555GGG – „Smart City“ und „Digitalisierung“ – ein Angriff auf unsere Grund-RECHTE und unsere Gesundheit – – – – – Italienisches Gericht bestätigt Zusammenhang zwischen HANDY-Nutzung und GEHIRN-TUMOR ///// Kurswechsel: CDU will „Windräder in Wäldern“ //// TESLAs Wettlauf gegen die Fledermaus ///// Die MACHEN-SCHAFTEN des „WWFs““ /// „KLIMA-BULL-SHIT“ – – Die „4-Zehntel-Grad-Lüge““ des „James Hansen““ im Jahr 1988- – – „Fridays-for-Future-Pressesprecherin“ packt aus über „Zensur & Unterwanderung“

 

das Kinder-Verachtende REGIME: KÄMPFT an VORDERSTER FRONT mit der Chefin der „NGO„“  auch „Nicht-Regierungs-Organisation““ mit MIKRO-WELLEN-BESCHUSS  AUF die KINDER

siehe auch „555 GGG – KINDER werden im KLASSEN-ZIMMER BE-SCHOSSEN“

 

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1522

Mobilfunkstandard 5G: BUND fordert Ausbaustopp

BUND Hamburg übergibt über 6000 Unterschriften an das Bürgerbüro
Bild: Christian Schumacher

Pressemitteilung des BUND Hamburg, 12. Februar 2020

Der BUND Hamburg fordert den Ausbaustopp des 5G-Mobilfunknetzes in Hamburg. Dazu haben Mitglieder des BUND-Arbeitskreis Elektrosmog heute dem Bürgerbüro des Ersten Bürgermeisters Peter Tschentscher eine Petition mit über 6000 Unterschriften übergeben.

„Für uns ist klar: Der Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur mit 5G-Technologie darf nicht ohne Prüfung der Gesundheits- und Umweltverträglichkeit und nicht ohne die vorgeschriebene Technikfolgenabschätzung erfolgen. Der jetzt anlaufende Ausbau ohne eine solche Abschätzung widerspricht dem gesetzlich verankerten Vorsorgeprinzip“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

Bereits andere große europäische Städte wie Brüssel, Florenz und Genf, weitere Orte in Irland und über 100 Kommunen in Italien haben sich für einen 5G-Ausbaustopp ausgesprochen.

Hamburg ist eine der sechs Modellregionen, in denen der Ausbau besonders gefördert wird. „Die Erforschung von Folgen für Gesundheit und Umwelt muss vor dem Ausbau dieser Technologie von unabhängigen Instituten erfolgen und auf keinen Fall im laufenden Betrieb – in einem Feldversuch an Mensch und Umwelt,“ so Ellen Kruse, Sprecherin des BUND-Arbeitskreis Elektrosmog.

Der BUND Hamburg fordert den Senat und die Hamburger Bürgerschaft auf, ihre Verantwortung für die Gesundheit der ihr anvertrauten Bürger*innen und für die Umwelt ernst zu nehmen und den Ausbau des 5G-Netzes in der Region solange zu blockieren, bis die gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen ist. Der Schutz der Gesundheit und unserer Lebensgrundlagen muss klar Vorrang haben vor wirtschaftlichen Interessen.

 

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5555555GGGGGGG wird im „MAIN-STREAM“ „TOT-GE-SCHWIEGEN“

ZYNISMUS PUR: EU-BRÜSSEL PRO 5G – – – – – BRÜSSEL gegen 5G

„DIGITALES SONDER-MÜLL-und-RESSOURCEN- DESASTER“ auf bestimmte ZEIT

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1525

Stuttgart: Protest gegen Sendeanlagen für autonomes Fahren

170 Besucher bei Veranstaltung – Naturfreunde protestieren
Die Stuttgarter Zeitung meldet am 12.2.2020: „Startschuss für autonomes Fahren“. In den Stadtteilen Weilimdorf, Bad Cannstatt, Hofen, Zuffenhausen, Wangen, Hedelfingen und Obertürkheim sollen dafür die Ampelanlagen mit WLAN-Sendern ausgerüstet werden, die 500 Meter weit strahlen, um die Car-to-Car Kommunikation zu steuern. Das soll Millionen Euro kosten. Dagegen protestieren die Naturfreunde und die Besucher auf einer Veranstaltung im Forum 3, auf der Medienkritiker Andreas Neider, der Arzt Dr. Jörg Schmid und Peter Hensinger (diagnose:funk) Kurzvorträge hielten. Auf der Veranstaltung wurde mit 160 Stimmen ein Appell verabschiedet (s.u.).

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der NaturFreunde Stadtteilgruppe Sillenbuch Ostfildern am 15.02.2020 wurde folgende Resolution einstimmig verabschiedet. Wir bitten die Ortsgruppe sich dieser Resolution anzunehmen, mit ihrem neuen politischen Gewicht in Stuttgart, … und dies nach außen zu vertreten … Mit dieser Resolution soll auf diesen Missstand aufmerksam gemacht werden. Die viel propagierte Transparenz insbesondere bei solch weitreichenden Entscheidungen wurde wieder einmal mit Verachtung gestraft und der Politikverdrossenheit wieder ein Mosaikstein hinzugefügt.

5G, Smart City und Digitalisierung – ein Angriff auf unsere Grundrechte und unsere Gesundheit:

Gesundheitsschäden vorprogrammiert

„5G ist Russisch Roulette“so warnen nicht nur zwei hochrangige US-Radiologen in einem Brandbrief und weisen auf Untersuchungen mit besorgniserregenden Ergebnissen zu 5G hin. So können sich die Strahlungen über Hautdrüsen in den Organismus einkoppeln, mit unkalkulierbaren Risiken. Unglaublich viele Wissenschaftler fordern einen Ausbaustopp. Um die Daten aller Kommunikations- und Lebensvorgänge zu erfassen, sollen in Deutschland mehrere hunderttausend neue Mobilfunk-Sendeanlagen gebaut werden. In Kommunen könnte alle 100 Meter ein 5G-Sender installiert werden – für die Pläne der Autokonzerne zum autonomen Fahren und für die Erfassung von Millionen neuer Haushaltsgeräte, mit denen Einkauf, Kochen, Müllentsorgung und Ähnliches mehr per Internetsteuerung ermöglicht wird.

Die Umwelt ist durchsetzt mit gesundheitsschädlichen, elektromagnetischen Felder. Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen, Gefährdung der Fruchtbarkeit bis hin zum Krebsrisiko durch Mobilfunk sind als Folgen nachgewiesen.

Darum haben die Großstädte Brüssel und Genf 5G untersagt: „die Bevölkerung soll kein Versuchskaninchen für eine nicht ausgereifte Technologie sein“! Auch bei uns warnen Ärzte vor gesundheitlichen Schäden wie „Änderungen von Strukturen und Funktionen in Reproduktionssystemen (Fruchtbarkeit), Defizite beim Lernen und Erinnern, neurologische Störungen und negative Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden der Menschen.“

ABER, die Stadt Stuttgart schafft bereits Fakten und installiert in Weilimdorf sog. Roadside Units, diese Geräte haben einen GPS-Empfänger und Funkantennen und „fungieren als Bindeglied zwischen Fahrzeug und Infrastruktur. Das Fahrzeug funkt seine Position über WLAN an eine Roadside Unit, die wiederum Informationen über die Topographie der Kreuzung und über die Signalphasen der Ampel an das Fahrzeug zurücksendet.“ (Stuttgarter Amtsblatt, Nr.7, 13.2.2020, Aktuelles)

Überwachung für Alle und überall

Smart City, Smart Country, Smart Mobility, Smart Home, Smart School – alle Vorgänge der Gesellschaft sollen über Daten und Algorithmen gesteuert werden. Das Ziel: von jeder Person zu wissen, was sie tut und wo sie sich befindet. Dafür wird von allen BürgerInnen ein digitales Profil erstellt. Überwachungskameras mit Gesichtserkennung, Mikrofonen und Software zur Erkennung  des Verhaltens aller BürgerInnen werden unter dem Vorwand der Sicherheit installiert. Datenschutz und die Privatsphäre werden aufgehoben. Wie sich das auswirkt, ist derzeit in China zu beobachten, nicht nur durch den Coronavirus, sondern seit dem 1.1. 2020 ist ein „Wohlverhaltenssystem“ in Kraft, das Vergehen wie bei Rot über die Ampel gehen oder sonstige „Vergehen“ aufzeichnet, die „Kriminellen“ werden mit Photos auf Leinwänden angeprangert und erhalten Minuspunkte. Schöne, neue Welt – da ist Orwell nix dagegen!

Digitalisierung erzeugt mehr CO2 Emissionen

Durch 5G sollen laut EU pro Quadratkilometer 1 Million Geräte vernetzt werden: Millionen neue vernetzte Internet-Geräte für Smart Home, Millionen Autos für autonomes Fahren; Energiehunger und Gigantischer Ressourcenverbrauch. Auch das Internet hat einen Auspuff! Etwa 40 Großkraftwerke werden inzwischen benötigt, die allein für das Internet laufen. Jede Google-Suche, jede Online-Überweisung, jedes Instagram-Foto, jeder Facebook-Eintrag, braucht enorme Mengen von Speicherplatz, und die Datenspeicher brauchen enorme Mengen Energie. So muss zum Beispiel beim YouTube-Schauen auf dem Smartphone nicht nur der geringe Stromverbrauch des Geräts selbst berücksichtigt werden, sondern auch der bei seiner Produktion, Speicherung und Verbreitung (Rechenzentren). Hinzu kommt der Energie-Aufwand für die Entsorgung all dieser Technik nach dem Ende ihrer Nutzungsdauer, die immer kürzer wird. Der Nutzer braucht immer die gerade aktuellste Version! Der sich alljährlich wiederholende Run auf die neueste Smartphone Generation steht dafür als Beispiel. Für 2020 werden weltweit 52 Megatonnen ausrangiertem Elektroschrott prognostiziert, das entspricht einer Schrotthalde aller 46 Millionen Autos in Deutschland. Fast alle Rohstoffe werden unter menschen- und gesundheitsunwürdigen Arbeitsbedingungen gewonnen – auch durch Kinder, wie z. B. bei der Coltan-Produktion im Kongo. Aber auch bei der Entsorgung gibt es furchtbare Dinge in Unterentwickelten- und Schwellenländern die gerne ausgeblendet werden.

Wir fordern:

  1. Technikfolgenabschätzung ist Pflicht. Sie muss durch eine industrie- und regierungs- unabhängige Kommission unter Beteiligung bürgerschaftlicher Interessenverbände erfolgen. Ohne Bewertung der Forschungsergebnisse über die Wirkungen der 5G-Frequenzen auf Mensch, Tier und Natur darf 5G nicht eingeführt werden. Deshalb: Sofortiger Stopp der Roadside Units in Weilimdorf!
  2. Erhalt und Schaffung von funkfreien Gebieten für elektrohypersensible Menschen. Keine flächendeckende Überwachung der Bevölkerung! Das Recht, analog leben zu können, ohne digitale Überwachung ist ein Grundrecht.
  3. Die Breitbandnetze (Glasfaser) als Eigenwirtschaftsbetrieb müssen als Teil der Daseinsvorsorge von den Kommunen betrieben werden. Keine Vergabe von Infrastrukturprojekten an ein Monopol. Glasfasernetze bilden die Grundlage zur Umsetzung einer strahlungsarmen Mobilfunkversorgung.

Mehr Infos über 5G und eine PDF Liste der über 180 Wissenschaftler mit Warnungen auf: http://www.diagnose-funk.org Aktion „5G-Nee!“ Kinder & Mobilfunk, Schule, Erziehung: http://www.diagnose-media.de

Veranstaltung der Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart-West und des Forum 3, –  17. 2. 2020

                                                 DRINGENDER APPELL

Stopp den Ausbau des Mobilfunks durch WLAN und 5G in der Region für das autonome Fahren und das Internet der Dinge

An die Bürgermeister und Gemeinderäte der Region Stuttgart

Die Unterzeichnenden kritisieren scharf, dass die Stadt Stuttgart in Absprache mit der
Autoindustrie beginnt, die Infrastruktur für das autonome Fahren zu installieren. In den
Stadtteilen Weilimdorf, Bad Cannstatt, Hofen, Zuffenhausen, Wangen, Hedelfingen und
Obertürkheim sollen dafür die Ampelanlagen mit WLAN-Sendern ausgerüstet werden, die
500 Meter weit strahlen, um die Car-to-Car Kommunikation zu steuern. Das soll Millionen
Euro kosten. Die Stadt Stuttgart leitet damit eine Entwicklung für die ganze Region ein.

Wir stellen fest:

  • Es wurde keine Debatte mit uns Bürgern und im Stuttgarter Gemeinderat darüber geführt. Das autonome Auto ist kein Weg in eine intelligente, umweltfreundliche Mobilität. Das erklärte Ziel des autonomen, vernetzten Fahrens: „Die digitale Optimierung des Verkehrs soll nicht der Reduktion des Verkehrsaufkommens dienen, sondern die Voraussetzung für sein weiteres Anwachsen schaffen“ (LANGE, S / SANTORIUS,T 2018). Die Autoindustrie plant damit langfristig das Ende des ÖPNV.
  • Die WLAN-Strahlung ist gesundheitsschädlich, das ist durch Studien ausführlich nachgewiesen. Sind Daten über diese zusätzliche Elektrosmogbelastung vorhanden, wurde überprüft, wie sich die Strahlung der WLAN-Sender dieser Ampeln auf die Umgebung und die Wohnungen auswirken wird?
  • Wir fordern die Offenlegung aller Pläne für neue WLAN-, LTE- und 5G-Mobilfunksendeanlagen.
  • Wir fordern, dass in allen Kommunen Einwohnerversammlungen durchgeführt werden, in denen die Digitalisierungspläne offengelegt, die Standorte von neuen Sendeanlagen bekanntgegeben und ein ökologischer Fußabdruck der Digitalisierung und Daten zur Strahlenbelastung vorgelegt wird.
  • Wir weisen darauf hin, dass jetzt selbst der wissenschaftliche Dienst der EU in zwei Grundsatzpapieren für die Abgeordneten vor potentiellen Gesundheitsrisiken von 5G warnt. Kritisiert wird, dass 5G ohne Technikfolgenabschätzung eingeführt wird. Das zeigt, wie berechtigt die Proteste sind und deshalb eine Politik der Strahlenminimierung nach dem Vorsorgeprinzip in den Gemeinderäten beschlossen werden sollte.

Wir bitten die Gemeinderäte, sich mit den Risiken der Digitalisierung und der Smart City,
insbesondere durch 5G, auseinanderzusetzen und den Ausbau der 5G-Infrastruktur zu
stoppen, so wie es andere große europäische Städte bereits gemacht haben, z.B. Brüssel,
Florenz und Genf, über 100 Kommunen in Italien, darunter 9 in Südtirol, in Deutschland
bereits sechs Gemeinden in Bayern.

Wir fordern ein Umdenken zu einer Mobilität und einer Lebensweise, die sich an den
Bedürfnissen der Menschen, der Schonung unserer Erde und ihrer Geschöpfe orientiert
und nicht am Profit.

Sofortiger Stopp der WLAN-Roadside Units in Weilimdorf!

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https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1520

Italienisches Gericht bestätigt Zusammenhang zwischen Handynutzung und Gehirntumor

Pressemitteilung von diagnose:funk, 11.02.2020
Urteilsbegründung: „Zusammenhang eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich“

Stuttgart, 11.02.2020: Das Turiner Berufungsgericht bestätigt in seiner nun veröffentlichten Urteilsbegründung, dass der Hirntumor eines ehemaligen Mitarbeiters von Telecom Italia durch dessen berufliche Handy-Nutzung hervorgerufen wurde. Roberto Romeo hatte seine Klage gegen die italienische Berufsgenossenschaft INAIL bereits im Jahr 2017 in erster Instanz gewonnen, nun besteht für ihn Rechtssicherheit. Er leidet seit 2010 unter einem Akustikusneurinom (gutartiger Tumor des Hör- und Gleichgewichtsnervs, Hörnerv operativ entfernt). Er hatte 15 Jahre lang aus beruflichen Gründen täglich 3 bis 4 Stunden mit dem Handy telefoniert. Von der Verteidigung vorgebrachte Experten der industrienahen ICNIRP (Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung) wurden übrigens vom Turiner Gericht wegen Befangenheit abgelehnt.

„Das Turiner Berufungsgericht nimmt mit seinem Urteil die Gefahren ernst, die von Mobilfunk-Strahlung ausgehen“, sagt Jörn Gutbier, Vorsitzender der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk. „Wir brauchen dringend aktive Verbraucheraufklärung durch die Bundesregierung: Handy weg vom Ohr und raus aus der Hosentasche, ganz allgemein: Handy weg vom Körper! Wir brauchen außerdem Maßnahmen zur Strahlenminimierung: Wenn jeder Verbraucher sein Handy in den Flugmodus schaltet, funkt es nicht mehr dauerhaft und die Strahlenbelastung sinkt erheblich. Und schließlich muss die Politik das Vorsorgeprinzip anwenden: Beim Mobilfunkausbau – besonders bei 5G – muss staatlich verordnete Strahlenminimierung gelten. Für 5G brauchen wir außerdem eine unabhängige Technikfolgenabschätzung, vorher darf 5G nicht eingeführt werden! Wenn dann alle Geräte auch noch gesetzlich vorgeschrieben Netzwerkbuchsen haben, sind wir auf dem richtigen Weg in eine strahlungsarme, moderne, gesunde Gesellschaft.“

Das Turiner Berufungsgericht ist das sechste Gericht in Italien, das den Zusammenhang zwischen intensiver Handy-Nutzung und Krebsgeschwüren bestätigt. Auflistung aller 6 Gerichtsentscheidungen: https://childrenshealthdefense.org/news/six-italian-courts-have-ruled-that-cell-phones-cause-brain-tumors/

Akustikusneurinome sind auch bekannt als vestibuläre Schwannome, weil sie sich auf den Schwann-Zellen entwickeln, von denen die Nerven bedeckt sind. Auch die Ratten der international viel beachteten US-amerikanischen NTP-Studie entwickelten übrigens Schwannome: Die Tiere wurden mit Dosiswirkleistungen bestrahlt vergleichbar mit der Strahlung eines ans Ohr gehaltenen Handys.

Das Urteil im Original sowie in Übersetzung.

Weitere Hintergründe zum Thema: „Handystrahlung: Tumor als Berufskrankheit anerkannt“

 

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https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1523

Kein DigitalPakt in Überlingen

Stellungnahme des Arbeitskreises »DigitalPakt Schule« an der Freien Waldorfschule Überlingen
Der Arbeitskreis, in dem Vertreter der Eltern- und Lehrerschaft, der Systemadministrator der Schule und unsere Schulärztin mitwirkten, hat sich über drei Monate hinweg mit den Chancen und Möglichkeiten, den Risiken und Bedenken, die eine Beteiligung am DigitalPakt mit sich bringen, beschäftigt. Bei einer solchen Beteiligung würden Mittel in Höhe von insgesamt rund 384.000 Euro für die Einrichtung einer digitalen Infrastruktur an unserer Schule fließen.

Von Daniel Mylow, Februar 2020

Im Zuge der Beschäftigung mit dem Themenfeld und der anschließenden intensiven Auseinandersetzung sind die Mitglieder des Arbeitskreises einstimmig zu folgendem Ergebnis gelangt: Wir lehnen den DigitalPakt Schule ab. Wir empfehlen den zuständigen Gremien, die Mittel aus dem DigitalPakt für unsere Schule nicht abzurufen, weder aktuell noch in naher Zukunft.

Begründung:

Mit einer Zustimmung zum DigitalPakt würden wir uns in undurchschaubare Abhängigkeiten von Staat und Softwareunternehmen begeben, da wir nur aus einem sehr eingeschränkten Pool an Firmen mit entsprechend vorgegebenen Inhalten wählen könnten. Zudem ist nur das Gesamtpaket buchbar, das umfangreiche vertragliche Verpflichtungen beinhaltet. Die Finanzierung der Mittel ist in der Präambel des DigitalPakts nur bis 2024 gesichert. Was ist mit den Folgekosten? Mit kostspieligen Verträgen für Software, Wartung, Fortbildung sowie rasch veralteten Geräten?

Was die Anschaffung von sogenannten Endgeräten angeht, würden unserer Schule lediglich finanzielle Mittel in Höhe von maximal EUR 25.000 zustehen. Über diese Mittel verfügen wir aus eigenen Kräften, ohne uns in Abhängigkeiten zu begeben. Zudem sind diese Geräte ohne eine Einwilligung in das Gesamtpaket des DigitalPaktes nicht abrufbar. Der DigitalPakt soll

  • »verlässlich leistungsfähige digitale Bildungsumgebungen zur Verfügung stellen«
  • es ermöglichen, digitale Bildungsmedien systematisch über entsprechende Portale zu recherchieren und einzusetzen
  • die dafür notwendigen urheberrechtlichen Lizenzen für den Einsatz im Unterricht zur Verfügung stellen
  • sowie »Lehrkräfte für diesen Einsatz nachhaltig qualifizieren und sie bei der Integration digitaler Medien in Lehr- und Lernprozesse unterstützen«.

Uns fehlen dazu die medienpädagogischen Gesichtspunkte. Der Umgang mit digitalen Medien wird an keiner Stelle problematisiert. Wie viel Einfluss gewinnt der Staat, wenn digitale Lehr-Lern-Infrastrukturen wie Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Landesserver, Cloudangebote einzurichten sind, die auf Interoperabilität ausgerichtet sein müssen? Wollen wir wirklich soviel Einflussnahme auf unseren pädagogischen Alltag? Es gibt zahlreiche Studien, die eindeutig belegen, dass das Lernen am PC, vor allem im zu frühen Kindesalter, deutlich schlechtere Ergebnisse zeigt. In Ländern wie Südkorea oder Australien sind ähnliche Offensiven wie jetzt der DigitalPakt Schule gescheitert. Medienkompetenz geht anders. Wir wollen unsere Kinder zu medienmündigen Erwachsenen erziehen. Der DigitalPakt Schule bedingt eine vollständige Verkabelung der Schule, WLAN in allen Unterrichtsräumen und breitbandige Internetzugänge. Die gesundheitlichen Gefahren durch Strahlung werden nicht thematisiert. Die Gesundheit unserer Kinder ist uns jedoch ein ernsthaftes Anliegen. Selbstverständlich muss eine moderne Schule über entsprechende Zugänge verfügen. Wir möchten aber gerne selbst darüber entscheiden, wann und wo wir wem in welchem Kontext entsprechende Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Wir sind in puncto digitaler Infrastruktur sowie medialer Versorgung als Schule gut aufgestellt. Die mit dem Pakt verbundenen Auflagen sind es nicht wert, sich ohne Not in schwer zu durchschauende Abhängigkeiten zu begeben. In finanzieller Hinsicht ist hier auch die Suche nach alternativen Geldgebern denkbar. Durch ihre Handlungsorientierung, ihren Weltbezug, ihr ganzheitliches Lernen und die große Bedeutung der Entwicklung der sozialen Fähigkeiten in der Klassengemeinschaft befähigt die Waldorfpädagogik die Schüler, ihren eigenen Weg in die Welt zu finden. An Stelle von vorgegebenen digitalisierten Lernmustern benötigen wir offene und freilassende Erfahrungsräume, die ihnen eigene Sinnstiftungen ermöglichen.

Wir halten den DigitalPakt Schule für unsere Schule für ungeeignet, widersprechen die Vereinbarungen und Bedingungen des Pakts doch fundamental den Grundsätzen unserer Pädagogik. Der DigitalPakt Schule stellt einen Frontalangriff auf unsere Erfahrungsfähigkeit, unseren Wirklichkeitssinn sowie das autonome Denken dar.

Wir haben jedoch, das ist uns bewusst, eine moralisch-pädagogische Verantwortung für das digitale Zeitalter. Wir wollen digital nicht im Abseits stehen. Die Vermittlung von digitalen Kompetenzen muss künftig zu unserer pädagogischen Ausrichtung gehören. Dafür wollen wir noch in diesem Schuljahr als Kollegium gemeinsam mit Eltern und Schülern ein tragfähiges Medienkonzept für unsere Schule erarbeiten.

Hinweis: Der Bund der Freien Waldorfschulen hat ein Konzept für Medienpädagogik entwickelt. Die Waldorfschulen in Deutschland können anhand dieser Vorlage ihre Medienpädagogik aktiv gestalten. Im Kern des Konzeptes geht es darum, die Kinder zu medienmündigen Persönlichkeiten zu entwickeln. »Medienpädagogik an Waldorfschulen« ist als Printausgabe online für eine Schutzgebühr von 5,00 Euro bestellbar: www.waldorfschule.de. Die PDF-Ausgabe ist kostenfrei abrufbar: https://t1p.de/f9wt

Quelle: https://www.erziehungskunst.de/artikel/zeichen-der-zeit/kein-digitalpakt-in-ueberlingen/

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https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1521

Ärzte warnen vor Medienrisiken bei Kindern und Jugendlichen

Warum immer noch kein Aufschrei? Kinder vor digitalen Suchtgefahren schützen
Schon wieder melden sich Ärzte zu Wort: „Bis zum Schulbeginn sollen Kinder nur analog und nicht mit Hilfe digitaler Medien lernen und spielen“, schreibt die Suchtkommission der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und Verbände (DGKJP, BAG KJPP, BKJPP). So steht es in einem aktuellen Evidenzpapier, das im Januar erschienen ist. Weiter fordert die Kommission: Es müsse zur Pflicht für Entwickler medialer Angebote werden, „Möglichkeiten der elterlichen Kontrolle zu integrieren“, etwa bei den Nutzungszeiten. Außerdem heißt es ganz klar: „Suchtfördernde Verstärkungsmuster in Games müssen gesetzlich eingeschränkt werden.“ Denn die Ärzte sehen eine „Vielzahl von positiven Verstärkern“, um die Mediennutzung der Kinder zu intensivieren – etwa die „Entdeckung neuer Welten“.

„Damit benennen die Kollegen ganz klar Suchtmechanismen, die in digitale Medienangebote eingebaut sind, um schutzlose Kinder in Abhängigkeit zu bringen“, erklärt dazu der Kinder- und Jugendarzt Dr. Uwe Büsching. Das sei ein Skandal, denn es gäbe im Kindergarten auch keine Schnapsproben. „Wie viele Warnungen werden nochin den Wind geschlagen, bevor die Politik handelt?“ fragt sich der Arzt, der auch Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Jugend und Kind“ ist.

Warnzeichen gibt es genug: im Oktober 2019 ließ die Krankenkasse „pronovaBKK“ 100 Kinderärzte befragen, welche Rolle digitale Medien in ihrer Sprechstunde spielen. Die Ärzte stellten Zusammenhänge her –  zwischen einer zunehmenden Mediennutzung und verschiedenen Diagnosen:

  • 92 Prozent beobachteten eine Verbindung mit Übergewicht; 86 Prozent mit sozialen Auffälligkeiten; 82 Prozent mit Lernentwicklungsstörungen und 81 Prozent mit motorischen Defiziten.

„Sicher, es handelt sich um den subjektiven Eindruck der Kinderärzte, dennoch sollte die Gesellschaft solche Einschätzungen ernst nehmen“, sagt Dr. Büsching. Erschreckend sei auch, dass 74 Prozent der befragten Kollegen der Aussage zustimmen: „Von Seiten der Eltern wird die Mediennutzung ihrer Kinder völlig verharmlost.“

Dr. Büsching war selbst 2017 an der BLIKK-Studie beteiligt, die nachgewiesen hat, wie sehr digitale Geräte den Alltag kleiner Kinder durchdringen: „70 Prozent der Kinder im Kita-Alter benutzen das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich.“ Bei Säuglingen stellten die Wissenschaftler „Fütter- und Einschlafstörungen“ fest, wenn Eltern bei deren Betreuung digitale Medien nutzten. Ein wichtiger Hinweis auf Bindungsstörungen. Auch die „American Academy of Pediatrics“ (AAP) empfiehlt seit 2011, Kleinkinder nicht mit Bildschirmen zu konfrontieren, weil das u. a. zu Sprachentwicklungsstörungen führen kann.

„Es folgt Studie auf Studie“, sagt dazu Psychiater Manfred Spitzer, Gründungsmitglied im „Bündnis für humane Bildung“. „Aber der digitale Blindflug der Politik geht weiter!“ Auf Kosten einer Generation, die um wesentliche Entwicklungschancen betrogen wird, so Spitzer. Es müsste längst ein Aufschrei in der Öffentlichkeit erfolgen, stattdessen würden Milliarden aus dem Digitalpakt versenkt – in fragwürdigen IT-Projekten an deutschen Schulen. „Wir benötigen dringend in den Kindergärten und Grundschulen eine Kompensation der digitalen Überflutung, wie sie in vielen Familien üblich ist“, so der Psychiater.

„Kinder brauchen Musik, Sport, Natur und soziale Resonanz, um sich gesund zu entwickeln. Das schafft keine Software!“. Daher unterstützt der Psychiater die europaweite Petition, die sein Bündnis mit ELIANT gestartet hat: „Für ein Recht auf bildschirmfreie Kitas, Kindergärten und Grundschulen“. Spitzer ist überzeugt: „Wer Kinder früh schützt, gibt Ihnen mehr Chancen im digitalen Zeitalter.“

Bündnis für humane Bildung“:

Hochschullehrer, Wissenschaftler und engagierte Bürger gründeten 2017 das „Bündnis für humane Bildung“. Ihre Überzeugung lautet: Bildung lässt sich nicht digitalisieren! Digitale Instrumente können Bildungsprozesse nur unterstützen. Alternativen sind gefragt.

Website:

http://www.aufwach-s-en.de

Petition:

„Für ein Recht auf bildschirmfreie Kitas, Kindergärten und Grundschulen“

Link: https://bit.ly/2SAHuPY

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HEALING THE BRAIN – Ein Intensivseminar mit Dr. med. Dietrich Klinghardt

3.968 Aufrufe
17.12.2019

5010 Abonnenten
Das Gehirn leidet. Warum? Umweltschadstoffe gelangen durch beschädigte Grenzen und Membranen (Darmbarriere, Blut-Hirn-Schranke, geschädigtes Endothel usw.) in unsere Körper. Man hat beinahe den Eindruck, als würde die menschliche Gesundheit durch Vergiftung unserer Atemluft und Nahrung sowie die zahllosen direkten Angriffe auf unsere Physiologie (Amalgamfüllungen, „langlebige Kondensstreifen“/Chemtrails, Herbizide, toxische Adjuvantien in Impfstoffen, gesundheitsschädliche Baumaterialien und Bauweisen, Glyphosat im Kaffee …) absichtlich zerstört. Ein toxisches Milieu in unserem Innern verwandelt das eigentlich symbiotisch mit uns lebende Mikrobiom in eine krankmachende Kloake. Die Folge ist eine starke Zunahme chronischer Erkrankungen. Mikroorganismen übernehmen die Herrschaft über unseren Körper, indem sie ihn mit einem Cocktail aus unzähligen kleinen Molekülen überschwemmen, den sogenannten Biotoxinen, die für einen Großteil unserer Leiden verantwortlich sind. Dr. Klinghardt möchte in diesem Kurs zeigen, mit welchen z.T. einfachen Mitteln wir unser Gehirn reinigen und heilen können und damit den entscheidenden Weg für eine verbesserte Gesundheit bahnen. Zielgruppe: Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker, Therapeuten (auch in Ausbildung) Auch Ärzte und Therapeuten, die (noch) keine ART nach Dr. Klinghardt anwenden, sind herzlich zur Teilnahme an diesem Kurs eingeladen. 20. – 21. März 2020 in Kirchzarten Weiter Informationen: https://www.ink.ag/kongresse-sonstige…

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Neujahrsgrüße 2020 von Dr. med. Dietrich Klinghardt

8.042 Aufrufe
01.01.2020
5010 Abonnenten
Das Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt® wünscht herzlich ein zufriedenes, spannendes und friedvolles Jahr – bleiben Sie gesund und neugierig! http://www.ink.ag

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Die Autonome Response Testung (ART)

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30.01.2020

5010 Abonnenten
Dr. med. Klinghardt spricht über seine einzigartige Methode zur Diagnostik und Behandlung. Die Methode ist eine Kombination aus der Autonomen Response Testung (ART), der Psycho-Kinesiologie (PK) und den Mentalfeld-Techniken (MFT). Während der ‚Ausbildung zum Klinghardt-Therapeuten‘ ist diese Methode erlernbar. Mehr dazu unter: http://www.ink.ag/ausbildung/ http://www.machdichaufdenweg.eu

 

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Trailer: Dr. med. Dietrich Klinghardt – Was uns krank macht

25.444 Aufrufe

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siehe auch „das Mikro-BIOM“ – „Darm-Milieu-FLORA“

oder auch „das Mikro-Biom“ – Ernährung für das „Wohl-be-FINDEN“

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/darm-gehirn-depression-parkinson-1.4565380?reduced=true

Gesundheit: Die Gehirn-Darm-Achse

Beleuchtete Organe in blauem anatomischen Modell PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY OliverxBurston 1010
Wie beeinflussen Darm und Gehirn unsere Gesundheit?(Foto: imago/Ikon Images)

Im Kampf gegen schwere Krankheiten blicken Mediziner auf ein unterschätztes Phänomen im Körper des Menschen: die Verknüpfung zwischen Darm und Gehirn.

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„Main-Stream Täuschungs-Manöver“: Der Protest auf dem BILD von sich SORGENDEN und Verantwortungs-Bewussten Menschen ist nicht gerichtet auf die „AUS-Wahl der Mobil-Funk-Konzerne“ wie  z.B. „Huawei““ und Andere  SONDERN ist gerichtet  auf die GESUNDHEIT schädlich ein-WIRKENDEN „555 GGG MIKRO-WELLEN-FREQUENZEN“

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/merkel-empfaengt-chefs-von-ericsson-und-nokia-zu-gespraech-ueber-5g-16622603.html

Mobilfunk der Zukunft : Merkel empfängt Chefs von Ericsson und Nokia zu Gespräch über 5G

Aktualisiert am

Protest gegen 5G in Genf Bild: dpa

Welche Unternehmen die fünfte Mobilfunkgeneration 5G in Deutschland mit ausbauen dürfen, ist strittig. Nun lädt Kanzlerin Merkel einige Unternehmen ins Kanzleramt ein – aber nicht Huawei.

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt kommenden Donnerstag die Chefs der Elektronik-Konzerne Ericsson im Kanzleramt. Das bestätigte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur Reuters auf Anfrage. „Die Kanzlerin teffe sich am Donnerstag mit dem CEO von Ericsson, Börje Ekholm, zu einem Gespräch, teilte er am Freitag mit. Zuvor hatte es aus Regierungskreisen geheißen, dass die Kanzlerin die Chefs sowohl von Ericsson als auch Nokia empfange.

Thema wird der Aufbau des modernen 5G-Mobilfunknetzes sein. Hintergrund ist der anhaltenden Streit um die Frage, ob das chinesische Unternehmen Huawei an dem Netzausbau beteiligt werden soll.

