X-te und ?“LETZTE“? „GLYPHOSAT“-„Ab-STIMMUNG“ – „9 November 2017″///“Tran To Nga“ – eine „76-Jährige“ gegen 26 Firmen darunter „MONSANTO“ – „DOW“ usw….es geht um das „SUPER-GIFT“: „DIOXIN“ – „AGENT-ORANGE“

das ist „VOR-SORG-LICH“ und „VOR-BILD-LICH“ im GEGEN-SATZ zur sogenannten „GRÜNEN-POLITIK“ die auf „VEGAN“ setzt  nicht einmal in Ver-BINDUNG mit „ÖKOLOGIE“ und keine GARANTIE FÜR  „GEN-TECH-FREI“???!!!

*****************************************************************************Bergbauern-Milch BildBergbauern-Milch der Milchwerke Berchtesgardener Land ab sofort auch Glyphosat-frei. Bild: Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32830/

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Molkerei verbietet ihren Lieferanten Totalherbizide wie Glyphosat

06.11.2017

Die Molkerei Berchtesgadener Land im südostbayerischen Piding hat ihren Landwirten verboten, Glyphosat einzusetzen. Sie ist bundesweit die erste große Molkerei, die ihren Lieferanten eine solche Auflage macht.

Der Anlass für die Entscheidung war die Beschwerde eines Verbrauchers, der eine mit Glyphosat behandelte Futterwiese entdeckt und festgestellt hatte, dass diese einem Lieferanten der Mokerei gehörte. Diese reagierte schnell auf entsprechende Medienberichte: Vorstand und Geschäftsführung der als Genossenschaft organisierten Molkerei schlugen ein Glyphosatverbot vor. Der Aufsichtsrat nahm den Vorschlag einstimmig an. Mit sofortiger Wirkung verbietet die Molkerei ihren Lieferanten „die Anwendung jeglicher Totalherbizide in der Grünland- und Ackerbaubehandlung“. Das Verbot soll umgehend in die Lieferbedingungen aufgenommen und die Einhaltung extern kontrolliert werden.

„Es gibt in unserem Milcheinzugsgebiet keine Notwendigkeit, ein Totalherbizid einzusetzen, dessen wissenschaftliche Bewertung hinsichtlich Auswirkungen auf Mensch und Umwelt kontrovers ist“, begründete Geschäftsführer Bernhard Pointner die Entscheidung der Molkerei. Er ist sich sicher, dass sie von den Genossen, also den anliefernden Landwirten, mitgetragen wird: „Unsere Landwirte wissen als Unternehmer genau, dass ihr Milchgeld vom Endverbraucher kommt. Und was der Endverbraucher von Glyphosat hält, brauchen wir niemandem von unseren Mitgliedern erklären“, sagte Pointner gegenüber der taz. Er forderte die deutsche Politik auf „sich endlich für ein schnelles Glyphosatverbot stark zu machen.“ Dazu hat sie am 9. November Gelegenheit, wenn in der EU die nächste Abstimmung ansteht, ob und für wie lange Glyphosat noch einmal zugelassen wird.

Kritische Anmerkungen zu dem Verbot kamen vom Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM). Dessen Pressesprecher Hans Foldenauer sprach gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt von einem „Einschnitt in die noch gesetzlich zugelassene Bewirtschaftungspraxis“ und befürchtete Wettbewerbsnachteile „in Form eines höheren Bewirtschaftungsaufwands“. Er ging auch davon aus, dass andere Molkereiunternehmen dem Beispiel folgen werden: „Ähnlich ist es mit der Vorgabe, seine Tiere mit gentechnisch freien Futtermitteln zu füttern, gelaufen“.

Die Berchtesgadener Molkerei verarbeitet die Milch von 1.800 Landwirten zwischen Watzmann und Zugspitze. 500 von ihnen sind Bio-Bauern und wenden sowieso keine Herbizide an. 1.300 wirtschaften konventionell und durften bisher Glyphosat und andere Totalherbizide spritzen. Ihre Milch vertreibt die Molkerei unter der Marke „Bergbauernmilch“. Das Unternehmen sieht sich selbst „konsequent auf dem Weg, sein Wirtschaften an den Leitplanken der Nachhaltigkeit auszurichten.“ Die konventionellen Landwirte setzen seit 2010 keine gentechnisch veränderten Futtermittel mehr ein. Die Molkerei macht sich für Homöopathie im Kuhstall stark und zahlt den Erzeugern mit die höchsten Milchpreise bundesweit. Für dieses Engagement wurde sie als mittelgroßes Unternehmen für den 10. Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert, der im Dezember verliehen wird. [lf]

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 MONSANTO soll BEWEISE LIEFERN dass sein „manipuliertes GIFT-ZEUG“ nicht die „gesunde Darm-FLORA“ (IMMUN-SYSTEM) angreift – „Clostridium botulinum“ (krankmachende Bakterien vermehren sich wegen GLYPHOSAT)
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aus dem TEXT:… folgerte das deutsche „Bundesinstitut für Risikobewertung“ (BfR), dass Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend ist...(<<<schlecht recherchiert – denn das „BfR“ (BETRUG) hat einfach nur die Meinung MONSANTOs kopiert bezüglich der gesundheitlichen Aspekte wie: Fort-Pflanzung, Miss-Bildungen, Krebs….- eine RISIKO-BEWERTUNG fand nicht statt „?HENSEL?“ – – – „Umwelt-Institut-München„>>>)
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….Die Kanzlerin gab Entwarnung.…..(<<<auf welche Quelle bezieht sich diese un-wissenschaftliche Person>>>)
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….Dennoch versteht Landwirtschaftsminister „Christian Schmidt“ die ganze Aufregung nicht…….(<<<< wenn man keine Ahnung hat und kein Wissen dann VERSTEHT man halt auch NICHTS>>>) – – – (<<<Genauso könnte man MONSANTO fragen der die ganze AUFREGUNG sicher auch NICHT versteht>>>)

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Bayern

Landwirtschaft Einige bayerische Bauern verbieten Glyphosat

Von Christian Böhm | | Lesedauer: 5 Minuten
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Für Landwirte zwischen zwischen Watzmann und Zugspitze besteht schon jetzt ein Glyphosatverbot

Quelle: pa/prisma/prismaonline/dpa Picture-Alliance / Fürmann Hans

Ist Glyphosat krebserregend? Die EU streitet über die Frage immer noch. Bayerische Landwirte schaffen dagegen Fakten. Einige verbieten auf ihren Äckern und Wiesen den Einsatz des Unkrautvernichters schon jetzt.

Wahrscheinlich krebserregend. Das Urteil der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2015 ist eindeutig und doch lässt es Raum für Interpretationen. Wahrscheinlich heißt eben nicht sicher. Für die einen ist Glyphosat extrem gesundheitsgefährdend, für die anderen ein hocheffektiver Unkrautvernichter. Selbst Wissenschaftler und Fachpolitiker streiten. Gutachten werden durch Gegengutachten ad absurdum geführt. Eine Abstimmung der EU-Mitgliedstaaten über ein Glyphosatverbot oder die Verlängerung der Zulassung wurde deshalb zuletzt immer wieder verschoben.

Eine oberbayerische Molkerei ist da schon einen Schritt weiter. „Es gibt in unserem Milcheinzugsgebiet keine Notwendigkeit, ein Totalherbizid einzusetzen, dessen wissenschaftliche Bewertung hinsichtlich Auswirkungen auf Mensch und Umwelt kontrovers ist“, erklärt Bernhard Pointner, Geschäftsführer der Pidinger Molkerei Berchtesgadener Land.

Seit dem 25. Oktober gilt für alle 1800 Genossenschaftsmitglieder Glyphosatverbot. Das hat der Aufsichtsrat, alles Landwirte aus dem Grünlandgürtel der Alpen zwischen Watzmann und Zugspitze, einstimmig beschlossen. „Ich kann hinter dem Hinauszögern einer Entscheidung der Politiker nur starke Lobbykräfte vermuten und fordere deshalb die deutsche Politik auf, sich endlich für ein schnelles Glyphosatverbot starkzumachen“, sagt Pointner zum Brüsseler Hickhack.

Was eigentlich gegen Glyphosat spricht

Es gibt viele Studien zu dem meistversprühten Unkrautvernichtungsmittel der Welt – und eine starke Lobby. Die Kanzlerin gab Entwarnung. Nun soll Glyphosat daran schuld sein, dass es Jahr für Jahr weniger Insekten gibt.

Quelle: N24/ Isabelle Bhuiyan

Glyphosat ist weltweit einer der am meisten enthaltenen Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln. In Deutschland werden rund 5000 Tonnen davon pro Jahr verkauft, Zahlen für Bayern gibt es nicht. Verwendet wird es im Gartenbau und in Parks, vor allem aber in der Landwirtschaft. Glyphosat gilt als effektiv, günstig und unter Befürwortern auch als bodenschonend. Meist kommt es im Ackerbau zum Einsatz, um Unkraut abzutöten. Der Bauer spart sich so die Bearbeitung mit dem Pflug, weil er die Saat direkt ausbringen kann.

Aber auch auf Wiesen wird Glyphosat zur Grünlanderneuerung verwendet. Und in Haus- und Kleingärten, bei der Bahn, im Apfelan- und Weinbau wird Glyphosat auch gern genommen. 70 Prozent der im Jahr 2013 hierzulande getesteten Personen hatten in einer Studie des Bund Naturschutz Glyphosat im Urin.

Im Dezember läuft die Genehmigung für Glyphosat aus

Mitte Dezember läuft die aktuelle, auf EU-Ebene gültige Genehmigung für das Herbizid aus. Am 9. November wollen die EU-Mitgliedstaaten im zuständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel abstimmen. Während das EU-Parlament ein komplettes Verbot fordert, möchte die EU-Kommission die Zulassung nun um sieben Jahre verlängern.

Ein Kompromissvorschlag sieht Einschränkungen in der Anwendung ab 2018 und ein Totalverbot innerhalb von fünf Jahren vor. Deutschland hat sich bislang nicht eindeutig positioniert, zumal Bundeslandwirtschafts- und Bundesumweltministerium diametral entgegengesetzte Positionen haben.

Wo Glyphosat ausgebracht wird, da wächst kein Kraut mehr. Das hat auch ein Pilzsucher nahe Traunstein vor einigen Wochen erlebt: Giftig-gelb statt grün. Ein Landwirt, der zur Pidinger Molkereigenossenschaft gehört, hatte auf einer Wiese das Herbizid versprüht. Lokale Medien und der Bayerische Rundfunk berichteten, der Aufschrei in der Bevölkerung war groß. Daraufhin machte die Molkerei als erste im Freistaat Nägel mit Köpfen und exerzierte vor, wozu sich die EU ja vielleicht doch noch durchringt: eine Landwirtschaft mit Sicherheit für alle Beteiligten.

Der Landwirtschaftsminister versteht die Aufregung nicht

Dennoch versteht Landwirtschaftsminister Christian Schmidt die ganze Aufregung nicht. Schon im vergangenen Jahr machte der CSU-Politiker deutlich: „Auf Basis aller vorliegenden Erkenntnisse kommen die Wissenschaftler überein, dass bei bestimmungsgemäßer und sachgerechter Anwendung des Wirkstoffs Glyphosat keine Zweifel an der gesundheitlichen Unbedenklichkeit bestehen.“

Dagegen fordert die landwirtschaftliche Sprecherin der SPD-Landesgruppe im Bundestag, Rita Hagl-Kehl, dass Glyphosat aus Gesundheitsgründen spätestens in fünf Jahren vom Markt verschwinden müsse.

Kritiker befürchten schon lange, dass die Aufnahme von Glyphosat über Lebensmittel negative Auswirkungen auf das menschliche Hormonsystem, Fehlbildungen sowie ein erhöhtes Krebsrisiko zur Folge haben könnte. „Der Unkrautvernichter ist einer der Hauptgründe für das dramatische Artensterben bei Insekten und Vögeln und eine Gefahr für unsere Gesundheit“, erklärt Karl Bär, Referent für Agrarpolitik am Umweltinstitut München. Er sieht zu einem Verbot keine Alternative. „Je schneller das Aus für Glyphosat kommt, desto besser für alle.“

Ohne Glyphosat hätten die Bauern mehr Arbeit

Die Bundesregierung uneinig, Brüssel gespalten, auch Wissenschaftler finden keinen gemeinsamen Nenner. Während die Internationale Krebsforschungsagentur IARC, eine Unterabteilung der WHO, eine Gesundheitsgefahr sehr wohl sieht, folgerte das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), dass Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend ist.

