#LügenManni – Wie die CDU/CSU trickst lügt und betrügt! !!!!! „CDU“ will Abstimmung zu „Artikel 13“ vorverlegen! – „Julia Reda“ Interview – – – Was ist mit „Artikel 11″ – – – ?“MANFRED WEBER“? – – „9 MÄRZ“ ab 13 Uhr – SAMSTAG in “ Köln“ usw – DEMO – DEMO – DEMO –

ANGST vor DEMOs!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

MERKEL LÄSST die HOSEN RUNTER – EIGENTLICH will da ja NIEMAND HINKUKKEN – ganz wie in der DDR – WENNs nicht so klappt >“verdeckte PLAN-WIRTSCHAFT“< dann wird einfach die ABSTIMMUNG PLÖTZLICH VORVERLEGT

 

utube.com/watch?v=6OcIywL-uxc

CDU will Abstimmung zu Artikel 13 vorverlegen! –  „Julia Reda“ Interview

HerrNewstime

Frankreich >>>MACRON<<<  steht für „UN-FREIHEIT“

 

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http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/artikel-13-evp-fraktion-will-urheberrechts-abstimmung-vorziehen-a-1256304.html

EU-Parlament zu Artikel 13 

Konservative wollen Urheberrechtsabstimmung vorziehen

Am 23. März soll es europaweite Proteste gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform geben. Nun versucht die Europäische Volkspartei, die Demos auszuhebeln und die Abstimmung im Parlament vorher stattfinden zu lassen.

Demonstration des Bündnisses "Berlin gegen 13" gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform

DPA

Demonstration des Bündnisses „Berlin gegen 13“ gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform

Die Konservativen im Europaparlament von der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) möchten am liebsten schon in der kommenden Woche das Plenum über die geplante Urheberrechtsreform abstimmen lassen. So steht es auf einem Antrag der Fraktion vom 4. März für die Runde der Fraktionschefs am kommenden Donnerstag, den die Piraten-Abgeordnete Julia Reda am Montag veröffentlicht hat. Und es steht auch in einer Entscheidungsvorlage für die Runde, die der SPD-Abgeordnete Tiemo Wölken am Dienstag auf Twitter gepostet hat. Angepeilt wird demnach der 12. März.

Für die anderen Fraktionen kommt das überraschend. Bisher schien es Konsens, dass die Abstimmung erst in der zweiten Sitzungswoche des Monats, also ab dem 25. März stattfinden würde. Reda, die schärfste Kritikerin der Reform, schloss daraus, der EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber wolle die Abstimmung „vorverlegen, um den #SaveYourInternet-Protesten zuvorzukommen“.

Die Proteste sind europaweit für den 23. März geplant. Die Kampagne „Rette dein Internet“ kündigte 17 Demonstrationen in Deutschland an, sechs in Polen und fünf weitere in verschiedenen europäischen Städten. Die Kampagne „StopActa2“ hat noch einige weitere auf ihrer Website aufgelistet. Auch die Veranstalter waren bisher davon ausgegangen, dass die finale Entscheidung im EU-Parlament in der Sitzungswoche danach fällt. Eine Vorverlegung würde ihre Proteste ins Leere laufen lassen.

EVP will offenbar doch nicht auf Übersetzer warten

Entsprechend groß war der Aufschrei besonders auf Twitter. „Undemokratisch“ war noch der harmloseste Vorwurf gegen die EVP. Wölken sagte dem SPIEGEL: „Die Abstimmung vorzuziehen, ist ein Schlag ins Gesicht aller, die am 23. März demonstrieren wollten. Ich halte es für einen Skandal, die Entscheidung mit allen Tricks durchzupeitschen“.

Die EVP betonte, schon unmittelbar nach der Abstimmung im Rechtsausschuss am 27. Februar beantragt zu haben, die Plenums-Entscheidung so schnell wie möglich herbeizuführen – nämlich sobald die Übersetzungen des Gesetzestextes in allen EU-Sprachen vorliegen. Das teilte die Fraktion auf Twitter mit, und ein Mitarbeiter von Weber bestätigte es am Montagabend im Telefongespräch mit dem SPIEGEL.

Der Mitarbeiter sagte dem SPIEGEL und der dpa aber auch, man habe erfahren, dass die Übersetzungen nicht rechtzeitig für eine Abstimmung in der kommenden Woche fertig würden. Deshalb werde es kein Vorziehen der Entscheidung auf den 14. März geben.

