BIENEN fallen vom HIMMEL wegen 5 G -E- N – O – Z -I -D /// Was wenn die Super-VIREN sich gegen uns wenden – – – „Insect Allies“- Programm – DARPA //// EIN-HEITs-Regierung verHEIMLICHt Zahlen im Klimapaket //// „LORENZO-Lüge“

BIENEN fallen vom HIMMEL durch 5G! Bitte dringend ansehen!

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Es ist ungalublich: In Californien fallen zwischen zwei 5G Masten laufend Bienen vom Himmel. Sie sind alle tot! Dies wird ein weiterer Grund sein für das Bienensterben und zeigt die Gefahr von 5G deutlich.

 

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P-E-T-I-T-I-O-N   P-E-T-I-T-I-O-N   P-E-T-I-T-I-O-N   P-E-T-I-T-I-O-N   

https://weact.campact.de/petitions/stoppt-den-netzausbau-von-5-g

Aufruf zum Stop des 5G-Mobilfunknetz-Ausbaus

AH

Initiator/in kontaktieren

Gestartet von
Andrea Haufler

am 28.08.2018 erhielten Sie, Herr Minister Scheuer, einen offenen Brief von deutschen Ärzten [1], die ihre begründete Sorge bezüglich des geplanten Netzausbaus der neuen Mobilfunkgeneration 5G zum Ausdruck brachten.
Nach Schätzung dieser Ärzte gibt es bereits heute über 5% elektrohypersensible Menschen in Deutschland, die unter dem sogenannten Mikrowellensyndrom“ leiden, zu dessen Symptomen Schwindel, (Dauer-)Kopfschmerzen, Epilepsien, Schlaflosigkeit, Depressionen u.v.m. zählen.

Die Zahl der Betroffenen wird sich beim Aufrüsten auf 5G vermutlich stark erhöhen, da die 5G-Technologie mit ihren höheren Frequenzen (im zweistelligen GHz-Bereich) und engmaschig aufgestellten Sendern (ca. alle 100 m sollen „Kleinzellen“ mit 64 (!) oder mehr Antennen an Straßenlaternen angebracht werden) zu einem erheblichen Anstieg der Strahlenbelastung im Mikrowellenbereich führen wird. Für Details siehe [2].

Welche dramatischen gesundheitlichen Auswirkungen dies für Mensch und Tier nach sich ziehen könnte, ist in der internationalen Petition [3] ausführlich dargelegt. Diese wurde von zahlreichen Wissenschaftlern, Ärzten und Gesundheitsorganisationen auf der ganzen Welt unterzeichnet.
Unsere Petition ist ein Aufruf zum Schutz der Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger in Deutschland — insbesondere der Gesundheit unserer Kinder, für die die steigende Strahlungsintensität u.a. deshalb besonders problematisch ist, weil die vollständige Gehirnentwicklung erst Mitte 20 abgeschlossen ist.

klären Sie diese Sachverhalte mit unabhängigen Fach- und Gesundheitsexperten, bevor Sie erlauben, dass wir ab 2020, 24 Stunden am Tag einer noch höheren Zwangsbestrahlung ausgesetzt sind, deren Risiken momentan nicht ansatzweise abschätzbar sind.

Quellen & weiterführende Links:
[1] https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1305 (unter „Downloads“ ist der gesamte Brief als pdf verfügbar)
[2] https://www.gigaherz.ch/dringende-warnung-vor-5g/
[3] www.5gspaceappeal.org/the-appeal

Warum ist das wichtig?

Weil wir schon heute ca. 1,5 Millionen Elektrohypersensitive Mitbürger in Deutschland haben, die mit schweren, gesundheitlichen Problemen kämpfen.

Ich möchte mich auch bei den Ärzten bedanken, die diesen offenen Brief an Herrn Minister Scheuer gesendet haben.
Herzlichen Dank, dass Sie Ihr Wissen mit uns teilen und versuchen uns zu schützen!

Dr. Barbara Dohmen, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin
Dr. med. Wolf Bergmann, Allgemeinmedizin, Homöopathie
Dr. med. Harald Banzhaf, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin
Dr. med. Werner Geist, Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Reiner Grobler, Zahnarzt, Umwelt-Zahnmedizin
Dr. med. Ekkehard Hilt , Facharzt für Innere Medizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin
Dr. med. Annette Johnson, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren
Dr. med. Markus Kiefer, Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie
Dr. med. Andrea Leute, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie
Dr. med. Wessel von Loe, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Dr. med. Andrea Lusser, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren
Dr. med. Cornelia Mästle, Fachärztin für Innere Medizin und Psychotherapie
Dr. med. Heinz Möller, Praktischer Arzt, Naturheilverfahren, Homöopathie
Dr. med. Joachim Mutter, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin
Dr. med. Claudia Rashied, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie, Naturheilverfahren
Dr. med. Werner Rusche, Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Dagmar Schmucker, Fachärztin für Innere Medizin und Umweltmedizin
Dr. med. Christine Aschermann, Fachärztin für Neurologie und Psychotherapie
Dr. med. Horst Eger, Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Michaela Kammerer, Fachärztin für Allgemeinmedizin
Dr. med. Markus Kern, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Dr. med. Monika Krout, Allgemeinärztin, Homöopathie
Dr. med. Gabriele Röttgers, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren
Dr. med. Achim Schneider, Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Jeannette Teeuwen, Fachärztin für Frauenheilkunde
Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam, Praktische Ärztin

Wie die Unterschriften übergeben werden

Ab 100.000 Unterschriften werde ich versuchen eine persönliche Übergabe zu organisieren.

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siehe auch Klima-Betrug“  – „Michael Mann““ – Hockeystick – – – die Peinlichen in-kompetenten GRÜNEN – „5 G ist eine Mikro-Wellen-Waffe“

INFAMER KLIMA-BETRUG:  Was mit einem menschengemachten/satanisch inszenierten  – KLIMA – alles MMMMMMMMMÖGLIIICH  gemacht werden kann mit FRANKENSTEINS ZOMBIE-PSEUDO-WISSENSCHAFT

aus dem TEXT:….Die Darpa sagt, ihr gehe es um die Ernährungssicherung der Vereinigen Staaten, das Land müsse auf eingeschleppte Schädlinge und Extremwetter reagieren können……<<<oder auch der „WOLF“ der „KREIDE“ gefressen hat um die Geißlein zu TÄUSCHEN spricht nun mit ge-fakter STIMME…..>>>>

Designer-virenDesigner-bakterien….: WIE LLLAANGEE DESIGNED „ES““ SCHON – – – – –  HAT man im GEHEIMEN nicht schon LÄÄÄNGGER DESIGNED um Z.B. andere das LEBEN angreifende PARASITÄREN MIKRO-ORGANISMEN zu  erschaffen – WER ist hier der WIRKLICHE ÜBEL-TÄTER

https://www.spiegel.de/plus/gentechnik-was-wenn-sich-die-superviren-gegen-uns-wenden-a-00000000-0002-0001-0000-000166040458

Gentechnik in der Landwirtschaft

Was, wenn die Superviren sich gegen uns wenden?

Als der Biologe Michael Irey im Jahr 2005 zu einer Pampelmusenplantage am Stadtrand von Miami gerufen wurde, ahnte er, dass eine Katastrophe dräute. Irey arbeitete für das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA und sollte einen Verdacht bestätigen. Er begutachtete die Blätter eines Baumes, sah die Flecken und die gelben Blattadern.

Es gab keinen Zweifel: Huanglongbing hatte die USA erreicht.

Huanglongbing, auch Citrus Greening genannt, ist eine bakterielle Pflanzenkrankheit. Das Bakterium stört den Transport der Lebenssäfte des Baumes, es lässt ihn verhungern. Zuerst verfärben sich die Blätter, dann produziert der Baum nur noch kleine, bittere Früchte. Nach wenigen Jahren kann er absterben. „Und wir wussten aus anderen Ländern, wie schnell sich die Krankheit ausbreitet“, sagt Irey.

Wenige Tage nach dem ersten Fund stießen die Behördenmitarbeiter auf zwei weitere Fälle, diesmal auf Orangenplantagen. Bald griff die Krankheit auf ganz Florida über. Seit dem Jahr 2005 ist die Orangenproduktion in Florida um rund 70 Prozent gesunken. Wütet die Krankheit weiter, könnte es bald keine Orangen aus dem Bundesstaat mehr geben.

Die Orangenproduzenten nahmen den Kampf auf, auch Southern Gardens Citrus, Ireys heutiger Arbeitgeber. Die Firma zählt zu den Schwergewichten der Branche, produziert unter anderem Orangensaft für die Marken Tropicana und Minute Maid. Arbeiter fällten befallene Bäume und fuhren mit ihren Spritzmaschinen doppelt so oft über die Felder. Sie gaben den Bäumen zuätzliche Nährstoffe und behandelten sie testweise mit Antibiotika. Doch nichts half wirklich.

Dann hörte Michael Irey zum ersten Mal von Designerviren.

Die Erschaffung maßgefertigter biologischer Helfer gehört zu den großen Versprechen der synthetischen Biologie. Die Forscher träumen davon, die Gene von Viren oder Bakterien künftig aus einem Baukasten zusammenzusetzen. Wie ein molekularer Lieferdienst bringen die Viren ihr genetisches Material dann in die Zellen von Pflanzen, Tieren oder Menschen. Dort entfaltet es die gewünschte Wirkung, kurbelt die Produktion bestimmter Proteine an oder greift direkt ins Erbgut der Zelle ein.

VIDEO –  (3:19)Insect Allies“
In dieser Animation des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie erfahren Sie mehr über Chancen und Risiken beim Einsatz von Insekten, die genmanipulierte Viren übertragen können.

 

Die Verheißung für die Landwirtschaft ist enorm: Für den Menschen ungefährliche Pflanzenviren könnten Olivenhaine oder Orangenplantagen gegen Krankheiten schützen oder Grundnahrungsmittel wie Mais oder Reis vor den Folgen von Trockenheit oder starken Regenfällen – und vor allem wären sie rasch einsatzbereit. Maßgefertigte Viren würden es Landwirten ermöglichen, ihre Pflanzen an Bedrohungen anzupassen, während sie schon sprießen. Der Mensch könnte sich die Natur schneller untertan machen als je zuvor.

In Florida begann der Orangenproduzent Southern Gardens Citrus, zusammen mit anderen Wissenschaftlern, an den Superviren zu arbeiten. In Europa bekommt ein Verbund von 17 Forschungseinrichtungen und Firmen mehr als drei Millionen Euro von der EU, um Viren für die Landwirtschaft zu erforschen. Und manche Wissenschaftler in den USA gehen schon einen Schritt weiter. Sie züchten Blattläuse oder Zikaden mit einer gruseligen Fähigkeit: Die Krabbeltiere sollen irgendwann einmal ausschwärmen und die Viren auf Pflanzen übertragen. Das von der US-Militärbehörde Darpa finanzierte Programm heißt „Insect Allies“, auf Deutsch: „Insektenverbündete„.

Doch aus den Verbündeten könnten ungewollt Feinde werden.

Experten fürchten, dass die Gentech-Viren auf andere Pflanzenarten überspringen und sich unkontrolliert ausbreiten. Im Fall des Darpa-Programms warnen einige Wissenschaftler sogar davor, dass die Technologie in den falschen Händen zu einer gefährlichen Biowaffe werden könnte.

Die Grenze zwischen Hightech und Horrorvision scheint schmal. Wie groß ist das Risiko? Und ist der Nutzen groß genug, dass wir es in Kauf nehmen wollen?

Im Süden Floridas sperrt Michael Irey am Rand einer vierspurigen Straße eine Schranke auf. Daran baumelt ein Schild: „Warnung! Tor muss verschlossen bleiben“. Irey steuert seinen Pick-up über einen staubigen Feldweg. Nach knapp zwei Kilometern endet die Trasse an einer Plantage mit zwölf Reihen Orangenbäumen. Irey sagt, sie würden diesen Ort geheim halten, „aus Sicherheitsgründen“.

Hier, nahe dem Städtchen Clewiston, wachsen Orangenbäume einer ganz besonderen Art. Sie sind infiziert mit einem Designervirus aus dem Labor. Irey sagt, diese Bäume seien seine größte Hoffnung.

Pflanzenforscher Irey auf Orangenplantage: Baummedizin aus dem Spinatgen
Angel Valentin / Der Spiegel

Pflanzenforscher Irey auf Orangenplantage: Baummedizin aus dem Spinatgen

Michael Irey, ein kräftiger Mann, geht die Pflanzreihen ab. Die Bäume reichen ihm bis zur Schulter, die meisten tragen sattgrünes Laub. Irey deutet auf die noch unreifen Orangen. „In diesem Jahr“, sagt er stolz, „tragen sie erstmals Früchte.“

Für die Baumexperimente arbeitet Irey mit Wissenschaftlern der University of Florida zusammen. Dort klonten Forscher ein Virus namens Citrus tristeza. Es kommt in fast allen Orangenbäumen in Florida vor, ist für die meisten Sorten jedoch harmlos. Irey wiederum experimentierte zur selben Zeit mit Genen, die in Spinatpflanzen Abwehrstoffe produzieren, sogenannte Defensine. Diese hemmten in Laborversuchen das Huanglongbing-Bakterium, indem sie dessen Hülle durchlöcherten.

Nun bauten die Forscher das Viruserbgut und das Gen zusammen. Es war bereit zum Einsatz.

Bäume transportieren Kohlenhydrate durch Leitungsbahnen, die Phloem heißen. Um die Gewächse mit dem Designervirus zu infizieren, ritzen Ireys Kollegen im Gewächshaus die Rinde ein und stecken mit den Viren vorbehandeltes Pflanzenmaterial in die Wunde, Baum für Baum. Das Virus verbreitet sich dann im Phloem und dringt in die Zellen vor, von der Wurzel bis zu den Blättern. Die Zellmaschinerie liest die Information aus dem Spinatgen aus, baut den Abwehrstoff nach, und dieser greift das Huanglongbing-Bakterium im Phloem an. Der Baum produziert seine eigene Medizin – ohne selbst gentechnisch verändert zu sein.

Die Firma hat noch keine Ergebnisse veröffentlicht. Michael Irey sagt, das Virus töte zwar nicht alle Bakterien ab, aber die Versuchsreihen verliefen vielversprechend. Daher beantragte Southern Gardens Citrus bei der USDA eine Erlaubnis, das Designervirus auf einer Fläche anzuwenden, die zusammengenommen fast viermal so groß wie der Bodensee ist. Noch in diesem Jahr könnte die Genehmigung kommen. Es wäre der größte Freilandversuch mit gentechnisch veränderten Pflanzenviren, den es je gegeben hat.

Michael Irey hält das Designervirus für ökologisch unbedenklich, eher sogar für umweltschonend: Es helfe, die Menge an Pestiziden gegen den Überträger von Huanglongbing zu verringern. Für Irey ist das Risiko, dass sich das Designervirus auf andere Pflanzen verbreitet, gleich null. Es dringt Studien zufolge weder in die Samen ein, noch nehmen Blattläuse, die einzigen bekannten Überträger, es auf. Zum Beweis ließ Irey um jedes Versuchsfeld mindestens eine Reihe nicht infizierter Orangenbäume anbauen. „Wir haben bei 8814 Bäumen in neun Jahren nicht eine einzige Übertragung gesehen“, sagt Irey.

Der Evolutionsbiologe Guy Reeves vom Max-Planck-Institut im schleswig-holsteinischen Plön beschäftigt sich seit Jahren mit gentechnisch veränderten Viren. Er ist niemand, der vorschnell „Verbot“ ruft, er wägt genau den möglichen Nutzen ab. Natürlich gebe es Gefahren, sagt Reeves: Der Virusklon aus dem Labor könnte mutieren oder mit einem wilden Virus wechselwirken und plötzlich durch Insekten übertragbar werden. „Unter strenger Aufsicht dürfte das Risiko jedoch beherrschbar sein“, sagt Reeves. Seine größte Sorge ist eine andere: „Eine Zulassung setzt einen Präzedenzfall für künftige Technologien. Schritt für Schritt erhöhen wir die Toleranz für Risiken.“

Botaniker Jander mit Maispflanzen: Gentechnik to go
MIKE BRADLEY / DER SPIEGEL

Botaniker Jander mit Maispflanzen: Gentechnik to go

Längst arbeiten Forscher in Laboren daran, wie sie die Viren effizienter auf Pflanzen übertragen können.

An einem Septembertag steht der Botaniker Georg Jander, 54, im Keller eines grauen Gebäudeklotzes im US-Bundesstaat New York. Der fensterlose Raum wird nur von einigen Neonröhren beleuchtet. Auf einem Rollwagen stehen 15 Maispflanzen. Die Wissenschaftler haben ihnen jeweils eine Plastiktüte übergestülpt und sie verschnürt. Über jede Pflanze krabbelt eine Handvoll Blattläuse. „Wir wollen herausfinden, wie schnell die Insekten den Mais mit Erregern infizieren“, sagt Jander.

Jander, Professor an der Cornell University und Forscher am Boyce Thompson Institute, hat einen brisanten Plan. Deshalb muss er demnächst mit seinen Blattläusen umziehen: in ein Gewächshaus der Sicherheitsstufe 3, betretbar nur durch eine Schleuse. Dort will er die Blattläuse dazu bringen, gentechnisch veränderte Viren zu übertragen.

Georg Janders Forschung wird durch das „Insect Allies“-Programm finanziert. Etwa ein Dutzend Universitäten sind beteiligt, 27 Millionen Dollar lässt sich die Darpa die Forschung kosten. Bis zum Jahr 2021 wollen die Wissenschaftler ihr Ziel erreicht haben: Schwärme von Insekten sollen Designerviren von Pflanze zu Pflanze tragen, ohne dass der Mensch groß eingreifen muss. Eine hoch spezialisierte Gruselarmee, Biotech-Soldaten auf sechs Beinchen.

Die Darpa sagt, ihr gehe es um die Ernährungssicherung der Vereinigen Staaten, das Land müsse auf eingeschleppte Schädlinge und Extremwetter reagieren können. Zwar gibt es bereits dauerhaft trockenresistente Maissorten, aber die erbringen auch dauerhaft geringere Erträge. „Die Insekten dagegen“, sagt Jander, „liefern das Trockenheitsgen nur, wenn es gebraucht wird. Es sorgt dann etwa dafür, dass sich die Poren der Blätter schließen und weniger Wasser verdunstet.“ Gentechnik to go.

Anders als die Zitrusforscher in Florida arbeiten Jander und seine Kollegen auch an Viren, die mithilfe einer eingebauten Genschere (genannt Crispr) in die Gene von Pflanzen eingreifen, sie zerschneiden, neue Abschnitte einfügen.

Das könnte unbeabsichtigte Folgen haben, wenn die Viren, entgegen Janders Absicht, die Pflanzen so manipulierten, dass sie gentechnisch veränderte Samenkörner bilden. Und wenn sie auf andere Pflanzen übersprängen, wäre es möglich, dass sie Superkräuter erschaffen. Die Frage ist, ob ein so mächtiges genetisches Werkzeug in die Obhut einer Blattlaus gehört.

Das Programm der Darpa sieht verschiedene Sicherheitsnetze vor, um die Ausbreitung der Viren zu verhindern. So dürfen sie nicht übertragbar sein. „Wir werden zudem die Blattläuse so manipulieren, dass sie sich nicht vermehren können“, erklärt Jander. Wenige Tage nachdem sie ausschwärmen, sollen sie sterben und mit ihnen ihre gefährliche Fracht – die Forscher sprechen von einem „Notausschalter„.

Evolutionsbiologe Reeves sagt, hier würde eine falsche Sicherheit vorgegaukelt. Es gelte in erster Linie, die Verbreitung der Viren zu kontrollieren, nicht die der Insekten. „Wenn ich Uran in einem Briefumschlag verschicke, kann ich niemanden mit einem besonders dicken Umschlag beruhigen.“

Blake Bextine, Leiter des „Insect Allies“-Programms, behauptet zwar, die Insekten in die Umwelt zu entlassen sei „zum jetzigen Zeitpunkt“ nicht geplant. Reeves jedoch beruhigt das nicht. In einem Alarmartikel im Wissenschaftsjournal „Science“ warnen er und vier Co-Autoren, dass sich die Technologie, selbst in primitiverer Form, als Biowaffe missbrauchen lasse.  Feindliche Mächte könnten mit Insekten Felder mit Mais, Reis, Weizen oder Maniok angreifen. „Es ist einfacher, mit einer Genschere das Erbgut einer Pflanze zu zerstören, als es zu verbessern“, sagt Reeves. „Ob die ‚Insect Allies‘-Forscher ihr Versprechen je einlösen können, ist unklar. Die Gefahr, die sie in Kauf nehmen, ist daher unangemessen groß.“

Am Ende geht es auch um die Frage, wie stark der Mensch in das Erbgut der belebten Natur eingreifen, wie sehr er Pflanzen und Tiere nach Gutdünken verändern darf. Manchmal fällt die Antwort auf solch schwere Fragen leicht, dann wandeln sich Ethiker zu Pragmatikern: wenn die Katastrophe naht.

Huanglongbing zum Beispiel.

Im Jahr 2014 wurde auf der Iberischen Halbinsel erstmals einer der Überträger der Krankheit entdeckt, ein geflügeltes Insekt mit dem Namen Trioza erytreae. Noch ist der bakterielle Erreger nicht nachgewiesen, aber in einer Welt, in der täglich mehr als zehn Millionen Menschen in Flugzeuge steigen und rund zwei Millionen Container Seehäfen verlassen, hat er leichtes Spiel. Die Frage ist nicht, ob Huanglongbing auf Europas Orangenplantagen ankommt. Es geht nur noch darum, wann.

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Arpad Pusztai

Langzeitstudien mit schlimmen Folgen
Teil 1

2950 Abonnenten
GenFood ist keineswegs so unbedenklich, wie die Hersteller uns glauben machen wollen.

Teil  2

Gefahr Genfood 2/3 – Langzeitstudien zeigen schlimme Folgen

2950 Abonnenten

Teil 3

Gefahr Genfood 3/3 – Langzeitstudien zeigen schlimme Folgen

2950 Abonnenten

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Broders Spiegel: Es war nie kühl in Afrika

40.200 Abonnenten
Für das Klima sollen zusätzliche 54 Milliarden Euro umverteilt werden. Gibt es da nicht vielleicht auch einen Zusammenhang mit der Zuwanderung, die ja ebenfalls Milliarden kostet? Eine Verbindung propagieren ja die „Klimaretter“ selbst, indem sie darauf verweisen, dass man sich um „Klimaflüchtlinge“ kümmern müsse. Warum aber gab es früher keine Klimaflüchtlinge, die dringend Boote nach Europa besteigen mussten? Auch damals war es vielerorts schon zu trocken oder zu warm.

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Merkel-Regierung verheimlicht Zahlen im Klimapaket

Merkel-Regierung verheimlicht Zahlen im Klimapaket

NEOPresse in Politik

Einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge hat die Merkel-Regierung eine neue Fassung des Klimapakets veröffentlicht. In dem neuen „Klimaschutzprogramm“ fehlen genaue Angaben darüber, wie viel die einzelnen geplanten Maßnahmen überhaupt zum „Klimaschutz“ beitragen sollen. Die konkreten Zahlen sind einfach verschwunden, weil es angeblich im Vorfeld Unstimmigkeiten im Kabinett gegeben haben soll.

