Warnung vor „MEGA-SCHÄDLING“: Der „Baumwoll-Kapselbohrer“ wird immer resistenter //// „Gentechnik-LOBBYisten laufen STURM in der „EU“ //// „Genom-Editing“ – die „Gen-Schere“ – „CRISPR/Cas“

„MONSANTOs – SYSTEM“ ist „AB-GE-STÜRTZT“ – – – ERROR mit „RESISTENZEN“ – – – „GIFT-und MANIPULATIONs- PROGRAMM“ ist eine „FEHL-PROGRAMMIERUNG“

MONSANTO in EUROPA und DEUTSCHLAND: DAS PROBLEM „MONSANTO“ wurde den MENSCHEN von CDU/CSU einge-brockt!!!

„Wie MONSANTO auf GANZER LINIE VERSAGT“ – DICAMBA – RESISTENZ und „SUPER-UNKRÄUTER“ –„SUPERWEEDS“ –  „herbizid-resistente Unkräuter“

SCHÄDLINGs-RESISTENZEN – siehe auch „GIFT-SPRÜH-AKTION“ in BAYERNs EICHEN-WÄLDER

 https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33184/#gsc.tab=0

Warnung vor „Mega-Schädling“: Der „Baumwollkapselbohrer“ wird immer resistenter

07.05.2018

Baumwolle Texas
Baumwolle, hier in Texas, also fast sicher Gentechnik (Foto: Jay Phagan / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Die Baumwollfarmer in Texas und anderen Bundesstaaten im Süden der USA könnten in diesem Jahr große Probleme mit dem Baumwollkapselbohrer bekommen, warnt Insektenforscher David Kern von der texanischen A&M-Universität. Denn der Nachtfalter mit seinen gefräßigen Raupen wird zunehmend immun gegen die Gifte der gentechnisch veränderten (gv-) Baumwollpflanzen.

Die in den USA angebaute gvBaumwolle produziert Bt-Toxine, das sind Insektengifte, die die Raupen der Falter töten. Bt steht für Bacillus thuringiensis, der diese Gifte produziert. Die erste Generation dieser BaumwollPflanzen, etwa Bollguard I von Monsanto, beschränkte sich auf ein Toxin, Cry1Ac genannt. Da immer mehr Kapselbohrer dagegen resistent wurden, brachten Monsanto und die Mitbewerber neue Pflanzen auf den Markt, die zusätzlich Cry 2Toxine produzierten. Insektenforscher Kern stellte nun fest, dass die von ihm untersuchten Populationen des Schädlings in den südlichen Bundesstaaten fast alle gegen das BtToxin Cry1Ac resistent waren.70 bis 75 Prozent dieser Populationen zeigen auch eine Resistenz gegenüber den Cry2 Toxinen”, sagte Kern dem Magazin Cotton Grower. Ebenso von Resistenzen betroffen seien Pflanzen mit den Toxinen Cry1Ac and Cry1F. Laut Kern ist die einzige noch wirksame Variante derzeit das Bt-Toxin Vip3A, das ebenfalls von Monsanto entwickelt und in die neueste Generation von Gentech-Baumwolle (Bollguard III) eingebaut wurde. Doch sei dieses Toxin in gv-Baumwolle weniger effektiv als im gv-Mais. Der Insektenforscher empfiehlt den Landwirten deshalb zu beobachten, ob sich der Schädling in den Feldern breit macht und ihn dann mit Pestiziden zu bekämpfen.

Wissenschaftler der australischen Risikobewertungsbehörde CSIRO warnen, dass auf die Landwirte in den USA (und anderswo) noch eine weit größere Bedrohung zukommen könnte. Denn der in Amerika heimische Kapselbohrer (Helicoverpa zea) kann sich mit der nahe verwandten und in Europa und Asien vorkommenden BaumwollkapselEule (Helicoverpa armigera) paaren. Erste Hybride mit dem Erbgut beider Arten haben die Wissenschaftler in Brasilien gefunden. Helicoverpa armigera sei berüchtigt dafür, dass sie sehr schnell Resistenzen entwickle und diese auch weitergebe. Zudem könne sie weitaus mehr Pflanzenarten schädigen als der Kapselbohrer, heißt es in der Studie der Australier. Wenn sich diese Hybriden als eigene Art etablieren, würde dieser MegaSchädling eine Bedrohung der Ernten in Amerika und darüber hinaus bedeuten. Zwei Drittel der US-Ernte könnten betroffen sein, warnte CSIRO.

Meldungen über Bt-resistente Schädlinge gibt es seit inzwischen zehn Jahren: Sie betreffen nicht nur den Baumwollkapselbohrer, sondern auch andere Arten wie den Baumwollkapselwurm, den Heerwurm oder den Maiswurzelbohrer. Schon vor zwei Jahren verkündeten deshalb Wissenschaftler der Texas A&M Universität das Ende der gentechnisch veränderten BtPflanzen. „CryToxine hatte ihre Berechtigung und sie werden noch eine ganze Weile angewendet werden, aber die Ära der CryToxine scheint dem Ende zuzugehen.“ [lf]

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/unabh-ngige-wissenschaft-im-dienst-der-industrie

„Unabhängige Wissenschaft“ im Dienst der Industrie

Wahrheitswidrige Behauptungen zu neuen Gentechnikverfahren
Mittwoch, 2. May 2018

Derzeit laufen die GentechnikLobbyisten Sturm in der EU. Was sie erreichen wollen, kann erhebliche Konsequenzen für Mensch und Umwelt haben: Die Politik soll davon überzeugt werden, dass neue Gentechnikverfahren, bei denen beispielsweise die GenSchere CRISPR/Cas zum Einsatz kommt, von der bestehenden Gentechnik-Regulierung ausgenommen werden. Sie behaupten, man könne die Veränderungen, die mit Verfahren des sogenannten Genome Editing herbeigeführt werden, nicht von denen der bisherigen Züchtung unterscheiden. Das entspricht nicht der Wahrheit. Trotzdem wird diese falsche Behauptung immer wieder geäußert. Auch der Präsident des deutschen Biologenverbandes VBIO, Bernd Müller-Röber, lobbyiert derzeit mit diesen falschen Argumenten bei Abgeordneten des EU-Parlamentes.

Gerade der VBIO als Dachverband der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften, sollte eigentlich politisch, ideologisch und wirtschaftlich unabhängig sein. Dies gilt aber augenscheinlich nicht für seinen Präsidenten, der seit Jahren selbst Patente im Bereich Gentechnik anmeldet – jüngst auch auf dem Gebiet der neuen Gentechnikverfahren. Bernd MüllerRöber scheint somit auch als Lobbyist in eigener Sache zu handeln.

Was MüllerRöber und andere Lobbyisten verschweigen: Wenn das Erbgut von Organismen mit den neuen Gentechnikverfahren verändert wird, unterscheiden sich die Ergebnisse in der Regel deutlich von denen der bisherigen Züchtung. Das trifft auch dann zu, wenn keine neuen Gene eingefügt wurden. Testbiotech hat jetzt einen ersten tabellarischen Überblick zu wichtigen Unterschieden zwischen herkömmlicher Züchtung und Genome Editing veröffentlicht.

Testbiotech tritt für eine Regulierung der neuen Gentechnikverfahren nach dem Gentechnikgesetz ein. Sollten die neuen Verfahren nicht gesetzlich reguliert werden, drohen ähnliche Verhältnisse wie in den USA. Dort wurden bereits zahlreiche GentechnikOrganismen, darunter auch „CRISPRPilze“, ohne Risikoprüfung zugelassen. In der Folge gibt es keine verlässlichen Informationen über deren Risiken und auch keine Möglichkeit, deren Ausbreitung in der Umwelt zu verhindern. Damit fehlt Behörden, Politik, Landwirten und Verbrauchern jegliche Kontrolle und Wahlmöglichkeit.

Auch der Gentechnik-Konzern Monsanto setzt inzwischen verstärkt auf die neuen Gentechnikverfahren. Jüngst gab das US Unternehmen bekannt, dass es über 100 Millionen US-Dollar in ein Startup mit dem Namen Pairwise investiert, das entsprechende Anwendungen in der Landwirtschaft entwickeln soll.

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Beispiele für Patentanträge unter Beteiligung von Bernd MüllerRöber sind u.a.:
EP584324 B1 (erteilt 2003), Firma Bayer
EP571427 B1 (erteilt 2003) , Firma Bayer
WO2018046496 (angemeldet 2017), Universität Potsdam

Ein Schreiben, das Bernd MüllerRöber gemeinsam mit anderen Lobbyisten an Abgeordnete des EUParlamentes gerichtet hat, ist auf Nachfrage erhältlich.

Kontakt:

Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/crispr-wann-ist-eine-gentechnik-pflanze-eine-gentechnik-pflanze-a-1196477.html

EuGH-Entscheidung

Wann ist eine Gentechnik-Pflanze eine Gentechnik-Pflanze?

Mit moderner Gentechnik lassen sich unerkannt Mutationen in Organismen einschleusen, die auch natürlich auftreten. Der Europäische Gerichtshof muss nun entscheiden, ob so veränderte Pflanzen unter das GentechnikGesetz fallen.

Gentechnisch veränderter Maiskolben auf einem Feld (Archiv)

DPA

Gentechnisch veränderter Maiskolben auf einem Feld (Archiv)

Montag, 05.03.2018 10:52 Uhr

 

Eine Weizensorte, die gegen die gefürchtete Pilzkrankheit Mehltau resistent ist oder stressresistente Maispflanzen: An der Entwicklung solcher und vieler anderer Kulturpflanzen arbeiten derzeit zahlreiche Pflanzenforscher. Viele nutzen dazu ein molekulares Werkzeug, das sich seit einigen Jahren in rasantem Tempo in den Labors rund um die Welt verbreitet: Crispr/Cas9, kurz Crispr.

Mit der Genschere ist es möglich, das Erbgut – und damit die Eigenschaften von Pflanzen und anderen Lebewesenschneller, günstiger und präziser zu verändern als bisher. Viele Forscher sehen enormes Potenzial in der Technologie. Das Besondere: Die Schere hinterlässt außer der von ihr durchgeführten Veränderungen keine Spuren im Erbgut. Werden mit Crispr also Mutationen eingefügt, die auch natürlich auftreten können – etwa durch Züchtung – lässt sich im Nachhinein nicht mehr sagen, welche Methode angewendet wurde.

GentechnikKritiker fürchten deshalb, dass mit Crispr eine Vielzahl gentechnisch veränderter Pflanzen geschaffen, schlimmstenfalls unkontrolliert angebaut und letztlich den Verbrauchern unwissentlich untergejubelt werden könnten.

Beide Seiten warten derzeit mit Spannung auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der die entscheidende rechtliche Bewertung von entsprechenden Organismen liefern soll, die mit Crispr und vergleichbaren Techniken erzeugt wurden. Die Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet.

Gentechnisch veränderter Organismus oder normale Zuchtpflanze?

Die Frage ist: Handelt es sich in den zur Debatte stehenden Fällen um gentechnisch veränderte Organismen (GVOs), die unter die strengen Auflagen des europäischen Gentechnikrechts fallen? Sie müssten in diesem Fall unter anderem ein Zulassungsverfahren durchlaufen und gekennzeichnet werden.

Oder sind viele Crispr-Produkte keine GVOs, weil sie nicht zu unterscheiden sind von Pflanzen, die natürlich entstanden sind oder mit konventionellen Züchtungsmethoden erzeugt wurden? In diesem Fall dürften sie ohne spezielle Prüfung und Kennzeichnung in den Verkehr und auf den Markt gebracht werden.

Der Generalanwalt des EuGH, Michal Bobek, legte im Januar dieses Jahres eine Stellungnahme zur rechtlichen Bewertung der Verfahren vor. Darin heißt es unter anderem, dass mit Crispr und vergleichbaren Verfahren erzeugte Organismen nicht als gentechnisch verändert anzusehen sind, solange die vorgenommenen Veränderungen auch auf natürliche Weise entstanden sein könnten.

Zu einem ganz anderen Schluss kommt der Rechtsfachmann Ludwig Krämer. Er hat sich im Auftrag von Testbiotech – einer gentechnikkritischen Lobbyorganisation – mit der Stellungnahme befasst. Seiner Ansicht nach fallen die neuen Verfahren sehr wohl unter den Geltungsbereich der EUFreisetzungsrichtlinie, welche die Zulassung gentechnisch veränderter Organismen regelt. Pflanzen und Tiere, die damit verändert wurden, müssten in einem Zulassungsverfahren auf Risiken untersucht werden.

