Was war die URSACHE???!!! – „Tschernobyl“ – „Erd-Beben“ / „HAARP“

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Die geheime Wahrheit über die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

 

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Lügenpresse: Skandale zu Tschernobyl! Fakten von Dr.Sebastian Pflugbeil 2002

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Erdbeben – Der „Natur“-Katastrophen-Krieg der Weltmächte | Russland vs.USA

 

 

********************************************************************************https://www.youtube.com/watch?v=uN9xLiTtHUg

Doku ZDF nano – Geisterwolken Düppel

 

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Die Erdbebenwaffe – Anleitung nach Nikola Tesla

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siehe auch „Geo-und Climate-Engineering“

Bester Chemtrail-Vortrag von Werner Altnickel

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Wo ist der „KLARE BLAUE“ Himmel hin ??? – Wann war das letzte „AbendROT„???

SIE sind NICHT nur VÖLLIG HINTERHÄLTIG (heimlich und geheim) SIE sind auch noch völlig FEIGE und STREITEN ab was doch OFFENSICHTLICH ist (einfach nur ultraerbärmlich) – jetzt haben SIE OFFENSICHTLICH ANGST dass die MENSCHEN sich nicht mehr für DUMM verkaufen lassen  – die FAKTEN sprechen gegen SIE

http://www.spektrum.de/wissen/das-internet-unterstuetzt-verschwoerungstheorien/1491655?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=feature&utm_campaign=ZON_KOOP

Chemtrails & Co: 8 Fakten zu Verschwörungstheorien

Scheinbar hängen immer mehr Menschen Verschwörungstheorien an. Woher kommen die eigentlich, welche war die erste, und was hilft dagegen?

Chemtrails

© iStock / majo1122331
(Ausschnitt)
Verschwörungstheorien scheinen auf dem Vormarsch. Überall im Netz trifft man auf „alternative Erklärungen“, die böse Mächte und geheime Bünde für Ereignisse wie den 11. September, das Fehlen einer Heilmethode für Krebs oder die Flüchtlingskrise verantwortlich machen. Ob Wissenschaft, Politik oder Finanzwelt – zu fast jedem Vorgang, der nicht ganz leicht zu verstehen ist, findet man eine Verschwörungstheorie. Doch wie ist dieses Phänomen überhaupt entstanden? Glauben wirklich immer mehr Menschen an Verschwörungstheorien? Und wie geht man am besten damit um, wenn einen die eigene Mutter oder ein Arbeitskollege mit Chemtrails, der Flat-Earth-Theorie oder den Bilderbergern konfrontiert?“Spektrum.de“ hat darüber mit zwei Experten gesprochen, die Verschwörungstheorien erforschen. Michael Butter ist Professor für Amerikanistik an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Er leitet den interdisziplinären EU-Forschungsverbund „Vergleichende Analyse von Verschwörungstheorien“, der im letzten Jahr gestartet ist. Sebastian Bartoschek ist Psychologe und hat für seine Promotion „eine empirische Grundlagenarbeit“ über Verschwörungstheorien verfasst. Dazu fragte er online zu 95 Verschwörungstheorien, wie bekannt diese sind und auf wie viel Zustimmung sie stoßen. Eines wird klar, wenn man mit Butter und Bartoschek spricht: Man weiß noch viel zu wenig über das Phänomen.

1. Was genau sind Verschwörungstheorien, und wie funktionieren sie?

Bereits bei dieser scheinbar einfachen Frage zeigt sich, dass sich Experten auf dem Gebiet nicht immer einig sind. Für Michael Butter besteht eine Verschwörungstheorie aus drei Komponenten: Es gibt erstens ein Kollektiv, eine Gruppe von Verschwörern; zweitens existiert ein Plan, den diese Gruppe angeblich verfolgt; und dieser wird drittens im Geheimen ausgeführt. Außerdem spiele der Dualismus von Gut und Böse eine Rolle. Die Verschwörer haben nichts Positives im Sinn, sie schaden mit ihren Machenschaften anderen.