Unter Landwirten herrscht Unsicherheit. „Wir haben eine Situation, in der sich keiner mehr auskennt“, sagt Markus Peters vom Bayerischen Bauernverband. Er hält die Auseinandersetzung der Gegner und Befürworter für völlig überhitzt und erkennt darin eine Art Stellvertreterdebatte darüber, wie sich einzelne Gruppen die Agrarwirtschaft der Zukunft vorstellen.

Ein Glyphosat-Verbot hätte sehr wahrscheinlich auch Auswirkungen für bayerische Bauern, wenngleich in anderen Teilen der Welt, aber auch in Deutschland, aufgrund der viel größeren Strukturen deutlich mehr von dem Unkrautvernichter zum Einsatz kommt. Im Freistaat werden laut Bauernverband 38 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen gepflügt, nach einem Verbot müssten, wegen des dann erhöhten Unkrautaufkommens, 71 Prozent der Flächen gepflügt werden. Das heißt mehr Zeitaufwand, mehr Arbeit, mehr Kraftstoffverbrauch. Die Betriebskosten könnten um bis zu elf Prozent steigen, haben Forscher der Universität Gießen bereits 2012 herausgefunden.

„Hohe Qualität bedeutet höhere Milchpreise“

„Unsere Kunden erwarten sichere und gesunde Lebensmittel“, sagt Peters und zielt auf das ewige Lavieren der Politik ab: „Wenn rauskommt, Glyphosat ist krebserregend, dann können wir keine Übergangsfristen haben!“ Dann müsse Glyphosat sofort verboten werden. Schließlich gehe es neben Verbraucherschutz auch um die Gesundheit des Landwirts. Entscheidend sei eine fundierte wissenschaftliche Bewertung, die zu einer klaren Aussage komme. „Bitte keine weitere Hängepartie!“

Die Entscheidung der Molkerei Berchtesgadener Land und deren Markenkonzept lobt Peters ausdrücklich. „Hohe Qualität bedeutet höhere Milchpreise.“ Um die 46 Cent pro Liter zahlt die Molkerei. Von den 1800 Genossenschaftsbauern, die ihre Milch nach Piding liefern, wirtschaften knapp 500 schon heute anerkannt ökologisch, also bio. Sie verzichten auf Glyphosat, bei allen anderen ist der Verzicht nun Teil der Milchlieferbedingungen.

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Glyphosat tötet gesundheitsfördernde Bakterien ab

ab Minuten 4:20 –  „UMWELT-INSTITUT MÜNCHEN“
ab Minuten 6:40 –  Clostridium botulinum – Deutschland –  „Rinder-Sterben“ – „GLYPHOSAT“ – „USA“ – „Fehl-GEBURTEN“ –
„Monika Krüger“: „KRANK-HEITS-erregende BAKTERIEN“ vermehren sich „GESUNDHEITs-fördernde BAKTERIEN“ sterben
„BfR“  ?Behörde für Risiko-Bewertung?

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„Frontal21“: Glyphosat und die dubiose Rolle deutscher Behörden! – „BfR“?!

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BfR – „UMWELT-INSTITUT-MÜNCHEN“ – PLAGIAT

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Glyphosat: Der Kampf um die Wahrheit

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aus dem TEXT:..Dabei hat das „BfR“ die Bewertung von wissenschaftlichen Studien über die „krebserzeugende“, „fruchtbarkeitsschädigende“ und „DNA–schädigende“ Wirkung von Glyphosat aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben. Genau diese Stellen sind nach europäischem Recht entscheidend für die Frage, ob Glyphosat überhaupt wieder zugelassen werden darf oder verboten werden muss….

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Das ist offensichtlich falsch. Entweder wusste die Bundesregierung selbst nicht, was das BfR tut oder sie hat bewusst gelogen?!……

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….!!!BfR-Präsident „Hensel“ muss seinen Hut nehmen!!! …

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Glyphosat: Behörde (BfR) schreibt Bewertung von Monsanto ab

Umweltinstitut-München: http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/glyphosat-behoerde-schreibt-bewertung-von-monsanto-ab.html

Glyphosat: Behörde schreibt Bewertung von Monsanto ab

(15.09.2017) Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat seine Bewertung des Totalherbizids Glyphosat über viele Seiten aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben. Das berichten die britische Zeitung The Guardian, das österreichische Wochenmagazin News und weitere Medien.

Die Bewertung des BfR war die entscheidende Vorarbeit für die europäischen Behörden und die kommende Abstimmung über die weitere Zulassung des Wirkstoffs in der EU. Weil Deutschland der „berichterstattende Mitgliedsstaat“ ist, hatte das BfR die Vorarbeit für die Bewertungen durch die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) und die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) gemacht. Dabei hat das BfR die Bewertung von wissenschaftlichen Studien über die krebserzeugende, fruchtbarkeitsschädigende und DNAschädigende Wirkung von Glyphosat aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben. Genau diese Stellen sind nach europäischem Recht entscheidend für die Frage, ob Glyphosat überhaupt wieder zugelassen werden darf oder verboten werden muss.

Bundesregierung belügt den Bundestag

Das BfR hat nicht nur abgeschrieben, sondern sogar offensiv versucht, das zu verschleiern. Auf eine Frage des Abgeordneten Harald Ebner antwortete Staatssekretär Bleser aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium im Juni 2015:

„Das BfR hat (…) alle von den Antragstellern vorgelegten Originalstudien sowie die in wissenschaftlichen Zeitschriften publizierten Studien in eigener Verantwortung detailliert geprüft und qualitätsgesichert bewertet. Für alle Kapitel wurde vom BfR eine eigenständige Bewertung vorgenommen.“

Und weiter

„Auch in dem in Rede stehenden „Volume 3“ des RAR wurde nur die aus der Feder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BfR stammende Bewertung der analytischen Überwachungsmethoden, der Toxikologie der Präparate und Beistoffe, der Anwendungssicherheit, der Rückstandsbewertung sowie aller in wissenschaftlichen Zeitschriften publizierten Studien dargestellt.“

Das ist offensichtlich falsch. Entweder wusste die Bundesregierung selbst nicht, was das BfR tut oder sie hat bewusst gelogen.

Behörden verfehlen ihren Auftrag

Das Logo des BfR

Deutschland gilt als ein Land, in dem die Bürokratie sauber arbeitet. Wer Hartz IV bezieht, Asyl beantragt, vom BAFöG lebt oder ein Gewerbe anmeldet, wird von den Behörden meist detailliert durchleuchtet. Bei der Zulassung von Pestiziden, die tonnenweise in der Landwirtschaft eingesetzt werden, gilt das offenbar nicht.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit, das BfR und seine europäischen Partner sehen sich als Dienstleister der Antragssteller. Die chemische Industrie muss sich vor deutschen Behörden offenbar ebensowenig fürchten wie die Autoindustrie.

Behörden, die im Auftrag von über 500 Millionen Menschen die Auswirkungen von Chemikalien auf die Gesundheit von Mensch und Umwelt bewerten sollen, dürfen so nicht arbeiten. Damit zerstört das BfR das Vertrauen der Menschen in Europa in das Zulassungsverfahren. Es wird offensichtlich, dass nicht für sie, sondern für die Konzerne gearbeitet wird.

Wir fordern Konsequenzen

Wir fordern jetzt harte Konsequenzen aus den Skandalen im Bewertungsverfahren: BfR-Präsident Hensel muss seinen Hut nehmen – durch das Fehlverhalten seiner Behörde ist das Vertrauen in das europäische Zulassungsverfahren für Pestizide schwer beschädigt worden.

Die Regierungen dürfen sich nicht auf den Bewertungsbericht verlassen, wenn sie über die Wiederzulassung von Glyphosat abstimmen. Glyphosat muss jetzt verboten werden.

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TOTE TIERE – KRANKE MENSCHEN

Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat (ARTE Doku)

Rinder-Sterben – Missbildungen
ab Minuten 6:20  kranke „Land-Wirte“ – keine Reaktion bei den Behörden –
ab Minuten 7:20 Unterstützung „veterinäre Medizin“ – Prof Dr „Monika Krüger“ (Mikro-Biologin) – pathogene Erregeger: „Clostridium-Botulinum“ – „Tiere hatten hohe WERTE von GLYPHOSAT“ – „Magen-Darm-FLORA“ wird gestört – „BfR“ weist VORWÜRFE zurück
ab Minuten 14:00 – „Round UP“ –  „Gilles-Eric Seralini“-  schwere „Leber und Nieren-Störung“ – „Störung der Sexual-Hormone“ – dänischer „Schweine-Züchter“ –  Ferkel mit „Miss-Bildungen“ – „Gen-verändertes-FUTTER“
ab Minuten 22:00 – ARGENTINIEN – „GEN-veränderte-SOJA“ – Gift wird über MENSCHEN gesprüht?! – tote und kranke Bäume – Ärzte SCHWEIGEN – Krebs und Leukämie – Missbildungen – „Frucht-Barkeit“
ab Minuten 39:55 – Gewinner ist die INDUSTRIE den PREIS zahlt die argentinische Bevölkerung mit ihrer Gesundheit?! – „Tier-Futter“ für EUROPA – „KINDER-KLINIKEN“: steigende Fallzahlen von missgebildeter „Neu-Geborener“ – „?INDUSTRIE-STUDIEN?“

 

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Gift im Darm – 100 Krankheiten, eine Lösung

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netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2016/02/22/vom-saegen-ast-auf-dem-man-sitzt-oder-wie-glyphosat-die-bodenbiologie-vernichtet-gmos-glyphosate-soil-biology/

Vom Sägen am Ast, auf dem man sitzt, oder wie Glyphosat die Bodenbiologie vernichtet! – GMOs, Glyphosate and Soil Biology

Dr. Robert Kremer: GVO, Glyphosat und Bodenbiologie

Glyphosat

Glyphosat ist Hauptbestandteil vieler Unkrautvernichtungsmittel und wird seit über 30 Jahren weltweit angewendet. Es wirkt gegen jede Pflanze, es sei denn, sie wurde gentechnisch mit einer Glyphosat-Resistenz ausgestattet. Lange Zeit galt der Wirkstoff als unschädlich für Mensch und Tier, wenig mobil, biologisch abbaubar und damit als umweltfreundlich. Das wird inzwischen sogar von der WHO angezweifelt.

Der Wirkstoff Glyphosat sollte eigentlich 2013 auf EU-Ebene routinemäßig auf Risiken überprüft werden. Die EU-Kommission stimmte aber zu, diese Überprüfung auf 2016 zu verschieben. Siehe: Bundesamt hält Fracking und EFSA Glyphosat für unbedenklich – kleine Kostprobe gefällig? und Monsanto wusste schon vor 35 Jahren, dass sein Glyphosat-getränktes „Essen” Krebs verursacht

Die Entstehung eines fruchtbaren Bodens dauert mehrere tausend Jahre. Zerstört werden kann er schnell: Durch Versiegelung, Erosion oder einen zu intensiven Ackerbau.

Ohne Nachhaltigkeit sägen die Landwirte an dem Ast, auf dem sie sitzen, und gefährden somit die Nahrungsmittelproduktion, für die sie selbst stehen und für die sie 2014 mit ca. 58 Milliarden Euro von der EU subventioniert wurden.

Der Boden ist Lebensraum für eine Vielzahl von Organismen. Hier leben Bakterien, Pilze, Algen und Tiere. Diese bilden aus mineralischem Schutt fruchtbaren Boden, erneuern und erhalten ihn. Durch die Aktivität dieser Lebewesen entsteht die in der Landwirtschaft gewünschte nachhaltige natürliche Bodenfruchtbarkeit. Doch wenn diese Organismen zerstört werden, so geht auch die Bodenfruchtbarkeit verloren.

