„Agent Orange“ -„Dioxin“ – „Monsanto“ / „Besetztes“ Deutschland – Deutschlands „Souveränität“- „Die US-Militärbasis in Ramstein: vom 10 bis 11 Juni wird wieder protestiert“/ Militär-Basen – USA – Okinawa – „NATO“ – NATO-Militärmanöver „Saber Strike“ Juni 2016 – „Dragoon Ride II“ – USA – Russland – Syrien

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„Agent Orange“ – Monsanto (1/3)

„Vietnam Krieg“ – „AGENT ORANGE“ – „Dioxin“ –  Monsanto – Entschädigung
8 März 1949  – „Chlor-Phenol“ – „Dioxin wird freigesetzt“ – „Cate Jenkins“ – „Daten-Manipulation“ – Monsanto – Fälschung der Studie

„William Engdahl“

 

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„Agent Orange“ – Monsanto (2/3)

„Lisa Taylor“ – „PCB“ – „Monsanto was not respecting life“

„William Engdahl“ – „Glyphosat – Zulassungs-Test wurden gefälscht“ – Politik und Zulassugs-Behörden? – „Amerikanische Lebensmittel-Behörde“ –  „food and drug administration“ (FDA)

 

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„Agent Orange“ – Monsanto (3/3)

„Prof. Vincent Garry“ – Minnesota – „Prof. Lennart Hardell“ – Schweden – Orebro – „Monsanto – Sir Richard Doll – William R.  Gaffey“

 

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klagemauertvhttp://www.klagemauer.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=8313

Agent Orange

Agent Orange – die Verursacher überführter US-Kriegsverbrechen auf freiem Fuß 29.05.2016

Klarer könnte es nicht sein: In einem Artikel vom 24. Mai 2016 zeigt das Schweizer Radio und Fernsehen SRF die Folgen des US-Einsatzes des Entlaubungsmittels „Agent Orange“ im Vietnamkrieg auf. Der Vietnamkrieg begann nach der Teilung 1954 als Bürgerkrieg. Die USA unterstützten die antikommunistische Regierung Südvietnams und griffen im Jahr 1965 unter dem Vorwand der sogenannten „Tonkin-Lüge“ in den Bürgerkrieg ein. Details finden Sie in der Sendung vom 9. Mai 2015 (www.kla.tv/5871). Hier nun die Fakten über „Agent Orange“, die SRF aufzeigte: Von 1962 bis 1971 versprühte die amerikanische Luftwaffe 72 Millionen Liter des chemischen Entlaubungsmittels Agent Orange. Ziel war die Entlaubung, um dem kommunistischen Nordvietnam die Deckung zu rauben, sowie die Zerstörung der Reisfelder. Damit sollten ihnen die Nahrungsgrundlagen vernichtet werden. -– Das im Agent Orange enthaltene Dioxin TCDD wurde als „Supergift“ eingestuft. Denn Dioxin schädigt das Erbgut und führt zu Missbildungen, etwa zu fehlenden Gliedern und Gaumenspalten. -– 3 Millionen sind seit dem Krieg erkrankt, 150.000 Kinder mit Behinderungen zur Welt gekommen. Selbst heute noch gebe es jährlich 3.500 Kinder, die mit Behinderungen geboren werden, laut der Hilfsorganisation Green Cross. -– Die Krankheiten, die durch das Dioxin verursacht werden, sind äußerst komplex. „Manche Kinder kommen mit zwei Köpfen zur Welt“, sagt Nguyen Viet Hoan von der vietnamesischen „Agent Orange Association“. -– Zu den mehr als drei Millionen Betroffenen in Vietnam kommen noch die rund 200.000 Angehörigen der US-Streitkräfte. Diese sind bei der Veteranenbehörde als Agent-Orange-Opfer registriert und erhielten bis 1994 Entschädigungszahlungen von 197 Millionen Dollar. -– Doch im Gegensatz zu den eigenen Soldaten wollen die US-Behörden bei den behinderten Kindern von Vietnam keinerlei Zusammenhänge zu Agent Orange sehen. Eine Klage vietnamesischer Opfer gegen die amerikanischen Hersteller im Jahr 2005 wurde abgewiesen. Der Einsatz von Agent Orange sei keine chemische Kriegsführung und kein Verstoß gegen internationales Recht, begründete der zuständige US-Richter. Die Missbildungen der Kinder werden als Kollateralschaden, sprich Begleitschaden, ausgelegt – auch heute noch! -– Erst seit zwei Jahren fließt Geld für die Opfer, bisher 100 Millionen US-Dollar. Damit sei aber keinerlei Schuldeingeständnis verbunden, so der offizielle Tenor aus Washington. -– Ebenfalls unbestritten ist, dass der Chemiewaffeneinsatz nicht nur bei den Menschen, sondern auch am Ökosystem Vietnams irreparable Schäden hinterlassen hat. Mehr als fünf Millionen Hektar Wald und eine halbe Million Hektar Ackerland wurden zerstört. Es wird Jahrhunderte dauern, bis sich die Natur vom Gift erholt. Soweit die Fakten über das Agent Orange, die SRF aufzeigte. SRF folgerte, dass es für die USA im Kampf gegen den Kommunismus in Zeiten des Kalten Krieges nur wenig Hemmschwellen gab. Und damit hat es sich für SRF getan. Agent Orange wird v.a. als „dunkles Kapitel des Vietnam-Kriegs“ in der Vergangenheit gesehen und nicht als USVerbrechen, die sich, weil sie nicht aufgearbeitet wurden, bis in die Gegenwart wiederholen. Sehen Sie dazu unseren Dokumentarfilm „Die modernen (US-) Kriege durchschaut – „Nie wieder Krieg!“ (www.kla.tv/8134). Dieser zeigt die verheerenden Folgen von neun Kriegen unter US-Führung von 1965 bis heute auf – dass es für die Drahtzieher hinter der US-amerikanischen Politik auch bis heute noch kaum Hemmschwellen gibt. Doch wie kann es sein, dass SRF und die anderen westlichen Medien sich immer noch auf die Seite US-amerikanischer Politik stellen, diese geduldet wird, eine Welt unter US-amerikanischer Führung akzeptiert wird, wie z.B. dass die NATO unter USamerikanischer Führung steht? Wie kann es sein, dass ausgerechnet denjenigen Kriegsstrategen am meisten geglaubt und gefolgt wird, die nicht im Geringsten daran interessiert sind, vergangene Kriegsverbrechen zu verurteilen, aufzuarbeiten und bestmöglich wiedergutzumachen? Z.B. wird der US-amerikanischen Regierung bis heute nicht zugetraut, die Anschläge auf die Gebäude des World Trade Centers (WTC) in New York am 11. September 2001 selbst durchgeführt zu haben oder zumindest daran beteiligt gewesen zu sein. Dies obwohl sich Millionen von Amerikanern nicht mehr mit der offiziellen Erklärung zur Zerstörung des World Trade Centers zufrieden geben und seit dem Vietnamkrieg allen bekannt ist, dass es für die USKriegstreiber nur wenig Hemmschwellen gibt (www.kla.tv/6693). Die Anschläge des 11. September 2001 wurden von der US-Regierung als bewaffneter Angriff im Sinne der UN-Charta (Artikel 39 und 51) gewertet, woraufhin am 12. September der NATOBündnisfall ausgerufen wurde. Am 20. September kündigte US-Präsident George W. Bush den „Krieg gegen den Terror“ an und kaum einen Monat nach 9/11, am 7. Oktober 2001, begann die militärische Intervention unter US-Führung gegen die Taliban-Regierung in Afghanistan. Seither sind NATO-Truppen in Afghanistan stationiert und die USA bauten ihre militärische Vorherrschaft in der Region aus. Deshalb muss auch heute noch und zukünftig die USamerikanische Politik aufs Schärfste in Frage gestellt und allem voran gegen Kriegsabsichten unter USFührung die Stimme erhoben werden.

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Deutschland wird von „USA“- Washington  FREMDBESTIMMT (unterjocht)

(<?Deutschlands-Souveränität? >)

klagemauertv – „Besetztes“ Deutschland –  Deutschlands „Souveränität“

„Besetztes“ Deutschland – warum Deutschlands Souveränität eingeschränkt ist (mit Interview) 28.05.2016

