23 MÄRZ – „EUROPA-weit-DEMO“ – „UR-Heber-RECHT“ – – ARTIKEL „13“/“17″ – – Artikel „12“/ ? – Urheber sind die Verlierer – Rechtsanwalt „Christian Solmecke“ – ARTIKEL „11“/ ? – ARTIKEL „6“ – „TERROR-FILTER“ – – – „CDU“ – „Schrödingers Uploadfilter“ /// Schwerer Rückschlag für MONSANTO: Aktie von BAYER bricht nach „GERICHTs-VERFAHREN“ in den USA ein – – – „US-Gericht“: BAYERs GLYPHOSAT ist „KREBSerregend“ //// „BUNDES-AMT“: Folgen der „5G“-Technologie für die „GESUNDHEIT“ müssen UNTERSUCHT werden //// „EU“-„biometrische Daten“ /// KILLER-ROTOREN – – „Insekten-TOD“ und „Wind-PARKs“ – „INFRA-SCHALL“ /// „Hackers Remotely Kill a Jeep on a Highway“ /// „Brave NEW WORLD“

tube.com/watch?v=Qi9y8PobFM8&feature=youtu.be

#Artikel13 #SaveYourInternet

„Julia Reda“ – „Ur-HEBER-RECHTs-REFORM“ – „Der PROTEST ist FAKE“!!!!!!!!!!!!!

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utube.com/watch?v=vL7Zm0Tjoug

Artikel „13“/“17″: CDU behauptet Demonstranten seien gekauft! Kann man diese Lüge verbieten? RA Solmecke

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SCHWERER „INTERESSEN-KONFLIKT“ FÜR DEUTSCHE „LEIT-MEDIEN“

?VERLAGE HABEN KEINEN MANIPULIERENDEN EINFLUSS auf die LOBBY-„EU“???!!!

BERICHTE über ENGLANDs  DEMOs  aber NICHT über DEUTSCHE DEMOs!!!!!!!!!!!!!!

https://www.welt.de/politik/ausland/video190741343/People-s-Vote-Hunderttausende-Briten-demonstrieren-gegen-Brexit.html

„People’s Vote“

Hunderttausende demonstrieren in London für zweites Referendum

Stand: 15:28 Uhr

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http://www.spiegel.de/video/london-grossdemonstration-gegen-brexit-video-99025954.html

+++ Livestream +++
Großdemonstration in London
23.03.2019, 14:16 Uhr

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IN-SZENARIO: WER WILL darüber noch INFORMIERT WERDEN?! – UND WENN „BREXIT“ NUR  „BRECH-REIZ“ VERURSACHT!!!!!

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https://twitter.com/herrnewstime?lang=de

Es hat länger gedauert, doch endlich können wir eine Gesamteilnehmerzahl für DE veröffentlichen. In über 45 Städten demonstrierten am 23. März somit etwa 200.000 Menschen friedlich für ein freies Internet und gegen!

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http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/artikel-13-uploadfilter-und-co-die-sturheberrechtsreform-a-1259399.html

Debatte über Artikel 13<<</17>>>

Die Sturheberrechtsreform

Im Streit über die EU-Urheberrechtsreform stehen sich Befürworter und Gegner unversöhnlich gegenüber. Junge Demonstranten schimpfen auf Politiker – und umgekehrt. Längst geht es um mehr als eine trockene Richtlinie.

Demonstranten am Samstag in Berlin: Nicht nur Artikel 13 ist das Problem

IPON/ imago

Demonstranten am Samstag in Berlin: Nicht nur Artikel 13 ist das Problem

Matthias Hornschuh ist wütend. Dabei sollte er es gar nicht sein. Gerade an diesem Samstagvormittag soll es doch eigentlich darum gehen, die Debatte rund über die Urheberrechtsreform zu „versachlichen“, wie es in der Einladung der Initiative Urheberrecht heißt. Künstler, Urheber und Verwerter haben Journalisten zum Medienbrunch in der Berliner Akademie der Künste eingeladen – Stunden bevor mit großangelegten Demos in vielen Städten gegen das demonstriert wird, wofür hier gekämpft wird: die neue europäische Urheberrechtsrichtlinie.

Die Befürworter wollen einen sachlichen Ton in die hitzige Debatte bringen – doch zumindest an diesem Morgen gelingt das kaum. Jedenfalls nicht, sobald es um die Gegenseite geht, die überwiegend jungen Menschen, die an diesem Tag auf die Straße gehen.

Der Komponist Matthias Hornschuh sagt, er sei in der Debatte um die Reform als einer der „alten Männer“ bezeichnet worden, für die das Internet angeblich „nur aus E-Mail und Pornografie“ bestehe, und genau solche alten Männer hätten dieses Gesetz gebaut. Hornschuh erinnert daran, dass doch auch die alten Männer zu den digitalen Nutzern gehören, „für die man auch das Netz gestalten muss“. Es gehe „nicht nur um 16-jährige YouTube-Nutzer und BibisBeautyPalace“, sondern um alle Menschen, die im Netz unterwegs seien. Viele würden von den Gegnern einfach ausgeschlossen: „Das ist so verantwortungslos und das ist so undemokratisch, dass ich wirklich voller Wut bin.“ Zwar versuchten er und seine Kollegen, „diese Wut gar nicht zum Ausdruck zu bringen, sondern immer in der Sache zu argumentieren. Das fällt uns von Tag zu Tag schwerer.“ Es zeigt, wie verfahren der politische Diskurs um die umstrittene Urheberrechtsrichtlinie mittlerweile ist – und zwar auf allen Seiten.

Polemische Beschimpfungen auf den Plakaten

Denn nicht nur Hornschuh ist wütend. Tausende andere Menschen sind es auch, und zwar so wütend, dass sie ihren Protest gegen die umstrittene Urheberrechtlinie an diesem Samstag lautstark auf die Straße trugen. Dabei sparten sie nicht mit polemischen Beschimpfungen der Politiker: Der zuständige Berichterstatter Axel Voss (CDU) wird auf Plakaten als „Vollvossten“ oder „dumm“ bezeichnet, auf anderen Plakaten steht „Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal die Fresse halten“.

Fotostrecke
13  Bilder

Artikel 13 und Uploadfilter: So wurde in deutschen Städten protestiert

Axel Voss selbst hat sich immer wieder über die Beschimpfungen beklagt: Viele hätten „Maß und Mitte“ völlig verloren, sagte er auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche. In sozialen Medien werde er ständig diffamiert. Es ist deutlich zu beobachten, dass dem Politiker die ständigen Angriffe gegen seine Person zu schaffen machen.

Die Demonstranten empfinden das allerdings ebenso andersherum: Ihr Protest wurde von Anfang an diskreditiert. Erst wurde ihnen vorgeworfen, sie wären von YouTube für dessen Interessen instrumentalisiert worden, in der EU-Kommission war von einem „Mob“ die Rede, und dann unterstellte der Europaabgeordnete Sven Schulze (CDU) auch noch, bei der Flut an Protest-E-Mails handele es sich um eine von Google initiierte „Fake-Aktion“.

Politiker unterstellt „gekaufte Demonstranten“

Als dann am Samstag viele Zehntausende in deutschen Städten auf die Straße gingen, wird am selben Tag Daniel Caspary in der „Bild“ zitiert, es werde „offensichtlich versucht, auch mit gekauften Demonstranten die Verabschiedung des Urheberrechts zu verhindern. Bis zu 450 Euro werden von einer sogenannten NGO für die Demoteilnahme geboten.“ Das Geld scheine „zumindest teilweise von großen amerikanischen Internetkonzernen zu stammen.“ Nun sollen die Demonstranten auch noch angeblich bezahlt worden sein – die Empörung im Netz ließ nicht lange auf sich warten.

Wer kein Jurist ist und den Text der geplanten europäischen Urheberrechtsrichtlinie liest, dem kann es passieren, dass sein Kopf nach wenigen Seiten vor Langeweile auf die Tischkante fällt. Umso mehr mag es überraschen, dass eben jener Text die Menschen auf die Straße treibt und für politisches Gebrüll auf allen Seiten sorgt. Junge Demonstranten schimpfen auf Politiker und – wesentlich unüblicher – Politiker schimpfen auf junge Demonstranten. Die Lager stehen sich unversöhnlich gegenüber, längst geht es um mehr als ums Urheberrecht.

„Gesetzgebung ist ein Wettbewerb“

Die Protestierenden fühlen sich in Brüssel nicht ernst genommen, sie empfinden die Europa-Politik als weit entfernt von sich, von der Realität, vom heutigen Internet. „Demokratie statt Lobbykratie“ wird auf einem Demo-Plakat in Berlin ein altbekannter Vorwurf wiederholt, der in diesem Fall besonders genährt wurde. Zum Beispiel durch Sätze wie diesen von Axel Voss auf der Pressekonferenz vergangene Woche, angesprochen auf die Lobbyarbeit: „Ich sag mal: Auch Gesetzgebung ist ein Wettbewerb. Und wer seine Interessen dort nicht vorträgt, die sind dann eben nicht existent.“

Für viele mag diese Aussage eine Binse sein. Frisch politisierten jungen Menschen lässt sich so ein Satz allerdings kaum vermitteln, er zeugt erneut von wenig Fingerspitzengefühl in der Kommunikation. Entsprechend sauer sind die Demonstranten. „Mir geht es gar nicht nur ums Urheberrecht, sondern auch darum, wie in der Sache mit den Wählern und jungen Leuten umgegangen wird“, sagt etwa die Demonstrantin Frauke (21).

Gemeinsam mit ihrem Freund Daniel (27) ist sie aus dem Rheinland extra zur Demo nach Berlin gereist. „Fünf Millionen Menschen haben die Petition gegen die Richtlinie unterschrieben, und dann heißt es, das seien alles Bots„, sagt Frauke, das sei frustrierend. Es erzeuge ein Gefühl von Ohnmacht, das auch sie dazu gebracht habe, für so ein trockenes Thema wie Urheberrecht auf die Straße zu gehen. „Eigentlich dachte ich, die Sache sei längst vom Tisch, seit im vergangenen Sommer dagegen gestimmt wurde. Als das Thema dann in meiner Timeline wieder aufkam, hatte ich den Eindruck, dass jetzt hintenrum versucht wird, etwas durchzudrücken.“

Argumentativ geht einiges durcheinander

Misstrauen gegenüber der Politik und Misstrauen gegenüber den klassischen Medien begegnen einem immer wieder in den Gesprächen mit den jungen Demonstranten am Samstag in Berlin. YouTubern wird hier teils mehr Vertrauen entgegengebracht als klassischen Journalisten, und die Furcht vor einer Filterung von Inhalten geht einher mit der Furcht, bestimmte Informationen nicht mehr zu erhalten. „Was ist, wenn die ganzen kleinen Kanäle auf YouTube irgendwann dichtmachen müssen?“, fragt ein 18-jähriger Demonstrant. Davor habe er Angst. Begründen kann er sie nicht.

Auch wenn bei manchen argumentativ einiges durcheinander geht: Die Protestierenden fordern jedenfalls nicht, urheberrechtlich geschützte Werke im Netz umsonst zu bekommen. So nämlich lautet der Vorwurf bei den Urhebern und Verwertern auf dem Brunch der Befürworter: Die Demonstranten sprächen von „Freiheit„, meinten aber „gratis“, heißt es in einer Ansprache. Diese Behauptung dürfte sich ebenso wenig begründen lassen.

Immer wieder betonen die Befürworter, dass Künstler endlich auch online fair vergütet werden müssten. Diese Forderung würden wohl auch die meisten Demonstranten unterschreiben. Umso bizarrer wirkt es, dass wegen weniger strittiger Passagen beinahe eine ganze Richtlinie aufs Spiel gesetzt wurde, die in ihrer Gesamtheit von den meisten gewollt ist. Es zeigt, wie sehr sich die Fronten verhärtet haben, wie wenig Verständnis und Entgegenkommen es zwischen den Lagern gibt. Aus der Urheberrechtsreform ist eine Sturheberrechtsreform geworden.

Das Lager der Befürworter hofft offenbar nur darauf, dass die Proteste bald vorübergehen. „Wenn die Demonstration vorbei ist, scheint die Sonne ja immer noch“, sagt etwa Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht, in seiner Ansprache am Samstagvormittag. Doch je öfter die Demonstranten als „undemokratisch“, „gekauft“ oder „fehlinformiert“ bezeichnet werden, umso größer dürfte ihre Wut werden. Ganz unabhängig von der Abstimmung im Europaparlament am Dienstag. Und auch unabhängig vom Urheberrecht.

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https://twitter.com/senficon?lang=de

Wieviel Vertrauen kann man in die Recherchen von setzen, wenn sie einen Hashtag und 3 Websites unterschiedlicher Organisationen nicht auseinanderhalten können – und dann obendrein nicht mal korrekt buchstabieren? 🤔

 

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NEUE VERSUCHE den PROTEST zu SA-„BOT“-IEREN!!!….

Nicht nur der unsägliche Bot-Vorwurf, sondern auch inhaltlich falsch: Es gibt im Europaparlament kein Prinzip der Diskontinuität, man müsste nicht von vorn anfangen, wenn gestrichen wird.

Neuer Tag, neuer Vorwurf gegen uns Bots! Heute: Mitglied und Bertelsmann-Mitarbeiter Elmar Brok. .

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„UP-LOAD-FILTER“ – DIE „EU“- OBER-OBER-OBER-„LOBBY-KRATIE“ und  die „SOFT-WARE-KONZERNE“ REIBEN sich schon die HÄNDE und wie die  „AAS-GEIER“ LAUERN sie bis das OPFER – „freies INTERNET“ –  sich ERGIBT

siehe auch  „Axel Voss“ GEGEN die PROTESTE

tube.com/watch?v=Jq4lFoCxEl8

Artikel 12 – Urheber sind die Verlierer – Rechtsanwalt „Christian Solmecke“

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utube.com/watch?time_continue=266&v=3649MOTsfUw

„Artikel 12“ und Zeitreisen in langsam

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EU“ – will  „MEINUNGs-und WAHRHEITs-FILTER-n“„T-ERROR-FILTER“ – der/die „EU-FILTER-FOLTER“ für die  bzw gegen die „FREI-HEIT“

KALKÜL – WILLKÜR – Die „EU“ will die TOTALE ÜBERWACHUNG und KONTROLLE über das INTERNET

utube.com/watch?v=w6J-68_xALU

ARTIKEL „6“ – Terrorfilter geplant: Die nächste Schnapsidee der EU  –  Rechtsanwalt Christian Solmecke

https://twitter.com/solmecke?lang=de

Julia Reda

@Senficon

Nach dem Video von @solmecke haben viele mich gefragt, was ich gegen die unternehme. Habe hier etwas ausgeschrieben: https://juliareda.eu/2019/02/terrorismus-online-uploadfilter/  Unter meiner Federführung hat der @EP_SingleMarket Ausschuss auch schon gegen in der gestimmt.

hat retweetet

Der wichtigste Schritt, den Ihr unternehmen könnt, um die zu vermeiden, ist aber erstmal der abzulehnen. Denn wenn man beim Urheberrecht akzeptiert, ist es schwer, sie gegen Terrorismus abzulehnen!

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Aufruf zur Demo am 23. März 2019 gegen Artikel 13 der EU Urheberrechtsreform #SaveYourInternet

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https://twitter.com/senficon?lang=de

„Nutzer*innen sollten sich über freuen, weil er sie von der Haftung für Urheberrechtsverstöße befreit“ – auch dieses Argument stimmt leider nicht:

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Meine Erwiderung auf ein weiteres Argument von -Verteidiger*innen: „Die -Bemühungen müssen verhältnismäßig sein – daher wird keine Plattform davon überfordert“

#Artikel13 #Uploadfilter

„Julia Reda“ – ARGUMENT: „Die „Upload-FILTER“-Bemühungen müssen verhältnismäßig sein – daher…..

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hat retweetet

Der aktuelle CDU-Vorschlag zu überzeugt nicht. Unser Vorsitzender dazu: „Es ist besser schlechte Gesetze im Ursprung zu verhindern, anstatt unverbindlich an etwaigen Konsequenzen herumdoktern zu wollen.“ Unsere gesamte PM:

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Welche Lehren zieht man aus den sich immer wieder  wiederholenden LÜGEN – TÄUSCHUNGEN – BETRÜGEREIEN – der CDU/CSU  – TRAU dieser PARTEI NICHT sie hat  NICHTS anderes im SINN als dich    „ÜBERS OHR zu HAUEN“ – diese PARTEI hat es „FAUSTdick HINTER den OHREN“!!!!

https://blog.wdr.de/digitalistan/schroedingers-uploadfilter-der-unglaubwuerdige-kompromiss-der-cdu/

Schrödingers Uploadfilter – der unglaubwürdige “Kompromiss” der CDU

Es gibt da dieses Gedankenexperiment des Physikers Erwin Schrödinger. Darin befindet sich eine Katze zusammen mit einer tödlichen Vorrichtung in einer verschlossenen Kiste. Die Vorrichtung würde die Katze mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent innerhalb einer Stunde töten. Schaut man nach Ablauf dieser Stunde nicht in die Kiste: Wie ist dann der Zustand der Katze? Die Antwort: Sie ist sowohl lebendig als auch tot.

Die CDU hat dieses Wochenende Schrödingers Uploadfilter erfunden: Die Partei, deren Politiker zum Teil nicht müde wurden, zu betonen, es werde doch gar keine Uploadfilter geben, stellt ein Papier vor, das genau diese Uploadfilter verhindern soll. Rechts- und Netzpolitiker der CDU, die auf EU-Ebene für Artikel 13 stimmen will, wollen “in der nationalen Umsetzung keine Uploadfilter”. Und CDU und CSU in Brüssel, die hinter der Urheberrechtsrichtlinie stehen, loben den Kompromissvorschlag aus Deutschland, der sich aber doch gegen ihre eigenen Entscheidungen richtet. Was für ein Irrsinn!

Das Papier sieht vor, dass grundsätzlich alle Inhalte hochgeladen werden können. Unterhalb einer “zeitlichen Grenze” werden keine Lizenzgebühren fällig. Wird diese Grenze überschritten, sollen die Plattformen zahlen – entweder, weil die Werke digitale Fingerabdrücke enthalten, die den Urheber verraten, oder in Form einer Pauschallizenz. Alternativ könnten Urheber auf ihre Rechte verzichten oder eine Löschung verlangen.

“Kompromiss” wird dieses Papier von Unionspolitikern genannt, und es klingt wie eine Rolle rückwärts, wenn CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak twittert, es sei wichtig, “genau zuzuhören”. Doch der Text ist so vage, dass er auch ein rhetorischer Kniff sein könnte – und am Ende steckt immer noch der heftig kritisierte Artikel 13 dahinter. Wie soll es auch anders gehen? Bei der Umsetzung einer EU-Richtlinie kann der Gesetzgeber nicht völlig von deren Grundgedanken abweichen. Sonst gäbe es Probleme mit Brüssel.

Uploadfilter wären außerdem auch nach dem CDU-Papier nicht ganz ausgeschlossen. Wie zum Beispiel sollen Plattformen dem Verlangen von Urhebern nachkommen, ihre Werke zu löschen? Würden dafür keine Uploadfilter eingesetzt, wären wir ganz schnell wieder beim aktuellen Verfahren: Urheber müssten jeder Urheberrechtsverletzung einzeln hinterherlaufen – und genau das soll die Richtlinie doch verhindern.

Audioplayer

Droht das Ende des Internets, wie wir es kennen? Die Polit-WG diskutiert.

Bekäme die CDU ihre Punkte überhaupt auf den Weg –wenn die SPD doch für eine europäische Lösung ist? Würden Uploadfilter nicht gerade komplett verboten: Liegt die Entscheidung am Ende nicht bei den Plattformen – und würden die eine Insellösung nur für Deutschland schaffen? Müsste eine Partei, die europäisch denkt, Uploadfilter nicht auch für andere Staaten verhindern wollen, wenn sie auch in Ländern wie Polen oder Ungarn drohen? Müsste man bei einer Richtlinie, die noch nicht verabschiedet ist, nicht die Richtlinie an sich verbessern, statt nationale Workarounds zu finden? Gerade, weil es doch eigentlich einen gemeinsamen digitalen Binnenmarkt geben soll?

Die CDU hat sich offenbar für Schrödingers Uploadfilter entschieden: Es soll sie gleichzeitig geben und nicht geben. Glaubwürdig ist das nicht.

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ube.com/watch?v=AL6gD7JKivE

„Artikel 11“ – Mindestens genau so schlimm wie Artikel 13? –  Rechtsanwalt „Christian Solmecke“

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ube.com/watch?time_continue=12&v=iAMWk9prenU

EU „Urheber-Rechts-Reform“ – sind die Upload-Filter noch zu verhindern? – nachgehakt

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„Alexander Hoffmann“- CDU  – ?LIEBLINGS-ERFUNDENENES ARGUMENT? und auch noch DREISTER LÜGNER – – behauptet: „das Vorziehen der Abstimmung sei eine Erfindung“  Es gibt doch Beweise:

#Artikel13 #saveyourinternet #uploadfilter

Die SCHLECHTESTE Rede zu Artikel 13 im Bundestag

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tube.com/watch?v=nhi3Ori_n9A

Artikel 13: Argumente der Befürworter widerlegen – Mit „Rezo“ –  Rechtsanwalt „Christian Solmecke“

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tube.com/watch?v=iNpB73CAdL8

„Rezo ja lol ey“ – Ich entlarve Propaganda zu Artikel 13

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utube.com/watch?v=ApwCZI3DyKE

Live-Stream –  Montag 18 März – ab 20 UHR

Artikel 13 – Jetzt wird geredet!

Helga Trüpel (MdEP)?LOBBY-ISMUS? – ?“EU“? garnicht FILTERN  bei ?LIZENSEN? das ist eine ?“GLATTE LÜGE“?  wen WUNDERTS eine GRÜNE –   ?digitale REVOLUTION? – beschwichtigen – schönreden  – verharmlosen…. ?SILIKON-VALLEY? WAS hat SIE damit ZU TUN????!!!!

Gäste: Tobias Holzmüller (Justiziar der GEMA) • Rewinside (YouTuber) • Helga Trüpel (MdEP) • HerrNewstime (YouTuber) • Helmut Zerlett (Komponist) • Christian Solmecke (Rechtsanwalt) • Rezo (YouTuber) • Franziska Schreiber (Autorin)

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Auf der Pressekonferenz hat gerade bestätigt, dass Presseverlage mit schlechter Wahlberichterstattung gedroht haben, wenn Abgeordnete gegen die stimmen. Er findet das nicht problematisch. 🤔

outube.com/watch?time_continue=4&v=30r5zWuq15o

ERPRESSUNG und KORRUPTION

“Das ist völlig normal”: Axel Voss über das „Lobbying“ der Verlage

Helga Trüpel (MdEP) – ?SILIKON-VALLEY? – ?INTERESSEN – KONFLIKT? – „UP-LOAD – FILTER“?

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utube.com/watch?v=SaJM-p6KeuI

Kampf gegen Uploadfilter & Artikel 13 – 4,7 Millionen Unterschriften zum Justizministerium gebracht

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utube.com/watch?v=EbtNFP8lBh8

LeFloid berichtet – PETITION an „BARLEY“: spricht von „Drohungen der Verlage“ – „UP-LOAD-FILTER“

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https://twitter.com/senficon?lang=de

Antworten auf Argumente zu : „ können gar nicht kommen, denn im Gesetz wird erwähnt, es dürfe nicht zu allgemeiner Überwachung (‚general monitoring‘) führen“

utube.com/watch?v=907nGTe-vnU

Julia Reda – „Uploadfilter“ – es dürfe nicht zu allgemeiner Überwachung ‚general monitoring‘ führen

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„Julia Reda“ – Behauptung über „Artikel 13“: „Nur große Plattformen wie „YouTube“ müssen ……

 

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Behauptungen über : „Plattformen müssen nur mit Verwertungsgesellschaften Pauschalverträge abschließen, dann sind gar nicht mehr nötig“

„Julia Reda“ – Behauptung: „Pauschal-Lizensen“ befreien „Platt-Formen“ von der „Filter-Pflicht?!

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Julia Reda – stimmt so nicht: „Uploadfilter“ nur bei „Urheber-Rechts-Verletzungen“ oder….

 

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„Julia Reda“ – „Uploadfilter stehen gar nicht im Text!“

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tube.com/watch?v=W8Ua3oRPHIE

„Artikel 13“ Demo Österreich – Demo gegen „Artikel 11“ und „13“ in Wien am „23.März 2019“

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ube.com/watch?v=-2i1v5emth0

Demo gegen Artikel 13 in Wien (und vielen anderen Städten) #saveyourinternet

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tube.com/watch?v=OuWAV-WUTUg

Aufruf zur Demo gegen Artikel 13 am 23.03.2019 in Berlin! #SaveyourInternet

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siehe auch „GLYPHOSAT und kein ENDE..…..

IN die ZWEITE PHASE – DAMIT ALLE MACHENSCHAFTEN dieses satanischen KONZERNs ans LICHT kommmen!!!!!!!!!!!!

aus dem TEXT:.Damit geht der Prozess nun mit der selben Jury in eine zweite Phase, in der die Haftungsfragen geklärt werden sollen. Dabei geht es auch darum, ob Monsanto über >>>Risiken hinwegtäuschte<<< und wie hoch der mögliche Schadenersatz ausfallen könnte. Sollte Monsanto für haftbar befunden werden, könnte dies Bayer viel Geld kosten.…..

…..Wäre die Jury zu dem Schluss gekommen, dass Roundup nicht für Hardemans Erkrankung mitverantwortlich ist, so hätte es <<<<keine zweite Prozessrunde>>> gegeben, was für >>>Monsanto<<< ein >>>Befreiuungsschlag<<< gewesen wäre...

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Monsanto-Prozess in den USA

Aktie von Bayer bricht nach Gerichtsverfahren in den USA ein

Der Aktienkurs von Bayer ist am Mittwoch schwer eingebrochen.

Das Logo des deutschen Konzerns Bayer. Bayer und BASF wollen offenbar Monsanto übernehmen. (Foto: dpa)

Das Logo des deutschen Konzerns Bayer. (Foto: dpa)

Der Aktienkurs des deutschen Chemiekonzerns Bayer brach am Mittwoch um bis zu 10 Prozent ein, nachdem die Bayer-Tochter Monsanto in den USA ein wichtiges Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Unkrautmittel Glyphosat verloren hatte. Der mit massiven Neuschulden übernommene Monsanto-Konzern wird für Bayer zu einem ernsten Problem.

Die dpa berichtet:

Schwerer Rückschlag für Monsanto: Der zum deutschen Bayer-Konzern gehörende US-Saatgutriese hat einen wichtigen Teilprozess um angebliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup verloren. Die Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand am Dienstag (Ortszeit), dass das Produkt mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman gewesen ist. Die sechs Geschworenen trafen die Entscheidung einstimmig.

Damit geht der Prozess nun mit der selben Jury in eine zweite Phase, in der die Haftungsfragen geklärt werden sollen. Dabei geht es auch darum, ob Monsanto über Risiken hinwegtäuschte und wie hoch der mögliche Schadenersatz ausfallen könnte. Sollte Monsanto für haftbar befunden werden, könnte dies Bayer viel Geld kosten. Wäre die Jury zu dem Schluss gekommen, dass Roundup nicht für Hardemans Erkrankung mitverantwortlich ist, so hätte es keine zweite Prozessrunde gegeben, was für Monsanto ein Befreiuungsschlag gewesen wäre.

Bayer zeigte sich in einer Stellungnahme enttäuscht von der Entscheidung der Jury. Dennoch sei das Unternehmen weiterhin fest davon überzeugt, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse bestätigen, dass glyphosatbasierte Herbizide keinen Krebs verursachen. Bayer sei zuversichtlich, im zweiten Teil des Prozesses beweisen zu können, dass Monsantos Verhalten angemessen war und das Unternehmen nicht für Hardemans Krebserkrankung haftbar gemacht werden sollte.

Für Bayer ist der Fall Hardeman hochbrisant, da es sich um einen richtungsweisenden «Bellwether Case» handelt. Damit ist im US-Recht eine Art Musterfall in einem Massenverfahren gemeint. Mehrere dieser repräsentativen Fälle sind angesetzt. Sie sollen den Streitparteien helfen, das Ausmaß von Schäden und die Höhe denkbarer Vergleichszahlungen besser abschätzen zu können. Insgesamt sind bei dem zuständigen US-Richter Vince Chhabria mehrere Hundert Klagen von Landwirten, Gärtnern und Verbrauchern gebündelt.

Die Klagewelle gegen Bayer war so richtig ins Rollen gekommen, nachdem eine Geschworenenjury dem Krebspatienten Dewayne Johnson in einem anderen Verfahren im August insgesamt 289 Millionen Dollar an Schmerzensgeld und Entschädigung zugesprochen hatte. Die Richterin senkte zwar die Strafe gegen den im vergangenen Jahr von Bayer übernommenen US-Saatgutkonzern Monsanto später auf gut 78 Millionen Dollar (69 Mio Euro), im Grundsatz änderte sie am Urteil aber nichts.

Der Bayer-Aktienkurs war nach dem Urteil im August massiv eingebrochen. Anleger und Analysten warfen die Frage auf, ob die Leverkusener die Risiken des rund 63 Milliarden Dollar (55 Mrd Euro) teuren Monsanto-Kaufs unterschätzt hätten. Das aktuelle Verfahren ist erst der Anfang: Bis Ende Januar wurden Monsanto in den USA glyphosatbezogene Klagen von etwa 11 200 Klägern zugestellt. Am 28. März soll bereits ein weiterer Prozess bei einem Landgericht im kalifornischen Oakland starten, weitere sollen rasch folgen.

