„MITTE-JUNI“ wird über die Zulassung der „Verlängerung von Glyphosat“ verhandelt / „Klage“ beim „Europäischen Gerichtshof“ (EuGH) eingereicht, um eine „Freigabe“ der von der „EFSA“ unter „Verschluss“ gehaltenen „Studien“ zu „erzwingen“ / „Monsanto Papiere/“Monsantos papers“ – dem „Konzern“ ist bereits seit „1999“ eine „krebserregende“ Wirkung des „Pestizids bekannt“ / „Projekt: Green Acre Living“

Wir leben in einer WELT (wie sie MONSANTO gefällt) wo Konzerne wie z.B. „Monsanto-Bayer“ die Natur verseuchen  und die Gesundheit von Lebewesen angreifen können – mit Unterstützung von korrumpierbaren POLITIKERN – diese POLITIKER sollten zum TEUFEL gejagt werden

Zum Thema braucht man die „GRÜNEN“ – was man braucht ist 100 % „ökologisches NATUR-Bewusstsein“ (nicht nur ca. 10 %) und eine JUSTIZ die Monsanto anklagt und zahlen lässt

Monsanto im DOPPEL-PACK : „GIFT-COCKTAIL“ plus manipulierte SAAT (PATENT) –   MONSANTO ist gerissen zuerst „ROUNDupGLYPHOSAT“ und dann wird die  WELT mit genmanipulierter SAAT beschert

MONSANTO und „ROUND-UP“-GLYPHOSAT

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Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), die Glyphosat im März 2017 für unbedenklich erklärt hatte.

„Christoph Then“: https://www.testbiotech.org/node/1994

 

Glyphosat: Die EU lässt sich von der Industrie erpressen

EU-Kommission hat Verbot wohl nie ernsthaft in Betracht gezogen

24. Mai 2017 / Die EU-Kommission hat angekündigt, die Zulassung von Glyphosat um weitere zehn Jahre zu verlängern. Grundlage der Entscheidung ist angeblich die jüngste Einschätzung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), die Glyphosat im März 2017 für unbedenklich erklärt hatte. Auf diese aktuelle Einschätzung beruft sich nun zumindest die EU-Kommission. Doch offensichtlich hat sie schon lange zuvor nie ernsthaft in Erwägung gezogen, den Wirkstoff tatsächlich zu verbieten: Denn während offiziell noch über die Bewertung von Glyphosat diskutiert wurde, hatte die EU-Kommission bereits insgesamt 14 neue Importzulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilt, die gegen Glyphosat resistent gemacht wurden und in der Regel mit entsprechenden Rückständen belastet sind.

Im März 2015 hatte die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO (IARC) zum ersten Mal davor gewarnt, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend sei. In der Folge war die weitere Zulassung des Wirkstoffs heftig umstritten. Doch statt vorsorglich Maßnahmen für ein mögliches GlyphosatVerbot in die Wege zu leiten, hat die EU-Kommission ganz andere Fakten geschaffen: Seit April 2015 hat sie je vier Importgenehmigungen für Gentechnik-Soja, -Mais und -Baumwolle sowie zwei für Gentechnik-Raps erteilt. Alle diese Pflanzen wurden gegen Glyphosat resistent gemacht und werden in der EU vor allem als Futtermittel eingesetzt. Jede der Zulassungen gilt für mindestens zehn Jahre.

Hätte die EU jetzt den Einsatz von Glyphosat nicht verlängert, hätte auch der Import dieser Futtermittel verboten werden müssen. Doch das scheint schwer vorstellbar. Offensichtlich hat sich die EU-Kommission erpressbar gemacht, weil sie es versäumt hat, rechtzeitig für ausreichende Futtermittel-Alternativen zu sorgen. Tatsächlich hat die Industrie der EU schon 2016 damit gedroht, dass die Versorgung mit Futtermitteln zusammenbrechen werde, falls ihre mit Glyphosat belasteten Gentechnik-Produkte nicht weiter importiert werden dürften.

Insbesondere für Soja-Importe aus Ländern wie Argentinien, Brasilien und den USA, in denen Glyphosat zum Teil in extrem hohen Dosierungen eingesetzt wird, gibt es kurzfristig keine ausreichenden Alternativen. Um ein Verbot in der EU möglich zu machen, hätte man beispielsweise den Anbau gentechnikfreier Soja, wie er in manchen Regionen der EU bereits realisiert wird, konsequent fördern müssen.

Etliche der Gentechnik-Pflanzen, die in letzter Zeit zugelassen wurden, sind nicht nur gegen Glyphosat resistent. Vielmehr können sie mit weiteren Spritzmitteln wie 2,4-D, Dicamba, Glufosinat und Isoxaflutol, die ebenfalls gesundheitsgefährdende Rückstände hinterlassen, in Kombination gespritzt werden. Besonders problematisch dabei ist, dass die EU-Kommission nicht verlangt, die Pflanzen, die diese Rückstände enthalten, in Fütterungsversuchen auf gesundheitliche Risiken zu untersuchen, bevor eine Entscheidung über die Importerlaubnis getroffen wird. Die Mischung der Rückstände kann erheblich giftiger sein als Glyphosat allein.

„Solange keine umfassende Untersuchung der tatsächlichen gesundheitlichen Risiken der entsprechenden Rückstände vorliegen, dürfen keine weiteren Gentechnik-Pflanzen mehr für den Import zugelassen werden, die gegen Glyphosat oder andere Herbizide-resistent gemacht wurden. Parallel müssen Alternativen konsequent gefördert werden, mit deren Hilfe die Abhängigkeit der EU von Soja-Importen verringert werden kann. Zudem sollten alle Möglichkeiten, den Gebrauch von Glyphosat und anderen Herbiziden in Deutschland einzuschränken, konsequent genutzt werden“, fordert Christoph Then für Testbiotech.

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aus dem TEXT:…„Monsanto Papiere“. Sie legen nahe, dass dem Konzern bereits seit „1999“ eine krebserregende Wirkung des Pestizids bekannt ist.

…Mehrere Grünen-Abgeordnete des Europaparlaments haben mittlerweile Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingereicht, um eine Freigabe der von der EFSA unter Verschluss gehaltenen Studien zu erzwingen. Sie werfen der Behörde vor, sie wollten die Glyphosathersteller schützen, die eine der Studien finanziert haben sollen…..

 

SPIEGEL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/glyphosat-eu-kommissar-verteidigt-geplante-neuzulassung-a-1152085.html

Umstrittenes Pestizid EU-Kommissar verteidigt Glyphosat-Zulassung

Die EU-Kommission will das umstrittene Pestizid Glyphosat erneut für zehn Jahre zulassen. Ihr Gesundheitskommissar hat das Vorhaben nun vor dem Parlament verteidigt. Eine Krebsgefahr sieht er nicht.

Mittwoch, 14.06.2017   12:29 Uhr

EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis hat die geplante Neuzulassung des umstrittenen Unkrautvertilgungsmittels Glyphosat verteidigt. Weltweit seien 27 Agenturen übereinstimmend zu dem Schluss gekommen, das Mittel sei nicht krebserregend, betonte er am Dienstag vor dem Europaparlament in Straßburg. Es gebe eine „Konvergenz der wissenschaftlichen Meinungen“. Daran müsse sich die Kommission halten und die Zulassung des Mittels verlängern.

Angesichts der Sorgen in der Bevölkerung solle die Zulassung jedoch auf zehn Jahre beschränkt werden, sagte der Kommissar. Im Übrigen könnten die einzelnen EU-Staaten nationale Verbote erlassen – etwa für die Verwendung auf Spielplätzen oder in Parks.

Viele Abgeordnete reagierten empört. Unabhängige Analysen zeigten, dass Glyphosat möglicherweise krebserregend ist, betonte die maltesische Sozialistin Miriam Dalli. Die EU-Agenturen für Chemie und Lebensmittelsicherheit Echa und Efsa hätten diese Studien nicht berücksichtigt.

