YOU-TUBE-GOOGLE „ENT-LARVT““ SICH wieder-mal – – – „“Naomi Seibt““ – – ZENSUR DER WISSENSCHAFT – VIDEO GELÖSCHT /// #FierceWithoutFeminism /// „PUTIN the JEW““ von YOU-TUBE verBANNT //// SRM – „Solar Radiation Management““ oder auch „Solares GEO-ENGINEERING““ /// „“Katherine Horton““ – – – – – Heart-gunning on Swiss motorway – – SWISS – Intel chief „Jean-Philippe Gaudin““ – – – Stop 007 /// „Jeffrey Epstein““ /// Dritter Zitter-ANFALL in 4 Wochen: „Merkel““ zittert erneut bei Staatsempfang

 

siehe auch GOOGLE-YOU-TUBE-ZENSUR – FASCHISMUS

outube.com/watch?v=1Yvi2hLvoGc

ZENSUR DER WISSENSCHAFT – VIDEO GELÖSCHT

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Klimaschutz: Alles nur heiße Luft? Das Video von Naomi Seibt

Klimaschutz: Alles nur heiße Luft? Das Video von Naomi Seibt

Standbild Youtube Naomi Seibt

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
nach der fragwürdigen und fremdgesteuerten Greta-Aktion „Friday for Future“ schalten sich endlich auch Jugendliche mit Sachverstand in die Klimadiskussion ein.

Es handelt sich um ein Youtube-Video, welches, angesichts der heutigen Zensurzustände, nicht mehr überraschend, kurz nach dem Erscheinen gesperrt wurde. Ein sachlicher Grund für die Sperre war nicht zu erkennen. Nun ist das Video wieder da, nachdem Anwältin Karoline Seibt juristisch gegen Youtube vorging.

Video einer jungen Klimarealistin

Wir beurteilen den sachlichen Inhalt des Videos als sehr gut, verzichten auf minimale Korrekturen, wie z.B. „Kernenergie“ anstelle von „Atomenergie“ und überlassen es der öffentlichen Diskssion. Offenbar ist das Video erst Teil I einer Gesamtbetrachtung, so dass wir auf Teil II sehr gespannt sind.

Bereits dieses Video (Teil I) ist geeignet, Unterrichts- und Diskussionsstoff in einem sachgerechten, nicht ideologisch geprägten Naturkunde-Unterricht gymnasialer Oberstufen zu werden. Die EIKE-Redaktion und der Verfasser wünschen der jungen Dame alles Gute für ihre weitere, vermutlich akademische Karriere und natürlich für ihre Arbeit am Teil II ihres Videoprojekts.

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outube.com/watch?v=t5clp7Lpwx4

Manchmal Schweige Ich – Naomi Seibt

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utube.com/watch?v=ASd1vd-MWWo

Kanalvorstellung – Hallo, „Andersdenkende“!

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https://www.youtube.com/watch?v=1WmLFkP3rRc

#FierceWithoutFeminism – Wir sind nicht eure Opfer (with English subtitles)

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BAENKSTER-MAFIA ist ÜBERALL

Deutschlands Experte für organisierte Kriminalität – Jürgen Roth – TRUE CRIME STORIES

PUTIN: RusslandMAFIALAND

SachsenSUMPF“ – MAFIA in DEUTSCHLAND – oder MAFIA-LAND-DEUTSCHLAND

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OBEN gibt es KEINE TRANSPARENZ und DESHALB auch dort die HÖCHSTE KRIMINELLE ENERGIE zu finden ist  – – – – – UNTEN soll alles GLÄSERN werden – EIN SCHELM der …….

DDR 2.0: Registrieren, registrieren, registrieren

DDR 2.0: Registrieren, registrieren, registrieren

NEOPresse in D/A/CH

Der Kampf gegen Hetze und Hass im Internet treibt die Regierenden in Deutschland zu immer neuen Ideen. Vor gut einer Woche haben sich die Innenminister vom Bund (Horst Seehofer) und die Landes-Innenminister getroffen, um allerlei Maßnahmen zu diskutieren. Der Kern der Ideen: „Klarnamen“ bzw. eine eindeutige Rückführung jedes Kommentars auf eine Person soll dem Staat helfen, seine Bürger zu überwachen. Oder, wie es weniger zynische Kommentare vermuten, die Meinungsfreiheit zu sichern.

Die Rückkehr der DDR

Wie die Seite „politplatschquatsch.com“ erinnert, hat es ein pragmatisches Instrument bereits in der DDR gegeben. Die sogenannte „Personenkennziffer“. One man, one number, so in etwa könnte die Vorgabe lauten. Eine 12-stellige Ziffer gab es in der DDR. Die tauchte sowohl im Wehrdienstausweis auf wie auch in der Erkennungsmarke der Nationalen Volksarmee oder eben im Personalausweis. Alle Daten zu einer Person ließen sich über die „Zentrale Personendatenbank Berlin-Biesdorf“ (ZPDB) zusammenführen.

Dies ist in der moderneren Bundesrepublik so noch nicht möglich. Die Verknüpfung aller Daten lässt das Bundesverfassungsgericht nicht zu. Daher soll es wohl einen „Identifier“ geben. Die Konferenz der Innenminister legte fest, dass ein solches Zeichen für die Identifikation einzelner Personen (was anderes als die Personenkennziffer könnte dies sein?) auch nach den Grundsätzen der „Datenschutz-Grundverordnung“ (DSGVO) gehandhabt würde. Auf der anderen Seite dienten sie auch dem Staat, um „medienbruchfreie Prozessketten auch in komplexen Situationen“ zu ermöglichen und „stets auf der Grundlage eindeutiger Personenidentitäten operieren“ zu können.

Dem Volk wird versichert, das die „neue Form des ID-Managements“ auf einem „datenschutzkonformen Mechanismus“ beruhe. Dafür könnte etwa, so die „TAZ“, die Steueridentifikationsnummer (Steuer-ID) verwendet werden. Die gibt es ja schon. Vielleicht rettet dieser kleine Trick den Staat vor dem Bundesverfassungsgericht. Lieber jedoch berichten die Medien derzeit nicht weiter über die jüngste Innenministerkonferenz. Wir schon.

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………………zzziiiiizzz

 

https://www.sueddeutsche.de/politik/eu-frauen-spitzenposten-1.4511136

Europäische Union

Europa wagt endlich den weiblichen Aufbruch

Ursula von der Leyen, Christine Lagarde und Margrethe Vestager (v.l.n.r.)(Foto: dpa(3))

Von der Leyen, Lagarde, Vestager: Drei Frauen sollen künftig die Geschicke der EU bestimmen. Das könnte dem Kontinent zu neuem Ansehen in der Welt verhelfen – und ist auch ein Verdienst von Angela Merkel…..

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utube.com/watch?v=RiVTfZTB_XQ

Raubzug der Weltmacht IWF – Ernst Wolff

Die VERBRECHEN der „CHRISTINE LAGARDE““

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DER „MAAAFFFIIAAA-ROTH-SCHILD-BÜÜTTTEL““ LAGARDE

Beispiel für „Jede Menge Dreck am STECKEN“ und deshalb BESTENS geEIGNET für POSTEN an den oberen PLÄTZEN

DAMIT die MAFIABANKSTERS NARRENFREIHEIT haben

Christine Lagarde will das Bargeld abschaffen

Anders als Draghi

Christine Lagarde will das Bargeld abschaffen

Die designierte EZB-Chefin Christine Lagarde ist eine entschiedene Gegnerin des Bargelds. Stattdessen unterstützt sie den Gedanken, dass Notenbanken digitale Währungen ausgeben sollen.

Mit der neuen EZB-Chefin Christine Lagarde dürften Schritt für Schritt Reformen umgesetzt werden, die auf die Abschaffung oder Zurückdrängung des Bargelds abzielen. Zumindest ist sie eine entschiedene Gegnerin von Papiergeld.

Am 14. November 2018 hielt Lagarde als IWF-Chefin eine Rede auf dem Singapore Fintech Festival. Im Verlauf ihrer Rede stellte sie die Nutzung von Bargeld in Frage und unterstützte die Einführung von digitalen Währungen durch die Notenbanken.

Lagarde führte aus: “In den Schaufenstern steht bereits ,Bargeld wird nicht akzeptiert’. Nicht nur in Skandinavien, dem Aushängeschild einer bargeldlosen Welt. Auch in verschiedenen anderen Ländern ist die Nachfrage nach Bargeld rückläufig – wie die jüngsten IWF-Untersuchungen gezeigt haben. Und wer wird in zehn, zwanzig, dreißig Jahren noch Papierzettel (Bargeld, Anm. d. Red.) austauschen? (…) Denken Sie an die neuen spezialisierten Zahlungsanbieter, die E-Geld anbieten – von AliPay und WeChat in China über PayTM in Indien bis zu M-Pesa in Kenia. Diese Geldformen sind für die digitale Wirtschaft konzipiert.”

Sie warf auch die Frage auf, ob Notenbanken eine neue digitale Währung herausgeben sollten. Lagarde wörtlich: “Ein staatlich abgesicherter Token oder ein Konto, das direkt bei der Notenbank geführt wird und Personen und Unternehmen für Zahlungen an Privatkunden zur Verfügung steht? Ihre Einlagen bei Geschäftsbanken sind zwar bereits digital. Aber eine digitale Währung wäre eine Verpflichtung des Staates – wie beim Bargeld – und nicht einer privaten Firma.”

Digitale Währungen hätten die Fähigkeit einer “finanziellen Inklusion, um Menschen und Unternehmen in abgelegenen und marginalisierten Regionen zu erreichen”. Bargeld sei an dieser Stelle “keine Option mehr”, behauptete Lagarde ohne den Umstand zu erwähnen, dass es gerade Bargeld ist, welches in abgelegenen Regionen als Zahlungsmittel verwendet wird, weil keine oder nur eine unzureichende Infrastruktur besteht.

Bei Bank-Runs spielt das Bargeld ebenfalls eine negative Rolle. Denn ein Bank-Run funktioniere nach dem Prinzip “wer zuerst kommt, malt zuerst”. Doch bei einer digitalen Währung bestünde diese Gefahr nicht.

CNBC berichtet, dass Lagarde die Notenbanken von China, Kanada, Schweden und Uruguay als Vorreiter für die Einführung von digitalen Währungen auserkoren hat. Diese würden den neuen Denkansatz unterstützen. Beispielsweise plant die schwedische Notenbank, die Riksbank, im aktuellen Jahr eine Pilotversion einer digitalen Währung namens e-krona einzuführen. Nur 13 Prozent der Schweden verwenden Bargeld. Die schwedische Zentralbank rudert inzwischen jedoch auch wieder zurück weil sie fürchtet, dass ältere Menschen durch die aggressive Digitalisierung des Zahlungsverkehrs in Schweden an den Rand gedrängt werden.

Lagarde sagte im April 2019, dass das Bargeld immer knapper wird, das Mobilfunkgeschäft im Aufwind sei und Person-to-Person-Zahlungen (P2P) zu einem gigantischen Markt geworden wären, insbesondere in China, aber auch in Kenia und Europa, berichtet Coindesk.

Im Juni 2019 kritisierte Lagarde, dass Fintech-Firmen zahlreiche Finanzprodukte anbieten, die eine Instabilität im internationalen Finanzsystem auslösen könnten. “Eine erhebliche Störung der Finanz-Landschaft dürfte von den großen Technologieunternehmen ausgehen, die ihre enormen Kundenstämme (…) nutzen, um Finanzprodukte auf der Basis von Big Data und künstlicher Intelligenz anzubieten”, zitiert die Deutsche Welle Lagarde. Diese Aussage Lagardes harmoniert mit ihrem Vorschlag, wonach die Notenbanken selbst digitale Währungen einführen müssen. Sie möchte diese Aufgabe offenbar nicht den privaten Unternehmen überlassen.

“In den vergangenen fünf Jahren war das Technologie-Wachstum in China äußerst erfolgreich und ermöglichte Millionen von Neueinsteigern den Zugang zu Finanzprodukten und die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze. Doch es hat auch dazu geführt, dass zwei Firmen mehr als 90 Prozent des Marktes für mobile Zahlungen kontrollieren”, so Lagarde.

Die geldpolitische Ausrichtung von Lagarde ist auch deshalb interessant, weil der ehemalige EZB-Chef Mario Draghi sich im vergangenen Jahr gegen die Einführung einer digitalen Währung durch die EZB ausgesprochen hatte.

 

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EIGNUNGS-TEST für die „EU““: „KORRUPT“ – „KRIMINELL“ – „NULL-INTELLIGENZ“

Flinten-Uschi: Aus dem Beratersumpf an die EU-Spitze

Flinten-Uschi: Aus dem Beratersumpf an die EU-Spitze

NEOPresse in Politik

Wie demokratisch die EU ist, hat sich dieser Tage wieder einmal eindrucksvoll gezeigt: Für die EU-Spitzenämter wurden samt und sonders nur Teilnehmer der Bilderberger-Konferenzen nominiert. Herr Macron wollte Weber nicht als EU-Kommissionspräsidenten – also wurde er es nicht. Die Visegrád-Staaten und Italien wollten den nationalfeindlichen Timmermans nicht. Der wurde es also auch nicht.

Also zauberte man über Nacht Frau von der Leyen aus dem Hut, eine treue Bilderberg-Teilnehmerin und eine Frau, gegen die im Deutschen Bundestag ein Untersuchungsverfahren wegen Veruntreuung von Steuergeldern läuft – die Berateraffäre. Aus dieser Affäre dürfte sie sich jetzt ohne jegliche Konsequenzen einfach so herausziehen können.

Zur Nominierung von Frau von der Leyen soll laut „Welt“ Frau Merkel erklärt haben, sich daran nicht beteiligt zu haben, weil sich die große Koalition nicht einig gewesen sei. Merkel habe sich daher „entsprechend den Regeln des deutschen Abstimmungsverfahrens der Stimme enthalten“. Alle anderen 27 EU-Staaten hätten jedoch dem Vorschlag, Frau von der Leyen zu EU-Präsidentin zu ernennen, zugestimmt.