„Fallweise entscheiden“

„Mit der hohen Präzision der CrisprTechnologie ist ein wesentlicher Schritt erreicht, den Pflanzenzüchtung schon immer angestrebt hat“, sagt Ralf Wilhelm, Leiter des Fachinstituts für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen am Julius-Kühn-Institut. Man könne damit Züchtungsziele wie Krankheits- und Schädlingsresistenz oder eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Nässe oder Trockenheit erreichen – und zwar wesentlich schneller und günstiger als je zuvor.

Hinsichtlich einer rechtlichen Bewertung der Verfahren hält sich Wilhelm allerdings bedeckt. „Wir würden von wissenschaftlicher Seite keinen Sinn darin sehen, zwei Organismen, die völlig gleich sind, rechtlich unterschiedlich zu bewerten.“ Allerdings müsse man fallweise entscheiden und die Art der jeweiligen Veränderung berücksichtigen.

„Das ist ein Werkzeug, eine Methodik, die in vielen Zusammenhängen einsetzbar ist“, so Wilhelm. So können mit Crispr etwa auch mehrere Gene gleichzeitig stillgelegt werden oder neue Genbausteine eingefügt werden – von der eigenen wie von fremden Arten. Vor allem wenn fremde Gene eingefügt würden, bedürfe es nach dem Gentechnikrecht einer umfassenden Sicherheitsprüfung der resultierenden Produkte, sagt Wilhelm. Das bei solchen größeren Eingriffen das Gentechnik-Gesetz greift, ist allerdings auch unstrittig.

So funktioniert Crispr in der Pflanzenzucht

Die Genschere Crispr kann Gene, die für eine bestimmte Eigenschaft der Pflanze verantwortlich sind, gezielt ansteuern. Der Genstrang wird an der entsprechenden Stelle geschnitten und dann vom zelleigenen Reparatursystem wieder zusammengefügt. Da die Reparatur nicht immer perfekt verläuft, wird das Gen dabei unter Umständen verändert, zum Beispiel ausgeschaltet. An der Schnittstelle können auch neue Gene eingefügt werden.

Die resultierende Pflanze unterscheidet sich nur in einem oder wenigen genetischen Bausteinen von der Ausgangspflanze. Solche Mutationen, die zur Stilllegung von Genen führen können, treten natürlicherweise ständig auf und führen zu zufälligen Veränderungen des Pflanzen-Erbguts. Klassische Züchtungsmethoden, etwa die Bestrahlung, erhöhen die Mutationsrate ebenfalls künstlich, um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen und schneller eine gewünschte Veränderung im Erbgut und den Eigenschaften der Pflanze hervorzurufen.

Ob der Europäische Gerichtshof der Linie seines Generalanwalts folgt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Sollten mit Crispr und vergleichbaren Methoden eingefügte Genveränderungen, die auch natürlich auftreten können, als Gentechnik gelten, bleibt die Frage, wie das kontrolliert werden soll. Weder in Genanalysen noch äußerlich sieht man diesen Pflanzen an, ob sie natürlich oder künstlich mutiert sind.

jme/dpa

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/neue-gentechnik-verfahren-rechtsexperte-kritisiert-stellungnahme-des-generalanwalts

Neue Gentechnik-Verfahren: Rechtsexperte kritisiert Stellungnahme des Generalanwalts des EuGH

Trennlinie zwischen Züchtung und Gentechnik zu unklar definiert
Mittwoch, 28. February 2018

Am 18. Januar positionierte sich der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu der Frage, ob das sogenannte GenomEditing unter die Gentechnikgesetzgebung der EU fällt. Im Auftrag von Testbiotech befasste sich jetzt der renommierte EURechtsexperte Professor Dr. Ludwig Krämer mit der Einschätzung des Generalanwaltes. Ludwig Krämer war bis 2004 Beamter der EU-Kommission (Generaldirektion Umwelt) und war an der Formulierung der EUGentechnikgesetze beteiligt. In seinem Gutachten, das heute veröffentlicht wird, äußert Krämer deutliche Kritik an der Position des Generalanwaltes.

Nach dem Gutachten von Krämer fallen die neuen GentechnikVerfahren eindeutig unter den Geltungsbereich der EU-Richtlinie 2001/18. Demnach sind Züchtungsverfahren nur dann von der Gentechnikregulierung ausgenommen, wenn diese bereits bei Inkrafttreten der EU-Richtlinie „seit langem als sicher“ angesehen wurden. Bei den neuen GentechnikVerfahren, bei denen u.a. die GenSchere CRISPR/Cas zum Einsatz kommt, ist das aber nicht der Fall. Deswegen müssen Pflanzen und Tiere, die in ihrem Erbgut mithilfe von GenomEditing verändert wurden, in einem Zulassungsverfahren auf ihre Risiken untersucht werden, bevor sie freigesetzt oder importiert werden könnten. Der Generalanwalt unterscheidet in seiner Stellungnahme dagegen nicht klar zwischen Gentechnik und konventioneller Züchtung.

Krämer weist darauf hin, dass der Generalanwalt auch in Bezug auf die Interpretation des Vorsorgeprinzips zu einer unzutreffenden Einschätzung kommt: Wenn es Unsicherheiten in der Einschätzung der Risiken von neuen GentechnikVerfahren gibt, muss der Gesetzgeber auf Nummer sicher gehen und die Risiken untersuchen lassen. Entsprechende Regelungen müssen EUweit angewendet und dürfen – anders als der Generalanwalt dies formuliertnicht den einzelnen EUMitgliedsländern überlassen bleiben.

Falls der EUGerichtshof der Meinung des Generalanwaltes folgt, könnten sich in der EU erhebliche Lücken in der Gentechnikregulierung ergeben. In diesem Fall wäre es nach Ansicht von Testbiotech unerlässlich, dass die Politik aktiv wird, um beispielsweise unkontrollierte Importe oder Freisetzungen zu verhindern.

Testbiotech betont, dass es in der Bewertung der neuen Gentechnik-Verfahren keineswegs nur um rechtliche Fragen geht. Vielmehr sind die Methoden des GenomEditing in ihren Verfahren und Risiken auch dann von denen der konventionellen Züchtung unterscheidbar, wenn keine Gene über die Artgrenzen übertragen werden. Um diese Unterschiede möglichst einfach und verständlich zu erklären, veröffentlicht Testbiotech heute auch zwei kurze Texte zu den Unterschieden zwischen CRISPR/Cas und der bisherigen Mutationszüchtung.

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Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

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https://www.testbiotech.org/aktuelles/der-eu-drohen-bei-gentechnik-organismen-erhebliche-regelungsl-cken

In der EU drohen bei Gentechnik-Organismen erhebliche Regelungslücken

Stellungnahme des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in der Kritik

24. Januar 2018 / In der vergangenen Woche hat der Generalanwalt des EuGH eine Bewertung veröffentlicht, ob die neuen Verfahren des GenEditing unter die Gentechnikgesetzgebung der EU fallen sollen. Er befasst sich nicht in der Sache mit den technischen Verfahren und ihren Anwendungen und Risiken. Seine Argumentation beruht vielmehr zu großen Teilen auf zu generellen und zum Teil veralteten Kategorien, die zu erheblichen Rechtsunsicherheiten führen können. Insbesondere fehlt eine klare Unterscheidung zwischen den bisher üblichen Verfahren der Züchtung und den neuen Verfahren des GenEditing, bei denen unter anderem die Gen-Schere CRISPR-Cas eingesetzt wird. Deswegen erwartet Testbiotech, dass das anstehende Gerichtsurteil keineswegs zu einem Ende der Debatte über die Regulierung der neuen Gentechnikverfahren führen wird.

Die Unklarheiten in der Stellungnahme des Generalanwalts gehen zum großen Teil auf Begrifflichkeiten zurück, die von der Saatgutindustrie geprägt wurden: Hier spricht man in der Regel von „Neuen Züchtungsverfahren“ oder „zielgerichteter Mutation“, wenn eigentlich die neuen Gentechnikverfahren gemeint sind. Tatsächlich spricht auch der Generalanwalt im Zusammenhang mit den neuen Gentechnikverfahren meist von „Mutationen“ und verwendet den präziseren und korrekteren Begriff des „GenEditinglediglich einmal in einer Fußnote. Diese Wortwahl, die schon in den Fragen zu finden ist, die dem Gericht ursprünglich zur Prüfung vorgelegt wurden, führt hier zu erheblichen Verwirrungen.

Mutationen treten auch spontan in der Natur auf oder können durch unspezifische Reize wie UVLicht oder Chemikalien erzeugt werden. Die traditionellen Verfahren der Mutationszüchtung zielen dabei auf eine Erhöhung der genetischen Variabilität im Erbgut der Pflanzen. Aufgrund ihrer biologischen Eigenheiten sind sie nur eingeschränkt regulierbar. Sie sind von der Gentechnikgesetzgebung auch aus historischen Gründen ausgenommen.

Dagegen greifen die Methoden des GenEditing direkt auf der Ebene des Erbguts ein und versuchen nicht die genetische Vielfalt zu erhöhen, sondern möglichst gezielt bestimmte Änderungen herbeizuführen. Auch wenn beim GenEditing keine neuen Gene eingefügt werden, sind nicht nur die Verfahren, sondern auch die Ergebnisse und damit verbundene Risiken oft deutlich von denen der konventionellen Züchtung verschieden.

Das zeigt auch eine aktuelle Publikation aus der Grundlagenforschung: Bei Versuchen an der Ackerschmalwand wurden mit Hilfe von CRISPRCas bestimmte Erbanlagen verändert, die der Züchtung bisher nicht zugänglich waren. Obwohl dabei keine zusätzlichen Gene eingefügt wurden, waren die Ergebnisse zwischen verschiedenen Untergruppen der selben Art sehr unterschiedlich, vermutlich wurden sie von der Epigenetik, d.h. der Genregulierung, beeinflusst. Das zeigt, dass die Methoden für die Risikobewertung verbessert werden müssen: Epigenetische Effekte werden bisher nicht berücksichtigt.

Dagegen kommt der Generalanwalt, ohne sich mit Details zu befassen, zu der überraschenden Einschätzung, dass es nicht darauf ankomme, ob die jeweiligen Verfahren risikobehaftet sind oder bereits als sicher erprobt sind. Je nach Lesart der Stellungnahme könnten so auch Organismen, die mit neuen Verfahren unter Verwendung der GenSchere CRISPR verändert sind, ohne Zulassungsprüfung und Kennzeichnung auf den Markt kommen. Die damit verbundenen Risiken müssten dann von den EU-Mitgliedsländern national geregelt werden, so der Generalanwalt.

Falls der EUGerichtshof der Meinung des Generalanwaltes folgt, könnten sich in der EU erhebliche Lücken in der Regulierung ergeben. Die Folge wäre, dass es in vielen Fällen keine Erfassung der Organismen, keine Sicherheitsprüfung und keine geeigneten Nachweisverfahren gäbe.

Nach Ansicht von Testbiotech müssen die neuen Verfahren EU-weit einheitlich auf ihre Risiken geprüft werden. Sollte es durch das in den nächsten Wochen zu erwartende Gerichtsurteil tatsächlich zu erheblichen Lücken in der Regulierung kommen, wäre es daher unerlässlich, dass die Politik aktiv wird, um beispielsweise unkontrollierte Importe oder Freisetzungen zu verhindern.

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Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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https://www.keine-gentechnik.de/1/nachricht/32624/#gsc.tab=0

CRISPR-Cas9: Forscher fanden 1500 ungewollte Mutationen

14.06.2017

Die Genschere CRISPRCas9 ist offenbar doch nicht so zielgenau, wie oft behauptet. Wissenschaftler der Uniklinik der ColumbiaUniversität in New York fanden nach ihrem Einsatz in Mausversuchen 1500 ungewollte Veränderungen im Genom, berichtete das Fachblatt „Nature Methods„. Die gentechnikkritische Organisation GMWatch forderte, solche neuen Verfahren gesetzlich so strikt zu regeln wie die „alteGentechnik.