Sebastian Bartoschek fasst die Definition weiter. Für ihn gehört beispielsweise auch der Mythos um das Bermuda-Dreieck dazu. Das war die bekannteste der 95 Verschwörungstheorien, nach denen er in seiner Doktorarbeit gefragt hat. Ein weiteres Kriterium für Bartoschek: Die Verschwörungstheorie muss der „offiziellen“ Version eines Vorgangs widersprechen. „Damit vermeidet man das Wahrheitskriterium. Man muss nicht den Standpunkt vertreten, dass man weiß, was wahr ist und was nicht.“

Verschwörungstheorien funktionieren, indem sie Sinn- und Erklärungsangebote liefern, da sind sich die beiden Experten einig. Sebastian Bartoschek verwendet den Begriff „Selbstwirksamkeit“, um die psychologische Funktion von Verschwörungstheorien klarzumachen: Sie scheinen Sicherheit zu geben, indem sie Zusammenhänge zwischen Ereignissen erzeugen und diese so vermeintlich erklären. Sie statten mit einem „besonderen“ Wissen aus und können die Anhänger deren Ansicht nach vor schädlichen Einflüssen schützen. Allerdings erzeugen Verschwörungstheorien durch ihren negativen Grundcharakter auch Angst: „Letztlich machen Verschwörungstheorien das Individuum unfreier.“

2. Wann und wie sind die ersten Verschwörungstheorien entstanden?

Den Anfang nahm das Phänomen vermutlich in der frühen Neuzeit, etwa ab dem Ende des 15. Jahrhunderts, erläutert Michael Butter. In der Epoche der Aufklärung gab es dann die ersten großen Verschwörungstheorien. Dafür gebe es zwei Gründe: Einerseits kam mit der Erfindung der Druckpresse durch Johannes Gutenberg um 1450 eine Technik auf, die den Buchdruck hin zur Massenproduktion beschleunigte. Andererseits nahm in dieser Zeit die Bildung in der Bevölkerung zu, und es gab immer mehr Leute, die lesen konnten. „Für eine erfolgreiche Verschwörungstheorie braucht es Verbreitungsmechanismen und genügend Menschen, die die Informationen aufnehmen können“, so Butter.

Verschwörungstheorien lieferten außerdem eine Art Religionsersatz in einer Welt, die sich während der Aufklärung vom christlichen Glauben abwandte. Nun hatte nicht mehr Gott die Fäden in der Hand, um die Geschicke der Welt zu steuern, sondern eben eine geheimnisvolle Gruppe Mächtiger mit ganz eigenen Plänen. Dass auch Intellektuelle und Wissenschaftler anfällig für Verschwörungstheorien waren, erklärt Butter damit, dass das wissenschaftliche Denken damals ganz anders war als heute. Beispielsweise habe man im 17. und 18. Jahrhundert kein vernünftiges Konzept von Zufall als Ursache für bestimmte Ereignisse gehabt.

Sebastian Bartoschek vermutet hingegen, dass es schon immer Verschwörungstheorien gab, die der von ihm gebrauchten Definition entsprechen. Er sieht dabei eine evolutionspsychologische Komponente am Werk: „Um sich vor Gefahren zu schützen, war es für Menschen eher sinnvoll, übervorsichtig zu sein, wenn es im Gebüsch raschelt, und sich in Gruppen zu organisieren, die Fremden gegenüber misstrauisch sind.“ Aus diesen Dynamiken können auch Verschwörungstheorien erwachsen, glaubt Bartoschek.

3. Was war die erste wichtige Verschwörungstheorie?

Die erste bedeutende Verschwörungstheorie moderner Prägung rankte sich laut Michael Butter um die Französische Revolution von 1789. Der Geheimbund der „Illuminaten“ soll diese angeblich gesteuert haben, weil seine Mitglieder die Religion hassten und eigene Ziele verfolgten. Diese Theorie wurde von vielen zeitgenössischen Politikern und Intellektuellen in Europa und den USA geteilt. „Man muss sich klarmachen, dass Verschwörungstheorien lange die normale Sicht auf die Dinge waren, der ‚Mainstream'“, sagt Butter. „Die Idee, dass Verschwörungstheorien eine Art alternatives Gegenwissen sind, gibt es erst seit Ende des Zweiten Weltkriegs, und auch da nur in der westlichen Welt.“

Dollarnote mit vermeintlichem "Illuminati"-Siegel
© fotolia / vkilikov
(Ausschnitt)

 Bild vergrößernDollarnote mit vermeintlichem „Illuminati“-Siegel

„Die ganze Welt lügt dich an“, sagen die Rekrutierer im Internet. „Der Planet ist in den Händen von Geheimgesellschaften (Illuminati, Freimaurer, Zionisten), und wenn du diese Ordnung umstürzen willst, musst du dich uns anschließen.“ Vermeintliche Belege erkennen die Verschwörer überall, so auch auf der Ein-Dollar-Note mit dem „allsehenden Auge“, dem Siegel der Vereinigten Staaten. Historisch gibt es keinen Beleg dafür, dass dieses mit dem Illuminatenorden in Verbindung steht.