Bei der Beurteilung von Glyphosat gibt es verschiedene Indizien auf negative Effekte auf die Mikroorganismen im Boden und auf die Pflanzengesundheit, sowie auf die Fähigkeit von Pflanzen Mikronährstoffe aufzunehmen. Bedenkliche Rückstände finden sich in Futtermitteln und Lebensmitteln. Glyphosat ist mitnichten ein umweltverträgliches Herbizid. Es hat in einer auf Nachhaltigkeit setzenden Landwirtschaft keinen Platz.

Der Boden ist Lebensraum für eine Vielzahl von Organismen. Hier leben Bakterien, Pilze, Algen und Tiere. Diese bilden aus mineralischem Schutt fruchtbaren Boden, erneuern und erhalten ihn. Durch die Aktivität dieser Lebewesen entsteht die in der Landwirtschaft gewünschte nachhaltige natürliche Bodenfruchtbarkeit.

Das Ziel einer modernen Landwirtschaft muss es sein, eine Wirtschaftsweise zu entwickeln, die Mittel wie Glyphosat nicht braucht… Sind doch Pestizide letztendlich zum TÖTEN geschaffen. Glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel werden in Deutschland breitflächig im Ackerbau eingesetzt.

Wir haben Ihnen ein Interview von Food Integrity Now mit Dr. Kremer übersetzt:

Dr. Kremer ist Professor am Lehrstuhl für Boden-Mikrobiologie an der University of Missouri und seit kurzem nach 32-jähriger Tätigkeit als Mikrobiologe bei der U.S.D.A. im Ruhestand.
Mit Food Integrity Now sprach er über seine Studien zu genetisch veränderten Feldfrüchten und zu Glyphosat.
Glyphosat ist der aktive Inhaltsstoff des weltweit am meisten verbrauchten Herbizids RoundUp. 80 % aller Gentechnik-Pflanzen sind darauf ausgelegt, Glyphosat zu tolerieren.

1997 fielen Dr. Kremer und seinen Mitarbeiter Bodenpilze auf, die in den Wurzelsystemen durch Glyphosat absterbender Pflanzen sprunghaft anstiegen.
Von manchen dieser Pilze ist bekannt, dass sie die Ausbreitung von Schädlingen, wie z. B. parasitische Rundwürmer an Sojabohnen, begrenzen.
Also sahen sie sich die Wurzelsysteme der genveränderten Pflanzen, auf die Glyphosat in großen Mengen ausgebracht wurde, genauer an und beobachteten eine enorme Zunahme des Bodenpilzes Fusarium.
Fusarium ist potentiell krankheitserregend. Seit 17 Jahren beobachtet er nun verschiedene GVO-Pflanzen und die zunehmenden Pilze an deren Wurzeln.

Infobox

Glyphosat33

Die Pilzgattung Fusarium ist ausgesprochen umfangreich und umfasst weit über 150 verschiedene Arten. In fast allen Regionen der Welt kennt man Pflanzenschäden, die von Fusarien verursacht werden. Ein großes Problem dieser Pilze liegt in ihrer Eigenschaft, dass sie beim Wachstum in der Getreideähre Stoffwechselprodukte hinterlassen, die auf Warmblüter eine giftige Wirkung haben und deshalb auch als Mykotoxine bezeichnet werden. Dazu ein Projektbericht aus 2006Infektionswege von Fusarien Fusarium-Befall aus dem Boden? Prof. Dr. Klaus Schlüter, Dr. Ute Kropf, Fachhochschule Kiel, Fachbereich Landbau/Rendsburg

Wir berichteten bereits über Fusarium, und zwar in Rückruf Europaweit: Gesundheitsgefahr – Mykotoxin in HAHNE Cornflakes – Dieser Rückruf war wegen Überschreitung des Grenzwertes für Fusarientoxin Deoxynivalenol (DON) erfolt.

Fusarientoxine: Zearalenon mit Metaboliten und Deoxynivalenol

Fusarientoxine werden von Schimmelpilzen der Gattung Fusarium gebildet. Diese befallen überwiegend lebende Pflanzen und gehören deshalb zu den typischen Feldpilzen. Allerdings können sie sich auch unter günstigen Bedingungen bei der Lagerung ausbreiten.

Mykotoxine sind von Schimmelpilzen gebildete Stoffwechselprodukte, die auf Grund ihrer Giftigkeit (Toxizität) in Lebens- und Futtermitteln unerwünscht sind. Sie sind für Menschen selten akut gesundheitsschädigend, können jedoch krebserregend und erbgutschädigend wirken. Mykotoxine unterliegen daher strengen Höchstwertregelungen.

 Fumonisine stehen unter dem Verdacht, Speiseröhren- und Leberkrebs auszulösen.

Auch in dem Beitrag: Die Natur schlägt zurück – Verschwindet die Banane?

In den 1950/60er Jahren wurde die damals hauptsächlich für den Export angebaute Bananensorte Gros Michel durch die Panamakrankheit praktisch vollständig vernichtet. Auslöser war Fusarium wilt, ein Bodenpilz. In den befallenen Pflanzen wird der Transport von Wasser und Nährstoffen unterbunden und sie verwelken.

Dazu auf  Wikipedia:

Fusarien sind eines der großen ungelösten Probleme der Landwirtschaft. Sie gehören weltweit zu den wichtigsten Schadpilzen im Getreide und im Mais. Dabei setzen sie Gifte frei, die ganze Ernten verderben können. Außerdem führen diese zu Ertragseinbußen und Qualitätsverlusten und vermindern die Keimfähigkeit des Saatgutes. Zusätzlich bilden die Pilze giftige Stoffwechselprodukte (Mykotoxine), die das Erntegut belasten und somit die Gesundheit von Tier und Mensch gefährden können. In Nordamerika betrug Ende der 1990er Jahre der durch sie verursachte jährliche Verlust bei Weizen und Gerste rund eine Milliarde US Dollar. Für Europa gibt es bislang keine Angaben darüber, weil entsprechende Untersuchungen fehlen. Erstaunlich ist die große Vielfalt der Fusarien. Allein beim Mais sind bis heute 16 verschiedene Arten bekannt. Das erschwert ihre Bekämpfung enorm.

 

 

Wie Glyphosat auf die Pflanzen wirkt:

Die Chemikalie hemmt einzelne Enzyme, die bei der Synthese von Aminosäuren notwendig sind und beendet diese Vorgänge. So kann die Pflanze sich nicht mehr verteidigen und ist empfänglich für opportunistische Krankheitserreger, an denen sie schlussendlich eingeht. Glyphosat ist eine stark chelat-bildende Substanz, die Nährstoffe wie Mangan, Zink und Eisen bindet und die somit der Pflanze nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Shikimisäureweg wird unterbrochen.

Seit wir Belege dafür haben, dass sich Glyphosat in unseren Därmen befindet, verstehen wir auch, warum Allergien und Krankheiten sich so ausbreiten. „““Das Mikrobiom in unserem Darm ist zu 80 % zuständig für die Erhaltung unseres Immunsystems.“““

 

Glyphosat kann also durchaus die „guten“ Bakterien in unserem Darm für uns unerreichbar machen und somit, wie Dr. Kremer erklärt, das Gleichgewicht stören.
Vergessen Sie nicht, dass Glyphosat in unserem Urin, in der Muttermilch und in unserem Blut gefunden wurde.

Die Biotech-Industrie behauptet, Glyphosat baue sich in den Böden ab und könne sich nicht auf uns Menschen auswirken. Richtig, WIR haben keine Shikimisäurewege, die unterbrochen werden könnten – unsere Darmbakterien aber sehr wohl.

 

 

Dr. Kremer informiert über viele der Faktoren, unter denen Glyphosat mit den Böden reagiert. Es geht um Boden-PH-Werte, die Menge an verfügbarem Phosphor in den Böden, Bodenmineralogie, Bodennährwertstatus, Reste der Oberflächenvegetation, Anbaumanagement (Fruchtfolgen) , Boden-Sauerstoff-Status, Herbizid-Formeln und -komponenten (oberflächenaktive Stoffe), die Menge an organischer Materie und die Zusammenstellung der mikrobiologischen Gemeinschaften in den Böden.

Seit der Einführung der GVO wurden 527 Millionen Pfund mehr an Pestiziden verwendet.

Da die WHO, wie uns bekannt ist, Glyphosat als „vermutlich“ krebserregend einstufte, hofft Dr. Kremer jetzt auf mehr der unabhängigen Testreihen, die er schon lange fordert.

 

bob-kremer

Dr. Robert Kremer: GMOs, Glyphosate and Soil Biology

April 15, 2015 by Carol Grievé foodintegritynow.org/blog/
Dr. Robert Kremer is a Professor of Soil Microbiology at the University of Missouri and is recently retired after a 32-year career as a microbiologist with the U.S.D.A. He spoke with Food Integrity Now about the problems he has studied over the past 18 years with transgenic crops (GMOs) and Glyphosate. Glyphosate the active ingredient in RoundUp is the most widely used herbicide in the world. Eighty percent of all GMO crops are engineered to tolerate Glyphosate.

Dr. Kremer first became concerned with GMOs and Glyphosate in 1997 when he and his colleagues observed that plants became overly infested with soil fungi during the dying process from the effects of Glyphosate. Knowing that some of the soil fungi were natural biological control agents for some of these pests, including soybean cist nemotode (parasitic roundworm), they looked at these transgenic crops (GMOs) which were receiving Glyphosate and looked at the root system and found an increase in soil fungi. They noticed that every time that they checked this GMO crop that the roots were loaded up with the fungus, Fusarium. Fusarium is a fungus that can be potentially pathogenic. He said his concern was that here we have this new release of crops that are tolerant to Glyphosate yet their root system are piled up with this fungi. He has evaluated several GMO crops over the past 17 years and continues to see increased fungi on their roots.

Dr. Kremer explained some of the ways that Glyphosate kills a plant. This chemical inhibits a particular enzyme which is involved in the synthesis of certain amino acids. It also shuts down the shikimate pathway and shuts down protein synthesis. Therefore, the plant can’t produce defense mechanisms and is susceptible to pathogens and can become very infected with these opportunistic pathogens and ultimately become diseased. Glyphosate is also a very strong chelator and can immobilize nutrients like manganese, iron, zinc. It binds up these nutrients and makes them unavailable to the plant. This is very detrimental to plant growth.

Since we have evidence of Glyphosate being found in our gut where the bacteria do have shikimate pathways, it makes sense why we are seeing the increase of many allergies and diseases that originate in the gut where 80% of our immune system is in our microbiome. The chelation process of Glyphosate can make some of the good gut bacteria unavailable and as Dr. Kremer explained can shift the balance of the microbial population in our gut. Keep in mind, Glyphosate has also been found in our urine, human breast milk, and in our blood. The biotech industry claims that Glyphosate degrades in the soil and it cannot affect humans because we do not have a shikimate pathway–however the bacteria in our gut does have this pathway.

Monsanto, the maker of RoundUp with its active ingredient Glyphosate, makes a claim that Glyphosate is neutralized or degrades in the soil. Dr. Kremer shared information on some of the factors that can affect how Glyphosate reacts with the soil. These factors affect persistence, availability and degradation of Glyphosate in soils. He talked about a few of these factors including the soil’s pH and the amount of phosphorus in the soil. In our interview, he only spoke about a few of the ways Glyphosate will react with the soil but there are several other factors which include, soil mineralogy (texture), soil nutrient status, soil surface vegetation residue, type of crop management system in place (cover crops, crop sequence), soil oxygen status, herbicide formulation and components (surfactants), soil organic matter content, and the composition of soil microbial community.

Dr. Kremer further shared his thoughts on the big claim of the biotech industry that we need GMOs to feed the world. He also discussed their claim of decreased use of pesticides. There has been a 527 million pound increase in pesticide use since the introduction of transgenic crops.

Recently, the WHO (World Health Organization) stated that Glyphosate “probably” causes cancer. Dr. Kremer discussed the need for more independent testing on Glyphosate and is hopeful that WHO’s recent claims would prompt such further independent testing.