Bayer weist die Vorwürfe eines Krebsrisikos von Monsantos Unkrautvernichtern zurück und beruft sich dabei auf zahlreiche Studien. «Wir haben großes Mitgefühl mit Herrn Hardeman und seiner Familie – dennoch stützen umfangreiche wissenschaftliche Erkenntnisse die Schlussfolgerung, dass Roundup nicht die Ursache seiner Krebserkrankung ist», heißt es im Statement des Unternehmens. Bayer stehe hinter diesen Produkten und werde sie entschieden verteidigen.

Der Dax-Konzern gibt sich denn auch betont optimistisch: Bislang sah das Unternehmen keinen Grund, für Schadenersatzzahlungen Vorsorge zu leisten. Viel Geld kosten die Glyphosat-Klagen aber dennoch schon: Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten stiegen im vergangenen Jahr um rund 660 Millionen Euro. «Wir stellen hier im Wesentlichen für drei Jahre Verteidigungskosten zurück», erklärte Finanzchef Wolfgang Nickl während einer Bilanzpressekonferenz Ende Februar.

 

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https://www.testbiotech.org/node/2349

Wie sicher ist Glyphosat in Gentechnik-Pflanzen?

Testbiotech fordert Überprüfung von Import-Genehmigungen

20. März 2019 / Nachdem ein Bundesgericht in den USA den Verdacht bestätigt hat, dass Glyphosatmischungen wie Roundup zur Entstehung von Krebs beitragen können, fordert Testbiotech eine eingehende Untersuchung aller EU-Importzulassungen von Gentechnik-Pflanzen, die gegen Glyphosat resistent gemacht sind. Diese können mit hohen Mengen von Glyphosat gespritzt werden. In Anbauregionen wie Südamerika und den USA kommen dabei auch Herbizidmischungen zum Einsatz, die in der EU nicht zugelassen sind. Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat 2015 und 2018 festgestellt, dass es zu wenig Daten gibt, um die gesundheitlichen Risiken derartiger Importe zu beurteilen. Die EU-Kommission hat sich bis jetzt aber strikt geweigert, mehr Daten und genauere Untersuchungen zu verlangen.

Testbiotech hat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass es oft keine Fütterungsversuche mit diesen Pflanzen gegeben hat. In anderen Fällen wurden zwar Fütterungsversuche durchgeführt, aber Pflanzen verwendet, die mit wesentlich weniger Glyphosat gespritzt wurden als dies in der Praxis üblich ist. Jüngstes Beispiel: Ein Mais der Firma Bayer/Monsanto, der sogar eine besonders hohe Resistenz gegenüber Glyphosat aufweist.

Bisher hat die EU-Kommission weitere Untersuchungen stets abgelehnt. Im Gegenteil: Im Rahmen des EU-Projektes G-TwYST, in dem der glyphosatresistente Gentechnik-Mais NK603 auf mögliche gesundheitliche Risiken untersucht wurde, hat die EU-Kommission die Untersuchung der Auswirkungen der Glyphosat-Spritzungen sogar ausdrücklich von der Studie ausgenommen. Der in den Versuchen verwendete Mais war tatsächlich weitgehend frei von Glyphosatrückständen.

Testbiotech hat verschiedentlich darauf aufmerksam gemacht, dass die dauerhafte, wiederholte Aufnahme entsprechender Futter- und Lebensmittel auch Auswirkungen auf die Darmbakterien und den Hormonhaushalt haben kann. Auch dazu gibt es verschiedene ernst zu nehmende Forschungsergebnisse.

Vor diesem Hintergrund verlangt Testbiotech jetzt die Aussetzung von neuen Importzulassungen und die Überprüfung der bestehenden Genehmigungen für den Import gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU. Bislang wurden bereits rund 40 entsprechende Importzulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilt, die gegen Glyphosat resistent sind, darunter Soja, Mais, Raps und Zuckerrüben. Testbiotech will auch über den Weg der EU-Gerichte genauere Untersuchungen verpflichtend machen (Verfahren C-82/17 P). Leider sieht es nach einer 2018 veröffentlichten Stellungnahme des Generalanwaltes des EU-Gerichtes aber nicht danach aus, als ob das Gericht weitere Untersuchungen zur Auflage machen würde. Die Entscheidung wird für 2019 erwartet.

Kontakt:
Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

Weitere Informationen:

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33629/

US-Gericht: Bayers Glyphosat ist krebserregend

20.03.2019

Justiz Gericht Gesetz

Schild am Eingang eines Gerichts in Newcastle (Foto: smlp.co.uk / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)-+-

Das Herbizid Roundup der Bayer-Tochter Monsanto ist maßgeblich verantwortlich dafür, dass der Rentner Edwin Hardeman an Lymphdrüsenkrebs erkrankte. Das entschied die Jury eines US-Bundesgerichts in San Francisco und schickte damit die Bayer-Aktie auf Talfahrt.

Der in San Francisco verhandelte Fall ist ein „Bellwether Case“, das ist eine Musterklage, die als richtungsweisend für weitere derartige Prozesse gilt. Allein bei Richter Vince Chhabria, der den Fall Hardemann gegen Monsanto verhandelte, liegen mehr als 760 weitere Klagen auf dem Schreibtisch. Insgesamt hatten Krebspatienten oder ihre Angehörigen bis Ende Januar in den USA 11.200 Klagen gegen Bayer eingereicht.

Chhabria hatte den Fall zweigeteilt. Zuerst sollte die Jury die Frage beantworten, ob Roundup maßgeblich für die Krebserkrankung des Klägers verantwortlich sei. Die Jury bejahte dies einstimmig. Im zweiten Teil des Prozesses wird es darum gehen, ob Monsanto arglistig über Risiken hinwegtäuschte und Behörden beeinflusste. Abschließend muss die Jury entscheiden, wieviel Schadenersatz Bayer für seine Tochter zu zahlen hat. Vor einem Gericht des Staates Kalifornien hatte Bayer im August 2018 bereits ein Verfahren verloren und war von der Jury zu 289 Millionen US-Dollar Schadenersatz verurteilt worden. Die Richterin reduzierte die Summe später auf 78 Millionen Dollar, Bayer legte Berufung ein.

Über das aktuelle Urteil zeigte sich der Konzern enttäuscht. Bayer sei zuversichtlich, im zweiten Teil des Prozesses beweisen zu können, dass Monsantos Verhalten angemessen war und das Unternehmen nicht für Hardemans Krebserkrankung haftbar gemacht werden sollte, hieß es in einer Stellungnahme. Vorbörslich brach die Aktie am Mittwoch morgen knapp zehn Prozent ein. [lf]

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<<STAATs-ZENSUR>><<STAATs-ZENSUR>><<STAATs-ZENSUR>>
hat retweetet

: Die Bundesregierung hat uns abgemahnt. Der Vorwurf: Urheberrechtsverletzung. Sie will uns dafür bestrafen, dass wir ein Glyphosat-Gutachten veröffentlicht haben. Aber wir wehren uns. Jetzt brauchen wir eure Unterstützung!

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https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/glyphosat-bayer-urteil-aktie-1.4375487

Meinung am Mittag: Glyphosat Es wird teuer für Bayer – zu Recht

Das Werksgelände des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer in Leverkusen.(Foto: Oliver Berg/picture alliance/dpa)

Der Saatguthersteller hat vor Gericht verloren – und es laufen viele weitere Prozesse. Das Unternehmen hat die Gefahren von Glyphosat massiv unterschätzt. Den Chef könnte das den Job kosten.

Kommentar von Elisabeth Dostert

Investoren sind gnadenlos. Panisch verkauften Aktionäre an diesem Mittwoch die Aktie des deutschen Agro- und Pharmakonzerns Bayer, nachdem die jüngste Entscheidung im Fall Monsanto die Runde gemacht hatte. Geschworene eines US-Gerichts entschieden in der Nacht zu Mittwoch, dass der Unkrautvernichter Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat „erheblich“ zur Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman beigetragen hat. Es ist die erste Phase in einem zweigeteilten Prozess. In der ersten sollte erörtert werden, ob es einen Zusammenhang zwischen Glyphosat und der Krebserkrankung gibt. Gibt es! In der zweiten wird nun geklärt, ob Monsanto über Risiken hinwegtäuschte und wie hoch der Schadenersatz ausfällt. Schon die Zweiteilung hatte Bayer als Sieg für sich verbucht, auch weil das Unternehmen nun eigene Anwälte ins Rennen schicken konnte. Nun ist der Konzern wieder einmal enttäuscht„, wie schon nach dem ersten Urteil im vergangenen Sommer.

Im August 2018 hatte ein Gericht dem Hausmeister Dewayne Johnson zunächst 289 Millionen Dollar zugesprochen, später war die Summe aus formalen Gründen auf 78 Millionen Dollar gekürzt worden. Schon damals brach der Aktienkurs ein. Nun geht der Kursverfall weiter. Zu Recht, denn die jüngste Entscheidung wiegt schwerer. Den ersten Fall tat Bayer noch als Einzelfall ab, der Prozess war wegen der Schwere der Erkrankung vorgezogen worden. Das geht nun nicht mehr. Die jüngste Entscheidung in einem von drei geplanten „Bellwether-Verfahren“, eine Art Musterverfahren, weist die Richtung für künftige Entscheidungen. Mehr als 11 000 Klagen sind in den USA bereits gegen Monsanto eingereicht worden. Der jüngste Prozessverlauf dürfte die Klagewelle weiter anschwellen lassen.

63 Milliarden Dollar hat Bayer für Monsanto gezahlt. Immer deutlicher wird: Bayer-Vorstandschef Werner Baumann hat sich im Drang nach Größe verzockt, er blendete die Risiken, die in Monsanto stecken, aus. Der US-Konzern stand seit Jahren in der Kritik – für Glyphosat, für gentechnisch verändertes Saatgut und sein Geschäftsgebaren. Baumann konnte und musste wissen, worauf er sich einließ. Er ging das Risiko wissentlich ein. Und er glaubt immer noch, alle Risiken meistern zu können und am Ende auch die Gerichtsverfahren in den USA zu gewinnen. Baumann kann nicht anders. Alles andere wäre ein Eingeständnis, dass er sich geirrt hat, dass der Kauf ein Fehler war. Die Übernahme von Monsanto sollte sein Meisterstück werden, die Krönung seiner Karriere. Wenn das Meisterstück scheitert, muss der Geselle gehen. Baumann hat in den vergangenen Jahren Millionen verdient. Ein Rausschmiss verletzt vielleicht seine Eitelkeit. Die Folgen aber haben die Mitarbeiter zu tragen.

Unternehmen Bayer-Aktie stürzt nach Glyphosat-Urteil ab

US-Justiz

Bayer-Aktie stürzt nach Glyphosat-Urteil ab

Eine US-Jury befindet, dass der umstrittene Wirkstoff ein wesentlicher Faktor für die Krebserkrankung eines Klägers war. Für Bayer ist das hochbrisant.

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https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pestizide-umweltinstitut-muenchen-1.4359679

Landwirtschaft Pestizide werden kilometerweit verweht

Ergebnis der Messungen: Pestizide aus der Landwirtschaft verbreiten sich „unkontrolliert“ über die Luft. (Symbolbild)(Foto: Axel Heimken/dpa)
  • Wie weit müssen Bio-Felder von anderen Landwirten entfernt sein, die Pestizide einsetzen?
  • Umweltschützer haben nun gemessen, wie weit der Wind die Chemikalien trägt.
  • Selbst mehrere Kilometer von den nächsten Obstplantagen entfernt haben sie noch Wirkstoffe gefunden.
Von Elisabeth Dostert

Im Spätsommer finden in Schlanders die Apfeltage statt. Auf gut 5200 Hektar ernten in dem Ort im Vinschgau in Südtirol etwa 1700 Bauernfamilien jährlich mehr als 300 000 Tonnen Äpfel. Damit wirbt der Tourismusverein Schlanders-Laas im Internet und schwärmt vom Klima und knackigen Äpfeln. Er schwärmt vom Klima, der rauen Luft, den Temperaturschwankungen, durch die ein „Kühlhaus-Effekt“ entstehe, der die Äpfel „außerordentlich knackig“ werden lasse.

Ganz so heil ist der Vinschgau wohl doch nicht. Das Umweltinstitut München hat dort 2018 gemessen, wann und wo sich welche Stoffe in der Luft befinden. Das Ergebnis: Pestizide aus der Landwirtschaft verbreiten sich „unkontrolliert“ über die Luft (PDF). Sie sei „stark“ belastet. „Sechs Wirkstoffe haben wir noch auf über 1600 Höhenmetern in einem Seitental gefunden, mehrere Kilometer von den nächsten Obstplantagen entfernt“, sagte Karl Bär, Referent für Agrarpolitik beim Umweltinstitut München.

Die Daten, so der Umweltschutzverein, weisen auch auf Schwachstellen im EU-Zulassungsverfahren hin. Für vier der sechs Wirkstoffe, die das Institut an allen Messstandorten gefunden habe, komme die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) in seiner Einschätzung zu dem Schluss, dass sie nur in vernachlässigbaren Mengen in die Luft übergehen und sich dort schnell zersetzten. „Diese Bewertung kann also offensichtlich nicht stimmen“, sagte Bär.

Die Behörde steht unter Druck. Erst am Donnerstag hatte das EU-Gericht (EuG) entschieden, dass die Efsa Studien über das Krebsrisiko von Glyphosat öffentlich machen muss. Der Wirkstoff wurde von der Bayer-Tochter Monsanto entwickelt. Er kommt in Pflanzenschutzmitteln wie Roundup vor und tötet alle Pflanzen, es sei denn, sie sind genetisch so verändert, dass ihnen das Gift nichts anhaben kann.

Wie sich Gifte in der Umwelt verbreiten, zeigt nun die Untersuchung des Umweltschutz-Vereins in Südtirol. Vom 23. Februar bis Ende August 2018 wurden an vier Standorten mit speziellen Sammlern Proben genommen, die alle drei Wochen ausgewertet wurden. Glyphosat gehörte nicht zu den insgesamt 29 getesteten Wirkstoffen. Zwei Messstandorte haben sich den Angaben zufolge bei Bio-Betrieben im mittleren Vinschgau befunden. Allein dort seien 20 Wirkstoffe in der Luft gemessen worden. „Das zeigt, wie schwer die Bedingungen für Bio-Betriebe im Umfeld intensiv bewirtschafteter konventioneller Apfelplantagen sind“, sagte Bär. Die Efsa mache „unrealistische Annahmen“ über die Verbreitung von Pestiziden, ignoriere die Dauerbelastung und den „Cocktail-Effekt“, so der Experte: „Die Kombination verschiedener Substanzen kann gefährlicher sein als ein einzelner Wirkstoff.“ Welche Folgen die Pestizide in der Luft für Mensch und Natur haben, wurde nicht untersucht.

Die Umweltschützer haben auch einen Wirkstoff gefunden, dessen Einsatz auf europäischen Feldern mittlerweile verboten ist

Zu den „übelsten Wirkstoffen, die wir gefunden haben, zählen Captan, Thiacloprid und Imidacloprid“, sagte Bär. Captan ist ein Mittel zu Bekämpfung von Pilzkrankheiten. Thiacloprid und Imidacloprid sind Insektizide und gehören zur Gruppe der Neonikotinoide. Imidacloprid gilt, so das Institut, als „extrem giftig“ für Bienen. Die EU-Kommission hat dem Wirkstoff vergangenes Jahr die Zulassung für Freilandkulturen entzogen. Einschließlich der Aufbrauchfrist darf der Wirkstoff seit dem 19. Dezember nur noch in dauerhaft errichteten Gewächshäusern eingesetzt werden.

Das Umweltinstitut plant weitere Projekte. Deutschlandweit soll im April mit Messungen an rund 200 Standorten begonnen werden, kündigte Bär an: „Wir planen Messungen in ganz unterschiedlichen Naturräumen, auch in Schutzgebieten und Städten.“ In diesem Projekt sollen dann auch Sammler für Glyphosat aufgestellt werden. Ergebnisse will das Umweltinstitut Anfang 2020 veröffentlichen.

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Fitness Überlebensbericht

Drei Monate lang lag ich bewegungslos im Krankenhaus“

Eine unspektakuläre Kortison-Spritze brachte unsere Autorin ins Krankenhaus: Bakterien zerstörten ihre Hüfte, ihr aktives Leben war vorerst vorbei. Doch sie rappelte sich wieder auf – auch mit Hilfe einer Fastenkur.

Eine Gelenkinfektion streckte die Inhaberin einer PR-Agentur nieder - die darauf folgende Behandlung machte ihrem Körper zu schaffen
Eine Gelenkinfektion streckte die Inhaberin einer PR-Agentur nieder – die darauf folgende Behandlung machte ihrem Körper zu schaffen

Quelle: Ala Zander

„Manchmal muss einem erst Schlechtes widerfahren, um Gutes zu entdecken“ – Hört sich irgendwie tröstlich an, oder? Bei mir und einer Klinik am Wörthersee, die die F.-X.-Mayr-Kur anbietet, war es so. Ich hatte schon einige Male geplant, mich dort einzubuchen. Immerhin war Kate Moss auch schon da. Dass ich wirklich eincheckte, hatte einen gänzlich unglamourösen Grund. Schicksalsschlag nennen Ärzte und Psychologen das, was im November 2017 von heute auf morgen mein aufregendes, aktives und erfülltes Leben zum totalen Stillstand brachte: Eine unspektakuläre Kortison-Spritze ins Hüftgelenk verursachte eine bakterielle Gelenkinfektion und 30 Stunden nach der Injektion wurde ich komatös als Notfall ins Krankenhaus eingeliefert.

Die „Millionen von Bakterien“ verteilten sich vom Gelenk aus in meine Blutbahn und lösten eine lebensbedrohliche Sepsis aus. Nach vier Operationen, die den verantwortlichen Staphylococcus-aureus-Keim besiegen sollten, war dieser zwar vorerst unter Kontrolle, hatte aber auch die „knöchernen Strukturen“ meines Hüftgelenks vollständig aufgefressen. Drei Monate lang lag ich bewegungslos im Krankenhaus, das Bein traumatisiert und nur dank Morphium-Infusionen und zahllosen anderen Pharmazeutika habe ich diese endlose Zeit irgendwie überstanden. Drei Monate dauerte auch die hoch aggressive Antibiotika-Therapie, mit denen die Ärzte eine erneute Infektion verhinderten und meinen Magen-Darm-Trakt ähnlich zerstörten wie zuvor die Bakterien mein Hüftgelenk.

Monatelang bestand mein Mageninhalt aus Tabletten

Mehrere Reha-Aufenthalte halfen mir dabei, etwas Mobilität zurückzugewinnen, wobei man mir von Anfang an klar mitteilte, dass ich erst mit einer Hüftprothese wieder würde laufen können. In Zeiten hoch effizienter Endoprothetik heutzutage eigentlich kein so großes Drama. Wenn man auf diese Operation allerdings mindestens sechs Monate warten soll, um die Infektion ausheilen zu lassen, ist so eine Diagnose so ziemlich das Gruseligste, was man einem Workaholic, Fitnessjunkie und Lebemenschen wie mir antun kann.

Überflüssig zu erwähnen, was mein ziemlich gesunder Körper zu alldem sagte: Monatelang bestand mein Mageninhalt vornehmlich aus Schmerztabletten, Blutverdünnern, Magenschonern, Antidepressiva, Antibiotika und Beruhigungsmitteln.

Während ich in den ersten vier Monaten noch glücklich über meinen offenbar unverwüstlichen Magen war, konnte ich ab dem fünften Monat plötzlich überhaupt keine Nahrung mehr bei mir behalten. „Chemisch-toxische Gastritis“ nennt sich das, wenn sich die Magenschleimhaut durch permanente Medikamenteneinnahme entzündet und alles abstößt außer Haferbrei. Den aß ich dann auch brav sechs Wochen lang und versuchte so vielen Medikamenten wie möglich Lebewohl zu sagen.

In meinem „alten“ Leben gab es kaum Chemie, ich ernähre mich seit über 20 Jahren streng vegetarisch und gäbe es keinen Käse, wäre ich wohl vegan. Alkohol war sicherlich das ungesündeste Laster, das ich allerdings gern pflegte. Plötzlich ging ich über Monate nur noch am Tropf und schluckte Pillen, hatte null Bewegung, dazu eine Mischung aus Krankenhausessen, mitgebrachtem Junkfood und Gute-Besserung-Pralinen. All das bescherte mir nicht nur  13 Kilogramm mehr auf der Waage, sondern auch einen Magen, mit dem ich unmöglich in die beiden letzten nötigen Operationen starten konnte.

Die kleine Halbinsel Maria Wörth wirkt wie aus der Zeit gefallen - nicht so das Kur-Programm der dortigen Klinik
Die kleine Halbinsel Maria Wörth wirkt wie aus der Zeit gefallen – nicht so das Kur-Programm der dortigen Klinik

Quelle: ©FRANZGERDL/Gert Steinthaler

Und hier kommt die Klinik am Wörthersee ins Spiel. Die unter Detox-Jüngern wohlbekannte F.-X.-Mayr-Kur geht auf den österreichischen Arzt Franz Xaver Mayr zurück, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts den Darm und seine Sanierung in den Mittelpunkt seiner medizinischen Arbeit stellte (Buchtitel: „Darmträgheit“). Bereits als Student vertrat Mayr die Ansicht, dass die meisten gesundheitlichen Störungen direkt mit dem Darm als mächtigstem und zentralstem Organ unseres Körpers zusammenhängen. Nahrung ist nach seinen Erkenntnissen lediglich „Mittel zum Zweck einer gesundheitlichen Verbesserung“.

Die vorübergehende Monotonie seiner Kurkost ist dabei ein wichtiger Faktor und verhilft dem Organismus nach einiger Zeit zu Balance zurück. Außerdem hat die trockene Semmel (ich bekam am Wörthersee einen gesunden Dinkelfladen) die Funktion, gründliches Kauen zu trainieren und so den Speichelfluss anzuregen, der die erste Stufe der Verdauung darstellt. Das komplette Gegenteil des heute üblichen „Mahlzeiten-Runterschlingens“ also. Über Verdauung zu sprechen muss man nicht mögen, nachdenken sollte man mehr darüber. Denn ohne sie gerät der Körper aus dem Gleichgewicht, was über Jahre hinweg erhebliche Auswirkungen auf unsere Lebensdauer und die gesamte körperliche Fitness hat.

Das Essen war unerwartet gut

Beim Einchecken in der Klinik wähnt man sich zunächst in einem schicken See-Hotel. Die zauberhafte kleine Halbinsel Maria Wörth wirkt wie aus der Zeit gefallen, und schon der Blick aus einem der 46 Zimmer hat eine enorm beruhigende Wirkung. Am ersten Tag durchläuft man eine Reihe ärztlicher Untersuchungen und erhält abends eine schonungslose Analyse seines Gesundheitszustands und einen Therapieplan für den Aufenthalt.

Dabei spielt das Essen in der Klinik eine zentrale Rolle, und völlig entgegen all meiner Erwartung war es so köstlich, dass es mir ein Rätsel ist, warum es überhaupt noch irgendwelche Fastenkuren gibt, bei denen man hungern muss. Dreimal am Tag kredenzt das Küchenteam ein Gericht, das zwar streng den Erkenntnissen der Milch-Semmel-Kur des Dr. Mayr entspricht, mit der Langeweile dieser Magen-Darm-Sanierung aber nicht mehr viel gemein hat. Auf jede Mahlzeit wartet man mit Heißhunger, während der Alltag ansonsten aus Detox-Bädern, physiotherapeutischen Behandlungen, Vitamin-Infusionen und einem ganz individuellen Nährstoffplan besteht.

Die Milch-Semmel-Kur ist eine besonders milde Form des Fastens
Die Milch-Semmel-Kur ist eine besonders milde Form des Fastens

Quelle: ©FRANZGERDL/MICHAEL_KOENIGSHOFER

Die Freizeit verbrachte ich lesend im Bett, trainierte meine Muskeln im traumhaft schönen Open-Air-Fitnessstudio oder lag direkt am Wörthersee. Man trifft Patienten aller Art: Übergewichtige, die ihre Traumfigur erreichen wollen, Allergiker, bei denen die Schulmedizin nicht weiter weiß, chronisch an Magen- oder Darmerkrankungen leidende Menschen, die schon alles versucht haben – und sogar Frauen, die seit vielen Jahren vergeblich auf ein Kind hofften („Mayr-Babys“ nennen die das, was dabei herauskommt).

Ich hatte leider nur sieben Tage gebucht, hatte aber schon nach drei Tagen das Gefühl einer rasanten Verbesserung. Es ist mir ein Rätsel, wie ich in einer Woche bei dreimal täglichem Schlemmen vier Kilo verlieren konnte, und es ist mir zudem völlig schleierhaft, wieso ich nach dieser Woche einen wieder völlig hergestellten, intakten Magen hatte, der plötzlich wieder alles vertrug.

Auch wenn es mir nach den letzten beiden gefürchteten Operationen viel besser geht – ich muss zurück an den Wörthersee, erst dann werde ich den ganzen Albtraum aus jeder Zelle verbannt haben. In der Zwischenzeit habe ich übrigens dank der Mayr-Medizin mein früheres Idealgewicht wieder. Und trotzdem: Auf den Keim hätte ich gut verzichten können. Wäre auch so mal vorbeigekommen.

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siehe auch „Heiße Gespräche“ – „Mikro-Wellen-Waffe“ – „5 G“

sierhe auch „ELEKTRO-SMOG“

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/19/bundesamt-folgen-des-5g-netzes-fuer-die-gesundheit-muessen-untersucht-werden/

„Höhere Strahlungsintensität“

Bundesamt: Folgen der 5G-Technologie für die Gesundheit müssen untersucht werden

Das Bundesamt für Strahlenschutz fordert eine Untersuchung zu den gesundheitlichen Folgen der neuen 5G-Technologie. Diese sind weitgehend unbekannt.

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, steht vor dem Start der Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzblöcken am Mainzer Technik-Standort der Bundesnetzagentur hinter einer Stoppuhr.

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, steht vor dem Start der Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzblöcken am Mainzer Technik-Standort der Bundesnetzagentur hinter einer Stoppuhr.

Angesichts der am Dienstag beginnenden Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G hält das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) weitere Forschungen über die gesundheitlichen Folgen elektromagnetischer Strahlung für nötig. Deutlich höhere Datenübertragungsmengen, neue und zusätzliche Sendeanlagen und höhere Frequenzen veränderten die Strahlungsintensitäten, sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini der Passauer Neuen Presse vom Dienstag. „Diese müssen untersucht werden.“

Der neue 5G-Standard nutze mittelfristig auch „höhere Frequenzen“, erklärte Paulini. „Hier haben wir noch wenige Erkenntnisse und werden mittelfristig weitere Forschung betreiben“, kündigte die Wissenschaftlerin an.

Weltweit fordern Wissenschaftler derzeit in mehreren Aufrufen, die gesundheitlichen Auswirkungen der starken 5G-Technologie zu untersuchen.

Ferner sei aus ihrer Sicht offen, was geschehe, wenn etwa unterschiedliche Betreiber am gleichen Ort Sendeleistung aufbauten. „Das werden wir beobachten und bewerten“, sagte die BfS-Chefin der Zeitung und mahnteweitere Untersuchungen über die Auswirkung der Strahlung durch zusätzliche Sendemasten an.

BfS-Chefin Paulini richtete nun den Blick auf Befürchtungen über die gesundheitlichen Folgen von 5G. Dabei warnte sie vor vorschneller Panikmache. Für 5G gelte, „was auch für vorherige Mobilfunkstandards gilt: Unterhalb der geltenden Grenzwerte sind keine gesundheitlichen Auswirkungen nachgewiesen.“

Paulini riet generell zu einem „umsichtigen Umgang mit dem Handy“. Ihre Tipps lauten: „Headset benutzen“, denn die Strahlung sinke mit der Entfernung zum Mobiltelefon. Ferner sollten Verbraucher den Strahlenwert SAR beim Kauf eines Handys beachten. Zudem sei es besser, dass Festnetz als das Mobiltelefon zu nutzen, sagte Paulini, die der dem Bundesumweltministerium unterstellten Behörde seit zwei Jahren vorsteht.

Die Bundesnetzagentur startet am Dienstag in Mainz mit der Versteigerung von 5G-Frequenzen. Der neue Mobilfunkstandard soll Schritt für Schritt die derzeitige LTE-Technik ablösen und einer Reihe von Zukunftstechnologien den Weg ebnen. Die Auktion kann sich über Wochen hinziehen, für den Staat werden Milliardenerlöse erwartet.

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https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/mobilfunk-wie-gesundheitsschaedlich-ist-5g-wirklich/23852384-all.html

Mobilfunk
Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich?

5G soll riesige Datenmengen schnell übertragen. Doch es könnte auch der Gesundheit schaden. Europas Regierungen ignorieren die Gefahr.

Qualcomm wirbt auf der CES 2019 in Las Vegas für 5G.

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Qualcomm wirbt auf der CES 2019 in Las Vegas für 5G.Foto: Robyn Beck/AFP

Ein elektrischer Kleinbus kurvt über ein menschenleeres Testgelände im Nirgendwo der rheinischen Provinz. Zwei Passagiere sitzen auf der Rückbank. Dann plötzlich erscheint aus dem Nichts eine weitere Person. Hannes Ametsreiter, der Chef von Vodafone Deutschland, gesellt sich zum Gespräch – als Hologramm. Eigentlich arbeitet er am Schreibtisch im 70 Kilometer entfernten Düsseldorf, aber zugleich sitzt er scheinbar leibhaftig im Wagen. Mimik, Gestik und Körpersprache lassen den elektronischen Geist beinahe lebendig aussehen. Dafür müssen mehrere Gigabytes pro Sekunde übertragen werden, ein Sender neuer Art macht es möglich. „Der Fahrersitz im Auto der Zukunft wird zur Fernsehcouch – oder zum Bürostuhl“, frohlockt der Manager.