4. Glauben heute tatsächlich mehr Menschen an Verschwörungstheorien als früher?

Butter und Bartoschek stimmen darin überein, dass Verschwörungstheorien durch das Internet zumindest viel stärker sichtbar sind als früher. Für eine Ableitung aktueller Trends fehle allerdings eine vernünftige Datenbasis, insbesondere zu den vergangenen 10 bis 20 Jahren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden im „Westen“ Verschwörungstheorien immer weniger ernst genommen.

Das gilt jedoch nicht für andere Orte auf der Welt, die Türkei, die arabische Welt und Osteuropa etwa, wie Michael Butter schildert. Dort seien Verschwörungstheorien nach wie vor stark akzeptiert und sogar in den Medien oft nicht nur eine Alternativerklärung, sondern die dominante. „Die Verbreitung hat vermutlich auch im Westen in den letzten Jahren wieder zugenommen“, so Michael Butter, „unter anderem durch soziale Netzwerke. Früher haben die Menschen es einfach gar nicht in die Zeitungen oder andere öffentliche Medien geschafft.“

5. Welche Rolle spielt das Internet bei der Verbreitung von Verschwörungstheorien?

Die Mechanismen des Netzes sind wie geschaffen, um Verschwörungstheorien zu kultivieren. Heutzutage kann jeder seine Theorien in sozialen Netzwerken, auf Blogs oder in einem Youtube-Video verbreiten. „Vor 30 Jahren mussten Menschen, die den Verdacht einer Verschwörung hegten, viel Zeit und Mühe investieren, um Informationen zu finden, die das scheinbar stützen“, sagt Butter. „Heute reicht es, einmal zu googeln.“ Auf Facebook erreichen die Inhalte durch die algorithmische Ausspielung sogar automatisch ihr Zielpublikum.

Zudem können sich Verschwörungsanhänger durch das Internet besser mit Gleichgesinnten vernetzen. „Früher kam man vielleicht ins Grübeln, wenn man im Freundeskreis der Einzige war, der an eine Verschwörung geglaubt hat“, so Butter. „Online findet man jetzt aber sehr einfach viele Leute, die die eigene Überzeugung teilen und vielleicht noch verstärken.“

6. Wer ist besonders anfällig für Verschwörungstheorien?

Psychologe Bartoschek fand in seiner Doktorarbeit heraus, dass vor allem junge Menschen mit geringer Bildung und extremen Ansichten für „alternative Erklärungsmodelle“ zugänglich sind. Auch religiöse Personen waren demnach empfänglicher für solche Theorien. „Über die Geschlechterpräferenz können wir im Moment noch wenig sagen“, sagt Bartoschek. „Vielleicht sind Männer oder Frauen bei bestimmten Themenbereichen einfach lauter, aber in der Anzahl ähnlich stark.“

Michael Butter sieht Verschwörungstheorien in allen sozialen Schichten vertreten. „Wenn man sich allerdings die Kommentarbereiche im Netz und das Publikum bei einschlägigen Veranstaltungen anschaut, trifft man sehr häufig Männer über 40 an.“ Diese Gruppe fühle sich durch die Auswirkungen von Globalisierung und Emanzipation am stärksten bedroht: ökonomisch und in ihrer Identität.

„Da werden Lebensentwürfe in Frage gestellt, und Verschwörungstheorien bieten scheinbar Erklärungen dafür“
Michael Butter

„Die Leute auf der Straße sehen anders aus, die heißen nicht mehr, wie sie früher hießen, Schwule und Lesben dürfen heiraten: Da werden Lebensentwürfe in Frage gestellt. Und Verschwörungstheorien bieten scheinbar Erklärungen dafür.“ Butter verweist auf eine noch nicht publizierte Dissertation in den Niederlanden. Die lege nahe, dass Männer eher für politische und Frauen eher für „esoterische“ Verschwörungstheorien anfällig sind. „Das halte ich auch intuitiv für überzeugend.“

Butter stimmt Bartoschek darin zu, dass Menschen, die sich in eine politisch extreme Richtung bewegen, offener für Verschwörungen als Erklärung sind – das gelte für linke wie rechte Ideologien. Wenn sich diese Menschen zudem ungerecht behandelt und in der Gesellschaft an den Rand gedrängt fühlten, könne es geschehen, dass sie die Ursache dafür in eine Verschwörungstheorie auslagern. „Da sieht man auch eine Nähe zu den populistischen Bewegungen, die man in den letzten Jahren beobachtet. Trump in den USA oder Pegida und die AfD in Deutschland beispielsweise.“

7. Wie gefährlich sind Verschwörungstheorien?

Laut einer Studie von Forschern der University of Western Australia aus dem Jahr 2013 tendieren Menschen, die Verschwörungstheorien anhängen, ebenfalls dazu, etablierte wissenschaftliche Theorien abzulehnen. Das beeinflusst unter Umständen auch individuelle Risikoentscheidungen, beispielsweise wenn man Rauchen für unschädlich hält oder Impfen für gefährlicher, als nicht zu impfen.

