„Christian Lindner“: „Eine Farce“ – – – /// „Kinder-Missbrauch“ – „Aloisiuskolleg“ – Jesuiten /// FASCHISMUS LIVE – – – – – – – – ZENSUR – – – – – – WAS DARF nicht in die ÖFFENTLICHKEIT????!!!!!!! – – – DAS BÖSE MANIPULIERT den „JET-STREAM“ – „Solares GEO-ENGINEERING“ – „Wetter Modifikation“ /// IMPFEN /// SYRIEN-KRIEG /// „Hambacher Forst“ /// „BAMF-SUMPF“

„SCHLECHTE UNTERHALTUNG“ auf dem „NARREN-SCHIFF“
„VERSPOTTUNG der WÄHLER“

Merkel sei „nur noch formal eine Regierungschefin“, findet FDP-Chef Christian Lindner. Sie versuche die Regierung um jeden Preis zusammenzuhalten, sagte er der „RheinNeckarZeitung“.

Quelle: WELT / Kevin Knauer

Autoplay
„Eine Farce“: Nach dem Kompromiss im Fall Maaßen kritisiert Christian Lindner Angela Merkel deutlich. Sie versuche nur noch, die Regierung um jeden Preis zusammenzuhalten. Fast die Hälfte der Deutschen befürwortet Neuwahlen.

FDP-Chef Christian Lindner hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihr Vorgehen im Streit über den Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen schwere Vorwürfe gemacht. „Frau Merkel ist nur noch formal Regierungschefin. Mit ihr verbindet sich leider keine Führungsstärke mehr“, sagte Lindner der „Rhein-Neckar-Zeitung“. Sie versuche nur noch, die Regierung um jeden Preis zusammenzuhalten. Merkel habe im Fall Maaßen nur moderiert, nicht entschieden. „Das Ergebnis ist eine Farce“, sagte Lindner. Auch die SPD habe sich für eine „groteske Lösung hergegeben“.

Maaßen soll – wie von der SPD gefordert – zwar abgelöst werden, er wurde von Innenminister Horst Seehofer (CSU) aber zum Staatssekretär befördert. Maaßen soll in der neuen Funktion für den Bereich Sicherheit zuständig werden. Die SPD kritisiert bei Maaßen vor allem einen fragwürdigen Umgang mit der AfD und unterstellt ihm einen unzureichenden Einsatz gegen rechtsextreme Tendenzen im Land.

Wegen des Falls Maaßen ist die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles immer stärker unter Druck geraten. Am Montag soll erst im 45-köpfigen Vorstand und dann in der Bundestagsfraktion beraten werden, wie der von Nahles, Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer vereinbarte Aufstieg des Verfassungsschutzpräsidenten zum Staatssekretär noch gestoppt werden kann. Der Posten ist vom Rang her höher, er gehört damit zur erweiterten Regierung und bekommt 14.157 Euro im Monat.

Für Maaßen musste nun der für Bauen zuständige SPD-Staatssekretär Gunther Adler in Seehofers Ministerium weichen. Seehofer hatte Adler nach der Integration des Baubereichs vom Umweltministerium in sein neues Super-Ministerium zunächst behalten, obwohl er ein SPD-Parteibuch hat, was durchaus ungewöhnlich ist. Merkel sagte bei einem informellen EU-Treffen in Salzburg, dass Adler „sehr schnell“ eine „angemessene Position“ bekommen solle.

Fast die Hälfte der Deutschen befürwortet laut einer Umfrage Neuwahlen auf Bundesebene. Demnach sprachen sich 47 Prozent der Befragten für Neuwahlen aus, allerdings ist auch fast jeder Dritte dagegen, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild“-Zeitung ergab. Dass Angela Merkel nach Neuwahlen wieder Bundeskanzlerin wird, erwartet nur jeder dritte Befragte. Jeder Zweite geht nicht davon aus, dass Merkel es noch einmal schafft – und 56 Prozent wünschen sich ihr Ausscheiden aus dem Amt.

CSU-Generalsekretär Markus Blume warnt die Bundesregierung unterdessen davor, das Thema Migration in der öffentlichen Debatte wieder zu vernachlässigen. Dem „Focus“ sagte Blume: „Wir wissen aus allen Umfragen, dass Migration das Thema Nummer eins ist. Das lässt sich nicht beiseiteschieben.“ Es helfe nichts, ein Thema zuzudecken, erklärte Blume: „Die Leute wollen Lösungen.“

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Hier ist JEMAND ÜBERFÄLLIG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

aus dem TEXT: …..aber zu wenig an das gedacht, was die Menschen zurecht bewegt, wenn sie von einer Beförderung hören.….(<<<<und zuVIEL an sich SELBST gedacht damit der CHEFSESSEL nicht in GEFAHR kommt…- die SPD SPIELT JA immer SCHÖN mit und SEEHOFER JA auch>>>)

CAUSA MAAßEN die ZWEITE: ...Deshalb sei es „sachgerecht und vermittelbar“,…..(<<<<?SACHGERECHT? und ?VERMITTELBAR?>>>)

……Kevin Kühnert, äußerte sich zunächst nicht öffentlich. ……. Der „Abendzeitung“ sagte er aber auch: „Eine Lösung, bei der Maaßen in einem öffentlichen Amt verbleibt, ist keine Lösung.“….