Der Ausbau von 5G soll 500 Milliarden Euro kosten.

Der Ausbau von 5G soll 500 Milliarden Euro kosten.Foto: Tobias Hase/dpa

Solche und ähnliche Gags inszeniert die Telekommunikations-Industrie schon seit Monaten in ganz Europa. Da lässt die Telecom Italia in Turin Drohnen über die Piazza Vittorio fliegen, um Medikamente auszuliefern und die Straßen von Transportern zu befreien. Oder der schwedische High- Tech-Konzern Ericsson demonstriert die automatische Fernüberwachung von Schwerkranken und chirurgische Operationen per Roboter. Konkurrent Nokia zeigt, wie Roboter im Takt von Millisekunden vernetzt gemeinsam eine komplexe Aufgabe lösen.

500 Milliarden Euro Investitionen für die Wettbewerbsfähigkeit

Der Aufwand dient der Einstimmung der Bürger auf ein informationstechnisches Megaprojekt: 5G, die fünfte Generation der Mobilfunktechnik, soll bis zu 1000-mal mehr Datenvolumen übertragen als bisher. Die Zahl der verbundenen Geräte soll sich verhundertfachen, und die Reaktionsgeschwindigkeit nicht mal mehr eine Millisekunde betragen. Vom autonomen Fahren über mitdenkende Kühlschränke und Heizkörper bis zu vollständig mit Robotern betriebenen Fabriken soll die neue Technologie die gesamte Lebenswelt revolutionieren.

Die dazu nötigen Investitionen, nach Schätzungen der Deutschen Telekom rund 500 Milliarden Euro, seien „von strategischer Bedeutung für Europa“, verkündet Jyrki Katainen, EU-Kommissar für Jobs und Wachstum. Der Ausbau von 5G „ist entscheidend für unsere weltweite Wettbewerbsfähigkeit“, sagt er und weiß sich darin einig mit allen Regierungen der EU-Staaten.

Ein kleiner Insiderkreis bewertet die Gefahren

Aber stimmen die Verheißungen überhaupt? Und welche Risiken sind damit verbunden? Diesen Fragen ist das Journalisten-Team Investigate Europe nachgegangen und auf erstaunliche Widersprüche gestoßen. Nicht nur ist völlig unklar, ob sich die geplanten Milliarden-Investitionen jemals rentieren werden. Zudem birgt das Vorhaben ein enormes Risiko, das die Verantwortlichen totschweigen, während es immer drängender wird: Eine wachsende Zahl von Studien deutet darauf hin, dass die für den Mobilfunk genutzte elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung die menschliche Gesundheit schädigen kann, indem sie etwa Krebs erzeugt oder den männlichen Samen schädigt.

Die zuständigen Institutionen von der Weltgesundheitsorganisation über die EU-Kommission bis zum deutschen Bundesamt für Strahlenschutz überlassen es jedoch einem kleinen Kreis von Insidern, die Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung festzulegen. Doch dessen Mitglieder blenden viele unbequeme neue Erkenntnisse aus.

Für den flächendeckenden Ausbau braucht es zigtausende Sendeanlagen

5G würde den „Elektrosmog“, wie ihn Kritiker nennen, noch erheblich verstärken. Weil die neue Technik mit sehr hohen Frequenzen operiert, ist deren Reichweite deutlich geringer als bei den bisherigen Antennen. Für die Füllung der oft beklagten Funklöcher taugt sie nicht. Aber sie vervielfacht die Zahl der nötigen Funkzellen. Darum errichtet etwa die Telekom allein im fünf Kilometer langen Teststreifen in Berlin-Schöneberg derzeit gleich 71 neue Sendemasten. Kommt es zum flächendeckenden Ausbau, wird das zigtausende zusätzliche Sendeanlagen erfordern.

Mit „der Implementierung von 5G drohen ernste, irreversible Konsequenzen für den Menschen“, warnen mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem jüngst veröffentlichten Appell für einen Ausbaustopp der 5G-Technik, darunter auch der langjährige deutsche Umweltpolitiker und Biologe Ernst-Ulrich von Weizsäcker. „Wir wissen nicht sicher, ob die mobile Datenübertragungstechnik gesundheitliche Risiken mit sich bringt, aber wir können es auch noch nicht ausschließen“, erklärt er.

Daher müsse die Politik „darauf bestehen, dass die Gesundheitsrisiken, die mit der allgegenwärtigen Hochfrequenzstrahlung für mobile Geräte verbunden sind, untersucht werden, bevor wir die gesamte Bevölkerung immer höheren Werten der elektromagnetischen Felder aus dieser Technologie aussetzen“.

Ein Thema für Spinner? Bisher schien es so

Handystrahlung? Das schien bisher nur ein Thema für Spinner und Leute mit Verfolgungswahn. Auch die Autoren dieses Reports sahen das zunächst so. Schließlich gibt es schon rund 24.000 Sendemasten allein in Deutschland. Viele Millionen nutzen ihre Smartphones jeden Tag stundenlang. Von Gesundheitsschäden merken sie nichts.

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Das Team

Investigate Europe ist ein pan-europäisches Journalistenteam, das Themen von europäischer Relevanz recherchiert und die Ergebnisse europaweit veröffentlicht. Das Projekt wird von der „Hübner & Kennedy“-Stiftung, der GLS Treuhand, der Rudolf-Augstein-Stiftung, der norwegischen Fritt-Ord-Stiftung, der italienischen Stiftung Cariplo und der Open Society Initiative for Europe sowie einer privaten Spenderin unterstützt. Weitere Spenden kommen von Lesern. Das Team kooperiert mit den NGOs Journalismfund und N-Ost. Zu den Medienpartnern für den Report über 5G gehören unter anderem „Newsweek Polska“, „Diario de Noticias“, „Il Fatto Quotidiano“,
„De Groene Amsterdamer“, „Efimerida ton Syntakton“, „Aftenbladet“ und der „Falter“. Außer den Autoren haben Crina Boros, Wojciech Ciesla, Ingeborg Eliassen, Juliet Ferguson, Nikolas Leontopoulos, Maria Maggiore, Leila Minano, Paulo Pena und Jef Poortmans dazu beigetragen. Mehr zum Projekt: investigate-europe.eu.

Im Mobilfunk werden hochfrequente elektromagnetische Felder für die drahtlose Übertragung von Daten genutzt. Hertz (Hz) ist die Maßeinheit für die Frequenz und gibt die Zahl der Schwingungen der elektromagnetischen Wellen pro Sekunde an. Dabei gilt: Je breiter das genutzte Frequenzband, umso mehr Daten können übertragen werden. Für LTE (4G) sind Bänder von 20 bis 60 MHz in Gebrauch. Die 5G-Technik benötigt dagegen gleich 100 MHz, die nur noch für höhere Frequenzen verfügbar sind. Dafür versteigert die Bundesnetzagentur zunächst die drei Bänder zwischen 3,4 und 3,7 GHz. Ein viertes Band bis 3,8 GHz ist für den lokalen Gebrauch in Fabriken und Forschungszentren reserviert. Später sollen auch Bänder von 22 bis 25 GHz genutzt werden.

Die hohen Frequenzen haben jedoch eine geringere Reichweite. Für die Schließung der oft beklagten Funklöcher muss darum das LTE-Netz ausgebaut werden, die 5G-Technik wird dafür nicht benötigt. Die Stärke der Felder wird in Volt/Meter gemessen. Zum Schutz der Bevölkerung sind für die bisher genutzten Mobilfunkfrequenzen zwischen 400 MHz und 3 GHz in den meisten EU-Staaten Grenzwerte von 38 bis 61 V/m vorgeschrieben. Weil Gesundheitsschäden bei geringeren Stärken nicht ausgeschlossen werden können, gilt in Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz für öffentliche Orte und Wohnungen ein 10-mal strengerer Grenzwert. Die Telekom-Industrie fordert für den Ausbau des 5G-Netzes jetzt die Lockerung dieser Grenzwerte.

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Doch so einfach, wie die alltägliche Erfahrung suggeriert, ist es nicht. Das klärt schon ein Blick auf die „rechtlichen Hinweise“, die in vielen der Smartphones unter „Telefoninformationen“ abrufbar sind. „Halten Sie dieses Smartphone mindestens 1,5 cm vom Körper entfernt“, heißt es da, und „verwenden Sie zum Tragen am Körper ausschließlich Zubehör mit Gürtelclip.Bei „Nichtbeachtung könnte Ihr Smartphone die festgelegten Grenzwerte überschreiten“. Offenbar gibt es da doch ein Problem.

Noch deutlicher liest sich das in den Dokumenten, mit denen die betroffenen Konzerne ihre Aktionäre über die möglichen Risiken aufklären. So schreibt Vodafone im Jahresbericht 2017: „Elektromagnetische Signale, die von mobilen Geräten und Basisstationen ausgesendet werden, können gesundheitliche Risiken bergen, mit potenziellen Auswirkungen, einschließlich: Änderungen der nationalen Gesetzgebung, eine Verringerung der Mobiltelefonnutzung oder Rechtsstreitigkeiten.“ Auch die Deutsche Telekom warnt ihre Gesellschafter, es bestehe „die Gefahr von regulatorischen Eingriffen, wie zum Beispiel die Senkung der Grenzwerte für elektromagnetische Felder oder die Durchführung von Vorsichtsmaßnahmen im Mobilfunk“.

Die Wissenschaft ist über die Frage zutiefst zerstritten

Die Warnungen signalisieren, wie groß die Unsicherheit ist. Schon seit Jahrzehnten forschen Biologen, Mediziner und Ingenieure über die Frage, ob die Hochfrequenzstrahlung für den Mobilfunk die Gesundheit schädigen könnte. In der weltweit größten Datenbank zum Thema, dem „EMF-Portal“ der Hochschule RWTH Aachen, sind mehr als 2000 wissenschaftliche Studien dazu gelistet. Doch über die Bewertung der Ergebnisse sind die beteiligten Wissenschaftler aus aller Welt bis heute zutiefst zerstritten.

Im Kern dieses Streits steht eine einzigartige Institution: die International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP). Dabei handelt es sich eigentlich nur um eine private Wissenschaftlervereinigung ohne jeden amtlichen Charakter. Doch die Gesetzgebung zum Schutz der Bevölkerung vor Hochfrequenzstrahlung folgt ausschließlich deren Richtlinien.

Diese beruhen auf einer umstrittenen Annahme: Demnach ist die einzig bewiesene gesundheitsschädliche Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern die Erwärmung des Gewebes, wie sie bei hoher Dosierung auftritt, so wie es auch in einem Mikrowellen-Ofen geschieht. Nach Meinung der ICNIRP droht erst dann Gefahr, wenn die mit der Strahlung übertragene Energie mehr als zwei Watt pro Kilogramm Körpergewicht erreicht, weil erst ab diesem Niveau die Temperatur im Gewebe messbar steigt. Den Wert legte der Verein bereits 1998 fest, und darauf beruhen bis heute alle gesetzlichen Grenzwerte zur Sendestärke von Basisstationen und Mobiltelefonen. In der Regel werden sie allenfalls nahe an den Sendemasten erreicht, sind also für die Industrie kein Problem.

Hochfrequenzstrahlen wirken auf Zellen ein – aber ist das gefährlich?

Die Beschränkung auf die Wärmewirkung erscheint allerdings willkürlich. Hochfrequenzstrahlen erzeugen unvermeidlich weitere, sogenannte nicht thermische Effekte in lebenden Zellen, selbst wenn sie niedrig dosiert sind. Schließlich beruhen biologische Prozesse stets auf elektrochemischen Vorgängen, etwa bei der Übertragung von Nervenimpulsen. Das bestreiten auch die Mitglieder der ICNIRP nicht. „Wir sind nur nicht überzeugt, dass diese Wirkungen erwiesenermaßen gesundheitsschädlich sind“, erklärt deren Vorsitzender, der niederländische Biologe Eric van Rongen.

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Grafik: Rita Böttcher/Tsp

Gegen dieses Diktum haben die Kritiker ebenfalls eine Organisation ins Leben gerufen, die in den USA registrierte „Bioinitiative“. Auch deren 29 Professoren und medizinische Forscher aus elf Ländern repräsentieren alle benötigten Disziplinen wie die Krebsforschung, Molekularbiologie und Epidemiologie, und sie veröffentlichten einen Gegenbericht zur ICNIRP-Position.

„Die biologischen Effekte der Mobilfunkstrahlung verhindern, dass der Körper geschädigte DNA heilt und führen zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten“, schreiben die Autoren unter Berufung auf mehr als 1000 wissenschaftliche Veröffentlichungen. Das könne die Stoffwechsel- und Fortpflanzungsfunktionen tiefgreifend beeinträchtigen. Nach Meinung des schwedischen Onkologen Lenart Hardell, einem der Leitautoren, haben Studien mit mehreren tausend befragten Handynutzern zudem „bewiesen, dass die elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung das Risiko für Hirntumore erhöht“.

Das Problem bei diesen alarmierenden Forschungsergebnissen ist, dass sie nicht von anderen Wissenschaftlern bestätigt werden können, weil die Befragungen nicht wiederholbar sind. Zwar ergab eine Auswertung von 2266 Studien durch eine australische Forschergruppe, dass 68 Prozent davon signifikante biologische oder gesundheitliche Auswirkungen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber anthropogenen elektromagnetischen Feldern“ belegen. Ob und wie häufig das tatsächlich krank macht, ist jedoch nicht eindeutig bewiesen. Eine eigens berufene Expertengruppe des Internationalen Zentrums für Krebsforschung bei der WHO (IARC) mochte Hardell und seinen Kollegen daher nicht folgen. Elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung sei nur „möglicherweise krebserzeugend“, urteilte sie im Jahr 2011.

Bei Laborratten wuchsen mehr Tumore

Diese Bewertung ist jedoch inzwischen veraltet. Bereits 2015 machte eine Forschergruppe an der privaten Jacobs-Universität in Bremen um den Biologen Alexander Lerchl eine beunruhigende Entdeckung. Lerchl hatte lange vehement alle Warnungen der Mobilfunkkritiker zurückgewiesen. Aber dann musste er feststellen, dass bei Mäusen die Tumore, die durch ein Gift erzeugt worden waren, unter gewöhnlicher Mobilfunkstrahlung weitaus schneller wuchsen und sich im Körper verbreiteten als bei den Tieren ohne Bestrahlung. Diese „tumorpromovierende Wirkung“ habe ihn „durchaus überrascht“, gestand Lerchl.

Noch schwerer wiegt eine im November 2018 veröffentlichte Studie, an der Forscher im Auftrag des US-Gesundheitsministeriums mehr als zehn Jahre lang gearbeitet haben. Dafür setzten die Wissenschaftler des „National Toxicology Program“ rund 7000 Ratten und Mäuse lebenslang für neun Stunden am Tag der Mobilfunkstrahlung aus. Zur Überraschung der Forscher fanden sie nicht nur Schäden in den DNA-Strängen der Hirnzellen bei Mäusen, sondern die bestrahlten männlichen Ratten entwickelten zudem signifikant mehr bösartige Tumore an den Nervenzellen des Herzmuskels als ihre nicht bestrahlten Artgenossen. Auch die Zahl der Hirntumore lag um drei Prozent höher als in der Kontrollgruppe.

Das Team um den Cheftoxikologen Michael Wyde war sich der Brisanz dieser Ergebnisse sehr bewusst. Darum berief das Institut der US-Regierung eigens 15 externe Mediziner und Ingenieure, um die Arbeit begutachten zu lassen. Deren Urteil fiel dennoch eindeutig aus. Demnach liegt nun ein „klarer Beweis“ für die tumorerzeugende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung bei Ratten vor.

Nicht „möglicherweise“, sondern „wahrscheinlich krebserregend“

Genau das hatten die Behörden in den USA und Europa bis dahin stets bestritten. Der Direktor der zuständigen Food and Drug Administration, Jeffrey Shuren, erklärte denn auch sofort: Wir bestreiten die Schlussfolgerungen des Berichts.“ Die Forscher hätten ihre Versuchstiere sehr hohen Niveaus von Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt. Darum könnten die Ergebnisse „nicht auf die Mobiltelefonnutzung von Menschen angewandt werden“.

Aber dieser Einwand war schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung widerlegt. Parallel zu den US-Experimenten hatte ein Team um die renommierte italienische Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna eine ganz ähnliche Untersuchung durchgeführt. Dafür wurden ebenfalls mehr als 2000 Versuchstiere derselben Rattenart einer lebenslangen Bestrahlung ausgesetzt, aber mit Feldstärken, wie sie die alltägliche Mobilfunknutzung erzeugt. Trotzdem führte auch das zu einem signifikanten Anstieg der gleichen Tumorart, wie sie die US-Forscher beobachten.

Damit sei erstmals „in zwei unabhängig voneinander durchgeführten Experimenten nach überprüfbar strengen Maßstäben der Laborwissenschaft die gleiche karzinogene Wirkung von Hochfrequenzstrahlung belegt“, konstatiert Belpoggio – und fordert Konsequenzen. Die WHO und deren International Agency for the Research on Cancer (IARC) „müssen dieses Thema vorrangig behandeln“. Elektromagnetische Strahlung solle nicht mehr nur als „möglicherweise“, sondern als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft werden.

Warum finden die Kritiker kein Gehör?

Dass es dazu kommt, ist jedoch fraglich. Dagegen steht das ICNIRPKartell. „Beide Studien haben Einschränkungen, die den Nutzen ihrer Ergebnisse für die Festlegung von Expositionsrichtlinien beeinflussen“, behauptete der Expertenclub gleich nach deren Veröffentlichung. Demnach „bieten sie keine zuverlässige Grundlage für die Überarbeitung der bestehenden Leitlinien für die Hochfrequenz-Exposition“. Und kein Strahlenschutzamt, kein EU-Kommissar und kein Minister widerspricht. Für Europas Regierungen und deren Behörden fungieren die 13 Mitglieder der selbst ernannten Kommission als eine Art höhere wissenschaftliche Gewalt. Aber warum? Warum finden alle Warner, selbst so prominente wie das Expertenpanel für die US-Gesundheitsbehörde, kein Gehör?

Wer dieser Frage nachgeht, trifft auf ein verblüffendes Phänomen: Die Mitglieder der ICNIRP sind gleichzeitig auch in allen zuständigen Institutionen tätig und kontrollieren so den offiziellen Diskurs (einen Wegweiser durch das Geflecht finden sie hier). Rechtlich ist die Wissenschaftlergruppe lediglich ein eingetragener Verein, der seine Mitglieder selbst rekrutiert und dabei abweichende Meinungen meidet. Aber schon bei dessen Adresse beginnt die Verquickung mit der staatlichen Ebene. Das Sekretariat des Vereins residiert mietfrei direkt im Bundesamt für Strahlenschutz im Münchner Vorort Neuherberg. Und die wissenschaftliche Koordination für ICNIRP erledigt praktischerweise die amtliche Leiterin der Abteilung für elektromagnetische Felder, Gunde Ziegelberger. Ihr Vorgänger war bis 2016 sogar Vorsitzender des Clubs. Zugleich fördert die Bundesregierung die Wissenschaftler-NGO mit rund 100 000 Euro pro Jahr.

Den Eindruck, die private Organisation sei quasi Teil der deutschen Behörde, weist die Sprecherin als „nicht zutreffend“ zurück. Das Amt unterstütze lediglich die internationale Vernetzung der Forschung. Im Übrigen sei die ICNIRP von der WHO offiziell anerkannt, das gebe ihr die Legitimation. Das stimmt, aber macht es nicht minder fragwürdig.

Verbindungen zur Weltgesundheitsorganisation und zur EU-Kommission

Denn auch die UN-Gesundheitsorganisation in Genf hat den Verein nicht nur als Berater anerkannt, sondern ihm die Untersuchung der Gesundheitsrisiken von Hochfrequenzstrahlung de facto gleich ganz übertragen. Das „International EMF Project“ der WHO hat den Auftrag, die laufende Forschung auszuwerten und daraus Empfehlungen abzuleiten. Wegen der vielen neuen Erkenntnisse soll alsbald eine umfassende WHO-Studie erstellt werden. Aber vier der sechs Mitglieder der dafür berufenen „core group“ arbeiten für ICNIRP, darunter auch der Vorsitzende van Rongen.

Die Mitglieder dieses Vereins haben sich jedoch längst festgelegt, dass auch die neueren Forschungsergebnisse keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen rechtfertigen, wie van Rongen gegenüber Investigate Europe bestätigte. Die Frage, ob das nicht einen offenkundigen Interessenkonflikt mit sich bringt, ließ die Leiterin des WHO-Projekts, die holländische Ingenieurin Emilie van Deventer, unbeantwortet, und das nicht zufällig. Sie ist selbst ganz offiziell als „Beobachterin“ Teil des ICNIRP-Netzwerks.

Ähnlich läuft es bei der EU-Kommission. Dort oblag es dem „Wissenschaftlichen Ausschuss zu neuen Gesundheitsrisiken“ (SCENIHR), die Gefahren der Hochfrequenzstrahlung zu beurteilen. Erneut stellte ICNIRP vier der zwölf Mitglieder. Prompt kam auch dieses Gremium 2015 zu dem Schluss, dass es keine Probleme gebe. Und so beruft sich der Chef der EU-Direktion für öffentliche Gesundheit auf „die internationalen Gremien ICNIRP und SCENHIR“ und versichert, sie hätten „konsistente Belege vorgelegt, dass die Exposition in elektromagnetischen Feldern kein Gesundheitsrisiko darstellt, wenn sie unter den in der EU empfohlenen Grenzwerten bleibt“.

Die auf diese Art hergestellte Einheitsmeinung ist bequem für alle Beteiligten, die Telekom-Industrie und ihre Kunden genauso wie die verantwortlichen Politiker, die auf Wachstum und Jobs durch die mobile Datentechnologie setzen. Aber sie bricht mit einem zentralen Versprechen der EU-Verfassung: dem Vorsorgeprinzip.

Versuchsratten im Labor des Ramazzini Instituts werden Strahlung ausgesetzt.

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Versuchsratten im Labor des Ramazzini Instituts werden Strahlung ausgesetzt.Foto: Ramazzini Institut

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https://www.welt.de/vermischtes/plus190336459/Boeing-737-Max-8-Machen-Software-und-Computer-Flugzeuge-sicherer.html?source=k143_control.capping.weltplus.4.190336459

Pilot zu Boeing 737 Max 8

„Wenn keiner mehr im Cockpit versteht, was der Autopilot macht, ist es nicht sicher“

 

Redakteur Nachrichten und Unterhaltung
Das Cockpit einer Boeing 737 Max 8
Das Cockpit einer Boeing 737 Max 8

Quelle: REUTERS

Janis Schmitt ist seit 2004 in der Verkehrsfliegerei, flog anfangs auch eine Boeing 737, die Klassikvariante. „Die war gut steuerbar, auch ohne viele Computersysteme“, sagt er.

Ausführlich berichtet er im Gespräch von den Gefahren, die von Autopiloten und der Software in Flugzeugen ausgehen. Und er verrät, was die häufigsten Fehler sind, auf die er und seine Kollegen im Cockpitalltag reagieren müssen.

Wenn der Computer der Meinung sei, es ist alles richtig, dann fahre er sein Programm ab – „und dann kann es unter Umständen zu einem schweren Zwischenfall kommen“, sagt Schmitt.

WELT: Wie einfach ist es für Sie als Pilot, als Korrektiv einzugreifen?…..

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/15/zu-viel-vernetzung-moderne-autos-werden-zum-ziel-von-hacker-angriffen/

Bei Tempo 200 auf der Autobahn

Zu viel Vernetzung: Moderne Autos werden zum Ziel von Hacker-Angriffen

Die Vernetzung heutiger Neuwagen wird zunehmend zum Problem: Die NetzwerkArchitektur wird immer häufiger von Hackern angegriffen. Die Autobauer beschäftigen ein Heer von IT-Experten, die die Zugriffe abwehren sollen. Eine absolute Sicherheit gibt es allerdings nichtschlimmstenfalls könnte ein Wagen, der gerade mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs ist, Opfer einer solchen Attacke werden.

Autos mit einem hohen Grad an Vernetzung, wie dieser Mercedes Benz "X Klasse", werden immer häufiger zum Ziel von Hacker-Angriffen. (Foto: dpa)

Autos mit einem hohen Grad an Vernetzung, wie dieser Mercedes Benz „X Klasse“, werden immer häufiger zum Ziel von Hacker-Angriffen. (Foto: dpa)

Hackers Remotely Kill a Jeep on a Highway – WIRED

 

Genaues ist über die Hacker-Banden nicht bekannt. Experten vermuten jedoch, dass sie sich aufstellen wie andere Gangs im Bereich der gewerbsmäßigen Kriminalität auch. Das heißt, sie verfügen über eine straffe Organisation, eine ausgeprägte Hierarchie, eine Ausrüstung modernsten Standards und ein hohes Maß an Fachkompetenz. Viele ihrer Mitglieder dürften von Ihren Fähigkeiten her Informatikern, Ingenieuren oder Naturwissenschaftlern gleichzusetzen sein. Bei ihren Angriffen auf die Netzwerke der Autos suchen sie nach Schwachstellen in einem komplexen System vieler Einzelkomponenten von unterschiedlichen Herstellern, die sich für eine Attacke Schritt für Schritt ausnutzen lassen. Haben die Hacker eine Angriffsmöglichkeit entdeckt und das System infiltriert, kontaktieren sie den betroffenen Autobauer und drohen damit, die Sicherheitslücke im Internet bekannt zu geben oder Funktionen bei einem oder mehreren Autos auszuschalten. Als Gegenleistung dafür, dies nicht zu tun, verlangen sie Geld – für gewöhnlich in Form von Krypto-Währungen. Alternativ können sie mit dem Veröffentlichen der Schwachstellen im Darknet Geld verdienen.

Neben den kriminellen Hackern (auch „Black Hat-Hacker“ genannt), die vom Profit getrieben werden, gibt es auch solche, die aus Idealismus handeln oder auch, weil sie sich in der Szene einen Namen machen wollen. Machen solche sogenannten „White Hat-Hacker“ eine Schwachstelle im System ausfindig, kontaktieren sie in der Regel den betroffenen Autobauer und gewähren ihm eine Frist, innerhalb der er den Fehler beheben kann („Responsive Disclosure“ in der Fachsprache). Diese verantwortungsbewussten Hacker orientieren sich meist an der „Hacker-Ethik“, wie sie beispielsweise vom „Chaos Computer Club“ ausführlich definiert wird. 

An eine Ethik gebunden fühlen sich die kriminellen Hacker-Banden nicht. Und so beschäftigen die Autobauer ganze Abteilungen von IT-Experten, welche die Angriffe auf die Netzwerke sowohl präventiv als auch reaktiv abwehren sollen – diese Spezialisten durchforsten sogar das Darknet nach nützlichen Hinweisen.

Wie viele Angriffe bisher zum Erfolg führten, steht laut dem Sicherheits-Experten Roland Marx vom „CC Embedded Security“ der „OSB AG“ (München) nicht fest: „Ob es schon Zahlungen von Seiten eines oder mehrerer Autobauer gegeben hat, und wenn ja, wie viele, ist nicht bekannt. Man kann allerdings davon ausgehen, dass solche Zahlungen von den Unternehmen nicht publik gemacht würden, dass sie vielmehr alles daransetzen würden, sie geheim zu halten.“

Dass es schon erfolgreiche Angriffe gegeben hat, steht außer Frage. Der bekannteste fand bereits vor mehreren Jahren statt, und zwar im Juli 2015, als die beiden Hacker Charlie Miller und Chris Valasek auf einem US-Highway in der Nähe von St. Louis (US-Bundesstaat Missouri) einen Jeep Cherokee lahmlegten. In den dreieinhalb Jahren, die seitdem vergangen sind, haben sich die Sicherheits-Vorkehrungen vieler OEMs stetig verbessert. Moderne Autos verfügen heute über ein sogenanntes „Intrusion Detection System“ (IDS/ Angriffserkennungs-System). Würde das IDS eines Wagens eine mögliche neue Attacke erkennen, würde es diese sofort an eine Zentrale melden. Die dort bereitstehenden Experten würden die Situation bewerten und gegebenenfalls eingreifen. Aber auch die Hacker haben ihre Fähigkeiten natürlich erheblich erweitert. Sie verfügen über ein weitaus umfangreicheres Wissen, um erfolgreiche Angriffe durchzuführen, als es Miller und Valasek vor dreieinhalb Jahren (eine lange Zeit in der IT) taten.

Könnte es zu einem Szenario kommen, in dem Hacker ein Auto manipulieren, das mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn fährt? Könnten die Angreifer vielleicht sogar eine unverzichtbare Funktion wie die Bremsen lahmlegen?

Marx hält das für „sehr unwahrscheinlich“. Die Autobauer würden enorme Anstrengungen leisten, um solch einen Vorfall zu verhindern. Gerade die europäischen, vor allem die deutschen OEMs, hält der IT-Experte für sehr „sicherheitsbewusst“. Er sagt aber auch: „Eine absolute, hundertprozentige Sicherheit gibt es in der IT nicht. Auch wenn es aufgrund der zahllosen Sicherheits-Einrichtungen unter praktischen Gesichtspunkten extrem schwierig sein mag – im Endeffekt ist und bleibt jedes System verwundbar.“

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ube.com/watch?v=948bwVglJxI

Wie sicher sind Windkraftanlagen?