Die Forscher der Columbia Universität hatten bei blinden Mäusen das verantwortliche Gen mit der Genschere CRISPRCas9 repariert. Dann überprüften sie das komplette Erbgut von zwei verschiedenen Mäusen und entdeckten, dass an 1500 Stellen einzelne Nukleotide geändert worden waren (sogenannte Punktmutationen). Außerdem waren mehr als 100 Gene eingefügt oder gelöscht worden.

Die Wissenschaftsgemeinschaft müsse die potenziellen Gefahren solcher „OffTarget“-Effekte der Genschere berücksichtigen, zitierte der Tagesspiegel den Wissenschaftler Stephen Tsang. CRISPR könne sowohl Mutationen in einzelnen Erbgutbausteinen verursachen als auch Regionen des Erbguts verändern, in denen keine Geninformationen lägen, so der Mediziner. Mit der üblichen Computeranalyse, die mittels Vorhersagealgorithmen das Erbgut nach Fehlern absucht, welche der Zielsequenz besonders ähnlich sind, wären die zahlreichen ungewollten Veränderungen wohl nicht gefunden worden.

Denn die Mäuse konnten wieder sehen und zeigten auch sonst keine auffälligen Defekte. Die Wissenschaftler wiesen aber darauf hin, dass auch eine einzelne Punktmutation große Wirkung haben könne. Daher müsse man weiter daran arbeiten, CRISPRCas9 im Blick auf die OfftargetEffekte zu erforschen, bevor die Technik am Menschen eingesetzt werden könne.

Am Unterschied von Mensch und Maus machte Toni Cathomen vom Institut für Zell- und Gentherapie der Universität Freiburg dann auch seine Zweifel an der Übertragbarkeit der Studie fest. In den Mausversuchen seien große Mengen Lotsen-RNA produziert worden, die die Genschere zur Zielsequenz im Erbgut lenke, zitierte der Tagesspiegel den Molekularbiologen. Das erhöhe die Wahrscheinlichkeit von Off-Target-Effekten. Beim Menschen könne das anders sein.

Den Bezug zur Landwirtschaft stellte der Londoner Genetiker Michael Antoniou her: PflanzenGewebeKulturen besäßen ihre eigenen inhärenten mutagenen Eigenschaften, schrieb er in einem Beitrag für GMWatch. So könne die Störung einer EnzymFunktion zu unvorhersehbaren biochemischen NebenReaktionen führen, die auch NahrungsmittelPflanzen deutlich verändern könnten. Antoniou forderte daher für neuartige Gentechniken wie CRISPRCas9 LangzeitToxizitätsStudien mit etablierten Tier-Modell-Systemen. [vef]

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/neue-forschungsergebnisse-zeigen-umweltrisiken-von-gentechnik-pflanzen-wurden

Neue Forschungsergebnisse zeigen: Umweltrisiken von Gentechnik-Pflanzen wurden unterschätzt

Pflanzen, die mittels Gentechnik gegen Glyphosat resistent gemacht sind, haben ein überraschend hohes Potential für unkontrollierte Ausbreitung
Freitag, 6. April 2018

Aktuelle Forschungsergebnisse aus China zeigen eine neue Dimension der Umweltrisiken gentechnisch veränderter Pflanzen: Die zusätzlich in die Pflanzen eingebauten Gene können das Risiko für deren Ausbreitung in der Umwelt wesentlich erhöhen. Das wurde jetzt bei Gentechnik-Pflanzen nachgewiesen, die gegen das Spritzmittel Glyphosat resistent gemacht sind. Kreuzen sich die Gentechnik-Pflanzen mit natürlichen Populationen, haben die Nachkommen einen deutlichen Überlebensvorteil und können die transgene DNA wesentlich schneller verbreiten als bisher angenommen. Die neuen Untersuchungen zeigen, dass dieses Umweltrisiko einzig vom zusätzlich eingefügten Gen abhängig ist, nicht aber, wie bisher angenommen, vom Einsatz von Glyphosat. Durch Stressbedingungen wie Hitze und Trockenheit kann sich der Effekt noch verstärken.

Gentechnisch veränderte Pflanzen mit einer Resistenz gegenüber Glyphosat werden seit über 20 Jahren kommerziell angebaut und sind weltweit die am häufigsten verwendeten GentechnikSaaten. Trotzdem wurde deren erhöhtes Potential für eine unkontrollierte Ausbreitung bisher in keinem der offiziellen Zulassungsverfahren eingehend untersucht.

Hinweise auf ein erhöhtes Ausbreitungspotential transgener Pflanzen hatten sich bereits in früheren Untersuchungen gezeigt: Insbesondere GentechnikRaps und –Reis schafften es bereits mehrfach, ihre Gene in natürlichen Populationen zu verbreiten. Entgegen den Erwartungen konnten die daraus entstandenen Nachkommen oft in der Umwelt überdauern und sich weiter vermehren. Darauf hatte Testbiotech bereits mehrfach hingewiesen.

Dennoch hatten die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA und die Gentechnik-Industrie stets behauptet, dass das zusätzliche Gen keinen Überlebensvorteil für die Pflanzen bieten würde, wenn diese nicht zusätzlich mit Glyphosat behandelt werden. Die Forscher aus China weisen jetzt ausdrücklich darauf hin, dass das Risiko auch dann gegeben ist, wenn kein Glyphosat zum Einsatz kommt. Sie fordern auch weitere Untersuchungen unter Einbeziehung der Nachkommen der transgenen Pflanzen, um die Umweltauswirkungen genauer zu erforschen.

Das zusätzlich in den Pflanzen gebildete Enzym (abgekürzt EPSPS) führt nach den neuen Forschungsergebnissen nicht nur dazu, dass die Pflanzen gegenüber Glyphosat resistent werden. Es greift auch in den Stoffwechsel der Pflanzen ein, der Wachstum und Fruchtbarkeit steuert. Das kann dazu führen, dass Nachkommen der Pflanzen mehr Samen bilden und resistenter gegen Umweltstress sind. Als mögliche Ursache für die beobachteten Effekte nennen die chinesischen Forscher eine vermehrte Bildung des Hormons Auxin in den Gentechnik-Pflanzen. Dieses pflanzliche Hormon ist an der Regulation für Wachstum, Fruchtbarkeit und die Anpassung an Umweltstress beteiligt.

Interessanterweise können Stressfaktoren wie Hitze und Trockenheit diese Tendenz zur unkontrollierten Ausbreitung verstärken. Testbiotech fordert bereits seit Jahren, dass Gentechnik-Pflanzen einer Art Stresstest ausgesetzt werden müssten, um herauszufinden, wie die Pflanzen auf veränderte Umweltbedingungen reagieren, wie diese durch den Klimawandel verursacht werden. Auch hier bestritt die EFSA die Notwendigkeit für eingehende Untersuchungen bisher stets.
„Es zeigt sich, dass es auch nach über 20 Jahren kommerziellen Anbaus von GentechnikPflanzen viel Nichtwissen über deren tatsächliche Umweltrisiken gibt. Jetzt muss die Vorsorge gegen unkontrollierte Ausbreitung erheblich gestärkt werden“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Gentechnisch veränderte Organismen, deren Ausbreitung nicht ausreichend kontrolliert werden kann, dürfen auch nicht freigesetzt werden.“

Es gibt weitere Aspekte, die für die Bekämpfung von Unkräutern sehr wichtig werden können: Manche Unkrautarten verfügen natürlicherweise über Gene, die das EPSPSEnzym bilden können. Doch die Aktivität dieser Gene ist normalerweise zu schwach, um die Unkräuter vor dem Einsatz von Glyphosat zu schützen. Einige dieser Unkrautarten passen sich aber sehr erfolgreich an den Gebrauch von Glyphosat an: Sie können die Aktivität der betreffenden Genabschnitte erhöhen und so die Wirkung ihrer EPSPSEnzyme erhöhen. Man spricht von epigenetischer Anpassung. Die Nachkommen der Unkräuter sind dann oft gegen den Einsatz des Herbizids geschützt. Die neuen Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Unkräuter auf diesem Weg zusätzlich eine höhere biologische Fitness erlangen. Der großflächige Anbau der GentechnikPflanzen führt demnach dazu, dass Superunkräuter entstehen, die sich schneller auf den Äckern ausbreiten als je zuvor. Dass diese Sorge berechtigt ist, zeigt eine weitere, noch aktuellere Studie aus den USA. In jedem Fall sind bereits große Anteile der Anbauflächen für gentechnisch veränderte Pflanzen von diesen herbizidresistenten Unkräutern betroffen.

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https://www.testbiotech.org/aktuelles/usa-versagen-bei-kontrolle-von-gentechnik

USA versagen bei Kontrolle von Gentechnik

Bereits sechs mit CRISPRCas veränderte Organismen zur Vermarktung freigegeben

18. Januar 2018/ Ob alte oder neue Gentechnik: In den USA werden immer mehr Produkte ohne ausreichende Kontrolle zur Vermarktung zugelassen. Seit November 2017 sind die ersten GentechnikÄpfel in US– Supermärkten zu finden. Aufgeschnitten und in Plastiktüten verpackt, sollen die „Arctic“-Äpfel länger frisch aussehen, als sie es eigentlich sind. Die Äpfel wurden mit einem alten Gentechnikverfahren manipuliert, sie müssen in den USA nicht gekennzeichnet werden. Schon bald könnten auch erste Organismen zur Vermarktung kommen, deren Erbgut mit neuen Gentechnik-Verfahren verändert wurde. Diese wurden von der USLandwirtschaftsbehörde in den USA bereits freigegeben, sind allerdings noch nicht auf den Markt gelangt: 2016 wurden Mais und Speisepilze zugelassen, 2017 kamen Leindotter, Soja und Gräser hinzu, im Januar 2018 ein weiterer Mais der Firma DuPont.

Bei diesen Organismen wurde die neue GenSchere CRISPRCas eingesetzt. Aus ihnen gewonnene Lebensmittel oder deren Saatgut müssen in den USA nicht gekennzeichnet werden, die Organismen wurden auch keiner eingehenden Risikoabschätzung unterworfen.

„Die USA verdrängen die Risiken der Gentechnik weitgehend. Das erinnert an den Umgang der derzeitigen US-Regierung mit dem Klimawandel“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Die EU muss jetzt klarmachen, dass sie auf Nachweisverfahren und Risikoprüfung besteht, egal ob es sich um neue oder alte Gentechnik handelt. Sollten sich hier Lücken in der Regulierung ergeben, muss die Politik aktiv werden.“

In den USA haben die Behörden für die Zulassung der Organismen keine detaillierten Untersuchungen verlangt. In der Folge können die Risiken dieser Produkte nicht durch unabhängige ExpertInnen geprüft werden. Auch gibt es keine geeigneten Nachweisverfahren, weil oft nicht bekannt ist, wie das Erbgut im Detail verändert wurde. Von dieser Entwicklung könnten schließlich auch Importe in die EU betroffen sein, denn ohne entsprechende Nachweisverfahren sind die Behörden nur beschränkt handlungsfähig.

Ein Hinweis auf mögliche Lücken in der EURegulierung könnte heute vom Gerichtshof der EU kommen. Dort will der Generalanwalt darlegen, wie die bestehenden EUGesetze in Bezug auf die neuen Gentechnik-Verfahren auszulegen sind.

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Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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siehe auch „EU“-„WEIH-NACHTs-GESCHENKE“ von MONSANTO

https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/gericht-der-europ-ischen-union-st-rkt-das-vorsorgeprinzip

Gericht der Europäischen Union stärkt das Vorsorgeprinzip

Klage wegen Risiken von Gentechnik-Soja ist zulässig
Mittwoch, 14. March 2018

Das Gericht der Europäischen Union hat heute das Recht von Nichtregierungs­organisationen bestätigt, Fragen bezüglich der gesundheitlichen Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen gerichtlich überprüfen zu lassen. Im vorliegenden Fall geht es um Gentechnik-Sojabohnen der Firmen Monsanto und Pioneer, die nach Einschätzung von Testbiotech und anderer ExpertInnen nicht ausreichend auf gesundheitliche Risiken getestet wurden. Die EUKommission wollte es Testbiotech verwehren, die Importzulassung gerichtlich überprüfen zu lassen. Gegen diese Rechtsauslegung hatte Testbiotech eine Grundsatzklage eingereicht (T33/16). Das Gericht der Europäischen Union hat die Klage jetzt für zulässig erklärt.

