„AUFRUF ZUR MASSEN-IMPFUNG“ – „Europäische Impfwoche“ vom „24. bis 30. April“ / „Gebärmutterhals-Krebs“ und die „HPV“- IMPFUNG“ / „Todesfälle nach Sechsfachimpfung“ – „HEXAVAC“ / „VAXXED“ – „Tour-Daten“ 2017 in Deutschland / Impf-Umschulung – „Dr. Suzanne Humphries“ / „Die Impf-Entscheidung“ – „Dr. Friedrich Graf“ / „Trump“ und die „FDA“ / DEMO – „STOPP“ für „MONSANTO-BAYER“ am 28. April 2017 in „Bonn“ und 29. April in „Berlin“

Kurzmitteilung

IMPFEN ATTACKIERT das IMMUNSYSTEM  – somit wird die „Natürliche KörperABWEHR“ („MagenDarmTrakt“ – siehe auch Die GAPSDiät von Dr. „Natasha Campbell-McBride“ ) angegriffen oder ganz zerstört

>>>“Europäischen Impfwoche vom 24. bis 30. April 2017″<<<

WENN POLITIKER nicht im SINNE der KINDER   HANDELN , um SCHADEN von KINDERN abzuwenden , dann frage ich mich, wie soll man mit sowas verfahren???!!!

Wie kann es sein das POLITIKER die keine AHNUNG zu einem best. Gebiet z.B. wie das IMPFEN haben, es WAGEN darüber eine Entscheidung oder Empfehlung auszusprechen???!!!„Verantwortungslos – SCHmierig – SCHMIDT“  („MERKEL“ usw…)   –   „PRO-MONSANTO-GLYPHOSAT“-  „GEN-MANIPULATION“ (Bt11- MON810-MAIS1507) ABSTIMMUNG am  „27 März 2017“ – „IMPFSTOFFE aus FRANKENSTEINs-MANIPULATIONs-LABORATORIUM“ (?GLYPHOSAT im IMPFSTOFF?)   –  Prostituierte der Pharma-Industrie oder auch inkompetente Handlanger (das betrifft wahrscheinlich 99% bis 100 % der POLITIKER) – hat dieser „SCHMIDT“ oder „GRÖHE“ schon mal den Film „VAXXED“ angesehen (können diese dazu überhaupt Stellung beziehen  – so wie sich auch der gesamte MAIN-STREAM dem THEMA nicht stellt)  –  SIE sollen ENDLICH mal BEWEISE LIEFERN dass IMPFEN nicht SCHADET (denn das ist es, was es bewirkt)

********************************************************************************

Schwere Risiken bei Pandemrix und Gardasil (WDR Westpol)

„Glaxo-Smith-Kline“ – ?“SCHWEINE-GRIPPE“? –  Pandemrix und die FOLGEN: Narkolepsie (SCHLAF-Krankheit)
?“HPV-IMPFUNG“? – „Gardasil“  – „Nerven-Entzündung“ – GELÄHMT – (bischen das Leben zerstört?!) –  ab Minuten 5:15 –  2008 kritisierten Wissenschaftler die unzureichende Studienlage (siehe auch „Angelika Müller“ – „UNGEimpfte Kinder sind GESÜNDER“)

********************************************************************************
Mädchen und junge Frauen sind für die mafiöse PHARMA-INDUSTRIE nur „Versuchs-Kaninchen“

Sind Impfungen gegen Papillomaviren sinnvoll? – VOX POP – ARTE

„GARDASIL“ – „SANOFI PASTEUR MSD“

Die korrupte und bösartigkriminelle Pharma-Industrie steckt  mit einer INTRANSPARENTEN     „European-Medicines-Agency“ (EMA)  unter einer DECKEMeinungen der Experten spielten keine Rollekritische Stimmen wurden nicht berücksichtigt  –  ab Minuten 3:25 „Peter Getzsche“: „es werden erhebliche Bedenken geäussert“ – „Pharma-Unternehmen“ versuchen alles zu tun um unerwünschte Neben-Wirkungen (z.B. POTS Syndrom) zu verheimlichen
Dänemark – wieso häufen sich speziell in Dänemark Fälle von Gebärmutterhalskrebs??? – <<<Könnte es sein dass mit MONSANTOverseuchteGlyphosatTampons“ bzw. Binden hier mit eine Rolle spielen???>>>

*******************************************************************************

 

<<<<„Wenn man auf einem Gebiet nur „Halb-Wissen“ – „Un-Wissen“ oder gar kein „Ge-Wissen“ hat –  dann sollte man lieber seine schmutzigen Finger davon lassen???!!!>>>>

********************************************************************************

„IMPF-PFLICHT“ – „IMPF-ZWANG“

Auf in die „Merkel-Wirtschafts-Wissenschafts-und Finanz-Diktatur“ (Markt-Wissenschafts-und Finanz-konforme Demokratie)

„DDR 2.0“ mit MERKEL und COMerkel weiss bestens Bescheid über ZWANG-Ausübung – hat auch keine Skrupel Leute auszuspionieren (STASI-NSA)

netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2017/03/27/impfen-ja-oder-nein/

Wo bleibt die Meinungs-und Entscheidungs-Freiheit? – IMPFEN Ja oder Nein? – Wer (<masst es  sich an>) will das bestimmen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

……Nun droht die Bundesregierung mit einer Impfpflicht. Die CDU forderte im Dezember 2015 eine gesetzliche Impfpflicht für Kleinkinder. Die Bundesregierung soll demnach Pflichtimpfungen unter anderem gegen Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung, Keuchhusten, Mumps, Masern, Röteln und Windpocken einführen…..

*******************************************************************************

 

Dieses Bild alleine braucht eigengtlich keine WORTE – Ein sensibler Mensch kann sich einfühlen was sowas in einem Kind auslöst bzw kann sich vielleicht SELBST an die aggressive KörperVERLETZUNG erinnern der man WEHRLOS ausgeliefert war (ANGST – SCHMERZ – OHN-MACHT – Vertrauens-Bruch (Kind-Eltern) usw.)

FDP-Parteitag: Ein Kleinkind wird in Berlin gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft.

 

********************************************************************************

Die PHARMAINDUSTRIE (FDP) fordert die IMPFPFLICHT

Die FDP wird wieder gebraucht: Die „WiederAuferstehung“ der „WENDE-HALS-PARTEI“ – DIE EINHEITS-PARTEI (ReGIERungs-Partei plus „kontrollierte Opposition“) „CDU/CSU – SPD – DIE GRÜNEN – AfD – DIE LINKE usw.“  braucht einen „Sünden-Bock“ bzw. ist die „CDU/CSU“ (MERKEL – SED – STASI) zu FEIGE, das zu FORDERN (IMPFPFLICHT) was jetzt die FDP übernehmen soll

********************************************************************************

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-04/fdp-parteitag-allgemeine-impfpflicht-kinder-14-jahre

FDP-Parteitag: FDP fordert Impfpflicht für Kinder

Alle Kinder bis 14 Jahren sollen nach dem Willen der FDP verpflichtend geimpft werden. Einen entsprechenden Antrag beschlossen die Liberalen auf ihrem Parteitag.

*******************************************************************************

********************************************************************************

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-04/impfungen-hermann-groehe-cdu-impfschutz-krankheiten-impfwoche

Impfung: Gesundheitsminister ruft zum Impfen auf

Um Infektionskrankheiten wie Masern zu verhindern, sind nicht genug Menschen geimpft. Gesundheitsminister Hermann Gröhe warnt vor zu großen Impflücken in Deutschland.

Ein „Bericht“ zum Thema „IMPFEN“ in „DER ZEIT“ leider nur für „zahlende“ Leser – hier die Möglichkleit „4 Wochen Gratis“ und diesen  Bericht zu lesen –  „“Vaxxed“: Der böse Verdacht gegen das Impfen“ – siehe folgendes…

 

 

<<<„DIE-ZEIT“ setzt sich also mit dem Film „VAXXED“ auseinander – dafür 1 Punktnur leider nur für zahlende Leser –   Dabei sollte dieses Thema doch allen zugänglich gemacht werden oder ???!!!>>> – „Haben die Journalisten auch WIRKLICH allumfassend recherchiert?!  –  <<<„Der böse Verd-ACHT“ gegen das IMPFEN …. erhärtet sich?! – VERANTWORTLICHE werden (endlich) zur RECHENSCHAFT gezogen?!>>>

**************************

http://www.zeit.de/2017/17/vaxxed-impfen-film-verunsicherung-eltern-andrew-wakefield

INTERESSANT“ –  aus dem TEXT auf Seite 3/3:::…. „Dieser Film beweist nicht, dass die MMR-Impfung Autismus verursacht. Was er belegt, ist, dass die CDC Betrug begangen haben. Er zeigt, dass 14 Jahre lang das mögliche Risiko, an Autismus zu erkranken, verheimlicht wurde und damit Millionen Kinder potenziell gefährdet wurden.“…..

 

„Vaxxed“: Der böse Verdacht gegen das Impfen

„Vaxxed“ heißt der Film, mit dem der britische Mediziner Andrew Wakefield durch deutsche Kinos tourt. Seine gefährlichen Thesen stoßen auf ein erstaunliches Echo

Es ist windig, der Himmel bedeckt, das Thema düster. Das einzig Tröstliche an diesem Mittwochabend ist der Name des Programmkinos: Glückauf. Auf dem Programm steht Vaxxed – eine schockierende Wahrheit!? In dem Film soll es um einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus gehen – und um einen Skandal. Die Zuschauer scharen sich um den Eingang des Kinos in der Nähe des Essener Bahnhofs. Impfkritiker verteilen Flyer. Der Regisseur ist anwesend. Welche Wahrheit wird heute Abend ans Licht kommen?

Premiere feierte Vaxxed schon vor einem Jahr im Angelika Film Center in New York. Zentrale Botschaft: Die amerikanische Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) habe Studienergebnisse zur Verbindung zwischen der Dreifachimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und Autismus unterschlagen. Regisseur des Films ist der britische Gastroenterologe Andrew Wakefield, der 1998 zum ersten Mal den Verdacht einer solchen Nebenwirkung aufgebracht und damit eine globale Impfskepsis ausgelöst hatte. Doch seine These war schlicht nicht haltbar. Wakefield musste seine Publikation zurückziehen und verlor seine Zulassung.