Der Eintrag in der Entscheidungsvorlage mit dem Wunsch, die Abstimmung auf den 12. März zu legen, widerspricht nun der Aussage des Mitarbeiters.

Geschäftsordnung des EU-Parlaments verlangt Übersetzungen

Weder die EVP-Fraktion noch Manfred Weber haben die Fragen des SPIEGEL zu diesem Vorgang bisher beantwortet. Dafür schrieb der Sprecher der Fraktion, Pedro López, in einer E-Mail an „Golem.de“, man sei „abhängig von den Technischen Diensten“, aber „wenn es zur nächsten Plenarsitzung möglich ist“, wolle man die Abstimmung auf die Agenda der Runde der Fraktionsvorsitzenden setzen. Kurz: Die EVP will schon nächste Woche im Plenum abstimmen, sofern die Übersetzungen rechtzeitig fertig werden.

Anders wäre es auch kaum zu rechtfertigen. Die Geschäftsordnung des Parlaments besagt in Artikel 156: „Außer in den Artikeln 135 und 154 vorgesehenen Dringlichkeitsfällen können die Aussprache und die Abstimmung über einen Text nur stattfinden, wenn dieser den Mitgliedern mindestens 24 Stunden zuvor zur Verfügung gestellt wurde“. Und in Artikel 158 steht: „Alle Schriftstücke des Parlaments sind in den Amtssprachen abzufassen.“ Eine Abstimmung ohne die übersetzten Texte würde demnach der Geschäftsordnung widersprechen. Allerdings heißt es in Parlamentskreisen, dass die Übersetzer womöglich doch rechtzeitig fertig werden, weil sie längst eine Deadline gesetzt bekommen hätten: den kommenden Freitag.

Die EVP bräuchte für ihren Antrag allerdings einen Konsens in der Runde der Fraktionsvorsitzenden, oder zumindest eine Mehrheit entsprechend der Mitgliederstärke jeder Fraktion. Ob sie die bekommt, ist offen. Eine unmittelbare Folge ihres Vorstoßes: Es gibt noch mehr Demonstrationen, allein am heutigen Dienstag in mindestens fünf deutschen Städten.

Hinweis: Der Artikel wurde korrigiert mit der Datumsangabe 12. März und aktualisiert mit der Aussage des EVP-Fraktionssprechers López sowie mit Details zur Runde der Fraktionsvorsitzenden.

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.com/watch?v=ho5qfFUcklw

HerrNewstime Rede zu „Artikel 13“ in Köln

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Am 09.03. ab 13 Uhr wird es eine weitere Demo gegen Artikel 13 in Köln (Ottoplatz / Deutz Bahnhof) geben! Werde selber vor Ort sein um mit euch gemeinsam gegen Artikel 13 und die CDU zu demonstrieren! Seid dabei! Hier noch weitere Termine!

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ube.com/watch?v=BiDp_oNQspE

„Manfred Weber“ – CSU – Weber eingeknickt?! – brenzlig geworden – „SCHWANZ eingezogen“

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„Julia Reda“: https://twitter.com/senficon?lang=de

icon/status/1102951214877208576

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Wie die CDU/CSU trickst lügt und betrügt – ZUERST vorziehen dann DEMENTIE dann doch nochmal ein HEIMLICHER VERSUCH alles GEHEIM und VERTUSCHend – EBEN CDU/CSU

com/watch?v=1VxY2zm7dPs

„Artikel 13“ Abstimmung sollte doch vorgezogen werden –  CDU & CSU belügen ARD #LügenManni

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tube.com/watch?v=ciBDydhZHt8

„Julia Reda“ – Teil 1 – Erklärung zum „EU“-VIDEO zur „Ur-Heber-Rechts-REFORM“ – „Up-load-FILTER“

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tube.com/watch?v=f6DVQ5hIxME

„EU“- „UR-HEBER-RECHTs-REFORM – „EU“- VIDEO – Teil 2 – „Axel Voss“ – Deine Memes sind sicher???!!!?!

