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siehe auch „Bayer-Baumann“

siehe auch „GLYPHOSAT in WINDELN“

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/bienen-volksbegehren-muenchen-1.4311209

Volksbegehren zum Artenschutz Schlangestehen zur Rettung der Bienen

Gleich am ersten Tag des Volksbegehrens kommen viele Münchner zum Rathaus, um für den Schutz der Bienen zu unterschreiben.(Foto: Stephan Rumpf)
  • Am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ haben sich Schlangen vor dem Rathaus gebildet.
  • Bis zum frühen Nachmittag haben sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen, bis zum Abend sind es sogar 11 243 Unterschriften.
  • Zum Start des Volksbegehrens demonstrieren in München auch viele Prominente für den Artenschutz.
Von Thomas Anlauf

Tausende Münchner haben bereits am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das VolksbegehrenArtenvielfalt – Rettet die Bienen“ unterschrieben. Bereits wenige Minuten, nachdem im Rathaus die zehn Eintragungsschalter geöffnet worden waren, bildete sich eine lange Schlange, die zeitweise bis zur Mariensäule auf dem Marienplatz reichte. Bis zum frühen Nachmittag hatten sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen und bis abends um 18 Uhr sogar 11 243 Menschen. Das sind deutlich mehr als am gesamten ersten Tag des erfolgreichen Volksbegehrens zum Nichtraucherschutz.

Oberbürgermeister Dieter Reiter war um kurz nach zehn Uhr unter den ersten, die sich in die Listen eintrugen. „Für mich persönlich ist es klar, dass man hier unterschreiben muss, damit man den Turnaround in der Landwirtschaft schafft“, sagte Reiter. Die Zahlen, wie schnell die Arten sterben, seien erschreckend. „Es muss ein Umdenken geben“, sagte der SPD-Politiker. „Es geht um die Zukunft unserer Erde.“

Leserdiskussion Bienen-Volksbegehren: Ist die konventionelle Landwirtschaft am Ende?
Leserdiskussion

Bienen-Volksbegehren: Ist die konventionelle Landwirtschaft am Ende?

Das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ setzt sich für Artenvielfalt und Naturschutz ein. Landwirte und ihre Verbände reagieren sehr zwiespältig: Während Biobauern die Initiative unterstützen, greifen eher konventionell arbeitenden Landwirte die Initiative massiv an.

Initiiert hatte das Volksbegehren die ÖDP, zu den Trägern gehören aber auch die Grünen, der Landesbund für Vogelschutz und der Bund Naturschutz, unterstützt wird das Bündnis mittlerweile von fast allen Parteien außer der CSU. „Ich bin überrascht, was das für eine Welle der Zustimmung ist“, sagte ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff, der maßgeblich am Gesetzesentwurf für das Volksbegehren mitgearbeitet hatte. Zwei Monate lang wurde an dem Text gearbeitet, jetzt hoffen die Initiatoren des Volksbegehrens natürlich, dass die nötige Zahl an Unterschriften von etwa einer Million möglichst schnell und deutlich überschritten wird. „Schauen wir mal, wenn es durchgeht, vielleicht übernehmen sie es ja“, sagt Ruff in Richtung der Staatsregierung. Sollte das Quorum von zehn Prozent der bayerischen Wahlberechtigten überschritten werden, muss sich der Landtag mit dem Volksbegehren befassen.

Zum Start des Volksbegehrens am Donnerstag kamen auch zahlreiche Prominente, um für einen besseren Artenschutz zu demonstrieren. Regisseur Marcus H. Rosenmüller verteilte aus einer Schatulle Aufkleber mit Bienen. „Man muss die Welt zum Guten verändern“, so der Filmemacher. Der Kabarettist Hannes Ringlstetter sagte, alle, vom Prominenten bis zum Konsumenten, müssten Haltung zeigen. Schauspieler Udo Wachtveitl versuchte, die zahlreichen Passanten auf dem Marienplatz aufzurütteln. „Es geht jetzt ums Ganze, ich kann nur hoffen, dass möglichst viele Leute ihren Arsch hochbekommen und unterschreiben.“ Seine Kollegin Michaela May erinnerte daran, dass früher die Windschutzscheiben nach Autofahrten voller Fliegen und Mücken gewesen seien, heute nicht mehr.Wovon leben die Tiere nun?“, fragte sie. Und wer solle in Zukunft Blüten bestäuben? Für die Münchner Schauspielerin ist es für die Rettung der Artenvielfalt eigentlich schon zu spät: „Es ist fünf nach zwölf“, sagte May.

Bereits seit halb zehn Uhr warben zahlreiche Umweltschützer, Politiker und Prominente für das Volksbegehren. Auf dem Marienplatz diskutierten als Bienen verkleidete Aktivisten und Unterstützer mit Passanten. Unter ihnen Julika Selinger-Schreiber vom Bund Naturschutz. Sie ließ sich bereitwillig von Touristen und Münchnern in ihrem Kostüm fotografieren. Es sei „eigentlich traurig, dass es für dieses Thema erst ein Volksbegehren geben muss“, sagte sie. Denn dass dringend etwas für den Artenschutz getan werden müsse, sei offensichtlich.

Langer Weg zum ErfolgDer Prozess bis zu einem erfolgreichen Volksentscheid ist lang und mühselig. Zunächst muss ein Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens mit 25 000 Unterschriften von Stimmberechtigten beim Innenministerium eingereicht werden. Beim aktuellen Antrag zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ waren es mehr als 100 000 Unterschriften. Nach der Zulassung durch das Ministerium müssen zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern, also etwa 950 000, das Volksbegehren unterzeichnen. Damit kann eine Gesetzesvorlage in den Landtag eingebracht werden. Falls diese im Maximilianeum abgelehnt wird, muss es innerhalb eines halben Jahres einen Volksentscheid geben. Im aktuellen Fall wäre das spätestens Mitte August. Beileibe nicht immer bekommen die Initiatoren der Volksbegehren die nötigen Prozente zusammen.

Die jüngsten Beispiele: Beim Volksbegehren „Ja zur Wahlfreiheit zwischen G 9 und G 8 in Bayern“ vom 3. bis 16. Juli 2014 unterschrieben bayernweit nur 2,9 Prozent der Stimmberechtigten, 2,5 Prozent in München. Dagegen unterzeichneten beim Volksbegehren „Nein zu Studienbeiträgen in Bayern“ vom 17. bis 30. Januar 2013 bayernweit 14,3 Prozent und 12,1 Prozent in München. Ähnlich sah es beim Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz!“ vom 19. November bis 2. Dezember 2009 aus: 13,9 bayernweite Beteiligung, 12,3 Prozent in München. Das Volksbegehren „G9“ vom 14. bis 27. Juni 2005 unterstützten nur 2,4 Prozent (1,8 Prozent Münchner). Und das Volksbegehren „Die bessere Schulreform“ vom 15. bis 28. Februar 2000 unterschrieben 5,7 Prozent (3,7 Prozent Münchner).

Die Münchnerin Nadine Patzelt sagte, sie sehe das Volksbegehren als ein Zeichen „für ein grünes, ökologisches Bayern – und für das Leben in Bayern“. Zahlreiche Menschen, die geduldig in der Schlange vor dem Rathaus standen, argumentierten ähnlich. Das Volksbegehren sei gut, da die Menschen aufgerüttelt würden, damit endlich etwas passiert, so eine Frau, die mit ihrem Mann in der Schlange stand. Francesco Tortora unterschrieb ebenfalls am Donnerstag für den Schutz der Artenvielfalt.Man kann eigentlich nie genug machen, um die Umwelt zu retten“, sagte der Münchner. Man lebe oft zu gedankenlos in einer Konsumgesellschaft, da müsse man immer wieder hinterfragen, ob es richtig sei, was man täglich tue.

Bis zum Nachmittag lief der erste Tag des Volksbegehrens trotz der Schlangen vor dem Rathaus reibungslos. Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle schaute bereits am Morgen am Eintragungsort in der Stadtinformation am Marienplatz vorbei, um zu schauen, wie die Eintragung lief – und unterzeichnete gleich selbst. Von diesem Freitag an gibt es unter www.muenchen.de/volksbegehren aktuelle Zahlen, wie viele Münchner unterschrieben haben.

Umwelt und Naturschutz in Bayern "Das Volksbegehren soll viel mehr als nur die Bienen retten"

Bienensterben

„Das Volksbegehren soll viel mehr als nur die Bienen retten“

Die Unterstützer von „Rettet die Bienen!“ fordern mehr Biolandwirtschaft und weniger Pestizide. Helga Pausch ist Imkerin. Sie erklärt, was die Initiative für sie bedeutet.   Interview von Merlin Gröber

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be.com/watch?v=y7LgUvhqXy4

Bayern – München – „Volksbegehren“ – „Rettet die Bienen“!!!! – „31 Januar bis 13 Februar“ 2019

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„Bienen-FLÜCHTLINGE“ finden „ZU-FLUCHT“ in AMSTERDAM!!!!!!!!

aus dem TEXT:..Die letzten Ergebnisse haben die Bienenforscher optimistisch gestimmt, denn in der Hauptstadt haben sich zehn neue Wildbienenarten angesiedelt. …..

https://www.neopresse.com/umwelt/vorbild-initiative-gegen-bienensterben-in-amsterdam/

Vorbild-Initiative gegen Bienensterben in Amsterdam

NEOPresse in Umwelt

Obwohl das Bienen- und Insektensterben nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt von Forschern dokumentiert und bewiesen ist, weigert sich die Bundesregierung noch immer, die tödlichen Pestizide in Deutschland zu verbieten. Auch in Holland, das auch der „Plastikgarten Europas“ genannt wird, kommen Pestizide immer noch zum Einsatz.

Nicht nur die Honigbienen sind im Begriff auszusterben. Auch Wildbienen, die ebenfalls für die Bestäubung von Pflanzen sorgen, verschwinden zusehends. Sie leiden genauso unter den Pestiziden, Monokulturen und einer immer gleichförmigeren Landschaft.

Die Stadt Amsterdam hat jetzt eine Initiative ergriffen, die belegt, dass sich die Bestände der Wildbienen durch einfache Maßnahmen rasch erholen können. Denn einst gab es in den Niederlanden rund 360 Wildbienenarten. Doch rund 60 Arten sind bereits ausgestorben oder stark vom Aussterben bedroht. Noch gibt es rund 300 verschiedene Wildbienenarten in Holland, zu denen auch Hummeln gehören. Doch ihre Anzahl ist dramatisch gesunken.

 

In Amsterdam findet man nur etwa ein Drittel aller Wildbienen, doch die Bewohner der niederländischen Hauptstadt haben ihr Herz für Wildbienen entdeckt. Sie lassen die Bienenpopulationen regelmäßig untersuchen und zählen. Die letzten Ergebnisse haben die Bienenforscher optimistisch gestimmt, denn in der Hauptstadt haben sich zehn neue Wildbienenarten angesiedelt. Und auch andere Arten, die vor wenigen Jahren noch selten waren, werden wieder häufiger gezählt.

Denn die Stadt Amsterdam hat in allen öffentlichen Grünanlagen Pestizide verboten. Die Grünanlagen dürfen nur noch ökologisch bewirtschaftet werden. Zudem werden allerorten sogenannte „Insektenhotels“ aufgebaut, die von den Wildbienen dankbar bezogen werden. In den öffentlichen Grünanlagen werden zudem wieder natürliche Wiesen-Blumen ausgesät, die sich im Frühjahr in ein buntes Blumenmeer verwandeln.

Das alles hat dazu geführt, dass Amsterdam ein regelrechtes Refugium für Wildbienen geworden ist. Das Wichtigste allerdings war das Verbot von Pestiziden – nicht nur auf öffentlichen Grünflächen, sondern auch in den privaten Gärten, sagen die Bienenforscher. Und jeder könne Wildbienen helfen, in dem er in seinem Garten – und sei er noch so klein – ein „Bienenhotel“ aufstelle.

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Insekten In 100 Jahren ausgestorben?

Die Zahl der Schmetterlinge schrumpft besonders dramatisch.(Foto: dpa)
  • Fast die Hälfte aller Insektenarten geht stark zurück, belegt eine Auswertung von 73 verschiedenen Studien.
  • Jedes Jahr schrumpfe die Biomasse der Insekten um 2,5 Prozent. Die Forscher halten ein Aussterben vieler Insekten in 100 Jahren für möglich.
  • Besonders gravierend ist der Schwund bei den Schmetterlingen, den Hautflüglern (zu denen Bienen, Wespen und Ameisen gehören), sowie bei den Dungkäfern.
Von Tina Baier

Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass das Insektensterben nicht nur in Deutschland stattfindet, wo es erstmals wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Der Schwund der Kerbtiere ist ein weltweites Phänomen. Wenn es nicht gelingt, ihn zu stoppen, habe das „katastrophale“ Konsequenzen, schreiben die Autoren eines Übersichtsartikels in der Fachzeitschrift Biological Conservation, in dem sie zusammengetragen haben, was bisher über das weltweite Insektensterben bekannt ist.

Wenn es so weitergeht, gibt es die wichtigen Tiere in 100 Jahren nicht mehr

Das Team um den australischen Ökologen Francisco Sánchez-Bayo vom Sydney Institute of Agriculture wertete 73 Studien aus. Die meisten davon untersuchten nicht das Insektensterben allgemein, sondern den Rückgang bestimmter Arten von Kerbtieren. Doch fasst man all diese Untersuchungen zusammen, stellt sich heraus, dass alle Ordnungen der Insekten von dem Schwund betroffen sind: Fast die Hälfte aller Insektenarten geht demnach stark zurück; ein Drittel ist vom Aussterben bedroht. Das alles passiert offenbar in rasendem Tempo: Pro Jahr gehe die Biomasse der Insekten um 2,5 Prozent zurück, schreiben die Autoren. Wenn es so weitergehe, seien Insekten in 100 Jahren wahrscheinlich ausgestorben.

Besonders dramatisch ist der Schwund den Autoren zufolge bei den Schmetterlingen (Lepidoptera), den Hautflüglern (Hymenoptera), zu denen Bienen, Wespen aber auch Ameisen gehören, sowie bei den Dungkäfern. Eine Studie, die in die Auswertung eingeflossen ist, belegt beispielsweise, dass die Zahl der Schmetterlinge in ländlichen Regionen Großbritanniens im Zeitraum von 2000 bis 2009 um 58 Prozent zurückgegangen ist. Eine andere Untersuchung zeigt, dass die Hälfte aller Hummelarten, die es 1949 im US-Bundesstaat Oklahoma gab, im Jahr 2013 verschwunden war.

Alarmierend ist, dass auch viele sogenannte Generalisten schwinden – Arten also, die sich in vielen verschiedenen Lebensräumen wohlfühlen und die unterschiedliche Futterquellen nutzen können. Solche Tiere gelten eigentlich als weniger gefährdet, da sie sich an Veränderungen viel besser anpassen können als „Spezialisten“. Diese brauchen beispielsweise eine ganz bestimmte Pflanze, um zu überleben. Kommt dieses Gewächs in einer Region nicht mehr vor, zum Beispiel weil es die Überdüngung des Bodens nicht verträgt, verschwinden auch die von dieser Pflanze abhängigen Tiere. Dass auch die Generalisten ums Überleben kämpfen, deutet daraufhin, dass Vieles im Argen liegt, sodass selbst diese anpassungsfähigen Tiere keine Ausweichmöglichkeit mehr haben.

Als wichtigste Ursache für das weltweite Sterben der Insekten hat das Team um Sánchez-Bayo den Verlust von Lebensraum vor allem durch intensive Landwirtschaft und den Bau von Städten und Straßen ausgemacht. Zweitwichtigste Ursache sei der massenhafte Einsatz von Dünger und Pestiziden wie den Neonikotinoiden, die das Nervensystem aller Insekten angreifen und deren tödliche Wirkung deshalb nicht nur auf Schädlinge begrenzt ist. Drittens gerieten die Insekten weltweit auch durch biologische Faktoren unter Druck: eingeschleppte Parasiten, wie die Varroamilbe zum Beispiel, die Honigbienen befällt und tötet.

Erst an vierter Stelle nennen die Autoren den Klimawandel. Nach allem, was man bisher weiß, schadet der Anstieg der Temperatur vor allem Insekten in den Tropen. Diese leben oft ohnehin schon an der Obergrenze dessen, was ihr Organismus aushalten kann. Schon ein leichter Anstieg der Temperaturen kann für solche Tiere dann zu viel sein und die Population zusammenbrechen lassen.

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Das Volksbegehren Artenvielfalt ist kurz vor dem Ziel: Das entspricht etwa 9,4 Prozent der Namen aller Wahlberechtigten in Bayern. Nötig sind „ZEHN“….  Ihr Ziel ist damit fast erreicht. Agnes Becker (ÖDP) gab sich zuversichtlich, dass „wir heute Abend den Sack zumachen“……Damit die Initiative erfolgreich ist, müssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern eintragen – das sind fast eine Million Stimmberechtigte

Artenvielfalt

900 000 Menschen haben Bienen-Volksbegehren unterschrieben

Bienen schützen: Eines der Ziele des Volksbegehrens.(Foto: Jacek Dylag/Unsplash)
  • Das Volksbegehren Artenvielfalt ist kurz vor dem Ziel: Drei Tage vor dem Ende der Eintragungsfrist sind 900 000 Unterschriften beisammen.
  • Das entspricht etwa 9,4 Prozent der Namen aller Wahlberechtigten in Bayern. Nötig sind zehn.

Das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ haben mittlerweile mindestens 900 000 Menschen unterschrieben. Der bayernweite Zwischenstand ist von Sonntagabend, drei Tage vor dem Ende der Eintragungsfrist, wie die Initiatoren in München bekannt gaben. Ihr Ziel ist damit fast erreicht. Agnes Becker (ÖDP) gab sich zuversichtlich, dass „wir heute Abend den Sack zumachen“.

Damit die Initiative erfolgreich ist, müssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern eintragen – das sind fast eine Million Stimmberechtigte. Die Frist läuft seit 31. Januar und noch bis 13. Februar. Bislang haben sich demnach 9,4 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt.

Umwelt und Naturschutz in Bayern Die letzten Apollos
Volksbegehren Artenvielfalt

Die letzten Apollos

Moderne Landwirtschaft, Flächenfraß, Bodenversiegelung: Sie bedrohen die Lebensräume der Schmetterlinge und anderer Wildtiere. Der Rote Apollo steht beispielhaft für den Niedergang der Insektenwelt – und dessen Ursachen.

Der Vorsitzende des Landesbunds für Vogelschutz, Norbert Schäffer, sagte, man wolle nicht mit nur 10,1 Prozent über die Ziellinie kommen: „Wir wollen ein deutliches Zeichen.“ Aktuell stehen wieder viele Münchner vor dem Rathaus an, um sich einzutragen.

Die Zahl von 900 000 sei „konservativ“ gerechnet, hieß es von den Intiatoren weiter. Ein Teil der Gemeinden melde ihre Zwischenergebnisse nicht, es könnten demnach auch schon mehr Stimmen sein. Bereits fünf Tage nach dem Start des Begehrens hatten die Initiatoren gemeldet, dass sie bereits fünf Prozent und damit die Hälfte der notwendigen Stimmen beisammen hatten.

Als Reaktion auf den starken Zuspruch hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) einen runden Tisch zum Thema Artenvielfalt angekündigt. Zuvor hatten sich CSU und Freie Wähler gegen das Volksbegehren ausgesprochen. Ludwig Hartmann, Chef der Landtags-Grünen, sagte nun, man könne das Thema „nicht am runden Tisch wegmoderieren“. Eine Einladung zum Gespräch hätten sie nicht bekommen, heißt es von den Initiatoren des Volksbegehrens.

„Ich sehe mich bei jeder Kritik, die vom Bayerischen Bauernverband kommt, bestätigt“, sagte Hartmann weiter. Es gebe nun endlich eine Debatte darüber, wie Landwirtschaft in Bayern aussehen soll. Der Bauernverband lehnt das Volksbegehren ab. Er sieht darin unter anderem Stimmungsmache gegen die Landwirte und befürchtet eine Überreglementierung. Zuerst müsse aber die Nachfrage nach Bio-Produkten bei den Verbrauchern steigen.

Das Volksbegehren will nicht nur Bienen retten, sondern fordert insgesamt mehr Artenschutz und einen höheren Anteil an ökologisch bewirtschafteten Flächen. Es wurde von der ÖDP angestoßen, Grüne und SPD sind von Anbeginn dabei. Angeschlossen haben sich unter anderem der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Bund Naturschutz in Bayern (BN).

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ube.com/watch?v=B_CARAKpzVY

Volksbegehren Artenvielfalt ärgert Bauern | quer vom BR

DAS SYSTEM ist das PROBLEM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!>>>MONSANTO-BAYER<<<

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sogenannte BAUERN – „UN-VERBESSERLICHKEIT“ –  KEINE VERANTWORTUNG übernehmen WOLLEN –  AUSSCHLIESSLICH MONSANTO-BAYER DIENLICH SEIN WOLLEN – NICHT mit der NATUR sondern FÜR „RAFF-GIERIGE“  „MONO-MASSEN -SCHWEINE- MAST- STÄLLE“ – „Georg Mayerhofer“ der ?MUSTER-SCHWEINE-BAUER? – https://www.sueddeutsche.de/bayern/bienen-volksbegehren-landwirte-artenschutz-1.4322378 – …..270 Hektar bewirtschaftet er konventionell, in Kooperation führt er eine Biogasanlage, dazu kommt Schweinemast. 1200 Mastplätze sind es aktuell…….

 

Plakate für das Volksbegehren geklaut, zerstört oder überklebt, sagt Markus Erlwein vom Landesbund für Vogelschutz, …<<<<HAT HIER MONSATAN seine SCHMUTZIGEN HÄNDE im SPIEL!!!!!!!- DASS sind keine GEGNER dass sind HASSER der ERDE!!!!!!!!!!!!!!!!DASS sind auch DIEJENIGEN die das GANZE VERURSACHT haben – – – ES SOLL NICHT INFORMIERT WERDEN: WIRD DESHALB im MAIN-STREAM kaum darüber berichtet!!!
BIENEN-FREUNDE
Umwelt und Naturschutz in Bayern Volksbegehren hat Hälfte der nötigen Stimmen in nur fünf Tagen gesammelt
Artenvielfalt

Volksbegehren hat Hälfte der nötigen Stimmen in nur fünf Tagen gesammelt

Bereits eine halbe Million Menschen in Bayern soll unterschrieben haben. Die Diskussion darüber wird schärfer, Gegner zerstören Plakate des Bündnisses. Von Lisa Schnell

Wenige Tage nach dem Start des Volksbegehrens in Bayern sind fünf Prozent und damit die Hälfte der notwendigen Stimmen schon beisammen. Das geht aus Hochrechnungen der Initiatoren hervor.

Plakate für das Volksbegehren werden geklaut, zerstört oder überklebt

…….Schon jetzt scheint der Frieden an manchen Orten gestört zu sein. Fast überall in Bayern würden Plakate für das Volksbegehren geklaut, zerstört oder überklebt, sagt Markus Erlwein vom Landesbund für Vogelschutz, einem der Träger des Volksbegehrens. Bis jetzt hat er Meldungen aus vier von sieben Regierungsbezirken. Im oberbayerischen Mammendorf kommt das Aktionsbündnis kaum mit dem Nachplakatieren hinterher. Schon dreimal seien alle Plakate entfernt worden, ebenso ein großes Banner. Das Aktionsbündnis dort antwortete seinen Gegnern, indem es ein Banner aufstellte mit der Botschaft: „Plakatdiebstahl stoppt das Artensterben nicht.“………..

In Affalterbach, einem Ortsteil von Pfaffenhofen, wurde ein Plakat für das Volksbegehren überklebt.(Foto: Privat)
Auch die Behauptung des Bauernverbandes, das Volksbegehren würde Bauern weniger Fördergelder einbringen, stimme nicht. „Das Volksbegehren wird mehr Geld für die Landwirte bedeuten und nicht weniger“, sagte Hartmann. CSU und Bauernverband kämpften „in trauter Einheit“ gegen das Volksbegehren, dabei müsste die CSU es besser wissen, sagte Florian von Brunn von der SPD. Schließlich habe die Staatsregierung selbst festgestellt, dass der Artenschwund auf die intensive Landwirtschaft zurückzuführen sei. Wer nun etwas anderes behaupte, versuche, „die Menschen in die Irre zu führen“. Die bisherigen Maßnahmen zum Artenschwund hätten ihr Ziel verfehlt: „Das CSU-Dogma der Freiwilligkeit ist gescheitert.“…..

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ube.com/watch?v=UgqUDb_Wpus

Diskussion zur Lage des Planeten mit Prinz Chaos, Optimizzo, Rolf KeTaN Tepel und Michael Mendl

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LUG und BETRUG ist MON-SATAN

https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/

90 Min.
Verfügbar vom 18/01/2019 bis 17/02/2019
Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Vor dem Hintergrund der in der Europäischen Union anstehenden Entscheidung über ein Glyphosat-Verbot geht die Doku dem Skandal auf den Grund.
Allein 2014 wurden 825.000 Tonnen des starken Unkrautvernichters Glyphosat auf Feldern und in Gärten ausgebracht. Die Besorgnis hinsichtlich der Gefahren, die von dem weltweit meistgespritzten Pflanzenschutzmittel ausgehen, ist groß. Zumal die Internationale Agentur für Krebsforschung Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen einstufte und damit zu einem ganz anderen Schluss kam als die großen amerikanischen und europäischen Gesundheitsbehörden, die Monsantos Roundup® und dessen Wirkstoff Glyphosat als ungefährlich bezeichneten. Anknüpfend an ihren investigativen Dokumentarfilm „Monsanto, mit Gift und Genen“ aus dem Jahr 2008, zeigt die Autorin Marie-Monique Robin in ihrem neuen Film, dass Roundup® noch gefährlicher ist als bisher befürchtet: Der „Allestöter“ – so der Beiname des Produkts im Spanischen macht krank und vergiftet Böden, Pflanzen, Tiere und Menschen, denn er ist überall anzutreffen: im Wasser, in der Luft, im Regen, in der Erde und in Lebensmitteln. Außerdem ist Glyphosat nicht nur krebserregend, sondern auch eine hormonaktive Substanz, ein starkes Antibiotikum und ein Chelatbildner, der Spurenelemente bindet. Der Film enthüllt die katastrophalen Folgen dieser Eigenschaften und zeigt aufwühlende Bilder von Opfern in den USA, Argentinien, Frankreich und Sri Lanka; auch zahlreiche Wissenschaftler kommen zu Wort. Roter Faden des Dokumentarfilms ist der symbolische Prozess vom Oktober 2016 in Den Haag: Beim internationalen Monsanto-Tribunal klagte eine Bürgerinitiative den Saatgut-Multi in dessen Abwesenheit auf Ökozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Ergebnis des Prozesses ist ein hieb- und stichfestes Rechtsgutachten, das möglicherweise dazu führen wird, dass „Ökozid“ als Tatbestand im internationalen Recht Anerkennung findet.

Regie :

Marie-Monique Robin

Land :

Frankreich

Jahr :

2017

Herkunft :

ARTE F

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tube.com/watch?v=1edTghfH9mM

Vertuschung Krebsrisiko: Glyphosat – WISSENSCHAFTLICHER BETRUG! Toxikologe Dr. Clausing

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tube.com/watch?v=y3mUwYNVtSM

Monsanto-Tribunal erkennt Ökozid durch Glyphosat | Roundup, der Prozess – arte Doku HD 2017

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be.com/watch?v=4yctNkM4v3w

SuG05-2019 – Netzwerk der Vernunft und des verdienten Vertrauens

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https://www.neopresse.com/politik/freihandelsabkommen-mit-japan-ist-da-und-fast-niemand-spricht-darueber/

Freihandelsabkommen mit Japan ist da. Und fast niemand spricht darüber…

NEOPresse in Politik

Seit vergangenem Freitag ist das Freihandelsabkommen „JEFTA“ aktiv. Die Märkte werden „geöffnet“. Konkret nicht etwa, indem neue Zollvorschriften die Kosten des Handels senken, das ist mit allen bisherigen Vereinbarungen ebenso möglich. Sondern indem die „nichttarifären Handelshemmnisse“ abgeschafft werden. Also alles, was nicht direkt in Preisen messbar ist. Es geht um Schutzvorschriften: Der Gesellschaft, der Verbraucher, der Landeigener und von Arbeitnehmern.

Wer entscheidet bei Streitfragen?

Die entscheidende Frage stellt sich sofort bei „Streitfragen“: Wer entscheidet, wenn ein Investor aus dem Land A mit seinen Patenten in das Land B möchte und dort von heimischen Schutzvorschriften gehindert wird? So wird der „Sicherheitsvorbehalt“ bei vielen technischen Produkten aus Japan mit Wirkung zum 1.2.2020 beseitigt. Deutsche Autobauer könnten unter Druck geraten, weil Japaner noch mehr und einfacher exportieren können. Deutsche Landwirte sollen sich freuen. Die Welt also wird besser?

Wohl kaum. Denn das jährlich errechnete Mehrprodukt soll sich auf einen Wachstumsschub von 0,009 % beschränken. Selbst, wenn es etwas mehr oder weniger wird: es ist nicht bedeutend. Auf der anderen Seite allerdings sorgt die Liberalisierung für einen ungeheuren Mehraufwand in der Logistik. Die Hin- und Hersenderei der Waren auf den Weltmeeren wird deutlich intensiver. Nebst dem Energieverbrauch. Die regionalen Strukturen werden aufgebrochen. Aus der Teileindustrie wird eine Teilchenindustrie, da die Arbeitsprozesse noch weiter zergliedert werden. All dies spielt bei der Beurteilung solcher Handelsabkommen keine große Rolle in den Medien.

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Vor allem die künftige Debatte um Freihandelsabkommen dürfte unter weiteren Druck geraten. Jetzt gibt es JEFTA. CETA als Handelsabkommen mit Kanada wird noch in Kraft gesetzt. Eines Tages wird – wenn Trump nicht mehr Präsident ist oder seine Position dazu inhaltlich aufgeben wird – TTIP wieder zum Thema. Und spätestens dann wird die staatliche Gerichtsbarkeit bei offenen Investitions-Schutzprozessen, siehe oben, aufgegeben. TTIPs Kernelement war der Investitionsschutz durch private Gerichte, die staatliche Gesetzgebungsverfahren aushebeln können. Das ist dann der Abschied klassischer demokratischer Mitbestimmung über die Parlamente.

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ube.com/watch?v=RiVTfZTB_XQ

Raubzug der Weltmacht IWF – Ernst Wolff

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DER satanische „IWF“ – Internationaler Währungsfonds (IWF) – Christine Lagarde

DIE MON-SATANISCHE METHODE um ALLES zu KONTROLLIERN zu BE-HERRSCHEN AUS-ZU-BEUTEN……..

aus dem TEXT: .. insektengift-produzierenden Gentechnik-Pflanzen seien mit Risiken verbunden, warnt das ACB...

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33566/

Augenbohnen Kuhbohnen Bohnen Saatgut
Augenbohnen – ein wichtiges Nahrungsmittel in vielen afrikanischen Ländern (Foto: Toby Hudson / wikimedia commons, http://bit.ly/1ZKgXMh, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Nigeria erlaubt den Anbau gentechnisch veränderter Bohnen

04.02.2019

Die nigerianische Regierung hat den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter (gv) Augenbohnen erlaubt. Die Bohnen produzieren mit Hilfe einer von Monsanto stammenden Fremd-DNA ein Bt-Toxin zur Abwehr des Bohnen-Zünslers.

Augenbohnen zählen zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln in Westafrika. Seit neun Jahren arbeitet das nigerianische Institute for Agricultural Research (IAR) mit internationaler Unterstützung an den gv-Bohnen, für die IAR Ende letzten Jahres die Zulassung beantragte. Nur ein Monat später erlaubte die nigerianische Gentechnik-Behörde NBMA den kommerziellen Anbau. Es ist das erste Mal, dass in dem bevölkerungsreichsten afrikanischen Land ein gentechnisch verändertes Lebensmittel angebaut werden darf. Bisher war nur der Anbau von Bt-Baumwolle erlaubt.

Gegenüber der gentechnikfreundlichen Cornell Alliance for Science begründete IAR-Geschäftsführer Ibrahim Abubakar die Entwicklung der Bohne mit den starken Schäden, die der Bohnen-Zünsler verursache. Er versprach den Bauern, dass sich der Bedarf an Pestiziden deutlich verringern und die Ernte um 20 Prozent zunehmen werde. Die Alliance zitierte auch Daniel Okafor, den Vize-Präsident des Bauernverbandes AFAN: Die Mitglieder seines Verbandes freuten sich über die Zulassung und seien bereit, das neu entwickelte Saatgut einzusetzen.

Eine Allianz aus 35 Organisationen, angeführt von der Health of Mother Earth Foundation (HOMEF), engagiert sich für ein gentechnikfreies Nigeria und kritisiert die Regierung für ihren gentechnikfreundlichen Kurs. Es sei beschämend, wie der Wissenschaftsminister die Behauptungen der Gentechnik-Industrie wiederkäue, die längst widerlegt seien, schrieb die Allianz im April 2018. Damals hatte die Regierung einen Zeitplan für die Zulassung von gv-Baumwolle und gv-Bohnen vorgelegt. Die NBMA sei mehr an Gebühreneinnahmen als am Schutz von Gesundheit und Landwirtschaft interessiert, warf HOMEF-Geschäftsführer Nnimmo Bassey der Zulassungsbehörde vor. Sie gebe nahezu jedem Antrag statt ohne ordentliche Sicherheitsprüfung und ohne eingebrachte Bedenken zu berücksichtigen, sagte Bassey der Zeitung This Day. HOMEF protestierte auch gegen die teils zugelassene, teils illegale Einfuhr von Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten nach Nigeria. [lf]

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/30895/

Afrikanische Augenbohnen im Visier der Industrie

08.07.2015

Augen- oder Kuhbohnen sind in Afrika seit Jahrtausenden ein wichtiges Nahrungsmittel. Auch heute liefern sie Eiweiß und Vitamine für Millionen von Menschen, bevor andere Getreidearten reifen. Doch im Westen des Kontinents wird mit GentechnikVarianten experimentiert – gleichzeitig fordern Konzerne Zugang zu den Saatgut-Märkten. Alles zum Nachteil von Kleinbauern, warnt das Afrikanische Zentrum für Biodiversität (ACB).

Die NGO mit Sitz im südafrikanischen Johannesburg verweist auf Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Augenbohnen in Nigeria, Burkina Faso und Ghana. 2016 könnten die ersten Zulassungsanträge gestellt werden, 2017 die ersten kommerziellen Sorten zur Verfügung stehen. Doch die insektengift-produzierenden Gentechnik-Pflanzen seien mit Risiken verbunden, warnt das ACB.

Erstens bestehe eine „hohe Wahrscheinlichkeit“, dass das eingebaute Bakteriengen (Bt) auf andere Augenbohnen übertragen werde, die traditionell angebaut werden oder wild wachsen. Die ökologischen Auswirkungen seien nicht vorhersehbar. Zweitens werde das Recht der Bauern, nach der Ernte die besten Bohnen für die Aussaat im nächsten Jahr aufzuheben, eingeschränkt. Sie müssten das Saatgut dann jedes Jahr neu kaufen – obwohl es nur deshalb möglich gewesen sei, die Gentechnik-Augenbohnen zu schaffen, weil die afrikanischen Landwirte seit Jahrhunderten züchterische Vorarbeit geleistet hätten.

Die African Agricultural Technology Foundation (AATF), die die Gentechnik-Augenbohnen mit Unterstützung von US-amerikanischen und britischen Entwicklungshilfeagenturen sowie der Rockefeller-Stiftung derzeit im Freien testet, gibt zwar an, dass die eingebauten Gene von Monsanto „gespendet“ worden seien – der Patentschutz war abgelaufen – und somit keine Lizenzgebühren anfielen.

Doch das ACB sieht darin einen Vorstoß, einen kommerziellen Markt für Augenbohnen-Saatgut zu schaffen – bislang kämen nahezu 90 Prozent aus dem informellen Austausch. Die traditionelle Landwirtschaft gerate damit weiter unter Druck. Gleichzeitig drängten Konzerne, Entwicklungsprogramme der USA und der G8 afrikanische Staaten dazu, das internationale Saatgut-Abkommen UPOV zu unterzeichnen. Damit werden die Rechte von Züchtern und Saatgut-Unternehmen gestärkt – zulasten von Kleinbauern, die sich bislang oft selbst mit Saatgut versorgen.

Es sei an der Zeit, dass Afrikas Landwirte die Initiative übernehmen, so das ACB. Sie müssten auf agro-ökologische Methoden setzen, die nicht nur für höhere und sichere Ernten sorgen, sondern auch einen Weg aus der Armut ebnen könnten. [dh]

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Der „IWF“ ist SCHULDIG SCHULDIG SCHULDIG – AUSBEUTUNG der ROHSTOFFE – ABHÄNIGKEIT von MANIPULIERTER PATENTIERTER SAAT – keine SOUVERÄNITAET mehr – „KREDIT-FALLE“ –  „Kredit-Ausfälle“ – FOLGE: die MENSCHEN FLÜCHTEN

Der HERR-SCHER dieser WELT ist MON-SATAN

SCHAFFT diese höchst KRIMINELLE PERSON namens „Christine Lagarde“ ENDLICH vor einem EHRbaren GERICHT!!!

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/09/09/die-wandlung-des-iwf-vom-helfer-der-bedraengten-zur-globalen-wirtschafts-polizei/

Die Wandlung des IWF: Vom Helfer der Bedrängten zur globalen Wirtschafts-Polizei

Der Internationale Währungsfonds spielt eine immer wichtigere Rolle in der Weltpolitik. Er agiert als Weltpolizei zur Überwachung der Einhaltung von Spardisziplin, wenn ein Staat internationale Finanzhilfe erhalten hat. Aber handelt der IWF wirklich immer im Interesse der Nationalstaaten? Oder verfolgt er eine übergeordnete Agenda? Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten beleuchten den IWF in einer Serie, wie der IWF von einer helfenden  zu einer knallhart fordernden globalen Institution geworden ist.

Teil 1: Quo Vadis IWF?

Als der österreichische Politiker Heinz-Christian Strache neulich in einem Fernsehinterview gefragt wurde, ob er, wenn er wolle, dass Österreich aus dem Euro austritt, nicht auch gleich fordern sollte, dass Österreich auch aus dem IWF austreten sollte, antwortete der eigentlich um keine Breitseite verlegene Politiker: „Natürlich nicht!“ Der Frager hatte unterstellt, dass die Mitgliedschaft im IWF gottgegeben sei, und selbst ein durch und durch respektloser Politiker erstarrte bei der Nennung des Namens IWF in Ehrfurcht (Interview im ORF – hier).

Weniger Kilometer weiter östlich kämpft dagegen ein anderer Politiker einen verbissenen Abwehrkampf gegen den IWF: Der ungarische Regierungschef Victor Orban, der sein Land in ein Jammertal der Schulden geführt hat, will die Auflagen des IWF nicht akzeptieren – und versucht, dem strengen Regime von Christine Lagarde zu entkommen (mehr hier).

Die EZB hat bei der Bekanntgabe ihres jüngsten Angebots an die Euro-Staaten zur Rettung beiläufig erwähnt, dass der IWF involviert sei solle, wenn die Sparauflagen der Euro-Zone erfüllt werden müssten (hier). Demnach würde in jedes Land eine der gefürchteten Troikas (auch Men in Black genannt, eine Combo von Finanzexperten aus der EZB, der EU und eben dem IWF) entsandt, die schon den Kurs in Griechenland (hier), in Portugal (hier) und in Irland (hier in Kürze) überwachen.

Allein die Erwähnung des IWF bewirkte, dass Spanien plötzlich überhaupt keine Notwendigkeit sieht sich helfen zu lassen (hier); und Italien nun fest entschlossen ist, die Krise aus eigenen Mitteln zu bestehen (hier). Der IWF seinerseits erklärte, dass er die Rolle der Überwachung in allen europäischen Rettungsprozessen übernehmen wolle (mehr hier).

Grund genug zu fragen, wer denn dieser IWF ist, woher er kommt, und welche heimliche Veränderung seiner Rolle vollzogen wird – hin von einem helfenden Partner zu einem immer mehr fordernden, global agierenden Agitations-Instrument. Der IWF ist heute mehr gefürchtet als geachtet – und das aus gutem Grund, wie wir sehen werden.

Aber der Reihe nach.

Bretton Woods in New Hampshire im April 1944. Im mondänen Hotel Mount Washington treffen sich die Notenbankgouverneure und Finanzminister von 44 Staaten (der späteren Siegerallianzen) , um – aufbauend auf den Basispapieren der Ökonomen John M. Keynes (UK) und Harry D. White (USA) -, die Neuordnung der Währungen der Welt zu beraten. Vorrangiges Ziel ist den dazumal noch goldgedeckten Dollar als Leitwährung der Weltwährung zu implementieren und daraus ableitend für jede andere Währung der Welt einen fixen Umrechnungskurs zu erstellen (ebenso wurde das Verhältnis zwischen Dollar und einer Unze Gold festgelegt). Das Bretton-Woods-Abkommen wird unter Insidern auch „White Plan“ genannt, da eine „Kombination“ der Thesen von Keynes und White nicht möglich waren, sodass nur die Pläne von White umsetzbar schienen – und auch den USA sehr entgegen kamen.

Triebfeder dieser sogenannten Weltwirtschaftsordnung war aber nicht – wie fälschlicherweise oft behauptet – die USA sondern das Vereinigte Königreich. Großbritannien war in den letzten Kriegsjahren definitiv bankrott und hätte ohne die massive Unterstützung der USA keinen weiteren (Kriegs)Tag mehr weiter überstehen können (70 Prozent der britischen Goldreserven waren, zur „Absicherung der Gläubigerforderung der USA“, damals bereits im Fort Knox).
Sozusagen als Nebenprodukte des Bretton-Woods-Abkommens wurden dann aber noch zwei Institutionen aus der Taufe gehoben: die Weltbank (erst 1945 tatsächlich gegründet; mittlerweile aufgeteilt in fünf Bereiche) und der Internationale Währungsfonds (gegründet 1944). Die Aufgaben des International Monetary Fund (IMF) wären nun folgende: Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Währungspolitik, Ausweitung des Welthandels, Stabilisierung von Wechselkursen, Kreditvergabe, Überwachung der Geldpolitik, Technische Hilfe. Anzumerken wäre noch folgendes: Beide Institutionen, Weltbank und IWF, sind „Sonderorganisationsformen der UNO“. (Auch wenn IWF und Weltbank Teile der Vereinten Nationen ist – und somit der Welt „verpflichtet“ –, sollte man nie den Einfluss der USA außer Acht lassen.)

So weit, so gut.

Die ersten Jahrzehnte nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges nahm der IWF seine Rolle so wahr, wie er eben auch von der internationalen Staatengemeinschaft angedacht war: Entwicklungs- und Schwellenländern günstige Kredite und Darlehen zu gewähren, um die Wirtschaft anzukurbeln und – letztendlich — der Bevölkerung damit zu helfen und nicht mehr (gegebenenfalls) von Entwicklungshilfe abhängig zu sein.

Da dies aber alles in der Zeit des Kalten Krieg passierte und die USA geradezu hinter jedem Strauch einen „Roten“ vermuteten, war es für mit dem kommunistischen Manifest auch nur eher leicht sympathisierende Staaten in Asien, Afrika oder Südamerika ungeheuer schwer, an IWF-Gelder zu gelangen. Aber auch hier gab es natürlich Möglichkeiten: Je nachdem, wie stark man nun mit Marx und Engels liebäugelte – Russland half (im Rahmen seiner dazumal auch nur beschränkten Devisenvorräte; manchmal auch nur mit technischem Know-how und Ideologie).
Mitte der Achtziger des vorigen Jahrhunderts vollzog sich aber ein grundlegender Paradigmenwandel innerhalb des IWF. Dies bedeutet: Der IWF „wartete“ nicht mehr auf eine Meldung oder ein Ansuchen dieses oder jenes Staates (passive, defensive Strategie), sondern ging von sich aus auf die Staaten zu, um die Gelder anzubieten (aktive, offensive Strategie). Dieses offensive Vorgehen überlies der IWF aber auch immer öfter halbstaatlichen und privaten Agenturen, die sozusagen einmal das „Vorfeld“ bearbeiteten und die Lage sondierten. Dies war sozusagen die Geburtsstunde der „Korpokratie“ und der Maßlosigkeit war damit Tür und Tor geöffnet.

Und dies führte nicht nur einmal dazu, dass manche Staaten bzw dessen Vertreter geradezu „überzeugt“ werden mussten, die IWF-Mittel anzunehmen. Eine andere Möglichkeit war aber auch, dass der IWF „nur“ als Vermittler auftrat (in Zusammenarbeit eben mit diesen oa Agenturen).

Ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Überzeugungsarbeit bestand in der „extrapolierenden“ Ökonometrie. Die Ökonometrie ist ein Teil der Wirtschaftswissenschaften und beschäftigt sich mit (theoretischen) empirischen Modellen, unter anderem mit Investitions- und Konsumfunktionen.

Besonders „interessant“ war – und ist es noch immer – natürlich dann, wenn der Staat Rohstoff-Ressourcen vorzuweisen hatte und internationale Konzerne ins Land drängten.
Ein besonders anschauliches Beispiel eines IWF-Engagements ist das jenes (rohstoffreichen) Staates in Afrika, dem der IWF die finanzielle Hilfe zwar versagte, aber dem Land dann doch einen internationalen Saatgutkonzern „vermittelte“. Dieser Konzern gab Angola kostenlos das Saatgut (Mais). Was man nicht erwähnte, war, dass es bei diesem Saatgut um Hybridmais handelte, der zwar sehr resistent gegen Umweltbedingungen ist – aber sich eben nicht zur weiteren Aussaat eignete und das Saatgut jedes Jahr wieder neu eingekauft werden musste. So hielt man diesen Staat, dessen Politik und das Volk in wirtschaftlicher und politischer Abhängigkeit – und machte sich über die Rohstoffe her (da ja das neue Saatgut „irgendwie“ bezahlt werden musste).

Da sich solche Aktivitäten natürlich im globalen Dorf recht schnell herumsprechen, ist der IWF nun die letzten Jahre darauf bedacht, „seriöser“ aufzutreten.

Ein anderes Beispiel aus Asien (Sri Lanka) zeigt auch, dass sich die Staaten mittlerweile sehr wohl bewusst sind, welche „Risiken“ sich aus dem Engagement des IWF ergeben: Verlust der Eigenständigkeit, massive Kontrolle durch den IWF und – bei Zahlungsausfällen direkter oder indirekter Zugriff auf die Rohstoffressourcen. Letztendlich ein Verlust der staatlichen Souveränität.

In Sri Lanka wurde vor einigen Jahren die Niederlassung des IWF geschlossen. Nicht nur Sri Lanka, sondern auch andere Länder im südostasiatischen Bereich kümmern sich jetzt eher um einen guten „Draht“ zu den Nachbarn in der Region und in ganz Asien; die Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit werden also verstärkt wahrgenommen und gefördert.
Nicht nur innerhalb des IWF war ein Paradigmenwechsel festzustellen, sondern die Staaten der Welt in Asien, Afrika und Südamerika besannen sich wieder auf Ihre Stärken und die eigene Identität , die durch die vorangegangene Kolonisation und Unterdrückung durch die westliche Lebens- und Denkweisen verschüttet waren.

Und: Sie wollen vor allem als gleichberechtigte Partner wahrgenommen werden.

Auch stellt sich für viele dieser Entwicklungs- und Schwellenstaaten die Frage nach dem Sinn des „westlichen Wegs“ von Prosperität, jährlichen (zweistelligen) Wirtschaftswachstumsraten und Turbokapitalismus.

Dass gerade der „American Way of Life“ nicht nur Vorteile bringt, ist nach dem kurzem Triumph über den Zerfall der Sowjetunion mittlerweile eine weltweit anerkannte Sicht der Realitäten. Dies läßt auch die Rolle des IWF in einem neuen Licht erscheinen. Denn der IWF hat in den vergangenen Jahren oft eine sehr unrühmliche Rolle gespielt.

Mehr dazu in Teil 2 unserer Serie, den wir in den kommenden Tagen veröffentlichen werden.

Teil 2: Big Brother unter afrikanischer Sonne
Teil 3: „Black Swan“-Ereignisse in Asien
Teil 4: Wiederentdeckung von Eldorado in Südamerika
Teil 5: Is small beautiful?

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Die Rothschild-Kontrolle | 16. Dezember 2018 | http://www.kla.tv/13533

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/09/24/die-wandlung-des-iwf-big-brother-unter-afrikanischer-sonne/

Die Wandlung des IWF: Big Brother unter afrikanischer Sonne

In Afrika zeigt sich, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) agiert: Länder werden „geheime“ Zustimmungserklärungen abgerungen, in denen sie ihre wichtigsten Vermögens- und Infrastrukturwerte, wie die Wasser-, Strom- und Gasversorgung, verkaufen. Danach wird eine radikale Änderung der bisherigen Wirtschaftspolitik erzwungen. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten beleuchten in einer Serie, wie der IWF von einer helfenden zu einer knallhart fordernden globalen Institution geworden ist.

Als George Orwell sein Buch „1984“ schrieb, dachte er wohl nicht so sehr daran, dass seine Beschreibungen einer Kantine einmal als mittlerweile inflationär gebrauchtes Synonym für (allzu) Banales aber auch für (geradezu bedrohlich) Tief- und Hintergründiges herhalten müssten. Zur heutigen Zeit und im heutigen „Neusprech“ ( übrigens auch eine Wortschöpfung aus „1984“) hätte er somit mit seinem Großen Bruder eine sehr gut zu vermarktende Wortmarke „kreiert“.

Dem Banalen – und natürlich der „Tradition“ von Panem et Circensis Geschuldeten – ist aber in Zeiten wie diesen schon genug Raum und Zeit gewidmet worden. Hier soll es um Tief- und Hintergündiges zum Thema IWF und Afrika gehen – im eigentlichen wie im übertragenen Sinn.
Apropos Orwell: Er kreierte nicht nur die „Wortmarke“ Big Brother (Is Watching You). Er schuf auch den Begriff des „Doppeldenk“ („Double-Thinking“). In seinem Roman Nineteen Eighty-Four liest sich das dann so: „Wenn man herrschen will, so muss man fähig sein, seinen Realitätsbezug zu verschieben, denn das Geheimnis von Herrschaft besteht darin, an seine eigene Unfehlbarkeit zu glauben, und dies zu verbinden mit der Fähigkeit aus gemachten Fehlern zu lernen.“

Dies ist nun fürwahr ein guter Zeitpunkt, um sich einmal Big Brother unter der heißen Sonne Afrikas näher zu betrachten und sich der zugrundeliegenden „Philosophie“ des Doppeldenk des IWF zuzuwenden – im eigentlichen und übertragenem Sinne.

Doch der Reihe nach.

Wenn man unseren Anthropologen, Ethnologen und Archäologen trauen darf, dann begann die Menschheitsgeschichte in Afrika. Und um diesen ressourcenreichen Kontinent (Erdöl, Erdgas, Erze, Erden, Gold, Diamanten) tobt seit gut 600 Jahren ein erbitterter Ausplünderungskampf der westlichen Welt. Anfangs waren die Einwohner Afrikas das Ziel der europäischen und amerikanischen Begierden – übrigens mit den päpstlichen Bullen 1452 und 1455 recht früh schon sozusagen legalisiert -, danach aber hat die westliche Welt doch noch die Hegemonie und die anschließende Kolonisation Afrikas für sich entdeckt – wohl auch , um von den Ungleichgewichten und Verwerfungen innerhalb der eigenen Staatengebilde abzulenken. Doch jeglicher Hegemonie – auch aus antiken Zeiten bekannt – ist eines immanent: Macht. Gefolgt von Unterdrückung, wobei wohl das eine das andere bedingt.

Nach dem Ende der Kolonisationsbemühungen der westlichen Welt und der Gang der einzelnen afrikanischen Staaten in die Souveränität – manche früher, andere etwas später – wurde der schwarze Kontinent nun in die Freiheit entlassen.

Doch es drohte bereits das nächste Ungemach.

Der Rohstoffhunger der westlichen Welt (und in den letzten Jahren auch verstärkt China); ausgelöst durch die enorme Industrialisierung, des Wirtschaftswachstums – und der Wohlstandsgier – der Ersten und Zweiten Welt in den letzten 60 Jahren.

Vor gar nicht allzu langer Zeit standen bei Christine Lagarde als Vertreterin des IWF Nigeria, Guinea, Kamerun, Ghana und der Tschad auf Ihrem Afrika-Besuchsplan. Bei diesen Gelegenheiten „empfahl“ Madame Lagarde den zuständigen Regierungen die Subventionen (Zuschusszahlungen; auch „Subsidien“ genannt) zu den Treibstoffpreisen für die Bevölkerung ab sofort gänzlich zu streichen. Sozusagen über Nacht stiegen in o.g. Staaten die Preise für Erdölprodukte in astronomische Höhen (teilweise bis zu 300 Prozent). Damit wurde aber auch der – berechtigte – Unmut der Bevölkerung gegenüber der herrschenden Nomenklatura geweckt. Im westlichen Mainstream wurde „nur“ gemeldet, dass Treibstofflager und Pipelines detonierten und dass es zu gewalttätigen Demonstrationen gegen die Regierungen gekommen sei; die wirklichen Ursachen und Hintergründe dafür erfuhr man – selbstverständlich – nicht. (In Afrika spricht man seither, anfangs „ernsthaft“, mittlerweile zynisch-sarkastisch, von „Christine´s Afflictions“; am besten wohl übersetzt – und umschrieben – mit: „Die Heimsuchungen der Christine“.)

Dass den betroffenen afrikanischen Bevölkerungen das Streichen der Zuschusszahlungen („Subsisdien“) zu den Erdölprodukten – mit einer gleichzeitig einhergehenden Minderung der Gesundheits- und Sozialleistungen – verkauft wird, um eben dadurch das Bruttoinlandsprodukt und die Lebensqualität zu erhöhen, grenzt schon fast an (kabarettreifes) volkswirtschaftliches Hazard – man könnte darüber wirklich lachen, wenn es denn nicht so ernst und wahr wäre.

Subsidien (lat. subsidia = Hilfsmittel), Subventionen, kennt man übrigens seit der Antike; kurz gesagt: ich gib dir Geld; aber du tust dann auch, was ich und andere wollen. Natürlich werden diese „Unterstützungs- und Hilfsleistungen“ heutzutage recht subtil „angeboten“ und selbstverständlich auch subtil kontrolliert und überwacht – für nicht mit dem „Double-Thinking“ vertrauten so gut wie nicht erkennbar.) Dass beinahe alle Minister der derzeitigen Regierung Nigerias von Goodluck Jonathan ein Naheverhältnis zu internationalen Investment-Banken (unter anderem Goldman-Sachs, Morgan Stanley), internationalen Konzernen (unter anderem Glencore) und Organisationen haben, muss hier wohl nicht ausdrücklich erwähnt werden. Als Beispiel darf hierfür die Finanzministerin, Frau Ngozi Okonjo-Iweala, genannt werden, die mehr als zwei Jahrzehnte als „Entwicklungsökonomin“ und Vizepräsidentin der Weltbank tätig war.

Obwohl Nigeria täglich mehr als Millionen Barrel Rohöl für den Export fördert, ist es bis dato noch nicht gelungen, eine (für das eigene Volk dienliche und bezahlbare) Elektrizitätsversorgung aufzubauen – geschweige denn, vom Import von Subsidiär-Erdöl-Produkten aus dem Ausland unabhängig zu sein.

Aber nicht nur in Nigeria kann man diese Politik der schrittweisen – und auf den ersten Blick nicht sichtbaren – Entmachtung und des Abhängig-Machens erkennen. Im Sudan etwa vermutet man seit den Achtzigern des vorigen Jahrhunderts riesige Uran- sowie Erdöl- und Erdgaslagerstätten (bei den fossilen Brennstoffen grösser als die von Iran und Saudi-Arabien zusammen). Warum im Sudan der IWF noch nicht recht Fuß fassen konnte, ist wohl der, dass der Sudan (seit Jahrhunderten) einem orthodoxen Islamismus frönt und die Akzeptanz alles Westlichen sehr, sehr gering ist.

Generell darf man aber sagen, dass sich ganz Zentralafrika mittlerweile fest und sicher in den Händen von IWF und Weltbank befinden, wobei diese „Festnahmen“ ja nicht von heute auf morgen erfolgen, sondern oft jahrzehntelange „Beratungsleistungen“ im Vorfeld vonnöten sind. Wie schon im ersten Teil dieser Beitragsserie erwähnt, kann man mit Hilfe der Ökonometrie vieles erklären (und extrapolieren) sowie auch vorzüglich erklären lassen – etwa dem Volk gegenüber -, das heißt, es ist nicht unwesentlich, wer wo an den Schalthebeln der Macht sitzt; und ob man zu diesen Lenkern auch Kontakt hat.

Wenn der IWF (oder die Weltbank) nun „zu Hilfe“ gerufen wird oder eben von sich aus aktiv wird (mit oder ohne Agenturen und Beratern), so ist immer auch ein sogenannter Stufenplan erkennbar, den die Regierungen der betroffenen Länder zu erfüllen haben – oder eben von internationalen Darlehen und Krediten (gänzlich) ausgeschlossen werden. Diese Interna (über Stufenpläne) von IWF und Weltbank wurden anlässlich eines Vortrags durch den Wirtschaftsnobelpreisträger von 2001 Joseph E. Stiglitz bekannt, der von 1997 bis 2000 als Chefökonom der Weltbank tätig war (und aufgrund von tiefgreifenden Differenzen über den zukünftigen Weg von Weltbank und IWF seines Postens enthoben wurde).

Dieses Schema, wie der angesprochene Stufenplan („geheime“ Zustimmungserklärungen, ihre wichtigsten Vermögens- und Infrastrukturwerte, wie die Wasser-, Strom- und Gasversorgung zu verkaufen, eine radikalen Änderung der bisherigen Wirtschaftspolitik sowie Zahlungen an die involvierten Politiker, damit diese gewogen sind, die Übertragung der Vermögenswerte der Länder ermöglichen), ist global bei allen bisher mit dem IWF oder Weltbank in Kontakt getretenen Ländern das gleiche. Offizielle Statements des IWF und der Weltbank zu diesen Vorhaltungen gibt es – selbstverständlich – keine. Es wurde nur auf die Agenda verwiesen, die da lautet, dass sich der IWF (und die Weltbank) der Förderung der Demokratie, der Strategie zur Armutsbekämpfung und der Hebung der Wirtschaftsleistung verpflichtet sehen …
Nur ein Land in Afrika versagte sich bisher standhaft den „Verlockungen“ des IWF und der Weltbank, und zwar Botswana (O-Ton von Joseph E. Stiglitz: „Sie sagten uns, der IWF solle sich ‚verdünnisieren‘“)

In diesem Beitrag wurde bereits die Hegemonie angesprochen – ausgehend von der westlichen Welt (von altgriechischen hēgemonía = Heerführung, Oberbefehl). Es gibt aber zwei anderen Arten von Hegemonien, die nicht minder gefährlich, einflussreich und abträglich für Gesamt-Afrika sind, und zwar die ethnische und edukative Hegemonie.

Einerseits sind hier die hegemonialen Bestrebungen der nordafrikanischen (mehrheitlich muslimischen) Länder gegenüber dem (christlichen) Süden zu sehen. Diese Länder versuchen nun schon seit Jahrzehnten innerhalb Afrikas, das Heft an sich zu reißen und zu mehr Einfluss innerhalb Afrikas und der AU (Afrikanischen Union) zu gelangen. Dass hier auch jahrhundertalte ethnische Ressentiments und Vorurteile Wurzel geschlagen haben, ist aber auch nicht von der Hand zu weisen.

Eine Art der edukativen Hegemonie ist die der Regierungen in den rohstoffreichen Ländern im Süden Afrikas ihren Bevölkerungen gegenüber. Die an der Macht Befindlichen genossen (grossteils) eine sehr gute mehrjährige „Ausbildung“ an weltweit anerkannten Elite-Universtäten und -Hochschulen sowie (anschließend) in internationalen Unternehmen – und dies nicht nur In Investmentbanken. (Zum Vergleich: Während in Gesamt-Europa nur etwa 10 Prozent der alle in der Regierung Tätigen einen Abschluss „Summa Cum Laude“ vorzuweisen haben, sind es in Gesamt-Afrika in den Regierungen mehr als 50 Prozent). Dies, sollte man nun meinen, wäre doch ein sehr guter Grundstock für die Zukunft Afrikas? Ja, wenn nur die regierenden Eliten das im Ausland erworbene Wissen auch für die Bevölkerung Afrikas einzusetzen wüssten und es nicht für selbstsüchtige oder aber für ausländische Interessen opferten … so aber verbleibt im Rest der Welt ein eher schaler Geschmack die Eliten Afrikas betreffend. (Und bei all dem sollte man aber nie aber den Aspekt des „Doppeldenk“ außer Acht lassen: Niemand kann genau sagen, wer wen wann manipuliert, oder genauer gesagt: wer wen erst manipulierbar, und damit lenkbar, gemacht hat.)

Wie schon im ersten Teil dieser Serie erwähnt, bedient sich der IWF Agenturen und Beratern, die im Sinne des Internationalen Währungsfonds handeln dürfen. Aufgrund des Einschreitens ebendieser westlichen Berater und Agenturen wurde in Nigeria ein sogenannter Fonds eingerichtet, genannt Souveräner Wohlstandsfonds (SWF). In diesen Fonds, den der IWF mit gestrengem Auge überwacht, sollen nun alle überschüssigen Gelder aus dem Erdölexport einfließen, um die nötigsten Infrastrukturprojekte voranzutreiben (Energie, Soziales, Bildung). Recht bedenklich ist nur, dass nicht die Regierung über allfällige Projekte entscheiden darf, sondern ausschließlich die Vertreter des IWF.

Afrika ist zu wünschen, dass es sich diesem (subtilen) Post-Kolonialismus und der Zwangskontrolle alsbald versagt. Mit den heutigen regierenden Eliten scheint dies aber nicht (mehr) zu gelingen – bleibt nur die (berechtigte) Hoffnung auf die nächste, „gebildetere“ Generation, die in Afrika wohl eher einen identitäts- und sinnstiftenden denn einen – zur Ausplünderung freigegebenen– Kontinent sehen wird können.

Im ursprünglichen Kolonialismus wusste man ganz gut, wer Freund´ oder Feind´ ist. In unseren heutigen, moderneren Zeiten erkennt man Freund´ oder Feind´ nicht so schnell und auf Anhieb – außer man ist mit „Doppel-Denk“ halbwegs vertraut.

Abschließend ein Statement des in Afrika bekannten Schriftstellers Bukaar Usman: „Ich habe ernste Befürchtungen, dass der SWF uns nicht dienlicher ist als die anderen vom Ausland empfohlenen ‚Heilmittel‘, die zu unserem Schaden in der Vergangenheit angewandt wurden oder gegenwärtig verordnet werden.“

Mehr dazu in Teil 3 unserer Serie, den wir in den kommenden Tagen veröffentlichen werden.

Teil 1: Der IWF als globale Wirtschaftspolizei
Teil 3: „Black Swan“-Ereignisse in Asien
Teil 4: Wiederentdeckung von Eldorado in Südamerika
Teil 5: Is small beautiful?

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/10/09/iwf-in-asien-als-schwarzer-schwan-getarnt-bereit-zur-uebernahme/

 

IWF in Asien: Als „Schwarzer Schwan“ getarnt, bereit zur Übernahme

Wenn der IWF Europa mit Krediten helfen will, ist Vorsicht angebracht: In der Asien-Krise zeigte sich, wie der IWF die Schwäche einer Wirtschaftszone ausnutzt, um den regionalen Wirtschaftsräumen Substanz zu entziehen, die dann den internationalen Finanzmärkten zugutekommen. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten beleuchten den IWF in einer Serie, wie der IWF von einer helfenden zu einer knallhart fordernden globalen Institution geworden ist.

Ein Schwarzer Schwan (Black Swan) ist ein unvorhergesehenes Ereignis, welches wirtschaftlichen Entwicklungen eine entscheidende Wende gibt. Wie viel davon wirklich unvorhersehbar und wie viel geschickte Tarnung ist, ist oft schwer zu sagen (was ein Schwarzer Schwan genau ist – hier).

Bei der jüngsten Asien-Krise wurde das Eingreifen des Internationalen Währungsfonds (IWF) als ein solches Ereignis interpretiert.

Wirtschaftstheoretiker behaupten, durch sein Engagement hätte der IWF dem Lauf der Dinge in Asien eine entscheidende Wendung gegeben. Nachdem der IWF diese Woche wieder einmal in Tokio zusammentrifft (mehr hier) und zufällig wieder einmal in einer Krise anbietet, als Retter in höchster Not aufzutreten (diesmal für Europa – mehr hier), lohnt sich ein Blick auf die Geschichte der Asien-Krise und im Besonderen auf die Rolle, die der IWF dort gespielt hat.

Denn viele fragen sich: Vielleicht waren die Ereignisse in Asien gar keine „Schwarz-Schwan-Ereignisse“, sondern sorgfältig geplant? War der IWF womöglich selber der „Fütterer“ und Auslöser dieser Schwarzen Schwäne?
Zur Ausgangslage: 60 Prozent der Erdbevölkerung lebt in Asien und ein Drittel der Weltlandmasse wird Asien zugerechnet. In diesen Landmassen, vor allem in Vorder- und Zentralasien – die umgebenden Meere nicht eingerechnet – lagern die von den internationalen Konzernen begehrten Rohölressourcen und in Zentral- und Südostasien auch die nicht minder begehrten Rohmetalllagerstätten und seltenen Erden. Es ist kein abwegiger Gedanke, dass diese Konstellationen Spekulanten, Glücksritter, Berater, Großkonzerne und auch internationale Organisationen geradezu magisch anzieht.

