Eingriffe ins Erbgut – „Das Designer-Baby ist nur noch eine Frage der Zeit“ / CHINA und USA „CRISP Cas 9“ / „Krebs Heilen“ mit Hilfe der „Blushwood-Beere“ / „drastischer Spermien-Rückgang“

„ganzheitliche Sicht-WEISE“ (SEELE-GEIST-KÖRPER)  – „EPI-GENETIK“ – „URSACHE-WIRKUNG“„Wenn heile Nahrung heilt – „Der TEUFEL liegt im DETAIL“ – Wenn Lebensmittel krank und süchtig machen „aus TEUFELs TOPF“
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Wann ist endlich ENDE des „Monsanto-ALPTRAUMs“ – „Monsantos Palmafuchsschwanz“  – Die ERDE ist GENIAL alles andere ist MONSANTO – siehe auch MON-SATAN: ein elender REINFALL absichtlich herbeigeführt – DIE „NACH-MIR-DIE-SINTFLUT-WISSENSCHAFT“ –  zuerst GLYPHOSAT (hat VERSAGT) jetzt „DICAMBA
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Die konventionelle Medizin ist ausschliesslich „SYMPTOM-HERUM-PFUSCHEREI“ und es ist einfach nur UN….. dass sie es wagen von HEILEN zu sprechen
NICHTS wissen KEINE AHNUNG haben aber eingreifen um zu manipulieren
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https://www.welt.de/gesundheit/article167119115/Das-Designer-Baby-ist-nur-noch-eine-Frage-der-Zeit.html

Eingriffe ins Erbgut Das Designer-Baby ist nur noch eine Frage der Zeit

Von Norbert Lossau | Stand: 16:08 Uhr |
Ivf (Photo By BSIP/UIG Via Getty Images) Getty ImagesGetty Images
Mit der genetischen Veränderungen wollen Forscher Patienten mit bislang unheilbaren Krankheiten helfen

Quelle: UIG via Getty Images

Bislang haben nur chinesische Forscher über Manipulationen am Erbgut von Embryonen berichtet. Nun ist klar, dass solche Versuche auch in Portland gemacht werden – angeblich mit weniger Nebenwirkungen.
 

Menschliches Erbgut lässt sich gezielt verändern. Doch ist das ethisch akzeptabel? Bislang wurden derartige Experimente nur von chinesischen Wissenschaftlern publiziert. Jetzt haben erstmals Wissenschaftler in den USA das Erbgut menschlicher Embryonen mit der gentechnischen Methode CRISPR-Cas9 modifiziert – so geschehen an der Oregon Health and Science University in Portland unter Leitung des Forschers Shoukhrat Mitalipov.

Das Team von Mitalipov konnte mit den Versuchen nachweisen, dass sich defekte, Krankheiten verursachende Gene sicher und effizient korrigieren lassen. Führt man die Genpreparatur in der Keimbahn durch, wird nicht nur das einzelne Individuum geheilt, das defekte Gen kann auch nicht mehr an die nächste Generation vererbt werden. Unter der Keimnbahn versteht man die Abfolge von Zellen, die, beginnend mit der befruchteten Eizelle, im Laufe der Entwicklung eines Menschen schließlich zur Bildung seiner Keimdrüsen und der darin gebildeten Keimzellen führt – also entweder Eizellen oder Spermien.

Bei den bisherigen Experimenten chinesischer Wissenschaftler waren bei den Eingriffen in das Erbgut stets auch unerwünschte Nebeneffekte aufgetreten. Die Fachveröffentlichung von Mitalipov ist noch nicht publiziert, dem Vernehmen nach sollen bei den Versuchen in den USA aber deutlich weniger Off-Target-Effekte aufgetreten sein – also nicht intendierte Veränderungen im Erbgut, die möglicherweise schädlich sind.

In Deutschland sind diese Experimente verboten

Mitalipov wurde in Kasachstan, also in der früheren Sowjetunion geboren und im Jahre 2007 berühmt, als es ihm als ersten Forscher gelang, Affen zu klonen. Im Jahr 2013 erzeugte er erstmals menschliche Embryonen durch Klonen. Er ist also ein Wissenschaftler, der in der Szene seit Jahren einen Namen hat und dem man einen Erfolg in Sachen Therapie mit „Genome Editing“ durchaus zutrauen darf.

Weder in China noch in den USA sind die genetisch modifizierten Embryonen ausgetragen worden. Sie wurden nach wenigen Tagen getötet. Doch es scheint nun nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der erste genetisch veränderte Mensch geboren wird.

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In Deutschland sind Experimente, wie sie in China und den USA durchgeführt worden sind, strikt durch das Embryonenschutzgesetz verboten. Forscher, die sich nicht daran halten, droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. In den USA hatte die US National Academy of Sciences im Februar 2017 verkündet, dass Eingriffe in die Keimbahn von Embryonen erlaubt sein sollen, wenn das Ziel die Heilung einer schwerwiegenden Krankheit ist. Die Forschungsarbeiten sind deshalb nicht illegal.

Dürfen es blaue Augen sein?