Netzfrauen Patricia Kölb-Schurr (Übersetzung)  und Doro Schreier
deutsche Flagge

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siehe auch Monsanto verharmlost das „Krebs-Risiko“

siehe auch „ROUND-UP“ –  „HERBIZID-GLYPHOSAT“

http://www.spiegel.de/spiegel/dioxin-das-jahrhundert-gift-vor-gericht-in-frankreich-a-1176427.html

 

Dioxin vor Gericht Das Jahrhundert-Gift

Es wurde in Deutschland entdeckt, jahrzehntelang verheimlicht, verharmlost, über die ganze Erde verteilt: Dioxin steht in Paris vor Gericht – weil eine 76-jährige Frau Monsanto, Dow Chemical und 24 andere Unternehmen wegen ihrer Leiden verklagt.

Von Cordt Schnibben

2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin-Molekül

2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin-Molekül

Eine Frau – krank, zäh, alt – im Kampf gegen 26 Firmen, die sich hinter Dutzenden Anwälten verstecken, so könnte man das Drama erzählen.

Ein Junge, an Armen und Beinen so verkrüppelt, dass er so lange mit dem Mund malt, bis der Film über sein Leben für den Oscar nominiert ist. Auch das wäre eine schöne Story.

Ein Gift, dessen tödliche Wirkung so lange verschwiegen wird, bis es sich über den ganzen Erdball verbreitet hat. Und nun täglich durch Hunderte staatliche und private Labors überprüft werden muss.

Ein US-Präsident, der bewundert und verehrt wird, aber schwere Schuld auf sich geladen hat. Ein deutsches Unternehmen mit 45.000 Beschäftigten und 15 Milliarden Euro Umsatz, das versucht, sich seiner Schuld zu stellen. Auch so könnte man die Tragödie erzählen.

Und doch geht es in Wahrheit um mehr, es geht um die große Frage, wie der Mensch irrt und was er unternimmt, um diesen Irrtum zu vertuschen, statt ihn wieder aus der Welt zu schaffen.

Der Irrtum kommt in den Fünfzigerjahren in die Welt, weil Menschen in bester Absicht Pflanzenschutzmittel erfinden, mehr Weizen und Obst ernten möchten, mehr Menschen satt machen wollen, besser leben möchten als vor dem Krieg. Weil sie Stahl produzieren und Kunststoffe, weil sie aus guten Gründen beginnen, den Müll zu verbrennen. Hinzufügen muss man: Und weil es Unternehmen gab, die möglichst schnell möglichst viel Gewinn erzielen wollten.

Was der Mensch zunächst nicht merkt: Weil er all diese Dinge macht, produziert er unwissend eine chemische Verbindung, die das Potenzial hat, Millionen Menschen krank zu machen und zu töten. Tetrachlordibenzodioxin – TCDD. Und weil das so ist, steht dieses Ultragift nun vor Gericht, genauer gesagt, stehen Monsanto, Dow Chemical und 24 weitere Chemiefirmen vor Gericht.

Die 76-jährige Tran To Nga, an Brustkrebs erkrankt, klagt sie an, sie und ihre Kinder geschädigt zu haben. Die Firmen hatten Millionen Liter eines Herbizids produziert und der U. S. Army verkauft, die damit große Teile Vietnams entlaubt und auch die Klägerin, inzwischen Französin, geschädigt hat. Der Vorwurf in der Klageschrift: Den Unternehmen war klar, dass ihr Produkt jenes besonders giftige Dioxin enthielt, ein chemisches Gift, das im menschlichen Körper bis hin zu Krebs alles Mögliche anrichtet.

Dioxin-Klägerin Tran

Maria Feck / DER SPIEGEL

Dioxin-Klägerin Tran

Die 26 Firmen nehmen das Verfahren sehr ernst, sie lassen sich von jeweils drei Anwälten vertreten. Tran wird unterstützt von vielen Opferverbänden und Dioxin-Initiativen, auch vom Verband der vietnamesischen Agent-Orange-Opfer (VaVa). Sollte das Gericht im Sinne der Klage urteilen, könnte das andere Geschädigte zu einer Klagewelle ermuntern.

Seit den Fünfzigerjahren gewusst zu haben, wie gefährlich TCDD ist, aber dieses Wissen unterdrückt und verheimlicht zu haben, das ist der Vorwurf an die gesamte Chemieindustrie, die mit auf der Pariser Anklagebank sitzt.

Es ist ein perverser Winkelzug der Geschichte: Erst durch die flächendeckende Verseuchung Vietnams, erst durch Hunderttausende Hautkranke, Leberkranke, Lungenkranke und Krebskranke, erst durch Totgeburten und fehlgebildete Kinder wurde die Welt aufmerksam auf Dioxin. Erst durch millionenfaches Leid konnte das Schweigen gelüftet und die Produktion des Giftstoffes gestoppt werden.

Doch zwei Jahrzehnte haben gereicht, um Tausende Kilogramm eines langlebigen Giftes in die Welt zu setzen, das bereits in einer Menge von einem millionstel Gramm Meerschweinchen töten und Menschen schädigen kann. Dioxine entstehen bei vielen chemischen Produktionsprozessen und vielen Verbrennungsvorgängen: Sie finden sich in Produkten wie Kunststoff, Farben, Klebstoffen und Holzschutzmitteln, entstehen in Benzinmotoren, chemischen Reinigungen, Müllverbrennungsanlagen, Kaminen und Krematorien. Sie landen über die Luft und das Wasser auf Wiesen und Wäldern, in Hühnern, Schafen, Fischen. Sie belasten den Säugling schon über die Muttermilch und jeden Menschen über die Lebensmittel, die er zu sich nimmt.

Seit die hochgiftigen Dioxine in ihrer ganzen Gefährlichkeit erforscht werden, spätestens seit dem Dioxin-Unfall in der Roche-Fabrik von Seveso im Jahr 1976, sind große Fortschritte erzielt worden bei der Reduzierung der Dioxin-Belastung der Umwelt und des Menschen. Aber dennoch konstatiert das Umweltbundesamt in seinem jüngsten Dioxin-Bericht, dass Deutsche „täglich immer noch mehr Dioxine zu sich nehmen, als von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen wird“.

Da sich Dioxine nur in Jahrzehnten abbauen, ergibt sich die Belastung nicht nur aus aktuell freigesetzten Giftstoffen. Die in der Luft, im Boden und im Wasser gelagerten Dioxine erreichen über Lebensmittel den Menschen, meist über Fleisch, Eier, Milch und Fische. Rinder in Weidehaltung und Hühner in Freilandhaltung sind höher belastet als Tiere in Stallhaltung. Je fettreicher sich ein Mensch ernährt, desto höher sind die Dioxin-Mengen, die er zu sich nimmt. Ein Säugling, der gestillt wird, hat eine deutlich höhere Belastung; ein Kind, das viel draußen spielt, ebenso. Da sich auch im menschlichen Körper Dioxine nur langsam abbauen, haben gestillte Kinder bis zum zehnten Lebensjahr mehr Dioxin im Körper als ungestillte (ohne dass Mütter daraus schließen sollten, ihre Kinder nicht zu stillen, empfehlen Ärzte).

Der Mensch ist das letzte Glied in der Dioxin-Kette“, sagt Christian Schütz, der Leiter des Dioxin-Labors von Sachsen-Anhalt. „Im Körperfett reichern sich die Giftstoffe Jahr um Jahr an, darum ist eine lückenlose Überwachung von Lebensmitteln und Futtermitteln so wichtig.“ Die Landesregierung hat das Dioxin-Labor in Halle gerade mit über einer Million Euro ausgebaut.

Dioxin-Laborleiter Schütz

Maria Feck / DER SPIEGEL

Dioxin-Laborleiter Schütz

Zahlreiche staatliche und private Labors untersuchen in Deutschland täglich Proben von Luft, Boden und Wasser, von Muttermilch, Nahrungsmitteln und Futtermitteln. Die vielen Dioxin-Schlagzeilen in den vergangenen beiden Jahrzehnten haben Regierungen und Wissenschaftler in Alarm versetzt, Dioxin ist inzwischen das bestkontrollierte Gift der Geschichte.

Und wohl in keinen anderen Bereich der Umweltchemieforschung sind so viele Forschungsmittel geflossen wie in all die Studien und Labors zum Lüften des Geheimnisses der Dioxine und der dioxinähnlichen Stoffe wie polychlorierte Biphenyle (PCB) und Dibenzofurane. Im August etwa kamen – wie jedes Jahr – wieder 4000 Forscher, die sich seit Jahren mit den Giftstoffen befassen, zur Konferenz „Dioxin <<2017>>“ zusammen. Sie liefern mit ihren Untersuchungen die Grundlage für die Grenzwerte, die von Regierungen und der Weltgesundheitsorganisation WHO als gerade noch verträglich für die Umwelt und den Menschen definiert werden.

„Eine dioxinfreie Welt werden wir nie mehr erreichen“, sagt Laborleiter Schütz, „wir können nur dafür sorgen, die Belastung zu reduzieren.“ Herbizide mit Dioxin-Anteilen sind inzwischen weltweit verboten, Müllverbrennungsanlagen stoßen deutlich weniger Dioxine aus, verbleites Benzin wird nur noch im Luftverkehr benutzt. So gelang es, die Dioxin-Werte deutlich zu reduzieren, seit 15 Jahren allerdings gibt es kaum noch Fortschritte.

Dioxinverseuchtes Tierfutter, belastete Hühnereier, Schafsleber, Schweinefleisch, Aal und Hering mit zu hohen Werten, Dioxin in Sportplatzschlacke, auf Elbwiesen – Schlagzeilen aus Deutschland. Zu viel Dioxin in Krabben, in Flüssen, im Hühnerfleisch, gefunden in Hongkong, Texas und Italien.

„Wenn wir Elbehochwasser haben“, sagt Schütz, „steigen die Dioxin-Werte auf den Wiesen der Überschwemmungsgebiete.“ Die Altlasten im Wasser seien das Problem, aus den Industriewerken am Lauf der Elbe und aus vielen diffusen Quellen.

Die Schuldfrage, die im Pariser Prozess verhandelt wird, reicht bis nach Deutschland und bis in die Fünfzigerjahre zurück: Wenn damals deutsche Chemiefirmen und die Bundesregierung mit dem Wissen über Dioxin an die Öffentlichkeit gegangen wären, hätte das Supergift sich nicht in dem Maße über die Erde verbreiten können.

Die Richter werden in ihrem Urteil nur über die angeklagten Firmen richten können, aber auf dem Weg dahin müssen sie sich mit vier Fragen beschäftigen: Warum enthielten die Bundesregierung und deutsche Chemiefirmen ihr Dioxin-Wissen der Öffentlichkeit vor? Was wussten die Chemiefirmen, die Millionen Liter Herbizide an die US-Regierung lieferten, über Dioxin und seine Gefährlichkeit? Was wusste die amerikanische Regierung? Und viertens: Woran sind bisherige Klagen gegen die Chemieunternehmen gescheitert?

Erstens.

Warum enthielten die Bundesregierung und deutsche Chemiefirmen ihr Dioxin-Wissen der Öffentlichkeit vor?

Zwei Hautkranke sind es, die Mitte der Fünfzigerjahre einen Hamburger Hautarzt und einen Wissenschaftler auf die Spur des geheimnisvollen Giftes bringen. Der eine arbeitete im Hamburger Werk von Boehringer Ingelheim und suchte mit starker Chlorakne den Universitätsarzt Karl-Heinz Schulz auf. Der Hautarzt entnahm am Arbeitsplatz des Arbeiters, in der T-Säure-Abteilung, in der Herbizide hergestellt wurden, Proben und strich sie seinen Laborkaninchen auf die sensiblen Ohren. Er wollte wissen, ob die Tiere Chlorakne bekommen und wo im Produktionsprozess das Gift entsteht.

Der Zufall: Auch ein Laborant des Reinbeker Instituts für Holzchemie erschien mit schwerer Chlorakne in der Hautklinik. Auf der Suche nach einem neuen Holzschutzmittel hatte der Leiter des Instituts ahnungslos reines Tetrachlordibenzodioxin hergestellt. Schulz prüfte die Stufen der Säureproduktion und entdeckte, dass bei der Reaktion von 1,2,4,5-Tetrachlorbenzol zu 2,4,5-Trichlorphenol das hochgiftige 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin als Verunreinigung entsteht. Eine Dosis von 0,000001 Gramm reicht, um ein Kleintier innerhalb kurzer Zeit zu töten.