„Die EUKommission hat den Import gentechnisch veränderter Pflanzen auf der Grundlage von unzureichenden Risikoprüfungen erlaubt. Dann hat sie versucht zu verhindern, dass das Gericht der Europäischen Union diese Zulassungen überprüft“, sagt Christoph Then von Testbiotech. „Die jetzige Entscheidung stellt einen Etappensieg dar, der das Vorsorgeprinzip in der EU stärkt.“

Im Mai 2015 hatte Testbiotech gemeinsam mit der Organisation GeneWatch UK einen Antrag auf Überprüfung einer Importzulassung für GentechnikSojabohnen mit veränderter Ölqualität eingereicht. Die EUKommission hatte zunächst die Fristen zur Beantwortung der Beschwerde um Monate überzogen. Dann behauptete sie, man könne gemäß der entsprechenden EUVerordnung (1367/2006) nur Umweltrisiken überprüfen lassen, nicht aber Risiken für die menschliche Gesundheit. Dieser Rechtsauffassung wurde jetzt vom Gericht der Europäischen Union widersprochen.

Testbiotech hat am EUGericht zwei weitere Klagen gegen Importzulassungen von GentechnikSoja eingereicht. In einem Fall wurden Sojabohnen von dem USKonzern Monsanto gentechnisch so verändert, dass sie Insektengifte produzieren. Hier besteht u.a. die Gefahr, dass die Insektengifte allergische Reaktionen auf Inhaltsstoffe von Sojabohnen verstärken (C82/17 P). Im anderen Fall wurden Sojabohnen von der Firma Bayer gegen die Anwendung von gleich mehreren Herbiziden resistent gemacht. Die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken wurden aber nicht überprüft (T-173/17).

Testbiotech sieht die anhängigen Klagen als Pilotprojekt, mit denen rechtliches Neuland beschritten wird. Nachdem jetzt entschieden wurde, dass entsprechende Klagen zulässig sind, muss geklärt werden, wie das Gericht mit wissenschaftlich begründeten Einwänden umgeht und welche Rolle das Vorsorgeprinzip dabei spielt. Unklar ist auch, welche Beweislast die EUKommission für den Nachweis der Sicherheit der gentechnisch veränderten Pflanzen trägt. Diese Fragen sind mit dem jetzt ergangenen Urteil nicht abschließend beantwortet. Testbiotech hat der höchsten Instanz des EUGerichtes aber bereits Fragen vorgelegt (C82/17 P), die Aufschluss darüber geben sollen, wie das EUGericht in diesem Zusammenhang mit wissenschaftlich begründeten Bedenken umgeht.

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33197/#gsc.tab=0

USA: Geplante Gentechnik-Kennzeichnung stößt auf Kritik

10.05.2018

USA Kennzeichnung Protest Labelling
Demo für GentechnikKennzeichnung in Connecticut 2013 (Foto: CT Senate Democrats / flickr, CC BY-NC-ND 2.0)

Das USLandwirtschaftsministerium (USDA) hat einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, wie künftig in den USA gentechnisch veränderte Lebensmittel gekennzeichnet werden sollen. Verbraucherorganisationen kritisierten die Vorlage, weil die Informationen nicht auf der Verpackung stehen müssen, sondern hinter einem QRCode versteckt werden können.

Bereits im Sommer 2016 hatte der US-Kongress beschlossen, dass es eine USeinheitliche GentechnikKennzeichnung geben soll. Dabei sollten die Lebensmittelhersteller zwischen drei Möglichkeiten wählen können, um ihre Gentechnikzutaten zu deklarieren: Sie schreiben sie direkt auf die Verpackung; sie verweisen für mehr Informationen auf eine Telefonnummer oder eine Internetseite; oder sie drucken einen sogenannten QRCode auf die Verpackung. Mit dessen Hilfe könnten Smartphone-Nutzer zu entsprechenden Informationen im Netz gelangen. Der Kongress beauftragte das USDA damit, bis Ende Juli 2018 die Detailregelungen vorzulegen. Dies hat die Behörde jetzt getan. Nach einer 60-tägigen Frist für öffentliche Kommentare will sie dann die endgültige Regelung verabschieden.

Die Verbraucherorganisation Center for Food Safety (CFS) kritisierte die Kennzeichnung über QRCodes. Gerade Menschen in ländlichen Gebieten, alte Menschen und solche mit wenig Einkommen verfügten oft nicht über Smartphones und die notwendigen Breitbandverbindungen, um die Informationen hinter den QRCodes abrufen zu können. 100 Millionen US-Amerikaner würden so von der Information über Gentechnik-Zutaten ausgeschlossen. Dies habe das USDA selbst in einer Studie bestätigt. „Das USDA sollte Textangaben auf der Verpackung oder die Verwendung von Symbolen als enzige faire und effektive Möglichkeit der Kennzeichnung vorschreiben“, sagte CFS-Geschäftsführer Andrew Kimbrell.

Er kritisierte auch, dass die USDA die seit 30 Jahren eingeführten Bezeichnungen ‚gentechnisch verändert’ oder GVO (gentechnisch veränderter Organismus) nicht verwenden wolle und statt dessen den Begriff ‚biotechnologisch’ (bioengineered) oder die Abkürzung ‚BEvorschreiben wolle. Das verwirre die Verbraucher und führe sie in die Irre, sagte Kimbrell. Offen lässt der USDA-Vorschlag laut CFS, ob auch stark verarbeitete Lebensmittel wie Öl aus GentechSoja oder Zucker aus GentechZuckerrüben gekennzeichnet werden sollen. Auch beim Umgang mit Zutaten aus Genome Editing will das USDA erst die Kommentare abwarten, bevor es sich endgültig festlegt. Das CFS hat deshalb dazu aufgerufen, die Kommentierungsphase dazu zu nutzen, eine seriöse Kennzeichnung zu verlangen. [lf]

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https://www.testbiotech.org/aktuelles/daten-zu-golden-rice-nicht-ausreichend-f-r-sicherheitsbewertung-nutzen-kaum-zu-erwarten

Daten zu „Golden Rice“: nicht ausreichend für Sicherheitsbewertung, Nutzen kaum zu erwarten

Testbiotech kommentiert Zulassungsprüfung durch Behörden in Neuseeland und Australien

5. Februar 2018 / Das International Rice Research Institute (IRRI) hat 2016 in Australien und Neuseeland einen Antrag auf Importzulassung für den sogenannten „Golden Rice“ (GR2) gestellt. Der Reis ist gentechnisch so verändert, dass er Carotinoide, eine Vorstufe von Vitamin A, produziert. Deswegen haben die Körner eine gelbliche Farbe. Der Reis soll vor allem dazu dienen, die Vitamin-A-Mangelkrankheit (Vitamin A Deficiency, VAD) in Entwicklungsländern zu bekämpfen.

Offensichtlich startete die GentechnikIndustrie eine Unterstützungskampagne für die Zulassung: Bei der zuständigen Behörde Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) gingen entsprechende Briefe von Konzernen wie Bayer, Dow und Syngenta ein.

Nahrungsmittelqualität: Die vorgelegten Daten zeigen, dass die Reispflanzen auf dem Feld wesentlich geringere Mengen an Carotinoiden produzieren (3,5µg/g–10.9 µg/g), als aufgrund von bisherigen Daten angenommen wurde (30 µg/g). Zudem lag der Anteil des besonders wichtigen Beta-Carotins nur bei 59 Prozent der Gesamt-Carotinoide, anstatt wie erwartet bei 80 Prozent. Es ist unklar, ob dieser wesentlich niedrigere Gehalt durch die verwendeten Sorten oder durch die Reaktion der Pflanzen auf Umweltbedingungen bedingt ist. Weitere deutliche Verluste an BetaCarotin treten durch Lagerung, Verarbeitung und Kochen auf. Insgesamt muss aus den vorgelegten Daten gefolgert werden, dass die Erwartungen an die Vorteile des „Golden Rice“, die auch durch die Eingaben der Industrie geweckt werden, unter realistischen Bedingungen nicht erfüllt werden können.

Genetische Stabilität: Aktuelle Publikationen, die deutliche genetische Instabilitäten von ähnlichen Varianten des GentechnikReises zeigen, wurden von der FSANZ nicht berücksichtigt, obwohl diese auch für die Lebensmittelsicherheit relevant sein können. Auch die vom IRRI vorgelegten Daten zeigen, dass die Aktivität der zusätzlich eingeführten Gene von den jeweiligen Sorten und Umweltbedingungen abhängig ist. Um den tatsächlichen Einfluss dieser Faktoren auf den Reis zu bewerten, müssten wesentlich mehr Untersuchungen durchgeführt werden. Auf der Grundlage der vorgelegten Daten können jedoch keine endgültigen Schlussfolgerungen über die genetische Stabilität des „Golden Rice“ gezogen werden.

Analyse der Inhaltsstoffe: Es gibt weitere Gründe, die Aussagekraft der vom IRRI vorgelegten Daten zu bezweifeln. Erstaunlicherweise wurde für die Freisetzungsversuche und die Analyse der Inhaltsstoffe ausgerechnet die Sorte verwendet, welche die geringste Konzentration an Carotinoiden aufweist. Eine mögliche Erklärung ist, dass man Pflanzen ausgewählt hat, bei denen der Stoffwechsel möglichst wenig durch die Aktivität der zusätzlich eingebauten Gene gestört wird. Dadurch kann das Risiko für ungewollte Veränderungen im Stoffwechsel und in der Zusammensetzung der Pflanzeninhaltsstoffe gesenkt werden. Diese Sorten können „sicherer“ wirken als Pflanzen mit einer höheren Aktivität der eingebauten Gene. In der Konsequenz erlauben die vorgelegten Daten keine Schlüsse über die Sicherheit von Gentechnik-Reis mit einem höheren Gehalt an Carotinoiden.

Toxikologie: Nach Aussage des IRRI soll der Reis insbesondere kleinen Kindern und schwangeren Frauen zugutekommen. Es ist offensichtlich, dass Lebensmittel, zu deren Sicherheit bisher keine Erfahrungen vorliegen, nach den höchsten Sicherheitsstandards geprüft werden müssen, bevor diese für den Verzehr durch besonders empfindliche Bevölkerungsgruppen zugelassen werden.
Überraschenderweise wurden aber keine toxikologischen Studien mit dem Gentechnik-Reis durchgeführt. Vor dem Hintergrund der öffentlich behaupteten humanitären Motive des Projektes ist es erstaunlich, dass der Zulassungsantrag nicht mit einem umfassenden Datensatz untermauert wird, der die Sicherheit des „Golden Rice“ belegt.

Zusammengefasst zeigen die vorgelegten Daten keinen substanziellen Nutzen. Zudem ist die von FSANZ durchgeführte Risikobewertung nicht ausreichend, um die Sicherheit von Lebensmitteln zu belegen, die aus dem „Golden Rice“ gewonnen werden.

 

 

Kontakt:
Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

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ERST WENN DER LETZTE…….VOGEL- INSEKT -REGENWURM ….die ERDE wird angegriffen von MONSANTO und CO und von „CHEMTRAILs“ – – – „MONSANTO – BAYER“ usw den GARAUS machen / EINE sofortige UNTERSUCHUNG ist erforderlich die das „TEUFLISCHE TREIBEN“ (MILITÄR-NATO) am HIMMEL aufklärt“ – – – „EU“ gibt zu CHEMTRAILs rein „militärisch“ – – – „DAVID KEITH“ – „GEO-ENGINEERING“

Ein komlplettes UMDENKEN ist jetzt notwendig MIT der NATUR und GEGEN die TYRANUS-SAURUS-REX-MONSTER wie MONSANTO – BAYER – BASF –  NESTLE…….

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„X-te“ ABSTIMMUNG: GLYPHOSAT-ZULASSUNG am „25 OKTOBER 2017“

JETZT HANDELN – ALLE FAKTEN sind GEGEN MONSANTO – GLYPHOSAT SOFORT STOPPEN!!!

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32811/

EU-Abgeordnete: Glyphosat ab 2020 verbieten

19.10.2017

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments (EP) fordert, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ab Ende 2020 endgültig zu verbieten. Das Bundesagrarministerium sondiert aktuell bei den KollegInnen vom Umweltressort, ob man sich auf eine vorübergehende Verlängerung der Zulassung für zwei bis drei Jahre verständigen kann, bestätigte eine Sprecherin des Umweltministeriums dem Infodienst auf Anfrage. Kommenden Mittwoch sollen die EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel darüber abstimmen, ob und wie lange Glyphosat weiter versprüht werden darf.

