„PENTAGON“/Rainer Rupp – „Türkei“ – Der „Erdogan – Clan“ – „Abschuss der russischen Su-24“ – “Beweise, dass IS-Öl direkt in türkischen Raffinerien landet” – „Journalisten“ – „Serena Shim“ – „Can Dündar“ – „Assad“ – Syrien – „Dschihadisten-Miliz“ – „ISIS“ – „EU“ / „Gerhard Wisnewski“ – „Migrations-Waffe“/“US-Kongress-Abgeordnete Tulsi Gabbard „/“MONSANTO – GLYPHOSAT“ – „Wissenschaftler warnen vor Glyphosat-Verharmlosung“

Neue Pentagon-Richtlinien – Im Juni dieses Jahres hat das Pentagon sein neues Handbuch „Gesetz des Krieges“ herausgegeben…..

 

 https://deutsch.rt.com/amerika/35791-analyse-neue-pentagon-richtlinien-sehen/

Analyse: Neue Pentagon-Richtlinien propagieren „totalen Krieg“ und Einsatz von Atomwaffen

Analyse: Neue Pentagon-Richtlinien propagieren "totalen Krieg" und Einsatz von Atomwaffen

Das russische Verteidigungsministerium hat Satellitenaufnahmen und weitere Daten vorgelegt, die beweisen, dass die türkische Führung, inklusive Präsident Erdogan und seiner Familie, in den illegalenÖl-Handel mit dem „Islamischen Staat“ involviert ist.

“Heute präsentieren wir zunächst nur eine Auswahl an Fakten, die belegen, dass ein ganzes Team an Banditen und türkischen Eliten, das Öl der Nachbarstaaten klauen und in der gesamten Region agieren. Öl in großen Quantitäten wird via ‚‘lebendigen Öl-Pipelines‘, die aus tausenden Öl-Transportern bestehen, in die Türkei geschmuggelt.“

So Anatoly Antonow, stellvertretender russischer Verteidigungsminister, im Rahmen einer extra einberufenen Pressekonferenz und führte weiter aus, dass Russland bisher drei zentrale Öl-Schmuggelrouten identifizieren konnte.

Öl-Schmuggelrouten von Syrien in die Türkei
Öl-Schmuggelrouten von Syrien in die Türkei

Die Türkei sei nach seinen Worten der Hauptabkäufer des aus Syrien und dem Irak geschmuggelten Öls:

“Laut den uns vorliegenden Daten ist die politische Führung des Landes – Präsident Erdogan und seine Familie – involviert in diese kriminellen Aktivitäten.“

Allerdings hätten sich seit Beginn der russischen Anti-Terror-Kampagne in Syrien am 30. September die Öl-Schmuggel-Aktivitäten signifikant reduziert. Dazu erläuterte Generalleutnant Sergej Rudskoy:

„Das Einkommen diesser Terroristen belief sich auf zirka drei Millionen US-Dollar pro Tag. Nach zwei Monaten russischer Luftschläge hat sich diese Summe auf 1,5 Millionen US-Dollar pro Tag halbiert.

Zudem legte das russische Verteidigungsministerium dar, dass nach Geheimdienstinformationen die Türkei2.000Kämpfer, 120TonnenMunition und 250Fahrzeuge an den Al-Kaida-Ableger Al-Nusra-Front sowie den „Islamischen Staat“ in Syrien geliefert hat.+

Im Rahmen der Pressekonferenz präsentierte das russische Verteidigungsministerium Foto- und Videobeweise und Karten die detailliert die Öl-Schmuggelrouten nachzeichnen. Mehr Beweise und Datenmaterial soll in den kommenden Tagenveröffentlicht werden, gab das Verteidigungsministerium bekannt.

„Abschuss der russischen Su-24 über Syrien war geplant“

https://deutsch.rt.com/meinung/35724-hasardeure-in-ankara–hat/

Rainer Rupp: Hasardeure in Ankara öffnen Büchse der Pandora

Rainer Rupp: Hasardeure in Ankara öffnen Büchse der Pandora
In einem exklusiven Gastbeitrag analysiert Rainer Rupp, vormals Top-Spion der DDR im NATO-Hauptquartier in Brüssel, die derzeitige geopolitische Lage nach dem Abschuss der russischen Su-24 durch das türkische Militär. Hat Erdogan die Entscheidung zum Abschuss ohne US-Rückendeckung treffen können? Und welche Rolle wird Deutschland als NATO-Bündnispartner und mit derzeit noch an der deutsch-türkischen Grenzen stationierten Patriot-Raketen spielen?  

Ein Gastbeitrag von Rainer Rupp

Am Freitag den 20. November hatte das türkische Außenministerium den russischen Botschafter in Ankara einbestellt, um ihn wegen der Angriffe der russischen Luftwaffe auf Terroristen in der umkämpftenBayirbucak-Region im Nordosten Syriens im Grenzgebiet zur Türkei heftig abzukanzeln.

In einer Protestnote forderte Ankara ultimativ ein sofortiges Ende der russischen Luftwaffenangriffe im grenznahen Gebiet, was einer No-Fly-Zone gleichkäme. Diese wird von der Türkei schon lange gefordert, aber selbst von den US-Amerikanern abgelehnt. Im Falle der Nichtbefolgung, so die Protestnote, habe Moskau mit „schwerwiegenden Konsequenzen“ zu rechnen.

Tatsächlich schoss dann vier Tage später ein türkischer F-16 Jäger einen russischen Bomber vom Typ Su-24 genau über dieser Region ab,angeblich auf türkischer Seite der Grenze, was Moskau bestreitet und dafür auch objektive Beweise vorlegen will.

Mit dem Abschuss der Su-24 hat Ankara womöglich die Büchse der Pandora geöffnet. Das hat scheinbar auch die türkische Bevölkerung verstanden, wovon die Massenproteste in den türkischen Großstädten am Dienstag zeugten.

Aber hat Erdogan diese Entscheidung ohne Rückendeckung aus den USA getroffen? Die neokonservativen Kriegstreiber in den beiden großen US-Parteien haben mit großer Sorge verfolgt, wie sich in Folge der Flüchtlingskrise und der Terroranschläge in Paris die politische Lage in Europa wieder in Richtung verstärkter Zuwendung und Zusammenarbeit mit Russland verändert hat. Zu allem Überfluss schienen auch US-Außenminister Kerry und Präsident Obama auf diese Linie eingeschwenkt zu sein. Aus Sicht der um ihre Hegemonie fürchtenden US-Kriegstreiber im Kongress, im Pentagon und den Geheimdiensten musste eine solche Entwicklung unbedingt gestoppt werden und der SU-24-Abschuss hat das Zeug dazu.

Jetzt ist wichtig, dass alle Parteien besonnen handeln. Russland tut das und schickt seinen Außenminister Lawrow am Mittwoch nach Ankara. Zugleich darf Deutschland nicht in falsch verstandener Bündnistreue hinter den verantwortungslosen Abenteurern der Regierung des NATO-Landes Türkei

stehen.

Fotoquelle: Alexander Mishin / CC BY-SA 3.0

Artikel 5 der NATO-Charter bedeutet nicht automatische Beistandspflicht. Wenn zum Beispiel ein Mitgliedsland ein anderes Land zuerst angreift, dann kann es sich nicht unter dem NATO-Beistandsmantel verstecken.

Zugleich sollten schleunigst die deutschen Patriot-Raketen von der türkisch-syrischen Grenze abgezogen werden, damit deutsche Soldaten und die deutsche Politik nicht durch weitere gemeingefährliche Aktionen der Hasardeure in Ankara in Geiselhaft genommen werden.

Anmerkung der Redaktion am 24. November um 16.50 Uhr: Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat mittlerweile bekannt gegeben, dass er seinen für Mittwoch geplanten Besuch in der Türkei aufgrund des Abschusses der Su-24 abgesagt hat. 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/24/tuerkischer-kampf-pilot-russischer-jet-war-keine-bedrohung-fuer-die-tuerkei/

Türkischer Kampf-Pilot: Russischer Jet war keine Bedrohung für die Türkei

Ein hochrangiger, türkischer Militär-Pilot sagt, dass ein einzelner Kampfjet niemals eine militärische Bedrohung für die Türkei darstelle. Sogar die USA deuten an, dass die Maschine höchstens ein paar Sekunden über dem Territorium der Türkei geflogen sei.

Der hochrangige türkische Kampfpilot a.D., Beyazit Karatas, sagt, dass der russische Kampfjet de facto keine Gefahr für die Türkei darstellte. Mit dem Abschuss des Flugzeugs sei ein unnötiger großer Fehler gemacht worden. „Man will die Türkei von einer Annäherung an Russland und China zurück ins atlantische Lager holen“, zitiert der Fernsehsender Ulusal Kanal Karatas. Der ehemalige Botschafter der Türkei, Onur Öymen, unterstützt Karatas. Er ist der Ansicht, dass die Türkei einen strategischen Fehler gemacht habe.

Sogar die USA räumen ein, dass der Jet, wenn überhaupt, nur wenige Sekunden über türkischem Territorium geflogen sei: Der abgeschossene russische Kampfjet hat nach Reuters-Informationen nur für kurze Zeit den türkischen Luftraum verletzt. Dies habe wenige Sekunden gedauert, bevor das türkische Militär den Su-24-Kampfjet abgeschossen habe, sagte am Dienstag ein Insider, der nicht genannt werden wollte. Die Türkei hatte behauptet, die Piloten zehnmal gewarnt zu haben – was innerhalb weniger Sekunden nicht möglich ist. Russland kritisierte am Abend, dass der übliche Augenkontakt zwischen den Piloten und den Türken nicht stattgefunden habe.

Nach Darstellung des türkischen UN-Botschafters Halit Cevik flogen zwei russische Flugzeuge für 17 Sekunden durch den türkischen Luftraum. Ein US-Militärvertreter bestätigte dies; es sei aber unklar, ob die türkische Luftwaffe während der Luftraumverletzung geschossen habe oder erst, als die russischen Maschinen wieder über Syrien gewesen seien.

Der Chef der linken Heimatpartei (VP), Dogu Perincek, verurteilte den Abschuss des russischen Jets scharf. „Der Abschuss des russischen Flugzeugs – ob aus der Luft oder vom Boden – stellt eine Bedrohung für die nationale Einheit der Türkei dar. Die Türkei kann ihre nationale Einheit nur bewahren, wenn sie mit Staaten wie Russland, China, den zentralasiatischen Staaten und Asien zusammenarbeitet. Auch die Bekämpfung des Terrors ist nur in Zusammenarbeit mit diesen Staaten möglich. Erdogan hat mit diesem Abschuss diejenigen erfreut, die die Türkei spalten wollen. Aktionen entlang von US-Interessen lassen die Türkei in eine Falle tappen. Die Davutoglu-Erdogan-Regierung hat ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Türkei aufgemacht“, zitiert die Zeitung Aydinlik Perincek.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte gesagt, die Türkei habe das Recht, ihre Grenzen zu schützen. Die Nato stützte die türkische Darstellung, dass die russische Maschine türkischen Luftraum verletzt habe. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier warnte vor einer massiven Belastung der Friedensbemühungen für Syrien.

Die russische Su-24 sei binnen fünf Minuten zehn Mal gewarnt worden, dass sie Kurs auf die türkische Grenze nehme, sagte Erdogan in Ankara. Die Maschine habe ihren Kurs aber nicht geändert und sei dann von F-16-Abfangjägern abgeschossen worden. „Niemand soll daran zweifeln, dass wir alles unternommen haben, um diesen jüngsten Vorfall zu vermeiden“, sagte der türkische Präsident.

https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/35744-fehlende-part-abschuss-russischen-su/

DER FEHLENDE PART: Abschuss der russischen Su-24 über Syrien war geplant [S2 – E38]

Die NATO hat sich offiziell hinter die Türkei gestellt. Doch hinter den Kulissen gibt es auch harsche Kritik am Vorgehen der Türkei und der bedingungslosen Unterstützung durch NATOGeneralSekretär Jens Stoltenberg. Der französische Ex-Premier François Fillon hat in einem Interview mit dem staatlichen Radiosender France Inter ausgesagt, dass die EU Beweise hat, das IS-Öl direkt und ohne Umwege an türkische Raffinerien geliefert wird und es direkte Absprachen zwischen dem IS und der Türkei gibt.

Putin: Unsere Satellitenaufnahmen aus Syrien zeigen hunderte IS-Tanklaster auf dem Weg in die Türkei

Putin: Unsere Satellitenaufnahmen aus Syrien zeigen hunderte IS-Tanklaster auf dem Weg in die Türkei
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Moskau mit dem französischemPräsidenten Francois Hollande zu gemeinsamen Maßnahmen gegen den IS hat Präsident Wladimir Putin erneut auf die Luftaufnahmen von Tanklastern in Syrien aufmerksam gemacht, die er schon beim G-20-Gipfel in Antalya in der Türkei angesprochen und präsentiert hatte. Er sprach von hunderten LKWs, die sich über den gesamten Horizont erstrecken und aus vonTerroristen kontrollierten Gebietendirekt in die Türkei fahren.

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 https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35770-turkischer-journalist-wegen-spionage-angeklagt/

„Landesverrat“ – Türkischer Journalist vor Gericht wegen Aufdeckung von Waffenschmuggel nach Syrien

Cumhuriyet Chefredakteur Can Dündar
Die türkische Staatsanwaltschaft hat für den Chefredakteur der ZeitungCumhuriyet, Can Dündar, der sich wegen Vorwürfen der Spionage und des Landesverrats in Untersuchungshaft befindet, eine langjährige Haftstrafe gefordert. Im Mai hatte die Zeitung Fotos von Waffen veröffentlicht, die vom türkischen Geheimdienst nach Syrien gebracht werden sollten. Angezeigt wurde der Journalist von Staatspräsident Erdogan persönlich.

Neben dem Chefredakteur will die Staatsanwaltschaft auch den Büroleiter von Cumhuriyet in Ankara, Erdem Gül, anklagen.

Dündar stand am Donnerstag erstmals vor Gericht in Istanbul und kommentierte sein Erscheinen mit den Worten, dass er und sein Kollege gekommen seien, um den Journalismus zu verteidigen:

„Wir sind hergekommen, um das Recht der Öffentlichkeit zu verteidigen, Nachrichten zu erhalten und das Recht darauf, zu wissen, ob die Regierung uns anlügt. Wir sind hergekommen, um zu zeigen und zu beweisen, dass Regierungen an keinen illegalen Aktivitäten teilnehmen können und das dann verteidigen.“

Mehrere Artikel, die im Mai 2015 auf der Titelseite von Cumhuriyet veröffentlicht wurden, zeichneten nach, wie der türkische Geheimdienst MIT mit Lastwagen Waffen nach Syrien schmuggelte und im Jahr 2014 dabei zweimal erwischt wurde. Die Laster wurden angeblich gestoppt und von der Polizei durchsucht, Fotos und Videos ihrer Ladung lägen Cumhuriyet vor.

Laut der Zeitung enthielten die Laster sechs Stahlcontainer mit 1.000 Artilleriegeschossen, 50.000 Ladungen für Maschinengewehre, 30.000 Ladungen für schwere Maschinengewehre und 1.000 Mörsergranaten. Diese Waffen sollen dann an extremistische Gruppen geliefert worden sein, die gegen die syrische Regierung von Präsident Bashar Assad kämpfen. Ankara engagiert sich seit Jahren für einen „Regime Change“ in Syrien.

Quelle: Giuseppe Milo/CC BY 2.0

Die türkischen Behörden leugnen die Vorwürfe und sagen, dass die Laster humanitäre Hilfsgüter an syrische Turkmenenvölker beinhalteten. Das Abfangen der Laster nannten sie „Landesverrat“ und „Spionage“.

Die Moderatorin des türkischen TV-Senders Ba Turkisch, Pelin Batu, die mit den Inhaftierten zusammengearbeitet hatte, sagte, dass deren Tat „im Interesse des Landes war, denn unsere Beteiligung in Syrien musste hinterfragt werden.“

„Ich finde nicht, dass dies in jedweder Form als Verrat eingestuft werden kann“, sagte Batu gegenüber RT und fügte hinzu, dass Dündar immer „ein Pazifist“ gewesen ist.

Weiter sagte Batu, dass Chefredakteur Dündar für das Recht auf freie Meinungsäußerung gekämpft hat, die seit der Machtübernahme Erdogans in Gefahr sei.

„Seit ungefähr einem Jahr wurde die Pressefreiheit auf viele Weisen eingeschränkt“, so die Journalistin zu RT.

Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu reagierte per Tweet auf die Anklage mit den Worten:

„Wenn nicht diejenigen, die eine Straftat begangen haben, sondern diejenigen, die über die Tat berichten, verhaftet werden, soll niemand sagen: „In der Türkei ist die Presse frei und die Justiz unabhängig und unparteiisch“……

War es der türkische GeheimDienst? – „Der ominöse Tod der Serena Shim“

Viele Journalisten in der Türkei sehen sich harten Gefängnisstrafen gegenüber, dafür, dass sie Korruption in der Regierung und Überwachung durch den Staat aufgedeckt haben.

Erdogans Regierung hat außerdem schon mehrfach versucht die Sozialen Medien einzuschränken, indem YouTube und Twitter mehrfach blockiert wurden.

Vor der Wahl im November stürmte die türkische Polizei die Büros der oppositionellen Mediengruppe Koza Ipek.

Waffenlieferungen nach Syrien – Türkische Regierung verstrickt sich zunehmend in Widersprüche

Transparent in Ankara: "Auch wenn du Journalisten festnehmen lässt und zensierst, wir wissen dass du ein Kriegsverbrecher bist, Tayyip [Erdogan]."

Transparent in Ankara: „Auch wenn du Journalisten festnehmen lässt und zensierst, wir wissen dass du ein Kriegsverbrecher bist, Tayyip [Erdogan].“
In der Türkei sind zwei Generäle und ein Oberst der Gendarmerie wegen des Vorwurfs des „Landesverrats“ verhaftet worden. Hintergrund: Die Sicherheitskräfte hatten im Januar 2014 einen LKW in Begleitung des Inlandsgeheimdienstes (MİT) in Richtung Syrien angehalten und durchsucht. Bei der Kontrolle wurde versteckt in Kartons für medizinische Güter Gewehr- und Artilleriemunition gefunden. Der Inhalt der LKWs wurde in Folge zum Staatsgeheimnis erklärt.

Damals hatten der Generalmajor der Gendarmerie von Ankara, Ibrahim Aydin, der ehemalige Brigadegeneral der Gendarmerie von Adana, Hamza Celepoğlu, und der frühere Leiter des Kriminallabors der Gendarmerie, Burhanettin Cihangiroğlu, in der Südtürkei Lkws anhalten lassen, nachdem sie anonyme Hinweise erhalten hatten, dass diese Fahrzeuge illegal Waffen für terroristische Kämpfer nach Syrien schaffen würden. 

Als die Gendarmen den Lkw anhalten und durchsuchen wollten, hinderten Geheimdienstleute sie daran. Dabei kam es auch zu Handgreiflichkeiten, ehe der Gouverneur von Adana persönlich intervenierte und die Gendarmeriebeamten zurückpfiff. Die türkische Regierung unter dem damaligen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan ging damals mit aller Härte gegen die Verantwortlichen für die Polizeioperation vor. Man sah die Aktion als Teil des Putschversuches des „Parallelstaates“, der mit den Razzien wegen Korruptionsvorwürfen im Umfeld der AKP-Regierung vom 17. Dezember begonnen haben soll.

Nach Überzeugung der Regierung sollen Anhänger des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen, die über Jahre hinweg innerhalb des Staatsapparates ein Netzwerk gebildet hätten, aus Rache für die geplante Teilverstaatlichung ihrer privaten Vorbereitungsschulen mithilfe fingierter Anschuldigungen und darauf gestützter Ermittlungen damals versucht haben, die türkische Regierung aus dem Inneren des Staatsapparates zu stürzen.

Was allerdings im Zusammenhang mit den Lieferungen nach Syrien auffällt, ist, dass die Angaben der türkischen Regierung über den Inhalt der LKWs mehrfach variierten. Anfangs war stets von „humanitärer Hilfe“ für Turkmenen jenseits der syrischen Grenze die Rede, die von Massakern bedroht wären. Oppositionsparteien und mehrere Medien wurden jedoch nicht müde, zu betonen, dass der LKW Waffen geladen hatten und präsentierten auch fotografische und filmische Beweise.

Die an der Aktion beteiligten Gendarmen erklärten zudem, die LKWs hätten sich nicht in eine Richtung bewegt, in der sich turkmenische Siedlungen befinden würden, sondern in Richtung eines Grenzübergangs, auf dessen syrischer Seite terroristische Gruppen operiert hätten.

Der Inhalt der Lkws wurde in weiterer Folge zum Staatsgeheimnis erklärt und das Geheimdienstgesetz neugefasst, um dem MİT einen höheren Schutz gegenüber Medien, Justiz und Öffentlichkeit zu ermöglichen. Gegen die Verantwortlichen für die Durchsuchung der Trucks wurden Gerichtsverfahren wegen „Landesverrats“ und „Spionage“ eingeleitet.

Am letzten Dienstag jedoch änderte die Regierung ihren Narrativ. Präsident Erdoğan warf unter dem Eindruck neu aufgeflammter Debatten die sarkastische Frage auf:

„Und was wäre, wenn die MİT-Trucks tatsächlich mit Waffen gefüllt gewesen wären?“

Am Samstag erklärte Erdoğan dann plötzlich nicht mehr, es wäre humanitäre Hilfe für Turkmenen transportiert worden, sondern man habe die „Freie Syrische Armee“ (FSA) versorgen wollen – wobei er nicht präziser wurde bezüglich des Inhalts des Transports. Dieses bleibt – und mittlerweile zieht sich auch der damalige Staatspräsident Abdullah Gül auf Nachfrage darauf zurück – ein „Staatsgeheimnis“.

Unterdessen wurden die bekannten Journalisten Can Dündar und Erdem Gül, die im Frühjahr eine Reportage veröffentlicht hatten, in welcher sie die Behauptung, wonach die Lkws Waffen für Extremisten geladen hätten, festgenommen und über sie wurde die Untersuchungshaft verhängt. Tatvorwurf: „Landesverrat“ und „Spionage“. Die Spekulationen über den Inhalt der Ladung werden dadurch jedoch noch weiter angefacht.

Türkische Waffen für den IS: Erdogan klagt Generäle wegen Spionage an

Die Regierung Erdogan lässt zwei Generäle und einen Oberst a.D. verhaften. Diese hatten zuvor einen Waffentransport nach Syrien aufgedeckt. Den Soldaten wird Spionage und die „Verbreitung von Staatsgeheimnissen“ vorgeworfen.

Ausschreitungen in Istanbul am Samstag nach der Ermordung eines Menschenrechtsanwalts in Diyarbakir. (Foto: dpa)

Ausschreitungen in Istanbul am Samstag nach der Ermordung eines Menschenrechtsanwalts in Diyarbakir. (Foto: dpa)

Die türkische Staatsanwaltschaft hat am Samstag zwei hochrangige Generäle und einen ehemaligen Oberst festnehmen lassen. Bei den inhaftierten handelt es sich um Generalmajor Ibrahim Aydin, Brigadegeneral Hamza Celepoglu und Oberst a.D. Burhanettin Cihangiroglu, berichtet die Zeitung Milliyet. Sie hatten im vergangenen Jahr mehrere Lkw an der Überfahrt nach Syrien verhindert. Dabei ging es um einen Waffen- und Medizinkonvoi nach Syrien. Die türkische Regierung sagt, dass die Lieferung an die Turkmenen in Syrien ging, damit sich diese gegen Assad und den IS verteidigen können. Die türkische Opposition hingegen vermutet, dass die Waffenlieferung für die Terror-Miliz IS bestimmt gewesen ist.

Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft den Chefredakteur der oppositionellen Zeitung „Cumhuriyet“, Can Dündar, und seinen Büroleiter in Ankara, Erdem Gül, festnehmen lassen. Diese hatten Bilder und Videos der Militär-Razzia gegen den Konvoi veröffentlicht. Sowohl den Redakteuren als auch den Militärs „Spionage“ und die „Verbreitung von Staatsgeheimnissen“ zur Last gelegt, wie türkische Medien berichteten. Im Februar wurden 17 Polizisten festgenommen, denen ebenfalls „Spionage“ und in diesem Zusammenhang „Umsturzversuch gegen die Regierung“ vorgeworfen wird.

Die EU will am Sonntag eine Übereinkunft mit der Türkei über die Flüchtlinge schließen. Die Verwicklungen der Türkei in die Terror-Aktivitäten der Region sind von der EU bisher nicht thematisiert worden.

 

Das Schweigen der Angela Merkel: Wird Deutschland zum Komplizen des IS?

Es gibt für die EU eine einzige wichtige Frage vor dem „Gipfel“ mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Sie lautet: Ist es zu verantworten, dass die deutschen und europäischen Steuerzahler zu Komplizen mit einer Regierung gemacht werden, die mit der Terror-Miliz IS zusammenarbeitetund ihre Finanzierung über den Öl-Schmuggel sicherstellt? Die Indizien sind erdrückend. Politiker mit Charakter müssten bei Kenntnis der Fakten den Gipfel absagen.

Angela Merkel und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, am Freitag im Bundestag. (Foto: dpa)

Angela Merkel und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, am Freitag im Bundestag. (Foto: dpa)

Oft erklären die EU-Politiker, dass die Dinge heute so kompliziert seien, dass man sich auf Experten-Meinungen verlassen müsse. Im Fall der Beziehung der Türkei zum IS sind die Fakten sehr einfach zu verstehen.

Erstens: Terror-Finanzierung durch Öl-Schmuggel

Zwei Wissenschaftler der University of Greenwich, London, haben eine Studie vorgelegt, die belegt, dass das Öl-Geschäft des IS über die Türkei läuft. Die Studie mit dem Titel „Das Tor des IS zu den globalen Rohöl-Märkten“ ist besonders seriös, weil die Autoren jede Art von Spekulation oder politischen Hypothesen vermeiden. Sie schreiben, dass sie ausdrücklich keinen Beweis haben, dass die Regierung Erdogan von den Öl-Geschäften des IS weiß. Doch dieses „caveat“ ist nichts anderes als eine Ouvertüre zu einer unbestechlichen Fakten-Darstellung, mit der George Kiourktsoglou und Alec Coutroubis aufzeigen, was wirklich gespielt wird.

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Der IS verschifft demnach sein Öl vom türkischen Hafen Ceyhan, nahe der Stadt Adana. Ceyhan liegt weniger als zwei Autostunden von der US-Luftwaffenbasis in Incirlik entfernt. Der Öl-Terminal wird von der staatlichen türkischen Botas International Limited (BIL) betrieben. Die Forscher haben eine Anomalie entdeckt: Anders als bei den anderen Handelsrouten weisen die Öl-Exporte aus Ceyhan in den Jahren 2014 und 2015 ungewöhnliche Spitzen aus. Diese haben sich immer dann ergeben, wenn der IS um bestimmte Öl-Assets in der Region besonders kämpfen musste: Die erste Spitze fällt zusammen mit der Eroberung des größten syrischen Ölfelds AIOmar durch den IS im Juli 2014. Die zweite Spitze ergab sich im Oktober und November 2014, als erbitterte Kämpfe um die Gas-Felder Jahr und Mahr tobten. Die dritte Spitze entstand im Januar und Februar 2015, als die US-Luftschläge den IS in Hamija unter Druck brachten, im Kampf um die Öl-Region Kirkuk.

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Die Erklärung der Forscher: „Es hat den Anschein, dass immer dann, wenn der IS in einer Region mit Öl-Assets kämpft, die Exporte aus Ceyhan sofort steigen. Dies könnte damit zusammenhängen, dass durch diese Extra-Exporte neue Einnahmen für den IS generiert werden, die dringend für die Finanzierung von Munition und militärischer Ausrüstung gebraucht werden.“

Der russische Präsident Wladimir Putin, der sich, anders als die Forscher, kein Blatt vor den Mund nimmt, sagte laut dem staatlichen Sender RT, die russische Aufklärung habe zu folgenden Erkenntnissen geführt: „Tag und Nacht fahren Tank-Lastwagen in die Türkei. Sie kommen aus den vom IS kontrollierten Gebiet voll beladen, und sie fahren leer wieder zurück.“ Man sehe in den Aufklärungsbildern „Fahrzeuge, die Öl transportieren, in einer Kolonne, die bis über den Horizont reicht.“

Die Russen haben mit der Bombardierung dieser Lastwagen begonnen, weil sie die Finanzierung der Terroristenunterbinden wollen. Die Amerikaner haben bei früheren Angriffen ebenfalls Tank-Lastwagen bombardiert. 45 Minuten vor dem Angriff haben sie jedoch Flugblätter abgeworfen, mit denen sie die Fahrer gewarnt und sie aufgefordert haben, sich in Sicherheit zu bringen. Die Amerikaner behaupten, mit Sicherheit zu wissen, dass diese Fahrer nichts mit dem IS zu tun haben. Für Putin sind jene, die dem IS bei seiner Finanzierung helfen, „Komplizen“ – es ist nicht schwer zu erraten, dass Putin die türkische Regierung gemeint hat. Präsident Erdogan hat die Anschuldigung wütend zurückgewiesen und Putin aufgefordert, Beweise für seine Behauptung vorzulegen. Es ist nicht bekannt, ob Erdogan die Greenwich-Studie kennt. Bekannt ist, dass sein Sohn mehrere Schiffs-Unternehmen betreibt. Bekannt ist auch, dass Erdogan seinen Schwiegersohn zum neuen Energieminister ernannt hat.

Zweitens: Zusammenarbeit der Türkei mit dem IS

Die investigative Website UndercoverInfo hat akribisch die Fakten der Zusammenarbeit aufgelistet. Für jedes Detail gibt es Quellen, die auf der Website nachgelesen werden können. Der äußerst lesenswerte Bericht stammt vom Direktor des Programms für Friedensforschung an der Columbia University, David L. Phillips.

Zusammengefasst kommt Phillips zu folgenden Ergebnissen:

Die Türkei liefert militärische Ausrüstung an den IS
Die Türkei hat den IS-Kämpfern logistische Unterstützung gewährt
Die Türkei hat IS-Kämpfer trainiert
Die Türkei gewährt den IS-Kämpfern medizinische Versorgung
Die Türkei unterstützt den IS bei der Finanzierung, indem sie billig Öl vom IS kauft
Die Türkei unterstützt den IS bei der Rekrutierung von Kämpfern
Türkischen Armee-Einheiten kämpfen an der Seite des IS
Die Türkei hat den IS in der Schlacht um Kobane unterstützt
Die Türkei und der IS teilen dieselbe Weltanschauung

Vor allem der letzte Punkt ist interessant. Hürriyet zitiert führende AKP-Politiker sollen gesagt haben, sie hätten lieber den IS als Nachbar als die PKK. Ein AKP-Führer postete auf Facebook: „Zum Glück gibt es den IS. Möge ihnen nie die Munition ausgehen.“ Eine türkische Sozialversicherung verwendet Briefpapier mit dem IS-Logo. Erdogans Sohn Bilal und türkische Offizielle treffen sich mit IS-Kämpfern.

Diese Fakten reichen nach gesundem Menschenverstand aus, um einen Deal, wie ihn die EU unter der Führung von Angela Merkel mit Erdogan plant, sofort zu stoppen. Sie sind öffentlich bekannt und leicht verständlich. Sie sind schwerwiegend genug, um die deutsche Bundeskanzlerin zu fragen, ob sie allen Ernstes Milliarden an Steuergeldern an ein Regime überweisen will, dessen Verhältnis zum Terrorismus dringend aufgeklärt werden muss.

Denn es besteht der mehr als begründete Verdacht, dass die europäischen Steuerzahler wegen des geplanten „Flüchtlings-Deals“ über Umwegen zu Sponsoren des angeblich gefährlichsten Terror-Netzwerks der Welt werden. Natürlich weiß niemand, wer wirklich hinter dem IS steckt. Die Kämpfer treten stets vermummt auf. Ihre Video-Botschaften sind von hervorragender technischer Qualität, gerade so, als wären sie in Hollywood gedreht. Die Sprecher sprechen ein akzentfreies amerikanisches Englisch.

Es wird immer deutlicher, warum Putin sich auf einen Krieg in Syrien eingelassen hat: Mit dem IS und seinen Hintermännern ist im Nahen Osten ein neuer, mächtiger Player im internationalen Öl-Geschäft entstanden. Das ist für Russland nicht akzeptabel, weil die Russen auf lange Sicht nicht mit dem niedrigen Ölpreise zu Rande kommen werden. Es ist müßig zu beklagen, dass Russland seine Wirtschaft nicht ausreichend diversifiziert hat und daher nun zu den Waffen greifen muss, um ihre Wirtschaft vor dem Kollaps zu bewahren.

Das vorgeblich humanistische Pathos, mit dem Merkel sich für die Flüchtlinge engagiert hat, muss nun einer eiskalten politischen Abwägung weichen: Nicht der Militäreinsatz der Bundeswehr in Syrien wird das Verbrechen der Vertreibung von Hunderttausenden beenden. Sondern eine Realpolitik, die die Financiers und Komplizen der Terroristen dingfest macht und stoppt.

Die hilflose EU sehnt sich nach einer schnellen Lösung und sieht in Erdogan ihren Retter. Das ist ein kapitaler Trugschluss: Wenn die EU dem Menschenhandel zustimmt, wird der IS weitermachen, bis die Region ethnisch gesäubert ist. Die europäischen Werte verpflichten Merkel und die EU, genau das zu verhindern.

Lässt sich die EU jedoch aus Bequemlichkeit und innenpolitischem Kalkül in den schmutzigen Krieg hineinziehen, macht sie sich direkt mitschuldig am Elend der Flüchtlinge. Die EU und die Kanzlerin müssen nun politische Verantwortung übernehmen. Sie können das Handeln nicht länger der Nato, den Geheimdiensten und den US-Neocons überlassen. Bleiben sie weiter Getriebene, wird Europa auf Jahre hinaus zum Helfershelfer von Schurken. Die Rechnung für ein solches Versagen wird mit Blut geschrieben sein, von einer neuen Generation von Terroristen, die in Europa aktiv werden. Sie werden sich auch von einer „Festung Europa“ nicht abhalten lassen. Noch ist es nicht zu spät, das Fiasko zu verhindern. Doch es bleiben nur noch wenige Stunden.

 

„Der Westen lässt seine Masken fallen“ – „Einem „TERRORISTEN-CHEF“ wie „ERDOGAN“ wird das „europäische Steuer-Geld“ in den Rachen geschmissen  anstatt den Flüchtlingen DIREKT zu HELFEN???!!!

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/01/angela-merkel-warnt-vor-grosser-massen-flucht-aus-syrien/

Angela Merkel warnt vor großer Massen-Flucht aus Syrien

Angela Merkel schürt die Angst der Deutschen vor einer Massenflucht aus den Flüchtlingslagern in der Türkei. Die Flüchtlinge leben dort unter verheerenden Bedingungen leben. Warum werden die europäischen Steuergelder nicht verwendet, um diesen Menschen jetzt sofort zu helfen? Warum hat man für diese Menschen kein Geld, wohl aber für einen gewaltigen Waffengang in Syrien? Warum gibt man die drei Milliarden Euro nicht den UN für die Lager, statt der Türkei?

Angela Merkel mit dem neuseeländischen Premier John Key am Dienstag im Bundeskanzleramt. (Foto: dpa)

Angela Merkel mit dem neuseeländischen Premier John Key am Dienstag im Bundeskanzleramt. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat wegen der mangelnden finanziellen Hilfe für die Flüchtlingslager im Nahen Osten vor einer neuen Massen-Flucht nach Deutschland im kommenden Jahr gewarnt. Die Unterfinanzierung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR und des Welternährungsprogramms für das kommende Jahr sei «nicht akzeptabel», sagte sie nach einem Treffen mit dem neuseeländischen Ministerpräsidenten John Key am Dienstag in Berlin. «Wir haben weiter eine Unterfinanzierung von fast 50 Prozent. Es droht wieder die Flucht von sehr vielen Menschen», sagte Merkel. Die Kürzung der Lebensmittelrationen in den Lagern für Syrer in der Türkei, Jordanien und dem Libanon gilt als einer der Gründe dafür, dass 2015 so viele Flüchtlinge in die EU und vor allem nach Deutschland kamen.

Die Frage, die sich hier zwangsläufig stellt: Warum springt die EU hier nicht ein? Im Vergleich zu den drei Milliarden Euro, die man dem türkischen Erdogan versprochen hat und von denen man nicht weiß, was die türkische Regierung damit machen wird, wären die europäischen Steuergelder deutlich besser angelegt, wenn man den Flüchtlingen in den Lagen der UNHCR sofort und großzügig helfen würde. Es ist eine Groteske, dass die Politiker in den reichen europäischen Staaten in der Flüchtlingskrise ihre Kräfte vor allem damit vergeuden, auf andere zu zeigen. Die europäischen Banken wurden in der Finanzkrise mit 200 Milliarden Euro gerettet – warum hilft man über die UN nicht den Flüchtlingen direkt?

Vor allem aber: Statt das Geld jetzt in massive militärische Aufmärsche zu stecken, um Russland noch im Kampf gegen den IS zu übertreffen, sollte man doch diesen Menschen zuerst helfen. Denn so präzise wie versprochen werden und können die Luftschläge nicht sein, dass sie nicht neue Wellen der Vertreibung auslösen – und damit neues Elend und Fluchtbewegungen.

Ebenso sollte die Finanzierung des IS über die Türkei gestoppt werden: Das ist eine Maßnahme, die ohne großen finanziellen Aufwand zu machen ist. Die Kampfmoral der Terroristen wäre innerhalb von Tagen gebrochen.

Darüber hinaus könnte die EU die Türkei verpflichten, 10 Prozent der Gewinne, die der staatliche türkische Öl-Terminal im Hafen Ceyhan in den vergangenen zwei Jahren gemacht hat, in die Verbesserung der humanitären Bedingungen in den Lagern zu investieren.

Stattdessen schlägt Merkel für Anfang Februar eine Geberkonferenz in London vor, um die Finanzierung der Flüchtlingslager 2016 zu sichern. Der neuseeländische Ministerpräsident sagte zu, dass sich sein Land an den Kosten beteiligen werde. Neuseeland will zudem 750 syrische Flüchtlinge aufnehmen.

Ungeachtet der verheerenden Lage in den Lagern hat die Weltgemeinschaft erhebliche Summen zur Hand, um gemeinsame Bomben-Missionen in Syrien zu fliegen. Angela Merkel ist sich offenbar bewusst, dass die Bevölkerung die Zuspitzung im Nahen Osten als das aufnimmt, was sie ist: als Krieg. Um die Gemüter zu beruhigen, lehnte es die Kanzlerin ausdrücklich ab, das Wort zu verwenden: «Es handelt sich um einen militärischen Einsatz», sagte Merkel am Dienstag nach einem Treffen mit dem neuseeländischen Premierminister John Key in Berlin auf die Frage, ob es sich um einen Kriegseinsatz der deutschen Soldaten handele. «Wir sind bereits seit September 2014 Teil der internationalen Allianz im Kampf gegen den IS».

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/29/eu-sagt-tuerkei-drei-milliarden-euro-aus-steuergeldern-zu/

EU sagt Türkei drei Milliarden Euro aus Steuergeldern zu

Die EU hat der Türkei Zahlungen in Höhe von drei Milliarden Euro zugesagt. Damit soll die Türkei sich um die Flüchtlinge kümmern. Wie überprüft wird, ob das Geld wirklich den Flüchtlingen zugute kommt, ist noch nicht bekannt. Kritik an der Politik der Türkei wurde in keiner Hinsicht geäußert.

EU-Präsident Donald Tusk mit dem türkischen Premier Ahmet Davutoglu am Sonntag in Brüssel. (Foto: dpa)

EU-Präsident Donald Tusk mit dem türkischen Premier Ahmet Davutoglu am Sonntag in Brüssel. (Foto: dpa)

Zur Begrenzung des Flüchtlingsandrangs in Europa hat die EU der Türkei drei Milliarden Euro sowie Visa-Erleichterungen und ein Entgegenkommen bei den Beitrittsverhandlungen zugesagt. Auf einem Sondergipfel der EU mit der Türkei einigten sich beide Seiten am Sonntag in Brüssel auf die Umsetzung eines gemeinsamen Aktionsplans, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk mitteilte. Dadurch solle wieder „Ordnung an unserer gemeinsamen Grenze“ einkehren, sagte er. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sprach von einem „historischen Tag“.

Im Gegenzug für die weitreichenden Zugeständnisse der EU soll die Türkei mehr Flüchtlinge im eigenen Land behalten und ihre Grenzen vor allem zu Griechenland besser sichern. Die drei Milliarden Euro sollen über Projekte den rund 2,2 Millionen syrischen Flüchtlingen in der Türkei zugute kommen, wie Tusk sagte. Ob es wirklich soviele Flüchtlinge sind, ist unbekannt: Noch bis vor dem Deal hatte die EU von 2 Millionen gesprochen. Soviele waren es allerdings auch schon vor einem Jahr.

Bisher ist die genaue Finanzierung noch unklar. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich nach dem Treffen „optimistisch“, dass die drei Milliarden Euro aufgebracht werden können.

Für türkische Staatsbürger sollen bis Oktober 2016 Visa-Erleichterungen eingeführt werden, sofern Ankara vorher ein Rücknahmeübereinkommen für Flüchtlinge aus Drittstaaten in Kraft setzt, wie es in der Gipfelerklärung heißt. Außerdem soll noch im Dezember ein neues Verhandlungskapitel in den lange blockierten Gesprächen über einen EU-Beitritt der Türkei eröffnet werden.

Merkel machte auch deutlich, dass es bei einem Vortreffen mit mehreren anderen EU-Ländern auch darum gegangenen sei, ob der Türkei Flüchtlingen abgenommen werden könnten. Eine Zahl sei aber nicht genannt worden, sagte die Kanzlerin. Die FAZ hatte berichtet, dass eine Gruppe um Deutschland der Türkei die Aufnahme von 400.000 Flüchtlingen anbieten wolle. Die EU-Kommission soll nun Merkel zufolge bis zum EU-Gipfel am 17. Dezember Vorschläge für eine mögliche Verteilung machen.

Tatsächlich steckt hinter dieser Plan die Geopolitik der Nato, die die Türkei – wie die Ukraine – als Bollwerk gegen Russland.

Inwieweit die Regierung von Präsident Erdogan die Finanzierung der Terror-Miliz IS über den Ölhandel im türkischen Hafen Ceyhan und den dortigen staatlichen Terminal betreibt wurde von der EU bisher nicht thematisiert.

 

 

 

https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/35811-fehlende-part-s2-e40/

DER FEHLENDE PART: „Erdogan benutzt uns Turkmenen nur für seine Machtpolitik“ [S2 – E40]

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35786-finanziert-turkei-und-erdogan-familie/

Türkei: Finanziert Erdogan-Familie den „Islamischen Staat“ über illegalen Öl-Handel?

Quelle: Twitter
Quelle: Twitter
Die Türkei wird beschuldigt, den selbsternannten „Islamischen Staat“ zu finanzieren. Das mache sie über den illegalen Öl-Handel. In den sozialen Medien kursieren unterdessen Bilder, die den Sohn des türkischen Präsidenten Erdogan mit angeblichen IS-Führern zeigen. RT-Reporter Ilya Petrenko reiste nach Istanbul, um zu sehen, wie türkische Medien mit den Anschuldigungen umgehen.

Der Erdogan-Clan – Unterstützer des „Islamischen Staates“!

Başbakan Recep Tayyip Erdoğan, AK Parti Genişletilmiş İl Başkanları Toplantısı'na katıldı. Başbakan Erdoğan, partilileri ''Rabia'' işareti yaparak selamladı. (Evrim Aydın - Anadolu Ajansı)

Başbakan Recep Tayyip Erdoğan, AK Parti Genişletilmiş İl Başkanları Toplantısı’na katıldı. Başbakan Erdoğan, partilileri “Rabia“ işareti yaparak selamladı. (Evrim Aydın – Anadolu Ajansı)

Nach dem unerwarteten, letzten Wahlsieg, der Recep Tayyip Erdogan die absolute Mehrheit bescherte und die Opposition ausschaltete, scheint der türkische Präsident am Ziel seiner Machtträume. Doch der osmanische Pate verfolgt unverhohlen größere Ziele. In der Tat kann man den Eindruck gewinnen, dass der Erdogan-Clan sich mit mafiösen Strukturen vergleichen lässt, in jedem Fall aber geht es um skrupellose Machtpolitik und gewinnbringende Geschäfte. Konkret nachweisbar ist die direkte und indirekte unterstützende Rolle Erdogans hinsichtlich der Terrormiliz Islamischer Staat.

Was anhand der Vergangenheit längst bekannt war, etwa das damalige, zögerliche Vorgehen der Türkei gegen den „IS“, selbst als sich die Kämpfe im unmittelbaren Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei zuspitzten, das Verweigern von Luftstützpunkten für ausländische Kräfte, das Freihalten von Versorgungs-und Handelswegen für die islamistischen Kämpfer und das Vorgehen gegen kurdische Einheiten, nachdem diese von Bündnispartnern unterstützt wurden, ist nun für jedermann offensichtliche Gewissheit. Ein Sicherheitsbericht des russischen Geheimdienstes FSB prangert auch G 20-Staaten an, die wesentlich an der Unterstützung des „IS“ beteiligt sind. Der russische Präsident Vladimir Putin unterrichte seine Kollegen beim G-20 Gipfel hierrüber. Die Türkei steht hierbei ganz oben auf der Liste.

Bilal Erdogan, Sohn des türkischen Präsidenten spielt hierbei eine führende Rolle. Eine der wichtigsten Einnahmequellen für den „IS“ ist der illegale Ölhandel. Bilal Erdogan besitzt gleich mehrere Schifffahrtsgesellschaften und soll laut diversen internationalen Quellen, den Erdölexport des vom „IS“ okkupierten Territorium kontrollieren. Bilal hat Verträge mit europäischen und asiatischen Kooperationsgesellschaften geschlossen. Er verfügt über wichtige Anlegestellen in den Häfen von Beirut und Ceyhan, wohin das „Schmuggelöl“ teilweise verbracht wird, um von hier mit anderen Tankern weiter transportiert zu werden.