Streit um Krebsgefahr

Die zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehörende Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hatte im März 2015 erklärt, Glyphosat sei „wahrscheinlich krebserregend“. Die europäische Behörde Efsa stufte das Mittel einige Monate später als ungefährlich ein. Sie berief sich dabei auf Forschungsergebnisse, ohne diese offenzulegen. Experten der Echa befanden dann im vergangenen März, Glyphosat könne weder als krebserregend noch genverändernd oder gefährlich für die Fortpflanzung eingestuft werden.

Die Unterschiede in der Bewertung rühren vor allem daher, dass IARC und Efsa unterschiedliche Aufgaben haben: Die IARC ermittelt in erster Linie, wie stark die Beweislage dafür ist, dass etwas beim Menschen Krebs auslöst – und nicht, wie stark der Effekt ist. Die Efsa betreibt Risikobewertung: Sie trifft also Aussagen darüber, in welchen Konzentrationen oder bei welchen Aufnahmeformen etwas gesundheitsschädlich ist, weshalb sie auch Grenzwerte vorschlägt.

Kritik aus der Opposition

Mehrere Abgeordnete warfen Efsa und Echa nun vor, sie hätten sich vom US-Konzern Monsanto, dem Hersteller des weltweit am meisten verwendeten Unkrautvernichtungsmittels Roundup, beeinflussen lassen.

Die Kommissionignoriere die wissenschaftliche Debatte über Glyphosat, kritisierte der niederländische Grüne Bas Eickhout. Andere Abgeordnete verwiesen auf die im März veröffentlichten „Monsanto Papiere“. Sie legen nahe, dass dem Konzern bereits seit 1999 eine krebserregende Wirkung des Pestizids bekannt ist.

Vor allem Vertreter der Konservativen billigten die geplante Neuzulassung – mit dem Argument, die Landwirte in Europa benötigten diesen Stoff.

Der CDU-Abgeordnete Peter Liese erinnerte an eine Entschließung des Europaparlaments vom vergangenen Jahr. Damals hatte sich die EU-Volksvertretung für eine Neuzulassung ausgesprochen – aber nur für sieben Jahre. „Die Kommission sollte auf das Parlament hören.“

Mehrere Grünen-Abgeordnete des Europaparlaments haben mittlerweile Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingereicht, um eine Freigabe der von der EFSA unter Verschluss gehaltenen Studien zu erzwingen. Sie werfen der Behörde vor, sie wollten die Glyphosathersteller schützen, die eine der Studien finanziert haben sollen.

Die Kommission hatte Mitte Mai angekündigt, sie wolle Gespräche mit den Mitgliedstaaten über eine Verlängerung der Zulassung um zehn Jahre aufnehmen. In Deutschland wird Glyphosat auf rund 40 Prozent der Felder gespritzt.

jme/AFP

 

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Glyphosat/Monsanto Papers (Studien von 1999)

Publié le 24 Mars 2017

Eisen Europadeputéierten Claude Turmes huet zesumme mat KollegInnen aus der grénger Europafraktioun de Jean-Claude Juncker opgefuerdert, fir keng Entscheedung iwwert dZouloossung vum Glyphosat ze huelen, iert gewosst ass op déi Europäesch Agencen an hiren Avisen zum Glyphosat-Studie benotzt hunn, déi vu Monsanto-manipuléiert goufen. Hei de Pressecommuniqué vun der grénger Europafraktioun:

Glyphosat/Monsanto Papers – EU-Abgeordnete fordern lückenlose Aufklärung

Auf Initiative der Grünen/EFA-Fraktion hat am heutigen Freitag eine Gruppe von EU-Abgeordneten verschiedener Fraktionen den Präsidenten der EU-Kommission Jean-Claude Juncker in einem Brief aufgefordert, keine Entscheidung über die Zulassung von Glyphosat zu treffen, solange nicht klar ist, ob die Europäischen Agenturen bei ihrer Beurteilung des Pestizids-Studien verwendet haben, die von der Firma Monsanto manipuliert worden sind.

Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, sagt:„Die EU-Kommission darf keine Entscheidung über eine weitere Zulassung von Glyphosat treffen, solange nicht klar ist, ob bei der Beurteilung Studien verwendet worden sind, die Monsanto manipuliert hat. Die EU-Kommission muss ausschließen, dass manipulierte Studien Einfluss auf die Stellungnahmen der Europäischen Chemikalienagentur ECHA oder der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA gehabt haben. Falls solche Studien verwendet worden sind, müssen die Agenturen ihre Beurteilung, dass Glyphosat nicht krebserregend ist, entsprechend überarbeiten. Die Gesundheit unserer Bevölkerung ist ein zu hohes Gut, um auf einer möglicherweise gefälschten Faktengrundlage über eine weitere Zulassung von Glyphosat zu entscheiden.

Maria Heubuch, ebenfalls Mitglied im Agrarausschuss, fügt hinzu: „Der Fall zeigt, wie skrupellos Monsanto vorgeht, um seine Produkte auf den Markt zu bringen. Der Konzern scheut vor Nichts zurück, um Schäden systematisch zu verleugnen und politische Reformen zu verhindern. Die Europäische Union muss Rückgrat zeigen und das Zulassungsverfahren für Pestizide reformieren. Wir fordern, dass EFSA und ECHA nur unabhängige und veröffentlichte Studien in ihre Bewertungen aufnehmen. Die derzeitige Situation, in der die Industrie ihre eigenen Produkte prüft und noch nicht mal alle Daten veröffentlichen muss, ist unhaltbar. Völlig zurecht fordert eine halbe Million Europäerinnen und Europäer das Verbot von Glyphosat.“

Hintergrund:
Der Brief folgt der Veröffentlichung der sogenannten „Monsanto Papiere“ in den USA, die nahelegen, dass der Firma Monsanto bereits seit 1999 eine krebserregende Wirkung des Pestizids Glyphosat bekannt ist. In der vergangenen Woche hatte ein Gericht in den USA die Veröffentlichung von Dokumenten verfügt, die interne EMails der Firma Monsanto beinhalten, aus denen hervor geht, dass Monsanto die zellveränderte Wirkung des Pflanzenschutzmittels durch Manipulation von Studien geheim halten wollte.

Bréif

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„FAKE-SCIENCE“

Industrie beeinflusst Glyphosat-Studien | FAKT

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Farbe-bekennen“: wer >>>MONSATAN<<< „grünes Lichtgibt der stellt sich auf dessen Stufe wie Lüge, Betrug und MANIPULATION (Natur-Zerstörung, MACHT –  ALLES BESITZEN wollen, ALLES BE-HERRSCHEN wollen.

aus dem TEXT: … will die EU-Kommission ECHA und EFSA-auffordern, auf die Kritik Portiers zu antworten. Außerdem wird sie <<<„MitteJuni“>>> im Ständigen-Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens– und Futtermittel mit den Mitgliedsstaaten darüber verhandeln, ob und wie lange die Zulassung von Glyphosat-verlängert werden soll. Kommissionspräsident Jean Claude Juncker hat der Bundesregierung bei einer Rede in Bonn jüngst schon nahe gelegt, dann Farbe zu bekennen: „CDU dafür, SPD dagegen, bundesdeutsche Enthaltung in Brüssel“, kritisierte Juncker das deutsche Abstimmungsverhalten beim Thema Glyphosat. „Enthaltung ist aber keine Haltung. Man muss singen, wenn man zum Singen aufgefordert wird.“

 

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32602/

Wissenschaftler: Behörden übersahen in Glyphosat-Studien Krebsgefahr

30.05.2017

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Deutsche und europäische Behörden haben beim Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat offenbar signifikante Krebsrisiken nicht berücksichtigt. Darauf wies der Statistikexperte Professor Christopher Portier am Sonntag in einem Brief an EUKommissionschef Jean Claude Juncker hin. Die EU-Kommission will nach Medienberichten trotzdem vorerst bei ihrem Urteil bleiben: Eine Krebsgefahr durch Glyphosat sei unwahrscheinlich.

Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hätten in ihrer abschließenden Bewertung deutlich steigende Tumorzahlen in bis zu sieben Tierstudien komplett ignoriert, kritisierte Portier, der sich per Gericht Zugang zu den Original-Studien der Industrie verschafft hatte. Der ehemalige Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA warf ferner dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor, nur in jedem fünften Fall das erhöhte Krebsaufkommen bei Tieren unter Glyphosateinfluss erkannt zu haben. Das BfR hatte im Auftrag der EU die Glyphosat-Studien der Hersteller zuerst eingeschätzt. Nach Ansicht Portiers ist die Gesamtbewertung daher nicht geeignet, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Sie müsse aufgrund wissenschaftlicher Fehler überarbeitet werden.

