Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch-veränderte Designer-Baby / Großbritannien: nach „Mensch-Tier-Embryonen“ jetzt auch „Drei-Eltern-Babys“ / Gentech-Methode Crispr/Cas9 / Das HERZ – „Markus Peters“ – „Salutogenese“ / „Konstantin Meyl“ – „Funkwellen“-„Skalarwellen“

<<<<<<<<<Zukunfts-Szenario – in „Naher“ Zukunft ??? – „AGENDA FORTPFLANZUNG“ oder wenn „XY“ sich ermächtigt und  sich an der  „NATÜRLICHEN ORDNUNG“  vergreift>>>>>>>

DIE ZEIThttp://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/50/harald-martenstein-fortpflanzung-sex-zukunft

Harald Martenstein

Über die Fortpflanzung der Zukunft

Harald Martenstein: Über die Fortpflanzung der Zukunft
ZEITmagazin Nr. 50/2016 20. Dezember 2016

In der Zeitung stand, dass Sex zur Fortpflanzung in absehbarer Zeit nicht mehr nötig sein wird. Im Tierreich ist es bei einigen niederen Arten ja auch so, die teilen sich einfach. Die Zeitung brachte die Nachricht auf einer der hinteren Seiten. Da habe ich wieder mal am Journalismus gezweifelt. „Ende der großen Koalition besiegelt“, so etwas würden sie garantiert zum Aufmacher ernennen, „Ende der Sexualität besiegelt“ bringen sie hinten. Letztere Nachricht betrifft weitaus mehr Menschen als die große Koalition oder auch die Mondlandung. Über die Mondlandung ist seinerzeit relativ üppig berichtet worden.

Harald Martenstein

ist Redakteur des Tagesspiegels.

Im Kleingedruckten hieß es, dass Sex zwar unter biologischen Aspekten überflüssig werde, vermutlich würden die meisten Menschen es aber aus alter Gewohnheit weiterhin tun. Es handele sich dann aber nur um eine „Freizeitbeschäftigung“, ähnlich wie Sudoku. Nein, vielleicht eher wie Tischtennis, es sind ja meistens zwei Personen. Wann es so weit ist, weiß man noch nicht, aber es wird wohl zu Lebzeiten der meisten heute Lebenden geschehen. Das Ganze hängt damit zusammen, dass ein japanisches Forscherteam aus den Stammzellen jeder beliebigen Maus sowohl Ei- als auch Samenzellen erzeugen kann. Den so produzierten Mäusen geht es prima, das sind völlig normale Mäuse.

In den Berichten wurde hervorgehoben, dass dann auch homosexuelle Paare gemeinsam Kinder erzeugen können. Aus den Zellen der einen Person wird das Ei gemacht, aus denen der anderen Person der Samen. Wer Mutter wird und wer Vater, müssen die beiden ausdiskutieren. Juristisch könnte diese Frage von Bedeutung sein. Aber die homosexuellen Paare sind nur ein Aspekt von vielen. Frauen können auch mit 60 oder 70 Jahren Mütter werden, ohne Hormonkur, nur mithilfe ihrer Körperzellen. Sogar Tote können posthum Eltern werden, falls Zellmaterial vorhanden ist. Am faszinierendsten aber ist der Gedanke, dass Menschen endlich auch mit sich selbst ein Kind kriegen können, eine ihrer Zellen wird zum Ei, eine andere zum Samen. Klone wären das nicht, weil das Erbmaterial sich jedes Mal neu sortiert. Mehr noch, drei oder vier oder fünf Leute können sogar gemeinsam ein Kind kriegen, man kann die Erbmasse mixen, ich denke da an die Cuvée-Weine, die entstehen auf ähnliche Weise. Ihr lernt im Urlaub ein Paar kennen, ihr vier versteht euch prima, und dann beschließt ihr, gemeinsam Eltern zu werden.

Am Horizont der Menschheit marschieren ethische Fragen in Divisionsstärke auf. Dürfen Genies und Leistungssportler gezüchtet werden? Ach, die Chinesen werden es sowieso machen. Ein Diktator oder eine Milliardärin könnte in künstlichen Gebärmüttern Zigtausende von Kindern produzieren, die nur ihr Erbgut tragen, Leuten wie Putin oder Trump traue ich das zu. Und was wird eigentlich aus dem Ödipuskomplex, wenn ein Kind nur eine Person als Vater und Mutter hat?

Mir fiel sofort ein, dass der Autor Michel Houellebecq auch diese Zukunft in einem Roman vorausgedacht hat, 1998 in Elementarteilchen. Die Menschen befreien sich von einer sozialen und biologischen Fessel nach der anderen, bis sie am Ende unsterblich, geschlechtslos und vollkommen identisch sind. Keine Ungleichheit mehr, kein Liebeskummer, kein Streit, Humanismus voll verwirklicht. Aber es gibt keine Menschen mehr, so, wie es sie heute gibt. Wie sinnvoll ist doch die Unvollkommenheit, dachte ich. Ohne das Unglück gibt es auch kein Glück mehr. In einer perfekten Welt zu leben wäre noch viel schlimmer als das, was wir heute haben.

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<<<<<<<<<<<(<„SIE“ haben keine AhnungWissen NICHTS – Können nicht HEILENAusschliesslich „Symptom-Herum-Pfuscherei“  – „Der TEUFEL liegt im DETAIL“ deshalb maßen SIE sich an, das Kleinste zu manipulieren – „Geben vor, nur das „GUTE“ im Sinn zu haben, führen  aber in Wirklichtkeit einen teuflischen Plan aus – „SIE“ wollen die natürliche Ordnung zerstören>)>>>>>>>>>>>>>>>>>
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aus dem Text: …Beim Menschen ist es unter anderem für Herz, Hirn und Muskeln ...(< unter diesem Link wird über das „HERZ“ berichtet – das HERZ ist intelligenter als das „Gehirn“ und jede „Künstliche Intelligenz“ es bekommt die Informationen bevor sie passieren und leitet sie ans Gehirn weiter>) wie kann über Frequenzen (Skalarwellen) die Zelle wieder heilen: „Konstantin Meyl“  – „DNA – Funk“ – siehe unten
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DIE ZEIThttp://www.zeit.de/wissen/2016-12/drei-eltern-baby-grossbritannien-erlaubnis-gruende

Drei-Eltern-Baby: Ihr Kinderlein kommet

In Großbritannien ist es nun ausdrücklich erlaubt, Drei-Eltern-Babys auszutragen – wenn es dafür gute Gründe gibt. Eine Zusammenfassung
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<<<<<<<<<„AGENda – GENder-Ismus“Fortpflanzung – „Feministinnen blasen ins Bocks-Horn„>>>>>>>>>
 siehe auch „künstliche Gebärmutter“
DIE ZEIThttp://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/51/harald-martenstein-gender-forschung-geburtsvorbereitungskurs

Harald Martenstein Über versteckte Botschaften und stillende Väter

Harald Martenstein: Über versteckte Botschaften und stillende Väter
© Fengel
Von Harald Martenstein
ZEITmagazin Nr. 51/2016 27. Dezember 2016

Der weihnachtliche Edeka-Werbespot ist diesmal mit Nazi-Symbolen verseucht. Dies will die Direktorin der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung herausgefunden haben. Einer der Vorwürfe: In dem Spot taucht die Zahl „3849“ auf, als Teil einer Autonummer. Die Zahl als Ganze wirkt unverdächtig, aber sie enthält „84“ und „39“, beides bedeutet angeblich irgendwas. Mir ist sofort Nena eingefallen. Nenas Songtitel 99 Luftballons enthält ja dreimal 33, das Jahr von Hitlers Machtergreifung. Nena will drei „Dritte Reiche“ – so viel Nazi schafft nicht mal Edeka. Außerdem wird in dem Spot Mensch ärgere Dich nicht gespielt. Dieses Spiel transportiere den Geist der Neuen Rechten. Meiner Ansicht nach ist die Direktorin eine aus dem grönländischen Eis aufgetaute Nazi-Agentin, die den Antifaschismus lächerlich machen soll. Beweis: Sie heißt mit Vornamen „Sabine“, und wofür die Buchstaben „SA“ stehen, weiß nun wirklich jeder.

Harald Martenstein

ist Redakteur des Tagesspiegels.

Ich habe mich früher hin und wieder über Genderforschung lustig gemacht, dies bereue ich insofern, als ich dabei die Soziologie vernachlässigt habe. Das fiel mir wieder auf, als ich, wie so oft, zur Entspannung in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie blätterte, Juli-Nummer. Sie brachten einen Aufsatz über Geburtsvorbereitungskurse, in denen diese Kurse und auch die Hebammen des Sexismus in einem besonders schweren Fall angeklagt wurden. Geburtsvorbereitungskurse, in denen es naturgemäß vor allem um das Gebären geht, würden „Geschlechterdifferenzierungen legitimieren„. Den Frauen wird von den Hebammen beigebracht, dass es einen „objektiven“ Unterschied zwischen Männern und Frauen gebe, obwohl doch jede fortschrittliche Soziologenperson weiß, dass „Männer“ und „Frauen“ in Wirklichkeit nicht existieren. Das ist alles nur ein Spukbild, welches von bösen Männern in die Welt gesetzt wurde. Böse Männer, und nur diese, scheint die Natur also tatsächlich und objektiv hervorgebracht zu haben.

Die Kurse seien, so die Anklage, „stark auf weibliche Körperlichkeit fokussiert“, mehr noch, es wird „über die weiblichen Geschlechtsteile gesprochen“. Dabei wäre doch, sage ich, gerade zwei Wochen vor der Geburt der ideale Zeitpunkt gekommen, um die Hochschwangeren über Erektionsprobleme und Bartpflege zu informieren. In den Kursen werde den Frauen eingeredet, dass entzündete Brustwarzen, etwa durch Stillen, ein „Frauenproblem“ seien. Jedes Kind weiß, dass auch Männer Brustwarzen besitzen, und wenn die Männer sich beim Stillen etwas mehr einbringen würden, dann wären die auch entzündet. Fazit des Aufsatzes: „Durch die biologisierte Form der Geburtsvorbereitung wird die Frau als eine Art Gefäß für das Heranreifen des Kindes gedeutet.“ Gedeutet, das heißt, auch Schwangerschaft ist aus soziologischer Perspektive bloß eine sexistische Konstruktion, die Frauen bilden sich das nur ein.