In der Türkei sind die Geschäfte des Präsidentensohnes längst bekannt. Gürsel Tekin, Generalsekretär der oppositionellen Republikanischen Volkspartei sagte in einem Interview, dass der Präsident am Vorgehen seines Sohnes keinerlei Verstöße gegen Gesetze sehe, er betreibe einfach Geschäfte mit asiatischen Partnern. Ferner gab Tekin an, dass Bilals Unternehmen BMZ Ltd., die mit Öl aus „IS“ Quellen handelt, ein Familienunternehmen sei. Einige Verwandte des Präsidenten besitzen Anteile an der Firma. BMZ Ltd. wird durch öffentliche Mittel gefördert und mit günstigen Bankkrediten der Türkei versorgt.

Erdogans Tochter Sümmeye soll ein geheimes Krankenhaus an der unmittelbaren Grenze zu Syrien leiten, in welches jeden Tag zahlreiche „IS-Kämpfer“ verbracht werden, um medizinische Versorgung zu erhalten. Nach Augenzeugenberichten und nach Angaben des syrischen Politologen Ali Salim Assad verstecken sich immer wieder Kampfverbände des „IS“ in der Türkei, um so den Luftangriffen der syrischen- und russischen Armee zu entgehen. Türkische Grenztruppen hindern die „IS-Kämpfer“ nicht daran.

Nach Aussagen des französischen Journalisten Thierry Meyssan soll Ankara von der Demontage großer Fabriken und Werksteile aus dem syrischen Aleppo profitiert haben und auch an dem Diebstahl von kulturellen und archäologischen Schätzen nicht unwesentlich verdient haben.

Die Führung in Ankara wirkt also klar mit dem „IS“ zusammen, im Geschäft mit dem Ölhandel und dem Kampf gegen die Kurden, ist aber offiziell Teil der von den USA geführten internationalen Koalition, die gegen den „IS“ kämpft. Erdogan weiß nur zu gut, dass der Westen ihn mehr denn je braucht, zum einen als in der Region unersetzbaren Partner der NATO und zum anderen als „Frontland“ für die nicht enden wollenden Flüchtlingsströme mit Ziel Europa. Auch hinsichtlich dieser Problematik erhielt er kürzlich finanzielle Zusagen in Milliardenhöhe.

Der jüngst stattgefundene Abschuss eines russischen SU-24 Militärjets, durch die Türkei, hat die prekäre Lage weiter verschärft. Luftraumverletzungen hatte es in der Vergangenheit, auch anderen Ortes, immer wieder gegeben. Noch 2012 hatte der türkische Präsident erklärt: „Luftgrenzen werden in der ganzen Welt verletzt, so dass man dies zurückhaltend bewerten sollte: “Er führte aus, dass der türkische Luftraum zu dieser Zeit bereits im ersten Halbjahr 114 Mal verletzt worden sei. Die Türkei lasse sich hiervon nicht provozieren. Zuvor war ein türkischer Kampfjet über Syrien abgeschossen wurde.

Es scheint gerade so, als ob Erdogan darauf gewartet hat, den Russen die Grenzen aufzuzeigen und ein Exempel zu statuieren, wohlwissend, dass sich hiermit die augenblickliche Situation zwar verschärfen wird, im Ergebnis aber keine tiefgreifenden Folgen für seine Politik zu erwarten ist. Nach dem üblichen diplomatischen und strategischen Säbelgerassel, hat der russische Präsident Putin gestern noch einmal ganz klar gemacht, dass er die Mafiamethoden, der den „IS“ unterstützenden Türkei nicht billigt und denen ein Ende bereiten wird.

Zusammenfassend ist so, der von vielen erhoffte, internationale Kampf gegen den „IS-Terror“ nicht zu gewinnen und eher eine weitere Eskalation der Gesamtlage zu erwarten, sollte der Erdogan-Clan von den westlichen Verbündeten nicht in die Schranken gewiesen werden.

Quellen: F.Williams Engdahl (Journalist und Berater für den Erdölmarkt), Thierry Meysson (französischer Journalist), Infowars.com, Rossijskaja Gaseta, wiwo.de, Sputnik, Wikipedia, Zero Hedge
Bild: Recep Erdogan (free Wkicommons, ohne Lizenz)

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35758-so-geht-nato-turkei-schiesst/

Fair Play? USA geben „Islamischen Staat“ 45 Minuten Warnzeit vor Angriff auf dessen Öl-Transporter

Flugblatt mit Warnung vor Luftangriff - nur für Zivilisten und unschuldige Fahrer bestimmt. Quelle: zerohedge.com

Flugblatt mit Warnung vor Luftangriff – nur für Zivilisten und unschuldige Fahrer bestimmt. Quelle: zerohedge.com
Es scheint, dass die von den USA-geführte Anti-Terror-Koalition, zu der Ankara zählt, sich zu Russland und Krankenhäusern anders verhält als gegenüber dem „Islamischen Staat“ (IS). Als die US-Koalition letzte Woche Öl-Laster des IS ins Visier nahm, gab es den Terroristen per Abwurf von Flugblättern eine Vorwarnung von 45 Minuten, bevor sie angriffen – eine Höflichkeit, die den russischen Piloten ebenso wenig zuteil wurde wie dem MSF-Krankenhaus im afghanischen Kundus.

„Verlasst sofort eure Laster und rennt weg. Warnung: es folgen Luftangriffe. Öllaster werden zerstört. Verlasst sofort eure Öllaster. Riskiert nicht euer Leben!“

So der Text der Flugblätter den US-Flugzeuge 45 Minuten vor einem geplanten Angriff auf Öl-Transporter des „Islamischen Staates“ abwarfen.

In einem öffentlich zugänglichen Transkript einer Presseinformation des US-Verteidungsministeriums gibt Colonel Steve Warren, Sprecher der Operation ‚Inherent Resolve‘ [mehrdeutig übersetzbar, u.a. als ‚angeborene Entschlossenheit‘ oder ‚eigener Entschluss‘] am 18. November per Videoübertragung aus Baghdad bekannt, dass vor dem Beschuss der Öl-Tanklaster aus Jets, die von einem türkischen Stützpunkt aus starteten, Flugblätter abgeworfen wurden, um den Ölschmugglern des IS zu raten, sich in Sicherheit zu bringen.

Auszug aus Transkript des US-Verteidigungsministeriums. Fettdruck von zerohedge.com. Originalquelle: http://www.defense.gov

In einer späteren Fragerunde erklärte Warren einem Journalisten, wie die US-Koalition überhaupt auf die Idee kam, die Tanklaster ins Visier zu nehmen:

„Ein bisschen zur Geschichte von Operation Tidal Wave II. Anfangs haben wir, wie Sie wissen, die Infrastruktur des Öls angegriffen, von Anfang an. Aber es stellte sich heraus, dass viele unserer Angriffe nur sehr wenig Effekt hatten. Wir haben nur Teile der Ölinfrastruktur getroffen, die leicht zu reparieren waren.“

Nach einer gründlichen Studie habe man realisiert, dass das Öl über ein „ausgeklügeltes“ System schwarz vermarktet wird: von der Ölpumpe am Bohrloch über den Transport per Tanklaster bis zum Verteilernetzwerk am anderen Ende der Wertschöpfungskette.

Die USA brauchten ganze 13 Monate um sich klar zu werden, wie sie den Ölhandel des IS einschränken können: indem sie das Öl zerstörten.

Auszug aus Transkript des US-Verteidigungsministeriums. Fettdruck von zerohedge.com. Originalquelle: www.defense.gov

Auszug aus Transkript des US-Verteidigungsministeriums. Fettdruck von zerohedge.com. Originalquelle: http://www.defense.gov

„Also mussten wir diese Entscheidung treffen. Wir hatten noch nicht die Tanklaster angegriffen. Wir schätzten, dass diese Laster, obwohl sie für Operationen zur Unterstützung des IS [ISIL] benutzt wurden, dass die Fahrer selbst wahrscheinlich keine Mitglieder des IS sind, sondern wahrscheinlich nur Zivilisten. Deshalb suchten wir nach einem Ausweg. Wir sind nicht in diesem Geschäft um Zivilisten zu töten, wir sind in diesem Geschäft um den IS zu stoppen , den IS zu bekämpfen.“

Auszug aus Transkript des US-Verteidigungsministeriums. Fettdruck von zerohedge.com. Originalquelle: www.defense.gov

Auszug aus Transkript des US-Verteidigungsministeriums. Fettdruck von zerohedge.com. Originalquelle: http://www.defense.gov

Quelle; Genel Energy

So human und vorausschauend denkend kennt man die US-Armee allerdings nicht, wenn man an all die Zivilisten denkt die beinahe tagtäglich durch Drohnen-Angriffe in Afghanistan, Pakistan oder Jemen getötet werden. Aber wenn sie diese Idee schon vorher hatten, und sie nur nicht ausführten, weil die „Fahrer selbst wahrscheinlich keine Mitglieder des IS sind“ – wer sind sie dann? Wissen sie nicht, für wen sie arbeiten? Wurden sie unter Todesdrohung dazu gezwungen, die Laster zu fahren? Würden die IS-Mitglieder, die höchstwahrscheinlich zur Qualitätssicherung mit in den Konvois sitzen, nicht flüchtende Fahrer einfach erschießen?

Zuspitzend formuliert die Onlineportal zerohedge:

„Warum auch immer – die USA scheint dem IS einfach einen kleinen Vorsprung gewähren zu wollen, wenn das Pentagon beschließt, einen Ölkonvoi zu bombardieren. Das ist das mindeste, was die CIA für einen alten Freund tun kann.“

https://deutsch.rt.com/meinung/35775-pepe-escober-erdogans-verzweifelter-schachzug/

Pepe Escobar: „Sultan Erdogans verzweifelter Schachzug“

Pepe Escobar: "Sultan Erdogans verzweifelter Schachzug"
Für die russische Nachrichtenagentur Sputnik analysiert der brasilianische Journalist Pepe Escobar den Abschuss der russischen Su-24 durch die Türkei aus geopolitischer Sicht. Seine These: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nutzt die NATO und die EU gezielt für eigene machtpolitische Ambitionen aus. Damit sei auch in Zukunft zu rechnen. RT Deutsch dokumentiert den Text in der deutschen Übersetzung.

von Pepe Escobar

Kommen wir zur Sache. Der türkische Abschuss der russischen Su-24 durch eine F-16 (Made in USA) soll ohne grünes Licht oder zumindest vorbereitende „Unterstützung“ Washingtons ausgeführt worden sein? Diese Vorstellung lässt einen fast schon wieder gläubig werden.

Die Türkei ist nichts als ein Vasallenstaat, der östliche Arm der NATO, die wiederum ist der europäische Arm des Pentagon. Das Pentagon hat schon mal dementiert – das darf man nicht ernst nehmen, betrachtet man die spektakuläre Anzahl seiner strategischen Patzer. Womöglich sind es die Machtspiele der neokonservativen Generäle ganz oben im Pentagon, zusammen mit der neokonservativ verseuchten Obama-Regierung.

Das ist die Traumvorstellung: eine Vasallen-Türkei, angeführt von Sultan Erdogan, die aus ihrer eigenen, gegenwärtigen Verzweiflung ein Selbstmord-Kommando riskiert. Hier eine kompakte Zusammenfassung der verdrehten Argumentation Erdogans:

Die Tragödie von Paris war ein heftiger Rückschlag. Frankreich begann mit Erörterungen über eine engere militärische Zusammenarbeit – nicht in der NATO sondern mit Russland. Es war schon immer das unerklärte Ziel Washingtons, die NATO nach Syrien zu bringen. Erdogan dachte wohl, er könnte die NATO unter einem Vorwand (Artikel 5) zur Verteidigung der Türkei nach Syrien locken, mit einem tollpatschigen Angriff auf Russland durch die Türkei/NATO – innerhalb Syriens.

Auch wenn das schweinebucht-gefährlich ist, es geht nicht um den 3. Weltkrieg, wie apokalyptische Marktschreier verkünden. Es geht darum, ob ein Staat, der die salafistisch-dschihadistischen Milizen unterstützt, finanziert und bewaffnet, russische Jets abschießen darf, die deren profitable Einkünfte in Asche verwandeln.

Verheiratet mit der (Erdogan-) Mafia

Präsident Putin hat es vortrefflich gesagt: es war ein „Schuss in den Rücken“. Alle Beweisstücke deuten auf einen Hinterhalt hin. Die F-16 könnten tatsächlich schon auf die Su-24 gelauert haben. Mit türkischen TV-Kameras – für eine optimale weltweite Wirkung.

Zwei Su-24 wären auf dem Weg zu Luftschlägen auf eine Gruppe ‘moderater Rebellen’ gewesen. Ankara sagt, es handele sich um Turkmenen – von den Türken finanziert und bewaffnet. Aber es gibt im Norden Syriens nur eine kleine Gruppe von Turkmenen.

Die Su-24 waren aber auf der Jagd nach Tschetschenen und Usbeken – und einigen Uiguren – eingeschmuggelt mit gefälschten türkischen Pässen (der chinesische Geheimdienst verfolgt die Sache). Und die tun sich mit einem widerlichen Haufen türkischer Islamofaschisten zusammen. Die meisten dieser Verbrecherbanden stehen einmal auf der Seite der von der CIA bewaffneten Freien Syrischen Armee (FSA) und dann auch wieder auf der Seite von Jabhat al-Nusra. Es waren diese Verbrecherbanden, die den abgeschossenen, am Fallschirm hängenden Piloten der Su-24 noch in der Luft beschossen haben.

Foto: Iliya Pitalev / Sputnik

Die Su-24 stellte absolut keine Gefahr für die Türkei dar. Der Brief des türkischen UN-Botschafters Halit Cevik an den Sicherheitsrat ist ein Witz. Zwei russische Jets seinen „in fünf Minuten zehn mal gewarnt“ worden die Richtung zu ändern, dabei flogen sie „mehr als eine Seemeile“ in türkischem Gebiet – für 17 Sekunden. Dieser ganze Schwachsinn wurde bereits ausführlich entlarvt. Ganz zu schweigen davon, dass türkische und NATO-Flugzeuge ständig den syrischen Luftraum verletzen.

Erdogan wusste genau, dass die US-Neokons stinksauer auf den französischen Präsidenten Hollande waren. Weil er sich nach seinem Kriegsgeschrei für eine Zusammenarbeit mit Russland im Kampf gegen ISIS/ISIL/Daesh stark machte.

Das eigentliche Ziel war also nicht die Su-24, sondern (nach den Anschlägen von Paris) das mögliche Entstehen einer wirklichen Koalition – zum einen die USA, Großbritannien und Frankreich und zum anderen die „4+1“ (Russland, Syrien, Iran, Irak, plus Hisbollah) – um endlich ihre Interessen in Einklang zu bringen und gemeinsam gegen ISIS/ISIL/Daesh zu kämpfen.

Wo würde Ankara dann stehen? Jahrelang investiert man schwer in die salafistisch-dschihadistischen Kriegerwolken, von Jabhat al-Nusra bis Ahrar al-Sham und tausend andere Splittergruppen und macht alles zu deren Unterstützung und Beihilfe, ja sogar der Finanzierung von ISIS/ISIL/Daesh.

Wenn man es nüchtern betrachtet, dann handelt es sich bei der Türkei um ein florierendes und expandierendes Infrastruktur- und Logistik-Zentrum für den Salafi-Dschihad. Von durchlässigen Grenzen, die unzähligen Dschihad-Rückkehrern die Rückreise von Syrien nach Europa ermöglicht (unter Mithilfe einer korrupten Polizei), bis zu bequemen Umschlagplätzen für jede Art von Schmuggelgut und heftigen Geldwäschegeschäften.

Mit einer Rakete, so dachte Ankara, ließe sich die Sichtweise ändern.

Wohl kaum. Folgen Sie einfach dem Geld! Sogar in den USA und Europa wird die Angelegenheit immer durchschaubarer. Ein Forschungsbericht der Columbia-Universität listet zumindest einen Teil der zahlreichen Beispiele der Zusammenarbeit zwischen der Türkei und ISIS/ISIL/Daesh auf.

Bilal Erdogan, der Sohn des Sultans, ist ein Hauptprofiteur des illegalen Handels des dem Irak und Syrien gestohlenem Erdöls. Können Sie sich vorstellen, wie entsetzt der war, als Putin den G20-Führern in Antalya – auf türkischem Territorium! – aufzeigte, wie russische Geheimdienste einen Großteil des Mafianetzwerks mit direkten Beziehungen zu ISIS/ISIL/Daesh identifiziert haben.

Versetzen Sie sich in die Lage eines mafiösen/türkischen Rohstoffhändlers, der zusehen muss, wie seine Einnahmen versiegen, weil er das schöne gestohlene syrische Öl ($50 Mio. pro Monat) nicht mehr kaufen kann. Nachdem die russische Luftwaffe Ölfelder, Pumpstationen und die meisten der 1.000 Tanklaster (die Zahlen steigt) zerstört hat. Stellen Sie sich das vor: der Ölfluss versiegt, der Geldfluss versiegt, eine in der Wüste verteilte Schmuggler AG, die nicht weiß wohin.

Erpressung gehört auch zu unserem Geschäft

Das NATO Kommando liefert vielleicht bühnenreifes Comedy-Material – hören Sie sich die größten Hits von Dr. Strangelove an, z.B. General Breedloves Mem von der „russischen Aggression“. Aber die Generäle sind keine Narren. Die NATO wird wegen eines Vasallen keinen Krieg mit Russland anzetteln. Und Russland wird der NATO keinen Vorwand für einen Krieg liefern.

Auf alle Fälle haben wir auf dem Kampfplatz der Großen Politik die postmoderne Rückkehr der historischen Spannungen zwischen dem russischen und dem osmanischen Reich. Aber das wird sich mit der Zeit einspielen, langsam. Die direkte Antwort Russlands wird kalt, berechnend, ausgiebig und rasch erfolgen – und vor allem unerwartet. Keine Antwort, das wäre ein Freifahrtschein für eine endlose Bewaffnung der „moderaten Rebellen“ in Syrien.

Mit Sicherheit wird Russland die Bombardierung der Transportrouten für ISIS/ISIL/Daesh Nachschub aus der Türkei nach Nordsyrien kräftig intensivieren, und auch die Ölschmuggelrouten des gestohlenen Erdöls von Nordsyrien in die Türkei.

Russland besitzt viele Optionen um den Druck zu erhöhen. Zum Beispiel S-300 und S-400 Luftverteidigungssyteme zur Abdeckung der türkisch-syrischen Grenze. Das wäre Teil einer russischen Flugverbotszone in Syrien, von Damaskus genehmigt. Kein Jet würde es wagen, ohne die ausdrückliche Genehmigung der Regierung zu fliegen. Der Sultan würde es nicht wagen, den Luftraum zu verletzen.

Erdogans verzweifelter Schachzug beweist, dass ein Wiener Friedensprozess für Syrien auf Ankaras Wunschliste an letzter Stelle steht. „Assad muss weg“ ist nicht verhandelbar, aus einer ganzen Palette von Gründen: geopolitisch (Neo-Osmanismus), politisch (das Verlangen nach einem sunnitisch dominierten, folgsamen, syrischen Satellitenstaat) und wirtschaftlich (die geplante Katar-Erdgasleitung über Syrien bis in die Türkei).

Und die ganze Sache wird noch heißer. Nicht nur profitiert ein türkisches Mafianetzwerk ordentlich an den Geschäften mit ISIS/ISIL/Daesh und anderen Ablegern der Dschihad AG. Es unterstützt sie und leistet Beihilfe. Und Ankara selbst ist im Erpressungsgeschäft. Und das bereitwillige Opfer ist – wer sonst – Europa.

Bundeskanzlerin Angela Merkel musste nach Ankara und dem Sultan die Füße küssen, damit sie ihre Flüchtlingspolitik retten kann. Erdogan unterbreitete ein Angebot, das man einfach nicht ablehnen kann. Sie wollen, dass ich die Flüchtlinge hierbehalte? Dafür geben Sie mir drei Milliarden Euro. Bringen Sie das Beitrittsgesuch der Türkei an die EU wieder auf die Tagesordnung (raten Sie welches Land am meisten dagegen ist… Frankreich). Und ermöglichen Sie meine „Sicherheitszone“ an der türkisch-syrischen Grenze.

So unglaublich es klingen mag, aber Europa hat Ja gesagt. Die Europäische Kommission hat gerade drei Milliarden Euro an Erdogan überwiesen. Das Geld steht ab dem 1. Januar 2016 zur Verfügung. Die offizielle Version lautet, diese Gelder wären Teil „zur Lösung der Flüchtlingskrise“. Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, nannte das Türkische Flüchtlingshilfswerk (Turkish Refugee Facility) mit glühenden Worten eine „Hilfsmaßnahme um das tägliche Leben und die sozioökonomischen Bedingungen der Syrer zu verbessern, die in der Türkei Zuflucht suchen“.

Glauben Sie ja nicht, dass die EU genau hinschaut, wenn die Gelder im Mafianetzwerk – oder bei weiteren Waffenlieferungen an die „moderaten Rebellen“ – verschwinden!

Erdogan schert sich einen Dreck um die Flüchtlinge. Was er will, ist seine „Sicherheitszone“, nicht in der Türkei, sondern 35 Kilometer tief auf syrischem Gebiet, Sperrgebiet für die Syrische Armee, Milizen unter iranischem Kommando, Hisbollahkräfte und vor allem für die russische Luftwaffe. Er will seine Flugverbotszone, und er will, dass die NATO sie für ihn besorgt.

Erdogan ist unterwegs im Auftrag von Allah – zumindest seiner Version von Allah. Der Abschuss der Su-24 ist nur der Anfang. Macht Euch bereit, 2016 verspricht einen noch größeren Knall!

Deutsche Übersetzung: FritztheCat auf Propagandaschau

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35803-irakischer-geheimdienst-wirft-turkei-erdolgeschafte/

Irakischer Geheimdienst: Türkei macht Erdölgeschäfte mit IS und versorgt dessen Kämpfer medizinisch

Quelle: Islamic State
Quelle: Islamic State

„ISRAEL“ – „ISIS“ – „Palästinenser“

Israel behandelt verwundete ISIS-Terroristen

Israel behandelt verwundete ISIS-Terroristen

Premierminister Benjamin Netanyahu zu Besuch bei Dschihadisten im Krankenhaus // CC-BY voltairenet.org

Premierminister Benjamin Netanyahu zu Besuch bei Dschihadisten im Krankenhaus // CC-BY voltairenet.org

Bilder und Zeitungsberichte offenbaren, dass nicht nur die Türkei, Saudi-Arabien und Katar als direkte Unterstützerstaaten des syrisch-irakischen Dschihads auftreten, sondern auch Israel. Im Ziv Medical Center werden bis zu 500 verwundete Terroristen behandelt – und anschließend unbehelligt zurück in den Krieg geschickt.

Auf Initiative der Australia/Israel und der Jewish Affairs Council (AIJAC) reisten mehrere Journalisten nach Israel, und besuchten dort unter anderem das Ziv Medical Center im Norden Israels.

Das Krankenhaus ist kein rein zivile Versorgungsstation, da es einen Spezialabteil für Kriegsverwundete und -Verletzte besitzt. In diesem Kontext steht es in einem Vertragsverhältnis mit der israelischen Armee [IDF] und befasst sich auch mit syrischen Kriegsflüchtlingen.