Die Bundesregierung hat sich anders als die Vereinigten Staaten gegen einen Ausschluss von Huawei ausgesprochen und will stattdessen strikte Sicherheitsstandards für alle Anbieter. Dagegen gibt es in den Regierungsfraktionen Widerstand. Die Regierung plädiert aber auch für eine stärkere Beteiligung europäischer Anbieter wie Nokia und Ericsson an dem 5G-Netz.

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VORSICHT 5555 GGG – KANONEN an „TANK-STELLEN“ – SCHRITT für SCHRITT in den „MIKRO-WELLEN-GRILL““

aus dem TEXT: …..Das an Tankstellen geltende HandyVerbot wegen der leicht entflammbaren Akkus in den Smartphones ist auch an den 5G-Stationen gültig. …..

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/vodafone-und-total-ruesten-tankstellen-mit-5g-aus-16626372.html

Projekt von Vodafone und Total : 5G an der Tankstelle

  • Aktualisiert am

Hannes Ametsreiter, Geschäftsführer von Vodafone Deutschland, mit einem stationären 5G-Router Bild: dpa

In Düsseldorf und Erfurt stehen die beiden ersten mit 5G ausgerüsteten Tankstellen. Dadurch soll etwa das Bezahlen schneller werden. Handys bleiben an der Zapfsäule aber tabu.

Autotankstellen sollen mit der fünften Mobilfunkgeneration 5G in großem Stil vernetzt werden. Der Telekommunikationsanbieter Vodafone und der französische Energiekonzern Total haben am Montag in Düsseldorf und Erfurt die beiden ersten 5G-Tankstellen in Europa online geschaltet. An den mit 5G verbundenen Tankstellen sollen die Kunden künftig direkt an der Zapfsäule bezahlen können. Zudem soll ihnen ein schnelles lokales Mobilfunknetz (WLAN) zur Verfügung gestellt werden. Total betreibt in Deutschland rund 1200 Tankstellen.

Über die 5G-Leitungen sollen auch die Preisanzeigen und digitalisierte Werbetafeln gesteuert werden. Technisch wird die Lösung mit einem stationären 5G-Router (“Gigacube 5G“) umgesetzt, der das 5G-Signal aus dem Mobilfunknetz empfängt und an einen Netzverteiler auf der Tankstelle übergibt.

6,55 Milliarden Euro für Frequenzen

5G führe nicht nur in riesigen Industriehallen zu Wettbewerbsvorteilen, sagte Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. „Die neue Mobilfunktechnologie wird auch dort gebraucht, wo wir es nicht auf Anhieb vermuten – sogar beim Tanken.“ Durch leistungsfähigere Bandbreiten könnten digitale Dienste zügig und störungsfrei angeboten werden, erklärte Thomas Strauß, Tankstellendirektor bei Total Deutschland. Das an Tankstellen geltende HandyVerbot wegen der leicht entflammbaren Akkus in den Smartphones ist auch an den 5G-Stationen gültig. Die Kunden können ihre Geräte aber in den Kassenräumen einsetzen, die häufig auch kleine Supermärkte und Cafés sind.

Die Auktion der Frequenzen für den superschnellen Funkstandard war im Juni 2019 nach einer langen Bieterschlacht zu Ende gegangen. Insgesamt 6,55 Milliarden Euro hatten die Mobilfunkkonzerne zusammen dafür gezahlt. In der Startphase stehen vor allem 5G-Anwendungen in der Industrie im Vordergrund. Für das Jahr 2020 erwarten Experten aber auch einen Schub von Anwendungen für private Nutzer.

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https://www.spiegel.de/politik/deutschland/grosse-koalition-angela-merkel-und-ihre-nicht-regierungsorganisation-a-dd4bef3a-2965-4490-ab09-da173b4866f5

GroKo als lahme Ente

Merkels Nicht-Regierungsorganisation

Eine Kolumne von Michael Sauga
Das schwarz-rote Kabinett stellt die Arbeit weitgehend ein. Dabei gäbe es für die verbleibenden 20 Monate genug zu tun.

 

 

Seehofer, Scholz, Merkel: Regieren für Fortgeschrittene
Seehofer, Scholz, Merkel: Regieren für FortgeschritteneBernd von Jutrczenka/ DPA

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INTERESSANT das VIDEO von „KAI aus Hannover“ darf nicht hochgeladen werden „“Livestream „Kinderrechte“ 18.02.2020 – 20:00 Uhr““ – FUCK ZENSUR – FUCK VIMEO – YOUTUBE-CIA-GOOGLE….

Sorry Regen Tropfen,

Es sieht so aus, als ob dein Konto aufgrund eines Verstoßes gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Vimeo und/oder die Richtlinien deaktiviert wurde..Unsere automatisierten Filter sind auf deinem Konto auf ein paar ungewöhnliche Merkmale aufmerksam geworden, die darauf hindeuten, dass möglicherweise ein Verstoß gegen unsere Nutzungsrichtlinie vorliegt.Wenn du der Meinung bist, dass unserem Filter ein Fehler unterlaufen sein könnte und du dein Konto von einem echten Mitarbeiter unseres „Trust & Safety“-Teams überprüfen und wenn möglich wiederherstellen lassen möchtest, kannst du uns gerne kontaktieren.Wenn du eine Liste von herunterladbaren Links zu deinen Dateien anfordern möchtest, kannst du auf den Button unten klicken und wir schicken dir eine CSV-Datei per E-Mail. Diese Datei wird folgende Angaben enthalten:

Livestream „Kinderrechte“ 18.02.2020 – 20:00 Uhr

962 Aufrufe
17.02.2020

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Bundestagspetition über „Kinderrechte“

250 Aufrufe
18.02.2020

7400 Abonnenten
https://epetitionen.bundestag.de/peti… Bei Registrierungsproblemen: post.pet@bundestag.de Linksammlung und andere Videoplatformen: https://kai-aus-hannover.github.io/Ka…

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Grundgesetz und die Kinderrechte – – – – PETITION

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PETITION — PETITION — PETITION — PETITION — PETITION — PETITION

sogenannter „Kinder-Schutz“ – – – – – sogenannte „Kinder-RECHTE“ GEGEN die ELTERN und GEGEN die KINDER

Die „Kinder-verachtende Nicht-Regierungs-Organisation“ will sich die KINDER KRALLEN will die Entscheidungs-MACHT über die KINDER und somit ELTERN ent-MÜNDIGEN

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_12/_15/Petition_104010.$$$.a.u.html

Text der Petition

Mit der Petition wird gefordert, den Gesetzesentwurf zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz abzulehnen.

Begründung

„Kinderrechte im Grundgesetz!“ klingt sympathisch und harmlos. Ist es dies tatsächlich? Auch der „Bundesarbeitskreis Christlich – Demokratischer Juristen“ (BACDJ) hat sich in einem unionsinternen Gutachten kritisch mit der Frage „Kinderrechte“ im Grundgesetz befasst. Das Bundesverfassungsgericht hat bereits in einem Beschluss von 1968 festgehalten: „Das Kind ist ein Wesen mit eigener Menschenwürde und dem eigenen Recht auf Entfaltung seiner Persönlichkeit im Sinne der Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 GG“. Darauf aufbauend hat es später betont, dass unter der Geltung des Grundgesetzes jedes Kind über „ein Recht auf eine möglichst ungehinderte Entfaltung seiner Persönlichkeit und damit seiner Anlagen und Befähigungen“ verfügt.
Es gibt also keine verfassungsrechtliche Schutzlücke. Vielmehr schützt das Grundgesetz Kinder bereits heute in vorbildlicher Weise. Die Kinder sind unter der Geltung des Grundgesetzes kraft ihres Menschseins selbstverständlicher Träger der verfassungsrechtlich verbürgten Grundrechte. Art.6 Abs. 2 GG enthält den Grundsatz, dass Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht ist. Dieser Artikel enthält eine so genannte Institutsgarantie, die die Kindererziehung in der Familie unter verfassungsrechtlichen Schutz stellt.
Von den Befürwortern einer Verfassungsänderung wird angeführt, dass eine explizite Vorschrift, die die Sicherung der Rechte des Kindes zur Aufgabe der staatlichen Gemeinschaft machen würde, den Kindern mehr Schutz als bislang bieten würde. Man stützt sich auf Fälle von Kindesmissbrauch und Gewalt in Familien. Jedoch dort, wo Eltern bei der Kindererziehung versagen und dadurch das Kindeswohl in schwerwiegender Weise beeinträchtigen, ist der Staat – schon jetzt – nicht nur berechtigt, sondern auch dazu verpflichtet zu intervenieren.
Es obliegt dem Staat, die notwendigen Ressourcen auf der Grundlage der bereits bestehenden Grundgesetze zur Verfügung zu stellen, sodass eine lückenlose Aufklärung garantiert wird, um Kindesmissbrauch vorzubeugen.
Der Begriff „Kinderrechte“ lässt offen, wie diese Rechte genau definiert werden. Könnte die Politik zukünftig eigene Ziele, die die Kinder betreffen, einfach zu einem Kinderrecht erklären? Bei der Umsetzung müsste sie sich nur auf das neue Grundgesetz berufen. Ein Paradigmenwechsel könnte vielfältige Auswirkungen haben. Die Kette denkbarer Beispiele ist lang. Exemplarisch könnte, gestützt auf ein kindliches Recht auf Bildung, etwa einer staatlichen Kindergartenpflicht oder gar einer Krippenpflicht der verfassungsrechtliche Weg gebahnt werden. Auch denkbar wäre eine Einschränkung der freien Therapiewahl der Eltern für ihre Kinder.
Es war vermutlich im Sinne der Verfasser des Grundgesetzes, zukünftig Generationen vor dem erneuten Verlust von Freiheitsrechten zu schützen. Kinderrechte im Grundgesetz weisen allerdings die Tendenz auf, das Elternrecht zukünftig zulasten des staatlichen Bestimmungsrechts zu schmälern.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502264/Ermittlungen-gegen-Barclays-Chef-wegen-Verbindungen-zum-Zuhaelter-der-Eliten

Ermittlungen gegen Barclays-Chef wegen Verbindungen zum ,Zuhälter der Eliten‘

13.02.2020 12:59

Der Chef der britischen Bank Barclays hatte enge persönliche Beziehungen zum Pädophilen-Ring-Leiter Jeff Epstein, der als ,Zuhälter der Eliten’ bekannt gewesen ist. Deshalb haben die britischen Finanzaufsichtsbehörden Ermittlungen gegen ihn eingeleitet. Doch der Barclays-Vorstand steht voll hinter ihm.

Ermittlungen gegen Barclays-Chef wegen Verbindungen zum ,Zuhälter der Eliten'

Großbritannien, Leicester City. Der Schriftzug Barclays an einem Bankgebäude. (Foto: dpa)

Barclays gab am Donnerstag bekannt, dass die britischen Finanzaufsichtsbehörden, darunter die Financial Conduct Authority (das britische Äquivalent der SEC) und die Prudential Regulation Authority, Ermittlungen gegen den Chef der Barclays-Bank, Jes Staley, eingeleitet haben. Doch die Ermittlungen haben keinen finanziellen Hintergrund. Es geht vielmehr um Staleys “persönliche Freundschaft” zum Pädophilen-Ring-Leiter Jeffrey Epstein, der im vergangenen Jahr in einer Gefängniszelle Selbstmord begangen hat. Die Ermittlungen werden sich auf die “Charakterisierung seiner Beziehung zu Epstein für das Unternehmen”.

Barclays teilte mit, dass Staley das “volle Vertrauen” des Vorstandes habe. “Es ist bekannt, dass ich eine professionelle Beziehung zu Jeffrey Epstein hatte. Es geht auf das Jahr 2000 zurück, als ich gebeten wurde, die Privatbank JP Morgan zu leiten, und er war bereits Kunde, als ich zur Privatbank kam. Die Beziehung wurde während meiner Zeit bei JP Morgan aufrechterhalten, aber als ich JP Morgan verließ, ließ die Beziehung deutlich nach”, zitiert die BBC Staley.

In einer Sonder-Erklärung an die Börse teilte Barclays mit: “Wie weithin berichtet wurde, entwickelte Herr Staley zu Beginn seiner Karriere eine berufliche Beziehung zu Herrn Epstein. Im Sommer 2019 stellte Herr Staley angesichts des erneuten Medieninteresses an der Beziehung Staleys zu Epstein, meldete er sich freiwillig und gab bestimmten Führungskräften und dem Vorsitzenden eine Erklärung im Zusammenhang mit seiner Beziehung zu Herrn Epstein.”

In einem Interview im Bloomberg Television am Donnerstag erklärte Staley, er habe das Gefühl, transparent zu sein, wie er seine Beziehung zu Epstein charakterisiert habe. “Der Verwaltungsrat hat seine eigene Überprüfung durchgeführt, und sie haben auf meine Transparenz zurückgegriffen und sind zu dem Schluss gekommen, dass ich während des gesamten Prozesses transparent und offen gegenüber der Bank und dem Verwaltungsrat war”, meint Staley.

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INFO: WHO wird von „BILL GATES““ ge-STEUERT

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krebs-who-2040-1.4783351

Weltkrebstag: WHO warnt vor Verdopplung der Krebsfälle

  • 2018 erkrankten weltweit 18,1 Millionen Menschen neu an Krebs. Im Jahr 2040 könnten es laut einer Prognose der Krebsforschungsagentur IARC bis zu 37 Millionen neue Fälle sein.
  • Eine Ursache ist die wachsende und alternde Weltbevölkerung. Aber auch „Lebensstilfaktoren“ wie Rauchen, Übergewicht und falsche Ernährung können das Risiko erhöhen.
  • In Deutschland überleben derzeit 65 Prozent aller an Krebs erkrankten Menschen für mindestens fünf Jahre.

Die Zahl der Krebsfälle weltweit dürfte sich nach einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis 2040 fast verdoppeln. Das geht aus dem alle fünf Jahre erstellten Weltkrebsreport der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) hervor. 2018 erkrankten demnach weltweit 18,1 Millionen Menschen neu an Krebs, 9,6 Millionen Menschen starben daran. Im Jahr 2040 dürften etwa 29 bis 37 Millionen Menschen neu an Krebs erkranken, berichtet die IARC zum Weltkrebstag an diesem Dienstag.

Auch der Chef des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Michael Baumann, geht von einer solchen Entwicklung aus. Gründe seien die wachsende und älter werdende Weltbevölkerung, aber auch „Lebensstilfaktoren“, sagte Baumann am Montag in Berlin. Für Deutschland erwarte man einen Anstieg der jährlichen Neuerkrankungen von derzeit 500 000 auf dann etwa 600 000 Fälle…..

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WAS STIMMT denn JETZT..

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/anstieg-krebs-bericht-who-1.4785990

Prognose: Übertreibt der Krebsbericht der WHO?

Weltkrebstag - Krebskrankheiten
Der Anstieg der Krebsfälle ist auch auf verbesserte Diagnosen zurückzuführen. Etliche Tumore werden deutlich früher erkannt.(Foto: dpa)
  • In ihrem aktuellen Krebsbericht prognostiziert die WHO einen Anstieg der jährlichen Tumorerkrankungen bis 2040 um bis zu 100 Prozent.
  • Das WHO-Krebsforschungsinsitut IARC in Lyon spricht hingegen von deutlich niedrigeren Zahlen und betont Fortschritte in Forschung und Behandlung.
  • Lückenhafte Daten zu Therapieerfolgen, sozioökonomischen und demografischen Entwicklungen erschweren eine konkrete Vorhersage.

Beeindruckende Zahlen stellt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem neuen Krebsbericht vor. Im Jahr 2040 sei demnach weltweit mit jährlich 29 Millionen neuen Tumorerkrankungen zu rechnen. Dies würde einen Anstieg um 62 Prozent gegenüber 18,1 Millionen Fällen im Jahr 2018 bedeuten. Naturgemäß beruhen solche Prognosen auf mathematischen Modellen, die über den langen Zeitraum von 20 Jahren mit großer Unsicherheit behaftet sind. Wohl deshalb werden in ähnlichen WHO-Publikationen mal 27 Millionen, mal 37 Millionen neue Fälle genannt.

Welche Zahlen auch stimmen, sie belegen nicht, dass Tumore bedrohlicher werden. Vielmehr lässt sich ein Teil des prognostizierten Anstiegs mit zwei Phänomenen erklären:…..

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VORSICHT S-PAHN-IK

ALLES zur „S-PAHN-SCHEN GRIPPE““

WENN EINE völlig in-KOMPETENTE LOBBY-PERSON WARNT.

Auf der SUCHE nach der „VER-BINDUNG“ von „S-PAHN“ und der „HÖCHST-KRIMINELLEN PHARMA-INDUSTRIE“ werden sich ABGRÜNDE auf-TUN….

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/coronavirus-covid-19-lungenkrankheit-infizierte-entwicklung-blog

Coronavirus Covid-19: Spahn warnt vor Arzneimittel-Engpässen

Der Gesundheitsminister sorgt sich um die Medikamenten-Produktion in China. In Bayern kommt erstmals eine Corona-erkrankte Person aus dem Krankenhaus. Das Newsblog.

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CHINA: DATEN-MANIPULATION oder DATEN-MANIPULATION

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/china-covid-19-zahlen-1.4796936

Covid-19

Wie es zu dem dramatischen Anstieg der Corona-Fälle kam

A man wearing a mask is seen in front a wall painted with graffiti at a construction site in Shanghai
China hat seine Statistik überarbeitet. Das Bild wird dadurch nicht unbedingt klarer.(Foto: REUTERS)
  • Aus China wurde ein drastischer Anstieg der Infektionen mit dem neuen Coronavirus gemeldet.
  • Die Zunahme geht auf eine Änderung der Erfassungskriterien in der Provinz Hubei zurück. Auch ältere Fälle wurden rückwirkend in die Statistik aufgenommen.

 

Für viele, die derzeit die Ausbreitung des Coronavirus beobachten, dürfte der Donnerstag mit einem Schreck begonnen haben. Die durch den Erreger ausgelöste Krankheit, die nun den Namen Covid-19 trägt, schien sich in nie dagewesenem Maß ausgebreitet zu haben. Buchstäblich über Nacht waren in China mehr als 15 000 neue Fälle hinzugekommen, sie ließen die Gesamtzahl der Infizierten auf fast 60 000 hochschnellen. Gleichzeitig verdoppelte sich die Zahl der Todesfälle auf fast 250, auch sie innerhalb von nur 24 Stunden. Was ist passiert?

Der Anstieg beruht nicht auf einer dramatischen Verschlechterung der Lage, sondern auf einer Änderung der Statistik in der Provinz Hubei, dem Zentrum der Epidemie. Dort werden nun nicht mehr nur Infektionen erfasst, die ein Labortest bestätigt hat. Stattdessen werden jetzt auch Patienten zu den bestätigten Fällen gezählt, die allein anhand ihrer Symptome diagnostiziert wurden, sagt Tarik Jašarević, Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO. Dazu gehören Fieber, Atemwegsbeschwerden und Anzeichen von Entzündungen auf Röntgenbildern der Lunge.

In Hubei wurden dadurch mehr als 14 800 neue Fälle erfasst. Würde man wie bisher nur Infizierte mit positivem Labortest zählen, wären in der Provinz lediglich etwa 1500 Neuerkrankte hinzugekommen. Die restlichen 13 300 neuen Patienten brachten die geänderten Kriterien in die Statistik. Etliche dieser Menschen waren schon vor längerer Zeit erkrankt und wurden erst im Nachhinein anhand ihrer Symptome identifiziert.

Prinzipiell ist es nicht ungewöhnlich, wenn sich Zählweisen verändern

Die Gesundheitsbehörde in Hubei begründet die Änderung der Kriterien mit einem besseren Verständnis der Krankheit und gewachsener Erfahrung in Diagnostik und Behandlung. Patienten sollten so früh wie möglich erfasst und therapiert werden, um ihre Aussichten auf Genesung zu erhöhen. Denkbar ist allerdings auch, dass die Kapazitäten zum Testen all der vielen Verdachtsfälle in China schlichtweg nicht mehr ausreichen. Es gibt zudem Hinweise darauf, dass die Tests nicht alle Patienten rechtzeitig erkennen. So wird in der Fachliteratur bereits von fünf Menschen berichtet, die sowohl die üblichen Symptome als auch die typischen Auffälligkeiten in Röntgenbildern aufwiesen, ohne dass der Test anschlug.

Prinzipiell ist es nicht ungewöhnlich, wenn die Definition, nach der Fälle ermittelt werden, im Laufe eines Krankheitsausbruchs geändert wird. Im aktuellen Fall dürfe die Volte in China jedoch Verwirrung verursachen. Die WHO konnte zunächst nicht sagen, wie sich die Änderung auf ihre weltweite Covid-Statistik auswirkt. Die UN-Behörde folgt derzeit dem entgegengesetzten Ansatz: Als Fall zählt, wer einen positiven Labortest vorweist, unabhängig davon, ob er Krankheitsanzeichen zeigt oder nicht. Bis zum Nachmittag hatte die WHO die neuen chinesischen Zahlen nicht in ihre eigene Statistik eingefügt.

Das alles dürfte auf den ersten Blick spitzfindig wirken. Doch exakte Daten sind für die Experten von zentraler Bedeutung, um die Ausbreitung der Krankheit verfolgen zu können. „Um zu bestimmen, ob die Epidemie von Tag zu Tag abflaut oder eben nicht, braucht man vergleichbare Zahlen“, sagt Paul Hunter, Mediziner der britischen University of East Anglia. Fallzahlen liefern die Grundlage, um Größen wie die Sterberate und den Anteil schwerer Verläufe bestimmen zu können. Allerdings gehen etliche Experten von einer hohen Dunkelziffer aus. Denn es ist möglich, dass viele Erkrankungen mild verlaufen und gar nicht bemerkt werden. Auch bleibt eine große Frage bisher ohne Antwort: Wie zuverlässig sind die aus China gemeldeten Zahlen am Ende?

© SZ vom 14.02.2020

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502253/Leute-sind-angewidert-CDU-Vize-in-Thueringen-attackiert-Merkel-scharf

‚Leute sind angewidert‘: CDU-Vize in Thüringen attackiert Merkel scharf

12.02.2020 21:18 

Der Vizechef der Thüringer CDU-Fraktion, Michael Heym, sagt, dass sich die „Leute“ nach Merkels Eingriff in die Ministerpräsidentenwahl „angewidert“ fühlen. Es sei verständlich, dass sich die Bürger von den etablierten Parteien abwenden, meint er.

'Leute sind angewidert': CDU-Vize in Thüringen attackiert Merkel scharf

Angela Merkel und Jens Spahn. (Foto: dpa)

Der Vizevorsitzende der Thüringer CDU-Fraktion, Michael Heym, übt in einem aktuellen Interview mit der Zeit scharfe Kritik an Kanzlerin Angela Merkel. „Wenn sich Frau Merkel aus Südafrika einschaltet und fordert, dass das Ergebnis ‚rückgängig‘ zu machen ist – da habe ich kein Verständnis“. Es dürfe keinen wundern, „wenn sich Leute, die vor 30 Jahren auf die Straße gegangen sind, angewidert von den etablierten Parteien abwenden“.

Die Wahl von Thomas Kemmerich mit Stimmen der AfD sei in Ordnung gewesen.

„Mir war völlig bewusst, dass die AfD für Kemmerich stimmen könnte. Dass es nun so gekommen ist, finde ich nicht schlimm. Aus meinem Wahlkreis habe ich Bestätigung erfahren: Richtig so! Standhaft bleiben!“, meint er.

Südthüringen.de zufolge hat sich Heym auch über eine „mediale und gesellschaftliche Hetzjagd“ nach der Wahl Kemmerichs beschwert. „Das ist ein demokratisch legitimiertes Ergebnis. Wenn man damit nicht leben kann, muss man die AfD verbieten“, so Heym.

Merkel hatte die Wahl von Kemmerich mit Stimmen der AfD als „unverzeihlich“ umschrieben.

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UM WAS GEHT es der sogenannten ELITE in AFRIKA und  WAS war der GRUND für  MERKEL in AFRIKA zu sein„FRAGE-ZEICHEN“ – – – – – WENN NICHT um „BODEN-SCHÄTZE“  „aus-zu-BEUTEN“

Rüstungsdeals in Afrika: Merkels Spezialität…

Rüstungsdeals in Afrika: Merkels Spezialität…

NEOPresse in Politik

Während in Deutschland politisch betrachtet der Baum brannte, ist Frau Merkel in Afrika gewesen. Wie ein Bericht aus der jüngsten Zeit zeigt, hat sie dabei wohl auch gute Rüstungsgeschäfte eingefädelt. Für uns alle…?

„Während ihrer Afrika-Tournee erreichte die „Schreckensnachricht“ von der demokratischen Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen die Person, die sich deutsche Bundeskanzlerin nennt. Noch von Südafrika aus gab Merkel sogleich den Befehl, dass die Wahl des neuen Thüringer Ministerpräsidenten „rückgängig“ gemacht werden müsse. Dieser Vorgang sei „unverzeihlich“ gewesen und dieser Tag sei „ein schlechter Tag für die Demokratie“ gewesen – für Merkels Demokratieverständnis wohlgemerkt, das der DDR zu entspringen scheint,, für dessen Regime sie als FDJ-Funktionärin und mutmaßliche Stasi-Mitarbeiterin tätig war.

Merkel befand sich gerade bei ihrer Lieblingstätigkeit, der Wohltätigkeit gegenüber Afrika und den Afrikaner. Diese Vorliebe für Afrika zeigt Merkel nicht nur mittels ihrer großzügigen Aufnahmebereitschaft aller Migrationswilligen in die BRD, sondern mit direkter Finanzhilfe in einigen afrikanischen Staaten. Merkel tingelte nicht nur durch Südafrika, sondern auch durch Angola, Äthiopien, Nigeria und Kenia.

Rüstungsgeschäfte: Ein wichtiger Teil

Wie es in den Merkel-hörigen Medien hieß, habe sich Merkel auf einer „Mutmacher-Mission“ befunden. Die Kanzlerin habe all denen Staaten Mut machen wollen, die sich auf einem „wichtigen Reformweg zur Stabilisierung des südlichen Teils von Afrika befinden“. Merkel wolle mithilfe der mitreisenden „Wirtschaftsdelegation Hilfestellung leisten und ein guter Partner an der Seite Südafrikas sein.“ Merkel warb für ein stärkeres Engagement deutscher Unternehmen in Afrika. Dabei ging es auch um Rüstungsgeschäfte. Den westafrikanischen Ländern hat Merkel weiter Millionen-Hilfen zugesagt. Das Geld solle in die Entwicklungshilfe und in den Kampf gegen den Terror fließen.

Merkel sei zudem darüber „beunruhigt“, dass die afrikanische Wirtschaft in der Krise stecke. Die Arbeitslosigkeit liege bei 30 Prozent, bei der Jugend sogar bei 60 Prozent. Soziale Ungleichheit und Verteilungskämpfe sorgten für eine hohe Kriminalitätsrate. Merkel wolle daher unterstützen und die afrikanischen Reformanstrengungen würdigen. Die Wirtschaftskrise, die Altersarmut, die Massenarbeitslosigkeit und die massenhaften Obdachlosen in Deutschland indes scheinen die Kanzlerin nicht zu tangieren. Uns schon – klicken Sie hier.“

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https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Kurswechsel-CDU-will-Windraeder-in-Waeldern-,windraeder236.html

Stand: 05.02.2020 16:55 Uhr  – NDR 1 Niedersachsen

Kurswechsel: CDU will Windräder in Wäldern

Viele Windräder © Uwe Jensen Foto: Uwe Jensen

Kommt Windstrom künftig aus dem Wald? Die CDU in Niedersachsen ist im Prinzip dafür.

Windkraftanlagen im Wald sind in Niedersachsen bislang die Ausnahme. Seit 2011 sind gerade einmal zwei Anlagen auf Waldgrundstücken errichtet worden. Doch die Flächen im Land für neue Windräder werden knapp. Die CDU-Landtagsfraktion will deshalb in Zukunft die Wälder in Niedersachsen für Windkraft freigeben, wie ein umweltpolitischer Sprecher der Fraktion dem NDR am Mittwoch sagte. In der Vergangenheit hatte sich die CDU in Niedersachsen eindeutig dagegen positioniert.

Videos
Eine Reihe Windräder stehen auf einem Feld.

Kurswechsel: CDU will Windräder in Wäldern – – – – Geht der Windkraft die Puste aus NDR.de – “RE-UPload”

Kurswechsel: CDU will Windräder in Wäldern – – – – –
LINK: ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Kurswechsel-CDU-will-Windraeder-in-Waeldern-,windraeder236.html
02:59

Geht der Windkraft die Puste aus?

18.12.2019 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen

Politiker fordern den Ausbau der Windkraft, Windanlagenhersteller bauen Jobs ab und Anwohner klagen über Lärmbelästigung durch Windräder: Ist die geplante Energiewende in Gefahr? Video (02:59 min)

Schwindende Akzeptanz: „Wo sollen sie dann hin?“

Der größte Teil des Waldes in Niedersachsen bleibe auch weiter frei von Windkraftanlagen, versicherte der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Toepffer. Ausgenommen seien Natur- oder Landschaftsschutzgebiete sowie Biosphärenreservate. Außerdem müssten mindestens zehn Prozent der Fläche einer Kommune bewaldet sein, nur dann dürfe dort gebaut werden, sagte Toepffer. Die CDU begründet ihre Initiative mit der schwindenden Akzeptanz für Windkraft. Wenn Windräder zunehmend nicht mehr nah an Wohngebiete gebaut werden könnten, dann stelle sich die Frage: „Wo sollen sie dann hin?“

Zustimmung von der SPD und dem NABU

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) zeigte sich für die CDU-Initiative offen. Ein Ministeriumssprecher sagte dem NDR, es seien schon Anträge von Kommunen eingegangen, zum Beispiel aus dem Wendland. Selbst der Naturschutzbund in Niedersachsen lehnt Windräder im Wald nicht grundsätzlich ab. Allerdings müsse man „sehr, sehr vorsichtig vorgehen“, betonte der Landesvorsitzende Holger Buschmann. Er könne sich Windräder an Waldrändern, an Wäldern direkt an Autobahnen oder in der Nähe von Gewerbegebieten vorstellen.

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Die CCCCDU: WIE  ein Fähnchen  im Wind

https://www.welt.de/wirtschaft/article197486123/CDU-Vorschlag-Mehr-Windraeder-koennen-wir-den-Menschen-vor-Ort-nicht-zumuten.html

Wirtschaft CDU-Vorschlag

Mehr Windräder „können wir den Menschen vor Ort nicht zumuten“

„Die Politik hat die Proteste der Bürger unterschätzt“, sagt Engergie-Experte Jens Koeppen (CDU)
„Die Politik hat die Proteste der Bürger unterschätzt“, sagt Engergie-Experte Jens Koeppen (CDU)
Quelle: dpa/Carsten Rehder
Der Ausbau der Windenergie an Land ist fast zum Erliegen gekommen. Das liegt auch an Problemen vor Ort und an fast 1000 Bürgerinitiativen. Ein CDU-Politiker will Mindestabstände zu Wohnhäusern – und für mehr Akzeptanz werben.

Der CDU-Energiepolitiker Jens Koeppen hat mehr Engagement der Koalition verlangt, damit Anwohner neue Windkraftanlagen akzeptieren. „Die Politik hat die Proteste der Bürger unterschätzt“, sagte Koeppen. „Die rund 1000 Bürgerinitiativen gegen Windräder in Deutschland zeigen klar den zunehmenden Unmut der Bürger.“

Koeppen forderte erneut „verlässliche Mindeststandards“ auf Bundesebene: „Unser Vorschlag liegt seit Monaten auf dem Tisch. Wir wollen Mindestabstände von 1000 Metern zur Wohnbebauung. In diesem Bereich darf dann auch nicht mehr repowert werden.“ Unter Repowering versteht man den Austausch alter Windkraftanlagen durch neue, leistungsfähigere und höhere Anlagen.

Die Politik werde die Akzeptanz für die Energiewende nur sichern, wenn der Zubau so gesteuert werde, dass dieser von den Menschen im Umfeld akzeptiert werde. „Einen weiteren blinden Zubau können wir den Menschen vor Ort nicht zumuten.“

In den Ländern gelten bisher unterschiedliche Abstandsregelungen. In Bayern gilt die sogenannte 10-H-Regelung – demnach muss der Abstand eines Windrades von Wohnsiedlungen mindestens zehnmal so weit sein wie die Anlage hoch ist.

Bei einer Höhe der Anlage von 200 Metern zum Beispiel wären das zwei Kilometer. In anderen Ländern gibt es zum Teil weniger scharfe Regelungen. In Nordrhein-Westfalen sollen künftig Abstände von 1500 Metern zwischen Windenergieanlagen und Wohngebieten eingehalten werden.

In vielen Gegenden von Deutschland beginnt in 1000 oder 1500 Meter Entfernung von Dörfern der Wald. In Hessen gibt es deshalb immer wieder Streit über den Bau von Windanlagen mitten im Wald.

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Koeppen sagte außerdem: „Wir wollen zudem die Privilegierung von Windrädern im Planungsrecht abschaffen. Das würde ein stärkeres Mitspracherecht der Kommunen bedeuten. Die SPD aber blockiert eine Lösung in der Arbeitsgruppe der Koalition zur Akzeptanz der Energiewende.“

Gegen den Bau von Windrädern gibt es an den geplanten Aufstellorten zahlreiche Bürgerinitiativen. Eine Arbeitsgruppe der schwarz-roten Koalition zur Akzeptanz der Energiewende – also dem Umbau hin zu Ökostrom – sollte eigentlich bis zum Frühjahr ein Papier vorlegen. Fachpolitiker von Union und SPD konnten sich aber nicht einigen. Koeppen ist Mitglied der Arbeitsgruppe. Umstritten sind dem Vernehmen nach vor allem Abstandsregelungen.

Im ersten Halbjahr 2019 war der Ausbau der Windenergie an Land in Deutschland fast zum Erliegen gekommen. Der Bruttozubau lag bei 287 Megawatt beziehungsweise 86 Anlagen – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war dies ein Rückgang von 82 Prozent.

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Das geht aus Zahlen der Deutschen Windguard im Auftrag der Verbände BWE und VDMA Power Systems hervor, die am Donnerstag vorgelegt wurden. „Genehmigungsstau und Klageflut belasten die Branche“, sagte der Präsident des Bundesverbands Windenergie (BWE), Hermann Albers. Er forderte die Politik zu einem Windenergiegipfel auf.

