Vom NATÜRLICHEN zum KÜNSTLICHEN – – – Schwarm-Intelligenz – – – – – „Ich“ war gestern /// „Vom Internet der DINGE““ – – – „Ge-PLANte Obsoleszenz“ – 5 G – – – „Bad Wiessee“ stoppt 5 GGGGGGG /// Homo Sapiens 2.0 //// „Quanten-Philosophie“ /// „GLYPHOSAT-HORROR““ //// Dieses MUSTER treibt „autonome Autos“ in den WAHN-SINN /// Beschlossene Impfpflicht verfassungswidrig: „Ärzte-Verein“ will KLAGEN //// „TESLA BRENNT““ /// „Original Play“ oder „KINDES-MISSBRAUCH“ – – – – – Kinder-SCHUTZ-bund fordert VERBOT von „Original Play“ //// AN-ge-KLAGT wegen GIGANTISCHER „STEUER-GELD-VERSCHWENDUNG“ ist „von der Leyen“ – „Berater-AFFÄRE“ – – – „Versagen befördert die Karriere“ – – UNTERSUCHUNGs-AUSSCHUSS: am „12 Dezember 2019“ –

“Year Million – – – Schwarmintelligenz – „Ich“ war gestern – “Re- UP- LOAD”

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5G und was damit wirklich geplant ist

21.03.2018

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Am Mittwoch den 21. März 2018 hat Vodafone sein erstes Hochsicherheitszentrum ( „Supercore Center“ ) in Berlin, von insgesamt vier geplanten Rechenzentren in Deutschland, für Anwendungen des schnellen Funkstandards 5G, gestartet. Daten aus Mobilfunk, Kabel und Festnetz laufen dort zusammen, werden in Echtzeit verarbeitet und gehen dann an die Empfänger. Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter hebt die Schnelligkeit und Leistungsstärke des Netzes hervor ohne die gesundheitlichen Bedenken zu berücksichtigen. Quelle: Funkwissen – https://youtu.be/fl-AZwF1jqg Tonstimme: Michael (JMH)

 

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https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article196805287/Internet-der-Dinge-Hacker-greifen-Kaffeemaschinen-und-Kuehlschraenke-an.html

Webwelt & Technik Internet der Dinge

So leicht können Hacker Kaffeemaschinen und Kühlschränke angreifen

Wenn das Tablet anzeigt, was noch im Kühlschrank ist, können auch Hacker Haushaltsgeräte manipulieren
Wenn das Tablet anzeigt, was noch im Kühlschrank ist, können auch Hacker Haushaltsgeräte manipulieren
Quelle: pa/dpa Themendie/Florian Schuh

Iliushin ist professioneller Hacker im Dienste des tschechischen Antivirussoftwareanbieters Avast. Sein Job besteht darin, technische Schwachstellen in der Software von Smart-Home-Geräten zu finden – und sie zu stopfen. Die intelligenten Einrichtungsgegenstände für ein vernetztes Zuhause sind das aktuell am schnellsten wachsende Segment der Verbraucherelektronik. In Deutschland nutzen bereits etwa 20 Prozent aller Haushalte vernetzte Heimgeräte. Der Umsatz stieg in den vergangenen zwei Jahren von zwei auf über 3,5 Milliarden Euro.

Das Problem: Bislang fehlen im Markt verpflichtende Standards zur Absicherung des Smart Homes. Das öffnet Hackern Tür und Tor. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt eindringlich, dass Verbraucher mit der Absicherung überfordert sind: „Im Endkundenbereich ist nicht zu erwarten, dass die Einsatzumgebung alle Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb bietet“, heißt das im Expertenjargon gegenüber WELT AM SONNTAG.

Dem Smart-Home-Trend entsprechend vollgestopft ist der Schreibtisch von Avast-Hacker Iliushin: Neben der Kaffeemaschine mit Netzanbindung stehen ein Linksys-Router, eine smarte Kamera von Edimax und ein Laptop. Ein gefährliches Trio, das so auch in immer mehr Haushalten steht. Ihr Zusammenspiel macht das Smart Home so gefährlich, erklärt Iliushin: „In diesem Falle ist die Kamera ab Werk so konfiguriert, dass sie Angreifern Zugriff aus dem Internet auf das heimische Netzwerk ermöglicht.“

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Von der Kamera aus arbeitet sich der Sicherheitsforscher weiter vor, sucht nach Geräten im Netzwerk und findet die Kaffeemaschine. „Genauso gut hätte ich jedoch auch den Router umkonfigurieren können und darüber dann den Laptop angreifen.“ Angreifer könnten das Szenario einerseits für technischen Terror, andererseits für Erpressung nutzen. Iliushin demonstriert, wie er eine Erpresserbotschaft auf dem Display anzeigen kann: „Willst du wieder Kaffee, zahle eine Bitcoin-Summe auf folgendes Konto.“

„Grundsätzlich steigt die Anzahl von Missbrauchsmöglichkeiten, je mehr Abläufe im Haus durch den Einsatz von smarten Systemen automatisiert werden“, erklären die Experten vom BSI. Im Mai warnte das Bonner Bundesamt eindringlich vor offenen Sicherheitslücken bei Smart-Home-Systemen vom Typ HomeMatic. Viele Nutzer haben in ihren Routern Ausnahmen konfiguriert, um ihre Rollläden, Heizungen oder Lichtschalter per Mobilfunk-App steuern zu können – und damit unfreiwillig jedem Fremden die digitale Tür zu ihren smarten Häusern geöffnet.

Smart-Home-Geräte aus der Hölle

Ein weiteres Negativbeispiel ist die Küchenmaschine Monsieur Cuisine Connect, verkauft beim Discounter Lidl unter der Eigenmarke Silvercrest. Hier fanden die französischen Hacker Alexis Viguie und Adrien Albisetti Anfang Juni heraus, dass die Maschine mit Onlineanbindung auf Basis des völlig veralteten Mobilbetriebssystems Android 6 „Marshmallow“ gebaut wurde. Sie fanden zudem ein undokumentiertes Mikrofon in dem Gerät, mit dem sie die Nutzer hätten abhören können. Die Maschine ist damit ein perfektes Beispiel für Smart-Home-Geräte aus der Hölle: veraltete Software, undokumentierte Hardware und eine eigentlich unnötige Onlineanbindung, die eine Einladung für Hacker darstellt.

Abhilfe gegen solche Billigheimer soll laut BSI ein neuer Mindeststandard für die Geräte bringen: Im Mai veröffentlichte das Deutsche Institut für Normung die DIN SPEC 27072, einen Entwurf für eine Sicherheitsnorm im Internet der Dinge. Wichtigste Bestandteile: Eine Herstellerverpflichtung zu Sicherheitsupdates und ein Verbot von Standardpasswörtern.

Wenn Ihr Kühlschrank weiß, was Sie letzten Sommer bestellt haben

“Internet der Dinge”” – Was wenn Hacker Kaffeemaschinen und Kühlschränke angreifen

 

Das vernetzte Zuhause schien bis eben noch ein smarter Gedanke zu sein. Doch nun wird klar: Ihr Kühlschrank weiß nicht nur, was Sie einkaufen müssen. Seine Informationen könnte er im Zweifelsfall auch an Behörden verpfeifen.

Quelle: WELT / Eybe Ahlers

Der Haken daran: Die DIN SPEC ist freiwillig und bringt zusätzliche Kosten, Hersteller von billiger Massenware haben wenig davon, sie einzuhalten, kommentiert Jan-Peter Kleinhans, IoT-Sicherheitsexperte der Stiftung Neue Verantwortung. „Die Einhaltung der DIN SPEC ist freiwillig. Hersteller, die ohnehin mit IoT-Sicherheit werben, werden sie vielleicht als Verkaufsargument nutzen. Dass sie jedoch im Massenmarkt billiger Geräte ankommt, glaube ich nicht so recht.“

Kleinhans hofft deswegen auf verpflichtende Mindeststandards auf EU-Ebene. „In Brüssel sucht die Politik aktuell nach geeigneten Regulierungsinstrumenten.“ Zum einen könnte die in der EU vorgeschriebene CE-Richtlinie für Produktsicherheit um eine IT-Sicherheitskomponente erweitert werden. Denn bislang können Unternehmen die meisten Produkte selbst zertifizieren – sie können ohne externe Prüfung angeben, dass sie die CE-Vorgaben einhalten. „Die Selbsterklärung des Herstellers ist zunächst keine schlechte Wahl, um ein Mindestmaß an IT-Sicherheit in die Breite zu bringen.“

Zum anderen haben die EU-Mitgliedstaaten im April die „Digitale-Inhalte-Richtlinie“ verabschiedet. Diese gibt den Verbrauchern mehr Rechte – unter anderem auf Geräteupdates bei Sicherheitslücken. Doch auch hier gibt es ein Problem: Diese Rechte können sie nur gegenüber dem Händler geltend machen, bei dem sie gekauft haben, nicht gegenüber dem Hersteller. „Doch wenn der Händler heißt, ist dass vielleicht gar nicht so schlecht“, kommentiert Experte Kleinhans. „Denn dann setzt der Onlineriese vielleicht auch die Hersteller in Fernost unter Druck.“

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https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/plus201676800/Smart-Home-Warum-Sie-sich-in-Ihrem-Bad-nicht-mehr-ausziehen-sollten.html

Smart Home-Geräte

Totaler Kontrollverlust über Ihre Privatsphäre

Kameras von Google, Amazon, Facebook: Datenschützer wittern einen Big Brother der neuesten Generation
Kameras von Google, Amazon, Facebook: Datenschützer wittern einen Big Brother der neuesten Generation
Quelle: Hersteller
Als Amazon Ende September in Seattle seine neuesten Geräte vorführte, konnte man glauben, der Technologieriese habe sein Geschäft umgestellt und stelle ab sofort Elektronikausstattung für einen Hochsicherheitstrakt her. David Limp, der Hardware-Chef, zeigte: Zwei neue Überwachungskameras, für draußen und drinnen. Einen intelligenten Bewegungssensor. Ein sogenanntes Smart Display mit eingebauter Kamera und Überwachungsfunktion. Dazu kommen noch die neuen Funktionen seines digitalen Helfers Alexa. Auch Google und Facebook versuchen, ihre digitalen Augen in die Wohnungen zu bringen. Die vernetzten Kameras sind nicht mehr nur für den Schutz vor unerwünschten Eindringlingen gedacht.

Sie sollen ihre Nutzer erkennen und auf sie eingehen. Die Konzerne verkaufen das als Dienst am Kunden. Allerdings liefern ihre Produkte den Konzernen selbst einen intimen Einblick in den Alltag ihrer Nutzer. Deutsche Datenschützer sind entsetzt. Sie wittern einen Big Brother der neuesten Generation. Im Wohnzimmer, im Kinderzimmer, im Bad…..

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https://www.welt.de/gesundheit/plus203599870/Wie-Smartphones-und-Tablets-das-Hirn-von-Kleinkindern-veraendern.html

Geistige Entwicklung

Wie Tablets das Hirn von Kleinkindern verändern

Redakteurin im Ressort Wissen
Kleine Kinder sollten möglichst gar
Kinder müssen nicht so früh wie möglich an digitale Geräte gewöhnt werden
Quelle: Getty Images
Eine neurologische Untersuchung aus den USA gibt nun Hinweise darauf, was im Gehirn von Kleinkindern passiert, die häufig mit digitalen Medien beschäftigt werden. Forscher am Cincinnati Children’s Hospital Medical Center haben gezeigt, dass der Umgang mit Handy und Tablet zu sichtbaren Defiziten in der Hirnentwicklung führt.

Eine neurologische Untersuchung aus den USA gibt nun Hinweise darauf, was im Gehirn von Kleinkindern passiert, die häufig mit digitalen Medien beschäftigt werden. Forscher am Cincinnati Children’s Hospital Medical Center haben gezeigt, dass der Umgang mit Handy und Tablet zu sichtbaren Defiziten in der Hirnentwicklung führt…..

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Gehirnforscher Professor „Manfred Spitzer“

Gehirnforschung – Verkümmerte Intelligenz durch digitales lernen

1.991 Aufrufe
11.01.2019

14.200 Abonnenten
Ausschnitte aus Sport und Gehirn – was weiß die Neurowissenschaft? https://www.youtube.com/watch?v=viMzn… Quelle: Landessportbund Berlin https://www.youtube.com/channel/UC3V-…

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Sport und Gehirn – was weiß die Neurowissenschaft?

96.754 Aufrufe
13.12.2017

380 Abonnenten
Vortrag von dem renommiertesten deutschen Gehirnforscher Professor Manfred Spitzer aus Ulm auf der Tagung „Sport bewegt und bildet“, die der Landessportbund Berlin am 8. Dezember 2017 in der TU Berlin veranstaltet hat.

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https://www.sueddeutsche.de/digital/obsoleszenz-elektroschrott-hardware-software-updates-1.4688175

Geplante Obsoleszenz:„Irgendwann müssen wir umziehen, weil im Smart-Home die Tür nicht mehr aufgeht“

Elektronischer Abfall Kiel Studio Schleswig Holstein Germany *** Electronic Waste Kiel Studio Schles
Manches elektronische Gerät wäre noch gut zu gebrauchen – wenn es denn die Software dafür gäbe.(Foto: Petra Nowack/imago)
  • Immer häufiger ist Software dafür verantwortlich, dass Geräte, die eigentlich top in Schuss sind, nicht mehr zu gebrauchen sind.
  • Entweder sind aktuelle Betriebssysteme zu anspruchsvoll oder aber es gibt für ältere Geräte keine Sicherheitsupdates mehr.
  • Dieser Verfall ist für die Herstellerfimen finanziell lukrativ, Kunden schauen in die Röhre. Experten fordern deshalb gesetzlichen Verbraucherschutz.

Wenn die älteren Modelle eines großen amerikanischen Handy-Herstellers mit jedem SoftwareUpdate immer langsamer werden oder nach einem Akku-Austausch durch eine freie Werkstatt den Batteriezustand überhaupt nicht mehr anzeigen. Wenn der Drucker verkündet, dass die Patronen leer sind, obwohl immer noch Tinte für viele Seiten darin enthalten ist – dann sind das aktuelle Beispiele dafür, wie Software eine an sich einwandfrei funktionierende Hardware entwertet und im schlimmsten Fall unbrauchbar macht. Nachweisen lässt sich die Vorgehensweise der sogenannten geplanten Obsoleszenz selten. Und ebenso selten geben die Hersteller derartige Eingriffe zu: So drosselte Apple nach eigenen Angaben die Leistung der älteren iPhones, um Akkus zu schonen.

Denn eigentlich ist Software ein sehr nachhaltiges und genügsames Produkt, das sich wie ein Roman oder eine Partitur nicht abnutzen kann, erklärte der Züricher Informatikprofessors Lorenz Hilty bei einer Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing. Doch die Geschäftsstrategien der IT-Industrie laufen dieser Theorie zuwider. Da gibt es zum einen die software-induzierte Obsoleszenz, das heißt, die Ansprüche der Software steigen mit jeder neuen Entwicklung, sie will mit dem Effizienzfortschritt der Hardware („Moore’s Law“) mithalten. So braucht etwa Windows 10 im Vergleich zu Windows 95 ganze 40 Mal so viel Prozessorleistung, 250 Mal so viel Arbeitsspeicherkapazität und 320 Mal so viel Festplattenplatz.

Zudem, so Hilty, ist Software immer fehlerhaft und mittlerweile auch überkomplex. Dadurch hat sie ein massives Sicherheitsproblem, das Hacker ausnutzen können. Zwar bieten die Hersteller durch Sicherheits-Updates an, diese Lücken zu schließen, aber meist hören sie nach einiger Zeit auf, die hauseigene Software zu verbessern. So erzwingen sie das Ende der Software. Nutzer können sie nicht mehr ohne Risiko verwenden und das macht letztlich oft auch die Geräte wertlos, auf denen sie läuft.

Von „programmierter Obsoleszenz“ spricht Hilty, wenn der Softwarecode explizite Anweisungen enthält, wie zum Beispiel, dass nach einem Update die Leistung eines Gerätes gedrosselt werden soll. Aber auch Zähler in Druckern, die nach 10 000 Druckvorgängen oder einer bestimmten Anzahl an Ladyzyklen bei Akkus ihren Dienst quittieren, fallen unter diese Kategorie. Genauso wie Ersatzteile anderer Hersteller, die die Software ohne technisch ersichtlichen Grund einfach nicht erkennen will. Die IT-Unternehmen nutzen mit solchen Strategien die Informations-Asymmetrien, die gerade bei digitalen Technologien sehr groß sind.

Verbraucher sollten ein Recht auf Reparatur haben

„Der Nutzer weiß nichts, der Hersteller weiß alles und hinterher weiß er viel über den Nutzer“, sagt Hilty. Selbst wenn der Quellcode wie bei freier oder Open-Source-Software offen liege, brauche man viel Fachwissen, um das alles zu verstehen. Softwareprodukte seien also Vertrauensgüter, man habe praktisch keine Möglichkeit, sich im Voraus über deren Qualität zu informieren. Man könne sich lediglich – wie bei einem Arztbesuch – auf fremde Erfahrung verlassen und müsse dem Anbieter vertrauen. Und diese Orientierungslosigkeit der Kunden nutzten die IT-Hersteller wiederum aus, um sie an sich zu binden. So ist das eine Betriebssystem nicht mit Apps oder Anwendungen anderer Hersteller kompatibel oder Musikdateien laufen nur auf einem bestimmten Player.

Lassen sich diese Probleme überhaupt lösen und wenn ja, wie? Lorenz Hilty befürchtet, dass sich durch Trends wie das „Internet der Dinge“, also immer mehr smarte software-gesteuerte und internetfähige Geräte wie Lampen, Heizungen und Türklingeln, das Problem eher verschärfen wird. „Wir werden durch sinnlosen Konsum steuerbar. Irgendwann müssen wir umziehen, weil im smarten Home die Rollläden nicht mehr funktionieren und die Tür nicht mehr aufgeht.“

Kampflos aufgeben will er aber nicht. So fordert er auch in der EU ein „Recht auf Reparatur“ für Elektrogeräte, wie es das in einigen US-Bundesstaaten für Autos bereits gibt. Jeder, der ein Produkt besitzt, soll demnach das Gerät selbst reparieren, es überall reparieren lassen oder einen anderen Ausgleich erhalten können. Hersteller sollen durch das Gesetz Ersatzteile auch an unabhängige Werkstätten verkaufen müssen. Und neben Ersatzteilen sollen die Hersteller ihren Kunden Reparaturanleitungen und Diagnosewerkzeuge zugänglich machen und zudem auch den Quellcode der Software offen legen.

Dieses Recht reicht Hilty allerdings nicht. Er fordert, analog zum Recht auf informationelle Selbstbestimmung, ein „Recht auf materielle Selbstbestimmung“. Es könne doch nicht sein, dass Sachgüter, die man als Eigentum erworben hat, dauerhaft unter Kontrolle des Herstellers bleiben und von diesem jederzeit entwertet werden können.

Smartphone Wie Hersteller Handys alt aussehen lassen

Smartphone-Design

Wie Hersteller Handys alt aussehen lassen

Das Smartphone würde es locker noch tun, aber es hat halt einfach noch keine Notch: Apple und Co. ändern gezielt das Design, um Kunden zu verführen. Über psychologische Obsoleszenz.   Von Mirjam Hauck

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/501116/Mit-Riesenaufwand-entwickelter-Roboter-kann-Putzfrauen-nicht-ersetzen-Ist-der-Robotik-Hype-ueberhaupt-berechtigt

Mit Riesenaufwand entwickelter Roboter kann Putzfrauen nicht ersetzen: Ist der Robotik-Hype überhaupt berechtigt?

23.11.2019 15:00

Das Fraunhofer-Institut hat einen PutzRoboter entwickelt. Seine Einsatzfähigkeit ist allerdings begrenzt.

Mit Riesenaufwand entwickelter Roboter kann Putzfrauen nicht ersetzen: Ist der Robotik-Hype überhaupt berechtigt?

Dieser Reinigungs-Roboter kann nicht so viel wie sein Kollege „BakeR“ von Fraunhofer – aber auch „BakeR“ ist bei weitem noch nicht marktreif. (Foto: dpa)

Das „Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung“ (IPA/ Stuttgart) hat das Modell eines Reinigungs-Roboters entwickelt und angefertigt. „BakeR“ (Baukastensystem für kosteneffiziente, modulare Reinigungsroboter) ist unter anderem in der Lage, staubzusaugen, den Boden zu wischen und Papierkörbe zu leeren. Weil er über einen Arm mit Greifer verfügt, kann er bestimmte Hindernisse überwinden, zum Beispiel einen Stuhl verrücken, um mit dem Staubsauger unter den Tisch zu gelangen, oder eine Bürotür öffnen. Angezeigt werden ihm Hindernisse beziehungsweise zu bewegende Gegenstände von einer Objekt-Erkennungs-Software.

Seine Arbeit plant „BakeR“ auf Grundlage eines Raumbuchs, das Informationen zu den zu säubernden Räumlichkeiten enthält, sowie eines sogenannten Revierplans, der die zu erbringenden Leistungen genau definiert. Laut IPA ist der Roboter in der Lage, eine optimale Reinigungsreihenfolge sowie systematische Fahrmuster zu errechnen. Nach Erledigung der Arbeiten erhält der Auftraggeber ein digitales Reinigungsprotokoll, in dem alle ausgeführten Tätigkeiten dokumentiert sind.

Der Roboter ist modular aufgebaut; das IPA will in Zukunft weitere Module entwickeln. „Anwender müssen den Roboter optimal auslasten können“, sagt die Leiterin des „BakeR“-Projekts, Birgit Graf. Nur so würde sich die Anschaffung für Reinigungs-Unternehmen lohnen.

Wann und ob „BakeR“ oder ein Nachfolgemodell sich durchsetzen wird, steht allerdings noch in den Sternen. Betriebswirtschaftlich lohne sich der Einsatz eines solchen Roboters derzeit nicht, beantwortete Laura Hein, Anwendungstechnikerin im Technischen Management bei „Piepenbrock“ (Deutschlands größtes Reinigungs-Unternehmen), eine Anfrage der Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Hein weiter: „Zwar arbeiten wir bereits mit autonomen Scheuersaugautomaten. Im derzeitigen Entwicklungsstand müssen die autonomen Geräte allerdings noch stark betreut werden und sind daher nicht in der Lage, ihre Reinigungstätigkeiten voll autonom durchzuführen. Beispielsweise muss der Automat eingelernt sowie weiterhin manuell befüllt und geladen, gewartet und gereinigt werden. Außerdem sind die Automaten nicht für jedes Objekt und jede Räumlichkeit geeignet.“

Auch Ulrike Laux – Mitglied im Bundesvorstand der IG Bau und dort unter anderem für den Bereich Dienstleistungen zuständig – nennt den Roboter-Einsatz in der Gebäudereinigung „Zukunftsmusik“. Sollte er jedoch eines Tages technisch ausgereift sein, werde er den Mitarbeitern wahrscheinlich nicht nur die schweren Arbeiten abnehmen, sondern gleich den ganzen Arbeitsplatz kosten: „Das ist allerdings noch viele Jahre hin.“

Johannes Bungart, Geschäftsführer vom „Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks“ (BIV), betont, dass der Roboter zurzeit noch nicht alle Arten von Räumen und Gebäuden reinigen kann: „Für die Reinigung großer Industriehallen ohne Hindernisse mögen automatisierte Maschinen und Roboter schon jetzt vorstellbar sein. Doch die Reinigung von individuellen Büros, Toiletten oder OP-Sälen wird auf absehbare Zeit in den meisten Bestandsgebäuden nicht praktikabel sein.“

Digitalisierung in der Reinigungsbranche bedeutet für Bungart nicht so sehr Robotik, sondern vor allem Sensorik, Automation und Vernetzung. Ein Beispiel von vielen sei der Seifenspender. „Heute müssen Beschäftigte noch routinemäßig und in regelmäßigen Abständen kontrollieren, ob genügend Seife vorhanden ist. Künftig werden immer mehr Geräte automatisch eine Meldung absetzen, wenn nachgefüllt werden muss. Das geschieht digital und steigert Nachhaltigkeit, Kosten und Effizienz.“

Auch wenn die Fähigkeiten von Reinigungs-Robotern derzeit noch beschränkt sind, hält der Branchenverband das Thema für wichtig. Bungart: „Auch in der Reinigungs-Branche herrscht großer Fachkräfte- und Azubi-Mangel. Fürs Recruiting ist das Thema Robotik oder Co-Robotik spannend. So locken zum Beispiel auf Messen neueste technische Innovationen viele Besucher an, mit denen man ansonsten nicht ins Gespräch gekommen wäre. Die Digitalisierung unseres Handwerks kann auch ein Magnet sein für junge, technikaffine Zielgruppen.“ In nicht so ferner Zukunft werde der demografische Wandel, aber auch der technische Fortschritt , den Einsatz von mehr Maschinen schließlich unumgänglich machen: „Und wenn das soweit ist, ist der Reinigungs-Roboter technisch auch ausgereift.“

Noch ist das allerdings nicht der Fall. Roboter sind weiterhin sehr gut darin, wiederkehrende, standardisierte Arbeitsabläufe auszuführen. Für Tätigkeiten, die sich nicht in ein festes, vorhersehbares Schema pressen lassen, sind die maschinellen Helfer nach wie vor eher ungeeignet.

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Der GEIST und die Aura sind mächtig – Bewusstsein in der Quantenphysik Doku HD

2020 Abonnenten

 

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Dr. rer. nat. Ulrich Warnke

Vortrag: Quantenphilosophie und Spiritualität – VIA MUNDI

30.03.2019

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http://www.via-mundi.net Quantenphilosophie und Spiritualität – ein neues Verständis der Welt Unter Berücksichtigung der Quantenphilosophie und den Erfahrungen uralter Traditionen, sowie der wissenschaftlich untersuchten Phänomene wie Nahtod, Savants, Remote Viewing, mental herbeigeführter Herzstillstand bei Yogis und anderes, kann ein neues Weltbild beschrieben werden. Im Mittelpunkt steht die „Innenwelt“, ein universelles Feld aus Energie und Information, das die Natur und unseren Körper vollständig durchdringt. Durch die Aktivierung der Zirbeldrüse (3.Auge) mit Hilfe spezieller Methoden ist eine willentliche Ankoppelung an Inhalte dieser Innenwelt möglich. Dr. rer. nat. Ulrich Warnke, Lehrer für besondere Aufgaben an der Universität des Saarlandes; 38 Jahre Dozententätigkeit in Biomedizin, Biophysik, Umweltmedizin, Physiologischer Psychologie und Psychosomatik, Präventiv Biologie und Bionik. Seit 1969 Forschungen auf dem Gebiet „Wirkungen elektromagnetischer Schwingungen und Felder, einschließlich Licht, auf Organismen“ Seit 1989 Leiter der Arbeitsgruppe Technische Biomedizin; Konstruktion diverser Therapie- und Diagnosesysteme, alle nicht invasiv Die Arbeitsgruppe hat sich die Aufgabe gerstellt, die physikalisch-philosophischen Quanten und Stringtheorien auf die Phänomene des Lebens (insbesondere der Physiologie, Biologie, Psychologie und Medizin) anzuwenden. Dabei ergibt sich eine völlig neue Sichtweise des Organismus mit überraschenden neuen Ansätzen für Noxen, Therapien und Prophylaxen. Gründungs-Mitglied der Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik e.V. der Universität des Saarlandes.

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Gedankenkontrolle mit 5G hier zu sehen! – Die ersten AI-Kinder!

19.000 Abonnenten
Dies ist wohl eines der wichtigsten 5G-Videos die ich je produziert habe für euch: Gedankenkontrolle mit 5G ist keine Science Fiction oder nur böse Theorie. Dass dies bereits durchgeführt wird zeige ich euch ausführlich in diesem Video. Es werden die ersten AI-Kinder gezüchtet. Sie werden mittels 5G in der Schule ununterbrochen überwacht und gesteuert, ihre Gedanken ausgelesen und ausgewertet, Algorythmen errechnet. Schöne neue Welt und auch bald bei uns? Die Uhr tickt!

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Sieg gegen 5G ! – Bad Wiessee stoppt 5g

19.100 Abonnenten
Unglaublich aber wahr: Sieg gegen 5G ! – Bad Wiessee stopt 5g Eine kleines Dorf hält Stand gegen die Römische Übermacht. Bad Wiessee hat beschlossen kein 5G ohne Abstimmung in ihrer Gemeinde zu installieren. Der Widerstand wächst auch in den Partnergemeinden und im Umkreis!

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https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/gesellschaft/year-million/sendung174316992/Year-Million-Homo-Sapiens-2-0-Kannst-du-eine-Maschine-lieben.html

Video Year Million

Homo Sapiens 2.0 – Kannst du eine Maschine lieben?

  • Dauer 46 Min

Year Million – Homo Sapiens 2.0 – Kannst du eine Maschine lieben – “RE- UP -LOAD”

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/elon-musk-will-in-ihren-kopf-hirnimplantat-von-neuralink-a-1277727.html

Technik für Hirnimplantate Elon Musk will in Ihren Kopf

Würden Sie sich ein Loch in den Kopf bohren lassen, um Elektroden ins Hirn verlegen zu lassen? Elon Musk arbeitet mit dem Unternehmen Neuralink an genau solch einer Technik – und hat gerade gezeigt, was er damit vorhat.

Das Hirn mit einem Computer zu verbinden, das ist der Plan des US-Unternehmens Neuralink, zu dessen Großinvestoren Tesla– und SpaceX-Chef Elon Musk zählt. Im Grundsatz gibt es die Technik der Computer-Hirn-Schnittstelle schon seit Jahren, doch der US-Unternehmer hat mit ihr neue, hochfliegende Pläne. Dafür will die Firma einen Roboter entwickeln, der wie eine Nähmaschine feine, sehr flexible Drähte ins Gehirn implantiert. Diese sollen dann mit einem außerhalb des Schädels sitzenden Prozessor verbunden werden. Der Roboter soll beim Implantieren der Drähte auch darauf achten, keine Blutgefäße auf der Oberfläche des Gehirns zu verletzen.

Neuralink vermeldet nun, dass man bei Experimenten zumindest Zwischenschritte bei der Entwicklung absolviert habe. Zunächst hatte die „New York Times“ über die Versuche berichtet, bei denen Wissenschaftler der Firma im Hirn von Ratten 1500 kleine Elektroden verankert haben. Bei einer Präsentation hat Musk die Ergebnisse vorgestellt und für das Projekt geworben.

Loch in den Schädel bohren oder lasern

Tests mit menschlichen Probanden solle es bereits im zweiten Quartal des kommenden Jahres geben. Neuralink arbeitet außerdem an einem Verfahren, wie das für die Elektroden nötige Loch im Schädel nicht wie bisher üblich mit einem mechanischen Bohrer, sondern mit einem Laser erzeugt werden kann.

Gedacht sind die Implantate zunächst für Menschen mit Behinderungen. Im Grundsatz ist Musks Vision für Neuralink jedoch deutlich umfassender. Dem Unternehmer schwebt eine Art App-Store vor, über den sich Nutzer des Systems neue Fähigkeiten sozusagen direkt in ihr Hirn laden können. Eine Zukunftsvision, die erstens extrem schwer zu erreichen sein dürfte und zweitens womöglich nicht jedermanns Sache ist. Eine Zulassung des geplanten Systems durch die zuständige US-Behörde, die Food and Drug Administration, gibt es bisher noch nicht.

Cyborgs – das klingt nach einer puren Sci-Fi-Vision. Doch Musk hat deutlich gemacht, dass er die Kombination von Mensch und Computer für den einzigen Weg hält, einer in Zukunft möglicherweise übermächtigen Künstlichen Intelligenz die Stirn zu bieten. Andere Hirnforscher halten solche Prophezeiungen für „völlig absurd und frei von wissenschaftlichen Fakten“, wie es etwa Miguel Nicolelis, Hirnforscher an der Duke University in Durham (US-Bundestaat North Carolina), ausgedrückt hat.

Um das menschliche Hirn mit Computern zu verbinden, muss man es nicht zwangsläufig anbohren. Hirnströme lassen sich auch von außen ablesen, allerdings nicht mit besonders hoher Präzision.

Sehen Sie im Video: Selbstversuch zur Maschinensteuerung mit Gedanken

SPIEGEL ONLINE

Hirnimplantate gibt es bereits heute, allerdings mit normalerweise deutlich weniger Elektroden als sie Neuralink bei seinen Versuchen nutzen möchte. Die existierenden Implantate werden unter anderem beim Verfahren der sogenannten Tiefen Hirnstimulation eingesetzt, das bei der Behandlung schwerer neurologischer Erkrankungen wie Parkinson oder Epilepsie zum Einsatz kommt.

Experimentell werden Hirnimplantate auch dazu genutzt, dass körperlich eingeschränkte Menschen bestimmte Funktionen mit Hilfe eines Computers wieder durchführen können. Ein weiteres Anwendungsfeld von Hirnimplantaten sind Geräte, die schwer Hörgeschädigten helfen sollen.

chs

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Elon Musk’s Neuralink Says It’s Ready for Brain Surgery

17.07.2019

243.000 Abonnenten
Jul.17 — Tesla Inc. Chief Executive Officer Elon Musk speaks about Neuralink, a company he founded in 2017 to develop a data transmission system between people and computers. “This is going to sound pretty weird, but ultimately, we will achieve symbiosis with artificial intelligence,” Musk said at a news conference Tuesday night in San Francisco.

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Watch Elon Musk’s Neuralink presentation

17.07.2019

2,37 Mio. Abonnenten
Electric vehicles, rockets… and now brain-computer interfaces. Elon Musk’s newest venture, Neuralink, aims to bridge the gap between humans and artificial intelligence by implanting tiny chips that can link up to the brain. At a press conference on July 16, Neuralink’s ambitious plans were detailed for the first time, showcasing a future (a very distant future!) technology that could help people deal with brain or spinal cord injuries or controlling 3D digital avatars. Elon Musk says Neuralink plans 2020 human test of brain-computer interface: https://cnet.co/2Zb3piU

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https://www.cnet.com/news/elon-musk-neuralink-works-monkeys-human-test-brain-computer-interface-in-2020/

Elon Musk says Neuralink plans 2020 human test of brain-computer interface

„A monkey has been able to control a computer with his brain,“ CEO Musk says of his startup’s brain-machine interface.

 

Neuralink plans to test its brain machine interface technology with four of its N1 chips installed under patients' skin.
Neuralink plans to test its brain machine interface technology with four of its N1 chips installed under patients‘ skin. Neuralink; Screenshot by Stephen Shankland/CNET

Neuralink, Elon Musk’s startup that’s trying to directly link brains and computers, has developed a system to feed thousands of electrical probes into a brain and hopes to start testing the technology on humans in in 2020, Chief Executive Elon Musk revealed Tuesday. And it’s working already in animal tests. „A monkey has been able to control a computer with his brain,“ Musk said at a San Francisco livestreaming the presentation on YouTube Tuesday, revealing even more research results than the company’s scientists expected.

Neuralink’s initial goal is to help people deal with brain and spinal cord injuries or congenital defects, Musk said. The technology could help paraplegics who have lost the ability to move or sense because of spinal cord injury — a medical treatment that’s a lot less shocking than radical sci-fi ideas like „consensual telepathy.“

Watch this: Elon Musk’s Neuralink wants to hook your brain to a computer…
18:28

But the long-term goal is to build a „digital superintelligence layer“ to link humans with artificial intelligence, a technology he views as an existential threat to humanity.

„Ultimately, we can do a full brain-machine interfaces where we can achieve a sort of symbiosis with AI,“ Musk said. One goal along the way will be letting people type 40 words per minute just by thinking.

Neuralink has the potential to dramatically reshape both computing and humanity — if it and like-minded researchers can persuade regulators and society at large that we should be directly wired to machines. That’s a big if. The challenges are immense when it comes to developing the technology, making it practical and affordable, and convincing people it’s safe and desirable.

The startup uses sewing machine-like technology this year to drill small holes into brains and insert super-slender electrodes called threads, steering clear of blood vessels as they go.

Neuralink envisions brain-connected chips and accompanying communication wires placed under the skin. A data transfer system would then link to a wearable, removable pod behind the ear that communicates wirelessly with external devices like a phone or computer.
Neuralink envisions brain-connected chips and accompanying communication wires placed under the skin. A data transfer system would then link to a wearable, removable pod behind the ear that communicates wirelessly with external devices like a phone or computer. Neuralink; Screenshot by Stephen Shankland/CNET

„We hope to have this, aspirationally, in a human patient by the end of this year. So it’s not far,“ Musk said. He acknowledged, though, that approval from the US Food and Drug Administration „is quite difficult.“

Brain-machine interface (BMI) technology is active research at competitors and other laboratories. But some worry that Neuralink’s invasive method is risky.

Today, some epilepsy patients have dozens of wires inserted to monitor brain activity, said Bin He, head of biomedical engineering at Carnegie Mellon University and a researcher who favors noninvasive methods. „In the general population, I could not see how many of such inserted wires into a human’s brain would not cause risks or potentially impair the working of the brain,“ He said.

Noninvasive methods not only can read brain activity but also stimulate it. That’s easier at the surface, but new breakthroughs show promise for communications with neurons deeper in the brain, He said.

Even if Neuralink’s approach works, don’t expect to download the ability to speak French anytime soon. The company’s first goals are dauntingly ambitious, and training the brain to understand the Neuralink signals won’t be easy, either, said Max Hodak, Neuralink’s president and co-founder. „It’s a long process. It’s like learning to touch-type or play piano,“ he said.

In a research paper — authored by „Elon Musk and Neuralink“ but not published in a peer-reviewed journal — Neuralink described progress using its technology with rats. In one case, it laced electrodes into a rat’s brain and fitted it with a USB-C port so the sensor data can be monitored. „This system serves as a state-of-the-art research platform and a first prototype towards a fully implantable human BMI,“ the paper says.