Firmenchef Ernst Böhringer untersagte, Erkenntnisse über die Gefährlichkeit von Dioxin zu veröffentlichen. Der erkrankte Laborant des Instituts für Holzchemie wurde ebenso zum Schweigen verdonnert wie der Institutsleiter Wilhelm Sandermann, und zwar von Landwirtschaftsminister Heinrich Lübke, später Bundespräsident.

Sandermann schilderte später die Beweggründe zum Schweigen so: „Da TCDD ungemein giftig ist, verbot uns damals unsere vorgesetzte Dienststelle jegliche weitere Arbeit mit halogenierten Dioxinen sowie Publikationen über die ungewöhnliche Giftwirkung mit der Begründung, dass das billig herzustellende TCDD von militärischer Seite als Kampfstoff eingesetzt werden könne.“ Lediglich „Über die Pyrolose des Pentachlorphenol“ durfte Sandermann in der Fachzeitschrift „Chemische Berichte“ schreiben, im Text war die Formel des TCDD „versteckt“ und ohne Hervorhebung seiner „ungeheuren Giftwirkung“ eingefügt.

Der Hautarzt Schulz berichtete in einer Fachzeitschrift über seine Versuche mit Kaninchenohren, aber vor der Öffentlichkeit wurde Dioxin verheimlicht. Auch Minister Lübke unterließ eine Information der zuständigen Behörden, sodass das Aufspüren des Supergifts in anderen Produktionsprozessen und Produkten unterblieb, von einem Verbot ganz zu schweigen.

Immerhin informierte Boehringer, wie firmeninterne Papiere belegen, drei Chemieunternehmen in den USA über die alarmierende Entdeckung, empfahl im Produktionsprozess eine Temperatur von 150 Grad, überschritt diesen Wert selbst aber ständig, sodass sich der Dioxin-Gehalt in der eigenen Phenolat-Lauge verzehnfachte.

Die Krankenliste, die dem Boehringer-Vorstand vorlag, ist ein Katalog des Elends: Gelenkschwellungen, Gelbsucht, Gehörstörungen, Leberschwellungen, Nervenstörungen, Extremitätenakne, totaler Haarausfall, Entzündungen der Lunge. Der Werksarzt schrieb, „dass es noch einige Jahre dauern wird, bis alle Erkrankten wieder voll einsatzfähig sind“.

Dennoch lief die Produktion in Hamburg auf vollen Touren. Der regelmäßige Kaninchenohren-Test schaffte den Verantwortlichen Erleichterung: Wenn die Tiere keine Chlorakne bekamen, konnte es für Menschen auch nicht schädlich sein – so der Irrtum.

Boehringers medizinischer Leiter erinnerte den Vorstand in einer internen Notiz daran, „dass es sich bei diesen Körpern um Giftstoffe handelt, nach denen sich die Politiker schon seit Jahren gesehnt haben. Ihre besonderen Eigenschaften – schwere Zerstörbarkeit und unmerkliche Vergiftung durch Einatmung – sind bis jetzt einzigartig“.

Zweitens.

Was wussten die Chemiefirmen, die Millionen Liter Herbizide an die amerikanische Regierung lieferten, über Dioxin und seine Gefährlichkeit?

Zwischen den Unternehmen der Chlorchemie kursierten beängstigende Krankenberichte, Warnungen und Studien, besonders zwischen Boehringer und Dow Chemical, in Paris auf der Anklagebank, ging es hin und her – die Papiere, Briefe und Telegramme sind für die Pariser Richter nun von großem Interesse. Sie erzählen von wachsenden Ängsten und schwindendem Skrupel. Dow Chemical war damals das zweitgrößte Chemieunternehmen der Vereinigten Staaten, und als sich die Firma Ende 1964 wegen ständiger Chlorakne-Probleme in der Belegschaft an den deutschen Chlorakne-Kenner wandte, sagte Boehringer Unterstützung zu.

Dow Chemical kaufte das deutsche Verfahren. Am 24. März 1965 trafen sich Vertreter von Dow mit Leuten von Hooker, Diamond Alkali und Hercules – alle jetzt auch in Paris auf der Anklagebank – zum ersten „Chloracne Problem Meeting“. Man tauschte sich aus über Dioxin-Symptome bei den Beschäftigten und Tierversuche mit dioxinhaltiger Luft.

Bei Dow kursierten interne Papiere, die von Leberschäden berichten und von hohen Dioxin-Werten bei Proben des Konkurrenzunternehmens Monsanto: dessen T-Säure stelle eine Gefahr dar. In einem Schreiben an die Dow-Niederlassung in Kanada warnt der Laborleiter V. K. Rowe vor Dioxin: „Dieses Material ist außerordentlich giftig … Wir müssen vermeiden, dass Chlorakne bei Käufern auftritt. Das würde die gesamte Industrie hart treffen“, nur so könne man eine „restriktive Gesetzgebung“ verhindern. Deshalb dürfe dieser Brief „unter keinen Umständen irgendjemandem außerhalb von Dow gezeigt werden“.

In der Folge intensivierte sich allerdings der Austausch von Horrormeldungen zwischen den T-Säure-Produzenten, aus einem Grund: Die Mengen des Herbizids, die sie seit 1962 an die U. S. Army lieferten, hatten sich jährlich erhöht. Bis Ende 1965 hatte die Army 3,9 Millionen Liter Herbizide in Vietnam versprüht, 10 Millionen Liter für 1966 bestellt und 20 Millionen Liter für 1967. Die Unternehmen fürchteten die Schlagzeilen, wenn sich bei den Soldaten dieselben Krankheitssymptome zeigen sollten wie bei ihren Arbeitern.

Dow wurde von Thompson Chemical wegen der sprießenden Chlorakne bei im Werk Beschäftigten um Hilfe gebeten, Hercules schickte Dioxin-Tests an BASF. Dow testete an drei Gruppen von Hunden, wie groß die Leberschäden sind, wenn sie mit Dioxin in geringer Dosis in Berührung kommen.

Nur Tierversuche? Dow Chemical zahlte 10.000 Dollar für einen Menschenversuch. Sträflinge aus dem Holmesburg-Gefängnis in Philadelphia, Pennsylvania, auf Hafterlass hoffend, wussten nicht, dass ihnen Dioxin auf den Rücken gestrichen wurde, sie mussten aber unterschreiben, dass sie niemanden verantwortlich machen würden für „irgendwelche Komplikationen oder unglückliche Ergebnisse“. Acht von ihnen erkrankten.

Auch die anderen Firmen des DioxinKartells wussten, mit welcher Ware sie handelten. „Ich will nicht zynisch sein“, schrieb der Medizinische Direktor von Monsanto, „aber gibt es in der 2,4,5-T-Produktion irgendeinen Angestellten, der nicht Chlorakne hat?“ Arbeitern von Diamond Alkali wurde „eine Krankheit der Blutbildung“ attestiert, außerdem Schäden an „Milz, Leber und Nieren“.

Im Pariser Prozess dürfte es den Firmen und ihren Anwälten schwerfallen, Ahnungslosigkeit zu beweisen.

Drittens.

Was wusste die US-Regierung über die Gefährlichkeit von Dioxin?

Ein friedlicher Unkrautkiller, der militärisch zweckentfremdet wurde? 2,4,5-T ist in den Labors der Militärs zur Welt gekommen, 1944, als die Amerikaner nach kriegsentscheidenden Waffen gegen die Japaner suchten. Die Chemiker in Fort Detrick (USA) kämpften gegen die Atomphysiker in Los Alamos (USA) – die Explosion von Hiroshima entschied die Schlacht. Der Frachter mit der Säure, die den Großteil der Reisernte vernichten sollte, drehte kurz vor dem Ziel ab.

Aus der Atombombe wurden Atomkraftwerke, aus der chemischen Kriegskeule wurden Unkrautvertilger: Firmen in den USA, Großbritannien und Deutschland machten nach dem Krieg die Erkenntnisse der Militärs zu Geld.

In den Fünfzigerjahren, nach der Entdeckung des Dioxins in den Herbiziden, begannen die Forscher der U. S. Army, sich für das Gift zu interessieren. Friedrich Hoffmann, der Leiter der Wirkstoffforschung, wurde 1959 vom Chemical Corps der U. S. Army nach Europa geschickt, um die Kriegstauglichkeit des Hamburger Giftes zu prüfen. Der Deutsche Hoffmann war unter den Nazis ein Experte für das chemische und biologische Töten gewesen, er galt während der Nazizeit als einer der führenden Giftgasexperten.

Hoffmann arbeitete nach dem Krieg bei der U.S. Army an Versuchen mit Sarin und anderen neuen Waffen. Bei seiner Europaexpedition 1959 suchte er im Auftrag der Armee militärisch nutzbare Wirkstoffe, redete mit ehemaligen Kollegen aus der Nazizeit, die inzwischen in deutschen Chemiefirmen forschten, stieß dabei auch auf die Arbeiten von Schulz und Sondermann. Hoffmann riet aber in seinem Report von einem militärischen Einsatz von Dioxinen ab, das Zeug sei zu gefährlich. Der Report verschwand im Archiv.

Zwei Jahre später entschloss sich US-Präsident John F. Kennedy, Herbizide in Vietnam einzusetzen, um einen im Dschungel unsichtbaren Feind sichtbar zu machen und dessen Reisreserven zu vernichten. Anfangs musste er jeden Einsatz zur Lebensmittelvernichtung persönlich genehmigen.

Als die Operation „Ranch Hand“ („Farmgehilfe“) zehn Jahre später gestoppt wird, weil Fotos von Tausenden Totgeburten, alarmierende Studien mit Ratten, kranke US-Soldaten und dröhnende Warnungen von Forschern das Ende der Entlaubungsorgie erzwingen, verteidigen die Militärs ihre 72-Millionen-Liter-Attacke mit dem Hinweis, man habe nicht gewusst, dass die Herbizide Dioxin enthielten. Und wie gefährlich Dioxin sei, habe man schon gar nicht gewusst.

Was spricht für diese Ahnungslosigkeit? Kennedys Wissenschaftsberater sahen sich vor Beginn der Sprüheinsätze die auf dem Markt erhältlichen Herbizide an, schlossen von der erteilten Lizenz auf ihre Harmlosigkeit und gaben den Generälen grünes Licht. Die formulierten auf der ersten „Defoliation Conference“ die Anforderung an die Chemieunternehmen: „nicht giftig zu Mensch und Tier“, ohne „cosmetic effect“- das Sprühmaterial solle Menschen nicht verfärben, das könnte der Vietcong propagandistisch ausschlachten.

Die wachsenden Kenntnisse der Chemieunternehmen über Dioxin gaben Dow, Monsanto und Co. nicht ans Militär weiter. Der für die Lieferungen ans Militär zuständige Marketingmanager von Dow erklärte später, keine Warnungen weitergereicht zu haben. Selbst die Warnhinweise, die bei zivilem Gebrauch üblich waren („Kann Hautentzündungen verursachen, Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden“), unterblieben bei Lieferungen ans Militär.

Mehr noch: Die Chemieunternehmen warnten sich untereinander vor möglichen Konsequenzen für die gesamte Chlorchemie, falls Regierungsstellen von der Giftigkeit des Dioxins erführen. In einem Telefonat zwischen einem Dow- und einem Hercules-Manager, festgehalten in einer Notiz, sprach der Dow-Mann von „einer Lage, die explodieren“ könne, von drohenden „Ermittlungen des Kongresses“ und von der Gefahr einer „excessive restrictive legislation“, einer besonders restriktiven Gesetzgebung.