Konsequenterweise fordern die Autorinnen die Abschaffung von Geburtsvorbereitungskursen, für diese gebe es „keinerlei Notwendigkeit„. Da kommt eine neue Debatte auf uns zu. Die Hoffnung, dass so etwas nicht den Weg in die Parteiprogramme von Grünen und SPD findet, habe ich längst aufgegeben, die CDU zieht dann nach. Die Autorinnen fordern außerdem, die Sprachregeln weiter zu verschärfen, Wörter wie „Mutterkuchen„, „bemuttern“ oder „Muttermilch“ seien aus feministischer Perspektive abzulehnen.

Als Ersatz stehen immerhin „Personenkuchen“, „bemenschen“ und „Elternmilch“ bereit. „3849 Liter Elternmilch“ ist dann aber wieder eine Nazi-Botschaft.

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netzfrauen – Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch-veränderte Designer-Baby

16. Dezember 2016

Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch veränderte Designerbaby – Großbritannien: nach Mensch-Tier-Embryonen jetzt auch Drei-Eltern-Babys

aus dem Text:...Schwein-Mensch oder Schaf-Mensch! In Großbritannien kennen die Forschungen keine Grenzen! Mensch-Tier-Hybride für Organtransplantationen, auch das ist in Großbritannien möglich. Und auch an einer künstlichen Gebärmutter wird in Großbritannien geforscht….
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(<„Schwein-Mensch“ – wie aus „Mensch“„Schwein“ wird:  „Buchstaben-Puzzle“ nach  „Mario Prass“ –  „Sch“ kommt an den Anfang – das „M“ wird gedreht und zum „w“  – dann das „e“ – es wird ein Buchstabe hinzugefügt das wäre dann das „i“ und zum Schluss noch das „n„.>)

designerbabys

Heute sind der Forschung keine Grenzen gesetzt. Großbritannien ist das erste Land weltweit, das Genmanipulation an menschlichen Embryonen erlaubt. Künftig dürfen in britischen Laboren Kinder mit dem Genmaterial von zwei Müttern und einem Vater erzeugt werden. Die Freigabe ist umstritten, denn diese Entscheidung öffnet nach Aussagen von Kritikern die Tür für genetisch veränderte Designerbabys. Das Parlament in London hatte die künstliche Erzeugung von Babys mit drei Elternteilen bereits im Februar 2015 gebilligt. Wenn man bedenkt, dass Großbritannien als das Land der Genmanipulation gilt, wundert es einen auch nicht, wenn eine Ethikkommission „grünes Licht“ gibt und Genmanipulation an menschlichen Embryonen erlaubt wird.
Schwein-Mensch oder Schaf-Mensch! In Großbritannien kennen die Forschungen keine Grenzen! Mensch-Tier-Hybride für Organtransplantationen, auch das ist in Großbritannien möglich. Und auch an einer künstlichen Gebärmutter wird in Großbritannien geforscht.

Es ist ein uralter Traum: das ewige Leben. Die menschliche Evolution vollzog sich im Laufe von vielen Jahrtausenden auf natürliche Art und Weise. Doch inzwischen greifen Wissenschaftler mit Unterstützungen der jeweiligen Regierungen in den Prozess ein. Dazu werden sogar menschliche Embryonen in einem frühen Entwicklungsstadium gentechnisch verändert. Wie sich dieses auf die folgenden Generationen auswirkt, ist nicht bekannt. Heute sind der Forschung keine Grenzen gesetzt – und Frankenstein selbst hätte es nie für möglich gehalten, was heute in der Forschung möglich ist. 

Die Erzeugung der Kinder soll ohne Sexualität und ohne Eltern stattfinden, am besten in Fabriken. Konzerne würden diese Aufgabe in Zukunft übernehmen. Genau das verlangte die führende britische Bioethikerin Anna Smajdor von der Universität East Anglia. Sie behauptet, Schwangerschaft und die Kindsgeburt seien sehr schmerzvoll, riskant und sozial einschränkend für Frauen. Da fragen wir uns, wie die Frauen es in all den Jahrtausenden zuvor geschafft haben, Kinder zu bekommen. Obwohl die Wissenschaft bereits eine künstliche Gebärmutter entwickelt hat und ein Patent aus dem Jahre 1955 existiert, verlangt sie öffentliche Fördermittel, um eine künstliche Gebärmutter entwickeln zu können. Sie fand einen Geldgeber in dem Wellcome Trust, nach der Bill-&-Melinda-Gates-Foundation mit 27 Milliarden Dollar Vermögen die zweitreichste Stiftung der Welt und private Hauptgeldquelle für die Forschung im Bereich Biomedizin. Siehe: „Schöne neue Welt“ – Die künstliche Gebärmutter – Maschine statt Mama ist Realität!

Das Britische Parlament und die Ethikkommission brauchen nur zustimmen. Finanziert wird es von der Stiftung. Während die Bill-&-Melinda-Gates-Foundation permanent in den Schlagzeilen ist, arbeitet die zweitgrößte Stiftung eher verdeckt, und das an Forschungen, die sich nicht mal Frankenstein erträumt hätte.

 

Großbritannien hat eine Stiftung: den Wellcome Trust. Die Stiftung ist nach der Bill-&-Melinda-Gates-Foundation mit 27 Milliarden Dollar Vermögen die zweitreichste Stiftung der Welt und private Hauptgeldquelle für die Forschung im Bereich Biomedizin. Der Rat der Gouverneure in dieser Stiftung bestimmt die breite Struktur der Asset-Management-Vereinbarungen des Wellcome Trust. Es dürfte auch keinen mehr wundern, wenn Goldman Sachs und Blackrock das Zepter in der Hand haben. Aktuell sorgt Großbritannien für Aufsehen und zwar mit der umstrittenen Gentech-Methode Crispr/Cas9, auch Gentechnik 2.0 genannt – auf dem Weg zum Designer-Baby.

Auch die neue Gentech-Methode Crispr/Cas9 wird vom Wellcome Trust, einer gemeinnützigen Treuhand mit Sitz in London, die 1936 gegründet wurde, um das Erbe von Sir Henry Wellcome zu verwalten, finanziert. Sein erklärtes Ziel ist es, „Forschung zu fördern, um die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern“

Großbritannien auf dem Weg zum Designer-Baby?

2011 kam in England das erste Kind mit drei DNA-Strängen auf die Welt. Diese Manipulation an den Genen empörte Mediziner, Ethiker und Politiker weltweit. Der Vorgang sei ein reines Experiment und niemand könne sagen, ob die Kinder keine späteren Gesundheitsschäden durch ihre Zeugung davontragen würden. Von einem „Albtraum“ und dem „Beginn der Menschenzüchtung“ war die Rede. Und schon in unserem Beitrag vom Februar 2014 berichtete Netzfrau Lisa über das Patent für eine Methode, mit der zukünftige Eltern die Ei- und Samenspender nach Merkmalen, die sie sich bei ihrem Kind wünschen, auswählen können. Jetzt gibt es sogar schon Designer-Babys per App, übrigens auch in Großbritannien.

Die Methode mit dem kuriosen Namen Crispr/Cas9 (gesprochen Krisper-Kas-nein) hat längst schon einen Zeitenwechsel in der Lebenswissenschaft eingeleitet, weil sie im Prinzip jeder Azubi anwenden kann – und weil sie derart rasant verbessert wird, dass jede Arbeit, die jetzt erscheint, im Grunde schon mit altem Werkzeug hantiert. Allein seit Anfang 2015 sind mehrere Belege darüber erschienen, wie hervorragend sich Crispr noch besser, noch effektiver machen lässt.

 

Kinder nach Maß – kein Problem mehr. Die ersten gentechnisch veränderten Menschen erblickten schon die Welt – und noch einmal schwanger ab 50 – auch das ist in Zukunft jederzeit möglich. Glaubt man einigen Reproduktionsmedizinern, können Frauen auch noch nach den Wechseljahren Kinder bekommen – ein Patent existiert ebenfalls.

Über all das haben wir bereits berichtet und wir wurden belächelt.

Jahrelang haben Zukunftsdenker den Computer als die wichtigste Technologie der neuen globalen Wirtschaftsrevolution gepriesen. Doch seit den 90ern wurde dem Microsoft-Gründer Bill Gates und anderen Wissenschaftlern klar, dass der Computer nur die Dienstmagd eines noch viel profitableren Geschäfts ist – nämlich des Geschäfts mit den Genen. Sie pumpten Geld in die neuen Bereiche von „Biotechnologie und „Gentechnik“ und setzen so eine technologische und kommerzielle Umwälzung in Gang, die dabei ist, unsere Welt zu verändern.

 

Doch die neue Entwicklung geht sogar Bill Gates zu weit. Er fördert mit Milliarden Dollar die „Grüne Gentechnik“, also genmanipulierte Pflanzen und auch Genmanipulation in Impfstoffen gehören zu seinem Faible. Aber bei dem Thema „Künstliche Intelligenz“ sagt sogar er STOPP!

Wie weit darf die Forschung gehen? Wo sind die Grenzen des Erlaubten? Was braucht es, um den „perfekten“ Menschen zu erschaffen? Und wer entscheidet, wie der „perfekte“ Mensch sein muss? Um den „perfekten“ Menschen zu schaffen, fehlt nur noch, das Gehirn zu manipulieren. Dieses ist Neurowissenschaftlern der Stanford University in Kalifornien scheinbar gelungen, die ihre Experimente an gentechnisch veränderten Mäusen durchführten. Und da ist es wieder: GENTECHNIK – was vorher unmöglich war, wird in Form von Manipulation durch Gentechnik machbar.

Man braucht gar keine Menschen mehr, um neue Menschen zu erzeugen. Wenn Wissenschaftler sagen, dass es an der Zeit sei, die Bevölkerung in diese Diskussion mit einzubeziehen, dann bedeutet dies, dass sie schon viel weiter sind.

Was, wenn ein menschliches Gehirn schon vor der Geburt so manipuliert wird, wie sich einige Wissenschaftler einen „perfekten“ Menschen vorstellen? Geht nicht, glauben Sie? Hätten Sie irgendwann gedacht, dass man nicht mal mehr eine weibliche Eizelle benötigt, um Kinder zu erzeugen? Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft benötigt man nicht mal mehr eine Frau, die das Kind austrägt, denn eine künstliche Gebärmutter gibt es auch bereits. Erst vor kurzem jubelten Forscher in Japan, nachdem es geglückt war, eine künstliche Eizelle zu erschaffen. Die  Wissenschaftler jubeln und Ethiker reagieren besorgt auf das neu geglückte Forschungsergebnis aus Japan. Die Stammzellenforschung geht unaufhaltsam weiter. Künstliche Gebärmutter, künstliche Eizellen und Spermien, künstliche Chromosomen, es gibt nichts, was es nicht gibt. Siehe: Wenn Menschen Gott spielen, gelingt die menschliche Fortpflanzung im Reagenzglas! – No eggs needed. Scientists made babies from mouse skin cells.

