Abstimmung der Uno: „USA“ sollen „Jerusalem-Entscheidung“ zurücknehmen – – WENN „ZIONISMUS“ der (trojanisches PFERD) TÄTER ist

Kurzmitteilung

siehe  auch ISRAEL-JERUSALEM-Trump-Netanyahu

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http://www.spiegel.de/politik/ausland/uno-usa-sollen-jerusalem-entscheidung-von-donald-trump-zuruecknehmen-a-1184581.html

Abstimmung der Uno
USA sollen Jerusalem-Entscheidung zurücknehmen

Donald Trump hat für viel Kritik gesorgt, als er Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannte. Die Uno-Vollversammlung hat den US-Präsidenten nun aufgefordert, diese Entscheidung zu widerrufen.

Uno-Vollversammlung in New York

DPA

Uno-Vollversammlung in New York

Die US-Regierung soll nach einem Beschluss der Uno-Vollversammlung die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt zurücknehmen. Die entsprechende nicht bindende Resolution wurde mehrheitlich angenommen. 128 Nationen stimmten dafür, neun dagegen, 35 Mitglieder enthielten sich. 21 Nationen waren nicht anwesend.

In der Resolution wird „tiefes Bedauern“ über „jüngste Entscheidungen im Hinblick auf den Status Jerusalems“ ausgedrückt. Wörtlich erwähnt wird die Entscheidung Donald Trumps von Anfang Dezember nicht. Zudem heißt es, dass der endgültige Status der Stadt durch Verhandlungen in Einklang mit einschlägigen Uno-Resolutionen verhandelt werden müsse.

Ein Sprecher des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas nannte die Abstimmung einen „Sieg für Palästina“. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte, die internationale Gemeinschaft habe gezeigt, dass „Würde und Souveränität nicht zum Verkauf stehen“. Zuvor hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ähnliche Worte direkt an Trump gerichtet.

Das Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu teilte mit, die Regierung weise die Entscheidung zurück. Israel freue sich aber gleichzeitig über die „hohe Anzahl an Ländern, die nicht dafür gestimmt haben“. Zuvor hatte Netanyahu die Uno ein „Lügenhaus“ genannt.

Trump hatte den Uno-Mitgliedern noch kurz vor der Versammlung offen gedroht. Für die Nationen, die für die Resolution stimmen würden, würden die USA die Hilfszahlungen einstellen. Er warf den Unterstützern der Resolution vor, sich gegenüber den Vereinigten Staaten undankbar zu verhalten. (Lesen Sie hier einen Kommentar zu dem Thema).

Sehen Sie im Video: Trump setzt Uno unter Druck

Gegen den Resolutionsentwurf hatten die USA bereits im Sicherheitsrat ihr Veto eingelegt. Die übrigen 14 Nationen des Rats hatten schon dort dafür gestimmt. Daraufhin brachten Kritiker den Entwurf in die Vollversammlung ein, die 193 Mitglieder hat. Dort gibt es kein Vetorecht, aufgrund der klaren Mehrheit konnten die USA die Resolution also nicht mehr verhindern. Und auch wenn diese nicht bindend ist, hat sie eine wichtige symbolische Wirkung. Auch Deutschland stimmte dafür.

Trumps Schritt hatte schnell für internationale Kritik gesorgt. Er stellte einen Tabubruch in der Geschichte der US-Außenpolitik dar und hat die Furcht vor einem neuen Flächenbrand im Nahen Osten ausgelöst: Der Status von Jerusalem ist einer der größten Streitpunkte im Nahostkonflikt.

Israel hatte 1967 während des Sechstagekriegs unter anderem den arabisch geprägten Ostteil der Stadt erobert und später annektiert (Hier erfahren Sie mehr über den Krieg, der alles veränderte). Der jüdische Staat beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. Dieser Anspruch wird international nicht anerkannt. Die Palästinenser sehen in Ostjerusalem ihre künftige Hauptstadt. (Lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen).

aev/Reuters/dpa

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„Die WELT“ – was kann dieser SCHMIERIGE FETZEN noch AUSSER HETZEN

PFUI PFUI PFUI<<<Die MEINUNG der „WELT“ ist BESCHÄMEND – „PRO-ZIONISMUS“ – „PRO-NETANYAHU-KORRUPTION“ GEGEN die INTERESSEN der gläubigen JUDEN – TÄTER ist der ZIONISMUSOPFER sind DIE PALÄSTINENSERJUDEN und DEUTSCHE werden für GREUEL-TATEN an die PALÄSTINENSER BENUTZT>>>

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article171876088/UN-Resolution-Deutschlands-Stimme-gegen-Jerusalem-ist-beschaemend.html

Meinung

UN-Resolution

Deutschlands  Stimme gegen Jerusalem ist beschämend

Von Mathias Döpfner | | Lesedauer: 3 Minuten
Kombo UNO Döpfner
Mathias Döpfner kritisiert die UN-Resolution gegen Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels

Quelle: Andreas H. Bitesnich; AFP

US-Präsident Trumps Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels ist in der UN abgeschmettert worden. Mit Zustimmung der Deutschen. Wie konnte es zu diesem Prinzipienbruch kommen?

Wenn man die Geschichte der letzten 100 Jahre – kreisend um das Schlüsselereignis, den Holocaust – etwas (aber nur unwesentlich) vereinfacht, dann gibt es ein Tätervolk, die Deutschen, ein Opfervolk, die Israelis, und eine Gemeinschaft der Retter, die Alliierten. Die Deutschen haben die Ermordung von sechs Millionen Juden organisiert und „durchgeführt“.

Als Refugium vor geschichtlichen Wiederholungen entstand der Staat Israel. Und ohne die Amerikaner und die Alliierten wäre Hitlers Völkermord nicht beendet und der Neuanfang Deutschlands in Freiheit nicht ermöglicht worden.

Ausgerechnet den Amerikanern verdanken die Täter die Verteidigung (durch die Luftbrücke) und Renaissance (durch die Ermöglichung der Wiedervereinigung) ihrer alten und neuen Hauptstadt Berlin.

Da wirkt es schon dreist, dass ausgerechnet die Deutschen im Mainstream der Kritikbewegung schwimmen, die Trumps Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels nun auch in Form einer UN-Resolution verdammt. Es hätte gute Gründe gegeben, die Entscheidung ausgerechnet für Berlin – ein Symbol der Hybris der Mörder – als deutsche Hauptstadt im Ausland zu kritisieren (ich war dennoch immer vehement dafür). Es gibt indes keinen guten Grund, gegen den seit 22 Jahren überfälligen Vollzug der amerikanischen Kongressentscheidung zu sein, den Beschluss der souveränen Demokratie Israels für seine Hauptstadt zu respektieren.

Nur weil Trump die Entscheidung getroffen hat? Das wäre unsinnig. Es kommt immer wieder vor, dass die falsche Person das Richtige tut.

Weil es die Palästinenser und die muslimischen Nachbarländer provoziert? Nicht sonderlich plausibel. Die Jahrzehnte währende Politik des Lavierens hat in der Region weder Frieden noch Stabilität gebracht. Es ist ein Gebot der Vernunft, es nach dieser Serie der Misserfolge zur Abwechslung einmal anders zu versuchen: mit einer bisher nie da gewesenen Politik der Stärke und der Geschlossenheit des Westens. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies die totalitären Regime der Region beeindruckt und zu einer Lösung bringt, ist höher als das Appeasement der EU.

Bleibt noch das Argument, eine Zweistaatenlösung würde so unmöglich. Das ist besonderer Unfug. Warum sollte eine solche Lösung nicht aus einer solidarischen Position der westlichen Werteallianz eher und erfolgreicher geschmiedet werden als in einem Szenario, in dem die Nachbarn Israels die Freunde ihres Erzfeindes stets erfolgreich spalten können?

Die Botschaft der Geschlossenheit wäre stark: Wir stehen zur Hauptstadt eines anerkannten Staates, der zudem der einzige demokratische Brückenkopf in einer nicht demokratischen Region ist. Künftige Kompromisse begönnen so auf einer kraftvollen Basis. Und statt diplomatischer Krokodilstränen könnte endlich echte Empathie für die missliche Lage der Palästinenser entwickelt werden.

Die Argumente gegen die Entscheidung sind allesamt an den Haaren herbeigezogen. Und dass nun ausgerechnet Deutschland diese Resolution der UN unterstützt, ist ein Paradigmenwechsel. (Gibt es eigentlich irgendetwas Sinnvolles oder Wertstiftendes, das die Steuergeld verschwendenden UN in den letzten Jahren initiiert und bewirkt haben?)

In der Vergangenheit hat sich Deutschland in der berechenbar antiisraelischen Weltorganisation zumindest immer enthalten, wenn es um unsere Freunde ging, deren Existenzrecht angeblich deutsche Staatsraison ist.

Jetzt erteilen wir – während auf deutschen Straßen der Antisemitismus sein immer aggressiveres Gesicht zeigt – ausgerechnet in israelischen Hauptstadtfragen Lektionen. Aber wenn Prinzipienlosigkeit zum Prinzip wird, dann muss man sich auch darüber nicht mehr wundern. Nur ein wenig schämen.

Mathias Döpfner ist CEO der Axel Springer SE, zu der auch die WELT gehört.

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<<<Mit „ZIONISMUS“ und „D. TRUMP“ noch mehr PROVOKATION und ESKALATION>>>

http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-neue-bahnstation-in-jerusalem-wird-nach-donald-trump-benannt-a-1185166.html

Neue Bahnstation in Jerusalem

Nächste Haltestelle: Donald John Trump

Israel will eine Bahnstation nahe der Klagemauer von Jerusalem bauen – und die Haltestelle nach US-Präsident Trump benennen. Das Prestigeprojekt birgt sicherheitspolitisches Risiko.

Donald Trump

AP

Donald Trump

Israel baut eine neue Bahnstrecke, die Tel Aviv mit Jerusalem verbinden soll – in nur 28 Minuten. Nun wurde bekannt, dass das Prestigeprojekt verlängert und eine weitere Haltestelle nahe der Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem gebaut werden soll. Transportminister Israel Katz hat auch den Namen bekannt gegeben: „Donald John Trump Station“.