Das Pestizid-Aktionsnetzwerk PAN Germany erinnerte daran, dass eine weitere Studie, die für einen Krebseffekt von Glyphosat spricht, wegen angeblicher Virusinfektionen der Versuchstiere von der Bewertung ausgeschlossen wurde. Einziger Beleg dafür sei eine Bemerkung eines ehemaligen Mitarbeiters der U.S.-Umweltbehörde, der nach Prozessunterlagen dem Agrochemiegiganten Monsanto besonders verbunden gewesen sein soll.

Wie der österreichische Sender ORF berichtete, will die EU-Kommission ECHA und EFSA auffordern, auf die Kritik Portiers zu antworten. Außerdem wird sie Mitte Juni im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens– und Futtermittel mit den Mitgliedsstaaten darüber verhandeln, ob und wie lange die Zulassung von Glyphosat verlängert werden soll. Kommissionspräsident Jean Claude Juncker hat der Bundesregierung bei einer Rede in Bonn jüngst schon nahe gelegt, dann Farbe zu bekennen: „CDU dafür, SPD dagegen, bundesdeutsche Enthaltung in Brüssel“, kritisierte Juncker das deutsche Abstimmungsverhalten beim Thema Glyphosat. „Enthaltung ist aber keine Haltung. Man muss singen, wenn man zum Singen aufgefordert wird.“ [vef]

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MERKELs CHEF ist „MON-SATAN“ auch der PONTIFEX ist mit im BOOT  siehe „GOLDENER REIS

>MERKELs MOTTO – MAKE „MON-SATAN“ GREAT AGAIN<

Jemand der „PRO-Glyphosat- Unterstützer“  ist sollte das WORTMUTTER – ERDE“ nicht in den Mund nehmen denn das klingt wie eine VERSPOTTUNG!!!

POLITIK schiebt das (BfR) vor – MERKEL ist wieder mal zu FEIGEzuzugeben dass sie voll und ganz hinterMONSATAN“ steht  –  liegt das vielleicht an dem WAHLJAHR???!!!

LÜGE – BETRUG – MANIPULATION

AGENDA „MONSANTO – GLYPHOSAT – MANIPULATION – PATENTE“ HIER und gerade JETZT wird mit allen erdenkbaren MITTELN versucht das NATÜRLICHE anzugreifen und zu zerstören

Hier ist der Teufel (MONSATAN) persönlich am WERK und will  mit HILFE korrumpierbarer PSEUDOWISSENSCHAFTLER (BfR) und Politiker (MERKEL, SCHMIDT, GRÖHE usw…) die auf dem selben Niveau stehen –   „GLYPHOSAT“ und die „GEGEN die NATUR“ agierende „GEN-MANIPULATIONeinführen – diese Handlanger des BÖSEN sind an den Pranger zu stellen  um dann  die gerechte STRAFE für ihr bösartiges VERGEHEN an die NATUR (ERDE) und ihre LEBEWESEN zu bekommen

netzfrauen – https://netzfrauen.org/2017/06/01/agrarlobby/#more-52412

1. Juni 2017

Das darf doch nicht wahr sein: Die Agra-Lobby freut sich und sägt am Ast, auf dem wir alle sitzen – BfR: Keine neuen Erkenntnisse bei der Risikobewertung von Glyphosat – GMOs, Glyphosate and Soil Biology

Glyphosat

Auf Grund von Anfragen zu einem OffenenBrief an Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker veröffentlichte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine Einschätzung zu angeblich neuen Erkenntnissen zur Risikobewertung von Glyphosat.

Der Berater Christopher Portier hat sich am Sonntag in einem Offenen Brief an den Kommissionspräsidenten gewandt und mitgeteilt, dass Tumorbefunde in Fütterungsstudien mit Mäusen und Ratten angeblich bei der europäischen Risikobewertung nicht berücksichtigt worden seien. Die Behauptung, dass Befunde übersehen wurden, ist, basierend auf den vorliegenden wissenschaftlichen Daten und Publikationen der Europäische Chemikalienagentur (ECHA) und der europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA), nicht korrekt, so das Bundesinstitut für Risikobewertung.  Alle genannten Originalstudien sind entsprechend ihrer Verlässlichkeit und Relevanz in den Bewertungen der europäischen Behörden berücksichtigt worden.

In einem sechseitigen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhebt „ProfessorChristopher  Portier„, ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA und Berater der WHO-Krebsforschungsagentur IARC schwere Vorwürfe hinsichtlich der Korrektheit der Glyphosat-Bewertung durch die EU-Behörden.

Nach Durchsicht der auf Grund eines Antrags der Grünen im Europaparlament teilweise offengelegten Krebsstudien der Hersteller fand Portier, acht bisher unberücksichtigte statistisch signifikante Tumorbefunde in Fütterungsstudien mit Mäusen und Ratten. Diese Tumorbefunde waren im Zulassungsantrag der GlyphosateTaskForce (Zusammenschluss von 25Glyphosat-Herstellern) nicht offen gelegt worden, sind aber in den ebenfalls eingereichten Originalstudien dokumentiert

Darauf folgt jetzt die Antwort siehe: Keine neuen Erkenntnisse bei der Risikobewertung von Glyphosat Mitteilung Nr. 008/2017 des BfR vom 30. Mai 2017 ………….

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Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat (ARTE Doku)

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netzfrauen: https://netzfrauen.org/2017/06/08/green-acre-living/#more-52549

8. Juni 2017

Das wir MonsantoBayer nicht gefallen! Energy Globe Award – Welt-Energie-Preis: Ökologischer Landbau in der Stadt – National Energy Globe Award South Africa – Green Acre Living

Besseres Essen, lebenswerte Umwelt und dies direkt in einer Stadt. „Fragen Sie die Kinder, die in Städten leben, wo Milch oder Fleisch herkommen und sie werden antworten, es kommt aus dem Supermarkt,“  das sind die Worte von Geoffrey Green, der mit seinem Projekt „Green Acre Living“  in Maraisburg, westlich von Johannesburg in Südafrika mit dem Energy Globe Award – Welt-Energiepreis ausgezeichnet wurde.

Ernährung ist ein wichtiger Teil der Gesundheit, so das Prinzip von Sparrow Farm. Hier gilt das Slow Food Prinzip  – genussvolles, bewusstes und regionales Essen und bezeichnet eine Gegenbewegung zum globalisierten Fastfood.

Durch die Dürre in den vergangenen Jahren ist die Ernährungssicherheit bedroht und es wird notwendig, neue Wege zu finden, um die Notlage von vielen Tausenden von armen und arbeitslosen Menschen zu lindern. Hilfe zur Selbsthilfe, die es ermöglichen, direkt vor der Haustür Menschen Arbeit zu geben. Geoffs Initiative auf der Sparrow Village Farm hat die Phantasie der Medien und hoffentlich die Unternehmenswelt erobert. Wir hatten bereits in unserem Beitrag: Wissen aus der Versenkung holen – Die letzte Chance für eine Zukunft ohne Not genau das thematisiert, was auch Geoffs Initiative westlich von Johannesburg umsetzt.

10 000 Gärten für Afrika – warum nicht 10 000 für Südafrika?

Ende Februar 2016 beschloss das Johannesburg Convivium, die Gründung von „Lebensmittelgärten“ – also Gemüsegärten – in der ganzen Stadt aktiv zu fördern und bestehende „Lebensmittelgärten“ zu erforschen. Nach einer ersten Erforschung der Perspektiven des Projekts im März 2016 wurde im April 2016 ein Ausschuss für Slow Food Garden gegründet.

