HEILUNG — KEIN SYMPTOM-PFLEGE-PFUSCH — /// NAZI-JURIST: „Walter Hallstein“ und die „EU““ — – — – PHARMA-KARTELL in der NAZI-ZEIT — – „Matthias Rath“ /// Dr. Karin Bender-Gonser – Dr. Andreas Noack – KARIES – – FLUORID //// Das Herz – „Markus Peters“ /// Mitochondrien als Schlüssel zur Gesundheit — – Enzyme und Fermentation im Darm – – Darm und YACON /// Arten-Vielfalt bedroht wegen „“GEN-TECH““ – – – – „TALEN““ – „Crispr-Cas“ – – – – – – „Klöckner CDU““ – „Die ANTI-NATUR-PARTEI“ und  NATÜRLICH GEGEN das „“VOR-SORGE-PRINZIP““ /// „“Groß-DEMO““ gegen „KILLER-ROTOREN““ in BERLIN am „“23 Mai 2019″“ vor dem „Bundes-KANZLER-AMT““ um 14:30 Uhr /// „VIETNAM“ – „AGENT ORANGE““ – – „Bill GATES““ – – – „Tonkin-LÜGE““ – „Operation POPEYE““

siehe auch „IMPF-ZWANG mit SPAHN und NAHLES“

 

HEILUNG nicht ERWÜNSCHT

WENN man keine HEILUNG anbieten kann  – WEIL man NICHT aus der  ganzheitlichen SichtWeise Wege für die  Heilung finden will

Wissenschaft: macht sich aus Teil-Wissen und jeder Menge an angesammelten Wissenslücken z.B. in der Medizin ein Modell für die  „Reparatur des Menschen““  darauf folgt dann der SymptomPflegePfusch

 

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Das HEILWISSEN ist NICHT GEFRAGTMENSCHEN die sich nicht dem STÜMPERHAFTEN WISSEN der MEDIZIN unterwerfen wollen werden wie in der NAZIZEIT diffamiert und AUSGEGRENZT

Die MIESE FIESERobert-Koch-Institut-HETZ-JAGD““

ES GILT DAS GESETZ der „LÜGEN-und BETRUGsPHARMAGLAUBENSSEKTE„“

die HATZ auf HEBAMMEN und somit  die DIFFAMIERUNG von WEIBLICHEM WISSEN und ERFAHRUNG  – ganz KLAR daß hier AXEL-SPRINGER mit DABEI ist – ERINNERUNG an düsterste ZEITEN: VERNICHTUNG von HEIL-WISSEN im ZEIT-ALTER der HEXEN-VERBRENNUNG über die satanische KIRCHE  – –  – die KIRCHE ist der HAUPT-FEIND der WEIBLICHKEIT

WENN NICHT das GIFT das den KINDERN gespritzt wird ein RISIKO ist  sondern die HEBAMME

https://www.welt.de/gesundheit/plus193003179/Masern-Impfung-Wenn-die-Hebamme-ein-Gesundheitsrisiko-wird.html?source=k143_control.capping.sondergruppe-lage-2.3.193003179

Masern-Impfung

Wenn die Hebamme zum Risiko fürs Baby wird

Das Thema Impfungen scheint in der Hebammenschaft heikel

Quelle: dpa-infocom GmbH

Es wird darüber diskutiert, ob man Eltern verpflichten soll, ihre Kinder impfen zu lassen. Bei der Diskussion wird häufig eine Gruppe übersehen: die Hebammen. Oft sind sie die engsten Vertrauten von Eltern in einer hochsensiblen Lebensphase. Ihr Wort hat Gewicht. Doch viele Hebammen scheinen der Immunisierung von Babys kritisch gegenüber zu stehen.

Vor zwölf Jahren hat das Robert-Koch-Institut eine Studie veröffentlicht, die diese Beobachtungen mit Zahlen untermauerte. Die Behörde wollte wissen, wie Hebammen zum Impfen stehen, das Ergebnis war niederschmetternd....

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Wie sich diese FOLTERTORTUR für das KIND an-FÜHLT interessiert niemanden und ob es vielleicht zu denen gehören wird die als NEBENWirkung schwere SCHÄDEN bekommen wie z.B. von  ALLERGIEN bis……..weil das IMMUNSYSTEM mit dieser GIFT-KANONE überfordert istiiiizzzzzzii

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Wer BEHERRSCHT die WELT und die GESUNDHEIT

Es ist NICHT das INTERESSE des PHARMAKartells daß Menschen GESUND sind  schon deshalb sollte IMPFEN aufs HÖCHSTE HINTERFRAGT werden

ube.com/watch?v=GxzuOUjHolo

Wissen schafft Gesundheit

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tube.com/watch?v=6DYkWo59iqM

Dr. Rath  – EU – Politische Perspektiven

NAZIJURIST: „Walter Hallstein“ – die Nazi-Wurzeln der BRÜSSELER „EU““

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Dreimal und Du bist raus: Höchste Zeit, Bayers ›Profit über das Leben‹ – Strategie ein Ende zu setzen

Dreimal und Du bist raus: Höchste Zeit, Bayers ›Profit über das Leben‹ – Strategie ein Ende zu setzen

Am Donnerstag, den 4. April 2019, veröffentlichte unsere Stiftung einen Artikel, der die wachsenden Probleme Bayers nach der Übernahme von Monsanto beschrieb und wie diese den Konzern zu verzweifelten Taten motivieren könnten. Wir verwiesen auf die zwei bereits von Bayer verlorenen Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit Glyphosat, jene Chemikalie, die im Pflanzenvernichter Roundup enthalten ist und die im Verdacht steht, Krebs zu erregen. Weitere 11000 Klagen sind hierzu noch anhängig und stellen somit die Zukunft des Konzerns ernsthaft in Frage. Doch Bayers größter Alptraum ist nicht Glyphosat – es ist die unrühmliche Rolle, die das deutsche Flagschiff der Pharma-/Chemieindustrie als wirtschaftlich treibende Kraft hinter zwei Weltkriegen gespielt hat.

Seit mittlerweile mehr als einem Jahrhundert muss Bayer Unsummen aufgewendet haben, um seine kriminelle Vergangenheit so gut es geht, aus den Geschichsbüchern fernzuhalten. Die wahre Gefahr der Glyphosat-Prozesse sind für den Konzern, dass die juristischen Aufzeichnungen des Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunals aus den Jahren 1947-1948 an die Oberfläche gelangen. Dann stünde nach acht Jahrzehnten beharrlichen Schweigens die entscheidende Rolle Bayers am Aufstieg der Nazis und an den deutschen Welteroberungsplänen im Rahmen des Zweiten Weltkriegs im Schlaglicht.

Dass in der vergangenen Woche, nur 48 Stunden nach Erscheinen unseres Artikels bereits eine Viertelmillion Menschen den wachrüttelnden Text gelesen hatten, überrascht kaum. Offenbar war Bayer daraufhin gezwungen, eine ›Charme-Offensive‹ zu starten. Vier Tage nach unserem Artikel kündigte das Unternehmen an, es werde Studien veröffentlichen, die bislang unter Verschluss waren und welche die angebliche Harmlosigkeit von Glyphosat aufzeigten.

Mit diesem Schritt wollte Bayer in Sachen Glaubwürdigkeit augenscheinlich einige Punkte gut machen gegenüber einer zunehmend skeptischer werdenden Öffentlichkeit. Die Botschaft sollte lauten ›Wir sind transparent – Ihr müsst uns glauben‹. Das Problem dabei ist: Diese PR-Strategie stammt nicht von irgendeinem Unternehmen, sondern von Bayer, einem Konzern, dessen Täuschungs- und Vertuschungsmanöver und dokumentierte Verbrechen gegen die Menschlichkeit schon über ein Jahrhundert zurückreichen.

Die Brisanz der Situation, in der sich Bayer befindet, und die wachsende Zahl von Gebieten, bei denen die Firma unter Druck gerät, sollte nicht unterschätzt werden. In einer Analyse, die am 8. April im Wall Street Journal (WSJ) erschien, gestand Bayer ein, es sehe einer »juristischen Abrechnung« entgegen. Nach Ansicht der Klägeranwälte, so das WSJ, habe Monsanto unter Zuhilfenahme (vorgeblich) unabhängiger Wissenschaftler die Sicherheitsuntersuchungen zu Roundup verdreht. Die jetztige Klagewelle, die das Pestizid mit dem Entstehen von Krebs in Beziehung setzt, stelle für Bayer eine der größten Belastungen dar.

Das Auseinanderklaffen in den Bewertungen des toxischen Wirkstoffs Glyphosat kann wie folgt zusammengefasst werden: Je enger die Verbindung der ›Sicherheits‹-Studien mit Monsanto/Bayer, desto harmloser war die Substanz. Umgekehrt gilt: Je unabhängiger die Forschungsarbeiten dazu – einschließlich der Studien unseres eigenen Forschungsinstituts –, desto stärker kommt die wahre Natur von Glyphosat als giftige und krebserregende Substanz zum Ausdruck.

Unterschlagung von Daten zur Gefährlichkeit von Medikamenten

Die Vertuschung von Daten, in denen sich die Gefahren hauseigener Produkte wiederspiegeln, zieht sich durch Bayers Vergangenheit. Im August 2001, nachdem herauskam, dass der Tod von 31 Patienten in den USA auf dessen Cholesterinsenker Baycol/Lipobay zurückging, nahm der Pharmakonzern das Statin aus dem Verkauf. Wenig später wurde aufgedeckt, dass Bayer-Vorstandsmitglieder schon lange vor diesem erzwungenen Marktrückzug von den schwerwiegenden Problemen des Medikaments wussten. Wie die New York Times 2003 berichtete, legen E-Mails, Memos und eidesstattliche Aussagen nahe, dass Bayer das umsatzträchtige Mittel beworben hatte, obwohl Verantwortlichen bereits bekannt war, dass Patienten infolgedessen erkrankten oder sogar starben. Weltweit werden gut 100 Todesfälle auf die Wirkung von Baycol/Lipobay zurückgeführt.

Im September 2006 stellte Bayer erneut unter Beweis, dass es mit Datenunterschlagung auf Kosten von Menschenleben nicht lage hadert. Die US-Arzneimittelbehörde FDA gab bekannt, dass das Unternehmen die Offenlegung einer großen Studie zur Sicherheit von Trasylol unterlassen habe, einem bei Herzoperationen eingesetzten Mittel. Die Studien wiesen darauf hin, dass Trasylol das Sterberisiko erhöhte sowie das Risiko für schwere Nierenschäden, Herzversagen und Schlaganfall. Daraufhin gab Bayer sein Versäumnis zu, allerdings mit der Behauptung, dies sei »irrtümlicherweise« geschehen. Schätzungen besagen, dass 22000 Menschen noch leben könnten, wäre Trasylol frühzeitiger vom Markt genommen worden.

Angesichts des manipulativen Umgangs mit Daten über die Gefahren seiner Produkte ist klar, dass Bayer hinsichtlich seiner Beteuerungen zur ›Sicherheit‹ von Glyphosat nicht zu trauen ist. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass Monsanto selbst angeklagt wurde, die Belege für die Krebsrisiken seines Pflanzenvernichters über Jahre hinweg unterdrückt zu haben. Dass Bayer, obwohl es um dieses juristische Minenfeld der Firma Monsanto – immerhin das meist gehasste Unternehmen der Welt gewiss weit genauer im Bilde war als die Allgemeinheit, dennoch freudig den Hersteller von Glyphosat erwarb, spricht Bände.

Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Fritz Ter Meer, Geschäftsführer von IG Farben und Vorsitzender von Bayer

Fritz Ter Meer, ein Geschäftsführer von IG Farben und Vorsitzender von Bayer, wurde in Nürnberg verurteilt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, darunter auch seine Verstrickungen an Auschwitz

Unter all seinen kriminellen Machenschaften ragen Bayers Rolle in der IG Farben, seine Beteiligung an Auschwitz und die Mitverantwortung an zwei Weltkriegen am stärksten heraus, und es dürfte den Konzern am meisten Mühe gekostet haben, diese schockierenden Tatsachen zu unterdrücken. Bis auf den heutigen Tag bleiben diese mörderischen Verstrickungen in der Firmengeschichte bemerkenswerterweise auf der Webseite des Konzerns unerwähnt.

Während des Ersten Weltkriegs war Bayer an der Entwicklung und Herstellung einer Reihe von Giftgasen, darunter Senfgas, beteiligt. Eingesetzt wurden diese chemischen Kampfstoffe in der gezielten Absicht, verheerende Schäden bei tausenden von Menschen anzurichten und gegnerische Armeen massenhaft dahinzuraffen. Sie wurden somit zu den ersten Massenvernichtungswaffen dieses Planeten.

Während des Zweiten Weltkrieges war Bayer Teil der IG Farben und schuf somit das größte Chemiekartell in der Geschichte Deutschlands. Seine patentgeschützten Medikamente wurden an Gefangenen von Auschwitz und anderen Konzentrationslagern getestet, die wie Tiere im Labor missbraucht wurden. Durchgeführt wurden solche Experimente von Dr. Helmuth Vetter, einem bei Bayer angestellten SS-Arzt in Auschwitz.

Nach dem Krieg wurde Fritz Ter Meer, einer der Geschäftsführer der IG Farben, in den Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunalen zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt: wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Massenmord, Sklaverei und Plünderung. Doch nach nur zwei Jahren kam er wieder frei und wurde prompt wieder Vorstandsvorsitzender bei Bayer.

Ein Intensivstraftäter

Viele US-Staaten weisen in ihrer Gesetzgebung Maßnahmen gegen Gewohnheitsverbrecher auf. Landläufig werden diese Gesetze als ›three-strikes‹ laws bezeichnet, weil sie für Menschen, die bereits mehr als zweimal wegen schwerer Vergehen schuldig gesprochen wurden, bindend eine lebenslange Haftstrafe vorsehen.

Gäbe es bezogen auf die gesamte Welt entsprechende Gesetze, wäre Bayer zweifellos längst ein Kandidat dafür. Die Übernahme Monsantos durch den berüchtigten Pharma- und Chemiekonzern bestätigt uns abermals, dass Bayer unablässig den Profit über das Leben setzt.

Wenn wir tatsächlich eine Welt der Gesundheit, des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert verwirklichen wollen, sollten Unternehmen wie Bayer, die sich als Wiederholungstäter gegen die Interessen der Menschheit erwiesen haben, keinen Platz in unserer Gesundheits- und Nahrungsmittelversorgung einnehmen.

 

Paul Anthony Taylor

Paul Anthony Taylor

Der Executive Director der Dr. Rath Health Foundation ist einer der Koautoren des explosiven BuchsDie Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“. Paul ist auch unser Experte zum Thema „Codex Alimentarius-Kommission“ und hat Augenzeugenerfahrung als offizieller beobachtender Teilnehmer bei diesen Treffen.

Bevor er seine Arbeit bei der Stiftung antrat war Paul in der Musikindustrie aktiv. Er arbeitete als Keyboard-Spieler und Programmierer mit Künstlern wie Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas und Primal Scream.

Sein Interesse an natürlicher Gesundheit wuchs, als er 1991 an Störungen erkrankte, die aus einem chronischen Erschöpfungssyndrom resultierten. Durch natürliche Gesundheitstherapien wurde er schließlich vollständig geheilt. Ein Treffen 2002 mit Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki bei einer Anti-Codex-Demonstration in Berlin inspirierte ihn zu einer lebensverändernden Entscheidung und er verließ die Musikindustrie um für die Stiftung zu arbeiten und das Recht der Patienten zu verteidigen, weltweit freien Zugang zu natürlichen Gesundheitsverfahren zu haben.

Auf Twitter ist Paul unter @paulanthtaylor zu finden.

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Die „EU““ und ihre LEICHEN im KELLER

https://europa.eu/european-union/sites/europaeu/files/docs/body/walter_hallstein_de.pdf

Walter Hallstein war der erste Präsident der Kommission der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft (1958–1967). Er war ein überzeugter Europäer, der sich mit viel Engagement für die europäische Einigung einsetzte.
Als Präsident der EWG-Kommission wirkte Hallstein auf die rasche Verwirklichung des Gemeinsamen Marktes hin. Sein Enthusiasmus und seine Überzeugungskraft förderten die europäische Integration noch über seine Amtszeit hinaus. Während seines Mandates schritt die Integration deutlich voran.
International bekannt wurde Hallstein, der ehemalige Staatssekretär im deutschen Außenministerium, durch die „Hallstein-Doktrin“ der 1950er Jahre, die die deutsche Außenpolitik auf Jahre hinaus prägen sollte. In ihrem Mittelpunkt stand die Verankerung der jungen Demokratie in Westeuropa.
Walter Hallstein:
Diplomatische Antriebskraft einer zügigen europäischen Integration

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tube.com/watch?v=-PX1qz16mzg

Der Nazi-Hintergrund von Walter Hallstein

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utube.com/watch?v=cWRrl_XafIY

Unsere wichtigste Fähigkeit – Interview mit Dr. Andreas Noack [Trailer]

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Über das größte Gift und unsere wichtigste Fähigkeit – Interview mit Dr. Andreas Noack

Das HERZ ist KEINE PUMPEzzziii

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MORDANSCHLAG AUF DR. ANDREAS NOACK! Interview über aktuelle Ereignisse

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utube.com/watch?v=JAswLHLoxIk

1/2: Markus Peters: Das Herz als Beziehungsorgan zu mir selbst, zur Welt und zur Göttlichen Welt

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Markus Peters über das Herz und die Gesetze von Raum und Zeit

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be.com/watch?v=Pv0NJklo8ak

Interview mit Dr. Markus Peters – Arzt und Buchautor über sein Buch „Gesundmacher Herz“  Part 1

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outube.com/watch?v=aSDH9hhpXeQ

Interview mit Dr. Markus Peters – Arzt und Buchautor über sein Buch „Gesundmacher Herz“ Part 2

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utube.com/watch?v=rniAu7BElfw

Interview mit Dr. Markus Peters – Arzt und Buchautor über sein Buch „Gesundmacher Herz“  Part 3

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Zahnärztin packt aus! Dr. Karin Bender-Gonser – Dr. Andreas Noack

Was macht FLUORID

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siehe auch „KREIDE-ZÄHNE“ – „BISPHENOL A“ – „GLYPHOSAT“ – „FLUORID“

Wenn sich die Wissenschaft RAT-LOS und HILF-LOS ZEIGTzzzziiii

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kreidezaehne-zahnaerzte-warnen-vor-neuer-volkskrankheit-mih-a-1209122.html

Kreidezähne bei Kindern

Zahnärzte warnen vor neuer Volkskrankheit

Deutsche Zahnärzte schlagen Alarm: Immer mehr Kinder leiden unter porösen Zähnen, bei den Zwölfjährigen ist jeder Dritte betroffen. Die Ursachen der Kreidezähne geben Rätsel auf.

Frontzähne mit MIH

Norbert Krämer

Frontzähne mit MIH

Lange Zeit war Karies das größte Problem in den Mündern der Schüler in Deutschland. Mittlerweile aber gibt Zahnärzten ein ganz anderes Krankheitsbild Grund zur Sorge: Immer mehr Kinder leiden unter porösen Zähnen, bei denen sich der Zahnschmelz nicht richtig ausgebildet hat. In einer aktuellen Pressemitteilung warnt die Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) vor einer neuen Volkskrankheit.

Bei der sogenannten Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – kurz MIH – bahnen sich die Zähne bereits mit Schäden ihren Weg durch den Kiefer in die Mundhöhle. Bei manchen Kindern zeigt sich die Störung anfangs nur durch Flecken auf der Oberfläche der Zähne. Andere leiden zusätzlich unter Hitze- und Berührungsempfindlichkeit. Im schlimmsten Fall sind die Zähne so porös, dass ein Teil bereits beim Durchdringen des Kiefers abbricht.

Laut aktuellen Untersuchungen entwickeln etwa zehn bis 15 Prozent aller Kinder in Deutschland die Krankheit. Bei den Zwölfjährigen beträgt die Quote der Deutschen Mundgesundheitsstudie zufolge sogar mehr als 30 Prozent. „Bezogen auf die Mundgesundheit und die Lebensqualität der Kinder ist MIH mittlerweile ein größeres Problem als Karies in dieser Altersgruppe“, sagt Norbert Krämer von der Universität Gießen.

Erst seit 1987 bekannt

Am häufigsten betrifft MIH einen oder mehrere Backenzähne. Seltener tritt der poröse Schmelz aber auch bei Schneide- oder Milchzähnen auf. Um die Krankheit zu diagnostizieren, reicht ein geschulter Blick in den Mund. Kreidezähne haben weißlich-cremefarbige bis gelblich-braune Flecken. Je dunkler die Farbe ist, desto poröser ist der Schmelz. Gelangt ein Zahn gesund in die Mundhöhle, besteht keine Gefahr mehr.

Leichte (links) und schwere (rechts) Form der MIH

Norbert Krämer

Leichte (links) und schwere (rechts) Form der MIH

Obwohl die Zahl der Betroffenen wächst, wissen Mediziner bislang nur wenig über die Krankheit. Wissenschaftlich beschrieben wurde sie erstmals 1987, einen einheitlichen Namen trägt sie erst seit einer Konferenz im Jahr 2001. „Es handelt sich noch um eine sehr junge Erkrankung“, sagt Krämer. „Als ich in den Achtzigerjahren ausgebildet wurde, war eher das Thema, ob jemand solche Zähne schon einmal gesehen hat.“ Heute seien Kreidezähne allgegenwärtig.

Trotzdem werde das Problem oft ignoriert, sagt Krämer. „Es müsste dringend geforscht werden. Doch es gibt immer weniger Lehrstühle für Kinderzahnmedizin in Deutschland.“ Vor allem die Ursache der porösen Zähne gibt bis heute Rätsel auf. Sicher ist nur, dass sich der Zahnschmelz der betroffenen Zähne im Zeitraum zwischen dem achten Schwangerschaftsmonat und dem vierten Lebensjahr entwickelt. Das erste Lebensjahr scheint für die Fehlbildung entscheidend zu sein. Dann müssen wahrscheinlich mehrere Faktoren zusammenkommen, damit MIH entsteht.

Stoffe aus Plastik als Auslöser?

„Jüngste Untersuchungen deuten darauf hin, dass Bisphenol A bei der Entstehung eine große Rolle spielt“, sagt Krämer. Bei Versuchen mit Ratten entwickelten die Tiere nach der Gabe des Stoffs poröse Zähne. Bisphenol A steckt als Weichmacher in Plastik, in Babyflaschen ist es seit 2011 verboten. „Für mich wären Stoffe aus Plastik als Auslöser auch sehr plausibel“, sagt Krämer mit Blick auf die junge Geschichte der Krankheit. „In dieser Hinsicht hat sich unser Verhalten in den vergangenen Jahren gewandelt. Heute ist selbst die Bio-Gurke in Plastik verpackt.“

Noch handele es sich dabei aber nur um Verdachtsmomente, schränkt der Experte ein. Daneben seien unter anderem Infektionskrankheiten, Antibiotika, Windpocken, Einflüsse durch Umweltgifte wie Dioxin, Probleme während der Schwangerschaft oder Erkrankungen der oberen Atemwege als mögliche Auslöser denkbar.