Ursprünglich hatten die einzelnen Ministerien zu jedem Vorschlag auch Zahlen liefern sollen. Dies sollte sicherstellen, dass das 54-Milliarden-Euro-Paket auch tatsächlich dazu verwendet wird, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen, so der Bericht. Konkret ist eine Tabelle mit den „Minderungswirkungen“ von CO2 aller 65 Maßnahmen in dem neuen Entwurf komplett verschwunden. Ebenso die Spalte „THG-Minderungspotenzial“, die hinsichtlich der einzelnen CO2-Einsparungsmaßnahmen angeben sollte, wie viel Millionen Tonnen CO2 sich jeweils reduzieren lassen.

Das Umweltministerium, also Svenja Schulze (SPD), verteidigte die Streichung der Zahlen. Frühere Abschätzungen seien veraltet gewesen und „fundierte Zahlen würden sich nicht in wenigen Tagen neu erarbeiten lassen“, so ein Sprecher des Umweltministeriums in Berlin.

Die Meinung dieser Redaktion: Die Merkel-Regierung hält die deutsche Bevölkerung anscheinend für besonders dumm, wenn sie glaubt, dieser Riesen-Schwindel werde nicht auffliegen. Schlimmer noch, dieses Merkel-Kabinett inklusive der Kanzlerin lügt der eigenen Bevölkerung bezogen auf die vorher eindeutig abgegebene Aussicht, das „Paket“ würde neutral ausgestaltet und Mehrbelastungen sollten vermieden werden, ganz ungeniert ins Gesicht. Es ist ein Jammer, dass sich so viele Menschen in diesem Land noch immer im Tiefschlaf befinden und diesem Klimapaket wirtschaftlich auf den Leim gehen.

Die Diskussion um die Erreichung der Klimaziele ist ohnehin sehr verzerrt, da die gesteckten Klimaziele niemals erreicht werden können. Es gibt keinen nur rein menschengemachten Klimawandel und CO2 einzusparen ist zumindest teils kontraproduktiv. CO2 wird von seriösen Forschern als das „Gas des Lebens“ bezeichnet, da CO2 das Pflanzenwachstum fördert. Das „Klimapaket“ wurde ausweislich der fehlenden Zahlen beschlossen im Wissen, die Bevölkerung noch stärker auszunehmen, als es ohnehin der Fall ist. Dass in dem „Klimaschutzprogramm“ jetzt konkrete Zahlen verschwunden sind, zeigt die wahren Charakter dieser Regierung unter Angela Merkel und lässt befürchten, dass der wahre Verwendungszweck der 54 Milliarden Euro offenbar verschleiert werden soll. Die wahren Kosten werden uns alle noch überraschen.  Lesen Sie hier mehr.

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Regen und Gewitter am Dienstag und die LORENZO-Lüge

Nach Sturmtief MORTIMER erreicht uns am Dienstag schon das nächste Tief mit Dauerregen im Norden und südlich davon Regenschauern und Gewittern. Hinter dem Tief strömt polare Meereskaltluft ein. Damit kühlt es auch im Süden deutlich ab und besonders die Nächte werden landesweit auch deutlich kälter.

Am Dienstag muss im Norden verbreitet mit Dauerregen gerechnet werden, es kommen vielerorts 15 bis 30 mm Regen zusammen, örtlich auch mehr. Also genau dort, wo es schon mit Sturm Mortimer viel geregnet hat. Südlich des Regens breiten sich bevorzugt am Nachmittag von Westen kräftige Regenschauer und einzelne Gewitter aus, dabei kann es örtlich Starkregen geben und vereinzelt sind die Gewitter kräftig mit Sturmböen. Am Mittwoch liegt die Kaltfront dann auch über dem Süden und es kühlt hier deutlich ab, wo es zuvor am Dienstag noch einmal warm wird.

In der zweiten Wochenhälfte geht es dann kühl weiter und es bleibt insgesamt wechselhaft. Besonders die Nächte werden oft einstellig, teilweise bei klarem Himmel auch mit Bodenfrost. Es ist halt Oktober mittlerweile dann. Zum Wochenende gibt es große Unsicherheiten, mehr dazu im Wetterkanal am Mittwoch.

Leider geistern wieder einige Clickbait-Schlagzeilen durch diverse Medien. Es sind die üblichen Verdächtigen mit den Wetter-Lügengeschichten. Der Hurrikan LORENZO wird nicht nach Deutschland ziehen! Er überquert die westlichen Azoren und wandelt sich danach rasch in ein außertropisches Orkantief um. Aus „LORENZO“ wird „Ex-LORENZO“! Es ist immer das gleiche, jeder Hurrikan, dessen Überreste sich Europa nähern, wird für die dumme Clickbait-Geschichte ausgeschlachtet, dass angeblich ein Hurrikan Deutschland erreicht. Sie sehen unten in dem Link die berechnete, mögliche Zugbahn. Irland könnte von dem Ex-Hurrikan erfasst werden, als Orkantief. Kein Hurrikan! Deutschland steht in den kommenden Tagen auch durch Überreste NICHT im Fokus!

Infos in einem Video auf unserem Youtubekanal (gerne abonnieren, danke!)

 

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MAIN-STREAM-NACH-RICHTEN: LÜGEN-PANIK-MACHE

aus dem TEXT: …..Und durch den Klimawandel kann sich das Entstehungsgebiet von Hurrikanen nach Nordosten ausdehnen, wie Lorenzo nun eindrucksvoll belegt..

https://www.sueddeutsche.de/wissen/hurrikan-lorenzo-azoren-1.4623674

Meteorologie:

Rekord-Wirbelsturm „Lorenzo“ fegt Richtung Europa

Hurrikan Lorenzo nahm am Dienstagabend Kurs auf die Azoren und soll danach in Richtung Irland weiterziehen.(Foto: Nasa)
  • Mit Hurrikan Lorenzo bewegt sich der stärkste Wirbelsturm im Ostatlantik auf die Azoren zu.
  • Begünstigt wird das ungewöhnliche Phänomen von einer warmen Meerestemperatur.
  • Mit ihr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Europa in Zukunft eine eigene „Hurrikan-Saison“ erlebt.

Tropische Wirbelstürme sind anspruchsvolle Gäste. Zur stärksten Kategorie 5 laufen sie über den Atlantik fast nur in der Karibik oder über dem Golf von Mexiko auf. Das entscheidende Kriterium bei der Ortswahl sind für Hurrikane allerdings nicht Palmen und weiße Sandstrände, sondern Wassertemperaturen: Erst wenn das Wasser mehr als 26 Grad Celsius warm ist, ist die Verdunstung stark genug, um überhaupt einen Hurrikan entstehen zu lassen. Wenn das Wasser noch wärmer ist, steigt das Potenzial für einen besonders starken Sturm.

Das ist es, was Hurrikan Lorenzo nun so speziell macht: Statt in der Nähe von Puerto Rico oder Kuba bildete er sich weit draußen über dem Atlantik, wo das Wasser derzeit rund ein Grad wärmer ist als sonst üblich. Als er sich in der Nacht auf Sonntag zu einem Kategorie-5-Hurrikan mit dauerhaften Windgeschwindigkeiten von mehr als 260 Kilometern pro Stunde entwickelte, befand er sich mitten über dem Nirgendwo zwischen Mittelamerika und Westafrika. Das ist rund tausend Kilometer weiter östlich, als je zuvor ein Hurrikan dieser Stärke aufgetaucht ist, und obendrein recht weit nördlich.

Lorenzo kann bis zu 15 Meter hohe Wellen aufpeitschen

Das ist beruhigend für die Bewohner etwa der Bahamas, wo ein weiterer extremer Hurrikan nach dem zerstörerischen Dorian Anfang September ein Albtraum wäre. Über dem offenen Meer richtet Lorenzo wenig Schaden an. Allerdings steuerte der Sturm am Dienstag auf die portugiesischen Azoren zu, die er wohl am Mittwoch erreichen wird. Inzwischen ist es zwar nur noch ein Kategorie-2-Hurrikan, aber er bleibt für seinen Aufenthaltsort sehr ungewöhnlich. Zuletzt wurden die Azoren 1926 von einem vergleichbaren Wirbelsturm getroffen.

Bedrohlich sind laut dem Deutschen Wetterdienst vor allem die Wellen: Wegen seiner enormen Größe mit Winden in Hurrikanstärke, die sich über 800 Kilometer erstrecken, kann Lorenzo bis zu 15 Meter hohe Wellen aufpeitschen. Einzelne Böen können noch immer bis zu 180 Kilometer pro Stunde erreichen. Wenn er die Azoren hinter sich lässt, sollte aber das Schlimmste vorbei sein. Voraussichtlich zieht Lorenzo weiter Richtung Irland, dann aber nur noch als Sturmtief.

Die meisten Hurrikane verlieren über dem kalten Atlantik an Kraft und kommen in Europa nur noch als Tiefdruckgebiet an. Trotzdem passiert es immer wieder, dass Tropenzyklone Europa erreichen, etwa Debbie 1961 Irland oder Vince 2005 Portugal. Und durch den Klimawandel kann sich das Entstehungsgebiet von Hurrikanen nach Nordosten ausdehnen, wie Lorenzo nun eindrucksvoll belegt...…..

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Mal kurz unter UNS von Jasinna

ab MINUTEN 3:38 und 6:23 – „Katrin Göring-Eckardt““ hat NICHTS gelernt – es hat SIE  somit in die POLITIK gesogenALLE VERSAGER zieht es in die POLITIK – und Sie FREUT sich  JETZT drauf ALLES zu VER-ÄNDERN

659 Abonnenten
Ist nicht so einfach, die Wahrheit kund zu tun….. Jasinna klärt auf…

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Eine kleine CO2 Horror-Geschichte

von Jasinna
Wie oft wurde dieses Video schon gelöscht ….
Aber … kann man die Wahrheit jemals wirklich löschen und vernichten ?

Eine kleine CO2 Horror-Geschichte – Mirror Jasinna

Quelle:
Youtube gelöschtes Video
Kanal Jasinna:

von Jasinna
Wie oft wurde dieses Video schon gelöscht ….

https://vimeo.com/345705186

https://www.youtube.com/user/Jasinna

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html

Treibhausgase

Die Welt wird grüner

CO2 sorgt für den Klimawandel – doch gleichzeitig lässt es verstärkt Pflanzen wachsen. Satellitendaten zeigen: Die Erde ergrünt.
Klimawandel: CO2 düngt die Wälder Fotos
Boston University

Freitag, 29.04.2016 20:26 Uhr

Das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) sorgt dafür, dass die Luft wärmer wird. Klimaforscher warnen seit Langem vor den Folgen. Jetzt aber zeige sich ein positiver Effekt des Gases, das aus Autos, Fabriken und Kraftwerken strömt: Es dünge quasi Pflanzen, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature Climate Change“.
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Die Welt sei in den vergangenen Jahrzehnten erheblich grüner geworden. Eine Grünfläche doppelt so groß wie die USA sei seit 1982 hinzugekommen.

Dass CO2 das Wachstum von Pflanzen anregt, war bekannt. Mit ihrer Fotosynthese wandeln sie Kohlendioxid mithilfe des Blattgrüns Chlorophyll und mit Sonnenlicht und Wasser in Zucker um – mit dem Pflanzen ihre Zellen bilden.

Wie stark der Düngeeffekt wirkt, ist unbekannt. Die neue Studie aber scheint einen stattlichen Einfluss zu dokumentieren.

Die Forscher um Zaichun Zhu von der chinesischen Akademie der Wissenschaften haben Satellitendaten der globalen Pflanzenwelt ausgewertet. Die größte Zunahme entdeckten sie in Europa, Südostasien, Zentralafrika, Nordamerika und im nördlichen Amazonas.

Mehr Regen in der Sahelzone

Weitere Ursachen kamen infrage: mehr Niederschlag, angepflanzte Bäume, mehr Stickstoff, weniger Abholzung oder höhere Temperaturen. Ihre Computermodelle, die sie mit Daten über all diese Einflüsse gefüttert hätten, deuteten auf den dominierenden Einfluss von CO2: Mehr als zwei Drittel der Ergrünung sei auf das Gas zurückzuführen.

In Gebirgen und höheren Breiten hätte hingegen vor allem die Klimaerwärmung das Wachstum der Pflanzen begünstigt. In der Sahelzone förderte vermehrter Regen das Sprießen der Gewächse.

Der weiter steigende Ausstoß von CO2 werde aber wohl kaum für ein stetes Ergrünen der Welt sorgen, meinen die Forscher um Zaichun Zhu. Studien hätten ergeben, dass Pflanzen sich an die größere CO2-Menge anpassen würden, ihr Wachstum also nachlasse. Der Grund: Es stünden gleichzeitig nicht mehr Nährstoffe zur Verfügung, deren Menge im Boden sei begrenzt.

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Die Erde wird grüner und fruchtbarer mit mehr CO2 und infolge Klimawandel!

Die Erde wird grüner und fruchtbarer mit mehr CO2 und infolge Klimawandel!

4. Juli 2019 | Von | Kategorie: Artensterben, Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

greening-of-the-earth-1982-2015c

Man glaubt es kaum, die Erde wird nicht wüster und dürrer infolge der CO2-Zunahme in der Atmosphäre und den „voranschreitenden“ Klimawandel, sondern grüner und fruchtbarer. Das ist eine Erkenntnis, die Wissenschaftler durch die Auswertung von Satellitendaten der letzten vier Jahrzehnte gewonnen haben. Auch wenn die Medien und Klimafolgenforscher Anderes behaupten.

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Eine in Nature Climate Change veröffentliche Studie von 2016 belegt das die Erde in den letzten Jahrzehnten grüner geworden ist und zwar erheblich. Für ihre Studie werteten die Forscher um Zaichun Zhu Vegetationsdaten aus, die drei Satelliten in der Zeit von 1982 bis 2009 aufgezeichnet hatten. Bei ihren Messungen erfassen die Satelliten über die Reflektion von Infrarotlicht, wie groß die Blattfläche und Dichte der Vegetation in einem Gebiet jeweils ist. Die Auswertung ergab: Seit 1982 ist die Pflanzenwelt auf einem Großteil der irdischen Landflächen üppiger und damit grüner geworden. „Die größten Ergrünungstrends zeigen sich dabei im Südosten Nordamerikas, im nördlichen Amazonasgebiet, in Europa, Zentralafrika und in Südostasien“, berichten Zhu und seine Kollegen. Insgesamt hat die pflanzliche Biomasse in einem Viertel bis der Hälfte der mit Pflanzen bewachsenen Landgebiete zugenommen. „Dieses von uns beobachtete Ergrünen ist in seinem Ausmaß vergleichbar mit einem zusätzlichen grünen Kontinent von der doppelten Fläche der USA“, sagt Zhu.

Um herauszufinden, was genau für diesen Zuwachs an Pflanzenmaterial verantwortlich ist, fütterten die Wissenschaftler zehn globale Ökosystem-Modelle mit Daten zum Treibhausgas-Ausstoß, zur Landnutzung und zur Entwicklung von Klimafaktoren wie der Temperatur oder den Niederschlägen. Das Ergebnis: 70% des Ergrünens der Erde ist auf den Düngeeffekt der steigenden CO2-Werte zurückzuführen und 30% auf klimatische Effekte und andere Effekte, wie den Klimawandel, Stickstoffablagerung und Veränderung der Landbedeckung. So ist in den hohen Breiten und in Tibet und anderen Hochlagen der Gebirge der Anstieg der Temperaturen dafür verantwortlich, dass die Vegetation dort üppiger wurde. „Die Erwärmung fördert die Fotosynthese und verlängert die Wachstumssaison“, erklären die Forscher. In der Sahelzone und in Südafrika machen sich dagegen zunehmende Niederschläge bemerkbar. Die Region wird dadurch fruchtbarer und grüner.

CO2-Anstieg und Klimawandel begünstigen also das Ergrünen der Erde und das Pflanzenwachstum. Wer hätte das gedacht? Vor allen, da Medien und Klimafolgenforscher genau das Gegenteil davon behaupten und auf zunehmende Dürren und Missernten, z.B. in Syrien und auch hier in Deutschland hinweisen und Kriege und Flüchtlingsströme damit in Verbindung bringen. Hier nun die Realität. (Zum Vergrößern anklicken).

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Die Erde ist in den letzten 33 Jahren grüner geworden. Dies ist die wichtigste Schlussfolgerung einer internationalen Studie, die am 25. April 2016 in Nature Climate Change veröffentlicht wurde. In 40 Prozent der Weltregionen wurde im Zeitraum von 1982 bis 2015 ein signifikanten Anstieg der Blatt-Biomasse feststellt, während nur 4 Prozent signifikante Verluste an Vegetation aufwiesen. Die Ergrünung entspricht der Größe eines Kontinents der die doppelte Fläche der USA hat.

Grüner geworden sind auch Wüstenregionen, wie der Sahel an der Grenze zur Sahara, der Fruchtbare Halbmond, der sich über die Türkei, Syrien, den Irak und Iran erstreckt und das einstige Gebiet von Karthago, in Nordafrika, welches früher die Kornkammer Roms war. Diese Gebiete waren auch schon im Klimaoptimum des Holozäns direkt nach der letzten Eiszeit grün und fruchtbar. Vor dort aus breitete sich im Zuge der neolithischen Revolution der Ackerbau nach Europa und Nordeuropa aus.

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Während der letzten Eiszeit war die Sahara eine Wüste. Im Zeitraum von 9.000-6.000 Jahre vor heute hatten wir die wärmste Zeit des Holozäns, das Meereis der Arktis war im Sommer nahezu verschwunden und große Teile der Sahara waren fruchtbares Grasland. Es zogen große Herden durch das Grasland und es gab sogar Krokodile, dort wo heute Wüste ist. Davon zeugen heute noch Felsenbilder der Ureinwohner in der heutigen Wüste.

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Sahara

Die Felsbilder der Sahara entstanden seit 12.000 Jahren in Nordafrika. Also mit dem Ende der letzten Eiszeit. Die Sahara war während Millionen Jahren eine immer wieder extremen Klimaschwankungen unterworfene Wüste und ergrünte im Warmzeiten zeitweise wieder. Vor 3.500 Jahren setzte eine Austrocknung ein, die mit Unterbrechungen bis heute anhält. Seit gut vier Jahrzehnten ergünt der Sahel aber wieder.

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Das zeigen diverse Studien, die die Ergrünung der Sahelzone mit Hilfe von Satellitendaten seit 1982 aufzeigen.

Venter et al. haben im Jahr 2018 unter Verwendung von Satellitenbildern in Afrika südlich der Sahara in den letzten drei Jahrzehnten eine Zunahme der Holzvegetation um acht Prozent verzeichnet. Laut Wikipedia erstreckt sich die Sahara über eine Fläche von rund 9,2 Millionen Quadratkilometern. Acht Prozent davon entsprechen mehr als 700.000 Quadratkilometern. Das ist ein Gebiet, das fast so groß ist wie Deutschland und Frankreich zusammen!

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Selbst der Tschadsee am Südrand der Sahara wächst wieder und wird grüner.

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Auch der Fruchtbare Halbmond, der sich über und um Syrien erstreckt ist nicht dürrer und wüster geworden. Vor allen die grenznahe Türkei ist grüner geworden. Der Krieg in Syrien und die Flüchtlingsströme von 2015 sind auf ganz andere Ursachen zurückzuführen, als den Klimawandel, der dort angeblich Dürren und dann Konflikte ausgelöst hat. Schaut man auf die Bevölkerungsentwicklung in Syrien so zeigt sich dieses Bild:

Syrien

Zwischen 1950 und 2010 ist die Bevölkerung von Syrien von 4 Millionen Einwohner auf über 20 Millionen Einwohner angestiegen. Sie hat sich also in 60 Jahren mehr als verfünffacht. Somit benötigt man fünfmal mehr Lebensraum, Wasser, Nahrung, etc. bei selben Lebensstandart. Mit Erhöhung des Lebensstandrats sogar noch mehr. Kommt es dann zu einzelnen Dürrejahren und politischen und Glaubens-Konflikten, so ist es weiter verwunderlich, dass eine Krise ausbricht. Mit dem Klimawandel hat das wenig zu tun. Denn insgesamt ist die Region um den Fruchtbaren Halbmond bei Syrien in den letzten vier Jahrzehnten nicht dürrer und wüster geworden, wie die Satellitendaten aufzeigen.

Und auch in Deutschland ist es in den letzten vier Jahrzehnten nicht dürrer und wüster geworden, wie uns zuletzt von den Medien und Klimafolgenforscher vermittelt wurde. Ganz im Gegenteil.

Deutschland-Gruen

Vor allen der Norden, der Osten, die Mittelgebirgsregionen und Alpen sind grüner geworden, wie die Satellitendaten aufzeigen. Auch die Waldfläche wächst zusehens in Deutschland. Deutschland ist zu über 30% bewaldet. Zwischen 1992 und 2008 ist die Waldfläche in Deutschland „pro Jahr durchschnittlich um 176 Quadratkilometer gewachsen“. Das entspricht pro Jahr einer Fläche von 13 km mal 13 km, oder einem Quadrat mit 13 km Kantenlänge.

Nicht nur die Grünfläche wächst weltweit und auch in Deutschland, sondern auch die Ernteerträge nehmen immer weiter zu. Weltweit und auch in Deutschland. Sehen Sie selbst. Die Ernteerträge pro Fläche und die gesamten Erntemengen steigen an.

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UPDATE: Die Erntefläche ist dabei nicht wesentlich angestiegen aber die Flächenerträge und damit die Gesamterträge.

Landnutzung

Die Erde wird also nicht nur grüner, sondern auch fruchtbarer. Nicht nur die produzierte Grünmasse und Vegetation nimmt zu, sondern auch die Ernteerträge.

UPDATE

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Ein weiterer Mythos welchen die Klimaalarmisten und Klimafolgenforscher verbreiten ist, dass die Waldbrandgefahr mit dem Klimawandel und zunehmender Dürre steigt. Schaut man sich die Daten der letzten Jahrzehnte für Europa an, so stimmt auch das nicht.

Waldbraende-Europa

Sowohl die Zahl an Waldbränden, als auch die brennende Waldfläche haben in Europa in den letzten 20 Jahren abgenommen und nicht zugenommen. Zudem spielt bei Waldbränden der Klimawandel eher eine untergeordnete Rolle, da die meisten Waldbrände durch menschliches Fehlverhalten (vorsätzlich, oder Fahrlässig) entstehen.

Fazit

Was lernen wir daraus? Trotz CO2-Anstieg und Klimawandel, oder gerade wegen CO2-Anstieg und Klimawandel wird die Erde grüner und fruchtbarer und die Ernteerträge steigen. Auch wenn Medien und Klimafolgenforscher Ihnen anderes erzählen. Dabei handelt es sich um „Märchengeschichten“, um die Bevölkerung politisch und gesellschaftlich zu beeinflussen, was auch treffend gelingt. (Wie schon beim Märchen vom bösem Juden). Man siehe heute nur Fridays for Future und Co.. Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt das, was Medien und sogenannte „Experten“, die in den Medien auftauchen erzählen und macht sich kein eigenes Bild. Und das ist von den Protagonisten auch so gewünscht. Also denken Sie nach und machen sich ein eigens Bild, bevor es zu spät ist.