Grünen-Umweltexperte Oliver Krischer kritisierte die Entwicklung als „absolutes Desaster“ und machte die Bundesregierung für die Stagnation verantwortlich. „Während die Bundesregierung mehr Klimaschutz verspricht und Europa von einer Hitzewelle überrollt wird, treibt Energieminister Peter Altmaier die Windenergiebranche aus dem Land“, sagte Krischer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Krischer forderte, die Bundesregierung müsse endlich Möglichkeiten schaffen, damit Bürger und Gemeinden auch finanziell von Windprojekten in ihrer Umgebung profitieren könnten und kleine Windprojekte nicht weiter bürokratisch ausgebremst würden.

dpa/krei

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https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Abriss-alter-Windraeder-Tonnenweise-Sondermuell,windrad808.html

Stand: 20.01.2020 21:09 Uhr  – Niedersachsen 18.00

Abriss alter Windräder: Tonnenweise Sondermüll

von Holger Bock, Wilhelm Purk und Björn Siebke
Ein Bagger schiebt Reste einer Windkraftanlage auf ein Förderband. © NDR Foto: Holger Bock

Die Wiederverwertung einiger Teile von Windkraftanlagen bereitet Probleme.

Niedersachsen ist das Windenergieland Nummer eins: Jede fünfte der 27.000 Anlagen steht zwischen Harz und Nordsee. Viele alte Windräder werden jetzt verschrottet, weil sie entweder technisch am Lebensende sind oder weil sie durch die EEG-Umlage nicht mehr gefördert werden. Betroffen davon sind vor allem alte Windräder, die vor dem Jahr 2000 errichtet wurden. Sie waren nachträglich in die EEG-Förderung aufgenommen worden, die nach 20 Jahren ausläuft, also für diese Altanlagen Ende 2020.

6.000 Windräder bundesweit vor dem Abriss

Wenn in diesem Jahr der erste Schwung der alten Windkraftanlagen abgerissen wird, dann werden das rund 6.000 bundesweit sein, schätzen die Autoren einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes. Allein in Niedersachsen fallen 816 Windräder Ende des Jahres aus der EEG-Förderung. Das geht aus der Antwort des niedersächsischen Umweltministeriums auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion hervor. Experten sind sich sicher, dass diese Anlagen im Laufe des kommenden Jahres abgerissen und ihr Schrott dann verwertet werden muss. Ob der dann nicht mehr gelieferte Strom durch neue Windräder aufgefangen werden kann, ist noch unklar. Vor allem, weil der Zubau neuer Anlagen im vergangenen Jahr weitgehend zum Erliegen gekommen ist.

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Glasfaserverbundstoffe in Rotorblättern bereiten Probleme

Der größte Teil der Windenergieanlagen besteht aus Stahl und Beton für den Turm sowie aus Kupfer für die Stromleitungen. Dieser Müll kann gut recycelt werden. Einige Teile der Anlagen sind aber nur sehr schwer wiederzuverwerten. Selbst ausgezeichnete Recyclingbetriebe stehen bei den Rotorblättern vor einigen Herausforderungen, wie Hans-Dieter Wilcken, Geschäftsführer der Bremer Firma NeoComp, einräumt. 2017 wurde der Betrieb mit dem GreenTech Award ausgezeichnet, weil das Unternehmen die betonharten Glasfaserverbundstoffe (GFK) in kleinste Teile zerlegen kann. In der Zementindustrie werden diese Teile dann als Sandersatzstoffe oder schlicht als Brennmaterial eingesetzt.

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Nicht gelöst: Verwertung von CFK

Bei den Kohlefasermatten (kohlefaserverstärkte Kunststoffe, CFK) aus neueren Rotorblättern aber muss selbst NeoComp passen. Seit Anfang der 2000er-Jahre wurde CFK in die Rotorblätter eingebaut, um sie noch leichter zu machen. In den kommenden Jahren werden auch diese Rotorblätter verschrottet. Herkömmliche Verbrennungsanlagen wollen die Kohlenstoffmatten nicht annehmen, da ihre Filter wegen der elektrischen Leitfähigkeit der Kohlenstofffasern beschädigt werden und ausfallen. Einzig ein kleiner Betrieb bei Stade, die Firma CFK Valley, nimmt derzeit kleine Mengen dieser Problemkunststoffe an. Ein industrielles Recyceln großer Mengen sehe anders aus, sagt Lothar Meyer, emeritierter Professor der Technischen Universität (TU) Chemnitz. Der Werkstoffkundler spricht deshalb mit Blick auf das CFK von „Sondermüll“. Er und andere Experten gehen davon aus, dass jährlich rund 20.000 Tonnen davon anfallen werden.

Umweltbundesamt: CFK-Recycling-Forschung forcieren

Das Umweltbundesamt hat über den Rückbau der Windenergieanlagen eine Studie anfertigen lassen. Darin empfehlen die Autoren Bund und Ländern, sie sollten den Rückbau und vor allem das Recyceln der Problemkunststoffe dringend weiter erforschen lassen. Zudem müsse es Richtlinien geben, wie genau der Rückbau erfolgen soll, denn dies ist bisher nicht geregelt. Und drittens: Auch die Kostenfrage müsse geklärt werden.

Hohe Verwertungskosten für CFK

Während Recyclingbetriebe aus altem Metall zwischen 200 und 500 Euro pro Tonne erlösen können – bei Kupfer sogar zwischen 6.000 und 8.000 Euro -, sei dies bei glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) ganz anders, erzählt Hans-Dieter Wilcken von Neocomp. Für den GFK-Schrott müsse seine Firma sogar draufzahlen, dem Betrieb entstünden Kosten von etwa 200 Euro pro Tonne. Und für den Problemkunststoff CFK will Wilcken Zahlen erst gar nicht nennen. Experten wie Lothar Meyer aber schätzen die Verwertungskosten von CFK auf rund 1.200 Euro pro Tonne, also 6-mal höher als bei GFK.

Videos
Die Rotorblätter einer Windkraftanlage werden mithilfe eines Krans abgebaut.

Wie löst man das Recyclingproblem bei Windrädern NDR.de – “RE-UPload”

Immer mehr Windkraftanlagen kommen in die Jahre und müssen ausgetauscht werden. Doch im Inneren der Rotorblätter warten problematische Stoffe auf die Verwertung. – – – – Link: ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Wie-loest-man-das-Recyclingproblem-bei-Windraedern,hallonds56382.html
04:35

Wie löst man das Recyclingproblem bei Windrädern?

19.01.2020 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen

Immer mehr Windkraftanlagen kommen in die Jahre und müssen ausgetauscht werden. Doch im Inneren der Rotorblätter warten problematische Stoffe auf die Verwertung. Video (04:35 min)

Hersteller an Entsorgungskosten beteiligen?

Das schraubt die Gesamtkosten für den Rückbau der Windräder in die Höhe. Derzeit müssen die Betreiber den kompletten Abriss ihrer Anlage bezahlen. Doch die sind darauf meist nicht vorbereitet. Gerade für die älteren Anlagen gebe es für den Rückbau kaum ausreichend Kapital, heißt es in der Umweltbundesamt-Studie. Mit den Rückstellungen gehen die Genehmigungsbehörden in jedem niedersächsischen Landkreis unterschiedlich um. Die Landkreise Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Hildesheim haben solche Rückstellungen durchgängig als Voraussetzung für Genehmigungen der Altanlagen verlangt, die Landkreise Emsland und Lüneburg nur teilweise, die anderen in Niedersachsen gar nicht. Wie es mit den Rückstellungen bei den jüngeren Anlagen aussieht, ist unklar. Denkbar sei aber auch, dass sich an den Rückbaukosten die Hersteller beteiligen, sagt Petra Weißhaupt vom Umweltbundesamt. Ihre Behörde prüfe das gerade.

Weitere Informationen
Der Turm einer Windkraftanlage fällt um. © dpa - Bildfunk Foto: Lucas Bäuml

Hannover: Alte Windkraftanlage gesprengt

28.11.2019 17:00 Uhr

In Hannover ist eine alte Windkraftanlage gesprengt worden. Das Windrad aus dem Jahr 1990 gehörte zu den ältesten in Niedersachsen. mehr

Enercon: Rückbau ist Sache des Betreibers

Von einer Kostenübernahme wollen die Hersteller derzeit nichts wissen. Ihre Branche steckt in einer Krise, nachdem der Aufbau neuer Windräder an Land in Deutschland kaum noch erfolgt. Jörg Scholle, Technik-Vorstand des Windanlagen-Herstellers Enercon in Aurich, verweist darauf, dass die Betreiber schließlich 20 und mehr Jahre mit den Anlagen gutes Geld verdient hätten, weit mehr, als sie in den Bau der Anlagen investiert hätten. Daher, so Scholle, liege es auch in der Verantwortung der Betreiber, ausreichend Rückstellungen für den Rückbau zu hinterlegen.


21.01.2020 12:12 Uhr

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Das ist die GRÜNE METHODIK TIERE aus dem WALD zu TREIBEN

https://www.welt.de/vermischtes/plus180656206/Kampf-um-Windenergie-Der-Baumklopfer-vom-Bastwald.html

Kampf um Windenergie

Der Baumklopfer vom Bastwald

Redakteur
Heimliche Aufnahme im Wald: Nachdem das Bild bekannt wurde, stellte sich ein 37-jähriger Biologe der Polizei. Er erstellt Umweltgutachten
Heimliche Aufnahme im Wald: Nachdem das Bild bekannt wurde, stellte sich ein 37-jähriger Biologe der Polizei. Er erstellt Umweltgutachten

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https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Nabu-warnt-vor-Wind-Industrieparks-in-der-Nordsee,windpark586.html

Stand: 19.10.2019 11:20 Uhr  – NDR 1 Niedersachsen

NABU warnt vor Wind-Industrieparks in der Nordsee

Ein Offshore-Windpark in Schleswig-Holstein. © dpa-Bildfunk Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Mehrere Hundert zusätzliche Windkraftanlagen sollen bis 2030 in der Nordsee entstehen. (Themenbild)

Im Rahmen des Klimapakets wollen die Bundesregierung und die norddeutschen Bundesländer mehr Windräder in der Nord- und Ostsee zulassen, als ursprünglich geplant. In den kommenden zehn Jahren sollen mehrere Hundert zusätzliche Anlagen in der Nordsee entstehen. Beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) stößt dieses Vorhaben auf Kritik. Aus Sicht der Umweltschützer drohen die Risiken für die Umwelt in den Hintergrund zu geraten. Die Gefahr sei groß, dass jetzt Schnelligkeit vor Qualität gehe und Windparks an der falschen Stelle gebaut werden, sagte der NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff…..

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502007/Leserbrief-Windkraftanlagen

Leserbrief: Windkraftanlagen

01.02.2020 16:14

Liebe Leser, die DWN-Redaktion erhält regelmäßig Zuschriften von Ihnen – dafür bedanken wir uns herzlich. In Zukunft werden wir besonders interessante Briefe – mit Einverständnis des Absenders – auf unserer Seite publizieren. Bitte sehen Sie uns nach, dass wir aus Platzgründen nicht alle Einsendungen veröffentlichen können.

Leserbrief: Windkraftanlagen

Eine von Windrädern dominierte Dorf-Ansicht. (Foto: Niebach)

Zuschrift von Ronny Niebach zum Artikel: „Kalte Enteignung“: Wie Anwohner unter Windkraft-Parks leiden

Ein Drama! Ich bin selbst ein Betroffener – die Uckermark gehört zu den am meisten durch Windkraft belasteten Gebieten Deutschlands. Die Folge: Wertlose, unverkäufliche Immobilien. Flora und Fauna schon unwiederbringlich zerstört. Menschen erkranken: Extreme Schlafstörungen, Tinnitus. Einst wurde die Region „Toscana des Nordens“ genannt, heute ist sie einfach nur noch ein völlig beliebiger industrialisierter ländlicher Raum. Und es wird weiter verdichtet – die neue Windkraft-Generation ist 250 Meter hoch und verfügt über einen 180-Meter-Rotor. Allein rund um Prenzlau werden weitere acht Windparks in Kürze in Betrieb gehen. Was soll der Bürger dagegen machen – er ist chancenlos. Er ist vollständig eingekreist, rotglühende Hügel pulsieren im Rhythmus, ein ständiges Brummen – körperlich spürbar – erfüllt die Luft. Keinen Hund dürfte man so halten, und obwohl das Problem bekannt ist, wird nicht gehandelt, also muss man Vorsatz unterstellen. Es handelt sich um ein Verbrechen an Mensch und Natur, zumal sich weitere 90.000 Windkraftanlagen über ganz Deutschland verteilt in Planung befinden. Riesige Flächen werden versiegelt, Wirbelschleppen trocknen fruchtbare Ackerböden aus, Bodenerosion ist die Folge.

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https://www.regenwald.org/petitionen/1192/bitte-protestiert-windenergielobby-will-artenschutz-aushebeln?mtu=437621620&t=5731#letter

Bitte protestiert: Windenergielobby will Artenschutz aushebeln

Toter Rotmilan vor Windkraftwerken Toter Rotmilan vor Windkraftwerken (© Gurelur)

Auf einem „Windgipfel“ der Bundesregierung will die Windkraft-Branche den Artenschutz aufweichen. Ziel ist es, den Bau neuer Windkraftanlagen zügiger voranzutreiben – auf Kosten der Tierwelt. Juristen und Umweltschützer protestieren. Die Rotorblätter erschlagen schon jetzt jährlich 250.000 Fledermäuse und Tausende Vögel.

Appell

An: Bundesregierung

„Den Schutz von Fledermäusen und Vögeln nicht den Geschäftsinteressen der Windkraft-Lobby opfern“

Ganzes Anschreiben lesen

Für den Lobbyverband der Windkraft-Industrie BWE verläuft der Ausbau der Windenergie in Deutschland nicht schnell genug. Der Artenschutz, regionalplanerische Hemmnisse und Klagen von Bürgern („Gegnern“) würden die Genehmigungsverfahren für neue Windparks besonders stark behindern, kritisiert der Verband in seinem „Aktionsplan für mehr Genehmigungen von Windenergieanlagen an Land“.

Das größte Hindernis sei demnach die „oft überzogene, unverhältnismäßige Auslegung des Artenschutzes“. Das Tötungsverbot gefährdeter Wildtiere nach Paragraf 44 des Bundesnaturschutzgesetz habe sich zu einem „absoluten Planungshindernis“ entwickelt.

Kollisionen von Vögeln an Windenergieanlagen seien statistisch seltene Ereignisse, behauptet der Verband und erwähnt Fledermäuse auf seinen seitenweisen Betrachtungen nicht einmal. Das deutsche Artenschutzrecht, das die absichtliche Tötung von Tieren besonders geschützter Arten verbiete, müsse angepasst werden. Die Windenergie-Lobby fordert, „im Zweifel für die Windenergie zu entscheiden“.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition. Am kommenden Mittwoch hat die Bundesregierung die Vertreter der Windenergie-Branche zum „Windgipfel“ nach Berlin eingeladen, berichtet die Zeitung Welt.

Wir fordern die Bundesregierung auf, den Schutz der Artenvielfalt und Natur zu verstärken. Unsere Fledermäuse und Vögel brauchen Schutz. Forscher schätzen, dass pro Jahr mehr als 250.000 Fledermäuse an Windkraftanlagen sterben, die meisten davon wandernde Arten.

Video des Naturfilmers Andreas Kieling zum Thema. Dreiviertel aller Tier- und Pflanzenarten sowie Habitate befinden sich nach Angaben des Umweltministeriums und der EU in einem unzureichenden oder schlechten Zustand. Sie drohen auszusterben.

 

An: Bundesregierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundesregierung hat die Windenergie-Branche zum „Windgipfel“ eingeladen. Obwohl die Bestandszahlen von Vögeln und Fledermäusen in Deutschland seit vielen Jahren dramatisch zurückgehen, fordert die Windkraft-Lobby die Aufweichung der Arten- und Naturschutzgesetze.

Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, den Forderungen der Windkraft-Branche eine klare Absage zu erteilen. Entscheiden Sie sich für den Schutz unserer Fledermäuse und Vögel. Außerdem muss unser Energieverbrauch dringend drastisch reduziert werden.

Mit freundlichen Grüßen

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Grimm Märchenwald – Aktuell!

3.002 Aufrufe
14.06.2019

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Grimm Märchenwald (Teil 5/5) & Gedanken über Energie

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TESLA BRINGT „BRAND-BOMBE“ nach „BRAND-en-BURG“

Von „GRÜNEN KINDER-UND ERDE-SCHÄNDERN“

COUNTDOWN läuft für ELON MUSK und den „GRÜNEN ERDE-SCHÄNDERN“ – „1 MÄRZ“ – VORHER WILL „ELON MUSK““ noch „TABULA RASA“ MACHEN

https://www.zeit.de/2020/09/tesla-werk-brandenburg-waldrodung-umweltschutz-artenschutz

Tesla-Werk: Gericht stoppt Waldrodung für deutsches Tesla-Werk

Warum dürfen Umweltschützer das einklagen?
Tesla-Werk: Rodungsmaschinen auf dem Gelände für die geplante Tesla-Fabrik in Grünheide
Rodungsmaschinen auf dem Gelände für die geplante Tesla-Fabrik in Grünheide © Britta Pedersen/​dpa-Zentralbild/​dpa

Rein juristisch ist die Sache klar: In einem Rechtsstaat darf geklagt werden……

Wirtschaftspolitiker und Unternehmensverbände warnen schon, dass Deutschland seinen internationalen Ruf ruiniere. Es drohe als Standort für strategisch wichtige Unternehmensansiedlungen ins Abseits zu geraten. Und Tesla könnte, wenn sich die Sache hinzieht, das Werk womöglich einfach woanders bauen.….<<<<SOLL ELON MUSK doch in WIRKLICHKEIT sind die anderen LÄNDER nicht so BLÖDE nur  in DEUTSCHLAND will man nicht sehen was es mit den brennenden und killenden AUTO-mobilen von dem sogenannten TESLA auf sich hat>>>>><<<<WIESO will TESLA unbedingt die TIERE aus den WALD VER-TREIBEN und unbedingt die Bäume SCHREDDERN –  WIESO hat dieser ERDE-SCHÄNDER sich keinen weniger SCHADEN anrichtenden „PLATZ“ ausge-sucht für seine BULL-SHIT-FABRIK >>>>WERS GLAUBT ARBEITS-PLÄTZE für die DEUTSCHEN – POLEN>>>><<< DIE DEUTSCHEN sollen ausschliesslich für TESLA be-ZAHLEN>>>>>

 

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AUTO-MOBIL GEGEN die NATUR

FÜR eine MOBILITÄT die mit  der ERDE im „EIN-KLANG“ ist wie die „FAHR-RAD-MOBILTÄT“: „JEDES AUTONOM fahrende TESLA-MOBIL ist EINS ZUVIEL“ –  „AUSRUFE-ZEICHEN“ „AUSRUFE-ZEICHEN“ „AUSRUFE-ZEICHEN“ „AUSRUFE-ZEICHEN“ „AUSRUFE-ZEICHEN“

aus dem TEXT:  …..Das in Deutschland bisher nie dagewesene Artensterben habe „nicht mit Tesla-Giga-Factories oder der Windenergie zu tun“. Stellvertreterauseinandersetzungen würden dem Natur- und Artenschutz nicht dienen. <<< Die GRÜNEN outen sich als „ANTI-NATUR-SCHÜTZER“ und WOLLEN darüber BESTIMMEN WAS ist SCHÜTZENS-WERT und WAS NICHT„NULL-REFLEXION“ und „NULL-KOMPETENZ“   >>>>

TESLA und die GRÜNEN und..… – – – Die ZEIT DRÄNGT noch BIS zum 1 MÄRZ NOCH vor der „BRUT-ZEIT der VÖGEL“ MUSS ge-RODET WERDEN

Denn es gibt KEINEN anderen MÖGLICHEN „STAND-ORT“FÜR diese „BRENNENDE FABRIK“  die wegenUN-LÖSCH-BARER“ NICHT „RECYCLE-BARER“ENERGIE-VERSCHWENDENDER“ROH-STOFFE-RAUBENDER“ und somit „HÖCHST-INFRAGE STELLENDER“ „MOBILITÄTS-PRODUKTE“  errichtet werden soll

https://www.welt.de/wirtschaft/article205957419/Rodungsstopp-fuer-Tesla-Gruenen-Politiker-bekennen-sich-zum-Werksbau.html

Kritik an Naturschützern

Grüne verteidigen Rodungen für Tesla-Fabrik

Redakteur Wirtschaft und Finanzen

Spitzengrüne verteidigen Rodungen für Tesla-Fabrik “”RE-UPload”

Nachdem ein Gericht die Rodung von Bäumen auf dem Gelände der geplanten Gigafabrik von Tesla gestoppt hat, klettern zwei Aktivistinnen auf Bäume. Das Landesumweltamt Brandenburg hatte den vorzeitigen Beginn der Rodung des Geländes zuvor genehmigt.

Quelle: WELT / Sandra Saatmann

Autoplay
„Es ist abwegig, eine Kiefernplantage zu einem Wald zu erklären“: Der Rückhalt für die Rodungen auf dem Gelände der geplanten Tesla-Fabrik wächst. Nun bekennen sich auch Politiker der Grünen klar zu den Arbeiten. Doch dafür wird die Zeit knapp.

Kaum hatten die selbst ernannten Baumpiratinnen ihre Besetzung beendet, mussten sie noch einmal etwas klarstellen: „Das ist alles dieselbe kapitalistische Kackscheiße“, sagten die beiden Aktivistinnen, die seit Sonntagabend zwei Kiefern in Grünheide besetzt hatten. Ihr Frust über das Ende ihrer Blockade war offenbar groß.

Eigentlich sollen die von ihnen besetzten Bäume der ersten Giga Factory des US-Elektroautobauers Tesla in Europa weichen. Auf dem Gelände in Brandenburg sollen ab Sommer 2021 jährlich mindestens 500.000 Fahrzeuge vom Band rollen.

Geplant war, dafür in einem ersten Anlauf bis Ende Februar rund 90 Hektar Kiefern zu roden. Doch vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hatten das Umweltbündnis Grüne Liga Brandenburg und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz Bayern zunächst einen Rodungsstopp erwirkt.

Das sorgte deutschlandweit für einen Aufschrei. Der Tenor: Die Verzögerung würde wichtige Investitionen in klimafreundliche Mobilität behindern und sei – auch im Ausland – ein fatales Zeichen für mangelnde Investitionssicherheit. Über Parteigrenzen hinweg war man sich einig, zuletzt setzten sich Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für die rasche Fortsetzung der Rodungen ein.

Auffällig zurückgehalten hatten sich indes die Grünen – offenbar hin- und hergerissen zwischen Umweltschutz und der Elektromobilität, die Tesla-Chef Elon Musk in Deutschland vorantreiben will. Nun aber bekennt sich Oliver Krischer, stellvertretender Vorsitzender der Grünen im Bundestag, deutlich zum Bauvorhaben des US-amerikanischen Konzerns.

„Nicht immer gegen alles sein“

„Eine Kiefernholzplantage zum Kampffeld zu machen, ist absurd“, so Krischer, der auch Mitglied im Verkehrsausschuss des Parlaments ist, zu WELT. Das habe mit Naturschutz nichts zu tun. „Wir brauchen Investitionen in nachhaltige Infrastruktur und zukunftsfähige Industrie und müssen dafür auch Fläche zur Verfügung stellen.“ Das in Deutschland bisher nie dagewesene Artensterben habe „nicht mit Tesla-Giga-Factories oder der Windenergie zu tun“. Stellvertreterauseinandersetzungen würden dem Natur- und Artenschutz nicht dienen.

Auch Berlins grüne Wirtschaftssenatorin Ramona Pop spricht sich gegenüber WELT sehr offen für das Tesla-Engagement in der Metropolregion der Hauptstadt aus. „Man muss nicht immer gegen alles sein. Wie abwegig, eine Kiefernplantage zu einem Wald zu erklären“, so Pop. Stattdessen sollten die „Zukunftsinvestitionen von Tesla“ zügig möglich gemacht werden. „Für saubere Mobilität und Klimaschutz, für Berlin und Brandenburg.“

Beide Stellungnahmen zeigen, dass die Grünen angesichts des angekündigten Werksbaus vergleichsweise wirtschaftsfreundlich agieren – obwohl etwa Vizefraktionschef Krischer als außerordentlich kritischer Abgeordneter gilt. „Schade, dass einige Vereine offensichtlich weniger den Natur- und Artenschutz als vielmehr den Kampf gegen Klimaschutz und Energiewende im Fokus haben und das Artenschutzrecht missbrauchen“, kritisierte Krischer sogleich die Initiativen, die vor dem OVG Berlin-Brandenburg den vorläufigen Stopp der Fällarbeiten erwirkt hatten.

Noch bis zum Mittag war es möglich, weitere Einwendungen gegen die Rodungen vorzubringen. Eine anschließende Stellungnahme des Landesamtes für Umwelt und ein Statement des Autobauers Tesla standen zudem weiterhin aus. Mit einer umgehenden Entscheidung sei aber nicht zu rechnen, teilte das Gericht auf WELT-Anfrage mit.

Eventuellen weiteren Einwänden zu den Stellungnahmen müsse ebenfalls rechtliches Gehör geschenkt werden, so eine Sprecherin. Ob noch diese Woche ein Beschluss falle, sei deshalb nicht absehbar. Dabei drängt die Zeit für eine Fortsetzung der Arbeiten – denn laut Bundesnaturschutzgesetz sind Rodungen ohne explizite Ausnahmegenehmigungen aus Tierschutzgründen vom 1. März bis 30. September eines jeden Jahres verboten.

Wirtschaftsminister Altmaier erhöhte währenddessen den bundespolitischen Druck für die rasche Fortsetzung des Bauvorhabens. Die Elektroautofabrik sei „von großer Bedeutung für mehr Klimaschutz“ und eine der wichtigsten Industrieansiedlungen in Ostdeutschland seit langer Zeit, erklärte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Tesla muss Waldrodung für neue Fabrik vorerst stoppen

Wegen einer Beschwerde der Grünen Liga muss Tesla die Waldrodungen für die neue Fabrik in der Grünheide vorerst stoppen. Nun entscheidet das Oberverwaltungsgericht, ob und wann die Baumfällarbeiten fortgesetzt werden dürfen.

Quelle: WELT / Gerrit Seebald

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TESLA Gigafactory – Nicht nur die Einwohner von Grünheide haben Fragen – “POLNISCHE ARBEITER für “TESLA”” – “RE-UPload”

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DER KRIEG GEGEN die NATUR

Mit SATANISCHEM GELD kann man HIER ALLES KAUFEN

DIE FALSCHEN VER-LOGENEN und TOTAL HEUCHLERISCHEN UMWELT-AKTIVISTEN – – – – – Im HAMBACHER FORST wird DEMONSTRIERT ABER HIER NICHT

Hier ENT-LARVT sich die „PÄDOPHILE GRÜNE BRUT““ end-GÜLTIG – DER „PAKT der GRÜNEN mit „ELON MUSK“““ – Diese PERSON ist ein widerlicher SCHWERST-VERBRECHER und MISSE-TÄTER der ausschliesslich gegen die NATUR AGIERT – DIE BRENNENDE FABRIK mit BRENNENDEN un-LÖSCHBAREN AUTO-MOBILEN soll  die NATUR be-ZAHLEN

aus dem TEXT:… Allerdings musste der Investor sich verpflichten, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen,<<<<DIESE MIESE FIESE RATTE LÜGT auch noch DREIST – denn dass wird nicht mal ansatzweise MÖGLICH sein >>>>

https://www.zeit.de/mobilitaet/2020-02/brandenburg-tesla-gigafactory-umwelt-gruenheide

Brandenburg: Tesla darf Wald bei Grünheide roden

Das US-Unternehmen darf in Brandenburg vorzeitig dort Wald abholzen, wo seine Gigafactory für E-Autos entstehen soll. Noch hat Tesla aber keine Baugenehmigung.
Brandenburg: Ein Kiefernwald auf dem künftigen Gelände der geplanten Tesla-Gigafactory im brandenburgischen Grünheide
Ein Kiefernwald auf dem künftigen Gelände der geplanten Tesla-Gigafactory im brandenburgischen Grünheide © Patrick Pleul/​dpa

Trotz des laufenden umweltrechtlichen Genehmigungsverfahrens darf der Autohersteller Tesla für sein neues Werk im brandenburgischen Grünheide mit dem Roden des Waldes beginnen. Nach Angaben des Brandenburger Umweltministeriums hat das Landesamt für Umwelt die Zulassung für einen vorzeitigen Beginn der Rodung des knapp 92 Hektar großen Waldstücks erteilt. Laut einem Brandenburger Regierungssprecher sind die Kettensägen bereits im Einsatz.

Mit der Entscheidung sei „keine Vorwegnahme der endgültigen Genehmigung verbunden“, hieß es. Das Genehmigungsverfahren laufe weiter. Bis zum 5. März können Bürger Bedenken und Anregungen einreichen, die später öffentlich erörtert werden sollen.

Zudem hat Tesla laut dem Umweltministerium die Erlaubnis für sogenannte bauvorbereitende Maßnahmen, wie das Anlegen von Straßen zur Baustelle, bekommen. Tesla dürfe „auf eigenes Risiko“ mit den Arbeiten loslegen, teilte das Umweltministerium mit. „Allerdings musste der Investor sich verpflichten, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, falls die Genehmigung für das Vorhaben doch nicht erteilt werden kann.“ Für den Wald bedeute dies, dass Ersatzflächen in jedem Fall aufgeforstet werden müssten.

Laut Ministerium sind zahlreiche Auflagen zum Schutz der Umwelt und der Bevölkerung für die Zeit während der Arbeiten festgelegt worden. Mitte Januar hatte Tesla den Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben. Ein zweites, unabhängiges Gutachten zum Grundstückswert steht allerdings noch aus.

In der neuen Gigafactory sollen die Kompakt-SUV Modelle Y und 3 entstehen. Dafür könnten etwa 8.000 Arbeitsplätze entstehen. Anwohnerinnen und Anwohner hatten gegen den Bau der Teslafabrik demonstriert. Die Proteste richteten sich gegen die Rodung des Waldes und kritisierten, dass es sich bei dem Gelände um ein Trinkwasserschutzgebiet handele.

Brandenburg TESLA darf Wald bei Grünheide roden   – – – ZEIT ONLINE – “RE-UPload”

Brandenburg – Anwohner demonstrieren gegen geplante Teslafabrik – – – – Link: zeit.de/mobilitaet/2020-02/brandenburg-tesla-gigafactory-umwelt-gruenheide
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Brandenburg Anwohner demonstrieren gegen geplante Teslafabrik Bei Berlin will Tesla seine erste europäische Fabrik bauen. Weil dafür ein Waldstück gerodet werden müsste, demonstrieren Anwohner gegen das Vorhaben. © Foto: Michele Tantussi/Getty Images

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Was die „MONSTER-ROTOREN““ und „KILLER-TURBINEN““ ÜBRIG lassen holt sich dann „Elon-Musk““

„Elon-Musk““ will den „F-LEDER-MÄUSEN“ ans LEDER

https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-02/tesla-gigafactory-brandenburg-naturschutz

Gigafactory in Brandenburg: Teslas Wettlauf gegen die Fledermaus

Oft werden Bauprojekte in Deutschland durch Naturschutzvorschriften verzögert, gar verhindert. Tesla drohe Ähnliches, heißt es. Doch der Konzern hat vorgesorgt.
Gigafactory in Brandenburg: Gelände der Tesla-Gigafactory in der Gemeinde Grünheide.
Gelände der Tesla-Gigafactory in der Gemeinde Grünheide. © Patrick Pleul/​zb/​dpa

Die Gemeinde Grünheide könnte kaum idyllischer sein. Rund 13.300 Fußballfelder Wald und vier malerische Seen unterteilen die sechs Ortsteile mit etwa 8600 Einwohnern. Wer hier lebt, mag es beschaulich. Im Zentrum …..

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DEUTSCHES „STEUER-GELD“ für TESLA

Tesla-Werk in Brandenburg: BRD soll „Staatshilfe“ leisten

Tesla-Werk in Brandenburg: BRD soll „Staatshilfe“ leisten

NEOPresse in Politik

In Brandenburg soll eine große Tesla-Fabrik gebaut werden. Eine Bürgerinitiative setzt sich dagegen ein. Sie hält den Standort für ungeeignet. Das Gelände, auf dem das Elektroauto-Werk gebaut werden soll, liegt in einem Trinkwasserschutzgebiet. Es wird befürchtet, dass zuviel Trinkwasser verbraucht und die umliegenden Gewässer und das Grundwasser verschmutzt werden. Außerdem müsse Wald gerodet werden. Elon Musk, Chef von Tesla, reagierte: Tesla werde sein „Gigafactory 4“ (GF4) unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und der Umwelt entwickeln.

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Für den Bau seines „Gigafactory“ in Brandenburg will Tesla offenbar Staatshilfe“ für die Batteriezellfertigung- und forschung in Deutschland beantragen. Es gehe um Subventionen des Bundes, berichtete das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Regierungskreise. Generell könnten außereuropäischen Unternehmen Subventionen gewährt werden, so das Bundeswirtschaftsministerium (Altmaier).

Laut „Handelsblatt“ arbeitet der Bundeswirtschaftsminister daran, ein zweites europäisches Großprojekt zur Batteriezellfertigung anzuschieben. 14 EU-Staaten wollen sich daran beteiligen, über 55 Unternehmen seien in dem Projekt eingebunden, hieß es. Durch die Produktionsstätte Teslas in Brandenburg sollen Tausende Arbeitsplätze entstehen.

Der geplante Bau spaltet die Menschen in der Gemeinde Grünheide. Sie wollen keine Verschandelung und Verschmutzung der Umwelt. Tesla hat offenbar inzwischen schon ein Bürgerbüro in der Gemeinde eröffnen lassen, um die Anwohner in der Region zu informieren. Tesla will bis zu 500.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen lassen. Und die Merkel-Regierung unterstützt die umweltschädliche und -zerstörende Batterie-Technik, wie wir auch hier ausführlich dokumentieren.

 

 

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AGENDA „E-MOBILITÄT““: BEFEHL kommt von OBEN

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502344/Insider-Merkel-macht-Druck-draengt-Autobauer-in-die-E-Mobilitaet

Insider: Merkel macht Druck, drängt Autobauer in die E-Mobilität

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel: 

18.02.2020 16:39

Berichten zufolge hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Treffen mit den Vorstandsvorsitzenden der deutschen Autobauer anberaumt. Der Vorstoß hin zur E-Mobilität geht dem Kanzleramt offenbar zu langsam.

Insider: Merkel macht Druck, drängt Autobauer in die E-Mobilität

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht bei ihrem Eröffnungsrundgang auf der IAA den Stand von Mercedes und spricht mit Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel plant Insidern zufolge angesichts des schleppend laufenden Verkaufs von E-Autos ein weiteres Treffen mit Vertretern der Automobilindustrie. „Im Kanzleramt wird sehr aufmerksam verfolgt, dass die Hersteller 2019 auch nach eigenen Berechnungen noch sehr weit vom Erreichen der CO2-Ziele 2020/21 entfernt sind“, sagte eine Person aus der Branche mit Kenntnis der Pläne der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

Die Kanzlerin wolle bei dem Treffen am 1. April eine Zwischenbilanz ziehen. Dabei sollten Fragen wie der Stand beim Aufbau des Ladenetzes und die Wirkung der im Klimapaket angestoßenen Maßnahmen zur Förderung der E-Mobilität erörtert werden.