In Deutschland herrscht eine heftige Kontroverse darüber, ob Deutschland ein souveräner Staat ist und inwiefern seine Außenpolitik auch heute noch von den USA diktiert ist. Wegen der bis heute andauernden ausländischen Militärpräsenz heißt es oft, Deutschland sei faktisch „noch immer besetzt“. Zur Erinnerung: Nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1945 war Deutschland von Millionen Soldaten der Siegermächte USA, Großbritannien, Frankreich und Sowjetunion besetzt. In einem „Besatzungsstatut“ vom 10. April 1949 wurden die rechtlichen Schranken festgelegt, die der staatlichen Souveränität der am 23. Mai 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland gesetzt waren. Die Pariser Verträge von 1954, die 1955 in Kraft traten, beendeten das Besatzungsstatut und verliehen der Bundesrepublik die sogenannte „innere Souveränität“, die durch alliierte Vorbehaltsrechte eingeschränkt war. Neben dem Recht auf die Stationierung von Streitkräften existierten aber noch weitere Vorbehalte. Der am 15. März 1991 in Kraft getretene Zwei-plus-Vier-Vertrag machte den Weg für die Wiedervereinigung Deutschlands frei. Der als Souveränitätsvertrag bezeichnete Vertrag regelt die außenpolitischen Aspekte wie auch die sicherheitspolitischen Bedingungen der deutschen Vereinigung. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag sollte die vollständige Souveränität Deutschlands regeln, da ein gesonderter Friedensvertrag nach dem Zweiten Weltkrieg nicht abgeschlossen wurde. Der Vertrag wurde zwar hinsichtlich seiner Wirkung als Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges behandelt, jedoch ausdrücklich nicht als Friedensvertrag bezeichnet. Obwohl der Zwei-plus-Vier-Vertrag die volle innere und äußere Souveränität des vereinigten Deutschlands herstellen sollte, blieb die ausländische Militärpräsenz bis auf den heutigen Tag bestehen. Warum dem so ist und warum die Souveränität Deutschlands weiterhin eingeschränkt bleibt, erklärte der russische Historiker  Alexei Fenenko gegenüber dem russischen Radiosender Vesti FM im Mai 2016. Fenenko zählt fünf Einschränkungen des Zwei-plus-Vier-Vertrages auf. Diese lassen auf eine tatsächliche Abhängigkeit Deutschlands von den USA rückschließen und erklären manche außenpolitische Entscheidung der deutschen Regierung, z.B. dass Deutschland bei den RusslandSanktion mitmachen musste. Sehen Sie nun das gut achtminütige Interview mit Alexei Fenenko und im Anschluss einen kurzen Überblick über die USamerikanische Militärpräsenz in Deutschland. Radiosender VestiFM, Moskau, Mai 2016 Wir haben jetzt 16:34 Uhr in Moskau, ich möchte die Zuhörer noch einmal daran erinnern, dass wir heute in der Sendung Alexej Fenenko zu Gast haben. Alexej Fenenko ist Historiker, Experte für Amerikanistik, Dozent an der Moskauer Staatsuniversität MGU, hat einen Doktortitel in Geschichtswissenschaft So, jetzt haben wir einige Themen der Vergangenheit besprochen, man kann natürlich in dieser Sendung die Themen nicht ausführlich beleuchten. Dann lassen Sie uns doch noch eine Sendung darüber machen… Klar, das könnten wir machen. Was mich jetzt aber noch interessieren würde, wenn wir eine Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart schlagen, denn, heutzutage haben solche Länder aus dem 2. Weltkrieg wie Japan und Deutschland immer noch keine vollständige Staatssouveränität als Direktfolge des 2. Weltkriegs. Das ist wahr. Und diese Staaten sind in Wirklichkeit abhängig von den USA. Es gibt eine ganze Reihe von Gerüchten zu diesem Thema, wie z.B. berüchtigte „Kanzlerakte“ und anderes. Zu Deutschland, was können wir zu Deutschland in diesem Zusammenhang sagen, was sind die Gerüchte und was sind felsenfeste Fakten in Bezug auf Deutschland? Bleibt die Souveränität Deutschlands weiterhin eingeschränkt oder…? Ja, sie bleibt eingeschränkt, mehr noch, einen Friedensvertrag mit Deutschland gibt es immer noch nicht… Wer hat keinen Friedensvertrag mit Deutschland? Alle. Alle Hauptalliierten haben immer noch keinen Friedensvertrag mit Deutschland. Auf diese Geschichte werde ich jetzt näher eingehen. In der Potsdamer Konferenz 1945 haben sich die Alliierten auf eine einheitliche Lösungsformel in Bezug auf das besiegte Deutschland geeinigt. Es sind vier „D“ – Demilitarisierung, Demokratisierung, Denazifizierung und Demonopolisierung. Diese Vereinbarung zwischen den Alliierten sollte die Grundlage des zukünftigen Friedensvertrages mit Deutschland werden. Danach fand die Pariser Konferenz 1947 statt, wo jedoch der Friedensvertrag mit Deutschland von den Alliierten nicht unterzeichnet worden war. In dieser Konferenz haben die Alliierten die Friedensverträge mit ehemaligen Verbündeten Deutschlands unterzeichnet – mit Finnland, Italien, Rumänien, Bulgarien und Ungarn. Die Unterzeichnung des Friedensvertrages mit Deutschland ist damals 1947 fehlgeschlagen. Seit diesem Moment waren die Alliierten in Bezug auf Deutschland untereinander nicht mehr einig. Das heißt, im Grunde genommen war damals die Vereinbarung von Potsdam 1945 außer Kraft gesetzt bzw. gebrochen. 1952 unterzeichnen die West-Alliierten in Bonn den so genannten „Deutschlandvertrag“, womit die Souveränität der BRD nur teilweise wiederhergestellt wurde, mit einer Reihe von Einschränkungen bzw. Vorbehalten. Danach, am 12. September 1990 in Moskau wurde der 2+4-Vertrag unterzeichnet, der die Einzelheiten der Wiedervereinigung der DDR und BRD regelte. Der 2+4-Vertrag heißt so, weil der Vertrag zwischen BRD+DDR und 4 Hauptalliierten geschlossen wurde. Im Einzelnen waren das die UDSSR, die USA, Großbritannien und Frankreich. Die Regelungen des 2+4-Vertrages waren folgende: 1. Deutschlands Souveränität wird vollständig wiederhergestellt, damit wird Deutschland zum eigenständigen Subjekt auf der internationalen Bühne. 2. Die Vollmachten und Verantwortungen der vier Hauptalliierten in Bezug auf ganz Deutschland werden damit vertraglich beendet und die Reste des Besatzungsstatutes werden hiermit beseitigt. Aber es bleiben weiterhin die vier Einschränkungen der deutschen Souveränität in Kraft, die noch im „Deutschlandvertrag“ von 1952 durch Westalliierte festgelegt wurden. Erste Einschränkung: Verbot der Volksentscheide über militärpolitische Fragen des Landes. Deutsche haben kein Recht zu entscheiden, eine US-Militärbasis im Land zu haben oder nicht zu haben. Deutsche haben kein Recht zu entscheiden, strategische Luftwaffe zu haben oder die eigene Armee zu vergrößern, dazu haben die Deutschen kein Recht. Moment mal, Sie wollen damit sagen, das deutsche Volk darf nicht darüber entscheiden, ob die US-Amerikaner in Deutschland militärisch präsent sein können oder nicht? Das bestimmen allein die US-Amerikaner? Dieser Punkt unterliegt der zweiten Einschränkung der deutschen Souveränität, nämlich, nach dem 2+4-Vertrag hat Deutschland kein Recht den Abzug der ausländischen Truppen aus Deutschland zu verlangen bzw. zu fordern. Die Sowjetunion hat ihre Truppen aus der DDR freiwillig abgezogen, so haben wir entschieden, diese Entscheidung lag allein in unserer Macht, wir wollten das. Deutschland hat bis heute kein Recht, den Abzug der alliierten Truppen zu fordern, laut 2+4-Vertrag. Übrigens, bis 1998 hatten die Westalliierten das Recht, die deutsche Regierung über die Bewegungen der alliierten Truppen innerhalb Deutschlands nicht zu informieren. Wenn die US-Amerikaner ihre Truppen und Panzer z.B. von Garmisch nach Ramstein verlegen wollten, brauchten sie die deutsche Regierung darüber nicht mal zu informieren. Nur 1998 haben die US-Amerikaner die Zustimmung erteilt, über die Bewegungen ihrer Truppen in Deutschland die BRD-Regierung zu informieren, mittels NATO-Strukturen. Erst im Jahre 1998 ?! Die dritte Einschränkung der deutschen Souveränität: Deutschland wird verboten, außenpolitische Entscheidungen zu treffen ohne es zuvor mit den Siegermächten abzusprechen. Übrigens, als Merkel im letzten Jahr, 2015, anlässlich des 9. Mai Feiertages Russland kritisierte, hätte Putin erwidern können: „Frau Merkel, der 2+4-Vertrag verbietet Ihnen, die außenpolitischen Handlungen der Siegermächte zu bewerten oder gar zu kommentieren. Vergessen Sie das nicht.“ Aber Putin hat das nicht getan, weil, wie ich glaube, Putin hofft immer noch, Deutschland irgendwann auf die russische Seite ziehen zu können, wenigstens teilweise. Und die letzte vierte Einschränkung der deutschen Souveränität durch den 2+4-Vertrag verlangt, die Truppenstärke der Bundeswehr auf höchstens 370.000 Soldaten zu beschränken. (vor 1990 – 500.000). Auch bestimmte Arten der Militärtechnik bleiben durch den 2+4-Vertrag weiterhin verboten. Diese vier Einschränkungen der deutschen Souveränität bleiben bis zur Unterzeichnung des Friedensvertrages in Kraft. Ein weiterer interessanter Punkt in diesem Zusammenhang: es werden keine Verhandlungen über den möglichen Abschluss des Friedensvertrages geführt. Sobald ein deutscher Verteidigungsminister den Friedensvertrag nur erwähnt, bleibt er in der Regel nicht lange im Amt. Wir machen jetzt eine kurze Pause für die Nachrichten, nachher reden wir weiter… Wir haben jetzt 16:47 Uhr in Moskau und wir setzen unser Gespräch mit dem Historiker Alexej Fenenko fort. Er ist Dozent an der Fakultät für Weltpolitik an der Moskauer Universität MGU. Wir haben die reale, tatsächliche Abhängigkeit Deutschlands von den USA besprochen, ein sehr interessantes Thema vor allem in Bezug auf die Gegenwart. Nach 1990 hat Deutschland schon einmal versucht, gegen die USA aufzulehnen – das war 2009. Die Geschichte dazu war folgende: Am 5 April 2009 hat Obama eine Rede in Prag gehalten, dort hat er sich für eine atomwaffenfreie Welt ausgesprochen. Die Deutschen haben darin sofort ihre Chance erkannt und der Bundestag hat kurz darauf eine Resolution verabschiedet, die die Empfehlung beinhaltete, die Atomwaffen der USA aus Deutschland zu entfernen. Das würde die Situation der Deutschen grundlegend verändern, wenn die US-Atomwaffen weg wären. Die US-Amerikaner haben sofort kapiert, was die Deutschen mit dem Abzug der US-Atomwaffen beabsichtigen. Denn, hätten die USA ihre Atomwaffen aus Deutschland entfernt, hätten die Deutschen dann gesagt, es gibt jetzt keinen Atomschutz seitens der USA und deshalb brauchen die Deutschen eine eigene vollwertige Armee. Und die eigene vollwertige Armee der Deutschen wäre dann nur ein kleiner Schritt von dem Friedensvertrag entfernt. Die USA haben die Absichten der Deutschen erkannt und sofort die Polen und Engländer mobilisiert. Und die polnischen und englischen Regierungen haben erklärt, der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland ist für sie nicht hinnehmbar. Also als Ergebnis haben die USA ihre Kontrolle über Deutschland noch weiter verstärkt. Am 22. April 2010 fand der NATO-Gipfel in Tallin statt, auf dem beschossen wurde, dass ab sofort, ab 2010, der Abzug der US-Atomwaffen aus einem beliebigen NATO-Mitgliedsstaat nur einstimmig zu erfolgen ist, d.h. nur wenn alle NATO-Staaten das einstimmig bewilligen. Das heißt, die Deutschen dürfen nicht verlangen, die US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen zu lassen. Das müssen alle NATO-Länder einstimmig genehmigen. Es ist klar, dass weder die Polen noch die Tschechen das jemals zulassen werden. Das heißt, seit 2010 haben die Deutschen keine Möglichkeit mehr, den Abzug der US-Atomwaffen legal/rechtlich zu bewirken. Das wäre eine weitere (fünfte) Einschränkung der deutschen Souveränität. Nur wenn man den Inhalt des 2+4-Vertrages versteht, kann man auch das Wesen der gegenwärtigen Außenpolitik Deutschlands verstehen. Aus meiner Sicht ist in Deutschland ein permanenter Kampf zwischen zwei Strömungen oder Parteien zu beobachten. Die erste Strömung bzw. Partei strebt eine Neuverhandlung des 2+4-Vertrages an, ein Friedensvertrag und die Verwandlung Deutschlands in eine vollwertige Großmacht, und das führt zur Freundschaft und zum Dialog mit Russland. Helmut Kohl und Gerhard Schröder sind typische Vertreter bzw. Anhänger dieser Strömung bzw. Partei. Deshalb haben sie den politischen deutsch-russischen Dialog gefördert, um auf dieser Grundlage die Regelungen des 2+4-Vertrages in Zukunft zu überschreiben. Das galt besonders für die Politik von Gerhard Schröder. Und es gibt die zweite Strömung bzw. Partei innerhalb Deutschlands, ich bezeichne diese Strömung als „kleinkariert“ oder „provinziell“. Diese zweite Strömung erkennt den 2+4-Vertrag für ewig gültig an und sieht die Interessen Deutschlands mehrheitlich in der wirtschaftlichen Ausbeutung von Osteuropa – Polen, die Ukraine, das Baltikum usw. Und das bedeutet automatisch Konflikt mit Russland. Und Merkel stellt den typischen Vertreter der zweiten Strömung/Partei dar. Ich bin mir unsicher, ob die US-Amerikaner Druck auf Merkel ausüben, jedenfalls haben die USA begriffen, dass diese zweite „kleinkarierte“ Strömung für die USA sehr nützlich ist. Die USAmerikaner beherrschen die Kunst, Politiker dieser Art wie Merkel zu finden und sie zu lenken, das ist unbestritten. Und das ist wichtig, dass wir jetzt dieses Thema ausführlich behandeln, weil in Diskussionen oft das Argument vorgebracht wird, Europa und speziell Deutschland sind nicht eigenständig, worauf wiederum geantwortet wird, es sei nicht wahr… Und ich danke Ihnen dafür, dass wir jetzt mit Fakten dieses Thema durchgegangen sind und… Noch ein weiterer Fakt ist… Überblick über die USamerikanische Militärpräsenz in Deutschland: – Die Vereinigten Staaten stellen mit ungefähr 42.000 US-Militärangehörigen das größte ausländische Kontingent in Deutschland dar – gefolgt von Großbritannien mit 13.400 Militärangehörigen und Frankreich mit 1.623 – Stand 2014. – US-Stützpunkte gibt es in ca. 20 Orten in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. – Zum Stand vom 1. Januar 2011 waren den US-Streitkräften eine Gesamtfläche von 53.870 Hektar – was die Fläche des Bundeslandes Bremen bei weitem übertrifft – und 24.226 Wohnungen überlassen. Auf diesen Flächen befinden sich Kasernen, Flugplätze, Übungsplätze, Schießstände, Depots, Nachrichtenanlagen, Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser, Offizierskasinos, Hotels, Sportanlagen, Werkstätten, Panzerstraßen, Ein- und Verkaufseinrichtungen, Schulen, Kirchen, Apotheken, Kinos, Kindergärten sowie Friedhöfe. – Zu den wichtigsten US-Hauptquartieren in Deutschland gehören u.a. folgende: >Hauptquartier der US-Gesamtstreitkräfte für den Aufgabenbereich Europa (EUCOM) – Stuttgart-Vaihingen > Sondereinsatzkräfte (SOCEUR) – auch in Stuttgart-Vaihingen > US-Gesamtstreitkräfte für den Aufgabenbereich Afrika (AFRICOM) – Stuttgart-Möhringen > der US-Heeresstreitkräfte in Europa (USAREUR) – Wiesbaden-Erbenheim und > der US-Luftwaffe in Europa (USAFE) – Ramstein > der US-Marineinfanterie in Europa (USMARFOREUR) – in Böblingen – Bis 2005 waren auf dem US-Stützpunkt Ramstein und dem Luftwaffenstützpunkt in Büchel – beide in RheinlandPfalz – noch 150 USamerikanische Kernwaffen stationiert. Heute lagern noch ca. 20 Sprengköpfe in Büchel. Dort trainieren deutsche Kampfpiloten bis heute den Abwurf der US-Bomben, den sie auf Befehl der USA ausführen müssten.