Das Recherchenetzwerk „Voltairenet.org“ berichtet: „Während der Rest der Gruppe […] den Organisatoren folgte, blieb eine berühmte Journalistin von News Corp, Sharri Markson, mit Patienten, um deren Zeugenaussagen aufzunehmen. Sie konnte so feststellen, dass mehr als 500 von ihnen Al-Qaida [und ISIS]-Mitglieder waren, die während der Kämpfe in Syrien verletzt wurden. Sie war gerade dabei Details über die Art und Weise zu notieren, wie sie nach Israel transportiert wurden, um dort behandelt zu werden, und wieder zum Dschihad nach Syrien zurückgeschickt wurden, als sie durch Sicherheitsoffiziere gestoppt wurde.“

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu war bereits im September 2014 in diesem Krankenhaus zu Besuch und soll laut Markson dort auch mehreren Terroristen die Hände geschüttelt haben. Ob wissentlich oder unwissentlich, ist nicht bekannt.

http://www.neopresse.com/politik/naherosten/palaestinenser-im-besetzten-westjordanland-wir-sind-nur-noch-nummern-keine-menschen/

Palästinenser im besetzten Westjordanland: „Wir sind nur noch Nummern, keine Menschen“

Israelische Soldaten 'bewachen' 'Registrierungsprozess' der palästinensischen Anwohner

Israelische Soldaten ‚bewachen‘ ‚Registrierungsprozess‘ der palästinensischen Anwohner

“Geschlossene Militärische Zonen” sind in al-Khalil (Hebron) im besetzten Westjordanland quasi zu einem ‚legitimen‘ Mittel der Unterdrückung und Diskriminierung der palästinensischen Bevölkerung geworden. Palästinensische und internationale Organisationen, die diese unmenschlichen Taktiken dokumentieren und Bericht erstatten sind dabei zunehmend der Willkür und vollständigen Strafflosigkeit des israelischen Militärs ausgesetzt.

Die palästinensische Nachbarschaft Tel Rumeida in al-Khalil (Hebron) wurde am 1. November vom israelischen Militär als ‚geschlossene militärische Zone‘ deklariert – alle palästinensischen Bewohner wurden dadruch gezwungen, sich und ihre Familien beim Militär als Bewohner zu registrieren.

Seitdem ist nur noch den auf den langen Listen registrierten Personen das Betreten dieses Gebietes gestattet, allerdings erst nach erniedrigenden Taschen- und Ausweiskontrollen sowie Ganzkörperdurchsungen.

„Wir sind nur noch Nummern, keine Menschen“, erläutert Imad Abu Shamsiyyeh diese Taktik. Familie, Freunde, Ärzte oder Klempner – wer auch immer nicht registriert ist, ist damit effektiv der Zutritt verboten.

Ganzkörperdurchsung eines Palästinenser

Ganzkörperdurchsung eines Palästinenser

Die Grenzen dieser ‚geschlossenen militärischen Zone‘ sind dabei bewusst so gestaltet, dass sie die ohnehin streng reglementierte Bewegungsfreiheit der Palästinenser weiter einschränkt, die illegale israelische Siedlung allerdings ausspart. Israelische Siedler sind daher, neben dem Militär, die einzigen, die sich auf den Strassen dieser ‚geschlossenen militärischen Zone‘ frei bewegen können.

Nachdem Ende Oktober zwei palästinensische Jugendliche in dieser Nachbarschaft vom Militär niedergeschossen wurden, ist die Angst der Bewohner groß. „Ich habe einen unbewaffneten Mann die Straße in Richtung der Soldaten entlang laufen sehen, und plötzlich haben sie auf ihn geschossen“, berichtet Orion, ein Augenzeuge.

Trotz zahlreicher ähnlicher Augenzeugenberichte, behauptet das Militär in beiden Fällen von den Jugendlichen angegriffen worden zu sein. Einem Aufruf das Material der Videokameras, die 24/7 die gesamte Straße überwachen, freizugeben, ist die israelische Regierung nicht nachgekommen.

Palästinensische Anwohner vesammeln sich für die Registrierun beim israelischen Militär

Palästinensische Anwohner vesammeln sich für die Registrierun beim israelischen Militär

Im Zuge der immer drastischeren Einengungen im alltäglichen Leben, denen palästinensische Bewohner in Tel Rumeida ausgesetzt sind, bleibt einigen Familien nichts anderes übrig, als die Nachbarschaft zu verlassen um ein halbwegs sicheres und ’normales‘ Leben führen zu können.

Für die Anwohner ist die ‚geschlossene militärische Zone‘ daher nicht nur eine illegalle Kollektivstrafe, sondern auch „eine neue Taktik um palästinensische Familien zu vertreiben und [illegalle israelische] Siedlungen auszudehnen“, wie Imad Abu Shamsiyyeh erklärt.

Internationale Menschenrechtsbeobachter, ebenso wie palästinensische Aktivisten, die diese besorgniserregenden Entwicklungen dokumentieren, werden dabei immer mehr von den israelischen Kräften ins Visier genommen. Dadurch soll eine Berichterstattung verhindert werden, die Stimme der Palästinenser und deren Lebensrealität zum verstummen gebracht werden.

Soldat nimmt Ausweisnummern und Wohnadresse aller palästinensischen Bewohner auf

Soldat nimmt Ausweisnummern und Wohnadresse aller palästinensischen Bewohner auf

„Flüchtlinge“ – „Michael Vogt“ – „Gerhard Wisnewski“ – „Migrations-Waffe“

http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/1888-migrationswaffe-und-einschuechterungsversuche-durch-die-politik

Migrationswaffe und Einschüchterungsversuche durch die Politik

28. November 2015 Gerhard Wisnewski im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt beim 2. Quer-Denken.TV-Kongreß. Die Heftigkeit der Einwanderer– und Asylkrise und das „alternativlose“ Dogma der deutschen Spitzenpolitik, alles bedingungslos zu akzeptieren, und eine vage Interpretation, vermeintliche Menschlichkeit über Vernunft, Pragmatik, Realismus und gesunde Vorsicht zu stellen, legen nahe, daß es sich bei der Migrationswelle nach Deutschland nicht um einen Zufall handelt. Andersherum betrachtet gibt es sogar eine wissenschaftlich untersuchte Militärstrategie namens „Migrationswaffe„, die von der usamerikanischen Politikwissenschaftlerin Kelly Greenhill ausführlich beschrieben und erklärt wurde.


Wem will man verübeln, aus einem Land, wo man seines Lebens nicht mehr sicher ist, in ein wohlhabendes, (noch) sicheres Europa zu fliehen?

Ob der Einwandererstrom nach Deutschland eine solche (in den vergangenen Jahrzehnten häufig eingesetzte) Migrationswaffe darstellt, diskutiert Journalist und Politikwissenschaftler Gerhard Wisnewski im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Die Migrationswaffe, so zitiert Gerhard Wisnewski Kelly Greenhill, ist eine gezielte Vertreibung von Menschen aus Ländern in andere Länder, um die Zielländer ebenso wie die „Geberländer“ zu destabilisieren. Dies kann als Androhung für eine Erpressung der Zielländer, für eine Veränderung oder gar für deren Vernichtung eingesetzt werden. Dabei scheint es den Strategen egal, daß dabei sowohl die Migranten als auch die Bevölkerung des Ziellandes das Recht auf Heimat verlieren.

Um die Menschen zu Migranten zu machen, ist allerdings, so Gerhard Wisnewski, zunächst eine Destabilisierung von Heimatländern notwendig. Dies hat die USA seit Jahrzehnten und besonders seit 2001 massiv betrieben. US-Kriege und gesteuerte Revolutionen in Nordafrika und im Nahen und Mittleren Osten haben ein stabiles Gesellschafts- und Ländergefüge mit einigen sozial sehr modernen, sozial vorbildlichen Nationen wie Libyen ins absolute Chaos zurück gebombt und in große Unruhe in der kompletten Region gebracht. Die Infrastruktur und der wirtschaftliche Motor wurden genauso in Libyen zerstört, wie sie jetzt in Syrien zerstört werden sollen. Dabei war gerade Libyen gleichzeitig ein Bollwerk für Europa und ein Flüchtlingshafen für Afrikaner.

Shake ... Tony Blair and Gaddafi in 2007
Tony Blair und Muamar Gaddafi 2007, noch allerbeste Freunde …


Typisches Straßenbild in Libyen, als es noch wohlhabend und ein stabiles, friedliches Land war.

Salafist rule over Libya
Typisches Straßenbild im heutigen Libyen. Chaos, Brände, marodierende Banden, dank westlicher Destabilisierung.

In Syrien soll nun von den USA das gleiche Spiel wie in Libyen durchgeführt werden. Zuerst wird der Herrscher von der westlichen Presse und Politik zum Diktator erklärt, um dadurch eine militärische Operation populär, ja zwingend erscheinen zu lassen. Dann sollte eine Flugverbotszone eingerichtet werden, in der nur noch die ausländische Luftwaffe (also die Aggressoren), nicht aber die inländische fliegen darf. So wurde Libyen zerstört.

Nur die Einmischung Rußlands verhinderte diese Strategie in Syrien. So kam der IS ins Spiel, der nachweislich von den USA und einigen NATO-Partnern finanziert, ausgebildet, versorgt und vor allem mit Waffen ausgerüstet wurde und wird. Dieser ist ein kontrollierbarer und US-gesteuerter „Feind“ des Westens, der nun als Vorwand für die Bombardierung Syriens benutzt werden kann.

Dies verursacht natürlich massive Flüchtlings- und Migrantenströme, die inzwischen ein Sicherheitsrisiko darstellen, „daß jeder Beschreibung spottet“. In Deutschland herrsche nunmehr ein Sicherheitsnotfall, ein Staatsnotstand, der darüber hinaus überhaupt est von der BRD-Regierung provoziert, veranlaßt und weiter angeheizt wird.

In Bayern wurden 5.000 Einwanderer in einen aktiven, operativen Luftwaffenstützpunkt einquartiert, nur durch Maschendrahtzaun vom aktiven Stützpunkt getrennt. Auch die Versorgungslage für Flüchtlinge insgesamt ist nur noch geradeso zu gewährleisten. Gäbe es Engpässe, dann könnte das Chaos ausbrechen und die Menschen aus reiner Not zu Diebstahl und Straftaten greifen. Da auch fast alle Migranten erstaunlicherweise über modenste Smartphone verfügen, könnten mitgekommene, verdeckte Terroristen mittels Smartphone jederzeit aktiviert werden und Einsatzbefehle erhalten.

Gerhard Wisnewski faßt zusammen, daß wir uns seit dem 11.09.2001 weltweit im globalen Krieg befinden. Dieser Krieg wird auf unkonventionelle Arten geführt und von US-Marionetten wie der „US-Bundeskanzlerin“ Angela Merkel ermöglicht. Der globale Plan ist die Auflösung von nationalen Grenzen zur Durchmischung aller Kulturen zum kleinsten gemeinsamen Nenner. Eine so entwurzelte Kultur kann benutzt, gesteuert und ausgebeutet werden. Und die Regierungen sind dabei die eigentlichen Brandstifter. So hält Gerhard Wisnewski konsequenterweise z. B. der SPD ihre eigenen, einstigen Parteigrößen vor: Herbert Wehner, Willy Brandt und Helmut Schmidt hätten und haben diese Politik niemals gut geheißen und haben sich resp. der Aufnahmekapazität von Ausländern in der BRD eindeutig geäußert.

Publikationen:
Gerhard Wisnewski, Die Wahrheit über das Attentat auf Charlie Hebdo. Gründungsakt eines totalitären Europa
Gerhard Wisnewski, Drahtzieher der Macht: Die Bilderberger – Verschwörung der Spitzen von Wirtschaft, Politik und Medien
Gerhard Wisnewski, The Bilderbergers – Puppet-Masters of Power? An Investigation into Claims of Conspiracy at the Heart of Politics, Business and the Media
Gerhard Wisnewski, 2015 Das andere Jahrbuch. verheimlicht – vertuscht – vergessen: Was 2014 nicht in der Zeitung stand
Gerhard Wisnewski, 2015 Das Jahrbuch des Verbrechens. ungeklärt unheimlich unfaßbar. Die spektakulärsten Kriminalfälle 2014
Gerhard Wisnewski, Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur
Gerhard Wisnewski, Verschlußsache Terror: Wer die Welt mit Angst regiert

Website:
www.wisnewski.de

http://www.neopresse.com/politik/usa/us-kongress-frau-macht-vorschlag-den-illegalen-krieg-gegen-assad-zu-stoppen/

US-Kongress-Frau macht Vorschlag, den „illegalen“ Krieg gegen Assad zu stoppen

Foto: 20140322 Tulsi_AG-25 / Al Garman / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Tulsi Gabbard – Foto: 20140322 Tulsi_AG-25 / Al Garman / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Im vergangenen Monat hat die Kongress-Abgeordnete Tulsi Gabbard auf CNN Washingtons Syrien- Strategie entlarvt.

In einem bemerkenswert offenen Interview mit Wolf Blitzer, nannte Gabbard Washingtons Vorgehen, Assad zu stürzen, „kontraproduktiv“ und „illegal“ bevor sie einen Schritt weiter ging, und die CIA beschuldigte, genau die Terroristen zu bewaffnen, die vom Weißen Haus als geschworene Feinde“ bezeichnet werden.

Kurz gesagt, sagt sie der amerikanischen Öffentlichkeit, dass die Regierung sie belügt und es möglicherweise damit endet, ungewollt einen „Dritten Weltkrieg“ auszulösen. Das war vor Paris.

Nun, nach den Angriffen hatte Gabbard offenbar genug von Washingtons Schwanken im Kampf gegen den Terror, den man nur so führt, dass die ISIS weitermachen kann, Assad zu destabilisieren, und nun hat die eiserne Demokratin aus Hawai mit Unterstützung der anderen Partei einen Gesetzes-Vorschlag gemacht, um den „illegalen Krieg“ zum Sturz von Assad zu beenden.

Gabbard, die in Irak kämpfte – zweimal – hat sich mit dem Republikaner Austin Scott zusammengetan für die Vorlage. Hier ist AP- Meldung:

„In einer ungewöhnlichen Allianz haben eine Demokratin und ein Republikaner sich zusammengetan, um die Obama-Verwaltung zu drängen, den Versuch zu beenden, den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu stürzen und alle ihre Anstrengungen darauf zu richten, die IS-Kämpfer zu zerstören.“

Die Demokratin Tulsi Gabbard und der Republikaner Austin Scott legten am Freitag eine Gesetzes-Vorlag auf, um, wie sie es nannten, einen „illegalen Krieg“ zum Sturz des syrischen Führers Assad zu beenden, der beschuldigt wird, zehntausende syrische Bürger in einem 4-jährigen Bürgerkrieg getötet zu haben, und der in einen Kampf gegen IS-Extremisten, auch als ISIS bekannt, verwickelt ist.

„Die USA führen zwei Kriege in Syrien,“ sagte Gabbard, „der erste ist der Krieg gegen die ISIS und andere islamische Extremiste, der nach dem Terroristen-Angriff von 9/11 vom Kongress gebilligt wurde. Der zweite Krieg ist der illegale Krieg, die syrische Regierung von Assad zu stürzen.“ Scott sagte: „Daran zu arbeiten, Assad zu diesem Zeitpunkt zu entfernen ist kontraproduktiv für das, was ich als unsere wichtigste Mission halte.“

Seit 2013 hat die CIA geschätzte 10 000 Kämpfer ausgebildet, wobei die Zahl, die mit den sogenannten moderaten Kräften kämpfen, unklar ist. Die CIA-gestützten Rebellen in Syrien, die anfingen, Assads Armee unter ernsten Druck zu setzen, stehen jetzt im russischen Bomben -Hagel mit wenig Aussicht, von ihren amerikanischen Herren gerettet zu werden, sagt ein US-Beamter.

In all den Jahren sind die CIA-Bemühungen gescheitert – so sehr, dass im Sommer von einigen Leuten im Kongress vorgeschlagen wurde, das Budget zu kürzen. Einige CIA-Rebellen wurden gefangen genommen, andere sind zu den Extremisten übergelaufen.

Gabbard beklagte, dass der Kongress die CIA-Bemühungen nie gebilligt hat, obwohl Geheimprogramme nicht der Zustimmung des Kongresses bedürfen, und das Programm den Geheimdienst-Komitees wie vorgeschrieben vorgelegt wurde.

Gabbard argumentiert, dass der Sturz-Versuch Assads kontraproduktiv sei, weil er dem IS hilft, den syrischen Führer zu beseitigen und ganz Syrien unter Kontrolle zu bringen. Wenn es dem IS gelingt, die Waffen der syrischen Armee, die Infrastruktur, das Material an sich zu reißen, wird die Gruppe noch gefährlicher als sie schon ist und die Flüchtlingskrise wird noch größer.

Und täuscht euch nicht, das Verständnis von Tulsi von Washingtons absurder Nah-Ost-Politik reicht weit über Syrien hinaus. Gabbard kennt das ganze Bild. Sie hat folgendes zu sagen über die Idee, dass die USA überall und immer Regime zu stürzen versuchen soll, wo Menschenrechtsgruppen behaupten, es gäbe Beweise von Unterdrückung:

„Die Leute sagten genau das gleiche über Saddam (Hussein), das gleich über (Moammar) Gaddafi, und die Ergebnisse der beiden gescheiterten Regime-Wechsel mit anschließenden Wiederaufbau sind absolut; sie sind nicht nur gescheitert, sondern sie haben wirklich den Feind gestärkt.“

Jemand sollte Langley [Geheimdienst-Zentrale. D. Ü.] anrufen, dass diese Frau gestoppt werden muss. Hier spricht Gabbard in dieser Woche mit dem CNN. Es gibt endlich Hoffnung für das US-Publikum.

Vielleicht, wenn die ratlosen Massen nicht „verrückten“ Rand-Blogs oder Sergei Lawrow hören wollen, dann vielleicht eine US-Kongress-Frau, die zweimal im Irak Dienst tat, und jetzt den Amerikanern erzählt, dass das Weiße Haus, das Pentagon und vor allem die CIA alle zusammen dabei sind, einen „illegalen“ Versuch zum Sturz einer Regierung eines souveränen Landes zu machen und dabei genau die Extremisten bewaffnen, die Zivilisten an Orten wie Paris angreifen.

Viel Glück, Tulsi, und danke für den Beweis, dass es wenigstens eine Person im Beltway gibt, die nicht entweder unehrlich oder naiv ist.

 

http://www.neopresse.com/medien/us-luegen-keine-oel-tank-lkws-bombardiert/

Pentagon schmückt sich mit fremden Federn

Die US-Medien können sich nicht entscheiden, ob Russland nun der ISIS eine Luftwaffe gibt oder ob Russland die ISIS in den größten Luftangriffen seit Jahrzehnten zerschlägt. So eine Konfusion tritt ein, wenn Propaganda- Phantasien mit der beobachteten Wirklichkeit kollidieren.

Fremde Federn - Foto: Peacock Eyes / Mathias Liebing / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Fremde Federn? – Foto: Peacock Eyes / Mathias Liebing / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Um die Risse zu überbrücken, ist Pfuscherei erforderlich

Wenn also die USA behauptet, gegen die Finanzierung der ISIS zu handeln, obwohl sie nicht viel tut, muss der US öffentliche Sender eben Bilder von den russischen Luftschlägen gegen den IS benutzen, um über US-Erfolge zu berichten.

Die US-Armee hat kürzlich behauptet, Öl-Tankfahrzeuge in Syrien bombardiert zu haben. Aber erst, nachdem Putin beim G-20 Treffen in der Türkei Obama bloßstellte. Putin zeigte ihm Satelliten-Fotos von ungeheuer langen Öl-Tanker-Schlangen, die tagelang und Wochen darauf warteten, Öl zu laden ohne US- Einmischung.

Die USA tönten, 116 Öltanker gebombt zu haben, während die russische Luftwaffe sagte, 500 gebombt zu haben. Aber es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen diesen beiden Behauptungen. Die Russen lieferten Videos, die zeigten, wie ihre Flugzeuge mindestens zwei verschiedene große Tanker-Ansammlungen mit jeweils hunderten Fahrzeugen getroffen haben. Sie lieferten auch ein Video von mehreren Schlägen gegen Erdöl-Lagerstätten und Raffinerien.

Ich habe kein Video von US-Schlägen gegen LKW-Tanker des IS gefunden. Auch die US PBS NewsHour hat keins gefunden.

Bei ihrem Fernseh-Bericht gestern über den IS und seine Finanzierung sowie die behaupteten US-Schläge benutzten sie stattdessen die russischen Videos, ohne die Quelle anzugeben. Man kann die russischen Videos sehen innerhalb eines Interviews mit einem Armee-Sprecher bei 2.22 Minuten.

Der Armee-Sprecher redet vor der Kamera und dann kommt ein Schnitt mit den russischen Flugzeug-Angriffen mit der voice-over: „Zum ersten Mal haben die USA die Öl-Liefer-Tank-LKWs in die Luft gesprengt.“ Erneuter Schnitt zurück zum Armee-Sprecher. Die russische Kampagne wird im ganzen Bericht mit keinem Wort erwähnt. Ein normaler Zuschauer wird annehmen, dass die Explosionen in schwarz- weiß von den amerikanischen Luftangriffen stammen

Die US-Armee gab selbst zu,, dass ihre Luftangriffe im vergangenen Jahr nur „minimal effektiv“ waren. Man fragt sich, wie effektiv die behaupteten Schläge gegen 116 LKWs gewesen sind. Aber solange wir keine US-Videos haben anstelle von betrügerisch übernommene russische Luftschläge, werden wir nicht wissen, ob überhaupt US-Schläge stattgefunden haben.

Propaganda und Wirklichkeit reiben sich auch in der allgemeineren US-Politik in Syrien. Obama behauptet, dass die „überwältigende Mehrheit des Volks in Syrien“ wünscht, dass Präsident Assad geht. Aber eine unabhängige britische Untersuchung in Syrien fand, dass eine große Mehrheit der Syrer ihn als Präsidenten vorzieht und keine andere Alternative.

Und während neue Untersuchungen enthüllen, dass eine extensive Zusammenarbeit zwischen NATO-Mitgliedern und dem US-Allierten Türkei und dem IS-Staat stattfindet und dass die USA noch mehr Kooperation mit der Türkei fordern, um mehr Waffen nach Syrien zu schaufeln und damit unvermeidlich zum IS-Staat. Auch einige andere US-Alliierte sind tief verwickelt in die Belieferung von Geld und Ausrüstung an den IS.

Aber Kuweit hat eine Gang verhaftet, die von der US-Marionette Ukraine Waffen an den IS schmuggelte. Irakische und Shia-Milizen finden riesige Mengen an Geldbündeln (Video), die an den IS geschmuggelt werden sollten. Wie kommt es, dass die ansonsten alles sehenden (auch eure Emails) US-Geheimdienste nicht in der Lage sind, die Finanzierung und den Schmuggel des IS yu enthüllen, während kleinere Staaten mit viel weniger Ressourcen das können?

Hört sich das alles an, dass die USA wirklich gegen den IS vorgehen? Oder ist diese ganze Kampagne nur genauso betrügerisch wie das PBS-Fernsehvideo und Obamas Erklärungen? Wieso steckt die USA so tief in der „Dunklen SeiteSyriens?