Der Mensch darf nicht zur Ware werden, doch auch der Mensch bleibt vom Patentierungswahn nicht verschont. Es gibt bereits Patente auf menschliches Sperma (EP1263521) von der Firma Ovasort. Auch Nestlé arbeitet mit menschlichen Zellen. Der Lieferant wurde von Fujifilm aufgekauft. Nestlé selbst hat Patente auf die Bestandteile auf Muttermilch. Sehen Sie hier: Frankenstein 2.0 – Patente auf Menschen-, Tier- und Pflanzen-Gene .

Designer-Babys gibt es bereits auf Bestellung. Wir hatten ja über Anne Wojcicki berichtet. Sie ist die Exfrau von Google-Gründer Sergey Brin. Sie sicherte sich in den USA ein Patent auf die Auswahl sogenannter Designer-Babys. Die ersten gentechnisch veränderten Menschen erblickten bereits das Licht der Welt! Genetiker fürchten, dass eines Tages diese Methode dazu verwendet werden könnte, um neue Rassen zu schaffen, die etwa die erwünschten Eigenheiten aufweisen wie z. B. hohe Intelligenz oder Stärke. Lesen Sie dazu: Wenn Menschen Gott spielen – Designer-Babys in Zukunft mit Unterstützung von Google auf Bestellung

Nun ist es soweit – der Mensch soll geklont werden. Zuerst will man bis 2020 eine Million Kühe klonen. Die Wissenschaftler in China gehen nun noch weiter. Sie bauen eine regelrechte Klonfabrik auf. Siehe: Nun ist es soweit: Chinesische Wissenschaftler klonen Menschen – Chinese Scientist Is Ready To Clone Humans

Ein weiterer Schritt zum „perfekten“ Menschen gibt es auch bereits – Gehirnmanipulation! – Scientists can now manipulate behavior by targeting specific neurons

Prinz Charles und der Streit mit den Wissenschaftlern aus der Gentechnik –  „Don´t Play God“

In einem Artikel im Daily Telegraph warnte Prinz Charles im Jahre 1998, dass die Wissenschaft mit der Entwicklung gentechnisch veränderter Pflanzen in Bereiche vorstoße, „die zu Gott und allein zu Gott gehören“. Seither sehen ihn die Wissenschaftler als den Verantwortlichen für die Kritik an der grünen Gentechnik.

 

Julian Kinderlerer, stellvertretender Direktor des britischen Instituts für Biotechnologie Sheffield, sagte in einem Bericht im Telegraph von 2003: „Der Prince of Wales war der Katalysator, der den Aufschrei gegen genetisch veränderte Organismen im Vereinigten Königreich mit einem Artikel auslöste, den er auf seiner Website 1998 veröffentlichte.“

Im Jahr 1999 setzte Prinz Charles in einem Beitrag in der Daily Mail einen drauf. „Wir sollten uns nicht auf diese Weise in die Bausteine des Lebens einmischen. Wir brauchen die gentechnisch veränderten Lebensmittel nicht.“ Der Prinz sagte auch, dass Menschen sich dessen sicher sein müssen, was sie essen und wie die Lebensmittel hergestellt werden. Es sollte sich um „richtiges Essen“ handeln. Die GV- Pflanzen werden die konventionellen Pflanzen verunreinigen. Er verweigert die Gentechnik. Seine Worte lösten einen Medienrummel aus, nachdem Prinz Charles seine Ansichten in einer Rede auf der Agricultural Biotechnology International Conference 2002 gehalten hatte. Viele weitere Beiträge gegen die Gentechnik folgten. Was wiederum zu vielen offenen Briefen der Gen-Lobby an Prinz Charles führte.  Bei der Verwendung des Arguments, man solle nicht „Gott spielen“, meinte Prinz Charles nicht die religiöse Argumentation, sondern die Grenze, die der Mensch nicht überschreiten sollte. Die Auseinandersetzung mit der Wissenschaft finden Sie HIER auf Englisch. Ein Beitrag aus 2003 Make Britain GM free, says Charles

Prinz Charles ahnte damals schon, dass es nicht nur bei der Genforschung mit Pflanzen bleiben würde, und wie recht er hatte: Schon längst hat die Genforschung den Menschen als nächstes Ziel für sich entdeckt.

Großbritannien erlaubt Herstellung von Mensch-Tier-Embryonen

Wie weit die Forschung bereits ist, haben wir Ihnen in dem Beitrag: Schwein-Mensch oder Schaf-Mensch! Die Forschung kennt keine Grenzen! Mensch-Tier-Hybride für Organtransplantationen, nicht nur in den USA, auch in Europa! erläutert. Ein Hybrid-Embryo ist eine Mischung aus menschlichem und tierischem Gewebe. Die legale Schaffung von einer Vielzahl von Hybriden, einschließlich einer tierischen Eizelle befruchtet mit menschlichen Spermien „Cybrids“ aber auch von „Chimären“, in denen menschliche Zellen mit tierischen Embryonen gemischt wurden, gibt es seit Jahren. Die Schaffung menschlich-tierischer Embryonen ist also nicht neu. Bereits 2008 war es britischen Forschern erstmals gelungen, Chimären-Embryonen aus menschlichem Erbgut und Eizellen von Kühen zu erzeugen, das ganze mit Mensch-Kaninchen gab es schon vorher. 

Aber egal, wie wir es nennen, Sie sehen an diesem Beitrag, dass wir schon längst da sind, wovon so mancher Science-Fiction-Autor selber nicht zu träumen gewagt hätte. Wie dieses Kapitel zeigt, ändern Biotechniker entscheidend die komplexeste und zugleich am wenigsten verstandene Gruppe von Informationssystemen der Erde — diejenigen, die die Entwicklung und die Funktion von lebenden Organismen betreffen. Sie versagen darin, diese Maßnahmen abzusichern, etwas, was Softwareentwickler als unerlässlich erkannt und gelernt haben, selbst im Fall von geringfügigeren Änderungen in lebenswichtigen, von Menschenhand gemachten Systemen. Und wenn Sie es auch nicht glauben wollen, wir leben derzeit in einem wissenschaftlichen Mittelalter. Unsere Universitäten sind zu verlängerten Armen der mächtigen Konzerne geworden auf Kosten unserer Gesundheit, unserer Lebensqualität und der Umwelt.

Möglich macht es eine Methode namens CRISPR-Cas . Hiermit können Wissenschaftler das Erbgut von Lebewesen gezielt manipulieren.

Reproduktionsmedizin – Ein Kind, zwei genetische Mütter

Bereits im September 2013 berichteten wir von der FDA, dass es im Oktober 2013 zu einem öffentlichen Zusammentreffen mit Wissenschaftlern kam. Die „oocyte modification” der menschlichen Eizelle wurde vorgestellt. Die Zulassung der genetischen Veränderung der menschlichen Eizelle, um mitochondriale Erkrankungen schon in der Eizelle auszuschalten, stand bevor. Jetzt auch Zustimmung in Großbritannien durch die Ethikkommission.

Die HFEA-Vorsitzende Sally Cheshire begrüßte die Freigabe als „historisch“; Zugleich sagte sie eine „behutsame Anwendung“ zu. Der Eingriff ist nicht ohne Risiko. Die Freigabe war mithin umstritten.

Gene einer anderen Frau werden in die „kranke” Eizelle eingebaut. Das heißt, das Kind hätte drei verschiedene DNA -(Stränge?). Ob sich die Kinder dann auch patentieren lassen? Und Mama muss Lizenzgebühren zahlen?

Schöne neue Welt. Keiner weiß, wie sich die Genmanipulation bei Menschen auf die zukünftigen weiteren Genrationen auswirken wird. Bis wir es erfahren, ist es schon zu spät.

„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“ Albert Schweitzer.

Netzfrauen Lisa Natterer und  Doro Schreier

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(<„SIE“ SCHRECKEN vor NICHTS zurück???!!>)
„Schweine-Mensch“  „Mensch-Schwein“

Schweine-Farm soll menschliche Organe produzieren

Menschliche Organe sollen künftig auf Tierfarmen gezüchtet werden. Eine US-Investorin baut dazu eine Fabrik, in der sie jedes Jahr hunderttausend Lungen und Herzen für Transplantationen züchten will. Wachsen sollen die Organe in genetisch veränderten Schweinen.

Auf dieser Farm sollen genetisch veränderte Schweine hunderttausende menschliche Organe produzieren. (Screenshot)

Auf dieser Farm sollen genetisch veränderte Schweine hunderttausende menschliche Organe produzieren. (Screenshot)

Die Pharmamagnatin Martine Rothblatt hat sich zum Ziel gesetzt, auf einer Schweinefarm jedes Jahr 100.000 menschliche Lungen, Herzen und andere transplantable Organen zu züchten. „Wenn Sie 100.000 Lunge machen wollen, brauchen Sie einen pathogen-freien Ort dafür“, sagte Rothblatt auf einer DARPA Biotechnologie-Konferenz in New York City, als sie ein Bild der Schweinefarm enthüllte, berichtet das Magazin Vice. Demnach sagte Rothblatt: „Ich nutze die Technologie, um einen unbegrenzten Vorrat an transplantierbaren Organen zu schaffen, und ich tue es jetzt, ohne Verzögerung“.

Auf der Organfarm plant Rothblatts Unternehmen United Therapeutics, menschliche Organe in gentechnisch veränderten Schweine wachsen zu lassen. Herzklappen von Schweinen werden bereits heute regelmäßig auf den Menschen transplantiert. Das Umpflanzen ganzer Schweineorganen in Menschen, auch Xenotransplantation genannt, war schon lange ein Wunschtraum in der Medizin.

Organe von Spender-Schweine passen gut in Bezug auf Größe und Funktion, aber sie passen nicht so gut im Bezug darauf, wie die Moleküle ineinander greifen“, so Rothblatt. „Die Idee kam auf, man könne so wie ein Künstler eine Skulptur aus dem Stein meißelt, vielleicht genug Schweine-Gene herausmeißeln, um sie mit dem menschlichen Genom kompatibel zu machen.“ Das Herausmeißeln von 8 bis 15 Genen mache es möglich, ein Schweineorgan in einen Menschen einzupflanzen, ohne Medikamente zur Unterdrückung der Immunabwehr zu brauchen.