Bislang fehlte in der EU eine qualifizierte Mehrheit zu dieser Frage, unter anderem weil Deutschland sich enthalten hatte. Wie eine Sprecherin betonte, bleibe es bei der Position von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), dass ein Kompromiss nur unter strengen artenschutzrechtlichen Auflagen denkbar sei. Diese seien bisher nicht angeboten worden. Es sieht derzeit also nicht danach aus, dass Deutschland kommende Woche für einen weiteren Einsatz von Glyphosat stimmen wird. Denn auch die Grünen, mit denen die CDU aktuell Koalitionsverhandlungen führt, wollen Glyphosat verbieten.

Wie berichtet haben sich Österreich und Italien ebenfalls klar gegen das Herbizid positioniert. Aus Frankreich kommen unterschiedliche Töne: Während Premierminister Emmanuel Macron eine Verlängerung von fünf bis sieben Jahren für denkbar hält, hat der französische Umweltminister Nicolas Hulot angekündigt, Glyphosat innerhalb der nächsten fünf Jahre verbieten zu wollen. Um die Entscheidung abzusichern, wolle Hulot gemeinsam mit der Gesundheitsministerin unabhängige Studien in Auftrag geben, schrieb die französische Zeitung Libération. Denn die französischen Bauernverbände laufen bereits Sturm gegen ein mögliches Verbot.

Sollten die EU-Mitgliedsländer bis 15.12. keine Mehrheit finden, würde die Zulassung für Glyphosat dann wohl auslaufen. Denn die EU-Kommission hat bereits mehrfach versichert, dass sie diese nicht in eigener Verantwortung verlängern will. Und das Votum des Umweltausschusses des EP und das des Parlaments selbst, das kommenden Dienstag über den Vorschlag des Ausschusses abstimmen will, hat rechtlich keine bindende Wirkung. Es kann nur den politischen Druck auf die RegierungsvertreterInnen der EU-Mitgliedsstaaten erhöhen. Bauerngewerkschaften verschiedener Länder wie Glyphosathersteller haben Klage für den Fall angekündigt, dass Glyphosat verboten wird.

Vertreterinnen der Zivilgesellschaft haben die Bundesregierung erneut aufgefordert, den Einsatz des Herbizids nicht weiter zu erlauben. „Solange nicht völlig geklärt ist, dass Glyphosat keine negativen Folgen für Mensch und Umwelt hat, darf es nicht zugelassen werden“, verlangte etwa der Chef des katholischen Hilfswerks Misereor, Pirmin Spiegel. Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland sowie die Aurelia Stiftung forderten angesichts eines dramatischen Rückgangs der Insekten in einem Bienenaktionsplan ein Verbot von Glyphosat.

Unterdessen hat das Schweizer Label IP-Suisse angekündigt, dass seine Produzenten vom kommenden Jahr an beim Anbau von Getreide auf Glyphosat verzichten sollen. Wie die Zeitung „Schweizer Bauer“ berichtete, soll eine neue Richtlinie den Einsatz von glyphosathaltigen Herbiziden „ab der Ernte der Vorkultur bis zur Ernte der Hauptkultur“ verbieten. Wer ohne das Herbizid nicht auskommt, kann allerdings eine Sonderbewilligung beantragen. [vef]

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„VER-ARSCHUNG“???!!! – WIE kann es sein OBWOHL das „BfR“ BETRUG (MONSANTO-„BfR“) begangen hat und somit der „GLYPHOSAT-Bericht“ betreffend „GESUNDHEITLICHE  UNBEDENKLICHKEIT“ des „BfR“ VÖLLIG „IN-FRAGE“ zu stellen ist TROTZDEM eine ABSTIMMUNG stattfindet

>>>MERKEL<<< wird für IHR „VERANTWORTUNGSLOSES“ – „GESUNDHEITS-GEFÄHRDENDES“ und „ERDE- ANGREIFENDES“ VERHALTEN „BE-ZAHLEN“ auch dass hier die MENSCHEN in EUROPA mit GIFT (ALUMINIUM – BARIUM – STRONTIUM usw) besprüht werden (MILITÄR-NATO) und diese „HAMPEL-MÄNNER“ interessiert es nicht

MACRON ist unter dubiosen Verhältnissen an die Macht gekommem?! (siehe „Macron-Leaks“ >6 – 6 – 6<) der SPUR des GELDES folgen (BANKSTERS) diese befürworten natürlich auch einen über alle Maße kriminellen Konzern wie MONSANTO – (MAFIA)

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/10/23/macron-kaempft-fuer-laengere-zulassung-fuer-glyphosat/

Macron kämpft für längere Zulassung von Glyphosat

Im Streit um die Zulassung des Pestizids Glyphosat zeichnet sich eine deutsch-französische Arbeitsteilung ab.

Der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel nehmen am 28.08.2017 an einer Pressekonferenz im Élyséepalast in Paris teil. (Foto: dpa)

Der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel nehmen am 28.08.2017 an einer Pressekonferenz im Élyséepalast in Paris teil. (Foto: dpa)

Im Streit um die Neuzulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat in der EU strebt Frankreich einen Kompromiss an: Umweltminister Nicolas Hulot warb am Montag für eine befristete Zulassung. Diese könne „zum Beispiel für drei Jahre“ erfolgen. Eine Markterlaubnis des Herbizids für weitere zehn Jahre, wie sie die EU-Kommission vorschlägt, lehnt die Regierung in Paris ab. Die Bundesregierung wird sich bei der Abstimmung wohl wieder enthalten müssen.

Hulot bekräftigte, Frankreich wolle am Mittwoch bei einer Ausschuss-Sitzung der EU-Staaten in Brüssel gegen den Kommissionsvorschlag stimmen. Eine Zulassung von maximal fünf Jahren sei für ihn aber denkbar. Landwirtschaftsminister Stéphane Tavert hat sich für fünf bis sieben Jahre ausgesprochen.

In der Bundesregierung ist Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) gegen eine Verlängerung. Für die Ministerin „bleibt ein Nein ein Nein“, sagte am Montag ihr Sprecher. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) dagegen ist für eine Verlängerung. „Ich kann keinen neuen Sachstand mitteilen“, sagte sein Sprecher in Berlin. Ohne einheitliche Einigung wird sich die Bundesregierung wohl enthalten.

Somit zeichnet sich bei dem Pestizid eine Arbeitsteilung zwischen Deutschland und Frankreich ab: Die Deutschen wollen den Umweltschutzgedanken betonen, ohne aber die Agrar-Lobby zu verprellen – für die springt faktisch Emmanuel Macron in die Presche. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bereits vor mehreren Monaten gesagt, dass sie sich für Glyphosat einsetzen werde.

Erst vor Kurzem wurden Glyphosat-Überreste in Speiseeis gefunden. die Gesundheitsbehörden äußern Bedenken, allerdings eher zurückhaltend.

Von der französischen Regierungspartei La République en Marche (LREM) sprachen sich 54 Abgeordnete in der Zeitung „Le Monde“ (Montagausgabe) aus gesundheitlichen Gründen für ein Glyphosat-Verbot aus. Auch die französischen Grünen fordern ein Verbot, sie haben in der Nationalversammlung aber nur einen Sitz.

Der Einsatz des Unkrautvernichters ist in Europa hoch umstritten: Das Internationale Krebsforschungszentrum stuft die Chemikalie als „wahrscheinlich“ krebserregend ein, Aufsichtsbehörden in Deutschland und der EU kamen zu einem anderen Schluss.

Glyphosat ist Hauptbestandteil des Mittels Roundup des US-Agrarkonzerns Monsanto. EU-Abgeordnete fordern einen Untersuchungsausschuss, der eine mögliche Einflussnahme von Monsanto auf die Bewertung des Unkrautvernichters untersucht.

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Nabu warnt: In Deutschland gibt es ein „regelrechtes Vogelsterben“

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Massives Vogelsterben – massives Insektensterben – Bayer-/Monsanto sei Dank 2015/16

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WENN die wahren ÜBEL-TÄTER (MONSANTO und das dreckige DUTZEND) nicht benannt werden dürfen
Interessant:  Wieso zeigt man hier kein Gift-Sprühgerät (made by MONSANTO) oder erwähnt die „Massen-Tier-Haltung“ oder
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aus dem TEXT:..Wie soll das ausgehen? In KALIFORNIEN >>>(„Mount Shasta“ besonders betroffen aufgrund von SPRÜH-AKTIONEN vom HIMMEL mit „ALUMINIUM-BARIUM-STRONTIUM usw„)<<< testen Forscher schon jetzt, wie es wäre, wenn man Mandelblüten mit elektrischen Drohnen bestäuben könnte. Dort sind im letzten Jahr 44 Prozent aller Honigbienen umgekommen, wilde Bestäuberarten sind vom Aussterben bedroht.…..
…Es gilt das Vorsorgeprinzip: Ursachen, die sich eindeutig benennen lassen, müssen endlich angegangen werden…..(WIRD die GLYPHOSATZULASSUNG auch nach dem „VORSORGEPRINZIPentschieden???!!! – ???EU???)
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Meinung

Insektensterben

Wir alle können etwas tun, um die Insekten zu retten

Von Caroline Ring | | Lesedauer: 5 Minuten
ARCHIV - Ein Landwirt bringt am 12.03.2015 auf einem Feld in Heinersdorf (Brandenburg) Gülle aus. Foto: Patrick Pleul/dpa (zu dpa "Was ist Gülle?" vom 21.11.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
Was immer ging, ist irgendwann doch obsolet: Gülle auszubringen auf die Felder erweist sich als Untat

Quelle: picture alliance / dpa

Roboter-Bienen und technischer Schnickschnack werden die Insekten nicht retten. Und auch nicht die Vögel. Monokulturen, Pestizide und Herbizide schaden der Natur. Es braucht ein Umdenken.
 

Es ist keine Einbildung, dass in diesem Sommer weniger Vögel zu hören waren. Dass man weniger Schmetterlinge durch die Luft flattern sah, weniger Käfer auf Wegen und Sträuchern. Die Zahl der Insekten ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen, bestätigen Wissenschaftler. Um rund 80 Prozent seit 1989.

Selbst Experten sind überrascht von diesem Verlust. Die Studie ist robust und glaubwürdig, sagen sie – leider. Immer wieder gab es zuletzt Hinweise darauf, dass einzelne Tiergruppen schwinden. Aber 80 Prozent, über alle Gruppen hinweg, das ist auch für die Experten eine erschütternde Zahl.

Und was macht der Bauernverband? Der läutet nicht etwa die Alarmglocken. Er fordert neue Studien, die doch jetzt bitte endlich den unwiderlegbaren Beweis dafür liefern sollten, dass die Insekten verschwänden. Man brauche ein repräsentatives Beobachtungsprogramm, um belastbare Datenreihen zu bekommen, so die Reaktion des Bauernverbands-Präsidenten Joachim Rukwied.

Fundamental wichtig fürs Ökosystem

Wie wäre es stattdessen damit, den Trend endlich zu akzeptieren? Und endlich Maßnahmen zu ergreifen, die ihm entgegenwirken. Es gibt keine besseren Daten, nicht in Deutschland, nicht in einem anderen europäischen Land. Projekte, mit denen die biologische Vielfalt beobachtet wird, brauchen viel Personal und viel Geld über eine lange Zeit – ein Zugeständnis, das weit über die Dauer einer Legislaturperiode hinausgeht.

Dass diese Messreihen überhaupt existieren, ist ein Glücksfall. Man sollte sie nicht zum Anlass nehmen, jetzt wieder die Hände hochzureißen und reflexartig alle Schuld von sich zu weisen. Sondern sie als Chance verstehen. Noch ist es nicht zu spät, den Verlust aufzuhalten.

Das Verschwinden der Insekten betrifft alle Menschen. Hier geht es um viel mehr als nützliche Honigbienen oder nervige Stechmücken. Insekten sind die größte Tiergruppe weltweit, sowohl in ihrer Vielfalt als auch in ihrer Masse. Sie haben fundamentale Funktionen in jedem Ökosystem. Sie zersetzen Laub und Kadaver – so verhindern sie die Verbreitung von Keimen und machen den Boden fruchtbar. Schwebfliegen, Hummeln, selbst Hausfliegen sind Bestäuber von Pflanzen, die ohne diese Tiere verschwinden.