 

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/09/24/merkel-habe-zu-wenig-das-gedacht-die-menschen-bewegt/

Merkel: „Habe zu wenig an das gedacht, was die Menschen bewegt“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zur Lösung im Fall Maaßen geäußert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, am 24.09.2018 in Berlin. (Foto: dpa)

Ich sage ganz deutlich, das Ergebnis von letzten Dienstag konnte nicht überzeugen“, sagte Merkel am Montag in Berlin zu der Entscheidung der drei Parteichefs von CDU, CSU und SPD, Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen als Staatssekretär ins Innenministerium zu versetzen. „Wenn ich mich persönlich frage, dann habe ich … mich zu sehr mit der Funktionalität und den Abläufen im Bundesinnenministerium beschäftigt, aber zu wenig an das gedacht, was die Menschen zurecht bewegt, wenn sie von einer Beförderung hören. Und dass das geschehen konnte, das bedauere ich sehr“, sagte Merkel.

Deshalb sei es „sachgerecht und vermittelbar“, dass die drei Parteivorsitzenden am Sonntag diese Entscheidung korrigiert hätten. Es gebe nun keine Beförderung Maaßens mehr, dennoch sei auch die Fürsorgepflicht für den Beamten gewahrt worden. Außerdem gebe es nun mit dem Amt des Sonderberaters einen klaren Aufgabenbereich, ohne dass die Arbeitsabläufe im Innenministerium gestört würden.

Merkel möchte nun den „Arbeitsmodus“ der Regierung ändern und sich voll auf die ?Sacharbeit? konzentrieren. Kommenden Montag werde ein Koalitionsausschuss stattfinden, bei dem eine Entscheidung über eventuelle Nachrüstungen von Diesel-Autos fallen solle, kündigte die CDU-Vorsitzende am Montag in Berlin an. Die Regierung müsse sich in „ausgesprochen fordernden Zeiten“ mehr auf die Probleme und Sorgen vieler Menschen konzentrieren, sagte Merkel.

„Ich glaube, es sollte auch in der Regierung ein Modus eingeführt werden von regelmäßigen Koalitionsausschüssen“, sagte Merkel. Die große Koalition müsse sich immer wieder Rechenschaft ablegen, was bisher erreicht worden sei. Es gebe viele sehr komplizierte und wichtige Themen, die die Menschen bewegten wie Gesundheit, Pflege, Digitalisierung, aber auch der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU. „Es gibt die Notwendigkeit der vollen Konzentration auf die Sacharbeit“, sagte Merkel.

„Das letzte halbe Jahr war kein Ruhmesblatt für die Koalition“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Carsten Schneider, vor Beratungen der SPD-Spitze. „Wir laufen jetzt auf Bewährung.“ Unions-Fraktionsvize Carsten Linnemann sagte im Deutschlandfunk: „Wenn die große Koalition, auch die Bundesregierung, (…) keinen neuen Arbeitsmodus findet, wird diese Koalition nicht drei Jahre halten.“ Aus der CDU wurde auch Merkel kritisiert. „Das Verhalten aller drei Parteivorsitzenden war nicht gut“, sagte Junge-Union-Chef Paul Ziemiak.

In Berlin berieten am Vormittag SPD-Präsidium und -Vorstand über die Einigung. Aus den Reihen der Gegner der großen Koalition hatte es Forderungen gegeben, das Regierungsbündnis notfalls aufzukündigen. Ihr Wortführer, SPD-Nachwuchschef Kevin Kühnert, äußerte sich zunächst nicht öffentlich. Er hatte es als „Akt der Stärke“ bewertet, dass Nahles am Freitag von Merkel und Seehofer neue Gespräche über Maaßens Zukunft gefordert hatte. Der „Abendzeitung“ sagte er aber auch: „Eine Lösung, bei der Maaßen in einem öffentlichen Amt verbleibt, ist keine Lösung.“

Aus der SPD-Führungsriege gab es jedoch Zustimmung zu der Einigung und Rückhalt für Nahles. Schneider räumte ein, dass seine Partei gelitten habe: „Die SPD hat auch Schaden genommen, gar keine Frage.“ Die Ministerpräsidentinnen von Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz, Manuela Schwesig und Malu Dreyer, wie auch Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil begrüßten die Einigung. Diese „unselige Geschichte“ sei „zu einem guten Ergebnis gebracht worden“, sagte Weil.

Auch die bayerische Landesvorsitzende Natascha Kohnen, die von Nahles mit einem öffentlichen Brief eine Korrektur des ersten Kompromisses gefordert hatte, zeigte sich zufrieden. „Das Thema muss weg“, sagte Kohnen vor Beratungen der SPD-Spitze. Es tue der Politik insgesamt gut, wenn Fehler korrigiert würden.

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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-neuwahlen-jetzt-kolumne-a-1229724.html

Große Koalition

Neuwahlen jetzt!

Diese Regierung ist nur noch ein Haufen der Lächerlichkeit. Wir sollten eine neue wählen. Aber in Deutschland steht die Angst der Politiker vor dem Wähler der Demokratie im Weg.
© Franziska Sinn

Eine Kolumne von Jakob Augstein

Reichstagsgebäude in Berlin

DPA

Reichstagsgebäude in Berlin
Montag, 24.09.2018 14:05 Uhr

Kolumne

Heute vor einem Jahr fand die Bundestagswahl statt. Und heute ist wieder der Tag, Neuwahlen zu verlangen. Die Causa Maaßen zeigt, dass wir in schlechten Händen sind. Horst Seehofer ist außer Rand und Band. Angela Merkel guckt nur noch zu. Und Andrea Nahles ist schlicht überfordert. Sie hat erst einen Fehler gemacht – und als sie ihn korrigieren wollte, noch einen. Es reicht jetzt. Diese Regierung ist am Ende. Sie sollte abtreten.