Das Problem: Solange Ärzte die genaue Ursache nicht kennen, können sie auch nicht vorbeugen. Welche Folgen das hat, musste Krämer, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde, schon in der eigenen Familie beobachten: Bei seiner Enkelin entdeckte der Mediziner poröse Backenzähne – schon im Milchgebiss.

Karies vermeiden, Zähne erhalten

Hat ein Kind MIH, zielt die Behandlung aktuell vor allem darauf ab, Karies abzuwenden. In der porösen Oberfläche der betroffenen Zähne können sich schädliche Bakterien besonders gut einnisten. Hinzu komme, dass sich die raue Oberfläche schlechter reinigen lasse und berührungsempfindlich sei, schreibt Stefan Zimmer, Professor an der Universität Witten/Herdecke und Präsident de Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin in einem Statement. Das erschwere die Mundhygiene.

Um die Zähne vor Karies zu schützen, rät der Experte vor allem zu Fluorid – in Form von Zahnpasta, angereichertem Speisesalz, speziellem Lack oder Mundspülungen. Das Spurenelement kommt auch natürlich im Zahn vor. Es sorgt dafür, dass sich Mineralien in den Schmelz einlagern und legt sich wie ein Film auf den Zahn. Daneben können Zahnärzte die Furchen der Zähne mit Kunststoff versiegeln. Sind die Zähne extrem angegriffen und Stücke abgebrochen, können Kronen notwendig werden.

Ob ein Kind unter MIH leidet, lässt sich am besten im Alter von acht Jahren untersuchen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Körper in der Regel alle Backen- und Schneidezähne vollständig in die Mundhöhle geschoben. Bei schweren Formen können sich die Probleme jedoch auch schon früher bemerkbar machen, wenn die Zähne den Kiefer durchbrechen.

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outube.com/watch?v=k3CBprUBvK4

Sauer macht glücklich? Bakterien für Darm- und Mundgesundheit?

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Interview mit Fabian Fallenbüchel“ – – – – –  Lebenskraft Pur

HILFE bei Karies – XYLIT

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tube.com/watch?v=Gy92d3_oefg

Krankheit als Ausdruck der Seele und Epigenetik – Interview mit Dr. Rudolf Bolzius

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Gesunde Ernährung – Enzyme und Fermentation im Darm – Interview mit Dr. Rudolf Bolzius

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ube.com/watch?v=Rko8pvIx7kk

Burnout ist eine Erkrankung der Mitochondrien – Wege aus dem Burnout. Interview Dr. Rudolf Bolzius

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utube.com/watch?v=PF7WefGySOc

Mitochondrien als Schlüssel zur Gesundheit – Interview mit Dr. Rudolf Bolzius „Mitochondrien Doc“

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tube.com/watch?v=vZR_bNzno2k

„Yacon“-Sirup – Medizin für den Darm — – Interview mit „Yacon“-Bauern Ludmilla und Felix Niegelhell

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33682/

Wie Agro-Gentechnik zum Artenschwund führt

07.05.2019

Glyphosat Herbizide Pestizide
Glyphosat-Einsatz auf dem Rapsfeld (Foto: Chafer Machinery / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Eine von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind auf unserem Planeten vom Aussterben bedroht, gab der Weltbiodiversitätsrat gestern bekannt. Dazu trägt die industrialisierte Landwirtschaft mit Monokulturen gentechnisch veränderter Pflanzen (GVO), die mit passenden Pestiziden besprüht werden, wesentlich bei. Die Bundesumweltministerin forderte eine grundlegende Reform der Agrarpolitik.

„Besonders schlecht geht es Vögeln und Insekten, die in der Agrarlandschaft leben“, sagte Josef Settele, einer der leitenden Autoren des neuen Biodiversitätsberichts, der Süddeutschen Zeitung (SZ). Zum einen fänden sie auf den effektiv genutzten Agrarflächen keinen Lebensraum mehr. Zum anderen machen den Insekten, die wiederum die Vögel ernähren, Insektizide und Insektengift produzierende Gentech-Pflanzen zu schaffen. Setteles Lösung: Pestizideinsatz in der Landwirtschaft reduzieren. „Ich bin nicht für ein totales Verbot“, so der Insektenforscher gegenüber der SZ. „Aber ich bin überzeugt, dass der Einsatz dieser Mittel deutlich zurückgefahren werden kann, ohne dass die Produktion darunter leidet.“

„Die Gentechnik trägt mit GVO-Monokulturen, hohem Pestizideinsatz und der Verengung der angebauten Sorten- und Artenvielfalt direkt zur Verdrängung bio-diverser Kulturlandschaften und zum Artensterben in der Landschaft bei“, kritisierte auch Daniela Wannemacher, Gentechnikexpertin beim Bund für Umwelt- und Naturschutz BUND. Dabei habe der Bericht auch ergeben, dass die genetische Vielfalt dramatisch zurückgehe. „Und die Erhaltung von Diversität betrifft auch das genetische Erbe“, so Wannemacher. In der Landwirtschaft schrumpft die genetische Vielfalt etwa, weil zunehmend genetisch verändertes Saatgut der Agrarkonzerne den Anbau dominiert. Konventionelle regionale Sorten werden weniger weiterentwickelt.

Dass sich Genveränderungen auch auf die Inhaltsstoffe einer Pflanze oder Farbe und Geruch ihrer Blüten auswirken können, darauf wies die gentechnikkritische Organisation Testbiotech am Beispiel der Leinsaat hin. Dies könne erhebliche Auswirkungen auf Bienen und andere Insekten haben. Die Veränderungen könnten Wachstum und Fruchtbarkeit der Organismen beeinflussen, die sich von diesen Pflanzen ernähren. Entsprechende Effekte könnten sich dann in der Nahrungskette fortsetzen und auf die natürliche Artenvielfalt auswirken.

Für Peter Röhrig vom Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft hat der Biodiversitätsbericht eine zentrale Botschaft: „Wir brauchen eine grundlegende Systemänderung – insbesondere im Bereich Landwirtschaft und Ernährung.“ Eine zukunftsfähige Lebensmittelwirtschaft brauche stabile, vielfältige Systeme – und eine darauf ausgerichtete Züchtung, die ebenfalls auf genetische Vielfalt und Anpassungsfähigkeit setzt. „Öko-Bäuerinnen und Bauern auf der ganzen Welt beweisen jeden Tag, dass und wie eine Lebensmittelproduktion funktioniert, die uns mit gutem Essen versorgt, und gleichzeitig unseren Planeten erhält“, so Röhrig. Die Bio-Züchtung habe bereits viele erfolgreiche Ansätze entwickelt, wie das künftig noch besser gelingen könne. Hierauf müsse man künftig die Ressourcen konzentrieren.

Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sieht den Ausweg aus der Krise in einer grundlegenden Reform der Agrarpolitik, vor allem der EU-Agrarförderung. Das hatten auch zahlreiche Verbände in der Vergangenheit bereits gefordert. Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbund Deutschland, glaubt aber nicht, dass eine Reform kommen wird: „Angela Merkel lässt ein machtloses Umweltministerium Lösungsvorschläge entwerfen, die anschließend von den Klöckners, Scheuers und Altmaiers der Regierung erfolgreich neutralisiert werden“, so seine bittere Bilanz der Kabinettsarbeit der großen Koalition.

Für den Biodiversitätsbericht haben 450 Wissenschaftler aus 50 Staaten drei Jahre lang nahezu 15.000 Studien ausgewertet. Sie stellten fest, dass die Arten heute hundertmal schneller aussterben, als in den vergangen zehn Millionen Jahren. Ein Drittel der Landfläche und 75 Prozent des Wassers werden heute von der Landwirtschaft genutzt. Die Nahrungsmittelproduktion hat sich seit 1970 verdreifacht. Doch die Ressourcen seien begrenzt, warnen die Autoren. Mit der Artenvielfalt leide auch die Leistungsfähigkeit der Ökosysteme und damit die sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln weltweit, warnte Settele. [vef]

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https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/monsanto-franzoesische-justiz-leitet-ermittlungen-gegen-bayer-tochter-ein-a-1266907.html

Bayer-Tochter

Französische Justiz leitet Ermittlungen gegen Monsanto ein

Bayer droht wegen seiner amerikanischen Saatgut-Tochter erneut Ärger: Weil Monsanto offenbar Kritiker beeinflussen wollte, hat die französische Justiz Ermittlungen gegen das Unternehmen aufgenommen.

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG

Martin Meissner / AP

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG

Die Pariser Staatsanwaltschaft leitet ein Ermittlungsverfahren gegen den Saatgut- und Pestizidhersteller Monsanto ein, weil dieser eine geheime Liste mit Kritikern in Frankreich geführt haben soll. Damit droht dem Bayer-Konzern, der Monsanto im vergangenen Jahr übernommen hatte, erneut juristischer Ärger wegen der US-Tochter.

Einem Bericht des Senders France 2 zufolge wollte Monsanto kritische Politiker, Wissenschaftler und Journalisten „erziehen“, besonders hartnäckige Gegner sogar „überwachen“. Nach einer Klage der Zeitung „Le Monde“und eines Journalisten, dessen Name auf der Liste stand, leitete die Staatsanwaltschaft in Parisein Ermittlungsverfahren wegen illegaler Erfassung privater Daten ein.

PR-Agenturen sollen die Liste im Auftrag des US-Konzerns geführt haben. Darin waren laut dem Bericht von France 2 zuletzt rund 200 Namen aufgeführt – mit Noten von 0 bis 5, je nach Einfluss und Grad der Unterstützung für Monsanto. Die Politiker, Wissenschaftler oder Journalisten wurden mit Privatadresse, Telefonnummer und sogar ihren Hobbys gelistet.

Auch die damalige französische Umweltministerin Ségolène Royal stand auf der Liste – als „null beeinflussbar„, wegen ihrer ablehnenden Haltung zu dem umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Die Sozialistin nannte es „pervers„, Menschen derartig einzustufen. Sie forderte Schritte, „um das System von schädlichem Lobbying zu säubern“.

Bayer betonte, keine Kenntnis von den Vorgängen gehabt zu haben. Der Konzern steht wegen der Monsanto-Übernahme im vergangenen Jahr massiv unter Druck. Die Aktionäre von Bayer hatten Konzernchef Werner Baumann Ende April die Entlastung verweigert. Zuvor war der Aktienkurs eingebrochen, weil in den USA wegen einer mutmaßlich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat klagen.

mal/AFP/Reuters

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NATÜRLICH hat die MONSATANISCHE >>>EU<<< GAR KEIN INTERESSE daran MONSATAN zu KONTROLLIERN EHER im GEGENTEIL

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) – „Die ANTI-NATUR-PARTEI“ und  NATÜRLICH GEGEN das „“VOR-SORGE_PRINZIP““

aus dem TEXT: ….Einmal ins Freiland entlassen, seien gentechnische Verände­rungen nie wieder zurückzuholen. Daher müssten ihre Risiken sorgfältig geprüft werden. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) plädierte dagegen bei einer Veranstaltung dafür, offen für neue Technologien der Pflanzenzüchtung zu sein. Von Anfang an machte sie keinen Hehl daraus, dass sie das EuGH-Urteil ablehnt. ….

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33686/

Europas Behörden können neue Gentechnik nicht kontrollieren

10.05.2019

Export Soja Hafen Transport
Export von Agrarrohstoffen (Foto: Oregon Department of Agriculture / flickr, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Würde ein Schiff im Hamburger Hafen illegal Sojaschrot aus den USA entladen, dessen Bohnen mit der neuen gentechnischen Methode TALEN verändert wurden, die deutschen Behörden könnten das derzeit nicht feststellen. Dass sie wegen fehlender Nachweismethoden ihren Kontrollpflichten nicht gerecht werden können, darauf wiesen einige Länder Europas nach Insiderinformationen bei einem Arbeitstreffen Ende April hin. Die Soja der Firma Calyxt, die US-Behörden nicht als gentechnisch verändert (gv) einstufen, dürfte nach europäischem Recht nur mit einer Genehmigung für gv-Futtermittel importiert werden.

Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Sommer 2018. Danach gelten auch für Pflanzen (und Tiere), die mit neuen gentechnischen Methoden wie TALEN oder Crispr-Cas verändert wurden, die Regeln für Gentechnik. Das heißt, sie müssen auf Risiken geprüft, genehmigt und gekennzeichnet werden sowie nachverfolgbar sein. Auch zehn Monate nach diesem rechtskräftigen Urteil wird in Deutschland und Europa immer noch über die Konsequenzen diskutiert. Nächster Termin dafür ist ein Treffen der europäischen Agrarminister kommende Woche in Brüssel.

In Deutschland streiten sich wie üblich das Agrar- und das Umweltressort: Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) versicherte diese Woche im Bundestag erneut, dass sie die Ansicht des EuGH teilt. Einmal ins Freiland entlassen, seien gentechnische Verände­rungen nie wieder zurückzuholen. Daher müssten ihre Risiken sorgfältig geprüft werden. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) plädierte dagegen bei einer Veranstaltung dafür, offen für neue Technologien der Pflanzenzüchtung zu sein. Von Anfang an machte sie keinen Hehl daraus, dass sie das EuGH-Urteil ablehnt. Die Diskussion der Bundesregierung zu den Konsequenzen aus dem Richterspruch sei noch nicht abgeschlossen, teilte eine Sprecherin des Umweltministeriums dem Infodienst gestern auf Anfrage mit. Und wenn keine Einigkeit erzielt wird, kann die deutsche Agrarministerin sich nächste Woche in Brüssel auch nicht positionieren.

Sie kann offenbar nicht einmal Fragen beantworten. „Die Abstimmung der im Vorfeld von der Kommission gestellten Fragen zur Implementierung des EuGH-Urteils zu Mutagenesemethoden innerhalb der Bundesregierung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen“, beschied das Agrarministerium diese Woche eine Anfrage der Grünen. Wie aus gut informierten Kreisen verlautete, haben die deutschen Bundesländer mitgeteilt, dass sie sich derzeit nicht in der Lage sehen, Genveränderungen, die mit neuen Technologien erzielt wurden, nachzuweisen.

Solche Nachweismethoden können dem Vernehmen nach jedoch entwickelt werden, wenn den Behörden Referenzmaterial der veränderten Pflanzen und Informationen über die Genveränderung zur Verfügung stehen. Die Mitglieder Arbeitsgruppe vom April wünschen sich daher eine Datenbank, in die alle europäischen Staaten ihre Informationen über sogenannten genomeditierte Pflanzen einspeisen. Auch die Daten der Patentämter, bei denen solche Pflanzen häufig angemeldet werden, sollen genutzt werden. Es gibt für die europäischen Agrarminister also einiges zu tun.

Dass die Bundesregierung dabei wenig handlungsfähig ist, wird von der Opposition heftig kritisiert. Das Urteil des EuGH sei klar, der Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD auch, meint der grüne Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. Agrarministerin Klöckner stellt den vermeintlichen Konsens aber massiv in Frage“, monierte der Gentechnikexperte. „Nachdem ihre Umwelt-Kollegin Schulze jetzt wenigstens eindeutig Stellung gegen Crispr bezogen hat, hat Klöckner definitiv kein Mandat, sich in Brüssel für eine Aufweichung der Gentechnik-Regeln einzusetzen.“ Im Übrigen sei es befremdlich, dass die EU-Staaten jetzt in Hinterzimmer-Meetings und Ministerräten meinen darüber beraten zu müssen, wie sie mit einem Urteil ‚umgehen‘ sollen, das doch vollkommen klar ist.

Auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft kritisierte: „Gentechnik durch die Hintertür ist höchst undemokratisch. CRISPR & Co. sind noch sehr junge Techniken, mit denen es keinerlei Erfahrungen auf dem Acker gibt, geschweige denn eine systematische Risikoprüfung“, erklärte Gentechnik-Expertin Annemarie Volling. Die Gentechnik-Konzerne und deren Lobbyisten wollten aber mit allen Mitteln verhindern, dass Crispr & Co. gekennzeichnet und reguliert werden, um ungestört ihre Profitinteressen durchsetzen zu können. [vef]

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utube.com/watch?v=9-Mp5ZIipPY

Dr. Klinghardt: Chemtrails – Alu –  Glyphosat – etc. – Teil 2

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tube.com/watch?v=haKwrZLfQaE

Dr. med. Dietrich Klinghardt: Warum sind wir krank? – Teil 1 –  Akasha Congress B2H 2016

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ube.com/watch?v=mhlSROzL59I

Dr. med. Dietrich Klinghardt – Lichttherapie – Neue Ansätze & Möglichkeiten Akasha Congress B2H ´16

LEIDER sind auf dem VIDEO auch die DESINFORMANTEN und „Falschen RATTEN“ „Joe Conrad„“  und auchMichael Vogt„“ –  DAS ist eben der BEWEIS der „KONTROLLIERTEN OPPOSITION„“ und EBEN auch ein sehr WICHTIGER LERNPROZESS zu UNTERSCHEIDEN wer SPRICHT die WAHRHEIT und WER NICHTzzzziiizzzii >>>>AUßer-IRDISCHE INTELLIGENZzzzziiii  – Joe ConradHaben wir GELACHT und REPTOLOIDE und  noch mehr BULL-SHIT<<<<<<

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Große Demo gegen Windräder in Berlin, 23.Mai 2019 vor dem Bundeskanzleramt, 14:30 Uhr

Große Demo gegen Windräder in Berlin, 23.Mai 2019 vor dem Bundeskanzleramt, 14:30 Uhr

EIKE-Redaktion
Es reicht! Für gerade einmal 4% der deutschen Primärenergie in Form von weitgehend unbrauchbarem Flatterstrom werden unsere Kulturlandschaften zerstört, Flugtiere und Insekten in Hekatomben vernichtet und die Gesundheit von Windrad-Anrainern durch Infraschall geschädigt. Bürgerprotest in Form einer Großdemo ist daher überfällig, die Franzosen haben das bereits erkannt. Diese Demo gegen Windräder nun in Berlin wird veranstaltet vom „AKTIONSBÜNDNIS Pro Natur zum Schutz unserer Heimat, Natur- und Kulturlandschaften“ email: info@berlin-demo.de, http://www.berlin-demo.de, V.i.S.d.P. Udo Bergfeld VI Rettet Brandenburg, mit Unterstützung der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V., V.i.S.d.P. Waltraud Plarre.

Das Anschreiben des AKTIONSBÜNDNIS Pro Natur mit der Bitte um Teilnahme und Unterstützung an der Berliner Demonstration lautet wie folgt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

 wir befinden uns in wahrhaft gefährlichen Zeiten. Kinder wie Greta Thunberg und viele nichts ahnende Schülerinnen und Schüler werden gegen die ältere Generation aufgehetzt, um die Welt vor einer angeblichen Klimakatastrophe zu retten. Dass Kinder für politische Zwecke missbraucht  werden, ist eine neue Dimension der um sich greifenden Klimahysterie. Das macht Angst und erinnert an immer gleiche Versuche, die Jungen und Jüngsten für eine Revolution zu mobilisieren, die nicht ihre eigene ist und der sie später einmal selbst zum Opfer fallen werden, nach vielen anderen Opfern vor ihnen.

Wir müssen endlich mit aller Macht gegen diese ins Totalitäre abgleitende gesellschaftliche Entwicklung ankämpfen, deren überall aufragende Symbole die Windradmonster der sogenannten Energiewende sind. Wir müssen zeigen, dass es noch besonnene Menschen gibt, die auf reale Probleme und Gefahren aufmerksam machen, die sich nicht in einer modellierten Zukunft, sondern
hier und heute abspielen: eine völlig vermurkste Energiepolitik, die Massakrierung unserer Kulturlandschaften, zunehmende Gesundheitsgefahren durch immer größere Wind-„parks“, immense Kosten und ein Klima der Angst, in dem verschiedene Gruppen der Gesellschaft systematisch gegeneinander aufgehetzt werden.
 

Deswegen würde ich mich freuen, Sie am 23.05.in Berlin, begrüßen zu dürfen, um gemeinsam gegen die Windindustrie und eine Menschen und Natur verachtenden Energie- und Klimapolitik zu protestieren. 

Mit herzlichen Grüßen

Udo Bergfeld

„AKTIONSBÜNDNIS Pro Natur
zum Schutz unserer Heimat, Natur- und Kulturlandschaften“
VI Rettet Brandenburg, mit Unterstützung der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V.

Hier noch die vom Aktionsbündnis Pro Natur zur Verfügung gestellten Unterlagen und Bilder (Die Bilder sind rechtlich geschützt, dürfen aber – unverfälscht – von jedermenn weiter frei verteilt werden).

Zunächst Flyer-Berlin-Demo-aussen

Bild 1: Flyer-Aussenseite (zur besseren Lesbarkeit oben das pdf anklicken)

und hier Flyer-Berlin-Demo – innen

Bild 2: Flyer-Innenseite (zur besserenlesbarkeit oben das pdf anklicken)

Weitere Bilder hier

Bild 3: Demo-Plakat

Bild 4: Das Mehrgenerationenprojekt

 

 

Bild 5: Das Grüne vom Himmel gelogen

EIKE wünscht der Demo allen Erfolg!

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com/watch?v=47uDjk0a-6E

arobean – Imperien vergehn

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Den Bock zum Gärtner machen

Bedeutung:

Den Bock zum Gärtner machen jemanden für eine Arbeit oder Aufgabe einsetzen, der dafür nicht geeignet ist bzw. sogar etwas noch schlimmer macht

Den Bock zum Gärtner machen - © juditu, morguefile.com

Den Bock zum Gärtner machen – © juditu, morguefile.com

Herkunft:

Diese Redensart mit dem Vergleich des Ziegenbocks veranschaulicht sehr gut den Sinn hinter dem Ausspruch: Ein Ziegenbock pflegt nicht nur den Garten NICHT wie ein Gärtner (ist also denkbar ungeeignet für diese Aufgabe), sondern er würde ihn sogar verwüsten, da Ziegen dafür bekannt sind, Pflanzen nicht nur zu zertrampeln, sondern sie mitsamt den Wurzeln aufzufressen. So macht der „Bock“ eine Sache sogar noch schlimmer, anstatt behilflich zu sein.

