MEUTEREI in der CDU?! – Massive Attacken gegen Merkel aus der „CDU“ – MERKEL zum „ABSCHUSS“ FREIgegeben?! /// „CDU-Parteitag am 26. Februar 2018“ /// „Bild“-Zeitung forciert Attacken gegen Merkel – „Springer-Verlegerin“ – „Friede Springer“ – Merkel

100 PROZENT TÄUSCHUNG der WÄHLER – das ist schon höchst bedenklich merkwürdig  dass diese PERSON immer noch schalten und walten kann wie es ihr gefällt ohne dass JEMAND  SIE SOFORT vom „PLATZ VERWEIST“
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siehe auch TRANSFER-UNION
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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/02/09/massive-attacken-gegen-merkel-aus-der-cdu/

Massive Attacken gegen Merkel aus der CDU

Aus der CDU kommen überraschend harsche Töne gegen Bundeskanzlerin Merkel.

Das Verhandlungsergebnis der Union in den Koalitionsgesprächen mit der SPD sorgt in der CDU für ungewöhnlich heftige Kritik an Parteichefin Angela Merkel. „Die Unzufriedenheit ist sehr groß an der Basis“, sagte der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, am Freitag im Deutschlandfunk. „Das waren keine guten Tage, und es brodelt eigentlich an allen Stellen.“ Ziemiak forderte eine personelle Erneuerung der Parteiführung und auch bei den von der CDU zu besetzenden Minister- und Staatssekretärsposten. „Wir brauchen jetzt von der Parteiführung, auch von der Kanzlerin klare Zeichen, wie es um die Zukunft der Union bestellt ist“, sagte der JU-Chef. Diese Zeichen müsse es schon bis zum CDU-Parteitag am 26. Februar geben, der über den Koalitionsvertrag abstimmt.

Auch der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen – wie Ziemiak ein Transatlantiker der alten Schule – beklagte die schwache Ämter-Ausbeute für die CDU im Koalitionsvertrag. „Die CDU ist damit innerhalb des Regierungsapparats strukturell geschwächt und verliert an Einfluss“, sagt Röttgen der „Bild“-Zeitung.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten nannte die Ressortverteilung einen „politischer Fehler“. Sein Fraktionskollege Michael von Abercron befand: „Die Autorität der Kanzlerin ist nicht nur innerhalb der Partei erschüttert, sondern auch in ihrer Amtsführung als Regierungschefin.“

Offen zum Widerstand gegen Merkel rief der BlackRock-Manager Friedrich Merz auf: „Wenn die CDU diese Demütigung auch noch hinnimmt, dann hat sie sich selbst aufgegeben“, sagte der frühere Unionsfraktionschef im Bundestag, Friedrich Merz, der „Bild“-Zeitung zu der Koalitionseinigung.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Bild-Zeitung die Attacken gegen Merkel forciert. Bisher hatte Springer-Verlegerin Friede Springer stets hinter Merkel gestanden.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch forderte den sofortigen Beginn der personellen Neuaufstellung an der Parteispitze. „Wir müssen uns in der CDU schon jetzt überlegen, wie wir uns ohne Merkel personell neu aufstellen“, sagte Willsch der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. „Denn diese Legislaturperiode kann auch sehr schnell vorbei sein.“

In der CDU rumort es, weil die SPD mit Außen, Finanzen sowie Arbeit und Soziales drei große Ministerien heraushandeln konnte, obwohl die Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl deutlich hinter der Union lagen. Auch das Justizministerium, das vom SPD-Politiker Heiko Maas entgegen der Tradition massiv politisiert worden war, soll bei der SPD bleiben. Die CDU überließ auch das Innenministerium der Schwesterpartei CSU. Neu bekommen hat sie das Wirtschafts- und das Landwirtschaftsministerium.

In der Vergangenheit hatte es des Öfteren zaghafte Aufstände gegen Merkel gegeben, die jedoch alle nach kurzer Zeit wieder versandeten. Diesmal scheint der Widerstand stärker zu sein. Allerdings ist nicht klar, ob einige Attacken nicht aus taktischen Gründen gefahren werden: Auf diese Art kann die SPD ihren Mitgliedern die Große Koalition als großen Erfolg verkaufen und damit die Zustimmung der Partei zum Verbleib in der Regierung erleichtern.

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siehe auch „SIGMAR GABRIEL“ – „PRO-GROKO“ – „DIE GANZE WELT SCHAUT AUF UNS“?! – ?FRANKREICH?