Rothblatt zufolge werde bis zum Jahr 2020 eine solche Transplantation für Patienten im Endstadium einer Lungenerkrankung möglich. Ab dann starte die Organfabrik die Produktion auf Hochtouren. „Wir wollen Horden von Schweinen mit homozygot veränderte Genen machen um Zehntausende Menschenleben zu retten“.

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 DAS HERZ

Arzt – Praxis „Peters“http://www.krebstherapie-nord.de/

Dr Markus PetersArzt und Buch-Autor – GesundMacher Herz

Part 1

Das HERZ ist das Tor in die Gesundheit – es wirkt auf die physiologischen Prozesse des Organismus ein

Salutogenese

http://www.salutogenese-zentrum.de/cms/main/wissenschaft/a-antonovsky.html

Aaron Antonovsky’s Konzept der Salutogenese

Was bedeutet „Salutogenese“?

Mit der Wortschöpfung Salutogenese (lat. salus = Gesundheit, Heil, Glück und griech. génesis = Entstehung, Entwicklung) hat der israelisch-amerikanische Medizinsoziologe und Stressforscher Aaron Antonovsky (1923-1994) in den 70er Jahren die Frage nach der Entstehung von Gesundheit, nach einer gesunden Entwicklung des Menschen in die moderne Wissenschaft gebracht. Der Begriff ist analog und komplementär gebildet zu dem Begriff Pathogenese (griech. páthos = Schmerz, Leid), der die Lehre der Entstehung von Krankheit bezeichnet.

Die Fragestellung der Salutogenese beinhaltet die Frage, wie ein Organismus es schafft, entgegen dem Entropiesatz der Physik gesund zu wachsen, sich zu entwickeln und zu vermehren – also eine dynamische, aufeinander abgestimmte Ordnung (= Kohärenz) herzustellen. Auch Antonovsky nahm schon 1987 an, dass es zu einem großen Sprung vorwärts in der Wissenschaft der Salutogenese kommen wird, wenn es weiterführende Antworten auf die Frage nach der Entstehung von Ordnung aus Chaos geben wird (die Chaosforschung war damals noch sehr am Beginn).

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Dr Markus Peters Arzt und Buch-Autor –  „GesundMacher Herz“  –  Part 2

das Herz und seine „Energie-Felder“ – intensive „Inter-Aktion“ zwischen den Menschen in einem Raum auf der energetischen Ebene über das elektro-magnetische Feld (über Messungen bewiesen) Kommunikation jenseits jeder Worte
Herz ist in Verbindung zu einem allgemeinen Energiefeld welches nicht an Raum und Zeit gebunden ist –  ab Minuten 7:40  das Herz reagiert auf zukünftige Ereignisse (bevor diese eintreten) jenseits von Raum und Zeit

Dr Markus Peters – Arzt und Buch-Autor –  „GesundMacher Herz
Part 3

woher weiss ein Organismus was enstehen soll? die Gene?! – das morphogenetische Feld Rupert Sheldrake – wo ist das Gedächtnis? (nicht im Kopfwo dann?) – Information ist in Feldern gespeichert

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Das Herz – „Strophantin“

(<Wieso wird Strophanthin fast nicht mehr oder  nur unter Schwierigkeiten verschrieben? kann es sein das die Pharma – Industrie dahintersteckt ? dass man einfach kein Interesse an gesunden Menschen hat>)

Verein Strophantus eV – http://www.strophantus.de/buecher-und-links.html

kulturstudio – Strophantin, ein verschmähtes Heilmittel kehrt zurück

Dr Wieland Debusmann http://www.strophantus.deDr Joachim Benien

Strophantin ist  auch im Körper zu  finden als Hormon gegen Stress

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Konstantin Meyl

„Skalar-Wellen“„Mikro-Wellen2,45 GHz“ „Mikrowellen-Herd“

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(<„Ganzheitliches Heilen“: „DNA und Zell-Funk“  – „Heilender Kommunikations-Austausch einer „gesunden“ Zelle mit einer „kranken“ Zelle über Frequenzen (Information) – wenn das Symptom (Krankheit) auf der „Informations-Ebene“ (Frequenzen) ensteht kann das Symptom (Krankheit) auch wieder auf dieser Ebene gelöscht werden (Frequenz-Heilung)>)

Konstantin Meyl

ab 11:00 Minuten –  Ist der Mikro-Wellen-Herd dicht? – „Wie gefährlich ist der Mikro-Wellen-Herd?“

Physik – Biologie –  „DNA und Zell-Funk“  –  – „Energie und Information“ – „UV-Licht – Bio-Photonen“ – „UMTS“ – „W-Lan“ – „FELD-PHYSIK“ – ?“Quanten-PHYSIK“?

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Erfindungen für die Zukunft – Der Superheld Mensch – Die Manipulation der Gene – Reproduktionsmedizin / Elektroströme fürs Gehirn – Ist dieses kleine Gerät die Droge der Zukunft? / Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr? Dem Minister offenbar egal

Das ALLER-Beste – Das ALLER-Grösste – Das ALLER-Schönste – das ALLER-Sicherste – das ALLER-Stärkste usw. oder wenn man wahnsinnigen Wissenschaftlern keine Grenzen setzt – (ist man dann CYBER-PHOB?)

Erfindungen für die Zukunft

 

Der Superheld Mensch

VIDEO – Noch 5 Tage – http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/9082744/der-superheld-mensch.html

Zahlreiche Beispiele in Form von Comics und Filmen belegen, wie Superhelden und ihre übernatürlichen Kräfte auf uns wirken. Was wäre, wenn der Mensch solche außergewöhnlichen Fähigkeiten tatsächlich besäße? Ob unverwundbar oder unsichtbar sein – die Forschungen verschiedener Wissenschaftler legen nahe, dass dies schon bald möglich sein wird. Golden Globe- und Emmy-Gewinner James Woods nimmt unter die Lupe, welche Superkräfte wir uns eines Tages aneignen könnten.

 

N 24 VIDEO

http://www.n24.de/n24/Mediathek/Sendungen/d/3053740/die-cyborg-armee.html

 

  Die Cyborg-Armee

Halb Lebewesen, halb Maschine: Cyborgs könnten schon bald Teil unseres Alltags sein. Doch wie würde eine Armee solcher Mischwesen aussehen? Neben kräftigen biomechanischen Gliedmaßen und eingebauten Waffen benötigen Cyborg-Kämpfer einen hive mind – ein kollektives, vernetztes Bewusstsein. Um ihren enormen Energiebedarf zu stillen, bedarf es drahtloser Energieübertragung. Und die „Wartungsarbeiten“ innerhalb des Cyborg-Körpers könnten Nano-Werkzeuge übernehmen. Schöne neue Welt?

 

 

http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/9082732/die-manipulation-der-gene.html

Die Manipulation der Gene

VIDEO –  Noch 5 Tage Die Manipulation der Gene – ?“Das PATENT auf LEBEN“?

Die Reproduktionsmedizin ist im Laufe der Zeit erstaunlich vorangeschritten und eröffnet in Zukunft völlig neue Optionen. Schon jetzt haben einige biologische Verfahren das Potenzial, die Gene irgendwann einmal derart zu verändern, dass zukünftige Eltern den Nachwuchs frei nach ihren Wünschen gestalten können. Doch welche Gefahren birgt die Manipulation des Erbguts? Golden Globe- und Emmy-Gewinner James Woods zeigt, in welchem Ausmaß eine genetische Modifizierung möglich wäre.

 

http://www.n24.de/n24/Wissen/Technik/d/9010826/roboter—die–killermaschinen–der-zukunft.html

Intelligente Waffen Roboter – die „Killermaschinen“ der Zukunft

Drohen werden schon heute massiv eingesetzt. Militärstrategen glauben, dass sich kleine Drohnen - nicht größer als eine Stechmücke - durchsetzen werden.

Winzige Roboter-Kampfflugzeuge, komplett mit Sprengladung, Autopilot und künstlicher Intelligenz, sind bald Realität. Pentagon-Strategen haben schon Verwendungsszenarien.

Der moderne Spion ist ein Großrechner. Sein Auftrag ist, Feinde in einem Meer von Millionen von Menschen ausfindig zu machen. Er sucht die bedrohliche Nadel in einem Heuhaufen der Harmlosen. Geholfen wird ihm von lernfähigen Programmen mit künstlicher Intelligenz. Die Spionage sucht die Ziele. Das Militär jagt sie.

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Die ersten intelligenten Waffensysteme hatten mit künstlicher Intelligenz nichts zu tun. Es waren computergesteuerte Lenkwaffen und Cruise Missiles. Sie wurden Anfang der 90er-Jahre im ersten Golfkrieg eingesetzt. VoIntelligente Mikrowaffenn U-Booten abgeschossen, konnten sie die Küste orten und die Konturen der Landschaft erkennen. Mit Infrarot-Navigation (look-down/shoot-down) konnten sie Ziele in großer Entfernung finden und vernichten. Sie waren aber sehr teuer.

Künstliche Intelligenz erleichtert unser Leben mit weitreichenden Folgen. In immer neuen Bereichen gibt der Mensch Aufgaben an Computer ab, sei es Stadtplanung, Energieversorgung, Ressourcenverwaltung oder Kriegsführung. Der Autor Jay Tuck geht in seinem Buch "Evolution ohne uns. Wird künstliche Intelligenz uns töten?" den Konsequenzen aus der Computerentwicklung nach. Er breitet Szenarien und ziemlich beunruhigende Planspiele aus. Wir dokumentieren Auszüge aus dem Kapitel über "Das Arsenal der Killermaschinen".
Künstliche Intelligenz erleichtert unser Leben mit weitreichenden Folgen. In immer neuen Bereichen gibt der Mensch Aufgaben an Computer ab, sei es Stadtplanung, Energieversorgung, Ressourcenverwaltung oder Kriegsführung. Der Autor Jay Tuck geht in seinem Buch „Evolution ohne uns. Wird künstliche Intelligenz uns töten?“ den Konsequenzen aus der Computerentwicklung nach. (Foto: Plassen Verlag)

Als „embedded Journalist“ auf der USS Truman

Als ich 2003 im zweiten Golfkrieg auf der „USS Truman“ als „embedded Journalist“ unterwegs war, priesen die Piloten die neuen Joint Direct Attack Munition oder JDAMs. Im Grunde handelte es sich dabei um einen Nachrüstsatz für ungelenkte Fallbomben. Mit JDAMs konnten sie mit Radar- beziehungsweise Lasersteuerung präzise in Einzelziele gelenkt werden – für einen Bruchteil der Kosten. Wie die Cruise Missiles gehörten sie damit zur Kategorie der sogenannten „chirurgischen Waffen.“ Im Gegensatz zu den mörderischen Bombenteppichen im Zweiten Weltkrieg oder in Vietnam, die ganze Landstriche auslöschten, konnten diese Waffen gezielt an Wohngegenden vorbei in militärische Ziele gelenkt werden.