Michael Butter sieht insbesondere eine Gefahr bei Theorien, die Gruppen von Menschen stigmatisieren, etwa Migranten oder Juden. Das könne dazu führen, dass solche Menschen körperlich angegriffen werden. Es gebe aber auch Forscher, die glauben, Verschwörungstheoretiker könnten mit ihrer Skepsis durchaus Positives bewirken, falls sie auf echte Probleme hinweisen – wenn auch mit unwahren Argumenten.

Für Bartoschek spielt die Art der Verschwörungstheorie ebenfalls eine entscheidende Rolle. „Dass ein Mensch glaubt, Elvis lebt oder Lady Diana wurde ermordet, halte ich für die Persönlichkeit der Anhänger zwar für identitätsstiftend. Von diesen Ideen geht aber nicht dieselbe Gefahr aus wie von der 9/11-Verschwörung oder der um die Protokolle der Weisen von Zion.“ Auch hier fehlten leider gute Studien, betont der Psychologe.

8. Wie geht man am besten mit Verschwörungstheoretikern um?

Überzeugte Verschwörungstheoretiker seien sehr schwer zu erreichen, berichten Michael Butter und Sebastian Bartoschek. Butter verweist auf eine Studie aus dem Jahr 2015 zu Mythen um Grippeimpfungen. Diese legt nahe, dass Menschen mit starken Vorurteilen gegenüber der Impfung noch skeptischer werden, wenn man sie mit Gegenargumenten konfrontiert. Wie Bartoschek erörtert, sind Menschen, die zu Verschwörungstheorien neigen, anfangs noch für Fakten zugänglich: „Allerdings emotionalisiert sich die Funktion der Verschwörungstheorie häufig.“ Das erinnere an Prozesse, die man auch bei Sektenangehörigen beobachte. „Und da wird es dann gefährlich.“

Der Psychologe empfiehlt, zunächst abzuwägen, wie wichtig einem der betreffende Mensch ist. Handelt es sich um einen Arbeitskollegen oder die eigene Mutter, sollte man deutlich machen, dass man nicht derselben Meinung ist. Man sollte sich aber nicht jedes Mal zu einer Diskussion hinreißen lassen, die dann vielleicht zu einem Streit führt.

Manchmal reiche es schon, höflich darauf hinzuweisen, was die jeweilige Verschwörungstheorie eigentlich bedeutet, und noch einmal um Rückversicherung zu bitten. Man könne beispielsweise fragen: Meinst du das wirklich ernst? Das bedeutet aber doch, dass deine Theorie klassisch antisemitisch ist. „Es ist erstaunlich, wie oft Diskussionen dann schon zu Ende gehen“, so Bartoschek. Butter glaubt, man müsse zudem bei der Kompetenz in Medien, Geschichte, Kultur und Naturwissenschaften ansetzen: „Wenn man den Leuten zum Beispiel vermitteln kann, dass Geschichte nicht planbar ist, dass diese großen Verschwörungstheorien gar nicht funktionieren können, hätte man schon etwas gewonnen.“

© Spektrum.de

Merkel – „Wahl-Kampf“ – Gleichstellung von Mann und Frau

Nach GLYPHOSAT für ALLE………..

Und wie „die WeltMerkel pusht und pusht und pusht und……..(Es wird einem übel dabei)

https://www.welt.de/politik/deutschland/article165998465/Angela-Merkels-naechste-grosse-Wende.html

Ehe für alle

Angela Merkels nächste große Wende
Wehrpflicht-Abschaffung, Energiewende, Grenzöffnung – und nun die Ehe für alle. Wieder einmal gibt Parteichefin Merkel eine Kernposition der Union auf. Wieder einmal aus Furcht, ins Abseits zu geraten.