Thousands of electrodes implanted by robot

With Neuralink’s approach, a robot inserts tiny threads a quarter the width of a human hair. „The threads are about the same size as a neuron,“ Musk said. „If you’re going to stick something in your brain, you want it to be tiny — approximately on par with the things that are already there.“

On this rat, Neuralink’s sensor chip connects to the outside world with a USB-C port. On humans, the plan is to communicate wirelessly so there won’t be a cable plugged into your skull. Neuralink

A „wisp“ of 1,024 threads attach to a small chip, up to 10 of which will be embedded under your skin. Each will connect wirelessly to a wearable, detachable, upgradable „pod“ behind your ear that communicates wirelessly with a phone. „The interface to the chip is wireless so you have no wires poking out of your head. It basically Bluetooths to your phone,“ Musk said.

The installation takes place through holes 2mm wide, temporarily expanded to 8mm, then glued shut, Musk said. Among the company’s challenges are developing electrodes that will last „many decades,“ but „getting the right coatings is a tough materials science problem.“ The human brain is not a hospitable environment.

Electrodes read and write brain data

Neuralink is designing its electrodes not just to „read“ from neurons what’s going on in the brain, but also to „write“ signals into the brain. „You can use this technology in the brain to restore a sense of touch or vision,“ said Neuralink scientist Philip Sabes.

Connections to the motor control parts of the brain also could help people with brain disorders, Sabes said.

Neuralink's N1 sensor chip, measuring 4x5mm in its present incarnation, can detect spikes of neural activity and send signals back to the brain.
Neuralink’s N1 sensor chip, measuring 4x5mm in its present incarnation, can detect spikes of neural activity and send signals back to the brain. Neuralink; Screenshot by Stephen Shankland/CNET

„A person could imagine running, dancing or even kung fu,“ Sabes said, with the Neuralink connection controlling their 3D avatar in a digital realm. „Ultimately, if and when technology for spinal cord nerve or muscle stimulation gets far enough, it could be used to restore that individual’s control over their own body.“

Neuralink hopes its procedure will be safe and easy enough that people will choose to undergo it. „This should be safe enough that it can be an elective procedure,“ said company neurosurgeon Matthew MacDougall.

In tests so far, „we’ve been able to rapidly place thousands of electrodes into the brain without any bleeding,“ MacDougall said. That’s because the electrodes are small — far smaller than the deep-brain stimulation electrodes that currently come with about a 1-in-100 risk of causing bleeding in the brain, he said.

In an era dominated by tech giants that have succeeded through computing hardware, software and services, Musk stands out as an entrepreneur who’s got a knack for other parts of the physical world — things like electricity, rocks and gravity.

Musk is pretty busy. He’s got Tesla, which makes electric cars and trucks, massive electric power storage batteries and solar roofs. He’s got SpaceX, which is launching satellites — including its own set for providing internet service — and is working on rockets to get people to orbit, Mars and the other side of Earth. Then there’s the Boring Company, which is trying to create tunnels to relieve automobile congestion on ordinary roads.

Watch this: Controlling electronics with your mind!
5:10

Neuralink brings the squishier, immensely complicated realm of biology into Musk’s purview. Human brains are famously hard to understand, though computer scientists at companies like Facebook and Google are progressing rapidly at emulating some of how brains work through technology called neural networks, the most practical and promising foundation for today’s artificial intelligence work. One of the most useful aspects of that research is getting computers to understand humans better by processing human speech.

But as with his other projects, Musk sees Neuralink as important to civilization.

„Even in a benign AI scenario, we will be left behind. Hopefully it is a benign scenario,“ in which superintelligent AIs surpass but don’t wipe out humans, Musk said. „With a high-bandwidth brain-machine interface, I think we can go along for the ride and effectively have the option of merging with AI.“

First published July 16 at 8:41 p.m. PT.
Update at 11:13 p.m. PT:  Adds details, images and background. Update, July 17: Adds new graphics.

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Neurologie

Wir erweitern unser Hirn

 
Science-Fiction
Ein alter Traum der Science-Fiction: Schauspieler Keanu Reeves verschmilzt im Film „Johnny Mnemonic“ aus dem Jahr 1995 mit einer Maschine

In der Science-Fiction sind sie seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit: Menschen, die sich in Computer „einklinken“, durch Gedankenkraft kommunizieren und auf Daten zugreifen oder gar als Avatare in virtuelle Welten eintauchen. Die Realität hinkt der Fiktion bislang hinterher, scheint aber nun ein Stück weit aufzuholen. „Facebook kauft für eine Milliarde Dollar das Start-up, CTRL-Labs, um Gedanken zu lesen“, meldete am 24. September „The Independent“. Demnach plant der Konzern, dass seine Nutzer in Zukunft Fotos teilen oder einen Post schreiben können, ohne ihr Handy in die Hand zu nehmen. Die Verschmelzung mit der Maschine hat im Grunde längst begonnen.  Wie ist der Stand? Wo geht sie hin, die Gedankenreise?….

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„DIGITALE LAND-WIRTSCHAFT““

Die Story – – – – – „Die Saat der Gier“ – Wie Bayer mit Monsanto die Landwirtschaft verändern will

31.01.2018

5 Abonnenten
Die Rechte dieses Videos liegen beim WDR

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Glyphosat Geballt: Nico DaVincis Interview mit der Flowgrade-Show

385 Aufrufe
Premiere am 25.11.2019

2800 Abonnenten
SHOWNOTES: Weiterführende Information zum Video und wesentlichen getroffenen Aussagen, sowie eine Liste mit Quellen und Tipps zu Eigenrecherche hier: http://bit.ly/NicoFlow (PDF, 10 Seiten) NICO TO THE MAX: Aufzeichnung Interview Nico DaVinci mit flowgrade-Inhaber Maximilian „Max“ Gotzler im Juni 2019

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Glyphosat: Der neue Schwindel und KEIN schneller Vergleich mit Bayer in den USA…

Glyphosat: Der neue Schwindel und KEIN schneller Vergleich mit Bayer in den USA…

NEOPresse in Gesundheit

Schlechte Nachrichten für Bayer aus den USA. Es wird keinen neuen, schnellen Vergleich geben, wie jetzt bekannt wurde. Die „Mediation geht langsam, aber stetig weiter“, so ließ es der Mediator Ken Feinberg nach einem Bericht der „WirtschaftsWoche“ wissen. Es gibt aktuell immerhin 42.700 Klagen gegen Monsanto. Deren jeweilige Krebserkrankung soll durch Glyphosat ausgelöst worden sein. Bayer möchte mit Studien dagegen halten. Ob dies gelingt? Wir zweifeln daran und erinnern an einen Bericht, den wir dazu bereits verfasst hatten.

Aspartam gilt als Ersatz für Zucker, bisweilen sogar als gesunder Ersatz. Zucker ist offensichtlich Auslöser von Übergewicht sowie beispielsweise dem Ausbruch von Diabetes 2. Doch ist Aspartam die unbedenkliche Alternative, nach der wir alle suchen?

2006 bereits stellte eine Untersuchung an Ratten dar, dass es ein Risiko geben könne, bestimmte Krebsarten mit Aspartam zu begünstigen. Diese Befunde wurden 2012 zumindest auch an Männern festgestellt. Die US-Gesundheitsbehörde FDS sowie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, EFSA, haben sich bisher geweigert, Aspartam in Frage zu stellen. Eine britische Studie jedoch lässt den Verdacht entstehen, Aspartam sei für den menschlichen Verzehr nicht geeignet.

Zweifel aus Großbritannien

So hat das Untersuchungsteam der „University of Sussex“ die Ergebnisse der EFSA-Studie aus dem Jahr 2013 in Frage gestellt. Das entsprechende Gremium habe gleich 73 Studien, in denen die Schädlichkeit des „Süßstoffs“ zumindest nicht widerlegt werden konnte, gar nicht erst berücksichtigt. 84 % der Studien, die wiederum Aspartam die Unbedenklichkeit bescheinigten, seien hingegen als „zuverlässig“ berücksichtigt worden.

Zudem behaupten die Forscher, dass die Aspartam-günstigen Studien „niedrigere Eingangshürden“ verwendet haben als jene, die den Süßstoff als „unsicher“ qualifizierten. Dies wiederum verstößt gegen wissenschaftliche Prinzipien, die zumindest die Gleichartigkeit von Untersuchungen verlangen, um Ergebnisse fortlaufend widerlegen zu können – womit es beispielsweise ausreicht, auch nur in einigen Untersuchungen gesundheitsgefährdende Faktoren nachweisen zu können.

Letztlich wird den EFSA-Leitlinien unterstellt, sie würden gegen die „Transparenz der Risikobewertung“ verstoßen. Ein schwerwiegender Vorwurf, der wiederum Folgen hat: Die britischen Forscher verlangen, dass Aspartam sowohl hinsichtlich der Zulassung wie auch beim Verkauf neu bewertet werden müsse – die EU müsse es zumindest bis zu einer unabhängigen Prüfung aussetzen.

Deshalb folgende Empfehlung: Achten Sie darauf, ob auf Nahrungsmittelkennzeichnungen „E 951“ auftaucht. Dies ist ein Signal für die Verwendung von Aspartam.“ Mehr zum Thema finden Sie hier…

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/klage-gegen-eu-zulassung-von-gentechnik-mais-eingereicht

Klage gegen EU-Zulassung von Gentechnik-Mais eingereicht

EFSA bestätigt: Daten sind nicht ausreichend, um Risiken herbizidresistenter Pflanzen abzuschätzen
Donnerstag, 14. November 2019

Testbiotech hat eine neue Klage gegen die EU-Zulassung von Gentechnik-Pflanzen eingereicht. Das Gericht der Europäischen Union hat den Eingang der Klage (T-534/19) bestätigt und die EUKommission aufgefordert, Stellung zu beziehen. Die Klage richtet sich gegen eine EU-Importzulassung für einen Mais der Firma Bayer (Monsanto). Der Mais ist gleich mehrfach gentechnisch verändert. Er weist eine verdoppelte Resistenz gegen die Herbizide Glyphosat und Glufosinat auf. Zudem produziert er sechs Insektengifte. Kombinatorische Wirkungen der Toxine und der Rückstände der Spritzmittel wurden nicht getestet. Es wurde keine Fütterungsstudie vorgelegt, um mögliche gesundheitliche Auswirkungen des Verzehrs der Maispflanzen zu untersuchen.

Der Mais, der im Dezember 2018 zugelassen wurde, geht aus einer Kreuzung von fünf gentechnisch veränderten Maispflanzen hervor (MON 87427 x MON 89034 x 1507 x MON 88017 x 59122). In einer detaillierten Stellungnahme hatte Testbiotech gezeigt, dass unter anderem die Risiken für das Immunsystem nicht ausreichend untersucht wurden. Zudem wurde der Mais nicht wie vorgeschrieben unter Praxisbedingungen im Freiland getestet: Es wurden weit weniger Pestizide eingesetzt, als in der landwirtschaftlichen Praxis zu erwarten sind. Die von der EFSA bewerteten Daten stimmen also nicht mit den Produkten überein, die tatsächlich importiert werden.

Während die Gentechnik-Abteilung der EFSA und die EU-Kommission davon ausgehen, dass der Mais trotzdem sicher sei, haben die PestizidexpertInnen der EFSA jetzt erneut bestätigt, dass es zu wenig Daten gibt, um die Sicherheit der Glyphosatrückstände in gentechnisch veränderten Pflanzen zu bewerten. Erstmals schlägt die Behörde jetzt sogar eine Absenkung der Grenzwerte für die Rückstandshöchstmengen bei Soja und Mais vor. Nach Ansicht von Testbiotech hätte die EU-Kommission den Mais angesichts dieser offenen Fragen und Unsicherheiten nicht zulassen dürfen. Tatsächlich verlangen die EU-Gesetze, dass die Sicherheit der Gentechnik-Pflanzen nach höchsten wissenschaftlichen Standards nachgewiesen werden muss, bevor eine Zulassung erfolgen kann. Die Klage von Testbiotech zielt auf die Durchsetzung dieser gesetzlichen Bestimmungen.

„Unabhängig davon, ob unsere Klage von Erfolg gekrönt sein wird, ist es wichtig, mehr öffentliche Aufmerksamkeit für Gentechnik-Pflanzen wie diesen ‚Monstermais‘ zu schaffen. Gibt es ausreichend öffentliche Aufmerksamkeit, können die EFSA und die EU-Kommission nicht einfach weitermachen wie bisher“, sagt Christoph Then für Testbiotech.

Im EU-Parlament gibt es seit Jahren erhebliche Kritik an der derzeitigen Praxis der EU-Importzulassungen. Gerade heute hat das Plenum des Parlamentes sich erneut mit großer Mehrheit in entsprechenden Resolutionen gegen vier weitere Genehmigungen von Gentechnik-Pflanzen ausgesprochen. Dabei geht es um zwei weitere Maisvarianten mit mehrfacher gentechnischer Veränderung sowie um Soja und Baumwolle mit Resistenzen gegen Herbizide. Bisher hat die EU-Kommission nicht auf derartige Resolutionen reagiert. Der frühere EU-Kommissar Andriukaitis galt sogar als ein regelrechter Fan der Gentechnik. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie die neue EU-Kommissarin Stella Kyriakides mit dem Thema umgehen wird.

Kontakt:

Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33863/

Bericht: Gentechniktiere und -pflanzen gefährden Artenschutz

18.11.2019

Monarchfalter Schmetterling
Monarchfalter (Foto: Richiebits, public domain)

 

Die Ausbreitung von Pflanzen und Tieren, in deren Erbgut mit neuen Gentechnikverfahren wie der Gen-Schere CRISPR/Cas eingegriffen wurde, könnte fatale Folgen für den Artenschutz haben. Davor warnt ein vergangene Woche veröffentlichter Bericht des Instituts für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie (Testbiotech). Das für den Deutschen Naturschutzring (DNR) erstellte Papier zeigt anhand von Beispielen wie genveränderten Fliegen, Bienen, Bäumen und Korallen die Risiken und möglichen Konsequenzen auf.

„Freisetzungen von gentechnisch veränderten Organismen, die sich in den natürlichen Populationen ausbreiten und vermehren, könnten die Stabilität ökologischer Systeme rasch überfordern“, warnt der Autor des Berichtes, Christoph Then. „Die neuartigen Organismen können wie ‚Störsender‘ auf ihre Umwelt und die Netzwerke der biologischen Vielfalt wirken und das Artensterben beschleunigen.Erstes Beispiel für eine unkontrollierte Ausbreitung ist eine invasive Krebsart, die sich allerdings ohne gentechnischen Eingriff verändert hat. „Durch ein einziges biologisches Ereignis, das auch ‚Makromutation‘ genannt wird, wurde aus dem Sumpfkrebs eine neue Art, der Marmorkrebs, der sich in seiner äußeren Erscheinungsform, seinem Verhalten und seiner genetischen Ausstattung von der ursprünglichen Art deutlich unterscheiden lässt“, schreibt Then.

Die ursprünglich in Florida vorkommende Krebsart, die sich auch ohne Paarung vermehren kann, breitet sich rasch in neuen Lebensräumen aus und verdrängt heimische Arten. In Madagaskar ist der Marmorkrebs zur Plage geworden; jetzt hat er auch Deutschland erreicht. Das Beispiel zeige für die Risiken einer unkontrollierten Ausbreitung von Gentechnik-Organismen interessante Aspekte auf, so der Autor: „Die veränderten Eigenschaften der Krebse gehen auf Veränderungen in ihrem Erbgut zurück. Die Kenntnis dieser ‚Makromutation‘ bedeutet aber nicht, dass alle neuen Eigenschaften der Krebse vorhersagbar wären.“ Um ihr invasives Potenzial richtig abschätzen zu können, müsse man ihr tatsächliches Verhalten in der freien Umwelt und ihre speziellen phänotypischen Eigenschaften kennen. Die für eine Risikoprüfung relevanten Eigenschaften der Krebse ergeben sich erst in Wechselwirkung mit der Umwelt.

Fortsetzung auf unserer Partnerseite http://www.weltagrarbericht.de:

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Wirtschaft Gratis zur Baufinanzierung

Diese Bank setzt Kunden einen Chip unter die Haut

 

Es wirkt wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film: Menschen öffnen Türen mit Mikrochips, die sie unter der Haut tragen. Eine US-Firma hat ihre Mitarbeiter mit solchen Implantaten ausgestattet.

Quelle: N24/Janina Lackmann

Autoplay

Für diesen Chip wirbt seit wenigen Tagen kein Sicherheitsdienst und auch kein Tech-Konzern, sondern eine Bank aus Berlin. Mit dem Versprechen „Nie wieder Schlüssel suchen“, wendet sich die dortige Sparda-Bank an Kunden, die zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Dezember eine Baufinanzierung in Höhe von mindestens 50.000 Euro abschließen. Sie erhalten gratis zum Vertrag zwei Nahfeldkommunikations-, kurz NFC-Implantate dazu. Der Vertragspartner und ein beliebiger weiterer Erwachsener können sich diese in die Hand einsetzen lassen. Die Kombination mit der Baufinanzierung soll ein Symbol sein: Kunden erhalten mit dem Darlehen die Schlüssel zum Eigenheim gleich dazu.

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Der Werbespot für den Chip mutet jedoch schon etwas skurril an. Inmitten einer stereotypischen Vorstadtidylle unterhalten sich zwei Protagonistinnen miteinander. Dargestellt von den in der Szene bekannten Berliner Dragqueens Jurassica Parka und Destiny Drescher. Sie sprechen über den Garten der Nachbarin – und schließlich auch über sie selbst. Die junge Frau habe „was machen lassen“, sind sich die beiden sicher. Diese Vermutung bestätigt sich in dem Moment, als die Nachbarin mit dem Chip in ihrer Hand die Haustür öffnet. Der Werbespot wird ausschließlich in sozialen Netzwerken gezeigt.

Du bist anders? #seianders

560.669 Aufrufe
30.09.2019

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Die einzige Baufinanzierung, die unter die Haut geht! http://www.schlüsselkowski.de Setz dir ein NFC-Implantat in die Hand und öffne deine Haustür ohne Schlüssel. Aktion bis zum 31.12.2019: Schließe eine Baufinanzierung bei der Sparda-Bank Berlin ab und erhalte zwei NFC-Implantate sowie Zubehör kostenlos dazu.

Auf YouTube, Facebook, Instagram und Snapchat will die Bank vor allem potenzielle Kunden zwischen 16 und 39 Jahren erreichen. Junge Menschen sind eine wichtige Zielgruppe für das Geldhaus. „Mit dem Eintritt ins Arbeitsleben setzen sich viele zum ersten Mal in ihrem Leben mit Finanzen auseinander“, sagt Frank Kohler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Berlin. Auf dem umkämpften Privatkundenmarkt ist es für eine Bank entscheidend, mit der eigenen Marke früh bei den jungen Menschen präsent zu sein. Denn das zahlt sich am Ende aus: Viele Verbraucher halten ihrer Hausbank immer noch ein Leben lang die Treue.

Die Videos sind nicht in erster Linie darauf angelegt, für eine Baufinanzierung oder den implantiertem Mikrochip zu werben. „Bei der Kampagne geht es vorrangig darum, Aufmerksamkeit zu erregen“, sagt Kohler. Dazu sollen sowohl die skurrile Idee als auch die Besetzung beitragen. Und die Strategie funktioniert: Mehr als eine Million Nutzer haben die Videos in den sozialen Netzwerken angesehen, mehrere Tausend haben sie geteilt und kommentiert. Positives Feedback ernten vor allem die Darsteller.

Trotz der großen Aufmerksamkeit hat bislang allerdings noch kein Kunde ernsthaftes Interesse an dem Implantat bekundet. Das habe man auch nicht anders erwartet, sagt Kohler, versichert jedoch, dass es sich nicht ausschließlich um einen Werbegag handelt. „Wer das Implantat will, bekommt es natürlich auch.“ Auch eine größere Nachfrage könnte man bedienen.

Technik soll sicherer sein als der Fingerabdruck

Für die Chips kooperiert die Bank mit Digiwell, einem Unternehmen, das auf Bio-Hacking, also die Optimierung des menschlichen Körpers durch technische Zusätze spezialisiert ist. Eingesetzt werden die Implantate nicht von Bankangestellten, sondern von Fachleuten. Das kann beispielsweise ein Arzt oder ein Piercer sein. Von außen ist das reiskorngroße Glasröhrchen nicht zu erkennen. Auch Sicherheitskontrollen wie etwa am Flughafen schlagen nicht an.

Wer sich – von der Werbung inspiriert – nun selbst, also ohne den Abschluss einer Baufinanzierung der Sparda-Bank, einen solchen Chip implantieren lassen möchte, muss mit rund 50 Euro für das Glasröhrchen und mit noch einmal dem gleichen Betrag für das Einsetzen rechnen. Deutlich teurer ist das Lesegerät an der Haustür. Beim Abschluss einer Baufinanzierung trägt diese Kosten die Sparda-Bank. Insgesamt kalkuliert man dort mit rund 800 Euro für Implantate, Türschloss und Installation.

Einmal eingesetzt kann der Chip über Jahre unter der Haut verbleiben. Er funktioniert unabhängig von weiterem Zubehör und benötigt keine Batterien. Der Transponder an der Tür läuft über einen eigenen Akku, funktioniert also selbst bei Stromausfällen. Insgesamt soll die Technik sicherer sein als ein Fingerabdruckscanner, verspricht der Hersteller. Um die Tür zu öffnen, muss sich der Chip in unmittelbarer Nähe befinden, die Daten werden verschlüsselt übertragen. In Schweden beispielsweise lassen sich Tickets für den öffentlichen Nahverkehr bereits jetzt unter der Haut mit sich führen.

Solange der von der Sparda-Bank beworbene Chip wirklich nur die zur Türöffnung benötigten Daten enthält, sehen auch Datenschützer keinen Grund zur Besorgnis. Auch wenn Vorstandsvorsitzender Kohler zugibt: „Das ist natürlich nichts für jedermann.“ Skepsis der Technik gegenüber kann er durchaus nachvollziehen. „Andererseits ist der Chip in der Hand auch nichts anderes als das, was bereits in Handys und Bankkarten verbaut wird“, meint Kohler. Er selbst will sich dennoch kein Implantat einsetzen lassen, das passe einfach nicht zu ihm.

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Brenda Jans Darling
Die Krebspatientin Brenda Jans Darling nimmt seit einem Jahr digitale Pillen ein
Quelle: Privat

Als Brenda Jans Darling vor anderthalb Jahren begann, Medikamente für ihre zweite Chemotherapie zu schlucken, lebte sie in ständiger Angst. Davor, dass sie den Darmkrebs nicht überleben würde. Und sie fürchtete sich auch davor, dass sie vergessen könnte, ihre Pillen zu nehmen. Ihr Leben hing nun auch davon ab, dass das nicht passierte. „Ich kann mir nicht leisten, nachlässig zu sein“, sagt sie. Sie war erleichtert, als ihr Arzt ihr nach sechs Monaten anbot, sich künftig von ihren eigenen Tabletten rund um die Uhr überwachen zu lassen…..

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Wissenschaft Paralysierte Autos

Dieses Muster treibt autonome Autos in den Wahnsinn

Chefkorrespondent Wissenschaft

Wie denken die Deutschen über die Digitalisierung? Sehen sie den technischen Fortschritt optimistisch oder betrachten sie ihn eher skeptisch? Der TechnikRadar 2019 gibt Aufschluss darüber.

Quelle: WELT / Laura Fritsch

Autoplay
Autonome Fahrzeuge lassen sich verblüffend einfach verwirren: Ihre Bildverarbeitung kommt bei einer bestimmten Farbkombination ins Stottern. Tübinger Forscher wollen ihre Erkenntnis als Weckruf in Richtung Autohersteller verstanden wissen.
Die Entwicklung autonom fahrender Autos ist eine große technologische Herausforderung. Die Fahrzeuge müssen schließlich bei jedem Wetter und unterschiedlichsten Lichtverhältnissen in der Lage sein, Verkehrslagen richtig einzuschätzen und zum Beispiel plötzlich auf die Fahrbahn tretende Personen zu erkennen.

Das ist nur möglich, wenn Kameras permanent Daten liefern und diese sehr schnell ausgewertet und richtig interpretiert werden. Diese Aufgabe wird von sogenannten Neuronalen Netzwerken geleistet – eine spezielle Form von künstlicher Intelligenz, die bestimmte Funktionsmechanismen des menschlichen Gehirns imitiert.

Farbmuster zum Verwirren eines neuronalen Netzwerkes
Mit diesem Farbmuster lässt sich ein autonomes Auto paralysieren
Quelle: MPI-IS

Dies alles ist schon schwierig genug, selbst wenn alle am Straßenverkehr teilnehmenden Personen guten Willens sind und sich kooperativ verhalten. Doch wenn man überdies auch noch ausschließen will, dass Bösewichte ein autonomes Auto absichtlich stören und ein mehr oder weniger gefährliches Fehlverhalten erzwingen, dann wird alles noch viel aufwendiger.

Auf einer Internationalen Fachkonferenz in Seoul haben Wissenschaftler des Tübinger Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme vor einer verblüffend einfachen Möglichkeit gewarnt, mit der man das optische Gehirn eines autonomen Autos lahmlegen kann.

Ausreichend sind bestimmte Bilder aus farbigen Pixeln, die ein Aggressor lediglich auf einem T-Shirt tragen oder als Logo auf einer Einkaufstasche verwenden müsste, um autonome Autos zu verwirren. Sobald deren Kameras diese speziellen Farbmuster erfassen, verheddern sich die Algorithmen in logischen Widersprüchen.

Das Forscherteam Anurag Ranjan, Joel Janai, Andreas Geider und Michael Black konnte zeigen, dass damit ein Black-out des Systems provoziert wird, selbst wenn der Farbklecks in der betreffenden Straßenszene weniger als ein Prozent der Fläche ausmacht. „In vielen Fällen wurde bereits dadurch die Erfassung von Bewegungen in der gesamten Szene unmöglich“, stellt Ranjan fest, „das ist eine besorgniserregende Bedrohung.“

Color Patch could throw self-driving vehicles off track, Max Planck Institute for Intelligent Systems, Tübingen, Germany, October 21st, 2019
Mit dem speziellen Farbmuster auf ihrem T-Shirt „stoppen“ die vier Max-Planck-Forscher ein Auto
Quelle: MPI-IS / Wolfram Scheible

Die Konstruktion eines Musters mit möglichst großer Schadwirkung war nach Angaben der Forscher gar nicht aufwendig. „Wir haben dafür nur drei bis vier Stunden benötigt“, sagt Ranjan. Die Forscher haben ein Video produziert, in dem sie die Wirksamkeit des von ihnen kreierten Farbmusters demonstrieren.

Die Max-Planck-Forscher wollen natürlich potenziellen Gefährdern des autonomen Straßenverkehrs keine Blaupause für Attacken liefern. Vielmehr verstehen sie ihre Forschungsergebnisse als „Weckruf“ für die Automobilindustrie.

Bereits vor einigen Monaten hatten die Tübinger Forscher alle Automobilkonzerne über ihre Erkenntnisse informiert, sodass sie von der Veröffentlichung im Online-Journal „ArXiV“ nicht überrascht sein konnten.

Aus gutem Grund machen Fahrzeughersteller ein großes Geheimnis daraus, wie die von ihnen entwickelten autonomen Autos optisch gewonnene Informationen im Detail verarbeiten. Die Forscher können also letztlich nur vermuten, dass es sich um Neuronale Netzwerke handelt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings nach allgemeinem Stand der Technik sehr hoch.

„Unsere Arbeit zeigt den Herstellern von autonomer Fahrzeugtechnik, dass es hier möglicherweise neue Bedrohungen gibt“, sagt Michal Black, „und dass die Systeme so trainiert werden müssen, dass sie robust gegenüber derartigen Angriffen sind.“

Denn jeder könne sich selbst ausmalen, was es bedeuten würde, wenn ein mit hoher Geschwindigkeit über eine Straße fahrendes autonomes Auto plötzlich durch ein paar Farbkleckse völlig paralysiert wäre.

Tesla-Fahrer schläft tief und fest während sein Auto über den Highway rast

Mit 113 km/h ist ein Tesla mit eingeschaltetem Autopilot auf einem Highway unterwegs. Der Fahrer macht dabei ein Nickerchen, bekommt weder von Sirenen noch Lichtsignalen etwas mit. Die Polizei muss eingreifen.

Quelle: WELT / Lukas Axiopoulos

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/501045/Ein-Tesla-Unfall-erschuettert-das-Maerchen-von-der-umweltfreundlichen-E-Mobilitaet

Ein Tesla-Unfall erschüttert das Märchen von der umweltfreundlichen EMobilität

15.11.2019 11:42 

Ein Unfall eines Tesla-Fahrers in Österreich wirft ernste Fragen für die gesamte Elektroauto-Branche auf. Zuerst musste der Wagen drei Tage in einem Wasserbad gelöscht werden, nun verweigern sämtliche Recyclinghöfe die Aufnahme des Unfallfahrzeugs – aufgrund des unbekannten Giftmixes in der Batterie. Tesla wurde im Zuge der Ereignisse beim Lügen erwischt und taucht unter.

Ein Tesla-Unfall erschüttert das Märchen von der umweltfreundlichen E-Mobilität

Tesla-Chef Elon Musk kommt am 28.07.2017 auf dem Fabrikgelände in Fremont, Kalifornien zur Vorstellung der ersten Wagen des Tesla-Fahrzeugs Model 3. (Foto: dpa)

Wie die Deutschen Wirtschaftsnachrichten vor einigen Wochen berichteten, kam ein Tesla-Fahrer im österreichischen Bundesland Tirol von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der dadurch entstandene Brand hätte dem Besitzer des Elektroautos nicht nur fast das Leben gekostet, sondern er musste von der Feuerwehr durch ein dreitägiges Bad in einem riesigen Wassercontainer gelöscht werden. Der Grund: die beschädigte Antriebsbatterie entzündete sich aufgrund chemischer Reaktionen ständig neu.

Die Probleme hörten nach dem Löschen jedoch nicht auf, sondern sie fingen erst richtig an und werfen nun nicht nur ernste Fragen hinsichtlich der Seriosität von Tesla, sondern auch hinsichtlich der angeblichen „Umweltfreundlichkeit“ von E-Autos, auf.

Denn wie der ORF nun berichtet, weigern sich alle Recyclinghöfe der Gegend, das ausgebrannte Tesla-Wrack bei sich aufzunehmen – aus Angst vor den giftigen Stoffen in der 600 Kilogramm schweren Batterie. Deshalb steht der Wagen seit fünf Wochen am äußersten Eck des Hofes des Abschleppdienstes – „weil man ja nie wisse, ob das Ding nicht doch wieder in Flammen aufginge“, zitiert der ORF den Besitzer des Betriebes.

Ärgerlich sind die Umstände für den Abschleppdienst, skandalös jedoch ist das Verhalten des Fahrzeugherstellers Tesla. Das Unternehmen aus Kalifornien hat schlicht unwahre Angaben zur Frage des Recyclings seiner Fahrzeuge in Österreich gemacht. Der ORF berichtet:

„Der Hersteller Tesla habe beim Erstkontakt eine problemlose Entsorgung zugesichert und sich dann nicht mehr gemeldet. Auf Rückfrage ist Greiderer (der Besitzer des Abschleppdienstes – Anm. der Red.) an Teslas österreichischen Entsorgungspartner ÖCAR Autoverwertungs GmbH verwiesen worden. Auf der Tesla-Homepage liest sich das so: ‚ÖCAR Automobilrecycling verfügt über ein großes Netzwerk von autorisierten Recycling- und Entsorgungspartnern, welche vom Umweltministerium vollständig lizenziert sind.‘ Ganz so vollständig offenbar doch nicht, denn ÖCAR hat gar keine Genehmigung, Tesla-Modelle zu übernehmen. Auf die Frage, wie sie sich denn die Entsorgung eines Elektroautos vorstelle, antwortet ÖCAR-Sprecherin Pia Kleihs: ‚Darüber kann ich Ihnen keine Auskunft erteilen, da wir für Tesla keine Berechtigung haben.‘ Tesla verweist also auf seiner Homepage, pikanterweise im Kapitel ‚Nachhaltigkeit‘, auf einen Entsorgungspartner, der gar nicht befugt ist, einen Tesla zu recyceln.“

Die Antriebs-Batterie und ihre chemische Zusammensetzung stellt indes das Haupthindernis für eine Aufnahme in ein Recyclingwerk dar. Nebenbei macht dieser Umstand deutlich, dass es sich dabei um hochgiftige Substanzen handelt, von deren Zusammensetzung weder der Fahrer des Wagens noch die Behörden offenbar Bescheid wissen.

„Martin Klingler, Entsorgungsfachmann beim Schwazer Umweltunternehmen DAKA, sagt, eine so große Lithiumbatterie könne seine Firma nicht übernehmen, da man den Mix aus gefährlichen Stoffen in ihrem Inneren gar nicht kenne. Die Elektromobilhersteller hielten die Zusammensetzung ihrer Elixiere streng geheim, um ihren Wettbewerbsvorteil nicht zu verlieren. Die Flüssigkeit, in der das Unfallauto vom Walchsee gekühlt wurde, ist ein gefährlich giftiges Gebräu, aber mittlerweile ein begehrter Tropfen. Die Montanuniversität Leoben habe sich bereits Proben davon gesichert, um dem Geheimnis ihres Inhalts auf die Spur zu kommen, sagt Klingler“, wie der ORF berichtet.

In Europa gibt es derzeit offenbar nur 2 Unternehmen, die unbeschädigte Antriebsbatterien recyclen beziehungsweise wichtige enthaltene Rohstoffe wie Kobalt oder Nickel ausscheiden können. Eines davon sitzt in Österreich. Vom ORF befragt, wie die beschädigte Batterie des Tiroler Unfall-Teslas zu behandeln sie, sagte der Unternehmenschef: Ich weiß es nicht. Überhaupt erfordere der Transport der unberechenbaren Batterie eine EU-Gefahrengut-Genehmigung, welche es in Österreich noch gar nicht gebe.

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Elektro-Autos: rollender Sondermüll?

Elektro-Autos: rollender Sondermüll?

Tesla E-Mobil; Bild Pixabay CC0 Creative Commons

von AR Göhring

Unser Artikel zur Selbstvernichtung von Volkswagen durch vollständige Umstellung auf Elektroautos rief einiges an Echo hervor. Unsere Leser, die häufig auch Bürgerreporter sind, welche die Redaktions-Aktivisten der Qualitätsmedien an Leistungsfähigkeit bei weitem übertreffen, wiesen auf zwei Artikel aus Tirol/Österreich hin. Dort steht seit Wochen im Städtchen Walchsee ein nach Unfall ausgebrannter Tesla. Auch Fachleute wagen es nicht, das Wrack abzutransportieren, weil dessen 600 Kilogramm schwerer Akkumulator mutmaßlich extrem giftige Substanzen enthält. Niemand weiß, wie man diese sicher entsorgen kann. Tesla selbst offenbar auch nicht.

Der Walchseer Dominik Freymuth fuhr am 4. Oktober 2019 mit seinem Batterie-Boliden gegen einen Baum und mußte erleben, daß das Fahrzeug trotz Abwesenheit von jeglichem brennbaren Fossil-Kraftstoff in Flammen aufging. Für die ADAC-Mitarbeiter unter unseren Lesern: Brennen Motor-Autos nach schweren Unfällen eigentlich? Mir sind nur wenige Fälle bekannt; die üblichen telegenen Explosionen in Hollywood-Krachern oder Alarm für Cobra 11 bei RTL entspringen mehr der Fantasie von Drehbuchautoren als den realen Eigenschaften von Benzin oder Diesel, das in flüssiger Form fast gar nicht brennbar ist.

Wir haben nicht die Rechte an den Fotos des ausgebrannten Tiroler Teslas, aber hier können Sie sich das Ergebnis des Brandes ansehen. Das klimaschützende Gefährt sieht aus, als wenn antikapitalistische Antifanten aus Hamburg es anläßlich einer demokratischen Demonstration gegen den G20-Gipfel abgefackelt hätten. Wie kann ein Akku-Auto so schnell brennen, oder überhaupt brennen? Ganz einfach: Was der Laie meist nicht weiß, ist, daß die elektrochemisch gespeicherte Energie einer Ionen-Batterie unter geeigneten Bedingungen schlagartig freigesetzt werden kann. Ist genug Luftsauerstoff vorhanden (meist der Fall), findet eine heftige und schlagartige Oxidationsreaktion statt. Auf deutsch: Die Kiste explodiert oder verbrennt wenigstens.

Der Teslafahrer aus Tirol konnte zum Glück von Unfallhelfern schnell genug aus dem brennenden Auto gerettet werden. Trotzdem lag er zwei Wochen im Spital. Seinen Kauf bereut Unfallopfer Freymuth bitter, und nicht nur er. Die Feuerwehr hat das verkohlte und teils geschmolzene Wrack in einen dichten Container gesteckt und diesen mit Löschwasser geflutet, weil man befürchtet, daß die Lithium-Batterie erneut entflammt. Als Biologe staunt man, was elektrochemisch möglich ist. Organisch gespeicherte Energie ist absolut anwendungs- und feuersicher; denken Sie nur an Holz oder Zellstoff, oder an Ihren eigenen Körper. Wir Menschen können Energie in hoher Dichte einfach noch nicht praktikabel speichern, gestehen wir es uns ein.

Das Tesla-Wrack steht nun seit Wochen in seinem Wasserbad am Rande des Parkplatzes vom örtlichen Abschleppdienst; der Unternehmer befürchtet, daß der Akku trotz der Feuerwehr-Maßnahmen wieder anfängt zu brennen und die anderen abgestellten Fahrzeuge mit entzündet.