„ASSAD“ – „Syrien“ – „die westliche Unterstützung des TERRORS“

….. der syrische Präsident Baschar al-Assad im Interview mit einem chinesischen Fernsehkanal. Er fügte hinzu, dass zahlreiche Rebellen vom Ausland unterstützt würden, vor allem „von der Türkei, Saudi-Arabien und Katar“…………

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35694-assad-ohne-auslandische-unterstutzung-ware/

Assad:Ohne ausländische Unterstützung wäre der IS in einem Jahr besiegt“

Quelle: SANA
Russische Luftschläge in Syrien haben das militärische Gleichgewicht zugunsten der syrischen Armee verändert, welche wieder Territorialgewinne verzeichnet, sagte der syrische Präsident Baschar al-Assad im Interview mit einem chinesischen Fernsehkanal. Er fügte hinzu, dass zahlreiche Rebellen vom Ausland unterstützt würden, vor allem „von der Türkei, Saudi-Arabien und Katar“.

Kurz nach dem Eintritt der russischen Luftwaffe in den Kampf gegen den Terrorismus habe sich die Situation in eine gute Richtung entwickelt. „Jetzt kann ich sagen, dass die Armee an fast jeder Front Fortschritte macht“, sagte al-Assad dem chinesischen Fernsehsender Phoenix TV.

IS-Kämpfer mit schulterbasierter Luftabwehrrakete - Symbolbild

Der syrische Präsident wies darauf hin, dass über das vergangene Jahr hinweg der selbsternannte „Islamische Staat“ und andere Rebellen es vermochten, weite Landstriche Syriens zu erobern. Dabei würde der IS unter anderem auf den Zulauf ausländischer Rekruten spekulieren, trotz der Luftschläge der US-geführten Koalitiongegen die Terrormiliz. Im Gegensatz dazu waren russische Militäraktivitäten von Erfolg gekrönt.

„Man kann den Terrorismus nicht aus der Luft bekämpfen. Dafür braucht man Truppen am Boden. Die US-Amerikaner jedoch agieren nur durch ihre Flugzeuge“, kritisierte al-Assad.Russland? Es bindet seine Aktivitäten an syrische Truppen, die am Boden kämpfen, an. Sie kooperieren mit uns. Das ist der Hauptunterschied. Die Amerikaner kooperieren nicht mit uns.“

Überdies behauptete der syrische Präsident, dass es in Syrien keine greifbare und glaubwürdige oppositionelle Gruppierung geben würde – außer Extremisten und Terroristen.

„Opposition ist politischer Begriff, kein militärischer. Wann auch immer jemand die Maschinenpistole ergreift, dann ist er ein Kämpfer, ein Terrorist. Was er auch erreichen mag, man kann ihn nicht als die ‚Opposition‘ bezeichnen“, sagte das syrische Staatsoberhaupt.

Zur gleichen Zeit bestätigte er, dass die russische und syrische Regierung mit einigen militanten Gruppierungen kooperieren. Dies sei Teil eines landesweiten Versöhnungsprozesses.

Noch einmal machte al-Assad seine Meinung deutlich, dass konkrete politische Schritte erst eingeleitet werden können, wenn alle terroristischen und extremistischen Elemente besiegt sind.

„Wir brauchen den Dialog, aber konkrete Schritte sollten erst einem Sieg über die Terroristen folgen und die Regierung muss alle wichtigen Territorien, die von Terroristen erobert wurden, zurückerringen“, sagte er.

Indes glaubt der syrische Präsident, dass der sogenannte „Islamische Staat“ von ausländischen Förderern abhängig sei.

Im Interview mit dem chinesischen Fernsehsender unterstellte er, dass die Türkei – der IS attackiert jedoch regelmäßig türkisches Staatsterritorium –, Saudi-Arabien und Katar vehemente Unterstützer der salafistischen Terrormiliz IS seien. Er beschrieb den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan als einen „Muslimbruder im Herzen“. Die Muslimbruderschaft, die aus Ägypten stammt, gilt in der islamischen Welt als „Mutterorganisation des politischen Islams“ und gehört zu den einflussreichsten sowie ältesten sunnitischen Bewegungen im Nahen Osten, die sich jedoch weitgehend vom Salafismus abgrenzt.

Türkische Unterstützung sei deshalb so besonders relevant, weil der ISErdöl an die Türkei weiterverkaufe. Das passiert in der Regel über irakische Schmuggelrouten, die kurdische Mittelsmänner der Autonomen Kurdenregion Erbils übernehmen würden.

Al-Assad beschuldigte aber auch westliche Staaten, ein blindes Auge für die Ereignisse in Syrien zu haben:

Ohne diese Rückzugsgebiete kann der IS in Syrien nicht überleben“.

Quelle: Islamischer Staat

Aus der Perspektive des syrischen Präsidenten würde es lediglich ein Jahr dauern, den IS zu besiegen, wenn dieser nicht aus dem Ausland unterstützt würde. Weitere zwei Jahre dürfte ein Friedensprozess dauern.+

Der syrische Bürgerkrieg begann infolge von Protestzügen des sogenannten Arabischen Frühlings 2011. Am 30. September dieses Jahr begann Moskau auf Anfrage von Damaskus seine Luftkampagne gegen den IS.

UN-Berichten zufolge starben seit Ausbruch des Konflikts rund 250 000 Menschen.

 

 

Pestizid Glyphosat Herbizide
Ein US-Sojafeld wird mit Herbiziden besprüht (Foto: United Soybean Board / creativecommons.org/licenses/by/2.0)

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31426/

Wissenschaftler warnen vor Glyphosat-Verharmlosung

30.11.2015

Mehr als 90 Wissenschaftler haben am Freitag einen Brief an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis geschickt. Darin fordern sie, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat erneut auf Krebsrisiken zu bewerten. Harte Kritik äußern sie an einer deutschen Behörde: diese habe „wissenschaftlich inakzeptable“ Schlussfolgerungen gezogen als sie die Chemikalie als unschädlich „bei einer sachgerechten Anwendung“ einstufte.

Die Experten fordern den EU-Kommissar auf, die Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und der EU-Lebensmittelbehörde (EFSA) zurückzuweisen. Diese seien nicht transparent, bezögen sich zu sehr auf unveröffentlichte Industrie-Studien und wichen von den Standards der wissenschaftlichen Praxis ab. Um die Tumorfunde bei mit Glyphosat gefütterten Labortieren einzuordnen, hätten die Behörden beispielsweise historische Kontrolldaten zu Krebserkrankungen herangezogen, die zu diesem Zweck gar nicht geeignet seien. Wichtige Hinweise auf eine erbgutschädigende Wirkung bei Tieren und Menschen seien zudem „ignoriert“ worden.

Die Kritik kommt nicht von irgendwem, sondern von Krebsforschern, Toxikologen und Medizinern verschiedener Universitäten und Institute in zahlreichen Ländern. Zu den Unterzeichnern gehören auch Wissenschaftler der Charité in Berlin, der Universität Hamburg, des Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und des Bremer Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie. Sie plädieren dafür, dass sich die EU an der Einstufung der WHO-Krebsforschungsagentur orientiert. Diese hatte Glyphosat im Frühjahr als „wahrscheinlich krebserregend“ für Menschen beurteilt.

An den deutschen und europäischen Behörden übte der Initiator des Offenen Briefs harte Kritik: „Es rückt die wissenschaftliche Risikobewertung in ein sehr schlechtes Licht, wenn sorgfältig entwickelte und etablierte Methoden zu Analyse und Interpretation der vorliegenden Informationen einfach über den Haufen geworfen werden und die Behörden stattdessen irgendwelche eigenen Ansätze und Methoden aus dem Hut zaubern, die entweder schlicht falsch sind – oder aber zumindest absolut nicht transparent für die breitere wissenschaftliche Öffentlichkeit“, erklärte Christopher Portier vom Environmental Defense Fund in Washington, der an mehreren Hochschulen lehrt und für US-Behörden gearbeitet hat.

Er bezeichnete es als „vollkommen realitätsblind“, dass die Behörden nur den Wirkstoff Glyphosat, nicht aber die Herbizidmischung, die von den Bauern letztlich versprüht wird und auf den Pflanzen landet, begutachten. „Das ist wissenschaftlich äußerst fragwürdig, ziemlich sinnlos und lässt sich der Öffentlichkeit auch kaum vermitteln“, so Portier.

Der Bundestagsabgeordnete Harald Ebner (Grüne) kommentierte: „Die Prüfbehörden ignorieren munter wissenschaftliche Standards und verweigern jede Transparenz, um zum gewünschten Glyphosat-Freibrief zu kommen. Dieser Brief, der von einer breiten Basis aus der wissenschaftlichen Fachwelt getragen wird, muss den letzten Anstoß geben, die EFSA-Empfehlung einzukassieren und neu aufzurollen.“

Der Umweltausschuss des EU-Parlaments plant für morgen eine „Aussprache mit der WHO, der EFSA und der Kommission“ über die mögliche Krebswirkung von Glyphosat. [dh]

siehe „OFFENER BRIEF“ der Wissenschaftler an die EU-Kommission vom 27 November 2015

 

„MONSANTO“ – „GLYPHOSAT“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/30/glyphosat-von-monsanto-wissenschaftler-erheben-schwere-vorwuerfe-gegen-eu-behoerde/

Glyphosat von Monsanto: Wissenschaftler erheben schwere Vorwürfe gegen EU-Behörde

Hundert internationale Forscher erheben schwere Vorwürfe gegen die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa): Deren Einschätzung, dass das Pestizid Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend sei, sei in Teilen wissenschaftlich inakzeptabel. Sie fordern die EU-Kommission auf, die fehlerhafte Bewertung zu ignorieren.

Forscher attackieren die EU und die deutsche Aufsicht wegen einer verharmlosenden Bewertung von Monsanto-Glyphosat. (Foto: dpa)

Forscher attackieren die EU und die deutsche Aufsicht wegen einer verharmlosenden Bewertung von Monsanto-Glyphosat. (Foto: dpa)

Der Streit um das auch in Deutschland großflächig eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat spitzt sich zu. Knapp hundert internationale Forscher kritisieren laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe) in einem offenen Brief an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis, dass die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) den Stoff kürzlich als „wahrscheinlich nicht krebserregend“ eingestuft hat. Auch gegen das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erhoben die Wissenschaftler schwere Vorwürfe.

Die Analyse der deutschen Behörde sowie die darauf aufbauende Bewertung der Efsa enthalte schwerwiegende Mängel, schrieben die Forscher dem Bericht zufolge. Sie sei in Teilen „wissenschaftlich unakzeptabel“, und die Ergebnisse seien „durch die vorliegenden Daten nicht gedeckt“. In dem Schreiben fordern die Wissenschaftler demnach die EU-Kommission auf, bei ihren Entscheidungen „die fehlerhafte Bewertung der Efsa nicht zu beachten“.

Die Risiken des weltweit am meisten verkauften Pestizids sind umstritten, seit die Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation den Wirkstoff im Frühjahr als „wahrscheinlich krebserregend für Menschen“ bewertet hat. Auch Umweltschützer halten den Stoff für hochgiftig und fordern seit Jahren ein Verbot von Glyphosat.

Koordinator des offenen Briefes der Wissenschaftler ist dem Bericht zufolge der Krebsforscher Christopher Portier, Ex-Direktor des US National Toxicology Program, einer wichtigen Einrichtung der US-Regierung zur Chemikalien-Prüfung. Unter den 96 Unterzeichnern sind dem Bericht zufolge anerkannte Wissenschaftler, die für international renommierte Organisationen arbeiten, etwa die Deutsche Forschungsgesellschaft, das Krebsforschungszentrum Heidelberg, die Leibniz-Gesellschaft, das italienische Collegium Ramazzini sowie Universitäten in den USA, Australien oder Japan.

Die Forscher aus 25 Ländern weisen demnach ausdrücklich darauf hin, dass sie für sich selbst sprechen, nicht für ihre Institutionen. Der offene Brief soll am Dienstag in Brüssel übergeben werden.

Die Zulassung für Glyphosat in der Europäischen Union läuft nächsten Sommer aus, für die Hersteller geht es um Milliardenumsätze. Für eine neue Genehmigung müssen die Risiken des Unkrautvernichters neu bewertet werden. Ob das Mittel weiter eingesetzt werden kann, entscheidet dann die EU-Kommission. Sie stützt sich dabei auf das Urteil der EU-Behörde Efsa und des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung. Das BfR wies die Vorwürfe der 96 Forscher nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ zurück.

„US“NATO“ – Ukraine – „KIEW“ – „ZWEI JAHRE MAIDAN“ – „OSZE“/“Israel – „Syrien“ – „Terror“ – „TERROR-Finanzierung“ – „Paris“ – „EU“/ „Gerhard Wisnewski“ – „Krieg der Kulturen“ – „Clash of Civilizations“- Samuel Huntington

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/19/nato-fuehrt-gross-manoever-in-der-ukraine-durch/

Nato führt Groß-Manöver in der Ukraine durch

Der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko hat ein Nato-Manöver im Westen der Ukraine genehmigt. An dem Militär-Übung sollen sich unter US-Führung 2.500 Nato– und 2.800 ukrainische Soldaten beteiligen.

Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko setzt auf die USA und die Nato. Er erlaubt ihnen ein Manöver. (Foto: dpa)

Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko setzt auf die USA und die Nato. (Foto: dpa)

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat ein Manöver mit bis zu 2.500 Nato-Soldaten noch vor Jahresende im Westen der Ex-Sowjetrepublik erlaubt. Der Staatschef habe ein entsprechendes Dokument unterschrieben, berichteten Medien in Kiew am Mittwoch. Es wäre bereits das sechste Manöver in diesem Jahr, an dem ausländische Soldaten auf dem Territorium der Ukraine beteiligt sind. Von ukrainischer Seite sollen bis zu 2.800 Militärs teilnehmen. Die USA, Kanada, Großbritannien und Litauen bilden zudem Ukrainer im Kampf gegen Rebellen im Osten des Landes aus. Russland sieht die Nato-Präsenz im Nachbarland als Bedrohung an.

 

https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/35673-fehlende-part-zwei-jahre-maidan/

20 November 2015 – DER FEHLENDE PART: „Zwei Jahre Maidan„:Putschregierung und Krieg“ statt „Demokratie“ [S2 – E36]

Montag, Mittwoch und Freitag – 19.30 Uhr

Heute in der Sendung:

Was als friedliche Protestaktion auf dem Maidan begann, endete in einem Blutbad, das zu einem gewaltsamen und verfassungswidrigen Regierungswechsel führte und den Krieg in der Ostukraine nach sich zog. Pro-EU-Demonstrationen entpuppten sich oft als vom Westen in Stellung gebracht und finanziert. Mit dem gewaltsam erzwungenen Regime-Change wollten die westlichen Eliten jegliche russischukrainische Verbundenheit gezielt zerstören.

Der aus der Ukraine stammende politische Aktivist Ivan Prozenko stand der Maidan-Bewegung von Anfang an skeptisch gegenüber. Im Gespräch mit RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen berichtet er, was die Beweggründe der Menschen waren, die sich seit November 2013 auf dem Maidan versammelten. Prozenko setzt sich für ein friedliches Miteinander zwischen der Ukraine und Russland ein und startete eine Aktion, die zur Völkerverständigung beitragen soll.

Der US-Amerikaner Russell Bonner Bentley mit dem Spitznamen „Texas“ kämpft seit über einem Jahr im Bataillon „Wesen der Zeit“ auf der Seite der Donezker Volksmilizen. Im Interview mit Jasmin Kosubek erklärt er seine Motivation und berichtet über seine Erlebnisse im Konflikt.

 

http://quer-denken.tv/index.php/1864-bericht-aus-der-ukraine-21

Bericht aus der Ukraine 21

17. November 2015 (von unseren Quellen aus der Ukraine) Die Westeuropäer sind vollkommen beschäftigt  mit der Flüchtlingskrise. Vielen dämmert so langsam, daß der riesige Flammenring der Destabilisierung, den die USA quer über Europa bis an die Grenze Rußlands, rund ums Mittelmeer und im Nahen Osten gelegt hat, in Westeuropa in Gestalt der unkontrollierten Flüchtlingswelle gekommen ist, in der Ukraine vor den Toren Rußlands dagegen als Krieg der Westukrainer gegen die Russischstämmigen Ostukrainer tobt. Beides sind verschiedene Waffen der USA im Kampf um die Welt-Vorherrschaft. Hier der neueste Bericht.

Rebellengebiete/Ostukraine

In der ostukrainischen Kleinstadt Svatove ist am 30. Oktober ein großes Munitionslager der KiewerTruppen mit über 400 Tonnen Munition explodiert. Dieses Munitionslager der Regime-Truppen befindet sich nahe dem örtlichen Molkereibetrieb. Wie ukrainische Reporter berichten, sind mächtige Explosionen zu sehen und zu hören, die die ganze Kleinstadt aufgeweckt haben. Menschen fliehen aus ihren Häusern, um nicht von den Detonationswellen erwischt zu werden. Anwohner haben mit Handykameras das Feuer und die Explosionen der Munition aufgenommen

Seit ein paar Tagen hat der Beschuß auf Gorlowka, Donetzk und Vororte wieder massiv zugenommen. Seit Anfang der Woche wird der Flughafen von Donetzk wieder massiv mit schwerer Artellerie beschossen. Die ukr. Armee verwendet Raketen bis 120 mm.

Poroshenko bereitet anscheinend eine neue Offensive auf den Donbass vor. In den an die Luhansker Region angrenzenden Gebiete, die von Kiew kontrolliert werden, wird seit Anfgang der Woche wieder schwere Kriegstechnik zusammen gezogen. Panzer und Raketenwerfer werden in den Wohngebieten in Stellung gebracht.
Quelle – offizielle Seite des Präsidialamtes von Poroschenko: http://www.president.gov.ua/

In dem Raum Wolnawacha wurden Kampfhubschrauber verlegt. Anscheinend hat die Nato die Reparaturfinanzierung der Überreste der ukrainischen Luftwaffe übernommen.
Quelle: http://rusvesna.su/news/1447227592

Bei Wolnnawacha und Debalzewo hat die ukrainische Armee Durchbruchsversuche gestartet, die allerdings von den Donbassarmeen erfolgreich zurück geschlagen wurden.

Graham Philipps, ein englischer Journalist, der schon über ein Jahr im Donbass lebt, hat Stellungen der ukrainischen Armee und des Rechten Sektors in der Nähe von Donetzk gefilmt. Über den Lagern weht die Kanadische Flagge. Man kann also davon ausgehen, dass dort kanadische Söldner im Einsatz sind.

 

 

 

Video vom Geschehen: https://youtu.be/bsw0CkbsorQ
Kiew/ Westukraine

Während einer groß angelegten Verkehrsüberwachung in Kiew wurde der Mercedes S 600 mit Julija Timoshenko „ an Bord“ kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, daß der Mercedes zur Fahndung ausgeschrieben wurde, weil er im März 14 aus der Garage von Janukowitsh gestohlen wurde.

In den von Kiew besetzen Gebieten im Raum Luhansk ist bei der ukrainischen Armee die Meningitis-Epedmie ausgebrochen. Es sollen bereits 50 Soldaten der ukrainischen Armee an der Seuche gestorben sein. Die tatsächliche Anzahl der Todesfälle wird von Kiew aber streng geheim gehalten.

Die Proteste in der Bevölkerung nehmen weiter rapide zu. Die Lage für die Ukrainer verschlechtert sich von Tag zu Tag. Seit dem 1.11. ist wieder eine Erhöhung für Gas– und elektr. Energie in Kraft gesetzt worden.

Anscheinend rechnet man bei der Kiewer Regierung mit einer Eskalation der Proteste. Die Grushewskayastr. im Zentrum von Kiew in der Nähe des Maidan-Platzes, wird nun betoniert. Im Februar 2014 hatten die Nazis zehntausende Pflastersteine aus der Strasse gerissen und gegen die Polizei eingesetzt.

Klitshko hat nun die Stadtwerke beauftragt, die „Pflastersteinstrasse“ zu betonieren.
Es ist eine nicht berichtete, aber bemerkenswerte Tatsache, daß schon vor Ausbruch des Maidans Bürger bemerkt haben, daß an verschiedenen Ecken des gepflasterten Platzes einige Pflastersteine herausgenommen worden waren. Auch in anderen Ländern, in denen Umstürze stattfanden, waren solche „Löcher“ in der Pflastersteindecke der Plätze bemerkt worden, auf denen die Aufstände dann auch ausgetragen wurden. So auch vor dem griechischen Parlament und vor den Umsturzversuchen in Moldawien etc. Der Grund ist einfach: Es ist schwierig, mit den Händen Pflastersteine aus einer geschlossenen Pflasterfläche herauszuholen. Fehlen aber bereits zwei, drei Steine, kann man weitere Steine leicht herausnehmen.

Die heutige Kiewer Regierung weiß das nur zu genau. Und sie weiß auch, daß das Volk bereits kocht und ein zweiter Maidan kurz bevorsteht. Daher läßt die heutige Putschregierung alle Pflasterflächen festbetonieren, weil sie weiß, daß die Steine sonst ihnen um die Ohren fliegen werden.

Nicht nur aus dem Volk droht der „Junta“ ein Aufstand. Der innenpolitische Kampf zwischen den rechtsradikalen Maidan-Aktivisten und der Kiewer Putschregierung um Jazenjuk und Poroshenko geht anscheinend in die nächste Runde. Akivisten des sogenannten Automaidans haben ein Drohnenvideo und Dokumente über die Luxusvilla von Vitali Klitshko, samt Strandbad und Bootsanlegestelle veröffentlicht.
Die Klitshko-Villa liegt in einem Naturtschutzgebiet direkt am Dnepr rund 20 km nördlich von Kiew. Normalerweise darf in dem Naturschutzgebiet überhaupt nichts gebaut werden.
Das macht den ehemaligen Box-Star nicht beliebter beim Volk.

Ein hübsches Anwesen hat er da , der Herr Klitshko:

 

Der Rechte Sektor macht gewaltig Druck auf die Regierung in Kiew, indem die Vermögen und beeindruckenden Immobilien der Putschisten veröffentlicht werden, die sie nach dem Putsch „angehäuft“ haben. Beim ukrainischen Volk fällt dies natürlich auf „fruchtbaren“ Boden, da 95% der Bevölkerung weder die Gasrechnung noch elektrischen Strom bezahlen kann. Im Moment herrschen noch relativ milde Temperaturen und es gibt kaum Nachtfröste. Doch die Zeit arbeitet für den Rechten Sektor und es sieht ganz so aus, als daß man lediglich den Dezember und Januar abwarten muß, wenn die Temperaturen bis auf 35 ° bis – 40 ° fallen, um dann eine neue Revolution anzuzetteln. Denn dann werden sehr viele Ukrainer in ihren Wohnungen frieren, vielleicht sogar erfrieren und im Dunkeln sitzen. Vielen ist schon der Gas und Strom abgestellt. Sie können sich nicht einmal ein warmes Essen zubereiten.

Die Kiewer Putschregierung kann nur durch eine neue Offensive im Donbass die nächste Revolution hinauszögern. Daher hetzt die Kiewer US-Vasallenregierung massiv gegen den Donbass und Rußland. Poroshenko hat quasi schon den Beginn einer neuen Offensive gegen den Donbass eingeläutet, indem er die Donbassarmeen beschuldigt, die ukrainische Armee trotz Waffenstillstand massiv zu beschießen.