 Video eingebettet aus youtube.

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siehe auch „GEO-ENGINEERING““ – „WETTER-MODIFIKATION““

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gedimmte-sonne-chinas-schwefelemissionen-bremsen-klimawandel-a-772252.html

Gedimmte Sonne

Chinas Schwefelemissionen bremsen Klimawandel

Klima paradox: Die Atmosphäre enthält immer mehr Kohlendioxid, doch die Temperaturen sind bis 2008 nicht gestiegen. Forscher erklären das Phänomen nun ausgerechnet mit der Verbrennung schmutziger Kohle in China. Vor allem der darin enthaltene Schwefel kompensiert demnach den Treibauseffekt.
Stahlwerk in Jiayuguan: Winzige Schwebteilchen kühlen Atmosphäre

Dienstag, 05.07.2011 09:34 Uhr

 

Washington – Das Schwellenland China hat das Weltklima trotz seiner hohen Treibhausgas-Emissionen zeitweilig nicht angeheizt, sondern sogar abgekühlt. Klimaforscher haben herausgefunden, dass die durch Verbrennung von Kohle erzeugten Schwefelemissionen des Landes für eine bisher rätselhafte Pause im Klimawandel verantwortlich sind: Zwischen 1998 und 2008 blieben die globalen Durchschnittstemperaturen nahezu gleich, obwohl der menschliche Ausstoß von Treibhausgasen in diesem Zeitraum weiter anstieg. „Diese scheinbare Widerspruch könnte ein Grund sein, warum die Öffentlichkeit dem anthropogenen Klimawandel zunehmend skeptisch gegenüber steht“, sagt das Team um die renommierten Klimaexperten Michael Mann und Robert Kaufmann von der Boston University.

In ihrer Analyse stellten die Forscher fest, dass der vorübergehende Stillstand der globalen Erwärmung durch drei Faktoren ausgelöst wurde: Zum einen gab es eine überproportional große Steigerung der Kohleverbrennung in China, die den Schwefelgas-Ausstoß in die Höhe schnellen ließ. Gleichzeitig verringerte sich die Sonneneinstrahlung auf die Erde durch eine geringe solare Aktivität. Und zusätzlich sorgte ein sogenannter La-Niña-Effekt im Pazifik für eine abkühlende Wirkung.

„Menschliche Aktivitäten, die den Planeten erwärmen und abkühlen, heben sich nach 1998 gegenseitig auf. Das erlaubt es natürlichen Variablen, eine signifikantere Rolle zu spielen“, sagen die Forscher in der Online-Ausgabe des Fachmagazins „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (doi:10.1073/pnas.1102467108). Seit 2009 steigen die globalen Temperaturen allerdings wieder an.

Mehr Kohleverbrennung durch Chinas Energiehunger

Mit steigendem Wirtschaftswachstum wächst auch der Energiehunger Chinas – und damit vor allem der Verbrauch fossiler Brennstoffe – immer schneller. Die Analyse der Klimaforscher ergab, dass das Land in den vier Jahren von 2003 bis 2007 seinen Kohleverbrauch verdoppelte. Zum Vergleich: 1980 bis 2002 dauerte diese Verdoppelung noch 22 Jahre.

Bei der Verbrennung von Kohle werden nicht nur Treibhausgase wie Kohlendioxid freigesetzt, es entstehen auch Schwefelgase. Von diesen ist bekannt, dass sie in der Atmosphäre abkühlend wirken können, die winzigen Schwebteilchen werfen das einfallende Sonnenlicht ins All zurück – ein Effekt, den man auch gezielt für Geo-Engineering nutzen könnte. In den Industrieländern haben Umweltschutzbemühungen den Schwefelgas-Ausstoß schon seit den siebziger Jahren reduziert, in den Entwicklungs- und Schwellenländern ist dies bisher kaum der Fall.

In ihrer Studie ermittelten die Klimaforscher, dass der Anstieg der Kohleverbrennung ab 2002 ausreichend Schwefelgase freisetzte, um den menschengemachten Treibhauseffekt teilweise auszugleichen. Von 0,24 Watt pro Quadratmeter (W/m2) wie noch 1997 bis 2002 sank der wärmende Effekt auf 0,13 W/m2 zwischen 2002 und 2007.

Diese Verlangsamung der Erwärmung sei durch zwei natürliche Klimafaktoren noch verstärkt worden, sagen die Forscher. So habe die in einem Zyklus von elf Jahren schwankende Sonnenaktivität ab 2002 nachgelassen. Dadurch lieferte die Sonne 0,18 W/m2 weniger Strahlungsenergie als zuvor. Eine regionale Abkühlung über dem Pazifik durch den sogenannten La-Niña-Effekt habe den Trend noch verstärkt.

Nach Ansicht der Klimaforscher belegen diese Ergebnisse, dass die gängigen Modelle und Vorstellungen zu den Ursachen des Klimawandels nach wie vor stimmen. Für die Zukunft sei dies jedoch kein Grund zur Entwarnung. Der Erde könnte sogar eine Phase besonders rascher Erwärmung bevorstehen: wenn die solare Aktivität wieder zunimmt und Schwellenländer wie China im Rahmen von Umweltschutzmaßnahmen ihren Ausstoß von Luftschadstoffen wie Schwefel reduzieren. Zumindest von der Sonne geht derzeit keine Gefahr aus. Sie hat womöglich eine jahrzehntelange Verschnaufpause eingelegt.

hda/dapd

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Die Reparatur der Erde – 3sat-Mediathek

3sat: „nano“-Dokumentation „Die Reparatur der Erde“ über Geoengineering-Projekte gegen die Klimakatastrophe – – – Link: https://www.presseportal.de/pm/6348/4262592

Die Reparatur der Erde
https://www.3sat.de/wissen/nano/190510-nano-reparatur-erde-102.html

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Flache Erde oder die bittere Pille für alle Globalisten !

„Frank Höfer““
ab Minuten 10:20 mit „Amok Alex“ und „Frank Stoner““

ab Minuten 20:50„Alexander Wagandt““

In Gedenken an P.Breuer von yoicenet2 !

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Flache Erde – Ist der Globus ein XXL Betrug ?

Ein kleines Potpourries von mir zu den Aussagen von Alexander Wagandt !

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Alexander NLP Wagandt und die Flache Erde Agenda, inkl. Gott-Teufelpsyop. [MIRROR]

Dieses Video ist ein Mirror vom Youtubekanal JB Gatekeeperwatch RETRO: https://www.youtube.com/channel/UCHZK…

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Alexander schwurbelt Extrawagandt um die Flache Erde rum vs TomWhoKnows

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DER MOND IST SEHR DÜNN

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Plattform Terra Live 🎬 Astro Toni und FdG 📽

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Pädophilie; Das Privileg der Eliten Biden Clinton Prinz Andrew Dutroux

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4 – Narzissten in Hollywood-Filmen

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Ich weise darauf hin, wenn ich „der Narzisst“ sage, dann spreche ich nicht vom Mann. Ich spreche von der Wesenheit Narziß, vom Kern, und der ist in Mann und Frau derselbe.

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Vatikan Enthüllung von Menschenopfern – Papst Franziskus der Vergewaltigung bezichtigt1

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1 – Narziß und ….. Mißhandlung????????

3420 Abonnenten
Woher stammt das Wort „Narzisst“ und was bedeutet es?

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24 – Vorsicht Organśpendè … !

3420 Abonnenten
Wie tot ist hirntot? …… Keine Angst, hier reden wir nicht über die Grausamkeiten, es werden auch keine Bilder gezeigt! Es geht darum, wie man sich schützt.

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23 MÄRZ – „EUROPA-weit-DEMO“ – „UR-Heber-RECHT“ – – ARTIKEL „13“/“17″ – – Artikel „12“/ ? – Urheber sind die Verlierer – Rechtsanwalt „Christian Solmecke“ – ARTIKEL „11“/ ? – ARTIKEL „6“ – „TERROR-FILTER“ – – – „CDU“ – „Schrödingers Uploadfilter“ /// Schwerer Rückschlag für MONSANTO: Aktie von BAYER bricht nach „GERICHTs-VERFAHREN“ in den USA ein – – – „US-Gericht“: BAYERs GLYPHOSAT ist „KREBSerregend“ //// „BUNDES-AMT“: Folgen der „5G“-Technologie für die „GESUNDHEIT“ müssen UNTERSUCHT werden //// „EU“-„biometrische Daten“ /// KILLER-ROTOREN – – „Insekten-TOD“ und „Wind-PARKs“ – „INFRA-SCHALL“ /// „Hackers Remotely Kill a Jeep on a Highway“ /// „Brave NEW WORLD“

tube.com/watch?v=Qi9y8PobFM8&feature=youtu.be

#Artikel13 #SaveYourInternet

„Julia Reda“ – „Ur-HEBER-RECHTs-REFORM“ – „Der PROTEST ist FAKE“!!!!!!!!!!!!!

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utube.com/watch?v=vL7Zm0Tjoug

Artikel „13“/“17″: CDU behauptet Demonstranten seien gekauft! Kann man diese Lüge verbieten? RA Solmecke

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SCHWERER „INTERESSEN-KONFLIKT“ FÜR DEUTSCHE „LEIT-MEDIEN“

?VERLAGE HABEN KEINEN MANIPULIERENDEN EINFLUSS auf die LOBBY-„EU“???!!!

BERICHTE über ENGLANDs  DEMOs  aber NICHT über DEUTSCHE DEMOs!!!!!!!!!!!!!!

https://www.welt.de/politik/ausland/video190741343/People-s-Vote-Hunderttausende-Briten-demonstrieren-gegen-Brexit.html

„People’s Vote“

Hunderttausende demonstrieren in London für zweites Referendum

Stand: 15:28 Uhr

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http://www.spiegel.de/video/london-grossdemonstration-gegen-brexit-video-99025954.html

+++ Livestream +++
Großdemonstration in London
23.03.2019, 14:16 Uhr

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IN-SZENARIO: WER WILL darüber noch INFORMIERT WERDEN?! – UND WENN „BREXIT“ NUR  „BRECH-REIZ“ VERURSACHT!!!!!

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https://twitter.com/herrnewstime?lang=de

Es hat länger gedauert, doch endlich können wir eine Gesamteilnehmerzahl für DE veröffentlichen. In über 45 Städten demonstrierten am 23. März somit etwa 200.000 Menschen friedlich für ein freies Internet und gegen!

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http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/artikel-13-uploadfilter-und-co-die-sturheberrechtsreform-a-1259399.html

Debatte über Artikel 13<<</17>>>

Die Sturheberrechtsreform

Im Streit über die EU-Urheberrechtsreform stehen sich Befürworter und Gegner unversöhnlich gegenüber. Junge Demonstranten schimpfen auf Politiker – und umgekehrt. Längst geht es um mehr als eine trockene Richtlinie.

Demonstranten am Samstag in Berlin: Nicht nur Artikel 13 ist das Problem

IPON/ imago

Demonstranten am Samstag in Berlin: Nicht nur Artikel 13 ist das Problem

Matthias Hornschuh ist wütend. Dabei sollte er es gar nicht sein. Gerade an diesem Samstagvormittag soll es doch eigentlich darum gehen, die Debatte rund über die Urheberrechtsreform zu „versachlichen“, wie es in der Einladung der Initiative Urheberrecht heißt. Künstler, Urheber und Verwerter haben Journalisten zum Medienbrunch in der Berliner Akademie der Künste eingeladen – Stunden bevor mit großangelegten Demos in vielen Städten gegen das demonstriert wird, wofür hier gekämpft wird: die neue europäische Urheberrechtsrichtlinie.

Die Befürworter wollen einen sachlichen Ton in die hitzige Debatte bringen – doch zumindest an diesem Morgen gelingt das kaum. Jedenfalls nicht, sobald es um die Gegenseite geht, die überwiegend jungen Menschen, die an diesem Tag auf die Straße gehen.

Der Komponist Matthias Hornschuh sagt, er sei in der Debatte um die Reform als einer der „alten Männer“ bezeichnet worden, für die das Internet angeblich „nur aus E-Mail und Pornografie“ bestehe, und genau solche alten Männer hätten dieses Gesetz gebaut. Hornschuh erinnert daran, dass doch auch die alten Männer zu den digitalen Nutzern gehören, „für die man auch das Netz gestalten muss“. Es gehe „nicht nur um 16-jährige YouTube-Nutzer und BibisBeautyPalace“, sondern um alle Menschen, die im Netz unterwegs seien. Viele würden von den Gegnern einfach ausgeschlossen: „Das ist so verantwortungslos und das ist so undemokratisch, dass ich wirklich voller Wut bin.“ Zwar versuchten er und seine Kollegen, „diese Wut gar nicht zum Ausdruck zu bringen, sondern immer in der Sache zu argumentieren. Das fällt uns von Tag zu Tag schwerer.“ Es zeigt, wie verfahren der politische Diskurs um die umstrittene Urheberrechtsrichtlinie mittlerweile ist – und zwar auf allen Seiten.

Polemische Beschimpfungen auf den Plakaten

Denn nicht nur Hornschuh ist wütend. Tausende andere Menschen sind es auch, und zwar so wütend, dass sie ihren Protest gegen die umstrittene Urheberrechtlinie an diesem Samstag lautstark auf die Straße trugen. Dabei sparten sie nicht mit polemischen Beschimpfungen der Politiker: Der zuständige Berichterstatter Axel Voss (CDU) wird auf Plakaten als „Vollvossten“ oder „dumm“ bezeichnet, auf anderen Plakaten steht „Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal die Fresse halten“.

Fotostrecke
13  Bilder

Artikel 13 und Uploadfilter: So wurde in deutschen Städten protestiert

Axel Voss selbst hat sich immer wieder über die Beschimpfungen beklagt: Viele hätten „Maß und Mitte“ völlig verloren, sagte er auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche. In sozialen Medien werde er ständig diffamiert. Es ist deutlich zu beobachten, dass dem Politiker die ständigen Angriffe gegen seine Person zu schaffen machen.

Die Demonstranten empfinden das allerdings ebenso andersherum: Ihr Protest wurde von Anfang an diskreditiert. Erst wurde ihnen vorgeworfen, sie wären von YouTube für dessen Interessen instrumentalisiert worden, in der EU-Kommission war von einem „Mob“ die Rede, und dann unterstellte der Europaabgeordnete Sven Schulze (CDU) auch noch, bei der Flut an Protest-E-Mails handele es sich um eine von Google initiierte „Fake-Aktion“.

Politiker unterstellt „gekaufte Demonstranten“

Als dann am Samstag viele Zehntausende in deutschen Städten auf die Straße gingen, wird am selben Tag Daniel Caspary in der „Bild“ zitiert, es werde „offensichtlich versucht, auch mit gekauften Demonstranten die Verabschiedung des Urheberrechts zu verhindern. Bis zu 450 Euro werden von einer sogenannten NGO für die Demoteilnahme geboten.“ Das Geld scheine „zumindest teilweise von großen amerikanischen Internetkonzernen zu stammen.“ Nun sollen die Demonstranten auch noch angeblich bezahlt worden sein – die Empörung im Netz ließ nicht lange auf sich warten.

Wer kein Jurist ist und den Text der geplanten europäischen Urheberrechtsrichtlinie liest, dem kann es passieren, dass sein Kopf nach wenigen Seiten vor Langeweile auf die Tischkante fällt. Umso mehr mag es überraschen, dass eben jener Text die Menschen auf die Straße treibt und für politisches Gebrüll auf allen Seiten sorgt. Junge Demonstranten schimpfen auf Politiker und – wesentlich unüblicher – Politiker schimpfen auf junge Demonstranten. Die Lager stehen sich unversöhnlich gegenüber, längst geht es um mehr als ums Urheberrecht.

„Gesetzgebung ist ein Wettbewerb“

Die Protestierenden fühlen sich in Brüssel nicht ernst genommen, sie empfinden die Europa-Politik als weit entfernt von sich, von der Realität, vom heutigen Internet. „Demokratie statt Lobbykratie“ wird auf einem Demo-Plakat in Berlin ein altbekannter Vorwurf wiederholt, der in diesem Fall besonders genährt wurde. Zum Beispiel durch Sätze wie diesen von Axel Voss auf der Pressekonferenz vergangene Woche, angesprochen auf die Lobbyarbeit: „Ich sag mal: Auch Gesetzgebung ist ein Wettbewerb. Und wer seine Interessen dort nicht vorträgt, die sind dann eben nicht existent.“

Für viele mag diese Aussage eine Binse sein. Frisch politisierten jungen Menschen lässt sich so ein Satz allerdings kaum vermitteln, er zeugt erneut von wenig Fingerspitzengefühl in der Kommunikation. Entsprechend sauer sind die Demonstranten. „Mir geht es gar nicht nur ums Urheberrecht, sondern auch darum, wie in der Sache mit den Wählern und jungen Leuten umgegangen wird“, sagt etwa die Demonstrantin Frauke (21).

Gemeinsam mit ihrem Freund Daniel (27) ist sie aus dem Rheinland extra zur Demo nach Berlin gereist. „Fünf Millionen Menschen haben die Petition gegen die Richtlinie unterschrieben, und dann heißt es, das seien alles Bots„, sagt Frauke, das sei frustrierend. Es erzeuge ein Gefühl von Ohnmacht, das auch sie dazu gebracht habe, für so ein trockenes Thema wie Urheberrecht auf die Straße zu gehen. „Eigentlich dachte ich, die Sache sei längst vom Tisch, seit im vergangenen Sommer dagegen gestimmt wurde. Als das Thema dann in meiner Timeline wieder aufkam, hatte ich den Eindruck, dass jetzt hintenrum versucht wird, etwas durchzudrücken.“

Argumentativ geht einiges durcheinander

Misstrauen gegenüber der Politik und Misstrauen gegenüber den klassischen Medien begegnen einem immer wieder in den Gesprächen mit den jungen Demonstranten am Samstag in Berlin. YouTubern wird hier teils mehr Vertrauen entgegengebracht als klassischen Journalisten, und die Furcht vor einer Filterung von Inhalten geht einher mit der Furcht, bestimmte Informationen nicht mehr zu erhalten. „Was ist, wenn die ganzen kleinen Kanäle auf YouTube irgendwann dichtmachen müssen?“, fragt ein 18-jähriger Demonstrant. Davor habe er Angst. Begründen kann er sie nicht.

Auch wenn bei manchen argumentativ einiges durcheinander geht: Die Protestierenden fordern jedenfalls nicht, urheberrechtlich geschützte Werke im Netz umsonst zu bekommen. So nämlich lautet der Vorwurf bei den Urhebern und Verwertern auf dem Brunch der Befürworter: Die Demonstranten sprächen von „Freiheit„, meinten aber „gratis“, heißt es in einer Ansprache. Diese Behauptung dürfte sich ebenso wenig begründen lassen.

Immer wieder betonen die Befürworter, dass Künstler endlich auch online fair vergütet werden müssten. Diese Forderung würden wohl auch die meisten Demonstranten unterschreiben. Umso bizarrer wirkt es, dass wegen weniger strittiger Passagen beinahe eine ganze Richtlinie aufs Spiel gesetzt wurde, die in ihrer Gesamtheit von den meisten gewollt ist. Es zeigt, wie sehr sich die Fronten verhärtet haben, wie wenig Verständnis und Entgegenkommen es zwischen den Lagern gibt. Aus der Urheberrechtsreform ist eine Sturheberrechtsreform geworden.

Das Lager der Befürworter hofft offenbar nur darauf, dass die Proteste bald vorübergehen. „Wenn die Demonstration vorbei ist, scheint die Sonne ja immer noch“, sagt etwa Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht, in seiner Ansprache am Samstagvormittag. Doch je öfter die Demonstranten als „undemokratisch“, „gekauft“ oder „fehlinformiert“ bezeichnet werden, umso größer dürfte ihre Wut werden. Ganz unabhängig von der Abstimmung im Europaparlament am Dienstag. Und auch unabhängig vom Urheberrecht.

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https://twitter.com/senficon?lang=de

Wieviel Vertrauen kann man in die Recherchen von setzen, wenn sie einen Hashtag und 3 Websites unterschiedlicher Organisationen nicht auseinanderhalten können – und dann obendrein nicht mal korrekt buchstabieren? 🤔

 

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NEUE VERSUCHE den PROTEST zu SA-„BOT“-IEREN!!!….

Nicht nur der unsägliche Bot-Vorwurf, sondern auch inhaltlich falsch: Es gibt im Europaparlament kein Prinzip der Diskontinuität, man müsste nicht von vorn anfangen, wenn gestrichen wird.

Neuer Tag, neuer Vorwurf gegen uns Bots! Heute: Mitglied und Bertelsmann-Mitarbeiter Elmar Brok. .

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„UP-LOAD-FILTER“ – DIE „EU“- OBER-OBER-OBER-„LOBBY-KRATIE“ und  die „SOFT-WARE-KONZERNE“ REIBEN sich schon die HÄNDE und wie die  „AAS-GEIER“ LAUERN sie bis das OPFER – „freies INTERNET“ –  sich ERGIBT

siehe auch  „Axel Voss“ GEGEN die PROTESTE

tube.com/watch?v=Jq4lFoCxEl8

Artikel 12 – Urheber sind die Verlierer – Rechtsanwalt „Christian Solmecke“

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utube.com/watch?time_continue=266&v=3649MOTsfUw

„Artikel 12“ und Zeitreisen in langsam

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EU“ – will  „MEINUNGs-und WAHRHEITs-FILTER-n“„T-ERROR-FILTER“ – der/die „EU-FILTER-FOLTER“ für die  bzw gegen die „FREI-HEIT“

KALKÜL – WILLKÜR – Die „EU“ will die TOTALE ÜBERWACHUNG und KONTROLLE über das INTERNET

utube.com/watch?v=w6J-68_xALU

ARTIKEL „6“ – Terrorfilter geplant: Die nächste Schnapsidee der EU  –  Rechtsanwalt Christian Solmecke

https://twitter.com/solmecke?lang=de

Julia Reda

@Senficon

Nach dem Video von @solmecke haben viele mich gefragt, was ich gegen die unternehme. Habe hier etwas ausgeschrieben: https://juliareda.eu/2019/02/terrorismus-online-uploadfilter/  Unter meiner Federführung hat der @EP_SingleMarket Ausschuss auch schon gegen in der gestimmt.

hat retweetet

Der wichtigste Schritt, den Ihr unternehmen könnt, um die zu vermeiden, ist aber erstmal der abzulehnen. Denn wenn man beim Urheberrecht akzeptiert, ist es schwer, sie gegen Terrorismus abzulehnen!

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Aufruf zur Demo am 23. März 2019 gegen Artikel 13 der EU Urheberrechtsreform #SaveYourInternet

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https://twitter.com/senficon?lang=de

„Nutzer*innen sollten sich über freuen, weil er sie von der Haftung für Urheberrechtsverstöße befreit“ – auch dieses Argument stimmt leider nicht:

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Meine Erwiderung auf ein weiteres Argument von -Verteidiger*innen: „Die -Bemühungen müssen verhältnismäßig sein – daher wird keine Plattform davon überfordert“

#Artikel13 #Uploadfilter

„Julia Reda“ – ARGUMENT: „Die „Upload-FILTER“-Bemühungen müssen verhältnismäßig sein – daher…..