Nachdem IWF-Chefin Christine Lagarde im Jänner 2012 einigen ausgewählten afrikanischen Staaten einen Besuch abgestattet hatte (mehr zur Rolle des IWF in Afrika – hier), standen im Juli dieses Jahres Japan, Indonesien und Thailand auf der Besuchsliste. Die Reise könnte man auch als sogenannte „Präventiv-Reise“ sehen, da nach der Zweiten Asienkrise 1998 („IMF- Crisis“) massive Kritik am IWF laut geworden war. Denn als weitere Folge dieser „innerasiatischen“ zweiten Krise wurde 2010 der „Chiang-Mai-Pakt“ ins Leben gerufen. Chiang Mai ist eine Stadt im Norden Thailands. Von Japan initiiert, gehören dem Pakt China und Südkorea sowie alle zehn südostasiatischen ASEAN-Staaten an.

Ursprünglich (2001) dachten die Japaner sogar aber einen Fonds, in den alle asiatischen Staaten – auch Russland und die Türkei – einzuzahlen hätten und sich dadurch eine weitgehende Unabhängigkeit von den Darlehen des IWF und des Dollar ergeben hätte. Aufgrund massiven politischen Drucks der USA auf Japan wurde daraus aber nichts. Die Amerikaner fürchteten zu sehr um die „Wertbeständigkeit“ ihres Dollars und um ihre Führungsrolle, da die Abrechnungen innerhalb dieses Fonds frei konvertierbar gewesen wären.

Wie kam es aber nun zur Ersten und Zweiten Asienkrise? Die Erste Asienkrise, die schon seit den Siebzigern schwelte – und die in Europa als solche gar nicht erkannt wurde – begann Anfang der Achtziger des vorigen Jahrhunderts. Die Nachwirkungen der Ölkrise in den Achtzigern bekam unter anderem auch Indonesien zu spüren, da aufgrund der Devisenknappheit – Erdöl wird in US-Dollars abgerechnet – die indonesische Regierung sich nicht mehr in der Lage sah, den heimischen Markt zu ausreichend zu stützen und zu subventionieren.
In dieser schwierigen Zeit suchten– und fanden – indonesische Unternehmer ausländische Geldgeber.

Diese immense Auslandsverschuldung der indonesischen Industrie konnte aber recht gut und mehr als zehn Jahre durch Währungsabwertungen kompensiert werden. Am Höhepunkt der internationalen Währungsspekulationen Mitte des Jahres 1997 – nicht nur gegen die indonesische Rupiah, sondern auch andere Währungen des südostasiatischen Raums standen massiv unter Druck – witterten ausländische Geldgeber die Chance, sich in Indonesien einzunisten und das Land als Sprungbrett für ganz Südostasien zu nutzen.

Der indonesischen Regierung blieb im Jahre 1997 letztendlich nur mehr übrig, auf die Hilfsangebote des IWF einzugehen – es wurden Kredite im Ausmaß von vier Milliarden Dollar gewährt –, um den einheimischen Markt zu stabilisieren und die ausländischen Gläubiger zu befriedigen. Dass die Unternehmen und die Regierung aber auch eine Aufgaben- und Bedingungsliste, „Letter of Intent“ (LOI) genannt, zu unterfertigen hatten, versteht sich von selbst. Dies haben wir schon im zweiten Teil der Serie für die afrikanischen Staaten gesehen (hier). In Asien gab es zwar bei weitem nicht so rigide Bedingungen wie am schwarzen Kontinent. „Privatisierungen“, gerade im infrastrukturellen Bereich, waren jedoch an der Tagesordnung.

Ab nun war jedenfalls der IWF der Herr im Haus Indonesien. So waren in allen größeren Unternehmen und in der Regierung allerorts „Supervisors“ zugegen. Im Februar 1998 – zugleich der Höhepunkt der Zweiten Asienkrise, die sogenannte Finanz-, Währungs- und Wirtschaftskrise Südostasiens – erreichten die Währungsspekulationen ihren Höhepunkt. 16.000 Rupiah waren nur mehr einen US-Dollar „wert“. Bei den asienweiten lautstarken Demonstrationen gegen den IWF — unter anderem und vor allem in Südkorea, das durch die finanziellen und wirtschaftlichen Verflechtungen und Abhängigkeiten innerhalb Asiens schwer angeschlagen war — wurde der IMF (International Monetary Found) zum Synonym für „I’M Fired“ (Ich bin gefeuert).

Eine wahrliche Glanztat des IWF war aber die „Empfehlung“ für die Schließung von 16 indonesischen Banken ebenfalls im Jahre 1998. Sofort zogen die Anleger ihr Geld ab, daraus unmittelbar resultierend kam es zum Abfluss von etwa fünf Milliarden Dollar ins Ausland und der Erhöhung der Armutsrate von 34 auf fast 50 Millionen Menschen.

Diese abgeflossenen fünf Milliarden „Hot Money“ setzten aber die indonesische Währung noch weiter unter Druck. Hot Money ist hoch mobiles, „vagabundierendes“ Kapital rund um den Globus, das innerhalb der internationalen Märkte von institutionellen Anlegern rein zu Währungs-Spekulationen – und dies kurzfristig – genutzt wird. Die Internationale Presse sprach hier erstmals von einem „Black-Swan-Event“ – also einem scheinar völlig unvorhersehbares Ereignis.

In der Retrospektive wurden folgende Ursachen benannt: Kreditblasen in den einzelnen Ländern, fehlende Fremdwährungsabsicherungen, da die Verschuldungen hauptsächlich in Yen und Dollar erfolgten, bei gleichzeitiger geringen Währungsreserven und schwachen regionalen Finanzstrukturen sowie „ungewöhnlichem“ Verhalten der globalen Finanzmärkte.

2008 sagte der indonesische Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono angesichts der amerikanisch-europäischen Finanzkrise und des – wiederholten – Angebots des IWF, mit einem kurzfristigen Darlehen zu helfen, freundlich, aber bestimmt: „Wir werden uns dem IWF-Schema zur Bewältigung der globalen Finanzkrise nicht mehr unterwerfen“. Indonesien zahlte 2004 seine letzte Rate an den IWFfünf Jahre vor Ablauf der Kreditlinie. Nach dem Abdanken von Suharto (+2008) im Laufe des Jahres 1998, der traditionell sehr gute „Beziehungen“ zur westlichen Welt unterhielt (auch Helmut Kohl war zeitlebens ein Du-Freund Suhartos) und auch der „westlichen Lebensweise“ sehr zugetan, schafften es die neuen, demokratisch gewählten Regierungen Indonesiens innerhalb von wenigen Jahren, mit eigenen und auf die Mentalität des Landes zugeschnittenen Reformen sowie Unterstützungsleistungen von Russland und China, den IWF außen vor zu lassen.

Ähnlich wie in Indonesien verfuhr auch Sri Lanka mit dem Internationalen Währungsfonds – und schloss kurzerhand das Büro des IWF in Colombo.
Auch die von der Zweiten Asienkrise stark betroffenen Länder, wie Südkorea, Thailand, Malaysia und die Philippinen, nahmen IWF-Hilfen in Anspruch, wobei hier das Engagement des Fonds deutlich weniger stark ausgeprägt war. Dies lag auch daran, dass diese Länder weniger ausländische Darlehen zu bedienen hatten und die Industrialisierung in diesen Ländern noch nicht sehr weit fortgeschritten war. Obwohl Malaysia ein rohstoffreiches Land ist, aber auch moslemisch dominiert – der Islam ist Staatsreligion -, kann man ähnliches wie in Afrika erkennen: Man tritt sehr gerne mit der westlichen Welt in wechselseitigen Handel – bei wirtschaftlichen und finanziellen Engpässen bedient man sich dann doch lieber der Hilfe und Unterstützung der übrigen finanzkräftigen islamischen Gemeinschaft.

Ist der Islam nun das letzte Bollwerk gegen den IWF? Ja, aber — nur solange das Öl nicht versiegt und damit genug Petrodollars zur Verfügung stehen. Und sich die einzelnen Glaubensrichtungen innerhalb der moslemischen Welt nicht so sehr zerwerfen, da damit auch das bisher einende Band des einenden Glaubens zerstört werden würde.

Im Hinblick auf die Rolle des IWF in Asien kann daher durchaus gesagt werden: Der IWF füttert sowohl den Schwarzen Schwan und ist zugleich derselbe – sowohl als Ereignis als auch als Prozess, der dann wieder zum Ereignis wird. Oder andersrum: Der IWF ist der sich selbst fütternde und gebierende „Black Swan“ – und das ist, in der Tat, eine Creatio ex nihilo, eine Schöpfung aus sich selbst.

Das Futter des Schwarzen Schwans sind die Ränder, Brosamen und Überbleibsel des freien Marktes – ordentlich gespickt mit Neoliberalismus sowie gewürzt und verfeinert mit postkolonialer Hegemonie. Und das rund um den Erdteil.

Weitere Teile dieser Serie:

Teil 1: Welche geheime Agenda verfolgt der IWF?i
Teil 2: Die unrühmliche Rolle des IWF in Afrika
Teile 3 bis 5 folgen in Kürze,

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https://www.sueddeutsche.de/wissen/volksbegehren-bayern-artensterben-1.4311107

Artenschutz

Nur der Umbau der Landwirtschaft kann das Insektensterben stoppen

Der Lebensraum für Insekten und andere Tiere wird knapp. Dagegen kann man etwas tun.(Foto: dpa)

Die Initiatoren des Volksbegehrens in Bayern haben recht. Auch wenn noch nicht alle Ursachen des Artenschwunds erforscht sind, weiß man genug, um etwas zu verändern.

Kommentar von Tina Baier

Jedes Kind weiß, dass es den Elefanten in Afrika schlecht geht, genauso wie den Gorillas im Regenwald und den Walen in den Ozeanen. Weniger bekannt ist, dass es auch in Deutschland ein Artensterben gibt, direkt vor unserer Haustür. In den vergangenen 30 Jahren ist ein Großteil der heimischen Insekten verschwunden. Und es gibt nur noch etwa halb so viele Vögel wie Ende der 80er-Jahre. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“, das jetzt in Bayern begonnen hat und bei dem es – anders als der Name vermuten lässt – nicht nur um das Bienensterben, sondern um den Schwund der Arten insgesamt geht, ist deshalb richtig und wichtig. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Jetzt ist es Zeit zu handeln.

Bienen sind für die Menschheit heute das, was früher die Kanarienvögel für die Bergleute waren. Die Vögel warnten die Arbeiter vor tödlichen Gasen in den Minen. Heute zeigt der Schwund der Bienen an, dass etwas grundsätzlich aus dem Gleichgewicht geraten ist in der Natur. Dabei geht es nicht nur um die Honigbienen, sondern vor allem auch um die etwa 570 Wildbienenarten in Deutschland, die für die Bestäubung von Pflanzen mindestens genauso wichtig sind. Anders als die Honigbiene, die sich gerade sogar wieder etwas erholt hat, ist mehr als die Hälfte dieser Insekten vom Aussterben bedroht.

Auch wenn noch nicht alle Ursachen und Hintergründe des großen Schwunds bis ins letzte Detail erforscht sind, weiß man genug, um etwas zu verändern. Vieles deutet dabei auf die intensive Landwirtschaft als einen der wichtigsten Verursacher des Artenschwunds hin. Seit Jahren beobachten zum Beispiel Vogelschützer, dass bei sogenannten Agrarlandarten wie Feldlerche oder Kiebitz, die auf Feldern und Wiesen brüten und dort ihr Futter suchen, die Zahlen viel stärker zurückgehen als bei Waldvögeln.

Sogar den Tieren, die in der Nähe des Menschen in Städten und Dörfern leben, geht es besser. Bei den Insekten ist es ähnlich. Und dass ein Zusammenhang zwischen dem Schwund der Insekten und dem Rückgang insektenfressender Vögel besteht, muss eigentlich nicht erst aufwendig bewiesen werden. Es ist logisch.

Genauso einleuchtend ist, dass der großflächige Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft etwas mit dem Insektensterben zu tun haben muss – auch wenn dieser Zusammenhang schwierig zu beweisen ist. Mittel wie die Neonikotinoide wurden schließlich dafür entwickelt, Insekten zu töten. Sie greifen das Nervensystem an, eine zentrale Stelle also, die für alle Kerbtiere gleichermaßen überlebenswichtig ist. Davon auszugehen, diese Mittel würden ausschließlich Schädlinge beeinträchtigen, wäre naiv.

Es ist daher richtig von den Initiatoren des Volksbegehrens, einen Ausbau der ökologischen Landwirtschaft zu fordern, in der die Bauern keine Pestizide verwenden. Ihre Forderung, bis zum Jahr 2025 auf mindestens 20 Prozent der Fläche Bayerns auf intensive Landwirtschaft zu verzichten, ist sogar noch moderat. Um das Artensterben zu stoppen, muss mehr passieren. Aber es wäre zumindest ein Anfang. Und es wäre machbar.

Noch einfacher wäre es, schon im Frühjahr sogenannte Blühstreifen an den Feldrändern stehen oder sogar größere Flächen brach liegen zu lassen. Solche Gebiete helfen nicht nur den Bienen und anderen Insekten, die dort Nahrung finden, sondern auch den Vögeln, die in Ruhe brüten können, und vielen anderen Tieren. Manche Landwirte machen das auch, doch insgesamt betrachtet geht der Trend in Bayern, Deutschland und Europa sogar dahin, brachliegende Flächen wieder intensiv zu bewirtschaften. Derzeit liegen in Deutschland nur etwa 1,7 Prozent der Ackerfläche brach. Um die Jahrtausendwende waren es bis zu zehn Prozent.

Es klingt paradox, aber das Argument für diese Entwicklung, die von der EU bewusst gefördert wird, ist ausgerechnet der Umweltschutz. Auf vielen ehemals brachliegenden Flächen werden mittlerweile sogenannte Bioenergiepflanzen wie Raps und Mais angebaut, die unter anderem zu Biodiesel und Biogas verarbeitet werden. Das verringert zwar den Ausstoß des Treibhausgases CO₂, doch die bittere Wahrheit ist: Der Schaden für den Artenschutz ist um ein Vielfaches größer als der Nutzen. Die Bestandskurven vieler Spezies zeigen Einbrüche vom Jahr 2007 an, in dem die EU die Förderung von Brachflächen gestoppt hat. Artenschützer nennen das Phänomen den „Erneuerbare-Energien-Knick“.

Doch es reicht nicht, mit dem Finger allein auf die Landwirte zu zeigen. Denn das Problem ist viel größer und kann nur gelöst werden, wenn Wissenschaftler verschiedener Disziplinen eng mit der Politik zusammenarbeiten. Auch Artenschutz und Klimaschutz gegeneinander auszuspielen, wäre das falsche Signal. Beides hängt zusammen, beides bedroht das Überleben der Menschheit. Um die Welt zu retten, muss beides gestoppt werden. Und zwar schnell.

Biologie Das Sterben der Feldvögel

Artenschwund

Das Sterben der Feldvögel

Die Zahl der Vögel in Europa schrumpft teilweise dramatisch. Besonders schlecht geht es den Arten, die in Agrargebieten leben. Ihr Bestand ist seit 1980 um mehr als die Hälfte zurückgegangen.   Von Tina Baier

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aus dem TEXT:…. Zuerst soll darüber verhandelt werden, ob Hardemanns Krebs überhaupt von Roundup verursacht wurde. Das ist im Prozess der schwierigste Punkt, da eine Krebserkrankung meist auch andere Ursachen haben kann. …. <<<DANK MONSATAN ist GLYPHOSAT ÜBERALL – NIEMAND KANN sich dem entziehen – dass ist MON-SATANs schleichender GENOZID“>>>>

….Der Konzern hatte der Zeitung taz eine Abmahnung geschickt und mit einer Vertragsstrafe gedroht, falls die taz weiter über Glyphosat behauptet:Super: macht Krebs“. Das Blatt hatte Ende Oktober in einer satirischen Zeichnung auf seiner Titelseite Glyphosat und das BayerKrebsmedikament Aliqopa als „Krebs-Rundumpaket“ dargestellt……<<<<<Das BÖSE ist FEIGE – HINTERFOTZIG – und zieht wenns BRENZLIG wird den SCHWANZ ein>>>>

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33558/

Glyphosat-Prozesse: Bayer-Aktien schwanken bei jedem Verfahrensschritt

31.01.2019

Justiz Gericht Gesetz
Schild am Eingang eines Gerichts in Newcastle (Foto: smlp.co.uk / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)-+-

Tausende Glyphosat-Prozesse drohen dem Chemieriesen Bayer 2019 in den USA. Für das erste Juryverfahren, das Ende Februar in Kalifornien beginnen wird, wird derzeit der Prozessverlauf festgelegt. Dass Bayers Aktienkurs schon auf Entscheidungen über Beweismittel reagiert zeigt: Für den Konzern geht es um Milliarden.

Am 25. Februar wird in San Francisco eine Jury zusammenkommen, um über den Fall Hardemann gegen Monsanto zu richten. Edwin Hardemann nutzte das Monsanto-Herbizid Roundup seit den 80er-Jahren ausgiebig zur Unkrautvernichtung auf seinem Grundstück. 2015 wurde bei ihm Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert, für den er den Unkrautvernichter verantwortlich macht. Hardemanns Fall steht beispielhaft für 660 Klagen, die das US-Bundesgericht in San Francisco gebündelt hat und von Richter Vince Chhabria abarbeiten lässt. Es ist die erste Jury-Verhandlung einer Glyphosat-Klage vor einem Bundesgericht. Ein Gericht des US-Staates Kalifornien hatte Bayer im vergangenen Herbst schuldig gesprochen und zu 79 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt. Der Konzern legte dagegen Berufung ein.

Bei den Anhörungen, welche die Juryverhandlung vorbereiten, ringen die Anwälte der Kläger und des Bayer-Konzerns derzeit um die beste Ausgangsposition. Mitte Januar gab Richter Vince Chhabria einem Antrag der Bayer-Anwälte statt und teilte die Jury-Verhandlung in zwei Themenkomplexe: Zuerst soll darüber verhandelt werden, ob Hardemanns Krebs überhaupt von Roundup verursacht wurde. Das ist im Prozess der schwierigste Punkt, da eine Krebserkrankung meist auch andere Ursachen haben kann. Erst wenn die Jury diese Frage bejaht, sollen die Versuche Monsantos zur Sprache kommen, Behörden und Wissenschaftler zu beeinflussen. Prozessbeobachter werteten diese Entscheidung als Punktsieg für Bayer. Prompt stieg der Aktienkurs des Konzerns kurzfristig an, um vergangenen Mittwoch wieder einzubrechen. Da gab Richter Chhabria bekannt, dass die Anwälte Hardemanns schon im ersten Prozessteil Beweise vorlegen dürfen, wie die Bayer-Tochter Monsanto Einfluss auf die Risikobewertung von Glyphosat zu nehmen suchte. Denn diese seien für das Verfahren „super relevant“, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters den Richter.

Vergleichbare prozessuale Rangeleien finden auch im Vorfeld anderer anstehender Jury-Verhandlungen über Glyphosat statt. Am 8. März wird am obersten Bezirksgericht im kalifornischen Almeda die Jury zusammentreten und über die Klage von Alva und Alberta Pilliod verhandeln. Das Rentnerehepaar, beide über 70, nutzte jahrzehntelang Roundup im Garten. Nun sind beide an Krebs erkrankt und machen das Pestizid dafür verantwortlich. Aufgrund ihres Alters und der Erkrankung wurden die Pilliods aus einem Bündel von 250 anstehenden Klagen als Beispielprozess ausgewählt. Danach beginnt am 1. April die Verhandlung im Fall Jeff Hall gegen Monsanto vor dem Gericht der Stadt St. Louis. Vor dem Gericht des Bezirks St. Louis tritt am 22. April Sharlean Gordon mit ihrer Klage gegen Monsanto vor die Jury.

Vor den beiden Gerichten in St. Louis sind Tausende Klagen anhängig, weil Monsanto dort seinen Unternehmenssitz hat. Insgesamt haben mehr als 9.300 Menschen in den USA Klage eingereicht, weil sie glyphosathaltige Herbizide der Bayer-Tochter Monsanto für ihre Krebserkrankung oder den Krebstod von Angehörigen verantwortlich machen. Es ist zu erwarten, dass die ersten Prozesse Signalwirkung für die folgenden Verfahren haben werden – auch bei der Höhe der Entschädigung. Laut Handelsblatt bleibt Bayer bei seiner Verteidigungsstrategie, wonach es keinen wissenschaftlich belastbaren Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Glyphosat und Krebserkrankungen gebe. Erst wenn eine Reihe einschlägiger Urteile vorliegt, dürfte der Konzern zu Vergleichsverhandlungen bereit sein.

Juristisch klein beigegeben hat Bayer in einem ganz anderen Glyphosat-Fall. Der Konzern hatte der Zeitung taz eine Abmahnung geschickt und mit einer Vertragsstrafe gedroht, falls die taz weiter über Glyphosat behauptet: Super: macht Krebs“. Das Blatt hatte Ende Oktober in einer satirischen Zeichnung auf seiner Titelseite Glyphosat und das BayerKrebsmedikament Aliqopa als „Krebs-Rundumpaket“ dargestellt. Als die taz beim Landgericht Berlin gegen das Vorgehen Bayers klagte, machte der Konzern einen Rückzieher. Bayer „wollte eine kritische Berichterstattung mit Drohungen unterbinden und hat jetzt Sorge, daß diese Drohung ins Leere geht“, so der taz-Anwalt. Deshalb scheue der Konzern den Weg vor Gericht. [lf/vef]

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Bayer-Tochter Monsanto

US-Richter lässt umstrittene Dokumente in Glyphosat-Prozessen zu

Bayer sieht sich in den USA wegen des Unkrautvernichters mit mehr als 9300 Klägern konfrontiert. In einem anstehenden Verfahren gab es nun einen Rückschlag.

29.01.2019 – 11:39 Uhr

Bayer: Richter lässt umstrittene Dokumente in Glyphosat-Prozessen zu Quelle: Reuters

Unkrautvernichter Glyphosat

Der Leverkusener Konzern sieht sich in den USA wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichtungsmittels mit mehr als 9300 Klägern konfrontiert.

(Foto: Reuters)

New YorkBei anstehenden US-Verfahren um den Unkrautvernichter Glyphosat will der Richter einige umstrittene Dokumente zunächst doch als Beweismittel zulassen. Bezirksrichter Vince Chhabria erklärte während einer Anhörung in San Francisco, die Kläger könnten bereits während der ersten Verfahrensphase Beweise für Monsantos angebliche Versuche einbringen, Studien über Glyphosat als Ghostwriter zu verfassen und Einfluss auf die Ergebnisse von Wissenschaftlern und Aufsichtsbehörden zu nehmen. Diese Dokumente seien sehr relevant.

Monsanto gehört inzwischen zu Bayer. Der Konzern hatte eigentlich darauf hoffen können, dass diese Unterlagen von den anstehenden Verfahren ausgeschlossen würden, nachdem Chhabria Anfang Januar Beweise für ein unternehmerisches Fehlverhalten eingeschränkt hatte.

Anleger reagierten verschnupft: Bayer-Aktien fielen am Dienstag zunächst bis zu 2,6 Prozent auf 64,89 Euro und waren größter Dax-Verlierer. Im weiteren Verlauf erholten sich die Titel wieder.

Der Leverkusener Konzern, der den Glyphosat-Entwickler Monsanto im vergangenen Sommer für 63 Milliarden Dollar übernommen hatte, sieht sich in den USA wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichtungsmittels mit mehr als 9300 Klägern konfrontiert.

Das Unternehmen hat die Vorwürfe zurückgewiesen und verweist darauf, dass Zulassungsbehörden auf der ganzen Welt Glyphosat bei sachgemäßer Anwendung als sicher und nicht krebserregend bewerteten.

Bayer erklärte, der Konzern gehe weiter davon aus, dass die Beweismittel während der ersten Prozessphase in erster Linie einen wissenschaftlichen Bezug haben werden. Die umfangreichen wissenschaftlichen Daten stützten die Sicherheit von Glyphosat, das unter anderem in dem Unkrautvernichter Roundup enthalten ist.

Der Richter sagte, es sei schwer, eine Grenze zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Behauptungen eines unternehmerischen Fehlverhaltens zu ziehen. Informationen über die angebliche Einflussnahme des Unternehmens auf Wissenschaftler sollten der Jury nicht vorenthalten werden. Andere interne Dokumente wie E-Mails von Monsanto-Mitarbeitern über Lobby-Anstrengungen gehörten aber nicht in die erste Verhandlungsphase.

Chhabria zufolge werden diese Beweismittel nur zugelassen, wenn festgestellt wird, dass Glyphosat die Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman verursacht hat und das Verfahren in eine zweite Phase geht. Die Entscheidung des Richters betrifft den Prozess um die Klage von Hardeman, der am 25. Februar startet, sowie zwei weitere Klagen.

Die Klägeranwälte glauben, dass unternehmerisches Fehlverhalten entscheidend für die Entscheidung eines kalifornischen Geschworenengerichts in einem ähnlichen Fall war. Dieses hatte den Konzern zur Zahlung von 289 Millionen Dollar Schadenersatz an einen an Krebs erkrankten Mann verurteilt.

Später wurde die Summe zwar auf 78 Millionen Dollar reduziert, doch Glyphosat wurde immer noch für die Krebserkrankung des Mannes verantwortlich gemacht.

rtr

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Die MON-SATANISCHE METHODE:

WIE wird das „Problem – Symptom – Krankheit“ erzeugt?!

mit GIFT – MANIPULATION……

Kreieren des GEGEN-MITTELs damit das „SYMPTOM“ RUHIG gestellt ist!!!!!!!!

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?REALITÄT? oder ?SATIRE? – DREIST DREISTER NOCH DREISTERER „MON SATAN“ – BAYER

DASS BÖSE hat den SCHWANZ eingezogen……

IMMUN-SCHWÄCHE wegen „GLYPHOSAT“: ES ist BEWIESEN GLYPHOSAT ATTACKIERT das „MIKROBIOM“ oder auch  „IMMUN-SYSTEM“  somit GREIFT  „GLYPHOSAT“ in die GESUNDHEIT ein!!!!!!!!!!!!!!!!!

http://www.taz.de/!5565055/

Berichterstattung über Glyphosat

taz zwingt Bayer in die Knie

Der Chemiekonzern wollte der taz eine Titelseite zum Pestizid Glyphosat verbieten. Die taz klagte dagegen – jetzt zieht Bayer zurück.

Ausschnitt der taz-Titelseite zu Bayer und Krebs

Ausschnitt der taz-Titelseite vom 24.10.2018 Foto: taz

Titelseiten der taz sind bekannt für ihren Humor. Am 24. Oktober 2018 zum Beispiel druckte die Zeitung eine Persiflage auf Pharmaanzeigen. Vor einem grellen rosa Hintergrund prangte die Schlagzeile „Das Krebs-Rundumpaket“. Der Untertitel pries eine Recherche auf der Seite 3 an: „Der Bayer-Konzern vertreibt Glyphosat, ein Mittel, das wohl Krebs verursacht. Er verkauft aber auch eines, das Krebs heilen soll“.

Daneben schwebte auf einer Wolke eine Sprühflasche mit dem Glyphosat-haltigen Pestizid „Round­up“, flankiert von einem Sternsymbol mit der Aufschrift „Super: macht Krebs“. Auf dem anderen Ende der Wolke flog das Bayer-Medikament „Aliqopa“, das bei genau der Krebsart helfen soll, die Wissenschaftler auch mit Glyphosat in Verbindung bringen. Hier stand ebenfalls in einem Stern: „Super: heilt Krebs“.

taz-Titelseite zu Bayer und Krebs

Die taz-Titelseite vom 24.10.2018 Illustration: taz

Trotz des ganzen Rosa, des „Super: macht Krebs“ und der Wolke, die wolkige Werbeversprechen symbolisiert, schien einer den Witz nicht zu verstehen: Round­up-Hersteller Bayer. Der Chemiekonzern mit Sitz in Leverkusen beauftragte den Medienrechtsanwalt Gernot Lehr, die taz abzumahnen.

Das „Super: macht Krebs“ stellte er in einem Schreiben vom 31. Oktober an die Zeitung nicht als Satire dar, sondern als ernst gemeinte Tatsachenbehauptung, dass Round­up Krebs verursache. Die sei aber nicht einmal durch die von Pestizidgegnern häufig zitierte Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation belegt, die Glyphosat nur als „wahrscheinlich“ krebserregend eingestuft hat. Lehr zufolge reicht das „wohl“ im Untertitel nicht, um das „macht Krebs“ in dem Stern zu relativieren.

Deshalb verlangte der Bayer-Anwalt: Die Zeitung müsse sich verpflichten, unter anderem nicht mehr über Round­up zu behaupten: „Super: macht Krebs“. Das hätte bedeutet, dass die taz das Titelblatt nicht mehr verbreiten dürfte. Es hätte zum Beispiel aus dem Archiv gelöscht werden müssen. Bayer drohte der Zeitung mit einer Vertragsstrafe, falls sie diese Verpflichtung verletzt. Außerdem hätte die taz Anwaltskosten von Bayer in Höhe von einigen tausend Euro übernehmen müssen.

Es passiert immer wieder, dass Konzerne, eine Partei wie die AfD oder Prominente versuchen, Journalisten mithilfe von Rechtsanwälten einzuschüchtern. Schon vor Veröffentlichungen drohen die Juristen etwa in sogenannten „presserechtlichen Informationsschreiben“ mit Klagen, falls die Redaktion angeblich rechtswidrige Aussagen über ihre Mandanten publiziert. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zum Beispiel bekam nach eigenen Angaben allein von einer Kanzlei zwischen Ende 2012 und Mitte 2016 mehrere Dutzend solcher Schreiben. Ist ein den Mandanten nicht genehmer Beitrag bereits erschienen, verschicken ihre Anwälte gern Abmahnungen, wie es nun Bayer tat. „Diese Einschüchtereien finden ständig statt“, sagt taz-Anwalt Johannes Eisenberg.

Das Tolle aus Sicht der Konzerne ist: Egal, ob sie in der Sache recht haben, die Briefe können kritische Journalisten behindern. Denn diese Anwaltsschreiben müssen nicht nur von den in der Regel zeitlich sehr eingespannten Berichterstattern analysiert werden, sondern auch von den Justiziaren und oft auch Chefredakteuren. Gerade kleine Redaktionen haben keine Juristen und sind oft geneigt, sofort nachzugeben, um aufwendigen und kostspieligen Ärger mit Big Business zu vermeiden. Deshalb berichten manche dann lieber überhaupt nicht über das Thema oder ziehen kritisierte Beiträge klaglos zurück.

taz-Anwalt EisenbergDie Beklagte wollte eine kritische Berichterstattung mit Drohungen unterbinden und hat jetzt Sorge, dass diese Drohung ins Leere geht. Allein deshalb will sie den Prozess nicht. Sie kneift“

Gegen das Abmahnungswesen

Gegen die Drohbriefe kann eine Redaktion nicht viel tun. Der Bundesgerichtshof hat vergangene Woche geurteilt, dass sie grundsätzlich erlaubt sind. Gegen ungerechtfertigte Abmahnungen aber können sich Medien wirksam zu Wehr setzen. Das zeigt der aktuelle Fall Bayer versus taz.

Die Zeitung verbreitet das Glyphosat-Titelblatt nämlich bis heute und drehte den Spieß um: Anwalt Eisenberg reichte für die taz beim Landgericht Berlin eine „negative Feststellungsklage“ gegen Bayer ein. Die Richter sollten offiziell feststellen, dass die Zeitung die Titelseite verbreiten und der Konzern nicht das Gegenteil verlangen darf. Dann müsste Bayer auch die Kosten der Anwälte und des Gerichts tragen.

„Wenn wir bei der taz eine Abmahnung kriegen, wo wir einerseits meinen, der Gegner ist es wert, andererseits meinen, die ist dreist, dann empfehle ich das eigentlich immer“, sagt Eisenberg. Warum? „Weil man sie damit stellen kann. Weil man denen das austreibt damit.“ So eine Abmahnung, die schreibe sich ja schnell. Wenn diese Leute aber mit einer peinlichen und natürlich öffentlichen Niederlage vor Gericht rechnen müssen, „dann sitzt ihnen das Abmahnungswesen vielleicht nicht mehr ganz so locker“, erklärt der Anwalt.

Bayer ist ein Gegner, der es nach Meinung der taz wert ist. Es handelt sich um den weltweit größten Hersteller von Pestiziden, die maßgeblich zum Aussterben von Pflanzen- und Tierarten beitragen und oft gesundheitlich umstritten sind. Dass Bayer die taz wegen des Glyphosattitels abgemahnt hat, findet Eisenberg „ungewöhnlich dreist“. Denn namhafte Wissenschaftler – immerhin auch eine Agentur der Weltgesundheitsorganisation – seien sehr wohl der Meinung, dass das Pestizid wahrscheinlich Krebs verursacht. In den USA sei die Bayer-Tochterfirma Monsanto sogar zu Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt worden, weil nach Auffassung der Geschworenen Round­­up erheblich zur Krebserkrankung eines Mannes beigetragen habe. Tausende weitere Klagen sind noch anhängig.

Bayer-Werk

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Konzern den Bach runtergeht, der sich mit der taz anlegte Foto: dpa

Außerdem sei die Bildmontage auf dem Titelblatt eine „Meinungsäußerung in satirischer Form“. In seiner Klage gegen Bayer schrieb Eisenberg: „Die Aussage ‚Super‘ ist eine Bewertung“ und „keine beweispflichtige Tatsachenbehauptung“. Jeder Betrachter sehe den Untertitel mit dem „wohl“. Die Klage sei begründet, weil Bayer „sich als Marktteilnehmer kritisch betrachten lassen“ müsse und der Aussagekern der taz-Berichterstattung wahr sei: dass Bayer Geld verdient sowohl mit einem Mittel, das laut mehreren Experten wahrscheinlich Krebs verursacht, als auch mit einem, das Krebs heilen soll.

Aktienkurs eingebrochen, Management unter Druck

Nachdem Eisenberg diese Klage vorgelegt hatte, gab Bayer seine Versuche plötzlich auf, die Titelseite der taz zu verbieten. „Unsere Mandantin verpflichtet sich rechtsverbindlich, gerichtlich nicht gegen die von Ihrer Mandantin als Satire eingeordnete Berichterstattung auf dem Titelblatt der taz vom 24. 10. 2018 vorzugehen“, schrieb Mitte Januar Bayer-Anwalt Lehr an Eisenberg.

In einem Brief an das Gericht erklärte Eisenberg den Rechtsstreit in der Hauptsache damit für erledigt. „Die Kosten hat die Beklagte zu tragen. Sie ist zu feige, um sich dem Verfahren zu stellen“, schrieb der Jurist. „Die Beklagte wollte eine kritische Berichterstattung mit Drohungen unterbinden und hat jetzt Sorge, daß diese Drohung ins Leere geht. Allein deshalb will sie den Prozeß nicht. Sie kneift.“ Die taz nehme nichts zurück von dem, was sie veröffentlicht hat. Und sie stelle auch nichts klar.

Außenstehende können nur spekulieren, warum Bayer die Eisenberg zufolge völlig aussichtslose Abmahnung geschickt hatte. Fest steht nur: Sie widerspricht den Beteuerungen des Konzerns, er werde stärker auf die Öffentlichkeit zu­gehen als Monsanto vor der Übernahme durch Bayer. Zudem ist das Management des Konzerns erheblich unter Druck geraten, weil der Aktienkurs wegen der Klagen von mutmaßlichen Glyphosat-Opfern in den USA um rund 40 Prozent eingebrochen ist. Jetzt wird sogar schon darüber spekuliert, dass Finanzinvestoren das geschwächte Unternehmen zerschlagen könnten.

(Achtung, jetzt kommt wieder Humor!)

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Konzern den Bach runter geht, der von der taz mit einer negativen Feststellungsklage in die Knie gezwungen wurde. Ende 2016 zog die Fluggesellschaft Air Berlin ein Unterlassungsbegehren zurück – und war wenige Monate später insolvent. Aber dieser zeitliche Zusammenhang war natürlich Zufall …

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DASS „C“ in  CDU/CSU steht für MONSATAN und die satanische KIRCHE!!!!!!!!!!!

MIT GIFT und PATENT

„StaatsreGIERung“ will Konflikt mit ?Bauern? vermeiden???!!!  – DASS sind keine BAUERN mehr – hier handelt es sich um MON-SATANS DUMME VERANTWORTUNGsLOSE TOTAL ABHÄNGIGE GEHILFEN. PFUI PFUI PFUI!!!!!!!!!!!!!!

https://www.sueddeutsche.de/bayern/volksbegehren-artenvielfalt-bienen-staatsregierung-1.4309201

Staatsregierung will Konflikt mit Bauern vermeiden

 

Naturschutz

Warum CSU und Freie Wähler das Bienen-Volksbegehren nicht unterstützen

„Der Grundgedanke des Volksbegehrens ist richtig“, dieser Meinung sind auch Politiker von CSU und Freien Wählern.(Foto: dpa)
  • Seit Donnerstag läuft das Volksbegehren „Rettet die Bienen“, das die ÖDP initiiert hat. Innerhalb von 14 Tagen müssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in den Rathäusern dafür eintragen, damit es zum Erfolg wird.
  • Landwirte in Bayern haben Details des Volksbegehrens kritisiert.
  • Die Staatsregierung unterstützt es nicht, sondern will ein eigenes Programm zur Rettung der Artenvielfalt vorlegen.  <<<ein MONSATAN GERECHTES PROGRAMM....>>>>>>

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tube.com/watch?v=j-V7IDD58fo

Vera Lengsfeld: So tickt Angela Merkel! Meine persönlichen Erfahrungen mit der Kanzlerin

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tube.com/watch?v=_EaEVIh9t5I

Angela Merkel leugnet, dass sie den Irakkrieg unterstützt hat

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https://www.neopresse.com/politik/uups-versprecher-angela-merkel-schickte-deutschland-nur-wegen-den-usa-in-den-krieg/

Uups: Versprecher? Angela Merkel schickte Deutschland nur wegen den USA in den Krieg….

NEOPresse in Politik

Angela Merkel ist vergleichsweise bündnistreu. Dies zeigt sich seit zumindest 13 Jahren, in denen sie im Amt ist und sich bislang bis auf einige Streitpunkte mit Donald Trump recht brav zeigte. Nun unterstrich sie die Treue. In Afghanistan hat Deutschland demnach nur Krieg geführt, um dort die Interessen der USA zu verteidigen. Dies ließ sie die Zuhörerschaft wortwörtlich wissen.

NATO-Bündnisfall

Dokumentiert wurde diese Aussage auf den „Nachdenkseiten“. In einer Dankesrede anlässlich der Verleihung des „Fulbright-Preises“ hat die Kanzlerin betont, Deutschland sei wegen des NATOBündnisfalls in Afghanistan gewesen bzw. noch immer da. Es ginge dort darum, die „Interessen der USA zu verteidigen“. Erstaunlich genug. Denn die Interessen der USA sind hier offenbar schon lange nicht mehr diejenigen, deretwegen Deutschland vor vielen Jahren dem Einsatz in Afghanistan zustimmte.

Damals ging es um die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001. Die USA suchten den mutmaßlichen Attentäter (auch) in Afghanistan. Die Suche ist schon lange beendet. Welche Interessen vertritt Deutschland jetzt dort?

Noch einmal die Kanzlerin: „(…) sind in Afghanistan, um dort auch nach Artikel 5 (NATO) zum ersten Mal die Interessen der Vereinigten Staaten und unsere eigenen mit zu verteidigen. Wir sind in Afrika in Mali und wir wissen, dass wir noch mehr tun müssen.“

 

Uups, meinen Kritiker. Denn der Bündnisfall dürfte bereits lange beendet sein. Die „Nachdenkseiten“ sehen hier ohnehin einen anderen Anwendungsfall: Heer und Luftwaffe der Bundeswehr stünden unter der internationalen Operation „ISAF“, die vielmehr eine Sicherheits- und Wiederaufbaumission darstelle. Die NATO führe lediglich. Die Operation sei völkerrechtlich solide abgesichert und berufe sich nicht auf Artikel 5. Es gibt also keinen NATOBündnisfall. Nun sind die Missionen beendet. Die Nachfolgemission, deretwegen die Bundeswehr in Afghanistan ist, wurde zwar auch vom UN-Sicherheitsrat sogar „einstimmig begrüßt“. Der Bundestag in Deutschland stimmte ebenso dafür. Nur: Es gibt keine Bündnispflicht in Afghanistan.

Die Kanzlerin hat – formell – also schlicht gelogen. In aller Öffentlichkeit. Weil sie es nicht so genau nimmt. Weil sie es nicht besser weiß. Oder weil es ihr ohnehin gleichgültig ist. Denn dass vor allem die Interessen der USA verteidigt werden, das ist wiederum unter vielen Beobachtern das, was man eine „Binse“ nennt. Es ist eben so. Wir sind im Namen und im Interesse der USA unterwegs. Die Kanzlerin hat das jetzt freimütig eingeräumt.

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ube.com/watch?v=D6gqnVg-7p4

Angela Merkel und der ewige Krieg | Jens Berger | NachDenkSeiten-Podcast

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https://kpkrause.de/2019/02/07/28-fragen-an-die-kanzlerin/#more-8841

28 Fragen an die Kanzlerin

Was der deutsche Bürger Hans Penner von Angela Merkel wissen will – Zu verdanken hat sie ihre lange Amtszeit dem „Denkverzicht der Deutschen“ – Das ruinierte Vertrauen zum Verfassungsschutz – Man muss das Wahre immer wiederholen

„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.“ Dieser schöne Aphorismus wird immer wieder Goethe zugeschrieben. Auch ich habe das schon getan (hier). Dabei hatte die Goethe-Zeit mit Demokratie – man sehe mir das saloppe Wort nach – überhaupt nichts am Hut. Damals herrschte in Deutschland nicht Demokratie, sondern Monarchie. Insofern wäre Demokratie nicht perdu gegangen, wenn die Bürger (politisch) geschlafen hätten. Es sei denn, sie wären auf Demokratie bereits scharf gewesen und hätten die Monarchie loswerden wollen. Dann natürlich wäre Schlafen nicht angebracht gewesen. Aber ganz so weit war jene Zeit noch nicht, daher politischer Schlaf nicht weiter schlimm; immerhin erschien die Monarchie halbwegs erträglich, jedenfalls nicht als Diktatur. Doch um es kurz – nein, besser: um es nicht noch länger zu machen: Von Goethe stammt die Spruchweisheit nicht. Von wem dann? Man weiß es nicht. Näheres dazu finden Sie hier. Trotzdem ist dieser Aphorismus eine feine Sache, nämlich sehr treffend. Denn jetzt haben wir Demokratie – noch. (Quelle der Fotokarikatur unbekannt)

„Denkverzicht der Deutschen“

Pennen in der Demokratie ist also nicht angebracht. Ein Bürger, der gerade dies nicht tut, heißt aber ausgerechnet so: Hans Penner. Er ist Diplom-Chemiker und Dr. rer. nat. und lebt in Linkenheim-Hochstetten. Er nämlich pennt gerade nicht, sondern verfolgt das politische Geschehen hellwach, überaus kritisch, prägnant und stets kurz. Unermüdlich äußert er sich dazu in vielfältiger Weise. Er heißt also völlig zu Unrecht, wie er heißt. In einer seiner jüngsten Wortmeldungen („Denkverzicht der Deutschen“) vom 25. Januar wendet er sich wieder einmal an Bundeskanzlerin Merkel.

Wem Merkel die lange Amtszeit zu verdanken hat

„Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, Ihre lange Amtszeit haben Sie dem Denkverzicht der Mehrzahl der Bürger zu verdanken, denen die regierungstreuen Medien rationale Überlegungen abgewöhnt haben. Nur wenige Bürger fragen, wie sich Deutschland unter Ihrer Regierung verändert hat:

Wie hat sich die innere Sicherheit verändert?
– Wie viele Morde durch illegale Einwanderer haben Sie zu verantworten?
– Wie hat sich die Messerstecherei in Deutschland entwickelt?
– Wie haben sich die Stadtviertel verändert?
– Wie hat sich das Bildungssystem verändert?
– Was ist aus der Bundeswehr geworden?
– Wie hat sich die Staatsverschuldung verändert?
– Wie hat sich das Volksvermögen verändert?
– Welchen Sinn hat die Energiewende?
– Was kostet die Energiewende und wer bezahlt sie?
– Wie haben sich die Stromkosten verändert?
– Wie hat sich die Sicherheit der Stromversorgung verändert?
– Wie hat sich das Landschaftsbild verändert?
– Was kosten Ihre Brüche des Maastricht-Vertrages?
– Was kostet die Vernichtung der deutschen Kerntechnik?
– Wie hat sich das psycho-soziale Klima verändert?
– Wie haben sich psychische Erkrankungen entwickelt?
– Wie hat sich die Einheit Europas verändert?
– Wie hat sich die Armutsrate verändert?
– Wie hat sich das Bildungsniveau verändert?
– Wie haben sich die Eigentumsverhältnisse in deutschen Unternehmen verändert?
– Wie hat sich die Zuverlässigkeit der Medien verändert?
– Wie hat sich die Meinungsfreiheit verändert?
– Wie hat sich die Familienstruktur verändert?
– Wie haben sich die Zukunftsaussichten der jungen Generation verändert?
– Wie hat sich die Korruption verändert?
– Wie hat sich der Moralkonsens verändert?
– Wie viele deutsche Fachkräfte sind ausgewandert?

Für diese Themen interessiert sich die CDU nicht. Hoffentlich gibt es Bürger, die über diese Fragen nachdenken. Mit besorgten Grüßen Hans Penner.“

Natürlich wird Frau Merkel diese Fragen nie zu Gesicht bekommen, geschweige denn darauf antworten. Das aber ist auch nicht der Sinn eines solchen Offenen Briefes, sondern viele andere sollen ihn lesen. Daher Penners Wunsch: „Hoffentlich wird dieses Schreiben verbreitet.“ Was hiermit geschieht. Penners frühere an Merkel gerichtete Briefe finden Sie hier.

Das ruinierte Vertrauen zum Verfassungsschutz

Inzwischen hat Herr Penner nachgelegt. Am 8. Februar schrieb er: „Frau Bundeskanzler Dr. Angela Merkel, am Ende Ihrer etwas zu langen Amtszeit erblickt man überall politische Scherbenhaufen. Ständig hört man von Messerstechereien. Kein Mensch weiß, wo künftig bei Flaute der Strom herkommen soll. Weitere Schäden durch Ihre Politik habe ich in meinem Schreiben vom 25.01.2019 aufgelistet. … Ihr jüngster Streich ist die Ruinierung des Vertrauens zum Verfassungsschutz. Den fähigen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz haben Sie entlassen, weil er Ihre Chemnitz-Lügen aufgedeckt hat. Sie hatten behauptet, dort wären Ausländer gejagt worden. Das hatte nicht gestimmt. Sie haben einen Nachfolger eingesetzt, der vom Volk gewählte Politiker bekämpft, die den demokratischen Rechtsstaat gegen die Machtansprüche des gesetzwidrigen Islams verteidigt. Der Vizepräsident ist ein Moslem. Jeder Moslem ist verpflichtet, den Koran höher zu achten als das Grundgesetz. Der Koran fordert, Dieben die Hände abzuhacken (Sure 5:38). Sie haben den Islam legitimiert, der die Menschenrechte ablehnt. Polygamie und grausame Körperstrafen haben Sie zum Bestandteil Deutschlands erklärt. Dieses Schreiben kann verbreitet werden. Mit besorgten Grüßen Hans Penner“

Man muss das Wahre immer wiederholen

Manchen geht Hans Penner auf den Nerv. Aber das gehört dazu, wenn man wahrgenommen werden will. Denn: „Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“ Das stammt nun wirklich von Goethe.*)

PS. Immer mehr Bürger wenden sich dagegen, das Scharia Recht in Deutschland zu dulden. In bereits über 500 000 Einzel-Petitionen haben sie das auf der Petitionsplattform Abgeordneten-Check kundgetan. Die Kampagne hatte die Initiative Bürgerrecht Direkte Demokratie unter der Federführung von Sven von Storch ins Leben gerufen (siehe hier).

*) Goethe zu Johann Peter Eckermann am 16. Dezember 1828 (Quelle: Eckermanns Gespräche mit Goethe).

 

 

 

 

 

Tilo appelliert an Merkel

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https://www.welt.de/politik/deutschland/plus188432943/Fluechtlingskrise-2015-Dokumente-zeigen-Ausmass-des-Kontrollverlusts.html?source=k143_control.capping.hero.3.188432943

Flüchtlingskrise 2015

Dokumente zeigen Ausmaß des Kontrollverlusts

Stv. Ressortleiter Investigation und Reportage
Interne Dokumente zeigen deutlich: Die Regierung hatte im Herbst 2015 die Kontrolle über das Ausmaß der irregulären Einreisen über die deutsche Grenze verloren
Interne Dokumente zeigen deutlich: Die Regierung hatte im Herbst 2015 die Kontrolle über das Ausmaß der irregulären Einreisen über die deutsche Grenze verloren

Quelle: Infografik WELT

Angela Merkel hat angekündigt nicht zu kommen. Wenn die CDU am Wochenende die Flüchtlingskrise aufarbeiten und in der Migrationspolitik Weichen für die Zukunft stellen will, dann wird sie das wohl ohne die Bundeskanzlerin machen, ohne die zentrale politische Figur.

Es muss auch so gehen. Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer will verhindern, dass die Flüchtlingskrise bei der Union eine ähnliche Narbe hinterlässt wie die nie endende Diskussion über Hartz IV bei den Sozialdemokraten.

Doch was ist 2015 eigentlich passiert? Unterlagen, die WELT nun erstmals auswerten konnte, zeigen deutlich, dass die Regierung im Herbst 2015 nicht nur die Kontrolle über das Ausmaß der irregulären Einreisen über die deutsche Grenze verloren hatte..

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tube.com/watch?v=aRXKq98F1YU

UN-FRIEDEN ODER DEMOKRATIE

und immer schön auf ZEIT-DRUCK!!!!!

Lengsfeld-Petition im Bundestag stifte „Unfrieden“. Zu „selbstbewusst“. DIE LINKE diskutiert nicht!

Die Ideologischen Inkompetenten  Arroganten „Selbst-Gefälligen“ GRÜNEN verstehen immer NICHTS oder wollen in diesem FALL NICHTS verstehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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https://www.sueddeutsche.de/bildung/plagiat-giffey-doktortitel-studium-1.4323166

Mögliches Plagiat

FU Berlin prüft Doktorarbeit von Ministerin Giffey

  • Die Dissertation von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) steht unter Plagiatsverdacht.
  • Das Internetforum VroniPlag Wiki hat an gleich mehreren Stellen „gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten“ entdeckt.
  • Giffey selbst hat nun ihre ehemalige Hochschule, die Freie Universität Berlin, um Prüfung der Dissertation gebeten…..

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https://www.sueddeutsche.de/bildung/franziska-giffey-plagiat-doktorarbeit-1.4323667

Doktorarbeit von Franziska Giffey

„Das ist eindeutig wissenschaftliches Fehlverhalten“

Studierende bei der Arbeit in einer Bibliothek(Foto: Ciprian Boiciuc/Unsplash)

Plagiatsjäger durchleuchten aktuell die Dissertation der Familienministerin. Einer von ihnen erzählt, was ihn antreibt – und warum er glaubt, dass die SPD-Politikerin ihren Doktortitel bald los sein dürfte.

Interview von Roland Preuß

Robert Schmidt untersuchte auf dem Internetforum VroniPlag Wiki federführend den Plagiatsverdacht gegen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey. Er war schon im Plagiatsfall der damaligen Bundesbildungsministerin Annette Schavan der Hauptbearbeiter. Robert Schmidt ist ein Pseudonym, der Plagiatsprüfer besteht strikt auf Anonymität. Doch man kann mit ihm per Mail kommunizieren, das Interview entstand auf diesem Weg. Dabei stellte die SZ sicher, dass es sich um den Mitarbeiter von VroniPlag handelt.

SZ: Wie kam es dazu, dass Sie sich Frau Giffeys Doktorarbeit vorgenommen haben?……

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https://www.sueddeutsche.de/politik/steffel-plagiat-doktortitel-1.4316276

Plagiatsvorwürfe CDU-Bundestagsabgeordneter verliert seinen Doktortitel

Frank Steffel (hier ein Bild aus dem Wahlkampf 2013) sitzt für die CDU im Bundestag. 1999 verlieh im die FU Berlin den Doktortitel im Bereich Wirtschaftswissenschaft, dabei soll Steffel plagiiert haben.(Foto: dpa)
  • Die Freie Universität Berlin entzieht dem CDU-Politiker Frank Steffel seinen Doktortitel aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften.
  • Nach Ansicht einer Prüfungskommission hat Steffel nicht ausreichend kenntlich gemacht, „dass er wörtlich oder fast wörtlich Texte anderer Autoren in seine Dissertation eingefügt hat“.
  • Steffel kann vor dem Verwaltungsgericht gegen die Entscheidung klagen……..

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/08/deutschlands-wohnungs-krise-ist-weder-zufaellig-entstanden-noch-unloesbar/

Deutschlands Wohnungs-Krise ist weder zufällig entstanden noch unlösbar

Die Politik erweist sich angesichts der Wohnungskrise als hilflos. Zur Debatte stehen nur Maßnahmen, die die hohen Kaufpreise und die hohen Mieten korrigieren sollen. Diese sporadischen Erleichterungen können die strukturellen Probleme nicht korrigieren.

Eine Wohnung in Luckenwalde wird in einem Haus zur Miete angeboten. (Foto: dpa)

Eine Wohnung in Luckenwalde wird in einem Haus zur Miete angeboten. (Foto: dpa)

Die Politik erweist sich angesichts der in Deutschland herrschenden Wohnungskrise als hilflos. Zur Debatte stehen nur Förderungsmaßnahmen, welche die hohen Kaufpreise und die hohen Mieten korrigieren sollen. Diese ohnehin nur zögerlich umgesetzten Erleichterungen können die strukturellen Probleme nicht korrigieren. Die Krise ist eine Folge der falschen Währungspolitik, der falschen Raumordnung und der falschen Regulierung. Dass in der Bauwirtschaft ein besseres Management die Kosten senken könnte, darf nicht unerwähnt bleiben.

Die dramatischen Auswirkungen der niedrigen Zinsen

An erster Stelle des Katalogs der Fehlentwicklungen seien die Folgen der seit Jahren von der Europäischen Zentralbank erzwungenen Zinspolitik aufgezeigt. Entscheidend auf dem Markt ist der Ertrag, den Anleger erzielen können und dieser Umstand hat gravierende Folgen.

–          Zur Illustration sei eine Eigentumswohnung herangezogen, die eine monatliche Miete ohne Betriebskosten von 800 Euro, also 9.600 Euro im Jahr aufweist, die der Vermieter erhält.

–          Dieser Betrag ist mit der Verzinsung einer Bundesanleihe zu vergleichen, die derzeit bei 0,5 Prozent liegt. Die Miete von 9.600 Euro entspricht also den 0,5 Prozent Zinsen.

–          Das hat den dramatischen Hebeleffekt, dass die hier als Beispiel herangezogene Wohnung den astronomischen Betrag von 1,92 Millionen Euro kosten könnte: Bei 1,92 Millionen ergeben 0,5 Prozent Zinsen genau 9.600 Euro.

–          Wäre die Bundesanleihe wie über Jahrzehnte üblich höher verzinst, ergibt sich eine spektakulär andere Rechnung. Bei 3 Prozent, also einem Satz, der Anleger noch keineswegs jubeln lässt, lösen die 9.600 Euro Jahresmiete einen Vergleichspreis von 320.00 Euro aus. 3 Prozent von 320.000 Euro sind genau 9.600 Euro.

–          Und bei 5 Prozent Zinsen für die Bundesanleihe würde sich ein Vergleichspreis von 192.000 Euro für die Wohnung ergeben und plötzlich befindet man sich in einer Situation, in der die Wohnung immer noch nicht billig ist, der Kauf aber von Vielen finanzierbar wäre.

Ein Ende der Niedrigzinspolitik und eine Rückkehr zu historisch üblichen Sätzen würde einen entscheidenden Preistreibereffekt aus dem Wohnungsmarkt nehmen. Auch der umgekehrte Effekt ist zu beachten: Bei einem Anstieg der Zinsen sinken die Wohnungspreise und verursachen bei vielen Wohnungseigentümern Verluste. Hier sei daran erinnert, dass die niedrigen Zinsen auch dafür sorgen, dass die Sparer, von denen viele sparen um sich eine Wohnung zu kaufen, ständig Verluste erleiden, weil die Zinsen die Teuerung nicht ausgleichen.

Der Zuzug in die großen Städte könnte korrigiert werden

Die Zinsen sind allerdings nicht der einzige Effekt, der die Wohnungspreise in Deutschland in die Höhe treibt. Entscheidend ist auch das Versagen der Raumordnung, die allerdings nur in einem langfristigen Prozess zu korrigieren wäre, wogegen die Zinsen von der EZB relativ rasch angehoben werden könnten.

Der weltweite Trend in die Städte ist auch in Deutschland zu beobachten, da die Verdienstmöglichkeiten in den kleineren Gemeinden meist unbefriedigend sind. Somit ist die Nachfrage nach Wohnungen in den größeren Ballungsräumen konstant hoch und treibt daher die Grundstückspreise, die Kaufpreise der Wohnungen und die Mieten in die Höhe. Eine Korrektur dieser Bewegung ist nur möglich über die Entwicklung mittlerer Städte, die ausreichend groß sind um entsprechende Arbeitsplätze zu bieten, aber nicht überlaufen sind. Wird die Nachfrage besser verteilt, geht auch der Druck auf die Preise zurück.

Um dies zu erreichen ist ein Bündel von Maßnahmen erforderlich.

–          Im Rahmen des Finanzausgleichs, der die Verteilung der Steuermittel auf die Gebietskörperschaften regelt, müsste die Entwicklung von Kleinstädten gezielt durch die Bereitstellung höherer Mittel gefördert werden. Schon bisher sind Schwerpunkt-Bildungen und Steuerungen schwer durchzusetzen. Eine Politik, die bestimmte Kommunen als Wachstumszentren definiert und begünstigt, löst unweigerlich den Protest aller anderen Gemeinden aus. Somit ist eine gezielte Strukturpolitik kaum durchsetzbar.

–          Erforderlich wäre zudem eine Erleichterung der Ansiedlung von Betrieben in den definierten Gemeinden. Förderungen widersprechen jedoch den EU-Regeln und können daher nicht gegeben werden. Diese Behinderung ist besonders skurril, da die EU selbst europaweit eine wenig erfolgreiche Regionalentwicklung mit einem Aufwand von etwa 50 Milliarden Euro im Jahr betreibt.

–          Regionalpolitik setzt heute voraus, dass Internet überall und im Besonderen in den hier angesprochenen Schwerpunktgemeinden verfügbar ist. Die deutsche Bundesregierung hat zwar bereits mehrfach angekündigt, den Breitbandausbau zu forcieren, doch ist die erforderliche Infrastruktur keineswegs gegeben. Auch finden die erforderlichen Investitionen nicht statt.

Deutschland bekommt daher, wie auch die meisten anderen EU-Länder, die Folgen einer ungünstigen Gemeinde-Struktur zu spüren.

–          In Deutschland existieren insgesamt über 11.000 Gemeinden.

–          Nur 80 Gemeinden haben über 100.000 Einwohner. Von den 83 Millionen Deutschen leben über 26 Millionen in diesen Städten.

–          620 haben zwischen 20.000 und 100.000 Einwohner und bilden somit die Gruppe der Kleinstädte, die schon jetzt für eine vorteilhafte Verteilung der Bevölkerung sorgen und den Zug zu den Großstädten mildern können. Etwa 23 Millionen wohnen in diesen Kommunen.

–          Allerdings: 10.300 Gemeinden haben weniger als 20.000 Einwohner, rund 4.000 weniger als 1.000 Einwohner. Und Viele der in dieser Gruppe lebenden etwa 35 Millionen Deutsche zieht es in die Städte: Somit kommt eine weitere Nachfrage nach Wohnungen auf die Ballungsräume zu.

Die tatsächlichen Baukosten – eine geheimnisvolle Größe

Eine entscheidende Rolle spielen naturgemäß die tatsächlichen Baukosten. Dieser Wert ist allerdings nicht präzise erfassbar. Die Statistiken konzentrieren sich auf den Baukostenindex: Da werden Steigerungsraten ausgewiesen, aber keine absoluten Beträge genannt. Auf diese Weise bewahren die Statistiker die Anbieter von Wohnungen vor der peinlichen Frage nach der Differenz zwischen dem verlangten Preis und den Baukosten. Die wenig aussagekräftigen Standard-Antworten lauten:

–          Die Baukosten sind hoch und schon wieder gestiegen.

–          Die behördlichen Auflagen werden durch die EU und durch die Staaten ständig verschärft und nicht reduziert oder vereinfacht.

–          Die Grundstückspreise sind dramatisch gestiegen.

–          Die Nebenkosten erweisen sich als unüberschaubar.

Nur: Aus all diesen Unwägbarkeiten müsste sich doch ein Wert errechnen lassen, der eine sachliche Diskussion ermöglichen sollte.

Im Bewusstsein, dass jeder Betrag kritisiert werden kann, sei hier davon ausgegangen, dass ein Quadratmeter Eigentumswohnung inklusive aller Kosten – vom Grundanteil über den Bau bis zum Honorar des Notars und zur Grunderwerbsteuer – um 2.500 Euro ohne Subventionen von der öffentlichen Hand fertiggestellt werden kann. Nachdem die durchschnittliche Wohnungsgröße in Zentraleuropa bei 90 Quadratmetern liegt, würde sich ein Aufwand von 225.000 ergeben. Da alle Beteiligten selbstverständlich mit Gewinn arbeiten wollen, sollte also ein Quadratmeterpreis von 3.000 Euro je Quadratmeter und ein Preis von 270.000 Euro für eine durchschnittliche Wohnung als Orientierungsgröße den Markt bestimmen. Und „Durchschnitt“ bedeutet, dass auch niedrigere Werte realistisch sind.

Nun sind auch 270.000 Euro für die meisten Haushalte schwer zu finanzieren, aber für Viele doch darstellbar. In diesem Zusammenhang hat die EU mit der Wohnimmobilienkreditrichtlinie die Finanzierung einer Wohnung erheblich erschwert: Demnach müssen Interessenten nachweisen, dass ihr Einkommen für die Zahlung der Darlehensraten reicht und aller Wahrscheinlichkeit auch bis zum Rentenantritt reichen wird, Absicherungen durch Verwandte oder durch sonstiges Vermögen haben durch die EU-Regelung an Bedeutung verloren. Somit ist auch der Kauf eines Objekts, dessen Kosten überschaubar sind, oft nicht möglich.

Wenn allerdings in den großen Städten Beträge von 6.000 oder gar 10.000 Euro je Quadratmeter als selbstverständlich bezeichnet werden und in den hier als Lösung angepriesenen kleineren Städten derzeit 4.500 und 5.000 gängig sind, dann haben Millionen keine Möglichkeit über den Kauf einer Wohnung eigenes Vermögen aufzubauen.

Schwer nachvollziehbar ist, dass die Baukosten immer nur steigen, obwohl die Möglichkeiten der EDV-gestützten Bauplanung wie auch die Anwendung neuer Methoden bei der Herstellung der verschiedenen Bau- und Ausrüstungselemente für Rationalisierungen sorgen oder sorgen könnten. In diesem Bereich liegen Kostensenkungspotenziale, die auf Tagungen heftig diskutiert werden und in der Praxis noch nicht ausreichend genützt werden.

Das Nettoeinkommen deutscher Arbeiter beträgt im Schnitt 1.900 Euro

Die hohen Wohnungspreise wirken sich naturgemäß auf die Mieten aus, da die Vermieter nicht nur eine attraktive Verzinsung des investierten Kapitals wollen, sondern auch Einnahmen brauchen um die meist zur Finanzierung verwendeten Kredite zu bedienen. Die Mieten bewegen sich etwa zwischen 7,50 und 9,50 je Quadratmeter, wobei auch deutlich höhere Werte insbesondere in den Ballungsräumen anzutreffen sind. Zu diesen Beträgen kommen noch die Betriebskosten in beträchtlicher Höhe. Da das monatliche Nettoeinkommen der Arbeitnehmer in Deutschland bei etwa 1.900 Euro liegt, wird deutlich, dass Gesamtwohnkosten von 1.000 Euro im Monat und mehr eine spürbare Einengung der persönlichen Kaufkraft bedeuten. An diesen beiden Werten wird der Druck deutlich, den die Wohnungsproblematik auf die Politik ausübt.

Die von der Politik bislang betriebenen Maßnahmen können die Krise aber nicht beseitigen: Die angekündigte Bereitstellung von Grundstücken des Staates, der Bau von Wohnungen, die aus dem Bundesbudget finanziert werden, die Verbesserung des Mieterschutzes, die Aufstockung der Wohnbauförderungsmittel, die Ausweitung der steuerlich möglichen Abschreibungen werden nicht genügen. Viele in der Baubranche bezweifeln sogar, dass diese in Aussicht gestellten Schritte tatsächlich gesetzt werden. Notwendig ist eine grundlegende Beseitigung der Strukturprobleme, nur auf diese Weise ist die Wohnungskrise zu lösen.