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Deutschland

Vor dem Parteitag

Gabriel mahnt SPD-Basis – „Die Welt schaut auf Bonn“

| Lesedauer: 2 Minuten

Martin Schulz ist auf großer Werbetour, denn seit Ende der Sondierungsgespräche ist die Stimmung bei der SPD schlecht – es gibt Widerstand gegen eine GroKo.

Quelle: WELT

Vor dem SPD-Parteitag am Sonntag in Bonn redet Außenminister Gabriel seiner Partei ins Gewissen. Der frühere SPD-Chef erinnert seine Genossen an ihre staatspolitische Verantwortung. Mehr hier im Ticker.

Der frühere SPD-Chef und geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel erinnert seine Partei an ihre staatspolitische Verantwortung bei der seit Monaten stockenden Regierungsbildung. Am Sonntag soll ein Bundesparteitag in Bonn entscheiden, ob die SPD förmlich in Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU einsteigt. Dazu sagte Gabriel der „Bild“: „Es ist nicht übertrieben: Am kommenden Sonntag schaut nicht nur Europa gebannt auf den SPD-Parteitag, sondern viele Menschen weit darüber hinaus. Die Welt schaut deshalb wirklich auf Bonn am kommenden Sonntag.“

Weltweit sei die Hoffnung groß, dass die SPD dafür sorge, dass Deutschland endlich Frankreich die Hand reiche zur Erneuerung und Stärkung Europas……….

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aus dem TEXT:.„Europa braucht Mut.“ Zustimmung kam auch von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD).

Der französische Staatschef schlug Deutschland eine noch engere Partnerschaft vor – es könnte einen neuen Élyséevertrag zum 55. Jahrestag am 22. Januar 2018 geben.….

..Aus den großen Fraktionen des Europaparlaments kam Rückendeckung für die Pläne Macrons. „Wir brauchen mutige Initiativen und den klaren politischen Willen, Europa zu reformieren“, kommentierte der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei, der CSU-Politiker Manfred Weber, auf Twitter….

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/09/27/frankreich-macron-fordert-neue-eu-steuer-fuer-den-umbau-europas/

Frankreich: Macron fordert neue EU-Steuer für den Umbau Europas

Frankreichs Präsident Macron will die EU weiter zusammenführen und hat teure Vorschläge. Es ist nicht klar, wer Macrons Visionen am Ende bezahlen soll.

siehe auch der SPD-VERRÄTER „SIGMAR GABRIEL“ – ER und MERKEL PEITSCHTEN „CETA“ durchs „EU“ PARLAMENT

RÜCK-BLICK „CETA“

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DWN – Merkel und Gabriel wollen CETA im EU-Parlament durchpeitschen
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Aus dem Text: … Im CETA-Beschluss des SPDKonvents, den Sigmar Gabriel und Martin Schulz in Wolfsburg vorgestellt hatten, hieß es unterdessen noch, dass nun die „Stunde der Parlamente“ schlägt und im EU-Parlament eine „sorgfältige Prüfung“ sichergestellt werden soll.

…..„Die Beratungen zu CETA im EUParlament sind einer europäischen Demokratie unwürdig. Es ist unfassbar, dass die Christdemokraten nicht darüber debattieren wollten, ob wir ein Gutachten vom EuGH zu CETA einholen……

…. Martin Schulz würgt die Rechte seines eigenen Parlaments ab. Aus der „Stunde der Parlamente“ soll ein kurzes Abnicken von CETA der EU-Abgeordneten werden. ….
CETA soll im Eilverfahren durch das Europaparlament gedrückt werden. Normalerweise hätten wir sechs Monate Zeit für die Beratungen, aber über CETA soll nun schon im Januar oder gar im Dezember abgestimmt werden. Von einer sorgfältigen Prüfung von 2200 Seiten CETA kann bei diesem Eiltempo keine Rede sein. ….

Das Schnellverfahren wurde vor allem von Christdemokraten und Sozialdemokraten durchgesetzt. ….

…Eile darf nicht vor demokratischer Sorgfalt gehen. Dazu gehört eben auch ein Rechtsgutachten des EuGH: In den Zusatzerklärungen zu CETA wurden zwar viele Kritikpunkte aufgenommen, aber sie ändern am eigentlichen CETA- Vertrag nichts. Der Deutsche Richterbund hält die Schiedsgerichte für unvereinbar mit europäischem Recht….

Dass das Parlament nun ausgehebelt wird, ….
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Merkel und Gabriel wollen CETA im EU-Parlament durchpeitschen

Die großen Parteien im EU-ParlamentKonservative und Sozialdemokratenpeitschen das CETA im Eilverfahren durch das EU-Parlament. Wichtige Debatten wurde abgewürgt.