Natürlich hat man den Hersteller Tesla, dessen Chef Elon Musk in Brandenburg bald eine „Giga-Fabrik“ für Fahrzeuge und Batterien errichten will (da freuen wir uns schon), kontaktiert und um Rat und Hilfe gebeten. Antwort: Eine „problemlose“ Entsorgung wurde zugesichert, und dann kam nichts mehr. Der Abschlepp-Unternehmer hakte nach und wurde an einen nationalen Entsorgungspartner verwiesen, ÖCAR Autoverwertungs-GmbH. Die Pointe: ÖCAR ist nicht autorisiert, Teslas zu entsorgen, trotz anderslautender Behauptung auf der Tesla-Internetseite. Daher weigern sich die Verantwortlichen von ÖCAR, das brandgefährliche und giftige Wrack abzuholen. Ein Grund: Man wisse nicht, wo der Akku-Batterie im Auto „anfinge und wo sie aufhöre“. Liegt wohl daran, daß die Ingenieure jeden Kubikzentimeter freien Platz in der Karosserie mit Akku vollgestopft haben. Hinzu kommt, daß die Hersteller sich aus Wettbewerbsgründen weigern, die Inhaltsstoffe zu benennen. Umso interessanter ist das Löschwasser des Walchseer Teslas, das den Giftcocktail des Akkus enthält und nun von Wissenschaftlern der Montanuniversität Leoben untersucht wird. Dort gibt es eine Abteilung für Abfallverwertungstechnik, deren Chef Roland Pomberger aber bislang auch nicht weiß, wie man die Autobatterien entsorgt. Seiner Einschätzung nach habe die Firma versäumt, sich über die Rezyklisierung ihres Produktes ausreichend Gedanken zu machen. Von der Computer- und Elektronikindustrie kennt man das Problem; deren Altprodukte landeten und landen daher in indischen oder afrikanischen Slums, wo sie unter unsäglichen Bedingungen „verwertet“ werden. Von einem Hersteller ausdrücklich klimarettender und umweltschützender Produkte sollte man allerdings erwarten, daß die saubere Entsorgung schon vor dem Markteintritt geregelt ist.

Es gibt in Europa zwei Entsorger, die alte Akkus, sofern unbeschädigt, zerlegen und deren wertvolle Bestandteile rückgewinnen können; vor allem Nickel, Kupfer und Annalena Baerbocks Lieblings-Metall „Kobold“. Das Lithium, Hauptbestandteil der modernen Akkumulatoren, wird hingegen nicht neu verwendet, sondern mutmaßlich irgendwo auf eine Deponie gepackt, weil die Rückgewinnung schlicht zu teuer ist. Wenn man bedenkt, daß der Rohstoff in der extrem trockenen Atacama-Wüste und im Flamingo-Gebiet in Argentinien unter enormem Wassereinsatz gewonnen werden muß, fragt man sich, wie ein Tesla-Käufer sich ernsthaft noch für moralisch und umweltschützend halten kann. Man sieht, die „Klimarettung“ ist ein reines Statussymbol von Ökobürgern; was sie der Umwelt und den Bewohnern der Abbaugebiete antun, ist den Bessermenschen völlig gleichgültig.

Kann die Walchsee-Batterie nun zu den Entsorgern in Deutschland oder Belgien gebracht werden? Nein, da ist ausgerechnet die Bürokratie der klimarettenden Europäischen Union vor. Für die große Entfernung bräuchte die Spedition eine EU-Gefahrgut-Genehmigung, die für die Alpenrepublik noch nicht existiert. Und wenn der Walchsee-Akku so gefährlich ist, wieso können dann überall in Europa Elektroautos herumfahren?

Der örtliche Abschlepp-Unternehmer will das Problemwrack natürlich endlich loswerden. Laut Hersteller soll ein Spezialist aus den Niederlanden zu ihm kommen und den kaputten Lithium-Akku entladen. Ist keine Energie mehr drin, kann auch nichts mehr brennen. Gekommen ist der Spezialist aber bislang noch nicht (Stand 13.11.). Unfallopfer Freymuth ist desillusioniert und nennt sein zerstörtes Auto eine „Zeitbombe“. Noch mal kaufe er sich keinen Tesla.

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Tesla warnt kalifornische Kunden davor, wegen Stromabschaltungen mit leerer Batterie dazustehen.

Tesla warnt kalifornische Kunden davor, wegen Stromabschaltungen mit leerer Batterie dazustehen.

Tesla Webseite

CHRIS WHITE, Daily Caller
Einige Besitzer von Elektrofahrzeugen in Kalifornien greifen auf den Einsatz von Benzin [-Autos] zurück, da das staatliche Energieversorgungsunternehmen Stromabschaltungen vornimmt, um mögliche Waldbrände zu vermeiden.

Tesla [denkt mit, und]  warnte seine Kunden am Mittwoch, sich der Probleme bewusst zu sein und ihre Fahrzeuge voll aufzuladen, anstatt sich auf verfügbaren Strom für die Batterieladung  am nächsten Tag zu verlassen. Einige Besitzer von Elektrofahrzeugen im Bundesstaat gaben an, dass sie kein Risiko eingehen und dann auf ihre anderen, Benzin betriebenen Autos nutzen werden, wenn der Strom nicht verfügbar ist.

Das kalifornische Energieversorgungsunternehmen Pacific Gas and Electric (PG & E) beginnt mit einer tagelangen Stromunterbrechung, um die Gefahr von Waldbränden zu verringern. [wie berichtet, wird viel trockenes Unterholz und schlechter Zustand der elektrischen Anlagen als Brandrisiko angesehen)

„Für den schlimmsten Fall habe ich einen benzinbetriebenen Notstrom-Generator für mein Haus und für die mögliche Aufladung meines Autos“, sagte Chad Dunbar, ein Einwohner von Petaluma, Kalifornien, der in der IT der lokalen Regierung arbeitet, gegenüber der Washington Post Mittwochnacht. Laut WaPo war seine Stromversorgung am Mittwoch noch eingeschaltet.

Dunbar kaufte benzinbetriebene Stromgeneratoren, um seinen Tesla Model 3 im Notfall aufzuladen. Er hat sein Fahrzeug Dienstagnacht vor den geplanten Stromabschaltungen voll aufgeladen.

„Ein Versorgungsunternehmen in Ihrer Nähe kündigte an, dass es in einigen Regionen Nordkaliforniens ab dem 9. Oktober im Rahmen von Stromausfällen für die öffentliche Sicherheit den Strom abschalten könnte, was sich auf die Stromzufuhr zu den Ladeoptionen auswirken könnte“, heißt es in der Meldung von Tesla, laut Twitter Posts von Kunden. „Wir empfehlen, Ihren Tesla heute zu 100% aufzuladen, um sicherzustellen, dass Ihre Fahrt nicht unterbrochen wird.“

Tesla hat hat der Daily Caller News Foundation noch keinen Kommentar übermittelt.

Der 35-jährige Zlatko Unger aus Redwood City erkundigte sich aufgrund der Warnung des Unternehmens nach der Verfügbarkeit von Tesla-Ladestationen und teilte Reportern mit, dass die von ihm normalerweise genutzte Station überlasteter sei als gewöhnlich.

Unger sagte, er habe einen Backup-Plan, falls es zu einer Katastrophe kommen sollte. Er würde seinen Kia Niro-Plug-in-Hybrid verwenden, der auf Benzin umschalten kann, sobald die elektrische Batterie leer ist. „Wenn alles schief gehen würde, würden wir stattdessen den Hybrid verwenden“, sagte er.

Am Mittwochmorgen gingen für 513.000 Haushalte und Geschäfte Nordkalifornien „die Lichter aus“, berichtete USA Today. Rund 234.000 Kunden werden voraussichtlich am Mittwochnachmittag den Strom verlieren, es wird geschätzt, dass weitere 42.000 Menschen ebenfalls betroffen sein werden.

PG&E nutzt einen Strom Mix aus Erdgas, Wasserkraft und Kernenergie, um Wohnhäuser in Nordkalifornien mit Strom zu versorgen.

Gefunden auf The Daily Caller News Foundation

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/10/10/california-blackouts-fires-tesla/

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https://www.spiegel.de/auto/aktuell/mainz-e-bike-akku-setzt-wohnhaus-in-brand-a-1286645.html

Mainz

E-Bike-Akku setzt Wohnhaus in Brand

In Mainz ist ein Wohnhaus in Brand geraten und dadurch unbewohnbar gemacht worden. Offenbar fing der Akku eines im Innenhof abgestellten E-Bikes Feuer.

Ein E-Bike-Akku ist in einem Innenhof in Brand geraten. Die Flammen griffen auf das Gebäude über

Feuerwehr Mainz

Ein E-Bike-Akku ist in einem Innenhof in Brand geraten. Die Flammen griffen auf das Gebäude über

Ein Akku eines E-Bikes hat in Mainz einen Brand ausgelöst. Das teilte die Feuerwehr mit. Es sei niemand verletzt worden, ein Wohnhaus sei nun jedoch vorerst unbewohnbar.

Laut Feuerwehr stand das Rad in einem Innenhof, als der Akku am Donnerstagnachmittag Feuer fing. Die Flammen griffen demnach von dem Hof auf das Gebäude über. „Eine Anwohnerin hörte einen lauten Knall“, sagte ein Sprecher der Stadt. Sie habe sich aber selbst ins Freie retten können und blieb unverletzt.

Zwei Fenster barsten dem Sprecher zufolge. Zudem sei eine Stromleitung beschädigt worden. Es sei ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich entstanden. Nach Angaben der Feuerwehr musste auf der Suche nach Glutnestern das Dach, mehrere Decken und Verkleidungen geöffnet werden. Die Bewohner des Hauses seien in einer Notunterkunft untergebracht worden.

cop/dpa

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Kann das Elektroauto die Umwelt retten? | WDR DOKU

952.183 Aufrufe
04.06.2019

320.000 Abonnenten
Elektroautos gelten als besonders umweltfreundlich, manche preisen sie gar als „emissionsfrei“ an. Doch stimmt das? Sind E-Autos wirklich die Rettung für die Umwelt oder nur ein Milliardengeschäft für die Autoindustrie? „Die Story im Ersten“ macht sich auf die Spurensuche. Mehr zur Sendung: https://www.daserste.de/information/r… __ Ein Film für den WDR von Florian Schneider und Valentin Thurn Dieser Film wurde im Jahr 2019 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert.

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kobalt-aus-dem-kongo-hier-sterben-menschen-fuer-unsere-e-autos-a-1291533.html

 

Kobaltförderung im Kongo

Hier sterben Menschen für unsere Akkus

Kinder schleppen Erzkörbe, Bergleute schürfen unter lebensgefährlichen Bedingungen: Kobalt ist unerlässlich für die Produktion von Akkus, der Abbau hoch umstritten. Experten haben nun Minen im Kongo geprüft.

Ein Interview von

Ein Bergarbeiter sucht in den Abfällen einer Mine im Kongo nach nutzbarem Kobalt

FEDERICO SCOPPA/ AFP

Ein Bergarbeiter sucht in den Abfällen einer Mine im Kongo nach nutzbarem Kobalt

Wer Akkus für E-Autos bauen will, braucht Kobalt – zumindest beim heutigen Stand der Batterietechnologie. Gefördert wird der Rohstoff vor allem als Nebenprodukt beim Nickel- und Kupferabbau. Das Mineral ist äußerst ungleich auf der Erde verteilt: Die von Krisen geschüttelte Demokratische Republik (DR) Kongo, Australien und Kuba vereinen zusammen mehr als 70 Prozent der bekannten Reserven auf sich.

Um die Förderung in der DR Kongo hat es immer wieder Diskussionen gegeben. Von Kinderarbeit war die Rede, von katastrophalem Arbeitsschutz. Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben nun für eine Studie mehr als 50 Minen in den Kupfer– und Kobaltprovinzen Haut-Katanga und Lualaba besucht. Im Interview stellt Experte Philip Schütte die Ergebnisse vor.

Zur Person
  • Dr. Philip Schütte

    Philip Schütte betreut bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover Forschungsarbeiten zur Nachhaltigkeit im Bergbau und in Rohstofflieferketten. Seit 2015 ist er für die fachliche Koordination eines Projekts zum Rohstoffsektor der DR Kongo verantwortlich. Zuvor leitete er ein Projekt zur Zertifizierung von Konfliktrohstoffen in Ruanda und Burundi

SPIEGEL: Unter welchen Umständen läuft der Kobaltbergbau in der DR Kongo ab?

Schütte: Der Großteil des kongolesischen Kobalts wird im industriellen Bergbau gewonnen. Das läuft über verschiedene große, internationale Unternehmen, die sich in der Regel an weltweit geltende Vorschriften halten. Etwa 10 bis 20 Prozent entfallen aber auch auf Kleinbergbau. Und das kann massive Probleme bringen.

SPIEGEL: Was läuft da genau falsch?

Schütte: Zum größten Teil findet der Kleinbergbau illegal statt, zum Teil auch auf den Gebieten der industriellen Minen. Die Bergleute schürfen unter extrem unsicheren Bedingungen. Da werden tiefe Stollen gegraben, die Einsturzgefahr ist hoch. Häufig sterben Menschen. Außerdem werden die Bergleute in den illegalen Minen schlecht bezahlt, oft weit unter dem Mindestlohn. Der liegt in der DR Kongo ohnehin nur bei etwa vier Dollar pro Tag. Die Bergleute werden von Zwischenhändlern ausgenutzt. Das sind oft Chinesen, Inder oder Libanesen.

SPIEGEL: Es gibt auch legalen Kleinbergbau. Herrschen dort bessere Bedingungen? Oder hält da einfach noch ein Behördenmitarbeiter zusätzlich die Hand auf?

Schütte: Wenn man Kleinbergbau per se als etwas Schlechtes ansieht, macht man es sich zu einfach. Da hängen Arbeitsplätze und Einkommensperspektiven für mehr als 100.000 Bergleute und deren Familien dran. Wenn es gut läuft, organisieren sich die Bergarbeiter in ausgewiesenen Gebieten und ein Behördenvertreter kontrolliert die Arbeitsschutzvorschriften. So weit die Theorie.

SPIEGEL: Und die Praxis?

Schütte: Die industriellen Bergbaufirmen haben sich längst die Filetstücke bei den Abbaugebieten gesichert. Die Kleinbergbauzonen, die der kongolesische Staat ausgewiesen hat, liegen dagegen fast alle in unattraktiven geologischen Formationen. Deswegen gehen die Kleinbergleute nicht dorthin. Sie zieht es stattdessen zur illegalen Förderung auf die Claims der großen Firmen.

SPIEGEL: Wie verbreitet ist Kinderarbeit?

Schütte: Das Thema nimmt in der medialen Berichterstattung und in der Arbeit von NGOs einen großen Raum ein. Da kursieren oft dramatische Zahlen. Wir haben aber herausgefunden, dass Kinderarbeit nicht ganz so verbreitet ist, wie zu befürchten gewesen wäre. Man muss sich außerdem in jedem Einzelfall ansehen, was Kinder in einer Mine genau tun. Dass sie präsent sind, heißt nicht automatisch, dass sie auch schwere Arbeiten verrichten müssen.

„Die schubsen die Leute in den Minen herum“

SPIEGEL: Man könnte sagen, dass Kinder in einem Bergwerk ganz generell nichts verloren haben.

Schütte: Das kann man so sehen. Manchmal begleiten sie aber auch ihre Eltern, die in der Mine ihr Geld verdienen. Ob Kinder selbst arbeiten, hängt am Ende vor allem am akuten Geldbedarf der Familie. Und der kann sich täglich ändern. Die Minen liegen oft in oder nahe bei den Wohngebieten. Wir sind schon ganz glücklich, wenn es zumindest nicht zu schweren Formen der Kinderarbeit kommt.

SPIEGEL: Was heißt das?

Schütte: Nach Definition der Internationalen Arbeitsorganisation ILO wäre das zum Beispiel der Fall, wenn Kinder unter Tage, direkt an der Abbaufront tätig sind. Dort sind die Gesundheitsrisiken natürlich besonders hoch. Oder wenn sie schwere Erzsäcke transportieren müssen. Wenn die Kinder hingegen auf den Minen oberirdisch Erzstücke auflesen oder diese sortieren, häufig neben ihren Eltern, ist das für uns etwas weniger dramatisch. Das ist natürlich nicht gut, aber eben nicht so problematisch wie andere Formen der Kinderarbeit.

SPIEGEL: Wie oft ist Ihnen so etwas aufgefallen?

Schütte: Wir haben gemeinsam mit unseren kongolesischen Projektpartnern 58 Minen untersucht. In einem Fall haben wir 120 Kinder gesehen, die schwere Arbeit verrichten mussten. In einem anderen Bergwerk sahen wir vier Jugendliche, die Erzsäcke transportierten. Auf den anderen 56 besuchten Minen waren insgesamt etwa 2500 Kinder anwesend oder in leichtere Tätigkeiten involviert, jedoch nicht im Sinne schwerster Kinderarbeit.

SPIEGEL: Was kann ein Inspektionsteam denn tatsächlich von den Vorgängen in einer Mine mitbekommen?

Schütte: Wenn wir auf eine Mine fahren, mit einem Überprüfungsteam, dann wird uns immer etwas entgehen. Das Risiko ist da, dass wir die schlimmsten Dinge nicht sehen. Um das Problem zu minimieren, haben wir mit der zuständigen kongolesischen Bergaufsichtsbehörde sowie mit einer lokalen NGO, dem Carter Center, zusammengearbeitet. Die kennen sich vor Ort aus. Und sie haben dafür gesorgt, dass wir nicht mit einer ganz so großen Bugwelle aufgetreten sind, um die Chance für einen realistischen Einblick zu haben.

SPIEGEL: In den Minen haben Ihre Kontrolleure auffällig viele Militär- und Polizeiangehörige angetroffen. Was hatten die dort zu suchen?

Schütte: Nichts! Militär und Geheimdienstmitarbeiter arbeiten zum Beispiel als Bodyguards für Rohstoffhändler, zum Beispiel aus China, und schubsen die Leute in den Minen herum. Menschenrechtsverletzungen sind da nicht ausgeschlossen. Das ist ein delikates Thema und etwas, womit sich Unternehmen auch verstärkt beschäftigen müssen.

„Der Kongo ist als Kobaltförderer zu attraktiv, um auf ihn zu verzichten“

SPIEGEL: Sind diese Leute eher in großen oder kleinen Minen zu finden?

Schütte: Das scheint unabhängig von der Größe der Bergwerke zu sein. Wir haben in 60 Prozent der von uns besuchten Minen Vertreter von staatlichen Behörden angetroffen, die dort eigentlich nicht hingehören – anders als zum Beispiel die kongolesische Minenpolizei oder die Bergaufsicht.

SPIEGEL: Internationale Abnehmer kennen die Probleme im Kongo seit Jahren. Warum verzichten sie nicht einfach auf Kobalt von dort?

Schütte: Einige Unternehmen gehen diesen Weg in der Tat. Die anderen Abbaugebiete, zum Beispiel in Australien oder Russland, reichen jedoch nicht, um den gesamten Bedarf zu decken. Der Kongo ist für mehr als 60 Prozent der weltweiten Förderung verantwortlich. Und dieser Anteil wird in Zukunft wohl eher steigen als fallen, weil die geologischen Verhältnisse im Land so gut sind. Der Kongo ist als Kobaltförderer zu attraktiv, um auf ihn zu verzichten. Man muss sich also überlegen, wie man den Kobaltbezug aus dem Kongo verantwortungsvoller machen kann.

"Jetzt hoffen wir beim Kobalt auf weitere Erfolge"

FEDERICO SCOPPA/ AFP

„Jetzt hoffen wir beim Kobalt auf weitere Erfolge“

SPIEGEL: Und wie kann man das tun?

Schütte: Es gibt zum Beispiel OECD-Standards zu Sorgfaltspflichten in der Lieferkette. Dort werden Mindeststandards definiert, wie der Verzicht auf schwerste Formen der Kinderarbeit. Auch die illegale Präsenz staatlicher Dienste ist da nicht erlaubt. Wenn Unternehmen das umsetzen, dann können sie sich auch im Kongo engagieren. Das ist eine bessere Lösung, als einfach den Kongo zu meiden.

SPIEGEL: Was hat Ihre Arbeit bisher gebracht?

Schütte: Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe ist zusammen mit anderen Partnern seit zehn Jahren im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit in der DR Kongo aktiv. Wir arbeiten mit nationalen und internationalen Partnern. In der Zinn-, Tantal- und Wolframförderung hat das schon sichtbare Fortschritte gebracht. Durch Zertifizierung, durch Inspektionen in den Minen, durch bessere Nachverfolgbarkeit der Rohstoffe ist der Sektor sauberer geworden. Der Anteil der Rohstoffe, die für die Konfliktfinanzierung genutzt wird, ist hier deutlich zurückgegangen. Jetzt hoffen wir beim Kobalt auf weitere Erfolge.

Anmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Version dieses Textes hieß es in der Überschrift: Hier sterben Menschen für unsere E-Autos. Dadurch konnte der Eindruck entstehen, Kobalt werde ausschließlich für Batterien in E-Autos genutzt. Tatsächlich kommt es in fast allen Akkus vor. Wir haben die Überschrift angepasst.

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„Jeanine Añez““ – Bolivien – Lithium

 

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/501097/Bolivien-Militaers-gehen-brutal-gegen-die-indigene-Bevoelkerung-vor

Bolivien: Militärs gehen brutal gegen die indigene Bevölkerung vor

20.11.2019 15:17 

Die bolivianischen Sicherheitskräfte setzen Panzer und Hubschrauber gegen die protestierende indigene Bevölkerung ein. Die selbsternannte Übergangs-Präsidentin Añez hat ihnen Straffreiheit bei Verbrechen gegen die Menschen gewährt. Zuvor hatte sie die indigene Bevölkerung als “satanisch” bezeichnet.

Bolivien: Militärs gehen brutal gegen die indigene Bevölkerung vor

La Paz: Anhänger des ehemaligen Präsidenten Morales sitzen während einer Demonstration vor einem Wandgemälde. (Foto: dpa)

Die bolivianische Interims-Präsidentin Jeanine Añez, die durch einen Militärputsch die Regierungsgewalt in Bolivien an sich gerissen hat, geht offenbar gewaltsam gegen die indigene Bevölkerung des Landes vor. Am vergangenen Freitag hatten in Cochabamba Sicherheitskräfte mindestens acht Mitglieder der indigenen Gemeinschaft, die gegen die Putschregierung protestierten, getötet. 115 Menschen wurden verletzt. Das gab der Vertreter des Bürgerbeauftragten in Cochabamba, Nelson Cox, bekannt, berichtet die Zeitung Opinión Bolivia. Cox verurteilte die Exzesse der Polizei und der Streitkräfte. Die Anzahl der Toten soll mittlerweile auf 23 Personen angestiegen sein. Unter #MasacreEnBolivia lassen sich zahlreiche Videos abrufen, die das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte belegen.

Añez kündigte an, dass sie verpflichtet sei, “alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen”, um “das Land zu befrieden”. Dies beinhaltete eine behördliche Anordnung, die alle Sicherheitsdienste von jeglichen Verbrechen befreit, die während der “Wiederherstellung der Ordnung” begangen wurden, zitiert France 24 die Interims-Präsidentin. Das diesbezügliche Dokument wurde vom venezolanischen Diplomaten Samuel Moncada über Twitter geteilt.

Das Militär setzt nicht nur scharfe Munition, sondern auch Hubschrauber und Panzer ein, um gegen die indigene Bevölkerung vorzugehen. Die US-amerikanische Politikerin Jill Stein, die im Jahr 2016 für das Amt des US-Präsidenten kandidiert hatte, teilte über den Kurznachrichtendienst Twitter mit: “Todesschwadronen in Bolivien entfesselt: Das Putschregime hat Soldaten, die auf Demonstranten schießen, Immunität gewährt. In nur wenigen Tagen haben sie Hunderte von Menschen erschossen.”

Añez hatte zuvor die indigene Bevölkerung des Landes, die fast 90 Prozent der Bevölkerung ausmacht, als “satanisch” umschrieben, berichtet der Guardian. Die indigene Bevölkerung dürfe nicht in den Städten wohnen, sondern soll, so Añez, im Hochland oder in der Wüste leben.

Stein nutzte in ihrer Twitter-Mitteilung ganz gezielt das Wort “Todesschwadronen”, da ein Großteil der Offiziere, die die Proteste in Bolivien niederschlagen haben an der School of the Americas (SOA), die sich im US-Bundesstaat Georgia befindet, ausgebildet wurden. Die Militärakademie SOA wurde 1946 gegründet. Seitdem werden dort Soldaten aus Lateinamerika ausgebildet, die in den militärischen Kadern der lateinamerikanischen Staaten US-amerikanische Ideale und Interessen vertreten. Die Absolventen dieser Akademie waren in der Vergangenheit an zahlreichen Umstürzen, Massakern und Kriegen gegen Oppositionelle in Lateinamerika beteiligt. Die New York Times titelte im Jahr 1996 ganz offen, dass die School of Americas die “Schule der Diktatoren” Lateinamerikas sei.

So hatten im Jahr 2002 Absolventen der SOA gegen den damaligen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez geputscht.

Bemerkenswert ist die Rolle der SOA im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen in Bolivien. Kurz vor dem Rücktritt von Evo Morales schlug der Befehlshaber der bolivianischen Streitkräfte, Williams Kaliman, dem Präsidenten vor, zurückzutreten. Einen Tag zuvor hatten Teile der Polizei des Landes rebelliert. Kaliman saß an der Spitze einer Militär– und Polizeikommandostruktur, die von der SOA ausgebaut wurde. Er selbst besuchte 2003 an der SOA einen Kurs mit dem Titel “Comando y Estado Mayor”, berichtet die NGO “School of the Americas Watch”.

Innerhalb der bolivianischen Polizei haben Spitzenbefehlshaber, die den Putsch auslösten, das Austauschprogramm der Agregados de Policia de America Latina en Washington (APALA) durchlaufen. APALA arbeitet von Washington D.C. aus und hat die Aufgabe, Beziehungen zwischen US-Behörden und Polizeibeamten aus lateinamerikanischen Staaten aufzubauen.

Unter den Sicherheitskräften und Truppen des Landes scheint es zahlreiche Beamte zu geben, die eine Abscheu gegenüber der indigenen Bevölkerung hegen. Nach dem Putsch entfernten Sicherheitskräfte öffentlich die einheimischen Wiphala-Flaggen der indigenen Bevölkerung von ihren Uniformen, die neben einer bolivianischen Flagge aufgenäht war.

Morales äußerte sich im Jahr 2015 bei der Gründung einer Schule ganz offen in Gegnerschaft zur SOA. Er sagte nach Angaben des englischsprachigen Dienstes der Deutschen Welle (DW): “Wir wollen mit dieser Schule antikoloniales und antikapitalistisches Denken aufbauen, das die Streitkräfte an soziale Bewegungen bindet und dem Einfluss der School of the Americas, die die Ureinwohner immer als innere Feinde betrachtete, entgegenwirkt.” Doch Morales ist gescheitert. Er konnte der SOA und ihrem politischen Arm im Land nichts entgegensetzen.

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Die Flüchtlings-Macher

144.563 Aufrufe
08.08.2018

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Die Headline dieses Vids ist quasi das Programm, ergo geht es um die „Flüchtlings-Macher“, und das sind interessanterweise genau die, die immer vorgeben ALLES zu tun, um zu verhindern, dass Menschen aus Afrika ausreisen wollen. ***************** Zum Ansehen einiger meiner von YT gesperrten Vids, hier den Link zu meinem VIMEO – Account : https://vimeo.com/jasinna

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High Freunde, Absolutismus in germoney

6.338 Aufrufe
18.11.2019

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Webseite https://www.art-of-vapor.com Instagram https://www.instagram.com/_art_of_vap… Kontakt und support PayPal Donalddenzler420@gmail.com Telegram https://t.me/dr_colly_light

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aus dem TEXT:….Die über 143.000 Stimmen der <<<<Petition „Deutschland braucht keine Impfpflicht“>>>> und die Gutachten, die bescheinigen, dass die Einführung einer Impfpflicht nicht notwendig, sondern sogar verfassungswidrig ist, wurden nicht gehört.….LINK: PETITION: https://www.openpetition.de/petition/online/deutschland-braucht-keine-impfpflicht

Beschlossene Impfpflicht verfassungswidrig: Ärzteverein will klagen

Beschlossene Impfpflicht verfassungswidrig: Ärzteverein will klagen

NEOPresse in Politik

Vor wenigen Tagen hat der Bundestag mit den Stimmen von Union, SPD Und FDP beschlossen, das Masern-Impfpflichtgesetz von Pharma-Minister Jens Spahn (CDU) durchzuwinken. Ab März gilt nun offiziell die Nachweispflicht für die Masernimpfung. Betroffen sind Kinder und Personal in Kindertagesstätten, Horten und Schulen. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 2.500 Euro. Kinder die nicht geimpft sind, können von Kitas ausgeschlossen werden.

Eltern müssen dann nachweisen, dass ihre Kinder geimpft sind. Kitas dürfen ungeimpfte Kinder nicht mehr aufnehmen. Auch gegen die Einrichtungen können Bußgelder verhängt werden. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann, ist von der Regelung ausgenommen – ebenso Personen, die vor 1971 geboren wurden. Jetzt muss noch der Bundesrat der Reform stimmen. Das dürfte jedoch lediglich eine Formalität sein.

Gegner des Gesetzes haben bereits angekündigt, vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen: „Wir als Verein der Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung werden aus unseren Reihen eine Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz einreichen und unterstützen“, sagte Michael Friedl, Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in Heidelberg und Vorsitzender des Vereins.

Eine so drastische Einschränkung des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit und auf Selbstbestimmung sei durch die Masernfälle in Deutschland nicht zu rechtfertigen. Das Gesetz von Spahn beruhe auf falschen Annahmen, so Friedl. Es gebe keine Zunahme von Masernfällen in Deutschland. Zudem sei die Impfbereitschaft in der Bevölkerung gestiegen. Und in anderen Ländern habe eine Impfpflicht nicht zu weniger Masernerkrankungen geführt, so Friedl weiter. Mit einem Zwang, wie er jetzt beschlossen wurde, erreiche die Regierung ihre Ziele nicht.

Die über 143.000 Stimmen der <<<<Petition „Deutschland braucht keine Impfpflicht“>>>> und die Gutachten, die bescheinigen, dass die Einführung einer Impfpflicht nicht notwendig, sondern sogar verfassungswidrig ist, wurden nicht gehört. Hier lesen Sie mehr dazu….

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Masern-Virus „existiert nicht“: Dr. Lanka gewinnt Prozess vor dem BGH

Masern-Virus „existiert nicht“: Dr. Lanka gewinnt Prozess vor dem BGH

NEOPresse in Gesundheit

Im Februar 2011 hatte der Virologe Dr. Stefan Lanka eine Belohnung in Höhe von 100.000 Euro für denjenigen versprochen, der eine wissenschaftliche Publikation vorlegen könne, die die Existenz von Masern-Viren nicht nur behauptet, sondern wissenschaftlich nachweislich belegt. Der Arzt Dr. David Bardens hatte versucht, die Existenz des Masern-Virus durch sechs eingereichte Publikationen zu beweisen und forderte den entsprechenden Betrag ein. Diese Forderung konnte er nicht durchsetzen.

Dr. Lanka teilte jetzt mit, dass der Masern-Virus-Prozess endgültig gewonnen ist: „Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Masern-Virus-Prozess entschieden. Der I. Zivilsenat des BGH hat das Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) vom 16.2.2016 bestätigt. Die im Jahr 2011 von mir ausgelobten 100.000 Euro für einen wissenschaftlichen Beweise der Existenz des behaupteten Masern-Virus müssen dem Kläger nicht ausgezahlt werden. Dieser wurde zudem verurteilt, alle Kosten des Verfahrens zu tragen.“

In den Prozess haben sich fünf Gutachter eingebracht und die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen vorgelegt. Alle fünf Gutachter haben übereinstimmend festgestellt, dass keine der sechs Publikationen einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des behaupteten Masern-Virus enthält. Zwei unabhängige Labore, darunter ein weltweit führendes genetisches Institut, kamen unabhängig von einander zu den gleichen Resultaten. Die Ergebnisse sollen nach Meinung von Beobachtern beweisen, dass sich die Autoren der sechs Publikationen des Masern-Virus Prozesses irrten und sich deshalb als direkte Folge davon bis heute alle Masern-Virologen irren: Sie haben normale Bestandteile von Zellen als Bestandteile des vermuteten Masern-Virus fehlgedeutet. Andere sprechen von einem reinen Formfehler, der zu diesem Urteil führte.

Die Autoren der sechs Publikationen hatten die fundamentale wissenschaftliche Pflicht verletzt, nach den international definierten Regeln der Wissenschaft zu arbeiten. Sie führten keinerlei Kontrollexperimente durch. Dieser Irrtum wurde zur Grundlage des Glaubens an die Existenz aller krankmachenden Viren. Das OLG Stuttgart wies 2016 die Klage des Klägers gegen Dr. Lanka zurück. Der Kläger versuchte nun mit einer Beschwerde beim Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil des OLG zu Fall zu bringen. Doch die Behauptungen des Klägers wurden auch vom BGH deutlich zurückgewiesen und das Urteil vom 16.2.2016 des OLG Stuttgart bestätigt.

Demnach, so Beobachter, gibt es kein Masern-Virus. Allen nationalen und internationalen Aussagen zum vermuteten Masern-Virus und zur Unbedenklichkeit der Masern-Impfung soll damit bislang die wissenschaftliche und rechtliche Basis entzogen worden sein. Warum dennoch die hochgefährliche Masern-Impfpflicht in Deutschland eingeführt werden soll, darf sich jeder selbst beantworten. Hier lesen Sie mehr. 

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Nichtexistenz des Masern-Virus

Nichtexistenz des Masern-Virus: Dr. Stefan Lanka gewinnt auch vor dem BGH

VirenNeben dem Oberlandesgericht Stuttgart hat nun auch der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Virologe Dr. Stefan Lanka keine 100.000 Euro an den Arzt Dr. David Bardens zahlen muss. Im Februar 2011 hatte Dr. Stefan Lanka eine Belohnung in Höhe von 100.000 Euro für denjenigen versprochen, der imstande sei, eine wissenschaftliche Publikation vorzulegen, in der die Existenz des Masern-Virus nicht nur behauptet, sondern auch bewiesen und darin u.a. dessen Durchmesser bestimmt ist. Der Arzt Dr. Bardens versuchte, die Existenz des Masern-Virus durch sechs eingereichten Publikationen zu beweisen.

Im aktuellen Newsletter von WissenschafftPlus schreibt Dr. Stefan Lanka, dass der Masern-Virus-Prozess endgültig gewonnen ist: „Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Masern-Virus-Prozess entschieden. Der I. Zivilsenat des BGH hat das Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) vom 16.2.2016 bestätigt. Die im Jahr 2011 von mir ausgelobten 100.000 € für einen wissenschaftlichen Beweis der Existenz des behaupteten Masern-Virus müssen dem Kläger nicht ausgezahlt werden. Dieser wurde zudem verurteilt, alle Kosten des Verfahrens zu tragen.

In den Prozess haben sich fünf Gutachter eingebracht und die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen vorgelegt. Alle fünf Gutachter, darunter der vom Erstgericht beauftragte Prof. Dr. Dr. Andreas Podbielski haben übereinstimmend festgestellt, dass keine der sechs in den Prozess eingebrachten Publikationen einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des behaupteten Masern-Virus enthält.

Genetik widerlegt Existenzbehauptungen

In den Prozess wurden die Ergebnisse von Untersuchungen zum sog. genetischen Fingerabdruck des behaupteten Masern-Virus eingebracht. Zwei anerkannte Labore, darunter das weltweit größte und führende genetische Institut, kamen unabhängig voneinander zu exakt den gleichen Resultaten. Die Ergebnisse beweisen, dass sich die Autoren der sechs Publikationen des Masern-Virus-Prozess irrten und als direkte Folge sich bis heute alle Masern-Virologen irren: Sie haben normale Bestandteile von Zellen als Bestandteile des vermuteten Masern-Virus fehlgedeutet.

Aufgrund dieses Irrtums wurden in einem Jahrzehnte dauernden Konsensfindungsprozess normale Zell-Bestandteile gedanklich zu einem Modell eines Masern-Virus zusammen gefügt. Eine tatsächliche Struktur, die diesem Modell entspricht, wurde bis heute weder in einem Menschen, noch in einem Tier gefunden. Mit den Ergebnissen der genetischen Untersuchungen sind alle Existenz-Behauptungen zum Masern-Virus wissenschaftlich widerlegt.

Den Autoren der sechs Publikationen und allen anderen Beteiligten ist dieser Irrtum nicht aufgefallen, weil sie die fundamentale wissenschaftliche Pflicht verletzten, „lege artis“, nach den international definierten Regeln der Wissenschaft zu arbeiten. Sie führten keinerlei Kontrollexperimente durch. Die Durchführung der Kontrollexperimente hätte Autoren und Menschheit vor diesem folgenreichen Irrtum geschützt. Dieser Irrtum wurde zur Grundlage des Glaubens an die Existenz aller krankmachenden Viren. Der gerichtlich bestellte Gutachter Prof. Dr. Dr. Podbielski hat aufgrund der Nachfrage des erkennenden Gerichts auf Seite 7 oben des Protokolls ausdrücklich bestätigt, dass die Autoren keinerlei Kontrollexperimente durchführten.

Das OLG Stuttgart hob am 16.2.2016 das Fehlurteil der ersten Instanz auf, wies die Klage zurück und bezog sich dabei u.a. auf die zentrale Aussage von Prof. Podbielski zu den sechs Publikationen. Der Kläger versuchte mit einer Beschwerde am BGH das Urteil des OLG zu Fall zu bringen. Als Begründung brachte er seine subjektive aber faktisch falsche Wahrnehmung des Verfahrensablaufes in Stuttgart vor und die Behauptung, dass unsere Benennung von Fakten zu Masern eine Gefährdung der Volksgesundheit darstellt. Die Behauptungen des Klägers wurden vom BGH mit deutlichen Worten zurückgewiesen. Damit hat der BGH das Urteil des OLG Stuttgart vom 16.2.2016 bestätigt.