Am 13. November wurde bekannt, dass ab 2016ausländische Investoren“ Grund und Boden in der Ukraine erwerben können. Die ersten Demonstrationen gegen dieses Gesetz fanden schon am selben Abend statt. Das Volk hat zwar sofort begriffen, daß nun das „ukrainische Tafelsilber“ verscherbelt werden soll, aber ein großer Prozentsatz der Bevölkerung glaubt immer noch der Propaganda, daß Rußland im Donbass den Krieg gegen die Ukraine begonnen hat.

Ungemach dräut aber nicht nur vom wütenden Volk. Die Rating Agentur Fitch hat das Kreditrating von Kiew auf „Bankrott“ herab gestuft. Ausschlaggebend für die Herabstufung war wohl, daß Kiew die fälligen Euro-Obligationen von 250 Mill. USD nicht zurück gezahlt hat und die in Kürze fällige Rückzahlung von Eurobonds über 300 Mill. USD werden wohl auch nie mehr zurück gezahlt.

Standard und Poor’s hat das Rating ebenfalls auf „Bankrott“ gesetzt.

 

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/18/osze-beobachter-wahlgesetz-in-der-ukraine-zu-undurchsichtig/

OSZE kritisiert undurchsichtige Koalitionen bei Ukraine-Wahl

Wahlbeobachter der OSZE äußerten Bedenken darüber, ob das Wahlsystem der Ukraine den Willen der Wähler richtig widerspiegelt. Unübersichtliche Gesetze haben demnach zu verzerrten Ergebnissen geführt. Auch Geschäftsinteressen und einseitige Medienberichte hätten einen negativen Einfluss auf die Entscheidungen der Wähler gehabt.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am 15. November bei der zweiten Runde der Bezirkswahlen in der Ukraine. (Foto: dpa)

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am 15. November bei der zweiten Runde der Bezirkswahlen in der Ukraine. (Foto: dpa)

Die OSZE hat die zweite Runde der Bürgermeisterwahlen in der Ukraine beobachtet und kommt zu dem Schluss, dass zwar die Abstimmung und die Auszählung selbst unauffällig verliefen, jedoch der Prozess im Vorfeld stark von Geschäftsinteressen beeinflusst wurde. Viele Kandidaten konzentrieren ihre Anstrengungen im Wahlkampf demnach mehr auf den Aufbau einer lokalen Koalition als auf eine Annäherung an die Wähler, so Beobachter aus dem OSZE-Büro für demokratische Wahlen und Menschenrechte (BDIMR) über ihren Abschlussbericht.

„Wie in der ersten Runde, vollbrachte das engagierte und fähige Personal im Wahllokal eine lobenswerte Arbeit bei der Organisation der Stimmabgabe und der Auszählung. Die willkürlichen und häufig späten Änderungen in der Zusammensetzung der Gebietskommissionen jedoch geben Anlass zu ernsthaften Bedenken in Bezug auf die Unabhängigkeit“, so Tana de Zulueta, Leiterin der BDIMR-Wahlbeobachtungsmission. „Ein Mangel an Vertrauen in die Wahlbehörden und Mängel in den rechtlichen Rahmenbedingungen waren die Wurzel der meisten aufgetretenen Probleme bei diesen Wahlen.“ Ein Reformprozess sei daher dringend notwendig, um mehr Vertrauen bei den Wählern zu erzeugen.

Kurz vor der Wahl wurden demnach zahlreiche unvorhersehbare Mehrparteienkoalitionen gebildet, die verschiedenen Kandidaten auf der Basis einer Vielzahl von lokalen Interessen unterstützen. So hätten nicht alle der zuständigen Wahlkommissionen die eingereichten Finanz-Berichte der Kandidaten fristgerecht überprüft oder veröffentlicht: Die Übersicht über die Wahlkampf-Finanzierung litt deutlich.

Zudem habe der langwierige Auswertungsprozess der Wahlergebnisse der ersten Wahl-Runde vom 25. Oktober und die ständig wechselnde Besetzung der Bezirkswahlkommission die Vorbereitungen für die zweite Runde negativ beeinflusst. Die Probleme bei der Auswertung der Ergebnisse habe das Misstrauen unter den Beteiligten in der Wahlverwaltung gefördert, so die Beobachter.

Das System der neu eingeführten „offenen Liste“ habe zudem zu einer verzerrte Repräsentation der Bezirke in den Wahl-Ergebnissen geführt. In einigen Bezirken wurden die beliebtesten Kandidaten nicht gewählt, während die zweit oder drittplatzierten Kandidaten Sitze bekamen. Die OSZE äußerte daher Bedenken, Bedenken, ob das Wahlsystem den Willen der Wähler genau widerspiegelt.

Die Berichterstattung über die Festnahmen und Verbrechen von Politikern verdrängte auch sachpolitische für die Wähler relevanten Informationen über die Kandidaten. Die nationalen Medien hätten es zudem versäumt, gleiche Wettbewerbsbedingungen für die Kandidaten zu schaffen: Demnach wurde den Kandidaten des Poroschenko-Blocks sowie des Oppositions-Blocks die meiste Sendezeit gewährt.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/22/anschlaege-gegen-russland-ukraine-loest-blackout-auf-der-krim-aus/

Anschläge gegen Russland: Ukraine löst Blackout auf der Krim aus

Auf der Krim ist es in der Nacht zum Sonntag zu einem massiven Stromausfall gekommen. Von der Ukraine aus waren mehrere Masten der Starkstromleitung gesprengt worden. Die Behörden der Krim haben die Stromversorgung im Lauf des Sonntags offenbar stabilisieren können.

So posieren die Aktivisten im Internet nach der Beschädigung einer Hochspannungsleitung. (Foto: Euromaidan/Twitter)

So posieren die Aktivisten im Internet nach der Beschädigung einer Hochspannungsleitung. (Foto: Euromaidan/Twitter)

Nach Anschlägen auf Starkstromleitungen in der Ukraine ist es auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim zu einem völligen «Blackout» gekommen. Fast zwei Millionen Menschen waren zunächst ohne Licht und Heizung, wie die örtlichen Behörden am Sonntag mitteilten. Mit eigenen Kraftwerken sowie mit Gasturbinen und Dieselgeneratoren sei die Versorgung zumindest in größeren Städten teilweise wieder hergestellt worden, sagte Sprecher Michail Scheremet der Agentur Tass zufolge. Die völkerrechtlich zur Ukraine gehörende Krim bezieht ihren Strom zu 70 Prozent vom ukrainischen Festland.

Seit mehr als zwei Monaten blockieren Krimtataren und ukrainische Aktivisten Warentransporte auf die Halbinsel und fordern von der Führung in Kiew das Kappen der Stromversorgung. Damit soll die Freilassung gefangener Ukrainer in Russland und das Ende von Einreiseverboten gegen krimtatarische Politiker erreicht werden.

Die Hochspannungsleitungen im Raum Cherson waren bereits beschädigt. Beim Versuch ukrainischer Sicherheitskräfte, Reparaturtrupps am Samstag Zugang zu den Masten zu verschaffen, kam es zu Zusammenstößen mit Demonstranten.

Die Behörden auf der 2014 von Russland annektierten Halbinsel riefen nach dem massiven Stromausfall den Notstand aus. Die Führung der Krim setzte einen Krisenstab ein.

«Die Situation ist stabil und unter Kontrolle», meinte Behördensprecher Scheremet auf der Krim. Der Strom würde aber vermutlich immer wieder für einige Stunden abgeschaltet. Bei Außentemperatur von plus 18 Grad Celsius in der Schwarzmeerregion bestehe keine große Gefahr durch abgeschaltete Heizungen. Die Brennstoffvorräte würden für mehrere Wochen reichen, hieß es.

Ein Mitarbeiter der ukrainischen Energiefirma Ukrenergo wurde mit den Worten zitiert, die Wiederherstellung der Versorgung könnte zwei Tage dauern. In den südukrainischen Gebieten Cherson und Mykolajiw seien 40 Prozent der Versorgung gefährdet, teilte das Energieministerium in Kiew mit. In zwei Kreisen sei der Strom ausgefallen.

Bereits in den vergangenen Tagen hat es Attentate gegeben, zu denen sich rechtsextreme Milizen und Krimtartaren bekannt hatten. Die Ukraine soll ein Umschlagplatz für Waffen für die Terrormiliz IS sein. Die Regierung in Kiew hat gegen die Aktionen bisher nichts unternommen. Die Regierung wird von der EU unterstützt und vom europäischen Steuerzahler finanziert.

Die USA und die EU wollen angeblich die Sanktionen gegen Russland verlängern. Frankreich sperrt sich noch, weil die Russen die Franzosen im Kampf gegen den IS unterstützen.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/20/ukraine-schwerpunkt-des-haushalts-sind-militaer-und-ruestung/

Ukraine: Schwerpunkt des Haushalts sind Militär und Rüstung

Die Ukraine will im kommenden Jahr massive Ausgabenkürzungen im Gesundheits- und Bildungssystem vornehmen. Die Militärausgaben werden im Gegenzug aufgrund des anhaltenden Krieges im Osten deutlich erhöht.

Der ukrainische Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk will mehr Geld für Waffen und das Militär-Ausgaben bereitstellen. (Foto: dpa)

Der ukrainische Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk will mehr Geld für Waffen und das Militär ausgeben. (Foto: dpa)

Die Ukraine will sich im kommenden Jahr vor allem auf die Ausgaben zur Sicherung der nationalen Sicherheit konzentrieren. „Die nationale Sicherheit und Verteidigung bilden zweifellos die Grundlage des Haushaltsplans. Wie bereits erwähnt wurde, werden wir 100 Milliarden Griwna (4,2 Milliarden Dollar) für diese Zwecke bereitstellen. Diese Entscheidung haben wir gefällt, weil der Krieg andauern wird. Das geht aus den neuesten Meldungen hervor. Zudem wollen wir – wie mit dem IWF vereinbart – das Haushaltsdefizit bei 3,7 Prozent halten“, zitiert die Nachrichtenagentur Tass den ukrainischen Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk.

Im Rahmen der Steuerreform sollen Einschnitte bei den öffentlichen Ausgaben in Höhe von umgerechnet 2,5 Milliarden Dollar vorgenommen werden. Die ukrainische Finanzministerin Natalia Jaresko hatte zuvor angekündigt im Jahr 2016 umgerechnet 8,7 Milliarden Dollar, also 25 Prozent der bisherigen öffentlichen Ausgaben kürzen zu wollen. Einschnitte sollen vor allem im Gesundheits– und Bildungssystem vorgenommen werden.

In der Ukraine herrscht extreme Korruption. Seit die Gelder von EU und IWF fließen, haben sich die Möglichkeiten der lokalen Banden und Oligarchen erweitert. Insbesondere den Waffen-Schmuggel floriert. Das Innenministerium gibt an, dass die Diebstähle aus Waffendepots der ukrainischen Armee um 70 Prozent gestiegen seien. Die Waffen könnten über den Umweg der Türkei auch in die Hände der Terror-Miliz IS geraten sein, wie eine Verhaftung in Kuwait am Donnerstag zeigt. 

 

„ISRAEL“ – „Angriff auf Assad“- „Syrien – Terror – ISIS“ – „Paris“

 

https://deutsch.rt.com/amerika/35685-obama-assad-muss-weg-und/

 

…..Gleichzeitig mehren sich aber Stimmen in den USA, die eine Zusammenarbeit mit Assad im Kampf gegen den IS fordern, so etwa Michael Morell, der ehemalige Vize-CIA-Direktor.

 

Obama: Assad muss weg und unsere IS-Strategie war und ist die richtige

 

Wie finanziert sich die Dschihadisten-Miliz „ISIS“???

http://www.neopresse.com/politik/putin-g-20-staaten-unterstuetzen-den-islamischen-staat/

Putin: „G-20 Staaten unterstützen den Islamischen Staat“

„Die IS-Miliz ist das personifizierte Böse“, erklärte der amerikanische Präsident Barack Obama beim G 20 Gipfel in der Türkei. Doch der russische Präsident sagte, dass der IS von 40 Staaten unterstützt werde, darunter auch einige G 20 Länder. Doch diese Offenbarung wird wohl ohne Folgen bleiben.

“Die IS-Miliz ist das personifizierte Böse”, so Obama. “Einige haben vorgeschlagen, dass wir große Kontingente an Bodentruppen entsenden. Es ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die meiner engsten militärischen und zivilen Berater, dass das ein Fehler wäre.” Seine Anti-IS-Allianz wird bei ihrer Position bleiben – bisher. Doch laut russischer Aussage, gibt es immer noch Unterstützung seitens der Großmächte für den „Islamischen Staat“.

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, sein Land sei bereit, die syrische Opposition im Kampf gegen die IS-Miliz mit Luftschlägen zu unterstützen. Es habe diesbezüglich bereits Kontakte gegeben: “Es ist bereits gesagt worden, dass die Finanzquellen des Terrorismus ausgetrocknet werden müssen. Ich habe Beispiele genannt, basierend auf Informationen, die wir über die IS-Miliz haben. Denen zufolge wird die Gruppe von Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern finanziert. Wie wir herausgefunden haben, kommt das Geld aus 40 Ländern, darunter auch einige G20-Staaten.”

Außerdem würden G20-Staaten weiterhin Öl kaufen, das von den Milizen des „Islamischen Staates“ gefördert würde. So erklärte er: „Ich habe unseren Kollegen Fotos gezeigt, Luft– und Satellitenaufnahmen, die das Ausmaß des illegalen Handels mit Erdöl und Erdölprodukten deutlich zeigen. Die Tanker-Kolonne erstreckt sich über Dutzende Kilometer, so dass sie sich aus einer Höhe von 4.000 bis 5.000 Metern über den ganzen Horizont erstrecken.“

https://deutsch.rt.com/meinung/35646-terroristische-armeen-konnen-ohne-staatliche/

Loretta Napoleoni: Terror-Armeen können ohne staatliche Finanzierung nicht existieren

In der RT-Sendung Sophie&Co legt Loretta Napoleoni, Expertin für Wirtschaft und Finanzierung von Terrorismus, dar, wie westliche Regierungen mehr oder weniger freiwillig Terroristen finanzieren.

(Archivmaterial vom 15. Dezember 2014)- Die gesamte Show (auf Englisch):

 

 

https://deutsch.rt.com/amerika/35686-us-fernsehen-gibt-bilder-von/

…..PBS, das US-amerikanische Gegenstück zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, machte aus der Video-Not eine Tugend und gab einfach die Aufnahmen russischer Angriffe gegen den IS für US-Luftschläge aus.….

US-Fernsehen gibt Bilder von russischen Luftschlägen gegen IS-Öltransporte als US-Angriffe aus

Screenshot PBS
Die TV-Berichterstattung zu den Einsätzen der US-Luftstreitkräfte gegen den „Islamischen Staat“ (IS) leidet unter einem signifikanten Glaubwürdigkeitsproblem: Angriffe gegen den IS werden fast nie mit Videomaterial belegt. So auch die angeblich geflogenen Einsätze gegen IS-Tanklaster. PBS, das US-amerikanische Gegenstück zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, machte aus der Video-Not eine Tugend und gab einfach die Aufnahmen russischer Angriffe gegen den IS für US-Luftschläge aus.

Am 16. November sollen nach Darstellung des Pentagons US-amerikanische Kampfflugzeuge erstmals 117 Tanklastwagen des “Islamischen Staates” in Syrien zerstört haben. Allerdings legten die USA im Gegensatz zu Russland nie Fotomaterial für diese angeblichen Angriffe vor.

Vor dieses Problem fehlender Videoaufnahmen sah sich auch der Public Broadcasting Service (PBS) der USA gestellt. Wie berichtet man glaubwürdig über US-Angriffe auf Öltransporter des IS, wenn dazu kein Bildmaterial zu finden ist?

Doch das Pendant zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland griff, wie die Watchdog-Seite Moon of Alabama aufzeigte, zu einer kreativen, man könnte aber auch sagen, manipulativen Methode.

In dem Nachrichtenbeitrag von PBS sieht man ab Minute 2:22 den Sprecher der US-Army Steve Warren wie er gegenüber PBS von den Erfolgen der US-Airforce gegen die Öl-Tanklastwagen des IS berichtet. Unterlegt werden seine Darstellungen mit Videoaufnahmen, zu denen eine Off-Stimme anmerkt:

„Zum ersten Mal greifen die USA Öl-Transporter des IS an.“

 

 

Die Bilder von der „erfolgreichen Zerstörung“ werden den Zuschauern mit PBS-Logo und untermalt mit den Aussagen des US-Army Sprechers vorgeführt. Zu keinem Zeitpunkt wird darauf hingewiesen, dass diese Bilder mitnichten die von Warren dargelegten Erfolge der US-Luftstreitkräfte zeigen, sondern Aufnahmen von russischen Angriffen auf IS-Tank-Lastwagen-Kolonnen am 17. November.

In diesem Zusammenhang sollte noch erwähnt werden, dass PBS im Verhältnis zu Fox-News oder CNN & Co bisher einen recht guten Ruf hatte, was journalistische Standards und Grad an unabhängiger Berichterstattung angeht. PBS wird regelmässig in Umfragen als die „vertrauenswürdigste nationale Institution“ in den USA gewertet.

Dass nun auch PBS sich gezwungen sieht, Aufnahmen von russischen Angriffen gegen IS-Ölförderanlagen und Transporter als Videobeweis für mutmaßliche US-Luftschläge gegen die IS-Infrastruktur zu nutzen, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Inkohärenz und das wachsende Glaubwürdigkeitsproblem der US-Regierung in Bezug auf den Kampf gegen den IS.

Ein erster Schritt wäre schon getan, wenn die USA dem russischen Beispiel folgend, regelmäßig Video– und Fotomaterial ihrer Luftschläge gegen den IS zur Verfügung stellen würden. Dass sie dies bisher nicht oder kaum getan haben, lässt die Zweifel wachsen, wie vehement die USA tatsächlich den IS bekämpfen wollen.

 

http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/wird-die-matrix-obsiegen/

Dr. Paul Craig Roberts – Wird die Matrix obsiegen?

Die Auswirkungen bezüglich des Pariser Anschlags münden exakt in jenes Drehbuch, wie ich es erwartete. Die französische Regierung attackiert die Bürger– und Freiheitsrechte, indem sie Gesetzesvorschläge unterbreitet, die dem U.S. PATRIOT ACT ähneln. Einige meiner in Frankreich beheimateten Leser haben mich darüber informiert, dass aktuelle Umfragen auf Zustimmungswerte von 84% unter der französischen Bevölkerung hindeuten, die anscheinend damit einverstanden zu sein scheinen, zukünftig durch ihren eigenen Staat ausspioniert und bespitzelt zu werden, solange deren Sicherheit gewährleistet wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass lediglich 16% der Franzosen noch keiner Gehirnstarre anheim gefallen sind.

Ein weiterer Leser teilt mir mit, dass eine Fernsehstation einen Brief verlesen ließ, der durch einen der angeblichen ISIL-Selbstmordbomber zurückgelassen worden sei, ein Brief, der in perfektem Englisch verfasst wurde. Wirklich! Und ich meine, Wirklich! Diejenigen, die ihren geheimen Agenden frönen, wissen, wie die Bevölkerungen des Westens ticken. Hopfen und Malz scheinen in der Tat verloren.

Sowohl französische als auch amerikanische Politiker fordern, dass der NATO-Artikel 5 in Kraft treten soll, um in Syrien mittels Bodentruppen einrücken zu können. Dies ist nicht insofern wichtig, um ISIL-Kämpfer auf syrischem Territorium zu attackieren, was Russland mit Erfolg tut, sondern um endlich dem gemeinsam verfolgten Ziel eines Regimesturzes von Baschar al-Assad unter der Prämisse einer Bekämpfung von ISIL näher zu kommen. Dies ist nichts anderes als eine aberwitzige Politstrategie, die in Konflikte mit Russland ausarten könnte.

Alternativ kann Washington, um einen direkten Konflikt mit Russland zu vermeiden, Vorteile aus den Hoffnungen der Moskauer Regierung ziehen, dass die Pariser Attacken dem Westen aufzeigen werden, dass Russlands Präsident Putin die Lage korrekt einschätzte, als er den Westen ehedem dazu aufrief, sich an Russlands Kampf gegen ISIL zu beteiligen. Wenn eine Koalition aus NATO und Russland, wie durch Frankreichs Premierminister Manuel Valls angestrebt entstehen sollte, würde Putin zu einem Gefangenen des Westens im Hinblick auf den dort angestrebten Sturz der syrischen Regierung von al-Assad.

Um sicher zu gehen, dass niemand über die wahren Begebenheiten durch englischsprachige Medien Russlands wie RT oder Sputnik News informiert wird, hat der US-Senat Anhörungen zu ausländischer Propaganda angesetzt. Kenneth Weinstein, Mitglied des U.S. Broadcasting Board of Governors, eine Art amerikanisches Zensurbüro, teilte gegenüber den Mitglieder des Senatsauschusses mit, dass RT, Sputnik News und weitere alternative Medienquellen, die den wahren Begebenheiten auf der Spur sind, „gut finanzierte und staatliche Propagandaorgane“ seien.

Um es mit anderen Worten auszudrücken, sollen die Menschen im Westen nur das glauben, was die durch Washingtons kontrollierten Propagandaorgane wie die New York Times, die Washington Post, Fox News, CNN, BBC, NPR und so fort, an Nachrichten verbreiten. Die Auswirkungen der Pariser Anschläge lassen sich mit den Auswirkungen vergleichen, welche das so genannte Marathon Bombing in der US-Ostküstenstadt Boston nach sich zog.

Fünfzig schwer bewaffnete Polizeikräfte kesseln zwei Personen ein, um diese zu töten. Selbst RT sprach im Hinblick auf die dabei zu Tode gekommene Frau von einer „weiblichen Selbstmordattentäterin“. Wenn die zu Tode gekommene Frau tatsächlich eine Selbstmordattentäterin gewesen wäre, wie kommt es dann, dass diese Frau zu gegebenem Zeitpunkt immer noch am Leben war, um durch Polizeikräfte den Tod zu finden? Nicht einmal das „russische Medienpropagandaorgan“ RT hinterfragt, weswegen 50 schwer bewaffnete Polizeikräfte nicht dazu in der Lage gewesen sind, zwei Personen lebendig zu arretieren, ohne diese töten zu müssen!

Eine Anzahl meiner Leser hat mir einige Informationen zukommen lassen, die darauf hindeuten, dass über die Pariser Anschläge sowohl auf Wikipedia als auch auf Twitter bereits einen Tag zuvor berichtet wurde, bevor diese stattfanden. Ich kann mir solche Dinge einfach nicht erklären. Doch ich erinnere mich daran, dass die BBC über den Kollaps des WTC-Gebäudes 7 vor dessen Zusammenfall berichtete. Die BBC-Reporterin steht tatsächlich vor dem immer noch intakten WTC 7, während sie einen Bericht über dessen Kollaps liefert.

Um es mit anderen Worten auszudrücken, geschehen Orchestrationsfehler nun einmal.. Doch kaum jemand in der hirngewaschenen Bevölkerung ist dazu in der Lage, dies zu bemerken. Die Frage, die sich wie von selbst stellt, ist, in welchem Ausmaß eine vermeintliche False Flag Attacke in Paris eine Narretei ist. Warum wird uns nicht die große Anzahl von Toten und Verwundeten gezeigt. Was hingegen in Hülle und Fülle vorhanden zu sein scheint und gezeigt wird, sind unverwundete Krisenhelfer.