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querdenken-tvhttp://quer-denken.tv/us-armee-verschiffte-415-schiffscontainer-mit-mehr-als-5-000-tonnen-munition-nach-deutschland-fuer-krieg-gegen-russland/

US-Armee verschiffte 415 Schiffscontainer mit mehr als 5.000 Tonnen Munition nach Deutschland – für Krieg gegen Rußland?

30. Mai 2016 (von Niki Vogt) Die Vorbereitungen der USA zu einem Krieg gegen Rußland sind unübersehbar. Laut unseren Quellen in der Ukraine wird seit der Nacht auf den Samstag wieder vom Westen aus direkt auf Wohngebiete im Grenzgebiet Donbass geschossen. Der Hardliner und Kriegstrommler Rasmussen ist seit neuestem Berater für Poroschenko, daher dürfen wir davon ausgehen, daß die Lage in der Ukraine sich noch viel weiter verschärfen wird. die USA baut überall im Baltikum neue Stürtzpunkte in den Regionen vor der russischen Grenze auf. Die NATO stationiert verstärkt Truppen um Rußlands Grenzen nach Westen, sogar ein deutsches Bataillon ist dabei.Schon Ende Februar berichteten die Medien: Die US-Armee verschifft 415 Schiffscontainer mit brisantem Inhalt. Über 5.000 Tonnen Munition wurden nach Deutschland eingeführt. Offiziell heißt es, die Munition sei Ausrüstung für die Missionen der in Europa: Die gigantische Munitionslieferung soll der USAREUR, also der US-Armee in Europa dienen. Und es wurde auch offiziell gesgt, wo:  Insbesondere an der östlichen Flanke der NATO-Gebiete. Als Grund wurde ein aggressiver auftretendes Rußland genannt. Zur Aggressivität Rußlands: Wirft man einen Blick auf die Anzahl der Militärbasen der jeweiligen Länder, so hat Rußland 10 Militärbasen im Ausland, während die USA – je nach Quelle – zwischen 662 und 900 besitzen, berichtet Politifact.

Die riesige Lieferung Munition wurde ins USWaffenlager in Miesau transportiert. Das Depot liegt etwa 15 km westlich von Kaiserslautern, unter Amerikanern, weil schwer auszusprechen, gerne KTown genannt..

Werner Staab, a heavy equipment operator with the Theater Logistics Support Center-Europe's ammunition center, uses a forklift to offload cargo containers full of ammunition from a train at Miesau Depot in Germany. Around 5,000 tons of ammunition, the largest U.S. ammo shipment to Europe in 10 years, were off-loaded in the port of Nordenham and transported to the ammunition depot by the 21st Theater Sustainment Command and the 598th Transportation Brigade.<br>James Grell/U.S. Army(Bild links: Die explosive Fracht wird in Miesau vom Zug abgeladen. Bild von „Stars & Stripes“) Es handelt sich hier um die größte Lieferung von Munition seit 10 Jahren, die die USA nach Europa verschickt haben. Dies ist sicherlich nicht nur eine logistische Besonderheit, sondern auch eine an die Adresse Rußlands gerichtete Botschaft. Man läßt offenbar keinen Zweifel an der Planung einer bewaffneten Auseinandersetzung.

Auf NBC-News hörte sich die Verschiffung der gigantischen Feuerkraft deutlich direkter an: der Sprecher nennt als möglichen Grund einen einen neuen Kalten Krieg mit Rußland. Der russische Premierminister Dmitry Medvedev, der auf der Münchner Sicherheitskonferenz der NATO vorwarf, Rußland gegenüber „unfreundlich und undurchsichtig“ zu handeln fragte sich, ob man im Jahr 2016 oder 1962 sei, berichtet NBC News.

Das Ungewöhnliche an in diesem Fall ist, daß es nicht  –  wie sonst, die Anlieferung von Kriegsgerät und Munition ohne Aufsehen und Presse ablief, sondern breit berichtet wird. Unter anderem auf der US-amerikanischen Webseite Stars & Stripes. Auch hier, auf einer offiziellen US-Army-Seite erklärte man ausdrücklich, zu welchem Behufe diese ungewöhnlich große Munitionslieferung der USAREUR, also der US-Armee in Europa, angeliefert wurde. Die „Missionen der USAREUR“ auf dem Kontinent zu verstärken, besonders an der östlichen Flanke der NATO-Gebiete, womit sicher die Ukraine und das Baltikum gemeint ist.

Hierzu geibt es bereits eine besondere Einheit der NATO: Die Very High Readiness Joint Task Force oder kurz VJTF soll auf „SicherheitsHerausforderungen durch Rußlandreagieren, aber auch auf Geschehnisse im Mittleren Osten und Nordafrika. Bei der Verschärfung der Aggression gegen den Donbass mit direkten, massiven Beschuß von reinen, zivilen Wohngebieten durch Artillerie soll die Lage eskalieren. Der Westen will offenbar Rußland dazu provozieren, mit offiziellen Truppen einzugreifen, und einen Kriegsgrund zu liefern. Die Beratertätigkeit Rasmussens ist ein detliches Zeichen für eine verschärfte Gangart in Richtung Krieg mit Rußland, und auch der erneute Beschluß zu Sanktionen gegen Rußland und der Stationierung von NATO-TRuppen direkt vor der Haustür Rußlands sind unmißverständliche Maßnahmen in Richtung Krieg.

Ein Teil der gelieferten Munition soll im Juni  (7. bis 17. 6. 1916) bei einer Truppenübung in Polen namens „Anakonda“ zum Einsatz kommen. Dabei werden rund 25.000 Soldaten aus 24 Ländern im Einsatz sein, so die US-Army in Europa auf ihrer Homepage. Die „USArmyEurope“ hat diesen kurzen, mit großem Tammtamm und endzeitlichem Jubelchor  untermalten Propagandastreifen auf den eigenen Youtubekanal gestellt:

Diese Übung ist natürlich nur gegen einen imaginären Gegner gerichtet, den aber jeder kennt: Rußland. Das Muskelspiel wird in Moskau nicht anders verstanden. Was von den 5.000 Tonnen Munition nach dieser Orgie an Feuerkraft noch übrig ist, weiß niemand. Man läßt aber von offizieller Seite keinen Zweifel daran, daß jederzeit genug da sein wird, um einen größeren Einsatz der USAREUR damit bewerkstelliguen zu können.

Es gibt aber noch einen zweiten möglichen und für Rußland extrem gefährlichen Gefechtsschauplatz.

Die USA halten sich gegenüber Erdogan sehr zurück. Er wurde in der Sache mit dem über Syrien abgeschossenen, russischen Kampfflugzeug zwar von Obama gerüffelt, doch seitdem ist Ruhe. Man läßt vom Westen aus Erdogan ungestört agieren. Auch Bundeskanzlerin Merkel enthält sich jeglicher Kritik. Die Vermutung liegt nahe, daß Erdogans Kraftmeierei und sein ungemein selbstsichres Auftreten seinen Grund darin hat, daß er im Interesse der USA handelt. Nicht nur in der Flüchtlingsfrage.

Da wären nämlich die Turkvölker außerhalb der Türkei, die als ehemalige SowjetMitgliedsstaaten immer noch im Einflußbereich Rußlands liegen. Laut Wikipedia gibt es mehr als 40 Ethnien dieser Turkvölker:

Turkvölker bezeichnet eine Gruppe von etwa 40 Ethnien in Zentral- und Westasien sowie in Sibirien und Osteuropa, deren Sprachen zur Sprachfamilie der Turksprachen gerechnet werden.[1] Zu dieser gehören die türkische Sprache sowie rund 40 relativ nah verwandte Sprachen mit insgesamt etwa 180 bis 200 Millionen Sprechern.

Die Wissenschaft der Sprachen, Geschichte und Kulturen der Turkvölker ist die Turkologie. Panturkismus bezeichnet die im 19. Jahrhundert entstandene politische und kulturelle Bewegung, die auf die Gemeinsamkeit der Turkvölker zielt. Die Kulturen, traditionellen Wirtschaftsformen und Lebensweisen der einzelnen Turkvölker sind vielfältig, ihre Geschichte ist vielschichtig (siehe auch Liste der Turkvölker).“

Putin hat schon mehrfach sehr gereizt auf Erdogans Träume eines neuen, osmanischen Reiches reagiert. Ein womöglich panturkistisches, osmanisches Reich wäre kein Leichtgewicht. Der Südrand um Rußland ist seine weiche Flanke, wie man auch der Karte der Turkvölker (gelb) erkennen kann. Teilweise leben Turkvölker heute auch auf russischem Gebiet:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4e/Verbreitungsgebiet_der_Turkv%C3%B6lker.png/1024px-Verbreitungsgebiet_der_Turkv%C3%B6lker.png

Sollte es zu einem Konflikt zwischen der Türkei und Rußland kommen, wäre mit der Ukraine, Syrien und der Türkei Rußland in der unangenehmen Lage, einen Mehrfrontenkrig zu führen. Welche Position die Turkvölker in Rußland einnehmen würden, ist nicht sicher vorherzusagen. Terroranschläge im eigenen Land, könnten die Folge sein.

Die USA arbeiten an allen Fronten an der Destabilisierung Rußlands, Chinas und Europas.

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https://deutsch.rt.com/europa/38623-nato-saber-strike-2016/

„Saber Strike 2016“ – NATO-Manöver im Baltikum mit 10.000 Militärs aus 12 Ländern

US-amerikanische Militärs beim Manöver Saber Strike 2015

US-amerikanische Militärs beim Manöver Saber Strike 2015

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RAMSTEIN

querdenken-tv – http://quer-denken.tv/ramstein-das-letzte-gefecht-trailer/

Ramstein – Das letzte Gefecht (Trailer)

 Michael Friedrich Vogt

31. Mai 2016 Während ganz Europa von einer Flüchtlingskrise abgelenkt ist, in deren Folge immer mehr EU-Staaten politisch nach rechts rücken, bereitet sich die NATO mittels massiver Aufrüstung in Osteuropa offensichtlich auf einen Krieg gegen Rußland vor.Bundeskanzlerin Angela Merkel, die vor den Vereinten Nationen erklärt hat, die Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, regiert mit dem EU-Türkei-Abkommen gefährlich an der erlebten Realität der Kriegsflüchtlinge vorbei. Denn die wahren Fluchtursachen schlummern, von der öffentlichen Meinung immer noch weitgehend unbeachtet, auf einem Luftwaffenstützpunkt der USA, im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland bei Ramstein-Miesenbach in Rheinland-Pfalz.