Ehe für alle Angela Merkels nächste große Wende

Von Robin Alexander | Stand: 19:57 Uhr | Lesedauer: 6 Minuten
Streifenmerkel uni
Kanzlerin Merkel wünscht sich, „elegantdurch den Wahlkampf zu kommen – was die Themen angeht

Quelle: dpa, Welt Edition/Montage

Nachher wird es wieder nach einer Strategie aussehen. Leitartikler werden erklären, wie klug und umsichtig Angela Merkel doch die Gesellschaftspolitik der Bundesrepublik modernisiere. Wie geschickt sich die Kanzlerin von allen anderen Parteien habe zwingen lassen und so den Konflikt mit den Konservativen im eigenen Lager vermeiden konnte. Vielleicht werden sogar Merkel-Konterfeis vor dem Hintergrund der Regenbogenfahne gepostet.Nach der Energiewende, der Abschaffung der Wehrpflicht und der Grenzöffnung für Flüchtlinge wird mit der HomoEhe die Erfüllung des nächsten linken Versprechens auf Angela Merkels Konto verbucht. Und nach einer Woche wird vergessen sein, dass es der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und der FDP-Vorsitzende Christian Lindner waren, die Merkel in diese Entscheidung getrieben haben………..

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http://www.sueddeutsche.de/politik/eil-merkel-gibt-abstimmung-ueber-ehe-fuer-alle-frei-1.3562640

Gleichstellung Merkel gibt Abstimmung über Ehe für alle frei

  • Merkel sagte in der Sitzung der Unionsfraktion, es gehe bei der Abstimmung um eine Gewissensentscheidung.
  • Die SPD hatte schon vor Merkels Entscheidung angekündigt, den Bundestag noch in dieser Woche über die Ehe für alle abstimmen lassen zu wollen.
  • Den Vorschlag von Schulz an die Union, die Abstimmung auf die Tagesordnung zu setzen, lehnte Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) allerdings ab.

Kanzlerin Angela Merkel hat für die von der SPD verlangte Abstimmung über die Ehe für alle den Fraktionszwang in der Union aufgehoben. CDU-Chefin Angela Merkel sagte am Dienstag nach Teilnehmerangaben in der Sitzung der Unionsfraktion, es gehe bei der Abstimmung um eine Gewissensentscheidung.

Die SPD hatte schon vor Merkels Entscheidung angekündigt, den Bundestag noch in dieser Woche über die Ehe für alle abstimmen lassen zu wollen. Das kündigte Parteichef und Kanzlerkandidat Martin Schulz in Berlin an. „Ich hoffe, dass die Kollegen der Union dabei mitziehen werden.“ Dies taten sie zunächst aber nicht.

Warum Merkel plötzlich nicht mehr mauert

Es hat ewig gedauert und geht plötzlich ganz schnell: die Ehe für alle wird kommen. Das ist überfällig – und knallhartem Kalkül geschuldet. Kommentar von Stefan Braun, Berlin mehr …

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<<<Wenn MERKEL jetzt ein EHRLICHER MENSCH wäre würde „SIE“ das „C“ entfernen und nicht für den  WAHLKAMPF benutzen – ABER „SIE“ ist eben nicht EHRLICH sondern MACHT-besessen>>>

Ein SCHELM der eine VERSCHWÖRUNG darin sieht – NATÜRLICH war das GANZE eine abgekartete Inszenierung dieser EINHEITs-PARTEI (CDU/CSU/SPD/FDP/DIEGRÜNEN/DIELINKEN/AfD) – und im GRUNDE ging es einzig und alleine darum dass bald JEDER KINDER adoptieren kann – gegen die „natürliche BEFRUCHTUNG“ siehe hier den LINK: https://www.welt.de/kmpkt/article166256248/In-30-Jahren-zeugen-wir-die-meisten-„Kinder-ohne-Sex&#8220;.html – siehe unten

http://www.zeit.de/2017/28/cdu-angela-merkel-ehe-fuer-alle

CDU: Sag mal, wo ist das „C“ denn hin?

Angela Merkel ermöglichte die Ehe für alle. Das freut liberale Protestanten und macht fromme Katholiken depressiv. Doch von denen scheint die CDU eh nichts mehr zu erwarten. Die Geschichte einer Trennung
CDU: Merkel weiß: Mit der reinen katholischen Lehre lassen sich keine Wahlen gewinnen.
Merkel weiß: Mit der reinen katholischen Lehre lassen sich keine Wahlen gewinnen. © Kai Pfaffenbach/Reuters

Nun ist es offiziell. CDU und Katholizismus sind geschieden. Ihre Beziehung ist zerrüttet, der Bund für die Ewigkeit zerbrochen. Gekriselt hat es oft. Schon Helmut Kohl machte Adenauers C-Partei mit stark katholischer Schlagseite zur modernen ökumenischen Volksvertretung und schlachtete aus Sicht der Kirchen reihenweise heilige Christenkühe. Als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz löste Kohl die Konfessionsschulen auf. In seine Kanzlerschaft fallen die Abschaffung des Buß- und Bettags, die Streichung des sogenannten Schwulen-Paragrafen 175 sowie das Ende der Strafbarkeit bei Abtreibung.

