„Donald Trump“ Präsident der Banken – „Goldman“ -Sachs – „Deutsche Bank“ – „DODD-FRANK-AKT“ – De-Regulierung des Finanz-Sektors / Skandal Monte Paschi

Monitor – Donald Trump Präsident der Banken.

„Freie Bahn für freie Banken“?!
„DODD-FRANK-AKT“ – Gesetz zur Regulierung der Banken
De-Regulierung des Finanz-Sektors
„Goldman-Sachs“ – „Deutsche Bank“

*************************************************************************

http://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-donald-trump-praesident-der-banken-100.html

Donald Trump: Präsident der Banken

„Monitor“ | 19.01.2017 | 07:36 Min. | Das Erste

Er ist angetreten mit markigen Sprüchen: Er wolle den Wall-Street-Sumpf trockenlegen. Jetzt beruft Trump einen Investmentbanker nach dem anderen in sein Team, Manager aus einer Branche, die die Finanzmarktkrise von 2008 hauptsächlich verschuldet hat. Die Börsen reagieren begeistert, die Bankenkurse sind seit Trumps Wahl steil nach oben gegangen. Besonders eine Bank könnte Hilfe von Trump besonders gut gebrauchen: die Deutsche Bank. Sie war über Jahre Trumps wichtigster Kreditgeber. Von einer Deregulierung könnte sie besonders profitieren. Experten warnen schon vor einer neuen Finanzmarktkrise.

******************************************************************************

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/trump-und-mnuchin-wollen-zuegel-fuer-banken-lockern-14746004.html

Weniger Vorgaben Trump will Zügel für Banken lockern

Strenge Vorgaben für Banken schützen den Steuerzahler und sollen eine neue Finanzkrise verhindern. Trump und sein Finanzminister Mnuchin planen nun wieder mehr Freiheiten im riskanten Eigenhandel.

25.01.2017, von Markus Frühauf

44418803

Will und wird einiges umkrempeln: Präsident Donald Trump

Nach der Wende in der Handelspolitik leitet der neue amerikanische Präsident Donald Trump nun auch die Abkehr von strengen Vorgaben für die Banken ein. Als Erstes sollen die Beschränkungen im Wertpapiergeschäft auf eigene Rechnung abgeschafft werden, wie der designierte Finanzminister Steve Mnuchin in einem Schreiben an den Finanzausschuss des amerikanischen Senats ankündigte. Damit würde der frühere Manager der Investmentbank Goldman Sachs eine der wichtigsten Maßnahmen nach der Finanzkrise rückgängig machen und den Banken wieder mehr Eigenhandel, also Wetten auf eigene Rechnung, erlauben.

Dabei war die Einschränkung dieser Geschäfte eine wichtige Konsequenz, die nach der Finanzkrise gezogen wurde. Viele Banken hatten ihre Risikotragfähigkeit überschätzt, was die Regierungen in Amerika und Europa zu Rettungsmaßnahmen über mehrere Billionen Dollar und Euro gezwungen hatte, um das Finanzsystem vor dem Untergang zu bewahren. In seinem Schreiben kritisiert Mnuchin, der bei Goldman Sachs nach 17 Jahren im Jahr 2002 und damit weit vor Ausbruch der Finanzkrise aufgehört hatte, die sogenannte Volcker-Regel.

Steuerzahler sollen nicht mehr für Banken haften

Die nach dem früheren amerikanischen Notenbankpräsidenten Paul Volcker bezeichnete Vorschrift legt den Banken Fesseln im riskanten Eigenhandel an. Sie ist in Amerika im Rahmen des DoddFrank Act gesetzlich vorgegeben. Das nach den beiden Kongressabgeordneten Chris Dodd und Barney Frank benannte Gesetz soll Sparer und Steuerzahler davor schützen, wieder für Banken und deren Verluste haften zu müssen. Mit dem Dodd-Frank Act zogen die Vereinigten Staaten die Konsequenzen aus der Finanzkrise.

Trump hatte das im Juli 2010 verabschiedete Gesetz mehrfach kritisiert, weil es seiner Ansicht nach den Aufsehern zu viel Macht gebe und die Banken zu stark einschränke.

Trump und Mnuchin auf Seite der Banken

Damit macht sich Trump die Kritik der Banken zu eigen, die nach der Finanzkrise einer strengeren Regulierung zwar grundsätzlich zustimmten, aber schon seit einiger Zeit vor der Überregulierung warnen. Ähnlich begründet nun Mnuchin in seinem Schreiben an den Senat sein Vorhaben, die Volcker-Regel künftig weniger starr auslegen und deshalb anders definieren zu wollen.

Dabei beruft er sich auf einen Bericht der amerikanischen Notenbank Federal Reserve vom September 2016. Dort hatte die Fed Engpässe in der Marktliquidität als Folge der Einschränkungen im Eigenhandel eingeräumt.

44418776 © AFP Einst bei Goldman Sachs, bald wohl amerikanischer Finanzminister: Steve Mnuchin

Auch die EU-Kommission hat europäischen Banken die Geschäfte auf eigene Rechnung in vergleichbarer Weise eingeschränkt. Dadurch können die Banken weniger Handelsbestände für die Wertpapiermärkte vorhalten, was an den Börsen zu heftigeren Kursschwankungen führt. Vor allem der Anleihehandel der Banken ist davon betroffen. Doch daran ist nicht nur der Eigenhandel schuld. Denn die Institute reduzieren ihre Handelsbestände auch wegen höherer Kapitalanforderungen. Der zusätzliche Verlustpuffer verteuert den Handel mit Wertpapieren und macht ihn damit weniger profitabel.

 
Trump und Finanzminister Mnuchin wollen den Banken wieder mehr Freiheiten im riskanten Eigenhandel lassen

Mnuchin hält Beschränkungen im Eigenhandel zwar für richtig, spricht sich aber gleichzeitig für eine einfachere Definition aus. Denn die Unklarheit über die rechtlichen Grenzen hat die Banken seiner Ansicht nach zu vorsichtig werden lassen. Das hat wiederum den Handel an den Börsen zu stark zurückgehen lassen. Deshalb will Mnuchin in Zukunft sicherstellen, dass die Banken wieder ausreichend Liquidität bereitstellen, um einen reibungslosen Handel an den Börsen zu ermöglichen

http://uswahl-dpa-electionslive.s3.amazonaws.com/us-cabinet/html/index.html

 

********************************************************************************

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/26/goldman-sachs-gottes-banker-im-weissen-haus/?ls=ap

Goldman Sachs: Gottes Banker im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump hat eine ganze Fraktion von früheren Goldman Sachs in seine Regierung berufen. Es ist durchaus denkbar, dass die Gruppe Großes vorhat. Für die Wall Street könnte es ein böses Erwachen geben.

Der künftige US-Finanzminister Steven Mnuchin, früher Investmentbanker bei Goldman Sachs und Hedgefonds-Manager, stellt sich am 19.01.2017 im Kapitol in Washington (USA) einer Anhörung des Senats. (Foto: dpa)

Der künftige USFinanzminister Steven Mnuchin, früher Investmentbanker bei Goldman Sachs und Hedgefonds-Manager, stellt sich am 19.01.2017 im Kapitol in Washington (USA) einer Anhörung des Senats. (Foto: dpa)

Stephen Bannon in New York. (Foto: dpa)

Stephen Bannon in New York. (Foto: dpa)

Gary Cohn, ehemals bei Goldman Sachs und nun Voritzender des Wirtschaftsrates des Weißen Hauses. (Foto: dpa)

Gary Cohn, ehemals bei Goldman Sachs und nun Vorsitzender des Wirtschaftsrates des Weißen Hauses. (Foto: dpa)

Die Financial Times beschäftigt sich in einer interessanten Analyse mit dem erstaunlich starken Team der US-Großbank Goldman Sachs in Donald Trumps Kabinett und auf anderen wichtigen Posten. Die Nominierungen erscheinen widersprüchlich, weil sie nicht der öffentlichen Kritik Trumps gegenüber den US-Großbanken aus Wahlkampftagen entsprechen.

So warf Trump Goldman vor, seinen republikanischen Wettbewerber um das Präsidentschaftsamt Ted Cruz „zu besitzen“. Mehrfach kritisierte er zudem, dass seine demokratische Widersacherin Hillary Clinton bezahlte Reden bei Großbanken – darunter auch Goldman Sachs – hielt.

Inzwischen befinden sich drei ehemalige Angestellte der Bank in Trumps Kabinett, weitere werden als Berater oder auf wichtigen Posten tätig sein.

Dazu gehört Stephen Bannon, Trumps Chefstratege. Er soll gleichberechtigt mit Trumps Stabschef agieren. Vor einem Vierteljahrhundert arbeitete Bannon für Goldman Sachs und kam danach zu einigem Reichtum. Er hat irisch-katholische Wurzeln und ist ein tiefer Bewunderer Ronald Reagans. Bannon sagte dem Hollywood Reporter in einem Interview, er sehe seine Rolle wie die von Oliver Cromwell. Er gilt als der wichtigste Stratege und vertritt vor allem in Banken-Fragen teilweise radikale Positionen.

CNBC berichtete im November: „Die Wall Street könnte eine reizbare Beziehung mit Donald Trump im Weißen Haus haben, wenn die Kommentare einer seiner Chefberater als Hinweise zu werten sind. In einer Präsentation, die Steve Bannon während einer Konferenz im Vatikan im Jahr 2014 gab, zerriss der Trump-Vertraute die großen Banken und ihre Rolle in der Finanzkrise von 2008. Er sagte, dass niemand jemals zur Rechenschaft gezogen wurde, was die populistische Wut und Gruppen wie die Tea-Party anheizte.“

Zur Frage der Bail-outs für marode Banken sagte Bannon nach Angaben von CNBC: „Für die Christen und vor allem für diejenigen, die an die Untermauerung des jüdisch-christlichen Westens glauben, glaube ich nicht, dass wir ein Bail-out haben sollten. Ich denke, die Rettungspakete im Jahr 2008 waren falsch. Und ich denke, Sie sehen im Nachhinein, es gab  eine Menge Fehlinformationen, die über die Rettungspakete der Banken im Westen präsentiert wurden.“

Bannon wörtlich: „Darüber hinaus, denke ich, müssen wir wirklich dazu zurückkehren und dafür sorgen, dass Banken das tun, was sie tun: Geschäftsbanken leihen Geld und Investmentbanken investieren in Unternehmen. Wir müssen weg von diesem Handel – Weg von dieser Hedge-Fonds-Verbriefung.“

Bannon tritt gegen einen libertären Kapitalismus auf und will den Kapitalismus in die christlichen-jüdischen Werte eingebettet wissen, wie er bei der Vatikan-Konferenz sagte. Was das allerdings wert ist, kann schwer vorhergesagt werden. Auf Gott hatte sich zuletzt Goldman-Chef Lloyd Blankfein berufen, der auf Kritik an der Investmentbank sagte, man verrichte nur „Gottes Werk“.

Bannon ist der Vordenker für Trump. Er versteht es meisterhaft, der Öffentlichkeit eine Inszenierung vorzulegen, die am Ende die Kulisse für gravierende Veränderungen ist. Er soll die Rede Trumps für die Inauguration geschrieben haben. Trump präsentierte sich als jemand, der die Macht dem Volk zurückgeben und bei den Eliten aufräumen will. Das ist schon große Chuzpe bei einem Team, in dem Generäle, Goldmänner und ExxonMobil-Manager wirken werden. Fast alle Regierungsmitglieder sind Millionäre.

Die neue, scheinbar moralische Haltung könnte einen Hinweis darauf geben, dass die Goldmänner unter Trump die Wall Street unter Beschuss nehmen. Im Ergebnis könnte eine Neuordnung des Bankensystems folgen. Im Herbst 2007 hatte die US-Regierung auf eine Banken-Panik mit der Gründung der Federal Reserve (Fed) reagiert. Die Fed war, wie Roger Lowenstein in seinem ausgesprochen lesenswerten Buch über die Geschichte der Fed schreibt, mehrfach gegründet und geschlossen worden.

So könnten die geplanten Infrastruktur-Investitionen in den USA über eine neue Förderbank abgewickelt werden. Der Goldman-Philosophie würde eine solche Disruption durchaus entsprechen – vorausgesetzt, sie findet unter ihrer Regie statt.

Trumps Finanzminister Steve Mnuchin arbeitete 17 Jahre lang für Goldman Sachs. Mnuchin war bereits für die Wahlkampffinanzen Trumps zuständig. Mit ihm verstärkt der neue Präsident die Bande zur Wall Street. In seiner Zeit bei Goldman Sachs zu einigem Reichtum gekommen, gründete Mnuchin eine Investitionsfirma (Dune Capital Management) und eine Produktionsfirma (Dune Entertainment Partners). Damit finanzierte er Filme wie „Avatar“ oder die „X-Men“-Reihe. Mnuchin, 1963 geboren, gilt an der Wall Street als bestens vernetzt. Schon 2010 kündigte er an, dass die nach der Finanzkrise erlassenen Regulierungen für Banken (Dodd-Frank Act) überprüft werden müssten.

Gary Cohn war bislang hinter dem mächtigen Goldman-Chef Lloyd Blankfein die Nummer zwei und verkörpert die Finanzelite wie kaum ein zweiter – jetzt wird er als Vorsitzender des Wirtschaftsrates des Weißen Hauses in die Regierung wechseln. Komplettiert wird die Bande der Ex-Goldmänner in Trumps Stab vom Wall-Street-Guru Anthony Scaramucci.

Scaramucci wird Trumps Verbindungsoffizier zu den Regierungen, eine Art Außenminister in Finanz- und Handelsfragen. Dina Powell, ehemalige Präsidentin der karitativen Stiftung der Bank, zählt ebenfalls zu den neuen Beratern. Scaramucci hatte beim WEF in Davos seinen großen Auftritt. Er sagte laut Tagesanzeiger: „Trump ist die letzte große Hoffnung für die Globalisierung, er kann sie retten.“

Die Zeitung zitiert weiter: „Die reichsten drei Prozent der Weltbevölkerung seien gut durch die Finanzkrise gekommen. Sie hätten genauso viel Vermögen oder sogar mehr als 2007. Die anderen 97 Prozent müssten aber kämpfen. Das hätten die globalen Elite nicht erkannt“. Scarramucci: „Sorry, dass ich das sage, zur Elite gehören wir ja praktisch alle dazu. Ihr müsst rausgehen in die echte Welt und den Leuten zuhören.“

Der Wall-Street-Anwalt Jay Clayton wird unter US-Präsident Donald Trump neuer Chef der USBörsenaufsicht SEC. Clayton ist ein Mann der Wall Street. Er arbeitet bisher als Wirtschaftsanwalt in der renommierten Kanzlei Sullivan & Cromwell unter anderem für Goldman Sachs als es während der Finanzkrise darum ging, die Bank mit Steuergeldern zu stabilisieren. Seine Frau Gretchen Butler Clayton arbeitet bei Goldman als Vermögensberaterin.

Verflechtungen zwischen Goldman Sachs und der Politik haben eine lange Tradition. Auch die früheren US-Finanzminister Robert Rubin und Hank Paulson sowie etliche andere Top-Entscheider von EZB-Chef Mario Draghi bis zu Deutsche-Bank-Chefaufseher Paul Achleitner waren schon in Diensten der Investmentfirma. In Italien war der technokratische Premier Mario Monti tätig, der Silvio Berlusconi ablöste und zovor bei Goldman Sachs arbeitete. Die starke Präsenz in der US-Regierung findet dennoch besondere Resonanz – auch an den Finanzmärkten. So zählte die Bank mit einem Aktienkurs-Anstieg um rund 30 Prozent im ersten Monat nach der Wahl bereits zu den größten Gewinnern.

Zum Jahresende profitierte die Investmentbank bereits stark vom Börsen-Boom, den Trump mit seinem Versprechen ausgelöst hatte, die Spielregeln an den Finanzmärkten zu lockern und das Wachstum mit einem großen Konjunkturpaket anzutreiben. Dank florierender Geschäfte mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen steigerte Goldman Sachs Gewinn und Erlöse im vierten Quartal kräftig. Unter dem Strich verdiente die Bank in den drei Monaten 2,2 Milliarden Dollar (2,1 Mrd Euro). Die Erträge kletterten um gut zwölf Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar.

Bei der Investmentbank sieht man an den Ex-Angestellten indes nichts Verwerfliches. „Während ihrer fast 150-jährigen Geschichte hat Goldman Sachs ihre Mitarbeiter immer dazu ermutigt, sich gesellschaftlich zu engagieren, während und auch nach ihrer Zeit bei der Firma“, sagt ein Sprecher. Das Unternehmen sei stolz darauf, dass so viele ExGoldman-Banker nach ihrer Karriere ihrem jeweiligen Land und ihrer Gesellschaft gedient haben. Zu den Protesten wollte sich der Sprecher nicht äußern.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht vom System und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

********************************************************************************

siehe auch „Ernst Wolff“  – „Was steckt hinter dem Drama um die Deutsche Bank“

neopressehttp://www.neopresse.com/politik/usa/donald-trump-trojanisches-pferd-der-kommenden-finanz-militaerdiktatur/

Donald Trump Trojanisches Pferd der kommenden FinanzMilitärdiktatur

Von Ernst Wolff Mit Forderungen wie “Dry the swamp!” (“Legt den Sumpf trocken!”) präsentierte sich Donald Trump im US-Wahlkampf als entschlossener Gegner des US-Establishments. Millionen am System zweifelnde Amerikaner glaubten ihm und setzten darauf, dass er als Präsident der korrupten Elite des Landes endlich die Stirn bieten werde.

Mittlerweile dürfte den Informierteren unter ihnen klar geworden sein, dass sie nicht nur einem Irrtum aufgesessen, sondern ganz bewusst hinters Licht geführt worden sind: Trump erweist sich seit seiner Wahl als trojanisches Pferd, das den Sumpf nicht etwa trockenlegen, sondern ihm ganz im Gegenteil zu noch größerer Macht verhelfen will.

Und nicht nur das: Wer im Wahlkampf glaubte, mit Hillary Clinton entscheide man sich für die Fortsetzung der US-Kriegspolitik, mit Trump dagegen für ihr Ende, der reibt sich spätestens seit zwei Wochen ungläubig die Augen: Das Kabinett des 45. US-Präsidenten gleicht mit seinen Ex-Generälen und Wirtschaftsbossen eher einer Mischung aus südamerikanischer Militärjunta und der Führungsetage eines Wirtschaftskonzerns als den Kabinetten früherer Präsidenten.