Hier setzt der spannende Dokumentationsfilm „RAMSTEIN – DAS LETZTE GEFECHT“ an, der von der Leipziger NuoViso Filmproduktion mit dem Zweck produziert wurde, die Rolle der Air Base und ihrer  Drohnen-Relaisstation im militärischen Gesamtkonzept der Vereinigten Staaten publikumswirksam zu  erklären und einzuordnen. Gedreht wurde 2015 und 2016, vor, während und nach der Demo der  Ramstein-Kampagne, in Ramstein-Miesenbach und Landstuhl, beim NATO-Kongress JAPCC in Essen  sowie am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

Film auf DVD vorbestellen http://www.querdenkenshop.de/dvd/politik-und-wirtschaft/300/ramstein-das-letzte-gefecht

Erklärtes Ziel der Dokumentation ist es, das Wegschauen von Bundesregierung und Justiz – bei den  grundgesetzwidrigen Drohnenmorden mit der Ramstein Air Base als Fluchtursache – gezielt in den Fokus der Mainstream-Meinung zu rücken. Zur Untermauerung bedient sich der Film bewusst ausschließlich öffentlich zugänglicher, größtenteils öffentlich-rechtlicher TV-Quellen und Bilder. Kritisch setzt sich der Film im Gegensatz dazu auch mit der aktuellen US-Kriegspropaganda auseinander.

Der bekannte Friedensaktivist und Jahrzehnte langer Kenner der US Air Base Ramstein, Wolfgang Jung aus Kaiserslautern, den das Team über Monate mit der Kamera begleitet hat, erklärt exklusiv auf einem Lageplan, welche Funktionen die einzelnen Bereiche der Air Base bei der Führung der US-geführten Kriege im Mittleren und Nahen Osten haben. Die Filmemacher machten bei ihren Dreharbeiten auch persönlich Bekanntschaft mit dem amerikanischen Militär, das offenbar ganz systematisch nicht davor zurückschreckt, die Pressefreiheit außerhalb seiner Liegenschaft zu behindern, um aktuelle, kritische Berichterstattung über Aktivitäten auf der Air Base von vornherein zu unterbinden. „Würde die SATCOM-Relaisstation geschlossen, wäre der Drohnenkrieg als Fluchtursache mit einem Schlag beendet“, ist Drehbuchautor Norbert Fleischer überzeugt: „Deshalb ist Ramstein für den Frieden tatsächlich nichts Geringeres als ‚Das letzte Gefecht‘.“

Über den Autor: Norbert Fleischer (Baujahr ’78), aufgewachsen in Karl-Marx-Stadt (jetzt Chemnitz), kennt sich gut mit der Anatomie der Mainstream-Meinung aus. Zu DDR-Zeiten Jung- und Thälmannpionier, erlebte er seine späte Kindheit und die Jugend unter den wechselhaften Eindrücken von Friedlicher Revolution, Wiedervereinigung, Irak- und Jugoslawienkriegen, was seine  friedenspolitische Einstellung sehr geprägt hat. An der Hochschule Mittweida studierte er von 1998 bis 2004 Medienmanagement. Seit Studienbeginn als Freier Journalist tätig, arbeitete er von Anfang 2005 bis Ende 2011 als Journalist und Redakteur für die Chemnitzer- und die Dresdner Morgenpost, BILD Dresden, und diente weiterhin als Themen- und Materialzulieferer für MDR, zdf, RTL und weitere Medien. Heute lebt und arbeitet er freiberuflich als Journalist in Leipzig.

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Die US-Militärbasis in Ramstein: vom 10 bis 11 Juni wird wieder protestiert

Großdemo gegen US-Basis Ramstein – Interview mit dem Vorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes

Die US-Militärbasis in Ramstein: vom 10 bis 11 Juni wird wieder protesitiert

Die US-Militärbasis in Ramstein: vom 10 bis 11 Juni wird wieder protestiert
Von der US-Kommandozentrale in Rheinland-Pfalz wird sowohl der US-Dohnenkrieg geführt als auch die neue nukleare Bedrohung gegen Russland gesteuert. Rainer Rupp im Gespräch mit dem Bundesvorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes Klaus Hartmann über die Kampagne „Stopp Ramstein“, geplante Aktionen im Juni 2016 sowie die Initiative „Deutschland raus aus der NATO – NATO raus aus Deutschland“.

Die US-Airbaise von Ramstein aus der Luft. Bildquelle: U.S. Army Corps of Engineers Europe District. Some rights reserved

In der Kampagne „Stopp Ramstein“ arbeiten einige Dutzend lokale und bundesweite Organisationen der Friedensbewegung zusammen. Im Rahmen dieser Kampagne rufen Sie dazu auf, sich an den mehrtägigen Aktionen rund um die US-Air Base zu beteiligen, die mit einer 12 Kilometer langen Menschenkette von Kaiserslautern zur Air Base am Samstag, dem 11. Juni 2016, als Höhepunkt enden sollen. Warum ausgerechnet Ramstein?

Die USAirbase in Ramstein repräsentiert fast alle Friedensbedrohungen, denen wir heute ausgesetzt sind: Von hier starten die NATO-Bomber zu ihren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen. Hier ist die operative Kommandozentrale für alle bisherigen und auch künftig geplanten Überfälle in Europa oder Mittelost. Hier ist die Zentrale für den Drohnenkrieg der USA: Die Drohnenpiloten sitzen weit weg in ihren antiseptischen Büros und drücken am PC auf den Knopf, aber damit die Drohnen zielgenau ihre Mordopfer finden, die der Friedensnobelpreisträger Obama wöchentlich aussucht, braucht es Ramstein. Hier steht die Relaisstation, die den gestarteten Drohnen den aufgrund der Erdkrümmung erforderlichen „Dreh“, verpassen, damit sie „erfolgreich“ den Tod bringen können.

„Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen“ – das versicherte die Bundesregierung feierlich zum Abschluss des 2+4-Vertrages, der den Zusammenschluss mit der DDR bewirkte. Von Ramstein, und das liegt zweifelsohne auf deutschem Boden, geht täglich Krieg aus, in Ramstein wird dieses Versprechen jeden Tag gebrochen. Ramstein hat also einen hohen Symbolwert für die Frage „Krieg oder Frieden“, deshalb ist es der geeignete Ort, um gegen die wachsende Kriegsgefahr zu demonstrieren.

Stichwort „wachsende Kriegsgefahr“: die scheint Vielen nicht bewusst zu sein, wenn man sich anschaut, wie viele Menschen für den Frieden auf die Straße gehen. Ist die Warnung mehr als Alarmismus, wie sehen Sie die reale Gefahr? Und wie viele Menschen erwarten Sie in Ramstein am zweiten Juni-Wochenende?

Bei der ersten Ramstein-Demo der Kampagne im September 2015 waren wir 1.500, jetzt erwarten wir einige Tausend mehr. Grund zum Optimismus gibt besonders, weil sich in der betroffenen Region die Stimmung dreht und unsere Forderungen auf Zustimmung stoßen. Wir betrachten „Stopp Ramstein“ als längerfristige Kampagne, wir kommen wieder, bis unsere Forderungen erfüllt sind: Zuerst muss die Relaisstation für den Drohnenkrieg geschlossen, schließlich die komplette Air Base aufgelöst werden.

Die Rede von der wachsenden Kriegsgefahr ist keineswegs eine Floskel. Die USA und die NATO-Mächte führen einen „Regime Change“-Krieg nach dem anderen, angefangen von der Zerschlagung Jugoslawiens, über den Irak und Libyen, die Aggressionen gegen den Libanon, Syrien und in der Ukraine. Das setzt sich fort mit den Provokationen im südchinesischen Meer bis zu den Putschversuchen gegen linke Regierungen in Südamerika. Man muss nur genau zuhören: Im Juli 2015 hat Deborah James, administrative Chefin der US-Luftstreitkräfte, „Russland als größte Bedrohung“ bezeichnet; GeneralDunford, Generalstabschef der US-Streitkräfte, nannte Russland und China eine „größere Bedrohung für die USA als die Terrormiliz Islamischer Staat (IS)“; General Milley, Generalstabschef der US-Armee, sieht in Russland eine „absolute existenzielle Bedrohung für die USA“. Der bisherige NATO-Oberbefehlshaber General Breedlove nannte Russland eine „langfristige existenzielle Bedrohung“; sein Nachfolger General Scaparrotti, hält Russland für den „größten Feind der USA“.

Mobilisierungserfolg in Ramstein. Rund 1500 Demonstranten kamen zur Protestaktion

Der Oberbefehlshaber eines Militärbündnisses, das sich schrankenlos ausdehnt, meint passenderweise, man müsse „Putin in die Schranken weisen“. NATO-Generalsekretär Stoltenberg verkündet, dass die NATO „im Osten Europas vorrücken“ müsse, mit einer „Kette von neuen Hauptquartieren“. Stoltenbergs Vorgänger Rasmussen macht den Anfang und schlägt sein neues Hauptquartier in Kiew auf, wo er gerade als Spezialberater von Präsident Poroschenko angeheuert hat.

Geht es bei den aggressiven Tönen um mehr, als um verbales Säbelrasseln?

Ständig kreuzen US-Kriegsschiffe vor Russlands Küsten, US-Kampfflugzuge trainieren nahe der russischen Grenze, eine US-Militärparade fährt bis 300 Meter an die Grenze heran, Manöver finden in Permanenz statt, „Trident Juncture 2015“ mit 35.000 Soldaten ist das größte seit 2002. Aber es geht nicht nur um Manöver: Fast unbemerkt hat sich im NATO-Jargon wieder das Wort „Abschreckung“ eingebürgert, und der soll die Stationierung von je einem Bataillon mit Panzern in den drei baltischen Staaten und in Polen dienen. „Vorgelagerte Präsenz“ wird das genannt. Das Verbot der dauerhaften Truppenstationierung gemäß der NATO-Russland-Grundakte versucht die Allianz mit dem Trick zu umgehen, dass die Truppen wie ein Wanderzirkus ständig „rotieren“. In norwegischen Höhlen werden Waffen für 15.000 Soldaten eingelagert. Auf 3,4 Milliarden Dollar wurde der Pentagon-Etat für die Präsenz in Osteuropa vervierfacht.

Der bisherige Höhepunkt der NATO-Aufrüstung ist aber das Aegis-System. Es handelt sich um ein Raketenabschusssystem, das bisher auf vier US-Schiffen installiert wurde, die in der Ostsee, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer unterwegs sind, das aber auch landgestützt, nämlich demnächst in Polen stationiert wird, und soeben am 12. Mai 2016 auf dem Luftwaffenstützpunkt Deveselu in Rumänien eingeweiht wurde.

Zunächst angekündigt unter dem irreführenden Namen „Raketenabwehrschild“ sollte es iranische Angriffe abwehren, doch auch nach dem Übereinkommen mit dem Iran wird das Projekt unbeirrt weiter betrieben. Irreführend ist die Behauptung, es handele sich um ein defensives System, denn wenn es nach einem US-Atomraketenüberfall einen russischen Gegenschlag unmöglich machen soll, dann wollen sich die USA die „ungestrafte Erstschlagsfähigkeit“ verschaffen. Aber noch gravierender ist, dass die Aegis-Senkrechtstartanlagen auch atomare Marschflugkörper abschießen können – Mittelstreckenraketen also, die nach dem INF-Vertrag seit 1987 verboten sind. Und das ist das Dramatische: Wir kehren zurück zur Situation Anfang der 1980er Jahre, als Hundertausende gegen die neuen Atomraketen auf die Straße gingen, 30 Jahre danach wird das Verbot ausgehebelt, und niemand scheint es zu bemerken! Hier hat die Aufklärungsarbeit besonders linker Parteien und Organisationen offenkundig erhebliche Defizite! Und wir kommen wieder nach Ramstein zurück: Die Kommandozentrale für Aegis sitzt in Ramstein!