Sie verrichten ihre Arbeit ungefragt, unbezahlt im Stillen. Ihre Taten entgehen der menschlichen Wahrnehmung, werden als selbstverständlich angenommen. Den ökonomischen Nutzen aller Bestäuberinsekten schätzen Wissenschaftler weltweit auf 150 Milliarden Euro jährlich.

Wenn die Insekten verschwinden, gerät alles, was auf ihnen aufbaut, ins Wanken. Ihr Rückgang hat schon jetzt Folgen, die sich an ganz anderer Stelle zeigen. Vielen größeren Tieren dienen sie als Nahrung: Vögeln, Fledermäusen, Fröschen etwa. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Zahl der Vögel in Deutschland seit 1998 um 15 Prozent zurückgegangen ist. Viele von ihnen sind Insektenfresser.

44 Prozent aller Honigbienen starben

Jeder Landwirt ist auf die Leistung von Fluginsekten angewiesen. Sie bestäuben Felder, Obstbäume, Plantagen. Das können Bienen alleine nicht leisten, die schon jetzt von Imkern als Hilfsmaßnahme in Stöcken auf die Felder getragen werden. Die ausgedünnten Bestände von Wildbestäubern sind schon lange nicht mehr in der Lage, ihrer Arbeit nachzukommen.

Wie soll das ausgehen? In Kalifornien testen Forscher schon jetzt, wie es wäre, wenn man Mandelblüten mit elektrischen Drohnen bestäuben könnte. Dort sind im letzten Jahr 44 Prozent aller Honigbienen umgekommen, wilde Bestäuberarten sind vom Aussterben bedroht. Nun sollen winzige Pinsel aus Pferdehaar die Aufgabe eines pelzigen Hummelhinterns übernehmen. Preis pro Stück: 100 Dollar. In einem Bienenstock leben im Schnitt 15.000 Tiere. Zwei Millionen Bienenstöcke werden jährlich in die Felder gefahren. Drei Billionen Dollar würde ihr Ersatz durch Drohnen kosten.

Mit Sicherheit ist es ein Zusammenspiel verschiedener Gründe, die zum Insektenschwund führen. Doch die Landwirtschaft hat mit ebenso großer Sicherheit einen entscheidenden Anteil daran. Pestizide werden ausgebracht, um die Ernte vor Schädlingen zu schützen. Natürlich schaden sie auch den Tieren, die eigentlich harmlos sind. Herbizide vernichten Unkraut – und damit wichtige Lebensgrundlagen für viele Insekten, die auf vermeintlich nutzlose Pflanzen angewiesen sind.

Monokulturen bieten Insekten wenige Wochen im Jahr ein Festmahl – die übrige Zeit sind es karge Wüsten, in denen die Tiere regelrecht verhungern. Das verstärkte Ausbringen von Gülle hebt den Nitratspiegel im Grundwasser. Die Überdüngung erreicht Brachflächen und Schutzgebiete. Sie wuchern mit nährstoffliebenden Pflanzen zu, verdrängen andere und machen den Lebensraum für Insekten unwirtlich. Einzig die Mücken freut es, die sich bei den veränderten Bedingungen besonders wohlfühlen.

Das alles sind Kollateralschäden, die bereitwillig in Kauf genommen werden. Um sie zu leugnen, muss man schon blind sein. Wem hilft es, wenn die Lösung des Problems immer wieder hinausgezögert wird? Schon längst hätte man damit anfangen können.

Es sind kleine Dinge, die bereits eine große Wirkung haben. Den eigenen Garten einfach mal hier und da sich selbst überlassen: Das schafft ein Refugium für die Tiere in dicht bebauten Landschaften. Hier können sie sich zurückziehen und überdauern. Wem schadet das Liegenlassen eines Laubhaufens, wenn nicht dem ästhetischen Empfinden?

Dramatisches Insektensterben hat schlimme Folgen

Die Umwelt steht vor einer großen Veränderung. Denn drei Viertel aller Nahrungspflanzen werden weltweit von Insekten bestäubt. Ihre Anzahl ist aber seit 1990 rapide gesunken.

Quelle: N24/Thomas Laeber

Vor allem in der Landwirtschaft muss endlich ein Umdenken geschehen. Das reflexhafte Einfordern von repräsentativen Daten, das Abweisen jeglicher Schuld dürfen nicht mehr davon ablenken, dass es hier um ein handfestes Problem geht.

Es gilt das Vorsorgeprinzip: Ursachen, die sich eindeutig benennen lassen, müssen endlich angegangen werden. Pläne müssen umgesetzt werden, die schon lange in Schubladen liegen. Weil sie unbequem sind, weil sie nur langsam wirken oder ihr nachhaltiger Effekt erst nach mehr als einer Erntesaison eintritt.

Der Gülleeintrag in die Landschaften muss verringert werden – nur so kann das wuchernde Grün gestoppt werden, das insektenfreundliche Landschaften zerstört. Unkräuter wie Klee und Leindotter, die zwischen Mais und Weizen geduldet werden, bieten Wildbienen auch dann noch Nahrung, wenn die Monokulturen schon verblüht sind. Aber klar ist auch: Je unordentlicher die Landwirtschaft wird, je ökologischer die Abläufe, desto teurer werden die Produkte am Ende beim Verbraucher landen.

Die Menschheit hat mit der Entwicklung neuer Technologien viel erreicht. Roboter-Bienen und technischer Schnickschnack werden die Insekten jedoch nicht retten. Dafür muss die Natur sich selbst überlassen werden – und die Gesellschaft muss es sich leisten wollen. Das Verschwinden der Insekten ist nicht unumkehrbar. Aber sie werden nicht zurückkommen, wenn alles so bleibt, wie es ist.

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siehe auch – „Geoengineering“  –  „Wetter-Manipulation“

aus dem TEXT:…Was tun, wenn die Erderwärmung bedrohlich wird? >>>?Forscher?<<< diskutieren über >>>?gezielte Eingriffe ins Klima?<<< – und schrecken (?vor NICHTS ZURÜCK?) davor zurück. Doch der Druck steigt, >>>?Geoengineering in Experimenten zu untersuchen?<<<.….

Debatte um Klima-Manipulationen

Kommt der Sunblocker für die Erde?

Was tun, wenn die Erderwärmung bedrohlich wird? Forscher diskutieren über gezielte Eingriffe ins Klimaund schrecken davor zurück. Doch der Druck steigt, Geoengineering in Experimenten zu untersuchen.

Aus Berlin berichtet Christopher Schrader

Smog über Singapur

Smog über Singapur

 

Seit dem Dezember 2015 ist zumindest das Ziel der Klimapolitik klar: Die Erderwärmung soll auf deutlich unter 2,0 Grad begrenzt werden – möglichst sogar auf 1,5 Grad Celsius. So steht es im Weltklimavertrag von Paris. Doch wie genau das erreicht werden soll – darüber konnten sich die Unterzeichner des Abkommens bislang nicht einigen.

Die freiwilligen Verpflichtungen der Länder zur Senkung der Treibhausgasemissionen reichen jedenfalls kaum aus, um die Vorgabe von Paris einzuhalten. Dazu müsste der CO2-Ausstoß wohl binnen weniger Jahrzehnte auf null sinken – aber danach sieht es bislang nicht aus.

Weshalb Wissenschaftler immer wieder auch über Geoengineering diskutieren – so wie jetzt gerade auf einer Konferenz in Berlin. Es gibt viele Ideen für gezielte Eingriffe ins Klima. Sie reichen von der simplen Aufforstung über Anlagen, die Kohlendioxid aus der Atmosphäre saugen, bis zu Manipulationen von Wolken.

Manche Forscher schlagen sogar vor, große Mengen Schwefelsäure in der Atmosphäre zu versprühen, um das Sonnenlicht zu dimmen – so wie es die Aschewolken großer Vulkane machen, nach deren Ausbruch es schon Jahre ohne Sommer gab.

Auch wenn sie verrückt erscheinen, die Ideen sind längst keine Spinnereien mehr aus dem Elfenbeinturm. „Die Beschlüsse von Paris, die Erwärmung deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, haben das Thema nach vorn gebracht“, sagt Mark Lawrence vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung in Potsdam, der die Tagung in Berlin organisiert hat……….

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siehe auch MONSANTO – CHEMTRAILs – „ALUMINIUM-RESISTENZ

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WIKIPEDIA – „GEOENGINEERING“

….kanadischen Geoingenieur David W. Keith (University of Calgary) vorgeschlagen, Aluminiumoxid anstatt Schwefeldioxid zu verwenden……

https://de.wikipedia.org/wiki/Geoengineering

 

……… (Aluminiumoxid)

Im Zuge der American Association for the Advancement of Science (AAAS) Conference 2010, San Diego am 20. Februar 2010, wurde vom kanadischen Geoingenieur David W. Keith (University of Calgary) vorgeschlagen, Aluminiumoxid anstatt Schwefeldioxid zu verwenden. Begründet wurde dieser Vorschlag mit einem 4-fach größeren Strahlungsantrieb und einem ca. 16-fach geringeren Gerinnungsfaktor. Derselbe Albedoeffekt könne so mit deutlich geringeren Mengen Aluminiumoxid, anstatt Schwefeldioxid, bewerkstelligt werden.[15]

Photophoretisch schwebende Nanoscheiben (aus Alumina (Aluminiumoxid) und Bariumtitanat)

Am 7. September 2010 veröffentlichte David W. Keith den Vorschlag, aus Aluminium, Aluminiumoxid und Bariumtitanat bestehende Nanopartikel in der Stratosphäre auszubringen, um Sonnenlicht zu reflektieren. [16]

Die 10 Mikrometer breiten und 50 Nanometer dicken Scheiben sollen in einer Höhe von 40 bis 50 km, knapp über der Stratosphäre, durch Nutzung des photophoretischen Effektes, dauerhaft schweben. Während die Bariumtitanatseite der Erde zugewandt sein soll, sollte die aus Aluminium/Aluminiumoxid bestehende Seite der Sonne zugewandt sein. Das auftreffende Sonnenlicht würde größtenteils reflektiert werden, was den Albedoeffekt erhöht und somit zur Kühlung der Erde beitragen könnte. (Der Effekt der Photophorese kann auch bei der Lichtmühle beobachtet werden, deren Rad sich bei Lichteinfall dreht.)

Funktionsweise: Durch die Sonneneinstrahlung werden die Nanopartikel erwärmt. Da Bariumtitanat Wärme und Energie leichter abgibt als Aluminium, wäre der – durch den photophoretischen Effekt entstehende – Druck auf die Unterseite größer als die Richtung Erde wirkenden Kräfte. Dieser Drucküberschuss würde die Scheiben in einem Schwebezustand, idealerweise in der Mesosphäre, halten. Wird die Bariumtitanatschicht elektrisch aufgeladen, würde das natürliche elektrische Feld der Atmosphäre die Scheiben waagerecht halten und ein Kippen verhindern. Nachts würden die Partikel zwar (aufgrund der fehlenden Sonneneinstrahlung) langsam zur Erde sinken, aber tagsüber durch den beschriebenen Effekt wieder steigen.

Zusammensetzung der Nanopartikel:

  • Oberste Schicht bestehend aus Aluminiumoxid (schützt die mittlere Aluminiumschicht)
  • Mittlere Schicht aus Aluminium (reflektiert das Sonnenlicht)
  • Untere Schicht aus Bariumtitanat (für elektrische Aufladung und Photophorese)

Vorteile dieser Methode: Diese Methode des SRM (Solar Radiation Management) würde im Gegensatz zu den Schwefeldioxidmodellen unerwünschte Effekte auf die Ozonschicht minimieren, da die Scheiben oberhalb dieser schweben würden.

Gesundheitliche Aspekte: Um negative gesundheitliche Auswirkungen zu minimieren (Aluminium und Bariumtitanat sind gesundheitsschädlich) sollten die Nanopartikel idealerweise so hergestellt werden, dass sie eine begrenzte Lebensdauer haben. Sie könnten beispielsweise so hergestellt werden, dass sie durch UV-Strahlung und Sauerstoffradikale zersetzt werden würden…..