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tube.com/watch?v=IuZfMqEKpfY

Artikel 13: EU veröffentlicht Lobby-Video & Wikipedia will abschalten – RA Solmecke

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ube.com/watch?v=-4e2qPHvRtM

INTERVIEW mit „Julia Reda“ – @Senficon Twitter – bei „KICKSTARTER“ – „UP-LOAD-FILTER“ – „ARTIKEL 12“

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https://www.computerbase.de/2019-03/artikel-13-proteste-vorzug-abstimmung/

Artikel 13: Proteste gegen Vorverlegung der Abstimmung zeigen Erfolg

Fabian Vecellio del Monego
Artikel 13: Proteste gegen Vorverlegung der Abstimmung zeigen Erfolg
Bild: Change.org

Die Europäische Volkspartei (EVP) versuchte, die Abstimmung zur umstrittenen EU-Urheberrechtsreform vorzuverlegen: Die ursprünglich für den 25. März 2019 geplante Abstimmung sollte schon nächste Woche stattfinden. Proteste und spontane Demonstrationen sind die anscheinend wirksamen Folgen.

EVP stellt stillschweigend Antrag zur Vorverlegung

Der Fraktionsvorsitzende der CDU und CSU im Europaparlament, Manfred Weber, hat beantragt, bereits am 12. März über die Urheberrechtsreform und damit den darin enthaltenen umstrittenen Artikel 13 (PDF) abzustimmen, wie Julia Reda gestern per Twitter mitteilte. Nach anfänglichen Dementi und einer unklaren Stimmung lieferte die Politikerin heute die entsprechende Anfrage der Fraktion nach. Gegenüber Golem bestätigte zudem der Sprecher der Fraktion, Pedro López, eine Vorverlegung beantragt zu haben – wie es Gang und Gäbe sei: Man warte stets lediglich bis die endgültigen Texte in alle Sprachen übersetzt vorliegen.

Fraktionsvorsitzender zieht Antrag verbal zurück

Dem gegenüber steht nun ein Tweet des zur ARD gehörenden Magazins Bericht aus Berlin: Demnach liege eine Bestätigung seitens Manfred Weber vor, der zufolge die Abstimmung nicht vorgezogen werde. Auf Nachfrage Redas hin veröffentlicht das Magazin die Aussage des Fraktionsvorsitzenden als Video. Nichtsdestoweniger zeigt sich die Politikerin skeptisch und kündigt an, die Fraktion direkt morgen früh zum offiziellen Rückzug des Antrags aufzufordern.

Udo Bullmann, der Entscheidungsträger der sozialdemokratischen Fraktion (S&D), teilte indes bereits vorab mit, für eine Vorverlegung der Abstimmung nicht zur Verfügung [zu] stehen die Reform selbst unterstützen die Sozialdemokraten demnach allerdings weiterhin. Es bleibt somit unklar, ob der Antrag auf Vorverlegung tatsächlich im Willen der EVP zurückgezogen wird, oder die Fraktion schlichtweg resigniert feststellt, dass die erforderliche Mehrheit unter den Fraktionsführern nicht zustande käme.

Proteste erweisen sich als anscheinend wirksames Mittel

In Anbetracht des außerhalb des Parlamentes nicht kommunizierten Antrags auf Vorverlegung reagierten die Kritiker empört: Julia Reda selbst bezeichnet den Antrag als „Unding“ und bezichtigt die EVP eines undemokratischen Verhaltens. Ein häufiger Vorwurf ist zudem, dass die Fraktion versucht habe, die zuvor als Bots verunglimpften Kritiker zu überrumpeln und den für den 23. März großflächig angekündigten Demonstrationen das Wasser abzugraben.

Die Folge waren spontane Kundgebungen, unter anderem am heutigen Abend vor der Berliner Parteizentrale der CDU. Insgesamt sollen deutschlandweit rund 7.500 Demonstranten kurzfristig auf die Straße gegangen sein, so die Veranstalter. Nun wolle man sich auf die europaweiten Demonstrationen in rund zweieinhalb Wochen konzentrieren. Auch ComputerBase ruft zum Protest gegen Artikel 13 auf.

***************** Update 06.03.2019 18:20 Uhr *****************************

 

<<<<<EVP beantragt Vorverlegung wider gestriger Aussage erneut>>>>>

Entegegen der gestrigen Aussage Manfred Webers, die Abstimmung finde „Ende März statt, so wie geplant“, hat die EVP-Fraktion den Antrag beim heutigen informellen Treffen dennoch erneut vorgebracht, wie Julia Reda per Twitter mitteilte. Der originale Tweet ist indes nicht mehr verfügbar – die Politikerin wurde nach eigener Aussage dazu <<<<aufgefordert>>>>, lediglich das <<<<Ergebnis>>>> der Sitzung, <<<<nicht>>>> aber den <<<<Verlauf öffentlich zu kommunizieren>>>>. Ein Screenshot des ursprünglichen Tweets wurde wiederum als Antwort darauf gepostet. Dennoch kam es nicht zur Vorverlegung – der Antrag der Europäischen Volkspartei fand schlichtweg keine Unterstützer bei den anderen Parteien.