Ein solch offener Betrug am Wähler ist in den USA allerdings nichts Neues, und das hat seinen Grund: Spätestens seit dem Dezember 1913 wird die Richtung der US-Politik nämlich nicht vom Weißen Haus in Washington, sondern von der Wall Street und ihrer wichtigsten Organisation, der US-Zentralbank Federal Reserve, vorgegeben. Beide haben andere Vorstellungen von der Zukunft des Landes als der arbeitende Bürger.

Hinter der US-Politik steht immer die Finanzindustrie

Mit der Gründung der Federal Reserve im Jahre 1913 sicherte sich ein Kartell von US-Banken und ihren ultravermögenden Besitzern die Kontrolle über die US-Währung, den Dollar. Sie verwirklichte damit den Traum des Begründers der Rothschild-Dynastie, Mayer Rothschild (1773 – 1855), der einmal gesagt hat: „Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer deren Gesetze macht.“

Seit 1913 ist die Regierung der USA nicht mehr und nicht weniger als die politische Exekutive der Federal Reserve. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, dem amerikanischen Volk die Interessen der Finanzindustrie als die eigenen zu verkaufen – mit allen Mitteln. Bereits drei Jahre nach der Gründung der Federal Reserve ließ sich der demokratische Kandidat Woodrow Wilson mit dem Versprechen wählen, die USA aus dem in Europa tobenden Ersten Weltkrieg herauszuhalten. Einen Monat nach seiner Amtseinführung erklärte er Deutschland den Krieg.

Warum? Weil die Großbanken der Wall Street milliardenschwere Kredite an England, Frankreich und Italien vergeben hatten und fürchteten, dass sie diese im Fall eines deutschen Sieges würden abschreiben müssen.

Ähnliches gilt für den Zweiten Weltkrieg, bei dem es sich keinesfalls – wie in den meisten Geschichtsbüchern dargestellt – um eine Konfrontation zwischen Demokratie und Diktatur handelte. Zum einen hätten sich Hitlers Nationalsozialisten ohne Kredite der Wall Street niemals an der Macht halten können. Zum anderen stieß die auf dem Boden der USA entstandene und von der Wall Street finanzierte größte Wirtschaftsmaschinerie aller Zeiten zu Beginn der Vierziger Jahre an ihre nationalen Grenzen.

D.h.: Die USA brauchten Märkte, um die Waren, die der heimische Markt nicht mehr aufnehmen konnte, abzusetzen. Hierzu war der Wall Street jedes Mittel recht – von der Teilnahme am Weltkrieg bis zum Abwurf von Atombomben.

Auch die weiteren Kriege der USA – ob Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen oder Syrien – wurden im Interesse der US-Finanzelite geführt. Dasselbe gilt für die mit Hilfe der US-Geheimdienste durchgeführten Putsche in Asien, Afrika und Südamerika, die in keinem einzigen Fall, wie offiziell behauptet, der Abschaffung von Diktaturen dienten. Jüngstes Beispiel ist die Militärjunta in Ägypten: Sie kann sich nur auf Grund der finanziellen und militärischen Unterstützung der USA an der Macht halten. Im übrigen ist Saudi-Arabien, eine der rückständigsten Diktaturen der Erde, seit Jahrzehnten der engste Verbündete der USA im Nahen Osten.

Das System hat sich längst verselbständigt

Im Verlaufe ihrer über einhundertjährigen Geschichte hat sich die US-Finanzindustrie einen riesigen Apparat geschaffen, durch den sie ihre Macht über alle Bereiche der amerikanischen Gesellschaft ausübt. Sie beherrscht sämtliche Märkte, den militärisch-industriellen Komplex, die Medien und die Politik.

Wahlen dienen innerhalb dieses Systems nur dazu, die amerikanische Bevölkerung in dem Irrglauben zu wiegen, sie habe ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der eigenen Geschicke. Der in jedem Wahlkampf hochgespielte Konflikt zwischen Demokraten und Republikanern erweist sich bei näherem Hinsehen als seit Jahrzehnten wirksames Mittel, um kritische Strömungen innerhalb der Bevölkerung aufzufangen und so ein politisches Ausbrechen größerer Bevölkerungsteile zu verhindern.

Genau dieser Mechanismus lässt sich im zurückliegenden Wahlkampf am Beispiel Bernie Sanders nachverfolgen: Wie inzwischen durch Wikileaks-Emails belegt, diente Sanders Wahlkampf von Anfang an dazu, solche Wähler zurückzuholen, die der Demokratischen Partei den Rücken kehren wollten und sie – nach seinem bereits vorher mit der Parteispitze vereinbarten Rückzug – der von Sanders im Wahlkampf heftig angegriffenen Hillary Clinton als „kleinerem Übel“ zuzuführen.

Ähnlich wie Sanders setzte auch Donald Trump im „Wahlkampf“ auf eine durch die tiefe Unzufriedenheit der Bevölkerung ausgelöste Proteststimmung, nur dass er diese nicht wie Sanders in vermeintlich sozialistische, sondern in nationalistische Bahnen lenkte („Make America great again!“) und dabei immer wieder den „Kampf gegen das Establishment“ beschwor.

Viele oberflächliche Beobachter nahmen deshalb an, der zum Milliardär aufgestiegene Baulöwe wolle den „Sumpf in Washington“ tatsächlich trockenlegen. Eine solche Wandlung allerdings ist in etwa so realistisch wie die Quadratur des Kreises: Sie würde bedeuten, dass die US-Finanzindustrie nach einhundert Jahren unumschränkter Diktatur tatenlos zusähe, wie ihr mit parlamentarischen Mitteln die Macht aus den Händen genommen wird…

Trumps Amtszeit wird vom Niedergang der USA bestimmt

Inzwischen entpuppt sich Donald Trump als ein Präsident, der sich bei seiner Machtausübung stärker als jeder seiner Vorgänger auf die Finanzindustrie und das Militär stützen will. Das ist kein Zufall, denn Trump übernimmt das Amt in einer Zeit monumentaler Probleme, die sich kontinuierlich verschlimmern und mit unerbittlicher Logik auf einen Crash des Finanzsystems und das Ende der weltweiten Dollar-Herrschaft hinauslaufen.

Seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im Gefolge der Subprime-Hypothekenkrise wird das globale Finanzsystems nur durch ein historisch nie dagewesenes Ausmaß an Manipulation durch die Federal Reserve und andere Zentralbanken am Leben erhalten. Seit 2008 sind zweistellige Billionenbeträge an Geld gedruckt und weltweit von den Zentralbanken mehr als 670 Mal die Zinsen gesenkt worden.

Diese Maßnahmen haben nicht etwa, wie angeblich beabsichtigt, zur Erholung der Realwirtschaft geführt. Die Gelder sind fast ausschließlich in die Finanzspekulation geflossen und haben riesige Blasen an den Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkten erzeugt. Konservative Anleger sind auf Grund der Niedrigzinsen stärker denn je ins Risiko gegangen, zahlreiche systemrelevante Großbanken in aller Welt werden nur noch künstlich über Wasser gehalten, das System ist zerbrechlicher als je zuvor.

Bei Staatsschulden von knapp 20 Billionen US-Dollar warten auf die arbeitende Bevölkerung der USA auch nicht die von Trump versprochenen gut bezahlten neuen Arbeitsplätze, sondern Austeritätsprogramme mit drastischen Kürzungen aller Art. Sobald die Inflation stärker auf die Realwirtschaft durchschlägt, wird sich die Tatsache, dass 60 % der Amerikaner nicht mehr als 1.000 Dollar Rücklagen haben, bitter rächen. Wenn Trump, wie angekündigt, dann auch noch mit Steuererleichterungen für die Ultrareichen aufwartet, wird es in den USA zu schweren sozialen Auseinandersetzungen kommen.

Genau dann wird sich zeigen, warum das US-Establishment, das lange Zeit auf Hillary Clinton gesetzt hatte, in der Endphase des Wahlkampfes umgeschwungen ist und Trump den Vorzug gegeben hat: Zur Niederschlagung der durch die gegenwärtige Entwicklung des Finanzsystems unvermeidlichen sozialen Explosion wird zunächst eine Regierung gebraucht, die von den wahren Schuldigen an der Wall Street ablenkt und dem Volk Sündenböcke in Form von Minderheiten vorwirft – wofür Trump sich im Wahlkampf unter anderem durch seine Ausfälle gegen Muslime empfohlen hat.

Sollte das nicht funktionieren, wird eine Regierung im Stil südamerikanischer Diktaturen gebraucht, die die soziale Frage mit Gewalt löst – also ein Kabinett wie das von Donald Trump, in dem der Bereich der „nationalen Sicherheit“ direkt in den Hände von Militärs gelegt wurde.

Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

********************************************************************************

„Goldman-Sachs“  –  „Eine Bank lenkt die Welt“

arte“:Goldman-Sachs“ -„Eine Bank lenkt die Welt“ – „Bank ohne Gesicht“

Goldman-Sachs“ – „2007“ – „der ZusammenBruch des JahrHundertsImmobilienKrise“ – „Solange die Musik spielt tanzen wir weiter – „Goldman-Sachs“ hat bereits die Tanzfläche verlassen und beschlossen gegen die „amerikanischen Haushalte“ zu spekulierenWetten gegen die eigenen Kunden – Anklage wurde fallengelassen 13 Milliarden Euro Gewinn  „die grosse Abzocke
Goldman-Sachs„ – ohne Zweigstellen – Kein Firmenschildkeine PrivatKundenausschliesslich handverlesene GrossKonzerne (z.B. „face-book„) – für Regierungen
Immobilien-Blase platzt“September 2008 – AIG„Lehman-Brothers“„Henry Paulson“ – „Lloyd Blankfine“AIG“ wird gerettet „Lehman-Brothers“ nicht  – davon 10 Milliarden Euro an „Goldman-Sachs“
ab Minuten  26: 40 – „Henry Paulson“ (Finanzminister) wird vorgeladenInteressenkonflikt?
„Goldman-Sachs“ zeigt sein wahres Gesicht – „Staat im Staate“
„CLUB der EHEMALIGEN“ – „Dreh-Tür-Prinzip“- Wechsel zwischen hohen Bankposten und öffentlichen Ämtern  gehört zum Kern der Unternehmens-Kultur
„Fabrice Tourre“ – „ABACUS 07 AC-1“

AB Minuten 40:00 – „Europäische Wirtschafts-Krise“ – Goldman-Sachs“ – „Griechenland„ – „der Pakt mit dem Teufel“
Yanis Varoufakis“ – im Jahre 2000 – den Menschen werden Kredite aufgedrängt die sie sich nicht leisten können
im Jahre 2000 –  „devisen-swap-deal“
 „over the counter“  – um die Schulden zu reduzieren 600 Millionen Euro für „Goldman-Sachs“„win-win“
Griechenland soll 400 Millionen im Jahr zurückzahlen bis 2037„Rück-Versicherung gegen Zahlungsunfähigkeit von Griechenland„
Derivate
-„Finanz-Produkte“ – „lösten die Krise aus“
Europa – „Brüssel – „EUROSTAT“ (Buch-Führung der Mitglied-Staaten) wusste nach Angaben von „Goldman-Sachs“ von dem „DEAL
im Jahre 2010 wollte „Goldman-Sachs“ nochmals einen „Deal“ mit Griechenland machen, was aber nicht gelang – Giorgos Papandreou“ lehnte ab
Gerald Corrigan(Goldman-Sachs) –  „Wir würden es wieder tun„
„Jean Claude Trichet“Ich möchte nichts zu „M. Draghi“ sagen“.
(<„Mario Draghi“ – „ein Trojaner für „Goldman-Sachs“ in der „EZB„>)

 

neopressehttp://www.neopresse.com/finanzsystem/goldman-sachs-ist-wieder-da/

Goldman Sachs ist wieder da!

Der künftige US-Präsident Trump stellte sich in seinem Wahlkampf gerne als Kämpfer gegen das Establishment dar, das den amerikanischen Arbeitern durch seine internationalen Verflechtungen die Arbeitsplätze weggenommen hat. Besonders im Visier hatte er dabei die Investment-Bank Goldman Sachs. Er stellte seine Konkurrentin Clinton immer wieder in deren Nähe, was nicht schwer fiel, hatte sie doch mit Reden bei Veranstaltungen der Bank ordentlich verdient. Zudem war bekannt, das der seit 2006 amtierende CEO Blankfein die Demokraten unterstützte. Der war mal mit der Bemerkung aufgefallen, er verrichte Gottes Werk.

Vor den Wahlen so, danach anders: Trump umgibt sich mit ehemaligen Mitarbeitern von Goldman Sachs. Steven Mnuchin, ehemals Partner der Bank, soll amerikanischer Finanzminister werden. Stephen Bannon ist Chefstratege von Trump, er arbeitete sechs Jahre für Goldman Sachs. Anthony Scaramucci ist ebenfalls enger Berater von Trump, er begann seine Karriere bei Goldman Sachs, mittlerweile ist er Hedgefonds-Manager. Gary Cohn, COO von Goldman Sachs und jahrelang als Nachfolger von Blankfein gehandelt, wird den Nationalen Wirtschaftsrat leiten und so die gesamte Wirtschaftspolitik koordinieren.

Auch anderswo gibt man sich sehr flexibel: Goldman-Chef Blankfein bezeichnete Trump in einem Interview kürzlich als sehr intelligenten Geschäftsmann. Es könnte sich herausstellen, dass Herr Trump als Präsident viel besser ist, als man ihn einschätzt, meinte er.

Goldman Sachs war jahrelang politisch abgetaucht. Die Bank war relativ gut durch die Finanzkrise gekommen, u.a. weil sie 2007 bereits auf sinkende Kurse ausgerichtet war, als die Häuserpreise beschleunigt fielen und die Hypothekenkrise am Horizont auftauchte (der Film “The Big Short” behandelt dieses Thema sehr eindrucksvoll). Sie musste sich nach 2008 zahlreichen Untersuchungen stellen. Hinter den Kulissen war die Bank in den zurückliegenden Jahren weiter gut im Geschäft und einflussreich sowieso. Jetzt ist sie wieder zurück auf der politischen Bühne.

Mit den jüngsten Personalien setzt sich eine alte Tradition fort. Immer schon gab es ein reges Stellenkarussel zwischen führenden Positionen in der Bank und im Staatsapparat. In den späten 1990er Jahren z.B. wurde Robert Rubin, damals zweiter Mann bei Goldman, unter Clinton Finanzminister.

Hank Paulson, lange Vorstandschef, wurde unter Bush 2006 Finanzminister. William Dudley war Chefvolkswirt von Goldman, bevor er Mitte 2009 Präsident der einflussreichen New Yorker Fed wurde. Auf internationaler Evene nicht zu vergessen: EZB-Chef Draghi war früher Vize-Chef von Goldman Sachs Europe. Das sind nur einige Beispiele – mehr finden Sie z.B. hier: „Immer wieder Goldman“!

Goldman Sachs, die Inkarnation von Wall Street, ist wieder oben auf – ein klares Signal dafür, dass die Finanzkrise endgültig überwunden ist. Zumindest in dem Sinne, dass die dortigen Größen nun wieder ungehindert ihren Interessen werden nachgehen können. Es fühlt sich an wie 1998/1999 als unter Clinton die Finanzindustrie dereguliert wurde. Wohin das gewöhnlich führt? Denken Sie an das Platzen der dotcom-Blase im Jahre 2000 und an die Finanzkrise 2008!

Die Aktie von Goldman Sachs ist seit der Wahl Trumps so stark gestiegen wie keine andere Aktie im Dow Jones – bis heute sind es mehr als 30%.

Ergänzung:
Die Mitglieder der Trump-Kabinetts verfügen über ein Vermögen von 15 Mrd. Dollar, Trump selbst bringt weitere 3,8 Mrd. Dollar mit (h/t J. Goldberg im n-tv-Interview mit F. Meyer). Man muss kein Prophet sein: Die Ungleichheit der Vermögens- und Einkommenverteilung wird sich weiter verstärken.

*******************************************************************************

arte“ – VIDEO – „Der Tanz der Geier“„Die grosse ABZOCKE“
„2008“ – „die Immobilien-Blase“ platzt