Aber die Politiker haben Angst vor dem Wähler. Angst vor der AfD. Dabei ist Angst das schlechteste Argument gegen Neuwahlen.

51 Prozent der Bundesbürger halten die Regierung für handlungsfähig. Und gleichzeitig finden 52 Prozent, dass Merkel die Kontrolle über die Koalition verloren hat. Das sind die Ergebnisse einer Emnid-Umfrage, die noch vor Neuverhandlung des Maaßen-Deals erhoben wurden. Die Seele des Wählers ist unergründlich, manchmal ist er weise, manchmal wankelmütig, manchmal ist er ein Idiot – aber er ist der einzige, den wir haben, Inhaber der letzten Souveränität. Und wenn „die Politik“ – so wie es derzeit erkennbar der Fall ist – den Laden nicht mehr in den Griff bekommt, muss sie die Verantwortung an den Souverän zurückgeben. Was sonst?

Das Scheitern dieser Regierung war absehbar. Wir erinnern uns gut daran, wie mühsam sich diese Koalition der Unwilligen zu Beginn des Jahres zusammenfand. Schon damals hofften manche – darunter der Autor – auf Neuwahlen. Aber die Mehrzahl der Kommentatoren setzte auf Durchhalteparolen: Neuwahlen seien der falsche Weg, hieß es. Der Wähler dürfe nicht nur deswegen erneut bemüht werden, weil sich die Parteien nicht auf politisch durchaus mögliche Koalitionen einigen könnten.

Das war ein demokratiehygienisches Argument. Aber eben auch ein eigentümlich unpolitisches, ein Argument, das mit dem guten Willen, der Vernunft und der Befähigung der Beteiligten gerechnet hat – statt mit der Wirklichkeit von Seehofer, Nahles und Merkel.
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In dieser Woche…

…berichtet „der Freitag“ unter anderem über folgende Themen:
Dem Zuhause eine Zukunft

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Hambacher Forst

Wie ein Wald zum Symbol für das Überleben des Planeten wird

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Langsam bekommt man Mitleid mit dieser Kanzlerin. Sie hat den richtigen Augenblick für einen Abgang in Würde verpasst. Jetzt rinnt ihr die Macht durch die Finger und alle sehen zu. Wie viel Respekt hätte man vor Merkel haben müssen, hätte sie – wie wenige vor ihr – die Kraft für den freiwilligen Abschied gehabt. Aber auch die erste Frau im Amt klebt nur wie irgendein Mann am Stuhl.

Andrea Nahles hält nicht, was sie sich von sich selbst versprochen hat. Erst sollte Hans-Georg Maaßen Staatssekretär im Innenministerium werden, nun „Sonderberater„. Fehlverhalten wird belohnt. Der politischen Vernunft nach mag das ein kluger Schachzug gewesen sein. Aber die meisten Menschen sind gar keine Politiker – und folgen eher der praktischen Vernunft, als der politischen. Und danach war diese Entscheidung vollkommen irrsinnig.

Aus der SPD ist eine Partei der Apparatschiks geworden. Man möchte all diese Funktionäre am Kragen packen und ihnen rechts und links eine runterhauen, damit sie endlich zu sich kommen. Aber es ist wohl zu spät. Die SPD muss den Weg gehen, den viele ihrer europäischen Schwesterparteien schon hinter sich haben: den Weg in den Orkus der Geschichte.

Und Seehofer? Über ihn hat Kurt Kister in der „SZ“ gerade geschrieben, es gebe gegenwärtig niemanden, „der die Ursachen des grassierenden Politikverdrusses mehr verkörpert“.

Also Neuwahlen! Aber der Ruf nach Neuwahlen wird heute mit der Warnung vor der AfD beantwortet. Es heißt, die Partei werde durch Wahlen nur noch stärker. Das ist das traurigste Argument von allen – und das dümmste. Im Jahr 2013 erreichte die AfD 4,7 Prozent und die SPD 25,7. Heute liegt die AfD in Umfragen bei 18 Prozent und die SPD bei 17. Damit wäre die AfD die zweitstärkste deutsche Partei. Wenn die AfD so stark werden konnte, sollte das sogenannte Establishment über die Gründe nachdenken – und nicht einfach weitermachen wie bisher. Im Moment sind Merkel, Nahles und Seehofer die größten Wahlhelfer der AfD.

Und übrigens noch mal zur Erinnerung: Demokratie ist nicht nur, was einem gefällt.

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UND und und MAAßEN BLEIBT!!!!!!!!!!!!!

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/reaktionen-zu-maassen-einigung-dieses-postengeschacher-versteht-kein-mensch-15803480.html

Reaktionen zu Einigung

„Dieses Postengeschacher versteht kein Mensch“

Aktualisiert am

…..Nach Ansicht der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt hingegen schaffe der Kompromiss neue Probleme. „Und Maaßen bleibt. Es bleibt der, der das Parlament bei Amri belogen hat,…….

