Wer CDU/CSU wählt – wählt GLYPHOSAT incl. MONSANTO – – – „BUNDES-REGIERUNG“ keine HALTUNG / „MONSANTO“ und die „EFSA“ / „INDIEN – MONSANTO“ – Baumwollschädling „Kapselbohrer“ – Resistenz / GESCHÄFTs-MODELL „ERDE“ / „„Die Risikoprüfung dieser Sojabohnen ist ein Fake“ – „14 September 2017 – ABSTIMMUNG – „Wie wird DEUTSCHLAND abstimmen???!!!“

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32741/

Glyphosat: Bundesregierung hält sich raus

31.08.2017

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Die Bundesregierung wird der Aufforderung der EU-Kommission nicht folgen, sich bis morgen schriftlich dazu zu äußern, ob der Unkrautvernichter Glyphosat über den 15. Dezember hinaus weiter zugelassen werden soll. Sie sei dazu nicht verpflichtet, sagte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf Anfrage des Informationsdienst Gentechnik. Nach wie vor seien das CSU-geführte Agrarministerium für und das Umweltministerium gegen eine weitere Zulassung.

Die Bundesumweltministerin ist überzeugt, dass Spritzmittel wie Glyphosat die biologische Vielfalt gefährden. Deshalb werde sie einer verlängerten Zulassung nur zustimmen, wenn die Anwendung des Pflanzengifts deutlich eingeschränkt werde, so der Sprecher. In dem Vorschlag, den die EU-Kommission den Mitgliedsländern im Juli bei der Beratung im zuständigen Ausschuss präsentiert habe, fehlten solche Einschränkungen. Daher bleibe es dabei, dass die amtierende Bundesregierung sich bei einer möglichen Abstimmung im zuständigen EU-Ausschuss enthalten werde.

Die nächste Sitzung des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel (SCOPAFF) ist am 21. und 22. September geplant. Experten halten es allerdings für unwahrscheinlich, dass so kurz vor der Bundestagswahl über das heikle Thema Glyphosat abgestimmt wird. Wie die Bundesregierung sich dann bei der nächsten Sitzung des SCOPAFF Anfang Oktober verhalten wird, ist offen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Bauern im Wahlkampf mehrfach versprochen, ihnen den Unkrautvernichter Glyphosat zu erhalten.

Aktuell ist Glyphosat aufgrund einer Übergangsregelung zugelassen. Weil sich die EU-Mitgliedsstaaten schon 2016 nicht über die Frage einigen konnten, hatte die EU-Kommission die Glyphosat-Zulassung vorläufig für 18 Monate verlängert. Gegen diese Übergangszulassung klagen jetzt der Imker-Verein Mellifera und die Aurelia-Stiftung vor dem Europäischen Gerichtshof. Denn Glyphosat steht nicht nur im Verdacht, bei Menschen zu Krebserkrankungen zu führen. Es soll auch die Überlebensfähigkeit der Bienen beeinträchtigen. Und es wurde schon in Honig gefunden – weit über dem zugelassenen Grenzwert. Nach einem Bericht des Deutschlandfunks argumentieren die Kläger, die EU-Kommission habe die Zulassung 2016 gar nicht in der Form verlängern dürfen. Sie habe dafür eine Ausnahmeregelung missbraucht, die nur für wenige Monate gelte.

Unterdessen hat der französische Umweltminister Nicolas Hulot nach Medienberichten bestätigt, dass Frankreich gegen den Vorschlag von EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis stimmen wird, den Unkrautvernichter Glyphosat für weitere zehn Jahre zuzulassen. Dieses Votum ist aus Sicht des Mitbegründers der französischen Umweltorganisation „Générations futures“ (künftige Generationen) ein Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“. François Veillerette hofft, dass der französische Minister noch andere europäische Regierungen von seiner Position überzeugen kann.

„Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie sich bei der Abstimmung im Herbst der französischen Regierung sowie der Bürgerbewegung und vielen Verbraucherschutzverbänden anschließt“, fordert auch der grüne Europaabgeordnete Sven Giegold. „Die dramatischen Bestandsrückgänge bei Wiesenvögeln, Schmetterlingen und anderen Insekten sind ein Weckruf zum Handeln.“ [vef]

***********************************************************************

siehe auch MONSANTOs-METHODEN  – – – MONSANTO und die „EFSA“???!!!

https://www.testbiotech.org/node/2060

Verdecktes Sponsoring durch Monsanto: EFSA nennt keine Details

4. September 2017 / Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) hat in einem Schreiben an Testbiotech vehement bestritten, dass ihre Experten für die Teilnahme an einer Konferenz indirekt von Monsanto bezahlt wurden. Doch die Behörde zeigt dabei wenig Interesse an einer tatsächlichen Aufklärung: Auf zentrale Fragen von Testbiotech wird im aktuellen Schreiben der EFSA nicht eingegangen.