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Die Waffen waren in der Tat intelligent. Aber sie waren nicht lernfähig. Sie spulten ihre Programme ab und trafen keine Entscheidungen. Sie werden niemals zum Arsenal einer künstlichen Intelligenz gehören.

Mit Drohnen ist es anders. Sie haben die Strategie der modernen Kriegsführung auf den Kopf gestellt. Genauso wie Big Data in der Spionage den Feind als Einzelperson definieren kann, können Kampfdrohnen den Feind als Einzelperson ausschalten.

Computer, die im Schwarm töten

Sie sind Teil der neuen, lernfähigen Waffengeneration. Sie können im Schwarm töten und gehören zu einem weithin unbekannten Arsenal an Computerwaffen, die unbemerkt und überall zuschlagen können.

Evolution ohne uns - das neue Buch von Jay Tuck
Evolution ohne uns – das neue Buch von Jay Tuck (Foto: Jay Tuck, Plassen Verlag)

Roboter sind die besseren Piloten. Davon sind viele Visionäre in der Rüstungsindustrie überzeugt. Ihre Zeit wird kommen.

Menschliche Piloten haben so viele Bedürfnisse. Sie brauchen Luft und Wasser, Sauerstoff und Sanitär, Sicherheit und Schleudersitze. Sie brauchen Platz und Rast, Training und Motivation, und ganz viel Lob. Hinzu kommen Versorgungsgeräte für Klimatisierung, Komfort und Kommunikation. Das kostet viel Gewicht.

Roboterkrieger haben keine menschlichen Schwächen

Menschliche Piloten haben außerdem unzählige Schwächen. Sie sind Stimmungsschwankungen ausgesetzt. Sie leiden unter Ehrgeiz und Ehekrach, Konkurrenzdruck und Krankheit, Angstzuständen und Übermut. Arbeitszeit und Arbeitsbelastung sind begrenzt. Ihre Ausbildung kostet ein Vermögen und dauert viele Jahre.

Maschinen haben diese Probleme in Drohnenkriegen nicht. Sie brauchen weder Sauerstoff noch Schleudersitz, Platz noch Pausen. Risikoreiche Rettungsaktionen im Notfall entfallen. Sie sind ersetzbar – schnell und kostengünstig.

Maschinen sind im Vergleich zu Menschen außerdem sehr robust. Sie können Extremmanöver fliegen – ohne Rücksicht auf G-Kräfte, die einen Menschen umbringen würden. Damit können sie feindlichen Abschussraketen ruckartig ausweichen. Will man vermeiden, dass das Fahrgestell vom gegnerischen Radar erfasst wird, schmeißt sich ein Roboter-Flugzeug einfach auf den Rücken – mit einem menschlichen Piloten undenkbar.

Drohnen treffen Entscheidungen in Mikrosekunden

In dem finalen Vergleich ist entscheidend, dass bei einem Drohnenabschuss kein menschliches Leben verloren geht. Roboter werden geopfert, um lebende Piloten zu retten. Ob intelligente Roboter dies künftig akzeptieren werden, wird abzuwarten sein.

Robotergesteuerte Drohnen mit interkontinentaler Reichweite und revolutionären Flugeigenschaften zählen zum Arsenal künftiger Luftwaffen, womöglich auch zum künftigen Arsenal einer künstlichen Intelligenz. Sie können Daten in rauen Mengen auswerten und kritische Entscheidungen in Mikrosekunden treffen. Größtenteils basieren solche Systeme auf künstlicher Intelligenz. Manche sind winzig klein. Ungeheuer fies. Und ziemlich klug.

Mit Militärmücken ins Feindesland

„Think small“, dachte ein Oberst der US-Luftwaffe und stellte sich eine Flotte mit Tausenden von unbemannten MiniaturFlugzeugen vor, die ferngesteuert über feindliche Grenzen fliegt. Unbemerkt von Bodentruppen, unsichtbar für ihr Radar sollten die mikroskopischen Militärmücken zielsicher ins Landesinnere zischen. Innerhalb von Stunden, so seine Vision, könnte ein intelligenter Schwarm die gegnerische Flugabwehr ausschalten und die Luftverteidigung lahmlegen. Ein Feind wäre hilflos.

Die Flotte, die sich der Oberst vorstellte, sollte aus fliegenden Kleinrobotern bestehen, jeder einzelne winziger als eine Fliege, jedoch voll flugtauglich und notfalls bewaffnet. Sie würden im Schwarm angreifen. Bei entsprechender Programmierung wären sie imstande, fremde Computer anzufliegen, sich in ihrer Hardware einzunisten und dort einen Kurzschluss auszulösen. Sie könnten aber auch kamikazeartig Gewehrläufe verstopfen oder Gift in die Augen feindlicher Soldaten spritzen.

Fantasie aus einem Science-Fiction-Film? Neuer Schocker von Stephen King? Keineswegs.

Sie nisten sich auf Fensterläden ein

Den Oberst gibt es wirklich. Sein Name ist Joseph A. Engelbrecht jr., und die Vision mit den Roboter-Insekten war Teil der hochrangigen Militärstudie Air Force 2025, die unter seinem Vorsitz an der Hochschule der US-Luftwaffe in Colorado Springs entstanden ist.

In dem 3300-Seiten-Werk wurden künftige Bedrohungen untersucht und revolutionäre Technologien ausgedacht, mit denen die US-Luftwaffe in den kommenden Jahren zu tun haben würde.

Das Air Vehicle Directorate an der Wright Paterson Air Force Base in Ohio, Forschungsarm der US-Luftwaffe, hat dazu eine Computer-Animation veröffentlicht, die die Wirkungsweise solcher Mikrodrohnen demonstriert. Gezeigt wird, wie ein schwarzer Schwarm von einem Cruise-Missile abgeworfen wird. Kleine insektenartige Drohnen rattern durch eine Großstadt, platzieren sich strategisch auf Fensterläden und Telefonmasten und funken Bilder von verdächtigen Personen an die Kommandozentrale. Auf Befehl verfolgen die Militärmücken einen Mann durch ein Wohnhaus.

Still nistet sich eine hinter seinem Ohr ein. Und explodiert. Es ist eindrucksvolles Kino. Es ist auch eine realistische Zukunftsvision.

Mikrowaffen ziehen zu Hunderten in die Schlacht

Pentagon-Strategen sind überzeugt: Innerhalb der kommenden Jahre wird die Rüstungsindustrie in der Lage sein, funktionsfähige Roboter-Kampfflugzeuge herzustellen, die kleiner als eine Hummel sind – komplett mit Sprengladung, Autopilot und künstlicher Intelligenz.

Da Mikrowaffen in der Herstellung extrem preiswert sind, sind große Stückzahlen denkbar. Zu Hunderten können sie über einem Schlachtfeld abgesetzt werden. Oder über nachrichtendienstlichen Zielen.

Denkbar sind ebenfalls Lauschangriffe, bei denen Drohnen Videokameras und Mikrofone weit hinter feindlichen Grenzen installieren, vielleicht beim Generalstab. Sie könnten Sand ins Getriebe von Panzern werfen, Benzintanks anbohren oder die Gasmasken gegnerischer Armeen unbrauchbar machen.

Stealth-Jäger können winzige Waffen absetzen

Sabotage und Spionage sind ihre anvisierten Schwerpunkte. Im Schwarm könnten sie etwa über die Klimaanlage unterirdische Rechenzentren infiltrieren und ausgeklügelte Überwachungssysteme überlisten. Haben sie erst mal Zutritt, könnten sie Hardware beschädigen, Software manipulieren oder unbemerkt in der Ecke schweben und geheime Passwörter abfilmen.

Ausgeheckt werden solche schrillen Pläne von den wirren Wissenschaftlern des Pentagon-Forschungsarms DARPA. Ihr Job ist es, zivilwirtschaftliche Erfindungen auf militärisches Potenzial abzuklopfen. Für die Studie Air Force 2025 wurden insgesamt 43 Schwellentechnologien unter die Lupe genommen. Das Feld der Mikromechanik stuften sie unter die zehn wichtigsten Technologien unserer Zeit ein.

Weite Entfernungen werden die Winzlinge wahrscheinlich nicht zurücklegen können. Wahrscheinlicher ist der Transport mit großen Flugzeugen, wie etwa einem F-117-Stealth-Jäger, der einen Container über der Stadt abwirft, aus dem dann Tausende todbringender Mikroflieger ausschwärmen, jeder mit einem separaten Kampfauftrag.

Schwarmverhalten entscheidend für Mikrowaffen

Die klugen Kleinen werden einen Großteil ihres Jobs in Eigenregie erledigen können. Die Studie Air Force 2025 geht davon aus, dass sich die RoboterInsekten ihren Zielen „liegend oder kriechend“ nähern und ihre Kampfaufträge „voll autonom“ erledigen können. Das heißt, sie werden von einer künstlichen Intelligenz gelenkt – ohne menschliche Unterstützung, ohne menschliche Aufsicht, womöglich ohne menschliche Ethik. Zudem gelten sie als „stealthy“, zu klein für Radar, zu fein für das bloße Auge.

Allerdings ist der Weg von der Idee zu einem funktionierenden Militärsystem weit. Und teuer. Das Pentagon investiert zurzeit schon Hunderte von Dollarmillionen in über 50 geheime Militärprojekte auf dem Sektor der Mikrowaffen.

Schwarmverhalten ist ein wichtiges Forschungsgebiet in der künstlichen Intelligenz, ein entscheidendes für Mikrowaffen. Die winzigen Drohnen müssen das Zusammenfliegen lernen und gleichzeitig einander ausweichen. Sie müssen Befehle befolgen, und – wenn nötig – ignorieren und improvisieren können.

Pentagon-Planer wollen von Killerbienen lernen

Robotik-Forscher an der Universität Harvard in Boston haben heute bereits Prototypen auf dem Labortisch. Dort rollen 1000 einzelne Roboter-Kügelchen im Schwarm über die Oberfläche. Jedes Kügelchen ist eine dreibeinige Maschine mit eigener Intelligenz. Sie funken sich Daten gegenseitig zu und reihen sich in die Formation ein. Etwaige Fehler eines einzelnen werden vom Nachbarbot korrigiert – ohne menschliche Eingriffe. Das Schwarmverhalten haben sich die kleinen Roboter selbst beigebracht. Es verlangt viel Unabhängigkeit.