Man danke dem US-Präsidenten damit „für seine mutige und historische Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anzuerkennen“, sagte er. Der Beschluss hat in den Palästinensergebieten und der arabischen Welt Unruhen ausgelöst. Im Oktober hatte Katz bereits eine riesige Tunnelbohrmaschine in Tel Aviv nach der Uno-Botschafterin der USA, Nikki Haley, benannt. Er begründete dies mit Haleys Einsatz für Israel in den Vereinten Nationen.

Konflikte programmiert

Die geplante Verlängerung der Bahnstrecke bis nahe an die Klagemauer sei „das wichtigste nationale Projekt, das gegenwärtig vom Transportministerium vorangetrieben wird“, sagte Katz.

Mit der Einweihung der Trump-Station wird in bis zu fünf Jahren gerechnet – der palästinensische Widerstand gegen das Projekt dürfte groß sein. Die Klagemauer ist die am häufigsten besuchte Stätte in Israel. Rund elf Millionen Juden und Touristen aus aller Welt kommen jährlich zu der Mauer am Fuße des Tempelbergs. Israelis und Palästinenser streiten seit Jahrzehnten um die religiöse Stätte.

Die Bahnstrecke von Tel Aviv nach Jerusalem, deren Bau umgerechnet rund 1,7 Milliarden Euro kostet, solle Ende März 2018 fertig sein. Die Verlängerung bis zur Klagemauer solle auch durch einen drei Kilometer langen Tunnel führen und Haltestellen in mehr als 50 Metern Tiefe haben. Die Kosten der Verlängerung werden auf umgerechnet 600 Millionen Euro geschätzt.

dop/dpa

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Jerusalem-Debatte
Trumps Rede lässt Israelis kalt

Weltweit demonstrieren Muslime gegen die Entscheidung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Doch im Land selbst ist das vielen Menschen egal. Sie bewegt etwas anderes.

Aus Tel Aviv und Jerusalem berichtet Thore Schröder

Protest gegen Netanyahu in Tel Aviv

AFP

Protest gegen Netanyahu in Tel Aviv

Wenig Zeit? Am Textende gibt’s eine Zusammenfassung.


Am dritten Tag des Zorns gingen auch in Tel Aviv Menschen in Scharen auf die Straßen. Ganze Familien, Junge und Alte marschierten am Samstagabend nach dem Ende des Schabbats über den Rothschild-Boulevard bis zum Platz vor dem Nationaltheater. Zehntausende Menschen vereint in Zorn und Empörung, bei einer Großkundgebung, wie Israel sie in den vergangenen Jahren selten gesehen hat.

Einzig: Hier ging es nicht um die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Hier ging es nicht um die Gefühle von Millionen Arabern und Muslimen, oder gar die Angst vor einer neuen Intifada, zu der die Terrororganisation Hamas aufgehetzt hatte. Und hier ging es nicht um Frieden. In Tel Aviv ging es um Innenpolitik.

Beim „Marsch der Schande“ protestierten die Menschen gegen ihren „Crime Minister“. Sie schimpften über die angebliche Korruption von Premier Benjamin Netanyahu und seine Versuche, die Ermittlungen der Polizei durch neue Gesetze zu stoppen. „Wir werden so lange weitermachen, bis das aufhört“, sagte ein Demonstrant, der seine kleine Tochter auf den Schultern trug. „Im Gegensatz zu dieser Erklärung in Washington ist das hier relevant für uns“, hieß es von einem der Organisatoren.

Die Hauptstadt Jerusalem ist ein Faktum

„Den meisten Israelis war Trumps Erklärung ziemlich egal“, sagt Avi Shilon im Gespräch mit dem SPIEGEL. Der Politikwissenschaftler hat Biografien über David Ben-Gurion und Menachem Begin geschrieben, gerade ist sein neues Buch über den Niedergang der israelischen Friedensbewegung auf Hebräisch erschienen. Shilon sagt über die Haltung seiner Landsleute: „Es gab eine gewisse Anspannung, was passieren würde nach der Rede, aber als es dann relativ ruhig blieb, hat das Interesse nachgelassen.“ Dass die Entscheidung den Friedensprozess torpedieren könnte, ist in Israel kein Thema, weil Frieden insgesamt kein Thema ist.

„Während der Zweiten Intifada haben die Menschen festgestellt, dass die Dinge komplizierter sind, als sie dachten, dass es nicht bloß um die Aufteilung des Landes geht, sondern um religiöse Überzeugungen und Mythen“, sagt Shilon. Diese Stimmung hat sich seit der Räumung des Gazastreifens 2005 und dem anschließenden Raketenbeschuss von dort noch verfestigt. „Mittlerweile sind den Menschen andere Dinge wichtiger, etwa soziale Missstände oder eben die Korruption„, so Shilon.

Dazu kommt: Für die meisten Israelis ist die Hauptstadt Jerusalem keine politische oder religiöse Frage sondern einfach ein Faktum, schließlich sind seit der Staatsgründung die wesentlichen Institutionen des Staates im Westen der Stadt untergebracht.

Für die national-religiösen Israelis war die Fernseherklärung trotzdem ein großer Schritt. Als die Stadtverwaltung am vergangenen Mittwoch nach Trumps Rede die US-amerikanische und die israelische Flagge auf die Altstadtmauer projizierte, jubelte Mordechai Taub: Er lebt in der Jerusalemer Siedlung Ma’ale Hazeitim, neben dem arabischen Viertel Ras al-Amud. Von den Hausdächern dort blickt man auf die Ostmauer der Altstadt, die al-Aqsa-Moschee und den Felsendom. Wenn Jerusalem irgendwann geteilt werden würde, läge Mordechai Taubs Zuhause in Palästina.

Die Gewalt hält sich bislang in Grenzen

Der Dank der gläubigen Juden ist dem US-Präsidenten daher gewiss. Nach Trumps Erklärung haben 250 bekannte Rabbiner einen Brief an ihn geschickt: „Wir sind sicher, dass Sie in die Geschichte des jüdischen Volks eingehen als jemand, der furchtlos an der Spitze stand.“ Auch unter den Strenggläubigen ist die Stimmung fröhlich, erzählt Tzipi Yarom, Journalistin bei der ultra-orthodoxen Zeitung „Hamischpacha“. „Dabei kommt Jerusalem schon dreimal am Tag in unseren Gebeten vor, es ist ohnehin unsere jüdische Hauptstadt.“

Die Freude ist seit der Erklärung kaum getrübt worden. Die Gewalt hält sich bisher in Grenzen. Israels größte Sorge nach dem muslimischen Freitagsgebet schien zu sein, dass die Gläubigen ihren Protest vom Tempelberg aus vor die Kameras der Weltpresse am Damaskus-Tor tragen könnten. Entsprechend rücksichtslos stoppten die Sicherheitskräfte den Protestzug in der Jerusalemer Altstadt.

Demonstrationen fanden bisher vor allem in Ost-Jerusalem, dem Westjordanland und dem Gazastreifen statt, nur vereinzelt auch in Israel selbst. Im Norden Israels, wo viele der 1,7 Millionen arabischen Staatsbürger – sie stellen damit etwa ein Fünftel der Bevölkerung – leben, blockierten Demonstranten eine Kreuzung und warfen Steine auf vorbeifahrende Fahrzeuge.

Arabische Knesset-Abgeordnete verglichen die Trump-Rede mit der Balfour-Erklärung von vor hundert Jahren, in der Großbritannien den Juden die Errichtung einer nationalen Heimstätte zugesichert hatte. Die Ursünde in den Augen der Palästinenser.

Der arabische Abgeordnete Zuheir Bahloul von der Arbeitspartei, der größten Oppositionspartei in der Knesset, differenzierte: „Israel hat das Recht auf eine Hauptstadt in West-Jerusalem, aber die Palästinenser haben auch das Recht auf einen eigenen Staat mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem.“ Damit widersprach er seinem eigenen Parteichef. Avi Gabbay, seit Sommer Chef der Arbeitspartei, sagte nämlich: „Das vereinte Jerusalem ist wichtiger als Frieden, denn es ist das Symbol des israelischen Volkes.“ Früher hätte es nach dieser Aussage einen Aufschrei gegeben, doch diese Zeiten sind in Israel lange vorbei.


Zusammengefasst: In Israel begrüßen Unterstützer und Anhänger der Regierung unisono die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt. Dass die Entscheidung den Friedensprozess mit den Palästinensern torpedieren könnte, ist in Israel kein Thema, weil Frieden insgesamt kein Thema ist. Stattdessen erzürnen viele Menschen die Korruptionsvorwürfe rund um Ministerpräsident Benjamin Netanyahu.

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Deutscher Jude kritisiert Israel/Zionismus

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Nie wieder ZIONISMUS

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Jews Against Zionism (Juden gegen den Zionismus)

https://www.youtube.com/watch?v=t1kGgWyQTKI

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Ultraorthodoxe Juden gegen den Zionismus

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 A rabbi tells the truth about ISRAEL

.com/watch?v=99GX56y2BS4

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„THE DEEN-SHOW“ – „Miko Peled“ – Rabbi Weiss
.com/watch?v=0pACH1OP0_U

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Existence of Israel contrary to Torah
.com/watch?v=WuAy2xkeniY

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DIE WELT“ ZEIGT sich WIEDER MAL als HETZ-WERKZEUG für WEN???!!! – „PRO-ISRAEL“ – GEGEN PALÄSTINA
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Meinung

Geplante Botschaftsverlegung
Die UN-Resolution zu Jerusalem ist eine Farce

Von Richard Herzinger | | Lesedauer: 6 Minuten
UN-Vollversammlung stimmt für Jerusalem-Resolution

 

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128 der 193 Länder, darunter auch Deutschland, stimmten für die entsprechende Resolution, ein zweiseitiges Papier. Neun Länder, darunter die USA, Israel und vier Inselstaaten, stimmten dagegen.

Quelle: N24/ Raphael Knop

Die Vollversammlung in New York stellt die USA für Positionen an den Pranger, die sie nicht vertreten. Das obskure Ritual verdeckt die wahren Konfliktlinien im Nahen Osten. Am Ende des Theaters könnten die Palästinenser die größten Verlierer sein.