Freidenker und Arbeiterfotografie haben die Initiative „Deutschland raus aus der NATO – NATO raus aus Deutschland“ gestartet. Nicht alle Linken sind begeistert, manche sehen „Antiamerikanismus“ am Werk, oder sie fürchten – mit stark verengtem Blickwinkel als hätten wir noch 1914 und unter totaler Verkennung der realen Machtverhältnisse –  dass der Hauptfeind des Weltfriedens im eigenen Land steht und eine Verharmlosung des deutschen Imperialismus.

Beim Vorwurf „Antiamerikanismus“ muss ich lachen. Wir arbeiten eng mit Bürgern der USA zusammen. Sie sind unsere Freunde. Wir bekämpfen die kriminellen Kriegstreiber in der USRegierung und ihre europäischen Erfüllungsgehilfen, auch in Berlin. Soviel zum Antiamerikanismus. Und nun zum Vorwurf der angeblichen Verharmlosung des deutschen Imperialismus: Wir kommen gerade vom Abschluss einer mehrwöchigen Mahnwache am Fliegerhorst Büchel, wo die USA ihre modernisierten 20 Atomraketen lagern. Seit Jahrzehnten ist es das Bestreben des deutschen Imperialismus, eine Mitverfügungsgewalt über Atomwaffen zu erreichen, und das Eintrittsticket dazu ist die NATO. Bei einem NATO-Austritt wäre Schluss damit, und das bedeutet nicht Stärkung, sondern Schwächung auch des deutschen Imperialismus.

Die Kritik an der Forderung ist an Absurdität nicht zu überbieten, sie ist ein Zwecklüge der sich früher selbst als „antideutsch“, heute „antinational“ bezeichnenden Pentagonfreunde, also den deutschen Brüdern und Schwestern der USamerikanischen Neocons. Sowohl Büchel wie auch Ramstein müssten dicht machen, wenn die Bundesregierung den Truppenstationierungsvertrag kündigen würde – was sie mit Zwei-Jahres-Frist kann! Das muss das Ziel der Mehrheit unserer Bürger werden. Und das wäre es längst, wenn ihnen bewusst wäre, welchen Gefahren sie durch die aggressive USPräsenz ausgesetzt sind.

Deshalb müssen wir weiter aufklären und ich lade die Leser und Leserinnen von RT Deutsch ein, am Freitag, dem 10. Juni, an spannenden Vorträgen und Workshops teilzunehmen, u.a. mit Willy Wimmer (Versöhnungskirche in Kaiserslautern, Leipziger Str. 1), und am Samstag, 11. Juni mit uns zu demonstrieren und sich in die Menschenkette für den Frieden einzureihen: Auftaktkundgebungen Kaiserslautern Hauptbahnhof 11.00 bis 13.00 Uhr, Landstuhl Stadthalle und in Ramstein-Miesenbach 11.30 bis 13.30 Uhr sowie die Abschlusskundgebung in der Nähe der Air Base gegen 15.30 Uhr, bei der u.a. Oskar Lafontaine und ein ehemaliger USDrohnenpilot sprechen. Mehr Information über Ablauf und Organisation kann man im Internet unter ramstein-kampagne.eu oder auf der Webseite des Deutschen Freidenkerverbands  finden.

Herr Hartmann, Ich danke Ihnen für das Gespräch und wir sehen uns in Ramstein wieder.

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https://deutsch.rt.com/kurzclips/38610-griechenland-hunderte-protestieren-vor-nato/

Griechenland: Hunderte protestieren vor NATO-Stützpunkt und verbrennen NATO- und EU-Flaggen

Griechenland: Hunderte protestieren vor NATO-Stützpunkt und verbrennen NATO- und EU-Flaggen
Hunderte Demonstranten sind gestern auf Kreta gegen die NATO, die EU und für die Rechte von Flüchtlingen zum Haupteingang eines NATO-Stützpunktes in der Bucht von Souda marschiert. Die Demonstranten skandierten bei ihrem Marsch Anti-NATO-Parolen und verbrannten die Flaggen der EU und der NATO. Ein großes Polizeiaufgebot hinderte die Demonstranten am Betreten des Stützpunktes.

Der griechische Abgeordnete und Mitglied der Kommunistischen Partei ,Manolis Syntychakis, händigte Oberst Ioannis Gerolimos der Hellenischen Air Force in der Bucht von Souda eine Liste mit den Forderungen der Demonstranten aus.

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https://deutsch.rt.com/europa/38612-ehemaliger-nato-generalsekretar-rasmussen-heuert/

Ehemaliger NATO-Generalsekretär Rasmussen heuert in Kiew als „Sonderberater“ für Poroschenko an

Ehemaliger NATO-Generalsekretär Rasmussen heuert in Kiew als "Sonderberater" für Poroschenko an

https://deutsch.rt.com/asien/38618-nach-mord-an-japanerin-ausgehsperre/

Nach Mord an Japanerin: Ausgehsperre und Partyverbot für 30.000 US-Soldaten auf Okinawa

Der Oberkommandierende der US-Marinesoldaten, Generalleutnant Lawrence D. Nicholson, hält eine Schweigeminute für eine von US-Marines ermordete 20-jährige Japanerin, Camp Foster, Okinawa, 28. Mai 2016.

Der Oberkommandierende der US-Marinesoldaten, Generalleutnant Lawrence D. Nicholson, hält eine Schweigeminute für eine von US-Marines ermordete 20-jährige Japanerin, Camp Foster, Okinawa, 28. Mai 2016.
Nach dem Mord an einer jungen Japanerin durch einen US-amerikanischen Marine-Soldaten hat Okinawa eine vierwöchige Ausgangssperre nach Mitternacht für US-Soldaten auf der Insel verhängt. Des Weiteren wurden ein Alkoholverbot abseits des Stützpunktes verkündet sowie Besuche von Clubs und Bars untersagt. Die Verbote betreffen 30.000 US-Soldaten auf der Insel.

Protest gegen den US-Militärstützpunkt auf der japanischen Insel Okinawa

Der Bürgermeister von Okinawa, Takeshi Onaga, hält die Verbote jedoch nicht für effektiv, da diese keinerlei Einfluss auf die Disziplin der Soldaten hätten.

Die Beziehung zwischen Einheimischen und US-Militär ist von zahlreichen kriminellen Vorfällen geprägt. 1995 entführten und vergewaltigten drei US-Marinesoldaten ein 12-jähriges Mädchen. Damals kam es zu massiven Protesten mit 85.000 Demonstranten. Hieraufhin wurde ein Abkommen geschlossen, um die Basis der Futenma-Region wieder zurück in japanische Hände zu geben. Auch soll die US-Armee in Okinawa 15 Jahre lang das Trinkwasser verseucht haben.

Der jüngste Vorfall erschwert das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen den Anwohnern und den amerikanischen Gästen und gibt den Gegnern einer geplanten Verlegung der US-Militärbasis an Okinawas Küste Zuspruch.

Die Verbote greifen bis zum 24. Juni und sollen helfen das „Wa“ (Japanisch für: Harmonie) zwischen der heimischen Bevölkerung und den Gästen wieder herzustellen. Doch den Menschen auf Okinawa geht dies nicht weit genug. Sie fordern einen Abzug der Soldaten von ihrer Insel.

35.000 Demonstranten protestieren gegen die neue US-Militärbasis in der Regionalhauptstadt Naha auf Japans südlichen Insel Okinawa, 17. Mai 2015.

Generalleutnant Lawrence Nicholson, der Oberkommandierende der US-Marinesoldaten in Japan, gab anlässlich des Vorfalls auf einer Pressekonferenz bekannt:

„Wir sollten keine Feuerwerke abschießen. Wir sollten keine großen Feiern abhalten, während die Menschen auf Okinawa trauern. Wenn wir wirklich glauben, Teil der Gemeinschaft auf Okinawa zu sein, dann müssen wir auch trauern und dies tun wir.“

Onaga forderte in einem Telefongespräch mit Nicholson, dass die Gesetze, das US-Militär betreffend, grundsätzlich überarbeitet werden müssten. Der Bürgermeister von Okinawa hatte sich vergeblich um ein Treffen mit Barack Obama während seines Besuchs in Hiroshima bemüht.

Am 23. Juni ist Gedenktag auf Okinawa. Diesem Tag fällt besondere Bedeutung zu, denn es ist der Gedenktag an die einzige Schlacht, die auf japanischem Boden rund um den Pazifik stattgefunden hat und rund 240.000 Menschen das Leben kostete. Die Hälfte der Opfer waren Einheimische, darunter viele Kinder. In diesem Jahr wird sich das stille Gedenken in einen Protest verwandeln.

Die Regional-Regierung Okinawas hat für den 19. Juni zum Massenprotest aufgerufen.

Premierminister Abe, der bis vor kurzer Zeit immer als Unterstützer des amerikanischen Militärs in Japan gegolten hatte, wird Obama bei seinem anstehenden Besuch in den USA mit den Verbrechen konfrontieren. Er folgt damit dem Druck seiner Bevölkerung.

Der japanische Kurs gegenüber den Amerikanern wandelt sich. Bereits 2015 gaben die Japaner zum Ärger der Amerikaner bekannt, dass sie die Ausgaben für das amerikanische Militär kürzen wollen.

Die Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen Japan und Russland wurde von den USA kritisiert. Zuvor hatte Obama vergeblich versucht, Abe von einer Unterzeichnung abzubringen.

Zudem hat die japanische Regierung die Umsiedlungspläne der Militärbasis nun zunächst auf Eis gelegt. Im Juni stehen Wahlen in Okinawa an, die US-Militärbasen werden nun zum zentralen Thema und könnten wahlentscheidend werden. Die kommunistische Partei Okinawas sowie die Sozialdemokraten planen einen Gesetzesentwurf gegen US-Militärbasen.

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Kein Interesse an Frieden? – Saudi-finanzierte Auslandsopposition lässt Syrien-Gespräche platzen

Mitglieder des "Hohen Verhandlungsrates" (HNC), Asaad Al-Zoubi (links) und Mohamad Allusch von Dschaisch al Islam in Genf am 19. April 2016.

Mitglieder des „Hohen Verhandlungsrates“ (HNC), Asaad AlZoubi (links) und Mohamad Allusch von Dschaisch al Islam in Genf am 19. April 2016.
Die Delegation des von SaudiArabien gegründeten „Verhandlungsrates“ (HNC) spielt in Genf weiter das BlameGame: Obwohl ihre Vertreter die Verhandlungen bei jeder Gelegenheit blockierten und verzögerten, weist ihr Sprecher, Mohammed Allusch, nun der syrischen Regierung die Schuld am Scheitern der Verhandlungen zu. Unterdessen verlängert die EU ihre Sanktionen gegen Syrien unter dem Protest der christlichen Kirchen des Landes.

Riad Hijab, Sprecher eines von Saudi-Arabien ernannten 'High Negotiations Committee' (HNC), reist zurück in sein Hotel in einer Golf-Hauptstadt, die den selben Namen trägt wie er, Genf, Schweitz, 19. April 2016.

In Genf hat die von SaudiArabien und der Türkei unterstützte Auslandsopposition die Friedensgespräche der UNO scheitern lassen. Der Sprecher des „Hohen Verhandlungsrates“ (HNC), Mohammed Allusch, erklärte seinen endgültigen Rückzug von den Verhandlungen. Nach dem dritten Verhandlungstermin kritisierte er die „endlosen Verhandlungen“. Mohammed Allusch gehört der salafistischen Söldnergruppe Dschaisch al Islam an.

Es handelt sich um eine der größten Gruppen in dem islamistischen Bündnis „Islamische Front“. Zusammen mit Terrorgruppen wie Ahrar ashSham schlossen sich diese Gruppen vor den Genfer Verhandlungen in Saudi-Arabien zum HNC zusammen. Dschaisch al Islam kämpft vor allem in der Region um Damaskus gegen die syrische Regierung. Auch während der Verhandlungen stellten die islamistischen Extremisten die Kämpfe nicht wirklich ein. Vielerorts operierten die Gruppen in den vergangenen Wochen weiter, häufig gemeinsam mit der Al-Nusrah-Front.