Auch in Großbritannien und Schweden wurde vom Gesetzgeber bereits grünes Licht für experimentelle Eingriffe am Erbgut menschlicher Embryonen gegeben. Die Wissenschaftler dort haben bislang aber noch nicht von Forschungserfolgen berichtet. Weltweit gibt es zu diesem Thema erst drei wissenschaftliche Publikationen – und die stammen alle aus China.

Wie weit der Forschungsweg noch sein wird, bis sich Erbkrankheiten sicher mit einem gentechnischen Eingriff eliminieren lassen, ist derzeit noch nicht absehbar. Doch wenn dieses Ziel erreicht ist, dann wird es technisch auch möglich sein, Designerbabys mit verbesserten Eigenschaften zu erschaffen.

Dürfen es blaue Augen sein oder etwas mehr Intelligenz? Gesellschaften sollten die roten Linien rechtzeitig ziehen, nicht erst, wenn die Technik marktreif ist.

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Ethisch weniger problematisch ist die Nutzung des Genome Editing, wenn nicht in die Keimbahn eingegriffen wird, sondern bei erwachsenen Menschen Defekte im Erbgut repariert werden. Das ist auch nach deutschem Recht erlaubt, und Pharmaunternehmen wie beispielsweise Bayer investieren bereits viel Geld, um Therapien auf der Basis von CRISPR-Cas9 zu entwickeln.

Pharmakonzerne entwickeln Therapien

„Man schätzt heute, dass mehr als 10.000 Krankheiten von jeweils einem spezifischen Gendefekt verursacht werden“, sagt Kemal Malik, der Forschungsvorstand von Bayer, „und die CRISPR-Cas9-Technologie hat das Potenzial, viele dieser Krankheiten zu heilen, indem der entsprechende genetische Defekt repariert wird.“

Die Zeit sei gekommen, diese neue Art der Therapie zur Anwendungsreife zu bringen. Bayer hat gemeinsam mit der Erfinderin der CRISPR-Cas9-Methode, Emmanuelle Charpentier, die Firma Casebia Therapeutics in Boston gegründet.

Quelle: Infografik Die Welt, dpa infografik

Im April 2017 sorgten elf deutsche Wissenschaftler für Aufsehen, die in einem von der Nationalen Akademie der Wissenschaften verbreiteten Diskussionspapier eine Lockerung des Verbots der Embryonenforschung forderten. Auch in Deutschland solle ein Eingriff in die menschliche Keimbahn unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt werden.

Die Forscher argumentieren, der wissenschaftliche Fortschritt sei so rasant, dass in absehbarer Zeit Genome Editing ohne Nebenwirkungen bei Embryonen durchgeführt werden könne. Und wenn es tatsächlich funktionieren sollte, Krankheiten per Genome Editing ohne Risiko zu heilen, so stellen die Wissenschaftler zur Diskussion: Wäre es dann nicht ethisch angezeigt, diese Möglichkeit auch zu nutzen?

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https://www.welt.de/kmpkt/article166256248/In-30-Jahren-zeugen-wir-die-meisten-Kinder-ohne-Sex.html

Stanford Prof In 30 Jahren zeugen wir die meisten Kinder ohne SEX

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http://www.spektrum.de/news/auch-us-forscher-testen-crispr-an-menschlichen-embryonen/1485923?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP

Gentherapie-Experimente: Auch US-Forscher testen CRISPR an menschlichen Embryonen

Nach mehreren Versuchen in China testen nun offenbar auch US-amerikanische Genforscher CRISPR/Cas9 an menschlichen Embryonen. Offiziell ist bisher aber nichts geschehen.

von Jan Osterkamp

Eine Hand mit Pinzette setzt ein Stück in einen stilisierten Erbgutstrang ein.

© vchalup / stock.adobe.com
(Ausschnitt)
Schon 2015 hatten Forscher in China über erste Versuche berichtet, das Genwerkzeug CRISPR/Cas9 an nicht lebensfähigen menschlichen Embryonen zu testen. Weitere Experimente folgten 2016, bei denen CRISPR/Cas9 gezielt – ebenfalls in Embryonen – etwa zum Austausch von Sicherzellenanämie-Genen getestet wurde. Zudem liefen schon CRISPR-Experimente zur Heilung von Krebspatienten an. Ähnliche Versuche, bei denen überzählige, nicht lebensfähige menschliche Embryonen gentechnisch verändert werden, laufen allerdings auch in den USA, wie nun „Technology Review“ berichtet, doch ohne dass bereits Ergebnisse in einer Fachzeitschrift publiziert wurden.Das Magazin berichtet über Experimente des Genforschers Shoukhrat Mitalipov von der Oregon Health and Science University, der laut nicht weiter genannten Quellen aus Kollegenkreisen mit CRISPR/Cas9 an befruchtete Eizellen arbeitet. Dies wäre der erste solche Versuch zur Genmanipulation an menschlichen Embryonen im Westen. Der Forscher selbst wollte dies nicht kommentieren und verwies darauf, dass bisher noch keine Ergebnisse publiziert seien. Den Informationen von „Technology Review“ zufolge testete das Labor von Mitalipov die CRISPR-Genschere aber an einigen Dutzend nicht zur Einpflanzung in den Uterus vorgesehenen menschlichen Eizellen, die von Samenspendern mit unterschiedlichen, nicht näher genannten genetischen Erkrankungen befruchtet worden waren.