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hat retweetet

Der aktuelle CDU-Vorschlag zu überzeugt nicht. Unser Vorsitzender dazu: „Es ist besser schlechte Gesetze im Ursprung zu verhindern, anstatt unverbindlich an etwaigen Konsequenzen herumdoktern zu wollen.“ Unsere gesamte PM:

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Welche Lehren zieht man aus den sich immer wieder  wiederholenden LÜGEN – TÄUSCHUNGEN – BETRÜGEREIEN – der CDU/CSU  – TRAU dieser PARTEI NICHT sie hat  NICHTS anderes im SINN als dich    „ÜBERS OHR zu HAUEN“ – diese PARTEI hat es „FAUSTdick HINTER den OHREN“!!!!

https://blog.wdr.de/digitalistan/schroedingers-uploadfilter-der-unglaubwuerdige-kompromiss-der-cdu/

Schrödingers Uploadfilter – der unglaubwürdige “Kompromiss” der CDU

Es gibt da dieses Gedankenexperiment des Physikers Erwin Schrödinger. Darin befindet sich eine Katze zusammen mit einer tödlichen Vorrichtung in einer verschlossenen Kiste. Die Vorrichtung würde die Katze mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent innerhalb einer Stunde töten. Schaut man nach Ablauf dieser Stunde nicht in die Kiste: Wie ist dann der Zustand der Katze? Die Antwort: Sie ist sowohl lebendig als auch tot.

Die CDU hat dieses Wochenende Schrödingers Uploadfilter erfunden: Die Partei, deren Politiker zum Teil nicht müde wurden, zu betonen, es werde doch gar keine Uploadfilter geben, stellt ein Papier vor, das genau diese Uploadfilter verhindern soll. Rechts- und Netzpolitiker der CDU, die auf EU-Ebene für Artikel 13 stimmen will, wollen “in der nationalen Umsetzung keine Uploadfilter”. Und CDU und CSU in Brüssel, die hinter der Urheberrechtsrichtlinie stehen, loben den Kompromissvorschlag aus Deutschland, der sich aber doch gegen ihre eigenen Entscheidungen richtet. Was für ein Irrsinn!

Das Papier sieht vor, dass grundsätzlich alle Inhalte hochgeladen werden können. Unterhalb einer “zeitlichen Grenze” werden keine Lizenzgebühren fällig. Wird diese Grenze überschritten, sollen die Plattformen zahlen – entweder, weil die Werke digitale Fingerabdrücke enthalten, die den Urheber verraten, oder in Form einer Pauschallizenz. Alternativ könnten Urheber auf ihre Rechte verzichten oder eine Löschung verlangen.

“Kompromiss” wird dieses Papier von Unionspolitikern genannt, und es klingt wie eine Rolle rückwärts, wenn CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak twittert, es sei wichtig, “genau zuzuhören”. Doch der Text ist so vage, dass er auch ein rhetorischer Kniff sein könnte – und am Ende steckt immer noch der heftig kritisierte Artikel 13 dahinter. Wie soll es auch anders gehen? Bei der Umsetzung einer EU-Richtlinie kann der Gesetzgeber nicht völlig von deren Grundgedanken abweichen. Sonst gäbe es Probleme mit Brüssel.

Uploadfilter wären außerdem auch nach dem CDU-Papier nicht ganz ausgeschlossen. Wie zum Beispiel sollen Plattformen dem Verlangen von Urhebern nachkommen, ihre Werke zu löschen? Würden dafür keine Uploadfilter eingesetzt, wären wir ganz schnell wieder beim aktuellen Verfahren: Urheber müssten jeder Urheberrechtsverletzung einzeln hinterherlaufen – und genau das soll die Richtlinie doch verhindern.

Audioplayer

Droht das Ende des Internets, wie wir es kennen? Die Polit-WG diskutiert.

Bekäme die CDU ihre Punkte überhaupt auf den Weg –wenn die SPD doch für eine europäische Lösung ist? Würden Uploadfilter nicht gerade komplett verboten: Liegt die Entscheidung am Ende nicht bei den Plattformen – und würden die eine Insellösung nur für Deutschland schaffen? Müsste eine Partei, die europäisch denkt, Uploadfilter nicht auch für andere Staaten verhindern wollen, wenn sie auch in Ländern wie Polen oder Ungarn drohen? Müsste man bei einer Richtlinie, die noch nicht verabschiedet ist, nicht die Richtlinie an sich verbessern, statt nationale Workarounds zu finden? Gerade, weil es doch eigentlich einen gemeinsamen digitalen Binnenmarkt geben soll?

Die CDU hat sich offenbar für Schrödingers Uploadfilter entschieden: Es soll sie gleichzeitig geben und nicht geben. Glaubwürdig ist das nicht.

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ube.com/watch?v=AL6gD7JKivE

„Artikel 11“ – Mindestens genau so schlimm wie Artikel 13? –  Rechtsanwalt „Christian Solmecke“

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ube.com/watch?time_continue=12&v=iAMWk9prenU

EU „Urheber-Rechts-Reform“ – sind die Upload-Filter noch zu verhindern? – nachgehakt

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„Alexander Hoffmann“- CDU  – ?LIEBLINGS-ERFUNDENENES ARGUMENT? und auch noch DREISTER LÜGNER – – behauptet: „das Vorziehen der Abstimmung sei eine Erfindung“  Es gibt doch Beweise:

#Artikel13 #saveyourinternet #uploadfilter

Die SCHLECHTESTE Rede zu Artikel 13 im Bundestag

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tube.com/watch?v=nhi3Ori_n9A

Artikel 13: Argumente der Befürworter widerlegen – Mit „Rezo“ –  Rechtsanwalt „Christian Solmecke“

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tube.com/watch?v=iNpB73CAdL8

„Rezo ja lol ey“ – Ich entlarve Propaganda zu Artikel 13

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utube.com/watch?v=ApwCZI3DyKE

Live-Stream –  Montag 18 März – ab 20 UHR

Artikel 13 – Jetzt wird geredet!

Helga Trüpel (MdEP)?LOBBY-ISMUS? – ?“EU“? garnicht FILTERN  bei ?LIZENSEN? das ist eine ?“GLATTE LÜGE“?  wen WUNDERTS eine GRÜNE –   ?digitale REVOLUTION? – beschwichtigen – schönreden  – verharmlosen…. ?SILIKON-VALLEY? WAS hat SIE damit ZU TUN????!!!!

Gäste: Tobias Holzmüller (Justiziar der GEMA) • Rewinside (YouTuber) • Helga Trüpel (MdEP) • HerrNewstime (YouTuber) • Helmut Zerlett (Komponist) • Christian Solmecke (Rechtsanwalt) • Rezo (YouTuber) • Franziska Schreiber (Autorin)

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Auf der Pressekonferenz hat gerade bestätigt, dass Presseverlage mit schlechter Wahlberichterstattung gedroht haben, wenn Abgeordnete gegen die stimmen. Er findet das nicht problematisch. 🤔

outube.com/watch?time_continue=4&v=30r5zWuq15o

ERPRESSUNG und KORRUPTION

“Das ist völlig normal”: Axel Voss über das „Lobbying“ der Verlage

Helga Trüpel (MdEP) – ?SILIKON-VALLEY? – ?INTERESSEN – KONFLIKT? – „UP-LOAD – FILTER“?

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utube.com/watch?v=SaJM-p6KeuI

Kampf gegen Uploadfilter & Artikel 13 – 4,7 Millionen Unterschriften zum Justizministerium gebracht

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utube.com/watch?v=EbtNFP8lBh8

LeFloid berichtet – PETITION an „BARLEY“: spricht von „Drohungen der Verlage“ – „UP-LOAD-FILTER“

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https://twitter.com/senficon?lang=de

Antworten auf Argumente zu : „ können gar nicht kommen, denn im Gesetz wird erwähnt, es dürfe nicht zu allgemeiner Überwachung (‚general monitoring‘) führen“

utube.com/watch?v=907nGTe-vnU

Julia Reda – „Uploadfilter“ – es dürfe nicht zu allgemeiner Überwachung ‚general monitoring‘ führen

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„Julia Reda“ – Behauptung über „Artikel 13“: „Nur große Plattformen wie „YouTube“ müssen ……

 

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Behauptungen über : „Plattformen müssen nur mit Verwertungsgesellschaften Pauschalverträge abschließen, dann sind gar nicht mehr nötig“

„Julia Reda“ – Behauptung: „Pauschal-Lizensen“ befreien „Platt-Formen“ von der „Filter-Pflicht?!

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Julia Reda – stimmt so nicht: „Uploadfilter“ nur bei „Urheber-Rechts-Verletzungen“ oder….

 

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„Julia Reda“ – „Uploadfilter stehen gar nicht im Text!“

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tube.com/watch?v=W8Ua3oRPHIE

„Artikel 13“ Demo Österreich – Demo gegen „Artikel 11“ und „13“ in Wien am „23.März 2019“

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ube.com/watch?v=-2i1v5emth0

Demo gegen Artikel 13 in Wien (und vielen anderen Städten) #saveyourinternet

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tube.com/watch?v=OuWAV-WUTUg

Aufruf zur Demo gegen Artikel 13 am 23.03.2019 in Berlin! #SaveyourInternet

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siehe auch „GLYPHOSAT und kein ENDE..…..

IN die ZWEITE PHASE – DAMIT ALLE MACHENSCHAFTEN dieses satanischen KONZERNs ans LICHT kommmen!!!!!!!!!!!!

aus dem TEXT:.Damit geht der Prozess nun mit der selben Jury in eine zweite Phase, in der die Haftungsfragen geklärt werden sollen. Dabei geht es auch darum, ob Monsanto über >>>Risiken hinwegtäuschte<<< und wie hoch der mögliche Schadenersatz ausfallen könnte. Sollte Monsanto für haftbar befunden werden, könnte dies Bayer viel Geld kosten.…..

…..Wäre die Jury zu dem Schluss gekommen, dass Roundup nicht für Hardemans Erkrankung mitverantwortlich ist, so hätte es <<<<keine zweite Prozessrunde>>> gegeben, was für >>>Monsanto<<< ein >>>Befreiuungsschlag<<< gewesen wäre...

……

Monsanto-Prozess in den USA

Aktie von Bayer bricht nach Gerichtsverfahren in den USA ein

Der Aktienkurs von Bayer ist am Mittwoch schwer eingebrochen.

Das Logo des deutschen Konzerns Bayer. Bayer und BASF wollen offenbar Monsanto übernehmen. (Foto: dpa)

Das Logo des deutschen Konzerns Bayer. (Foto: dpa)

Der Aktienkurs des deutschen Chemiekonzerns Bayer brach am Mittwoch um bis zu 10 Prozent ein, nachdem die Bayer-Tochter Monsanto in den USA ein wichtiges Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Unkrautmittel Glyphosat verloren hatte. Der mit massiven Neuschulden übernommene Monsanto-Konzern wird für Bayer zu einem ernsten Problem.

Die dpa berichtet:

Schwerer Rückschlag für Monsanto: Der zum deutschen Bayer-Konzern gehörende US-Saatgutriese hat einen wichtigen Teilprozess um angebliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup verloren. Die Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand am Dienstag (Ortszeit), dass das Produkt mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman gewesen ist. Die sechs Geschworenen trafen die Entscheidung einstimmig.

Damit geht der Prozess nun mit der selben Jury in eine zweite Phase, in der die Haftungsfragen geklärt werden sollen. Dabei geht es auch darum, ob Monsanto über Risiken hinwegtäuschte und wie hoch der mögliche Schadenersatz ausfallen könnte. Sollte Monsanto für haftbar befunden werden, könnte dies Bayer viel Geld kosten. Wäre die Jury zu dem Schluss gekommen, dass Roundup nicht für Hardemans Erkrankung mitverantwortlich ist, so hätte es keine zweite Prozessrunde gegeben, was für Monsanto ein Befreiuungsschlag gewesen wäre.

Bayer zeigte sich in einer Stellungnahme enttäuscht von der Entscheidung der Jury. Dennoch sei das Unternehmen weiterhin fest davon überzeugt, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse bestätigen, dass glyphosatbasierte Herbizide keinen Krebs verursachen. Bayer sei zuversichtlich, im zweiten Teil des Prozesses beweisen zu können, dass Monsantos Verhalten angemessen war und das Unternehmen nicht für Hardemans Krebserkrankung haftbar gemacht werden sollte.

Für Bayer ist der Fall Hardeman hochbrisant, da es sich um einen richtungsweisenden «Bellwether Case» handelt. Damit ist im US-Recht eine Art Musterfall in einem Massenverfahren gemeint. Mehrere dieser repräsentativen Fälle sind angesetzt. Sie sollen den Streitparteien helfen, das Ausmaß von Schäden und die Höhe denkbarer Vergleichszahlungen besser abschätzen zu können. Insgesamt sind bei dem zuständigen US-Richter Vince Chhabria mehrere Hundert Klagen von Landwirten, Gärtnern und Verbrauchern gebündelt.

Die Klagewelle gegen Bayer war so richtig ins Rollen gekommen, nachdem eine Geschworenenjury dem Krebspatienten Dewayne Johnson in einem anderen Verfahren im August insgesamt 289 Millionen Dollar an Schmerzensgeld und Entschädigung zugesprochen hatte. Die Richterin senkte zwar die Strafe gegen den im vergangenen Jahr von Bayer übernommenen US-Saatgutkonzern Monsanto später auf gut 78 Millionen Dollar (69 Mio Euro), im Grundsatz änderte sie am Urteil aber nichts.

Der Bayer-Aktienkurs war nach dem Urteil im August massiv eingebrochen. Anleger und Analysten warfen die Frage auf, ob die Leverkusener die Risiken des rund 63 Milliarden Dollar (55 Mrd Euro) teuren Monsanto-Kaufs unterschätzt hätten. Das aktuelle Verfahren ist erst der Anfang: Bis Ende Januar wurden Monsanto in den USA glyphosatbezogene Klagen von etwa 11 200 Klägern zugestellt. Am 28. März soll bereits ein weiterer Prozess bei einem Landgericht im kalifornischen Oakland starten, weitere sollen rasch folgen.

Bayer weist die Vorwürfe eines Krebsrisikos von Monsantos Unkrautvernichtern zurück und beruft sich dabei auf zahlreiche Studien. «Wir haben großes Mitgefühl mit Herrn Hardeman und seiner Familie – dennoch stützen umfangreiche wissenschaftliche Erkenntnisse die Schlussfolgerung, dass Roundup nicht die Ursache seiner Krebserkrankung ist», heißt es im Statement des Unternehmens. Bayer stehe hinter diesen Produkten und werde sie entschieden verteidigen.

Der Dax-Konzern gibt sich denn auch betont optimistisch: Bislang sah das Unternehmen keinen Grund, für Schadenersatzzahlungen Vorsorge zu leisten. Viel Geld kosten die Glyphosat-Klagen aber dennoch schon: Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten stiegen im vergangenen Jahr um rund 660 Millionen Euro. «Wir stellen hier im Wesentlichen für drei Jahre Verteidigungskosten zurück», erklärte Finanzchef Wolfgang Nickl während einer Bilanzpressekonferenz Ende Februar.

 

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https://www.testbiotech.org/node/2349

Wie sicher ist Glyphosat in Gentechnik-Pflanzen?

Testbiotech fordert Überprüfung von Import-Genehmigungen

20. März 2019 / Nachdem ein Bundesgericht in den USA den Verdacht bestätigt hat, dass Glyphosatmischungen wie Roundup zur Entstehung von Krebs beitragen können, fordert Testbiotech eine eingehende Untersuchung aller EU-Importzulassungen von Gentechnik-Pflanzen, die gegen Glyphosat resistent gemacht sind. Diese können mit hohen Mengen von Glyphosat gespritzt werden. In Anbauregionen wie Südamerika und den USA kommen dabei auch Herbizidmischungen zum Einsatz, die in der EU nicht zugelassen sind. Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat 2015 und 2018 festgestellt, dass es zu wenig Daten gibt, um die gesundheitlichen Risiken derartiger Importe zu beurteilen. Die EU-Kommission hat sich bis jetzt aber strikt geweigert, mehr Daten und genauere Untersuchungen zu verlangen.

Testbiotech hat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass es oft keine Fütterungsversuche mit diesen Pflanzen gegeben hat. In anderen Fällen wurden zwar Fütterungsversuche durchgeführt, aber Pflanzen verwendet, die mit wesentlich weniger Glyphosat gespritzt wurden als dies in der Praxis üblich ist. Jüngstes Beispiel: Ein Mais der Firma Bayer/Monsanto, der sogar eine besonders hohe Resistenz gegenüber Glyphosat aufweist.

Bisher hat die EU-Kommission weitere Untersuchungen stets abgelehnt. Im Gegenteil: Im Rahmen des EU-Projektes G-TwYST, in dem der glyphosatresistente Gentechnik-Mais NK603 auf mögliche gesundheitliche Risiken untersucht wurde, hat die EU-Kommission die Untersuchung der Auswirkungen der Glyphosat-Spritzungen sogar ausdrücklich von der Studie ausgenommen. Der in den Versuchen verwendete Mais war tatsächlich weitgehend frei von Glyphosatrückständen.

Testbiotech hat verschiedentlich darauf aufmerksam gemacht, dass die dauerhafte, wiederholte Aufnahme entsprechender Futter- und Lebensmittel auch Auswirkungen auf die Darmbakterien und den Hormonhaushalt haben kann. Auch dazu gibt es verschiedene ernst zu nehmende Forschungsergebnisse.

Vor diesem Hintergrund verlangt Testbiotech jetzt die Aussetzung von neuen Importzulassungen und die Überprüfung der bestehenden Genehmigungen für den Import gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU. Bislang wurden bereits rund 40 entsprechende Importzulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilt, die gegen Glyphosat resistent sind, darunter Soja, Mais, Raps und Zuckerrüben. Testbiotech will auch über den Weg der EU-Gerichte genauere Untersuchungen verpflichtend machen (Verfahren C-82/17 P). Leider sieht es nach einer 2018 veröffentlichten Stellungnahme des Generalanwaltes des EU-Gerichtes aber nicht danach aus, als ob das Gericht weitere Untersuchungen zur Auflage machen würde. Die Entscheidung wird für 2019 erwartet.

Kontakt:
Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

Weitere Informationen:

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33629/

US-Gericht: Bayers Glyphosat ist krebserregend

20.03.2019

Justiz Gericht Gesetz

Schild am Eingang eines Gerichts in Newcastle (Foto: smlp.co.uk / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)-+-

Das Herbizid Roundup der Bayer-Tochter Monsanto ist maßgeblich verantwortlich dafür, dass der Rentner Edwin Hardeman an Lymphdrüsenkrebs erkrankte. Das entschied die Jury eines US-Bundesgerichts in San Francisco und schickte damit die Bayer-Aktie auf Talfahrt.

Der in San Francisco verhandelte Fall ist ein „Bellwether Case“, das ist eine Musterklage, die als richtungsweisend für weitere derartige Prozesse gilt. Allein bei Richter Vince Chhabria, der den Fall Hardemann gegen Monsanto verhandelte, liegen mehr als 760 weitere Klagen auf dem Schreibtisch. Insgesamt hatten Krebspatienten oder ihre Angehörigen bis Ende Januar in den USA 11.200 Klagen gegen Bayer eingereicht.

Chhabria hatte den Fall zweigeteilt. Zuerst sollte die Jury die Frage beantworten, ob Roundup maßgeblich für die Krebserkrankung des Klägers verantwortlich sei. Die Jury bejahte dies einstimmig. Im zweiten Teil des Prozesses wird es darum gehen, ob Monsanto arglistig über Risiken hinwegtäuschte und Behörden beeinflusste. Abschließend muss die Jury entscheiden, wieviel Schadenersatz Bayer für seine Tochter zu zahlen hat. Vor einem Gericht des Staates Kalifornien hatte Bayer im August 2018 bereits ein Verfahren verloren und war von der Jury zu 289 Millionen US-Dollar Schadenersatz verurteilt worden. Die Richterin reduzierte die Summe später auf 78 Millionen Dollar, Bayer legte Berufung ein.

Über das aktuelle Urteil zeigte sich der Konzern enttäuscht. Bayer sei zuversichtlich, im zweiten Teil des Prozesses beweisen zu können, dass Monsantos Verhalten angemessen war und das Unternehmen nicht für Hardemans Krebserkrankung haftbar gemacht werden sollte, hieß es in einer Stellungnahme. Vorbörslich brach die Aktie am Mittwoch morgen knapp zehn Prozent ein. [lf]

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<<STAATs-ZENSUR>><<STAATs-ZENSUR>><<STAATs-ZENSUR>>
hat retweetet

: Die Bundesregierung hat uns abgemahnt. Der Vorwurf: Urheberrechtsverletzung. Sie will uns dafür bestrafen, dass wir ein Glyphosat-Gutachten veröffentlicht haben. Aber wir wehren uns. Jetzt brauchen wir eure Unterstützung!

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https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/glyphosat-bayer-urteil-aktie-1.4375487

Meinung am Mittag: Glyphosat Es wird teuer für Bayer – zu Recht

Das Werksgelände des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer in Leverkusen.(Foto: Oliver Berg/picture alliance/dpa)

Der Saatguthersteller hat vor Gericht verloren – und es laufen viele weitere Prozesse. Das Unternehmen hat die Gefahren von Glyphosat massiv unterschätzt. Den Chef könnte das den Job kosten.

Kommentar von Elisabeth Dostert

Investoren sind gnadenlos. Panisch verkauften Aktionäre an diesem Mittwoch die Aktie des deutschen Agro- und Pharmakonzerns Bayer, nachdem die jüngste Entscheidung im Fall Monsanto die Runde gemacht hatte. Geschworene eines US-Gerichts entschieden in der Nacht zu Mittwoch, dass der Unkrautvernichter Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat „erheblich“ zur Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman beigetragen hat. Es ist die erste Phase in einem zweigeteilten Prozess. In der ersten sollte erörtert werden, ob es einen Zusammenhang zwischen Glyphosat und der Krebserkrankung gibt. Gibt es! In der zweiten wird nun geklärt, ob Monsanto über Risiken hinwegtäuschte und wie hoch der Schadenersatz ausfällt. Schon die Zweiteilung hatte Bayer als Sieg für sich verbucht, auch weil das Unternehmen nun eigene Anwälte ins Rennen schicken konnte. Nun ist der Konzern wieder einmal enttäuscht„, wie schon nach dem ersten Urteil im vergangenen Sommer.

Im August 2018 hatte ein Gericht dem Hausmeister Dewayne Johnson zunächst 289 Millionen Dollar zugesprochen, später war die Summe aus formalen Gründen auf 78 Millionen Dollar gekürzt worden. Schon damals brach der Aktienkurs ein. Nun geht der Kursverfall weiter. Zu Recht, denn die jüngste Entscheidung wiegt schwerer. Den ersten Fall tat Bayer noch als Einzelfall ab, der Prozess war wegen der Schwere der Erkrankung vorgezogen worden. Das geht nun nicht mehr. Die jüngste Entscheidung in einem von drei geplanten „Bellwether-Verfahren“, eine Art Musterverfahren, weist die Richtung für künftige Entscheidungen. Mehr als 11 000 Klagen sind in den USA bereits gegen Monsanto eingereicht worden. Der jüngste Prozessverlauf dürfte die Klagewelle weiter anschwellen lassen.