Die Empörung der Kritiker wurde somit erneut provoziert und gesteigert – es folgen die Anschuldigungen, Fraktionsvorsitzender Manfred Weber sei ein Lügner und die EVP bediene sich bereits jetzt unwirksam unfairer Tricks und der Zensur.

 

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https://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Diese-Reform-produziert-fast-nur-Verlierer-article20893046.html

Artikel 11 und 13 Diese Reform produziert fast nur Verlierer

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Der Widerstand gegen Artikel 13 wächst.

(Foto: http://www.imago-images.de)

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Mit ihrer geplanten Urheberrechtsreform schießt die EU weit übers Ziel hinaus – oder besser gesagt daran vorbei. Vor allem mit Artikel 11 und 13 schadet sie allen Kreativen. Profiteure werden dagegen die ohnehin mächtigen Internetriesen sein.

Wussten Sie, dass Sie ein Urheber sind? Haben Sie schon einmal Fotos oder Videos im Urlaub gemacht? Sie haben daran die Urheberrechte. Vermutlich haben Sie allerdings mit diesen Werken noch nie Geld verdient und haben es auch nicht vor. Für andere ist Kreativität und das Urheberrecht aber nicht nur ein Freizeitvergnügen, sondern stellt ihre wirtschaftliche Existenz dar. Eben jene Kreative, die meist keine großen Weltstars sind, werden aktuell zum Spielball der großen Verwertungsgesellschaften und Internetkonzerne.

Ich finde es richtig, die wirklichen Kreativen, somit die Urheberinnen und Urheber sowie Journalistinnen und Journalisten zu stärken. Sie sollen an ihren Werken mehr verdienen und sie dürfen nicht in Knebelverträgen stecken, die ihnen die Verwendung ihrer eigenen Werke untersagt. Es ist ferner nicht okay, dass bei Musikstreamingdiensten die Künstlerinnen und Künstler nur Bruchteile von Cents verdienen, während das große Geld bei den Musik-Labels landet.

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Henning Tillmann ist Diplom-Informatiker, selbständiger Software-Entwickler und Co-Vorsitzender des digitalpolitischen Think Tanks D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt e. V.

(Foto: Dominik Butzmann)

Leider ändert die geplante Urheberrechtsreform der EU nur wenig daran. Stattdessen schießt sie insbesondere mit den Artikeln 11 und 13 weit über das Ziel hinaus – oder besser gesagt: am Ziel vorbei. Das Gleichgewicht zwischen Kreativen beziehungsweise Urhebern, Plattformen, Nutzern und Verwertern erhält dadurch eine massive Unwucht zugunsten der Verwerter und der großen Internet-Player. Die vorliegende Reform wird die wenigen Starken stärker machen und den Rest weiter schwächen.

Artikel 13 schadet kleineren und mittelgroßen Plattformen

Der Artikel 13 wird im Netz besonders heiß diskutiert. Einfach zusammengefasst fordert er fast alle Anbieter von Websites, auf denen man urheberrechtlich geschützte Werke hochladen kann (und wie am Anfang geschrieben, wir sind alle Urheberinnen und Urheber), mit quasi allen Lizenzanbietern von Inhalten Verträge abzuschließen. Da dies in der Praxis unmöglich zu leisten ist, muss dann sichergestellt werden, dass urheberrechtlich geschütztes Material nicht hochgeladen und veröffentlicht werden kann. Dies kann technisch nur durch eine Filterung sichergestellt werden. Diese Filterung betrifft aber nicht nur große Anbieter wie YouTube oder Vimeo, sondern auch Koch-Websites, Datingportale oder kleinere Foren.

Eben jene kleinen Anbieter können weder Lizenzverhandlungen mit allen Inhalteanbietern abschließen und erst recht keine technisch aufwändigen Uploadfilter programmieren. Google könnte hingegen seine Uploadfilter, die sie bereits unter dem Namen Content-ID mehr schlecht als recht auf YouTube einsetzen, gewinnbringend lizenzieren und damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Kontrolle über die Inhalte und dessen Filterung gewinnen und gleichzeitig massive Geldeinnahmen von kleineren und mittelgroßen Plattformen generieren. Die wenigen Starken würden so noch stärker und der Rest noch schwächer.