Offenbar gelang das Verfahren zumindest rein technisch: Die Genscheren scheinen ihre Zielgene in den meisten Fällen erfolgreich ausgetauscht zu haben. Somit wäre eine der Nebenwirkungen vermieden worden, die Forscher auf Grund einer möglicherweise mangelhaften Effizienz der Genschere befürchten: die genetische Mosaikbildung, bei der die Tochterzellen des wachsenden Embryos mal die veränderte, mal die nicht ausgetauschte Variante des Zielgens tragen. Zudem soll die zuletzt für möglich gehaltene, unterschätzt starke Streuung der CRISPRSchere nicht aufgetreten sein. Alle diese Vermutungen können derzeit jedoch weder unabhängig bestätigt noch widerlegt werden.

Ziel des Verfahrens ist es, in Zukunft einmal defekte Gene, die zu Erbkrankheiten führen, gezielt schon im Embryo auszutauschen. Kritiker befürchten allerdings, dass auf demselben Weg auch nach Wunsch designte Babys entstehen könnten. In Deutschland und vielen anderen Ländern (nicht aber in China und den USA) sind derartige Versuche an Embryonen verboten. Shoukhrat Mitalipov ist ein bekannter und umstrittener Stammzellforscher, der unter anderem die ersten klonierten Stammzelllinien aus menschlichen Embryonen etablieren konnte sowie die ersten Klone von Affen präsentiert hat.

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against cancer – „australia  blushwood berry“

Dr „Glen Boyle“

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Australian Blushwood berry to cure cancer


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http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/forschung/krebszellen-sterben-rasend-schnell-blushwood-tree-diese-australische-beere-koennte-krebs-den-garaus-machen_id_4885613.html

Krebszellen sterben rasend schnell Blushwood Tree: Australische Beere könnte Krebs den Garaus machen

Im Inneren dieser Früchte stecken die Killerkerne gegen Krebs

© QIMR Berghofer Medical Research Institute Im Inneren dieser Früchte stecken die Killerkerne gegen Krebs
 FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel
Dienstag, 18.08.2015, 13:56

Natürliche „Wundermittel“ gegen Krebs gibt es immer wieder. Meist ist nichts dran und die Enttäuschung ist groß. Die Beeren vom australischen Blushwood Tree sind anders. Und trotzdem dürfen sich Krebspatienten jetzt keine Hoffnung machen. Der Grund ist ganz einfach.

  • Der Extrakt aus Beeren tötet Krebszellen tatsächlich in Windeseile.
  • 300 Tierpatienten hat die Therapie bereits vom Krebs befreit.
  • Für die Anwendung an Menschen sind noch viele Studien nötig.

„Wundermittel gegen Krebs entdeckt!“, besser noch: „Wunder-Lebensmittel gegen Krebs entdeckt“ – Schlagzeilen wie diese geistern immer wieder durch die Medien. Gerade hat die Seite „Heftig.co“ das Thema aufgegriffen: „Wahnsinn! Diese Beeren töten Krebs. Und das schon nach Minuten.“ Da wollen nicht nur verzweifelte Krebspatienten wissen: Wo gibt es diese Beeren? Können sie tatsächlich den Krebs besiegen? Oder was steckt dahinter?

Das heilende Gift steckt in den Beerenkernen

Die pflaumengroßen roten Beeren wachsen im tropischen Norden Australiens, im Regenwald von Queensland. Aus ihren Kernen haben Wissenschaftler vom Berghofer Forschungsinstitut in Brisbane eine Substanz extrahiert, die sie EBC-46 nennen. Diese Substanz hat im Tierversuch Tumore schrumpfen und verschwinden lassen. Und hier endet die Erfolgsstory der Beeren gegen Krebs momentan auch schon.

Die seit 2006 laufende Erforschung des Pflanzengifts aus dem Blushwood Tree reiht sich in eine Serie von Experimenten ein, die bestimmten Substanzen eine sensationelle Wirkung gegen Tumorzellen zuschreiben. Schnell bekommen sie dann das Label „vielversprechende Therapie-Option“.  In Wirklichkeit beginnt und endet der Erfolg von Pflanzen- oder Lebensmittel-Bestandteilen im Labor und seinen künstlichen Bedingungen……….

 

Saubere Studie weist Wirksamkeit nach

Tatsächlich hat der Extrakt aus den Beerenkernen eine erstaunliche Wirksamkeit als Tumorkiller. Und die Forscher, die seit zehn Jahren damit arbeiten, gehen mit wissenschaftlicher Akribie an die langwierige Aufgabe, einen neuen Krebswirkstoff auf den Markt zu bringen.

Erste Ergebnisse aus Versuchen an Labormäusen veröffentlichte die Forschergruppe um Peter Parsons im Oktober 2014 auf den Seiten von PLOS One, der Online-Fachzeitschrift der Public Library of Science. Die Open-Access-Plattform genießt unter Wissenschaftlern einen guten Ruf. Die Studie erklärt auch den Wirkmechanismus von EBC-46 auf das Zellwachstum……..