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/16/naturzerstoerend-insektentod-und-windradanlagen/

NATURZERSTÖREND Insektentod und Windradanlagen

Bienen als Beifang? Biene normal, Bild !luise / pixelio.de

von Holger Douglas
Insekten suchen kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen auf, um sich zu Brutplätzen tragen zu lassen. Das sind Jahrmillionen alte Pfade, die sie dabei nutzen. Die werden ihnen jetzt durch die Windräder zerschnitten.

Das Frühjahr beginnt, das bedeutet auch Flugzeit für Insekten. Für 3.600 Tonnen von ihnen werden diese Flüge kein glückliches Ende nehmen. Sie klatschen an die langen Flügelkanten der Windräder, werden zerteilt und weggeschleudert. Das Ausmaß ist offenbar für Insektenpopulationen bedrohlich geworden. Das ergibt eine Studie, die die Auswirkungen der Windparks auf die Insektenwelt untersucht hat.

Video des Versprechens der Grünen Karin Göring Eckardt an jede Biene, jeden Vogel, jeden Schmetterling sie zu schützen. Mit Dank an Leser Dr. Peter Metzler

In Bayern haben zwar gerade 1,7 Millionen Bürger ein Begehren unterschrieben, das die Bienen retten soll. Die Bienenretter hatten dabei vor allem die »industrielle Landwirtschaft« im Blick. Mehr Ökolandbau, so ihre Vorstellung, bringe mehr Bienen. Doch sie vergaßen eine gewichtige Ursache für den Insektentod: Windräder. Offenbar spielen die gewaltigen Anlagen der Windindustrie bei der Vernichtung von Insekten eine wesentlich größere Rolle als bisher angenommen. Diese Industrieanlagen zerstören bereits weite Landschaften in Deutschland und dezimieren kräftig Insekten.

Während des jüngsten Berliner Industriegesprächs der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin am vergangenen Mittwoch referierte Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. Franz Trieb, vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Technische Thermodynamik, Abteilung Energiesystemanalyse, Stuttgart über die »Wechselwirkungen von Fluginsekten und Windparks«.

Franz Trieb untersuchte von Oktober 2017 bis Oktober 2018 Zusammenhänge zwischen dem Rückgang von Insekten und den Effizienzverlusten von Windanlagen aufgrund von Verschmutzungen der Rotorblätter mit Überresten von Fluginsekten. Er stellte fest, dass Insekten entgegen bisheriger Annahmen ähnliche Lufträume wie die Windräder nutzen. Daher könnte ein Zusammenhang zwischen Insektensterben und dem Ausbau der Windkraft bestehen.

Erste Hinweise liefert das Aufblühen eines neuen Gewerkes: das der Windradreiniger. Sie säubern die Vorderkanten der Flügel. Bekannt ist das Phänomen schon lange. Bei Autos sieht man Insektenreste an Karosserie und Windschutzscheiben. Segelflieger säubern penibel nach jedem Flug die Tragflächen ihrer leichten Flieger. Sie wissen: Die Insektenleichen beeinträchtigen ebenso wie Schmutz die Strömungsverhältnisse um die Flächen.

Dasselbe geschieht auch an den Vorderkanten der Flügel. Bereits 2001 berichteten Gustave Corten und Herman Veldkamp von ihrem Forschungsprojekt für einen kalifornischen Windradbetreiber. Der stellte immer wieder Leistungsverluste seiner Windräder fest. Sie rauhten Rotorblätter künstlich auf und verglichen die Leistung mit glatten Rotorflächen. Das Ergebnis sah aus, wie es Segelflieger erwartet hätten: An den aufgerauhten Flächen strömte die Luft nicht mehr laminar, sondern turbulent vorbei – mit entsprechenden Leistungsverlusten. Sie können sogar die Leistung um die Hälfte reduzieren.

Viel Arbeit für Windradreiniger, die hängen für ihren gefährlichen Job an Seilen und putzen die Flügelblätter. Es gibt auch Versuche, diese Arbeit Robotern zu übertragen.

Ebenso wissen Insektenkundler, dass Insekten kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen aufsuchen und sich zu Brutplätzen tragen lassen. Das sind Jahrmillionen alte Pfade, die sie dabei nutzen. Die werden ihnen jetzt durch die Windräder zerschnitten.

Gefährlich auch deswegen, weil die Rotorblätter der Windräder immer länger werden. An den Enden erreichen die Blätter sogar Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h, das sind ungefähr 80 Meter in der Sekunde. Ziemlich schnell, keine Zeit mehr für fliegende Tiere auszuweichen.

Das trifft erst einmal Vögel. Immer mehr spricht sich herum, dass sich Windradparks als wahre Monster im Ausrotten von Vögeln und Fledermäusen erweisen. Sie dezimieren den Bestand an Raubvögeln in dramatischen Ausmaßen.

Mäusebussarde, Rotmilan und Seeadler werden von den Flügeln erschlagen. Jetzt machen sich wieder gewaltige Vogelschwärme auf ihre Reise und geraten in die Windparks, werden dort zerschreddert. Vor allem norddeutsche Flachlandschaften sind mit Windrädern praktisch dicht zugestellt und lassen kaum noch Flugräume zu. Besonders erschreckend: Die scheinbaren »Naturschützer« in den großen Verbänden wie NABU und BUND akzeptieren den millionenfachen Vogeltod und sehen der drohenden Vernichtung ganzer Arten bedenkenlos zu.

Als sehr kritisch erweisen sich auch die Windradanlagen, mit denen derzeit die deutschen Mittelgebirge zerstört werden. Für ein einzelnes Windrad werden dabei rund ein Hektar Wald abgeholzt. Doch es bleibt nicht allein bei erheblichen Waldschäden. »Bekannt ist, dass besonders Vögel und Fledermäuse sowie zahlreiche Insektenarten diese Lufträume nutzen. Die zeitlichen und räumlichen Nutzungsmuster sind für die meisten Tierarten nach wie vor unbekannt und ständige neue Forschungen belegen gerade diesen Wert des Kronen- und darüber liegenden Luftraumes.«

Das sagt der 1943 in Jena geborene studierte Forstingenieur Martin Görner. Er arbeitete schon zu DDR-Zeiten als Naturschutzbeauftragter und Leiter einer überregionalen Arbeitsgruppe Artenschutz. In einem Zeitungsbeitrag befasste er sich bereits vor einiger Zeit mit den überaus besorgniserregenden Schäden, die Windkraftanlagen in den Wäldern anrichten: »In Wäldern errichtete Windkraftanlagen schaden auf mehreren Ebenen den komplizierten im Wald stattfindenden biologischen Abläufen und bewirken tiefgreifende Beeinträchtigungen der Waldökologie.«

»Nicht zu vergessen ist, dass durch die Windkraftanlagen eine hohe Verwirbelung der Insektenfauna stattfindet. Wenn Millionen von Insekten an den Rotoren durch kleine Blutströpfchen nachgewiesen werden können, wird lediglich dieser Tatbestand belegt. Was die Reduzierung der Insektenfauna in den Waldbereichen bedeutet, ist für von Insekten lebende Tiere keineswegs ausreichend aufgehellt.«

Görner weiter: »Selbst jüngste Forschungen belegen, dass nicht nur Schwarzstörche, sondern auch Weißstörche täglich mehrmals 3 bis 4 Kilometer große Waldgebiete überfliegen. Selbst für die fluggewandten Waldschnepfen stellen offensichtlich – wie Untersuchungen belegen – Windkraftanlagen ein Problem dar.«

»Im Falle der Fledermäuse ist hinreichend bekannt, dass jedes Jahr zehntausende Fledermäuse an Windkraftanlagen sterben. Diese Tiere – unabhängig um welche Arten es sich handelt – sterben in den Turbulenzen der Rotoren. Neuere Untersuchungen belegen das Zerplatzen von Lungen und inneren Organen bei den fliegenden Säugetieren.«

Martin Görners Fazit in seinem Beitrag für die Ostthüringer Zeitung: »Die Situation konsequent weitergedacht, bedeutet, dass die Populationen der betreffenden Tierarten immer weiter ausdünnen und diese Entwicklung den Zielen der Erhaltung der Biodiversität entgegensteht.«

Jetzt liefern Forschungsarbeiten neue Informationen zu den Auswirkungen der Windräder auf die Insektenwelt. Sie wurde in einer Kooperation des DLR-Institutes für Technische Thermodynamik, dem DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik, Institut für Zoologie der Universität Hohenheim, Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, Entomologischer Verein Krefeld e.V., zoologisches Institut der Universität Kiel, und dem zoologischen Forschungsmuseum Alexander König erstellt.

Dabei benutzten die Forscher auch Radar und Lidar-Technologien, um Insektenschwärme zu beobachten. Sie räumen auch mit der Annahme auf, dass Insekten nur in relativ niedrigen Höhen bis zu 30 Metern über dem Boden fliegen würden. Sie verweisen auf die umfangreiche Literatur über Insektenschwärme, die es seit längerem gibt. Nachgewiesen sind Insektenmassenbewegungen in mehreren hundert Meter Höhe.

Die Insekten benutzen auch starke, gleichmäßige Lufströmungen in bis zu 2.000 Meter Höhe über Grund gewissermaßen als Fahrstuhl. So kommen sie schneller zur Eiablage in ihre Brutgebiete.

Die Wissenschaftler bezeichnen diese Schicht bis zu 2.000 Meter auch als »Insektenmigrationsschicht«. Dieser wichtige Lebensraum wird auch von Vögeln und Fledermäusen benutzt. Die folgen bei ihrer Jagd nach Nahrung wiederum teilweise den Insekten.

Die Wissenschaftler versuchten auch, überschlägige Mengenberechnung anzustellen und kamen auf eine potentiell gefährdete Insektenmasse von 24.000 Tonnen. Sie bezifferten die Verluste an Insekten, die durch die Rotoren fliegen, auf mindestens 1.200 Tonnen im Jahr. Das entspricht etwa fünf bis sechs Milliarden Insekten pro Tag während der warmen Saison.

In Höhen bis zu 200, 300 Meter reichen mittlerweile die Rotoren der Windanlagen. Die wurden immer höher gebaut, damit sie noch ein bisschen mehr und vor allem gleichmäßigeren Wind als in den unteren turbulenteren Schichten abbekommen.
Das bedeutet auch, dass die Insekten zweimal durch diese Windradschichten fliegen müssen, einmal beim Aufstieg in ihre »Reiseflughöhe« und dann wieder beim Abstieg vor der Landung in ihrem Zielgebiet, dem Brutgebiet. Bisher ging man davon aus, dass Insekten bei größeren Windgeschwindigkeiten nicht fliegen würden. Das stimmt ebenfalls nicht, wie die Forscher herausfanden.

Auf den Windradtürmen blinken rote Warnleuchten für den Luftverkehr. Die Rotorblätter erwärmen sich aufgrund der Luftreibung, strahlen Reibungswärme ab. Beides, Lichter und Wärme, locken Insekten scharenweise an.

Die Folgen dieses gigantischen Insektentodes auf die Population können kaum abgeschätzt werden. Besonders kritisch, dass die meisten Verluste gerade in der Phase der Hauptflugbewegungen auftreten. Dann nämlich, wenn sich die Insekten kurz vor ihrer Eiablage zu ihrem Migrationsflug aufmachen. Damit verstärken sich die Verluste auch in den nachfolgenden Generationen. Diese Vernichtung ist so massenhaft, dass sie sich durchaus auf die gesamte Insektenpopulation auswirken kann. Die Forscher beklagen, dass es keinen Verträglichkeitsnachweis von Windanlagen gegenüber Fluginsekten gibt.

»Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!«

Das posaunte die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt einst auf dem Bundesparteitag in Berlin – vielleicht noch mit einem Tränlein in den Augen. Doch bevor die Insekten das wissen könnten, heißt es für sie: Endstation an den Blättern der Windradrotoren. Daran zerklatschen die Insekten.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/14/der-infraschall-von-windstromanlagen-ist-erst-ab-15km-entfernung-nicht-mehr-schaedlich-fuer-bewohner/

Der Infraschall von Windstromanlagen ist erst ab 15km Entfernung nicht mehr schädlich für Bewohner

UBA Machbarkeitsstudie 40/2014, Seite 57

stopthesethings
Die Finnen sind bekannt für ihre stoische Ruhe, aber das Geräusch schleppender, pulsierender Windkraftanlagen ist selbst für die Finnen zu viel.
Die Beweise für die unnötigen Beeinträchtigungen, die den Nachbarn von Windparks durch den Lärm von riesigen industriellen Windindustrieanlagen angetan werden, werden inzwischen bei allen, neutralen Studien dieser Art festgestellt:

Das Max-Planck-Institut hatte den nicht im hörbaren Bereich lärmenden Infraschall als Ursache für Stress, Schlafstörungen und mehr identifiziert. Eine schwedische Forschergruppe hat festgestellt, dass es das pulsierende Geräusch niederfrequenter Windturbinen (Amplitudenmodulation) ist, das für Schlafprobleme bei Menschen verantwortlich ist, die dazu gezwungen sind, mit ihr zu leben.

[zum Thema Das Umweltbundesamt stellt fest: Infraschall ist schädlich und Infraschall der Windkraftanlagen treibt Deutsche aus ihrem Heim]

Die derzeitigen Planungsregeln, die den Bau riesiger industrieller Windturbinen im Abstand von etwa tausend Metern (oder gar weniger) zu Wohngebäuden zulassen, sind ein Hohn. Die finnische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Sicherheitsabstand mehr als 15.000 Meter betragen sollte.

 

Pilotstudie zeigt bis zu einer Entfernung von 15 km keine signifikante Verringerung der durch Infraschall verursachten Schäden. Bewohner sollten sich mindestens in diesem Abstand oder besser mehr, von Windparks entfernt befinden.

Finnish Environmental Health – SYTeYY , Suomen Ympäristöterveys, 10. Januar 2019

Die in Satakunta und Nordösterbotten, Finnland durchgeführte Pilotstudie zeigt, dass die durch Infraschall verursachte Einwirkungen durch Windkraftanlagen erst in einer Entfernung von mehr als 15 Kilometern von Windkraftanlagen deutlich abnehmen. Die Studie wurde im Frühjahr 2016 von der Finnish Association for Environmental Health (SYTe) durchgeführt.

  • Die Erfahrung zeigt, dass nach dem Bau von Windkraftanlagen, in der Regel innerhalb weniger Monate, Menschen in der Umgebung eine Vielzahl von Krankheitssymptome bekommen, sagt Markku Mehtätalo, Vorsitzender der finnischen Vereinigung für Umweltgesundheit.
  • Es ist recht leicht möglich, die Auswirkungen von Infraschall zu untersuchen und das finnische Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt (THL), hat dies versucht, fährt Mehtätalo fort. In der THL-Studie aus dem Jahr 2016 wurde jedoch beispielsweise davon ausgegangen, dass die Symptome auf den ersten 10 Kilometern deutlich abnehmen würden, wobei mit näheren Abständen zu Windkraftanlagen weitere Symptome feststellbar wären. Die Studie berücksichtigte nicht die Auswirkungen von Windparks auf andere Spezies in Umgebung [Tiere, Insekten].
  • Aus Erfahrung weiß man jedoch, dass normalerweise die Symptome der Menschen in dieser Entfernung nicht nachlassen, sagt Mehtätalo. Messungen haben auch gezeigt, dass die pulsierenden Infraschallimpulse der derzeit im Bau befindlichen Windenergieanlagen in dieser Entfernung nicht wesentlich reduziert sind / werden. Andere Risikofaktoren, die sich in der Nähe der Windkraftanlagen befinden, sind hörbare Windgeräusche und elektromagnetische Felder.

Die Forschungen wurden in Satakunta und Nordösterbotten durchgeführt.

Die Stichprobe der Pilotstudie erfüllt die Anforderungen einer statistischen Analyse. Die Daten wurden von Satakunta und Nordösterbotten gesammelt, hauptsächlich aus Gebieten, in denen Windturbinen 0,5 bis 1,5 Jahre vor dem Interview gebaut wurden (siehe Abbildung 1 aus Nordösterbotten). Für die Studie wurden etwa 50 Familien befragt, wobei die Symptome jedes Familienmitglieds festgestellt wurden. Insgesamt waren rund 200 Personen an der Studie beteiligt.

Quelle Finnish Environmental Health

Abbildung 1: Im gelb umgrenzten Bereich ist der Infraschall von Windkraftanlagen nahezu kontinuierlich. Das Gebiet liegt im Süden der Provinz Oulu in Finnland.

  • Darüber hinaus berücksichtigte die Pilotstudie den Standort aller Windenergieanlagen in Finnland und schloss die Möglichkeit nicht aus, dass die Auswirkungen der Windparks [durch die Summierung] größer sein könnten, als die Auswirkungen eines einzelnen, klar voneinander getrennten Gebiets. sagt Mehtätalo.

 

Die Störung der Nachtruhe ist ein typisches, durch Infraschall verursachtes Symptom.

Die grundlegende Forschungsfrage war, ob die Familie in den letzten sechs Monaten oder innerhalb des letzten Jahres Veränderungen des Gesundheitszustands festgestellt hatte. Der Wortlaut in Bezug auf den Zeitraum, war abhängig davon, wann die Auswirkungen der nächstgelegenen Windkraftanlagen hätte beginnen können. Die Interviewpartner wurden nicht im Voraus über die mögliche Verbindung mit Windkraftanlagen informiert.

  • Die Mehrheit der Befragten konnte keine Änderung ihres allgemeinen Gesundheitszustands feststellen. Sie gaben jedoch viele Antworten auf einzelne symptomatische Fragen, sagt Mehtätalo.
  • Am typischsten waren Schlafstörungen oder veränderte Schlafbedürfnisse, Müdigkeit und verschiedene Schmerzen. Nur einige der Befragten, betrachteten Windkraftanlagen als mögliche Ursache.

 

Abträgliche oder schwere Symptome kommen in der Nähe von Windkraftanlagen dreimal häufiger vor als vorher ohne diese Anlagen

Die Reaktionen wurden nach Schwere der Symptome klassifiziert und einer statistischen Analyse unterzogen. In der Nähe von Windenergieanlagen (weniger als oder etwa 15 km entfernt von Windenergieanlagen) gab es etwa dreimal mehr schädliche oder ernstere Symptome als weiter entfernt (siehe Abbildung 2).

Quelle Finnish Environmental Health

Abbildung 2. Symptome einer fast kontinuierlichen oder oft andauernden Infraschall-Exposition -[linke Säule] weniger als oder etwa 15 km [mittlere Säule] entfernt von Windenergieanlagen und weiter als 15 km [rechte Säule] entfernt von Windenergieanlagen.

  • Basierend auf der Analyse, gibt es einen starken Zusammenhang, dass nach dem Bau von Windkraftanlagen die Mehrheit der Menschen in der Umgebung von Windkraftanlagen Begleiterscheinungen hat. Die meisten Symptome sind typische Stresssymptome, sagt Mehtätalo.

Obwohl einige Personen vermutet haben, dass die Symptome durch Windkraftanlagen verursacht werden, insbesondere wenn die Windkraftanlagen sichtbar sind oder wenn sie vorher von ihren potenziellen gesundheitsschädlichen Auswirkungen gehört haben, erleiden Menschen Symptome unabhängig von ihrer Einstellung. – Die Pilotstudie zeigt, dass die Symptome nicht durch Einstellungen [oder Vorurteile] verursacht werden, sagt Mehtätalo.

Das Auftreten von Symptomen nahm erst ab 15–20 km Entfernung von den Windkraftanlagen signifikant ab (siehe Abbildung 2). Das Risiko für Symptome steigt, wenn sich Windkraftanlagen in verschiedenen Richtungen vom Wohnort aus befinden – [also damit bei Wind aus fast allen Richtungen] und wenn eine Person länger und öfter diesem Infraschall ausgesetzt ist.

 

Der nach den Bauvorschriften einzuhaltende Abstand ist zu gering.

Später, im Jahr 2017 wurde anhand von Infraschallmessungen in verschiedenen Teilen Finnlands festgestellt, dass 15–20 km eine typische Entfernung ist, in der die pulsierenden Infraschallimpulse von Windkraftanlagen unter allen Umständen nachgewiesen werden können, sagt Mehtätalo [1–4]. Laut einer amerikanischen Studie breitet sich Infraschall unter günstigen Bedingungen bis zu einer Entfernung von 90 km zu Windparks aus [5].

Wenn die Stichprobe der Pilotstudie repräsentativ ist, leiden etwa 400.000 Finnen an Symptomen aufgrund von Windkraftanlagen und nur etwa 10.000 von ihnen kombinieren die Symptome mit Windkraftanlagen. Aufgrund der geringen Menge an Forschungsdaten müssen starke Schlussfolgerungen mit Bedacht getroffen werden.

  • Die Studie zeigt jedoch eindeutig, dass in allen früheren Studien der gesundheitsschädliche Bereich als zu klein angenommen wurde, sagt Markku Mehtätalo. – Unter anderem wurde das umfangreiche Material einer anderen amerikanischen Studie, das in mehreren Publikationen verwendet wurde, im Umkreis von 11,7 km von Windkraftanlagen gesammelt. Aus diesem Grund können gesundheitliche Schäden in den Studien nicht erkannt werden, da sich die Symptome in dieser Entfernung nicht ändern.

Completed translation of the original text: SYTe (2019). “Pilottitutkimus osoittaa infraäänihaitan vähenevän merkittävästi vasta yli 15 kilometrin päässä tuulivoimaloista.” 2016. Available: https://syte.fi/2019/01/10/pilottitutkimus-osoittaa-infraaaanihaitan-vahenevan-merkittavasti-vasta-yli-15-kilometrin-paassa-tuulivoimaloista/

 

[Über den vorstehendem Link zum Bericht, bin ich auf eine amerikanische Seite gekommen, der Übersetzer]

Punch & James (2016). Windturbinenlärm und menschliche Gesundheit: Die Geschichte der Windenergieanlagen aus vier Jahrzehnten birgt Risiken. Verfügbar unter: http://hearinghealthmatters.org/hearingnewswatch/2016/wind-turbines-noise-and-health/

Interessanterweise versuchen die Befürworter [von Windstromanlagen], jetzt, da sich die Wende in vielerlei Hinsicht gegen die Windindustrie richtet, die Ansichten von Audiologen, Ärzten, Akustikern und anderen, die sich gegen die Windenergieentwicklung in bewohnten Gebieten aussprechen, zu diskreditieren . Betroffene Audiologen, insbesondere diejenigen, die sich mit Cochlea- und Vestibularis durch Lärm und Vibrationen auskennen, müssen zu diesem Thema gehört werden.

 

References:

[1] Auniogroup (2017). The Study Starts. Available: https://www.auniogroup.com/en/2017/03/10/tutkimuksen-kaynnistyminen/
[2] Auniogroup (2017). Infrasound from Wind Turbines Is a New Signal in the Environment. Translation. KauppaSuomi 34/2017, s. 6-7. Available: https://www.auniogroup.com/en/2017/09/11/tuulivoimaloiden-infraaani-on-uusi-signaali-ymparistossa/
[3] Auniogroup (2018). Infrasound Measurements of Wind Turbines in the Ilmajoki Region. Available: https://www.auniogroup.com/en/2018/01/15/ilmajoen-alueen-tuulivoimaloiden-infraaanimittaukset/
[4] Auniogroup (2017). Start of the Wind Turbines in Kokkola. Available: https://www.auniogroup.com/en/2017/12/30/kokkolan-tuulivoimaloiden-kaynnistyminen/
[5] Marchillo et al. (2014). On infrasound generated by wind farms and its propagation in low-altitude tropospheric waveguides. Journal of Geophysical Research: Atmosphere. Available: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/2014JD022821
Finnish Environmental Health

 

Gefunden auf stopthesethings vom 1. Februar 2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2019/02/01/home-wreckers-finnish-study-finds-wind-turbine-infrasound-unsafe-for-residents-living-within-15-km/

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/12/ausschuss-des-eu-parlaments-stimmt-fuer-fingerabdruecke-personalausweisen/

Parlament muss noch abstimmen

Ausschuss des EU-Parlaments stimmt für Fingerabdrücke in Personalausweisen

Der Innenausschuss des EU-Parlaments macht den Weg für Fingerabdrücke in Personalausweisen frei.

Ein Personalausweis. (Foto: dpa)

Ein Personalausweis. (Foto: dpa)

 

Der Innenausschuss des EU-Parlaments hat sich für die verpflichtende Speicherung von Fingerabdrücken in Personalausweisen ausgesprochen. Die Abgeordneten stimmten am Montag in Straßburg mit 30 zu 20 Stimmen und zwei Enthaltungen für eine entsprechende Einigung der EU-Staaten mit dem Europaparlament vom Februar, wie AFP berichtet. Nun muss noch das Plenum über die Pläne abstimmen.

Diese sehen vor, dass in den neuen maschinenlesbaren Personalausweisen neben einem Foto künftig zwei Fingerabdrücke gespeichert werden. Sie könnten kontaktlos ausgelesen werden. Ziel der neuen Dokumente ist es, schneller gefälschte Papiere und Identitätsdiebstahl zu erkennen sowie Terroristen und Kriminellen das Leben schwerer zu machen. Gleichzeitig sollen sie Bürgern das Reisen erleichtern.

Der grüne Europa-Abgeordnete Sven Giegold kritisierte die geplante Speicherung. Der Zwangschwächt Grundrechte unnötig“, erklärte er. In 18 der insgesamt 28 EU-Mitgliedsstaaten würden keine Fingerabdrücke in Ausweisdokumenten gespeichert, die Maßnahme sei zudem in der Bevölkerung „nicht populär“. Giegold warf Christdemokraten und Liberalen vor, deshalb auf EU-Ebene durchsetzen zu wollen, „was zu Hause am demokratischen Widerstand gescheitert ist“.

In deutschen Reisepässen werden Fingerabdrücke bereits seit 2007 gespeichert, in Personalausweisen ist dies bislang freiwillig. Der neue EU-Standard würde zwei Jahre nach Inkrafttreten für neue Dokumente Pflicht sein. Alte Personalausweise wären spätestens zehn Jahre danach nicht mehr gültig. Der neue Personalausweis wäre für zehn Jahre gültig. Der Ausweis soll zudem wie neue Führerscheine die jeweilige Länderkennung innerhalb einer EU-Flagge tragen.

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EU schreibt Fingerabdruck auf Personalausweis vor

NEOPresse in Politik

Noch ist der Fingerabdruck auf dem Personalausweis freiwillig. Doch die EU will die Speicherung zur Pflicht machen. Denn die EU will biometrische Daten von allen Bürgern der EU sammeln und speichern. In Brüssel hat man sich schon auf neue Vorschriften für Identitätspapiere geeinigt. Stimmt das EU-Parlament dem neuen Gesetz zu, müssen auch in Deutschland bald Fingerabdrücke im Personalausweis gespeichert werden.

Der neue Gesetzesentwurf kommt auf Druck der EU-Kommission. Als Begründung für das Speichern biometrischer Daten wurde Fälschungssicherheit sowie Schutz vor Betrug und Identitätsdiebstahl genannt. Die Maßnahme soll vor allem auf Drängen Deutschlands vorgeschlagen worden sein. Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte, er halte sie für „zwingend erforderlich“.

Dabei sind Ausweisdokumente ohnehin schon sehr fälschungssicher. Die EU-Grenzagentur Frontex meldete einen starken Rückgang gefälschter Dokumente bei der Einreise in die EU, trotz steigender Einreisen. Das Gesetz ist daher unnötig und dient anderen Interessen, als den genannten. Mit dem neuen Gesetz könnte die EU bald Fingerabdrücke von rund 370 Millionen Europäern speichern. Bislang sind es nur zehn EU-Staaten, die Fingerabdrücke in Ausweisen speichern. In Deutschland besteht Fingerabdruckpflicht in Reisepässen. In Ausweisen war die Abgabe des Fingerabdrucks bislang noch freiwillig.

 

Mit dem neuen Gesetz steigen die Datenspeicherungen in der EU erheblich an. Seit einer Gesetzesänderung vor den Bundestagswahlen können Polizei und Geheimdienste automatisch auf biometrische Daten zugreifen – ganz ohne Voranmeldung bei den Meldebehörden. Gegen diesen automatisierten Zugriff hat die Gesellschaft für Freiheitsrecht Verfassungsbeschwerde eingereicht. Zu den Beschwerdeführern gehört u. a. Markus Beckedahl von netzpolitik.org. Die Beschwerdeführer warnen davor, dass die Sammlung biometrischer Daten in Verbindung mit der Video-Gesichtserkennung, wie etwa bei dem Testlauf am Bahnhof Berlin-Südkreuz zu einer vollständigen Überwachung des öffentlichen Raums wird.

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Mehrheit der Bundesbürger will sich nicht chippen lassen

NEOPresse in Gesellschaft

Kommt der RFID Chip bald für alle? Nicholas Rockefeller soll einst gesagt haben: „Das Ziel der Agenda ist, eine Weltregierung zu schaffen und jedem Bürger einen RFID-Chip zu implantieren“. Vor Jahren wurde diese Aussage noch als Verschwörungstheorie oder Science-Fiction angesehen. Doch inzwischen sind RFID-Implantate Realität und der Einsatz wird immer mehr verbreiteter.

Bereits 2004 wurde Patienten ungefragt in Krankenhäusern der USA RFID-Implantate mit der Begründung eingesetzt, sie seien so besser zu identifizieren und medizinisch besser zu versorgen. Der Pharmakonzern Roche hat einen RFID-Chip für Diabetiker entwickelt. Zudem hat Roche 82 Zentren in Deutschland für das Implantieren von RFID-Chips eingerichtet. Durch die Hintertür „Besorgnis um Ihre Gesundheit“ geht die Totalüberwachung mit großen Schritten und nahezu unbemerkt voran.