Der Fall schien erledigt, doch im Internet verbreitete sich die Legende vom Autismus als Impfschaden munter weiter. Mit seinem Film hat der in die USA ausgewanderte Brite Wakefield die alte Diskussion nun aufs Neue entfacht. In den vergangenen Wochen tourte er durch Deutschland.

Im Glückauf geht es bergab – das Kino liegt im Keller. Der rot gewandete Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Warten 250 Menschen darauf, dass ein lang gehegtes Misstrauen bestätigt wird? Oder haben sie Fragen wie: Darf ich als verantwortungsvoller Elternteil mein Kind impfen lassen?

Vorhang auf. Ein Trommelfeuer von Daten, Zeugenaussagen, Anschuldigungen prasselt auf die Zuschauer nieder. Kurvendiagramme rasen zur Saaldecke. Sie zeigen eine schwindelerregende Zunahme von Autismusfällen in den USA. Dazwischen immer wieder berührende Aufnahmen von betroffenen Eltern. Eben noch haben sie ihre quirligen Kinder in den Armen gehalten, und nun, kurz nach der Impfung, sind die Kleinen stumpf und teilnahmslos …

Über allem schwebt der Verdacht, dass die oberste Gesundheitsbehörde Daten manipuliert hat. Kronzeuge ist der CDC-Forscher William Thompson. Er sollte möglichen Nebenwirkungen des MMR-Impfstoffs nachgehen. Die CDC sollen laut Thompson Teile seiner Studienergebnisse über den Zusammenhang zwischen Impfstoffen und Autismus nicht veröffentlicht, Daten gelöscht und Dokumente vernichtet haben. Doch der Whistleblower tritt im Film nicht auf. Nur seine Stimme ertönt aus dem Off. Brian Hooker, Bioingenieur und Vater eines autistischen Kindes, hat Telefongespräche mit dem Whistleblower aufgezeichnet.

Im Kern behauptet der CDC-Mitarbeiter, es habe in den Daten Hinweise auf ein erhöhtes Risiko gegeben, nach einer MMR-Impfung an Autismus zu erkranken. Doch die Analyse habe seinen Vorgesetzten nicht gepasst. So sei die Auswahl der analysierten Datensätze nachträglich geändert worden, und weil auch dies nicht reichte, seien sogar Daten vernichtet worden – was alle Kollegen bei den CDC abstreiten.

Hooker hatte sich mit den illegalen Mitschnitten an Wakefield gewandt. Dieser trat daraufhin an, „das größte Verbrechen der Medizingeschichte“ publik zu machen. Er hat nicht nur Regie geführt, er tritt im Film auch als Zeuge in eigener Sache auf: Denn wenn die Vorwürfe stimmten, erführe seine These eine nachträgliche Rechtfertigung und er späte Genugtuung.

Für eine Rehabilitation aber müsste die Argumentation wasserdicht sein. So fährt der Regisseur Zeuge um Zeuge, Studie um Studie, Verdacht um Verdacht auf. Irgendwann verliert selbst der vorgebildete Zuschauer den Überblick. Was im Gedächtnis bleibt, sind die Bilder einer weinenden schwarzen Mutter, die die tragische Geschichte ihrer zwei Kinder erzählt. Der Junge, geimpft, nestelt lethargisch an einem Laptop. Die Tochter, nicht geimpft, spielt leichthändig ein klassisches Klavierstück. Die Botschaft ist klar: Schuld ist die Impfung.

Jede der 91 Minuten muss bei den Zuschauern den Eindruck verfestigen, dass die staatlichen CDC die Bevölkerung zum Narren halten. Das unterstellte Motiv: Anders als bei Arzneimitteln, müssen nicht die Pharmahersteller für Nebenwirkungen geradestehen. Die Verantwortung übernimmt eine staatliche Institution. Jeder Fall koste den Staat fünf Millionen Dollar, sagt ein US-Senator in die Kamera. Fertig ist die Verschwörungstheorie: Die Medien, die Pharmaindustrie und der Staat betrügen die Bürger.

*************************

„Vaxxed“: Der böse Verdacht gegen das Impfen

Seite 2/3:

Der Verdacht fällt auf fruchtbaren Boden

Der Verdacht fällt auf fruchtbaren Boden. In den USA grassiert die Wissenschaftsskepsis, Präsident Donald Trump bekundet offen Sympathie für Impfskeptiker. Robert De Niro, selbst Vater eines autistischen Sohns, wollte den Film im Programm seines Tribeca Film Festival in New York zeigen. Die Aussicht, dass die Thesen von Vaxxed auf einem renommierten Filmfestival geadelt werden könnten, brachte zahlreiche Forscher, Sponsoren sowie Vertreter von Autismus-Organisationen dazu, den Film als „unverantwortlich“ und „schädlich“ zu kritisieren. Das Festival strich den Film, ein Geschenk für den Regisseur: Jetzt spricht Wakefield von „Zensur“. Die Zuschauerzahlen stiegen.

In Essen fällt der Vorhang. Auf die Bühne tritt Rainer Kundt, leitender Amtsarzt der Stadt Essen und, wie er selbst gleich sagt, „von Amts wegen“ Befürworter von Impfungen. Protestruf aus der ersten Reihe: „Ist Ihnen das nicht peinlich?“ Es folgt Alfred Längler, leitender Arzt der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, anthroposophischer Arzt und trotzdem grundsätzlich Befürworter von Impfungen. Er sagt: „Angst ist nicht das geeignete Mittel, um über Impfungen zu sprechen.“

Kundt beklagt, die Dokumentation sei einseitig gewesen. Buhrufe aus dem Publikum. Andrew Wakefield kann sich zurücklehnen. Nach wenigen Minuten dominieren seine Sympathisanten den aufgebrachten Diskurs. Eine der wenigen skeptischen Fragen stellt eine jüngere Frau. Ob Antibiotika, Pestizide oder andere mögliche Auslöser im Hinblick auf das Autismusrisiko untersucht worden seien? Wakefield weicht aus: „Hätten die CDC nicht gelogen, hätten wir heute eine Antwort auf die Frage.“ Kein Wort über eine Metaanalyse im Fachblatt Molecular Autism, die gerade 80 Studien auf problematische Umweltfaktoren hin ausgewertet hat.

Impfnebenwirkungen würden gar nicht gemeldet, ruft ein Zuschauer. Überraschenderweise pflichtet Alfred Längler bei, Ärzte hätten oft nicht genug Zeit, dem zuständigen Paul-Ehrlich-Institut (PEI) jeden Verdachtsfall zu melden. Amtsarzt Kundt: „Das kann ich bestätigen, es gehen nur zwei bis drei Meldungen im Jahr ein.“

Keiner der beiden weist darauf hin, dass das PEI für jedermann zugänglich eine Liste unerwarteter Arzneimittelwirkungen führt. Sie ist bis zum Jahr 2000 zurück mit allen verfügbaren Daten angefüllt. Und nicht nur Ärzte können dort ihre Beobachtungen hinterlegen, sondern seit 2012 auch jeder besorgte Bürger (verbraucher-uaw.pei.de).

Ein Mann möchte wissen, warum es in den USA anscheinend so viele Autismus-Fälle gibt – aber nicht in Europa. Wakefield argumentiert, ein junger Amerikaner erhalte bis zu 70 Impfungen im Jahr. Was ihm keiner der anwesenden Ärzte entgegenhält: Zweimal wurde dort die Definition von Autismus ausgeweitet. Weil autistische Kinder in den USA Spezialunterricht erhalten, wurde die Autismus-Spektrum-Störung zu einer „Mode-Diagnose“.

Die Mediziner bleiben blass. Im Glückauf können die unbedarften Verteidiger der Impfung der Wucht des Filmes und den aufgebrachten Zuschauern nichts entgegensetzen. Wo sind die Experten des PEI und des Robert Koch-Instituts, die schon lange auf dem Gebiet forschen?

Einer von ihnen besucht ein paar Tage später eine Vaxxed- Vorstellung in Berlin. Martin Terhardt ist Mitglied des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte – und er gehört der Ständigen Impfkommission an. An einem Sonntagnachmittag tauschen rund 400 Besucher freiwillig die ersten Sonnenstrahlen gegen das Zwielicht des großen Saals im Babylon-Kino am Rosa-Luxemburg-Platz. Mütter mit Säuglingen auf dem Arm drängen ins Foyer. Wieder verteilen Impfgegner Flyer. Terhardt erzählt, beim Abspann habe er gedacht: „Anwesende Eltern dürften jetzt sehr verunsichert sein.“ Der praktizierende Kinder- und Jugendarzt würde vieles gern richtigstellen. Dass es zum Beispiel extrem unwahrscheinlich ist, dass Autismus-Symptome erstmals plötzlich nach einer Impfung auftreten, und dass es wissenschaftlich inzwischen gesichert ist, dass die MMR-Impfung keinen Autismus auslöst.

Wakefield betritt die Bühne. 30 Minuten sind für Zuschauerfragen vorgesehen. „Handeln Sie nicht extrem unverantwortlich?“, möchte eine Reporterin des britischen Channel 4 wissen. „Tausende Kinder sterben, weil sie nicht mehr geimpft werden …“ Der Satz erstirbt im Pfeifkonzert der Zuschauer.

Wie gefährlich Formaldehyd, Quecksilber und Aluminium als Bestandteile von Impfstoffen seien, möchte jemand wissen. „Dafür bin ich kein Experte“, antwortet Wakefield. „Aber ich lese viel. Quecksilber ist sehr toxisch für ein Gehirn, das sich entwickelt, und wenn es mit Aluminium kombiniert wird, wird die Giftigkeit stark erhöht.“ Damit spielt er geschickt an auf einen wiederholt behaupteten Zusammenhang zwischen Autismus und dem Konservierungsstoff Thiomersal, einer Quecksilberverbindung.