Im Programm für die Jahrestagung der Society of Toxicology (SOT) im März 2017 in den USA wird Jose Tarazona, der Leiter der Pestizidabteilung bei der EFSA, sowohl im vorläufigen als auch im endgültigen Programm als Redner angekündigt. Dabei ist im endgültigen Programm der zusätzliche Vermerk zu lesen, dass sein Auftritt gesponsert wird. Der Sponsor ist der britische Toxikologe Allister Vale, der dem Wortlaut vertraulicher E-Mails zufolge die Veranstaltung in Absprache mit Monsanto geplant hatte. Aus diesen E-Mails geht auch hervor, dass dabei auch verdeckte Gelder von Monsanto fließen sollten.

Nachdem der Auftritt von Herrn Tarazona in beiden Versionen des Programms angekündigt wurde, ist davon auszugehen, dass dieser nicht nur angefragt wurde, sondern auch zugesagt hatte. Letztlich hat an der Konferenz dann aber eine andere Mitarbeiterin der EFSA teilgenommen, um das Herbizid Glyphosat gegen den Verdacht zu verteidigen, krebserregend zu sein. Dadurch erscheint die Affäre zwar komplizierter, sie ist aber deswegen nicht weniger heikel. Vor diesem Hintergrund hatte Testbiotech unter anderem folgende Fragen an den Geschäftsführer der EFSA, Bernhard Url, gerichtet:

Wer hatte wen zu dieser Konferenz eingeladen und wer erhielt die Einladung?
• Wurden Herrn Tarazona Vergünstigungen (Zahlungen) als Privatperson angeboten?
Wurden seiner Vertretung Frau Court-Marques ebenfalls Vergünstigungen (Zahlungen) angeboten?
Wer genau bot die Vergünstigungen (Zahlungen) an?
• Für welchen Zweck genau wurden die Vergünstigungen (Zahlungen) angeboten oder gewährt?
• Um welche Vergünstigungen (Zahlungen) handelte es sich und in welchem Umfang erfolgten sie?
• War die EFSA über das Angebot dieses Sponsoring informiert?
• Gibt es irgendwelche Konsequenzen, die die EFSA daraus zu ziehen gedenkt?

In seiner Antwort an Testbiotech schreibt Bernhard Url: „Die Unterstellung in Ihren Briefen, dass Mitarbeiter der EFSA auf indirekte Weise von Unternehmen Zahlungen erhalten, die Produkte zur Prüfung angemeldet haben, trifft nicht zu.“ (Übersetzung aus dem Englischen: Testbiotech)

Dieses Statement ist im vorliegenden Fall aber keinesfalls ausreichend. Wie die bekannt gewordenen vertraulichen E-Mails zeigen, sollten die Zahlungen der Industrie verdeckt erfolgen.  So sollte gewährleistet werden, dass alle Beteiligten ihre ‚weiße Weste‘ behalten.  Zur Aufklärung der Affäre müssen daher auch professionelle Ermittler hinzugezogen werden, da möglicherweise Straftaten begangen wurden. Der Verdacht richtet sich dabei vor allem gegen den Monsanto-Konzern, der möglicherweise über verschiedene Kanäle verdeckte Gelder in Umlauf gebracht hat, um Einfluss auf die Entscheidung über die weitere Zulassung von Glyphosat zu nehmen. Ob und wie MitarbeiterInnen der EFSA darin verwickelt waren, muss ein Schwerpunkt der Ermittlungen sein. Testbiotech hat sich deswegen jetzt mit der Bitte um Aufklärung an die EU-Kommission und den Verwaltungsrat der EFSA gewandt.

Kontakt:
Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

Advertisements

Die kriminellen „METHODEN von MONSANTO“ – – -„Europäische Lebensmittelbehörde EFSA“ – – Leitender Wissenschaftler der EFSA von Monsanto gesponsert? – – – „Jose Tarazona“ – – – “ Allister Vale“ / „Kanada: Erstmals Gentech-Lachs im Handel“ – „Kanada“ lässt neue „Gentech-Kartoffeln“ zu – „Lachs-Äpfel-Kartoffeln“ usw – „Kanada – EU – CETA“

WIESO wird davon NICHT im „MAIN-STREAM“ berichtet???!!!

siehe auch MONSANTO-GLYPHOSAT

 https://www.testbiotech.org/node/2052

Update: Leitender Wissenschaftler der EFSA von Monsanto gesponsert?