Schlussfolgerungen

Die sechs im Prozess vorgelegten Publikationen sind die maßgeblichen Publikationen zum „Masern-Virus“. Da es neben diesen sechs Publikationen nachweislich keine anderen Publikationen gibt, in denen mit wissenschaftlichen Methoden versucht wurde, die Existenz des Masern-Virus zu beweisen, haben das nun höchstrichterliche Urteil im Masern-Virus-Prozess und die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen Konsequenzen: Allen nationalen und internationalen Aussagen zum vermuteten Masern-Virus, zur Infektiösität von Masern, zu Nutzen und Unbedenklichkeit der Masern-Impfung wurden der Anschein von Wissenschaftlichkeit und damit die rechtliche Basis entzogen.

Durch Anfragen, die das Masern-Virus-Preisausschreiben auslöste, hat die Leiterin des Nationalen Referenz-Instituts für Masern am Robert Koch-Institut (RKI), Prof. Dr. Annette Mankertz, eine wichtige Tatsache eingestanden. Dieses Eingeständnis kann die erhöhte Impfschadensrate speziell der Masern-Impfung erklären und warum und wie besonders diese Impfung vermehrt Autismus auslöst.

Frau Prof. Mankertz hat eingestanden, dass das „Masern-Virus“ typisch zelleigene Bestandteile (Ribosomen, die Eiweiß-Fabriken der Zellen) enthält. Da die Masern-Impfung aus „ganzen Masern-Viren“ besteht, enthält dieser Impfstoff zelleigene Strukturen. Dies erklärt, warum die Masern-Impfung häufigere und stärkere Allergien und Autoimmunreaktionen auslöst als andere Impfungen. Der Gerichtsgutachter Prof. Podbielski führte mehrfach aus, dass mit der Behauptung des RKI zu Ribosomen in den Masern-Viren, die Existenz-Behauptungen eines Masern-Virus widerlegt sind.

Im Verfahren wurde ebenso aktenkundig, dass die höchste deutsche wissenschaftliche Autorität auf dem Gebiet der Infektiologie, das RKI, entgegen seinem gesetzlichen Auftrag in § 4 Infektionsschutzgesetz (IfSG) es unterlassen hat, Untersuchungen zum behaupteten Masern-Virus zu erstellen und zu veröffentlichen. Das RKI behauptet, dass es interne Untersuchungen zum Masern-Virus getätigt hat, weigert sich aber, die Ergebnisse auszuhändigen oder zu veröffentlichen.

Durch den Masern-Virus-Prozess, durch die asoziale Berichterstattung der Leitmedien, der rechten bis zur linken Presse, haben wir finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. Wir haben durch den Prozess viel gelernt, sind gestärkt daraus hervorgegangen und das Thema ist durch den Prozess international bekannt geworden. Dadurch haben wir dazu beigetragen, dass die Fehlannahmen der heutigen Biologie, Medizin und Virologie global erkannt und aufgelöst werden. Ein Ziel unserer Arbeit ist, der tatsächlich wissenschaftlichen Biologie und Medizin, die wir vertreten und weiterentwickeln, Raum zu schaffen.

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Masernvirus vor Gericht – 3. Instanz BGH

Masernvirus vor Gericht – 3. Instanz BGH

17.01.2017
zuletzt geändert: 05.11.2019

Masernvirus vor Gericht – 3. Instanz Bundesgerichtshof (BGH)
Sieg für die Impfaufklärung: Genetik widerlegt Masernvirus-Existenzbehauptungen
– als “Formfehler”-Sieg kleingeredet

“Wir können die Herrschenden und ihre Handlanger nicht dazu zwingen, die Wahrheit zu akzeptieren; aber wir können sie dazu zwingen, immer unverschämter zu lügen.”
– 68er-Spruch, verschiedenen Autoren zugeschrieben.

Foto: FR.
Foto: Lanka, mit freundlicher Genehmigung.

Dr. Stefan Lanka gewinnt rechtskräftig den Masernvirus-Prozeß nunmehr auch in 3. Instanz vor dem BGH!

Siehe Newsletter vom 17.01.2017.

Beschluß des Bundesgerichtshofs vom 01.12.2016, Az. I ZR 62/16, über die Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde. Damit ist das Urteil des OLG Stuttgart rechtskräftig, die Realexistenz des Masernvirus nach den verbindlichen Regeln der Wissenschaft konnte nicht durch Vorlage einer wissenschaftlichen Arbeit bewiesen werden, Dr. Lanka hat Recht behalten.

Daß der Gerichtsgutachter und die Richter sich dennoch von der Realexistenz des Masernvirus überzeugt zeigten, weil in keiner der sechs vorgelegten Arbeiten der Existenzbeweis erbracht worden sei, es aber trotzdem vorhanden sei, wenn man die sechs Arbeiten kombiniere (“Gesamtschau”), ist ein Glaubensbekenntnis oder eben politkorrekt, aber keine Wissenschaft, denn was nicht da ist, ist auch dann nicht da, wenn man es sechs Mal kombiniert. Die “Gesamtschau” des virus- und impfgläubigen Gerichtsgutachters ist somit die pharmafreundliche Ausdrucksweise für “Dr. lanka hat Recht, aber ich darf ihm nicht Recht geben, sonst bricht das Kartenhaus der Impflügen und der Viruslügen zusammen, und wie stehen wir dann da? Too big to fail!?”

Selbst wenn in jeder der sechs Arbeiten Teilbeweise vorhanden wären, die dann in der behaupteten “Gesamtschau” den Beweis ergeben würden (was nicht der Fall ist):
Für die Frage, ob es ein Masernvirus gibt oder nicht, benötigt man nur eine Studie, eine Untersuchung, die klärt, ob in der Zellkultur eine virale Struktur vorhanden ist oder nicht. Das kann ein Einzelner tun, an einem Ort, innerhalb von Stunden. Man benötigt dafür nicht sechs Studien von sechs Personen, an sechs Orten über Jahrzehnte hinweg, wie vom Kläger vorgetragen.

Wenn man behauptet, daß es das Masernvirus dennoch gäbe, obwohl es in keiner der sechs Arbeiten (die nicht einmal dem Gericht vorlagen) oder einer sonstigen Arbeit bewiesen sei, dann sagt man: 6 x 0 = 6. Das kann man glauben, es ist aber keine Wissenschaft und verletzt deren verbindliche Regeln (zuletzt DFG 1998). Den Impfbetreibern und Virologen ist damit der Anschein der Wissenschaftlichkeit genommen.

Erstveröffentlichung des BGH-Beschlusses hier am 19.01.2017:

BGH-Beschluß Masernviren, Beschluß des Bundesgerichtshofs vom 01.12.2016, Az. I ZR 62/16, über die Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde.

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Die wahre Extinction Rebellion: Umweltschützer sind wütend, da die Windindustrie ganze Wälder zerstört

Die wahre Extinktion Rebellion: Umweltschützer sind wütend, da die Windindustrie ganze Wälder zerstört

screenshot Bericht des ZDF, s.u

stopthesethings
In Deutschland wehren sich echte Umweltschützer gegen die Zerstörung von Wäldern – dem natürlichen Lebensraum von Raubtieren wie dem vom Aussterben bedrohten Rotmilan. Umweltschützer sind darüber wütend, dass Milane, Adler und Dutzende bedrohter Fledermausarten in ganz Europa ungestraft durch Windmühlen in Scheiben geschnitten und gewürfelt werden.

Landbewohner gehen inzwischen vor Gericht, um Unterlassungsansprüche und Schadensersatz zu  erwirken, da sie aus ihren Häusern vertrieben wurden – durch niederfrequentem Lärm und Infraschall.

Das hat zur Folge, dass der Bau neuer Windparks in Deutschland beinahe zum Stillstand gekommen ist: Bislang wurden in diesem Jahr nur 35 Onshore-Windenergieanlagen errichtet

[Grafiken von „Die Welt“ übernommen – wegen copyright nicht kopiert.
Originalquelle, Deutsche WindGuard
dort finden Sie:

Windguard Status des Windenergie Ausbaus an Land in Deutschland.pdf
Windguard Status des Windenergie Ausbaus Offshore.pdf]

Unabhängig von der Tatsache, dass chaotisch intermittierender Windstrom nicht so geliefert wird, wie von den Verbrauchern benötigt, ist die mutwillige Zerstörung der ursprünglichen Wildnis nicht zu rechtfertigen – der natürlichen Landschaften, der ländlichen Gemeinden und von Millionen Vögeln und Fledermäusen (einschließlich zahlreicher Arten, die vom Aussterben bedroht sind).

Es ist eine Art Ironie, dass Umweltschützer sich als die Nemesis der Windindustrie herausgestellt haben, da der gesamte subventionsgetränkte Betrug einst mit seinen „heiliger als deine“ Umweltschutzbehauptungen angefangen hat.

In Deutschland ist die großflächige Zerstörung von Wäldern durch die Windindustrie, durch Windpark-Projekte mit 7 und gar 24 Anlagen, in den Fokus der Umweltschützer gekommen. Dafür würden 250 Hektar des deutschen Waldes zerstört werden.

Hier ist No Tricks Zone mit Einzelheiten

 

Die Stadt Aachen fällte über 1000 Bäume, um Material für sieben Windenergieanlagen vor Ort zu bringen

No Tricks Zone, Pierre Gosselin, 30. Oktober 2019

Das Folgende ist ein Beispiel dafür, wie deutsche Entscheidungsträger die Umwelt schützen: Sie fällen Hunderte Morgen Wald und verteilen Tausende Tonnen mit Stahl bewehrten Beton auf riesige Kiesbetten, befördert mit Hunderten von Lastwagenladungen. Dann installiere Wolkenkratzer und große industrielle Monstrositäten, die Vögel und Insekten töten.

Ergebnis: Aus einem idyllischen Wald wird ein weithin dominantes und spürbares Industriegebiet – zum Schutz des Klimas.

Es wäre eine grausame Aufgabe, das Umwelt- und CO2-Budget für das nachfolgend beschriebene Windparkprojekt im Münsterwald nahe der westdeutschen Stadt Aachen zu berechnen – Sieben WEA geplant

Für die Zufahrten musste ein „riesiges“ Stück im Herz des Waldes gerodet werden. Nach dem Bericht des öffentlich-rechtlichen ZDF mussten dafür 1000 Bäume gefällt werden.

Abholzung in großem Maßstab

Rainer Hülsheger vom Landesverband für Naturschutz: „Mindestens 1,2 Hektar Wald mussten allein für eine Windenergieanlage gerodet werden, hier sollen sieben Stück gebaut werden.“

Wütende Umweltschützer sagen, dass der Wald für einen Windpark nie geeignet war. Das ZDF berichtet jedoch, dass der Wald der Stadt Aachen gehört, und so erhielt das Subvention generierende Projekt grünes Licht.

Wald ist der beste Ort, sagt Aachener Stadtbeamter

Warum werden die Windenergieanlagen in den Wäldern installiert? Der Aachener Stadtbeamte Elmar Wiezorek stellte fest, dass die Aufstellung der WEA auf Feldern ein noch größeres Umweltrisiko darstellt: „Der Wald hatte die geringsten Probleme.“

Doch Herbert Klinkenberg von einer Bürgerinitiative zum Schutz der Windprojekte nennt das alles „eine Katastrophe“. Das ZDF bringt es auf den Punkt: „Klimaschutz auf Kosten der Natur.“

250 Hektar Wald für ein Windrad zerstört

13.507 Aufrufe
20.09.2019

2530 Abonnenten
Windräder im Wald. Waldzerstörung als Weg für den geringsten Widerstand.

Bedrohung für gefährdete Arten

Der ZDF-Bericht zeigt den Wahnsinn, Windräder mitten in Wäldern zu installieren und so seltene Vogelarten wie den Schwarz- und Rotmilan zu gefährden.

Gesamtes Biotop stark beschädigt

Für das Windprojekt Dahlem IV bei Euskirchen, so das ZDF (2:35), „haben die geplanten 24 Windenergieanlagen der Firma Kammerwald ein gesamtes Biotopsystem von Rheinland nach Belgien durchtrennt.“

Wenn es fertig ist, wird es aus 24 Windenergieanlagen, jeweils 200 Meter hoch bestehen. In einem einst ungestörtem Biotop mit natürlicher Bewaldung.

Der Windpark Dahlem IV ist der zweite Windpark der DunoAir in der Gemeinde Dahlem. Er liegt zum Teil auf privaten, die Mehrheit der Windenergieanlagen (WEA) aber auf Flächen der Gemeinde Dahlem.

EIFELON: OVG bestätigt Baustopp für Dahlem IV

Aus naturschutzfachlicher Sicht sei in der Eifel das Blatt überreizt worden. Sofern die Politik weiterhin an dem Windkraftausbau in der Mittelgebirgsregion festhalten wolle, müsse sie deutlich erklären, dass sie bereit sei, die Verantwortung für das Verschwinden windkraftsensibler Arten in der Eifel zu übernehmen, so Ralf Wilke.

Stellungnahme des NaBu zu Windparkprojekten in Euskirchen

No Tricks Zone

Gefunden auf

https://stopthesethings.com/2019/11/15/real-extinction-rebellion-environmentalists-furious-as-wind-industry-slash-burn-entire-forests/

Übersetzung und Strukturierung durch Andreas Demmig

 

Fundstück:

Interaktiver Windfinder von vielen Standorten in Deutschland: Karte – Orte – Messwerte

https://www.windfinder.com/#10/50.4970/6.7082

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„DIGITALER IRR-SINN“ oder  „Year Million“ – „In welcher Galaxie willst du leben“ – – –  WELT

18.07.2018

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„Year Million“ – „ENERGIE“ aus dem All – Wann verlassen wir die ERDE – WELT

183 Abonnenten

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Original Play – Kindesmissbrauch-Vorwurf – evangelische Kita in Berlin-Kreuzberg unter Verdacht

27.064 Aufrufe
25.10.2019

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Warnung vor Original Play! Kontraste (ARD) skandalisiert Original Play-Seminare in deutschen Kitas. Hier zum Original-Video von RBB: https://www.rbb-online.de/kontraste/a… Erwachsene durften auf Seminaren in evangelischer Kita in Berlin-Kreuzberg gegen Geldzahlungen mit den Kindern von Eltern „spielen“ („Kuscheln“), die ihre Kinder tagsüber in die Obhut einer Kindertagesstätte der Evangelischen Kirche gegeben hatten. Kontraste (ARD) berichtet: „Das Training soll helfen, Aggressionen von Kindern abzubauen. #OriginalPlay heißt das Geschäftsmodell eines dubiosen, international tätigen Vereins. Während Eltern nicht ahnen, was in der Kita passiert, dürfen wildfremde Männer mit ihren Kindern „spielen“. Eltern in Berlin und Hamburg zeigten #Missbrauchsfälle und sogar Vergewaltigungen an. Bildquelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg: https://www.ardmediathek.de/ard/playe… In Österreich schlug das systematisch pädo-kriminell von USA aus esoterisch verbrämt organisiert wirkende „Original Play“-System bereits hohe Wellen der Empörung, auch in Deutschland regt sich Kritik, die evangelische Kirche in Berlin verleumdet indes Eltern indirekt als Lügner – wie im Video der Kontraste-Radaktion zu sehen ist. Als „Einladung für Pädophile“, als Gelegenheit zum Kindesmissbrauch und „Einladung zur Übergriffigkeit“, beurteilen Experten und Politiker in Bayern und Berlin das Gebaren. Tagesspiegel berichtet: „Am Donnerstagabend berichteten Eltern in der rbb-Abendschau, ihre Kinder hätten ihnen von sexueller Gewalt erzählt. Eine Mutter berichtete, „ein Mann“ habe ihrer Tochter während des Spiels in der Kita den „Penis in den Po“ gesteckt.“ https://www.tagesspiegel.de/berlin/wa… Spiegel-Online am Abend des 25.10.2019: „Auch die Berliner Kita-Aufsicht habe eine „Gefahr der Grenzüberschreitung“ festgestellt, sagte der Sprecher des dortigen Bildungssenats, Thorsten Metter. „Wir prüfen derzeit, ob ein Verbot möglich ist.“ In der kommenden Woche wolle man alle Berliner Kitas noch einmal darüber informieren, dass die Methode nirgendwo angeboten werden solle. Eine ähnliche Information hatte die Behörde bereits vor einigen Monaten versandt, nachdem Eltern an einer evangelischen Kita im Stadtteil Kreuzberg Missbrauchsvorwürfe geäußert hatten.“ https://www.spiegel.de/lebenundlernen…

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Original Play: Kindesmissbrauch in deutschen Kitas | Kontraste | RBB

30.10.2019

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Das Training soll helfen, Aggressionen von Kindern abzubauen. Original Play heißt das Geschäftsmodell eines dubiosen, international tätigen Vereins. Während Eltern nicht ahnen, was in der Kita passiert, dürfen wildfremde Männer mit ihren Kindern „spielen“. Eltern in Berlin und Hamburg zeigten Missbrauchsfälle und sogar Vergewaltigungen an.

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Professor Karl Heinz Brisch warnt vor „Original Play“

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Kinderpsychiater und Bindungsforscher Prof. Dr. Karl Heinz Brisch warnt in einem Interview mit dem ORF am 24.10.2019 vor „Original Play“.

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Kinderschutzbund fordert Verbot von „Original Play“

Kinderschutzbund fordert Verbot von „Original Play“

NEOPresse in Gesellschaft

Nachdem Beitrag der ARD über „Original Play war die Welle der Empörung massiv. Original Play“ wird in Deutschland und Österreich für Kindergärten und Grundschulen als ein pädagogisches Konzept angeboten. Es öffnet jedoch Pädophilen Tür und Tor in Bereiche, die eigentlich besonders geschützt sein müssten. Besorgte Eltern sind der Ansicht, dass „Original Play“ ein potenzielles Einfallstor für Pädophile darstellen könnte und es gibt Hinweise darauf, dass das Konzept überdurchschnittlich viele Pädophile als Interessenten anzieht.

„Original Play“ wird bereits in Kitas in München, Regensburg, Dresden, Berlin und Hamburg praktiziert. Bei dem „Spiel“ sollen sich Teilnehmer und Erzieher bereits an Kindern vergangen haben. Denn das „Spiel“ zielt auf den Körperkontakt mit Erwachsenen durch „Kuscheln und Raufen“ ab. Der Kinderpsychiater Karl Heinz Brisch zweifelt die Wissenschaftlichkeit der Methode und die Seriosität der „sehr körpernahen Intimitätsspiele“ an. Brisch meint: „Dieser Verein müsste sofort verboten werden, weil er in einer hochkritischen undifferenzierten Weise Körperkontakt in einer geschützten Situation im Kindergarten zu Kindern sucht – und das in einer vollkommen unkontrollierten Art und Weise.“

Auch die Trauma-Expertin Michaela Huber sprach gegenüber der ARD von einer „Einladung zur Übergriffigkeit an Kindern“. Dort, wo das „Spiel“ schon praktiziert worden ist, ist es bereits mehrfach zu unerwünschten Vorfällen gekommen. Eine Mutter wurde zitiert, deren Tochter über Schmerzen im Po geklagt habe, nachdem diese dort einen „Dorn“ gespürt habe. Es könnte sich dabei den Schilderungen des Kinders zufolge um einen Penis gehandelt haben. Ein Vater berichtete: „Unser Sohn hat uns in dem Kontext mit „Original Play“ sehr explizite, sexuelle, gewalttätige Dinge erzählt und auch vorgespielt.“

In Berlin wurden einige Fälle von Kindesmissbrauch durch „Original Play“ angezeigt. In vielen Fällen wurde den Eltern jedoch kein Glauben geschenkt. Es blieb ihnen nur der Kitawechsel. Nach einem Test des Magazins „Kontraste“ wurden weder Personalien noch ein polizeiliches Führungszeugnis der erwachsenen Teilnehmer am „Original Play“ mit Kindern gefordert. Die Ermittlungsverfahren in Berlin wurden eingestellt, den Eltern sowie den Kindern wurde nicht geglaubt. Mittlerweile warnen jedoch Behörden in Berlin und Hamburg vor dem Spiel.

Nun äußert sich auch der Deutsche Kinderschutzbund zu dem „pädagogischen Konzept“. Er fordert ein deutschlandweites Verbot für die Praktiken in deutschen Kitas. Sabine Andresen, die Vizepräsidentin des Kinderschutzbundes sagte, die „Pädagogik müsse immer den Kindern dienen, nicht den Erwachsenen. Kinder seien keine Objekte, die der Sublimierung von wie auch immer gearteten Bedürfnissen von Erwachsenen dienen. Sie sind eigenständige Subjekte“. Jedes pädagogische Handeln solle die Rechte, Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Zentrum haben, erklärt die Vizepräsidentin weiter. Dass dies bei „Original Play“ der Fall sei, daran bestünden berechtigte Zweifel. Die Grenzen zwischen Kindern und Erwachsenen würden verwischt, so Andresen.

Der Kinderschutzbund hält die Entscheidung einiger Landesregierungen etwa in Bayern, Berlin und Brandenburg, „Original Play“ in Kitas zu untersagen, für richtig und ruft die übrigen Landesregierungen auf, ebenso zu verfahren.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/501073/Epstein-Skandal-Fernseh-Interview-wird-fuer-Prinz-Andrew-zum-Fiasko

Epstein-Skandal: Fernseh-Interview wird für Prinz Andrew zum Fiasko

19.11.2019 11:18 

Prinz Andrew gerät im Zuge des Prostitutionsskandals um den inzwischen verstorbenen Jeffrey Epstein unter starken öffentlichen Druck.

Epstein-Skandal: Fernseh-Interview wird für Prinz Andrew zum Fiasko

20.09.2017, Australien, Melbourne: Prinz Andrew, Herzog von York, spricht auf einer Veranstaltung seiner „Pitch@Palace“-Initiative. (Foto: dpa)

Ein Fernsehinterview von Prinz Andrew zu den gegen ihn erhobenen Missbrauchsvorwürfen im Zuge der Epstein-Affäre droht zum Fiasko zu werden: PR-Experten bezeichneten das TV-Interview am Sonntag als „verheerend“, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Andrew hatte darin Missbrauchsvorwürfe einer Frau kategorisch zurückgewiesen. Es war das erste Mal, dass er sich in einem Interview über die Beziehung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein äußerte, der im August in seiner Gefängniszelle angeblich Suizid begangen hatte. Inzwischen wurden die Gefängniswärter Epsteins verhaftet, weil sie nicht wie vorgesehen alle 30 Minuten nach Epstein gesehen haben sondern schliefen und anschließend die Zeitprotokolle fälschten. Medienberichten zufolge behandelt das FBI den Fall deshalb inzwischen als Kriminalfall.

Das TV-Interview beherrschte am Sonntag viele Titelseiten in Großbritannien, es hagelte Spott und Kritik: „Er sah nicht so aus, als sei er sich des Ernstes der Lage bewusst“, hieß es in der Zeitung „The Guardian“. Prinz Andrew habe „keinerlei Bedauern oder Sorge um die Opfer Epsteins gezeigt“.

Der PR-Experte Mark Borkowski sagte, Andrew habe wie ein Mann „im Treibsand“ gewirkt, dem niemand helfe. Er selbst habe „niemals so etwas Verheerendes gesehen“. Mehreren Presseberichten zufolge trat einer der Presseberater des Prinzen vor zwei Wochen zurück, weil er mit dem BBC-Interview nicht einverstanden war.

„Im Buckingham Palast herrscht Sorge“, zitierte die „Sunday Times“ eine Quelle aus dem Königshaus. Mitarbeiter der Königin und von Thronfolger Prinz Charles seien unterschiedlicher Meinung über den Nutzen des Interviews gewesen.

„Ich habe keinerlei Erinnerung daran, diese Dame jemals getroffen zu haben“, sagte Andrew in dem am Samstagabend von der BBC ausgestrahlten Interview mit Blick auf Virginia Giuffre. Sie wurde die nach eigenen Worten jahrelang von US-Millionär Epstein missbraucht und auch zum Sex mit dessen wohlhabenden Freunden – einschließlich Prinz Andrew – gezwungen.

Der US-Multimillionär soll jahrelang minderjährige Mädchen und junge Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Er hatte gute Kontakte zu zahlreichen Politikern und Prominenten.

Giuffre, die früher Roberts hieß, wurde nach eigener Aussage drei Mal zum Sex mit dem britischen Prinzen gezwungen. Demnach war sie beim ersten Mal, im Jahr 2001 in London, erst 17 Jahre alt. Sie nannte zwei andere Gelegenheiten in New York und auf Epsteins Privatinsel in der Karibik.

Prinz Andrew wies Giuffres Anschuldigungen in der Vergangenheit wiederholt zurück. In dem BBC-Interview vom Samstag betonte Andrew: „Ich habe immer wieder und häufig gesagt, dass wir niemals irgendeinen sexuellen Kontakt hatten.“ Er könne „absolut kategorisch sagen, dass es nie passiert ist“.

Nach einer Anhörung in den USA im August hatte Giuffre vor Reportern gesagt, Prinz Andrew wisse „genau, was er getan hat, und ich hoffe, dass er reinen Tisch macht“.

Auf einem weit verbreiteten Foto ist mutmaßlich der Prinz zu sehen, wie er seinen Arm um die damals 17-jährige Giuffre legt, im Hintergrund zeigt das Bild Epsteins Ex-Freundin Ghislaine Maxwell. Andrew sagte dazu in dem BBC-Interview, es handle sich um „die Fotografie einer Fotografie einer Fotografie“. Er glaube nicht, dass „das Foto in der Weise aufgenommen wurde, die da angedeutet wird“.

Der 59-jährige Andrew ist der zweitälteste Sohn von Queen Elizabeth II. und steht in der Thronfolge auf Platz acht.

In dem BBC-Interview sagte er, er bereue, dass er auch nach der Verurteilung Epsteins im Jahr 2008 dessen Freund geblieben sei. „Ich habe das so oft Revue passieren lassen“, sagte Andrew. „Mit all‘ der nachträglichen Einsicht, die man haben kann, war es definitiv falsch.“ Nachdem Epstein 2008 gestanden hatte, eine Minderjährige in die Prostitution gedrängt zu haben, saß er 13 Monate im Gefängnis.

Andrew hat auch einen wichtigen Sponsor für ein Projekt verloren. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unterstützt nicht mehr Andrews Initiative «Pitch@Palace», wie die Nachrichtenagentur PA am Dienstag berichtete. Der Vertrag lief nach Angaben des Buckingham-Palastes bereits Ende Oktober aus. «Pitch@Palace» ist ein Mentoring-Programm unter anderem für Technologie-Start-Ups.

Auch andere Einrichtungen erwägen, sich von Andrew zu distanzieren. Studenten der englischen Universität Huddersfield haben darüber abgestimmt, ob sie den Royal als Kanzler loswerden wollen. Das Ergebnis soll in den nächsten Tagen feststehen. Der 59-Jährige ist – wie die anderen Royals auch – Schirmherr vieler Organisationen. Die ersten überlegen bereits, ob sie Konsequenzen ziehen sollen.

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Von der Leyen — Yes or NO ?

54.046 Aufrufe
12.07.2019

57.200 Abonnenten
Das ist nur ein kurzes Video, indem ich darüber nachdenke für wie sehr geeignet ich Frau von der Leyen als EU-Kommissions-Präsidentin halten würde. ****** Kleine Korrektur : Frau Von der Leyen ist keine Gynäkologin, sondern hat als Assistenzärztin in der Gynäkologie gearbeitet. **************** Ich wünsche euch ein Schönes Wochenende !

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https://www.n-tv.de/politik/Versagen-befoerdert-die-Karriere-article21128226.html

Von der Leyens Berateraffäre

„Versagen befördert die Karriere“

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Stimmt das EU-Parlament zu, könnte von der Leyen neue Kommissionspräsidentin werden.

(Foto: dpa)

Von der Leyen will nach Brüssel, doch ihre Vergangenheit könnte sie einholen. Viele Mitglieder im Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre beharren auf einer Aussage: Schließlich soll die europäische Öffentlichkeit erleben, wen die Kanzlerin nach Brüssel geschickt hat.“

Als erste Signale in Berlin eintrafen, dass Ursula von der Leyen EU-Kommissionspräsidentin werden soll, herrschte ungläubiges Staunen unter Mitgliedern des Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der Berateraffäre. Zwar gab es Gerüchte, die Verteidigungsministerin könnte nach Brüssel gehen. Aber dann gleich der EU-Spitzenposten? Das kam dann doch überraschend. Aus Sicht von Matthias Höhn, der für die Linke in dem Ausschuss sitzt, steht fest: „Nach Frau Suder wird nun auch für die oberste Dienstherrin der Absprung vorbereitet. Der Bürger sieht und staunt: Versagen befördert in der Politik die Karriere, statt sie zu beenden.“ Nun zeige sich, am Ende komme es auf das persönliche Netzwerk an.

Höhn verweist damit einerseits auf das Vertrauensverhältnis zwischen Kanzlerin Angela Merkel und von der Leyen sowie andererseits auf die zumindest beruflich enge Bindung der Ministerin und ihrer ehemaligen Staatsekretärin Katrin Suder. Die Christdemokratin hatte Suder von McKinsey in ihren Stab geholt. Beide machten sich daran, die Rüstungsbeschaffung zu reformieren – durchaus mit ersten Erfolgen, wie es selbst in der Opposition heißt. Suder verließ das Ressort im April 2018 „auf eigenen Wunsch“. Seit vergangenem Sommer leitet sie den Digitalrat der Bundesregierung. Im September poppte die Berateraffäre auf und ramponierte den bis dahin tadellosen Ruf Suders. Ob sie und von der Leyen individuelle, gar strafrechtlich relevante Schuld jenseits politischer Verantwortung trifft, konnte der Ausschuss bisher nicht ermitteln.

Merkel habe den Abgang von der Leyens geschickt eingefädelt, sagt der FDP-Abgeordnete Alexander Müller. „Aus Sicht der Kanzlerin ergibt das Vorgehen Sinn: Sie ist eine Ministerin los, die innenpolitisch Probleme macht, und kann sich feiern lassen, eine Frau zur Kommissionspräsidentin zu machen.“ Zu seinem Demokratieverständnis passe das schon deshalb nicht, da von der Leyen in mehrere Skandale verstrickt sei.

Von der Leyen und Suder sollten nach bisheriger Planung im Dezember vor dem Untersuchungsgremium als Zeugen vernommen werden. „Jetzt stellt sich die Frage, ob wir den Ausschuss straffen und einige Zeugen nicht mehr anhören, um schneller fertig zu werden“, sagt Müller. Was bisher ermittelt worden sei, reiche, um sich ein „klares Bild“ zu machen. Von der Leyen werde definitiv vernommen, auch wenn sie nach Brüssel gehe. „Möglich jedoch ist, dass wir sie nicht erst wie geplant am 12. Dezember hören, sondern früher. Schließlich soll die europäische Öffentlichkeit erleben, wen die Kanzlerin nach Brüssel geschickt hat.“

„Es geht um die Aufklärung eines Skandals“

„Gerade habe ich keine Verkürzungstendenzen“, sagt Grünen-Politiker Tobias Lindner, was also heißt, dass er noch darüber nachdenkt. „Welchen Zeugen sollten wir weglassen?“ Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass allein Ziel gewesen sei, die Ministerin zur Verantwortung zu ziehen oder ihr politisch zu schaden. „Es geht um viel mehr, nämlich die Aufklärung eines Skandals und herauszufinden, was geschehen muss, um die Vergabe von Aufträgen zu verbessern.“ Die Entscheidung hänge auch vom Verhalten des Nachfolgers von der Leyens ab, wie stark sein Willen und Mut seien, die Affäre aufzuklären sowie Beamte für etwaiges Versagen disziplinarisch zu bestrafen.

Die Oppositionspolitiker erwarten im Falle eines Wechsels von der Leyens nach Brüssel internationale Aufmerksamkeit für die Berateraffäre. „Die Bedeutung der Untersuchung wird noch steigen, wenn die zwielichtigen Vorgänge in einem Ministerium eine amtierende EUKommissionspräsidentin politisch zu verantworten hat“, sagt Lindner. Das mediale Interesse dürfte deutlich zunehmen, auch über die Grenzen Deutschlands hinaus, zumal von der Leyen vor dem Ausschuss erklären müsse, „was sie wusste und was nicht“. Linder fragt süffisant: „Wann hat man schon mal eine EU-Spitzenkraft auf dem Zeugenstuhl?“

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Lucassen erwartet das Gegenteil. Die Zeugenvernehmungen hätten ergeben, dass von der Leyen und Suder verantwortlich für die Affäre seien. Mit ihrer „Wegbeförderung“ könne sich die Ministerin vermutlich der „finalen Konfrontation mit ihrem Versagen entziehen“, sagt er. „Damit verliert der Untersuchungsausschuss an Kraft und Bedeutung.“ Zurück bleibe der „schlechte Geschmack“ von einer Kultur gegenseitiger Begünstigung im Verteidigungsministerium bei der Vergabe millionenschwerer Aufträge durch ein „Buddy-System“, an dem Spitzenbeamte und Generäle beteiligt gewesen seien. „Ihre unmittelbare Verantwortung für dieses Politikversagen in der deutschen Regierung wird ihr als Menetekel nach Brüssel vorauseilen.“

„Die Steuerzahler dürfte es schaudern“

Unter Verantwortung von der Leyens seien Millionen Steuergelder für dubiose Beraterverträge und die Sanierung der „Gorch Fock“ verpulvert worden, meint auch Linke-Politiker Höhn. Jetzt stünden in der EU noch gewaltigere Investitionssummen zur Aufrüstung der Nato an. „Die Steuerzahler dürfte es schaudern.“

Was sagen CDU und CSU zu all dem? Zwei Tage wartete n-tv.de auf eine Stellungnahme – vergeblich. Das Büro des verteidigungspolitischen Sprechers Henning Otte teilt lediglich mit, dieser könne „zeitnah“ kein Statement abgeben.

Dennis Rohde vom Koalitionspartner SPD spricht der Ministerin die Qualifikation für den EU-Posten ab. „Ich halte Frau von der Leyen für ungeeignet“, sagt das Ausschussmitglied. Sie hinterlasse das Ministerium „in einem sehr fragwürdigen Zustand“. Eine zeitliche Verkürzung der Untersuchung lehnt er ab. Der SPD gehe es – „im Gegensatz zur FDP“ – nicht allein um bestimmte Personen, sondern um Strukturen und die Frage, was verbessert werden müsse. Sein Aufklärungswillen sei ungebrochen. „Frau von der Leyen wird dann eben nicht als Ministerin, sondern als Kommissionspräsidentin vorgeladen“, sagt Rohde.

Quelle: n-tv.de

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https://www.n-tv.de/politik/Von-der-Leyen-wusste-monatelang-Bescheid-article21352727.html

Enthüllung bei Berateraffäre

Von der Leyen wusste monatelang Bescheid

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„Freundliche“ Reaktion von Ursula von der Leyen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein General schlug schon Ende 2017 Alarm. In Stellungnahmen an das Bundesverteidigungsministerium berichtete er über den Verdacht der Untreue. Später plädierte er für eine Strafanzeigegestellt wurde keine.

Klaus Veit redete wie ein Wasserfall. Der General a. D. wirkte, als hätte er sich intensiv auf seine Aussage vorbereitet, weil er die Chance unbedingt habe nutzen wollen, vor der Öffentlichkeit seine Sicht der Dinge im Detail zu präsentieren. „Ich bin froh, dass ich hier bin“, sagte er in der Nacht zum Freitag als Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss, der die millionenschwere illegale Auftragsvergabe des Verteidigungsministeriums an externe Berater durchleuchtet. „Ich wollte nicht, dass das irgendwo im Sande verläuft.“

Veit reihte sich in jene Gruppe Zeugen ein, die ihre Karriere hinter sich haben und offenkundig deshalb frei von der Leber wegredeten. Er sprach – anders als das Ministerium – von der Verschwendung von Steuergeldern, da die Entlohnung der Berater in mehreren Fällen überteuert gewesen sei. Veit präsentierte neue Details zum Vorgehen der ehemaligen Geschäftsführung der IT-Bundeswehr-Firma BWI, die seinen Erkenntnissen nach trickreich Rechtsvorschriften zu Ausschreibungen umgangen habe. Namen nannte er in dem Zusammenhang nicht. Man könne sehr wohl von einer „Parallelorganisation“ sprechen. Profiteur sei auch eine Headhunter-Firma gewesen – das war eine der Öffentlichkeit bisher nicht bekannte Information.

Der Zeuge erzählte von hanebüchenen Umständen einer Beauftragung der McKinsey-Tochter Orphoz durch die BWI. Den Wert bezifferte er auf sechs Millionen Euro. „Meine persönliche Bewertung des Sachverhalts war damals, dass die Direktvergabe vorsätzlich war durch die BWI-Geschäftsführung, aber ich weiß nicht durch welche Person.“ Insgesamt sei der Vorgang dubios gewesen, der Verdacht der Untreue habe im Raum gestanden. „Die Orphoz GmbH hat erstaunlicherweise, das habe ich Frau Dr. Suder auch gesagt, auf Papier von McKinsey ein Angebot vertraulich geschrieben.“

Das ist insofern heikel, weil die einstige Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder von McKinsey in das Ministerium gewechselt war. Ihre Rolle ist nach wie vor unklar. Veit unterstrich: „Ich hatte schon das Gefühl, Frau Dr. Suder ist aufseiten des Amtes.“ Er sprach in allerhöchsten Tönen von ihr und nannte sie stets nur „Frau Dr. Suder“ oder „Frau Staatssekretärin“. Der Zeuge betonte mehrfach: „Das dienstliche Verhältnis zwischen Frau Dr. Suder und Veit war immer ein hervorragendes. Ich habe bei ihr ein Stein im Brett gehabt.“ Nie habe er das Gefühl gehabt, Suder habe „irgendetwas Falsches“ getan. „Frau Dr. Suder war ihrer Zeit weit voraus“ – und zwar so sehr, „dass der Apparat schwer folgen konnte“.