*********************

„Vaxxed“: Der böse Verdacht gegen das Impfen

Seite 3/3:

Kampf eines gefallenen Arztes gegen die Fachwelt

Stiko-Mitglied Martin Terhardt könnte jetzt klarstellen, dass just im MMR-Impfstoff gar kein Thiomersal enthalten sei. Er könnte erklären, dass Impfstoffe vor und nach der Marktzulassung monate- und jahrelang an Zigtausenden Probanden getestet würden – und nicht nur drei Wochen lang, wie in dem Film dargestellt. Er könnte sich jetzt melden und einwenden, dass die Dreierkombination von MMR vernünftig sei, weil das große Risiko bestehe, dass Folgeimpfungen ausfallen und Kinder ungeschützt blieben.

Aber Terhardt hält still. Wer will schon niedergebrüllt werden? Bis jetzt lautete die Strategie seines Berufsverbandes, Impfgegnern kein unnötiges Forum zu geben. „Vielleicht hätte man sich auf den Film besser vorbereiten sollen“, wird Martin Terhardt der ZEIT hinterher sagen.

Zweifelnde Eltern müssen sich an diesem Tag mit Halbwahrheiten zufriedengeben. Wakefield geht sehr strategisch vor. Er behauptet nicht mehr, die Wahrheit zu kennen, er wirft anderen vor, sie zu verschweigen. „Dieser Film beweist nicht, dass die MMR-Impfung Autismus verursacht. Was er belegt, ist, dass die CDC Betrug begangen haben. Er zeigt, dass 14 Jahre lang das mögliche Risiko, an Autismus zu erkranken, verheimlicht wurde und damit Millionen Kinder potenziell gefährdet wurden.“ Was er nicht sagt: Eine Erhebung aus Virginia mit 95.000 Kindern und eine aus Dänemark mit fünf Millionen Kindern lieferten keinerlei Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen MMR-Impfung und Autismus.

Nach nur 20 Minuten endet die Diskussion. Wakefield verlässt den Kinosaal, die kritische Channel-4-Reporterin eilt hinterher. Eine ältere Frau hält sie zurück und schreit: „Pharma-Mafia!“

In Potsdam hat einige Tage zuvor Horst von Bernuth neben Andrew Wakefield auf der Kinobühne gesessen. Der Kinderarzt und Immunologe an der Charité hat Erfahrung mit Überzeugungsarbeit, in den USA half er den Demokraten im Straßenwahlkampf. Bernuth bestreitet die Risiken einer Masernimpfung nicht. „Da es sich um eine Impfung mit einem zwar abgeschwächten, aber lebenden Virus handelt, kann niemand eine hundertprozentige Impfsicherheit garantieren.“ Während aber nur extrem wenig Geimpfte gravierende Nebenwirkungen erlitten, drohten einem von 500 Masern-Infizierten schwere Folgen. „Gerade in den ersten Lebensmonaten ist das Risiko hoch. Deswegen sollte man auch möglichst früh impfen.“

Wäre es aber nicht besser, die Impfung gegen Mumps, Masern und Röteln zu trennen? „Wenn das die Zweifler zur Impfung bringt, wäre ich dafür“, sagt von Bernuth. Doch mit differenzierten Argumenten habe er auf dem Podium in Potsdam kaum durchdringen können. Immerhin: Nach der Vorstellung habe sich im Foyer des Kinos eine Traube von Wissbegierigen um ihn versammelt, die es genauer wissen wollten.

Vaxxed ist keine ausgewogene Dokumentation, sondern eine Fortsetzung, eine weitere Episode im verbissen geführten Kampf eines gefallenen Arztes gegen die Fachwelt. Auch wenn er selbst in Berlin betont: „In diesem Film geht es nicht um mich, es geht um einen Whistleblower von den Centers of Disease Control and Prevention, der die Arbeit bestätigt, die wir geleistet haben.“

Was dieser selbst sagt? Schon im August 2014 hatte William Thompson seine Anwälte erklären lassen: Ja, es seien Daten verfälscht worden. Gab es Repressalien von seinem Arbeitgeber? „Ich habe keinen Druck oder Vergeltungsmaßnahmen erfahren und wurde ganz bestimmt nicht, wie einige behaupten, vor die Tür eskortiert.“ – Und wie steht der Kronzeuge zu Impfungen? „Ich möchte absolut klarstellen, dass ich weiterhin glaube, dass Impfstoffe unzählige Leben gerettet haben und weiterhin retten werden.“

********************************************************************************
Erklärung von „Andrew Wakefield“ – „VAXXED“ –  siehe auch  „Dr Dietrich Klinghardt“

…1998 sorgte eine Studie im Fachblatt „The Lancet“ für Aufsehen… – „Dr. John Walker-Smith“ the  father of pediatric gastroenterology

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus?

********************************************************************************

 

*****************************************************************************

http://www.neopresse.com/politik/usa/donald-trump-die-drehtuer-funktioniert-weiterhin-bestens-fda-nominierung-in-der-hand-der-pharmaindustrie/

Donald Trump: Die Drehtür funktioniert weiterhin bestens – FDA-Nominierung in der Hand der Pharmaindustrie?

Die Drehtür zwischen Wirtschaft und Politik ist ein Fakt, der gerne von beiden Seiten verschwiegen wird. Wir wissen, dass Gesetzesvorlagen von Anwaltskanzleien geschrieben werden, die bewusste Hintertüren offen halten, um daraus wiederum später (selbst und/oder für ihre Klienten) Kapital schlagen zu können. Wir kennen die Geschichten um Pofalla und Co. und wir wissen um die unglaubliche Anzahl von schätzungsweise 20.000 Lobbyisten in Brüssel.

Genau das gleiche Spiel läuft auch in den USA, wo jetzt Scott Gottlieb vom US-Präsidenten Donald Trump als Chef der US Food and Drug Administration (FDA) nominiert wurde. Leider ist es so, dass die FDA weltweit großen Einfluss auf die Entscheidungen anderer Gesundheitsbehörden hat bzw. als vielzitierte Referenz dient. Daher ist es angebracht sich einmal näher mit der Person Gottliebs zu beschäftigen.

Derzeit arbeitet Gottlieb als „externer Berater“ mit der FDA zusammen, um einen „schnelleren Entscheidungsprozess bei der Zulassung von Medikamenten“ zu erreichen. Bis 2007 war Gottlieb bereits einmal bei der FDA angestellt, bevor er sich dazu entschloss die Seiten zu wechseln. Kritiker halten Gottlieb vor, dass er zu enge Verbindungen zur Pharmaindustrie unterhält und somit befangen wäre.

Angesichts seiner derzeitigen „Nebentätigkeiten“ als Mitglied des Produkt-Investment-Kommittees des Pharmariesen ) wohl ein mehr als berechtigter Vorwurf. Dass der Tausendsassa zudem als „unabhängiger Direktor“ bei Tolero Pharmaceuticals and Daiichi Sankyo Inc. beschäftigt ist? Geschenkt. Und dass er schon einmal wegen seiner Nähe zu Big Pharma im Falle der Vogelgrippe in der Kritik stand, wen interessiert es? Trump anscheinend nicht.

Die Bürgerbewegung Public Citizen wirft Gottlieb vor, dass er zwischen 2013 und 2015 Hunderttausende an US-Dollar von verschiedenen Medikamenten– und Pharmazieherstellern eingestrichen hat – vornehmlich für Reden und Beratungsleistungen.

Nun stellt sich unbedarften Menschen wie mir in solchen Fällen immer die Frage, in wie weit der neue designierte FDA-Chef nicht schon im Vorfeld von den Pharmafirmen selbst ausgewählt wurde? Oder ist das nur eine weitere (Achtung!) Verschwörungstheorie?

Wir sehen auch in diesem Fall, dass Trump weder den „Sumpf austrocknet“, noch in irgendeiner anderen Art und Weise gegen die bestehenden Strukturen vorgeht. The Donald ist und bleibt der Linie des Establishments treu. Warum auch nicht? Schließlich haben sie ihn dort platziert, wo er jetzt sitzt – und man beißt schließlich nicht die Hand, die einen füttert.

Quellen:
Here We Go Again: FDA Commissioner In Pocket Of Big Pharma
Lobbyismus in der EU
Overnight Healthcare: GOP healthcare talks stall | Ryan takes backset to Pence in new repeal effort | FDA nominee grilled over industry ties
Senators battle over FDA nominee’s financial ties
Wikipedia – Scott Gottlieb

********************************************************************************

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/04/28/tumulte-auf-bayer-hauptversammlung-wegen-monsanto/

Tumulte auf Bayer-Hauptversammlung wegen Monsanto

Auf der Bayer-Hauptversammlung ist es zu Tumulten wegen Monsanto gekommen.

Der Sicherheitsdienst von Bayer entfernt am 28.04.2017 in Bonn (Nordrhein-Westfalen) auf der Hauptversammlung das Transparent von Demonstranten. (Foto: dpa)

Der Sicherheitsdienst von Bayer entfernt am 28.04.2017 in Bonn (Nordrhein-Westfalen) auf der Hauptversammlung das Transparent von Demonstranten. (Foto: dpa)

Die Hauptversammlung des Pharma– und Chemiekonzerns Bayer ist turbulent gestartet. Keine fünf Minuten sprach Vorstandschef Werner Baumann vor den Aktionären, als er das erste Mal von lautstarken Protestrufen unterbrochen wurde. Mit „Stopp Bayer/Monsantoschnitten Gegner der geplanten Übernahme des umstrittenen USSaatgutriesen Monsanto Baumann das Wort ab. Aufsichtsratschef Werner Wenning rief sie höflich zur Räson und bat um einen Austausch, „wie es auf einer deutschen Hauptversammlung üblich ist“. Keine zehn Minuten später kam es zum nächsten Zwischenfall. „Ihr vergiftet unsere Äcker“ riefen die Übernahmegegner. Wenning bat ein zweites Mal, die Zwischenrufe zu stoppen und drohte mit Saalverweis. „Sie sehen: Bayer bleibt auf Erfolgskurs“, setzte Baumann seine Rede fort

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

********************************************************************************

MONOPOLY

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32544/

Monsanto-Fusion: Zur Bayer-Hauptversammlung wird protestiert

26.04.2017

Bayer-Monsanto: a marriage m

Bayer-Monsanto: a marriage m

Für kommenden Freitag hat die Bayer AG ihre Aktionäre zur ordentlichen Hauptversammlung nach Bonn eingeladen. Zahlreiche Organisationen werden die Versammlung nutzen, um gegen die Fusion der Konzerne Bayer und Monsanto zu protestieren. Sie fordern strengere Regeln für Unternehmensfusionen und Maßnahmen, um die Macht von Konzernen zu begrenzen.