Die aktuelle SPD-Spitze hatte erklärt, von der Leyen abzulehnen. Die kommissarischen SPD-Vorsitzenden Dreyer, Schwesig und Schäfer-Gümbel sagten, mit der Ernennung von der Leyens würde der Versuch, die Europäische Union zu demokratisieren, ad absurdum geführt.

Sigmar Gabriel, ehemaliger Außenminister der SPD, sagte, Merkels Enthaltung sei „schlicht Quatsch“. Wenn Frau Merkel Frau von der Leyen ohne Kabinettbeschluss benenne, sei das ein klarer Verstoß gegen die Regeln der Bundesregierung – und ein Grund, die Regierung zu verlassen, so Gabriel.

Mit Frau von der Leyen kommt also eine Person ins EU-Spitzenamt, die offensichtlich „Dreck am Stecken hat“ (Berateraffäre, Vetternwirtschaft, Veruntreuung) und die es in ihrer über fünfjährigen Zeit als Verteidigungsministerin geschafft hat, die Bundeswehr bankrott zu wirtschaften. Mit Frau von der Leyen kommt zudem eine Frau ins EU-Spitzenamt, die seit jeher Politik und Stimmung gegen Russland macht.

Mit dieser Personalie, die ganz offensichtlich die geopolitischen Interessen des tiefen Staates der USA vertreten soll, wird es nicht die erhoffte Annäherung an Russland geben. Im Gegenteil – Frau von der Leyen ist eine Verfechterin der Vereinigten Staaten von Europa, einem zentralistischen Superstaat, in dem die Nationalstaaten keine Souveränitäten mehr haben und eine europäische Armee ausgebildet wird, nötigenfalls gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen und mit der Unterstützung der NATO im Rücken weiter aggressive Politik gegen Russland zu betreiben.

Möglicherweise wird von der Leyen alles dafür tun, dass die EU in einen militärischen Konflikt mit Russland getrieben wird. Diese Frau hat auf all ihren Ministerposten (Ministerin für Soziales, Familienministerin, Arbeitsministerin, Verteidigungsministerin) bewiesen, dass sie absolut skrupellos ist.

Frau Lagarde, IWF-Chefin und von Macron im Gegenzug für Frau von der Leyen als EZB-Chefin nominiert, hat ebenfalls Dreck am Stecken. Frau Lagarde wurde 2016 von einem Pariser Gericht schuldig gesprochen: Sie hatte in ihrer Amtszeit als französische Finanzministerin fahrlässig zugelassen, dass Dritte Staatsgelder veruntreuen. Eine Strafe erhielt Lagarde jedoch nicht – wegen ihrer „Persönlichkeit“. Mit Frau Lagarde, der IWF-Chefin, dürfte die Abschaffung des Bargelds in der Euro-Zone bald nur noch eine Frage der Zeit sein. Denn der IWF hat schon seit Jahren Pläne zur Bargeldabschaffung in der Hinterhand. Watergate.tv berichtete.

Die Verhältnisse in der Europäischen Union und in Deutschland dürften sich in den kommenden Jahren also noch verschärfen. Machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst und sorgen Sie für Krisen aller Art vor.

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TRUMPY FREUT ES

THEMA FRACKING oder auch  als „LNG““ BEZEICHNET

KRIMINELL – KRIMINELLER – am KRIMINELLSTEN wie z.B. EU-Kommissare z.B. die PERSON Miguel Arias Cañete

Kehrtwende: EU will Klimaziele mit LNG erreichen

LNG, der Klimafreund?

Kehrtwende: EU will Klimaziele mit LNG erreichen

Die amerikanischen LNGExporte nach Europa haben sich seit letztem Jahr fast vervierfacht. Der Grund liegt vor allem in der Klimapolitik der Europäischen Union.

LNG wird das Klima definitv beeinflussen. In welcher Form wird sich noch zeigen. (Illustration: Timo Würz)

Illustration: Timo Würz

Es wird erwartet, dass die Nachfrage in Europa nach US-Flüssiggas noch mindestens bis 2030 hoch bleiben wird. Die Gasimporte der EU werden „in den kommenden Jahren voraussichtlich steigen“, da die eigene Produktion in der Nordsee zurückgeht, sagte die Europäische Kommission kürzlich in einer Erklärung.

„Wir gehen davon aus, dass Gas, einschließlich LNG, auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen wird, sodass es den derzeitigen Anteil von einem Viertel am gesamten Energieverbrauch in Europa in etwa beibehalten wird“, so der spanische EU-Kommissar Miguel Arias Cañete.

Die Nachfrage in Europa wird neben ökonomischen und politischen Erwägungen auch durch die Klimaziele der Europäischen Union angeheizt. Nach dem Willen der EU sollen die Kohlendioxidemissionen deutlich zurückgehen. Denn diese gelten als Hauptursache für die vom Menschen verursachte globale Erwärmung.

Da immer mehr Kohlekraftwerke stillgelegt werden, dürften Länder wie Deutschland, Italien, Spanien und die Niederlande „wahrscheinlich einen großen Wechsel von Kohle zu Gas erleben“, sagt die Denkfabrik Carbon Tracker. Großbritannien hingegen habe den Wechsel bereits weitgehend vollzogen.

„Erdgas wird auch in naher Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Energiemixes der EU bleiben, wenn wir auf dem Weg zu saubereren Energiequellen voranschreiten“, sagte EU-Kommissar Cañete. Erdgas werde dazu beitragen, die Integration der wachsenden Menge an wechselhafter Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu erleichtern.

Eine im April in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie bestätigt die Vorteile der Umstellung von Kohle auf Gas im Hinblick auf das Klima. Sie hält den Wechsel für eine „Schlüsselstrategie“ zur Minderung der energiebedingten CO2-Emissionen, die „mit den Zielen der Klimastabilisierung für die nächsten 50 bis 100 Jahre vereinbar ist“.

Die Studie warnt aber auch davor, dass eine verstärkte Erdgasproduktion den Einsatz weniger kohlenstoffintensiver Technologien wie erneuerbarer Energien verzögern könne. Dies bringe die Gefahr mit sich, „den Übergang zu einer dekarbonisierten Gesellschaft zu verlangsamen“. Die EU-Kommission teilt diese Bedenken.

Laut Energiekommissar Cañete setzt sich die EU vehement für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen ein, „die den vom Menschen verursachten Klimawandel verursachen“. Und 75 Prozent dieser Emissionen seien derzeit eine Folge der Produktion und Nutzung von Energie.

Nach Einschätzung der EU werden die amerikanischen LNG-Exporte nach Europa aufgrund der CO2-Emissionsbegrenzung in absehbarer Zeit zurückgehen. „Ab 2030 wird der Gasverbrauch in Europa beginnen zu sinken“, sagte ein EU-Beamter nach dem Treffen zwischen der EU und den USA Anfang Mai in Brüssel.

Es gebe eine Reihe von Fragezeichen im Hinblick auf den CO2-Fußabdruck von importiertem LNG, so der Beamte. Zwar habe man dazu keine Statistiken, es sei aber „sehr klar“, dass aus den USA importiertes Flüssiggas kohlenstoffintensiver ist, als Pipelinegas aus Norwegen oder Russland.

„Auf EU-Ebene haben wir kein System, das den CO2-Fußabdruck einzelner Lieferketten überwacht, obwohl es sich lohnen würde, sein Potenzial zu erkunden“, sagte auch Anna-Kaisa Itkonen, Sprecherin der Europäischen Kommission für Klimaschutz und Energie, gegenüber Euractiv.

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utube.com/watch?v=3or4B4d-dPA

ICH WURDE ZENSIERT? – ein persönliches Statement

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utube.com/watch?v=ULbFlcBZLpA

AUTORITÄTEN HINTERFRAGEN – Selbstbewusst oder bescheiden?

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VIDEO kann nicht RUNTER-GELADEN werden – – – – – – WAHRHEIT soll vertuscht werden

 FALSCHES SATANISCHES  DOPPEL-SPIEL

„PUTIN der JUDE““ – „PUTIN the JEW““ – DIE SCHEIN-HEILIGE FALSCHE RATTE   – – – – – TOTAL EKEL-ERREGEND  – „Putin und NETANYAHU““

https://bit.tube/play?hash=QmTDhxu5xsRtL3qoAMcHyPyDK5JKfayRhaRKq4zVXi6mvC&channel=63772

https://bit.tube/play?hash=QmTDhxu5xsRtL3qoAMcHyPyDK5JKfayRhaRKq4zVXi6mvC&channel=63772

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https://www.presseportal.de/pm/6348/4262592

06.05.2019 – 12:03

3sat

3sat: „nano“-Dokumentation „Die Reparatur der Erde“ über Geoengineering-Projekte gegen die Klimakatastrophe

3sat: "nano"-Dokumentation "Die Reparatur der Erde" über Geoengineering-Projekte gegen die Klimakatastrophe
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Mainz (ots)

Donnerstag,10. Mai 2019, 18.30 Uhr
Erstausstrahlung

Der Klimawandel lässt sich allein durch Einsparen von CO2 kaum mehr aufhalten. Deshalb setzt die Forschung auf das sogenannte Geoengineering. Durch Eingriffe in geochemische Kreisläufe der Erde soll die Erde gezielt gekühlt werden. In seiner Dokumentation „nano: Die Reparatur der Erde“ stellt 3sat-Moderator Ingolf Baur am Donnerstag, 10. Mai 2019, 18.30 Uhr, aussichtsreiche Projekte des sogenannten Geoengineerings vor und diskutiert die Machbarkeit und die Risiken der neuen Technologien.

Die Reise führt Ingolf Baur zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Schweiz, in Island und in den USA – und zu zwei ganz unterschiedlichen Strategien. Eine Idee ist, das klimaschädliche CO2 aus der Atmosphäre zu fischen und in Böden und Ozeane zu versenken. Die andere, weitaus umstrittenere Idee ist, das Sonnenlicht zu dimmen. Prominentester Vertreter dieses Ansatzes ist David Keith von der USamerikanischen Harvard University. Keith will das Potenzial und die Risiken des sogenannten Solar-Geoengineerings nicht mehr nur am Computer, sondern auch in der Praxis ausloten und untersuchen, was die Freisetzung von Aerosolen wie Schwefelsäure in der Atmosphäre bewirkt. Die Idee dahinter: In großen Mengen versprüht, könnten die Aerosole das einfallende Sonnenlicht zurück ins All reflektieren und so die Erde kühlen.

Der Schweizer Janos Pasztor, Direktor der „Carnegie Climate Geoengineering Governance Initiative“, begrüßt solche Projekte und plädiert generell für mehr Forschung und einen breiten Diskurs in der Gesellschaft. Seine Sorge: Weil Solar-Geoengineering im Vergleich zu anderen Methoden billig und einfach umzusetzen ist, könnte irgendjemand einfach damit loslegen, ohne dass die ökologischen Folgen umfassend erforscht worden wären.

Kritiker des Geoengeneerings befürchten generell, dass mit solcher Technik jegliche Motivation für den unbequemen Weg – also auf erneuerbare Energien umzustellen und so den CO2-Ausstoß radikal zu senken – schwinden könnte.

Außerdem kommen in der Dokumentation Ulrike Lohmann (ETH Zürich), Edda Aradottir (Reykjavik Energy) und Hugo Raetzo (Bundesamt für Umwelt, Schweiz) zu Wort.

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/nano

Weitere Informationen sowie ein Interview mit Ingolf Baur: https://ly.zdf.de/i56H/

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

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Das satanische nach SCHWEFEL stinkende BIEST kommt als „WOLF im SCHAFS-PELZ“ daher und SPRICHT von „GEO-ENGINEERING und RETTUNG“

utube.com/watch?v=EEY9LneosY0

Wetter-MANIPULATION und Wolken-Injektion als Lösung für CO² WTF 13.05.2019 – Ganzer Beitrag

David Keith – GEOENGINEERING

RUSSLAND und CHINA manipulieren das WETTER  – – – – – – auch in DEUTSCHLAND

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outube.com/watch?v=D4Z5sIj3ClQ

„9M729“ – PROVOZIERT das kontrollierte „UN-SCHULDs-LAMM“ NAMENS PUTIN den sogenannten WESTEN – „“INF-Abrüstungsvertrag““

https://www.welt.de/wirtschaft/article186145516/Putins-neue-Hyperschallwaffe-Warum-sie-so-gefaehrlich-ist.html

Wirtschaft Aufrüstung

Mit seiner neuen Hyperschallwaffe versetzt Putin die USA in Panik

Wirtschaftsredakteur

Präsident Putin persönlich gab den Startbefehl. Russland hat erfolgreich eine neue Überschallrakete getestet. Die atomwaffenfähige InterkontinentalraketeAvangard“ fliegt angeblich 20 Mal schneller als der Schall.

Quelle: WELT/ Christoph Hipp

Autoplay
Er ist blitzschnell da und hüpft auf den oberen Schichten der Atmosphäre seinem Ziel entgegen. Russlands Waffengleiter Avangard macht das US-Militär nervös, das bislang keine Verteidigung gegen die neuartige Waffe hat………..

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http://www.resonanzboden.com/streitfall/das-maerchen-von-der-verschwoerungstheorie-juergen-roth-smolensk/

Das Märchen von der Verschwörungstheorie:
Jürgen Roth über den Flugzeugabsturz in Smolensk

Am 10. April 2010 stürzte eine polnische Regierungsmaschine nahe dem russischen Smolensk ab. An Bord: Staatspräsident Kaczynski und weitere Teile der polnischen Elite. Laut offizieller Untersuchungen war die Ursache ein Pilotenfehler, Zweifel an dieser Version werden jedoch immer wieder laut.
Der Investigativjournalist und Autor Jürgen Roth beleuchtet in seinem Buch „Verschlussakte S.” die Hintergründe des Absturzes und erklärt hier, wie die Diskussion zudem Einfluss auf die polnischen Präsidentschaftswahlen am 10. Mai nehmen könnte.

von Jürgen Roth

Es kommt äußerst selten vor, dass ein Buch überhaupt politisch etwas bewirken kann. Noch unwahrscheinlicher ist, dass es Einfluss auf eine Präsidentschaftswahl nehmen könnte, wie die in Polen am 10. Mai 2015 oder die im Oktober 2015 folgenden Parlamentswahlen. Das Buch „Verschlussakte S. Smolensk, MH 17 und Putins Krieg in der Ukraine“ dürfte da wohl die Ausnahme sein. Und ich als Autor hätte nie damit gerechnet, welche politischen Wellen das Buch in Polen auslösen würde, obwohl mir eigentlich von Anfang an klar sein musste, dass in dem unversöhnlichen politischen wie medialen Klima in Polen sachliche und unvoreingenommene Aufklärung an seine Grenzen stößt. Aber mein Buch war ja nicht für die polnischen Leser bestimmt, sondern für die in Deutschland. Denn diese kennen bislang leider nur die offizielle Version des Flugzeugabsturzes in Smolensk am 10. April 2010 – und nicht die vielen offenen Fragen und berechtigten Zweifel daran. Nach Meinung vieler polnischer Medien und eines Teils der polnischen Öffentlichkeit wurde durch die Veröffentlichung meines Buches erstmals im Ausland das beharrliche Schweigen über die vielen offenen Fragen und Widersprüche im Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz gebrochen. In Deutschland hingegen herrscht weiter Stille.