Massive Einschränkung der Kunst- und Meinungsfreiheit

Solche Uploadfilter haben massive Auswirkungen: Wenn Sie Ihr Urlaubsvideo von der Strandpromenade auf eine Plattform hochladen und im Hintergrund sind Klänge eines Musikstücks zu hören, welches in einer Bar am Strand gespielt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ihr Video gefiltert wird. Das Video wird nicht veröffentlicht, wenn die Videoplattform keine entsprechende Lizenz für die Hintergrundmusik hat.

Vielleicht sind Sie aber auch auf andere Art kreativ und erstellen Memes: kleine Fotos oder Videosequenzen mit einer Textüberlagerung. Meist stammen die grafischen Inhalte aus einem Film, werden aber auf kreative Art und Weise neu zusammengestellt. Strenggenommen sind das oft Urheberrechtsverletzungen, da Ihnen – anders als in den USA („fair use“) – das Recht fehlt, Abwandlungen von kreativen Inhalten zu veröffentlichen. Aktuell wird das aber von fast allen Inhalteanbietern geduldet. Denn seien wir ehrlich: Geht durch so ein Meme eine Person weniger ins Kino? Vermutlich nicht, man kann es sogar als kostenlose Werbung ansehen. Die Veröffentlichung solcher Memes wird, ohne entsprechende Lizenzen, in Zukunft quasi unmöglich. Statt Jugend- und Internetkultur zu kriminalisieren, sollten sogenannte Remix-Schranken eingeführt werden, damit diese Memes nicht nur nicht gefiltert werden, sondern ganz offiziell auch legal werden. Ob man diese Art der Inhalte gut findet oder nicht – kreativ sind sie auf jeden Fall.

Die Protestbewegung wächst

Doch das ist nicht alles: Die Uploadfilter werden Zitate, Parodien oder Ironie nicht erkennen können. Jeder Text, jedes Bild, jedes Video wird erst einmal geprüft und im Zweifel gesperrt. Vorerst nur wegen (vermeintlicher) Urheberrechtsverletzungen. Aber sobald so eine Filter-Infrastruktur flächendeckend eingesetzt wird, vielleicht künftig auch aus anderen Gründen.

Tausende Menschen gehen wegen der möglichen Rechtsreform zu Spontandemos und junge Menschen entdecken das Briefeschreiben für sich und erstellen zum Beispiel über BotBrief.eu klassische Post an „analoge Politiker“. Statt sich über das politische Engagement zu freuen, werden eben jene jungen und engagierten Menschen, die sich gerade in verschiedensten Arten des Protests gegen die Urheberrechtsreform wenden, als „Bots“ beschimpft und deren Meinung als unecht und gesteuert degradiert.

Wird die Reform mit dieser Vehemenz und ohne Einsicht für Verbesserungsvorschläge durchgepeitscht, wird sie fast nur Verlierer produzieren: junge Kreative, kleine und mittlere Plattformen, Nutzerinnen und Nutzer und auch viele EU-Verdrossene. Unsere Kreativität, unser Recht auf freie Meinungsäußerung und die gute Entlohnung von Urhebern sollte uns mehr wert sein.

Quelle: n-tv.de

 

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Unfassbar: CDU will Art. 13 Abstimmung vorziehen! & Antwort an Hirte, Herwig & FAZ | RA Solmecke

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ube.com/watch?v=gr8pwp3V_co

„8 März“ – Es reicht! – Zeit für mehr Gerechtigkeit – SOFORT – Keine „LOHN-UNTERSCHIEDE“ mehr!!!

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tube.com/watch?v=Ql9xCDJXnJc

Artikel 13 – Dieses Chaos haben wir jetzt! RA Solmecke

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https://www.sueddeutsche.de/digital/urheberrecht-upload-filter-1.4358094

EU-Urheberrecht

Was genau sind eigentlich diese Upload-Filter?