….Auch der FDP-Vorsitzende Christian Lindner reagierte mit Kritik auf die Entscheidung der Koalitionsspitzen. Die Frage, ob man dem früheren Verfassungsschutzchef vertrauen könne, beantworte die Regierung nicht, so Lindner bei Twitter: „Es wird der Posten eines Frühstücksdirektors geschaffen. Das offenbart den Charakter der Groko. Abgekoppelt von realen Problemen geht es nur noch um Gesichtswahrung und Beschwichtigung.“….

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An einem TAG „RICHTIG und WICHTIG“ am NÄCHSTEN „NOCHMAL NEU ENTSCHIEDEN werden“?!

DER „WENDE-HALS“ MERKEL: INKOMPETENZ und VERSAGEN am laufenden BAND trotzdem KEINE SANKTIONEN???!!!?!

WER HÄLT diese PERSON noch?????

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/bundesregierung-angela-merkel-hans-georg-maassen-verfassungsschutzpraesident-staatssekretaer-gunther-adler

Bundesregierung

Angela Merkel nennt Maaßen-Ablösung „richtig und wichtig“

Hans-Georg Maaßen hatte laut der Kanzlerin nicht mehr das Vertrauen aller Koalitionsparteien. Sein Vorgänger als Staatssekretär soll schnell eine neue Aufgabe bekommen.
Bundesregierung: Kanzlerin Angela Merkel spricht mit Journalisten in Salzburg.
Kanzlerin Angela Merkel spricht mit Journalisten in Salzburg. © Christof Stache/AFP/Getty Images

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die umstrittene Beförderung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär verteidigt. Es sei notwendig, „dass alle die Koalition tragenden Parteien auch Vertrauen haben in die Arbeit des Präsidenten des Verfassungsschutzes. Dieses Vertrauen ist in Teilen der Koalition nicht gegeben gewesen.“ Deshalb hätten die drei Vorsitzenden der Koalitionsparteien entschieden, dass Maaßen in Zukunft für diese Aufgabe nicht mehr zuständig sei, „weder als Präsident des Bundesamtes noch im Bundesinnenministerium. Ich glaube, das war eine richtige und wichtige Entscheidung.“ …………

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ube.com/watch?v=rI0hdb0388c

Fall Maaßen: Koalition hängt am seidenen Faden

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http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/koalition-im-krisenmodus-das-soll-alles-gewesen-sein-15803178.html

FAZ Plus Artikel

Koalition im Krisenmodus

Das soll alles gewesen sein?

Ein neuer Zusammenhalt für unser Land? Derzeit haben Union und SPD schon mit dem koalitionsinternen Zusammenhalt einigen Ärger. Bild: dpa

Nahles Aussage, die Beförderung Maaßens sei ein Irrtum gewesen, könnte glatt für die gesamte Koalition gelten, wenn man deren Spitzenpolitiker so hört. War’s das?

Andrea Nahles hat am Freitagabend einen bemerkenswerten Satz gesagt. „Wir haben uns alle drei geirrt.“ Sie bezog ihn auf Angela Merkel, Horst Seehofer und sich selbst und auf die Entscheidung der Parteivorsitzenden der großen Koalition, einen hohen Beamten gleichzeitig zu degradieren und zu befördern. Diese Entscheidung, Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen seines Amtes zu entheben und ihn auf den Posten eines Staatssekretärs mit ähnlicher Zuständigkeit und höherem Gehalt zu hieven, war der Bevölkerung nicht vermittelbar. Die Affäre hatte mittlerweile ein solches Ausmaß angenommen, dass der Bestand der Koalition in Frage stand. Und so ist die Frage berechtigt, ob der Satz der SPD-Vorsitzenden nicht nur für die Entscheidung im Fall Maaßen, sondern nicht auch für die große Koalition insgesamt gilt.

Timo Frasch

Politischer Korrespondent in München.

Markus Wehner

Politischer Korrespondent in Berlin.

An diesem Montag ist es genau ein Jahr her, dass die Bundestagswahl stattfand. Danach war es zunächst klar, dass eine Fortsetzung der Koalition aus Union und SPD nicht in Frage kam. Zu groß war deren Mehrheit mit ihren 80 Prozent der Abgeordneten im Bundestag gewesen, zu klein das übrige politische Spektrum im deutschen Parlament, nachdem die FDP und die AfD 2013 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert waren. Große Koalitionen, so will es das deutsche Lehrbuch der parlamentarischen Demokratie, sollten die Ausnahme in schwierigen Zeiten sein. Danach sollen dann wieder andere Bündnisse regieren………

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http://www.spiegel.de/plus/paedophile-geistliche-an-der-jesuitenschule-in-bonn-ein-offenes-geheimnis-a-00000000-0002-0001-0000-000159547624

Das Aloisiuskolleg, kurz Ako, thront auf einem Hügel über Bad Godesberg. Ein mit Bäumen gesäumter Asphaltweg führt durch das steile Areal hinter der Schule, vorbei an Sportplätzen und einer Kirche, hinauf zu einer Gründerzeitvilla, genannt Stella Rheni. In dem Prunkbau oben am Hang lebten früher bis zu 80 Schüler.