Ähnliche Fragen und Widersprüche gibt es übrigens auch, was den Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH 17 im Sommer 2014 in der Ukraine betrifft. Beide Fälle verbindet, von zahlreichen Desinformationen einmal abgesehen, dass unterschiedliche politische Interessen verhindern, die wahren Ursachen der beiden Katastrophen aufzuklären. In beiden Fällen spielen Informationen des BND eine wichtige Rolle. In beiden Fällen will man von der undurchsichtigen Rolle der russischen Regierung sowohl in Smolensk wie in der Ukraine offiziell nichts wissen.

Kurz zum Hintergrund des Absturzes der polnischen Präsidentenmaschine: Am Morgen des 10. April 2010 zerschellte die Tupolew TU-154M nahe des Militärflughafens Smolensk. Neben dem polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und seiner Ehefrau Maria Kaczynska waren unter anderem die stellvertretende Senatspräsidentin, der stellvertretende Außenminister sowie zahlreiche Abgeordnete an Bord der Regierungsmaschine – kurzum: ein Teil der politischen und militärischen Elite Polens. Sie alle wollten an einer Gedenkfeier anlässlich des 70. Jahrestags der Massaker an polnischen Offizieren im russischen Katyn teilnehmen. Im Jahr 1940 liquidierte der sowjetische Geheimdienst dort über 4000 polnische Offiziere – Teil eines Programms von Stalin zur Enthauptung der politischen und militärischen Elite Polens.
Nach offiziellen Angaben überlebt das Flugzeugunglück keiner der 96 Passagiere.

Mir fiel auf, dass, wer nicht an einen Fehler des Piloten als Auslöser des Absturzes glaubte, sehr schnell als Verschwörungstheoretiker abgestempelt wurde. Das war mir, angesichts der vielen Widersprüche in den offiziellen russischen wie polnischen Untersuchungsberichten dann doch zu einfach. Es war immerhin der inzwischen verstorbene CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Schockenhoff, ehemaliger Koordinator für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit, der im Februar 2013 auf der Münchner Sicherheitskonferenz erklärte: „Wir wissen, dass es zahlreiche Spekulationen über die Ursachen und die Verantwortung für den Flugzeugabsturz in Smolensk gibt. Es ist klar, dass die Spekulation nur durch die Offenheit und Transparenz erreicht werden kann und deshalb ist die Haltung von Moskau sehr verwirrend. Russland behandelt die gesamte Angelegenheit geheim, was uns zur Frage für die Gründe einer solchen Haltung führt.”

Das Buch jedenfalls löste in Polen bereits vor Veröffentlichung ein unerwartet großes Medienecho aus und wurde dadurch geradezu zwangsläufig ein Instrument, um die kommenden Präsidentschaftswahlen in Polen am 10. Mai 2015 zu beeinflussen. Denn für die stärkste Oppositionspartei, die rechtskonservative Partei Recht und Gerechtigkeit, ist die wahre Ursache der Katastrophe bis heute nicht aufgeklärt. Sie spricht vielmehr von einem Attentat. Die Partei bezieht ihre politische Kraft, auch bei den Präsidentschaftswahlen, durch den beim Absturz getöteten Präsidenten Lech Kaczynski. Politischer Gegner bei den Präsidentschafts- wie den Parlamentswahlen ist die neoliberale Bürgerplattform, die den bisherigen Präsidenten Bronislaw Komorowski favorisiert, dem auch die größten Chancen im Mai eingeräumt werden. Bei den Parlamentswahlen im Oktober 2015 wiederum hat die Partei Recht und Gerechtigkeit große Chancen, stärkste Partei zu werden und die Regierung zu bilden. Der jetzigen Regierung daher vorzuwerfen, sie sei zumindest indirekt für den Absturz verantwortlich und habe kein Interesse an einer lückenlosen Aufklärung, ist ganz sicher ein zentrales Wahlkampfthema. Zwei unversöhnliche Sichtweisen prallen deshalb während des Wahlkampfes aufeinander.

Dieser in Polen seit Jahren ausgetragene Konflikt, ob der Absturz ein Pilotenfehler war (wie es die polnische und die russische Regierung und der polnische Präsident Komorowski behaupten) oder ein Attentat (was die politische Opposition unter Führung von Jaroslaw Kaczynski sagt), entwickelte eine besondere Dynamik, nachdem in „Verschlussakte S.“ unter anderem ein für polnische Journalisten anscheinend explosives Dokument erwähnt wurde, nämlich der Quellenbericht eines Mitarbeiters des Bundesnachrichtendienstes (BND). Demnach haben diesem BND-Mitarbeiter zwei hochkarätige Quellen berichtet, dass bei dem Absturz Explosivstoffe an Bord der Präsidentenmaschine gewesen sein sollen. Diese Nachricht schlug in Polen noch vor Veröffentlichung des Buches ein wie eine Bombe, denn sie bestätigte die tiefe Überzeugung vieler Polen, dass bei den Ermittlungen zum Flugzeugabsturz nicht alles mit rechten Dingen zugegangen war und die wahren Gründe für den Absturz von der polnischen und russischen Regierung verheimlicht wurden.

Allein aufgrund polnischer Zeitungsmeldungen, laut denen der BND behauptet haben soll, der Absturz sei ein Attentat, geriet er anscheinend stark unter politischen Druck. Der polnische Außenminister Grzegorz Schetyna erklärte sogar: „Ich habe weder offiziell noch inoffiziell irgendetwas über die Existenz solcher Dokumente gehört“. Wenn selbst die BND-Führung nichts von einem solchen Dokument wisse – wie sollte es dann der polnische Außenminister wissen? Doch mit diesem Statement sollte vermittelt werden, dass es einen solchen Bericht nicht gebe, er eine Märchenerzählung sei. Es ist eher die Ausnahme, dass der BND-Pressesprecher gegenüber Medienvertretern ausführliche Interviews gibt. Gegenüber polnischen Journalisten war der mit Skandalen belastete Dienst hingegen außerordentlich freizügig.[1] Seine Erklärung war eindeutig: Der Bundesnachrichtendienst sei nie von einem Attentat auf die Präsidentenmaschine ausgegangen. Das war insofern kühn, da er seine Erklärung herausgab, bevor das Buch überhaupt auf dem Markt war. Und im Buch selbst wird mit keiner Zeile erwähnt, dass der BND von einem Attentat ausgegangen sei. Differenzierte Betrachtungen blieben aus – auch in den deutschen Medien, die kurzerhand das scharfe Dementi des BND als die alleinige Wahrheit wiedergaben, ohne „Verschlussakte S.” überhaupt gelesen zu haben. Ich zitiere dort diesen Quellenbericht, der anscheinend von der zuständigen Abteilung nicht an die BND-Führung weitergegeben wurde: „Eine mögliche Erklärung der Absturzursache der TU-154 am 10.04.2010 in Smolensk liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Sprengstoffattentat, ausgeführt durch eine Abteilung des FSB im ukrainischen Poltava, geführt durch General J. aus Moskau. Alle weiteren Vorgänge betr. Ausführung, Sprengstoffbeschaffung, Kommunikation, konnten trotz intensiver Vorgehensweise nicht aufgeklärt werden, da eine massive Gefährdung vor Ort operierender Quellen nicht auszuschließen wäre.“ Das kommentiere ich mit den Sätzen: „Wie alle Informationen des BND kann man das glauben oder auch nicht. Doch sie fügen sich in ein Puzzle aus Fakten und Indizien ein, wonach diese BND-Informationen nicht aus der Luft gegriffen sein dürften.“

Von diesem Moment an, als die Schlagzeile „BND spricht von einem Attentat“ die polnischen Medien beherrschte, wurde das Buch ein Instrument des politischen Wahlkampfes in Polen. Aufschlussreich in diesem Kontext ist, dass, nicht nur in Polen, sondern auch in Deutschland die offizielle polnische wie russische Version des Flugzeugabsturzes mehr oder weniger kritiklos als die einzige Wahrheit präsentiert wurden, was wohl daran liegen mag, dass die Partei Recht und Gerechtigkeit und sowohl der verstorbene Präsident Lech Kaczynski wie auch sein Bruder Jaroslaw als mehr oder weniger hinterwäldlerische Politiker abgestempelt werden. Zwar ist das ein Zerrbild der Wirklichkeit, aber es verhindert, dass man sich ernsthaft mit den ungeklärten Fragen, zum Beispiel ob wirklich Sprengstoff an Bord des Flugzeuges gefunden wurde, beschäftigen muss – selbst wenn das noch so abenteuerlich klingen mag. Und diese „abenteuerliche These“ verbreiteten immerhin hochangesehene polnische Wissenschaftler. Wirklich alles nur Verschwörungstheorie? Bemerkenswert ist zudem, dass die polnische Militärstaatsanwaltschaft, nachdem bekannt wurde, dass mein Buch erscheint, eine neue Auswertung der Stimmenrekorder veröffentlichte. Demnach sei der Luftwaffenchef im Cockpit gewesen und habe die Piloten dazu gezwungen, trotz der schlechten Wetterverhältnisse zu landen. Im Januar 2012 hingegen hatte das hochangesehene Sehn-Institut für forensische Forschung in Krakau nach monatelanger Analyse festgestellt, dass der Luftwaffenchef nicht im Cockpit gewesen sei. In Deutschland wurde nur die Erklärung der Militärstaatsanwaltschaft verbreitet, nicht jedoch die anders lautende Feststellung des Sehn-Instituts.[2] Widersprüche über Widersprüche.

Was zudem vollkommen ausgeblendet wurde, ist, dass „Verschlussakte S.“ nicht nur ein Buch über die Katastrophe von Smolensk ist, sondern auch über die Tradition der systematischen Lügen des früheren sowjetischen wie jetzigen russischen Machtapparates. Der Flugzeugabsturz ist dabei sicher ein wichtiges Element in der Analyse dieser Politik, genauso jedoch wie der russische Krieg gegen die Ukraine oder der Absturz der MH17 im Sommer 2014. Bücher bis zum Ende zu lesen – anscheinend gibt heute dazu auch bei vielen Journalisten keine Zeit mehr. Die alte sizilianische Lebensweisheit „Wer taub ist und blind und den Mund hält, der wird in Frieden 100 Jahre alt“, dürfte jedenfalls in Polen wie in Österreich und Deutschland durchaus zutreffen, und im Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz in Smolensk scheinen das nicht nur regierungstreue Journalisten in Polen als Losung beherzigt zu haben.


[1] www.rmf24.pl/raport-lech-kaczynski-nie-zyje-2/fakty/news-wywiad-w-berlinie-nie-znalezlismy-w-archiwum-depeszy-na-ktor,nId,1714005
[2] www2.polskieradio.pl/eo/print.aspx?iid=165614


→ mehr über den Autor

Roth_Jürgen_c_Econ+Verlag_beschnJürgen Roth, Jahrgang 1945, ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten in Deutschland. Seit 1971 veröffentlicht er brisante TV-Dokumentationen und Bücher über Korruption und organisierte Kriminalität. Sein aktuelles Buch „Verschlussakte S. Smolensk, MH17 und Putins Krieg in der Ukraine“ erschien im April im Econ Verlag.
Foto: Econ Verlag

Weblinks
Die offizielle Website von Jürgen Roth
„Verschlussakte S.“ auf den Seiten der Ullstein Buchverlage

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Klimahysterie: Selbstmordprogramm der falschen Propheten

 

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Die SCHein-HEILIGEN ÖKO-AKTIVISTEN – IM HAMbacher FORST wird BESETZT im REIN-HARDS-WALD NICHT

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Grimm Märchenwald – Aktuell! (Teil 2)

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SEKTEN-IDEOLOGIE-DIKTATUR ent-GEGEN WISSENSCHAFTLICHER FAKTEN

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Fundstück #018: Ralf D. Tscheuschner hinterfragt bei EUvW „Grosse Transformation“

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Europas Stromnetz stand im Juni mehrfach vor dem Kollaps

 

Knapp vorbei am Blackout

Europas Stromnetz stand im Juni mehrfach vor dem Kollaps

Zuletzt ist die Netzfrequenz in Deutschland mehrfach so stark abgesackt, dass Europas gesamtes Stromnetz gefährdet war. Um einen Blackout zu verhindern, mussten Aluhütten vom Netz genommen werden.

Strommasten. (Foto: dpa)

Strommasten. (Foto: dpa)

Im deutschen Stromnetz ist es nach Angaben der Netzbetreiber an drei Tagen im Juni zu kritischen Zuständen gekommen, die so erheblich waren, dass die Lage nur noch mit Hilfe aus den Nachbarländern gerettet werden konnte. Es drohte offenbar ein totaler Blackout. An der Börse schossen die Strompreise in die Höhe.

„Im deutschen Elektrizitätsversorgungssystem sind in den vergangenen Tagen signifikante Systembilanzabweichungen aufgetreten, welche die Systemsicherheit gefährden,“ zitierte die FAZ am Dienstag aus einer Mitteilung der Netzbetreiber Amprion, Tennet, 50Hertz und Transnet-BW.