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Ronald Barazon war viele Jahre Chefredakteur der Salzburger Nachrichten. Er ist einer der angesehensten Wirtschaftsjournalisten in Europa und heute Chefredakteur der Zeitschrift „Der Volkswirt“ sowie Moderator beim ORF.

 

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aus dem TEXT:..Die deutsche Grünen-Politikerin Bärbel Höhn lieferte diesbezüglich vor wenigen Tagen einen traurigen Höhepunkt durch ihren persönlichen Urknall, indem sie die vier Wochen «sibirischer Kälte», die an sich schon frei erfunden waren, einem nicht existierenden Schwächeln des Golfstroms zuordnete. Dadurch wurde das Paralleluniversum, das Medien erfunden haben, perfekt: Eine erlogene Sibirien-Story führte zu einer Reaktion tiefbestürzten Politiker mit völlig absurdem Inhalt, die wiederum die Sibirien-Story stützte. Der Hysterie-Fahrplan konnte so nach dem vorgeschriebenen Schema ablaufen:..

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/02/nachrichten-aus-dem-paralleluniversum/

Nachrichten aus dem Paralleluniversum

„Wetterstation“ ; Quelle: NEUREITER, pixelio.de

Jörg Kachelmann**
Bei manchen Dingen weiss man nicht, wann sie begonnen haben. Aber irgendwann hat es angefangen, das mit der faktenfreien Wetterberichterstattung.

Ältere Menschen erinnern sich noch, wie es war, als das Wetter sich noch einigermassen normal verhielt. Es hat im Winter geschneit, manchmal und ausnahmsweise noch in den Frühling hinein. Der Sommer zeigte sich mal nass, zuweilen trocken, mal kühl und zwischendurch auch heiss. Es schien uns nicht ungewöhnlich, wir kleideten uns entsprechend und wurden durch das Auftreten der Jahreszeiten nicht weiter überrascht. Es gab Kalender, und wir ahnten, was es bedeutete, wenn wir uns im Januar befanden.

Disentis als «Geisterstadt»

Heute sind diese früheren Selbstverständlichkeiten («Was das Grosi noch wusste») verlorengegangen. Herrschen völlig jahreszeitengemässe 5 Grad unter null am Morgen, erschreckt einen ein grosser Aufmacher im Online-Teil der früher ehrwürdigenFrankfurter Allgemeinen Zeitungmit dem Titel «Deutschland muss frieren». Die kürzlich in den Wintersportgebieten sehr willkommenen Schneefälle erfuhren ein Upgrade zur Schneekatastrophe, ein Schweizer Gratisblatt machte Disentis, das wegen Lawinengefahr für sehr kurze Zeit von aussen nicht mehr erreichbar war, zur «Geisterstadt», und wer regelmässig Radio hört, wird von sturzbetroffenen jungen Menschen an milden Wintertagen vernehmen, dass es draussen «frostige [plus] 10 Grad» kalt sei.

Vor allem Online-, immer häufiger auch Printmedien kreieren so ein Paralleluniversum, das wir jeden Tag bewundern dürfen. Zuletzt, als den staunenden Deutschen am vergangenen Wochenende beschieden wurde, sie würden vor einer vier Wochen dauernden Periode «sibirischen Winters» stehen. Das war von Anfang an frei erfundener Blödsinn, nur für den Klick, für den Augenblick.

Die moderne Medienwelt, in welcher das Anklicken einer Geschichte zum Mass aller Dinge und zur Basis der Bezahlung durch Werbekunden geworden ist, hat bei den meisten Journalisten jegliche Hemmungen fallen lassen, was den Umgang mit der Wahrheit angeht. Es gibt keinen Tag, an dem nicht im Zusammenhang mit Wetter und Klima völliger Humbug zu lesen ist. Die Spannweite reicht von grotesken Übertreibungen über falsche Einordnungen eines Ereignisses bis zu – wie bei den «sibirischen Wochen» – freien Erfindungen von Nachrichten. Diese werden häufig mit alliterationsaffinen Attributen garniert, die mit der Gründung des medialen Paralleluniversums einhergehen: «Russenpeitsche», «Kältekeule», «Schneeschelle».

Diese Wettergeschichten heute unterscheiden sich deutlich von den Zeiten boulevardesker Zuspitzungen, als etwa ein damaliger Chefredaktor mich beim Schlagzeilenmachen fragte, ob der von ihm bevorzugte Titel noch «im Streubereich der Wahrheit» sei.

Die Mehrheit der abgedruckten oder online gestellten Geschichten zum Thema Wetter oder Klima ist heute falsch.

Oder man könnte deutlicher formulieren : erlogen.

Erlogene Sibirien-Story

In diesem Klima des «anything goes» ist die Wissenschaftlichkeit auch beim wichtigen Thema des Klimawandels völlig auf der Strecke geblieben. Ein Teil derWeltwoche-Leserschaft muss kurz tapfer sein: Ja, es gibt einen Klimawandel, und Menschen haben auch einen Anteil daran. Inzwischen sind die Schützengräben des Stumpfsinns auf beiden Seiten so weit ausgehoben, dass auch beim Klimawandel jeder Stuss salonfähig geworden ist. Auf der einen Seite wird die Tatsache, dass einmal ein Elefant über die Alpen kam, als valides Argument gegen die Existenz eines menschenbeeinflussten Klimawandels betrachtet (als ob es etwas bedeutete, dass es auch früher schon mal warm war – was niemand bestreitet).

Schwerer als diese mittelmässig bahnbrechende Erreger-Software aus schwitzenden Facebook-Foren wiegt allerdings die Tatsache, dass Politiker, bei denen wir hofften, dass noch ein Hauch Ratio in ihnen wohnen möge, unwissenschaftlichen Unsinn aller Art absondern, sobald es ums Klima geht. Als sei ein Zetteli an jeder Wetterlage angeheftet, weil wir auf der Erde herummarodieren würden, gibt es inzwischen eine völlig abseitige Inflation an Zuordnungen alltäglichen Wetters zum Klimawandel :

Schneit es im Winter nicht:  Klimawandel.                                                                                                                                                                    Schneit es viel:  Klimawandel.                                                                                                                                                                                           Ist es kalt:  Klimawandel.                                                                                                                                                                                          Ist es warm: Klimawandel.

Die deutsche Grünen-Politikerin Bärbel Höhn lieferte diesbezüglich vor wenigen Tagen einen traurigen Höhepunkt durch ihren persönlichen Urknall, indem sie die vier Wochen «sibirischer Kälte», die an sich schon frei erfunden waren, einem nicht existierenden Schwächeln des Golfstroms zuordnete. Dadurch wurde das Paralleluniversum, das Medien erfunden haben, perfekt: Eine erlogene Sibirien-Story führte zu einer Reaktion tiefbestürzten Politiker mit völlig absurdem Inhalt, die wiederum die Sibirien-Story stützte. Der Hysterie-Fahrplan konnte so nach dem vorgeschriebenen Schema ablaufen:

1. Ein Wetterdienst kündet an, es bleibe nicht länger so mild wie zurzeit.

2. Online-Medium: «Sibirische Wochen drohen.»

3. Hilfsorganisationen warnen vor den Folgen für Obdachlose.

4. Online-Medien berichten über die Warnungen der Hilfsorganisationen.

5. Politiker ordnen die Wetterveränderung dem Klimawandel zu.

6. Es herrschen morgens minus 2 Grad. Radiomoderatoren erzählen, wie bitterkalt es auf dem Weg ins Studio gewesen sei.

7. Online-Medien verwenden die herrschende Temperatur auf der Glattalp (dort immerhin minus 20 Grad; bisheriger Temperaturrekord, der verschwiegen wird: minus 53 Grad), damit sie schreiben können, dass klirrende Kälte herrsche, Temperaturen «bis zu minus 20 Grad».

8. Ein Weltwoche-Kolumnist fragt, wo jetzt nun der Klimawandel sei.

9. Eine Doomsday-Sirene aus der Klimahysterie-Szene, die uns vor zwanzig Jahren sagte, dass es im Winter nie mehr Kälte und Schnee geben würde, sagt, dass es nun öfter so extreme Sachen gebe.

10. Am Nachmittag steigen die Temperaturen bis knapp über den Gefrierpunkt. Die OnlineMedien warnen vor gefährlicher Glätte abends und starten einen Sibirien-Liveticker.

11. Behörden ordnen an, dass man auf Seen die durch die «sibirische Kälte» entstandene Eisschicht von fünf Millimetern nicht betreten solle. Es wird ein Archivfilm von der Eisrettung eines Hundes von 1986 gezeigt und der Enkel des Besitzers interviewt.

Mediale Wettermärchen

An dieser Stelle ist es den Medien bereits gelungen, das sibirische Paralleluniversum vollständig auszustatten. Durch die Perfektionierung der potemkinschen alternativen Wahrheit, aufgrund der immer mehr Menschen auf etwas reagieren, was es nicht gibt, aber gleichzeitig so tun, als ob es da wäre, bleibt die freierfundene «sibirische Kälte» so lange erhalten, bis die Anzahl Klicks beim Liveticker deutlich sinkt und die «sibirische Kälte» durch ein neues Paralleluniversum ersetzt wird.

Dieses Verfahren wird heute von vielen Medien routinemässig angewandt und gibt Anlass zu höchster Besorgnis, weil es zeigt, dass Medien bereit sind, absichtlich und in vollem Wissen über die andersgeartete Realität völligen Blödsinn zu schreiben, und dass andererseits die Zeitgenossen in ihrer eigenen Wahrnehmung durch diese Lügengeschichten substanziell beeinflusst werden. Vor allem junge Menschen, die mit solchen medialen Paralleluniversen aufgewachsen sind, glauben inzwischen im Ernst, dass Frost und Schnee im Winter aussergewöhnlich seien, wie man in den Leserkommentaren zu Sibirien-Livetickern und in Sozialforen feststellen kann. Das hat dazu geführt, dass viele Leute nicht mehr wissen, dass die durchschnittliche Höchsttemperatur an einem Hochsommertag im Schweizer Mittelland bei rund 24 Grad liegt. Inzwischen werden, nach 734 Geschichten zur Frage, wo denn der «richtige Sommer» bleibe, 30 bis 35 Grad als Normalität angesehen, wobei die klickschlampesken Medien den Übergang zur unziemlichen «Sahara-Peitsche» bei über 35 Grad genau im Auge haben.

Die Bereitschaft der Medien, für Klicks geradeheraus zu lügen und dies konsequent und über längere Zeit durchzuziehen, besorgt einen insofern, als Menschen auf diese Lügengeschichten hereinfallen. Das mag bisher auf Wetter- und Klimathemen beschränkt sein, weil das Wetter sich vor Gericht nicht gegen die freierfundene Berichterstattung wehren kann. Es rüttelt dennoch an den Grundfesten des Journalismus, wenn Wettermärchen heute zur Normalität geworden sind.

Ich möchte nicht aufgeben, zu hoffen, dass die Paralleluniversen eines Tages nicht mehr da sein werden. Wehret den Anfängen.

Jörg Kachelmann ist Unternehmer und Meteorologe für kachelmannwetter.com

 

)** Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in WELTWOCHE Zürich :

Nachrichten aus dem Paralleluniversum | Die Weltwoche, Nr. 4 (2019) | 24. Januar 2019 / http://www.weltwoche.ch/

EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor Jörg Kachelmann für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages.

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utube.com/watch?time_continue=95&v=cAq7C_Rz-9A

Broders Spiegel: Kohle und Klimaleugner

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/04/broders-spiegel-kohle-und-klimaleugner/

Broders Spiegel: Kohle und Klimaleugner

von Henryk Marcin Broder
Deutschland kann schon ganz genau planen, dass es im Jahr 2038 keine Kohle mehr brauchen wird. Zwar konnten Deutschlands-Chefplaner weder die Krisen um den Euro, die Migration oder den Zustand der Deutschen Bahn voraussehen und entsprechend planen, aber mit der Rettung der Welt vor dem Klimawandel wird es klappen.

Da herrscht in der deutschen Politik eine große Glaubensfestigkeit. Nur die sogenannten Klimaleugner, also Menschen, die nicht glauben, dass sich der seit Urzeiten vollziehende Klimawandel durch einen deutschen Kohleausstieg nennenswert beeindrucken ließe, stören diese Glaubensgemeinschaft. Um deren destruktiven Geist hinreichend zu beschreiben, gibt es kaum die richtigen Worte. Oder vielleicht doch?

 

mit freundlicher Genehmigung von HM Broder/ Achgut.Pogo

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e.com/watch?v=5W5hdQcmTE0&feature=youtu.be

„ENERGIE-SPAR-LAMPE“ – „Giftiges Licht“ – „Bulb Fiction“ – Vimeo – „Die FALSCHEN GRÜNEN“

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https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article188163049/Smarte-Gluehbirnen-verraten-WLAN-Passwoerter-noch-im-Muell.html

Webwelt & Technik Vernetzte Lampen

Smarte Glühbirnen verraten WLAN-Passwörter noch im Müll

 
dpa
In den Glühbirnen gespeicherte Infos sind leicht auslesbar

Quelle: dpa

Sicherheitsrisiko smarte Leuchtmittel: Auch wenn sie sich bereits im Müll befinden, können steuerbare Glühbirnen noch sensible Daten verraten. Nutzer sollten sich durch einige Maßnahmen schützen.
Smarte, vernetzte Geräte wie per App steuerbare Glühbirnen oder Überwachungskameras können in vielen Fällen leicht gehackt werden. Gerade bei günstigen IoT-Gadgets, die meist aus China kommen, ist etwa oft das Passwort in der Firmware festgeschrieben und kann nicht geändert werden.

Wie sich diese gravierenden Sicherheitslücken auswirken können, zeigte sich zum Beispiel im Oktober 2016, als eine DDoS-Attacke von Millionen im Internet der Dinge verbundenen Geräten das halbe Internet lahmlegte.

Eine ausführliche Untersuchung der Website Limited Results hat jetzt gezeigt, dass IoT-Geräte selbst nach dem Wegwerfen noch sensible Daten verraten können.

Smarte Glühbirnen mit Sicherheitslücken

Die Bastler nahmen mehrere smarte Glühbirnen von Anbietern wie Lifx, Xiaomi, Tuya und Wiz in Betrieb und anschließend auseinander. Danach entfernten sie die darin verbauten Leiterplatten und versuchten, sie auszulesen.

Das Fazit: Es fanden sich in allen Lampen nahezu dieselben Sicherheitslücken. Manchmal wurde sogar derselbe Code verwendet, wie die Limited-Results-Betreiber Techcrunch sagten.

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Illustrationsfoto: Symbolfoto zum Thema IT Sicherheit, aufgenommen am 08.01.2019 in Osterode am Harz. Foto: Frank May/picture alliance | Verwendung weltweit

Die Daten waren in allen Fällen komplett unverschlüsselt, sogar das von dem Nutzer verwendete WLAN-Passwort konnte ausgelesen werden. Eines der Geräte soll sogar einen privaten Schlüssel für die RSA-Verschlüsselung offenbart haben, die etwa bei der Herstellung sicherer Serververbindungen verwendet werden. Unter dem Strich steht Hackern also mindestens das WLAN offen, wenn sie sich ein solches Gerät aus der Mülltonne schnappen.

Hersteller werben mit Alexa-Verknüpfung

Die Geräte sind offenbar so schlecht programmiert und gebaut, dass es ein Leichtes für einigermaßen versierte Personen ist, an sensible Informationen zu kommen – und das, obwohl das Problem schon seit Jahren bekannt ist.

Laut Techcrunch werben die Hersteller aller untersuchten smarten Glühbirnen sogar damit, dass die Lampen mit Alexa und Google Home funktionierten, was potenzielle Käufer in falscher Sicherheit wiegen könnte.

Um sich vor unberechtigtem Zugriff auf das Heimnetz zu schützen, sollten Nutzer zum einen in Betracht ziehen, zu einem teureren Premium-Modell zu greifen. In jedem Fall ist es aber ratsam, die IoT-Geräte in einem isolierten Subnetz oder einem Gastnetzwerk zu betreiben. Wenn möglich sollten Router und smarte Gadgets passwortgeschützt sein.

„Wir achten zu wenig auf sichere Passwörter“

 

Ein Nerd, geht noch zur Schule, wohnt bei seinen Eltern, in Mittelhessen, hat viel Zeit und offenbar viel Geltungsdrang. War der Täter wirklich besonders raffiniert, oder sind wir Nutzer schlicht sehr unbedarft?

Quelle: WELT / Thomas Laeber

 

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https://www.sueddeutsche.de/digital/safer-internet-day-it-sicherheit-kaspersky-passwoerter-leaks-1.4313338

Sicherheit im Internet Wenn Ihr Fingerabdruck im Netz landet, ist er für alle Zeiten verbrannt“

Nicht nur das Zuhause wird über Fuktionen des Internets gesteuert.(Foto: Getty Images)

Je mehr Smartphones, vernetzte Gadgets und Web-Dienste wir nutzen, desto mehr Angriffsfläche bieten wir. IT-Experte Christian Funk erklärt, wie man sich im Internet schützt.

Interview von Max Muth

Das Jahr 2019 ist noch jung – und schon beschäftigen zwei große Daten-Skandale das Land: Ein junger Hacker stellte massenhaft Daten von Politikern und Prominenten ins Netz, und Milliarden Zugangsdaten tauchten in Hacker-Foren auf. Sicherheit im Netz betrifft fast jeden, laut der jüngsten Onlinestudie von ARD und ZDF sind 90 Prozent der Deutschen online. Doch längst nicht jeder beherzigt gängige Sicherheitsregeln. Christian Funk leitet die deutschsprachigen Forschungs- und Analyseteams des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky Lab.

SZ: Früher gab es einen Virenscanner auf dem Heim-PC. Heute wird das Smartphone abgehört, Geheimdienste nutzen unbekannte Sicherheitslücken, E-Mails werden gephisht und Passwörter geleakt. An diesem Dienstag ist Safer Internet Day, aber wird das Internet nicht immer weniger „safe“?

Christian Funk: Was sich geändert hat, ist zum einen die Qualität der Angriffe, die Hacker lernen immer mehr dazu, die Angriffe werden immer ausgefeilter. Entscheidender ist allerdings, dass die Angriffsfläche extrem zugenommen hat. Früher hatten Sie nur einen Rechner zu Hause, kein Smartphone und weniger Web-Services. Damals hatte man vielleicht Accounts bei ein paar Foren, aber es gab kein Online-Banking und Social Media steckte noch in den Kinderschuhen. Heute wird all das immer mehr genutzt. Damit steigt das Risiko.

Heute muss man sich auch Gedanken machen über die Frage, wie weit man seine Daten streut. Wer heute im Netz einkauft, vergleicht Angebote. Wenn das günstigste Angebot in einem Webshop ist, bei dem Sie neu sind, dann müssen sie dort wieder einen Account anlegen. Sie haben keine Kontrolle, wie die Daten dort gesichert sind – und schon vergrößert sich die Angriffsfläche wieder.

Was ist aus Konsumentensicht derzeit das größte Problem in Sachen digitaler Sicherheit?

Die Menge von Konten, bei denen wir keinen Einfluss darauf haben, ob ihre Anbieter gehackt werden und der Inhalt des Kontos geleakt. Ausgleichen können wir es nur mit einzigartigen Passwörtern.

Ein Evergreen bleibt der Angriff auf Geräte über Schadsoftware. Der übliche Angriffsvektor ist nach wie vor eine E-Mail mit der gefährlichen Software, allerdings sind Phishing-Mails heute deutlich besser gemacht, so dass ich leichter darauf hereinfalle. Das hat auch wieder mit der Menge an Konten zu tun, die wir verwenden. Bekannte sagen oft: „Dann haben die Leute eben meine Anschrift, was wollen sie denn damit anfangen?“ Was sie nicht sehen, ist, dass die Daten eben für solche ausgefeilten Phishing-Attacken benutzt werden können. In einer gut gemachten Phishing-E-Mail stehen mein Name, meine Adresse, meine Telefonnummer und vielleicht der Betreff „Mahnung“, mit einer Rechnung im Anhang. Das sieht extrem authentisch aus.

Ihr Unternehmen hat vergangene Woche eine Rundmail verschickt. In der weist es Nutzer darauf hin, dass sie ihr Passwort nicht häufig ändern sollen. Wie macht man es denn 2019 richtig mit den Passwörtern – oft ändern oder immer beibehalten?

2012 war es eine gutgemeinte Idee, Passwörter quasi aus Hygienegründen regelmäßig zu ändern. Was dabei übersehen wurde, war der Faktor Mensch. Wenn ich regelmäßig aufgefordert werde, mein Passwort zu ändern, muss ich mir ständig etwas Neues überlegen. Der Mensch neigt dazu, es sich so leicht wie möglich zu machen. Die Folge ist, dass Passwörter immer weniger komplex werden – man muss sie sich ja merken – oder dass sie wiederverwendet werden. Wer sein Passwort einmal im Jahr am „Ändere-dein-Passwort-Tag“ wechselt, sichert sich dadurch also nicht besser ab.

Stattdessen will ich starke Passwörter – das bedeutet heute: mindestens 16 Zeichen mit Groß- und Kleinschreibung, Zahlen, Sonderzeichen. Und ich sollte für jeden Service ein eigenes Passwort verwenden. Dabei hilft eine Passwort-Manager-Software, die würde ich jedem empfehlen. Nicht nur weil sie Passwörter verwaltet, sondern weil sie auch bei der Erstellung hilft. Für E-Mail oder Online-Banking geben Zwei-Faktor Authentisierungen ein Plus an Sicherheit. Dieses Konzept müsste auf breiterer Ebene angeboten werden.

Christian Funk leitet die Forschungs- und Analyseteams von Kaspersky Lab im deutschsprachigen Raum.(Foto: oh)

Viele Sicherheitsmaßnahmen sind für Internetnutzer entweder teuer oder aufwendig. Beides schreckt ab, IT-Sicherheit ist auch Psychologie. Was ist zumutbarer Aufwand für Internetnutzer?

Ich empfehle häufige Updates des Betriebssystems, aber vor allem, den Browser so aktuell wie möglich zu halten. Das Programm sieht nach dem Update zwar aus wie vorher, in den meisten Fällen werden aber kritische Schwachstellen geschlossen und so Angriffe verhindert. Zudem die schon angesprochene Passwort-Lösung. Und was E-Mails angeht, sollten alle Nutzer ein waches Auge haben. Jeder hat mal einen schwachen Moment. Aber auch dann sollte man nicht leichtfertig Anhänge herunterladen oder auf Links klicken.

Ist IT-Sicherheit Privatsache? Oder kann die Politik helfen, dass das Internet für alle sicherer wird?

Das kann sie und dazu gibt es auch schon Pläne, etwa zur Sicherheit des Internets der Dinge und von Routern. Viele Menschen merken erst, dass ihr Router existiert, wenn er kaputt geht. Aber auch diese Geräte werden immer öfter angegriffen. Leider stellen viele Hersteller wenig oder gar keine Updates bereit, auch nicht, wenn Schwachstellen entdeckt werden. Die Politik möchte Hersteller verpflichten, für eine festgelegte Zeitspanne schnell Updates zu liefern. Aber es bleibt meist am Nutzer hängen, diese Updates einzuspielen, was oft eine große technische Hürde ist.

Sie sprechen auf vielen IT-Security-Konferenzen. Was sind die haarsträubendsten Geschichten, aus denen wir etwas lernen können?

Eine Geschichte, die immer wieder passiert, betrifft die Sicherheit in Firmen. In vielen gibt es keine gute Fehlerkultur. Wenn Angestellte ihre E-Mails lesen und merken, dass es sein könnte, dass sie gerade auf einen Link in einer zweifelhaften Mail geklickt haben, dann verschweigen das die meisten Mitarbeiter aus Scham oder Angst vor Konsequenzen. Dabei wäre es für die Firma absolut notwendig, sofort Bescheid zu wissen. Dann kann ihre IT-Abteilung sofort reagieren und das Schlimmste verhindern. Chefs sollten also versuchen, eine Fehlerkultur zu entwickeln. Dann melden Mitarbeiter solche Vorfälle schneller, weil sie keine negativen Konsequenzen fürchten müssen.

Kreditkartenbetrug wird im Normalfall erstattet. Alte Facebook-Fotos sind für Hacker oft nicht interessant. Was ist denn für Internetnutzer das Worst-Case-Szenario?

Worst-Case-Szenarien sind natürlich immer subjektiv: Wer kein Online-Banking betreibt und sich einen Online-Banking-Trojaner einfängt, dem ist das egal. Was aber sehr problematisch ist: wenn unveränderbare Daten in falsche Hände geraten, also biometrische oder Gesundheitsdaten. Welche Medikamente Sie nehmen, ob Sie krank sind oder ein Fingerabdruck zur Authentisierung. Wenn ein Passwort in die falschen Hände gerät, können Sie es ändern. Wenn Ihr Fingerabdruck im Netz landet, dann ist er für alle Zeiten verbrannt.

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https://www.welt.de/vermischtes/plus187234628/Dieter-Nuhr-Gewalttechnisch-haben-unsere-Nazis-zu-den-Islamisten-aufgeschlossen.html?source=k143_control.capping.news.2.187234628

Dieter Nuhr

„Gewalttechnisch haben unsere Nazis zu den Islamisten aufgeschlossen“

Redakteurin
Linke und Rechte hätten mit Meinungsfreiheit schon immer nur die eigene Meinung gemeint, sagt Dieter Nuhr
„Viele Menschen können gar nicht mehr zwischen Meinung, Wahrheit, Drohung und Wutausbruch unterscheiden“, sagt Dieter Nuhr

Quelle: pa/SvenSimon/Malte Ossowski/SVEN SIMON

Ein Islamwissenschaftler warfen dem Kabarettisten Dieter Nuhr vor, Vorurteile zu bedienen, ein Muslim zeigte ihn wegen Religionsbeleidigung an. Kollegen kritisierten ihn als rechts und ausländerfeindlich. Nuhr bezeichnet dies im Interview mit WELT als „Irrsinn“ und beklagt ein „armseliges Niveau der politischen Auseinandersetzung“.

WELT: Herr Nuhr, Sie sagten vor drei Jahren, die „Zensur durch Islamisten funktioniert“, man könne Witze über Jesus, den Papst machen, aber den Propheten lässt man besser aus, wenn man sich nicht umbringen möchte. Ist das immer noch so?

Nuhr: Die Meinungsfreiheit ist heute bedrohter denn je, schon weil viele Menschen gar nicht mehr zwischen Meinung, Wahrheit, Drohung und Wutausbruch unterscheiden können. Waren es vor Jahren eher Islamisten, die gewalttätig umhergeiferten, sind die Durchgeknallten heute überall. Gewalttechnisch haben unsere Nazis aufgeschlossen. Im Internet gilt Gewaltbereitschaft, Beschimpfung und Bedrohung indessen als völlig normal. Ich persönlich hänge an so altmodischen Dingen wie „Höflichkeit“, „Abwägen“ und „Ausredenlassen“. Ich bin offenbar alt…..

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Meinungs-FREIHEIT

.com/watch?v=D2FfSHBNrXA

ARD lässt Video sofort sperren – „Florian Schröder vs. Dieter Nuhr“ – Greta Thunberg

„TREFFEN MERKEL/THUNBERG“?! – WANN?! – sogenannte „GUT-Menschen“
zum POSIEREN und GEGENSEITIGEN PUSCHEN
Beide haben es DRINGEND NOTWENDIG sich in den „MITTEL-PUNKT“ zu STELLEN um damit ihre „MINDER-WERTIKEIT“ und „IN-KOMPETENZ“ zu KOMPENSIEREN – BEIDE LEIDEN am „AUF-MERK-SAMKEITS-DEFIZIT-SYNDROM“

 

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ZENSIERTES VIDEO

be.com/watch?v=5Y3h8WCG-Dc

Florian Schröder vs. Dieter Nuhr

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Hat HIER SOROS seine DRECKIGEN FINGER DRIN???!!!?!

Von Klima-Luegnern und Klima-Leugnern

Die GRÜNE-N „PEST-IZIDE“

Die PENETRANTEN GRÜNEN LÜGNER wie KÜNAST usw.. BENUTZEN KINDER

FREITAGs ?  SCHULE SCHWÄNZEN ?  NATÜRLICH nicht ZUFÄLLIG – STÖRT auch KOMISCHERWEISE NIEMANDEN

BENUTZT WERDEN und ZULASSEN BENUTZT zu werden

Wer AUSTEILT sollte auch EINSTECKEN können

SELBST wenn man 16 JAHRE ist sollte man BEWEISE vorlegen können für seine BEHAUPTUNGEN besonders dann wenn man ANDERE BESCHULDIGT und SZENARIEN „HERAUF-BESCHWÖRT“ –  THUNBERG PLAPPERT NUR ALLES NACH und ist nicht an der  WAHRHEIT interessiert denn es handelt sich hier um eine „SATANISCHE  VERSCHWÖRUNG“ gegen die ERDE 
SCHULE SCHWÄNZEN – LERNT man in der SCHULE NIX: VOR ALLEM NICHT SORGFÄLTIGES RECHERCHIEREN – WANN STELLT sich THUNBERG einer „FAKTEN-BASIERTEN“ AUSEINANDER-SETZUNG mit „EHR-WÜRDIGEN“ WISSEN-SCHAFTLERN???!!!?!???!!!?!

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/10/kindersoldaten-der-linken/

Kindersoldaten der Linken

„Im Kinder-Märchen-Wald“ ; Bildquellen-Angabe: Joujou / pixelio.de

Von Alex Baur )**
Die Schülerstreiks und Demos für das Klima waren von langer Hand geplant. Im Verbund mit linken NGO’s ziehen die Jungparteien der SP und der Grünen im Hintergrund die Fäden.

Zwar trete ihre Partei an der Klima-Demo «nicht sichtbar» auf, erklärte Maja Haus, Co-Präsidentin der Jungen Grünen, letzte Woche gegenüber SRF. Aber: «Wir haben unsere Mitglieder aufgerufen, in der ganzen Schweiz an diesen Protesten teilzunehmen.» Im Januar habe man bereits hundert neue Mitglieder anwerben können, frohlockte Haus, dreimal mehr als üblich. Welch ein Start ins Wahljahr.

Jonas Kampus, Gymnasiast aus Wetzikon ZH und einer der führenden Köpfe der Klimabewegung, mahnt derweil Zurückhaltung an. Zwar gehört auch Kampus den Jungen Grünen an. Doch das hängt er nicht an die grosse Glocke. Denn die Streiks und Demos sollen den Anschein eines spontanen, politisch unverdächtigen Aufstandes besorgter Jugendlicher vermitteln.

Doch auffallend viele der Wortführer, die via Medien den Klimafrevel anprangern, gehören den Jungsozialisten (Juso) oder den Jungen Grünen (JG) an. Meistens wird diese Bindung aber verschwiegen oder bestenfalls beiläufig erwähnt. Ob Gianna Strobel (Juso Biel), Lena Merz (JG Luzern), Leo Tinguely (Juso Freiburg), Miriam Rizvi (Juso St. Gallen), Gianna Catrina (JG Graubünden) oder Sandro Covo (Juso Aargau) – wenn die Grünschnäbel mit dem Megafon die Erwachsenen belehren und die klimatische Apokalypse beschwören, meiden sie die Erwähnung politischer Parteien.

Als sich am 30. Dezember 2018 rund 150 Klimaaktivisten in der Reitschule zu Bern trafen, um die nationale Demo vom vergangenen Wochenende zu organisieren, leitete die 21-jährige Nadia Kuhn die Versammlung. Nadia Kuhn ist Co-Präsidentin der Zürcher Juso. Womit nicht unterstellt sei, dass die Klimaaktivisten alle ferngesteuert wären. Ihre Radikalforderungen – Ausrufung des Klimanotstandes, Nullemission bis 2030 – wurden basisdemokratisch beschlossen.

Das ändert nichts daran, dass der Aufstand von unten von langer Hand geplant war, und zwar von Profis. Eine führende Rolle spielte die so genannte Klima-Allianz Schweiz. Es handelt sich dabei um einen Verbund von 78 zum Teil finanzkräftiger und einflussreicher NGOs wie Greenpeace, Brot für alle, Fastenopfer, Public Eye, Solidar Suisse, WWF, VCS, Heks, Helvetas, Myclimate, dem auch die Gewerkschaften und alle Linksparteien angehören.

Wenn man sich das geballte Mobilisierungspotenzial der diskreten Einflüsterer vor Augen hält, erstaunt höchstens, dass am vergangenen Samstag nicht mehr als 30 000 oder – je nach Quelle und ideologischer Schlagseite – 65 000 der 8,5 Millionen Einwohner dieses Landes auf der Strasse protestierten. Jede mittelprächtige Flugschau mobilisiert mehr Menschen (aber natürlich nicht so viele Journalisten).

Der Einsatz von Kindersoldaten im Kreuzzug gegen den drohenden klimatischen Weltuntergang wurde im Ausland bereits ausgiebig erprobt. Die Ikone dieser Bewegung ist der schwedische Teenager Greta Thunberg, Stargast bei der Uno-Klimakonferenz in Kattowitz. Mit ihrem Motto «Ich will, dass ihr in Panik geratet» stahl sie beim Weltwirtschaftsforum in Davos den angereisten Wirtschafts- und Politgrössen die Show. Eine von den Juso organisierte und von der nicht mehr ganz so jungen Jungsozialistin Tamara Funiciello angeführte Demo (Motto: «System change, not climate change») stimmte in Davos schon mal auf das ein, was noch kommen würde.

Die Parteien und NGOs bestreiten zwar, dass sie direkt Einfluss auf die Klimajugend nehmen. Wie Juso-Klima-Aktivist Jonas Kampus dem Tages-Anzeigeranvertraute, begnügen sich die etablierten Kräfte damit, die Aktionen mit Aufrufen auf ihren Websites, logistischem Support und einem gelegentlichen Zustupf aus der Spesenkasse zu unterstützen. Mehr ist für einen Schulstreik oder eine Demo allerdings auch nicht nötig. Das Protestieren muss man den meisten Teenagern nicht beibringen.

Politik an der Schule

Tatsache ist, dass die Klimawarner in den Schulen schon lange still, aber effizient Einfluss nehmen. Federführend ist in dieser Disziplin die via Klimaabgabe auf Flugtickets auch indirekt mit Steuergeldern finanzierte NGO Myclimate. Allein letztes Jahr wies Myclimate im Budget 1,59 Millionen Franken für «Klimaerziehung» aus. Damit drillte die NGO gemäss eigenen Angaben 24 002 Schüler/-innen zu «Klimapionieren». Professionelle Klimaprediger von Myclimate schwärmen Tag für Tag in die Volksschulen aus. Mit sogenannten Impulslektionen führen sie schon Kindergärtlern den Frevel vor Augen, den ihre Eltern am Klima begehen und begangen haben.

Richtig politisch wird es dann im Gymnasium. So wandte sich etwa eine Aktionsgruppe der Kantonsschule Zürcher Oberland unter der Leitung von Geschichtslehrer Daniel Wiedenkeller im vergangenen Dezember via Mail an alle «Parlamentarier*innen des Kantons Zürich» mit dem Betreff: «Klimazusammenbruch bedroht elementare Menschenrechte und CO2-Gesetz». Die unfrohe Botschaft endete mit einer unverhohlenen Drohung: «Und denken Sie daran: Viele von uns werden nächstes Jahr zum ersten Mal wählen – und wir sind gut vernetzt . . .»

Zu den Klima-Aktivisten um Lehrer Wiedenkeller gehört übrigens auch der bereits erwähnte Juso-Politiker Jonas Kampus. Man stelle sich vor, die Junge SVP würde zusammen mit einem Lehrer einen derartigen Aufruf gegen die Überfremdung lancieren. Eine Debatte über den Missbrauch von Schülern zu politischen Zwecken wäre garantiert.

)**  Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in der WELTWOCHE Zürich : Kindersoldaten der Linken | Die Weltwoche, Nr. 6 (2019)| 7. Februar 2019,  http://www.weltwoche.ch/

EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor ALEX BAUR  für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages.

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Klimaaktivistin Greta Thunberg und ihre Nachahmer instrumentalisiert?! | 10.02.2019 | http://www.kla.tv

Klimaaktivistin Greta Thunberg und ihre Nachahmer instrumentalisiert?! www.kla.tv/13837
10.02.2019

Im schweizerischen Bergdorf Davos fand vom 23. bis 25. Januar 2019 das 49. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums, kurz WEF, statt. Am WEF kommen international führende Wirtschaftsexperten, Politiker, Wissenschaftler, gesellschaftliche Akteure und Journalisten zusammen, um über aktuelle globale Fragen zu diskutieren. Neben Wirtschafts- und Sozialpolitik geht es dabei auch um Gesundheits- und Umweltpolitik. Auch die seit ihrer Rede auf der UN-Klimakonferenz in Kattowitz (Polen) im Dezember 2018 weltbekannt gewordene 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg reiste extra von Schweden mit dem Zug nach Davos. Dies mit dem erklärten Ziel, die anwesenden Politiker und Konzernvertreter vor dem drohenden Klimakollaps zu warnen und zum Handeln aufzurufen. In einem Artikel vom 26. Januar 2019 zitierte die Basler Zeitung Greta Thunberg: „Das Haus brennt.“ Noch 12 Jahre blieben uns Zeit, um das Klimaproblem zu lösen. Es sei nötig, dass jeder eine Panik spüre, „wie wenn dein eigenes Haus brennt, denn das tut es.“ Kla.TV berichtete in mehreren Sendungen darüber, wie zahlreiche namhafte Wissenschaftler die Lüge des „menschengemachten“ Klimawandels widerlegt haben. (siehe: http://www.kla.tv/13460, http://www.kla.tv/11674, http://www.kla.tv/12626) Doch davon einmal abgesehen, steht hier doch folgende Frage im Raum: Wie konnte es dazu kommen, dass Greta Thunberg eine der prominentesten Klimaschutzaktivistinnen unserer Zeit geworden ist? Die Schweizer Zeitschrift „Weltwoche“ hat darauf möglicherweise eine Antwort. Sie veröffentlichte in der vierten Ausgabe dieses Jahres einen Artikel mit dem Titel „Wir basteln uns eine Klima-Ikone“. Daraus nun einige Auszüge: „Greta Thunberg wurde international bekannt, als sie letzten August vor dem schwedischen Regierungssitz einen „Schulstreik für das Klima“ begonnen hatte. Das Foto eines blassen Mädchens, das auf dem Boden saß, neben sich ein handbeschriebenes Schild, ging im Nu um die Welt. In wenigen Monaten hat sich Greta Thunberg als Poster-Girl des Klimaschutzes einen Namen gemacht. Sie hat eine weltweite Bewegung von jungen Leuten initiiert, die zum Schulstreik für den Klimaschutz aufrufen. Wenig bekannt ist, dass diese Bewegung das Ergebnis einer gut organisierten PR-Kampagne ist. Dahinter stehen neben dem Klimaschutz-Unternehmen „We don’t have time“, zu Deutsch „Wir haben keine Zeit“, auch Aktivisten von Extinction Rebellion, einer internationalen, radikalen Umweltschutzbewegung. Ein kritischer Blick sollte sich nicht auf Greta richten, sondern auf die Kräfte in ihrem Hintergrund. Ist es wirklich akzeptabel, einen Teenager (der überdies das Asperger-Syndrom, eine Variante des Autismus, hat) als Zugpferd zu benutzen, um Spendengelder einzusammeln und linke Botschaften zu verbreiten? […] In der breiten Öffentlichkeit wird „Klima-Greta“ als Klimaschutzexpertin gefeiert. Recherchen kritischer Medien haben jedoch gezeigt, dass ihr Erfolg weitgehend dem schwedischen PR-Experten Ingmar Rentzhog zu verdanken ist, der über gute Kontakte zu mehreren Propagandaorganisationen verfügt. […] Ende Dezember enthüllte das (schwedische) Magazin Samhällsnytt, dass Greta ihre Rede auf der UN-Klimakonferenz in Kattowitz vor leeren Stühlen gehalten habe, während das staatliche schwedische Fernsehen so tat, als habe sie vor einer großen Zahl begeistert applaudierender Politiker gesprochen. Gretas Mutter Malena Ernman, eine bekannte Sopranistin, bestätigte daraufhin auf Facebook, dass der Umweltschutzaktivist Bo Thorén ihre Tochter angeworben habe. Thorén gehört dem Vorstand des Umweltverbands Fossilfritt Dalsland an und ist ein namhafter Repräsentant der internationalen Umweltbewegung Extinction Rebellion, die seit letztem Herbst auch in Schweden aktiv ist. Diese Bewegung will mit Hilfe von direkten Aktionen und zivilem Ungehorsam eine klimafreundliche Politik erzwingen. […]“ Am Samstag, dem 2. Februar 2019 demonstrierten in 13 Schweizer Städten nach Schätzungen der Polizei und Reportern mehr als 38.000 Menschen, vorwiegend Schüler und Jugendliche, für einen besseren Klimaschutz. Nach Angaben der Organisatoren waren es sogar 65.000 Demonstrierende. Sie forderten unter anderem, dass die Schweiz im Inland bis 2030 den Treibhausgasausstoß auf Null reduziert. Im Klartext bedeutet dies, dass nebst anderem keine Benzin- und Dieselmotoren wie auch keine Ölheizungen mehr betrieben werden dürfen. Damit hat Greta Thunberg auch in der Schweiz Tausende von Nachahmern gefunden. An dieser Stelle sei die Frage erlaubt: Wird hier eine ganze Generation von besorgten Jugendlichen für eine Politik instrumentalisiert, deren klimapolitische Agenda in nichts anderem besteht als zum einen den Bürgern mit CO2-Steuern noch mehr Geld abzupressen und andererseits durch die Ächtung von Verbrennungsmotoren die europäische, insbesondere aber die deutsche Autoindustrie kaputt zu machen?

von brm.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Greta_Thunberg

Leben

Greta Thunberg ist die Tochter der Opernsängerin Malena Ernman und des Schauspielers Svante Thunberg. Nach eigenen Angaben erfuhr Greta in der Schule im Alter von acht Jahren erstmals von der menschengemachten Erderwärmung. Ihr Engagement für den Klimaschutz begann zunächst damit, zur Energieeinsparung im Haus die Beleuchtung auszuschalten. Später beschloss sie, nicht mehr zu fliegen und sich vegan zu ernähren und überzeugte auch ihre Familie davon. Im Alter von elf Jahren durchlebte sie eine depressive Phase und hörte vorübergehend auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurde bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Mit 15 Jahren begann sie, sich aktiv in der Öffentlichkeit für den Klimaschutz einzusetzen. Gegenüber The New Yorker erklärte sie: „Ich sehe die Welt etwas anders, aus einer anderen Perspektive. Ich habe ein besonderes Interesse. Es ist sehr üblich, dass Menschen im Autismus-Spektrum ein besonderes Interesse haben.“

Wirken

Verhältnis zu Ingmar Rentzhog

Ingmar Rentzhog gründete 2017 die schwedische Aktiengesellschaft We Don’t Have Time. Laut Prospekt leitet die Gesellschaft 10 % ihrer Gewinne in einen gemeinnützigen Fond und hat das Potential, extrem profitabel zu sein, indem es virale Umweltinhalte generiert und so Geld hereinholt. Vom 20. August 2018 an berichtete We Don’t Have Time viral über Facebook, Twitter und Youtube über Thunbergs Schulstreiks. Im November 2018 wurde Greta Thunberg Ratgeberin des Stiftungsvorstands von We Don’t Have Time. Am 27. November 2018 kündigte We Don’t Have Time eine Aktienemission an und nutzte Greta Thunberg mehr als elfmal im Werbeprospekt für den Börsengang. Im Dezember wurden bei der Aktienemission 10 Millionen SEK erzielt. In einem Interview mit dem Svenska Dagbladet erklärte Rentzhog: „Ich habe dann guten Kontakt mit Greta und ihrer Familie bekommen. Ich habe Greta dann auch mit einer Menge geholfen und dazu auch mein Kontaktnetzwerk verwendet.“ Ende Januar 2019 teilte We Don’t Have Time in einer Pressemeldung mit, dass Greta Thunberg ihren Platz als Ratgeberin des Stiftungsvorstands verlassen habe. Greta Thunbergs Vater kommentierte: „Sie hat keine Verbindung mehr dazu. Sie will nicht mit irgendeiner Organisation in Verbindung gebracht werden; ob ideell oder nicht. Sie will ganz frei sein.“

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Weltwirtschaftsforum Davos 2019

Am 22. Januar 2019 brach Greta Thunberg in Schweden – um die hohe CO2-Emission einer Flugreise zu vermeiden mit dem Zug als Transportmittel – nach Davos auf, um vom 23. bis 25. Januar 2019 am 49. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums teilzunehmen. Dort traf sie sich mit prominenten Forumsteilnehmern wie Christine Lagarde, Bono und Jane Goodall.

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IHR DRECKS-LÜGEN-MEDIEN —- LEGT BEWEISE vor für den KLIMA-WANDEL-BULL-SHIT der ausschliesslich im COMPUTER als MODELL modelliert wurde – BEFASST EUCH mal mit der WETTER-MODIFIKATION und sonstigen wirklichen BEDROHUNGEN gegen den MENSCHEN und die ERDE

PFUI PFUI PFUI – DAS SATANISCH BÖSE BENUTZT und MISSBRAUCHT KINDER und SCHRECKT vor NICHTS zurück NATÜRLICH auch nicht vor KRANKEN LABILEN LEICHT MANIPULIERBAREN KINDERN

https://www.welt.de/politik/plus188560103/16-jaehrige-Aktivistin-gegen-Klimawandel-Greta-Thunbergs-Wahrheit.html?source=k143_control.capping.politik-Ausland.1.188560103

 

16-jährige Aktivistin

Gretas Wahrheit

 

Chefkorrespondent
16 year-old Swedish climate activist Greta Thunberg arrives to attend the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Wednesday, Jan. 23, 2019. (Valentin Flauraud/Keystone via AP)
Medialer Hype um eine schlichte Botschaft: Die junge Schwedin Thunberg am Bahnhof in Davos

Quelle: AP

Es ist schwierig geworden Greta Thunberg zu entkommen. Seit die schwedische Schülerin Mitte Dezember beim Klimagipfel in Kattowitz auftrat, begegnet man der 16-Jährigen auf allen Kanälen. Videos ihrer dreiminütigen Rede und weiterer Auftritte sind millionenfach im Internet geteilt worden. Dass sie im Kern jedes Mal dasselbe erzählt, trübt die Begeisterung nicht. Gretas Erzählung geht so: Im Alter von acht Jahren hörte sie erstmals vom Klimawandel und begann sich zu wundern, dass niemand etwas dagegen unternahm. Mit elf wurde sie depressiv, hörte auf zu sprechen und zu essen…..

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/07/klimapolitik-grotesk-deutsche-diesel-fahren-jetzt-in-polen/

Klimapolitik grotesk: Deutsche Diesel fahren jetzt in Polen

von Dr. Axel R Göhring
Den Klimapolitikern in Deutschland wurde schon oft genug gesagt, daß ihr Handeln ohne Abstimmung wenigstens mit dem benachbarten Ausland völlig wirkungslos sei und nur sehr, sehr viel Geld koste. Nun ging durch die Presse, daß die Fahrzeuge der quasi enteigneten deutschen Diesel-Besitzer günstig von unseren östlichen Nachbarn aufgekauft werden.

Allein Rumänien hat über 30.000 unserer Dieselfahrzeuge importiert. 63 Prozent der in Tschechien angebotenen Import-Gebrauchten kommen aus Deutschland – 60 Prozent davon Diesel.

Die Dieselmaschinen der Hightech-Autos mit ihren hervorragenden Filtern und Verbrennungseigenschaften, die lediglich den unrealistischen Mittelalter-Grenzwerten hiesiger Ökogläubiger und Abmahn-Abzocker nicht genügen, halten jetzt die Luft in östlichen Städten rein.

Für die NOx– und CO2-Ängstlichen wahrscheinlich trotzdem kein Grund zum Jubeln, weil  z.B. Polen nur 50 Kilometer von Berlin entfernt ist und somit die Autofahrer in Slubice den Grün*innen in Prenzlauer Berg die Atemluft mit „toxischen“ Klimagasen verpesten können. Ein Spötter bei Facebook meinte deswegen, hoffentlich bleibe es nun windstill. Weit gefehlt: nullter Hauptsatz Thermodynamik; die „gefährlichen“ Ausdünstungen der verbannten deutschen Diesel diffundieren auch dann herüber.

Umwelt-Lobbyisten stört das konservative Kaufverhalten der Osteuropäer natürlich. „Süd- und Mittelosteuropa darf nicht zur Müllhalde alter, nicht mehr benötigter und dreckiger, die Luft verschmutzender Produkte werden“, sagte ein Aktivist aus Prag. Nur scheinen seine Landsleute nicht so recht an seine Worte zu glauben.

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.com/watch?v=2ZG3auBjIsQ

Diesel-Fahrverbote: Verkaufen, nachrüsten oder abwarten?

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https://www.neopresse.com/politik/wenn-staedte-selber-messen-belastung-in-muenchen-doch-nicht-so-hoch/

Wenn Städte selber messen: Belastung in München doch nicht so hoch

NEOPresse in Politik

Ärger für die „Deutsche Umwelthilfe“. Die Stadt München hat jetzt einmal selbst nachgemessen. Sie möchte offenbar die Fahrverbote verhindern, die für so viel Ärger sorgen. Der OB Dieter Reiter jedenfalls möchte keine Fahrverbote akzeptieren, da die Luft deutlich besser wäre, als dies angenommen worden ist.

16 von 20 Stationen „sauber“

Der „Jahresgrenzwert“, bei dem es in den Diskussionen um Stickstoffdioxid in der Regel geht, ist an 16 von 20 Stationen nicht überschritten worden, hat die Stadt mitteilen lassen. Der Oberbürgermeister kommentierte laut Focus daher eindeutig: „Damit sind zonale/flächendeckende Fahrverbote weder verhältnismäßig noch notwendig.“

Das sitzt. Denn an lediglich zwei Messtationen ist der Grenzwert überhaupt eindeutig überschritten worden. Und dies sind Abschnitte am sogenannten „Mittleren Ring“ in München, die ohnehin stark befahren sind. Wenn es dann Fahrverbote geben würde, so argumentiert Reiter, würde der Effekt vernachlässigenswert sein. Denn tatsächlich würde sich der Verkehr in die Wohnviertel um die Verbotsstrecken herum verschieben.
Damit würde sich an der Schadstoffbelastung insgesamt nichts ändern. Ein Argument, das durchaus schlüssig ist. Deshalb hält der Oberbürgermeister von der SPD solche Umleitungen sowohl verkehrspolitisch wie auch ökologisch für sinnlos.

 

Hintergrund der neuen Diskussion sind Daten, die von der Stadt München selbst erhoben werden. Denn die Stadt wollte eine „breitere Faktenbasis“ bekommen, wie es heißt. Dabei hatte das Verwaltungsgericht München wiederum das Land Bayern verklagt, für die Stadt München einen Luftreinhalteplan zu präsentieren. Kläger ist die „Deutsche Umwelthilfe“. Die dürfte jedoch wenig erfreut sein, dass sowohl die Stadt München wie auch das Land Bayern und letztlich auch die Bundesregierung die Klagen und die Grenzwerte, die von der Umwelthilfe durchgesetzt werden, infrage stellt. Die Maßnahmen, so auch die Bundesregierung, wären „unverhältnismäßig“, heißt es.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/04/usa-kaeltewelle-legt-elektroautos-lahm/

USA: Kältewelle legt Elektroautos lahm

In den USA müssen Besitzer von teuren Elektroautos feststellen, dass die batteriebetriebenen Fahrzeuge erhebliche Schwierigkeiten mit kalten Temperaturen haben

Elektroautos haben Problem mit sehr kaltem Wetter. (Foto: dpa)

Elektroautos haben Problem mit sehr kaltem Wetter. (Foto: dpa)

Verärgerte Kunden des Tesla Model 3 berichten in den sozialen Medien und Online-Foren über zahlreiche Probleme, die bei kaltem Wetter auftreten. Demnach ist etwa die Reichweite der Batterien sehr eingeschränkt oder die Türgriffe frieren ein.

Zwar bedeuten kalte Temperaturen für alle Hersteller von Elektroautos, dass die Reichweite der Fahrzeuge deutlich sinkt. Doch laut einem Bericht von Bloomberg sind die Probleme beim Model 3 von Tesla häufiger.

„Meine größte Sorge ist, dass das kalte Wetter meinen Akku nach 20 bis 25 Meilen über die Nacht und zusätzlichen fünf bis zehn Meilen auf der Fahrt zur Arbeit aufgebraucht hat. Darum habe ich 60.000 Dollar bezahlt, dass mein Akku nicht so schnell leer ist“, sagt ein Mann aus New Jersey, der sein Model 3 im vergangenen August gekauft hat.

Die Schuld an den Problemen trägt Tesla jedoch nicht allein. „Die Tesla-Batterien werden von Panasonic hergestellt“, sagt Salim Morsy, Analyst bei Bloomberg. Die gleichen Probleme gebe es auch bei  Chevrolet und Nissan.

Tesla lieferte im vergangenen Jahr mehr als 245.000 Fahrzeuge aus. Das waren dreimal so viele wie im Jahr zuvor. Ein Großteil seines Wachstums fand in der zweiten Jahreshälfte statt. „Was für Tesla typisch ist, ist die Qualität der Fertigung“, sagt Analyst Morsy.

Beim Design der Türgriffe des Model 3 hat Tesla hat eine Wahl getroffen, die sich bei Kälte als Problem erweist. Die Griffe schließen mit der Außenseite des Fahrzeugs ab. Zum Öffnen müssen Fahrer auf eine Seite des Griffs drücken und dann an der anderen ziehen. Eis erschwert dies, wie Bilder von eingefrorenen Griffen zeigen.

Eine Frau aus Boston hat ein Bild ihres gefrorenen Griffs getwittert und kommentiert: „Ich kann nicht den ganzen Tag auf dieses alberne Auto warten.“ Weniger als zwei Monate zuvor hatte sie das Model 3 gekauft.

Sogar der Blogger und Tesla-Fan Frederic Lambert hatte bei starker Kälte im letzten November Probleme mit seinem Tesla und konnte zunächst nicht einsteigen, was er in diesem lustigen Video dokumentierte.

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https://www.neopresse.com/tech/kaeltewelle-in-den-usa-legt-e-autos-lahm-ist-das-die-zukunft/

Kältewelle in den USA legt E-Autos lahm – Ist das die Zukunft?

NEOPresse in Technik

Die Bundesregierung will, dass bis zum Jahr 2030 nur noch Elektro-Autos in Deutschland herumfahren. Dass die E-Autos nicht so umweltfreundlich sind, wie propagiert wird, hat Watergate.tv bereits mehrfach in Artikeln dargelegt. Elektroautos sind nicht nur die reinsten Umweltsünder, sie haben zudem eine wesentlich geringere Reichweite, als Autos mit Verbrennungsmotoren.

Doch das ist nicht alles. E-Autos sind auch nicht so zuverlässig wie Autos mit Verbrennungsmotor. In den USA herrschen in weiten Teilen des Landes seit Tagen arktische Temperaturen. Mehrere Menschen starben bereits an den Folgen des eisigen Wetters. In einigen Bundesstaaten wurde sogar der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Bundestaaten des Mittleren Westen, darunter Iowa, North und South Dakota, Wisconsin sowie die Städte Detroit und Chicago. An manchen Orten wurden minus 35 Grad Celsius gemessen.

Durch die Kälte versagen die Akkus der Elektroautos. Viele Autofahrer von E-Autos kommen erst gar nicht mehr in ihren Wagen rein, weil die automatischen Türgriffe bei der Eiseskälte nicht mehr öffnen. Zudem sinkt die Reichweite der E-Autos bei Minusgraden drastisch. Während bei normaler Witterung ein Tesla Model X eine Reichweite von ca. 460 Kilometern hat, sinkt diese bei Minusgraden schnell mal auf nur noch 190 Kilometer.

 

Bei dem E-Auto-Hersteller Tesla sind diese Probleme bekannt. Der Autobauer testet auch in Alaska. Tesla kündigte an, stark in den Bereich zu investieren, um die E-Autos an schlechte Witterungsverhältnisse anzupassen. Doch nicht nur Tesla in Amerika hat Probleme bei Minusgraden. Autofahrer anderer E-Autos berichten ebenfalls von sinkenden Reichweiten bei Minusgraden. Der ADAC schätzt, dass E-Autos bei Kälte 50 % ihrer Reichweite einbüßen. Man stelle sich zudem vor, dass bei einem Schnee-Chaos auf der Autobahn E-Autos stundenlang nicht mehr vorwärtskommen. Wie sollen dann die Batterien von hunderten E-Autos wieder aufgeladen werden?

Mit der massenhaften Einführung von E-Autos werden also auch massenhaft Probleme generiert. Woher soll eigentlich der ganze Strom für die vielen E-Autos kommen, wenn es keine Kohle- und Atomkraftwerke mehr gibt? Muss Deutschland dann den Strom teuer von ausländischen Kohle- und Atomkraftwerken kaufen?

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Das ist auch im gelobten Land der Elektromobilität Norwegen so.

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/05/tesla-on-the-rocks-kaelte-in-den-usa-laesst-tesla-autos-stillstehen/

TESLA ON THE ROCKS Kälte in den USA lässt Tesla-Autos stillstehen

Im Winter besser mit Verbrenner unterwegs; Bild Rainer Sturm / pixelio.de

von Holger Douglas
Die Eiseskälte, die ein arktischer Kaltlufteinfall mit sich brachte, legt hunderte Teslas lahm, berichtet die Lippische Landes-Zeitung lz.de und beruft sich dabei auf das Techportal Mashable.

Kalt, kälter, am kältesten. Alles friert wie nie, auch die Batterie. Das merken viele Autofahrer, deren Wagen morgens nicht anspringen, wenn in der Kälte die Batterie schlapp gemacht hat.

Kälte wirkt allerdings auch negativ bei modernen Lithium-Ionen Akkus, die neben Smartphones unter anderem Elektroautos antreiben. Bei minus fünf Grad verfügt die Batterie nur noch über die Hälfte ihrer Kapazität, haben beispielsweise Tests der DEKRA ergeben. Bittere Folge für Elektrofahrzeuge: Die Reichweite bricht dramatisch ein.

Das führt gerade in den USA zu massiven Problemen. Die Eiseskälte, die ein arktischer Kaltlufteinfall mit sich brachte, legt hunderte Teslas lahm, berichtet die Lippische Landes-Zeitung lz.de und beruft sich dabei auf das Techportal Mashable.

Dort beschweren sich viele Tesla-Kunden, weil ihre Autos nicht sehr weit kommen. Das Tesla Modell X 100D soll in der Regel 290 Meilen bewältigen können. Jetzt bei dem arktischen Eislufteinfall schimpfen Fahrer, dass sie nur noch 120 Meilen weit kommen. Einige Fahrer berichten sogar, daß sie nicht in ihr Auto einsteigen können, weil die Türgriffe zugefroren seien und die Automatik nicht öffnen könne.

Bei tiefen Temperaturen laufen die chemischen Reaktionen beim Laden und Entladen der Batterie deutlich langsamer ab als bei höheren Temperaturen. Das ist Natur der Batterie, da läßt sich nicht viel dagegen tun. Die Tesla-Konstrukteure lassen zwar die Batterie im Stillstand immer ein wenig heizen. Das kostet allerdings wiederum Energie, die die Batterie liefern muß.

Deswegen entleert sie sich auch im Stillstand. Stellt man den Tesla mit knapper Ladung ab, erscheint der Warnhinweis »Bei kalter Witterung liefert die Batterie deutlich weniger Energie. Wir empfehlen, die Batterie jetzt zu laden.« Was, wenn keine Ladestation in der Nähe ist?

Tesla geht zwar rabiat vor, packt massiv Akkuzellen nach dem Motto »viel hilft viel« in seine Autos hinein und kann daher ein wenig mehr Reichweite als andere Elektroautos bieten. Manche Elektroautos bewältigen bei tiefen Temperaturen gar nur noch 60 bis 70 Kilometer.

Einigermaßen exakte Daten sind schwer zu bekommen. Tesla-Fans rechnen die Reichweite eher schön, Kritiker tendenziell runter. Es hängt von vielen Faktoren ab, wieviel ein Akku bei Kälte noch liefern kann: Wie neu ist er? Wie viele Ladezyklen hat er bereits hinter sich? Denn das Altern ist ein generelles Problem bei Akkus. Vor allem: Wie schnell fährt man? Denn bei einigermaßen schnellem Tempo steigt der Stromverbrauch der Elektromotoren dramatisch an.Ein BMW-i3 Fahrer mit 94 Ah Batterie kommt bei Temperaturen etwas unter Null gerade mal auf 130 Kilometer Reichweite. Ein Tesla Model S 85-Fahrer rechnet im Winter bei schlechten Bedingungen mit 320 km Reichweite – wenn der Wagen bereits in der Garage vorgeheizt wurde und während des Fahrens nur sehr wenig gewärmt wird.

Das ist auch im gelobten Land der Elektromobilität Norwegen so.

Der TÜV Süd erzählt, dass in Norwegen Elektromobiliät auch bei Minusgraden kein Problem sei. Dort sei sie erfreulich fortgeschritten. Das ist angesichts horrender Zuschüsse vom Staat und vieler Privilegien wie Vorfahrt für E-Autos auch kein Wunder. Der Strom kommt zum überwiegenden Teil aus Wasserkraftwerken, von denen es in Norwegen viele gibt.

Der Tesla wird nachts in der Garage am Ladekabel geladen und schön warm gehalten. Das reicht dann für die Fahrt ins nicht zu weit gelegene Büro.

Dennoch dient er meist nur als Zweitauto. Die gut verdienenden Norweger können sich das locker leisten. Für die längeren Strecken in dem langgestreckten Land nehmen sie ohnehin das Flugzeug und für längere Autofahrten ins Wochenendhaus den Diesel-SUV.

Der TÜV gibt schon einmal den nützlichen Tip, das E-Auto in der Garage zu parken. Das schone den Akku. Allerdings ist es kritisch, ein Elektroauto in einer öffentlichen Garage abzustellen. Brandschutzsachverständige schlagen die Hände über dem Kopf zusammen angesichts der hohen »Brandlast« eines Elektroautos. Wenn die Batterie losgeht, ist nicht mehr viel mit Löschen. Ein Benziner kann auch brennen, allerdings hat es hier die Feuerwehr leichter zu löschen.

Mit dem weiteren Ratschlag des TÜV, das Auto solle aufgewärmt werden, wenn es noch am Ladestrom hängt, können die vielen Laternenparker ebensowenig etwas anfangen.

Tesla-Eigentümer Elon Musk hatte immerhin angekündigt, in die Fortentwicklung zu investieren und die Kältetauglichkeit zu verbessern.

Es zeigt sich, daß es mit Vorsicht zu genießende Worte sind, wenn es heißt, Tesla, Google, Apple und die Computergiganten steigen groß in das Autobauergeschäft ein. Alte Autobauer – zieht euch warm an. Was soll denn schon so schwierig am Autobau sein? Ein wenig Blech, Kunststoff und einen Elektromotor zusammenzubauen, kann kein Problem sein. Der Rest ist Software. Theoretisch nicht, praktisch schon, wissen erfahrene Autobauer.

Allein der Elektromotor ist auf dem Stand des Verbrenners der fünfziger Jahre und benötigt noch viel Entwicklungsarbeiten im Detail, sagen Wissenschaftler der TU München. Allein wie die Elektrobleche gefertigt werden, läßt noch viel Luft nach oben. In ihnen werden die Magnetfelder erzeugt, die den Motor durch Anziehungs- und Abstoßungskräfte in Bewegung setzen. Diese Bleche werden aus großen Rollen gestanzt und anschließend zu kompakten Paketen verbunden. Großen Einfluß haben Schneidwerkzeuge; werden sie langsam stumpf, schneiden sie ähnlich wie eine stumpfe Schere beim Papier die Blechkanten nicht mehr sauber ab. Folge: Die magnetischen Eigenschaften der Bleche werden schlechter, der Wirkungsgrad des Motors sinkt um bis zu 30 Prozent.

Es zeigt sich, dass es auf die vielen Details ankommt. Nicht umsonst hat Tesla eine erfahrene deutsche Firma für Produktionsanlagen gekauft, das Maschinenbauunternehmen Grohmann Engineering aus Prüm in der Eifel.

Von einem früheren Mercedes- Entwicklungschef geht die Rede, dass er auf dem Testzentrum am Polarkreis im tiefsten Winter mit offenem Cabrio fuhr. Fror er dabei, war die Heizungsanlage nicht gut genug, die Konstrukteure mussten nachsitzen. Autos werden auf ihre Hitzetauglichkeit zum Beispiel im Death Valley im Hochsommer getestet, ob sie bei 50 Grad auch noch einwandfrei funktionieren.

Ob Tesla wirklich die Welt verändert, wie das Tesla-Chef Elon Musk immer wieder betont, muss sich erst noch zeigen. Für viele Autofahrer würde es schon reichen, wenn die Türgriffe ihres Elektroautos auch bei Kälte aufgingen und sie weiter fahren könnten.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier

 

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siehe auch „nicht löschbare E-Autos“ – „kein Recycling-SYSTEM“

„Grüner“- IQ-TEST  zur inszenierten „ENERGIE-WENDE“- WOHER KOMMT die ENERGIE???!!!?! ANTWORT: „Der Strom kommt aus der Steckdose“

https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/klimaschutz-woher-all-der-strom-fuer-die-elektroautos-16021145.html

Regenerative Energien : Woher all der Strom für die Elektroautos?

  • Von Johannes Winterhagen
  • Aktualisiert am

Im Prinzip ist es ganz einfach: Der Strom kommt aus der Steckdose. Bild: Getty

Die deutschen Autohersteller schicken eine neue Generation Elektroautos an den Start. Einen Beitrag zum Klimaschutz leisten die Batteriefahrzeuge jedoch nur, wenn der getankte Strom regenerativ erzeugt wird.