An Konferenz nahm andere Mitarbeiterin der EFSA teil

18. August 2017 / Heute morgen berichtete Testbiotech, dass Jose Tarazona von der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA an einer Konferenz in den USA teilgenommen hat, die nach dem Wortlaut vorliegender Dokumente insgeheim von Monsanto finanziert wurde. Dort sollte er laut dem ursprünglichen Tagungsprogramm in seiner Rolle als leitender Mitarbeiter der EFSA teilnehmen und bestreiten, dass das von Monsanto vertriebene Herbizid Glyphosat krebserregend sei. Sein Auftritt wurde laut Programm von einem britischen Wissenschaftler, Allister Vale, gesponsert. Vale kollaborierte seinerseits mit Monsanto bei der Vorbereitung der Konferenz. Testbiotech hatte daraufhin bei der EFSA um weitere Informationen angefragt.
Tatsächlich an der Konferenz teilgenommen hat allerdings nicht Tarazona, sondern Daniele Court-Marques, ebenfalls von der Pestizidabteilung der EFSA. Die Frage danach, wer den Auftritt wie finanziert hat, ist nach wie vor aktuell. Nachdem im Programm das Sponsoring ausdrücklich vermerkt ist, besteht nach wie vor hoher Aufklärungsbedarf.

Nach dem Wortlaut von in den USA veröffentlichten, vertraulichen E-Mails, wandte sich Monsanto im März 2016 an einen führenden britischen Toxikologen, Allister Vale. Dieser solle aktiv werden, um die Zulassung des Herbizids Glyphosat in der Öffentlichkeit zu verteidigen. Allister Vale war grundsätzlich zur Zusammenarbeit bereit, allerdings wollte er von Monsanto nicht direkt Zahlungen erhalten. Deswegen schlug er den Umweg über die Finanzierung einer wissenschaftlichen Konferenz vor, was auch von Monsanto befürwortet wurde. Allister Vale organisierte im März 2017 auf der Jahrestagung der Society of Toxicology (SOT) in den USA tatsächlich eine Expertendiskussion zum Thema Glyphosat. Die Veranstaltung wurde von Vale geleitet. Die Mitarbeiterin der EFSA vertrat dort in ihrer offiziellen Rolle mit Nachdruck die Botschaft, dass Glyphosat nicht krebserregend sei.

Die veröffentlichten E-Mails zeigen, dass die Finanzierung der Tagung verdeckt erfolgen sollte. Daniel Goldstein, ein leitender Mitarbeiter von Monsanto, schrieb: „At this point, I certainly understand the need for Monsanto (and the other manufacturers) to stand back from proceedings and to participate as observers at most (if at all). Funding can perhaps come from the Glyphosate Consortium which is conducting the EU re-registration or via ECETOX or CEFIC, for example, and be routed via SOT or one or more academic institutions. At that point, we can be „hands off“ altogether.“

Demnach sollten die Gelder von Monsanto also durch verschiedene Kanäle geschleust und schließlich über eine oder mehrere wissenschaftliche Institutionen zur Verfügung gestellt werden. Alle Beteiligten sollten so eine weiße Weste behalten.

Kontakt:
Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

********************************************************************************

https://www.testbiotech.org/node/2050

Leitender Wissenschaftler der EFSA von Monsanto gesponsert?

Vertrauliche EMails zeigen, wie Monsanto verdeckten Einfluss auf europäische Experten nimmt
Freitag, 18. August 2017

Eine Reihe von E-Mails, die US-Verbraucheranwälte veröffentlicht haben, zeigen, wie Monsanto insgeheim Einfluss auf europäische Wissenschaftler nimmt, um das Herbizid Glyphosat von dem Verdacht reinzuwaschen, krebserregend zu sein. Die Spuren der Zahlungen führen bis zu einem führenden Wissenschaftler der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA): Jose Tarazona, der Leiter der Pestizidabteilung der EFSA, wurde für seine Teilnahme an einer Konferenz in den USA wahrscheinlich von Monsanto gesponsert. Nach den vorliegenden EMails wurden die Gelder über einen britischen Toxikologen weitergeleitet. Tarazona bestritt bei der Konferenz, dass Glyphosat krebserregend sei.

