Abstimmung: „12 Juli 2017“ – Soja des US-Konzerns „Dow“ ( DAS-68416-4) – „Deutschland“ hat sich enthalten – (CDU/CSU) für „GEN-TECH-SOJA“ dadurch ist der Weg jetzt frei gemacht worden / EU-Importanträge für „mehrfach herbizidresistente Gentechnik – Soja“ werden am „17 Juli 2017“ beraten und 19 Juli „GLYPHOSAT“ / „SANOFI“ – „Anti-Epilepsie“ Medikament „Depakine“ – Frankreich: „MEDIKAMENTEN-Skandal“ – in „Deutschland“ keine Aufklärung?! / Verhütungsmittel „ESSURE“ von „BAYER“

„EU“: Diskussion über Glyphosat  am 19 Juli 2017

<<<DEUTSCHLAND hatte als EINZIGES Land  keine HALTUNG – und das OBWOHL die DEUTSCHEN eine KLARE MEINUNG zu MONSANTO , DOW usw haben – (MERKEL/SCHMIDT-CDU/CSU) haben für GentechSoja gestimmt>>>

aus dem Text:….Bei der Abstimmung über die Importzulassung einer neuen Gentechnik-Soja am 12. Juli in Brüssel hat sich Deutschland als einziges Mitgliedsland der EU der Stimme enthalten. Laut gut informierten Kreisen waren 15 Länder – darunter Frankreich, Italien, Polen und Österreichgegen die Zulassung, 12 Länder – darunter England (?BREXIT?) und Spanien – dafür….

…In Deutschland ist Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) für dieses Thema verantwortlich….

…Und schon sehr bald könnte sich dieses Szenario noch einmal wiederholen: Über weitere EU-Importanträge für mehrfach herbizidresistente Gentechnik-Soja werden die Mitgliedsländer der EU schon am 17. Juli beraten. Dabei geht es dann erstmals um den Import von Gentechnik-Soja, die jeweils gegen drei Herbizide resistent gemacht ist. Zur Abstimmung stehen u. a. Pflanzen der Firma Bayer, die mit einer Mischung der Herbizide Glyphosat, Isoxaflutol und Glufosinat gespritzt werden können. Nach den vorliegenden Erkenntnissen muss beim Verzehr dieser Sojabohnen mit gesundheitlichen Risiken gerechnet werden….

https://www.testbiotech.org/node/2036

Deutschland enthält sich bei Abstimmung über Gentechnik-Soja der Stimme

Freitag, 14. July 2017

Bei der Abstimmung über die Importzulassung einer neuen Gentechnik-Soja am 12. Juli in Brüssel hat sich Deutschland als einziges Mitgliedsland der EU der Stimme enthalten. Laut gut informierten Kreisen waren 15 Länder – darunter Frankreich, Italien, Polen und Österreich – gegen die Zulassung, 12 Länder – darunter England und Spanien – dafür. Unmittelbar vor der Entscheidung hatte der Umweltausschuss des EU-Parlaments gefordert, den Import dieser Soja und deren Verwendung in Lebens- und Futtermitteln nicht zu erlauben. Trotz aller Bedenken wird erwartet, dass die EU-Kommission die Zulassung jetzt erteilen wird.

Es handelt sich um eine Soja des US-Konzerns Dow (registriert als DAS-68416-4). Diese Pflanzen können mit den Herbiziden 2,4-D und Glufosinat im Kombi-Pack gespritzt werden. Obwohl die Wirkstoffe im Verdacht stehen, gesundheits gefährdend zu sein, hatte die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA im Rahmen der Zulassungsprüfung weder deren Rückstände noch mögliche Wechselwirkungen untersucht.

In Deutschland ist Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) für dieses Thema verantwortlich. Durch seine Enthaltung hat die deutsche Bundesregierung den Weg für die EU-Kommission frei macht, die Importe zu genehmigen. Und schon sehr bald könnte sich dieses Szenario noch einmal wiederholen: Über weitere EU-Importanträge für mehrfach herbizidresistente Gentechnik-Soja werden die Mitgliedsländer der EU schon am 17. Juli beraten. Dabei geht es dann erstmals um den Import von Gentechnik-Soja, die jeweils gegen drei Herbizide resistent gemacht ist. Zur Abstimmung stehen u. a. Pflanzen der Firma Bayer, die mit einer Mischung der Herbizide Glyphosat, Isoxaflutol und Glufosinat gespritzt werden können. Nach den vorliegenden Erkenntnissen muss beim Verzehr dieser Sojabohnen mit gesundheitlichen Risiken gerechnet werden. Testbiotech warnt daher vor einer Zulassung.

Kontakt:

Christoph Then, Testbiotech, Tel: 0151/54638040, info@testbiotech.org

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 Merkel am 16.07.2017 in Berlin im ARD-Sommerinterview
was ist mit „Cum-Ex“ mit dem „Staats-Trojaner“ mit „Glyphosat“  „Gen-Tech-Monsanto“ die „Gleichstellung von Mann und Frau beim Verdienst“???!!!
ab Minuten 15:50 Flüchtlings-Obergrenze Bayern – Seehofer
ab Minuten  17:35 – „DIKTATOR Merkel“ lehnt jede Form von bundesweiten Volksentscheiden ab

 

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Die FRAGE ist doch was erdreistet sich diese PERSON – das ist eine ganz freche Art jemanden zu ENTMÜNDIGEN man bekommt WÜRGEREIZ – das ist „IN YOUR FACE“

Merkel lehnt Volksentscheide für Deutschland strikt ab

Bundeskanzlerin Merkel lehnte bundesweite Volksentscheide und ein Obergrenze für Flüchtlinge strikt ab.

Bundeskanzlerin Angela Merkel am 16.07.2017 in Berlin im ARD-Sommerinterview. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt jede Form von bundesweiten Volksentscheiden ab. Merkel sagte in einem ARDInterview: Meine Haltung ist absolut gefestigt, dass ich das unter keinen Umständen möchte.“………………

 

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Die Tricks der Pharma Industrie – UNGEKÜRZT – Dokumentation von Kurt Langbein

 

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<<< ?Gesundheits-System in Deutschland?>>>
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 aus dem Text:….Obwohl die Studie in Frankreich die teratogenen Auswirkungen von Valproinsäure auf Embryonen und Föten eindeutig nachweisen konnte, hieß es noch in Mai 2017, dass in Deutschland bislang keine Veranlassung bestand, dass deutsche Ärzte schwangere Frauen ausreichend über die Gefahren von Valproat aufklären.….
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Es erinnert an den Contergan-Skandal von 1961. Ein Medikamentenskandal erschüttert Frankreich! Valproat verursacht Missbildungen beim Fötus. Frankreich entschädigt die Valproat-Geschädigten und hat einen Fonds mit zehn Millionen Euro eingerichtet. Die deutsche Regierung winkte ab. Jetzt gibt es eine Auflage für Apotheken und Ärzte in Deutschland,  wenn sie Valproat an Patientinnen im gebärfähigen Alter abgeben, eine Patientenkarte auszuhändigen. Es gibt nämlich Zweifel, ob sich Ärzte und Patientinnen der potenziellen Risiken von Valproat in der Schwangerschaft ausreichend bewusst sind. Alle Apotheken erhielten am Donnerstag, dem 13. 07. 2017 ein Infoschreiben mit 20 Karten. Bis alle Packungen ausgestattet sind, sollen sie diese verwenden.

Es ist das erste Mal in Frankreich: Die Vereinigung der Familien der Opfer des Medikamentenskandals Depakine haben am 13. Dezember 2016 eine Sammelklage eingereicht. Ziel ist es, den Pharmakonzern Sanofi, der mit dem Anti-epileptikum für Fehlbildungen in der Schwangerschaft verantwortlich sein soll, auf Schadenersatz zu verklagen. Die 14 Familien wollen eine Entschädigung von Sanofi. Gewinnen sie diesen Prozess, können auch alle anderen Opfern auf Entschädigung hoffen.Am 28.September 2016 informierten wir Sie in unserem Beitrag: Ein Medikamentenskandal erschüttert Frankreich. Missbildungen durch Depakine – 50.000 Kinder könnten betroffen sein – Hat die Französische Regierung absichtlich eine Studie über medikamentbedingte Missbildungen verheimlicht?. Die Nachricht kam aus Frankreich und man wunderte sich, dass in Deutschland darüber nicht berichtet wurde.Die Macht der Pharmaindustrie, darüber haben wir bereits mehrfach berichtet. Und auch hier geht es wieder um einen großen Pharma-Konzern. Patientenvertreter werfen dem Staat und dem HerstellerSanofivor, die Risiken des Medikaments bewusst verschwiegen zu haben. Sie fordern Entschädigungszahlungen für die Opfer. Mittlerweile wurde vom französischen Staat ein Fonds mit zehn Millionen Euro eingerichtet. Mütter, deren Kindern durch die Wirkung der Valproinsäure während der Schwangerschaft nachhaltig geschädigt wurden, sollen demnach Ausgleichszahlungen erhalten. Der unzureichende Hinweis der Hersteller auf die Gefahren von Valproat soll bestraft und betroffene Familien sollen zumindest finanziell entschädigt werden. Bereits im September 2016 hatten wir Netzfrauen festgestellt, dass das Mittel auch in anderen Ländern erhältlich ist. so auch in Österreich und Deutschland.Nach einer ersten Beurteilung der Arzneimittelagentur und NHI, die Mitte April 2017 veröffentlicht wurde, sind Tausende in utero exponierten Kinder durch Depakine oder seine Derivate lebend mit mindestens einer schwerenFehlbildung während des Vermarktungszeitraumes für diese Medikamente (1967-2016), geboren worden.

In einer groß angelegten französischen Studie konnten die teratogenen Auswirkungen von Valproinsäure auf Embryonen und Föten eindeutig nachgewiesen werden.

Obwohl die Studie in Frankreich die teratogenen Auswirkungen von Valproinsäure auf Embryonen und Föten eindeutig nachweisen konnte, hieß es noch in Mai 2017, dass in Deutschland bislang keine Veranlassung bestand, dass deutsche Ärzte schwangere Frauen ausreichend über die Gefahren von Valproat aufklären. Dies ist eine skandalöse Haltung, wenn man sich vor Augen führt, dass es in Deutschland jährlich immer noch über 200 000 Valproat-Verschreibungen an Frauen im gebärfähigen Alter gibt.

Das Anti-Epilepsie-Medikament „Depakine“ führt, wenn es in der Schwangerschaft eingenommen wird, bei jedem zehnten Kind zu Fehlbildungen. 40 Prozent erleiden körperliche und geistige Entwicklungsstörungen und trotzdem wurden diese Tabletten zwischen 2007 und 2014 rund 10 000 Schwangeren verschrieben, wie eine neue Studie der Krankenkasse und der Agentur für Medikamentensicherheit enthüllte. Die Tabletten wurden, obwohl diese Nebenwirkungen seit den 1990er-Jahren bekannt sind, verschrieben. Im Beipack-Zettel standen die Nebenwirkungen nicht.