„Chronik der Immobilien-Blase“

Krisen-Ursache : Ausfall der Regulierungs-Systeme – „De-Regulierung“
Shadow-Banking“ – „dark pool“ – „Börsen-Casino“„spekulative Fonds“
Steueroasen – Geschäftsbanken – Versicherer – Deutschland (ausländische Tochtergesellschaften in Irland)keine Reklementierung
Der amerikanische Alp-Traum
80er Jahre: Immobilienbranche – Sparkassen – „Deregulierungs-Gesetze“fiktive Anleihen (die nie zurückgezahlt werden) – „saving and loans
Luft-Schlösser wurden gebaut – „Dividenden“ „market to market“ – „ENRON
Anfang der 80er Jahre werden die Sicherheits-Regeln abgeschafft (De-Regulierung)
„Goldman-Sachs“ steigt um „280“ %
Kurse steigen künstlichDividenden – bis die BLASEplatzt
Tödliche Kredite – Anfang des neuen Jahrtausends – „Internet-Blase“ platzt (Januar 2001)
Anfang der 80er Jahre die Einkünfte der „Mittelklasse“ und der „Unterklasse“ werden eingefroren (IST-Zustand)
Menschen werden zum Schulden-machen gedrängt
amerikanischer Traum“: „eigenes Häuschen“ – „die Falle der Armen steht“  – für Kredite an „ethnischen Minderheiten„ – „Mittelschicht/Arme„ – „Behinderte und alte Menschen
quantitativ statt qualitativ
über 10 Jahre werden Kredite vermittelt
„Hypotheken-Geber“ – „Mortgage-lenders“
„Hypotheken-Makler“ – „Mortgage-brokers“ (ohne Vorschriftenjeder konnte „Makler“ werden
2006 kurz bevor die ImmobilienBlase platzte – „no doc loans“
2005 bis 2006 an immer „ärmere“ Menschen wurden Kredite vermittelt
Armen-FALLEschnappte zu Country-Wide-Financial (grösste Hypotheken-Bank der „USA„) – „Paul Jorion“ (Ethnologe)
„Phantom-Darlehen“ – „Ninja-Darlehen“
„CDO“ gegen Ausfall versicherte Schuld-Verschreibung
AIGVersicherungs-Gesellschaft?Börsen-Aufsicht?
CDO“- Schuld-Verschreibungen werden mit anderen „Finanz-Produkten“ „VERMISCHT“ z.B. Studenten-Kredite, Kreditkarten-Darlehen und zum „WERTPAPIERumgewandelt, „VERBRIEFT“ mit „TRIPPLE A“ der „Rating-Agenturen“
VERBRIEFUNG“ – ist Kern-Element“ des systemischen Betrugs
SCHULDEN werden auf Finanz-Märkte weiter verkauft
2008 platzt die „Bombe„ – deutsche Banken waren besonders betroffen
ab Minuten 28:42 – die BOMBEN-LEGER – Goldman-SachsTimber-Wolf“„was one shitty deal“ – „Lloyd Blankfine“ – „Tourre“
„RATING-Agenturen“: „Fitch“ – „Moody`s“ – „Standard & Poors“
„DERIVATE“ – ?MEINUNGS-FREIHEIT? – ?INTERESSEN-KONFLIKT?
80er Jahre DE-Regulierungs-Gesetze“ (Wall-Street-LOBBY)
1998 „Brooksley Born (will Kontrollen verstärken)
„Alan Greenspan“ (US-Noten-Bank)  lehnt Kontrollen kategorisch ab
„Jean-Francois Gayraud“ -„subprime-Krise“ – Januar 2010 beschliesst  „supreme-court“ – „united citizens“
Politik in Amerika„MEDIEN“ – „MILLIONÄRE“ sitzen im Kongress – „Vorteil für Reiche“ – „Oligarchie“ – „Plutokratie“
„Henry Paulson“ Finanz-Minister (Goldman-Sachs) gegen neueReklementierung“
„Robert Rubin“ , „Larry Summers“ – Amerikaner“ sprechen von der „Sachs-Regierung“
Durchlässigkeit zwischen öffentlichen und privaten Sektor
„Mario Draghi“, „Lucas Papademos“
Januar 2007DERIVATE – „Country-Wide-Financial“
ENDE 2007 – „Sie verlassen das sinkende Schiff“
„JULI 2007“„AIG“ 25 Milliarden Euro„EZB“ bezahlt und rettet dieCity„(die nicht in der „EURO„-Zone ist)
„Michel Aglietta“keine Transparenzgrandiose Verschleierung
BANKSTERS“ verkaufen weiter „toxische“ Produkte
ab Minuten 50:18 „Fannie Mae“ – „Freddy Mac“ kollabrierenStaat“ zahlt 183 Milliarden Dollar – „Lehman-Brothers“- ab Minuten 51:00 – besonders betroffendeutsche Wirtschaft“)ab Minuten 52:13 (18 September 2008) AIG“ wird gerettet mit 85 Milliarden Dollar (davon bekam „Goldman-Sachs10 Milliarden Euro)
Die „Verursacher“ der „Krise“ blieben unbestraft
Profite werden privatisiert Verluste vergemeinschaftet
amerikanisches Justiz-System war nicht in der Lage ein zivil-oder strafrechtliches Betrugs-Verfahren zu führen
shadow-banking – Hedge-Fonds
es beseht die Gefahr das Spekulanten wetten auf „Destabilisierung“ von Staaten (wie z.B. Griechenland)

arte : – „Der Tanz der Geier“

*******************************************************************************

neopressehttp://www.neopresse.com/finanzsystem/ein-rat-fuer-2017-den-experten-misstrauen/

Ein Rat für 2017: Den „Experten“ misstrauen!

Von Ernst Wolff Wohl kaum jemand sieht der Zukunft zu Jahresbeginn 2017 mit ungetrübtem Optimismus entgegen. Zu recht, denn die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm. Doch gerade schwierige Großwetterlagen erfordern einen klaren Kopf und präzise Orientierung.

Beides aber ist schwer zu erlangen, wenn man ständig dem Trommelfeuer der etablierten Mainstream-Medien ausgesetzt ist. Dort werden Halbwahrheiten mit Unwahrheiten gemischt, tatsächliche Sachverhalte verdreht, Ängste geschürt und Vorurteile bedient.

Wer auf diese Weise unter einer Flut von Informationen erstickt, wendet sich deshalb gern „Experten“ zu, die ihm im Labyrinth unserer Gesellschaft den Weg weisen sollen. Eine ganze Heerschar solcher Politik- und Wirtschafts-„Experten“ war in den vergangenen Wochen aktiv, um uns allen die Weltlage zum Jahreswechsel und die Aussichten für 2017 zu erklären.

Das Problem: Die vermeintlich fundierten Analysen dieser „Experten“ lenken genauso wie die übliche Berichterstattung von den wahren Schuldigen an den derzeitigen ProblemenSpekulanten, Bankern und den ihnen hörigen Politikern – ab, erzeugen Panik, wo diese vollkommen unangebracht ist, und verharmlosen, wo dringende Aufmerksamkeit geboten wäre.

Hier ein Beispiel dafür, wie wir alle durch derartige Analysen fehlinformiert werden und Gefahr laufen, wirkliche Bedrohungen nicht wahrzunehmen oder zu unterschätzen:

Der Fall Monte dei Paschi

Es gibt kaum einen Wirtschafts- oder Finanz-„Experten“, der sich in den vergangenen Wochen nicht mit der Frage beschäftigt hat, ob die älteste italienische Bank Monte del Paschi di Siena denn nun gerettet werde, ob ihre Rettung durch den italienischen Staat oder die EU erfolgen und ob die EZB grünes Licht dafür geben werde. Dabei wurde immer wieder betont, wie gefährlich ein „Fallenlassen“ des Institutes durch die Verantwortlichen wäre.

Jede der gestellten Frage hätte von vornherein uneingeschränkt mit „ja“ beantwortet werden können. Die Monte dei Paschi kann nämlich unter keinen Umständen fallen gelassen werden, weil sie sonst den allseits bekannten Domino-Effekt auslösen und das gesamte globale Finanzsystem gefährden würde. Die italienische Regierung kann also gar nicht anders als ihren Teil dazu beizutragen und EU und EZB können ebenfalls nicht anders als einer Rettung zuzustimmen.

Ebenso wie die politischen Scheingefechte zwischen Rom, Brüssel und Berlin haben sämtliche „Experten“-Analysen um die Monte dei Paschi die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Fragen gerichtet, die im Grunde gar keine waren. Damit aber haben sie von einem Problem abgelenkt, das im Hintergrund lauert, immer größere Ausmaße annimmt und für uns alle zu einer ständig zunehmenden Gefahr wird: Die Reaktion der Finanzindustrie auf den unvermeidlichen Zerfall der EU.

Bail-out statt Bail-in

Nach der Krise von 2008, in der die Banken durch ein Bail-out (also mit Hilfe von Steuergeldern) gerettet wurden, hat die EU die Bail-in-Regelung eingeführt. Sie gilt seit dem 1. Januar 2016 in allen EU-Ländern und besagt, dass im Fall des drohenden Zusammenbruchs einer Bank zunächst Anleger, Aktionäre und Sparer zur Kasse gebeten werden müssen und dass erst danach der Steuerzahler belastet werden darf.

Diese Regelung ist bereits 2013 auf Zypern und Ende 2015 bei vier italienischen Banken in der Toskana angewandt worden. Im letzten Fall hat sie, da sehr viele Mittelständler als Anleger betroffen waren, eine Welle des Protestes ausgelöst. Da bei der Monte dei Paschi mehr als 150.000 private Anleger betroffen wären, hat sich die italienische Regierung aus Angst vor Protesten und deren politischen Folgen strikt geweigert, das Bail-in anzuwenden.

Zwar hat die EZB (vor allem auf deutschen Druck hin) versucht, die Regierung in Rom umzustimmen – jedoch ohne Erfolg. Das hat dazu geführt, dass Italien nun mit dem Einverständnis der EU und der EZB soeben eingeführtes geltendes Recht außer Kraft setzt, um die Monte dei Paschi mittels eines Bail-outs über Wasser zu halten.

Diese – vorübergehend wirksame – Rettungsmaßnahme wird von den „Experten“ derzeit als „Sieg der Vernunft“ gefeiert und dem breiten Publikum als „Lösung der italienischen Probleme“ präsentiert. Das aber ist nicht nur falsch, sondern hindert diejenigen, die es für bare Münze nehmen, daran, Vorkehrungen für eine kommende Krise zu ergreifen, deren Ausmaß gar nicht abzuschätzen ist.

Die tatsächliche Alternative heißt: Bankenrettung oder Volksaufstand

Tatsächlich weigert sich die vor unseren Augen zerfallende EU, die von ihr selbst geforderte Regelung des Bail-in im Fall der Monte dei Paschi zu erzwingen, weil sie fürchtet, dass die Enteignung von Anteilseignern, Aktionären und Sparern im Extremfall einen Volksaufstand auslösen, zumindest aber zu einem für das Bankensystem höchst gefährlichen Banken-Run führen könnte.

Damit aber nimmt die Eurokrise eine völlig neue Qualität an. Noch im vergangenen Jahr hat die EU nämlich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine weitere Bankenrettung mit Steuergeldern, also ein Bail-out, zu verhindern. Zu diesem Zweck hat sie 2015 sechs Mitgliedsländer verklagt und gezwungen, die Bail-in-Regelung umgehend zu geltendem Recht zu erklären. Dass sie dieses nun bei der Monte dei Paschi nicht juristisch erzwingt, zeigt, dass die EU derzeit keinen anderen Ausweg mehr sieht, als vor möglichen Protesten zurückzuweichen und auf ein Bail-out zurückzugreifen.

Das aber wird für die arbeitenden Menschen in Italien und ganz Europa drastische Folgen haben. Die Regierung in Rom wird mit allen Mitteln versuchen, die für die Bankenrettung ausgegebenen Gelder an anderer Stelle einzusparen, d.h. sie wird Kürzungen im Sozialbereich vornehmen, Steuern erhöhen, den Niedriglohnsektor ausweiten, das Arbeitsrecht weiter aufweichen und möglicherweise den Mindestlohn senken.

All diese Maßnahmen werden die ohnehin tiefe soziale Krise im Land weiter verschärfen. Gleichzeitig wird sich die Lage im Bankensektor durch die Rettung der Monte dei Paschi keinesfalls grundlegend verbessern. Die Probleme sind nur aufgeschoben und werden in absehbarer Zeit in noch schärferer Form erneut auftreten. Das bedeutet: Beim Eintritt der nächsten Krise wird das Potenzial für eine soziale Explosion noch größer sein als zurzeit.

Der Weg führt letztendlich in den Finanz-Faschismus

Für den Rest Europas hat die Rettung der Monte dei Paschi ebenfalls erhebliche Auswirkungen: Die erneute Belastung von Steuerzahlern wird politisch zu weiteren Verwerfungen und zu einer weiteren Zersetzung der EU führen, da die Mehrheit der EU-Bürger derartige Zahlungen – wie die Abstimmung zum Brexit eindrucksvoll gezeigt hat – ablehnt.

Zum anderen wird durch die Rettung der Monte dei Paschi ein Präzedenzfall geschaffen, der es so gut wie unmöglich machen wird, irgendwo in Europa noch einmal die Bail-in-Regelung anzuwenden. Das heißt: Es wird bei zukünftigen Bankenproblemen weitere Bail-outs geben – mit der Folge, dass weiteres Geld gedruckt, der Euro noch stärker entwertet und die Blasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten noch weiter aufgebläht werden.

Da auch die Finanzindustrie weiß, dass am Ende dieses Weges nur noch die Alternative Crash oder Hyperinflation steht, wird sie die Politik und die EZB irgendwann ultimativ dazu auffordern, das Ruder herumzureißen und zu diesem Zweck auf das Bail-in zurückzugreifen. Das aber wird dann nur unter Anwendung von Gewalt gegen die Bürger möglich sein – der Grund, warum Polizei und Militär derzeit überall (unter dem Vorwand der Terrorismus-Bekämpfung) aufgerüstet werden.

Sollte aber auch der Einsatz von Polizei und Militär nicht ausreichen, bleibt der Finanzindustrie nur noch eine Möglichkeit: Dann wird sie auf die Abschaffung des letzten Rests an verbleibender Demokratie setzen und die Karte des Faschismus ziehen. (Die Unterstützung Donald Trumps in den US-Wahlen durch die Wall Street ist ein erster Schritt in diese Richtung und nimmt die Entwicklung in Europa vorweg.)

Die vermeintlichen „Experten“ erzählen uns von alledem – nichts. Statt uns zu warnen, verschleiern und vernebeln sie eine höchst gefährliche Entwicklung, die sich mit unerbittlicher Konsequenz vor unseren Augen entfaltet, und lenken unsere Aufmerksamkeit auf unbedeutende Nebenschauplätze.

Das aber bedeutet: „Experten“ zu vertrauen, heißt, nicht in der Lage zu sein, die tatsächlichen tiefgreifenden Triebkräfte der Veränderung in unserer Gesellschaft zu erkennen und unvorbereitet in eine Zukunft zu gehen, die von verschärfter Austerität, zunehmender Geldentwertung, einer Aufrüstung des staatlichen Gewaltapparates und einer weiteren Einschränkung demokratischer Rechte geprägt sein wird. Ganz zu schweigen von den daraus resultierenden immer heftigeren internationalen Verteilungskämpfen und einer damit einhergehenden kontinuierlich zunehmenden Kriegsgefahr.

********************************************************************************

arte“ – VIDEO – 1.Teil :“Der grosse Reibach“

das Finanz-System – wenn der „Rohstoff“ die VerSCHULDung ist
Schulden-Umlauf“: Schuldenanlegen, verpacken, versichern, wieder verkaufen
ab Minuten 7:50 – „Liquidität“– „Kredit von Bank zu Bank“
„Bankster  – Diebe“ – „Insider-Geschäfte“ – „Kurs-Manipulation“ – „Spekulation auf Kredit
ab Minuten 9:50 – „Die bösen Geister“ – „Wallstreet“ – „schwarzer Donnerstag  –24 Oktober 1929″
ab Minuten 11:00 –  Samuel Sachs“ – „Goldman-Sachs“ –  „Investment-trust“ – „Trust hat Zugang zu dem „HEBEL„“ – „kollektive Anlage-Fonds“ – „Goldman-Sachs-trady- corporation“ – „Ponzi-Pyramide“
„J.P. Morgan“, „Richard Whitney“
ab Minuten 28:00 –Alles auf Kredit“
Europa – „Amerikanischer Traum
ab Minuten 30:00 – im Jahre „1944″ – Dollar soll zwei Vermögen darstellen für die USA und für die ganze WeltDollar zirkuliert als TauschMittel weltweit
USA: Anteil der Weltwirtschaft von 70% fällt auf unter 25 % – USA drucken Dollars um Wirtschaft anzukurbelnUSA kann billig die AussenPolitik finanzieren (VietnamKriegINFLATION aus den  „USA“ musste von „Europaübernommen werden
ab Minuten 35:30 –  im Jahre 1971 – zwischen Dollar und Gold keine Parität mehr – System gerät aus dem GleichGewichtkeine „internationale WährungsOrdnung“ mehr
Zwei Wege:Amerikanisch-AngelSächsisch“ und der „deutsche“ Weg
Alles kommt ins Rutschen
ab Minuten 38:00 – „McDonalds“„KKP“ (KaufKraft-Parität) – „Mc Do-Index“Indikator für KaufKraft –gleiche Produkte – gleiche HerstellungsMethoden“
im Jahre 1980: Deutschland2. ÖlpreisKrise – „Beginn einer ständig wachsenden Verschuldung“
im Jahre 1974: Frankreich 1. ÖlPreisKrise
ab Minuten 44:00 – „FinanzMarkt-Liberalisierung“ 
ab Minuten 45:00  –die „De-Regulierung“ war Vorraussetzung für den „EURO – ab Minuten 46:20Unterwerfung dem Urteil der internationalen Spekulation“
ab Minuten 48:20Amerikanisches FinanzSystem DepositenBanken -„Citi Bank“ (grösste amerikanische Bank)
die 6 GeschäftsBanken:  „Goldman Sachs“ – „Morgan Stanley“ – „Merrill Lynch“ – „Lehman Brothers“ – „Bear Stearns“ – „J.P. Morgan
Ab Minuten 50:00 –1986″:Ent-Industrialisierung“ – „London“ – alles auf die FinanzWirtschaft gesetzt – Trader und Broker – „Regelungen in Form von Bremsen werden gelockert“ – „ins Ausland ausgelagerte Tochter-Gesellschaften“
SchattenBankenWelt
ausser Kontrolle es können unbegrenzt Kredite und Liqiudität geschöpft werden
ab Minuten 53:00 Risiken – „Versicherungen“
Versicherungen und „Derivate“
die drei grössten Versicherungen:AIG“ – „MBIA“ – „AMBAC“
Spekulanten – Risiken -Derivate
Derivate auf Derivate Derivate auf Derivate auf Derivate usw
die Wetten auf der Anderen Seite können nicht mehr eingelöst werden
ab Minuten 54:00 Derivate werden aus den Bilanzen ausgelagert –
ZusammenBruch des Systems Hilfe wird bei „Mathematikern“ gesucht
Wunder-Formel„ – „Black & Scholes„ ab 56:Minuten
man verlässt sich auf mathematische Formeln
Hedge Funds“ – „mathematische Modelle“
„Algorithmen“
„Junk bonds“
„TransAktionen mit Derivaten“ – „325 TAUSEND MILLIARDEN DOLLAR“ – ein Drittel der weltweiten BankEinlagen
ab Stunden 1:03 –Aktionäre dominieren“
stake holder value – share holder value (angelSächsisch)
Casino-Wirtschaft“
Kluft zwischen Arm und Reich vertieft sich (sozialer Graben)
Gehälter steigen nichtprivate Haushalte beginnen Schulden zu machen
„Ideologie gegen den STAAT“ – „das Steueraufkommen schrumpft“ – „Staats-Verschuldung steigt“
Anstieg der Arbeitslosigkeit – Anstieg des „Niedrig-Lohn-Sektors“
„Hedge Funds“
keine Transparenzkeine Erklärung spekulative Fundshochspezialisierte StrukturenWETTEN auf die ZUKUNFT
„George Soros“
ab Stunden 1:08Risiken der „Hedge Funds„ : „HEBEL“ – keine KonkursAnmeldung – „Bank gerät in Schwierigkeiten“ – wie z.B. „Bear Stears“  – März 2008 Konkurs
STEUEROASEN: keine Kontrolle, ZWEI DRITTEL der „Hedge Funds“ sitzen in den „SteuerOasen“ 50% der  weltweiten Finanzströme verschwinden (SchwarzGeld) dadurch wird die „reale Wirtschaft“ vergiftet – das Gift der „DERIVATE“ kann sich ungehindert ausbreiten

********************************************************************************

siehe auch „Bar-Geld-Abschaffung“  –  INDIEN“

********************************************************************************

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/08/skandal-monte-paschi-anwalt-entdeckt-unterschrift-von-mario-draghi/

Skandal Monte Paschi: Anwalt entdeckt Unterschrift von Mario Draghi

Die Krise der Monte Paschi hat ihren Ursprung in der unsauberen Übernahme der Antonveneta im Jahr 2008. Der italienische Anwalt Paolo Emilio Falaschi hat ein bemerkenswertes Dokument zu Tage gefördert. Es wirft Fragen über die Rolle von Mario Draghi auf.