Die Militärs mischten Agent Orange aus den Herbiziden verschiedener Firmen und lieferten es nach Vietnam in Fässern, die nur durch verschiedenfarbige Banderolen (orange, weiß, blau) nach Mischverhältnissen zu unterscheiden waren. Bei den insgesamt 19905 Einsätzen wurden 72 Millionen Liter Agent Orange, Agent White, Agent Blue und andere Herbizid-Cocktails versprüht, je nach Schätzung bis zu 2300 Liter pro Quadratkilometer. Eine Fläche von der Größe Israels war verseucht und blieb es. In den stärker besprühten Landstrichen waren auf jeden Einwohner 15,9 Liter dioxinhaltige Säure gefallen.

Als Tran To Nga, die jetzt in Paris die Lieferanten zur Rechenschaft ziehen möchte, im Herbst 1966 das erste Mal in eine klebrige Agent-Orange-Wolke gerät, weiß sie, dass das ein Entlaubungsmittel ist. Sie wäscht sich und macht sich keine Sorgen. Die 24-Jährige gehört zu dem Vietcong, den Partisanen gegen die südvietnamesische Regierung und die USA, sie ist seit sieben Monaten in schwarzem Pyjama unterwegs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad. Als Journalistin, Lehrerin, Trägerin, Botschafterin, mal in Dörfern schlafend, mal in Höhlen, mal in Bäumen, immer im Kampf gegen Blutegel, Schlangen, Skorpionen.

Tran ist die Tochter zweier Widerstandskämpfer, die schon gegen die Franzosen im Untergrund gekämpft hatten. Obwohl ihre Bataillonsführer vor dem Gift warnen, das der Feind vom Himmel fallen lässt, glaubt sie aus ihrem Chemiestudium zu wissen, dass Herbizide harmlos sind. Sie badet in einem mit totem Laub bedeckten See. Sie läuft durch Morast aus abgefallenen Blättern und Regenwasser.

Als zwei Jahre später ihre erste Tochter Viet Hai zur Welt kommt, zwar drei Kilogramm schwer, aber mit einer Haut, die sich bei jedem Wickeln in Fetzen ablöst, denkt sie nicht an Agent Orange. Ihr Leben im Dschungel habe ihre Tochter krank werden lassen, sagt sie sich, sieben Monate später stirbt Viet Hai an dem angeborenen Herzfehler.

Tran To Nga leidet heute an Diabetes, Knoten im ganzen Körper, Brustkrebs und einer Blutkrankheit. 40 Jahre nach dem Leben im Agent-Orange-Dschungel wurden bei ihr erhöhte Dioxin-Werte gemessen. Ermuntert durch Wissenschaftler entschloss sie sich, gegen die Chemieunternehmen zu klagen. In der Klageschrift, eingereicht beim Gericht in Paris-Evry, wirft ihr Anwalt Monsanto, Dow und den anderen Firmen vor, die großen Mengen an Herbiziden, die die Militärs verlangten, in einem verkürzten Produktionsverfahren hergestellt zu haben – mit entsprechend erhöhten Dioxin-Mengen.

Seit durch das Boehringer-Verfahren bekannt war, wie man den Dioxin-Gehalt reduzieren kann, hätten die US-Unternehmen dioxinärmere Herbizide herstellen können. Wissentlich hätten sie darauf verzichtet, um höhere Gewinne zu erzielen. Nach französischem Zivilrecht müssen die Firmen die Opfer nicht absichtsvoll geschädigt haben, um zur Verantwortung gezogen zu werden.

Im Prozess wird es auch darum gehen, ob die Unternehmen ihr Wissen über Dioxin gegenüber den Militärs und Regierungsstellen verschwiegen haben. Was spricht gegen die Ahnungslosigkeit der Militärs und der US-Regierung? Seit 1952 wussten Forscher des Chemical Corps durch einen Besuch bei Monsanto, dass Herbizide aus T-Säure Chlorakne verursachen. Zudem vertiefte der Report von Hoffmann das Wissen um Dioxin. Forscher des Chemical Corps gaben später bei Anhörungen zu, dass die Giftigkeit von Dioxin seit den späten Fünfzigern unter den Army-Forschern bekannt war. In der Gebrauchsanweisung an die Soldaten hieß es, dass die Militär-Herbizide nicht zum inländischen Gebrauch bestimmt seien.

Der Army-Forscher James Clary gab später zu: „Uns war die Gefahr durch Dioxin bewusst, wir kannten den höheren Dioxin-Grad in militärischen Herbiziden, weil es schneller und billiger produziert wurde als zivile Herbizide. Weil es gegen Feinde eingesetzt wurde, hat uns das nicht besorgt.“

Noch im Herbst 1968 antwortete die Armeeführung allerdings auf Presseanfragen: „Wir wissen nichts darüber, dass die Herbizide in Südvietnam schädlich sind für Menschen, Fische oder Insekten. Sie werden in den USA und überall auf der Welt verwendet. Sie sind im Allgemeinen nicht giftiger als Aspirin.“

Viertens.

Woran sind bisher die Klagen gegen die Chemieunternehmen gescheitert?

Ende der Siebzigerjahre gab es die erste Klagewelle wegen Dioxin-Folgen, der erste Kläger, ein Hubschrauberpilot, der oft durch die Agent-Orange-Schwaden fliegen musste, starb an den Folgen seiner Magen- und Darmkrebserkrankung, bevor der Prozess begann. Sein tragischer Protest fand in den USA ein 200.000-faches Echo: So viele Veteranen meldeten Entschädigungsansprüche an. Die Liste der Leiden, die sie dem Agent Orange anlasten, reichte von Appetitlosigkeit über Hautkrebs bis zu Erbgutschäden.

Das Dioxin, einmal in das Fettgewebe eingelagert, vergiftet jahrelang den ganzen Körper, schädigt über die Blutbahn viele Organe, schwächt das Immunsystem. Gelbsucht, Chlorakne, Nervenkrankheiten – die Gebrechen dieser Armee von Dioxin-Kranken sind unübersehbar.

Mehr als 600 Sammelklagen wurden eingereicht. 1500 Anwaltskanzleien standen den Klägern gegen sieben Chemieunternehmen zur Seite. In großer Not – eine Schadensersatzforderung von 45 Milliarden Dollar wurde befürchtet – wandte sich Dow Chemical an Boehringer. Die Deutschen sollten bezeugen, „dass die US-Regierung zum Zeitpunkt der Bestellung von Agent Orange denselben Kenntnisstand über die T-Säure und ihren Gehalt an TCDD hatte wie die chemische Industrie“.

Der Hamburger Werksleiter von Boehringer beklagte in seiner Aktennotiz, dass die amerikanische Regierung „heute von alldem nichts mehr wissen will“. Die Entscheidung zum Einsatz von Agent Orange sei schließlich „unmittelbar im Weißen Haus“ zustande gekommen. „Dass diese Entscheidung auf so hohem Niveau fiel, lässt nach Dow vermuten, dass man sich über die kritische Nähe der Worte ,Chemikalien‘ und ,Kriegsführung‘ bewusst war.“

Es begann ein unwürdiges Duell um das Unwissen. Die US-Regierung zeigte über den Atlantik nach Deutschland: Das Pentagon wollte 1983 über den deutschen Botschafter in Washington Kontakt aufnehmen zu den Wissenschaftlern, die in den Fünfzigerjahren das Dioxin entdeckt und – so die US-Regierung – die Formel entwickelt hatten, aus der dann Agent Orange geworden sei. Der deutsche Botschafter lehnte es ab, diesen Kontakt herzustellen, „es könne sonst in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen, als hätten deutsche Wissenschaftler bewusst und gezielt der amerikanischen Seite chemische Erkenntnisse für militärische Zwecke zur Verfügung gestellt“.

Ein absurder Frontverlauf im Kampf um die Unwahrheit: Im Prozess versuchten die Anwälte der Unternehmen alles, um die US-Regierung zu belasten. Die Anwälte der Soldaten hingegen mussten Beweise erbringen, dass den Managern in den Firmen die giftige Gefahr des Dioxins bewusst war, die Militärs aber vollkommen ahnungslos waren – die einzige Chance, Schadensersatz von den Firmen zu bekommen. Das wird auch im Pariser Prozess die Herausforderung für Tran To Ngas Anwälte sein.

Der Prozess der US-Soldaten endete mit einem Vergleich. Richter Jack Weinstein kapitulierte vor Prozessbeginn, sah in einem Vergleich die Chance, der unübersichtlichen, ausufernden Beweisaufnahme zu entkommen, also zu klären: Welche Herbizid-Lieferung welches Unternehmens hatte bei welchem Soldaten welche Krankheiten ausgelöst?

Die ausgehandelten 180 Millionen Dollar machten die Kläger nicht reich, die Chemiefirmen aber glücklich: Sie ließen sich im Vergleich bescheinigen, dass sie nicht für die Leiden der Veteranen verantwortlich seien. Die Gesundheitsschädlichkeit von Dioxin wurde nicht verhandelt.

Den Chemiefirmen ging es längst um mehr als um Vietnam und eine Handvoll Dollar. Wenn Dioxin schuldig gesprochen würde, Krebs zu verursachen, dann wäre das der Ruin nicht nur der chemischen Industrie: Dioxin ist „omnipotent„, wie eine Kommission des amerikanischen Kongresses schrieb.

In der zweiten Dioxin-Klagewelle, 2004 durch vietnamesische Opfer in New York ausgelöst, wurden Chemiefirmen angeklagt, chemische Waffen geliefert, so internationales Recht gebrochen und Vietnamesen geschädigt zu haben. Inzwischen hatten zahlreiche Studien die Wirkung des Supergiftes so weit erforscht, dass die Liste der vermuteten dioxinbedingten Krankheiten bis 1984 auf 135 angewachsen war.

Von „mutmaßlichem Zusammenhang“ spricht die US-Regierung inzwischen und zahlt an Vietnamveteranen der eigenen Armee unter anderem mit folgenden Krankheiten: Chlorakne, Leukämie, Diabetes Typ 2, Non-Hodgkin-Lymphom, ischämischen Herzerkrankungen, Lungenkrebs, Parkinson, Prostatakrebs. Auch eine Reihe schwerer Fehlbildungen bei Kindern von Soldaten wird nun mit Dioxin in Verbindung gebracht, darunter Spina bifida, Fehlbildungen des Darms und des Herzens, Nierenschäden, Wasserkopf, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte.

Dioxin-Opfer Le

Phuong Tran Minh / DER SPIEGEL

Dioxin-Opfer Le

Etwa eine Million Vietnamesen, so sagt das Vietnamesische Rote Kreuz, seien durch die Herbizide erkrankt oder behindert, darunter 150.000 Kinder mit Geburtsfehlern.

Le Minh Chaus Arme und Beine etwa sind nicht voll entwickelt, er kann nur auf Knien laufen. Die Eltern des 26-Jährigen kamen beide mit Agent Orange in Berührung, er wuchs in einem Heim auf. Er brachte sich bei, mit dem Mund zu malen, im vergangenen Jahr wurde er weltberühmt, weil der Dokumentarfilm über sein Leben für den Oscar nominiert war.

Andere Dioxin-Opfer führen ein entwürdigendes, hilfloses Pflegeleben: Nguyen Thi Thai, 32 Jahre alt, aus dem Dorf Tan Hiep, gelähmt, nicht fähig zu laufen, muss von ihrer Mutter rund um die Uhr betreut werden. Auch Mai Than Tu, 22 Jahre alt, aus Danang, ist seit der Geburt ein Pflegefall, kann nicht sprechen und laufen, seine Haut juckt so sehr, dass er kaum Schlaf findet.

Richter Jack Weinstein holte von der US-Regierung ein „Statement of Interest“ ein, bevor er 2005 das Urteil im zweiten großen Dioxin-Prozess fällte. Das Justizministerium plädierte in seinem 62-Seiten-Papier dafür, die US-Präsidenten von jeder Schuld freizusprechen: Der Einsatz der Herbizide sei kein Verstoß gegen die Genfer Kriegskonvention, und kein Kläger der Welt könne einem Präsidenten die Waffen vorschreiben, mit denen er gegen einen Feind vorgehe.