Die RFID Technologie ermöglicht das Identifizieren von Objekten, Tieren und Menschen per Scan oder Bluetooth Verbindung. Ein RFID ist ein Sende- und Empfangsgerät, in etwa der Größe eines Reiskorns und kann Tieren und Menschen unter die Haut implantiert werden. Im Logistik- und Transportbereich kommen RFID-Chips schon seit Jahrzehnten zum Einsatz. Die Lebensdauer dieser RFID-Chips wird auf hundert Jahre geschätzt.

 

Jedoch auch in der Medizin kommen sie in den letzten Jahren zunehmend an zum Einsatz. Geht es um die Gesundheit, kann man viele Menschen viel leichter für ein solches Implantat gewinnen, in dem man dessen angeblichen Vorteile anpreist. Der ehemalige CIA Vizedirektor James Monnier Simon gab zu, dass die Medizin der ideale Einstieg dafür sei, um alle Menschen zur Überwachung mit RFID-Chips zu versehen.

Wir bringt man Menschen dazu, sich freiwillig RFID-Chips implantieren zu lassen? Diabetiker sind die ideale Zielgruppe für den Einstieg von Massen-Implantierungen. Die täglich mehrmals notwendige Blutzuckermessung soll mit dem RFID-Chip gekoppelt werden. Diese RFID-Chips (Eversense) bietet der Schweizer Pharma-Konzern Roche an.

Die Blutzuckermesswerte im Messgerät werden an den RFID-Chip übertragen und von diesem via Bluetooth an eine Smartphone-App von „Senseonics“ (Tochterfirma von Roche) weitegeleitet. Dieses Implantat ist schon seit 2016 in Europa zugelassen. Allein in Deutschland sollen schon über 1.000 Menschen dieses Implantat tragen. Die Vermarktung des RFID-Chips sowie der App soll in den USA schon auf Hochtouren laufen. Die App gibt es zudem bereits in 13 Sprachen.

 

Somit hat der Pharma-Konzern eine Technologie erschaffen, mit der Menschen rund um die Uhr überwachbar sind.

Eine neue Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zeigt jedoch, dass sechs von zehn Bundesbürgern Chip-Implantate ablehnen, mit denen Herzschlag, Blutdruck und andere Gesundheitsdaten überwacht werden können. 68 Prozent der Befragten hätten dabei bereits die Möglichkeit gehabt, sich ein Chip-Implantat einsetzen zu lassen. Bei älteren Menschen ist das Interesse an einem Chip-Implantat größer. Rund vier von zehn der Befragten, die 65 Jahre und älter sind, können sich vorstellen, sich einen „Gesundheits-Chip“ implantieren zu lassen. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen sind es nur 29 Prozent.

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DIE DIGITALE WELLE???!!!
ALLES DIGITAL mit SPAHN – ?GESUNDHEIT? – VIELLEICHT sollte diesem BÜTTEL von WEM???!!! mal JEMAND sagen dass von der DIGITALISIERUNG eine GROSSE GESUNDHEITS-GEFAHR ausGEHT!!!!!

Arztbriefe auf zentralen Servern

Bundesregierung treibt Digitalisierung von Patientendaten voran

Gesundheitsminister Jens Spahn will Patientendaten künftig auch auf Handys verfügbar machen. Dies bringt ein erhebliches Risiko mit sich, dass Unbefugte sich Zugang verschaffen.

Gesundheitsminister Jens Spahn. (Foto: dpa)

Gesundheitsminister Jens Spahn. (Foto: dpa)

Laut einem Entwurf des Terminservice-und Vorsorgegesetzes (TSVG)von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) müssen die Krankenkassen bis zum Jahr 2021 eine elektronische Patientenakteanbieten, die nach dem Willen des Ministers auch mit dem Smartphone zugänglich sein soll.

Dem Gesetzentwurf zufolge sollen die Patientendaten künftig auf den Servern der entsprechenden Dienstleister liegen. Während die Gesundheitskarte bisher nur persönliche Daten und die Medikation enthielt, sollen auf den Servern künftig auch Dinge wie Röntgenbilder und Arztbriefe gespeichert werden.

Bis Ende März müssen niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten die Technik für die Vernetzung installiert haben. Andernfalls drohen ihnen die gesetzlich festgelegten Honorarabzüge. Doch die zentrale Speicherung sensibler Patientendaten hat viele Ärzte bisher von der Umsetzung abgehalten.

Dass die Datensicherheit kaum zu gewährleisten ist, zeigen die Cyber-Angriffe der vergangenen Jahre, von denen auch deutsche Kliniken (und der Bundestag) betroffen waren,sagte kürzlich der Münchner Psychiater und Psychotherapeut Andreas Meißner in einem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung.

Seiner Ansicht nach werden die von der Betreibergesellschaft gematik betonten Sicherheitsstandards durch den geplanten zweiten Zugang zur elektronischen Patientenakte über Smartphone und Tablet unterlaufen. IT-Experten erwarteten dadurch eine höhere Anfälligkeit für Cyber-Angriffe.

Das Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn soll künftig mit Stimmenmehrheit in der Betreibergesellschaft gematik mitreden, „was ein Durchregieren über lästige Datenschutzbedenken hinweg vereinfachen wird“, schreibt Andreas Meißner in der Süddeutschen Zeitung.

Zudem könne man das erklärte Ziel, Wechselwirkungen von Medikamenten zu vermeiden, längst auf andere Weise erreichen, etwa durch entsprechende Datenbanken. Und die oft betonten Doppeluntersuchungen würden laut einer Studie in der Praxis kaum eine Rolle spielen.

„Eher besteht die Gefahr, dass wichtige Informationen in der Datenfülle untergehen, worüber österreichischeÄrzte klagen, die bereits eine elektronische Gesundheitsakte verwalten“, so Meißner.

Wenn Ärzte und Therapeuten noch mehr als bisher auf den Bildschirm schauen, würden sie dem Patienten damit suggerieren, dass nicht er und sein Leid, sondern die Verwaltung seiner Daten im Mittelpunkt steht.

Hinzu komme, dass viele Ärzte schlicht von der Technik überfordert würden. Viele Ärzte um die 60 würden bereits erwägen, ihre Praxis vorzeitig aufzugeben, was den schon bestehenden Ärztemangel verschärfen würde.

Meißner warnt auch, dass die Entwicklung weiter gehen wird. Jens Spahn wolle die Plastikkarten durch Erfassung biometrischer Daten ersetzen. Auch von einer einzigen digitalen Identität für Steuer-, Gesundheits- und Passwesen habe der Minister schon gesprochen.

Die elektronische Patientenakte werde mehr den Datensammlern und IT-Konzernen nutzen als Ärzten und Patienten, die um ihre Privatsphäre fürchten müssen, schreibt Meißner. „Bisher fragen in der Praxis kaum Patienten nach der Möglichkeit des Zugriffs auf Praxisdaten über ihr Smartphone.“

Anders sieht es die EU-Kommission. „Die Menschen möchten einen sicheren und vollständigen Online-Zugang zu ihren eigenen Gesundheitsdaten, unabhängig davon, wo sie sich befinden“,  sagte Andrus Ansip‚ stellvertretender Kommissionspräsident, laut einer Pressemeldung.

Anfang Februar machte die EU-Kommission, die für Gesundheitsfragen eigentlich gar nicht zuständig ist, eine Reihe von Empfehlungen für die Schaffung eines „sicheren Systems, das den Bürgern den Zugang zu ihren elektronischen Patientenakten in allen Mitgliedstaaten“ der EU erlauben soll.

Im kalifornischen Silicon Valley arbeitet man längst an möglichen Anwendungen, um die elektronischen Patientenakten sinnvoll einzusetzen. Die App „Attain“, die von Apple und dem US-Versicherer Aetna entwickelt wurde, sammelt Daten wie gezählte Schritte und verzehrte Kalorien.

Wenn man hier seine elektronische Krankenakte freigibt, kann man auf dem iPhone Hinweise erhalten, welche die eigene Krankengeschichte berücksichtigen. Die App soll zu gesunder Ernährung und zum Sport ermahnen, an Impfungen und Kontrolltermine erinnern oder warnen, wenn die Medikamente knapp werden.

Der Versicherer Aetna sagt, dass die Privatsphäre und Datensicherheit der Nutzer an erster Stelle stünden. Die Teilnahme an dem Programm sei freiwillig, und man werde die Daten nicht nutzen, wenn man über Vertragsabschlüsse oder Versicherungsbeiträge entscheide.

Auch die deutschen Versicherer schreiten mit ihren Plänen voran. Unter Führung der Allianz haben sie im letzten Jahr gemeinsam die GesundheitsdatenApp Vivy auf den Markt gebracht. Auf der Webseite heißt es:

Vivy erinnert dich an Impfauffrischungen, unterstützt dich bei der Medikamenteneinnahme und klärt dich über Wechselwirkungen auf. Vivy hilft dir außerdem bei der Arztsuche und enthält all deine Notfalldaten. Der Gesundheits-Check und individuelle Tipps helfen dir, deine Gesundheit aktiv mitzugestalten.“

Und weiter: „Vivy sorgt mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung für einen sicheren, anonymen Datenaustausch und erfüllt nach mehrfacher Prüfung höchste Anforderungen der schon hohen Datenschutzverordnung. Nur du kannst deine medizinischen Dokumente wie Befunde, Laborwerte oder Röntgenbilder anfordern, einsehen und selbstbestimmt mit anderen teilen.“

Doch so sicher, wie auf der Webseite dargestellt, ist Vivy offenbar nicht, wie eine Präsentation des Chaos Computer Club zeigt. „Bereits einfache Angriffe lassen das Sicherheitskonzept der Apps und Plattformen zusammenbrechen“, heißt es dort. „Unsere streng vertraulichen Gesundheitsdaten liegen für alle sichtbar im Netz.“

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WAS ist denn an der „EU“ DEMO-KRATISCH???!!!
ERINNERUNG: Manfred Weber (CSU) ist der „LÜGEN-MANNI“

Demokratisch nicht legitimiert

EU: Neuer ‚Expertenrat‘ soll Sanktionen gegen Mitgliedsstaaten verhängen

Ein demokratisch nicht legitimierter Rat soll künftig Sanktionen gegen Mitgliedsstaaten verhängen.

Manfred Weber und Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Manfred Weber und Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Der EVP-Spitzenkandidat für die Europawahl, Manfred Weber (CSU), strebt einen neuen Mechanismus zur Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit von EU-Mitgliedern an. Das bisherige „Artikel-7-Verfahren“, das gegen Polen und Ungarn eingeleitet worden war, sei zwar ein starkes Signal, schreibt Weber in einem Beitrag mit dem früheren Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS). Es gleiche aber „einem sehr großen Geschütz, das wenig zielgenau und schwer zu bedienen ist“.

Es bestehe außerdem die Gefahr, dass Rechtsstaatlichkeitsverfahren in politische Auseinandersetzungen gezogen würden, heißt es in dem Beitrag. Weber und Di Fabio schlagen stattdessen einen „unabhängigen Expertenrat“ vor, der die Verhältnisse in allen Staaten regelmäßig überprüft und eine „objektive Beurteilung“ für Sanktionsmaßnahmen liefert. Dazu soll die Kürzung zugesagter Mittel aus dem EU-Haushalt gehören.

Der Expertenrat solle nicht mehr als neun Mitglieder umfassen. Dazu sollten frühere Richter an höchsten nationalen Gerichten oder am Europäischen Gerichtshof gehören. Das Gremium soll politisch „plural ausgewogen“ zusammengestellt sein und für eine längere Amtsperiode gewählt werden.

Alle zwei Jahre soll der Expertenrat demnach sämtliche Mitgliedstaaten hinsichtlich der Unabhängigkeit ihrer Justiz, ihrer Korruptionsanfälligkeit und Medienfreiheit evaluieren. Das Gremium soll Verbesserungen vorschlagen, aber auch Konsequenzen, wenn diese scheitern.

Bei „ernsthaften, schweren Verletzungen“ soll der betreffende Mitgliedsstaat vor den Europäischen Gerichtshof gebracht werden. Im Fall einer Verurteilung solle die EU-Kommission Sanktionen vorschlagen, die nur durch eine Mehrheitsentscheidung von Parlament oder Rat gestoppt werden könnten. Ein solches Verfahren würde erheblich vom derzeit vorgesehen Prozedere abweichen.

Die EU hatte in der Vergangenheit Strafverfahren gegen Ungarn und Polen eingeleitet. Grundlage ist Artikel 7 des EU-Vertrags, der Sanktionen gegen Länder vorsieht, die angeblich demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien missachten. Über die Verhängung der Strafen müssen die EU-Staaten aber einstimmig – ohne den betroffenen Staat – entscheiden. Sowohl Ungarn als auch Polen hatten erklärt, sie würden Sanktionen gegen das jeweils andere Land mit ihrem Veto blockieren.

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be.com/watch?v=Uz8pXlXwqUQ

„klar sehen“ – Bedenklich: „Aldous Huxley“ 1958 über die Kontrolle der Massen – „Schöne neue Welt“ – „Brave New WORLD“

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tube.com/watch?v=B3dOJcLIwHU

Schöne Neue Welt – Buchbesprechung

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utube.com/watch?v=clwbcFI5Zvo

„Schöne Neue Welt“ to go

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„ÖDP“ – eine PARTEI die wirklich die ERDE BESCHÜTZEN WILL!!!!!!!!!!!!!!! – SICH WEHREN – GEGEN die MACHT von MON-SATAN und BAYER und IHRER BÜTTEL – – – FÜR die ERDE – – – „Rettet die Bienen“ – zwischen „31. Januar bis 13. Februar“ ZEHN Prozent der Wahlberechtigten in BAYERN in den Rathäusern für das Volksbegehren eintragen – – – SCHANDE für die „CDU/CSU/SPD“ /// Mysteriöses „Vogel-STERBEN“ in „Den Haag“ – Mobil-FUNK 5G //// Hacker drohen Dokumente über den „11. September“ zu veröffentlichen – – – „TheDarkOverlord“

 

siehe auch „IMMUNSCHWÄCHE – AIDS – bei BIENEN“ – URSACHE „GLYPHOSAT“

https://www.sueddeutsche.de/bayern/leserdiskussion-schwund-von-fauna-und-flora-was-muss-passieren-1.4272321

Leserdiskussion Schwund von Fauna und Flora: Was muss passieren?

Damit die Initiative „Rettet die Bienen“ ein Erfolg wird, müssen sich zwischen 31. Januar bis 13. Februar zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern in den Rathäusern für das Volksbegehren eintragen.(Foto: dpa)

Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten wird immer geringer, betroffen sind besonders Bienen, Schmetterlinge und Vögel. In Bayern startet Ende Januar ein Volksbegehren, um den Naturschutz zu verbessern – etwa durch mehr Bio-Landwirtschaft und mehr Schutzräume in der Natur. Eine Leserdiskussion.

Wie Sie sich zur Diskussion anmelden können und welche Regeln gelten, erfahren Sie hier.

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https://www.sueddeutsche.de/bayern/bienen-volksbegehren-unterschriften-1.4271316

Volksbegehren in Bayern Bienenschützer brauchen eine Million Unterschriften

In Bayern sind 506 Wildbienenarten heimisch. 40 gelten als ausgestorben oder verschollen. Fast die Hälfte der verbliebenen 466 Arten ist vom Aussterben bedroht. Bei den Honigbienen ist die Situation genauso dramatisch.(Foto: Niels P. Joergensen)
  • Die Vielfalt der Insektenarten wird immer geringer, betroffen sind besonders Bienen und Schmetterlinge.
  • Nun ist das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ der ÖDP zugelassen.
  • Innerhalb von 14 Tagen müssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in den Rathäusern dafür eintragen, damit es zum Erfolg wird.
Von Christian Sebald

Natürlich ist es auch ein kleiner Triumph für die ÖDP. Bei der Landtagswahl am 14. Oktober 2018 holte die Kleinstpartei nur 212 000 Stimmen oder 1,6 Prozent. Die ÖDP-Spitzenkandidatin Agnes Becker und ihre Parteifreunde waren sehr niedergeschlagen. Dann kam der 15. November. In dürren Worten teilte das Innenministerium mit, dass es das Volksbegehren „Rettet die Bienen zugelassen hat. Mit einem Schlag war Beckers Frust Vergangenheit. Denn es war die ÖDP, die das Volksbegehren gestartet hat. „Allein seine Zulassung ist ein Riesenerfolg“, sagt Becker, 38, Tierärztin aus Wegscheid und Sprecherin der Initiative. „Und sie ist eine immense Herausforderung.“

Denn nun geht es um die nächste Hürde. Von 31. Januar bis 13. Februar – binnen 14 Tagen also – müssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern in den Rathäusern für das Volksbegehren eintragen. Dann und nur dann ist die Initiative ein Erfolg. Die Hürde ist hoch. Zehn Prozent, das sind ungefähr fast eine Million Stimmberechtigte.

Umwelt und Naturschutz in Bayern Münchner gründen Aktionbündnis für Bienen
Volksbegehren

Münchner gründen Aktionbündnis für Bienen

Mehr als 40 Organisationen wollen in München mit Plakaten, Infopost und Kinospots für das Volksbegehren zum Artenschutz im Januar werben.   Von Thomas Anlauf

Seit 1946 gab es in Bayern 20 Volksbegehren. Die meisten davon scheiterten an dem hohen Zehn-Prozent-Quorum – zuletzt etwa das über die Wahlfreiheit zwischen G 8 und G 9 oder das für eine bessere Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk. Es fanden aber auch eine Reihe erfolgreicher Volksbegehren statt. Die beiden für den Nichtraucherschutz und die Abschaffung der Studiengebühren sind inzwischen legendär. Außerdem gab es auch schon Volksbegehren, die mit Umwelt und Natur zu tun hatten, zuletzt das gegen die Reform der Forstverwaltung.

Die Initiative „Rettet die Bienen“ ist aber das erste, das sich originär um den Schutz von Flora und Fauna, also um klassischen Naturschutz dreht. Und es ist bislang eines der erfolgreichsten. Fast 95 000 Unterschriften von Unterstützern hatten Becker und ihre Helfer Anfang Oktober mit dem Zulassungsantrag im Innenministerium abgegeben. Das waren knapp vier Mal so viele wie die 25 000, die dafür mindestens nötig waren.

Es dürfte derzeit kaum ein Thema geben, das die Menschen mehr aufwühlt als der dramatische Schwund von Fauna und Flora. Und zwar sowohl das Aussterben einzelner Arten, als auch die Verluste innerhalb der Wildtier-Bestände. Für beides sind die Bienen exemplarisch. In Bayern sind 506 Wildbienen-Arten heimisch. 40 gelten als ausgestorben oder verschollen. Von den übrigen 466 Arten sind fast die Hälfte vom Aussterben bedroht oder gefährdet. Bei den Honigbienen ist die Situation nicht weniger dramatisch. Vor allem in den Ackerbauregionen finden sie oft schon im Juli so wenig Blüten, dass sie die Imker mit Zuckerwasser füttern müssen, damit sie nicht verhungern. Das Bienensterben wird man nur aufhalten können, wenn es wieder deutlich mehr blühende Landschaften gibt in Bayern.

Es geht um die Artenvielfalt

Bei dem Volksbegehren geht es freilich nicht nur um die Bienen. Sondern auch um die Schmetterlinge, die Vögel und all die anderen Arten, die seit Jahren von dem dramatischen Schwund betroffen sind. Offiziell trägt das Volksbegehren deshalb den sperrigen Titel: „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen!“ Die Initiative beruft sich auf Experten-Gutachten wie die Studie des Entomologischen Vereins Krefeld von 2018. Danach sind in Deutschland binnen weniger Jahrzehnte drei Viertel der Fluginsekten verschwunden. In Bayern sind die Verluste nicht minder dramatisch. Bei den Tagfaltern betragen sie satte 73 Prozent. „Wenn wir etwas für die Natur erreichen wollen, brauchen wir ein ganz grundsätzliches Umdenken“, sagt Becker. „Unser Volksbegehren soll dafür der Anfang sein.“

Und zwar ein mächtiger Anfang: Wenn die Initiative erfolgreich ist, wird es eine ganze Reihe Verbesserungen für den Naturschutz geben. Allem voran fordern Becker und ihre Mitstreiter, den Anteil der Bio-Landwirtschaft im Freistaat von derzeit zehn Prozent bis 2030 auf 30 Prozent zu steigern. Denn die Bio-Landwirtschaft schont die Natur sehr viel besser als die konventionelle. Experten zufolge ist es in allererster Linie die moderne Landwirtschaft mit ihrem massenhaften Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln und den immer größeren Äckern und Monokulturen, die für den Artenschwund verantwortlich ist.

Außerdem will die Initiative die Bauern verpflichten, Hecken, Büsche, Feldraine und Bauminseln anzulegen und so zerstörte Lebensräume für die heimische Pflanzen und Tierwelt wiederherzustellen. Binnen zehn Jahren soll ein Biotopverbund entstehen, der 13 Prozent des Offenlandes im Freistaat umfasst. Und an Bächen, Flüssen und Seen sollen fünf Meter breite Randstreifen frei von Landwirtschaft bleiben, damit Fische und andere Wassertiere nicht länger an ihr leiden.

Viele Partner haben sich der Initiative angeschlossen

Das Volksbegehren ist inzwischen sehr breit aufgestellt. Grüne und SPD sind bereits von Anbeginn dabei. „Besonders beim Ökolandbau wäre ein Erfolg eine Initialzündung für Bayern“, sagt der Chef der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann. „Und ein Signal für das übrige Deutschland und Europa.“ Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Bund Naturschutz (BN) sind nach anfänglichem Zögern ebenfalls aufgesprungen. LBV-Chef Norbert Schäffer setzt darauf, dass „nun endlich die längst überfälligen Randstreifen an den Gewässern durchgesetzt werden“. Für den BN-Vorsitzenden Richard Mergner bietet die Initiative „die überfällige Handhabe, dass die Staatsregierung im Naturschutz nicht mehr nur schöne Reden schwingen kann, sondern handeln muss“.

Die Biobauern und die Imker haben sich ebenfalls angeschlossen. So wie eine Menge lokale Initiativen wie Slow Food München, wissenschaftliche Organisationen wie die Ornithologische Gesellschaft Bayerns, Regionalvermarkter als allen Regierungsbezirken und viele andere mehr. „Aktuell haben wir an die hundert Partner“, sagt die ÖDP-Frau Becker. „Und es kommen immer noch welche hinzu.“ Aus diesem Kreis heraus bilden sich derzeit überall in Bayern lokale Aktionsbündnisse. Wenn die Weihnachtsferien vorbei sind, soll es ungefähr 80 davon geben. „Auf unsere lokalen Aktionsbündnisse wird es vor allem ankommen“, sagt Becker. „Sie werden vom ersten Tag der Eintragungsfrist am 31. Januar bis zu ihrem letzten am 13. Februar die Wahlberechtigten mobilisieren, damit sie auch wirklich unterschreiben in den Rathäusern für unser Volksbegehren.“

Biologie In der Natur ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten

Artensterben

In der Natur ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten

Das massenhafte Insektensterben bedroht zunehmend heimische Vögel. Auch viele andere Tiere laufen Gefahr, zu verschwinden.   Von Tina Baier

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https://www.sueddeutsche.de/muenchen/buendnis-fuer-bienen-volksbegehren-naturschutz-1.4255231

Volksbegehren Münchner gründen Aktionbündnis für Bienen

In München hat die Biene viele Freunde, die sich zu einem Bündnis zur Rettung der Arten zusammentun wollen.(Foto: Sven Hoppe/dpa)
  • Die Vielfalt der Insektenarten wird immer geringer, betroffen sind besonders Bienen und Schmetterlinge.
  • Die ÖDP hat im Frühjahr eine Unterschriftenaktion für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ gestartet, das inzwischen zugelassen wurde.
  • Ein Bündnis aus mehr als 40 Organisationen unterstützt das Volksbegehren.
Von Thomas Anlauf

Wissenschaftler schlagen Alarm: Der Rückgang heimischer Tier- und Pflanzenarten ist dramatisch. Vor allem die Vielfalt der Insektenarten, insbesondere bei Bienen und Schmetterlingen, verschwindet zusehends. Allein bei den Tagfaltern sollen innerhalb weniger Jahrzehnte 73 Prozent der Arten in Bayern verschwunden sein. Die ÖDP hat im Frühjahr eine Unterschriftenaktion für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ gestartet. Anfang Oktober übergab die Umweltpartei knapp 95 000 Unterschriften dem Innenministerium, das mittlerweile ein Volksbegehren gegen das Artensterben zugelassen hat.

Dafür startet nun auch in München die heiße Phase: Ein Bündnis aus mehr als 40 Organisationen unterstützt das Volksbegehren, darunter die Münchner Umweltorganisation Green City, das Kartoffelkombinat, der Klimaherbst, die Stadtgärtner München, Tollwood und viele mehr. „Von den Organisationen her läuft es gigantisch“, sagt Claus Obermeier vom Vorlaufteam des Münchner Aktionsbündnisses.

Umwelt und Energie "Jedes Insektizid könnte sich als schädlich für Bienen herausstellen"
Interview am Morgen: Bienensterben

„Jedes Insektizid könnte sich als schädlich für Bienen herausstellen“

Der Ruf nach einem Verbot von Neonicotinoiden ist laut. Nur: Was kommt danach? Fragen an die Biologin Alexandra-Maria Klein.   Interview von Felix Hütten

Das gründet sich offiziell am Dienstag dieser Woche, 18. Dezember, im Zukunftssalon an der Waltherstraße 29 (19.30 Uhr). Die Zeit drängt: Denn das Volksbegehren, für das sich mindestens eine Million bayerische Wahlberechtigte in die in den Rathäusern ausgelegten Listen eintragen müssen, findet lediglich an zwei Wochen vom 31. Januar bis 13. Februar statt.

Allein in München will das Aktionsbündnis zum Volksbegehren etwa 1000 Plakatstandorte im gesamten Stadtgebiet mit Informationen zum Volksbegehren Artenvielfalt bestücken, auch an die Münchner Haushalte sollen Informationen verteilt werden, wo und wie die Befürworter eines Volksbegehrens unterschreiben können. Dazu sollen Kinospots geschaltet werden und es sind zahlreiche Infoveranstaltungen geplant. Auch sogenannte Rathauslotsen werden in den zwei Wochen im Einsatz sein. Für die gesamte Organisation sucht das Aktionsbündnis, das neben der ÖDP auch vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) und den bayerischen Grünen initiiert worden ist, noch zahlreiche Unterstützer in München.

Den Initiatoren geht es vor allem darum, in ganz Bayern einen Biotopverbund zu schaffen, also zusammenhängende Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Auch der Einsatz von Pestiziden soll eingedämmt werden, „um nicht nur den Bienen, Schmetterlingen und Vögeln, sondern dem gesamten Artenreichtum bessere Überlebenschancen zu verschaffen“, wie Obermeier betont. Die Aktivisten haben zudem bereits einen Gesetzentwurf „zur Änderung des Bayerischen Naturschutzgesetzes zugunsten der Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern“ formuliert. So soll es unter anderem für den Ausbau der biologischen Landwirtschaft gesetzlich festgelegte Ziele geben. An Bächen, Flüssen und Seen sollen Uferrandstreifen verpflichtend geschützt werden.

Bereits jetzt haben sich zahlreiche Münchner der Initiative für das Volksbegehren angeschlossen, darunter auch Wissenschaftler wie Andreas Segerer. Der Oberkonservator an der Zoologischen Staatssammlung gilt als einer der führenden Insektenforscher in Deutschland. „Alle reden vom Klimawandel, aber das Insektensterben ist wesentlich brisanter“, sagt Segerer. Denn 90 Prozent aller Blütenpflanzen seien auf Bestäubung durch Insekten angewiesen. „Ihr Verschwinden würde einen Kaskadeneffekt bedeuten, dessen Ausmaß noch gar nicht abzusehen ist.“ Erst vor wenigen Tagen hat sich auch der Stadtrat für ein Strategiepapier ausgesprochen, um die Artenvielfalt in der Stadt zu bewahren.

 

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INKOMPENTZ der POLITIK oder EHER DOCH KALKÜL

NATÜRLICH KEINE MON-SATANISCHE AGENDA

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33503/#gsc.tab=0

Glyphosat: Behörde verlängert Spritzmittelzulassungen ungeprüft

12.12.2018

Eigentlich wollte die große Koalition den Einsatz glyphosathaltiger Spritzmittel in Deutschland möglichst zügig einschränken. Doch es dauert: Weil die Behörden die 28 vorliegenden Zulassungsanträge nicht fristgerecht bis 15.12.2018 abarbeiten werden, dürfen die Pflanzengifte ohne weitere Prüfung ein Jahr länger auf deutschen Äckern versprüht werden.

Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gestern mitteilte, hat es die Zulassungen gemäß europäischem Recht wegen Fristablaufs bis 15.12.2019 verlängert. Es habe die im ersten Quartal 2018 eingereichten Anträge noch nicht erledigen können, weil das Verfahren sehr komplex sei und Zuarbeiten aus dem In- und Ausland fehlten. Denn auch bei den nationalen Zulassungsverfahren teilen sich EU-Staaten, in denen für die gleichen Präparate eine Zulassung beantragt wurde, die Arbeit auf. So muss Deutschland nur zehn der 28 Spritzmittel selbst untersuchen. Die übrigen 18 Pestizide prüfen andere Mitgliedsstaaten und liefern die Ergebnisse dem BVL zu – sofern sie fertig sind. Das sei aber, so die Behörde, noch bei keinem einzigen Mittel der Fall.