Angela Merkel und Sigmar Gabriel. (Foto: dpa)

Angela Merkel und Sigmar Gabriel. (Foto: dpa)

Nach der Unterzeichnung des CETA-Vertrags durch den EuropäischenRat und die kanadische Regierung steht die Ratifizierung durch das Europaparlament an. Diese beginnt jedoch unter denkbar schlechten Voraussetzungen, wie der Grüne EU-Abgeordnete Sven Giegold mitteilt: Am Montag blockierte die EVPFraktion eine Debatte darüber, ob das EUParlament vom EuropäischenGerichtshof eine Beurteilung zur Kompatibilität des CETA-Vertrags mit den EUVerträgen einholen sollte. Bereits am letzten Donnerstag hat die Konferenz der Fraktionsvorsitzenden im EU-Parlament abgelehnt, dass der Umwelt– sowie der Sozialausschuss Stellungnahmen zu CETA abgeben dürfen.

Damit, so Giegold, seien auch weitere Stellungnahmen von Tisch, etwa des Wirtschaftsausschusses zu den Finanzmarktregeln in CETA. Demnach wird nur der Handelsausschuss einen Bericht zu CETA vorlegen und nur der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten eine Stellungnahme abgeben dürfen. Im CETA-Beschluss des SPDKonvents, den Sigmar Gabriel und Martin Schulz in Wolfsburg vorgestellt hatten, hieß es unterdessen noch, dass nun die „Stunde der Parlamente“ schlägt und im EU-Parlament eine „sorgfältige Prüfung“ sichergestellt werden soll. Die anstehenden Beratungen zu CETA im Europaparlament kommentiert Sven Giegold, finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament:

„Die Beratungen zu CETA im EUParlament sind einer europäischenDemokratieunwürdig. Es ist unfassbar, dass die Christdemokratennicht darüber debattieren wollten, ob wir ein Gutachten vom EuGH zu CETAeinholen. CETA ist ein extrem komplexes Vertragswerk samt einer Paralleljustiz für Investoren und sollte daher vom EuGH auf seine Europarechtsmäßigkeit überprüft werden. Wir erleben bei CETA gleich an mehreren Stellen eine besorgniserregende Einschränkung des EU-Parlaments: Martin Schulz würgt die Rechte seines eigenen Parlaments ab. Aus der „Stunde der Parlamente“ soll ein kurzes Abnicken von CETA der EU-Abgeordneten werden. CETA soll im Eilverfahren durch das Europaparlament gedrückt werden. Normalerweise hätten wir sechs Monate Zeit für die Beratungen, aber über CETA soll nun schon im Januar oder gar im Dezember abgestimmt werden. Von einer sorgfältigen Prüfung von 2200 Seiten CETA kann bei diesem Eiltempo keine Rede sein. Es ist eine untragbare Einschränkung der Rechte der EUAbgeordneten, wenn nicht mal der Wirtschaftssausschuss eine Stellungnahme beschließen darf.

Das Schnellverfahren wurde vor allem von Christdemokraten und Sozialdemokraten durchgesetzt.Es ist beschämend, wie Sozialdemokraten und Christdemokraten ihre eigenen Rechte als Abgeordnete beschneiden.

Viele Bürger setzen nach der Hängepartie zwischen den Regierungen darauf, dass das EU-Parlament den Vertrag sorgfältig untersucht.Eile darf nicht vor demokratischer Sorgfalt gehen. Dazu gehört eben auch ein Rechtsgutachten des EuGH: In den Zusatzerklärungen zu CETA wurden zwar viele Kritikpunkte aufgenommen, aber sie ändern am eigentlichen CETA- Vertrag nichts. Der Deutsche Richterbund hält die Schiedsgerichte für unvereinbar mit europäischem Recht. Eine Einschätzung des EuGH zu den Schiedsgerichten und dem Vertrag insgesamt würde für alle Seiten rechtliche Klarheit schaffen.“

Das CETA war zuletzt vor allem umstritten, weil die nationalenParlamente mitreden wollten. Die EU-Kommission war eigentlich der Meinung, dass das CETA in die Kompetenz der EU falle und daher keine nationale Zustimmung nötig sei. Doch wegen des großen Widerstands wurde schließlich die Zustimmung der nationalen Parlamente im Umlaufverfahren eingeholt. Wallonien legte sich quer und brachte das CETA fast noch zum Scheitern.

Einer der Hauptpunkte der CETAKritiker ist die Intransparenz. Außerdem wird das demokratische Mitwirkungsverfahren als mangelhaft angesehen. Theoretisch müsste das EU-Parlament eine offene Debatte führen, weil das Parlament beim Freihandel ausdrücklich das entscheidende demokratische Gremium ist.

