigen arabischen Ländern und den Golfstaaten, sowie der Türkei finanziert. Das israelische Projekt zielt darauf ab die wirtschaftliche Rolle der Türkei im Mittelmeer zu treffen und den Öltransport per Pipeline von Kirkuk zum Hafen von Ceyhan zu behindern. Parallel dazu war die Mission der extremistischen Gruppen Chaos in der Region zu verbreiten, um den Ölstrom von Kirkuk nach Haifa zu gewährleisten”, bemerkte Abu.

“Nach dem Fallout dieses Projekts hat die Türkei einige Änderungen in ihrer Haltung bei den regionalen Fragen vorgenommen, und die Vereinigten Staaten haben die Notwendigkeit erkannt ihre Interessen und die von Israel zu wahren, auch wenn Washington einige Zugeständnisse beim Erreichen eines Deals bzgl. des iranischen Atomprogramms machen musste”, sagte er.

“Es wird prognostiziert, dass die USA Änderungen in ihrer Außenpolitik gegenüber ihren traditionellen Verbündeten vor dem Zusammenbruch dieser Regime vornehmen werden. Darüber hinaus werden die Demokraten nun versuchen Obamas Politik wieder zu beleben, um bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen vorne dran zu sein. Aus diesem Grund wird sich die amtierende US-Regierung in keiner militärischen Aktion engagieren, noch werden sie den Militanten hochwertige Waffen geben, die ihre neuen Interessen und Berechnungen gefährden könnten”, schloss Abu.

(Teil-/Übersetzung des Artikels European Organization for Security and Information: Israel and US created extremist groups to preserve their oil interests in the region von Nahed al Husaini/Veterans Today)

Quellen:
European Organization for Security and Information: Israel and US created extremist groups to preserve their oil interests in the region
Possible Second Border Crossing to Iraq Has No Road

 

 

Die Flüchtlings-Krise – was die Medien verbergen?!

 

info-direkt – 90% der Syrer sind keine Syrer!

Woher kommen die Flüchtlinge? Sind alle Kriegsflüchtlinge oder sind viele Wirtschaftsflüchtlinge und einige Terroristen darunter? Letzte Meldungen sprachen von 4.000 möglichen Terroristen.

Am deutschen Zoll werden Pakete mit syrischen Pässen beschlagnahmt, vermutlich um die illegale Einreise für Nicht-Syrer möglich zu machen. Der Schwarzmarkt mit gefälschten oder gestohlenen syrischen Pässen in Serbien und Ungarn blüht. Zahlreiche Augenzeugen berichten, dass die angeblichen Syrer keine Syrer sind, sondern aus den Weiten Afrikas und Asiens kommen.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur AP (Associated Press) bestätigt: „Ein pakistanischer Ausweis in den Büschen, einer eines Bangladeshi in einem Maisfeld.“ Alle wollen Syrer sein. „Die serbische Grenzpolizei sagt, dass 90% der Befragten, die aus Mazedonien ankommen – 3.000 pro Tag – behaupten, dass sie syrische Flüchtlinge seien, ohne Dokumente zu besitzen, welche dies beweisen könnten.“

Gemäß der Statistik des österreichischen Innenministeriums haben von Jänner bis Juli rund 80% Männer einen Asylantrag gestellt:

…….

http://www.info-direkt.at/90-der-syrer-sind-keine-syrer/

 

„AMNESTY-INTERNATIONAL“

klagemauertv: „Moral-hüter“ oder (<eher>)  „Brand-Stifter“ ?!