WENN der BOCK der GÄRTNER  ist

„WHO-GATES““ ist ein ARSCH-KRIECHER von MONSATAN und in ALLES VERWICKELT WAS gerade an BÖSARTIGEN ANGRIFFEN auf die ERDE und den MENSCHEN PASSIERT   – – – – – ER   ist EINE ABARTIGE GEN-MODIFIZIERTE KANAL-RATTE

ENTLARVUNG: DER WOLF im SCHAFS-PELZProjekt Globale Gesellschaft Bill und Melinda GATES – – – GEHTs noch HEUCHLERISCHERVERLOGENERBETRÜGERISCHER

siehe auch „AGENT – ORANGE – MONSANTO“

aus dem TEXT:..Die vietnamesische Opferorganisation Vava verklagte die Hersteller Dow Chemical und Monsanto auf Entschädigung, doch das Gericht wies die Klage ab. Agent Orange sei zur Zeit des Vietnamkriegs nicht als Gift gelistet gewesen, hieß es zur Begründung...

https://www.spiegel.de/politik/ausland/agent-orange-in-vietnam-usa-wollen-endlich-opfern-helfen-reportage-a-1266310.html

Das ewige Gift

Aus Bien Hoa berichtet Stefan Schultz

Hunderttausende Vietnamesen leiden an Genschäden, weil die USA im Krieg das Pflanzengift Agent Orange versprüht haben. Noch immer werden missgebildete Babys geboren. Nach 44 Jahren verspricht Amerika plötzlich mehr Hilfe.

 

Als der Krieg vorbei war, zeugte der Ex-Vietcong Nguyen Van Bat vier Töchter. Drei leiden, so wie er inzwischen auch, unter wachsendem Gedächtnisverlust. Die vierte, Nguyen Thanh, verbringt die meiste Zeit auf dem Bett und starrt ins Leere.

Nguyen Van Bat, 69, sitzt in der Wohnstube seines kleinen Bungalows in der Stadt Bien Hoa, rund eine Autostunde nordöstlich von Saigon. Er ist barfuß, das Muster seines Hemdes ist verblichen. In dem halboffenen Raum riecht es nach Kloake. Kleider hängen in Müllsäcken über Gemeinschaftsbetten. Schränke kann sich die Familie nicht leisten; sie müssen die Pflege der behinderten Kinder weitgehend allein tragen.

Ihre staatliche Opferrente ist spärlich, selbst jetzt, da auch die beiden Enkeltöchter an Gedächtnisverlust leiden, an einem Gendefekt, dessen Ursache laut einem staatlichen Attest höchstwahrscheinlich Agent Orange ist, ein dioxinhaltiges Pflanzengift, von dem US-Truppen zwischen Januar 1962 und Januar 1971 mehr als 45 Millionen Liter über Vietnam versprühten, dazu noch 27 Millionen Liter andere Herbizide. Vor allem im Südosten des Landes, an der kambodschanischen Grenze, wo Nguyen Van Bat einst stationiert war.

Mit dem Pflanzengift, benannt nach der Farbe der Etiketten auf seinen Fässern, entlaubte die US-Armee den Dschungel, der den Guerillatruppen des Vietcongs Schutz und Nahrung bot. Dioxin sickerte in den Boden, ins Grundwasser, ins Essen – und verursacht noch heute Gendefekte.

Wer Agent Orange ausgesetzt ist, hat ein bis zu dreimal höheres Risiko, behinderte Kinder zu zeugen. Fehlbildungen können sechs bis zu zwölf Generationen lang auftreten.

Und wer behindert zur Welt kommt, führt in Vietnam oft ein ärmliches Leben. Die Regierung in Hanoi zahlt den Geschädigten, wenn überhaupt, eine sehr kleine Rente. Und von der US-Regierung erhielten die insgesamt rund drei Millionen vietnamesischen Opfer bislang kaum etwas.

Nun, 44 Jahre nach Kriegsende, soll sich die Lage etwas bessern. Die Amerikaner wollen Vietnam als Partner gegen die aufstrebende Weltmacht China gewinnen – und umwerben Hanoi mit immer neuen politischen Zugeständnissen.

Eines davon ist die Reinigung der ehemaligen US-Militärbasis in Bien Hoa, einer früheren Lagerstätte von Agent Orange, deren Dioxinwerte noch heute bis zu tausendmal über dem internationalen Grenzwert liegen. In zehn Jahren soll der Stützpunkt dioxinfrei sein. Ihre dürftigen Hilfen für vietnamesische Opfer will die US-Regierung zudem aufstocken

„Die Tatsache, dass zwei ehemalige Feinde bei einer solch komplexen Aufgabe zusammenarbeiten, ist nicht weniger als historisch“, sagte Daniel Kritenbrink, der US-Botschafter in Vietnam, Ende April auf einer Pressekonferenz, bei der die neue Partnerschaft besiegelt wurde.

Manche Geschädigte sehen das anders.

Im Stadion von Bien Hoa, ein paar Kilometer von Nguyen Van Bats Bungalow entfernt, hakt Nguyen Kien, 39, seine verdrehten Beine in die Spezialhalterung seines Rollstuhls ein.

Mit langen, kraftvollen Armzügen bringt er den Moon MN 089 auf Geschwindigkeit, wirft den muskulösen Oberkörper nach vorn, fixiert die Zielgerade und, innerlich, sein großes Ziel: die regionale Meisterschaft in der Mekongstadt Can Tho. Die Chance auf ein Preisgeld, um seine schmale Opferrente aufzubessern.

18 Sekunden für hundert Meter ist Nguyen Kiens bisherige Bestzeit. Manche Gegner schaffen die Strecke in 17,5. Aber die hätten auch bessere Rollstühle, sagt er, mit extra dünnen Reifen und geringerem Reibungswiderstand, locker zehnmal so teuer wie sein Moon 089. Schlagen will er sie trotzdem.

Nguyen Kien ist es gewohnt, im Nachteil zu sein und sich trotzdem durchzusetzen. Sein ganzes Leben ist so, ein ungleicher Wettbewerb.

57 Euro Behindertenrente zahlt ihm der vietnamesische Staat pro Monat, etwa ein Drittel des nationalen Durchschnittslohns. Nguyen Kien verdient sich mit dem Verkauf von Lotterietickets ein wenig hinzu. Einen besseren Job findet er nicht. Er ist, auch wegen seiner Behinderung, nie zur Schule gegangen, er kann nicht einmal lesen.

Auf Nguyen Kiens Oberschenkeln prangen großflächige Narben, Spuren einer missglückten Operation von 1982. Als er drei war, versuchten Ärzte, ihm die Beine zu richten. Die OP scheiterte, der sanfte, zierliche Junge mit dem schiefen Oberkörper und den nach rechts verdrehten Beinen blieb für immer behindert und wurde für die Hausfrau Vú und den Kriegsveteranen Mai zur schweren finanziellen Belastung.

1984, Nguyen Kien war jetzt fünf, machte der US-Forscher Richard Albanese eine folgenschwere Entdeckung. Er fand heraus, dass US-Vietnamveteranen, die Agent Orange ausgesetzt gewesen waren, überdurchschnittlich oft Kinder mit Fehlbildungen bekamen. Seine Chefs hielten die Studie unter Verschluss. Erst kurz vor Nguyen Kiens neuntem Geburtstag wurde sie auf Druck des US-Kongresses veröffentlicht.

1996, als Nguyen Kien fast volljährig war, erkannte die US-Regierung erstmals Schäden an der Wirbelsäule als direkte Folge von Agent Orange an. Doch sie half nur amerikanischen Veteranen und deren Familien. Die vietnamesische Opferorganisation Vava verklagte die Hersteller Dow Chemical und Monsanto auf Entschädigung, doch das Gericht wies die Klage ab. Agent Orange sei zur Zeit des Vietnamkriegs nicht als Gift gelistet gewesen, hieß es zur Begründung.

2003 gewann Nguyen Kien bei größeren Wettkämpfen zwei Silbermedaillen und Preisgelder von mehreren Millionen Dong. Es gibt Fotos aus dieser Zeit. Nguyen Kien bei der Ehrenrunde, mit strahlendem Gesicht und emporgerissenen Armen, ein junger Mann, der sich mit einem nicht einmal 20-sekündigen Rennen selbst etwas gegeben hatte, das die Politik ihm seit Jahrzehnten verwehrte: eine Perspektive für ein besseres Leben.

Seit 2005 zahlt ihm das vietnamesische Kulturministerium eine Prämie von 120 Euro pro Monat für seine sportlichen Verdienste. Und ab und zu gewinnt er noch heute bei einem Rennen ein kleines Preisgeld.

Vor drei Monaten hat Nguyen Kien eine Näherin aus Saigon geheiratet. Sie haben sich bei einem Sportturnier kennengelernt. Sie hätten gern Kinder. Doch er weiß nicht, ob er das riskieren will.

Im Jahr 2014, dem letzten, für das offizielle Zahlen vorliegen, zahlte der vietnamesische Staat rund 286.000 Kriegsveteranen und deren Nachkommen im Schnitt eine Opferrente von 67 Dollar im Monat. Die gut 465.000 Agent-Orange-Opfer, die keine Widerstandskämpfer waren, und deren oft ebenfalls missgebildeten Kinder bekommen nicht einmal das.

Sie hängen von unregelmäßigen Zahlungen sozialer Einrichtungen wie Vava und dem Roten Kreuz ab und leben oft in großer Armut. Noch immer werden deformierte Babys in die Höfe spezialisierter Waisenhäuser gelegt, weil Eltern es sich nicht leisten können, für sie zu sorgen.

Eltern von nur leicht geschädigten Kindern indes wählen oft eine andere Strategie: Sie versuchen, die Behinderung ihrer Kinder vor der Welt zu verstecken.

In der Familie von Ex-Vietcong Nguyen Van Bat beziehen nur die stark behinderte Tochter und er eine Opferrente. Die anderen drei Töchter arbeiten in einer Fabrik, wo nicht so stark auffällt, dass sie öfter etwas vergessen. Nguyen Van Bat hofft, dass irgendwann andere Männer für seine Töchter sorgen. Doch nur die älteste, die am wenigsten behinderte der vier, hat bislang geheiratet.

Sie bekam mit ihrem Mann zwei Mädchen. Es war ein schwerer Schlag für die Familie, als auch die Enkelinnen dieselben Anzeichen von Hirnschäden zeigten wie die Mutter und der Großvater.

Nguyen Van Bats Enkeltöchter liegen auf dem Bett, neben ihrer schwerbehinderten Tante, und schauen Videos auf einem alten Smartphone. Wenn seine anderen Töchter in der Fabrik sind und seine Frau Vú auf dem Markt Gemüse verkauft, ist Nguyen Van Bat oft mit den dreien allein. Er kocht für sie, spielt mit den Enkelkindern, füttert und wäscht seine apathische Tochter.

In seiner Familie müsse jeder etwas dazuverdienen, sagt Nguyen Van Bat. Der Frage, ob er sich vom Staat alleingelassen fühlt, weicht er aus. „Ein Soldat erträgt stets sein Schicksal“, sagt er nur.

Von der geplanten Säuberungsaktion der Amerikaner in Bien Hoa hat Nguyen Vat Bat natürlich gehört. Er hat registriert, dass die US-Regierung mindestens 183 Millionen Dollar investieren will, um auf ihrem alten Stützpunkt 150.000 Kubikmeter Erde zu reinigen. Und er hat registriert, dass sie offengelassen haben, wie stark sie ihre spärlichen Hilfen für Vietnams Agent-Orange-Opfer aufstocken wollen.

Veteran Nguyen Van Bat glaubt nicht, dass viel für seine Familie abfällt. Doch es freut ihn, dass das Gift aus Bien Hoa verschwindet. Dass wenigstens keine neuen Familien in der Gegend mehr ins Elend gestürzt werden – auch wenn seine eigenen Urenkel vielleicht noch immer dieselben Hirnschäden haben werden wie er.

 

Das Team

Autor Stefan Schultz
Fotos Hai Thanh
Redaktion Lena Greiner
Bildredaktion Tinka Dietz, Maxim Sergienko
Dokumentation Mara Küpper, Claudia Niesen
Schlussredaktion Stella Plazonja
Programmierung Chris Kurt
Übersetzung Terry Pham

 

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft, für das unsere Reporter von vier Kontinenten berichten. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt.
Unter dem Titel Globale Gesellschaft werden Reporterinnen und Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa berichten – über Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt, gesellschaftspolitische Herausforderungen und nachhaltige Entwicklung. Die Reportagen, Analysen, Fotostrecken, Videos und Podcasts erscheinen im Politikressort des SPIEGEL. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird über drei Jahre von der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) unterstützt.

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https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/bill-gates-wird-60-kritik-an-investitionsverhalten/12504562-2.html?ticket=ST-3554450-ekcydFisBNTZNhKFKRu0-ap4

Bill Gates wird 60

Vom Nerd zum Wohltäter der Superlative

Kritik an Investitionsverhalten
Geschwätzig, geschliffen, geschmeidig

Doch es gibt auch immer wieder Kritik an der Stiftungspolitik der Foundation. So prangerte zuletzt im März der „Guardian“ an, dass dem Engagement gegen den Klimawandel die Arbeit der Vermögensverwaltung konträr entgegenstehe. Demnach soll eine Datenanalyse im Steuerjahr 2013 ergeben haben, dass die Stiftung 1,4 Milliarden Dollar in Firmen investierte, die Öl, Gas oder Kohle fördern und für einige große Umweltkatastrophen verantwortlich seien, wie etwa die britische BP oder der US-Konzern Exxon. Die Stiftung soll über ein Vermögen von fast 30 Milliarden Dollar verfügen.

Auch wird der Foundation eine enge Bindung an Saatgut-Konzern Monsanto vorgeworfen. Mit entsprechenden Investitionen fördere die Stiftung den Lebensmittel-Konzern, der in der Kritik steht, in Afrika die Armut zu verfestigen und die landeseigene Landwirtschaft etwa mit Patentierungen auf Pflanzen in Abhängigkeit zu halten.

Bill Gates wurde 1955 in der Nähe von Seattle im Bundesstaat Washington geboren. Schon in der Schule lernte er den etwas älteren Paul Allen, den späteren Mitbegründer von Microsoft, kennen und verbrachte mit ihm jede freie Minute mit Computern, auf denen man sich damals noch Rechenleistung mieten konnte. 1975 brach Gates sein Studium ab, um sich mehr seiner kleinen Firma Micro-Soft zu widmen und das Unternehmen aufzubauen. Als Gründungsdatum gilt der 4. April 1975.

Seine Bilderbuchkarriere begann Gates mit einem Großauftrag von IBM. Er sollte für deren PC ein Betriebssystem liefern. Gates nahm den Auftrag an und kaufte für rund 50 000 Dollar die Rechte an dem System QDOS (Quick and Dirty OS), entwickelte es weiter und benannte es in MS-DOS (Microsoft Disc Operating System) um. Damit begann das PC-Zeitalter. Zum Weltkonzern stieg Microsoft dann mit dem Betriebssystem Windows auf. Als Anführer der Microsoft-Truppen im „Browser-Krieg“ gegen Netscape, stand Gates auch immer wieder in der Kritik. Letztlich setzte er sich aber durch.

Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs trat Gates Anfang 2000 den Rückzug an. Zunächst gab er die Position als Chief Executive Officer an seinen langjährigen Freund Steve Ballmer ab. Offiziell verabschiedete er sich im September 2007, im Juni 2008 zog sich der damals 53-Jährige dann fast ganz aus dem Software-Konzern zurück. Seither nimmt er nur noch als Aufsichtsratsvorsitzender Einfluss.

Der 60-Jährige lebt mit seiner Frau und drei Kindern in einem High-Tech-Anwesen in der Nähe von Seattle. Trotz allen Reichtums können die Kinder jedoch nicht auf ein großes Erbe hoffen. Der Großteil solle der Gesellschaft zugutekommen, erklärte Melinda Gates einmal in einem Interview.

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https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/bill-gates-who-am-bettelstab/-/id=660374/did=20217116/nid=660374/quq2l9/

Was gesund ist, bestimmt Bill Gates

Nach 70 Jahren hängt die WHO am Bettelstab

Von Thomas Kruchem

Vor 70 Jahren entstand die Weltgesundheitsorganisation WHO. Doch seit vor allem die USA ihre Beiträge zusammen gestrichen haben, ist sie zunehmend in Abhängigkeit von reichen Privatspendern gekommen. Das schadet Entwicklungsländern – und vielen armen Kranken.

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Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird mittlerweile zu 80 Prozent von privaten Geldgebern und Stiftungen finanziert. Größter privater Geldgeber ist die Bill und Melinda Gates Stiftung. Seit der Jahrtausendwende hat die Gates-Stiftung der WHO insgesamt 2,5 Milliarden Dollar gespendet – 1,6 Milliarden davon für die Ausrottung von Polio, Kinderlähmung. Insgesamt gibt die Stiftung jährlich vier Milliarden Dollar aus. Das Geld fließt in einen Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, in die medizinische Forschung und in Impfpartnerschaften mit Pharmakonzernen.

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates gilt mit einem geschätzten Vermögen von 90 Mrd. US-Dollar als der reichste Mensch der Welt.

Die großen Verdienste der Gates Stiftung sind unbestritten. Problematisch ist, dass Bill Gates durch seine Stiftungen seine Vorstellung von Gesundheitsförderung durchsetzt. So investiert die Gates Stiftung vor allem in technische Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten: zum Beispiel in Impfkampagnen und die Verteilung von Medikamenten. Gesundheitsexperten wie Thomas Gebauer von der Hilfsorganisation Medico International kritisieren, dass dadurch andere wichtige Aufgaben vernachlässigt würden – der Aufbau funktionierender Gesundheitssysteme in armen Ländern zum Beispiel.

Der Kampf gegen soziale Ursachen von Krankheit bleibt auf der Strecke

Gesundheit wird nur zu einem geringen Teil durch ärztliches Handeln beeinflusst. Viel wichtiger seien laut Gebauer die Lebensverhältnisse des Einzelnen. Menschen, die ihre Kindheit in Elendsvierteln verbringen, haben eine weit geringere Lebenserwartung als Menschen, die in wohlhabenden Vierteln aufwüchsen. Eine Expertenkommission der WHO kam schon in den 80er-Jahren zu dem Ergebnis: die meisten Todesfälle würden nicht durch Viren oder Krankheiten verursacht, sondern durch soziale Ungleichheit. Zweckgebundene Spenden an die WHO führen dazu, dass der Kampf gegen soziale Ursachen von Krankheit auf der Strecke bleiben, prangert Gesundheitsexperte Thomas Gebauer an. Als Geschäftsführer der Menschenrechtsorganisation Medico International beschäftigt er sich seit Jahren mit den Strategien globaler Gesundheitspolitik.

Die Slums in Afrika wachsen

An der SchweinegrippenPanik verdiente nur die Pharmaindustrie

Als 2009 die Schweinegrippe ausbrach und ein kleines Gremium innerhalb der WHO den globalen Notstand ausrief, produzierten im Hintergrund schon die Pharmariesen ihre Impfstoffe. Durch die von der WHO ausgelöste weltweite Panik wurden die Regierungen unter Druck gesetzt, möglichst rasch ihre Lager mit Impfstoffen und Medikamenten gegen die Schweinegrippe zu füllen. Allein die Bundesregierung kaufte damals Impfstoffe und Grippemittel für 450 Millionen Euro. Als die von der WHO ausgerufene Pandemie ausblieb, mussten die Medikamente vernichtet werden. Big Pharma hatte Milliarden verdient – wenngleich eine Untersuchungskommission zu dem Schluss kam, die Pharmaindustrie habe die WHO-Entscheidungen zur Schweinegrippe nicht beeinflusst.

Klare Sache? Drei Experten rieten zur Impfung die Schweinegrippe.

Geschäftsgewinne aus Big Food und Big Pharma finanzieren die WHO

Bill Gates erwirtschaftet seine Milliarden durch Kapitalanlage in bestimmten Industriezweigen. Kritiker bemängeln, dass diese Branchen allesamt etwas mit krankmachenden Bedingungen zu tun haben. So hält die Gates Stiftung Aktien von Coca Cola im Wert von 500 Millionen Dollar und Aktien des weltgrößten Supermarktkonzerns Walmart im Wert von einer Milliarde Dollar. Hinzu kommen Beteiligungen an den Nahrungsmittelkonzernen Pepsi Co, Unilever, Kraft-Heinz, Mondelez und Tyson Foods; an den Alkoholkonzernen Anheuser-Busch und Pernod; an den Pharmakonzernen Glaxo Smith Kline, Novartis, Roche, Sanofi, Gilead und Pfizer. Die Stiftung hält außerdem Anteile im Wert von fast zwölf Milliarden Dollar am Berkshire Hathaway Trust des Investors Warren Buffett. Der Trust wiederum besitzt Aktien von Coca Cola im Wert von 17 Milliarden Dollar und von Kraft-Heinz im Wert von 29 Milliarden Dollar.

Für die Gates Stiftung heißt das: Je mehr Profite die genannten Konzerne machen, desto mehr Geld kann sie für die WHO ausgeben. Für die WHO bedeutet es: Mit jeder Maßnahme gegen gesundheitsschädliche Aktivitäten der Süßgetränke-, Alkohol- und Pharmaindustrie würde die WHO die Gates Stiftung daran hindern, Spenden für die WHO zu erwirtschaften. Kurz, die Weltgesundheitsorganisation steckt in einem klassischen Interessenskonflikt, der sie in ihren Handlungsmöglichkeiten schwächt und der angesichts ihrer finanziellen Abhängigkeit von der Gates Stiftung kaum aufzulösen ist.

Werbung für Fastfood in Indien

Aggressives Marketing von zucker-, fett- und salzreichem Junkfood hat dazu geführt, dass heute zwei Milliarden Menschen übergewichtig sind; 2016 starben alleine in China 1,3 Millionen Menschen an Diabetes. Vom Einfluss der Nahrungsmittelindustrie auf die WHO und der weltweiten Pandemie an Fettleibigkeit und Diabetes profitiert derweil auch Big Pharma. Besonders gewinnträchtig sind, unter anderem, Medikamente gegen Folgeerkrankungen falscher Ernährung. Der weltweite Umsatz mit Diabetes-Medikamenten etwa wird 2017 55 Milliarden US-Dollar erreichen.

Gesundheitsexperte Thomas Gebauer spricht von einer schon fast perversen Arbeitsteilung: Die Konzerne könnte hier prima doppelt verdienen: einmal in der Verursachung des Problems und dann in der Behandlung des Problems.

WHO will künftig wenigstens sichtbar machen, wer Einfluss nimmt

Gaudenz Silberschmidt, WHO-Direktor in Genf, will sich künftig für mehr Transparenz einsetzen. Er fordert neue Bestimmungen für das Engagement nichtstaatlicher Akteure: Jeder, der mit der WHO zu tun hat, soll in Zukunft seine Karten offen auf den Tisch legen. Dann wäre die WHO die erste UN-Organisation, die von allen Akteuren, mit denen sie zusammenarbeitet, den gesamten Vorstand, die gesamte Finanzierungsstruktur und deren Aktivität im Internet publiziert.

SWR2 Wissen. Von Thomas Kruchem. Online Anja Braun.