Am Axel-Springer-Hochhaus in Berlin demonstrieren Tausende Menschen gegen die EU-Urheberrechtsreform.(Foto: Christoph Soeder/dpa)
  • Ganz Brüssel und das halbe Netz streiten über sogenannte Upload-Filter – dabei findet sich der Begriff gar nicht im Gesetzestext der EU-Urheberrechtsreform.
  • Tatsächlich lässt die Richtlinie großen Plattformen aber keine andere Wahl, als alle Inhalte vorab zu scannen.
  • Die Filter könnten Grundrechte verletzen. Trotzdem treibt die Bundesregierung die Reform voran und bricht damit den Koalitionsvertrag.
Von Simon Hurtz

Die neue Urheberrechtsrichtlinie der Europäischen Union besteht aus zwei Dutzend Artikeln, der Gesetzestext umfasst 80 Seiten (PDF). Es gäbe also eine Menge Stoff, über den man diskutieren könnte. Am erbittertsten streiten Gegner und Befürworter der Reform aber über ein Wort, das das Dokument gar nicht enthält: Upload-Filter. „Zensurmaschinen“ befürchten die einen, vor „Panikmache“ warnen die anderen.

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht Artikel 13. Er betrifft Online-Plattformen, die Inhalte öffentlich zugänglich machen. Die Betreiber sollen „bestmögliche Anstrengungen“ unternehmen, um zu verhindern, dass Nutzer urheberrechtlich geschütztes Material veröffentlichen. Weil der Begriff „Upload-Filter“ nicht auftaucht, werfen Unterstützer der Reform der Gegenseite eine irrationale Kampagne vor. „Es gibt keine Verpflichtung für Upload-Filter“, sagte etwa Grünenpolitikerin Helga Trüpel der SZ.

Viele Juristen, Netzpolitiker, Bürgerrechtler und IT-Experten sehen das anders. Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber sagt, dass es „in der praktischen Anwendung auf Upload-Filter hinauslaufen“ werde. Zwar enthält Artikel 13 Ausnahmen für Start-ups, die höchstens drei Jahre alt sind, weniger als fünf Millionen Nutzer pro Monat haben und maximal zehn Millionen Euro pro Jahr umsetzen. Sie haften erst dann für Rechtsverletzungen, wenn sie darauf hingewiesen werden. Doch alle anderen Plattformen müssen vorab Lizenzen erwerben oder sicherstellen, dass keine Texte, Bilder, Ton- oder Videoaufnahmen hochgeladen werden, die Urheber- und Verwertungsrechte von Verlagen, Labels, Produktionsfirmen oder Künstlern verletzen.

Netzpolitik Streit um Upload-Filter wird immer absurder
Urheberrecht in der EU

Streit um Upload-Filter wird immer absurder

Politiker ringen darum, ob darüber abgestimmt wird, wann das EU-Parlament über die Urheberrechtsreform abstimmt. Klingt abwegig – doch der Termin könnte entscheidend sein.   Von Simon Hurtz

Selbst für große Unternehmen ist es unmöglich, alle Lizenzen von allen Rechteanbietern der Welt zu erwerben. Die einzige bekannte Möglichkeit zu verhindern, dass rechtswidrige Inhalte ins Netz gestellt werden, ist es, sämtliche Uploads vorab zu prüfen. Und die einzige bekannte Möglichkeit, dieses Material zu scannen, sind eben automatische Upload-Filter.

Allein auf Youtube werden Tausende Stunden Videomaterial hochgeladen – pro Minute. Das können Menschen nicht sichten, dafür braucht es Maschinen. Wenn Nutzer dann etwa ein Foto auf Facebook posten wollen, vergleicht die Software das Bild mit einer Datenbank, die urheberrechtlich geschützte Inhalte enthält. Findet sich das Foto dort wieder, blockiert das System den Upload.

Drei Argumente gegen Upload-Filter

Solche Filter bringen mehrere Risiken und Nebenwirkungen mit sich: Erstens müssten kleinere Anbieter die Technik von Unternehmen wie Google einkaufen oder die Software mieten. Um selbst Filtersysteme zu entwickeln, fehlen ihnen schlicht die finanziellen und technischen Ressourcen. Das verstärkt Abhängigkeiten von den Großen und macht die Mächtigen nur noch mächtiger.

Zweitens machen Upload-Filter zwangsläufig Fehler, wie das Beispiel Youtube zeigt: Die Plattform setzt bereits eine Software namens „Content ID“ ein, um Videos zu erkennen, deren Tonspur geistiges Eigentum im Bereich der Musik enthält. Google hat mehr als 100 Millionen Dollar in die Technik investiert, dennoch löscht das System immer wieder auch legale Videos.