Die mit 128 Ja-Stimmen gegen neun Nein-Voten und 35 Enthaltungen angenommene Resolution der UN-Vollversammlung, in der „tiefes Bedauern“ über die Ankündigung der USA ausgedrückt wird, ihre Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, ist in mehrfacher Hinsicht eine Farce.

Zunächst einmal ist es das gute Recht eines souveränen Staates wie den USA, den Standort ihrer diplomatischen Vertretung in einem befreundeten Land frei zu wählen. Zumal mit dem diesbezüglichen Beschluss der Trump-Regierung keinerlei Veränderung der amerikanischen Position zum völkerrechtlichen Status Jerusalems verbunden ist.

Der Beschluss, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, wurde vom US-Kongress bereits 1995 gefasst. Die seither amtierenden Präsidenten haben lediglich den Vollzug aus politischen Opportunitätsgründen immer wieder verschoben. Trumps Ankündigung, damit nun ernst machen zu wollen, verband er keineswegs damit, Jerusalem als Ganzes als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Vielmehr betonte er ausdrücklich, die Möglichkeit bleibe offen, dass Ost-Jerusalem im Falle eines Friedens zwischen Israel und den Palästinensern die Hauptstadt  eines palästinensischen Staates werden wird. Dies ist seit jeher die Position Washingtons gewesen, und daran hat sich nichts geändert. Und dass nach einem Friedensschluss zumindest West-Jerusalem die Hauptstadt Israels bleiben wird, steht ohnehin außer Frage.

Einfluss der Europäer geht gen Null

Die in der UN-Resolution ausgesprochene Mahnung, es sollten keine einseitigen Veränderungen des völkerrechtlichen Status Jerusalems betrieben und der endgültige Status der Stadt müsse vielmehr durch Verhandlungen in Einklang mit einschlägigen UN-Resolutionen festgelegt werden, ist somit überflüssig. Denn eben diesen Standpunkt vertreten nach wie vor auch die USA. Überdies steht noch in den Sternen, wann die von Trump angekündigte Botschaftsverlegung überhaupt stattfinden wird. US-Außenminister Rex Tillerson hatte bereits unmittelbar nach Trumps Ankündigung angedeutet, dass damit nicht vor 2019 zu rechnen ist.

Einstweilen hat Trumps Jerusalem-Verkündigung weniger praktisch-politischen als vielmehr den symbolischen Wert, nach den Jahren des spannungsreichen amerikanisch-israelischen Verhältnisses unter der Präsidentschaft Barack Obamas ein kräftiges Signal auszusenden, dass die USA mit Überzeugung und Leidenschaft zu Israel stehen. Innenpolitisch war sie für Trump zudem eine wohlfeile Gelegenheit, von den Untersuchungen über seine Russland-Verstrickung abzulenken und seinen Wählern die Botschaft zu vermitteln, dass er seine vor der Wahl gegebenen Versprechen halte.

Namentlich für die Europäer, die – darunter auch Deutschland – für die Resolution gestimmt haben, hat das rituelle Bekenntnis zur Zwei-Staaten-Lösung, und in diesem Zusammenhang zum Offenhalten des endgültigen Status Jerusalems, jedoch eine Art identitätsstiftende Bedeutung. Indem sie jede potenzielle Abweichung von diesem Dogma vorauseilend aufs schärfste geißeln, verschleiern die Europäer, dass ihr Einfluss auf die Entwicklungen im Nahen Osten mittlerweile gegen Null tendiert – ja, dass sie gar nicht mehr so recht zu verstehen scheinen, was dort tatsächlich vor sich geht.

Warum bleibt es so auffällig ruhig?

Wüssten sie es, hätten sie nach Trumps Jerusalem-Entscheidung nicht apokalyptische Szenarien von blutigen Unruhen und Aufständen in Palästina wie der ganzen arabischen Welt als Folge davon an die Wand projiziert. Von derartigen tumultarischen Reaktionen kann in der Wirklichkeit jedoch nicht einmal ansatzweise die Rede sein.

Warum aber bleibt es in Palästina und auf der legendären „arabischen Straße“ insgesamt so auffällig ruhig? Hier kommen wir zum nächsten farcenhaften Aspekt der UN-Resolution gegen Trumps Jerusalem-Beschluss. Obwohl sie offiziell lautstark dagegen protestieren, sind namentlich Saudi-Arabien und die anderen sunnitischen Golfstaaten in keiner Weise an einer Verschärfung des Konflikts mit Israel interessiert. Ganz im Gegenteil, sie würden sich das leidige Palästina-Problem gerne möglichst bald von Hals schaffen, damit es der von ihnen angestrebten strategischen Allianz mit Israel gegen ihren tatsächlichen Erzfeind Iran nicht mehr im Wege steht.

Zu diesem Zweck soll der neue starke Mann Saudi-Arabiens, Kronprinz Muhammad bin Salman (kurz „MBS“ genannt) Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bei dessen Besuch in Riad im November klar gemacht haben, dass dieser einen möglichen US-Friedensplan zu akzeptieren habe, auch wenn der die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels ebenso vorsehen würde wie den Verbleib des Großteils jüdischer Siedlungen im Westjordanland.

Die potenziell größten Verlierer sind die Palästinenser

Auch soll MBS dem Palästinenserpräsidenten regelrecht befohlen haben, jegliche Verbindung zum Iran zu unterlassen – eine Sorge, die die Saudis umtreibt, seit die Fatah von Abbas eine Annäherung an die proiranische Hamas mit dem Ziel einer palästinensischen Einheitsregierung proklamiert hat.

Ob nun mit Trump sogar direkt abgesprochen oder nicht, der jüngste Schritt des US-Präsidenten liegt daher in Wahrheit durchaus auf der Linie der Saudis und findet insgeheim gar ihren Beifall. Hilft er doch, Abbas schon einmal darauf einzustimmen, dass er einen eventuellen Friedensschluss nicht mehr an der Jerusalem-Frage wird scheitern lassen dürfen.

Das absurde Theater um die Jerusalem-Resolution der UN lenkt davon ab, dass die potenziell größten Verlierer im großen Nahost-Spiel die Palästinenser sind. Die zentrale und explosive Konfliktlinie in der Region ist nun der Kampf zwischen den sunnitischen arabischen Mächten um Saudi-Arabien einerseits und der Islamischen Republik Iran andererseits um die regionale Vorherrschaft.

Der Einfluss der USA schwindet

Ohne die Rückendeckung der arabischen Mächte aber können es sich Abbas und die Palästinensische Autonomiebehörde nicht leisten, Aufruhr vom Zaun zu brechen, geschweige denn, dass sie einen solchen kontrollieren könnten. Die proiranische Hamas sieht sich – wie der Iran – durch Trumps Erklärung zwar in ihrer antiamerikanischen und antiisraelischen Propaganda bestätigt, eine militärische Konfrontation mit Israel wird sie jedoch nicht riskieren. Erdogans Türkei wiederum, die hinter der Hamas steht, kann Israel womöglich durch neue feindselige Schikanen ärgern, ein maßgeblicher Spieler in diesem Konflikt ist sie jedoch nicht.

Trotz der für sie demütigenden Abstimmungsniederlage in den UN sind die USA im Nahen Osten keineswegs so isoliert, wie es die palästinensischen Führer, aber auch die europäischen Regierungen gerne hinstellen — für die das Votum in New York eine willkommene Gelegenheit war, ihre Distanz zu Trump zu unterstreichen. Dass die Vereinigten Staaten diese Niederlage erlitten haben, demonstriert jedoch, dass ihr weltpolitischer Einfluss insgesamt im Schwinden begriffen ist. Und ihnen das mittels der Jerusalem-Resolution einmal exemplarisch zu demonstrieren, dürften alle Beteiligten genossen haben — die arabischen Führer ebenso wie die europäischen Regierungen, von gegnerischen Mächten wie Russland und China ganz zu schweigen.

Donald Trumps wütende Drohung, Staaten zu sanktionieren, die für die Resolution stimmen, gibt dieser Genugtuung eher noch zusätzliche Nahrung. Denn die faktische Unmöglichkeit, 128 Staaten zu bestrafen, befestigt den Eindruck, dass die Macht  der USA immer weniger durch tatsächliche Handlungsoptionen gedeckt ist. Mit seinen erratischen Drohgebärden desavouiert Trump die USA, die als weltpolitische Führungsmacht dringender denn je gebraucht würden, indem er sie mit der Aura des Maulheldentums umgibt.

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„TRUMP“ gegen „IRAN“ / „Balfour – Deklaration“ / „Israel – Juden“ und das Jahr „5777“ – „End-Zeit-Sekte“ – orthodoxen Lubawitscher Rabbi „Menachem Mendel Schneerson“ / die „Samson Option“ / „TRUMPs Wahl-Versprechen“ – „CLINTON-E-mails“

Donald Trumps neuer Kurs deutet auf Konfrontation mit dem Iran hin

Der neue CIA-Chef und der Sicherheitsberater von Donald Trump sind entschiedene Feinde des Iran. Ihre Ernennung deutet darauf hin, dass Trump das Verhältnis zu Russland normalisieren könnte – mit dem Iran jedoch langfristig auf Konfrontationskurs geht.

Der neue Nationale Sicherheitsberater Mike Flynn. (Foto: dpa)

Der neue Nationale Sicherheitsberater Michael Flynn. (Foto: dpa)

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat erste Entscheidungen für zentrale Positionen seiner Regierung getroffen. Dies berichten übereinstimmend die meisten US-Medien sowie die Nachrichtenagenturen.

Die wichtigste Personalie betrifft die nationale Sicherheitspolitik: Der ehemalige General Michael Flynn wird nationaler Sicherheitsberater. Als Chefankläger und Justizminister wurde Alabamas Senator Jeff Sessions offiziell nominiert. CIA-Direktor soll der Abgeordnete Mike Pompeo (Kansas) werden.