Langsam wird es ernst. War das Elektroauto früher nur eine grüne Idee, müssen die Autohersteller nun einen Teil ihrer Flotte umstellen, um die ehrgeizigen CO2-Grenzwerte für das Jahr 2030 zu erreichen. Batterieelektrische Personenwagen werden dabei einen nennenswerten Anteil haben, weil Wasserstoff und regenerativ erzeugte E-Kraftstoffe vermutlich nicht rechtzeitig in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen.

Mit dem Audi e-tron, dem Mercedes EQC, dem Porsche Taycan und dem Volkswagen ID rollt bis Anfang 2020 die erste deutsche Welle einer neuen Elektroautogeneration in die Autohäuser, wo Tesla, der Renault Zoe, der BMW i3, der Jaguar I-Pace und andere (Kia und Hyundai) schon auf Käufer warten. Das wirft berechtigte Fragen auf. Wo kommt all die elektrische Energie her, die für den Betrieb benötigt wird?……

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/04/elektromobilitaet-erfolg-nur-durch-staatliche-marktverzerrung/

Elektromobilität „Erfolg“ nur durch staatliche Marktverzerrung

Elektrotankstellen- Nicht ökonomisch, nicht ökologisch: Elektromobilität; Bild by_Rike_pixelio.de

Elektromobilität aller Orten. VW verwendet bereits 40 % seiner Entwicklungskapazität für diese Technik. Sagt man dort so. Doch das Batterieproblem bleibt ungelöst. Ein Bericht über staatlich erzwungenen Wahnsinn und die Autoindustrie die glaubt willfährig sein zu müssen. Wird es der Kunde auch sein?
von Gerhard Grasruck

Vor etwas über einem Jahr hatte ich das Thema Elektromobilität ausführlich kritisch unter die Lupe genommen;[i]Seitdem hat sich, zumindest was die öffentliche Darstellung angeht, wenig geändert. Der Hype um die vermeintliche Zukunftstechnologie wird weiterhin am Köcheln gehalten, parallel mit dem sogenannten Diesel-“Skandal”.

Weiterhin katzbuckeln die Automobil-Manager brav vor der Politik und bekunden untertänigst ihren Willen zur Vernichtung der ihnen anvertrauten Unternehmen. So verkündete VW, man werde bis 2026 jegliche Neuentwicklungen von Autos mit Verbrennungsmotoren einstellen.[ii]Es ist natürlich schwer zu sagen, inwiefern solche Verlautbarungen wirklich ernst gemeint sind und inwiefern sie lediglich politisch korrekte Lippenbekenntnisse an die obrigkeitlichen Vorgaben sind. Aber alle Anzeichen deuten darauf hin, dass diese selbstmörderische Strategie tatsächlich durchgezogen wird – so sind laut VW-Entwicklungsvorstand Frank Welsch etwa 40 Prozent der Konzernentwicklungskapazität allein damit ausgelastet, eine neue Architektur speziell für Elektrofahrzeuge zu entwerfen.[iii]Man kann sich vorstellen, was das für Auswirkungen auf die Entwicklung neuer Verbrennermodelle haben wird.

Die Bezeichnung “selbstmörderisch” ist keineswegs übertrieben, denn an den massiven Nachteilen, welche Elektroautos im Vergleich mit solchen mit Verbrennungsmotoren aufweisen, hat sich nichts geändert. Die Reichweite ist selbst bei Verwendung einer 100 Kilowattstunden Riesenbatterie mit mehr als einer halben Tonne Gewicht jedem normalen Auto klar unterlegen. Daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern, denn die Lithium-Ionentechnik ist bereits seit einem Jahrzehnt leistungsmäßig weitgehend ausgereizt. So ist etwa die im Model 3, dem neuesten Modell des Elektro-Vorzeigeherstellers Tesla verwendete Batteriechemie immer noch weitgehend dieselbe wie in den beiden Vorgängermodellen, welche von Panasonic und Sumitomo bereits 2006 eingeführt wurde.[iv]Der Unterschied besteht lediglich darin, dass man den Gehalt an teurem Kobalt um 2 Prozent reduzierte, für eine Kostenersparnis von etwa 2 Dollar pro Kilowattstunde. Die Leistung wurde nicht verbessert, wie man an der Tatsache sieht, dass sich das Leistungsgewicht der Gesamtbatterie im Vergleich zum Vorgängermodell von 170 auf 150 Wattstunden pro Kilogramm verschlechterte.[v]

Auch an den langen Ladezeiten wird sich nicht viel ändern, ungeachtet solcher angekündigter neuer Monster-Ladetechnologien wie die von Porsche, welche mit 800 Volt und 350 Kilowatt auch größere Batterien innerhalb einer Viertelstunde auf 80 Prozent laden soll.[vi]Denn hohe Ladeströme schädigen die Batteriezellen und setzen die Lebensdauer stark herab, weshalb etwa Tesla ab 100 Kilowatt die möglichen Schnellladezyklen softwaremäßig beschränkt, um den Schaden an der Batterie in Grenzen zu halten.[vii]Man kann sich lebhaft ausmalen, was dann erst 350 Kilowatt anrichten würden. Da es auch Porsche wohl kaum schaffen wird, die Grundlagen der Elektrochemie aushebeln, ist, wer nicht jedes halbe Jahr seine Batterie tauschen will, wohl gut beraten nicht zu viel Gebrauch von dem neuen Feature zu machen (Wenn es denn erst einmal verfügbar sein sollte).

Das größte Problem ist jedoch der enorme Preisnachteil der Elektroautos aufgrund der erforderlichen massiven Batterie. Diese kostet, wie der bei BMW für Elektromobilität zuständige Vorstand Klaus Fröhlich beklagte, alleine so viel, dass man dafür ein normales Auto bauen könnte.[viii]  Zwar werden Elektro-Evangelisten nicht müde, die erheblichen Kostenfortschritte der letzten Jahre zu betonen. So haben sich laut einer Statistik des Informationsdienstes Bloomberg NEF die durchschnittlichen Kosten für Lithium-Ionen-Batterien von 1160 Dollar pro Kilowattstunde im Jahr 2010 auf “nur” noch 176 Dollar 2018 reduziert.[ix]Geht man von der üblichen Faustregel aus, dass die Kosten der Gesamtbatterie etwa 30 Prozent höher sind als die der darin verbauten Batteriezellen, kann man also von einem Zellenpreis von etwa 135 Dollar ausgehen. Aber gesunder Menschenverstand und Erfahrung sagen, dass solche Kostensenkungen nicht ewig fortgesetzt werden können. Irgendwann sind bei jeder Technologie die durch erhöhte Massenproduktion möglichen Einsparungen ausgereizt – danach wird es nur noch die üblichen kleinen Schritte kontinuierlicher Rationalisierung geben.

In der Automobilindustrie wird dies auch zumeist anerkannt. So setzt etwa Lee Ki-sang, Vizepräsident des koreanischen Herstellers Hyundai, den Zeitpunkt für das Ende signifikanter Preissenkungen bei Lithium-Ionen-Batterien auf 2020.[x]Es könnte sein, dass auch dies noch zu optimistisch ist, denn die Anzeichen mehren sich, dass der Punkt bereits jetzt erreicht ist. Bei der vorher genannten Zahl von 176 Dollar ist zu bedenken, dass Tesla schon im April 2016 mit Kosten auf Gesamtbatteriebasis von weniger als 190 Dollar prahlte.[xi]Nennenswerte Fortschritte bei der Senkung der Produktionskosten hat es also seitdem nicht gegeben, es ist jetzt nur so, dass aufgrund der erhöhten Gesamtstückzahlen mehr Kunden in den Genuss derselben Preise kommen, die vor einigen Jahren einer Handvoll Großabnehmer wie Tesla vorbehalten waren. Von Tesla gab es seitdem zwar großspurige Ankündigungen über angeblich bevorstehende weitere Durchbrüche, aber nichts über tatsächlich erreichte Fortschritte.

Auch neu auf den Markt kommende Elektrofahrzeuge bestätigt den (Nicht-)Trend. Ein Datenpunkt ist etwa eine neue Version des Nissan Leaf, bei welchem die Batterie von 40 auf 60 Kilowattstunden vergrößert wird. Dafür muss man aber auch entsprechend 5.800Euro mehr hinblättern, macht also (ohne Mehrwertsteuer) 245 Euro pro Kilowattstunde.[xii]Auch wenn von diesem Betrag noch etwas für die gleichzeitige Erhöhung der Motorleistung von 110 auf 149 kW weggeht, sollte klar sein, dass dies definitiv kein Indiz für eine Senkung der Batteriepreise ist, eher im Gegenteil.

Ein anderes Beispiel ist der von einem Münchner Startup entwickelte elektrische Kleinwagen Sion welcher 2019 in Serienproduktion gehen soll. Dieser sollte ohne Batterie 16.000 Euro kosten, die dazugehörige 35 Kilowattstunden Batterie mit “nur” 4000 Euro zu Buche schlagen. Jetzt musste man den Batteriepreis auf 9500 Euro (Also 230 Euro pro Kilowattstunde) mehr als verdoppeln.[xiii]Die Begründung:

„Seitdem hat sich die Situation jedoch grundlegend verändert: Emissionsskandale, Dieselfahrverbote und Klimaveränderungen haben den Druck auf Politik und Automobilhersteller zum Ausbau der Elektromobilität enorm erhöht. Dies führt zu einer steigenden Nachfrage auf dem EV-Markt und auch dazu, dass die Zellpreise nicht so stark gesunken sind wie erwartet.“

Dies scheint die Standardausrede für das sich immer deutlicher abzeichnende Ende des Batterie-Preisverfalls zu sein. Mit derselben Begründung hat auch der allgegenwärtige Medien-Verkehrs-„Experte” Ferdinand Dudenhöffer schon sicherheitshalber einmal den Termin für weitere Batteriekostensenkungen auf bis nach 2025 verschoben.[xiv]Plausibel ist sie keineswegs.

So etwa wäre unter diesen Umständen das Verhalten des Automobilherstellers Nissan kaum zu erklären: Dieser hatte mit AESC eine eigene Tochtergesellschaft aufgebaut, um die Batteriezellen für dessen Leaf Elektroauto herzustellen. Diese wurde jedoch von Nissan im August des letzten Jahres an die chinesische “Alternativ”-Energiefirma Envision Energy verkauft, nachdem man vorher bereits mehr als zwei Jahre lang versucht hatte, den Bereich loszuwerden.[xv]Für neue Versionen des Leafs werden jetzt stattdessen Batteriezellen des koreanischen Herstellers LG Chem zugekauft. Wenn auf dem freien Markt Batteriezellen wirklich so knapp und im Vergleich zu den Produktionskosten überteuert sind, wäre ein solches Verhalten absurd.

Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass Batteriezellenhersteller sich an besonders üppigen Margen erfreuen können, oftmals ist eher das Gegenteil der Fall. So wird beispielsweise der Verlust von LG Chem im Batteriebereich für 2018 auf umgerechnet 53 Millionen Euro geschätzt[xvi]und auch die Batterieabteilung des Tesla-Lieferanten Panasonic erntete bislang vorwiegend rote Zahlen aus dem Geschäft.[xvii]Als Volkswagen unlängst mit Samsung SDI und LG Chem Lieferverträge für Batteriezellen abschloss, war dies zu einem Preis, bei welchem die Hersteller in Kauf nehmen müssen, lange Zeit hohe Verluste zu schreiben. SK Innovation entschied sich dafür, nicht an der Ausschreibung teilzunehmen, da man Bedenken hatte bei dem von VW geforderten Preis überhaupt jemals aus den roten Zahlen herauszukommen.[xviii]Diese Verteilung der Verhandlungsmacht hört sich kaum danach an, als ob es sich um einen Markt handelt, welcher besonders von Knappheit geprägt ist.

Im Übrigen sind, nach teilweise starken Spekulationszugewinnen, die Preise für wichtige Rohstoffe für die Batterieproduktion wie Lithium, Nickel und Kobalt seit etwa einem halben Jahr deutlich im Sinken begriffen.[xix]Auch das ist ein klares Indiz gegen eine Mangelsituation.

Es ist kaum verwunderlich, dass unter diesen Umständen der Enthusiasmus der deutschen Industrie, in das vermeintliche Zukunftsgeschäft einzusteigen nicht besonders ausgeprägt ist. Wie üblich sollen es Steuergelder richten – das Bundeswirtschaftsministerium stellt als Anschubfinanzierung eine Milliarde Euro zur Verfügung.[xx]Es bleibt abzuwarten, ob sich selbst mit solch üppiger Subventionierung Unternehmen locken lassen, in das prekäre Geschäft zu investieren.

Natürlich gibt es immer noch vollmundige Ankündigungen über zukünftige Preissenkungen. So verkündete im Juni letzten Jahres Tesla-Zampano Elon Musk, dass man die Preise für Batteriezellen “vielleicht” im Laufe des Jahres auf unter 100 Dollar drücken werde (und 2020 unter 100 Dollar auf Gesamtbatteriebasis).[xxi]Als Musk aber unlängst bei der Tesla Finanzanalysten Telefonkonferenz für das Geschäftsjahr 2018 nach den aktuellen Batteriekosten gefragt wurde, zeigte er plötzlich eine ganz uncharakteristische Zurückhaltung: ”Streng geheime Zahl; Wir können sie nicht bekanntgeben.”[xxii]Das war wohl eher nichts. Und Lei Zhang, Vorstandsvorsitzender der schon genannte Firma Envision Energy verkündete, dank der neu erworbenen Batterietochter werde man in der Lage sein, Preise auf Gesamtbatteriebasis von 100 Dollar bereits 2020 und von möglicherweise sogar von 50 Dollar 2025 zu erreichen.[xxiii]Man stellt sich die Frage, welchen Teufel die Verantwortlichen bei Nissan geritten hat, angesichts dieses unmittelbar bevorstehenden Durchbruchs diese Wunderklitsche zu verkaufen und stattdessen künftig Batterien zu einem anscheinend wesentlich höheren Preis einzukaufen?

Trotz jahrelanger massivster Propaganda und Subventionen zugunsten der Elektrovehikel – bei gleichzeitiger Diskriminierung von Verbrennerfahrzeugen – befinden sich in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unter über 47 Millionen gemeldeten Pkw gerade einmal 100.000 reine Elektrofahrzeuge und 60.0000 extern ladbare Hybridfahrzeuge.[xxiv]

Als Ursache wird insbesondere ein bislang noch mangelndes Angebot an Elektrofahrzeugen verantwortlich gemacht. Tatsächlich gibt es jedoch aktuell bereits mehr als zwanzig PKW-Elektromodelle auf dem deutschen Markt, welche ein breites Spektrum abdecken.[xxv]Es ist nicht zu erkennen, was neue Modelle hier wesentlich besser machen sollen. Für die im Vergleich zu Verbrennern hohen Kosten, geringe Reichweite und lange Ladezeiten ist die Batterietechnologie verantwortlich, woran sich, wie erläutert, auf absehbare Zeit nichts ändern wird.

Eine andere wohlfeile Ausrede für den mäßigen Erfolg der Elektromobilität ist die angeblich mangelnde Zahl öffentlicher Ladestationen – so verkündete die “Nationale Plattform Elektromobilität” das für das kommende Jahr nicht weniger als 70.000 öffentliche Stromladepunkte – zusätzlich zu der ohnehin mehr oder weniger obligatorischen Heimladestation – erforderlich seien um den vermeintlich unersättlichen Bedarf zu decken.[xxvi]Die Realität sieht so aus, dass es Anfang des Jahres nach Angaben der Bundesnetzagentur – insbesondere dank der regen Installationstätigkeit der von Wirtschaftlichkeitsbelangen unbelastete kommunale Stromversorger – bereits 7.342 Ladesäulen in Deutschland gab, mehr als halb so viel als wie die 14.478 konventionellen Tankstellen.[xxvii]Auch wenn diese Stromtankstellen im Schnitt nur über zwei Ladepunkte verfügen, ist dies angesichts der kümmerlichen Bestandszahlen immer noch eher über- als unterdimensioniert.

Es bleibt also dabei: Nennenswerte Marktanteile können Elektroautos nur bei wirklich extremer staatlicher Marktverzerrung erreichen, welche nur sehr schwierig dauerhaft aufrechterhalten werden kann.

Dies gilt auch für China, welches aufgrund des riesigen Marktes als besonderer Hoffnungsträger für den Durchbruch der Elektromobilität gehandelt wird: Im letzten Jahr wurden dort eine Million Elektro-PKWs verkauft, was einem Marktanteil von 4,6 Prozent entspricht. Der Grund dafür ist eine Subventionierung von durchschnittlich umgerechnet mit etwa 9.000 Euro pro Fahrzeug; [xxviii]Ein weiterer wichtiger Treiber für den steigenden Absatz ist die Bevorzugung bei der Zuteilung von Fahrberechtigungen für chinesische Großstädte.

Aber es ist eher nicht damit zu rechnen, dass die chinesischen KP-Funktionäre, welche – im Gegensatz zu ihren bundesdeutschen grün-kommunistischen Kollegen – immerhin ein klein wenig seit den Tagen von Maos Hinterhof-Hochöfen während des “Großen Sprung nach vorn[xxix]dazugelernt haben, dies wirklich bis zum bitteren Ende durchziehen (Bei der Subventionierung der Solarenergie wurde vor kurzem energisch auf die Bremse getreten.[xxx]). Berichten zufolge sollen die Subventionen bereits dieses Jahr um ein Drittel reduziert und Ende 2020 ganz gestrichen werden.[xxxi]

Auch die großzügige Vergabe von Nummernschildern welche das Fahren in Großstädten erlauben, dürfte wohl nicht lange so weitergehen. Denn der Grund für die Fahrbeschränkungen sind ja nicht die Abgase – alte Kraftwerke und Fabriken ohne moderne Filteranlagen und nicht Autos sind die Hauptursache für die schlechte Luftqualität in chinesischen Städten[xxxii]– sondern vielmehr die Überlastung des Straßennetzes. Dummerweise jedoch verstopfen Elektroautos die Straßen genau so stark, wie es ganz normale Fahrzeuge tun, weshalb auch diese Art der Privilegierung selbstbegrenzend ist.

Anteilsmäßiger Spitzenreiter ist Norwegen, wo allein die beim Erwerb eines normalen Autos fälligen Steuern ohne weiteres das Vierfache des eigentlichen Verkaufspreises betragen können.[xxxiii]Aufgrund der Befreiung von diesen Steuern und zusätzlicher Begünstigungen (z.B. keine Maut, keine Parkgebühren, kostenloses Laden, Benutzung von Busspuren) hat man es geschafft, das die Hälfte der verkauften Autos dort elektrisch sind – einen derartig obszön verschwenderischen Luxus kann sich nur ein Wohlfahrtsstaats-Ölscheichtum (Erdöl ist für ein Drittel der Exporteinnahmen verantwortlich) wie Norwegen leisten. Aber selbst hier bleibt abzuwarten, wie lange die Politiker dort noch die mit der steigenden Zahl der Elektroautos parallel steigenden staatlichen Einnahmeverluste akzeptieren; Bereits mehrmals wurde eine Reduzierung der Privilegierung geplant, aber immer wieder verschoben wegen der wohlbegründeten Angst, dass dann, wie zum Beispiel in Dänemark oder Hongkong, der Absatz der Elektrofahrzeuge massiv einbrechen würde.

Um noch einmal zu unserem “Experten” Dudenhöffer zurückzukommen, dieser hat eine, um es milde zu sagen, eigenwillige Begründung für den von ihm als unvermeidlich bezeichnetem baldigen Durchbruch der E-Mobilität: Da sei bereits so viel Geld hineingepumpt worden, dass es einfach ein Erfolg werden müsse.[xxxiv]Leider ist diese Mentalität, wie ich selbst feststellen musste, auch in der Industrie weit verbreitet. So antwortete etwa ein leitender Verantwortlicher bei meinem Arbeitgeber aus dem Automobilzulieferbereich auf kritische Fragen zu der Entscheidung, in E-Mobilitätsthemen wie Lade- und Batteriesysteme einzusteigen: ”Ja, zuerst war ich auch skeptisch, aber da wird so viel gemacht und investiert, das kommt jetzt, keine Frage.”

Was natürlich ein fataler Fehlschluss ist – noch sind wir nicht ganz in der BRDDR 2.0 angekommen, wo es keine Alternativen zu den ElektroTrabbis gibt. Schon viele Unternehmen haben schmerzlich feststellen müssen, dass es den Kunden, diesen verzogenen Lümmel, nicht im Geringsten interessiert wieviel man in ein Produkt investiert hat, wenn es nicht konkurrenzfähig ist. Da tut es auch nichts zur Sache, wie viele von ihnen bei Umfragen brav bekunden, wie wichtig und toll sie “ökologisch korrekte” Produkte und Technologien finden oder dass sie überwiegend ihr Kreuzchen bei staatstragenden Parteien machen. Denn, wie Libertäre nicht müde werden hinzuweisen, fehlt den meisten Menschen die Fähigkeit, oder zumindest die Motivation, außerhalb ihres unmittelbaren Erfahrungsbereiches liegende Zusammenhänge zu analysieren, weshalb sie in der Regel einfach das dominierende Narrativ gedankenlos übernehmen – aber bei Dingen wo sie direkten Einblick und Kontrolle haben, handeln sie im Großen und Ganzen rational. Beim Thema Elektromobilität scheinen interessanterweise nicht einmal sehr viele ein Bedürfnis zum “virtue signaling” zu verspüren; So gaben bei einer Umfrage gerade einmal sieben Prozent der Befragten an, für ihren nächsten Autokauf ein Elektroauto in Erwägung zu ziehen.[xxxv]

Wenn die Blase platzt, werden solche Unternehmen als Gewinner dastehen, welche ihre Ressourcen am wenigsten mit den Elektrospielzeugen verzettelt haben. Dies dürften insbesondere japanische Firmen sein, welche sich, mit der teilweisen Ausnahme von Nissan, von dem Hype kaum beeinflussen lassen und nur das absolute Minimum tun, um dem politischen Druck zu genügen. Toyota hat zwar 1997 mit dem Prius den ersten Serienhybrid der Welt auf den Markt gebracht, erklärt jedoch unverblümt, dass die Technologie für praktikable reine Elektrofahrzeuge noch nicht vorhanden ist.[xxxvi]Mazda will noch in diesem Jahr als erster Hersteller einen Motor auf den Markt bringen, welcher die Vorteile von Benzin- und Dieselmotor vereint;[xxxvii]auch deutsche Firmen hatten einst an dem Konzept unter der Bezeichnung “Diesotto” geforscht.

Aber solche Investitionen in die Weiterentwicklung in die Technologie von Verbrennungsmotoren wurden im Zuge des Elektrowahns abgewürgt; die deutsche Automobilindustrie wird schwer, vielleicht vernichtend. getroffen werden. Ohne Zweifel würden viele Links-Grüne ein solches Schicksal mit hämischer Schadenfreude bejubeln. Sehr gut wird ihre Denkweise in einem im Internet kursierenden angeblichen Zitat des früheren grünen Außenministers Joschka Fischer ausgedrückt: “Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht.”[xxxviii]

Egal ob er dies wirklich wörtlich so gesagt hat (Ich vermute eher nicht – ein Joschka Fischer würde wohl kaum die Deutschen als “begabter” bezeichnen), es ist eine weitverbreitete Haltung unter der Rot-Grün versifften “Intelligenz”. Diese ist zumeist entweder direkt beim Staat beschäftigt oder hält sich im Dunstkreis staatlicher Subventionen auf, weshalb sie sich von der Schädigung der realen Produktivwirtschaft nicht betroffen sieht; die dort Beschäftigten werden ohnehin vorwiegend als ideologisch suspekt betrachtet – möglicherweise gar AfD-Wähler! – denen es vermutlich nur recht geschieht. Freilich, auch viele von diesen werden erkennen müssen, dass es für die Bewahrung ihrer komfortablen Parasiten-Existenz vielleicht doch nicht so klug ist, den Wirt abzutöten. In Anlehnung an den bekannten alten Greenpeace-Aufkleber könnte man es so ausdrücken: Erst wenn die letzte Automobilfabrik geschlossen, das letzte Atomkraftwerk heruntergefahren, der letzte Hochofen erkaltet und das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet ist, werdet ihr erkennen, dass man Genderstudien-Diplome nicht essen kann.

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/07/entsorgung-ungeklaert-wohin-mit-den-fluegeln-ausrangierter-windturbinen/

Entsorgung ungeklärt: Wohin mit den Flügeln ausrangierter Windturbinen ?

geborstener Windradflügel; Bildquellenangabe: Thorben Wengert, pixelio.de

Peter Entinger **
Über 20000 Windturbinen drehen sich zwischen Nordsee und Alpen. Einige von ihnen haben die vorgeschriebene Altersgrenze fast erreicht. Ab dem kommenden Jahr wird es ernst. Dann müssen jährlich mehr als 15000 Tonnen Flügelmaterial entsorgt werden.

Die Konzepte dafür sind die Hersteller größtenteils noch schuldig. Während die Beton- und Metallteile wie Turm und Generator sich recht einfach verwerten lassen, sind die aus Kunststoffen gefertigten Rotorblätter eine echte Herausforderung. Denn diese enthalten Gifte.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ („FAZ“) berichtete kürzlich, es mangele noch immer an standardisierten Verfahren für den ökologisch einwandfreien Rückbau. Bezeugte Fälle, in denen Windräder rücksichtslos auseinandergenommen werden, würden der Branche zusetzen.

„Wir steigen bei der einen Technologie aus – weil wir nicht wissen, was wir mit dem Atommüll machen sollen – und bei einer neuen Technologie ein, bei der wir auch nicht wissen, wie wir mit dem Abfall klarkommen“, klagt ein Sprecher des Recycling-Unternehmens Remondis.

Zahl der Rückbauten wird drastisch zunehmen

Der Bundesverband Windenergie (BWE) rechnet damit, dass der Abbau von Windkraftanlagen ab 2021 deutlich zunehmen wird. Denn viele Anlagen fallen ab diesem Zeitpunkt nach und nach aus der staatlich garantierten Einspeisegrundvergütung gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, die eine Laufzeit von 20 Jahren hat.

Eine Öko-Richtlinie müsse her, die vorschreibe, nur recyclingfähige, wiederverwertbare Rohstoffe zu verwenden, fordert Remondis. Darauf habe die Industrie bislang keine Antwort. Denn die Windfänger bestehen unter anderem aus glasfaserverstärkten Kunststoffen, einem Verbund aus einer Glasfaser, die das Stützgerüst bildet und einem Harz. Die Deponierung dieser Mischstoffe ist verboten, und bei der konventionellen Müllverbrennung entwickelt das Harz giftige Gase, die aufwendig gefiltert werden müssen.

Zur Industrievereinigung RDR-Wind haben sich kürzlich mehrere Unternehmen zusammengeschlossen, um nach Lösungen zu suchen. Ziel sei es, erstmalig verbindliche Rückbaustandards zu erarbeiten, sagt Martin Westbomke, Projektingenieur am Institut für Integrierte Produktion Hannover und Erster Vorsitzender der Vereinigung gegenüber der „FAZ“. Das Blatt berichtet auch von besonderen Problemen beim Rückbau von Windanlagen in der Nordsee. „Um das Leben, das sich um die Anlage herum gebildet hat, nicht zu beeinträchtigen, ist ein ungleich umsichtigeres Vorgehen als an Land vonnöten. Betriebsstoffe wie Öle dürfen zum Beispiel keineswegs ins Wasser gelangen“, erklärte Berthold Hahn vom Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme.

Ungeachtet der aktuellen Debatte fordert die Offshore-Windbranche von der Bundesregierung höhere Ausbauziele für Windräder in Nord- und Ostsee. Bis 2030 müss­ten mindestens 20 Gigawatt Leistung ans Netz gehen, teilte der BWE mit. Dies sei nötig, um wie geplant insgesamt 65 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien zu gewinnen. Bislang will die Regierung bis 2030 nur Offshore-Wind­räder mit 15 Gigawatt anschließen. Laut dem BWE sind knapp 6,4 Gigawatt am Netz. Im vergangenen Jahr kam ein Gigawatt mit 136 Windrädern neu dazu. Rechnerisch entspricht ein Gigawatt etwa der Leistung des Blocks eines Kernkraftwerkes.

)**  Anmerkung EIKE :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 01.02.2019, S.3;  EIKE dankt der Redaktion sowie dem Autor Peter Entinger für die Gestattung der ungekürzten Übernahme.

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tube.com/watch?v=YW_JMmxJDao

Das sagt ein hochrangiger Physiker: Prof Dr. Konstantin Meyl zum Mobilfunk

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Dringender Weckruf: 5G ist Gefahr für Leib und Leben! | 28.01.2019 | http://www.kla.tv/13770

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https://www.kla.tv/13829&autoplay=true

Zweiter dringender Weckruf: 5G ist Gefahr für Leib und Leben! (Teil 2) www.kla.tv/13829
09.02.2019

Unsere erste Sendung „Dringender Weckruf: 5G ist Gefahr für Leib und Leben“ hat sich auf allen sozialen Plattformen wie ein Lauffeuer verbreitet. Mehrere hunderttausend Aufrufe allein auf Youtube zeigen die exponentielle Verbreitung des 5G-Weckrufes! Dies zeigt, wie brennend sich viele Menschen für eine kritische Auseinandersetzung mit 5G interessieren. Teil 1 des Weckrufes wies unter anderem auf ein sehr mysteriöses Vogelsterben in Den Haag hin, über das verschiedene Internetplattformen berichtet haben. Diese führen den Tod von Hunderten von Vögeln auf 5G-Tests, die parallel stattgefunden haben sollen, zurück. Dass diese Auslegung nicht abwegig ist, zeigt unter anderem die Beurteilung von Prof. Dr. Werner Thiede. Er sagt (Zitat): „Der neue Mobilfunk-Standard 5G wird eine völlig neue Strahlenumgebung für Flora und Fauna schaffen. Die Strahlung wird intensiver und kurzwelliger, damit „härter“ – sie ähnelt in ihrer Wellenform und Wirkung einer Strahlenwaffe.“ Dennoch sind im Internet auch Stimmen aufgekommen, die einen Zusammenhang zwischen 5G bzw. Mobilfunkstrahlung und dem unvermittelten Tod der Vögel kategorisch abstreiten. Doch ein lückenloser wissenschaftlich fundierter Beweis, dass das Vogelsterben definitiv nicht im Zusammenhang mit Mobilfunkstrahlung stehen, wird nicht erbracht. Der heutige zweite Weckruf zeigt an sieben konkreten Beispielen ein stetig wiederkehrendes Muster auf: Sobald jemand behauptet, dass Mobilfunkstrahlung die Ursache für Schädigungen an Menschen, Tieren oder auch der Umwelt sein könnte, erheben sich massivste Gegenstimmen, die diesen Zusammenhang kategorisch abstreiten. Bsp. 1: Mysteriöses Bienensterben Im Bundesland Bayern läuft derzeit das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ Der Rückgang des Bienenbestandes um ca. 80% ist alarmierend! In der Initiative, die u.a. von der ÖDP und den Grünen initiiert wurde, wird jedoch Mobilfunk als mögliche Ursache für das dramatische Bienensterben nicht einmal erwähnt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien geben jedoch unzweifelhafte Hinweise, dass Bienen durch Mobilfunkstrahlung in ihrem Orientierungssinn und Kommunikation gestört werden und dies weit unterhalb der gültigen Grenzwerte! Es ist sehr auffällig, dass der Rückgang des Bienenbestandes mit dem Ausbau des Mobilfunks einherging! (Quelle: „Bienen, Vögel und Menschen – Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog“ – Dr. Ulrich Warnke) Dennoch wird vonseiten der Politik behauptet: „Die jetzt geltenden Grenzwerte sind die Grenzwerte, die der Gesundheit der Bevölkerung und dem Vorbeugeprinzip entsprechend sind.“ Jürgen Trittin, ehemaliger Bundesumweltminister (B90/Grüne) Bsp. 2. Mysteriöse Baumschäden Bäume nehmen wie eine Antenne Mobilfunkstrahlung auf. [https://ul-we.de/empfangen-baeume-und-pflanzen-funksignale/]. Wenn Bäume reden könnten, könnte niemand mehr die Schädigungen durch Mobilfunk abstreiten. Unsere Bilddokumentation spricht jedoch auch ohne Worte eine eindeutige Sprache. Dennoch lassen Mobilfunkbetreiber beinahe mantramäßig verlauten: „Wir haben keine Hinweise darauf, dass wir uns Sorgen machen müssten!“ Dr. Karsten Menzel, Leiter für Bereich Umwelt, Gesundheit und Sicherheit bei e-plus Beispiel 3: Mysteriöse Blutbildveränderungen Das Blutbild eines gesunden Menschen unter dem Dunkelfeldmikroskop sieht folgendermaßen aus. Ein kurzes Handytelefonat von nur 3 Minuten führt zu einer gravierenden Veränderung unseres Blutbildes. Das Dunkelfeldmikroskop bringt die Gefahr durch Mobilfunk schonungslos ans Licht und zeigt die Verklumpung der roten Blutkörperchen zu sogenannten „Geldrollen“. Dieser Effekt der Verklumpung erhöht die Gefahr für Infarkte oder Schlaganfälle enorm. [Quelle: Dokumentarfilm: Mobilfunk – die verschwiegene Gefahr – http://www.kla.tv/1019%5D Dennoch behauptet die Mobilfunkindustrie: „Mobilfunktechnik, wie wir sie anwenden, ist nicht gesundheitsschädlich!“ Georg von Wagner (Pressesprecher T-Mobile) Beispiel 4: Mysteriöser Anstieg von Alzheimer und Demenz Auch in der öffentlichen Berichterstattung zum deutlichen Anstieg von Alzheimer und Demenz wird der Mobilfunk als mögliche Ursache fast immer verschwiegen. Wissenschaftliche Studien belegen jedoch zweifelsfrei, dass schon eine relativ geringe Mobilfunkstrahlung unsere Blut-Hirn-Schranke öffnen kann. Diese Schranke schützt das Gehirn vor toxischen Stoffen. Der schwedische Wissenschaftler Salford weist dies in einer Studie mit Rattenhirnen nach. Weitere Studien anderer Forscher haben seine Ergebnisse bestätigt. Somit dringen durch die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke Schadstoffe in unser Gehirn ein, die zu Alzheimer und Demenz führen können. Dennoch behauptet die Politik: „Es gibt keinen Beleg dafür, dass die Strahlung von Mobiltelefonen, WLAN-Geräten (…) für den Menschen gesundheitliche Risiken haben.“ (Bundesregierung zitiert im Ärzteblatt vom 13.12.2018) Beispiel 5: Mysteriöse Zunahme von Elektrosensibilität Der Anteil von elektrosensiblen Menschen, die auf Mobilfunkstrahlung vergleichbar einer Art Allergie reagieren, hat stark zugenommen. Laut Umfragen wird ein Wert von 9% der Bevölkerung angegeben. In Studien und Versuchen konnte messtechnisch nachgewiesen werden, dass sich bei elektrosensiblen Menschen sogar die Herztätigkeit im Strahlungsfeld deutlich verändert. [Quelle: https://ul-we.de/lamas-reagieren-auf-handys-und-smartphones/%5D So sind elektrosensible Menschen ein lebendiges, beweiskräftiges Dokument von Mobilfunkschäden! Dennoch behaupten Politiker: „Von der im Moment verwendeten Funktechnik geht keine Gefahr aus. Bestenfalls liegt bei den Betroffenen ein psychisches Problem vor.“ Dr. med. Monika Stolz, Ex-Ministerin für Arbeit und Soziales von Baden Württemberg Beispiel 6: Mysteriöses Diskreditieren wissenschaftlicher Studien Professor Franz Adlkofer brachte in seiner wissenschaftlichen Reflex-Studie in einem Doppelblindversuch den Beweis, dass Mobilfunkstrahlung DNA-Strangbrüche – eine Vorstufe von Krebs – verursacht. Eine beispiellose Verleumdungskampagne gegen Adlkofer und sein Forscherteam begann. [Quelle: Dokumentarfilm „Thank you for calling“ von Klaus Scheidsteger, http://www.ty4c.com/%5D Adlkofer konnte jedoch alle Gerichtsprozesse gegen seine Verleumder gewinnen. Hier noch weitere Forscher, denen es ähnlich erging: Professor Peter Semm, der für die Telekom forschte, durfte seine besorgniserregenden Ergebnisse nie veröffentlichen. Dr. George Carlo forschte für die US-Mobilfunklobby. Als er seine Studien veröffentlichte, wurde er entlassen. Sein Haus brannte auf mysteriöse Weise durch Brandstiftung nieder. [Quelle: Der Handykrieg, Dokufilm von Klaus Scheidsteger] Somit weiß die Mobilfunklobby aus eigenen Untersuchungen um die Gefahr der Mobilfunkstrahlung – behauptet aber öffentlich das Gegenteil! „Sie ruinieren die Gesundheit von Menschen durch Angst mehr als es der Mobilfunk je tun könnte.“ (Thomas Barmüller, FMK, Forum Mobilfunkkommunikation) Beispiel 7: Mysteriöses Verhalten von Tieren Zahlreiche Landwirte berichten von schweren Erkrankungen bei Tieren, nachdem Mobilfunksender in Betrieb genommen wurden. Friedrich Stengel aus Öttingen/Bayern berichtete von 25 verendeten Kühen, insgesamt 75 Frühabgängen bzw. Totgeburten im 3. oder 4. Monat. Das bayrische Umweltministerium war nicht bereit sich mit dem Fall zu befassen und leugnete jeglichen Zusammenhang mit Mobilfunkstrahlung. Wir empfehlen an dieser Stelle den Dokumentarfilm „Mobilfunk – die verschwiegene Gefahr“, der die Ignoranz der Behörden ausführlich dokumentiert. Hier ein kurzer Ausschnitt: „Die Ignoranz geht aber noch weiter. Eine Ärztedelegation übergab 2006 dem Bundesamt für Strahlenschutz – kurz BfS, eine 700-seitige Dokumentation von strahlungsbedingten Krankheitsfällen. Bis heute wird dem unter Zuhilfenahme durchsichtiger Schutzbehauptungen nicht nachgegangen.“ Telekomsprecher Dr. Volker Böckelmann: „Ein Wirtschaftsunternehmen kann keine Moral haben“ Die aufgeführten 7 Beispiele stellen nur die Spitze des Eisberges eines gigantischen Verschweigens von Mobilfunkschäden dar. Man kommt um die Schlussfolgerung nicht herum, dass mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln verhindert werden soll, dass Schädigungen durch Mobilfunk an das Licht der Öffentlichkeit gelangen. Die Argumentation, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis für solche Schädigungen gäbe, muss doch als arglistige Täuschung und kriminelle Verantwortungslosigkeit entlarvt werden. Dr. med. Gerd Oberfeld, Referent für Gesundheit und Umweltmedizin der Salzburger Landesregierung, bringt es mit einem treffenden Vergleich zu Cholera auf den Punkt: Vor 150 Jahren habe man in London festgestellt, dass sich in der Nähe von bestimmten Brunnen schwere Durchfallerkrankungen mit Todesfolge häuften. Daraufhin habe man die Brunnen sofort gesperrt – und tatsächlich seien die Infektionen zurückgegangen. Oberfeld sieht sofortigen Handlungsbedarf, denn er schätzt, dass bereits heute mehr Menschen durch Mobilfunk geschädigt werden oder gar zu Tode kommen, als durch Verkehrsunfälle oder durch Luftschadstoffe. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, da die Monopolmedien diese lebenswichtigen Zusammenhänge vor den Menschen verschweigen, ist dieser Weckruf wiederum ein Aufruf zur Weiterverbreitung! Darum leiten Sie JETZT diese Sendung über den eingeblendeten Link an möglichst viele Ihrer Freunde und Bekannte weiter und setzen Sie somit ein aktives Signal gegen diese offensichtliche Zensur! Wollen Sie zukünftig speziell zum Thema Mobilfunk und 5G informiert werden, so melden Sie sich doch unter http://www.kla.tv/5G. Wir werden dann Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Herzlichen Dank.

von kw.

Quellen/Links: https://connectiv.events/den-haag-hunderte-voegel-sterben-waehrend-eines-5g-experiments/
raum&zeit, Ausgabe 216/2018 https://www.raum-und-zeit.com/r-z-online/artikel-archiv/raum-zeit-hefte-archiv/alle-jahrgaenge/2018/ausgabe-216/5g-funk-geht-unter-die-haut.html
„Bienen, Vögel und Menschen – Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog“ (Dr. Ulrich Warnke) https://ul-we.de/empfangen-baeume-und-pflanzen-funksignale/
Dokumentarfilm: Mobilfunk – die verschwiegene Gefahr – www.kla.tv/1019
„Thank you for calling“ von Klaus Scheidsteger, http://www.ty4c.com/
Der Handykrieg, Dokufilm von Klaus Scheidsteger https://ul-we.de/category/faq/tiere
https://ul-we.de/zahl-der-insekten-ist-seit-den-1990er-jahren-um-bis-zu-80-gesunken/
https://www.youtube.com/watch?v=F5SZ3aIYuJA
(ab Minute 29.02) https://www.youtube.com/watch?v=F5SZ3aIYuJA
(ab Minute 23:00) https://blog.telefonica.de/2013/01/verantwortung-fur-die-energienutzung-der-zukunft/
https://www.youtube.com/watch?v=dWjx2bx0yUY
Minute 5:07-5:12) http://www.aerzte-und-mobilfunk.eu/gesundheitliche-wirkungen/mobilfunk-gesundheit-krebsrisiko-erschoepfung-burnout-kinder-jugendliche-tumor-embryonenschaedigung-schwangerschaft/
https://www.zeitenschrift.com/news/salford-studie-gms-handys-schaedigen-das-gehirn#.XFrkXxJCfIU
Informationsbroschüre: „Die Fälscher“ (Diagnose Funk) https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99846/Bundesregierung-haelt-Mobilfunkstrahlung-fuer-gesundheitlich-unbedenklich
https://ul-we.de/wp-content/uploads/2019/02/Studien-zur-Elektrosensibilit%C3%A4t.png
www.naturheilpraxis-und-energiebalance.de/themen-zur-umweltmedizin/links-zum-thema-baubiologie/elektrosmog-mobilfunk/
https://ul-we.de/lamas-reagieren-auf-handys-und-smartphones/
Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 14/5113 – https://suche.landtag-bw.de/?mode=and&si=10&q=14%2F5113
https://ul-we.de/wp-content/uploads/2013/08/HallbergOberfeld.pdf
https://stiftung-pandora.eu/archiv/
https://www.bbu-online.de/AG%20Innenraumschadstoffe%20und%20Gesundheit/Schulen/Mobilfunk/Wissenschaftler.htm
https://www.youtube.com/watch?v=aba4bihqxTs
https://ul-we.de/reportage-der-handykrieg/
https://www.elektrosmognews.de/Zitate/inhalt.html

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e.com/watch?v=KhHrF5s4F88

5G=Globaler „MIKROWELLEN- HERD“ OHNE ENTRINNEN – Alle 200m ein Sender!

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e.com/watch?v=eg8QYvu3cUM

Prof. Dr. Konstantin Meyl – Zellresonanz und Skalarwellen

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e.com/watch?v=4FAfEaGNs6k

Wi-Fi Laptop on Lap: Watch Radiation Into Body: Learn How To Protect Yourself

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m/watch?time_continue=148&v=o9thLHXuJs8

Scientists Speaking on Health Effects of Cell Phone Wireless Radiation

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.com/watch?v=wNNSztN7wJc

Cell Phone Dangers | Dr. Devra Davis @ National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS)

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be.com/watch?v=nC-FvW9FAVY

NIH NTP Study Demonstrates Cell Phone Cancer Link Dr. Ronald Melnick

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/03/us-behoerde-warnt-vor-elektromagnetsichen-impuls-waffen/

US-Kommission warnt vor verheerenden Angriffen mit EMP-Waffen

Nach Ansicht von Forschern sind nukleare EMP-Angriffe heute eine existenzielle Bedrohung für das Überleben der USA und ihrer Verbündeten. Denn Gefahr droht auch von kleineren Akteuren.

Staaten wie Russland und China entwickeln leistungsstarke Atombomben, die in großer Höhe starke elektromagnetische Impulswellen (EMP-Wellen) erzeugen können, um jegliche elektronische Infrastruktur außer Kraft zu setzen. Dies sagen jetzt freigegebene amerikanische Studien.

Nukleare EMP-Angriffe seien eine der wenigen Möglichkeiten, wie kleine und möglicherweise irrationale Staaten wie Nordkorea die USA angreifen könnten, heißt es in einem Bericht der inzwischen aufgelösten Kommission zur Beurteilung der Bedrohung der Vereinigten Staaten durch EMP-Angriffe aus dem Jahr 2017.

„Ausländische Gegner können eine nukleare EMP-Attacke in Betracht ziehen, um die USA durch einen Angriff auf ihre technische Achillesferse schwer zu beschädigen, ohne sich dem US-Militär stellen zu müssen“, so der Bericht, demzufolge ausländische Akteure EMP-Angriffe praktisch überall auf der Welt einsetzen könnten.

In Russland spricht man in diesem Zusammenhang von Super-EMP-Waffen. Diese sind entwickelt worden, um Gammastrahlen erzeugen, die den E1-EMP-Effekt erzeugen, keine große Explosion und normalerweise nur sehr geringe Sprengleistungen von nur 1 bis 10 Kilotonnen haben.

„Sogar strategische Kräfte in den USA, die gegen EMP-Angriffe ausgelegt sind, sowie die Führung, Kontrolle, Kommunikations- und Nachrichtensysteme (C3I) sind potenziell anfällig für eine solche Bedrohung“, so eine weitere Studie für die amerikanische EMP-Kommission

Weiter heißt es, in Russland, China, Nordkorea und dem Iran seien nukleare EMP-Angriffe Teil der militärischen Pläne und Übungen für eine „revolutionär neue Art der Kriegsführung gegen militärische Kräfte und kritische zivile Infrastrukturen durch Cyber, Sabotage und EMP“.

Daher betrachtet die Kommission EMP-Angriffe als „existenzielle Bedrohung für das Überleben der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten“, die von großen Nuklearmächten und kleinen Atomwaffenmächten, darunter Nordkorea und nicht-staatliche Akteure wie zum Beispiel nuklear bewaffnete Terroristen.

Simulation eines EMP-Angriffs auf Brüssel (Grafik: Peter Vincent Pry)

Simulation eines EMP-Angriffs auf Brüssel (Grafik: Peter Vincent Pry)

In einem der von den Forschern untersuchten Szenarien detoniert Russland eine Atomwaffe 60 Kilometer über dem Nato-Hauptsitz in Brüssel. Das resultierende EMP-Feld erstreckt sich über einen Umkreis von 850 Kilometern und deckt die Benelux-Länder und das gesamte Gebiet Deutschlands ab. Es umfasst zudem fast ganz Frankreich erstreckt sich bis zur Mittelmeerküste.

In diesem Szenario ist auch Großbritannien mit Ausnahme des äußersten Nordens von Schottland vom EMP-Feld abgedeckt, sodass praktisch alle Militärstützpunkte Großbritanniens betroffen sind. Auch ganz Dänemark, die Hälfte der Tschechischen
Republik, die Hälfte von Österreich und Norditalien bis nach Venedig sind betroffen.

Alle diese europäischen Nationen haben verbundene Stromnetze. Die sich ausbreitenden Ausfälle würden nach Ansicht der Forscher zu einem flächendeckenden, langwierigen Blackout führen. Zwar sei Polen nur bis Posen von dem EMP-Feld abgedeckt. Doch wegen des verbundenen Stromnetzes wäre auch das polnische Militär stark beeinträchtigt.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass die baltischen Staaten außerhalb des EMP-Feldes liegen, dass sie jedoch in dem Angriffsszenario „nahezu wehrlos“ seien. Die schwer bewaffnete russische Enklave Kaliningrad und Russlands Verbündeter Belarus, der an russischen Übungen gegen die Nato teilnimmt, seien ebenfalls nicht betroffen.

„Russische Panzer rollen in 60 Stunden über die baltischen Staaten. In sechs Monaten, wahrscheinlich weniger wenn taktische Atomwaffen angedroht oder eingesetzt werden, kann Moskau die Territorien der ehemaligen UdSSR zurückerobern, während die Nato sich noch erholt. Wenn die Nato sich kann jemals erholen“, so der Bericht weiter.

Für EMP-Angriffe ist keine große Genauigkeit erforderlich. Die Bomben benötigen weder Wiedereintrittsfahrzeuge, noch Hitzeschilde oder Stoßdämpfer wie bei herkömmlichen Nuklearwaffen. Zudem können sie von Satelliten, Raketen, von militärischen oder zivilen Flugzeugen abgefeuert werden, oder sogar von einem meteorologischen Ballon.

 

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siehe auch „Elektromagnetische Manipulation“

https://www.welt.de/wissenschaft/article188263849/Neurochirurgie-Neue-Methode-fuer-Wach-OPs-am-Hirn-bringt-Patienten-zum-Laecheln.html

Wissenschaft Neue Methode

„Fühlt sich gut an“ – Gehirnchirurgen lassen Patientin bei OP grinsen

Normalerweise bedeuten Hirnoperationen Stress für den Patienten
Normalerweise bedeuten Hirnoperationen Stress für den Patienten

Quelle: Getty Images/Douglas Sacha

Die Wissenschaftler hoffen nun, mit dieser Methode künftig Patienten beruhigen zu können, die während einer Hirn-OP wach sein müssen. Ein deutscher Fachmann ist jedoch skeptisch, ob sich der Ansatz durchsetzt.

Es gibt chirurgische Eingriffe am Gehirn, die es erforderlich machen, dass der Patient bei Bewusstsein ist, beispielsweise wenn ein Hirntumor entfernt wird, der sich sehr nah am Seh- oder Sprachzentrum befindet. Bei einem wachen Patienten können die entsprechenden Funktionen während der Operation durch Sehtests und Sprachaufgaben kontinuierlich abgefragt und überwacht werden.

Allerdings bedeuten derartige Eingriffe nicht selten besonderen Stress: „Sogar gut vorbereitete Patienten können während einer Wachoperation in Panik geraten, was gefährlich werden kann“, sagt Neurochirurgin Kelly Bijanki, Hauptautorin der Studie, laut einer Mitteilung.

Die Wissenschaftler berichten von einer 23-jährigen Epilepsiepatientin, die unter Angstzuständen und depressiven Phasen litt und ihre Anfälle in der Uniklinik kontrollieren ließ. Für diese Kontrolle werden in einem ersten Eingriff Elektroden im Hirn angebracht. Sie sollen anzeigen, welche Hirnareale einen epileptischen Anfall auslösen. Während dieses Monitorings stimulierten die Mediziner nun mit elektrischen Impulsen die Gürtelwindung (Gyrus cinguli) der Frau. Die Gürtelwindung gehört zum limbischen System. Diese Funktionseinheit des Gehirns ist für die Verarbeitung von Emotionen zentral.

Als die Neurochirurgen einen bestimmten Teil reizten, zeigte die Patientin ein fröhliches, entspanntes Verhalten. In einem Video ist zu sehen, dass die Frau nicht in der Lage ist, ein finsteres Gesicht zu machen oder nicht zu lächeln – selbst, als die Mediziner sie dazu auffordern, sich an eine traurige Situation zu erinnern. Sie erklärt kichernd: „Das fühlt sich einfach nur gut an.“

Der beobachtete Effekt wurde dann benutzt, um die Patientin bei einer zwei Tage später durchgeführten Operation zu beruhigen. Bei solchen OPs bekommt der Patient zunächst eine Narkose, sodass er vom Öffnen des Schädels nichts mitbekommt. Nach dem Erwachen geriet die Frau zwar zunächst in Panik: „Als wir ihre Cingulum-Stimulation anstellten, berichtete sie aber sofort, dass sie sich glücklich und entspannt fühlte. Sie erzählte Witze über ihre Familie und konnte die Wachprozedur erfolgreich tolerieren“, führt Bijanki aus.

Patientin war den Tränen nahe

Im Fachartikel wird zudem berichtet, dass die Stimulation während des Eingriffs unbeabsichtigt unterbrochen worden war: Die Patientin wurde daraufhin nervös und ängstlich und war den Tränen nahe. Nach Wiederanstellen der Stimulation ebbten ihre Angstgefühle schnell wieder ab und kurz darauf kehrte auch ihre Fröhlichkeit zurück. Diese Reaktion bestätigten auch Versuche mit zwei weiteren Epilepsiepatienten.

Für Walter Stummer, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Münster und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), sind die Befunde zwar interessant. „Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der Aufwand den Nutzen rechtfertigt.“ So sei eine zweite Operation neben dem eigentlichen Eingriff nötig, um die Elektrode zu platzieren.

Hierbei werde der Kopf des Patienten in einen Rahmen eingespannt, der ein Koordinatensystem vorgebe. Dann müsse die richtige Stelle für die Elektrode gefunden werden. „Insgesamt sind die Risiken eines derartigen Eingriffs gering. Er erfordert aber Spezialkenntnisse und ein großes, interdisziplinäres Team aus Neurochirurgie, Neurologie und Neurophysiologie“, führt Stummer aus, der nicht an der Studie beteiligt war.

Mit weniger Aufwand wäre die Stimulation der Gürtelwindung tatsächlich eine hilfreiche zusätzliche Maßnahme. Zum einen könnte man dadurch besonders ängstliche Patienten beruhigen.

Zum anderen würden die teils sehr langen Wachoperationen, bei denen die Patienten kontinuierlich Aufgaben lösen müssen, vermutlich für diese erträglicher. Insgesamt verfüge die Neurochirurgie aber mittlerweile über sehr gute Medikamente und Behandlungsweisen, um auch mit ängstlichen Patienten umzugehen. Stummer fasst daher zusammen: „Angesichts der ausgefeilten Methoden, die wir schon haben, bin ich skeptisch, ob sich das durchsetzen wird.“

dpa/ott

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ube.com/watch?v=BOFQmimqNzg

MK ULTRA: Wie die CIA versucht, uns alle wie Roboter zu steuern [Doku deutsch]

Welt der Wunder:  „MK-ULTRA“ – Gedanken-Kontrolle – SECRET

Kindes-Missbrauch – katholische Kirche
Hypnose – Code
CIA –  Psychiater Donald Ewen Cameron – Allan Memorial Institute – (Nürnberger Prozess)
Linda McDonald – MK-ULTRA-Opfer 1962 Montreal/Kanada
1966-1973 – Dr L. Wilson Green – (aus Deutschland)
Projekt „paper clip“ – 127 Nazi-Wissenschaftler von CIA aufgenommen unter Anderen „Kurt Blome“
„Der Manchurian Kandidat“
„Frank Olson“ – Anthrax – „Mind-Control“
„MK-ULTRA“ – „sensorische De-Privatisation“ – „Entzug aller Sinnes-Reize“ – Montreal 1960
Wer erschoss Senator „Robert Kennedy“?
1963 Erkenntnisse über „MK-ULTRA“ aus dem Verhör-Handbuch der CIA – Isolation – Deprivatisation – „Elektro-Schocks“ – Anwendung suggestiver Botschaften – Guantanamo

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Diplom-Psychologe „Heiner Gehring“ – „Mind Control“ – „Be-Herrschung“ – „Versklavte Gehirne“

Physical Control of Mind“ – Jose M. R. Delgado

Propaganda als „Mind-Control-Instrument“ –  Abschaffung der Freiheit“ – „Erzeugung von Angst und Schuld„ – „Medien-Propaganda“ – „Zensur“ – „Anglo-Amerikanischer-Sprach-Imperialismus“

Manipulation – Musik:   Unterschwellige Botschaften eingebaut

klassische „Mind-Control“: „Gehirn-Wäsche“ – „vollständiger Reiz-Entzug“ – „Kriegs-Gefangene“ – „Elektro-Schocks“ – „Psycho-Chirugie“ – „Schweden“ – „Lobotomie“ – „Gehirn-Transplantation“ – PROJEKT : „CIA-MK-ULTRA“ –  „Dr Ewen Cameron“ – „Kanada“ – „DROGEN“ – PROJEKT : „Monarch“ – „okkulte-satanistische Techniken“ – Dr. Helmut Lammer

fortgeschrittene „Mind-Control“: „Hans Dominik“ – „Manipulation über „elektro-magnetische Wellen/Skalar-Wellen“ – ab Stunden 1:11 Irak (Beispiel für angewandter Mind-Control“  

ab Stunden 1:16 DeutschlandKaiserslautern – „Donnersberg“ (US-Luft-Waffen-Basis) – Test von „elektro-magnetischen/Skalar-Wellen“ – Waffen

ab 1:32 StundenImplantate – „Sende-und Empfangs-Einheit“ – „HAARP

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https://blog.moderlak.de/us-patent-6506148-b2-die-manipulation-des-nervensystems-durch-die-elektromagnetischen-felder/

US-Patent 6506148-B2: Die Manipulation des Nervensystems durch die elektromagnetischen Felder

Unser Gehirn ist im Wesentlichen für zwei physikalisch messbare Frequenzbereiche empfänglich. Das sind einmal der Mikrowellenbereich, wie er auch für Handys benutzt wird, und zum anderen der niederfrequente ELF-Bereich. ELF Frequenzen arbeiten mit sehr tiefen Schwingungen von 1 bis 100 Hertz. Diese Wellen haben die Fähigkeit, tief in die Erde einzudringen, und können sogar Krümmungen folgen. Mittels ELF-Wellen lassen sich nicht nur Worte, Gedanken oder Bilder ins Unterbewusstsein transportieren, sondern es ist auch möglich, die Gefühle eines Menschen zu manipulieren.

Der Mensch besitzt verschiedene Gehirnwellenbänder im ELF-Bereich:
Delta (1-3 Hz): Tiefschlaf, Koma
Theta (4-7 Hz): Hypnose, Trance, Traum
Alpha (8-12 Hz): Meditation, Entspannung
Beta (13-40 Hz): Wachzustand bis höchste Erregung.

Die genauen Kenntnisse der elektromagnetischen Felder erlauben den Zugriff auf die komplexen neurokognitiven Prozesse, die mit dem menschlichen Selbst, dem Bewusstsein und dem Gedächtnis verbunden sind. Bei Einstrahlung entsprechender Frequenzen auf das Gehirn werden ab einer bestimmten Intensität veränderte Hirnwellenmuster erzwungen und die Funktion des Gehirns unterbrochen, was zu ernsthaften Störungen führen kann. Diese Manipulation der mentalen Funktion stört die neurologischen und physischen Funktionen. Die Auswirkungen auf die Gesundheit können beträchtlich sein, da das menschliche Gehirn und verschiedene andere Organe eben mit elektromagnetischen Wellen im ELF- Bereich arbeiten.

Dass es heute möglich ist, Menschen durch Bestrahlung zu beeinflussen oder gar zu steuern, wird nicht mehr in Frage gestellt. Wissenschaftliche Studien haben dies schon mehrfach belegt.

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siehe auch „MK ULTRA“

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Unfassbar – Als der Forscher Curtis Waltman von der Website Muckrock beim Washington State Fusion Center für eine Recherche Akten über die Antifa und die White Supremacy beantragte, bekam er etwas mehr, als er erwartet hatte: Eine nicht verwandte Zip-Datei mit dem Titel „EM effects am menschlichen Körper.“(Die Datei kann original auf Muckrock runtergeladen werden.)

(Symbolbild: Haarp-Anlage in Alaska)

In der Datei befanden sich drei Diagramme, die Informationen über elektromagnetische Waffenzeigen, die auf den menschlichen Körper und das Gehirn abzielen. Das erste Diagramm mit dem Titel Psycho-Electronic Weapon Effects, scheint den möglichen Einsatz solcher Waffen im Detail aufzuzeigen und konzentriert sich sowohl auf Gedankenkontrolle als auch auf körperliche Beschwerden.

Das nächste Diagramm zeigt verschiedene Prozesse, durch die elektromagnetische Bewusstseinskontrolle über Mobilfunknetze oder mehr lokal vom Boden oder aus der Luft durch gezielte Angriffe auf Personen mitpsychotronischen Waffen eingesetzt werden könnte. Verschiedene Frequenzen werden beschrieben, um verschiedene Bereiche des Gehirns beeinflussen zu können.

Das dritte Schema spricht mehr über die Kartierung der menschlichen Gehirnwellenfrequenzen und erwähnt, dass jeder menschliche Körper ein einzigartiges bioelektromagnetisches Feld hat, das vermutlich Benutzern fortgeschrittener Technologien die Fähigkeit geben würde, jedes Individuum auf der Welt darauf basierend zu lokalisieren, so dass sie direkt auf diese Personen mit psychotronischen Waffen zielen können.

Seltsamerweise erscheinen einige dieser Bilder in einem Artikel im Nexus Magazin, der eine Klage von John St. Clair Akewi von 1992 gegen die NSA beschreibt. Akewi behauptete, die NSA verfüge über die „Fähigkeit, US-Bürger heimlich zu ermorden oder verdeckte psychologische Kontrollmassnahmen durchzuführen, um Patienten mit schlechter psychischer Gesundheit zu diagnostizieren“, und dokumentierte ihre angeblichen Methoden.

Interessant ist auch, dass neulich sogar Yahoo den Sachverhalt aufgriff.

Der Spiegel berichtete bereits 1965 in einem brisanten Artikel (Wut auf Kommando) über den Sachverhalt: „ … Längst meldeten sich Warner, die mit Schrecken die möglichen Folgen dieses Zweiges der Verhaltensforschung voraussehen. „Es entwickelt sich hier ein Wissenschaftsgebiet“, mahnte etwa Dr. Carl R. Rogers, Psychologieprofessor an der Universität von Wisconsin, „das die menschliche Gesellschaft weit stärker wird verändern können als die Entdeckung der Atomenergie.“ … “  (sehr lesenswert.)

Wer sich umfassende über das Thema bilden will, sollte das auf weisse-folter.info tun. Die Seite ist sehr übersichtlich und professionell.

Fazit: Schade, dass elektromagnetische Frequenzen praktisch nur in geheimen und grausamen Forschungsprojekten Anwendung finden. In der Humanbiologie und der Medizin, wo Frequenzen und Schwingungen ein immenses Potenzial hätten, werden sie meistens ignoriert und belächelt.

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Hat der alte Meister sich doch einmal wegbegeben und nun sollen…….