Die Deutschen selbst sind ebenfalls noch nicht weiter. In der Bundesrepublik müssen insgesamt vier Institutionen ein Pestizid einschätzen. Knackpunkt ist das Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt (UBA), das die Auswirkungen der Pflanzengifte auf die Natur prüft. Es untersteht dem SPD-geführten Umweltministerium, während das BVL eine Behörde des CDU-geführten Agrarressorts ist. Zudem haben beide Behörden qua Amtes unterschiedliche Vorstellungen, wie viel Rücksicht Landwirte auf den Umweltschutz nehmen sollten.

Das BVL weist in seiner Presseinfo darauf hin, dass das UBA erst im November zu einem der zehn Spritzmittel, für die Deutschland zuständig ist, seine Stellungnahme abgegeben habe. Wie der Infodienst berichtete, hatte die Umweltbehörde für das Glyphosatprodukt unter anderem zur Auflage gemacht, bis zu zehn Prozent der Ackerfläche nicht damit zu behandeln. Dort sollen vielfältige Pflanzen wachsen können. Wie das BVL auf Anfrage des Infodiensts mitteilte, sei man mit dem UBA „im Austausch“ über dessen Einvernehmen.

Weniger kritisch ist die Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und dem Julius-Kühn-Institut (JKI), die beide wie das BVL dem Agrarministerium unterstehen. Das BfR prüft die Auswirkungen der „Pflanzenschutzmittel“ auf die Gesundheit von Mensch und Tier; das JKI ermittelt, wie wirksam und pflanzenverträglich sie sind. Hat das BVL alle Einschätzungen in einem vorläufigen Zulassungsbericht zusammengefasst, können die anderen beteiligten EU-Mitgliedsstaaten diesen noch kommentieren. Am Ende erlässt das BVL für Deutschland einen Bescheid; die anderen Mitgliedsstaaten sind an das Ergebnis nicht gebunden.

Dass den Herstellern der Pestizide bei diesem langwierigen Prozedere zuweilen die Geduld ausgeht, liegt auf der Hand. Wie die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im November mitteilte, sind derzeit 31 Untätigkeitsklagen und drei Schadenersatzprozesse wegen verzögerter Zulassungsverfahren gegen das BVL anhängig. Die kleine Anfrage betrifft diverse Wirkstoffe, nicht nur Glyphosat. Demnach hat das BVL bislang in keinem der 1118 länderübergreifenden Anträge auf Pestizidzulassungen seit 2011 die vorgesehenen Bearbeitungsfristen eingehalten. Die Europäische Kommission hatte bereits 2016 gerügt, dass die Bundesrepublik jeden Antrag selbst nochmal prüfe, statt sich auf die Ergebnisse anderer Mitgliedsstaaten zu stützen.

Die Bundesregierung verweist jedoch darauf, dass sie Zulassungen anderer Mitgliedsstaaten ändern oder verweigern könne, wenn dies durch besondere ökologische oder landwirtschaftliche Gegebenheiten gerechtfertigt sei oder sich das in der Verordnung vorgeschriebene Schutzniveau für die Gesundheit von Mensch, Tier und Natur nicht erreichen lasse. Dass Deutschland gegenüber anderen EU-Mitgliedsländern teilweise in Verzug ist, begründet sie damit, dass die dortigen Behörden Anträge ablehnen können, wenn ihre Kapazitäten überschritten sind, das BVL aber nicht. Antragsteller wichen bei einem Annahmestopp daher unter anderem nach Deutschland aus.

In den Jahren 2013 bis 2018 sind laut Bundesregierung beim BVL insgesamt 916 Zulassungsanträge eingegangen, die gemeinschaftlich mit anderen EU-Ländern zu entscheiden waren. Davon sind 627 abgearbeitet. Um Spritzmittel künftig fristgerecht zulassen zu können, erhalten BVL, BfR, JKI und UBA für 2018 und vor allem für 2019 deutlich mehr Haushaltsmittel, damit sie weitere Personalstellen einrichten können. [vef]

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aus dem TEXT: …Eigentlich hätten die Forscher die PestizidBelastung im Blut messen sollen, dann wäre der Zusammenhang eindeutiger„, sagt auch Kühn vom DKFZ…(WIESO MISST MAN DANN NICHT EINFACH den GLYPHOSAT-GEHALT???!!!?!)  – MERKEL-DEUTSCHLAND-GLYPHOSAT?!

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/studie-schuetzen-bio-lebensmittel-vor-krebs-a-1246234.html

Ernährungsstudie Schützen Biolebensmittel vor Krebs?

Wer viele Bioprodukte isst, hat ein geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Frankreich. Deutsche Forscher sehen die Schlussfolgerungen der Kollegen skeptisch.

Symbolbild

DPA

Symbolbild

Wer bio isst, denkt dabei vermutlich an die Umwelt. Aber was wäre, wenn Bio-Kost auch der eigenen Gesundheit nutzt? Französische Forscher berichten: Wer häufiger Bio-Produkte verzehre, habe ein geringeres Risiko für Krebs, genauer gesagt für Brustkrebs und Lymphome, also Tumoren im Lymphgewebe.

Das klingt nach einem weiteren Grund, den Bioanbau zu stärken und gegebenenfalls sein eigenes Ernährungsverhalten zu überdenken. Aber ist die Sache so einfach? Leider nicht.

„Es ist schwierig, den Einfluss der Ernährung auf die Krebsentstehung zu untersuchen, einfach weil die Ernährung so schwer messbar ist“, sagt etwa Tilman Kühn vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.

Die französischen Wissenschaftler um Julia Baudry von der Université Paris versuchten es folgendermaßen: Sie werteten Daten einer großangelegten Studie aus, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit untersuchen will, der NutriNet-Santé-Studie. Die Teilnehmer gaben zum Beispiel an, wie oft sie Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch, Eier, Brot und Schokolade als Biovariante verzehrten. Den Forschern lagen insgesamt Angaben von 68.946 Erwachsenen vor. An der noch laufenden Studie nehmen vor allem Frauen teil, sie stellen knapp 80 Prozent der Teilnehmer.

Das Krebsrisiko sank, je mehr Biokost die Studienteilnehmer aßen

In den darauffolgenden Jahren – im Schnitt hatten die Wissenschaftler die Teilnehmer viereinhalb Jahre beobachtet – berichteten 1340 Menschen, also knapp zwei Prozent der Probanden, von einer neu aufgetretenen Krebserkrankung. Am häufigsten kam es dabei zu Brustkrebs (459 Fälle), gefolgt von Prostatakrebs (180 Fälle), Hautkrebs (135 Fälle), Darmkrebs (99 Fälle) sowie Non-Hodgkin-Lymphomen (47 Fälle) und anderen Lymphomen (15 Fälle).

Um den Zusammenhang von Biokost und Krebs zu erfassen, teilten die Forscher die Teilnehmer in vier Gruppen ein – vom geringsten Verzehr von Bioprodukten hin zum größten, wie sie im Fachmagazin „Jama Internal Medicine“ berichten.

Diese Gruppen unterschieden sich in vielerlei Hinsicht. Menschen, die viele Bioprodukte aßen,

  • trieben im Schnitt mehr Sport,
  • waren häufiger Nichtraucher,
  • verfügten über ein höheres Haushaltseinkommen,
  • waren häufiger verheiratet,
  • hatten einen niedrigeren Body-Mass-Index,
  • waren älter,
  • tranken seltener Alkohol
  • und aßen weniger rotes Fleisch.

In den folgenden Analysen zogen die Forscher diese Unterschiede in Betracht, weil sich einige dieser Gewohnheiten auch aufs Krebsrisiko auswirken.

Die Analyse ergab, dass diejenigen Teilnehmer, die besonders häufig Biolebensmittel verzehrt hatten, ein geringeres Risiko für Brustkrebs nach der Menopause sowie für Lymphome aufwiesen. Das Krebsrisiko war demnach bei Teilnehmern mit dem höchsten Biolebensmittelkonsum um 25 Prozent – beziehungsweise 0,6 Prozentpunkte – geringer als bei Teilnehmern mit dem geringsten Verzehr an Biokost. Das ist aber kein Beweis, dass Biokost das Krebsrisiko senkt. Den kann eine Studie dieser Art nicht liefern, sie kann nur mögliche Zusammenhänge aufdecken und Hinweise liefern.

Aber: „Der gefundene statistische Zusammenhang ist überzeugend genug, um dieses Thema weiter zu erforschen“, sagt Kühn vom DKFZ. Die Studie allein liefere aber keine überzeugenden Beweise, um zur Krebsvorsorge auf Biolebensmittel umzusteigen.

Eine 2014 veröffentlichte britische Studie mit rund 623.000 Frauen, bei der ebenfalls erhoben wurde, in welcher Menge Teilnehmerinnen Bioprodukte aßen und wie viele von ihnen an Krebs erkrankten, kam nur teilweise zu diesem Ergebnis: Zwar sank dort ebenfalls das Risiko für Non-Hodgkin-Lymphome mit steigendem Biokonsum. Doch das Risiko für Brustkrebs fiel nicht gleichermaßen, sondern stieg sogar leicht an. Warum sich die Studienergebnisse an dieser entscheidenden Stelle unterscheiden, ist unklar.

Weniger Pestizide als mögliche Ursache

Die Forscher erklären den schützenden Effekt vor allem mit dem geringeren Gehalt an Pestiziden in Biolebensmitteln. Das klingt zunächst einmal schlüssig: Einige Pflanzenschutzmittel stehen unter Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Biolebensmittel weisen Untersuchungen zufolge weniger Pestizidrückstände auf als konventionell erzeugte Lebensmittel, weil im Ökolandbau der Einsatz dieser Mittel weitgehend verboten ist.

„Die Reduzierung der Lymphome wäre mit dieser Pestizid-Hypothese grundsätzlich konsistent“, sagt Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungswissenschaft in Potsdam-Rehbrücke (DIfE). Auch für Brustkrebs hält der Ernährungsforscher einen Zusammenhang aufgrund der hormonähnlichen Wirkung einiger Pestizide für grundsätzlich plausibel.

Aber: War die Pestizid-Belastung bei den Bio-Fans unter den Teilnehmern tatsächlich geringer? „Dafür liefern die Forscher keinen empirischen Beweis“, kritisiert ein Forscherteam um Frank Hu von der Harvard University in Boston, USA, in einem Kommentar zu der Studie.

„Eigentlich hätten die Forscher die Pestizid-Belastung im Blut messen sollen, dann wäre der Zusammenhang eindeutiger“, sagt auch Kühn vom DKFZ. „So besteht auch die Möglichkeit, dass andere Faktoren, wie etwa ein allgemein gesünderer Lebensstil, für den beobachteten Effekt verantwortlich sind – auch wenn die Forscher wichtige bekannte Risikofaktoren herausgerechnet haben, etwa das Rauchverhalten.“

Sind die Grenzwerte für Pestizide zu hoch?

Hinzu kommt: Auch bei herkömmlichen Lebensmitteln liegen die Pestizidrückstände in Deutschland und der EU in den allermeisten Fällen innerhalb der festgelegten Grenzwerte. Dem aktuellen Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) zufolge war mehr als die Hälfte der fast 85.000 im Jahr 2016 stichprobenartig getesteten Lebensmittel vollständig frei von Pestizid-Rückständen, mehr als 96 Prozent lagen innerhalb der Grenzwerte. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel meldet für 2016 bei 1,7 Prozent der Proben aus Deutschland Überschreitungen der Pestizidrückstände.

Die Ergebnisse der französischen Forscher können theoretisch bedeuten, dass die Grenzwerte, die für sicher gehalten werden, nicht wirklich sicher sind und neu bewertet werden müssen, sagt Ernährungswissenschaftler Boeing. Dieser Schluss sei aber sicher vorschnell, solange der in der Studie gefundene Schutz von Biolebensmitteln nicht mit einer gleichzeitigen Messung von Pestizidrückständen in Blut oder Urin in Zusammenhang gebracht werden kann.

Wer hat’s bezahlt?

Die NutriNet-Santé-Studie, deren Daten die Forscher nutzten, wird von verschiedenen staatlichen Stellen Frankreichs sowie der Universität Paris bezahlt. Für die aktuelle Auswertung erhielt Julia Baudry eine staatliche Förderung im Rahmen eines Programms, das den Aufbau nachhaltiger Nahrungsmittelsproduktion fördern soll.

Mehr Forschung sei in diesem Bereich dringend nötig, weil Lebensmittel mit Pestizidrückständen verbreitet konsumiert würden, schreibt das Team um Frank Hu in seinem Kommentar.

Derweil liefern wissenschaftliche Studien nur für einige wenige Lebensmittel Hinweise darauf, dass sie das Krebsrisiko beeinflussen. „Der häufige Verzehr von rotem Fleisch wie Rind oder Schwein wird mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko in Verbindung gebracht, ein hoher Ballaststoff-Anteil in der Nahrung etwa aus Vollkornprodukten scheint davor hingegen zu schützen“, erläutert Kühn.

Wie sich das Krebsrisiko tatsächlich senken lässt

Abseits einzelner Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen gebe es im Bereich Ernährung einen vermeidbaren Risikofaktor, der nachweislich das Krebsrisiko beeinflusse, sagt Kühn: Übergewicht. „Etwa 6 bis 7 Prozent der Krebsfälle lassen sich auf Adipositas zurückführen.“ Der Einfluss sei über verschiedene Krebsarten hinweg feststellbar.

Wer sein Krebsrisiko mit der Ernährung beeinflussen möchte, sollte den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge in erster Linie Übergewicht vermeiden oder bekämpfen. Gut 30.000 Fälle von Krebs dürften nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums im Jahr 2018 auf zu hohes Gewicht zurückzuführen sein. Insgesamt seien 165.000 Krebsfälle in Deutschland vermeidbar – durch Rauchverzicht, gesündere Ernährung oder mehr sportliche Aktivität zum Beispiel.

Das Umsteigen auf Biolebensmittel dürfte eine – wenn überhaupt – eher untergeordnete Rolle spielen, sagt DKFZ-Forscher Kühn. „Es gibt viele gute Gründe, Biolebensmittel zu kaufen und zu essen. Aber sein Krebsrisiko darüber zu senken – das halte ich derzeit noch für unzureichend bewiesen.“

Zusammengefasst: Laut einer aktuellen französischen Studie sinkt das Risiko für Brustkrebs und Lymphome bei steigendem Konsum von Biolebensmitteln. Solange das Ergebnis noch nicht mit weiteren Studien belegt wurde, ist es aber verfrüht, Biokost als krebsvorbeugend zu empfehlen.

Von Anja Garms, dpa/ mah

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be.com/watch?v=_XV26mP7zx8

Das tanzende Skelett über Glyphosat vor dem Landestheater rät auf die Gesundheit & Leben zu achten.

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siehe auch „5 G“ – NETZ

com/watch?v=12hVxS3RPr8

Das tanzende Skelett über das „5 G“ Netz vor dem Landestheater rät zum Ausbaustopp!

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Uli Weiner: 5G Internet der Dinge – Komfort oder Katastrophe? | 01.01.2019 | http://www.kla.tv/13617

ab Minuten 42:00 – „MOBIL-FUNK“ schädigt die „Zell-Kerne“ genauso wie  „Radio-Aktivität“ – Tiere reagieren auf den Funk mit folgenden Schäden – „Wild-Tiere“ meiden die Strahlung – FUNK als „MIT-URSACHE“ für das „INSEKTEN-STERBEN“ – Bäume werden vom Funk geschädigt –  2011 WHO warnt vor „Mobil-Funk“

ab Stunde  1:05  – BEWEISLAGE ist eindeutig – unabhängige  „STAATS-ANWÄLTE“ sind aufgefordert hier zu HANDELN

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tube.com/watch?v=-ajwccgiQsY

The Environmental Health Trust Supports Cell Phone Radiation Research

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https://www.facebook.com/Amokalex

.com/watch?v=BwyDCHf5iCY&fbclid=IwAR1JUGnIZnKiH4NFniZOLQt38lPkeVrMQHT5fQWQqlKiuBafXy_zX1LZ_8Y

„The truth about mobile phone and wireless radiation“ — Dr Devra Davis

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be.com/watch?time_continue=30&v=o9thLHXuJs8

Scientists Speaking on Health Effects of Cell Phone Wireless Radiation

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https://ehtrust.org/take-action/educate-yourself/top-10-facts-about-cell-phones-and-wi-fi-2/

Top 10 Facts About Cell Phones and Wi-Fi

1. All cell phones and wireless devices emit radiation.

Top 10 Facts about Cell Phone and Wi-Fi

Every wireless device is actually a two-way microwave radio that sends and receives a type of non-ionizing electromagnetic radiation called radio frequency radiation RF – EMF. This machine-made radiation is millions of times higher than the natural electromagnetic fields (EMFs) our grandparents were exposed to.Numerous peer reviewed published research studies shows that these made-made pulsed electromagnetic frequencies cause adverse biological effects  and are very different than the natural electromagnetic fields that have existed in the environment for years. Research on humans has found an association between cell phone use and  serious effects such as brain cancer, headaches, damage to the brain and immune system. Yale studies found that cellular radiation exposure during pregnancy led to increased hyperactivity and memory problems in offspring.

2. Our brains and bodies are penetrated by this radiation.

Top 10 Facts about Cell Phone and Wi-Fi

When we hold a cell phone against our head to talk, the radiation from the phone moves into our brain. Likewise, when we use a wireless laptop, the radiation penetrates into our abdominal region, chest area and brain.According to the International Agency for the Research on Cancer:

“the average radio frequency radiation energy deposition for children exposed to mobile phone RF is two times higher in the brain and 10 times higher in the bone marrow of the skull, compared with mobile phone use by adults”.

(Read it on page 44 of the IARC Monograph on Radiofrequency Fields)

 

Multiple research studies report cell phone radiation penetrates more deeply into children’s brains (Fernandez-Rodriguez 2015 , Fernández 2015, Mohammed 2017) in comparison to adults.

Research also has found that radiation from tablets penetrates more deeply into children’s brains (Ferreira 2015.)   A 2018 study that considered the radiation dose into the brain of teenagers found that teens who used cell phones up to their head had decreased memory performance on researchers tests.

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3. Cell phones and wireless devices emit radiation constantly, even when you are not talking or using the phone.

Top 10 Facts about Cell Phone and Wi-Fi

A powered on cell phone is always “checking in” and maintaining a connection to the nearest cell tower by sends intense bursts of radiation several times per second. Likewise, a wireless-enabled laptop, tablet or other device is always “checking in” with the nearby router or a network base. These “check ins” are radiation emissions—happening several times per second, and whether or not a connection is successfully established.Medical doctors have written many letters to schools calling for administrators to reduce exposures to this radiation in schools.  Harvard doctors have published research linking electromagnetic fields to autism.

4. Every wireless device has fine print instructions buried in its user manual that specify a distance between the device and user that should not be surpassed.

Top 10 Facts about Cell Phone and Wi-Fi

For example, most cell phone manuals state the phone should be held at specified distance (often around 5/8th of an inch) from the body. If you look in the user manual for your DECT cordless home phone, wireless laptop or printer, it will state that the device should be at least 20 cm (approximately 8 inches) away from the body to prevent “exceeding FCC radiation exposure limits”. These instructions are in the user manuals because cell phones and wireless devices are tested for user radiation exposures at those specific distances.

In other words, if you are using a laptop on your lap, you are exposing yourself to untested radiation emissions that could exceed the radiation levels our government regulations presently allow. When you use a device closer than the manufacturer’s distance instructions, you risk exposing yourself to radiation levels that our federal government understands can cause sterility, brain damage and tissue damage. Learn more about the fine print warnings on various devices here.

5. These fine print instructions DO NOT protect you from all health effects.

Top 10 Facts about Cell Phone and Wi-Fi
The instructions buried in your manual are not safe enough. Even if you follow these instructions, you risk your health. Note: radiation exposure at the specified distances is much higher than zero. Accumulating research now shows a myriad of health effects occur at levels far far below (literally tens of thousands times lower than) government regulation limits. Wireless devices were not adequately tested before they came on the market.

6. Research shows low levels of this radiation impact the brain and reproductive system.

Top 10 Facts about Cell Phone and Wi-Fi
Wireless radiation has been shown to change brain function even at levels hundreds of thousands of times below federal guidelines. In 2011, Dr. Volkow’s NIH research showed that the brain increased glucose metabolism when exposed to cell phone radiation. Dr. Suleyman Kaplan has published multiple research studies showing damaged brain development in the offspring of prenatally exposed test subjects. Significant research shows that wireless exposures decrease and damage sperm and that prenatal exposure can alter testis and ovarian development. These are just a few examples from a large body of accumulated science which shows effects from cell phone and wireless radiation.

7. Radiation emitted by cell phones and wireless is officially linked to cancer.

Top 10 Facts about Cell Phone and Wi-Fi
In 2011, the World Health Organization’s International Agency for Research on Cancer first classified cell phone and wireless radiation as a “class 2 B Possible Human Carcinogen” based on these research studies that showed long-term users of cell phones had higher rates of brain cancer on the side of the head where they held the phone.

8. As the evidence linking wireless radiation to cancer has significantly increased since 2011, now scientists state that cell phone wireless radiation is a human carcinogen.

Top 10 Facts about Cell Phone and Wi-Fi

In 2016, a major US government study found cell phone radiation caused increased cancers (brain and heart nerve) in rats exposed at low levels for two years. The results were stunning because the cancers the rats developed are the same type humans are developing after long term cell phone use.

Furthermore, since 2011, new research studies have been published linking wireless radiation to cancer. CERENAT (a case control national study in France) again showed a statistically significant association between glioma (brain cancer) and long-erm cell phone use. Another study out of Jacobs University (which replicated previous study results) showed that RF acted as a tumor promoter. The study details in its conclusion how, “Numbers of tumors of the lungs and livers in exposed animals were significantly higher than in sham-exposed controls. In addition, lymphomas were also found to be significantly elevated by exposure.”

In light of this published science, several World Health Organization experts are stating that the evidence has now substantially increased. Dr. Anthony B. Miller has testified  on the increased evidence, and he and colleagues have written several published papers detailing their opinion and in 2018 he was lead author on a published literature review concluding that cell phone wireless radiation is a human carcinogen. Scientists from Israel researching cancr in radar operators also concluded that the evidence indicates radiofrequency can cause cancer (Peleg 2018.) Dr. Hardell and colleagues have long published papers concluding that that wireless “should be regarded as human carcinogen requiring urgent revision of current exposure guidelines.”.

9. Solutions exist: Hundreds of scientists worldwide recommend taking action to reduce exposures to wireless devices because of the serious health effects from these devices.

Top 10 Facts about Cell Phone and Wi-Fi

In 2015, a large group of scientists and medical doctors signed onto a formal Appeal to the United Nations and the World Health Organization, calling on them to take immediate action on this issue. This Appeal is now signed by over 250 experts and is published in the International Journal of Oncology.In 2014, a group of U.S. physicians, including the Chief of Obstetrics at Yale Medicine, presented scientific studies at the  launch of the BabySafe Project, issuing specific recommendations to pregnant women on how to decrease wireless exposures in order to decrease risks to babies’ brain development. We do not have to give up our technology but we can make smarter choices about the way we use it. Every person can easily decrease exposure to this radiation by making simple changes every day.

10. Government regulations are outdated and antiquated.

In the United States, the last review for radio frequency limits was in 1996, and the reality is that these are limits are based on research from the 1980s. Many countries are using guidelines developed by the IEEE or ICNIRP—guidelines that have remained unchanged for decades. Those guidelines do not consider the more current science showing harm. Thankfully other countries – over twenty countries- are enacting protections to reduce public exposure to  this radiation and have radiation limits far lower than the FCC and ICNIRP. Some have banned Wi-Fi in classsrooms, other have banned cell phones made for young children and others have cell tower limits 100x lower than ICNIRP.Regulations are antiquated because they have not kept pace with the manner in which consumers use devices—usage has changed considerably since 1996. For example, the regulations only consider one radiating device at a time and do not account for a residence, classroom, or workplace, healthcare, retail, recreational and other venues filled with multiple devices. The regulations do not consider that people carry their cell phones tightly in a front pocket of jeans or in a bra. They do not consider that laptops would be placed on laps by schoolchildren in the classroom. Regulations did not consider research that looked at long-term exposures to vulnerable groups such as children, pregnant women or to medically compromised individuals. Guidelines were set by only considering the impact to a full-grown man. Many scientists and major medical organizations have written about the inadequacy of these outdated guidelines.

Final Bonus Fact: No safe level of this radiation has been identified.

Scientific studies have not been done to develop a “safe level” of exposure. The latest science clearly shows that biological effects could occur at non-thermal (non-heating) levels. Science also shows that children and the developing pregnancy are far more vulnerable to these damaging effects. The Food and Drug Administration (FDA) and Environmental Protection Agency (EPA) did not do the research necessary to define a safe level that the public can be exposed to without harmful effects.

In a 2015 study (replicating prior scientific findings linking RF to cancer promotion), the researchers state, “Since many of the tumor-promoting effects in our study were seen at low to moderate exposure levels (0.04 and 0.4 W/kg SAR), thus well below exposure limits for the users of mobile phones, further studies are warranted to investigate the underlying mechanisms.” and “We hypothesize that these tumor-promoting effects may be caused by metabolic changes due to exposure. Our findings may help to understand the repeatedly reported increased incidences of brain tumors in heavy users of mobile phones.”

No medical organization has determined a “safe level” of this radiation for long-term exposure to children. In fact, medical organizations worldwide – including the American Academy of Pediatrics, the largest group of children’s doctors in the United States and the Athens Medical Association and Vienna Medical Association  – are calling for eliminating and reducing radiofrequency cell phone wireless radiation exposures.

 

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Medienwissenschaftler: Warum 5G hochgefährlich ist

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https://www.epochtimes.de/gesundheit/mysterioeses-massenvogelsterben-in-den-haag-mobilfunk-5g-gefaehrlicher-als-gedacht-a2706294.html#

Massensterben: Mysteriöses Vogelsterben in Den Haag – Mobilfunk 5G gefährlicher als gedacht?

Epoch Times
13. November 2018 Aktualisiert: 13. November 2018 12:06
In Den Haag sind in den letzten Wochen mindestens 298 eigentlich gesunde Vögel aus bisher unerklärlichen Gründen verendet. Der Grund bleibt offen, jedoch wurden jedes Mal kurz zuvor Experimente mit der Mobilfunktechnik 5G durchgeführt.

Mikrowellen können zwar unsere Nahrung aufwärmen, doch eigentlich sind sie eine Erfindung des Militärs. Mikrowellen wurden als Waffe entwickelt und werden auch als solche benutzt. Doch sie haben auch noch eine weitere Funktion: Als 4G- oder 5G-Mobilfunkstandard übermitteln sie Daten in Zeiten des Internets der Dinge (IoT).

Doch entgegen der oft propagierten Unschädlichkeit der Mobilfunkwellen, haben auch diese Mikrowellen mit geringer Leistung eine biologische Wirkung. Nur „weil man selbst nicht gekocht“ wird, heißt es nicht, dass es keine Auswirkungen auf den menschlichen Körper gibt.

Hunderte tote Vögel nach 5G-Experiment in Den Haag

Ende Oktober sind in einem Park in Den Haag, Niederlande, hunderte Vögel umgekommen. Tierschützer und Behörden hofften, dass dies ein einmaliger Vorfall wäre. Leider wurden nur wenige Tage später im Huijgenspark erneut tote Vögel gefunden. Es war also kein Einzelfall. Unklar blieb zunächst die Todesursache, denn alle Vögel waren scheinbar gesund.

Keins der untersuchten Tiere wies Anzeichen eines Virus oder einer bakteriellen Infektion auf. Auch wurden keine Giftstoffe gefunden. Die Vögel verstarben vermutlich an einem plötzlichen Herzstillstand.

Eine Woche später stellte sich heraus, dass kurz zuvor auf dem Dach des HS Telezentrums ein neuer Mobilfunkmast aufgebaut wurde, der von unten nicht sichtbar ist. Dieser Mast ist mit Sende- und Empfangsanlagen der neusten, fünften Mobilfunkgeneration 5G ausgestattet.

Ein Experiment mit tödlichen Folgen?

Zur Zeit des ersten Vogelsterbens wurde in Zusammenarbeit mit dem Bauhof getestet, wie weit und wie stark das 5G-Signal reicht. Ziel war es zu prüfen, ob der Bahnhof „Holland Spoor“ innerhalb der 5G-Reichweite lag und ob es möglicherweise Geräte in der Nähe des Bahnhofs beeinflussen würde. Unmittelbar nach Beendigung des Experiments wurden die ersten toten Vögel gemeldet.

Ebenfalls wurde von Augenzeugen berichtet, dass sich die Enten im Wasser „komisch“ verhielten. Sie hielten alle nahezu gleichzeitig ihren Kopf unter Wasser und versuchten so womöglich der Strahlung zu entkommen. Einige wollten wegfliegen, landeten jedoch nach kurzem Torkelflug wieder im Kanal oder auf der Straße und wirkten ziemlich benommen.

Ob der Test der 5G-Sendeanlage tatsächlich am Tod der Vögel und am seltsamen Verhalten der Enten schuld ist, konnte bisher weder bewiesen noch widerlegt werden. 5G als Ursache wäre jedoch durchaus denkbar, da es bereits ähnlich auffälliges Verhalten von Tieren in anderen Testregionen gab. In der Schweiz soll bei einem 5G-Test in einer Schlucht eine ganze Kuhherde zusammengebrochen sein. Ähnliches wurde ebenfalls im niederländischen Groningen beobachtet, als vor etwa einem Jahr erste Tests durchgeführt wurden.