63 Milliarden Dollar hat Bayer für Monsanto gezahlt. Immer deutlicher wird: Bayer-Vorstandschef Werner Baumann hat sich im Drang nach Größe verzockt, er blendete die Risiken, die in Monsanto stecken, aus. Der US-Konzern stand seit Jahren in der Kritik – für Glyphosat, für gentechnisch verändertes Saatgut und sein Geschäftsgebaren. Baumann konnte und musste wissen, worauf er sich einließ. Er ging das Risiko wissentlich ein. Und er glaubt immer noch, alle Risiken meistern zu können und am Ende auch die Gerichtsverfahren in den USA zu gewinnen. Baumann kann nicht anders. Alles andere wäre ein Eingeständnis, dass er sich geirrt hat, dass der Kauf ein Fehler war. Die Übernahme von Monsanto sollte sein Meisterstück werden, die Krönung seiner Karriere. Wenn das Meisterstück scheitert, muss der Geselle gehen. Baumann hat in den vergangenen Jahren Millionen verdient. Ein Rausschmiss verletzt vielleicht seine Eitelkeit. Die Folgen aber haben die Mitarbeiter zu tragen.

Unternehmen Bayer-Aktie stürzt nach Glyphosat-Urteil ab

US-Justiz

Bayer-Aktie stürzt nach Glyphosat-Urteil ab

Eine US-Jury befindet, dass der umstrittene Wirkstoff ein wesentlicher Faktor für die Krebserkrankung eines Klägers war. Für Bayer ist das hochbrisant.

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https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pestizide-umweltinstitut-muenchen-1.4359679

Landwirtschaft Pestizide werden kilometerweit verweht

Ergebnis der Messungen: Pestizide aus der Landwirtschaft verbreiten sich „unkontrolliert“ über die Luft. (Symbolbild)(Foto: Axel Heimken/dpa)
  • Wie weit müssen Bio-Felder von anderen Landwirten entfernt sein, die Pestizide einsetzen?
  • Umweltschützer haben nun gemessen, wie weit der Wind die Chemikalien trägt.
  • Selbst mehrere Kilometer von den nächsten Obstplantagen entfernt haben sie noch Wirkstoffe gefunden.
Von Elisabeth Dostert

Im Spätsommer finden in Schlanders die Apfeltage statt. Auf gut 5200 Hektar ernten in dem Ort im Vinschgau in Südtirol etwa 1700 Bauernfamilien jährlich mehr als 300 000 Tonnen Äpfel. Damit wirbt der Tourismusverein Schlanders-Laas im Internet und schwärmt vom Klima und knackigen Äpfeln. Er schwärmt vom Klima, der rauen Luft, den Temperaturschwankungen, durch die ein „Kühlhaus-Effekt“ entstehe, der die Äpfel „außerordentlich knackig“ werden lasse.

Ganz so heil ist der Vinschgau wohl doch nicht. Das Umweltinstitut München hat dort 2018 gemessen, wann und wo sich welche Stoffe in der Luft befinden. Das Ergebnis: Pestizide aus der Landwirtschaft verbreiten sich „unkontrolliert“ über die Luft (PDF). Sie sei „stark“ belastet. „Sechs Wirkstoffe haben wir noch auf über 1600 Höhenmetern in einem Seitental gefunden, mehrere Kilometer von den nächsten Obstplantagen entfernt“, sagte Karl Bär, Referent für Agrarpolitik beim Umweltinstitut München.

Die Daten, so der Umweltschutzverein, weisen auch auf Schwachstellen im EU-Zulassungsverfahren hin. Für vier der sechs Wirkstoffe, die das Institut an allen Messstandorten gefunden habe, komme die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) in seiner Einschätzung zu dem Schluss, dass sie nur in vernachlässigbaren Mengen in die Luft übergehen und sich dort schnell zersetzten. „Diese Bewertung kann also offensichtlich nicht stimmen“, sagte Bär.

Die Behörde steht unter Druck. Erst am Donnerstag hatte das EU-Gericht (EuG) entschieden, dass die Efsa Studien über das Krebsrisiko von Glyphosat öffentlich machen muss. Der Wirkstoff wurde von der Bayer-Tochter Monsanto entwickelt. Er kommt in Pflanzenschutzmitteln wie Roundup vor und tötet alle Pflanzen, es sei denn, sie sind genetisch so verändert, dass ihnen das Gift nichts anhaben kann.

Wie sich Gifte in der Umwelt verbreiten, zeigt nun die Untersuchung des Umweltschutz-Vereins in Südtirol. Vom 23. Februar bis Ende August 2018 wurden an vier Standorten mit speziellen Sammlern Proben genommen, die alle drei Wochen ausgewertet wurden. Glyphosat gehörte nicht zu den insgesamt 29 getesteten Wirkstoffen. Zwei Messstandorte haben sich den Angaben zufolge bei Bio-Betrieben im mittleren Vinschgau befunden. Allein dort seien 20 Wirkstoffe in der Luft gemessen worden. „Das zeigt, wie schwer die Bedingungen für Bio-Betriebe im Umfeld intensiv bewirtschafteter konventioneller Apfelplantagen sind“, sagte Bär. Die Efsa mache „unrealistische Annahmen“ über die Verbreitung von Pestiziden, ignoriere die Dauerbelastung und den „Cocktail-Effekt“, so der Experte: „Die Kombination verschiedener Substanzen kann gefährlicher sein als ein einzelner Wirkstoff.“ Welche Folgen die Pestizide in der Luft für Mensch und Natur haben, wurde nicht untersucht.

Die Umweltschützer haben auch einen Wirkstoff gefunden, dessen Einsatz auf europäischen Feldern mittlerweile verboten ist

Zu den „übelsten Wirkstoffen, die wir gefunden haben, zählen Captan, Thiacloprid und Imidacloprid“, sagte Bär. Captan ist ein Mittel zu Bekämpfung von Pilzkrankheiten. Thiacloprid und Imidacloprid sind Insektizide und gehören zur Gruppe der Neonikotinoide. Imidacloprid gilt, so das Institut, als „extrem giftig“ für Bienen. Die EU-Kommission hat dem Wirkstoff vergangenes Jahr die Zulassung für Freilandkulturen entzogen. Einschließlich der Aufbrauchfrist darf der Wirkstoff seit dem 19. Dezember nur noch in dauerhaft errichteten Gewächshäusern eingesetzt werden.

Das Umweltinstitut plant weitere Projekte. Deutschlandweit soll im April mit Messungen an rund 200 Standorten begonnen werden, kündigte Bär an: „Wir planen Messungen in ganz unterschiedlichen Naturräumen, auch in Schutzgebieten und Städten.“ In diesem Projekt sollen dann auch Sammler für Glyphosat aufgestellt werden. Ergebnisse will das Umweltinstitut Anfang 2020 veröffentlichen.

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Fitness Überlebensbericht

Drei Monate lang lag ich bewegungslos im Krankenhaus“

Eine unspektakuläre Kortison-Spritze brachte unsere Autorin ins Krankenhaus: Bakterien zerstörten ihre Hüfte, ihr aktives Leben war vorerst vorbei. Doch sie rappelte sich wieder auf – auch mit Hilfe einer Fastenkur.

Eine Gelenkinfektion streckte die Inhaberin einer PR-Agentur nieder - die darauf folgende Behandlung machte ihrem Körper zu schaffen
Eine Gelenkinfektion streckte die Inhaberin einer PR-Agentur nieder – die darauf folgende Behandlung machte ihrem Körper zu schaffen

Quelle: Ala Zander

„Manchmal muss einem erst Schlechtes widerfahren, um Gutes zu entdecken“ – Hört sich irgendwie tröstlich an, oder? Bei mir und einer Klinik am Wörthersee, die die F.-X.-Mayr-Kur anbietet, war es so. Ich hatte schon einige Male geplant, mich dort einzubuchen. Immerhin war Kate Moss auch schon da. Dass ich wirklich eincheckte, hatte einen gänzlich unglamourösen Grund. Schicksalsschlag nennen Ärzte und Psychologen das, was im November 2017 von heute auf morgen mein aufregendes, aktives und erfülltes Leben zum totalen Stillstand brachte: Eine unspektakuläre Kortison-Spritze ins Hüftgelenk verursachte eine bakterielle Gelenkinfektion und 30 Stunden nach der Injektion wurde ich komatös als Notfall ins Krankenhaus eingeliefert.

Die „Millionen von Bakterien“ verteilten sich vom Gelenk aus in meine Blutbahn und lösten eine lebensbedrohliche Sepsis aus. Nach vier Operationen, die den verantwortlichen Staphylococcus-aureus-Keim besiegen sollten, war dieser zwar vorerst unter Kontrolle, hatte aber auch die „knöchernen Strukturen“ meines Hüftgelenks vollständig aufgefressen. Drei Monate lang lag ich bewegungslos im Krankenhaus, das Bein traumatisiert und nur dank Morphium-Infusionen und zahllosen anderen Pharmazeutika habe ich diese endlose Zeit irgendwie überstanden. Drei Monate dauerte auch die hoch aggressive Antibiotika-Therapie, mit denen die Ärzte eine erneute Infektion verhinderten und meinen Magen-Darm-Trakt ähnlich zerstörten wie zuvor die Bakterien mein Hüftgelenk.

Monatelang bestand mein Mageninhalt aus Tabletten

Mehrere Reha-Aufenthalte halfen mir dabei, etwas Mobilität zurückzugewinnen, wobei man mir von Anfang an klar mitteilte, dass ich erst mit einer Hüftprothese wieder würde laufen können. In Zeiten hoch effizienter Endoprothetik heutzutage eigentlich kein so großes Drama. Wenn man auf diese Operation allerdings mindestens sechs Monate warten soll, um die Infektion ausheilen zu lassen, ist so eine Diagnose so ziemlich das Gruseligste, was man einem Workaholic, Fitnessjunkie und Lebemenschen wie mir antun kann.

Überflüssig zu erwähnen, was mein ziemlich gesunder Körper zu alldem sagte: Monatelang bestand mein Mageninhalt vornehmlich aus Schmerztabletten, Blutverdünnern, Magenschonern, Antidepressiva, Antibiotika und Beruhigungsmitteln.

Während ich in den ersten vier Monaten noch glücklich über meinen offenbar unverwüstlichen Magen war, konnte ich ab dem fünften Monat plötzlich überhaupt keine Nahrung mehr bei mir behalten. „Chemisch-toxische Gastritis“ nennt sich das, wenn sich die Magenschleimhaut durch permanente Medikamenteneinnahme entzündet und alles abstößt außer Haferbrei. Den aß ich dann auch brav sechs Wochen lang und versuchte so vielen Medikamenten wie möglich Lebewohl zu sagen.

In meinem „alten“ Leben gab es kaum Chemie, ich ernähre mich seit über 20 Jahren streng vegetarisch und gäbe es keinen Käse, wäre ich wohl vegan. Alkohol war sicherlich das ungesündeste Laster, das ich allerdings gern pflegte. Plötzlich ging ich über Monate nur noch am Tropf und schluckte Pillen, hatte null Bewegung, dazu eine Mischung aus Krankenhausessen, mitgebrachtem Junkfood und Gute-Besserung-Pralinen. All das bescherte mir nicht nur  13 Kilogramm mehr auf der Waage, sondern auch einen Magen, mit dem ich unmöglich in die beiden letzten nötigen Operationen starten konnte.

Die kleine Halbinsel Maria Wörth wirkt wie aus der Zeit gefallen - nicht so das Kur-Programm der dortigen Klinik
Die kleine Halbinsel Maria Wörth wirkt wie aus der Zeit gefallen – nicht so das Kur-Programm der dortigen Klinik

Quelle: ©FRANZGERDL/Gert Steinthaler

Und hier kommt die Klinik am Wörthersee ins Spiel. Die unter Detox-Jüngern wohlbekannte F.-X.-Mayr-Kur geht auf den österreichischen Arzt Franz Xaver Mayr zurück, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts den Darm und seine Sanierung in den Mittelpunkt seiner medizinischen Arbeit stellte (Buchtitel: „Darmträgheit“). Bereits als Student vertrat Mayr die Ansicht, dass die meisten gesundheitlichen Störungen direkt mit dem Darm als mächtigstem und zentralstem Organ unseres Körpers zusammenhängen. Nahrung ist nach seinen Erkenntnissen lediglich „Mittel zum Zweck einer gesundheitlichen Verbesserung“.

Die vorübergehende Monotonie seiner Kurkost ist dabei ein wichtiger Faktor und verhilft dem Organismus nach einiger Zeit zu Balance zurück. Außerdem hat die trockene Semmel (ich bekam am Wörthersee einen gesunden Dinkelfladen) die Funktion, gründliches Kauen zu trainieren und so den Speichelfluss anzuregen, der die erste Stufe der Verdauung darstellt. Das komplette Gegenteil des heute üblichen „Mahlzeiten-Runterschlingens“ also. Über Verdauung zu sprechen muss man nicht mögen, nachdenken sollte man mehr darüber. Denn ohne sie gerät der Körper aus dem Gleichgewicht, was über Jahre hinweg erhebliche Auswirkungen auf unsere Lebensdauer und die gesamte körperliche Fitness hat.

Das Essen war unerwartet gut

Beim Einchecken in der Klinik wähnt man sich zunächst in einem schicken See-Hotel. Die zauberhafte kleine Halbinsel Maria Wörth wirkt wie aus der Zeit gefallen, und schon der Blick aus einem der 46 Zimmer hat eine enorm beruhigende Wirkung. Am ersten Tag durchläuft man eine Reihe ärztlicher Untersuchungen und erhält abends eine schonungslose Analyse seines Gesundheitszustands und einen Therapieplan für den Aufenthalt.

Dabei spielt das Essen in der Klinik eine zentrale Rolle, und völlig entgegen all meiner Erwartung war es so köstlich, dass es mir ein Rätsel ist, warum es überhaupt noch irgendwelche Fastenkuren gibt, bei denen man hungern muss. Dreimal am Tag kredenzt das Küchenteam ein Gericht, das zwar streng den Erkenntnissen der Milch-Semmel-Kur des Dr. Mayr entspricht, mit der Langeweile dieser Magen-Darm-Sanierung aber nicht mehr viel gemein hat. Auf jede Mahlzeit wartet man mit Heißhunger, während der Alltag ansonsten aus Detox-Bädern, physiotherapeutischen Behandlungen, Vitamin-Infusionen und einem ganz individuellen Nährstoffplan besteht.

Die Milch-Semmel-Kur ist eine besonders milde Form des Fastens
Die Milch-Semmel-Kur ist eine besonders milde Form des Fastens

Quelle: ©FRANZGERDL/MICHAEL_KOENIGSHOFER

Die Freizeit verbrachte ich lesend im Bett, trainierte meine Muskeln im traumhaft schönen Open-Air-Fitnessstudio oder lag direkt am Wörthersee. Man trifft Patienten aller Art: Übergewichtige, die ihre Traumfigur erreichen wollen, Allergiker, bei denen die Schulmedizin nicht weiter weiß, chronisch an Magen- oder Darmerkrankungen leidende Menschen, die schon alles versucht haben – und sogar Frauen, die seit vielen Jahren vergeblich auf ein Kind hofften („Mayr-Babys“ nennen die das, was dabei herauskommt).

Ich hatte leider nur sieben Tage gebucht, hatte aber schon nach drei Tagen das Gefühl einer rasanten Verbesserung. Es ist mir ein Rätsel, wie ich in einer Woche bei dreimal täglichem Schlemmen vier Kilo verlieren konnte, und es ist mir zudem völlig schleierhaft, wieso ich nach dieser Woche einen wieder völlig hergestellten, intakten Magen hatte, der plötzlich wieder alles vertrug.

Auch wenn es mir nach den letzten beiden gefürchteten Operationen viel besser geht – ich muss zurück an den Wörthersee, erst dann werde ich den ganzen Albtraum aus jeder Zelle verbannt haben. In der Zwischenzeit habe ich übrigens dank der Mayr-Medizin mein früheres Idealgewicht wieder. Und trotzdem: Auf den Keim hätte ich gut verzichten können. Wäre auch so mal vorbeigekommen.

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siehe auch „Heiße Gespräche“ – „Mikro-Wellen-Waffe“ – „5 G“

sierhe auch „ELEKTRO-SMOG“

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/19/bundesamt-folgen-des-5g-netzes-fuer-die-gesundheit-muessen-untersucht-werden/

„Höhere Strahlungsintensität“

Bundesamt: Folgen der 5G-Technologie für die Gesundheit müssen untersucht werden

Das Bundesamt für Strahlenschutz fordert eine Untersuchung zu den gesundheitlichen Folgen der neuen 5G-Technologie. Diese sind weitgehend unbekannt.

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, steht vor dem Start der Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzblöcken am Mainzer Technik-Standort der Bundesnetzagentur hinter einer Stoppuhr.

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, steht vor dem Start der Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzblöcken am Mainzer Technik-Standort der Bundesnetzagentur hinter einer Stoppuhr.

Angesichts der am Dienstag beginnenden Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G hält das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) weitere Forschungen über die gesundheitlichen Folgen elektromagnetischer Strahlung für nötig. Deutlich höhere Datenübertragungsmengen, neue und zusätzliche Sendeanlagen und höhere Frequenzen veränderten die Strahlungsintensitäten, sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini der Passauer Neuen Presse vom Dienstag. „Diese müssen untersucht werden.“

Der neue 5G-Standard nutze mittelfristig auch „höhere Frequenzen“, erklärte Paulini. „Hier haben wir noch wenige Erkenntnisse und werden mittelfristig weitere Forschung betreiben“, kündigte die Wissenschaftlerin an.

Weltweit fordern Wissenschaftler derzeit in mehreren Aufrufen, die gesundheitlichen Auswirkungen der starken 5G-Technologie zu untersuchen.

Ferner sei aus ihrer Sicht offen, was geschehe, wenn etwa unterschiedliche Betreiber am gleichen Ort Sendeleistung aufbauten. „Das werden wir beobachten und bewerten“, sagte die BfS-Chefin der Zeitung und mahnteweitere Untersuchungen über die Auswirkung der Strahlung durch zusätzliche Sendemasten an.

BfS-Chefin Paulini richtete nun den Blick auf Befürchtungen über die gesundheitlichen Folgen von 5G. Dabei warnte sie vor vorschneller Panikmache. Für 5G gelte, „was auch für vorherige Mobilfunkstandards gilt: Unterhalb der geltenden Grenzwerte sind keine gesundheitlichen Auswirkungen nachgewiesen.“

Paulini riet generell zu einem „umsichtigen Umgang mit dem Handy“. Ihre Tipps lauten: „Headset benutzen“, denn die Strahlung sinke mit der Entfernung zum Mobiltelefon. Ferner sollten Verbraucher den Strahlenwert SAR beim Kauf eines Handys beachten. Zudem sei es besser, dass Festnetz als das Mobiltelefon zu nutzen, sagte Paulini, die der dem Bundesumweltministerium unterstellten Behörde seit zwei Jahren vorsteht.

Die Bundesnetzagentur startet am Dienstag in Mainz mit der Versteigerung von 5G-Frequenzen. Der neue Mobilfunkstandard soll Schritt für Schritt die derzeitige LTE-Technik ablösen und einer Reihe von Zukunftstechnologien den Weg ebnen. Die Auktion kann sich über Wochen hinziehen, für den Staat werden Milliardenerlöse erwartet.

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https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/mobilfunk-wie-gesundheitsschaedlich-ist-5g-wirklich/23852384-all.html

Mobilfunk
Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich?

5G soll riesige Datenmengen schnell übertragen. Doch es könnte auch der Gesundheit schaden. Europas Regierungen ignorieren die Gefahr.

Qualcomm wirbt auf der CES 2019 in Las Vegas für 5G.

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Qualcomm wirbt auf der CES 2019 in Las Vegas für 5G.Foto: Robyn Beck/AFP

Ein elektrischer Kleinbus kurvt über ein menschenleeres Testgelände im Nirgendwo der rheinischen Provinz. Zwei Passagiere sitzen auf der Rückbank. Dann plötzlich erscheint aus dem Nichts eine weitere Person. Hannes Ametsreiter, der Chef von Vodafone Deutschland, gesellt sich zum Gespräch – als Hologramm. Eigentlich arbeitet er am Schreibtisch im 70 Kilometer entfernten Düsseldorf, aber zugleich sitzt er scheinbar leibhaftig im Wagen. Mimik, Gestik und Körpersprache lassen den elektronischen Geist beinahe lebendig aussehen. Dafür müssen mehrere Gigabytes pro Sekunde übertragen werden, ein Sender neuer Art macht es möglich. „Der Fahrersitz im Auto der Zukunft wird zur Fernsehcouch – oder zum Bürostuhl“, frohlockt der Manager.

Der Ausbau von 5G soll 500 Milliarden Euro kosten.

Der Ausbau von 5G soll 500 Milliarden Euro kosten.Foto: Tobias Hase/dpa

Solche und ähnliche Gags inszeniert die Telekommunikations-Industrie schon seit Monaten in ganz Europa. Da lässt die Telecom Italia in Turin Drohnen über die Piazza Vittorio fliegen, um Medikamente auszuliefern und die Straßen von Transportern zu befreien. Oder der schwedische High- Tech-Konzern Ericsson demonstriert die automatische Fernüberwachung von Schwerkranken und chirurgische Operationen per Roboter. Konkurrent Nokia zeigt, wie Roboter im Takt von Millisekunden vernetzt gemeinsam eine komplexe Aufgabe lösen.

500 Milliarden Euro Investitionen für die Wettbewerbsfähigkeit

Der Aufwand dient der Einstimmung der Bürger auf ein informationstechnisches Megaprojekt: 5G, die fünfte Generation der Mobilfunktechnik, soll bis zu 1000-mal mehr Datenvolumen übertragen als bisher. Die Zahl der verbundenen Geräte soll sich verhundertfachen, und die Reaktionsgeschwindigkeit nicht mal mehr eine Millisekunde betragen. Vom autonomen Fahren über mitdenkende Kühlschränke und Heizkörper bis zu vollständig mit Robotern betriebenen Fabriken soll die neue Technologie die gesamte Lebenswelt revolutionieren.

Die dazu nötigen Investitionen, nach Schätzungen der Deutschen Telekom rund 500 Milliarden Euro, seien „von strategischer Bedeutung für Europa“, verkündet Jyrki Katainen, EU-Kommissar für Jobs und Wachstum. Der Ausbau von 5G „ist entscheidend für unsere weltweite Wettbewerbsfähigkeit“, sagt er und weiß sich darin einig mit allen Regierungen der EU-Staaten.

Ein kleiner Insiderkreis bewertet die Gefahren

Aber stimmen die Verheißungen überhaupt? Und welche Risiken sind damit verbunden? Diesen Fragen ist das Journalisten-Team Investigate Europe nachgegangen und auf erstaunliche Widersprüche gestoßen. Nicht nur ist völlig unklar, ob sich die geplanten Milliarden-Investitionen jemals rentieren werden. Zudem birgt das Vorhaben ein enormes Risiko, das die Verantwortlichen totschweigen, während es immer drängender wird: Eine wachsende Zahl von Studien deutet darauf hin, dass die für den Mobilfunk genutzte elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung die menschliche Gesundheit schädigen kann, indem sie etwa Krebs erzeugt oder den männlichen Samen schädigt.