EZB-Chef Mario Draghi. (Foto: dpa)

EZB-Chef Mario Draghi. (Foto: dpa)

Mario Draghis Unterschrift unter der Genehmigung der Banca d'Italia für den Kuaf der Antonveneta durch die Monte Paschi. (Foto: DWN)

Mario Draghis Unterschrift unter der Genehmigung der Banca d’Italia für den Kauf der Antonveneta durch die Monte Paschi. (Foto: DWN)

Bei dem Skandal um die italienische Monte dei Paschi di Siena (MPS) nicht allein um faule Kredite und den Bruch europäischer Regeln zur Bankensanierung. Es geht vor allem um den Erwerb der Bank Antonveneta, der die Bank an den Rand der Pleite gebracht hat. Der Kauf war der Auslöser, warum die MPS bis heute in der Krise steckt und immer wieder vom Steuerzahler gerettet werden muss. Durch die jüngsten Rettungspläne würden auch die deutschen Steuerzahler ins Risiko genommen.

Von besonderem Interesse ist die Rolle des damaligen Banken-Aufsehers Mario Draghi. Nun sind Dokumente aufgetaucht, die den Deutschen Wirtschafts Nachrichten vorliegen. Sie zeigen, dass Mario Draghi mindestens ein entscheidendes Dokument im Zusammenhang mit der AntonvenetaÜbernahme unterschrieben hat. Die Genehmigung, aufgrund derer die MPS die Antonveneta übernehmen durfte, datiert vom 17. März 2008.

Der Seneser Rechtsanwalt Paolo Emilio Falaschi will, dass der Fall aufgeklärt wird. Im Gespräch mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten beschreibt er die Faktenlage, wie sie sich anhand der Akten darstellt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: War der Erwerb der Banca Antonveneta im Jahr 2008 entscheidend für die Schwierigkeiten, in denen sich die Monte dei Paschi heute befindet?

Paolo Emilio Falaschi: Es war der Sündenfall! Damit nahm das Desaster um die Monte dei Paschi seinen Anfang.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Und warum hat man ein derart fragwürdiges Geschäft getätigt?

Paolo Emilio Falaschi: Da kann ich nur spekulieren, aber die beste Art und Weise, Unregelmäßigkeiten oder kriminelle Machenschaften einer kleineren Bank zu verschleiern, ist schon immer die gewesen, die kleinere Bank durch deren Übernahme mit einer größeren zu fusionieren.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Hätte die Banca d’Italia, die italienische Notenbank,  ein derartiges Geschäft nicht genau unter die Lupe nehmen müssen, bevor sie die Genehmigung dazu erteilte?

Paolo Emilio Falaschi: Das italienische Gesetz beauftragt und verpflichtet die Banca d’Italia und die Börsenaufsicht Consob zu überwachen, was im italienischen Bankensystem vor sich geht.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Banca d’Italia soll also die Situation der Antonveneta gekannt haben?

Paolo Emilio Falaschi: Das belegen verschiedene offizielle Dokumente und das schreibt auch die Guardia di Finanza, die Finanzpolizei. Das hat auch die Monte dei Paschi in einer Informationsbroschüre selbst geschrieben – und die war von der Consob genehmigt worden. Und dies bezeugt auch Anna Maria Tarantola, die in leitender Funktion bei der Bankitalia für die Bankenaufsicht tätig war.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Warum aber hat man auf keine Due Diligence, eine umfassende und sorgfältige Prüfung, bestanden?

Paolo Emilio Falaschi: Die Banca d’Italia hat sie normalerweise immer durchgesetzt, wie dies der damalige Generaldirektor der Notenbank, Fabrizio Saccomanni, in seiner Aussage vor dem Gericht in Siena bestätigt hat. Im Fall der Antonveneta aber wurde keine Due Diligence veranlasst. Denn dann wäre schnell klar gewesen, dass die tatsächlichen Kosten der Übernahme 17 Milliarden betragen haben. Und nicht nur 9 Milliarden, wie es in der Genehmigung durch die Banca d’Italia vom 27.03.2008fälschlicherweiseattestiert wird.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie wollen nun verhindern, dass das Strafverfahren Monte dei Paschi/Banca d’Italia und Consob zu den Akten gelegt wird?

Paolo Emilio Falaschi: Gegen den Antrag des Staatsanwaltes Cirielli, den Fall zu den Akten zu legen, habe ich in Rom Widerspruch eingelegt. Am 13. Oktober 2016 gab es eine Anhörung vor dem zuständigen Ermittlungsrichter. Noch hat der sich allerdings nicht entschieden, ob er meinem Einspruch stattgibt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Welches wären die Konsequenzen, sollte der Fall nicht zu den Akten gelegt werden? Welche Personen wären betroffen?

Paolo Emilio Falaschi: Ich kann nicht vorhersehen, was der Staatsanwalt machen wird. Fest steht allerdings, dass es Mario Draghi war, der die Genehmigung unterschrieben hat. Tarantola hat der Staatsanwaltschaft in Siena gegenüber eingeräumt, dass sie wusste, dass die Übernahme 17 Milliarden – und nicht neun – kosten würde. Und es war Saccomanni, der eine vorangehende Due Diligence hätte veranlassen müssen. Und genau dies hat er nicht getan.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sollte die Monte dei Paschi jetzt pleite gehen, würde dieses Vorgehen jetzt wieder aufgerollt werden?

Paolo Emilio Falaschi: Sicherlich jagt vielen der Beteiligten genau diese Aussicht Angst ein. Delikte beginnen ja ab dem Zeitpunkt zu verjähren, zu dem sie begangen wurden. Allerdings würde hier bei einer Insolvenz ein betrügerischer Bankrott vorliegen und damit würde eine Verjährungsfrist von zehn Jahren ab dem Zeitpunkt der Insolvenzerklärung erneut in Lauf gesetzt. Das hieße ab heute.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Welche strafrechtlichen Konsequenzen müssten die verantwortlichen Personen denn fürchten?

Paolo Emilio Falaschi: Die Strafen, die das italienische Strafgesetzbuch für betrügerischen Bankrott vorsieht, sind recht heftig: Zwischen drei und zehn Jahren Freiheitsentzug. Darüber aber müsste und muss das Gericht entscheiden – unter Berücksichtigung eventueller strafmildernder Umstände.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Könnte denn auch der Erwerb der Antonveneta rückgängig gemacht werden?

Paolo Emilio Falaschi: In Italien können Banken nur übernommen werden, wenn hierfür eine Genehmigung der Notenbank vorliegt. Sollte sich diese Genehmigung als ungültig erweisen – die tatsächlichen Kosten betrugen ja 17 und nicht 9 Milliarden Euro – wäre sie rechtlich gesehen nicht existent und somit ungültig. Ebenso wie der Kaufvertrag, den die Monte dei Paschi diesbezüglich mit dem Banco Santander abgeschlossen hatte.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sehen Sie denn eine Lösung für die Monte dei Paschi? Und wie beurteilen Sie die neuen europäischen Regularien bezüglich eines möglichen Bail-in?

Paolo Emilio Falaschi: Wir wollen in Siena keine gut gemeinten staatlichen Rettungsprogramme, seien sie nun von der EZB abgesegnet oder nicht. Wir wollen, das der italienische Staat, der per Gesetz für die Affäre und die Delikte seiner Organe und seines Führungspersonals verantwortlich ist, die schweren Verluste ausgleicht, die aufgrund einer Genehmigung der Banca d’Italia und der Consob entstanden sind. Diese Genehmigung hätte nie erteilt werden dürfen – oder sie hätte zumindest widerrufen und zurückgezogen werden müssen. Und auch, was all dies für die Position des Banco Santander bedeutet, sollte hier noch einmal genauer untersucht werden.

***

Paolo Emilio Falaschi ist Rechtsanwalt. Seit Jahren kämpft er um die Rechte der Kleinaktionäre der Monte dei Paschi und scheut auch einen Konflikt mit der Banca d’Italia, der italienischen Zentralbank, nicht. Um zu verhindern, dass die Untersuchungen zu den Hintergründen des Erwerbs der Bank Antonveneta durch die MPS eingestellt und der Fall zu den Akten gelegt wird, hat Falaschi nun die Generalstaatsanwälte des Kassationsgerichtes in Rom sowie der Berufungsgerichte von Rom, Mailand und Florenz direkt angeschrieben. Es gehe nicht zuletzt auch um die Verteidigung des Rechtstaates und damit der Demokratie.

*****************************************************************************

„EU“ – „In Sachen“ – „Falsch-Meldung“ – „DWN“

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/25/eu-zieht-falschmeldung-ueber-dwn-zurueck-macht-freien-mitarbeiter-verantwortlich/

EU zieht Falschmeldung über DWN zurück, macht „freien Mitarbeiter“ verantwortlich

Die EU hat eine Falschmeldung über die DWN zurückgezogen. Um den Wiederholungsfall zu verhindern, prüfen die DWN rechtliche Schritte gegen die Verbreiter der Denunziationen innerhalb der EU-Think Tanks. Das kann ein langer und harter Kampf werden. Wir bitte unsere Leser um Unterstützung.

Ein Sprecher der EU-Kommission hat den DWN mitgeteilt, dass die „Task Force“ der EU eine Denunziation der DWN zurückziehen muss. In einer Aufstellung von angeblichen Fällen russischer Desinformation hatte die Task Force einfach ein Zitat der DWN in ihr Gegenteil verdreht. Aus „Soros ist .. dafür, dass die EU Russland stützen sollte“ hatte die Task Force kurzerhand „Wenn Russland nicht hilft, wird die EU zerfallen“ gemacht.

Dazu schreibt uns der Sprecher:

„Im Falle des von Ihnen genannten DWN-Artikels über George Soros hat die Task Force den Artikel korrekt verlinkt und die Übersetzung der Überschrift ins Englische von einem freien Mitarbeiter übernommen. In der Tat ist die Überschrift im Englischen jedoch nicht korrekt wiedergegeben. Die Task Force dankt für Ihren Hinweis und bedauert den Fehler. Das Beispiel wird umgehend aus der tabellarischen Auflistung entfernt. Die Task Force nimmt dies zum Anlass, künftig eine Funktion für Fehlermeldungen einzurichten verbunden mit der Bitte an ihre Leser, etwaige Fehler zu melden. Die Task Force ist um höchstmögliche Präzision bemüht.“

Mal abgesehen davon, dass wir keinen freundlichen „Hinweis“ auf einen „Fehler“ gegeben haben, sondern uns ziemlich verärgert beschwert haben über eine plumpe Fälschung, wirft die Schilderung des Prozesses ein Schlaglicht auf die Arbeitsweise der von europäischen Steuergeldern finanzierten Task Force: Da kann ein „freier Mitarbeiter“ der EU eine Fälschung unterjubeln, ohne jede Qualitätskontrolle. Es geht ja nicht um ein internes Papier, sondern um eine öffentliche Rufschädigung. Und ist das Papier einmal in Umlauf gebracht, kann es jeder verteilen und die DWN anschwärzen. Er muss ja nicht hinzufügen, dass die Fälschung eingeräumt und entfernt wurde.

Das Schuldeingeständnis ist auch, wenn man genau hinsieht, nur halbherzig: Denn der EU-Sprecher sagt nicht, dass es eine glatt falsche Meldung war, sondern spielt die Sache herunter und schreibt, die Wiedergabe sei „nicht korrekt“ gewesen.

Hier könnte man nun eine Frage an den Zensor richten, der ja bald in Deutschland seine Arbeit aufnehmen wird: Wäre es nun eine Fake-News zu schreiben, die Meldung der EU war „schlicht falsch“, oder müssen wir uns an die Sprachregelung der EU halten und sagen, die Meldung sei „nicht korrekt“ gewesen?

Das Problem, das wir mit der EU-Kommission hier haben: Sie hat offenbar nicht verstanden, dass mit solchen Aussagen die wirtschaftliche Existenz gefährdet werden kann. Denn die EU gibt an, die Liste, die ihre Task Force erstellt hat, „dokumentiert einzelne Fälle“ von „Medien, die Pro-Kreml-Desinformation verbreitet haben“. Wir werden es nicht hinnehmen, dass DWN-Artikel mit falschen Tatsachenbehauptungen in Listen mit angeblicher „Pro-Kreml-Desinformation“ platziert werden. Es hilft uns auch wenig, dass wir uns auf der Liste in Gesellschaft von Bloomberg, Forbes und The Nation befinden.

Die EU-Task Force wird aus Steuergeldern finanziert, wie die dpa schreibt: „Die aktuelle Gruppe verfügt über kein eigenes Budget. Sieben Mitglieder werden von EU-Staaten bezahlt, der Rest sind EU-Mitarbeiter. Mehr als 400 Freiwillige in dreißig Ländern arbeiten den Experten zu, zum Beispiel mit Hinweisen auf fragwürdige Nachrichten.“

Wir würden gerne wissen, wer diese „Freiwilligen“ sind, und von wem sie bezahlt werden. Wir können uns den Informellen Freien Mitarbeiter nicht recht vorstellen, der ohne geldwerten Vorteil eine Falschmeldung über die DWN bei der EU in Umlauf bringt.

Der EU-Sprecher erklärt und in einer E-Mail, dass die Diffamierungen keine offizielle EU-Position seien:

„Die Zusammenstellung speist sich aus dem breiten Netz von Beitragenden und kann nicht als offizielle EU-Position betrachtet werden. Ebenso basieren die Nachrichtenartikel auf der Analyse der East StratCom Task Force, daher können Informationen und Meinungen, die hier ausgedrückt werden, nicht als offizielle EU-Position betrachtet werden.“

Diese Distanzierung ist dazu geeignet, dass Denunzianten ermuntert werden könnten, die Falschmeldung weiter zu verbreiten. Unsere Sorge wird durch die Haltung der EU-Kommission genährt, dass sie sich im Hinblick auf die Weiterverbreitung von drei anderen grotesken Fabrikationen zu DWN-Artikeln uneinsichtig zeigt. Alle drei sind falsche Tatsachenbehauptungen und verstoßen gegen deutsches Recht, welches den „freien Mitarbeitern“ der EU offenbar nicht bekannt ist.

Wir bestehen jedoch weiter auf der Löschung aller Diffamierungen und haben der EU-Kommission eine letzte Frist gesetzt. Danach werden wir juristische Schritte gegen die EU-Task Force prüfen.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Ihre
Unterstützung: 

Ein solcher Rechtsstreit ist für uns als freies Medium eine teure Sache, während die EU auf den aus Steuergeldern finanzierten Apparat zurückgreifen kann, um uns zu zermürben. Wir müssen diese Auseinandersetzung jedoch führen, weil die Entwicklung der EU eine unabhängige und kritische Berichterstattung über die EU unerlässlich macht. Es geht im Zuge der Auflösungserscheinungen in der EU um das Wohl der Bürger in Europa. Die Aufgabe von Medien ist es, die Leser über die Fakten zu informieren – unabhängig von den Interessen und Wünschen der Regierungen oder den EU-Gremien.

„Zika-Virus“ – „Larvengift Pyriproxyfen (SumiLarv)“ – Monsanto – Brasiliens Bundesstaat verbietet Insektizid, da mögliche Ursache für Mikrozephalie – „Bill-Gates-Stiftung“ – britische Firma Oxitec – gentechnischmanipulierter Insekten – „Frankenstein-Mücken“ – „Genetisch veränderte Moskitos“ werden vermutlich in den nächsten 1-2 Monaten in den „Florida Keys“ in die Natur ausgesetzt – „HPV-Impfung“

(<Was mischt sich jetzt der >Pontifex< zu einem „wissenschaftlichen Thema“ ein — nicht das Zika-Virus ist die SEUCHE sondern „MONSANTO und Konsorten“>)

 

netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2016/02/16/38745/#more-38745

Nachdem Forscher aus Argentinien und Brasilien vermuten, dass für die kranken Säuglinge gar nicht das Zika-Virus, sondern das Larvengift Pyriproxyfen verantwortlich sein könnte, stoppt Brasiliens südlichster Staat die Verwendung des chemisches Larvenschutzmittels.Die lokale Regierung in Rio Grande do Sul,beschloss, am Samstag die Verwendung von Pyriproxyfen vorerst zu beenden, bis eine andere Anweisung aus dem Gesundheitsministerium erfolgt.Das Larvengift wird unter dem Namen SumiLarv vom japanischen Pharmakonzern Sumitomo Chemical hergestellt, ein strategischer Partner von Monsanto. Auf der Website des Unternehmens heißt es, das Risiko für Säugetiere, Vögel und Fische sei minimal, man könne das Mittel auch ins Trinkwasser geben. Allerdings ist die empfohlene Dosis mit 0,01 mg Wirkstoff pro Liter Wasser extrem gering – auf die Gefahren einer möglichen Überdosierung wird nicht hingewiesen.SumiLarv kommt seit Jahren auch bei Obstbauern in Südafrika, Israel, Italien und Spanien zum Einsatz – allerdings in erster Linie auf den Feldern, nicht im Trinkwasser. Die brasilianischen Behörden versichern, das Mittel sei unbedenklich. Auch die WHO empfiehlt den Wirkstoff zur Mückenbekämpfung. Jetzt ist also dringend weitere Forschung nötig, damit wir endlich wissen, ob das Zika-Virus oder ein Insektengift oder ein ganz anderer Faktor für behinderte Babies in Brasilien verantwortlich ist.Bevor wir uns in Europa gegen die neueste Bedrohung durch das Zika-Virus impfen lassen – der Impfstoff ist ja bereits intensiv in Arbeit, nachdem hier ja ein weltweiter Gesundheitsnotstand zu drohen scheint – lohnt es sich, sich vielleicht alternative Berichte zu den Ursachen dieser Krankheit zu Gemüte zu führen. Da wir diese bis jetzt nur in internationalen Medien fanden, haben wir den Artikel aus GM Watch für Sie übersetzt. Der Artikel lässt vermuten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns in Europa von Zika bzw. Mikrozephalie betroffen sein werden, doch äußerst gering ist. Aber … entscheiden dürfen Sie selbst. Wir liefern nur die uns verfügbaren Informationen.

Ärzte in Argentinien und Brasilien verdächtigen Insektizid als Ursache für Mikrozephalie

Nachdem die zunächst vermutete Verbindung zwischen dem Zika-Virus und dem Ausbruch von Mikrozephalie in Brasilien bei neugeborenen Babys zunehmend schwächer wird, weisen Ärzte in Lateinamerika jetzt auf eine andere mögliche Ursache hin: Pyriproxyfen, ein Pestizid, das in Brasilien seit 2014 verwendet wird, um die Entwicklung von Moskitolarven in Trinkwasser-Tanks zu unterbinden. Ist es möglich, dass sich das „Heilmittel“ als Gift herausstellt?