Die Turbulenzen haben das gesamte europäische Stromnetz in Mitleidenschaft zogen. „Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden“, so die vier Netzbetreiber.

Als eine Konsequenz verdoppelten die Netzbetreiber Amprion, Tennet, 50Hertz und Transnet-BW die vorgehaltene sogenannte Minutenreserve für kurzfristige Stabilisierungsmaßnahmen von Freitag auf Samstag auf 2000 Megawatt.

Der Grund für die Turbulenzen, die zuletzt am Dienstag vergangener Woche auftraten, war, dass dem Netz mehr Strom entzogen als wieder eingespeist wurde. Dies habe an drei Tagen im Juni „jeweils zu einem Absinken der Netzfrequenz im gesamten europäischen Verbundnetz geführt“.

Die Ursache für die zu geringe Stromeispeisung sei „noch nicht eindeutig geklärt“, teilte die Bundesnetzagentur auf Anfrage der Zeitung mit. Eine sorgfältige Analyse bedürfe weiterer Daten, die aber noch nicht vorlägen, so die Agentur, welche die Aufsicht über die deutschen Netzbetreiber führt.

Wegen der kritischen Lage am Strommarkt musste Trimet seine Aluhütten abschalten. „Trimet hat die Netzbetreiber am 6., 12. und 25. Juni bei der Sicherung der Stromversorgung unterstützt, indem die Aluhütten in Essen und Voerde jeweils für kurze Zeit vom Netz genommen wurden“, sagte ein Sprecher gegenüber der Rheinischen Post.

Für bis zu einer Stunde sei das möglich. Allerdings würden solche Eingriffe im Rahmen der Verordnung zu abschaltbaren Lasten „immer häufiger“, so der Trimet-Sprecher. Mit seinen drei Aluminiumhütten steht Trimet für rund ein Prozent des deutschen Strombedarfs.

Bereits vor einigen Monaten kam es im deutschen Stromnetz zu ernsten Komplikationen.

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Die GRÜNEN MisseTÄTER – ein „MISSRATTTTENES„“ PACK

AN SPIEGEL: KEINE PROPAGANDA dafür FAKTEN-BASIERT und ordentlich RECHERCHIERT

Strom ist nicht gleich Strom – Wieder Engpässe beim Strom in Deutschland

Strom ist nicht gleich Strom – Wieder Engpässe beim Strom in Deutschland

Herkömmlicher Stromzähler – ein Auslaufmodell? Bild: Andreas Morlok / pixelio.de

von Holger Douglas
Was, wenn der Spiegel erführe, dass die Netzfrequenz – nicht die »sogenannte Stromfrequenz« – die entscheidende Regelgröße ist, nach der Stromproduktion

So viel Sonne – und dann Stromengpässe? Wie kann das denn sein? Die chaotischen Zustände kommen bekanntlich nicht erst seit diesem Monat vor, sondern schon seit langem. Wir haben die katastrophalen Folgen der Energiewende hier oft genug beschrieben. Z.B.:

Der Spiegel-Mann schreibt vermutlich von der FAZ ab: »Gerät das System aus der Balance, schwankt auch die sogenannte Stromfrequenz – was ganze Fabriken aus dem Takt bringen kann.«

Sogar ganze Fabriken. Das muss ja schlimm sein. Was, erführe der wackere Spiegel-Mann, dass die Netzfrequenz, nicht die »sogenannte Stromfrequenz«, die entscheidende Regelgröße ist, nach der Stromproduktion dem Verbrauch angepasst wird. Strom ist nämlich ein ganz besonderer Saft. Er kann nicht in größeren Mengen gespeichert werden. Es kommt immer darauf an, wann er gebraucht wird.Strom ist also nicht gleich Strom“, wie auch der Titel eines lesenswerten Buches lautet.

Es kommt darauf an, wann er gebraucht wird und nicht, wann er zufällig anfällt. Ein Industrieland benötigt die Energie „Strom“, es kann seine Produktion nicht danach ausrichten, wenn zufällig die Sonne so schön scheint und ein paar Stunden tagsüber sehr viel Strom aus den Photovoltaikanlagen kommt. Nachmittags und spätestens abends ist Schluss mit lustig, Strom gibts nicht mehr, weil die Sonne untergegangen ist. Das Gleiche gilt für die Windräder, die auch nur dann Strom liefern, wenn der zufällig weht.

Woher kommt dann der Strom? In den Mengen, in denen er gebraucht wird, kann er nicht gespeichert werden. Wenn die letzten Kohlekraftwerke abgeschaltet sein werden, wird’s dunkel in Deutschland. Nur mit den großen Schwungmassen der Generatoren können die kurzzeitigen Schwankungen im Netz schnell ausgeglichen werden. Die werden sich nicht mehr drehen.

Denn noch steht in Deutschland hinter jedem Windrad, hinter jeder Photovoltaikanlage die Leistung eines konventionellen Kraftwerkes. Das lässt sich nicht eben mal anschalten, das dauert. Es läuft daher tagsüber gewissermaßen im Leerlauf, kostet entsprechend, muss dann liefern, wenn’s dunkel wird und von den Solaranlagen nichts mehr kommt.

Verbrauch und Produktion müssen in einem sehr exakten Gleichgewicht stehen. Die Netzfrequenz ist das entscheidende Maß dafür, ob genügend Strom produziert wird. Sämtliche Stromerzeuger und Verbraucher in Europa takten im Gleichklang von 50 Hertz. Sinkt die Frequenz auch nur geringfügig unter diesen Wert, so herrscht Strommangel und die Netzbetreiber müssen schnellstens weitere Stromquellen dazuschalten – oder eben möglichst schnell Stromverbraucher abschalten, also etwa mal eine Stadt.

Gerät das Verhältnis zwischen Stromproduktion und Verbrauch aus dem Takt, droht nicht nur der Ausfall einer Fabrik, sondern ein weitreichender Stromausfall, ein Blackout, der schnell ganz Europa erfassen kann. Das Beispiel Südamerika, das jüngst einen Stromausfall erlebte, der 48 Millionen Menschen im Dunkeln ließ, sollte für uns ein Warnschuss sein. Besonders bemerkenswert an diesem Ereignis ist, dass seine Ursachen immer noch nicht geklärt sind. Eine stabile Stromversorgung für ein Industrieland aufrecht zu erhalten, ist hoch komplex, insbesondere dann, wenn zwangsweise immer mehr wetterabhängiger Zufallsstrom eingespeist wird. Denn der ist pures Gift für die Netzstabilität.

Wenn wie derzeit tagsüber zu viel Sonnenstrom da ist, wissen die Netzbetreiber oft nicht, wohin damit. Denn auch in den Nachbarländern wartet man nicht auf den Strom, der zufällig mal aus Deutschland kommt. Erst eine kräftige Mitgift in Höhe von einigen Millionen Euro bewegt die Netzbetreiber, die eigene Produktion herunterzufahren und Strom aus Deutschland abzunehmen. Das nennen nur sehr Wohlmeinende Stromexportland.

Sehr nett finden es mitunter eidgenössische Netzbetreiber, Zufallsstrom aus Deutschland abzunehmen und damit Wasser in hochgelegene Speicher in den Alpen zu pumpen. Dafür bekommen sie oft genug viele Euros; die bekommen sie dann auch wieder, wenn sie diese Energie wieder an Deutschland zurückgeben, wenn dort Dunkelflaute herrscht. Der Gelackmeierte ist der Stromkunde, der den Spaß mit den höchsten Strompreisen Europas bezahlt.

Noch nicht erwähnt haben wir bisher die erheblichen Energieverluste, die bei diesen Stromtransporten quer durch Europa entstehen, und die ebenfalls der Stromkunde bezahlt. Denn Energie in Form elektrischer Energie über weite Strecken zu transportieren, ist die ungünstigste Form des Energietransportes. Effektiver geht es in Form der Kohlenwasserstoffe wie Kohle, Öl oder Gas.

Also: Strom ist nicht gleich Strom, es kommt immer darauf an, wann er gebraucht wird. Die Energiewende zerstört diese Regeln gründlich.

Der einzige vernünftige Vorschlag in der unseligen Energiewendendiskussion, den ich kenne, war der, dass Windkraft- und Photovoltaikstromlieferanten dann ihren Strom liefern müssten, wenn er auch benötigt wird. So, wie das der Bäcker machen muss, wenn er seine Brötchen ausliefert – in der Menge und zu dem Zeitpunkt, wenn seine Kunden sie benötigen. So müssen es die Wasserwerke machen, die schlecht sagen können: Jetzt haben wir gerade Wasser, wascht euch!

Das wäre Markt: Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage, der Preis wird entsprechend geregelt. Und nicht umgekehrt wie derzeit auf dem Energiesektor, wo Stromproduzenten munter fordern: Wir liefern jetzt Strom, weil wir ihn gerade haben, weil Sonne und Wind liefern, also zahlt uns unseren horrenden Preis, gleichgültig, ob ihr den Strom benötigt oder nicht. In einem solchen System von „Marktteilnehmern“ zu sprechen, wie es der Spiegel tut, ist schräg.

Eine regelmäßige, gesicherte Energieversorgung ist die Voraussetzung für ein Industrieland. Das zerstört man am besten, indem dessen Energieversorgung zerstört wird, wie es die Energiewende gerade macht.

Die Schuld an einem Blackout muss man dann natürlich Spekulanten in die Schuhe schieben. Kennt man von Honecker & Co, die für schlechte Ernten den Klassenfeind verantwortlich machten, aber niemals die eigene Unfähigkeit. Von daher klingt dieses »Framing« bekannt – und bedrohlich.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimakrise-die-bevoelkerungsexplosion-faellt-aus-a-1273492.html

Kampf gegen Klimakrise

Die Bevölkerungsexplosion fällt aus

Bei Diskussionen über den Klimawandel taucht regelmäßig dieses Argument auf: Wir können ohnehin nichts tun, solange wir nicht das ungebremste Wachstum der Weltbevölkerung stoppen. Dabei ist diese Phase längst vorbei.

Eine Kolumne von

Fußgänger auf einem Zebrastreifen in New York

Orbon Alija/ Getty Images

Fußgänger auf einem Zebrastreifen in New York

„Die Weltbevölkerung wird neun Milliarden Menschen nie erreichen. Sie wird ihren Gipfelpunkt von acht Milliarden im Jahr 2040 erreichen und dann zurückgehen.“

Jørgen Randers, Mitautor der Studie „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome, zitiert im Buch „Empty Planet“ (2019)

Bitte beantworten Sie im Kopf mal eben folgende Frage, ohne groß darüber nachzudenken: Wächst die Weltbevölkerung heute langsamer als 1962, genauso schnell oder schneller?

Ich habe den Verdacht, dass viele Leser dieser Kolumne, gutinformierte Menschen also, „schneller“ gedacht haben. Die Vorstellung, dass es bis heute eine „Bevölkerungsexplosion“ gibt, ein ungebremstes, exponentielles Wachstum der Anzahl der Menschen, die auf diesem Planeten leben, ist sehr hartnäckig und tief verwurzelt. Sie ist aber falsch.

„Nachhaltig begrenzen“?

Es gibt da einen engen Zusammenhang mit der Debatte über die Klimakrise. In jeder Diskussion über dieses Thema, auch mit gutinformierten Menschen, taucht früher oder später dieses Argument auf: Das kann sowieso nicht klappen, weil die Weltbevölkerung ja immer weiterwächst und all die zusätzlichen Menschen auch immer mehr zusätzliches CO2 produzieren werden, bis in alle Ewigkeit.

Vor einigen Wochen sprach zum Beispiel Wolfgang Kubicki (FDP) in einem Gastbeitrag für die „Welt“ wieder vom angeblich „ungebremsten Bevölkerungswachstum“, das wir „nachhaltig begrenzen“ müssten, sonst könnten wir uns „alle nationalen und EU-weiten umwelt- und klimapolitischen Maßnahmen sparen“. Kubicki nannte sogar die damals noch korrekte Zahl, nämlich „über elf Milliarden Menschen“ bis 2100.

Das war bis diese Woche die Prognose der Uno für die Bevölkerungszahl in 80 Jahren. Was Kubicki wegließ: Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird die Weltbevölkerung nicht mehr weiterwachsen, sondern zu schrumpfen beginnen. Möglicherweise auch schon viel früher.

Und die Zahl selbst hat die „Population Division“ der Uno gerade leicht nach unten korrigiert: Jetzt liegt die Prognose bei 10,9 Milliarden Menschen im Jahr 2100.

Um zwischendurch mal die Frage aus dem ersten Absatz zu beantworten: Im Jahr 1962 und 1963 wuchs die Weltbevölkerung stärker als je zuvor und danach. Die Wachstumsrate lag damals bei 2,2 Prozent. Heute ist sie nur noch etwa halb so groß. Die Weltbevölkerung wächst immer langsamer. In absehbarer Zeit wird sie damit aufhören und beginnen zu schrumpfen. Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern nur noch, wann.

Auch das Wachstum in absoluten Zahlen geht bereits zurück: Die meisten zusätzlichen Menschen kamen um das Jahr 1990 hinzu, damals waren es 90 Millionen in einem Jahr.

Diese und viele andere Zahlen kann man sich, sehr anschaulich aufbereitet, auf der Webseite „Our World in Data“ ansehen. Sie ist oft sehr hilfreich, wenn man das Bedürfnis hat, seine Vorstellungen von der Welt der Realität anzupassen.

Entscheidend ist dies: Die Weltbevölkerung wächst eben nicht exponentiell, es gibt keine „Bevölkerungsexplosion“. Heute geborene Kinder haben gute Chancen, das Ende des Wachstums persönlich mitzuerleben.

Mehr Menschen heißt nicht mehr CO2

Das soll nicht heißen, dass fast elf Milliarden Menschen im Jahr 2100 und bereits 9,7 Milliarden bis 2050 nicht eine gewaltige Herausforderung wären, sowohl was Nahrungs- als auch was Energieversorgung angeht. Aber es ist eben auch weit entfernt von der ständig herbeigeredeten Bevölkerungsapokalypse. Mehr Menschen bedeuten auch nicht zwangsläufig mehr CO2 – man muss eben Energieversorgung und Ernährung neu organisieren.