Und viel Intelligenz.

Der Schwarm ist ein wichtiges militärstrategisches Konzept. Jeder, der mal mit Wespen zu tun hatte, weiß, wie schwer es ist, sich gegen einen Schwarm zu verteidigen – eine Tatsache, die dem Pentagon nicht entgangen ist.

Auch von Killerbienen wollten die Pentagon-Planer lernen, wie die Abwehr eines Schwarms funktioniert. Als die US-Öffentlichkeit von einer Invasion südamerikanischer Killerbienen aufschreckt wurde, waren die DARPA-Forscher hellwach. Sie beobachteten genau, wie Biologen die Bienen aufhalten wollten. Die Abwehr funktionierte nicht. Die Bienen zogen ungehindert über die Staatsgrenze.

Terroristen kommen auch mit Lowtech-Waffen weit

Die Forscher waren beruhigt. Im Kriegsfall würden ihre MörderMücken auch durchkommen. Intern scherzte man, dass die Mikroroboter nur mit einer Lowtech-Lösung zu stoppen wären. Mit einer Fliegenklatsche.

Auch bei der US-Marine wird an Schwarm-Strategien mit Robotern gearbeitet. Aber ihre Drohnen können nicht fliegen.

Am 13. Oktober 2000, ein knappes Jahr vor ihrem verhängnisvollen Angriff auf die New Yorker Trade Towers, wagte al-Qaida einen direkten Angriff auf die Streitkräfte der USA. Als der Zerstörer „USS Cole“ bei einem Routinebesuch im Hafen von Aden Treibstoff bunkerte, näherte sich ein offenes Kleinboot mit zwei Männern. Direkt neben dem Kriegsschiff zündeten sie ihren Sprengstoff. Die Explosion riss ein metergroßes Loch in den Bug des Schiffes. Sechs Matrosen starben, 35 wurden verletzt. Es war ein Selbstmordattentat. Und eine ernsthafte Warnung: Terroristen könnten mit Lowtech-Mitteln sehr große Schäden anrichten – auch gegen die Marine einer Supermacht.

Unbemannt und aufblasbar

Auch die iranische Marine versucht, die US-Navy mit Kleinbooten zu verunsichern. Mit vorgetäuschten Attacken nähert sie sich in Gruppen und umzingelt die großen amerikanischen Kriegsschiffe. Solche Vorfälle waren Anlass zu neuen strategischen Überlegungen im Pentagon. Wie kann man sich gegen Schwarm-Attacken von Schlauchbooten wirksam wehren? Die Antwort sind Drohnen – unbemannte Patrouillenboote in großen Zahlen.

Im Oktober 2014 stellte das Office of Naval Research im US-Verteidigungsministerium eine neue Generation von selbstgesteuerten Patrouillenbooten vor. Die aufblasbaren Fahrzeuge – mit Maschinengewehren Kaliber .50 ausgerüstet – waren unbemannt. Auf einem Fluss nahe Washington sollten die herrenlosen Roboter-Boote ihre Fähigkeit zu Gruppenverhalten zeigen.

Eng miteinander vernetzt und von künstlicher Eigenintelligenz gelenkt, war es jedem Roboterboot selbst überlassen, ob es ein gegnerisches Schiff umzingeln, blockieren oder unter Beschuss nehmen sollte. Die Demonstration belegte die Machbarkeit eines Schwarmangriffs mit unbemannten Booten.

Die Technologie hierfür, zum Teil von Mars-Robotern der Nasa übernommen, kann auf Schnellboote der Marine angepasst und anmontiert werden. Fortgeschrittene Algorithmen lenken Kurs, Steuerung und Einsatz. Obwohl ein Offizier jeden Einsatz verfolgt – und jederzeit die Kontrolle übernehmen kann –, wird der Ablauf gänzlich von einer künstlichen Intelligenz gesteuert.

Drohnen zur See finden keineswegs nur an der Oberfläche Verwendung. Auch unter Wasser werden autarke Drohnen vielfältig eingesetzt – in der zivilen Handelsmarine bei Schiffsbergungen und der Kontrolle von Unterseeleitungen, in der Kriegsmarine zur Minenräumung und U-Boot-Abwehr. Gerade in tiefen Gewässern, wo Kommunikation schwierig ist, sind Drohnen, die selbstständig arbeiten, besonders sinnvoll.

Wie bei den fliegenden Robotern der Luftwaffe wären auch Roboter zu Wasser technisch in der Lage, den Schießbefehl eigenständig zu geben. Laut Hersteller sind sie heute schon in der Lage, Freund von Feind zu unterscheiden, womöglich präziser als der menschliche Schütze. Zurzeit ist diese Entscheidung per Gesetz den Menschen vorbehalten.

Killer-Roboter gibt es zu Land, zu Wasser, in der Luft. Sie verfügen über künstliche Intelligenz und handeln weitgehend autark. Künstliche Intelligenz wäre jederzeit in der Lage, koordinierte Attacken völlig autark durchzuführen. Das ist der Stand der Technik.

Zurzeit dürfen sie nicht. Aber sie könnten. Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit, und auch des Staatssystems, wann und von welchem Land dies zuerst zugelassen wird.

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Jay Tuck, Journalist

Jay Nelson Tuck Jr. wurde 1945 in Brooklyn, New York, geboren. Er zog 1969 als anerkannter Kriegsdienstverweigerer nach Deutschland. Zwei Jahre später begann er beim NDR, wo er als investigativer Reporter und Kriegsberichterstatter und Redaktionsleiter der „Tagesthemen“ arbeitete. Nach seiner Pensionierung arbeitet er auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten und produziert Fernsehfilme. Er beschäftigt sich in Büchern intensiv mit Kriegstechnologie und Geheimdiensten. Tuck ist Langstreckenläufer und war 2000 der erste Amerikaner, der bei Extremtemperaturen den „Sibirischen Eis-Marathon“ in Omsk gelaufen ist. Er lebt in Hamburg.

 

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„Vorsicht Digitale Drogen  auf den Vor-Marsch“

http://www.n24.de/n24/Wissen/Kultur-Gesellschaft/d/8666236/ist-dieses-kleine-geraet-die-droge-der-zukunft-.html

„Elektro-SCHOCKs“

Elektroströme fürs Gehirn –  Ist dieses kleine Gerät die Droge der Zukunft?

Thync kann wach machen oder ruhig, je nachdem wie man es einstellt.

Im Silicon Valley kann man für 300 Dollar ein Gerät kaufen, das Elektroströme ans Gehirn schickt. Das soll wahlweise beruhigen oder die Konzentration steigern. Ist „Thync“ die Droge der Zukunft?

Der Satz klingt irre. Irre, irre, irre, und dann leuchtet er zukunftsfreudig; es ist ein Satz, wie er nur im Silicon Valley gesagt werden kann: „Yeah, it’s awsome, it’s streaming digital content to the nervous system!“

Der Typ ruft die Worte, als seien sie eine Verkündigung, mit strahlenden Augen, kalifornischer Dude-Lässigkeit und einem Grinsen zwischen Kiffergrinsen und Start-up-Präsentationsgrinsen. Kalifornier-Dude hält mir ein Gebilde entgegen, in futuristisch glänzendem Weiß: ein Pad mit drei abgerundeten Ecken, es sieht aus, als hätte der Produktdesigner die Idee einer Piratenaugenklappe nicht ganz verstanden oder neu interpretiert.

Jedenfalls solle ich es mir an die rechte Schläfe heften, meint Kalifornier-Dude, „you should totally try it!“, während ich noch staune, wie er es gerade eben geschafft hat, die Wörter „streaming“, „digital“, „content“ und dann noch „nervous system“ in einem Satz unterzubringen; jedes einzelne könnte in dieser Gegend zum Wort des Jahres gewählt werden, in jedem stecken Anfänge von Zukunftserzählungen.

Digitale Welt wird mit dem Körper verkoppelt

Thync“ regt über Hautkontakt durch winzige Elektroströme Nervenzellen im Gehirn an. Innerhalb von Minuten kann man so seine Stimmung verändern lassen, über eine dazugehörige App stellt man ein, ob man ruhig oder lieber konzentriert sein möchte. Das unauffällige Dreiecksgebilde repräsentiert die Gegenwart des Silicon Valley wie ein in seiner Zurückhaltung besonders vielsagender Botschafter: Es ist ein Gerät, das die digitale Welt unmittelbar mit dem Körper verkoppelt – indem es an dessen empfindlichster und empfindsamster Stelle ansetzt, nämlich am Kopf, im Gesicht, zwischen Gedanken und Gefühlen, kurz: am Bewusstsein.

Und das ist noch nicht alles. Vor allem schreibt „Thync“ das letzte Kapitel der langen, schillernden und durch und durch kalifornischen Geschichte der Bewusstseinserweiterung, weil es etwas völlig Neues schafft: das erste digitale High.

Kalifornier-Dude kommt noch näher mit dem Gebilde, er hält es jetzt direkt vor mein Gesicht, als wäre es eine technoide Maske und als wolle er prüfen, ob sie passt, damit ich sie aufsetze.

„Weil wir es können“

Das Startup, das „Thync“ vertreibt, wurde vor fünf Jahren von einem Biomediziner und einem Chemieingenieur gegründet, inzwischen sind Neurowissenschaftler und Informatiker von Massachusetts Institute of Technology und Stanford beteiligt. Auf der ruhigen, hellen Website des Unternehmens sind Mainstream-Indie-Hipster mit Hut und kryptoasiatischen Weisheitstattoos (sie sehen aus wie in einer Folge der Serie „Girls“), dabei zu beobachten, wie sie stressigen, aber total erfüllenden Mainstream-Indie-Berufen nachgehen.

Eine junge Köchin pflückt im Stadtgarten zwischen Backsteinmauern Kräuter (urban!), ein Musikproduzent rast aus dem Flugzeug ins Aufnahmestudio (authentisch!); beide tragen ein „Thync“ an der Schläfe und stellen sich erst auf „focussed“, später dann auf „calm“. Verändern zu können, wie man sich fühlt, ändere alles, sagen die Erfinder des Geräts. Sie wollten den Leuten helfen, im Alltag ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern, „weil wir es können“ – typische Silicon-Valley-Haltung: Man macht etwas, einfach weil es geht.