Wo sind die Augenzeugenvideos? Personen, die im Hinblick auf die offiziell verbreitete Version Zeugnis ablegen, scheinen dieselbe Funktion zu anderen Gelegenheiten inne gehabt zu haben. Da ich selbst Top-Positionen in der Regierung, des Journalismus und akademischer Kreise während meines gesamten Lebens inne gehabt habe, ist mir bewusst, dass hier eine ganze Menge Dinge zum Himmel stinken, wenn es um die offiziellen Erklärungen, die den Bürgern zukommen, geht.

Wie dem auch sei, ein großer Teil der westlichen Bevölkerungen scheint einer medialen Gehirnwäsche bereits gründlich auf den Leim gegangen zu sein. Die Dinge stellen sich bereits so dar, dass jedermann, der an den offiziellen Verlautbarungen der Regierungsbehörden zweifelt, als „Verschwörungstheoretikerabgetan wird. Daraus folgt, dass einzig und allein Regierungsbehörden und deren Medienorgane ein Recht auf die Wahrheit haben.

Regierungen wird es dadurch einfach gemacht, deren Agenden vor den wahren Fakten zu verbergen. Wer würde mir glauben, wenn die Alternative wäre, der Berichterstattung von Fox News, CNN, the BBC, NPR, Dubya, Obama, Wolfowitz, Hollande, Merkel, Cameron und dem Weakly Standard zu glauben? Falls Putins Regierung und die Chinesen derart entschlossen sein sollten, ein Teil des „glorreichen Westens“ zu werden, der nur allzu gern an eine Verdrehung der Tatsachen glauben mag, ist die Welt dem Abgrund geweiht.

Wenn es westlichen Politiker zufällt, steht die Welt so oder so am Abgrund. Egal ob männlich oder weiblich, es handelt sich um Kriegstreiber. Darüber hinaus macht die Reaktion auf die vermeintlichen False Flag Attacken keinen Sinn. Der Westen wird attackiert, weil er Frauen eine gute Bildung ermöglicht (Ironie). Der Westen „wird aufgrund der französischen Werte und des französischen Lebensstils attackiert, weil wir es genießen zu tanzen“ (O-Ton Außenminister Laurent Fabius).

Um es mit anderen Worten auszudrücken, funktioniert der Nonsense, der im Fall des idiotischsten Präsidenten in der US-Geschichte, George W. Bush, funktionierte, auch im Hinblick auf die Franzosen. „Wir werden attackiert, weil wir die Guten sind“. All wir guten Menschen hier im Westen würden niemals zu Opfern von Anschlägen werden, weil wir zuvor den Nahen und Mittleren Osten über ein ganzes Jahrhundert ausgeplündert und bestohlen haben. Dieser Ausplünderung folgten 14 Jahre der militärischen Zerstörung von insgesamt sieben Ländern in der Region, die mit Millionen von Toten und heimatvertriebenen Menschen Hand in Hand ging.

Gastbeitrag für CK*wirtschaftsfacts / © 2015 Dr. Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy

Das neue Buch von Dr. Paul Craig Roberts mit dem TitelThe Neoconservative Threat to World Order ist im Buchhandel oder über das Internet erhältlich.

Der Kopp-Verlag hat im deutschsprachigen Raum eine deutsche Übersetzung dieses Buchs unter dem Titel Amerikas Krieg gegen die Welt veröffentlicht.

 

http://quer-denken.tv/index.php/1865-paris-wusste-die-franzoesische-regierung-von-den-anschlaegen

Paris: Wußte die französische Regierung von den Anschlägen?

18. November 2015 (Redaktion) Die Anschläge von Paris werfen schwerwiegende Vorwürfe gegen französische Behörden und gegen die französische Regierung auf. Hatten die Behörden ein Vorwissen? Wurden der Regierung Geheimdienstinformationen zugespielt, die die Terroranschläge hätten verhindern können? Dies bespricht Luke Rudkowski von WeAreChange in diesem Video.

 


Video mit deutschen Untertiteln

Den französischen Behörden wurden offenbar schon länger und kurz vor dem Angriff etlichen Informationen und Warnungen zugespielt, die auf die Anschläge hinwiesen bzw. sie sogar ankündigten. Erst am 5. November wurde von der deutschen Polizei ein Auto abgefangen mit 8 AK-47 (Schusswaffen), Granaten und TNT an Bord. Paris war als Ziel im Navi eingespeichert. Es gab sogar ein Treffen der französischen Nationalpolizei und dem Bundeskriminalamt (BKA) und dem Bundesnachrichtendienst (BND).

Auch warnte der Irak die französische Regierung scheinbar mit einem Bericht davor, dass ISIS Paris angreifen wolle. Dieser Bericht stimmt mit etlichen Details der Anschläge überein und scheint sehr glaubwürdig, denn die Irakis haben ein Geheimdienstabkommen mit Syrien, Jordanien, Iran und Russland, um Informationen über den IS für dessen Zerstörung auszutauschen. Die Franzosen waren also vor diesem Terror-Verdächtigen schon Tage vor den Anschlägen gewarnt worden.

Ein weiteres Detail: In einem Interview auf einem französischen Radiosender spricht Patrick Pelloux, welcher ein Notfallsanitäter und Chronist bei Charlie Hebdo ist, darüber, wie die Notfallsanitäter in Paris auf eine Übung für Terrorangriffe auf mehrere Ziele vorbereitet wurden – genau für den Morgen der Angriffe des 13. Novembers 2015.

Mit einigen weiteren belastenden Informationen stellt sich die Frage: Wusste die französische Regierung, dass diese Anschläge passieren würden? Oder ließen sie die Anschläge sogar passieren?

 

http://quer-denken.tv/index.php/1869-virales-video-wem-der-terror-nuetzt

Virales Video: Wem der Terror nützt

18. November 2015 (Redaktion) Ein Video, das in der englischsprachigen Originalfassung binnen weniger Tage schon fast 700.000 Zuschauer hatte, gibt es jetzt auch in der deutschen Fassung. Fazit: Der ganze angebliche Terror ist ein Krieg der Eliten gegen die Völker. Die Terrorbanden sind lediglich ihre Waffe. Vollkommene Destabilisierung, Angst, Verzweiflung und Chaos ist das Ziel, um eine totalitäre Regierung der globalen Eliten zu installieren. Der Haß, der gegen Muslime im Allgemeinen geschürt werden soll ist ebenfalls ein Mittel. Opfer dieses Krieges sind die einfachen Menschen, die Bürger und auch die Flüchtlinge und Migranten, die ebenfalls als Waffe eingesetzt und verheizt werden, sagt Gearoid O’Colmain in diesem Video.

 

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/20/ermittler-isis-schleust-gezielt-leute-in-den-schengen-raum/

Ermittler: ISIS schleust gezielt Leute in den Schengen-Raum

Die Terror-Miliz ISIS verwendet offenbar echte Reisepässe von gefallene syrischen Soldaten, um Leute damit in den Schengen-Raum zu schicken. Das gaben französische Ermittler bekannt. Sie hatten einen solchen Pass bei einer Registrierung in Griechenland entdeckt, mit dem ein Terrorist über eine Insel eingereist war.

Der IS entwendet offenbar gefallenen syrischen Soldaten ihren Pass. (Foto: dpa)

Der IS entwendet offenbar gefallenen syrischen Soldaten ihren Pass. (Foto: dpa)

Zwei der Pariser Selbstmordattentäter sind nach Erkenntnissen der Pariser Staatsanwaltschaft am 3. Oktober zusammen auf der griechischen Insel Leros kontrolliert worden. Dies ist offenbar gängige Praxis, wenn man den französischen Ermittlern Glauben schenken kann: AFP berichtet von französischen Ermittlerkreisen, aus denen die Agentur erfahren habe, die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verfüge über „authentische ungenutzte Reisepässe“. Diese würden eingesetzt, um gezielt Menschen in den europäischen Schengen-Raum einzuschleusen.

Der Nachweis für den zweiten Attentäter sei mit Hilfe der Fingerabdrücke gelungen, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitagabend mit. Bereits Anfang der Woche war ebenfalls durch einen Abgleich der Fingerabdrücke der Nachweis gelungen, dass ein anderer Attentäter am 3. Oktober auf Leros kontrolliert wurde. Die Ermittler konnten mit den Fingerabdrücken lediglich belegen, dass die beiden Attentäter in Leros kontrolliert wurden. Nicht geklärt ist ihre Identität.

Der Attentäter, der sich am 13. November um 21.30 Uhr am Eingang H zum Stade de France in die Luft sprengte, trug nach Angaben aus Ermittlerkreisen einen syrischen Pass auf den Namen Mohammad al-Mahmod bei sich. Der zweite Attentäter, der sich um 21.20 Uhr am Eingang D des Stadions in die Luft sprengte, hatte einen syrischen Pass mit dem Namen Ahmad al-Mohammad. Dieser Pass gehört zu einem syrischen Soldaten der Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad, der vor mehreren Monaten getötet wurde.

 

http://www.neopresse.com/europa/europaeische-union-innere-sicherheit-hat-keine-eile/

Europäische Union – Innere Sicherheit hat keine Eile

Dreimännige Fußstreife der Compagnies Républicaines de Sécurité (Frankreich) // Nicolas Bouillon // CC BY-SA 3.0

Dreimännige Fußstreife der Compagnies Républicaines de Sécurité (Frankreich) // Nicolas Bouillon // CC BY-SA 3.0

Bei Euro- und Flüchtlingskrise musste alles ganz schnell gehen. Über Nacht, ohne die üblichen EU-Prozeduren, wurden neue Hilfen und Regeln aus dem Boden gestanzt. Doch beim Kampf gegen den Terror lässt sich Brüssel viel Zeit.

Zwar legte die EU-Kommission heute einen Entwurf gegen den illegalen Waffenhandel vor – offenbar eine Reaktion auf den Terror von Paris. Doch das wäre schon im Januar, nach Charlie Hebdo, fällig gewesen.

Denn Europa hat ein Problem mit Feuerwaffen,wie der Blog „Netzpolitik“ belegt. Es gibt sogar Hinweise, wonach Sturmgewehre aus Beständen der ehemaligen DDR bei dem Anschlag auf Charlie Hebdo genutzt wurde!

 

Zudem soll der Entwurf im normalen EU-Verfahren angenommen werden – das dürfte bis Sommer 2016 dauern. Danach dürfen wir noch auf die Umsetzung in nationales Recht warten.

Auch das Sicherheitspaket, an dem die EU seit April arbeitet, kommt kaum voran. Das geplante Anti-Terror-Zentrum startet frühestens im Januar, der Kampf gegen Geldwäsche stockt.

Und zum Sicherheitsrisiko Belgien fällt der EU-Kommission immer noch nichts ein. Dabei gilt Brüssel, der Sitz der EU-Behörde, mittlerweile als Drehscheibe des europäischen Terrors.

Trotz des Horrors in Paris will die EU-Kommission an ihrem Kurs festhalten. An der Flüchtlingspolitik soll sich gar nichts ändern, auch an Schengen und der Reisefreiheit hält Brüssel fest.

„Es ist nicht angebracht, die gesamte EU-Flüchtlingspolitik in Frage zu stellen,“ sagte Kommissionschef Juncker. Schließlich würden die Flüchtlinge ja vor Terror wie in Paris fliehen.

Ja, hat Juncker denn immer noch nicht verstanden, was da passiert ist? Der Terror hat das Herz Europas getroffen, neben Paris  ist auch die EU-Kapitale Brüssel verwickelt.

Zudem ist mindestens ein mutmasslicher Terrorist über die Türkei und Griechenland eingereist. Offenbar reicht es nicht, die Menschen zu registrieren, die Kontrolle muss verschärft werden.

Das schließt natürlich auch Grenzkontrollen ein, Belgien hat damit bereits an der Grenze zu Frankreich begonnen. Auch die deutsch-französische Grenze muss besser gesichert werden.

 

http://www.neopresse.com/europa/stern-kamen-zwei-attentaeter-als-fluechtlinge-getarnt-nach-europa/

Stern: Kamen zwei Attentäter als Flüchtlinge getarnt nach Europa?

Flüchtlingsboot im Mittelmeer (Symbolfoto) // Noborder Network // CC BY 2.0

Flüchtlingsboot im Mittelmeer (Symbolfoto) // Noborder Network // CC BY 2.0

Der STERN behauptete in dem Artikel „Kamen zwei Attentäter als Flüchtlinge getarnt nach Europa?“ vom 15. November 2015, dass erste Spuren darauf hindeuten, dass zwei der Terroristen den Flüchtlingsstrom nutzten, um nach Frankreich zu gelangen.

Wie der STERN berichtet seien einige der Attentäter von Paris über Griechenland nach Europa gekommen:

„Zwei der Attentäter von Paris sind womöglich als Flüchtlinge getarnt über Griechenland nach Europa eingereist. Der Eigentümer eines syrischen Passes, der bei einem der toten Attentäter gefunden worden sei, sei Anfang Oktober über die Insel Leros in die Europäische Union gekommen, teilte die Regierung in Athen mit.“

Der STERN berichtet weiter, dass dem jungen Mann, der in einer Gruppe von 69 Flüchtlingen einreiste, laut Polizeikreisen an der Grenze Fingerabdrücke genommen wurden. Ein weiterer Attentäter sei vermutlich ebenfalls über die Flüchtlingsroute, welche durch die Türkei und Griechenland führt, nach Europa gekommen.

Der Verdacht scheint nach zahlreichen weiteren Medienberichten begründet. Die Fingerabdrücke auf dem in Paris in der Nähe eines Attentäters gefundenen gefälschten syrischen Reisepasses sollen ident sein mit den Fingerabdrücken die bei der Einreise abgenommen wurden. In Regierungskreisen besteht die Befürchtung, dass sich bei Bestätigung des Verdachts die Diskussion um die aktuelle Flüchtlingskrise deutlich verschärfen könnte.

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, sagte am 14. November in einem DWN-Interview: „Wir bekommen nahezu wöchentlich Hinweise darauf, dass unter den Flüchtlingen auch Personen sein könnten, die über Erfahrung mit Waffen verfügen oder mit einem Kampfauftrag nach Deutschland kommen.“

Zudem gäbe es auch gezielte Anwerbungen von Flüchtlingen durch Islamisten in Deutschland: „Wir stellen fest, dass Islamisten in Aufnahmeeinrichtungen gezielt Kontakte mit Flüchtlingen aufnehmen.“

 

http://www.neopresse.com/europa/pariser-anschlaege-die-frage-nach-dem-cui-bono/

Pariser Anschläge – Die Frage nach dem Cui bono

Foto: Symbolbild - Terror Háza Múzeum / Daniel Rubio / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Foto: Symbolbild – Terror Háza Múzeum / Daniel Rubio / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Eines vorweg: Meine Anteilnahme und mein Mitgefühl gilt den Opfern und Angehörigen des Anschlags am vergangenen Freitag.

Wieder einmal mussten unschuldige Menschen für eine Politik sterben, die sie nicht zu verantworten haben, die sie maximal durch den Versuch des Protests hätten ändern können. Wieder einmal müssen unschuldige Menschen leiden, die von den Politdarstellern in die erste Reihe gestellt wurden, während sie sich selbst hinter Schutzmauern und ganzen Bodyguard-Trupps verschanzen – wohlwissend dass sie nie die Opfer ihrer eigenen menschenverachtenden Politik sein werden.

Bei Ereignissen wie den Anschlägen in Paris ist die erste Frage, die von Politdarstellern und Hochleistungspresse gleichermaßen gestellt wird, die Frage nach den Tätern. Wie bei anderen Vorfällen auch wussten beide Gruppen sofort wer die Täter waren. Im konkreten Fall der Islamische Staat. (Fast) Nie wird – insbesondere in der Hochleistungspresse – die Frage nach dem Cui bono gestellt oder dem einst klassischen investigativen Ansatz ‚Folge dem Geld‘ nachgegangen.

Ob Paris ein weiterer Fall einer False Flag Operation ist bzw. bewusst zugelassen wurde (woran ich persönlich eher glaube, ggf. inklusive Unterstützung durch westliche Geheimdienste – aber das ist nur meine persönliche Einschätzung; „Let It Happen on Purpose“), mag jeder ob nachfolgender Informationen (und das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen was zu Irritation führen muss, ob der offiziellen Berichterstattung), die wir im Mainstream nicht so sehen, selbst entscheiden:

Doch zurück zur Frage nach dem Cui bono

Der Islamische Staat als Geschöpf des Westens war Teil des US-geplanten Regime Change in Syrien. Nicht nur, dass IS durch die Proxies Saudi-Arabien und Katar finanziert wurde, so gab auch der ehemalige Chef des US-Geheimdienstes Defense Intelligence Agency (DIA) Michael Flynn zu, dass die USA die Entstehung des IS bewusst zugelassen haben, um IS gegen Assad in Stellung zu bringen.

Nachdem Russland in kurzer Zeit das erreichte, was die USA – nun mag jeder selbst entscheiden, ob bewusst oder aufgrund von Unfähigkeit – in über einem Jahr nicht „hinbekam“, nämlich die gezielte Schwächung des Islamischen Staates, durften in Washington die Alarmglocken angegangen sein. Wie kann man das eigene „Baby“ IS vor den Luftangriffen Russlands schützen? Zumal man im Gegensatz zu Moskau keinerlei Mandat der syrischen Regierung hat, auf dem hoheitlichen Gebiet Syriens aktiv zu werden. Keine 48 Stunden nach den Anschlägen von Paris liess die französische Regierung das Gebiet um Al-Rakka angreifen, das als IS-Hochburg gilt. Jenes Al-Rakka, das jedoch bereits vor über einer Woche von russischen Militärjets schwer getroffen wurde (und somit wohl eher leere IS-Gebäude usw. durch Frankreich bombardiert wurden), so dass sich die IS selbst in Al-Rakka nicht mehr so frei wie zuvor bewegen kann:

Früher befanden sich im Zentrum von Al-Rakka und um die Stadt herum ständige Kontrollpunkte des IS. Doch vor zwei Tagen haben die Dschihadisten sie abgebaut. Die Kämpfer können sich jetzt nicht mehr ruhig durch das Stadtzentrum mit Waffen bewegen. Sie sind gezwungen, Schleier anzulegen und die Waffen in deren Falten zu verstecken, damit sie nicht identifiziert werden.

Paris selbst sieht in den den Anschlägen vom vergangenen Freitag den Rechtfertigungsgrund nun in Syrien militärisch vorgehen zu dürfen. Auch ein Großteil der Bevölkerung Frankreichs, wie auch wohl in den meisten anderen westlichen Ländern, dürfte damit d’accord gehen.  Ein (zwar falscher, aber nichtsdestotrotz für viele „annehmbarer“) Legitimationsgrund, der bislang dem Angriffsbündnis NATO fehlte. Mit den Pariser Anschlägen scheint einmal mehr die Stimmung in Richtung Pro-Krieg bzw. Pro-Kriegsbeteiligung in Syrien gekippt zu sein.

Wieder einmal scheint niemand die Zusammenhänge erkennen zu wollen, die doch so offensichtlich sind. Syrien schien aufgrund der Unterstützung Russlands drauf und dran zu sein den IS massiv zu schwächen bzw. zurückzudrängen. Den NATO-Mitgliedern fehlte ein Grund, um selbst in Syrien aktiv zu werden und somit Russlands zunehmendes Gewicht in der Region wieder auf ein ihnen genehmes „Normalmass“ zurecht zu stutzen. Mit den Anschlägen scheint dieser in den Augen der westlichen Regierungen und der NATO gegeben zu sein. Die NATO erhielt damit quasi den Vorwand, um in Syrien eingreifen zu können. Etwas, das selbst die Giftgasangriffe, die man seitens des Westens Assads in die Schuhe schieben wollte und doch von der eigenen Seite durchgeführt wurden, nicht erreichten.

Mit dem direkten Eingreifen Frankreichs und der USA (und wohl in Kürze auch anderer Länder wie England oder Belgien) hat der – und dies fällt mir wahrlich nicht leicht zu schreiben – Dritte Weltkrieg begonnen. Analog zu 9/11 bzw. dem Angriffskrieg gegen Afghanistan wird ein Land ohne Kriegserklärung angegriffen, obwohl die Täter nicht aus dem angegriffenen Land stammen (9/11 Afghanistan, Paris Belgien). Doch diesesmal ist Russland nicht auf der Seite der NATO/USA, sondern verfolgt konträre eigene Interessen. Ein Aufeinanderprallen dieser unterschiedlichen Interessen in Form einer direkten Konfrontation ist nur noch eine Frage der Zeit. Zusätzlich sollte man nicht vergessen, dass – ebenfalls analog zu 9/11 – die Pariser Anschläge als Auslöser für den Bündnisfall gewertet werden können. Artikel 5 des NATO-Vertrags besagt:

Die Parteien vereinbaren, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird; sie vereinbaren daher, dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten.

Von jedem bewaffneten Angriff und allen daraufhin getroffenen Gegenmaßnahmen ist unverzüglich dem Sicherheitsrat Mitteilung zu machen. Die Maßnahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten.

– Der Nordatlantikvertrag: Washington DC, 4. April 1949

Jetzt, da sowohl Franzosen und US-Amerikaner ihr „Mandat“ für Syrien bekommen haben, dürfte der Luftraum über Syrien „ziemlich eng werden“. Ein Luftraum, den bislang Russland beherrscht und den die NATO den Russen streitig machen muss, wenn sie ihr eigenen Geschöpf der IS am „Leben erhalten will“ und somit ihre eigenen Interessen in der Region. Dank der emotionalen Geschehnisse in Paris hat der Westen wieder „den Stiefel in der syrischen Tür“. Liegt hierin etwa die Beantwortung nach dem Cui bono?

Schlussbemerkung: Ich bin mir bewusst, dass meine Schlussfolgerungen und Aussagen zu einer kontroversen Diskussion führen werden. Das sollen sie auch. Denn die uns von der Hochleistungspresse vorgekauten Analysen, Meinungen und Abläufe bedürfen genauso des Hinterfragens, wie die meinigen. Ich freue mich auf einen angeregten Diskurs.