Laut Le Canard Enchaine weekly hat der Gesundheitsminister in Frankreich eine Studie zurückgehalten, in der aufgedeckt wurde, dass ein Präparat im Zeitraum 2007 bis 2014 verschrieben wurde, obwohl die potenziellen Risiken für die ungeborenen Kinder bekannt waren. Depakine ist ein Medikament, das häufig zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt wird. Es kam in den 1960er-Jahren auf den Markt. Das Mittel ist aber umstritten. Studie: Chalstel et al:Enquête relative aux spécialités pharmaceutiques contenant du valproate de sodium. IGAS, RAPPORT N°2015-094R (Link zur Pdf) 

Hier noch einmal unsere Übersetzung aus dem Französischen:

Dépakine: Der Verband der Opfer erhebt Zivilklage

Le Monde.fr und AFP 21. 09. 2016

Marine Martin, présidente de l’Apesac et l’avocat de l’association, Joseph-Oudin, le 24 août.

Marine Martin, Präsidentin des Opferverbands Apesac und Joseph-Oudin, Anwalt des Verbands, 24. August 2016 BERTRAD GUAY / AFP

Der Verband der Opfer des Anit-Epilepsiemittels Dépakine teilte am 21. September mit, dass er als Zivilpartei Klage zur Eröffnung eines Gerichtsverfahrens und der Bestimmung eines Richters erhoben hat, um die Verantwortlichen in diesem «Gesundheitsskandal» zur Rechenschaft zu ziehen.

«Trotz individueller Klagen mehrerer Familien, die bereits vor 16 Monaten erhoben wurden, hat es bis zum heutigen Tag keinerlei Informationen über irgendwelche Gerichtsverfahren bis heute gegeben», beklagt der Verband (Apesac), der Eltern von Kindern unterstützt, die unter den Symptomen des Krampflösungsmittels leiten, in einer Mitteilung. Diese Klage gegen X hat zum Ziel, «nun endlich ein Gerichtsverfahren und die Ernennung eines Richters bewirken. »

«Eine unabhängige Untersuchung muss dringend eingerichtet werden, um zu verstehen, wie (…) es sein kann, dass Dépakine und ähnliche Mittel fortwährend und mehrheitlich schwangeren Frauen verordnet wurden », obwohl die Gefahren für den Fötus bekannt waren, unterstreicht Apesac.

Erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen

Der betreffende Wirkstoff, Valproat, wird als Referenzmedikament betrachtet, als unverzichtbar für bestimmte Epilepsiepatienten. Seit 1967 wird er von Sanofi unter dem Namen Dépakine vermarktet wie auch als zahlreiche Generikamarken. Es wird ebenso für Menschen mit bipolaren Störungen verschrieben, hier unter den Namen Dépamine und Dépakote.

Wenn eine Schwangere dieses Mediakament einnimmt, ist ihr Kind einem erhöhten Risiko von 10 % und mehr ausgesetzt, mit angeborenen Fehlbildungen auf die Welt zu kommen, ebenso unter Autismus zu leiden oder verzögerter Lernentwicklung und Bewegungsstörungen. Dies kann bis zu 40 % der Kinder betreffen.

Zwischen 12 000 und 50 000 Kinder sind betroffen

Mehr als 12 000 Kinder in Frankreich könnten unter diesen Folgen leiden, so die Epidemiologin Catherine Hill, die eine «vorsichtige » Schätzung für die Zeit seit Verkaufsbeginn für das Medikament und für die Schwangeren vorgenommen hat, die damit behandelt wurden. Laut Apesac, der seit 2011 vor den Gefahren von Valproat warnt, könnte diese Zahl auf «circa 50 000 betroffene Kinder» steigen, die sterben oder behindert sind.

Im Februar veröffentlichte die Allgemeine Untersuchung sozialer Angelegenheiten (Igas) einen Bericht, der die schwache Reaktionsfähigkeit des Herstellers Sanofi und der Zulassungsbehörde für Medikamente ANSM kritisiert, die beide unzureichend über die bekannten Risiken für Schwangere informiert haben. Ende August gab der Gesundheitsminister zu, dass mehr als 14 000 Schwangere dieses Medikament zwischen 2007 und 2014 einnahmen, und kündigte die Umsetzung eines Entschädigungsprogramms für die Opfer an.

13.Juli 2017 AUFLAGE FÜR APOTHEKEN UND ÄRZTE – Valproat ab sofort nur noch mit Patientenkarte

STUTTGART – 13. 07. 2017, 13:30 UHR aus deutsche-apotheker-zeitung.de 


Apotheker müssen ab sofort jedes Mal, wenn sie Valproat an Patientinnen im gebärfähigen Alter abgeben, eine Patientenkarte aushändigen. Es gibt nämlich Zweifel, ob sich Ärzte und Patientinnen der potenziellen Risiken von Valproat in der Schwangerschaft ausreichend bewusst sind. Alle Apotheken erhalten am heutigen Donnerstag ein Infoschreiben mit 20 Karten. Bis alle Packungen ausgestattet sind, sollen sie diese verwenden.

Bereits im Jahr 2014 wurden die Anwendungsgebiete von Valproat erheblich eingeschränkt. Grund ist das erhöhte Fehlbildungsrisiko, wenn Valproat-haltige Mittel während der Schwangerschaft eingenommen werden. Eingesetzt wird der Wirkstoff bei Epilepsie, bei bipolaren Störungen sowie in manchen Ländern auch zur Migräneprophylaxe. So soll der Wirkstoff bei weiblichen Jugendlichen und Frauen im gebärfähigen Alter nur noch eingesetzt werden, wenn andere Arzneimittel gegen Epilepsie und manischen Episoden bei bipolaren Störungen nicht wirksam sind oder nicht vertragen werden. Dazu wurde eine Reihe von Auflagen gemacht, um das Risiko für Fehlbildungen zu minimieren. Es wurden beispielsweise Schulungsmaterialen und eine Patienteninformationsbroschüre entwickelt, die über die mit Valproat verbundenen Risiken in der Schwangerschaft informieren sollen. Außerdem müssen behandelnde Ärzte und Patientinnen beziehungsweise gesetzliche Vertreter mit ihrer Unterschrift bestätigen, dass eine entsprechende Aufklärung erfolgt ist.

Zweifel an der Wirksamkeit der Auflagen

2016 wurden die Auflagen dann evaluiert. Es bleiben aber offenbar erhebliche Zweifel, ob alle Ärzte und Patienten davon ausreichend Kenntnis genommen haben. Daher hat das BfArM angeregt, die Materialien noch einmal zu verschicken. Außerdem muss in Zukunft bei jeder Verordnung oder Abgabe an Frauen im gebärfähigen Alter eine Patientenkarte ausgehändigt werden – und zwar ab dem heutigen Donnerstag. Bis alle Packungen so eine Karte enthalten, sollen vorübergehend die Karten verwendet werden, die mit den Infomaterialien verschickt werden. Laut Informationen der Arzneimittelkommisson der Apotheker erhalten alle Apotheken am heutigen Donnerstag, dem 13. Juli 2017, das entsprechende Informationsschreiben sowie 20 Patientenkarten zur sofortigen Verfügung. Alternativ können Karten auf der Internetseite des BfArM oder bei den jeweiligen pharmazeutischen Unternehmen heruntergeladen werden. Auch Schulungsmaterialien finden sich dort. Ende der Erläuterung !

Frankreich

Am 26. September 2016 berichtete lest-eclair.fr  über einige Fälle. So ist Matteo, der Sohn von Axelle, eines der kleinen Opfer von Depakine. Im Alter von 9 kann Axelles Sohn immer noch nicht lesen und schreiben. Axelle war 20, als sie schwanger wurde. Am Anfang hatte der Sohn keinerlei Anzeichen einer Erkrankung gehabt, doch mit zunehmendem Alter des Kindes traten diese Erscheinungen auf. Erst 2014 entdeckte Axelle, dass die Krankheit ihres Sohnes durch die Einnahme des Medikaments Depakine herrührte. Tatsächlich, denn seit vielen Jahren gibt es mehrere alarmierende Studien der medizinischen Gemeinschaft, die auf die Gefahr von Valproat (das aktive Molekül Depakine) für die Entwicklung des Fötus hinweisen.

Mehr als 12 000 Kinder in Frankreich könnten unter den Folgen durch Depakine leiden, so die Epidemiologe Catherine Hill. Ihre Schätzungen ergaben sich aus den  Umsätzen des Arzneimittels und der Anzahl der behandelten Schwangeren. Nach Apesac, die seit 2011 vor den Gefahren von Valproinsäure warnen, könnte diese Zahl  auf „50 000 Kinder“  steigen, die tot oder behindert sind. Im Februar gab die Generalinspektion für soziale Angelegenheiten (IGAS) einen Bericht, heraus, in dem Sanofi und die Drogenagentur ANSM kritisiert wurden, keine ausreichende Informationen zu den bekannten Risiken für Patienten zur Verfügung gestellt zu haben. Ende August 2016 bestätigte das Ministerium für Gesundheit, dass mehr als 14 000 schwangere Frauen zwischen 2007 und 2014 betroffen sind, und kündigte für die Opfer eine Entschädigungsregelung an.

Die Mutter von Matteo kämpft zusammen mit anderen Familien darum, als Opfer anerkannt zu werden.

Dieses Leid haben bereits die Opfer aus dem Contergan-Skandal hinter sich. Es war und ist einer der aufsehenerregendsten Arzneimittelskandale, der uns seit über 50 Jahren immer noch betroffen macht. Doch obwohl die überlebenden Contergan-Geschädigten inzwischen den fünfzigsten Geburtstag hinter sich haben, ist bis heute nicht abschließend geklärt, wie genau der Contergan-Wirkstoff Thalidomid die Embryonalentwicklung gestört hat. Eines ist aber Fakt: Die Mütter haben während der Schwangerschaft das Beruhigungsmittel Contergan eingenommen. Mit schrecklichen Folgen für ihre Kinder. Fazit nach 50 Jahren: Die Pharma kämpft noch immer um jeden Cent, den sie nicht bezahlen muss, egal wie fatal ihre Fehlleistungen waren und sind.

Nun fragen Sie sich sicher, warum die Medien schweigen. Das stimmt nicht ganz, weltweit wurde darüber berichtet, dass die französische Regierung eine Studie verschwiegen haben soll, die diesen Medikamentenskandal belegt – wo waren da die deutschen Medien?

Infos und Verflechtungen: Ein Medikamentenskandal erschüttert Frankreich. Missbildungen durch Depakine – 50.000 Kinder könnten betroffen sein – Hat die Französische Regierung absichtlich eine Studie über medikamentbedingte Missbildungen verheimlicht?

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und  Doro Schreier

Das Pharma-Geschäft füllt Bayer die Kassen auf Kosten der Gesundheit von Frauen – nicht nur Antibabypille in der Kritik – Brasilien stoppt Verhütungsmittel Essure – Brazil suspends and recalls Essure

Skandal – Brustkrebsforschung im Zeichen von Pfizer – FIRMENFINANZIERTE FORSCHUNG – ERHEBLICHES MANIPULATIONSPOTENZIAL!