In Genf trat ihr Sprecher Mohammed Allusch hingegen als „Chefunterhändler“ auf. In diesem Sinne versuchte Allusch bei seinem gestrigen Rücktritt auch den Eindruck zu erwecken, er spreche im Auftrag der syrischen Bevölkerung. In deren Namen beschuldigte er die syrische Regierung und die internationale Staatengemeinschaft, „das Schicksal des syrischen Volkes zu gefährden“.

Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura hatte zuvor bereits dem UN-Sicherheitsrat erklärt, er plane keine neue Gesprächsrunde. Die Feuerpause, von der nur die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) und islamistische Gruppen wie die NusraFront ausgenommen sind, wurde in den vergangenen Wochen häufig nicht mehr eingehalten.

Die islamistischen Extremistengruppen haben vor allem im Raum Damaskus und rund um Aleppo ihre Kriegshandlungen erneut aufgenommen, wobei sie inzwischen eine gemeinsame militärische Koordination mit den Gruppen der „Freien Syrischen Armee“ gebildet haben.

Unterdessen verlängerte die Europäische Union ihre Sanktionen gegen die syrische Regierung. Ursprünglich hatte die Kommission die Maßnahmen mit der „Repression“ der syrischen Sicherheitskräfte begründet. Die Sanktionen umfassen ein Öl-Embargo und Beschränkungen für den Geldverkehr. In der EU wurden Mittel der syrischen Zentralbank eingefroren.

Zuvor hatten sich Vertreter christlicher Religionsgruppen in Syrien gegen die Aufrechterhaltung der Sanktionen ausgesprochen:

„Das Gerede über die Kriegsflüchtlinge aus Syrien sieht nach purer Heuchelei aus, solange man gleichzeitig, diejenigen, die in Syrien bleiben, weiter aushungert, ihnen die medizinische Versorgung, Trinkwasser, Arbeit, Sicherheit und die elementarsten Rechte verweigert.“

In ihrer Erklärung werfen die Würdenträger der EU vor, mit den Sanktionen die aufständische Opposition zu unterstützen. In den vergangenen fünf Jahren hätten die Sanktionen dazu beigetragen, die syrische Gesellschaft zu zerstören. Sie seien verantwortlich für „Hunger, Epidemien und Elend“ und arbeiten somit den Milizen von Fundamentalisten und Terroristen in die Hände.

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„Regierungsjournalismus“ -„Wolfgang Herles“ – WDR- Leitender ZDF-Journalist: „Wir müssen so berichten, wie es Frau Merkel gefällt“ /“UKRAINE“ – „kalifornisches Grippevirus“ – daß das „Virus“ aus dem Labor des „US-Militärs“ im „Stützpunkt Shelkostanicija“ stammt – „California Flu“ / „Dr. Ron Paul“: „Kongress“ stellt Präsident „Blankoscheck“ zur „Kriegsführung“ aus

Regierungsjournalismus“ – Leitender ZDF-Journalist: „Wir müssen so berichten, wie es Frau Merkel gefällt“

http://quer-denken.tv/index.php/2069-leitender-zdf-journalist-wir-muessen-so-berichten-wie-es-frau-merkel-gefaellt

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7c/Wolfgang_Herles_%2815522771201%29.jpg/320px-Wolfgang_Herles_%2815522771201%29.jpg

Leitender ZDF-Journalist: „Wir müssen so berichten, wie es Frau Merkel gefällt“

31. Januar 2016 (von Niki Vogt, Bild: Wikimedia Commons, Licence cc-by-sa-2.0) Wolfgang Herles, ein langjährig leitender Journalist im öffentlich-rechtlichen Sender ZDF ließ in einem Interview im Deutschlandfunk endgültig die Katze aus dem Sack. Was der WDR-Journalistin Claudia Zimmermann so halb unbewußt in einer Talkrunde im niederländischen Rundfunk herausrutschte – und was sie dann unter immensem Druck wieder einsammeln und als „Quatschabwiegeln mußte – das bestätigt der Sechzehnender des ZDF in diesem Radiobeitrag bewußt und unmißverständlich.

„Wir müssen so berichten, wie es Frau Merkel gefällt … Das ist Regierungsjournalismus“.
Vielen Dank, Herr Herles, wir wußten es zwar schon alle, aber nun ist es aus berufenem Munde. Danke für Ihren Mut, es zu sagen.

Dieser Ausschnitt aus der Sendung gibt den PArt wieder, wo Wolfgang Herles Klartext redet.
Hier seine Aussage noch einmal schriftlich:
 
Wir haben ja das Problem, dass – jetzt spreche ich wieder überwiegend vom Öffentlich-Rechtlichen – daß wir eine Regierungsnähe haben. Nicht nur dadurch, dass überwiegend so kommentiert wird, wie es der Großen Koalition entspricht, dem Meinungsspektrum, sondern auch dadurch, daß wir vollkommen der Agenda auf den Leim gehen, die die Politik vorgibt. (Anmerkung: Tiefes Ein- und Ausatmen des Moderators) Das heißt, die Themen, über die berichtet wird, werden von der Regierung vorgegeben. Es gibt aber viele Themen, die wären wichtiger, als das, was die Regierung die natürlich auch ablenken will von dem was nicht passiert, aber das, was nicht passiert, ist oft wichtiger als das, was passiert – wichtiger als die Symbolpolitik, die betrieben wird …”

Hier versucht der Moderator  schnell das Wort an den Nächsten zu geben: “Tilo Jung …”
Doch Wolfgang herles läßt sich nicht ausbremsen:

“Also wir gehen der Agenda auf den Leim. Und es gibt tatsächlich, das muß ich jetzt an der Stelle doch nochmal sagen, weil es ja in der öffentlichen Diskussion ist, es gibt tatsächlich Anweisungen von oben. Auch im ZDF sagt der Chefredakteur: Freunde, wir müssen so berichten, daß es Europa und dem Gemeinwohl dient und da braucht er in Klammern gar nicht mehr dazusagen, wie es der Frau Merkel gefällt. Solche Anweisungen gibt es. Die gab es auch zu meiner Zeit. Es gab eine schriftliche Anweisung, daß das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe und das ist was anderes, als zu berichten, was ist. Wir durften damals nichts Negatives über die neuen Bundesländer sagen. Heute darf man nichts Negatives über die Flüchtlinge sagen. Das ist Regierungsjournalismus und das führt dazu, das Leute das Vertrauen in uns verlieren. Das ist der Skandal.

Moderator Floto versucht, sich noch dadurch zu retten, daß er überflüssigerweise darauf hinweist, daß der Chefredakteur des ZDF nicht zugegen sei und das vielleicht ganz anders sähe. Sicher, sicher.

Immer mehr Leute kommen jetzt aus der Deckung. Journalisten, Polizisten, Autoren, Ex-Politiker …

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Wenn die Wahrheit auch noch so lang mit Knüppeln unter der Decke gehalten wird, kommt doch irgendwann ein Sturm, der die Decke wegreißt. Und dann kommt die Wahrheit ans Licht.

Wir alle, liebe Leser, wir alle sind so lange als Verirrte, Spinner und Verschwörungstheoretiker verlacht und angegriffen worden. Und nun sehen wir eine echte Verschwörung – die überhaupt nicht theoretisch, sondern sehr praktisch ist – ans Licht gezerrt. Die Verschwörer winden sich, wie weiße Maden, wenn man sie aus ihren dunklen Löchern zieht. Dementieren, poltern, diffamieren, beleidigen jeden als „Brandstifter“ der den Finger auf die Wunde legt.

Aber das ist erst der Anfang. Es wird noch viel mehr ans Tageslicht kommen. Wir werden jeden Tag ein bißchen mehr davon erfahren, welch übles Spiel gegen uns Bürger durchgezogen wurde. Nicht nur in Deutschland. Wie die Gutgläubigkeit ausgenutzt wurde, unser erarbeitetes Geld weggenommen und gegen uns eingesetzt, wie wir getäuscht wurden über Taten, die wir sonst niemals hingenommen hätten, wie Skandale verschwiegen werden und Rechtsbruch vertuscht. Wie Opfer verhöhnt werden und Täter gehätschelt.

Jetzt packen die ersten aus. So ist das immer, wenn ein Komplott beginnt, aufgedeckt zu werden. Zuerst kommen diejenigen mit der Wahrheit raus, die nur zähneknirschend, mit schlechtem Gewissen und mit der Faust in der Tasche mitgemacht haben. Dann kommen die Wendehälse – erst langsam und dann immer mehr, die bemerken, daß die Planken splittern und das Schiff sinkt, die sich noch schnell retten wollen. Und das sind die, die nicht nur die Wahrheit erzählen, sondern kräftig denunzieren, die Schuld abwälzen, mit dem Finger auf ihre Herren von gestern zeigen und richtig vom Leder ziehen, um sich reinzuwaschen.

Na dann, viel Spaß.

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„UKRAINE“ – „kalifornisches Grippevirus“daß das Virus aus dem Labor des US-Militärs im Stützpunkt Shelkostanicija stammt

http://quer-denken.tv/index.php/2054-bericht-aus-der-ukraine-29

Bericht aus der Ukraine 29

…………………Die Führung der Milizen der Luhansker Volksrepublik fordert am heutigen Dienstag die „UN“ und die „OSZE“ auf, sie sollten ihr Augenmerk einmal auf die Kriegsverbrechen der Kiewer Truppen richten.…………….

26. Januar 2016 (von unseren Quellen aus der Ukraine) Unsere letzten Nachrichten über das kalifornische Grippevirus werden auch von anderen Quellen bestätigt. Man geht in der Ukraine tatsächlich davon aus, daß das „Virus“ aus dem Labor des „US-Militärs“ im „Stützpunkt Shelkostanicija“ stammt. Die Epidemie hat sich bis gestern schon bis zur Zentralukraine verbreitet. Auch die Städte Kirowograd, Cherkassy und Uman sind jetzt von Ansteckungen betroffen. Ständig werden neue Patienten in den Krankenhäusern aufgenommen.

 

 

In den nächsten Tagen läuft die Produktion von Reisepässen für die Bewohner des Donbass an.
Die Entscheidung, die Bewohner des Donbass mit eigenen Pässen auszustatten, ist die Folge einer neuen Schikane aus Kiew.

Kiew hattenämlich angeordnet, alle ukrainischen Pässe auf biometrische Pässe umzustellen. Donbassbewohner werden nach dem Willen Kiews die neuen Pässe nicht erhalten. Der Versuchder Kiewer US-Regierung, den Donbass-Bewohnern dadurch gültige  Reisedokumente zu verweigern, wurde aber wieder einmal zum Schuß „ins eigene Knie“. Seit dem 6. Januar hat Rußland bereits die Identitätskarten der Donbassbewohner, die von der DVR und LVR ausgestellt werden, als Ausweis für den Grenzübertritt zur RF anerkannt. Da Kiew sich damit als nicht mehr zuständig für die Ausweisdokumente der Donbassbewohner erklärt und somit der Donbass seinen Bewohner eigene Reisepässe ausstellen muß und kann, ist klar, daß der Donbass nicht mehr zur Ukraine gehören will und soll. Kiew hat damit neue Fakten geschaffen, die konträr zu der Absicht stehen, den Donbaß wieder zurück in die Ukraine einzugliedern.

Der im Minsk-2 Vertrag festgelegte Gefangenenaustausch ist ins Stocken geraten. Der Donbass legte eine Liste mit gefangenen Soldaten der regulären ukrainischen Armee vor, die ausgetauscht werden sollten. In der von Kiew vorgelegten Liste sind lediglich 9 Namen verzeichnet, die im Donbass bekannt sind. Alle anderen auf der Namensliste aufgeführten Personen sind im Donbass nicht bekannt. Kiew versucht auf diese Weise Saboteure in den Donbass einzuschleusen. Für die gefangen genommenen ukrainischen Soldaten, die auf eine Heimkehr hofften, ist das eine herbe Enttäuschung.