Die Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass der Mikrozephalie-Ausbruch im verarmten Norden Brasiliens durch das Zika-Virus verursacht sei, wurde bisher kaum in Frage gestellt.

Der brasilianische Gesundheitsminister Marcelo Castro ging sogar soweit zu sagen, dass er sich „100%ig sicher sei“, dass es einen Zusammenhang zwischen Zika und Mikrozephalie gibt, einem Geburtsschaden, bei dem Babys mit einem zu kleinen Kopf auf die Welt kommen.

Diese Ansicht wird von Medizinern weltweit unterstützt, u. a. auch vom einflussreichen Center for Disease Control in den USA. Es gibt jedoch keine harten Fakten, die als Beweise für einen Zusammenhang dienen, man verfügt nur über eine Mischung aus epidemiologischen Indikationen und Indizien beweisen.

Eines der führenden wissenschaftlichen Dokumente  von A. S. Oliveira Melo et al. im Journal Ultrasound in Obstetrics & Gynecology fand das Zika-Virus im Fruchtwasser und anderen Geweben der betroffenen Babys und ihren Müttern. Aber dafür wurden nur zwei Frauen untersucht – bei weitem nicht ausreichend, um einen statistisch signifikanten Zusammenhang daraus abzuleiten.

Die New York Times berichtete am 3. Februar über die Ergebnisse der Analysen des brasilianischen Gesundheitsministeriums:Von den bisher untersuchten Fällen haben sich 404 als Mikrozephalie bestätigt. Nur 17 davon testeten dabei auch Zika-positiv. Aber die Regierung und zahlreiche Forscher sagten, dass die Zahl irrelevant sein könne, da ihre Tests nur in einem kleinen Teil der Fälle das Zika-Virus nachweisen könnten.“

Vor kurzem konnte man der Washington Post entnehmen, dass Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos eine völlig andere Ursache für Mikrozephalie sieht – und er brachte ein überzeugendes Argument. Laut Aussage von Santos haben die Gesundheitsbehörden des Landes bis dato 3177 schwangere Frauen gefunden, die mit dem Zika-Virus infiziert seien. Bei keinem der Föten ließ sich jedoch Mikrozephalie nachweisen.

Argentinische Ärzte: Das Insektizid ist die Ursache

Gerade wurde ein neuer Bericht einer argentinischen Ärzte-Organisation Physicians in the Crop-Sprayed Towns (PCST), [1] veröffentlicht. Dieser stellt nicht nur die These der Zika-Virusepidemie in Brasilien als Ursache für Mikrozephalie bei Babys in Frage, sondern bietet auch eine alternative Erklärung dafür.

Laut PCST habe das Ministerium die Tatsache übersehen, dass in der Gegend, in der die meisten betroffenen Personen leben, ein chemisches Larvenschutzmittel seit 2014 im Trinkwasser ausgebracht wird. Dieses führt bei Moskitos zu Missbildungen.

INFOBOX

Pyriproxifen ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Juvenilhormon-Analoge, der bei Katzen und Hunden gegen Flöhe eingesetzt wird. Es hemmt die Entwicklung der Eier und Larven, tötet die erwachsenen Flöhe jedoch nicht direkt ab. Das Arzneimittel wird als Lösung zum Auftragen (Spot-on-Präparat) zwischen den Schulterblättern auf die Haut verabreicht und ist 3 Monate wirksam. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Hautreaktionen wie Rötungen und Juckreiz. Quelle 

Mit Erlass der Richtlinie 2013/5/EU vom 14. Februar 2013 liegt ein Entscheid vor, den Wirkstoff Pyriproxyfen ab 1. Februar 2015 in die entsprechende Liste (Anhang I der Richtlinie 98/8/EG) für die Produktart 18 (Insektizide) aufzunehmen. Die Abgabe von Biozidprodukten, die den Wirkstoff Pyriproxyfen enthalten, ist somit in der EU (die Schweiz hat diese Bestimmung übernommen) für die Produktart 18 (Insektizide) weiterhin (vorerst befristet bis 31. Januar 2025) erlaubt. Quelle RICHTLINIE 2013/5/EU DER KOMMISSION vom 14. Februar 2013

Pyriproxyfen wird in einem vom Staat kontrollierten Programm verwendet, um Moskitos zu töten, die Krankheitserreger verbreiten. Die Ärzte wiesen darauf hin, dass Pyriproxyfen von Sumitomo Chemical hergestellt wird, einem ’strategischen Partner‘ von Monsanto in Japan – einem Unternehmen, dem man  – auf Grund der ungeheuren Mengen an Pestizidausbringung auf den Getreideflächen Argentiniens –  gelernt habe zu misstrauen. Der Beleg, dass Sumitomo Chemical ein’strategischen Partner‘ von Monsanto ist: Sumitomo Chemical and Monsanto Expand Weed Control Collaboration to Latin America 

Pyriproxyfen unterbricht das Wachstum bei Moskitolarven, ändert den Entwicklungsprozess von der Larve über die Puppe zum ausgewachsenen Insekt, indem es für Fehlbildungen bei den sich entwickelnden Moskitos sorgt und sie damit tötet. Es agiert als Juvenoid und verhindert die Entwicklung der Charakteristiken, die für ausgewachsene Insekten (wie z.B. Flügel oder externe Genitalien) typisch sind, sowie die Reproduktionsfähigkeit.

Die Chemikalie hat ein vergleichsweise niedriges Risikoprofil mit niedriger Toxizität, wie man den WHO-Dokumenten entnehmen kann. Laut Tests, die Sumitomo an zahlreichen Tieren durchgeführt hat, gab es keine Geburtsfehler bei Säugern, an denen es getestet wurde. Das kann jedoch nicht als absolut zuverlässiger Indikator über die Wirkung auf Menschen übertragen werden – insbesondere, wenn es anderslautende Beweise gibt.

Das PCST kommentiert:Dass Fehlbildungen bei Tausenden Kindern auftreten, die von Frauen geboren wurden, die genau aus den Gegenden stammen, in denen der brasilianische Staat Pyriproxyfen ins Trinkwasser gemischt hat – das kann kein Zufall sein – auch wenn das Gesundheitsministerium das Zika-Virus direkt dafür verantwortlich macht.“

Sie stellten ebenfalls fest, dass Zika tradionell als relativ harmlose Krankheit galt, die bisher noch nie mit Geburtsfehlern in Zusammenhang gebracht wurde, selbst in Gegenden, in denen 75% der Bevölkerung davon betroffen sind.

Auch Brasiliens Ärzte verdächtigen Pyriproxyfen

Pyriproxyfen ist erst seit kurzem in der Umwelt Brasiliens zu finden, der Anstieg an Mikrozephalie-Fällen ist ein relativ neues Phänomen. Daher scheint dieses Larvizid eine plausible Ursache für das Auftreten der Mikrozephalie zu sein – deutlich wahrscheinlicher als die GV-Mosquitos, die einige für die Zika-Epidemie und die Geburtsfehler verantwortlich machen.(Siehe unser Beitag Zikavirus – Erst Patent auf Schimpansen, jetzt Moskitos aus dem Reagenzglas – Frankenmosquitoes get global

Der PCST-Bericht, der auch auf die Dengue-Fieber-Epidemie in Brasilien eingeht, stimmt mit den Ergebnissen eines anderen Berichtes  zum Zika-Ausbruch überein, den Abrasco, eine Organisation brasilianischer Ärzte und Forscher im Bereich öffentlicher Gesundheit, erarbeitet hat. [2]

Auch Abrasco benennt Pyriproxyfen als eine mögliche Ursache für Mikrozephalie. Er lehnt die chemische Kontrolle der Zika-belasteten Moskitos strikt ab, da diese die Umwelt und die Menschen vergifte, die Anzahl der Moskitos aber nicht reduziere.

Abrasco geht davon aus, dass die Kampagne durch die wirtschaftlichen Interessen der chemischen Industrie getrieben sei, denen man engste Verbindungen mit den Gesundheitsministerien Lateinamerikas, der WHO und der Panamerikanischen Gesundheitsorganiation nachsagt.

Laut Abrasco ist das britische GV-Unternehmen Oxitec Teil einer Unternehmenslobby, die die Fakten zu Zika verzerre, um eigene profitorientierte Interessen voranzutreiben. Oxitec verkauft genetisch-modifizierte sterile Moskitos und vermarktet diese als ein Produkt, mit dem sich Krankheiten eindämmen ließen. Diese Strategie wird von Ärzten in Argentinien als „kompletter Misserfolg außer für die Unternehmen, die die Moskitos liefern“ bezeichnet.

Die Organisationen brasilianischer und argentinischer Ärzte und Forscher stimmen darin überein, dass die Armut der wesentliche – aber vernachlässigte – Faktor der Zika-Epidemie darstelle. Abrasco verurteilt die brasilianische Regierung dafür, dass diese die wirtschaftlichen und sozialen Gründe „gezielt verberge“:In Argentinien und in ganz Amerika leidet der ärmste Anteil der Bevölkerung, dem es an Zugang zu sanitären Anlagen und gesunden Wasser mangelt, am meisten unter diesem Ausbruch“. Das wird von PCST bestätigt:Die Ursachen, dass sich diese Krankheiten derart ausbreiten können, sind Ungleichheit und Armut.“

Abrasco fügt hinzu, dass die Krankheit eng mit Umweltzerstörungen verknüpft sei: Überflutungen auf Grund von Holzgewinnung sowie dem massiven Einsatz von Herbiziden auf (GV) herbizid-tolerantes Soja. Auf den Punkt gebracht: „eine Folge der ausbeuterischen Industrien“.
Die Ansicht, dass die Umweltzerstörung mit der Ausbreitung des Zika-Virus zusammenhängt, wird auch von Dino Martins, PhD und Entomologe aus Kenia, geteilt: „Der explosionsartige Anstieg an Moskitos im städtischen Bereich, der die Zika-Krise möglich macht, liegt an der mangelnden Diversität der Natur, die die Populationen normalerweise unter Kontrolle hält. Auch die rasante Zunahme an Müll und die unzureichende Müllentsorgung in einigen Gegenden tragen zur Ausbreitung bei, da sie künstliche Habitate für die brütenden Moskitos bieten.“

Kommunale Aktivitäten

Die argentinischen Ärzte sind davon überzeugt, dass die beste Verteidigung gegen Zikakommunale Aktionen sind. Ein Beispiel für derartige Aktionen stellt ein Bericht der BBC News zum Dengue-Virus in El Salvador vor.

Ein idealer Brutplatz für die krankheitserregenden Moskitos sind Speicher mit stehenden Wasser. In El Salvador wurden daher Fische in diesen Wasserspeichern ausgesetzt, die sich von Moskito-Larven ernähren. Dengue ist verschwunden – ebenso die Moskitos, die die Krankheit übertragen haben. Und Zika-Fälle sind dort vor Ort auch keine aufgetreten.

Einfach, aber effektive Programme wie diese werden in Brasilien vernachlässigt. Man setzt hier auf Programme der Konzerne wie den Einsatz von Pestiziden und die Freisetzung genetisch veränderter Moskitos. Letzeres ist noch völlig unerprobt, das erstere kann deutlich mehr Schaden nach sich ziehen als die Moskitos, gegen die es gerichtet ist.

Claire Robinson ist Redakteurin bei GMWatch. Der Artikel erschien zunächst in GMWatch und wurde um zusätzliche Informationen aus The Ecologist erweitert.

Als wir Netzfrauen von dem Zika – Virus erfuhren,  fingen wir im Januar an zu recherchieren. Viele Nachrichtendienste nahmen unsere Recherchen auf. Auf Grund des enormen Umfanges der Recherchen haben wir Netzfrauen die Informationen in 4 Teile aufgeteilt.

Im Beitrag: Zika virus outbreak – Denguefieber – von biologischer Waffe zu einer weltweiten Pandemie haben wir alle Beiträge zusammengefasst.

Auf Grund des enormen Umfanges der Recherchen haben wir Netzfrauen die Informationen in 4 Teile aufgeteilt.

Bill GatesDer erste Beitrag beschäftigt sich mit der Bill-Gates-Stiftung. Die Gates-Stiftung finanziert Gesundheits- und Agrarprojekte. Einer der Schwerpunkte der Stiftung liegt bei der Impfstoffforschung. Bereits 2003 investierte die Stiftung von Bill Gates $ 55 Millionen in die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Dengue-Fieber und Dengue-hämorrhagisches Fieber. Die Summe ging an das International Vaccine Institute (IVI) Bereich Pediatric Dengue Vaccine Initiative (PDVI), das 2001 gegründet wurde. Ob Impfstoff oder genmanipulierte Moskitos, Bill Gates ist immer mit einer großzügigen Spende dabei. Es ist ja auch ehrenwert, wenn nicht seine Leidenschaft für Gentechnik wäre. Es ist fast so, als würde er leidenschaftlich Gott spielen wollen. Lesen Sie Bill Gates – die Allianz mit Big Pharma und Agro-Gentechnik

Zika 2Der zweite Beitrag beschäftigt sich mit den genmanipulierten Moskitos, die seit 2009 ungefragt und heimlich millionenfach in die Natur ausgesetzt wurden. Durch die rasche Verbreitung des Zika-Virus gelangt die britische Firma Oxitec mit ihrer Erfindung von genetisch veränderten Moskitos immer mehr in den Fokus. Viele Länder versprechen sich durch die Erfindung ein so-genanntes Heilmittel gegen die Verbreitung des Dengue-Fiebers und des Zika-Virus. Oxitec ist ein Bio-Tech-Unternehmen, das Gentechnik nutzt, um schädliche Insekten zu bekämpfen, die Krankheiten verbreiten und Ernten vernichten. Das Unternehmen wurde 2002 von Absolventen der Universität Oxford (Vereinigtes Königreich) gegründet und im August 2015 an einem großen Biotech-Konzern verkauft, der bereits über Patente von Schimpansen verfügt: Das, was Monsanto im gentechnischmanipulierten Saatgut ist – ist Oxitec im Bereich gentechnischmanipulierter Insekten – dieser Konzern hat das Monopol in diesem Bereich. Siehe: Zikavirus – Erst Patent auf Schimpansen, jetzt Moskitos aus dem Reagenzglas – Frankenmosquitoes get global

ZIKA88888

Im dritten Beitrag widmen wir uns dem Zika-Virus und dem Dengue-Fieber. Das Abholzen riesiger Wälder im Norden Argentiniens zerstört nicht nur die Artenvielfalt, es fördert ganz offensichtlich auch die Ausbreitung der Moskitos und damit der Fiebererkrankungen – nicht nur beim Menschen, auch bei anderen Säugetieren. Eine Erklärung dafür hat Lapolla auf der Hand. Der transgene Soja mit dazu gehörendem Paket an Dünge– und Spritzmitteln wier z. B. das „Roundup“ ist absolut tödlich. Und zwar für die Feinde der gefährlichen Mücken, nämlich Fische, Amphibien, Frösche und auch Schlangen, denn Bäche, Flüsse und Seen in den Soja-Gegenden schwer belastet sind. Ein Bestandteil des Roundups ist nämlich das Pflanzengift Glyphosat, gegen das das transgene Soja zwar immun ist, nicht aber der Rest der Umwelt. Viele Arten leiden unter schweren Deformationen und Schädigungen des Erbgutes.

Wollen Sie das ZIKA-Virus kaufen?

Wir haben uns gefragt, warum man so wenig über das ‪ZIKA‬-Virus weiß. Schließlich wurde es, wie Sie dem Screenshot entnehmen können, bereits 1947 entdeckt.
Es gibt Firmen, bei denen Sie mit den nötigen Papieren das Virus für 599kaufen können. Wir haben uns dies gerade durch eine telefonische Anfrage bestätigen lassen. Kontakt: LGC Standards GmbH, Wesel.

Virus

Zika virus outbreak – Denguefieber – von biologischer Waffe zu einer weltweiten Pandemie

Da die Diskussion in Brasilien wieder entfacht ist, ob Frauen abtreiben sollen, hier ein Beitrag, der sich mit der Zwangssterilisation und Zwangsgeburtenkontrolle beschäftigt. Brasilien – dazu ein Beitrag vom Februar 1993 – Geburtenkontrolle heißt in Brasilien Sterilisation. Schon sechs Millionen Frauen wurden allein bis 1993 operiert – viele gegen ihren Willen.

Nach dem 1974 abgefassten Plan NSSM – 200, der bis 1992 als geheim galt, soll in zwölf Entwicklungsländern, darunter Brasilien, die Geburtenkontrolle einschließlich Sterilisation angeregt worden sein. Im Namen der Weltbank, UNO und WHO – Zwangssterilisation und Zwangsgeburtenkontrolle

Argentine and Brazilian doctors suspect mosquito insecticide as cause of microcephaly

Claire Robinson / GMWatch

10th February 2016With the proposed connection between the Zika virus and Brazil’s outbreak of microcephaly in new born babies looking increasingly tenuous, Latin American doctors are proposing another possible cause: Pyriproxyfen, a pesticide used in Brazil since 2014 to arrest the development of mosquito larvae in drinking water tanks. Might the ‚cure‘ in fact be the poison?

The World Health Organization view that the microcephaly outbreak in Brazil’s impoverished northeast is caused by the Zika virus has, so far, received few challenges.

Brazil’s Health Minister, Marcelo Castro, has gone so far as to say that he has „100% certainty“ that there is a link between Zika and microcephaly, a birth defect in which babies are born with small heads.

The view is widely supported in the medical community worldwide, including by the US’s influential Center for Disease Control. But there is no hard evidence of the link, rather a mixture of epidemiological indications and circumstantial evidence.

One of the key scientific papers, by A S Oliveira Melo et al in the journal Ultrasound in Obstetrics & Gynecology, found Zika virus in the amniotic fluids and other tissues of the affected babies and their mothers. But only two women were examined, far too small a number to establish a statistically significant link.

The New York Times also reported on 3rd February on the outcome of analyses by Brazil’s Health Ministry: „Of the cases examined so far, 404 have been confirmed as having microcephaly. Only 17 of them tested positive for the Zika virus. But the government and many researchers say that number may be largely irrelevant, because their tests would find the presence of the virus in only a tiny percentage of cases.“

And last weekend, the most powerful indicator yet that the microcephaly may have another cause altogether was announced by Colombia’s president, Juan Manuel Santos, as reported by theWashington Post. Colombian public health officials, stated Santos, have so far diagnosed 3,177 pregnant women with the Zika virus- but in no case had microcephaly been observed in the foetus.