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„Die NATUR stirbt“ – „GEO-ENGINEERING“ – „INSEKTEN, Vögel, Regen-Würmer……

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„Michael J. Murphy“ – „Was in aller Welt „Chemtrail-Doku“ sprühen die da“???!!!  – siehe auch Geo-Engineering – Konferenz April 2013

ab Minuten – 3:31 – ALUMINIUM,BARIUM,STRONTIUM
ab Minuten – 3:45 – „Chemtrails im Wetter-Bericht“ – wenn das MILITÄR machen kann was es will und keine Information herausgeben braucht

ab Minuten – 5:30 – Geo-engineering – ALUMINIUM in die Stratosphäre bringen – >>>>>1989 „US Aircraft – PATENT – ALUMINIUM“<<<<< – >>>>>„David Keith“<<<<<
ab Minuten 21:36 – Stratosphären – Aerosol – Projekt – „Icarus“
ab Minuten  23:00 – ALUMINIUM- BARIUM – STRONTIUM – !“die NATUR STIRBT“! – „Mount SHASTA“KALIFORNIEN

ab Minuten 55:51 – „SEEDS- Aluminium-resistent“ – MONSANTO
ab Stunde 1:02 – BELGIEN –  „we are Beeing sprayed“ – „FAKTEN zum GEO-engineering“

<<<<<EINE sofortige UNTERSUCHUNG ist erforderlich die das „TEUFLISCHE TREIBEN“ (MILITÄR) am HIMMEL aufklärt“>>>>>

 

 

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WIESO gibt es EIN PATENT auf eine „ALUMINIUM-RESISTENTE-PFLANZE“ !!!???

 

MONSANTO – Aluminium resistant Gene Patent – 7582809

http://patents.com/us-7582809.html

United States Patent 7,582,809
Kochian ,   et al. September 1, 2009

Sorghum aluminum tolerance gene, SbMATE

Abstract The major aluminum tolerance gene, the SbMATE gene, encodes a root citrate efflux transporter that is Al-inducible at the level of gene transcription and is also Al-activated at the level of protein function. High level of expression of the SbMATE gene and the protein was found in roots. SbMATE orthologs with high degree of sequence homology were found in other higher plants, including rice. Successful transformation of Arabidopsis provides strong evidence that SbMATE can work across species to enhance tolerance to Al in other important crops grown in localities worldwide where Al.sup.3+ cations are present in acid soils and are toxic to plants……..

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http://farmwars.info/?p=2927

Jan. 19, 2012 UPDATE:

By Barbara H. Peterson

While I might assume a particular position on an issue, that position is subject to change when new or more relevant information becomes available. Remember the sorghum aluminum resistance patent that we thought was created by Monsanto to counter the effects of excess aluminum found in the soil after heavy chemtrailing? Well, it turns out that we were partially right.

Please see UPDATED INFORMATION HERE

 

Why did Monsanto Develop an Aluminum Resistance Gene?

Monsanto is currently marketing an aluminum resistance gene. Here’s the spin, folks:

Small-scale, resource-poor farmers in developing countries face daily stresses, including poor soils, drought, and lack of inputs. Ongoing trends such as climate change and population growth will likely exacerbate binding stresses. A new generation of genetically engineered (GE) crop research aims to alleviate these pressures through the improvement of subsistence crops—such as cassava, sorghum, and millet—that incorporate traits such as tolerance to drought, water, and aluminum in soils as well as plants with more efficient nitrogen and phosphorus use. (http://www.ifpri.org/publication/delivering-genetically-engineered-crops-poor-farmers)

Now, let’s take a look at journalist Michael Murphy’s research into chemtrails, geoengineering, and the fact that extremely high levels of aluminum and barium are found in water, snow and soil, in areas shown to have heavy chemtrail patterns (three-part video):

Coincidence that Monsanto will “come to the rescue” with aluminum resistance genes because normal plants die off in the presence of excess aluminum? Or opportunistic capitalism and planned corporate food monopoly courtesy of Monsanto and the Hegelian Dialectic based on insider information that a proposed geoengineering” scheme is already in place that is filling our atmosphere with chemtrails containing aluminum and barium?

This is no game folks. We are being hit from all sides with a planned, homicidal, genocidal agenda to make a very few families even richer than they already are, and reduce the world’s population to 500 million as set forth in the Georgia Guidestones. This is nothing short of biological warfare.

©2010 Barbara H. Peterson

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Klar sehen TV: Chemikerin Barbara über „Monsanto´s Verbrechen“

„AGENT ORANGE“ – „Phosphor-BOMBEN“ (2014) an ISRAEL geliefert (KRIEGs – VERBRECHEN) –  „das dreckige DUTZEND“ – DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) – PCB (chlorierte Poly-Phenole)

https://de.wikipedia.org/wiki/Polychlorierte_Biphenyle

PCB zählen inzwischen zu den zwölf als dreckiges Dutzend bekannten organischen Giftstoffen, welche durch das Stockholmer Übereinkommen vom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden. PCB haben sich überall auf der Erde ausgebreitet, sie sind in der Atmosphäre, den Gewässern und im Boden allgegenwärtig nachweisbar…..

  GVO (Gen-TECHNISCH-VERÄNDERTE- ORGANISMEN) – ?ALUMINIUM-RESISTENTE-SAAT? – „GLYPHOSAT-ZULASSUNG“

FUSION: MONSANTO – BAYER (eine FAMILIE – „MAFIA“) – BAYER (IG-FARBEN)

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Chemtrails-Geoengineering – Chemikerin Barbara Simic und Dr. Klaus Rhomberg bei klar sehen

„Barbara Simic“Düppel ( Radar – militärisch ) – Silicium – Aluminium – Barium – Strontium
„Wege zum Entgiften“

Dr. „Klaus Rhomberg“ – Schadstoffe (Unfruchtbarkeit) – USA wurde 47-facher Wert von Aluminium (neuro-toxisch) im Wasser festgestellt – WIESO wird in DEUTSCHLAND (Europa) kein Aluminium getestet???!!! – „CHEM-TRAILs“ – ?“EU-BEHÖRDE“ nicht zuständig? – „Chemtrails sind rein militärisch???!!! (NATO)

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http://www.chemtrail.de/?p=4438

EU Konferenz über Wettermodifizierung und Geo-Engineering wiederholt die Forderungen von 1999 nach Transparenz und Demokratischer Kontrolle

Chris­tof Leh­mann (nsnbc inter­na­tio­nal) vom 13.4.2013

Am 8.- 9. April fand im Euro­päi­schen Par­la­ment eine Kon­fe­renz mit dem Titel Beyond Theo­ries of Wea­t­her Modi­fi­ca­tion – Civil Society against Geo-Engineering statt. Die Kon­fe­renz ver­ur­teilt erneut den Man­gel an Trans­pa­renz und demo­kra­ti­scher Kon­trolle sei­tens der Gesetz­ge­ber und des Mili­tärs zu dem 1999 ver­ab­schie­de­ten Beschlus­ses der Absi­che­rung von statt­fin­den­den geheim-klassifizierten Pro­gram­men, wel­che die ganze Bevöl­ke­rung betref­fen und ohne deren Erlaub­nis, deren demo­kra­ti­schen Mit­wir­kens oder über­prüf­ba­rem Zugang zu Infor­ma­tio­nen und Daten stattfinden.

Die Kon­fe­renz stand unter der Schirm­herr­schaft der Par­la­men­ta­ri­schen Gruppe The Greens / Euro­pean free Alli­ance”, eine Alli­anz von euro­päi­schen Grü­nen und libe­ra­len Parteien.

Sie begann am 8. April mit der offi­zi­el­len Vor­füh­rung des Doku­men­tar­films “Why in the World are they Spray­ing?” des US-Amerikanischen Fil­me­ma­chers Michael Murphy.

Kon­fe­renz­spre­cher waren unter ande­rem fol­gende EU Parlamentarier:

  • Tat­jana Zda­noka MEP aus Lati­via, Mit­glied des “ Com­mit­tee of Civil Liber­ties, Justice and Home Affairs.«
  • Wer­ner Schulz MEP aus Deutsch­land, Mit­glied des “Com­mit­tee on For­eign Affairs.«
  • Fran­cois Alfonsu, Mit­glied des “Com­mit­tee on Regio­nal Development.«
  • die Stadt­ver­ord­nete Linda Leblanc, Sekre­tä­rin der Grü­nen Par­tei Zyperns.
  • Vale­rie Tsy­bukh, ehe­ma­li­ger Bot­schaf­ter der Ukraine in Grie­chen­land und stell­ver­tre­ten­der Prä­si­dent der Grü­nen Par­tei der Ukraine.
  • Giuli­etto Chiesa, ehe­ma­li­ger EU Par­la­men­ta­rier und Prä­si­dent der “Alter­na­ti­ven Alliance.”
  • Wayne Hall aus Grie­chen­land, Koor­di­na­tor der Web­site “Enouranois.«
  • Jose­fina Frail aus Spa­nien, unab­hän­gige Umwelt­for­sche­rin und Koor­di­na­tor der Inter­na­tio­na­len Platt­form “Sky­guards” gegen Klimamodifizierung,
  • Claire Hen­rion aus Frank­reich, Prä­si­den­tin der Gesell­schaft ACSEIPICA
  • sowie wei­tere Sprecher.

Die Kon­fe­renz war das Resul­tat der Zusam­men­ar­beit von ‘Zivil­or­ga­ni­sa­tio­nen’; zusam­men­ge­kom­men über die inter­na­tio­nale Platt­form “Sky­guards”, unter der Mit­wir­kung der »Alter­na­ti­ven Alli­anz

Das Haupt­ziel der Kon­fe­renz war, die Arbeit fort­zu­set­zen, wel­che durch das »Com­mit­tee on For­eign Affairs, Secu­rity and Defence Policy,« 1998 im Euro­päi­schem Par­la­ment begon­nen wurde und in der Annahme der “Reso­lu­tion on the Environ­ment, Secu­rity and For­eign Policy” am 14 Januar 1999 sei­nen Höhe­punkt erreichte. Maj Britt Theo­rin fun­gierte als Berichterstatterin .

Feh­len demo­kra­ti­scher Instru­mente, demo­kra­ti­scher Rechte und Trans­pa­renz inner­halb der Euro­päi­schen Union……..

Der Antrag für einen Beschluss wurde seit 1999 bis auf den heu­ti­gen Tag igno­riert, was auf einen aku­ten Man­gel an demo­kra­ti­schen Rech­ten und Instru­men­ten, wie auch auf einen aku­ten Man­gel an Trans­pa­renz inner­halb der Euro­päi­schen Union schlie­ßen lässt.

Der Antrag für einen Beschluss wurde trotz der Tat­sa­che igno­riert, dass eine genaue Unter­su­chung der Ergeb­nisse mili­tä­ri­scher Expe­ri­mente, die in unse­rer Atmo­sphäre statt­fin­den, gefor­dert wor­den war. Und auch — obwohl die Not­wen­dig­keit zum Schutze der Gesund­heit der Bevöl­ke­rung und der Umwelt betont her­vor­ge­ho­ben wor­den war, und dass es für die Bür­ger not­wen­dig ist und ihnen diese Mög­lich­keit gege­ben wer­den muss — den Grund, das Aus­maß und die Bedeu­tung die­ser Expe­ri­mente fest­zu­stel­len und zu erfahren.

Seit 1999 wur­den kei­ner­lei Maß­nah­men ergrif­fen, um eine Trans­pa­renz zu gewährleisten!

Statt des­sen gibt es seit 1999 eine bemer­kens­werte Ver­brei­tung von Des­in­for­ma­tio­nen bezüg­lich der atmo­sphä­ri­schen Expe­ri­mente durch das Mili­tär, was dar­auf schlie­ßen lässt, dass bewährte und sehr effi­zi­ente Tech­ni­ken des ‘Social Engi­nee­ring’ über Falsch­in­for­ma­tio­nen, sowie des Ver­un­glimp­fens und Lächer­lich­ma­chens besorg­ter Bür­ger akri­bisch ange­wandt wer­den. Hinzu kommt die kon­se­quente Ver­nei­nung einer Offen­sicht­lich­keit durch Regie­run­gen der Euro­päi­schen Union, die für Jeder­mann, der an einem nor­ma­len Tag den Him­mel beob­ach­tet, ersicht­lich ist.

Der Antrag auf einen Beschluss wurde trotz der Tat­sa­che igno­riert, dass Beweise bei der Kon­fe­renz dar­über vor­ge­legt wur­den, wie die Atmo­sphäre der Erde zu einem Experimentier-Terrain gewor­den ist, wel­ches die öffent­li­che Gesund­heit bedroht und Beweise dafür sind, dass heim­lich Stoffe unbe­kann­ter Zusam­men­set­zun­gen für unbe­kannte Zwe­cke gesprüht wer­den. Vor­ge­legte Stu­dien doku­men­tier­ten eine erhöhte Prä­senz von Alu­mi­nium und ande­ren Metal­len in der Umwelt.