Außerdem bewegt sich Kiew in der Frage der neuen Verfassung, die in Minsk festgeschrieben wurde nicht. Die in Minsk beschlossenen Wahlen im Donbass für den 18.10.15 (DVR) und 1.11.15 (LVR) wurden, nachdem keine Verfassungsänderung von Kiew vorgenommen wurde, auf den 20.4.16 verlegt. Entgegen allen Vereinbarungen wurden bis dato keine Gespräche über die Verfassungsänderung mit den Donbass-Verantwortlichen geführt. Sachartshenko erklärte, dass dies auch nicht verwunderlich sei, da jedermann wisse, dass der HERR von Kiew in Washington sitzt.

Laut Sachartshenko werden die Wahlen im Donbass am 20.4.16 statt finden.

Die Beschüsse auf Wohngebiete und zivile Einrichtungen im Donbass durch die Truppen Kiews halten weiterhin an. Gasversorgungsstationen und Umspannwerke sind dabei Hauptziele. Reparaturtrupps werden nach Beginn der Reparaurarbeiten durch gezielten Beschuß daran gehindert, die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Von Kiew aus versucht man mit allen Mitteln, die Zivilbevölkerung zu demoralisieren und zu zermürben. Mittlerweile sind im Donbass 128 Aufwärmstationen für die Bewohner im Betrieb.

Die Führung der Milizen der Luhansker Volksrepublik fordert am heutigen Dienstag die UN und die OSZE auf, sie sollten ihr Augenmerk einmal auf die Kriegsverbrechen der Kiewer Truppen richten. Die „OSCE Special Monitoring Mission“ (SMM) möge sich um die Methoden an Repressalien gegen die Zivilisten kümmern, die gegen internationales Recht verstoßen, sagte der stellvertretende Kommandeur der LVR-Milizen, Colonel Igor Yashchenko.

Unseren Aufklärungsdiensten zufolge ziehen bewaffnete Leute durch Ortschaften, die sich zum Teil als Militärpersonal des Luhansker Innenmisteriums ausgeben. Sie durchsuchten die Ortschaft Lopaskino (die in der Region Slavyanoserbsky unter der Kontrolle der regulären Truppen steht), und erfragen Ausweisdaten und Telefonnummern der Ortsbewohner. Sehr oft gehen diese Stoßtrupps aber sehr viel weiter, berichtet Yashchenko. In Luhansk brechen sie, mit Maschinenpistolen bewaffnet, in die Häuser friedlicher Bürger ein, drohen mit Exekutionen unter Kriegsrecht, durchsuchen die Wohnung und schleppen ohne weitere Eklärung alles hinaus, was Wert hat. Allein in Luhansk gab es bisher schon drei Dutzend solcher Vorfälle. Bei diesen Banden handelt es sich allerdings meist um Angehörige der faschistischen Freiwilligenbattaillone.

Colonel Igor Yashchenko fordert die Militärische Führung der Ukraine, die Vertreter der UN und die OSCE Special Monitoring Mission auf, die Zivilisten in der Ostukraine in den von Kiew kontrollierten Gebieten nahe der Kampflinie zum Donbass vor den Brutalitäten der faschistischen Bataillone zu schützen.

Nicht nur nach außen ist die Kriminalität in den Truppen Kiews verbreitet. In der regulären ukrainischen Armee werden massiv Waffen gestohlen, auch schweres Kriegsgerät. Wohin die Waffen verkauft oder verbracht werden, ist nicht bekannt.

Seit dem Abschuß des russischen Bombers über Syrien durch die türkische Luftwaffe, sind die Beziehungen zwischen der Ukraine und der Türkei sehr intensiv geworden. Nicht nur, daß seit Dezember IS Kämpfer die faschistischen-Bataillone verstärken, nun sollen auch über die Türkei verletzte IS-Kämpfer in Ukrainischen Krankenhäuser versorgt werden.

Im Raum Mariopol sind solche Freiwilligen-Bataillone auch noch durch türkische Söldner verstärkt worden. Für die Zivilbevölkerung, hauptsächlich für Frauen, ist dies eine erneute Steigerung des Horrors. In Deutschland werden Frauen von „Asylsuchenden sexuell belästigt“, im Raum Mariupol werden die Frauen von den Söldnern gleich entführt und verschwinden spurlos.

Die Regime-Polizei nimmt die Entführungsfälle erst gar nicht auf.
Die Zivilbevölkerung wagt sich kaum noch aus ihren Häusern und Wohnungen.

Nachdem Jarosh den „Rechten Sektor“ verlassen hat, machen sich nun auch dessen ehemalige Bataillone des Rechten Sektors „selbstständig“, das bedeutet noch mehr Brutalität. Sie führen sogenannte Überprüfungen der „Patriotischen Gesinnung“ bei den Wehrpflichtigen der ukrainischen Armee durch. Nicht selten kommt es bei den Überprüfungen zu Schießereien. In einem Basislager im Gebiet von Talakowka  mißfiel den Bandera-Anhängern das nicht ausreichend patriotische Verhalten eines Unteroffiziers und deshalb schossen sie ihm in beide Kniegelenke. Die Schützen wurden nicht einmal verhört, man ließ sie einfach gehen, wie sie gekommen waren. Da sich diese Fälle häuften, erzwang das Kommando der ukrainisch taktisch-operativen Gruppe „Donetzk“ ab dem 18.1.16 ein Zugangsverbot für Angehörige von Freiwilligenbataillonen für das Basislager.

Der Zustand und die Versorgung der Wehrpflichtigen der ukrainischen Armee ist mehr als katastrophal. Die Soldaten verfügen  über keine winterfeste Kleidung, Medikamente werden so gut wie keine an die Soldaten ausgegeben. In den letzten Tagen wurden im Krankenhaus Artjomowsk ca. 50 ukrainische Soldaten mit starken Erfrierungen, bis zu 20% des Körpers, eingeliefert. Die Temperaturen in der Ukraine liegen teilweise tagsüber bis – 15° und nachts fällt die Temperatur bis auf – 25°. Für die nächsten Tage sind noch stärkere Fröste gemeldet.
Die nicht kampfbedingten Verluste unter den ukrainischen Armee-Soldaten sind gewaltig, einmal durch die miserablen Lebens- und Versorgungsbedingungen und weiter durch die Grippeepedemie, die in der Armee voll zugeschlagen hat.

Über 200 Soldaten der Freiwilligen-Bataillone und  Soldaten der ukrainischen Armee haben am 23.1.15 die Strasse zwischen Kiew und Xarkow bei Poltawa blockiert. Die Strasse ist komplett gesperrt und es kommt in keine Richtung mehr ein Fahrzeug durch. Söldner und Soldaten demonstrieren gegen das Kiewer Regime und gegen die Aufhebung von Vergünstigungen, welche den Soldaten „als Belohnung“ der Teilnahme an der ATO zugesagt wurden. Solche Vergünstigungen waren zum Beispiel die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, kostenloses Reisen durch die gesamte Ukraine sowie die Überschreibung kostenloser Grundstücke im Donbass.

Nachdem Rußland in der letzten Woche klar zu verstehen gegeben hat, daß man ein weiteres „Gemetzel“ unter der Zivilbevölkerung nicht dulden wird und  gemäß Minsk-2 als Garant für den Friedenprozeß verantwortlich ist, wird Rußland gezwungen sein, militärisch im Donbass einzugreifen. Das Minsk-2 Abkommen wurde auf Initiative Rußlands vom UN-Sicherheitsrat anerkannt.

Hier liegt auch der Grund, warum Kiew von Washington für eine neue Offensive noch keinen Befehl bekommen hat. Der NATO-Kindergarten hat gegen die russische Armee nicht den Hauch einer Chance.

Man hält den Konflikt „ am köcheln“ und Kiew hat die Aufgabe, Rußland ständig mit der eigenen Dummheit, was Kiew wahrlich nicht schwer fällt, zu provozieren. Der neueste Schwank aus dem Tollhaus ist, daß das Kartellamt der Ukraine Gazprom eine Strafzahlung über 3,4 Mrd. Dollar wegen angeblichem Mißbrauch der Monopolstellung am Gastransitmarkt zugestellt hat.

Was Gazprom mit den ukrainischen Gaspiplines bezw. mit dem Transit zu tun hat, bleibt wohl ein Geheimnis der Kiewer Junta. Gazprom liefert für Westeuropa einen Teil des Gases bis zur ukrainischen Grenze – und für die Pipelines bezw. den Transit des Gases ist dann die ukrainische Firma Naftogas zuständig. (Hier hat allerdings der Cowboy Joe Biden mit seinem Sprößling Hunter Biden die Finger im Spiel). Er hatte wohl schon die Milliardengewinne eingeplant und da sich abzeichnet, daß daraus nichts wird, will man sich zumindest ein paar Milliarden von Rußland holen.

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Ukraine: Stammt das Tod bringende Virus aus US-Laboratorium nahe der Frontlinie?

Auszüge des Textes:

…………….Laut verschiedener Quellen ist es zum Ausbruch eines tödlichen Virus in der Ostukraine gekommen. Während ostukrainische Nachrichtenquellen gänzlich offen über ein Virus namens „California Flu“ sprechen, das seinen Weg in die Freiheit aus einem durch US-Militärexperten betriebenen Laboratorium nahe der Frontlinie gefunden haben soll, hat dieses Virus bereits zwanzig ukrainische Soldaten dahingerafft. Mehr als zweihundert ukrainische Soldaten werden in Krankenhäusern behandelt…………

……….In westlichen Medien ist bis hierhin noch kaum etwas über den Freigang des betreffenden Virus´ zu lesen. Bislang jedenfalls nicht. Es ist Radio Free Europe, das am 25. Januar über das Thema einen eigenen Videobericht publizierte,………..

 

gesamter Text:

Ukraine: Stammt das Tod bringende Virus aus US-Laboratorium nahe der Frontlinie?

Laut verschiedener Quellen ist es zum Ausbruch eines tödlichen Virus in der Ostukraine gekommen. Während ostukrainische Nachrichtenquellen gänzlich offen über ein Virus namens „California Flu“ sprechen, das seinen Weg in die Freiheit aus einem durch US-Militärexperten betriebenen Laboratorium nahe der Frontlinie gefunden haben soll, hat dieses Virus bereits zwanzig ukrainische Soldaten dahingerafft. Mehr als zweihundert ukrainische Soldaten werden in Krankenhäusern behandelt. Die lokalen Ärzte machen zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel Hoffnung auf Rettung. Vielmehr gehen ostukrainische Geheimdienste und Ärzte vom baldigen Ausbruch einer Epidemie aus.

In westlichen Medien ist bis hierhin noch kaum etwas über den Freigang des betreffenden Virus´ zu lesen. Bislang jedenfalls nicht. Es ist Radio Free Europe, das am 25. Januar über das Thema einen eigenen Videobericht publizierte, den ich Ihnen nachfolgend zum Anklicken zur Verfügung stellen möchte.

In diesem Videobericht wird erwähnt, dass das Virus bereits im vergangenen Jahr grassierte, zu diesem Zeitpunkt jedoch keine Komplikationen zur Folge oder Todesfolgen gehabt haben soll. Ärzte, die in diesem Videobericht von Radio Free Europe zu Wort kommen, erklären, dass man bislang wenig bis überhaupt nichts über den Virenstamm wisse.

Wenn Sie sich den Videobericht anschauen möchten, klicken Sie bitte hier.

Schweinegrippenvirus oder Laborvirus?

In dem Videobericht wird der aktuell grassierende Virus mit einem Schweinegrippevirus in Verbindung gebracht, der im Winter 50 Ukrainer das Leben kostete. In der Ostukraine sehen die Nachrichtenmeldungen zu diesem Thema hingegen gänzlich anders aus.

Es ist die Donbass Nachrichtenagentur, die darüber berichtete, dass bereits zwanzig an dem Virus erkrankte ukrainische Soldaten verstorben sind, während sich mehr als zweihundert weitere ukrainische Soldaten in ärztlicher Behandlung in Krankenhäusern befänden.