Vor Beginn der Hauptversammlung sollen die Aktionäre vor dem Tagungszentrum, dem World Conference Center Bonn, mit Protestaktionen und einer Kundgebung empfangen werden. Angekündigt haben die Veranstalter eine „riesige, dampfende Patent- und Fusions-Vernichtungsmaschine“. Die Stadt Bonn hat allerdings die Demonstration auf dem Platz der Vereinten Nationen direkt vor dem Gebäude untersagt und will sie in eine Seitenstraße verlegen. Das Bündnis Stop Bayer/Monsanto! hat dagegen Klage eingereicht. „Bayer will seine Hauptversammlung vor den Protesten gegen die geplante Monsanto-Übernahme abschirmen und das Demonstrationsrecht einschränken lassen“, kritisierte die als Rednerin vorgesehene Renate Künast von BÜNDNIS 90/Die Grünen.

Auch auf der Hauptversammlung wird der Protest gegen die Fusion zum Thema werden. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hat beantragt, Vorstand und Aufsichtsrat nicht zu entlasten und begründet dies – unter anderem – mit der geplanten Fusion. „Die LandwirtInnen müssten mehr für Pestizide und andere Betriebsmittel zahlen und hätten überdies weniger Auswahl“, heißt es in dem Antrag. „Zudem würde die Transaktion der Industrialisierung der Landwirtschaft mit all ihren negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt weiter Vorschub leisten.Anträge wie dieser müssen auf der Hauptversammlung vorgestellt und abgestimmt werden.

Die Gefahren, die von der Bayer-Monsanto-Fusion und den Zusammenschlüssen der Chemiekonzerne Dow/DuPont und Syngenta/Chem China ausgehen, haben 20 umwelt-, entwicklungs- und agrarpolitische Organisationen in einem Bericht zusamengefasst. In ihrer „Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“ fordern sie strengere Regeln für Unternehmenszusammenschlüsse. „Die Megafusionen führen zu einer unerträglichen Marktmacht der drei neuen Riesen, die weltweit kleinere Züchter verdrängen, Artenvielfalt zerstören, Druck auf politische Entscheider entfalten und mittels Patenten Bäuerinnen und Bauern in Abhängigkeit bringen“, erläutert Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung und fragt: „Wozu haben wir eigentlich Kartellämter, wenn praktisch jede Fusion durchgewunken wird?“

Um die Fusionskontrolle zu verbessern, machen die 20 Organisationen konkrete Vorschläge: So sollten Kartellämter künftig bereits ab 20 Prozent Marktanteil – anstatt wie heute üblich erst bei 40 Prozent – eine Fusion verbieten können. „Bei der Prüfung müssen neben den möglicherweise steigenden Preisen für Konsumenten auch die Auswirkungen auf Zulieferer, Arbeitnehmer und die Umwelt untersucht werden“, fordert Thomas Dürmeier, einer der Autoren der Streitschrift. Er will auch erreichen, dass Patente als Machtfaktoren bei der Fusionskontrolle stärker berücksichtigt werden.

Einen Tag nach der Hauptversammlung, am Samstag, den 29. April, ruft das Bündnis Stop Bayer/Monsanto! zu einer Demonstration nach Berlin. Die Auftaktkundgebung startet um 14 Uhr am Petersburger Platz in Berlin-Friedrichshain. [lf]

********************************************************************************

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32534/

Monsanto symbolisch verurteilt

19.04.2017

Mitstreiterinnen des Monsanto-Tribunals (Foto: Monsanto-Tribunal)

Mitstreiterinnen des Monsanto-Tribunals (Foto: Monsanto-Tribunal)

UPDATE +++ Der US-Konzern Monsanto verletze durch seine Aktivitäten die Rechte der Menschen auf Gesundheit, Nahrung und eine intakte Umwelt. Zu diesem Ergebnis kamen fünf internationale Juristen, die im Rahmen des Monsanto-Tribunals die Rolle des Konzerns völker- und menschenrechtlich beurteilten.

Das Monsanto-Tribunal ist eine symbolische Gerichtsverhandlung, organisiert von einer internationalen Gruppe von Umweltaktivisten. Sie konnten namhafte Juristen wie die ehemalige Generalanwältin des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda, die Senegalesin Dior Fall Sow, als Richter gewinnen. Diese Richter hörten Mitte Oktober 2016 insgesamt 30 Zeugen an. Darunter waren Bauern, Imker, Anwälte, Gesundheitsexperten und Wissenschaftler aus Nord- und Südamerika, Europa, Asien und Afrika. Monsanto war ebenfalls eingeladen, hatte eine Teilnahme aber abgelehnt. Das Unternehmen erklärte, das Tribunal habe eine „Gruppe ausgewählter Gegner der Landwirtschaftstechnik und Monsanto-Kritikern inszeniert, die sich gleichermaßen als Organisatoren, Richter und Jury gaben.“ Es sei deutlich, „dass das Endergebnis im Vorfeld bereits festgelegt worden war.“

Aufgrund der Zeugenaussagen verfassten die Richter ein Rechtsgutachten, in dem sie die Tätigkeiten des Konzerns juristisch analysierten. Darin kamen sie zu dem Schluss, „dass Monsantos Geschäftspraktiken negative Auswirkungen auf das Recht auf eine gesunde Umwelt haben.“ Auch das Recht auf Gesundheit sahen die Richter verletzt. Monsanto habe zahlreiche gefährliche Substanzen produziert und vertrieben, darunter polychlorierte Biphenyle (PCB), die inzwischen wegen ihrer Umwelt- und Gesundheitsgefahren verboten seien. Monsanto habe PCB exklusiv von 1935 bis 1979 vertrieben, „obschon dem Unternehmen die schädlichen Wirkungen auf die Gesundheit bereits bekannt waren“, heißt es in dem Gutachten. Es bezieht auch den Herbizidwirkstoff Glyphosat in sein Urteil mit ein, ebenso die Vermarktung gentechnisch veränderter Pflanzen (GVO), über deren Unbedenklichkeit kein wissenschaftlicher Konsens bestehe. Der verstärkte Einsatz von GVO und Roundup führt nach Auffassung des Tribunals auch dazu, dass „Monsantos Tätigkeiten das Recht auf Nahrung negativ tangieren.“ Monsantos Geschäftspraktiken reduzierten die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln für Individuen und Gemeinschaften „und verschlechtern ihre Fähigkeit, sich selbst unmittelbar oder ohne gentechnisch verändertes Saatgut zu ernähren.“ Angehört hatten sich die Richter auch Aussagen von Agrarwissenschaftlern und Molekularbiologen, die aufgrund gentechnikkritischer Forschungen zur Zielscheibe gesteuerter Kampagnen wurden. Das Tribunal schloss daraus, „dass Monsantos Tätigkeiten die zu wissenschaftlicher Forschung unerlässliche Freiheit verletzen.“

Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) begrüßte es, dass das Monsanto-Tribunal auf die bestehenden Missstände des konzerngetriebenenen Landwirtschaftsmodell und die zunehmende Konzernmacht hingewiesen habe. „Während Handelsabkommen sowie das internationale Handels- und Investitionsrecht die Rechte internationaler Unternehmen immer weiter ausbauen, fallen Menschenrechte und Umweltschutz als angebliche ‚Handelsbarrieren‘ unter den Tisch“, sagte Anne Bundschuh vom Gen-ethischen Netzwerk.

Keine endgültige Antwort gaben die Richter auf die Frage, ob die Produktion des im VietnamKrieg eingesetzten dioxinhaltigen Entlaubungsmittels Agent Orange durch Monsanto als mögliche Beihilfe zu Kriegsverbrechen zu werten sei. In ihrem Bericht diskutieren sie auch, ob eine Verurteilung wegen Ökozids in Frage käme. Dabei definieren sie Ökozid als „schwerwiegende Verletzung oder Zerstörung der Umwelt, die geeignet ist, globale Gemeingüter oder Ökosysteme in schwerwiegender und dauerhaften Weise zu beeinträchtigen.“ Das Tribunal kommt zu dem Schluss, dass die Tätigkeiten Monsantos möglicherweise Verbrechen des Ökozides darstellen könnten, „sollte ein derartiger Tatbestand dereinst im Völkerrecht verankert werden.“ Käme es einmal so weit, müsste sich Monsanto nicht nur einem symbolischen Tribunal stellen, sondern würde vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt. Der hat seinen Sitz im niederländischen Den Haag – dort wo auch das Tribunal tagte. [lf]

*******************************************************************************

„27. März 2017“ – „EU-Kommission“ wird Gentech-Mais zulassen – „MON810 – Mais 1507“ – „Bt 11“ / „Monsanto“ – „DuPont“ und „Syngenta“ / Offengelegte „Gerichtsunterlagen“ deuten auf Skandal hin, sie belegen „geheime Absprache“ zwischen „Monsanto und EPA“ – Has „Monsanto“ Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal

Anklage an Angela Dorothea Merkel (geborene Kasner),  wegen Fehlen von Natur-und VerantwortungsBewusstsein  <<<<„Die Noch-Kanzlerin „MonsantoMerkel“ entscheidet sich wie immer gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung – hat wohl was falsch verstanden  denn sie soll nicht höchst kriminelle Konzerne wie „Monsanto“ vertreten das ist Täuschung der Wähler und AmtsMissbrauch und total verantwortungslos„>>>>

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32497/

Bald neuer Gentech-Mais auf europäischen Äckern?