Argentine doctors: it’s the insecticide

Now a new report has been published by the Argentine doctors‘ organisation, Physicians in the Crop-Sprayed Towns (PCST), [1] which not only challenges the theory that the Zika virus epidemic in Brazil is the cause of the increase in microcephaly among newborns, but proposes an alternative explanation.

According to PCST, the Ministry failed to recognise that in the area where most sick people live, a chemical larvicide that produces malformations in mosquitoes was introduced into the drinking water supply in 2014.

This pesticide, Pyriproxyfen, is used in a state-controlled programme aimed at eradicating disease-carrying mosquitos. The Physicians added that the Pyriproxyfen is manufactured by Sumitomo Chemical, a Japanese ‚strategic partner‚ of Monsanto. – a company they have learned to distrust due to the vast volume of the company’s pesticides sprayed onto Argentina’s cropland.

Pyriproxyfen is a growth inhibitor of mosquito larvae, which alters the development process from larva to pupa to adult, thus generating malformations in developing mosquitoes and killing or disabling them. It acts as an insect juvenile hormone or juvenoid, and has the effect of inhibiting the development of adult insect characteristics (for example, wings and mature external genitalia) and reproductive development.

The chemical has a relatively low risk profile as shown by its WHO listing, with low acute toxicity. Tests carried out in a variety of animals by Sumitomo found that it was not a teratogen (did not cause birth defects) in the mammals it was tested on. However this cannot be taken as a completely reliable indicator of its effects in humans – especially in the face of opposing evidence.

The PCST commented: „Malformations detected in thousands of children from pregnant women living in areas where the Brazilian state added Pyriproxyfen to drinking water are not a coincidence, even though the Ministry of Health places a direct blame on the Zika virus for this damage.“

They also noted that Zika has traditionally been held to be a relatively benign disease that has never before been associated with birth defects, even in areas where it infects 75% of the population.

Brazilian doctors also suspect pyriproxyfen

Pyriproxyfen is a relatively new introduction to the Brazilian environment; the microcephaly increase is a relatively new phenomenon. So the larvicide seems a plausible causative factor in microcephaly – far more so than GM mosquitos, which some have blamed for the Zika epidemic and thus for the birth defects.

The PCST report, which also addresses the Dengue fever epidemic in Brazil, concurs with the findings of a separate report on the Zika outbreak by the Brazilian doctors‘ and public health researchers‘ organisation, Abrasco. [2]

Abrasco also names Pyriproxyfen as a possible cause of the microcephaly. It condemns the strategy of chemical control of Zika-carrying mosquitoes, which it says is contaminating the environment as well as people and is not decreasing the numbers of mosquitoes.

Instead Abrasco suggests that this strategy is in fact driven by the commercial interests of the chemical industry, which it says is deeply integrated into the Latin American ministries of health, as well as the World Health Organization and the Pan American Health Organisation.

Abrasco names the British GM insect company Oxitec as part of the corporate lobby that is distorting the facts about Zika to suit its own profit-making agenda. Oxitec sells GM mosquitoes engineered for sterility and markets them as a disease-combatting product – a strategy condemned by the Argentine Physicians as „a total failure, except for the company supplying mosquitoes.“

Both the Brazilian and Argentine doctors‘ and researchers‘ associations agree that poverty is a key neglected factor in the Zika epidemic. Abrasco condemned the Brazilian government for its „deliberate concealment“ of economic and social causes: „In Argentina and across America the poorest populations with the least access to sanitation and safe water suffer most from the outbreak.“ PCST agrees, stating, „The basis of the progress of the disease lies in inequality and poverty.“

Abrasco adds that the disease is closely linked to environmental degradation: floods caused by logging and the massive use of herbicides on (GM) herbicide-tolerant soy crops – in short, „the impacts of extractive industries.“

The notion that environmental degradation may a factor in the spread of Zika finds backing in the view of Dino Martins, PhD, a Kenyan entomologist. Martins said that „the explosion ofmosquitoes in urban areas, which is driving the Zika crisis“ is caused by „a lack of natural diversity that would otherwise keep mosquito populations under control, and the proliferation of waste and lack of disposal in some areas which provide artificial habitat for breeding mosquitoes.“

Community-based actions

The Argentine Physicians believe that the best defence against Zika is „community-based actions“. An example of such actions is featured in a BBC Newsreport on the Dengue virus in El Salvador.

A favourite breeding place for disease-carrying mosquitoes is storage containers of standing water. El Salvadorians have started keeping fish in the water containers, and the fish eat the mosquito larvae. Dengue has vanished along with the mosquitoes that transmit the disease. And so far, the locals don’t have any Zika cases either.

Simple yet effective programmes like this are in danger of being neglected in Brazil in favour of the corporate-backed programmes of pesticide spraying and releasing GM mosquitoes. The latter is completely unproven and the former may be causing far more serious harm than the mosquitoes that are being targeted.

Claire Robinson is an editor atGMWatch.

This article was originally published by GMWatch. This version includes additional reporting by The Ecologist.

********************************************************************************************************

siehe auch Zika-Virus – „WHO“

********************************************************************************************************

netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2016/01/27/zikavirus-erst-patent-auf-schimpansen-jetzt-moskitos-aus-dem-reagenzglas-frankenmosquitoes-get-global/#more-37479

Zikavirus – Erst Patent auf Schimpansen, jetzt Moskitos aus dem Reagenzglas – Frankenmosquitoes get global

In Brasilien grassieren das Dengue-Fieber und das Zika-Virus. Die Behörden riefen den GesundheitsNotstand aus. Seit 2011 werden im Nordosten Brasiliens Woche für Woche bis zu einer halben Million gentechnisch veränderte ägyptische Tigermücken (Aedes aegypti – auch Moskitos aus dem Reagenzglas genannt) in die Natur entlassen. Die Insekten enthalten ein zusätzliches Gen für einen Eiweißstoff, der ihre Nachkommen abtötet und der das Dengue-Fieber reduzieren soll.

Durch die rasche Verbreitung des Zika-Virus gelangt die britische Firma Oxitec mit ihrer Erfindung von genetisch veränderten Moskitos immer mehr in den Fokus. Viele Länder versprechen sich durch die Erfindung ein so-genanntes Heilmittel gegen die Verbreitung des Dengue-Fiebers und des Zika-Virus. Oxitec ist ein Bio-Tech-Unternehmen, das Gentechnik nutzt, um schädliche Insekten zu bekämpfen, die Krankheiten verbreiten und Ernten vernichten. Das Unternehmen wurde 2002 von Absolventen der Universität Oxford (Vereinigtes Königreich) gegründet und gehört nun Intrexon ( Siehe unser Beitrag:Frankenstein lebt – er hat sogar Patente auf Schimpansen, Mäuse, Ratten, Kaninchen, Katzen, Hunde, Rinder, Ziegen, Schweine, Pferde und Schafe)

Über das Zika-Virus haben wir in diesem  Beitrag berichtet: Zika virus outbreak – Denguefieber – von biologischer Waffe zu einer weltweiten Pandemie .

Das, was Monsanto im gentechnischmanipulierten Saatgut ist – ist Oxitec im Bereich gentechnischmanipulierter Insekten – dieser Konzern hat das Monopol in diesem Bereich.

Es ist, als wiederhole sich das, was wir bereits von Monsanto kennen. Transparenz sucht man vergebens. Erst letztes Jahr wurde Glyphosat von der WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft.

Im August 2015 wurde Oxitec vom US-amerikanischen Intrexon Corp für 160 Millionen US $ erworben. Intrexon Corp gehört Randal Kirk, einem amerikanischen Milliardär – laut Forbes mit $ 3,6 Milliarden auf Platz #94 der reichsten Menschen.

Die US-amerikanische Biotech-Firma Intrexon arbeitet mit Sanofi zusammen. Die Pharma-Unternehmen Sanofi und GSK gaben am 26.Januar 2016 bekannt, einen Impfstoff gegen das Zika-Virus zu entwickeln.

Für den französischen Pharmakonzern Sanofi Pasteur dürfte es eine erfreuliche Entscheidung gewesen sein: Brasiliens Agentur für Gesundheitsvorsorge (Anvisa) gab das Mittel Dengvaxia für den Verkauf frei. Damit wird in spätestens drei Monaten der weltweit erste Impfstoff gegen das Dengue-Virus im Land erhältlich sein. Anfang Dezember hatte erst Mexiko, dann die Philippinen die Zulassung erteilt.

Tiere mit Insekten-DNA manipulieren; Der Bio-Tech-Konzern Intrexon Corp bekam 2012 vom Europäischen Patentamt in München zwei Patente auf gentechnisch veränderte Schimpansen. Es sind die Patente EP1456346 und EP1572862. Der Konzern ist im Bereich der Synthetischen Biologie tätig und beansprucht ausdrücklich Tiere wie Mäuse, Ratten, Kaninchen, Katzen, Hunde, Rinder, Ziegen, Schweine, Pferde, Schafe, Affen und insbesondere Schimpansen als Erfindung. Unter Einsatz von Insekten-DNA soll sich die Aktivität der Gene dieser Tiere angeblich gezielt verändern lassen.

Wer Menschenaffen zur patentierbaren Erfindung macht, scheint jeden Respekt vor den Tieren verloren zu haben.

Am 19. Januar 2016 gab der Konzern in einer Presseerklärung folgendes bekannt: THE NEWS

Expansion of Oxitec’s Vector Control Solution in Brazil Attacking Source of Zika Virus and Dengue Fever after Positive Program Results

Die Wall Street freut sich, die Aktie soll bereits im Lauf von 2015 um 53 % gestiegen sein. Erst gestern stellte der Konzern die Frankensteinmücken für den Kampf gegen den ZIKA -Virus vor.

STERILE INSEKTENTECHNIK – Angriff der Unfruchtbaren

Eine Nachricht aus 2007 aus dem Handelsblatt:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zeigten bereits 2007 ein ungewöhnliches Interesse an der Sterilen Insektentechnik, also unfruchtbar gemachte, genveränderte Insekten, die Schädlinge ausrotten sollen.

Kritiker warnen vor unabwägbaren Risiken (2007)

Die Gentechnik verspricht nun Abhilfe, sprich fitte Insektenmänner, die sich munter paaren, aber keinen lebensfähigen Nachwuchs zeugen. Dazu wird ein Genkonstrukt namens RIDL in das Erbgut eingeschleust, eine Art schlummernder Todesschalter für die Forscher: Mit Hilfe des Antibiotikums Tetrazyklin können sie ihn ausknipsen. Wird den Tieren im Labor Tetrazyklin ins Futter gemixt, vermehren sie sich. In freier Natur kommt indes kein Tetrazyklin vor: Der Todesschalter ist an, die Larven der gentechnisch veränderten Tiere sterben.

Das britische Start-up Oxitec erzeugt auf diese Weise unfruchtbare Mittelmeerfruchtfliegen, mexikanische Fruchtfliegen, Baumwollmotten, Baumwollkapselraupen und Mücken der Gattung Aedes aegypti. Die Insektenkastraten sollen künftig ihre für Landwirtschaft und menschliche Gesundheit schädlichen Artgenossen ausschalten  – soweit die Information auf dem Jahr 2007.

HINWEIS: Nebenwirkungen: siehe Tetrazykline!

Tetrazykline können bei Erwachsenen zu unspezifischen gastrointestinalen (Erbrechen, Übelkeit) und neurologischen (Schwindel) Beschwerden führen. Es kann ferner zu Juckreiz und Exanthemen kommen. Selten kann – vor allem bei hoher Dosierung – eine Erhöhung der Transaminasen und eine Pankreatitis auftreten.

Durch das breite Wirkungsspektrum bedingt beeinträchtigen Tetrazykline die Standortflora von DarmVagina und Haut stark. So kann es vor allem bei längerer Anwendung zur pseudomembranösen Colitis und Mykosen (Candidose) von Haut und Vagina kommen.

Bei Schwangeren und Stillenden sind Tetrazykline kontraindiziert, da sie mit Calcium in den kindlichen Zahnschmelz und die Knochen eingebaut werden. Dies führt zu einer erhöhten Frakturanfälligkeit und Verfärbung der Zähne. Erst ab einem Lebensalter von 10-12 Jahren können Tetrazykline auch bei Kindern angewendet werden.

 

 

Im Herbst 2009 setzen der britische Wissenschaftler Luke Alphey und seine Leute die Designermücken auf Grand Cayman, der Hauptinsel des Karibik-Archipels frei.

Im Jahr darauf schickten sie drei Millionen GentechMoskitos hinterher. Das Experiment war die erste Freisetzung transgener Insekten, die Menschen stechen können. Das Skandalöse daran ist, dass das Freiluftexperiment weitgehend im Geheimen stattfand. Vor Ort wussten nicht viele, dass es sich bei den ausgesetzten Moskitos um Produkte aus dem Gentech-Labor handelte. Die Bevölkerung wurde spärlich informiert.

Erst ein Jahr später, als die Versuche weltweit publik wurden, fragten sich Menschen auf Grand Cayman, ob sie von fiesen Frankenstein-Mücken gestochen wurden. Sie fühlten sich missbraucht.

Oxitec machte weiter trotz des Cayman-Debakels.  Tests in Malaysia folgten, auch im Osten Brasiliens nahe der Stadt Juazeiro .Auch in anderen von Dengue betroffenen Ländern sollen diese Frankenstein-Mücken freigesetzt worden sein, unter anderem in Panama, Indien, Singapur, Thailand und Vietnam.

Der britische Wissenschaftler Luke Alphey fand eine Möglichkeit, die Stechmückenpopulationen durch Genmanipulation zu dezimieren. Für diese Leistung hatte ihn das Europäische Patentamt (EPA) als Finalisten für den Europäischen Erfinderpreis 2015 in der Kategorie „Forschung“ nominiert. Er bekam den Preis nicht…

…dafür aber bereits andere Preise.

Seit mehr als zehn Jahren befasst sich Luke Alphey mit der Sterile-Insekten-Technik (SIT), einer altbekannten Methode, die den natürlichen Fortpflanzungsinstinkt der Stechmücken nutzt, um sie durch sterile Individuen auszurotten. Im Rahmen der Forschungen mit seinem Kollegen Dean Thomas an der University of Oxford und in ihrem späteren Spin-off-Unternehmen Oxitec Limited entwickelten die beiden Wissenschaftler eine Methode, mit der männliche Stechmücken der Spezies Aedes aegypti gentechnisch „sterilisiert“ werden können: Ihre Nachkommen sterben, bevor sie die Geschlechtsreife erreichen.

Unterstützt wird Oxitec durch den britischen Forschungsrat für Biotechnologie und Biologische Forschung (BBSRC), den größten Förderer nicht-medizinischer Bioforschung in Großbritannien, sowie die Bill & Melinda Gates Foundation. Im Juni 2014 wurde eine Investitionsrunde in Höhe von 7,7 Mio. EUR (6,1 Mio. GBP) abgeschlossen und die Technologie steht nun kurz vor der Vermarktung.

Interessanterweise wird Oxitec vom multinationalen Pestizide– und Saatgut-Unternehmen Syngenta unterstützt. 

Für den wohl bisher größten Feldversuch mit sterilisierten Stechmücken beantragte das Florida Keys Mosquito Control Department (FKMCD) bei der US-amerikanischen Nahrungs- und Arzneimittelbehörde FDA die Genehmigung für eine Testfreisetzung ab 2015. Die Bürger waren gar nicht begeistert und starteten eine Petition, in der sie die Food and Drug Administration aufforderten, weitere Studien vorzulegen. Außerdem sollte eine detaillierte Umweltverträglichkeitserklärung für den Feldversuch von Oxitec vorgelegt werden. Darüber hinaus forderten sie einen Ausschuss, der sich aus der FDA, Experten und Anwohnern zusammen setzt, der die Tests von Oxitec überprüft. Diese Überprüfung muss öffentlich ausgelegt werden.  Zur PetitonKeys GM Mosquito Gegner Petition FDA

Risiken der genmanipulierten Moskitos:

Bereits 2012 hatte Dr. Helen Wallace, Direktor des Genewatch UK gewarnt: „Die Öffentlichkeit wird schockiert sein, zu erfahren, dass GM-Insekten  ohne angemessene Aufsicht einfach in die Umwelt freigesetzt werden können. Gefragt wird die Öffentlichkeit nicht.“ Sie beschrieb die Verbindung der EFSA und Oxitec als sehr ähnlich wie die der Monsanto-FDA-Verbindung, bei der mehrere Regierungsbeamte Beziehungen zum Giganten Monsanto haben.

Siehe dazu auch: Missbildungen, Krankheit und Viehsterben: der tatsächliche Preis von Glyphosat & GVO Tierfutter? und Wir essen uns zu Tode! Gentechnik im Tierfutter! Norway Ban GM Fish Feed

Wichtig auch: Studie: Gehirnschädigung durch Glyphosat – Roundup Causes Toxic Damage to Rat Brains

Möglicherweise gefährlich für die öffentliche Gesundheit – so in vielen Berichten, die wir uns angeschaut haben. Sogar wurde davor gewarnt, dass diese GM-Moskitos die Krankheit sogar noch verschlimmern könnte.  CTNBio genehmigte  Oxitec trotzdem als Dengue-Lösung.
Brasilianern wurde versprochen, dass die GM-Mücken das Dengue-Fieber beenden würden, aber die Ergebnisse aus den Feldversuchen in Bahia in Brasilien wurden nie veröffentlicht. Laut einer Universität Cambridge-Studie:

„..die Moskitos, auf die abgezielt wird, können einfach in ein anderes Gebiet abwandern und/oder die andere Moskitoart (Aedes albopictus), die ebenfalls Dengue überträgt, kann in das Gebiet eindringen. Komplexe Immunreaktionen auf die vier Typen des Dengue-Virus bedeuten, dass eine teilweise zahlenmäßige Verminderung der Moskitos die Kreuz-Immunitäten unter den unterschiedlichen Serotypen verringern kann und somit die Zahl der Fälle der schwereren Form der Krankheit, dem Dengue-hämorrhagischen Fieber, ansteigen lassen könnte, was wahrscheinlich verhängnisvoller wäre.“

Genetisch veränderte Moskitos – verringern diese das Dengue-Fieber oder wird es dadurch nur noch schlimmer?

Seit April 2015 wurden 6 Millionen der GM-Mücken im befallenen Gebiet von Piracicaba freigesetzt, eine brasilianische Stadt im Staat São Paulo. Piracicaba ist ein wichtiges Landwirtschafts– und Industriezentrum und befindet sich in einer der produktivsten Regionen São Paulos. In Piracicaba und Umgebung leben über 1,2 Millionen Einwohner. Eine im Juli 2015 veröffentlichte Studie in Juazeiro, Brasilien, zeigte, dass die einheimischen Mücken sich um 95 Prozent in sechs Monaten verringerte.