Erneut tote Vögel im Park

Etwa eine Woche nach dem ersten Vogelsterben sind im Huijgenspark in Den Haag erneut mehr als hundert Stare tot von den Bäumen gefallen. Teile des Parks wurden daraufhin von der Polizei gesperrt. Inzwischen hat die Gemeinde bis auf weiteres ein Auslaufverbot für Hunde im Park verhängt.

Die toten Vögel werden immer so schnell wie möglich weggeräumt, doch es ist eine traurige Szene. Das Ratsmitglied Robert Barker hatte das Gefühl, an einem „Tatort“ zu sein. Er sagte: „Die Tatsache, dass an diesem Ort so viele Vögel vom Himmel fallen, muss eine Ursache haben und untersucht werden.“

Die niederländische Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit, das niederländische Wildlife Health Center (DWHC) und ein Veterinärlabor der Universität Wageningen untersuchten die Todesursache der Stare.

„Auf jeden Fall geht es schnell. Die Tiere sind nicht abgemagert, scheinen nicht krank zu sein. Sie fallen einfach tot vom Baum“, so Sharon Lexmond vom Vogelschutzhaus De Wulp. Eine Krankheit wäre als Todesursache durchaus denkbar, die bisherigen Untersuchungen der Universität und des DWHC konnten dies jedoch nicht bestätigen. Alle untersuchten Tiere waren gesund. Das Ärzteteam des Vogelschutzhauses fand ebenfalls keinerlei Spuren von Gift. Lediglich zwei Tiere wiesen innere Blutungen auf. Weitere Untersuchungen sollen folgen.

Vermutlich waren jedoch auch diese Vögel Opfer eines 5G-Experiments. An jenen Tagen wurde erneut mit einer Spitzenfrequenz von 7,40 GHz getestet, was einer Wellenlänge von 4,05 cm entspricht. Diese Wellenlänge hat die gleiche Größenordnung wie die Größe der Stare, was wiederum auf mögliche Resonanzeffekte hinweisen könnte.

Versuchstier tot, Ursache unklar

Die Ursache des Vogelsterbens bleibt unklar, sicher ist jedoch, dass es in unmittelbarer Nähe des Parks mehrere 4G- und 5G-Sendeanlagen gibt. Auch das IoT ist seit Oktober 2017 in der Region aktiv.

Wenn man bedenkt, dass man mit zwei miteinander telefonierenden Handys Eier kochen oder Popcorn machen kann, ist ein Effekt auf kleine Lebewesen nicht auszuschließen. Auch wenn „wir nicht gekocht werden“, haben Mikrowellen eine biologische Wirkung. Ein Wirkung, die mitunter tödlich wirken kann.

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https://www.naturalnews.com/2018-05-22-scientists-warn-5g-tech-found-in-wifi-street-lamps-is-causing-insomnia-nosebleeds-stillbirths.html

Scientists warn that 5G tech found in WiFi street lamps is causing insomnia, nosebleeds, and stillbirths

Image: Scientists warn that 5G tech found in WiFi street lamps is causing insomnia, nosebleeds, and stillbirths

(Natural News) Across the pond, one brave man is speaking out about a sudden spike in health problems he believes are related to LED streetlamps that purportedly emit 5G radiation. In Gateshead, a town in Northern England, citizens are reporting an array of disturbing side effects including insomnia, nosebleeds and even stillbirth — and Mark Steele has something to say about it.

Steele, 58, is a local resident in Gateshead and reportedly is a member of the IEEE, an organization which describes itself as “the world’s largest technical professional organisation dedicated to advancing technology for the benefit of humanity.”

He is doing his best to raise awareness about the threat posed by the new LED street lamps, which were installed back in 2016. Steele says that a number of people have been suffering with nosebleeds, insomnia and other neurological problems since the lights were put in place. But the horror doesn’t end there: Multiple women have lost their babies since that time. In his own circle of friends, Steele explains, three women have lost babies — one of which was born with severe defects and survived just a few hours after birth.

“We are seeing babies dying in the womb as these transmitters are situated outside people’s bedroom windows. It’s a humanitarian crisis,” Steele reportedly commented.

Dangers of EMF radiation on the rise

Though the science on EMF radiation is still far from established, many researchers believe that it does indeed have the potential to cause harm. EMF radiation is the same kind of radiation produced by cell phones, though it can be emitted from other devices — including LED streetlights, according to Professor Ulrich Warnke, from the University of Saarland.

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Warnke believes that EMF radiation “causes disruption to the body’s nitrogen monoxide system, which keeps cells healthy and controls gene expression,” but he’s not the only one. Multiple health agencies have sounded the alarm on the potential dangers of this kind of radiation — but few are listening.

Back in 2011, the World Health Organization (WHO) warned that EMF radiation was “possibly carcinogenic to humans,” and in particular, posed a risk for glioma — a malignant type of brain cancer.

At the end of 2017, the California Department of Public Health (CDPH) issued a similar warning regarding cellphones and their potential link to brain cancer. The European Academy for Environmental Medicine has also declared that EMF radiation is linked to cancer and other conditions like insomnia.

The evidence against EMF radiation is piling up — and yet, city officials are refusing to recognize that people are at risk.

Gateshead officials deny any health risks

As usual, government officials are already engaging in full disaster-control, publicly decrying any health risks that may be linked to their radiation-emitting streetlights. In a Facebook post, Gateshead Council declared that “certain individuals are frightening local people with false stories” about the threat of EMF radiation.

As is typical, uncomfortable truths are labeled “fake news” by the government. Gateshead officials continued their propaganda post by declaring that there was “no scientific basis or credible evidence” to support the claims that the LED streetlights were causing health problems city-wide.

The government further claimed that the LED streetlights do not operate on a 5G network. But as Mr. Steele explained, “The transmitter operates at 868 – 870 MHz. That is a specific 5G spectrum.”

Steele believes that Gateshead officials have put the entire city at risk by secretly rolling out a test-run of 5G tech in the area.

Whether or not this is true is unconfirmed, but the risks posed by EMF radiation remain. While city officials are doing their best to quash any semblance of concern, residents like Mr. Steele will hopefully continue to sound the alarm as things go awry. There are many concerns about the rolling out of 5G networks and other radiation-producing devices. You can learn more at Glitch.news.

Sources for this article include:

NaturalHealth365.com

DailyMail.co.uk

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e.com/watch?v=b_wxM6IAF1I

„Smart Meters“ & EMR: The Health Crisis Of Our Time – Dr. Dietrich Klinghardt

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ube.com/watch?v=6Ck5-RPUa_w

Veteran Speaks on 5G Small Cell Health Effects Takoma Park MD November 2018

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be.com/watch?v=mn-Ff-oWLkc

Tree Health! Testimony in Opposition to Unfettered 5G Small Cells: Washington DC

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Die „DRECKS-CYBER-ILLUSSION“ ENTLARVT sich SELBST – ALLES KANN GE-HACKT werden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

tube.com/watch?v=xEHKzCZsa4A&feature=youtu.be

„Trans-HUMAN-ismus“: Schlüssel im Zeigefinger – „Mikrochip-Implantate“ – RFID

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ube.com/watch?v=SKN6czepTLQ

Transhumanismus – Wird Technologie uns unsterblich machen? – Clixoom Science & Fiction

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ube.com/watch?v=8NbvYk4btNE

Unsterblichkeit schon vor 2050? – Transhumanismus (2018)

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siehe auch „GLYPHOSAT und kein ENDE mit der MANIPULATIONs-STRATEGIE  MON-SATANs“

MERKEL/KASNER: PFUI  PFUI PFUI ein DIENER von MON-SATAN

Diese PERSON hat MITNICHTEN vor die NATUR zu schützen und zu EHREN sowie die GESUNDHEIT der MENSCHEN zu ACHTEN diese PERSON ist ein eingeschleusster TROJANER und will der ERDE den GARAUS  sowie KINDER ABSICHTLICH KRANK MACHEN mit freundlicher UNTERSTÜTZUNG der falschen GRÜNEN

WIEDERMAL TOTAL-VERSAGEN in der „NOCH-SPD“ – – – BALD  „SED“ die ZWEITE

https://www.neopresse.com/politik/merkel-regierung-verlaengert-glyphosat-zulassungen/

Merkel-Regierung verlängert Glyphosat-Zulassungen

NEOPresse in D/A/CH

Ende dieses Jahres laufen in Deutschland die Zulassungen für die meisten Pestizide, die Glyphosat enthalten, aus. Wenn die Zulassungen nicht erneuert werden, dürfen die Pflanzengifte auch nicht mehr verwendet werden. Jetzt wäre also die Chance, aus dem GlyphosatTeufelskreis auszubrechen. Doch die Behörde für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL hat nun bekannt gegeben, dass die Genehmigung für den Einsatz von glyphosathaltigen Pestiziden um ein Jahr verlängert wird.

Die Behörde begründete die Verlängerung damit, dass alle zuständigen Ämter noch nicht alle Berichte über die Bewertung der Pestizide geliefert hätten. Daher sei es üblich, die alten Zulassungen entsprechender EU-Pestizidverordnung zu verlängern. Die Zulassung anderer Pestizide wird ebenfalls verlängert – aus den gleichen Gründen. Dies ist insofern hochproblematisch, als die neuen Erkenntnisse über die Gefährlichkeit der Pflanzengifte erst viel später, wenn nicht zu spät berücksichtigt werden können.

Für die Zulassung von Pestiziden in Deutschland ist u. a. auch die Zustimmung des Umweltbundesamts (UBA) notwendig. Das Amt lässt die Auswirkungen von Pestiziden auf die Natur prüfen. Im November gab das UBA das Ziel bekannt, die Anwendung von Glyphosat endgültig verbieten zu wollen. Landwirte, die Glyphosat weiterhin einsetzen, sollen künftig zehn Prozent ihrer landwirtschaftlichen Flächen als Ausgleich für den Schaden, der an der Biodiversität durch Glyphosat entsteht, zur Verfügung stellen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium stellt sich allerdings gegen die Forderung des Umweltbundesamtes, Ausgleichsflächen zur Verfügung zu stellen, da diese weder national noch europaweit rechtlich gestützt seien. Der Konzern Bayer, der Monsanto und damit das Pflanzengift „Roundup“ gekauft hat, gerät immer stärker unter Druck. Erst kürzlich stellte sich heraus, dass es bei den Studien von Bayer zur Krebsunbedenklichkeit von Glyphosat erhebliche Widersprüche gibt. Zudem kam heraus, dass die von Bayer genannte Zahl von rund 800 Studien, die beweisen sollen, dass kein Zusammenhang zwischen Glyphosat und Krebs besteht, frei erfunden war.

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Zudem widerlegen die Bayer Studien zu Glyphosat das Krebsrisiko nicht. Bayer hatte wichtige Erkenntnisse aus den Studien einfach unter den Tisch fallen lassen. Die Autoren wiesen in den Studien sogar daraufhin, dass es „Anzeichen für ein erhöhtes Risiko akuter Leukämie“ gebe, die mit der Anwendung von Glyphosat zusammenhänge. Die Autoren bezeichnen diese Anzeichen als „besorgniserregend“ und rieten dringend dazu, weitere Untersuchungen dazu durchzuführen.

Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik und Bioökonomiepolitik der Grünen bezeichnete die Zulassung um ein weiteres Jahr als „Totalversagen der deutschen Glyphosat-Politik“. Statt des versprochenen Ausstiegs oder einer eingeschränkten Anwendung blieben alle Glyphosat-Produkte ein weiteres Jahr auf dem Markt und landen auf Äckern und Grünflächen. Dies zeige, wie unglaubwürdig die Glyphosat-Politik von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner sei. Wäre sie vom Ausstieg überzeugt, wäre es für die Bundesregierung ein Leichtes, die weitere EU-Zulassung von Glyphosat in vier Jahren zu verhindern.

 

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https://www.neopresse.com/medien/enthuellt-leitmedien-verteufelten-2018-merkel-deutschland-und-vergassen-dies-wieder/

ENTHÜLLT: Leitmedien verteufelten 2018 MERKEL-Deutschland – und vergaßen dies wieder

NEOPresse in Medien

Friede, Freude, Eierkuchen in Deutschland. MERKELDeutschland steht vor einem neuen Jahr, und die Leitmedien geben fast Ruhe. Wir erinnern aus diesem Anlass daran, welche Stimmung in diesem Land herrschte. Wie es vor Monaten, in denen nichts anders lief als aktuell, in Deutschland auch bei den Leitmedien aussah. Ein Artikel der BILD hatte es in Deutschland besonders weit gebracht.

Die BILD-Zeitung beschrieb, „unser Staat“ würde die falschen Menschen beschützen. Es sei alles ein „Irrsinn“. Das Verhalten der Regierung und/oder der Behörden sei „Politikversagen der gefährlichsten Sorte“. Wir zitieren aus einem anderen Portal, einem Schwester-Portal.

Unsere Regierung sei verantwortlich all dafür. Das die richtigen Maßnahmen nicht getroffen würden, „lastet er eben jener Regierung an, die seine Zeitung so lange Zeit über faktisch geschützt hat. Die Justiz sei dafür nicht verantwortlich. Denn die würden die Gesetze lediglich umsetzen. Das alles ist „selbstmörderischer Wahnsinn“.

Die Vorwürfe werden sogar noch „konkreter“. Die Gesetze würden uns nicht hinreichend schützen, aber diejenigen, die uns hassten sehr wohl. Das sei untragbar.

„Wer unser Grundgesetz und unseren Staat auslöschen will, muss sofort abgeschoben werden können, auch wenn in der Heimat drastische Strafen drohen“. (Wir zitieren hier die BILD, die sich schlicht gegen MERKEL stellte, um zu dokumentieren, wie die Medien sich selbst wandeln. Denn jetzt ist Ruhe.)

 

„Fraglich bleibt nur, ob die „Bild“ aus Kalkül anfängt, sich gegen Merkel aufzulehnen – oder aus politischem Sachverstand. Die „Bild“ wird sicher nicht damit anfangen, die AfD zu unterstützen. Aber konservative Kreise der Union und der SPD? Wir werden gespannt sein.“

Die Leitmedien haben jetzt wieder Ruhe gegeben Auch die BILD-Zeitung. Dabei geht die Armut in Deutschland weiterhin ihren gnadenlosen Weg. Dabei ist die Arbeitslosigkeit strukturell wesentlich höher als offiziell angegeben. Dabei ist das Rentenniveau absehbar nicht gesichert. Armes MERKEL-Deutschland 2019.

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CONTRA-MERKEL – „HUT AB“!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

POLITIK-VERSAGEN – BEISPIEL – „FACHKRÄFTE-MANGEL“ sowie auch bei der GLEICHSTELLUNG der „WEIBLICHEN GEHÄLTER“ USW……

https://www.welt.de/politik/deutschland/article186418362/CDU-Wirtschaftsrat-kritisiert-Zuwanderung-in-Hartz-IV.html

Deutschland „Brauchen echte Fachkräfte“

CDU-Wirtschaftsrat kritisiert hohe Zahl von Zuwanderern in Hartz IV

| Lesedauer: 2 Minuten
„Wir schaffen das“-Aussage bis heute nicht erfüllt

.com/watch?v=0A_DWhF3Y6o&feature=youtu.be

Der CDU-Wirtschaftsrat sieht nach wie vor große Defizite bei der Integration von Flüchtlingen. Merkels Aussage „Wir schaffen das“ von 2015 sei bis heute nicht erfüllt.

Quelle: WELT/ Laura Fritsch

Autoplay
Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, kritisiert, dass seit 2015 rund eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV gefallen seien. Damit widerspricht er Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer deutlich.
Der CDU-Wirtschaftsrat sieht nach wie vor erhebliche Defizite bei der Integration der seit 2015 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge. Generalsekretär Wolfgang Steiger sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Aussage „Wir schaffen das“ von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aus dem Herbst 2015 sei „leider pauschal bis heute nicht erfüllt. Ich warne davor, wieder in die damalige Blauäugigkeit zu verfallen.“

Er fügte hinzu: „Zur ganzen Wahrheit gehört, dass seit 2015 rund eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV gefallen sind.“ Erfreulicherweise habe die Bedürftigkeit bei den Einheimischen deutlich abgenommen.

Dieser Zusammenhang werde in den Debatten regelmäßig unterschlagen. „Gerade unser gutes Sozialsystem zieht ja offensichtlich Flüchtlinge aus der ganzen Welt an.“

Steiger widersprach damit Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, nach dessen Worten von den rund eine Million Menschen, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, um die 400.000 einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz haben. Die große Mehrheit davon sei sozialversicherungspflichtig. Merkel habe mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ richtig gelegen, so Kramer. Der Generalsekretär des Wirtschaftsrates begrüßte, dass das Fachkräfteeinwanderungsgesetz endlich kommt. Es müsse aber klar sein: „Wir brauchen echte Fachkräfte und nicht Geringqualifizierte, die ihre Arbeitsplätze beim nächsten Konjunkturabschwung, vor dem wir leider gerade stehen, gleich wieder verlieren“ – und die dann dauerhaft unterstützt werden müssten.

Steiger forderte eine nach innen wie nach außen glaubwürdige Zuwanderungspolitik. Nach innen, weil die Bürger durch ein Anwachsen spezieller Kriminalität und schleppender Abschiebungen abgelehnter oder krimineller Asylbewerber Vertrauen verloren hätten. Nach außen müsse die Botschaft lauten: „Deutschland sucht sich die Menschen aus, die aufgrund ihrer Qualifikation oder aus einem überzeugenden humanitären Grund hierherkommen.“

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utube.com/watch?v=p6R_ffczv_g

Horst Seehofer es gilt kein Gesetz !!

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Die GRÜNE faschistoide IDEOLOGIE-HERRSCHAFT

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article186428144/Neuer-Name-fuer-Petersallee-in-Berlin-Das-hilft-nur-der-AfD.html

Meinung Streit über Straßennamen

Rot-rot-grüne Volksumerziehungsmission

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WELT-Autor Alan Posener will sich keine neuen Namen für gewohnte Straßen und Plätze in Berlin "aufdrücken" lassen
WELT-Autor Alan Posener will sich keine neuen Namen für gewohnte Straßen und Plätze in Berlin „aufdrücken“ lassen

Quelle: Claudius Pflug

Künftig soll die eine Hälfte Maji-Maji-Allee heißen, die andere Anna-Mungunda-Allee. Zwar läuft noch die Widerspruchsfrist gegen die Umbenennung, aber anscheinend steht das Ergebnis für die Ordnungshüter schon fest.

Die Petersallee im Afrikanischen Viertel, ursprünglich nach dem ziemlich üblen Kolonialbeamten Carl Peters benannt, wurde bereits 1986 umgewidmet und ehrt seitdem den antifaschistischen Widerstandskämpfer und CDU-Politiker Hans Peters.

Wer war aber Anna Mungunda?

Unbeeindruckt davon verfolgt die rot-rot-grüne Mehrheit in der Bezirksverordnetenversammlung ihr Vorhaben, „Berlin zu entkolonisieren“ – und sei es, indem man in kolonialer Manier den unwilligen Ureinwohnern fremde Namen für ihre gewohnten Straßen und Plätze aufdrückt.

Wer war aber Anna Mungunda? Die Aktivistin des Kampfs gegen die südafrikanische Besatzung Namibias wurde mit 27 Jahren während einer Demonstration erschossen. Die marxistische Guerillaorganisation Swapo erkor Mungunda zur Märtyrerin und rief nach der Machtübernahme ihren Todestag als Feiertag aus. So weit so völlig ohne Bezug zu Berlin.

Was dann geschah, mag eher Parallelen zur Hauptstadt aufweisen. Als Regierungspartei richtete die Swapo durch Inkompetenz und Korruption Namibia zugrunde. 40 Prozent der etwa 2,3 Millionen Namibier leben in Armut, die Arbeitslosigkeit beträgt 50 Prozent.

„In keinem anderen Land der Welt sind die Einkommensunterschiede zwischen einer kleinen, wohlhabenden Schicht von drei bis fünf Prozent der Bevölkerung und dem restlichen Teil so drastisch wie in Namibia“, befand die Konrad-Adenauer-Stiftung. Ist Anna Mungunda dafür gestorben?

Lebte sie noch, würde sie wahrscheinlich die Bewegung der „Struggle Kids“ unterstützen, der zornigen Kinder der betrogenen Freiheitskämpfer. Eine ihrer Anführerinnen, Frieda Ndatipo, wurde vor vier Jahren vor dem Hauptquartier der Swapo erschossen. Sie war 26. Wer ehrt Ndatipo? Wer spricht von den gebrochenen Versprechen der „antikolonialen“ Kämpfer, die das Volk teilweise noch schlimmer ausbeuten als die Kolonialherren?

Nicht die rot-rot-grünen Ideologen in Mitte jedenfalls, die überdies mit ihrer Volksumerziehungsmission alles tun, um die Bewohner des Viertels in die Hände der AfD zu treiben. Gibt es kein Gericht, das diesen Unsinn stoppen kann?

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be.com/watch?v=I7EQjhMXhg0

Kritischer ARD Bericht | Migrationspakt | Merkel Marrakesch

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/02/hacker-drohen-dokumente-ueber-den-11-september-zu-veroeffentlichen/

Hacker drohen Dokumente über den 11. September zu veröffentlichen

Hacker drohen damit, Dokumente über den Terrorangriff vom 11. September zu veröffentlichen, wenn kein Lösegeld in Bitcoin gezahlt wird.

TOP-Meldung

Hacker drohen Dokumente über den 11. September zu veröffentlichen

Die Hacker-Gruppe TheDarkOverlord behauptet, Informationen über den Terrorangriff vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York gestohlen zu haben, berichtet Motherboard.

Die Anschläge vom 11. September 2001. (Foto: dpa)

Die Anschläge vom 11. September 2001. (Foto: dpa)

Die Hacker behaupten auf Twitter, Tausende von Dokumenten von Versicherungsunternehmen wie Lloyds of London, Silverstein Properties und Hiscox Syndicates gestohlen zu haben.

Sie drohen nun, den Inhalt der Dateien zu veröffentlichen, wenn ihre Lösegeldforderungen nicht erfüllt werden. Die Daten sollen dazu beitragen können, einige der Verschwörungstheorien über den Angriff zu klären.

Ein Sprecher der Hiscox Group bestätigte den Hack und sagte, die Hacker hätten Zugang zu den vertraulichen Akten einer Anwaltskanzlei erhalten, die das Unternehmen beraten habe. Zudem hätten sie höchstwahrscheinlich Prozessakten erhalten, die im Zusammenhang mit dem Terroranschlag stünden.

Die Gruppe hat einen Link zu einer archivierten Datei mit den gehackten Dokumenten veröffentlicht. Noch sind die Dokumente verschlüsselt, aber die Hacker haben ihre Absicht mitgeteilt, die Entschlüsselungscodes freizugeben, wenn nicht Bitcoin als Lösegeld bezahlt wird.

TheDarkOverlord erpresst auch Einzelpersonen und Unternehmen, deren Angaben in den Dokumenten enthalten sind, und fordert Zahlungen, wenn sie ihren Namen aus den Dokumenten ausschließen möchten. Die Hacker haben damit gedroht, mehrere Unternehmen zu Fall zu bringen…..

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https://kpkrause.de/2019/01/02/unabhaengigkeit-fuer-die-staatsanwaelte/

Unabhängigkeit für die Staatsanwälte

Auch die deutschen müssen endlich frei sein von staatlichen WeisungenDeutsche Politiker fürchten unabhängige Staatsanwälte – Ein Vorbild ist Italien: Die Unabhängigkeit der Staatsanwälte dort ist verfassungsrechtlich verankertDas Verlangen des Deutschen Richterbundes – Das „Dresdner Plädoyer“ für unabhängige Staatsanwälte – Auch die „Europäische Grundsatzerklärung“ verlangt sie

Es gilt als üblich, ins neue Jahr mit guten Vorsätzen zu gehen. Auch der eine oder andere deutsche Politiker wird das tun. Doch e i n   guter Vorsatz wird bei ihnen mit großer Sicherheit nicht in den Kopf und über die Lippen kommen: die Weisungsgebundenheit der Staatsanwälte abzuschaffen. Notwendig wäre es aber endlich. Gute Gründe dafür gibt es.

Die Gefahr des Interessenkonfliktes

In Deutschland sind die Staatsanwaltschaften den Justizministern oder Innenministern des Bundes und der Länder unterstellt und damit weisungsgebunden.*) Auch die Verfassungsschutzämter sind es. Damit ist die Strafverfolgung politisch nicht neutral, wie es der Fall wäre, wenn sie ausschließlich durch Untersuchungs- oder Ermittlungsrichter, also mit richterlicher Unabhängigkeit geschähe. Das mag bei unpolitischen Straftaten angehen. Aber äußerst problematisch wird dies, wenn sich das Handeln von Verfassungsschutz und Staatsanwaltschaft gegen politische Personen oder Parteien richtet, besonders dann, wenn diese in einem Konkurrenzverhältnis zur Partei des zuständigen Ministers stehen. Die Gefahr eines Interessenkonfliktes, hier des Einsatzes staatlicher Organe für parteipolitische Zwecke, ist bei einem solchen Verfahren immanent, besteht also stets.

Die vorzeitige Stigmatisierung durch Bekanntgeben der Ermittlung

Erschwerend kommt hinzu, dass die Verfassungsschutzämter gerade in solchen Fällen noch vor Aufnahme der Ermittlungen spektakulär in die Öffentlichkeit zu gehen pflegen, während sie bei anderen Verfahren durchaus diskret ermitteln. Schon die Ankündigung, dass der Verfassungsschutz eine Ermittlung in Erwägung zieht oder ziehen könnte, bedeutet, dass die Betroffenen stigmatisiert werden, und zwar unabhängig davon, ob, wann und wie die Ermittlungen später tatsächlich aufgenommen werden und zu welchem Ergebnis sie führen.

Einladung zum Missbrauch

Selbst wenn die Behörde die Ermittlungen später einstellt oder wenn begonnene Verfahren zu einem Freispruch führen, sind die Betroffenen während der unter Umständen langen Zwischenzeit dieser Stigmatisierung ausgesetzt. Die Folgen, die sich in der öffentlichen Wahrnehmung schon daraus ergeben, bedeuten für sie bereits einen irreparablen Schaden. Die Möglichkeit, ebendas zu erreichen, lädt zum Missbrauch geradezu ein. Umgekehrt können Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz auch versucht sein, Regierungsstellen zu decken und es zu „übersehen“, wenn diese rechtswidrig handeln oder gehandelt haben.

Ein Vorbild ist Italien

Beispielgebend ist in diesem Zusammenhang unter anderem ein Blick nach Italien. Auch wenn dieser EU-Mitgliedstaat gegenüber der Europäischen Union auch mit nicht so geschätzten Besonderheiten aufwartet, so ist er im Umgang mit seiner Staatsanwaltschaft immerhin ein Vorbild. Ihr nämlich gewährt er politische Unabhängigkeit. Ich verweise hierzu auf den Beitrag von Raoul Muhm über das italienische Modell der unabhängigen Staatsanwaltschaft (hier). Muhm schreibt:

Die Unabhängigkeit italienischer Staatsanwälte ist verfassungsrechtlich verankert

„Die wohl entscheidende Ursache für das selbstbewusste Auftreten der italienischen Staatsanwälte gegen die regierende Casta politica, d. h. gegen die Mitglieder der Regierung, des Abgeordnetenhauses und des Senates, sowie Vertreter der hohen Bürokratie, ist in der verfassungsrechtlich verankerten Unabhängigkeit der Staatsanwälte von der Exekutive zu erblicken.“ Und ein paar Sätze weiter stellt Muhm fest, „dass nach der Konzeption der italienischen Verfassung zum einen die Staatsanwaltschaft als Organ (Pubblico Ministero) geschützt wird, indem sie von der Exekutive ausgegliedert wird; zum anderen wird die Person des Staatsanwaltes (Magistrato requirente) insoweit geschützt, als er genauso wie der Richter (Magistrato giudicante) unabsetzbar und unversetzbar ist“. (Veröffentlicht in: Rechtsphilosophische Hefte Nr. 6 (Prinzipien des Rechts), 1996, S. 55 ff.)

Deutsche Politiker fürchten unabhängige Staatsanwälte

Dass Richter unabhängig sind, gilt im Rechtsstaat als selbstverständlich. Unterworfen sind sie nur dem Gesetz. So bestimmt es im Grundgesetz Artikel 97. Der Jurist Norbert Schlepp fordert: „Für den Staatsanwalt mit seiner dominierenden Rolle im Strafverfahren sollte nichts anderes gelten. Norbert Schlepp war anfangs Staatsanwalt und zuletzt Richter am Finanzgericht in Niedersachsen. Er schreibt: „Zu Recht fordern daher der Deutsche Richterbund und die Neue Richtervereinigung seit langem, dass auch die Staatsanwälte endlich diese Unabhängigkeit erhalten. Bislang sind die Politiker diesen Forderungen nicht nachgekommen. Gründe führen sie dafür nicht ins Feld. Man hat den Eindruck, dass die Politiker nur einen Abbau ihrer Macht fürchten und deshalb keine Veränderungen wollen.“ Der ganze Beitrag hier.