27.03.2017

Mais Syngenta

In den USA bauen viele Farmer Gentechnik-Mais an (Foto: Courtesy of Syngenta)

Es wird immer wahrscheinlicher, dass nach fast 20 Jahren bald wieder gentechnisch veränderter (GVO) Mais in Europa zum Anbau zugelassen wird. Wie erwartet gab es heute auch im EU-Berufungsausschuss keine Mehrheit für oder gegen ein Verbot. Der Gentechnikexperte der Grünen im Bundestag, Harald Ebner, geht davon aus, dass die Europäische Kommission die drei Maislinien nun bald durchwinken wird.

Die EU-Kommission hatte drei GVO-Maissorten zum Anbau in der EU vorgeschlagen: MON 810 (Wiederzulassung), Bt 11 und 1507 (Erstzulassung). Das Zulassungsverfahren für die Maislinie 1507 läuft bereits seit mehr als zehn Jahren. Weil so lange geprüft wurde, hatten die Hersteller DuPont Pioneer und Dow Agrosciences bereits erfolgreich Untätigkeitsklage beim Europäischen Gerichtshof erhoben. Deshalb steht die EUKommission jetzt unter Handlungsdruck. In einer Sitzung im Februar war allerdings darauf hingewiesen worden, Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker könne den Vorschlag, die drei Maissorten zuzulassen, jederzeit wieder zurückziehen.

Im Lauf des Zulassungsverfahrens müssen die EU-Mitgliedsstaaten beteiligt werden. Diese haben nun auch im zweiten Gremium, dem Berufungsausschuss, keine qualifizierte Mehrheit für oder gegen den Anbau des GVO-Maises erzielt. Dafür wären nach Angaben einer Kommissionssprecherin mindestens 16 von 28 Mitgliedsstaaten nötig gewesen, die 65 Prozent der EU-Bevölkerung repräsentieren müssen. Nach Informationen von Friends of the Earth Europe haben 14 EU-Mitglieder gegen die Wiederzulassung von MON810 gestimmt und damit zwei mehr als im Januar. Sie repräsentieren gut 30 Prozent der EU-Bevölkerung. Bei den Maissorten Bt 11 und 1507 waren sogar 16 Mitglieder (plus 3) für ein Verbot. Sie vertreten aber nur 47 Prozent der EU-Bevölkerung. Die Bundesregierung hat sich den Angaben zufolge wie bei der ersten Abstimmung im Januar enthalten, denn die große Koalition ist sich uneins.

„Deutschland hat sich mit einer Enthaltung um ein klares Nein gedrückt, obwohl die gentechnikfreie Produktion boomt“, kritisierte der Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein. „Der Anbau von Gentechnik-Pflanzen kostet alle, die ihn nicht wollen, viel Geld.“

„Kommissionspräsident Juncker muss jetzt Farbe bekennen, ob er die weitgehende GentechnikFreiheit auf den Äckern in der EU erhalten will oder nicht“, sagte die Gentechnikexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Heike Moldenhauer. Der in der Vergangenheit bereits zugelassene Genmais Mon 810 ist in 17 EU-Ländern verboten – darunter Deutschland. Er werde auf weniger als einem Prozent der EU-Ackerfläche angebaut – hauptsächlich in Spanien.

Alle drei Maislinien produzieren ein Insektengift. Außerdem sind sie resistent gegen das Totalherbizid Glufosinat des Chemiekonzerns Bayer. Moldenhauer warf Agrarminister Christian Schmidt (CSU) daher vor, mit seiner Enthaltung in Brüssel vor den Firmen Bayer-Monsanto zu kuschen.

Ohne klares Votum stimmte der Ausschuss auch über die Frage ab, ob eine Reihe von GentechMaissorten des Herstellers Syngenta für die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln zugelassen werden sollen. Es geht um die Sorten Bt11 × 59122 × MIR604 × 1507 × GA21 und ihre Kombinationen. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hatte sich vergangene Woche bereits dagegen ausgesprochen. Sein Votum hat allerdings rechtlich keine Wirkung. Auch hier muss jetzt die EU-Kommission entscheiden. [vef]

***************************************************************************

http://www.martin-haeusling.eu/presse-medien/pressemitteilungen/1620-gentechnik-anbau-deutsche-regierung-entzieht-sich-verantwortung.html

Am heutigen Montag hat der Berufungsausschuss der EU-Mitgliedsstaaten über den Anbau und Import von mehreren gentechnisch veränderten Maispflanzen in der EU abgestimmt. Wegen der hohen Zahl von Enthaltungen gab es auch diesmal keine Mehrheit für oder gegen Anbau und Import. Damit liegt die Entscheidung nun bei der Europäischen Kommission. Martin Häusling, umwelt- und agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament:

„Immer mehr EU-Mitgliedstaaten lassen sich davon überzeugen, dass ihre Bürgerinnen und Bürger keine Gentechnik auf den Äckern wollen – das zeigt die heutige Abstimmung, bei der die Zahl der Ablehnungen höher war als bei vorherigen Abstimmungen. Es ist bedauerlich, dass sich dennoch einige EU-Länder, darunter auch Deutschland, erneut ihrer Verantwortung entziehen und nicht deutlich gegen Anbau und Import von genetisch veränderten Mais in der Europäischen Union stimmen.
Irreführend sind die Umweltrisikobewertungen der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA der für den Import zur Abstimmung stehenden Sorten. Deren Unterkombinationen, die noch gar nicht alle existieren, wurden nicht auf ihre Sicherheit überprüft. Selbst die EFSA bemängelt das Fehlen relevanter Daten, um eine präzise Risikoeinschätzung abzugeben.   
Wir fordern die Europäische Kommission auf, keine Erlaubnis für den Anbau und Import gentechnisch veränderter Maissorten und deren Verwendung in Futter– und Lebensmitteln zu geben. Eine Zulassung wäre absolut verantwortungslos.“
Maria Heubuch, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, sagt:
„Ich hätte mir von Landwirtschaftsminister Schmidt mehr erwartet als diese dürftige Enthaltung. In Nord– und Südamerika hat sich bitter gezeigt, dass durch die Gentechnik der Pestizideinsatz um ein Vielfaches gestiegen ist. Gerade der Mais 1507 ist in Brasilien bereits stark von Schädlingen befallen. Die europäischen Regierungen dürfen nicht dieselben Fehler begehen. Nationale Anbauverbote sind nicht genug, denn die Pollen machen nicht an den Grenzen halt. Wir brauchen ein EUweites Bekenntnis gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen.“
Hintergrund:
Die EU-Kommission hatte den EU-Mitgliedstaaten einen Vorschlag für Anbauzulassung von zwei Maissorten (Bt11 und 1507) sowie für die Wiederzulassung von Mais MON810 vorgelegt. Zudem legte sie einen Vorschlag zum Import von neuen gentechnisch veränderten Maissorten der Firma Syngenta vor. Dieser würde die Verwendung von fünf verschiedenen Sorten (Bt11 × 59122 × MIR604 × 1507 × GA21) und deren Subkombinationen erlauben. Damit könnten mehr als 20 verschiedene GentechnikMaissorten auf den europäischen Markt gebracht werden. Der Ständige Ausschuss der EU-Mitgliedsländer „Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel“ konnte sich am 27. Januar zu keiner Stellungnahme zum EU-Kommissionsvorschlag einigen. Nachdem auch der heutige Berufungsausschuss zu keinem Ergebnis kommen konnte, geht die Entscheidung nun zurück an die EU-Kommission.

**************************************************************************

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32458/

Grüne: EU-Kommission wird Gentech-Mais zulassen (unter diesen Link – noch mehr Information dazu)

?“EU-Zulassung am 27 März 2017″? – drei GVO-Maissorten „MON810“, „1507“ und „Bt11“ ( Monsanto, DuPont und Syngenta )

11.03.2017

Mais Schmetterling Falter

Foto: Jason Prini / flickr, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0)

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Bundestag geht davon aus, dass die EU-Kommissionzeitnahdrei neue gentechnisch veränderte (GVO) Maissorten zum Anbau in der Europäischen Union (EU) zulassen wird. Der zuständige EU-Berufungsausschuss am 27. März werde das wohl nicht verhindern, heißt es in einem Antrag, den die Fraktion vergangenen Donnerstag in den Bundestag einbrachte. Das wäre die erste Anbauzulassung für GVO-Mais nach fast 20 Jahren.

Das Problem liegt im komplizierten Verfahren: Wollen die Mitgliedsstaaten der EU die Zulassung eines GVO verhindern, brauchen sie im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel eine qualifizierte Mehrheit. Da diese im Fall der drei GVO-Maissorten MON810, 1507 und Bt11 im Januar nicht zustande kam, muss nun der Berufungsausschuss entscheiden. Der Gentechnikexperte der Grünen im Bundestag, Harald Ebner, geht davon aus, dass sich die Mehrheitsverhältnisse auch diesmal nicht ändern.

Denn viele Mitgliedsstaaten enthalten sich bei der Entscheidung, darunter auch die Bundesrepublik. Das würde Harald Ebner gerne ändern und hat nun zum vierten Mal versucht, den Bundestag zu einer entsprechenden Abstimmung zu bewegen. Wieder vergeblich. Zwar ist die SPD gegen den Anbau von Gentech-Mais, die CDU aber dafür. Und die Koalitionsvereinbarung sieht in diesem Fall eine Enthaltung vor. „Man kann doch nicht in Deutschland gegen Gentechnik sein und dann auf EU-Ebene kneifen“, schimpft Harald Ebner, „um am Ende die Verantwortung dafür der EU zuzuschieben! Das ist unredlich, verantwortungslos und leistet der EU-Verdrossenheit Vorschub.“

Die gentechnisch veränderte Maislinie 1507 von DuPont Pioneer und Dow Agrosciences enthält wie MON810 von Monsanto und Bt11 von Syngenta ein Gen des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt). Deshalb produziert die Pflanze ein BtToxin, das vor allem für bestimmte Insekten giftig ist. Welche Risiken das für andere Lebewesen und letztlich den Menschen mit sich bringt, ist wenig erforscht und umstritten. Doch selbst wenn die EU-Kommission die drei Maislinien zum Anbau zulassen wird, werden sie nicht auf deutschen Äckern wachsen. Denn die Bundesregierung hat bereits vorsorglich beantragt, das Bundesgebiet von der Zulassung auszunehmen. [vef]

******************************************************************************

Rückblick – Abstimmung am 27 Januar 2017

https://www.testbiotech.org/node/1828

Abstimmung über neue Anbauzulassungen für Gentechnik-Mais ohne Ergebnis

Vertreter von Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission trafen sich heute in Brüssel

27. Januar 2017/ Heute trafen sich Repräsentanten der EU-Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission in Brüssel, um über den Anbau von gentechnisch verändertem Mais abzustimmen. Die EU-Kommission will neue Anbauzulassungen für Gentechnik-Mais für die Anbausaison 2017 erteilen. Drei Varianten von Insektengift produzierendem Mais stehen zur Zulassung an, sie sind als MON810, Mais 1507 und Bt 11 registriert. Es handelt sich um Saatgut der Konzerne Monsanto, DuPont und Syngenta. Bei der heutigen Abstimmung wurde keine ausreichende Mehrheit für die Anbauzulassung erreicht. Mitte März wird nun nach Angabe der Kommission eine erneute Abstimmung im sogenannten „Appeal Committee“ stattfinden.