Slow Food Gardens – Johannesburg

Mehrere Gruppen von Menschen aus Gemeinschaften mit niedrigerem Einkommen wurden in die Forschung mit einbezogen, darunter auch eine Universität aus Johannesburg, die die Gruppe Izindaba Zokudla, (Gespräche über Lebensmittel) gründete, die das Projekt mit unterstützen. Bis heute wurden mehr als  ± 200 städtische „Lebensmittelgärten“ in Soweto umgesetzt und die Aktivitäten für ein Umgang mit  gutem, sauberem und fairem Essen gestärkt. Diese Gärten werden in ein Register aufgenommen, das dann der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird. So erschließen sich neue Märkte.

Mit mehr als 178 teilnehmenden Ländern und jährlich über 2000 eingereichten Projekten ist der Energy Globe Award heute der renommierteste Umweltpreis weltweit. Er zeichnet regionale, landesweite und weltweite Projekte aus, die Ressourcen wie z. B. Energie bewahren oder erneuerbare oder emissionsfreie Ressourcen verwenden. Preisverleihungszeremonien werden in der ganzen Welt durchgeführt. Prominente Persönlichkeiten so wie Botschafter von Energy Globe in 90 Ländern unterstützen die Mission von Energy Globe. Die Aktivitäten von Energy Globe erlangen weltweit Aufmerksamkeit durch die Medien – Internationale Fernsehsender berichten jedes Jahr annähernd 1000 Stunden lang darüber. Energie Globe hat das Ziel. weltweit Aufmerksamkeit für nachhaltige und überall verfügbare Umweltlösungen zu erlangen und Menschen dazu zu motivieren, auf diesem Sektor aktiv zu werden.

Nationaler Energy Globe Preis für Südafrikas 2017 eingereicht durch Green Acre Living (NPO)

Projekt: Green Acre Living

Green Acre Living hat 700 Haushalte mit niedrigem Einkommen ermittelt und arbeitet daran, diese in die Lage zu versetzen, nachhaltige und sichere Ernährung zu bekommen. Die Methoden dazu werden in Trainingseinheiten, wöchentlichen Workshops und durch eine begleitende Patenschaft vermittelt – basierend auf agro-ökologischen Prinzipien.

 

Ausgangssituation

Die Nahrungsmittelsicherheit für Menschen, die in Städten leben, ist eine ständige Herausforderung angesichts der hohen Arbeitslosenquote von 25 %, einer strauchelnden Wirtschaft, fortwährender Trockenheit, politischer Instabilität und der Aussicht auf steigende Treibstoffpreise. Zwar bauen Menschen in Gemeinden mit wenig Einkommen gelegentlich ihre Nahrung selbst an, jedoch ist die [sonstige] Nahrungsmittelproduktion oft verbunden mit dem Einsatz teurer chemischer Mittel, der Erfordernis, jährlich neues Saatgut zu kaufen, und einem sehr geringen Verständnis von Bodenökologie. Ähnliche oder gleiche Pflanzen, typischerweise Kohl und Mangold, werden wiederholt auf verfügbaren Äckern angebaut. Die Folge sind geringe Erntemengen und schlechte Qualität. Auch gibt es wenig Wissen über die Vorteile abwechslungsreichen Pflanzenanbaus. Konzepte wie das Konservieren von Wasser im Boden und der Aufbau eines gesunden Bodens gibt es ebenso wenig wie Wissen hinsichtlich der Kompostbildung und der Vorteile durch Lebewesen wie z. B. Regenwürmer in der Bodenökologie. Folglich ist das Potenzial, landwirtschaftliche Erzeugnisse zu vermarkten, marginal. Die Abhängigkeit von Hybridsaaten hatte zum Verlust kulinarischer Biodiversität geführt wie auch der kulturellen Tradition des Saatguttauschs und der Zubereitung einheimischen Essens, alles in allem zu einer stetigen Erosion kultureller Traditionen.

Lösung

Green Acre Living hat 700 Haushalte mit geringem Einkommen im äußeren Stadtgebiet  Johannesburgs ermittelt und hilft diesen dabei, nachhaltige und sichere Ernährung zu erlangen. Die Methoden dazu werden in Trainingseinheiten, wöchentlichen Workshops und durch eine begleitende Patenschaft vermittelt – basierend auf agro-ökologischen Prinzipien.

Optimale Bodenbedingungen für die Bewahrung des knappen Wassers und die Förderung von Bodenorganismen können erreicht und zugleich kann Carbon (CO2) im Boden durch Komposttechniken eingeschlossen werden. Durch die Anwendung solcher Prinzipien sind die Kleinbauern nicht mehr von teuren kommerziellen Zusätzen abhängig, die zuvor für unverzichtbar in der Landwirtschaft gehalten worden waren. Bei dieser Methode reduziert sich auch noch aus einem anderen Grund die Emission von CO2, nämlich dadurch, dass die Nahrung in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Anbauenden wächst.

Innovation

Innovation im Kontext mit der Arbeit von Green Acre Living sollte als konträr zu dem angesehen werden, was auf der Nordhalbkugel als allgemeingültig gilt im Vergleich zum globalen Süden. Aus diesem Grund hat das Projekt innovative Lösungen eingeführt wie das aktive Einschließen von CO2 im Boden, zusammen mit der örtlichen Ökologie zu arbeiten und nicht gegen sie und schließlich Wege zu finden, die Feuchtigkeit im Boden zu konservieren. Für kleine ökologisch arbeitende Landwirte im Norden [wie z. B. Paul Kaiser in Sebastopol, Kalifornien] ist das alles nichts Neues, sehr wohl aber hier in diesen [südafrikanischen] Gemeinden. Eine weitere Innovation ist der Bienenstaat, der in Partnerschaft mit der Universität entwickelt und gepflegt wird, um dem Vandalismusproblem gegen Bienenstöcke besonders in armen Gegenden begegnen zu können. Ein Bienenstock ist nicht nur sehr energieeffizient, sondern ihn zu pflegen und zu entwickeln, ist auch im ganz kleinen Maßstab in städtischen und ländlichen Gebieten möglich.

Geoffrey Green ist ein Geograf mit einer Leidenschaft für den ökologischen Landbau in der Stadt, ein Unternehmen, das er auf der Sparrow Village Farm in Maraisburg westlich von Johannesburg führt. Obwohl er 2016 nur 0,4 ha zur Verfügung hatte, hat er den Raum optimal genutzt und heute wachsen bis zu 36 verschiedene Kulturen, darunter Mais, Butternuss, Horngurke, Kohl und Blumenkohl auf der Fläche. Sparrow Farm ist ein ein-Hektar großer Gemüsegarten auf dem Gelände des Sparrow Village Hospizes und Waisenhauses in Johannesburg, Südafrika.

Als Geograph arbeitete er an einem Projekt, das die Nahrungsversorgungskette untersuchte. Das rührte in ihm ein Interesse für die Landwirtschaft, die später in einer neuen Karriere als organischer Stadtbauer Ausdruck fand. Dieses Unterfangen wurde auch teilweise durch die Besorgnis über die Distanz inspiriert, dass das Essen von der ländlichen Farm zur Stadtgabel transportiert werden muss.

Als Geograph war er sich der Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftlichen Bedingungen bewusst und sagt, dass der Transport von Lebensmitteln über lange Distanzen einen großen CO2-Ausstoß erzeugt. Seine Lösung? Bauernhof näher an der Stadt.

Gratulation für eine weitere renommierte Auszeichnung für unseren FB-Freund Geoffrey Green und seine Freunde von ‚Green Acre Living‘ in Südafrika.

Energy Globe Award

With more than 178 participating countries and over 2000 project submissions annually the Energy Globe Award is today’s most prestigious environmental prize worldwide. It distinguishes projects regionally, nationally and globally that conserve resources such as energy or utilize renewable or emission-free sources. Award ceremonies are held all over the world. Prominent personalities as well as Energy Globe Ambassadors in 90 countries support the mission of Energy Globe. The activities of Energy Globe attract worldwide media attention – international TV stations report each year with approximately 1,000 hours of broadcasting time. The aim of the Energy Globe is to raise global attention on sustainable, everywhere applicable environmental solutions and to motivate people to also become active in this area.

National ENERGY GLOBE Award South Africa 2017

Submitted by: Green Acre Living (NPO)

Project: Green Acre Living

Green Acre Living has identified 700 low income households and works to enable these homes to achieve sustainable food security. Methods taught through training sessions, weekly workshops and a mentoring process are based on agro-ecology principles.