Die zuständigen Institutionen von der Weltgesundheitsorganisation über die EU-Kommission bis zum deutschen Bundesamt für Strahlenschutz überlassen es jedoch einem kleinen Kreis von Insidern, die Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung festzulegen. Doch dessen Mitglieder blenden viele unbequeme neue Erkenntnisse aus.

Für den flächendeckenden Ausbau braucht es zigtausende Sendeanlagen

5G würde den „Elektrosmog“, wie ihn Kritiker nennen, noch erheblich verstärken. Weil die neue Technik mit sehr hohen Frequenzen operiert, ist deren Reichweite deutlich geringer als bei den bisherigen Antennen. Für die Füllung der oft beklagten Funklöcher taugt sie nicht. Aber sie vervielfacht die Zahl der nötigen Funkzellen. Darum errichtet etwa die Telekom allein im fünf Kilometer langen Teststreifen in Berlin-Schöneberg derzeit gleich 71 neue Sendemasten. Kommt es zum flächendeckenden Ausbau, wird das zigtausende zusätzliche Sendeanlagen erfordern.

Mit „der Implementierung von 5G drohen ernste, irreversible Konsequenzen für den Menschen“, warnen mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem jüngst veröffentlichten Appell für einen Ausbaustopp der 5G-Technik, darunter auch der langjährige deutsche Umweltpolitiker und Biologe Ernst-Ulrich von Weizsäcker. „Wir wissen nicht sicher, ob die mobile Datenübertragungstechnik gesundheitliche Risiken mit sich bringt, aber wir können es auch noch nicht ausschließen“, erklärt er.

Daher müsse die Politik „darauf bestehen, dass die Gesundheitsrisiken, die mit der allgegenwärtigen Hochfrequenzstrahlung für mobile Geräte verbunden sind, untersucht werden, bevor wir die gesamte Bevölkerung immer höheren Werten der elektromagnetischen Felder aus dieser Technologie aussetzen“.

Ein Thema für Spinner? Bisher schien es so

Handystrahlung? Das schien bisher nur ein Thema für Spinner und Leute mit Verfolgungswahn. Auch die Autoren dieses Reports sahen das zunächst so. Schließlich gibt es schon rund 24.000 Sendemasten allein in Deutschland. Viele Millionen nutzen ihre Smartphones jeden Tag stundenlang. Von Gesundheitsschäden merken sie nichts.

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Das Team

Investigate Europe ist ein pan-europäisches Journalistenteam, das Themen von europäischer Relevanz recherchiert und die Ergebnisse europaweit veröffentlicht. Das Projekt wird von der „Hübner & Kennedy“-Stiftung, der GLS Treuhand, der Rudolf-Augstein-Stiftung, der norwegischen Fritt-Ord-Stiftung, der italienischen Stiftung Cariplo und der Open Society Initiative for Europe sowie einer privaten Spenderin unterstützt. Weitere Spenden kommen von Lesern. Das Team kooperiert mit den NGOs Journalismfund und N-Ost. Zu den Medienpartnern für den Report über 5G gehören unter anderem „Newsweek Polska“, „Diario de Noticias“, „Il Fatto Quotidiano“,
„De Groene Amsterdamer“, „Efimerida ton Syntakton“, „Aftenbladet“ und der „Falter“. Außer den Autoren haben Crina Boros, Wojciech Ciesla, Ingeborg Eliassen, Juliet Ferguson, Nikolas Leontopoulos, Maria Maggiore, Leila Minano, Paulo Pena und Jef Poortmans dazu beigetragen. Mehr zum Projekt: investigate-europe.eu.

Im Mobilfunk werden hochfrequente elektromagnetische Felder für die drahtlose Übertragung von Daten genutzt. Hertz (Hz) ist die Maßeinheit für die Frequenz und gibt die Zahl der Schwingungen der elektromagnetischen Wellen pro Sekunde an. Dabei gilt: Je breiter das genutzte Frequenzband, umso mehr Daten können übertragen werden. Für LTE (4G) sind Bänder von 20 bis 60 MHz in Gebrauch. Die 5G-Technik benötigt dagegen gleich 100 MHz, die nur noch für höhere Frequenzen verfügbar sind. Dafür versteigert die Bundesnetzagentur zunächst die drei Bänder zwischen 3,4 und 3,7 GHz. Ein viertes Band bis 3,8 GHz ist für den lokalen Gebrauch in Fabriken und Forschungszentren reserviert. Später sollen auch Bänder von 22 bis 25 GHz genutzt werden.

Die hohen Frequenzen haben jedoch eine geringere Reichweite. Für die Schließung der oft beklagten Funklöcher muss darum das LTE-Netz ausgebaut werden, die 5G-Technik wird dafür nicht benötigt. Die Stärke der Felder wird in Volt/Meter gemessen. Zum Schutz der Bevölkerung sind für die bisher genutzten Mobilfunkfrequenzen zwischen 400 MHz und 3 GHz in den meisten EU-Staaten Grenzwerte von 38 bis 61 V/m vorgeschrieben. Weil Gesundheitsschäden bei geringeren Stärken nicht ausgeschlossen werden können, gilt in Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz für öffentliche Orte und Wohnungen ein 10-mal strengerer Grenzwert. Die Telekom-Industrie fordert für den Ausbau des 5G-Netzes jetzt die Lockerung dieser Grenzwerte.

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Doch so einfach, wie die alltägliche Erfahrung suggeriert, ist es nicht. Das klärt schon ein Blick auf die „rechtlichen Hinweise“, die in vielen der Smartphones unter „Telefoninformationen“ abrufbar sind. „Halten Sie dieses Smartphone mindestens 1,5 cm vom Körper entfernt“, heißt es da, und „verwenden Sie zum Tragen am Körper ausschließlich Zubehör mit Gürtelclip.Bei „Nichtbeachtung könnte Ihr Smartphone die festgelegten Grenzwerte überschreiten“. Offenbar gibt es da doch ein Problem.

Noch deutlicher liest sich das in den Dokumenten, mit denen die betroffenen Konzerne ihre Aktionäre über die möglichen Risiken aufklären. So schreibt Vodafone im Jahresbericht 2017: „Elektromagnetische Signale, die von mobilen Geräten und Basisstationen ausgesendet werden, können gesundheitliche Risiken bergen, mit potenziellen Auswirkungen, einschließlich: Änderungen der nationalen Gesetzgebung, eine Verringerung der Mobiltelefonnutzung oder Rechtsstreitigkeiten.“ Auch die Deutsche Telekom warnt ihre Gesellschafter, es bestehe „die Gefahr von regulatorischen Eingriffen, wie zum Beispiel die Senkung der Grenzwerte für elektromagnetische Felder oder die Durchführung von Vorsichtsmaßnahmen im Mobilfunk“.

Die Wissenschaft ist über die Frage zutiefst zerstritten

Die Warnungen signalisieren, wie groß die Unsicherheit ist. Schon seit Jahrzehnten forschen Biologen, Mediziner und Ingenieure über die Frage, ob die Hochfrequenzstrahlung für den Mobilfunk die Gesundheit schädigen könnte. In der weltweit größten Datenbank zum Thema, dem „EMF-Portal“ der Hochschule RWTH Aachen, sind mehr als 2000 wissenschaftliche Studien dazu gelistet. Doch über die Bewertung der Ergebnisse sind die beteiligten Wissenschaftler aus aller Welt bis heute zutiefst zerstritten.

Im Kern dieses Streits steht eine einzigartige Institution: die International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP). Dabei handelt es sich eigentlich nur um eine private Wissenschaftlervereinigung ohne jeden amtlichen Charakter. Doch die Gesetzgebung zum Schutz der Bevölkerung vor Hochfrequenzstrahlung folgt ausschließlich deren Richtlinien.

Diese beruhen auf einer umstrittenen Annahme: Demnach ist die einzig bewiesene gesundheitsschädliche Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern die Erwärmung des Gewebes, wie sie bei hoher Dosierung auftritt, so wie es auch in einem Mikrowellen-Ofen geschieht. Nach Meinung der ICNIRP droht erst dann Gefahr, wenn die mit der Strahlung übertragene Energie mehr als zwei Watt pro Kilogramm Körpergewicht erreicht, weil erst ab diesem Niveau die Temperatur im Gewebe messbar steigt. Den Wert legte der Verein bereits 1998 fest, und darauf beruhen bis heute alle gesetzlichen Grenzwerte zur Sendestärke von Basisstationen und Mobiltelefonen. In der Regel werden sie allenfalls nahe an den Sendemasten erreicht, sind also für die Industrie kein Problem.

Hochfrequenzstrahlen wirken auf Zellen ein – aber ist das gefährlich?

Die Beschränkung auf die Wärmewirkung erscheint allerdings willkürlich. Hochfrequenzstrahlen erzeugen unvermeidlich weitere, sogenannte nicht thermische Effekte in lebenden Zellen, selbst wenn sie niedrig dosiert sind. Schließlich beruhen biologische Prozesse stets auf elektrochemischen Vorgängen, etwa bei der Übertragung von Nervenimpulsen. Das bestreiten auch die Mitglieder der ICNIRP nicht. „Wir sind nur nicht überzeugt, dass diese Wirkungen erwiesenermaßen gesundheitsschädlich sind“, erklärt deren Vorsitzender, der niederländische Biologe Eric van Rongen.

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Grafik: Rita Böttcher/Tsp

Gegen dieses Diktum haben die Kritiker ebenfalls eine Organisation ins Leben gerufen, die in den USA registrierte „Bioinitiative“. Auch deren 29 Professoren und medizinische Forscher aus elf Ländern repräsentieren alle benötigten Disziplinen wie die Krebsforschung, Molekularbiologie und Epidemiologie, und sie veröffentlichten einen Gegenbericht zur ICNIRP-Position.

„Die biologischen Effekte der Mobilfunkstrahlung verhindern, dass der Körper geschädigte DNA heilt und führen zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten“, schreiben die Autoren unter Berufung auf mehr als 1000 wissenschaftliche Veröffentlichungen. Das könne die Stoffwechsel- und Fortpflanzungsfunktionen tiefgreifend beeinträchtigen. Nach Meinung des schwedischen Onkologen Lenart Hardell, einem der Leitautoren, haben Studien mit mehreren tausend befragten Handynutzern zudem „bewiesen, dass die elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung das Risiko für Hirntumore erhöht“.

Das Problem bei diesen alarmierenden Forschungsergebnissen ist, dass sie nicht von anderen Wissenschaftlern bestätigt werden können, weil die Befragungen nicht wiederholbar sind. Zwar ergab eine Auswertung von 2266 Studien durch eine australische Forschergruppe, dass 68 Prozent davon signifikante biologische oder gesundheitliche Auswirkungen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber anthropogenen elektromagnetischen Feldern“ belegen. Ob und wie häufig das tatsächlich krank macht, ist jedoch nicht eindeutig bewiesen. Eine eigens berufene Expertengruppe des Internationalen Zentrums für Krebsforschung bei der WHO (IARC) mochte Hardell und seinen Kollegen daher nicht folgen. Elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung sei nur „möglicherweise krebserzeugend“, urteilte sie im Jahr 2011.

Bei Laborratten wuchsen mehr Tumore

Diese Bewertung ist jedoch inzwischen veraltet. Bereits 2015 machte eine Forschergruppe an der privaten Jacobs-Universität in Bremen um den Biologen Alexander Lerchl eine beunruhigende Entdeckung. Lerchl hatte lange vehement alle Warnungen der Mobilfunkkritiker zurückgewiesen. Aber dann musste er feststellen, dass bei Mäusen die Tumore, die durch ein Gift erzeugt worden waren, unter gewöhnlicher Mobilfunkstrahlung weitaus schneller wuchsen und sich im Körper verbreiteten als bei den Tieren ohne Bestrahlung. Diese „tumorpromovierende Wirkung“ habe ihn „durchaus überrascht“, gestand Lerchl.

Noch schwerer wiegt eine im November 2018 veröffentlichte Studie, an der Forscher im Auftrag des US-Gesundheitsministeriums mehr als zehn Jahre lang gearbeitet haben. Dafür setzten die Wissenschaftler des „National Toxicology Program“ rund 7000 Ratten und Mäuse lebenslang für neun Stunden am Tag der Mobilfunkstrahlung aus. Zur Überraschung der Forscher fanden sie nicht nur Schäden in den DNA-Strängen der Hirnzellen bei Mäusen, sondern die bestrahlten männlichen Ratten entwickelten zudem signifikant mehr bösartige Tumore an den Nervenzellen des Herzmuskels als ihre nicht bestrahlten Artgenossen. Auch die Zahl der Hirntumore lag um drei Prozent höher als in der Kontrollgruppe.

Das Team um den Cheftoxikologen Michael Wyde war sich der Brisanz dieser Ergebnisse sehr bewusst. Darum berief das Institut der US-Regierung eigens 15 externe Mediziner und Ingenieure, um die Arbeit begutachten zu lassen. Deren Urteil fiel dennoch eindeutig aus. Demnach liegt nun ein „klarer Beweis“ für die tumorerzeugende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung bei Ratten vor.

Nicht „möglicherweise“, sondern „wahrscheinlich krebserregend“

Genau das hatten die Behörden in den USA und Europa bis dahin stets bestritten. Der Direktor der zuständigen Food and Drug Administration, Jeffrey Shuren, erklärte denn auch sofort: Wir bestreiten die Schlussfolgerungen des Berichts.“ Die Forscher hätten ihre Versuchstiere sehr hohen Niveaus von Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt. Darum könnten die Ergebnisse „nicht auf die Mobiltelefonnutzung von Menschen angewandt werden“.

Aber dieser Einwand war schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung widerlegt. Parallel zu den US-Experimenten hatte ein Team um die renommierte italienische Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna eine ganz ähnliche Untersuchung durchgeführt. Dafür wurden ebenfalls mehr als 2000 Versuchstiere derselben Rattenart einer lebenslangen Bestrahlung ausgesetzt, aber mit Feldstärken, wie sie die alltägliche Mobilfunknutzung erzeugt. Trotzdem führte auch das zu einem signifikanten Anstieg der gleichen Tumorart, wie sie die US-Forscher beobachten.

Damit sei erstmals „in zwei unabhängig voneinander durchgeführten Experimenten nach überprüfbar strengen Maßstäben der Laborwissenschaft die gleiche karzinogene Wirkung von Hochfrequenzstrahlung belegt“, konstatiert Belpoggio – und fordert Konsequenzen. Die WHO und deren International Agency for the Research on Cancer (IARC) „müssen dieses Thema vorrangig behandeln“. Elektromagnetische Strahlung solle nicht mehr nur als „möglicherweise“, sondern als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft werden.

Warum finden die Kritiker kein Gehör?

Dass es dazu kommt, ist jedoch fraglich. Dagegen steht das ICNIRPKartell. „Beide Studien haben Einschränkungen, die den Nutzen ihrer Ergebnisse für die Festlegung von Expositionsrichtlinien beeinflussen“, behauptete der Expertenclub gleich nach deren Veröffentlichung. Demnach „bieten sie keine zuverlässige Grundlage für die Überarbeitung der bestehenden Leitlinien für die Hochfrequenz-Exposition“. Und kein Strahlenschutzamt, kein EU-Kommissar und kein Minister widerspricht. Für Europas Regierungen und deren Behörden fungieren die 13 Mitglieder der selbst ernannten Kommission als eine Art höhere wissenschaftliche Gewalt. Aber warum? Warum finden alle Warner, selbst so prominente wie das Expertenpanel für die US-Gesundheitsbehörde, kein Gehör?

Wer dieser Frage nachgeht, trifft auf ein verblüffendes Phänomen: Die Mitglieder der ICNIRP sind gleichzeitig auch in allen zuständigen Institutionen tätig und kontrollieren so den offiziellen Diskurs (einen Wegweiser durch das Geflecht finden sie hier). Rechtlich ist die Wissenschaftlergruppe lediglich ein eingetragener Verein, der seine Mitglieder selbst rekrutiert und dabei abweichende Meinungen meidet. Aber schon bei dessen Adresse beginnt die Verquickung mit der staatlichen Ebene. Das Sekretariat des Vereins residiert mietfrei direkt im Bundesamt für Strahlenschutz im Münchner Vorort Neuherberg. Und die wissenschaftliche Koordination für ICNIRP erledigt praktischerweise die amtliche Leiterin der Abteilung für elektromagnetische Felder, Gunde Ziegelberger. Ihr Vorgänger war bis 2016 sogar Vorsitzender des Clubs. Zugleich fördert die Bundesregierung die Wissenschaftler-NGO mit rund 100 000 Euro pro Jahr.

Den Eindruck, die private Organisation sei quasi Teil der deutschen Behörde, weist die Sprecherin als „nicht zutreffend“ zurück. Das Amt unterstütze lediglich die internationale Vernetzung der Forschung. Im Übrigen sei die ICNIRP von der WHO offiziell anerkannt, das gebe ihr die Legitimation. Das stimmt, aber macht es nicht minder fragwürdig.

Verbindungen zur Weltgesundheitsorganisation und zur EU-Kommission

Denn auch die UN-Gesundheitsorganisation in Genf hat den Verein nicht nur als Berater anerkannt, sondern ihm die Untersuchung der Gesundheitsrisiken von Hochfrequenzstrahlung de facto gleich ganz übertragen. Das „International EMF Project“ der WHO hat den Auftrag, die laufende Forschung auszuwerten und daraus Empfehlungen abzuleiten. Wegen der vielen neuen Erkenntnisse soll alsbald eine umfassende WHO-Studie erstellt werden. Aber vier der sechs Mitglieder der dafür berufenen „core group“ arbeiten für ICNIRP, darunter auch der Vorsitzende van Rongen.

Die Mitglieder dieses Vereins haben sich jedoch längst festgelegt, dass auch die neueren Forschungsergebnisse keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen rechtfertigen, wie van Rongen gegenüber Investigate Europe bestätigte. Die Frage, ob das nicht einen offenkundigen Interessenkonflikt mit sich bringt, ließ die Leiterin des WHO-Projekts, die holländische Ingenieurin Emilie van Deventer, unbeantwortet, und das nicht zufällig. Sie ist selbst ganz offiziell als „Beobachterin“ Teil des ICNIRP-Netzwerks.

Ähnlich läuft es bei der EU-Kommission. Dort oblag es dem „Wissenschaftlichen Ausschuss zu neuen Gesundheitsrisiken“ (SCENIHR), die Gefahren der Hochfrequenzstrahlung zu beurteilen. Erneut stellte ICNIRP vier der zwölf Mitglieder. Prompt kam auch dieses Gremium 2015 zu dem Schluss, dass es keine Probleme gebe. Und so beruft sich der Chef der EU-Direktion für öffentliche Gesundheit auf „die internationalen Gremien ICNIRP und SCENHIR“ und versichert, sie hätten „konsistente Belege vorgelegt, dass die Exposition in elektromagnetischen Feldern kein Gesundheitsrisiko darstellt, wenn sie unter den in der EU empfohlenen Grenzwerten bleibt“.

Die auf diese Art hergestellte Einheitsmeinung ist bequem für alle Beteiligten, die Telekom-Industrie und ihre Kunden genauso wie die verantwortlichen Politiker, die auf Wachstum und Jobs durch die mobile Datentechnologie setzen. Aber sie bricht mit einem zentralen Versprechen der EU-Verfassung: dem Vorsorgeprinzip.

Versuchsratten im Labor des Ramazzini Instituts werden Strahlung ausgesetzt.

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Versuchsratten im Labor des Ramazzini Instituts werden Strahlung ausgesetzt.Foto: Ramazzini Institut

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https://www.welt.de/vermischtes/plus190336459/Boeing-737-Max-8-Machen-Software-und-Computer-Flugzeuge-sicherer.html?source=k143_control.capping.weltplus.4.190336459

Pilot zu Boeing 737 Max 8

„Wenn keiner mehr im Cockpit versteht, was der Autopilot macht, ist es nicht sicher“

 

Redakteur Nachrichten und Unterhaltung
Das Cockpit einer Boeing 737 Max 8
Das Cockpit einer Boeing 737 Max 8

Quelle: REUTERS

Janis Schmitt ist seit 2004 in der Verkehrsfliegerei, flog anfangs auch eine Boeing 737, die Klassikvariante. „Die war gut steuerbar, auch ohne viele Computersysteme“, sagt er.

Ausführlich berichtet er im Gespräch von den Gefahren, die von Autopiloten und der Software in Flugzeugen ausgehen. Und er verrät, was die häufigsten Fehler sind, auf die er und seine Kollegen im Cockpitalltag reagieren müssen.

Wenn der Computer der Meinung sei, es ist alles richtig, dann fahre er sein Programm ab – „und dann kann es unter Umständen zu einem schweren Zwischenfall kommen“, sagt Schmitt.

WELT: Wie einfach ist es für Sie als Pilot, als Korrektiv einzugreifen?…..

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/15/zu-viel-vernetzung-moderne-autos-werden-zum-ziel-von-hacker-angriffen/

Bei Tempo 200 auf der Autobahn

Zu viel Vernetzung: Moderne Autos werden zum Ziel von Hacker-Angriffen

Die Vernetzung heutiger Neuwagen wird zunehmend zum Problem: Die NetzwerkArchitektur wird immer häufiger von Hackern angegriffen. Die Autobauer beschäftigen ein Heer von IT-Experten, die die Zugriffe abwehren sollen. Eine absolute Sicherheit gibt es allerdings nichtschlimmstenfalls könnte ein Wagen, der gerade mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs ist, Opfer einer solchen Attacke werden.

Autos mit einem hohen Grad an Vernetzung, wie dieser Mercedes Benz "X Klasse", werden immer häufiger zum Ziel von Hacker-Angriffen. (Foto: dpa)

Autos mit einem hohen Grad an Vernetzung, wie dieser Mercedes Benz „X Klasse“, werden immer häufiger zum Ziel von Hacker-Angriffen. (Foto: dpa)

Hackers Remotely Kill a Jeep on a Highway – WIRED

 

Genaues ist über die Hacker-Banden nicht bekannt. Experten vermuten jedoch, dass sie sich aufstellen wie andere Gangs im Bereich der gewerbsmäßigen Kriminalität auch. Das heißt, sie verfügen über eine straffe Organisation, eine ausgeprägte Hierarchie, eine Ausrüstung modernsten Standards und ein hohes Maß an Fachkompetenz. Viele ihrer Mitglieder dürften von Ihren Fähigkeiten her Informatikern, Ingenieuren oder Naturwissenschaftlern gleichzusetzen sein. Bei ihren Angriffen auf die Netzwerke der Autos suchen sie nach Schwachstellen in einem komplexen System vieler Einzelkomponenten von unterschiedlichen Herstellern, die sich für eine Attacke Schritt für Schritt ausnutzen lassen. Haben die Hacker eine Angriffsmöglichkeit entdeckt und das System infiltriert, kontaktieren sie den betroffenen Autobauer und drohen damit, die Sicherheitslücke im Internet bekannt zu geben oder Funktionen bei einem oder mehreren Autos auszuschalten. Als Gegenleistung dafür, dies nicht zu tun, verlangen sie Geld – für gewöhnlich in Form von Krypto-Währungen. Alternativ können sie mit dem Veröffentlichen der Schwachstellen im Darknet Geld verdienen.