„Die Kontrollmechanismen funktionieren nicht“

Einerseits erklärte sich Suder nach Darstellung Veits im Falle der BWI wegen der Involvierung von Orphoz für befangen. Andererseits stellte sie sich seinen Worten nach selbst dann noch schützend vor den früheren BWI-Geschäftsführer Ulrich Meister, als schon Vorwürfe gegen den Manager erhoben worden waren, er verhalte sich möglicherweise unsauber. Dies hatte auch schon Klaus Hardy Mühleck als Zeuge erklärt. Er war bis September 2018 unter der damaligen Ministerin Ursula von der Leyen Leiter der Abteilung Cyber- und Informationstechnik (CIT). Meister war nach Angaben der BWI nach Beschluss des Aufsichtsrats der IT-Firma am 28. Juni 2018 „freigestellt“ und „ordentlich gekündigt“ worden. „Eine Klage gab es nicht“, hieß es dort. Veit bestätigte, dass Meister auf Suders Veranlassung zur BWI gekommen sei. „Der wäre der ideale Part in der Geschäftsleitung.“ Suder und Meister hätten sich geduzt.

Veit berichtete, Mitte Dezember 2017 sei zu ihm „ein mir sehr vertrauter, beurlaubter Offizier“ als Mittelsmann der BWI-Kollegen mit einem mehrseitigen Papier mit Einschätzungen aus der Belegschaft gekommen. Geklagt worden sei über miese Stimmung und eine hohe Zahl externer Berater. In einem anonymen Teil einer frustrieten Mitarbeiterin habe es geheißen: „Die Kontrollmechanismen funktionieren nicht.“ Und weiter: „Die Staatssekretärin deckt ja ihren Ulrich Meister und der bespricht alles mit seiner Kathrin, wie er zu sagen pflegt.“ Suder sei als „ein elementares Teil des Problems“ bezeichnet worden.

Er habe mit Mühleck beschlossen, in der Aufsichtsratssitzung am 15. Dezember 2017 zahlreiche Fragen an Meister zu adressieren. Dazu sei es nicht gekommen. Nicht nur zu seiner Überraschung seien die Antworten schon tags zuvor bei Mühleck angekommen, der sie zurückgewiesen habe. Zugleich habe er, Veit, dem Ministerium von der Stellungnahme aus der Belegschaft berichtet und dazu Suder am Telefon erklärt: „Darin wird auch auf das Verhältnis Ihrer Person zur Geschäftsführung BWI eingegangen.Veit unterstrich: „In aller Deutlichkeit sage ich: Es gab von ihr in keinster Weise irgendeinen Hinweis nach dem Motto: Lasst es sein!“ Suder habe nüchtern erklärt: „Berichten Sie das. Das geht den Dienstweg.“ So sei es gekommen. „Es ging mir nicht darum, dass sie zum Telefonhörer greift und Herrn Meister warnt.“ Er habe sie geschätzt und eine „Brandmauer“ um sie ziehen wollen.

Einstündiges Gespräch mit der Ministerin

In einem weiteren Bericht an das Ministerium, den er am 6. Februar 2018 vollendet habe, sei es um Orphoz gegangen. Auch in dem Fall habe er Suder angerufen: „Allein wenn nach außen dringt, dass Orphoz eine Tochter von McKinsey ist, haben wir ein ernsthaftes Problem.“ Suder habe seine Einschätzungen an von der Leyen weitergereicht mit dem schriftlichen Hinweis: „Aufgrund eigener Betroffenheit könne sie sich darum nicht kümmern.“

„Ich dachte, da müssen doch mehrere Alarmglocken klingeln – und dann höre ich mehrere Tage nichts.“ Da zunächst nichts passiert sei, habe er zwei Tage später bei Mühleck – Suder und Meister „im CC“ – in einer Mail nachgehakt. Der Abteilungsleiter habe am 12. Februar geantwortet, die Zweifel wolle er mit einer Wirtschaftssonderprüfung ausräumen, was geschehen sei. Veit zitierte aus der Antwort: „Selbstverständlich bleibt Ihnen Ihr persönliches Recht nicht als Rollenträger, sondern als Privatperson Strafanzeige zu erstatten.“ Nach Meinung von Alexander Müller, der für die FDP im U-Ausschuss sitzt, bedeutete dies: „Er ist gestoppt worden. Man hat ihm untersagt, dienstlich Anzeige zu erstatten.“

Veit berichtete von einem einstündigen Gespräch mit von der Leyen zu diversen Themen, auch zu den Vorgängen in der BWI. Tobias Lindner von den Grünen fragte nach der Reaktion der Ministerin. „Freundlich“, sagte der Ex-General. Lindner weiter: „Hat sie Ihnen einen Rat gegeben? Oder hat sie gesagt: ‚Ich kümmere mich darum‘?“ „Nein. Nein.“ Nach der Sitzung konstatierte Lindner: „Ein sehr wichtiger Punkt: Frau von der Leyen wusste davon.“

Quelle: n-tv.de

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https://www.n-tv.de/politik/Der-Fehler-liegt-im-System-article21340744.html

Interview zum U-Ausschuss „Der Fehler liegt im System“

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„Niemand war am Ende für irgendetwas zuständig“, moniert Grünen-Verteidigungsexperte Lindner.

(Foto: imago images / auslöser-photographie)

Das Zwischenfazit der Grünen zum Untersuchungsausschuss der Berateraffäre fällt vernichtend aus. Ihr sicherheitspolitischer Experte Tobias Lindner spricht von bundeseigenen Firmen, die ein „Eigenleben führten“, um Honorarkräften „ein sicheres, sehr hohes Einkommen“ zu sichern.

n-tv.de: Seit mehr als einem halben Jahr arbeitet der Untersuchungsausschuss, der den Umgang mit „externer Beratung und Unterstützung der Bundesregierung im Geschäftsbereich“ des Verteidgungsministeriums prüfen soll. Herr Lindner, wie sieht Ihr Zwischenfazit aus?

Tobias Lindner: Nicht allein das Ausmaß der rechtswidrigen Vergabe von Aufträgen an externe Berater ist erschreckend. Es sind viel zu viele Dinge schief gelaufen im Verteidigungsministerium und den mit ihm verbundenen Behörden. Fehler können passieren. Schlimm ist, wie man mit ihnen umgegangen ist. Unter Ursula von der Leyen und ihrer Staatssekretärin Katrin Suder ist eine Kultur des Wegschauens und des Nicht-Wahrhaben-Wollens installiert worden.

Individuelle rechtswidrige Schuld hat allerdings weder die eine noch die andere auf sich geladen, richtig?

Das bisher nicht. Aber der Fehler liegt offenkundig im System. Wir wissen jetzt, dass die ersten aufgeflogenen Fälle rechtswidriger Auftragsvergaben keine Einzelfälle gewesen sind. Ex-Ministerin von der Leyen und Suder stehen für eine miserable Verantwortungskultur. Niemand war am Ende für irgendetwas zuständig. Die vom Ministerium beaufsichtigten Firmen, die vollständig im Besitz des Bundes sind, haben ein regelrechtes Eigenleben geführt.

Können Sie das näher erläutern?

Man hat die IT-Bundeswehr-Tochter BWI in eine GmbH umgestaltet, damit sie im Wettbewerb um erstklassige Arbeitskräfte mit den Konditionen der Privatwirtschaft mithalten kann. Das war sinnvoll. Denn ein Ministerium hat so gut wie keine Mittel, Top-Leute aus der IT-Branche an sich zu binden. Aber das entbindet kein Unternehmen, das zu 100 Prozent dem Bund gehört, nie und nimmer von einem sparsamen und sinnvollen Umgang mit Steuergeldern. Die BWI hat ihre Rechtsform nicht gewandelt, um externen Beratern ein sicheres, sehr hohes Einkommen zu beschaffen, sondern damit sie eigenes Personal einstellen und halten kann.

Wo genau liegt denn das Problem?

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Die Grünen Özdemir (l.) und Lindner bei der Wehrübung der Bundeswehr für Abgeordnete.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Verteidigungsministerium war und ist nicht in der Lage zu überblicken, was die Unternehmen gerade treiben. Wie die jüngste Zeugenbefragung ergab, entwickelten die Führungen der BWI ebenso wie die Panzer-Reparaturwerkstätten HIL Geschäftspraktiken, die sich verselbstständigten. Das Gebaren der Firmen hatte nichts mehr mit dem zu tun, wie die öffentliche Hand agieren soll. Es geht da nicht nur um Rechtsverstöße, sondern Verschwendung von Steuergeldern. Deshalb glaube ich, dass wir es mit einem systematischen Problem zu tun haben.

Heißt das, Sie wollen weitere heikle Fälle untersuchen?

Wir diskutieren, auch noch das Projekt „Mayflower“ zu durchleuchten. Dahinter verbirgt sich das Bekleidungsmanagement der Bundeswehr. Die Firma, auch eine GmbH, holte sich einer ersten Untersuchung des Bundesrechnungshofes zufolge für Millionen externe Berater ins Haus, über die sie die Kontrolle verlor. Ich bilde mir dazu gerade eine Meinung. Es kann auch sein, dass es mehr Sinn macht, die Vorgänge, die der Ausschuss bereits untersucht, lückenlos aufzuarbeiten, als weitere Fälle zu durchleuchten, die am Ende nur bestätigen, was wir schon wissen.

Was werfen Sie der Ministerin von der Leyen vor?

Mein Eindruck ist: Sie wollte nichts wissen. Und wenn, dann wollte sie Ruhe haben und beauftragte jemanden, für Ruhe zu sorgen. Dabei hätte sie Krawall schlagen und Verdachtsfälle untersuchen lassen müssen.

Und Staatssekretärin Suder?

Da kommt inzwischen einiges zusammen. Sie hat auf Methoden gesetzt, die man in der freien Wirtschaft anwenden kann, aber nicht in der Verwaltung eines Staates. Mit dem, was sie als Leitmotive ihrer Arbeit gepredigt hat, nämlich Fehlerkultur, Verantwortlichkeit, Transparenz, hatte ihr eigenes Handeln nichts zu tun gehabt. Die jüngste Zeugenaussage hat ergeben, dass Frau Suder selbst dann noch an dem inzwischen geschassten Geschäftsführer der BWI, Ulrich Meister, festgehalten hat, als schon Vorwürfe wegen Fehlverhaltens gegen ihn im Raum standen. Da darf man nicht die Aufklärung bremsen, sondern muss im Gegenteil alles tun, die Missstände aufzuklären. Zumal die BWI rechtlich hoch umstrittene Aufträge an eine Tochter von McKinsey vergab, also jener Konzern, von dem Frau Suder kam. Dass sie die Hand derart schützend über Meister gehalten hat, ist ein starkes Stück.

Von der Leyen und Suder sind nicht mehr im Ministerium. Was erwarten Sie von der neuen Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer?

Der U-Ausschuss ist nicht mit der Person von AKK in der Vergangenheit verknüpft. Die Vorgänge stammen alle aus früheren Tagen. Aber ich erwarte von ihr, dass sie sich aktiv dafür interessiert, was der Ausschuss herausbekommt und nicht sagt: Geht mich nichts an, das war alles vor meiner Zeit. Mein Rat an sie lautet, personelle sowie organisatorische Konsequenzen zu ziehen und auch die ministeriumsinternen Verwaltungsermittlungen wieder aufzunhemen.

Gibt es Signale, dass sie es tun wird?

Bisher nicht.

Das Interview führte Thomas Schmoll

Quelle: n-tv.de

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https://www.tagesspiegel.de/politik/berateraffaere-im-verteidigungsministerium-was-von-der-leyen-ihrer-nachfolgerin-hinterlaesst/24886106.html

Berateraffäre im Verteidigungsministerium Was von der Leyen ihrer Nachfolgerin hinterlässt

Die Affäre um millionenteure Berater liegt mit dem Abgang von der Leyens in den Händen von Kramp-Karrenbauer. Die Opposition fordert Transparenz.

Die Opposition sieht Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (li.) in der Pflicht, das „Wirrwarr“ ihrer Vorgängerin Ursula von der Leyen aufzuräumen.

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Die Opposition sieht Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (li.) in der Pflicht, das „Wirrwarr“ ihrer Vorgängerin Ursula von der...Foto: imago images / photothek

Ursula von der Leyen hat den Absprung zur EU nach Brüssel geschafft. Doch im Verteidigungsministerium hinterlässt sie ihrer Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit weiteren Beraterkosten im dreistelligen Millionenbereich eine sehr unangenehme Baustelle.

Das Wehrressort und die ihm unterstellten Behörden haben im ersten Halbjahr rund 155 Millionen Euro für externe Beratung und Unterstützung ausgegeben. Fast genauso viel, wie alle anderen Bundesministerien zusammen mit 178 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt.

In der vom Parlamentarischen Staatssekretär Peter Tauber (CDU) unterzeichneten Antwort wird darauf verwiesen, dass aber allein 109 Millionen Euro auf die BWI entfallen, den IT-Dienstleister der Bundeswehr, der 1200 Liegenschaften betreut. Dabei geht es unter anderem um Kosten für den Aufbau einer „privaten Cloud des Bundes“. Tauber betont, die Ausgaben müssten in den Kontext gesetzt werden, „einer Organisation von der Größe und Komplexität der Bundeswehr, mit mehr als 260000 Angehörigen im In- und Ausland“.

Der Einsatz von Beratern im Verteidigungsministerium wird seit einem halben Jahr von einem Untersuchungsausschuss des Bundestags überprüft – dabei geht es um alle seit 2013 geschlossenen Verträge.

Laut Bundesrechnungshof wurde bei 80 Prozent der Abkommen mit einem Volumen von 93 Millionen Euro die Notwendigkeit der Beratung „nicht nachgewiesen“, die Wirtschaftlichkeit fast nie geprüft. Bei dem Untersuchungsausschuss geht es zudem um Vorwürfe von Rechtsbruch und Vetternwirtschaft. Auch als neue EUKommissionschefin wird die CDU-Politikerin von der Leyen wohl vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Berateraffäre Rede und Antwort stehen müssen. Sollten ihr klare Verfehlungen nachgewiesen werden, könnte das Rücktrittsforderungen im neuen Amt nach sich ziehen.

Die Opposition hat viele Fragen

Dass sie das Thema, zumal befeuert durch weitere Millionenverträge, nicht so schnell los wird, zeigte sich schon bei der Abstimmung im Europaparlament über ihre Berufung zur ersten Frau an der Spitze der EU-Kommission im Juli. Nico Semsrott, Komiker und Abgeordneter der „Partei“, zog seinen schwarzen Kapuzenpulli aus, darunter kamen Logos von Beraterfirmen zum Vorschein, zudem setzte er eine gelbe Plastikbrille mit einem McKinsey-Aufkleber auf. Er forderte die „Offenlegung der finanziellen Interessen“ von der Leyens und eine Prüfung, „ob ein Interessenkonflikt vorliegt“.

Die Opposition sieht jedenfalls noch viele offene Fragen. „Solche Unsummen sind skandalös, auch weil die Berater oft nicht liefern“, sagte der Linken-Politiker Höhn. „Frau von der Leyen hat die Bundeswehr zu einem Eldorado für externe Berater gemacht. Nun stellt sich die Frage, ob Annegret Kramp-Karrenbauer die Goldgräber wieder nach Hause schicken wird.“

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Die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann betonte, die „horrenden Ausgaben für Berater müssen angesichts der bereits existenten Berateraffäre dringend kritisch hinterfragt werden“. Es sei mehr als verwunderlich, dass trotz des Untersuchungsausschusses zur Berateraffäre „offensichtlich ungehemmt weitergemacht wird“, sagte Strack-Zimmermann. Das sei letztlich auch eine Respektlosigkeit dem Ausschuss gegenüber. Die neue Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer sei nun in der Pflicht, für schnellstmögliche Transparenz zu sorgen und das Wirrwarr ihrer Vorgängerin aufzuräumen. „Zudem werden wir Frau Kramp-Karrenbauer daran messen, ob sie zukünftig bessere Haushaltsprioritäten für die Truppe setzt als Ursula von der Leyen.“ Statt Geld für Beratung brauche es vor allem mehr Mittel für die Beschaffung und Wartung von Militärgerät.

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https://www.nzz.ch/international/die-allmaehliche-entzauberung-der-ursula-von-der-leyen-beim-regieren-ld.1431022

Die allmähliche Entzauberung der Ursula von der Leyen beim Regieren
Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen scheint alle Affären im Amt zu überstehen, so auch die sogenannte Berater-Affäre. Und trotzdem wirkt es, als sei sie gescheitert. Denn dass sie Kanzlerin werden könnte, glaubt kaum mehr jemand.
Benedict Neff, Berlin

 

Man nannte sie Röschen, als sie klein war. Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einem australischen Denkmal für Kriegsgefallene im Oktober 2018. (Bild: Lukas Coch / EPA)

Man nannte sie Röschen, als sie klein war. Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einem australischen Denkmal für Kriegsgefallene im Oktober 2018. (Bild: Lukas Coch / EPA)

Ursula von der Leyen ist ein kommunikativer Profi, mit Sachkenntnis und sicherem Auftreten. Überhaupt wirkt alles sicher bei ihr, geordnet und durchdacht. Nichts ist zufällig, alles folgt bestimmten Plänen und Konzepten. Das reicht von der Frisur bis zur Neuausrichtung der Bundeswehr. Während man sich manche deutschen Minister nur als Politiker oder als Beamte vorstellen kann, sähe man von der Leyen auch in der Privatwirtschaft. Sie könnte problemlos im Vorstand eines grossen Unternehmens sitzen, sie wirkt weltläufig, ihr Englisch ist sicher. Sie kann ihre Arbeit präsentieren und verkaufen. Bei ihren Ressortwechseln hat sie bewiesen, dass sie sich in kurzer Zeit in völlig neue Themengebiete einarbeiten kann.

Mit diesen Fähigkeiten und Anlagen galt sie lange als mögliche Nachfolgerin von Angela Merkel als deutsche Bundeskanzlerin. Dies umso mehr, als sie eine Vertraute der Kanzlerin ist, die in allen Merkel-Kabinetten als Ministerin präsent war: stets loyal, aber auch mit einem eigenen Kopf. Fast schon routinemässig wurde sie von Journalisten nach ihren Kanzlerambitionen gefragt. Sie dementierte stets ebenso routiniert: «Eine absurde Frage! Meine Kanzlerin heisst Angela Merkel.»

Dass sie den Ehrgeiz hätte, Kanzlerin zu werden, scheint ausser Frage. Ihr Name wird aber kaum noch genannt. Sie wurde verdrängt, fast unbemerkt; allen voran von Annegret Kramp-Karrenbauer, der CDU-Generalsekretärin.

Tatsächlich scheint es eher unwahrscheinlich, dass von der Leyen dieser Karriereschritt noch gelingt. Vor allem dürfte ihre langjährige Merkel-Nähe mittlerweile eher ein Nachteil sein. Zum anderen wirkt von der Leyen, seit sie Verteidigungsministerin ist, auch nicht mehr so souverän wie früher. In diese Zeit fallen drei Affären, die sie alle nicht zu Fall brachten, ihr insgesamt aber doch geschadet haben.

Die Plagiatsaffäre

Die erste war im September 2015. Plagiatsexperten kritisierten ihre Doktorarbeit in Medizin. Von einem «eindeutigen Plagiat» und «grober Schlamperei» war in den Medien die Rede. Gerade in Deutschland ist eine solche Affäre nicht ungefährlich, Politiker mussten wegen Abschreibens schon zurücktreten. Die Medizinische Hochschule Hannover liess die Arbeit schliesslich erneut und unabhängig prüfen und kam zum Ergebnis, dass es zwar Mängel gebe, aber «kein durch Täuschungsabsicht geleitetes Fehlverhalten» vorliege. Damit war die Gefahr für von der Leyen gebannt. Sie selbst erklärte nun, dass Teile der Arbeit nicht den Ansprüchen genügten, die sie an sich selbst stelle.

Bezeichnend für diese Affäre war die Bemerkung des damaligen CDU-Vizefraktionschefs Thomas Strobl. Er meinte: «Im Moment steht anderes im Mittelpunkt als irgendwelche Plagiatsvorwürfe.» Wenn von der Leyens Karriere ins Schlingern gerät, gibt es meistens irgendein Thema, das gerade wichtiger ist. Damals war es die Flüchtlingskrise. Hinzu kommt, dass ihr die Medien durchaus gewogen sind. Im deutschen Boulevard wird von der Leyen sogar regelrecht gefeiert: siebenfache Mutter, Powerfrau, Perfektion mit Herz.

Der Fall Franco A.

Mehr geschadet hat von der Leyen der Fall «Franco A.» im Mai 2017. Ausgelöst hatte die Affäre ein rechtsextremer Offizier der Bundeswehr, der eine Doppelexistenz führte. Obwohl er über keine Arabischkenntnisse verfügte, konnte er sich in Deutschland als syrischer Flüchtling registrieren lassen. Diese Tarnexistenz wollte der Offizier offenbar dazu benutzen, einen Terroranschlag zu verüben.

In Deutschland entwickelte sich daraus eine eher absurde Diskussion: Die Medien schienen sich kaum über die extreme Durchlässigkeit des deutschen Asylsystems zu wundern, sie befassten sich lieber mit dem Rechtsextremismus und dem Nazi-Erbe in der Bundeswehr.

Von der Leyen verlor in diesem Fall die Nerven. Im Fernsehen unterstellte sie ihrer eigenen Truppe «ein Haltungsproblem» und «ein Führungsproblem auf verschiedenen Ebenen»; auch gebe es einen «falsch verstandenen Korpsgeist». Irgendwann erklärte sie noch, die Gesamtverantwortung zu übernehmen. Aber das nahm man schon kaum mehr wahr. Es blieb der ungute Eindruck einer Ministerin, die sich in der Krise nicht vor die Mannschaft stellt; der Kapitalfehler eines Chefs. Das hat ihr in der Bundeswehr und in der Öffentlichkeit geschadet.

Die Berater-Affäre

Die dritte Affäre ist eine schleppende und deshalb auch eine eher ungefährliche. Im Verteidigungsministerium scheint man es mit der fremden Hilfe ein wenig zu übertreiben. Schon länger wird von der Leyen kritisiert, weil ihr Ministerium die Dienste von externen Beratungsunternehmen wie McKinsey in Anspruch nimmt. «Die Zeit» kolportierte 2016 eine Zahl von 300 Millionen Euro für externe Berater, um Rüstungsvorhaben überprüfen zu lassen und die Beschaffung von Rüstungsgütern neu zu organisieren.

Während dies schon lange bekannt ist, sorgt ein Bericht des «Spiegels» nun für neue Unruhe. Nach dessen Informationen prüft die Staatsanwaltschaft Berlin, ob der dauerhafte Einsatz von Unternehmensberatern den Tatbestand der vorsätzlich verursachten Scheinselbständigkeit erfülle. Der Verdacht lautet, dass das Verteidigungsministerium externe Berater wie eigene Mitarbeiter eingesetzt habe. In einem Interview im «Stern» hat von der Leyen am Donnerstag Fehler zugegeben. «Die Art und Weise, wie die Beratungsleistungen abgerufen worden sind, war in Teilen nicht in Ordnung. Da müssen wir ran.»

Eine absurde Frage

Auch dies wird von der Leyens Karriere nicht gefährden. Es ist eher eine Unannehmlichkeit, die das einst glänzende Gesamtbild der Ministerin weiter trübt. Ausserdem gibt es auch jetzt wichtigere Dinge: zum Beispiel den Überlebenskampf der deutschen Volksparteien.

Die «Zeit»-Journalisten Peter Dausend und Elisabeth Niejahr haben 2015 eine Biografie über von der Leyen geschrieben mit dem Titel «Operation Röschen» (so wurde sie als Mädchen genannt). In dem Buch wird das System von der Leyen beschrieben: «Sich ein Thema suchen, das Aufmerksamkeit garantiert, nicht lange nachfragen, was ihre Partei davon hält, die gesellschaftliche Mehrheit mit grossen Worten mobilisieren und die Politik zwingen, sich hinter ihr zu versammeln.» Als Familienministerin und Arbeitsministerin funktionierte das noch gut: Von der Leyen kämpfte erfolgreich für Krippenplätze, Ganztagesschulen und Frauenquote. Ihre Aufrufe für mehr Verantwortung in der Verteidigungspolitik kommen in der deutschen Bevölkerung hingegen schlechter an.

Die Frage nach einer Kanzlerschaft scheint mittlerweile tatsächlich absurd geworden zu sein.

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Der Aufstieg von Ursula von der Leyen kann weitergehen

Plagiatsaffäre
Alexander Kohnen Philipp Neumann

 

Darf ihren Doktortitel behalten: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

Foto: Friso Gentsch / dpa

Ursula von der Leyen darf ihren Doktortitel behalten. Damit ist sie politisch gerettet – und bleibt große Hoffnungsträgerin der CDU.

Berlin.  Ein nüchterner Hörsaal, weiße Wände, roter Fußboden. Die Herren, die am Mittwoch um kurz nach 18 Uhr den Raum betreten, machen es spannend. Erst erklärt der Sprecher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) die Regeln für die Pressekonferenz. Dann tritt MHH-Präsident Christopher Baum ans Pult. Er spricht so langsam, dass man fast die Silben zählen kann. Baum erklärt, man habe die Dissertation von Frau Ursula von der Leyen „sorgfältig, objektiv, ergebnisoffen und ohne Ansehen der Person“ geprüft. Erst dann fällt der entscheidende Satz: Der Senat habe eine halbe Stunde zuvor „mehrheitlich mit sieben zu eins Stimmen entschieden, den Titel nicht abzuerkennen“.

Ursula von der Leyen ist gerettet. Politisch jedenfalls. Über das Seelenleben der Verteidigungsministerin in diesem Moment ist nichts bekannt.

Vielleicht hat sie irgendwo im Flugzeug von der Entscheidung erfahren, irgendwo auf dem Weg von Washington nach Kalifornien, mehr als 7000 Kilometer von der Heimat entfernt. An der Universität Stanford nahe San Francisco wollte von der Leyen am Mittwoch einen Vortrag halten. Ausgerechnet an der Universität, an der sie einst studiert hat. Wie passend. Wobei: Offiziell war von der Leyen nie Studentin in Stanford, sie war Gasthörerin. Wer ihren Lebenslauf zu schnell liest, kann das übersehen. Aber auch das ist jetzt nur noch eine Fußnote. Die Plagiatsaffäre ist ausgestanden. Ursula von der Leyen kann, theoretisch, Kanzlerin werden.

Das Ministerium reagiert schon eine halbe Stunde später

Man habe „klare Mängel festgestellt“, sagt Hochschulpräsident Baum, vor allem in der Einleitung. „Fehler, für die die Autorin verantwortlich ist.“ Er nimmt sogar das Wort „Plagiat“ in den Mund. Wichtig sei aber: „Das Muster der Plagiate spricht nicht für eine Täuschungsabsicht.“ Es gehe „um Fehler, nicht um Fehlverhalten“, sagt Baum. Es ist der zweite Schlüsselsatz dieses Abends. Der wissenschaftliche Wert der Arbeit werde nicht grundsätzlich in Abrede gestellt. Mehr noch: „Die Ergebnisse waren wissenschaftlich neu und von Relevanz.“ Auf 27 von 62 Seiten hatten die Plagiatsjäger von „VroniPlag“ Textstellen gefunden, an denen von der Leyen andere Wissenschaftler zitierte, ohne dies als Zitat zu kennzeichnen.

Eine halbe Stunde nach der Pressekonferenz in Hannover veröffentlicht das Verteidigungsministerium ein Statement der Ministerin. Es besteht aus zwei Sätzen: „Teile meiner damaligen Arbeit entsprechen nicht den Maßstäben, die ich an mich selber stelle. Ich bin froh, dass die Universität nach eingehender Prüfung zum Schluss gekommen ist, dass meine Experimente für die medizinische Forschung relevant waren und die Arbeit insgesamt die wissenschaftlichen Anforderungen erfüllt.“

Von der Leyen stellt hohe Ansprüche an sich selbst

Wer Ursula von der Leyen einmal erlebt hat, bekommt eine Vorstellung davon, wie sehr es an ihr nagt, nicht doch perfekt gewesen zu sein. Wie hoch die Maßstäbe sind, die sie an sich selbst anlegen kann. Ob sie sich über den Ausgang des Prüfungsverfahrens wirklich gefreut hat? Anders als gewöhnlich hat die Ministerin auf ihrer aktuellen USA-Reise keine Journalisten dabei. Am Vormittag hatte sie sich mit ihrem amerikanischen Amtskollegen Ashton Carter getroffen. Danach sollte es gen Westen nach Stanford gehen, zu einem nicht näher bezeichneten „sicherheitspolitischen Vortrag“.

Fast ein halbes Jahr hat die Hochschule gebraucht, um die 62 Seiten zu untersuchen, die Ursula Gertrud von der Leyen 1990 als Promotionsschrift eingereicht hat. Es ging um den Nutzen eines Bades bei der Geburt eines Kindes. Der wörtliche Titel: „C-reaktives Protein als diagnostischer Parameter zur Erfassung eines Amnioninfektionssyndroms bei vorzeitigem Blasensprung und therapeutischem Entspannungsbad in der Geburtsvorbereitung“. Es war die erste prominente medizinische Doktorarbeit, die auf Plagiate überprüft wurde. Karl-Theodor zu Guttenberg, Annette Schavan und Frank-Walter Steinmeier, die drei anderen Bundesminister, die bisher unter Plagiatsverdacht geraten waren und ihre wissenschaftlichen Werke überprüfen lassen mussten, waren Juristen oder Pädagogin.

Merkel stellt sich hinter von der Leyen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich noch am Vormittag hinter von der Leyen gestellt. Auf die Frage, ob von der Leyen auch ohne den akademischen Grad noch das Vertrauen der Kanzlerin habe, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert: „Selbstverständlich. Die Ministerin ist eine hervorragende Verteidigungsministerin, was man gerade in diesen Tagen wieder beim Zustandekommen der Nato-Aktivitäten in der Ägäis gesehen hat.“

Ursula von der Leyen ist noch immer die Musterschülerin im Kabinett Merkel, ehrgeizig, teilweise sogar verbissen. Sie ist die erste Frau im Männer-Ressort Verteidigung, das auch ohne Plagiatsaffäre als Schleudersitz gilt. Sie hat sieben Kinder und trägt mit 57 Jahren noch immer Konfektionsgröße 34, was daran liegen mag, dass sie kaum etwas isst, jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit. Mitarbeiter sagen: Wenn von der Leyen feiern will, trinkt sie ein Glas Wasser mit Kohlensäure.

Von der Leyen bleibt Hoffnungsträgerin der CDU

Trotz der Plagiatsaffäre galt Ursula von der Leyen immer noch als mögliche Nachfolgerin von Angela Merkel. Jetzt, nachdem alles vorbei ist, gilt das erst recht. Die Personaldecke der CDU ist dünn: Der andere Hoffnungsträger, Thomas de Maizière, ist keiner mehr. Er wird als Bundesinnenminister nur noch geduldet. Und Wolfgang Schäuble, der Finanzminister, wäre mit seinen 73 Jahren allenfalls ein Übergangskandidat für das Kanzleramt – wenn die CDU Merkel denn je stürzen sollte.

Die Opposition reagierte nach der Bekanntgabe der Uni-Entscheidung entspannt. „Zur Freiheit von Forschung und Lehre gehört es auch, dass die Entscheidung der MHH so zu akzeptieren ist, wie sie getroffen wurde“, sagte der grüne Sicherheitsexperte Tobias Lindner unserer Redaktion. Es sei gut, dass nun endlich Klarheit in dieser Angelegenheit herrsche. „Ursula von der Leyen sollte sich jetzt den ganzen Baustellen, die es in ihrem Ressort gibt, widmen.“

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https://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/MHH-entzieht-drei-Aerzten-den-Doktor-Titel

hannover

Eigentlich ist jede Universität froh und stolz, wenn eine Bundesministerin dort studiert und promoviert hat. Ob sich das bei der MHH mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (59) ebenso verhält, darf mittlerweile bezweifelt werden.

Denn die ehrgeizige Medizinerin hat für einen zweifelhaften Ruhm der MHH gesorgt. Seit die Internet-Plattform VroniPlag Wiki die Dissertation von der Leyens mit zahlreichen Plagiaten entlarvt hat, folgten weitere Untersuchungen von MHH-Promotionen.

In der Plagiatsliste rangiert die MHH auf Platz drei der medizinischen Fakultäten in Deutschland. Dort sind sieben MHH-Promotionen gelistet, die mehr oder weniger abgeschrieben worden sind. Lediglich die Charitè in Berlin (33 Arbeiten) und die Uni Münster (23) rangieren, wenn auch mit weitem Abstand, vor der MHH. Diese Zahlen müssen insofern relativiert werden, da die untersuchten Arbeiten nur einen sehr kleinen Ausschnitt der geschriebenen Doktor-Arbeiten darstellen. Auffällig ist, dass vor allem Mediziner zum Mauscheln neigen. Etwa die Hälfte der überführten Akademiker tragen einen weißen Kittel.

Im März 2016 kam die Kommission für Gute Wissenschaftliche an der MHH Arbeit zu dem Urteil, dass von der Leyen „keine Täuschungsabsicht“ gehabt habe. VroniPlag Wiki hatte bei ihrer Doktor-Arbeit von 1990 auf 43 Seiten Fremdtextübernahme gefunden, ohne dass die Quelle genannt wurde. Es wurden 47 Textstellen beanstandet. Die Kommission fand hingegen nur 32 Plagiatsstellen. „Dr.“ von der Leyen durfte ihren Titel behalten, erhielt lediglich eine Rüge.

Bei den jüngeren Kollegen der Verteidigungsministerin war die MHH-Kommission weniger nachsichtig. „Der Senat hat in drei Fällen den Entzug des Titels beschlossen. Für die Betroffenen besteht noch die Klagemöglichkeit“, teilte MHH-Sprecher Stefan Zorn mit. In einem Fall sei eine Rüge erfolgt. Zwei Fälle seien noch nicht abgeschlossen. Weitere Einzelheiten gab der MHH-Sprecher nicht preis.

Von Thomas Nagel

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„WEISSE FLECKEN-AUKTION““ – WOOOOOO sind diese BLOSSSSS zziizz – – – – – 5 GGGGG – ist ein KRIEG gegen das LEBEN und die ERDE – – – – – – Die CCCCSSSSUUU OUTET sich: es geht gegen die NATUR und die GESUNDHEIT – SCHEUER eine erbärmliche UN-WISSENDE PERSON ENT-LARVT den SATANISCHEN PLAN – – – – – – „sogenannte „WEISSE FLECKEN““ – sogenannte „FUNK-LÖCHER““ – WO: in „WALD-GEBIETE“ //// „Stanford-Professor“ entlarvt „Klima-Lüge“ /// Italienische Medien: Bundesregierung will jeden vierten nach Europa kommenden Migranten aufnehmen

 

siehe auch: Bäume werden abge-HOLZT und als STÖR-FAKTOREN ge-sehen

SCHEUER hat es FAUST-DICK hinter den OHREN

HABEN wir ge-LACHT: STRAFEN an die Mobilfunkbetreiber werden verhängt ……. zziizz  oder doch wohl eher  GESCHENKE an die Mobilfunkbetreiber – damit noch MEHR schmutziges GELD in deren TASCHEN FLIESST – ist doch  alles  im SINNE der SATANISCHEN TELE-KOM

„weisse FLECKEN“  – wo: in „WALD-GEBIETE“  – – – – – soll mit  MIKRO-WELLE bestrahlt und ge-KILLT werden im SINNE der satanischen KONZERNE und der SATANISCHEN CCCCCDDDDUUU/CCCSSSUUUU

 

5G – Lügen über Mobilfunklöcher aufgedeckt

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Lügen über Mobilfunklöcher werden verbreitet um den Ausbau von 5G in der Bevölkerung zu begründen und zu rechtfertigen. Es werden falsche Gründe vorgeführt um 5G radikal auszubauen. Strafen an die Mobilfunkbetreiber werden verhängt. Doch sind diese Löcher vorhanden. Ich habe erstaunliches festgestellt was alles wiederlegt und die Wahrheit über 4G und 5G offenbart. Und es geht uns alle an! Das Wort Klimaschutz wird mißbraucht um eine eigene Agenda mit Interessen zu verfolgen welche die neuen Technologien installieren sollen. Telekom Netzplan: https://www.telekom.de/start/netzausb…

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Warum wegen –  5 G – alle Bäume aus den Städten verschwinden

13.400 Abonnenten

Ich habe dieses Video vom Kanal Odysseus übernommen der unglaublicherweise erst sieben Abonnenten hat. Wenn euch das Thema interessiert und euch das Video gefallen hat besucht seinen Kanal und lasst ein Abo da 😉 https://www.youtube.com/watch?v=ZX_Bz… Es gibt mittlerweile viele Beiträge zum Thema 5G aber der Zusammenhang mit dem Abholzen wird nur selten gezogen und wenn dann nur kurz angeschnitten. Wichtige Informationen die wir alle gemeinsam verbreiten müssen Downloadlink für das 5G Whitepaper der University of Surrey: https://networld2020.eu/wp-content/up… Helft mit die Alternativen mit Leben zu füllen 🙂 Zensurfreie Alternative und Sicherungskanal abonnieren… – https://bit.tube/m8y1 – – https://www.bitchute.com/profile/MOA8… . #m8y1 ### Bäume in Wohngebieten werden für 5g Netz abgeholzt Johan Wibergh, CTO der Vodafone Group, sieht den Nutzen von Millimeterwellen hingegen deutlich kritischer: Millimeterwellen seien sehr empfindlich. Sie drängen nicht durch Wände, nicht durch Fenster, und schon das Blatt eines Baums würde ausreichen, sie zu stören. Selbst in Gebäuden könnte die Ausleuchtung mit Millimeterwellen schwierig werden, zum Beispiel, wenn in einer Messehalle die diversen Standaufbauten das Signal beeinflussen. Mit 5G wird es einen erneuten Anlauf in Sachen „mobiler“ Festnetz-Ersatz erfolgen. Ist dieser in den Startmärkten erfolgreich, werden schnell weitere Anbieter in weiteren Ländern folgen. Erweist sich 5G mit Millimeterwellen hingegen als „Schönwetternetz“, weil Regen, Schnee oder fallendes Laub das Signal immer wieder erheblich stören, wird es hingegen zumindest hierzulande dem Festnetz nicht ernsthaft gefährlich werden können. https://mobil.teltarif.de/5g-millimet… ### PSYCHOTRONIK ▶ Waffensystem oder Mobilfunk Infrastruktur – https://youtu.be/wGNK4nsjbRw . Dr. Klinghardt über gepulste Frequenzen zur Massenbeeinflussung via Handymasten – https://www.youtube.com/watch?v=DbauF… . Psychotronik, das perfekte Verbrechen vor aller Augen – https://www.youtube.com/watch?v=xsQqc… . Britischer Agent Dr. BarrieTrower spricht u.a. über elektromagn. Waffen – https://www.facebook.com/wsdvm8y1/vid… . 5G Das Internet der Dinge! Jahr 2020: Vollständige technologische Versklavung!? – https://www.facebook.com/NWOWaffen/vi… . Smarte Netze und 5G – Der digitale Wahnsinn – https://www.youtube.com/watch?v=X0bZt… . 5G, EMP, Wetter- & Strahlenwaffen – Krieg der Frequenzen – https://www.youtube.com/watch?v=aI8gY… . Das 5G BeastSysteM – https://www.youtube.com/watch?v=k2K4Y… . Die 5G Falle und ihre Katastrophalen Auswirkungen . https://www.youtube.com/watch?v=7k2BL… . Manipulation durch Geheimtechnologienhttps://www.youtube.com/watch?v=stCRd… .