Initial situation
Urban food security is an ongoing challenge against the backdrop of high unemployment rates of 25%, a faltering economy, ongoing drought, political uncertainty and the prospect of fuel price increases. Although people in low income communities do grow food in some instances, production is often based on expensive chemical additives, the requirement to buy seed each season and low to absent understanding of soil ecology. Similar crops, typically cabbage and chard, are repeatedly produced on available land resulting in poor production volumes and quality of produce. Any understanding of the benefits of growing a range of diversified crops is rare to encounter. Ideas such as retaining water in the soil and building soil life are all but absent as are skills relating to compost production and the benefits of e.g. earth worms in soil ecology. As a result, the potential for selling excess produce into informal markets is nominal. Reliance on hybridized seed had resulted in a loss of culinary biodiversity as well as the cultural traditions of seed swapping and the preparation of indigenous foods, leading to a steady erosion of cultural traditions.

Solution
Green Acre Living has identified 700 low income households to date in the greater Johannesburg urban area and works to enable these homes to achieve sustainable food security. Methods taught through training sessions, weekly workshops and a mentoring process, are based on agro-ecology principles. Optimum soil conditions for the retention of scarce water availability and the proliferation of soil organisms can be achieved while simultaneously actively locking carbon into the soil through composting techniques. By using these principles, food growers are no longer dependent on expensive commercial additives previously thought of as necessary additions to growing food. In doing so, a reduction of carbon emissions is also achieved as a result of food being grown close to homes.

Innovation
Innovation in the context of Green Acre Living’s work should be considered against what is common knowledge in the Global North by comparison to the Global South. From this perspective they have introduced innovative solutions such as actively locking carbon into the soil, working with the local ecology and not against it and actively finding ways to retain moisture in the soil. This is old news to agro-ecologically orientated small scale Global North farmers but is very innovative in these communities. Another innovation is the beehive developed in partnership with the university that addresses the problem of vandalism of hives in especially lower income communities. The beehive is simultaneously more heat efficient as well as being a modular system that can empower small bee keeping business in urban and rural communities.

Jury-Rating
Urban food security is an ongoing challenge against the backdrop of high unemployment rates of 25%, a faltering economy, ongoing drought, political uncertainty and the prospect of fuel price increases. This year’s National Winner of the Energy Globe Award in South Africa has identified 700 low income households and works to enable these homes to achieve sustainable food security. Methods taught through training sessions, weekly workshops and a mentoring process are based on agro-ecology principles. Congratulations on your initiative!

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier
deutsche Flagge
Wissen aus der Versenkung holen – Die letzte Chance für eine Zukunft ohne Not

Wenn Luft, Wasser und Boden der Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stehen!

Gemüse aus dem Plastikgarten Europas – Ausbeutung, Lohndumping, Sklaverei, Pestizide, Genmanipulation

Die Natur schlägt zurück! Unkrautresistenz und Insektenresistenz als Antwort auf die Giftcocktails

Saatgut – Monsanto unter falscher Flagge – unter einem anderen „Decknamen“ hat man ungewollt Monsanto im Garten

Landwirtschaft geht auch anders, ohne GVO und Pestizide! – Farming in a different way!

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Agent Orange – DIOXIN – „Round-up“ – Glyphosat“ – „MONSANTO“ – „BAYER“ – Nerven-Gift (Thiacloprid) im Honig

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„AGENT ORANGE“ – „DIOXIN“ –  „MONSANTO“

„Agent Orange“ – Monsanto (1/3)

„Vietnam Krieg“ – „AGENT ORANGE“ – „Dioxin“ –  Monsanto – Entschädigung
8 März 1949  – „Chlor-Phenol“ – „Dioxin wird freigesetzt“ – „Cate Jenkins“ – „Daten-Manipulation“ – Monsanto – Fälschung der Studie

„William Engdahl“

 

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„Agent Orange“ – Monsanto (2/3)

„Lisa Taylor“ – „PCB“ – „Monsanto was not respecting life“

„William Engdahl“ – „Glyphosat – Zulassungs-Test wurden gefälscht“ – Politik und Zulassugs-Behörden? – „Amerikanische Lebensmittel-Behörde“ –  „food and drug administration“ (FDA)

 

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„Agent Orange“ – Monsanto (3/3)

„Prof. Vincent Garry“ – Minnesota – „Prof. Lennart Hardell“ – Schweden – Orebro – „Monsanto – Sir Richard Doll – William R.  Gaffey“

 

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klagemauertvhttp://www.klagemauer.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=8313

Agent Orange

Agent Orange – die Verursacher überführter US-Kriegsverbrechen auf freiem Fuß 29.05.2016

Klarer könnte es nicht sein: In einem Artikel vom 24. Mai 2016 zeigt das Schweizer Radio und Fernsehen SRF die Folgen des US-Einsatzes des Entlaubungsmittels „Agent Orange“ im Vietnamkrieg auf. Der Vietnamkrieg begann nach der Teilung 1954 als Bürgerkrieg. Die USA unterstützten die antikommunistische Regierung Südvietnams und griffen im Jahr 1965 unter dem Vorwand der sogenannten „Tonkin-Lüge“ in den Bürgerkrieg ein. Details finden Sie in der Sendung vom 9. Mai 2015 (www.kla.tv/5871). Hier nun die Fakten über „Agent Orange“, die SRF aufzeigte: Von 1962 bis 1971 versprühte die amerikanische Luftwaffe 72 Millionen Liter des chemischen Entlaubungsmittels Agent Orange. Ziel war die Entlaubung, um dem kommunistischen Nordvietnam die Deckung zu rauben, sowie die Zerstörung der Reisfelder. Damit sollten ihnen die Nahrungsgrundlagen vernichtet werden. -– Das im Agent Orange enthaltene Dioxin TCDD wurde als „Supergift“ eingestuft. Denn Dioxin schädigt das Erbgut und führt zu Missbildungen, etwa zu fehlenden Gliedern und Gaumenspalten. -– 3 Millionen sind seit dem Krieg erkrankt, 150.000 Kinder mit Behinderungen zur Welt gekommen. Selbst heute noch gebe es jährlich 3.500 Kinder, die mit Behinderungen geboren werden, laut der Hilfsorganisation Green Cross. -– Die Krankheiten, die durch das Dioxin verursacht werden, sind äußerst komplex. „Manche Kinder kommen mit zwei Köpfen zur Welt“, sagt Nguyen Viet Hoan von der vietnamesischen „Agent Orange Association“. -– Zu den mehr als drei Millionen Betroffenen in Vietnam kommen noch die rund 200.000 Angehörigen der US-Streitkräfte. Diese sind bei der Veteranenbehörde als Agent-Orange-Opfer registriert und erhielten bis 1994 Entschädigungszahlungen von 197 Millionen Dollar. -– Doch im Gegensatz zu den eigenen Soldaten wollen die US-Behörden bei den behinderten Kindern von Vietnam keinerlei Zusammenhänge zu Agent Orange sehen. Eine Klage vietnamesischer Opfer gegen die amerikanischen Hersteller im Jahr 2005 wurde abgewiesen. Der Einsatz von Agent Orange sei keine chemische Kriegsführung und kein Verstoß gegen internationales Recht, begründete der zuständige US-Richter. Die Missbildungen der Kinder werden als Kollateralschaden, sprich Begleitschaden, ausgelegt – auch heute noch! -– Erst seit zwei Jahren fließt Geld für die Opfer, bisher 100 Millionen US-Dollar. Damit sei aber keinerlei Schuldeingeständnis verbunden, so der offizielle Tenor aus Washington. -– Ebenfalls unbestritten ist, dass der Chemiewaffeneinsatz nicht nur bei den Menschen, sondern auch am Ökosystem Vietnams irreparable Schäden hinterlassen hat. Mehr als fünf Millionen Hektar Wald und eine halbe Million Hektar Ackerland wurden zerstört. Es wird Jahrhunderte dauern, bis sich die Natur vom Gift erholt. Soweit die Fakten über das Agent Orange, die SRF aufzeigte. SRF folgerte, dass es für die USA im Kampf gegen den Kommunismus in Zeiten des Kalten Krieges nur wenig Hemmschwellen gab. Und damit hat es sich für SRF getan. Agent Orange wird v.a. als „dunkles Kapitel des Vietnam-Kriegs“ in der Vergangenheit gesehen und nicht als USVerbrechen, die sich, weil sie nicht aufgearbeitet wurden, bis in die Gegenwart wiederholen. Sehen Sie dazu unseren Dokumentarfilm „Die modernen (US-) Kriege durchschaut – „Nie wieder Krieg!“ (www.kla.tv/8134). Dieser zeigt die verheerenden Folgen von neun Kriegen unter US-Führung von 1965 bis heute auf – dass es für die Drahtzieher hinter der US-amerikanischen Politik auch bis heute noch kaum Hemmschwellen gibt. Doch wie kann es sein, dass SRF und die anderen westlichen Medien sich immer noch auf die Seite US-amerikanischer Politik stellen, diese geduldet wird, eine Welt unter US-amerikanischer Führung akzeptiert wird, wie z.B. dass die NATO unter USamerikanischer Führung steht? Wie kann es sein, dass ausgerechnet denjenigen Kriegsstrategen am meisten geglaubt und gefolgt wird, die nicht im Geringsten daran interessiert sind, vergangene Kriegsverbrechen zu verurteilen, aufzuarbeiten und bestmöglich wiedergutzumachen? Z.B. wird der US-amerikanischen Regierung bis heute nicht zugetraut, die Anschläge auf die Gebäude des World Trade Centers (WTC) in New York am 11. September 2001 selbst durchgeführt zu haben oder zumindest daran beteiligt gewesen zu sein. Dies obwohl sich Millionen von Amerikanern nicht mehr mit der offiziellen Erklärung zur Zerstörung des World Trade Centers zufrieden geben und seit dem Vietnamkrieg allen bekannt ist, dass es für die USKriegstreiber nur wenig Hemmschwellen gibt (www.kla.tv/6693). Die Anschläge des 11. September 2001 wurden von der US-Regierung als bewaffneter Angriff im Sinne der UN-Charta (Artikel 39 und 51) gewertet, woraufhin am 12. September der NATOBündnisfall ausgerufen wurde. Am 20. September kündigte US-Präsident George W. Bush den „Krieg gegen den Terror“ an und kaum einen Monat nach 9/11, am 7. Oktober 2001, begann die militärische Intervention unter US-Führung gegen die Taliban-Regierung in Afghanistan. Seither sind NATO-Truppen in Afghanistan stationiert und die USA bauten ihre militärische Vorherrschaft in der Region aus. Deshalb muss auch heute noch und zukünftig die USamerikanische Politik aufs Schärfste in Frage gestellt und allem voran gegen Kriegsabsichten unter USFührung die Stimme erhoben werden.