Neben den kriminellen Hackern (auch „Black Hat-Hacker“ genannt), die vom Profit getrieben werden, gibt es auch solche, die aus Idealismus handeln oder auch, weil sie sich in der Szene einen Namen machen wollen. Machen solche sogenannten „White Hat-Hacker“ eine Schwachstelle im System ausfindig, kontaktieren sie in der Regel den betroffenen Autobauer und gewähren ihm eine Frist, innerhalb der er den Fehler beheben kann („Responsive Disclosure“ in der Fachsprache). Diese verantwortungsbewussten Hacker orientieren sich meist an der „Hacker-Ethik“, wie sie beispielsweise vom „Chaos Computer Club“ ausführlich definiert wird. 

An eine Ethik gebunden fühlen sich die kriminellen Hacker-Banden nicht. Und so beschäftigen die Autobauer ganze Abteilungen von IT-Experten, welche die Angriffe auf die Netzwerke sowohl präventiv als auch reaktiv abwehren sollen – diese Spezialisten durchforsten sogar das Darknet nach nützlichen Hinweisen.

Wie viele Angriffe bisher zum Erfolg führten, steht laut dem Sicherheits-Experten Roland Marx vom „CC Embedded Security“ der „OSB AG“ (München) nicht fest: „Ob es schon Zahlungen von Seiten eines oder mehrerer Autobauer gegeben hat, und wenn ja, wie viele, ist nicht bekannt. Man kann allerdings davon ausgehen, dass solche Zahlungen von den Unternehmen nicht publik gemacht würden, dass sie vielmehr alles daransetzen würden, sie geheim zu halten.“

Dass es schon erfolgreiche Angriffe gegeben hat, steht außer Frage. Der bekannteste fand bereits vor mehreren Jahren statt, und zwar im Juli 2015, als die beiden Hacker Charlie Miller und Chris Valasek auf einem US-Highway in der Nähe von St. Louis (US-Bundesstaat Missouri) einen Jeep Cherokee lahmlegten. In den dreieinhalb Jahren, die seitdem vergangen sind, haben sich die Sicherheits-Vorkehrungen vieler OEMs stetig verbessert. Moderne Autos verfügen heute über ein sogenanntes „Intrusion Detection System“ (IDS/ Angriffserkennungs-System). Würde das IDS eines Wagens eine mögliche neue Attacke erkennen, würde es diese sofort an eine Zentrale melden. Die dort bereitstehenden Experten würden die Situation bewerten und gegebenenfalls eingreifen. Aber auch die Hacker haben ihre Fähigkeiten natürlich erheblich erweitert. Sie verfügen über ein weitaus umfangreicheres Wissen, um erfolgreiche Angriffe durchzuführen, als es Miller und Valasek vor dreieinhalb Jahren (eine lange Zeit in der IT) taten.

Könnte es zu einem Szenario kommen, in dem Hacker ein Auto manipulieren, das mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn fährt? Könnten die Angreifer vielleicht sogar eine unverzichtbare Funktion wie die Bremsen lahmlegen?

Marx hält das für „sehr unwahrscheinlich“. Die Autobauer würden enorme Anstrengungen leisten, um solch einen Vorfall zu verhindern. Gerade die europäischen, vor allem die deutschen OEMs, hält der IT-Experte für sehr „sicherheitsbewusst“. Er sagt aber auch: „Eine absolute, hundertprozentige Sicherheit gibt es in der IT nicht. Auch wenn es aufgrund der zahllosen Sicherheits-Einrichtungen unter praktischen Gesichtspunkten extrem schwierig sein mag – im Endeffekt ist und bleibt jedes System verwundbar.“

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ube.com/watch?v=948bwVglJxI

Wie sicher sind Windkraftanlagen?

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/16/naturzerstoerend-insektentod-und-windradanlagen/

NATURZERSTÖREND Insektentod und Windradanlagen

Bienen als Beifang? Biene normal, Bild !luise / pixelio.de

von Holger Douglas
Insekten suchen kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen auf, um sich zu Brutplätzen tragen zu lassen. Das sind Jahrmillionen alte Pfade, die sie dabei nutzen. Die werden ihnen jetzt durch die Windräder zerschnitten.

Das Frühjahr beginnt, das bedeutet auch Flugzeit für Insekten. Für 3.600 Tonnen von ihnen werden diese Flüge kein glückliches Ende nehmen. Sie klatschen an die langen Flügelkanten der Windräder, werden zerteilt und weggeschleudert. Das Ausmaß ist offenbar für Insektenpopulationen bedrohlich geworden. Das ergibt eine Studie, die die Auswirkungen der Windparks auf die Insektenwelt untersucht hat.

Video des Versprechens der Grünen Karin Göring Eckardt an jede Biene, jeden Vogel, jeden Schmetterling sie zu schützen. Mit Dank an Leser Dr. Peter Metzler

In Bayern haben zwar gerade 1,7 Millionen Bürger ein Begehren unterschrieben, das die Bienen retten soll. Die Bienenretter hatten dabei vor allem die »industrielle Landwirtschaft« im Blick. Mehr Ökolandbau, so ihre Vorstellung, bringe mehr Bienen. Doch sie vergaßen eine gewichtige Ursache für den Insektentod: Windräder. Offenbar spielen die gewaltigen Anlagen der Windindustrie bei der Vernichtung von Insekten eine wesentlich größere Rolle als bisher angenommen. Diese Industrieanlagen zerstören bereits weite Landschaften in Deutschland und dezimieren kräftig Insekten.

Während des jüngsten Berliner Industriegesprächs der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin am vergangenen Mittwoch referierte Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. Franz Trieb, vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Technische Thermodynamik, Abteilung Energiesystemanalyse, Stuttgart über die »Wechselwirkungen von Fluginsekten und Windparks«.

Franz Trieb untersuchte von Oktober 2017 bis Oktober 2018 Zusammenhänge zwischen dem Rückgang von Insekten und den Effizienzverlusten von Windanlagen aufgrund von Verschmutzungen der Rotorblätter mit Überresten von Fluginsekten. Er stellte fest, dass Insekten entgegen bisheriger Annahmen ähnliche Lufträume wie die Windräder nutzen. Daher könnte ein Zusammenhang zwischen Insektensterben und dem Ausbau der Windkraft bestehen.

Erste Hinweise liefert das Aufblühen eines neuen Gewerkes: das der Windradreiniger. Sie säubern die Vorderkanten der Flügel. Bekannt ist das Phänomen schon lange. Bei Autos sieht man Insektenreste an Karosserie und Windschutzscheiben. Segelflieger säubern penibel nach jedem Flug die Tragflächen ihrer leichten Flieger. Sie wissen: Die Insektenleichen beeinträchtigen ebenso wie Schmutz die Strömungsverhältnisse um die Flächen.

Dasselbe geschieht auch an den Vorderkanten der Flügel. Bereits 2001 berichteten Gustave Corten und Herman Veldkamp von ihrem Forschungsprojekt für einen kalifornischen Windradbetreiber. Der stellte immer wieder Leistungsverluste seiner Windräder fest. Sie rauhten Rotorblätter künstlich auf und verglichen die Leistung mit glatten Rotorflächen. Das Ergebnis sah aus, wie es Segelflieger erwartet hätten: An den aufgerauhten Flächen strömte die Luft nicht mehr laminar, sondern turbulent vorbei – mit entsprechenden Leistungsverlusten. Sie können sogar die Leistung um die Hälfte reduzieren.

Viel Arbeit für Windradreiniger, die hängen für ihren gefährlichen Job an Seilen und putzen die Flügelblätter. Es gibt auch Versuche, diese Arbeit Robotern zu übertragen.

Ebenso wissen Insektenkundler, dass Insekten kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen aufsuchen und sich zu Brutplätzen tragen lassen. Das sind Jahrmillionen alte Pfade, die sie dabei nutzen. Die werden ihnen jetzt durch die Windräder zerschnitten.

Gefährlich auch deswegen, weil die Rotorblätter der Windräder immer länger werden. An den Enden erreichen die Blätter sogar Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h, das sind ungefähr 80 Meter in der Sekunde. Ziemlich schnell, keine Zeit mehr für fliegende Tiere auszuweichen.

Das trifft erst einmal Vögel. Immer mehr spricht sich herum, dass sich Windradparks als wahre Monster im Ausrotten von Vögeln und Fledermäusen erweisen. Sie dezimieren den Bestand an Raubvögeln in dramatischen Ausmaßen.

Mäusebussarde, Rotmilan und Seeadler werden von den Flügeln erschlagen. Jetzt machen sich wieder gewaltige Vogelschwärme auf ihre Reise und geraten in die Windparks, werden dort zerschreddert. Vor allem norddeutsche Flachlandschaften sind mit Windrädern praktisch dicht zugestellt und lassen kaum noch Flugräume zu. Besonders erschreckend: Die scheinbaren »Naturschützer« in den großen Verbänden wie NABU und BUND akzeptieren den millionenfachen Vogeltod und sehen der drohenden Vernichtung ganzer Arten bedenkenlos zu.

Als sehr kritisch erweisen sich auch die Windradanlagen, mit denen derzeit die deutschen Mittelgebirge zerstört werden. Für ein einzelnes Windrad werden dabei rund ein Hektar Wald abgeholzt. Doch es bleibt nicht allein bei erheblichen Waldschäden. »Bekannt ist, dass besonders Vögel und Fledermäuse sowie zahlreiche Insektenarten diese Lufträume nutzen. Die zeitlichen und räumlichen Nutzungsmuster sind für die meisten Tierarten nach wie vor unbekannt und ständige neue Forschungen belegen gerade diesen Wert des Kronen- und darüber liegenden Luftraumes.«

Das sagt der 1943 in Jena geborene studierte Forstingenieur Martin Görner. Er arbeitete schon zu DDR-Zeiten als Naturschutzbeauftragter und Leiter einer überregionalen Arbeitsgruppe Artenschutz. In einem Zeitungsbeitrag befasste er sich bereits vor einiger Zeit mit den überaus besorgniserregenden Schäden, die Windkraftanlagen in den Wäldern anrichten: »In Wäldern errichtete Windkraftanlagen schaden auf mehreren Ebenen den komplizierten im Wald stattfindenden biologischen Abläufen und bewirken tiefgreifende Beeinträchtigungen der Waldökologie.«

»Nicht zu vergessen ist, dass durch die Windkraftanlagen eine hohe Verwirbelung der Insektenfauna stattfindet. Wenn Millionen von Insekten an den Rotoren durch kleine Blutströpfchen nachgewiesen werden können, wird lediglich dieser Tatbestand belegt. Was die Reduzierung der Insektenfauna in den Waldbereichen bedeutet, ist für von Insekten lebende Tiere keineswegs ausreichend aufgehellt.«

Görner weiter: »Selbst jüngste Forschungen belegen, dass nicht nur Schwarzstörche, sondern auch Weißstörche täglich mehrmals 3 bis 4 Kilometer große Waldgebiete überfliegen. Selbst für die fluggewandten Waldschnepfen stellen offensichtlich – wie Untersuchungen belegen – Windkraftanlagen ein Problem dar.«

»Im Falle der Fledermäuse ist hinreichend bekannt, dass jedes Jahr zehntausende Fledermäuse an Windkraftanlagen sterben. Diese Tiere – unabhängig um welche Arten es sich handelt – sterben in den Turbulenzen der Rotoren. Neuere Untersuchungen belegen das Zerplatzen von Lungen und inneren Organen bei den fliegenden Säugetieren.«

Martin Görners Fazit in seinem Beitrag für die Ostthüringer Zeitung: »Die Situation konsequent weitergedacht, bedeutet, dass die Populationen der betreffenden Tierarten immer weiter ausdünnen und diese Entwicklung den Zielen der Erhaltung der Biodiversität entgegensteht.«

Jetzt liefern Forschungsarbeiten neue Informationen zu den Auswirkungen der Windräder auf die Insektenwelt. Sie wurde in einer Kooperation des DLR-Institutes für Technische Thermodynamik, dem DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik, Institut für Zoologie der Universität Hohenheim, Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, Entomologischer Verein Krefeld e.V., zoologisches Institut der Universität Kiel, und dem zoologischen Forschungsmuseum Alexander König erstellt.

Dabei benutzten die Forscher auch Radar und Lidar-Technologien, um Insektenschwärme zu beobachten. Sie räumen auch mit der Annahme auf, dass Insekten nur in relativ niedrigen Höhen bis zu 30 Metern über dem Boden fliegen würden. Sie verweisen auf die umfangreiche Literatur über Insektenschwärme, die es seit längerem gibt. Nachgewiesen sind Insektenmassenbewegungen in mehreren hundert Meter Höhe.

Die Insekten benutzen auch starke, gleichmäßige Lufströmungen in bis zu 2.000 Meter Höhe über Grund gewissermaßen als Fahrstuhl. So kommen sie schneller zur Eiablage in ihre Brutgebiete.

Die Wissenschaftler bezeichnen diese Schicht bis zu 2.000 Meter auch als »Insektenmigrationsschicht«. Dieser wichtige Lebensraum wird auch von Vögeln und Fledermäusen benutzt. Die folgen bei ihrer Jagd nach Nahrung wiederum teilweise den Insekten.

Die Wissenschaftler versuchten auch, überschlägige Mengenberechnung anzustellen und kamen auf eine potentiell gefährdete Insektenmasse von 24.000 Tonnen. Sie bezifferten die Verluste an Insekten, die durch die Rotoren fliegen, auf mindestens 1.200 Tonnen im Jahr. Das entspricht etwa fünf bis sechs Milliarden Insekten pro Tag während der warmen Saison.

In Höhen bis zu 200, 300 Meter reichen mittlerweile die Rotoren der Windanlagen. Die wurden immer höher gebaut, damit sie noch ein bisschen mehr und vor allem gleichmäßigeren Wind als in den unteren turbulenteren Schichten abbekommen.
Das bedeutet auch, dass die Insekten zweimal durch diese Windradschichten fliegen müssen, einmal beim Aufstieg in ihre »Reiseflughöhe« und dann wieder beim Abstieg vor der Landung in ihrem Zielgebiet, dem Brutgebiet. Bisher ging man davon aus, dass Insekten bei größeren Windgeschwindigkeiten nicht fliegen würden. Das stimmt ebenfalls nicht, wie die Forscher herausfanden.

Auf den Windradtürmen blinken rote Warnleuchten für den Luftverkehr. Die Rotorblätter erwärmen sich aufgrund der Luftreibung, strahlen Reibungswärme ab. Beides, Lichter und Wärme, locken Insekten scharenweise an.

Die Folgen dieses gigantischen Insektentodes auf die Population können kaum abgeschätzt werden. Besonders kritisch, dass die meisten Verluste gerade in der Phase der Hauptflugbewegungen auftreten. Dann nämlich, wenn sich die Insekten kurz vor ihrer Eiablage zu ihrem Migrationsflug aufmachen. Damit verstärken sich die Verluste auch in den nachfolgenden Generationen. Diese Vernichtung ist so massenhaft, dass sie sich durchaus auf die gesamte Insektenpopulation auswirken kann. Die Forscher beklagen, dass es keinen Verträglichkeitsnachweis von Windanlagen gegenüber Fluginsekten gibt.

»Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!«

Das posaunte die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt einst auf dem Bundesparteitag in Berlin – vielleicht noch mit einem Tränlein in den Augen. Doch bevor die Insekten das wissen könnten, heißt es für sie: Endstation an den Blättern der Windradrotoren. Daran zerklatschen die Insekten.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/14/der-infraschall-von-windstromanlagen-ist-erst-ab-15km-entfernung-nicht-mehr-schaedlich-fuer-bewohner/

Der Infraschall von Windstromanlagen ist erst ab 15km Entfernung nicht mehr schädlich für Bewohner

UBA Machbarkeitsstudie 40/2014, Seite 57

stopthesethings
Die Finnen sind bekannt für ihre stoische Ruhe, aber das Geräusch schleppender, pulsierender Windkraftanlagen ist selbst für die Finnen zu viel.
Die Beweise für die unnötigen Beeinträchtigungen, die den Nachbarn von Windparks durch den Lärm von riesigen industriellen Windindustrieanlagen angetan werden, werden inzwischen bei allen, neutralen Studien dieser Art festgestellt:

Das Max-Planck-Institut hatte den nicht im hörbaren Bereich lärmenden Infraschall als Ursache für Stress, Schlafstörungen und mehr identifiziert. Eine schwedische Forschergruppe hat festgestellt, dass es das pulsierende Geräusch niederfrequenter Windturbinen (Amplitudenmodulation) ist, das für Schlafprobleme bei Menschen verantwortlich ist, die dazu gezwungen sind, mit ihr zu leben.

[zum Thema Das Umweltbundesamt stellt fest: Infraschall ist schädlich und Infraschall der Windkraftanlagen treibt Deutsche aus ihrem Heim]

Die derzeitigen Planungsregeln, die den Bau riesiger industrieller Windturbinen im Abstand von etwa tausend Metern (oder gar weniger) zu Wohngebäuden zulassen, sind ein Hohn. Die finnische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Sicherheitsabstand mehr als 15.000 Meter betragen sollte.

 

Pilotstudie zeigt bis zu einer Entfernung von 15 km keine signifikante Verringerung der durch Infraschall verursachten Schäden. Bewohner sollten sich mindestens in diesem Abstand oder besser mehr, von Windparks entfernt befinden.

Finnish Environmental Health – SYTeYY , Suomen Ympäristöterveys, 10. Januar 2019

Die in Satakunta und Nordösterbotten, Finnland durchgeführte Pilotstudie zeigt, dass die durch Infraschall verursachte Einwirkungen durch Windkraftanlagen erst in einer Entfernung von mehr als 15 Kilometern von Windkraftanlagen deutlich abnehmen. Die Studie wurde im Frühjahr 2016 von der Finnish Association for Environmental Health (SYTe) durchgeführt.

  • Die Erfahrung zeigt, dass nach dem Bau von Windkraftanlagen, in der Regel innerhalb weniger Monate, Menschen in der Umgebung eine Vielzahl von Krankheitssymptome bekommen, sagt Markku Mehtätalo, Vorsitzender der finnischen Vereinigung für Umweltgesundheit.
  • Es ist recht leicht möglich, die Auswirkungen von Infraschall zu untersuchen und das finnische Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt (THL), hat dies versucht, fährt Mehtätalo fort. In der THL-Studie aus dem Jahr 2016 wurde jedoch beispielsweise davon ausgegangen, dass die Symptome auf den ersten 10 Kilometern deutlich abnehmen würden, wobei mit näheren Abständen zu Windkraftanlagen weitere Symptome feststellbar wären. Die Studie berücksichtigte nicht die Auswirkungen von Windparks auf andere Spezies in Umgebung [Tiere, Insekten].
  • Aus Erfahrung weiß man jedoch, dass normalerweise die Symptome der Menschen in dieser Entfernung nicht nachlassen, sagt Mehtätalo. Messungen haben auch gezeigt, dass die pulsierenden Infraschallimpulse der derzeit im Bau befindlichen Windenergieanlagen in dieser Entfernung nicht wesentlich reduziert sind / werden. Andere Risikofaktoren, die sich in der Nähe der Windkraftanlagen befinden, sind hörbare Windgeräusche und elektromagnetische Felder.

Die Forschungen wurden in Satakunta und Nordösterbotten durchgeführt.

Die Stichprobe der Pilotstudie erfüllt die Anforderungen einer statistischen Analyse. Die Daten wurden von Satakunta und Nordösterbotten gesammelt, hauptsächlich aus Gebieten, in denen Windturbinen 0,5 bis 1,5 Jahre vor dem Interview gebaut wurden (siehe Abbildung 1 aus Nordösterbotten). Für die Studie wurden etwa 50 Familien befragt, wobei die Symptome jedes Familienmitglieds festgestellt wurden. Insgesamt waren rund 200 Personen an der Studie beteiligt.

Quelle Finnish Environmental Health

Abbildung 1: Im gelb umgrenzten Bereich ist der Infraschall von Windkraftanlagen nahezu kontinuierlich. Das Gebiet liegt im Süden der Provinz Oulu in Finnland.

  • Darüber hinaus berücksichtigte die Pilotstudie den Standort aller Windenergieanlagen in Finnland und schloss die Möglichkeit nicht aus, dass die Auswirkungen der Windparks [durch die Summierung] größer sein könnten, als die Auswirkungen eines einzelnen, klar voneinander getrennten Gebiets. sagt Mehtätalo.

 

Die Störung der Nachtruhe ist ein typisches, durch Infraschall verursachtes Symptom.

Die grundlegende Forschungsfrage war, ob die Familie in den letzten sechs Monaten oder innerhalb des letzten Jahres Veränderungen des Gesundheitszustands festgestellt hatte. Der Wortlaut in Bezug auf den Zeitraum, war abhängig davon, wann die Auswirkungen der nächstgelegenen Windkraftanlagen hätte beginnen können. Die Interviewpartner wurden nicht im Voraus über die mögliche Verbindung mit Windkraftanlagen informiert.

  • Die Mehrheit der Befragten konnte keine Änderung ihres allgemeinen Gesundheitszustands feststellen. Sie gaben jedoch viele Antworten auf einzelne symptomatische Fragen, sagt Mehtätalo.
  • Am typischsten waren Schlafstörungen oder veränderte Schlafbedürfnisse, Müdigkeit und verschiedene Schmerzen. Nur einige der Befragten, betrachteten Windkraftanlagen als mögliche Ursache.

 

Abträgliche oder schwere Symptome kommen in der Nähe von Windkraftanlagen dreimal häufiger vor als vorher ohne diese Anlagen

Die Reaktionen wurden nach Schwere der Symptome klassifiziert und einer statistischen Analyse unterzogen. In der Nähe von Windenergieanlagen (weniger als oder etwa 15 km entfernt von Windenergieanlagen) gab es etwa dreimal mehr schädliche oder ernstere Symptome als weiter entfernt (siehe Abbildung 2).

Quelle Finnish Environmental Health

Abbildung 2. Symptome einer fast kontinuierlichen oder oft andauernden Infraschall-Exposition -[linke Säule] weniger als oder etwa 15 km [mittlere Säule] entfernt von Windenergieanlagen und weiter als 15 km [rechte Säule] entfernt von Windenergieanlagen.

  • Basierend auf der Analyse, gibt es einen starken Zusammenhang, dass nach dem Bau von Windkraftanlagen die Mehrheit der Menschen in der Umgebung von Windkraftanlagen Begleiterscheinungen hat. Die meisten Symptome sind typische Stresssymptome, sagt Mehtätalo.

Obwohl einige Personen vermutet haben, dass die Symptome durch Windkraftanlagen verursacht werden, insbesondere wenn die Windkraftanlagen sichtbar sind oder wenn sie vorher von ihren potenziellen gesundheitsschädlichen Auswirkungen gehört haben, erleiden Menschen Symptome unabhängig von ihrer Einstellung. – Die Pilotstudie zeigt, dass die Symptome nicht durch Einstellungen [oder Vorurteile] verursacht werden, sagt Mehtätalo.

Das Auftreten von Symptomen nahm erst ab 15–20 km Entfernung von den Windkraftanlagen signifikant ab (siehe Abbildung 2). Das Risiko für Symptome steigt, wenn sich Windkraftanlagen in verschiedenen Richtungen vom Wohnort aus befinden – [also damit bei Wind aus fast allen Richtungen] und wenn eine Person länger und öfter diesem Infraschall ausgesetzt ist.