Richter Weinstein wies die Klage der vietnamesischen Opfer ab: „Agent Orange und die anderen Mittel sollten als Herbizide und nicht als Gifte eingestuft werden. Obwohl ihre unerwünschten Wirkungen auf Menschen und Land im Ergebnis möglicherweise denen von Gift entsprochen haben, verändern solche kollateralen Folgen nicht den Charakter der Substanz für den hier in Rede stehenden Zusammenhang.“

Erfolgreich gegen Dioxin klagten hingegen kranke Anwohner einer Monsanto-Fabrik in Nitro, West Virginia, in der das Unternehmen T-Säure produziert hatte. Und auch in Südkorea hatten 20.000 ehemalige Soldaten Erfolg, die in Vietnam gekämpft hatten und angaben, durch Agent Orange krank geworden zu sein. Der Seoul High Court sprach ihnen Anfang 2006 46,1 Millionen Dollar Schadensersatz zu, der Supreme Court reduzierte den Anspruch allerdings nur auf Schäden durch Chlorakne.

Vietnamesisches Dioxin-Opfer Nguyen, Mutter in Tan Hiep

Phuong Tran Minh / DER SPIEGEL

Vietnamesisches Dioxin-Opfer Nguyen, Mutter in Tan Hiep

In diesem wie auch im Pariser Prozess besteht das Problem darin, dass der Nachweis nicht reicht, dass das in Agent Orange enthaltene Dioxin eine Krankheit auslösen kann. Sondern es muss der Beweis erbracht werden, dass das Gift die Beschwerden des Klägers tatsächlich verursacht hat. Andere Krankheitsursachen wie genetische Disposition, Lebenswandel und Essgewohnheiten müssen berücksichtigt werden. Entsprechende ärztliche Papiere haben die Anwälte von Tran To Nga vorgelegt.

Zahlungen an Dioxin-Kranke in Vietnam hat die US-Regierung bisher in aller Regel abgelehnt, lediglich Studien über die Folgeschäden wurden finanziert. Und besonders stark dioxinbelastete Flächen rund um Danang, den wichtigsten Militärflughafen während des Krieges, werden aufwendig dekontaminiert. Die vietnamesische Regierung war lange Zeit kaum interessiert daran, die USA an deren Verpflichtung zu erinnern. Gute Wirtschaftsbeziehungen waren wichtiger, vor allem aber wollte man die Öffentlichkeit nicht daran erinnern, dass Obst, Fisch und andere exportierte Lebensmittel möglicherweise dioxinbelastet sind.

Für Christian Schütz, Leiter des Dioxin-Labors in Halle, ist der Pariser Prozess so etwas wie ein Schauprozess. „Die Klägerin wird Papiere vorlegen, die Gegenseite wird mit Papieren antworten, die das Gegenteil belegen. Der Richter wird abwägen. Aber die Forschungen der letzten 20 Jahre belegen die Kausalkette zwischen Dioxin und diversen Erkrankungen.“ Der großflächige Einsatz der Herbizide in den Dschungeln Vietnams zeige ihm, „wie erfindungsreich die Menschheit darin ist, sich zu vernichten, und wie nachlässig dabei, sich zu schützen“.

Dioxin ist für Schütz der Preis, den der Mensch dafür zahlt, in seinem Drang nach Wachstum und Gewinn die Risiken seines Tuns zu ignorieren. Contergan, Asbest, PCB, DDT – auch deren Auswirkungen sind gesellschaftliche Kollateralschäden mangelnder Risikobetrachtung von Unternehmen.

„Der nächste Dioxin-Skandal ist vorprogrammiert“, sagt Schütz, „weil die kriminelle Energie des Menschen auch durch die beste Kontrolle nicht ausgeschaltet werden kann.“ Beim Abbau der Dioxin-Belastung könne man die Irrtümer der vergangenen Jahrzehnte nicht vollständig korrigieren, das Gift sei allgegenwärtig, „den Nullzustand werden wir nicht mehr erreichen“.

Dioxin-Kranker Mai, Mutter in Danang

Phuong Tran Minh / DER SPIEGEL

Dioxin-Kranker Mai, Mutter in Danang

Die Firma Boehringer Ingelheim, in den Fünfzigerjahren Initiator des großen Schweigens, arbeitet seit über 40 Jahren daran, sich zumindest auf dem ehemaligen Gelände ihrer Hamburger Fabrik dem Nullzustand anzunähern. Alle Versuche, das Ultragift aus dem Boden zu bekommen, scheiterten, das Zeug zerfraß die Entsorgungsanlage „Prometheus“, wurde schließlich mit einer kilometerlangen Betonwand unterirdisch eingekapselt. Kosten der Schadensbegrenzung bisher: mehr als 160 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2055 soll das vergiftete Grundwasser durch zusätzliche Brunnen gereinigt und bis 2095 überwacht werden.

Bis zum Ende dieses Jahrhunderts will Boehringer Ingelheim für das zahlen, was die Führungskräfte der Firma in vergangenen Jahrzehnten angerichtet haben. Man halte so manche Entscheidung, schrieb das Unternehmen nach einer (beispielhaft kritischen) Auseinandersetzung mit jener Zeit, „heute für nicht mehr nachvollziehbar“. Eine „unselige Geschichte mit Fragen nach Schuld, Verantwortung, Nachlässigkeit und Wiedergutmachung“ sei für das Unternehmen eine „dauerhafte Mahnung“.

Tran To Nga hat Angst, das Ende ihres Prozesses nicht zu erleben. Die Anwälte der Unternehmen verzögern mit immer neuen Anträgen die Beweisaufnahme. Mal soll die 76-Jährige einen Arbeitsvertrag mit dem Vietcong vorlegen, mal eine Gehaltsbescheinigung. Seit einem Jahr geht das so. Ihre zweite Tochter hat eine Blutkrankheit und erlitt eine Fehlgeburt, ihre dritte Tochter lebt mit einem angeborenen Herzfehler.

Ihre Anwälte fordern in der Klageschrift 100.000 Euro als Schadensersatz für ihre Mandantin. Tran To Nga hat es nicht auf Millionen abgesehen, ihr geht es um das, was Richter Weinstein im Prozess der US-Soldaten als Sinn des 180-Milionen-Dollar-Vergleichs bezeichnete: um die Würdigung des Leids der Opfer. Warum, fragt Tran, soll es ein Leid erster und zweiter Klasse geben?

Möglicherweise ist ein Gerichtssaal zu klein, um diese Frage zu klären. Denn es geht ja um mehr, es geht um die Ehre dreier US-Präsidenten, um den Kalten Krieg, um das Gebaren einer ganzen Industrie, um die Fehler eines halben Jahrhunderts. Letztendlich um die Frage, warum Menschen – auf der Jagd nach Wachstum und Gewinn – immer wieder denselben Fehler machen.

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„SPD“ will „Bundes-Rats-Entwurf“ für „Gentechnik-Gesetz“ beschließen – – „Wann, wenn nicht JETZT“ – – WEG mit dem DRECK – – OHNE „GEN-TECH“ – MONSANTO – BAYER – BASF usw….. /// „6 bis 17 November 2017“ – „KLIMA-GIPFEL“ in BONN???!!! – – Das ist der ?“GIPFEL?“ – „KLIMA-ERWÄRMUNG“: Dank „smarter digitaler“ – „DATEN-FÄLSCHUNG“

Luftballonaktion Gentechnikgesetz
Luftballonaktion Gentechnikgesetz am Spreebogen (Photo:Campact)

Wann wird das Thema „MONSANTO“ vom Tisch sein?!  – – – Wenn sich jetzt die „SPD“ um das Thema „Ökologiekümmert?!

siehe auch „FAKTEN GEGEN MONSANTO“

 

aus dem TEXT:..…….. dass CDU/CSU, FDP und Grüne versuchen werden, eine Abstimmung über den Gesetzentwurf zu verhindern. Wie sie aus Kreisen von Union und Grünen erfahren haben will, wolle man die „Sondierungsgespräche“ nicht mit dem Thema „Gentechnik“ belasten. ….(<<<wie verlogen – die GRÜNEN wollen die SONDIERUNGs-GESPRÄCHE nicht mit GEN-TECH – MONSANTO belasten???!!!>>>)
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SPD will Bundesratsentwurf für Gentechnikgesetz beschließen

01.11.2017

Die SPD-Bundestagsfraktion will erreichen, dass der Bundestag noch vor dem Start der neuen Bundesregierung eine Änderung des Gentechnikgesetzes beschließt. Damit soll der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen bundesweit einfach und rechtssicher verboten werden. In der vergangenen Legislaturperiode war eine solche Regelung an der CDU/CSU gescheitert.

Die SPD-Fraktion hat nun einen Gesetzentwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes eingebracht, den der Bundesrat bereits im November 2015 beschlossen hatte. „Es gibt keinen geltenden Koalitionsvertrag, der eine sinnvolle und dringend notwendige Entscheidung blockieren könnte. Der neue Bundestag sollte dieses einmalige Zeitfenster frei und ohne Zwänge nutzen“, wirbt die stellvertetende SPD-Fraktionsvorsitzende Ute Vogt für eine Abstimmung.

Damit knüpft die SPD an ihr Vorgehen beim erfolgreichen Vorstoß für die Ehe für alle zum Ende der letzten Legislaturperiode an. Damals brachte sie ebenfalls einen Gesetzentwurf des Bundesrates im Bundestag ein. Wie bei der Ehe für alle weiß sie auch beim nationalen Anbauverbot die Mehrheit der Bevölkerung, die Bundesländer und vermutlich auch die Mehrheit der Abgeordneten hinter sich. Zwar wäre eine rasche Verabschiedung in den verbleibenden zwei Sitzungswochen dieses Jahres möglich. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hält es allerdings für wahrscheinlich, dass CDU/CSU, FDP und Grüne versuchen werden, eine Abstimmung über den Gesetzentwurf zu verhindern. Wie sie aus Kreisen von Union und Grünen erfahren haben will, wolle man die Sondierungsgespräche nicht mit dem Thema Gentechnik belasten.

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt den SPD-Vorstoß: „Die in dem Gesetzesvorschlag vorgesehenen bundesweiten, vom Bund erteilten Anbauverbote sind genau das, was wir brauchen, um eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung sicher zu stellen“, erklärt Martin Schulz, der Bundesvorsitzende der AbL. „Da noch keine neue Bundesregierung im Amt ist, besteht die Chance für alle Abgeordneten, sich ohne Fraktionszwang deutlich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung zu positionieren.“

„Die Bundestagsabgeordneten sollten die Chance nutzen und diesen für die gentechnikfreie Landwirtschaft in Deutschland so wichtigen Gesetzentwurf endlich beschließen“, sagt Alexander Hissting, Geschäftsführer des Verbandes Lebensmittel Ohne Gentechnik. Er sieht die Gefahr, dass sich in einer künftigen Jamaika-Koalition gentechnikfreundliche und gentechnikkritische Kräfte ebenso blockieren wie in den letzten Jahren in der großen Koalition. „Wann, wenn nicht jetzt“, lautet deshalb seine rhetorische Frage, die sich insbesondere an die Abgeordneten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen richtet. Die Grünen hatten sich in der letzten Legislaturperiode im Schulterschluss mit den grünen Landwirtschaftsministern in den Bundesländern vehement für ein nationales Anbauverbot stark gemacht. Als die Regelung im Mai 2017 im Bundestag scheiterte, warf die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt der Bundesregierung Totalversagen vor und erklärte: „Unser gesellschaftlich und parlamentarisch mehrheitsfähiger Vorschlag für klare Gentechnikverbote auf Bundesebene lag auf dem Tisch, er hatte die Unterstützung des Bundesrates.“ Genau dieser Vorschlag soll nach dem Willen der SPD jetzt Gesetz werden. [lf]

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„CO2“ ist „Lebens-Elixier“ – „Klima-Wandel“ ist natürlich – seit „1998“ gibt es eine Abkühlung siehe auch Klima-Konferenz „6 November 2017“ – „Daten – Manipulation“

„Klaus Eckehard Puls
“-  Dipl. Meteorologe – ehemaliger Leiter der Wetterämter Essen und Leipzig


„Club of Rom“

ab Minuten 6:50 – „IPCC-Kurve“ – „Daily Mail 2012“ – „Forget global warming
„DWD 2012“ – „Deutscher-Wetter-Dienst“ – „globale Temperatur in den letzten 14 Jahren nicht mehr angestiegen“?!