Doch auch wenn der ehemalige Kölner Kardinal Meisner regelmäßig giftete, die CDU möge ihr C an der Garderobe abgeben, war der Zwist nie von Dauer und die konservativ-katholische Welt unter Kohl scheinbar in Ordnung. Und das, weil sich Kirche und Kanzler jedes Mal wieder zusammenrauften nach der Keilerei. Weil Kohl es verstand, die heiligen Kühe unter Mittäterschaft der ganzen Partei zu meucheln, und sich aus Kalkül, aber auch persönlicher Überzeugung regelmäßig und wohldosiert zum K bekannte – und das sogar post mortem. Bei Kohls Totenmesse im Dom zu Speyer konnte die Welt sich am vergangenen Wochenende ein letztes Mal davon überzeugen: Die CDU unter Kohl liebte den Weihrauch und der Weihrauch sie. Trotz allem.

Unter Angela Merkel hat die große Liebe von gestern gelitten. Darüber trösten auch die Erinnerungsfotos nicht hinweg, die Merkel lächelnd an der Seite Franziskus’ zeigen. Die Nähe, die die Kanzlerin demonstriert, gilt wohl eher dem Menschen im Papst als dem Titel oder der Institution, für die er steht. Persönlich ist der Katholizismus mit seinen Dogmen und Traditionen der Kanzlerin nach wie vor so fremd, wie er einer Protestantin aus dem Osten nur fremd sein kann. Das war erst jüngst wieder zu beobachten, als Merkel zum Entsetzen der katholischen Bischöfe die Ausweitung der Ehe auf homosexuelle Paare im Alleingang zur Gewissensentscheidung erklärte. Seitdem geht ausgerechnet im ökumenisch durchgestylten Reformationsjahr wieder ein Riss durchs religiöse Deutschland.

Gesetzentwurf – Bundestag beschließt Ehe für alle Für die Gesetzesvorlage stimmten nach Worten von Parlamentspräsident Norbert Lammert 393 Abgeordnete. Insgesamt 226 Abgeordnete stimmten dagegen, vier enthielten sich. © Foto: dpa/picture alliance

Während sich die EKD an der eigenen Bedeutung und der im Eilverfahren durch den Bundestag gepeitschten Ehe für alle erfreut, lehnen die katholischen Bischöfe diese ab als finalen Bruch des Staates mit dem kirchlichen Ehesakrament und fühlen sich von Merkel sichtlich unverstanden und ungeliebt. Nur wirken sie dabei, anders als der polternde Kardinal Meisner der Kohl-Ära, seltsam sprach- und hoffnungslos.

Lange wagte sich keiner von ihnen ins Fernsehen. Und als der Berliner Erzbischof Heiner Koch den Anfang machte mit einer Pressekonferenz, war die Sache bereits entschieden und Koch fiel nichts Besseres ein, als kopfschüttelnd festzustellen: „Das hat die Ehe nicht verdient.“ Dabei ließe sich aus katholischer Perspektive durchaus einiges einwenden gegen Merkels einseitigen Liebesentzug. Wie nur etwa kann man so etwas Ewiges und Heiliges wie die Ehe der Wankelmütigkeit des Gewissens und der Gesetzmäßigkeit des Wahlkampfs überlassen? Auf so eine Idee, würde Meisner jetzt schimpfen, können nur Protestanten kommen. Für Protestanten ist die Ehe seit Luther ein „weltlich Ding“ und das Gewissen das einzig Wahre in der Politik. Und tatsächlich wird der Vorwurf erhoben, Merkel verwandle Kohls ökumenische Volkspartei in einen protestantischen Wohlfühlverein, wenn auch nicht von den milde und müde gewordenen Bischöfen, sondern von gefrusteten katholischen Männern aus der Politik, die unter Merkel kaum zum Zuge kamen.

Von Thomas Goppel (CSU) etwa. Trotz der Bundestagsmehrheit für die Ehe für alle ist der ehemalige bayerische Wissenschaftsminister bestens gelaunt am Autotelefon. „Von Peter Altmaier abgesehen“, flötet Goppel in die Freisprechanlage, „herrscht die protestantische Monokultur an der Spitze der Union. Das sagt doch alles über den Stellenwert des Katholizismus für die Bundeskanzlerin.“ Auch wenn die persönlich nur begrenzt für das katholische Elend in Haftung genommen werden könne. Daran seien auch die Umstände schuld und natürlich Helmut Kohl, der Kanzler der Einheit.