Stand: 6.4.2018, 9.17 Uhr

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Ein SCHELM der …….  oder sollte hierAGENT – ORANGEgetestet werden vom  SKRUPELLOSEN PHARMAKARTELL und WEM  NOCHzzziii

„AGENT ORANGE““ unter „FALSCHER FLAGGE“ und „OPERATION POPEYE“ – „WETTER-MANIPULATION“

Die TONKIN-LÜGE – oder  die  AMERIKANISCHEN ANGRIFFs-KRIEGE unter „FALSCHER FLAGGE“

https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2014-07/vietnam-krieg-usa-50-jahre

Vietnam-Krieg: Die Kriegslüge von Tonkin

Vor 50 Jahren ließ US-Präsident Johnson Nordvietnam bombardieren. Den amerikanischen Albtraum lösten „fabrizierte Geheimdienstberichte“ aus, wie auch spätere US-Kriege.
Amerikas Albtraum: Vor 50 Jahren begann der Vietnam-krieg
Hubschrauberangriff der 1st Air Cavalry Division im Vietnamkrieg © Patrick Christain/Getty Images

Erst neulich war die Angst wieder da, plötzlich und unerwartet. Barack Obama schickte ein paar Hundert Militärberater in den Irak – und schon sprach der US-Präsident vom „Vietnam Syndrom“. „Mission Creep“ nennt er den amerikanischen Albtraum, übersetzt etwa: Das schleichende Abgleiten in einen Krieg, der nicht zu gewinnen ist. Vor 50 Jahren fing für die USA der Vietnamkrieg richtig an – ein Datum, das Amerika am liebsten vergessen würde.   

Auch damals hatten die Geheimdienste ihre Finger im Spiel. „Zwischenfall von Tonkin“ heißt es in den Geschichtsbüchern: Am 4. August 1964 – mitten im Kalten Krieg – fuhr der US-Zerstörer Maddox vor der nordvietnamesischen Stadt Haiphong in den Golf von Tonkin – als er angeblich von vietnamesischen Schnellbooten mit Torpedos beschossen wurde. US-Präsident Lyndon B. Johnson reagierte auffällig schnell, schickte umgehend Bomber über das kommunistische Nordvietnam, drei Tage später verabschiedete der Kongress die „Tonkin-Resolution“, faktisch eine Kriegserklärung und ein Blankoscheck.

Längst sind sich Historiker einig, dass der Angriff auf die Maddox ein Bluff war – der Militärgeheimdienst NSA hatte Informationen gezinkt. „Fabrizierte Geheimdienstberichte„, nennt das Carl W. Baker, Südostasienexperte des Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Washington. Tatsächlich war die Kriegsresolution schon Wochen vor dem Zwischenfall vorbereitet worden. „Es gab ein erhebliches politisches Interesse, dass die Tonkin-Resolution durchkam“, sagt Baker.

„Im Frühjahr 1964 hatten die Militärplaner detaillierte Pläne für Angriffe auf den Norden“, sagt die Professorin Marjorie Cohn von der Thomas Jefferson School of Law im kalifornischen San Diego. Es ging demnach lediglich um einen Vorwand zum Kriegseintritt – im Namen des Kreuzzuges gegen den Kommunismus.

Interessanter Aspekt: Selbst Johnson hegte zeitweise Zweifel, ob die Geheimdienstberichte über den Feuerwechsel tatsächlich glaubwürdig waren. „Verdammt, diese saudummen Matrosen haben nur auf fliegende Fische geschossen“, echauffierte er sich vor Beratern. Bombardiert wurde trotzdem.

Keine Ahnung, wo der Gegner stand

Zwar hatten zuvor die US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kennedy Militärberater nach Vietnam geschickt und so das langsame Abgleiten in den Krieg in Gang gesetzt. Doch erst mit Johnsons Bombardierung und der Entsendung von Bodentruppen begann die Eskalation, die im Debakel enden sollte.

Mehr als 58.000 US-Soldaten starben in Vietnam, mehr als 300.000 wurden verwundet – die mächtigste Militärmacht der Welt musste sich letztlich „Barfußkriegern“ geschlagen geben. „Wir wussten nicht, wo der Gegner stand“, brachte ein US-Veteran nach dem Krieg das ganze Dilemma des Guerillakrieges auf den Punkt. Am Ende war jeder Dorfbewohner, ob in Nord- oder Südvietnam, ein potenzieller Kommunist, ein Feind, ein Vietkong.

Ex-Außenminister Henry Kissinger drückte das Dilemma so aus: „Ich weigere mich zu glauben, dass eine viertklassige Macht wie Nordvietnam nicht an irgendeinem Punkt aufgeben muss.“

Kleine Operationen, die groß enden

Am Ende glaubte Kissinger es doch: Er handelte mit Nordvietnam 1973 einen Friedensvertrag aus, der allerdings keiner war. Zwei Jahre später, am 30. April 1975, rollten nordvietnamesische Panzer in die damalige südvietnamesische Hauptstadt Saigon der Welt blieb der entwürdigende Anblick, wie die letzten Amerikaner in Panik mit Hubschraubern vom Dach der US-Botschaft flüchteten.

Der Krieg veränderte die Welt und Amerika. Die USA hatten sich stets als Beschützer der Unschuldigen, als Leuchtfeuer für das Gute und Gerechte gesehen – doch Gräueltaten der US-Soldaten im Dschungel erschütterten dieses Bild. Da war das Foto des kleinen, nackten Mädchens, das nach einem Napalm-Angriff schreiend aus ihrem Dorf flüchtet – das hässliche Bild des Amerikaners ging um die Welt. Am Ende zweifelten die USA an sich selbst und ihrer Rolle in der Welt.

Was bleibt, ist das Trauma, die Angst vor „Mission Creep“. Ein paar Hundert Berater schickt Obama zur Bekämpfung der islamistischen IS-Milizen in den Irak – schon geht die Furcht um vor einem Sumpf, in dem die mächtigste Armee der Welt erneut versinken könnte. Obama schwört Stein und Bein, keine Kampftruppen mehr ins Land zu schicken. Doch der Historiker Julian Zelizer von der Princeton University warnt: „Mission Creep ist schwer zu vermeiden. Die Militärgeschichte zeigt, dass viele Operationen, die klein angefangen haben, groß enden.“

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„“IMPF-MOBBBBING““ – – „Bei Masern endet das Private“ – – „Stefan Aust“ – – – – – „WIR WERDEN VERARSCHT und VERGIFTET“zzziii // SCHERING-BAYER-Arzneimittel-SKANDAL – – HORMON-Präparat „Duogynon““ /// Glutathion – – „Paracetamol“ – USA: „TYLENOL“ – – – „Polysorbat 80″“ /// „VIRUS-WAHN““ /// PARASITEN – „Lyme-Borreliose“ – „DARM-PARASITEN“ // „5 G“ – „Elektro-Smog“ /// „Geo-Engineering“ – – – CHEMTRAILs //// „Ursula von der Leyen““ – BERATER-AFFÄRE //// „MONOPOLI-SMUS““ //// SPD – Goldman Sachs-Mann „Jörg Kukies“

 

IMPF-PROPAGANDA im AUFTRAG von „BILD dir deine MEINUNG“

Bei IN-KOMPETENZ sollte DANN auch mal der MUND gehalten werden

AXEL-SPRINGER macht sich wie immer die WELT wie sie IHM gefälltzzziiizi

„SCHAF“- HERDEN-IMMUNITÄT

„Bei Masern endet das Private“ – – „Stefan Aust“ – – – WENN man DERARTIGES BEHAUPTET sollte man wenigstens AHNUNG haben  siehe auch „Ur-HEBER-RECHT“ und „UP-LOAD-FILTER“ „AXEL-SPRINGER-GIER-LOBBY-SCHMUTZ-JOURNALISMUS“

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article192295281/Stefan-Aust-zur-Impfpflicht-Bei-Masern-endet-das-Private.html

Hamburg Stefan Aust zur Impfpflicht

„Bei Masern endet das Private“

Wie in Glaubensfragen stehen sich in der Debatte ums Impfen Gegner und Befürworter unerbittlich gegenüber

Quelle: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Um das eine Impfpflicht gegen Masern ist eine heftige Debatte entbrannt. Für WELT AM SONNTAG-Herausgeber Stefan Aust ist die Verpflichtung ein Eingriff in die Privatsphäre, doch seine Haltung ist eindeutig.

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WIE kann es sein daß etwas „SCHEIN-BAR“ GUTES so HÄßßßßllliiicheeee NEBEN-WIRKUNGEN hatzzziiii  – „WISSENSCHAFT  – VORSICHT mit NEBEN-WIRKUNG““ziiii  – – – WÜRDE IMPFEN POSITIV für das IMMUN-SYSTEM sein dann hätte es KEINE NEBEN-WIRKUNGEN  und würde insgesamt das IMMUN-SYSTEM STÄÄÄRRKKENNN

IMPFEN: Was PASSIERT – WENN die KRIMINELLE WISSENSCHAFT NICHT ERKLÄREN kann wie das IMMUN-SYSTEM ARBEITET und auch NICHT WEIß  wie das IMMUN-SYSTEM wirklich darauf REAGIERT  wenn der KÖRPER ausschließlich  angegriffen und vergiftet wird

IMPFEN   HILFT  NICHT  – – – – –  SONDERN SCHADET

WIESO RISKIERT man KINDERN SCHADEN zuzuFÜGENzzzziiiii – – PECH GEHABTzzzzziii

siehe auch „IMPF-RISIKEN“

oder auch „IMPF-SCHÄDEN“

utube.com/watch?v=ohbC5CfyzdI

Werden Risiken systematisch verschwiegen?

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utube.com/watch?v=kxAiHJCEdU0

THE GREATER GOOD – ZUM WOHLE ALLER (Trailer deutsch)

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utube.com/watch?v=XqpQC-oX3lw

Dr med „Dietrich Klinghardt“ Schwermetalle – Impfungen & Entgiftung

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Die IMPF-AGENDA —  Die IMPF-AGENDA —  Die IMPF-AGENDA —

„WHO““ unter der FUCHTEL von „BILL GATES“ und MON-SATAN

Mit der „EU““ – SCHRITT für SCHRITT in die „NEUE WELT-ORDNUNG“

ube.com/watch?v=TnoXGAMuxV4

FREIE IMPFAUFKLÄRUNG – DAS plant die WHO! [AUFGEDECKT]

WHO-DOKUMENT: http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0006/257577/64wd15g_EVAP_Rev1_140459.pdf?ua=1

Europäischer „IMPF-AKTIONs-PLAN““ 2015–2020
Der in diesem Arbeitsdokument vorgelegte Überblick erläutert die Grundsätze und vorrangigen Handlungsfelder unter den fünf Zielen des EVAP:
1) Alle Länder verpflichten sich dazu, Impfmaßnahmen als eine Priorität zu
behandeln.
2) Die Bürger verstehen den Wert von Impfangeboten und Impfstoffen und verlangen
Impfungen.
3) Der Nutzen von Impfungen lässt sich durch maßgeschneiderte, innovative
Strategien gleichmäßig auf alle Menschen verteilen.
4) Leistungsfähige Impfsysteme sind ein integraler Bestandteil eines gut
funktionierenden Gesundheitssystems.
5) Die Impfprogramme verfügen über einen nachhaltigen Zugang zu vorhersehbaren
Finanzmitteln und qualitativ hochwertigen Impfstoffen.

Europäischer „IMPF-AKTIONs-PLAN““ 2015–2020
Die 65. Weltgesundheitsversammlung stimmte im Mai 2012 dem Globalen Impfaktionsplan (2011–2020) (GVAP) als einem operativen Rahmen für die Umsetzung der Vision einer Impfstoff-Dekade zu (Resolution WHA65.17). Der Erfolg des GVAP hängt letztendlich vom Engagement der beteiligten Mitgliedstaaten und Partner ab.
Deshalb ersuchte die 65. Weltgesundheitsversammlung die Regionalbüros der WHO, den GVAP in Aktionspläne auf Ebene der Regionen umzusetzen.
Der Europäische Impfaktionsplan (2015–2020) (EVAP), der den GVAP im Einklang mit „Gesundheit 2020“ und anderen maßgeblichen Gesundheitsstrategien und -konzepten der Europäischen Region für diese ergänzen und anpassen soll, gibt für 2015 bis 2020 und darüber hinaus den Kurs vor durch eine Zukunftsvision mit Zielsetzungen für das Impfwesen sowie für die Bekämpfung impfpräventabler Krankheiten, indem er Einzelziele, vorrangige Handlungsfelder und Indikatoren und Zielvorgaben festlegt und dabei die jeweils besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen der Mitgliedstaaten in der Europäischen Region berücksichtigt. Diese sind vollständig zusammen mit den für die Region spezifischen Maßnahmen unter http://www.euro.
who.int/EVAP online zugänglich.
Der in diesem Arbeitsdokument vorgelegte Überblick erläutert die Grundsätze und vorrangigen Handlungsfelder unter den fünf Zielen des EVAP:
1) Alle Länder verpflichten sich dazu, Impfmaßnahmen als eine Priorität zu behandeln.
2) Die Bürger verstehen den Wert von Impfangeboten und Impfstoffen und verlangen Impfungen.
3) Der Nutzen von Impfungen lässt sich durch maßgeschneiderte, innovative Strategien gleichmäßig auf alle Menschen verteilen.
4) Leistungsfähige Impfsysteme sind ein integraler Bestandteil eines gut funktionierenden Gesundheitssystems.
5) Die Impfprogramme verfügen über einen nachhaltigen Zugang zu vorhersehbaren Finanzmitteln und qualitativ hochwertigen Impfstoffen.
Auf seiner 63. Tagung im September 2013 in Çeşme (Provinz Izmir, Türkei) bat das Regionalkomitee für Europa um Ausarbeitung eines Impfaktionsplans zur Vorlage an seine 64. Tagung. Der EVAP-Entwurf wurde im Rahmen eines Konsultationsverfahrens formuliert und von den Mitgliedstaaten und den wichtigsten Partnerorganisationen geprüft und erhielt dann im März 2014 vorab die Zustimmung des Europäischen Beirats für Immunisierungsfragen (ETAGE).
Nach Erörterung und Stellungnahme durch den Einundzwanzigsten Ständigen Ausschuss des Regionalkomitees für Europa im Mai 2014 wurde der EVAP-Entwurf fertig gestellt und im Hinblick auf die Vorlage an das Regionalkomitee im September 2014 dem ETAGE unterbreitet.

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utube.com/watch?v=7t-9930sRBY

Dr. „Dietrich Klinghardt“ Dr. „Joachim Mutter“ – Umweltgifte und Entgiftungsmöglichkeiten

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RAUS aus dem FASCHISMUSALPTRAUM

PETITION GEGEN ZWANG und AUF-DOKTRINIERUNG – – – GEGEN ENTMÜNDIGUNG und FÜR SELBST-BESTIMMUNG

Petition richtet sich an
Bundesregierung und die Mitglieder des Deutschen Bundestages

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LÜGEN und TÄUSCHUNGEN – – – die MAFIA-PHARMA-INDUSTRIE

https://www.impfen-nein-danke.de/

Warum Impfen ein leicht durchschaubarer Betrug ist, steht in der pdf-Datei „Informieren ist süss – Impfen ist bitter“ unter Downloads 4.

Vorsicht, mind control und Framing bei ARD & ZDF!

Foto: Terra X, fair use.

Foto: Terra X, fair use.

Wieder WHO-Fake News!?
Die WHO ist keine neutrale Organisation, der das Wohl der Menschen am Herzen liegt, sondern ist lt. Dokumentarfilm trustWHO korrupt und mit Pharmalobbyisten durchsetzt.

Nicht Impfgegner sind die größte Gefahr für die Weltgesundheit, sondern Impfgläubige und die WHO selbst, da es zu keiner Impfung eine Nutzen-Lasten-Analyse gibt.

Unvergesslich die Fake-Epidemien und Fake-Pandemien der WHO seit Jahren (HIV, Vogelgrippe, Schweinegrippe, SARS, Ebola).
Originaltext ohne Datum: Vaccine hesistancy.
WHO-Glaubwürdigkeits-Faktor: 0,0 %!
Dieser Beitrag auf der Facebook-Seite Impfen? Nein, danke zum leichten Teilen.
Siehe auch das kurze Radio-Statement von Frank Reitemeyer: WHO macht Impfgegner zum Sündenbock für eigenes Versagen.

Polnisches Impfopfer Szymon (Szymek) im Koma durch Pneumokokken-Impfung Synflorix!
Schon 30 Fälle bei STOP NOP gemeldet!
➡️ !! !! INTERNATIONALER APPELL !! !!         
In Deutsch, English, Italiano und Français auf unserer Facebook-Seite Impfen? Nein, danke vom 09.02.2019.

Deutsche Impfopfer: Kurzberichte   Dunkelziffer offiziell 95 %

Impfschaden: Ex-Senator stirbt nach Grippeimpfung & Impfwerbung!

Tragisch: Der frühere US-Senator von New York und aktive Impf-Politiker, José R. Peralta, starb am 21.11.2018 mit nur 47 Jahren durch die unnütze Grippeimpfung!

Nur vier Tage vor seinem Impftod am 21.11.2018 tweetete er noch am 17.11.2018 über seine Unterstützung für die schlimme Grippeimpfung mit den Worten:
„Dankbar, gemeinsam mit NYC Health + Hospitals Elmhurst die Gesellschaft vor der Grippe zu schützen!“
Hinter ihm auf dem Foto hing ein Plakat:
„Flu Clinic“ – dort starb er nur vier Tage später!

Siehe unseren Bericht auf der öffentlichen FB-Seite Impfen? Nein, danke.

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outube.com/watch?v=XBP5gSEm580

Die WHO – Im Griff der Lobbyisten !!! Bill Gates – Impfen – Glyphosat –  Uran – arte Doku 2017 NEU

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https://www.spiegel.de/spiegel/arzneimittelskandal-duogynon-von-schering-a-1101360.html

Schering-Arzneimittelskandal

Für die Opfer kein Wort

Hunderte Frauen, die das Hormonpräparat Duogynon genommen hatten, brachten tote oder behinderte Kinder zur Welt. Interne Unterlagen zeigen, dass der Schering-Konzern von möglichen Gesundheitsgefahren wissen musste.

Von und Christian Schweppe

Mutter Clerc am Grab der Tochter

Nora Klein / DER SPIEGEL

Mutter Clerc am Grab der Tochter

Birgit hatte schöne Haare, lang und blond. Auf Fotos sieht man sie lachen. Sie hatte Heiko, ihre Jugendliebe, geheiratet und betrieb einen kleinen Lottoladen. Von ihrer letzten Kreuzfahrt schrieb sie: Das Wasser im Mittelmeer ist herrlich.

Birgit war die Tochter von Gisela Clerc. Ihre Mutter hat die Bilder, auf denen sie zu sehen ist, von den Wänden im Wohnzimmer genommen. „Ich habe den Anblick nicht mehr ertragen“, sagt sie.

Birgit ist am 9. Januar 2016 gestorben, nach einem langen Todeskampf. Sie wurde 47 Jahre alt, ihr Herz hat es nicht mehr geschafft.

Gisela Clerc, 74, hat diesen Tod nicht verkraftet. Sie fühlt sich mitverantwortlich dafür, dass ihre Tochter so früh sterben musste. „Ich habe solche Schuldgefühle, und die gehen nicht weg.“ Vor 48 Jahren, es war ein Dienstag, saß die Mutter eines siebenjährigen Sohnes bei ihrem Hausarzt. Ihre Regel war ausgeblieben, sie war unsicher, denn die Ärzte hatten ihr gesagt, sie könne wegen eines Knicks in der Gebärmutter wohl gar keine Kinder mehr bekommen. Der Mediziner schlug einen Schwangerschaftstest vor, das Mittel: Duogynon, ein Hormonpräparat, das die Regelblutung auslöst – es sei denn, die Frau ist schwanger. Gisela Clerc bekam starke Blutungen. Aber sie war tatsächlich schwanger.

Als Birgit im Januar 1969 zur Welt kam, waren die Eltern geschockt.

Das Baby war auf dem linken Ohr fast taub, es sah schlecht, hatte verkrüppelte Finger an der linken Hand. Am schlimmsten aber war der offene Ductus Botalli – ein potenziell lebensbedrohlicher Herzfehler, der die Leistungsfähigkeit schwächt.

Damit es Birgit möglichst gut ging, zog Familie Clerc von Berlin in die saubere Luft Frankens. Die Fürsorge um das behinderte Kind bestimmte fortan ihr Leben.

In den Kliniken, in denen ihre Tochter operiert wurde, traf Gisela Clerc Frauen, die ebenfalls während der Schwangerschaft Duogynon bekommen hatten. Ihre Kinder hatten Wasserköpfe, verkrüppelte Gliedmaßen, geschädigte Blasen und Penisse, Herzen und Nieren.

Einige der Frauen hatten begonnen, nach den Verantwortlichen für ihr Leid zu suchen. Sie gingen juristisch gegen die Schering AG vor, den Berliner Pharmakonzern, der Duogynon auf den Markt gebracht hatte. Gisela Clerc war sich nun sicher, dass es nicht Schicksal war, sondern dass dieser Schwangerschaftstest ihre Tochter verkrüppelt hatte.

Doch sie klagte schließlich nicht, sie zog ihr Kind groß. Die Wut kam erst später. Sie will, dass die Schuldigen endlich zu ihrer Verantwortung stehen.

Clerc-Tochter Birgit 2015

Clerc-Tochter Birgit 2015

Deshalb ist die Näherin aus Kulmbach nun zur Hauptperson des Dramas um Duogynon geworden, eines Kampfes zwischen Menschen, die sich als Pharmaopfer sehen, und einem Pharmagiganten. Es ist ein Drama, das stets im Schatten des großen Contergan-Skandals stand, aber es geht um ganz ähnliches Leid, ähnliche Schicksale.

Unterstützt von der Duogynon-Interessengemeinschaft, in der betroffene Eltern und Kinder organisiert sind, hat Clerc jetzt bei der Berliner Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstattet – wegen Mordes an ihrer Tochter. Mord „durch Unterlassen in Verdeckungsabsicht in einer unbekannten Anzahl von Fällen“ lautet der Vorwurf. Offiziell richtet sich die Anzeige gegen unbekannt, aber gemeint sind Verantwortliche der damaligen Schering AG. Der Gegner der Duogynon-Opfer ist nun der Bayer-Konzern in Leverkusen, der vor zehn Jahren Schering gekauft hat.

Das neue Verfahren ist womöglich das letzte Kapitel eines Gesundheitsskandals, der einige Hundert, womöglich Tausend behinderte Menschen und Eltern toter Kinder hinterlassen hat. Bis heute haben sie keine Aufklärung bekommen, kein Schuldanerkenntnis, keine Entschädigung. Bis heute geht es um Abwiegeln und Aussitzen auf der einen und Schuldvorwürfe auf der anderen Seite, um die Macht des Geldes und das Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber einem Milliardenunternehmen.

Die Geschichte von Duogynon beginnt in den Fünfzigerjahren. Schering verkaufte das Hormonpräparat zur Behandlung von Menstruationsstörungen und als Schwangerschaftstest in Form von Dragees oder als Spritze. Es gab bereits Urintests, doch die lieferten keine zuverlässigen Ergebnisse. Bekam eine Frau wenige Tage nach der Einnahme von Duogynon keine Menstruationsblutungen, war das Ergebnis: schwanger.