….Wir erinnern: Wie bereits im Dezember 1990, als Amnesty die berühmt-berüchtigte Brutkastenlüge publizierte und damit den grausamen 1. Golfkrieg gegen den Irak moralisch untermauerte, hat Amnesty auch in den vergangenen Jahren die Destabilisierung des gesamten Nahen und Mittleren Ostens massiv rhetorisch unterstützt und damit beglaubigt. Der Amnesty Report 2010 über die angeblich prekäre Menschenrechtslage in Libyen, gehörte zur „moralischen Rechtfertigung“ des Libyen-Krieges, wie auch die regelmäßig wiederkehrenden Berichte über Gräueltaten der syrischen Regierung um Baschar al-Assad, die den Konflikt in Syrien anheizten. Amnesty alarmierte in medienwirksamen Aufrufen, es komme zu Kriegsverbrechen und zum Einsatz von Chlorgas bei syrischen Luftangriffen und trug dabei zur weiteren Eskalation der Lage in Syrien bei. Hinterher stellten sich die meisten dieser Meldungen als unwahr heraus, oder konnten nie bewiesen werden. Ganz generell beruft sich Amnesty in den fragwürdigen Reports meist auf sogenannte „Aktivisten“, deren Identität im Dunkeln bleibt. Professor Francis Boyle, Professor für Internationales Recht und „Political Science“ an den Universitäten von Illinois und Chicago, ist ein früheres Vorstandsmitglied von Amnesty-USA und spricht Klartext. Er warnt öffentlich davor, dass Amnesty International und Amnesty-USA imperialistische Werkzeuge der USA seien. Auch seien in der Vergangenheit Geheimdienstmitarbeiter in die Führungsriege von Amnesty verwickelt gewesen. Frau Suzanne Nossel war von 2012 bis 2013 geschäftsführende Direktorin von Amnesty-USA und vorher in der US-Regierung tätig. In einem Aufsatz für „Foreign Affairs“, die weltweit führende Fachzeitschrift für Außenpolitik, schrieb sie im Jahr 2004: „Die US-Interessen sollten auch dadurch gefördert werden, dass wir andere zu ihrer Durchsetzung einspannen.” In diesem Artikel forderte sie die USA auf, mit allen Mitteln und Taktiken ihre Macht überall auf der Welt auszuweiten und neben militärischer Gewalt auch die UNO und andere NGOs zur Erzwingung von US-Interessen zu “verwenden”. Frau Nossel hat sich für eine bewaffnete “Intervention” in Staaten wie Libyen und Syrien eingesetzt und einen militärischen Angriff auf den Iran befürwortet.

http://quer-denken.tv/index.php/1697-offiziell-infiltrierung-europas-mit-isis-kaempfern

quer-denken-tv – Offiziell: Infiltrierung Europas mit ISIS-Kämpfern

15. September 2015 (von Niki Vogt) Nachdem der BND-Chef, Gerhard Schindler mit seiner Behauptung, man habe keine Erkenntnisse, daß IS-Kämpfer unter den Flüchtlingen seien, dem Image des deutschen Geheimdienstes BND mal wieder alle Ehre gemacht hat, kommt jetzt eine offizielle Bestätigung: 2 Prozent der syrischen Flüchtlinge IS-Kämpfer invadieren, als Flüchtlinge getarnt, Europa . Diese Information erhielt der britische Premierminister Cameron direkt aus der libanesischen Regierung.

Großbritannien ist erschüttert: Unter den 20.000 Flüchtlingen aus Syrien, die im Vereinten Königreich aufgenommen wurden, befinden sich um die 400 IS-Kämpfer, die mit einem klaren Terror-Auftrag auf die Insel geschickt worden sind. Das zumindest berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“ in ihrer gestrigen Online-Ausgabe vom 14. September.

Der libanesische Erziehungsminister Elias Bousabb traf sich dem Bericht der Daily Mail zufolge mit dem britischen Premier David Cameron während dessen Blitzbesuch in Flüchtlingslagern im Libanon und Jordanien und informierte ihn über die dschihadistische Armee der IS-Krieger, die mit dem Auftrag nach Europa eingeschleust werden, im Westen bestimmte Ziele anzugreifen.

 

Minister Bousaab sagte, daß die Islamischen Terroristen des IS sich zusätzlich – noch in den Flüchtlingslagern im Nahen Osten Zielpersonen suchen – inklusive Kindern – die sie dann als Flüchtlinge über die Türkei und Griechenland nach Europa schleusen. Bousaab beschrieb die wachsende Gefahr, die der IS darstellt als „wachsend und sich pilzartig verbreitend“ („growing and mushrooming“). Dabei würden diese IS-Krieger nicht nur nach Europa einsickern, meinte der Minister. „Isis wird nicht an der libanesischen Grenze haltmachen. Bevor Sie es wissen, wird ISIS in Europa sein!“ („Isis will not stop at the border with Lebanon, before you know it Isis will be in Europe.“)