Big Pharma – Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia

Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Fusionswelle Big Pharma – Nestlé will größte Pharma werden und spezialisiert sich auf Krankheiten – hervorgerufen durch Ernährung!

Wo bleibt die Meinungs- und Entscheidungsfreiheit? Impfen ja oder nein? Wer will das bestimmen?

Die Geschichte der IG Farben, Bayer, BASF und Hoechst ist eine Pflichtlektüre und hochaktuell – Die Macht der Pharmaindustrie – Wieso die Pharma-Lobby so viel Einfluss hat!

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https://netzfrauen.org/2017/02/23/pharma-bayer/
Das Pharma-Geschäft füllt Bayer die Kassen auf Kosten der Gesundheit von Frauen  – nicht nur Anti-Baby-Pille in der Kritik – Brasilien stoppt Verhütungsmittel ESSURE – Brazil suspends and recalls ESSURE

 

Essure, ein Verhütungsmittel vom Pharmakonzern Bayer wurde in Brasilien vom Markt genommen. Bayer wird nach Klagen gegen die gefährliche Antibabypille nicht nur in den USA wegen des Verhütungsmittels Essure verklagt, sondern auch in Frankreich.

Die US-Gesundheitsbehörde hat nach eigenen Angaben seit der Zulassung des Verhütungsmittels Ende 2002 mehr als 5000 Beschwerden zu Essure erhalten, über Schmerzen, Menstruationsstörungen, ungewollte Schwangerschaften und auch Todesfälle, die mit dem Produkt in Verbindung gebracht werden. Darunter sind nach Angaben der FDA Todesfälle bei Frauen und Todesfälle von Föten bei Frauen, die nach dem Einsetzen von Essure schwanger wurden.

In Frankreich gehen Anwälte gegen Bayer mit Klagen vor und auch in den USA folgen weitere Klagen, denn auf Grund des Verhütungsmittels Essure beschweren Frauen sich über starke Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen und Herzflattern.

Jetzt folgt Brasilien. Brasiliens National Health Surveillance Agency, Anvisa (Agencia Nacional da Vigilancia Sanitaria), hat Essure vom brasilianischen Markt genommen und zurückgerufen. Begründung: In den USA wurden Hunderte von Klagen wegen schwerer Verletzungen von Patienten auf Grund von Essure eingereicht.
Die Entscheidung wurde im brasilianischen Amtsblatt am 17. Februar 2017  veröffentlicht und sie trat am selben Tag in Kraft. Medizinprodukte werden in Brasilien von der Agência Nacional de Vigilância Sanitária (ANVISA) reguliert. Diese veröffentlichte am Montag, dem 20.Februar 2017, dass das Verhütungsmittel Essure ausgesetzt wird und vom Markt entfernt werden muss.  Es wird auf verschiedene Nebenwirkungen hingewiesen wie Veränderungen von Menstruationsblutungen, ungewollte Schwangerschaft, chronische Schmerzen, Allergien und Überempfindlichkeit und es wurde daher als maximales Risiko eingestuft. 

Die Aussetzung betrifft die Einfuhr, den Vertrieb und das Marketing, die Verwendung und die Verbreitung des Produkts im ganzen Land. RE Resolution Nr 457 vom 17. Februar 2017.

Noch ist nicht klar, wie modernhealthcare.com berichtet, ob auch die bereits implantierten Produkte vom Rückruf betroffen sind. Die genaue Zahl, die in brasilianische Frauen implantiert wurde, ist nicht bekannt, aber Bayer schätzt die Gesamtzahl weltweit auf 750 000. Brasilien genehmigte Essure im Jahr 2009, Conceptus, die Firma, die das Gerät entwickelte, wurde von Bayer im Jahr 2013 erworben .

Der Pharma Konzern Bayer zeigte sich nicht begeistert und ließ verlauten:  „Wir sind mit der Entscheidung der Gesundheitsbehörden in Brasilien nicht einverstanden, dass ohne die Kenntnis von Bayer das Produkt vom Markt genommen wurde“, sagte das Unternehmen in einer Erklärung und fügte hinzu, dass es mit lokalen Regulierungsbehörden gearbeitet habe. „Bayer steht hinter dem positiven Nutzen-Risiko-Profil von Essure, dessen Sicherheit und Wirksamkeit durch klinische Studien und mehr als ein Jahrzehnt der wissenschaftlichen und realen Welt klinischen Erfahrung weltweit unterstützt wird.“

Wir hatten erst am 19. Januar 2017 in unserem Beitrag: Das Geschäft mit der Hormonspirale – Profit für Pharma und Ärzte auf Kosten der Gesundheit von Frauen berichtet, dass  2013 von der Bayer-Tochter Jenapharm ein weiteres Produkt auf den Markt kam:  Jaydess (niedriger dosiert, aber dennoch nicht harmloser), ausgelegt für junge Frauen. Dies verstärkte den Umsatz erneut und 2015 lag er für alle Hormonspiralen zusammen bei 968 Mio €.
Eine aggressive Vermarktungsstrategie ködert Frauenärzt_innen mit kostenlosen Teppichen, Nackenrollen, Flatscreens. Allein davon profitieren Frauenärzt_innen; aber auch von Mengenrabatten und sogenannten „Anwendungsstudien“, lukrative Berichte für den Hersteller (mehrere tausend Euro pro Patientin), die als ganz legale Korruption schon seit Jahren im Fokus der Medien sind. Das Geschäft lohnt sich für Frauenärzt_innen also mehrfach, schließlich ist die Hormonspirale eine sog. IGeL-Leistung und muss mit 280-400 Euro von der Patientin vollständig selbst bezahlt werden. Seit Jahren verkauft Bayer seine Hormonspiralen auch nach Afrika und Asien. Der extrem gesteigerte Umsatz hängt auch damit zusammen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 Anwenderin von 10) :

Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen im Becken, Veränderung des Blutungsmusters: verstärkte Blutung (Hypermenorrhoe), zu seltene Monatsblutungen (Oligomenorrhoe), verminderte Blutung (Hypomenorrhoe), Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhoe), Schmierblutungen, Entzündung der Scheide und des äußeren Genitals (Vulvovaginitis), Ausfluss aus der Scheide – lesen Sie hier: Das Geschäft mit der Hormonspirale

Auch die Antibabypille von Bayer steht in der Kritik, krank zu machen

Die verordneten „Pillen“ werben mit falschen Versprechungen verschrieben wie verminderter Akneneigung, doch dass diese auch ein hohes Thrombose-Risiko haben, darüber wird nicht aufgeklärt.

Auch wurde in einer Untersuchung mit den Daten von 1,6 Millionen Däninnen, die mehrere Jahre die Pille nahmen, festgestellt, dass auch das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko höher ist als bei Frauen, die nicht hormonell verhüten.

Von über 1100 Klagen, die gegen Bayer eingereicht worden waren, wurde bereits 2010 berichtet, ebenso, dass die meistverkaufte Yaz-Pille tödliche Blutgerinnsel verursachte. Bis November 2009 wurden mindestens 129 Klagen in den USA gemeldet. Es zeigt, dass das Problem der Antibabypille von Bayer weit größer ist als bisher angenommen, denn bereits 2009 wurde bekannt, dass es schon mehr als 50 Tote gegeben hatte. Und: Wussten Sie, dass es bereits 2009 seitens der FDA einen Rückruf gab? Der Grund, warum nichts darüber bekannt wurde, war, dass es nie veröffentlicht wurde. Hier finden Sie den Rückruf der FDA aus dem Jahre 2009. 1,9 Milliarden US-Dollar hat der Pharmakonzern bereits in den USA an Geschädigte gezahlt. Die juristische Auseinandersetzung um die Thrombose-Risiken der Verhütungsmittel Yaz, Yasmin und Yasminelle währt schon seit Jahren und wurde bisher vor allem in den USA ausgetragen. Siehe Frau verklagt Bayer wegen Antibabypille – Prozess gegen den Hersteller beginnt!

Essure – Verhütungsmittel von Bayer – Neue Vorwürfe gegen Verhütungsmittel

Die Umweltaktivistin Erin Brockovich unterstützt die Kampagne gegen das Sterilisations-Produkt ESSURE, das mit schweren Nebenwirkungen in Verbindung gebracht wird. Essure ist ein nicht-hormonelles Sterilisationsprodukt, das direkt in die Eileiter implantiert wird. Kunststoff-Fasern sorgen für ein starkes Wachstum des Bindegewebes, wodurch die Eileiter verschlossen werden. Der BAYER-Konzern hatte das Produkt 2013 von der Firma Conceptus übernommen. Allein in den USA berichten rund 7000 Frauen über schwere Nebenwirkungen, darunter Blutungen, chronische Schmerzen, Hautausschläge, Übelkeit und Allergien. Mehrere Betroffene mussten sich die Gebärmutter entfernen lassen. Brockovich fordert BAYER auf, das Produkt vom Markt zu nehmen und alle Nebenwirkungen unabhängig untersuchen zu lassen.

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Weltweit verwenden etwa  750 000 Frauen das Essure®-Verfahren. Essure ist eine Methode zur dauerhaften Sterilisation, die von Gynäkologen ohne operativen Eingriff vorgenommen wird. Dabei werden zwei Spiralen in die Eileiter eingesetzt. Das Gewebe vernarbt. Dadurch wird eine natürliche Barriere aufgebaut, die verhindert, dass Samenzellen die Eizelle erreichen.

Madris Tomes, die vier Jahre für die FDA arbeitete, bevor sie sich selbstständig machte, kommt in einer eigenen Erhebung auf 303 Todesfälle von Föten in Zusammenhang mit Essure. Die US-Gesundheitsbehörde erhielt nach eigenen Angaben seit der Zulassung des Verhütungsmittels Ende 2002 mehr als 5000 Beschwerden zu Essure, über Schmerzen, Menstruationsstörungen, ungewollte Schwangerschaften und auch Todesfälle, die mit dem Produkt in Verbindung gebracht werden. Darunter sind nach Angaben der FDA vier Todesfälle bei Frauen und fünf Todesfälle von Föten bei Frauen, die nach dem Einsetzen von Essure schwanger wurden. Tomes kam nach eigenen Angaben zu einer höheren Zahl von Fötus-Todesfällen, da ihre Erhebung mehr in die Tiefe ging und die vorliegenden Beschwerden präziser auswertete.

Frankreich: Arzneiwächter stoppen Hormonpille Diane-35

Es ist nicht das einzige Verhütungsmedikament, mit dem Bayer Schwierigkeiten hat: Ende Januar 2014 musste der Konzern das Akne-Mittel Diane-35 in Frankreich vom Markt nehmen, da vier Todesfälle in Folge von Thrombosen mit dem Medikament in Verbindung gebracht wurden. Zwar war das Mittel offiziell nur zur Behandlung von Akne zugelassen, doch von vielen Ärzten auf Grund seiner verhütenden Wirkung als Antibabypille verschrieben worden.