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46273422.html

14.07.1965

HIRNREIZUNG

Wut auf Kommando

Grell lastete Sonnenglut über der Stierkampf-Arena der südspanisehen Provinzhauptstadt Cordoba. Der Torero, unbewaffnet und ungelenk, schien in Gefahr. Nie zuvor hatte er einem angreifenden Stier gegenübergestanden. Sein Name: Dr. José M. R. Delgado. Sein Beruf: Professor für Physiologie und Psychiatrie an der Yale-Universität in New Haven (US-Staat Connecticut).
Bis auf zwei Meter ließ der Professor das wütende Tier heranstürmen. Dann warf er das rote Reiz-Tuch, die Muleta, weg und drückte einen Knopf an dem Miniatur-Funkgerät, das er in der Hand hielt. Als renne er gegen eine unsichtbare Mauer an, stoppte der Stier mitten in Lauf, stemmte die Vorderhufe in den Boden, wandte den Kopf zur Seite – und trollte sich davon.
Der unblutige Matadoren-Sieg, von dem der amerikanische Physiologe Delgado jüngst berichtete, war (so die „New York Times“) „die bislang aufsehenerregendste Demonstration für eine gezielte Beeinflussung des Tierverhaltens durch Fernsteuerung des Gehirns“.
Die zirzensische Vorstellung in der südspanischen Arena war nur ein Beispiel. In Tausenden von Versuchsreihen haben Wissenschaftler in aller Welt während der letzten Jahre immer spitzfindigere und erfolgreichere Methoden ersonnen, Triebe und Stimmungen, Instinkte und Verhaltensweisen bei den verschiedensten Tieren – Katzen, Hunden, Affen, Ratten, Delphinen und Hühnern – künstlich hervorzurufen oder zu beeinflussen. Professor Delgado hält jetzt die Zeit für gekommen, derartige Versuche systematisch auch bei Menschen vorzunehmen.
Regungen wie etwa Lust oder Unlust, Wut oder Freundlichkeit, so erläuterte der Physiologe, die herkömmlicherweise der „Psyche“ zugeschrieben werden, lassen sich durch gezielte elektrische Stimulation des Gehirns hervorrufen, ändern oder unterbinden“. So könnten entsprechende Experimente mit Menschen nach Ansicht Delgados „von entscheidender Bedeutung sein, wenn es gilt, die Ängste, Frustrationen und Konflikte des modernen Menschen zu erforschen und zu lösen“.
Alle Versuche, menschliche oder tierische Verhaltensweisen durch einen elektrischen Hirnreiz von außen anzuregen, gehen auf Forschungsarbeiten zurück, die der Schweizer Physiologe Walter Hess schon während der dreißiger Jahre unternahm und für die er 1949 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.
Hess hatte winzige Stahl-Elektroden in die tieferen Schichten des Gehirns von Hauskatzen eingepflanzt. Je nachdem, welcher Bereich des Gehirns durch die elektrischen Impulse gereizt wurde, beobachtete Hess verschiedene Stimmungs-Änderungen und Verhaltensweisen bei den Tieren. Eine friedlich sich putzende Katze etwa begann plötzlich wütend das Fell zu sträuben und zu fauchen, als nähere sich ihr ein Hund. Durch Stromstöße in andere Hirnregionen wurde der Drang zum Fressen, Trinken, Schlafen oder auch der Entschluß zur Flucht ausgelöst.
Ähnliche Versuche mit Haushühnern unternahm der vor einigen Jahren verstorbene deutsche Physiologe Erich von Holst, seinerzeit Leiter des Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie in Seewiesen (Oberbayern). Er funkte die in Hühnerhirne eingepflanzten Elektroden drahtlos an: Ein winziger Empfänger war am Kopf der frei umherlaufenden Tiere befestigt. Die Sende-Impulse reizten die Hühner spontan dazu, sich etwa die Federn zu putzen oder den Schnabel zu wetzen. Aber der Verhaltensprofessor konnte damit auch jederzeit auf Kommando, ohne realen Anlaß, das typische Imponiergehabe der Hähne („Kratzfuß“) auslösen oder auch wütende Rangordnungskämpfe provozieren.
Absonderliche Reaktionen konnten amerikanische Wissenschaftler an der Universität Pittsburgh bei Ratten hervorrufen, deren Gehirne nicht elektrisch, sondern mit Hormonen und anderen chemischen Stimulanzien gereizt wurden. Durch haarfeine Kanülen, die in die Schädeldecke eingepflanzt waren, wurden die Chemikalien wahlweise in verschiedene Hirnzentren geträufelt.
So konnten die Forscher beispielsweise männliche Ratten dazu veranlassen, mit (sonst typisch weiblichem) Hege-Instinkt für nicht vorhandene Rattenjunge Nester zusammenzutragen. Weibliche Ratten entwickelten, wenn das Hormon in das betreffende Hirnzentrum (hinter dem Sehnerv) geleitet wurde, ein typisch männliches Sexualverhalten. Und wenn die Wissenschaftler mehrere Hirnzentren gleichzeitig reizten, überlagerten sich auch im Verhalten der Tiere mehrere Antriebe: „In einigen Fällen“, so berichtete der Leiter des Pittsburgh-Teams, Alan E. Fisher, „trugen männliche Ratten Junge in ihrem Maul (Hege-Instinkt) und versuchten gleichzeitig zu kopulieren, gleichgültig, ob sie auf männliche oder weibliche Partner trafen.“
Daß Steuerzentren für gegensätzliche Antriebe im Gehirn zum Verwechseln nahe beieinanderliegen können, beobachtete auch der amerikanische Stierkampf-Professor Delgado. Katzen, so berichtete der Wissenschaftler, bei denen durch Funkbefehl das Haßzentrum in der Amygdala, einem linsengroßen Teil des Zwischenhirns, gereizt wurde, fielen mit allen Anzeichen der Wut – ausgestreckten Krallen, gesträubten Haaren und geweiteten Pupillen – übereinander her. Doch ihr Verhalten wandelte sich geradezu ins Gegenteil, sobald die EmpfängerElektrode in der Amygdala um Millimeterbruchteile verschoben wurde – dort liegt, so mutmaßt Delgado, das Liebeszentrum: Die neuerlich stimulierten Tiere „beschnüffelten und beleckten einander... die Freundschaft hielt mehrere Tage vor, bis die Stimulation erlahmte“.
Einen Schritt weiter als bei der Um-Steuerung tierischer Gemütserregungen ging Professor Delgado, dessen Forschungen großenteils von der USMarine finanziert werden, mit einer Versuchsreihe, die er im Affengehege der Yale-Universität vornahm. Der Forscher pflanzte dem aggressivsten Männchen der Affenhorde eine Elektrode in jenen Hirnbezirk ein, der die Empfindung „Friedfertigkeit“ auslöst. Die Sendetaste, mit deren Hilfe sich die Kommando-Elektrode im Hirn des Herden-Tyrannen aktivieren ließ, wurde im Käfig aufgestellt. Zur Verblüffung des Forschers lernten die unterdrückten Mitglieder der Horde sehr bald, das neue Instrument der Macht zu nutzen: Wann immer der Wüterich handgreiflich wurde, lief ein Affe zu der Sendetaste und beschwichtigte den Raufbold drahtlos.
Das bislang verblüffendste Experiment mit elektrischen Hirnreizen gelang den Verhaltensforschern der kanadischen McGill-Universität. Sie entdeckten – zuerst bei weißen Ratten, später auch bei Katzen, Affen und Delphinen – ein Wollustzentrum im Gehirn. Sobald dieser Hirnbereich gereizt wurde, gerieten die Tiere offenkundig in ein ekstatisches Hochgefühl.
Als die Forscher den Versuchs-Ratten erlaubten, sich selbst durch Betätigen der Sendetaste den lustweckenden Strom-Impuls ins Gehirn zu schicken, wurden die Tiere süchtig: Sie nahmen sich kaum mehr Zeit zum Fressen und drückten fast unablässig die Wollust-Taste, bis zu 8000 mal in jeder Stunde Einige der Versuchsratten trieben das elektrische Selbstbelustigungsspiel 30 Tage lang fast ununterbrochen, mit nur minutenlangen Schlafpausen. Gleichwohl waren sie nach Abschluß des Experiments physisch gesund.
An menschlichen Gehirnen sind derartige Versuche elektronischer Beeinflussung bislang nur in wenigen Fällen vorgenommen worden. Professor Delgado etwa ließ bei Epilepsie-Patienten Kommando-Stromstöße auf das Gehirn einwirken. Folge: Einige der Kranken reagierten mit verstärkten Angstgefühlen, andere äußerten übertriebene Freundlichkeit gegenüber ihrer Umwelt. Einer der Patienten brach im Gefolge der elektrischen Stimulation in einen unnatürlichen Wortschwall aus; er sprach plötzlich sechsmal so schnell wie gewöhnlich. Ein anderer Patient, ein 11 jähriger Junge, bekam plötzlich Zweifel: „Ich weiß nicht, ob ich Junge oder Mädchen bin.“ Er äußerte den Wunsch, den untersuchenden Arzt zu heiraten.
Längst meldeten sich Warner, die mit Schrecken die möglichen Folgen dieses Zweiges der Verhaltensforschung voraussehen. „Es entwickelt sich hier ein Wissenschaftsgebiet“, mahnte etwa Dr. Carl R. Rogers, Psychologieprofessor an der Universität von Wisconsin, „das die menschliche Gesellschaft weit stärker wird verändern können als die Entdeckung der Atomenergie.“
Auf einer amerikanischen Wissenschafts-Tagung im „Illinois Institute of Technology“ indes malte ein Elektronik-Ingenieur namens Curtiss R. Schafer bereits eine makabre Vision, die er für „ökonomisch durchaus erwägenswert“ hielt. Kindern, so prophezeite der Wissenschaftler, könnten gleich nach der Geburt Hunderte von Kommando-Elektroden ins Gehirn gepflanzt werden. Solche stromgelenkten Kinder – biologische Roboter – seien „weit billiger herzustellen und zu unterhalten“ als Roboter aus Stahl und Transistoren.
Schafer: „Einen simplen mechanischen Maschinenmann zu bauen, kostet nach heutigen Maßstäben etwa zehnmal soviel wie die Geburt und Aufzucht eines Kindes bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr.“
Verhaltensforscher Delgado, gereizter Stier: Durch Stromstoß ins Gehirn…
. . . drahtlos besänftigt Verhaltensforscher Delgado, gestoppter Stier

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Der Papst selbst hat das Thema angesprochen? – WIESO – WEIL „PONTIFEX-MAXIMUS“ unter DRUCK geraten ist und es SOWIESO RAUSGEKOMMEN wäre

https://www.welt.de/kultur/plus188411295/Kirchenskandal-Beim-Missbrauch-an-Nonnen-geht-es-um-ultimative-Machtausuebung.html?source=k143_control.capping.weltplus.3.188411295

Kirchenskandal

Beim Missbrauch an Nonnen geht es um ultimative Machtausübung

Gehorsam, Schweigen, Hingabe zu Gott und seinem Stellvertreter auf Erden
Gehorsam, Schweigen, Hingabe zu Gott und seinem Stellvertreter auf Erden

Quelle: Getty Images

Der Papst selbst hat das Thema angesprochen. Franziskus wählte dramatische Worte. Priester und Bischöfe hätten Nonnen sexuell missbraucht, sagte der Papst.

Der anschließende Sturm der Entrüstung war berechtigt – und er war zugleich naiv: Der Missbrauch in der Kirche wird begünstigt durch physische Mauern und solche des Gehorsams. Am Anfang herrscht die Gewalt als Mittel der Erziehung. Diese Gewalt wird dann sexualisiert. Die Täter können es sich leisten, die dokumentierten Einzelfälle belegen das…..

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siehe auch„Der SACHSEN-SUMPF“ –  KINDES-MISSBRAUCH Teil 1

siehe auch Der Fall Dutroux“ – KINDES-MISSBRAUCH Teil 2

siehe auch „Höllen- Leben“ – KINDES-MISSBRAUCH Teil 3

JUSTIZ – „UN-RECHT“ – KORRUPTION

 

be.com/watch?v=uWXrckk8NVA

Thomas de Maizière – Sachsensumpf – Vertuschung von Kinderschändung im Kanzleramt

 

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T. De Maizière: EINE GANZ WIDERLICHE PERSON die unter VERDACHT steht KINDER zu SCHÄNDEN und aber auf JEDEN FALL KINDER-SCHÄNDUNG GEDECKT hat einfach nur EKELHAFT PENETRANT – WIE diese PERSON es WAGT über ANDERE von EHRE zu SPRECHEN!!!!!!!!!!!

https://www.welt.de/politik/deutschland/article188502889/Fluechtlingskrise-Herrschaft-des-Unrechts-De-Maiziere-nennt-Seehofers-Spruch-ehrabschneidend.html

„Herrschaft des Unrechts“ – De Maizière nennt Seehofers Spruch „ehrabschneidend“

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MERKEL/Thomas de Maiziere`

UN-RECHT: WENN der STAATS-ANWALT ein PROSTITUIERTER der POLITIK – WEISUNGs-GEBUNDEN und nicht UN-ABHÄNIG ist

e.com/watch?v=3WZ4TzbMJHY

Bilanz „Sachsensumpf“ | Exakt | MDR

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e.com/watch?v=pPmtLyoYknc

Jürgen Roth Sachsensumpf.mov

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be.com/watch?v=4endp_j4rI4

Selbstjustiz im Sachsensumpf – Sachsenclan will Journalismus be- und abstrafen

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utube.com/watch?v=WC_2eWZYVJk

Wer gewinnt im Sachsensumpf – ZAPP Medienmagazin

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e.com/watch?v=UeQy9gAdvb8

Frontal 21 – Korruption in Sachsen

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be.com/watch?v=Pb-Q93u1AIo

Zwangsprostitution – Mandy Kopp – TRUE CRIME STORIES #WV.WS

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tube.com/watch?v=7HhXCQsSIo0

Sachsen(-sumpf) und die Pressefreiheit

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ube.com/watch?v=tXJX0ABJukU&feature=youtu.be

Satanismus –  Kannibalismus – „Menschen-OPFER“ in Deutschland

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be.com/watch?v=XRPgNUPaVu0

Die okkulte Elite – Satanisten – ritueller Missbrauch – MK Ultra – Teil 1

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siehe auch „DER SONNEN-GOTT“ – „Jesus Christus“ – „SONNEN-KULT“

utube.com/watch?v=olenv4vbHEI

Die okkulte Elite – „Katholische Kirche“ – Nationalsozialismus –  „New World Order“ –  Teil 3

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https://patents.google.com/patent/US6506148

Nervous system manipulation by electromagnetic fields from monitors

Abstract
Physiological effects have been observed in a human subject in response to stimulation of the skin with weak electromagnetic fields that are pulsed with certain frequencies near ½ Hz or 2.4 Hz, such as to excite a sensory resonance. Many computer monitors and TV tubes, when displaying pulsed images, emit pulsed electromagnetic fields of sufficient amplitudes to cause such excitation. It is therefore possible to manipulate the nervous system of a subject by pulsing images displayed on a nearby computer monitor or TV set. For the latter, the image pulsing may be imbedded in the program material, or it may be overlaid by modulating a video stream, either as an RF signal or as a video signal. The image displayed on a computer monitor may be pulsed effectively by a simple computer program. For certain monitors, pulsed electromagnetic fields capable of exciting sensory resonances in nearby subjects may be generated even as the displayed images are pulsed with subliminal intensity.

Images (9)

Classifications
A61N2/00 Magnetotherapy

US6506148B2

UNITED STATES OF AMERICA

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Inventor
Hendricus G. Loos

Worldwide applications
2001 US

Application US09/872,528 events
Description

BACKGROUND OF THE INVENTION

The invention relates to the stimulation of the human nervous system by an electromagnetic field applied externally to the body. A neurological effect of external electric fields has been mentioned by Wiener (1958), in a discussion of the bunching of brain waves through nonlinear interactions. The electric field was arranged to provide “a direct electrical driving of the brain”. Wiener describes the field as set up by a 10 Hz alternating voltage of 400 V applied in a room between ceiling and ground. Brennan (1992) describes in U.S. Pat. No. 5,169,380 an apparatus for alleviating disruptions in circadian rythms of a mammal, in which an alternating electric field is applied across the head of the subject by two electrodes placed a short distance from the skin.

A device involving a field electrode as well as a contact electrode is the “Graham Potentializer” mentioned by Hutchison (1991). This relaxation device uses motion, light and sound as well as an alternating electric field applied mainly to the head. The contact electrode is a metal bar in Ohmic contact with the bare feet of the subject, and the field electrode is a hemispherical metal headpiece placed several inches from the subject’s head.

In these three electric stimulation methods the external electric field is applied predominantly to the head, so that electric currents are induced in the brain in the physical manner governed by electrodynamics. Such currents can be largely avoided by applying the field not to the head, but rather to skin areas away from the head. Certain cutaneous receptors may then be stimulated and they would provide a signal input into the brain along the natural pathways of afferent nerves. It has been found that, indeed, physiological effects can be induced in this manner by very weak electric fields, if they are pulsed with a frequency near ½ Hz. The observed effects include ptosis of the eyelids, relaxation, drowziness, the feeling of pressure at a centered spot on the lower edge of the brow, seeing moving patterns of dark purple and greenish yellow with the eyes closed, a tonic smile, a tense feeling in the stomach, sudden loose stool, and sexual excitement, depending on the precise frequency used, and the skin area to which the field is applied. The sharp frequency dependence suggests involvement of a resonance mechanism.

It has been found that the resonance can be excited not only by externally applied pulsed electric fields, as discussed in U.S. Pat. Nos. 5,782,874, 5,899,922, 6,081,744, and 6,167,304, but also by pulsed magnetic fields, as described in U.S. Pat. Nos. 5,935,054 and 6,238,333, by weak heat pulses applied to the skin, as discussed in U.S. Pat. Nos. 5,800,481 and 6,091,994, and by subliminal acoustic pulses, as described in U.S. Pat. No. 6,017,302. Since the resonance is excited through sensory pathways, it is called a sensory resonance. In addition to the resonance near ½ Hz, a sensory resonance has been found near 2.4 Hz. The latter is characterized by the slowing of certain cortical processes, as discussed in the ‚481, ‚922, ‚302, ‚744, ‚944, and ‚304 patents.

The excitation of sensory resonances through weak heat pulses applied to the skin provides a clue about what is going on neurologically. Cutaneous temperature-sensing receptors are known to fire spontaneously. These nerves spike somewhat randomly around an average rate that depends on skin temperature. Weak heat pulses delivered to the skin in periodic fashion will therefore cause a slight frequency modulation (fm) in the spike patterns generated by the nerves. Since stimulation through other sensory modalities results in similar physiological effects, it is believed that frequency modulation of spontaneous afferent neural spiking patterns occurs there as well.

It is instructive to apply this notion to the stimulation by weak electric field pulses administered to the skin. The externally generated fields induce electric current pulses in the underlying tissue, but the current density is much too small for firing an otherwise quiescent nerve. However, in experiments with adapting stretch receptors of the crayfish, Terzuolo and Bullock (1956) have observed that very small electric fields can suffice for modulating the firing of already active nerves. Such a modulation may occur in the electric field stimulation under discussion.

Further understanding may be gained by considering the electric charges that accumulate on the skin as a result of the induced tissue currents. Ignoring thermodynamics, one would expect the accumulated polarization charges to be confined strictly to the outer surface of the skin. But charge density is caused by a slight excess in positive or negative ions, and thermal motion distributes the ions through a thin layer. This implies that the externally applied electric field actually penetrates a short distance into the tissue, instead of stopping abruptly at the outer skin surface. In this manner a considerable fraction of the applied field may be brought to bear on some cutaneous nerve endings, so that a slight modulation of the type noted by Terzuolo and Bullock may indeed occur.

The mentioned physiological effects are observed only when the strength of the electric field on the skin lies in a certain range, called the effective intensity window. There also is a bulk effect, in that weaker fields suffice when the field is applied to a larger skin area. These effects are discussed in detail in the ‚922 patent.

Since the spontaneous spiking of the nerves is rather random and the frequency modulation induced by the pulsed field is very shallow, the signal to noise ratio (S/N) for the fm signal contained in the spike trains along the afferent nerves is so small as to make recovery of the fm signal from a single nerve fiber impossibile. But application of the field over a large skin area causes simultaneous stimulation of many cutaneous nerves, and the fm modulation is then coherent from nerve to nerve. Therefore, if the afferent signals are somehow summed in the brain, the fm modulations add while the spikes from different nerves mix and interlace. In this manner the S/N can be increased by appropriate neural processing. The matter is discussed in detail in the ‚874 patent. Another increase in sensitivity is due to involving a resonance mechanism, wherein considerable neural circuit oscillations can result from weak excitations.

An easily detectable physiological effect of an excited ½ Hz sensory resonance is ptosis of the eyelids. As discussed in the ‚922 patent, the ptosis test involves first closing the eyes about half way. Holding this eyelid position, the eyes are rolled upward, while giving up voluntary control of the eyelids. The eyelid position is then determined by the state of the autonomic nervous system. Furthermore, the pressure excerted on the eyeballs by the partially closed eyelids increases parasympathetic activity. The eyelid position thereby becomes somewhat labile, as manifested by a slight flutter. The labile state is sensitive to very small shifts in autonomic state. The ptosis influences the extent to which the pupil is hooded by the eyelid, and thus how much light is admitted to the eye. Hence, the depth of the ptosis is seen by the subject, and can be graded on a scale from 0 to 10.

In the initial stages of the excitation of the ½ Hz sensory resonance, a downward drift is detected in the ptosis frequency, defined as the stimulation frequency for which maximum ptosis is obtained. This drift is believed to be caused by changes in the chemical milieu of the resonating neural circuits. It is thought that the resonance causes perturbations of chemical concentrations somewhere in the brain, and that these perturbations spread by diffusion to nearby resonating circuits. This effect, called “chemical detuning”, can be so strong that ptosis is lost altogether when the stimulation frequency is kept constant in the initial stages of the excitation. Since the stimulation then falls somewhat out of tune, the resonance decreases in amplitude and chemical detuning eventually diminishes. This causes the ptosis frequency to shift back up, so that the stimulation is more in tune and the ptosis can develop again. As a result, for fixed stimulation frequencies in a certain range, the ptosis slowly cycles with a frequency of several minutes. The matter is discussed in the ‚302 patent.

The stimulation frequencies at which specific physiological effects occur depend somewhat on the autonomic nervous system state, and probably on the endocrine state as well.

Weak magnetic fields that are pulsed with a sensory resonance frequency can induce the same physiological effects as pulsed electric fields. Unlike the latter however, the magnetic fields penetrate biological tissue with nearly undiminished strength. Eddy currents in the tissue drive electric charges to the skin, where the charge distributions are subject to thermal smearing in much the same way as in electric field stimulation, so that the same physiological effects develop. Details are discussed in the ‚054 patent.

SUMMARY

Computer monotors and TV monitors can be made to emit weak low-frequency electromagnetic fields merely by pulsing the intensity of displayed images. Experiments have shown that the ½ Hz sensory resonance can be excited in this manner in a subject near the monitor. The 2.4 Hz sensory resonance can also be excited in this fashion. Hence, a TV monitor or computer monitor can be used to manipulate the nervous system of nearby people.

The implementations of the invention are adapted to the source of video stream that drives the monitor, be it a computer program, a TV broadcast, a video tape or a digital video disc (DVD).

For a computer monitor, the image pulses can be produced by a suitable computer program. The pulse frequency may be controlled through keyboard input, so that the subject can tune to an individual sensory resonance frequency. The pulse amplitude can be controlled as well in this manner. A program written in Visual Basic(R) is particularly suitable for use on computers that run the Windows 95(R) or Windows 98(R) operating system. The structure of such a program is described. Production of periodic pulses requires an accurate timing procedure. Such a procedure is constructed from the GetTimeCount function available in the Application Program Interface (API) of the Windows operating system, together with an extrapolation procedure that improves the timing accuracy.

Pulse variability can be introduced through software, for the purpose of thwarting habituation of the nervous system to the field stimulation, or when the precise resonance frequency is not known. The variability may be a pseudo-random variation within a narrow interval, or it can take the form of a frequency or amplitude sweep in time. The pulse variability may be under control of the subject.

The program that causes a monitor to display a pulsing image may be run on a remote computer that is connected to the user computer by a link; the latter may partly belong to a network, which may be the Internet.

For a TV monitor, the image pulsing may be inherent in the video stream as it flows from the video source, or else the stream may be modulated such as to overlay the pulsing. In the first case, a live TV broadcast can be arranged to have the feature imbedded simply by slightly pulsing the illumination of the scene that is being broadcast. This method can of course also be used in making movies and recording video tapes and DVDs.

Video tapes can be edited such as to overlay the pulsing by means of modulating hardware. A simple modulator is discussed wherein the luminance signal of composite video is pulsed without affecting the chroma signal. The same effect may be introduced at the consumer end, by modulating the video stream that is produced by the video source. A DVD can be edited through software, by introducing pulse-like variations in the digital RGB signals. Image intensity pulses can be overlaid onto the analog component video output of a DVD player by modulating the luminance signal component. Before entering the TV set, a television signal can be modulated such as to cause pulsing of the image intensity by means of a variable delay line that is connected to a pulse generator.

Certain monitors can emit electromagnetic field pulses that excite a sensory resonance in a nearby subject, through image pulses that are so weak as to be subliminal. This is unfortunate since it opens a way for mischievous application of the invention, whereby people are exposed unknowingly to manipulation of their nervous systems for someone else’s purposes. Such application would be unethical and is of course not advocated. It is mentioned here in order to alert the public to the possibility of covert abuse that may occur while being online, or while watching TV, a video, or a DVD.

DESCRIPTION OF THE DRAWINGS

FIG. 1 illustrates the electromagnetic field that emanates from a monitor when the video signal is modulated such as to cause pulses in image intensity, and a nearby subject who is exposed to the field.

FIG. 2 shows a circuit for modulation of a composite video signal for the purpose of pulsing the image intensity.

FIG. 3 shows the circuit for a simple pulse generator.

FIG. 4 illustrates how a pulsed electromagnetic field can be generated with a computer monitor.

FIG. 5 shows a pulsed electromagnetic field that is generated by a television set through modulation of the RF signal input to the TV.

FIG. 6 outlines the structure of a computer program for producing a pulsed image.

FIG. 7 shows an extrapolation procedure introduced for improving timing accuracy of the program of FIG. 6.

FIG. 8 illustrates the action of the extrapolation procedure of FIG. 7.

FIG. 9 shows a subject exposed to a pulsed electromagnetic field emanating from a monitor which is responsive to a program running on a remote computer via a link that involves the Internet.

FIG. 10 shows the block diagram of a circuit for frequency wobbling of a TV signal for the purpose of pulsing the intensity of the image displayed on a TV monitor.

FIG. 11 depicts schematically a recording medium in the form of a video tape with recorded data, and the attribute of the signal that causes the intensity of the displayed image to be pulsed.

FIG. 12 illustrates how image pulsing can be embedded in a video signal by pulsing the illumination of the scene that is being recorded.

FIG. 13 shows a routine that introduces pulse variability into the computer program of FIG. 6.

FIG. 14 shows schematically how a CRT emits an electromagnetic field when the displayed image is pulsed.

FIG. 15 shows how the intensity of the image displayed on a monitor can be pulsed through the brightness control terminal of the monitor.

FIG. 16 illustrates the action of the polarization disc that serves as a model for grounded conductors in the back of a CRT screen.

FIG. 17 shows the circuit for overlaying image intensity pulses on a DVD output.

FIG. 18 shows measured data for pulsed electric fields emitted by two different CRT type monitors, and a comparison with theory.

DETAILED DESCRIPTION

Computer monitors and TV monitors emit electromagnetic fields. Part of the emission occurs at the low frequencies at which displayed images are changing. For instance, a rythmic pulsing of the intensity of an image causes electromagnetic field emission at the pulse frequency, with a strength proportional to the pulse amplitude. The field is briefly referred to as “screen emission”. In discussing this effect, any part or all what is displayed on the monitor screen is called an image. A monitor of the cathode ray tube (CRT) type has three electron beams, one for each of the basic colors red, green, and blue. The intensity of an image is here defined as

I=∫j dA,  (1)

where the integral extends over the image, and

j=jr+jg+jb,  (2)

jr, jg, and jb being the electric current densities in the red, green, and blue electron beams at the surface area dA of the image on the screen. The current densities are to be taken in the distributed electron beam model, where the discreteness of pixels and the raster motion of the beams are ignored, and the back of the monitor screen is thought to be irradiated by diffuse electron beams. The beam current densities are then functions of the coordinates x and y over the screen. The model is appropriate since we are interested in the electromagnetic field emision caused by image pulsing with the very low frequencies of sensory resonances, whereas the emissions with the much higher horizontal and vertical sweep frequencies are of no concern. For a CRT the intensity of an image is expressed in millamperes.

For a liquid crystal display (LCD), the current densities in the definition of image intensity are to be replaced by driving voltages, multiplied by the aperture ratio of the device. For an LCD, image intensities are thus expressed in volts.

It will be shown that for a CRT or LCD screen emissions are caused by fluctuations in image intensity. In composite video however, intensity as defined above is not a primary signal feature, but luminance Y is. For any pixel one has

Y=0.299R+0.587G+0.114B,  (3)

where R, G, and B are the intensities of the pixel respectively in red, green and blue, normalized such as to range from 0 to 1. The definition (3) was provided by the Commission Internationale de l’Eclairage (CIE), in order to account for brightness differences at different colors, as perceived by the human visual system. In composite video the hue of the pixel is determined by the chroma signal or chrominance, which has the components R-Y and B-Y It follows that pulsing pixel luminance while keeping the hue fixed is equivalent to pulsing the pixel intensity, up to an amplitude factor. This fact will be relied upon when modulating a video stream such as to overlay image intensity pulses.

It turns out that the screen emission has a multipole expansion wherein both monopole and dipole contributions are proportional to the rate of change of the intensity I of (1). The higher order multipole contributions are proportional to the rate of change of moments of the current density j over the image, but since these contributions fall off rapidly with distance, they are not of practical importance in the present context. Pulsing the intensity of an image may involve different pulse amplitudes, frequencies, or phases for different parts of the image. Any or all of these features may be under subject control.

The question arises whether the screen emission can be strong enough to excite sensory resonances in people located at normal viewing distances from the monitor. This turns out to be the case, as shown by sensory resonance experiments and independently by measuring the strength of the emitted electric field pulses and comparing the results with the effective intensity window as explored in earlier work.

One-half Hertz sensory resonance experiments have been conducted with the subject positioned at least at normal viewing distance from a 15″ computer monitor that was driven by a computer program written in Visual Basic(R), version 6.0 (VB6). The program produces a pulsed image with uniform luminance and hue over the full screen, except for a few small control buttons and text boxes. In VB6, screen pixel colors are determined by integers R, G, and B, that range from 0 to 255, and set the contributions to the pixel color made by the basic colors red, green, and blue. For a CRT-type monitor, the pixel intensities for the primary colors may depend on the RGB values in a nonlinear manner that will be discussed. In the VB6 program the RGB values are modulated by small pulses ΔR, ΔG, ΔB, with a frequency that can be chosen by the subject or is swept in a predetermined manner. In the sensory resonance experiments mentioned above, the ratios ΔR/R, ΔG/G, and ΔB/B were always smaller than 0.02, so that the image pulses are quite weak. For certain frequencies near ½ Hz, the subject experienced physiological effects that are known to accompany the excitation of the ½ Hz sensory resonance as mentioned in the Background Section. Moreover, the measured field pulse amplitudes fall within the effective intensity window for the ½ Hz resonance, as explored in earlier experiments and discussed in the ‚874, ‚744, ‚922, and ‚304 patents. Other experiments have shown that the 2.4 Hz sensory resonance can be exited as well by screen emissions from monitors that display pulsed images.

These results confirm that, indeed, the nervous system of a subject can be manipulated through electromagnetic field pulses emitted by a nearby CRT or LCD monitor which displays images with pulsed intensity.

The various implementations of the invention are adapted to the different sources of video stream, such as video tape, DVD, a computer program, or a TV broadcast through free space or cable. In all of these implementations, the subject is exposed to the pulsed electromagnetic field that is generated by the monitor as the result of image intensity pulsing. Certain cutaneous nerves of the subject exhibit spontaneous spiking in patterns which, although rather random, contain sensory information at least in the form of average frequency. Some of these nerves have receptors that respond to the field stimulation by changing their average spiking frequency, so that the spiking patterns of these nerves acquire a frequency modulation, which is conveyed to the brain. The modulation can be particularly effective if it has a frequency at or near a sensory resonance frequency. Such frequencies are expected to lie in the range from 0.1 to 15 Hz.

An embodiment of the invention adapted to a VCR is shown in FIG. 1, where a subject 4 is exposed to a pulsed electric field 3 and a pulsed magnetic field 39 that are emitted by a monitor 2, labeled “MON”, as the result of pulsing the intensity of the displayed image. The image is here generated by a video casette recorder 1, labeled “VCR”, and the pulsing of the image intensity is obtained by modulating the composite video signal from the VCR output. This is done by a video modulator 5, labeled “VM”, which responds to the signal from the pulse generator 6, labeled “GEN”. The frequency and amplitude of the image pulses can be adjusted with the frequency control 7 and amplitude control 8. Frequency and amplitude adjustments can be made by the subject.

The circuit of the video modulator 5 of FIG. 1 is shown in FIG. 2, where the video amplifiers 11 and 12 process the composite video signal that enters at the input terminal 13. The level of the video signal is modulated slowly by injecting a small bias current at the inverting input 17 of the first amplifier 11. This current is caused by voltage pulses supplied at the modulation input 16, and can be adjusted through the potentiometer 15. Since the noninverting input of the amplifier is grounded, the inverting input 17 is kept essentially at ground potential, so that the bias current is is not influenced by the video signal. The inversion of the signal by the first amplifier 11 is undone by the second amplifier 12. The gains of the amplifiers are chosen such as to give a unity overall gain. A slowly varying current injected at the inverting input 17 causes a slow shift in the “pseudo-dc” level of the composite video signal, here defined as the short-term average of the signal. Since the pseudo-dc level of the chroma signal section determines the luminance, the latter is modulated by the injected current pulses. The chroma signal is not affected by the slow modulation of the pseudodc level, since that signal is determined by the amplitude and phase with respect to the color carrier which is locked to the color burst. The effect on the sync pulses and color bursts is of no consequence either if the injected current pulses are very small, as they are in practice. The modulated composite video signal, available at the output 14 in FIG. 2, will thus exhibit a modulated luminance, whereas the chroma signal is unchanged. In the light of the foregoing discussion about luminance and intensity, it follows that the modulator of FIG. 2 causes a pulsing of the image intensity I. It remains to give an example how the pulse signal at the modulation input 16 may be obtained. FIG. 3 shows a pulse generator that is suitable for this purpose, wherein the RC timer 21 (Intersil ICM7555) is hooked up for astable operation and produces a square wave voltage with a frequency that is determined by capacitor 22 and potentiometer 23. The timer 21 is powered by a battery 26, controlled by the switch 27. The square wave voltage at output 25 drives the LED 24, which may be used for monitoring of the pulse frequency, and also serves as power indicator. The pulse output may be rounded in ways that are well known in the art. In the setup of FIG. 1, the output of VCR 1 is connected to the video input 13 of FIG. 2, and the video output 14 is connected to the monitor 2 of FIG. 1.

In the preferred embodiment of the invention, the image intensity pulsing is caused by a computer program. As shown in FIG. 4, monitor 2, labeled “MON”, is connected to computer 31 labeled “COMPUTER”, which runs a program that produces an image on the monitor and causes the image intensity to be pulsed. The subject 4 can provide input to the computer through the keyboard 32 that is connected to the computer by the connection 33. This input may involve adjustments of the frequency or the amplitude or the variability of the image intensity pulses. In particular, the pulse frequency can be set to a sensory resonance frequency of the subject for the purpose of exciting the resonance.

The structure of a computer program for pulsing image intensity is shown in FIG. 6. The program may be written in Visual Basic(R) version 6.0 (VB6), which involves the graphics interface familiar from the Windows(R) operating system. The images appear as forms equipped with user controls such as command buttons and scroll bars, together with data displays such as text boxes. A compiled VB6 program is an executable file. When activated, the program declares variables and functions to be called from a dynamic link library (DLL) that is attached to the operating system; an initial form load is performed as well. The latter comprises setting the screen color as specified by integers R, G, and B in the range 0 to 255, as mentioned above. In FIG. 6, the initial setting of the screen color is labeled as 50. Another action of the form load routine is the computation 51 of the sine function at eight equally spaced points, I=0 to 7, around the unit circle. These values are needed when modulating the RGB numbers. Unfortunately, the sine function is distorted by the rounding to integer RGB values that occurs in the VB6 program. The image is chosen to fill as much of the screen area as possible, and it has spatially uniform luminance and hue.

The form appearing on the monitor displays a command button for starting and stopping the image pulsing, together with scroll bars 52 and 53 respectively for adjustment of the pulse frequency F and the pulse amplitude A. These pulses could be initiated by a system timer which is activated upon the elapse of a preset time interval. However, timers in VB6 are too inaccurate for the purpose of providing the eight RGB adjustment points in each pulse cycle. An improvement can be obtained by using the GetTickCount function that is available in the Application Program Interface (API) of Windows 95(R) and Windows 98(R). The GetTickCount function returns the system time that has elapsed since starting Windows, expressed in milliseconds. User activation of the start button 54 provides a tick count TN through request 55 and sets the timer interval to TT miliseconds, in step 56. TT was previously calculated in the frequency routine that is activated by changing the frequency, denoted as step 52.

Since VB6 is an event-driven program, the flow chart for the program falls into disjoint pieces. Upon setting the timer interval to TT in step 56, the timer runs in the background while the program may execute subroutines such as adjustment of pulse frequency or amplitude. Upon elapse of the timer interval TT, the timer subroutine 57 starts execution with request 58 for a tick count, and in 59 an upgrade is computed of the time TN for the next point at which the RGB values are to be adjusted. In step 59 the timer is turned off, to be reactivated later in step 67. Step 59 also resets the parameter CR which plays a role in the extrapolation procedure 61 and the condition 60. For ease of understanding at this point, it is best to pretend that the action of 61 is simply to get a tick count, and to consider the loop controled by condition 60 while keeping CR equal to zero. The loop would terminate when the tick count M reaches or exceeds the time TN for the next phase point, at which time the program should adjust the image intensity through steps 6365. For now step 62 is to be ignored also, since it has to do with the actual extrapolation procedure 61. The increments to the screen colors R1, G1, and B1 at the new phase point are computed according to the sine function, applied with the amplitude A that was set by the user in step 53. The number I that labels the phase point is incremented by unity in step 65, but if this results in I=8 the value is reset to zero in 66. Finally, the timer is reactivated in step 67, initiating a new ⅛-cycle step in the periodic progression of RGB adjustments.

A program written in this way would exhibit a large jitter in the times at which the RGB values are changed. This is due to the lumpiness in the tick counts returned by the GetTickCount function. The lumpiness may be studied separately by running a simple loop with C=GetTickCount, followed by writing the result C to a file. Inspection shows that C has jumped every 14 or 15 milliseconds, between long stretches of constant values. Since for a ½ Hz image intensity modulation the ⅛-cycle phase points are 250 ms apart, the lumpiness of 14 or 15 ms in the tick count would cause considerable inaccuracy. The full extrapolation procedure 61 is introduced in order to diminish the jitter to acceptable levels. The procedure works by refining the heavy-line staircase function shown in FIG. 8, using the slope RR of a recent staircase step to accurately determine the loop count 89 at which the loop controled by 60 needs to be exited. Details of the extrapolation procedure are shown in FIG. 7 and illustrated in FIG. 8. The procedure starts at 70 with both flags off, and CR=0, because of the assignment in 59 or 62 in FIG. 6. A tick count M is obtained at 71, and the remaining time MR to the next phase point is computed in 72. Conditions 77 and 73 are not satisfied and therefore passed vertically in the flow chart, so that only the delay block 74 and the assignments 75 are executed. Condition 60 of FIG. 6 is checked and found to be satisfied, so that the extrapolation procedure is reentered. The process is repeated until the condition 73 is met when the remaining time MR jumps down through the 15 ms level, shown in FIG. 8 as the transition 83. The condition 73 then directs the logic flow to the assignments 76, in which the number DM labeled by 83 is computed, and FLG1 is set. The computation of DM is required for finding the slope RR of the straight-line element 85. One also needs the “Final LM” 86, which is the number of loops traversed from step 83 to the next downward step 84, here shown to cross the MR=0 axis. The final LM is determined after repeatedly incrementing LM through the side loop entered from the FLG1=1 condition 77, which is now satisfied since FLG1 was set in step 76. At the transition 84 the condition 78 is met, so that the assignments 79 are executed. This includes computation of the slope RR of the line element 85, setting FLG2, and resetting FLG1. From here on, the extrapolation procedure increments CR in steps of RR while skipping tick counts until condition 60 of FIG. 6 is violated, the loop is exited, and the RGB values are adjusted.

A delay block 74 is used in order to stretch the time required for traversing the extrapolation procedure. The block can be any computation intensive subroutine such as repeated calculations of tangent and arc tangent functions.

As shown in step 56 of FIG. 6, the timer interval TT is set to 4/10 of the time TA from one RGB adjustment point to the next. Since the timer runs in the background, this arrangement provides an opportunity for execution of other processes such as user adjustment of frequency or amplitude of the pulses.

The adjustment of the frequency and other pulse parameters of the image intensity modulation can be made internally, i.e., within the running program. Such internal control is to be distinguished from the external control provided, for instance, in screen savers. In the latter, the frequency of animation can be modified by the user, but only after having exited the screen saver program. Specifically, in Windows 95(R) or Windows 98(R), to change the animation frequency requires stopping the screen saver execution by moving the mouse, whereafter the frequency may be adjusted through the control panel. The requirement that the control be internal sets the present program apart from so-called banners as well.

The program may be run on a remote computer that is linked to the user computer, as illustrated in FIG. 9. Although the monitor 2, labeled “MON”, is connected to the computer 31′, labeled “COMPUTER”, the program that pulses the images on the monitor 2 runs on the remoter computer 90, labeled “REMOTE COMPUTER”, which is connected to computer 31′ through a link 91 which may in part belong to a network. The network may comprise the Internet 92.

The monitor of a television set emits an electromagnetic field in much the same way as a computer monitor. Hence, a TV may be used to produce screen emissions for the purpose of nervous system manipulation. FIG. 5 shows such an arrangement, where the pulsing of the image intensity is achieved by inducing a small slowly pulsing shift in the frequency of the RF signal that enters from the antenna. This process is here called “frequency wobbling” of the RF signal. In FM TV, a slight slow frequency wobble of the RF signal produces a pseudo-dc signal level fluctuation in the composite video signal, which in turn causes a slight intensity fluctuation of the image displayed on the monitor in the same manner as discussed above for the modulator of FIG. 2. The frequency wobbling is induced by the wobbler 44 of FIG. 5 labeled “RFM”, which is placed in the antenna line 43. The wobbler is driven by the pulse generator 6, labeled “GEN”. The subject can adjust the frequency and the amplitude of the wobble through the tuning control 7 and the amplitude control 41. FIG. 10 shows a block diagram of the frequency wobbler circuit that employs a variable delay line 94, labelled “VDL”. The delay is determined by the signal from pulse generator 6, labelled “GEN”. The frequency of the pulses can be adjusted with the tuning control 7. The amplitude of the pulses is determined by the unit 98, labelled “MD”, and can be adjusted with the amplitude control 41. Optionally, the input to the delay line may be routed through a preprocessor 93, labelled “PRP”, which may comprise a selective RF amplifier and down converter; a complimentary up conversion should then be performed on the delay line output by a postprocessor 95, labelled “POP”. The output 97 is to be connected to the antenna terminal of the TV set.

The action of the variable delay line 94 may be understood as follows. Let periodic pulses with period L be presented at the input. For a fixed delay the pulses would emerge at the output with the same period L. Actually, the time delay T is varied slowly, so that it increases approximately by LdT/dt between the emergence of consecutive pulses at the device output. The pulse period is thus increased approximately by

ΔL=LdT/dt.  (4)

In terms of the frequency ∫, Eq. (4) implies approximately

Δ∫/∫=−dT/dt.  (5)

For sinusoidal delay T(t) with amplitude b and frequency g, one has

Δ∫/∫=−2πgb cos (2πgt),  (6)

which shows the frequency wobbling. The approximation is good for gb<<1, which is satisfied in practice. The relative frequency shift amplitude 2πgb that is required for effective image intensity pulses is very small compared to unity. For a pulse frequency g of the order of 1 Hz, the delay may have to be of the order of a millisecond. To accomodate such long delay values, the delay line may have to be implemented as a digital device. To do so is well within the present art. In that case it is natural to also choose digital implementations for the pulse generator 6 and the pulse amplitude controller 98, either as hardware or as software.

Pulse variability may be introduced for alleviating the need for precise tuning to a resonance frequency. This may be important when sensory resonance frequencies are not precisely known, because of the variation among individuals, or in order to cope with the frequency drift that results from chemical detuning that is discussed in the ‚874 patent. A field with suitably chosen pulse variability can then be more effective than a fixed frequency field that is out of tune. One may also control tremors and seizures, by interfering with the pathological oscillatory activity of neural circuits that occurs in these disorders. Electromagnetic fields with a pulse variability that results in a narrow spectrum of frequencies around the frequency of the pathological oscillatory activity may then evoke nerve signals that cause phase shifts which diminish or quench the oscillatory activity.

Pulse variability can be introduced as hardware in the manner described in the ‚304 patent. The variability may also be introduced in the computer program of FIG. 6, by setting FLG3 in step 68, and choosing the amplitude B of the frequency fluctuation. In the variability routine 46, shown in some detail in FIG. 13, FLG3 is detected in step 47, whereupon in steps 48 and 49 the pulse frequency F is modified pseudo randomly by a term proportional to B, every 4th cycle. Optionally, the amplitude of the image intensity pulsing may be modified as well, in similar fashion. Alternatively, the frequency and amplitude may be swept through an adjustable ramp, or according to any suitable schedule, in a manner known to those skilled in the art. The pulse variability may be applied to subliminal image intensity pulses.

When an image is displayed by a TV monitor in response to a TV broadcast, intensity pulses of the image may simply be imbedded in the program material. If the source of video signal is a recording medium, the means for pulsing the image intensity may comprise an attribute of recorded data. The pulsing may be subliminal. For the case of a video signal from a VCR, the pertinent data attribute is illustrated in FIG. 11, which shows a video signal record on part of a video tape 28. Depicted schematically are segments of the video signal in intervals belonging to lines in three image frames at different places along the tape. In each segment, the chroma signal 9 is shown, with its short-term average level 29 represented as a dashed line. The short-term average signal level, also called the pseudo-dc level, represents the luminance of the image pixels. Over each segment, the level is here constant because the image is for simplicity chosen as having a uniform luminance over the screen. However, the level is seen to vary from frame to frame, illustrating a luminance that pulses slowly over time. This is shown in the lower portion of the drawing, wherein the IRE level of the short-term chroma signal average is plotted versus time. The graph further shows a gradual decrease of pulse amplitude in time, illustrating that luminance pulse amplitude variations may also be an attribute of the recorded data on the video tape. As discussed, pulsing the luminance for fixed chrominance results in pulsing of the image intensity.

Data stream attributes that represent image intensity pulses on video tape or in TV signals may be created when producing a video rendition or making a moving picture of a scene, simply by pulsing the illumination of the scene. This is illustrated in FIG. 12, which shows a scene 19 that is recorded with a video camera 18, labelled “VR”. The scene is illuminated with a lamp 20, labelled “LAMP”, energized by an electric current through a cable 36. The current is modulated in pulsing fashion by a modulator 30, labeled “MOD”, which is driven by a pulse generator 6, labelled “GENERATOR”, that produces voltage pulses 35. Again, pulsing the luminance but not the chrominance amounts to pulsing the image intensity.

The brightness of monitors can usually be adjusted by a control, which may be addressable through a brightness adjustment terminal. If the control is of the analog type, the displayed image intensity may be pulsed as shown in FIG. 15, simply by a pulse generator 6, labeled “GEN”, that is connected to the brigthness adjustment terminal 88 of the monitor 2, labeled “MON”. Equivalent action can be provided for digital brightness controls, in ways that are well known in the art.

The analog component video signal from a DVD player may be modulated such as to overlay image intensity pulses in the manner illustrated in FIG. 17. Shown are a DVD player 102, labeled “DVD”, with analog component video output comprised of the luminance Y and chrominance C. The overlay is accomplished simply by shifting the luminance with a voltage pulse from generator 6, labeled “GENERATOR”. The generator output is applied to modulator 106, labeled “SHIFTER”. Since the luminance Y is pulsed without changing the chrominance C, the image intensity is pulsed. The frequency and amplitude of the image intensity pulses can be adjusted respectively with the tuner 7 and amplitude control 107. The modulator 105 has the same structure as the modulator of FIG. 2, and the pulse amplitude control 107 operates the potentiometer 15 of FIG. 2. The same procedure can be followed for editing a DVD such as to overlay image intensity pulses, by processing the modulated luminance signal through an analog-to-digital converter, and recording the resulting digital stream onto a DVD, after appropriate compression. Alternatively, the digital luminance data can be edited by electronic reading of the signal, decompression, altering the digital data by software, and recording the resulting digital signal after proper compression, all in a manner that is well known in the art.

The mechanism whereby a CRT-type monitor emits a pulsed electromagnetic field when pulsing the intensity of an image is illustrated in FIG. 14. The image is produced by an electron beam 10 which impinges upon the backside 88 of the screen, where the collisions excite phosphors that subsequently emit light. In the process, the electron beam deposits electrons 18 on the screen, and these electrons contribute to an electric field 3 labelled “E”. The electrons flow along the conductive backside 88 of the screen to the terminal 99 which is hooked up to the high-voltage supply 40, labelled “HV”. The circuit is completed by the ground connection of the supply, the video amplifier 87, labeled “VA”, and its connection to the cathodes of the CRT. The electron beams of the three electron guns are collectively shown as 10, and together the beams carry a current J. The electric current J flowing through the described circuit induces a magnetic field 39, labeled “B”. Actually, there are a multitude of circuits along which the electron beam current is returned to the CRT cathodes, since on a macroscopic scale the conductive back surface 88 of the screen provides a continuum of paths from the beam impact point to the high-voltage terminal 99. The magnetic fields induced by the currents along these paths partially cancel each other, and the resulting field depends on the location of the pixel that is addressed. Since the beams sweep over the screen through a raster of horizontal lines, the spectrum of the induced magnetic field contains strong peaks at the horizontal and vertical frequencies. However, the interest here is not in fields at those frequencies, but rather in emissions that result from an image pulsing with the very low frequencies appropriate to sensory resonances. For this purpose a diffuse electron current model suffices, in which the pixel discreteness and the raster motion of the electron beams are ignored, so that the beam current becomes diffuse and fills the cone subtended by the displayed image. The resulting low-frequency magnetic field depends on the temporal changes in the intensity distribution over the displayed image. Order-of-magnitude estimates show that the low-frequency magnetic field, although quite small, may be sufficient for the excitation of sensory resonances in subjects located at a normal viewing distance from the monitor.

The monitor also emits a low-frequency electric field at the image pulsing frequency. This field is due in part to the electrons 18 that are deposited on the screen by the electron beams 10. In the diffuse electron beam model, screen conditions are considered functions of the time t and of the Cartesian coordinates x and y over a flat CRT screen.

The screen electrons 18 that are dumped onto the back of the screen by the sum j(x,y,t) of the diffuse current distributions in the red, green, and blue electron beams cause a potential distribution V(x,y,t) which is influenced by the surface conductivity σ on the back of the screen and by capacitances. In the simple model where the screen has a capacitance distribution c(x,y) to ground and mutual capacitances between parts of the screen at different potentials are neglected, a potential distribution V(x,y,t) over the screen implies a surface charge density distribution

q=Vc(x,y),  (7)

and gives rise to a current density vector along the screen,

j s=−σgrads V,  (8)

where grads is the gradient along the screen surface. Conservation of electric charge implies

j=c{dot over (V)}−div s grad s V),  (9)

where the dot over the voltage denotes the time derivative, and divs is the divergence in the screen surface. The partial differential equation (9) requires a boundary condition for the solution V(x,y,t) to be unique. Such a condition is provided by setting the potential at the rim of the screen equal to the fixed anode voltage. This is a good approximation, since the resistance Rr between the screen rim and the anode terminal is chosen small in CRT design, in order to keep the voltage loss JRr to a minimum, and also to limit low-frequency emissions.

Something useful can be learned from special cases with simple solutions. As such, consider a circular CRT screen of radius R with uniform conductivity, showered in the back by a diffuse electron beam with a spatially uniform beam current density that is a constant plus a sinusoidal part with frequency ∫. Since the problem is linear, the voltage V due to the sinusoidal part of the beam current can be considered separately, with the boundary condition that V vanish at the rim of the circular screen. Eq. (9) then simplifies to

V″+V″/r−i2π∫cn V=−Jη/A, r≦R,  (10)

where r is a radial coordinate along the screen with its derivative denoted by a prime, η=1/σ is the screen resistivity, A the screen area, J the sinusoidal part of the total beam current, and i=(−1), the imaginary unit. Our interest is in very low pulse frequencies ∫ that are suitable for excitation of sensory resonances. For those frequencies and for practical ranges for c and η, the dimensionless number 2π∫cAη is very much smaller than unity, so that it can be neglected in Eq. (10). The boundary value problem then has the simple solution V(r)=J η4π(1-(r/R)2).(11)

Figure US06506148-20030114-M00001

In deriving (11) we neglected the mutual capacitance between parts of the screen that are at different potentials. The resulting error in (10) is negligible for the same reason that the i2π∫cAη term in (10) can be neglected.

The potential distribution V(r) of (11) along the screen is of course accompanied by electric charges. The field lines emanating from these charges run mainly to conductors behind the screen that belong to the CRT structure and that are either grounded or connected to circuitry with a low impedance path to ground. In either case the mentioned conductors must be considered grounded in the analysis of charges and fields that result from the pulsed component J of the total electron beam current. The described electric field lines end up in electric charges that may be called polarization charges since they are the result of the polarization of the conductors and circuitry by the screen emission. To estimate the pulsed electric field, a model is chosen where the mentioned conductors are represented together as a grounded perfectly conductive disc of radius R, positioned a short distance δ behind the screen, as depicted in FIG. 16. Since the grounded conductive disc carries polarization charges, it is called the polarization disc. FIG. 16 shows the circular CRT screen 88 and the polarization disc 101, briefly called “plates”. For small distances δ, the capacitance density between the plates of opposite polarity is nearly equal to ε/δ, where ε is the permittivity of free space. The charge distributions on the screen and polarization disc are respectively εV(r)/δ+q0 and −εV(r)/δ+q0, where the εV(r)/δ terms denote opposing charge densities at the end of the dense field lines that run between the two plates. That the part q0 is needed as well will become clear in the sequel.

The charge distributions εV(r)/δ+q0 and −εV(r)/δ+q0 on the two plates have a dipole moment with the density D(r)=εV(r)=J ηε4π(1-(r/R)2),(12)

Figure US06506148-20030114-M00002

directed perpendicular to the screen. Note that the plate separation δ has dropped out. This means that the precise location of the polarization charges is not critical in the present model, and further that δ may be taken as small as desired. Taking δ to zero, one thus arrives at the mathematical model of pulsed dipoles distributed over the circular CRT screen. The field due to the charge distribution q0 will be calculated later.

The electric field induced by the distributed dipoles (12) can be calculated easily for points on the centerline of the screen, with the result E(z)=V(0)R{2ρ/R-R/ρ-2z/R},(13)

Figure US06506148-20030114-M00003

where V(0) is the pulse voltage (11) at the screen center, ρ the distance to the rim of the screen, and z the distance to the center of the screen. Note that V(0) pulses harmonically with frequency ∫, because in (11) the sinusoidal part J of the beam current varies in this manner.

The electric field (13) due to the dipole distribution causes a potential distribution V(r)/2 over the screen and a potential distribution of −V(r)/2 over the polarization disc, where V(r) is nonuniform as given by (11). But since the polarization disc is a perfect conductor it cannot support voltage gradients, and therefore cannot have the potential distribution −V(r)/2. Instead, the polarization disc is at ground potential. This is where the charge distribution q0(r) comes in; it must be such as to induce a potential distribution V(r)/2 over the polarization disc. Since the distance between polarization disc and screen vanishes in the mathematical model, the potential distribution V(r)/2 is induced over the screen as well. The total potential over the monitor screen thus becomes V(r) of (11), while the total potential distribution over the polarization disc becomes uniformly zero. Both these potential distributions are as physically required. The electric charges q0 are moved into position by polarization and are partly drawn from the earth through the ground connection of the CRT.

In our model the charge distribution q0 is located at the same place as the dipole distribution, viz., on the plane z=0 within the circle with radius R. At points on the center line of the screen, the electric field due to the monopole distribution q0 is calculated in the following manner. As discussed, the monopoles must be such that they cause a potential φ0 that is equal to V(r)/2 over the disc with radius R centered in the plane z=0. Although the charge distribution q0(r) is uniquely defined by this condition, it cannot be calculated easily in a straightforward manner. The difficulty is circumvented by using an intermediate result derived from Excercise 2 on page 191 of Kellogg (1953), where the charge distribution over a thin disc with uniform potential is given. By using this result one readily finds the potential φ*(z) on the axis of this disc as φ*(z)=2πV*β(R1),(14)

Figure US06506148-20030114-M00004

where β(R1) is the angle subtended by the disc radius R1, as viewed from the point z on the disc axis, and V* is the disc potential. The result is used here in an attempt to construct the potential φ0(z) for a disc with the nonuniform potential V(r)/2, by the ansatz of writing the field as due to a linear combination of abstract discs with various radii R1 and potentials, all centered in the plane z=0. In the ansatz the potential on the symmetry axis is written φ0(z)=α β(R)+b∫0Rβ(R1)W,(15)

Figure US06506148-20030114-M00005

where W is chosen as the function 1−R1 2/R2, and the constants a and b are to be determined such that the potential over the plane z=0 is V(r)/2 for radii r ranging from 0 to R, with V(r) given by (11). Carrying out the integration in (15) gives

φ0(z)=αβ(R)−b{(1+z 2 /R 2)β(R)−|z|/R}.  (16)

In order to find the potential over the disc r<R in the plane z=0, the function φ0(z) is expanded in powers of z/R for 0<z<R, whereafter the powers zn are replaced by rnPn(cosθ), where the Pn are Legendre polynomials, and (r,θ) are symmetric spherical coordinates centered at the screen center. This procedure amounts to a continuation of the potential from the z-axis into the half ball r<R, z>0, in such a manner that the Laplace equation is satisfied. The method is discussed by Morse and Feshbach (1953). The “Laplace continuation” allows calculation of the potential φ0 along the surface of the disc r<R centered in the plane z=0. The requirement that this potential be V(r)/2 with the function V(r) given by (11) allows solving for the constants a and b, with the result

a=−V(0)/π, b=−2V(0)/π.  (17)

Using (17) in (16) gives φ0(z)=V(0)π[(1+2z2/R2)β(R)-2z/R],(18)

Figure US06506148-20030114-M00006

and by differentiation with respect to z one finally finds E0(z)=V(0)π R(z/z)[4-(R/ρ)2-4β(R)z/R](19)

Figure US06506148-20030114-M00007

for the electric field on the center line of the screen brought about by the charge distribution q0(z).

The center-line electric field is the sum of the part (13) due to distributed pulsed dipoles and part (19) due to distributed pulsed monopoles. Although derived for circular screens, the results may serve as an approximation for other shapes, such as the familiar rounded rectangle, by taking R as the radius of a circle that has the same area as the screen.

For two CRT-type monitors the pulsed electric field due to image intensity pulsing has been measured at several points on the screen center line for pulse frequencies of ½ Hz. The monitors were the 15″ computer monitor used in the sensory resonance experiments mentioned above, and a 30″ TV tube. The experimental results need to be compared with the theory derived above. Since R is determined by the screen area, the electric fields given by (13) and (19) have as only free parameter the pulse voltage V(0) at the screen center. The amplitude of this voltage can therefore be determined for the tested monitors by fitting the experimental data to the theoretical results. Prior to fitting, the data were normalized to an image that occupies the entire screen and is pulsed uniformly with a 100% intensity amplitude. The results of the one-parameter fit are displayed in FIG. 18, which shows the theoretical graph 100, together with the normalized experimental data points 103 for the 15− computer monitor and for the 30″ TV tube. FIG. 18 shows that the developed theory agrees fairly well with the experimental results. From the best fit one can find the center-screen voltage pulse amplitudes. The results, normalized as discussed above, are |V(0)|=266.2 volt for the 15″ computer monitor and |V(0)|=310.1 volt for the 30″ TV tube. With these amplitudes in hand, the emitted pulsed electric field along the center line of the monitors can be calculated from the sum of the fields (13) and (19). For instance, for the 15″ computer monitor with 1.8% RGB pulse modulation used in the ½ Hz sensory resonance experiments mentioned above, the pulsed electric field at the center of the subject, located at z=70 cm on the screen center line, is calculated as having an amplitude of 0.21 V/m. That such a pulsed electric field, applied to a large portion of the skin, is sufficient for exciting the ½ Hz sensory resonance is consistent with experimental results discussed in the ‚874 patent.

In deriving (11), the dimensionless number 2π∫cAη was said to be much smaller than unity. Now that the values for |V(0)| are known, the validity of this statement can be checked. Eq. (11) implies that |V(0)| is equal to η|J|/4π. The sum of the beam currents in the red, green, and blue electron guns for 100% intensity modulation is estimated to have pulse amplitudes |J| of 0.5 mA and 2.0 mA respectively for the 15″ computer monitor and the 30″ TV tube. Using the derived values for |V(0)|, one arrives at estimates for the screen resistivity η as 6.7 MΩ/square and 1.9 MΩ/square respectively for the 15″ computer monitor and the 30″ TV tube. Estimating the screen capacity cA as 7 pf and 13 pf, 2π∫cAη is found to be 148×10−6 and 78×10−6, respectively for the 15″ computer monitor and the 30″ TV tube. These numbers are very small compared to unity, so that the step from (10) to (11) is valid.

The following procedures were followed in preparing pulsed images for the field measurements. For the 15″ computer monitor the images were produced by running the VB6 program discussed above. The pulsed image comprised the full screen with basic RGB values chosen uniformly as R=G=B=127, with the exception of an on/off button and a few data boxes which together take up 17% of the screen area. The image intensity was pulsed by modifying the R, G, and B values by integer-rounded sine functions ΔR(t), ΔG(t), and ΔB(t), uniformly over the image, except at the button and the data boxes. The measured electric field pulse amplitudes were normalized to a pulsed image that occupies all of the screen area and has 100% intensity modulation for which the image pulses between black and the maximum intensity, for the fixed RGB ratios used. The image intensity depends on the RGB values in a nonlinear manner that will be be discussed. For the measurements of the pulsed electric field emitted by 30″ TV tube, a similar image was used as for the 15″ computer monitor. This was done by playing back a camcorder recording of the computer monitor display when running the VB6 program, with 40% pulse modulation of R, G, and B.

In front of the monitor, i.e., for z>0, the parts (13) and (19) contribute about equally to the electric field over a practical range of distances z. When going behind the monitor where z is negative the monopole field flips sign so that the two parts nearly cancel each other, and the resulting field is very small. Therefore, in the back of the CRT, errors due to imperfections in the theory are relatively large. Moreover our model, which pretends that the polarization charges are all located on the polarization disc, fails to account for the electric field flux that escapes from the outer regions of the back of the screen to the earth or whatever conductors happen to be present in the vincinity of the CRT. This flaw has relatively more serious consequences in the back than in front of the monitor.

Screen emissions in front of a CRT can be cut dramatically by using a grounded conductive transparent shield that is placed over the screen or applied as a coating. Along the lines of our model, the shield amounts to a polarization disc in front of the screen, so that the latter is now sandwiched between to grounded discs. The screen has the pulsed potential distribution V(r) of (11), but no electric flux can escape. The model may be modified by choosing the polarization disc in the back somewhat smaller than the screen disc, by a fraction that serves as a free parameter. The fraction may then be determined from a fit to measured fields, by minimizing the relative standard deviation between experiment and theory.

In each of the electron beams of a CRT, the beam current is a nonlinear function of the driving voltage, i.e., the voltage between cathode and control grid. Since this function is needed in the normalization procedure, it was measured for the 15″ computer monitor that has been used in the ½ Hz sensory resonance experiments and the electric field measurements. Although the beam current density j can be determined, it is easier to measure the luminance, by reading a light meter that is brought right up to the monitor screen. With the RGB values in the VB6 program taken as the same integer K, the luminance of a uniform image is proportional to the image intensity I. The luminance of a uniform image was measured for various values of K. The results were fitted with

I=c 1 K γ,  (20)

where c1 is a constant. The best fit, with 6.18% relative standard deviation, was obtained for γ=2.32.

Screen emissions also occur for liquid crystal displays (LCD). The pulsed electric fields may have considerable amplitude for LCDs that have their driving electrodes on opposite sides of the liquid crystal cell, for passive matrix as well as for active matrix design, such as thin film technology (TFT). For arrangements with in-plane switching (IPS) however, the driving electrodes are positioned in a single plane, so that the screen emission is very small. For arrangements other than IPS, the electric field is closely approximated by the fringe field of a two-plate condenser, for the simple case that the image is uniform and extends over the full screen. For a circular LCD screen with radius R, the field on the center line can be readily calculated as due to pulsed dipoles that are uniformly distributed over the screen, with the result

E d(z)=(½)VR 2/(z 2 +R 2){fraction (3/2)},  (21)

where Ed(z) is the amplitude of the pulsed electric field at a distance z from the screen and V is a voltage pulse amplitude, in which the aperture ratio of the LCD has been taken into account. Eq. (21) can be used as an approximation for screens of any shape, by taking R as the radius of a circle with the same area as the screen. The result applies to the case that the LCD does not have a ground connection, so that the top and bottom electrodes are at opposite potential, i.e., V/2 and −V/2.

If one set of LCD electrodes is grounded, monopoles are needed to keep these electrodes at zero potential, much as in the case of a CRT discussed above. The LCD situation is simpler however, as there is no charge injection by electron beams, so that the potentials on the top and bottom plates of the condenser in the model are spatially uniform. From (14) it is seen that monopoles, distributed over the disc of radius R in the plane z=0 such as to provide on the disc a potential V/2, induce on the symmetry axis a potential φ(z)=1πV β(R).(22)

Figure US06506148-20030114-M00008

Differentiating with respect to z gives the electric field on the symmetry axis Em(z)=zVRzπ(z2+R2),(23)

Figure US06506148-20030114-M00009

induced by the pulsed monopoles. For an LCD with one set of electrodes grounded, the pulsed electric field for screen voltage pulse amplitude V at a distance z from the screen on the center line has an amplitude that is the sum of the parts (21) and (23). The resultant electric field in the back is relatively small, due to the change in sign in the monopole field that is caused by the factor z/|z|. Therefore, screen emissions in front of an LCD can be kept small simply by having the grounded electrodes in front.

As a check on the theory, the pulsed electric field emitted by the 3″ LCD-TFT color screen of the camcorder mentioned above has been measured at eleven points on the center line of the screen, ranging from 4.0 cm to 7.5 cm. The pulsed image was produced by playing back the video recording of the 15″ computer monitor that was made while running the VB6 program discussed above, for a image intensity pulse frequency of ½ Hz, R=G=B=K, modulated around K=127 with an amplitude ΔK=51. After normalization to a uniform full screen image with 100% intensity modulation by using the nonlinear relation (20), the experimental data were fitted to the theoretical curve that expresses the sum of the fields (21) and (23). The effective screen pulse voltage amplitude V was found to be 2.1 volt. The relative standard deviation in V for the fit is 5.1%, which shows that theory and experiment are in fairly good agreement.