Immerhin trauen sie sich, es an sich selbst auszuprobieren: Sumon Pal, Entwickler im "Thync"-Team, beim Testen eines Prototyps.
Immerhin trauen sie sich, es an sich selbst auszuprobieren: Sumon Pal, Entwickler im „Thync“-Team, beim Testen eines Prototyps. (Foto: Getty Images)

Sicher könnte man das Phänomen einfach als eine weitere Ausprägung des nordkalifornischen Tech-Turbokapitalismus werten, der nun schon seit einiger Zeit den Körper als Einnahmequelle nutzt, von Gesundheitsapps bis zu Aktivitätsmessgeräten. Das wäre allerdings zu schlicht gedacht. Mit einem Gegenstand wie „Thync“ verschiebt sich etwas Elementares: Das Gerät verändert die Form von Körper und Geist – statt einfach nur Daten aufzunehmen, die der Körper abgibt; die Hierarchie zwischen Ding und Selbst kehrt sich um. Wirft das ein neues Leib-Seele-Problem auf? Und wo wäre der digitale Descartes, der sich seiner annimmt? Oder ist das vielleicht Kalifornier-Dude?

Die Wunderkammer der Zukunft

Thync“ ist seit knapp einem Jahr auf dem Markt. Zunächst war es eine Spielerei für Tech-Nerds, dann tauchte das Pad zwischen Mahagoniholzbooten und Hemingways Jacke bei den „Cult Favorites“ der „Vanity Fair“ auf, inzwischen kann man es in Palo Alto zwei Minuten hinter Starbucks auf der Hauptstraße für 300 Dollar kaufen.

Der Laden sieht aus wie ein Miniatur-Apple-Store, also minimalistisch, transparent, die hohen Wände sind aus Glas, innen durchkalifornisierte Aufgeräumtheitsästhetik. Angeboten werden ausschließlich Wearables und Gadgets, tragbare Technologie und technologisches Spielzeug – die deutsche Übersetzung ist ungelenk, zu verniedlichend, zu sachbearbeitermäßig, und ohnehin lässt sich kaum übertragen, was sich hier auftut: die Wunderkammer der Zukunft.

Erfindungen begegne man am besten direkt, „in person“, nicht online, betont die Website des Ladens, Mailorder gibt es daher nicht, nur eine analoge Verbindung von Produkt-Showroom und Ideen-Ausstellung: Dinge werden gezeigt, die man sonst mit zwei, drei Klicks im Internet kauft, ausgestellt wie Reliquien aus einer bisher noch unerreichten FuturoUtopie. Neben ihnen informieren Mini-iPads wie Beschriftungstafeln von Museumskunstwerken über Preis und Gebrauchsweise. Es gibt ein Kissen, das den Schlaf des Kopfes auswertet, der auf ihm liegt; einen Ring, der bezahlen kann; einen Clip, der den Rhythmus des Atems aufzeichnet. Und eben „Thync„. Genau vor meinem Gesicht.

Thync als postmoderne Droge?

Wer von Deutschland aus in Richtung Silicon Valley blickt, nimmt meist nur eine grobe Botschaft wahr: Körper werden überwacht – vom Blut über die Fitness bis zur Fruchtbarkeit wird gemessen, analysiert, beobachtet, kontrolliert, und das auch noch freiwillig. Aber Messen, Überwachen und Verwalten sind zu klotzige Kategorien – sie übergehen die Entrepreneurslogik und auch die andere Weltanschauung, die meist aus der „libertarian“ Denktradition wächst. Heißt: Man misst etwas, weil man es messen kann – nicht weil man etwas Suspektes vermutet. Egal, was man davon hält, es ist ein Blick auf die Welt, der ohne Über-Ich-Strenge auskommt.

Was man nun tatsächlich seit Kurzem beobachten kann, ist ein Körper-Essentialismus. Gerade erklärt Arianna Huffington mit ihrem Buch „The Sleep Revolution“ Schlafen zu einer Art Säkular-Nirvana. Schlaf wird beschrieben als besonders reines, wertvolles Produkt, dessen Einfachheit so begehrt wie komplex herzustellen ist wie das „artisanal bread“ von Whole Foods.

Es fällt auf, dass ausgerechnet in der Digitalwelt essenzielle Kräfte des Körpers jetzt als quasi-spirituelle Erkenntnisquellen entdeckt werden. Ursprünglich entstand diese Idee bei amerikanischen Natur-Transzendentalisten wie Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau und dem Entdecker John Muir, der die kalifornischen Wüsten und Wälder zu seinem Philosophiegrund machte.

Später wurde die Vorstellung dann von den Hippies der Gegend und ihrer Counter Culture popularisiert, wozu absolut wesentlich bewusstseinserweiternde Drogen gehörten. Ist „Thync“ also eine Weiterführung dessen mit postmodernen Mitteln – Hippietum 3.0?

Stimmung wird bei Bedarf feingetuned

Diejenigen, die das Gerät getestet haben, sind begeistert: Man sei wach wie sonst nur nach vier Espressi oder angenehm sanft-ruhig wie nach einem Wein. Allenfalls beschwert sich einer über prickelnde Haut oder darüber, dass keinerlei Wirkung zu spüren sei. Erwartbare Zweifel – Placeboeffekt? Langzeitfolgen? Psychische Schäden?

Räumen die Erfinder aus: Wer nichts merke, habe das Pad nicht korrekt angebracht (zur Hilfe gibt es einen Live-Chat-Kundenservice), und bei der Neurostimulation blicke man doch inzwischen auf mehrere Jahrzehnte solider medizinischer Forschungsergebnisse zurück. Die offizielle Prüfung des Geräts durch die Food and Drug Administration steht bisher aus.

Interessanter als die Frage der Zulässigkeit ist – wie bei Drogen überhaupt –, was die neue technoide Bewusstseinserweiterung über die Welt, aus der sie kommt, nun eigentlich sagt. Die Hippies, Beatniks und Lebenskünstler der Sechziger und Siebziger wollten in ihren Haight-Ashbury-Höhlen oder am Strand von Monterey mit Drogen vor allem einen anderen Zustand erreichen – eine Fantasieparallelwelt, die nur so zugänglich war und die sich jedes Mal aufs Neue wieder änderte und man selbst sich auch.

Ohne künstliche Selbstentgrenzung wäre die Musik eines Jimi Hendrix oder Jim Morrison nicht ähnlich sphärisch, die Literatur sähe ohne die Autoren, die LSD nahmen, etwa Hunter S. Thompson oder Allen Ginsberg, auch karger aus. Eine ganze Unterströmung des amerikanischen Denkens wäre ohne psychedelische Drogen schwer vorstellbar und die immer leicht esoterisch-wabernde Grundgelassenheit der Westküste nicht dieselbe.

Heute trifft man im Silicon Valley immer noch auf Psychedelika – allerdings eher bei Programmierern, die sie in Mikromengen nehmen, um kreativer oder energiegeladener zu sein (oder zur Abwechslung von sonst so beliebten Pharmazeutika wie Xanax oder Adderall).

Früher waren Drogen vor allem dafür da, sich aus der Realität auszuschalten – jetzt helfen sie einem, sich besser durch sie hindurchzubewegen. Es passt zum On-Demand-Zeitalter, in dem alles von Film über Essen bis zu Sexpartnern verfügbar sein kann, dass jetzt selbst die Stimmung bei Bedarf feingetuned wird, auch wenn die ja eigentlich etwas exklusiv Individuelles ist. Mit „Thync“ wird nicht nur ein High, sondern auch die Utopie der Veränderung des Selbst verkauft. Eigentlich also ziemlich attraktiv. Aber wie man weiß, sind die Utopien die allerschönsten, die welche bleiben. Kalifornier-Dude steht immer noch strahlend vor mir und grinst: „Go ahead!“ Ich grinse zurück, ach, heute lieber nicht.

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„AGENDA CYBER-ISMUS“ – „Künstliche Intelligenz“ ist nur eine schlechte Kopie „der Natürlichen Intelligenz“

http://www.sueddeutsche.de/digital/silicon-valley-warum-fuenf-tech-giganten-gemeinsam-kuenstliche-intelligenz-erforschen-1.3184678

29. September 2016, 14:57 Uhr

Silicon Valley Warum fünf Tech-Giganten gemeinsam künstliche Intelligenz erforschen

Viele Menschen verbinden KI mit Terminator und bösartigen Robotern – fünf Tech-Konzerne wollen dieses Image ändern. 

Ethische Richtlinien für Roboter und Algorithmen – dieses Ziel scheint Google, Amazon, Facebook, IBM und Microsoft so wichtig, dass sie dafür ihre Rivalität vergessen.

Von Andrian Kreye

Fünf Giganten der digitalen Industrie haben am vergangenen Mittwoch angekündigt, dass sie ihre Forschungen zur Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) bündeln wollen. Alphabet/Google, Amazon, Facebook, IBM und Microsoft haben dafür die „Partnership on Artificial Intelligence to Benefit People and Society“ gegründet, auf deutsch in etwa eine Partnerschaft, damit künstliche Intelligenz den Menschen und der Gesellschaft zum Nutzen dient.

Man könnte nun eine Weltverschwörung des Silicon Valley vermuten. Immerhin handelt es sich hier um die fünf Konzerne, die international die größten Datenbanken und damit das Gros der globalen Datensätze besitzen. In Wahrheit ist die Gründung jedoch ein historischer Schritt, denn die Partnerschaft für künstliche Intelligenz soll vor allem garantieren, dass die Konzerne gemeinsame ethische Richtlinien für die Entwicklung künstlicher Intelligenz finden.

Rassistischer Chat-Roboter: Mit falschen Werten bombardiert

Microsoft hat den lernfähigen Chat-Roboter „Tay“ auf Twitter losgelassen. Bis Nutzer das Programm rassistische Propaganda lehrten. Von Bernd Graff mehr …

Im Positionspapier heißt es, man wolle gemeinsam „Forschung betreiben, Erfolgsmethoden empfehlen, Forschungsergebnisse auf Gebieten wie Ethik, Fairness und Inklusion als offene Lizenzen veröffentlichen, für Transparenz sorgen, die Privatsphäre schützen, Standardisierungen schaffen, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI garantieren und ganz allgemein dafür zu sorgen, dass diese Technologien vertrauenswürdig, zuverlässig und robust bleiben.“

Es fehlen: Apple, Elon Musk und Konzerne aus China und Russland

So viel gemeinsamer Wille ist selten im Silicon Valley. Es ist auch auffällig, wer auf der Liste fehlt. Apple, chinesische und russische IT-Giganten und vor allem Elon Musks Verbund internationaler KI-Forschungsinstitute Open AI bleiben außen vor. Gespräche mit Apple und Open AI seien allerdings schon angelaufen.