2011, als die ersten Versuche in zwei armen Vierteln der Stadt Juazeiro im Bundesstaat Bahia begannen, wurde die Bevölkerung mit Faltblättern informiert. Angestellte der Mückenfabrik Moscamed, die mit der Firma Oxitec und der staatlichen Universität von São Paulo zusammenarbeitet, zogen von Haus zu Haus, um die Menschen aufzuklären. Einige erklärten sich bereit, in ihren Hütten und Gärten Fallen für Mückeneier aufzustellen. Die Eier wurden wöchentlich abgeholt, um zu testen, ob sie das fremde Gen enthalten und ob sich die veränderte Mücke durchsetzt.

Wenn man den Artikel in den Health Impact News ließt, kann man nur hoffen, dass zukünftig an Europas Flughäfen Desinfektionsschleusen für Flüge aus den USA eingerichtet werden. Denn welche Folgen genetisch modifizierte Moskitos auf die Menscheheit haben werden, ist aus unserer Sicht völlig unabsehbar.

Darum hatten wir den  Artikel  bereits im Januar 2015 von der Alliance for Natural Health  für Sie übersetzt.

Moskitos

Frankenstein lässt grüßen – Moskitos aus dem Reagenzglas auf dem Weg nach Florida

Genetisch veränderte Moskitos werden vermutlich in den nächsten 1-2 Monaten in den Florida Keys in die Natur ausgesetzt. Wird das zu einer noch schnelleren Verbreitung von Infektionskrankheiten führen?

Wie vom Magazin bereits berichtet, plant das britische Biotech-Unternehmen Oxitec, eine Moskito-Population auszusetzen, die genetisch modifiziert wurde, um das Dengue-Fieber zu bekämpfen. Ein Experiment, das besonders überflüssig erscheint, da in den Florida Keys seit 2010 keinerlei Fälle des Dengue-Fiebers  mehr auftraten. Das Unternehmen führte alle notwendigen Vorbereitungen durch, um seitens der FDA die Zulassung zu erhalten und die Bevölkerung von Key West für Tests zu verwenden. Das Ganze sollte innerhalb der ersten beiden Monate 2015 genehmigt werden.

Sie führen die Tests in Florida nicht durch, um zu überprüfen, ob man das Auftreten von Dengue-Fieber in der Bevölkerung reduzieren kann. Es geht darum, herauszufinden, ob man die spezielle Moskito-Sorte, die das Fieber überträgt, auslöschen kann. Die freigesetzten GV-Moskitos sollen sich mit den dortigen Moskitos paaren und deren Fruchtbarkeit unterbinden.

Besonders brisant ist die Tatsache, dass eine kürzlich veröffentlichte Studie belegt, dass man in Brasilien die gleichen GV-Moskitos bereits ausgesetzt hatte und dass dies die Ausbreitung des Dengue-Fiebers überhaupt nicht beeinflusste. In Jacobina, einer Stadt im Osten Brasiliens, fiel die Anzahl der Moskito-Eier zwar um beeindruckende 92 % – die Anzahl der Dengue-Fälle wurde jedoch nicht davon beeinflusst. Im Gegenteil. In Brasilien mehren sich die Stimmen, dass GV-Moskitos zu einer Verschlimmerung von Dengue-Epidemien führen könnten, da sich eine zweite, noch invasivere Spezies in die ökologische Lücke der künstlich reduzierten Population einnisten könnte.

Viele Anwohner Floridas sind besorgt, dass die ökologischen Auswirkungen weder ausreichend diskutiert noch getestet wurden. Die Öffentlichkeit und eine Gruppe verschiedener Organisationen machten Gouverneur Rick Scott bei verschiedenen Treffen und mit einem Brief deutlich klar, dass die Aussetzung der Moskitos unterbunden werden muss. Ihre Bedenken:

  • Der Moskito Aedes aegypti gehört nicht zu der in den Keys ansässigen Arten. Kann der virulentere Asian Tiger Moskito, der ebenfalls das Dengue-Fieber überträgt, die Lücke, die durch den A. aegypti herbeigeführt wird, füllen? Könnte der Dengue-Virus mutieren – man denke nur an die antibiotika-resistenten MRSA – und so noch gefährlicher werden?
  • Welche Auswirkungen haben die genveränderten Moskitos auf die Fledermaus-Populationen, die auf Moskitos als Nahrungsquelle angewiesen sind? Bei Tieren, die mit GVO gefüttert werden, zeigen sich verschiedene negative gesundheitliche Auswirkungen.
  • Welche Sicherheitsstudien von unabhängigen Experten gibt es, die die Sicherheitsbehauptungen von Oxitec bestätigen? Auf Basis welcher Beweise erklärte die FDA diese neue Moskito-Population als ökologisch sicher? Die FDA agierte in dieser Hinsicht wenig transpartent. Die Basis einer klinischen Studie in Bezug auf Sicherheit ist nicht bekannt.

Der Leiter von Food & Water Watch, Wenonah Hunter, formulierte es so:

„Die vorgeschlagene Freisetzung von Millionen nichtregulierter, experimenteller Insekten in den Florida Keys öffnet die Büchse der Pandora, die sich bekanntermaßen nicht einfach wieder verschließen lässt.“

Die Freisetzung der Moskitos war ursprünglich für Key West vorgesehen. Die Key West City Commission sorgte jedoch für ein Gesetz, das die Einführung genetisch veränderter Moskitos ohne weitere Forschung verbot. Darüber hinaus werden operationale Standards dort vorab ebenso gefordert wie ein Plan, der die messbaren Ergebnisse für die Öffentlichkeit belegt.

Unbeeindruckt davon verlegte Oxitec seinen Betrieb daher nach Key Have. Es gibt zwar Graswurzelbewegungen, die ein vergleichbares Verbot in Key Haven durchsetzen wollen, aber es gibt keine Garantie dafür, dass Oxitec dann nicht erneut den Standort wechselt. Mike Doyle, Leiter des Florida Keys Mosquito Control District, versprach, dass man mehr Transparenz, Tests und Standards erwarten dürfe.

Derzeit erscheint die Genehmigung aber nicht mehr zu verhindern zu sein, außer die FDA erhält ein deutliches Signal, die GV-Moskitos nicht zuzulassen. Aus unserer Sicht stellen die GV-Moskitos einen ebenso gefährlichen Präzedenzfall dar wie der GV-Lachs, der ebenfalls kurz vor der Genehmigung steht. Damit öffnen sich Tür und Tor für die unzähligen anderen genveränderten Tierarten, die die Industrie noch in der Hinterhand hat. [Mehr Informationen von Netzfrauen: Erster transgener Fisch steht vor der Zulassung]

Vielleicht erinnert sich jemand an den Bericht über einen landesweit respektierten Statistiker und Risiko-Analysten, der warnte, dass GVOs so gefährlich sind, dass sie das gesamte Leben auf diesem Planeten zerstören können. Aus seiner Sicht ist der GVO-Ansatz „wissenschaftlicher“ Betrug: eine „sehr schlechte Abwägung von wahrscheinlichen Vorteilen und Risikomanagement.“

Natürliche Maßnahmen zur Gesundheitsprävention und Behandlung von Viren werden nicht verfolgt. Es gibt spezielle natürliche Maßnahmen, mit dem Dengue-Fieber umzugehen. Kolloidales Silber hat sich z. B. als wirksame Behandlung bei Dengue-Fieber und anderen vergleichbaren Viren erwiesen. Intravenöse Vitamin-C-Infusionen sind bei zahlreichen Virusausbrüchen – wie z. B. Ebola – ebenfalls effektiv.

Mehr über Krankheiten, die von Moskitos übertragen werden können, finden sie hier: Chikungunya Virus Spreading Throughout the Caribbean—and Is Gaining a Foothold in the US

Wir werden noch einen weiteren Bericht zu diesem Thema schreiben, dies war der 2. Teil – Der 1. Teil befasst sich mit Bill Gates – die Allianz mit Big Pharma und Agro-Gentechnik

Moskito2

Frankenmosquitoes Are Headed to Florida!

by Alliance for Natural Health

Genetically engineered mosquitoes may be released in the Florida Keys in the next month or two. Will they make infectious diseases spread even more quickly? Action Alerts!

As we reported previously, Oxitec, a British biotech company, plans to release an experimental mosquito population genetically engineered to combat dengue fever. This is especially unnecessary since there have been no cases of dengue fever reported in the Florida Keys since 2010. The company has been preparing for FDA approval to use Key West as a test population, which is expected to happen within the first two months of 2015.

They aren’t testing in Florida to see whether they can reduce dengue fever in the populations there currently, but rather to see whether they can eradicate the particular breed of mosquito that carries dengue fever. They would do this by releasing GM mosquitoes to breed with the population that carries dengue fever, resulting in offspring that can no longer have offspring.

Of particular concern is the fact that a recent study showed that the same GM mosquitoes released in Brazil did not, in fact, lead to a drop in dengue fever. The number of mosquito eggs fell by an impressive 92% in the city of Jacobina in eastern Brazil—but it did not lead to a drop in the incidence of dengue itself. In fact, there are concerns in Brazil that GM mosquitoes could make dengue outbreaks worse, since a second more invasive species could move into the ecological niche left by lowered populations of the target species.

In Florida, local citizens are concerned that there hasn’t been enough testing or discussion about the environmental impact. The public and a coalition of organizations have made it clear in town hall meetings and through a letter to Gov. Rick Scott that the release should be stopped. Their concerns:

  • The Aedes aegypti mosquito is not native to the Keys. Will the more virulent Asian tiger mosquito, which also carries dengue fever, fill the void left by the reductions in numbers of A. aegypti? Will the dengue virus mutate (think antibiotic-resistant MRSA) and become even more dangerous?
  • How will the genetically modified mosquitoes affect the bat population that relies on them for food? Animals feeding off of GMOs have numerous adverse health effects.
  • Where are the peer-reviewed safety studies to support Oxitec’s safety claims? What evidence led the FDA to deem this new population of mosquitoes ecologically safe? The FDA has not been at all transparent about the grounds they used to clear the clinical trial for safety.

Food & Water Watch’s executive director, Wenonah Hunter, put it this way:

“The proposed open-air release of millions of unregulated, experimental insects into the Florida Keys opens a Pandora’s box that cannot easily be sealed.”

The mosquito release was originally planned for Key West. However, the Key West City Commission passed a law opposing the introduction of genetically altered mosquitoes until further research is provided, and operational standards and a plan to demonstrate measurable outcomes are described to the public.

Undaunted, Oxitec has now moved its operation to Key Haven. There are grassroots attempts to pass a similar ban in Key Haven, but there is no guarantee that Oxitec won’t move its operation again. Mike Doyle, director of the Florida Keys Mosquito Control District, promised that there would be more transparency, testing, and standards for the mosquitoes.

At this stage approval seems inevitable unless a strong message is sent to the FDA not to approve the GM mosquitos. Similar to the GM salmon (which also seems close to approval), we fear that approval of GM mosquitos will set a bad precedent and open the floodgates to all the other GM animals waiting in the pipeline.

You may recall our report on the nationally respected statistician and risk analyst who warned that GMOs are so dangerous that they could destroy all life on the planet. He argues that calling the GMO approach “scientific” betrays “a very poor—indeed warped—understanding of probabilistic payoffs and risk management.”

Natural health prevention and treatment of viruses are not being utilized; there are specific natural protocols to treat dengue fever. Colloidal silver has been used as a treatment for dengue fever and other similar viruses. Intravenous vitamin C drips have shown to be effective for other major viral outbreaks (such as ebola).

Netzfrau Andrea Escher (Übersetzung) und Doro Schreier

*****************************************************************************************************

*****************************************************************************************************

Text-Ausschnitt – zur HPV-Impfung

………………Auch in der HPV-Impfung arbeitet der Pharma-Konzern mit Bill Gates zusammen, seit der Zulassung und der massenhaften Anwendung von HPV-Impfstoffen wurden zahlreiche neurologische, autoimmune und die Blutgerinnung betreffende Erkrankungen mit möglichem Zusammenhang zur Impfung beobachtet. Dazu auch Wichtige Nachricht! Impfung gegen HPV – schwerwiegende Nebenwirkungen!…….

 

netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2016/01/27/bill-gates-die-allianz-mit-big-pharma-und-agro-gentechnik/

Bill Gates

Mit 79,2 Milliarden Euro bleibt Bill Gates reichster Mann der Welt und die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, mit der sich das Paar gegen Armut und Krankheiten engagiert, gilt als die größte private Stiftung der Welt. Pro Jahr spenden die Gates‘ vier Milliarden Dollar, das sind 125 Euro in der Sekunde. 85 Milliarden Dollar stehen Melinda Gates, die die Bill Gates Stiftung verwaltet, an eigenem Geld zur Verfügung.

Die Gates-Stiftung finanziert Gesundheits- und Agrarprojekte. Einer der Schwerpunkte der Stiftung liegt bei der Impfstoffforschung.

In Brasilien grassieren das Dengue-Fieber und das Zika-Virus. Die Behörden haben den Gesundheits-Notstand ausgerufen und versuchen, die Bevölkerung aufzuklären, um die Zahl der Stechmücken zu reduzieren. Seit 2011 werden im Nordosten Brasiliens Woche für Woche bis zu einer halben Million gentechnisch veränderte ägyptische Tigermücken (Aedes aegypti – auch Moskitos aus dem Reagenzglas genannt) in die Natur entlassen. Die Insekten enthalten ein zusätzliches Gen für einen Eiweißstoff, der ihre Nachkommen abtötet und so die Ausbreitung des Dengue-Fieber reduzieren soll. Laut mehreren Berichten wurden die Original-Testberichte nie veröffentlicht. 2009 unterstützte die Bill-Gates-Stiftung in diesem Projekt.

Bereits 2003 investierte die Stiftung von Bill Gates $ 55 Millionen in die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Dengue-Fieber und Dengue-hämorrhagisches Fieber. Die Summe ging an das International Vaccine Institute (IVI) Bereich Pediatric Dengue Vaccine Initiative (PDVI), das 2001 gegründet wurde. Ob Impfstoff oder genmanipulierte Moskitos, Bill Gates ist immer mit einer großzügigen Spende dabei. Es ist ja auch ehrenwert, wenn nicht seine Leidenschaft für Gentechnik wäre. Es ist fast so, als würde er leidenschaftlich Gott spielen wollen, doch dazu später mehr.

Gesundheit war ein Schwerpunkt der deutschen G7-Präsidentschaft im Jahr 2015. Die Wiederauffüllungskonferenz der globalen Impfallianz Gavi fand am 26. und am 27. Januar auf Einladung der Bundesregierung und unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Merkel statt und wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mitveranstaltet. Schirmherrin Dr. Angela Merkel konnte auf der Veranstaltung rund 200 Teilnehmer begrüßen, u. a. Bill Gates, die Pharmaunternehmen und die Organisation One, die von Bono mitgegründet wurde. Vertreten wurde diese Organisation von Maria Furtwängler. Dass Bono von U2 Bill Gates bei seinen Machenschaften unterstützt, dürfte bekannt sein.

Bei den Milliarden-Umsätzen war die Begeisterung bei der Pharmaindustrie groß; sie teilen mit, dass für Impfstoff-Hersteller die Beteiligung an GAVI von großer Bedeutung ist, denn die Allianz sorgt für eine stabile Nachfrage. 

Die internationale Impfallianz Gavi

Zu den größten Gebern gehören die Gates-Stiftung, die USA und Deutschland. Auch die Pharmakonzerne gehören zur GAVI. Ein rentables Geschäft für die Konzerne, denn Gavi garantiert den Pharmafirmen einen riesigen Markt.

 

„Wir wollen hier in Berlin etwas erreichen, das für die nächste Periode von 2016 bis 2020 eine gute Nachricht für 300 Millionen Kinder sein soll. Wir wollen so viele Kinder durch Impfung vor Krankheiten wie Lungenentzündung, Masern, schwerem Durchfall oder Röteln schützen. […] Wir in Deutschland haben uns angesichts der Herausforderung von Ebola dazu entschlossen, unseren Beitrag für die nächste Periode auf 600 Millionen Euro zu erhöhen“. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bei der Gavi-Geberkonferenz am 27. 1. 2015.

Mittlerweile dürfte Gates‘ Faible für Gentechnik und Impfstoffe bekannt sein. Einer der Schwerpunkte der Stiftung liegt bei der Impfstoffforschung. So unterstützt die Stiftung mit enormen Summen die Forscher beim Kampf gegen Malaria, eine Krankheit, die jedes Jahr für rund eine Million Todesfälle verantwortlich ist. Sind Gates‘ Milliarden ein Segen für die Erkrankten und die Wissenschaft? Und warum macht er sich gerade für diesen Bereich so stark und ebenso für die Gentechnik?

„Impfprogramme sind die wirksamsten und kostengünstigsten Investitionen, die wir zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern in den ärmsten Ländern der Welt tätigen können.“ So Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller.

Dazu unser Beitrag: Impfen – Verflechtungen mit der Industrie und Gewusst? Medikamente und Impfstoffe sind aus gentechnisch verändertem Mais, Reis, Karotten

In Indien stand die Gates-Stiftung gerade auf dem Prüfstand. Hier steht die Stiftung auch wegen seiner Impfung und einer Studie zu dem Thema in Kritik. Siehe auch: Umstrittene Impfstoffstudien: Warum ist die Bill & Melinda Gates Foundation in Indien im Kreuzfeuer der Kritik?

GAVI fördert u. a.  Rotavirusimpfung gegen Durchfall. Sie ist nur mäßig wirksam, aber relativ teuer. Sinnvoller und nachhaltiger wäre es, die Ursachen dieser Erkrankung zu beseitigen, die so viele Kinder das Leben kostet: Durch sauberes Trinkwasser, Kanalisation, Latrinen und bessere Hygiene. All das könnte zudem auch viele andere Erkrankungen verhindern. Dazu bedarf es keiner Impfung, also warum nicht die Ursachen bekämpfen?

Bill Gates und die WHO

Die WHO (engl. World Health Organization, dt. Weltgesundheitsorganisation) ist eine Sonderorganisation der UNO mit Sitz in Genf. Sie wurde 1948 gegründet und hat 194 Mitgliedstaaten. Dazu auch unser Beitrag:Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz

Die WHO unterstützt Staaten beim Auf- und Ausbau der Gesundheitsversorgung und arbeitet im Bereich der Gesundheitsvorsorge (durch Verbesserung des Zugangs zu Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten). Der weltweite Gesundheitswarndienst dokumentiert und informiert über ansteckende Krankheiten und Impfungen. Außerdem fördert die WHO die medizinische Forschung.