Die seitens der Donbass Nachrichtenagentur publizierten Berichte basieren auf Informationen, laut denen es sich um ein tödliches Virus namens „California“ Flu handeln soll, das seinen Weg in die Freiheit aus einem durch US-Militärexperten betriebenen Laboratorium in der Nähe der Stadt Charkow gefunden haben soll.

20 Tote und Hunderte Schwererkrankte

Donbass News International Agency bestätigte den Tod von zwanzig ukrainischen Soldaten und Hunderten von Schwererkrankten, die sich zurzeit in Hospitälern befänden. All diese Fälle seien innerhalb einer sehr kurzen Periode aufgetreten. Alle Fälle ließen sich auf ein Tod bringendes Virus zurückführen, das immun sei gegen jede Art von Medizin oder Behandlung.

Es ist der Geheimdienst der Volksrepublik Donetsk, der ferner berichtete, dass California Flu aus demselben Ort seinen Weg in die Freiheit gefunden habe, an dem unlängst noch intensive Forschungen an dem betreffenden Virus durchgeführt worden sein sollen. Das Laboratorium, um das es sich handelt, soll in der Nähe der Stadt Charkow und einer Basis für amerikanische Militärexperten angesiedelt sein.

Eduard Basurin, Vizekommandant der Armeeverbände von Donetsk, hat davor gewarnt, dass sich die Vireninfektion zu einer Epidemie in der Region auswachsen könnte. Das Entweichen des entsprechenden Virus´ wurde erstmals am 12. Januar 2016 durch die ostukrainische Donbass International News Agency gemeldet.

In diesem Bericht hieß es, dass – unter Bezugnahme auf medizinisches Personal und Ärzte der ukrainischen Armeeverbände – Massenerkrankungen unter Angehörigen der ukrainischen Militärverbände an der Front ausgebrochen seien. Physiker sprechen im Hinblick auf das unbekannte Virus vor unabsehbaren Gefahren.

Ukrainische Öffentlichkeit offiziell noch nicht informiert

Danach bräche unter den Infizierten nur kurz nach der Ansteckung hohes Fieber aus, das sich durch keine bekannte Medizin oder irgendein Serum bekämpfen ließe. Innerhalb von nur zwei Tagen nach Ausbruch der Erkrankung führe dieses Virus zum Tod der Infizierten. Auch in diesem Bericht wurde bestätigt, dass bereits zwanzig ukrainische Soldaten den Tod gefunden hätten.

Diese Tatsache werde vor der ukrainischen Öffentlichkeit durch die Kommandantur der ukrainischen Militärverbände bislang noch sorgfältig verborgen gehalten, wie es in einem Situationsbericht von Basurin an seinen Stab hieß. Am Freitag der vergangenen Woche äußerte sich Basurin noch ein wenig detaillierter zu den aktuellen Ereignissen.

Danach ließen sich neue Infektionsfälle unter Angehörigen der ukrainischen Militärverbände beobachten. Die Erkrankten würden sowohl in Zivil- als auch in Militärhospitälern in den Städten Charkow und Dnjepropetrowsk untergebracht und versorgt.

Kampfzone: Identifizierung des Virenstamms unmöglich

Abermals wurde darauf hingewiesen, dass Forschungen zu dem tödlichen Virus laut Informationen der Geheimdienste der Volksrepublik Donetsk in einem privaten Laboratorium in Shelkostantsiya, 30 Kilometer entfernt von der Stadt Charkow, stattgefunden hätten, an denen US-Militärexperten mitgewirkt hätten.

Es ist jedoch nicht nur ukrainisches Militärpersonal, das sich bis dato mit dem Virus infiziert hat. Wie es im eingangs verlinkten Videobericht von Radio Free Europe hieß, habe die sich abzeichnende Epidemie auch die ostukrainische Stadt Kramatorsk erreicht. Scharmützel an der Frontlinie, die gegen das Minsker Abkommen verstoßen, machen die derzeitige Situation nicht einfacher.

Denn Ärzte sehen sich nicht dazu in der Lage, den Virenstamm zu identifizieren, da sie laut Radio Free Europe keinen Zugang zu einem Laboratorium hätten, das sich auf der gegenüber liegenden Seite der Frontlinie in dem durch die Separatisten kontrollierten Donetsk befindet. Es hört sich fast so an, als ob die Ostukrainer auch daran Schuld trügen…

„VIDEO“ – „UKRAINE“ – „FLU-Virus“ is new killer in Eastern Ukraine“

http://www.rferl.org/media/video/ukraine-flu/27503591.html

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Gastbeitrag Dr. Ron Paul: Kongress stellt Präsident Blankoscheck zur Kriegsführung aus

Auszüge des Textes:

…………dass das US-Militär eine Flugbasis in Ostsyrien übernommen habe. Und Verteidigungsminister Ashton Carter erklärte, dass die USA die 101. Airborne Division nach Syrien schicken würden, um die irakische Stadt Mossul zurückzuerobern……………

………………Ferner soll das Hauptquartier von ISIS in Raqqa, Syrien, angegriffen werden. Darauf folgten am Samstag Aussagen von US-Vizepräsident Joe Biden, erklärend, dass die Vereinigten Staaten auf eine massive Militärintervention in Syrien vorbereitet seien, …………………

……………….. Im Gegensatz dazu sollten wir uns daran erinnern, dass das US-Militär illegal und gegen internationale Gesetze verstoßend auf syrischem Boden operiert………..

……….. Auf Insistieren Saudi-Arabiens – und mit politischer Rückendeckung der US-Regierung – werden sich unter den Repräsentanten der syrischen Opposition im Rahmen der Genfer Friedensgespräche auch Mitglieder der „Armee des Islam“ befinden, die in Syrien Seite an Seite mit al-Qaida kämpfte.……….

gesamter Text:

Gastbeitrag Dr. Ron Paul: Kongress stellt Präsident Blankoscheck zur Kriegsführung aus

Während der Washingtoner Schneesturm in der letzten Woche die Medienschlagzeilen beherrschte, operierte Mitch McConnell, Mehrheitsführer im US-Senat, hinter den Kulissen, um etwas durch das Oberhaus zu peitschen, was in der Geschichte unseres Landes unter Umständen zum größten Machttransfer von der Legislative hin zur Exekutive führen wird. Der hochrangige Senator aus dem Bundesstaat Kentucky schmiedet – zusammen mit seinem Senatorenkollegen Lindsay Graham – Ränke, um eine Abstimmung im Oberhaus zugunsten einer Beschleunigung des Gesetzgebungsverfahrens zu umgehen, damit unser Präsident in der Zukunft autorisiert wird, zeitlich unbegrenzt Kriege über einen so langen Zeitraum zu führen, wie er oder seine Nachfolger es wünschen.

Die betreffende Gesetzgebung lässt die verfassungsfeindliche Autorisierung des Irak-Kriegs im Jahr 2002 wie einen Spaziergang im Park erscheinen. Sie wird dem heutigen Präsidenten wie auch allen zukünftigen Präsidenten die Erlaubnis erteilen, einen Krieg gegen ISIS ohne jede zeitliche Beschränkung, ohne geografische Reichweite und mittels eines potenziellen Einsatzes von Bodentruppen zu führen.

Die schwebende Gesetzgebung entspricht nichts anderem als einer vollumfänglichen sowie uneingeschränkten Autorisierung des Präsidenten bezüglich des Einsatzes des heimischen Militärapparats, solange er (oder sie) es wünscht. Selbst Präsident Barack Obama hat seine Bedenken in Bezug darauf zum Ausdruck gebracht, wie bereitwillig der Kongress dazu bereit ist, ihm uneingeschränkte Macht zum Führen von Kriegen in der Welt einzuräumen.

Ein „Friedensnobelpreisträger“ als Kriegsherr ohne Autorisierung des Kongresses?

Präsident Obama hat seinen Amtsvorgänger George W. Bush schon lange überholt, wenn es darum geht, unser Land in überseeische Kriege ohne jedwede Autorisierung des Kongresses zu verwickeln. Im Jahr 2011 gab der Präsident grünes Licht zugunsten einer Invasion Libyens, in deren Zuge die Regierung des Landes gestürzt und dessen politischer Führer ermordet wurde.

Obama kümmerte es damals keinen Deut, den Kongress um eine Autorisierung von dessen Handeln zu ersuchen. Anstelle der Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens, die Obama mit Blick auf die desaströse Invasion Libyens verdient hätte, herrschte im Kongress das Schweigen im Walde.

Republikanische Abgeordnete im Unterhaus brachten das Thema nur dann auf den Tisch, wenn sie sich davon einen Zugewinn ihrer eigenen politischen Reputation versprachen. Gleichzeitig nutzten sie die Ermordung von US-Botschafter Chris Stevens in Bengasi für ihre eigenen Zwecke und Ziele aus.

Weitere Ausweitung der Militäreinsätze im Nahen und Mittleren Osten?

Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass Washington den Plan verfolgt, den Krieg im Nahen und Mittleren Osten auszuweiten. In der letzten Woche berichteten die Medien, dass das US-Militär eine Flugbasis in Ostsyrien übernommen habe. Und Verteidigungsminister Ashton Carter erklärte, dass die USA die 101. Airborne Division nach Syrien schicken würden, um die irakische Stadt Mossul zurückzuerobern.

Ferner soll das Hauptquartier von ISIS in Raqqa, Syrien, angegriffen werden. Darauf folgten am Samstag Aussagen von US-Vizepräsident Joe Biden, erklärend, dass die Vereinigten Staaten auf eine massive Militärintervention in Syrien vorbereitet seien, falls die anstehenden Friedensgespräche in Genf scheitern sollten.

Eine solche Aktion würde das US-Militär sehr wahrscheinlich mit dem russischen Militär in Konflikt bringen, dessen militärische Unterstützung nach offiziellem Ersuchen durch die syrische Regierung erfolgt war. Im Gegensatz dazu sollten wir uns daran erinnern, dass das US-Militär illegal und gegen internationale Gesetze verstoßend auf syrischem Boden operiert.

Suche nach Kompromissen mit Terroristen?

Der Ausblick auf eine derartige Eskalation der Lage ist nicht weit hergeholt. Auf Insistieren Saudi-Arabiens – und mit politischer Rückendeckung der US-Regierung – werden sich unter den Repräsentanten der syrischen Opposition im Rahmen der Genfer Friedensgespräche auch Mitglieder der „Armee des Islam“ befinden, die in Syrien Seite an Seite mit al-Qaida kämpfte.

Glaubt tatsächlich irgendjemand daran, dass diese Leute sich auf irgendeine Art des Kompromisses einlassen werden? Handelt es sich im Fall von al-Qaida nicht um unseren Feind? Historisch betrachtet fiel der Legislative unseres Landes stets die Aufgabe zu, die Macht der Exekutive zu beschneiden.

Die Gründungsväter unserer Nation hatten verstanden, dass ein allmächtiger König, der willkürlich Kriege führen konnte, zur größten Bedrohung für Leben, Freiheit und der Suche nach persönlichem Glück zählte. Und aus eben jenem Grund schufen die Gründungsväter unserer Nation eine Volkskammer, den Kongress, um das Emporkommen eines allmächtigen Autokraten zu verhindern, der unser Land in nicht enden wollende Kriege verwickelt.

Traurigerweise gibt der Kongress seine Macht, Kriege zu erklären und zu autorisieren, wohl demnächst ab. Lassen Sie mich an dieser Stelle eines deutlich machen: Falls Senatsmehrheitsführer McConnell im Hinblick auf eine Verabschiedung dieser Kriegsautorisierung ohne zeitliche Begrenzung fortschreitet, wird die US-Landesverfassung nichts anderes mehr sein als ein totes Stück Papier.

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https://deutsch.rt.com/amerika/36552-amerikas-visa-abteilung-fur-al/

Enttarnt: Amerikas Visa-Abteilung für Al-Qaida

Unterwegs mit der Visa-Abteilung des amerikanischen Konsulat in Dschidda, Saudi-Arabien: Osama bin Laden.

Unterwegs mit der Visa-Abteilung des amerikanischen Konsulat in Dschidda, Saudi-Arabien: Osama bin Laden.