Certain monitors can cause excitation of sensory resonances even when the pulsing of displayed images is subliminal, i.e., unnoticed by the average person. When checking this condition on a computer monitor, a problem arises because of the rounding of RGB values to integers, as occurs in the VB6 program. For small pulse amplitude the sine wave is thereby distorted into a square wave, which is easier to spot. This problem is alleviated somewhat by choosing ΔR=0, ΔG=0, and ΔB=2, since then the 8 rounded sine functions around the unit circle, multiplied with the pulse amplitude ΔB=2 become the sequence 1, 2 11 2, 1, −1 −2, −2, −1, etc, which is smoother to the eye than a square wave. Using the VB6 program and the 15″ computer monitor mentioned above with R=71, G=71, and B=233, a ½ Hz pulse modulation with amplitudes ΔR=ΔG=0 and ΔB=2 could not be noticed by the subject, and is therefore considered subliminal. It is of interest to calculate the screen emission for this case, and conduct a sensory resonance experiment as well. A distance z=60 cm was chosen for the calculation and the experiment. Using Eq. (20), the image intensity pulse modulation for the case is found to be 1.0% of the maximum intensity modulation. Using R=13.83 cm together with |V(0)|=266.2 V for the 15″ computer monitor, and the theoretical graph 100 of FIG. 18, the pulsed electric field at z=60 cm was found to have an amplitude of 138 mV/m. In view of the experimental results discussed in the ‚874 and ‚922 patents, such a field, used at a pulse frequency chosen appropriately for the ½ Hz sensory resonance and applied predominantly to the face, is expected to be sufficient for exciting the ½ Hz sensory resonance. A confirmation experiment was done by running the VB6 program with the discussed settings and the 15″ monitor. The center of the subject’s face was positioned on the screen center line, at a distance of 60 cm from the screen. A frequency sweep of −0.1% per ten cycles was chosen, with an initial pulse frequency of 34 ppm. Full ptosis was experienced by the subject at 20 minutes into the run, when the pulse frequency was f=31.76 ppm. At 27 minutes into the run, the frequency sweep was reversed to +0.1% per ten cycles. Full ptosis was experienced at f=31.66 ppm. At 40 minutes into the run, the frequency sweep was set to −0.1% per ten cycles. Full ptosis occurred at f=31.44 ppm. The small differences in ptosis frequency are attributed to chemical detuning, discussed in the Background Section. It is concluded that the ½ Hz sensory resonance was excited in this experiment by screen emissions from subliminal image pulsing on the 15″ computer monitor at a distance of 60 cm. For each implementation and embodiment discussed, the image pulsing may be subliminal.

The human eye is less sensitive to changes in hue than to changes in brightness. In composite video this fact allows using a chrominance bandwidth that is smaller than the luminance bandwidth. But it also has the consequence that pulsing of the chrominance for fixed luminance allows larger pulse amplitudes while staying within the subliminal pulse regime. Eq. (3) shows how to pulse the chrominance components R-Y and B-Y while keeping Y fixed; for the change in pixel intensity one then has

ΔI h=0.491Δ(RY)+0.806Δ(BY).  (24)

Luminance pulses with fixed chrominance give a change in pixel intensity

ΔI 1=3ΔY.  (25)

Of course, pure chrominance pulses may be combined with pure luminance pulses; an instance of such combination has been mentioned above.

The subliminal region in color space needs to be explored to determine how marginally subliminal pulses ΔR, ΔG, and ΔB depend on RGB values. Prior to this, the condition for image pulses to be subliminal should not be phrased solely in terms of the percentage of intensity pulse amplitude. The subliminal image pulsing case considered above, where the monitor is driven by a VB6 computer program with R=G=71, B=233, and ΔR=ΔG=0, ΔB=2 for full-screen images will be referred to as “the standard subliminal image pulsing”.

In the interest of the public we need to know the viewing distances at which a TV with subliminally pulsed images can cause excitation of sensory resonances. A rough exploration is reported here which may serve as starting point for further work. The exploration is limited to estimating the largest distance z=zmax along the center line of the 30″ TV at which screen emissions can excite the ½ Hz resonance, as determined by the ptosis test. The TV is to display an image which undergoes the standard subliminal pulsing as defined above. It would be best to perform this test with the 30″ TV on which the subliminally pulsed images are produced by means of a video. Since such a video was not available, the ptosis test was conducted instead with a pulsed electric field source consisting of a small grounded doublet electrode of the type discussed in the ‚874 patent. The doublet was driven with a sinusoidal voltage of 10 V amplitude, and the center of mass of the subject was located on the center line of the doublet at a distance z=zd=323 cm. The doublet electrodes are rectangles of 4.4 cm by 4.7 cm. At the large distance zd there is whole-body exposure to the field, so that the bulk effect discussed in the ‚874 patent comes into play, as is expected to happen also at the distance zmax from the 30″ TV monitor. The subject was facing the “hot” electrode of the doublet, so that at the subject center the electric field was the sum of the parts (21) and (23), for positive values of z. It was thought important to use a sine wave, since that would be the “commercially” preferred pulse shape which allows larger pulse amplitudes without being noticed. The only readily available sine wave generator with the required voltage was an oscillator with a rather coarse frequency control that cannot be set accurately, although the frequency is quite stable and can be measured accurately. For the experiment a pulse frequency of 0.506 Hz was accepted, although it differs considerably from the steady ptosis frequency for this case. The subject experienced several ptosis cycles of moderate intensity, starting 8 minutes into the experiment run. It is concluded that the ½ Hz sensory resonance was excited, and that the stimulating field was close to the weakest field capable of excitation. From Eqs. (21) and (23), the electric field pulse amplitude at the center of mass of the subject was found to be 7.9 mV/m. That an electric field with such a small pulse amplitude, applied to the whole body, is capable of exciting the ½ Hz sensory resonance is consistent with experimental results reported in the ‚874 patent, although these were obtained for the 2.4 Hz resonance. Next, the distance zmax was determined at which the 30″ TV tube with 1% image intensity pulse amplitude produces an electric field with a pulse amplitude of 7.9 mV/m, along the center line of the screen. From Eqs. (13) and (19) one finds zmax=362.9 cm. At more than 11 feet, this is a rather large distance for viewing a 30″ TV. Yet, the experiment and theory discussed show that the ½ Hz sensory resonance can be excited at this large distance, by pulsing the image intensity subliminally. Of course, the excitation occurs as well for a range of smaller viewing distances. It is thus apparent that the human nervous system can be manipulated by screen emissions from subliminal TV image pulses.

Windows 95, Windows 98, and Visual Basic are registered trademarks of Microsoft Corporation.

The invention is not limited by the embodiments shown in the drawings and described in the specification, which are given by way of example and not of limitation, but only in accordance with the scope of the appended claims.

Claims (14)

I claim:

1. A method for manipulating the nervous system of a subject located near a monitor, the monitor emitting an electromagnetic field when displaying an image by virtue of the physical display process, the subject having a sensory resonance frequency, the method comprising:
creating a video signal for displaying an image on the monitor, the image having an intensity;
modulating the video signal for pulsing the image intensity with a frequency in the range 0.1 Hz to 15 Hz; and
setting the pulse frequency to the resonance frequency.
2. A computer program for manipulating the nervous system of a subject located near a monitor, the monitor emitting an electromagnetic field when displaying an image by virtue of the physical display process, the subject having cutaneous nerves that fire spontaneously and have spiking patterns, the computer program comprising:
a display routine for displaying an image on the monitor, the image having an intensity;
a pulse routine for pulsing the image intensity with a frequency in the range 0.1 Hz to 15 Hz; and
a frequency routine that can be internally controlled by the subject, for setting the frequency;
whereby the emitted electromagnetic field is pulsed, the cutaneous nerves are exposed to the pulsed electromagnetic field, and the spiking patterns of the nerves acquire a frequency modulation.
3. The computer program of claim 2, wherein the pulsing has an amplitude and the program further comprises an amplitude routine for control of the amplitude by the subject.
4. The computer program of claim 2, wherein the pulse routine comprises:
a timing procedure for timing the pulsing; and
an extrapolation procedure for improving the accuracy of the timing procedure.
5. The computer program of claim 2, further comprising a variability routine for introducing variability in the pulsing.
6. Hardware means for manipulating the nervous system of a subject located near a monitor, the monitor being responsive to a video stream and emitting an electromagnetic field when displaying an image by virtue of the physical display process, the image having an intensity, the subject having cutaneous nerves that fire spontaneously and have spiking patterns, the hardware means comprising:
pulse generator for generating voltage pulses;
means, responsive to the voltage pulses, for modulating the video stream to pulse the image intensity;
whereby the emitted electromagnetic field is pulsed, the cutaneous nerves are exposed to the pulsed electromagnetic field, and the spiking patterns of the nerves acquire a frequency modulation.
7. The hardware means of claim 6, wherein the video stream is a composite video signal that has a pseudo-dc level, and the means for modulating the video stream comprise means for pulsing the pseudo-dc level.
8. The hardware means of claim 6, wherein the video stream is a television broadcast signal, and the means for modulating the video stream comprise means for frequency wobbling of the television broadcast signal.
9. The hardware means of claim 6, wherein the monitor has a brightness adjustment terminal, and the means for modulating the video stream comprise a connection from the pulse generator to the brightness adjustment terminal.
10. A source of video stream for manipulating the nervous system of a subject located near a monitor, the monitor emitting an electromagnetic field when displaying an image by virtue of the physical display process, the subject having cutaneous nerves that fire spontaneously and have spiking patterns, the source of video stream comprising:
means for defining an image on the monitor, the image having an intensity; and
means for subliminally pulsing the image intensity with a frequency in the range 0.1 Hz to 15 Hz;
whereby the emitted electromagnetic field is pulsed, the cutaneous nerves are exposed to the pulsed electromagnetic field, and the spiking patterns of the nerves acquire a frequency modulation.
11. The source of video stream of claim 10 wherein the source is a recording medium that has recorded data, and the means for subliminally pulsing the image intensity comprise an attribute of the recorded data.
12. The source of video stream of claim 10 wherein the source is a computer program, and the means for subliminally pulsing the image intensity comprise a pulse routine.
13. The source of video stream of claim 10 wherein the source is a recording of a physical scene, and the means for subliminally pulsing the image intensity comprise:
pulse generator for generating voltage pulses;
light source for illuminating the scene, the light source having a power level; and
modulation means, responsive to the voltage pulses, for pulsing the power level.
14. The source of video stream of claim 10, wherein the source is a DVD, the video stream comprises a luminance signal and a chrominance signal, and the means for subliminal pulsing of the image intensity comprise means for pulsing the luminance signal.
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DER SPIEGEL – „in eigener Sache“ – „Juan Moreno“ – „Claas Relotius“ – „Reporter Forgery“ – „Reveals Internal Fraud“ – „Fergus Falls“ – „Minnesota“ – „Jaeger’s Border“ ///// Tonnen von „TIER-FUTTER“ mit ANTIBIOTIKA-RESISTENTEN „Gentech-Bakterien“ verfüttert – – – Bayers „GLYPHOSAT-STUDIEN“ – Von WEGEN Kein KREBS-VERDACHT //// Die LINKE UNTERWANDERUNG der „gelben Westen-PROTESTE“ //// Die CDU bekam, was sie verdient hat: „AKK“ oder „ALLES KALTER KAFFEE“ /// JEFTA – TTIP – CETA //// LOBBYISMUS /// KIRCHE – MISSBRAUCH //// Neuer Auto-Hammer aus BRÜSSEL – jetzt ist der Benziner dran!

 

Wie konnte es sein dass den ANDEREN MEDIEN auch NICHTS aufge-FALLEN ist???!!!?!  DIE GANZEN PREISE die Relotius BEKOMMEN HAT???!!!

http://www.spiegel.de/video/betrugsfall-beim-spiegel-juan-moreno-ueber-fall-relotius-video-99023682.html

In eigener Sache
Reporter Juan Moreno über den Fall Relotius

20.12.2018, 12:40 Uhr – Der Fall Relotius ist ans Licht gekommen, weil sein Kollege Juan Moreno bei der Recherche für die gemeinsame Geschichte „Jaegers Grenze“ misstrauisch wurde. Im Video erzählt Moreno von seinem Verdacht – und dem, was darauf folgte.

VIDEO

 

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http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-weisse-rose-ueberlebende-traute-lafrenz-betroffen-a-1244756.html

Letzte Überlebende der „Weißen Rose“

Lafrenz-Interview vom Fall Relotius betroffen

Kaum ein Text von Claas Relotius wurde so gelobt wie sein Gespräch mit Traute Lafrenz, der letzten Überlebenden der „Weißen Rose“. Jetzt zeigen erneute Recherchen: Auch in diesem Text sind Passagen offenbar erfunden.

Traute Lafrenz im SPIEGEL

SPIEGEL ONLINE

Traute Lafrenz im SPIEGEL

Traute Lafrenz, letzte Überlebende der „Weißen Rose“, ist nach SPIEGEL-Recherchen von dem Fall Claas Relotius betroffen (mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier). In einem im September dieses Jahres im SPIEGEL veröffentlichten Interview mit ihr sind offenbar mehrere Passagen nicht akkurat – die 99-Jährige nennt Teile des Texts nach einem erneuten Gespräch mit einem anderen SPIEGEL-Redakteur „miserabel“ und moniert mehrere Stellen. (Hier finden Sie den Text in Ursprungsform.)

Lafrenz wurde vom SPIEGEL an diesem Mittwoch zweimal kontaktiert. Im ersten Telefonat bestätigte sie, mit Relotius in ihrem Haus in South Carolina gesprochen zu haben. Sie las den Artikel danach noch einmal im Detail und distanzierte sich dann von dem Interview. An mehreren Stellen in dem Text handle es sich nicht um ihre Worte.

Konkret geht es zum Beispiel um folgende Passagen:

  • Auf Neonazis in Chemnitz bezogen, zitiert Relotius sie so: „Deutsche, die streckten auf offener Straße den rechten Arm zum Hitlergruß, wie früher.“ Die Sätze in der vierten Antwort habe sie nie benutzt, sagt Lafrenz. Sie habe auch nie aktuelle Fotos in US-Zeitungen von entsprechenden Aufmärschen in Deutschland gesehen.
  • Von „heimlichen Treffen“ der Schüler, die Lafrenz im Interview angeblich erwähnt, habe sie bestimmt nicht gesprochen – ihre Klassenlehrerin Erna Stahl aus dem späteren Umfeld der „Weißen Rose“, sagt Lafrenz, habe ganz normale Leseabende veranstaltet, keine „heimlichen Treffen“.
  • Im Relotius-Interview heißt es, Lafrenz habe Helmut Schmidt, der dieselbe Schule wie sie besucht hat, zugerufen: „He, Revolverschnauze“ – diesen Ausdruck, sagt Lafrenz, habe sie gegenüber Helmut Schmidt nie benutzt. Sie habe ihn aber nach einem Vortrag begrüßt und mit ihm gesprochen, das ja.
  • „Nachdem Christoph Probst unters Schafott gekommen war“ – auch diese Worte im Relotius-Interview habe sie nie verwendet. „Den Absatz können Sie streichen“, sagte sie.

Lafrenz wiederholte während des zweiten Gesprächs am Mittwoch mehrmals: „Das habe ich bestimmt nicht gesagt.“ Nach weiteren Beispielen für falsche Zitate gefragt, sagte sie: „Ja, reicht Ihnen das denn nicht?“

Auch ihre Schwiegertochter wurde angerufen, die in Chicago lebt und bei dem Gespräch mit Relotius anwesend gewesen ist. Sie sagte, Relotius sei am Tag des Interviews gegen 17 Uhr an Lafrenz‚ Haus angekommen und maximal anderthalb Stunden geblieben – „bestimmt nicht länger als zwei Stunden“. In der SPIEGEL-Hausmitteilung zu dem Gespräch hieß es, Relotius habe fünf Stunden mit Lafrenz verbracht.

Das Gespräch habe zwischen 45 Minuten und einer Stunde gedauert, nicht länger, anschließend habe sie ihn über das Grundstück geführt und verabschiedet. Auf die Stelle in Relotius‚ Text angesprochen, in der er schreibt, Lafrenz gehe ins Haus und „kommt fast eine Stunde lang nicht wieder“, sagte die Schwiegertochter nun: „Nein! Nein! Unmöglich, so lange ist er nie geblieben.“

Die Schwiegertochter sagte, Relotius habe das Gespräch mit seinem Mobiltelefon aufgezeichnet – er selbst sagte dem SPIEGEL dagegen in seinem Geständnis, von dem Gespräch mit Lafrenz gebe es keine Tonaufnahme.

Im SPIEGEL hatte niemand einen Nachweis des Gesprächs durch Vorlage einer Aufzeichnung oder Ähnliches verlangt. Üblicherweise wird das sogenannte SPIEGEL-Gespräch den Gesprächspartnern zur Autorisierung vorgelegt, weshalb auch die Dokumentationsabteilung die Texte im Verifikationsprozess nur auf Fakten prüft – Relotius zufolge bestand Lafrenz aber auf keiner Autorisierung, was nicht überrascht, weil dies in Amerika unüblich ist. Die in Deutschland geübte Praxis , Interviews autorisieren zu lassen, ist international unüblich. Diese Lücke und das Vertrauen seiner Kollegen nutzte Relotius aus.

Wie jetzt hausintern klar wurde, bat Relotius die Mitarbeiter der englischsprachigen Seite des SPIEGEL wiederholt, seine Texte nicht ins Englische zu übersetzen. Er begründete dies in jedem Einzelfall anders und nach Angaben der Kollegen jeweils plausibel. Allerdings liefen diese Informationen nicht an einer Stelle zusammen.

Auch deshalb wurden seine Texte, die oft im Ausland spielen, nicht so schnell als Fälschungen oder als in Teilen manipuliert entlarvt. Ob es auch hier andere Sicherungsmechanismen geben muss – das zu klären wird Teil der Arbeit der vom SPIEGEL eingesetzten Kommission sein, die den ganzen Fall Relotius untersuchen soll. (Mehr dazu lesen Sie hier.)

Die von Relotius verfassten Artikel bleiben bis zu einer weitgehenden Klärung der Vorwürfe unverändert, aber mit einem Hinweis versehen im Archiv, das online zugänglich ist, auch um Nachforschungen zu ermöglichen. Wir bitten um Hinweise an hinweise@spiegel.de.

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OPFER – HABEN wir GELACHT – WIE konnte die NSA NICHTS mit-KRIEGEN – „USA-MEDIEN“ sind doch TOTAL mit FAKE-NEWS ver-SEUCHT – „?MEDIEN-KONTROLLE?“

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-12/betrugsfall-beim-spiegel-us-botschaft-richard-grenell-kritik

Betrugsfall beim „Spiegel“: US-Botschafter sieht die USA als Opfer der gefälschten Berichte

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http://www.spiegel.de/international/zeitgeist/claas-relotius-reporter-forgery-scandal-a-1244755.html

Reporter Forgery

DER SPIEGEL Reveals Internal Fraud

A DER SPIEGEL reporter committed large-scale journalistic fraud over several years. Internal clues and research have provided significant evidence against reporter Claas Relotius, who has since admitted to the falsifications and is no longer employed by DER SPIEGEL. Other media organizations may also have been affected.

By Ullrich Fichtner

"Jaeger's Border," one of Claas Relotius' stories containing falsifications.

ALEXANDER BECHER/EPA-EFE/REX

Jaeger’s Border,“ one of Claas Relotius‘ stories containing falsifications.

Shortly before the end of his journalistic career, misery and glamor crossed paths in the life of Claas Relotius. On the evening of Monday, Dec. 3, Relotius, who had worked for DER SPIEGEL for seven years and had been employed as an editor for the past year and a half, was called onto a stage in Berlin. The jury for the 2018 German Reporter Award was once again of the opinion that he had written the best feature story of the year, this one about a Syrian boy who lived with the belief that he had contributed to the country’s civil war through a graffito he had daubed onto a wall in Daraa. The jurors praised the article for its „unparalleled lightness, intimacy and relevance that is never silent regarding the sources on which it is based.“ The truth, however — a truth that nobody could have known at that point in time — is that his sources were anything but clear. Indeed, it is likely that much of it was made up. Inventions. Lies. Quotes, places, scenes, characters: All fake.

That misery came in the form of an email, one which, as chance will have it, arrived some 17 hours before the glamor of the awards ceremony, at 3:05 a.m. The message came from a woman named Jan, short for Janet, who was doing media work for a vigilante group in Arizona conducting patrols along the border to Mexico. She asked Relotius — who two weeks earlier had written an article ostensibly about this vigilante group in the darkly dazzling DER SPIEGEL report „Jaeger’s Border“ — what exactly he was up to. How, she wanted to know, could Relotius have written about her group without even bothering to stop by for an interview? She found it very strange, she wrote, that a journalist would write stories without gathering facts locally.

The story „Jaeger’s Border“ would prove to be Relotius‘ undoing. It was one fabricated story too many, because this time, he had a co-author, who sounded the alarm while also collecting facts to counter his fiction. That co-author, Juan Moreno, has been traveling the world as a reporter for DER SPIEGEL since 2007. In the dispute with and surrounding Relotius, Moreno risked his own job, at times even desperately seeking to re-report his colleague’s claims at his own expense. Moreno would go through three or four weeks of hell because his colleagues and senior editors in Hamburg didn’t initially believe that Relotius could be nothing more than a liar.

In late November and into early December, some at DER SPIEGEL even believed that Moreno was the real phony and that Relotius was the victim of slander. Relotius skillfully parried all allegations and all of Moreno’s well-researched evidence, constantly coming up with new ways of sowing doubt, plausibly refuting accusations and twisting the truth in his favor. Until, ultimately, his tricks stopped working. Until he could no longer sleep at night for fear that he might get caught. Relotius caved in last week when a superior, Özlem Gezer, deputy head of the „Gesellschaft“ section where he worked, confronted him and told him outright that she no longer believed him. On Thursday, he sat down with his section head and the editor-in-chief and came clean — or at least his version of clean.

It has now become clear that Claas Relotius, 33 years old, one of DER SPIEGEL’s best writers, winner of multiple awards and a journalistic idol of his generation, is neither a reporter nor a journalist. Rather, he produces beautifully narrated fiction. Truth and lies are mixed together in his articles and some, at least according to him, were even cleanly reported and free of fabrication. Others, he admits, were embellished with fudged quotes and other made-up facts. Still others were entirely fabricated. During his confession on Thursday, Relotius said, verbatim: „It wasn’t about the next big thing. It was the fear of failure.“ And: „The pressure not to fail grew as I became more successful.“

Crude Mishmash

That crude mishmash, which looked like masterful works of feature writing, transformed him into one of the most successful journalists in Germany in recent years. It earned Relotius the German Reporter Prize on four different occasions, the Peter Scholl Latour Prize and the Konrad-Duden, the Kindernothilfe and the Catholic and Coburger media awards. He was named CNN „Journalist of the Year,“ he was honored with the Reemtsma Liberty Award, the European Press Prize and he even landed on the Forbes magazine list of the „30 under 30 – Europe: Media.“ One wonders how he could endure the praise at the award ceremonies without running out of the hall in shame.

These revelations come as a deep shock to everyone at DER SPIEGEL — the editorial staff, the research and fact-checking department, the business side and everyone who works here. We are all deeply shaken. The team and management of the „Gesellschaft“ section where he worked at DER SPIEGEL in Hamburg are also stunned and deeply saddened by what has happened. One colleague who had been involved in the editing of Relotius‘ articles said at the beginning of the week that the scandal feels like „a death in the family.“

The fact that Relotius had for years been able to slip through the vetting and fact-checking measures established over decades at DER SPIEGEL is particularly painful and it raises questions about internal structures here that must be addressed immediately. The fact that we were unable to prevent such flagrant violations of the DER SPIEGEL Statute, which has codified the values of this organization since 1949, is the source of tremendous pain.

Those entering the atrium of DER SPIEGEL’s headquarters in Hamburg are greeted by the motto of DER SPIEGEL founder Rudolf Augstein. It distills the journalistic ideal to its most concise form: „Tell it like it is.“ That has always been the mission, and no one should think of those silver letters as mere wall decoration or journalistic folklore. In the words of the 1949 statute, that motto means: „All the news, information and facts processed and recorded by DER SPIEGEL absolutely have to be accurate. … The need for corrections should be avoided at all costs at DER SPIEGEL.“

The Relotius case marks a low point in the 70-year history of DER SPIEGEL. We have fallen well short of the goals that we set for ourselves, we have radically undermined our own standards and long-established values have been violated — and we must still determine how often and it what ways. The young editor, who acted the part of the great reporter, cleaned out his office on Sunday and his employment contract was terminated on Monday.

As an author or co-author, he has published 55 original articles in DER SPIEGEL, three of which, translated into English, were published on the SPIEGEL International website and 18 were syndicated digitally to other websites. Relotius wrote articles specifically for SPIEGEL ONLINE three times. And in the decade he worked as a journalist, his work was also published in Cicero, the Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, the now defunct Financial Times Deutschland, Die Tageszeitung, Die Welt, Süddeutsche Zeitung Magazin, Weltwoche, on ZEIT Online, in ZEIT Wissen and in the Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. According to a self-penned biographical blurb, Relotius also wrote for the Guardian, but DER SPIEGEL has found no evidence for the claim in its digital archive.

‚At Home in Hell‘

DER SPIEGEL would like to apologize to anyone and everyone who has appeared in the magazine or on our website with false quotations, made-up details about their lives, invented scene-setters, in fictitious places or in otherwise false contexts in articles by Claas Relotius. The company apologizes to its readers, to all its esteemed colleagues in the industry, to the prize committees and juries, to the journalism schools, to the family of DER SPIEGEL founder Rudolf Augstein, to its business partners and its customers. DER SPIEGEL will appoint a commission, one that will also include people from outside the company, to investigate what happened and prevent it from happening again.

But even with the sincerest of intentions, it is impossible to fully rule out such an incident. To borrow a phrase from the German writer Heinrich von Kleist, the journalist, like everyone else, is subject to „human frailty.“ They will always be fallible.

As such, there is no simple remedy. Already, every text printed in DER SPIEGEL goes through a thorough fact-checking and vetting process to review the accuracy of every fact stated in an article. When Claas Relotius wrote in his first major feature for DER SPIEGEL, „At Home in Hell,“ that the city of Marianna is located „an hour by car west of Tallahassee“ in northern Florida, a DER SPIEGEL fact-checker reviewed whether that detail was accurate.

When Relotius wrote that the small town has „three churches, two hunting clubs and a Main Street that stretches for miles between dilapidated low-rise buildings,“ that could also be reviewed thanks to the possibilities offered by the internet. But the problems with Relotius‘ articles relate not to details like that, but to his on-the-ground reporting. That work is based on the fundamental trust the editorial staff bestows on all journalists under their oversight. The fact-checking and research department at DER SPIEGEL is the journalist’s natural enemy — and that’s just how DER SPIEGEL founder Rudolf Augstein wanted it. But the department also assists with reporting, providing information and details while also seeking to prevent mistakes. Ultimately, the department is also working to put out the same product. The idea that a colleague would deliberately cheat is not part of everyday considerations in journalism. The honest effort to seek truth and veracity is the rule. Cheating is the exception.

Last Thursday, Relotius said that „At Home in Hell,“ the story of a terrible reform school in which children were tortured for many years, was a reported story, a clean work of journalism based on interviews with the victims and contemporaneous witnesses and visits to the site. Relotius said the same of his article „God’s servant,“ which DER SPIEGEL published in February 2015. The article is a political profile of gynecologist Willie Parker, the last doctor to perform abortions in the U.S. state of Mississippi. But how can we know if that is true in light of the new knowledge we have about Relotius‘ relationship to reality? How can we be sure that there is only one abortion doctor left in the state of Mississippi? Or that the doctor had previously been anti-abortion and had completely reversed course?

The Need for Accuracy

Ambiguities become apparent just as soon as you start looking for them. If you read something without suspicion, you don’t notice anything. But if you’re looking for something from the start, you see it everywhere. It is an element of the fundamental nature of humankind to be shockingly generous with truth and probability as long as there is no obvious reason for doubt. Our willingness to consider even the most incredible stories to be true, as long as they seem at least plausible, is almost boundless. That was the foundation for Relotius‘ success. His own misery will now increase immeasurably because no one is going to believe a single word from him ever again.

Relotius often incorporated songs and their lyrics in his stories, and the scenes in which they appear are often remarkable for their fascinating perfection. Convicts standing in washrooms suddenly begin to sing a pop song, or a lost child walks down a dark street singing a sad song. The music expands the kinds of associations that link us to the stories, making them overwhelmingly stimulating in these passages, feeding the reader’s imagination. The writing feels cinematic, a quality that is frequently cited in award ceremonies for journalists. Relotius, too, had been told the same thing over and over again about his articles. In contrast to the cinema, though, everything in journalism has to be accurate from the beginning to the end.

In „God’s Servant“, a CD player is playing quietly in the hallway of the abortion clinic, supposedly playing the same Tom Petty song over and over again: „I Won’t Back Down.“ The lyrics of the song fit so perfectly into the story that it seems, in retrospect, almost too good to be true. When asked a specific question about the music on Thursday, Relotius admitted then when there is singing in his stories, it’s usually made up. But is this also true when CD players are playing quietly? Or if a radio is playing somewhere with a song that fits the story?

As an editor and section head, your first reaction when receiving stories like this is to be pleased, not suspicious. You are more interested in evaluating the story based on criteria such as craftsmanship, dramaturgy and harmonious linguistic images than on whether it’s actually true. And Relotius always delivered excellent stories that required little editing and were very rewarding. Relotius was a particularly valuable employee. He didn’t just write big stories, he demonstrated his talent and his dedication to his profession, week after week. He took his turn at the editing desk, did small interviews and rapidly churned out copy for the DER SPIEGEL column called „Eine Meldung und ihre Geschichte,“ a weekly format, which looks deeper into amusing recent headlines. It was a format that suited him. His sense of humor and quickness made him an excellent fit.

Born in 1985, he was pleasantly different from many of his peers, who often come to DER SPIEGEL as interns, armed with good ideas and strong opinions, especially about their own abilities. Relotius was a modest person, tall, reserved, polite, attentive, maybe a tad too serious on occasion — on the whole, the kind of person whose parents you’d like to congratulate for having such a successful son. He didn’t make a strong impression in meetings, but he was, after all, still younger than 30 when he arrived at DER SPIEGEL in spring 2014 as a promising new freelancer. He didn’t yet have an office, or even a building pass. He was paid by the story, and he made decent money.

Some Fabrications

Then still a freelance journalist, he also wrote for other publications, but DER SPIEGEL developed a closer relationship with him over time. Soon, he began receiving a decent guaranteed base pay — and he delivered. He contributed to stories written together by several journalists in the section, he wrote smaller reports, reliably produced high-quality stories and was a quick learner. He was open to ideas from others and implemented suggestions from his section editors. He also consulted with colleagues on his and their work and helped new interns get on their feet. He was the sort of coworker you look forward to seeing in the office.

And from time to time, he would land an amazing story, starting with „Number 440“ in April 2016, the gripping account of a Yemenite wrongly imprisoned in Guantanamo. After 14 years of torture and solitary confinement, he was so broken that he no longer wanted to be released. Just three months later, in July, DER SPIEGEL published „Royal Children,“ a Relotius classic that was showered with awards. It was the story of two orphans from Aleppo who ended up as child slaves in Turkey.

Relotius admits that „Number 440“ contains some fabrications, but claims that „Royal Children“ does not. But this is how „Royal Children“ begins: „One early morning this summer, 13-year-old Alin, fatigue visible in her eyes, walks alone through the dark, pre-dawn streets of the Turkish city of Mersin. And she is singing. When a character starts singing in a Relotius story, it is usually an indicator that his fantasy has shifted into high gear. In hindsight, it seems more obvious, but in the day-to-day of editing, it was obscured. After all, months would sometimes pass between the stories, making it challenging to identify such patterns. In „Royal Children“ the text continues: „The slap of her flip flops accompanies her as she makes her way through the factory district, passing dilapidated buildings, with dogs still asleep and streetlights unlit. Alin is singing as she walks, a hopeful song about two children with little to hope for — two children who had experienced the worst, but who were to be saved nonetheless.“

Some might find the writing beautiful, others kitschy. But the question as to whether such a children’s song even exists in Syria is certainly one an editor could ask. Yet even if there wasn’t, it would be hard to prove that the reporter was making it up. When Relotius met with the girl’s brother Ahmed, a photographer was present, essentially an independent witness. But Relotius took the picture of the girl Alin himself and he was alone with her, without photographers. Is that enough to assume that it’s a fake? Relotius accompanied the girl to her basement sewing workshop, as if one it were the kind of place you could simply walk in and out of. He descended the steps — 15 steps, he writes, because Relotius had learned that precise numbers make your writing seem more credible — into the basement with her, a basement that stank of sweat.

Maybe it did happen that way. Perhaps Relotius accompanied not only the one child but also the other, perhaps the girl sang a song and said everything he claims she said, so that he could write it down and report it with a clear conscience. But how can anyone believe him? After all, he has admitted that his tale of the inner transformation of Guantanamo prisoner Mohammed Bwasir is a complete fabrication.

He employed a trick to masterfully conceal the story’s untruth by stressing the impossibility of his own actions. In fact, he stated very clearly at the beginning of the Guantanamo story: „A reporter who travels to Guantanamo cannot see Mohammed Bwasir there, nor can he speak with him, but there are people who give him a voice.“ According to Relotius, these people were a lawyer, a brother „in Yemen“ and former cell neighbors, and there are also camp reports, leaked secret files and personal letters. But how much access did Relotius have? What papers was he actually familiar with? How closely did the lawyer cooperate with him?

He Knows Nothing

His story suggests that he examined the prisoner’s many letters, which were written in Arabic and translated by a member of the lawyer’s staff. He summarized the letters and wrote as though he had a comprehensive overview of the entire bundle: „In the beginning, the word ‚future‘ often appeared in his writings,“ he noted for instance. What does Relotius know about the beginning, the middle or the end of a period of time extending over 14 years? He knows nothing — and he admitted it last Thursday when he confessed that he largely imagined the prisoner’s inner transformation. And we almost certainly can’t believe him when he writes, live from the bowels of Guantanamo: „Then the soldiers turn on the music, pumped in via four loudspeakers directly next to his head: It’s Bruce Springsteen’s ‚Born in the U.S.A.'“

In February 2017, DER SPIEGEL published „Lion Boys,“ a heart-wrenching story that made waves well beyond journalistic circles. It told of how Islamic State had abducted two brothers, ages 12 and 13, brainwashed them, and dispatched them to Kirkuk as suicide bombers.

It’s the stuff of legendary features. In stories like these, the present is consolidated into a readable format, vast lines of contemporary history become tangible, and suddenly the big picture is painted on a very human scale. Reporters who have this kind of material, and a talent for dramaturgy, can spin gold out of it like in a fairytale. Relotius has this talent. But he invented the material. He wrote one of the best stories published in recent years, a masterpiece. The presenter of the coveted Peter Scholl-Latour award, Paul-Josef Raue — a man who has been in the newspaper business for decades — said that as he read the story he was proud to be a journalist because „journalism just doesn’t get any better than this.“

Claas Relotius blinded everyone: Editors-in-chief, department heads, fact-checkers, other editors, students of journalism and his own friends. Jury members from all walks of life — bishops and entrepreneurs, human rights activists and media representatives, politicians and patrons of the arts — were ecstatic about his work. And with good reason: His stories were often awe-inspiring and engrossing. But in „Lion Boys“ he put long conversations in the mouth of the would-be suicide bomber Nadim — a person who apparently exists, but with whom Relotius was never able to speak at length. Relotius quoted him reciting verses from the Koran that his IS captors allegedly drummed into his head.

„Lion Boys“ is a particularly appalling example of the fraud committed by Relotius. The figure of the physician, upon which much of the story is based, never existed. And the text says the following about the excerpts from the Koran: „Nadim has not forgotten any of these verses. He sits in his cell and repeats them one after the other, the way shy children recite poems, staring at the floor, breathless. Surah 9, verse 41: ‚Go forth, whether light or heavy, and strive with your wealth and your lives in the cause of Allah.'“ And it goes on and on like this, surah after surah, and none of it actually happened, except for in the mind of the author who is piecing together yet another award-winning story.

Just one month later, in late March 2017, an article headlined „In a Small Town,“ a snapshot of Fergus Falls, Minnesota, appeared in DER SPIEGEL. The idea behind the article came from editors in Hamburg, with the goal of going beyond merely excoriating from on high the first few months of U.S. President Donald Trump’s tenure, instead attempting to view events from the perspective of those who had likely voted for him: rural Americans who live in flyover country. The plan was for Relotius to rent an apartment in Fergus Falls, meet people, listen to what they had to say, and produce a snapshot that would allow readers to gain a slightly better understanding of the Americans.

Stuck

The plan, as happens frequently in journalism, didn’t work out. Relotius couldn’t find any suitable figures for weaving a story, he couldn’t make any headway with the idea. He sent emails back home, including to colleagues at DER SPIEGEL, complaining that he was stuck. He found himself in a situation that every reporter is familiar with: There simply isn’t a story. In cases like this, quick decisions are necessary: Abort the story or continue? Give it another go or drop it? Look for a new angle or return home?

DER SPIEGEL gives its reporters a very free hand in situations like these. No staff member — especially not one that had published the kind of stories Relotius had — has to worry about getting into hot water for failing to bring home a story. All journalists know that these kinds of things happen, that some lines of reporting lead to dead ends, that good material does not always make for good stories, and sometimes money is burned up that could have been put to better use. Those are the risks involved.

Relotius simply refused to accept those realities. When asked about the Fergus Falls story, he admitted that he knew perfectly well that the editors wouldn’t have reprimanded him if he had dropped the whole thing. „I think,“ Relotius said last week, „a normal person would have said: ‚Listen, this just isn’t working. I’m stuck and we can’t do the story.'“ But Relotius is evidently no normal person. „I tend to want to have control,“ he said, „and I have this compulsion, this drive, to somehow make it happen. Of course, you don’t make it happen. You make a fabrication.“ When he says „you“ here, he can only mean himself and no one else.

In his story about Fergus Falls, Relotius bent and twisted reality in a repugnant and arrogant manner. To ensure a gripping lead, he wrote that next to the welcome sign at the edge of town, there was also a second sign — „half as tall, but almost impossible to overlook.“ On this sign, made of thick wood rammed into the frozen soil, stood in large painted letters: ‚Mexicans Keep Out'“

This sign, which set the tone for the entire story, never existed, except for in the author’s imagination. But he passed on his creation as fact to hundreds of thousands of readers — and insulted the inhabitants of Fergus Falls in the process. Relotius gave the inhabitants of Fergus Falls made-up biographies to suit his needs, as if he were a puppeteer. He invented grotesque lies and reported, for example, that the students at the John F. Kennedy high school drew their role models for the American dream as follows: „They did not draw a single picture of a woman,“ Relotius wrote. „One class drew Barack Obama, two drew John D. Rockefeller. Most of them drew Donald Trump.“ All of this is pure fiction. Every single bit is concocted bunk.

A Vast Palette

Does Relotius ultimately believe in his own creations? He denies it. He knows that he fabricated stories and deceived his readers, he says — and to do so in this day and age, someone like him has the largest imaginable toolbox at his disposal. He doesn’t say so, but with the help of Facebook, YouTube, Google and Wikipedia, entire worlds and communities can be created, and they seem so real and true because they often consist of snippets that somewhere on this planet are actually real and true. Relotius arranged this material, grouped it according to a topic or around a central figure, and he traveled to the locations, sometimes met people, however briefly, and all of these elements became colors, like the palette of a painter, which he used to paint his image of life.

He says he wasn’t as deceitful in the case of „Blind Date,“ the story of an FBI translator who fell in love with German Islamic State fighter Denis Cuspert. But if the premise of the story itself already sounds fictitious, what about the details within? Nothing has yet been proven with regard to this story, but more investigation is clearly needed. Meanwhile, there are findings that make it appear that the DER SPIEGEL story about Colin Kaepernick — the football star who knelt during the national anthem to protest daily racism in America and ended up without a job — was largely fabricated.

By the time Relotius wrote about Kaepernick and DER SPIEGEL published the story „Touchdown“ in October 2017, the football player had long since become a global icon. Relotius was unable to get an interview with him. But he remained determined „to make it happen,“ and instead of doggedly working to gain access to key figures in the story, he mentally transported himself to places that remained closed off to him, to gyms to which he had no admission, and into phone calls with Kaepernick’s parents. The story’s lead is written as if Relotius were sitting in the front row, but he wasn’t even there at all. Kaepernick, he wrote, „looked into the faces of three dozen black girls and boys who were sitting on chairs in front of him; he paused at length, like someone who knows the truth but doesn’t dare to proclaim it.“

And before long, Relotius miraculously had Kaepernick’s parents on the line. „They hesitated over whether they should speak about their son on the phone. They didn’t want to cause any trouble for him, they said, but they also wanted people to understand him. Finally — at times crying, at times laughing — the mother told his story.“ The phone conversation carried the entire story that followed. But it never took place. In response to a question as to whether elements of the DER SPIEGEL story might be inaccurate, Kaepernick’s lawyer responded by email: „There is no basis.“ It was not until Relotius was confronted last Thursday with this statement by the lawyer that he admitted to never having spoken with the parents. Earlier, during the same conversation, he had still maintained that the opposite was true.

Not True

In March 2018, Relotius‘ story „The Last Witness“ was published. It was a superbly gripping piece about an American woman who serves as a witness to executions because the law requires the presence of ordinary citizens. The woman is in favor of the death penalty, so she sees it as her duty to support the state on this issue. To flesh out the story, Relotius ascribed her with dramatic personal experiences that further explained her actions. Relotius accompanied her, he claims, throughout the entire story, always right at her side. This proximity is apparent from the very beginning of the story, when she leaves her house in Joplin, Missouri „to watch a man die who she doesn’t know. She locks the door, turns the key three times, then walks through the empty streets to the bus station. She purchases a round-trip Greyhound ticket to Huntsville, Texas for 141 dollars.“

It’s a remarkably sensitively rendered portrayal, masterfully told, in which the reporter apparently spent a great deal of time with the story’s main character — a woman who requested that her real name not be used, which happens from time to time. Relotius gave her the name Gayle Gladdis. „She sits near the front, on the right-hand side of the bus. She says that she often feels nauseous on long bus rides.“ And: „Gladdis takes a deep breath and presses her fists together in her lap so firmly that her knuckles turn white.“ And: „She’s wearing a blouse and cross on her necklace; she thumbs through her Bible. She’s read it so often that the cover has yellowed in the pages are dog-eared. She opens to Leviticus, chapter 24, where it says: ‚Whoever kills a man must be put to death‘.“

It all fits perfectly. But it’s not true. None of it. Claas Relotius never accompanied a woman to executions in America. He never traveled by bus with her, and he never paged through Leviticus with her. He made up the story, all 40,273 characters, five pages and one column of it, published in DER SPIEGEL 10/2018, pages 58 to 63. Even for someone in his league, that must be some kind of a record.

Did things get worse over time? No, that wasn’t his impression. He describes a mechanism that would kick in ever since he began working as a journalist. When the reporting was going well and he found interesting people, he worked like a „normal“ journalist and didn’t tamper with the material or alter anything, Relotius contends. In light of the latest revelations, one would be justified in doubting this claim.

But when he ran into difficulties, when he was stuck and couldn’t find a story, then he began to fabricate. Then, he says, he would write made-up sentences and leave them in his stories, adding that he personally sometimes found them so brazen and ridiculous that he said to himself while writing: „Come on! Seriously? You’ll never get away with that!“

Has he also enjoyed producing the fabrications of these past few years? Does he take delight in a successful lead, a captivating scene or a detail when everything was, well, fabricated? Relotius shook his head in response to such questions last Thursday. He said he is actually disgusted with himself when he makes things up, adding that he’s sorry about everything and feels deeply ashamed. He says that it’s only now that he realizes the damage that he has done to everyone around him. Something is wrong with him, says Claas Relotius, and he now needs to work on that. „I’m sick and I need to get help.“

Separating Fact from Fiction

His penultimate work was „Child’s Play,“ which was awarded the 2018 German Reporter Prize three weeks ago, on Monday, Dec. 3, as the best feature of the year. The story is about a boy who sprayed an anti-Assad message on a wall in Daraa, possibly helping to trigger the mass protests that ensued, and it appeared in DER SPIEGEL on June 23, 2018. Unfortunately, like so many other pieces from Relotius‘ workshop, it is full of fabrications. It is difficult to separate fact from fiction, it is difficult to determine who Relotius was actually in contact with, how often and how intensively, how their interactions were translated, and how all the mobile phone connections mentioned in the story were even technically possible.

Relotius doesn’t want to go into detail, apparently out of shame. He admits that the mobile phone tour of the destroyed city never happened. He admits that the composition of the story, with narrative passages alternating with apparent interview transcripts, is falsified in the sense that the material he gathered did not include that many direct quotations from the protagonist. Relotius invented them, or fabricated them from very few quotations. On Thursday, he pointed out passages in the text that are fake, but without precision, instead gesturing at entire paragraphs.

The story „Jaeger’s Border“ is where Claas Relotius‘ story as a journalist reached its conclusion. One could spend a lot of time dwelling on the before and after, but what really matters is the outcome: that in the course of this reporting and its publication in DER SPIEGEL, a horrific episode is coming to an end, a charade that Claas Relotius was able to perform unhindered for far too long. It is Juan Moreno who, against all odds, never let up, continued reporting, pressed ahead, and believed in his facts. It wasn’t easy for him. He initially ran into brick walls, like a whistleblower who isn’t believed at first because his truths are so uncomfortable — and because the accused seems so unsuspicious and so blameless.

The genesis of „Jaeger’s Border“ is a small novel in itself. In the course of the reporting, with Claas Relotius in the United States and Juan Moreno traveling on the Mexican side of the border, many disagreements arose, which subsequently contributed to the fact that the accusations leveled by Moreno were not taken more seriously and clarified more quickly. Relotius also became more energetic in November with his cover-up efforts. He messed around with emails and sent misleading screenshots of Facebook pages. Ultimately, though, he would be crushed by the evidence that Moreno had gathered against him.

At first it was little things, like the names of the characters that appear in „Jaeger’s Border,“ details about their biographies and identities. But then the problems started looking much more significant, such as the fact that much of what Relotius wrote about the days he spent with a militia bore a strong resemblance to a long story written by investigative reporter Shane Bauer for the magazine Mother Jones. There are also many differences, of course. But the main characters in the militia written about in DER SPIEGEL are called Jaeger, Pain, Ghost and Spartan — just like the main characters in the Mother Jones story. Could it just be a crazy coincidence? And why is the man in camouflage, a photo of whom appears in DER SPIEGEL, called Chris Jaeger — and not Chris Maloof, as he was identified in the New York Times, which used the same photo in late 2016?

Extremely Unhappy

Relotius produced a draft with the working title „Showdown,“ but Moreno was extremely unhappy with it. On the evening before it was to go to press, he saw the entire layout including the pictures, which immediately jumped out at him. One of the photos in the article was of Tim Foley, the head of the Arizona militia, whose name does not appear in the text. More than anything, Moreno was surprised that Relotius had so persistently claimed that the militia, which he had allegedly been able to join for a time, refused to be photographed or filmed. But Foley is a very public figure. He appeared in the award-winning documentary film „Cartel Land“ and makes a part of his living by charging journalists and tourists for a guided tour along the border and letting them immerse themselves in the milieu of the militias.

Moreno wrote an email to the fact-checking department asking about the inconsistencies, but soon, he also began hinting to coworkers that something fishy might be going on. But he had no concrete evidence yet and began searching the internet for clues. The next day, Thursday, November 15, the day the magazine was to go to press, he called a fact-checker. They spoke about the story, and Moreno conveyed his doubts. They talked about the fact that the protagonists in the story had already appeared in other, older stories. Still, neither side came away from the conversation with the feeling that there was cause for assuming a deliberate deception — and no reason to justify possibly pulling the story.

On Friday evening, with the new issue of DER SPIEGEL now having been printed and set for delivery the next day, Moreno spoke with section head Matthias Geyer and informed him that he believed the story contained falsifications. Geyer asked him to put his accusations in writing. On Sunday, Moreno sent an initial list of three questions about Foley’s photo and other elements in the story and Relotius was then confronted with those questions. He defended himself brilliantly and cunningly. Indeed, his response was so eloquent, even admitting to imperfections in his work, that Moreno began looking like the troublemaker.

Moreno then took advantage of a reporting trip to the United States to collect even more material against Relotius, but above all to protect himself. He was troubled by the unbearable thought that his own byline was at the top of a story that he considered to be untrue in many parts. Moreno began working on a feature about boxer Floyd Mayweather for the DER SPIEGEL sports department. Also on board was Munich photographer Mirco Taliercio, who had helped arrange a meeting with Mayweather. Moreno and Taliercio are good friends.

Never Seen Him Before

That is why Moreno decided to take him along on the secret second part of his journey: He wanted to visit Tim Foley, the head of the Arizona Border Recon militia, and maybe find Chris Maloof, the man in camouflage clothing called Jaeger in the DER SPIEGEL story. Since both men appeared in the DER SPIEGEL piece, it follows that Claas Relotius must have had contact with both of them, at least if everything was above board. Relotius claimed to have spent entire days and nights in the desert with Jaeger/Maloof. It would be extremely odd if he was unable to remember their time together. Moreno managed to make contact with Foley, who then served as his connection to Maloof.

Moreno and photographer Taliercio drove 770 kilometers from Las Vegas to Arivaca, Arizona, where Foley, alias Nailer, was willing to talk to them for $200 and Moreno showed Foley a picture of Relotius. The video of the encounter is shocking for anyone who may have thought that Claas Relotius was nothing but the reliable, friendly person he had been known as for such a long time. Foley was extremely clear about the fact that he had never seen Relotius before in his life.

The scene was repeated a few days later in a different place, with a different cast of characters. It was on Dec. 4, the day after Relotius had received the email from Janet Foley and the reporter prize for „Child’s Play.“ In Arizona, a bearded man named Chris Maloof was sitting in front of a video camera, the same man who was supposed to be the Chris Jaeger from the DER SPIEGEL story. He even presented his ID to prove his identity.

When shown Relotius‘ photo, he was even more convincing than Foley: „I’ve never seen this man before in my life.“ And yet Relotius had written about Maloof. Relotius wrote, for example, that he had the words „Strength“ and „Pride“ tattooed on the back of his hands. But Maloof’s hands aren’t tattooed. Maloof isn’t Jaeger. Jaeger doesn’t exist. Relotius had never met with either of them.

Relotius‘ story, his method, was nothing more than rearranging material that wasn’t his. Along with some details that he invented. He made use of images, Facebook posts, YouTube videos, and he borrowed material from old newspapers and obscure blogs. He assembled all these pieces and splinters and shreds and crumbs to create his characters. Chris Jaeger, Gayle Gladdis, Neil Becker from Fergus Falls, Nadim and Khalid in Kirkuk, Ahmed and Alin from Aleppo, Mohammed Bwasir from Guantanamo, they were not human beings made of flesh and blood. They only live on paper, and their creator was Claas Relotius. Sometimes he made them sing, sometimes he made them cry and sometimes he had them pray. And if he felt like it, as in „Jaeger’s Border,“ he had his main character shoot into the night with an assault rifle. Because it made such a wonderful ending to his work of fiction.

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http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-fergus-falls-bewohner-im-interview-a-1245033.html

Fergus-Falls-Bewohner zum Fall Claas Relotius

„Zu perfekt, um wahr zu sein“

Zwei Bewohner der US-Kleinstadt Fergus Falls überprüften anderthalb Jahre lang eine SPIEGEL-Reportage von Claas Relotius und stellten fest: lauter Lügen.

Ein Interview von und Britta Sandberg

Anderson, Krohn aus Fergus Falls

Medium

Anderson, Krohn aus Fergus Falls

Am 6. April 2017 schrieb Michele Anderson eine Nachricht an den Twitter-Account @DerSPIEGEL. Jeden Tag twittern Dutzende Menschen an diesen Account, anders als eine E-Mail werden diese Nachrichten aber nicht alle von einem Redakteur genau gelesen. Das wusste Michele Anderson nicht.

Für den SPIEGEL wäre es gut gewesen, wenn ihre Nachricht damals schon gelesen und ihre Dramatik erkannt worden wäre. Denn sie betraf eine Reportage von Claas Relotius, der im März 2017 einen großen Text über Fergus Falls, Minnesota, veröffentlicht hatte – das Porträt einer jener Kleinstädte im Mittleren Westen der USA, die Donald Trump zum Präsidenten gewählt hatten. Die Menschen, Zitate und Ereignisse im Text hatte Relotius zu großen Teilen in betrügerischer Absicht erfunden.

Michele Anderson schrieb: „Ich lebe in Fergus. Wir fragen uns, warum er hier Zeit verbrachte, wenn er doch nur Fiktion schreiben wollte. Urkomisch, eine beleidigende Form von Pseudo-Journalismus.“ Und: „Kommt nach Fergus Falls und schreibt die wahre Geschichte. Kunst, lokales Essen (Bürgermeister besitzt Brauerei), Fahrräder und fürsorgliche, kreative Menschen.“

Erst anderthalb Jahre später, am Tag, als der SPIEGEL den Betrug von Relotius öffentlich gemacht hatte, veröffentlichte Michele Anderson zusammen mit Jake Krohn, einem Freund, einen 21.000 Zeichen langen Text auf der Onlineplattform Medium.com.

Mehr als ein Jahr lang hatten die beiden daran gearbeitet, die Erfindungen und Fälschungen von Relotius in ihrem Wohnort im Detail zu enttarnen. Der Text ist ein brutales Dokument für alle, die ihn lesen – und besonders für den SPIEGEL.

Fergus Falls, Minnesota, USA.

Shutterstock

Fergus Falls, Minnesota, USA.

Anderson arbeitet für die Non-Profit-Organisation „Springboard for the Arts“, die Künstler und Gemeinden zusammenbringt. Sie ist etwa vier Autostunden südlich von Fergus Falls aufgewachsen, aber sie kennt den Ort schon lange, weil ihre Großmutter hier lebte. Sie wohnte ein paar Jahre in der Westküstenstadt Portland, bevor sie 2011 für ihren Job hierherzog. Jake Krohn kam im gleichen Jahr in die Stadt, er stammt ursprünglich aus dem Nachbarstaat North Dakota, er lebte in Pittsburgh und Minneapolis. Er ist freischaffender Technologieberater und engagiert sich für Fahrradwege im Ort. Michele Anderson bezeichnet sich als „die-hard liberal“, als überzeugte Linke.

Beide entsprechen nicht dem Klischee eines amerikanischen Kleinstadtbewohners, beide stammen nicht aus dem Ort, aber beide haben ihn lieb gewonnen – auch deshalb war es ihnen so wichtig, die Fälschungen des deutschen Reporters zu enttarnen.

Als wir beim SPIEGEL ihren Blogeintrag lasen, waren wir tief erschüttert und beschämt. Dann beschlossen wir am Donnerstag, einen Reporter nach Fergus Falls zu schicken, der die wahre Geschichte des Ortes erzählen wird. Und wir riefen Michele Anderson und Jake Krohn an. Es war kein normales Interview. Wir wollten mit den beiden sprechen, um zuzuhören, um uns zu entschuldigen und um mehr zu erfahren über ihren Wohnort und das Vorgehen des Mannes, der bis vor Kurzem noch unser Kollege war.

SPIEGEL: Zuallererst möchten wir Ihnen sagen, es tut uns aufrichtig leid, was Ihnen und anderen Bewohnern von Fergus Falls durch die gefälschte Reportage, die wir veröffentlicht haben, widerfahren ist.

Anderson: Das ist gut zu hören.

SPIEGEL: Sind Sie unserem damaligen Reporter Claas Relotius jemals begegnet?

Anderson: Ich hatte gehört, dass er in der Stadt war, und an einem Abend im Rathaus habe ich mich bei ihm vorgestellt. Ich bot an, mit ihm über Fergus Falls zu reden. Ich arbeite in der Kunstszene hier und dachte, das könnte eine interessante Perspektive für ihn in diesem ländlichen Teil Amerikas sein.

SPIEGEL: Und wie hat er reagiert?

Anderson: Er hat freundlich gelächelt und mir den Rücken zugedreht. Er war sehr damit beschäftigt, die amerikanische Flagge im Rathaus zu fotografieren. An dem Tag waren ungefähr 50 bis 60 Gemeindemitglieder dort, die gern mit ihm geredet, ihm ihre Geschichten erzählt hätten. Aber er war sehr auf seine Fotos konzentriert.

SPIEGEL: Was haben Sie gedacht, als Sie zum ersten Mal hörten, ein SPIEGEL-Reporter sei für über drei Wochen in der Stadt?

Anderson: Ich fand das aufregend. Seit den Wahlen 2016 hatte es so viele Reporter gegeben, die nach den vielen Wählerstimmen für Trump hier über die Gegend berichten wollten. Aber viele riefen nur an oder blieben nur für ein paar Stunden. Deshalb dachte ich, wenn jemand drei Wochen hierbleibt, dann ist das seriöser Journalismus. Ich hatte die Hoffnung, dass diesmal ein gutes, umfassendes Stück dabei herauskommt.

SPIEGEL: Und wann kamen bei Ihnen erste Zweifel daran auf?

Anderson: Das war erst, als mir jemand den deutschen Artikel zusandte. Ich habe den Text in das Google-Übersetzungsprogramm eingegeben und habe ihn dann mit anderen geteilt. Das Ganze hörte sich nach einer total fabrizierten Geschichte an. Am Anfang dachten wir noch, es liege an der schlechten Übersetzung. Aber eine zweite Übersetzung bestätigte dann unseren Verdacht.

SPIEGEL: Wie sind Sie weiter vorgegangen?

Krohn: Wir haben den ganzen Artikel Stück für Stück, Absatz für Absatz auseinandergenommen. Manche Dinge konnten wir von unseren Wohnzimmersesseln aus enttarnen. Aber wir haben uns schnell entschieden rauszugehen und alles systematisch zu verifizieren. Manches war einfach herauszubekommen, zum Beispiel die Geschichte, dass in unserem Kino angeblich immer noch der zwei Jahre alte Kriegsfilm „American Sniper“ lief. Oder die Erzählung, dass vor einer Schule ein Metalldetektor stehe und drei Panzerglastüren ins Innere führen würden. Ich nenne das die tief hängenden Früchte, einfach zu pflücken.

SPIEGEL: Waren es die ersten offensichtlichen Lügen, die Sie herausfanden?

Krohn: Nein, die erste war die, dass auf einem Schild im Ort angeblich „Mexicans Keep Out“ steht. Das hätten wir nun wirklich mitbekommen müssen. Langwieriger war es, Relotius‘ Schilderungen der interviewten Personen genau zu überprüfen. Teilweise haben wir das erst in diesem Herbst geschafft.

SPIEGEL: Der leitende Stadtangestellte Andrew Bremseth war einer der Protagonisten in Relotius‘ Reportage. Wissen Sie, ob er ihn tatsächlich getroffen hat?

Anderson: Ja, meiner Erinnerung nach vielleicht zweimal, das erste Mal mit anderen Führungskräften aus dem Rathaus, später dann allein. Er fand ihn unter anderem interessant, weil Bremseth so jung ist, er war damals erst 27.

SPIEGEL: In dem Text, den Sie veröffentlicht haben, schreiben Sie, es gebe nur drei korrekte Fakten zu Bremseth in der Reportage: sein Alter, dass er in Fergus Falls aufgewachsen ist und in South Dakota studiert hat. Der Rest sei frei erfunden.

Krohn: Es gab absurde Dinge in dem Text. Es hieß, er sei noch nie mit einer Frau zusammen, noch nie am Meer gewesen. Und dass Andrew eine Waffe bei der Arbeit bei sich trage. Wenn man diesen ruhigen, zurückhaltenden Mann kennt, ist das wirklich das Allerletzte, was man erwarten würde. Im Übrigen hat er eine Freundin. Und er war auch schon oft am Meer. Dann gab es da noch die Geschichte mit dem ausgestopften Tier.

Anderson: Relotius schrieb, in Andrews Büro würde ein ausgestopftes Wildschwein hängen. Auch das stimmt nicht, ebenso wenig wie die Tatsache, dass Andrew gern Schriften französischer Philosophen aus dem 18. Jahrhundert liest.

SPIEGEL: Sie haben Relotius‘ Methode damit beschrieben, dass er nicht wiedererkennbare Filmfiguren aus den Bewohnern Ihrer Stadt gemacht habe.

Anderson: Ja, er wäre ein großartiger Drehbuchschreiber oder Romanautor. Ich meine, all diesen Leuten begegne ich ja täglich, im Restaurant oder anderswo. Es war einfach zu dramatisch, um wahr zu sein.

Krohn: Es war eigentlich zu perfekt, um wahr zu sein.

SPIEGEL: Wie ging und geht es den Protagonisten dieser Reportage?

Anderson: Andrew, der Stadtangestellte, fühlte sich nach der Veröffentlichung total machtlos, ausgeliefert. Er hatte tagelang Magenbeschwerden. Und ich denke, das Ganze wird langfristig Wirkung auf seinen Umgang mit Medien haben. Er hat verständlicherweise kein Vertrauen mehr.

SPIEGEL: Wann haben Sie sich entschlossen, den SPIEGEL zu kontaktieren?

Anderson: Als der Artikel 2017 erschien, richtete ich einen Tweet an Claas Relotius. Ich schrieb in etwa: „Warum bist du in unsere Stadt gekommen, um Fiktion zu schreiben?“ Niemand reagierte darauf. Es herrschte Stille.

Krohn: In meiner Twitter-Timeline finden sich zwei Tweets, die an den Twitter-Account des SPIEGEL gerichtet sind.

Anderson: Wir dachten auch darüber nach, eine E-Mail zu schreiben. Aber wir wussten nicht, ob jemand sich damit befassen oder uns glauben würde. Außerdem wollten wir zuerst Belege sammeln und online stellen, bevor wir den SPIEGEL kontaktieren, sodass wir auch etwas in der Hand hätten, auf das wir uns beziehen können.

SPIEGEL: Relotius beschreibt in seinem Text einen Schulausflug mit dem Bus nach New York, bei dem die Schüler nicht die Freiheitsstatue, dafür aber den Trump Tower besichtigt haben sollen. Auch dieser Ausflug hat wohl nie stattgefunden. Wie haben Sie das nachgeprüft?

Krohn: Wir sprachen mit einem Lehrer, der Schüler normalerweise auf solche Trips begleitet. Und wir kennen einige Schüler im Teenager-Alter, die Kinder von Freunden von uns sind.

Anderson: Und in Fergus Falls leben nur 13000 Leute. Wenn es eine solche Reise nach New York gegeben haben sollte, hätte das in der Zeitung gestanden. Wir hätten davon durch Social Media erfahren. Wir haben selbst bei Kirchengruppen nachgefragt, für den Fall, dass die Kirche einen solchen Trip organisiert hat. Man findet Informationen hier sehr schnell.

SPIEGEL: Im Text ist auch die Rede von einem großartigen Westernfest an einem Sommerabend, bei dem marinierte Rinderhälften gegrillt wurden.

Anderson: Ja, es klingt, als hätten wir eine wirklich gute Zeit zusammen gehabt. Einige Leute aus Fergus Falls schlagen bereits vor, dass wir einmal pro Jahr ein solches Fest veranstalten sollten. Wir haben den Bürgermeister gefragt, mit dem wir gut befreundet sind und dem das Restaurant gehört, in dem das Fest stattgefunden haben soll. Er sagt, es habe nie ein solches Fest gegeben.

SPIEGEL: Relotius verbindet die Schilderung des Westernfests mit einer Erzählung über den Anschlag in München 2016, bei dem ein Attentäter in der Innenstadt mehrere Menschen erschoss.

Krohn: Ein trauriges und tragisches Ereignis. Aber diese Tragödie für ein paar Absätze in einer Geschichte auszunutzen, sagt für mich sehr viel aus über seinen Charakter.

SPIEGEL: Sie trafen auch Pablo, den Relotius im Text Israel nennt und als Sohn einer Restaurantbesitzerin beschreibt. Er ist ein wichtiger Protagonist im Text. Verstehen wir es richtig, dass Relotius nie mit ihm gesprochen haben soll?

Krohn: Ja, das ist mehr oder weniger ein direktes Zitat von Pablo. Ich fragte ihn, ob er mit Relotius gesprochen habe. Er antwortete, er habe nie mit ihm geredet. Er sei lediglich aus dem Restaurant herausgegangen, als Relotius ihn um ein Foto bat.

SPIEGEL: Haben Sie das Gefühl, dass die Beschreibung des ländlichen Amerikas vor allem Vorurteile in Europa befriedigen sollte?

Krohn: Relotius kam mit einer vorgefertigten Idee im Kopf hierher und fand diese Geschichte hier nicht vor.

Anderson: Ich finde es beleidigend, dass er offenbar angenommen hat, wir würden das alle nicht mitbekommen. Dass wir keine Leute seien, die auf Weltnachrichten achten oder die in der Lage wären, Texte zu übersetzen.

SPIEGEL: Wie sind die Reaktionen in Fergus Falls, seit die Betrügereien von Claas Relotius aufgedeckt worden sind?

Anderson: Es ist ja erst einen Tag her. Ich glaube, die Leute fühlen sich gestärkt und sind froh, dass unsere Geschichte bereinigt wird. Menschen bedanken sich bei uns, dass wir uns die Zeit genommen haben, diese Arbeit zu tun, nicht nur innerhalb der Gemeinde, sondern auch Fremde, auch aus Deutschland. Ich habe wieder Vertrauen gewonnen, in das, was Menschen über das ländliche Amerika denken. Wir haben ein paar wirklich nette Nachrichten bekommen von Leuten, die sagen, sie wüssten, dass diese Mediengeschichten nicht immer stimmen.

SPIEGEL: Haben Sie Ihren Glauben an den Journalismus verloren?

Anderson: Nein, das würde ich nie sagen. Ich lese immer noch regionale und alternative Medien. Manchmal findet man da die authentischeren Geschichten.

SPIEGEL: Glauben Sie, der SPIEGEL hätte die Lügen auch aus Hamburg als solche entlarven können?

Krohn: Zumindest manche davon. Teilweise hätte ja ein Anruf bei den interviewten Personen genügt. Auch die Geschichte mit dem Kino hätte man einfach recherchieren können, indem man den Kinobetreiber kontaktiert.

SPIEGEL: Was erwarten Sie jetzt von uns, vom SPIEGEL?

Anderson: Wir würden es schätzen, wenn die Geschichte unserer Stadt korrigiert würde. Und diese falsche Geschichte verschwindet, schon allein aus Rücksicht auf deren Protagonisten. Wenn man bei Google deren Namen eingibt, stößt man bis heute auf all diese Lügen.