Dass das Parlament nun ausgehebelt wird, dürfte die Akzeptanz für EU-Abkommen in der Zukunft nicht stärken.

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http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ceta-eu-parlament-streitet-ueber-ausschuesse-und-eugh-pruefung-a-1122368.html

Aus dem Text: ….Federführend bei Ceta ist der Handelsausschuss des EU-Parlaments, der seinen Bericht schon am 5. Dezember vorlegen soll. Bereits vergangene Woche haben die Fraktionschefs des EU-Parlaments entschieden, dass nur der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten eine Stellungnahme zu dem Bericht abgeben darf – nicht aber die Ausschüsse für Umwelt sowie für Arbeit und Soziales. Auch der Wirtschaftsausschuss bleibt wohl außen vor.

Dienstag, 22.11.2016   16:07 Uhr

EU-Parlament Ceta-Kritiker fühlen sich ausgetrickst

Neuer Ärger um das Freihandelsabkommen Ceta: EU-Abgeordnete kritisieren, dass ihre Einwände nicht gehört werden – und das EU-Parlament den Handelsvertrag mit Kanada im Eilverfahren abnicken soll.

EU-Parlament in Straßburg

EU-Parlament in Straßburg

Die EU und Kanada haben Ceta unterzeichnet, jetzt soll das Europaparlament das Handelsabkommenratifizieren. Doch darüber kommt es erneut zum Streit: Gegner des Vertrags kritisieren, dass betroffene Ausschüsse nicht angehört werden sollen. Auch eine Debatte über die Frage, ob der Vertrag vor der Abstimmung dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgelegt werden sollte, sei abgeblockt worden.

Federführend bei Ceta ist der Handelsausschuss des EU-Parlaments, der seinen Bericht schon am 5. Dezember vorlegen soll. Bereits vergangene Woche haben die Fraktionschefs des EU-Parlaments entschieden, dass nur der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten eine Stellungnahme zu dem Bericht abgeben darf – nicht aber die Ausschüsse für Umwelt sowie für Arbeit und Soziales. Auch der Wirtschaftsausschuss bleibt wohl außen vor.

Ceta-Kritiker wittern dahinter politische Taktik. „Der Außenausschuss ist Ceta gegenüber unkritisch, die Ausschüsse für Soziales und Umwelt jedoch nicht“, sagt die Grünen-Europapolitikerin Ska Keller. Aus dem Umfeld von Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) heißt es dagegen, dass ein Bericht des Handels- und eine Stellungnahme des Außenausschusses die Standard-Prozedur bei internationalenVerträgen sei. Daran werde man sich auch bei Ceta halten. Neben den Sozial- und Christdemokraten sind auch die Liberalen für dieses Vorgehen, wie aus dem Parlament zu hören ist.

Antrag auf EuGH-Prüfung chancenlos

Wenige Chancen dürfte auch die Initiative der Ceta-Kritiker haben, das Abkommen vor der Parlamentsabstimmung durch den EuropäischenGerichtshof (EuGH) prüfen zu lassen. Hintergrund sind die Zweifel von Juristen, darunter der Deutsche Richterbund, an der Rechtmäßigkeit mancher Ceta-Regelungen, etwa denen zum Investitionsschutz.

Am Mittwoch wird das EU-Parlament über die Prüfung durch den EuGHabstimmen. Doch Christdemokraten und Liberale sind nach Ansicht von Insidern geschlossen dagegen, ebenso eine knappe Mehrheit der Sozialdemokraten. Sie alle verweisen auf ein Gutachten des Rechtsdienstes des EU-Parlaments, das keine juristischen Probleme mit Ceta sieht.

Das aber halten die Kritiker, vorsichtig ausgedrückt, für unbefriedigend. „Die Beratungen zu CETA im EU-Parlament sind einer europäischen Demokratie unwürdig“, meint der Grünen-Europaabgeordnete SvenGiegold. „Es ist unfassbar, dass die Christdemokraten nicht darüber debattieren wollten, ob wir ein Gutachten vom EuGH zu Ceta einholen.“

Das Parlament soll Ceta nach aktueller Planung bereits Mitte Dezember ratifizieren. Das lasse für eine sorgfältige Prüfung des mehr als 2000 Seiten langen Vertragswerks nicht genug Zeit, so Giegold. Statt einer sorgfältigen Prüfung solle nur noch ein „kurzes Abnicken“ von Ceta durch die EU-Abgeordneten erfolgen.