Die Initiative der fünf Giganten ist nicht die erste. RoboEthik ist ein anerkanntes Forschungsfeld. Alphabet/Google hatte gleich nach dem Aufkauf der Londoner KI-Entwicklungsfirma Deep Mind im Jahre 2014 einen Ethikrat gegründet, kurz darauf sogar noch einen zweiten spezialisierten Ethikrat für den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen. Und Elon Musk hat mit einem Budget von einer Milliarde Dollar für Open AI schon einiges an Pionierarbeit geleistet. Es war aber schon lange klar, dass Ethik-Initiativen nur etwas bringen, wenn sich die gesamte Industrie dazu entscheidet, gemeinsam in die gleiche Richtung zu arbeiten.

Nun werden TerminatorMaschinen, selbstherrliche Computer, wie man sie aus Filmen wie „2001“ oder „Ex Machina“ kennt, Science Fiction bleiben. Es ist auch nicht zu befürchten, dass KI einmal dem menschlichen Geist überlegen sein wird. Worum es nun geht, ist auch nicht nur die Kontrolle über Alltagsanwendungen wie Amazons HeimKI Echo, selbstfahrende Autos oder dem von IBM entwickelten Computerprogramm Watson. Es geht um Grundlagenforschungen, die garantieren, dass in den frühen Codes der KI ethische Richtlinien und Kontrollmechanismen verankert werden, die Katastrophen verhindern, von denen man noch gar nicht weiß, welche Formen sie annehmen könnten.

Was passiert, wenn Maschinen klüger werden als Menschen

Skype-Gründer Jaan Tallinn will künstliche Intelligenzen so programmieren, dass sie nicht zu einer Gefahr für die Menschheit werden – denn er hält die Sorgen für begründet. Von Andrian Kreye mehr…

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http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-09/unfall-autopilot-tesla-model-s-zusammenstoss-autobahn-a24

Unfall: Tesla auf Autopilot kollidiert mit Reisebus

In SchleswigHolstein ist es zu einem Unfall mit einem Tesla gekommen, dessen Fahrassistent eingeschaltet war. Der Fahrer wurde leicht verletzt.
Tesla Unfall Schleswig-Holstein
Ein Mann testet in München einen Tesla Model S in einem Showroom des Autoherstellers (Symbolbild). © Sven Hoppe/dpa

Ein Tesla Model S mit AutopilotFahrassistent ist auf der Autobahn A24 in Schleswig-Holstein mit einem Buszusammengestoßen. Das TeslaElektroautokollidierte nach Polizeiangaben am Mittwochnachmittag auf der A24 in Höhe des Rastplatzes Gudow mit einem dänischen Bus, als dieser bei der Fahrt in Richtung Hamburg nach dem Überholen auf die rechte Spur zurückkehren wollte. Der Fahrassistent sei dabei eingeschaltet gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der 50 Jahre alte Tesla-Fahrer aus Brandenburg wurde leicht verletzt. Die 29 Insassen des Busses blieben unverletzt, der Sachschaden beträgt rund 55.000 Euro. Wie es zu dem Unfall kam, werde nun untersucht. „Wir haben mit unserem Kunden gesprochen, der bestätigt hat, dass der Autopilot einwandfrei funktioniert hat und nichts mit dem Unfall zu tun hat“, teilte Tesla mit. Die Autos übermitteln diverse Fahrdaten, sodass der Hersteller normalerweise weiß, ob und wie der Autopilot genutzt wurde.

In den vergangenenMonaten wurden mehrereUnfälle mit dem AutopilotSystem in den USA und China bekannt. Im Maistarb ein Fahrer in Florida, als sein Tesla mit eingeschaltetemFahrassistentenunter einen Lastwagen-Anhänger raste, der die Straße querte. In Chinastarb im Januar ein 23-Jähriger, dessen Familie nun Tesla verklagt. Das Autopilot-System kann unter anderem Spur und Abstand halten. Tesla betont zugleich, dass es die Autos nicht zu selbstfahrendenFahrzeugen mache und die Fahrer die Hände ständig am Lenkrad behalten müssten. Der Fahrer aus Brandenburg gab der Polizei zufolge an, die Hände nicht vom Steuer genommen zu haben.

Als Reaktion auf die Unfälle der vergangenn Zeit hat Tesla Mitte September eine neue Version des Fahrassistenzsystems angekündigt. Die Technik werde sich in Zukunft stärker auf Radar statt Kameras verlassen.

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http://www.spiegel.de/spiegel/tesla-autopilot-alexander-dobrindt-ignoriert-kritisches-gutachten-a-1115692.html

Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr? Dem Minister offenbar egal

Experten des Verkehrsministeriums kommen nach SPIEGEL-Informationen in einem Gutachten zu dem Schluss: Der Autopilot im Tesla ist eine erhebliche Verkehrsgefährdung. Trotzdem weigert sich Minister Dobrindt, den Sportwagen auf deutschen Straßen stillzulegen. Was steckt dahinter?

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Tesla-Neuwagen in den Niederlanden: Erstaunlich kurzsichtig

Tesla-Neuwagen in den Niederlanden: Erstaunlich kurzsichtig

Normalerweise hätte es der Unfall nicht einmal in die Lokalzeitung geschafft: Ein Sportwagen fährt auf einen Reisebus auf, der Fahrer verletzt sich nur leicht, die Insassen des Reisebusses kommen mit dem Schrecken davon.

Am Mittwoch vergangener Woche hatte sich dieser Unfall auf der A24 zwischen Berlin und Hamburg ereignet. Doch die Nachricht machte nicht nur landesweit Schlagzeilen, sie versetzte sogar die Beamten des Bundesverkehrsministeriums in nervöse Hektik.

Denn bei dem Sportwagen handelte es sich um einen Tesla vom Model S. Am Steuer saß ein 50-jähriger Mann aus Brandenburg, gelenkt aber hatte ein Computer – und das ist auch der Grund, warum Verkehrsminister Alexander Dobrindt seine Fachleute zusammenrufen ließ.

Über 3000 Exemplare des schicken kalifornischen Elektroautos bewegen sich auf deutschen Straßen. Dabei würden etliche von Dobrindts Fachbeamten dem Modell am liebsten die Zulassung entziehen und es damit stilllegen. Sie gehen von einer „erheblichen Verkehrsgefährdung“ durch den Tesla aus. So steht es in einem Gutachten, das auch Dobrindt kennt – und ignoriert.

Der Minister will den Tesla nicht stilllegen, er hat ganz andere Pläne: Er soll überlegen, der Firma Forschungsgelder zu geben, um die sogenannten Fahrassistenzsysteme in deutschen Großstädten zu testen……….

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http://www.spiegel.de/auto/aktuell/tesla-autopilot-kraftfahrtbundesamt-warnt-tesla-besitzer-a-1116710.html

Freitag, 14.10.2016

Autopilot Kraftfahrt-Bundesamt warnt Tesla-Besitzer

Seit einem tödlichen Unfall mit einem Tesla ist das Autopilot-System des Elektromobils in der Kritik – und weist offenbar schwere Mängel auf. Das Kraftfahrt-Bundesamt griff deswegen jetzt zu ungewöhnlichen Mitteln.

 Tesla Model S. Warnung vom Kraftfahrt-Bundesamt

Tesla Model S. Warnung vom Kraftfahrt-Bundesamt

Tesla-Besitzer dürften in den letzten Tagen überraschende Post vom KraftfahrtBundesamt erhalten haben: Die Behörde ermahnt alle deutschen Fahrer des Elektroautos in einem Brief, bei der Nutzung des AssistenzsystemsAutopilot“ das Verkehrsgeschehen im Blick zu behalten.

„Bei dem in Ihrem Fahrzeug verbauten sogenannten Autopilot handelt es sich um ein reines Fahrerassistenzsystem und nicht um ein hochautomatisiertes Fahrzeug, das ohne ständige Aufmerksamkeit des Fahrers betrieben werden kann“, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vorlag.

Teslas System kann – ähnlich wie Assistenztechnik anderer Hersteller – unter anderem die Spur und den Abstand zum vorderen Fahrzeug halten. Der „Autopilot“ war jedoch in die Schlagzeilen geraten, nachdem ein tödlicher Unfall in Florida bekannt wurde, bei dem im Mai ein Tesla mit eingeschaltetem System unter einen querenden Lastwagenanhänger raste. In den USA kritisierte die einflussreiche Testorganisation Consumer Reports nach Bekanntwerden des Unfalls im Juli, der Name Autopilot sei verwirrend, weil er Fahrern ein falsches Gefühl der Sicherheit gebe.

Wie der SPIEGEL zuletzt berichtete, hatten Beamten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), der höchsten technischen Instanz des Verkehrsministeriums, nach dem tödlichen Unfall in den USA das Model S viele Tausend Kilometer getestet und waren zu einem vernichtenden Ergebnis gekommen: Das Fahrzeug stelle „eine erhebliche Verkehrsgefährdung“ dar, so die Beamten.

Erhebliche Mängel beim „Autopiloten“

Bei den Tests ließ sich die „Autopilot„-Funktion beispielsweise auch innerorts aktivieren, obwohl das System für derlei komplexe Verkehrssituationen gar nicht ausgelegt ist. Der Notbremsfunktion attestierten die Prüfer im Vergleich zu anderen Fahrzeugen eine „unzureichende Performance“, die Sensoren des Fahrzeugs, die bei Überholvorgängen nach hinten scannen, seien erstaunlich kurzsichtig und könnten mit der Realität auf deutschen Autobahnen nicht mithalten.

Tesla betont stets selbst, dass der „Autopilot“ seine Elektrowagen nicht zu selbstfahrenden Fahrzeugen mache und die Fahrer immer den Überblick und die Hände am Steuer behalten müssten. Bei der jüngsten Software-Aktualisierung wurden immerhin die Sicherheitsmaßnahmen verschärft: Nach dreimaliger missachteter Aufforderung, die Hände wieder auf das Lenkrad zu legen, schaltet sich das System ab und kann erst nach dem Parken wieder aktiviert werden.

Der Empfehlung der Beamten der BASt, dem Tesla vorläufig die Zulassung zu entziehen, folgte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt offenbar nicht, sondern entschied sich für die Variante mit dem Brief. Das Kraftfahrt-Bundesamt empfiehlt deswegen in Bezug auf den „Autopiloten„: „Bitte beachten Sie unbedingt auch die in den Bedienungsanleitungen des Herstellers hierzu ausgewiesenen Verhaltenshinweise.“