Verhütungsimplantat Jadelle von Bayer

Derzeit nutzt das Pharmaunternehmen Bayer HealthCare das Revival bevölkerungspolitischer Ziele in der Entwicklungspolitik, um das Verhütungsimplantat Jadelle weltweit massiv zu verbreiten. Unter dem Namen Jadelle Access Program bietet der Konzern seit 2012 das fünf Jahre wirksame Hormonimplantat verbilligt den Entwicklungsprogrammen an, im Tausch für eine Abnahmegarantie von 27 Millionen Implantaten innerhalb von sechs Jahren. Zielgruppe sind insbesondere Frauen in denjenigen ländlichen Regionen Afrikas, in denen es keine oder kaum medizinische Infrastruktur gibt.

Nebenwirkungen wie lang anhaltende oder ausbleibende Blutungen, Migräne, Gewichtsabnahme oder -zunahme, Depressionen und Haarausfall treten klinischen Studien zufolge sehr häufig oder häufig auf. Das Herausoperieren des in den Oberarm eingenähten Implantats erfordert ausgebildetes medizinisches Personal und ist oftmals mit Komplikationen verbunden. Gegen das nahezu identische Vorläuferprodukt Norplant gab es deswegen in den 1990er Jahren weltweite Proteste von Frauengesundheitsorganisationen sowie erfolgreiche Entschädigungsklagen.

Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat 2013 Bevölkerungspolitik zu seinem „Querschnittsthema“ deklariert und unterstützt die Verbreitung der Verhütungsimplantate. Auch kooperiert das BMZ im Rahmen bevölkerungspolitischer Tagungen und Projekte mit Bayer HealthCare. Quelle 

 

Während der Konzern Bayer auf ein gelungenes Geschäftsjahr 2016 zurückblicken kann, da der Umsatz im Gesamtjahr bei 46,77 Milliarden Euro lag, müssen Frauen um ihre Gesundheit fürchten.

Es ist nicht so, dass Bayer das nicht wüsste. denn der Konzern tätigte Sonderabschreibungen im Bereich Consumer Health sowie für das Verhütungsmittel Essure.

Wir fordern:

  • Einstellung von verharmlosender Werbung für Antibabypillen als Lifestyleprodukt
  • Verkaufsverbot für alle Antibabypillen mit erhöhtem Risikopotenzial
  • Kostenübernahme von Gentests durch die Krankenkasse, vor Verschreibung der Pille
  • Bessere Aufklärung für Frauen über die Risiken verschiedener Antibabypillen
  • Übernahme von Verantwortung der zuständigen Pharmakonzerne
  • Bessere Aufklärung für und durch Gynäkologen

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker….

Brazil suspends and recalls Essure

By Elizabeth Whitman  | February 21, 2017 modernhealthcare.com

Brazil’s National Health Surveillance Agency, Anvisa (Agencia Nacional da Vigilancia Sanitaria), has suspended and recalled Essure from THE BRAZILIAN MARKET.

The permanent sterilization device made by Bayer is facing hundreds of lawsuits in the U.S. that claim serious injury to patients.

The decision was published in Brazil’s official gazette Feb. 17 and took effect the same day. Anvisa published its notice Monday.

As a measure of health, the official gazette said, Anvisa was suspending the importation, distribution, marketing use and dissemination of the Essure system. It was also recalling units that had already been distributed. It was not immediately clear whether the recall would extend to removing devices that have already been implanted in women.

The exact number that were implanted in Brazilian women is not known, but Bayer estimates the total number distributed worldwide is 750,000.

Brazil originally approved Essure in 2009, according to a 2011 regulatory report filed by Conceptus, the company that developed the device and was acquired by Bayer in 2013.

Essure is a device consisting of two coils implanted in a woman’s fallopian tubes, inducing scarring to block the tube and prevent pregnancy. Women who have been implanted with the device in the U.S. have reported a wide range of problems to the Food and Drug Administration, including device migration, perforation of organs and autoimmune responses. Hundreds have filed lawsuits against Bayer alleging they were injured by the device

According to a translation of Anvisa regulations by Emergo Group, Anvisa can suspend the registration of a medical product in a few circumstances, including when the product is under investigation for irregularities or defects in the product or its manufacturing process that constitute a risk to patients and others. It was not immediately clear whether Essure was suspended for that reason.

Bayer pushed back against Brazil’s decision.

„We disagree with the decision by health regulators in Brazil which was taken without the knowledge of Bayer,“ the company said in a statement, adding that it was working with local regulators to fully understand the decision. „Bayer stands behind the positive benefit-risk profile of Essure, the safety and efficacy of which is supported by clinical trials and more than a decade of science and real world clinical experience worldwide.“

Bayer’s statement ALSO NOTED THAT the decision affected Essure only in the Brazilian market.

Bayer shares did not appear to be affected, having risen 1.59% from opening Tuesday to $114.98 a share by 2:30 p.m. ET.

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge
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„Europäische Bürger-Initiative“ (EBI) gegen „GLYPHOSAT“ – Sign the „European Citizens‘ Initiative“ (ECI) – Unterzeichnen bis Freitag „30 Juni 2017“ / „TTIP“ ist wieder da / KALIFORNIEN: am „7 Juli 2017“ wird „Glyphosat“ auf die Liste von fast „800 giftigen Chemikalien“ gesetzt und als krebserregend eingestuft / Gesundheit: TATOOs – Gifte – „RFID-CHIP“

siehe auch mehr  zur Glyphosat-Zulassung – „Monsantos Papers“ – Studien von „1999“ die belegen dass MONSANTO seit dieser Zeit weiss dass Glyphosat krebserregend ist – leider sind diese nicht für die Öffentlichkeit bestimmt – ebenfalls werden diese Beweise von der „EU“ ignoriert

siehe auch „EU“ öffnet die Tore für Monsanto – Glyphosat

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das nächste  VIDEO ist auch unter diesem Link anzuschauen: https://www.welt.de/wirtschaft/article165773219/Bayer-Chef-Baumann-legt-sich-mit-der-Bio-Branche-an.html

EU-Kommission verlängert Zulassung für Glyphosat

( Glyphosat wird  um 18 Monate verlängert  DeutschlandMerkel hat am Freitag den 16 Juni 2017 für Enthaltung gestimmt)

Die EU-Kommission hat die Zulassung für das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat um bis zu 18 Monate verlängert. Eine letzte Abstimmung der EU-Staaten  (Freitag 16 Juni 2017) über die Verlängerung war zuvor gescheitert (wegen Deutschland-Merkel)

Quelle: Die Welt

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http://www.sueddeutsche.de/wissen/landwirtschaft-insektizide-tragen-zum-bienensterben-bei-1.3567625

Insektizide tragen zum Bienensterben bei

Über die Gefährlichkeit bestimmter Insektizide für Bienen streiten Hersteller, Agrarverbände, Naturschützer und Imker seit Jahren.
  • Zwei Studien zeigen, dass bestimmte Insektenvernichtungsmittel Bienen gefährden.
  • Die Arbeiten unterstützen die Forderung nach einem Verbot der sogenannten Neonics.
  • Die Europäische Lebensmittelbehörde Efsa soll noch in diesem Jahr über ein Verbot dieser Mittel entscheiden.
Von Kathrin Zinkant

 

Es ist still geworden an den Feldrändern. Kaum ein Summen ist zu hören, wo früher dicke Hummeln und Bienen von Blüte zu Blüte flogen. Kaum ein Flattern, wo man mal Dutzende von Schmetterlingen sah. Woran es liegt, dass die Zahl der Insekten immer weiter abnimmt, fragen sich Wissenschaftler seit Jahren.

Wie zwei Studien im Wissenschaftsjournal Science jetzt darlegen, ist eine wichtige Gruppe von Tätern nun wohl dingfest gemacht: sogenannte Neonicotinoide, kurz Neonics genannt. Die Gifte werden als Insektenvernichter weltweit auf Äcker verbracht. Die Studienergebnisse sind nach Aussage zahlreicher unbeteiligter Experten eindeutig. Neonics wirken sich negativ auf die Fortpflanzung und das Überleben von Honigbienen und Hummeln aus.

Es ist keine sehr überraschende Erkenntnis. Umweltschützer, aber auch Wissenschaftler sind seit Jahren davon überzeugt, dass Neonicotinoide eine Gefahr für die Umwelt darstellen. Neonics vergiften ohne Rücksicht auf die Spezies das Nervensystem von Insekten und verbleiben oft Jahre in den Böden. Schon vor neun Jahren wurde deshalb ein Verbot der Stoffe diskutiert, einige von ihnen dürfen gar nicht, manche nur noch stark eingeschränkt genutzt werden. Doch Hersteller und Bauern wehren sich. Noch in diesem Jahr sollen Neonicotinoide durch die Europäische Lebensmittelbehörde Efsa neu bewertet und dann entweder wieder zugelassen – oder endgültig verboten werden.

In einem unbekannten Land

Es gibt viele Theorien, warum es der Biene so schlecht geht. Nur eines ist sicher: Schuld ist der Mensch. Beobachtungen in Oberschleißheim, bei den erschöpften Nachfahren der Biene Maja. Von Johanna Adorján mehr …

Die Ergebnisse beider Studien stützen nun die Forderung nach einem Verbot. Eine der Arbeiten widmet sich vor allem den Honigbienen in der intensivlandwirtschaftlichen Maisproduktion. Ein Team um die Biologin Nadejda Tsvetkov von der York University im kanadischen Toronto konnte eindeutig zeigen, dass die Arbeiterinnen der Bienenvölker durch Neonics früher starben, und dass auch die Königinnen der Völker häufiger zugrunde gingen.

Die Forscher fanden außerdem heraus, dass Fungizide, die einen Pilzbefall der Maiskörner verhindern sollen, die Effekte der Neonics auf die Bienen eklatant verstärkten. Die Mittel kommen häufig gemeinsam zum Einsatz. „Dieser Befund muss ernst genommen werden“, sagt Daniel Dietrich, Leiter der Human- und Umwelttoxikologie an der Universität Konstanz. Dietrich entnimmt dieser Studie noch eine weitere wichtige Erkenntnis: Die Arbeit belege eine Belastung von Wildblumen – und somit eine Migration der schwer abbaubaren Gifte vom Acker in weitere Pflanzen, die als Nahrung für viele andere Tiere dienen.

Die deutschen Resultate dieser Studie überraschen

Im Rahmen der zweiten Studie hatte eine Gruppe um den Zoologen Ben Woodcock vom britischen Natural Environment Research Council insgesamt 33 Freiland-Versuchsstandorte in Großbritannien, Ungarn und Deutschland beobachtet. Über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren wurden Arbeiter, Drohnen, Königinnen, Puppen und Larven von Honigbienen sowie Erdhummeln und Wildbienen in der Nähe von Rapsfeldern eingesammelt. Deren Saaten waren mit den Neonicotinoiden Clothianidin oder Thiamethoxam behandelt worden. In Ungarn und Großbritannien hatten die Mittel fast durchweg negative Auswirkungen auf die Tiere. Weniger Honigbienen überlebten den Winter, Hummeln produzierten weniger Königinnen, Wildbienen legten weniger Eier.