Alle drei akzeptierten die Nominierung offiziell. Flynn wird den Präsidenten bei allen Fragen der nationalen und internationalen Sicherheit beraten. Er legt dem Präsidenten dessen Reaktion auf Krisen nahe. Da Trump selber auf diesen Gebieten keine Erfahrung in Außen- und Sicherheitspolitik hat, kommt dem Drei-Sterne-General enormer Einfluss zu.

Alle drei neuen Mitarbeiter von Donald Trumps sind keine Waisenknaben und strahlen auch keine wirklich moderne, geopolitische Intelligenz aus. Sie sind verhaftet in dem Denken, das die USA eine Führungsrolle in der Welt spielen solle. Während es zu Russland unterschiedliche Positionen gibt, sind sich alle mit Donald Trump in einem wichtigen Punkt einig: Der Iran sei ein „Staat, der den Terrorismus sponsert“. Belege dafür hat keiner der Hardliner erbracht – die Anschuldigungen erinnern sehr an Aussagen der US-Regierung über den Irak und Syrien.

Die Feindschaft zum Iran geht mit einer fundamentalistischen Ablehnung des Islam einher. Flynn sagte bei einem Vortrag an einer Veranstaltung von Islam-Gegnern in Dallas, dass der Islam keine Religion sei, sondern eine Ideologie, die sich als Religion tarne. Später relativierte er diese Aussage wieder.

Die neue harte Haltung gegen den Iran könnte dazu führen, dass der erst kürzlich geschlossene Atom-Deal mit Teheran hinfällig wird. Consortiumnews bezeichnet den Deal als die wesentlichste Leistung Barack Obamas in seiner Amtszeit.

Für die EU wäre eine Konfrontation besonders problematisch: Die EU hatte den Deal wesentlich mitverhandelt und hofft, mit dem Iran die traditionell guten Wirtschaftsbeziehungen wieder aufnehmen zu können. Die EU hatte nach den Zweifeln Trumps an dem Deal betont, sie wolle an dem Deal festhalten.

Eine Schlüsselrolle könnte Russland spielen: Moskau hat erst kürzlich eine Vereinbarung mit Teheran über die Zusammenarbeit beim Bau von Atomkraftwerken geschlossen. Im Zuge des Syrien-Kriegs waren russische Kampfjets kurzzeitig vom Iran aus zu Einsätzen gestartet. 

Flynn (57) war von 2012 bis 2014 Direktor des Militärgeheimdienstes Defense Intelligence Agency. Flynn tritt wie Trump für eine Entspannung mit Russland ein. Er ist mehrmals im staatlichen russischen TV-Sender Russia Today aufgetreten. Nach Angaben der New York Times hat seine Beratungsfirma Flynn Intel Group Verbindungen zu Ländern im Mittleren Osten und ist als Lobbyistin für die türkische Regierung in Erscheinung getreten. Flynn muss nicht vom Senat bestätigt werden. Flynn beriet Donald Trump bereits während des Wahlkampfs.

Flynn beklagt heute, dass es ein Fehler gewesen sei, den IS, die al-Nusra und die Frei Syrische Armee groß werden zu lassen. In einem Interview mit al-Jazeera ging er sogar so weit zu sagen, dass diese Entscheidung der US-Regierung kein Versehen gewesen sei, sondern bewusst getroffen wurde. Seine eigene Rolle zu den schweren Folter-Vorwürfen in irakischen Gefängnissen konnte Flynn, der ein Hitzkopf ist, nicht schlüssig erläutern. Er schob in dem Interview die Schuld für das Chaos der Regierung zu, er habe nur die Informationen geliefert. Diese hätten zu einer falschen Entscheidung auf politischer Ebene geführt.

Positionen von Michael Flynn:

Über Syrien und den Nahen Osten:

Am 10. Dezember 2015 nahm Michael Flynn an einer internationalen Konferenz von Russia Today teil. Die Konferenz fand im Moskauer Metropol Hotel statt. Im Gespräch mit Russia Today sagte, dass die USA und Russland zusammenarbeiten müssen, um den Syrien-Konflikt zu lösen. Beide Länder hätten die gleichen Interessen in der Region. Es sei auch wichtig, einen konfessionellen Konflikt in der Region zu verhindern. „Deshalb müssen wir den Iran aus diesem Stellvertreterkrieg zurückziehen. Der Iran muss sich zurückhalten und die Angelegenheit der internationalen Gemeinschaft überlassen. Das heißt nicht, dass sie nicht mitentscheiden dürfen. Doch sie müssen sich zurückhalten, denn dieses sunnitisch-schiitische Schisma verstärkt auch das Problem.“

Flynn fügte hinzu, dass er gegen den Atom-Deal ist, weil zuvor keine strategische Diskussion mit dem Iran geführt wurde.

Zum anderen sagte er, dass die arabischen Führer der sunnitisch-arabischen Nationen erkennen müssen, dass sie in ihren eigenen Ländern Probleme haben. Deshalb plädiere er für eine Art „arabische Nato“, um Feinde wie ISIS zu besiegen.

Über den Umgang mit Russland:

In einem Oktober-Interview mit Politico sagte Flynn, dass Putin intelligent und versiert sei und Maßnahmen in der Ukraine und anderswo getroffen habe, die die US-Möglichkeiten eingeschränkt haben. Die Antwort der Nato und der USA war „schüchtern“. „Ich denke, Trumps Stärke liegt darin, ein Meister der Verhandlung zu sein, und er will so viele Möglichkeiten wie möglich im Umgang mit Russland.“

Über Putin und den Islam:

In einem August-Interview mit der Washington Post sagte Flynn über seine Teilnahme an der Russia Today-Konferenz in Moskau: „Ich fand, es war eine große Lernmöglichkeit. Eines der Dinge, die ich gelernt habe, war, dass Putin keinen Respekt vor der Führung der Vereinigten Staaten hat. Nicht für die Vereinigten Staaten, sondern die Führung.“

Auf Nachfrage der Washington Post, was Flynn von praktizierenden, aber nicht radikalen, Muslimen halte, sagte Flynn: „Sicher, das ist in Ordnung. Es gibt Muslime, die gemäßigt sind. Die Anzahl der Gemäßigten ist höher als die Anzahl der Radikalisierten, die den Islam in seiner fehlinterpretierten ideologischen Form nutzen.“

Wenn Pompeo (52) als Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA bestätigt wird, folgt er als Direktor John Brennan nach. Angeblich hat Pompeo das Angebot bereits akzeptiert. Er war im Wahlkampf ein profilierter Kritiker der Demokratin Hillary Clinton.

Pompeo ist deutlich mehr Hardliner als Flynn. Er vertritt sehr kontroverse Positionen. Allerdings ist für ihn als CIA-Chef entscheidend, was ihm Donald Trump als Präsident oder Trumps Außenminister anordnet. Allerdings ist Pompeo ein bedingungsloser Fan der umfassenden Überwachung. Er fordert die Auslieferung von Edward Snowden und erwartet, dass Snowden, wenn ihm in den USA der Prozess gemacht würde, mit der Todesstrafe rechnen müsse. Snowden habe viele Geheimdienstleute und Militärs in Gefahr gebracht, weil er Geheimnisse an einen fremden Staat verraten habe. Es ist unwahrscheinlich, dass sich Snowdens Hoffnung auf eine Begnadigung durch Donald Trump erfüllen wird. Unklar ist, ob ein neuer Deal mit Russland die Auslieferung des Whistleblowers beinhalten könnte.

Positionen von Mike Pompeo:

Pompeos Kontroversen:

Mike Pompeo ist Mitglied der Tea-Party-Bewegung und der National Rifle Association. Als Kandidat für den US-Kongress musste sich Pompeo im Jahr 2010 für einen Tweet gegen seinen Kontrahenten Rag Goyle entschuldigen der indischer Abstammung ist. Er nannte Goyle „Turban-Träger“, der „auch ein Muslim, ein Hindu, ein Buddhist etc. sein könnte. Wer weiß das schon.“ Er forderte die Bürger auf, „amerikanisch“ – also ihn  – zu wählen, berichtet der Guardian.

Pompeo zum Iran:

Er gilt als entschiedener Iran-Gegner. In einem Gastbeitrag für Fox News, der im Juli veröffentlicht wurde, machte er deutlich, dass er ein Gegner des Atom-Deals mit dem Iran ist. Seinen Gastbeitrag schließt er mit einem Zitat von Hillary Clinton, die sie als Nachweis für die Richtigkeit seiner Argumentation gegen den Iran anführt. Pompeo zitiert Clinton: „Wenn ich Präsident bin, werden wir den Iran angreifen (…)  Wir könnten sie völlig auslöschen“.

Pompeo zu Putin und Russland:

Im Jahr 2014 sagte Mike Pompeo dem Sender Fox News, dass das Risiko für weitere russische Militärbewegungen im Osten der Ukraine nicht weniger, sondern mehr geworden sei (…) Die Russen haben entlang der östlichen und nördlichen Grenze der Ukraine weiterhin Zehntausende von Kräften gesammelt (…) [Sie] zeigen keine Anzeichen für einen Rückzug (…) Putin ist ganz auf ein einziges Ziel gerichtet – um so viel wie möglich von der ehemaligen Sowjetunion wieder herzustellen.“

Pompeo zu EU-Grenzkontrollen und Migration:

Am 26. September veröffentlichte Pompeo gemeinsam mit seinem Kollegen aus dem US-Kongress, Tom Cotton, einen Artikel über die Flüchtlings-Krise in Europa. Darin kritisieren Cotton und Pompeo, dass Schweden, Deutschland, Frankreich, Österreich und weitere Staaten zu spät Grenzkontrollen eingeführt hätten. Kritisiert wird auch die „politische Korrektheit“, die in Europa in Bezug auf die Flüchtlings-Debatte vorherrsche. Cotton und Pompeo wörtlich: „Die Parallelen zur US-Einwanderungsdebatte sind deutlich. Seit Jahren begleitet ein überparteilicher Elitekonsens die Masseneinwanderung von ungelernten und gering qualifizierten Arbeitskräften nach Amerika – gepaart mit der Legalisierung von Millionen illegaler Einwanderer, die bereits hier sind. Nur eine Sache hat diese Eliten von ihrer angestrebten Einwanderungspolitik gestoppt: Zwei Drittel bis drei Viertel der Amerikaner sind konsequent gegen jede Zunahme der Einwanderung. Einwanderung ist die zentrale Frage der Präsidentschaftskampagne von Donald Trump. Er sah legitime Bedenken über stagnierende Löhne, niedrige Erwerbsbeteiligung und geringere Migranten-Assimilation. Er verstand auch, dass unser eigener ,Meinungskorridor‘ der politischen Korrektheit diese Themen weitgehend ausgeschlossen hat. Wenn konventionelle Führer ihre Bedenken nicht ansprechen würden, ist es nicht verwunderlich, dass Amerikaner sich einer neuen Stimme zuwenden.“

Als positives Gegenbeispiel im Bereich der Migrations- und Flüchtlingspolitik nennt er Norwegen. Die Regierung in Oslo hatte frühzeitig versucht, Migrationsbewegungen zu stoppen. „Norwegische Führer reagierten auf ähnliche Sorgen und ihr Land ist sicher und stabil. Schwedische Führer nicht, und ihr Land steht vor wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umwälzungen. Hier gibt es eine Lehre, die die amerikanischen Eliten ziehen sollten“, so Cotton und Pompeo.