Internatsvilla Stella Rheni

Das vom Jesuitenorden geführte Kolleg galt lange als elitär, unter den Absolventen befinden sich der ehemalige Innenminister Thomas de Maizière und der FDP-Bundestagsabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff. Im Volksmund hieß der Ako-Hügel „Heiliger Berg“. Doch 2010 erschütterte ein Missbrauchsskandal das angegliederte Internat. Es kam heraus, dass seit den Fünfzigerjahren 18 Geistliche und 5 Mitarbeiter Kinder und Jugendliche gedemütigt, geschlagen und zu sexuellen Handlungen gezwungen hatten.

Mit dem Skandal kam der Imageverlust, die Anmeldungen gingen zurück. 1992 gab es noch 144 Internatsschüler, 2018 nur 25. Zu diesem Schuljahr musste der Orden das unwirtschaftlich gewordene Internat aufgeben, der Schulbetrieb für Externe geht weiter. Zwar betont der jetzige Rektor, Pater Martin Löwenstein, in der Schließung spiegele sich ein deutschlandweiter Trend, doch auch er räumt ein, dass die Aufdeckung von Gewalt und Übergriffen eine Rolle gespielt habe.

Die Jesuiten haben in den letzten Jahren vieles versucht, um ihr ehemaliges Vorzeigeinternat zu retten – ohne Erfolg. Sie gaben umfassende Untersuchungsberichte in Auftrag, traten in einen intensiven Dialog mit Geschädigten, investierten in Prävention. Wer verstehen will, wie sich der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche auf deren Institutionen auswirkt, sollte nach Bad Godesberg schauen. Vor der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) vom 24. bis 27. September in Fulda wirkt das Ende des Ako wie ein fatales Vorzeichen.

Auch auf dem Treffen der Bischofskonferenz wird das Thema sexuelle Übergriffe durch Kleriker ganz oben auf der Agenda stehen. Anlass sind die Ergebnisse des nun vorliegenden Missbrauchsberichts der Bischöfe. In Diözesanakten aus den Jahren 1946 bis 2014 fanden Wissenschaftler bei 1670 Priestern, Diakonen und der DBK zugehörigen männlichen Ordensmitgliedern Hinweise darauf, dass sie des Missbrauchs beschuldigt wurden.

Die neuerliche Schreckensnachricht wird für die Kirche nicht ohne Folgen bleiben. Bereits in den vergangenen Jahren sind in Deutschland Hunderttausende ausgetreten. Und auch unter den verbliebenen rund 23 Millionen Katholiken ist das Entsetzen groß. Zahllose Gläubige in den Gemeinden können nicht fassen, dass der Episkopat jahrzehntelang Übergriffe auf Kinder vertuschte und schuldige Kleriker deckte.

Kellertreppe
RAINER UNKEL / DER SPIEGEL
Kellertreppe

Häufig wurden die Täter einfach in eine andere Gemeinde versetzt, wo sie erneut in Kontakt mit Kindern kamen. Die Kinder wurden in Beichtstühlen oder Sakristeien missbraucht, auf Jugendfreizeiten oder nach dem Messdienerunterricht. Nur bei 33,9 Prozent der beschuldigten Kleriker finden sich in den Akten Hinweise auf ein kirchenrechtliches Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs.

Wie soll die Kirche mit diesen Ergebnissen umgehen? Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Bischofskonferenz, betonte, er sei „tief bedrückt und beschämt“. Die Verantwortlichen in der Kirche müssten „hinschauen, hören und Konsequenzen ziehen“. Zu den systematischen Vertuschungen äußerte er sich nicht.

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) fordert, die Kirche müsse „Verantwortung für jahrzehntelanges Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen übernehmen“. Die Zahlen des DBK-Berichts seien „schockierend und vermutlich nur die Spitze des Eisbergs“. Die Kirche müsse jetzt „umfassend mit der Justiz zusammenarbeiten und jede bekannt gewordene Tat anzeigen, damit Staatsanwaltschaften diese verfolgen können“, sagt Barley. „So etwas wie ein Schweigekartell darf es nicht geben.“ Um zu verhindern, dass sich solche Gewalttaten wiederholen, sei es notwendig, innerkirchlich „eine Kultur des Hinsehens und Eingreifens“ aufzubauen.

Am Aloisiuskolleg war das Treiben pädophiler Geistlicher lange ein offenes Geheimnis, wie der Fall von Pater Ludger Stüper zeigt. Von 1968 bis 1985 war er Leiter des Internats, später Rektor der Schule. Nach seiner Pensionierung blieb er bis 2006 als Pädagoge für die Mittelstufe tätig. In Jesuitenkreisen galt er in der Anfangszeit als Lehrer neuen Typs. Während seines Referendariats hatte er ein Praktikum an der Odenwaldschule gemacht. Ab 1968 lebte Pater Stüper in der Stella Rheni, als einziger Erwachsener, Tür an Tür mit den Internatsschülern.

Damals durften nur Jungs das Ako besuchen. Wenn sie im Keller der Villa duschten, war Stüper oft dabei, selbst nackt und erregt. Noch heute ist das Knarren der ins Untergeschoss führenden Treppe für manchen Altschüler ein Trauma auslösender Trigger. Seinerzeit genoss es Stüper, bei Zöglingen rektal Fieber zu messen. Andere holte er nachts aus dem Schlafsaal in sein Zimmer, zog ihnen die Hose herunter und schlug ihnen mit dem Rohrstock oder der Hand aufs Gesäß.