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https://kpkrause.de/2018/12/20/leiden-am-glaubwuerdigkeitsverlust/

Leiden am Glaubwürdigkeitsverlust

Das Zeitgeist Modewort Fake News – Die Eigen-Enthüllungen des Spiegel, die Wortmeldung eines Spiegel-Lesers und die Reaktion anderer Medien – Eine Gelegenheit, hinfällige Glaubwürdigkeit wieder aufzubessern – Aber noch ist der Leidensdruck wohl nicht hoch genug, um in absehbarer Zeit eine Kehrtwende von der  indoktrinierenden zurück zur sauberen Information zu erleben

Der Zeitgeist will es, dass gefälschte oder erfundene Nachrichten nicht schlicht auf Deutsch „Fälschungen“ genannt werden, sondern „Fake News“. Die Bezeichnung ist zu einem Modewort geworden, wir werden mit ihr geradezu überschüttet. In seiner inhaltlichen Bedeutung kann  sie aber alles Mögliche sein. Ein FAZ-Leitartikel hat es gerade schön erläutert und dies in rhetorische Frageform gekleidet: „Lügen von Politikern? Schlampig recherchierte Nachrichten? Die selektive Wahrnehmung von Wutbürgern? Feindliche Propaganda? Automatisch generierte Botschaften von ‚Bots’ im Internet? Frei erfundene Knallergeschichten, mit denen kreative Köpfe Werbeeinnahmen erzielen, weil die Leute im Netz auf jeden Unfug klicken? Oder ist Fake News einfach alles, was man selbst nicht gelten lassen mag?“ (FAZ vom 19. Dezember, Seite 1). Es passt fallweise wohl alles. Auch von „manipulierten Informationen“ könnte man sprechen. Jüngst nun sind Fälschungen im Magazin Der Spiegel herausgekommen. Das Blatt selbst hat sie aufgedeckt – als „eine Rekonstruktion in eigener Sache“ – und zusammen mit dem Namen des Fälschers auch öffentlich gemacht (siehe hier). Macht sich hier vielleicht ein Leiden am Glaubwürdigkeitsverlust bemerkbar? Denn hat der Spiegel nicht auch schon in früheren Jahren manipuliert?  Zu Wort gemeldet hat sich hierzu ein aufmerksamer Spiegel-Leser.

In der Eigendarstellung arg selbst beweihräuchert

Dieser Leser, namens Frank Abels, ist auch ein FocusOnline-Leser, ein kritischer, eigenständig denkender Deutscher, der inzwischen in Australien sesshaft ist. Von den gefälschten Beiträgen des Spiegel-Redakteurs Claas Relotius hatte Abels über Focus Online (hier und hier) erfahren und findet, dass sich die Spiegel-Redaktion in der Eigendarstellung des Täuschungsfalles arg selbst beweihräuchert, nämlich in dem Sinn, der Spiegel sei als Nachrichtenmagazin über die Jahrzehnte hin stets ein Hort der wahren Berichterstattung gewesen und habe als absolut seriös gegolten – immer dem Anspruch des Gründers Rudolf Augstein folgend „Schreiben was ist“. Das aber, so Abels, „halte ich für sehr übertrieben“. Er entsinnt sich nämlich einer Erfahrung mit dem Spiegel von Februar 2016. Damals habe ihn dessen Redaktion (wie wohl auch andere Leser) gebeten, seine Meinung  zum Problem der Medien zu schreiben. Was ihn heute ärgere sei der Tatbestand, dass er schon damals die Redaktion auf üble Fakes aufmerksam gemacht habe, ohne dass diese darauf eingegangen sei. Und dies habe er ihr damals geschrieben*):

Was der Spiegel früher war und was heute

„Liebe Spiegel-Redaktion, gerne schreibe ich Ihnen meine Meinung zu den gegenwärtigen Problemen der Medien. Kurz ein paar Daten über mich: Unternehmer im Ruhestand, 73 Jahre, ehemaliger Beruf Ingenieur. Lebe die meiste Zeit des Jahres in Perth, Australien. Medienkonsum: Spiegel-Leser seit etwa 1958 und immer noch Abonnent (heute nur noch online), F.A.Z. regelmäßig, The Australien regelmäßig, The West Australien regelmäßig, Die Welt gelegentlich, Die Zeit gelegentlich, Handelsblatt gelegentlich, Fernsehen seit etwa 10 Jahren nicht mehr, verschiedene Internet-Foren, z.B.  Focus Online. Hier  meine Meinung zur Entwicklung des Spiegels durch die Jahrzehnte:

Früher war der  Spiegel, unabhängig von der politischen Positionierung,   d  i  e   anerkannteste Informationsquelle.  Was im Spiegel  stand, konnte man getrost glauben.  Der Spiegel war absolut zitierfähig. Heute ist es mir schon mehrfach passiert, dass ich in Diskussionen hören musste: ‚Du hältst  den Spiegel doch nicht etwa für zitierfähig?’ Wie konnte das geschehen?“

Erste Zweifel an der Glaubwürdigkeit: Leserbriefe, die sich der Spiegel selbst schrieb

„Einen ersten Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Spiegels bekam ich – der Spiegelfan –  Ende der siebziger Jahre. Ich war damals mit einem Spiegelredakteur befreundet (heute nicht mehr beim Spiegel) der mich, den Ingenieur, um eine technische Expertise bat. Auf meine Frage, wozu er das benötige, sagte er mir sinngemäß: ‚Ich muss da einen Leserbrief schreiben der diese technische Aussage braucht.’  Es kam im Gespräch dann heraus, dass es damals durchaus beim Spiegel üblich war, dass Redakteure gezielt Leserbriefe schreiben mussten, um Meinung zu manipulieren.  Und tatsächlich in der nächsten Ausgabe war ein  Leserbrief unter einem Pseudonym, der meine technischen Angaben enthielt. Hallo!?“

Das Titelbild mit dem vom Wasser überschwemmten Kölner Dom

„Danach schon gelegentlich auftretender  Ärger über manches im Spiegel. Dann bekam ich, der Spiegel-Fan, den nächsten großen ‚Nackenschlag’ durch den Spiegel-Titel mit dem
überschwemmten Kölner Dom (ich glaube es war April 1986). Der dort am Dom gezeigte Pegel wäre nur möglich, wenn alle Eismengen der Welt (Grönland, Antarktis und  alle Gletscher)
mindestens zweifach auf der Erde vorhanden wären und unverzüglich abschmelzen würden. Mir war klar, dass in Titeln schon mal überzeichnet werden darf, um Aufmerksamkeit zu erreichen, aber dieser Titel war absolut unseriös und hat dem Spiegel, nach meinem Eindruck,  viel Reputation gekostet.“

Kündigungsgrund Jakob Augstein, Abonnent bleiben  wegen Jan Fleischhauer

„Das hat bei mir danach,  in einem quasi schleichenden Prozess dazu geführt, dass der Spiegel,  hinsichtlich des Informationswertes und der Glaubwürdigkeit, nur noch eine Quelle unter anderen wurde. Auch war ich mehrfach kurz davor, nach über fünfzig Jahren, das Abonnement zu kündigen.  Oft bin ich nah daran,  wenn Herr Jakob Augstein wieder eine seiner klassenkämpferischen Artikel absondert, aber bevor ich dann wirklich tätig werde,  kann mich Herr Jan Fleischhauer in der nächsten Woche  wieder einigermaßen besänftigen. Die Artikel von Herrn Augstein im Spiegel würde ich nicht vermissen, die von Herrn  Fleischhauer dagegen sehr.“

Die falsche Wiedergabe des Interviews mit Frauke Petry

Weiter schreibt Abels in seinem Brief vom 15. Februar 2016: „Zur Zeit bin ich mal wieder auf den Spiegel böse wegen der Angelegenheit mit Frau Petry. Ich bin fürwahr kein Anhänger der AfD, aber ein glühender Verfechter von Meinungsfreiheit und ehrlicher Berichterstattung. Voltaires Satz zur Meinungsfreiheit ist für mich immer Maxime gewesen. ‚Was Du sagst, verabscheue ich, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es weiter sagen darfst.’ Die Medien und der Spiegel verurteilten Frau Petry, weil sie in einem Interview mehrfach provoziert wurde (ganz offensichtlich um ihr eine Falle zu stellen),  etwas zur Grenzsicherung zu sagen und sie schließlich darauf hereinfiel, und auf den Gesetzestext des UZwG  § 11 hinwies, der bekanntlich auch den Waffengebrauch einschließt. Die Verwendung des Wortes ‚Schießbefehl’ hat sie dabei ausdrücklich abgelehnt. Und was haben die Medien – auch der Spiegel – daraus gemacht?“

Tübingens OB hatte sich ohne Medien-Aufschrei robuster geäußert

„Dass der OB von Tübingen Boris Palmer (Grüne), ohne provoziert zu sein, Wochen vorher,  eine wesentlich robustere Forderung nach Waffeneinsatz an der Grenze verbalisierte,  führte
dagegen zu keinem Aufschrei der Medien und auch nicht des Spiegels.
Ich bin sicher, dass solche tendenziöse Berichterstattung und Meinungsmache im Spiegel der frühen Jahre, dessen Fan ich war, nicht möglich gewesen wäre. Zum Schluss  erlaube ich mir noch eine Spiegelanekdote anzufügen.“

Der Herr in schäbiger Garderobe

„Ende der siebziger Jahre besuchte ich meinen Freund, den Spiegel-Redakteur, und er lud mich zum Essen in die Kantine (diese Rot/Violett/Orange Scheußlichkeit) ein.  Dort sitzend kam ein
Herr in recht schäbiger Garderobe dazu und setzte sich auch an den Tisch. Machte ein paar eigentümliche Bemerkungen, ergriff eine Gabel und stocherte auf dem Teller
meines Freundes herum, nahm ein Stück und sagte: ‚Was haben die denn heute wieder für einen Fraß gekocht?’  Nach ein paar weiteren Bemerkungen verschwand er wieder.
Ich fragte meinen Freund: ‚Was war das denn für ein unmöglicher Mensch?’  Er antwortete: ‚Das war Rudolf Augstein’.“

„Der Brief ist viel zu lang geworden, daher unterlasse ich es hier, weiter zu dem Thema zu schreiben. Sollten Sie Interesse an einer allgemeinen Einschätzung der gegenwärtigen Problematik der Medien, besonders im Vergleich zu der recht unterschiedlich gestalteten  australischen Presse haben,  bitte ich um Nachricht. Mit freundlichen Grüßen  Frank Abels, Perth, Australien.“

Eine Gelegenheit, hinfällige Glaubwürdigkeit wieder aufzubessern

So weit mit anekdotenhaften Zügen die Anmerkungen von Frank Abels zur Selbstaufdeckung der Spiegel-Redaktion dessen, was ihr (nunmehr ehemaliges) Mitglied Claas Relotius an Schaden angerichtet hat. Die Redaktion hat auch gar nicht anders können, als diesen Skandal so schnell wie möglich selbst zu veröffentlichen, bevor andere Medien dahinter gekommen wären und es getan hätten. Die Glaubwürdigkeit des Spiegel und der anderen Hauptstrom-Medien ist bei wichtigen Teilen des Publikums ohnehin tief abgerutscht und hinfällig geworden. Die herkömmlichen Medien stehen heute ohnehin häufig unter Manipulationsverdacht, setzen sich Verdächtigungen aus, die es in dieser Form einstmals nicht gegeben hat. Daher drängte sich die Offenlegung ohnehin als gute Gelegenheit auf, um zumindest der eigenen Glaubwürdigkeit wieder etwas auf die Beine zu helfen. Insofern ist diese auch eine Flucht nach vorn.

Wetteifern um den Heiligenschein für sich selbst

Wie sehr auch andere Medien, die als Gesinnungswächter indoktrinierend nur unter links-grüner Weltanschauung informieren, unter dem Glaubwürdigkeitsverlust zu leiden scheinen, mag man daran erkennen, dass sie sich jetzt in Abscheu vor dem schändlichen Treiben jenes Spiegel-Redakteurs überbieten und wetteifern um den Heiligenschein für sich selbst. Jedenfalls kommt es mir so vor.

Wie andere Medien die Spiegel-Enthüllung kommentieren

Focus hat auch sogleich einige Kollegen-Äußerungen darüber – „So kommentiert die deutsche Presse den Manipulationsskandal“ – zusammengestellt: „Wie schwer der Schaden ist, den er der journalistischen Glaubwürdigkeit zugefügt hat, ist noch nicht absehbar“ (Mainzer Allgemeine Zeitung) – „Kernschmelze im Herz des Journalismus. Die Enthüllungen beim ‚Spiegel’ sind für jeden aufrechten Journalisten ein Schlag ins Gesicht“ (Hamburger Morgenpost, hier) – „Die Lügen-Affäre des ‚Spiegel’ trifft den gesamten Journalismus und dürfte weit über das Verlagshaus hinaus Wellen schlagen“ (Handelsblatt, hier) –  „Sein Betrug an Kollegen und Lesern muss allen Redaktionen eine Mahnung sein“ (Tagesspiegel, hier). Der ganze Focus-Text der vier Zitierten hier. Einen gegenüber dem Spiegel kritischen Kommentar hat der Journalist Stefan Niggemeier geschrieben, der die Wahrnehmung von Frank Abels aus eigener Anschauung während seiner Arbeit beim Spiegel sachkundig ergänzt und vertieft (hier).

 

Noch ist der Leidensdruck wohl noch nicht hoch genug

Wenn sich in diesen Kommentaren also wirklich ein Leiden am selbstverschuldeten Glaubwürdigkeitsverlust äußert, dann ist es derzeit noch schwer vorstellbar, dass der Leidensdruck schon hoch genug ist, um in absehbarer Zeit eine Kehrtwende von der indoktrinierenden zurück zur sauberen Information zu erleben.

*) Die Zwischenüberschriften in dem zitierten Abels-Brief an die Spiegel-Redaktion sind von mir eingefügt, um den Text graphisch aufzulockern und die Lesbarkeit zu erleichtern.

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DIE EU-KOMMISSION ist der TÄTER – hier wird OFFENSICHTLICH ABSICHTLICH NICHT gehandelt

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33492/#gsc.tab=0

Tonnen Tierfutter mit antibiotikaresistenten Gentech-Bakterien verfüttert

18.12.2018

Kühe Futter Futtermittel Stall
Gentechnik-Futter? Nicht bei diesen Bio-Kühen, bei denen in industriellen Ställen aber schon (©BLE, Bonn / Foto: Thomas Stephan)

UPDATE +++ Hunderttausende Tonnen Viehfutter wurden nach Hochrechnung der Verbraucherorganisation Foodwatch in der Europäischen Union unerlaubt mit gentechnisch veränderten Bakterien kontaminiert, die resistent sind gegen Antibiotika. Der Bacillus subtilis stammt aus einem in China hergestellten und inzwischen verbotenen Vitamin B2-Zusatz für Futtermittel. Verbände kritisieren, dass Behörden und EU-Kommission schon seit Jahren Bescheid wussten und erst jetzt die Reißleine zogen.

Futtermischungen für Schweine, Hühner und Rinder enthalten auch Mineralstoffe und Vitamine, darunter Vitamin B2 (Riboflavin). Dieses Vitamin wird meist mit Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt, etwa dem Bacillus subtilis. Dieses Verfahren ist legal, solange die gereinigten Vitamine frei von Rückständen des Gentech-Bakteriums sind. Doch Anfang Oktober 2018 meldeten die belgischen Behörden im EU-Warnsystem RASFF, dass sie ein „nicht zugelassenes gentechnisch verändertes Bakterium (Bacillus subtilis) in Vitamin B2 (Futtermittel) aus den Niederlanden“ gefunden hätten.

Wie das Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf Anfrage bestätigte, darf dieser Vitaminzusatz damit „nicht in den Verkehr gebracht werden“. Trotzdem sei er von China über die Niederlande auch nach Deutschland (Bayern und Nordrhein-Westfalen) geliefert worden, teilte das BVL mit. Von Bayern aus sei das Produkt an Abnehmer im Bundesgebiet und in Europa verkauft worden. Die Großhändler hätten diese Abnehmer inzwischen über das Problem informiert und dort noch vorhandene Ware gesperrt. Um welche Mengen es dabei gehe, könne man aus den vorliegenden Informationen nicht abschätzen, so das BVL.

Trotzdem sieht die Behörde „nach gegenwärtigem Informationsstand“ kein Risiko für den Verbraucher. Im Fall der belgischen Warnung vom Oktober, die laut RASFF eine Vitamin B2-Menge von 60 Kilogramm betraf, habe das Labor nur „Spuren von DNA“ des Bacillus subtilis gefunden. Ein Nachweis, dass das untersuchte Vitamin B2-Produkt lebensfähige Gentech-Bakterien enthalte, liegt laut BVL nicht vor. Ob er überhaupt versucht wurde, blieb offen. Laut RASFF sind aktuell 20 europäische Staaten betroffen.

Konkreter wurden die Franzosen: Nach Informationen der französischen Tageszeitung „Le Monde“, die sich auf Regierungsangaben beruft, sind allein von April bis Juni 2018 mindestens acht Tonnen des mit gentechnisch veränderten Bakterien belasteten und damit illegalen Vitamin B2-Präparats aus China über einen niederländischen Futtermittelhersteller nach Europa importiert worden. Laut Foodwatch könnten mit dieser Menge „Hunderttausende Tonnen Tierfutter“ produziert worden sein.

Dabei hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA bereits im März 2018 festgestellt, dass der Vitaminzusatz ein Risiko für Tiere, Verbraucher und die Umwelt darstellt. Doch erst im September 2018 entzog die EU-Kommission dem Hersteller die Zulassung. Dennoch dürfen „zur Lebensmittelgewinnung dienende Tiere“ noch bis April 2019 Futter erhalten, welches das chinesische Vitamin enthält.

Und das, obwohl in der Vergangenheit mehrfach eindeutig belegt worden war, dass der Zusatzstoff Gentech-Bakterien aus der Herstellung enthält: Bereits 2010 und 2013 wies sie ein belgisches Labor nach. 2014 fanden dann deutsche und britische Behörden erneut lebensfähige Zellen des gentechnisch-veränderten Bacillus subtilis im Vitamin B2-Granulat aus China. Der Bacillus subtilis KCCM-10445 ist resistent gegen mehrere Antibiotika. Doch erst im August 2016 beauftragte die Europäische Kommission die EU-Lebensmittelbehörde EFSA mit einer neuen Stellungnahme zur Sicherheit des chinesischen Riboflavin. Parallel hatten im Oktober 2016 Experten des BVL und andere EU-Behörden laut Foodwatch eine gemeinsame Untersuchung durchgeführt, die zu dem Schluss kam: Das betreffende Futtermittel hätte nicht verkauft werden dürfen.

„Es ist erschütternd, wie die EU-Kommission nicht nur die gesundheitlichen Risiken gentechnisch veränderter Organismen ignoriert, sondern auch die völlig unnötige Verbreitung von Antibiotikaresistenzen durch illegale Futter-Zusatzstoffe jahrelang billigend in Kauf nimmt“, sagte Matthias Wolfschmidt, Kampagnendirektor von Foodwatch. EU und Landwirtschaftsministerium haben die Gesundheit der Verbraucher wissentlich missachtet“, kritisierte Renate Künast, ernährungspolitische Sprecherin der Bundestags-Grünen im Magazin Spiegel. Für Christoph Then, Geschäftsführer von Testbiotech, zeigt der Fall, „dass die EU-Kommission mit den Risiken gentechnisch veränderter Organismen zu nachlässig umgeht. Diese Bakterien hatten die Möglichkeit, sich über Jahre in den Tierställen auszubreiten und ihre Resistenzen an andere, gesundheitsgefährdende Keime weiterzugeben.“ [lf/vef]

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http://www.taz.de/!5551767/

Bayers Glyphosat-Studien

Von wegen kein Krebs­verdacht

Bayer gehen die Argumente für eine bedenkenlose Nutzung des Pestizids Glyphosat aus. Bei einer wichtigen Studie zeigen sich Unstimmigkeiten.

Ansicht von oben auf einen Traktor, der auf einem Feld Pestizide versprüht

Bayer macht mit Glyphosat jährlich Milliardenumsätze Foto: imago/photothek

LEVERKUSEN taz | Wieder wackelt ein Argument für die mutmaßliche Ungefährlichkeit des Pestizids Glyphosat: Die wichtigste Studie der Glyphosat-Befürworter widerlegt mehreren Wissenschaftlern zufolge nicht, dass das Pestizid wahrscheinlich krebserregend ist. Zudem zeigen taz-Recherchen, dass Hersteller Bayer Teile der Untersuchung verschweigt, die seiner These widersprechen. Damit bleibt kaum noch ein Argument des Konzerns unangezweifelt.

Glyphosat ist der weltweit meistverkaufte Pestizidwirkstoff und ein Symbol für die chemiegetriebene Landwirtschaft. Bayer macht damit jährlich Milliardenumsätze. Die EU-Chemikalienbehörde Echa und Zulassungsämter etwa in Nordamerika halten ihn zwar für ungefährlich. Aber weil die als besonders industrieunabhängig geltende Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation den Wirkstoff als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hat, wird zum Beispiel in Deutschland dar­über diskutiert, glyphosathaltige Pestizide zu verbieten.

In den USA muss sich die Bayer-Tochterfirma Monsanto gegen mehr als 9.300 Klagen wegen mutmaßlich durch das Ackergift verursachte Erkrankungen wie die Krebsart Non-Hodgkin-Lymphom verteidigen – und ist bereits in einem Fall erst­instanzlich zu Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt worden.

Bayer hat dagegen Berufung eingelegt und verteidigt sich öffentlich vor allem mit einer Untersuchung: „In der größten jemals durchgeführten epidemiologischen Studie, der im Jahr 2018 im Journal of the National Cancer Institute veröffentlichten U.S. Agricultural Health Study, wurde ebenfalls kein Zusammenhang zwischen der sachgerechten Anwendung von glyphosatbasierten Herbiziden und dem Non-Hodgkin-Lymphom nachgewiesen“, schreibt der Konzern auf seiner Internetseite „Hier sind die Fakten“.

Bayer unterschlägt einen bedeutenden Satz

In seinem Geschäftsbericht zum dritten Quartal 2018 behauptet das Unternehmen sogar, dass die Analyse keinen Zusammenhang mit „Krebs“ allgemein festgestellt habe. Sie sei rund 50.000 Anwendern von Pflanzenschutzmitteln sowie in der Landwirtschaft Beschäftigten und deren Partnern mehr als 20 Jahre lang gefolgt. Gemeint ist die Auswertung der Studiendaten von Gabriella Andreotti und anderen WissenschaftlerInnen.

Doch bei dem Umgang des Konzerns mit der Studie zeigen sich mehrere Unstimmigkeiten. Eine davon: Die Probanden wurden im Rahmen der Untersuchung gefragt, wann sie das Pestizid benutzt und ob sie Krebs bekommen haben. „Der Bayer-Bericht scheint anzudeuten, dass Ehegatten in die Analyse einbezogen worden sind“, schrieb Laura Freeman, Co-Autorin der Studie, der taz. In Wirklichkeit „basiert die Publikation von 2018 zu Glyphosat nur auf den Daten der Anwender.“

Diesen Satz unterschlägt der Konzern„Allerdings gab es einige Anzeichen für ein erhöhtes Risiko akuter myeloischer Leukämie“

Das ist eines der Details, die an der Glaubwürdigkeit Bayers kratzen. Noch gravierender ist, dass der Konzern das Studienergebnis nur halb wiedergibt: Zwar steht in dem Fachartikel tatsächlich, dass in der Studie keine Verbindung zwischen Glyphosat und „jeglichen festen Tumoren oder lymphatischen bösartigen Tumoren“ wie dem Non-Hodgkin-Lymphom ersichtlich geworden sei. Doch Bayer unterschlägt diesen Satz der Forscher: „Allerdings gab es einige Anzeichen für ein erhöhtes Risiko akuter myeloischer Leukämie.“

Krebspatienten nicht als Glyphosat-Nutzer eingestuft

Der Konzern beharrte in einer Mail an die taz jedoch darauf, dass seine Aussagen zu der Agricultural Health Study richtig seien. „Soweit es die akute myeloische Leukämie betrifft, wird in der Studienpublikation ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um statistisch nicht signifikante Ergebnisse handelt“, schrieb Sprecher Utz Klages. Aber genauso ausdrücklich raten die Autoren, ihre Ergebnisse in weiteren Studien zu reproduzieren, denn das beobachtete Muster, dass das Leukämierisiko mit der Exposition steigt, sei „besorgniserregend“.

Der Biostatistiker Christopher Portier sagt, dass die Andreotti-Studie wegen „bedeutender Mängel“ auch nicht den Verdacht entkräften könne, dass Glyphosat Non-Hodgkin-Lymphome verursacht. Portier war vor seiner Pensionierung unter anderem Direktor der US-Behörde für giftige Substanzen und das Seuchenregister (ATSDR). Jetzt arbeitet der Professor als Berater einer Anwaltskanzlei, die gegen Monsanto klagt.

Die Forscher, kritisiert Portier, hätten manche Krebspatienten gar nicht als Glyphosat-Nutzer eingestuft – obwohl diese das Pestizid benutzten. Das lag daran, dass es 7 Jahre dauerte, bis alle Probanden befragt wurden. In dieser Zeit – von 1999 bis 2005 – steigerte die Landwirtschaft in den USA ihren Glyphosat-Verbrauch gewaltig. Allein von 2000 bis 2005 verdoppelte er sich Behördenangaben zufolge fast.

Zulassungen verlängert

Die Entscheidung Trotz des angekündigten Glyphosat-Ausstiegs in Deutschland lässt die Bundesregierung alle bereits erlaubten Pestizide mit dem Wirkstoff für weitere 12 Monate zu. „Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) Hyperlink:=verlängert die bestehenden Zulassungen glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel um ein Jahr bis zum 15. Dezember 2019.“ Das teilte die Behörde nun mit.

Die Begründung Weil die EU die Erlaubnis des Wirkstoffs vor einem Jahr erneuert hat, müssen die Ämter die Zulassungen für Ackergifte mit Glyphosat eigentlich bis zum 15. Dezember überprüfen. Doch Behörden wie das Umweltbundesamt und die anderer EU-Staaten hätten noch nicht offiziell mitgeteilt, ob sie damit einverstanden sind, die Mittel weiter zu erlauben, so das BVL. In solchen Fällen müssten bestehende Zulassungen von Amts wegen provisorisch verlängert werden.

Die Reaktion „Die uneingeschränkte Glyphosat-Verlängerung um ein weiteres Jahr bringt das Totalversagen der deutschen Glyphosat-Politik auf den Punkt“, kritisierte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. „Leidtragende des Trauerspiels sind Menschen und Umwelt.“ (

Studie habe „riesige Probleme“

„Wenn also ein Farmer 1999 bei der Befragung angab, kein Glyphosat zu benutzen, hat sich das bis 2005 mit einiger Wahrscheinlichkeit geändert. Er wurde aber nicht noch einmal interviewt“, erläutert Portier. „Es reichen schon wenige Personen, die inkorrekterweise nicht als Glyphosat-Nutzer eingestuft wurden, um das geschätzte Krebsrisiko auf null zu senken.“

Das sieht auch Beate Ritz so, die Epidemiologie-Professorin an der Universität von Kalifornien in Los Angeles ist und ebenfalls als Expertin für die Klageseite in Glyphosat-Prozessen tätig war. „Diese unglaublich starken Veränderungen des Glyphosat-Einsatzes sind in der Grunderfassung der Daten für die Agricultural Health Study nicht mit erfasst worden und auch später nur teilweise.“ Die Studie habe „riesige Probleme“, einzuschätzen, ob und wie stark die befragten Personen Glyphosat ausgesetzt waren.

„Die von Prof. Portier und Prof. Ritz angemerkten Mängel bestehen tatsächlich“, bestätigte Eberhard Greiser, Professor für Epidemiologie und medizinische Statistik der Universität Bremen, der taz. Er ist nicht von den Klägern gegen Bayer bezahlt worden. Der Konzern weist aber auch diesen Einwand zurück. Die Autoren der Andreotti-Studie hätten „eine Reihe von sogenannten Sensitivitätsanalysen durchgeführt“. Diese hätten keine Verfälschungen des Ergebnisses nachgewiesen. Allerdings zeigt ein Blick in die Publikation: Diese Analysen befassen sich gar nicht damit, dass Patienten aufgrund veralteter Befragungsergebnisse fälschlicherweise als Nicht-Glyphosat-Nutzer eingestuft wurden.

Falsche Argumente

Portier, Ritz und Greiser argumentieren deshalb, diese einzelne Studie könne nicht mehrere andere Untersuchungen widerlegen, die ein Krebsrisiko durch Glyphosat belegen würden. Greiser sagt sogar: „In einer Broschüre zum Thema unterschlägt Bayer sieben hervorragende Fall-Kontroll-Studien, die insgesamt ein deutliches Risiko zeigen, durch Glyphosat an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken.“ Bei Fall-Kontroll-Studien würden Erkrankte auf alle denkbaren Risikofaktoren für Lymphdrüsenkrebs befragt und dann mit Nicht-Erkrankten verglichen.

Portier beruft sich außerdem auf Tierversuche, bei denen zwei Ratten- und ein Mäusestamm Krebs entwickelt hätten, wenn sie mit Glyphosat gefüttert wurden. Die US-Umweltbehörde EPA sowie die zuständigen EU-Fachämter würden nur deshalb keine Gefahr sehen, weil sie sich nicht an ihre eigenen Richtlinien gehalten hätten. „Die EPA etwa hat in den Tierversuchen nicht alle relevanten erhöhten Krebsraten gefunden und hat mehrere missinterpretiert“, so Portier. Die Behörden weisen das zurück, unter anderem weil sie andere statistische Verfahren benutzen.

Auch weitere Argumente von Bayer haben sich bereits als falsch oder nicht belegbar erwiesen. Nach Anfragen der taz von September und einem entsprechenden Artikel im November zum Thema verzichtet das Unternehmen bereits auf seine Behauptung, mehr als 800 wissenschaftliche Studien würden belegen, dass das Glyphosat nicht krebserregend sei. In Wirklichkeit gehen laut Bundesinstitut für Risikobewertung und Portier nur rund 50 Analysen überhaupt auf diese Frage ein. Noch weniger zeigen, dass der Verdacht gegen das Unkrautvernichtungsmittel unbegründet ist.

Nun behauptet der Konzern: „Mehr als 800 wissenschaftliche Studien sowie Aufsichtsbehörden weltweit haben bestätigt, dass Glyphosat sicher ist.“ Doch die Zahl unterfüttert Bayer bislang nicht mit vollständigen Quellenangaben, auch nicht auf explizite Anfrage der taz für diesen Artikel. Dass wirklich 800 Studien Glyphosat als sicher einstufen, lässt sich deshalb nicht belegen.

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NATÜRLICH ZUFALL und KEINE MON-SATANISCHE AGENDA

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33503/#gsc.tab=0

Glyphosat: Behörde verlängert Spritzmittelzulassungen ungeprüft

12.12.2018

Eigentlich wollte die große Koalition den Einsatz glyphosathaltiger Spritzmittel in Deutschland möglichst zügig einschränken. Doch es dauert: Weil die Behörden die 28 vorliegenden Zulassungsanträge nicht fristgerecht bis 15.12.2018 abarbeiten werden, dürfen die Pflanzengifte ohne weitere Prüfung ein Jahr länger auf deutschen Äckern versprüht werden.

Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gestern mitteilte, hat es die Zulassungen gemäß europäischem Recht wegen Fristablaufs bis 15.12.2019 verlängert. Es habe die im ersten Quartal 2018 eingereichten Anträge noch nicht erledigen können, weil das Verfahren sehr komplex sei und Zuarbeiten aus dem In- und Ausland fehlten. Denn auch bei den nationalen Zulassungsverfahren teilen sich EU-Staaten, in denen für die gleichen Präparate eine Zulassung beantragt wurde, die Arbeit auf. So muss Deutschland nur zehn der 28 Spritzmittel selbst untersuchen. Die übrigen 18 Pestizide prüfen andere Mitgliedsstaaten und liefern die Ergebnisse dem BVL zu – sofern sie fertig sind. Das sei aber, so die Behörde, noch bei keinem einzigen Mittel der Fall.

Die Deutschen selbst sind ebenfalls noch nicht weiter. In der Bundesrepublik müssen insgesamt vier Institutionen ein Pestizid einschätzen. Knackpunkt ist das Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt (UBA), das die Auswirkungen der Pflanzengifte auf die Natur prüft. Es untersteht dem SPD-geführten Umweltministerium, während das BVL eine Behörde des CDU-geführten Agrarressorts ist. Zudem haben beide Behörden qua Amtes unterschiedliche Vorstellungen, wie viel Rücksicht Landwirte auf den Umweltschutz nehmen sollten.

Das BVL weist in seiner Presseinfo darauf hin, dass das UBA erst im November zu einem der zehn Spritzmittel, für die Deutschland zuständig ist, seine Stellungnahme abgegeben habe. Wie der Infodienst berichtete, hatte die Umweltbehörde für das Glyphosatprodukt unter anderem zur Auflage gemacht, bis zu zehn Prozent der Ackerfläche nicht damit zu behandeln. Dort sollen vielfältige Pflanzen wachsen können. Wie das BVL auf Anfrage des Infodiensts mitteilte, sei man mit dem UBA „im Austausch“ über dessen Einvernehmen.

Weniger kritisch ist die Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und dem Julius-Kühn-Institut (JKI), die beide wie das BVL dem Agrarministerium unterstehen. Das BfR prüft die Auswirkungen der „Pflanzenschutzmittel“ auf die Gesundheit von Mensch und Tier; das JKI ermittelt, wie wirksam und pflanzenverträglich sie sind. Hat das BVL alle Einschätzungen in einem vorläufigen Zulassungsbericht zusammengefasst, können die anderen beteiligten EU-Mitgliedsstaaten diesen noch kommentieren. Am Ende erlässt das BVL für Deutschland einen Bescheid; die anderen Mitgliedsstaaten sind an das Ergebnis nicht gebunden.

Dass den Herstellern der Pestizide bei diesem langwierigen Prozedere zuweilen die Geduld ausgeht, liegt auf der Hand. Wie die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im November mitteilte, sind derzeit 31 Untätigkeitsklagen und drei Schadenersatzprozesse wegen verzögerter Zulassungsverfahren gegen das BVL anhängig. Die kleine Anfrage betrifft diverse Wirkstoffe, nicht nur Glyphosat. Demnach hat das BVL bislang in keinem der 1118 länderübergreifenden Anträge auf Pestizidzulassungen seit 2011 die vorgesehenen Bearbeitungsfristen eingehalten. Die Europäische Kommission hatte bereits 2016 gerügt, dass die Bundesrepublik jeden Antrag selbst nochmal prüfe, statt sich auf die Ergebnisse anderer Mitgliedsstaaten zu stützen.

Die Bundesregierung verweist jedoch darauf, dass sie Zulassungen anderer Mitgliedsstaaten ändern oder verweigern könne, wenn dies durch besondere ökologische oder landwirtschaftliche Gegebenheiten gerechtfertigt sei oder sich das in der Verordnung vorgeschriebene Schutzniveau für die Gesundheit von Mensch, Tier und Natur nicht erreichen lasse. Dass Deutschland gegenüber anderen EU-Mitgliedsländern teilweise in Verzug ist, begründet sie damit, dass die dortigen Behörden Anträge ablehnen können, wenn ihre Kapazitäten überschritten sind, das BVL aber nicht. Antragsteller wichen bei einem Annahmestopp daher unter anderem nach Deutschland aus.

In den Jahren 2013 bis 2018 sind laut Bundesregierung beim BVL insgesamt 916 Zulassungsanträge eingegangen, die gemeinschaftlich mit anderen EU-Ländern zu entscheiden waren. Davon sind 627 abgearbeitet. Um Spritzmittel künftig fristgerecht zulassen zu können, erhalten BVL, BfR, JKI und UBA für 2018 und vor allem für 2019 deutlich mehr Haushaltsmittel, damit sie weitere Personalstellen einrichten können. [vef]

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https://www.neopresse.com/wissenschaft/bayer-studie-zeigt-doch-unstimmigkeiten-bei-glyphosat-krebsverdacht-2/

Bayer-Studie zeigt doch Unstimmigkeiten bei Glyphosat: Krebsverdacht

NEOPresse in Wissenschaft

Wissenschaftler haben jetzt bestätigt, dass die Bayer-Haupt-Studie, auf die sich Glyphosat-Befürworter stützen, nicht widerlegt, dass Glyphosat krebserregend ist. Recherchen der „taz“ haben zudem ergeben, dass genau diese Teile aus der Studie verschwiegen werden. Damit sind sämtliche Argumente des Konzerns bezüglich der Unbedenklichkeit von Glyphosat hinfällig.

Bayer, das den Agrochemie-Riesen Monsanto gekauft hat, macht mit dem Ackergift Milliarden-Umsätze. Glyphosat ist das weltweit meistverkaufte Pestizid und steht für chemische Landwirtschaft. Zwar stufte die EU-Chemikalienbehörde Echa Glyphosat als ungefährlich ein. Doch die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO hat Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Deshalb wollen viele Länder das Pestizid verbieten.

In den USA sieht sich der von Bayer aufgekaufte Konzern Monsanto mit mehr als 9.000 Klagen konfrontiert, weil das Pflanzengift verschiedene Krebsarten verursacht haben soll. In Kalifornien hat ein Gericht zugunsten eines Klägers entschieden. Dem Krebskranken muss der Konzern 78 Millionen US-Dollar Entschädigung bezahlen.

Bayer hatte Berufung gegen das Urteil eingelegt und verteidigt sich mit der größten jemals durchgeführten Studie, die im Jahr 2018 im „Journal of the National Cancer Institute“ erschien. Bayer argumentierte, dass in der „Agricultural Health Study“ ebenfalls kein Zusammenhang zwischen Glyphosat und der Krebserkrankung Non-Hodgkin-Lymphom nachgewiesen werden konnte.

Der Konzern behauptet sogar, dass die Studie überhaupt keinen Zusammenhang mit Krebs feststellt. Die Studie habe 50.000 Anwender von Glyphosat mehr als 20 Jahre lang begleitet. Doch bei der Argumentation von Bayer sind Unstimmigkeiten aufgetaucht. Bayer behauptete, dass auch die Ehegatten der Anwender in die Studie einbezogen worden sind. Doch die Analyse basierte nur auf den Daten der Anwender von Glyphosat.

 

Zudem lässt Bayer Details aus der Studie weg: Zwar wird darin geschrieben, dass keine Verbindung zwischen Glyphosat und jeglichen Tumoren ersichtlich sei. Doch es gäbe allerdings einige Anzeichen für ein erhöhtes Risiko einer Leukämie-Erkrankung. Diese Erkenntnis ließ Bayer unter den Tisch fallen. Dennoch beharrte Bayer darauf, dass seine Aussagen über die Studie richtig seien. Die Autoren der Studie rieten sogar, weitere Studien zu machen, denn die Erkenntnisse über das erhöhte Leukämie-Risiko seien „besorgniserregend“.

Bio-Statistiker sind der Ansicht, dass die Studie „bedeutende Mängel“ aufweise. Sie könne den Verdacht, dass Glyphosat Non-Hodgkin-Lymphome verursacht, nicht entkräften. Viele Krebspatienten seien gar nicht als Glyphosat-Anwender eingestuft worden, obwohl sie das Pestizid benutzten. Zudem habe der Einsatz von Glyphosat in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. Dieser Umstand sei in der „Agricultural Health Study“ gar nicht erfasst worden. Zudem könne die Studie nicht realistisch einschätzen, wie stark die befragten Personen Glyphosat ausgesetzt waren.

Bayer tritt in die Fußstapfen von Monsanto. Der Konzern versucht mit allen Mitteln, die Unbedenklichkeit von Glyphosat zu propagieren. Zuletzt behauptete der Konzern sogar, dass „weltweit mehr als 800 Studien sowie Aufsichtsbehörden bestätigt hätten, dass Glyphosat sicher sei“. Dieser Zahlenangabe fehlen jedoch sämtliche Beweise und Quellenangaben. Die Aussage von Bayer lässt sich nicht belegen. Belegt dagegen sind unabhängige Studien, die das Krebsrisiko von Glyphosat bereits vor Jahren zweifelsfrei bewiesen haben.

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/12/18/geldgeber-gewaehren-bayer-milliarden-kreditlinie/

Banken gewähren Bayer Milliarden-Kreditlinie

Bayer hat sich mit Investoren auf eine Kreditlinie in Milliardenhöhe geeinigt.

BASF: Bayer steigt mit der Monsanto-Übernahme zum weltgrößten Anbieter von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut auf. (Foto: dpa)

Bayer steigt mit der Monsanto-Übernahme zum weltgrößten Anbieter von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut auf. (Foto: dpa)

Bayer sichert sich finanziell ab: Der Pharma- und Agrarchemiekonzern vereinbarte mit einer Gruppe aus 23 Finanzinstituten eine Reservekreditlinie über 4,5 Milliarden Euro. Sie löst eine Reservelinie über 3,5 Milliarden Euro aus dem Jahr 2011 ab, die niemals gezogen wurde, wie Bayer am Dienstag mitteilte. Anders als in der Vergangenheit organisierte der Konzern die Ausschreibung der Kreditlinie, an der sich die 23 Institute zu jeweils gleichen Teilen beteiligten, in Eigenregie. Die neue Reservekreditlinie hat eine Laufzeit von fünf Jahren, das Leverkusener Unternehmen kann sie zweimal um je ein Jahr verlängern.

Bayer drücken nach der knapp 63 Milliarden Dollar schweren Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto per Ende September Nettofinanzschulden von rund 36,5 Milliarden Euro.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Freihandelsabkommen_EU-Japan

Freihandelsabkommen EU-Japan

(kurz EPA von englisch Economic Partnership Agreement, umgangssprachlich JEFTA von englisch Japan-EU Free Trade Agreement)

https://www.neopresse.com/politik/jefta-beschlossen-privatisierung-schreitet-voran-konzerne-gewinnen/

JEFTA beschlossen: Privatisierung schreitet voran – Konzerne gewinnen

NEOPresse in Politik

Das Freihandelsabkommen JEFTA ist noch nicht so vielen Menschen ein Begriff wie TTIP oder CETA. Dennoch wurde das Freihandelsabkommen JEFTA bereits seit fünf Jahren heimlich verhandelt. Es steht den drohenden Problemen von TTIP und CETA in nichts nach. Offizielle Informationen über die Verhandlungen gibt es nicht. In Deutschland redet man sich heraus: „Die Transparenzmachung der Inhalte liegt im Zuständigkeitsbereich der EU-Kommission“.

JEFTA ist wie TTIP und CETA eine reine Konzernagenda. Konzerne sollen abseits des demokratischen Rechtsstaats auf Entschädigungen klagen können, wenn sie ihre Profitmöglichkeiten durch neue Gesetze im öffentlichen Interesse geschmälert sehen. Gerichtsprozesse auf dieser Basis haben bereits weltweit zu Milliardenzahlungen von Staaten an Konzerne geführt.

JEFTA ist nun fertig verhandelt und gilt schon jetzt als ökonomisch wichtigstes Handelsabkommen der EU. Die Krux dabei ist, dass die Parlamente der EU-Länder bei diesem Abkommen nicht mehr mitbestimmen dürfen. Am Mittwoch stimmte das EU-Parlament für das Abkommen zwischen Japan und der EU. Es ist ein Schlag ins Gesicht derer, die mit viel Einsatz und Engagement für einen fairen Handel kämpfen. Denn JEFTA ist ein Konzernabkommen, das der Industrie nützt und Standards in Arbeitsrecht und Umweltschutz gefährden wird.

Mit der Zustimmung zum JEFTA-Abkommen entfernt sich das EU-Parlament noch weiter von den Interessen der Menschen. Arbeitnehmerrechte, soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Umweltschutz werden mit dem Abkommen preisgegeben. Bereits bei der Vorbereitung zu dem Abkommen traf sich die EU-Kommission zu knapp 90 Prozent mit Wirtschaftslobbyisten. Gewerkschaften wurden gar nicht erst eingeladen oder angehört. Dementsprechend sehen die Inhalte aus: EU-Standards und Regularien können durch japanische Behörden oder Konzerne aufgeweicht oder abgeschafft werden. Eine demokratische Entscheidungsfindung bei Verhandlungen ist kaum noch gegeben.

 

Alle europäischen Vorsorgeprinzipien werden ausgehebelt. So können Produkte erst dann vom Markt genommen werden, wenn zweifelsfrei nachgewiesen ist, dass sie schädlich sind. Klima-, Arbeits- und Umweltstandards sind Makulatur. Zudem will die EU-Kommission Konzernklagen extra verhandeln. Damit will sie eine Mitsprache der nationalen Parlamente der EU-Mitgliedstaaten verhindern. Ein fairer Handel, der das Wohl der Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt, wird somit von der EU-Kommission abgeschafft.

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https://www.neopresse.com/politik/unfassbar-bundestag-von-lobbyisten-ueberschwemmt/

Unfassbar: Bundestag von Lobbyisten überschwemmt

NEOPresse in D/A/CH

Die Lobbyisten überschwemmen den Bundestag. Dies decken ausgerechnet die Redakteure der „Wirtschaftswoche“ auf, die sich die Statistik sehr genau angesehen haben. Demnach haben auch die strengeren Regeln, denen sich der Bundestag unterwirft, nichts an diesem Phänomen geändert. Lobbyisten oder „Interessenvertreter“ dürfen im Bundestag wie Gewählte ein- und ausgehen, soweit sie einen Hausausweis haben.

778 Interessenvertreter

Insgesamt sind 778 Vertreter verschiedener Lobbygruppen im „hohen Haus“ vertreten. Die haben einen solchen Hausausweis, hat die „Wirtschaftswoche“ ermitteln lassen. Sie hat im Bundestag selbst angefragt und erstaunlicherweise erfahren, dass es damit mehr Lobbyisten als Abgeordnete gibt. Davon sitzen 709 im Bundestag.

Die Lobbyisten oder Interessenvertreter haben – angeblich – auch den Auftrag, die Kommunikation zwischen Wirtschaft und Bundestag zu verbessern. Dies dürfte jedoch lediglich eine „Geschichte“ sein – die tatsächliche Aufgabe liegt in der Interessenvertretung, wie diese Redaktion auch erwartungsgemäß vor Jahren bereits ganz offiziell von Lobbyisten in Brüssel erfuhr. Die Interessenvertretung funktioniert indes gerade in Brüssel ganz besonders gut. Ganz Brüssel ist überflutet von Lobbygruppen und –einzelvertretern. Die Töpfe, um die es dort geht, sind unwesentlich größer. Die Entscheidungen, wie aktuell etwa eine Diskussion um Plastikflaschen und deren Verschlüsse, betreffen gleich eine ganze europäische Industrie. Traurig genug, dass auch der Bundestag von mehr Lobbyisten besucht wird als von gewählten Abgeordneten. Wer regiert die Republik? Diese Frage lässt sich schon statistisch beantworten.

 

Zudem haben Wirtschaftsverbände früheren Politikern die Türen für neue Anstellungen geöffnet. Die Deutsche Bahn, die Automobilindustrie oder auch die Süßwarenindustrie sind Zeugen für diese Art von indirekter Einflussnahme. Die wenigsten Vertreter aus der Politik dürften ihrer Qualifikationen wegen in den Gremien der Wirtschaft auftauchen. In der Regel sind es schlicht die Kontakte und die Einflussnahme. Merkel-Deutschland hat diesbezüglich mit der neuen Zahl an offiziellen Lobbyisten ein Musterbeispiel fabriziert.

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MERKELs BEFRAGUNG ebenfalls am 12 . 12 . 2018 – „66.66.20666“

ERSTE BEFRAGUNG am „6 . 6 . 20666“

18 UHR???!!!?! – 6 – 6 – 6

TEILE und SPALTE und HERRSCHE  – UNTERWANDERUNG der „gelben WESTEN – PROTESTE“

WER STEUERT die LINKEN FASCHISTEN???!!!?! – ROTHSCHILD und SOROS?!

tube.com/watch?v=pXbvp68Zxis

Warnung vor Irreführung der Gelbwesten durch die gesteuerte Linke & Rechte in Deutschland

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George Soros: Eingriff in Venezuela | 20. Dezember 2018 | http://www.kla.tv/13555

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tube.com/watch?v=ACSVqlQGtwo

MERKEL/KASNER-SPITZEL  und der ?DOKTOR-TITEL?

Gilt der Migrationspakt für JEDES Land? Antwort auf Merkel

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GEORGE SOROS ist ein vampiristischer „WOLF im SCHAFS-PELZ“

tube.com/watch?v=VRI5Mjbcf1o

Das Spinnennetz des George Soros für grenzenlose Migration | 03.10.2018 | http://www.kla.tv/13115

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Wie George Soros Europas Flüchtlingspolitik instrumentalisiert | 16. Oktober 2016 | http://www.kla.tv/9170

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Wenn Gelbwesten unseren Weißwesten zu viele Schwierigkeiten …. | 21.12.2018 | http://www.kla.tv/13562

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https://kpkrause.de/2018/12/15/die-cdu-bekam-was-sie-verdient-hat/

Die CDU bekam, was sie verdient hat: AKK

Mit der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Parteivorsitzenden wurde der Partei „jedes Mark endgültig aus den Knochen geblasen“ – Die CDU als Gefahr für die Demokratie – Die AfD als politisches Asyl-Angebot für die Konservativen aus der CDU – „Die Altparteien müssen sterben, damit Deutschland leben kann“ – Kramp-Karrenbauers Bewerbungsrede unter der Lupe – „Mit AKK unter Merkel wird es eine Neuausrichtung der CDU nicht geben“ – „Vielleicht muss die CDU erst den Weg der SPD beschreiten, um das zu verstehen“

 

Nochmals AKK, also Annegret Kramp-Karrenbauer (Foto: picture alliance / Oliver Dietze):  Sie hat keine gute Presse, jedenfalls nicht in jenem Medienlager, das sich dem Mitschwimmen im politischen Hauptstrom und dem Beschönigen der Altparteien-Politik entzieht. Ob die CDU mit ihr als neue Vorsitzende wieder Fahrt aufnimmt, wird mit derzeit noch schwer widerlegbaren Gründen bezweifelt. Zwar hat die Partei in der Wählergunst, wenn man das jüngste (am 14. Dezember veröffentlichte) ZDF-Politbarometer als zutreffend gelten lässt, zusammen mit der CSU wieder zugelegt. Demnach stehen derzeit 30 Prozent der Wähler hinter der Union. Das sind  3 Prozentpunkte mehr als vor rund drei Wochen. Aber nach der knappen Wahl von AKK an die Parteispitze am 7. Dezember brodelt es in der Partei. Die Zerrissenheit dort ist unübersehbar – wie auch die Zerrissenheit in Deutschland insgesamt. Rund die Hälfte in der Partei hadert offen damit, dass ihr Favorit Friedrich Merz bei der Wahl nur knapp unterlag. Es sieht derzeit nicht danach aus, dass es AKK gelingt, beide Hälften zusammenzuführen. Hier ein paar Kommentarsplitter aus der Anti-Mainstream-Szenerie.

 

„Der CDU  jedes Mark endgültig aus den Knochen geblasen“

 

Knapp und kurz urteilte in der Wochenzeitung Junge Freiheit Karl-Heinz-Weißmann: „Die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Vorsitzenden und das Scheitern von Friedhelm Merz bedeuten zweierlei: erstens, dass man der Partei endgültig jedes Mark aus den Kochen geblasen hat; zweitens, dass es die Regel ist, dass soziale Einheiten, die zum Untergang verdammt sind, immer die letzten Rettungsmöglichkeiten verkennen, die ihnen bleiben.“ (Junge Freiheit vom 14. Dezember 2018, Seite 15, in der Kolumne GegenAufklärung).

 

Die CDU als Gefahr für die Demokratie

 

Jörg Seidel (in ef-online vom 12. Dezember) sieht die CDU als Gefahr für die Demokratie: „Auch in der CDU gibt es mächtige Kräfte, die eine Erneuerung der Partei nur durch Merz oder Spahn für möglich halten, und die werden sich jetzt überlegen müssen, ob sie sich noch einmal den Mund verbieten lassen – zumal sie nicht gegen 18-jähriges Sitzfleisch angehen müssen. Das Gute daran ist: Der Riss wird sichtbar. Als der Verleger Götz Kubitschek im März des Jahres während der Dresdner Debatte zwischen den Schriftstellern Uwe Tellkamp und Durs Grünbein sagte: ‚Ich bin strikt dafür, dass alles auf den Tisch muss, der Riss noch tiefer, die Sprache noch konkreter sein muss’, da meinte er just das. Das war keine Kriegserklärung, wie man uns weismachen wollte, ein Aufruf zur künstlichen Spaltung, sondern ein Plädoyer für die Konturierung, gegen das Verwischen und Verschleiern der wahren Meinungen, letztlich also gegen das Gerede. Nun ist dieser Konflikt in der CDU auf dem Tisch. Ergebnis offen. … Die bittere Wahrheit ist nämlich: Die Probleme sind längst zu groß, um sie politisch (im demokratischen Sinne) noch lösen zu können. Ganz gleich, welche Partei – sie ist überfordert. Seidels ganzer Beitrag hier

 

AKK als Weihnachtsgeschenk für die AfD, und die CDU bekam, was sie verdient hat

 

Unter der Überschrift „Kramp-Karrenbauer ist ein Weihnachtsgeschenk für die AfD“ kommentiert Christian Rogler (ebenfalls in ef-online vom 12. Dezember) nennt AKK „den Merkel-Klon aus dem Heimatland von Heiko Maas und Erich Honecker“ und kommentiert: „Die CDU hat am Ende die Vorsitzende bekommen, die sie verdient hat und die zu ihr passt – und zu einem Land, in dem tatsächlich eine Mehrheit sich durch die „Tagesschau“ für gut informiert hält, ein Vereintes Europa als großartiges Ziel erachtet, der Meinung ist, dass Deutschland dank Angela Merkel überall auf der Welt respektiert wird, und findet, dass man mehr für den Klimaschutz sowie gegen Trump und den Rechtspopulismus unternehmen müsse.“

 

Die AfD als politisches Asyl-Angebot für die Konservativen aus der CDU

 

Für Rogler kann die AfD weiter davon profitieren, „dass die ‚demokratischen Parteien’ nichts mit ihr zu tun haben wollen. Auf diese Weise bleibt sie weit außerhalb des korrupten Kartells der Deutschland-Abwickler und bewahrt sich saubere Hände. Sie kann jederzeit nachweisen, die katastrophale Politik der Etablierten nicht mitgetragen zu haben, und sich für all jene öffnen, die nicht mehr in deren immer enger werdendes marxistisches Weltbild und in die links-schwarz-grüne Echokammer passen. … Nun aber ist klar: Eine CDU, die Konservativen Platz bietet, wird es nie wieder geben. Die AfD wird diesen nun politisches Asyl anbieten können. Sie wird sich dazu breiter aufstellen müssen. Sie wird sich auch von einigen übermäßig destruktiven Kräften trennen müssen, die nicht in der Lage sind, Kompromisse einzugehen. … „Andererseits muss sich die Partei aber auch vor Opportunisten hüten, die auf ein schnelles Mandat hoffen. Insgesamt ist eine AfD, deren Bandbreite von Liberal-Konservativen wie Georg Pazderski über christliche Rechte wie Beatrix von Storch bis zu Nationalkonservativen wie Björn Höcke reicht, gut aufgestellt. Es liegt nun an den einzelnen Akteuren selbst, diese Diversität als Chance zu sehen. Und je breiter die Partei aufgestellt ist, desto leichter wird es sein, auch jenen unverbrüchlichen Optimisten ein Angebot zu machen, die bis zuletzt an eine Wandlungsfähigkeit der CDU geglaubt hatten.“

 

Medien, Verfassungsschutz und notfalls Antifa als Sekundanten einer Stagnationsmehrheit

 

Eine Koalition der CDU mit anderen Altparteien sieht Rogler nur noch als Stagnationsmehrheit: „Mit Kramp-Karrenbauer kann sich die CDU nun an der Macht halten, solange sie noch gemeinsam mit den Grünen allein, mit SPD und Grünen zusammen, mit den Grünen und einer ausreichend linksgewirkten FDP, mit SPD und FDP zusammen oder notfalls auch mit FDP, SPD und Grünen oder SPD, Grünen und Linken zusammen eine Mehrheit auf die Beine bekommt. Eine Stagnationsmehrheit, die notfalls so lange hält, bis Deutschland als Staat aufgelöst ist, von einer sozialistischen Zentrale in Brüssel oder der Uno regiert wird oder Europa im Bürgerkrieg versinkt – sie hat ein neues Gesicht bekommen. Die Medien, ein Verfassungsschutz, der politisch auf Linie gebracht ist, eine zivilgesellschaftliche Stasi, die in Kindergärten Kinder auf Zöpfe oder Handarbeitsfähigkeiten untersucht und notfalls eine Antifa, die ‚Angriff’ heißt, werden auch Kramp-Karrenbauer bereitwillig sekundieren.“ (Roglers ganzer Beitrag hier).

 

„Die Altparteien müssen sterben, damit Deutschland leben kann“

 

Auf der Blog-Seite Die Kieker (Die Spoekenkiekerei) war am 7. Dezember zu lesen: Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber, sagt der Volksmund. Die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Vorsitzenden auf dem Hamburger Parteitag am 7. Dezember 2018 hat dies bestätigt. Der Niedergang der CDU wird mit der Wahl der ‚kleinen Merkel’ ungebremst weitergehen. Friedrich Merz hätte sich gegen den Untergang stemmen können, aber eine Mehrheit der Delegierten fühlte sich einfach zu wohl auf der Titanic, auf der wir so gut und gerne leben. Bye bye CDU. Für Deutschland wollen wir die Hoffnung noch nicht aufgeben. Im Untergang der CDU sehen wir eine Chance für unser Vaterland.“  Blog-Leser Chris Ritz am 11. Dezember hat es noch zugespitzt: „Die Altparteien müssen sterben, damit Deutschland leben kann.“ – Die Betreiber des Blogs lassen über sich selbst wissen: „Die Spoekenkieker schauen in die Zukunft des politisch-medialen Komplexes. Da Prognosen, besonders wenn sie auf die Zukunft gerichtet sind, schwierig sind, geht das nicht ohne Ironie, Selbstironie und auch nicht ohne Zynismus ab. Denn ein Zyniker ist, wie der Volksmund sagt, „ein Schuft, der die Dinge so sieht, wie sie sind und nicht wie sie sein sollen.“  (Quelle hier).

 

Mit der Wahl von AKK hat sich die CDU für ein „Weiter so“ entschieden

 

Der Unzensuriert-Informationsdienst aus Österreich (hier) kommentierte am 11. Dezember: „Mit der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Chefin entschieden sich die CDU-Parteitagsdelegierten für ein ‚Weiter so’. Viele Konservative hatten gehofft, dass Merkels alter Rivale Friedrich Merz, der seit Juli an seiner Rückkehr arbeitete, die CDU aus ihrem Linkskurs herausführen würde. Doch er hat verloren, sein Ausscheiden nach dem Machtkampf mit Merkel Anfang des Jahrhunderts hatte ihn die Position gekostet. Seinerzeit sind viele konservative CDU-Parteimitglieder aus der Partei ausgeschieden – Stimmen, die dem Wirtschaftsliberalen Merz jetzt gefehlt hatten. Den Ausschlag für Kramp-Karrenbauer gaben dann wohl jene Delegierten, die Angst vor Merz hatten, ihre Pfründe zu verlieren. Die Reformer in der CDU sind nach der knappen Niederlage enttäuscht.“

 

Kramp-Karrenbauers Bewerbungsrede unter der Lupe

 

Unter der Überschrift „Rückwärts nimmer, abwärts immer“ hat Alexander Wendt auf dem Online-Portal Publico Kramp-Karrenbauers Bewerbungsrede unter die Lupe genommen, die sie auf dem Parteitag in Hamburg gehalten hat: „Wer die 20-Minuten-Bewerbungsrede Kramp-Karrenbauers hört und vor allem liest, der bekommt ein ziemlich genaues Bild dieser Politikerin. Sie beherrscht die an Merkel gemahnende Platitude (‚die CDU muss die Partei von heute sein und die Partei von morgen bleiben’), die schiefen Sätze (‚auch heute schüren unsere politischen Mitbewerber wieder Horrorszenarien’) wie auch Merkeliana, die direkt an die Höchstleistungen ihrer Vorgängerin anknüpfen (‚ich stehe hier, wie das Leben mich geformt hat’). Schön auch: ‚Wenn wir den Mut haben, dann leben wir in einem Deutschland, das die Digitalisierung lebt.’ Wirklich interessant fällt der programmatische Teil der von etlichen Medien als ‚leidenschaftlich’ gefeierten Rede aus. Da heißt es beispielsweise, die Gehaltserhöhung von Arbeitnehmern müsse endlich ‚in die Lohntüte wandern und nicht zum Finanzamt’. … Man müsse ‚den Euro endlich krisenfest machen’. Deutschland brauche ‚die besten Schulen und die bestausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer’. Kurzum: die dann gewählte CDU-Vorsitzende hörte sich an wie eine Oppositionsführerin.“ Wendts ganzer Beitrag vom 9. Dezember hier. Ein Leser von Wendts  Beitrag, anonym, schrieb, jemand habe das Kürzel AKK mit “Alles Kalter Kaffee” übersetzt.

 

„Karrenbauers zentraler Satz: Danke, Angela Merkel“

 

Wendt meint, Frau Kramp-Karrenbauer hätte doch den Bruch mit Merkel wagen und einen radikalen Kurswechsel verkünden können. Dass niemand seinem Förderer dankbar sein müsse, habe Merkel ja an Kohl demonstriert. Aber genau das habe die Nachfolgerin nicht getan. Ihr zentraler Satz in Hamburg habe gelautet: „Danke, Angela Merkel.“ Aber Dank wofür? Etwa dafür, was der unentwegte offene Briefe schreibende Dr. Hans Penner am 12. Dezember nun auch an AKK geschrieben und  sie darin auf Merkels große Fehlleistungen hingewiesen hat? Dies ist sein Text: „Sehr geehrte Frau Kamp-Karrenbauer: „Sie haben das Erbe der Frau Dr. Merkel angetreten, eine Aufgabe, der Sie wahrscheinlich nicht gewachsen sein werden. Die Gründe zähle ich auf:

–  Die Reaktion der CDU-Delegierten auf die Rede des Delegierten Eugen

Abler  am 07.12.2018 (hier)  hat gezeigt, dass die CDU demoralisiert ist.

–  Frau Merkel hat der Islamisierung Deutschlands Tür und Tor geöffnet.
–  Frau Merkel hat die innere Sicherheit drastisch reduziert.
–  Frau Merkel hat die deutsche Kerntechnik vernichtet.
–  Frau Merkel hat den Bürgern die Schulden anderer Staaten aufgelastet.
–  Frau Merkel hat den Bürgern 2 Billionen Euro geraubt zur Finanzierung der

sinnlosen Energiewende.
–  Frau Merkel hat die Sicherheit der Stromversorgung drastisch herabgesetzt.
–  Frau Merkel hat Europa gespalten.

Mit freundlichen Grüßen Hans Penner“

 

„Mit AKK unter Merkel wird es eine Neuausrichtung der CDU nicht geben“

 

Als Kanzlerin Merkel Kramp-Karrenbauer im Februar 2018 als neue CDU-Generalsekretärin als Nachfolger von Peter Tauber präsentierte, veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung damals auch einen Leserbrief von Walter Modrich aus Schwäbisch-Gmünd, in dem Modrich unter anderem dies schreibt: „Ei­ne pro­gram­ma­ti­sche Neu­aus­rich­tung der CDU wird es auch mit AKK un­ter Mer­kel nicht ge­ben. Aber auch nach Mer­kel, soll­te AKK tat­säch­lich ih­re Nach­fol­ge­rin wer­den, ist ei­ne sol­che nicht zu er­war­ten. AKK ist näm­lich bis­lang nicht ge­ra­de durch ih­re Mer­kel-Kri­tik auf­ge­fal­len. Wer dar­an zwei­felt, der soll­te sich noch­mals das In­ter­view zu Ge­mü­te füh­ren, dass sie am 7. Ok­to­ber 2017 die­ser Zei­tung ge­ge­ben hat. In­so­fern ist es schon er­staun­lich, dass sich an­geb­lich al­le Re­prä­sen­tan­ten der Par­tei­füh­rung der CDU, die sich zu Wort mel­de­ten, aus­schließ­lich po­si­tiv zu die­ser Per­so­na­lie äu­ßer­ten, wie Jo­han­nes Leit­häu­ser in sei­nem Be­richt in der F.A.Z. vom 20. Fe­bru­ar be­rich­tet.“

 

„Vielleicht muss die CDU erst den Weg der SPD beschreiten, um das zu verstehen“

 

Und weiter: „Wenn dann auch noch die Grü­nen in Ju­bel aus­bre­chen, muss ei­nen das dop­pelt miss­trau­isch ma­chen. So­lan­ge es die CDU nicht schafft, sich von Mer­kel ab­zuna­beln, und die­ser selbst die Ge­stal­tung der Zeit nach ihr über­lässt, so lan­ge wird sie auch zu kei­nen pro­gram­ma­ti­schen Än­de­run­gen in der La­ge sein, die die wirk­li­chen Pro­ble­me an­ge­hen die die Bür­ger be­schäf­ti­gen, wie in­ne­re Si­cher­heit und Mi­gra­ti­on. Ein sol­cher Schritt aus ei­ge­ner Kraft wä­re je­doch drin­gend not­wen­dig, wenn die CDU ih­re Rol­le als füh­ren­de Volks­par­tei bei­be­hal­ten möch­te. Aber viel­leicht muss sie erst den Weg der SPD be­schrei­ten, um das zu ver­ste­hen, wo­bei die Ge­nos­sen es auch noch nicht ka­piert ha­ben. Ei­ne Mer­kel 2.0 ist je­den­falls kei­ne Lö­sung.“ (FAZ vom 28. Februar 2018, Seite 25).