 

Der nach den Bauvorschriften einzuhaltende Abstand ist zu gering.

Später, im Jahr 2017 wurde anhand von Infraschallmessungen in verschiedenen Teilen Finnlands festgestellt, dass 15–20 km eine typische Entfernung ist, in der die pulsierenden Infraschallimpulse von Windkraftanlagen unter allen Umständen nachgewiesen werden können, sagt Mehtätalo [1–4]. Laut einer amerikanischen Studie breitet sich Infraschall unter günstigen Bedingungen bis zu einer Entfernung von 90 km zu Windparks aus [5].

Wenn die Stichprobe der Pilotstudie repräsentativ ist, leiden etwa 400.000 Finnen an Symptomen aufgrund von Windkraftanlagen und nur etwa 10.000 von ihnen kombinieren die Symptome mit Windkraftanlagen. Aufgrund der geringen Menge an Forschungsdaten müssen starke Schlussfolgerungen mit Bedacht getroffen werden.

  • Die Studie zeigt jedoch eindeutig, dass in allen früheren Studien der gesundheitsschädliche Bereich als zu klein angenommen wurde, sagt Markku Mehtätalo. – Unter anderem wurde das umfangreiche Material einer anderen amerikanischen Studie, das in mehreren Publikationen verwendet wurde, im Umkreis von 11,7 km von Windkraftanlagen gesammelt. Aus diesem Grund können gesundheitliche Schäden in den Studien nicht erkannt werden, da sich die Symptome in dieser Entfernung nicht ändern.

Completed translation of the original text: SYTe (2019). “Pilottitutkimus osoittaa infraäänihaitan vähenevän merkittävästi vasta yli 15 kilometrin päässä tuulivoimaloista.” 2016. Available: https://syte.fi/2019/01/10/pilottitutkimus-osoittaa-infraaaanihaitan-vahenevan-merkittavasti-vasta-yli-15-kilometrin-paassa-tuulivoimaloista/

 

[Über den vorstehendem Link zum Bericht, bin ich auf eine amerikanische Seite gekommen, der Übersetzer]

Punch & James (2016). Windturbinenlärm und menschliche Gesundheit: Die Geschichte der Windenergieanlagen aus vier Jahrzehnten birgt Risiken. Verfügbar unter: http://hearinghealthmatters.org/hearingnewswatch/2016/wind-turbines-noise-and-health/

Interessanterweise versuchen die Befürworter [von Windstromanlagen], jetzt, da sich die Wende in vielerlei Hinsicht gegen die Windindustrie richtet, die Ansichten von Audiologen, Ärzten, Akustikern und anderen, die sich gegen die Windenergieentwicklung in bewohnten Gebieten aussprechen, zu diskreditieren . Betroffene Audiologen, insbesondere diejenigen, die sich mit Cochlea- und Vestibularis durch Lärm und Vibrationen auskennen, müssen zu diesem Thema gehört werden.

 

References:

[1] Auniogroup (2017). The Study Starts. Available: https://www.auniogroup.com/en/2017/03/10/tutkimuksen-kaynnistyminen/
[2] Auniogroup (2017). Infrasound from Wind Turbines Is a New Signal in the Environment. Translation. KauppaSuomi 34/2017, s. 6-7. Available: https://www.auniogroup.com/en/2017/09/11/tuulivoimaloiden-infraaani-on-uusi-signaali-ymparistossa/
[3] Auniogroup (2018). Infrasound Measurements of Wind Turbines in the Ilmajoki Region. Available: https://www.auniogroup.com/en/2018/01/15/ilmajoen-alueen-tuulivoimaloiden-infraaanimittaukset/
[4] Auniogroup (2017). Start of the Wind Turbines in Kokkola. Available: https://www.auniogroup.com/en/2017/12/30/kokkolan-tuulivoimaloiden-kaynnistyminen/
[5] Marchillo et al. (2014). On infrasound generated by wind farms and its propagation in low-altitude tropospheric waveguides. Journal of Geophysical Research: Atmosphere. Available: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/2014JD022821
Finnish Environmental Health

 

Gefunden auf stopthesethings vom 1. Februar 2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2019/02/01/home-wreckers-finnish-study-finds-wind-turbine-infrasound-unsafe-for-residents-living-within-15-km/

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/12/ausschuss-des-eu-parlaments-stimmt-fuer-fingerabdruecke-personalausweisen/

Parlament muss noch abstimmen

Ausschuss des EU-Parlaments stimmt für Fingerabdrücke in Personalausweisen

Der Innenausschuss des EU-Parlaments macht den Weg für Fingerabdrücke in Personalausweisen frei.

Ein Personalausweis. (Foto: dpa)

Ein Personalausweis. (Foto: dpa)

 

Der Innenausschuss des EU-Parlaments hat sich für die verpflichtende Speicherung von Fingerabdrücken in Personalausweisen ausgesprochen. Die Abgeordneten stimmten am Montag in Straßburg mit 30 zu 20 Stimmen und zwei Enthaltungen für eine entsprechende Einigung der EU-Staaten mit dem Europaparlament vom Februar, wie AFP berichtet. Nun muss noch das Plenum über die Pläne abstimmen.

Diese sehen vor, dass in den neuen maschinenlesbaren Personalausweisen neben einem Foto künftig zwei Fingerabdrücke gespeichert werden. Sie könnten kontaktlos ausgelesen werden. Ziel der neuen Dokumente ist es, schneller gefälschte Papiere und Identitätsdiebstahl zu erkennen sowie Terroristen und Kriminellen das Leben schwerer zu machen. Gleichzeitig sollen sie Bürgern das Reisen erleichtern.

Der grüne Europa-Abgeordnete Sven Giegold kritisierte die geplante Speicherung. Der Zwangschwächt Grundrechte unnötig“, erklärte er. In 18 der insgesamt 28 EU-Mitgliedsstaaten würden keine Fingerabdrücke in Ausweisdokumenten gespeichert, die Maßnahme sei zudem in der Bevölkerung „nicht populär“. Giegold warf Christdemokraten und Liberalen vor, deshalb auf EU-Ebene durchsetzen zu wollen, „was zu Hause am demokratischen Widerstand gescheitert ist“.

In deutschen Reisepässen werden Fingerabdrücke bereits seit 2007 gespeichert, in Personalausweisen ist dies bislang freiwillig. Der neue EU-Standard würde zwei Jahre nach Inkrafttreten für neue Dokumente Pflicht sein. Alte Personalausweise wären spätestens zehn Jahre danach nicht mehr gültig. Der neue Personalausweis wäre für zehn Jahre gültig. Der Ausweis soll zudem wie neue Führerscheine die jeweilige Länderkennung innerhalb einer EU-Flagge tragen.

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EU schreibt Fingerabdruck auf Personalausweis vor

NEOPresse in Politik

Noch ist der Fingerabdruck auf dem Personalausweis freiwillig. Doch die EU will die Speicherung zur Pflicht machen. Denn die EU will biometrische Daten von allen Bürgern der EU sammeln und speichern. In Brüssel hat man sich schon auf neue Vorschriften für Identitätspapiere geeinigt. Stimmt das EU-Parlament dem neuen Gesetz zu, müssen auch in Deutschland bald Fingerabdrücke im Personalausweis gespeichert werden.

Der neue Gesetzesentwurf kommt auf Druck der EU-Kommission. Als Begründung für das Speichern biometrischer Daten wurde Fälschungssicherheit sowie Schutz vor Betrug und Identitätsdiebstahl genannt. Die Maßnahme soll vor allem auf Drängen Deutschlands vorgeschlagen worden sein. Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte, er halte sie für „zwingend erforderlich“.

Dabei sind Ausweisdokumente ohnehin schon sehr fälschungssicher. Die EU-Grenzagentur Frontex meldete einen starken Rückgang gefälschter Dokumente bei der Einreise in die EU, trotz steigender Einreisen. Das Gesetz ist daher unnötig und dient anderen Interessen, als den genannten. Mit dem neuen Gesetz könnte die EU bald Fingerabdrücke von rund 370 Millionen Europäern speichern. Bislang sind es nur zehn EU-Staaten, die Fingerabdrücke in Ausweisen speichern. In Deutschland besteht Fingerabdruckpflicht in Reisepässen. In Ausweisen war die Abgabe des Fingerabdrucks bislang noch freiwillig.

 

Mit dem neuen Gesetz steigen die Datenspeicherungen in der EU erheblich an. Seit einer Gesetzesänderung vor den Bundestagswahlen können Polizei und Geheimdienste automatisch auf biometrische Daten zugreifen – ganz ohne Voranmeldung bei den Meldebehörden. Gegen diesen automatisierten Zugriff hat die Gesellschaft für Freiheitsrecht Verfassungsbeschwerde eingereicht. Zu den Beschwerdeführern gehört u. a. Markus Beckedahl von netzpolitik.org. Die Beschwerdeführer warnen davor, dass die Sammlung biometrischer Daten in Verbindung mit der Video-Gesichtserkennung, wie etwa bei dem Testlauf am Bahnhof Berlin-Südkreuz zu einer vollständigen Überwachung des öffentlichen Raums wird.

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Mehrheit der Bundesbürger will sich nicht chippen lassen

NEOPresse in Gesellschaft

Kommt der RFID Chip bald für alle? Nicholas Rockefeller soll einst gesagt haben: „Das Ziel der Agenda ist, eine Weltregierung zu schaffen und jedem Bürger einen RFID-Chip zu implantieren“. Vor Jahren wurde diese Aussage noch als Verschwörungstheorie oder Science-Fiction angesehen. Doch inzwischen sind RFID-Implantate Realität und der Einsatz wird immer mehr verbreiteter.

Bereits 2004 wurde Patienten ungefragt in Krankenhäusern der USA RFID-Implantate mit der Begründung eingesetzt, sie seien so besser zu identifizieren und medizinisch besser zu versorgen. Der Pharmakonzern Roche hat einen RFID-Chip für Diabetiker entwickelt. Zudem hat Roche 82 Zentren in Deutschland für das Implantieren von RFID-Chips eingerichtet. Durch die Hintertür „Besorgnis um Ihre Gesundheit“ geht die Totalüberwachung mit großen Schritten und nahezu unbemerkt voran.

Die RFID Technologie ermöglicht das Identifizieren von Objekten, Tieren und Menschen per Scan oder Bluetooth Verbindung. Ein RFID ist ein Sende- und Empfangsgerät, in etwa der Größe eines Reiskorns und kann Tieren und Menschen unter die Haut implantiert werden. Im Logistik- und Transportbereich kommen RFID-Chips schon seit Jahrzehnten zum Einsatz. Die Lebensdauer dieser RFID-Chips wird auf hundert Jahre geschätzt.

 

Jedoch auch in der Medizin kommen sie in den letzten Jahren zunehmend an zum Einsatz. Geht es um die Gesundheit, kann man viele Menschen viel leichter für ein solches Implantat gewinnen, in dem man dessen angeblichen Vorteile anpreist. Der ehemalige CIA Vizedirektor James Monnier Simon gab zu, dass die Medizin der ideale Einstieg dafür sei, um alle Menschen zur Überwachung mit RFID-Chips zu versehen.

Wir bringt man Menschen dazu, sich freiwillig RFID-Chips implantieren zu lassen? Diabetiker sind die ideale Zielgruppe für den Einstieg von Massen-Implantierungen. Die täglich mehrmals notwendige Blutzuckermessung soll mit dem RFID-Chip gekoppelt werden. Diese RFID-Chips (Eversense) bietet der Schweizer Pharma-Konzern Roche an.

Die Blutzuckermesswerte im Messgerät werden an den RFID-Chip übertragen und von diesem via Bluetooth an eine Smartphone-App von „Senseonics“ (Tochterfirma von Roche) weitegeleitet. Dieses Implantat ist schon seit 2016 in Europa zugelassen. Allein in Deutschland sollen schon über 1.000 Menschen dieses Implantat tragen. Die Vermarktung des RFID-Chips sowie der App soll in den USA schon auf Hochtouren laufen. Die App gibt es zudem bereits in 13 Sprachen.

 

Somit hat der Pharma-Konzern eine Technologie erschaffen, mit der Menschen rund um die Uhr überwachbar sind.

Eine neue Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zeigt jedoch, dass sechs von zehn Bundesbürgern Chip-Implantate ablehnen, mit denen Herzschlag, Blutdruck und andere Gesundheitsdaten überwacht werden können. 68 Prozent der Befragten hätten dabei bereits die Möglichkeit gehabt, sich ein Chip-Implantat einsetzen zu lassen. Bei älteren Menschen ist das Interesse an einem Chip-Implantat größer. Rund vier von zehn der Befragten, die 65 Jahre und älter sind, können sich vorstellen, sich einen „Gesundheits-Chip“ implantieren zu lassen. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen sind es nur 29 Prozent.

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DIE DIGITALE WELLE???!!!
ALLES DIGITAL mit SPAHN – ?GESUNDHEIT? – VIELLEICHT sollte diesem BÜTTEL von WEM???!!! mal JEMAND sagen dass von der DIGITALISIERUNG eine GROSSE GESUNDHEITS-GEFAHR ausGEHT!!!!!

Arztbriefe auf zentralen Servern

Bundesregierung treibt Digitalisierung von Patientendaten voran

Gesundheitsminister Jens Spahn will Patientendaten künftig auch auf Handys verfügbar machen. Dies bringt ein erhebliches Risiko mit sich, dass Unbefugte sich Zugang verschaffen.

Gesundheitsminister Jens Spahn. (Foto: dpa)

Gesundheitsminister Jens Spahn. (Foto: dpa)

Laut einem Entwurf des Terminservice-und Vorsorgegesetzes (TSVG)von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) müssen die Krankenkassen bis zum Jahr 2021 eine elektronische Patientenakteanbieten, die nach dem Willen des Ministers auch mit dem Smartphone zugänglich sein soll.

Dem Gesetzentwurf zufolge sollen die Patientendaten künftig auf den Servern der entsprechenden Dienstleister liegen. Während die Gesundheitskarte bisher nur persönliche Daten und die Medikation enthielt, sollen auf den Servern künftig auch Dinge wie Röntgenbilder und Arztbriefe gespeichert werden.

Bis Ende März müssen niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten die Technik für die Vernetzung installiert haben. Andernfalls drohen ihnen die gesetzlich festgelegten Honorarabzüge. Doch die zentrale Speicherung sensibler Patientendaten hat viele Ärzte bisher von der Umsetzung abgehalten.

Dass die Datensicherheit kaum zu gewährleisten ist, zeigen die Cyber-Angriffe der vergangenen Jahre, von denen auch deutsche Kliniken (und der Bundestag) betroffen waren,sagte kürzlich der Münchner Psychiater und Psychotherapeut Andreas Meißner in einem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung.

Seiner Ansicht nach werden die von der Betreibergesellschaft gematik betonten Sicherheitsstandards durch den geplanten zweiten Zugang zur elektronischen Patientenakte über Smartphone und Tablet unterlaufen. IT-Experten erwarteten dadurch eine höhere Anfälligkeit für Cyber-Angriffe.

Das Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn soll künftig mit Stimmenmehrheit in der Betreibergesellschaft gematik mitreden, „was ein Durchregieren über lästige Datenschutzbedenken hinweg vereinfachen wird“, schreibt Andreas Meißner in der Süddeutschen Zeitung.

Zudem könne man das erklärte Ziel, Wechselwirkungen von Medikamenten zu vermeiden, längst auf andere Weise erreichen, etwa durch entsprechende Datenbanken. Und die oft betonten Doppeluntersuchungen würden laut einer Studie in der Praxis kaum eine Rolle spielen.

„Eher besteht die Gefahr, dass wichtige Informationen in der Datenfülle untergehen, worüber österreichischeÄrzte klagen, die bereits eine elektronische Gesundheitsakte verwalten“, so Meißner.

Wenn Ärzte und Therapeuten noch mehr als bisher auf den Bildschirm schauen, würden sie dem Patienten damit suggerieren, dass nicht er und sein Leid, sondern die Verwaltung seiner Daten im Mittelpunkt steht.

Hinzu komme, dass viele Ärzte schlicht von der Technik überfordert würden. Viele Ärzte um die 60 würden bereits erwägen, ihre Praxis vorzeitig aufzugeben, was den schon bestehenden Ärztemangel verschärfen würde.

Meißner warnt auch, dass die Entwicklung weiter gehen wird. Jens Spahn wolle die Plastikkarten durch Erfassung biometrischer Daten ersetzen. Auch von einer einzigen digitalen Identität für Steuer-, Gesundheits- und Passwesen habe der Minister schon gesprochen.

Die elektronische Patientenakte werde mehr den Datensammlern und IT-Konzernen nutzen als Ärzten und Patienten, die um ihre Privatsphäre fürchten müssen, schreibt Meißner. „Bisher fragen in der Praxis kaum Patienten nach der Möglichkeit des Zugriffs auf Praxisdaten über ihr Smartphone.“

Anders sieht es die EU-Kommission. „Die Menschen möchten einen sicheren und vollständigen Online-Zugang zu ihren eigenen Gesundheitsdaten, unabhängig davon, wo sie sich befinden“,  sagte Andrus Ansip‚ stellvertretender Kommissionspräsident, laut einer Pressemeldung.

Anfang Februar machte die EU-Kommission, die für Gesundheitsfragen eigentlich gar nicht zuständig ist, eine Reihe von Empfehlungen für die Schaffung eines „sicheren Systems, das den Bürgern den Zugang zu ihren elektronischen Patientenakten in allen Mitgliedstaaten“ der EU erlauben soll.

Im kalifornischen Silicon Valley arbeitet man längst an möglichen Anwendungen, um die elektronischen Patientenakten sinnvoll einzusetzen. Die App „Attain“, die von Apple und dem US-Versicherer Aetna entwickelt wurde, sammelt Daten wie gezählte Schritte und verzehrte Kalorien.

Wenn man hier seine elektronische Krankenakte freigibt, kann man auf dem iPhone Hinweise erhalten, welche die eigene Krankengeschichte berücksichtigen. Die App soll zu gesunder Ernährung und zum Sport ermahnen, an Impfungen und Kontrolltermine erinnern oder warnen, wenn die Medikamente knapp werden.

Der Versicherer Aetna sagt, dass die Privatsphäre und Datensicherheit der Nutzer an erster Stelle stünden. Die Teilnahme an dem Programm sei freiwillig, und man werde die Daten nicht nutzen, wenn man über Vertragsabschlüsse oder Versicherungsbeiträge entscheide.

Auch die deutschen Versicherer schreiten mit ihren Plänen voran. Unter Führung der Allianz haben sie im letzten Jahr gemeinsam die GesundheitsdatenApp Vivy auf den Markt gebracht. Auf der Webseite heißt es:

Vivy erinnert dich an Impfauffrischungen, unterstützt dich bei der Medikamenteneinnahme und klärt dich über Wechselwirkungen auf. Vivy hilft dir außerdem bei der Arztsuche und enthält all deine Notfalldaten. Der Gesundheits-Check und individuelle Tipps helfen dir, deine Gesundheit aktiv mitzugestalten.“

Und weiter: „Vivy sorgt mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung für einen sicheren, anonymen Datenaustausch und erfüllt nach mehrfacher Prüfung höchste Anforderungen der schon hohen Datenschutzverordnung. Nur du kannst deine medizinischen Dokumente wie Befunde, Laborwerte oder Röntgenbilder anfordern, einsehen und selbstbestimmt mit anderen teilen.“

Doch so sicher, wie auf der Webseite dargestellt, ist Vivy offenbar nicht, wie eine Präsentation des Chaos Computer Club zeigt. „Bereits einfache Angriffe lassen das Sicherheitskonzept der Apps und Plattformen zusammenbrechen“, heißt es dort. „Unsere streng vertraulichen Gesundheitsdaten liegen für alle sichtbar im Netz.“

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WAS ist denn an der „EU“ DEMO-KRATISCH???!!!
ERINNERUNG: Manfred Weber (CSU) ist der „LÜGEN-MANNI“

Demokratisch nicht legitimiert

EU: Neuer ‚Expertenrat‘ soll Sanktionen gegen Mitgliedsstaaten verhängen

Ein demokratisch nicht legitimierter Rat soll künftig Sanktionen gegen Mitgliedsstaaten verhängen.

Manfred Weber und Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Manfred Weber und Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Der EVP-Spitzenkandidat für die Europawahl, Manfred Weber (CSU), strebt einen neuen Mechanismus zur Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit von EU-Mitgliedern an. Das bisherige „Artikel-7-Verfahren“, das gegen Polen und Ungarn eingeleitet worden war, sei zwar ein starkes Signal, schreibt Weber in einem Beitrag mit dem früheren Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS). Es gleiche aber „einem sehr großen Geschütz, das wenig zielgenau und schwer zu bedienen ist“.

Es bestehe außerdem die Gefahr, dass Rechtsstaatlichkeitsverfahren in politische Auseinandersetzungen gezogen würden, heißt es in dem Beitrag. Weber und Di Fabio schlagen stattdessen einen „unabhängigen Expertenrat“ vor, der die Verhältnisse in allen Staaten regelmäßig überprüft und eine „objektive Beurteilung“ für Sanktionsmaßnahmen liefert. Dazu soll die Kürzung zugesagter Mittel aus dem EU-Haushalt gehören.

Der Expertenrat solle nicht mehr als neun Mitglieder umfassen. Dazu sollten frühere Richter an höchsten nationalen Gerichten oder am Europäischen Gerichtshof gehören. Das Gremium soll politisch „plural ausgewogen“ zusammengestellt sein und für eine längere Amtsperiode gewählt werden.

Alle zwei Jahre soll der Expertenrat demnach sämtliche Mitgliedstaaten hinsichtlich der Unabhängigkeit ihrer Justiz, ihrer Korruptionsanfälligkeit und Medienfreiheit evaluieren. Das Gremium soll Verbesserungen vorschlagen, aber auch Konsequenzen, wenn diese scheitern.

Bei „ernsthaften, schweren Verletzungen“ soll der betreffende Mitgliedsstaat vor den Europäischen Gerichtshof gebracht werden. Im Fall einer Verurteilung solle die EU-Kommission Sanktionen vorschlagen, die nur durch eine Mehrheitsentscheidung von Parlament oder Rat gestoppt werden könnten. Ein solches Verfahren würde erheblich vom derzeit vorgesehen Prozedere abweichen.

Die EU hatte in der Vergangenheit Strafverfahren gegen Ungarn und Polen eingeleitet. Grundlage ist Artikel 7 des EU-Vertrags, der Sanktionen gegen Länder vorsieht, die angeblich demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien missachten. Über die Verhängung der Strafen müssen die EU-Staaten aber einstimmig – ohne den betroffenen Staat – entscheiden. Sowohl Ungarn als auch Polen hatten erklärt, sie würden Sanktionen gegen das jeweils andere Land mit ihrem Veto blockieren.

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be.com/watch?v=Uz8pXlXwqUQ

„klar sehen“ – Bedenklich: „Aldous Huxley“ 1958 über die Kontrolle der Massen – „Schöne neue Welt“ – „Brave New WORLD“

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tube.com/watch?v=B3dOJcLIwHU

Schöne Neue Welt – Buchbesprechung

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utube.com/watch?v=clwbcFI5Zvo

„Schöne Neue Welt“ to go

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