Justizminister Jeff Sessions:

Der voraussichtlich neue Justizminister und Chefankläger Sessions ist laut „National Journal“ einer der fünf konservativsten US-Senatoren. Seit 20 Jahren Senator, hat er sich wiederholt gegen jede Form der Einwanderung gewandt. Er würde Loretta Lynch nachfolgen.

Sessions ist auch ein durchaus militanter Neocon. Er vertritt radikale außenpolitische Positionen, wie Consortiumsnews vor einiger Zeit analysierte. In dieser Hinsicht ist es möglicherweise für den Weltfrieden ein Glück, dass Sessions als Justizminister vor allem die Einhaltung der Gesetze zu überwachen hat und zumindest offiziell keine Rolle in der Außenpolitik spielen sollte.

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„Balfour – Deklaration“ – 2 November 1917 – Israel wurde erschaffen – https://de.wikipedia.org/wiki/Balfour-Deklaration

In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich Großbritannien einverstanden mit dem 1897 festgelegten Ziel des Zionismus, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Dabei sollten die Rechte bestehender nicht-jüdischer Gemeinschaften gewahrt bleiben. Zum damaligen Zeitpunkt befand sich Palästina noch im Machtbereich der Osmanen. Die damalige britische Regierung unter Lloyd George versprach sich von der Zusage an die zionistische Bewegung Vorteile in der Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen während des Krieges und auch langfristige strategische Vorteile.

Am 31. Oktober 1917 war die Eroberung von Be’er Scheva unter dem britischen General Edmund Allenby erfolgt und somit hatte die Eroberung Palästinas durch britische Truppen eingesetzt, die bis Dezember 1917 faktisch beendet wurde. Die britische Balfour-Deklaration war an die Führer der zionistischen Weltorganisation gerichtet. Sie wird als eine entscheidende Garantieerklärung an den Zionismus angesehen, um in Palästina eine „nationale Heimstätte für das jüdische Volk“ errichten zu dürfen.[1]

……..

Die Balfour-Deklaration war unter anderen von dem zionistischen Aktivisten Chaim Weizmann und von dem britischen Parlamentsabgeordneten Sir Mark Sykes vorbereitet worden. Das Mitglied der Manchester School for Zionism, Leon Simon, schrieb den Entwurf am 17. Juli 1917 nieder.[2] In Form eines Briefes sandte dann der damalige britische Außenminister Arthur James Balfour im November 1917 an Lionel Walter Rothschild, 2. Baron Rothschild, einen prominenten britischen Zionisten, die Antwort der britischen Regierung, die damit der zionistischen Bewegung ihre Unterstützung zusagte:

Verehrter Lord Rothschild,
ich bin sehr erfreut, Ihnen im Namen der Regierung Seiner Majestät die folgende Erklärung der Sympathie mit den jüdisch-zionistischen Bestrebungen übermitteln zu können, die dem Kabinett vorgelegt und gebilligt worden ist:
Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Erklärung zur Kenntnis der Zionistischen Weltorganisation bringen würden.
Ihr ergebener Arthur Balfour [3]

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„Oliver Janich“ – „Wolfgang Eggert“ – Apokalyptische End-Zeit-Sekten

„End-Zeit-Sekte“  – orthodoxe Lubawitscher Juden,

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  Montag, 20.06.1994, 00:00 · von

Reportage
DER MESSIAS IST TOT

Mit Rabbi Schneerson, dem Führer der orthodoxen Lubawitscher Juden, starb in New York der „heimliche Regent Israels“

Ein leichter Nieselregen umhüllt die Trauergemeinde. Tausende schwarzer Fedora-Hüte wippen im taumelnden Singsang gemurmelter Gebete. Aus aller Welt sind die gläubigen Chassidim des „Lubawitscher Komitees“ vor der Synagoge am Eastern Parkway 770 zusammengeströmt, um sich vom Undenkbaren selbst zu überzeugen.

Hastig hatten die bärtigen Männer der jüdisch-orthodoxen Sekte Flüge aus Tel Aviv, Moskau, Paris und Frankfurt gebucht, als sie die Meldung hörten: Menachem Mendel Schneerson, der siebte und letzte Rebbe der belorussischen Dynastie, ist im Alter von 92 Jahren im Manhattaner Beth Israel Medical Center gestorben. Sonntag, 1.50 Uhr, Eastern Standard Time.

Für die wogende Menschenmasse aber ist dieses Datum relativ. Sie schreiben das Jahr 5754 nach der Zerstörung des Ersten Tempels Salomons in der Heiligen Stadt. Über der Kingston Avenue in Brooklyns Viertel Crown Heights hängt ein  Transparent: „Moshiach is coming“, der Messias wird kommen. Doch daran glauben jetzt nur noch die Standhaften. Denn dort oben, in seinem kleinen mahagonigetäfelten Zimmer in der Synagoge, liegt der Messias. Aufgebart, leblos – bereit, die letzte Reise anzutreten.

Als der schlichte Kiefernsarg, geschmückt nur mit dem schwarzen Mantel des Grand Rebbe, an den Jüngern vorbeigetragen wird, durchzuckt es manche noch einmal wie ein Blitz. Wie von Sinnen drängen sie zum Sarg, wollen ihn mit der Hand oder wenigstens mit dem Regenschirm berühren. Sicher, schon seit seinem Schlaganfall vor zwei Jahren war der weißbärtige Mann stumm und halbseitig gelähmt. Und seit dem Herzinfarkt vor drei Monaten lag er im Koma. Aber das?

„Wir sind davon überzeugt, daß der Rebbe auferstehen wird“, versichert Rabbi Shmuel Spritzer von der Lubawitscher Jugendorganisation. „Wir werden uns immer an die Kraft seiner Seele erinnern“, meinte salbungsvoll US-Präsident Clinton. Und verlieh damit dem leiblichen Ende des Mythos eine amtliche Note.

Denn der Rebbe war nicht irgendein Rabbiner: In den 44 Jahren seiner Regentschaft hat er das Lubawitscher Komitee aus einem Häuflein versprengter Holocaust-Überlebender zu der weltweit mächtigsten orthodoxen Gruppierung aufgebaut. Er war der Kommandeur von über 200 000 Jüngern und 1847 Zentren. Das Reich, das er hinterläßt, erstreckt sich von Brooklyn aus über Europa bis nach Südafrika, Australien, Sibirien und den Himalaja. Seine Macht war grenzenlos – seine Offenbarung konnte jede Stunde, jede Sekunde geschehen. Im letzten Jahr haben Übereifrige sie sogar in der „New York Times“ angekündigt……….

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2016/2017 – Kommt im jüdischen Jahr „5777“ die Apokalypse???

ab Minuten 18:00  – „End-Zeit-Sekten“ (New-York) –  RothschildProphety –  Israel – Zionismus „main-stream-Judentum“ warnt vor diesen Sekten
ab Minuten 33:00
Tempel von Salomon „rote Kuh“ (Gen-Technik) okkulte Rituale
ab Minuten 38:00  Freimaurer (Biblische Prophezeiung)
Kabbala

 

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„Tilman Knechtel“ – Hat Shindy den Tod von Leonard Cohen angekündigt?

Shindy – Dreams
ab Minuten 4:40  Ivanka Trump und  Jared Kushner   besuchen am 5 November 2016 das Grab des orthodoxen Lubawitscher Rabbi „Menachem Mendel Schneerson“ (Zitat – Es habe einen faulen Ast im Judentum gegeben…..)
ab Minuten 9:00 –  „31 Dezember 2016“ – Basket-Ball

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http://www.zeit.de/1997/34/Gott_schuetze_uns_vor_den_Religioesen_

aus dem Text: ….Ihr laßt den Rabbiner Elba in eurem Namen sprechen, der gesagt hat, das Gebot „Du sollst nicht töten“ gelte nicht für einen Juden, der einen Nichtjuden tötet.

…., und in dem nach jahrelangen Experimenten eine „rote Kuh“ nach biblischem Vorbild gezüchtet wurde, deren Asche für die rituel le Reinigung der Kinder Israels notwendig ist, wenn nach dem Bau des dritten jüdischen Tempels der Tempeldienst wiederaufgenommen wird….

….Als der Lubawitscher Rebbe, einer der berühmtesten Rabbiner unserer Generation, gefragt wurde, wie der Holocaust habe geschehen können, wenn der Gott Isr aels die Welt regierte, sagte er, es habe einen faulen Ast im Judentum gegeben (wie Mischehen oder das Reformjudentum!), der abgesägt werden mußte……

…..Ähnliche Erklärungen liefern die Rabbiner heute für die palästinensischen Terroranschläge.Der Ans chlag im Tel Aviver Café „Apropo“ sei deshalb geschehen, weil das Café am Sabbat geöffnet habe…..

 

Gott schütze uns vor den Religiösen!