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TAUSENDE Bäume werden GEFÄLLT – Was steckt dahinter? 5G? Die Wahrheit!

16.100 Abonnenten

Zehntausende, angeblich „kranke“ Bäume werden gefällt – Was steckt dahinter? 5G ist die Antwort! Sie stehen der neuen Technologie gründlich im Weg. Sie sind eine Gefahr für schlechten Empfang weil die Mikrowellenstrahlung im Millimeterbereich extrem kurz sind. Die Lösung: Sie müssen weg! Es gibt Schutz gegen 5G. Auf diesem Kanal ist eine Serie gestartet, welche uns und unsere Kinder vor 5G schützen kann. Eine der Möglichkeiten sind in diesem Video gezeigt: https://youtu.be/moQn0e_9NrA Warum wegen 5g alle Bäume aus den Städten verschwinden werden https://youtu.be/ZX_BzB4Z3JA Warum wegen 5G Baumkrankheiten erfunden werden https://youtu.be/LzajdMo0tw8 So verschwindet DEIN Wald – WICHTIG! https://youtu.be/KSy9vHzIG8Y 5G Was jetzt auf uns zukommt und wie du dich und deine Familie schützen kannst https://youtu.be/LeoCeCUUwYA Hilfsmittel zum 5G – Schutz – Nachtrag zum Video https://youtu.be/Rrx6Z_gkCrg Mehr zu Phased Array: Gedankenkontrolle mit 5G- Patente https://www.youtube.com/watch?v=fDk96… Wegen AI-Gott, Zerstörung der Kirchen weltweit: https://www.youtube.com/watch?v=MkBC5… ACHTUNG! 20.000 5G SATELLITEN werden gerade installiert !!! – Elon Musk mit SpaceX https://youtu.be/5vdXgdOOUgg Gedankenkontrolle mit 5G- Patente https://www.youtube.com/watch?v=fDk96… ODYSSEUS NEUE Kontakte Facebook: https://www.facebook.com/odysseuschan… Telegram: https://t.me/odysseus108 Patreon: folgt

 

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tube.com/watch?v=KSy9vHzIG8Y&t=454s

So verschwindet DEIN Wald – WICHTIG!

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Überall wird Wald vernichtet. Es gibt kein Waldgebiet welches nicht betroffen ist. Sogar hier im Naturschutzgebiet. Die Begründung: Der Baum ist krank. Dies ist falsch, wie hier eindeutig bewiesen wird. Der Wald wird gerodet für 5G und aus Habgier. Je älter der Baum desto mehr Umsatz. Wegen 5G müßen sowieso alle Bäume weg. Also bleibt der Holzpreis stabil und alles läuft Hand in Hand. Wenn wir nicht zusammenstehen werden wir keine Wälder mehr haben. Das ist für uns eine Notsituation weil unumkehrbar!

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outube.com/watch?v=LzajdMo0tw8

Warum wegen 5G Baumkrankheiten erfunden werden

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Ich erkläre in diesem Video warum für 5G Krankheiten erfunden werden um Bäume und ganze Wälder zu roden. Freie Bahn für Abholzung ohne den geringsten Widerstand. Downloadlink für das 5G Whitepaper der University of Surrey: (Wie die Baumhöhe und der Baum selbst zu Signalverlusten im 5G- Bereich führt) https://my.pcloud.com/publink/show?co…

 

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book.com/jeanpuetzoffiziell/videos/884304215244143/

Zum Thema 5G. Ich warne vor einem flächendeckenden Ausbau des Mobilfunknetzes der fünften Generation.

Folge 8 . Mit Vernunft in die Zukunft oder auch nicht
Die Risiken von 5G, insbesondere die gesundheitlichen Auswirkungen sind nicht genügend erforscht. Trotzdem wurden die Frequenzen die im Bereich der Mikrowellenstrahlung liegen, für über fünf Milliarden versteigert. Sind wir den jetzt hilflos ausgeliefert? Dies wäre unverantwortlich.
Dazu klicken Sie auch auf folgenden Beitrag des Deutschlandfunks kurtour, weiter unten liegt der Beitrag auch als Hörfassung vor.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/gesundheitsrisiko-5g-d…

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https://www.deutschlandfunkkultur.de/gesundheitsrisiko-5g-der-zweifelhafte-umgang-mit-der.976.de.html?dram:article_id=446671

Beitrag vom 18.04.2019

Gesundheitsrisiko 5G

Der zweifelhafte Umgang mit der Strahlungsgefahr

Von Philip Banse

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DLF – KULTUR – – “Gesundheits-RISIKO” – “5 G” – – – – – Der zweifelhafte Umgang mit der Strahlungsgefahr

Eine junge Frau mit Wollmütze telefoniert mit ihrem Smartphone. (Unsplash / Fezbot2000)
Mit 5G soll der technische Fortschritt weiter vorangetrieben werden. Kritiker der Technik werden, so Forscher, bei offiziellen Stellen wie der WHO ignoriert. (Unsplash / Fezbot2000)

Aktuell werden die Frequenzen für den Mobilfunkstandard 5G versteigert. Dabei ist noch nicht einmal klar, welche konkreten Auswirkungen die elektromagnetischen Strahlungen auf den Menschen haben. Studien, die vor Risiken warnen, werden kaum beachtet.

Mehr Antennen, höhere Frequenzen – mit dem Aufbau der neuen Mobilfunktechnik 5G setzt sich ein Trend fort, der seit Jahrzehnten anhält: Menschen sind immer mehr elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt. WLAN, Heimvernetzung, funkende Kopfhörer, Babyfones, Autos, Mobiltelefone. Zunehmender Datenhunger wird die Strahlenbelastung weiter erhöhen, denn je mehr Daten übertragen werden, desto mehr strahlt das Gerät.

Die Krebsforschungs-Agentur der Weltgesundheits-Organisation hat hochfrequente elektromagnetische Strahlung, wie sie vor allem beim Gebrauch von Mobiltelefonen auftritt, vor acht Jahren als beim Menschen „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Elektrosensible Menschen klagen seit Jahren über Schmerzen und Schlafstörungen, die sie auf elektromagnetische Strahlen zurückführen – und werden ausgelacht. Doch jüngste Studien liefern neue Hinweise, dass Mobilfunk-Strahlung schon Schäden anrichten kann, bevor gesetzliche Grenzwerte erreicht sind. Das wiederum wirft die Frage auf: Wie entstehen eigentlich diese Grenzwerte – und wer legt sie fest?

„Natürlich sind alle die ganze Zeit elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt, aber der Punkt ist: Je höher die Intensität, desto größer die Risiken.“

David Carpenter, Direktor des Instituts für Gesundheit und Umwelt an der Universität in Albany, USA. Der Gesundheitsforscher ist einer der prominentesten Warner vor elektromagnetischer Strahlung.

„Es gibt natürliche elektromagnetische Felder, das Leben hat sich in ihrer Gegenwart entwickelt. Aber in den letzten Dekaden hat die elektromagnetische Strahlung, die auf uns Menschen trifft, enorm zugenommen. Früher waren die menschlichen Quellen elektromagnetischer Wellen Radio und Fernsehen. Heute haben wir überall WLAN; wir entwickeln selbstfahrende Autos, die elektromagnetische Felder nutzen, um zu navigieren; jeder hat ein Mobiltelefon. Und 5G wird die Menge an Strahlung noch erhöhen.“

Carpenter hat kürzlich einen Kommentar mitgeschrieben für The Lancet, die zweitgrößte medizinische Publikation der Welt mit erstklassigem Ruf. Dieser Kommentar listet etliche Studien auf, die schädliche Effekte elektromagnetischer Strahlung nachgewiesen haben sollen, bevor geltende Grenzwerte erreicht waren. In seinem Kommentar kommt David Carpenter von der Universität Albany zu dem Schluss:

„Es besteht dringender Bedarf den sogenannten Elektrosmog anzugehen. Das Gewicht dieser wissenschaftlichen Beweise widerlegt die Behauptung, dass drahtlose Technologien bei den derzeit erlaubten, nicht-thermischen Grenzwerten kein Gesundheitsrisiko darstellen.“

Forscher und Forscherinnen warnen seit Jahren

Schon vor Jahren hat David Carpenter den „BioInitiative Report“ geschrieben, zusammen mit 29 anderen Wissenschaftlern, Professoren und medizinischen Forschern aus elf Ländern. Die Forscher berufen sich auf 1000 wissenschaftliche Veröffentlichungen und schreiben:

„Die biologischen Effekte der Mobilfunkstrahlung verhindern, dass der Körper geschädigte DNA heilt und führen zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Das kann die Stoffwechsel- und Fortpflanzungsfunktionen tiefgreifend beeinträchtigen.“

Das ist sieben Jahre her, viel getan hat sich nicht. Heute sagt David Carpenter mit Blick auf die neue Mobilfunkgeneration 5G, deren Frequenzen gerade in Deutschland versteigert werden:

„Wir wollen eine Pause. Wir sagen nicht, dass 5G niemals eingeführt werden sollte, aber wir müssen wenigsten eine Debatte darüber führen, was die Vorteile sind und welche Risiken bestehen. Und unsere Befürchtung ist, dass die Risiken erheblich sind, sie wurden nicht beachtet und die Öffentlichkeit weiß nicht mal von ihnen.“

Symbolfoto: Menschen sitzen zusammen und halten jeweils ein Smartphone in der Hand. (imago images / Westend61 / Giorgio Fochesato)Trifft elektromagnetische Strahlung auf unseren Körper, wird diese Energie von den Zellen absorbiert. Was dann genau im Körper passiert, ist nicht konkret bekannt. (imago images / Westend61 / Giorgio Fochesato)
Bevor wir näher auf die Studien eingehen, die bei einigen Wissenschaftlern solche Bedenken auslösen, müssen wir etwas über elektromagnetische Strahlen an sich sagen, ein paar Eigenschaften, die unbestritten sind.

Elektromagnetische Strahlen übertragen Energie. Trifft die Strahlung auf unseren Körper, wird diese Energie von den Zellen absorbiert. Ist der Energiegehalt der elektromagnetischen Strahlung sehr groß, sprechen Wissenschaftler von ionisierender Strahlung. Denn die Energie reicht aus, um Atome und Moleküle zu verändern, sagt der Strahlenbiologe Eric van Rongen:

Ionisierende Strahlung kann etwa die Moleküle unserer DNA aufbrechen, die Chromosomen. Dieser Effekt kann zu Gesundheitsproblemen führen, zum Beispiel Krebs.

Diese Gefahr geht etwa von Röntgenstrahlen aus, elektromagnetischer Strahlung mit sehr viel Energie. Stromleitungen, Computer im WLAN oder auch Mobiltelefone senden jedoch Strahlung aus, die viel weniger Energie transportiert – so genannte nicht-ionisierende Strahlung. Auch für diese Strahlung mit relativ wenig Energie gibt es Grenzwerte, um den menschlichen Körper vor potentiellen Schäden zu schützen. Heftig umstritten ist allerdings, wie dieser Grenzwert festgelegt wird.

Seit 20 Jahren wird sich an der Körpertemperatur orientiert

Besuch im Bundesamt für Strahlenschutz, der Behörde in Deutschland, die Grenzwerte empfiehlt. Inge Paulini ist die Präsidentin. Grenzwerte für Strahlung mit wenig Energie wie etwa beim Mobilfunk, sagt sie, orientierten sich seit über 20 Jahren am thermischen Effekt.

„Der thermische Effekt bedeutet, dass, wenn wir Strahlung ausgesetzt sind, sich möglichweise in unserem Körper eine Temperaturerhöhung ergibt.“

Die Körpertemperatur kann steigen, wenn elektromagnetische Strahlen vom Körper absorbiert und in Wärmenergie umgewandelt werden. Allerdings verändert unser Körper laufend seine Temperatur in einem gewissen Rahmen – durch Anstrengung, Schlaf oder eben Strahlung von außen. Mit ein bisschen mehr Wärme kommt der Körper also klar.

„Das Wichtige ist zu wissen, dass es einen Wert gibt, und der ist festgelegt mit 1 Grad zusätzlicher Körpertemperatur, dass ab da wir sagen: Da müssen wir vorsichtig sein, weil möglicherweise diese natürlichen Regulationsmechanismen nicht mehr so gut funktionieren und es dann erst zu Schäden kommen kann.“

Der Grenzwert für elektromagnetische Strahlung wird also immer von diesem thermischen Effekt abgeleitet. Beispiel Mobiltelefone: Ein Handy darf nur so stark senden, dass es aus einer bestimmten Entfernung das Gewebe im Kopf um maximal 1 Grad zusätzlich erwärmt. Ein Grenzwert, der selten erreicht wird und für Telekomindustrie kein Problem darstellt.

Ein mächtiger Verein schreibt die Richtlinien

Wird der Körper warm oder nicht – dieses entscheidende Kriterium ist über 20 Jahre alt und wurde von einem privaten – und zumindest anfangs sehr industrienahen – Wissenschaftler-Verein ersonnen, der „Internationalen Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung“, kurz ICNIRP.

Dieser Verein schreibt seit Jahrzehnten Richtlinien, nach welchen Kriterien Strahlengrenzwerte festgelegt werden sollten – und die meisten Länder in der EU, Australien, Japan und einige asiatische Staaten halten sich laut ICNIRP daran. Chef dieses mächtigen Vereins ist der schon erwähnte Strahlenbiologe Eric van Rongen. Er hält den vor 20 Jahren eingeführten thermischen Effekt nach wie vor für wissenschaftlich belastbar: Das sei der einzige Effekt, der von der wissenschaftlichen Literatur belegt wurde.

„The criteria for the exposure limits is to prevent too much heating of the body. That is the only effect that is established from scientific literature.“

„Dieser Ansatz ist nicht ausgereift genug“, sagt der Pharmakologe John Bucher vom Nationalen Institut für Umweltgesundheit, einer Forschungseinrichtung der US-Regierung. Eine Gefahr für den Menschen erst anzunehmen, wenn sich das Gewebe um zusätzlich 1 Grad erwärmt, sei zu simpel:

„Wir kennen nicht das Risiko“

„Es gibt immer eine Erwärmung des Gewebes. Wir kennen jedoch nicht das Risiko jener Erwärmung, die entsteht, wenn wir auf typische Weise ein Mobiltelefon benutzen.“

In seinem Kommentar für das Medizin-Journal The Lancet schreibt der Gesundheitsprofessor David Carpenter:

„Es ist jetzt bewiesen, dass die Vermeidung von Gewebe-Erwärmung nicht dazu geeignet ist, biochemische und physiologische Störungen zu verhindern.“

Eine Auswertung über 2200 Studien habe ergeben: Die große Mehrheit dieser Veröffentlichungen kommt zu dem Schluss, dass elektromagnetische Strahlen oft einen biologischen oder auch gesundheitlichen Effekt auf den Menschen haben, bevor die Strahlen das Gewebe um mehr als 1 Grad erwärmten. Das heißt, schreibt David Carpenter in einer Email, elektromagnetische Strahlung kann schon vor der 1-Grad-Erwärmung zu Hautschädigungen führen, zu niedriger Lebenserwartung, Gewichtsverlust, Verhaltensänderungen oder auch molekularen Veränderungen im Gewebe. Diese Auswertung bezweifelt Eric van Rongen, der Vorsitzende von ICNIRP, jenem Verein, der das Wärme-Kriterium vor 20 Jahren eingeführt hat. Aber van Rongen gibt zu:

„Es ist absolut richtig, dass es auch Effekte im menschlichen Körper gibt, die nichts mit Erwärmung zu tun haben.“

So könnte etwa die elektrische Aktivität des Gehirns beeinflusst werden. Doch mit diesen Effekten unterhalb der 1-Grad-Erwärmungsgrenze könne der Körper gut fertig werden:

„Es wurde noch nie nachgewiesen, dass diese Effekte wirklich gesundheitliche Auswirkungen haben.“

„Well, that´s just nonsense.“

Das ist einfach Unsinn, sagt der Professor für öffentliche Gesundheit an der Universität Albany, David Carpenter:

„Wir haben klare Beweise für eine Zunahme von Hirnkrebs bei Menschen, die Mobiltelefone über lange Zeit nutzen und diese Zunahme ist nur auf der Seite, auf der sie das Mobiltelefon nutzen. Nehmen sie die Interphone Studie.“

Andere Studien mit anderen Ergebnissen

Ok. Dann kommen wir jetzt also zu den zentralen Studien, die in den Augen einiger Wissenschaftler belegen, dass vor allem Mobilfunkstrahlen schon innerhalb der geltenden Grenzwerte Schäden anrichten können, bevor sich das Gewebe also um 1 Grad zusätzlich erwärmt.

Die von Carpenter angeführte Interphone-Studie wurde im Jahr 2000 von der UNO angestoßen. In 13 Ländern wurden jahrelang gut 5000 Krebspatienten befragt, wie sie ihr Mobiltelefon benutzt haben. Schweden steuerte die Befragungen des Krebsforschers Lenart Hardell bei. Diese zeigten: Hirntumore entstanden vor allem auf jener Seite des Kopfes, an die das Mobiltelefon beim Telefonieren gepresst wurde.

Hardell hält es daher für „bewiesen, dass die elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung das Risiko für Hirntumore erhöht“. Das Gesamtergebnis der Interphone-Studie trug dazu bei, dass Wissenschaftler der UN-Krebsforschungsagentur elektromagnetische Strahlung 2011 als „möglicherweise krebserregend“ einstuften.

Eine junge Frau sitzt in einem Kaffee und telefoniert. (imago images / Westend61 / Kniel Synnatzschke)Permanentes Telefonieren könne Krebs verursachen, so eine schwedische Studie. (imago images / Westend61 / Kniel Synnatzschke)
Ganz anders fasst das Bundesamt für Strahlenschutz die Ergebnisse der Interphone-Studie zusammen, Überschrift:

„INTERPHONE-Studie findet kein erhöhtes Tumorrisiko durch Handynutzung“

Liest man die Bewertung des Bundesamts für Strahlenschutz jedoch bis zum Ende, findet sich dort der Hinweis:

Menschen, die Ihr Handy sehr viel benutzen, haben „ein statistisch signifikant erhöhtes Risiko“ sowohl einen Hirntumor, als auch einen Tumor am Hörnerv zu bekommen.

Und weiter wörtlich:

„Bei den intensiven Handynutzern zeigten sich die Gliome…“

Also die Hirntumore.

„...eher in den Hirnregionen, die sich nahe am Ohr befinden und auf der Seite des Kopfes, die als bevorzugte Seite zum Telefonieren angegeben wurde.“

Und wie kommt das Amt dennoch zu der Aussage, die Studie habe „kein erhöhtes Tumorrisiko durch Handynutzung“ gefunden? Die Antworten der Vielnutzer zum Ausmaß ihrer Handy-Nutzung seien, so das Bundesamt für Strahlenschutz, „nicht nachvollziehbar“ gewesen. Das ließe die „Ergebnisse dieses Teils der Studie fraglich erscheinen“.

„Bei Ratten tauchen biologische Effekte auf“

Weitere Hinweise, dass elektromagnetische Strahlung Schäden anrichten kann, bevor Gewebe warm wird, lieferte im vergangenen Jahr eine großangelegte Studie des National Toxicology Programm, kurz NTP, einem Forschungsprogramm des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums. Die Wissenschaftler hatten rund 7000 Ratten und Mäuse lebenslang elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt, mit einer Frequenz, die jener älteren Mobilfunkstandards ähnelt.

„Als wir die Studie anfingen, war eine der großen Fragen: Ist es möglich, dass nicht-ionisierende Strahlung biologische Effekte verursachen kann, bevor sich das Gewebe um mehr als 1 Grad zusätzlich erwärmt, bevor also der thermische Effekt eintritt?“

Sagt John Bucher, einer der Autoren der NTP-Studie. Das Ergebnis sei eindeutig:

„Wir haben herausgefunden, dass bei den Ratten biologische Effekte auftauchen. Das ist ein bedeutendes Ergebnis.“

Dieser „biologische Effekt“ elektromagnetischer Strahlung war: Krebs. Die US-Forscher faden klare Beweise für Tumore im Herz der männlichen Ratten“.

„Wir haben Tumore in verschiedenen Organen gefunden.“

Das Problem der Studie: Die Ratten hätten sich zwar nicht um mehr als 1 Grad erwärmt, sagt Bucher. Allerdings waren sie einer Strahlendosis ausgesetzt, die deutlich höher ist, als jene, die bei typischer Handynutzung heute zu erwarten ist. Deswegen seien die Ergebnisse zwar relevant für Menschen, aber nicht direkt übertragbar.

„Obviously we think the findings are relevant for humans. There are difficulties in the direct extrapolation.“

Diese Schwachstelle der US-Studie füllen jedoch die Forschungen von Fiorella Belpoggi, einer renommierten Krebsforscherin aus Bologna. Auch sie hat Ratten bestrahlen lassen, allerdings mit weniger Energie, so dass die Ratten belastet wurden wie Menschen beim Mobiltelefonieren. Ergebnis: Auch bei dieser deutlich niedrigeren Strahlung erkrankten signifikant mehr Ratten an Krebs als in der Vergleichsgruppe, die nicht bestrahlt wurde.

Forscher zeigen also, dass elektromagnetische Strahlen bei Ratten Krebs erzeugen können bei Dosen, die heute als sicher gelten und teils mit dem zu vergleichen sind, was typische Handynutzer heute absorbieren. Dennoch will ICNIRP, dieser mächtige Verein, der mit seinen Empfehlungen Grenzwerte weltweit beeinflusst, seine Empfehlungen nicht ändern, sagt der Vorsitzende von ICNIRP, Eric van Rongen:

ICNIRP hält diese beiden Studien nicht für Beweise, dass diese Art der elektromagnetischen Strahlung einen krebserregenden Effekt haben.“

Forderung: Hochstufung von Strahlungswert

Van Rongen sieht zu viele Fragzeichnen: So seien in der US-Studie nur Ratten an Krebs erkrankt, die der maximalen Dosis ausgesetzt waren; in der italienischen Studie dagegen seien auch Ratten erkrankt, die deutlich weniger Strahlung ausgesetzt waren – für ICNIRP nur ein Widerspruch, kein Warnsignal. Auch seien bei der US-Studie Ratten aus der Kontrollgruppe, die also gar nicht bestrahlt wurden, verblüffend früh gestorben und hätten so gar keine Gelegenheit gehabt, Tumore zu entwickeln.

Der schwedische Krebsforscher Lennart Hardell fordert, hochfrequente elektromagnetische Strahlung hoch zu stufen von „möglicherweise krebserregend“ auf „wahrscheinlich krebserregend“. Das sieht der ICNIRP-Chef van Rongen ganz anders:

„Oh, no. Das ist nicht der Schluss, den ICNIRP aus diesen Studien gezogen hat. Der einzige Schluss, den man ziehen kann, ist, dass die Situation immer noch unklar ist. Das kann man nur mit neuen, verbesserten Studien und mehr Tieren lösen. Das Urteil steht immer noch aus.“

Auf diese Einschätzung des ICNIRP-Chefs stützt sich auch Inge Paulini, die Päsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz:

„Die Grenzwerte sind so festgelegt, dass sie ausgehen von der einzigen nachgewiesen Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf unseren Körper, das ist der thermische Effekt. Es gibt keine anderen Wirkungen, die nachgewiesen sind unterhalb der Grenzwerte.“

Auch die Weltgesundheitsorganisation und die EUKommission halten daran fest, dass hochfrequente elektromagnetische Strahlen nur dann schädlich sind, wenn sie Gewebe um einen Grad zusätzlich erwärmen.

Profiteure sind Unternehmen

Diese internationale Einigkeit kommt der Industrie gelegen. Denn die Mobilfunkriesen wissen um die Gefahren elektromagnetischer Strahlung und warnen Investoren vor strengeren Grenzwerten. Vodafone etwa schreibt im Jahresbericht 2017:

„Elektromagnetische Signale, die von mobilen Geräten und Basisstationen ausgesendet werden, können gesundheitliche Risiken bergen, mit potenziellen Auswirkungen, einschließlich: Änderungen der nationalen Gesetzgebung, eine Verringerung der Mobiltelefonnutzung oder Rechtsstreitigkeiten.“

Auch die Deutsche Telekom warnt ihre Gesellschafter, es bestehe „die Gefahr von regulatorischen Eingriffen, wie zum Beispiel die Senkung der Grenzwerte für elektromagnetische Felder“.

Warum sind sich EU, Bundesregierung, große Teile der UNO und viele andere Industriestaaten so einig darin, dass erst ab einer Erwärmung um 1 Grad zusätzlich Gefahr droht? Warum finden anders lautende Forschungsergebnisse so wenig Beachtung?

Das liege daran, sagen Kritiker, dass EU, UNO und Regierungen einseitig beraten werden; dass die maßgeblichen Empfehlungen aus intransparenten Forscher-Zirkeln stammen, in denen abweichende Perspektiven nicht willkommen sind.

Eine private Organisation formuliert Empfehlungen

Im Zentrum der Kritik steht ICNIRP. Dieser Verein hat es geschafft, jenen thermischen Effekt zum de facto Standard internationaler Organisationen und sehr vieler Staaten zu machen.

Dabei hat der private Wissenschaftler-Verein im Kern nur 13 Mitglieder, die er selbst aussucht.

„ICNIRP hängt an der veralteten Philosophie, dass nur Erwärmung Schaden verursacht. Sie ignorieren und verharmlosen die Gesundheitsbeeinträchtigungen, die es auch ohne Wärmeentwicklung gibt und die klare Auswirkungen haben.“

Sagt Victor Leach, von OSAAR, einer australischen Nicht-Regierungsorganisation, die sich für strengere Strahlungs-Grenzwerte einsetzt.

„ICNIRP ist eine private Organisation ohne öffentliche Rechenschaftspflicht und formuliert eine der laxesten Schutzempfehlungen auf der Welt.“

Der ICNIRP-Verein ist von der UNO anerkannt als Berater und seine Vertreter sind in allen maßgeblichen Gremien vertreten. ICNIRP hat Richtlinien vorgegeben, die WHO und EU für Grenzwerte übernommen haben – und, um eine Harmonisierung zu erreichen, sollen alle Länder sich danach richten. David Carpenter, Professor für Umweltmedizin an der Universität in Albany im Staat New York, hat mit anderen Wissenschaftlern die WHO gewarnt, dass ICNIRP wissenschaftliche Literatur ignoriere.

„ICNIRP ist ein selbsternanntes Gremium. Denn Leute, die ICNIRP beitreten wollen, müssen dieses irrige Konzept unterstützen, dass es keine nachteiligen Gesundheitseffekte gibt, wenn das Gewebe nicht warm wird. Warum die so einen Einfluss auf Regierungen und internationale Institutionen haben, ist mir völlig schleierhaft.“

In der EU etwa prüft der „Wissenschaftliche Ausschuss zu neuen Gesundheitsrisiken“ den Stand der Wissenschaft und empfiehlt der Kommission, welche Konsequenzen aus eventuell neuen Erkenntnissen zu ziehen sind. Als der Ausschuss 2015 die Gefahren hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung beurteilen sollte, kamen vier der zwölf Mitglieder von ICNIRP. Ergebnis der Untersuchung: Keine neuen Erkenntnisse.

Auch die Weltgesundheitsorganisation der UNO, die WHO, hat ein Gremium, dass die Gefahren der Strahlung untersuchen soll, das EMF Projekt. Dieser Tage sollen die Experten dort wieder mal schauen, ob neue wissenschaftliche Erkenntnisse erfordern, dass die Gefahr elektromagnetischer Strahlung vielleicht neu bewertet werden muss. In der Kerngruppe, die die Entscheidung vorbereitet, sitzen sechs Experten, vier von ihnen sind ICNIRP-Mitglieder oder dem Verein eng verbunden und haben ihr Urteil über die Forschungslage längst gefällt: Bevor Gewebe sich erwärmt, gibt es keine gesundheitlichen Effekte. Es gebe keine klaren Anzeichen, dass nicht-ionisierende elektromagnetische Strahlung krebserregend sei, sagt ICNIRP-Chef van Rongen:

„There are no clear and consistent indications that there is a carcinogenic effect.“

Wissenschaftler mit Verbindungen zur Industrie?

Eric van Rongen entgegnet: ICNIRP-Mitglieder säßen ja nur in der EMF-Kerngruppe, über die Bewertung abstimmen würde anschließend ein viel größeres Gremium. Doch auch in diesem Gremium sitzen offenbar viele, die ICNIRP und seinem Chef van Rongen sehr verbunden sind. Victor Leach von der strahlen-kritischen Nicht-Regierungsorganisation OSAAR sagt, er habe 3300 Studien ausgewertet und geschaut, welche die ICNIRP-Position stützen, also: Kommt die Studie zum Schluss, dass hochfrequente elektromagnetische Strahlung einen Effekt auf den Organismus hat bevor er warm wird, oder sieht die Studie KEINEN Effekt bevor das Gewebe warm wird.

„Wir haben ein sehr komplexes Netz gefunden. Sehr viele Wissenschaftler, die für die UNO die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Strahlung bewerten, scheinen Industrieverbindungen zu haben und gehören zum Lager jener, die keine Strahlen-Effekte sehen, bevor das Gewebe warm wird. Viele der Vertreter in dem entscheidenden UNO-Gremium haben Forschungs-Beziehungen – direkt oder indirekt – mit dem ICNIRP-Vorsitzenden van Rogen oder dessen Vertreter.“

Der Journalist Harald Schumann hat mit seinem Recherche-Netzwerk „Investigate Europe“ untersucht, welche Wissenschaftler in den entscheidenden Gremien von UNO und EU sitzen:

„Erstaunlich ist dann doch, dass von mehreren hundert Wissenschaftlern, die diese Sache wesentlich skeptischer sehen, dass die alle nicht in diesen Gremien vertreten sind. Da findet doch eine Lagerbildung statt und das eine Lager wird mehr oder weniger von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen.“

Schon vor vier Jahren schrieben 220 Strahlen-Wissenschaftler einen Appell an die UNO, sie möge doch bitte ein unabhängiges Gremium ernennen, das den ICNIRP-Standard infrage stellt und alle wissenschaftlichen Standpunkte widerspiegelt. In den UN-Gremien seien Forscher aus Ländern unterrepräsentiert, die 100 Mal niedrigere Grenzwerte eingeführt haben, als von ICNIRP propagiert, sagt Victor Leach von ORSAA:

„Unsere Analyse zeigt, dass die Zusammensetzung des WHO-Gremiums nicht angemessen und nicht akzeptabel ist, da die Balance der Beweise verzerrt ist. ORSAA drängt die WHO, das Panel neu zu besetzen mit Experten verschiedener Disziplinen, vor allem mit Zellbiologen und klinischen Medizinern.“

Doch es gibt keine Anzeichen, dass die Gremien ausgewogener besetzt, die Macht von ICNIRP hinterfragt wird. Im Gegenteil.

Bundesregierung zahlt jährlich 100.000 Euro an ICNIRP

Die Bundesregierung ist auf merkwürdige Weise mit ICNIRP verbunden. Das Bundesumweltministerium überweist dem Verein jedes Jahr 100.000 Euro Steuergeld. Die wissenschaftliche Koordination für den privaten ICNIRP-Verein erledigt die Leiterin des Fachbereichs für elektromagnetische Felder beim Bundesamt für Strahlenschutz. Der vorherige Leiter der Behördenabteilung war sogar Vorsitzender von ICNIRP. Das Bundesamt für Strahlenschutz stellt dem Verein in seinem Münchner Gebäude auch Räume zur Verfügung – mietfrei.

„Warum stellt das Bundesamt für Strahlenschutz mietfreie Räume diesem Verein?“

Paulini: Das ist eine technische Unterstützung, die wir leisten. Das Sekretariat muss irgendwo sein. Wir finden den internationalen Austausch sehr wichtig.

Die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini, steht am 26.04.2017 am Tag ihrer Amtseinführung vor dem Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter (Niedersachsen). (picture alliance/dpa/Julian Stratenschulte)„ICNIRP ist ein Verein, der sich seine Mitglieder selber aussucht“, sagt Inge Paulini, Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz. (picture alliance/dpa/Julian Stratenschulte)
Die Chefin des Bundesamts für Strahlenschutz sieht auch keinen Grund, ICNIRP oder internationale Gremien ausgewogener zu besetzen:

Banse: „Es ist ja nicht nur ein Wissenschaftler, die sagen: Dieser thermische Effekt, wir bezweifeln den. Und von denen sitzt keiner im ICNIRP und denen sitzt nur eine Minderheit in der Core Group der WHO. Ist das unausgewogen?“

Paulini: „Das Bundesamt für Strahlenschutz kommt nach wirklich ausführlicher, gründlicher Recherche zu der Schlussfolgerung, dass es im Moment nur den thermischen Effekt gibt.“

Banse: „Trotzdem: Sollte dieser Punkt nicht auch in ICNIRP vertreten sein durch Wissenschaftler, die diese These vertreten?“

Paulini: „ICNIRP ist ein Verein, der sich seine Mitglieder selber aussucht. Ich kann das nicht von außen beeinflussen, wer da ausgesucht wird.“

Warum aber gründet das Amt nicht eine eigene Kommission, in der alle wissenschaftlichen Standpunkte vertreten sind und deren Mitglieder transparent berufen werden?

Paulini: „Unser Eindruck ist und unsere Erfahrung ist nach langer Zusammenarbeit mit ICNIRP, dass das ein sehr seriöser Verein ist, dass das seriöse Wissenschaft ist, die da betrieben wird und dass die Empfehlungen ganz substantiell sind. Und die Zusammenarbeit mit ICNIRP ist ein wesentlicher Teil der Gesamtempfehlung, die wir dann zusammenstellen.“

Nach schärferen Grenzwerten sieht es im Moment nicht aus – auch weil bei WHO, EU und auch in Deutschland weiter die These gilt: Bevor Gewebe nicht deutlich warm wird, geht von hochfrequenten elektromagnetischen Strahlen keine Gefahr aus. Mit dem Aufbau des neuen Mobilfunknetzes 5G ändert sich jedoch einiges – zumindest langfristig.

Mobilfunkmasten auf einem Hausdach im Februar 2019 in Berlin. Die Telekom testet dort die 5G-Technologie. (imago/Dirk Sattler)Mobilfunkmasten auf einem Hausdach im Februar 2019 in der Heinrich-Heine-Strasse in Berlin. Die Telekom testet dort die 5G-Technologie. (imago/Dirk Sattler)
Denn 5G funkt auf anderen, höheren Frequenzen als die heutigen Mobilfunkstandards. Was bedeutet das? Wieder ein bisschen Physik:

Frequenz bedeutet: Wie schnell schwingt eine Welle pro Sekunde? Dabei gilt der Zusammenhang: Je höher die Frequenz, desto mehr Daten können übertragen werden, aber desto stärker wird die Welle auch gedämpft, gebremst. Von Mauern etwa oder von menschlichem Gewebe. Deswegen haben 5G-Masten, die mit höheren Frequenzen senden als aktuelle Mobilfunksysteme, eine geringere Reichweite als heutige Mobilfunkmasten. Deswegen dringen 5G-Strahlen nicht so tief in unseren Körper ein, ihre Energie wird an der Hautoberfläche absorbiert.

Die Schweizer Forschungsstiftung IT’IS wies jedoch schon nach: Bei zukünftigen 5G-Frequenzen oberhalb von zehn Gigahertz schon bei erlaubten Sendeleistungen auf kurze Distanz zu Gewebeschäden kommen. Die Leiterin des Bundesamts für Strahlenschutz besteht darauf: Wie der Körper auf diese höheren Frequenzen reagiert – vor allem langfristig – sei unbekannt:

„Es gibt keine breite Wissensgrundlage für diese möglichen Wirkungen. Wir hatten vor vielen Jahren im Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm die Frequenzen, die wir nutzen wollten und darüber hinaus gehende Bänder untersucht. Da haben wir diese hohen Frequenzen noch nicht untersucht. Das ist jetzt eine Frage der Vollständigkeit, dass wir uns das anschauen.“

Laut EU-Vertrag sind Bürger zu schützen

Die Studien sollen in zwei bis drei Jahren vorliegen. Aber 5G hat noch andere neue Eigenschaften, deren Wirkungen noch nicht erforscht sind. Die Antennen etwa strahlen nicht mehr 360 Grad um den Mast, sondern 5G-Antennen bündeln Strahlen zu „Keulen“, gezielt um jene zu erreichen, die gerade Telefonieren oder Daten empfangen. Ob die Strahlenbelastung durch 5G zunehmen wird, sei unklar, sagt die Leiterin des Bundesamts für Strahlenschutz:

„Man kann nicht sagen, mehr oder weniger. Die Frage ist ein bisschen komplexer. Es wird anders sein. Und wir müssen schauen, ob es an einigen Stellen mehr sein wird.“
 
Unterm Strich ist, dass wissenschaftlich hohe Unsicherheit darüber herrscht, welche gesundheitlichen Risiken mit dieser Mobilfunkstrahlung verbunden sind.“

Sagt der Journalist Harald Schumann. Wie wir mit einer solchen Unsicherheit umgehen sollen, steht in Artikel 191 des geltenden EU-Vertrags:

„Die Umweltpolitik der Union beruht auf den Grundsätzen der Vorsorge und Vorbeugung.“

Bürger und Bürgerinnen sind in Europa grundsätzlich vor Produkten zu schützen, deren Unbedenklichkeit noch nicht erwiesen ist. Das fordern auch mehr als 400 Wissenschaftler in einem Appell an die UNO, EU und alle Staaten. Einer von Ihnen ist der Physiker Ernst Ulrich von Weizsäcker:

Ich habe den unterschrieben, weil ich fand, man muss das Vorsorgeprinzip anwenden. Das bedeutet, dass man bei großen Neuerungen sorgfältig guckt. Wo sind denn eventuell Probleme?“

Doch dieses Vorsorgeprinzip wird bei hochfrequenten elektromagnetischen Strahlen wie beim Mobilfunk nicht angewendet.