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„KÜNSTLICHE BEFRUCHTUNG“ und „SAMEN-BANK“

<<<das passt ja wunderbar zum „Samen-BANKEN-KONZEPT“ incl. „künstlicher Befruchtung“>>> siehe auch „PLASTIC PLANET“ ein Film von „Werner Boote“

https://netzfrauen.org/2017/07/27/53318/

27. Juli 2017

Anhaltende „Spermien-Krise“-  Wissenschaftler warnen – Menschen könnten aussterben – Sperm count drop, „could make humans extinct“

Menschen könnten aussterben. Laut BBC ist in den knapp 40 Jahren seit Beginn einer aktuellen Studie die Spermienmenge von Männern in der westlichen Welt drastisch gesunken. Forscher, die die Ergebnisse von fast 200 Studien auswerteten, kommen zu dem Ergebnis, dass Spermien bei Männern aus Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland sich in weniger als 40 Jahren halbiert haben. 

Der Leiter der Forschungsgruppe, Dr. Hagai Levine sagte der BBC, dass er „sehr besorgt“ sei, was in der Zukunft passieren kann. Wenn der Trend weiter anhält, würden Menschen aussterben. Es handelt sich um eine Bewertung der größten jemals durchgeführten fast 200 Studien zwischen 1973 und 2011. Dr. Hagai Levine und die an der Bewertung beteiligten Wissenschaftler appellieren an alle Gesundheitsbehörden, sich auf die Suche nach den Ursachen dieser steilen Spermienabnahme zu machen.

Folgende Studien über die Reduzierung von Spermien haben wir Netzfrauen für Sie bereits veröffentlicht:

Mögliche Ursachen der Forscher für die Reduzierung:

Der Studie von Dr. Levine und seinen Kollegen zufolge sind Männer erhöhter Belastung durch Pestizide, aber auch hormonähnlich wirkenden Chemikalien ausgesetzt, was die Anzahl ihrer Spermien beeinflusst. Zudem können Umweltgifte und Übergewicht auch die Zahl der Spermien verringern, wie Studien zeigen.

© Levine et al./ Hebrew University – Seit 1973 fallen die Spermienzahlen stark und kontinuierlich ab

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieser Trend sich abschwächt oder umkehrt. Der Schwund der Spermienzahl ist seit Beginn der Studienzeit nahezu gleich hoch geblieben, wie die Forscher berichten. „Dies zeigt damit erstmals, dass diese Abnahme stark und anhaltend ist“, sagt Koautorin Shanna Swan vom Mount Sinai Medical Center in New York.

„Die Debatte ist noch nicht beendet und es gibt noch viel zu tun“, so die Wissenschaftler.

Studie: Human Reproduction Update, 2017; doi: 10.1093/humupd/dmx022)

Sperm count drop ‚could make humans extinct‘

By Pallab GhoshScience correspondent, BBC News

  • 25 July 2017

Humans could become extinct if sperm counts in men continue to fall at current rates, a doctor has warned.

Researchers assessing the results of nearly 200 studies say sperm counts among men from North America, Europe, Australia, and New Zealand, seem to have halved in less than 40 years.

Some experts are sceptical of the Human Reproduction Update findings.

But lead researcher Dr Hagai Levine said he was „very worried“ about what might happen in the future.

The assessment, one of the largest ever undertaken, brings together the results of 185 studies between 1973 and 2011.

Dr Levine, an epidemiologist, told the BBC that if the trend continued humans would become extinct.

Decline rate ‚increasing‘

„If we will not change the ways that we are living and the environment and the chemicals that we are exposed to, I am very worried about what will happen in the future,“ he said.

„Eventually we may have a problem, and with reproduction in general, and it may be the extinction of the human species.“

Scientists not involved in the study have praised the quality of the research but say that it may be premature to come to such a conclusion.

Dr Levine, from the Hebrew University of Jerusalem, found a 52.4% decline in sperm concentration, and a 59.3% decline in total sperm count in men from North America, Europe, Australia and New Zealand.

The study also indicates the rate of decline among men living in these countries is continuing and possibly even increasing.

Previous research ‚flawed‘

In contrast, no significant decline was seen in South America, Asia and Africa, but the researchers point out that far fewer studies have been conducted on these continents. However, Dr Levine is concerned that eventually sperm counts could fall in these places too.

Many previous studies have indicated similar sharp declines in sperm count in developed economies, but sceptics say that a large proportion of them have been flawed.

Some have investigated a relatively small number of men, or included only men who attend fertility clinics and are, in any case, more likely to have low sperm counts.

There is also concern that studies that claim to show a decline in sperm counts are more likely to get published in scientific journals than those that do not.

Another difficulty is that early methods of counting sperm may have overestimated the true count.

Taken together these factors may have created a false view of falling sperm counts.

But the researchers claim to have accounted for some of these deficiencies, leaving some doubters, such as Prof Allan Pacey of Sheffield University, less sceptical.

He said: „I’ve never been particularly convinced by the many studies published so far claiming that human sperm counts have declined in the recent past.“

„However, the study today by Dr Levine and his colleagues deals head-on with many of the deficiencies of previous studies.“

Smoking and obesity

But Prof Pacey believes that although the new study has reduced the possibility of errors it does not entirely remove them. So, he says, the results should be treated with caution.

„The debate has not yet been resolved and there is clearly much work still to be done.