In der SPD wiederum hält man die Forderung nach einer EuGH-Prüfung für eine „reine Hinhaltetaktik“ derjenigen, die ohnehin prinzipiell gegen Ceta seien. Zum einen würde die Prüfung durch den EuGH rund zwei Jahre dauern, und während dieser Zeit müsste das EU-Parlament mit der Entscheidung über das Abkommen warten. Zum anderen werde der EuGH Ceta ohnehin prüfen: Die Föderalregierung Belgiens hatte der wallonischen Regionalregierung die Anrufung des EuGH im Gegenzug dafür versprochen, dass die Wallonen ihre Blockade gegen Ceta aufgeben.

Der Endkampf um das Abkommen steht ohnehin noch aus, denn im März soll Ceta lediglich vorläufig in Kraft treten – und dann auch nur jene Teile, die unter die Handelspolitik-Kompetenz der EU fallen. Über alles weitere entscheiden die rund 40 nationalen und regionalen Parlamente der EU-Staaten – in einem voraussichtlich jahrelangen Prozess.

Zusammengefasst: Im EU-Parlament ist heftiger Streit um Ceta ausgebrochen. Kritiker des Handelsabkommens bemängeln, dass von dem Vertrag berührte Ausschüsse nicht einmal eine Stellungnahme abgeben dürfen, und dass der EuGH den Vertrag vor der Abstimmung nicht überprüfen soll. Die Befürworter von Ceta sehen darin jedoch vor allem eine Hinhaltetaktik der Fundamental-Opposition.

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(<<<Hat S. Gabriel wieder mal seine Haus-Aufgaben nicht ordentlich erledigt? (Auflagen des Bundes-Verfassungs-Gericht) – Hat die Bundesregierung  die Auflagen der Verfassungsrichter <vom 13. Oktober 2016>  für eine Zustimmung nicht erfüllt?>>>)

 

DWN“ Aus dem Text – …Unter anderem muss sichergestellt sein, dass Deutschland im Zweifel aus dem Abkommen wieder herauskommt. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte in Karlsruhe zugesagt, diese Auflagen einzulösen. Aus Sicht der Linken ist das aber nicht passiert….

DWN – Wagenknecht reicht in Karlsruhe Eilantrag gegen CETA ein

Wagenknecht reicht in Karlsruhe Eilantrag gegen Ceta ein

In einem neuen Eilverfahren will die Linkspartei das CETA-Abkommen noch in den letzten Stunden vor der Zustimmung blockieren. Es ist nicht klar, ob der Antrag das Gericht noch rechtzeitig erreicht hat.

Die Linke im Bundestag hat den Versuch gestartet, die deutscheZustimmung zum Freihandelsabkommen Ceta in letzter Minute vor dem Bundesverfassungsgericht zu verhindern. Dazu wurde am Freitag ein Eilantrag in Karlsruhe eingereicht. Die Bundesregierung habe die Auflagen der Verfassungsrichter für eine Zustimmung nicht erfüllt, erklärten die Fraktionschefs Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch in Berlin laut dpa.

Die 28 EU-Staaten wollten dem Abkommen der EU mit Kanada bis um 24.00 Uhr am Freitag ihre offizielle Zustimmung erteilen. Das passiert in einem schriftlichen Verfahren. Der Eilantrag zielt darauf ab, den deutschen Vertreter an dieser Zustimmung zu hindern.

Ein Sprecher des Verfassungsgerichtsbestätigte in Karlsruhe den Eingang des Eilantrags, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Antrag werde geprüft. Ob darüber noch am Freitag entschieden wird, war unklar. Unbekannt war auch, ob Deutschland Ceta womöglich bereits zugestimmt hat. Über die Zustimmungen einzelner Staaten wird nicht informiert. Nur das Gesamtergebnis wird am Ende mitgeteilt.

Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums sagte auf Anfrage nur, das schriftliche Verfahren sei eingeleitet. «In Kürze werden wir eine Entscheidung im Rat haben.» Zu dem Eilantrag äußerte er sich nicht.

Vorbeugend hat die Linksfraktion zusätzlich einen Hilfsantrag eingereicht. Dieser soll gelten, falls die vorläufige Anwendung von Ceta zum Zeitpunkt der Karlsruher Entscheidung bereits beschlossen ist. In diesem Fall sollen die Verfassungsrichter die Bundesregierung verpflichten, Ceta zu einem späteren Zeitpunkt zu blockieren, nämlich bevor Kanada über die Zustimmung des EU-Parlaments unterrichtet wird.