„Durch die Wiedervereinigung“, ist Goppel überzeugt, „gerieten die Katholiken in Deutschland in eine Minderheitenposition. Heute erscheint der Katholizismus wie ein regionales Phänomen, das auf den äußersten Westen und Süden beschränkt ist“ und randständig wirkt. Was dabei gerne übersehen werde: Das Herz der Union schlage weder links noch im Osten, noch in den Metropolen der Republik. Es schlage in der vermeintlich piefigen katholischen Provinz. Da wohnten die Treuesten der Treuen der Union, so Goppel. Und tatsächlich sind Katholiken unter den Unionsmitgliedern mit 53 Prozent immer noch weit stärker vertreten als in der Gesamtbevölkerung.

Nur ist eben auch die Provinz nicht mehr so glühend gläubig, wie sie einmal war. Da sind die Kirchen sonntags leer wie überall und die Menschen nur noch der Steuererklärung nach katholisch. Da versteht nur noch die Generation 60 plus die reine Lehre, auch wenn sie sie selbst nicht lebt. „Jahrzehntelang“, schreibt der Parteienforscher Franz Walter, bildeten die Katholiken der Provinz „die große Reservearmee der christlichen Parteien. Episkopat und Ortspfarrer leisteten Mobilisierungshilfe bei Wahlen. Und das christliche Bekenntnis schlug den Integrationsbogen zum Zusammenhalt der heterogenen, weiten Volkspartei.“

 

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AN MERKEL: Zum THEMA „GLEICHSTELLUNG“ – WIESO IST es bis jetzt noch nicht geschafft worden dass MANN und FRAU gleich verdienen???!!! – UND das wo eine „FrauChefin ist (re-GIER-T??!!! bzw bekommt FRAU Kanzlerin sicher nicht weniger als das männliche Geschlecht……..(Ich würde sogar noch weiter gehen und mich fragen wieso bekommen sie mehr als eine „PUTZFRAU

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5 juli 2017

Stanford-Prof In 30 Jahren zeugen wir die meisten Kinder ohne Sex

Von Philipp Nagels | Stand: 09:16 Uhr | Lesedauer: 4 Minuten
boy shocked and surprised at camera direction

Quelle: Getty Images/The Image Bank/Michael Duva

Welcher Embryo ergibt das beste Baby? Die Selektion von künstlich befruchteten Eizellen nach Gusto klingt wie eine Horrorvision. Ein Genetikprofessor glaubt, dass sie bald Normalität wird.

Sie will Embryo Nummer 15, er will Embryo Nummer 64, beide können sich nicht einigen – und lassen sich scheiden. Ist das in Zukunft die typische Ausgangslage der kitschig-schönen Rom-Com, die wir uns freitagabends über VR-Kontaktlinsen reinziehen?

Wenn es nach Hank Greely geht, ist das durchaus realistisch. Greely nimmt an, dass die meisten US-Amerikaner in 20 bis 30 Jahren keinen Sex mehr haben werden, um sich fortzupflanzen.

Stattdessen würden sie aus einer Reihe von im Labor produzierten Embryos den mit dem besten Chancen-Risiken-Profil auswählen. Also sofern sie sich auf einen einigen können …

City Living 09

Quelle: Getty Images/Taxi/Nick Dolding

Greely ist Professor für Genetik und Direktor des Instituts für Recht und Biowissenschaften an der Stanford University. Beim diesjährigen Aspen Ideas Festival legte er seine Ideen zur menschlichen Fortpflanzung der Zukunft dar, wie „Quartz“ schreibt.

 
Ich denke nicht, dass wir in der Lage sein werden zu sagen, dieser Embryo erreicht 1550 Punkte im SAT [dem amerikanischen Studierfähigkeitstest].
Hank Greely, Genetikprofessor, Stanford University
Stanford-Professor: In 30 Jahren kriegen die Meisten Kinder ohne Sex

Quelle: Getty Images/Science Photo Library RM/MAURO FERMARIELLO

Wahrscheinlichkeitsaussagen über Merkmale eines Babys jedoch, die hält er für sehr realistisch; etwa „dieser Embryo hat eine 60%-Chance, in der oberen Hälfte zu landen, dieser Embryo hat eine 13%-Chance in den Top-10 zu sein.“

Eine hohe Intelligenz ist in diesem Szenario eine von vielen Eigenschaften, nach denen die Eltern in spe den Nachwuchs selektieren werden.

Die reproduktionsmedizinischen Grundlagen dafür existieren bereits eine Weile. Eine Eizelle kann im Labor von einer Spermienzelle befruchtet, der resultierende Embryo mit Präimplantationsdiagnostik (PID) analysiert werden. Mit dem Verfahren werden künstlich erzeugte Embryos vor allem auf Erbkrankheiten getestet, bevor sie in die Gebärmutter verpflanzt werden. Aber auch die Bestimmung des Geschlechts und anderer Eigenschaften sind damit möglich.