„However, the paper does represent a step forward in the clarity of the data which might ultimately allow us to define better studies to examine this issue.“

There is no clear evidence for the reason for this apparent decrease. But it has been linked with exposure to chemicals used in pesticides and plastics, obesity, smoking, stress, diet, and even watching too much TV.

Dr Levine says that there is an urgent need to find out why sperm counts are decreasing and to find ways of reversing the trend.

„We must take action – for example, better regulation of man-made chemicals – and we must continue our efforts on tackling smoking and obesity.“

Netzfrauen
deutsche Flagge
Mehr Informationen zu dem Thema:

CRISPR – DNA-Entdeckungen lassen Science Fiction zur Tatsache werden – The terrifying DNA discoveries that are making science-fiction fact

Frankenstein 5.0 – Frische Embryozellen für Frauen ab 50 aus der Petrischale und erste britische Lizenz zur Erstellung von Designerbabys

Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch veränderte Designerbaby – Großbritannien: nach Mensch-Tier-Embryonen jetzt auch Drei-Eltern-Babys

Ein weiterer Schritt zum „perfekten“ Menschen – Gehirnmanipulation! – Scientists can now manipulate behavior by targeting specific neurons

Vorsicht: Bisphenol A und Phthalate in Plastikverpackungen – Entwicklungsstörungen, schlechte Spermienqualität …

Vorsicht: Chemie in Plastikverpackungen – Plastik kann impotent machen und ist schon in unserem Blut

 

 

Merkel – „Wahl-Kampf“ – Gleichstellung von Mann und Frau

Nach GLYPHOSAT für ALLE………..

Und wie „die WeltMerkel pusht und pusht und pusht und……..(Es wird einem übel dabei)

https://www.welt.de/politik/deutschland/article165998465/Angela-Merkels-naechste-grosse-Wende.html

Ehe für alle

Angela Merkels nächste große Wende
Wehrpflicht-Abschaffung, Energiewende, Grenzöffnung – und nun die Ehe für alle. Wieder einmal gibt Parteichefin Merkel eine Kernposition der Union auf. Wieder einmal aus Furcht, ins Abseits zu geraten.

Ehe für alle Angela Merkels nächste große Wende

Von Robin Alexander | Stand: 19:57 Uhr | Lesedauer: 6 Minuten
Streifenmerkel uni
Kanzlerin Merkel wünscht sich, „elegantdurch den Wahlkampf zu kommen – was die Themen angeht

Quelle: dpa, Welt Edition/Montage

Nachher wird es wieder nach einer Strategie aussehen. Leitartikler werden erklären, wie klug und umsichtig Angela Merkel doch die Gesellschaftspolitik der Bundesrepublik modernisiere. Wie geschickt sich die Kanzlerin von allen anderen Parteien habe zwingen lassen und so den Konflikt mit den Konservativen im eigenen Lager vermeiden konnte. Vielleicht werden sogar Merkel-Konterfeis vor dem Hintergrund der Regenbogenfahne gepostet.Nach der Energiewende, der Abschaffung der Wehrpflicht und der Grenzöffnung für Flüchtlinge wird mit der HomoEhe die Erfüllung des nächsten linken Versprechens auf Angela Merkels Konto verbucht. Und nach einer Woche wird vergessen sein, dass es der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und der FDP-Vorsitzende Christian Lindner waren, die Merkel in diese Entscheidung getrieben haben………..

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http://www.sueddeutsche.de/politik/eil-merkel-gibt-abstimmung-ueber-ehe-fuer-alle-frei-1.3562640

Gleichstellung Merkel gibt Abstimmung über Ehe für alle frei

  • Merkel sagte in der Sitzung der Unionsfraktion, es gehe bei der Abstimmung um eine Gewissensentscheidung.
  • Die SPD hatte schon vor Merkels Entscheidung angekündigt, den Bundestag noch in dieser Woche über die Ehe für alle abstimmen lassen zu wollen.
  • Den Vorschlag von Schulz an die Union, die Abstimmung auf die Tagesordnung zu setzen, lehnte Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) allerdings ab.

Kanzlerin Angela Merkel hat für die von der SPD verlangte Abstimmung über die Ehe für alle den Fraktionszwang in der Union aufgehoben. CDU-Chefin Angela Merkel sagte am Dienstag nach Teilnehmerangaben in der Sitzung der Unionsfraktion, es gehe bei der Abstimmung um eine Gewissensentscheidung.

Die SPD hatte schon vor Merkels Entscheidung angekündigt, den Bundestag noch in dieser Woche über die Ehe für alle abstimmen lassen zu wollen. Das kündigte Parteichef und Kanzlerkandidat Martin Schulz in Berlin an. „Ich hoffe, dass die Kollegen der Union dabei mitziehen werden.“ Dies taten sie zunächst aber nicht.