 

 

 

….„ISIS“ – „Islamischer Staat“ – Zitat:  Islamismus-Experte „Yassin Musharbash“: „Diese Leute hängen nicht einer Religion, sondern einer Ideologie an der Ideologie des Dschihadismus.“ Der Dschihadismus sei eine politische Weltanschauung, verknüpft mit mörderischen, brutalen Handlungsanweisungen, mit dem Endziel, die restliche Welt zu unterwerfen.……

 

klagemauer-tv – Terroranschläge in Paris – Was beachtet werden muss 16.11.2015

Am späten Abend des 13. Novembers 2015 wurde die französische Hauptstadt von einer beispiellosen Anschlagsserie erschüttert. Nach bisherigen Informationen starben 132 Menschen. 352 wurden verletzt, davon 99 schwer. Sechs Mal schlugen die Attentäter in offenbar koordinierten Anschlägen zu, innerhalb von 33 Minuten. Drei Terrorkommandos hatten nahezu gleichzeitig zugeschlagen: Sie schossen wahllos auf Menschen und sprengten sich in die Luft. Der Terror begann kurz nach 21 Uhr vor dem Fußballstadion „Stade de France“, wo am Freitagabend Frankreich und Deutschland gegeneinander spielten. Während des Spiels sprengten sich zwei Selbstmordattentäter vor dem Stadion in die Luft. Ermittler berichten von vier Toten, darunter drei Terroristen. Wenig später wurde die Konzerthalle „Bataclan“ angegriffen, wo zu diesem Zeitpunkt die US-Band «Eagles of Death Metal» spielte. Wie die „Badische Zeitung“ berichtete, stürmten mindestens vier Attentäter den Saal, als die Band den Song „Kiss The Devil“, zu Deutsch „Küss den Teufel“, spielten. Rund hundert Menschen wurden getötet. Nur 2 Monate zuvor verkauften die jüdischen Eigentümer das „Bataclan Theater“ und emigrierten nach Israel. Weitere Menschen starben an vier anderen Orten – belebten Cafés und Bars – in unmittelbarer Nähe des „Bataclan Konzertsaals“. Sieben Terroristen seien tot, sagte Staatsanwalt François Molins. Bislang wurde ein Angreifer als Franzose identifiziert. Eine weitere Spur führt nach Belgien, wo nach möglichen Komplizen gefahndet wird. Zudem hieß es aus Polizeikreisen, nahe einer der Leichen sei ein syrischer Pass gefunden worden. Experten weisen darauf hin, dass der Pass gestohlen, gefälscht oder gekauft sein könnte. In einer am Samstag im Internet veröffentlichten Erklärung der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) heißt es, «Brüder mit Sprengstoffgürteln und Sturmgewehren» hätten den «gesegneten Angriff» verübt. Die Angriffsziele seien «bewusst im Herzen von Paris ausgewählt» worden, hieß es mit indirektem Verweis auf die französischen Luftangriffe auf den IS in Syrien und im Irak. Soweit die wichtigsten Fakten zusammengefasst. Über weitere Hintergründe kann zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert werden. Im Folgenden greift Klagemauer.tv einige grundlegende Überlegungen auf, die im Zusammenhang mit sogenannten „islamistischenTerroranschlägen bedacht werden müssen. 1. Der Journalist und Islamismus-Experte Yassin Musharbash sagte klar, dass die Terroranschläge – obwohl sich die angeblichen Terroristen auf den Islam berufen – nichts mit dem Islam zu tun haben. Zitat Musharbash: „Diese Leute hängen nicht einer Religion, sondern einer Ideologie an der Ideologie des Dschihadismus.“ Der Dschihadismus sei eine politische Weltanschauung, verknüpft mit mörderischen, brutalen Handlungsanweisungen, mit dem Endziel, die restliche Welt zu unterwerfen. Jedoch sei der Dschihadismus nicht mit dem praktizierten Islam als Religion zu verwechseln, so Musharbash. Zu den dschihadistischen Gruppierungen zählen u.a. der „Islamische Staat“ (IS), die „al-Qaida“, die „al-Nusra-Front“ sowie Boko Haram. 2. Gilt es zu bedenken, wie der radikale Dschihadismus überhaupt entstanden ist: Der kanadische Professor der Wirtschaftswissenschaften Michel Evgenij Chossudovsky schrieb dazu in einem Aufsatz im Jahr 2007, dass bekannt und dokumentiert sei, dass das „Islamische Terrornetzwerk“ eine Schöpfung des US-Geheimdienstapparates sei. Der „islamische Dschihad“ – oder der sogenannte „heilige Krieg“ gegen die Sowjets – wurde ein faktischer Bestandteil der Machenschaften der CIA im Krieg Afghanistans gegen die Sowjetunion im Jahr 1979. Er wurde durch die USA und Saudi-Arabien vorangetrieben. Etwa 35.000 muslimische Extremisten aus 40 islamischen Staaten hätten sich am Krieg Afghanistans gegen die Sowjetunion beteiligt. Im einem Interview mit dem Nachrichtensender „FOX-News“ sagte General Wesley Clark, ehemaliger NATO-Oberbefehlshaber in Europa, Zitat: „Wir, die Vereinigten Staaten, benutzten den radikalen Islam, um die Sowjets in Afghanistan zu bekämpfen. Wir baten die Saudis, das Geld beizuschaffen. Sie taten es.” Der radikale Islam werde für geostrategische Interessen benutzt, so Clark. 3. Gilt es weiter zu beachten, dass auch neuere, aus dem radikalen Dschihadismus herausgewachsene Gruppierungen, wie der Islamische Staat (IS), Produkte amerikanischer Politik seien. Dies sagte der Nahostexperte Michael Lüders am 10. September in einer Talkshow des deutschen TV-Senders Phoenix. Ein bisher geheimes US-Dokument belegt zudem, dass die USA, die Türkei und die Golfstaaten den „Islamischen Staat“ bewusst gefördert haben, um die syrische Regierung unter Druck zu setzen und den Einfluss des Irans einzudämmen. „Judicial Watch“, eine US-amerikanische Organisation die gemäß eigenen Angaben sicherstelle, dass politische sowie juristische Behörden ihre Machtbefugnisse nicht missbrauchen, hatte am 18. Mai 2015 die Veröffentlichung dieser vorher geheimen Dokumente vor Gericht erstritten. Demzufolge werde der IS für politische Zwecke der USA und anderer Staaten instrumentalisiert. In Hinsicht nun auf die Entstehung und Instrumentalisierung radikaler „islamistischer“ Terrorgruppen muss auch bei den neusten Terroranschlägen in Paris die Frage gestellt werden, ob es sich hierbei um eine Instrumentalisierung des IS handeln könnte, oder ob der IS eigenständig gegen die Interessen anderer gehandelt hat, oder sogar beides? Derzeit kann diese Frage nicht beantwortet werden. Doch können die weitere Entwicklung und politischen Konsequenzen aus diesem Blickwinkel beobachtet und analysiert werden. Für eine Instrumentalisierung des IS spricht, wenn wie bei 9/11 die Überwachungsstrukturen im eigenen Land zu Lasten der Bürger vehement verschärft werden. So z.B. wurde kurz nach 9/11 der „USA PATRIOT Act“ – ein US-amerikanisches Bundesgesetz – verabschiedet, welches Einschränkung der amerikanischen Bürgerrechte in größerem Maße mit sich bringt, wie Abhörrechte, Hausdurchsuchungen, Einsicht in die finanziellen Daten von Bankkunden, usw. Auch wurde 9/11 instrumentalisiert, indem Angriffskriege in Afghanistan und im Irak geführt wurden. Diese haben den Terrorismus bewiesenermaßen nicht beseitigt, jedoch wurden Tausende von Zivilisten getötet und die Infrastruktur der jeweiligen Länder zerstört. Die Frage ist nun auch, ob die Terroranschläge in Paris instrumentalisiert werden, um den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu bekämpfen und zu beseitigen. Auf der anderen Seite muss beobachtet werden, ob das Problem der Terrorbedrohung durch den IS nun wirklich entschlossen angegangen und die Terrorgruppe niedergeschlagen wird – auch wenn es eine Kooperation mit Russland und Bashar al-Assad voraussetzen würde. Dass die von den USA geführte Koalition gegen den IS bislang eher ein Vorwand war, um Bashar al-Assad und seine Regierung zu schwächen und zu beseitigen, liegt auf der Hand. Wurde doch der IS während über einem Jahr kaum merklich geschwächt. Details dazu sehen Sie in eingeblendeter Sendung (www.kla.tv/6568). Demgegenüber schienen es die französischen Luftstreitkräfte, die Ende September 2015 erstmals Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien geflogen hatten, konsequenter anzugehen. Wie der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am 9. November mitteilte, haben französische Militärflugzeuge Ölanlagen der Terrororganisation Islamischer Staat im Osten Syriens zerstört. Dies wäre eine mögliche Erklärung für einen Racheakt des IS in Paris. Beobachten Sie die Entwicklung der Pariser Terroranschläge aus diesen Gesichtspunkten. Für allfällige Hinweise, die für oder gegen eine Instrumentalisierung sprechen, sind wir Ihnen dankbar. Auf Wiedersehen.

„Gerhard Wisnewski“  – „Krieg der Kulturen“- „Clash of Civilizations“- Samuel Huntington

http://www.kla.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=6385&id=7153

klagemauer-tv – Terroranschläge in Paris und der „Kampf der Kulturen“ (Interview mit Gerhard Wisnewski) 19.11.2015

Die Terroranschläge in Paris vom vergangenen 13. November, 9/11 oder das Attentat auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 – all diese Terroranschläge werden dem radikalen Islam zugeschoben. Doch sind diese Terroranschläge, die dem Islam oder deren extremistischen Gruppierungen zugeschrieben werden, wirklich auf den Islam zurückzuführen? Oder wird dieser sogar für andere Ziele missbraucht? Aufschluss auf diese Frage gibt der deutsche Buch- und Filmautor Gerhard Wisnewski. In einem Interview, welches das deutsche Programm des iranischen Radio IRIB am 7. Januar 2015 mit ihm führte, zeigte Wisnewski die Hintergründe zu den Terroranschlägen am 11. September 2001 in New York und zu den aktuell zunehmenden Anti-Islam-Protesten auf. Aus aktuellem Anlass der Terroranschläge in Paris – über die wir in eingeblendeten Sendungen berichteten– als Gegenstimme zu der offiziellen Meinung, sendet Klagemauer.tv das gut 10-minütige Interview Wisnewskis, das an seiner Aktualität nichts eingebüßt hat. Es folgt das Interview mit Herrn Wisnewski: IRIB: Herr Wisnewski, am 11. September 2001 hielt die Welt den Atem an. Wenige Ereignisse haben die Welt so erschüttert wie jene am 11. September 2001. Seitdem beobachten wir, dass ein Krieg den nächsten jagt und ein Konflikt auf den nächsten folgt. Fast das Ganze spielt sich leider Gottes in unserer Region, also in der Nahostregion, ab. Wie würden Sie die Welt nach dem 11. September 2001 beschreiben? Wisnewski: Ja, das heißt, die Welt nach dem 11. September 2001 ist ja eigentlich das Ergebnis einer Prophezeiung, oder eigentlich: genauer müsste man sagen, einer Planung gewesen. Oder sie ist heute immer noch das Resultat einer Planung, nämlich von einigen Politik- und Strategie-Experten rund um das Pentagon, das National Security Council in den USA und rund um die sogenannten Neokons, die den »Krieg der Kulturen« schon geplant haben etwa Anfang der 90er Jahre als Ablösung für den Ost-West-Konflikt – denn es war ja ganz klar, der Ost-West-Konflikt hatte für den Westen auch ganz große Vorteile: für die Rüstungsindustrie, für die Politiker, sie konnten das Volk unter Spannung halten. Also, sie brauchten einfach einen Feind, und daher hat man statt des Ost-West-Konflikts Anfang der 90er Jahre, den sogenannten „Krieg der Kulturen“ geplant. Wobei immer gesagt wird, ja, dieser „Krieg der Kulturen“ oder der „Clash of Civilizations“, sei ja nicht geplant, sondern vorausgesagt worden von diesem berühmten Politikprofessor Samuel Huntington, der dieses Buch geschrieben hat, „ Clash of Civilizations“, 1996. Und das Ganze hatte er aber schon drei Jahre vorher konzipiert, in einer Zeitschrift namens „Foreign Affairs“ in den USA – den „Clash of Civilizations“. Aber: Dieser Huntington war nicht nur ein, oder überhaupt nicht ein Prophet, sondern eigentlich ein Planer, ein strategischer Planer, ein politischer Planer und ein Kriegsplaner. Man findet ihn zum Beispiel als Koordinator des Weißen Hauses für Sicherheitsplanung in der Regierung Carters, er ist also ein klarer Planer gewesen und nicht irgendein Politikwissenschaftler. Das, was jetzt aufblüht bei Ihnen, im Nahen Osten, weltweit, aber sogar auch bei uns in Deutschland mit diesen ganzen Anti-Islam-Protesten, das was hier aufblüht ist die Saat, die Herr Huntington schon vor 20 Jahren gesät hat. IRIB: Herr Wisnewski, Sie sagten einige Male in Ihren Ausführungen, dass man Krieg brauchte! Wozu brauchte man überhaupt Krieg, oder wozu braucht man immer noch Krieg? Wisnewski: Also, der Krieg ist eigentlich das Lebenselixier für die globalen Eliten, die uns beherrschen – einmal aus finanziellen Gründen, also aufgrund der vielen Hundert Milliarden, die ein Krieg und deren Rüstung kostet. Der Krieg ist weiterhin nötig, um die Bevölkerung zu kontrollieren. Spannungen nach außen, Spannungen mit außenpolitischen Feinden, sind nötig, um die Bevölkerung zu kontrollieren, indem man der Bevölkerung klar macht, dass sie die politischen Eliten benötigt, sonst würde sie wehrlos den Feinden ausgeliefert sein. Und natürlich: Das allerwichtigste Motiv ist die „Expansion“. Auf westlicher Seite geht es jedenfalls um die Ausweitung der angloamerikanischen Weltherrschaft, und dieser Krieg wird nach Meinung dieser Leute erst zu Ende sein, wenn diese Weltherrschaft vollendet ist. IRIB: Herr Wisnewski, Sie haben noch etwas gesagt: Was sich in Deutschland derzeit abspielt, das heißt die Anti-Islam-Demonstrationen, hat auch damit zu tun. Wie wollen Sie dieses Verhältnis herstellen, also die Verbindung zwischen Huntington und den Anti-Islam-Protesten in Deutschland? Wisnewski: Ja, Huntington hat ja ganz klar gesagt, der Ost-West-Konflikt wird abgelöst durch einen Konflikt der Zivilisationen und Religionen, was man sich ja damals gar nicht vorstellen konnte. Mitte der 90er Jahre gab es in Europa praktisch keine Spannungen zwischen den Religionen, und das Ganze erschien vollkommen aus der Luft gegriffen. Aber genau das, was heute passiert, hat er vorhergesagt: den Konflikt zwischen den Religionen, der ja mittelalterlich erscheint. Man darf ja nicht vergessen: Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts, der wissenschaftlichen und technischen Aufklärung. Plötzlich kam da so ein Professor daher und behauptete, wir würden sozusagen wieder mittelalterliche Religionskonflikte bekommen. Und tatsächlich flammen die nun hier auf in Deutschland. In den letzten Tagen und Wochen gab es hier verstärkt Demonstrationen gegen den Islam und auf der anderen Seite auch Gegendemonstrationen. Da kann ich nur sagen: Da erfüllt sich eigentlich das Programm dieser strategischen Planer rund um Samuel Huntington. IRIB: Und wen sehen Sie da als Hintermänner? Wisnewski: Huntington hat sozusagen nur das Programm aufgestellt oder die Pseudotheorie geliefert und das wissenschaftlich verbrämt – diesen kommenden sogenannten Krieg oder Clash der Zivilisationen. Besorgt wird das Geschäft ja von Praktikern, von Technikern wie beispielsweise in den Geheimdiensten, wo also Bombenanschläge fabriziert werden der einen gegen die andere Seite und so der Hass zwischen den einzelnen Kulturen geschürt wird. Wir kennen ja diese Anschläge mit ungewissem Hintergrund, mit fragwürdigen Bekennerbriefen, die auf niemanden letztlich zurückführen. Da geht ganz viel auf das Konto der westlichen Geheimdienste, und das sind natürlich sozusagen die Handwerker oder Praktiker, die das dann in die Tat umsetzen und die so viel Hass schüren wollen, bis sozusagen irgendwann der Motor von selber läuft und der Krieg der Kulturen anspringt und von selber in Gang bleibt. IRIB: Herr Wisnewski, spielt hier auch Energie und Öl eine Rolle in dieser Überlegung? Wisnewski: Ja, auf jeden Fall. Denn das Ziel Islam beispielsweise ist ja sehr wichtig aus verschiedenen Gründen: aus religiösen Gründen, aus kulturellen Gründen. Man möchte diese Kultur weg haben, die sehr stark auf konservativen Werten beharrt wie der Familie. Und zum anderen möchte man natürlich auch an die Ressourcen heran, die sich in islamischen Ländern befinden, wie beispielsweise die ÖlRessourcen. Das heißt: Es ist ja immer so, dass solche strategischen Entwicklungen und solche strategischen Pläne multifunktional sind; man versucht immer, möglichst viele Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. IRIB: Herr Wisnewski, welche Schlussfolgerungen sind überhaupt möglich? Wisnewski: Ja – das ist ganz wichtig für uns zu wissen, damit wir hier nicht auf den falschen Zug aufspringen und uns benutzen lassen für irgendwelche Geostrategien von dubiosen geostrategischen Planern wie Huntington, den Neokons in den USA und so weiter. Man sollte sich schon überlegen, auch als Bürger hier in Deutschland, aber auch anderswo: Wem schließt man sich an und warum? Wer steckt dahinter? Wessen Geschäft besorgt eine bestimmte Bewegung überhaupt? Ist das wirklich so verlockend, wie es auf den ersten Blick aussieht, werden da wirklich meine Ängste und Sorgen aufgegriffen und ausgedrückt? Oder werde ich nicht doch nur zum willigen Werkzeug irgendeiner Geostrategie gemacht? Deswegen ist das schon sehr wichtig für jeden einzelnen Bürger, sich kurz zu überlegen, warum und wieso und wofür er auf die Straße geht. IRIB: Wohin sollen diese Gedanken letzten Endes führen? Wisnewski: Ich glaube – wenn Sie jetzt auf die Planungen von Huntington und anderen anspielen –, der Clash of Civilizations soll wirklich zum Religionskrieg und auch zum politischen Krieg ausarten, zwischen den westlichen Staaten beispielsweise und den islamischen Ländern. Sie wissen ja, dass schon ganz viele westliche Planer mit den Hufen scharren, bis sie endlich den Iran angreifen können. Man möchte diesen Konflikt weiter hochkochen; hier in Deutschland beobachten wir das zur Zeit, wie er hochkocht, und es wird dann möglicherweise zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen und zu chaotischen Verhältnissen. Möglicherweise werden die Gesellschaften dabei auseinander brechen und aufgespalten werden und erst mal im Chaos versinken. Wir haben diese Beispiele ja auch schon beobachtet in Nordafrika, wo solche Revolutionen – wenn es denn dazu ausartet – wo die dann enden: In einem „failed state“ – in einem chaotischen Staat, wo kein Recht und kein Gesetz mehr herrschen. Denn natürlich kann ab einem bestimmten Punkt solcher Konflikte die Stabilität des Staates bedroht sein. IRIB: Herr Wisnewski, als letzte Frage: Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, diesem Trend entgegenzuwirken? Wisnewski: Also, ich glaube, die wichtigste Möglichkeit ist immer, nach den Verursachern zu fragen. Wir haben ja hier jetzt in Deutschland – von vielen wird das jedenfalls so wahrgenommen – eine so- genannte Migrationskrise. Das heißt, eine Krise, die ausgelöst wird durch ganz viele Migranten, also Einwanderer, Asylsuchende und ähnliche, die nach Deutschland kommen, und das Wichtigste ist wirklich, nach dem Verursacherprinzip vorzugehen: nicht auf diese einzelnen Menschen loszugehen oder sie zu kritisieren, sondern wirklich zu fragen: Wer hat denn diese Migrationskrise überhaupt ausgelöst, wer schickt diese Leute auf die Reise, wer redet ihnen ein, dass es hier das Paradies auf Erden gibt, wer bringt sie nach Deutschland und übrigens auch in viele andere europäische Länder. Nach den Verursachern dieser Migrationskrise muss man mal fragen, denn auch die besorgen ja wieder das Geschäft des „Clash of Civilizations“. Wenn eine Gesellschaft beispielsweise von sehr vielen Einwanderern und Asylsuchenden aufgesucht wird, dann muss es ja zwangsläufig zu Konflikten kommen. Und daher ist das die interessante Frage: Wer sind die Verursacher dieser Migrationskrise? IRIB: Vielen Dank, Herr Wisnewski, für diese Einschätzung.

 

klagemauer-tv – „ANSCHLAG auf PARIS“ – „Wer profitiert vom ISLAM-TERROR“???!!!

Charlie Hebdo: Wer profitiert vom Islam-Terror? 21.01.2015

Was vor 25 Jahren noch undenkbar schien, ist Realität geworden: In Europa gibt es neue Spannungen zwischen den Religionen. Durch den Charlie Hebdo-Terroranschlag in Paris heizt sich die Stimmung gegen den Islam in unseren Ländern zunehmend auf und das ist gewollt. Zumindest behaupten das erfahrene Analysten wie der Nahost-Experte Christoph Hörstel oder der Bestseller-Autor Gerhard Wisnewski. Wisnewski hatte in einem Interview mit der iranischen Rundfunkgesellschaft IRIB -zufälligerweise 10 Minuten bevor der Terroranschlag in Paris stattfand- erklärt, von welchen Hintermännern der islamistische Terror als Ganzes vor etwa 25 Jahren kreiert wurde. Er erinnerte, dass Strategen rund um das US-Pentagon nach dem Ende des kalten Krieges ein Ersatz-Feindbild suchten. Die Sowjetunion war zerfallen, doch die US-Rüstungsindustrie und die Politiker brauchten einen neuen Gegner, um das Volk unter Spannung zu halten. Also schufen strategische Planer, wie der Politikprofessor Samuel Huntington, damals die Idee vom „Kampf der Kulturen“. Religiöser Terror wurde von ihnen zum Feindbild der Zukunft erklärt. Urplötzlich kam es dann 1993 zum ersten islamistischen Terroranschlag auf amerikanischem Boden überhaupt. Zuvor hatte man so etwas überhaupt nicht gekannt. Mit einem Bombenanschlag auf das damalige World-Trade-Center in New York war der neue Feind eindrücklich vorgestellt und spätestens seit 9/11 liefert er das Hauptargument für Kriege um Öl und Ressourcen in den islamistischen Ländern. Doch strategische Planer wie Huntington schlugen den Islam auch aus religiösen und kulturellen Gründen als „das neue Böse“ vor. Wisnewski erklärte es so: „Man möchte diese Kultur weg haben, die sehr stark auf konservativen Werten beharrt wie der Familie etc“ Im Zusammenhang mit dem Charlie Hebdo –Anschlag, weist Wisnewski nun zusätzlich auf zahlreiche Ungereimtheiten hin. Auch für den Nahost-Experten Christoph Hörstel gibt es kaum Zweifel daran, dass der Mordanschlag in Paris, ein von Geheimdiensten gemanagter Terroranschlag war. In einem brisanten Interview bei RT-Deutsch, welches wir im Anschluss ausstrahlen werden, führt er die Argumente dafür genauer aus. Es gilt derzeit darum generell sorgfältig zu sein, sich mit einschlägigen Schuldzuweisungen gegen den Islam zurückzuhalten und einen kühlen Kopf zu bewahren. Diejenigen, die in Wirklichkeit den Kampf der Kulturen schüren und davon profitieren, müssen entlarvt und angegangen werden. Ein Kampf der Kulturen nützt niemals dem Volk, sondern denjenigen, die es teilen und beherrschen wollen. Wisnewski warnt: „Ein gegen den Islam geeintes Europa ist exakt der Baustein für ein Weltreich von amerikanischen Gnaden, wie es den USA vorschwebt“. In diesem Sinne empfehlen wir Ihnen nun das Interview von RT-Deutsch mit Christoph Hörstel wärmstens. Guten Abend.