Wenn Wolfgang Kubicki möchte, dass die Leute in Afrika weniger Kinder bekommen, sollte er sich übrigens einfach für mehr gezielte Entwicklungshilfe einsetzen, insbesondere für Investitionen in Bildung für Mädchen und Frauen und für bessere medizinische Versorgung in Entwicklungsländern, etwa in Zentral-, Ost- und Westafrika. Seine Partei, die FDP, möchte aber in Wahrheit lieber weniger Geld in Entwicklungshilfe stecken. Das wird natürlich vornehmer formuliert: Die FDP will lieber „auf Qualität statt auf Quantität der eingesetzten Mittel“ setzen.

Je besser es Frauen geht, desto besser geht es der Gesellschaft

Die Mechanismen, die in vielen Ländern der Welt längst zu sinkenden Fortpflanzungsraten geführt haben, sind bekannt: Bildung für Frauen, Gesundheitsversorgung, Urbanisierung und der Zugang von Frauen zum Arbeitsmarkt. Diese Faktoren sorgen dafür, dass Frauen nicht mehr vier oder fünf, sondern irgendwann im Schnitt nur noch ein oder zwei Kinder bekommen. Je besser es den Frauen einer Gesellschaft geht, desto besser geht es der Gesellschaft – und desto weniger Kinder werden geboren.

Wie gesagt: In einer Reihe von Ländern der Welt ist das und mehr längst passiert, ihre Bevölkerungen schrumpfen. Deutschland gehört dazu, Japan, viele Staaten Osteuropas. Selbst China wächst kaum noch. Das wird ganz neue Probleme mit sich bringen: Überalterung, Rentenlücken, Innovationsrückgang. Mit dem Klimawandel aber hat all das nichts zu tun.

Vielleicht geht es noch viel schneller

Es gibt eine Reihe durchaus namhafter Forscher, die noch weiter gehen als die Uno, die in den vergangenen Jahrzehnten mit ihren Prognosen fast vollständig richtig lag: In dem faszinierenden Buch „Empty Planet“ von Darrel Bricker und John Ibbitson kann man ihre Positionen und Argumente nachlesen – darunter auch die Position des eingangs zitierten Norwegers Jørgen Randers. (Mehr zu diesem Buch können Sie hier nachlesen.)

Randers hat einst an „Die Grenzen des Wachstums“ mitgearbeitet, der Studie des Club of Rome, die 1972 vor einem Kollaps der menschlichen Zivilisation warnte. Mittlerweile hat er seine Meinung geändert.

Es gibt nämlich gute Argumente dafür, dass der Schrumpfungsprozess deutlich vor 2100 beginnen wird. Etwa, dass die Fruchtbarkeitsraten in vielen Ländern in jüngerer Zeit viel schneller gefallen sind als erwartet.

Egal ob neun oder elf Milliarden: Auf uns kommt eine gewaltige Herausforderung zu. Sie ist aber lösbar. Und das Argument, „gegen den Klimawandel etwas zu tun, bringe ohnehin nichts, weil die Bevölkerung ungebremst wächst“, ist schlicht falsch.

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tube.com/watch?v=2coiSEJUNl0

Interview mit „Kevin Annett“ deutsche Fassung

Am 19.05.2015 veröffentlicht

Am 16.04.2015 hat Kevin Annett uns ein Interview gegeben zum ITCCS und zu den Residential Schools in Kanada. Kevin Annett wurde über seine damalige Tätigkeit als Reverend für die United Church of Canada durch Gespräche mit Gemeindemitgliedern auf die Verbrechen aufmerksam, welche in den Zwangsinternaten („Indian Residential Schools“) an Indianerkindern in Kanada in den über 100 Jahren bis zu deren Schließung in 1996 begangen worden sind, und dem in dieser Zeit rund 50.000 Indianerkinder zum Opfer gefallen sind. Im Mai 2010 gründete er zusammen mit Gruppen aus Irland, England, USA, Kanada und Italien das ITCCS. Deren erklärtes Ziel ist es, den Vatikan, weitere Kirchen und Regierungen für Verbrechen an Kindern und gegen die Menschlichkeit zur Verantwortung zu ziehen. Nach eigenen Angaben ist das ITCCS bis 2013 in 26 Ländern vertreten gewesen. Der gerichtliche Arm des ITCCS ist der „International Common Law Court of Justice“ (ICLCJ), ein nicht-staatliches Gericht auf Common Law – Basis. In Zusammenhang mit den „Indian Residential Schools“ hat es gegen hochrangige Persönlichkeiten aus Kanada, Großbritannien und dem Vatikan ermittelt und Urteile gesprochen. Die kanadischen Residential Schools hatten in ihrer Anfangszeit eine sehr hohe Todesrate vor allem durch Krankheiten und unzureichende Ernährung, aber auch durch direkte Gewaltakte incl. Missbrauch, Misshandlung und Mord, die später deutlich zurückgegangen ist, was für einen Strategiewechsel von Ausrottung hin zur Assimilation spricht. Ein wesentliches Motiv zum Kindesentzug ist Land Grabbing gewesen, auch im Hinblick auf Holz und Bodenschätze. Selbst indianische Stammesführer und (hinsichtlich geflohener Kinder) die kanadische Polizei waren in das Verfolgungs- und Assimilationssystem gegen die indianischen Kinder eingebunden worden, was die rechtliche innerhalb Kanadas nicht einfacher macht. Den Landraub gibt es laut Kevin Annett heute noch, und statt der Residential Schools wirkt heute die Übertragung indianischer Kinder auf weiße Pflegefamilien auch heute noch assimilierend. Das kanadische Indianergesetz unterwirft die Indigenen bis heute noch diskriminierenden Einschränkungen, z. B. beim Landbesitz. Die Etablierung der indianischen Residential Schools in Kanada geht auf ein Gesetz zurück, welches vom britischen Kronrat in das kanadische Parlament eingebracht worden ist. Die britische Königin ist das Staatsoberhaupt in Kanada. Betrieben wurden die Residential Schools von der katholischen Kirche, der anglikanischen Kirche und der United Church. http://unser-politikblog.blogspot.de/…

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ube.com/watch?v=zFpmaVI1s3I

interview with reverend „“Kevin Annett““

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ube.com/watch?v=5bOAT7xzFFo

Heart-gunning on Swiss motorway (Stop 007)

Am 09.07.2019 veröffentlicht

Dr. Horton records this video testimony about having been gunned in the heart by weaponised cars on the Swiss motorway driven by the gangstalkers of Swiss Intel chief Jean-Philippe Gaudin.

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tube.com/watch?v=d8fdpyMcZfo

Uncovered! Mass Graves in British Columbia – Kevin Annett (Stop 007)

Live übertragen am 25.06.2019

Kevin Annett reports about the uncovering of mass graves of indigenous women and children in British Columbia.

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https://www.spiegel.de/panorama/justiz/jeffrey-epstein-das-netz-des-verdaechtigen-finanzberaters-a-1276597.html

Klage gegen US-Finanzberater

Das Netz des Jeffrey Epstein

Der US-Finanzberater Jeffrey Epstein  ist angeklagt, minderjährige Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Nun gehen seine einstigen Bekannten auf Distanz – allen voran Donald Trump.

Von , New York

Jeffrey Epstein 2008 in Palm Beach: Damals war er schon einmal in Gewahrsam

Uma Sanghvi/ Palm Beach Post/ AP

Jeffrey Epstein 2008 in Palm Beach: Damals war er schon einmal in Gewahrsam

Jeffrey Epstein schmiss die tollsten Dinnerpartys. Oft fanden sie in seiner 4700-Quadratmeter-Villa statt, dem wohl teuersten, größten Einfamilienhaus in Manhattan. Intimere Sausen stiegen in Epsteins Anwesen in Palm Beach oder auf seiner karibischen Privatinsel Little St. James, zu der er die VIP-Gäste in einem seiner Privatjets einflog.

Viele dieser Gäste ließ Epstein auf Fotos verewigen, die er US-Medienberichten zufolge überall bei sich zu Hause aufstellte. Bill Clinton, Prinz Andrew, der spätere saudische Kronprinz Mohammed bin Salman. Und natürlich der größte Partylöwe der goldenen Ära vor der Finanzkrise: Donald Trump.

Doch jetzt könnte sich für manche rächen, in jenen Jahren keine Distanz zu Epstein gewahrt zu haben.

Feiner Tatort: Spuren der FBI-Brechstangen an Epsteins Villenpforte

JASON SZENES/EPA-EFE/REX

Feiner Tatort: Spuren der FBI-Brechstangen an Epsteins Villenpforte

Die Villa auf der Upper East Side steht leer, als mutmaßlicher Tatort versiegelt. Die fünf Meter hohen Eichenpforten tragen Schrammen von den Brechstangen, mit denen das FBI sie am Samstag aufstemmte.

Aufgebrochen ist damit auch ein lange vertuschter und verharmloster Skandal, der nun Kreise zieht – bis ins Weiße Haus: Epstein, ein bestvernetztes Mitglied des US-Geldadels, ist angeklagt, jahrelang Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben, hinter seinen verschlossenen Villentüren in New York City und Florida. Der 66-Jährige sitzt wegen Fluchtgefahr hinter Gittern.

Plötzlich will ihn keiner der alten Freunde mehr kennen. „Ich war kein Fan“, behauptete Trump am Dienstag. Dabei hatte der US-Präsident, der sich 2016 ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt sah, Epstein früher als „fantastischen Typen“ bewundert, gerade wegen seines Faibles für „jüngere Frauen“.

Erst Freund, jetzt "kein Fan" von Epstein: US-Präsident Trump am Dienstag

KEVIN DIETSCH/POOL/EPA-EFE/REX

Erst Freund, jetzt „kein Fan“ von Epstein: US-Präsident Trump am Dienstag

Trump und andere in Epsteins Rolodex drohen jetzt mit in den Strudel dieser Affäre zu geraten, die zum handfesten Politskandal wird, eine Art „Bunga Bunga“ auf Amerikanisch. Denn schon 2008 gestand Epstein, kam da aber relativ ungeschoren davon und schnell wieder frei – und soll sich danach, so die neue Klage, weiter an Minderjährigen vergangen haben.

Wer„, fragt sich nicht nur die „New York Times“, „beschützte Epstein?“

Etwa Trumps heutiger Arbeitsminister Alex Acosta. Der war damals der zuständige US-Staatsanwalt in Florida und gönnte Epstein einen Deal: Er ließ die Anklage, die lebenslange Haft hätte bringen können, fallen. Epstein bekannte sich in zwei Fällen „nur“ der „Prostitution“ schuldig und verbrachte 13 Monate im Privatflügel eines Bezirksgefängnisses, wo er sechs Tage pro Woche Freigang genoss. Alle mutmaßlichen Mitwisser bekamen zudem Immunität zugesichert.

Bisher forderten aber nur die Demokraten Acostas Rücktritt. Die Republikaner drucksten herum und Trump hielt – noch – an Acosta fest. Der rechtfertigte sich: „Die Straftaten, die Epstein begangen hat, sind entsetzlich“, beteuerte er auf Twitter. Er habe seinerzeit getan, was er habe tun können, um „Epstein zur Rechenschaft zu ziehen“.

Wie kläglich diese Ausflucht ist, zeigt der aktuelle Fall: Bei der Durchsuchung der New Yorker Epstein-Villa stellte das FBI „mindestens Hunderte – wenn nicht Tausende“ – Nacktfotos sicher. Einige davon zeigten demnach minderjährige Mädchen. Viele seien in einem Safe gelagert und auf CDs katalogisiert gewesen, mit Vor- und Nachnamen.

Die Anklage wiegt schwer. US-Staatsanwalt Geoffrey Berman – der von Trump ernannt wurde – wirft Epstein Sexhandel vor: Von 2002 bis „mindestens“ 2005 habe dieser „Dutzende minderjährige Mädchen sexuell ausgebeutet“. Manche Opfer seien erst 14 Jahre alt gewesen.

Zweiter Versuch: Die New Yorker Neuauflage der Epstein-Anklage

REUTERS

Zweiter Versuch: Die New Yorker Neuauflage der Epstein-Anklage

Epstein, hieß es, habe den Opfern „Hunderte Dollar“ für Sex gezahlt. Aus der Portokasse: Der Finanzberater geriert sich gern als Milliardär, seine Klienten und sein wahres Vermögen sind jedoch unbekannt.

„Dies ist der schlimmste der #MeToo-Fälle“, sagte der Autor James Patterson, der ein Buch über den Fall geschrieben hat, im TV-Sender MSNBC. „Schlimmer als Bill Cosby, schlimmer als Harvey Weinstein.

Doch keiner will etwas gewusst haben.

"Nur viermal" mit Epstein geflogen: Ex-Präsident Clinton

AP

„Nur viermal“ mit Epstein geflogen: Ex-Präsident Clinton

So dementierte Ex-Präsident Clinton Berichte, er sei 26-mal an Bord eines Epstein-Jets gewesen, den sie „Lolita Express“ nannten. Er sei nur viermal mit Epstein geflogen, meist für humanitäre Missionen, erklärte Clinton jetzt, habe ihn aber seit einem Jahrzehnt nicht mehr gesprochen und keine Kenntnis von den „schrecklichen Straftaten“. Ghislaine Maxwell, eine der engsten Vertrauten Epsteins, war aber noch 2010 zu Gast bei der Hochzeit der Clinton-Tochter Chelsea – auf Fotos grinst sie hinter dem Vater der Braut.

Laut „Miami Herald“, dessen Recherchen eine Grundlage der neuen Anklage waren, war Maxwell auch die Kontaktperson zu Prinz Andrew und zu dem prominenten US-Anwalt Alan Dershowitz, der Epstein in Florida verteidigte und heute ein flammender Verfechter Trumps ist. Ein mutmaßliches Opfer Epsteins hat beide Männer des sexuellen Missbrauchs beschuldigt und will dazu von Maxwell „vermittelt“ worden sein. Alle drei haben das dementiert, Dershowitz zuletzt am Dienstag.