Ein weiterer Insider bestätigte den Termin. „Das kommt vom Kanzleramt“, sagte die Person. Das Bundespresseamt lehnte eine Stellungnahme ab.

Mit dem im Herbst beschlossenen Paket soll sichergestellt werden, dass Deutschland seine „Klimaschutz“-Vorgaben für 2030 einhalten kann. Sie sehen eine Kürzung des CO2-Ausstoßes um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 vor. Zuletzt waren knapp 30 Prozent geschafft. Teil des Pakets sind auch höhere Kaufprämien für Elektro- und Hybridautos. Dafür hatte die EU-Kommission kürzlich grünes Licht gegeben.

Die bereitgestellten Fördermittel flössen bisher nur sporadisch, monierte einer der Brancheninsider. „Es gibt im Moment sehr viele Flaschenhälse.“ Die Pläne für das Erreichen der Klimaziele 2030 seien hochfliegend, „aber die ersten Schritte sind offensichtlich sehr schwierig“. Weitere Themen des Autogipfels seien die Digitalisierung und automatisiertes Fahren.

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33936/

Das Beispiel Cibus-Raps: So funktioniert Lobby-Arbeit

17.02.2020

Behörden BVL
Eingang zum Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Berlin (Quelle: BVL, Gloger)

Ein Politologe hat analysiert, wie das US-Unternehmen Cibus in den Jahren 2011 bis 2015 versuchte, eine Anbaugenehmigung für seinen mit neuer Gentechnik veränderten Raps zu bekommen. Es wandte sich gezielt an nationale Behörden, von denes es Verständnis und Entgegenkommen erwartete. Auch die öffentlichkeitsscheue Arbeitsweise dieser Behörden spielte eine wichtige Rolle. Gefragt war damals auch das Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Der untersuchte Fall: Cibus hatte mit Hilfe eines der ersten neuen gentechnischen Verfahren, der Oligonukleotid-Technik, einen herbizidresistenten Raps hergestellt. In den Jahren 2011 bis 2014 versuchte das Unternehmen, für den Raps eine Anbaugenehmigung in der EU zu bekommen, ohne ein Zulassungsverfahren nach Gentechnikrecht. Dazu umging es gezielt die EU-Ebene und wählte sechs nationale Behörden in Finnland, Spanien, Großbritannien, Schweden, Irland und Deutschland aus. „Zwei Faktoren scheinen die Entscheidungen von Cibus für diese Länder beeinflusst zu haben: hochrangige politische Unterstützung für die Agrobiotechnologie und die hohe Relevanz der Biotechnologiesektoren in diesen Ländern“, schrieb der Politologe Ulrich Hartung in seiner Studie. Wichtig sei auch gewesen, dass diese Behörden ziemlich abgeschottet nach außen arbeiten. Diese institutionelle „Geschlossenheit“ habe für Cibus das Risiko vermindert, dass der Vorstoß zur Deregulierung öffentlich werden und eine Debatte auslösen könnte. Im Falle des deutschen Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) kam laut Hartung noch ein wesentlicher Auswahlfaktor hinzu: Die Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS) hatte bereits 2012 ein Gutachten zur Einstufung neuer gentechnischer Verfahren vorgelegt und dabei für deren weitgehende Freigabe plädiert. Der von Cibus beauftragten Agentur sei klar gewesen, dass im Falle einer Anfrage das BVL die ZKBS um eine Stellungnahme bitten und diese positiv ausfallen würde.

Was die von Cibus beauftragte Agentur unterschätzt hatte, war die starke gentechnik-kritische Bewegung in Deutschland. Als bekannt wurde, dass das BVL den Anbau von Cibus-Raps ohne Risikoabschätzung und Überwachung zugelassen hatte, erhob sich ein Proteststurm. Die BVL-Genehmigung wurde vor Gericht angefochten und die EU-Kommission pfiff das BVL und die anderen nationalen Behörden zurück. Sie stellte klar, dass Cibus eine EU-einheitliche Regelung abwarten müsse. Diese Regelung kam dann allerdings nicht durch die Kommission, sondern durch den Europäischen Gerichtshof. Er stellte klar, dass mit neuen gentechnischen Verfahren hergestellte Organismen dem Gentechnikrecht unterliegen. Als Folge davon zog das BVL seine Cibus-Zulassung zurück. Angebaut wird dieser Raps derzeit in den USA und Kanada unter dem Markennamen Falco.

Für Alexander Hissting, Geschäftsführer des Verbandes Lebensmittel Ohne Gentechnik (VLOG), zeigt die Studie exemplarisch zwei Schwächen des EU-Zulassungsrechts bei gentechnischen Verfahren auf: „Unternehmen können sich die nationale Behörde ausssuchen, bei der sie einen Zulassungsantrag einreichen.“ Diese Behörde habe dadurch einen starken Einfluss auf die weitere Bearbeitung des Antrags. „Es ist verständlich, dass sich kein Unternehmen eine Behörde aussucht, die als besonders streng und korrekt bekannt ist“, sagt Hissting. Die zweite Schwäche sei die Abschottung mancher nationalen Behörde gegenüber der Öffentlichkeit. „Genehmigungsverfahren müssen transparent sein, vom Antrag über die eingereichten Studien bis hin zur Begründung einer Entscheidung und zu den möglichen Interessenkonflikten beteiligter Mitarbeiter“, fügt Hissting hinzu. [lf]

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TROTZ MASSEN-PROTESTE  – KEINE MASSEN-PAN-DEMIE

Frankreich: Proteste werden fortgeführt

Frankreich: Proteste werden fortgeführt

NEOPresse in Politik

In Frankreich geht der Kampf um die Rentenreform aus Sicht der Gewerkschaften nun weiter. Am 6. Februar, also am heutigen Donnerstag, sollte es einen weiteren Aktionstag gegen „den Rentenangriff der Regierung“ geben. Dabei sind verschiedene Gruppierungen beteiligt, unter anderem auch die „Energieversorgung, die Müllabfuhr“ oder auch die Feuerwehr.

Die Beratungen der sogenannten Sonderkommission des Parlaments werden nun beginnen. Die Proteste, die aktuell organisiert werden, sollen die Abgeordneten nach Auskunft der Streikenden daran erinnern, wofür diese gewählt worden sein sollten. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Übergriffen, wie wir an anderer Stelle bereits benannt haben….

„Wegen der geplanten Rentenreform des französischen Präsidenten Macron sind in Paris nun auch Feuerwehrleute auf die Straßen gegangen, um zu streiken und gegen diese Politik zu protestieren. Gewerkschaften hatten Feuerwehrleute aus ganz Frankreich zu dem Protestmarsch in der Hauptstadt aufgerufen. Sie forderten zudem eine höhere Entlohnung. Sie begründen ihre Forderung nach einem höheren Risikozuschlag damit, dass eine Verringerung des Personals ihre Arbeit schwieriger gemacht habe. Zudem nähmen die Angriffe auf Feuerwehrleute zu.

Die Pariser Polizeipräfektur behauptete, die Feuerwehrleute seien „aggressiv“ gewesen und hätten versucht, eine Polizeibarrikade zu durchbrechen. Darauf habe sie die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern zurückgedrängt. Mehrere Feuerwehrleute seien dabei leicht verletzt worden, so ein Polizeisprecher.

Videos, die von Privatpersonen aufgenommen und auf Twitter veröffentlicht wurden, zeigen ein anderes Bild: Ein Bild von einer brutal gegen die Feuerwehrleute vorgehenden Polizei. Die Feuerwehrleute wurden von den Polizisten regelrecht niedergeknüppelt. Die Polizisten waren maskiert und schwarz gekleidet.

Auslöser der massiven Streiks seit dem 5. Dezember sind die Pläne der Regierung, das Rentensystem zu vereinfachen. Das französische Rentensystem wird von vielen als das „Kronjuwel“ des Wohlfahrtstaates angesehen. Doch genau hier will Macron sparen. Macron will die 42 bestehenden Rentenprogramme in einem einzigen, einheitlichen System zusammenfassen, das seiner Ansicht nach fairer und transparenter wäre. Dies würde jedoch bedeuten, dass viele von den Gewerkschaften hart erkämpfte Leistungen für ihre Mitglieder wieder aufgegeben und auf einen nationalen Standard abgesenkt werden müssten, der die Anhebung des Rentenalters von 62 auf 67 einschließt.

Macron ist während des Großteils seiner Amtszeit auf nahezu konstanten Widerstand in der Bevölkerung gestoßen. Seit November 2018 haben die Gelben Westen landesweit gegen seine Steuerpläne protestiert, von denen sie behaupten, dass sie die Armen und die Mittelschicht am härtesten treffen werden.

Die Feuerwehrleute selbst protestieren gegen die vorgeschlagenen Änderungen des Rentenalters und die sich verschlechternden Bedingungen. „Wir sind das letzte Glied in der Kette der Nothilfe in Frankreich und werden von den Aufrufen überwältigt“, sagte Frederic Perrin, der Vorsitzende der Feuerwehrgewerkschaft.

Er fuhr fort: „Wir brauchen das Personal und die Mittel, um darauf zu reagieren, und auch eine Garantie, dass wir uns auf unsere Kernaufgaben, die Nothilfe, konzentrieren können und nicht als Ergänzung zu den fehlenden Gesundheitsdiensten dienen. Die französische Regierung gewährt auch Gefahrenzulagen für bestimmte Berufe. Die Feuerwehrleute fordern, dass ihre Boni auf das Niveau der Polizei angehoben werden.

Während der gesamten Demonstrationen in diesem Winter marschierten die Feuerwehrleute in voller Uniform mit anderen streikenden Gruppen und fungierten als menschlicher Schutzschild in dem Glauben, dass die Polizei ihre Mitstreiter, mit denen sie täglich eng zusammenarbeiten, nicht angreifen würde. Die jüngsten Aufnahmen beweisen, dass dieser Glaube falsch war.

Vielleicht ist die Polizei in Frankreich längst keine Polizei mehr, sondern eine Gruppe von bezahlten Söldnern und Fremdenlegionären. Dass einheimische Franzosen derart brutal auf ihre französischen Mitmenschen losgehen, ist undenkbar.“ Wie es weitergeht, erfahren Sie hier.

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wwf-projekt-im-kongo-uno-bericht-beklagt-folter-a-752a0eb6-cc8a-44a6-b480-2914b0076ddf

Vorwürfe gegen Wildhüter Uno-Bericht beklagt Folter bei WWF-Projekt
Hat der WWF in der Republik Kongo kriminelle Wildhüter unterstützt? Diese Vorwürfe wurden vor rund einem Jahr laut. Der Entwurf eines Berichtes für die Vereinten Nationen bestätigt jetzt erhebliche Menschenrechtsverletzungen.
10.02.2020, 12:44 Uhr

Angehörige der Baka in Kamerun (2016): Mitglieder dieses Pygmäenvolks sind dem Berichtsentwurf zufolge misshandelt worden

Angehörige der Baka in Kamerun (2016): Mitglieder dieses Pygmäenvolks sind dem Berichtsentwurf zufolge misshandelt worden DPA

Es waren schwere Vorwürfe, die im vergangenen Frühjahr bekannt wurden: Die Natur- und Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund For Nature (WWF), so hieß es, soll in mehreren Ländern Afrikas und Asiens kriminelle Wildhüter finanziell und logistisch unterstützt haben. Das berichtete zunächst das Portal „BuzzFeed“, wo man nach eigenen Angaben bereits ein Jahr in der Angelegenheit recherchiert hatte. (Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der umfangreichen Vorwürfe.)
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Die vom WWF unterstützten Wildhüter-Einheiten sollen unter anderem in Nepal und Kamerun auf brutale Weise gegen angebliche Wilderer, aber auch gegen unbeteiligte Zivilpersonen vorgegangen sein. Dabei seien mehrere Menschen gestorben, weitere seien gefoltert oder sexuell missbraucht worden, heißt es in dem Bericht. Nach den Enthüllungen kündigte WWF an, die Vorfälle mithilfe einer Anwaltskanzlei aufzuklären. Auch das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) entschloss sich, die Angelegenheit in einem Bericht aufzuarbeiten. Das UNDP war Partner bei einem der betroffenen Projekte.

Der UNDP-Bericht ist zwar noch nicht offiziell veröffentlicht, allerdings existiert ein Entwurf, der dem SPIEGEL vorliegt. Die britische Zeitung „Guardian“ hatte zuerst darüber berichtet. Demnach hat ein Untersuchungsteam im Auftrag der Organisation tatsächlich „glaubhafte“ Beweise aus mehreren Quellen für Menschenrechtsverletzungen durch vom WWF unterstützte Wildhüter in der Republik Kongo gefunden.

Es geht um Vergehen an Mitgliedern des Pygmäenvolks der Baka. Dessen Angehörige seien durch die Wildhüter geschlagen und zu Unrecht eingesperrt worden. Außerdem habe man ihnen den Zugang zu den Wäldern in ihrem Siedlungsgebiet verwehrt, ihr Eigentum verbrannt und zerstört. Frauen seien gezwungen worden, sich nackt auszuziehen. Der Bericht schreibt, Gewalt und Drohungen hätten bei den Baka zu „Trauma und Leiden“ geführt.
Misshandlung im Gefängnis

Der Bericht listet eine ganze Reihe schockierender Fälle auf: So gebe es Berichte, wonach ein Baka-Mann mit vorgehaltener Waffe dazu gebracht worden sei, einen anderen zu schlagen. Anderen habe man ihre Macheten weggenommen und sie mit diesen misshandelt.

„Es gibt Berichte über Baka-Männer, die ins Gefängnis gebracht wurden, und über Folter und Vergewaltigung im Gefängnis. Die Witwe eines Baka-Mannes sprach davon, dass ihr Mann im Gefängnis so misshandelt wurde, dass er kurz nach seiner Entlassung starb. Er war in einem WWF-gekennzeichneten Fahrzeug zum Gefängnis transportiert worden“, heißt es in dem Berichtsentwurf.

Die Vorwürfe betreffen ein Projekt, das ein knapp 1500 Quadratkilometer großes Waldgebiet namens Messok Dja im Nordwesten der Republik Kongo schützen soll. Es ist Teil eines grenzübergreifenden Schutzgebiets namens Tridom, das in Teilen auch in Kamerun und Gabun liegt. Zu den Unterstützern zählen neben dem WWF auch das UNDP, die EU-Kommission, die Regierungen der USA und der Republik Kongo sowie Privatunternehmen aus dem Palmöl- und Holzsektor.

In Messok Dja leben unter anderem Elefanten, Gorillas und Schimpansen. Außerdem ist das Waldgebiet Heimat der Baka, die dort unter anderem Honig sammeln und kleine Tiere jagen.

Der WWF erklärte in einem Statement, das dem SPIEGEL vorliegt, die Organisation sei „entsetzt über die Beobachtungen und Vorwürfe“ in dem Berichtsentwurf. Obwohl die Landschaft von Messok Dja geschützt werden müsse, dürfe dies „nicht um jeden Preis für die indigene Bevölkerung, ihre Gemeinschaften, Traditionen oder Lebensgrundlagen geschehen“. Man wisse, dass auch andere wichtige Landschaften der Erde „am besten durch die Zusammenarbeit mit den dort lebenden Gemeinschaften geschützt werden können“, so der WWF.
„Eher als Bedrohung denn als Partner behandelt“

Die Organisation erklärte weiterhin, der Berichtsentwurf gebe nicht die aktuelle Lage vor Ort wieder. Man habe in den vergangenen Monaten „unermüdlich mit allen Beteiligten daran gearbeitet“, die Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinschaften neu zu regeln. Man wolle sicherstellen, dass die indigenen Gruppen an der Suche nach Lösungen für den Naturschutz beteiligt würden und deren Lebensweise nicht bedroht werde, so der WWF.

Die Wildhüter, die Angehörige der Baka misshandelt haben sollen, sind nicht direkt vom WWF angestellt, sondern von der kongolesischen Regierung. Die Organisation erklärte gegenüber dem „Guardian“ jedoch, man habe sich an der Ausbildung beteiligt und zahle zusammen mit anderen Geldgebern in einen Fonds ein, aus dem Gehälter und Ausrüstung gezahlt würden.

Der UNDP-Bericht stellt auch dem Uno-Programm ein schlechtes Zeugnis beim Management des Projekts in Messok Dja aus. So hätten die Baka viel zu wenige Informationen erhalten und seien bei der Betrachtung der Auswirkungen nicht genügend berücksichtigt worden. Das Ziel, Messok Dja als Schutzgebiet zu etablieren, sei verfolgt worden, indem man den etablierten Mustern von Schutzprojekten im Kongobecken gefolgt sei, „welche indigene Völker weitgehend ausschließen und eher als Bedrohung denn als Partner behandeln“, heißt es in dem Bericht.
„Dies ist eine vernichtende Anklage“

Stephen Corry, Survival International

Survival International, eine internationale Nichtregierungsorganisation, die indigene Völker weltweit unterstützt, kritisierte das Verhalten von WWF und UNDP. „Dies ist eine vernichtende Anklage. Sie sollte das Ende des WWF-Modells von ‚Festungs-Naturschutz‘ bedeuten, das in ganz Afrika so viel Schaden für Mensch und Umwelt verursacht hat“, so Stephen Corry, der Chef der Organisation.

Alle relevanten Uno-Standards und Rechtsvorschriften bezüglich der Achtung indigener Völker und der Menschenrechte seien „von Anfang an ignoriert“ worden, so Corry weiter, „da man der Meinung war, dass ein Naturschutzprojekt irgendwie darüber steht“. Es sei einfacher gewesen, unschuldige Baka-Männer, Frauen und Kinder ins Visier zu nehmen, als „kriminelle Netzwerke anzugehen, zu denen auch lokale Beamte und Regierungspersonal gehören“.
chs

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Die 4-Zehntel-Grad-Lüge des James Hansen im Jahr 1988

Die 4-Zehntel-Grad-Lüge des James Hansen im Jahr 1988

Dieser Blogtext* incl. Video dokumentiert, wie ca. in den Jahren 1997/1998 der globale Temperaturwert durch den US-Klimaforscher James Hansen in perfider Art und Weise von 15°C auf 14°C heruntergesetzt worden ist, nachdem er jahrelang vorher seit 1988 einen angeblich „mensch-verstärkten Treibhauseffekt“ mit einem Temperaturwert oberhalb von global 15°C begründet hatte, nämlich mit plus 4-Zehntel-Grad bei 15,4°C.

Dieses Runtersetzen der Globaltemperatur durch die „Erderwärmungs-Alarmisten“auf nur noch 14°C ist vergleichbar mit Pharma-Lobbyisten, die Grenzwerte für Erkrankungen immer weiter heruntersetzen, damit sie mehr Medikamente gegen diese behaupteten Erkrankungen verkaufen können. Der Blogtext* incl. Video wird nachweisen, wie insbesondere der US-Klimaforscher James Hansen, aber auch der Weltklimarat IPCC diesen wichtigen Normwert von 15°C um 1°C nach unten auf 14°C manipuliert hatten, als sie gemerkt haben, dass sie mit der bestehenden 15°C-Argumentation keine gefährliche Erderwärmung mehr ausweisen konnten.

Zusätzlich wurden diese Recherchen in diesem Blog auch in einem umfangreichen 90-minütigen Video dokumentiert:

Falls das Video bei Youtube gesperrt werden sollte, ist das Video parallel bei US.TV und bei BITCHUTE gesichert !!

Die 4-Zehntel-Grad-Lüge von 1988 (V6)

10.674 Aufrufe
28.01.2020

6560 Abonnenten
Video dokumentiert, wie ca. in den Jahren 1997/1998 der globale Temperaturwert durch den US-Klimaforscher James Hansen in perfider Art und Weise von 15°C auf 14°C heruntergesetzt worden ist, nachdem er jahrelang vorher seit 1988 einen angeblich „mensch-verstärkten Treibhauseffekt“ mit einem Temperaturwert oberhalb von global 15°C begründet hatte, nämlich mit plus 4-Zehntel-Grad bei 15,4°C. Nach Ablauf der 48 Stunden wurde nun das Video von Youtube (vorläufig) freigeschaltet, da eine Freigabe der BBC-Ausschnitte bisher noch nicht erfolgt ist. Tipp: Es ist sinnvoll, das Video zu sichern. Der folgende Blogtext nennt zwei Portale, wo das Video bereits parallel abgelegt ist: https://www.klimamanifest-von-heilige… Inhaltliche Hinweise zum Video: 1.) „Informationsflut“ im Video: Das Video ist kein Video, mit dem man sich mal so neben bei berieseln lassen kann. Das Video hat intensive Fakten-Recherche zum Inhalt. Es ist zu empfehlen, das Video herunterzuladen und das Video an einem „grossen Fernseher“ in aller Ruhe und mit der nötigen Zeit (ohne Stress) zu schauen. Dann wirken die Informationen am besten. Und 2.) Meme „Kotzszene“ aus „Knives out“: Ich kann verstehen, wenn die Szene Ekel auslöst, aber das ist gewollt. Und wer den aktuellen und gesamten Film „Knives out“ dazu gesehen hat, wird wissen, dass die Frau in dem Film nur DANN kotzt, wenn sie mit Lügen konfrontiert wird. Es wird in dem Film erklärt, dass sie eine (Erb-)Krankheit hat, die dieses Kotzen bewirkt, wenn sie mit Lügen konfrontiert wird. Insofern fand ich – auch die mehrfache Verwendung des Ausschnittes – durchaus zutreffend und passend, kann aber „den derben Ekel“ vor dieser Szene ebenfalls verstehen. 3.) Hansen-Anhörung „US-Kongress“ oder „US-Senat“: Im Video wird anfangs behauptet, Hansens Anhörung wäre im „US-Kongress“ gewesen, später wird im Video von „US-Senat“ gesprochen. Beides ist richtig, allerdings ist die Bezeichnung „US-Senat“ genauer, weil der US-Kongress aus „Senat“ und „Repräsentantenhaus“ besteht und die Anhörung am 23.06.1988 korrekt „nur“ im Senat stattfand, aber nicht im Repräsentantenhaus. In historischen Publikationen wird in Bezug auf die Hansen-Anhörung auch mal „US-Senat“ und dann wieder „US-Kongress“ behauptet. Aber wie gesagt: „US-Senat“ ist besser und genauer, aber ich wollte das Video deswegen wo „US-Kongress“ behauptet wird, nicht extra nochmals ändern. Update vom 27.01.2020: Mir liegt seit dem 27.01.2020 auch die BBC-Original-Doku „Climate Change – The Facts“ vor. Damit lässt sich belegen, dass das Schweizer Fernsehen (SRF) der Einzige, der drei deutschsprachigen TV-Sender war, der James Hansen in dem verwendeten Ausschnitt korrekt übersetzt hat, denn Hansen sagte wörtlich: „The Politicians were saying the right things, that we should avoid dangerous human-made changes the climate. At just that the policy needed to achieve that were never adopted.“ Das Schweizer SRF hatte als Einziger der drei deutschsprachigen TV-Sender Hansen korrekt mit „gefährlichen menschgemachten Klimaveränderungen“ zitiert, was Hansen auch wörtlich in der BBC-Doku gesagt hatte. Unsere im Video erwähnte „Beschwerden“-Webseite zum nachverfolgen: https://www.klimamanifest-von-heilige… Auch immer hilfreich: Unsere Info-Seite mit A4-Recherche-Flyern, die unsere Kern-Argumentation in alle Kürze erklären : https://www.klimamanifest-von-heilige… Freiwillige Spenden an das Klimamanifest senden Sie bitte an unsere Forschungsabteilung SULBONIT, Konto: Credit Suisse AG IBAN Nr. CH90 0483 5083 8911 4100 0 oder per PAYPAL an: info@klimamanifest.ch

Den konkreten Grund, warum das Video – von Youtube weg – „ausgelagert“ wurde, erfahren Sie in diesem 40-sekündigen Trailer !!

Video und Blogtext* ergänzen sich gegenseitig. Es ist als sinnvoll, sowohl das Video zu schauen, als auch den folgenden Blogtext* zu lesen und darin zu recherchieren, weil in diesem Blogtext auch die wichtigen Belegnachweise verlinkt sind.

Laut den Anführern des Weltuntergangskults der globalen Erwärmung beträgt die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde 14 Grad Celsius, aber dies ist ein neuer Wert, der den ursprünglichen Durchschnitt von 15 Grad Celsius stillschweigend ersetzt hat. Aber viele „Mainstream-Institutionen“ haben diesen „Temperaturwert-Austausch“ von 15°C auf 14°C vor über 20 Jahren bis heute nicht bemerkt, wodurch der Schwindel nun mehr und mehr auffliegt, weil immer mehr Menschen den von der Klima(folgen)forschung selbstverursachten Widerspruch begreifen:

Am 29.03.1988, also ein paar Monate bevor der NASA-Klimaforscher James Hansen vor dem US-Kongress/US-Senat behauptete, dass die globale Erderwärmung im Gange sei, zitierte ihn die New York Times mit 59 Grad Fahrenheit [15° Celsius] als globale Durchschnittstemperatur zur Berechnung der Temperaturschwankungen.

One of the scientists, Dr. James E. Hansen of the National Aeronautics and Space Administration’s Institute for Space Studies in Manhattan, said he used the 30-year period 1950-1980, when the average global temperature was 59 degrees Fahrenheit, as a base to determine temperature variations.

Einer der Wissenschaftler, Dr. James E. Hansen vom Institut für Weltraumstudien der National Aeronautics and Space Administration in Manhattan [NASA-GISS], sagte, er habe den Zeitraum von 30 Jahren 1950 bis 1980, als die durchschnittliche globale Temperatur 59 Grad Fahrenheit [= 15°C] betrug, als Basis verwendet um Temperaturschwankungen zu bestimmen.

Unmittelbar nach Hansens bekannten Auftritt vor dem US-Kongress veröffentlichte die New York Times am 24.06.1988 auf der 1. Seite einen weiteren Artikel, der ebenfalls eine Grafik mit einem aktuellen globalen Temperaturwert für das Jahr 1988 von 59,7°F (=15,4°C) ausgewiesen hatte. Der deutsche „SPIEGEL“ übernahm in der Ausgabe 28/1988 vom 11.07.1988 auf Seite 185 diese Grafik.

Am 05. Juli 1988 stand ein Bericht in der in Connecticut ansässigen Zeitung The Day im Einklang mit dieser Behauptung. Im Bericht von „The DAY“ über Hansens Kongresszeugnis konnte man lesen:

Dr. Hansen informed the lawmakers that the first five months of 1988 were the hottest five-month period on record, averaging four-tenths of a degree above a 30-year (1950-1980) norm of 59 degrees Fahrenheit.

Dr. Hansen teilte dem Gesetzgeber mit, dass die ersten fünf Monate des Jahres 1988 mit durchschnittlich vier Zehnteln eines Grades über einer 30-Jahres-Norm (1950-1980) von 59 Grad Fahrenheit der heißeste Fünf-Monats-Zeitraum waren, der jemals verzeichnet wurde.

Interessant auch: alle Publikationen weisen den gleichen Detail-Fehler auf, denn die Jahre „1950-1980“ sind keine „30-Jahres-Norm“, sondern genau-genommen eine „31-Jahres-Norm“. Auch das „Vorwort“ (PREFACE) des schriftlichen Statements von James Hansen vom 23.06.1988 weist bereits widersprüchlich sowohl den Zeitraum „1950-1980″, als auch „1951-1980″ aus.

Obwohl die damals jüngsten Veröffentlichungen von Hansen seine Version der Unterschiede zur Basistemperatur für verschiedene Jahre enthalten, ist er vorsichtig genug gewesen, um weder die beobachteten Absolut-Temperaturen noch den Wert der Basistemperatur anzugeben. Das hatte Hansen dann dann doch lieber den Medien, wie z.B. der NewYorkTimes oder dem „SPIEGEL“ überlassen.

Trotzdem: Hansen offenbarte jedoch einmal seinen Grundwert in einer wissenschaftlichen Publikation. Das PapierClimate Impact of Increasing Atmospheric Carbon Dioxide“ erschien im August 1981 in Science und besagt:

The mean surface temperature is Ts ~ 288 K.

Die mittlere Oberflächentemperatur beträgt Ts ~ 288 K.

288 K oder 288 Kelvin entsprechen 15 Grad Celsius. Es ist wichtig an dieser Stelle zu verstehen, dass James Hansen diesen Wert von 15°C mit dem „Treibhauseffect“ (= „Greenhouse Effect“) und dem Stefan-Boltzmann-Gesetz hergeleitet und begründet hatte, was diese Hansen-Publikation aus dem Jahr 1981 eindeutig belegt. Diese Hansen-Herleitung der „15°C“ aus 1981 basierte also nicht auf einer statistisch-ermittelten globalen Mitteltemperatur auf Basis zig-Tausender Wetterstationen. Diese Differenzierung ist an dieser Stelle sehr, sehr wichtig und wird auch im oben verlinkten 90-minütigen Video sehr ausführlich thematisiert.

Aus einem Bericht vom 12.01.1992 im Schenectady Daily Gazette geht hervor, dass Hansen und seine Kollegin Helene Wilson diesen Wert von „15°C“ (59°F) mindestens auch 1992 verwendet haben. Daher verwendete Hansen über mehrere Jahre hinweg konstant 15 Grad Celsius als Basisdurchschnitt. [Klimamanifest-Quelle-Nachweis-Link]

James Hansen war nicht die einzige Person, die diesen Wert von „15°C plus X“ nutzte. Als das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), das kurz nach Hansens Aussage von 1988 vor dem Kongress eingerichtet wurde, 1990 seinen ersten Beurteilungsbericht vorlegte, listete eine Tabelle auf Seite xxxvii des Berichts auf, die eine „beobachtete Oberflächentemperatur“ auf der Erde von 15 Grad Celsius auswies.

Auch der 2. IPCC-Bericht aus dem Jahr 1995 erwähnt auf der Seite 57 (pdf-Seite 71) einen globalen Temperaturwert von „15°C“, wobei auch mit der Kiehl/Trenberth-Grafik auf der nachfolgenden Seite 58 mit den ausgewiesenen „390 W/m²“ als Bodenabstrahlung ebenfalls ein weiteres Äquivalent für die „15°C“ zu finden ist [Klimamanifest-Quelle-Nachweis-Link]. Die Kiehl/Trenberth-Energiebilanz Grafik existierte im 1. IPCC-Bericht 1990 noch nicht.

Eine weitere Person, die „15 Grad Celsius“ als globale Durchschnittstemperatur verwendete, war Anthony J. McMichael, ein Aktivistenprofessor, dessen E-Mail, die versprach, die Fäden in der australischen Regierung zu ziehen, im Klima-Skandal auftauchte. Laut McMichaels 1993 erschienenem BuchPlanetary Overload: Global Environmental Change and the Health of the Human Species“ hiess es auf einer Grafik auf der Seite 84 des Buches [Klimamanifest-Quelle-Nachweis-Link]:

Average temperature over past 10,000 years = 15°C

Durchschnittstemperatur in den letzten 10.000 Jahren = 15 ° C

[ 23-seitige Liste vom Klimamanifest mit weiteren 22 Puplikationen mit 15 Grad-Werten]

Es stellte sich aber ab ca. 1995 heraus, dass die Durchschnittstemperatur von 15 Grad Celsius ein ungünstiger Wert war, der die Behauptungen der globalen Erwärmung nicht stützte.

1996 hat Michael Mann (der während des Climategate-Skandals als Schöpfer von “ Mikes Naturtrick „, „den Niedergang zu verbergen“, zu Ruhm geführt) einen Artikel mit dem Titel „Greenhouse warming and changes in the seasonal cycle of temperature: Model versus observations“ veröffentlicht. Das Papier wies darauf hin, dass die von Klimamodellen gemachten Vorhersagen nicht mit den beobachteten Daten und der Variabilität der Temperatur übereinstimmten, die wahrscheinlich auf natürlichen Phänomenen beruhte:

… the signature of greenhouse warming is scarcely evident in the observational data[.] … It is possible that observed trends in phase, largely influenced by mid-latitude continental interiors, do not arise from greenhouse warming, but rather from natural variability. Such a notion is reinforced by the fact that marginally-significant trends are found in the control GFDL annual cycle, presumably due to organized century-scale internal variability.

… in den Beobachtungsdaten ist die Signatur der Treibhaus-Erwärmung kaum zu erkennen [.] … Es ist möglich, dass die beobachteten Phasentrends, die weitgehend von den kontinentalen Innenräumen des mittleren Breitengrads beeinflusst werden, nicht von der Treibhauserwärmung herrühren, sondern von der natürlichen Variabilität. Dies wird durch die Tatsache untermauert, dass im GFDL-Kontrolljahreszyklus geringfügig signifikante Trends zu finden sind, was vermutlich auf die organisierte interne Variabilität im Jahrhundertmaßstab zurückzuführen ist.

weiter…

If, on the other hand, the observed variation in the seasonal cycle truly represents a „fingerprint“ of greenhouse warming, the GFDL and CCM1 models do not appear capable of capturing the detailed responses of the seasonal cycle to greenhouse forcing.

Wenn andererseits die beobachtete Variation im saisonalen Zyklus tatsächlich einen „Fingerabdruck“ der Treibhaus-Erwärmung darstellt, scheinen die Modelle GFDL und CCM1 nicht in der Lage zu sein, die detaillierten Reaktionen des saisonalen Zyklus auf den Treibhauseffekt zu erfassen.

Discrepancies between the observed and model-predicted trends must be resolved before a compelling connection can be drawn between 20th century changes in the behavior of the annual cycle in temperature, and anthropogenic forcing of the climate.

Unstimmigkeiten zwischen den beobachteten und den vom Modell vorhergesagten Trends müssen gelöst werden, bevor ein zwingender Zusammenhang zwischen Änderungen des Verhaltens des jährlichen Temperaturzyklus im 20. Jahrhundert und dem anthropogenen Einfluss des Klimas hergestellt werden kann.

Bezeichnenderweise verwendete Michael Mann die „15 Grad Celsius“ als Grundtemperatur, während er die Parameter des jährlichen Temperaturzyklus berechnete, siehe „Figure 2„, „Figure 3“ und „Figure 4in seiner Arbeit. Obwohl er jeden Wert im Zyklus hätte auswählen können, hat er aber „15 Grad Celsius“ ausgewählt, und es ist vernünftig anzunehmen, dass er dies tat, weil es die akzeptierte langfristige globale Durchschnittstemperatur war.

Kurz nach der Veröffentlichung von Manns Artikel veröffentlichte das Worldwatch Institute, eine Organisation mit Sitz in Washington, DC, die jährliche Ausgabe von Vital Signs (1997) [KLIMAMANIFEST-NACHWEIS-LINK] . Die Publikation hatte auf Seite 62/63 ein Kapitel mit dem Titel „Global Temperature Down Slightly“ , der Globaltemperaturen bis zum Jahr 1996 ausweist und wo die Globaltemperatur für das Jahr 1996 bei 15,32°C unter auf der Seite 63 ausgewiesen wurden.