Bis jetzt sind noch keine von Fach­leu­ten geprüf­ten Unter­su­chun­gen hierzu über Lang­zeitef­fekte auf die mensch­li­che Gesund­heit und die Umwelt ver­öf­fent­licht wor­den, wohin­ge­gen die Sprüh­ak­tio­nen mit sicht­bar wach­sen­der Inten­si­tät fort­ge­führt werden.

Feh­len von ele­men­ta­ren Vor­sichts­maß­nah­men und Richtlinien……

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siehe auch „Climate und GEO-Engineering“

aus dem Text:….Damit wiederholt sich die Ablehnung der EUKommission gegen die Ergebnisse einer Untersuchung des Geoengineering von 1999 erneut, diesmal sogar ohne, dass eine Untersuchung überhaupt vorgenommen worden wäre.

Die Begründung damals wie heute: Es handele sich um militärische Angelegenheiten, die das Europa Parlament nichts angingen. Interessant ist diese Begründung, weil es sich beim Geoengineering ja angeblich gerade um zivile Aktivitäten handeln soll, und außerdem deshalb, weil eine militärische Aktivität dieser Art nach der UNO-ENMOD-Konvention (1977) eigentlich verboten ist……

http://www.pbme-online.org/tag/europaeische-union/

Konferenz „Geoengineering & Desinformation“ im Senat in Rom 20.03.2017

Im Senat in Rom fand am 20.3. 2017 eine Konferenz über das Thema „Geoengineering & Desinformation“ statt.

 

 

Zu diesem Anlass wurde der Film OVERCAST von Matthias Hanke gezeigt.

Die Ankündigung der Veranstaltung zeigt einen ‚wunderschönen‘ gestreiften Himmel, der das Thema ‚Geoengineering‘ illustriert. Das spornte wohl den Mainstream an zu intervenieren. Die Konferenz wurde von einigen Vertretern der nationalen Presse angekündigt und man warnte davor, die ‚Komplottisten‘ gar in den Senat einziehen zu lassen und hoffte  (laut Huffingtonpost), der Senatspräsident könne und wolle diesem Einfall vorbeugen und einen Riegel vorschieben.
Der Senatspräsident schenkte erstaunlicherweise diesen Aufforderungen kein Gehör.

Sprecher waren:

Giulietto Chiesa, Journalist und Direktor von Pandora TV
Nicht vorgesehen, aber sehr willkommen der Beitrag der Abgeordneten Serena Pellegrino
Senator Bartolomeo Pepe
Professor für Physik, Paolo de Santis
Arzt Dr.Gerardo Rossi
Dipl.Pädagogin Maria Heibel (Webseite Nogeoingegneria)
Regisseur Matthias Hancke  

WAS IST GESCHEHEN IN ROM?

Die Ausgangsinspiration zu dieser Veranstaltung und ihrer thematischen Ausrichtung war der Film OVERCAST von Matthias Hancke. Dazu hole ich weiter aus.
Im italienischen Parlament  wurden seit 2003 ca. 16 Anträge eingereicht, in denen man anfragte, was es mit den ‚Chemtrails ‚ auf sich habe. Die von offiziellen Stellen bekundete Nichtexistenz von ‚Chemtrails‘ war Begründung für die Abweisungen sämtlicher Anfragen.
2012 in einer Veranstaltung in Florenz mit General Fabio Mini (General Fabio Mini:“Owning the weather“), kündigte die Gruppe ‚Nogeoingegneria‘ (der ich angehöre) eine veränderte strategische Ausrichtung ihrer Arbeit an. Sie wurde in diesem Ansatz von den Ausführungen des Generals bestärkt.
Nicht die Bürger müssen die Existenz von möglichen schädlichen Faktoren beweisen, die Menschen haben bei hinreichendem Verdacht, Indizien und Augenscheinlichkeiten das Recht, von den Institutionen Antworten einzufordern. Diese Institutionen gehören den Bürgern, und die Beauftragen in diesen Aufgabenbereichen müssen die Bürger vertreten und schützen.
Dass dies oft NICHT geschieht, ist kein Grund, diese Institutionen endgültig den Corporations zu überlassen. Wir haben also unsere Rechte einzufordern. Wichtig in der Erarbeitung von Anfragen sind korrekte Formulierungen, Daten und Indizien.

OVERCAST dokumentiert einen mühsamen und mutigen Weg im Sammeln von Fakten. Der wichtigste Beweis wird am Ende des Films von einer Institution (U. Lohmann) erbracht. Treibstoffe für Flugzeuge werden laut Ulrike Lohmann selten geprüft. Das wundert zu hören aus dem Mund der Wissenschaftlerin.
Der Film bietet in unseren Augen (Sprecher in Rom) die Chance, eine ‚persistente Mauer‘ zu durchlöchern.
Dies ist in Rom gelungen. Unsere neue Anfrage konnte nicht abgelehnt werden.

Der Film lässt unkommentiert sogenannte Experten, Vertreter der Institutionen, sog. Debunker und unabhängig  arbeitende Forscher und Antwortsucher zu Worte kommen und  stellt eine sehr einfache Frage: sind die Streifen gut oder schlecht, harmlos oder giftig, sind sie normal, oder sind sie sie es nicht.Die üblichen Antworten kennen wir: die künstlichen Verschleierungen und Wolken ’sind ja völlig harmlos‘ (Kachelmann u. a.) und neue Wolken sind ‚fantastisch‘ und kamen nun im Cloudatlas zu Ehren.
Zuschauer des Films können am Ende des Films OVERCAST nicht mehr leugnen oder ignorierenFlugzeuge hinterlassen toxische Spuren (trails) in der Atmosphäre. Von harmloser Bewölkung kann keine Rede sein.

Wir hatten also beschlossen, Matthias Hancke nach Rom einzuladen und gleichzeitig seinen offenen Brief an die Schweizer Abgeordneten in unsere Arbeit einzubeziehen.
Anmerkung: Der Film wurde von den Aktivsten weitestgehend abgelehnt. Von italienischer Seite wurde der Stempel der Desinformation aufgedrückt (auch in Deutschland las man seltsame Dinge). Wem nutzt dies?

Die Arbeit von Hancke wurde in Rom zum unangreifbaren Dokumentationsmaterial.
Die Abgeordnete Serena Pellegrino nahm den Faden auf, der Brief an die Schweizer Abgeordneten wurde in ausgearbeiteter Form als ‚eiliges‘ Anhörungsgesuch (das war vorbereitet) an das Parlament in Rom eingereicht. Wenige Tage später fand die Anhörung im Parlament statt. Erfolg ist die Schaffung eines interdisziplinären und interministeriellen Arbeitstisches zum Problem der atmosphärischen Emissionen durch den Luftverkehr.

Hauptpunkte des Anhörungsgesuches:

  • Das Faktum der Ausklammerung in Statistiken zu atmosphärischen Emissionen wie auch in Klima-Abkommen (von Kyoto bis COP 21 Paris) der Emissionen des Flugverkehr (auch der Schifffahrt),
  • Daten zum Flugzeugtreibstoff  von Prof. U. Lohmann.
  • Auch Edward Teller kam im Parlament zur Sprache. Serena Pellegrino sprach darüber hinaus von den ‚geplanten chemotherapeutischen Maßnahmen‘ zur Abkühlung des Planeten.

Meine Aufgabe in Rom war es, ‚Augenscheinlichkeiten und Widersprüchlichkeiten‘ aufzuzeigen.
Hierzu einige der vorgetragenen Beispiele:
1997 verkündete Edward Teller seinen Plan, den Planeten abzukühlen (dabei ist zu unterstreichen, dass Teller kein Anhänger der CO2-Theorie für die globale Erwärmung war. Seine ‚Shield-Aufwärmung‘ – vorher SDI – hat die globale Kontrolle aus dem Weltraum zum Ziel).
Im Jahr 1997 wurde das Kyoto-Abkommen unterzeichnet (nicht von den USA): der Flugverkehr war im Hinblick auf Maßnahmen zu atmosphärischer CO2 – Reduktion ausgenommen. Die Himmelsverschmutzung konzentrierte und reduzierte sich von diesem Zeitpunkt an auf das „böse“ CO2. Dieses Molekül wandelte sich praktisch vom Lebensbaustein zum Agenten des Todes.
1998 beginnen sich die Himmel in USA-Canada zu verändern.
Es tauchte der Begriff Chemtrail auf und fand eine rasche Verbreitung über spezifische Sendungen eingetuned auf Ufo, Verschwörungen, Mysterien etc. (Siehe Anhang: Wort als Waffe). Die Diskussionen kursieren jahrelang um Contrails vs. Chemtrails. Die Streifen am Himmel wurden intensiver und häufiger und breiteten sich global aus.

NACHDENKENSWERTES

  • Um 2002/2003 öffneten in Europa Militärflughäfen für den zivilen Flugverkehr.
  • Europa ist von einem gewaltigen Netz von Pipelines durchzogen, die der NATO gehören. Die Flugzeuge der Militärflughäfen und auch einiger Großflughäfen (Brüssel, Frankfurt…) werden von der NATO mit Treibstoff versorgt.
  • Low Cost Flüge werden mit öffentlichen Geldern gefördert (Steuern) und Billigpreise ließen den Flugverkehr rasant ansteigen. Diese Promotion ist angesichts der deklarierten rasant ansteigenden Sorge um den fiebernden Planeten eine kaum verständliche Entwicklung. WARUM wird der Flugverkehr in dieser Weise gefördertWARUM fehlen die Daten zu den Emissionen des Flugverkehrs in den Statistiken, und WARUM sind sie als einschneidende Realität für Klimaveränderung in Klima-Abkommen ausgenommen?
  • Die Himmel veränderten sich etwa um 2003 auch in Europa, doch laut Massenmedien und Vertretern von Institutionen und Regierungen handelte es sich um harmlosen Wasserdunst.
  • Dramatische Gesundheitsdaten von ISTAT:  seit dem Jahr 2003 ist offiziell das Absacken der Erwartungen auf ein gesundes Leben verzeichnet, ganz besonders in Italien………

Ablehnung der Geoengineering Petition durch die EU-Kommission

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Die EU-Kommission hat gerade unsere Petition an das Europa Parlament (2013) abgelehnt, das laufende Geoengineering in Europa zu untersuchen. Der Petitionsausschuss des Europa Parlaments hatte einer solchen Untersuchung bereits zugestimmt (2014). Noch bevor das Europa Parlament tätig wurde, kam nun das Aus von Oben.

Damit wiederholt sich die Ablehnung der EU-Kommission gegen die Ergebnisse einer Untersuchung des Geoengineering von 1999 erneut, diesmal sogar ohne, dass eine Untersuchung überhaupt vorgenommen worden wäre.

Die Begründung damals wie heute: Es handele sich um militärische Angelegenheiten, die das Europa Parlament nichts angingen.

Interessant ist diese Begründung, weil es sich beim Geoengineering ja angeblich gerade um zivile Aktivitäten handeln soll, und außerdem deshalb, weil eine militärische Aktivität dieser Art nach der UNOENMOD-Konvention (1977) eigentlich verboten ist.

Josefina Fraile (Skyguards), die unsere Aktion beim Europa Parlament in Brüssel organisiert hatte, hat nun Widerspruch gegen die Entschließung der EUKommission eingelegt.

Hier der Text für den Einspruch in diversen Sprachen:

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Doku ZDF nano – Geisterwolken Düppel

„künstliche Wolken“: „Düppel“ (chaff ) – „Radar-Ortung“ – „Aluminium-bedampfte Glasfasern“ „US-Airbase Ramstein“niemand verantwortlich?! – 60 Prozent Aluminium (Nanopartikel)

 

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„OVERCAST“ –  Prof. „Ulrike Lohmann“ (deutsch) – Aluminium und Barium im Treibstoff

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ETH Zürich Studie zu Flugzeugemissionen; Nachweis Aluminium, Barium, Blei, … Chemtrails!

ETH-STUDIE – „Manuel Abegglen“ –  Emissionen von Flugzeug-Triebwerke – Prof. Ulrike Lohmann (ALUMINIUN und BARIUM im Treibstoff)  – BLEI

 „ALUMINIUM – RESISTENTE – SAAT“

 

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