Das Mittel wurde ein Renner. Schering verkaufte es in die ganze Welt, allein 1968 rund 3,8 Millionen Packungen.

Als ihre Tochter Birgit behindert zur Welt kam, war Gisela Clerc verzweifelt. Sie hatte nicht geraucht, keinen Alkohol getrunken, ihr Sohn war mit neun Pfund gesund zur Welt gekommen. An die beiden Tabletten Duogynon, die ihr der Hausarzt gegeben hatte, dachte sie zunächst nicht.

Auch ihre Mediziner waren ratlos, sie konnten Gisela Clerc keine Erklärung für die Missbildungen geben. Eine Verbindung zum Schwangerschaftstest zog niemand, von den möglichen Gefahren für die im Mutterleib heranreifenden Föten war kaum etwas bekannt – jedenfalls außerhalb des Schering-Konzerns.

Dort lagen bereits Ende der Sechzigerjahre Hinweise darauf vor, dass Duogynon möglicherweise ein riskantes Medikament war. Interne Dokumente, die jahrzehntelang unter Verschluss gehalten wurden, zeigen, was der Pharmakonzern tatsächlich von möglichen Gefahren des Präparats wusste – und es dennoch immer weiter verkaufte.

Schering brachte das Mittel auf den Markt, obwohl es nicht umfassend getestet worden war. Das war damals nichts Ungewöhnliches, der Pharmamarkt in Deutschland war kaum reglementiert. Firmen durften selbst hochwirksame Medikamente ohne wissenschaftliche Tests verkaufen. Unter den heutigen Gesetzen wäre Duogynon so nicht mal im Ansatz zu einer Zulassung gekommen.

Aus alten Ermittlungsakten, die der SPIEGEL einsehen konnte, wird nun deutlich, dass Schering ab Ende der Sechzigerjahre sehr wohl durch etliche Tierversuche gewarnt war. Es gab Erkenntnisse über mögliche Nebenwirkungen des Hormonpräparats.

Man testete beispielsweise die Auswirkungen verschiedener Dosierungen des Mittels. Ergebnis: Bei einigen Dosierungen gab es Missbildungen, Föten starben ab. In anderen Versuchen stellte man fest, dass Versuchstiere an Gewicht verloren. 1971 hielten Wissenschaftler fest, dass eine Testdosierung „hochgradig embryotoxisch wirkte und zu einem frühzeitigen Absterben der Keime führte“.

Aber laut den Testprotokollen wurden die Auffälligkeiten beiseitegewischt: Mal hieß es, die Versuchsgruppe sei zu klein gewesen, um einen Zusammenhang mit dem Mittel eindeutig belegen zu können. Mal dauerten weitere Untersuchungen noch an. Häufig verwiesen die Forscher auch auf mögliche natürliche Ursachen, die zu Missbildungen führen könnten. Schering testete sein Mittel vornehmlich an Ratten und Kaninchen, nie an Menschen, lange nicht einmal an Affen.

Untersucht wurden zudem meist nur die Auswirkungen des Präparats „Duogynon simplex“, der Spritzenform. Kritiker waren der Auffassung, diese Version sei weitaus harmloser als die „Duogynon Dragees“. Die aggressiveren Tabletten wurden wesentlich häufiger verkauft. Zu deren Wirkung sind nur wenige Tierversuche dokumentiert – mit alarmierenden Ergebnissen. An einem Fötus etwa trat ein Ganzkörperödem auf, was ein Hinweis auf schwere Herzfehler sein kann. Ebenso kam es einmal zur Missbildung des Gehirns. Im Testbericht ist notiert: „Eine Verbindung zwischen den Anomalien und der Substanzapplikation kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.“ Ende der Sechzigerjahre kam in der Berliner Konzernzentrale erstmals Unruhe auf. Immer häufiger erreichten Briefe von zornigen Müttern und Vätern die Rechtsabteilung. Sie hatten Kinder mit schweren Missbildungen bekommen und machten dafür die Einnahme von Duogynon verantwortlich.

Besonders kritisch war ein Vorstoß aus Großbritannien, wo die Kinderärztin Isabel Gal 1967 öffentlich den Verdacht äußerte, dass weibliche Sexualsteroide in dem Präparat zu Missbildungen der Föten führen könnten. Das Mittel blieb weiter auf dem Markt, auch in England, wo Schering den Wirkstoff unter dem Namen „Primodos“ verkaufte.

Es dauerte noch etliche Jahre, bis Schering den Packungen Warnhinweise beilegte, Primodos nicht mehr während der Schwangerschaft einzunehmen. Das Mittel sollte fortan nur noch bei Menstruationsstörungen eingesetzt werden.

muvs.org

In der Schering-Zentrale waren einige Doktoren sehr beunruhigt, das zeigt etwa eine interne Protokollnotiz der Rechtsabteilung aus dem Jahr 1977. Noch immer könne man keine Beweise vorlegen, um Gal etwas entgegnen zu können, heißt es dort: „Sollte diese Angelegenheit jemals öffentlich diskutiert werden, würden wir als Firma peinlich befragt werden, weshalb wir keine wirklichen Anstrengungen gemacht hätten, um die Sicherheit unserer Präparate zu beweisen.“ In dieser Zeit entwickelte die Konzernzentrale eine Strategie, die nur ein Ziel hatte: das Abwiegeln zu perfektionieren. Schaltzentrale war die Rechtsabteilung des Pharmakonzerns.

1977 erwartete Schering Klagen aus Großbritannien. Anfangs verzichtete die Rechtsabteilung noch auf gezielte, taktische Maßnahmen. Man wusste noch nicht, mit wem man es vor Gericht zu tun haben würde. In einer internen Notiz heißt es: „Wir wollen jedenfalls nicht in einem frühen Stadium die Öffentlichkeit gegen uns einnehmen.“ Klagen konnten das weltweite Geschäft Scherings gefährden, die Sorge um das Firmenimage wuchs. „Das Risiko eines Haftpflichtfalles ist immer gegeben“, notierte Schering für den japanischen Markt – und startete die Suche nach Gutachtern, die Schering vor Gericht entlasten könnten.

Überall in Europa hörte sich Schering nach geeigneten Professoren um, legte detaillierte Profile an. In langen Listen wurde das Datum der ersten Kontaktaufnahme festgehalten, der Name des Schering-Mitarbeiters, der den Wissenschaftler bearbeitet hatte. Über einen Wissenschaftler hieß es etwa, er sei „industriefreundlich“, aber nicht billig.

1977 wussten die Schering-Juristen, dass ihre zentrale Verteidigungslinie schwer zu halten sein würde. Ein Experte äußerte Bedenken, beurteilte die Argumentation des Unternehmens als „wenig aussichtsreich“. Sogar der industriefreundliche Professor „neigte nun dazu, Moral zu zeigen„. Er war der Meinung, Schering habe ein ernsthaftes Problem, weil die Auffälligkeiten in den ersten Tierversuchen der Sechzigerjahre hätten weiterverfolgt werden müssen.

Die Rechtsabteilung überging die kritischen Stimmen, sie griff auf optimistischere Gutachter zurück und mauerte sich weiter ein. Das ging so weit, dass man nicht einmal die eigene Versicherung einweihen wollte. Die Assekuranz hatte wegen des drohenden Prozesses in England um eine vollständige Kopie aller Unterlagen gebeten. Die Rechtsabteilung sollte nun prüfen, welche Unterlagen man zwingend herausgeben müsse, schließlich enthalte die firmeneigene Dokumentation auch „interne Überlegungen“, „rein nach Schering-Gesichtspunkten“.

Aus den Hausdokumenten ergab sich auch, dass eigene Mitarbeiter und Experten die Schering-Forschung zu dem Präparat kritisch sahen: Sie hätte nicht dem üblichen wissenschaftlichen Standard entsprochen, zudem sei sie ohnehin nicht auf den Menschen übertragbar. Doch das Folgerichtige tat Schering zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht: das umstrittene Mittel vom Markt zu nehmen.

1976 – zweieinhalb Jahrzehnte nach der Markteinführung von Duogynon – unternahm Schering erste Versuche auch an Rhesusaffen. Aus eher eigennützigen Gründen: „Solche Tests würden hilfreich sein, wenn es vor Gericht um die Verteidigung geht“, heißt es in einem internen Vermerk. In Deutschland nannte man das fragwürdige Mittel einfach von Duogynon auf Cumorit um.

Schließlich fand Schering auch einen englischen Gutachter – auf einem Symposium auf den Bermudainseln. Der Mann schrieb dann ein zweiseitiges Gutachten, für das er präzise Vorgaben bekommen hatte.

In der Öffentlichkeit trat Schering weiterhin selbstbewusst auf. Ein Firmensprecher sagte im November 1978, es sei die „feste, auf der sorgfältigen Analyse aller vorhandenen Fakten basierende Überzeugung“, dass zwischen Duogynon und den Missbildungen keine ursächliche Beziehung bestehe.

1981 stellte Schering den Vertrieb von Duogynon in Deutschland ein, ohne Begründung.

In diesen Jahren begann der zweite Akt des Duogynon-Dramas. Mütter, die behinderte Kinder zur Welt gebracht hatten, gingen an die Öffentlichkeit. Der „Stern“ zeigte großformatige Bilder von Kinder mit verkrüppelten Gliedmaßen. Auf einem Bild ist ein blonder Junge in einer Lederhose zu sehen: „Andre ist zweieinhalb Jahre alt und hat schwere Missbildungen an Blase und Penis“, steht darunter.

Demonstrantin Clerc (r.) im April vor der Hauptversammlung der Bayer AG in Köln

DPA

Demonstrantin Clerc (r.) im April vor der Hauptversammlung der Bayer AG in Köln

Sitzungsprotokolle zeigen, wie nervös die Führungsspitze wurde. Staatsanwälte vernahmen 1978 bereits Schering-Mitarbeiter. Eine interne „Arbeitsgruppe“ bekam den Auftrag, alle Akten des Hauses zu sammeln. „Von sofort an werden alle Berichte, Notizen und mündlichen Äußerungen zu überprüfen sein, ob sie so abgefasst sind, dass sie nicht zu für uns nachteiligen Missdeutungen im Falle eines Strafverfahrens führen können.“ In einer Vorstandssitzung gaben Schering-Manager bekannt, dass sie einen Beratervertrag mit einem Rechtsanwalt des Pharmakonzerns Chemie Grünenthal schließen wollten, „um dessen Erfahrungen aus dem Contergan-Fall zu sichern“.

Das für Schwangere empfohlene Schlafmittel Contergan hatte allein in Deutschland Missbildungen bei rund 5000 Kindern verursacht. Es kam zum Prozess, doch nach über 250 Verhandlungstagen schlossen die Eltern der Geschädigten 1970 einen Vergleich mit Grünenthal. Sie verzichteten auf Klagen, das Unternehmen zahlte im Gegenzug 100 Millionen Deutsche Mark in eine Contergan-Stiftung ein.

In der „Tagesschau“ erfuhr Gisela Clerc im Sommer 1978 von einer Strafanzeige der Interessengemeinschaft Duogynon-Geschädigter gegen Schering. Von fahrlässiger Körperverletzung war die Rede. Gisela Clerc war sofort elektrisiert, aber sie hatte nicht die Kraft, sich anzuschließen. „Die Belastungen mit dem behinderten Kind hat meine Ehe auf Dauer nicht ausgehalten“, sagt sie, „tagsüber habe ich mich um die Kinder gekümmert, nachts habe ich als Näherin gearbeitet, um uns über Wasser zu halten.“ Aber in einem Leserbrief an den „Stern“ erzählte sie von Birgit, die damals bereits zwei schwere Herzoperationen hinter sich hatte.

Die Berliner Staatsanwaltschaft konfiszierte zwar Akten bei Schering, stellte das Verfahren gegen Verantwortliche dann aber zügig ein. Begründung: Es könne nicht zweifelsfrei festgestellt werden, dass Duogynon die Missbildungen verursacht habe. Zudem seien Embryonen im rechtlichen Sinne keine Menschen.

In einem 182-seitigen Schriftsatz wies der Anwalt der Interessengemeinschaft auf erhebliche Verfahrensfehler der Staatsanwaltschaft hin – unter anderem war ihm die Einsicht in wichtige Akten verweigert worden. Seine Einwände blieben ohne Folgen.

Die Firmendokumente zeigen jetzt, das Schering offenbar einflussreiche Verbündete auf staatlicher Seite hatte. Im Bundesgesundheitsamt (BGA) hatte man sogar einen Informanten.

Der Professor war Mitarbeiter des BGA, tatsächlich stand er heimlich in engstem Kontakt mit Schering. Durch ihn war das Unternehmen wiederholt über interne Einschätzungen, Diskussionsstände und mögliche Maßnahmen im BGA vorab informiert. Über den Kontaktmann speiste Schering auch Unterlagen ins BGA ein, die die Behörde offenbar milde stimmen sollten.

Laut einer Gesprächsnotiz soll sich der BGA-Mann selbst als „Advokat der Firma Schering“ bezeichnet haben. Dort existierte eine weitere Notiz über ihn: „Es geht ihm darum, einen Beschluss zum Zurückziehen von Duogynon zu verhindern.“ Vertreter von BGA und Schering trafen sich zu mehreren informellen Gesprächen und erörterten etwa, wie genau Ärzte über den Gebrauch des Mittels informiert werden sollten. Oder wie Packungsbeilagen künftig formuliert sein müssten. Schering bedankte sich bald „mit vorzüglicher Hochachtung“ beim BGA für ein Gespräch, in dem man schließlich „in so offener und von gegenseitigem Vertrauen getragener Weise einige gemeinsam interessierende Probleme“ diskutiert habe.

Tatsächlich unternahm das BGA nichts, um Duogynon vom Markt zu nehmen. Öffentlich rühmte sich der damalige BGA-Chef, sein Amt habe sich mit Verantwortung und Augenmaß lautstarken Forderungen widersetzt, Duogynon die Zulassung zu entziehen.

Mit dem eingestellten Ermittlungsverfahren in Berlin war Schering die größte Sorge los, die frustrierten Eltern zogen sich in ihren Alltag zurück. Auch die Prozesse in England kamen nicht voran. Einer der wohl größten deutschen Medizinskandale wäre vermutlich in Vergessenheit geraten, wenn es nicht Andre Sommer gäbe – einen sportlichen Mann aus dem Allgäu, der vor mehr als 35 Jahren im „Stern“ als Kind in Lederhose abgebildet war.

Duogynon-Opfer Sommer

Nicole Maskus-Trippel / DER SPIEGEL

Duogynon-Opfer Sommer

Sommer war mit einer Harnblase geboren worden, die außerhalb seines Körpers lag. Er kämpfte sich mit seiner Behinderung durchs Leben, ein „Riesenrucksack“, wie er sagt. Wegen seiner Missbildungen musste er bis heute 14 Operationen über sich ergehen lassen; eine normale Kindheit gab es für ihn nicht. Vor mehr als 15 Jahren fiel auch noch seine Mutter Lydia, eine Kämpferin aus der Frühzeit der Duogynon-Auseinandersetzungen, nach einem Herzinfarkt ins Wachkoma.

Als Sommer vor einigen Jahren seinen Dienst als Grundschullehrer in Pfronten antrat, fühlte er sich sicher genug, die Fragen anzugehen, die ihn schon so lange quälten: Wie konnte es zu dem Unglück überhaupt kommen? Und warum war der Skandal nie aufgearbeitet worden? Er gründete die Internetseite Duogynonopfer.de.

Im Sommer 2010 machte der SPIEGEL seine Geschichte öffentlich. Es begann der dritte Akt des Dramas. Über 400 mutmaßlich Betroffene meldeten sich daraufhin bei Sommer, diesmal in erster Linie nicht betroffene Eltern, sondern die geschädigten Kinder, die Rechenschaft verlangten. Sommer erstellte Listen, katalogisierte die Schäden. 141 Betroffene berichteten von Missbildungen an den Gliedmaßen, es gab 66 Schädigungen an Organen, 26 Meldungen zu Gehirnschädigungen.

Auch Gisela Clerc nahm Kontakt zu Sommer auf. Ihre Tochter war längst erwachsen, gesundheitlich blieb sie trotz etlicher Operationen am Herzen angegriffen.

Sommer schaltete den Berliner Medizinrechtler Jörg Heynemann ein, der hat sich schon häufiger mit den Großen der Branche angelegt. Und er ist Pharmazeut. „Zuerst war ich sehr skeptisch, dann ist mir die frappierende Parallele zum Contergan-Fall klar geworden“, sagt Heynemann, „mit dem Unterschied, dass Schering und Bayer ihre Macht noch mehr ausspielen als seinerzeit Grünenthal.“ Heynemann reichte Klagen gegen die Bayer Pharma AG ein. Aber schnell wurde klar, dass der Konzern weder Akten herausgeben noch sich auf eine Auseinandersetzung mit den Duogynon-Opfern einlassen wollte.

Heynemann sprach mit Wissenschaftlern, die über Duogynon geforscht hatten. Und er traf sich mehrmals mit einem Mann, der sich ihm als ehemaliger Mitarbeiter von Schering France vorstellte. Der Mann behauptet, er habe Anfang der Achtzigerjahre namhaften Wissenschaftlern fünfstellige Geldbeträge übergeben, damit sie die Unbedenklichkeit von Duogynon bestätigten. Heynemann trug die Aussagen 2012 bei Gericht vor und wollte den Mann als Zeugen hören lassen.

Bayer sagte nichts zu dem Vorwurf. Der Konzern wiederholte nur, was er schon immer gesagt hatte: Es gebe keinen Zusammenhang zwischen Duogynon und den Missbildungen, das hätten viele Studien bewiesen. Die Bayer-Anwälte betonten zudem, dass die Angelegenheit längst verjährt sei. Und sie bekamen damit vor dem Landgericht Berlin recht. Allerdings gab der Richter den Justiziaren noch einen guten Rat mit auf den Weg: „Ich meine, dass ein Konzern wie Bayer an einer Lösung interessiert sein sollte. Man muss doch einen Dialog führen.“ Gisela Clerc war im Prozess dabei. Wenn sie die Firmenanwälte hört oder die Bayer-Chefs auf Aktionärsversammlungen, dann wird sie wütend. „Die sitzen dick auf ihren Hintern und alles prallt an ihnen ab“, sagt sie.

2013 schrieb sie an die Bundeskanzlerin und bat sie, sie möge sich für „die Einrichtung eines runden Tisches“ einsetzen. Doch das Kanzleramt erklärte, die Bundesregierung sehe keinen Handlungsbedarf.

Die Beamten verwiesen auch auf ein vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingeholtes Gutachten. Die beauftragten Wissenschaftler konnten einen Zusammenhang zwischen Duogynon und den Missbildungen weder bestätigen noch widerlegen. Merkwürdig bleibt, dass das BfArM ausgerechnet einen Berliner Professor als Projektleiter eingesetzt hatte, der nebenbei für Bayer arbeitete.

Opferanwalt Heynemann

Christoph Musiol

Opferanwalt Heynemann

Vermutlich wäre die Geschichte von Duogynon damit zu Ende, wenn Anwalt Heynemann und Sommer bei ihren Recherchen für den Prozess nicht einen Zufallsfund gemacht hätten. Im Berliner Landesarchiv entdeckten sie die Akten des 1980 eingestellten Strafverfahrens, insgesamt 7000 Seiten. Darunter auch die sogenannten Beiakten des Verfahrens: Dokumente aus dem Hause Schering, die dem damaligen Opferanwalt vorenthalten worden waren. Diesmal versuchte Bayer vergebens, diese Fundstücke unter Verschluss zu halten.

Während Heynemann in Berlin die Herausgabe der Akten erstritt, kämpfte die Tochter von Gisela Clerc um ihr Leben.

In ihrem letzten Jahr war Birgit immer schwächer geworden, das Herz konnte ihren Körper kaum noch mit Blut versorgen. „Die Herzklappen waren regelrecht ausgeleiert“, sagt Gisela Clerc. Eine weitere Operation an der Aorta im Universitätsklinikum Erlangen war lebensnotwendig, Birgit musste dabei an eine Herz-Lungenmaschine angeschlossen werden. Sie überlebte den Eingriff nur um vier Tage.

Als Sommer mit einem Helferteam die alten Schering-Akten aufarbeitete, stieß er auf die frühen Tierversuche und die Ratschläge von Schering-Wissenschaftlern, bei Klagen stets den Zusammenhang zum Medikament in Zweifel zu ziehen.

Anfang Juni stellte Heynemann zusammen mit dem Paderborner Strafrechtler Detlev Stoffels im Namen von Gisela Clerc bei der Berliner Staatsanwaltschaft Anzeige wegen Mordes – die Straftat, die niemals verjährt.

Die Unterlagen zeigten, so die beiden Anwälte, dass führende Schering-Mitarbeiter selbst eine Kausalität zwischen der Einnahme von Duogynon und den Missbildungen nicht ausgeschlossen hätten. Spätestens bei „Erkennbarkeit von Risiken, inkl. Todesfällen wäre es notwendig“ gewesen, das Medikament vom Markt zu nehmen – „dies unterließen sie jedoch und nahmen damit den Tod der Kinder zumindest billigend in Kauf“. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt unter dem Aktenzeichen 234 UJs 2041/16.

Bis heute weist Bayer jede Verantwortung zurück. Der Konzern „schließt Duogynon nach wie vor als Ursache für embryonale Missbildungen aus“. Es seien in den Siebziger- und Achtzigerjahren umfangreiche Untersuchungen gemacht und Gutachten namhafter Experten zur Aufklärung möglicher Ursachen eingeholt worden, ohne dass sich Hinweise auf einen ursächlichen Zusammenhang ergaben, sagt ein Unternehmenssprecher.

Mit Gisela Clerc oder einem anderen Betroffenen sprachen die Pharmaleute bis heute kein Wort.

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outube.com/watch?v=n9U7UyYZkDI

IMPFUNG UND ALUMINIUM – Wieso bereits kleine Mengen toxisch sind! [AUFGEDECKT]

https://de.wikipedia.org/wiki/Glutathion

Glutathion

Glutathion (GSH), auch γ-L-Glutamyl-L-cysteinylglycin, ist einTripeptid, das aus den drei AminosäurenGlutaminsäure, Cystein und Glycin gebildet wird. Es ist in fast allen Zellen in hoher Konzentration enthalten und gehört zu den <<<< wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffen im Körper>>>>…..

Glutathion wird vonParacetamol“ – in  USA: „TYLENOL“ –  ATTACKIERT – – – – –  FÖRDERT PARACETAMOL „“AUTISMUS““ und „“ADHS““zzziii

https://de.wikipedia.org/wiki/Polysorbat_80

Polysorbat 80

Polysorbat 80 ist eine grenzflächenaktive Substanz, die als Emulgator und Netzmittel beispielsweise in Lebensmitteln, Kosmetika und Arzneimitteln verwendet wird.