Der Pater war gefürchtet für seine unbeherrschten Wutausbrüche. Er mochte es, seine Schutzbefohlenen zu demütigen. Einmal sagte er im Unterricht zu einem Jungen, er stinke. Dann forderte er die Klasse auf, sich in einer Reihe aufzustellen und an dem Mitschüler zu riechen, erst unter den Armen, dann am Hosenstall. Die Schulleitung erfuhr davon – und empfahl dem Jungen, sich täglich zu duschen.

Ehemaliges Schlafzimmer
RAINER UNKEL / DER SPIEGEL
Ehemaliges Schlafzimmer

Stüper bevorzugte sportlich-gut aussehende Jünglinge mit schmaler Figur und halblangen Haaren. Seine „Lieblinge“ lichtete der Hobbyfotograf in allen Posen ab, forderte sie mitunter auf, sich vor ihm nackt im Schlamm zu wälzen. Nach außen verkaufte er seine Pädophilie als Erziehung durch Kultur. An den Wänden der Villa hingen gleich mehrere Aktfotos von im Gegenlicht abgebildeten Jungs. Auch in den Ako-Jahrbüchern fanden sich solche Abbildungen.

Weder die Elternschaft noch das Lehrerkollegium stoppten das Treiben. Pädophilie wurde damals selten erkannt. Zudem galt Stüper als Vordenker, stand für die Modernisierung des Kollegs. Auch viele seiner Schützlinge schätzten ihn. Noch heute gibt es Altschüler, die in höchsten Tönen von ihrem Mentor sprechen.

Im Jesuitenorden machten zwar schon in den Siebzigerjahren Gerüchte über Softpornos am Ako die Runde. Auf dem „Heiligen Berg“ waren Stüpers Duschaufsicht und sein rektales Fiebermessen Schulhofgespräch. Doch der uneingeschränkte Herrscher über das Kolleg ließ vor der Stella Rheni die Statue eines nackten Jünglings aufstellen, der die Hände gen Himmel reckte. Am Wochenende lud er Schüler in eine FKK-Therme ein, mit einigen fuhr er in den Urlaub.

Erst in den Nullerjahren nahm der Spuk ein Ende. Spätestens seit 2004 gab es am Ako vermehrt Vorwürfe wegen Missbrauch. Ab 2010 wurden dann Dutzende weitere Verdachtsfälle bekannt. Im selben Jahr starb Stüper. „Damals brach ein Tsunami los“, sagt Pater Johannes Siebner, 57, heute der oberste Jesuit in Deutschland. Er war von 2011 bis 2017 Rektor des Kollegs, bemühte sich um Aufarbeitung und stand im Dialog mit den Geschädigten.

Die Jesuiten beauftragten die Juristin Julia Zinsmeister, die Missbrauchsvorwürfe zu untersuchen. Die Kölner Professorin bekam Zugang zu Archivakten des Ordens. Der 2011 unter ihrem Namen veröffentlichte Bericht umfasste 233 Seiten und beschrieb detailliert die Taten Stüpers und seiner Mitbrüder.

Wie konnte es zu dem jahrzehntelangen Missbrauch kommen? „Das Ako war ein geschlossenes System“, sagt Zinsmeister. „Diejenigen, die etwas merkten, haben weggesehen.“ Die wenigen Bedenkenträger seien von den Ordensoberen nicht gehört worden.

Pater Siebner sagt, dass er wegen seiner Aufarbeitungsbemühungen in der Kirche mitunter kritisiert worden sei. Mancher habe in ihm einen Nestbeschmutzer gesehen, weil er gemeinsam mit anderen Jesuiten das Schweigen durchbrach. Im Januar 2016 veröffentlichte das Ako unter Siebners Leitung eine Erklärung, in der es die Opfer um Vergebung bat.

Doch vielen Betroffenen ging das nicht weit genug. „Alle Dokumentation fand im Auftrag des Ordens statt“, sagt Heiko Schnitzler vom Verein „Eckiger Tisch Bonn“, in dem sich Geschädigte des Jesuitenordens zusammengeschlossen haben. Viele Vorfälle seien nie dokumentiert worden, auch hätten Tatverdächtige jahrelang Zeit gehabt, ihre Akten zu manipulieren. „Die Jesuiten sind Teil des Problems, nicht der Lösung.“

Noch immer ist ein alter Wegbegleiter und Vertrauter Stüpers in Amt und Würden. Der Pater wird vom Orden inzwischen an einem anderen Ort eingesetzt und betreut dort andere Priester seelsorgerisch. Konkrete Tatbeteiligungen konnten ihm bis heute nicht nachgewiesen werden, Ex-Schüler werfen ihm aber vor, Stüper gedeckt zu haben. Jesuitenchef Siebner betont, er habe den Pater vergebens dazu gedrängt, sich zu offenbaren. Aus dem Orden schmeißen will er ihn nicht. Auch bei den Jesuiten herrschen Nachwuchssorgen, im deutschsprachigen Raum haben sie nur noch etwa 300 Mitglieder.

Der Ako-Hügel in Bad Godesberg gleicht inzwischen einem Geisterberg. Das prächtige Erdgeschoss der Stella Rheni vermieten die Jesuiten nun als „historische Eventlocation“, man kann sie für Hochzeitsfeiern, Tagungen oder Sommerfeste buchen. In den verwaisten Schlafkammern im oberen Stockwerk der Villa sind die alten Schaumstoffmatratzen hochgeklappt. An den jahrzehntelangen Missbrauch erinnert nur noch die knarrende Holztreppe in den Keller.