Und dann gibt Minister Bousaab noch eine Einschätzung, die sehr interessant ist. Zitat aus der „Daily Mail“:

„He said his experience of dealing with refugees showed him they were not ‘organised’ enough to carry out the crossing to Europe without help. … They are not in an organised stage that they can do that [crossing] on their own. And then you see them arriving in places – they are all dressed with something, unified, uniform, vests. But in my opinion for the refugees we can help them to stay where they are if they get proper health, proper education, proper food.“

Übersetzung:
Er sagte, seine Erfahrung im Umgang mit Flüchtlingen zeige ihm, daß diese gar nicht ausreichend ‚organisiert‘ seien, um die Durchquerung Europas ohne Hilfe zu bewältigen. … „Sie sind nicht in einem so organisierten Zustand, daß sie dies [Durchquerung] allein machen können. Und dann sieht man sie am Ankunftsort – da sind sie alle angezogen mit etwas Einheitlichem, Uniformen, Westen. Meiner Meinung nach können wir den Flüchtlingen helfen zu bleiben, wenn sie anständige Hilfe erhalten, gute Ausbildung, gutes Essen.“

Und weiter warnt der Minister, daß es leicht für den IS sei, in diesen Flüchtlingslagern Leute, auch Kinder zu rekrutieren, weil die Menschen dort keine Hoffnung, keine Arbeit, keine Ausbildung haben und in Armut leben. „Wir reden hier über diese Kinder, die eigentlich die Schule besuchen müßten. Denken Sie einmal, Sie haben ein Kind, das seit zwei, drei Jahren aus der Schule ist. Es ist sehr schwierig, dein KInd nach drei oder vier Jahren wieder zurück in die Schule zu schicken. Am Ende haben wir hier eine verlorene Generation. Wir riskieren zur Zeit, eine gesamte Generation zu verlieren!“

Cameron rief die anderen Nationen dazu auf, vor Ort zu helfen und mehr dafür an Mitteln bereitzustellen. Britannien habe zehnmal soviel dafür gegeben als „Mancher andere“. Zuvor war Großbritannien von der EU dafür kritisiert worden, nicht genug in der Flüchtlingskrise zu tun.

Cameron unternahm den 24-Stunden-Trip durch die Flüchtlingscamps in Jordanien und Libanon, um sich selbst ein Bild zu mahen und die Geschichten der Flüchtlinge zu hören.

Soweit der Daily Mail Artikel.

 

Anzumerken bleibt, daß den Völkern, die unter der Geißel des IS leiden, schon sehr geholfen wäre, wenn Großbritannien nicht treu an der Seite der USA die Region seit Jahren destabilisierte, die IS-Kämpfer mit Nachschub und Waffen versorgen würde und unter dem Vorwand der Bekämpfung des IS ständig die regulären, syrischen Truppen bombardieren würde und Kurdische Anti-IS-Kämpfer zusammenschießen. Ohne diese „Nahostpolitik“ der USA und Großbritanniens in den letzten 10 Jahren gäbe es überhaupt keine Flüchtlinge.

Zu den „fehlenden Erkenntnissen“ des BND über eingeschleuste IS-Kämpfer nach Europa:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article146099610/Keine-Hinweise-auf-Terroristen-unter-Fluechtlingen.html

 


Quelle: Daily Mail

RT-Bericht von der Frontlinie in Al-Hasaka – Syrische Armee und YPG gegen den IS


RT-Reporterin Lizzy Phelan berichtet von der Frontlinie in Al-Hasaka, wo sich syrische Regierungstruppen zusammen mit kurdischen YPG-Kämpfern dem „Islamischen Staat“ entgegenstellen. Derweil sprach sich der russische Außenminister Sergej Lawrow dafür aus, dass nur Bodentruppen den IS wirklich vernichten könnten.

Lizzie Phelan

 

 

rt-deutsch – Syrien: Hisbollah will Beweise für israelische Waffenlieferungen an Ahrar al-Scham gefunden haben


Am Montagmorgen habe die Hisbollah bei einer Operation in der eingekesselten Stadt Zabadani eine große Menge an Waffen aus israelischer Produktion sichergestellt, die angeblich in den Beständen der eingeschlossenen Rebellenorganisation Ahrar al-Scham gewesen wären, behauptete die iranische Nachrichtenagentur Fars News am Montag.