Die Schweiz zeigt, es geht auch anders

Der Kabinettschef des amtierenden EU-Gesundheitskommissars Vytenis Andriukaitis schreibt in einem Brief an protestierende Wissenschaftler, Zitat:

„Der Rückgriff auf das Vorsorgeprinzip, um den Vertrieb von 5G-Technik zu stoppen, scheint eine zu drastische Maßnahme.“

Die EU wolle erstmal abwarten, wie 5G-Technik angewendet wird und wie sich die wissenschaftliche Beweislage entwickelt. Die Schweiz hat eine andere Vorstellung des Vorsorgeprinzips. Das eidgenössische Bundesamt für Umwelt lässt die Wirkung von Mobilfunkstrahlen zwar auch untersuchen, die Schweizer Regierung habe jedoch schon jetzt gehandelt, vorsorglich, schreibt die Schweizer Umweltbehörde:

„Der Bundesrat konnte nicht abwarten, bis die Wissenschaft die gewünschten Antworten liefert. Das Vorsorgeprinzip des Umweltschutzgesetzes verlangt, dass die Belastung grundsätzlich so niedrig sein soll, wie es technisch möglich ist.“

Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz versteht unter Vorsorge etwas anderes. Strengere Grenzwerte bedeuteten nicht automatisch besseren Schutz, sagt die Präsidentin Paulini. Denn die in Deutschland geltenden höheren Grenzwerte würden im Alltag oft nicht ausgeschöpft.

„Das Bundesamt für Strahlenschutz spricht sich immer dafür aus, dass 5G umsichtig ausgebaut wird. Das heißt, dass wir nicht ohne Überprüfung von Zwischenschritten das ganze Netz aufbauen. Aber das ist auch nicht geplant.“

Gerade werden die 5G-Frequenzen bis 3,7 Gigahertz versteigert. 5G kann aber auch auf wesentlich höheren Frequenzen funken, weit jenseits der 20 Gigahertz. Ob das passiert, sei noch nicht ausgemacht, sagt die Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz:

„Da gehen wir aus Vorsorgegründen hin und sagen, in dem Bereich möchten wir noch Wirkungsstudien unternehmen. Das ist jetzt auch geplant und teilweise laufen die jetzt in diesem Jahr noch an.“

Völlig ungeklärt sind die Langzeitfolgen

Menschen sind also immer mehr elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt und das wird wahrscheinlich zunehmen. Ob etwa Mobilfunk-Strahlung innerhalb der geltenden Grenzwerte Menschen schädigen oder gar Krebs erzeugen kann, ist umstritten. Völlig ungeklärt sind etwa die Langzeitfolgen elektromagnetischer Strahlung auf den Menschen.

Und es häufen sich Studien, die infrage stellen, mit welcher Methode Deutschland und die EU ihre Grenzwerte festlegen. Die Kritiker dieses thermischen Effekts sind jedoch in den entscheidenden Gremien unterrepräsentiert. Diese wichtigen Experten-Kommissionen müssen transparenter, demokratischer und ausgewogener zusammengestellt werden.

Nur so kann eine Gesellschaft einen akzeptierten Weg finden zwischen gesundheitlichem Risiko und technischem Fortschritt. Und ohne staatliche Für- und Vorsorge können sich Bürger und Bürgerinnen gegen elektromagnetische Strahlung kaum schützen – die Sprecherin des Bundesamts für Strahlenschutz, Nicole Meßmer:

„Das ist der Grund, warum wir immer sagen: Nutzt das Handy umsichtig, telefoniert nicht bei schlechtem Empfang, nutzt das Headset und eben nicht stundenlanges Telefonieren am Ohr, weil man eben über diese Langfristfolgen tatsächlich noch nichts sagen kann.“

Hören Sie hier auch ein ausführliches Interview zum Thema mit unserem Autor Philip Banse.

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https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1442

Bundesweite Protestaktion gegen 5G

Kundgebung, Demo und Mahnwachen in Berlin
Vom 20. – 23. September finden die ersten bundesweiten Protestaktionen gegen die Einführung der 5G-Technologie statt. Am Sonntag 22. September Demonstration und Kundgebung vor dem Bundestag.

Kundgebung und Demonstration

Demonstration: Start So. 22.09.2019, 13:00 Uhr, Platz der Republik 1, Eingangseite Tiergarten

Kundgebung, 14:00 -16:00 Uhr, Platz der Republik 1

Redner:

  • Prof. Klaus Buchner (MdEP, ÖDP)
  • Jörn Gutbier (Vorsitzende von diagnose:funk e.V.)
  • Eduard Meßmer, Petent der Bundestagspetition
  • Peter Hensinger (Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart, diagnose:funk)

5G-Mahnwachen

Vom 20.-23. September, jeweils 10:00 – 18:00 Uhr.

Alle Veranstaltungen vor dem Hauptportal des Bundestages, Platz der Republik 1

 

Die Vernetzung zu allen Aktionen erfolgt über die Seite www.stopp5g.net

Mobilisiert vor Ort für die Aktionen in Berlin mit Flugblättern und Info-Ständen. Unter Downloads stehen Beispieltexte für Einladungsflugblätter.

Die zentrale Forderung

Stopp 5G – Moratorium jetzt! Schützt Mensch, Klima und Natur vor den Folgen der Digitalisierung und der Elektrosmogverseuchung.

Am Sonntag, 22.9., wollen wir die Öffentlichkeit und Politiker auf unsere Anliegen aufmerksam machen, mit dem Druck aus der Bevölkerung. Am Tag darauf, am 23. September, findet die öffentliche Anhörung zur erfolgreichen 5G-Bundestagspetition (ID 88260) im Petitionsausschuss statt, wo der Petent Eduard Meßmer zusammen mit den Professoren Franz Adlkofer und Wilfried Kühling unter anderem unsere Forderungen nach einem 5G-Moratorium vortragen wird.

Eilig soll die 5G-Mobilfunktechnologie ausgebaut und in allen Großstädten bereits 2020 verfügbar sein. So vielversprechend wie die neue Technik auch angepriesen wird, so wenig wird die Bevölkerung über die möglichen Gefahren aufgeklärt. 5G ist die Hauptschlagader der Digitalisierung und wird für das autonome Fahren und das Internet der Dinge installiert. Der unregulierte digitale Umbau der Gesellschaft, so warnt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung. Globale Umweltveränderungen (WBGU), werde die Klima-und Umweltkrise beschleunigen und die planetarischen Leitplanken durchbrechen. Ungefragt werden wir alle zwangsbestrahlt. Es fehlt jegliche Technikfolgenabschätzung und Umweltverträglichkeitsprüfung. Hunderte Studien zu den bisherigen Frequenzen GSM, UMTS, LTE und WLAN weisen bisher schon schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit nach und es gibt keine Nachweise für die Unschädlichkeit der hochfrequenten Mobilfunkstrahlung. Im Gegenteil! Hunderte unabhängige Wissenschaftler, Biologen und Ärzte aus allen Ländern warnen vor der Gefahr durch 5G. Der massive Senderausbau wird die Umwelt lückenlos 10-100 fach stärker bestrahlen als der jetzige Mobilfunk, der Millionen elektrosensiblen Menschen bereits jetzt das Leben schwer macht. Politik und Wirtschaft leugnen diese Gefahren, es geht nur um blinden Fortschrittsglauben und Profit.

Wir wollen eine intakte Welt für Menschen, Tiere und die Natur

Brüssel hat sich vorausschauend gegen den Ausbau von 5G entschieden, ganz Belgien soll folgen. Auch andere Städte wie Genf, Bern und Florenz sind dem Beispiel Brüssels aus guten Grund gefolgt.

Wir fordern Achtung vor dem Leben

Eine Technologie, die die Gesundheit schädigt, ist kein Fortschritt. Blinder Machbarkeitswahn versetzt die Welt in einen lebensbedrohenden Zustand. Mehr Wachstum ist das Ziel und noch mehr Umweltzerstörung die Folge.

Um das zu verhindern, kommen Sie am 22.09.2019 nach Berlin. Die Kundgebungen und die Demonstration werden bereits von Arbeitsgruppen in Hamburg und Berlin in Abstimmung mit dem Petenten und diagnose:funk vorbereitet.

Neu gegründete Europäische Bürgerinitiative „Attention 5G“

Begleitend führt dort die neu gegründete Europäische Bürgerinitiative „Attention 5G“ eine 5G-Mahnwache vom 20. – 23. September 2019, jeweils von 10:00 – 18:00 Uhr am Hauptportal des Reichstagsgebäudes durch, mit laufenden Kundgebungen und musikalischen Darbietungen (s. Download). Nähere Informationen www.stopp5g.net, www.attention-5G.eu und bei www.diagnose-funk.org .

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siehe auch „5 G“ die „MIKRO-WELLEN-WAFFE“

auch„5 G“ „Dietrich Klinghardt“ „WAS UNS KRANK MACHT“

5 G  – Bäume werden abge-HOLZT

 

aus dem TEXT: .. Für die Füllung der oft beklagten Funklöcher taugt sie nicht. Aber sie vervielfacht die Zahl der nötigen Funkzellen. … <<< „SCHEUER““ ist  ein DREISTER LÜGNER oder DUMMER UN-WISSENDER oder BEIDES ….ZZZIII>>>>

…..Mit der Implementierung von 5G drohen ernste, irreversible Konsequenzen für den Menschen“, warnen mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem jüngst veröffentlichten Appell für einen Ausbaustopp der 5G-Technik…

….Noch härter umstritten ist das Thema in Polen. Dort gelten seit je strikte Obergrenzen für elektromagnetische Feldstrahlung. Aber diese sind nicht mit den üblichen Standards der Hersteller vereinbar. Weil gleichzeitig keine wirksamen Kontrollen stattfinden, flammen immer wieder Proteste auf. Allein im vergangenen Jahr gingen in fünf polnischen Städten die Bürger gegen neue Sendemasten und 5G-Experimente auf die Straße.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/mobilfunk-wie-gesundheitsschaedlich-ist-5g-wirklich/23852384-all.html

Mobilfunk Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich?

5G soll riesige Datenmengen schnell übertragen. Doch es könnte auch der Gesundheit schaden. Europas Regierungen ignorieren die Gefahr.

Qualcomm wirbt auf der CES 2019 in Las Vegas für 5G.

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Qualcomm wirbt auf der CES 2019 in Las Vegas für 5G.Foto: Robyn Beck/AFP

Ein elektrischer Kleinbus kurvt über ein menschenleeres Testgelände im Nirgendwo der rheinischen Provinz. Zwei Passagiere sitzen auf der Rückbank. Dann plötzlich erscheint aus dem Nichts eine weitere Person. Hannes Ametsreiter, der Chef von Vodafone Deutschland, gesellt sich zum Gespräch – als Hologramm. Eigentlich arbeitet er am Schreibtisch im 70 Kilometer entfernten Düsseldorf, aber zugleich sitzt er scheinbar leibhaftig im Wagen. Mimik, Gestik und Körpersprache lassen den elektronischen Geist beinahe lebendig aussehen. Dafür müssen mehrere Gigabytes pro Sekunde übertragen werden, ein Sender neuer Art macht es möglich. „Der Fahrersitz im Auto der Zukunft wird zur Fernsehcouch – oder zum Bürostuhl“, frohlockt der Manager.

Der Ausbau von 5G soll 500 Milliarden Euro kosten.

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Der Ausbau von 5G soll 500 Milliarden Euro kosten.Foto: Tobias Hase/dpa

Solche und ähnliche Gags inszeniert die Telekommunikations-Industrie schon seit Monaten in ganz Europa. Da lässt die Telecom Italia in Turin Drohnen über die Piazza Vittorio fliegen, um Medikamente auszuliefern und die Straßen von Transportern zu befreien. Oder der schwedische High- Tech-Konzern Ericsson demonstriert die automatische Fernüberwachung von Schwerkranken und chirurgische Operationen per Roboter. Konkurrent Nokia zeigt, wie Roboter im Takt von Millisekunden vernetzt gemeinsam eine komplexe Aufgabe lösen.

500 Milliarden Euro Investitionen für die Wettbewerbsfähigkeit

Der Aufwand dient der Einstimmung der Bürger auf ein informationstechnisches Megaprojekt: 5G, die fünfte Generation der Mobilfunktechnik, soll bis zu 1000-mal mehr Datenvolumen übertragen als bisher. Die Zahl der verbundenen Geräte soll sich verhundertfachen, und die Reaktionsgeschwindigkeit nicht mal mehr eine Millisekunde betragen. Vom autonomen Fahren über mitdenkende Kühlschränke und Heizkörper bis zu vollständig mit Robotern betriebenen Fabriken soll die neue Technologie die gesamte Lebenswelt revolutionieren.

Die dazu nötigen Investitionen, nach Schätzungen der Deutschen Telekom rund 500 Milliarden Euro, seien „von strategischer Bedeutung für Europa“, verkündet Jyrki Katainen, EU-Kommissar für Jobs und Wachstum. Der Ausbau von 5G „ist entscheidend für unsere weltweite Wettbewerbsfähigkeit“, sagt er und weiß sich darin einig mit allen Regierungen der EU-Staaten.

Ein kleiner Insiderkreis bewertet die Gefahren

Aber stimmen die Verheißungen überhaupt? Und welche Risiken sind damit verbunden? Diesen Fragen ist das Journalisten-Team Investigate Europe nachgegangen und auf erstaunliche Widersprüche gestoßen. Nicht nur ist völlig unklar, ob sich die geplanten Milliarden-Investitionen jemals rentieren werden. Zudem birgt das Vorhaben ein enormes Risiko, das die Verantwortlichen totschweigen, während es immer drängender wird: Eine wachsende Zahl von Studien deutet darauf hin, dass die für den Mobilfunk genutzte elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung die menschliche Gesundheit schädigen kann, indem sie etwa Krebs erzeugt oder den männlichen Samen schädigt.

Die zuständigen Institutionen von der Weltgesundheitsorganisation über die EU-Kommission bis zum deutschen Bundesamt für Strahlenschutz überlassen es jedoch einem kleinen Kreis von Insidern, die Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung festzulegen. Doch dessen Mitglieder blenden viele unbequeme neue Erkenntnisse aus.

Für den flächendeckenden Ausbau braucht es zigtausende Sendeanlagen

5G würde den „Elektrosmog“, wie ihn Kritiker nennen, noch erheblich verstärken. Weil die neue Technik mit sehr hohen Frequenzen operiert, ist deren Reichweite deutlich geringer als bei den bisherigen Antennen. <<< Für die Füllung der oft beklagten Funklöcher taugt sie nicht. Aber sie vervielfacht die Zahl der nötigen Funkzellen. >>>>Darum errichtet etwa die Telekom allein im fünf Kilometer langen Teststreifen in Berlin-Schöneberg derzeit gleich 71 neue Sendemasten. Kommt es zum flächendeckenden Ausbau, wird das zigtausende zusätzliche Sendeanlagen erfordern.

Mit „der Implementierung von 5G drohen ernste, irreversible Konsequenzen für den Menschen“, warnen mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem jüngst veröffentlichten Appell für einen Ausbaustopp der 5G-Technik, darunter auch der langjährige deutsche Umweltpolitiker und Biologe Ernst-Ulrich von Weizsäcker. „Wir wissen nicht sicher, ob die mobile Datenübertragungstechnik gesundheitliche Risiken mit sich bringt, aber wir können es auch noch nicht ausschließen“, erklärt er.

Daher müsse die Politik „darauf bestehen, dass die Gesundheitsrisiken, die mit der allgegenwärtigen Hochfrequenzstrahlung für mobile Geräte verbunden sind, untersucht werden, bevor wir die gesamte Bevölkerung immer höheren Werten der elektromagnetischen Felder aus dieser Technologie aussetzen“.

Ein Thema für Spinner? Bisher schien es so

Handystrahlung? Das schien bisher nur ein Thema für Spinner und Leute mit Verfolgungswahn. Auch die Autoren dieses Reports sahen das zunächst so. Schließlich gibt es schon rund 24.000 Sendemasten allein in Deutschland. Viele Millionen nutzen ihre Smartphones jeden Tag stundenlang. Von Gesundheitsschäden merken sie nichts.

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Das Team

Investigate Europe ist ein pan-europäisches Journalistenteam, das Themen von europäischer Relevanz recherchiert und die Ergebnisse europaweit veröffentlicht. Das Projekt wird von der „Hübner & Kennedy“-Stiftung, der GLS Treuhand, der Rudolf-Augstein-Stiftung, der norwegischen Fritt-Ord-Stiftung, der italienischen Stiftung Cariplo und der Open Society Initiative for Europe sowie einer privaten Spenderin unterstützt. Weitere Spenden kommen von Lesern. Das Team kooperiert mit den NGOs Journalismfund und N-Ost. Zu den Medienpartnern für den Report über 5G gehören unter anderem „Newsweek Polska“, „Diario de Noticias“, „Il Fatto Quotidiano“,
„De Groene Amsterdamer“, „Efimerida ton Syntakton“, „Aftenbladet“ und der „Falter“. Außer den Autoren haben Crina Boros, Wojciech Ciesla, Ingeborg Eliassen, Juliet Ferguson, Nikolas Leontopoulos, Maria Maggiore, Leila Minano, Paulo Pena und Jef Poortmans dazu beigetragen. Mehr zum Projekt: investigate-europe.eu.

Im Mobilfunk werden hochfrequente elektromagnetische Felder für die drahtlose Übertragung von Daten genutzt. Hertz (Hz) ist die Maßeinheit für die Frequenz und gibt die Zahl der Schwingungen der elektromagnetischen Wellen pro Sekunde an. Dabei gilt: Je breiter das genutzte Frequenzband, umso mehr Daten können übertragen werden. Für LTE (4G) sind Bänder von 20 bis 60 MHz in Gebrauch. Die 5G-Technik benötigt dagegen gleich 100 MHz, die nur noch für höhere Frequenzen verfügbar sind. Dafür versteigert die Bundesnetzagentur zunächst die drei Bänder zwischen 3,4 und 3,7 GHz. Ein viertes Band bis 3,8 GHz ist für den lokalen Gebrauch in Fabriken und Forschungszentren reserviert. Später sollen auch Bänder von 22 bis 25 GHz genutzt werden.

Die hohen Frequenzen haben jedoch eine geringere Reichweite. Für die Schließung der oft beklagten Funklöcher muss darum das LTE-Netz ausgebaut werden, die 5G-Technik wird dafür nicht benötigt. Die Stärke der Felder wird in Volt/Meter gemessen. Zum Schutz der Bevölkerung sind für die bisher genutzten Mobilfunkfrequenzen zwischen 400 MHz und 3 GHz in den meisten EU-Staaten Grenzwerte von 38 bis 61 V/m vorgeschrieben. Weil Gesundheitsschäden bei geringeren Stärken nicht ausgeschlossen werden können, gilt in Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz für öffentliche Orte und Wohnungen ein 10-mal strengerer Grenzwert. Die Telekom-Industrie fordert für den Ausbau des 5G-Netzes jetzt die Lockerung dieser Grenzwerte.

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Doch so einfach, wie die alltägliche Erfahrung suggeriert, ist es nicht. Das klärt schon ein Blick auf die „rechtlichen Hinweise“, die in vielen der Smartphones unter „Telefoninformationen“ abrufbar sind. „Halten Sie dieses Smartphone mindestens 1,5 cm vom Körper entfernt“, heißt es da, und „verwenden Sie zum Tragen am Körper ausschließlich Zubehör mit Gürtelclip.“ Bei „Nichtbeachtung könnte Ihr Smartphone die festgelegten Grenzwerte überschreiten“. Offenbar gibt es da doch ein Problem.

Noch deutlicher liest sich das in den Dokumenten, mit denen die betroffenen Konzerne ihre Aktionäre über die möglichen Risiken aufklären. So schreibt Vodafone im Jahresbericht 2017: „Elektromagnetische Signale, die von mobilen Geräten und Basisstationen ausgesendet werden, können gesundheitliche Risiken bergen, mit potenziellen Auswirkungen, einschließlich: Änderungen der nationalen Gesetzgebung, eine Verringerung der Mobiltelefonnutzung oder Rechtsstreitigkeiten.“ Auch die Deutsche Telekom warnt ihre Gesellschafter, es bestehe „die Gefahr von regulatorischen Eingriffen, wie zum Beispiel die Senkung der Grenzwerte für elektromagnetische Felder oder die Durchführung von Vorsichtsmaßnahmen im Mobilfunk“.

Die Wissenschaft ist über die Frage zutiefst zerstritten

Die Warnungen signalisieren, wie groß die Unsicherheit ist. Schon seit Jahrzehnten forschen Biologen, Mediziner und Ingenieure über die Frage, ob die Hochfrequenzstrahlung für den Mobilfunk die Gesundheit schädigen könnte. In der weltweit größten Datenbank zum Thema, dem „EMF-Portal“ der Hochschule RWTH Aachen, sind mehr als 2000 wissenschaftliche Studien dazu gelistet. Doch über die Bewertung der Ergebnisse sind die beteiligten Wissenschaftler aus aller Welt bis heute zutiefst zerstritten.

Im Kern dieses Streits steht eine einzigartige Institution: die International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP). Dabei handelt es sich eigentlich nur um eine private Wissenschaftlervereinigung ohne jeden amtlichen Charakter. Doch die Gesetzgebung zum Schutz der Bevölkerung vor Hochfrequenzstrahlung folgt ausschließlich deren Richtlinien.

Diese beruhen auf einer umstrittenen Annahme: Demnach ist die einzig bewiesene gesundheitsschädliche Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern die Erwärmung des Gewebes, wie sie bei hoher Dosierung auftritt, so wie es auch in einem Mikrowellen-Ofen geschieht. Nach Meinung der ICNIRP droht erst dann Gefahr, wenn die mit der Strahlung übertragene Energie mehr als zwei Watt pro Kilogramm Körpergewicht erreicht, weil erst ab diesem Niveau die Temperatur im Gewebe messbar steigt. Den Wert legte der Verein bereits 1998 fest, und darauf beruhen bis heute alle gesetzlichen Grenzwerte zur Sendestärke von Basisstationen und Mobiltelefonen. In der Regel werden sie allenfalls nahe an den Sendemasten erreicht, sind also für die Industrie kein Problem.

Hochfrequenzstrahlen wirken auf Zellen ein – aber ist das gefährlich?

Die Beschränkung auf die Wärmewirkung erscheint allerdings willkürlich. Hochfrequenzstrahlen erzeugen unvermeidlich weitere, sogenannte nicht thermische Effekte in lebenden Zellen, selbst wenn sie niedrig dosiert sind. Schließlich beruhen biologische Prozesse stets auf elektrochemischen Vorgängen, etwa bei der Übertragung von Nervenimpulsen. Das bestreiten auch die Mitglieder der ICNIRP nicht. „Wir sind nur nicht überzeugt, dass diese Wirkungen erwiesenermaßen gesundheitsschädlich sind“, erklärt deren Vorsitzender, der niederländische Biologe Eric van Rongen.

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Grafik: Rita Böttcher/Tsp

Gegen dieses Diktum haben die Kritiker ebenfalls eine Organisation ins Leben gerufen, die in den USA registrierte „Bioinitiative“. Auch deren 29 Professoren und medizinische Forscher aus elf Ländern repräsentieren alle benötigten Disziplinen wie die Krebsforschung, Molekularbiologie und Epidemiologie, und sie veröffentlichten einen Gegenbericht zur ICNIRP-Position.

„Die biologischen Effekte der Mobilfunkstrahlung verhindern, dass der Körper geschädigte DNA heilt und führen zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten“, schreiben die Autoren unter Berufung auf mehr als 1000 wissenschaftliche Veröffentlichungen. Das könne die Stoffwechsel- und Fortpflanzungsfunktionen tiefgreifend beeinträchtigen. Nach Meinung des schwedischen Onkologen Lenart Hardell, einem der Leitautoren, haben Studien mit mehreren tausend befragten Handynutzern zudem „bewiesen, dass die elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung das Risiko für Hirntumore erhöht“.

Das Problem bei diesen alarmierenden Forschungsergebnissen ist, dass sie nicht von anderen Wissenschaftlern bestätigt werden können, weil die Befragungen nicht wiederholbar sind. Zwar ergab eine Auswertung von 2266 Studien durch eine australische Forschergruppe, dass 68 Prozent davon „signifikante biologische oder gesundheitliche Auswirkungen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber anthropogenen elektromagnetischen Feldern“ belegen. Ob und wie häufig das tatsächlich krank macht, ist jedoch nicht eindeutig bewiesen. Eine eigens berufene Expertengruppe des Internationalen Zentrums für Krebsforschung bei der WHO (IARC) mochte Hardell und seinen Kollegen daher nicht folgen. Elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung sei nur „möglicherweise krebserzeugend“, urteilte sie im Jahr 2011.

Bei Laborratten wuchsen mehr Tumore

Diese Bewertung ist jedoch inzwischen veraltet. Bereits 2015 machte eine Forschergruppe an der privaten Jacobs-Universität in Bremen um den Biologen Alexander Lerchl eine beunruhigende Entdeckung. Lerchl hatte lange vehement alle Warnungen der Mobilfunkkritiker zurückgewiesen. Aber dann musste er feststellen, dass bei Mäusen die Tumore, die durch ein Gift erzeugt worden waren, unter gewöhnlicher Mobilfunkstrahlung weitaus schneller wuchsen und sich im Körper verbreiteten als bei den Tieren ohne Bestrahlung. Diese „tumorpromovierende Wirkung“ habe ihn „durchaus überrascht“, gestand Lerchl.

Noch schwerer wiegt eine im November 2018 veröffentlichte Studie, an der Forscher im Auftrag des US-Gesundheitsministeriums mehr als zehn Jahre lang gearbeitet haben. Dafür setzten die Wissenschaftler des „National Toxicology Program“ rund 7000 Ratten und Mäuse lebenslang für neun Stunden am Tag der Mobilfunkstrahlung aus. Zur Überraschung der Forscher fanden sie nicht nur Schäden in den DNA-Strängen der Hirnzellen bei Mäusen, sondern die bestrahlten männlichen Ratten entwickelten zudem signifikant mehr bösartige Tumore an den Nervenzellen des Herzmuskels als ihre nicht bestrahlten Artgenossen. Auch die Zahl der Hirntumore lag um drei Prozent höher als in der Kontrollgruppe.

Das Team um den Cheftoxikologen Michael Wyde war sich der Brisanz dieser Ergebnisse sehr bewusst. Darum berief das Institut der US-Regierung eigens 15 externe Mediziner und Ingenieure, um die Arbeit begutachten zu lassen. Deren Urteil fiel dennoch eindeutig aus. Demnach liegt nun ein „klarer Beweis“ für die tumorerzeugende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung bei Ratten vor.

Nicht „möglicherweise“, sondern „wahrscheinlich krebserregend“

Genau das hatten die Behörden in den USA und Europa bis dahin stets bestritten. Der Direktor der zuständigen Food and Drug Administration, Jeffrey Shuren, erklärte denn auch sofort: „Wir bestreiten die Schlussfolgerungen des Berichts.“ Die Forscher hätten ihre Versuchstiere sehr hohen Niveaus von Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt. Darum könnten die Ergebnisse „nicht auf die Mobiltelefonnutzung von Menschen angewandt werden“.

Aber dieser Einwand war schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung widerlegt. Parallel zu den US-Experimenten hatte ein Team um die renommierte italienische Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna eine ganz ähnliche Untersuchung durchgeführt. Dafür wurden ebenfalls mehr als 2000 Versuchstiere derselben Rattenart einer lebenslangen Bestrahlung ausgesetzt, aber mit Feldstärken, wie sie die alltägliche Mobilfunknutzung erzeugt. Trotzdem führte auch das zu einem signifikanten Anstieg der gleichen Tumorart, wie sie die US-Forscher beobachten.

Damit sei erstmals „in zwei unabhängig voneinander durchgeführten Experimenten nach überprüfbar strengen Maßstäben der Laborwissenschaft die gleiche karzinogene Wirkung von Hochfrequenzstrahlung belegt“, konstatiert Belpoggio – und fordert Konsequenzen. Die WHO und deren International Agency for the Research on Cancer (IARC) „müssen dieses Thema vorrangig behandeln“. Elektromagnetische Strahlung solle nicht mehr nur als „möglicherweise“, sondern als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft werden.

Warum finden die Kritiker kein Gehör?

Dass es dazu kommt, ist jedoch fraglich. Dagegen steht das ICNIRP-Kartell. „Beide Studien haben Einschränkungen, die den Nutzen ihrer Ergebnisse für die Festlegung von Expositionsrichtlinien beeinflussen“, behauptete der Expertenclub gleich nach deren Veröffentlichung. Demnach „bieten sie keine zuverlässige Grundlage für die Überarbeitung der bestehenden Leitlinien für die Hochfrequenz-Exposition“. Und kein Strahlenschutzamt, kein EU-Kommissar und kein Minister widerspricht. Für Europas Regierungen und deren Behörden fungieren die 13 Mitglieder der selbst ernannten Kommission als eine Art höhere wissenschaftliche Gewalt. Aber warum? Warum finden alle Warner, selbst so prominente wie das Expertenpanel für die US-Gesundheitsbehörde, kein Gehör?

Wer dieser Frage nachgeht, trifft auf ein verblüffendes Phänomen: Die Mitglieder der ICNIRP sind gleichzeitig auch in allen zuständigen Institutionen tätig und kontrollieren so den offiziellen Diskurs (einen Wegweiser durch das Geflecht finden sie hier). Rechtlich ist die Wissenschaftlergruppe lediglich ein eingetragener Verein, der seine Mitglieder selbst rekrutiert und dabei abweichende Meinungen meidet. Aber schon bei dessen Adresse beginnt die Verquickung mit der staatlichen Ebene. Das Sekretariat des Vereins residiert mietfrei direkt im Bundesamt für Strahlenschutz im Münchner Vorort Neuherberg. Und die wissenschaftliche Koordination für ICNIRP erledigt praktischerweise die amtliche Leiterin der Abteilung für elektromagnetische Felder, Gunde Ziegelberger. Ihr Vorgänger war bis 2016 sogar Vorsitzender des Clubs. Zugleich fördert die Bundesregierung die Wissenschaftler-NGO mit rund 100 000 Euro pro Jahr.

Den Eindruck, die private Organisation sei quasi Teil der deutschen Behörde, weist die Sprecherin als „nicht zutreffend“ zurück. Das Amt unterstütze lediglich die internationale Vernetzung der Forschung. Im Übrigen sei die ICNIRP von der WHO offiziell anerkannt, das gebe ihr die Legitimation. Das stimmt, aber macht es nicht minder fragwürdig.

Verbindungen zur Weltgesundheitsorganisation und zur EU-Kommission

Denn auch die UN-Gesundheitsorganisation in Genf hat den Verein nicht nur als Berater anerkannt, sondern ihm die Untersuchung der Gesundheitsrisiken von Hochfrequenzstrahlung de facto gleich ganz übertragen. Das „International EMF Project“ der WHO hat den Auftrag, die laufende Forschung auszuwerten und daraus Empfehlungen abzuleiten. Wegen der vielen neuen Erkenntnisse soll alsbald eine umfassende WHO-Studie erstellt werden. Aber vier der sechs Mitglieder der dafür berufenen „core group“ arbeiten für ICNIRP, darunter auch der Vorsitzende van Rongen.

Die Mitglieder dieses Vereins haben sich jedoch längst festgelegt, dass auch die neueren Forschungsergebnisse keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen rechtfertigen, wie van Rongen gegenüber Investigate Europe bestätigte. Die Frage, ob das nicht einen offenkundigen Interessenkonflikt mit sich bringt, ließ die Leiterin des WHO-Projekts, die holländische Ingenieurin Emilie van Deventer, unbeantwortet, und das nicht zufällig. Sie ist selbst ganz offiziell als „Beobachterin“ Teil des ICNIRP-Netzwerks.

Ähnlich läuft es bei der EU-Kommission. Dort oblag es dem „Wissenschaftlichen Ausschuss zu neuen Gesundheitsrisiken“ (SCENIHR), die Gefahren der Hochfrequenzstrahlung zu beurteilen. Erneut stellte ICNIRP vier der zwölf Mitglieder. Prompt kam auch dieses Gremium 2015 zu dem Schluss, dass es keine Probleme gebe. Und so beruft sich der Chef der EU-Direktion für öffentliche Gesundheit auf „die internationalen Gremien ICNIRP und SCENHIR“ und versichert, sie hätten „konsistente Belege vorgelegt, dass die Exposition in elektromagnetischen Feldern kein Gesundheitsrisiko darstellt, wenn sie unter den in der EU empfohlenen Grenzwerten bleibt“.

Die auf diese Art hergestellte Einheitsmeinung ist bequem für alle Beteiligten, die Telekom-Industrie und ihre Kunden genauso wie die verantwortlichen Politiker, die auf Wachstum und Jobs durch die mobile Datentechnologie setzen. Aber sie bricht mit einem zentralen Versprechen der EU-Verfassung: dem Vorsorgeprinzip.

Versuchsratten im Labor des Ramazzini Instituts werden Strahlung ausgesetzt.

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Versuchsratten im Labor des Ramazzini Instituts werden Strahlung ausgesetzt.Foto: Ramazzini Institut

„Die Umweltpolitik der Union beruht auf den Grundsätzen der Vorsorge und Vorbeugung“, heißt es im Artikel 191 des geltenden EU-Vertrags. Demnach sind die Bürger, anders als im US-Recht, grundsätzlich vor Produkten zu schützen, deren Unbedenklichkeit noch nicht erwiesen ist.

Wäre es nach dem Willen der Europäischen Umweltbehörde (EEA) gegangen, würde dieses Prinzip auch auf die Mobilfunktechnik angewandt. Schon 2007 warnte die Behörde vor dem Krebsrisiko. „Angesichts der Millionen von Menschen, die dem ausgesetzt sind, und der Anfälligkeit insbesondere von Kindern, hielten wir es für gerechtfertigt, eine Frühwarnung zu starten“, berichtet David Gee, damals Chefberater der Behörde. Das folge den „späten Lehren aus frühen Warnungen“, sagt Gee und erinnert an die Debakel um Asbest, die krebserregenden Weichmacher PCB und den Rinderwahnsinn.

Die Schweizer Regierung folgt diesem Rat ausdrücklich. „Der Bundesrat konnte nicht abwarten, bis die Wissenschaft die gewünschten Antworten liefert“, erklärt das zuständige Bundesamt: „Das Vorsorgeprinzip des Umweltschutzgesetzes verlangt, dass die Belastung grundsätzlich so niedrig sein soll, wie es technisch möglich ist.“ Darum dürfen die Sendemasten in der Schweiz an allen Orten, wo sich Menschen lange aufhalten, nur ein Zehntel der EU-üblichen Strahlenwerte erzeugen, um „vor allem die Langzeitbelastung niedrig“ zu halten. Das ist bisher noch kein größeres Problem. „Weil die Leistung der Antennen geringer ist, erfordert die Abdeckung mit einem qualitativ guten Mobilfunkdienst vergleichsweise mehr Antennenstandorte“, sagt ein Sprecher des Unternehmens Swisscom. Dadurch seien die Kosten für den Ausbau gestiegen, was sich in höheren Preisen für die Handy-Nutzer niederschlage. Die Grenzwerte stehen aber jetzt dem 5G-Ausbau im Wege. Darum drängt die Industrie massiv auf eine Lockerung. Doch das Berner Parlament wies das Ansinnen zurück und hält an der Vorsorge fest.

„Eine zu drastische Maßnahme“

Die Regierung in Deutschland dagegen folgt unbeirrt den Empfehlungen der ICNIRP. Diese sei unabhängig und verfolge „ein hohes Schutzziel“, versichert eine Sprecherin des Umweltministeriums. Genauso halten es auch Europas Kommissare. „Die Anwendung des Vorsorgeprinzips“ auf die Mobilfunktechnologien sei „eine zu drastische Maßnahme“, erklärt der Kabinettschef des amtierenden EU-Gesundheitskommissars Vytenis Andriukaitis. „Die Kommission wartet lieber auf konkrete Beweise, aber das kommt immer zu spät“, kommentiert Gee diese Haltung. „Wenn der Schaden nachgewiesen wird, dann ist er bereits entstanden.“

Dabei wäre genug Zeit, zumindest für die massive Ausweitung der Belastung durch die 5G-Technik, ein Moratorium zu verhängen, bevor es zu spät ist. Denn bisher ist gar nicht klar, ob die vielen technischen Verheißungen überhaupt wirtschaftlich tragfähig sind. Die möglichen Anwendungen vom „Internet der Dinge“ bis zum autonomen Fahren passen nicht zum Geschäftsmodell der Telekom-Branche. Das basiert auf den monatlich gezahlten Gebühren der Nutzer. Diese Umsatzquelle lässt sich allerdings nicht mehr ausweiten. Schon bei der Einführung von 4G, auch LTE genannt, sei es nicht gelungen, den Kunden dafür höhere Gebühren aufzudrücken, berichtet der britische Telekom-Experte und Uni-Professor William Webb, der als Berater weltweit gefragt ist.