In der Literatur, die nach dem Bericht des Worldwatch Institute von 1997 veröffentlicht wurde, scheinen die „Führer der globalen Erwärmungsbewegung“ begonnen zu haben, 14 Grad Celsius für die globale Durchschnittstemperatur zu verwenden. Am 14.12.2002 zitierte der Sydney Morning Herald James Hansen, der diesen neuen Durchschnitt von „14 °C“ erwähnte. [Klimamanifest-Quelle-Nachweis-Link]

This year the Earth’s average temperature was 14.64 °C, compared with the long-term average of 14°C, said James Hansen, of NASA’s Goddard Institute for Space Studies, who analyses the data collected from thousands of weather stations around the world.

In diesem Jahr lag die Durchschnittstemperatur der Erde bei 14,64°C, verglichen mit dem langjährigen Durchschnitt von 14°C, sagte James Hansen vom Goddard Institute for Space Studies der NASA, der die von Tausenden Wetterstationen auf der ganzen Welt gesammelten Daten analysiert.

Auch das IPCC verwendete jetzt ebenfalls „14 Grad Celsius“ als Basistemperatur, wie aus einer Grafik hervorgeht, die Teil des IPCC-Berichts von 2007 ist. Auch die „Summary for Policymakers“ (SPM) 2007 (deutsch) zeigte in einer Grafik sehr deutlich eine Globaltemperatur unterhalb von 15°C, mit einer Null-Linie bei „14°C“. (Übrigens gewann das IPCC 2007 den Friedensnobelpreis. Das IPCC hatte zweifellos einen Nobelpreis verdient, aber es hätte für die Literatur gedacht sein müssen, da sich die Organisation beim Schreiben von Fantasien hervorgetan hatte.)

In einem im Jahr 2011 veröffentlichten Bericht 11-71 des Government Accountability Office (GAO) wird auf Seite 10 (pdf-Seite 24) James Hansen und seinen Kollegen eine geschätzte durchschnittliche Oberflächenlufttemperatur von 287 K oder 14 Grad Celsius zugeschrieben:

But Hansen and colleagues have estimated that Earth’s actual average surface air temperature between 1951 and 1980 was approximately 287 K (14 degrees Celsius) (Hansen et al. 2010).

Nach Schätzungen von Hansen und Kollegen lag die tatsächliche durchschnittliche Lufttemperatur auf der Erde zwischen 1951 und 1980 bei etwa 287 K (14 Grad Celsius) (Hansen et al. 2010).

Diese Seite 10 des GAO-Bericht 11-71 verknüpft die eigentliche Herleitung des Treibhauseffektes auf Basis des Stefan-Boltzmann-Gesetzes, Solarkonstante und Albedo in verfälschender Weise mit der Herleitung einer globalen Durchschnittstemperatur auf Grundlage weltweiter Wettermessstationen. Es wird dadurch fälschlich suggeriert, die globale 30-Jahre-Durchschnittstemperatur wäre die hergeleitete Basistemperatur des Treibhauseffektes, was in Wahrheit aber garnicht stimmt. Ein Irrtum, der sich seit Jahren als Irrtum in Politik, Medien und im deutschsprachigen WIKIPEDIA-Lexikon befindet.

Es ist schwierig, das genaue Datum zu bestimmen, an dem die Änderung von 15 auf 14 Grad eingeführt wurde. Es geschah höchstwahrscheinlich irgendwann im Jahr 1997 und definitiv nicht später als im Januar 1998.

In der Jahresausgabe „Vital signs 1998“ des Worldwatch Institute [KLIMAMANIFEST-NACHWEIS-LINK] werden 14 Grad Celsius als globale Durchschnittstemperatur verwendet, und es wird detailliert beschrieben, wie es über die Änderung von 15 Grad Celsius informiert wurde: In einer „Fußnote 1“ unter der Tabelle auf Seite 69 des Berichts sind die globalen Durchschnittstemperaturen für mehrere Jahre aufgeführt und unterhalb der Auflistung findet sich folgender Satz:

Base number is 1 degree Celsius lower than in earlier Vital Signs.

Die Basiszahl ist 1 Grad Celsius niedriger als bei früheren Vital Signs .

Auf der vorherigen Seite 68 findet sich oben im Text eine „Fussnote 2“, dessen Erläuterung man auf Seite 174 des gleichen Berichts findet und dort findet sich auch die „Erklärung“ für die Änderung:


In earlier versions of Vital Signs, Worldwatch added the temperature change reported by the Goddard Institute to an estimated global temperature of 15 degrees Celsius, but the institute has since informed Worldwatch that a better base number would be 14 degrees Celsius. James Hansen, Goddard Institute for Space Studies, New York, email to author, 18 January 1998.

In früheren Versionen von Vital Signs hat Worldwatch die vom Goddard Institute gemeldete Temperaturänderung zu einer geschätzten globalen Temperatur von 15 Grad Celsius hinzugefügt, aber das Institut hat Worldwatch seitdem informiert, dass eine bessere Basiszahl 14 Grad Celsius betragen würde. James Hansen, Goddard-Institut für Weltraumforschung, New York, E-Mail an den Autor, 18. Januar 1998.

 

Mit anderen Worten, James Hansen sandte das Wort, dass 14 die neuen 15 sind.

Und wie gesagt: Das obige 90-minütige Video erklärt die Zusammenhänge noch intensiver und erwähnt und erklärt auch das perfide Motiv, welches James Hansen im Jahr 1988 bis heute für seinen gesamten CO2-Treibhauseffekt-Schwindel hat.

Wer Fragen oder Anmerkungen zu obigen Blogtext mit Video hat, kann diese gerne per Mail stellen.

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Dieser Blogtext ist ein ins deutsche übersetzter und mit zusätzlichen und aktualisierten Informationen ergänzter Blogtext des ursprünglichen Blogtextes von Arvind Kumar aus dem Jahr 2012.

Dieser Blogtext wurde am 26./28.01.2020 zuerst veröffentlicht auf www.klimamanifest.ch

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Fridays-for-Future-Pressesprecherin packt aus über Zensur & Unterwanderung – Große-Freiheit TV

Fridays-for-Future-Pressesprecherin packt aus über Zensur & Unterwanderung – Große-Freiheit TV

Kindesmissbrauch auf grüne Art, Kinder bei der FFF Demo am 20.9.19 Bild Redaktion

von GROSSE FREIHEIT TV

🌍 Fridays For Future Pressesprecherin packt aus über Zensur & Unterwanderung

197.717 Aufrufe
01.02.2020

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#fff #f4f #Fridays4Future Sina (14) war als Pressesprecherin bei Fridays For Future in einer Stadt in Nordrhein-Westfalen aktiv. Im Interview berichtet sie von sektenartiger Kontrolle, Zensur, Anfeindungen und linksextremer Unterwanderung. Nachtrag von Sina: „Eine Frage von der Presse [war] immer sehr beliebt, und zwar, was man selber für den Klimaschutz tue. Eine ganz klare Vorgabe, war die Antwort, dass man vegan leben, plastikfrei, saisonal & regional, sowie auf Autofahrten weitestgehend und Flüge verzichtet. Ich glaube, das ist auch das erste, was ich da gelernt habe😅“ Kritische Mainstream-Beiträge zum Klimawandel: https://www.youtube.com/playlist?list… Meine Videos zum Klimawandel: https://www.youtube.com/playlist?list…

Sina (14) war als Pressesprecherin bei Fridays for Future in einer Stadt in Nordrhein-Westfalen aktiv. Im Interview berichtet sie von sektenartiger Kontrolle, Zensur, Anfeindungen und linksextremer Unterwanderung.

Nachtrag von Sina:

„Eine Frage von der Presse [war] immer sehr beliebt, und zwar, was man selber für den Klimaschutz tue. Eine ganz klare Vorgabe, war die Antwort, daß man vegan leben, plastikfrei, saisonal & regional, sowie auf Autofahrten weitestgehend und Flüge verzichtet. Ich glaube, das ist auch das erste, was ich da gelernt habe😅“

 

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Tiefen und Höh’n – Snippets aus der neue Musik-CD von Dr. Dietrich Klinghardt

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19.12.2019

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Endlich ist sie da, die neue CD von und mit Dr. Dietrich Klinghardt, Jürgen Schröder, Melanie und den „ART-Artists“; eine bunte Mischung aus eigenen Texten und Kompositionen sowie Interpretationen von Songs anderer Künstler. Weitere Informationen im Shop auf: http://www.ink.ag

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23 MÄRZ – „EUROPA-weit-DEMO“ – „UR-Heber-RECHT“ – – ARTIKEL „13“/“17″ – – Artikel „12“/ ? – Urheber sind die Verlierer – Rechtsanwalt „Christian Solmecke“ – ARTIKEL „11“/ ? – ARTIKEL „6“ – „TERROR-FILTER“ – – – „CDU“ – „Schrödingers Uploadfilter“ /// Schwerer Rückschlag für MONSANTO: Aktie von BAYER bricht nach „GERICHTs-VERFAHREN“ in den USA ein – – – „US-Gericht“: BAYERs GLYPHOSAT ist „KREBSerregend“ //// „BUNDES-AMT“: Folgen der „5G“-Technologie für die „GESUNDHEIT“ müssen UNTERSUCHT werden //// „EU“-„biometrische Daten“ /// KILLER-ROTOREN – – „Insekten-TOD“ und „Wind-PARKs“ – „INFRA-SCHALL“ /// „Hackers Remotely Kill a Jeep on a Highway“ /// „Brave NEW WORLD“

tube.com/watch?v=Qi9y8PobFM8&feature=youtu.be

#Artikel13 #SaveYourInternet

„Julia Reda“ – „Ur-HEBER-RECHTs-REFORM“ – „Der PROTEST ist FAKE“!!!!!!!!!!!!!

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utube.com/watch?v=vL7Zm0Tjoug

Artikel „13“/“17″: CDU behauptet Demonstranten seien gekauft! Kann man diese Lüge verbieten? RA Solmecke

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SCHWERER „INTERESSEN-KONFLIKT“ FÜR DEUTSCHE „LEIT-MEDIEN“

?VERLAGE HABEN KEINEN MANIPULIERENDEN EINFLUSS auf die LOBBY-„EU“???!!!

BERICHTE über ENGLANDs  DEMOs  aber NICHT über DEUTSCHE DEMOs!!!!!!!!!!!!!!

https://www.welt.de/politik/ausland/video190741343/People-s-Vote-Hunderttausende-Briten-demonstrieren-gegen-Brexit.html

„People’s Vote“

Hunderttausende demonstrieren in London für zweites Referendum

Stand: 15:28 Uhr

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http://www.spiegel.de/video/london-grossdemonstration-gegen-brexit-video-99025954.html

+++ Livestream +++
Großdemonstration in London
23.03.2019, 14:16 Uhr

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IN-SZENARIO: WER WILL darüber noch INFORMIERT WERDEN?! – UND WENN „BREXIT“ NUR  „BRECH-REIZ“ VERURSACHT!!!!!

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https://twitter.com/herrnewstime?lang=de

Es hat länger gedauert, doch endlich können wir eine Gesamteilnehmerzahl für DE veröffentlichen. In über 45 Städten demonstrierten am 23. März somit etwa 200.000 Menschen friedlich für ein freies Internet und gegen!

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http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/artikel-13-uploadfilter-und-co-die-sturheberrechtsreform-a-1259399.html

Debatte über Artikel 13<<</17>>>

Die Sturheberrechtsreform

Im Streit über die EU-Urheberrechtsreform stehen sich Befürworter und Gegner unversöhnlich gegenüber. Junge Demonstranten schimpfen auf Politiker – und umgekehrt. Längst geht es um mehr als eine trockene Richtlinie.

Demonstranten am Samstag in Berlin: Nicht nur Artikel 13 ist das Problem

IPON/ imago

Demonstranten am Samstag in Berlin: Nicht nur Artikel 13 ist das Problem

Matthias Hornschuh ist wütend. Dabei sollte er es gar nicht sein. Gerade an diesem Samstagvormittag soll es doch eigentlich darum gehen, die Debatte rund über die Urheberrechtsreform zu „versachlichen“, wie es in der Einladung der Initiative Urheberrecht heißt. Künstler, Urheber und Verwerter haben Journalisten zum Medienbrunch in der Berliner Akademie der Künste eingeladen – Stunden bevor mit großangelegten Demos in vielen Städten gegen das demonstriert wird, wofür hier gekämpft wird: die neue europäische Urheberrechtsrichtlinie.

Die Befürworter wollen einen sachlichen Ton in die hitzige Debatte bringen – doch zumindest an diesem Morgen gelingt das kaum. Jedenfalls nicht, sobald es um die Gegenseite geht, die überwiegend jungen Menschen, die an diesem Tag auf die Straße gehen.

Der Komponist Matthias Hornschuh sagt, er sei in der Debatte um die Reform als einer der „alten Männer“ bezeichnet worden, für die das Internet angeblich „nur aus E-Mail und Pornografie“ bestehe, und genau solche alten Männer hätten dieses Gesetz gebaut. Hornschuh erinnert daran, dass doch auch die alten Männer zu den digitalen Nutzern gehören, „für die man auch das Netz gestalten muss“. Es gehe „nicht nur um 16-jährige YouTube-Nutzer und BibisBeautyPalace“, sondern um alle Menschen, die im Netz unterwegs seien. Viele würden von den Gegnern einfach ausgeschlossen: „Das ist so verantwortungslos und das ist so undemokratisch, dass ich wirklich voller Wut bin.“ Zwar versuchten er und seine Kollegen, „diese Wut gar nicht zum Ausdruck zu bringen, sondern immer in der Sache zu argumentieren. Das fällt uns von Tag zu Tag schwerer.“ Es zeigt, wie verfahren der politische Diskurs um die umstrittene Urheberrechtsrichtlinie mittlerweile ist – und zwar auf allen Seiten.

Polemische Beschimpfungen auf den Plakaten

Denn nicht nur Hornschuh ist wütend. Tausende andere Menschen sind es auch, und zwar so wütend, dass sie ihren Protest gegen die umstrittene Urheberrechtlinie an diesem Samstag lautstark auf die Straße trugen. Dabei sparten sie nicht mit polemischen Beschimpfungen der Politiker: Der zuständige Berichterstatter Axel Voss (CDU) wird auf Plakaten als „Vollvossten“ oder „dumm“ bezeichnet, auf anderen Plakaten steht „Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal die Fresse halten“.

Fotostrecke
13  Bilder

Artikel 13 und Uploadfilter: So wurde in deutschen Städten protestiert

Axel Voss selbst hat sich immer wieder über die Beschimpfungen beklagt: Viele hätten „Maß und Mitte“ völlig verloren, sagte er auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche. In sozialen Medien werde er ständig diffamiert. Es ist deutlich zu beobachten, dass dem Politiker die ständigen Angriffe gegen seine Person zu schaffen machen.

Die Demonstranten empfinden das allerdings ebenso andersherum: Ihr Protest wurde von Anfang an diskreditiert. Erst wurde ihnen vorgeworfen, sie wären von YouTube für dessen Interessen instrumentalisiert worden, in der EU-Kommission war von einem „Mob“ die Rede, und dann unterstellte der Europaabgeordnete Sven Schulze (CDU) auch noch, bei der Flut an Protest-E-Mails handele es sich um eine von Google initiierte „Fake-Aktion“.

Politiker unterstellt „gekaufte Demonstranten“

Als dann am Samstag viele Zehntausende in deutschen Städten auf die Straße gingen, wird am selben Tag Daniel Caspary in der „Bild“ zitiert, es werde „offensichtlich versucht, auch mit gekauften Demonstranten die Verabschiedung des Urheberrechts zu verhindern. Bis zu 450 Euro werden von einer sogenannten NGO für die Demoteilnahme geboten.“ Das Geld scheine „zumindest teilweise von großen amerikanischen Internetkonzernen zu stammen.“ Nun sollen die Demonstranten auch noch angeblich bezahlt worden sein – die Empörung im Netz ließ nicht lange auf sich warten.

Wer kein Jurist ist und den Text der geplanten europäischen Urheberrechtsrichtlinie liest, dem kann es passieren, dass sein Kopf nach wenigen Seiten vor Langeweile auf die Tischkante fällt. Umso mehr mag es überraschen, dass eben jener Text die Menschen auf die Straße treibt und für politisches Gebrüll auf allen Seiten sorgt. Junge Demonstranten schimpfen auf Politiker und – wesentlich unüblicher – Politiker schimpfen auf junge Demonstranten. Die Lager stehen sich unversöhnlich gegenüber, längst geht es um mehr als ums Urheberrecht.

„Gesetzgebung ist ein Wettbewerb“

Die Protestierenden fühlen sich in Brüssel nicht ernst genommen, sie empfinden die Europa-Politik als weit entfernt von sich, von der Realität, vom heutigen Internet. „Demokratie statt Lobbykratie“ wird auf einem Demo-Plakat in Berlin ein altbekannter Vorwurf wiederholt, der in diesem Fall besonders genährt wurde. Zum Beispiel durch Sätze wie diesen von Axel Voss auf der Pressekonferenz vergangene Woche, angesprochen auf die Lobbyarbeit: „Ich sag mal: Auch Gesetzgebung ist ein Wettbewerb. Und wer seine Interessen dort nicht vorträgt, die sind dann eben nicht existent.“

Für viele mag diese Aussage eine Binse sein. Frisch politisierten jungen Menschen lässt sich so ein Satz allerdings kaum vermitteln, er zeugt erneut von wenig Fingerspitzengefühl in der Kommunikation. Entsprechend sauer sind die Demonstranten. „Mir geht es gar nicht nur ums Urheberrecht, sondern auch darum, wie in der Sache mit den Wählern und jungen Leuten umgegangen wird“, sagt etwa die Demonstrantin Frauke (21).

Gemeinsam mit ihrem Freund Daniel (27) ist sie aus dem Rheinland extra zur Demo nach Berlin gereist. „Fünf Millionen Menschen haben die Petition gegen die Richtlinie unterschrieben, und dann heißt es, das seien alles Bots„, sagt Frauke, das sei frustrierend. Es erzeuge ein Gefühl von Ohnmacht, das auch sie dazu gebracht habe, für so ein trockenes Thema wie Urheberrecht auf die Straße zu gehen. „Eigentlich dachte ich, die Sache sei längst vom Tisch, seit im vergangenen Sommer dagegen gestimmt wurde. Als das Thema dann in meiner Timeline wieder aufkam, hatte ich den Eindruck, dass jetzt hintenrum versucht wird, etwas durchzudrücken.“

Argumentativ geht einiges durcheinander

Misstrauen gegenüber der Politik und Misstrauen gegenüber den klassischen Medien begegnen einem immer wieder in den Gesprächen mit den jungen Demonstranten am Samstag in Berlin. YouTubern wird hier teils mehr Vertrauen entgegengebracht als klassischen Journalisten, und die Furcht vor einer Filterung von Inhalten geht einher mit der Furcht, bestimmte Informationen nicht mehr zu erhalten. „Was ist, wenn die ganzen kleinen Kanäle auf YouTube irgendwann dichtmachen müssen?“, fragt ein 18-jähriger Demonstrant. Davor habe er Angst. Begründen kann er sie nicht.

Auch wenn bei manchen argumentativ einiges durcheinander geht: Die Protestierenden fordern jedenfalls nicht, urheberrechtlich geschützte Werke im Netz umsonst zu bekommen. So nämlich lautet der Vorwurf bei den Urhebern und Verwertern auf dem Brunch der Befürworter: Die Demonstranten sprächen von „Freiheit„, meinten aber „gratis“, heißt es in einer Ansprache. Diese Behauptung dürfte sich ebenso wenig begründen lassen.

Immer wieder betonen die Befürworter, dass Künstler endlich auch online fair vergütet werden müssten. Diese Forderung würden wohl auch die meisten Demonstranten unterschreiben. Umso bizarrer wirkt es, dass wegen weniger strittiger Passagen beinahe eine ganze Richtlinie aufs Spiel gesetzt wurde, die in ihrer Gesamtheit von den meisten gewollt ist. Es zeigt, wie sehr sich die Fronten verhärtet haben, wie wenig Verständnis und Entgegenkommen es zwischen den Lagern gibt. Aus der Urheberrechtsreform ist eine Sturheberrechtsreform geworden.

Das Lager der Befürworter hofft offenbar nur darauf, dass die Proteste bald vorübergehen. „Wenn die Demonstration vorbei ist, scheint die Sonne ja immer noch“, sagt etwa Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht, in seiner Ansprache am Samstagvormittag. Doch je öfter die Demonstranten als „undemokratisch“, „gekauft“ oder „fehlinformiert“ bezeichnet werden, umso größer dürfte ihre Wut werden. Ganz unabhängig von der Abstimmung im Europaparlament am Dienstag. Und auch unabhängig vom Urheberrecht.

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https://twitter.com/senficon?lang=de

Wieviel Vertrauen kann man in die Recherchen von setzen, wenn sie einen Hashtag und 3 Websites unterschiedlicher Organisationen nicht auseinanderhalten können – und dann obendrein nicht mal korrekt buchstabieren? 🤔

 

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NEUE VERSUCHE den PROTEST zu SA-„BOT“-IEREN!!!….

Nicht nur der unsägliche Bot-Vorwurf, sondern auch inhaltlich falsch: Es gibt im Europaparlament kein Prinzip der Diskontinuität, man müsste nicht von vorn anfangen, wenn gestrichen wird.

Neuer Tag, neuer Vorwurf gegen uns Bots! Heute: Mitglied und Bertelsmann-Mitarbeiter Elmar Brok. .

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„UP-LOAD-FILTER“ – DIE „EU“- OBER-OBER-OBER-„LOBBY-KRATIE“ und  die „SOFT-WARE-KONZERNE“ REIBEN sich schon die HÄNDE und wie die  „AAS-GEIER“ LAUERN sie bis das OPFER – „freies INTERNET“ –  sich ERGIBT

siehe auch  „Axel Voss“ GEGEN die PROTESTE

tube.com/watch?v=Jq4lFoCxEl8

Artikel 12 – Urheber sind die Verlierer – Rechtsanwalt „Christian Solmecke“

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utube.com/watch?time_continue=266&v=3649MOTsfUw

„Artikel 12“ und Zeitreisen in langsam

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EU“ – will  „MEINUNGs-und WAHRHEITs-FILTER-n“„T-ERROR-FILTER“ – der/die „EU-FILTER-FOLTER“ für die  bzw gegen die „FREI-HEIT“

KALKÜL – WILLKÜR – Die „EU“ will die TOTALE ÜBERWACHUNG und KONTROLLE über das INTERNET

utube.com/watch?v=w6J-68_xALU

ARTIKEL „6“ – Terrorfilter geplant: Die nächste Schnapsidee der EU  –  Rechtsanwalt Christian Solmecke

https://twitter.com/solmecke?lang=de

Julia Reda

@Senficon

Nach dem Video von @solmecke haben viele mich gefragt, was ich gegen die unternehme. Habe hier etwas ausgeschrieben: https://juliareda.eu/2019/02/terrorismus-online-uploadfilter/  Unter meiner Federführung hat der @EP_SingleMarket Ausschuss auch schon gegen in der gestimmt.

hat retweetet

Der wichtigste Schritt, den Ihr unternehmen könnt, um die zu vermeiden, ist aber erstmal der abzulehnen. Denn wenn man beim Urheberrecht akzeptiert, ist es schwer, sie gegen Terrorismus abzulehnen!

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Aufruf zur Demo am 23. März 2019 gegen Artikel 13 der EU Urheberrechtsreform #SaveYourInternet

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https://twitter.com/senficon?lang=de

„Nutzer*innen sollten sich über freuen, weil er sie von der Haftung für Urheberrechtsverstöße befreit“ – auch dieses Argument stimmt leider nicht:

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Meine Erwiderung auf ein weiteres Argument von -Verteidiger*innen: „Die -Bemühungen müssen verhältnismäßig sein – daher wird keine Plattform davon überfordert“

#Artikel13 #Uploadfilter

„Julia Reda“ – ARGUMENT: „Die „Upload-FILTER“-Bemühungen müssen verhältnismäßig sein – daher…..

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hat retweetet

Der aktuelle CDU-Vorschlag zu überzeugt nicht. Unser Vorsitzender dazu: „Es ist besser schlechte Gesetze im Ursprung zu verhindern, anstatt unverbindlich an etwaigen Konsequenzen herumdoktern zu wollen.“ Unsere gesamte PM:

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Welche Lehren zieht man aus den sich immer wieder  wiederholenden LÜGEN – TÄUSCHUNGEN – BETRÜGEREIEN – der CDU/CSU  – TRAU dieser PARTEI NICHT sie hat  NICHTS anderes im SINN als dich    „ÜBERS OHR zu HAUEN“ – diese PARTEI hat es „FAUSTdick HINTER den OHREN“!!!!

https://blog.wdr.de/digitalistan/schroedingers-uploadfilter-der-unglaubwuerdige-kompromiss-der-cdu/

Schrödingers Uploadfilter – der unglaubwürdige “Kompromiss” der CDU

Es gibt da dieses Gedankenexperiment des Physikers Erwin Schrödinger. Darin befindet sich eine Katze zusammen mit einer tödlichen Vorrichtung in einer verschlossenen Kiste. Die Vorrichtung würde die Katze mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent innerhalb einer Stunde töten. Schaut man nach Ablauf dieser Stunde nicht in die Kiste: Wie ist dann der Zustand der Katze? Die Antwort: Sie ist sowohl lebendig als auch tot.

Die CDU hat dieses Wochenende Schrödingers Uploadfilter erfunden: Die Partei, deren Politiker zum Teil nicht müde wurden, zu betonen, es werde doch gar keine Uploadfilter geben, stellt ein Papier vor, das genau diese Uploadfilter verhindern soll. Rechts- und Netzpolitiker der CDU, die auf EU-Ebene für Artikel 13 stimmen will, wollen “in der nationalen Umsetzung keine Uploadfilter”. Und CDU und CSU in Brüssel, die hinter der Urheberrechtsrichtlinie stehen, loben den Kompromissvorschlag aus Deutschland, der sich aber doch gegen ihre eigenen Entscheidungen richtet. Was für ein Irrsinn!

Das Papier sieht vor, dass grundsätzlich alle Inhalte hochgeladen werden können. Unterhalb einer “zeitlichen Grenze” werden keine Lizenzgebühren fällig. Wird diese Grenze überschritten, sollen die Plattformen zahlen – entweder, weil die Werke digitale Fingerabdrücke enthalten, die den Urheber verraten, oder in Form einer Pauschallizenz. Alternativ könnten Urheber auf ihre Rechte verzichten oder eine Löschung verlangen.

“Kompromiss” wird dieses Papier von Unionspolitikern genannt, und es klingt wie eine Rolle rückwärts, wenn CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak twittert, es sei wichtig, “genau zuzuhören”. Doch der Text ist so vage, dass er auch ein rhetorischer Kniff sein könnte – und am Ende steckt immer noch der heftig kritisierte Artikel 13 dahinter. Wie soll es auch anders gehen? Bei der Umsetzung einer EU-Richtlinie kann der Gesetzgeber nicht völlig von deren Grundgedanken abweichen. Sonst gäbe es Probleme mit Brüssel.

Uploadfilter wären außerdem auch nach dem CDU-Papier nicht ganz ausgeschlossen. Wie zum Beispiel sollen Plattformen dem Verlangen von Urhebern nachkommen, ihre Werke zu löschen? Würden dafür keine Uploadfilter eingesetzt, wären wir ganz schnell wieder beim aktuellen Verfahren: Urheber müssten jeder Urheberrechtsverletzung einzeln hinterherlaufen – und genau das soll die Richtlinie doch verhindern.

Audioplayer

Droht das Ende des Internets, wie wir es kennen? Die Polit-WG diskutiert.

Bekäme die CDU ihre Punkte überhaupt auf den Weg –wenn die SPD doch für eine europäische Lösung ist? Würden Uploadfilter nicht gerade komplett verboten: Liegt die Entscheidung am Ende nicht bei den Plattformen – und würden die eine Insellösung nur für Deutschland schaffen? Müsste eine Partei, die europäisch denkt, Uploadfilter nicht auch für andere Staaten verhindern wollen, wenn sie auch in Ländern wie Polen oder Ungarn drohen? Müsste man bei einer Richtlinie, die noch nicht verabschiedet ist, nicht die Richtlinie an sich verbessern, statt nationale Workarounds zu finden? Gerade, weil es doch eigentlich einen gemeinsamen digitalen Binnenmarkt geben soll?

Die CDU hat sich offenbar für Schrödingers Uploadfilter entschieden: Es soll sie gleichzeitig geben und nicht geben. Glaubwürdig ist das nicht.

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ube.com/watch?v=AL6gD7JKivE

„Artikel 11“ – Mindestens genau so schlimm wie Artikel 13? –  Rechtsanwalt „Christian Solmecke“

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ube.com/watch?time_continue=12&v=iAMWk9prenU

EU „Urheber-Rechts-Reform“ – sind die Upload-Filter noch zu verhindern? – nachgehakt

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„Alexander Hoffmann“- CDU  – ?LIEBLINGS-ERFUNDENENES ARGUMENT? und auch noch DREISTER LÜGNER – – behauptet: „das Vorziehen der Abstimmung sei eine Erfindung“  Es gibt doch Beweise:

#Artikel13 #saveyourinternet #uploadfilter

Die SCHLECHTESTE Rede zu Artikel 13 im Bundestag

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tube.com/watch?v=nhi3Ori_n9A

Artikel 13: Argumente der Befürworter widerlegen – Mit „Rezo“ –  Rechtsanwalt „Christian Solmecke“

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tube.com/watch?v=iNpB73CAdL8

„Rezo ja lol ey“ – Ich entlarve Propaganda zu Artikel 13

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utube.com/watch?v=ApwCZI3DyKE

Live-Stream –  Montag 18 März – ab 20 UHR

Artikel 13 – Jetzt wird geredet!

Helga Trüpel (MdEP)?LOBBY-ISMUS? – ?“EU“? garnicht FILTERN  bei ?LIZENSEN? das ist eine ?“GLATTE LÜGE“?  wen WUNDERTS eine GRÜNE –   ?digitale REVOLUTION? – beschwichtigen – schönreden  – verharmlosen…. ?SILIKON-VALLEY? WAS hat SIE damit ZU TUN????!!!!

Gäste: Tobias Holzmüller (Justiziar der GEMA) • Rewinside (YouTuber) • Helga Trüpel (MdEP) • HerrNewstime (YouTuber) • Helmut Zerlett (Komponist) • Christian Solmecke (Rechtsanwalt) • Rezo (YouTuber) • Franziska Schreiber (Autorin)

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Auf der Pressekonferenz hat gerade bestätigt, dass Presseverlage mit schlechter Wahlberichterstattung gedroht haben, wenn Abgeordnete gegen die stimmen. Er findet das nicht problematisch. 🤔

outube.com/watch?time_continue=4&v=30r5zWuq15o

ERPRESSUNG und KORRUPTION

“Das ist völlig normal”: Axel Voss über das „Lobbying“ der Verlage

Helga Trüpel (MdEP) – ?SILIKON-VALLEY? – ?INTERESSEN – KONFLIKT? – „UP-LOAD – FILTER“?

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utube.com/watch?v=SaJM-p6KeuI

Kampf gegen Uploadfilter & Artikel 13 – 4,7 Millionen Unterschriften zum Justizministerium gebracht

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utube.com/watch?v=EbtNFP8lBh8

LeFloid berichtet – PETITION an „BARLEY“: spricht von „Drohungen der Verlage“ – „UP-LOAD-FILTER“

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https://twitter.com/senficon?lang=de

Antworten auf Argumente zu : „ können gar nicht kommen, denn im Gesetz wird erwähnt, es dürfe nicht zu allgemeiner Überwachung (‚general monitoring‘) führen“

utube.com/watch?v=907nGTe-vnU

Julia Reda – „Uploadfilter“ – es dürfe nicht zu allgemeiner Überwachung ‚general monitoring‘ führen

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„Julia Reda“ – Behauptung über „Artikel 13“: „Nur große Plattformen wie „YouTube“ müssen ……

 

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Behauptungen über : „Plattformen müssen nur mit Verwertungsgesellschaften Pauschalverträge abschließen, dann sind gar nicht mehr nötig“

„Julia Reda“ – Behauptung: „Pauschal-Lizensen“ befreien „Platt-Formen“ von der „Filter-Pflicht?!

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Julia Reda – stimmt so nicht: „Uploadfilter“ nur bei „Urheber-Rechts-Verletzungen“ oder….

 

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„Julia Reda“ – „Uploadfilter stehen gar nicht im Text!“

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tube.com/watch?v=W8Ua3oRPHIE

„Artikel 13“ Demo Österreich – Demo gegen „Artikel 11“ und „13“ in Wien am „23.März 2019“

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ube.com/watch?v=-2i1v5emth0

Demo gegen Artikel 13 in Wien (und vielen anderen Städten) #saveyourinternet

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tube.com/watch?v=OuWAV-WUTUg

Aufruf zur Demo gegen Artikel 13 am 23.03.2019 in Berlin! #SaveyourInternet

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siehe auch „GLYPHOSAT und kein ENDE..…..

IN die ZWEITE PHASE – DAMIT ALLE MACHENSCHAFTEN dieses satanischen KONZERNs ans LICHT kommmen!!!!!!!!!!!!

aus dem TEXT:.Damit geht der Prozess nun mit der selben Jury in eine zweite Phase, in der die Haftungsfragen geklärt werden sollen. Dabei geht es auch darum, ob Monsanto über >>>Risiken hinwegtäuschte<<< und wie hoch der mögliche Schadenersatz ausfallen könnte. Sollte Monsanto für haftbar befunden werden, könnte dies Bayer viel Geld kosten.…..

…..Wäre die Jury zu dem Schluss gekommen, dass Roundup nicht für Hardemans Erkrankung mitverantwortlich ist, so hätte es <<<<keine zweite Prozessrunde>>> gegeben, was für >>>Monsanto<<< ein >>>Befreiuungsschlag<<< gewesen wäre...

……

Monsanto-Prozess in den USA

Aktie von Bayer bricht nach Gerichtsverfahren in den USA ein

Der Aktienkurs von Bayer ist am Mittwoch schwer eingebrochen.

Das Logo des deutschen Konzerns Bayer. Bayer und BASF wollen offenbar Monsanto übernehmen. (Foto: dpa)

Das Logo des deutschen Konzerns Bayer. (Foto: dpa)

Der Aktienkurs des deutschen Chemiekonzerns Bayer brach am Mittwoch um bis zu 10 Prozent ein, nachdem die Bayer-Tochter Monsanto in den USA ein wichtiges Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Unkrautmittel Glyphosat verloren hatte. Der mit massiven Neuschulden übernommene Monsanto-Konzern wird für Bayer zu einem ernsten Problem.

Die dpa berichtet:

Schwerer Rückschlag für Monsanto: Der zum deutschen Bayer-Konzern gehörende US-Saatgutriese hat einen wichtigen Teilprozess um angebliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup verloren. Die Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand am Dienstag (Ortszeit), dass das Produkt mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman gewesen ist. Die sechs Geschworenen trafen die Entscheidung einstimmig.