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https://www.spektrum.de/news/steckt-der-klimawandel-hinter-dem-jahrhundertsommer-2018/1592074?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=feature&utm_campaign=ZON_KOOP

Sommer 2018: Ist das schon der Klimawandel?

…..

Wieso stockt der Jetstream so seltsam?

Denn durch das geringere Temperaturgefälle zwischen Pol und Tropen wird dem Höhenwind seine Energie entzogen – und dem Westwind geht die Puste aus. Die Folge: Dem polaren Jetstream, wie der Höhenwind genannt wird, schlingert in großen Schleifen um die Nordhalbkugel und verliert so an Stärke und Geschwindigkeit. Dieses Mäandern wiederum führt dazu, dass sich die Schleifen verhaken und über Monate feststecken. Dadurch kommen die Hochs und Tiefs nicht vom Fleck – und das Wetter wird extrem……

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be.com/watch?v=DESb9Hc_QQU

WETTER oder schon KLIMA???!!!

Was hat das ALLES mit dem Jet-STREAM zu tun???!!!

 

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https://www.welt.de/vermischtes/plus173892777/Wettermanipulation-Was-laeuft-da-eigentlich-worueber-wir-nichts-erfahren.html

Wettermanipulation

Was läuft da eigentlich, worüber wir nichts erfahren?“

A Chinese worker fires rockets for cloud seeding in an attempt to make rain in Huangpi, central China's Hubei province on May 10, 2011. The drought plaguing central China for months has left more than one million people without proper drinking water and crimped output of hydroelectric power, China's second-biggest energy source, as water levels at nearly 1,400 reservoirs in Hubei province have fallen below the operational level, according to government figures. CHINA OUT AFP PHOTO (Photo credit should read STR/AFP/Getty Images)
Raketen werden in China abgefeuert, wenn es regnen soll

Quelle: STR/AFP/Getty Images

WELT: Wettermanipulationen sind eine sensible Sache. Das Militär forscht darüber im Geheimen. Was läuft da so alles zwischen Himmel und Erde?

Uwe Laub: In SaudiArabien sind LuftIonisierer im Einsatz zur Regenerzeugung, in China lässt das Wetteränderungsamt von Flugzeugen Chemikalien ausbringen, um Niederschläge zu erzeugen oder den Smog zu verjagen – und schießt auch schon mal übers Ziel hinaus, lässt Peking im Schnee versinken. Aber wenn ich sehe, was zum Beispiel in den USA an staatlichen Projekten läuft, etwa bei der Darpa, einer Behörde des Verteidigungsministeriums, bei der man offiziell einräumt, an Wettermanipulationen zu arbeiten, da frage ich mich: Was läuft da eigentlich im Hintergrund, über das wir nichts erfahren?………

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https://www.stern.de/kultur/hoerbuchtipps/hoerbuchtipp-oekothriller-sturm-von-uwe-laub-7940000.html

Ökothriller „Sturm“

Wenn das Wetter zur Waffe wird

Verschwörungstheoretiker ahnten es schon immer: Das Wetter wird von den “Mächtigen” manipuliert. Spinnereien? Wer “Sturm” gehört hat, sieht das Wetter jedenfalls mit anderen Augen.

Darum geht es in Sturm

Eigentlich steht in der sibirischen Stadt Jakutsk der Winter vor der Tür. Unweit des Kältepols gelegen, kennen die Einwohner extreme Wetter. Im Sommer kann es gut 30 Grad warm werden, im Winter durchaus Minus 50 Grad Celsius. Bis Minus 45 Grad müssen die Kinder in die Schule, erst darunter gibt es Kältefrei. Doch an diesem Tag ist alles anders. Unvermittelt schnellt das Thermometer in den zweistelligen Plusbereich – obwohl es doch um diese Jahreszeit schneidend kalt sein sollte. Binnen Stunden schmilzt die Hitzewelle die oberen Schichten des stets gefrorenen Bodens ab. Er verwandelt sich in lockeren Sand – mit fatalen Folgen für die auf ihm gebauten Stadt. Sie versinkt sozusagen.

Ein paar tausend Kilometer westlich zerfetzt ein wie aus dem Nichts kommender Tornado das Olympiastadion in Berlin. Hunderte Fußballfans kommen ums Leben. In Hannover zertrümmert wenig später ein Hagelsturm mit faustgroßen Hagelgeschossen die Innenstadt. Meteorologen können sich die spontanen Wetterkapriolen nicht erklären. Ihr bisher als verlässlich geltendes Instrumentarium zur Vorhersage von Wetterextremen scheint seine Gültigkeit verloren zu haben.

Laura Wagner ahnt nicht, dass ausgerechnet sie die Lösung dieser Fragen bald in der Hosentasche tragen wird. Sie ist Sekretärin in einem mittelständischen Hightech-Unternehmen, dass sich auf die Herstellung von Industrie- und Forschungsgeräten zur extremen Hitzeerzeugung spezialisiert hat. Als sie ihren Chef ermordet in dessen Haus findet, überschlagen sich die Ereignisse. Der Tote hinterließ ihr eine Nachricht auf einem USB-Stick. Offenbar hinterging der Manager seine Firma und Wagner soll nun „den Fehler“ heimlich korrigieren. Zusammen mit dem Meteorologen Daniel Bender kommt die junge Frau einem Komplott auf die Spur, bei dem es um die weltweite Manipulation des Wetters geht. Das Wetter als eine militärische Waffe, gegen die es keine Abwehr gibt.