In einem Artikel, den ich vor einigen Monaten geschrieben habe, schlug ich den religiösen Juden in Israel eine Teilung des Staates vor.Die Spannungen zwischen ihnen und uns werden ständig größer.Die Religiösen vermehren sich schnell, in vierzig Jahren werden sie die absolute Mehrheit haben.Und es gibt schlicht keine Möglichkeit, die Kluft zwischen einem modernen Staat und der dogmatischen Theokratie zu überwinden, die ihnen vorschwebt.Ich schlug ihnen vor, einen eigenen Staat an den he iligen Stätten Israels zu gründen, einschließlich Hebrons, wo die mythologischen Erzväter genausowenig begraben sind wie der Baron Münchhausen.Dort können sie nach ihren versteinerten Gesetzen leben, treulose Ehefrauen steinigen und garantiert k oscheres Leitungswasser trinken, statt unter unsere Bettdecken und in unsere Töpfe zu spähen, um zu sehen, mit wem wir ins Bett gehen und was wir essen.Es geht nicht mehr. Der jüdische Glaube und die heiligen Schriften wurden im Exil und mit dem Beginn der Judenverfolgungen durch die ersten Christen zur Heimat im Handgepäck, zum Ersatz für das Land Israel.Und aus einer Religion, der nicht das Land, sondern Worte und Ideen heilig waren, entstand das Judentum, das vor allem im Zuge der Emanzipation und der Bemühungen der Rabbiner, diese Entwicklung aufzuhalten, immer mehr degenerierte.Der Zionismus war ein Teil des Aufstandes gegen den Konservatismus der orthodo xen Rabbiner und gegen das Bestreben, das Nebensächliche zur Hauptsache zu machen und den Glauben durch Religion, den Geist durch religiöse Pflichten zu ersetzen. Nach zweitausend Jahren ist es endlich Zeit, damit Schluß zu machen.Wir trennen uns und leben fortan in zwei Staaten, Judäa und Israel – wie in biblischen Zeiten.Sie bekommen die schönen Berge und Jerusalem, wir die Küstenebene, die einst den Philistern gehörte und deshalb nicht mit jüdischen Gräbern und heiligen Steinen übersät ist, den Negev und Galiläa.Ein gemeinsames Leben ohne eine Verfassung, die Staat und Religion trennt, ist nicht mehr möglich, und wir haben keine Verfassun g, weil sie es nicht zulassen, weil sie Angst vor einer Verfassung haben, die nicht jüdisch, sondern weltlich und demokratisch ist.Nach dem Holocaust und der Gründung des Staates ließen wir sie gewähren, weil wir Schuldgefühle hatten, weil wir hier leben durften, während sie dort starben. Doch heute ist alles anders, und deshalb können wir nicht mehr zusammenleben. Heute werfen sie Steine auf Polizisten, die versuchen, die Autofahrer vor ihnen zu schützen, und nennen sie „Nazis“.Sie erpressen die Regierung und wollen immer mehr Geld, das der Staat von Wissenschaft und Kultur abzweigen muß, um damit Zehntausende von Müßiggängern zu unterstützen, die den Wehrdienst verweigern und sich von uns verteidigen und ernähren lassen.Und dann reden sie noch davon, „daß sie ihr Leben dem Thorastudium opfern“!Für Leute, die ihr Leben opfern, seht ihr eigentlich ganz leb endig aus, habe ich ihnen gesagt. Ihr Religiösen seid heute in zwei Lager geteilt: in fundamentalistische Ultraorthodoxe, die so leben, wie Gott es angeblich auf dem Berge Sinai befohlen hat, und zionistische Nationalisten, eine neue Spezies, die zum großen Teil in den Siedlungen in den besetzten Gebieten lebt, eine jüdische Hamas-Bewegung, eine ungenießbare Mischung aus Juden und Kosaken.Nach dem Sechstagekrieg im Jahre 1967 seid ihr der Mottenkiste der Geschichte entstiegen, aus düsteren Kellern hervorgekrochen und habt euch z u käppchentragenden Junkern gemausert, die bereit sind, in alle Ewigkeit Krieg zu führen.Ihr habt die Atmosphäre geschaffen, in der Rabins Ermordung möglich wurde, um den Friedensprozeß zum Stillstand zu bringen.Ihr spielt den palästinensischen Mörde rn in die Hände und wartet auf die nächste Katastrophe, um dann lauthals zu schreien: Wir haben es euch gesagt!Je schlimmer es wird, um so besser, es sind sowieso alle gegen uns.Arabern kann man nicht trauen. Ja, die Feindschaft ist abgrundtief, der Terror mörderisch, doch es gibt keine militärische Antwort auf Haß.Wir dürfen nicht zulassen, daß Haß sich am Haß entzündet.Der Konflikt kann nur auf friedlichem Wege und aus der tragischen Erkenntnis heraus gelöst werden, daß jede Regelung mit Blut bezahlt werden muß.Begreift ihr denn nicht, daß ihr dem Hamas-Terror Vorschub leistet?Die Lage ist explosiver denn je, jeder Funke kann einen vernichtenden Brand entfachen, doch ihr spielt mit dem Feuer.Haß, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit führen zu Verzweiflungstaten.Rabin stand vor den Leichen der Menschen, die bei dem Autobusanschlag in Tel Aviv getötet wurden, er litt, doch er sagte, der Friedensprozeß werde trotz allem weitergehen.Auf der Gegensei te gibt es genug Selbstmordkandidaten, die nur auf ein Signal warten.Ihr laßt den Rabbiner Elba in eurem Namen sprechen, der gesagt hat, das Gebot „Du sollst nicht töten“ gelte nicht für einen Juden, der einen Nichtjuden tötet.Ihr stürzt Israel in e inen Krieg gegen die ganze Welt, und die reaktionären Ultraorthodoxen, die eure rassistischen Anschauungen begierig aufgreifen, helfen kräftig mit. Der Artikel, den ich vor einigen Monaten schrieb, schlug Wellen.Im Fernsehen fand eine erregte Debatte statt, doch kein säkularer, moderner Mensch kann mit einem dogmatischen Gläubigen diskutieren, der nur tut, was sein Rabbi ihm befiehlt, denn der Mythos ist immer stärker als die historische Wahrheit.Die Zeitschrift TIME, die nicht nur den gegenwärtigen anämischen Kulturkampf, sondern einen zukünftigen Bruderkrieg zu wittern schien, brachte einen Artikel darüber, und auch der CNN griff das Th ema auf.Der Artikel hatte anscheinend einen wunden Punkt getroffen.Er beruhte auf der tragischen, ernüchternden Einsicht, daß ein moderner Industriestaat, der Raketen in den Weltraum schießt, und ein Thorastaat auf die Dauer unvereinbar sind – ein S taat, in dem man am Sabbat keine Zitronenscheibe in den Tee tun darf, weil sie durch das heiße Wasser „gekocht“ werden könnte, und in dem nach jahrelangen Experimenten eine „rote Kuh“ nach biblischem Vorbild gezüchtet wurde, deren Asche für die rituel le Reinigung der Kinder Israels notwendig ist, wenn nach dem Bau des dritten jüdischen Tempels der Tempeldienst wiederaufgenommen wird. Zu einer Zeit, in der unsere Existenz in Frage gestellt ist, laufen die Ultraorthodoxen in Kleidern herum, die deutsche und polnische Antisemiten den Juden im 17. und 18.Jahrhundert aufzwangen, um sie lächerlich zu machen. Vielleicht hat dieses hartnäckige Festhalten an der Tradition auch etwas Rührendes, doch nur unter der Bedingung, daß man es anderen nicht aufzuzwingen sucht.Mein Artikel ging von der Feststellung aus, daß es keinen nationalen Konsens mehr gibt.Die dreitausend Jahre alte Anomalie der Existenz eines Volkes, das Nationalität und Religion gleichsetzt, hat sich überlebt.Ein Kompromiß ist nicht mehr möglich: Entweder entsteht hier ein religiöser Staat wie der Iran oder ein Judenstaat, der wie in He rzls Vision allen offensteht. Leider werden in diesem Kampf die Rabbiner siegen, weil nur sie über ganze Armeen von Gläubigen verfügen, die ihnen blind gehorchen.Im Konflikt zwischen Dogma und Demokratie siegt das Dogma.Mein Großvater mütterlicherseits war Student in einer Talmudschule in Odessa.Als Vater von drei Kindern kehrte er im Alter von dreißig Jahren der Religion den Rücken, machte das Abitur nach und studierte. 1909 wanderte er nach Palästina ein, um an der zionistischen Revolution teilzunehmen, die dem jüdischen Volk nicht nur eine neue Existenz und eine Heimstatt verschaffen, sondern auch seine Lebensform von Grund auf ändern sollte.Bisher hatten die Juden auf Wunder vertraut – eine riskante Angewohnheit, wenn man bedenkt, daß ihnen in ihre r dreitausendjährigen Geschichte nur drei Wunder passiert waren, was einen ziemlich armseligen Durchschnitt darstellt.Die frommen Eltern meines Großvaters, die in einem kleinen ukrainischen Dorf lebten, beklagten den abtrünnigen Sohn, als sei e r gestorben, weil er nach Palästina ausgewandert war, um dort zu leben und nicht, um dort zu sterben, wie es fromme Juden seit jeher getan hatten.In demselben Jahr, in dem mein Großvater in Palästina ankam, wanderte auch ein Rabbiner aus demselben Dorf ein und ließ sich in Jerusalem nieder.Dieser Rabbiner zeugte zehn Kinder.Mein Großvater hat heute alles in allem dreizehn Nachkommen, der Rabbiner neunhundert.Letzten Endes waren die Eltern meines Großvaters stärker als sein Enkel! Die jüdische Frage ist an sich schon kompliziert genug.Die Tatsache, daß mein weltlicher Großvater nach Palästina auswanderte, hing mit der göttlichen Verheißung zusammen, die den Kindern Israel dieses Land versprochen hatte, doch auch mit dem Zionismus, weil die ersten Zionisten die Vernichtung der osteuropäischen Juden voraussahen.Als der Lubawitscher Rebbe, einer der berühmtesten Rabbiner unserer Generation, gefragt wurde, wie der Holocaust habe geschehen können, wenn der Gott Isr aels die Welt regierte, sagte er, es habe einen faulen Ast im Judentum gegeben (wie Mischehen oder das Reformjudentum!), der abgesägt werden mußte.