Ein aktueller Hintergrundbericht von Testbiotech zeigt, dass viele Risiken, die mit dem Anbau dieser Pflanzen einhergehen, bislang nicht im Detail untersucht wurden. Insbesondere kann der Gentechnik-Mais seine Gene mit einer anderen Pflanzenart austauschen, die als Teosinte bekannt ist und sich seit einigen Jahren vor allem in Spanien ausbreitet.

Zudem standen beim heutigen Treffen zwei weitere wichtige Punkte zur Diskussion: Einer betrifft die Durchführung von Fütterungsversuchen, um gesundheitliche Risiken von Gentechnik-Pflanzen möglichst auszuschließen. Die Industrie lehnt entsprechende Anforderungen vehement ab. Testbiotech ist der Ansicht, dass bisher keine geeigneten Alternativen zu diesen Untersuchungen zur Verfügung stehen, und fordert deswegen Langzeitversuche, um insbesondere Kombinationswirkungen zu testen.

Der zweite Punkt betrifft die Standards der Umweltrisikoprüfung. Die EU-Kommission hat eine Reihe von Änderungen bei den von der EU vorgeschriebenen Untersuchungen vorgeschlagen. Testbiotech hat in einer umfangreichen Analyse gezeigt, dass die Vorschläge in der jetzigen Form nicht ausgereift sind und noch einmal gründlich überarbeitet werden müssen.

Kontakt:
Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

******************************************************************************

http://www.martin-haeusling.eu/presse-medien/pressemitteilungen/1536-keine-mehrheit-fuer-oder-gegen-zulassung-von-genmais.html

******************************************************************************

Neue Kampagne: Der Gentechnik Grenzen setzen

01.02.2017

Vorsicht Gentechnik: Olivenfliege

Vorsicht Gentechnik: Olivenfliege

Unter dem Titel „Der Gentechnik Grenzen setzen“ hat das Münchner Institut Testbiotech eine Kampagne gestartet, die der Diskussion über Folgen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere bis zur Bundestagswahl im September neue Impulse verleihen soll. In den kommenden Monaten wird dabei eine Auswahl von Gentechnik-Organismen vorgestellt, die wir in loser Folge auch hier im Informationsdienst Gentechnik präsentieren werden.

Bei den ersten Beispielen handelt es sich um gentechnisch veränderte Äpfel, Fische und Insekten der US-Firma Intrexon. „Die Gentechnik-Debatte wird stark von den Interessen der Industrie bestimmt“, kritisiert Christoph Then für Testbiotech. „Ihr Einfluss auf Forschung, Politik, Behörden und die Medien hat in den letzten Jahren sogar noch weiter zugenommen. Mit unserer Aktion wollen wir eine informierte und kritische Auseinandersetzung ermöglichen.“ Außerdem gibt es Mitmachaktionen, die dazu beitragen sollen, im Jahr der Bundestagswahl von den Parteien und ihren Kandidaten politische Verantwortung einzufordern. [+] mehr…

********************************************************************************

http://www.keine-gentechnik.de/1/nachricht/32493/

Monsanto und Glyphosat: Akten belegen Einfluss auf Umweltbehörde

22.03.2017

Mon

Monsanto banner (Photo: Donna Cleveland/Flickr)

Ein maßgeblicher Mitarbeiter in der Pestizid-Abteilung der US-Umweltbehörde EPA stand fest auf der Seite von Monsanto. Das belegen interne Mails des Konzerns, die ein Gericht in Kalifornien für die Öffentlichkeit freigab. In dem Prozess in San Francisco wird über die Klagen von 55 Menschen verhandelt, die selbst an Lymphdrüsenkrebs erkrankten oder Angehörige durch diesen Krebs verloren haben. Sie führen die Erkrankung auf die Anwendung von Glyphosat zurück und werfen Monsanto vor, das Risiko verschwiegen zu haben.

Der in den Unterlagen genannte Mitarbeiter heißt Jess Rowland und arbeitete bis zu seinem Ruhestand im April 2016 in der für Pestizide zuständigen Abteilung der EPA. Dort leitete er einen Ausschuss, der die Frage bearbeitete, ob der von Monsanto entwickelte Wirkstoff Glyphosat Krebs auslösen kann. Letzten September veröffentlichte die EPA das Gutachten des Ausschusses und verneinte die Frage. Glyphosat sei nicht krebserregend, lautete das Fazit der Behörde.

Die Gerichtsakten zeigen, wie Rowland Monsanto versprach, eine Glyphosat-Untersuchung des US-Gesundheitsministeriums zu sabotieren. Sie wurde dann auch tatsächlich aufgegeben. Rowland informierte den Konzern frühzeitig davon, dass die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als vermutlich krebserregend einstufen würde. Als die IARC ihren Bericht im März 2015 veröffentlichte, wusste Monsanto seit Monaten Bescheid und hatte die Gegenpropaganda bereits vorbereitet. Zu den Mittel des Konzerns gehörte es auch, Wissenschaftler für Studien zu bezahlen, die die Sicherheit von Glyphosat belegen sollten. In den veröffentlichen Mails diskutieren Monsanto-Manager, wie man einen Wissenschaftler ersetzen könnte, der dabei Skrupel bekommen hatte. In einer anderen Mail schlägt ein Monsanto-Manager vor, Wissenschaftler dafür zu bezahlen, dass sie MonsantoStudien als eigene Arbeiten ausgeben und veröffentlichen, so wie das früher auch schon gemacht worden sei.

Angesichts solcher Einflußnahmen verwundert es nicht, dass das EPA-Gutachten Glyphosat vom Krebsverdacht freisprach. Doch inzwischen haben selbst hochrangige EPA-Experten Zweifel bekommen. Der wissenschaftliche Beirat, der die Pestizidarbeit der Behörde begutachtete, kam zu dem Schluss, dass bei der Glyphosatbewertung die zuständige EPA-Abteilung ihre eigenen Richtlinien nicht eingehalten habe. Ein Teil des Beirats war der Auffassung, dass anhand der vorliegenden Studien Glyphosat sehr wohl als vermutlich krebserregend eingestuft werden sollte. Die französische Zeitung Le Monde berichtete, dass bereits im Dezember 2015 die EPA-Abteilung für Forschung und Entwicklung die Arbeit der Pestizid-Abteilung zum Thema Glyphosat intern kritisiert hatte.

Monsanto wies auf Nachfrage von US-Medien sämtliche Vorwürfe zurück und betonte seine Seriösität. [lf]

******************************************************************************

netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2017/03/26/51096/

Offengelegte Gerichtsunterlagen deuten auf Skandal hin, sie belegen geheime Absprache zwischen Monsanto und EPA – Has Monsanto Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal

26. März 2017

Es wird eng für Monsanto.  Der Agrochemie-Gigant musste eine ziemliche Schlappe hinnehmen. Ein Bundesrichter in San Francisco eröffnete Dokumente, die die Forschungspraktiken des Agrochemie-Giganten und die Sicherheit seines bestverkauften Unkrautvernichters Roundup, des weltweit meistverkauften Herbizids, in Frage stellen.

Bereits 2015 wurde im Zuge einer Kampagne von der US Right to Know die Beziehung zwischen dem „unabhängigen“ Experten Kevin FoltaProfessor und Vorsitzender des Horticultural Sciences Department, University of Florida, und Monsanto aufgedeckt.  Die Untersuchung umfasste 4600 Seiten an Mails und anderen Dokumente von Folta. Kevin Folta erhielt $25 000 von Monsanto. Siehe: Was kostet ein „unabhängiger“ Experte? Monsanto zahlte $25,000 – Kevin Folta received $25,000 from Monsanto

Was geschieht also mit einem Forscher, der herausfindet, dass es die Insektizide sind, die für das Desaster verantwortlich sind? Der Fall von Jonathan Lundgren zeigt, wie kompliziert die Zusammenarbeit von Regierung, Wissenschaft und Industrie werden kann, wenn Milliarden von Dollar auf dem Spiel stehen. Die betroffenen Konzerne wie BASF, Bayer und Syngenta, aber auch Monsanto würden auf Grund dieses Ergebnisses viel Geld verlieren. Jonathan Lundgren, ein hochrangiger Entomologe der Forschungsabteilung der USDA, verlor seinen Job! Siehe: Jonathan Lundgren – ein Wissenschaftler, der Bayer-Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte – Jonathan Lundgren, WHO Could Destroy Bayer-Monsanto And Change The World…

Erst kürzlich veröffentlichte die Umweltschutzorganisation Global 2000 den Bericht „Glyphosat und Krebs – Gekaufte Wissenschaft“, der unter anderem aufzeigen soll, wie der US-Saatgutriese Monsanto daran beteiligt war, dass das Herbizid weiterhin verwendet werden darf. Doch auch in den USA tut sich etwas, denn ein Bundesrichter in San Francisco eröffnete Dokumente, die die Absprachen zwischen EPA belegen.

Hat Monsanto eine massive Vertuschung von Krebsursachen inszeniert? Offengelegte Gerichtsunterlagen deuten auf Skandal hin

Die Dokumente legen eine geheime Absprache zwischen dem Agrochemie-Giganten und der EPA nahe.