Eigenschaften

Polysorbat 80 ist eine polyoxyethylierte Verbindung, die sich von Sorbitol und Ölsäure ableitet. Die hydrophilen Gruppen dieses nichtionischen Tensids sind Polyether, Polymere von insgesamt 20 Ethylenoxiden. Die Viskosität beträgt 425 mPa·s,[3] Polysorbat 80 hat einen HLB-Wert von 15,0[4] ist daher zur Herstellung von Öl-in-Wasser(O/W)-Emulsionen geeignet.

Der pH-Wert einer 5 % wässrigen Lösung beträgt 5–7, der Flammpunkt liegt bei >149 °C.[3] Die kritische Mizellbildungskonzentration (CMC) beträgt 1,2·10−5 mol/l in Wasser bei 25 °C.[6]

Verwendung

Polysorbat 80 wird hauptsächlich in Speisen, speziell bei eingelegten Lebensmitteln, als Emulgator und Stabilisator benutzt. Verwendung findet es oft in Eiscreme, um zu verhindern, dass die Milchproteine die Fetttröpfchen vollständig umschließen. Stattdessen bilden sie Ketten und Netzstrukturen, die Luft in der Mischung halten. Dadurch wird eine festere Struktur gebildet, die dafür sorgt, dass die Eiscreme beim Schmelzen ihre Form behält.

Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 433 zugelassen. Es ist chemisch und biologisch weitgehend inert.

Polysorbat 80 kommt in der pharmazeutischen Industrie bei der Virusinaktivierung von Blutprodukten zum Einsatz und wird als Lösungsvermittler und Emulgator in der Arzneimittelherstellung verwendet, um ölige (lipophile) Substanzen in wässrigen Grundlagen zu emulgieren. Es ist eine der wenigen oberflächenaktiven Substanzen, die parenteral verträglich sind.

Für die Arzneimittelherstellung sind besonders reine Qualitäten vorgeschrieben, die in Arzneibüchern spezifiziert sind.

2015 wurde in der Zeitschrift Nature eine Studie publiziert die nachweist, dass über einen Zeitraum von 12 Wochen ein 1-prozentiger Anteil von Polysorbat 80 im Trinkwasser bei Mäusen Störungen in der Darmflora, Darmentzündungen und Gewichtszunahme verursacht. An der Darmwand wurde eine Reduzierung der schützenden Schleimschicht um 2/3 festgestellt.

Eine Arbeitsgruppe um Emilie Viennois an der Georgia State University dokumentierte im Jahre 2016 in Versuchen an Mäusen eine höhere Tumorhäufigkeit

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aus dem TEXT:…..Apolipoprotein E bindet an die mit Polysorbat 80 überzogenen Nanopartikel

>>>In den 1990er Jahren wurde in Versuchen mit Nanopartikeln, die aus biokompatiblen Polymeren aufgebaut sind, festgestellt, dass diese Partikel unter bestimmten Umständen in der Lage sind, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Der Durchmesser dieser Partikel liegt üblicherweise bei 50 bis 300 nm. Die unfunktionalisierten, reinen Polymerpartikel sind in dieser Form nicht in der Lage durch das Endothel zum Gehirn transportiert zu werden. Der rezeptorvermittelte Transport ist nur durch eine spezielle Funktionalisierung,meist mit Polysorbat 80 oder Poloxameren,[70] möglich. Als Polymere werden meist Polylactide (PLA), Polylactid-co-Glycolid (PLGA) und verschiedene Polycyanoacrylate, wie beispielsweise Polybutylcyanoacrylat (PBCA),[71] verwendet, die pharmakologisch unbedenklich sind und für andere Anwendungen, beispielsweise als chirurgisches Nähmaterial, zugelassen sind. In die Partikel eingeschlossene Wirkstoffe können mittels rezeptorvermittelter Transzytose zum Gehirn transportiert werden.[72]

Die wesentlichen Voraussetzungen für die Hirngängigkeit der Nanopartikel ist……..<<<<<

https://de.wikipedia.org/wiki/Konzepte_zur_%C3%9Cberwindung_der_Blut-Hirn-Schranke

Konzepte zur Überwindung der Blut-Hirn-Schranke

 

Schema der Blut-Hirn-Schranke

Konzepte zur Überwindung der Blut-Hirn-Schranke ermöglichen es, dem Gehirn für therapeutische Zwecke Wirkstoffe zuzuführen. Die Blut-Hirn-Schranke ist eine dynamische Grenzfläche, die über Influx (Zufluss, wörtlich: Einströmen) und Efflux (Abfluss) kontrolliert, welche Nährstoffe, Arzneistoffe, Drogen, Xenobiotika und sonstige Verbindungen dem Gehirn zugeführt werden können.[1] Dadurch gewährleistet sie dem Zentralnervensystem (ZNS) ein optimales Milieu.

Ihre Schutzfunktion macht die Blut-Hirn-Schranke jedoch auch zu einer Barriere für viele potenzielle Wirkstoffe und vereitelt so deren Einsatz in medikamentösen Therapien. Etwa 98 % der potenziellen Neuropharmaka scheitern daran.[2] So lassen sich nur relativ wenige neurologische und psychiatrische Erkrankungen wie beispielsweise affektive Störungen wie Depressionen, Epilepsie oder chronische Schmerzen mit kleinen lipophilen Wirkstoffen behandeln.[3][4]

Dagegen gibt es keine Therapie für neurodegenerative Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit, Chorea Huntington und die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS).[2] Für Gehirntumoren, Schlaganfälle, Rückenmarksverletzungen und Schädel-Hirn-Traumata sind keine effektiven medikamentösen Therapien bekannt. Auch bei im Kindesalter auftretenden Syndromen wie Autismus, lysosomalen Speicherkrankheiten, dem Fragiles-X-Syndrom oder Ataxie stellt die Blut-Hirn-Schranke eine Barriere dar, die bisherige medikamentöse Therapieansätze verhindert.[5] Selbst bei Erkrankungen wie Multipler Sklerose kann die Progression der Erkrankung im Zentralnervensystem nicht gestoppt werden, da die verabreichten Medikamente nur in der Peripherie wirken. Prinzipiell könnten viele dieser Erkrankungen mit Wirkstoffen, beispielsweise auf Basis von Enzymen, Genen oder biotechnologisch hergestellten Proteinen, behandelt werden – wenn sie die Blut-Hirn-Schranke überwinden könnten. Eine Therapie ist aber nur möglich, wenn diese Substanzen in ausreichender, das heißt therapeutisch wirksamer Konzentration auch an den Wirkort – also das Zentralnervensystem – gelangen können.[6] Es wird daher seit Jahrzehnten intensiv an Methoden geforscht, die einen Wirkstofftransport in das Gehirn unter Umgehung oder – idealerweise selektiver – Öffnung der Blut-Hirn-Schranke ermöglichen sollen.[7][8] Eine Reihe von Strategien zur Überwindung der Blut-Hirn-Schranke wurde dabei entwickelt oder befindet sich noch im Entwicklungsstadium.[9][10]

Umgehen der Blut-Hirn-Schranke – intrathekale und intraventrikuläre Wirkstoffapplikation

Schematische Darstellung eines Ommaya-Reservoirs unter der Kopfhaut.

Die naheliegendste Form des Wirkstofftransportes in das ZNS unter Umgehung der Blut-Hirn-Schranke stellt die Injektion direkt in den Liquor cerebrospinalis (intrathekal) oder direkt in die Hirnventrikel (intraventrikulär)[11] dar. Der Wirkstoff wird dabei direkt in den Liquor injiziert. Angewendet wird dieses Verfahren beispielsweise als intrathekale Chemotherapie[12][13] unter anderem mit dem FolsäureAntagonisten Methotrexat (MTX), mit Cytarabin (AraC) und Cortisol; speziell bei Patienten mit akuter lymphatischer Leukämie und aggressiven Lymphomen.[14] Die drei Wirkstoffe werden in der triple intrathecal chemotherapy zur Behandlung der Hirnhaut-Leukämie[15] zusammen in den Liquor appliziert.[16]

Die intrathekale Wirkstoffapplikation ist – verglichen mit der intravenösen (systemischen) Gabe von Wirkstoffen – deutlich aufwändiger und für viele Patienten auch unangenehmer. Darüber hinaus bestehen bei derartigen Darreichungsformen aufgrund der deutlich erhöhten Infektions- und Verletzungsgefahr besonders strenge Anforderungen an Hygiene und technische Fertigkeiten des Anwenders. Durch die Injektion von Wirkstoffen mit Depotwirkung (slow release) können die Behandlungsintervalle auf längere Zeiträume – beispielsweise 14-täglich – gestreckt werden.[16] Weniger aufwändig ist die Verwendung eines Ommaya-Reservoirs, das unter die Kopfhaut implantiert wird. Einen ähnlichen Ansatz bieten implantierbare Medikamentenpumpen.[17] Bei schweren Schmerzzuständen kann diese Methode beispielsweise für die Dosierung von Morphin gewählt werden.[18][19] Auch zur Behandlung von Spastiken, beispielsweise bei Multipler Sklerose mit Baclofen, kann der Wirkstoff über eine solche Pumpe intrathekal appliziert werden.[20][21][22] Die Methode wurde erstmals 1984 angewendet[23] und ist seitdem etabliert.[24][25]

Intrathekal applizierte Wirkstoffe werden meist speziell für diese Darreichungsform formuliert. Sie dürfen beispielsweise keine Bakterizide und eine Reihe anderer Hilfsstoffe enthalten, die in intravenös applizierten Medikamenten übliche Zusatzstoffe sind.[26]

Für einige wenige Erkrankungen ermöglicht die intrathekale beziehungsweise die intraventrikuläre Wirkstoffapplikation eine wirksame Therapie. Für die Behandlung von Hirntumoren sind diese beiden Methoden zur Umgehung der Blut-Hirn-Schranke allerdings nicht geeignet. Die Ursache hierfür liegt in der auf nur wenige Millimeter begrenzten Diffusion der Wirkstoffe in das Parenchym des Gehirns.[27][28][29]

Eine experimentell und therapeutisch nutzbare Lücke in der Blut-Hirn-Schranke sind die in das Gehirn eintretenden Hirnnerven. So konnte gezeigt werden, dass beispielsweise Neurotrophine, Neuropeptide, Insulin, Zytokine und sogar DNA, die über die Nase verabreicht wurden, über den Riechnerv in das Zentralnervensystem gelangen können.[30] Ebenso konnte man über diesen Weg erfolgreich Stammzellen in das Gehirn einschleusen.[31]

Überwindung der Blut-Hirn-Schranke für therapeutische Zwecke

Eine intakte Blut-Hirn-Schranke ist für jedes Wirbeltier lebensnotwendig. Für viele Wirkstoffe, die außerhalb des Zentralnervensystems ihre Wirkung entfalten sollen, ist die Retention an der Blut-Hirn-Schranke ein wichtiges Kriterium für die Zulassung, um die sonst zu erwartenden teilweise erheblichen Nebenwirkungen, insbesondere bei dauerhafter Einnahme eines Medikaments, sicher ausschließen zu können. Andererseits stellt die Blut-Hirn-Schranke bei der Behandlung neurologischer Erkrankungen für viele Verbindungen eine unüberwindliche Barriere dar.

Das Diffusionsvermögen eines Moleküls durch die Endothelien der Blut-Hirn-Schranke wird vor allem durch seine Fettlöslichkeit (Lipophilie) und Größe bestimmt. Durch eine Modifizierung des Moleküls mit lipophilen Gruppen kann deshalb eine verbesserte Gehirngängigkeit erreicht werden.[33] Ein klassisches Beispiel hierfür ist die Di-Acetylierung des Naturstoffes Morphin zu Diacetylmorphin (Heroin). Heroin (log P=1,12) zeigt gegenüber Morphin (log P=0,2) eine über 25fach höhere Aufnahme im Gehirn (siehe dazu: Tabelle 1).[34] Entsprechende Ergebnisse werden beim Brain-Uptake-Index (BUI) für radioaktiv markiertes Morphin, Codein und Heroin erhalten, das in die Halsschlagader injiziert wird. Für Morphin liegt der BUI unterhalb der Nachweisgrenze, bei Codein bei 24 % und für Heroin bei 68 %.[35]

Dieses Prodrug-Konzept kann selbst bei peptidischen Wirkstoffen zu einer Verbesserung der Gehirngängigkeit führen.[36]

Das Konzept versagt allerdings bei Molekülen mit einer molaren Masse größer als 500 g·mol−1, da solche Substanzen aufgrund ihrer Größe nicht mehr die Blut-Hirn-Schranke per Diffusion passieren können. Zudem geht mit der Lipophilisierung eine deutlich schlechtere Löslichkeit des Wirkstoffes einher. Bei der oralen Gabe können aber nur gelöste Wirkstoffe im Gastrointestinaltrakt aufgenommen werden. Die Lipophilisierung bewirkt natürlich auch eine erhöhte Aufnahme in anderen, nicht zerebralen, Zellen. Auch gegen Efflux-Transporter, die den eindiffundierten Wirkstoff wieder aus dem Endothel ausschleusen, ist die Lipophilisierung wirkungslos.

L-DOPA (=Levodopa) passiert mittels LAT1-Transporter die Blut-Hirn-Schranke

 

Dopamin dagegen kann die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren

Im Endothel der Blut-Hirn-Schranke sind mehrere Transportsysteme, um das Gehirn mit essentiellen hydrophilen Substanzen zu versorgen. Ein Ansatz, Wirkstoffe in das Gehirn schleusen zu können, ist die Ausnutzung dieser Transporter. Dies wird beispielsweise bei der Therapie der Parkinson-Krankheit angewendet. Daran erkrankte Patienten haben im Gehirn einen Mangel des Neurotransmitters Dopamin. Die Gabe von Dopamin wäre diesbezüglich wirkungslos, da Dopamin die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann. Verabreicht man dagegen Levodopa, eine nicht-proteinogene α-Aminosäure, so wird diese über den LAT1-Transporter dem Gehirn zugeführt und dort anschließend in Dopamin verstoffwechselt. Der LAT1-Transporter gehört zur Familie der LNAA-Transporter (large neutral amino acid).[37]

Auch das Antiepileptikum Gabapentin, das Antihypertensivum α-Methyldopa und die Zytostatika Melphalan und Acivicin können über LNAA-Transporter die Blut-Hirn-Schranke passieren.[38][2][39][40]

Die Obergrenze für die Ausnutzung der bestehenden Transportsysteme liegt bei einer molaren Masse von etwa 500 bis 600 g·mol−1.[41]

Vektorisierung

Ein anderer Weg, um die Blut-Hirn-Schranke mit einem Wirkstoff zu überwinden, ist die Vektorisierung.[42] Dieser Ansatz beruht auf der Beobachtung, dass einige Makromoleküle, wie Transferrin,[43] Low Density Lipoprotein[44] und Insulin[45] über einen mehrstufigen, als rezeptorvermittelte Transzytose bezeichneten Prozess die Blut-Hirn-Schranke überwinden können. Über Rezeptoren, die sich an der Oberfläche der Endothelzellen der Hirnkapillaren befinden und in das Lumen der Blutgefäße hineinragen, werden die Makromoleküle in das Innere der Endothelzellen über Vesikel eingeschleust, um dann auf die andere Seite der Zelle (abluminale Seite) transportiert und ausgeschleust zu werden. Wird ein Wirkstoffmolekül an ein solches Makromolekül gebunden, kann die rezeptorvermittelte Transzytose zur Überwindung der Blut-Hirn-Schranke ausgenutzt werden.

Ein Beispiel hierfür ist der Transferrinrezeptor, der mit Hilfe gegen ihn gerichteter monoklonaler Antikörper zum Transport von Wirkstoffen durch die Blut-Hirn-Schranke genutzt werden kann. Dieser Rezeptor ist gewöhnlicherweise für den Transport von Eisen durch die Blut-Hirn-Schranke zuständig.[46][47] Ein anderes Target ist der Insulinrezeptor, der auch von den Endothelzellen der Blut-Hirn-Schranke exprimiert wird.[48] Mit beiden Vektoren wurden im Tiermodell verschiedene, auch größere, Peptide erfolgreich über die Blut-Hirn-Schranke geschleust.[49] Speziell für die Therapie von neurodegenerativen Erkrankungen, für die nur geringe Wirkstoffkonzentrationen notwendig sind, ist die Vektorisierung ein vielversprechender Ansatz.[50][51] Auch Zytostatika wie beispielsweise Doxorubicin wurden an Transferrinrezeptor-Antikörper gebunden.[52]

Das Phänomen der Transzytose ist jedoch nicht auf Makromoleküle beschränkt. Wenngleich der genaue Mechanismus nicht immer geklärt ist, so konnte gezeigt werden, dass auch kleine Peptide und niedermolekulare Substanzen auf diese Weise in die Zelle gelangen und diese passieren können. Eine Vektorisierung zum Zweck der Passage der Blut-Hirn-Schranke ist somit auch mit kurzen Peptidsequenzen möglich. Als Vektoren für Wirkstoffe, wie beispielsweise Doxorubicin, fanden unter anderem basische Protegrin-Abkömmlinge, wie beispielsweise Syn-B,[53][54] und das aus der Homöodomäne von Antennapedia, einem Transkriptionsfaktor von Drosophila, abgeleitete Penetratin[55] Anwendung. Ein anderer Peptid-Vektor ist das aus elf überwiegend basischen Aminosäuren bestehende und aus der Transduktionsdomäne des HI-Virus isolierte HIV-TAT (engl. Trans-Activator of Transcription).[56][51] Ein Peptid mit ähnlichen Eigenschaften ist das aus 27 Aminosäuren aufgebaute Transportan, ein zellpenetrierendes Peptid.[57]

Mit transgenen Makrophagen können Proteine durch die Blut-Hirn-Schranke geschleust werden.[58][59][60]

Kationisierung

Positiv geladene Moleküle (Kationen) können mit Hilfe der adsorptionsvermittelten Transzytose, auch kationischer Transport genannt, die Blut-Hirn-Schranke überwinden.[61] Bei der adsorptionsvermittelten Transzytose bewirken elektrostatische Wechselwirkungen zwischen der durch Glykoproteine negativ geladenen Zelloberfläche und positiv geladenen Molekülen eine unspezifische Bindung an die Oberfläche von Zellen, in deren Folge eine Aufnahme und ein Transport durch das Zytoplasma der Endothelien erfolgt.[62] Die kationische Transzytose durch das Endothel der Blut-Hirn-Schranke ermöglicht einen höheren Grad des Stofftransportes als die rezeptorvermittelte Transzytose.[63]

Die Kationisierung von Antikörpern wurde in einer Reihe unterschiedlicher Studien und Anwendungsfeldern erfolgreich zur Passage der Blut-Hirn-Schranke eingesetzt. So beispielsweise, um β-Amyloidplaques sichtbar zu machen[64][65] oder Mitochondrien zu targetieren.[66]

Eine positive Ladung weisen bereits Peptide und Proteine auf, deren isoelektrischer Punkt im Basischen liegt.[51] Ein Ansatz, die Aufnahme nicht basischer Peptide und Proteine im Gehirn zu verbessern, ist, diese mit Hilfe von natürlich vorkommenden Polyaminen, wie beispielsweise Putrescin, Spermidin oder Spermin, chemisch zu modifizieren.[67][68] Eine Alternative dazu ist die im Kapitel Vektorisierung beschriebene Konjugation von Wirkstoffpeptiden und -proteinen an basische Peptide wie Syn-B.[61] Auch synthetische Polyamine, wie beispielsweise Polyethylenimin, können zum erleichterten Transport von Wirkstoffen und DNA durch die Blut-Hirn-Schranke eingesetzt werden.[69]

Der Effekt der Kationisierung ermöglicht zwar die Passage von Wirkstoffen und Diagnostika über die Blut-Hirn-Schranke, bewirkt aber gleichzeitig eine erheblich gesteigerte Aufnahme der applizierten Dosis in Leber und Nieren – mit den entsprechenden zu erwartenden Nebenwirkungen.