Embryo selection for IVF light micrograph

Quelle: Getty Images/Brand X/Science Photo Library – ZEPHYR

In Deutschland darf PID nur verwendet werden, um schwere Erbkrankheiten und Tot- oder Fehlgeburten auszuschließen. In den USA wird der Einsatz liberaler gehandhabt. Die relative gesellschaftliche Offenheit gegenüber Gentechnik ist für Greely ein Grund, warum ein Gros der US-Amerikaner schon in den nächsten Jahrzehnten auf künstliche Befruchtung und Selektion setzen wird.

Dahinter steht die Annahme, dass alle notwendigen Techniken in den kommenden Jahren so weiterentwickelt werden, dass der ganze Prozess relativ kostengünstig wird. Um von dem Genom eines Embryos auf komplexe Merkmale wie die Ausprägung der Intelligenz zu schließen, braucht es noch einiges an Forschung.

Doch der Grundgedanke ist klar: Warum darauf hoffen, dass die Natur dem Nachwuchs eine günstige Pokerhand zuspielt, wenn man aus Dutzenden Pokerhänden die beste auswählen kann?

Poker

Quelle: Getty Images/Cultura RF/moodboard

Wenn dir diese Vorstellung ein bisschen gruselig vorkommt, dann liegt das daran, dass sie ziemlich gruselig ist.

Greely betont zwar, dass so keine perfekten „Designerbabys“ produziert würden, da ja nur mit dem gearbeitet werde, was die DNA der Eltern hergebe. Klar dürfte aber auch sein, dass der nächste Schritt dann nicht fern liegt: Gewünschte Eigenschaften, wie etwa blauen Augen, die sich in der Genlotterie partout nicht einstellen wollen, ließen sich per CRISPR-Technik in die Embryo-DNA einbauen.

Selbst, wenn man von diesen Frankenstein-Szenarien absieht, wirft Greelys Vision schwerwiegende ethische Fragen auf. Nur zwei Beispiele: Wenn das Paar sich für Embryo Nummer 64 entscheidet, landen mindestens 63 Embryos, Verzeihung, im reproduktionsmedizinischen Mülleimer. Anzunehmen ist zudem, dass von der Technik zunächst vor allem die gesellschaftlichen Schichten profitieren, die ohnehin schon privilegiert sind.

Für die Reichen und Schönen wird es gewissermaßen noch einfacher, reichen und schönen Nachwuchs zu produzieren.

Großbritannien erlaubt Genmanipulation an Embryos

Stanford Prof In 30 Jahren zeugen wir die meisten Kinder ohne SEX

https://www.youtube.com/watch?v=vF-k2i0Hdms

In London wurde der Antrag einer Wissenschaftlerin genehmigt, das Erbgut von Embryos verändern zu können – zu Forschungszwecken. Die Genehmigung dürfte die Debatte um Genmanipulation neu entfachen.

Quelle: Die Welt

Greely räumt ein, dass es ethische Probleme zu lösen geben wird, aber ist sich sicher, dass die Technik Einzug halten wird. Zumal er große gesellschaftliche Vorteile darin sieht, Kosten im Gesundheitssystem einzusparen. Seine Modellrechnung: Wenn ein „selektioniertes“ Baby 10.000 US-Dollar kostet und 100 Babys also eine Million US-Dollar, dann müsste die Geburt von nur 0,3 schwerkranken Babys vermieden werden, um diese Kosten wieder reinzuholen.

Eine Rechnung, die hierzulande kaum jemand aufzustellen wagen würde. Während sich wohl jeder eine möglichst gesunde Gesellschaft wünscht, gilt die Abwägung, was „lebenswertes“ Leben ist und was nicht, als äußerst problematisch. Und Greelys Szenario geht über die Vermeidung von Krankheiten hinaus. Es ist die Weiterführung des Effizienz- und Optimierungsgedankens mit anderen Mitteln. Wie er selbst sagt:

Menschen, besonders die im Silicon Valley, wo ich lebe, werden es machen wollen, um ihr perfektes Ei zu bekommen.
Hank Greely, Stanford University

Sex würde dann seine zentrale Funktion verlieren, er wäre nur noch „zum Spaß“ da. Eine Welt also voller gesunder, intelligenter, gesichtssymmetrischer Labormenschen, die sich hedonistisch ihren Trieben hergeben können – Utopie, oder Dystopie?