Die Dokumente widersprechen der von der Industrie gesponsorten Forschung, die seit langem Monsantos „Flaggschiff“ als sicher bezeichnet, das von Heimgärtnern, Gärtnern öffentlicher Parks und von Farmern auf Hunderten von Äckern angewendet wird.

Monsanto musste am Dienstag [14. 3. 2017] eine ziemliche Schlappe hinnehmen. Ein Bundesrichter in San Francisco eröffnete Dokumente, die die Forschungspraktiken des Agrochemie-Giganten und die Sicherheit seines bestverkauften Unkrautvernichters Roundup, des weltweit meistverkauften Herbizids, in Frage stellen. Die Dokumente widersprechen der von der Industrie gesponserten Forschung, die seit langem Monsantos „Flaggschiff“ als sicher bezeichnet, das von Heimgärtnern, Gärtnern öffentlicher Parks und von Farmern auf Hunderten von Äckern angewendet wird.

Hierzu berichtet die New York Times:

Die Gerichtsunterlagen beinhalteten Monsantos interne E-Mails und den E-Mail-Verkehr zwischen der Firma und den Regulierungsbehörden. Aus den Unterlagen geht hervor, dass Monsanto von Dritten Forschungsberichte hatte schreiben lassen, die dann später Akademikern zugeschrieben wurden und die darauf hindeuten, dass ein leitender Beamter der EPA (Environmental Protection Agency) daran arbeitete, eine Überprüfung  des Hauptbestandteils von Roundup, Glyphosat, zurückzuhalten, die vom United States Department of Health and Human Services durchgeführt werden sollte. In einer der E-Mails, die Richter Vince Chhabria offenlegte, hatte William F. Heydens, ein Abteilungsleiter Monsantos, seinen Kollegen grünes Licht für das willkürliche Zusammenschreiben der Glyphosatforschung und die anschließende Zuschreibung für Akademiker gegeben, die ihren Namen auf das Papier setzen sollten. Er zitierte sogar eine Passage, aus der hervorgeht, dass die Firma auch in der Vergangenheit so verfahren war. „Wir könnten die Kosten klein halten, wenn wir selbst das Schreiben übernehmen und sie [die Akademiker] einfach ihre Namen darunter setzen“, so Heyden.

Die Dokumente zeigen ferner, dass es innerhalb der EPA nicht nur Kontroversen hinsichtlich der behördeneigenen Sicherheitspolitik in Bezug auf Roundup gab, sondern dass auch mit „gezinkten Karten gespielt“ wurde. In einer E-Mail aus dem Jahr 2015 schreibt Dan Jenkins, ein Direktor Monsantos, dass Jess Rowland, ein Beamter der EPA, dem die Auswertung von Roundup in Bezug auf das Krebsrisiko unterstanden hatte, in Bezug auf eine Überprüfung der Behörde ihm am Telefon gesagt hatte: „Wenn ich das zu Fall bringen kann, sollte ich eine Medaille bekommen“. Diese Überprüfung fand niemals statt.

Die Enthüllungen der gegenwärtigen Prozesskampagne, einer Kombination von mehr als 55 Gerichtsverfahren gegen Monsanto vor dem Bezirksgericht für den Norden Carolinas – in welche sich Einzelpersonen einreihen, die geltend machen, auf Grund von Glyphosat ein Non-Hodgkin-Lymphom entwickelt zu haben – verleihen den wachsenden Sorgen um den verbreiteten Gebrauch von Roundup beträchtliches Gewicht. Sie entfachen auch weiterhin Bedenken wegen Monsantos fragwürdiger Methoden, einen leichtfertigen Umgang seiner Marktaktivitäten durch regulatorische Behörden durchzusetzen.

Der Rechtsstreit wurde entfacht nach dem Urteil der IARC (International Agency for Research on Cancer), die zur WHO gehört, im März 2015, das da lautete, Monsantos umstrittenes Herbizid sei „möglicherweise krebserregend bei Menschen“. In ihrem Ergebnisbericht ließ die IARC verlauten, dass „kontrollierte Fallstudien zu berufsbedingtem Kontakt [mit Glyphosat] von erhöhten Risiken für das Non-Hodgkin-Lymphom berichteten, die auch nach der Umstellung auf andere Pestizide bestehen blieben“.

Über die mögliche krebserregende Wirkung hinaus ist Roundup mit einer Reihe von anderen Gesundheitsproblemen in Zusammenhang gebracht worden wie ADHA, Alzheimer, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, Schädigungen der Fortpflanzungsorgane und Geburtsschäden, und das zusätzlich zu den Umweltschäden wie den dramatischen Rückgang der Monarchfalter. Eine Studie, die 2014 vom US Geological Survey durchgeführt wurde, ermittelte die Substanz Roundup in 75 % der Luft- und Regenwasserproben, die im Mississippi-Delta entnommen worden waren, einer fruchtbaren landwirtschaftlichen Gegend.

Glyphosat wurde in den 1970er-Jahren zum ersten Mal zugelassen. Gegenwärtig wird es in mehr als 160 Ländern angewendet. Landwirte in Kalifornien wenden es bei ungefähr 250 verschiedenen Erntepflanzen an. Jedoch haben im Zuge der wachsenden Bedenken gegen Glyphosat es einige Länder verboten, darunter El Salvador, Kolumbien, die Niederlande, Sri Lanka und Frankreich, dessen Verbot nur wenige Monate nach dem Urteil der IARC ausgesprochen wurde.

Nicht nur Monsanto ist der Meinung, Roundup sei sicher. Einige Regierungsbehörden, darunter die EPA und die EFSA (European Food Safety Agency) widersprachen der Schlussfolgerung der IARC, Glyphosat sei möglicherweise krebserregend.

Monsanto mag industriefreundliche Verbündete in der EPA gefunden haben, jedoch hat sich die Justiz als schwieriger Kampfplatz für die weltgrößte Saatgutfirma erwiesen. Die Enthüllung der vernichtenden Dokumente folgt einem Richterspruch auf dem Fuße, und zwar durch die Richterin Kristi Kapetan des Obersten Gerichtshofes des Landkreises Fresno, der am Freitag [10. März] erfolgt war und der besagt, dass Kaliforniens EPA Glyphosat nunmehr als „Chemikalie bezeichnen kann, die bekanntermaßen Krebs erzeugt“. Diese Entscheidung geht auch mit dem „Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act“ von 1986 konform, der allgemein als „Proposition 65“ bekannt ist.

Kapetans Entscheidung ermächtigt den Bundesstaat, von Monsanto zu fordern, Roundup als „möglicherweise krebserregen“ zu kennzeichnen. Trenton Norris, Staatsanwalt für Monsanto, argumentierte, diese [geforderte] Warnung würde der Firma Schaden zufügen, weil diese einige Kunden davon abhalten könnte, das Produkt zu kaufen.

Während Monsanto sich in Kalifornien vor Gericht verteidigen muss, werden die Fälle, die von Richter Chhabria betreut werden, in absehbarer Zeit eine weltweite Dimension bekommen: Er wies Monsantos Einwand gegen die Forderung des Klägers zurück, Dokumente sicherzustellen und einen ehemaligen Vertreter Monsantos aus Europa abzuberufen. Die New York Times berichtet davon, dass weitere Vertreter Monsantos in den kommenden Wochen abgesetzt würden. Chhabria drohte Monsanto sogar mit Strafmaßnahmen, falls das Unternehmen weiterhin über alle Maßen versuche, wichtige Dokumente vor der Öffentlichkeit zu verbergen. „Ich habe ein Problem mit Monsanto, weil …  es darauf besteht, Sachen unter dem Siegel der Verschwiegenheit zu behandelt, die effektiv nicht so behandelt werden sollten“, sagte er während der Anhörung. Wenn Dokumente „relevant für das Gerichtsverfahren sind, sollten sie nicht versiegelt sein, … selbst wenn sie Monsanto nicht gefallen“.

Neue Gerichtsakten vom Anfang dieses Monats beinhalten eine angebliche ungesetzliche Absprache zwischen Monsanto und der EPA. Grundlage hierfür ist ein Brief, der 2013 von Marion Copley geschrieben wurde. In ihm versicherte die inzwischen verstorbene leitende Toxikologin: „Es ist absolut gewiss, dass Glyphosat Krebs verursacht“, und widersprach damit dem Firmen-Statement von 1991, dass die Chemikalie bei Menschen nicht krebserregend sei. In dem besagten Brief warf Copley Rowland unethisches Verhalten vor: „Hören Sie mir nur ein einziges Mal in Ihrem Leben zu und spielen Sie nicht Ihr hinterhältiges politisches Spiel mit der Wissenschaft zugunsten der Registranten. … Tun Sie EINMAL das Richtige und fällen Sie keine Entscheidung nur danach, welchen Einfluss diese auf Ihren Bonus hat“.

Die neuerlichen juristischen Rückschläge, die Hunderte von Gerichtsverfahren in den USA umfassen, haben Monsanto in die Defensive getrieben, aber Monsanto bleibt beharrlich bei seiner Behauptung, Glyphosat sei relativ sicher, und schwor vor dem Richter, seinen Kampf vor Gericht fortzusetzen. Samuel Murphey, Sprecher von Monsanto, nannte Kaliforniens Plan, die Chemikalie in die Liste der „Prop 65“ aufzunehmen, „fehlerhaft und unbegründet„. zudem behauptete er, er verletze sowohl den Staat als auch die US-Verfassung. „Monsanto wird weiterhin diese nicht nachvollziehbare Entscheidung auf wissenschaftlicher und juristischer Basis anfechten“, so Murphey.

„Glyphosat ist nicht krebserregend“, insistierte Monsanto in einem Statement. Das Unternehmen weiter: „Die Unterstellung, Glyphosat könne Krebs bei Menschen verursachen, ist in sich unschlüssig. Das können wir durch jahrzehntelange Sicherheits-Überprüfungen durch führende Regulationsbehörden weltweit belegen. Die Kläger haben isolierte Dokumente vorgelegt, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden“. Das Unternehmen weist ebenfalls Forderungen zurück, die akademische Forschung, die sie selbst finanziert, in Zweifel zu ziehen.