Die Linke-Abgeordneten haben gegen Ceta Organ- und Verfassungsklage eingereicht. Daneben gibt es drei weitere Verfassungsbeschwerden. Abschließend wird über diese Klagen erst in einem Hauptsacheverfahren entschieden. Auf mehrere Eilanträge hin hatte sich der Zweite Senat in Karlsruhe aber bereits in einer Verhandlung am 12. Oktober mit Ceta beschäftigt und tags darauf ein Urteil verkündet.

Mit diesem Urteil hatten die Richter Ceta grundsätzlich grünes Licht erteilt, für die deutsche Zustimmung aber drei Bedingungen formuliert. Unter anderem muss sichergestellt sein, dass Deutschland im Zweifel aus dem Abkommen wieder herauskommt. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte in Karlsruhezugesagt, diese Auflagen einzulösen. Aus Sicht der Linken ist das aber nicht passiert.

Das Parlament der Wallonie stimmte am Freitag dem CETA zu.

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„Oliver Janich“ – Gründer von RUSSIA TODAY ermordet/“Michael Vogt“ – „Monika Donner“/“Washington-Pentagon-CIA-ISIS“/“Flüchtlings-Welle“/“Afrika“

Oliver Janich“ – „Gründer von RUSSIA TODAY ermordet“ – Droht der dritte WeltKrieg???
CIA“ – „Rockefeller“ – „AfD“ – „George Soros“ – „HoGeSa“ – „Wolfgang Eggert“

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/05/merkel-will-fluechtlingskrise-verwalten-grenzen-bleiben-offen/

Merkel will Flüchtlingskrise verwalten: Grenzen bleiben offen

SPD und Union folgen Angela Merkel weiter in ihrer Flüchtlingspolitik: Die Grenzen bleiben offen. Es wird Lager geben, in die Abzuschiebende kommen sollen. Außerdem wurden bürokratische Maßnahmen beschlossen, die nicht kontrolliert werden können.

Der Asyl-Gipfel von CDU, CSU und SPD hat ergeben, dass die Koalitionsparteien der Linie von Bundeskanzlerin Angela Merkel folgen wollen: Die deutschen Grenzen bleiben weiter offen. Wie viele Flüchtlinge ins Land kommen, ist ohnehin seit einiger Zeit nicht mehr bekannt. Nun will die Regierung mit einer technokratischen Maßnahmen die Krise verwalten – oder zumindest den Eindruck erwecken, dass sie dies tue.

Denn die beschlossenen Maßnahmen sollen in erster Linie der Beruhigung der Bevölkerung dienen. CSU-Chef Hort Seehofer, der noch bis vor wenigen Tagen einen „Kurswechsel“ gefordert hatte, sagt nun, es gäbe „es die große Chance für diese Politik, auch das Vertrauen der Menschen zu gewinnen“.

Dazu will die Regierung Lager einrichten für Einwanderer, die abgeschoben werden sollen. Die Lager heißen nun „Registrierzentren“, und nicht mehr „Transitzonen“. Sie sind inhuman und sicherheitstechnisch nicht zu betreiben.

In drei bis fünf besonderen Aufnahmeeinrichtungen soll es künftig für Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten beschleunigte Verfahren geben, in Anlehnung an das Verfahren an vielen Flughäfen. Zwei davon sollen in Bayern stehen. Der Bund wird zudem eine zentrale Einrichtung schaffen, die Abschiebungen erleichtern soll, weil Bundesländer sich nicht mehr um die nötigen Papiere kümmern müssen. Zudem sollen Abschiebungen künftig möglichst schon auf die neuen Aufnahmeeinrichtungen konzentriert werden, um die Kommunen zu entlasten.

Diese Lager sollen der Bevölkerung das Gefühl geben, dass sogenannte „Wirtschaftsflüchtlinge“ schnell abgeschoben werden. Die Unterscheidung ist zwar praktisch nicht zu treffen und im Grunde unzulässig, aber erweckt in der Öffentlichkeit den Eindruck, als gelten strenge Regeln. In der Praxis dürfte die Lager drei Dinge bewirken: Viele Einwanderer werden in die Illegalität gehen, weil jeder Flüchtlinge die Möglichkeit, in ein Abschiebelager gebracht zu werden, auf alle Fälle vermieden wird – auch wegen der zu erwartenden extremen Sicherheitsprobleme in solchen Lagern. Die Linkspartei kritisiert: „Die Regierungsparteien verheimlichen, dass die Behörden bei der Bearbeitung der Asylanträge überlastet sind, weil es zu wenig Personal gibt. Sie verheimlichen, dass dadurch aus Menschen faktisch Illegale ohne Anspruch auf Nahrung, Kleidung oder eine Unterkunft werden, die – sollten sie den ihnen zugewiesenen Bezirk verlassen – sofort abgeschoben werden können.“

Außerdem dürfte die Maßnahme den Handel mit gefälschten syrischen und irakischen Pässen befeuern. Schließlich wird die Drohung mit dem Lager dazu führen, dass Flüchtlinge versuchen werden, sich auf dem Schwarzmarkt Jobs zu beschaffen, um über die Runden zu kommen.