Syrien: Hisbollah will Beweise für israelische Waffenlieferungen an Ahrar al-Scham gefunden haben

Quelle: קרלוס הגדול/CC BY-SA 3.0

Nach zehn Tagen intensiver Operationen vonseiten syrischen Regierungstruppen und der libanesischen Hisbollah, die als verlängerter Arm Irans in der Levante gilt, wurden zahlreiche Bezirke im Südwesten von Zabadani eingenommen.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/15/pathos-statt-politik-angela-merkels-unertraegliches-schweigen-zum-krieg/

Feige Politik: Merkel spricht über Flüchtlinge und sagt kein Wort zum Krieg

Bei ihrem Auftritt zum Flüchtlings-Strom ist es Angela Merkel erneut gelungen, den ausufernden Krieg in Syrien mit keinem Wort als Ursache zu erwähnen. Die Kanzlerin übersieht, dass es nicht nur ein Menschenrecht auf Asyl gibt. Es gibt das universale Recht auf die Unversehrtheit des Lebens. Alles Pathos ist wertlos, wenn die europäische Außen- und Sicherheitspolitik universal versagt.

Es geht um die hässliche Fratze des Krieges, der auch mit deutscher Unterstützung in Syrien entfesselt wurde….

….Merkel hat die Botschaft der Vertriebenen nicht verstanden: Diese klagen nicht die EU wegen mangelnder Asyl-Freudigkeit an, sondern alle Kriegstreiber im Nahen Osten…

Es herrscht, wie die Nahost-Expertin Karin Leukefeld geschrieben hat, „Politik in Wild-West-Manier“….

……dass die EU–Staaten zu einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik beraten, die nur ein Ziel haben kann: Krieg und Zerstörung in Syrien so rasch als möglich zu beenden.

Wenn jetzt nicht bald über den Krieg diskutiert wird, werden die Ströme der Vertriebenen weiter strömen….

Menschen machen sich auf die Flucht, wenn Bomben fallen…..

Die EU muss unter Führung Deutschlands einen Schulterschluss mit Russland und den USA vermitteln, um den Krieg zu beenden….

Angela Merkel übersieht in ihrem grenzenlosen Glauben an die technokratische Lösung von Problemen, dass sie ein willfähriges Werkzeug der Kriegstreiber ist, wenn sie sich nicht wehrt. Das gilt für die Ukraine, wo die EU-Steuerzahler jetzt ohne große öffentliche Debatte die Gas-Rechnung für den Winter zahlen müssen – weil der Kalte Krieg zwischen den USA und Russland das Land in einen Zustand zu versetzen droht, der dem Syriens immer ähnlicher wird.

Das gilt aber noch viel mehr für den Nahen Osten – und zwar ganz konkret: Die EU hat viele Möglichkeiten, die Realpolitik der US-Regierung zu beeinflussen. Das ist nicht einmal anti-amerikanisch: Denn die Demokraten unter Präsident Barack Obama wollen aus dem Krieg aussteigen. Deutschland könnte Obama sogar einen Gefallen tun, wenn es sich gegen die Neocons und die Rüstungs-Lobby stellt. Die Maßnahmen, die zu ergreifen wären: Ende der EU-Sanktionen gegen Syrien; Schulterschluss mit Russland, Gespräche mit der Opposition und mit Assad, um einen Waffenstillstand herbeizuführen; Finanzierung der UN-Flüchtlingslager in der Region: Es ist ein Skandal, dass diese bis heute nur zu 20 Prozent finanziert sind – obwohl die UN seit Jahren Alarm schlägt.

Es ist bemerkenswert, wie die europäischen Regierungen von den Ereignissen so „überrascht“ werden konnten: Was machen denn eigentlich die Geheimdienste, inklusive der NSA, die ja angeblich für die Sicherheit Deutschlands so unverzichtbar sind? Putin weiß genau, was der Flächenbrand im Nahen Osten für Folgen haben wird: Zuerst kommen die Vertriebenen. Und nach ihnen wird der Krieg nach Europa kommen – die Aufforderung der Al Kaida an die Muslime des Westens, Terroranschläge zu verüben, ist von der deutschen Öffentlichkeit einfach ignoriert worden. In Russland – wie übrigens auch in Israel – werden sogar Berichte gesendet, dass der Iran davor warnt, Terroristen könnten mit „schmutzigen Bomben“ ausgestattet werden, wenn der Zerfall der Staaten im Nahen Osten derart chaotisch voranschreitet wie jetzt.