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/vietnamkrieg-agent-orange-ist-noch-im-dienst-14391038.html

Vietnamkrieg Agent Orange ist noch im Dienst

Vietnam leidet bis heute unter dem Herbizid, das die Amerikaner im Krieg verwendeten. Warum stellen sich die Vereinigten Staaten bei der „Wiedergutmachung“ bis heute so stur? Ein Besuch an den Orten des immerwährenden Schreckens.

21.08.2016, von Martina Lenzen-Schulte

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Abwurf von Agent Orange über Südvietnam im Jahr 1966 durch amerikanische Flugzeuge.

Als der amerikanische Präsident unlängst in Vietnam war, hat ihn die fast fünfzigjährige Pham Thi Nhi in einem offenen Brief nach Hoa Binh eingeladen. Pham ist ein Agent-Orange-Opfer und wollte, dass Obama verkrüppelte Hände schüttelt: Nur im Angesicht der Versehrten könne er den Schaden ermessen, den Amerika angerichtet habe.

Das Hoa Binh Peace Village ist ein Trakt mit mehreren Krankenstationen innerhalb der großen Tu-Du-Klinik in Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon. In Mehrbettzimmern liegen Kinder in Gitterbettchen, die Hände oder Handstümpfe mit Lappen umwickelt, weil sie sich sonst ständig selbst verletzen würden. Viele der gut sechzig Patienten sind verkrüppelt, laufen auf Oberschenkelstümpfen, haben aufgetriebene Knubbel statt einer Hand.

Einigen Kindern fehlen Augen und Ohren, andere liegen mit einem Wasserkopf im Bett, schwerer als ihr restlicher Körper. Manche haben eine Haut aus schwarzen Hornteilen wie Fischschuppen. Entstellungen durch Lippen-Kiefer-Gaumenspalten sind häufig. Bei einem Kleinkind machen sie aus dem Mund einen rachenweit offenen Krater im Gesicht, die Nase ist verwachsen und sieht aus wie ein Bauchnabel.

Was sind schon tausende Seiten wissenschaftlicher Text?

Seit das Zentrum im Jahr 1990 eröffnet wurde, war es für rund vierhundert Kinder viele Jahre ein Heim, einige sind noch als Erwachsene hier. Gegründet wurde Hoa Binh zur Aufnahme und Rehabilitation von AgentOrange-Opfern, die es laut offizieller amerikanischer Diktion nicht geben darf. Denn bisher haben es sowohl die amerikanische Regierung als auch alle beteiligten Chemieproduzenten abgelehnt, die Verantwortung dafür zu übernehmen, was das Herbizid Agent Orange angerichtet hat.

Agent Orange enthält das hochgiftige Dioxin und wurde seit 1961 mit anderen Herbiziden ein Jahrzehnt lang tonnenweise über rund fünfzehn Prozent der Landesfläche versprüht, um die Wälder zu entlauben und so die Nachschubwege des Vietkong zu enttarnen. Dass dieser Ökozid auch ein Genozid war, wird bis heute bestritten, jedenfalls gemäß dem Urteil des Supreme Court von 2009. Damals wurde die bisher letzte Klage der Vietnamesen auf Entschädigung abgewiesen.

Tausende Seiten wissenschaftlicher Expertise hielten es für nicht hinreichend begründet, dass Agent Orange die Gesundheitsschäden an der vietnamesischen Bevölkerung verursacht hat. Der Brief an Obama endet mit einer neuerlichen Kampfansage: „Wir geben nicht auf.“

Er erwachte nie wieder

Obama kam nicht nach Hoa Binh. Dort hätte er zum Beispiel Duc treffen können, die überlebende Hälfte von Viet und Duc, den berühmtesten siamesischen Zwillingen Vietnams. Duc arbeitet in der Verwaltung des Hoa-Binh-Zentrums. Wer beobachtet, wie er heute als erwachsener Mann trotz Fehlen des linken Beins geschickt auf sein rotes Honda-Motorbike steigt; wer an den Wänden von Hoa Binh das berührende Hochzeitsfoto mit seiner schönen Frau sieht; wer erfährt, dass das Paar 2009 Eltern von zwei gesunden Zwillingen wurde, der hofft spontan, dass wenigstens für einige Agent-Orange-Opfer das Schicksal ein glückliches Ende bereithält.

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/vietnamkrieg-agent-orange-ist-noch-im-dienst-14391038-p2.html

To match feature VIETNAM DIOXIN

© Reuters  Zwei Dioxinopfer im Alter von fünf und sechs in Ho Chi Minh Stadt.

Duc lässt sich bereitwillig fotografieren und lächelt dazu, aber sein Blick erlaubt keinerlei Rührseligkeit. Den Tod seines Zwillingsbruders Viet im Jahr 2007 hat er nie verwunden und aus seiner Enttäuschung über Amerika nie ein Hehl gemacht. Zu Anfang der achtziger Jahre wurde im Tu-Du-Krankenhaus alle 48 Stunden ein behindertes Kind geboren. Die Klinik wurde zu einem Zentrum für die Trennung von siamesischen Zwillingen und ist es noch heute. 1985 erregten Viet und Duc dort die Aufmerksamkeit des japanischen Gastarztes Bunro Fujimoto, einem Spezialisten für Behinderungen.