Kämpfer für Umweltschutz und öffentliche Gesundheit sowie für Verantwortlichkeit von Behörden und Unternehmen, heißen den wachsenden juristischen Druck auf Monsanto willkommen und sie finden ihn lange überfällig – und ein bisschen überraschend.

„Anfänglich war ich skeptisch, als diese Fälle vor Gericht kamen, weil Monsanto sich vor Gericht so oft schon als zu mächtig erwiesen hat“, sagt Carey Gillam, eine Direktorin der Verbraucherorganisation „U.S. Right to Know“. „Aber je mehr Informationen ans Tageslicht kommen und je mehr neue wissenschaftliche Forschungen veröffentlicht werden, desto mehr sieht es danach aus, dass die Kläger ihre Sache geltend machen können“.

Hunderte von Verfahren gegen Monsanto sind bereits vor Staats- und Bundesgerichten verhandelt worden. Tim Litzenburg arbeitet als Staatsanwalt für Miller Firm, ein Rechtsanwaltsbüro in Virginia, das viele dieser Verfahren begleitet. Er glaubt, dass die Zahl solcher Verfahren rasch ansteigen wird. Seiner Aussage nach könnten es in 6 bis 8 Wochen Tausende sein, sagte er dem St. Louis Post-Dispatch.

Zulassungsbehörden mögen [weiterhin] Probleme mit der Glyphosatforschung haben, aber die breite öffentliche Debatte um die Chemikalie sowie zunehmende Transparenz bei Zulassung, Verkauf und Marketing kann nur Verbrauchern, Farmern und Wildtieren zugutekommen. John Barton, ein Landwirt aus Bakersfield, Kalifornien, glaubt, sein Non-Hodgkin-Lymphom wurde durch Roundup verursacht. „Ich wünsche niemandem, was ich durchmachen musste„, sagte er kürzlich „Fresno Bee“.

Has Monsanto Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal

The documents suggest collusion between the agrichemical giant and the EPA.

By Reynard Loki / AlterNet March 16, 2017

Monsanto suffered a major setback Tuesday when a federal judge in San Francisco unsealed documents that call into question the agrichemical giant’s research practices and the safety of its best-selling herbicide, Roundup, the world’s most-produced weedkiller. The documents counter industry-funded research that has long asserted Monsanto’s flagship product—used by home gardeners, public park gardeners and farmers, and applied to hundreds of crops—is relatively safe.

According to the New York Times:

The court documents included Monsanto’s internal emails and email traffic between the company and federal regulators. The records suggested that Monsanto had ghostwritten research that was later attributed to academics and indicated that a senior official at the Environmental Protection Agency had worked to quash a review of Roundup’s main ingredient, glyphosate, that was to have been conducted by the United States Department of Health and Human Services.

One of the documents unsealed by Judge Vince Chhabria was an email written by William F. Heydens, a Monsanto executive, giving his colleagues the green light to ghostwrite glyphosate research and then hire academics to put their names on the papers. He even cited an instance where the company had used this method in the past. „We would be keeping the cost down by us doing the writing and they would just edit & sign their names so to speak,” wrote Heydens.

The documents also indicate that within the EPA, there was not only internal disagreement regarding the agency’s own safety assessment of Roundup, but also foul play. In one email from 2015, Dan Jenkins, a Monsanto executive, said that Jess Rowland, an EPA official who was heading the cancer risk evaluation of Roundup, referring to an agency review, had told him over the phone, „If I can kill this, I should get a medal.“ The review never happened.

The revelations from the current court challenge, a combination of more than 55 lawsuits filed against Monsanto in the U.S. District Court for the Northern District of California—including individuals who claim to have developed non-Hodgkin’s lymphoma due to glyphosate exposure—add significant weight to the mounting concerns about the widespread use of Roundup. It also raises concerns about Monsanto’s questionable methods to ensure a light regulatory hand on its marketplace activities.

The litigation was set in motion following the determination by the International Agency for Research on Cancer, the World Health Organization’s cancer arm, in March 2015, that Monsanto’s controversial herbicide is „probably carcinogenic to humans.“ In its finding, IARC noted that „case-control studies of occupational exposure in the USA, Canada, and Sweden reported increased risks for non-Hodgkin lymphoma that persisted after adjustment for other pesticides.“

In addition to its potential cancer-causing properties, Roundup has been linked to a host of other health issues such as ADHD, Alzheimer’s disease, kidney disease, liver disease, reproductive problems and birth defects, as well as environmental impacts, such as the record decline of monarch butterflies. A 2014 study conducted by the U.S. Geological Survey detected the presence of Roundup in 75 percent of air and rainfall test samples take from the Mississippi Delta, a fertile agricultural region.

First approved for use in the 1970s, glyphosate is currently used in more than 160 countries. In California, farmers apply it to around 250 different crops. But as concerns have mounted, glyphosate bans have been passed by some nations, including El Salvador, Colombia, the Netherlands, Sri Lanka and France, whose ban was passed just months after the IARC determination.

Monsanto isn’t alone in its assertion that Roundup is safe. Some governmental agencies, including the EPA and the European Food Safety Agency, have disagreed with IARC’s conclusion that glyphosate is a probable carcinogen.

Though Monsanto may have found pro-industry allies within the EPA, the judiciary has proved to be a tough arena for the world’s largest seed company. The disclosure of the damning documents in San Francisco comes on the heels of a ruling Friday by Fresno County Superior Court Judge Kristi Kapetan that California’s EPA can now list glyphosate as a chemical „known to the state to cause cancer“ in accordance with the Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986, more commonly known as Proposition 65.

Kapetan’s decision gives the state the authority to require Monsanto to label Roundup a possible carcinogen. Monsanto’s attorney, Trenton Norris, argued that the warnings would hurt the company because it would dissaude some consumers from purchasing the product.

While Monsanto is on the defense in California, the collection of cases overseen by Judge Chhabria will soon have a global dimension, as he overruled Monsanto’s objection to the plaintiffs‘ request to secure documents and depose a former Monsanto official from Europe. The New York Times reports that other Monsanto officials will be deposed in the coming weeks.

Chhabria also threatened Monsanto with sanctions if the company continues „overbroad“ efforts to hide relevant documents from the public. „I have a problem with Monsanto, because… it is insisting that stuff be filed under seal that should not be filed under seal,“ he said at the hearing. When documents are „relevant to the litigation, they shouldn’t be under seal, even… if Monsanto doesn’t like what they say.“

New court filings earlier this month focus on alleged collusion between Monsanto and the EPA. The basis for the allegation is a 2013 letter written by Marion Copley, in which the late EPA senior toxicologist asserts, „It is essentially certain that glyphosate causes cancer,“ contradicting the agency’s 1991 ruling that the chemical is not a human carcinogen. In that letter, Copley also accused Rowland of unethical behavior: „For once in your life, listen to me and don’t play your political conniving games with the science to favor the registrants. … For once do the right thing and don’t make decisions based on how it affects your bonus.“

The recent legal setbacks, which comprise hundreds of lawsuits across the U.S., have put Monsanto on its back foot, but the company remains steadfast in its claims that glyphosate is relatively safe and has vowed to continue its fight in the courts. Monsanto spokesman Samuel Murphey called California’s proposal to list the chemical under Prop 65 „flawed and baseless,“ claiming it violates both the state and U.S. Constitution. „Monsanto will continue to challenge this unfounded proposed ruling on the basis of science and the law,“ Murphey said.

„Glyphosate is not a carcinogen,“ Monsanto insisted in a statement. The company added, „The allegation that glyphosate can cause cancer in humans is inconsistent with decades of comprehensive safety reviews by the leading regulatory authorities around the world. The plaintiffs have submitted isolated documents that are taken out of context.“ The company also rejected claims that the academic research it funds should be discredited.

For environmental, public health and corporate accountability advocates, the mounting legal pressure on Monsanto is welcome, but long overdue—and a bit surprising.

„Initially when these cases started to be filed, I was skeptical because Monsanto has such a strong track record of prevailing in court,” said Carey Gillam, a director of the consumer group U.S. Right to Know. „But the more information that comes out through discovery and new scientific research that’s emerging, the more it looks like the plaintiffs may have a case.“

While hundreds of cases against Monsanto have already been filed in state and federal courts, Tim Litzenburg, an attorney with the Miller Firm, a Virginia-based law office filing many of the cases, believes that the number will increase rapidly. „Six to eight weeks from now they could number in the thousands,“ he told the St. Louis Post-Dispatch.

And though the science around glyphosate may not be settled in some regulatory agencies, sustained public debate about the chemical, as well as increased transparency in regard to its regulation, sale and marketing can only benefit consumers, farmers and wildlife. As John Barton, a farmer from Bakersfield, California, who believes Roundup caused his non-Hodgkin lymphoma, recently told the Fresno Bee, „I don’t want anyone to go through what I have gone through.”

Netzfrau Ursula Rissmann-Telle
deutsche Flagge
Hier läuft was falsch! In Kalifornien Warnung vor Krebs auf Roundup und Europäische Chemikalienagentur schützt Monsanto mit unverschämtem Glyphosat-Bericht – Crazy – Glyphosate not classified as a carcinogen by ECHA

Krebserkrankungen steigen weltweit drastisch an! Studie: Pestizide von Monsanto verdoppelt das Lymphdrüsenkrebs-Risiko – Study: Glyphosate Doubles Risk of Lymphoma

Glyphosat krebserregend?! Bill Gates – Hungerallianz mit Monsanto, die Impfallianz mit Big Pharma und Hauptsponsor der WHO

.Eine neue Studie bringt Glyphosat (Round up) mit Krebs des lympatischen Gewebes in Verbindung.

Neue Studie: Gehirnschädigung durch Glyphosat

Anstieg der Autismusfälle durch Glyphosat in unserer Ernährung?

ES REICHT! Glyphosat-Herbizid: Nun auch in der Muttermilch – Herbicide Found In Mother’s Milk

Missbildungen, Krankheit und Viehsterben: der tatsächliche Preis von Glyphosat & GVO Tierfutter?

Forscher finden Pflanzengift in Mensch und Tier – Glyphosat