Doch die deutschen Resultate dieser Studie überraschen: An den ostdeutschen Versuchsstandorten wurden keine negativen Auswirkungen der Neonics gefunden. Dieses Ergebnis ähnelt den Resultaten einer Freilandstudie des Agrarriesen Bayer. Das Unternehmen hatte im gleichen Zeitraum in Ostdeutschland untersucht, wie sich die Anwendung von Clothianidin beim Saatgut von Winterraps auf Honigbienen auswirkt. Im vergangenen Oktober veröffentlichte der Konzern die Resultate, denen zufolge die Bienen nicht durch Clothianidin geschädigt werden.

Tatsächlich hat Bayer auch die Studie von Woodcocks Team mitfinanziert. Studienautor Matt Heard versicherte jedoch, dass „die Studien vollständig unabhängig voneinander“ seien. „Wir haben keine Daten von Bayer benutzt“, sagt auch James Bullock, ein weiterer Wissenschaftler aus Woodcocks Team. Warum die deutschen Honigbienen nicht geschädigt wurden, könne er nicht erklären.

Der Neurobiologe Randolf Menzel von der Freien Universität Berlin bemängelt an der Arbeit der Briten, dass sie für eine Reihe von Befunden „keine überzeugenden Erklärungen“ lieferten. Für ihn ergebe sich aus beiden neuen Arbeiten kein Anhaltspunkt für eine Entwarnung für Neonics. „Ganz im Gegenteil“, sagt Menzel.

Ein Verbot der Neonics wird damit immer wahrscheinlicher. Sollte es kommen, werden davon nicht nur Bienen profitieren. Auch viele andere Tiere leiden unter dem Einsatz von Unkraut-, Insekten- und Pilzvernichtern. So hatte bereits vor drei Jahren eine Studie gezeigt, dass die Zahl der Schwalben in den Niederlanden stark abnimmt. Auf dem Speiseplan der Rauchschwalbe stehen dabei nicht einmal Bienen. Dafür aber zahlreiche andere Insekten, die dank der unspezifischen Wirkung der Neonics dezimiert werden. Die Schwalben müssen hungern, genauso wie eine ganze Reihe anderer Wirbeltiere, die sich hauptsächlich von Insekten ernähren.

Und nicht nur in den Niederlanden: In manchen Regionen Deutschlands ist der Artenreichtum von Schmetterlingen um 70 Prozent geschrumpft, die Zahl aller Insekten hat sich in den vergangenen 25 Jahren halbiert. Daran sind zwar sicher nicht allein die Neonicotinoide schuld. Aber je eher sie verboten werden, desto schneller treten auch die übrigen Ursachen zutage.

Deutschland sterben die Vögel weg

In den Agrargebieten geht die Zahl der Vögel drastisch zurück. Der Bestand mancher Arten ist in den vergangenen Jahren um 80 Prozent geschrumpft. Von Hans Gasser mehr…

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seit 1999 weiss MONSANTO das Glyphosat krank macht bzw krebserregend ist wieso werden die DOKUMENTE: „MONSANTO PAPERsnicht veröffentlicht???!!! hier der Linkhttp://www.greng.lu/actualites/glyphosatmonsanto-papers – …..Glyphosat/Monsanto Papers – EU-Abgeordnete fordern lückenlose Aufklärung – …..Der Brief folgt der Veröffentlichung der sogenannten „Monsanto Papiere“ in den USA, die nahelegen, dass der Firma Monsanto bereits seit 1999 eine krebserregende Wirkung des Pestizids Glyphosat bekannt ist. In der vergangenen Woche hatte ein Gericht in den USA die Veröffentlichung von Dokumenten verfügt, die interne EMails der Firma Monsanto beinhalten, aus denen hervor geht, dass Monsanto die zellveränderte Wirkung des Pflanzenschutzmittels durch Manipulation von Studien geheim halten wollte.

Bréif

http://www.zeit.de/2017/27/glyphosat-unkrautvernichtungsmittel-risiken-studien-streit?sort=desc&page=3#comments

Glyphosat: Giftiger Streit

Jetzt doch nicht krebserregend? Um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat tobt eine bizarre Studienschlacht.
Glyphosat: Ein Traktor fährt über ein Feld und bringt Glyphosat aus.
Ein Traktor fährt über ein Feld und bringt Glyphosat aus. © Steven Lüdtke/Forum Moderne Landwirtschaft/dpa

Schon wieder ein Wissenschaftsskandal um Glyphosat? Wieder Manipulationen? Wieder Befangenheit? Der jüngste Vorwurf im endlosen Streit über die Risiken des Unkrautvernichtungsmittels trifft einen amerikanischen Epidemiologen.

Rückblende: Ende 2015 stufte die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation, die International Agency for Research on Cancer (IARC), das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid als „wahrscheinlich krebs-erzeugend beim Menschen“ ein. Bei dieser Entscheidung soll ausgerechnet der Vorsitzende der zuständigen Arbeitsgruppe, Aaron Blair, seine Kollegen über wichtige Forschungsergebnisse „im Dunkeln gelassen“ haben, enthüllte Mitte Juni die britische Nachrichtenagentur Reuters.

Zahlreiche Medien griffen den Scoop auf. Kein Wunder: Schließlich stellt er ein Verdikt infrage, mit dem sich die 17 Experten des IARC gegen die Befunde anderer Gremien positionieren. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA und jüngst auch die EU-Chemikalienagentur ECHA: Sie alle haben Glyphosat vom Krebsverdacht freigesprochen.

Die Monografie der IARC löste nicht nur eine hitzige Debatte über wissenschaftliche Methoden und Quellen aus. Sie wirkt auch politisch: Eine europäische Bürgerinitiative will das verhasste Totalherbizid ganz von den Äckern verbannen lassen. Regierungen erließen strengere Auflagen für die Anwendung, einige sogar schon Verbote. In den USA klagen Krebsopfer gegen Monsanto, den Entwickler des glyphosathaltigen Vorreiter-Produktes Roundup Ready.

Und das alles auf der Grundlage überholter Daten? Reuters wird konkret: Die IARC habe neue Ergebnisse der Agricultural Health Study ignoriert. In dieser großen Langzeituntersuchung ermitteln amerikanische Wissenschaftler seit den neunziger Jahren, wie sich der Einsatz von Pestiziden bei Farmern, Landarbeitern und ihren Familien in Iowa und North Carolina auswirkt. Schon eine erste Auswertung fand 2005 keinen „allgemeinen“ Zusammenhang zwischen Glyphosat und dem Non-Hodgkin-Lymphom, dessen Entstehung mit dem Wirkstoff in Verbindung gebracht wird. Acht Jahre später hatten die Forscher noch mehr Daten von nunmehr rund 89.000 Personen erfasst – und die Entwarnung bestätigte sich. Davon teilte der Vorsitzende des Glyphosat-Gremiums seinen IARC-Kollegen aber nichts mit. Dabei ist IARC-Mitglied Aaron Blair sogar selbst an der Fortschreibung der Agricultural Health Study beteiligt.

Dass die neuen Ergebnisse nicht berücksichtigt wurden, ist formal völlig korrekt: Nach einem ehernen Grundsatz bezieht die IARC nur solche Forschungsarbeiten in ihre Bewertungen ein, die bereits von einer wissenschaftlichen Zeitschrift, peer reviewed, angenommen wurden. Die aktualisierten Erkenntnisse der US-Studie sind aber bislang nicht publiziert. Doch warum nicht?

Ein brisanter Verdacht: Hat der Chef der WHO-Krebskommission Daten unterschlagen?

Roundup-Hersteller Monsanto vermutet gegenüber Reuters, die entlastende Veröffentlichung sei „absichtlich verheimlicht“ worden, damit das IARC sie nicht prüfen konnte.

Diese Unterstellung rief eine weitere Investigativjournalistin auf den Plan. Carey Gillam bewertet den Fall indes als Erfolg geschickter „Spindoktoren“ von Monsanto. In der Onlinezeitung Huffington Post behauptet sie, einer der Kronzeugen von Reuters habe als Gutachter für Monsanto gewirkt. Und nicht nur das: Nach der negativen IARC-Bewertung über Glyphosat ist der Ruf des Konzerns beschädigt, es drohen Prozesse. Monsanto habe die entlastende Geschichte von den verheimlichten Daten wohl geleakt, mutmaßt Gillam, mit Dokumenten, die eigentlich unter Verschluss seien.

Glyphosat: Giftiger Streit

Seite 2/2:

Die Neuzulassung von Glyphosat in Europa steht an

Tatsächlich geht der Reuters-Bericht von vertraulichen Ermittlungsakten eines kalifornischen Bezirksgerichtes aus. Das soll prüfen, ob eine Sammelklage von 184 Krebskranken und ihren Familien gegen Monsanto zur Verhandlung kommt. Auch Aaron Blair war vorgeladen, stundenlang wird er vom Anwalt der Kläger und dem Monsantos befragt. An einer Stelle bestätigt Blair tatsächlich, dass die unveröffentlichten Daten der Farmer-Kohorte den Wert des Krebsrisikos in der IARC-Bewertung wohl verringern würden: „Correct“.

Liest man indes das 300-Seiten-Protokoll der eidesstattlichen Aussage von Aaron Blair, dann begegnet man einem auf Neutralität bedachten Forscher, der voreilige Deutungen seiner Arbeit immer wieder korrigiert – etwas, das in dem Reuters-Bericht fehlt. Schier endlos debattieren der Forscher und die Anwälte Aussagekraft und Schwachstellen epidemiologischer Studien. Solchen Belegen misst die IARC aber bei ihrer Einstufung ohnehin nur „begrenzte“ Beweiskraft zu. Mehr zählen für sie die Daten aus Tierversuchen.

Am Ende der Anhörung antwortet Blair auf die Frage, ob sich seine Meinung im Vergleich zu seiner Position aus den IARC-Debatten nun geändert habe, schlicht: „Nein“. Den Aufschub der Publikation begründet er unter anderem damit, dass wegen der enormen Datenmengen der Teil über Schädlingsbekämpfungsmittel vorgezogen worden sei.

Reuters erklärt in seiner aufsehenerregenden Recherche nicht, warum die IARC nur veröffentlichte Studien berücksichtigt: weil nur diese „frei von anderen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit geprüft werden können“. Auch wegen dieses Transparenzanspruchs und der daraus resultierenden Datenbasis weichen die Ergebnisse von anderen Agenturen zur Risikobewertung ab. Diese beziehen geheime Industriestudien ein; Befunde, deren Glaubwürdigkeit gerade wieder in einem Schreiben an den Präsidenten der EU-Kommission bezweifelt wird.