Ein Universalfilter müsste noch viel komplexere Entscheidungen treffen. Die Netzkultur beruht auf Mashups und Memes: Nutzer verarbeiten also teils urheberrechtlich geschützte Inhalte kreativ weiter und erschaffen daraus eigene Werke, die sich oftmals rasend schnell im Internet verbreiten. Ein Teil dieser Parodien ist vom Zitatrecht gedeckt, wenn die Ausschnitte einen gewissen Umfang nicht überschreiten – eine hoch komplexe Angelegenheit. Dass Maschinen solche Feinheiten erkennen, die selbst Juristen herausfordern, ist schwer vorstellbar.

Drittens urteilte der EuGH bereits 2012, dass Vorabfilterung in die Privatsphäre eingreift und gegen das Recht auf Meinungsfreiheit verstößt. Bis die Richter die neue Richtlinie prüfen, wird es aber dauern. In der Zwischenzeit könnten Unternehmen gezwungen sein, eine gigantische Filter-Infrastruktur aufzubauen, die womöglich Grundrechte verletzt.

Die Bundesregierung bricht den Koalitionsvertrag

Für bestimmte Zwecke sind Upload-Filter notwendig: Facebook blockiert damit Rachepornografie, und Microsoft hat ein System entwickelt, das viele große Online-Plattformen einsetzen, um Aufnahmen von Kindesmissbrauch aufzuspüren. Auch für terroristische Inhalte gibt es ähnliche schwarze Listen, die den Upload automatisch blockieren.

Ob Vorabfilterung das richtige Mittel ist, um zu gewährleisten, dass Künstler und Kreative für ihre Arbeit fair bezahlt werden, bezweifelt indes auch die Bundesregierung: „Eine Verpflichtung von Plattformen zum Einsatz von Upload-Filtern lehnen wir als unverhältnismäßig ab“, heißt es im Koalitionsvertrag. Justizministerin Katarina Barley stimmte in Brüssel trotzdem für die Reform.

Netzpolitik Dieser Kompromiss gefährdet das freie Netz

Upload-Filter

Dieser Kompromiss gefährdet das freie Netz

Die Reform des EU-Urheberrechts könnte zu einer fehleranfälligen und grundrechtswidrigen Vorzensur führen. Mit ihrer Zustimmung bricht die Bundesregierung den Koalitionsvertrag.   Kommentar von Simon Hurtz

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ube.com/watch?v=tP0-ybpwwU0

Demo –  Köln –  „Artikel 13“

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be.com/watch?v=_qhQ-bEhvPE

ZDF über Protest gegen Artikel 13/ Uploadfilter

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https://www.sueddeutsche.de/digital/uploadfilter-youtube-urheberrecht-termin-1.4356151

Urheberrecht in der EU

Streit um Upload-Filter wird immer absurder

In Berlin protestieren Gegner der Urheberrechtsform. Sie fürchten, dass Artikel 13 zu Upload-Filtern führt, die sie als Gefahr für die Meinungsfreiheit empfinden.(Foto: dpa)
  • Der Streit um die EU-Urheberrechtsreform eskaliert. Jetzt geht es nicht mehr um Inhalte, sondern um Termine.
  • Die Konservativen im EU-Parlament wollen die Abstimmung vorverlegen, Reformgegner empfinden das als miesen Trick.
  • Ein früherer Termin könnte den angekündigten Massenprotesten am 23. März zuvorkommen.
Von Simon Hurtz

Dass Politiker über Gesetze streiten, ist normal. Dass Politiker darüber streiten, ob darüber abgestimmt wird, dass der Abstimmungstermin für eine EU-Richtlinie möglicherweise um zwei Wochen vorverlegt wird, ist außergewöhnlich. Wenn entsprechende Tweets auch noch tausendfach geteilt werden und das halbe Netz in Aufregung versetzen, kann das nur bedeuten: Es geht mal wieder um die EU-Urheberrechtsform.

Eigentlich will die Europäische Union nur das Urheberrecht ans digitale Zeitalter anpassen. Doch selten hat eine EU-Richtlinie derart heftige Emotionen ausgelöst. Endlich würden Kulturschaffende fair entlohnt, sagen manche. Die Reform gefährde das freie Netz, sagen andere: Upload-Filter könnten die großen Plattformen stärken, die Netzkultur mit ihren Mems und Remixen zerstören und Grundrechte verletzen. Der Streit bringt junge Menschen zu Tausenden auf die Straße und hat sogar dazu geführt, dass die EU-Kommission in ihrer eigenen Aufregung Kritiker als „Mob“ diskreditiert.