Das Verlangen des Deutschen Richterbundes

Der Deutsche Richterbund stellte 2007 fest: „Die Unabhängigkeit der Justiz wird zunehmend durch den Einfluss der Exekutive eingeschränkt. Die Gerichte und Staatsanwaltschaften sind als ‚nachgeordnete Behörden’, hierarchisch dem Justizminister unterstellt. Sie, die Gerichte und Staatsanwaltschaften, befinden sich in vielfältiger Abhängigkeit, von der Einstellung und „Beförderung“ bis hin zur Zuweisung oder Streichung von Haushaltsmitteln … .“  In seinem Zwei-Säulen-Modell vom 27. April 2007 verlangt er, die Selbstverwaltung der Justiz einzuführen. Die Eigenständigkeit und Autonomie der Justiz im gewaltengeteilten Rechtsstaat seien im Grundgesetz angelegt. Die Selbstverwaltung bezwecke die Eigenständigkeit  und Autonomie der Justiz (Artikel 92 ff. im Grundgesetz). Sie sichere ihr die Unabhängigkeit, diene auch der Qualitätssicherung und der Angleichung an Europäische Standards. Den ganzen Text finden Sie hier.

Das „Dresdner Plädoyer“ für unabhängige Staatsanwälte

Ein „Dresdner Plädoyer für eine unabhängige Staatsanwaltschaft“ haben fünf Juristen verfasst, die vier Staatsanwälte und Oberstaatsanwälte Christian Avenarius, Doris Möller-Scheu, Klaus Pförtner, Jürgen Schär und  der Vorsitzende Richter Rüdiger Söhnen. Darin heißt es unter anderem: „Die Gerichte und die Staatsanwaltschaften sind in gleicher Weise dafür verantwortlich, dass sich der Geltungswille und der Geist des Rechts in allen Abschnitten des Verfahrens behaupten und alle aus dem Bereich der politischen Macht kommenden, die Sache der Justiz störenden Einflüsse abgewehrt werden. … Das Mittel, mit welchem das Grundgesetz die Gerichte befähigt, die aus dem Bereich der Macht kommenden, die Justiz störenden Einflüsse abzuwehren, ist die Unabhängigkeit. Diese Mittel fehlt der Staatsanwaltschaft. Weil sie so intensiv an der Strafrechtspflege teil hat, müssen, damit die Recht sprechende Gewalt ihre Aufgabe erfüllen kann, die Staatsanwälte so unabhängig werden wie die Richter.“ Das ganze Plädoyer hier.

Die Befreiung der Justiz aus den Fängen und Zwängen der Exekutive

Mit dem Hinweis auf dieses Plädoyer leitete der damalige Frankfurter Oberstaatsanwalt Klaus Pförtner am 8. November 2008 seinen Vortrag über „Die weisungsgebundene Staatsanwalt“ ein: „Zuletzt wurde unter der grundsätzlichen Voraussetzung der Befreiung der Justiz aus den Fängen und Zwängen der Exekutive in dem Ergebnispapier Dresdner Plädoyer“ herausgestellt, dass nicht nur die Staatsanwaltschaft, sondern der einzelne Staatsanwalt, jedenfalls seine Fachabteilung, unabhängig und so auch grundsätzlich im Rahmen dieser Einschränkung als „gesetzlicher Staatsanwalt“ arbeiten muss. Sicherlich ein Fixstern, der aber die Richtung deutlich anzeigt.“

„Jawohl, es brennt in der Justiz“

Dann fuhr er fort und sagte: „Da wohl im Rahmen eines großen Symposiums nichts langweiliger ist, als ein Referat vorzulesen, welches sie nachlesen werden können, nutze ich die Gelegenheit, ein paar Funken des Feuers unter der Staatsanwaltschaft auf sie zu schleudern. Jawohl es brennt in der Justiz, nur nimmt es die Öffentlichkeit nicht wahr, weil die Feuermelder (Präsidenten und Behördenleiter) von den „Brandstiftern“ eingesetzt sind, die es fast alle wenn überhaupt nur diesen „berichten“. Ein Thema für sich. Wir sind hier alle sicher nur gutmeinende, innovative Menschen, Minister und Senator, Präsidenten, Behördenleiter, Staatsanwälte, Richter und das ganze Publikum; lassen Sie mich dennoch folgendes verdeutlichen. Von der Politik wird ohne massiven Öffentlichkeitsdruck nur Nebel erzeugt werden. Wer gibt gerne etwas her, was er beherrscht.“

Der Staatsanwalt muss unabhängig arbeiten können wie der Richter

Zum Kern seines Vortrag sagte Pförtner: „Was der Staatsanwalt entscheidet, trifft den Bürger oftmals sehr hart und greift erheblich in dessen Leben ein oder eben oft zu Unrecht nicht. Um dies im Sinne von Recht und Gesetz unbeeinflusst (also unabhängig) tun zu können, muss die Staatsanwaltschaft ebenso frei von exekutiven Bedenken und ebenso wenig politischer Einflussnahme ausgesetzt sein, wie der Richter auch. Dazu gehört auch der Grundsatz sine spe ac metu. Unbeeinflusst von Karriere und außerjustizieller Disziplinierung. … Wir wissen alle, dass Unabhängigkeit auch Missbrauchsmöglichkeiten mitbringt. Aber die Vorteile der Unabhängigkeit werden dadurch auch bei Staatsanwälten keineswegs aufgewogen (Staatsanwälte sind keine schlechteren Richter).“ Der Titel von Pförtners Vortrag lautet: „Die deutsche Staatsanwaltschaft: Marionette der Politik? Unabhängigkeit muss sein!“ Der ganze Vortrag hier.

Die Geburtsstunde der Institution Staatsanwaltschaft

Norbert Schlepp erinnert an die Geburtsstunde der Institution Staatsanwalt. Die Idee entstand in der Französischen Revolution und schwappte später über nach Deutschland.**) Die Demokratisierungsbestrebungen des Jahres 1848 machten auch vor dem Strafprozess nicht. Schlepp:  „Die Stellung des Staatsanwaltes im Strafprozess, die uns heute selbstverständlich erscheint, ist das Ergebnis blutiger Auseinandersetzungen in den Freiheitskriegen, für die viele Kämpfer für eine bessere Demokratie ihr Leben ließen.“ Heute sei der Staatsanwalt aus dem Strafverfahren nicht mehr wegzudenken. Für Schlepp steht fest: „Der Blick auf die Historie und die Gründe, die zur Schaffung der Staatsanwaltschaften geführt haben, zwingt zu dem Schluss, dass der Staatsanwalt gegenüber dem Gericht unabhängig sein muss. Wenn der Sinn und Zweck der Einführung der Staatsanwaltschaft darin bestand, dem Richter die Ermittlungen aus der Hand zu nehmen, damit er letztlich unparteilicher entscheiden kann, dann kann der Staatsanwalt nicht den Weisungen des Gerichtes unterliegen. Wäre das anders, könnte der Richter gleich wieder selber die Ermittlungen übernehmen und man bräuchte den Staatsanwalt nicht. Das ist gerade nicht gewollt.“ ***)

Mit dem abhängigen Staatsanwalt das Gegenteil der Revolution von 1848 erreicht

Am Ende seines Beitrags konstatiert Schlepp: „Geht man zurück auf die historischen Gründe, die seinerzeit zur Schaffung der Staatsanwaltschaften geführt haben, muss man feststellen, dass der Einfluss des Staates auf den Strafprozess über die Staatsanwaltschaft zugenommen hat. Das ist nun das Ergebnis der Revolution des Jahres 1848! Meines Wissens sind die Bürger seinerzeit auf die Straße gegangen, um die Allmacht des Staates zu begrenzen und mehr demokratische Freiheiten zu erreichen. Mit den vom Staat gelenkten Staatsanwaltschaften ist das Gegenteil erreicht worden.“ Der ganze Beitrag hier.

Als Heiko Maas 2015 den Generalbundesanwalt Harald Range absetzte

Ein Staatsanwalt, der sich gegen politische Weisung gewehrt hat, ist der im Mai 2018 gestorbene ehemalige Generalbundesanwalt Harald Range. Wie die Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) damals meldete, erlag Range im Alter von 70 Jahren einem Herzinfarkt. „Range war 2011 zum obersten deutschen Ermittler ernannt und 2015 vom damaligen Justizminister Heiko Maas (SPD) in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden (JF 34/15). Hintergrund waren Ermittlungen wegen Landesverrats gegen die Betreiber des Blogs ‚Netzpolitik’. Maas hatte die Einstellung der Ermittlungen

verfügt, was Range als ‚unerträglichen Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz’ heftig kritisierte.“ (JF Ausgabe 20 / 2018, Seite 4). Erläuterungen zur rechtlichen Stellung des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof finden Sie hier.

Auch die „Europäische Grundsatzerklärung“ verlangt unabhängige Staatsanwaltschaften

Zur Institution Staatsanwaltschaft gibt es auch eine „Europäische Grundsatzerklärung“. Unter dem Stichwort Institutionelle Stellung heißt es darin: „Die Staatsanwaltschaft ist ein Organ der Justiz, folglich unabhängig gegenüber der Exekutive; denn die Unabhängigkeit der Staatsanwaltschaft ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Unabhängigkeit der Justiz und die Gleichheit aller vor dem Gesetz. Hieraus folgt, daß allgemeine oder besondere Weisungen der Exekutive unzulässig sind. Allenfalls kann die Staatsanwaltschaft zu allgemeinen Informationen über ihre Tätigkeit verpflichtet werden.“ (siehe hier).

In Deutschland sperren sich die Politiker weiterhin

Genützt hat alles Unabhängigkeitsverlangen für Staatsanwälte in Deutschland bisher nichts. Die deutschen Politiker sperren sich nach wie vor – heute unter der links-grünen Oberherrschaft in allen Altparteien mehr denn je.

*) Wo ist die Weisungsgebundenheit geregelt? Norbert Schlepp erklärt es: „Das Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) bringt es an den Tag. In § 141 GVG heißt es schlicht: Bei jedem Gericht soll eine Staatsanwaltschaft bestehen. Eine Staatsanwaltschaft ist eine Behörde und der Staatsanwalt ist nur ein Mitglied dieser Behörde. In den folgenden Normen spricht das GVG dann auch folgerichtig von den Beamten der Staatsanwaltschaft.“

Beamte sind – wie wir alle wissen – weisungsgebunden. § 146 GVG hebt das noch einmal ausdrücklich hervor, in dem es heißt, Die Beamten der Staatsanwaltschaft haben den dienstlichen Anweisungen ihres Vorgesetzten nachzukommen. Noch krasser bringt § 144 GVG die Weisungsgebundenheit auf den Punkt. Dort heißt es: Besteht die Staatsanwaltschaft aus mehreren Beamten, so handeln die dem ersten Beamten beigeordneten Beamten als dessen Vertreter.“

„Damit tritt der Staatsanwalt – wenn man es überspitzt ausdrücken will – nicht einmal als eigenständiges Subjekt auf, er ist lediglich Vertreter seines Chefs und wie alle Vertreter ist er an die Weisungen des Vertretenen gebunden. Und Chefs hat der Staatsanwalt viele: der einfache Dezernent hat als unmittelbaren Vorgesetzen einen Abteilungsleiter – meist einen Oberstaatsanwalt –, Oberstaatsanwalt und Staatsanwalt haben als Chef einen Behördenleiter – mit dem Titel Leitender Oberstaatsanwalt -, der Behördenleiter ist den Weisungen des Generalstaatsanwaltes unterworfen und letztlich steht in der Hierarchie ganz oben der Justizminister. Er kann in jedem Einzelfall in die Arbeit des Staatsanwaltes eingreifen … Man muss also feststellen: Der einzelne Staatsanwalt ist nicht unabhängig. Der unterliegt den Weisungen des Staates.“

**) Hierzu gibt es diesen Widerspruch: „Anders als die herrschende Juristenmeinung glauben machen will, waren die Staatsanwälte von Anfang an ein Instrument der Regierenden, die früher wie heute damit ihre Machtinteressen durchsetzen wollen. Das ist das Ergebnis der Forschungen von Dr. Peter Collin in dem Artikel „Die Geburt der Staatsanwaltschaft in Preußen“ vom März 2001 im Forum historiae iuris, siehe http://s6.rewi.hu-berlin.de/online/fhi/articles/0103collin.htm.  Daraus entnommen ist das folgende Zitat:

„Die Staatsanwaltschaft war also weder ein ‚Kind der Revolution’ noch ist ihre Einführung auf liberal-rechtsstaatliches Gedankengut zurückzuführen. Nahezu unbeeindruckt von der in der Literatur stattfindenden Reformdiskussion entwarf die Ministerialbürokratie eine Staatsanwaltschaft, die den Bedürfnissen der Regierung entsprach. Ihr ging es in erster Linie darum, eine Behörde zu schaffen, die ein Gegengewicht zu den als politisch unzuverlässig verdächtigten Gerichten darstellte, deren Tätigkeit initiierte, kontrollierte und wenn nötig korrigierte. Auf diese Weise, so hoffte man, könnten politische Zwecksetzungen im Strafverfahren ihre Berücksichtigung finden. Hinter dem ‚Wächter des Gesetzes’ verbarg sich das ‚Organ der Staatsregierung’.“ (Fundstelle ebenfalls http://cleanstate.de/Der_weisungsgebundene_Staatsanwalt.html ).

***) „Damit“, so Schlepp, „beantwortet sich die berühmte Frage, die auf jeden Jurastudenten einmal zukommt, In der Hauptverhandlung lehnt der Verteidiger den Staatsanwalt als befangen ab. Wer entscheidet über den Befangenheitsantrag? wie von selbst: Natürlich nicht das Gericht, denn das ist gegenüber dem Staatsanwalt nicht weisungsberechtigt.  … Die richtige Antwort des Jurastudenten auf die o. gestellte Frage nach der Entscheidungsbefugnis über den Befangenheitsantrag muss somit lauten: der Leitende Oberstaatsanwalt.“

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https://www.eike-klima-energie.eu/2018/12/27/hummel-drohnen/

Hummel-Drohnen

Hummel mit einer elektronischen Einheit zur Verfolgung ihres Flugweges auf einer Blüte. Quelle: MACH.

Dr. Klaus L.E. Kaiser
Keiner der derzeit verfügbaren Batterie-Typen kommt auch nur annähernd der Energiedichte von auf Kohlenstoff basierenden Medien nahe. Das gilt auch für die jüngst laut angepriesenen „1-1-8“ und andere Feststoff-Batterien.
Wenn man das nächste Mal eine Hummel sieht, dann Achtung! – es könnte eine „lebende Drohne“ sein! So wie etwa im Bild oben.

Zumindest behauptet das die Universal MACH-Website von NBC News. Einem Artikel von Barbara Booth zufolge „haben Ingenieure an der University von Washington bekannt gegeben, dass sie mit einer Energiequelle aufwarten können, die sowohl leicht als auch stark genug ist, um eine ,Drohne‘ ununterbrochen sieben Stunden lang in der Luft zu halten“. Das folgt einer Miniatur-Drohne mit der Bezeichnung RoboFly auf dem Fuße, eine durch und durch vom Menschen hergestellte Flugmaschine, konstruiert von der gleichen Arbeitsgruppe.

Nun kann man sich fragen: Wer wird das Rennen um „dronemanship“ gewinnen?

Überlegenheit der Natur

Die Hummel-Drohnen-Version demonstriert die Überlegenheit der Natur. Im Gegensatz zu der Roboterfliege, welche eine Batterie benötigt, kann die Hummel stundenlang fliegen und dabei noch Energie ansammeln und sich sogar daran erinnern, wo sie eben war. Man beobachte einfach eine Gruppe blühender Blaubeerpflanzen im Frühjahr und beobachte die Hummeln, wie sie von Blüte zu Blüte fliegen und diese dabei bestäuben. Zwar kann es schwierig sein, das zu beobachten, aber man wird kaum ein Individuum die gleiche Blüte anfliegen sehen, an der sie gerade erst gewesen ist.

Natürlich sind die Hummeln derzeit nicht zu sehen. Sie versuchen, einen langen und harten Winter zu überleben. Wie andere Organismen mit Winterschlaf sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren überleben sie durch Winterschlaf. Dazu gehört, dass sie ihre Aktivitäten und ihren Stoffwechsel herunterfahren bis fast zum Stillstand. Auf diese Weise können sie mit Energiereserven überleben, welche sie in wärmeren Zeiten des Jahres angesammelt haben, als Nahrung reichlich zur Verfügung stand.

Winterschlaf ist KEINE Option

Für uns Menschen ist Winterschlaf keine Option. Unser Herzschlag und unser Stoffwechsel können auf diese Weise nicht reguliert werden. Das bedeutet, dass wir Nahrung konsumieren und uns warm halten müssen, unabhängig vom Wetter. Tobt draußen ein Blizzard, ist es überlebenswichtig, unseren Körper warm zu halten, und das erfordert externe Energie. Darum bauen wir Häuser mit thermischer Isolierung und Heizungen. Heizen, das heißt Verbrauch von Energiequellen wie Holz, Kohle, Öl, Erdgas oder Strom. Während die ersten vier Energieträger mehr oder weniger unbegrenzt auf Lager gehalten werden können, ist jede Stromspeicherung extrem begrenzt und sehr kostspielig. Schauen wir uns diese Alternativen mal etwas näher an.

Alternative Energie-Speichermöglichkeiten

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Energiedichte gegenwärtiger Energie-Speicheralternativen. Alle Werte sind grobe Schätzungen:

Schon ein flüchtiger Blick auf die Tabelle zeigt, „wo die Energie“ wirklich steckt. Kein Energie-Speichermedium erreicht auch nur annähernd die Energiedichte von Kohlenstoff und auf demselben basierender Treibstoffe (gespeicherte Energie-Einheit pro Gewichts-Einheit). Letztere weisen eine sogar noch höhere Energiedichte auf als reiner Kohlenstoff, und zwar wegen der zusätzlichen Energie im gebundenen Anteil des Kohlenwasserstoff-Materials (Öl, Benzin oder Erdgas). Natürlich hat reiner Kohlenstoff (Anthrazit) einen höheren Energiegehalt als weniger dichte Braunkohle. Aber immer gilt, dass jede Art Kohle jedwede Batterie-Speicherdichte um ein Vielfaches übersteigt.

Keiner der derzeit verfügbaren Batterie-Typen kommt auch nur annähernd der Energiedichte von auf Kohlenstoff basierenden Medien nahe. Das gilt auch für die jüngst laut angepriesenen „1-1-8“ und andere Feststoff-Batterien. Das führt zu der Frage:

Werden die so laut angepriesenen Elektrofahrzeuge diese Batterie-Einschränkungen jemals überwinden?

NEIN!

Weder jetzt noch in absehbarer Zukunft!

Dr. Klaus L.E. Kaiser is author of CONVENIENT MYTHS, the green revolution – perceptions, politics, and facts Convenient Myths

Link: https://canadafreepress.com/bumblebee-drones

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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https://www.facebook.com/Amokalex

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Die EU ist  eine durch und durch verdorbene ORGANISATION wie all ihre UNTERSTÜTZER – VERSTECKEN sich HINTER IMMUNITÄT wie auch der VATI-KAN!!!!!

JUNCKER: „SCHRITT für SCHRITT……….“

EU-FASCHISMUS

Juncker will will will will???!!!??!!……

PFUI PFUI PFUI

WER ist dieser RAFFGIERIGE BÜTTEL „JUNKER“ – ein „DROGEN – JUNKIE“ ein „STEUERBETRÜGER“  usw.. – FÜR WEN hält sich dieser BAENKSTER-BÜTTEL

VEREINIGTE STAATEN von EUROPA

https://www.welt.de/politik/ausland/article186583282/EU-Kommissionschef-Juncker-will-europaeische-Arbeitslosenversicherung.html

Ausland EU-Kommissionschef

Juncker will europäische Arbeitslosenversicherung

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Juncker plädiert für eine EU- Arbeitslosenversicherung

Der Präsident der EU-Kommission fordert die Einführung einer europäischen Arbeitslosenversicherung. Juncker macht dazu auch einen konkreten Finanzierungsvorschlag.

Quelle: WELT/Lukas Axiopoulos

Autoplay
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker plädiert für eine EUArbeitslosenversicherung. Das Instrument könne mithelfen, plötzlich auftretende Wirtschaftskrisen in einem Land abzufedern. Er macht aber auch eine Einschränkung………………

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https://www.neopresse.com/europa/32-700-euro-monatsgehalt-nicht-genug-eu-beamte-bekommen-lohnerhoehung/

32.700 Euro Monatsgehalt nicht genug – EU-Beamte bekommen Lohnerhöhung

NEOPresse in Europa

Bis zu 32.700 Euro Monatsgehalt scheint für EU-Beamten nicht genug zu sein. Pünktlich zu Weihnachten gönnen sie sich jetzt eine schöne Weihnachtsbescherung. Die Gehälter und Pensionen von EU-Beamten, Abgeordneten und EU-Funktionären wurden sogar rückwirkend zum 1. Juli 2018 erhöht. Die Erhöhung beträgt 1,7 Prozent. Damit steigt das Grundgehalt eines EU-Beamten erstmals über 20.000 Euro. Steuerfreie Zulagen kommen noch oben drauf.

EU-Kommissionpräsident Juncker und EU-Ratspräsident Tusk erhalten damit rund 550 Euro monatlich mehr auf ihr Konto. Sie erhalten dann monatlich rund 32.700 Euro. Die Gehälter der sechs Vizepräsidenten der EU-Kommission steigen um 500 Euro monatlich mehr und belaufen sich damit auf rund 30.800 Euro monatlich. Ein EU-Kommissar erhält „nur“ 400 Euro mehr und muss mit monatlich 26.600 Euro „auskommen“.

Zwar müssen die Eurokraten ihren Verdienst versteuern. Jedoch über die EU-Steuer. Zum Vergleich: Ein EU-Generaldirektor zahlt etwa 25 Prozent Steuern. In Deutschland müsste er 39 Prozent an den Staat abgeben. Die Gehälter der EU-Beamten werden von den EU-Steuerzahlen bezahlt. Das Gehalt der EU-Beamte steigt automatisch alle zwei Jahre. Bei der Ermittlung der Gehaltserhöhungen werden Inflation und Kaufkraft in den Mitgliedstaaten berücksichtigt. 2017 betrug die Erhöhung 1,5 Prozent, dieses Jahr liegt sie bei 1,7 Prozent.

 

Von einer regelmäßigen und automatischen, inflationsangepassten Gehalts- und Lohnerhöhung können die meisten EU-Bürger nur träumen. Während hierzulande immer mehr Erwerbstätige und Rentner am Existenzminimum, von Hartz IV oder Mindestlohn leben müssen, lassen sich die Eurokraten fürstlich entlohnen. Insgesamt dürften damit die Kosten für die Steuerzahler in der EU über 100 Millionen Euro steigen.

EU-Kommissionpräsident Juncker hat neben seinem üppigen Gehalt auch noch Anspruch auf rund 50.000 Euro Wohngeld, auf knapp 70.000 Euro Pension ab dem 65. Lebensjahr und auf über 400.000 Euro Übergangsgeld. Die Gehaltserhöhung bekommt er nicht etwa aufgrund erbrachter Leistungen, sondern aufgrund einer automatischen Gehaltserhöhungsformel, die auch für die etwa 5.000 EU-Beamte gilt. Sein multiples politisches Versagen ist also kein Grund, um ihm das Gehalt zu kürzen oder ihn aus dem Amt zu entlassen.

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Die SPD am ABGRUND – siehe auch die SPD mit KUKIES und „GOLDMANSACHS“

https://www.neopresse.com/gesellschaft/spd-plan-2019-sozialversicherungsbeitraege-aus-deutschland-in-die-eu-kassen-einzahlen/

SPD-Plan 2019? Sozialversicherungsbeiträge aus Deutschland in die EU-Kassen einzahlen

NEOPresse in Gesellschaft

Das Jahresende rückt näher. Wir erinnern an einen SPD-Beitrag, der sich bis dato noch nicht in geltendes Recht übersetzt hat. Die SPD möchte, dass die Sozialversicherungsbeiträge aus Deutschland in EU-Kassen überführt werden sollen. Die Pläne könnten im Rahmen der ohnehin geplanten „Vertiefung“ der Beziehungen innerhalb der EU in den kommenden Monaten, zumindest in den nächsten Jahren, Realität werden.

Olaf Scholz treibt an….

Die Pläne gingen auf den Finanzminister der SPD zurück. Auf Olaf Scholz. Der ist seit Monaten im Amt und hat sich in dieser Position schon als „Europäer“ etabliert. Der gemeinsame EU-Haushalt ist bereits „geplant“. Die SPD möchte jetzt, namentlich durch Olaf Scholz, Arbeitnehmer aus unserem Land in die Kassen der EU zahlen lassen, so die Pläne – die noch nicht offiziell abgeschmettert sind.

Die „Vertiefung“ der EU heißt übersetzt gesagt ohnehin, dass die rechtlichen Eingriffsmöglichkeiten der EU größer werden. Die Beziehungen zu vertiefen bedeutet auf der anderen Seite, die nationale Souveränität weiter zu untergraben. Scholz wiederum spielte darauf an, dass die Versicherungsnehmer, die Empfänger von Sozialleistungen, in ihren jeweiligen Ländern besser abgesichert werden müssten.

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Dafür benötige es eine „Rückversicherung“ für den Fall, dass diese Kassen leer sind. Die Kassen gerade in südeuropäischen Ländern könnten in den kommenden Jahren, vielleicht schon Monaten, deshalb leerer sein als aktuell. Die niedrigen Zinsen machen den Kassen nicht nur in Deutschland zu schaffen, sondern dürften auch innerhalb der EU die Anlagemöglichkeiten der Institute verschlechtern.

In Deutschland mussten jüngst die Caritas sowie eine Kölner Versicherung durch Anordnung der BaFin (Aufsichtsbehörde) darin gebremst werden, neue Verträge abzuschließen. Zudem könne es zu Kürzungen in den Auszahlungen kommen. Scholz denkt daran, dass die EU-Länder mit einer „hohen Arbeitslosigkeit“ bei hohen Kosten Kredite aufnehmen können, die finanziert werden müssen.

Wenn die Wirtschaftslage wieder besser würde, könnten die Kredite abbezahlt werden. Die letzten Sätze dieser Nachricht sind insofern reine Fiktion, als die Schulden innerhalb der EU ohnehin immer weiter steigen. Insofern würde Deutschland über die „Rückversicherungstöpfe“ einfach einzahlen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen schlicht zahlen.

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GLOBALER „KOMMUNISMUS-FASCHISMUS“ –  „STASI-NSA“  –  „EINHEITSPARTEI“

https://www.neopresse.com/europa/unfassbar-eu-schmiedet-neuen-aktionsplan-gegen-desinformation-reine-zensur-gegen-sie/

UNFASSBAR: EU schmiedet neuen Aktionsplan gegen Desinformation reine Zensur gegen Sie

NEOPresse in Europa

Die Zensur in Europa schreitet weiter voran. Die Meldungen reißen nicht ab. Die Politik versucht dies durch ihre Darstellungen noch zu kaschieren. Dennoch: Immer mehr Menschen fragen sich, wie lange wir überhaupt noch frei reden dürfen. Dazu haben wir die Informationen eines Schwesterportals zusammengefasst:

„Die EU schmiedet nun einen sogenannten und selbst bezeichneten „Aktionsplan“ gegen „Desinformation“. Sie möchte dafür mehr Geld investieren und soziale Medien stärker in die Pflicht nehmen. Kritiker bemängeln, dass hier ein Teil der Gesellschaft, der von Einschränkungen der öffentlichen Debatte profitieren würde – die EU, die Bürokratie und die Politiker – einen anderen Teil offiziell aus den Debatten drängen kann.

„Aktionsplan zum Kampf gegen Desinformation“

Der Aktionsplan hat es in sich, so Beobachter und Kritiker. So soll es ein „Frühwarnsystem“ geben. Zudem sollen die Online-Plattformen, die als „soziale Medien“ gelten, möglichst schnell einen „Verhaltenskodex“ unterzeichnen. Die schon existierende „Task Force für strategische Kommunikation“ beim „Europäischen Auswärtigen Dienst“ (EAD) wird statt bislang 1,9 Millionen Euro im kommenden Jahr einen Betrag von 5 Millionen Euro erhalten. Der Personalbestand der sogenannten „East-StratCom“-Gruppe wird von 15 auf 55 Mitarbeiter aufgestockt.

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Auch in den Mitgliedsländern wird investiert. Die EU-Delegationen sollen weiteres „Fachpersonal“ sowie „Instrumente zur Datenanalyse“ erhalten. Die „Hohe Vertreterin“ der EU in Bezug auf die „Außen- und Sicherheitspolitik“, Federica Mogherini, sieht eine „gesunde Demokratie“ nur dann gewährleistet, wenn es eine „offene, freie und faire öffentliche Debatte“ gäbe. Es wäre die Pflicht der EU, den Raum der Debatte „zu schützen“ und „niemandem zu erlauben, Desinformation zu verbreiten“, aus denen Hass oder Misstrauen in Bezug auf die Demokratie entstehen könnten.

Der entscheidende Knackpunkt ist die Definition dessen, was als „Desinformation“ gilt. Dies seien „nachweislich falsche oder irreführende Informationen“, nicht aber unabsichtliche Fehler oder etwa Parodien bzw. „eindeutig gekennzeichnete parteiliche Nachrichten oder Kommentare“.

Die Redaktion meint, gerade der letzte Absatz stellt einen netten Versuch dar, die Zensurpolitik zu verharmlosen. Den Parteien, beispielsweise auch den ungeliebten, stellt man unverändert die Plattformen zur Verfügung, um Meinungen zu verbreiten. Das ist nachvollziehbar und „demokratisch“. Wer aber unabhängig berichten möchte und schon von Haus aus nicht-parteilich ist, muss hier offensichtlich die Bewertung durch Behörden fürchten.“

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Das ENDE: Merkel wird das ganz und gar nicht schmecken …

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