Warum Merkel plötzlich nicht mehr mauert

Es hat ewig gedauert und geht plötzlich ganz schnell: die Ehe für alle wird kommen. Das ist überfällig – und knallhartem Kalkül geschuldet. Kommentar von Stefan Braun, Berlin mehr …

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<<<Wenn MERKEL jetzt ein EHRLICHER MENSCH wäre würde „SIE“ das „C“ entfernen und nicht für den  WAHLKAMPF benutzen – ABER „SIE“ ist eben nicht EHRLICH sondern MACHT-besessen>>>

Ein SCHELM der eine VERSCHWÖRUNG darin sieht – NATÜRLICH war das GANZE eine abgekartete Inszenierung dieser EINHEITs-PARTEI (CDU/CSU/SPD/FDP/DIEGRÜNEN/DIELINKEN/AfD) – und im GRUNDE ging es einzig und alleine darum dass bald JEDER KINDER adoptieren kann – gegen die „natürliche BEFRUCHTUNG“ siehe hier den LINK: https://www.welt.de/kmpkt/article166256248/In-30-Jahren-zeugen-wir-die-meisten-„Kinder-ohne-Sex&#8220;.html – siehe unten

http://www.zeit.de/2017/28/cdu-angela-merkel-ehe-fuer-alle

CDU: Sag mal, wo ist das „C“ denn hin?

Angela Merkel ermöglichte die Ehe für alle. Das freut liberale Protestanten und macht fromme Katholiken depressiv. Doch von denen scheint die CDU eh nichts mehr zu erwarten. Die Geschichte einer Trennung
CDU: Merkel weiß: Mit der reinen katholischen Lehre lassen sich keine Wahlen gewinnen.
Merkel weiß: Mit der reinen katholischen Lehre lassen sich keine Wahlen gewinnen. © Kai Pfaffenbach/Reuters

Nun ist es offiziell. CDU und Katholizismus sind geschieden. Ihre Beziehung ist zerrüttet, der Bund für die Ewigkeit zerbrochen. Gekriselt hat es oft. Schon Helmut Kohl machte Adenauers C-Partei mit stark katholischer Schlagseite zur modernen ökumenischen Volksvertretung und schlachtete aus Sicht der Kirchen reihenweise heilige Christenkühe. Als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz löste Kohl die Konfessionsschulen auf. In seine Kanzlerschaft fallen die Abschaffung des Buß- und Bettags, die Streichung des sogenannten Schwulen-Paragrafen 175 sowie das Ende der Strafbarkeit bei Abtreibung.

Doch auch wenn der ehemalige Kölner Kardinal Meisner regelmäßig giftete, die CDU möge ihr C an der Garderobe abgeben, war der Zwist nie von Dauer und die konservativ-katholische Welt unter Kohl scheinbar in Ordnung. Und das, weil sich Kirche und Kanzler jedes Mal wieder zusammenrauften nach der Keilerei. Weil Kohl es verstand, die heiligen Kühe unter Mittäterschaft der ganzen Partei zu meucheln, und sich aus Kalkül, aber auch persönlicher Überzeugung regelmäßig und wohldosiert zum K bekannte – und das sogar post mortem. Bei Kohls Totenmesse im Dom zu Speyer konnte die Welt sich am vergangenen Wochenende ein letztes Mal davon überzeugen: Die CDU unter Kohl liebte den Weihrauch und der Weihrauch sie. Trotz allem.

Unter Angela Merkel hat die große Liebe von gestern gelitten. Darüber trösten auch die Erinnerungsfotos nicht hinweg, die Merkel lächelnd an der Seite Franziskus’ zeigen. Die Nähe, die die Kanzlerin demonstriert, gilt wohl eher dem Menschen im Papst als dem Titel oder der Institution, für die er steht. Persönlich ist der Katholizismus mit seinen Dogmen und Traditionen der Kanzlerin nach wie vor so fremd, wie er einer Protestantin aus dem Osten nur fremd sein kann. Das war erst jüngst wieder zu beobachten, als Merkel zum Entsetzen der katholischen Bischöfe die Ausweitung der Ehe auf homosexuelle Paare im Alleingang zur Gewissensentscheidung erklärte. Seitdem geht ausgerechnet im ökumenisch durchgestylten Reformationsjahr wieder ein Riss durchs religiöse Deutschland.

Gesetzentwurf – Bundestag beschließt Ehe für alle Für die Gesetzesvorlage stimmten nach Worten von Parlamentspräsident Norbert Lammert 393 Abgeordnete. Insgesamt 226 Abgeordnete stimmten dagegen, vier enthielten sich. © Foto: dpa/picture alliance

Während sich die EKD an der eigenen Bedeutung und der im Eilverfahren durch den Bundestag gepeitschten Ehe für alle erfreut, lehnen die katholischen Bischöfe diese ab als finalen Bruch des Staates mit dem kirchlichen Ehesakrament und fühlen sich von Merkel sichtlich unverstanden und ungeliebt. Nur wirken sie dabei, anders als der polternde Kardinal Meisner der Kohl-Ära, seltsam sprach- und hoffnungslos.

Lange wagte sich keiner von ihnen ins Fernsehen. Und als der Berliner Erzbischof Heiner Koch den Anfang machte mit einer Pressekonferenz, war die Sache bereits entschieden und Koch fiel nichts Besseres ein, als kopfschüttelnd festzustellen: „Das hat die Ehe nicht verdient.“ Dabei ließe sich aus katholischer Perspektive durchaus einiges einwenden gegen Merkels einseitigen Liebesentzug. Wie nur etwa kann man so etwas Ewiges und Heiliges wie die Ehe der Wankelmütigkeit des Gewissens und der Gesetzmäßigkeit des Wahlkampfs überlassen? Auf so eine Idee, würde Meisner jetzt schimpfen, können nur Protestanten kommen. Für Protestanten ist die Ehe seit Luther ein „weltlich Ding“ und das Gewissen das einzig Wahre in der Politik. Und tatsächlich wird der Vorwurf erhoben, Merkel verwandle Kohls ökumenische Volkspartei in einen protestantischen Wohlfühlverein, wenn auch nicht von den milde und müde gewordenen Bischöfen, sondern von gefrusteten katholischen Männern aus der Politik, die unter Merkel kaum zum Zuge kamen.