Neben den Lagern hat die Regierung beschlossen, Leistungsansprüche und das Asylverfahren an einen Flüchtlingsausweis zu binden. Der Familiennachzug wird für geduldete Migranten in Deutschland für zwei Jahre eingeschränkt. Den Flüchtlingen wird künftig eine geringe Eigenbeteiligung für Sprach- und Integrationskurse abverlangt. Am Abend beriet Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten über die Flüchtlingskrise.

Die Flüchtlinge sollen den jeweiligen Bezirk der Ausländerbehörde nicht verlassen dürfen. Wenn sie dagegen verstoßen, verwirken sie nach Angaben der Parteichefs ihren Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, ihr Asylantrag ruht zudem.

Angela Merkel sagte nach dem Treffen, die Gespräche hätten in dem Geist stattgefunden, „dass wir es auch schaffen können und schaffen wollen“.

 

http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/1833-destabilisierung-durch-einwanderung

Destabilisierung durch Einwanderung. Die USA im Krieg gegen Deutschland & Europa

07. November 2015  Mag.a jur. Monika Donner im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die Welle der Einwanderer und Migranten beschäftigt nicht nur Deutschland, sondern auch andere europäische Länder, insbesondere Österreich, dessen Militär und Polizei von der eigenen Regierung ausgerechnet in den aktuellen Krisenzeiten in Grund und Boden gespart und abgebaut wird. Monika Donner, Juristin im österreichischen Verteidigungsministerium, Ex-Offizier des Österreichischen Bundesheers und Militärexpertin, analysiert im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt die aktuellen Gefahren der Völkerwanderungskrise für Österreich, Deutschland und Europa.

 

Die Bundesländer sind inzwischen im Ausnahmezustand, die innere Sicherheit kann in Österreich und Deutschland kaum noch gewährleistet werden, und über die Medien wird der Haß zwischen den Völkern geschürt. Monika Donner vertritt eine klare Position und spricht von Psychopathen, die nicht nur den europäischen Ländern vorstehen, sondern die diese Krise in us-amerikanischen Think-Tanks entworfen haben. So gab es zum Beispiel den Hootan-Plan und die offene Aussage von Stratfor-Chef George Friedman, daß es die wichtigste Strategie der USA seit 100 Jahren und drei Weltkriegen ist, einen Keil zwischen Deutschland und Rußland zu treiben und eine Kooperation zwischen diesen beiden Ländern zu verhindern. Auch der US-Militär-Stratege und Cheftheoretiker der Globalisierung, Thomas P. M. Barnett, wird von Monika Donner als Kriegtreiber und Psychopath eingeschätzt, da er in einer letztlich selbsterfüllenden Prophezeiung den Islam als Hauptfeind der USA ausrief – und dies in einer Zeit, als in den 90ern bereits Bande der Freundschaft mit islamischen Ländern geschlossen wurde.

Die Flüchtlingskrise – die, so Monika Donner, korrekterweise als Völkerwanderung bezeichnet werden müsse – sei eine verdeckte Invasion Europas und in erster Linie Deutschlands, die von US-Denkfabriken geplant und von einigen geschulten IS-Terroristen und hauptsächlich von ahnungslosen Wirtschaftseinwanderern unfreiwillig ungesetzt würde, angelockt nach Europa mit falschen Versprechungen und einer mittlerweile ständig anwachsenden Unzufriedenheit und Verzweiflung.

Dabei gäbe es viele andere Konzepte, so Monika Donner, die den Regierungen natürlich vorliegen. Zum Beispiel das Konzept von sicheren Zonen außerhalb des Schengen-Raums, ein Konzept, das Monika Donner selbst ihrem Arbeitgeber, dem österreichischen Verteidigungsministerium, vorlegte. Das Konzept sieht vor, in Kooperation mit den dortigen Regierungen und mit europäischen Mitteln sichere Gebiete z. B. in Jordanien oder Ober-Ägypten anzulegen, in denen echte Asyl-Bewerber untergebracht, mit ihren Familien zusammengeführt und gründlich geprüft werden. Nur wer als Flüchtling anerkannt wird, dürfe weiter in die EU reisen. Die Menschen könnten dort eine Weile in Sicherheit und mit guter Versorgung leben, was auch dem Schlepperwesen austrocknen würde.