Ähnliche Erklärungen liefern die Rabbiner heute für die palästinensischen Terroranschläge.Der Ans chlag im Tel Aviver Café „Apropo“ sei deshalb geschehen, weil das Café am Sabbat geöffnet habe. Nach der Gründung des Staates Israel wurde das Rückkehrgesetz beschlossen, auf Grund dessen jeder jüdische Einwanderer die israelische Staatsangehörigkeit erhält.Das Gesetz ging auf die Tatsache zurück, daß kein Staat während des Holocaust und danach die Juden retten wollte.Jude ist nach dem Religionsgesetz jeder, der von einer jüdischen Mutter geboren oder zum Judentum übergetreten ist.Das führte hierzulande zu Situationen, deren Absurdität nicht zu überbieten ist.Eine Polin namens Theresa Ange lowicz, ein leuchtendes Vorbild an Menschlichkeit, schloß sich ihrem jüdischen Ehemann an, als er nach Auschwitz deportiert wurde, überlebte mit ihm zusammen und wanderte mit ihm nach Israel ein.Sie teilte das Schicksal des jüdischen Volkes, ohne ihr en katholischen Glauben aufzugeben.Ihr Mann starb.Die Kluft zwischen Religiösen und Nichtreligiösen wurde immer größer.Dann starb auch Theresa.Sie wurde neben ihrem Mann begraben, wie sie es sich immer gewünscht hatte, doch die Kosaken des Herrgotts holten ihre Leiche aus dem Grab, weil sie als Nichtjüdin nicht auf einem jüdischen Friedhof begraben werden durfte. Wir begruben sie wieder neben ihrem Mann, die Orthodoxen gruben sie wieder aus. Wenn es nach den heute geltenden Normen des extremistischen Judentums ginge, würde von den sechs Millionen Ermordeten, die nach den Gesetzen des „Dritten Reiches“ Juden waren, eine Million nicht mal nach Israel einwandern dürfen, weil sie nach dem Rückkehrgesetz keine koscheren Juden wären.Auf diese Weise kann man die ermordeten Juden auf die Zahl reduzieren, die von den Holocaust-Leugnern angegeben wird.Israels Gott handelte somit eigentlich nur im Auftrag des Führers, als er den faulen Ast abschlug.Wer bestimmt überhaupt, was ein koscherer Jude ist?Die religionsgesetzliche Entscheidung des Rabbiners über die Zitronenscheibe im Tee ist ein gutes Beispiel.Das Judentum war einst ein Inbegriff des Fortschrittes und der sozialen Gerechti gkeit in einer grausamen, von Götzen bevölkerten Welt.Es lehrte, daß jeder Mensch, auch der Sklave, einen Ruhetag in der Woche haben sollte.In der Bibel steht, man dürfe am Sabbat kein Feuer entzünden.Doch was hat das Entzünden eines Feuers am Sabb at mit der Zitronenscheibe zu tun?Die Religiösen in Israel treiben uns in die Paranoia, die Isolierung, zurück in das Ghetto, aus dem mein Großvater entfloh.Ein Jude gilt nur dann als konvertiert, wenn er nach dem Religionsgesetz übergetreten ist.Demnach ist eine von den sechs Millionen während der Nazi-Herrschaft in Europa ermordeter Juden gar nicht jüdisch gewesen. Auch das Gesetz, daß jedes Kind einer jüdischen Mutter Jude ist, ist heute problematisch.In Zeiten, als jüdische Frauen bei Pogromen massenweise vergewaltigt wurden, hatte es noch einen Sinn, weil ohne dieses Gesetz die danach geborenen Kinder als Bastarde gegolten hätten.Heute bin ich, der Enkel des Großvaters, der damals nach Palästina einwanderte, mit einer nichtjüdischen Frau verheiratet.Ich bin eine nichtjüdische, wenn auch keinesfalls verfolgte Minderheit in meinem eigenen Haus, denn a uch meine Kinder gelten nicht als Juden.Wenn wir am Passahfest gemeinsam die uralte Haggada lesen, die kein Mensch wirklich versteht, und wie die Juden, die sich vor zweitausend Jahren vor ihren Verfolgern verstecken mußten, den Vers aufsagen „Ergi eße deinen Grimm über die Völker, die dich nicht anerkennen“, blicke ich mit einem bitteren Lächeln meine Frau und meine Töchter an, die hier geboren sind.Doch religiöse Frauen, die wie Gebärmaschinen zehn bis fünfzehn Kinder in die Welt setzen, di e von den Steuern leben, die meine Töchter zahlen, sind koschere Jüdinnen.Ich habe im Unabhängigkeitskrieg für diesen Staat gekämpft, doch meine Töchter sind keine Jüdinnen.Und all das nur, damit die Religiösen mit ihrer politischen Erpressung mir, dem Nichtreligiösen, das Leben zur Hölle machen können.Vielleicht sollten wir Gott bitten, sich ein anderes Volk auszusuchen, das nicht täglich betet: „Du hast uns auserwählt von allen Völkern.“Wir trennen uns, und damit fertig. Hören wir doch damit auf, uns vorzumachen, daß ein Zusammenleben möglich ist. Dann bekommen wir endlich einen israelischen Staat, in dem nicht jeder Stein von Glaubenseiferern zum Heiligtum deklariert wird. Was soll dieser Satz eigentlich heißen, den ihr Orthodoxen uns immer entgegenhaltet: „Wir sind doch alle Juden.“?Im Ersten Weltkrieg kämpfte mein Vater in der österreichischen Armee gegen seinen Vater, der Soldat in der russischen Armee war.Der jüdische, antisemitische Otto Weininger ist nicht weniger Jude als der Mörder Baruch Goldstein, der dreißig Muslime umgebracht hat, oder Albert Einstein oder der Verbrecher Chaim Lansky und Kafka und Mahler und Jigal Amir, der Rabin ermordet hat .Israel ist kein historischer Racheakt für zweitausend Jahre Exil. Doch in diesem Israel verehren die Religiösen alte Gräber, was im Widerspruch zum ursprünglichen Judentum steht, das keine Anbetung von Gräbern kannte. Heute verehren sie nicht nur Gräber, was sie den Muslimen abgeschaut haben, sondern erfinden sogar welche.Letztes Jahr starben israelische Soldaten, weil sie in der arabischen Stadt Nablus eine Handvoll fanatisierter Talmudstudenten beschützen mußten, die sich in dem sogenannten, neuerdings erfundenen, Josefsgrab eingenistet hatten, wo der biblische Josef gar nicht begraben sein kann.Von mir aus könnt ihr heilige Steine und jüdisches Blut anbeten, schreib‘ ich in dem Artikel, auch we nn das nichts weiter als eine neue Variante von jüdischem Götzendienst und eine Verzerrung des wahren Judentums ist, dem das menschliche Leben heilig ist.Uns bleibt das Meer, die Wüste, der Wissenschaft und der High-Tech, und wir können endlich den Traum von 1948 wahrmachen: einen Staat der Juden in Palästina zu gründen. Und dann verdammen die Religiösen die Mischehe als Sünde!Moses nahm eine Mohrin zur Frau, und von allen Frauen des Königs David wurde ausgerechnet die Nichtjüdin Bathseba, die nie zum Übertritt gezwungen wurde, die Mutter Salomons und die Stammutter des Königshauses David.Was in den letzten zweitausend Jahren mit dem Judentum geschah, brachte den zionistischen Aufstand hervor, der die Juden ins Land Israel zurückführen und sie zu einem Volk machen sollte.Doch sie brachten jahrtausendealte Proble me mit, die wir bis heute nicht gelöst haben.Die meisten der heute noch lebenden Juden sind weltlich oder gehören den jüdischen Reformbewegungen an, deren Konversion in Israel nicht anerkannt wird.Wenn nur die Konversion nach dem orthodoxen Muster ge lten soll, werden wir die Mehrheit der Juden auf der Welt verlieren. Als die klugen jüdischen Weisen seinerzeit die Bibel redigierten, wurde keines der in den Kodex aufgenommenen Bücher nach König David, dem Vater der jüdischen Nation, benannt, doch dem aufsässigen Dichter und Moralisten Jeremias wurde diese Ehre zuteil.Die klugen Rabbiner unserer Zeit sind im Holocaust umgekommen oder nach Amerika ausgewandert.Wir haben Rabbiner, die gerade das nicht gelernt haben, was man aus den besseren Episoden unserer Geschichte lernen sollte.Sie scheren sich keinen Deut um Moral.Für sie gibt es nur eine jüdische Moral.Sie graben einen Satz aus den heiligen Schriften aus, nach dem es erlaubt sein soll, auch unschuldige Gojim umzubringen, doch sie vergessen, daß Gott den Kindern Israel zürnte, als sie über d en Tod der Ägypter im Roten Meer frohlockten: „Meine Geschöpfe ertrinken im Meer, und ihr jubelt?“ Der Augenblick der Wahrheit ist gekommen.Auf der einen Seite steht eine Gesellschaft, die fortschrittlich und tolerant sein muß, wenn sie überleben will, auf der anderen Seite eine Bevölkerung, die im Mittelalter lebt, und wer sich letztlich durchsetzt, sind die Eltern meines Großvaters.Auf die Frage, wer euch mit der Waffe in der Hand verteidigen wird, wenn ihr alle Talmud lernt und den Wehrdienst verweigert, bekommen wir die Antwort, daß Gott sie schon beschützen werde.Dann ver steht man, warum der Rabbi von Lubawitsch, dessen Auferstehung als Messias täglich erwartet wird, was eine ganz und gar unjüdische Vorstellung ist, geglaubt hat, es habe einen faulen Ast am Baum des Judentums gegeben.Gott schütze uns vor solc hen Gottesbekennern! Es gibt die Geschichte von dem Juden, der eine Insel entdeckte und dort ganz allein lebte.Er baute einen Laden, ein rituelles Bad, ein Haus und zwei Synagogen.Einmal kam jemand auf die Insel und fragte: Sie leben doch allein, wozu brauchen Sie zwei Synagogen?Er sagte: In einer bete ich, und in die zweite geh‘ ich ums Verrecken nicht! Übersetzung: Beate Esther von Schwarze Der Streit zwischen säkularen und religiösen Juden ist so alt wie Israel – und genauso kompliziert wie die Beziehung zwischen israelischer und jüdischer Identität.Am liebsten hätten die überwiegend säkularen Staatsbrüder die religiöse Identität des Landes ganz durch nationalistische Symbole ersetzt.Ironischerweise aber sind alle Symbole, die das jüdische Volk einigen (das Land Israel, die hebräische Sprache, der Davidstern und so weiter) mit der Bibel verbunden.Eine klare Trennung zwischen Staat und Religion hätte somit die Legitimation Israels in Frage gestellt. Als Lösung wurde eine interessante Symbiose geschaffen: Der Staat Israel und die säkulare Bevölkerung erhielten von den Orthodoxen einen „Koscher„-Stempel für ihr Judentum.Im Gegenzug dürfen die orthodoxen Rabbiner über viele Fragen des täglichen Lebens ausschließlich bestimmen, von der Wiege bis zur Bahre.Zu den Privilegien gehörten zudem finanzielle Unterstützung für ihre Institutionen und die Befreiung vom Militärdienst.Dieser oft kritisierte – aber für beide Seiten dennoch bequeme – St atus quo dauert bis heute an. Der Schriftsteller Yoram Kaniuk gehört zu jenen säkularen Israelis, die in diesem Status quo eine große Gefahr für die Zukunft sehen.Yoram Kaniuk ist 1930 in Tel Aviv geboren, er wurde im Unabhängigkeitskrieg 1948 verwundet. Sein Vater, der von Berlin nach Palästina eingewandert war, stammte aus Galizien.Kaniuks Romane handeln von dem israelischarabischen Konflikt, dem jüdischen Verhältnis zur deutschen Geschichte und vor allem immer wieder von der Suche nach Identität.Zu den Werken, die auf deutsch erschienen sind, gehören „Bekenntnisse eines guten Arabers“,Adam Hundesohn“ und „Der letzte Jude“.