Damit geht der Prozess nun mit der selben Jury in eine zweite Phase, in der die Haftungsfragen geklärt werden sollen. Dabei geht es auch darum, ob Monsanto über Risiken hinwegtäuschte und wie hoch der mögliche Schadenersatz ausfallen könnte. Sollte Monsanto für haftbar befunden werden, könnte dies Bayer viel Geld kosten. Wäre die Jury zu dem Schluss gekommen, dass Roundup nicht für Hardemans Erkrankung mitverantwortlich ist, so hätte es keine zweite Prozessrunde gegeben, was für Monsanto ein Befreiuungsschlag gewesen wäre.

Bayer zeigte sich in einer Stellungnahme enttäuscht von der Entscheidung der Jury. Dennoch sei das Unternehmen weiterhin fest davon überzeugt, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse bestätigen, dass glyphosatbasierte Herbizide keinen Krebs verursachen. Bayer sei zuversichtlich, im zweiten Teil des Prozesses beweisen zu können, dass Monsantos Verhalten angemessen war und das Unternehmen nicht für Hardemans Krebserkrankung haftbar gemacht werden sollte.

Für Bayer ist der Fall Hardeman hochbrisant, da es sich um einen richtungsweisenden «Bellwether Case» handelt. Damit ist im US-Recht eine Art Musterfall in einem Massenverfahren gemeint. Mehrere dieser repräsentativen Fälle sind angesetzt. Sie sollen den Streitparteien helfen, das Ausmaß von Schäden und die Höhe denkbarer Vergleichszahlungen besser abschätzen zu können. Insgesamt sind bei dem zuständigen US-Richter Vince Chhabria mehrere Hundert Klagen von Landwirten, Gärtnern und Verbrauchern gebündelt.

Die Klagewelle gegen Bayer war so richtig ins Rollen gekommen, nachdem eine Geschworenenjury dem Krebspatienten Dewayne Johnson in einem anderen Verfahren im August insgesamt 289 Millionen Dollar an Schmerzensgeld und Entschädigung zugesprochen hatte. Die Richterin senkte zwar die Strafe gegen den im vergangenen Jahr von Bayer übernommenen US-Saatgutkonzern Monsanto später auf gut 78 Millionen Dollar (69 Mio Euro), im Grundsatz änderte sie am Urteil aber nichts.

Der Bayer-Aktienkurs war nach dem Urteil im August massiv eingebrochen. Anleger und Analysten warfen die Frage auf, ob die Leverkusener die Risiken des rund 63 Milliarden Dollar (55 Mrd Euro) teuren Monsanto-Kaufs unterschätzt hätten. Das aktuelle Verfahren ist erst der Anfang: Bis Ende Januar wurden Monsanto in den USA glyphosatbezogene Klagen von etwa 11 200 Klägern zugestellt. Am 28. März soll bereits ein weiterer Prozess bei einem Landgericht im kalifornischen Oakland starten, weitere sollen rasch folgen.

Bayer weist die Vorwürfe eines Krebsrisikos von Monsantos Unkrautvernichtern zurück und beruft sich dabei auf zahlreiche Studien. «Wir haben großes Mitgefühl mit Herrn Hardeman und seiner Familie – dennoch stützen umfangreiche wissenschaftliche Erkenntnisse die Schlussfolgerung, dass Roundup nicht die Ursache seiner Krebserkrankung ist», heißt es im Statement des Unternehmens. Bayer stehe hinter diesen Produkten und werde sie entschieden verteidigen.

Der Dax-Konzern gibt sich denn auch betont optimistisch: Bislang sah das Unternehmen keinen Grund, für Schadenersatzzahlungen Vorsorge zu leisten. Viel Geld kosten die Glyphosat-Klagen aber dennoch schon: Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten stiegen im vergangenen Jahr um rund 660 Millionen Euro. «Wir stellen hier im Wesentlichen für drei Jahre Verteidigungskosten zurück», erklärte Finanzchef Wolfgang Nickl während einer Bilanzpressekonferenz Ende Februar.

 

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https://www.testbiotech.org/node/2349

Wie sicher ist Glyphosat in Gentechnik-Pflanzen?

Testbiotech fordert Überprüfung von Import-Genehmigungen

20. März 2019 / Nachdem ein Bundesgericht in den USA den Verdacht bestätigt hat, dass Glyphosatmischungen wie Roundup zur Entstehung von Krebs beitragen können, fordert Testbiotech eine eingehende Untersuchung aller EU-Importzulassungen von Gentechnik-Pflanzen, die gegen Glyphosat resistent gemacht sind. Diese können mit hohen Mengen von Glyphosat gespritzt werden. In Anbauregionen wie Südamerika und den USA kommen dabei auch Herbizidmischungen zum Einsatz, die in der EU nicht zugelassen sind. Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat 2015 und 2018 festgestellt, dass es zu wenig Daten gibt, um die gesundheitlichen Risiken derartiger Importe zu beurteilen. Die EU-Kommission hat sich bis jetzt aber strikt geweigert, mehr Daten und genauere Untersuchungen zu verlangen.

Testbiotech hat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass es oft keine Fütterungsversuche mit diesen Pflanzen gegeben hat. In anderen Fällen wurden zwar Fütterungsversuche durchgeführt, aber Pflanzen verwendet, die mit wesentlich weniger Glyphosat gespritzt wurden als dies in der Praxis üblich ist. Jüngstes Beispiel: Ein Mais der Firma Bayer/Monsanto, der sogar eine besonders hohe Resistenz gegenüber Glyphosat aufweist.

Bisher hat die EU-Kommission weitere Untersuchungen stets abgelehnt. Im Gegenteil: Im Rahmen des EU-Projektes G-TwYST, in dem der glyphosatresistente Gentechnik-Mais NK603 auf mögliche gesundheitliche Risiken untersucht wurde, hat die EU-Kommission die Untersuchung der Auswirkungen der Glyphosat-Spritzungen sogar ausdrücklich von der Studie ausgenommen. Der in den Versuchen verwendete Mais war tatsächlich weitgehend frei von Glyphosatrückständen.

Testbiotech hat verschiedentlich darauf aufmerksam gemacht, dass die dauerhafte, wiederholte Aufnahme entsprechender Futter- und Lebensmittel auch Auswirkungen auf die Darmbakterien und den Hormonhaushalt haben kann. Auch dazu gibt es verschiedene ernst zu nehmende Forschungsergebnisse.

Vor diesem Hintergrund verlangt Testbiotech jetzt die Aussetzung von neuen Importzulassungen und die Überprüfung der bestehenden Genehmigungen für den Import gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU. Bislang wurden bereits rund 40 entsprechende Importzulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilt, die gegen Glyphosat resistent sind, darunter Soja, Mais, Raps und Zuckerrüben. Testbiotech will auch über den Weg der EU-Gerichte genauere Untersuchungen verpflichtend machen (Verfahren C-82/17 P). Leider sieht es nach einer 2018 veröffentlichten Stellungnahme des Generalanwaltes des EU-Gerichtes aber nicht danach aus, als ob das Gericht weitere Untersuchungen zur Auflage machen würde. Die Entscheidung wird für 2019 erwartet.

Kontakt:
Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

Weitere Informationen:

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33629/

US-Gericht: Bayers Glyphosat ist krebserregend

20.03.2019

Justiz Gericht Gesetz

Schild am Eingang eines Gerichts in Newcastle (Foto: smlp.co.uk / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)-+-

Das Herbizid Roundup der Bayer-Tochter Monsanto ist maßgeblich verantwortlich dafür, dass der Rentner Edwin Hardeman an Lymphdrüsenkrebs erkrankte. Das entschied die Jury eines US-Bundesgerichts in San Francisco und schickte damit die Bayer-Aktie auf Talfahrt.

Der in San Francisco verhandelte Fall ist ein „Bellwether Case“, das ist eine Musterklage, die als richtungsweisend für weitere derartige Prozesse gilt. Allein bei Richter Vince Chhabria, der den Fall Hardemann gegen Monsanto verhandelte, liegen mehr als 760 weitere Klagen auf dem Schreibtisch. Insgesamt hatten Krebspatienten oder ihre Angehörigen bis Ende Januar in den USA 11.200 Klagen gegen Bayer eingereicht.

Chhabria hatte den Fall zweigeteilt. Zuerst sollte die Jury die Frage beantworten, ob Roundup maßgeblich für die Krebserkrankung des Klägers verantwortlich sei. Die Jury bejahte dies einstimmig. Im zweiten Teil des Prozesses wird es darum gehen, ob Monsanto arglistig über Risiken hinwegtäuschte und Behörden beeinflusste. Abschließend muss die Jury entscheiden, wieviel Schadenersatz Bayer für seine Tochter zu zahlen hat. Vor einem Gericht des Staates Kalifornien hatte Bayer im August 2018 bereits ein Verfahren verloren und war von der Jury zu 289 Millionen US-Dollar Schadenersatz verurteilt worden. Die Richterin reduzierte die Summe später auf 78 Millionen Dollar, Bayer legte Berufung ein.

Über das aktuelle Urteil zeigte sich der Konzern enttäuscht. Bayer sei zuversichtlich, im zweiten Teil des Prozesses beweisen zu können, dass Monsantos Verhalten angemessen war und das Unternehmen nicht für Hardemans Krebserkrankung haftbar gemacht werden sollte, hieß es in einer Stellungnahme. Vorbörslich brach die Aktie am Mittwoch morgen knapp zehn Prozent ein. [lf]

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– STASI – STASI – STASI – STASI – STASI – STASI – STASI – STASI – STASI –

<<STAATs-ZENSUR>><<STAATs-ZENSUR>><<STAATs-ZENSUR>>
hat retweetet

: Die Bundesregierung hat uns abgemahnt. Der Vorwurf: Urheberrechtsverletzung. Sie will uns dafür bestrafen, dass wir ein Glyphosat-Gutachten veröffentlicht haben. Aber wir wehren uns. Jetzt brauchen wir eure Unterstützung!

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https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/glyphosat-bayer-urteil-aktie-1.4375487

Meinung am Mittag: Glyphosat Es wird teuer für Bayer – zu Recht

Das Werksgelände des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer in Leverkusen.(Foto: Oliver Berg/picture alliance/dpa)

Der Saatguthersteller hat vor Gericht verloren – und es laufen viele weitere Prozesse. Das Unternehmen hat die Gefahren von Glyphosat massiv unterschätzt. Den Chef könnte das den Job kosten.

Kommentar von Elisabeth Dostert

Investoren sind gnadenlos. Panisch verkauften Aktionäre an diesem Mittwoch die Aktie des deutschen Agro- und Pharmakonzerns Bayer, nachdem die jüngste Entscheidung im Fall Monsanto die Runde gemacht hatte. Geschworene eines US-Gerichts entschieden in der Nacht zu Mittwoch, dass der Unkrautvernichter Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat „erheblich“ zur Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman beigetragen hat. Es ist die erste Phase in einem zweigeteilten Prozess. In der ersten sollte erörtert werden, ob es einen Zusammenhang zwischen Glyphosat und der Krebserkrankung gibt. Gibt es! In der zweiten wird nun geklärt, ob Monsanto über Risiken hinwegtäuschte und wie hoch der Schadenersatz ausfällt. Schon die Zweiteilung hatte Bayer als Sieg für sich verbucht, auch weil das Unternehmen nun eigene Anwälte ins Rennen schicken konnte. Nun ist der Konzern wieder einmal enttäuscht„, wie schon nach dem ersten Urteil im vergangenen Sommer.

Im August 2018 hatte ein Gericht dem Hausmeister Dewayne Johnson zunächst 289 Millionen Dollar zugesprochen, später war die Summe aus formalen Gründen auf 78 Millionen Dollar gekürzt worden. Schon damals brach der Aktienkurs ein. Nun geht der Kursverfall weiter. Zu Recht, denn die jüngste Entscheidung wiegt schwerer. Den ersten Fall tat Bayer noch als Einzelfall ab, der Prozess war wegen der Schwere der Erkrankung vorgezogen worden. Das geht nun nicht mehr. Die jüngste Entscheidung in einem von drei geplanten „Bellwether-Verfahren“, eine Art Musterverfahren, weist die Richtung für künftige Entscheidungen. Mehr als 11 000 Klagen sind in den USA bereits gegen Monsanto eingereicht worden. Der jüngste Prozessverlauf dürfte die Klagewelle weiter anschwellen lassen.

63 Milliarden Dollar hat Bayer für Monsanto gezahlt. Immer deutlicher wird: Bayer-Vorstandschef Werner Baumann hat sich im Drang nach Größe verzockt, er blendete die Risiken, die in Monsanto stecken, aus. Der US-Konzern stand seit Jahren in der Kritik – für Glyphosat, für gentechnisch verändertes Saatgut und sein Geschäftsgebaren. Baumann konnte und musste wissen, worauf er sich einließ. Er ging das Risiko wissentlich ein. Und er glaubt immer noch, alle Risiken meistern zu können und am Ende auch die Gerichtsverfahren in den USA zu gewinnen. Baumann kann nicht anders. Alles andere wäre ein Eingeständnis, dass er sich geirrt hat, dass der Kauf ein Fehler war. Die Übernahme von Monsanto sollte sein Meisterstück werden, die Krönung seiner Karriere. Wenn das Meisterstück scheitert, muss der Geselle gehen. Baumann hat in den vergangenen Jahren Millionen verdient. Ein Rausschmiss verletzt vielleicht seine Eitelkeit. Die Folgen aber haben die Mitarbeiter zu tragen.

Unternehmen Bayer-Aktie stürzt nach Glyphosat-Urteil ab

US-Justiz

Bayer-Aktie stürzt nach Glyphosat-Urteil ab

Eine US-Jury befindet, dass der umstrittene Wirkstoff ein wesentlicher Faktor für die Krebserkrankung eines Klägers war. Für Bayer ist das hochbrisant.

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https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pestizide-umweltinstitut-muenchen-1.4359679

Landwirtschaft Pestizide werden kilometerweit verweht

Ergebnis der Messungen: Pestizide aus der Landwirtschaft verbreiten sich „unkontrolliert“ über die Luft. (Symbolbild)(Foto: Axel Heimken/dpa)
  • Wie weit müssen Bio-Felder von anderen Landwirten entfernt sein, die Pestizide einsetzen?
  • Umweltschützer haben nun gemessen, wie weit der Wind die Chemikalien trägt.
  • Selbst mehrere Kilometer von den nächsten Obstplantagen entfernt haben sie noch Wirkstoffe gefunden.
Von Elisabeth Dostert

Im Spätsommer finden in Schlanders die Apfeltage statt. Auf gut 5200 Hektar ernten in dem Ort im Vinschgau in Südtirol etwa 1700 Bauernfamilien jährlich mehr als 300 000 Tonnen Äpfel. Damit wirbt der Tourismusverein Schlanders-Laas im Internet und schwärmt vom Klima und knackigen Äpfeln. Er schwärmt vom Klima, der rauen Luft, den Temperaturschwankungen, durch die ein „Kühlhaus-Effekt“ entstehe, der die Äpfel „außerordentlich knackig“ werden lasse.

Ganz so heil ist der Vinschgau wohl doch nicht. Das Umweltinstitut München hat dort 2018 gemessen, wann und wo sich welche Stoffe in der Luft befinden. Das Ergebnis: Pestizide aus der Landwirtschaft verbreiten sich „unkontrolliert“ über die Luft (PDF). Sie sei „stark“ belastet. „Sechs Wirkstoffe haben wir noch auf über 1600 Höhenmetern in einem Seitental gefunden, mehrere Kilometer von den nächsten Obstplantagen entfernt“, sagte Karl Bär, Referent für Agrarpolitik beim Umweltinstitut München.

Die Daten, so der Umweltschutzverein, weisen auch auf Schwachstellen im EU-Zulassungsverfahren hin. Für vier der sechs Wirkstoffe, die das Institut an allen Messstandorten gefunden habe, komme die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) in seiner Einschätzung zu dem Schluss, dass sie nur in vernachlässigbaren Mengen in die Luft übergehen und sich dort schnell zersetzten. „Diese Bewertung kann also offensichtlich nicht stimmen“, sagte Bär.

Die Behörde steht unter Druck. Erst am Donnerstag hatte das EU-Gericht (EuG) entschieden, dass die Efsa Studien über das Krebsrisiko von Glyphosat öffentlich machen muss. Der Wirkstoff wurde von der Bayer-Tochter Monsanto entwickelt. Er kommt in Pflanzenschutzmitteln wie Roundup vor und tötet alle Pflanzen, es sei denn, sie sind genetisch so verändert, dass ihnen das Gift nichts anhaben kann.

Wie sich Gifte in der Umwelt verbreiten, zeigt nun die Untersuchung des Umweltschutz-Vereins in Südtirol. Vom 23. Februar bis Ende August 2018 wurden an vier Standorten mit speziellen Sammlern Proben genommen, die alle drei Wochen ausgewertet wurden. Glyphosat gehörte nicht zu den insgesamt 29 getesteten Wirkstoffen. Zwei Messstandorte haben sich den Angaben zufolge bei Bio-Betrieben im mittleren Vinschgau befunden. Allein dort seien 20 Wirkstoffe in der Luft gemessen worden. „Das zeigt, wie schwer die Bedingungen für Bio-Betriebe im Umfeld intensiv bewirtschafteter konventioneller Apfelplantagen sind“, sagte Bär. Die Efsa mache „unrealistische Annahmen“ über die Verbreitung von Pestiziden, ignoriere die Dauerbelastung und den „Cocktail-Effekt“, so der Experte: „Die Kombination verschiedener Substanzen kann gefährlicher sein als ein einzelner Wirkstoff.“ Welche Folgen die Pestizide in der Luft für Mensch und Natur haben, wurde nicht untersucht.

Die Umweltschützer haben auch einen Wirkstoff gefunden, dessen Einsatz auf europäischen Feldern mittlerweile verboten ist

Zu den „übelsten Wirkstoffen, die wir gefunden haben, zählen Captan, Thiacloprid und Imidacloprid“, sagte Bär. Captan ist ein Mittel zu Bekämpfung von Pilzkrankheiten. Thiacloprid und Imidacloprid sind Insektizide und gehören zur Gruppe der Neonikotinoide. Imidacloprid gilt, so das Institut, als „extrem giftig“ für Bienen. Die EU-Kommission hat dem Wirkstoff vergangenes Jahr die Zulassung für Freilandkulturen entzogen. Einschließlich der Aufbrauchfrist darf der Wirkstoff seit dem 19. Dezember nur noch in dauerhaft errichteten Gewächshäusern eingesetzt werden.

Das Umweltinstitut plant weitere Projekte. Deutschlandweit soll im April mit Messungen an rund 200 Standorten begonnen werden, kündigte Bär an: „Wir planen Messungen in ganz unterschiedlichen Naturräumen, auch in Schutzgebieten und Städten.“ In diesem Projekt sollen dann auch Sammler für Glyphosat aufgestellt werden. Ergebnisse will das Umweltinstitut Anfang 2020 veröffentlichen.

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Fitness Überlebensbericht

Drei Monate lang lag ich bewegungslos im Krankenhaus“

Eine unspektakuläre Kortison-Spritze brachte unsere Autorin ins Krankenhaus: Bakterien zerstörten ihre Hüfte, ihr aktives Leben war vorerst vorbei. Doch sie rappelte sich wieder auf – auch mit Hilfe einer Fastenkur.

Eine Gelenkinfektion streckte die Inhaberin einer PR-Agentur nieder - die darauf folgende Behandlung machte ihrem Körper zu schaffen
Eine Gelenkinfektion streckte die Inhaberin einer PR-Agentur nieder – die darauf folgende Behandlung machte ihrem Körper zu schaffen

Quelle: Ala Zander

„Manchmal muss einem erst Schlechtes widerfahren, um Gutes zu entdecken“ – Hört sich irgendwie tröstlich an, oder? Bei mir und einer Klinik am Wörthersee, die die F.-X.-Mayr-Kur anbietet, war es so. Ich hatte schon einige Male geplant, mich dort einzubuchen. Immerhin war Kate Moss auch schon da. Dass ich wirklich eincheckte, hatte einen gänzlich unglamourösen Grund. Schicksalsschlag nennen Ärzte und Psychologen das, was im November 2017 von heute auf morgen mein aufregendes, aktives und erfülltes Leben zum totalen Stillstand brachte: Eine unspektakuläre Kortison-Spritze ins Hüftgelenk verursachte eine bakterielle Gelenkinfektion und 30 Stunden nach der Injektion wurde ich komatös als Notfall ins Krankenhaus eingeliefert.

Die „Millionen von Bakterien“ verteilten sich vom Gelenk aus in meine Blutbahn und lösten eine lebensbedrohliche Sepsis aus. Nach vier Operationen, die den verantwortlichen Staphylococcus-aureus-Keim besiegen sollten, war dieser zwar vorerst unter Kontrolle, hatte aber auch die „knöchernen Strukturen“ meines Hüftgelenks vollständig aufgefressen. Drei Monate lang lag ich bewegungslos im Krankenhaus, das Bein traumatisiert und nur dank Morphium-Infusionen und zahllosen anderen Pharmazeutika habe ich diese endlose Zeit irgendwie überstanden. Drei Monate dauerte auch die hoch aggressive Antibiotika-Therapie, mit denen die Ärzte eine erneute Infektion verhinderten und meinen Magen-Darm-Trakt ähnlich zerstörten wie zuvor die Bakterien mein Hüftgelenk.

Monatelang bestand mein Mageninhalt aus Tabletten

Mehrere Reha-Aufenthalte halfen mir dabei, etwas Mobilität zurückzugewinnen, wobei man mir von Anfang an klar mitteilte, dass ich erst mit einer Hüftprothese wieder würde laufen können. In Zeiten hoch effizienter Endoprothetik heutzutage eigentlich kein so großes Drama. Wenn man auf diese Operation allerdings mindestens sechs Monate warten soll, um die Infektion ausheilen zu lassen, ist so eine Diagnose so ziemlich das Gruseligste, was man einem Workaholic, Fitnessjunkie und Lebemenschen wie mir antun kann.

Überflüssig zu erwähnen, was mein ziemlich gesunder Körper zu alldem sagte: Monatelang bestand mein Mageninhalt vornehmlich aus Schmerztabletten, Blutverdünnern, Magenschonern, Antidepressiva, Antibiotika und Beruhigungsmitteln.

Während ich in den ersten vier Monaten noch glücklich über meinen offenbar unverwüstlichen Magen war, konnte ich ab dem fünften Monat plötzlich überhaupt keine Nahrung mehr bei mir behalten. „Chemisch-toxische Gastritis“ nennt sich das, wenn sich die Magenschleimhaut durch permanente Medikamenteneinnahme entzündet und alles abstößt außer Haferbrei. Den aß ich dann auch brav sechs Wochen lang und versuchte so vielen Medikamenten wie möglich Lebewohl zu sagen.

In meinem „alten“ Leben gab es kaum Chemie, ich ernähre mich seit über 20 Jahren streng vegetarisch und gäbe es keinen Käse, wäre ich wohl vegan. Alkohol war sicherlich das ungesündeste Laster, das ich allerdings gern pflegte. Plötzlich ging ich über Monate nur noch am Tropf und schluckte Pillen, hatte null Bewegung, dazu eine Mischung aus Krankenhausessen, mitgebrachtem Junkfood und Gute-Besserung-Pralinen. All das bescherte mir nicht nur  13 Kilogramm mehr auf der Waage, sondern auch einen Magen, mit dem ich unmöglich in die beiden letzten nötigen Operationen starten konnte.

Die kleine Halbinsel Maria Wörth wirkt wie aus der Zeit gefallen - nicht so das Kur-Programm der dortigen Klinik
Die kleine Halbinsel Maria Wörth wirkt wie aus der Zeit gefallen – nicht so das Kur-Programm der dortigen Klinik

Quelle: ©FRANZGERDL/Gert Steinthaler

Und hier kommt die Klinik am Wörthersee ins Spiel. Die unter Detox-Jüngern wohlbekannte F.-X.-Mayr-Kur geht auf den österreichischen Arzt Franz Xaver Mayr zurück, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts den Darm und seine Sanierung in den Mittelpunkt seiner medizinischen Arbeit stellte (Buchtitel: „Darmträgheit“). Bereits als Student vertrat Mayr die Ansicht, dass die meisten gesundheitlichen Störungen direkt mit dem Darm als mächtigstem und zentralstem Organ unseres Körpers zusammenhängen. Nahrung ist nach seinen Erkenntnissen lediglich „Mittel zum Zweck einer gesundheitlichen Verbesserung“.

Die vorübergehende Monotonie seiner Kurkost ist dabei ein wichtiger Faktor und verhilft dem Organismus nach einiger Zeit zu Balance zurück. Außerdem hat die trockene Semmel (ich bekam am Wörthersee einen gesunden Dinkelfladen) die Funktion, gründliches Kauen zu trainieren und so den Speichelfluss anzuregen, der die erste Stufe der Verdauung darstellt. Das komplette Gegenteil des heute üblichen „Mahlzeiten-Runterschlingens“ also. Über Verdauung zu sprechen muss man nicht mögen, nachdenken sollte man mehr darüber. Denn ohne sie gerät der Körper aus dem Gleichgewicht, was über Jahre hinweg erhebliche Auswirkungen auf unsere Lebensdauer und die gesamte körperliche Fitness hat.

Das Essen war unerwartet gut

Beim Einchecken in der Klinik wähnt man sich zunächst in einem schicken See-Hotel. Die zauberhafte kleine Halbinsel Maria Wörth wirkt wie aus der Zeit gefallen, und schon der Blick aus einem der 46 Zimmer hat eine enorm beruhigende Wirkung. Am ersten Tag durchläuft man eine Reihe ärztlicher Untersuchungen und erhält abends eine schonungslose Analyse seines Gesundheitszustands und einen Therapieplan für den Aufenthalt.

Dabei spielt das Essen in der Klinik eine zentrale Rolle, und völlig entgegen all meiner Erwartung war es so köstlich, dass es mir ein Rätsel ist, warum es überhaupt noch irgendwelche Fastenkuren gibt, bei denen man hungern muss. Dreimal am Tag kredenzt das Küchenteam ein Gericht, das zwar streng den Erkenntnissen der Milch-Semmel-Kur des Dr. Mayr entspricht, mit der Langeweile dieser Magen-Darm-Sanierung aber nicht mehr viel gemein hat. Auf jede Mahlzeit wartet man mit Heißhunger, während der Alltag ansonsten aus Detox-Bädern, physiotherapeutischen Behandlungen, Vitamin-Infusionen und einem ganz individuellen Nährstoffplan besteht.

Die Milch-Semmel-Kur ist eine besonders milde Form des Fastens
Die Milch-Semmel-Kur ist eine besonders milde Form des Fastens

Quelle: ©FRANZGERDL/MICHAEL_KOENIGSHOFER

Die Freizeit verbrachte ich lesend im Bett, trainierte meine Muskeln im traumhaft schönen Open-Air-Fitnessstudio oder lag direkt am Wörthersee. Man trifft Patienten aller Art: Übergewichtige, die ihre Traumfigur erreichen wollen, Allergiker, bei denen die Schulmedizin nicht weiter weiß, chronisch an Magen- oder Darmerkrankungen leidende Menschen, die schon alles versucht haben – und sogar Frauen, die seit vielen Jahren vergeblich auf ein Kind hofften („Mayr-Babys“ nennen die das, was dabei herauskommt).

Ich hatte leider nur sieben Tage gebucht, hatte aber schon nach drei Tagen das Gefühl einer rasanten Verbesserung. Es ist mir ein Rätsel, wie ich in einer Woche bei dreimal täglichem Schlemmen vier Kilo verlieren konnte, und es ist mir zudem völlig schleierhaft, wieso ich nach dieser Woche einen wieder völlig hergestellten, intakten Magen hatte, der plötzlich wieder alles vertrug.

Auch wenn es mir nach den letzten beiden gefürchteten Operationen viel besser geht – ich muss zurück an den Wörthersee, erst dann werde ich den ganzen Albtraum aus jeder Zelle verbannt haben. In der Zwischenzeit habe ich übrigens dank der Mayr-Medizin mein früheres Idealgewicht wieder. Und trotzdem: Auf den Keim hätte ich gut verzichten können. Wäre auch so mal vorbeigekommen.

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siehe auch „Heiße Gespräche“ – „Mikro-Wellen-Waffe“ – „5 G“

sierhe auch „ELEKTRO-SMOG“

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/19/bundesamt-folgen-des-5g-netzes-fuer-die-gesundheit-muessen-untersucht-werden/

„Höhere Strahlungsintensität“

Bundesamt: Folgen der 5G-Technologie für die Gesundheit müssen untersucht werden

Das Bundesamt für Strahlenschutz fordert eine Untersuchung zu den gesundheitlichen Folgen der neuen 5G-Technologie. Diese sind weitgehend unbekannt.

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, steht vor dem Start der Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzblöcken am Mainzer Technik-Standort der Bundesnetzagentur hinter einer Stoppuhr.

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, steht vor dem Start der Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzblöcken am Mainzer Technik-Standort der Bundesnetzagentur hinter einer Stoppuhr.

Angesichts der am Dienstag beginnenden Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G hält das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) weitere Forschungen über die gesundheitlichen Folgen elektromagnetischer Strahlung für nötig. Deutlich höhere Datenübertragungsmengen, neue und zusätzliche Sendeanlagen und höhere Frequenzen veränderten die Strahlungsintensitäten, sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini der Passauer Neuen Presse vom Dienstag. „Diese müssen untersucht werden.“

Der neue 5G-Standard nutze mittelfristig auch „höhere Frequenzen“, erklärte Paulini. „Hier haben wir noch wenige Erkenntnisse und werden mittelfristig weitere Forschung betreiben“, kündigte die Wissenschaftlerin an.

Weltweit fordern Wissenschaftler derzeit in mehreren Aufrufen, die gesundheitlichen Auswirkungen der starken 5G-Technologie zu untersuchen.

Ferner sei aus ihrer Sicht offen, was geschehe, wenn etwa unterschiedliche Betreiber am gleichen Ort Sendeleistung aufbauten. „Das werden wir beobachten und bewerten“, sagte die BfS-Chefin der Zeitung und mahnteweitere Untersuchungen über die Auswirkung der Strahlung durch zusätzliche Sendemasten an.

BfS-Chefin Paulini richtete nun den Blick auf Befürchtungen über die gesundheitlichen Folgen von 5G. Dabei warnte sie vor vorschneller Panikmache. Für 5G gelte, „was auch für vorherige Mobilfunkstandards gilt: Unterhalb der geltenden Grenzwerte sind keine gesundheitlichen Auswirkungen nachgewiesen.“

Paulini riet generell zu einem „umsichtigen Umgang mit dem Handy“. Ihre Tipps lauten: „Headset benutzen“, denn die Strahlung sinke mit der Entfernung zum Mobiltelefon. Ferner sollten Verbraucher den Strahlenwert SAR beim Kauf eines Handys beachten. Zudem sei es besser, dass Festnetz als das Mobiltelefon zu nutzen, sagte Paulini, die der dem Bundesumweltministerium unterstellten Behörde seit zwei Jahren vorsteht.

Die Bundesnetzagentur startet am Dienstag in Mainz mit der Versteigerung von 5G-Frequenzen. Der neue Mobilfunkstandard soll Schritt für Schritt die derzeitige LTE-Technik ablösen und einer Reihe von Zukunftstechnologien den Weg ebnen. Die Auktion kann sich über Wochen hinziehen, für den Staat werden Milliardenerlöse erwartet.

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https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/mobilfunk-wie-gesundheitsschaedlich-ist-5g-wirklich/23852384-all.html

Mobilfunk
Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich?

5G soll riesige Datenmengen schnell übertragen. Doch es könnte auch der Gesundheit schaden. Europas Regierungen ignorieren die Gefahr.

Qualcomm wirbt auf der CES 2019 in Las Vegas für 5G.

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Qualcomm wirbt auf der CES 2019 in Las Vegas für 5G.Foto: Robyn Beck/AFP

Ein elektrischer Kleinbus kurvt über ein menschenleeres Testgelände im Nirgendwo der rheinischen Provinz. Zwei Passagiere sitzen auf der Rückbank. Dann plötzlich erscheint aus dem Nichts eine weitere Person. Hannes Ametsreiter, der Chef von Vodafone Deutschland, gesellt sich zum Gespräch – als Hologramm. Eigentlich arbeitet er am Schreibtisch im 70 Kilometer entfernten Düsseldorf, aber zugleich sitzt er scheinbar leibhaftig im Wagen. Mimik, Gestik und Körpersprache lassen den elektronischen Geist beinahe lebendig aussehen. Dafür müssen mehrere Gigabytes pro Sekunde übertragen werden, ein Sender neuer Art macht es möglich. „Der Fahrersitz im Auto der Zukunft wird zur Fernsehcouch – oder zum Bürostuhl“, frohlockt der Manager.

Der Ausbau von 5G soll 500 Milliarden Euro kosten.

Der Ausbau von 5G soll 500 Milliarden Euro kosten.Foto: Tobias Hase/dpa

Solche und ähnliche Gags inszeniert die Telekommunikations-Industrie schon seit Monaten in ganz Europa. Da lässt die Telecom Italia in Turin Drohnen über die Piazza Vittorio fliegen, um Medikamente auszuliefern und die Straßen von Transportern zu befreien. Oder der schwedische High- Tech-Konzern Ericsson demonstriert die automatische Fernüberwachung von Schwerkranken und chirurgische Operationen per Roboter. Konkurrent Nokia zeigt, wie Roboter im Takt von Millisekunden vernetzt gemeinsam eine komplexe Aufgabe lösen.

500 Milliarden Euro Investitionen für die Wettbewerbsfähigkeit

Der Aufwand dient der Einstimmung der Bürger auf ein informationstechnisches Megaprojekt: 5G, die fünfte Generation der Mobilfunktechnik, soll bis zu 1000-mal mehr Datenvolumen übertragen als bisher. Die Zahl der verbundenen Geräte soll sich verhundertfachen, und die Reaktionsgeschwindigkeit nicht mal mehr eine Millisekunde betragen. Vom autonomen Fahren über mitdenkende Kühlschränke und Heizkörper bis zu vollständig mit Robotern betriebenen Fabriken soll die neue Technologie die gesamte Lebenswelt revolutionieren.

Die dazu nötigen Investitionen, nach Schätzungen der Deutschen Telekom rund 500 Milliarden Euro, seien „von strategischer Bedeutung für Europa“, verkündet Jyrki Katainen, EU-Kommissar für Jobs und Wachstum. Der Ausbau von 5G „ist entscheidend für unsere weltweite Wettbewerbsfähigkeit“, sagt er und weiß sich darin einig mit allen Regierungen der EU-Staaten.