 

Eine Lesefrucht aus Kanada über kinderlose Politiker, zu denen AKK aber nicht gehört

 

Abschließend eine Lesefrucht aus Kanada, die mir ein Freund zugeschickt hat:   „An Unusual Coincidence – An interesting observation . . . about the course of Western Democracy . . One reality about Europe’s current political leadership is summarized here:

Macron, the newly elected French President,  has no children.

German Chancellor Angela Merkel has no children.

British Prime Minister Theresa May has no children.

Italian Prime Minister Paolo Gentiloni has no children.

Holland’s Mark Rutte,

Sweden’s Stefan Löfven,

Luxembourg’s XavierBettel,

Scotland’s Nicola Sturgeon  —  all have no children.

Jean-Claude Juncker,  President of the European Commission,  has no children

Ironically it would seem that a grossly disproportionate number of the people who make the major decisions about Europe’s future have no direct personal stake in the future.“

 

Allerdings, an Annegret Kramp-Karrenbauer geht der Vorwurf vorbei. Sie hat Kinder, zusammen mit ihrem Ehemann Helmut Karrenbauer, sogar drei, geboren 1988, 1991  und 1998. Geheiratet haben beide 1984.

 

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https://www.sueddeutsche.de/panorama/missbrauch-kirche-illinois-1.4260806

USA Fast 700 Geistliche des Missbrauchs beschuldigt

Äußerte sich in der Chicago Tribune: der Bischof der Erzdiözese von Chicago, Blase Cupich (vorne links, bei einem Gottesdienst/Archivbild).(Foto: Joshua Lott/AFP)
  • Im USBundesstaat Illinois hat ein MissbrauchsSkandal um katholische Priester weit größere Dimensionen angenommen, als bisher bekannt.
  • Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft stehen Vorwürfe gegen 690 Priester und Diakone im Raum. Die Diözesen des Bundesstaats hatten zuvor 185 Beschuldigte angezeigt.

Im US-Bundesstaat Illinois haben sich möglicherweise weit mehr katholische Geistliche des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht als bisher bekannt. In einem am Mittwoch (Ortszeit) in Springfield veröffentlichten Bericht der zuständigen Generalstaatsanwältin Lisa Madigan ist die Rede von mehr als 690 beschuldigten Priestern und Diakonen. Durch eine Telefonhotline habe ihr Büro Hunderte von Hinweisen auf Missbrauchstaten erhalten. Viele Berichte seien herzzereißend, so Madigan.

Sollten die neuen Zahlen zutreffen, wären das über 500 potenzielle Täter mehr als die sechs Diözesen des Bundesstaates zuvor angegeben hatten. Sie hatten von 185 Beschuldigten gesprochen, die glaubhaft des Missbrauchs beschuldigt wurden. Vertreter der Diözesen wiesen die weitreichenden Anschuldigungen Madigans zurück, vor allem der Vorwurf des mangelnden Aufklärungswillens treffe nicht zu. Es sei nicht angemessen, eine Liste von Verdächtigungen zu veröffentlichen, ohne die Beschuldigungen genau überprüft zu haben.

Kriminalität Erst Missbrauch und Vertuschung, dann Scham und Bedauern
Katholische Kirche

Erst Missbrauch und Vertuschung, dann Scham und Bedauern

Hohe Geistliche sollen vom hundertfachen sexuellen Missbrauch in Pennsylvania gewusst haben. Der Vatikan entschuldigt sich spät, den Tätern drohen kaum Konsequenzen.   Von Beate Wild

Die Ermittlungen in Illinois folgen auf den Missbrauchsskandal, den die Staatsanwaltschaft des US-Staats Pennsylvania in der dortigen katholischen Kirche im August offengelegt hatte. Ihrem Bericht zufolge hatten sich dort mehr als 300 Priester in den vergangenen 70 Jahren an mehr als 1000 Kindern und Jugendlichen vergangen. Die Kirchenoberen hatten nach Überzeugung der Ermittler trotz Kenntnis der Vorgänge teils nicht durchgegriffen oder Vorfälle sogar vertuscht. Die meisten Fälle sind strafrechtlich verjährt.

Ihr vorläufiger Untersuchungsbericht zeige, dass die katholische Kirche in Illinois sich nicht selbst beaufsichtigen könne, sagte Madigan. Die Diözesen hätten gäußert, zum Zeitpunkt der Anschuldigungen seien die Priester entweder schon tot gewesen oder hätten ihr Amt nicht mehr ausgeübt. Deshalb sei es zu keinen Ermittlungen gekommen. Der Kardinal der in Illinois gelegenen Metropole Chicago, Blase Cupich, drückte in einer Mitteilung sein tiefes Bedauern darüber aus, dass die Kirche gescheitert sei, die „Geißel des sexuellen Missbrauchs“ seitens Geistlicher anzugehen. Seine Erklärung druckte die Zeitung Chicago Tribune.

Glaube und Religion Papst verurteilt Missbrauch: "Um Verzeihung bitten wird nicht reichen"

Vatikan

Papst verurteilt Missbrauch: „Um Verzeihung bitten wird nicht reichen“

In einem offenen Brief entschuldigt sich Franziskus für den hundertfachen Missbrauch an Kindern in Pennsylvania. Er nennt die Vorfälle „abscheulich“ und fordert, „harte Lehren“ zu ziehen.

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https://www.welt.de/politik/ausland/article185581522/George-Pell-Kardinal-missbrauchte-Kinder-und-niemand-soll-es-erfahren.html

Ausland Enger Vertrauter des Papstes

Kardinal missbrauchte Kinder – und niemand soll es erfahren

Im Missbrauchsprozess gegen den australischen Kurienkardinal George Pell haben die Geschworenen in Melbourne ein erstes Urteil gefällt. Ebenfalls in Melbourne gibt es noch ein zweites Verfahren gegen ihn, das sich auf Vorwürfe aus den 70er Jahren bezieht.

Quelle: WELT

Autoplay
George Pell, die Nummer drei im Vatikan, ist der bislang ranghöchste katholische Geistliche, der wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Australische Medien dürfen wegen einer Nachrichtensperre nicht darüber berichten. Der Schuldspruch ist trotzdem in der Welt.
Er galt als Nummer drei im Vatikan und gehörte noch bis Mitte der Woche zum Beratungsgremium des Papstes: der 77-jährige Kardinal George Pell aus Australien. Jetzt wurde Pell als bislang ranghöchster katholischer Geistlicher vor einem australischen Gericht des Kindesmissbrauchs schuldig gesprochen. Darüber berichten „Katholisch.de“ und „Vatican Insider“. Das Strafmaß soll am 4. Februar 2019 verkündet werden.

Gegen ihn gibt es seit längerer Zeit Vorwürfe, sich als junger Pfarrer und später auch als Erzbischof in seiner Heimat an Jungen vergangen zu haben. Die Beschwerden reichen in Pells Zeit als Priester in seiner Heimatgemeinde Ballarat (1976-1980) und als Erzbischof von Melbourne (1996-2001) zurück. Katholisch.de berichtet, dass es sich viermal um „obszöne Handlungen in der Öffentlichkeit“ handele, einmal um „Gewalt“ gegen einen Minderjährigen in den 90er-Jahren.

Das Urteil allein wäre schon ein großer Aufreger. Doch alle Medien, die in Australien zugänglich sind, dürfen darüber nicht berichten. Das Gericht entschied sich für eine Nachrichtensperre.

Dieses Instrument, die sogenannte Suppression Order, kann in Australien ausgesprochen werden, um die Geschworenen vor Beeinflussung zu schützen. Und da Pell noch ein zweiter Prozess bevorsteht, bleibt die Nachrichtensperre vorerst bestehen. Medien, die sich daran nicht halten und in Australien digital oder gedruckt konsumierbar sind, drohen hohe Geld- oder sogar Gefängnisstrafen.

Australische Medien reagierten auf ihre Art auf das Berichtverbot. „The Daily Telegraph“ aus Sydney verrätselte das Urteil: „Es ist die größte Geschichte der Nation“, hieß es auf der Titelseite. Es gehe um ein „schreckliches Verbrechen“, und die Person „ist schuldig“.

Die „Herald Sun“ druckte in Großbuchstaben auf der Titelseite „Zensiert“. Jeder wisse, worum es gehe, die Zeitung dürfe aber nicht berichten, hieß es dort weiter.

Deutschsprachige Medien gehen unterschiedlich mit dem in Australien verhängten Maulkorb um. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete in der gedruckten Ausgabe über das Urteil, auf dem Onlinenachrichtenportal der Zeitung hieß es: „Um was es in dem auch über Australien hinaus bedeutsamen Prozess genau geht, können SZ-Leser aus diesen Gründen nur in der gedruckten Ausgabe erfahren.“

„Pressefreiheit“

In Deutschland berichteten online neben „Katholisch.de“ zum Beispiel die „Bild“ und der Deutschlandfunk (DLF) über das Urteil, nannten dabei auch Pells Namen. „Katholisch.de“-Redaktionsleiter Björn Odendahl erklärte gegenüber „Meedia“ sein Vorgehen mit dem Wort „Pressefreiheit“. Er und seine Kollegen sähen nicht ein, warum sie sich nach dem Schuldspruch an australisches Recht halten sollten. „Danach haben wir das Informationsrecht der Bürger in Deutschland endgültig als wichtiger bewertet.“

DLF-Nachrichtenchef Marco Bertolaso argumentiert ähnlich: Das Thema sei weltweit bedeutsam. Auch für die deutsche Gesellschaft, hierzulande habe es schließlich auch viele Opfer von Missbrauch durch Priester gegeben. Und: „Wir senden und informieren im Netz für ein deutsches Publikum, jedenfalls für ein deutschsprachiges. Wir erkennen nicht, wie unsere Nachrichten Geschworene in Australien beeinflussen könnten.“ Auch WELT entschied sich aus denselben Erwägungen für die Berichterstattung.

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Kombo Slavoj Zizek + Papst für die Kultur; ABD0120_20150506 - WIEN - ÖSTERREICH: Der slowenische Philosoph, Psychoanalytiker und Kulturtheoretiker Slavoj Zizek am Mittwoch, 6. Mai 2015, anl. der Sigmund Freud Vorlesung 2015 "Theology, Negativity, and the Death-Drive" im Burgtheater in Wien. - FOTO: APA/HERBERT NEUBAUER - 20150506_PD3074 [ Rechtehinweis: picture alliance/APA/picturedesk.com ] 
Ueberschrift: SIGMUND FREUD VORLESUNG 2015: ZIZEK
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Objektname: 58100937; 29.08.2018, Vatikan, Vatikanstadt: Papst Franziskus gestikuliert während er zu seiner wöchentlichen Generalaudienz im Vatikan kommt. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ 

Ueberschrift: Papst Franziskus
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Auch in der Schweiz gibt es unterschiedliche Herangehensweisen an die Problematik. Die „Neue Zürcher Zeitung“ nennt Pell namentlich und berichtet über das Urteil.

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hingegen schreibt nur von einem „katholischen Kardinal“ und lässt dann in einem Interview seinen Australien-Korrespondenten über die Hintergründe berichten. Auch er nennt allerdings weder Pell noch das konkrete Urteil. Ihm würden sonst bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen, sagt er. Und weiter: „Es ist für alle Journalisten in Australien schwierig, auf dieser Story zu sitzen und nicht darüber berichten zu dürfen. Schließlich handelt es sich dabei um eine der größten Geschichten des Jahres.“

Der Papst wusste offenbar trotz der Nachrichtensperre schnell Bescheid. Am Mittwoch, nur einen Tag nachdem das Urteil gefallen war, teilte der Vatikan mit, der hochrangige Kirchenmann Pell zähle nicht mehr zum Kreis der bisher neun beratenden Kardinäle von Franziskus. Der Papst habe sich Ende Oktober schriftlich bei Pell und zwei weiteren Kardinälen, die dem Rat künftig nicht mehr angehören werden, für deren Arbeit bedankt, so Papst-Sprecher Greg Burke. Als Grund führte er unter anderem „fortgeschrittenes Alter“ an.

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https://www.neopresse.com/gesellschaft/unfassbare-zahlen-mehr-als-1-million-schueler-muessen-unterstuetzt-werden-2/

Unfassbare Zahlen: Mehr als 1 Million Schüler müssen unterstützt werden

NEOPresse in Gesellschaft

Deutschland verarmt. Dies wird zwar immer wieder verleugnet, die Zahlen jedoch sind eindeutig. Die jüngsten Meldungen betreffen Schüler. Mehr als 1 Million erhalten Geld vom Jobcenter, exakt 1.006.163 Schüler sind dabei mit Leistungen aus dem sogenannten „Bildungs- und Teilhabepaket“ bedacht worden. Dies sind mehr als 5.000 Schüler als im Jahr davor und 46.000 Schüler mehr als 2016.

Die „Passauer Neue Presse“ präsentierte diese Zahlen als Ergebnis der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion der „Linken“ im Deutschen Bundestag. Erstaunliche Zahlen, die belegen, wie die Armutsverhältnisse in Deutschland mittlerweile eskalieren, so die Meinung der Boebachter.

Schlimme Zahlen aus Berlin

Vor allem aus dem Bundesland Berlin kommen schlimme Zahlen. Dort sind 98.000 Kinder mit den Leistungen beglückt worden, auch wenn dort weniger Menschen als in den großen Bundesländern wohnen. In Bayern etwa gab es nur für 80.000 Schulkinder Unterstützung, in Baden-Württemberg gar für 89.000 Schüler. Immer noch weit weniger als etwa in Berlin.

In Nordrhein-Westfalen erhielten indes gleich 300.000 Schüler Leistungen aus diesem Paket. Dabei kam Niedersachsen auf Platz zwei und gewährte 217.000 Schülern die Hilfestellung. Konkret geht es um Zahlungen in Höhe von 100 Euro jährlich. Empfangsberechtigt sind Schüler aus sogenannten Hartz-IV-Haushalten.

 

Die Linken sind allerdings der Meinung, die Zahlungen reichten noch nicht aus. Der Pauschalbetrag ist demnach seit 10 Jahren nicht mehr angehoben worden. Insofern sind die Leistungen ein Teil der „Zementierung“ der ungleichen Verteilung in der Bevölkerung, meint die Fraktion.

Erstaunlich, so die Redaktion, ist die Verteilung im Land, die sich exakt so wiederfindet, wie Kritiker es anhand der sozialen Verteilung in den Bundesländern erwarten würde. Dass Berlin den traurigen Rekord einnimmt, spricht nach Meinung der Beobachter allerdings durchaus für sich. Dort regiert Rot-Rot-Grün.

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https://www.neopresse.com/wirtschaft/peinlich-geschaefte-mit-saudi-arabien-florieren-bestens/

Peinlich: Geschäfte mit Saudi-Arabien florieren bestens…

NEOPresse in Test

Die Geschäfte mit Saudi-Arabien hätten den politischen Äußerungen nach zuletzt etwas stocken müssen. Die Affäre um den Journalisten Kashoggi und dessen Ermordung hatte zu weite Kreise gezogen. Nun stellt sich heraus, dass die Geschäfte mit Saudi-Arabien bestens laufen. Dies berichtet etwa RT Deutsch.

Rüstungsexporte zunächst gestoppt

Tatsächlich sind die Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien derzeit zunächst gestoppt. Allerdings nur für kurze Zeit. Die Bundesregierung möchte allerdings offenbar die Geschäftsbeziehungen nach Saudi-Arabien nicht ganz zerstören. Denn die Kanzlerin selbst erklärte erst vor kurzer Zeit, sie wolle, dass die Regierung die an sich geplanten „neuen Rüstungsexportrichtlinien“ erst später „vorlegen“. Das solle im ersten Halbjahr 2019 geschehen, verlautete es aus Bonn.

Die Regierung meint noch immer, sie würde eine „restriktive und verantwortungsvolle“ Rüstungsexportpolitik „betreiben“, so ließ es auch Regierungssprecher Steffen Seibert wissen. Man würde „besorgt“ sein hinsichtlich der „Menschenrechtslage“ in Saudi-Arabien.

 

Dennoch: Die sogenannten „Hermesbürgschaften“, die Warenlieferungen von Unternehmen aus Deutschland absichern helfen, sind um insgesamt 17 % gegenüber dem vorhergehenden Jahr gestiegen. Der Ölimport nach Deutschland ist dem Betrag nach von bislang 331 Millionen Euro auf 446 Millionen Euro geklettert, so das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Das heißt, der Handel floriert, die Geschäfte laufen fast ungebremst weiter. Dazu passt, dass auch die Berichterstattung in Deutschland bezüglich der Geschäfte mit Saudi-Arabien fast ins Stocken geraten ist. Die Zahlen sind zu einem größeren Teil erst auf eine Anfrage der Partei der Grünen im Deutschen Bundestag an die Öffentlichkeit gekommen. Insofern ist die erklärte Menschenrechtspolitik der Regierung offenbar nur Makulatur, so jedenfalls zeigen sich Kritiker irritiert.

Nach den oben genannten Erläuterungen der Kanzlerin wird sich daran in den kommenden Tagen und Wochen auch nichts ändern. Im neuen Jahr ist die Diskussion typischerweise ohnehin vorbei. Insofern läuft alles wie geschmiert.

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https://kpkrause.de/2018/12/17/alles-schon-mal-dagewesen/#comment-4745

Alles schon mal dagewesen

Die katastrophale Hitze und Trockenheit im Jahr 1540 ganz ohne anthropogenes CO2 – Die jüngst beendete Klimakonferenz in Kattowitz hat wieder einmal trefflich belegt, was Menschen so alles mit sich machen lassen, ohne zu revoltieren – Ein Unglück, das die Masse Mensch noch nicht erkennen mag – Der Psychologe Gustave Le Bon hat schon 1895 gezeigt, wie man die Mensch als Masse beeinflussen kann

Wer verstehen will, warum die Klimaschutzpolitik trotz entgegenstehender Tatsachen bei den Menschen so gut ankommt, kann sich bei Gustave Le Bon informieren. Durch diesen Psychologen  (1841-1931) wissen wir: „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“ Die jüngst beendete Klimakonferenz in Kattowitz hat wieder einmal trefflich belegt, was Menschen so alles mit sich machen lassen, ohne zu revoltieren.Wer sich an das Absurde gewöhnt hat, findet sich in unserer Zeit gut zurecht.“ (Eugene Ionesco). Und: „Die Wahrheit kann warten. Sie ist es gewohnt.“ (Douglas Jerrold). (Foto: Gustave Le Bon 1888, Wikipedia. Denken Sie sich den seinerzeit üblichen Bart weg, dann sieht er eigentlich viel besser aus)

Wie man die Masse Mensch in drei Schritten beeinflussen kann

Der Mediziner, Psychologe, Anthropologe und Soziologe Le Bon ist ein Begründer der Massenpsychologie, sein bekanntesten Buch Die Psychologie der Massen von 1895. In ihm erfährt man, warum Emotionalität stärker ist als Logik und wie man die Massen am besten beeinflussen kann. Möglich ist das in drei Schritten: die Behauptung, ihre Wiederholung und ihre Verbreitung.

Zunächst wird etwas behauptet, das Menschen erregt, Emotionen weckt, zu Gefühlsaufwallungen führt (Beispiel: Der Mensch heizt mit CO2 das Erdklima auf).

Zweitens ist diese Behauptung ständig zu wiederholen, ihre Folgen sind in vielen Variationen auszumalen (Beispiele: der Meeresspiegel steigt, Inseln versinken, dem Eisbär schmilzt die letzte Eisscholle unter den Füßen weg, die Unwetter werden zahlreicher und immer katastrophaler). Es ist leichter, einer Lüge zu glauben, die man schon hundertmal gehört hat, als der Wahrheit, die man noch nie gehört hat.

Drittens müssen die Medien dafür sorgen, dass die Behauptung bei möglichst allen Menschen ankommt und für sie zu einer Botschaft veredelt wird, der man als guter Mensch folgsam nachzueifern hat. Denn die Menschen neigen dazu, sogar Verrücktes für umso wahrer zu halten, je öfter es ihnen als ernsthaft zu glauben aufgedrängt wird. Schlimmer noch: Je dreister die Lüge, die man den Menschen suggestiv einbleut, desto wahrscheinlicher wird sie geglaubt und massenweise übernommen. Der Verstand ist wie weggeblasen. Auch für die eifrige Folgsamkeit gibt es ein Wort von Le Bon:Stets herrscht in der Massenseele der Diensteifer, nicht das Freiheitsbedürfnis.“ Auch Hildegard Knef selig wird wohl Recht haben: „Denken schadet der Illusion.“

Die katastrophale Hitze und Trockenheit von 1540 ganz ohne anthropogenes CO2

Wer gegen die Behauptung Tatsachen präsentiert, wer mit Vernunft und rationalem Denken bekehren will, wird abgeschmettert und nicht für voll genommen. Zu solchen Tatsachen gehört auch die lange und katastrophale sommerliche Hitze von 1540 vor 478 Jahren in Europa. Die Wenigsten von uns werden das präsent haben. Aber sehr gegenwärtig ist noch die überaus lange Hitzeperiode und Trockenheit vom Frühjahr bis Frühherbst im noch laufenden Jahr 2018. In der Tat eine extreme Wettererscheinung. Prompt wurde uns mit ihr auch weisgemacht, diese sei als ein Beleg für die von Menschen gemachte Klimaerwärmung zu werten, ausgelöst durch das anthropogene CO2 aus den Schornsteinen von Kohlekraftwerken, Auspuffrohren von Kraftfahrzeugen und Ausdünstungen der Rinder und Schweine in der heutigen Massenhaltung. Doch wie mag es dann zu der Hitzekatastrophe 1540 gekommen sein? Damals hat es dieses anthropogene CO2 doch noch gar nicht gegeben.

Ein Spiegel-Artikel von 2014 über das Jahr 1540

Ein guter Bekannter hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass vor gut vier Jahren das Magazin Der Spiegel der übergroßen Hitze und Trockenheit von 1540 einen ausführlichen Bericht eingeräumt hat. In der Überschrift ist zu lesen:  „Hitze-Jahr 1540. Wetterdaten enthüllen Europas größte Naturkatastrophe. Elf Monate kaum Regen und Extremhitze: Mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa enthüllen die grausamen Details einer gigantischen Katastrophe im Jahr 1540. Und sie zeigen: Das Desaster kann sich wiederholen.“

Der heißeste Sommer bei weitem, elf Monate lang kaum Niederschlag

Ein kurzer Auszug aus dem SpiegelArtikel: „Nichts hatte die Katastrophe angedeutet. Das Klima hatte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts erholt, milde und regenreiche Jahrzehnte ließen in Europa meist üppige Ernten gedeihen, die Bevölkerung mehrte sich rapide. Medizin, Kunst und Wissenschaft erblühten, die Renaissance hielt endlich auch nördlich der Alpen Einzug. Das Jahr 1539 verabschiedete sich mit stürmischem, mildem Westwind. Es regnete viel im

Über den typischen Deutschen:  „Absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.“ (Carl Friedrich von Weizsäcker, Physiker, Philosoph und Friedensforscher)

Dezember, die Leute flüchteten in ihre Häuser. Sie ahnten nicht, wie kostbar der Niederschlag in Kürze werden sollte. Im Januar 1540 begann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa seit Menschengedenken nicht erlebt hat, berichten nun Wissenschaftler, die ein riesiges Archiv an Wetterdaten heben konnten. Elf Monate fiel kaum Niederschlag, die Forscher sprechen von einer „Megadürre“. Das Jahr brach alle Rekorde: Entgegen bisheriger Einschätzung von Klimaforschern ist nicht der Sommer 2003 der heißeste bekannte – 1540 habe ihn bei Weitem übertroffen, schreibt die internationale Forschergruppe um Oliver Wetter von der Universität Bern im Fachblatt „Climate Change“. (Der Spiegel vom 2. Juli 2014, der ganze Beitrag hier).

Alles schon mal dagewesen

Immerhin ist bemerkenswert, dass der sonst ebenfalls klimaschutzhörige Spiegel diesen Beitrag gebracht hat, obwohl das Tatsachenereignis von 1540 der heutigen Behauptung von der Klimaerwärmung durch anthropogenes CO2 unübersehbar entgegensteht. Oder anders formuliert: Alles schon mal dagewesen –  ganz ohne Strom aus Kohle, ganz ohne Autos, ganz ohne Tiermassenhaltung. Doch ist die Katastrophe von 1540 nur eine von vielen Tatsachen, die die Klimaschützer nicht wissen und berücksichtigen wollen. Die wichtigeren Tatsachen habe ich auf dieser Blog-Seite immer wieder dargestellt, als Argumentationshilfe zusammengerafft vor allem hier und hier. Oder: Wer nichts weiß, muss alles glauben (hier).

Ein Unglück, das die Masse Mensch noch nicht erkennen mag

Abschließend noch einmal Le Bon: „In den Massen verlieren die Dummen, Ungebildeten und Neidischen das Gefühl ihrer Nichtigkeit und Ohnmacht; an seine Stelle tritt das Bewusstsein einer rohen, zwar vergänglichen, aber ungeheuren Kraft.“ Zu einer solchen ungeheuren Kraft ist die Klimaschutzpolitik geworden – und zu einem Unglück,

Was auf das Geldsystem gemünzt war, gilt auch für die Klimaschutzpolitik: „Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System gegen sie arbeitet.“ (Gebrüder Rothschild, London, 28. Juni 1863 an US-Geschäftspartner)

das die Masse Mensch noch nicht erkennen mag und daher nicht verstehen will, wie ihr das Fell über die Ohren gezogen wird. Die Klimakonferenz von Kattowitz hat diesen kriminellen Ausbeutungsvorgang noch ein Stück weitergetrieben.

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hitze-und-duerre-1540-katastrophe-in-europa-im-mittelalter-a-978654.html

Hitze-Jahr 1540 Wetterdaten enthüllen Europas größte Naturkatastrophe

Elf Monate kaum Regen und Extremhitze: Mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa enthüllen die grausamen Details einer gigantischen Katastrophe im Jahr 1540. Und sie zeigen: Das Desaster kann sich wiederholen.

Corbis

Hamburg Nichts hatte die Katastrophe angedeutet. Das Klima hatte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts erholt, milde und regenreiche Jahrzehnte ließen in Europa meist üppige Ernten gedeihen, die Bevölkerung mehrte sich rapide. Medizin, Kunst und Wissenschaft erblühten, die Renaissance hielt endlich auch nördlich der Alpen Einzug.

Das Jahr 1539 verabschiedete sich mit stürmischem, mildem Westwind. Es regnete viel im Dezember, die Leute flüchteten in ihre Häuser. Sie ahnten nicht, wie kostbar der Niederschlag in Kürze werden sollte.

Im Januar 1540 begann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa seit Menschengedenken nicht erlebt hat, berichten nun Wissenschaftler, die ein riesiges Archiv an Wetterdaten heben konnten. Elf Monate fiel kaum Niederschlag, die Forscher sprechen von einer „Megadürre“.

Das Jahr brach alle Rekorde: Entgegen bisheriger Einschätzung von Klimaforschern ist nicht der Sommer 2003 der heißeste bekannte – 1540 habe ihn bei Weitem übertroffen, schreibt die internationale Forschergruppe um Oliver Wetter von der Universität Bern im Fachblatt „Climate Change“.

Das Vorspiel

Klimamodelle können solch extreme Phasen der Witterung nicht darstellen, haben die Experten entdeckt. Auch die Jahresringe von Bäumen fallen als Indikatoren aus – denn Hitzestress stoppe das Pflanzenwachstum. Das 32-köpfige Forscherteam hat nun aber erstmals Daten aus mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa zusammengeführt, etwa Aufzeichnungen von Landwirten, Kirchen oder Schleusenwärtern – sie enthüllen Europas größte Naturkatastrophe.

Dass das Jahrtausenddesaster bereits 1539 Schwung aufnahm, blieb nördlich der Alpen unbemerkt. In Spanien hielten die Menschen seit Oktober Bittprozessionen für Regen ab. Und im Winter war es in Italien trocken und warm „wie im Juli“, heißt es in einer Wetterchronik. Heute wissen Meteorologen, dass Trockenheit im Süden oft Vorbote für andauernde Hitze im Norden des Kontinents ist.

Im Januar kam die Trockenheit noch gelegen, weder Eis noch Schnee beeinträchtigen das Alltagsleben. Doch eine fatale meteorologische Zweiteilung festigte sich: Während Russland im Frühjahr über anhaltenden Schnee und Regenfluten klagte, wunderten sich die Mitteleuropäer über fortwährenden Sonnenschein und sternenklare Nächte. „Es regnete nur mal drei Tage im März“, notierte der Winzer Hans Stolz im Elsass.Kollaps am Weinberg

Der Boden trocknete aus, er brach vielerorts wie Knäckebrot. Risse waren so tief, dass Leute ihre Füße darin baumeln lassen konnten, heißt es in einer Chronik. Was trockener Boden auslösen kann, ist seit 2003 allseits bekannt: Weil kein Wasser verdunsten kann, wobei Wärme verbraucht würde, heizt sich die Luft weiter auf. „Diese Rückkopplung hat die Hitzewelle 1540 stabilisiert“, berichtet Sonia Seneviratne von der ETH Zürich.

Das Sonnenwetter führte in Mitteleuropa zur Katastrophe. Mindestens dreimal so viele Tage wie üblich waren 1540 mehr als 30 Grad heiß. Als Erste traf es die Tiere, viele verdursteten oder starben an Hitzschlag. Unzählige Menschen brachen bei der Arbeit auf Feldern oder in Weinbergen zusammen. Spannungen verschärften sich zu Verfolgungen und Hinrichtungen. Menschen verbarrikadierten sich aus Angst vor Gewalt. Die Gesamtzahl der Toten bleibe unklar, sagt Rüdiger Glaser von der Uni Freiburg.

Ein Vergleich lässt Schlimmes erahnen: Im Hitzesommer 2003 starben trotz moderner Zivilisation in Mitteleuropa schätzungsweise 70.000 Menschen aufgrund der Witterung. Die Hitze von 2003 galt bislang als Folge der teils menschengemachten Klimaerwärmung. Doch so einfach ist es wohl nicht: Dass es 1540 ohne den künstlich verstärkten Treibhauseffekt zu einer noch schlimmeren Hitze gekommen sei, relativiere die Beurteilung des menschlichen Einflusses auf das Wetter 2003, sagt Glaser.

Zu Fuß durch den Rhein

Immer verzweifelter suchten die Menschen nach Trinkwasser im Sommer 1540. Selbst anderthalb Meter unter manchem Flussbett in der Schweiz fand sich „kein Tropfen“, wie der Chronist Hans Salat notierte. Brunnen und Quellen, die nie zuvor trocken gefallen waren, lagen brach. Die anderen wurden streng bewacht, ausgeschenkt wurde nur beim Glockenschlag. Verunreinigtes Wasser ließ Tausende an Ruhr sterben, einer Entzündung des Dickdarms.

Der Pegel des Bodensees sank so weit ab, dass die Insel Lindau im Sommer 1540 mit dem Festland verbunden war, was sonst höchstens mal im Winter geschieht, wenn der Niederschlag in den Bergen als Schnee liegen bleibt und verzögert in den See fließt. „Der See war so klein“, wunderten sich Chronisten.

Bäche trockneten aus, Flüsse wurden immer schmaler. Selbst große Ströme wie Elbe, Rhein und Seine „waren so klein, dass man zu Fuß durchging“, notierten Zeitzeugen. Während durch die Elbe im sogenannten Jahrhundertsommer 2003 noch etwa die Hälfte der üblichen Wassermenge geflossen sei, wäre es 1540 noch gerade mal ein Zehntel gewesen. „Ein Rekordereignis“, konstatieren die Forscher.

Europa in Rauch verhüllt

Keinen ganzen Tag Regen habe es gegeben zwischen Februar und Ende September, schrieb ein Heinrich Bullinger 1540 in Zürich. In Franken registrierten Landwirte bis August nur an 19 Tagen Regentropfen. Übers ganze Jahr 1540 habe es im mitteleuropäischen Durchschnitt gerade mal ein Drittel so viel Niederschlag gegeben wie üblich, berichtet Christian Pfister von der Universität Bern. „Den ersten längeren Guss gab es erst wieder 1541.“

Die Ernte verdorrte. „Preise für Mehl und Brot gingen durch die Decke“, schreiben die Wissenschaftler. Bereits Anfang August verloren die Bäume ihre staubtrockenen Blätter, „als ob schon Herbst wäre“, protokollierte ein Chronist aus Ulm.

Dann kam das Feuer. Der trockene Boden entzündete sich, Wald- und Buschbrände loderten übers Land – und sie krochen in die mit Fachwerkhäuschen eng bebauten Städte. Mehr Gemeinden als je sonst zu Friedenszeiten im vergangenen Jahrtausend wurden von Flammen zerstört, berichtet Pfister. Wochenlang verhüllte grauer Rauch den Kontinent, hinter dem Sonne und Mond als blassrote Schimmer fast verschwanden.

Was passiert, wenn es sich wiederholt?

Was passiert, wenn sich das Wetter von 1540 wiederholt? „Die Folgen wären dramatisch“, warnt Pfister. Ein Massensterben von Tieren sei zu erwarten, Kühlwasser für Atomkraftwerke würde knapp, der Warentransport über Flüsse käme großteils zum Erliegen, und über die Folgen für die menschliche Gesundheit lasse sich nur spekulieren.

„Die Katastrophe von 1540 sollte eine Mahnung sein, was geschehen kann“, sagt Pfister. Niemand sei vorbereitet auf solch einen Extremfall. „Ich hoffe, wir müssen so etwas nie erleben.“ Der menschengemachte Treibhauseffekt erhöhe allerdings die Wahrscheinlichkeit für schlimme Hitzewellen, gibt Glaser zu bedenken.

Ob rechtzeitig gewarnt werden könnte, bleibt fraglich – die Ursachen sind weitgehend unklar: Über die Wetterentwicklung von 1540 lasse sich allenfalls spekulieren, sagt Sonia Seneviratne. Selbst eine frühjährliche Dürre eigne sich nur bedingt als Indikator: 2011 fiel der Frühling in Mitteleuropa ähnlich trocken aus wie 2003, ohne dass sich die Dürre in den Sommer gezogen hätte.

Der Jahrtausendwein

Einen einzigen Trost gab es für die Katastrophe von 1540. Die Hitze schuf einen Jahrtausendwein mit extrem hohem Zuckergehalt – „er sieht im Glas aus wie Gold“, schwärmte ein Chronist. Schweden, die 1631 Würzburg besetzten, fahndeten vergeblich nach dem Wein – die Fässer waren vorsorglich eingemauert worden. Noch im 19. Jahrhundert ersteigerte ein englischer Händler einige Fässer.

Letzte Flaschen liegen heute im Weinmuseum in Speyer. In den Sechzigerjahren kosteten Auserwählte das Getränk. Es seien erhabene Momente gewesen, berichtet Rüdiger Glaser: Für einen Augenblick habe der Wein auf den Zungen den „einmaligen Spirit“ erahnen lassen. Dann zerfiel er zu Essig.

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DIE PENETRANTEN GRÜNEN LÜGNER und NATUR-VERBRECHER

 

https://www.eike-klima-energie.eu/2018/12/18/annalena-baerbock-in-deutschland-emittiert-jeder-buerger-9-gigatonnen-co2/

Annalena Baer­bock: In Deutsch­land emittiert jeder Bürger 9 Giga­tonnen CO2

Grünen Vorsitzende Annalena Baerbock bei Maybrit Illner am 13.12.18, Bild Screenshot zdf

Helmut Kuntz
In Deutschland wird nicht nur viel CO2 emittiert, auch der emittierte Unsinn erreicht immer neue Rekorde. Bei Maybritt Illner ereignete sich jüngst einer.

Annalena Baerbock, der (Blend-)Granatwerfer im Klimak(r)ampf

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass beim Thema Klimak(r)ampf selbst das niedriegste Niveau unterboten werden kann – es aber keinem „Experten“ auffällt, weder dem Physiker Rahmstorf, noch dem ehemaligen TESLA Mann Schröder, -, war die Maybrit Illner-Talkrunde vom 13.12.2018 wieder ein schlagender Beweis.

Video mit den gröbsten Fehlern grüner Spitzen-Politiker zu CO2 Emissionen, Energieversorgung und dem Pariser 2 ° Ziel. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass diese  Spitzenleute der Grünen nicht die Bohne von Ahnung von dem haben, wovon sie ständig reden, hier wird er geliefert. „9 Gt/Kopf Emission in Deutschland“, „Energie-Verbrauch zur Mittagszeit von ungefähr 80 GB“ statt 80 GW Leistung zur Deckung des Stromverbrauches und zum Schluss Hofreiters Toni, immerhin einer der Spitzenleute mit akademischem Abschluss und Promotion in Biologie will noch, „noch das 2 % Ziel“ schaffen. Nicht, dass es bei den anderen Parteien – ausgenommen die AfD einen Deut besser wäre. Wer glaubt denen noch?

Mit Dank an FMD’s TV-Channel an die Zurverfügungsstellung dieser entlarvenden Ausschnitte.

Insbesondere Frau Baerbock fiel auf, denn sie meinte zeitweise, die Sendung mit ihrem „Universalwissen“ und als Vertreterin der „einzigen, die wirklichen Wahrheiten und Probleme unseres Planeten erkennenden und vertretenden Partei“ jedem – der dazu kritische Anmerkungen machte – beliebig ins Wort fallen zu dürfen (wobei sie von der Moderatorin nicht gebremst wurde).
Der ehemalige Tesla-Vertriebsmanager von Deutschland, Philip Schröder, fabulierte, dass es über 100.000 Energiespeicher in Deutschland gäbe. Er führte nicht aus, was für welche es sind und schon gar nicht, mit welcher Gesamtkapazität, wollte wohl eher auch anwesende Politiker darauf hinweisen, dass erforderliche Subventionen (wie er sie seitens Tesla und vom E-Auto halt kennt) fehlen. Anzunehmen ist, dass er als Speicher die Akkus der derzeit ca. 75.000 Elektroautos und eventuell zusätzliche, private Akku-„Kellerspeicher“ meinte.
Frau Baerbock zeigte anhand von diesem Beispiel erhellend, wie sie zu ihrem „unbezweifelbaren Universalwissen“ gelangt: Sie leitete aus Herrn Schröders fabulösen Aussagen in einer Diskussion mit FDP-Chef Lindner glatt ab, Deutschland hätte bereits ausreichend Stromspeicher für die Energiewende und belegte damit erneut [1], dass sie von Elektroenergie wirklich keine Ahnung hat.

Und so darf angenommen werden, dass sie auch nicht weiß, dass Akkuspeicher die teuerste, bekannte Speicherform sind und bei einem wirklich ausreichendem Ausbau die Strompreise geradezu explodieren lassen würden:
EIKE 01. Oktober 2018: 90 Millionen US-Dollar für eine Tesla-Batterie in Süd-Australien, 28.224 Milliarden EUR dafür in Deutschland
Die (neben-) Problematik der ELektroautos als Energiespeicher dürfte ihr wohl ebenfalls ein verschlossenes Rätsel sein:
EIKE 2. Januar 2018: Das Elektroauto erzeugt nur Gewinner – und man verdient sogar Geld damit
Professor Rahmstorf (PIK und ausgewiesener Klimaalarmist) zeigte ein schmunzelndes Dauerlächeln. Er merkte: Die Gefahr, dass die Klimawandelhysterie vorzeitig enden könnte, ist in Deutschland nicht vorhanden. Zu viele Profiteure haben sich darin schon wohlig eingerichtet und „Gelbwesten“ gibt es in Deutschland nicht.

Jeder Einwohner Deutschlands emittiert jährlich 9.000.000.000 t CO2 (anstelle der richtigen 9 Tonnen)

Und dann sagte Frau Baerbock wirklich (bei 31:02): „Deutschland hat pro-Kopf Emission von 9 Gigatonnen pro Einwohner“ …
Und niemandem in der „Expertenrunde“ fiel der Unsinn mit dem Faktor 1.000.000.000 auf!

Weiteres zu dieser Talkrunde des (leider) nicht mehr enden-wollenden Wahnsinns ist nachzulesen bei:
EIKE: GLAUBE VERSUS WIRKLICHKEIT — Maybrit Illner im Klima-TV

GRÜN agiert alleine mit angelernten Schlagwörtern ohne jegliches Hintergrundwissen

Lässt man nur einige der von GRÜNEN „Fachperson*Innen“ getätigten Darstellungen zu Energiethemen Revue passieren, erkennt man schnell, dass die Versprecher und unsinnigen Darlegungen wohl vorwiegend darauf zurückzuführen sind, dass diese Person*innen kein Wissen darüber haben, sondern lediglich angelernte Schlagwörter replizieren. Sind sie auch nur ein bisschen aufgeregt oder im Vortragsstress, sagen sie den größten Unsinn, verwechseln heillos wichtige Begriffe – und merken es nicht.
EIKE: Herr Hofreiter ist sich sicher, dass es keine Dunkelflauten geben kann. Doch das Wetter führt vor, dass es solche regelmäßig auch über ganz Europa erzeugt
EIKE 23.07.2018: Deutschland kann 100 Prozent Ökostrom
EIKE 24.01.2018: GRÜNE Energieexpertin: Das Netz fungiert als Speicher
EIKE 11. September 2017: Die GRÜNEN: Es mangelt weder an erneuerbaren Energien noch an der Entwicklung von Speichern und Netzen
EIKE 15.08.2017: Cem Özdemir versucht sich in Energie
EIKE 26.03.2017: Wie geil ist das denn, wir können Energie erzeugen, ohne die Landschaft kaputt zu machen

Die einzige „Entschuldigung“ dafür ist: Die Expert*Innen von SPD, CDU, CSU und Freien Wählern haben sich zwischenzeitlich diesem „Niveau“ weitgehend angeglichen [2] [3] [4]. In Deutschland reicht es mittlerweile ja aus, die „richtige Meinung“ zu haben. Wer dann noch zielsicher erkennen kann, welche Darstellung „Rääächts“ ist, gilt als Experte.

Quellen

[1] EIKE 24.01.2018: GRÜNE Energieexpertin: Das Netz fungiert als Speicher

[2] EIKE 3.10.2018: Deutschland hat Ökostrom im Überfluss und kann damit Belgien zu jeder Zeit mit Energie aushelfen

[3] EIKE 30. November 2018: Energiekompetenz in Bayern: Sonne und Wind stellen keine Rechnung

[4] EIKE 31. März 2018: Weil alle voneinander abschreiben, merkt keiner mehr, wenn etwas daran falsch ist – zur Bundestagsdebatte Umwelt

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https://www.neopresse.com/umwelt/aufgedeckt-umweltsuende-windraeder-viele-werden-abgeschaltet/

AUFGEDECKT: Umweltsünde Windräder – Viele werden abgeschaltet

NEOPresse in D/A/CH

Der „Spiegel“ berichtete nun über den Tod von tausenden Windrädern. Die rentieren sich plötzlich nicht mehr, weil die staatliche Förderung ausläuft. Das Projekt scheint zu scheitern. Bis zum Ende des Jahres 2025 werden gut 25.000 Windkrafträder abgeschaltet. Dies sollte gut 30 % der gesamten Energieleistung entsprechen, die heute in Deutschland aus dieser Quelle noch zur Verfügung steht. Die Energiewende steht vor einem „Problem“. Die Lobby auch. Sie kann die alten Räder nicht einfach durch neue ersetzen lassen, denn die Genehmigung ist inzwischen teils nicht mehr möglich. Die „Abstandsregeln“ werden nicht eingehalten….

Grüne – was nun?

Die Grünen und Angela Merkel, die Kanzlerin der Energiewende, werden sich dafür eine Lösung überlegen. Im Zweifel gibt es noch das Gesetzgebungsverfahren. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Umweltverträglichkeit nicht besonders ausgeprägt ist. Darüber haben wir an anderer Stelle bereits ausführlich berichtet.

Zudem ist die Energie ohnehin zu teuer, die so produziert wird. Auch darüber haben wir berichtet:

 

„Dr. Merkel, die SPD und die Bündnisgrünen werden die Welt nicht mehr verstehen. Mehr WIND = HÖHERE ENERGIEPREISE lautet die Formel in Deutschland. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) raubt uns regelrecht aus. Profiteure sind unsere Nachbarn. Die bekommen Strom günstiger. Und aktuell verhandeln die Experten ihre Jamaika-Koalition.

Mehr Wind

Wir haben zuletzt durch die Turbulenzen von „Herwart“, dem Unwetter der vergangenen Tage, mehr Wind erzeugt. Eine gute Nachricht – zunächst. Denn damit ist es zu deutlich mehr Windkraft bzw. Windenergie gekommen. Der Preis ist in den Keller gefallen – zumindest für einige (vgl. zu den Fakten selbst etwa https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article170189224/Strompreis-Kollaps-durch-Herwart-offenbart-Wahnsinn-der-Energiewende.html). An der Energiebörse EEX sind die Preise für den elektrischen Strom sogar ins Negative gefallen. Wer also Strom anbot, zahlte denjenigen, die kauften.

Der Preis betrug zuletzt sogar durchschnittlich -52,11 Euro pro Megawattstunde. An sich wird Strom für etwa 37 Euro pro Megawattstunde verkauft. Kein Markt der Welt kennt einen Preisrutsch ins Negative, wenn es ein Überangebot gibt. Und kein Markt der Welt kennt es, dass Dritte, in diesem Fall wir als Verbraucher, am Ende sogar noch mehr zahlen müssen.

 

Grundlage ist unser „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG). Dieses Gesetz zerstört wie jede staatliche Maßnahme die Marktmechanismen . Wer Windkraft produziert, darf seinen Strom einspeisen. Die Betreiber müssen diese „Ware“ kaufen – und zwar zu einem fixen Preis. Wenn dann zu viel Strom vorhanden ist, müssen die Betreiber diesen Strom über die oben genannte Börse EEX verkaufen.

Folge ist allerdings nicht, dass Sie weniger für Ihren Strom bezahlen. Vielmehr wird der Unterschied zwischen dem „garantierten“ Preis und dem tatsächlichen Preis am Markt (an den Börsen) größer. Dies wird den Betreibern letztlich durch Subventionen vergütet, sodass die „EEG-UMLAGE“ am Ende steigt. Diese Subvention zahlen Sie. Aktuell beträgt sie 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Die Energieumlage ist im Laufe der vergangenen 15 Jahre von etwa 1 Cent pro Kilowattstunde auf nunmehr fast 7 Cent gestiegen.

Das heißt: Sie zahlen mehr für Ihren Strom, je mehr Windkraft produziert wird. Gleichzeitig dreht sich das Rad allerdings weiter. Denn die überschüssigen Mengen werden ins Ausland geliefert. Die kaufen den günstigeren Strom ein und reduzieren die Produktion aus den eigenen Kraftwerken unmittelbar. Der Strom wird teils genutzt, um etwa in der Schweiz oder in Österreich „Pumpspeicherbecken“ zu füllen. Der Strom, der in diesen Kraftwerken dann produziert wird, wird nachher zu höheren Preisen wieder nach Deutschland verkauft. Ein perfektes Geschäft.“

Aber Angela Merkel wird auch dieses Problem lösen….

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https://www.eike-klima-energie.eu/2018/12/20/neuer-auto-hammer-aus-bruessel-jetzt-ist-der-benziner-dran/

Neuer Auto-Hammer aus Brüssel – jetzt ist der Benziner dran!

Fotolia

von Holger Douglas
Brüssel bekämpft die individuelle Mobilität insgesamt!
Nach dem Diesel erfolgt wie erwartet der nächste Schlag gegen den Benziner: Die CO2-Grenzwerte werden drastisch abgesenkt. Der mögliche Ausweg, der Diesel, wurde schon vorher zerstört – so bleiben faktisch keine Alternativen.

Die EU will das Auto und die Autoindustrie endgültig zerstören, anders kann man das aktuelle Geschehen kaum einordnen. Die Vertretung der EU-Staaten, des Europaparlamentes und der Kommission jedenfalls haben am Montagabend beschlossen, daß die Grenzwerte für CO2 schon bis zum Jahre 2030 um 37,5 Prozent sinken müssen. Davor muss schon bis 2025 der Ausstoß 15 Prozent CO2 um 15 Prozent gesenkt werden. In der Summe ist das ein gewaltiger Schritt.

Die Pläne sind im Tollhaus EU also gegenüber den früheren Plänen deutlich verschärft worden. Bei den Beratungen Anfang Oktober war eine Senkung der CO2-Grenzwerte um 35 Prozent im Gespräch. Deutschland wollte 30 Prozent, das Europaparlament 40 Prozent weniger von jenen 95 Gramm CO2, die Neuwagen im Flottendurchschnitt ausstoßen dürfen.

Dieser Schlag der EU trifft vorwiegend den Benzinmotor. Denn der produziert zwar weniger NOx, dafür aber mehr CO2. Ein Grund übrigens, warum in Amerika die CO2 Grenzwerte relativ hoch sind. Dort fahren überwiegend großvolumige langsam drehende Benzinmotoren. Treppenwitz der Geschichte: Laut Internationaler Energieagentur sinkt in den USA der CO2 Ausstoß deutlich mehr als beim selbsternannten »Klimamusterknaben« Deutschland.

Als Vergleich: Derzeit liegt der rechnerische Durchschnitt für CO2 Ausstoß im Abgas der Autos in Europa bei 118 Gramm CO2 pro Kilometer.

Die Illusion der Machbarkeit

Diese neuen herabgesetzten Werte der EU sind mit Verbrennungsmotoren nicht mehr zu erreichen. Eine Verbrennung bedeutet immer Kohlendioxid als Produkt dieser chemischen Reaktion. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Verbrauch und Verbrennung.

Bei einem CO2 Ausstoß von rund 60 Gramm pro km dürfte ein Auto 2,6 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen (im sogenannten Flottenverbrauch). Jedermann ist klar: illusorisch.

Das wagt die EU aber nicht zu sagen, weil jedem sofort klar wäre, dieser Wert gehört ins Reich der Phantasie. Reiner Unsinn, wenn Verbraucherverbände, die angeblich den Schutz der Verbraucher auf der Fahne haben, die neue EU-Regelung begrüßen. Denn davon habe auch der Verbraucher etwas: Autos, die weniger verbrauchen.
Es haben sich die Hardliner durchgesetzt, die unter allen Umständen der Autoindustrie an den Kragen wollen.

Für die Automobilindustrie bedeutet das, mehr Elektroautos zu bauen – auch wenn die niemand kauft, weil sie teurer sind und schlechtere Leistungen als Verbrenner bieten. Bei den Elektroautos steht der Auspuff mit den achso schädlichen CO2 Emissionen nur am Stadtrand, dort wo die großen Kohlekraftwerke noch stehen. Dort stößt er übrigens laut Umweltbundesamt 489 Gramm CO2 pro Kilowattstunde erzeugten Stroms aus.

Das wiederum könnte Umweltterrortrupps wie dem ominösen Verein »Deutsche Umwelthilfe e.V.« auf die Spur bringen, auch dagegen zu klagen. Denn Elektroautos sind nicht umweltfreundlicher als Verbrenner. Aber sie eignen sich besser zur Selbsttäuschung.

Wie Hohn müssen die Worte des »EU-Klimakommissars« Miguel Arias Cañete in den Ohren der Beschäftigten in der Autoindustrie klingen: ehrgeizig und ausgewogen sei die Vereinbarung.

Der Verband der Automobilhersteller sagt: »Niemand weiß heute, wie die beschlossenen Grenzwerte in der vorgegebenen Zeit erreicht werden können.« Das hatten wir schon einmal, als vor knapp zehn Jahren die heute geltenden Grenzwerte beschlossen wurden. Grenzwerte eben ein mittlerweile erprobtes Kampfmittel gegen eine Industrie.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

Anmerkung der Redaktion:

Und um das Maß voll zu machen, arbeitet die SPD weiter daran, die wirtschaftliche Basis vor allem ihrer Klientel zu zerstören. Sie lässt ihren Obermediziner Karl Lauterbach im FOCUS das baldige Verbot von Benzinern fordern. Hier

Der FOCUS schreibt

Fahrverbote für Benziner? Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor dem Kauf von Benzinmotoren. Diese verursachten „mehr Klimawandel“ und würden künftig ebenfalls mit Fahrverboten belegt.

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https://www.eike-klima-energie.eu/2018/12/20/wind-und-sonne-totaler-flop-zur-energieversorgung-trotz-30-jahre-massiver-subvention/

Wind und Sonne -Totaler Flop zur Energieversorgung, trotz 30 Jahre massiver Subvention

Thorben Wengert / pixelio.de – Windkraftanlage

Stopthesethings
Die Idee, dass wir eines Tages ausschließlich von Energie aus Sonnenschein und Winde versorgt werden, ist infantiler Unsinn. Keine versuchsweise „Insellösung“ oder gar eine moderne Wirtschaft konnten sich jemals erfolgreich nur mit Wind- und Sonnenenergie versorgen. Trotzdem wird uns immer wieder vorgekaut, dass unser „Übergang“ in eine wind- und sonnengetriebene Zukunft „unvermeidlich“ ist.

Lehnen Sie sich einen Moment zurück und bedenken Sie, dass die Wind- und Solarindustrie in den letzten 30 Jahren hunderte Milliarden an Subventionen erhalten hat und dass ihre kombinierte Energielieferung jedoch kaum mehr als einen Rundungsfehler der Statistik ausmacht.

Während die Energieausbeute von Wind und Sonne auf globaler Ebene trivial ist, sind die Kosten für die Integration in das Stromnetz dieses erbärmlichen Paares weit von gut-und-böse entfernt.

Allein in Australien werden die Subventionen für Wind und Sonne im Rahmen des Large-Scale-RET [~ Zielmarge der EE] der Australischen Bundesregierung bis zum Auslaufen dieser Vorgabe mehr als 60 Milliarden US-Dollar im Jahr 2030 betragen. Subventionen für inländische Solardachanlagen werden weitere rund 20 Milliarden US-Dollar hinzufügen.

Aber die prozentuale Aufzählung der installierten Wind- und Solar-Nennleistung führt in die Irre. Nach Sonnenuntergang an einem atemlosen Sommertag wird weder Wind noch Sonne überhaupt Strom erzeugen. Dann wird Ihnen erzählt, dass Energie in großen Batterien im Netz gespeichert wird: das ist dann genau das: eine Erzählung. So tugendhaft der Haushalt auch sein mag, seine Bewohner verbrauchen Energie aus Kohlekraft, genau wie wir alle.

Die Wind- und Solarindustrie hat bereits die besten Jahre hinter sich, um ihre Funktionalität zu beweisen.

Wenn es tatsächlich einen Markt für chaotisch gelieferte gelegentliche Energie gäbe, dann wären keine weiteren Subventionen, Mandate, Zielmargen oder Geldbußen erforderlich. Erwarten Sie jedoch nicht, dass die Anleger, die vom größten Betrug der Geschichte profitieren, in naher Zukunft ihren unersättlichen Appetit auf das Geld anderer aufgeben.

Wie Peter Foster betont, ist es eine große Herausforderung, diese Charaktere dazu zu bringen, etwas einzugestehen.

 

Ein weiterer Bericht gibt widerwillig zu, dass „grüne“ Energie ein katastrophaler Flop ist.

Business Financial Post, Peter Foster , 22. November 2018

Im letzten „Welt Energie Ausblick“ (WEO), der letzte Woche von der Internationalen Energieagentur veröffentlicht wurde, befinden sich hunderte an Grafiken, Diagramme und Tabellen. Es gibt jedoch eine grundlegende Information, die Sie für sich selbst herausfinden müssen: den Prozentsatz des globalen Primärenergiebedarfs, der durch Wind und Sonne abgedeckt wird. Die Antwort ist 1,1 Prozent.

Die Berge der Politik haben gekreist und nicht nur eine Maus geboren, sondern – wie der Bericht widerwillig erkennt – eine enorm störende Maus.

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat sich in den letzten Jahren zu einer zunehmend schizophrenen Organisation entwickelt. Als Quelle für Energieinformationen und als Quelle für die klimagerechte Agenda der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, muss sie den „Übergang zu einer CO2-armen Zukunft“ ansprechen und gleichzeitig mitteilen, dass dies nicht der Fall ist. Aber es wird schon werden!

Dieser Bericht sollte der liberalen Regierung von Justin Trudeau [Kanadischer Premierminister] zutiefst peinlich sein, die sich vor eine Bewegung stellt, die sich nirgendwohin bewegt. Obwohl, diese Regierung zeigt durchaus eine echte Führungsrolle auf dem kraftvolleren Übergang in die proklamierte Zukunft: dem Absterben der fossilen Brennstoffs Industrie durch Erlass. Im WEO-Bericht wird erneut darauf hingewiesen, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe weltweit und die damit verbundenen Emissionen bis 2040 zunehmen werden, da Öl, Gas und Kohle das Energiebild weiterhin dominieren.

Trotz allem, wird aber auch um das Geschäft mit Wind und Sonne gekämpft. Solarpanels hatten im Jahr 2017 ein „Rekordjahr“. Das chinesische Solargeschäft boomt, der Zuwachs von neuen Windkraft- und Solaranlagen übertrafen die Zuwächse fossiler Brennstoffe im Jahr 2017, getrieben durch politische Unterstützung und sinkende Kosten. „Politische Unterstützung“ bedeutet Subventionen im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar. Obwohl die Kosten sinken, ist Solar mindestens doppelt so teuer wie Kohle und fast doppelt so teuer wie Gas.

Schließlich und vor allem bestätigt der Bericht, was von Anfang an offensichtlich gewesen sein sollte: Je mehr Wind und Sonnenenergie in ein elektrisches Stromsystem eingebracht werden, desto teurer und unzuverlässiger ist es.

Den Begriff Variable Erneuerbare Energie, VEE, könnte man besser als unzuverlässige erneuerbare Energie (UEE) bezeichnen, da die Sonne in der Nacht nicht scheint und manchmal auch nicht am Tage, während der Wind nicht immer weht. Je mehr Wind und Sonne dem Stromsystem angeschaltet werden, desto mehr technische Verzerrungen erzeugen sie und mehr Unterstützung benötigen sie aus der Notstromversorgung und der Netzstruktur. Der effiziente Teil des Systems muss sich in eine technische Krücke verwandeln, um den ineffizienten Teil aufzunehmen. Der Ausgleich von Unzuverlässigkeit hat zu absoluter Perversität geführt.

Die weit verbreitete Einführung von Wind und Sonne im Rahmen der deutschen Energiewende („… transformation“) hat zu einem Anstieg der Gesamtemissionen geführt, die hauptsächlich aus Kohlekraftwerken [im hab-acht-Modus] stammen. Inzwischen übernimmt der „große Batteriespeicher“ die Rolle des „grünen Godot“, der immer kurz davor sein soll, endlich aufzutauchen, aber niemals kommt. Die Internationale Energieagentur hat auch dafür immer ein Szenario parat: „Was ist, wenn der Batteriespeicher wirklich billig wird?

Die Stromversorgung ist nicht der einzige Bereich, in dem teure und unzuverlässige Wind- und Solaranlagen eingebracht werden müssen. Es gibt auch „Flexibilität bei der Nachfrage“. Dazu gehören eigene Sonnenkollektoren auf Ihrem Dach und die Installation  – beziehungsweise die erzwungene Installation von „intelligenten Zählern“, die den Stromverbrauch eines Haushalts minutengenau überwachen und durch einfache Ergänzungen gegebenenfalls ferngesteuert abschalten können [Lastabwurf].

In dem Bericht heißt es: „Die Ausbreitung von Photovoltaik auf dem Dach und die sinkenden Kosten digitaler Technologien in Verbindung mit erschwinglichen Optionen für Wind- und Sonnenenergie, schaffen eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, die es den Verbrauchern ermöglichen, eine aktivere Rolle für ihren eigenen Energiebedarf zu übernehmen „

Wind- und Solaranlagen sind jedoch nicht für jeden erschwinglich und nur wenige Menschen möchten eine aktivere Rolle bei der Deckung ihres Energiebedarfs spielen (außer, sie erhalten eine hohe Subvention, um Solarzellen auf ihren Dächern anzubringen. Die meisten wollen wie in früheren Zeiten, einfach nur einen Schalter bedienen, für Licht oder Haushaltsgeräte.

Bei den intelligenten Zählern stellt die IEA fest, dass viele Länder „Smart Meter erfolgreich in großem Umfang in die Haushalte gedrückt haben, wie zum Beispiel Kanada, Dänemark, Finnland, Italien, Norwegen, Spanien und Schweden. In Ontario wurde der Einbau von Smart-Meter der Kosten von einer Milliarde Dollar wegen, durch den Rechnungshof (dem Auditor General, Leiterin Bonnie Lysyk) angeprangert, da diese Einrichtungen nicht wie angekündigt funktionieren und mehrere tausend Stromzähler eine zusätzliche Brandgefahr darstellen.

Obwohl der WEO-Bericht nichts von den Absurditäten erwähnt, die mit dem Green Energy Act in Ontario verbunden sind, wird bestätigt, dass Kanada das weltweit strengste Emissions-Preisprogramm der Welt mit 35 US-Dollar pro Tonne (bis 2025) erlassen hat und damit seinen Wettbewerbsnachteil zementiert. Andere, wie die EU und Korea, sind bereit, bis 2040 geringfügig mehr selbstschädigende Verpflichtungen einzugehen (entsprechend 43 bzw. 44 US-Dollar). Diese Niveaus nähern sich jedoch keineswegs dem Jenseits der Fantasten von „Nachhaltiger Entwicklung“ an, die für die Industrieländer im Jahr 2025 USD 63 und für das Jahr 2040 USD 140 fordern. Tatsächlich sind diese Zahlen, wie die meisten Prognosen der IEA, keinen Sonnenstrahl wert.

Das Szenario für nachhaltige Entwicklung löst nicht nur die Klimaproblematik, sondern sorgt auch für den universellen Zugang zu moderner Energie- und Luftverschmutzung. Umso erstaunlicher ist es, dass dies alles durch imposante Schwaden teurer und unzuverlässiger Energie erreicht werden soll, jedoch ohne die geringsten Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum zu haben – Wie bitte? Indem es einfach so behauptet wird.

Die empfohlene Lösung zu weiterem politischen Chaos fordert zwangsläufig noch mehr vom Gleichen: komplexere Richtlinien. „Kann ein integrierter Ansatz die Aktion beschleunigen?“, wird im Bericht gefragt. Da die Regierungen so sehr versagt haben, könnten sie denn weniger vermasseln, wenn sie versuchen, viel mehr zu tun?

Zumindest ist ihnen eine feste Unterstützung durch die Internationale Energieagentur garantiert.

Business Financial Post

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https://www.eike-klima-energie.eu/2018/12/15/nicht-falsifizierbare-klimakatastrophe-ob-heiss-ob-kalt-stets-ist-es-die-klimaerwaermung/

Nicht falsifizierbare Klimakatastrophe: Ob heiß, ob kalt – stets ist es die Klimaerwärmung

Ein TV-Team aus Deutschland, das Ÿüber die Klimakatastrophe berichtet! Bild Götz Wiedenroth

von die kalte Sonne
Der mitteleuropäische Hitzesommer 2018 war ein gefundenes Fressen für die Anhänger der Kimakatastrophe. Die Medien überschlugen sich in Sensationsmeldungen und sahen ganz eindeutig den Klimawandel am Werk.

Und dann kam der Winter. In den USA gab es dieses Jahr (2018) eines der kälteste Thanksgiving-Feste der letzten 100 Jahre. Das passte dem PIK gar nicht. Schnell gab es eine Pressemitteilung heraus (22.11.2018), dass die Kältewelle ja ebenfalls ein Resultat der Klimaerwärmung sei:

Winterliche Wetterextreme in den USA und Europa: Riesige durcheinandergewirbelte Luftströme in der Stratosphäre
In den USA bringen arktische Luftmassen in diesen Tagen über Thanksgiving einen Kälteeinbruch, es werden eisige Temperaturen und kalte Winde vorhergesagt. Treiber für solche Winterwetterextreme ist häufig der stratosphärische Polarwirbel, ein Band sich schnell bewegender Winde 30 Kilometer über dem Boden. Im Winter, wenn der Polarwirbel durch nach oben wehende Luftmassen gestört wird, kann das zu Kälteeinbrüchen über dem Nordosten Amerikas oder Eurasien führen, wie eine neue Studie jetzt zeigt. Und so paradox es auch erscheinen mag, der Klimawandel könnte die komplexe Dynamik in der Atmosphäre weiter stören – und uns so nicht nur mehr heiße Extreme im Sommer, sondern möglicherweise auch Kälteeinbrüche im Winter bringen.

Weiterlesen.

Ob heiß, ob kalt – stets soll es die Klimaerwärmung sein. Die verrückte Welt des Klimaalarmismus. Folgt man dieser Logik, gibt es keine einzige Wetterlage, die das Konzept widerlegen könnte. Das Modell der Klimakatastrophe ist damit nicht falsifizierbar, ganz egal welches Wetter herrscht. Damit wird zwar mit einem wichtigen Grundatz der Wissenschaft gebrochen. Aber um das Wohlergehen der Menschheit zu sichern, müssen halt auch wissenschaftliche Opfer gebracht werden. Die autokratische Klimaherrschaft bringt tolle Blüten hervor…

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Weihnachten steht vor der Tür. Haben Sie schon alle Geschenke? Josh hat einen tollen antialarmistischen Klimakalender erstellt, den Sie für 17,50 GBP plus Porto bei ihm bestellen können.

Der Beitrag erschien zuerst bei Die kalte Sonne

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