Ob es sich nun um einen „perfekt orchestrierten Medien-Coup“ von Monsanto handelt oder nicht: Eine Diskreditierung der WHO/IARC-Forscher käme dem Chemieriesen entgegen. Am Montag hat die kalifornische Behörde für Umwelt und Gesundheit Glyphosat für krebserregend erklärt. Sollten die Bezirksrichter dieser Einschätzung folgen, würde das hunderte weitere Verfahren gegen Monsanto in anderen Bundesstaaten beeinflussen.

Überdies steht bald die Neuzulassung von Glyphosat in Europa an. Auch als Folge der IARC-Bewertung wurde sie immer wieder aufgeschoben und zuletzt nur vorläufig bis Ende 2017 erteilt. Mitte Juli soll das zuständige Komitee über einen Vorschlag der Kommission beraten. Bis dahin wird der Druck auf Regierungen und auf Wissenschaftler weiter steigen. Von beiden Seiten.

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Europäische Bürgerinitiative (EBI) –  gegen Glyphosat – Sign the European Citizens‘ Initiative (ECI)

 

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32635/

Mehr als eine Million Unterschriften gegen Glyphosat

21.06.2017

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Noch neun Tage kann unterschrieben werden. Doch schon jetzt hat die Europäische Bürgerinitiative für ein Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat nach eigenen Angaben mehr als die nötige Million Unterschriften zusammen. Ihr Anliegen muss damit von der Europäischen Kommission geprüft werden. Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen wird morgen den Bundestag auffordern, gegen den Einsatz von Totalherbiziden wie Glyphosat und Glufosinat zu stimmen.

„Über eine Million Menschen senden ein klares Signal an die Kommission: Es darf keine Neuzulassung des globalen Ackergifts Nummer eins in Europa geben“, sagt Harald Ebner, Experte für Bioökonomie der grünen Bundestagsfraktion. Deshalb müsse der Bundestag die Bundesregierung auffordern, im zuständigen EU-Ausschuss Mitte Juli in Brüssel dagegen zu stimmen, dass die Zulassung von Glyphosat verlängert wird. 2016 hatte sich die Bundesregierung in dieser Frage enthalten, da die Koalitionspartner sich uneins waren.

Im Mai 2017 machte die EU-Kommission den Mitgliedsländern den „informellen Vorschlag“, einen Verlängerungszeitraum von zehn Jahren zu diskutieren. Ob sie mit diesem Vorschlag im Juli offiziell in den Ausschuss gehen wird, scheint noch offen. Dem Vernehmen nach läuft hinter den Kulissen bereits die Suche nach einem Kompromiss. Im vergangenen Jahr hatte die nötige Mehrheit gefehlt, die Zulassung von Glyphosat über 2017 hinaus zu verlängern. Bis Ende des Jahres muss nun eine Entscheidung getroffen werden. Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu verursachen. Die Europäische Chemikalienagentur war im März allerdings zu dem Ergebnis gekommen, dass Glyphosat nicht als krebserregend klassifiziert werden muss.

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) muss ihre Unterschriften jetzt von den EU-Mitgliedsstaaten prüfen lassen. Diese legen sie dann der EU-Kommission vor. Die Kommission muss sich daraufhin innerhalb von drei Monaten mit dem Antrag befassen, bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage. Außerdem haben die Aktivisten das Recht, ihre Forderungen im Europäischen Parlament vorzustellen. Neben dem Verbot von Glyphosat verlangen sie, das Zulassungsverfahren für Pestizide zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele festzulegen. Wie auf der Webseite der EU-Kommission zur EBI ersichtlich, hat das Beteiligungsforum Campact die Initiative mit 200.000 € unterstützt. Insgesamt waren rund 100 Organisation aus 13 Ländern daran beteiligt, innerhalb von vier Monaten die nötigen Unterschriften aus mindestens sieben EU-Mitgliedsländern zu sammeln. [vef]

<<<<<<<<<hier unterzeichnen: www.stopglyphosate.org>>>>>>>

27 Juni 2017  – Noch 3 Tage kann unterschrieben werden – bis zum 30 Juni 2017

Stop Glyphosate

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http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-06/freihandelsabkommen-ttip-angela-merkel-usa-regierung-eu

Freihandelsabkommen: Deutschland und USA wollen neuen Anlauf für TTIP starten

Kanzlerin Merkel will neu über ein Freihandelsabkommen zwischen EU und USA verhandeln. Auch die Regierung Trump ist dafür, sie will so EU-Handelsüberschüsse begrenzen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus © BRENDAN SMIALOWSKI/AFP/Getty Images

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Handelsminister Wilbur Ross wollen einen neuen Anlauf für das europäischamerikanische Freihandelsabkommen TTIP starten. Sie spreche sich „eindeutig dafür aus, auch mit den Vereinigten Staaten von Amerika ein solches Abkommen zu verhandeln“, sagte Merkel auf einer Veranstaltung des CDUWirtschaftsrats. Nur mit einem solchen Abkommen könne man viele der Probleme lösen. Dazu gehörten unter anderem die Fragen, was fairer Handel sei, wie Reziprozität aussehe und welche Handelshemmnisse es neben Zöllen gebe, sagte Merkel.

US-Handelsminister Ross sagte in einer Videonachricht auf der selben CDU-Veranstaltung, die USA hätten nicht vor, sich von TTIP abzuwenden. Er kritisierte, dass die EU Verträge mit Mexiko und Kanada geschlossen habe, aber nicht mit dem USA. „Im Freihandel ist es nicht sinnvoll, dass ein Land das ertragen muss“, sagte er.

Die Neuaufnahme der Verhandlungen sind nach Auffassung des Handelsministers nötig, um beispielsweise über EU-Handelsüberschüsse mit den USA zu sprechen. Als Handelspartner brauche man ihm zufolge ein Freihandelsabkommen. Schon im Mai hatte Ross gesagt, die USA seien daran interessiert, die Gespräche über TTIP fortzusetzen. Er wolle in den Neuverhandlungen eine Lösung erarbeiten, die das Handelsvolumen erhöhe und gleichzeitig das US-Handelsdefizit reduziere.

Die EU und die USA hatten die Verhandlungen am TTIP-Abkommen unter dem früheren US-Präsidenten Barack Obama begonnen, aber dann unterbrochen. US-Präsident Donald Trump hatte das transpazifische Freihandelsabkommen TPP im Januar per Dekret aufgekündigt. Seitdem wurden den Gesprächen über TTIP kaum noch Chancen eingeräumt. Schon unter Obama waren die Verhandlungen schleppend verlaufen.

Der geplante Handelspakt TTIP ist umstritten, auch in Deutschland gibt es immer wieder Proteste. Gegner des Abkommens fürchten vor allem den Abbau europäischer Standards beim Verbraucherschutz und den Einzug von Gentechnik in Lebensmittel in Europa.

Freihandelsabkommen Deutschland und USA wollen neuen Anlauf

FreihandelsabkommenMerkel wirbt für einen neuen TTIPAnlauf Deutschland wolle sich als ein verlässlicher Partner einbringen, sagte Merkel. Auch US-Handelsminister Ross signalisierte Interesse an einem Freihandelsabkommen mit der EU. © Foto: Reuters TV

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http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-06/freihandel-ttip-angela-merkel-donald-trump-usa-deutschland

Freihandel: Ein Zombie namens TTIP

Das umstrittene Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA ist noch lange nicht tot. In einer schwarzgelben Koalition könnte Kanzlerin Merkel TTIP wiederbeleben.

Manchmal steht man morgens auf und fühlt sich von den Nachrichten spontan in die Vergangenheit versetzt. Denn da taucht plötzlich eine Idee auf, die man längst begraben wähnte, und das aus vielen guten Gründen. „Bundeskanzlerin Angela Merkel will neuen Anlauf für TTIP“ gehört in diese Kategorie. TTIP, das zur Erinnerung, ist das europäisch-amerikanische Handelsabkommen, bei dem unter US-Präsident Barak Obama nichts voranging – weil sich die Verhandler nicht einigen konnten. Weil Hunderttausende dagegen auf die Straße gingen. Und vor allem, weil sich während der Verhandlungen zeigte, wie viel die USA und Europa doch trennt. Bei der Definition von fairem Handel, beim Schutz der Umwelt, der Verbraucher, der Bürger.

Trotzdem hat Angela Merkel nun auf dem CDU-Wirtschaftstag verkündet, dass sie das Projekt immer noch will, auch mit Präsident Donald Trump. Nur warum und warum jetzt? Tatsächlich kommt der Wunsch aus den USA, bei der CDU warb der Handelsminister Wilbur Ross dafür. Das klingt zwar bizarr, hat doch die US-Regierung gerade erst europäische Stahlimporte mit Strafzöllen belegt und der Senat Sanktionen gegen europäische Firmen gefordert. Man fragt sich also schon, warum ausgerechnet mit so jemandem eine Freihandelszone funktionieren soll. Trotzdem kommt die Idee Merkel nicht ungelegen. Auch auf dem anstehenden G20-Gipfel in Hamburg dürfte sie sich dafür einsetzen, wie ihrer Regierungserklärung dazu an diesem Donnerstag zu entnehmen war: Es brauche offene Märkte, sagte sie. Das sei für Europa wichtig – denn der Welthandel sorge auch für Wohlstand.

Mit einer Wiederbelebung von TTIP kann Merkel ihren Noch-Koalitionspartner und zugleich Wahlkampfgegner SPD ganz wunderbar quälen. Die Sozialdemokraten streiten nämlich immer noch darüber, wie man TTIP und andere Abkommen so gestalten kann, dass sie nicht vor allem den Konzernen nutzen, sondern auch den Menschen und der Umwelt. Ganz anders als CDU und FDP, sie finden Freihandel einfach gut. Was zum zweiten Motiv von Merkel führt: TTIP reloaded wäre ein Projekt, auf das sich eine neue schwarz-gelbe Regierungskoalition wunderbar schnell einigen könnte. Und da die Umfragen einen Wahlsieg von FDP und CDU immer wahrscheinlicher machen, hat Merkel vielleicht einfach mal öffentlich über die ersten Projekte der nächsten Regierung nachgedacht. Schon weil sie so später jeden Protest mit dem Hinweis ignorieren kann: Ihr habt mich schließlich auch dafür gewählt.

Freihandelsabkommen – Merkel wirbt für einen neuen TTIP-Anlauf Deutschland wolle sich als ein verlässlicher Partner einbringen, sagte Merkel. Auch US-Handelsminister Ross signalisierte Interesse an einem Freihandelsabkommen mit der EU. © Foto: Reuters TV

Soziale und ökologische Folgen? Egal

Dabei ist TTIP leider nicht der einzige Wiedergänger. Auch die ganze vulgär-ökonomische Weltanschauung, die hinter dem Projekt steckt, hat offensichtlich ihre Kraft noch nicht verloren, jedenfalls nicht in den entscheidenden Kreisen. Das zeigt sich ganz deutlich bei Jefta, dem Abkommen, das die EU-Kommission in dieser Woche mit den Japanern final verhandelt. Auch das ist getragen von der Überzeugung, dass Wachstum und eine Steigerung von Importen und Exporten immer gut ist, und dass man die sozialen und ökologischen Folgen am besten ignoriert.