Ein kleiner Insiderkreis bewertet die Gefahren

Aber stimmen die Verheißungen überhaupt? Und welche Risiken sind damit verbunden? Diesen Fragen ist das Journalisten-Team Investigate Europe nachgegangen und auf erstaunliche Widersprüche gestoßen. Nicht nur ist völlig unklar, ob sich die geplanten Milliarden-Investitionen jemals rentieren werden. Zudem birgt das Vorhaben ein enormes Risiko, das die Verantwortlichen totschweigen, während es immer drängender wird: Eine wachsende Zahl von Studien deutet darauf hin, dass die für den Mobilfunk genutzte elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung die menschliche Gesundheit schädigen kann, indem sie etwa Krebs erzeugt oder den männlichen Samen schädigt.

Die zuständigen Institutionen von der Weltgesundheitsorganisation über die EU-Kommission bis zum deutschen Bundesamt für Strahlenschutz überlassen es jedoch einem kleinen Kreis von Insidern, die Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung festzulegen. Doch dessen Mitglieder blenden viele unbequeme neue Erkenntnisse aus.

Für den flächendeckenden Ausbau braucht es zigtausende Sendeanlagen

5G würde den „Elektrosmog“, wie ihn Kritiker nennen, noch erheblich verstärken. Weil die neue Technik mit sehr hohen Frequenzen operiert, ist deren Reichweite deutlich geringer als bei den bisherigen Antennen. Für die Füllung der oft beklagten Funklöcher taugt sie nicht. Aber sie vervielfacht die Zahl der nötigen Funkzellen. Darum errichtet etwa die Telekom allein im fünf Kilometer langen Teststreifen in Berlin-Schöneberg derzeit gleich 71 neue Sendemasten. Kommt es zum flächendeckenden Ausbau, wird das zigtausende zusätzliche Sendeanlagen erfordern.

Mit „der Implementierung von 5G drohen ernste, irreversible Konsequenzen für den Menschen“, warnen mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem jüngst veröffentlichten Appell für einen Ausbaustopp der 5G-Technik, darunter auch der langjährige deutsche Umweltpolitiker und Biologe Ernst-Ulrich von Weizsäcker. „Wir wissen nicht sicher, ob die mobile Datenübertragungstechnik gesundheitliche Risiken mit sich bringt, aber wir können es auch noch nicht ausschließen“, erklärt er.

Daher müsse die Politik „darauf bestehen, dass die Gesundheitsrisiken, die mit der allgegenwärtigen Hochfrequenzstrahlung für mobile Geräte verbunden sind, untersucht werden, bevor wir die gesamte Bevölkerung immer höheren Werten der elektromagnetischen Felder aus dieser Technologie aussetzen“.

Ein Thema für Spinner? Bisher schien es so

Handystrahlung? Das schien bisher nur ein Thema für Spinner und Leute mit Verfolgungswahn. Auch die Autoren dieses Reports sahen das zunächst so. Schließlich gibt es schon rund 24.000 Sendemasten allein in Deutschland. Viele Millionen nutzen ihre Smartphones jeden Tag stundenlang. Von Gesundheitsschäden merken sie nichts.

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Das Team

Investigate Europe ist ein pan-europäisches Journalistenteam, das Themen von europäischer Relevanz recherchiert und die Ergebnisse europaweit veröffentlicht. Das Projekt wird von der „Hübner & Kennedy“-Stiftung, der GLS Treuhand, der Rudolf-Augstein-Stiftung, der norwegischen Fritt-Ord-Stiftung, der italienischen Stiftung Cariplo und der Open Society Initiative for Europe sowie einer privaten Spenderin unterstützt. Weitere Spenden kommen von Lesern. Das Team kooperiert mit den NGOs Journalismfund und N-Ost. Zu den Medienpartnern für den Report über 5G gehören unter anderem „Newsweek Polska“, „Diario de Noticias“, „Il Fatto Quotidiano“,
„De Groene Amsterdamer“, „Efimerida ton Syntakton“, „Aftenbladet“ und der „Falter“. Außer den Autoren haben Crina Boros, Wojciech Ciesla, Ingeborg Eliassen, Juliet Ferguson, Nikolas Leontopoulos, Maria Maggiore, Leila Minano, Paulo Pena und Jef Poortmans dazu beigetragen. Mehr zum Projekt: investigate-europe.eu.

Im Mobilfunk werden hochfrequente elektromagnetische Felder für die drahtlose Übertragung von Daten genutzt. Hertz (Hz) ist die Maßeinheit für die Frequenz und gibt die Zahl der Schwingungen der elektromagnetischen Wellen pro Sekunde an. Dabei gilt: Je breiter das genutzte Frequenzband, umso mehr Daten können übertragen werden. Für LTE (4G) sind Bänder von 20 bis 60 MHz in Gebrauch. Die 5G-Technik benötigt dagegen gleich 100 MHz, die nur noch für höhere Frequenzen verfügbar sind. Dafür versteigert die Bundesnetzagentur zunächst die drei Bänder zwischen 3,4 und 3,7 GHz. Ein viertes Band bis 3,8 GHz ist für den lokalen Gebrauch in Fabriken und Forschungszentren reserviert. Später sollen auch Bänder von 22 bis 25 GHz genutzt werden.

Die hohen Frequenzen haben jedoch eine geringere Reichweite. Für die Schließung der oft beklagten Funklöcher muss darum das LTE-Netz ausgebaut werden, die 5G-Technik wird dafür nicht benötigt. Die Stärke der Felder wird in Volt/Meter gemessen. Zum Schutz der Bevölkerung sind für die bisher genutzten Mobilfunkfrequenzen zwischen 400 MHz und 3 GHz in den meisten EU-Staaten Grenzwerte von 38 bis 61 V/m vorgeschrieben. Weil Gesundheitsschäden bei geringeren Stärken nicht ausgeschlossen werden können, gilt in Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz für öffentliche Orte und Wohnungen ein 10-mal strengerer Grenzwert. Die Telekom-Industrie fordert für den Ausbau des 5G-Netzes jetzt die Lockerung dieser Grenzwerte.

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Doch so einfach, wie die alltägliche Erfahrung suggeriert, ist es nicht. Das klärt schon ein Blick auf die „rechtlichen Hinweise“, die in vielen der Smartphones unter „Telefoninformationen“ abrufbar sind. „Halten Sie dieses Smartphone mindestens 1,5 cm vom Körper entfernt“, heißt es da, und „verwenden Sie zum Tragen am Körper ausschließlich Zubehör mit Gürtelclip.Bei „Nichtbeachtung könnte Ihr Smartphone die festgelegten Grenzwerte überschreiten“. Offenbar gibt es da doch ein Problem.

Noch deutlicher liest sich das in den Dokumenten, mit denen die betroffenen Konzerne ihre Aktionäre über die möglichen Risiken aufklären. So schreibt Vodafone im Jahresbericht 2017: „Elektromagnetische Signale, die von mobilen Geräten und Basisstationen ausgesendet werden, können gesundheitliche Risiken bergen, mit potenziellen Auswirkungen, einschließlich: Änderungen der nationalen Gesetzgebung, eine Verringerung der Mobiltelefonnutzung oder Rechtsstreitigkeiten.“ Auch die Deutsche Telekom warnt ihre Gesellschafter, es bestehe „die Gefahr von regulatorischen Eingriffen, wie zum Beispiel die Senkung der Grenzwerte für elektromagnetische Felder oder die Durchführung von Vorsichtsmaßnahmen im Mobilfunk“.

Die Wissenschaft ist über die Frage zutiefst zerstritten

Die Warnungen signalisieren, wie groß die Unsicherheit ist. Schon seit Jahrzehnten forschen Biologen, Mediziner und Ingenieure über die Frage, ob die Hochfrequenzstrahlung für den Mobilfunk die Gesundheit schädigen könnte. In der weltweit größten Datenbank zum Thema, dem „EMF-Portal“ der Hochschule RWTH Aachen, sind mehr als 2000 wissenschaftliche Studien dazu gelistet. Doch über die Bewertung der Ergebnisse sind die beteiligten Wissenschaftler aus aller Welt bis heute zutiefst zerstritten.

Im Kern dieses Streits steht eine einzigartige Institution: die International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP). Dabei handelt es sich eigentlich nur um eine private Wissenschaftlervereinigung ohne jeden amtlichen Charakter. Doch die Gesetzgebung zum Schutz der Bevölkerung vor Hochfrequenzstrahlung folgt ausschließlich deren Richtlinien.

Diese beruhen auf einer umstrittenen Annahme: Demnach ist die einzig bewiesene gesundheitsschädliche Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern die Erwärmung des Gewebes, wie sie bei hoher Dosierung auftritt, so wie es auch in einem Mikrowellen-Ofen geschieht. Nach Meinung der ICNIRP droht erst dann Gefahr, wenn die mit der Strahlung übertragene Energie mehr als zwei Watt pro Kilogramm Körpergewicht erreicht, weil erst ab diesem Niveau die Temperatur im Gewebe messbar steigt. Den Wert legte der Verein bereits 1998 fest, und darauf beruhen bis heute alle gesetzlichen Grenzwerte zur Sendestärke von Basisstationen und Mobiltelefonen. In der Regel werden sie allenfalls nahe an den Sendemasten erreicht, sind also für die Industrie kein Problem.

Hochfrequenzstrahlen wirken auf Zellen ein – aber ist das gefährlich?

Die Beschränkung auf die Wärmewirkung erscheint allerdings willkürlich. Hochfrequenzstrahlen erzeugen unvermeidlich weitere, sogenannte nicht thermische Effekte in lebenden Zellen, selbst wenn sie niedrig dosiert sind. Schließlich beruhen biologische Prozesse stets auf elektrochemischen Vorgängen, etwa bei der Übertragung von Nervenimpulsen. Das bestreiten auch die Mitglieder der ICNIRP nicht. „Wir sind nur nicht überzeugt, dass diese Wirkungen erwiesenermaßen gesundheitsschädlich sind“, erklärt deren Vorsitzender, der niederländische Biologe Eric van Rongen.

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Grafik: Rita Böttcher/Tsp

Gegen dieses Diktum haben die Kritiker ebenfalls eine Organisation ins Leben gerufen, die in den USA registrierte „Bioinitiative“. Auch deren 29 Professoren und medizinische Forscher aus elf Ländern repräsentieren alle benötigten Disziplinen wie die Krebsforschung, Molekularbiologie und Epidemiologie, und sie veröffentlichten einen Gegenbericht zur ICNIRP-Position.

„Die biologischen Effekte der Mobilfunkstrahlung verhindern, dass der Körper geschädigte DNA heilt und führen zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten“, schreiben die Autoren unter Berufung auf mehr als 1000 wissenschaftliche Veröffentlichungen. Das könne die Stoffwechsel- und Fortpflanzungsfunktionen tiefgreifend beeinträchtigen. Nach Meinung des schwedischen Onkologen Lenart Hardell, einem der Leitautoren, haben Studien mit mehreren tausend befragten Handynutzern zudem „bewiesen, dass die elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung das Risiko für Hirntumore erhöht“.

Das Problem bei diesen alarmierenden Forschungsergebnissen ist, dass sie nicht von anderen Wissenschaftlern bestätigt werden können, weil die Befragungen nicht wiederholbar sind. Zwar ergab eine Auswertung von 2266 Studien durch eine australische Forschergruppe, dass 68 Prozent davon signifikante biologische oder gesundheitliche Auswirkungen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber anthropogenen elektromagnetischen Feldern“ belegen. Ob und wie häufig das tatsächlich krank macht, ist jedoch nicht eindeutig bewiesen. Eine eigens berufene Expertengruppe des Internationalen Zentrums für Krebsforschung bei der WHO (IARC) mochte Hardell und seinen Kollegen daher nicht folgen. Elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung sei nur „möglicherweise krebserzeugend“, urteilte sie im Jahr 2011.

Bei Laborratten wuchsen mehr Tumore

Diese Bewertung ist jedoch inzwischen veraltet. Bereits 2015 machte eine Forschergruppe an der privaten Jacobs-Universität in Bremen um den Biologen Alexander Lerchl eine beunruhigende Entdeckung. Lerchl hatte lange vehement alle Warnungen der Mobilfunkkritiker zurückgewiesen. Aber dann musste er feststellen, dass bei Mäusen die Tumore, die durch ein Gift erzeugt worden waren, unter gewöhnlicher Mobilfunkstrahlung weitaus schneller wuchsen und sich im Körper verbreiteten als bei den Tieren ohne Bestrahlung. Diese „tumorpromovierende Wirkung“ habe ihn „durchaus überrascht“, gestand Lerchl.

Noch schwerer wiegt eine im November 2018 veröffentlichte Studie, an der Forscher im Auftrag des US-Gesundheitsministeriums mehr als zehn Jahre lang gearbeitet haben. Dafür setzten die Wissenschaftler des „National Toxicology Program“ rund 7000 Ratten und Mäuse lebenslang für neun Stunden am Tag der Mobilfunkstrahlung aus. Zur Überraschung der Forscher fanden sie nicht nur Schäden in den DNA-Strängen der Hirnzellen bei Mäusen, sondern die bestrahlten männlichen Ratten entwickelten zudem signifikant mehr bösartige Tumore an den Nervenzellen des Herzmuskels als ihre nicht bestrahlten Artgenossen. Auch die Zahl der Hirntumore lag um drei Prozent höher als in der Kontrollgruppe.

Das Team um den Cheftoxikologen Michael Wyde war sich der Brisanz dieser Ergebnisse sehr bewusst. Darum berief das Institut der US-Regierung eigens 15 externe Mediziner und Ingenieure, um die Arbeit begutachten zu lassen. Deren Urteil fiel dennoch eindeutig aus. Demnach liegt nun ein „klarer Beweis“ für die tumorerzeugende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung bei Ratten vor.

Nicht „möglicherweise“, sondern „wahrscheinlich krebserregend“

Genau das hatten die Behörden in den USA und Europa bis dahin stets bestritten. Der Direktor der zuständigen Food and Drug Administration, Jeffrey Shuren, erklärte denn auch sofort: Wir bestreiten die Schlussfolgerungen des Berichts.“ Die Forscher hätten ihre Versuchstiere sehr hohen Niveaus von Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt. Darum könnten die Ergebnisse „nicht auf die Mobiltelefonnutzung von Menschen angewandt werden“.

Aber dieser Einwand war schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung widerlegt. Parallel zu den US-Experimenten hatte ein Team um die renommierte italienische Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna eine ganz ähnliche Untersuchung durchgeführt. Dafür wurden ebenfalls mehr als 2000 Versuchstiere derselben Rattenart einer lebenslangen Bestrahlung ausgesetzt, aber mit Feldstärken, wie sie die alltägliche Mobilfunknutzung erzeugt. Trotzdem führte auch das zu einem signifikanten Anstieg der gleichen Tumorart, wie sie die US-Forscher beobachten.

Damit sei erstmals „in zwei unabhängig voneinander durchgeführten Experimenten nach überprüfbar strengen Maßstäben der Laborwissenschaft die gleiche karzinogene Wirkung von Hochfrequenzstrahlung belegt“, konstatiert Belpoggio – und fordert Konsequenzen. Die WHO und deren International Agency for the Research on Cancer (IARC) „müssen dieses Thema vorrangig behandeln“. Elektromagnetische Strahlung solle nicht mehr nur als „möglicherweise“, sondern als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft werden.

Warum finden die Kritiker kein Gehör?

Dass es dazu kommt, ist jedoch fraglich. Dagegen steht das ICNIRPKartell. „Beide Studien haben Einschränkungen, die den Nutzen ihrer Ergebnisse für die Festlegung von Expositionsrichtlinien beeinflussen“, behauptete der Expertenclub gleich nach deren Veröffentlichung. Demnach „bieten sie keine zuverlässige Grundlage für die Überarbeitung der bestehenden Leitlinien für die Hochfrequenz-Exposition“. Und kein Strahlenschutzamt, kein EU-Kommissar und kein Minister widerspricht. Für Europas Regierungen und deren Behörden fungieren die 13 Mitglieder der selbst ernannten Kommission als eine Art höhere wissenschaftliche Gewalt. Aber warum? Warum finden alle Warner, selbst so prominente wie das Expertenpanel für die US-Gesundheitsbehörde, kein Gehör?

Wer dieser Frage nachgeht, trifft auf ein verblüffendes Phänomen: Die Mitglieder der ICNIRP sind gleichzeitig auch in allen zuständigen Institutionen tätig und kontrollieren so den offiziellen Diskurs (einen Wegweiser durch das Geflecht finden sie hier). Rechtlich ist die Wissenschaftlergruppe lediglich ein eingetragener Verein, der seine Mitglieder selbst rekrutiert und dabei abweichende Meinungen meidet. Aber schon bei dessen Adresse beginnt die Verquickung mit der staatlichen Ebene. Das Sekretariat des Vereins residiert mietfrei direkt im Bundesamt für Strahlenschutz im Münchner Vorort Neuherberg. Und die wissenschaftliche Koordination für ICNIRP erledigt praktischerweise die amtliche Leiterin der Abteilung für elektromagnetische Felder, Gunde Ziegelberger. Ihr Vorgänger war bis 2016 sogar Vorsitzender des Clubs. Zugleich fördert die Bundesregierung die Wissenschaftler-NGO mit rund 100 000 Euro pro Jahr.

Den Eindruck, die private Organisation sei quasi Teil der deutschen Behörde, weist die Sprecherin als „nicht zutreffend“ zurück. Das Amt unterstütze lediglich die internationale Vernetzung der Forschung. Im Übrigen sei die ICNIRP von der WHO offiziell anerkannt, das gebe ihr die Legitimation. Das stimmt, aber macht es nicht minder fragwürdig.

Verbindungen zur Weltgesundheitsorganisation und zur EU-Kommission

Denn auch die UN-Gesundheitsorganisation in Genf hat den Verein nicht nur als Berater anerkannt, sondern ihm die Untersuchung der Gesundheitsrisiken von Hochfrequenzstrahlung de facto gleich ganz übertragen. Das „International EMF Project“ der WHO hat den Auftrag, die laufende Forschung auszuwerten und daraus Empfehlungen abzuleiten. Wegen der vielen neuen Erkenntnisse soll alsbald eine umfassende WHO-Studie erstellt werden. Aber vier der sechs Mitglieder der dafür berufenen „core group“ arbeiten für ICNIRP, darunter auch der Vorsitzende van Rongen.

Die Mitglieder dieses Vereins haben sich jedoch längst festgelegt, dass auch die neueren Forschungsergebnisse keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen rechtfertigen, wie van Rongen gegenüber Investigate Europe bestätigte. Die Frage, ob das nicht einen offenkundigen Interessenkonflikt mit sich bringt, ließ die Leiterin des WHO-Projekts, die holländische Ingenieurin Emilie van Deventer, unbeantwortet, und das nicht zufällig. Sie ist selbst ganz offiziell als „Beobachterin“ Teil des ICNIRP-Netzwerks.

Ähnlich läuft es bei der EU-Kommission. Dort oblag es dem „Wissenschaftlichen Ausschuss zu neuen Gesundheitsrisiken“ (SCENIHR), die Gefahren der Hochfrequenzstrahlung zu beurteilen. Erneut stellte ICNIRP vier der zwölf Mitglieder. Prompt kam auch dieses Gremium 2015 zu dem Schluss, dass es keine Probleme gebe. Und so beruft sich der Chef der EU-Direktion für öffentliche Gesundheit auf „die internationalen Gremien ICNIRP und SCENHIR“ und versichert, sie hätten „konsistente Belege vorgelegt, dass die Exposition in elektromagnetischen Feldern kein Gesundheitsrisiko darstellt, wenn sie unter den in der EU empfohlenen Grenzwerten bleibt“.

Die auf diese Art hergestellte Einheitsmeinung ist bequem für alle Beteiligten, die Telekom-Industrie und ihre Kunden genauso wie die verantwortlichen Politiker, die auf Wachstum und Jobs durch die mobile Datentechnologie setzen. Aber sie bricht mit einem zentralen Versprechen der EU-Verfassung: dem Vorsorgeprinzip.

Versuchsratten im Labor des Ramazzini Instituts werden Strahlung ausgesetzt.

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Versuchsratten im Labor des Ramazzini Instituts werden Strahlung ausgesetzt.Foto: Ramazzini Institut

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https://www.welt.de/vermischtes/plus190336459/Boeing-737-Max-8-Machen-Software-und-Computer-Flugzeuge-sicherer.html?source=k143_control.capping.weltplus.4.190336459

Pilot zu Boeing 737 Max 8

„Wenn keiner mehr im Cockpit versteht, was der Autopilot macht, ist es nicht sicher“

 

Redakteur Nachrichten und Unterhaltung
Das Cockpit einer Boeing 737 Max 8
Das Cockpit einer Boeing 737 Max 8

Quelle: REUTERS

Janis Schmitt ist seit 2004 in der Verkehrsfliegerei, flog anfangs auch eine Boeing 737, die Klassikvariante. „Die war gut steuerbar, auch ohne viele Computersysteme“, sagt er.

Ausführlich berichtet er im Gespräch von den Gefahren, die von Autopiloten und der Software in Flugzeugen ausgehen. Und er verrät, was die häufigsten Fehler sind, auf die er und seine Kollegen im Cockpitalltag reagieren müssen.

Wenn der Computer der Meinung sei, es ist alles richtig, dann fahre er sein Programm ab – „und dann kann es unter Umständen zu einem schweren Zwischenfall kommen“, sagt Schmitt.

WELT: Wie einfach ist es für Sie als Pilot, als Korrektiv einzugreifen?…..

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/15/zu-viel-vernetzung-moderne-autos-werden-zum-ziel-von-hacker-angriffen/

Bei Tempo 200 auf der Autobahn

Zu viel Vernetzung: Moderne Autos werden zum Ziel von Hacker-Angriffen

Die Vernetzung heutiger Neuwagen wird zunehmend zum Problem: Die NetzwerkArchitektur wird immer häufiger von Hackern angegriffen. Die Autobauer beschäftigen ein Heer von IT-Experten, die die Zugriffe abwehren sollen. Eine absolute Sicherheit gibt es allerdings nichtschlimmstenfalls könnte ein Wagen, der gerade mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs ist, Opfer einer solchen Attacke werden.

Autos mit einem hohen Grad an Vernetzung, wie dieser Mercedes Benz "X Klasse", werden immer häufiger zum Ziel von Hacker-Angriffen. (Foto: dpa)

Autos mit einem hohen Grad an Vernetzung, wie dieser Mercedes Benz „X Klasse“, werden immer häufiger zum Ziel von Hacker-Angriffen. (Foto: dpa)

Hackers Remotely Kill a Jeep on a Highway – WIRED

 

Genaues ist über die Hacker-Banden nicht bekannt. Experten vermuten jedoch, dass sie sich aufstellen wie andere Gangs im Bereich der gewerbsmäßigen Kriminalität auch. Das heißt, sie verfügen über eine straffe Organisation, eine ausgeprägte Hierarchie, eine Ausrüstung modernsten Standards und ein hohes Maß an Fachkompetenz. Viele ihrer Mitglieder dürften von Ihren Fähigkeiten her Informatikern, Ingenieuren oder Naturwissenschaftlern gleichzusetzen sein. Bei ihren Angriffen auf die Netzwerke der Autos suchen sie nach Schwachstellen in einem komplexen System vieler Einzelkomponenten von unterschiedlichen Herstellern, die sich für eine Attacke Schritt für Schritt ausnutzen lassen. Haben die Hacker eine Angriffsmöglichkeit entdeckt und das System infiltriert, kontaktieren sie den betroffenen Autobauer und drohen damit, die Sicherheitslücke im Internet bekannt zu geben oder Funktionen bei einem oder mehreren Autos auszuschalten. Als Gegenleistung dafür, dies nicht zu tun, verlangen sie Geld – für gewöhnlich in Form von Krypto-Währungen. Alternativ können sie mit dem Veröffentlichen der Schwachstellen im Darknet Geld verdienen.

Neben den kriminellen Hackern (auch „Black Hat-Hacker“ genannt), die vom Profit getrieben werden, gibt es auch solche, die aus Idealismus handeln oder auch, weil sie sich in der Szene einen Namen machen wollen. Machen solche sogenannten „White Hat-Hacker“ eine Schwachstelle im System ausfindig, kontaktieren sie in der Regel den betroffenen Autobauer und gewähren ihm eine Frist, innerhalb der er den Fehler beheben kann („Responsive Disclosure“ in der Fachsprache). Diese verantwortungsbewussten Hacker orientieren sich meist an der „Hacker-Ethik“, wie sie beispielsweise vom „Chaos Computer Club“ ausführlich definiert wird. 

An eine Ethik gebunden fühlen sich die kriminellen Hacker-Banden nicht. Und so beschäftigen die Autobauer ganze Abteilungen von IT-Experten, welche die Angriffe auf die Netzwerke sowohl präventiv als auch reaktiv abwehren sollen – diese Spezialisten durchforsten sogar das Darknet nach nützlichen Hinweisen.

Wie viele Angriffe bisher zum Erfolg führten, steht laut dem Sicherheits-Experten Roland Marx vom „CC Embedded Security“ der „OSB AG“ (München) nicht fest: „Ob es schon Zahlungen von Seiten eines oder mehrerer Autobauer gegeben hat, und wenn ja, wie viele, ist nicht bekannt. Man kann allerdings davon ausgehen, dass solche Zahlungen von den Unternehmen nicht publik gemacht würden, dass sie vielmehr alles daransetzen würden, sie geheim zu halten.“

Dass es schon erfolgreiche Angriffe gegeben hat, steht außer Frage. Der bekannteste fand bereits vor mehreren Jahren statt, und zwar im Juli 2015, als die beiden Hacker Charlie Miller und Chris Valasek auf einem US-Highway in der Nähe von St. Louis (US-Bundesstaat Missouri) einen Jeep Cherokee lahmlegten. In den dreieinhalb Jahren, die seitdem vergangen sind, haben sich die Sicherheits-Vorkehrungen vieler OEMs stetig verbessert. Moderne Autos verfügen heute über ein sogenanntes „Intrusion Detection System“ (IDS/ Angriffserkennungs-System). Würde das IDS eines Wagens eine mögliche neue Attacke erkennen, würde es diese sofort an eine Zentrale melden. Die dort bereitstehenden Experten würden die Situation bewerten und gegebenenfalls eingreifen. Aber auch die Hacker haben ihre Fähigkeiten natürlich erheblich erweitert. Sie verfügen über ein weitaus umfangreicheres Wissen, um erfolgreiche Angriffe durchzuführen, als es Miller und Valasek vor dreieinhalb Jahren (eine lange Zeit in der IT) taten.

Könnte es zu einem Szenario kommen, in dem Hacker ein Auto manipulieren, das mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn fährt? Könnten die Angreifer vielleicht sogar eine unverzichtbare Funktion wie die Bremsen lahmlegen?

Marx hält das für „sehr unwahrscheinlich“. Die Autobauer würden enorme Anstrengungen leisten, um solch einen Vorfall zu verhindern. Gerade die europäischen, vor allem die deutschen OEMs, hält der IT-Experte für sehr „sicherheitsbewusst“. Er sagt aber auch: „Eine absolute, hundertprozentige Sicherheit gibt es in der IT nicht. Auch wenn es aufgrund der zahllosen Sicherheits-Einrichtungen unter praktischen Gesichtspunkten extrem schwierig sein mag – im Endeffekt ist und bleibt jedes System verwundbar.“

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ube.com/watch?v=948bwVglJxI

Wie sicher sind Windkraftanlagen?

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/16/naturzerstoerend-insektentod-und-windradanlagen/

NATURZERSTÖREND Insektentod und Windradanlagen

Bienen als Beifang? Biene normal, Bild !luise / pixelio.de

von Holger Douglas
Insekten suchen kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen auf, um sich zu Brutplätzen tragen zu lassen. Das sind Jahrmillionen alte Pfade, die sie dabei nutzen. Die werden ihnen jetzt durch die Windräder zerschnitten.

Das Frühjahr beginnt, das bedeutet auch Flugzeit für Insekten. Für 3.600 Tonnen von ihnen werden diese Flüge kein glückliches Ende nehmen. Sie klatschen an die langen Flügelkanten der Windräder, werden zerteilt und weggeschleudert. Das Ausmaß ist offenbar für Insektenpopulationen bedrohlich geworden. Das ergibt eine Studie, die die Auswirkungen der Windparks auf die Insektenwelt untersucht hat.

Video des Versprechens der Grünen Karin Göring Eckardt an jede Biene, jeden Vogel, jeden Schmetterling sie zu schützen. Mit Dank an Leser Dr. Peter Metzler

In Bayern haben zwar gerade 1,7 Millionen Bürger ein Begehren unterschrieben, das die Bienen retten soll. Die Bienenretter hatten dabei vor allem die »industrielle Landwirtschaft« im Blick. Mehr Ökolandbau, so ihre Vorstellung, bringe mehr Bienen. Doch sie vergaßen eine gewichtige Ursache für den Insektentod: Windräder. Offenbar spielen die gewaltigen Anlagen der Windindustrie bei der Vernichtung von Insekten eine wesentlich größere Rolle als bisher angenommen. Diese Industrieanlagen zerstören bereits weite Landschaften in Deutschland und dezimieren kräftig Insekten.

Während des jüngsten Berliner Industriegesprächs der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin am vergangenen Mittwoch referierte Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. Franz Trieb, vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Technische Thermodynamik, Abteilung Energiesystemanalyse, Stuttgart über die »Wechselwirkungen von Fluginsekten und Windparks«.

Franz Trieb untersuchte von Oktober 2017 bis Oktober 2018 Zusammenhänge zwischen dem Rückgang von Insekten und den Effizienzverlusten von Windanlagen aufgrund von Verschmutzungen der Rotorblätter mit Überresten von Fluginsekten. Er stellte fest, dass Insekten entgegen bisheriger Annahmen ähnliche Lufträume wie die Windräder nutzen. Daher könnte ein Zusammenhang zwischen Insektensterben und dem Ausbau der Windkraft bestehen.

Erste Hinweise liefert das Aufblühen eines neuen Gewerkes: das der Windradreiniger. Sie säubern die Vorderkanten der Flügel. Bekannt ist das Phänomen schon lange. Bei Autos sieht man Insektenreste an Karosserie und Windschutzscheiben. Segelflieger säubern penibel nach jedem Flug die Tragflächen ihrer leichten Flieger. Sie wissen: Die Insektenleichen beeinträchtigen ebenso wie Schmutz die Strömungsverhältnisse um die Flächen.

Dasselbe geschieht auch an den Vorderkanten der Flügel. Bereits 2001 berichteten Gustave Corten und Herman Veldkamp von ihrem Forschungsprojekt für einen kalifornischen Windradbetreiber. Der stellte immer wieder Leistungsverluste seiner Windräder fest. Sie rauhten Rotorblätter künstlich auf und verglichen die Leistung mit glatten Rotorflächen. Das Ergebnis sah aus, wie es Segelflieger erwartet hätten: An den aufgerauhten Flächen strömte die Luft nicht mehr laminar, sondern turbulent vorbei – mit entsprechenden Leistungsverlusten. Sie können sogar die Leistung um die Hälfte reduzieren.

Viel Arbeit für Windradreiniger, die hängen für ihren gefährlichen Job an Seilen und putzen die Flügelblätter. Es gibt auch Versuche, diese Arbeit Robotern zu übertragen.

Ebenso wissen Insektenkundler, dass Insekten kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen aufsuchen und sich zu Brutplätzen tragen lassen. Das sind Jahrmillionen alte Pfade, die sie dabei nutzen. Die werden ihnen jetzt durch die Windräder zerschnitten.

Gefährlich auch deswegen, weil die Rotorblätter der Windräder immer länger werden. An den Enden erreichen die Blätter sogar Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h, das sind ungefähr 80 Meter in der Sekunde. Ziemlich schnell, keine Zeit mehr für fliegende Tiere auszuweichen.

Das trifft erst einmal Vögel. Immer mehr spricht sich herum, dass sich Windradparks als wahre Monster im Ausrotten von Vögeln und Fledermäusen erweisen. Sie dezimieren den Bestand an Raubvögeln in dramatischen Ausmaßen.

Mäusebussarde, Rotmilan und Seeadler werden von den Flügeln erschlagen. Jetzt machen sich wieder gewaltige Vogelschwärme auf ihre Reise und geraten in die Windparks, werden dort zerschreddert. Vor allem norddeutsche Flachlandschaften sind mit Windrädern praktisch dicht zugestellt und lassen kaum noch Flugräume zu. Besonders erschreckend: Die scheinbaren »Naturschützer« in den großen Verbänden wie NABU und BUND akzeptieren den millionenfachen Vogeltod und sehen der drohenden Vernichtung ganzer Arten bedenkenlos zu.

Als sehr kritisch erweisen sich auch die Windradanlagen, mit denen derzeit die deutschen Mittelgebirge zerstört werden. Für ein einzelnes Windrad werden dabei rund ein Hektar Wald abgeholzt. Doch es bleibt nicht allein bei erheblichen Waldschäden. »Bekannt ist, dass besonders Vögel und Fledermäuse sowie zahlreiche Insektenarten diese Lufträume nutzen. Die zeitlichen und räumlichen Nutzungsmuster sind für die meisten Tierarten nach wie vor unbekannt und ständige neue Forschungen belegen gerade diesen Wert des Kronen- und darüber liegenden Luftraumes.«

Das sagt der 1943 in Jena geborene studierte Forstingenieur Martin Görner. Er arbeitete schon zu DDR-Zeiten als Naturschutzbeauftragter und Leiter einer überregionalen Arbeitsgruppe Artenschutz. In einem Zeitungsbeitrag befasste er sich bereits vor einiger Zeit mit den überaus besorgniserregenden Schäden, die Windkraftanlagen in den Wäldern anrichten: »In Wäldern errichtete Windkraftanlagen schaden auf mehreren Ebenen den komplizierten im Wald stattfindenden biologischen Abläufen und bewirken tiefgreifende Beeinträchtigungen der Waldökologie.«

»Nicht zu vergessen ist, dass durch die Windkraftanlagen eine hohe Verwirbelung der Insektenfauna stattfindet. Wenn Millionen von Insekten an den Rotoren durch kleine Blutströpfchen nachgewiesen werden können, wird lediglich dieser Tatbestand belegt. Was die Reduzierung der Insektenfauna in den Waldbereichen bedeutet, ist für von Insekten lebende Tiere keineswegs ausreichend aufgehellt.«

Görner weiter: »Selbst jüngste Forschungen belegen, dass nicht nur Schwarzstörche, sondern auch Weißstörche täglich mehrmals 3 bis 4 Kilometer große Waldgebiete überfliegen. Selbst für die fluggewandten Waldschnepfen stellen offensichtlich – wie Untersuchungen belegen – Windkraftanlagen ein Problem dar.«

»Im Falle der Fledermäuse ist hinreichend bekannt, dass jedes Jahr zehntausende Fledermäuse an Windkraftanlagen sterben. Diese Tiere – unabhängig um welche Arten es sich handelt – sterben in den Turbulenzen der Rotoren. Neuere Untersuchungen belegen das Zerplatzen von Lungen und inneren Organen bei den fliegenden Säugetieren.«

Martin Görners Fazit in seinem Beitrag für die Ostthüringer Zeitung: »Die Situation konsequent weitergedacht, bedeutet, dass die Populationen der betreffenden Tierarten immer weiter ausdünnen und diese Entwicklung den Zielen der Erhaltung der Biodiversität entgegensteht.«

Jetzt liefern Forschungsarbeiten neue Informationen zu den Auswirkungen der Windräder auf die Insektenwelt. Sie wurde in einer Kooperation des DLR-Institutes für Technische Thermodynamik, dem DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik, Institut für Zoologie der Universität Hohenheim, Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, Entomologischer Verein Krefeld e.V., zoologisches Institut der Universität Kiel, und dem zoologischen Forschungsmuseum Alexander König erstellt.