 

 

klagemauertv – Russlands Eingreifen im Syrien-Konflikt deckt wahre US-Absichten auf

 

…..Doch warum greift Putin gerade jetzt in den Nahost-Konflikt ein? Russland und Syrien sind traditionell enge Verbündete, sowohl auf wirtschaftlicher, als auch auf militärischer Ebene. Der Hafen der syrischen Stadt Tartus hat für Russland große strategische Bedeutung, da er der einzige Mittelmeerhafen der Russen ist. Bei einem weiteren Vorrücken der IS-Verbände in Richtung auf diesen Militärhafen droht Russland, sollte es weiter zögern, der Verlust dieses wichtigen Marinestützpunktes. Zudem stehen die russischen Lieferungen von Hilfsmitteln und Waffen auf dem Spiel, ohne die sich die Regierung Assad niemals solange hätte halten können. Durch sein Eingreifen zu diesem Zeitpunkt zeigt Putin zudem die Unfähigkeit bzw. die Untätigkeit der USA auf und legt auf diese Weise deren wirklichen Beweggrund offen und dieser ist: Assad muss weg, egal wer ihn beseitigt. Passend zu diesem Motiv äußerte sich US-Präsident Obama folgendermaßen: „Der einzige Weg zum Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist die Bildung einer umfassenden neuen Regierung ohne Assad, die allen Syrern dienen würde.“ Die Auswirkung dieser Strategie, also die Beseitigung Assads, hätte aber mit Sicherheit die Destabilisierung der gesamten Nahost-Region, sozusagen ein „zweites Libyen“ zur Folge. Durch die Beseitigung des libyschen Staatsführers Gaddafi und die darauf folgende Destabilisierung Nordafrikas seit 2011 wurde die größte Flüchtlingswelle seit dem 2. Weltkrieg überhaupt erst losgetreten. Ein völliger Zusammenbruch der politischen Strukturen in Syrien wird sich unweigerlich in Form von weiteren Flüchtlingswellen auf ganz Europa niederschlagen und die europäischen Staaten ökonomisch, sozial und politisch noch mehr überfordern……

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/15/die-besseren-argumente-putin-draengt-in-syrien-krise-die-usa-in-die-defensive/

Die besseren Argumente: Putin drängt in Syrien-Krise die USA in die Defensive

Russlands Präsident Putin gewinnt langsam die Oberhand in der Diskussion über die Lösung des Syrien-Konflikts. Die US-Regierung steht ohne politischen Plan da. Statt alles zu unternehmen, um die Massen-Vertreibung aus dem Nahen Osten zu stoppen, schicken die Amerikaner Think Tanks in die Schlacht: Sie bauen die Legende auf, dass eigentlich Putin am Chaos in Syrien schuld sei.

Putin hat die internationale Gemeinschaft zum gemeinsamen Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien aufgefordert…

…Die EU ist bereits zu weiten Teilen auf Putins Seite:

Russland hatte sich zuletzt mehrfach dafür ausgesprochen, eine internationale Koalition im Kampf gegen den IS zu bilden. Putin hat die besseren Argumente auf seiner Seite: Er will den syrischen Machthaber Baschar al-Assad sowie die «gesunde Opposition» des Landes beteiligen. Assad sei zur Zusammenarbeit bereit, betonte Putin. Die USA sind unentschlossen: Während US-Präsident Barack Obama einem Bericht von Consortiumsnews zufolge Putins Initiative gutheißt oder ihr sogar explizit zugestimmt hat, versuchen die Neocons, Putin zu diskreditieren.