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„Oliver  Janich“  „ECONOMIST“  – Rothschild kündigt die neue Weltordnung  für 2017 an

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Apokalypse oder Anarchie?

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von „yes we (s)can“ zu „make America great again“

<NULLSelbstReflexion und immer schön die SCHULD auf die ANDEREN schieben>

(<TRUMP lässt die Hosen runter – wer hier nicht erkennt das TRUMP nur ein — von wem auch immer gelegt — „faules Ei“ ist, wird es spätestens 2017 merken – noch dazu ein schlechter Schauspieler?!>)

„TRUMPs REDE“ vor der AIPAC

Wieso hetzt TRUMP gegen IRAN?

TRUMP spricht als lebenslanger Unterstützer  und wahrer Freund ISRAELs
PalästinaIsrael

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neopressehttp://www.neopresse.com/politik/naherosten/israel-der-fall-vanunu-und-die-samson-option/

Israel: Der Fall Vanunu und die Samson- Option

Das massive Atomwaffenarsenal Israels ist wohl eines der am schlechtesten gehüteten Geheimnisse der Welt. Der letzte US-Präsident, der das israelische Atomprogramm und die damit verbundenen Verletzungen internationalen Rechts untersuchen ließ, war J.F. Kennedy, doch dessen Bemühungen blieben erfolglos. Bis zu seiner Ermordung gelang es Kennedy nicht, das atomare Aufrüsten Israels zu stoppen. Nach seiner Wahl zum US-Präsidenten kündigte Barack Obama im Jahr 2009 zwar eine „atomwaffenfreie Welt“ an, doch was aus vielen Ankündigungen Obamas geworden ist, sehen wir heute.

Laut der „Sipri-Datenbank“ gehört neben den USA und Frankreich seit Anfang der 60er Jahre auch die Bundesrepublik zu den wichtigsten Rüstungslieferanten Israels. Allein in den Jahren 2001 bis 2013 umfassten die Rüstungsexporte Deutschlands Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Kriegsschiffe, Sprengkörper, elektronische Geräte, Waffen, Kleinwaffen, Munition, chemische Stoffe und vieles andere, ganz gegen die eigenen Richtlinien, die Waffenexporte in Krisenregionen verbieten.

Aus der Sicht Israels kommt eine eigene Bewaffnung ohne Nuklearsysteme gar nicht in Frage. Nach Aussagen von Louis Rene Beres, Professor für Politikwissenschaften an der Purdue University, würde die Abschaffung der Atomwaffen zur Folge haben, dass ein genozidaler Krieg nach Israel getragen werde. Beres verfasste diverse Schriften zu dieser Thematik und war einst Berater von Ariel Sharon. Die USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und andere Länder unterstützen Israel bei der militärischen Aufrüstung und sehen dabei über Verletzungen internationalen Rechts, Spionage und Geheimdiensteinsätze großzügig hinweg. Das gesamte Atomwaffenarsenal Israels dient jedoch nicht dem Zweck, andere Länder in Nahost anzugreifen, sondern hat einen anderen Hintergrund: Die „Samson-Option“. Die Namensgebung stammt von dem biblischen Charakter, der seinen Feinden zwar unterlag, dem es jedoch gelang diese durch die Zerstörung des Philister-Tempels mit in den Untergang zu reißen. Und so soll die „Samson-Option“ dazu dienen, die Welt einer globalen nuklearen Katastrophe auszusetzen, sie in Schutt und Asche zu legen, für den Fall, dass Israel untergeht.

Diese Option ist dabei weitaus mehr als nur Abschreckung und potentielle Ziele sind nicht nur auf mögliche Kriegsgegner beschränkt. Bereits im Jahr 2002 erwähnte Martin van Creveld, Professor für Militärgeschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem, bei einem Interview mit dem niederländischen Wochenmagazin „Elsevier“, dass Israel über mehrere hundert Atomsprengköpfe und Raketen verfügt, die Ziele überall auf der Welt angreifen könnten, eventuell sogar Rom. Van Creveld betonte damals, dass die meisten europäischen Hauptstädte Ziele der israelischen Luftwaffe wären und unterstrich dabei die Schlagkraft und Fähigkeit der israelischen Armee, die er als zweit- oder drittstärkste der Welt einstufte. „Wir haben die Fähigkeit, die Welt mit uns in den Untergang zu reißen und ich kann Ihnen versichern, dass dies geschehen wird, ehe Israel untergeht!“, so van Creveld in dem damaligen Interview.

Colonel Warner D. „Rocky“ Farr, vom Air War College (Air University Maxwell Air Force Base) verfasste mehrere Studien über das massive Arsenal an Atomsprengköpfen und Raketen mit hoher Reichweite, welches Israels seit der Staatsgründung aufgebaut hat. In seiner Folgerung ist „Israels Fähigkeit, einen modernen Holocaust zu verursachen, der beste Weg, sich niemals wieder einem ausgesetzt zu sehen!“

1971 bemerkte die damalige israelische Ministerpräsidentin Golda Meir in einem BBC-Interview, dass für den Fall einer drohenden israelischen Niederlage bei einer militärischen Auseinandersetzung, der Staat Israel bereit sei die gesamte Region, ja die ganze Welt mit in den Untergang zu reißen. 2002 stellte David D. Perlmutter, Professor für Massenkommunikation an der State University of Louisiana, in einem Beitrag für die Los Angeles Times die Frage, was für die judenhassende Welt als Vergeltung für Jahrtausende an Massakern gerechter wäre, als ein nuklearer Winter. Bevor die USA 2002 mit der Invasion in den Irak begannen, wies Premier Sharon auf mögliche Angriffe gegen Israel mit einer entsprechenden Reaktion hin. Der damalige israelische Verteidigungsanalyst Zeev Schiff sagte diesbezüglich: „Israel könnte mit einem nuklearen Vergeltungsschlag reagieren, der den Irak als Land beseitigen würde!“ Auch der ehemalige israelische Außenminister Shimon Peres gab 1998 zu, dass Israel seine Atomwaffen in „aussichtslosen Fällen“ einsetzen würde.

Es gibt noch zahlreiche weitere Aussagen, Dokumente und Beispiele für das Vorhandensein und die Einsatzfähigkeit des israelischen Atomwaffenarsenals, umso erstaunlicher ist deshalb der Fall „Vanunu“, den man in der heutigen Zeit als frühen „Whistleblower“ bezeichnen würde. Mordechai Vanunu, Sohn jüdisch-marrokanischer Einwander, ist israelischer Nukleartechniker und gab 1986 Details über Israels Atomwaffenprogramm im „Dimona Nuclear Research Center“ in der Negev-Wüste, preis. Im selben Jahr konvertierte Vanunu zum Christentum und wurde vom israelischen Geheimdienst verschleppt und später verurteilt. Nach 18 Jahren Haft, davon 10 Jahre in Einzelhaft wurde Vanunu im Jahr 2004 entlassen. Doch auch danach musste er strenge Auflagen beachten; Meldepflicht und Kontaktsperren wurden verhängt. Nun wurde „WhistleblowerVanunu erneut von der israelischen Staatsanwaltschaft angeklagt. Ihm wird zur Last gelegt, er habe im Jahr 2013 ohne Erlaubnis mit zwei US-Bürgern gesprochen, 2015 habe er einem israelischen Sender ein TV-Interview gegeben und er habe seine Wohnung gewechselt, ohne die Polizei hierrüber in Kenntnis zu setzen.

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TRUMPs Wahl-Versprechen?!  (<steckt er vielleicht selbst mitdrin?>)

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/us-wahl-donald-trump-hillary-clinton-ermittlungen

US-Wahl: Trump will offenbar keine Ermittlungen gegen Clinton

„Sperrt sie ein“ war Trumps Slogan im Wahlkampf. Jetzt verlautet aus seinem Team, er wolle keine weiteren Ermittlungen gegen seine Rivalin Hillary Clinton anstrengen.