DATEN – FAKTEN

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DATEN-BETRUG

Prof. Friedrich-Karl Ewert : NASA-GISS Temperaturdaten wurden geändert – warum?

Methoden der „DATEN-MANIPULATION“

„TEMPERATUR-REIHEN“ wurden sehr wahrscheinlich generell und wiederholt geändert!!!???
NASA-GISS-DATEN März 2010/2012
?“HOMO-GENISIERUNG“? oder MANIPULATION

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siehe auch „die KLIMA-RELIGION“

Wissenschaftler entlarvt restlos Klimaschwindel !

Professor Dr „Don Easterbrook“ – GEOLOGE
„globale Erwärmung endet 1998“ – in den letzten 15 Jahren keine „globale Erwärmung stattgefunden“
das „antarktische Eis-Schild“ ist nicht am Schmelzen es wächst sogar
„CO2“ ist ein „Spuren-GAS“ – die OZEANE sind nicht SAUER –
ab Minuten 6:38  „CO2“- Anstieg  und „AbKühlung“?!
KLIMA ist nicht KONSTANT???!!! und es verändert sich in ZYKLEN: warm – kalt – warm – kalt…………Während der letzten 500 Jahre: „20 Warm-und Kalt-PERIODEN“
ab 9:39 Minuten – „DATEN-MANIPULATION“ – das heisseste „Rekord-JAHR“ war „1936“ –  bis
„NOAA“/NASA“ anfingen DATEN zu manipulieren
ab „1998“ wird es kälter
ab Minuten 22:55 – „Original-DATEN“ – „Fake-DATEN“ – Ist das eine VERSCHWÖRUNG“???!!!
Eisbären – Population von 5000 auf 25000 gestiegen???!!!
das arktische Meer-Eis fluktuiert – die „Ant-Arktis“ wächst
ab Minuten 30:37 – „CO2“ – „wenn man NICHTS verdoppelt  erhält man wieder NICHTS“ – ?“Computer-MODELLE“?
ab Minuten 50:57  – ?Wissenschaftler-Konsens? – („CO2 – ?globale Erwärmung?“)  – „ZENSUR“


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Günter Ederer: Auf dem Weg in die Ökoplanwirtschaft (10. IKEK)

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FORDERUNG an die „ZEIT“ : !!!!!BEWEISE!!!!!

<<<An die „Die ZEIT“: WELCHE BEWEISE gibt es für diese szenarischen propagandistischen Behauptungen (PHRASEN) – Will die „ZEIT“ die „digitalen DATEN-Fälschungen“ zeigen (1998 – 2017) DANK „digitaler Welt“ kann man alles fälschen (manipulieren) wie es am besten gefällt (passt)>>>

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-11/weltklimakonferenz-bonn-klimawandel-erderwaermung-experten-temperaturanstieg

Weltklimakonferenz: Meteorologen beklagen dramatischen Temperaturanstieg

Heftige Hurrikane, Monsunregen, Dürren: Das Klima verändert sich deutlich. Experten sprechen für 2016 von dem wärmsten Jahr, das je gemessen wurde.
Weltklimakonferenz: Überschwemmungen sind in Indien nicht ungewöhnlich. Im September 2017 traf ein Monsun aber sogar die Finanzmetropole Mumbai.
Überschwemmungen sind in Indien nicht ungewöhnlich. Im September 2017 traf ein Monsun aber sogar die Finanzmetropole Mumbai. © Shailesh Andrade/Reuters

Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Bonn hat die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) auf eine signifikante Erderwärmung hingewiesen: 2013 bis 2017 sei voraussichtlich der wärmste Fünfjahreszeitraum seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, hieß es von der WMO. 2016 werde sich auch wegen des dieses Mal besonders starken Klimaphänomens El Niño als das wärmste Jahr überhaupt erweisen. 2017 und 2015 dürften demnach Platz zwei und drei belegen.

„Das ist Teil einer langfristigen Tendenz zur Erwärmung“, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Er verwies auf die zahlreichen Wetterextreme der vergangenen Jahre wie Hurrikane im Atlantik und in der Karibik sowie Monsunregen in Südasien mit Millionen Betroffenen und Dürren in Ostafrika.

Wachsende Risiken

Viele dieser Ereignisse seien mit dem Klimawandel zu erklären, der wiederum auf den Treibhausgasausstoß der Menschen zurückzuführen sei, so Taalas. Der Anstieg der Meeresspiegel, der Inselstaaten wie das Konferenz-Gastgeberland Fidschi und andere tief gelegene Gebiete bedroht, sowie die Versäuerung der Meere, die die dortigen Ökosysteme gefährdet, dauerten unvermindert an.

Bonn – UN-Klimakonferenz eröffnet Die Teilnehmer der 23. UN-Klimakonferenz wollen in den kommenden Wochen ein System entwickeln, das die Beiträge einzelner Nationen zum Klimaschutz messbar und vergleichbar macht. © Foto: Wolfgang Rattay/Reuters

UN-Klimasekretärin Patricia Espinosa sagte zu dem Bericht, dieser unterstreiche „die wachsenden Risiken für Menschen, Wirtschaften und das Leben auf der Erde an sich, wenn wir es nicht schaffen, bei den Zielen und Ambitionen des Pariser Abkommens wieder auf die Spur zu kommen“.

Das 2015 in Paris beschlossene globale Klimaabkommen schreibt das Ziel fest, die Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

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WIESO WARNT man NICHT vor einem SZENARIO dass die ERDE WIRKLICH BEDROHT wie „MONSANTO-PATENT-GIFTund MANIPULATION“???!!!

STELLEN wir mal KLARDIEJENIGEN welche immer noch an ein KLIMA-SZENARIO „GLAUBEN“ haben sich entweder schlecht informiert ignorieren FAKTEN oder sind die VERURSACHER dieser „bösartigen AGENDA“

MAIN-STREAM: „die KLIMA-WANDEL-PHRASEN-DRESCHER“

MAIN-STREAM-PROPAGANDA anhand von BEHAUPTUNGEN OHNE FAKTEN – das ist KLIMA-„FASCH-ISMUS“   wenn echte WISSENSCHAFTLER weil SIE FAKTEN gegen diese haltlosen PHRASEN bringen denunziert werden und deren WISSEN völlig IGNORIERT wird – wie auch im „KOMMUNISMUS“ (MEINUNGsMONOPOL-?MERKEL?) – am Beispiel MONSANTO wird diese VORGEHENsWEISE ebenfalls SICHTBAR usw

SCHLUSS mit den LÜGEN zum KLIMAWANDEL
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US-BEHÖRDEN sind generell zu hinterfragen – das Beispiel „MONSANTO“ ….folge der SPUR des GELDES???!!!  „FINANZ-MAFIA“

aus dem TEXT:……Vor der Klimakonferenz haben US-Behörden (<<< von wem werden diese Behördenbezahlt?! siehe auch das zwielichtige  „BfR“ und „MONSANTO-GLYPHOSAT“>>>) einen düsteren Bericht veröffentlicht. Darin bekräftigen sie, dass Menschen den Klimawandel verursachen – was Trump leugnet.(<<<LEUGNIST oder KETZER???!!!>>>)

Wenige Tage vor Beginn der Bonner Klimakonferenz haben ?13? US-Behörden einen Klimareport veröffentlicht,…..

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http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/klimakonferenz-us-regierung-bericht-klimawandel-folgen

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Klimakonferenz: US-Klimabericht widerspricht Donald Trump

Vor der Klimakonferenz haben US-Behörden einen düsteren Bericht veröffentlicht. Darin bekräftigen sie, dass Menschen den Klimawandel verursachen – was Trump leugnet.

Wenige Tage vor Beginn der Bonner Klimakonferenz haben 13 US-Behörden einen Klimareport veröffentlicht, der in weiten Teilen den Positionen der Trump-Regierung zum Klimawandel widerspricht. Darin machen die Wissenschaftler deutlich, dass die globale Erwärmung zum weitaus größten Teil von Menschenhand verursacht wird. Die US-Regierung versuchte trotz des krassen Gegensatzes zu ihren eigenen Standpunkten nicht, die per Gesetz alle vier Jahre vorgeschriebene Veröffentlichung zu blockieren oder zu verändern. Viele Forscher hatten eine solche Einflussnahme im Vorfeld befürchtet.

Die Autoren des Berichts warnen unter anderem davor, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um bis zu 2,40 Meter ansteigen könnte. Außerdem listen sie die ersten Schäden auf, die in den USA als Folge der globalen Erwärmung um ein Grad seit 1900 längst entstanden seien. „Es ist extrem wahrscheinlich, dass menschliche Aktivitäten, insbesondere der Ausstoß von Treibhausgasen, die dominante Ursache der seit Mitte des 20. Jahrhunderts beobachteten Erwärmung ist“, heißt es in dem 2.000 Seiten umfassenden Dokument. Es gebe dafür „keine alternative Erklärung“.

Donald Trump hatte den Klimawandel vor seiner Wahl zum Präsidenten mehrfach als „Erfindung“ bezeichnet. Seither äußert er sich zwar vager, aber die Klimaschutzmaßnahmen seines Vorgängers Barack Obama fährt er konsequent zurück. Sein Beschluss, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen, sorgte weltweit für Entsetzen. Auf der Bonner Klimakonferenz müssen sich die USA daher erneut auf Kritik einstellen – gerade auch vor dem Hintergrund ihres eigenen Klimareports.

Überschwemmungen, Dürre, Brände

Die Autoren machen darin deutlich, dass die vergangenen 115 Jahre die wärmste Periode in der Geschichte der modernen Zivilisation sei. In den vergangenen Jahren habe es zudem „rekordbrechende Wetterextreme“ gegeben, die mit dem Klima zusammenhingen. Sie verweisen auf die Folgen des Klimawandels, die die USA längst betreffen: extremere Hitze und Regenfälle sowie mehr große Wald- und Buschbrände im Westen des Landes, größere Dürre im Südosten, häufigere Überschwemmungen im Mittleren Westen. Mehr als 25 Küstenstädte seien immer öfter Überflutungen ausgesetzt. Es sei zu erwarten, dass sich diese Trends fortsetzten.

Darüber hinaus warnen sie vor künftigen Veränderungen durch den voranschreitenden Klimawandel, die heute noch nicht vorhersehbar sind und die radikale Veränderungen im Klimasystem erzeugen könnten. Es könnten neue Klimalagen entstehen, „die sich sehr von denen in der jüngeren Vergangenheit unterscheiden“.

Angesichts solcher starker Formulierungen und der offenen Widersprüche werten es Beobachter als bemerkenswert, dass die Trump-Regierung anscheinend nicht einmal Versuche unternommen hat, die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Report abzumildern. „Ich kann mit ziemlicher Überzeugung sagen, dass es keine politische Beeinflussung der wissenschaftlichen Schlussfolgerungen gegeben hat“, zitierten die Washington Post und New York Times den leitenden Autor der Studie, David Fahey von der US-Behörde für Ozeanografie. „Dieser Report sagt, was die Wissenschaftler wollen.“

Kleinreden statt blockieren

Laut den Zeitungen hat die US-Regierung derzeit kein Interesse an einem größeren Konflikt in der Klimafrage: Das Weiße Haus wolle sich stattdessen voll darauf konzentrieren, Trumps Pläne für eine umfassende Steuerreform im Kongress durchzubringen – davon verspreche sich die angeschlagene Regierung den nötigen Aufwind.

Allerdings versuchte das Weiße Haus, die Aussagekraft des Reports herunterzuspielen. „Das Klima hat sich geändert und ändert sich stets“, hieß es in der schriftlichen Erklärung eines Sprechers. Er wies darauf hin, dass das Ausmaß des künftigen Klimawandels stark von „andauernden Ungewissheiten über die Sensibilität des Klimas“ für Treibhausgasemissionen abhänge.

Erstellt wurde der Report von Hunderten Wissenschaftlern in der Regierung und aus der akademischen Welt. Die Nationale Akademie der Wissenschaften in den USA überprüfte ihn vor der Weiterleitung an die 13 Regierungsbehörden.