Zu diesem Zweck werden die entsprechenden Think Tanks in die Schlacht um die öffentliche Meinung geschickt. So berichtet die dpa, dass das «Internationale Institut für Strategische Studien (IISS)» in London vor einer Zusammenarbeit mit dem Assad-Regime warne. Der IS sei nur zu schlagen, wenn sich der Westen Assad entgegenstellte, sagte IISS-Nahostexperte Emile Hokayem am Dienstag. «Die derzeitige Strategie ist höchst fehlerhaft», betonte er. Um die Ausbreitung des IS zu verhindern, sei der Westen sowohl auf die Kurden als auch auf sunnitische Muslime angewiesen. «Und wenn man sunnitische Araber an Bord holen will, braucht man eine politische und militärische Lösung, um das Schicksal Assads in Angriff zu nehmen.»…

Schon bisher hat die von den USA geführte Allianz in Syrien alles andere als erfolgreich agiert – eben genau, weil die Lage viel zu komplex ist: So hatten die Amerikaner zunächst die Entstehung des IS mit Wohlwollen beobachtet. Als klar wurde, dass der gesamten Welt damit eine extremistische Gefahr erwächst, war es zu spät für einen Kurswechsel.

Einer der Gründe, warum die USA Assad stürzen wollen, war von Anfang an der Versuch, die Russen aus dem Nahen Osten zu verdrängen. Der Grund ist  der ewige Kampf um die Rohstoffe in der Region. 

Die mangelnden US-Militärerfolge sind der Hauptgrund, warum Putin sich jetzt überhaupt erst bemüssigt sieht, einzugreifen……

Die Amerikaner haben darauf bisher keine Antwort gefunden: Sie beschränken sich auf das stumpfsinnige Spiel, Putin die Schuld an der Syrien-Krise zu geben. Zuletzt hatte Außenminister John Kerry davor gewarnt, das Engagement Russlands werde noch mehr Flüchtlinge nach Europa treiben. In Washington wird bereits eifrig an einer Argumentationslinie gearbeitet, die in völliger Verdrehung der Tatsachen Putin als das Problem darstellen soll, wie der stets gut informierte Robert Parry berichtet…

Tatsächlich droht eher ein anderes Szenario – welches Senator Lindsey Graham beschreibt: Die militärische Lage im Nahen Osten sei völlig außer Kontrolle geraten, nur eine massive Militärintervention der USA mit möglicherweise vielen toten Soldaten könne zu einem Ende des Krieges führen….

Syrien: Vom Westen provozierte Massenflucht als Rechtfertigungsgrund für ein militärischen Eingreifen?

Kampfflugzeuge der US Airforce//commons.wikimedia.org

Thomas Loren Friedman, US-amerikanischer Journalist , Kolumnist, Pulitzer-Preisgewinner und Autor bei der – nicht ganz unbedeutenden – New York Times für Themen rund um Außenpolitik, Welthandel, dem Nahen Osten, Globalisierung und Umwelt.

 

http://www.neopresse.com/politik/naherosten/die-quelle-westlicher-syrien-berichterstattung-eine-propagandaorganisation/

Die Quelle westlicher Syrien-Berichterstattung: Eine Propagandaorganisation?

Foto: Straßenszene in Syrien (über dts Nachrichtenagentur)

Nachdem das künstliche Drama um das iranische Atomprogramm ein vorübergehend glückliches Ende gefunden hat, dürfte sich das Augenmerk der Medien in den kommenden Wochen und Monaten wieder auf Syrien richten.

 

…„Syriens Observation für Menschenrechte“: bezahlte Propaganda?

Die grössten Medienhäuser der Welt, Regierungsorganisationen wie auch UN-Organisationen, haben sich bei ihrer Berichterstattung, oder besser gesagt bei der Publikation von Opferzahlen oder vermeintlicher Verbrechen, fast aussschliesslich auf die Angaben einer Organisation berufen, welche sich selbst „Syrische Observation für Menschenrechte“ nennt und ihr Domizil in Coventry/Großbritannien hat.
Was lange schon unter der Hand behauptet wurde, ist vor kurzem von der New York Timeszum ersten Mal öffentlich zugegeben worden. Nämlich das es sich bei dieser „Observation für Menschenrechte“ um eine One-Man-Show handelt und der Hauptakteur Rami Abdul Rahman ist…

http://www.neopresse.com/politik/usa/assange-usa-hat-jetzt-mehr-als-1400-militaerbasen-zerstreut-ueber-120-laender/