Man teilte bei der Geburt 1981 zwei Beine, Sexualorgane und den Anus. Fujimoto ließ den beiden von einem behinderten Designer in Japan nach einer beispiellos raschen Fundraising-Kampagne einen Rollstuhl für siamesische Zwillinge anfertigen. Sie wurden am 4. Oktober 1988 von einem Team von zwanzig Ärzten und hundert Krankenschwestern getrennt. Viet war nach einer Gehirnhautentzündung schon 1985 in ein Koma gefallen, aus dem er auch nach der Trennung nie wieder erwachte.

Es fehlt an allem

Der Homepage der VAVA, der Vietnamese Association of Victims of Agent Orange/Dioxin, ist zu entnehmen, dass auch heute noch schwerstbehinderte Kinder von ihren verzweifelten Familien auf der Schwelle des Krankenhauses zurückgelassen werden. Denn noch immer fordert Agent Orange weitere Opfer, „inzwischen in der vierten Generation“, wie Nguyen Thi Ngoc Phuong gleich zu Beginn unseres Gespräches hervorhebt. Sie war bis 2005 Direktorin der Tu-Du-Klinik, hat das Hoa-Binh-Zentrum mitbegründet und arbeitet nach wie vor als Chefärztin des My-Duc-Hospitals in Ho-Chi-Minh-Stadt.

Ihr Name steht wie kaum ein zweiter für den bisher vergeblichen Kampf der Opfer in Vietnam um Anerkennung und Entschädigung. Sie hat unermüdlich an die Hersteller und Politiker in Amerika appelliert, Verantwortung für die Folgen des Herbizideinsatzes in Vietnam zu übernehmen. Aber als im und nach dem Krieg vermehrt missgebildete Kinder geboren wurden, war eine penible Dokumentation kaum möglich. Es fehlte an Geld und Ausrüstung, etwa, um Blutspiegel von Dioxin zu messen, damit man diese mit den Gesundheitsschäden hätte in Beziehung setzen können.

„Wir konnten die Ursachen kaum erforschen, allein die Krankenversorgung unter den schwierigen Bedingungen beim Wiederaufbau des Landes kostete enorm viel Kraft“, bedauert Phuong noch heute. Denn genau dies wurde gegen sie verwendet, als es darum ging, hieb- und stichfest nachzuweisen, was Agent Orange alles angerichtet hatte.

Mehr als drei Millionen Opfer

„Damals ging die Angst um, es war offensichtlich, dass es viele Malformationen gab, die man vorher in dieser Häufigkeit in den betroffenen Regionen nie gesehen hatte“, erklärt die Frauenärztin. Dazu zählten vor allem Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, deformierte Gliedmaßen, ein offener Rücken (Spina bifida), fehlende Sinnesorgane und eine plötzliche Häufung von siamesischen Zwillingen. Außerdem kam es vermehrt zu Fehlgeburten und Aborten, wovon eine Sammlung konservierter, missgebildeter Feten in der Klinik zeugt.

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/vietnamkrieg-agent-orange-ist-noch-im-dienst-14391038-p3.html

40 Jahre nach dem Vietnamkrieg

Eine elfjährige Vietnamesin wartet in einer Orthopädieambulanz in Hanoi auf eine neue Beinprothese.

Selbst lange nachdem die „Operation Ranch Hand“, das Versprühen der Herbizide, 1971 endlich gestoppt worden war, blieben die Nachwirkungen spürbar. Die Gesamtzahl der Agent-Orange-Opfer wird von der VAVA auf mehr als drei Millionen geschätzt. Während unmittelbar Betroffene unter Krankheiten wie Chlorakne litten und die Überlebenden ein erhöhtes Krebsrisiko zu fürchten haben, sind es bei den Nachkommen eher indirekte Schäden wie eben Geburtsdefekte.

Allein die Zahl der Opfer aus der zweiten Generation wird auf 200.000 beziffert, in der Enkelgeneration sollen es 80.000 sein, von der vierten Opfergeneration spricht man, seit die Gebrechen eines 2012 geborenen Babys immer noch Agent Orange zugeschrieben wurden.

Signifikante Zusammenhänge

Dass die amerikanischen Gerichte eine Verursachung gleichwohl stets bestritten haben, ist für die Vietnamesen bitter. Nur bei Kindern von amerikanischen Veteranen ist ein offener Rücken als Folge von Agent Orange anerkannt, obwohl die amerikanischen Soldaten nie solch hohen Dosen der Herbizide ausgesetzt waren wie die Vietnamesen. Deren medizinische Studien erschienen meisten in der Landessprache, nur wenige wurden übersetzt und auf Kongressen vorgestellt, sie fanden keinen Eingang in die renommierten angloamerikanischen Zeitschriften, und damit spielten sie in der Debatte kaum eine Rolle.

Noch 1986 konnte der Direktor des Risk Science Institute in Washington, Michael Gough, in seinem einflussreichen Buch „Dioxin, Agent Orange – The Facts“ behaupten, dass es keine biologisch plausible Erklärung gebe, wie die Substanz angeborene Missbildungen hervorrufen könne.

Aber das ist überholt. Eine jüngere Sichtung von insgesamt 22 Studien, darunter dreizehn aus Vietnam, findet sehr wohl signifikante Zusammenhänge zwischen Agent Orange und angeborenen Geburtsdefekten. Das ist auch plausibel, denn bei vielen Tieren erzeugt TCDD „zuverlässig“ Missbildungen wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Es gibt sogar ein eigenes TCDD-Lippen-Kiefer-Gaumenspalten-Tiermodell in der Pharmaforschung.

Es geht auch anders

Auch die Langzeiteffekte von Agent Orange lassen sich inzwischen nachvollziehen. War früher unklar, warum Generationen später Kinder von nicht exponierten Eltern geschädigt sind, so können neuesten Studien zufolge epigenetische Umprogrammierungen sehr wohl bis in die Kinder- und Enkelgeneration reichen.

Wer wissen will, warum letztlich erstaunlich wenige Mediziner diese Zusammenhänge zu ergründen versuchten, muss mit Chuck Searcy sprechen. Chuck ist der Typ aufrechter Pfadfinder, den die Amerikaner so gern in ihren Hollywood-Filmen besetzen. Er lebt seit zwanzig Jahren in Hanoi und ist eine Quelle lebendigen Wissens, wenn man mehr über die historischen Winkelzüge von Verleugnung und Verdrängung erfahren will.

Dem „stone wall“, wie er die Mauer des Schweigens nennt, die die Opfer negiert, setzt er seine persönliche Wiedergutmachung entgegen. Gekommen ist er 1975 als Repräsentant der Vietnam Veterans of America Foundation (VVAF). 2001 wurde er Mitgründer des Renew-Projektes, um unentdeckte, vergessene Minen aus dem Vietnam-Krieg zu räumen und Hilfe für Landminenopfer zu organisieren, 2003 erhielt er die Nationale Freundschaftsmedaille. Längst hilft Renew auch Agent-Orange-Opfern.

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Ein paar Dollar pro Monat

Als Chuck Searcy zum ersten Mal die von Geburtsdefekten entstellten Kinder sah, war der Schock gewaltig. „Ich dachte, ich wäre in einem Alien-Film“, gibt er ehrlich zu. Heute führt er andere Veteranen zu Familien, deren Mitglieder von Agent Orange versehrt wurden. „Die Vietnamesen waren nach dem Krieg sehr kooperativ, als es darum ging, jene Amerikaner zu finden, deren Schicksal als ,missing in action‘ ungeklärt war“, erzählt er. Als sie indes auf ihre eigenen Opfer aufmerksam machten, argwöhnte man auf amerikanischer Seite ein Komplott, um Geld zu machen; das Agent-Orange-Thema wurde als Mittel zur Erpressung diffamiert. Um abzuwiegeln, war offenbar jedes Mittel recht.

Die Unwissenschaftlichkeit, die die amerikanischen Forscher den Vietnamesen vorwarfen, haben sie selbst in ihrer Gegenpropaganda überboten. Da war zum Beispiel Michael Linnan, Arzt und Politikberater, der Dioxin als völlig harmlos hinstellte. Linnan sagte sogar, er habe Agent Orange aus einem Glas getrunken, und ihm sei nichts passiert, weiß Searcy von einer Zusammenkunft zu berichten, bei der viele empört den Saal verließen. Gleichwohl taten solche Äußerungen ihre Wirkung, sie schürten Skepsis und blockierten eine unvoreingenommene Forschung.