"Randy Andy": Epstein-Freund Prinz Andrew

David Mirzoeff/ Getty Images

„Randy Andy“: Epstein-Freund Prinz Andrew

Auch Epsteins Beziehung zu Trump ist bemerkenswert. In seinem Enthüllungsbuch „Feuer und Zorn“ nannte der Autor Michael Wolff Epstein, Trump und den Finanzier Tom Barrack die drei „Nightlife-Musketiere“ der Achtziger- und Neunzigerjahre. „Ich kenne Jeff seit 15 Jahren, klasse Kerl“, prahlte Trump selbst 2002 im „New York Magazine“.

2016 wurde Trump von einer Frau verklagt, sie als 13-Jährige in Epsteins New Yorker Villa vergewaltigt zu haben.Trump bestritt die Vorwürfe, die Frau zog sie später zurück, weil sie nach Angaben ihrer Anwältin Morddrohungen bekommen habe.

Auftritt vor Gericht: Courtney Wild (l.) und Michelle Licata, zwei mutmaßliche Epstein-Opfer

AP

Auftritt vor Gericht: Courtney Wild (l.) und Michelle Licata, zwei mutmaßliche Epstein-Opfer

Epstein wollte nach Justizangaben seine private „Modelagentur“ so aufziehen wie Trump seinen eigenen Kreis aus Freundinnen. Er hatte der „Washington Post“ zufolge 14 private Nummern Trumps in seinem Telefonbuch und war auch Mitglied von dessen Privatklub Mar-a-Lago.

Nach dem Florida-Verfahren setzte ihn Trump vor die Tür, die Freundschaft war offenbar Geschichte. „Ich kannte ihn, wie jeder in Palm Beach ihn kannte“, wiegelte Trump am Dienstag lakonisch ab. „Wir hatten vor langer Zeit eine Meinungsverschiedenheit.“

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tube.com/watch?v=qLAzubOpOtg

How teen runaway Virginia Roberts became one of Jeffrey Epstein’s victims

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tube.com/watch?v=yPjn6rcJqsI

Where are they now? The biggest players in the Jeffrey Epstein case

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Klarsicht TV is creating Investigative Reports & Interviews: https://www.patreon.com/klarsichttv/posts

utube.com/watch?v=ukFQTAf1XzI

Abgesegneter Landraub (Stop 007)

Live übertragen am 11.06.2019

Helga Harders berichtet über die ausufernde Kriminalität im Landkreis Bamberg, die die Mechanismen und Taktiken eines deutschlandweiten Landraubes aufzeigen, in dem mehrere Behörden aktiv beteiligt sind. ================================= Links ================================= GERICHTSPROZESS AKTUELL DIESE WOCHE: Aufruf an Prozessbeobachter für den 13. Juni 2019 in Bamberg: https://stop007.org/home/court-cases-… ZUSAMMENFASSUNGEN DES FALLS VON HELGA HARDERS: Bayrisch-oberfränkische Behördenwillkür deckt illegalen, gesetzwidrigen Bau in Reckendorf (Teil 1) https://www.youtube.com/watch?v=PScGJ… Bayerisch-oberfränkische Behördenwillkür (Teil 2) Bauskandal – Politische Zersetzung Stasi-like https://www.youtube.com/watch?v=qRop4… Überfall auf Helga Harders und Ehemann bei Pseudo-Polizisten: Das Unrecht-SYSTEM entblösst https://www.youtube.com/watch?v=u_taS… Berichte über den Fall von Helga Harders (1) http://justizalltag-justizskandale.in… (2) http://justizalltag-justizskandale.in… Waldbrände in Kalifornien: (1) http://meria.net/wp-content/uploads/2… (2) https://encrypted-tbn0.gstatic.com/im… (3) https://emfcommunity.com/wp-content/u… Genozid-Pläne für Deutschland http://www.deagel.com/country/Germany… Genozid-Pläne für die USA http://www.deagel.com/country/United-…

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DER BEWEIS – SIE wollen 5G auf KINDERGÄRTEN und SCHULEN! Teil 2

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Kanzlerin Merkel erleidet erneut Zitteranfall

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Dritter Zitteranfall in 4 Wochen: Kanzlerin Merkel zittert erneut bei Staatsempfang

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50 Jahre Apollo 11: 11 Gründe, warum wir nie auf dem Mond waren

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Der Nationale Spätschoppen – 21- Es ist alles super

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Flache Erde Reloaded LIVE – S 05 – Episode 65

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Flache Erde Reloaded – S 05 – Episode 66 – Robert Bassano is back

 

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Flache Erde Reloaded LIVE – S 05 – Episode 65

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So funktionieren Satelliten auf der flachen Erde!

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https://worldview.space/fly-your-payload/

Stratollite Flight Services

A Navigable & Persistent Stratospheric Flight Vehicle

Stratollites offer all the advantages of high-altitude balloons – low-cost, rapid deployability, and low-impact flight – with an innovative new development: the ability to navigate and persist over areas of interest.

The Stratollite is a remotely operated, navigable vehicle that can remain aloft for days, weeks, and months on end. This allows for more sustained measurements and monitoring capabilities over an area of interest. Stratollites can carry a wide variety of commercial payloads (sensors, telescopes, communications arrays, etc.), launch rapidly on demand, and safely and gently return payloads back to Earth after mission completion.

World View is already routinely flying payloads to the edge of space for a wide variety of government, commercial, and education customers. Contact a WV representative to discuss how we can serve your unique needs and mission requirements.
outube.com/watch?v=GFdXBQPuznU

BREAKTHROUGH ALTITUDE CONTROL

Sustained, controlled flight in the stratosphere has remained technically out of reach until now, with the advent of World View’s proprietary altitude control technology. The Stratollite leverages the natural currents of the stratosphere, which offer directional and countervailing wind patterns at various altitudes. By using a unique altitude control system, the Stratollite can rise and descend in altitude to harness the desired directional propulsive power of different stratospheric winds, giving the customer navigational steering or station-keeping capability.

STRATOLLITE CHARACTERISTICS:

  • High-altitude payload capacity (up to 50kg* for the instrument, power supplied separately)
  • Solar powered rechargeable batteries (250W sustained power to payload)
  • Operating altitude range of 50k – 75k ft.
  • Maximum altitude of 95,000+ ft.
  • Point-to-point navigation and persistent flight over areas of interest for weeks and months
  • Pinpoint landing with recoverable payloads
  • Rapid deployment
  • Downlink & uplink command capability
  • Standard and custom payload accommodations
  • Safe and gentle payload return upon mission completion

*Larger payload and power budgets available soon. Please Contact our team for heavier payload inquiries.

STRATOLLITE APPLICATIONS:

Stratollites will support a range of applications, spanning industries like disaster recovery and first response, communications, weather forecasting, and surveillance aid for U.S. troops. The applicability of the technology is only limited by the imagination of our customers and partners.

Communications

communications
Offering rapid deployment of communications systems for first response, disaster recovery, internet delivery, and troop support.

Weather

hurricane
Offering in-situ data capturing capabilities over remote areas for improved weather forecasting and related applications.

Remote Sensing

remotesensing
Offering a versatile platform for persistent imaging of remote and specific areas of interest.

Research

SolarFlare
Offering an affordable platform for a variety of research applications, from astro and solar physics to atmospheric sciences and space technology testing.

flight

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„Massaker von Katyn“ – „Polen“ – „Russland“ – „USA“ – „Deutschland“ / „Jürgen Roth“ über den Flugzeugabsturz in Smolensk / Operation „Atlantic Resolve“: Polnische Regierung begrüßt US-Soldaten

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Die USA wussten Bescheid haben aber Russland gedeckt? Wieso??? – Welche Rolle spielt „USA„?  Polen wurde getäuscht  – Deutschland wurde diskreditiert

Massaker von Katyn: Dokument belegt Mitwisserschaft der USA

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ab Minuten 9:07 –  „Dr. Helge Tramsen“  man wusste schon 1943 Bescheid

22. April 1940
4. März 1962 hörten die Polen die Wahrheit über das Massaker erzählt  vonDr Tramsen“

Das Katyn Massaker Teil 1

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Das Katyn Massaker Teil 2

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Das Katyn Massaker Teil 3

ab Minuten 10:00 17. November 1970 Elisabeth Tramsen (unter mysteriösen Gründen ums Leben gekommen) – Warschau

ab Minuten 12:00„Dr. Tramsen“ im „Radio Free Europe“ 1962 über das Massaker


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La masacre de Katyn

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„10. April 2010“ – Flugzeugabsturz in Smolensk

Lech Kaczynski (†60) Tod nach Flugzeugabsturz in Smolensk

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Unglück oder Attentat? Kaczynski-Absturz spaltet die Polen

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http://www.resonanzboden.com/streitfall/das-maerchen-von-der-verschwoerungstheorie-juergen-roth-smolensk/

Das Märchen von der Verschwörungstheorie:
Jürgen Roth über den Flugzeugabsturz in Smolensk

Am 10. April 2010 stürzte eine polnische Regierungsmaschine nahe dem russischen Smolensk ab. An Bord: Staatspräsident Kaczynski und weitere Teile der polnischen Elite. Laut offizieller Untersuchungen war die Ursache ein Pilotenfehler, Zweifel an dieser Version werden jedoch immer wieder laut.
Der Investigativjournalist und Autor Jürgen Roth beleuchtet in seinem Buch „Verschlussakte S.” die Hintergründe des Absturzes und erklärt hier, wie die Diskussion zudem Einfluss auf die polnischen Präsidentschaftswahlen am 10. Mai nehmen könnte.

von Jürgen Roth

Es kommt äußerst selten vor, dass ein Buch überhaupt politisch etwas bewirken kann. Noch unwahrscheinlicher ist, dass es Einfluss auf eine Präsidentschaftswahl nehmen könnte, wie die in Polen am 10. Mai 2015 oder die im Oktober 2015 folgenden Parlamentswahlen. Das Buch „Verschlussakte S. Smolensk, MH 17 und Putins Krieg in der Ukraine“ dürfte da wohl die Ausnahme sein. Und ich als Autor hätte nie damit gerechnet, welche politischen Wellen das Buch in Polen auslösen würde, obwohl mir eigentlich von Anfang an klar sein musste, dass in dem unversöhnlichen politischen wie medialen Klima in Polen sachliche und unvoreingenommene Aufklärung an seine Grenzen stößt. Aber mein Buch war ja nicht für die polnischen Leser bestimmt, sondern für die in Deutschland. Denn diese kennen bislang leider nur die offizielle Version des Flugzeugabsturzes in Smolensk am 10. April 2010 – und nicht die vielen offenen Fragen und berechtigten Zweifel daran. Nach Meinung vieler polnischer Medien und eines Teils der polnischen Öffentlichkeit wurde durch die Veröffentlichung meines Buches erstmals im Ausland das beharrliche Schweigen über die vielen offenen Fragen und Widersprüche im Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz gebrochen. In Deutschland hingegen herrscht weiter Stille.

Ähnliche Fragen und Widersprüche gibt es übrigens auch, was den Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH 17 im Sommer 2014 in der Ukraine betrifft. Beide Fälle verbindet, von zahlreichen Desinformationen einmal abgesehen, dass unterschiedliche politische Interessen verhindern, die wahren Ursachen der beiden Katastrophen aufzuklären. In beiden Fällen spielen Informationen des BND eine wichtige Rolle. In beiden Fällen will man von der undurchsichtigen Rolle der russischen Regierung sowohl in Smolensk wie in der Ukraine offiziell nichts wissen.

Kurz zum Hintergrund des Absturzes der polnischen Präsidentenmaschine: Am Morgen des 10. April 2010 zerschellte die Tupolew TU-154M nahe des Militärflughafens Smolensk. Neben dem polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und seiner Ehefrau Maria Kaczynska waren unter anderem die stellvertretende Senatspräsidentin, der stellvertretende Außenminister sowie zahlreiche Abgeordnete an Bord der Regierungsmaschine – kurzum: ein Teil der politischen und militärischen Elite Polens. Sie alle wollten an einer Gedenkfeier anlässlich des 70. Jahrestags der Massaker an polnischen Offizieren im russischen Katyn teilnehmen. Im Jahr 1940 liquidierte der sowjetische Geheimdienst dort über 4000 polnische Offiziere – Teil eines Programms von Stalin zur Enthauptung der politischen und militärischen Elite Polens.
Nach offiziellen Angaben überlebt das Flugzeugunglück keiner der 96 Passagiere.

Mir fiel auf, dass, wer nicht an einen Fehler des Piloten als Auslöser des Absturzes glaubte, sehr schnell als Verschwörungstheoretiker abgestempelt wurde. Das war mir, angesichts der vielen Widersprüche in den offiziellen russischen wie polnischen Untersuchungsberichten dann doch zu einfach. Es war immerhin der inzwischen verstorbene CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Schockenhoff, ehemaliger Koordinator für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit, der im Februar 2013 auf der Münchner Sicherheitskonferenz erklärte: „Wir wissen, dass es zahlreiche Spekulationen über die Ursachen und die Verantwortung für den Flugzeugabsturz in Smolensk gibt. Es ist klar, dass die Spekulation nur durch die Offenheit und Transparenz erreicht werden kann und deshalb ist die Haltung von Moskau sehr verwirrend. Russland behandelt die gesamte Angelegenheit geheim, was uns zur Frage für die Gründe einer solchen Haltung führt.”

Das Buch jedenfalls löste in Polen bereits vor Veröffentlichung ein unerwartet großes Medienecho aus und wurde dadurch geradezu zwangsläufig ein Instrument, um die kommenden Präsidentschaftswahlen in Polen am 10. Mai 2015 zu beeinflussen. Denn für die stärkste Oppositionspartei, die rechtskonservative Partei Recht und Gerechtigkeit, ist die wahre Ursache der Katastrophe bis heute nicht aufgeklärt. Sie spricht vielmehr von einem Attentat. Die Partei bezieht ihre politische Kraft, auch bei den Präsidentschaftswahlen, durch den beim Absturz getöteten Präsidenten Lech Kaczynski. Politischer Gegner bei den Präsidentschafts- wie den Parlamentswahlen ist die neoliberale Bürgerplattform, die den bisherigen Präsidenten Bronislaw Komorowski favorisiert, dem auch die größten Chancen im Mai eingeräumt werden. Bei den Parlamentswahlen im Oktober 2015 wiederum hat die Partei Recht und Gerechtigkeit große Chancen, stärkste Partei zu werden und die Regierung zu bilden. Der jetzigen Regierung daher vorzuwerfen, sie sei zumindest indirekt für den Absturz verantwortlich und habe kein Interesse an einer lückenlosen Aufklärung, ist ganz sicher ein zentrales Wahlkampfthema. Zwei unversöhnliche Sichtweisen prallen deshalb während des Wahlkampfes aufeinander.