Nanopartikel

Polylactid-co-Glycolid ein potenzieller Nano-Transporter

Polysorbat 80

Apolipoprotein E bindet an die mit Polysorbat 80 überzogenen Nanopartikel

In den 1990er Jahren wurde in Versuchen mit Nanopartikeln, die aus biokompatiblen Polymeren aufgebaut sind, festgestellt, dass diese Partikel unter bestimmten Umständen in der Lage sind, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Der Durchmesser dieser Partikel liegt üblicherweise bei 50 bis 300 nm. Die unfunktionalisierten, reinen Polymerpartikel sind in dieser Form nicht in der Lage durch das Endothel zum Gehirn transportiert zu werden. Der rezeptorvermittelte Transport ist nur durch eine spezielle Funktionalisierung,meist mit Polysorbat 80 oder Poloxameren,[70] möglich. Als Polymere werden meist Polylactide (PLA), Polylactid-co-Glycolid (PLGA) und verschiedene Polycyanoacrylate, wie beispielsweise Polybutylcyanoacrylat (PBCA),[71] verwendet, die pharmakologisch unbedenklich sind und für andere Anwendungen, beispielsweise als chirurgisches Nähmaterial, zugelassen sind. In die Partikel eingeschlossene Wirkstoffe können mittels rezeptorvermittelter Transzytose zum Gehirn transportiert werden.[72]

Die wesentlichen Voraussetzungen für die Hirngängigkeit der Nanopartikel ist – neben ihrer Größe – eine möglichst lange Zirkulationszeit im Blut und die passende Oberflächencharakteristik. Die Plasmahalbwertszeit wird meist durch eine PEGylierung erreicht und die Wechselwirkung am Endothel mit dem bereits beschriebenen Polysorbat.[73] Der genaue Transportmechanismus ist noch nicht endgültig geklärt. Der Polysorbat-Überzug der Partikel führt aber offensichtlich im Blutplasma zu einer Adsorption von Apolipoprotein E oder B an die Partikel. Dadurch werden die Nanopartikel als LDL-Mimetikum vom LDL-Rezeptor erkannt und in das Innere des Endothels transportiert. Danach wird der Wirkstoff entweder im Endothel freigesetzt, wodurch er per Diffusion zum Gehirn gelangen kann, oder die Partikel werden vollständig durch die abluminale Seite zum Gehirn ausgeschleust (Transzytose).[74]

Der nanopartikuläre Wirkstofftransport ist derzeit noch in der präklinischen Forschung. Im Tiermodell (Ratte) wurden vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von transplantierten Glioblastomen erzielt. Dabei wurden die Partikel mit Doxorubicin beladen.[75] Der Transport von Doxorubicin in das Gehirn konnte dabei um den Faktor 60 gesteigert werden.[76] Die wegen der weitgehenden Undurchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Chemotherapeutika nur schwer zu realisierende Chemotherapie bei Gehirntumoren ist eines der Hauptziele bei der Entwicklung dieser nanopartikulären Wirkstoff-Träger-Systeme.[77]

Mit speziellen Liganden ist darüber hinaus die gewebe- beziehungsweise rezeptorspezifische Targetierung der Nanopartikel denkbar.[78]

Neben dem nanopartikulären Ansatz mit Polymeren sind auch nanoskalige Liposomen[79][80] und Dendrimere als potenzielle Wirkstofftransporter in der präklinischen Erprobung.[81] Besondere Beachtung findet dabei auch die im Rahmen der gesamten Nanotechnologie stattfindende Diskussion über ihre Risiken.[82]

Lösungsmittel und Tenside

Intravenös applizierte Verbindungen, wie Ethanol, Dimethylsulfoxid[83] oder Glycerin, können zu einer lösungsmittelinduzierten Öffnung der Blut-Hirn-Schranke führen. Im Tiermodell (Küken) liegt dabei die Konzentration an Lösungsmittel oberhalb von 1 mg pro kg Körpergewicht.[84] Diese Verbindungen stören vermutlich die Funktion der Zellmembran im Endothel, wodurch der Stofftransport durch transzelluläre Diffusion ermöglicht wird.[5]

1-O-Hexyldiglycerol (Racemat)

Werden kurzkettige Alkylglycerole, wie beispielsweise 1-O-Hexyldiglycerol, zusammen mit Marker-Substanzen in die Halsschlagader von Mäusen oder Ratten injiziert, so erhöht sich die Aufnahme dieser Marker im Gehirn signifikant. Größere Moleküle, die sonst nicht die Blut-Hirn-Schranke passieren, wie beispielsweise Methotrexat, Vancomycin oder Gentamicin, können – bedingt durch die Anwesenheit des Alkylglycerols – in das Gehirn diffundieren.[85] Dieser Effekt wird bei der intravenösen Gabe von Alkylglycerol nicht beobachtet. Die amphipathischen Glycerole öffnen die Blut-Hirn-Schranke dabei für ungefähr 5 bis 120 Minuten.[86] Die Konzentrationen der Alkylglycerole liegen im millimolaren Bereich. Offensichtlich bilden diese tensidähnlichen Verbindungen mit den Wirkstoffen, beziehungsweise Markern, vesikuläre Strukturen.[87] Alkylglycerole sind weitgehend untoxisch und pharmakologisch unbedenklich.[88][89] Der Mechanismus der Überwindung der Blut-Hirn-Schranke ist größtenteils noch ungeklärt. Es handelt sich aber offensichtlich um einen Transport durch die Tight Junctions.[86]

Auch das Tensid Natriumlaurylsulfat erhöht bei der Injektion in die Halsschlagader die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke deutlich.[90] Natriumlaurylsulfat ist ein pharmakologischer Hilfsstoff, der in verschiedenen Wirkstoffformulierungen zur Anwendung kommt. Die entsprechende Applikation solcher Formulierungen kann daher zu unerwarteten Ergebnissen führen. So bewirkte der Hilfsstoff Natriumlaurylsulfat in einer Formulierung mit Interleukin-2, dass die Blut-Hirn-Schranke bei Katzen für die Markersubstanz Meerrettichperoxidase überraschend durchlässig wurde.[91][84] Ähnliche Effekte wurden auch mit dem Hilfsstoff Polysorbat-80 beobachtet. Hierzu genügen bei einer Maus schon Dosen im Bereich von 3 mg pro kg Körpergewicht.[92] Kyotorphin, ein neurophysiologisch aktives Dipeptid, ist nicht in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu passieren und eine neurologische Wirkung zu zeigen. Nur in Verbindung mit Polysorbat-80 wird die neurologische Wirkung erreicht.[93][84]

Efflux-Inhibierung

Verapamil, ein Calciumantagonist, inhibiert P-Glykoprotein

Auch Ciclosporin hemmt P-Glykoprotein

Viele Moleküle sind sowohl wegen ihrer Größe als auch ihrer Lipophilie in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Sie werden aber nach dem Diffundieren in das Zytoplasma der Endothelien durch Efflux-Pumpen, wie beispielsweise P-Glykoprotein, wieder zurück in das Lumen transportiert. Eine Strategie, um diese Moleküle dennoch dem Gehirn zugänglich zu machen, ist das Ausschalten dieser Efflux-Transporter. Prinzipiell ist dies möglich durch:

  1. Genregulation in der transkriptionalen oder translationalen Phase
  2. Veränderungen der Membran-Targetierung nach der Synthese der Transporter in den Ribosomen
  3. Unterbinden des Transportes durch Inhibitoren (Co-Drugs)

Während die ersten beiden Methoden sich noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium auf der Ebene von Zellkulturen befinden, liegen bei den Efflux-Inhibitoren ausgiebige Erfahrungen am Tier und aus klinischen Studien am Menschen vor.[94]

Mittlerweile ist eine Reihe von Substanzen bekannt, die den Efflux – speziell durch P-Glykoprotein – inhibieren.[95][96]

Mäuse, bei denen das MDR1-Gen abgeschaltet (Knockout) wurde, so dass im Endothel kein P-Glykoprotein produziert wird, zeigen für eine Reihe von Wirkstoffen eine signifikant erhöhte Aufnahme im Gehirn über die Blut-Hirn-Schranke. Im Vergleich zum Wildtyp der Maus stieg beispielsweise das Konzentrationsverhältnis Gehirn zu Blut bei den HIV-Protease-Inhibitoren Nelfinavir, Indinavir und Saquinavir um den Faktor 7 bis 36 an.[97] Bei den Taxanen Docetaxel und Paclitaxel erhöht sich die Konzentration im Gehirn um den Faktor 7 bis 28[98][99][100] und bei Digoxin um den Faktor 10.[101] Bei Verapamil wird die Aufnahme im Gehirn um den Faktor 8,5 verbessert.[102]

Bei Wildtypen von Mäusen und Ratten, denen selektiv wirkende P-Glykoprotein-Inhibitoren, wie beispielsweise Valspodar (PSC 833, ein Ciclosporin-Derivat), Elacridar (GF120918) und Zosuquidar (LY335979),[103][101][100][99] verabreicht wurden, konnten vergleichbare Ergebnisse erhalten werden. Bei Ratten, denen Ciclosporin verabreicht wurde, erhöht sich die Konzentration von Verapamil im Gehirn um den Faktor 9,6.[102][104]

Verapamil – ein als Calciumantagonist zugelassenes Arzneimittel – ist im Tierversuch selbst ein wirksames Co-Drug, das die Aufnahme bei nachfolgend applizierten Wirkstoffen im Gehirn deutlich erhöhen kann. Dies wurde im Tiermodell unter anderem bei zytostatischen Vincaalkaloiden nachgewiesen.[105][106] Eine ähnliche Wirkung zeigen Procyanidine.[107]

Nachteilig bei dem Ansatz der Efflux-Inhibierung ist, dass die verabreichten Inhibitoren – speziell der ersten Generation, wie Verapamil und Ciclosporin – selbst pharmakologisch aktiv sind und so eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen haben. Bei der zweiten und dritten Generation von P-Glykoprotein-Inhibitoren sind diese Effekte deutlich reduziert.[94] Außerdem wird bei allen Zellen – die P-Glykoprotein exprimieren – selbiges inhibiert. So sind bei der systemischen Gabe von Efflux-Inhibitoren auch die apikale Seite der Darm-Epithelien, der Gallenkanälchen (Bilis canaliculi), der Nierentubuli und der Plazenta, sowie an der luminalen Seite die der Hodenkanälchen betroffen.[108]

BCRP (Brustkrebs-Resistenz-Protein, Breast Cancer Resistance Proteine), der zweitwichtigste Efflux-Transporter der Blut-Hirn-Schranke, hat offensichtlich kaum einen Einfluss auf den Transport von Wirkstoffen.[94] Dies wurde bei Versuchen an Knockout-Mäusen festgestellt, bei denen das BCRP-codierende ABCG2-Gen abgeschaltet wurde.[109]

Die Efflux-Inhibierung wird insbesondere in der Krebstherapie verfolgt, da viele Krebszellen im Therapieverlauf P-Glykoprotein stark exprimieren und sich dadurch der Wirkung von Zytostatika weitgehend entziehen können. Die Tumoren sprechen dann nicht mehr auf die verabreichten Zytostatika an.[110][111][112]

Öffnen der Blut-Hirn-Schranke für therapeutische Zwecke

Schematische Darstellung einer Tight Junction (d)

Das Öffnen der Blut-Hirn-Schranke für therapeutische Zwecke ist, neben den beiden zuvor gezeigten Prinzipien, eine weitere Strategie, um Wirkstoffe dem Gehirn zuzuführen, die normalerweise nicht in der Lage sind die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Das Ziel dieser Verfahren ist eine möglichst reversible Öffnung oder zumindest Lockerung der Tight Junctions, um einen parazellulären Wirkstofftransport in das Gehirn zu ermöglichen. Mit dem zunehmenden Verständnis des molekularen Aufbaus der Blut-Hirn-Schranke – und hierbei vor allem der Tight Junctions – wurden neue Wege und Verfahren zur pharmakologischen, aber auch physikalischen, Öffnung der Blut-Hirn-Schranke entwickelt.[113] Die meisten dieser Verfahren befinden sich noch in der präklinischen Erprobung.

Beim Öffnen der Blut-Hirn-Schranke besteht allgemein die Gefahr, dass für das Gehirn toxische Plasmaproteine eindiffundieren und dann chronische Neuropathologien auslösen können.[114]

Tight-Junction-Modulation

Verbindungen, die einen Einfluss auf die Tight Junctions haben, werden als Tight-Junction-Modulatoren bezeichnet. Durch die Fortschritte im Bereich der genomischen Wirkstoffentwicklung, des High-Throughput Screening, der kombinatorischen Chemie und der Bioinformatik, wurde eine Reihe von Substanzen entwickelt beziehungsweise identifiziert, die in der Lage sind unmittelbar die einzelnen Peptide der Tight Junctions und Adherens Junction zu targetieren und damit den Zell-Zell-Kontakt der Endothelien zu modulieren.[115][116]

Modulatoren, die unmittelbar die Tight Junctions targetieren, leiten sich beispielsweise von den Enterotoxinen der Bakterien Vibrio cholerae und Clostridium perfringens ab. Vibrio cholerae – ein Cholera-Erreger – bildet unter anderem das Zonula-Occludens-Toxin (ZOT, Zonula occludens = Tight Junction). ZOT ist ein aus 399 Aminosäuren aufgebautes, 45 kDa schweres Protein, das im Darm mit einem Oberflächenrezeptor – dem ZOT-Rezeptor – der dortigen Endothelien interagiert und dadurch eine intrazelluläre Signalkaskade auslöst, die noch nicht vollständig aufgeklärt ist. Es wird unter anderem das Enzym Proteinkinase A aktiviert, das den Abbau der Tight Junctions katalysiert.[117][118] An Einzellagen zerebraler Endothelien bewirkt ZOT in vitro eine deutliche Reduzierung des transendothelialen elektrischen Widerstandes (TEER), die reversibel ist. Für die Markermoleküle Saccharose, Inulin, Paxlitaxel und Doxorubicin wird die parazelluläre Permeabilität signifikant erhöht.[119] Auch das 12 kDa schwere aktive ZOT-Fragment ΔG sowie die aus nur sechs Aminosäuren (im Einbuchstabencode: FCIGRL) bestehende aktive ZOT-Domäne (AT1002) binden an den ZOT-Rezeptor.[113][120]

Das aus 44 Aminosäuren bestehende OCC2-Peptid bindet selektiv an die zweite Domäne des Tight-Junction-Proteins Occludin, wodurch ebenfalls der parazelluläre Transport erleichtert wird.[121]

Bradykinin, ein aus neun Aminosäuren aufgebautes gefäßerweiternd wirkendes Oligopeptid, bindet an die B2-Rezeptoren der luminalen Seite der Endothelien. Als Folge davon steigt die Konzentration an freien intrazellulären CalciumIonen und der mit den transmembranen Tight-Junction-Proteinen Occludin und Claudin verbundene Aktin-Myosin-Komplex wird aktiviert, wodurch die Tight Junctions geöffnet werden.[7][122][123]

Osmotische Öffnung der Blut-Hirn-Schranke

Schematische Darstellung der durch die Einwirkung von hyperosmolaren Lösungen an der Blut-Hirn-Schranke hervorgerufenen Effekte. Durch die hohe Konzentration im Lumen schrumpfen die Endothelien und die Verknüpfungen der Tight Junctions lösen sich.

Kurz nach der Entdeckung der Tight Junctions wurde 1970 die These aufgestellt, dass die Einwirkung von hyperosmotischen Lösungen auf die Endothelzellen die Blut-Hirn-Schranke öffnen könne.[124] 1980 wurde diese Methode erstmals angewendet[125] und 1984 wurde durch elektronenmikroskopische Aufnahmen der experimentelle Beweis für diese These erbracht. Elektronendichte Marker waren durch die Tight Junctions in das Gehirn diffundiert.[126]

Über die Arteria carotis interna werden hyperosmolare Lösungen, beispielsweise von Mannitol oder Arabinose infundiert. Der unterschiedliche osmotische Druck zwischen den Endothelzellen und der infundierten Lösung bewirkt einen Flüssigkeitsverlust in den Endothelzellen, der zu deren Schrumpfung führt. Durch die Schrumpfung entstehen Zugkräfte zwischen den Zellen, was zu einer Öffnung der Tight Junctions und somit zur Öffnung der Blut-Hirn-Schranke führt.[127][128]

Aufgrund des Konzentrationsgradienten zwischen intravasalem und interstitiellem Raum fließt in größerer Menge Wasser aus dem Plasma ins Gehirn zurück (bulk flow). Dadurch werden im Wasser gelöste Moleküle in das Gehirn eingeschwemmt, wobei ein Ödem entsteht.[125][129][130][131][132]

Die durch die Schrumpfung der Endothelzellen bewirkte Öffnung der Tight Junctions beträgt etwa 20 nm.[132] Dadurch können Moleküle mit einem hydrodynamischem Durchmesser von ebenfalls etwa 20 nm in das Gehirn eindiffundieren.[133] Die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke ist bei dieser Methode reversibel. Zehn Minuten bis spätestens zwei Stunden nach der Infundierung ist sie wieder vollständig hergestellt.[134][123] Die Einwirkungszeit der hyperosmolaren Lösung beträgt etwa 30 Sekunden. Durch eine Vorbehandlung mit einem Na+/Ca2+Kanalblocker kann die Öffnungsdauer der Blut-Hirn-Schranke verlängert werden.

Das Verfahren wurde im Tiermodell mit einer Vielzahl von wasserlöslichen Wirkstoffen, Peptiden, Antikörpern, Enzymen und viralen Vektoren für die Gentherapie getestet. Eine Reihe von klinischen Studien zur Therapie von Gehirntumoren in Kombination mit Chemotherapeutika werden in verschiedenen Kliniken durchgeführt.[135] Die Ergebnisse sind für diese Anwendung vielversprechend.[136]

Ultraschall

Das isolierte Gehirn einer Ratte. Die rote Fluoreszenz zeigt die lokal mittels Ultraschall geöffneten Bereiche der Blut-Hirn-Schranke an. Der hochpolare Fluoreszenzfarbstoff kann die unbehandelte Blut-Hirn-Schranke der linken Gehirnhälfte nicht überwinden.

Schematische Darstellung der lokalen Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch fokussierten Ultraschall.

Querschnitt durch das gleiche Gehirn. Die Fluoreszenzverteilung zeigt die Wirkung des Ultraschalls auch in tiefergelegenen Ebenen des Gehirns an.

Magnetresonanztomographie der Ratte während der Behandlung mit fokussiertem Ultraschall. Der mit + gekennzeichnete Bereich zeigt auf die mit dem MRT-Kontrastmittel infiltrierten Bereiche des Gehirns. In die unbehandelten Bereiche kann das hochpolare Kontrastmittel nicht eindringen.

Ebenfalls ein isoliertes Gehirn einer Ratte. Der Farbstoff Trypanblau bei Tageslicht zeigt die mittels Ultraschall geöffneten Bereiche der Blut-Hirn-Schranke an.

Magnetresonanztomographie der Ratte während der Behandlung mit fokussiertem Ultraschall (Seitenansicht von Vorne). Mit + der durch das MRT-Kontrastmittel infiltrierte Bereich des Gehirns. Unterhalb der Schädeldecke, in Dunkelgrau, das Wasserbecken zur Schallübertragung.

Die Blut-Hirn-Schranke lässt sich durch fokussierten Ultraschall öffnen. Dieser Effekt wurde erstmals 1956 nachgewiesen. Die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke konnte durch die Anfärbung des Gehirns mit Trypanblau – einem Vitalfarbstoff, der normalerweise die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann – und durch radioaktiv markiertes Phosphat nachgewiesen werden. Mikroskopisch konnten keine Veränderungen am Endothel beobachtet werden. Die Anwendung des Ultraschalls führte allerdings zu Hirnverletzungen.[137] 1960 wurde dann erstmals die Blut-Hirn-Schranke mit nur einer geringen Schädigung des umliegenden Parenchyms durch Ultraschall geöffnet.[138] Alle diese Versuche wurden mit hochintensivem fokussiertem Ultraschall, mit Leistungen im Bereich von 4000 Watt/cm², durchgeführt. Dabei entstehen Kavitationsblasen, die das Gewebe irreversibel zerstören können.[6]

Fokussierender Ultraschall mit Mikrobläschen

Die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke mit Ultraschall und gleichzeitig applizierten Mikrobläschen (Microbubbles) kam 2001 zum ersten Mal zur Anwendung.[139] Der Ansatz dabei ist, dass keine Kavitationsblasen generiert werden müssen, sondern injizierte Mikrobläschen die Funktion der sonst durch die hohe Ultraschallleistung erzeugten Kavitationsblasen übernehmen. Dadurch kann die Leistung des Ultraschalls deutlich reduziert werden; es besteht keine Gefahr mehr den behandelten Schädel, beziehungsweise das umliegende Gewebe, zu überhitzen. Die Technik ist mittlerweile so weit entwickelt, dass bei der Öffnung der Blut-Hirn-Schranke keine Apoptose, keine Ischämie oder sonstige Langzeitschädigung im Gehirn nachzuweisen sind. Wenige Stunden nach der Behandlung ist der alte Zustand der Blut-Hirn-Schranke wiederhergestellt.[6]

Der Fokus des Ultraschalls kann auf beliebige Areale im Gehirn gerichtet werden. Dadurch kann die Blut-Hirn-Schranke selektiv, auf bestimmte Hirnareale begrenzt, geöffnet werden. So können applizierte Wirkstoffe gezielt in diese Areale diffundieren.[140] Die behandelten Areale lassen sich durch eine simultan laufende Magnetresonanztomographie (MRT) genau verfolgen. Dabei dringt das für die MRT verwendete Kontrastmittel, beispielsweise Gadopentetat-Dimeglumin, nur durch die geöffneten Areale der Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn ein. Diese Bereiche werden dadurch im MRT deutlich sichtbar hervorgehoben. Das hochpolare Gadopentetat-Dimeglumin ist nicht in der Lage die ungeöffneten Bereiche der Blut-Hirn-Schranke zu passieren.

Im Tiermodell Maus werden bei der Anwendung von fokussiertem Ultraschall mit Mikrobläschen Frequenzen im Bereich von 0,5 und 2 MHz[141] mit kurzen Pulslängen im Millisekundenbereich und Wiederholfrequenzen im Bereich von 1 Hz, über einen Zeitraum von weniger als einer Minute angewendet.[142] Der optimale Frequenzbereich liegt unterhalb von 1 MHz.[143] Die akustische Leistung beträgt weniger als ein Watt. Die verwendeten Mikrobläschen sind meist zugelassene Kontrastmittel aus der kontrastmittelverstärkten Sonographie. Sie haben typischerweise einen Durchmesser von 3 bis 4,5 µm, bestehen beispielsweise aus Humanalbumin und sind mit Perfluorpropan oder ähnlichen Schwergasen gefüllt.[144]

Mechanismus

Der Mechanismus zur Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch die Anwendung von fokussiertem Ultraschall, zusammen mit Mikrobläschen, ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Die Wechselwirkung von Ultraschall und Mikrobläschen spielt dabei eine große Rolle und führt in vivo zu einer Reihe von biologischen Effekten.[145] Eine wesentliche Rolle scheinen dabei Scherkräfte zu spielen, die durch Mikroströmungen erzeugt werden. Diese Mikroströmungen selbst kommen von Oszillationen der Mikrobläschen im Ultraschallfeld.[145] Von den Endothelien selbst ist wiederum bekannt, dass sie auf Scherkräfte dynamisch reagieren können und Scherkräfte eine kritische Größe für die Homöostase sind.[146] Elektronenmikroskopische Aufnahmen von Kapillargefäßen so behandelter Versuchstiere zeigen sowohl einen transzellulären als auch einen parazellulären Transport von entsprechenden Markermolekülen (Meerrettichperoxidase). Bei dem transzellulären Transport handelt es sich im Wesentlichen um Transzytose. Der parazelluläre Transport wird durch einen komplexen Desintegrationsprozess initiiert, bei dem die Tight Junctions ihre Funktion verlieren.[147]

Die so geöffnete Blut-Hirn-Schranke ist durchlässig für niedermolekulare Chemotherapeutika, wie beispielsweise Doxorubicin[148] und Antikörper, wie Trastuzumab.[149][150][151] Auch die prinzipielle Machbarkeit des Transports von Genen in das Gehirn wurde mit dieser Methode im Tiermodell nachgewiesen.[152][144] Das Verfahren zur Öffnung der Blut-Hirn-Schranke mit Ultraschall und gleichzeitig applizierten Mikrobläschen ist noch ein sehr junges Verfahren. Bisher wurde es nur an Versuchstieren erprobt. Bis zu einer möglichen Zulassung des Verfahrens am Menschen vergehen erfahrungsgemäß noch viele Jahre.

Die für die Bildgebung in der Diagnostik verwendete nicht-fokussierte Ultraschallstrahlung (Sonographie) beeinflusst die Integrität der Blut-Hirn-Schranke – auch bei der Gabe von Kontrastmitteln – nicht.[153]

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https://www.zentrum-der-gesundheit.de/autismus-paracetamol-schwangerschaft-ia.html

Autismus

Autismus-Gefahr durch Paracetamol in der Schwangerschaft

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 21.02.2019
Autismus-Gefahr durch Paracetamol in der Schwangerschaft
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Schwangere Frauen leiden häufig an Rückenschmerzen, Kopfweh oder leichtem Fieber. Nicht selten wird dann ein frei verkäufliches Schmerzmittel eingenommen. Oft ist es Paracetamol. Eine Studie aus Norwegen hat jetzt jedoch Zusammenhänge zwischen dem häufigen Gebrauch von Paracetamol in der Schwangerschaft und autistischen Symptomen beim Kind gefunden. Offenbar kann das Schmerzmittel die frühkindliche Entwicklung beeinträchtigen und sollte besser gemieden oder durch andere Präparate ersetzt werden.

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Paracetamol – Beliebtes Schmerzmittel auch in der Schwangerschaft

Man geht davon aus, dass 65 Prozent aller schwangeren Frauen während der Schwangerschaft das frei verkäufliche Schmerz- und Fiebermittel Paracetamol (Acetaminophen) einnehmen.