Dabei benutzten die Forscher auch Radar und Lidar-Technologien, um Insektenschwärme zu beobachten. Sie räumen auch mit der Annahme auf, dass Insekten nur in relativ niedrigen Höhen bis zu 30 Metern über dem Boden fliegen würden. Sie verweisen auf die umfangreiche Literatur über Insektenschwärme, die es seit längerem gibt. Nachgewiesen sind Insektenmassenbewegungen in mehreren hundert Meter Höhe.

Die Insekten benutzen auch starke, gleichmäßige Lufströmungen in bis zu 2.000 Meter Höhe über Grund gewissermaßen als Fahrstuhl. So kommen sie schneller zur Eiablage in ihre Brutgebiete.

Die Wissenschaftler bezeichnen diese Schicht bis zu 2.000 Meter auch als »Insektenmigrationsschicht«. Dieser wichtige Lebensraum wird auch von Vögeln und Fledermäusen benutzt. Die folgen bei ihrer Jagd nach Nahrung wiederum teilweise den Insekten.

Die Wissenschaftler versuchten auch, überschlägige Mengenberechnung anzustellen und kamen auf eine potentiell gefährdete Insektenmasse von 24.000 Tonnen. Sie bezifferten die Verluste an Insekten, die durch die Rotoren fliegen, auf mindestens 1.200 Tonnen im Jahr. Das entspricht etwa fünf bis sechs Milliarden Insekten pro Tag während der warmen Saison.

In Höhen bis zu 200, 300 Meter reichen mittlerweile die Rotoren der Windanlagen. Die wurden immer höher gebaut, damit sie noch ein bisschen mehr und vor allem gleichmäßigeren Wind als in den unteren turbulenteren Schichten abbekommen.
Das bedeutet auch, dass die Insekten zweimal durch diese Windradschichten fliegen müssen, einmal beim Aufstieg in ihre »Reiseflughöhe« und dann wieder beim Abstieg vor der Landung in ihrem Zielgebiet, dem Brutgebiet. Bisher ging man davon aus, dass Insekten bei größeren Windgeschwindigkeiten nicht fliegen würden. Das stimmt ebenfalls nicht, wie die Forscher herausfanden.

Auf den Windradtürmen blinken rote Warnleuchten für den Luftverkehr. Die Rotorblätter erwärmen sich aufgrund der Luftreibung, strahlen Reibungswärme ab. Beides, Lichter und Wärme, locken Insekten scharenweise an.

Die Folgen dieses gigantischen Insektentodes auf die Population können kaum abgeschätzt werden. Besonders kritisch, dass die meisten Verluste gerade in der Phase der Hauptflugbewegungen auftreten. Dann nämlich, wenn sich die Insekten kurz vor ihrer Eiablage zu ihrem Migrationsflug aufmachen. Damit verstärken sich die Verluste auch in den nachfolgenden Generationen. Diese Vernichtung ist so massenhaft, dass sie sich durchaus auf die gesamte Insektenpopulation auswirken kann. Die Forscher beklagen, dass es keinen Verträglichkeitsnachweis von Windanlagen gegenüber Fluginsekten gibt.

»Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!«

Das posaunte die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt einst auf dem Bundesparteitag in Berlin – vielleicht noch mit einem Tränlein in den Augen. Doch bevor die Insekten das wissen könnten, heißt es für sie: Endstation an den Blättern der Windradrotoren. Daran zerklatschen die Insekten.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/14/der-infraschall-von-windstromanlagen-ist-erst-ab-15km-entfernung-nicht-mehr-schaedlich-fuer-bewohner/

Der Infraschall von Windstromanlagen ist erst ab 15km Entfernung nicht mehr schädlich für Bewohner

UBA Machbarkeitsstudie 40/2014, Seite 57

stopthesethings
Die Finnen sind bekannt für ihre stoische Ruhe, aber das Geräusch schleppender, pulsierender Windkraftanlagen ist selbst für die Finnen zu viel.
Die Beweise für die unnötigen Beeinträchtigungen, die den Nachbarn von Windparks durch den Lärm von riesigen industriellen Windindustrieanlagen angetan werden, werden inzwischen bei allen, neutralen Studien dieser Art festgestellt:

Das Max-Planck-Institut hatte den nicht im hörbaren Bereich lärmenden Infraschall als Ursache für Stress, Schlafstörungen und mehr identifiziert. Eine schwedische Forschergruppe hat festgestellt, dass es das pulsierende Geräusch niederfrequenter Windturbinen (Amplitudenmodulation) ist, das für Schlafprobleme bei Menschen verantwortlich ist, die dazu gezwungen sind, mit ihr zu leben.

[zum Thema Das Umweltbundesamt stellt fest: Infraschall ist schädlich und Infraschall der Windkraftanlagen treibt Deutsche aus ihrem Heim]

Die derzeitigen Planungsregeln, die den Bau riesiger industrieller Windturbinen im Abstand von etwa tausend Metern (oder gar weniger) zu Wohngebäuden zulassen, sind ein Hohn. Die finnische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Sicherheitsabstand mehr als 15.000 Meter betragen sollte.

 

Pilotstudie zeigt bis zu einer Entfernung von 15 km keine signifikante Verringerung der durch Infraschall verursachten Schäden. Bewohner sollten sich mindestens in diesem Abstand oder besser mehr, von Windparks entfernt befinden.

Finnish Environmental Health – SYTeYY , Suomen Ympäristöterveys, 10. Januar 2019

Die in Satakunta und Nordösterbotten, Finnland durchgeführte Pilotstudie zeigt, dass die durch Infraschall verursachte Einwirkungen durch Windkraftanlagen erst in einer Entfernung von mehr als 15 Kilometern von Windkraftanlagen deutlich abnehmen. Die Studie wurde im Frühjahr 2016 von der Finnish Association for Environmental Health (SYTe) durchgeführt.

  • Die Erfahrung zeigt, dass nach dem Bau von Windkraftanlagen, in der Regel innerhalb weniger Monate, Menschen in der Umgebung eine Vielzahl von Krankheitssymptome bekommen, sagt Markku Mehtätalo, Vorsitzender der finnischen Vereinigung für Umweltgesundheit.
  • Es ist recht leicht möglich, die Auswirkungen von Infraschall zu untersuchen und das finnische Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt (THL), hat dies versucht, fährt Mehtätalo fort. In der THL-Studie aus dem Jahr 2016 wurde jedoch beispielsweise davon ausgegangen, dass die Symptome auf den ersten 10 Kilometern deutlich abnehmen würden, wobei mit näheren Abständen zu Windkraftanlagen weitere Symptome feststellbar wären. Die Studie berücksichtigte nicht die Auswirkungen von Windparks auf andere Spezies in Umgebung [Tiere, Insekten].
  • Aus Erfahrung weiß man jedoch, dass normalerweise die Symptome der Menschen in dieser Entfernung nicht nachlassen, sagt Mehtätalo. Messungen haben auch gezeigt, dass die pulsierenden Infraschallimpulse der derzeit im Bau befindlichen Windenergieanlagen in dieser Entfernung nicht wesentlich reduziert sind / werden. Andere Risikofaktoren, die sich in der Nähe der Windkraftanlagen befinden, sind hörbare Windgeräusche und elektromagnetische Felder.

Die Forschungen wurden in Satakunta und Nordösterbotten durchgeführt.

Die Stichprobe der Pilotstudie erfüllt die Anforderungen einer statistischen Analyse. Die Daten wurden von Satakunta und Nordösterbotten gesammelt, hauptsächlich aus Gebieten, in denen Windturbinen 0,5 bis 1,5 Jahre vor dem Interview gebaut wurden (siehe Abbildung 1 aus Nordösterbotten). Für die Studie wurden etwa 50 Familien befragt, wobei die Symptome jedes Familienmitglieds festgestellt wurden. Insgesamt waren rund 200 Personen an der Studie beteiligt.

Quelle Finnish Environmental Health

Abbildung 1: Im gelb umgrenzten Bereich ist der Infraschall von Windkraftanlagen nahezu kontinuierlich. Das Gebiet liegt im Süden der Provinz Oulu in Finnland.

  • Darüber hinaus berücksichtigte die Pilotstudie den Standort aller Windenergieanlagen in Finnland und schloss die Möglichkeit nicht aus, dass die Auswirkungen der Windparks [durch die Summierung] größer sein könnten, als die Auswirkungen eines einzelnen, klar voneinander getrennten Gebiets. sagt Mehtätalo.

 

Die Störung der Nachtruhe ist ein typisches, durch Infraschall verursachtes Symptom.

Die grundlegende Forschungsfrage war, ob die Familie in den letzten sechs Monaten oder innerhalb des letzten Jahres Veränderungen des Gesundheitszustands festgestellt hatte. Der Wortlaut in Bezug auf den Zeitraum, war abhängig davon, wann die Auswirkungen der nächstgelegenen Windkraftanlagen hätte beginnen können. Die Interviewpartner wurden nicht im Voraus über die mögliche Verbindung mit Windkraftanlagen informiert.

  • Die Mehrheit der Befragten konnte keine Änderung ihres allgemeinen Gesundheitszustands feststellen. Sie gaben jedoch viele Antworten auf einzelne symptomatische Fragen, sagt Mehtätalo.
  • Am typischsten waren Schlafstörungen oder veränderte Schlafbedürfnisse, Müdigkeit und verschiedene Schmerzen. Nur einige der Befragten, betrachteten Windkraftanlagen als mögliche Ursache.

 

Abträgliche oder schwere Symptome kommen in der Nähe von Windkraftanlagen dreimal häufiger vor als vorher ohne diese Anlagen

Die Reaktionen wurden nach Schwere der Symptome klassifiziert und einer statistischen Analyse unterzogen. In der Nähe von Windenergieanlagen (weniger als oder etwa 15 km entfernt von Windenergieanlagen) gab es etwa dreimal mehr schädliche oder ernstere Symptome als weiter entfernt (siehe Abbildung 2).

Quelle Finnish Environmental Health

Abbildung 2. Symptome einer fast kontinuierlichen oder oft andauernden Infraschall-Exposition -[linke Säule] weniger als oder etwa 15 km [mittlere Säule] entfernt von Windenergieanlagen und weiter als 15 km [rechte Säule] entfernt von Windenergieanlagen.

  • Basierend auf der Analyse, gibt es einen starken Zusammenhang, dass nach dem Bau von Windkraftanlagen die Mehrheit der Menschen in der Umgebung von Windkraftanlagen Begleiterscheinungen hat. Die meisten Symptome sind typische Stresssymptome, sagt Mehtätalo.

Obwohl einige Personen vermutet haben, dass die Symptome durch Windkraftanlagen verursacht werden, insbesondere wenn die Windkraftanlagen sichtbar sind oder wenn sie vorher von ihren potenziellen gesundheitsschädlichen Auswirkungen gehört haben, erleiden Menschen Symptome unabhängig von ihrer Einstellung. – Die Pilotstudie zeigt, dass die Symptome nicht durch Einstellungen [oder Vorurteile] verursacht werden, sagt Mehtätalo.

Das Auftreten von Symptomen nahm erst ab 15–20 km Entfernung von den Windkraftanlagen signifikant ab (siehe Abbildung 2). Das Risiko für Symptome steigt, wenn sich Windkraftanlagen in verschiedenen Richtungen vom Wohnort aus befinden – [also damit bei Wind aus fast allen Richtungen] und wenn eine Person länger und öfter diesem Infraschall ausgesetzt ist.

 

Der nach den Bauvorschriften einzuhaltende Abstand ist zu gering.

Später, im Jahr 2017 wurde anhand von Infraschallmessungen in verschiedenen Teilen Finnlands festgestellt, dass 15–20 km eine typische Entfernung ist, in der die pulsierenden Infraschallimpulse von Windkraftanlagen unter allen Umständen nachgewiesen werden können, sagt Mehtätalo [1–4]. Laut einer amerikanischen Studie breitet sich Infraschall unter günstigen Bedingungen bis zu einer Entfernung von 90 km zu Windparks aus [5].

Wenn die Stichprobe der Pilotstudie repräsentativ ist, leiden etwa 400.000 Finnen an Symptomen aufgrund von Windkraftanlagen und nur etwa 10.000 von ihnen kombinieren die Symptome mit Windkraftanlagen. Aufgrund der geringen Menge an Forschungsdaten müssen starke Schlussfolgerungen mit Bedacht getroffen werden.

  • Die Studie zeigt jedoch eindeutig, dass in allen früheren Studien der gesundheitsschädliche Bereich als zu klein angenommen wurde, sagt Markku Mehtätalo. – Unter anderem wurde das umfangreiche Material einer anderen amerikanischen Studie, das in mehreren Publikationen verwendet wurde, im Umkreis von 11,7 km von Windkraftanlagen gesammelt. Aus diesem Grund können gesundheitliche Schäden in den Studien nicht erkannt werden, da sich die Symptome in dieser Entfernung nicht ändern.

Completed translation of the original text: SYTe (2019). “Pilottitutkimus osoittaa infraäänihaitan vähenevän merkittävästi vasta yli 15 kilometrin päässä tuulivoimaloista.” 2016. Available: https://syte.fi/2019/01/10/pilottitutkimus-osoittaa-infraaaanihaitan-vahenevan-merkittavasti-vasta-yli-15-kilometrin-paassa-tuulivoimaloista/

 

[Über den vorstehendem Link zum Bericht, bin ich auf eine amerikanische Seite gekommen, der Übersetzer]

Punch & James (2016). Windturbinenlärm und menschliche Gesundheit: Die Geschichte der Windenergieanlagen aus vier Jahrzehnten birgt Risiken. Verfügbar unter: http://hearinghealthmatters.org/hearingnewswatch/2016/wind-turbines-noise-and-health/

Interessanterweise versuchen die Befürworter [von Windstromanlagen], jetzt, da sich die Wende in vielerlei Hinsicht gegen die Windindustrie richtet, die Ansichten von Audiologen, Ärzten, Akustikern und anderen, die sich gegen die Windenergieentwicklung in bewohnten Gebieten aussprechen, zu diskreditieren . Betroffene Audiologen, insbesondere diejenigen, die sich mit Cochlea- und Vestibularis durch Lärm und Vibrationen auskennen, müssen zu diesem Thema gehört werden.

 

References:

[1] Auniogroup (2017). The Study Starts. Available: https://www.auniogroup.com/en/2017/03/10/tutkimuksen-kaynnistyminen/
[2] Auniogroup (2017). Infrasound from Wind Turbines Is a New Signal in the Environment. Translation. KauppaSuomi 34/2017, s. 6-7. Available: https://www.auniogroup.com/en/2017/09/11/tuulivoimaloiden-infraaani-on-uusi-signaali-ymparistossa/
[3] Auniogroup (2018). Infrasound Measurements of Wind Turbines in the Ilmajoki Region. Available: https://www.auniogroup.com/en/2018/01/15/ilmajoen-alueen-tuulivoimaloiden-infraaanimittaukset/
[4] Auniogroup (2017). Start of the Wind Turbines in Kokkola. Available: https://www.auniogroup.com/en/2017/12/30/kokkolan-tuulivoimaloiden-kaynnistyminen/
[5] Marchillo et al. (2014). On infrasound generated by wind farms and its propagation in low-altitude tropospheric waveguides. Journal of Geophysical Research: Atmosphere. Available: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/2014JD022821
Finnish Environmental Health

 

Gefunden auf stopthesethings vom 1. Februar 2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2019/02/01/home-wreckers-finnish-study-finds-wind-turbine-infrasound-unsafe-for-residents-living-within-15-km/

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/12/ausschuss-des-eu-parlaments-stimmt-fuer-fingerabdruecke-personalausweisen/

Parlament muss noch abstimmen

Ausschuss des EU-Parlaments stimmt für Fingerabdrücke in Personalausweisen

Der Innenausschuss des EU-Parlaments macht den Weg für Fingerabdrücke in Personalausweisen frei.

Ein Personalausweis. (Foto: dpa)

Ein Personalausweis. (Foto: dpa)

 

Der Innenausschuss des EU-Parlaments hat sich für die verpflichtende Speicherung von Fingerabdrücken in Personalausweisen ausgesprochen. Die Abgeordneten stimmten am Montag in Straßburg mit 30 zu 20 Stimmen und zwei Enthaltungen für eine entsprechende Einigung der EU-Staaten mit dem Europaparlament vom Februar, wie AFP berichtet. Nun muss noch das Plenum über die Pläne abstimmen.

Diese sehen vor, dass in den neuen maschinenlesbaren Personalausweisen neben einem Foto künftig zwei Fingerabdrücke gespeichert werden. Sie könnten kontaktlos ausgelesen werden. Ziel der neuen Dokumente ist es, schneller gefälschte Papiere und Identitätsdiebstahl zu erkennen sowie Terroristen und Kriminellen das Leben schwerer zu machen. Gleichzeitig sollen sie Bürgern das Reisen erleichtern.

Der grüne Europa-Abgeordnete Sven Giegold kritisierte die geplante Speicherung. Der Zwangschwächt Grundrechte unnötig“, erklärte er. In 18 der insgesamt 28 EU-Mitgliedsstaaten würden keine Fingerabdrücke in Ausweisdokumenten gespeichert, die Maßnahme sei zudem in der Bevölkerung „nicht populär“. Giegold warf Christdemokraten und Liberalen vor, deshalb auf EU-Ebene durchsetzen zu wollen, „was zu Hause am demokratischen Widerstand gescheitert ist“.

In deutschen Reisepässen werden Fingerabdrücke bereits seit 2007 gespeichert, in Personalausweisen ist dies bislang freiwillig. Der neue EU-Standard würde zwei Jahre nach Inkrafttreten für neue Dokumente Pflicht sein. Alte Personalausweise wären spätestens zehn Jahre danach nicht mehr gültig. Der neue Personalausweis wäre für zehn Jahre gültig. Der Ausweis soll zudem wie neue Führerscheine die jeweilige Länderkennung innerhalb einer EU-Flagge tragen.

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EU schreibt Fingerabdruck auf Personalausweis vor

NEOPresse in Politik

Noch ist der Fingerabdruck auf dem Personalausweis freiwillig. Doch die EU will die Speicherung zur Pflicht machen. Denn die EU will biometrische Daten von allen Bürgern der EU sammeln und speichern. In Brüssel hat man sich schon auf neue Vorschriften für Identitätspapiere geeinigt. Stimmt das EU-Parlament dem neuen Gesetz zu, müssen auch in Deutschland bald Fingerabdrücke im Personalausweis gespeichert werden.

Der neue Gesetzesentwurf kommt auf Druck der EU-Kommission. Als Begründung für das Speichern biometrischer Daten wurde Fälschungssicherheit sowie Schutz vor Betrug und Identitätsdiebstahl genannt. Die Maßnahme soll vor allem auf Drängen Deutschlands vorgeschlagen worden sein. Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte, er halte sie für „zwingend erforderlich“.

Dabei sind Ausweisdokumente ohnehin schon sehr fälschungssicher. Die EU-Grenzagentur Frontex meldete einen starken Rückgang gefälschter Dokumente bei der Einreise in die EU, trotz steigender Einreisen. Das Gesetz ist daher unnötig und dient anderen Interessen, als den genannten. Mit dem neuen Gesetz könnte die EU bald Fingerabdrücke von rund 370 Millionen Europäern speichern. Bislang sind es nur zehn EU-Staaten, die Fingerabdrücke in Ausweisen speichern. In Deutschland besteht Fingerabdruckpflicht in Reisepässen. In Ausweisen war die Abgabe des Fingerabdrucks bislang noch freiwillig.

 

Mit dem neuen Gesetz steigen die Datenspeicherungen in der EU erheblich an. Seit einer Gesetzesänderung vor den Bundestagswahlen können Polizei und Geheimdienste automatisch auf biometrische Daten zugreifen – ganz ohne Voranmeldung bei den Meldebehörden. Gegen diesen automatisierten Zugriff hat die Gesellschaft für Freiheitsrecht Verfassungsbeschwerde eingereicht. Zu den Beschwerdeführern gehört u. a. Markus Beckedahl von netzpolitik.org. Die Beschwerdeführer warnen davor, dass die Sammlung biometrischer Daten in Verbindung mit der Video-Gesichtserkennung, wie etwa bei dem Testlauf am Bahnhof Berlin-Südkreuz zu einer vollständigen Überwachung des öffentlichen Raums wird.

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Mehrheit der Bundesbürger will sich nicht chippen lassen

NEOPresse in Gesellschaft

Kommt der RFID Chip bald für alle? Nicholas Rockefeller soll einst gesagt haben: „Das Ziel der Agenda ist, eine Weltregierung zu schaffen und jedem Bürger einen RFID-Chip zu implantieren“. Vor Jahren wurde diese Aussage noch als Verschwörungstheorie oder Science-Fiction angesehen. Doch inzwischen sind RFID-Implantate Realität und der Einsatz wird immer mehr verbreiteter.

Bereits 2004 wurde Patienten ungefragt in Krankenhäusern der USA RFID-Implantate mit der Begründung eingesetzt, sie seien so besser zu identifizieren und medizinisch besser zu versorgen. Der Pharmakonzern Roche hat einen RFID-Chip für Diabetiker entwickelt. Zudem hat Roche 82 Zentren in Deutschland für das Implantieren von RFID-Chips eingerichtet. Durch die Hintertür „Besorgnis um Ihre Gesundheit“ geht die Totalüberwachung mit großen Schritten und nahezu unbemerkt voran.

Die RFID Technologie ermöglicht das Identifizieren von Objekten, Tieren und Menschen per Scan oder Bluetooth Verbindung. Ein RFID ist ein Sende- und Empfangsgerät, in etwa der Größe eines Reiskorns und kann Tieren und Menschen unter die Haut implantiert werden. Im Logistik- und Transportbereich kommen RFID-Chips schon seit Jahrzehnten zum Einsatz. Die Lebensdauer dieser RFID-Chips wird auf hundert Jahre geschätzt.

 

Jedoch auch in der Medizin kommen sie in den letzten Jahren zunehmend an zum Einsatz. Geht es um die Gesundheit, kann man viele Menschen viel leichter für ein solches Implantat gewinnen, in dem man dessen angeblichen Vorteile anpreist. Der ehemalige CIA Vizedirektor James Monnier Simon gab zu, dass die Medizin der ideale Einstieg dafür sei, um alle Menschen zur Überwachung mit RFID-Chips zu versehen.

Wir bringt man Menschen dazu, sich freiwillig RFID-Chips implantieren zu lassen? Diabetiker sind die ideale Zielgruppe für den Einstieg von Massen-Implantierungen. Die täglich mehrmals notwendige Blutzuckermessung soll mit dem RFID-Chip gekoppelt werden. Diese RFID-Chips (Eversense) bietet der Schweizer Pharma-Konzern Roche an.

Die Blutzuckermesswerte im Messgerät werden an den RFID-Chip übertragen und von diesem via Bluetooth an eine Smartphone-App von „Senseonics“ (Tochterfirma von Roche) weitegeleitet. Dieses Implantat ist schon seit 2016 in Europa zugelassen. Allein in Deutschland sollen schon über 1.000 Menschen dieses Implantat tragen. Die Vermarktung des RFID-Chips sowie der App soll in den USA schon auf Hochtouren laufen. Die App gibt es zudem bereits in 13 Sprachen.

 

Somit hat der Pharma-Konzern eine Technologie erschaffen, mit der Menschen rund um die Uhr überwachbar sind.

Eine neue Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zeigt jedoch, dass sechs von zehn Bundesbürgern Chip-Implantate ablehnen, mit denen Herzschlag, Blutdruck und andere Gesundheitsdaten überwacht werden können. 68 Prozent der Befragten hätten dabei bereits die Möglichkeit gehabt, sich ein Chip-Implantat einsetzen zu lassen. Bei älteren Menschen ist das Interesse an einem Chip-Implantat größer. Rund vier von zehn der Befragten, die 65 Jahre und älter sind, können sich vorstellen, sich einen „Gesundheits-Chip“ implantieren zu lassen. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen sind es nur 29 Prozent.

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DIE DIGITALE WELLE???!!!
ALLES DIGITAL mit SPAHN – ?GESUNDHEIT? – VIELLEICHT sollte diesem BÜTTEL von WEM???!!! mal JEMAND sagen dass von der DIGITALISIERUNG eine GROSSE GESUNDHEITS-GEFAHR ausGEHT!!!!!

Arztbriefe auf zentralen Servern

Bundesregierung treibt Digitalisierung von Patientendaten voran

Gesundheitsminister Jens Spahn will Patientendaten künftig auch auf Handys verfügbar machen. Dies bringt ein erhebliches Risiko mit sich, dass Unbefugte sich Zugang verschaffen.

Gesundheitsminister Jens Spahn. (Foto: dpa)

Gesundheitsminister Jens Spahn. (Foto: dpa)

Laut einem Entwurf des Terminservice-und Vorsorgegesetzes (TSVG)von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) müssen die Krankenkassen bis zum Jahr 2021 eine elektronische Patientenakteanbieten, die nach dem Willen des Ministers auch mit dem Smartphone zugänglich sein soll.

Dem Gesetzentwurf zufolge sollen die Patientendaten künftig auf den Servern der entsprechenden Dienstleister liegen. Während die Gesundheitskarte bisher nur persönliche Daten und die Medikation enthielt, sollen auf den Servern künftig auch Dinge wie Röntgenbilder und Arztbriefe gespeichert werden.

Bis Ende März müssen niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten die Technik für die Vernetzung installiert haben. Andernfalls drohen ihnen die gesetzlich festgelegten Honorarabzüge. Doch die zentrale Speicherung sensibler Patientendaten hat viele Ärzte bisher von der Umsetzung abgehalten.

Dass die Datensicherheit kaum zu gewährleisten ist, zeigen die Cyber-Angriffe der vergangenen Jahre, von denen auch deutsche Kliniken (und der Bundestag) betroffen waren,sagte kürzlich der Münchner Psychiater und Psychotherapeut Andreas Meißner in einem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung.

Seiner Ansicht nach werden die von der Betreibergesellschaft gematik betonten Sicherheitsstandards durch den geplanten zweiten Zugang zur elektronischen Patientenakte über Smartphone und Tablet unterlaufen. IT-Experten erwarteten dadurch eine höhere Anfälligkeit für Cyber-Angriffe.

Das Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn soll künftig mit Stimmenmehrheit in der Betreibergesellschaft gematik mitreden, „was ein Durchregieren über lästige Datenschutzbedenken hinweg vereinfachen wird“, schreibt Andreas Meißner in der Süddeutschen Zeitung.

Zudem könne man das erklärte Ziel, Wechselwirkungen von Medikamenten zu vermeiden, längst auf andere Weise erreichen, etwa durch entsprechende Datenbanken. Und die oft betonten Doppeluntersuchungen würden laut einer Studie in der Praxis kaum eine Rolle spielen.

„Eher besteht die Gefahr, dass wichtige Informationen in der Datenfülle untergehen, worüber österreichischeÄrzte klagen, die bereits eine elektronische Gesundheitsakte verwalten“, so Meißner.

Wenn Ärzte und Therapeuten noch mehr als bisher auf den Bildschirm schauen, würden sie dem Patienten damit suggerieren, dass nicht er und sein Leid, sondern die Verwaltung seiner Daten im Mittelpunkt steht.

Hinzu komme, dass viele Ärzte schlicht von der Technik überfordert würden. Viele Ärzte um die 60 würden bereits erwägen, ihre Praxis vorzeitig aufzugeben, was den schon bestehenden Ärztemangel verschärfen würde.

Meißner warnt auch, dass die Entwicklung weiter gehen wird. Jens Spahn wolle die Plastikkarten durch Erfassung biometrischer Daten ersetzen. Auch von einer einzigen digitalen Identität für Steuer-, Gesundheits- und Passwesen habe der Minister schon gesprochen.

Die elektronische Patientenakte werde mehr den Datensammlern und IT-Konzernen nutzen als Ärzten und Patienten, die um ihre Privatsphäre fürchten müssen, schreibt Meißner. „Bisher fragen in der Praxis kaum Patienten nach der Möglichkeit des Zugriffs auf Praxisdaten über ihr Smartphone.“

Anders sieht es die EU-Kommission. „Die Menschen möchten einen sicheren und vollständigen Online-Zugang zu ihren eigenen Gesundheitsdaten, unabhängig davon, wo sie sich befinden“,  sagte Andrus Ansip‚ stellvertretender Kommissionspräsident, laut einer Pressemeldung.

Anfang Februar machte die EU-Kommission, die für Gesundheitsfragen eigentlich gar nicht zuständig ist, eine Reihe von Empfehlungen für die Schaffung eines „sicheren Systems, das den Bürgern den Zugang zu ihren elektronischen Patientenakten in allen Mitgliedstaaten“ der EU erlauben soll.

Im kalifornischen Silicon Valley arbeitet man längst an möglichen Anwendungen, um die elektronischen Patientenakten sinnvoll einzusetzen. Die App „Attain“, die von Apple und dem US-Versicherer Aetna entwickelt wurde, sammelt Daten wie gezählte Schritte und verzehrte Kalorien.

Wenn man hier seine elektronische Krankenakte freigibt, kann man auf dem iPhone Hinweise erhalten, welche die eigene Krankengeschichte berücksichtigen. Die App soll zu gesunder Ernährung und zum Sport ermahnen, an Impfungen und Kontrolltermine erinnern oder warnen, wenn die Medikamente knapp werden.

Der Versicherer Aetna sagt, dass die Privatsphäre und Datensicherheit der Nutzer an erster Stelle stünden. Die Teilnahme an dem Programm sei freiwillig, und man werde die Daten nicht nutzen, wenn man über Vertragsabschlüsse oder Versicherungsbeiträge entscheide.

Auch die deutschen Versicherer schreiten mit ihren Plänen voran. Unter Führung der Allianz haben sie im letzten Jahr gemeinsam die GesundheitsdatenApp Vivy auf den Markt gebracht. Auf der Webseite heißt es:

Vivy erinnert dich an Impfauffrischungen, unterstützt dich bei der Medikamenteneinnahme und klärt dich über Wechselwirkungen auf. Vivy hilft dir außerdem bei der Arztsuche und enthält all deine Notfalldaten. Der Gesundheits-Check und individuelle Tipps helfen dir, deine Gesundheit aktiv mitzugestalten.“

Und weiter: „Vivy sorgt mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung für einen sicheren, anonymen Datenaustausch und erfüllt nach mehrfacher Prüfung höchste Anforderungen der schon hohen Datenschutzverordnung. Nur du kannst deine medizinischen Dokumente wie Befunde, Laborwerte oder Röntgenbilder anfordern, einsehen und selbstbestimmt mit anderen teilen.“

Doch so sicher, wie auf der Webseite dargestellt, ist Vivy offenbar nicht, wie eine Präsentation des Chaos Computer Club zeigt. „Bereits einfache Angriffe lassen das Sicherheitskonzept der Apps und Plattformen zusammenbrechen“, heißt es dort. „Unsere streng vertraulichen Gesundheitsdaten liegen für alle sichtbar im Netz.“

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WAS ist denn an der „EU“ DEMO-KRATISCH???!!!
ERINNERUNG: Manfred Weber (CSU) ist der „LÜGEN-MANNI“

Demokratisch nicht legitimiert

EU: Neuer ‚Expertenrat‘ soll Sanktionen gegen Mitgliedsstaaten verhängen

Ein demokratisch nicht legitimierter Rat soll künftig Sanktionen gegen Mitgliedsstaaten verhängen.

Manfred Weber und Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Manfred Weber und Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Der EVP-Spitzenkandidat für die Europawahl, Manfred Weber (CSU), strebt einen neuen Mechanismus zur Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit von EU-Mitgliedern an. Das bisherige „Artikel-7-Verfahren“, das gegen Polen und Ungarn eingeleitet worden war, sei zwar ein starkes Signal, schreibt Weber in einem Beitrag mit dem früheren Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS). Es gleiche aber „einem sehr großen Geschütz, das wenig zielgenau und schwer zu bedienen ist“.

Es bestehe außerdem die Gefahr, dass Rechtsstaatlichkeitsverfahren in politische Auseinandersetzungen gezogen würden, heißt es in dem Beitrag. Weber und Di Fabio schlagen stattdessen einen „unabhängigen Expertenrat“ vor, der die Verhältnisse in allen Staaten regelmäßig überprüft und eine „objektive Beurteilung“ für Sanktionsmaßnahmen liefert. Dazu soll die Kürzung zugesagter Mittel aus dem EU-Haushalt gehören.

Der Expertenrat solle nicht mehr als neun Mitglieder umfassen. Dazu sollten frühere Richter an höchsten nationalen Gerichten oder am Europäischen Gerichtshof gehören. Das Gremium soll politisch „plural ausgewogen“ zusammengestellt sein und für eine längere Amtsperiode gewählt werden.

Alle zwei Jahre soll der Expertenrat demnach sämtliche Mitgliedstaaten hinsichtlich der Unabhängigkeit ihrer Justiz, ihrer Korruptionsanfälligkeit und Medienfreiheit evaluieren. Das Gremium soll Verbesserungen vorschlagen, aber auch Konsequenzen, wenn diese scheitern.

Bei „ernsthaften, schweren Verletzungen“ soll der betreffende Mitgliedsstaat vor den Europäischen Gerichtshof gebracht werden. Im Fall einer Verurteilung solle die EU-Kommission Sanktionen vorschlagen, die nur durch eine Mehrheitsentscheidung von Parlament oder Rat gestoppt werden könnten. Ein solches Verfahren würde erheblich vom derzeit vorgesehen Prozedere abweichen.

Die EU hatte in der Vergangenheit Strafverfahren gegen Ungarn und Polen eingeleitet. Grundlage ist Artikel 7 des EU-Vertrags, der Sanktionen gegen Länder vorsieht, die angeblich demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien missachten. Über die Verhängung der Strafen müssen die EU-Staaten aber einstimmig – ohne den betroffenen Staat – entscheiden. Sowohl Ungarn als auch Polen hatten erklärt, sie würden Sanktionen gegen das jeweils andere Land mit ihrem Veto blockieren.

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be.com/watch?v=Uz8pXlXwqUQ

„klar sehen“ – Bedenklich: „Aldous Huxley“ 1958 über die Kontrolle der Massen – „Schöne neue Welt“ – „Brave New WORLD“

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tube.com/watch?v=B3dOJcLIwHU

Schöne Neue Welt – Buchbesprechung

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utube.com/watch?v=clwbcFI5Zvo

„Schöne Neue Welt“ to go

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