Wikileaks – Mehr als 1400 US- Militärbasen weltweit

US-SoldatenUSADeutschlandNATOArmyTruppenArmeeGewehrWaffen

Robert Barsocchini – In einem Interview über sein neues Buch (auf diesem Link findet ihr das Interview als Video und Audio) mit detaillierten Dokumenten, die von Wikileaks veröffentlicht wurden, hebt Julian Assange folgende Schlüsselpunkte hervor:

Die Kabel zeigen, dass die US-Politik im wesentlichen eine Fortsetzung der Politik des W. Bush-Regimes ist, das 2006 Pläne machte, fünf Jahre vor der syrischen Revolte, die Regierung zu stürzen. Die USA planten, eine Revolte zu inszenieren durch Methoden der Verbreitung von Propaganda, die das Sektierertum fördern, wie die USA es auch im Irak machte.

Die USA planten, in der syrischen Regierung „Paranoia“ zu erzeugen, damit sie bei Anzeichen von einem Coup-Versuch überreagiert. Folglich war die Gewalt, die 2011 passierte, ein optimales Ergebnis und ein großer Schritt vorwärts zu einem Regime-Wechsel, der immer noch versucht wird mit dem Ergebnis von hunderttausenden Toten und Millionen Flüchtlingen. (Syrien ist eins von sieben Ländern, die das Bush-Regime plante, „zuerledigen“ laut einer Quelle eines hochrangigen Insiders. Die Leser sollten außerdem wissen, dass die USA und England versuchten, in Syrien ein Marionettenregime zu installieren seit mindestens 1948.)

Der Interviewer betont, dass das Buch genaue Angaben macht über „die genozidale US-Politik in der ganzen Welt, von Lateinamerika bis Asien“ und fragt, wie „all die Folter und das Morden“ die kommerziellen Interessen der US-Regierung (der Propaganda-Begriff lautet „der freie Markt“) ergänzt. Assange sagt, die Kabel dokumentieren, dass die US-Regierung als Handelsvertreter für „die größten US-Unternehmen“ agiert, wie Boeing und Monsanto. Das „moderne Imperium“, das für diese Aufgabe benutzt wird, besteht aus „mehr als 1400 Militärbasen in über 120 Ländern“. Die Interessen, die hier vertreten werden, sind nicht die Interessen des durchschnittlichen US-Bürgers, sondern jener Unternehmen, die nahe an die Regierung herankommen (vermittels Bestechung), um Einfluss nehmen zu können. (Die Leser werden sich erinnern, dass diese Dynamik durch sorgfältige professionelle Studien belegt ist).

Die aktuelle US-Politik ist, „unkonventionelle Kriege“ zu nutzen, d. h. „Ersatz-Armeen“, Stellvertreter, um Regierungen zu stürzen. Die USA setzt alle ihre Waffen und Agenturen für diese Zwecke ein, von militärischen Nachrichtendiensten bis hin zu kommerziellen und finanzielen Agenturen, wie den IWF und USAID, die synchron geschaltet werden gegen das gewünschte Land.

Die USA versuchen, den Internationalen Gerichtshof zu zersetzen, indem sie die Auslieferung von US-Bürgern verhindern und ihn auf die Verfolgung von Afrikanern fokusieren (keine Überraschung angesichts des US-Verhaltens zuhause und ihrer Geschichte).

Obwohl es einige Integration entlang der Seidenstraße gibt, um der US-Macht zu begegnen, sollten die USA nicht unterschätzt werden, da kein anderes Land nur entfernt an „1400 Basen“ herankommt (Russland hat 12 und China 0; und gegenwärtig versucht die USA, die russische Basis in Syrien zu eliminieren und es gab den Versuch, ihre Basis auf der Krim zu übernehmen).

Während die USA nach dem 2. Weltkrieg 50 % des globalen Reichtums kontrollierte, liegt sie jetzt bei 40 %; doch ist das US-“Geheimdienst“-Budget auf 60 % der totalen Ausgaben in der Welt gestiegen (die USA ist bekannt dafür, praktisch die ganze Welt auszuspionieren).

Obama hat mehr Whistleblowers verfolgt, als alle anderen Präsidenten zusammen. Chelsea Mannings 35-Jahre-Urteil ist länger als das irgendeiner anderen Person in Verbindung zur US-Invasion im Irak. Edward Snowden kann weder in den USA noch in irgendeinem US-Alliierten-Land sicher sein.