Paracetamol und Autismus: Die Studie

Doch wurde genau dieses Präparat in einer neuen Studie aus Norwegen mit frühkindlichem Autismus in Verbindung gebracht. Die Studie wurde im Dezember 2013 im Fachmagazin International Journal of Epidemiology veröffentlicht.

Werdende Mütter, die während ihrer Schwangerschaft das Medikament gegen Kopfschmerzen und leichte Fieberschübe eingenommen hatten, brachten demnach im Vergleich zu schwangeren Frauen, die dieses Medikament nicht schluckten, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Kinder zur Welt, die autistische Symptomen entwickelten. Dazu gehörten Verhaltensstörungen, schlechtes Sprachvermögen, schlecht ausgebildete motorische Fähigkeiten sowie Kommunikationsdefizite.

Die Studie umfasste Daten von 48.000 norwegischen Kindern, deren Mütter an einer Umfrage über ihre Medikamentengewohnheiten in der 17. und der 30. Woche ihrer Schwangerschaft teilnahmen. Zudem wurden weitere Daten sechs Monate nach der Entbindung erhoben.

In einem nächsten Schritt wurde mit Beginn des dritten Lebensjahres die geistige Entwicklung der Kinder untersucht. Die so erhaltenen Ergebnisse konnten jetzt in Zusammenhang mit der Medikamenteinnahme in der späten Schwangerschaftsphase gebracht werden.

Häufige Paracetamol-Einnahme erhöht Autismus-Risiko beim Kind

Dabei fanden die Forscher heraus, dass ungefähr 4 Prozent der Frauen während der Schwangerschaft für mindestens 28 Tage Paracetamol eingenommen hatten. Die Kinder dieser statistischen Untergruppe wiesen gleichzeitig überdurchschnittlich häufiger Entwicklungs- und Verhaltensstörungen auf als Kinder, deren Mütter seltener bzw. gar kein Paracetamol zu sich nahmen.

Die Kinder der Paracetamol-Mütter fingen überdies später zu laufen an und zeigten in psychologischen Tests schlechtere Kommunikations- und Sprachfähigkeiten.

 

„Unsere Ergebnisse deuten an, dass Paracetamol nicht so harmlos ist, wie wir immer angenommen haben“, erklärte Ragnhild Eek Brandlistuen, die Studienleiterin an der Universität Oslo. „Der längerfristige Gebrauch von Acetaminophen erhöhte in unserer Studie das Risiko auf Verhaltensstörungen um bemerkenswerte 70 Prozent.“

Hersteller besteht auf Unbedenklichkeit

Der Hersteller der amerikanischen Variante des Medikaments – Johnson & Johnson – besteht selbstverständlich darauf, dass dem Medikament ausführlich und mehrfach seine Unbedenklichkeit attestiert worden sei und dass das Präparat bislang auch nicht mit Fehlgeburten in Verbindung gebracht wurde.

Die norwegische Studie weist jedoch auf autistische Störungen hin, nicht auf Fehlgeburten. Und wenn ein Medikament keine Frühgeburten auszulösen imstande ist, dann bedeutet das sicher nicht gleichzeitig, dass es keine autistischen Symptome verursachen kann.

Schlussendlich verkündete der Paracetamol-Hersteller dann noch in einer Presseerklärung: „Wir empfehlen immer, dass die Verbraucher eingehend die Packungsbeilagen lesen und die darin enthaltenen Empfehlungen einhalten sollten, wenn sie eines unserer verschreibungsfreien Medikamente einnehmen. Zusätzlich geben wir in den Beilagen zu bedenken, dass schwangere und stillende Frauen vor dem Gebrauch einen Arzt aufsuchen sollten.“

Bei Schmerzen in der Schwangerschaft auf Alternativen ausweichen

Die Autoren der norwegischen Studie verglichen ausserdem Paracetamol mit anderen weit verbreiteten Schmerzmitteln wie etwa Ibuprofen. Letzteres scheint keine derartigen Einflüsse auf die frühkindliche Entwicklung zu haben, wie das bei Paracetamol der Fall ist.

In einem Kommentar zur betreffenden Studie gab Ann Z. Bauer, eine Doktorandin an der Lowell School of Health and Environment der University of Massachusetts zu Protokoll, dass schwangere Frauen besser auf die Einnahme von Paracetamol verzichten und stattdessen auf Alternativen zurückgreifen sollten.

Ihre eigenen Forschungsergebnisse deuten ebenfalls darauf hin, dass Acetaminophen die genannten Symptome sowie zahlreiche andere Symptome bei Kindern auslösen könne, die allesamt in das Krankheitsbild „Autismus“ eingeordnet werden können.

Paracetamol kann Glutathionvorräte des Körpers erschöpfen

Weitere Untersuchungen haben gezeigt, dass Paracetamol die natürlichen Glutathion-Reserven des Körpers auszehren kann. Glutathion ist ein äusserst wichtiges körpereigenes Antioxidans, welches Schädigungen durch freie Radikale abschwächt und somit unseren Organismus vor oxidativen Schäden, Entzündungen und schweren Hirnschäden sowie vielen anderen Schädigungen schützt.

Da Paracetamol für die Leber überaus toxisch ist, führt die Einnahme von Paracetamol dazu, dass der Körper grosse Mengen an Glutathion dafür einsetzen muss, um diese Toxizität abzuschwächen. Für andere wichtige Aufgaben bleibt dann nur noch wenig Glutathion übrig. Es könnte sich folglich ein regelrechter Glutathionmangel entwickeln.

Bei einem Glutathionmangel jedoch neigt der Organismus eher dazu, Symptome auszubilden, die mit Autismus in Verbindung gebracht werden können als bei guter Glutathionversorgung.

Viele Kinder mit autistischen Störungen können genetisch bedingt nur wenig Glutathion produzieren, so dass Paracetamol möglicherweise bei eben diesen Kindern in der Lage ist, Autismus auszulösen oder die entsprechenden Symptome zu verstärken.

Natürlich sollte man das Medikament nicht nur bei sich selbst während der Schwangerschaft meiden. Da es häufig auch kleinsten Kindern gegen Fieber verabreicht wird, ist hier grosse Vorsicht geboten.

Fieber entsteht bei Säuglingen und Kleinkindern besonders gerne nach Impfungen. Und genau dann verordnen manche Kinderärzte Paracetamol zur Fiebersenkung.

Wenn Kinder jedoch auf Paracetamol empfindlich reagieren, dann können sich jetzt autistische Symptome entwickeln. Details dazu sowie die passende Studie hatten wir im Artikel Ist die Masern-Impfung sinnvoll? besprochen.

 

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 – – – – – AIDSzzzzz – – – – – Wie lange wird sich diese BÖSARTIGE TÄUSCHUNG noch HALTENzzzziii

tube.com/watch?v=AGUDOcennvw

Virus-Wahn – Vortrag von Dr. med. „Claus Köhnlein“

Kary B. Mullis – CDC – 

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tube.com/watch?v=ZU1Yez1UA2g

Nobelpreisträger zweifeln an AIDS.avi

Kary B. Mullis

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utube.com/watch?v=QmZ_DPRx808

das kartenhaus  – house of numbers  – die AIDS verschwörung youtube  – original

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ICH „GLAUBE““ der ERREGER der…..ist gefunden wordenzzzziiiii

Die Aids Rebellen – AIDS wird nicht von HI-Viren verursacht!

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Impfkritische Ärzte werden mundtot gemacht! – Interview Dr. med. „J. Loibner“

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Was HILFT hat KEINE NEBEN-WIRKUNGENiiiizzz  – – –MAFIA-MONSATAN-PSEUDO-BETRUGs-WISSENSCHAFT„“

utube.com/watch?v=kGKkpMb5eoE

Masern-Virus vor Gericht

ANKLAGE wegen UN-WISSENs und SCHWERE „IN-KOMPETENZ“ und somit „BÖSARTIGE VERSCHLEIERUNG“ „im VERZUG“ – – –  es wird  die AUF-KLÄRUNG unterdrückt damit wichtige INFORMATIONEN über die „PSEUDO-IMPF-WISSENSCHAFT““ nicht in die ÖFENTLICHKEIT kommen  PFUI PFUI PFUI  >>>“David Bardens““<<< ist  EIN mieser BETRÜGER wie die ANDEREN 30 000zzziiii  –   – …“ES gibt KEINEN ANLAß zu ZWEIFELN WEGEN 30 000 anderer BETRÜGER vom SCHLAGE seines GLEICHEN““

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utube.com/watch?v=42SIXBbQWhU

Jeder kann die NICHT-Existenz der Viren selbst überprüfen!

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tube.com/watch?v=FipaFtyoySQ

Hans U. P. Tolzin: Warum eine Impfpflicht gegen Masern völliger Blödsinn ist!

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Belegt: Masernausbrüche trotz 99% Impfrate! – Schwere Impfschäden, von denen Sie kaum was erfahren

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utube.com/watch?v=G9RnBtTQdtU

Ungeimpfte Kinder sind laut Studien gesünder als geimpfte!

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„IMPF-ZWANG““ – GANZ im SINNE MON-SATANs  – – ist erst alles KONTAMINIERT kann nicht mehr festgestellt werden ob „“BIO-NAHRUNGs-MITTEL““ gesünder sindzzzziii

tube.com/watch?

Staatliche Studie beweist: Ungeimpfte sind gesünder!

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tube.com/watch?v=KA8JcyUkoPM

Impfpflicht? Geht nicht!! Arzt erklärt warum

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utube.com/watch?v=yuF-eTOGeRA

UnGeimpft– wächst der Widerstand ? Trailer

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tube.com/watch?v=lWc6IZtI3ks

Aufklärungsfilm über Impfungen treibt Angstschweiß auf die Stirn des Pharmakartells

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tube.com/watch?v=TG7OyKg0dFk

Impfen: Jeder Stich verletzt –  der letzte tötet! Neue ExpressZeitung Nr. 18

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utube.com/watch?v=jye

Rechnet nach 30 Jahren als Arzt mit seinem Berufsstand ab – „Gerd Reuther“ – Radiologe – SWR1 Leute

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5 G die „Mikro-Wellen-Waffe“ Elektro-Smog – „Heiße – Gespräche““

be.com/watch?v=PF9tV05laRA

5G – Aluminium und Quecksilber Auswirkungen

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ube.com/watch?v=lAFl_4ngscI

Elektrosmog ist messbar – Detecting E-smog

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tube.com/watch?v=ofXyRV73xaw

Dr. Klinghardt zu Geoengineering – Impfungen – Entgiftung (Kurzversion)

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ube.com/watch?v=9-Mp5ZIipPY

Dr. Klinghardt: Chemtrails – Alu – Glyphosat  etc – Teil 2

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tube.com/watch?v=C-KctZLyVM0

Dr. med. Dietrich Klinghardt – Borreliose – Die Seuche des 21. Jahrhunderts ?

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utube.com/watch?v=29G_EVDoHVE

Synthetische Biologie und Lyme-Borelliose – Dr. Klinghardt

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utube.com/watch?v=IVXmrN6ZHKc

§ Warum wir Parasiten haben – Dr. D. Klinghardt §

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GePLANT FÜR  — 2025  — — 2025  — — 2025  — — 2025  —  — 2025  — WETTER-KONTROLLE oder WETTER -MODIFIKATION

HAARP  – „GEO-ENGINEERING““ – und WIE das WETTER SCHON JETZT  – geSTEUERT wird

tube.com/watch?v=g-XaSho4t7I

GEO-ENGINEERING- „EU““ – Konferenz am „9.4.2013““

„Grüner“ – „Werner SCHULZ“ – – Chemtrails – „Geo-Engineering““ –  – Grüner Politikerspricht über GEO-ENGINEERING

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Die SATANISCHE ELITEN-WISSENSCHAFT entlarvt sich

Ganz nach MON-SATAN-BAYER-STYLEGLYPHOSAT VERURSACHT KREBS GUT das BAYER ein „MEDIKAMENT““  dagegen zu VERKAUFEN hat – – – – – – WETTER-MODIFIKATION unter VERWENDUNG von verdecktem   „GEO-ENGINEERING“ verursacht WETTER-ANOMALIEN und MANIPULIERT  das WETTER SO daß sie von DÜRREN…. SPRECHEN  KÖNNEN und ANGST erzeugen um dann als KONSEQEUNZ ihr GEGEN-MITTEL anzuPREISEN in diesem FALLE dann „KLIMATE-GEO-ENGINEERING““ – „WETTER-Be-HERRSCHUNG für 2025″“

ube.com/watch?v=ufPfdi0l2Ng

Schweizer-Radio erklärt Chemtrails (Geo Engineering)

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utube.com/watch?v=XQnfUt0yeWo

über die Trockenheit 2018 und die Ursache

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utube.com/watch?v=dnTYzXbuLhY

„KRIEGs-WAFFE““ – – – – – „WETTTER“

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tube.com/watch?v=vBYDjXfBFH4

Chemtrailflieger voll erwischt  – besser kann man es kaum beweisen

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tube.com/watch?v=qquc01_LFiw

Chemtrail Flieger zieht merkwürdige Spur am Himmel !

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utube.com/watch?v=Un0eal94lEg

Berateraffäre –  SPD blockiert Untersuchungsausschuss !

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UN-ABHÄNIG werden von einer mit 100 PROZENT SCHWACH-STELLEN-BEHAFTETEN DIGITALEN ILLUSSIONiiiz

„MONO-POLI“-SMUS““ LÄßt Grüßen – ZUM SCHLUß BLEIBT nur NOCH  das  digitale „RAUB-TIER““ ÜBRIGzzzziiii

Online-Handel und Großkonzerne treiben kleine Läden in den Ruin

Innenstädte drohen zu veröden

Online-Handel und Großkonzerne treiben kleine Läden in den Ruin

In Deutschland geben immer mehr kleine Geschäfte auf. Augenscheinlich wird dies vor allem bei Bäckereien und Metzgereien. Ein Hauptgrund ist der Siegeszug des Online-Handels.

Stuttgart: Ein Bäcker bearbeitet schwäbische Brezeln vor dem Backen. (Foto: dpa)

Stuttgart: Ein Bäcker bearbeitet schwäbische Brezeln vor dem Backen. (Foto: dpa)

Die Stimmung im deutschen Einzelhandel trübt sich ein. Nur noch weniger als ein Drittel der Einzelhändler in Deutschland rechnet nach einer aktuellen Umfrage des Handelsverbandes (HDE) in diesem Jahr mit wachsenden Umsätzen, wie der Verband am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Damit sind die Händler deutlich pessimistischer als noch vor zwölf Monaten.

Dabei sind die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel eigentlich gar nicht so schlecht. Nach der jüngsten HDE-Prognose dürfen die Händler insgesamt in diesem Jahr mit einem Umsatzzuwachs von 2 Prozent auf über 537 Milliarden Euro rechnen.

Doch verteilt sich das Wachstum höchst ungleich. Wachstumstreiber dürfte weiter der Online-Handel sein – mit einem erwarteten Umsatzplus von rund 9 Prozent. Für den stationären Handel mit seinen rund 450 000 Geschäften rechnet der HDE dagegen lediglich mit einem Wachstum von 1,3 Prozent. Das heißt: Bereinigt um die Preissteigerung dürfte das Geschäft dort im besten Fall stagnieren, vielleicht sogar geringfügig schrumpfen.

Das trifft der HDE-Umfrage zufolge vor allem kleinere Händler mit bis zu 20 Beschäftigen. Sie rechnen der Umfrage zufolge in diesem Jahr mehrheitlich mit Umsatzrückgängen. Dabei spielen die kleinen Händler für das Stadtbild nach wie vor eine große Rolle: Denn sie stellen die Mehrheit aller Geschäfte.

Deutlich optimistischer blicken größere Händler in die Zukunft. Das gilt schon für Händler mit mehr als 20 Beschäftigten, erst recht aber für Händler mehr als 100 Mitarbeitern – wohl auch, weil sie oft stationäre und Online-Angebote verbinden.

Die dpa berichtet über den Trend anhand des Filialsterbens bei den Bäckereien und Metzgereien:

Viele seiner Kollegen haben in den vergangenen Jahren aufgegeben. Bäcker Jürgen Fink trotzt dem Trend. «Backen mit Liebe und Zeit» ist das Motto seines Betriebs im hessischen Steinau an der Straße mit drei Filialen und mehreren Marktständen. Seit 276 Jahren gibt es den Familienbetrieb in dem Mittelalterstädtchen, der heutige Chef übernahm ihn Mitte der 1990er-Jahre von seinem Vater. Fink versuchte sich das alte Handwerk wieder beizubringen. «Wir verzichten auf jegliche Zusätze und machen alles selbst.»

Nach Lernerfahrungen und einer wirtschaftlichen Durststrecke zeige der Trend seit Jahren aufwärts. «Wir haben uns unsere Kundschaft über Jahre erarbeitet», berichtet der 50-Jährige. Inzwischen bezieht er sein Getreide direkt von Bauern aus der Region. Durch den Verzicht auf den Zwischenhandel sei das Endprodukt kaum teurer als in konventionellen Bäckereien – trotz des etwas höheren Einkaufspreises des Getreides, das er meist in Bio-Qualität einkauft.

Doch die Konkurrenz schläft nicht: «Wenn hier eine Großbäckerei mit einer ihrer hübsch designten Filialen nebenan aufmacht, könnte mir das schon Probleme machen», meint Fink. Auch die Discounter mit ihren Billig-Backwaren machen ihm Sorgen. Grundsätzlich sind die Bedingungen aus seiner Sicht für kleine Handwerksbetriebe unfair. Handarbeit sei gegenüber Maschinenarbeit steuerlich deutlich schlechter gestellt: «Ich habe mit meiner Arbeitsweise erhebliche Lohnkosten, eine Maschine könnte ich steuerlich zu 100 Prozent abschreiben», argumentiert Fink.

Viele Bäcker, aber auch Fleischer haben im Laufe der Zeit aufgegeben. Innerhalb von zehn Jahren verschwanden unter dem Strich jeweils etwa 30 Prozent der Betriebe in Deutschland. Waren im Jahr 2008 bundesweit rund 15 337 Bäckereien in der Handwerksrolle eingetragen, waren es Ende 2018 noch 10 926. Die Zahl der Fleischereibetriebe verringerte von 18 320 auf 12 897.

Vor allem Nachwuchssorgen belasten die beiden größten Zweige des deutschen Lebensmittelhandwerks. «Den elterlichen Betrieb übernimmt nur noch, wer dies wirklich will», berichtet Herbert Dohrmann, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Fachverbände des Lebensmittelhandwerks. Früher seien die Betriebe teils aus Pflichtgefühl, teils auch mangels Alternativen innerhalb der Familie weitergeführt worden.

«Wer von seinem Beruf begeistert ist und ein Unternehmen neu gründen möchte, hat es hingegen schwerer als früher», erläutert Dohrmann, der auch Präsident des Deutschen Fleischer-Verbandes ist. «Die Hürden, seien es die bürokratischen oder die finanziellen, sind nicht gerade niedriger geworden.» Der direkten Konkurrenz durch Supermärkte und Discounter entzögen sich viele handwerklich arbeitende Bäcker und Fleischer mittlerweile, indem «sie sich im gehobenen Segment eingerichtet haben».

Wettbewerb herrscht trotzdem, beispielsweise um Auszubildende und Fachkräfte. «Inzwischen suchen alle Unternehmen der Wirtschaft – nicht nur im Handwerk – aber auch Institutionen und Organisationen, händeringend nach Fachkräften beziehungsweise Auszubildenden», berichtet Dohrmann. Nach Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung blieben im vergangenen Jahr 906 Lehrstellen in Bäckereien unbesetzt. Den Fleischerbetrieben fehlten 894 Azubis.

Hinzu kommen aus Dohrmanns Sicht Belastungen durch Bürokratie. «Gesetzliche Vorschriften, die auf Großunternehmen zugeschnitten sind, werden auf Familienbetriebe mit zehn Mitarbeitern angewandt, wie zum Beispiel beim neuen Verpackungsgesetz.» Überdies profitierten große Unternehmen eher von Erleichterungen, wie bei der EEG-Umlage. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz werden die Kosten für den Ausbau von Ökostrom über eine Umlage finanziert. Das Gesetz gewährt jedoch Nachlässe für Unternehmen, die sehr viel Strom verbrauchen, zum Beispiel Stahlwerke.

Nach Einschätzung Dohrmanns wird der Trend zu weniger, aber eher größeren Betrieben anhalten. Hatte 1970 ein durchschnittlicher Metzger 5,9 Beschäftigte, waren es 2018 im Schnitt 11,7 Mitarbeiter. «Die Geschäfte laufen gut, die Betriebe könnten weiter wachsen», berichtet der Verbands-Präsident. «Das Problem ist der Mangel an qualifiziertem Personal und an Nachwuchskräften, aus denen eine neue Generation von Inhabern entstehen müsste.»

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Bundesregierung: Staatssekretär hat keinen Interessenkonflikt wegen Goldman Sachs

Geplatzte Fusion

Bundesregierung: Staatssekretär hat keinen Interessenkonflikt wegen Goldman Sachs

Der frühere Goldman Sachs-Mann Jörg Kukies war einer der treibenden Kräfte bei der angestrebten Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank.

Das Logo der Deutschen Bank. (Foto: dpa)

Das Logo der Deutschen Bank. (Foto: dpa)

Die Bundesregierung hat die Rolle von Finanz-Staatssekretär Jörg Kukies bei den gescheiterten Fusionsgesprächen von Deutscher Bank und Commerzbank verteidigt. Kukies sei im Rahmen seiner vorherigen Tätigkeit bei der Investmentbank Goldman Sachs nicht für die Beratung von Unternehmen bei Zusammenschlüssen zuständig gewesen, hieß es in einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Frank Schäffler, die Reuters am Freitag vorlag. Sein Arbeitsverhältnis zu Goldman sei zudem vollständig beendet. „Es bestehen keine Abmachungen hinsichtlich einer Rückkehr von Herrn Dr. Kukies zu seinem früheren Arbeitgeber.“

Die FDP zielte bei der Anfrage, die vom Finanzministerium beantwortet wurde, auf mögliche Interessenkonflikte. Die Fusionsgespräche der beiden größten deutschen Privatbanken wurden diese Woche beendet. Unklar ist noch, wie der Plan B für beide Institute aussieht.

Kukies und Finanzminister Olaf Scholz galten als Treiber der Gespräche. Sie bemängeln, dass Deutschland keine Bank habe, die im globalen Wettbewerb wirklich mithalten könne. „Die aktuell schwache Ertragslage stellt eine große Herausforderung für den deutschen Finanzsektor dar“, hieß es in der Antwort der Regierung an die FDP. Die Gründe dafür lägen im von der EZB geschaffenen Niedrigzinsumfeld und dem intensiven Wettbewerb in der Branche. Der Bund ist seit der Rettungsaktion mit Steuermilliarden in der Finanzkrise mit gut 15 Prozent größter Anteilseigner der Commerzbank.

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