Statt dessen betreiben Regierungen und der europäische Medienmainstream eine Spaltungsdebatte in der Gesellschaft, die keinem klardenkendem Menschen verständlich sein kann, so Monika Donner, aber für die Strategie der Globalisierung und des Chaos-Management sehr nützlich ist. Mittlerweile wachsen die Probleme in den No-Go-Areas in Deutschland und Österreich ebenso wie die lähmende Angst in der Bevölkerung.

Monika Donner empfiehlt: Wachsam bleiben. Die Angst zulassen und daraus Kraft schöpfen. Aber vernünftig bleiben und besonnen Vorkehrungen treffen, Lebensmittel lagern und möglicherweise auch Waffen besorgen. Man solle wachsam gegen Terroristen sein, aber nicht Flüchtlinge für die Verfehlungen der Politik abstrafen. Und ganz wichtig: den gesunden Menschenverstand einschalten. Denn jede Krise habe auch ein großes Reinigungspotential.

 

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35494-usa-raumen–moderate-rebellen/

USA räumen ein: „Moderate Rebellen“ in Syrien sind längst zum IS übergelaufen

Seit dem Beginn der Luftschläge Russlands gegen des „Islamischen Staates“, lautet das Narrativ westlicher Medien, Russland würde in Syrien in Wirklichkeit „moderate Rebellen“ angreifen. Wer diese „moderaten“ Kräfte sein sollen, konnte bisher allerdings nicht präzisiert werden. RT-Reporterin Gayane Chichakyan forschte nach und fand heraus, dass US-Politiker längst zugeben, dass die „moderate“ Opposition zu Teilen längst zum IS übergelaufen ist.

US-Außenamt gesteht ein: Gemäßigte Opposition zu Al-Kaida übergelaufen

Das US-Außenministerium hat eingestehen müssen, dass zuvor als „gemäßigte Opposition“ betitelte Rebellen zum Al-Kaida-Ableger Al-Nusra übergelaufen sind. RT diskutiert in diesem Kontext die Syrien-Strategie der USA mit der ehemaligen US-Offizierin Karen Kwiatkowski. Laut ihrer Einschätzung ist die Entsendung von US-Truppen nach Syrien illegal, denn zuvor hätte der Kongress konsultiert werden müssen. Den Ansatz „gemäßigte Rebellen“ zu unterstützen erklärt sie für definitiv gescheitert.

Dr. Kevin Barrett im RT Deutsch-Interview: „Krieg gegen den Terror ist großer Schwindel“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/12/nach-lampedusa-afrika-braucht-recht-und-gesetz-nicht-mitleid/

Afrika braucht Recht und Gesetz, nicht Mitleid

Die europäische Entwicklungshilfe-Industrie in Afrika hat versagt. Sie hat keine Arbeitsplätze geschaffen, sondern den Reichtum einiger korrupter Cliquen vermehrt. Eine echte Partnerschaft mit Afrika braucht einen messbaren Erfolg. Will man verhindern, dass die Tragödie von Lampedusa zum Normalfall gehört, muss die unkontrollierte Überweisung von Steuer-Milliarden nach Afrika gestoppt werden. Die europäischen Samariter müssen einsehen: Afrika braucht nicht Mitleid, sondern Recht und Gesetz……

Die politische Wirklichkeit ist in Afrika nicht die, die wir gerne sehen wollen. Millionen von Menschen leben in Afrika in Staaten, deren Regierungen ihren Bürgern weder ein gutes Bildungs- noch Gesundheitswesen bieten, weil dies für die Eliten nicht den Prioritäten zählt. Der Kontinent hat alles, was es braucht, um anstehende Probleme zu lösen.

Afrika muss und kann dies aus eigener Kraft leisten – danach kann man über Unterstützung reden. Das Reden von der Partnerschaft mit Afrika braucht einen messbaren Erfolg. Reines Samaritertum genügt nicht. Hier die Gönner, dort die Opfer. Zu Partnerschaften gehört auch das Recht auf Kritik. Wenn wir die Tragödie von Lampedusa ernst nehmen, können wir nicht mehr warten, sondern müssen jetzt aufwachen.

Volker Seitz, Jahrgang 1943, war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das Auswärtige Amt tätig, unter anderem bei der EU in Brüssel sowie in mehreren Ländern Afrikas. Volker Seitz gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“, welches 2012 in erweiterter sechster Auflage bei dtv erschienen ist.