Dieser in Polen seit Jahren ausgetragene Konflikt, ob der Absturz ein Pilotenfehler war (wie es die polnische und die russische Regierung und der polnische Präsident Komorowski behaupten) oder ein Attentat (was die politische Opposition unter Führung von Jaroslaw Kaczynski sagt), entwickelte eine besondere Dynamik, nachdem in „Verschlussakte S.“ unter anderem ein für polnische Journalisten anscheinend explosives Dokument erwähnt wurde, nämlich der Quellenbericht eines Mitarbeiters des Bundesnachrichtendienstes (BND). Demnach haben diesem BND-Mitarbeiter zwei hochkarätige Quellen berichtet, dass bei dem Absturz Explosivstoffe an Bord der Präsidentenmaschine gewesen sein sollen. Diese Nachricht schlug in Polen noch vor Veröffentlichung des Buches ein wie eine Bombe, denn sie bestätigte die tiefe Überzeugung vieler Polen, dass bei den Ermittlungen zum Flugzeugabsturz nicht alles mit rechten Dingen zugegangen war und die wahren Gründe für den Absturz von der polnischen und russischen Regierung verheimlicht wurden.

Allein aufgrund polnischer Zeitungsmeldungen, laut denen der BND behauptet haben soll, der Absturz sei ein Attentat, geriet er anscheinend stark unter politischen Druck. Der polnische Außenminister Grzegorz Schetyna erklärte sogar: „Ich habe weder offiziell noch inoffiziell irgendetwas über die Existenz solcher Dokumente gehört“. Wenn selbst die BND-Führung nichts von einem solchen Dokument wisse – wie sollte es dann der polnische Außenminister wissen? Doch mit diesem Statement sollte vermittelt werden, dass es einen solchen Bericht nicht gebe, er eine Märchenerzählung sei. Es ist eher die Ausnahme, dass der BND-Pressesprecher gegenüber Medienvertretern ausführliche Interviews gibt. Gegenüber polnischen Journalisten war der mit Skandalen belastete Dienst hingegen außerordentlich freizügig.[1] Seine Erklärung war eindeutig: Der Bundesnachrichtendienst sei nie von einem Attentat auf die Präsidentenmaschine ausgegangen. Das war insofern kühn, da er seine Erklärung herausgab, bevor das Buch überhaupt auf dem Markt war. Und im Buch selbst wird mit keiner Zeile erwähnt, dass der BND von einem Attentat ausgegangen sei. Differenzierte Betrachtungen blieben aus – auch in den deutschen Medien, die kurzerhand das scharfe Dementi des BND als die alleinige Wahrheit wiedergaben, ohne „Verschlussakte S.” überhaupt gelesen zu haben. Ich zitiere dort diesen Quellenbericht, der anscheinend von der zuständigen Abteilung nicht an die BND-Führung weitergegeben wurde: „Eine mögliche Erklärung der Absturzursache der TU-154 am 10.04.2010 in Smolensk liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Sprengstoffattentat, ausgeführt durch eine Abteilung des FSB im ukrainischen Poltava, geführt durch General J. aus Moskau. Alle weiteren Vorgänge betr. Ausführung, Sprengstoffbeschaffung, Kommunikation, konnten trotz intensiver Vorgehensweise nicht aufgeklärt werden, da eine massive Gefährdung vor Ort operierender Quellen nicht auszuschließen wäre.“ Das kommentiere ich mit den Sätzen: „Wie alle Informationen des BND kann man das glauben oder auch nicht. Doch sie fügen sich in ein Puzzle aus Fakten und Indizien ein, wonach diese BND-Informationen nicht aus der Luft gegriffen sein dürften.“

Von diesem Moment an, als die Schlagzeile „BND spricht von einem Attentat“ die polnischen Medien beherrschte, wurde das Buch ein Instrument des politischen Wahlkampfes in Polen. Aufschlussreich in diesem Kontext ist, dass, nicht nur in Polen, sondern auch in Deutschland die offizielle polnische wie russische Version des Flugzeugabsturzes mehr oder weniger kritiklos als die einzige Wahrheit präsentiert wurden, was wohl daran liegen mag, dass die Partei Recht und Gerechtigkeit und sowohl der verstorbene Präsident Lech Kaczynski wie auch sein Bruder Jaroslaw als mehr oder weniger hinterwäldlerische Politiker abgestempelt werden. Zwar ist das ein Zerrbild der Wirklichkeit, aber es verhindert, dass man sich ernsthaft mit den ungeklärten Fragen, zum Beispiel ob wirklich Sprengstoff an Bord des Flugzeuges gefunden wurde, beschäftigen muss – selbst wenn das noch so abenteuerlich klingen mag. Und diese „abenteuerliche These“ verbreiteten immerhin hochangesehene polnische Wissenschaftler. Wirklich alles nur Verschwörungstheorie? Bemerkenswert ist zudem, dass die polnische Militärstaatsanwaltschaft, nachdem bekannt wurde, dass mein Buch erscheint, eine neue Auswertung der Stimmenrekorder veröffentlichte. Demnach sei der Luftwaffenchef im Cockpit gewesen und habe die Piloten dazu gezwungen, trotz der schlechten Wetterverhältnisse zu landen. Im Januar 2012 hingegen hatte das hochangesehene Sehn-Institut für forensische Forschung in Krakau nach monatelanger Analyse festgestellt, dass der Luftwaffenchef nicht im Cockpit gewesen sei. In Deutschland wurde nur die Erklärung der Militärstaatsanwaltschaft verbreitet, nicht jedoch die anders lautende Feststellung des Sehn-Instituts.[2] Widersprüche über Widersprüche.

Was zudem vollkommen ausgeblendet wurde, ist, dass „Verschlussakte S.“ nicht nur ein Buch über die Katastrophe von Smolensk ist, sondern auch über die Tradition der systematischen Lügen des früheren sowjetischen wie jetzigen russischen Machtapparates. Der Flugzeugabsturz ist dabei sicher ein wichtiges Element in der Analyse dieser Politik, genauso jedoch wie der russische Krieg gegen die Ukraine oder der Absturz der MH17 im Sommer 2014. Bücher bis zum Ende zu lesen – anscheinend gibt heute dazu auch bei vielen Journalisten keine Zeit mehr. Die alte sizilianische Lebensweisheit „Wer taub ist und blind und den Mund hält, der wird in Frieden 100 Jahre alt“, dürfte jedenfalls in Polen wie in Österreich und Deutschland durchaus zutreffen, und im Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz in Smolensk scheinen das nicht nur regierungstreue Journalisten in Polen als Losung beherzigt zu haben.


[1] www.rmf24.pl/raport-lech-kaczynski-nie-zyje-2/fakty/news-wywiad-w-berlinie-nie-znalezlismy-w-archiwum-depeszy-na-ktor,nId,1714005
[2] www2.polskieradio.pl/eo/print.aspx?iid=165614


→ mehr über den Autor

Roth_Jürgen_c_Econ+Verlag_beschnJürgen Roth, Jahrgang 1945, ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten in Deutschland. Seit 1971 veröffentlicht er brisante TV-Dokumentationen und Bücher über Korruption und organisierte Kriminalität. Sein aktuelles Buch „Verschlussakte S. Smolensk, MH17 und Putins Krieg in der Ukraine“ erschien im April im Econ Verlag.
Foto: Econ Verlag

Weblinks
Die offizielle Website von Jürgen Roth
„Verschlussakte S.“ auf den Seiten der Ullstein Buchverlage

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Jane Burgermeister

Mord? Polen verliert Präsident und Elite bei Flugzeugabsturz

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10. Januar 2017 – Panzer rollen durch Brandenburg
AmokalexandFrankstonershowhttps://www.facebook.com/AmokalexandFrankstonershow

Brandenburg aktuell
10. Januar um 08:15 ·

Panzer rollen durch Brandenburg – wenn auch nur auf Zügen und Lastwagen. Doch die Verlegung der Nato-Truppen beschäftigt die Menschen. Wir haben uns heute mal in der Lausitz umgehört. In dieser kleinen Auswahl aus Cottbus sind die Meinungen einhellig.

US-Panzer rollen auf der Schiene durch Cottbus

„Lausitzer Rundschau“

 

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„euro-news“ – Operation „Atlantic Resolve“: Polnische Regierung begrüßt US-Soldaten

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/15/polen-us-armee-ist-schutz-der-zivilisation-vor-russland/

aus dem Text: …Es sei ein großer Tag für Polen, erklärte sie, «da wir heute hier die Vertreter der besten, stärksten und größten Armee der Welt begrüßen dürfen.»….(<„der besten, stärksten und größten Armee“??? –  wenn dem so ist/wäre  dann wäre die Bekämpfung von „ISIS“ doch ein „Kinder-Spiel“oder?!>)

Polen: US-Armee ist Schutz der Zivilisation vor Russland

Die polnische Regierung hat die US-Truppen euphorisch begrüßt. Die Polen sähen darin einen Schutz der Zivilisation vor der Aggression aus dem Osten.

Der polnische Verteidigungsminister Antoni Macierewicz mit US-General Frederick Hodges am Samstag bei der Begrüßung der US-Truppen in Polen. (Foto: dpa)

Der polnische Verteidigungsminister Antoni Macierewicz mit US-General Frederick Hodges am Samstag bei der Begrüßung der US-Truppen in Polen. (Foto: dpa)

Polnische Regierungsvertreter haben die zur Stärkung der Nato-Ostflanke eingetroffenen US-Soldaten euphorisch begrüßt. «Ich möchte Ihnen danken, dass Sie mit uns sind, und hoffe, dass Ihnen allen Ihr Aufenthalt in Polen lange in Erinnerung bleiben wird», sagte Ministerpräsidentin Beata Szydlo am Samstag in einer Willkommensrede im westpolnischen Sagan (polnisch Zagan). Verteidigungsminister Antoni Macierewicz sagte laut FT: „Wir haben sehr lange auf Sie gewartet. Wir haben jahrzehntelang gewartet. Manchmal fühlten wir uns alleingelassen. Manchmal haben wir fast die Hoffnung verloren. Manchmal hatten wir das Gefühl, wie seien die einzigen, die die Zivilisation gegen die Aggression geschützt haben, die aus dem Osten kam.“

Es sei ein großer Tag für Polen, erklärte sie, «da wir heute hier die Vertreter der besten, stärksten und größten Armee der Welt begrüßen dürfen.» Verteidigungsminister Antoni Macierewicz ergänzte: «Auf Sie haben wir seit Jahrzehnten gewartet In mehreren Städten des Landes fanden Begrüßungsfeierlichkeiten für die US-Soldaten statt.

Im Rahmen der US-Operation «Atlantic Resolve» werden mehr als 4000 US-Soldaten nach Polen, Lettland, Litauen und Estland geschickt. Sie sollen Frieden und Stabilität in den osteuropäischen Nato-Ländern sichern, die an Russland grenzen und sich seit Ausbruch der Ukraine-Krise von dem Nachbarn bedroht fühlen. Norddeutschland war logistische Drehscheibe für den Transport.

Vergangene Woche kamen US-Panzer und militärisches Gerät per Frachter in Bremerhaven an. Per Konvoi werden sie nach Ost– und Mitteleuropa transportiert. Insgesamt kommen 87 Panzer der 3. Brigade der 4. US-Infanteriedivision in die östlichen Nato-Länder. Die US-Panzerbrigade soll rotierend zu Übungszwecken in verschiedenen Ländern eingesetzt werden. Das Hauptquartier wird in Polen sein.

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Rüstungsgegner demonstrieren vor Panzern

 

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„Sicherheit in Deutschland“ –  „Rainer Wendt“

http://www.huffingtonpost.de/2017/01/10/deutsche-polizeigewerksch_n_14086206.html

incl. „VIDEO“

Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft warnt vor „polizeifreien Zonen“ in Deutschland

Veröffentlicht: 10/01/2017 19:54

Deutschlandweit sorgen sich Menschen immer mehr um ihre Sicherheit. Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, warnt jetzt vor „polizeifreien Zonen“ in Deutschland.

Im Gespräch mit dem Sat-1-Magazin „Akte“ mahnt er: „An der einen oder andere Stelle hat der deutsche Staat gar nichts mehr im Griff.“

Für die Zukunft hat Wendt zudem eine düstere Prognose, wie oben im „Video“ zu sehen.

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http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/09/system-zur-erkennung-gefaelschter-paesse.html

„Video“: Tagesthemen | 25.09.2016 | Gabi Probst

Bis jetzt noch nicht im Einsatz System erkennt gefälschte Pässe

26.09.16 | 13:26 Uhr

Das Gesicht von Corin M. gibt es nicht nur einmal. Mindestens 52 Mal ist es auf gefälschten Pässen im Umlauf. Der Berliner LKA-Hauptkommissar Wolfgang Volland hat eine Software entwickelt um diese Pässe schnell zu erkennen. Doch bisher wurde seine Software nicht gewollt.

Hauptkommissar Wolfgang Volland vom Berliner Landeskriminalamt (LKA) hat schon vor drei Jahren eine Software entwickelt, mit der man gefälschte Pässe schnell erkennen können soll. Mit dem Programm können Beamte nicht nur feststellen, ob ein Pass gefälscht wurde, sondern auch ob der Passinhaber noch weitere Pässe mit anderen Identitäten benutzt.

Initialzündung für Volland war ein Fall, bei dem das Gesicht eines Rumänen, Corin M., auf 52 verschiedenen Pässen ausgemacht wurde. Das Problem war damals: Flog ein gefälschter Pass auf, wusste die Polizei in der einen Stadt nicht automatisch, dass das Foto auch in anderen Städten auf anderen gefälschten Pässen genutzt wurde.