Netzpolitik Dieser Kompromiss gefährdet das freie Netz
Upload-Filter

Dieser Kompromiss gefährdet das freie Netz

Die Reform des EU-Urheberrechts könnte zu einer fehleranfälligen und grundrechtswidrigen Vorzensur führen. Mit ihrer Zustimmung bricht die Bundesregierung den Koalitionsvertrag.Kommentar von Simon Hurtz

Neben den Inhalten der Richtlinie ist inzwischen auch das Datum für die Abstimmung im EU-Parlament umstritten. Ursprünglich sollte sie in der Woche vom 25. März stattfinden. Dieser Termin scheint den Abgeordneten der Europäischen Volkspartei (EVP) aber nicht zu passen. Die Konservativen wollen die Abstimmung vorziehen und bereits kommende Woche entscheiden. Das geht aus Dokumenten hervor, die die Europapolitiker Julia Reda (Piratenpartei) und Tiemo Wölken (SPD) auf Twitter veröffentlicht haben.

Dahinter könnte ein taktisches Manöver stecken, mutmaßen die misstrauischen Gegner der Filter: Mehrere Bündnisse haben nämlich für die kommenden Wochen zu Demonstrationen aufgerufen. Die Kampagne „Save the Internet“ mobilisiert für den „europaweiten Demo-Tag“ am 23. März. Sollte das EU-Parlament tatsächlich bereits in der kommenden Woche abstimmen, wären die Proteste nahezu sinnlos: Teilnehmer könnten dann höchstens noch ihrem Ärger oder ihrer Erleichterung Luft machen, aber keine Abgeordneten mehr umstimmen.

Wölken kritisiert das scharf. Abgeordnete der Union hätten die Gegner der Reform angelogen, schreibt er auf Twitter. „Die Abstimmung vorzuziehen, ist ein Schlag ins Gesicht aller, die am 23. März demonstrieren wollten“, sagte er dem Spiegel. „Ich halte es für einen Skandal, die Entscheidung mit allen Tricks durchzupeitschen.“

Am Dienstagabend sind Demonstrationen in fünf deutschen Städten geplant

Die EVP weist die Vorwürfe zurück und behauptet, bereits vor mehr als einer Woche beantragt zu haben, dass sobald wie möglich abgestimmt werde. Der genaue Termin hängt unter anderem davon ab, bis wann der Gesetzestext in alle EU-Sprachen übersetzt ist. Ein Mitarbeiter des sagte dem Spiegel und der dpa, die Übersetzungen würden nicht rechtzeitig für die Abstimmung in der kommenden Woche fertig.

Warum die Konservativen nun trotzdem am kommenden Donnerstag in der Runde der Fraktionsvorsitzenden darüber abstimmen lassen wollen, ob das Parlament am 12. März über die Reform entscheidet, erklärt die EVP nicht. Julia Reda, die sich der Fraktion der Grünen/EFA angeschlossen hat, sagte der SZ, dass ihre Fraktion die EVP dazu auffordern werde, den Antrag zurückzuziehen.

Wenn auch nur ein Bruchteil der Menschen, die sich derzeit über die EU-Urheberrechtsform aufregen, den Protest auf die Straße trägt, könnten es zu Großdemos kommen. Viele Abgeordnete lassen sich von analogen Kundgebungen immer noch eher überzeugen als von digitalen Kampagnen. Die nächste Gelegenheit haben die Reformgegner schon an diesem Dienstagabend: In Berlin, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart sind um 18 Uhr Demonstrationen geplant.

EU-Urheberrecht

Diese Reform macht alle verrückt

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e.com/watch?time_continue=1&v=yogVi75lq68

Urheberrecht: Abstimmung über Artikel 13 wird nicht verschoben

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tube.com/watch?v=Q8W1TZY-XOU

Warum Artikel 13 das Internet grundlegend verändert | quer vom BR

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tube.com/watch?v=AL6gD7JKivE

Artikel 11 – Mindestens genau so schlimm wie Artikel 13? | Rechtsanwalt Christian Solmecke

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Berlin Demo – „UP-LOAD-FILTER“ – NIE MEHR „MEINUNGs-FASCHISMUS“ – „ARTIKEL 13“

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