Von Thomas Goppel (CSU) etwa. Trotz der Bundestagsmehrheit für die Ehe für alle ist der ehemalige bayerische Wissenschaftsminister bestens gelaunt am Autotelefon. „Von Peter Altmaier abgesehen“, flötet Goppel in die Freisprechanlage, „herrscht die protestantische Monokultur an der Spitze der Union. Das sagt doch alles über den Stellenwert des Katholizismus für die Bundeskanzlerin.“ Auch wenn die persönlich nur begrenzt für das katholische Elend in Haftung genommen werden könne. Daran seien auch die Umstände schuld und natürlich Helmut Kohl, der Kanzler der Einheit.

„Durch die Wiedervereinigung“, ist Goppel überzeugt, „gerieten die Katholiken in Deutschland in eine Minderheitenposition. Heute erscheint der Katholizismus wie ein regionales Phänomen, das auf den äußersten Westen und Süden beschränkt ist“ und randständig wirkt. Was dabei gerne übersehen werde: Das Herz der Union schlage weder links noch im Osten, noch in den Metropolen der Republik. Es schlage in der vermeintlich piefigen katholischen Provinz. Da wohnten die Treuesten der Treuen der Union, so Goppel. Und tatsächlich sind Katholiken unter den Unionsmitgliedern mit 53 Prozent immer noch weit stärker vertreten als in der Gesamtbevölkerung.

Nur ist eben auch die Provinz nicht mehr so glühend gläubig, wie sie einmal war. Da sind die Kirchen sonntags leer wie überall und die Menschen nur noch der Steuererklärung nach katholisch. Da versteht nur noch die Generation 60 plus die reine Lehre, auch wenn sie sie selbst nicht lebt. „Jahrzehntelang“, schreibt der Parteienforscher Franz Walter, bildeten die Katholiken der Provinz „die große Reservearmee der christlichen Parteien. Episkopat und Ortspfarrer leisteten Mobilisierungshilfe bei Wahlen. Und das christliche Bekenntnis schlug den Integrationsbogen zum Zusammenhalt der heterogenen, weiten Volkspartei.“

 

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AN MERKEL: Zum THEMA „GLEICHSTELLUNG“ – WIESO IST es bis jetzt noch nicht geschafft worden dass MANN und FRAU gleich verdienen???!!! – UND das wo eine „FrauChefin ist (re-GIER-T??!!! bzw bekommt FRAU Kanzlerin sicher nicht weniger als das männliche Geschlecht……..(Ich würde sogar noch weiter gehen und mich fragen wieso bekommen sie mehr als eine „PUTZFRAU

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5 juli 2017

Stanford-Prof In 30 Jahren zeugen wir die meisten Kinder ohne Sex

Von Philipp Nagels | Stand: 09:16 Uhr | Lesedauer: 4 Minuten
boy shocked and surprised at camera direction

Quelle: Getty Images/The Image Bank/Michael Duva

Welcher Embryo ergibt das beste Baby? Die Selektion von künstlich befruchteten Eizellen nach Gusto klingt wie eine Horrorvision. Ein Genetikprofessor glaubt, dass sie bald Normalität wird.

Sie will Embryo Nummer 15, er will Embryo Nummer 64, beide können sich nicht einigen – und lassen sich scheiden. Ist das in Zukunft die typische Ausgangslage der kitschig-schönen Rom-Com, die wir uns freitagabends über VR-Kontaktlinsen reinziehen?

Wenn es nach Hank Greely geht, ist das durchaus realistisch. Greely nimmt an, dass die meisten US-Amerikaner in 20 bis 30 Jahren keinen Sex mehr haben werden, um sich fortzupflanzen.

Stattdessen würden sie aus einer Reihe von im Labor produzierten Embryos den mit dem besten Chancen-Risiken-Profil auswählen. Also sofern sie sich auf einen einigen können …

City Living 09

Quelle: Getty Images/Taxi/Nick Dolding

Greely ist Professor für Genetik und Direktor des Instituts für Recht und Biowissenschaften an der Stanford University. Beim diesjährigen Aspen Ideas Festival legte er seine Ideen zur menschlichen Fortpflanzung der Zukunft dar, wie „Quartz“ schreibt.

 
Ich denke nicht, dass wir in der Lage sein werden zu sagen, dieser Embryo erreicht 1550 Punkte im SAT [dem amerikanischen Studierfähigkeitstest].
Hank Greely, Genetikprofessor, Stanford University
Stanford-Professor: In 30 Jahren kriegen die Meisten Kinder ohne Sex

Quelle: Getty Images/Science Photo Library RM/MAURO FERMARIELLO

Wahrscheinlichkeitsaussagen über Merkmale eines Babys jedoch, die hält er für sehr realistisch; etwa „dieser Embryo hat eine 60%-Chance, in der oberen Hälfte zu landen, dieser Embryo hat eine 13%-Chance in den Top-10 zu sein.“

Eine hohe Intelligenz ist in diesem Szenario eine von vielen Eigenschaften, nach denen die Eltern in spe den Nachwuchs selektieren werden.

Die reproduktionsmedizinischen Grundlagen dafür existieren bereits eine Weile. Eine Eizelle kann im Labor von einer Spermienzelle befruchtet, der resultierende Embryo mit Präimplantationsdiagnostik (PID) analysiert werden. Mit dem Verfahren werden künstlich erzeugte Embryos vor allem auf Erbkrankheiten getestet, bevor sie in die Gebärmutter verpflanzt werden. Aber auch die Bestimmung des Geschlechts und anderer Eigenschaften sind damit möglich.

Embryo selection for IVF light micrograph

Quelle: Getty Images/Brand X/Science Photo Library – ZEPHYR

In Deutschland darf PID nur verwendet werden, um schwere Erbkrankheiten und Tot- oder Fehlgeburten auszuschließen. In den USA wird der Einsatz liberaler gehandhabt. Die relative gesellschaftliche Offenheit gegenüber Gentechnik ist für Greely ein Grund, warum ein Gros der US-Amerikaner schon in den nächsten Jahrzehnten auf künstliche Befruchtung und Selektion setzen wird.

Dahinter steht die Annahme, dass alle notwendigen Techniken in den kommenden Jahren so weiterentwickelt werden, dass der ganze Prozess relativ kostengünstig wird. Um von dem Genom eines Embryos auf komplexe Merkmale wie die Ausprägung der Intelligenz zu schließen, braucht es noch einiges an Forschung.

Doch der Grundgedanke ist klar: Warum darauf hoffen, dass die Natur dem Nachwuchs eine günstige Pokerhand zuspielt, wenn man aus Dutzenden Pokerhänden die beste auswählen kann?

Poker

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Wenn dir diese Vorstellung ein bisschen gruselig vorkommt, dann liegt das daran, dass sie ziemlich gruselig ist.

Greely betont zwar, dass so keine perfekten „Designerbabys“ produziert würden, da ja nur mit dem gearbeitet werde, was die DNA der Eltern hergebe. Klar dürfte aber auch sein, dass der nächste Schritt dann nicht fern liegt: Gewünschte Eigenschaften, wie etwa blauen Augen, die sich in der Genlotterie partout nicht einstellen wollen, ließen sich per CRISPR-Technik in die Embryo-DNA einbauen.

Selbst, wenn man von diesen Frankenstein-Szenarien absieht, wirft Greelys Vision schwerwiegende ethische Fragen auf. Nur zwei Beispiele: Wenn das Paar sich für Embryo Nummer 64 entscheidet, landen mindestens 63 Embryos, Verzeihung, im reproduktionsmedizinischen Mülleimer. Anzunehmen ist zudem, dass von der Technik zunächst vor allem die gesellschaftlichen Schichten profitieren, die ohnehin schon privilegiert sind.

Für die Reichen und Schönen wird es gewissermaßen noch einfacher, reichen und schönen Nachwuchs zu produzieren.

Großbritannien erlaubt Genmanipulation an Embryos

Stanford Prof In 30 Jahren zeugen wir die meisten Kinder ohne SEX

https://www.youtube.com/watch?v=vF-k2i0Hdms

In London wurde der Antrag einer Wissenschaftlerin genehmigt, das Erbgut von Embryos verändern zu können – zu Forschungszwecken. Die Genehmigung dürfte die Debatte um Genmanipulation neu entfachen.

Quelle: Die Welt

Greely räumt ein, dass es ethische Probleme zu lösen geben wird, aber ist sich sicher, dass die Technik Einzug halten wird. Zumal er große gesellschaftliche Vorteile darin sieht, Kosten im Gesundheitssystem einzusparen. Seine Modellrechnung: Wenn ein „selektioniertes“ Baby 10.000 US-Dollar kostet und 100 Babys also eine Million US-Dollar, dann müsste die Geburt von nur 0,3 schwerkranken Babys vermieden werden, um diese Kosten wieder reinzuholen.

Eine Rechnung, die hierzulande kaum jemand aufzustellen wagen würde. Während sich wohl jeder eine möglichst gesunde Gesellschaft wünscht, gilt die Abwägung, was „lebenswertes“ Leben ist und was nicht, als äußerst problematisch. Und Greelys Szenario geht über die Vermeidung von Krankheiten hinaus. Es ist die Weiterführung des Effizienz- und Optimierungsgedankens mit anderen Mitteln. Wie er selbst sagt:

Menschen, besonders die im Silicon Valley, wo ich lebe, werden es machen wollen, um ihr perfektes Ei zu bekommen.
Hank Greely, Stanford University

Sex würde dann seine zentrale Funktion verlieren, er wäre nur noch „zum Spaß“ da. Eine Welt also voller gesunder, intelligenter, gesichtssymmetrischer Labormenschen, die sich hedonistisch ihren Trieben hergeben können – Utopie, oder Dystopie?