 

 

Vollands Programm löst dieses Problem. Es erkennt, ob ein Foto mehrfach genutzt wird – so könnten sofort Mehrfachidentitäten aufgedeckt werden, sagt er. Bisherige Programme seien dazu nicht in der Lage.

 

Fehlerquote von 0,1 Prozent

Das Fraunhofer-Institut stellte in einer Test-Phase eine Fehlerquote von 0,1 Prozent fest. Der Berliner Polizeipräsident Klaus Kandt verlieh Volland 2013 für seine Software einen Präventionspreis und fordert den Einsatz des Systems bundesweit. Nur so könne man erkennen, ob ein „Mensch der heute in Berlin auftaucht, gestern in München oder Hamburg war.“

 

Vor zwei Jahren stellte Volland das Programm beim Bundesinnenministerium vor, damals lehnte die Behörde jedoch aus datenschutzrechtlichen Gründen ab. Michael Böhl vom Bund Deutscher Kriminalbeamten hat dafür kein Verständnis. Es grenze an Sabotage, dass im Ministerium nicht einmal ansatzweise versucht werde, das System auf fachlicher Ebene zu verstehen.

Auf Anfrage des rbb teilte das Innenministerium nun mit, gesprächsbereit zu sein.

(mit Informationen von Gabi Probst)

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/20/der-wind-wird-schaerfer-eu-verbreitet-faelschung-um-die-dwn-zu-denunzieren/

Der Wind wird schärfer: EU verbreitet Fälschung, um die DWN zu denunzieren

Die EU hat ein Papier in Umlauf gebracht, das eine plumpe Fälschung über einen DWNArtikel und andere Manipulationen enthält. Auch Bloomberg und The Nation werden bezichtigt, Propaganda für Russland zu betrieben. Das Ziel ist offenkundig die Einschüchterung von kritischen Medien. Wir brauchen die Unterstützung unserer Leser.

Die EU-Außenbeauftragte Frederica Mogherini und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am 12.01.2017 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf. (Foto: dpa)

Die EU-Außenbeauftragte Frederica Mogherini und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am 12.01.2017 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf. (Foto: dpa)

Die Fälschung der EU. Im originalen Artikel der DWN steht das genaue Gegenteil: „Soros ist ... dafür, dass die EU Russland stützen sollte.“ (Screenshot: DWN)

Die Fälschung der EU. Im originalen Artikel der DWN steht das genaue Gegenteil: „Soros ist … dafür, dass die EU Russland stützen sollte.“ (Screenshot: DWN)

Die EU hat ein merkwürdiges Papier veröffentlicht, das sich angeblich mit dem Einfluss Russlands auf die Meinungsbildung in der EU beschäftigt. Schon die Herkunft ist seltsam: Das „Papier“ besteht aus einer Seite von der von der EU seit einiger Zeit betriebenen „Disinfo Review“. Diese Truppe wird von der „East StratCom Task Forcebetrieben und liest und analysiert seit 2015 Medien. Sie wertet dann aus, was ihr als Propaganda erscheint.

Das Papier trägt den englischen Original-Titel: „COMMENTARY: Means, goals and consequences of the pro-Kremlin disinformation campaign” und ist auf den 19. Januar 2017 datiert. Allerdings steht unter dem Text, dass dieser „Kommentar“ zuerst vom italienischen „Institute for International Political Studies (ISPI) veröffentlicht wurde. Der Präsident dieses Instituts, Giampiero Massolo, war von 2012 bis 2016 Italiens Geheimdienstkoordinator beim Dipartimento delle Informazioni per la Sicurezza (DIS). Er spricht Russisch und, laut seinen offiziellen Angaben, „etwas Deutsch“.

Der „Kommentar“ der EU-Beobachter kommt im wesentlichen zu dem Schluss, dass die russische Propaganda in der EU auf fruchtbaren Boden fällt: „Es besteht kein Zweifel, dass die Pro-Kreml Desinformations-Kampagne eine orchestrierte Strategie ist“.

Zu Putins Orchester zählen laut einer im Text verlinkten, etwas lieblos verfertigten Tabelle neben vielen russischen und osteuropäischen Blogs auch einige ausgewählte westliche Medien: So sind nach Einschätzung der EU die Nachrichtenagentur Bloomberg, die britische Zeitung The Nation, der US-Finanzblog Zerohedge und die DWN heimlich für Putin tätig. Die DWN gehören zwar zum schwedischen Bonnier-Verlag, der sich seit Menschengedenken vor allem der freien Presse und der Demokratie verpflichtet weiß. Die EU hätte dies durch einen Blick auf unser Impressum erfahren hätte können.

Die Analyse der Artikel, die die EU ausgewählt hat, um den diskreditierten westlichen Medien Nähe zu Putin nachzuweisen, ist von einer atemberaubend schlechten Qualität.

Bloomberg wird im „Trend der Woche“ als „Disinforming Outlet“ am 26.11.2015 vorgeworfen, dass die Agentur den russischen Präsidenten Wladimir Putin zitiert habe. Er soll gesagt haben: „Wir haben unsere amerikanischen Partner im Voraus informiert, wo, wann und in welcher Flughöhe unsere Piloten arbeiten werden.“ Die EU weiß es allerdings besser und korrigiert Bloomberg: „Russland hat den Flugplan des abgeschossenen Jets nicht an die USA gegeben, sagen US-Offizielle.“

Im Fall der DWN arbeitet die EU mit einem noch gröberen Keil: Sie fälscht einfach eine Überschrift. Am 22.1.2016 unterstellt die EU den DWN, einen Artikel mit der Aussage veröffentlicht haben:

„George Soros: Wenn Russland nicht hilft, wird die EU zerfallen.

Tatsächlich steht in unserem Artikel das genaue Gegenteil:

„Der Investor George Soros hält einen Zerfall der EU für unausweichlich – wenn nicht ein Marshall-Plan in Kraft gesetzt wird, der vor allem Osteuropa rettet. Interessant: Soros ist auch dafür, dass die EU Russland stützen sollte.

Der Artikel ist auch nicht besonders missverständlich – er enthält nämlich einen Link zu dem Bloomberg-Video, in dem Soros genau das sagt, was die DWN schreiben. Die EU korrigiert daher nicht die DWN, sondern sich selbst und schreibt über die Fantasie von Putin als Retter der EU: „George Soros hat das in dem zitierten Interview nicht gesagt.“ Wie die EU-Beobachter auf diese Verdrehung kommen, wissen wir nicht. War etwa der Wunsch Vater des fälschenden Gedankens?

Genauso plump ist die Kritik an einem anderen Artikel, der seinen Weg in die EU-Akte der DWN findet. Am 28.11.2015 melden die Brüsseler Beobachter in ihrem Wochentrend, dass die DWN geschrieben hätten: „Die Türkei kooperiert mit ISIS und finanziert ihn durch Öl-Deals“. Die EU kritisiert: „Es wird kein Beweis für diese Behauptung gegeben.“ Tatsächlich liegt es in der Natur der Sache, dass solche Erkenntnisse schwer zu beweisen sind. Das journalistische Hilfsmittel ist in diesem Fall die Angabe einer Quelle. Die ist in dem Text gegeben, nämlich der Hinweis samt Link auf eine Studie der Greenwich Universität.

Die Studie wurde unter anderem auch von der Associated Press zitiert, dem investigativen französischen Magazin Mediapart vertrieben und der amerikanischen Huffington Post ausführlich zitiert und wissenschaftlich gewürdigt – alle mit demselben Tenor wie die DWN. Auch der Chef-Auslandskorrespondent von NBC, Richard Engel, zitiert die Studie in seinem lesenswerten Buch „Defeating ISIS“ (Seite 494). Die angesehene Wirtschaftszeitung Marketwatch bescheinigt der Studie, dass sie zahlreiche gut belegte und glaubwürdige Referenzen enthalte.

Es erscheint uns unwahrscheinlich, dass sich bei den genannten Medien Putin-Trolle eingeschlichen haben sollen. Übrigens wurde wahlweise von den Russen (vor der Annäherung mit der Türkei) und den Amerikanern (nach der Entfremdung von Erdogan) dasselbe behauptet.

Am 7.12.2015 melden die EU-Beobachter wieder einen Vorfall bei den DWN. Hier wird zumindest korrekt zusammengefasst, was in dem Artikel steht – dass nämlich die Russland-Sanktionen nicht den Interessen aller EU-Mitglieder dienten, dass sich fünf Länder vor dem Gipfel auf die Fortsetzung der Sanktionen geeinigt hätten und dass die Sanktionen erst auf Druck der USA zustandegekommen seien.

Der Streit über die Sanktionen ging durch alle westlichen Medien – er ist in dem Artikel beschrieben. Das Video von der Rede von US-Vizepräsident Joe Biden an Kennedy School der Harvard Universität (an der übrigens auch der Herausgeber der DWN Fellow gewesen ist) ist im Artikel verlinkt. Sogar das Weiße Haus hat die Rede im Wortlaut dokumentiert.

Darin sagt Biden öffentlich, dass man die EU erst habe in die Spur schicken müssen, damit sie den Sanktionen zustimmen. Die „Desinformation“ kam also nicht von Putin, sondern, wenn es eine war, vom Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten.

Doch die EU stellt klar, dass sie weiß, wie es wirklich war. Sie entgegnet den DWN: „Es wird kein Beweis vorgelegt, dass die Führer (leaders) Deutschlands bei ihren Entscheidungen nicht unabhängig sind. Die Entscheidung über die Sanktionen wird von den 28 EU-Mitgliedsstaaten getroffen werden, nicht nur von Deutschland und vier anderen, und nicht von den USA.“ Hier würden wir der EU sogar zustimmen: In der Theorie sollte das wirklich so sein.

Am 21.1.2016 schließlich bestätigt die EU sogar einen Artikel der DWN – was sogar heute noch einen gewissen Nachrichtenwert hat. Wir hatten berichtet, dass die US-Geheimdienste die Euro- und Nato-kritischen Parteien ausforschen werden, ob sie von Russland finanziert werden. Wie immer bei den DWN ist im Artikel ausführlich eine Quelle zitiert, nämlich der Daily Telegraph aus London. Wir wissen nicht, ob auch der Telegraph von Putin bereits unterwandert ist – allerdings steht er noch nicht auf einem von der EU veröffentlichten Index für nicht vertrauenswürdige Quellen.

Die Erklärung der EU zu diesem Artikel ist durchaus aufschlussreich, weil die EU nämlich erstmals öffentlich einräumt, dass politische Parteien in Europa von US-Geheimdiensten überwacht werden: „Die amerikanischen Geheimdienste werden politische Parteien nicht wegen ihrer kritischen Haltung gegenüber der EU ausspionieren (investigate). Sie sollen untersuchen, ob einige der Parteien in Europa von russischen Geheimdiensten finanziert werden mit dem Ziel, die politische Kohäsion in Europa zu unterminieren.“ Es wäre interessant zu erfahren, wie sich das Ausspionieren von politischen Parteien eigentlich mit den Verfassungen der betroffenen Länder verträgt.

Weitere Dossiers über die DWN enthält das Papier nicht. Doch können wir nicht ausschließen, dass die EU auch noch andere Artikel mit einer ähnlichen Hingabe erfasst hat. Denn das Dokument, das laut dem „Kommentar“ die Beobachtungen von 15 Monaten dokumentieren soll, enthält nur die Ergebnisse von 10 Monaten. Unmittelbar vor dem Sommerurlaub reißt die Aufstellung mit den besten Wünschen für einen vergnüglichen Sommer ab.

Das Papier ist trotz unserer heiteren Herangehensweise ein Skandal. Wir haben bei EU-Präsident Jean-Claude Juncker, seinem Kabinettschef Martin Selmayr und beim Sprecher der EU-Kommission in Deutschland, Reinhard Hönighaus, scharf gegen die Missachtung der Pressefreiheit durch die EU-Kommission protestiert, die sofortige Streichung der DWN als angebliches Putin U-Boot und eine öffentliche Entschuldigung verlangt. Wir werden über die Reaktion weiter berichten.

Für die DWN könnte die abenteuerliche Erwähnung als Mitglied in Putins Orchester jedoch weitreichende Folgen haben: In den vergangenen Monaten sehen wir uns einer Welle von Denunziationen ausgesetzt, über die wir berichtet haben. Die Denunzianten arbeiten in der Regel anonym. Ein offizielles EU-Papier gegen die DWN ist für sie ein gefundenes Fressen. Wie wir von vielen ermüdenden Gesprächen und Emails mit von uns ertappten Denunzianten wissen, sind diese Leute meist nicht willens oder fähig, sich in einen differenzierten Dialog zu begeben. Das ist auch nicht ihre Aufgabe: Ihre Aufgabe ist das geschäftsschädigende Raunen gegen die DWN. Das Ziel ist es, die DWN bei Gesprächspartnern unmöglich zu machen und haltlose Diffamierungen bei Anzeigenkunden und Werbeagenturen zu platzieren.

Genau aus diesem Grund müssen wir leider Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Ihre Unterstützung bitten: Wir haben in den vergangenen  Wochen eine bemerkenswerte Häufung von Denunziationen festgestellt. Diese Attacken behindern unsere Arbeit erheblich. Wir werden in den kommenden Tagen einige weitere aufdecken, um klarzumachen, wie die Methoden sind. Sie zielen eindeutig auf Einschüchterung und Diffamierung ab. Man kann erkennen, dass es sich um Netzwerke handelt, die sich gegenseitig den Ball zuspielen. Die Tatsache, dass die DWN von der EU gleichsam überwachungsdienstlich bearbeitet werden, ehrt uns in gewisser Weise: Sie zeigt, dass wir den Finger in die Wunde gelegt haben – und genau das ist die Aufgabe von Journalisten. 

Anders als Facebook (Daten) oder staatliche Medien (Steuern, Gebühren) haben wir nur unsere Leser als Verbündete. Nur vor ihnen müssen sich DWN täglich beweisen. Das gibt uns die absolute Freiheit in der Berichterstattung. Die einzige Finanzierung, die uns diese Freiheit garantiert, ist die Unterstützung unserer Leser.

Daher bitte wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre
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