Bis heute zahlen die Vereinigten Staaten „freiwillig“, ohne Schuldeingeständnis, schon lange an ihre Veteranen, seit kurzem auch an Vietnam. Der Kongress hat 2014 ein 21-Millionen-Dollar-Hilfspaket für Familien mit schwerstbehinderten Angehörigen aus den am heftigsten besprühten Gebieten beschlossen. Angesichts der großen Zahl der Geschädigten erhalten die Familien aber nur „lächerlich wenige Dollar pro Monat“, wie Phuong klarstellt.

Fortbewegung auf zwei kurzen Beinstümpfen

Lächerlich wenig ist das auch für Hoa Binh. „Unsere Mittel reichen kaum für das Nötigste“, sagt die Kinderärztin Nguyen Dac Minh Chau, die das Zentrum seit zwei Jahren leitet. Sie kämpft für bessere Lebenschancen der ihr anvertrauten Kinder. „Es ist wichtig, ihnen eine gute Ausbildung zu bieten, damit sie einen Beruf ausüben und ein selbstbestimmtes Leben führen können“, sagt Nguyen. So wie die neunzehnjährige Thuy, deren Lieblingsfächer Mathematik und Physik sind und die auf die Frage, welchen Beruf sie ergreifen möchte, nur ein Wort sagt: „IT“.

Der 28 Jahre alte Nguyen Hon Loi, der als Fahrer im Zentrum arbeitet, bringt Schülerinnen täglich zum Unterricht. Er bewegt sich auf zwei kurzen Beinstümpfen fort, sein rechter Arm ist deformiert, die Hand nur ein grober Wulst. Dennoch bedient er den Laptop gekonnt mit der linken und hat bereits mehrere Schwimmmeisterschaften gewonnen, als behinderter Athlet ist er in Vietnam weithin bekannt.

Ungefähr ein Drittel der Kinder kann auf einen Schulabschluss hoffen, aber manchmal nicht ohne Spezialunterricht, wie ihn der dreizehnjährige Panh braucht. Obwohl er taub ist und multiple andere körperliche Behinderungen aufweist, hätte auch er das Zeug für eine weiterführende Schule. Diese Erfolgsgeschichten von Hoa Binh sind Phuong nicht genug. „Wir wollen ein Dorf für zweitausend Opfer, nicht nur für Kinder. Erwachsene sollen dort leben, arbeiten, sich ernähren, heiraten und eine Familie gründen können“, so die Agenda einer 75 Jahre alten Frau für die Zukunft ihrer Schützlinge, die noch nicht geboren sind.

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Agent Orange steht abermals vor Gericht. „Dies wird ein Präzedenzfall im Kampf für die Interessen Tausender Opfer in Vietnam“, sagt Tran To Nga gegenüber den „Tuoi Tre News“ in Vietnam. Auch sie gibt nicht auf. Die gebürtige Vietnamesin lebt in Frankreich und nimmt es von dort mit 26 amerikanischen Chemiekonzernen auf. Anfang 2016 gab es erstmals Anhörungen im französischen Évry im Süden von Paris in einem Prozess, den die 73 Jahre alte Frau bereits 2014 angestrengt hat.

Sie war als Korrespondentin der „Liberation News Agency“ auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad unterwegs und damals mit Agent Orange in Kontakt gekommen. Sie leidet an multiplen Erkrankungen, die Dioxinkonzentration in ihrem Körper ist immer noch zu hoch. Ihr erstes Kind starb an einem Geburtsdefekt, einem Herzfehler, ihr zweites leidet an einer Bluterkrankung.

Es ist der erste Prozess um Agent Orange, seit die amerikanischen Gerichte sowohl die Klagen der eigenen Veteranen als auch die der Vietnamesen abgeschmettert haben. Nach Meinung von Rechtsexperten stehen die Chancen gut, die Sache juristisch und medizinisch neu aufzurollen. Denn es ist fatalerweise noch genügend Agent Orange im vietnamesischen Boden, um weiteren Schaden anzurichten. In Vietnam sind 28 sogenannter Hot Spots mit erhöhten Dioxinkonzentrationen bekannt, unter den ehemaligen Verladestationen für Agent Orange sind insbesondere die früheren südvietnamesischen Militärflughäfen Da Nang, Phu Cat und Bien Hoa hochkontaminiert.

„Unwiderlegbar“

Über Jahrzehnte hat eine Arbeitsgruppe von der Texas University in Dallas immer wieder in und um Bien Hoa in Nahrungsmitteln sowie bei Mensch und Tier erhöhte Dioxinwerte festgestellt, erst 2015 wurde dies an Fischen aus den umliegenden Gewässern bestätigt. Allein seit 2007 gab die amerikanische Regierung an die hundert Millionen Dollar für eine nachhaltige Dekontaminierung solcher Hot Spots aus. Bei den jüngsten Opfern dürfte die heute zur Verfügung stehende, präzise Diagnostik eher als früher zu einer lückenlosen Beweiskette beitragen.

Eine aktuelle Arbeit aus dem Bonner Institut für Zeitgeschichte lässt zudem erkennen, warum das amerikanische Militär und die Regierung wussten, was sie taten. Ein nach dem Zweiten Weltkrieg nach Amerika ausgewanderter Forscher, Friedrich Hoffmann, hat davon 1959 auf einer Informationsreise in Deutschland in Gesprächen mit ehemaligen Kollegen aus der Nazizeit – alle versiert in Sachen Kampfstoffforschung und Schädlingsbekämpfungsmittel – erfahren. Denn Heinz Oettel, der nach dem Krieg für BASF tätig war, berichtete in diesem Gremium über das hochgiftige Dioxin, und Hoffmann hat das alles, zurück in Amerika, in seinem Bericht erwähnt.

Deshalb hielt es schon 1983 der Vorsitzende Richter George C. Pratt für „unwiderlegbar“, dass die Risiken von Agent Orange den Verantwortlichen hinreichend bekannt waren. Selbst wenn es damals in dem Veteranen-Prozess nur zu einem Vergleich reichte – wenn demnächst die Anwälte von Tran To Nga belegen müssen, was bekannt war, wird diese Vorgeschichte aus Deutschland eine Rolle spielen.

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XENIUS – PESTIZIDE – Wieviel Gift landet auf unserem Teller

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PESTIZIDE – GIFT auf unseren Feldern

Wenn Verbraucher „Versuchs-Kaninchen“ sind und Verbraucher-Schutz nur eine Illusion ist

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27. Mai 2016

Monsanto muss 41 Millionen € an PCB Geschädigte zahlen! – St. Louis jury orders Monsanto to pay $46.5 million in latest PCB lawsuit

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Ein weiteres chemisches Produkt aus der Skandalchronik von Monsanto ist PCB (Polychlorierte Biphenyle) – Monsanto und seine Firmen müssen 41 Millionen € an PCBGeschädigte zahlen.

Bayer wirbt derzeit bei seinen wichtigsten Aktionären um Zustimmung für die geplante milliardenschwere Übernahme des US-Konzerns Monsanto. Nach Angaben eines Firmensprechers vom Freitag soll die Aktion noch bis zur kommenden Woche andauern. Vor wenigen Tagen hatte Bayer für Monsanto ein Kaufangebot von 62 Milliarden Dollar (umgerechnet 55 Milliarden Euro) angekündigt. Der US-Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutzmittel wies die Offerte zwar als zu niedrig zurück, zeigte sich aber für weitere Verhandlungen offen. Blackrock, Sun Life und Capital Group sind die größten Bayer-Einzelinvestoren, aber auch von Monsanto: Siehe Monsanto in Deutschland längst Zuhause!  Wird dieser Deal nun vollzogen, da sich jetzt die Klagen gegen Monsanto häufen? Allerdings ist auch Bayer vom PCB-Skandal betroffen: Der andere Konzern, der mit PCB über Jahrzehnte Milliardengewinne machte, ist Bayer. Die wichtigsten Handelsnamen waren Aroclor (Monsanto), Clophen und Elanol (Bayer) sowie Pyralene (von der französischen Firma Proodelec).  Weiterlesen →

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Markt – NDR – Gefährliches Nerven-Gift (Thiacloprid) im Honig