Zu ihrem Mandat gehört die Festlegung weltweit gültiger Normen und Standards, die Formulierung evidenzbasierter, gesundheitspolitischer Grundsätze sowie die Ausgestaltung der Forschungsagenda für Gesundheit.

WHO-Projekte werden teilweise als Public Private Partnership finanziert. Darunter fallen:

  • Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Global Alliance for Vaccines and Immunization; GAVI), welche zu 75 % (750 Mio. US-Dollar) von der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert wird. Auch JP Morgan und Statoil gehören zu den Geldgebern.
  • Die Globale Allianz für verbesserte Ernährung (GAIN), die 2003 gegründet wurde. Sie bezweckt mittels partnerschaftlicher Projekte, unter anderen mit der WHO und der Nahrungsmittelindustrie, die Mangelernährung zu verhindern, vor allem in Entwicklungsländern. Finanziert u. a. von der Bill & Melinda Gates Foundation. 

„Es gibt es noch viel zu tun. Jedes Jahr sterben sieben Millionen Mütter und Kinder an vermeidbaren Ursachen, eine Milliarde Menschen leidet an Unterernährung“, so Melinda auf dem Kirchentag, der 2015 in Stuttgart stattfand. Sie erwähnte aber nicht, dass gerade Monsanto, mit dem die Stiftung sehr eng zusammenarbeitet, einen Anteil am Hunger dieser Welt hat. Bill Gates ist der Meinung, dass die Grüne Gentechnik von Monsanto Wunder bewirkt, diese These wurde mehrfach entkräftet. Und dass Monsantos Roundup für viele Kranke und Krankheiten verantwortlich ist, das wird ebenfalls verschwiegen. In unserem Bericht zeigen wir Ihnen, wie Bill Gates und Monsanto vernetzt sind.

Es gibt viele Gerüchte über Bill Gates, er wolle die Welt reduzieren, er mache es aus Profitinteresse u. s. w.. Nein, das denken wir nicht, aber wir wollten doch der Sache auf den Grund gehen, was Bill Gates dazu bewogen haben mag, sich mit Konzernen wie Monsanto oder Novartis, aber auch Pfizer, einzulassen. So wie Bill Gates einst mit Microsoft die Welt eroberte, kämpft er jetzt mit seiner Frau für eine bessere Welt. Man mag es glauben oder nicht. Doch auch Bill Gates muss erkennen, wenn er sich verrannt hat. Bei Computern handelt es sich um Maschinen, bei seinen neuen Projekten um Menschen. Und da kann man ihm durchaus den Vorwurf machen, dass das, was er sich vorgenommen hat, aus dem Ruder läuft. Er ist bekanntlich kein Arzt und muss sich auf sein Beraterteam verlassen.

Den Aspekt Profitgier können wir gänzlich unter den Tisch fallen lassen. Schon vor Jahren verdiente Microsoft mit seinen Anteilen an anderen Konzernen 50 % seines Umsatzes und auch Bill Gates hat so viel Geld, dass er es nie ausgeben könnte. Warum also nichts GUTES damit machen und darüber reden?  Wäre da nicht Monsanto und Gates Faible für Gentechnik. Wann erkennt Bill Gates, dass er auf der falschen Seite steht? Das ist die Frage, die wir uns stellen müssen. Und Bill Gates wäre nicht er, wenn er nicht das nutzen würde, womit er reich wurde.

Bill und Melinda Gates

Schauen wir dazu auf die Webseite der Gates-Stiftung. Die ersten Stiftungsprojekte, z. B. das Internet in öffentlichen Bibliotheken, rührten von der Microsoft-Erfahrung der Gründer. In den Neunzigerjahren erfuhren Bill und Melinda jedoch von Millionen Kindern, die eine einfache medizinische Behandlung benötigten. So erweiterten sich die Schwerpunkte der Stiftung. Sie suchten und unterstützten nun Gruppen, die weltweit Leben retteten.

Im Jahre 2000 wird die William H. Gates Foundation mit der Gates Learning Foundation zusammengeführt und bildet von nun an die Bill & Melinda Gates-Stiftung.

Start der Initiative Sound Families

Im Rahmen der Initiative Sound Families sollte acht Jahre lang mit Hilfe von 40 Millionen US-Dollar die Obdachlosigkeit von Familien in der Region Puget Sound im US-Bundesstaat Washington bekämpft werden. Im Rahmen des Projekts sollten 1500 neue Wohneinheiten mit Dienstleistungen geschaffen werden, die zu einer besseren Familienstabilität beitragen. In diesem Milieu war auch der Vater von Bill Gates aufgewachsen.

Die Vereinten Nationen legen Ziele zur Ausrottung von Krankheiten fest

Im Jahr 2000 legten auch die Vereinten Nationen die acht Millenniums-Entwicklungsziele fest. Zu diesen gehören die Beseitigung der extremen Armut, die Senkung der Kindersterblichkeit und die Bekämpfung von Krankheiten. Die Stiftung und andere Unterstützer arbeiten gemeinsam daran, die Ziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Wir brauchen nicht zu erläutern, dass diese Ziele nicht erreicht werden. Mehr Infos: Video: Welternährung in 5 Minuten erklärt – Hunger im Überfluss

Die regionale Niederlassung in Washington, D.C., wird eröffnet

Im Jahre 2001 eröffnete die Stiftung eine regionale Niederlassung in Washington, D.C., um engere Partnerschaften mit staatlich geförderten Programmen einzugehen und zu pflegen.

Bis dahin ist noch alles in Ordnung.

2005 setzte die Stiftung Ihre Arbeit zur Bekämpfung von Malaria fort und kündigte Fördermittel in Höhe von 258 Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines MalariaImpfstoffs, neuer Medikamente und innovativer Lösungen für die Mückenbekämpfung an. 2006 schenkte Warren Buffett der Stiftung über 30 Milliarden US-Dollar. Dank des Geschenks aus dem Jahr 2006 werden die Ausgaben der Stiftung verdoppelt.

„Da wir unsere Bemühungen, allen Menschen die Chance für ein gesundes und produktives Leben zu bieten, verstärken möchten, strukturieren wir die Stiftung um und setzen drei Prioritäten: Globale Gesundheit, globale Entwicklung und Arbeit in den USA.“ – Stiftung 2006

MONSANTO und eine neue Allianz für eine grüne Revolution in Afrika

Gemeinsam mit der Rockefeller Foundation gründet die Stiftung die Allianz für eine grüne Revolution in Afrika (Alliance for a Green Revolution in Africa, AGRA). AGRA wird von Kofi Annan geleitet und ist eine Organisation mit Sitz in Afrika. Ihre Aufgabe ist es, die Landwirtschaft neu zu beleben sowie Bauern dabei zu helfen, Armut und Hunger zu überwinden. Lesen Sie dazu auch: Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz und Bono verbündet sich mit Monsanto, um Afrikas Landwirschaft mit GMOs zu zerstören-U2’s Bono partners with Monsanto to destroy African agriculture with GMOs

INFOBOX

Die AGRA und ihre Kapitalgeber beteuern, Afrikaeine eigene Grüne Revolution“ schenken zu wollen und aus den „Fehlern der Vergangenheit“ gelernt zu haben. Tatsächlich entstand das Konzept der „Grünen Revolution“ bereits in den 1960er-Jahren, als der US-Vize-Präsident und Gründer des Agrarunternehmens Pioneer, Henry Wallace, mit dem Export des amerikanischen Modells der intensiven Landwirtschaft nach Afrika anderen Revolutionen vorbeugen wollte – in erster Linie natürlich der roten. Quelle 

Wie Bill Gates, Norman Borlaug, CIMMYT und Dr. Sanjaya Rajaram zusammenhängen, erfahren Sie in unserem Beitrag. World Food Prize 2014 für genmanipulierten Weizen

Die Geschichte von Pioneer und Henry Wallace können Sie hier lesen: Die dunkle Geschichte von DuPont – Von Atombombe über Nylonstrümpfe zum Genmais

Der Präsident der Stiftung, der Agronom Namanga Ngongi, der zuvor beim Welternährungsprogramm Karriere machte und heute in Kamerun eine Plantage zur Herstellung von Palmöl (!) betreibt, versichert zwar, dass AGRA nichts mit Agrobusiness zu tun habe. Doch daran darf gezweifelt werden. Im Jahr 2010 kaufte die Stiftung Bill & Melinda Gates, die mit 400 Millionen Dollar mehr als die Hälfte des AGRA-Haushalts stellt, für 23,1 Millionen Dollar ganze 500 000 Monsanto-Aktien (siehe Infografik). Viele Landwirtschaftsorganisationen und internationale Beobachter fürchten daher, dass die afrikanische Revolution ihren Namen vor allem der grünen Farbe der Dollarscheine verdankt, die für die reichen Investoren dabei herausspringen.

Nun kennen Sie den Zusammenhang zwischen der Gates-Stiftung und Monsanto, aber Sie wissen immer noch nicht, wie das nun mit dem Faible fürs Impfen zusammenhängt.

Deklaration der Dekade (Jahrzehnt) der Impfstoffe

2010 erklärte die Stiftung die Dekade (Jahrzehnt) der Impfstoffe. Sie versprachen über den Zeitraum der nächsten 10 Jahre 10 Milliarden US-Dollar für die Forschung, Entwicklung und Bereitstellung von Impfstoffen für die ärmsten Länder der Welt auszugeben. Und im Rahmen der GAVI-Konferenz wurden von öffentlichen und privaten Gebern Mittel für die Immunisierung von über 250 Millionen – für die ärmsten Kinder auf der Welt – gegen lebensbedrohliche Krankheiten zugesichert. Bis zum Jahr 2015 können so mehr als vier Millionen vorzeitige Todesfälle verhindert werden. – so die Stiftung.

TREVOR MUNDEL, PRÄSIDENT der Abteilung Globales Gesundheitsprogramm

Vor seinem Eintritt in die Stiftung im Jahr 2011 war er Global Head der Entwicklung bei Novartis und zuvor war er an der klinischen Forschung bei Pfizer und Parke-Davis, einem Tochterunternehmen des Pharmaunternehmens Pfizer, beteiligt.  Nun schließt sich der Kreis. Dazu unser Beitrag Impfstoff-Versorgung: Bill & Melinda-Gates-Stiftung und Pharmagigant Novartis zusammen mit Brasilien

Bill Gates und Glaxo Smith Kline

Glaxo Smith Kline (GSK) ist Partner der  GAVI. Die Firma liefert innovative Impfstoffe wie die gegen das Rotavirus, gegen Lungenentzündung und das Zervixkarzinom. GSK verpflichtete sich, über 850 Millionen Impfdosen bereitzustellen, die dazu beitragen, bis zum Jahr 2024 bis zu 300 Millionen Kinder in Entwicklungsländern zu schützen. Des Weiteren werden schon sehr lange Schritte unternommen, um weltweite Herausforderungen auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung anzugehen. So investiert GSK beispielsweise in Forschungsprogramme zu Impfstoffen gegen kritische Erkrankungen, von denen arme Länder betroffen sind, wie Malaria, Tuberkulose, HIV und Ebola, und ist eine wegweisende fünfjährige Partnerschaft mit Save the Children eingegangen.

Der Pharma-Konzern GSK, der erst kürzlich die Impfstoff-Abteilung von Novartis übernommen hatte, entsorgte in Belgien versehentlich mit Polioviren belastetes Wasser in eine Kläranlage. Dutzende Liter mit Polioviren verseuchter Flüssigkeit sind in eine Kläranlage geraten. GSK hat zwei Impfstoffe im Sortiment, die vor Polio schützen: Boostrix und Infanrix. Erst Anfang 2014 hatten Produktionsprobleme in dem Werk für Schlagzeilen gesorgt: Ende 2013 waren bei Kontrollen die internen Qualitätskriterien nicht erreicht worden. Die Produktion des Kombinationsimpfstoffes gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen sowie des Varizellen-Einzelimpfstoffes war daraufhin gestoppt und der Fehler gesucht worden. In der Folge war es bis März zu Lieferproblemen bei Varilrix gekommen, die AOK hatte ihren Rabattvertrag gekündigt. Quelle: apotheke-adhoc.de

Der in London ansässige Pharmakonzern GalaxoSmithKline verkaufte zuletzt das Geschäft mit Krebsmedikamenten für 16 Mrd. US-$ (ca. 12 Mrd. €) an den Konkurrenten Novartis. GalaxoSmithKline ist sehr stark im Forschungsbereich engagiert, jeder sechste Mitarbeiter arbeitet in diesem Bereich, wobei die Londoner täglich rund 13 Mio. € für Forschung und Entwicklung ausgeben.

Das Unternehmen hat weitere Produktionsstätten in Europa sowie in Nordamerika und Asien. Außer Arzneimitteln und Impfstoffen werden auch Gesundheitsprodukte und Hygieneartikel hergestellt. Am 22. April 2014e verkündet der Konzern einen Großumbau per Tauschgeschäft: Für insgesamt 16 Milliarden US-Dollar übernimmt Novartis die Krebsmedikamente des Konzerns, der im Gegenzug 7,1 Milliarden Dollar plus Umsatzbeteiligung für die Novartis-Impfstoffe zahlt. Sein OTC-Arzneimittel-Geschäft führt nun zu einer Zusammenarbeit mit Novartis.

Wie wir auf der Homepage von GSK  erfahren, startete der Pharmakonzern 2013 eine neue Partnerschaft mit der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF), und zwar mit dem Ziel, eine gemeinsame Initiative mit dem Ziel, Impfstoffe hitzebeständiger zu machen. Dadurch müssten die Impfstoffe weniger stark gekühlt werden, was in den heißen Entwicklungsländern ein enormer Vorteil wäre. GSK und BMGF investieren 1,8 Millionen US-Dollar in die ersten Schritte eines Forschungsprojektes, das die Wärmebeständigkeit von Impfstoffen erhöhen soll.

Auch in der HPV-Impfung arbeitet der Pharma-Konzern mit Bill Gates zusammen, seit der Zulassung und der massenhaften Anwendung von HPV-Impfstoffen wurden zahlreiche neurologische, autoimmune und die Blutgerinnung betreffende Erkrankungen mit möglichem Zusammenhang zur Impfung beobachtet. Dazu auch Wichtige Nachricht! Impfung gegen HPV – schwerwiegende Nebenwirkungen!

Die Finanzierung wissenschaftlicher Studien, mit denen der Nutzen der Impfkampagnen untermauert wird, durch GAVI oder ihre Träger, wird als Interessenkonflikt angesehen. In Indien sagte das Oberste Gericht, dass die US-amerikanische NGO PATH die Studien durchgeführt hätte. Hier finden Sie PATH auf Facebook. Diese NGO wiederum arbeitet eng mit Bill Gates zusammen. Die Kritik in Indien, wie schon oben genannt, lautet, dass die Gates Foundation, PATH und die WHO fahrlässig und auf kriminelle Weise Impfstoffe an anfälligen und ungebildeten Personen getestet hätten und zwar ohne Einwilligung und ohne Beratung über mögliche Nebenwirkungen. Siehe: Umstrittene Impfstoffstudien: Warum ist die Bill & Melinda Gates Foundation in Indien im Kreuzfeuer der Kritik?

Bill Gates-Stiftung hat 50 Millionen Dollar für die Ebola-Bekämpfung gespendet.  Mit dem Geld soll die Entwicklung von Therapien und Impfstoffen beschleunigt werden, die helfen könnten, die Epidemie zu beenden und neue Ausbrüche zu vermeiden. Da sind wieder alle zusammen: Monsanto und Pfizer, denn die sind an dem neuen Wirkstoff für Ebola beteiligt. Siehe: EBOLA-Panik: ein lukratives Geschäft? – Point de vue: Ebola: le mensonge généralisé  Auch dieses war Thema bei dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau.

Infobox

Anlässlich der Konferenz der weltweiten Impfallianz GAVI in Berlin betonte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die weltweite  Bedeutung von Impfungen zum Schutz vor lebensbedrohenden Infektionskrankheiten:

„Impfungen bieten einen wirksamen Schutz vor lebensbedrohenden Infektionskrankheiten. Wir setzen uns bei der GAVI-Wiederauffüllungskonferenz dafür ein, dass weitere 300 Millionen Kinder bis 2020 eine lebensrettende Schutzimpfung bekommen.“

Deutschland unterstützt die Arbeit der Impfallianz seit 2006 und erhöhte seither die jährlichen Zusagen kontinuierlich. In den Jahren 2012 und 2013 wurden jeweils 30 Millionen Euro zugesagt. Im Juni 2014 bestätigte die Bundesregierung ihre Absicht, die Unterstützung ab 2014 von 30 Millionen Euro auf 38 Millionen Euro im Jahr zu erhöhen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller kündigten zudem im November 2014 an, Deutschland wolle die Mittel für Gavi deutlich erhöhen und bis 2020 insgesamt bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Seit Gründung der GAVI Impfallianz konnten 500 Millionen Kinder in Entwicklungsländern geimpft werden. Neue Finanzierungsmittel in Höhe von 7,5 Mrd. US$ sollen dazu beitragen, dass weitere 300 Mio. Kinder bis 2020 geimpft werden können.

Minister Gröhe appelliert in seiner Rede auch an die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, ihren Impfstatus checken zu lassen und fehlende Schutzimpfungen nachzuholen. Eine Übersicht über die in Deutschland von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Schutzimpfungen finden Sie hier [PDF]. Quelle Bundesregierung 

Die Entwicklung armer Länder braucht Geld, Mut und Innovationen: Das ist das Credo von Melinda Gates, der Ehefrau von Microsoft-Gründer Bill Gates und Vize-Vorsitzende der milliardenschweren Gates-Stiftung, auf dem Kirchentag in Stuttgart.

Das Ehepaar Gates hat seinen Beraterstab mit Leuten besetzt, die von gewinnorientierten Konzernen kommen. Nehmen wir da nur Novartis oder GSK– Konzerne, die an Impfstoffen verdienen. Es ist für uns unmöglich, auch nur im geringsten daran zu glauben, dass diese Konzerne nicht durch z. B. Afrika profitieren wollen. Die Entwicklungshilfe ist nach wie vor ein lukratives Geschäft, das sehen wir hier in Deutschland an der GIZ und an der im Januar 2013 gegründeten German Food Partnership (GFP ), mit der Bill Gates ebenfalls  zusammen arbeitet.

Bill Gates, der dafür mitverantwortlich ist, dass viele Menschen verhungern, krank werden und sogar sterbenDie Gier nach Profit macht auch nicht vor dem WELTHUNGER halt!