Auch bei Jefta haben all die Argumente der Verbraucherverbände, Gewerkschaften und Umweltschützer offenbar kaum gewirkt: Weil auch dieser Vertrag den Verbraucherschutz einschränken, der Umwelt schaden und die umstrittenen Schiedsgerichte einführen wird. Und auch dieses Abkommen hat die Kommission trotz der Kritik vieler Demokraten weitgehend hinter verschlossenen Türen verhandelt.

Das alles lehrt zweierlei: Ganz offensichtlich glauben sowohl Angela Merkel als auch die EU-Kommission, dass sie nun, nachdem die große TTIP-Protestwelle abgeebbt ist, einfach so weitermachen können wie zuvor. Dass die Leute einfach des Themas überdrüssig werden und Trump mit seinen irren Ideen über fairen Handel viel der Kritik an Freihandelsverträgen neutralisiert hat. Und dass deswegen alle, die für offene, liberale Demokratien sind, neu nachgedacht haben und lieber auch für Freihandel sind.

Doch das ist ein großer Irrtum. Wer für eine offene Gesellschaft kämpft, die die Natur nicht völlig zugrunde richtet, Verbraucher und Arbeitnehmer schützt, die Bürger an politischen Prozessen beteiligt und so ihr Wissen nutzt, will das auch in der europäischen Handelspolitik verwirklicht sehen. Er will, dass die EU-Kommission aus ihren Fehlern lernt und wenigstens einen Teil der Kritik aufnimmt. Jetzt, wo sie quasi einer der letzten Orte ist, der für die Idee des Westens steht, umso mehr.

Sie könnte all das tun. In der Handelspolitik tut sie es immer noch nicht.

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„Die sogenannte Gesundheits-Politik schaut weg…..“ – die „rechtliche GRAU-ZONE“ in der BRD

„NEUER TREND“

Tätowierung – GIFT unter die HAUT – keine Qualifikation notwendig – Jeder kann tätowieren

Deutschland im Tattoo-Rausch

Bilderbuch Körper

http://www.spiegel.tv/videos/125442-bilderbuch-koerper

 

„Der PFUSCH mit der NADEL“

ab Minuten 8:00 „Giftige FARBEN“

ab 33:00 Minuten – „RFID-Chip“ unter die Haut – SO wird ein „CHIP“ bald zur Normalität werden – wirklich nicht zu orten??? – wirklich nicht zu manipulieren – (der Transponder – „Fremd-Körper“ –  ist nicht mehr zu entfernen?)

Mindestens acht Millionen Deutsche sind tätowiert – Tendenz steigend. Ob Sternchen, Tribal oder Arschgeweih, kein Körperteil bleibt unversehrt. Was früher noch Rebellion war ist heute Mainstream.
Trendsetter setzen auf immer neue Formen der Körpermodifizierung wie AugapfelTätowierungen und KörperCutting. Eine Ausbildung gibt es dafür nicht, dabei hat ein Fehler langfristige Folgen. Mittlerweile gibt es auch sogenannte Rekonstruktionen von schief gegangenen BodyModifikations, wie überdehnten und abgestorbenen Ohrlöchern. Für manche junge Menschen hängt daran sogar die berufliche Karriere. Ein Film von SPIEGEL TV Wissen.
2015| 43 Min.

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siehe auch ÜBERWACHUNG in DEUTSCHLAND „der STAATS-TROJANER“

„RFID“ – WIE IM „KIKA“ DIE KINDER FÜR DEN „RFID“ – CHIP BEGEISTERT WERDEN SOLLEN

„ERDE an ZUKUNFT“

„Cyborg-RFID-Werbung“ für KINDER im „KIKA“….

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„RFID-CHIP“ – Agenda 2020 – „Auf Nummer Sicher“ (ZDF Doku-Thriller 2007)

https://www.youtube.com/watch?v=5Y264bgOj6Q

 

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KALIFORNIEN setzt GLYPHOSAT auf die LISTE der 800 giftigen Chemikalien die als krebserregend eingestuft werden

https://netzfrauen.org/2017/06/27/52822/https://netzfrauen.org/2017/06/27/52822/

27. Juni 2017

Monsanto geht es jetzt richtig an den Kragen. Ab dem 7. Juli wird Glyphosat in Kalifornien auf die Liste mit Chemikalien gesetzt, die krebserregend sein können. Ferner hat der Generalinspekteur der EPA (amerikanische Umweltschutzbehörde) eine Ermittlung angestrengt wegen möglicher Konspiration zwischen einem früheren hochrangigen Beamten der EPA und Monsanto.

Monsanto war völlig verwirrt über diese Entscheidung, Glyphosat auf der Liste von fast 800 giftigen Chemikalien des Staates aufzuführen und verklagte den führenden Agrarstaat der USA, weil Landesbeamte ihre Entscheidung hinsichtlich einer Warnung vor Krebsgefahr auf Erkenntnisse einer in Frankreich beheimateten Gesundheitsorganisation gründeten. Doch trotz des Widerspruchs des Chemiegiganten Monsanto entschied im Januar 2017 eine Richterin. Kalifornien würde als erster Bundesstaat diese Warnung ausbringen. Monsanto hatte den führenden Agrarstaat der USA verklagt, weil Landesbeamte ihre Entscheidung hinsichtlich einer Warnung vor Krebsgefahr auf Erkenntnisse einer in Frankreich beheimateten Gesundheitsorganisation gründeten.

Nun ist es endlich soweit: Durch die Maßnahme in Kalifornien könnten Monsanto und andere Konzerne, die solche Unkrautvernichter produzieren, gezwungen werden, Warnungen auf die Produktverpackungen zu kleben.

Siehe auch: Hier läuft was falsch! In Kalifornien Warnung vor Krebs auf Roundup und Europäische Chemikalienagentur schützt Monsanto mit unverschämtem Glyphosat-Bericht – Crazy – Glyphosate not classified as a carcinogen by ECHA

Wie wir Netzfrauen bereits im August 2016 berichteten, steht laut der Environmental Protection Agency of California Glyphosat, der Hauptbestandteil in Roundup, in direktem Zusammenhang mit der Krebsentwicklung. Der „Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986“, auch bekannt als „Proposition 65“, ist ein Gesetz, unter dem alle Chemikalien, die mit Krebs, Geburtsdefekten und Fortpflanzungsschäden im Zusammenhang stehen, vom Staat aufgeführt und veröffentlicht werden. Ebenso beinhaltet diese Liste auch alle krebserregenden Chemikalien, die von der International Agency for Research on Cancer (IARC) — einer Tochteragentur der World Health Organization – veröffentlicht werden. Laut IARC-Bericht, veröffentlicht im März 2015, ist Glyphosat als „möglicherweise krebserregend” angesehen.

„Fallstudien von berufsbezogenem Kontakt in den USA, Kanada und Schweden berichten von einem erhöhten Risiko für das Non-Hodgkin-Lymphom, das nach Anpassungen zu anderen Pestiziden blieb.”

 

Generalinspekteur der EPA untersucht, ob ein Angestellter der Behörde mit Monsanto konspirierte

Die Ermittlung ist die Reaktion auf Dokumente, die in einem Gerichtsverfahren öffentlich gemacht wurden, in dem es darum ging, ob der Unkrautvernichter Glyphosat Krebs erzeugt.

Siehe : Offengelegte Gerichtsunterlagen deuten auf Skandal hin, sie belegen geheime Absprache zwischen Monsanto und EPA – Has Monsanto Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal

Der Generalinspekteur der EPA (amerikanische Umweltschutzbehörde) hat eine Ermittlung angestrengt wegen möglicher Konspiration zwischen einem früheren hochrangigen Beamten der EPA und Monsanto, dem Hersteller des Unkrautvernichters Glyphosat. Dies geht aus einem Brief hervor, den er am vergangenen Freitag [2. 6.] an einen Abgeordneten sandte und den auch die Huffington Post erhalten hat.

Die Aktion des Generalinspekteurs ist die Antwort auf eine Bitte von Ted Lieu, dem demokratischen Abgeordneten für Kalifornien im Repräsentantenhaus, um eine Ermittlung in der Frage, ob der EPA-Angestellte mit dem Agro-Giganten konspirierte zum Zweck einer tendenziösen Forschung über Glyphosat, einer wesentlichen Komponente von Roundup. Seine Bitte gründete sich auf Medienberichte, die im Zuge einer Gerichtsverhandlung gegen Monsanto freigegeben worden waren. Diese hatten behauptet, Glyphosat errege Krebs. Ferner stand zu vermuten, dass die Firma Forschung beeinflusst und Wissenschaftler angeheuert haben könnte, um dies zu vertuschen.

„Wie Sie sich vorstellen können, ist das öffentliche Interesse an solchen Konspirationsvermutungen groß“, schrieb Generalinspekteur Arthur A. Elkins Jr. in seiner Antwort an Lieu am 31. Mai. „Darum habe ich das Büro des Generalinspekteurs für Ermittlungen gebeten, eine Untersuchung von verschiedenen Überprüfungsfällen der Behörde durchzuführen.“

Die EPA und Lieu erwiderten nicht umgehend Bitten um Stellungnahmen zu dieser Geschichte. Die Dokumente des Gerichtsverfahrens enthalten interne E-Mails von Monsanto und erwähnen Jess Rowland, einen ehemaligen Manager der Pestizid-Abteilung, der im April 2015 gegenüber Firmenfunktionären angeblich damit angegeben hatte, er könne Forschungen zu Glyphosat „abschießen“. Ein Monsanto-Manager für Zulassungsfragen schickte eine E-Mail an Kollegen, in der er angab, Rowland hätte ihm gesagt: „Wenn ich das [hier] abschießen kann, sollte ich eine Medaille bekommen“. Zur selben Zeit ersuchte Monsanto Rowland offensichtlich um Hilfe, um eine Überprüfung von Glyphosat zu verhindern, die durch die Behörde für giftige Substanzen und Seuchenregister, einer Abteilung des US-amerikanischen Gesundheitsamts, durchgeführt werden sollte.

Rowland schied im vergangenen Jahr aus der EPA aus. Anwälte von Klägern haben ihn wiederholt vernommen wegen Unterstellungen, dass Monsanto ihm durch Dritte möglicherweise Geld hat zukommen lassen. Rowlands Rechtsanwalt, William E. Lawler III, spielte den Brief des Generalinspekteurs in einer E-Mail an die Huffington Post herunter. „Jess Rowland ist ein angesehener früherer Beamter, der der EPA 26 Jahre lang in Ehren gedient und von dieser Lob während und nach seiner Zeit dort erhalten hat“, schreibt Lawler. „Er besitzt höchste Integrität und Moral und hat nichts Falsches getan“.“

Monsanto reagierte nicht auf viele Bitten um Stellungnahmen. Generalinspekteure besitzen weitgehende Autorität, wenn es um Ermittlungen bei Korruption innerhalb von Bundesbehörden geht, erklärt Michael Hubbard, ein pensionierter Beamter, der insbesondere für Verbrechensermittlungen in der EPA zuständig war.