Nach dem Wortlaut der vertraulichen E-Mails wandte sich Monsanto im März 2016 an einen führenden britischen Toxikologen, Allister Vale. Dieser solle aktiv werden, um die Zulassung des Herbizids Glyphosat in der Öffentlichkleit zu verteidigen. Allister Vale war grundsätzlich zur Zusammenarbeit bereit, allerdings wollte er von Monsanto nicht direkt Zahlungen erhalten. Deswegen schlug er den Umweg über die Finanzierung einer wissenschaftlichen Konferenz vor, was auch von Monsanto befürwortet wurde.

Allister Vale organisierte im März 2017 auf der Jahrestagung der Society of Toxicology (SOT) in den USA tatsächlich eine Expertendiskussion zum Thema Glyphosat. Die Veranstaltung wurde von Vale geleitet. Jose Tarazona vertrat dort in seiner Rolle als Leiter der Pestizidabteilung der EFSA mit Nachdruck die Botschaft, dass Glyphosat nicht krebserregend sei. Monsanto tauchte nicht als Geldgeber der Tagung auf. Doch laut Programm der SOT-Tagung wurde der Auftritt von Tarazona von Allister Vale gesponsert. Im Programm der Jahrestagung 2017 der Society of Toxicology (SOT) in den USA wird der Auftritt von Tarazona wie folgt angekündigt: „Is Glyphosate a Probable Human Carcinogen? No!. ​J. Tarazona. European Food Safety Authority (EFSA) Pesticides Unit, Parma, Italy. Sponsor: A. Vale“.

Dieser ungewöhnliche Umstand, dass ein führender Experte der EFSA sich von einer Privatperson für seinen Auftritt bezahlen ließ, legt den Verdacht nahe, dass Monsantos Gelder nicht nur an Vale, sondern auch an den Experten der EFSA geflossen sind.

„Verdeckte Zahlungen an Wissenschaftler scheinen für Monsanto ein bewährtes Mittel zu sein, um wichtige Entscheidungen über ihre Produkte zu beeinflussen“, sagt Christoph Then von Testbiotech. „Bisher zeigen Behörden und Politik viel zu wenig Bereitschaft, dagegen vorzugehen. Wir wollen jetzt von der EFSA ganz genau wissen, wie und warum der Auftritt von Jose Tarazona gesponsert wurde.“

Die veröffentlichten E-Mails zeigen, dass Vale dem Anliegen von Monsanto rasch zustimmte und dass er lediglich die Herkunft des Geldes verbergen wollte. Auf der Gegenseite war Monsanto schnell einverstanden, die Zahlungen über eine die Tagung der SOT 2017 zu vertuschen. Daniel Goldstein, ein leitender Mitarbeiter von Monsanto schrieb: „At this point, I certainly understand the need for Monsanto (and the other manufacturers) to stand back from proceedings and to participate as observers at most (if at all). Funding can perhaps come from the Glyphosate Consortium which is conducting the EU re-registration or via ECETOX or CEFIC, for example, and be routed via SOT or one or more academic institutions. At that point, we can be „hands off“ altogether.“

Demnach sollten die Gelder von Monsanto also durch verschiedene Kanäle geschleust und schließlich über eine oder mehrere wissenschaftliche Institutionen zur Verfügung gestellt werden. Alle Beteiligten sollten so eine weiße Weste behalten.

In einem Schreiben an die EFSA verlangt Testbiotech jetzt Aufklärung von der Behörde: Es sei noch nicht klar, ob Tarazona wusste, woher das Geld ursprünglich kam. Ein privates Sponsoring für leitende Mitarbeiter der EFSA ist aber in jedem Fall bedenklich.

In den EMails spielt auch ein anderer britischer Experte, Sir Colin Berry, eine wichtige Rolle. Dieser wurde offensichtlich schon vor mehreren Jahren von Monsanto bezahlt. Berry und eine von ihm geleitete Gruppe von Toxikologen sollten laut den EMails wieder von Monsanto reaktiviert werden und durch Allister Vale unterstützt werden. Auch die weitere Spur von Colin Berry lässt sich verfolgen: Im Mai 2016 traf Berry zusammen mit einer Gruppe industrienaher Experten den zuständigen EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis, der sich zusammen mit der illustren Runde sogar fotografieren ließ. Thema der Besprechung: Die Sicherheit von Chemikalien. Mittlerweile befürwortet Andriukaitis eine erneute Glyphosat-Zulassung für weitere zehn Jahre in der EU.

Kontakt:

Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org