Ist der Hype um 5G außer Kontrolle geraten?

Für Smartphone-Kunden bietet die 5G-Technik ohnehin vorerst wenig Nutzen. „Die LTE/4G-Technik ermöglicht bereits sehr viel für Smartphone-Nutzer“, erläutert Thomas Magedanz, der beim Berliner Fraunhofer-Institut für Kommunikationssysteme die 5G-Forschung leitet. „Die Bürgerin und der Bürger werden in Zukunft eher indirekt von 5G profitieren, zum Beispiel durch eine sichere Vernetzung von Geräten im Krankenhaus oder einem temporären 5G-Netz bei Großveranstaltungen.“. Ob die Netzanbieter aber Stadionbetreiber, Krankenhäuser und andere Branchen wie die Autoindustrie oder Konsumgüterhersteller als Kunden gewinnen können, ist höchst ungewiss. Auch sie müssten die Gebühren wiederum bei ihren Kunden eintreiben.

Die Vision von der mobilen Datenzukunft mit 5G sei darum „nur ein Mythos“, warnt Webb. Einzig die Anlagenhersteller wie Ericsson und Huawei sowie vielleicht die Produzenten neuer Smartphones würden profitieren, meint Branchenkenner Webb. Gleichzeitig „möchten sich Minister mit der neuesten digitalen Technologie schmücken, obwohl sie meist wenig davon verstehen“, hat er beobachtet. Darum sei „der Hype um 5G außer Kontrolle“ geraten.Welche Anwendungen für 5G am Ende auch kommerziell erfolgreich sind, ist derzeit völlig offen“, bestätigt auch Frauenhofer-Experte Magedanz. Bisher gebe es „jenseits der Automatisierung in den Fabriken noch keine klaren Geschäftsmodelle“.

Gleichwohl setzen die EU-Regierungen nun die Netzbetreiber unter Druck, schnell die Lizenzen für die benötigten Frequenzen bei den Regierungen zu ersteigern, auch wenn sie nicht wissen, wie sie die Ausgaben dafür wieder verdienen werden. In Deutschland und acht weiteren Ländern der Europäischen Wirtschaftszone stehen die Auktionen in diesem Jahr noch an.

In Italien dagegen haben die Telekom-Unternehmen dafür bereits im vergangenen Jahr 6,5 Milliarden Euro bezahlt – ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Die Auktion in Italien sei „ruinös“, warnt etwa Jorge Graça, Technikchef des größten portugiesischen Netzanbieters NOS. Insgesamt sei der 5G-Plan der EU nur durch „eine politische Agenda getrieben“, aber „technologisch nicht ausgereift und kontraproduktiv“, warnt Graça und spricht damit aus, was viele Telekom-Manager nur nicht öffentlich sagen wollen.

„Wir wollen keine Versuchskaninchen sein“

Unbill droht der Branche auch von ihren potenziellen Kunden. Vielerorts keimt der Widerstand der Bevölkerung gegen die Inflation der Sendeanlagen. So zum Beispiel im italienischen L’Aquila. In der Provinzhauptstadt der Abruzzen protestieren mehr als 1500 Einwohner gegen die Nutzung ihrer Stadt als Testgebiet für 5G-Experimente. „Nach dem Drama mit dem Erdbeben wollen wir jetzt nicht auch noch die Freiluft-Versuchskaninchen für diese Technologie werden“, beklagt Gianmaria Umberto, einer der örtlichen Ärzte. Obwohl die Sendemasten inmitten von Wohngebieten errichtet werden, empfahl das Gesundheitsamt, sich aus „Vorsorge“ nicht länger als vier Stunden in der Nähe aufzuhalten. Die Empörung ist entsprechend.

Im griechischen Patras ließen es die Bürger gar nicht erst so weit kommen. Nachdem die Regierung in Athen die Stadt zu einem der drei geplanten Testfelder für das Land erkoren hatte, erhob ein Bürgerkomitee Einspruch gegen die angeblich geplante Installation von 50 000 kleinen Sendern für die vielen 5G-Zellen. Nach monatelangen Verhandlungen lehnte die Stadtverwaltung das Projekt schließlich mit der Begründung ab, die Risiken für die Gesundheit der Bevölkerung seien nicht geklärt.

Im französischen Rennes wiederum mussten die Bürger im vergangenen Herbst erstaunt erfahren, dass sie in der örtlichen U-Bahn einer gesetzeswidrigen Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt sind. In Frankreich gilt, anders als in den meisten anderen EU-Staaten, ein Vorsorge-Grenzwert für öffentliche Orte, der nur rund ein Zehntel der ICNIRP-Werte beträgt.

Ein lokaler Abgeordneter hatte darum einfach mal die Stärke der elektromagnetischen Felder messen lassen, nachdem alle U-Bahn-Stationen mit Sendern ausgestattet wurden. Prompt stellte sich heraus, dass die Strahlung in neun der 13 Bahnhöfe weit über dem erlaubten Wert lag, in Spitzenzeiten sogar mehr als 1000 Prozent. Der Fall erregte landesweit Aufsehen und heizte die in Frankreich ohnehin scharf geführte Debatte über das Risiko elektromagnetischer Strahlung erneut an.

Noch härter umstritten ist das Thema in Polen. Dort gelten seit je strikte Obergrenzen für elektromagnetische Feldstrahlung. Aber diese sind nicht mit den üblichen Standards der Hersteller vereinbar. Weil gleichzeitig keine wirksamen Kontrollen stattfinden, flammen immer wieder Proteste auf. Allein im vergangenen Jahr gingen in fünf polnischen Städten die Bürger gegen neue Sendemasten und 5G-Experimente auf die Straße. Darum hat die Zentralregierung erstmals ein landesweites Messprogramm angestoßen. Den Bürgern in Krakau reicht das nicht. Dort hat die Verwaltung eigens ein „Programm zum Schutz vor EM-Strahlung“ aufgelegt, das zur Zeit beraten wird.

Geld für die Entwicklung – aber nicht für die Risikoforschung

All das sind bisher nur punktuelle Widerstände, die auch schnell wieder verschwinden können. Aber sie zeigen, was geschehen würde, wenn die Forschung weitere schlechte Nachrichten hervorbrächte. Die Akzeptanz für den 5G-Ausbau könnte schlagartig verschwinden und Milliardeninvestitionen wären verloren.

In den USA hat der Diskurs darum jetzt auch das Parlament erreicht, wo der Senat den Kritikern ein Forum verschaffte. „Die nackte und simple Tatsache ist, dass die Gesundheitsrisiken nicht bekannt und nicht untersucht sind“, erklärte der demokratische Senator Richard Blumenthal Anfang Dezember. Das sei „ein Zeichen der Ignoranz und Missachtung“ aufseiten der Bundesbehörden. Darum forderte er diese auf, „Beweise“ für ihre Behauptung vorzulegen, es gebe keine Gefahr – eine Forderung, die nur ein umfangreiches Forschungsprogramm erfüllen könnte.

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ClimateGate: Rückschlag für CO2-Theorie nach Gerichtsurteil in Kanada – ET im Fokus

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Ein Gerichtsurteil in Kanada könnte den „CO2-Papst des von Menschen gemachten Klimawandels“, Michael Mann, und dessen Theorie zum Stürzen bringen. #ClimateGate #Fokus Mehr dazu: http://bit.ly/2klRnnT Mögen Sie unsere Videos? Unterstützen Sie Epoch Times. Hier Spenden: https://www.epochtimes.de/spenden-und… Wir freuen uns über rege Diskussionen, bitte achten Sie dabei auf eine angemessene Form! Danke sehr. Gerne dürfen Sie unsere Videos teilen, in Playlists oder auf Ihrer Homepage einbetten und so weiterverbreiten. Wir wünschen jedoch keine Uploads in Ihrem eigenen Kanal. Dies würde nicht nur unsere Urheberrechte verletzen, sondern uns auch Einbußen bei den Werbeeinnahmen bringen. (c) 2019 Epoch Times

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HOCKEYSCHLÄGER DES KLIMAS Klimapolitik vor Gericht: Wie steil ist der Temperaturanstieg wirklich?

HOCKEYSCHLÄGER DES KLIMAS Klimapolitik vor Gericht: Wie steil ist der Temperaturanstieg wirklich?

Supreme Court of BC, Bild Vancouver Sun

von Holger Douglas
Ein bizarrer Gerichtsstreit beschäftigt Klimapolitiker: Sind die Daten valide, wonach sich das Weltklima blitzschnell aufheizt und die Temperaturkurve aussieht wie ein Hockeyschläger – oder getürkt? Die deutsche Klimapolitik distanziert sich vorsichtig von den ursprünglichen Daten.

Er war schon ein wenig in Vergessenheit geraten, jener Hockeyschläger, der vor fast 20 Jahren für den großen Knall in der Klimadiskussion sorgte. Der junge Wissenschaftler Michael E. Mann machte einen radikalen gerade verlaufenden Strich: So gleichmäßig und gut verlief das Klima, bis, ja, bis der Mensch kam und eingriff. Dramatisch steigt seitdem die Temperatur der Erde an, das Klima wandelt sich, der Mensch hat Schuld! Das Hockeystick-Diagramm sorgte für einen weiteren Schub in der Klimapolitik. Das Klimakurve steigt zwar in vorgeschichtlicher Zeit langsam und behäbig wie das untere Ende eines Hockey-Schlägers – dann aber rasend schnell und steil wie der lange Griffteil – aus dieser simplen Kurve leitet sich der gesamte Alarmismus auch von Greta und ihrem Kinderfeldzug ab. Die Form des Klimaanstiegs ist zwar eingängig und wurde populär – aber nicht unumstritten. Gegenspieler ist der Klimawissenschaftler Tim Ball. Ball und Mann streiten vor Gericht; wobei Ball genau diesen schnell Anstieg, den Hockeyschläger, und die wissenschaftliche Qualität der Daten bestreitet. Ein Streit, der Gelehrte also seit buchstäblich 20 Jahren beschäftigt. 

Wie krank sind gegnerische Klimaforscher?

Jetzt kam mit diesem aufsehenerregenden Urteil aus Kanada die alte Geschichte wieder hoch, und die Schlammschlacht geht munter weiter. Michael Mann behauptet auf Twitter, sein Kontrahent, der Professor für Geographie an der Universität von Winnipeg und Autor zahlreicher Bücher über Klimawissenschaften, Tim Ball, sei so krank, dass er ein Ende des Prozesses wollte. Daraus wird abgeleitet: die Hockeyschläger-Hypothese ist richtig. Wer dagegen argumentiert, ist ein »Klimaleugner«.

Eine ziemlich böse Polemik von Mann. Tim Ball wiederum erweist sich in einem ausführlichen und gut geführten Rundfunkinterview als hellwach und sehr lebendig. Er beklagt, dass das Gericht bereits vor zwei Jahren Beweise von Michael Mann haben wollte.

“Danielle Smith – SHOW” – Dr. “Tim Ball wins lawsuit case against “Michael Mann”“

Mann beantragte stattdessen die Vertagung des für den 20. Februar 2017 geplanten Prozesses. Ball berichtet: »Wir hatten kaum eine Wahl, denn die kanadischen Gerichte gewähren immer Vertagungen vor einem Prozess in der Überzeugung, dass eine außergerichtliche Einigung vorzuziehen ist. Wir haben einer Vertagung mit Bedingungen zugestimmt. Der wichtigste war, dass er [Mann] bis zum 20. Februar 2017 alle Dokumente einschließlich Computercodes produziert. Er hat die Frist nicht eingehalten.«

Die Dokumente habe er nicht vorgelegt. Den Hockeyschläger gebe es also in der Klimawissenschaft nicht. Damit sei dem Alarmismus der Boden entzogen.

Tatsache ist: Der Anwalt von Ball mahnte damals ein wenig zur Beschleunigung des Verfahrens, wies auf das hohe Alter Balls und auf die Dauer des Prozesses hin. Der begann immerhin bereits 2011. Daraus dann einen angeblichen Wunsch Balls nach Einstellung zu formulieren, wie Mann es tut, grenzt schon an Bösartigkeit – und schon gar nicht, weil in der Sache der Hockeyschläger einfach künstlich zusammengebastelt sei.

Mann twittert übrigens nach dem Urteil: »Wir werden wahrscheinlich die Abweisung der Klage anfechten.« Großes Siegesschreien klingt anders.

Die Geschichte des Streits um den Hockeyschläger

Tim Ball kritisierte die Hockeykurve von Michael Mann und fügte an, dass Mann ein Schwindler sei und eher ins Gefängnis als an die Universität gehöre. Sein keckes Wortspiel: »Mann should not be at Penn State but in a State Pen[itentiary].« Michael Mann verklagte daraufhin Tim Ball, um zu belegen, dass dies nicht zutreffe und seine Aussagen keine Schwindelei seien. Das Gericht will herausfinden, ob Manns Klimawarnungen richtig oder falsch sind. Es will daher von Mann Beweise sehen und forderte bereits 2017 Michael Mann dazu auf. Dem kam er nicht nach.

Das Gericht musste daher davon ausgehen, dass Michael Mann dies nicht konnte und seine Aussagen und Daten falsch sind. Es wies daher jetzt die Klage von Michael Mann ab und beschloss die Einstellung des Verfahrens. Ziemlich schräg, zu behaupten, das Gericht habe die Thesen Balls als abstrus zurückgewiesen.

Nochmal: Tim Ball war der Beklagte und nicht der Kläger. Dessen Behauptung hat das Gericht geprüft und als nicht stichhaltig zurückgewiesen.

Mann muss klar gewesen sein, dass er mit seiner Weigerung, seine vollständigen Dokumente und Rechenwege herauszugeben, seinem Gegner Tim Ball in die Karten spielen würde. Doch, wie man hört, wollte er auf keinen Fall erklären müssen, wer seine Geldgeber sind.

Die im Netz herumgeisternden Datensätze von 1998 sind nicht die in Rede stehenden Unterlagen. Sie geben die Mann´schen Kurven wieder, die die kanadischen Wissenschaftler Steven McIntyre und Ross McKitrick bereits näher untersuchten, teilweise zurückrechneten und als unvollständig charakterisierten. Es fehle die »statistische Relevanz«. Für das 15. Jahrhundert beispielsweise basierten sie letztlich auf der Datenreihe eines einzigen Baumes, einer Bristlecone Pine (Borstenkiefer). Das sei zuwenig für eine globale Theorie.

Wie solide sind die Daten?

Das ist nicht das erste Mal, dass Michael Mann sich weigert, seine Daten und Berechnungswege offenzulegen. 2010 war Michael Mann Assistenzprofessor an der Fakultät für Umweltwissenschaft an der Universität von Virginia. Der damalige Generalstaatsanwalt Ken Cuccinelli hatte beantragt, dass Mann die Unterlagen seiner wissenschaftlichen Arbeiten herausgeben müsse.

Denn Dokumente, die im Rahmen von »Climategate« in die Öffentlichkeit durchgestochen wurden, heizten Zweifel an der wissenschaftlichen Arbeit von Michael Mann an. Die Universität von Virginia allerdings sah darin ein Angriff auf die Freiheit der Lehre und Forschung und verweigerte die Herausgabe – an sich ungewöhnlich und befremdlich. Denn Wissenschaft besteht darin, Daten und Hypothesen immer wieder zu überprüfen. Wer seine Daten versteckt, handelt damit per se unwissenschaftlich, weil er sich der Überprüfung durch die Wissenschaftsgemeinde entzieht.

Climategate – seit 10 Jahren vor Gericht

Climategate – das war zu jener Zeit der Super-Gau für die Klimawissenschaftler. Ein Hacker war in die Rechner des Klimaforschungsinstitutes der University of East Anglia eingedrungen und hatte Tausende von Mails von Klimaforschern veröffentlicht. Die zeigen eine beeindruckende und ernüchternde Mauschelei dieser »Klimawissenschaftler«, wie die Daten am besten zurechtzubiegen seien.

Ein beherrschendes Thema bei Climategate: »Hide the decline« – den Rückgang verstecken. Eine unbequeme Temperaturkurve wird einfach nicht mehr weitergeführt. Die Temperaturverläufe zeigen in den vergangenen 40 Jahren zum Erstaunen der Klimaforscher einen leichten Rückgang, wo doch ihrer Theorie zufolge ein menschengemachter Anstieg zu verzeichnen sein sollte. Noch erstaunlicher: Trotz der leicht zurückgehenden Temperaturverläufe steigt der CO2-Gehalt in der Atmosphäre weiterhin deutlich an. Das bedeutet: Der CO2-Gehalt kann keinen wesentlichen Einfluss auf die Temperatur ausüben.

Daten werden bestritten

Der deutsche Klimaforscher Hans von Storch urteilte damals in einem Fernsehbeitrag: »Die E-Mails zeigen, dass man in Bezug auf Offenheit und Nachprüfbarkeit Probleme hatte. Man hat versucht, zu hintertreiben, dass Leute in Zeitschriften veröffentlichen. Man hat versucht, dass veröffentlichte Resultate möglichst nicht im UNO-Klimabericht auftauchen. Jedenfalls hat man das erörtert. Und zum Dritten hat man sich einer Nachprüfung durch Dritte der eigenen Resultate verweigert.«

Hans von Storch kritisierte auch den Alarmismus der Forscher und mahnte, dass jeder Wissenschaftler seine Ergebnisse immer mit einer kritischen Distanz betrachten müsse: »Beim Hockey Stick geht es darum, dass zwei Sorten von Daten miteinander vermischt worden sind. Nämlich aus Baumringdaten abgeleitete Temperaturen und Thermometerdaten. Es stellt sich heraus, dass die beiden Daten sehr gut zusammenpassen von 1850 bis 1960. Danach passen sie nicht mehr zusammen. Die Baumringdaten deuten darauf hin, dass die Temperatur fällt, während die Thermometerdaten zeigen, dass sie tatsächlich nicht fällt. Das Problem ist, dass man in den entsprechenden Abbildungen dann nicht mehr gezeigt hat, dass Baumringe und Thermometerdatum nicht mehr gut passen seit 1960.«
Eine lesenswerte Erinnerung der damaligen Auseinandersetzung hat der pensionierte Meteorologe Klaus-Eckart Puls zusammengestellt.

Der Sündenfall der Klimaforscher begann, als sie versuchten, Politiker zu spielen. Mehr »Drama« war aus ihrer Sicht notwendig, sogar die Demokratie sollte abgeschafft werden, um eine angeblich schreckliche Entwicklung eines »überhitzten« Planeten zu stoppen. Es sei höchste Eile geboten, »wir« hätten keine Zeit mehr. Das Geschrei ist bis heute geblieben.

Doch, wie Hans von Storch sagte, Klimawissenschaftler sind Fachidioten. Sie wissen eben nicht am besten, wie man damit umgeht sollte. Das muss politisch diskutiert werden.

Zu glauben, der »Mensch in Deutschland« könne am Klima der Welt etwas beeinflussen, zeugt von arger Hybris. Er sollte sich besser freuen, jetzt in einer Phase ohne dramatische Klimaschwankungen zu leben, wie sie in der Erdgeschichte vielfach vorkamen und die »er« kaum überlebt hätte.

So war es vor 450 Millionen Jahren auf der Erde extrem kalt. Doch der Gehalt an CO2 in der Atmosphäre war zehnmal höher als heute. CO2 hat also nicht viel Auswirkung auf das Klima. Vor 100 Millionen Jahren befand sich die Erde zwischen zwei Spiralarmen. Die Erde durchlebte eine Warmzeit. Dinosaurier lebten sogar in Alaska. Vor rund 70 Millionen Jahre kühlte sich es sich wiederum dramatisch ab.

Ab 1940 begann übrigens eine kleinere Abkühlungsphase, die bis 1975 andauerte. Der CO2 Gehalt ist jedoch weiter angestiegen. In den vergangenen 100 Jahren gab es eine globale Erwärmung von einem dreiviertel Grad. Seit 1998 steigen die Temperatur nicht weiter an, höchstens ein bis zwei zehntel Grad, im Prinzip bleibt die Temperatur etwa gleich. Einige Quellen sehen gar eine leichte Abkühlung. Aber: Der CO2 Gehalt steigt weiterhin deutlich an.

Die Komplexität des Klimas

Klima ist ein hochkomplexes, nicht-lineares System, deshalb sind Prognosen unmöglich. Genau das steht auch wörtlich im IPCC-Bericht 2001. Die Natur macht, was sie will, und nicht das, was die Modelle prophezeien. Die ganze CO2-Debatte ist unsinnig. Doch sie bildet die Grundlage für jene verheerende »Klimaschutzpolitik«, die ein Industrieland zerstört und gleichzeitig Grundlage für hervorragende Geschäftsmodelle bietet.

Doch es wird nicht darüber geredet – außer von einer Partei. TE befragte das Bundesumweltministerium, in welcher Weise das Urteil aus Kanada die deutsche Umweltpolitik ändern werde. Die erwartbare Antwort des Ministeriums: »Die Grundlage der deutschen Klimapolitik fußen nicht auf einer einzigen Theorie, sondern auf einer Fülle von Fachexpertise, wissenschaftlichen Untersuchungen und Quellen. Auch der IPCC beruft sich nicht ausschließlich auf Michael Mann, sondern auf abertausende von wissenschaftlichen Studien, die zu über 99 Prozent den menschengemachten Klimawandel belegen.«

Das Bundesumweltministerium macht schon 99 Prozent aus – besser als bei Honeckers. Bisher war eine Zustimmung von 97 Prozent aller Wissenschaftler angesagt. Über die Tricks hinter dieser Zahl berichtete TE. Man kann es auch so lesen: Das Bundesumweltministerium lässt sich nicht auf die These von Mann ein, sicherheitshalber, und zieht andere Argumente und Wissenschaftler heran. Die Auseinandersetzung wird in die frühe Geschichte der Klimapolitik verwiesen. Das kann man sicherheitshalber so machen. Doch der Hockeyschläger hat das Thema ungeheuer plausibilisiert und damit popularisiert – und steht unter Erklärzwang.

Das Ministerium verweist zur näheren Beantwortung auf eine Kleine Anfrage. In der Antwort verweist es unter anderem auf Klimakoryphäen wie Stefan Rahmstorf vom Potsdamer PIK und auf den »internationalen Konsens«. Dies sei die Grundlage für eine auf »Treibhausgasneutralität ausgerichtete internationale Klimaschutzpolitik«.
Gut, dass das nur in Deutschland so gesehen wird. So hat jedenfalls die übrige Menschheit eine gute Überlebenschance.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

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Stanford-Professor entlarvt Klima-Lüge

Stanford-Professor entlarvt Klima-Lüge

NEOPresse in Wissenschaft

Patrick Frank, Professor an der Stanford University, hat am 6. September eine Publikation in der Wissenschaftszeitschrift „Frontiers in Earth Science“ veröffentlicht. Das Magazin veröffentlichte die Studie, nachdem 13 Zeitschriften diese abgelehnt hatten. Patrick Frank hat sechs Jahre für die Veröffentlichung gekämpft.

In seiner ausführlichen Studie „Propagation of Error and Reliability of Global Air Temperature Projection“ beweist der Stanford-Wissenschaftler, dass alle bisherigen Klimamodelle falsch sind. Frank kommt zu dem Schluss, dass die Klima-Modellierer in keiner wissenschaftlichen Methodik ausgebildet seien. Sie seien nicht ausgebildet, um wissenschaftlich zu arbeiten und daher keine Wissenschaftler.

In der Studie räumt Frank mit der von Politik und Medien seit Jahren propagierten Klima-Lüge über den menschengemachten Klimawandel auf. Frank stellt dar, dass die angeblich komplizierten Klima-Modelle im Grunde sehr einfach mit einer linearen Gleichung zu beschreiben seien. Auf dieser Grundlage hat Professor Frank den Fehler in der Temperaturvorhersage, den Klimamodelle beinhalten, berechnet und kommt zu dem Schluss, dass der Vorhersagegehalt der Modelle „null“ ist:

„Klimamodelle können die Entwicklung der Erdtemperatur nicht voraussagen, nicht für ein Jahr und nicht für 100 Jahre. Die Vorhersage der Temperaturentwicklung auf Grundlage von Klima-Modellen ist physikalisch bedeutungslos. Sie sagen nichts über den Effekt, der von CO2-Emissionen auf das globale Klima ausgeht, aus.“, so Frank in seinen Ausführungen.

Frank widerlegte ebenfalls die These des Treibhauseffektes in den gängigen Klimamodellen, wonach die Langwellenstrahlung der Sonne, die von der Erde emittiert und von Wolken re-emittiert wird, zur Erderwärmung führen soll. Ein Effekt von CO2 mit Klimamodellen sei zudem nicht bestimmbar, d. h. der Effekt, der von CO2-Emissionen auf das Klima ausgehe, könne schlicht nicht gemessen werden, weil die Klimamodelle fehlerhaft seien.

Der Effekt, der von CO2 auf das Klima ausgehe, sofern es ihn überhaupt gebe, sei so gering, dass er nicht festgestellt werden könne, so Frank. Daher sei jede einzelne Prognose der Temperaturentwicklung, die auf Basis von Klimamodellen seit 1988 getroffen wurde, physikalisch bedeutungslos. Die Analyse des Weltklimarates der Vereinten Nationen IPCC, die seit Jahren als Grundlage für Klimaprognosen im Zusammenhang mit CO2-Emissionen herangezogen wird, ist damit hinfällig. Kurz: Es gibt keine Belege dafür, dass CO2-Emissionen die Erdtemperatur erhöht haben, aktuell erhöhen oder überhaupt erhöhen können, so Professor Frank.

Mit dieser Studie entlarvt Professor Frank die Klimalüge über den menschengemachten Klimawandel als Betrug. Gemeinsam mit dem Gerichtsurteil das kanadischen Obersten Gerichtshofes, der die „Hockeyschläger-Kurve“, das Klimamodell des sogenannten „Klimapapstes“ Michael Mann, ebenfalls als Betrug entlarvt hat, ist es jetzt an der Zeit, dass die Mainstream-Medien die Wahrheit über den gigantischen Klima-Hoax publizieren. Das Hockeyschläger Klimamodell ist jenes, auf welches sich der IPCC und die Fridays for Future Bewegung bezieht. Es ist mit dem Gerichtsurteil obsolet geworden.

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DER KRUG geht solange zum BRUNNEN bis er BRICHT……..

aus dem TEXT:….Mit Sicherheit sind nach dem Ende der DDR-Diktatur Tausende Stasi-Akten verschwunden, insbesondere die von unserer heutigen >>>sogenannnten<<< Bundeskanzler-in. ……

Stasi-Unterlagen-Behörde soll aufgelöst werden

Stasi-Unterlagen-Behörde soll aufgelöst werden

NEOPresse in Politik

30 Jahre nach dem Mauerfall will der Deutsche Bundestag die Stasi-Unterlagen-Behörde auflösen. Die Behörde bewahrt zig Tausende Stasi-Unterlagen auf. Diese sollen nun in Bundesarchiv verschwinden.

In den letzten Tagen der friedlichen Revolution in Ostdeutschland und noch vor der Wiedervereinigung haben Bürgerrechtler aus dem Osten das ehemalige Hauptquartier der DDRGeheimpolizei, der Stasi, eingenommen. Sie forderten, dass die Stasi-Vergangenheit nicht in Archive gesperrt, sondern jedem DDR-Bürger zur Einsicht offenbleiben müssen. Die Aktion richtete sich gegen die Pläne der Bundesregierung, die Akten der DDR-Staatssicherheit im Bundesarchiv zu lagern.

Dreißig Jahre später soll genau das geschehen, was die Bürgerrechtler zu verhindern versuchten. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hatte der Kulturausschuss des Bundestages kurz vor der Sommerpause beschlossen, die Stasi-Akten in das Staatsarchiv der BRD zu überführen. Das damals gegebene Versprechen, die Stasi-Akten nicht ins Bundesarchiv zu geben, soll nun gebrochen werden.

Aufgrund des Streits, wer die Hunderttausende Stasi-Akten verwalten soll, wäre die deutsche Wiedervereinigung beinahe gescheitert. Denn als herauskam, dass die Akten im Bundesarchiv verschwinden sollten, drohten die Abgeordneten der DDR-Volkskammer damit, die Zustimmung zur Wiedervereinigung nicht zu unterzeichnen. Daher unterzeichnete die Bundesregierung in letzter Minute eine Zusatzvereinbarung. Die Stasi-Akten kamen nicht ins Bundesarchiv, sondern wurden unter der Aufsicht des späteren Bundespräsidenten Joachim Gauck in der Stasi-Unterlagen-Behörde verwaltet.

Die Bundesregierung will mit der geplanten Archivierung der Stasi-Akten nicht nur ein Versprechen brechen. Da jegliche mediale Empörung über diesen Vorgang fehlt, können die Merkel-Politiker und Beamte die Pläne ungehindert vorantreiben. Während die Polit-Eliten die Stasi-Unterlagen 1990 am liebsten vernichtet hätten, zeugen über drei Millionen Anträge auf Akteneinsicht von dem großen Interesse an den Akten. Jährlich kommen noch immer knapp 50.000 Anträge auf Akteneinsicht hinzu.

Mit Sicherheit sind nach dem Ende der DDR-Diktatur Tausende Stasi-Akten verschwunden, insbesondere die von unserer heutigen  Bundeskanzlerin. Den Politikern in Berlin ist auch dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung viel daran gelegen, die „ungeliebte Altlast“ am liebsten aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwinden zu lassen. Zwar sollen die Akten im Bundesarchiv noch immer einsehbar bleiben. Doch ob dies so bleibt, ist fraglich. Lesen gegen die Heimlichtuerei – hier finden Sie mehr…

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Abrechnung mit Merkel

1,99 Mio. Abonnenten
Johann König hat sich die Aussagen von Bundeskanzler Merkel mal etwas genauer angehört. Was war denn da los?
„FREUDSCHER VERSPRECHER““: WIESO sich MÄRKÄL FÜR MIGRATION einsetzt – „REEESSSOOOOUUURRCCCEN – RRAAUUUBBBB““ für die SMARTE DIGITALE SATANISCHE AGENDA

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/500226/Italienische-Medien-Bundesregierung-will-jeden-vierten-nach-Europa-kommenden-Migranten-aufnehmen

Italienische Medien: Bundesregierung will jeden vierten nach Europa kommenden Migranten aufnehmen

12.09.2019 15:54 

Italienischen Medien zufolge hat sich die Bundesregierung bereiterklärt, künftig jeden vierten nach Europa kommenden Migranten aufzunehmen. Italien soll demnach nur jeden zehnten aufnehmen.
Italienische Medien: Bundesregierung will jeden vierten nach Europa kommenden Migranten aufnehmen

Die neue italienische Regierung will Medienberichten zufolge mit anderen Regierungen ein System zur automatischen Verteilung von Wirtschaftsmigranten und Flüchtlingen aus dem Mittelmeer auf andere EU-Staaten vereinbaren, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Die Regierungen in Berlin und Paris hätten bereits zugestimmt, berichteten die italienischen Zeitungen „Repubblica“ und „Stampa“ am Donnerstag.

Laut „Repubblica“ wollen Deutschland und Frankreich je ein Viertel der Flüchtlinge aufnehmen, die im Mittelmeer gerettet werden. In den vergangenen Monaten hatte es wiederholt ein langes Tauziehen um Migrantengruppen gegeben, die mit Rettungsschiffen vor der Küste Italiens eintrafen.

Der Anteil Italiens an der Aufnahme der Flüchtlinge würde sich laut „Repubblica“ auf ein Zehntel belaufen. Als weitere Staaten, die sich beteiligen könnten, nannten die Zeitungen Luxemburg, Malta, Portugal, Rumänien und Spanien. Grundsätzlich ablehnend reagierten in der Vergangenheit Tschechien, Ungarn, Polen und die Slowakei.

Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte wird über das Vorhaben der Flüchtlingsverteilung am 18. September mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron sprechen, wenn dieser zu einem Italien-Besuch erwartet wird. Weitere Beratungen sind im Kreise der EU-Innenminister geplant, die am 23. September in Malta zusammenkommen.

Italien will das bisherige System der Vereinbarungen von Dublin überwinden, nach dem die Zuständigkeit für den Umgang mit Flüchtlingen immer bei dem EU-Land liegt, in dem die Flüchtlinge zuerst eintrafen.

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Bundespolizei: “Es sind keine Flüchtlinge, es sind Soldaten”

Bundespolizei: “Es sind keine Flüchtlinge, es sind Soldaten”

Bundespolizei hat die Schnauze voll. Auf Nachfragen: Die Politik hat es so beschlossen, BASTA! Es sind keine Flüchtlinge, es sind Soldaten / Söldner!

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Jeffrey Epsteins Tod gibt „Verschwörungstheorien“ neues Leben

Jeffrey Epsteins Tod gibt „Verschwörungstheorien“ neues Leben

Als Jeffrey Epstein am 10. August 2019 starb, war er wegen der Leute, die er in seine Verbrechen hineinziehen konnte, einer der wichtigsten Häftlinge der Welt.

Epstein war wegen mehrfacher Fälle von illegalem Sexhandel und der Verschwörung zwecks Handels mit Minderjährigen für sexuelle Zwecke angeklagt. Aber er war kein gewöhnlicher Perverser oder Zuhälter. Epstein genoß enormen Reichtum von obskurer Herkunft. Er wurde als Finanzier bezeichnet, hatte aber nur einen bekannten Klienten, Les Wexner, den Besitzer von Victoria’s Secret und anderen Firmen.

Epstein benutzte seinen Reichtum, um sich in die oberen Ränge der amerikanisch-anglo-jüdischen politischen und Finanzelite einzukaufen. Epsteins schwarzes Buch enthielt Kontaktinformationen für Leute wie Donald Trump, Bill Clinton, Königin Elizabeth II, Prinz Andrew, König Salman von Saudi-Arabien, Alan Dershowitz, Ehud Barak, Henry Kissinger, Michael Bloomberg und viele andere Oligarchen und Entertainer.

Epstein hatte anscheinend eine Schwäche für minderjährige Mädchen. Minderjährige Mädchen können natürlich nicht legal in Sex einwilligen, daher war Epstein ein Serienvergewaltiger. Er machte seinen Geschmack weithin bekannt und nannte seinen Privatjet Lolita Express. Im Jahr 2006 begann das FBI gegen Epstein zu ermitteln und machte mehr als 100 Frauen ausfindig, viele davon minderjährig, die für sexuelle Handlungen für Epstein und seine reichen und einflußreichen Freunde bezahlt worden waren.

Aber im Jahr 2007 schloß Epstein einen Deal mit dem US-Staatsanwalt Alex Acosta, um bundesgerichtliche Strafverfolgung und Gefängnis zu vermeiden. Laut den Bedingungen dieses Abkommens willigte Epstein ein, sich bei zwei Anklagen wegen Prostitution vor einem Bundesstaatsgericht schuldig zu bekennen. Im Austausch dafür erhielten Epstein und seine Komplizen Immunität gegenüber bundesgerichtlichen Anklagen wegen illegalem Sex-Handel, die ihn lebenslänglich ins Gefängnis hätten bringen können. Epstein saß 13 Monate in einem privaten Flügel eines County-Gefängnisses ab. Er durfte das Gefängnis an sechs Tagen pro Woche für 16 Stunden täglich verlassen. Im Grunde schlief er dort nur. Seine behaupteten Komplizen wurden nie belangt. Der Epstein-Deal wurde besiegelt, damit die Natur und das volle Ausmaß seiner Verbrechen niemals öffentlich gemacht wurden. Der Fall Epstein wurde früher in diesem Jahr aufgrund der Bemühungen der Reporterin Julie Brown wieder geöffnet, was zu Epsteins Verhaftung und schließlich zu seinem Tod führte.

Acosta wurde schließlich Arbeitsminister in der Trump-Administration. Acosta soll einem Beamten des Weißen Hauses, der es dann der Reporterin Vicky Ward erzählte, gesagt haben, daß er das Nichtanklageabkommen unterzeichnet hätte, weil ihm gesagt worden sei, er solle sich von Epstein „zurückziehen“. „Mir wurde gesagt, Epstein ‚gehöre zum Geheimdienst‘, und ich solle ihn in Ruhe lassen.“ Falls das wahr ist, muß man fragen: Dem Geheimdienst welchen Landes gehörte Epstein an? Und wer sagte Acosta, er solle sich zurückziehen?

Philip Giraldi meint, daß Israel ein wahrscheinlicher Kandidat ist. Epstein war Jude. Das ist auch sein einer bekannter Klient, Les Wexner. Seine ehemalige Freundin, Vertraute und angebliche Mitverschwörerin beim illegalen Sexhandel ist Ghislaine Maxwell, die Tochter von Robert Maxwell (geboren als Ján Ludvík Hyman Binyamin Hoch), ein reicher jüdischer Geschäftsmann und Schwindler, der wie Epstein unter mysteriösen Umständen starb. Laut Giraldi: „Nach seinem Tod erhielt er [Maxwell] ein von Israel ein Staatsbegräbnis, bei dem sechs amtierende und ehemalige Leiter des israelischen Geheimdiensts zuhörten, während Premierminister Yitzhak Shamir ihn pries: „Er hat mehr für Israel getan, als heute gesagt werden kann.“… ..

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Wie konnte Multimillionär Jeffrey Epstein wohl über Jahre minderjährige Mädchen missbrauchen? – – – – LINK: https://www.spiegel.de/plus/der-spiegel-podcast-zum-fall-jeffrey-epstein-macht-ausbeutung-kontrolle-a-2336543a-f389-444b-865f-326ae96814f5

AUSZUG: SPIEGEL – Podcast zum “Fall Epstein” – Macht – Ausbeutung – Kontrolle

DEAL: ACOSTA – EPSTEIN – GEHEIM-DIENST

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