Wenn das Büro des Generalinspekteurs eine Ermittlung beginnt, werden die Ermittlungsbeamten Rowlands frühere Kollegen und Vorgesetzte befragen, Datensätze auslesen und seinen E-Mail-Verkehr überprüfen, so Hubbard. Weiterhin könnten Ermittler der Public-Integrity-Abteilung des Justizministeriums einbezogen werden oder Zwangsvorladungen könnten vorgenommen werden, um Zugang zu Rowlands Bankdaten zu erhalten.

 

„Es ist sinnvoll zu schauen, wohin Geld fließt“, sagt Hubbard. „Hat er von Monsanto Geld angenommen? Floss Geld zu ihm oder zu einem seiner Partner?’“

 

Die Nachrichten über die Gerichtsverhandlungen gegen Monsanto sind über den Atlantik gedrungen und haben eine Debatte in Europa entfacht, wo Regierungen in Betracht ziehen, Glyphosat weiterhin in der EU zuzulassen, sagt Bart Staes, ein belgischer Parlamentsabgeordneter der Grünen Partei.

„Seit zwei Jahren sind politische und wissenschaftliche Debatten im Gange, weil die Zulassung für Glyphosat ausgelaufen ist und wir bis zum Ende des Jahres eine Entscheidung treffen müssen“, sagt Staes.

Die internationale Behörde für Krebsforschung, die Abteilung der WHO, die sich mit Krebs befasst, veröffentlichte im März 2015 das Ergebnis, dass Glyphosat krebserregend ist. Aber die EFSA, die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, eine wissenschaftliche Abteilung der EU, die lebensmittelrelevante Fragen auswertet, gab im Oktober 2015 ihr Ergebnis bekannt, nämlich, dass dem nicht so sei. Die beiden stützen sich auf unterschiedliche Kriterien […], so Staes: Während die IARC sich auf veröffentlichte Studien stützt, hat die EFSA auch Zugang zu Daten, die sich im Eigentum von Firmen befinden.

 

In der vergangenen Woche sandte Christopher Portier, der frühere stellvertretende Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences, einen Brief an den Präsidenten der Europäischen Kommission, in dem er feststellt, dass er einige Rohdaten von Tierversuchen erneut überprüft hätte, aus denen die EFSA geschlussfolgert hatte, dass Glyphosat keinen Krebs erzeuge. In ihnen hätte er acht Tumorfälle gefunden, die die EFSA bei ihrer Überprüfung nicht berücksichtigt hatte. Portier schied vor kurzem aus seiner 40-jährigen Dienstzeit in der US-amerikanischen Regierung aus und ist nunmehr als Teilzeit-Berater tätig für den Environmental Defense Fund und für eine Rechtsanwaltskanzlei, die in Rechtsstreitfälle um Glyphosat involviert ist. Mitglieder des EU-Parlaments hatten ihn darum gebeten, einen Teil der firmeneigenen Daten zu überprüfen, die die EFSA ihnen zur Verfügung gestellt hatte. Er ist zwar nicht befugt, diese Daten weiter zu verbreiten, aber er sagt dazu: „Die Rechtsanwälte in den USA haben diese [Daten] nicht gesehen“, sagte Portier der Huffington Post.

Portier, der nach eigenen Aussagen diese Arbeit unentgeltlich macht, sagte, er werde selbst an den Administrator der EPA schreiben, weil „sie auch alle Tumorfälle unberücksichtigt gelassen haben“.

„Sie haben diese Informationen seit Jahrzehnten in ihren Unterlagen, aber sie haben sie nie analysiert“, sagte er der Huffington Post.

 

Der Chef der IARC sagte kürzlich der US-amerikanischen Zeitung Politico, seine Organisation sehe sich einem Ansturm der Kritik ausgesetzt angesichts ihrer Schlussfolgerungen zu Glyphosat. Ähnlich war die Gegenreaktion der Tabakindustrie zu Beginn des 21. Jahrhunderts gewesen, nachdem sie erklärt hatte, dass passives Rauchen krebserregend sei.

Staes sagt, die Gerichtsverfahren wegen Glyphosat in den USA haben weitere Besorgnis darüber entfacht, dass Monsanto mit vorgeblich unabhängigen Wissenschaftlern gemeinsame Sache gemacht hat. „Nun bekommen wir es schwarz auf weiß, dass es ein Gemauschel zwischen Wissenschaftlern und Monsanto gab, für den erstere nur Marionetten waren.“

Angeregt durch Portiers Brief haben Staes und drei weitere Parlamentsmitglieder eine Klage eingereicht, in der sie fordern, dass die EFSA alle Daten über Glyphosat öffentlich macht. „Es geht zunehmend darum, dass Firmen die Wissenschaft kontrollieren, die dann wiederum von Zulassungsbehörden genutzt wird“, sagt Staes. „Dies geht [noch] weit über Glyphosat hinaus“.

The EPA’s Inspector General Is Probing Whether An Agency Staffer Colluded With Monsanto

The investigation comes in response to documents released in a court case over whether the herbicide glyphosate causes cancer.
By Paul D. Thacker huffingtonpost.com

The inspector general for the Environmental Protection Agency is initiating a probe into possible collusion between a former high-ranking EPA official and Monsanto, the maker of the herbicide glyphosate, according to a letter the IG sent to a lawmaker last Friday that HuffPost has obtained.

The inspector general’s move comes in response to a request from Rep. Ted Lieu (D-Calif.) for an investigation into whether the EPA staffer colluded with the agricultural giant to bias research on glyphosate, a key component of the product Roundup. His request was based on media reports of documents released in the course of a lawsuit against Monsanto alleging glyphosate causes cancer, and that the company may have spun research and hired scientists to cover this up.

“As you are aware, there is considerable public interest regarding allegations of such collusion,” wrote Inspector General Arthur A. Elkins Jr. in his response to Lieu, dated May 31. “As a result, I have asked the EPA OIG Office of Investigations to conduct an inquiry into several agency review-related matters.”

The EPA and Lieu did not immediately return requests for comment for this story.

Documents released in the lawsuit reference internal Monsanto emails mentioning Jess Rowland, who was previously a manager in the EPA’s pesticide division, allegedly bragging to company officials in April 2015 that he could “kill” investigations into glyphosate. A Monsanto regulatory affairs manager sent an email to colleagues that said Rowland had told him, “If I can kill this I should get a medal.”

At the time of the email, Monsanto was apparently seeking Rowland’s help to shut down a review of glyphosate within the Agency for Toxic Substances and Disease Registry, a division of the U.S. Department of Health and Human Services.

Rowland retired from the EPA last year, and plaintiffs’ lawyers have been deposing him about allegations that Monsanto may have funneled money to him through third parties.

Rowland’s lawyer, William E. Lawler III, downplayed the IG’s letter in an email to HuffPost. “Jess Rowland is a well-respected former public servant who honorably served the EPA for 26 years and received commendations from the agency both during his service and on his retirement,” wrote Lawler. “He is a man of the highest integrity and ethics and he has done nothing wrong.”

Monsanto did not respond to multiple requests for comment.

Inspectors general have wide-ranging authority to investigate matters of corruption at federal agencies, explains Michael Hubbard, a retired Special Agent in Charge for the EPA’s criminal investigations division.

With confirmation that the IG’s office is taking up a probe, it’s likely that IG investigators will begin interviewing Rowland’s former colleagues and bosses, pulling records and looking through his emails, Hubbard said. Another step could involve looping in investigators at the Department of Justice’s Public Integrity Section, or obtaining subpoenas that would grant access to Rowland’s bank records.

“You want to start looking at money trails,” Hubbard said. “Has he benefited from Monsanto? Was the money changing hands with him or his significant other?”

The court cases against Monsanto have rippled across the Atlantic, sparking debate in Europe, where governments are considering whether to renew an application allowing glyphosate to stay on the market in the European Union, said Bart Staes, a Belgian member of parliament representing the Green Party.

“There has been a political and scientific debate for the last two years because the authorization to bring glyphosate to the market has expired and we need to make a decision by the end of the year,” said Staes.

The International Agency for Research on Cancer, the World Health Organization division focused on cancer, issued a conclusion in March 2015 that glyphosate is carcinogenic. But the European Food Safety Authority, an EU scientific body evaluating food-related concerns, issued its own finding in October 2015 that it was not. The two rely on different criteria to come to their decision, Staes said: While IARC relies on published studies, EFSA is also able to assess data that is proprietary to companies.

Last week, Christopher Portier, the former associate director of the National Institute of Environmental Health Sciences, sent a letter to the president of the European Commission stating that he had re-examined some raw data of animal studies EFSA used to conclude that glyphosate did not cause cancer, and found eight instances of tumors that EFSA had not included in its assessment. Portier recently retired after 40 years of employment in the United States government and is now a part-time adviser to the Environmental Defense Fund and a consultant to a law firm involved in glyphosate litigation.

Members of the EU Parliament had asked him to review a portion of the proprietary data EFSA released to them, though he is not allowed to make that data more widely available, he said. “The lawyers back in the States haven’t seen this,” Portier told HuffPost.

Portier, who added that he wasn’t compensated for this work, said he is going to write to the EPA administrator himself because “they also missed all the tumors.”

“They have had this information in their files for decades, but they never analyzed the data,” he told HuffPost.

The head of IARC recently told Politico that his organization has faced an onslaught of criticism regarding its conclusions on glyphosate similar to backlash IARC faced from tobacco companies in the early 2000s when it concluded that secondhand smoke causes cancer.
Staes said the glyphosate lawsuit in the U.S. has spurred further concern that Monsanto has colluded with purportedly independent scientists: “We are now getting some written proof of collusion between scientists and Monsanto, which has these scientists like puppets on a string.”

Following Portier’s letter, Staes and three other members of parliament filed a lawsuit demanding that EFSA make all the data on glyphosate public.

“More and more, the debate is about corporations controlling the science, and then this science is used by the regulators,” said Staes. “This really goes beyond glyphosate.”

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier
deutsche Flagge
Ein historischer Moment rückt näher – Richter veröffentlichen ihr Gutachten zu Monsanto! Shareholder BayerMonsanto – die Machtkonzentration!

Das darf doch nicht wahr sein: Die Agrarlobby freut sich und sägt am Ast, auf dem wir alle sitzen – BfR: Keine neuen Erkenntnisse bei der Risikobewertung von Glyphosat – GMOs, Glyphosate and Soil Biology

Achtung! Agrarkommissar Hogan will Glyphosat weiter wie bisher zulassen und unabhängiges Umweltinstitut wird plötzlich geschlossen!

Offengelegte Gerichtsunterlagen deuten auf Skandal hin, sie belegen geheime Absprache zwischen Monsanto und EPA – Has Monsanto Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal