„GEN-MANIPULATION“ (MONSANTO) hat völlig VERSAGT „Die NATUR schlägt zurück“ / „HERBIZID-RESISTENZ“: Großbritannien – Auf fast 20 Prozent der Flächen kann „Weizen“ nicht mehr ohne Probleme angebaut werden – Grund ist eine andere Graspflanze – der „Ackerfuchsschwanz“ – „SIKKATION“

<<<GENMANIPULATION“ ist „SYMPTOMHERUMPFUSCHEREI“ es gibt 2 Arten davon: entweder arglistig weil man genau weiss was man hier tut oder ahnungslos weil man alles nachplappert was andere vorsagen (wie auch in der „konventionellen MEDIZIN„)>>>

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32670/

aus dem Text:..Erlaubt bleibt die umstrittene landwirtschaftliche Praxis, Getreide kurz vor der Ernte mit Glyphosat abzuspritzen, damit die Körner gleichmäßig reifen (Sikkation).….( das ermöglicht die HerbizidResistenz für den Ackerfuchsschwanz)

Glyphosat-Zulassung: Die Entscheidung naht

13.07.2017

Glyphosat Herbizid

Herbizid im Einsatz (Foto: Chafer Machinery / flickr, Chafer Sentry, Applying Defy at 250l/ha on wheat land in Lincolnshire, bit.ly/29E6Sk4, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Am 19. und 20. Juli werden die EU-Mitgliedsstaaten im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel über die weitere Zulassung von Glyphosat beraten. Die EU-Kommission hat dazu ihren Vorschlag auf den Tisch gelegt, die Zulassung um weitere zehn Jahre zu verlängern. Eine neue Studie mehrerer Umweltorganisationen wirft den Behörden, die Glyphosat bewertet haben, einen „systematischen Regelbruch“ vor.

Der von der Kommission vorgelegte Vorschlag sieht keine Einschränkungen für den Einsatz von Glyphosat vor. Er stellt lediglich den Mitgliedsstaaten frei, bei der Produktzulassung auf den Schutz des Grundwassers oder der Anwender zu achten. Außerdem sollen sich die Mitgliedsstaaten selbst darum kümmern, den Gebrauch von Glyphosat in öffentlichen Anlagen zu minimieren. Nicht zugelassen werden dürfen glyphosathaltige Herbizide, denen die als gitfig bekannten POE-Tallowamine zugesetzt wurden. Erlaubt bleibt die umstrittene landwirtschaftliche Praxis, Getreide kurz vor der Ernte mit Glyphosat abzuspritzen, damit die Körner gleichmäßig reifen (Sikkation).

Die EU-Kommission geht auch nicht darauf ein, dass die massenweise Anwendung von Glyphosat die Artenvielfalt gefährdet. Dies nahm Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zum Anlass, ein Verlängerung der Zulassung abzulehnen. Die Brüsseler Behörde ignoriere komplett die Schäden für die Tier- und Pflanzenwelt, sagte die SPD-Politikerin der Bild-Zeitung: „Deshalb bleibe ich bei meinem Nein“. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hingegen haben dem deutschen Bauernverband versprochen, sich für eine Zulassung einzusetzen. Die Uneinigkeit in der Bundesregierung würde dazu führen, dass sich Deutschland bei der Abstimmung über eine verlängerte Zulassung enthalten müsste. Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Abstimmung erst nach der Bundestagswahl am 24. September stattfindet. Auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung nächste Woche steht nur „Diskussion“.

Diskutiert wird nach wie vor die Qualität der Bewertungen, in denen deutsche und europäische Behörden Glyphosat von jedem Krebsverdacht freigesprochen haben. Das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Umweltinstitut München haben einen Bericht vorgelegt, der den Behörden „systematischen Regelbruch“ vorwirft. Im Auftrag der Organisationen hat der Toxikologe Peter Clausing die Bewertung der einschlägigen Tierstudien durch die Behörden analysiert und kam zu dem Schluss, dass diese eindeutige Belege für eine krebserregende Wirkung bei Tieren missachtet und beiseite geschoben hätten. Dadurch hätten die Behörden Richtlinien und Empfehlungen, die ihre Arbeit leiten sollen, grob verletzt. Alle mit der Bewertung befassten Behörden, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hätten die Krebsbefunde systematisch weg interpretiert, sagte Clausing.Sieben der zwölf von den Behörden ausgewerteten Langzeitstudien belegen Krebsbefunde. Nach EU-Recht würden bereits zwei voneinander unabhängige Studien an Versuchstieren ausreichen, um eine Substanz als krebserregend einzustufen.

Heike Moldenhauer, BUND-Glyphosatexpertin, folgert aus den Ergebnissen, dass die Bewertung des Herbizids politischen und nicht wissenschaftlichen Vorgaben folgte. „Offenbar ist Glyphosat ein systemrelevantes Herbizid und damit ‚too big to fail‘. Den beteiligten EU-Behörden sind die Geschäftsinteressen von Monsanto und Co. wichtiger als die Gesundheit der Menschen.“ [lf]

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http://www.zeit.de/2017/30/weizen-getreide-anbau-schwarzrost

aus dem TEXT:…..Dramatisch ist vor allem der Zustand des Ackerlandes in Großbritannien: Auf fast 20 Prozent der Flächen kann Weizen nicht mehr ohne Probleme angebaut werden. Grund ist eine andere Graspflanze: der Ackerfuchsschwanz. Er ist im Laufe der Jahre so resistent gegen Herbizide geworden, dass nur noch martialische Maßnahmen gegen ihn wirken. Manche Äcker müssen die Landwirte mehrfach mit dem umstrittenen Totalherbizid Glyphosat behandeln oder ein bis zwei Jahre lang brach liegen lassen, um die Ausbreitung des Ungrases zu stoppen. Waren die Briten früher die Pioniere der pfluglosen Feldbearbeitung, so holen sie heute das schwere Gerät wieder häufiger aus dem Schuppen. Einige Böden sind jedoch schon so sehr mit Fuchsschwanzsamen durchsetzt, dass es egal ist, wie man sie dreht und wendet.

Wie in Großbritannien gibt es auch in der Elb– und Wesermarsch oder auf der Schwäbischen Alb Flächen, auf denen der Getreideanbau eingestellt werden musste. Ursache auch hier: der Ackerfuchsschwanz. In viele Regionen Europas zeigen sich mehr und mehr multiresistente Unkräuter, die nicht nur einem Unkrautvernichtungsmittel widerstehen…….

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Weizen: Unser bedrohtes Gold

Der Weizen ist unser wichtigstes Getreide. Nun ist er in Gefahr – weil Industrie, Züchter und Bauern den Anbau perfektioniert haben.
Weizen: Ein Weizenfeld in Damaskus
Ein Weizenfeld in Damaskus © Omar Sanadiki/Reuters

Die Gefahr lauert überall. Sie keimt im Boden. Sie kommt mit dem Wind. Sie kann mikroskopisch klein sein oder den gesamten Planeten erfassen. Erschreckend schnell breitet sich die Bedrohung aus.

In Gefahr ist eine der wichtigsten Nahrungspflanzen der Welt, der Weizen. Vor 10.000 Jahren wurde er in Vorderasien domestiziert. Heute wächst er fast überall, mehr als 730 Millionen Tonnen Weizen werden weltweit pro Jahr geerntet. Die größten Produzenten sind China und Indien vor den USA und Russland. Auch in Deutschland beansprucht das Getreide mehr Fläche als jede andere Feldfrucht. Das eigentliche Weizenwunderland aber war viele Jahre Großbritannien. Britische Landwirte verkündeten ein Vierteljahrhundert lang globale Spitzenernten. Und nun das: Im Juni meldete das britische Agrarministerium, das Land habe in der Saison 2016/17 erstmals mehr Weizen einführen müssen, als es exportieren konnte.

Dramatisch ist vor allem der Zustand des Ackerlandes in Großbritannien: Auf fast 20 Prozent der Flächen kann Weizen nicht mehr ohne Probleme angebaut werden. Grund ist eine andere Graspflanze: der Ackerfuchsschwanz. Er ist im Laufe der Jahre so resistent gegen Herbizide geworden, dass nur noch martialische Maßnahmen gegen ihn wirken. Manche Äcker müssen die Landwirte mehrfach mit dem umstrittenen Totalherbizid Glyphosat behandeln oder ein bis zwei Jahre lang brach liegen lassen, um die Ausbreitung des Ungrases zu stoppen. Waren die Briten früher die Pioniere der pfluglosen Feldbearbeitung, so holen sie heute das schwere Gerät wieder häufiger aus dem Schuppen. Einige Böden sind jedoch schon so sehr mit Fuchsschwanzsamen durchsetzt, dass es egal ist, wie man sie dreht und wendet.

Wie in Großbritannien gibt es auch in der Elb– und Wesermarsch oder auf der Schwäbischen Alb Flächen, auf denen der Getreideanbau eingestellt werden musste. Ursache auch hier: der Ackerfuchsschwanz. In viele Regionen Europas zeigen sich mehr und mehr multiresistente Unkräuter, die nicht nur einem Unkrautvernichtungsmittel widerstehen.

Anbaufläche weltweit

Fast siebenmal Deutschland: Auf solch einer großen Fläche wird Weizen angebaut

© ZEIT-Grafik

Diese Krise ist zu einem guten Teil hausgemacht. So war man in Großbritannien lange Zeit erfolgreich mit der Züchtung ertragreicher Massensorten, mit neuen Anbaumethoden und ausgefeilten Strategien der Stickstoffdüngung. Doch der Erfolg führte zur Kurzsichtigkeit. Statt wie ihre Vorfahren in Fruchtfolgen zu denken, bauten die britischen Landwirte nun Jahr für Jahr dasselbe an: Winterweizen auf Winterweizen auf Winterweizen. Um ihn zu schützen, setzten sie Jahr für Jahr auf das identische chemische Repertoire, auf Fungizide gegen drohenden Pilzbefall und auf Herbizide gegen konkurrierendes Unkraut auf dem Acker – bis die Konkurrenten nach und nach Immunität gegen die Gifte entwickelten.

Eine ähnliche Entwicklung ist in Deutschland im Gange. Auch hier vernachlässigen Landwirte die Fruchtfolge. Statt wie früher Raps, Weizen und Gerste im Wechsel anzupflanzen, bauen sie oft nur noch einmal Raps und dann in zwei aufeinanderfolgenden Jahren Weizen an – weil das 20 Euro pro Hektar mehr bringt. Diese Strategie funktionierte bislang auch deshalb, weil die chemische Industrie immer neue Wirkstoffe auf den Markt brachte. Auf ihrer Handelsroute von Hof zu Hof konnten die landwirtschaftlichen Berater das Risiko von resistenten Unkräutern kleinreden und für den Vorrang der Ökonomie plädieren.

Jetzt schlägt die Ökologie zurück – und die Chemie steht mit leeren Händen da. „Was passiert, wenn Unkrautvernichter nicht mehr vernichten?“, fragte schon 2014 ein Beitrag im Wissenschaftsmagazin Science. Es seien keine Herbizide in Sicht, die wirksam und gleichzeitig ökologisch verträglich seien, schrieb der amerikanische Agrarforscher Larry Steckel. „Die Landwirte glauben, es wird schon was am Horizont auftauchen, das sie retten kann. Aber da ist nichts.“

http://www.zeit.de/2017/30/weizen-getreide-anbau-schwarzrost/seite-2

Weizen: Unser bedrohtes Gold

Seite 2/2:

Aber jetzt werden die modernen Waffen stumpf

760 Millionen Tonnen produzierten die Landwirte weltweit im Jahr 2016 (geschätzt) © ZEIT-Grafik

Ernteverluste sind nichts Neues. Der Kampf um mehr Ertrag und gegen die Feinde auf dem Feld gehört seit je zum Alltag des Bauern. Aber jetzt werden die modernen Waffen stumpf.

 

Einen der größten Siege konnte noch Norman Borlaug erringen. Der Amerikaner – 1970 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet – fand Gene, die den Weizen gegen einen gefährlichen Krankheitserreger resistent machten: den Pilz Puccina graminis, zu Deutsch Schwarzrost. Der Schädling kann zu extremen Ernteausfällen führen. Borlaugs Erfolg sicherte die Ernten, vor allem in China und Indien. Nördliche Regionen sind vom Schwarzrost seltener betroffen, weil die Pilze frostempfindlich sind. Mit dem Klimawandel kann sich das drastisch ändern. Erhöhen sich die Durchschnittstemperaturen, kann der Rost womöglich auch hiesige Winter überdauern.

Resistenzgene bieten keine Ewigkeitsgarantie, die Evolution geht unerbittlich weiter. In den neunziger Jahren tauchten Varianten des Pilzes auf, die die Resistenz der Pflanzen durchbrachen.

Besonders perfide agiert eine Rostvariante, die 1999 in Uganda beschrieben wurde: Ug99. Seither breitet sich der Erreger über die Welt aus. Auf Sizilien hat der Schwarzrost 2016 große Teile der Weizenernte vernichtet. Die Gelbrost-Variante AF2012, ein Verwandter, vernichtet seit 2012 Ernten in Äthiopien, Usbekistan und Afghanistan – und wurde auch auf Sizilien gesichtet. „Wissenschaftler finden jedes Jahr ein bis zwei neue Varianten in Europa“, schreibt das Referenzzentrum für globale Rosterkrankungen in Aarhus.

 

Nahrungsmittel

Weizen deckt 19 Prozent des Kalorienbedarfs der Menschheit

© ZEIT-Grafik

Gegen die Evolution können Landwirte und Pflanzenzüchter nichts ausrichten. Sie haben es aber in der Hand, wie empfindlich ihre Pflanzen reagieren. Dabei stehen sie vor einem Zielkonflikt: Düngen mit Stickstoff steigert den Ertrag – weicht aber die Zellwände der Pflanzen auf und macht sie anfälliger für Pilzerkrankungen. Die kurzen Halme moderner Weizensorten können schwere Ähren tragen. Aber auch sie machen es dem Pilz leichter, sich auszubreiten. Ähnliches gilt für den Anbau: Eine frühe Aussaat des Winterweizens steigert den Ertrag – erhöht aber das Infektionsrisiko.

„An einigen Punkten überschreitet der Modernisierungspfad die Grenzen der Nachhaltigkeit, und er gefährdet die Resilienz der Systeme“, bekannte die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft DLG Anfang dieses Jahres. Der Weizenanbau ist eines der Systeme, dessen Fähigkeit, auf Krisen zu reagieren, gerade drastisch schwindet.

Das liegt auch daran, dass der Weizen ein kompliziertes Lebewesen ist. Sein Genom ist fünfmal so groß wie das unsere. Es besteht aus 17 Milliarden Basenpaaren. Genau genommen, ist es auch nicht ein Genom: Der Weizen stammt von drei Wildgräsern ab und besitzt daher drei Genome mit jeweils zwei Chromosomensätzen. Diese Komplexität macht den Züchtern das Leben schwer. Die Kreuzungslotterie bietet unüberschaubar viele Kombinationen. Andererseits – das ist die gute Nachricht – können sich die Züchter aus dem großen Genpool aller verwandten Wildgräser bedienen.

Weltweite Produktionsentwicklung

Immer mehr Weizen wurde über die Jahre produziert. Für 2017 wird allerdings ein Rückgang prognostiziert – in der EU und der Ukraine fällt zu wenig Regen (Angabe in Millionen Tonnen).

© ZEIT-Grafik

Aber wohin führt dieser Weg? Für manche gilt der Weizen mit seinem komplexen Genom als Traumpflanze der grünen Gentechnik. Könnte man nicht mit dem sogenannten Genome-Editing gezielt ins Erbgut eingreifen, um Resistenzen zu erzeugen? Tatsächlich haben das US-Unternehmen Calyxt und chinesische Wissenschaftler gleich drei Gene im Weizen ausgeschaltet und so eine Mehltau-Resistenz erzeugt.

Aber auch ohne gentechnische Eingriffe könnte die Züchtung bald entscheidende Fortschritte machen: Mehr als tausend Forscher und Forschungsinstitutionen in 55 Ländern haben im Rahmen des International Wheat Genome Sequencing Consortium eine Karte des Weizengenoms erstellt. Mithilfe der Erbinformation kann zum Beispiel die Gen-Aktivität kartiert werden. Welche Gene sind unter welchen Umständen und in welchem Teil der Pflanze aktiv? Dieses Wissen erleichtert es, die Relevanz von Genen für eine Eigenschaft zu bestimmen, sie auf den Chromosomen zu lokalisieren und so die konventionelle Züchtung gezielter zu steuern und ihre Ergebnisse präziser zu kontrollieren.

Die zentralen Fragen aber beantworten die genetischen Daten nicht: Welche Eigenschaften machen den Weizen zukunftssicher? Wie wird das bedrohte System stabil? Müssen wir geringere Erträge akzeptieren, um Ernteausfälle zu vermeiden? Können wir uns das leisten?

Die Entscheidung über die Zukunft des Ackerbaus ist nicht nur eine agrarische – sondern auch eine gesellschaftliche. Viel Zeit können wir uns damit nicht lassen. Denn Pflanzenzüchtung dauert. Heute müssen die Weichen dafür gestellt werden, welche Pflanzen in 15 bis 20 Jahren auf unseren Äckern stehen sollen.

Mitarbeit: Patricia Lang

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Die FRAGE ist doch wer glaubt MONSANTO???!!! FDA – EPA

„GEN-TECH-WAFFE“ – „MONSANTO“ rüstet auf  – gegen den „ökologischen LANDBAU“ und gegen die NATUR

das betrifft natürlich alle INSEKTEN

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32689/

Monsanto rüstet den Gentech-Mais Smart Stax auf

Western Corn Rootworm Maiswurzelbohrer Käfer

Käfer und Larven des Westlichen Maiswurzelbohrers können große Schäden anrichten (Foto: USDA, Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Western_corn_rootworm.jpg#mediaviewer/Datei:Western_corn_rootworm.jpg)

25.07.2017

Die US-Umweltbehörde EPA hat einen gentechnisch veränderten Mais von Monsanto mit einem neuen Wirkungsmechanismus zugelassen. „Smart Stax Pro“ produziert nicht nur verschiedene für Schädlinge giftige Bt-Toxine wie der bisher angebotene Smart Stax Mais. Die neuen Pflanzen enthalten zusätzlich auch einen Wirkstoff, der die so genannte RNA-Interferenz-Technologie (RNAi) nutzt.

RNA steht für Ribonukleinsäure. Ihre Aufgabe im Erbgut ist es, genetische Informationen zu übertragen, diese Informationen in den Bau von Proteinen zu übersetzen oder die Gene der Erbgut-DNA zu regulieren. Im Smart Stax Pro Mais produziert die gentechnisch veränderte Pflanze eine auf den Maiswurzelbohrer als Schädling abgestimmte RNA. Dieser Botenstoff namens DvSnf7 dsRNA wird von den Larven des Käfers aufgenommen, wenn sie den Mais befallen. Die RNA schaltet gezielt ein Gen des Schädlings aus, das für dessen Wachstum verantwortlich ist, so dass die Larve stirbt.

In der Mitteilung der EPA heißt es, auch die US-Lebensmittelbehörde FDA und das US-Landwirtschaftsministerium hätten Smart Stax pro begutachtet und seien übereinstimmend mit der EPA zu dem Ergebnis gekommen, dass das Produkt sicher für den menschlichen Verzehr sei und die Umwelt nicht schädige. Die EPA begründet dies unter anderem damit, dass die gebildete RNA spezifisch auf das Erbgut des Maiswurzelbohrers ausgerichet sei und deshalb andere Insekten aber auch Menschen nicht schädigen könne. Der Hersteller habe dies durch die Vorlage von Studien nachweisen müssen.

Die Verbraucherorganisation Center for Food Safety bezweifelt die Harmlosigkeit. Sie verwies gegenüber dem Magazin The Atlantic auf eine Studie chinesischer Wissenschaftler von 2011. Diese konnten ReisRNA im Blut von Säugetieren nachweisen und zeigen, dass diese RNA in der Lage ist, in den Stoffwechsel von Mäusen einzugreifen und den Abbau von LDL-Cholesterin zu verringern. Wie kann angesichts solcher Hinweise sichergestellt werden, dass die von Smart Stax pro prododuzierte RNA nicht doch für andere Tiere und eventuell sogar Menschen gefährlich ist? Das fragte die IG Saatgut bereits 2015 in einer Stellungnahme zu neuen Züchtungstechniken und beklagte, dass in diesem Bereich so gut wie keine unabhängige Risikoforschung stattfinde. [lf]

 

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Argentinien: Wo Soja Plantagen die Menschen krank macht – ARD Weltspiegel 15.03.2015

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siehe auch „Percy Schmeiser“– „das TERMINATOR-GEN“

„MAFIA-MONSANTO“ gegen Bauern  – Prozess gegen Bauern die SAAT-GUT reinigen

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„EU“ – Diskussion über „GLYPHOSAT“ am „19 JULI 2017“ – GEMEINSAM gegen das SCHLIMMSTE was der „MENSCH“ erschaffen hat und dass das NATÜRLICHE zerstören will – Der FEIND der ERDE und des Lebens heisst: „MONSANTO und CO“ / „TERMINATOR-GEN“ – damit will MONSANTO das LEBEN beherrschen

siehe auch über eine „Million Stimmen gegen MONSANTO“: eine EUROPÄISCHE BÜRGERINITIATIVE (EBI) – European CitizensInitiative (ECI), 

aus dem Text: ….Die EU-Mitgliedsstaaten werden am 19 Juli in dem für die Glyphosat-Zulassung zuständigen Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Nahrungs- und Futtermittel über das Thema diskutieren. Eine Entscheidung über die erneute Zulassung wird voraussichtlich erst im Herbst fallen.

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32652/

Kalifornien stuft Glyphosat als krebserregend ein

Glyphosat Herbizid

Herbizid im Einsatz (Foto: Chafer Machinery / flickr, Chafer Sentry, Applying Defy at 250l/ha on wheat land in Lincolnshire, bit.ly/29E6Sk4, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

03.07.2017

Der US-Staat Kalifornien wird das Herbizid Glyphosat am 7. Juli auf seine Liste von Chemikalien setzen, die Krebs erregen können. Als Konsequenz müssen in dem Staat Produkte, die Glyphosat enthalten, binnen eines Jahres als „krebserregend“ gelabelt werden. Die kalifornische Umweltbehörde stützt ihre Entscheidung auf die Einstufung von Glyphosat als „möglicherweise krebserregend“ durch die Krebsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation.

Monsanto kündigte an, weiter juristisch gegen die Listung vorzugehen und nannte die Entscheidung der Behörde gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters „wissenschaftlich und rechtlich unvertretbar“. Umweltschützer wie Nathan Donley vom Center for Biological Diversity lobten Kaliforniens Vorgehen als vorbildlich.

In Deutschland nutzte Harald Ebner, Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion für Gentechnik, die kalifornische Entscheidung für einen erneuten Appell an die Bundesregierung, die Krebs-Hinweise ernst zu nehmen. „Eine Glyphosat-Neuzulassung ist unverantwortlich.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht das anders. Sie versprach auf dem Deutschen Bauerntag, sich für die weitere Zulassung von Glyphosat einzusetzen, berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung.

Bisher sorgte die ablehnende Haltung der SPD dafür, dass Deutschland auf EU-Ebene nicht für eine weitere Zulassung stimmte, sondern sich enthielt. Doch derzeit sind die Signale aus der SPD unterschiedlich. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sagte Anfang Juni im Bundestag, sie habe sich noch nicht entschieden. Ihr Staatssekretär Jochen Flasbarth schrieb in einem Tweet, man werde einem Neuantrag der Kommission nur mit Biodiversitätsauflagen zustimmen. Und die SPD-Abgeordente Rita Hagl-Kehl sprach von einem Ausstiegsplan. Man könne bei Glyphosat „nicht sofort den Hebel umlegen“. Das Fachportal topagrar.com hingegen meldete, dass das Bundesumweltministerium eine Glyphosat-Zulassung weiterhin ablehne. „Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte gegenüber AGRA-EUROPE die unveränderte Position seines Hauses. Es würden keine neuen Vorschläge vorliegen und daher auch nichts, dem man zustimmen könne“, schrieb topagrar.

Die EU-Mitgliedsstaaten werden am 19 Juli in dem für die Glyphosat-Zulassung zuständigen Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Nahrungs- und Futtermittel über das Thema diskutieren. Eine Entscheidung über die erneute Zulassung wird voraussichtlich erst im Herbst fallen. [lf]

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Percy Schmeiser am „17 Oktober 2009“ in „Kiel“ alte Uni Mensa

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Percy Schmeiser in „Kiel“ – Teil 2

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MONSANTO zerstört die NATÜRLICHE SAAT und den „ÖKOLOGISCHEN LANDBAU“

Percy Schmeiser in „Kiel“ –  Teil 3

 

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siehe auch „Percy Schmeiser“

Percy Schmeisers Kampf gegen Monsanto – Vortrag in Wien am 08.06.2010

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der kriminelle und skrupellose  KONZERN hat mit mafiösen METHODEN das ältere EHEPAARSchmeiserterrorisiert

siehe auch „Neuer GOLD-RAUSCH“ – MONSANTO und MARIHUANA

Percy Schmeiser – David gegen Monsanto TRAILER

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David contre Monsanto – französisch – french

ein Film von Bertram Verhaag

1997 – sie werden das Eigentum von Monsanto???!!! „Roundup-Ready-Canola 1996
50 Jahre Zuchtarbeit wurden zerstört – MONSANTO machte Percy Schmeiser vom Opfer zum Täter
Die Schmeisers klagten gegen Monsanto Monsanto terrorisierte die Familie – keine ETHIK und keine MORAL
KANADA – Gen-tech-Raps (gen-tech-canola) ist allgegenwärtig
„Es wird ein Leben nach MONSANTO geben“???!!!
Kein Patent auf LEBEN
keine natürliche SAAT mehr und kein ökollogischer Landbau mehr
RESISTENZ – Super–UNKRAUT – <<<„Wie ist es möglich dass „SuperUnkräuter“ entstehen wenn doch nur „GentechPflanzen“ den Giften widerstehen“?!>>> „die Natur wehrt sich also gegen Monsanto“
David Runyon, Farmer wehrt sich gegen Monsanto – „Privat-Detektive“ von Monsanto spionierten bei dem Farmer – Farmer haben Angst vor Monsanto und haben eine SchweigeVerpflichtung unterschrieben
Troy Roush, Farmer – Monsanto beschuldigt Unschuldige bzw  „Monsanto ist der Schuldige“ – Monsanto fordert Andere auf zu denunzieren
Farmer fingen an sich einander zu misstrauenMonsanto hat die Landwirte gegeneinander ausgespielt bzw aufgehetzt
Konzerne wollen die totale KONTROLLE
gen-tech ist nicht substanziellequivalent
Gen-tech-verseuchtes Getreide
in KANADA ist es nicht mehr möglich eine ökologische Landwirtschaft zu betreiben
Mark Loiselle, BIO-Farmer, Vorsorge-Prinzip – Gemeinschafts-Klage ist nicht zulässig – VersuchsKaninchenkeine Kennzeichnungs-Pflicht der Lebens-Mittel
Dupont
die Spitze des Gen-tech-EISBERGS – ab Minuten 46:40 – „Terminator-GEN“ –  Terminator-Technologie: Die Pflanze wird so manipuliert dass sie nur einmal keimfähig ist – eine WiederAussaat ist zwecklos – somit besteht auch die Möglichkeit dass der Pollen einer Terminator-Pflanze mit einer NichtTerminator-Pflanze bestäubt wird und am ENDE sind alle Pflanzen TERMINATORPFLANZEN bzw nicht mehr keimfähig – dass ist das was MONSANTO will die HERRSCHAFT, KONTROLLE und MACHT über das LEBEN

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David contra Monsanto – spanisch – spanish

 

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