Den "Öko"-Thriller "Sturm" von Uwe Laub gibt es bei Audible zum Download. Die ungekürzte Hörbuchfassung ist kanpp zehn Stunden lang und wird von Stefan Kaminski gelesen.

Den „Öko“-Thriller „Sturm“ von Uwe Laub gibt es bei Audible zum Download. Die ungekürzte Hörbuchfassung ist kanpp zehn Stunden lang und wird von Stefan Kaminski gelesen.

Der Autor

Uwe Laub ist ein Newcomer unter den Autoren von Wissenschafts-Thrillern. „Sturm“ ist nach 2013 das zweite Buch des ehemaligen Börsenmaklers. Die Idee sei ihm bei der Lektüre einer US-Studie zu den Möglichkeiten der Wettermanipulation von 1996 gekommen. Bereits im Vietnamkrieg überlegten die USA, wie sich die Regenzeit künstlich verlängern ließe, damit der Hoh-Chi-Minh-Pfad durch Schlammmassen unpassierbar würde. Über diese Dschungelstraße lief der gesamte Nachschub für den Vietcong. Wettermanipulation so der in München lebende Autor, ist heute ein ganz normales Geschäft. In China greift die sogenannte Wetteränderungsbehörde fast täglich in das Wetter ein. So sorgte sie 2008 etwa für schönsten Sonnenschein bei den Olympischen Spielen. Er habe die heute gängigen Methoden sowie die theoretischen Grundlagen für seinen Roman lediglich weiterdenken müssen, so Laub. So etwa die Überlegungen, die Ionosphäre oder gar den <<<<Jetstream>>>>> künstlich zu manipulieren und damit das Wetter in ganzen Regionen zu beeinflussen…..

 

henlue

 

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„ENERGIE“ – – –  „ENERGIE-R“

https://www.neopresse.com/umwelt/hambacher-forst-uraltes-oekosystem-soll-braunkohletagebau-zum-opfer-fallen/

Hambacher Forst – Uraltes Ökosystem soll Braunkohletagebau zum Opfer fallen

NEOPresse in D/A/CH

Der Hambacher Forst (zwischen Köln und Aachen) ist einer der letzten großen Mischwälder Europas und hat ein uraltes, einzigartiges Ökosystem. Ursprünglich umfasste der Wald einmal 5.500 Hektar. Davon sind heute gerade mal noch ein Zehntel übrig. Denn seit vierzig Jahren wird der über 12.000 Jahre alte Wald stetig abgeholzt, weil sich Braunkohlevorkommen darunter befinden. Der Rest des Waldes, der sogenannte Herzwald, soll in den nächsten drei Jahren dem Braunkohletagebau komplett zum Opfer fallen und ganz verschwinden.

Für die weitere Rodung hat der Energiekonzern RWE ab Oktober die Genehmigung erhalten. Die Rodungen sollen ab Mitte Oktober beginnen. Gespräche zwischen dem Energiekonzern und Umweltschutzverbänden sind bislang ergebnislos verlaufen. Greenpeace, der BUND und der Deutsche Naturschutz Ring (DNR) hatten gefordert, die geplanten Rodungen auszusetzen, bis die derzeit tagende Kohlekommission ihre Arbeit abgeschlossen hat.

In den noch bestehenden restlichen Waldstücken gibt es Eichen und Buchen, die über 300 Jahre alt sind. Sie bieten Zugvögeln jedes Jahr Unterkunft und werden von vielen bedrohten Tierarten bewohnt. Angeblich will RWE die bedrohten Tierarten umsiedeln. Doch Biologen bezweifeln, dass dies überhaupt möglich ist. Umweltschutzaktivisten besetzen den Wald seit 6 Jahren, z. T. auch mit Baumhäusern. In den letzten Tagen verstärkten sich die Proteste. Am Donnerstag hat die Polizei damit begonnen, die rund 50 Baumhäuser zu entfernen.

Am Wochenende kam es erneut zu Protesten und zu einer Mahnwache durch die Braunkohlegegner. Einige Umweltschutzaktivisten hatten sich in einem Schacht verschanzt. Bei der Räumaktion der Polizei sollen 34 Umweltschützer festgenommen und rund 10 verletzt worden sein. Nach Aussagen der Aktivisten soll die Polizei bei der Räumung brutal vorgegangen sein. Bei den Verletzungen soll es auch Knochenbrüche gegeben haben.

Die Bundesregierung hatte den Ausstieg aus der Braunkohle aus Klimaschutzgründen zum Programm gemacht. Doch Bundeskanzlerin Merkel hatte jetzt beschlossen, erst die „Zukunftschancen zu klären, bevor man der Frage nach dem Braunkohleausstieg nachgehe“. Merkel wies Forderungen von Greenpeace nach einem schnellen Ausstieg zurück.

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DAS BÖSE HAT ANGST bekommen –  ZENSUR  – siehe  „DAVID KEITH“ – „SOLARES GEO-ENGINEERING“

Dieser BERICHT von „ZEIT“ VERLINKT darf NICHT an die ÖFFENTLICHKEIT!!!!!!!!! – – – >>>>„Brand eins“ …“David Keith“…………..Vielleicht ist es totaler Wahnsinn?<<<< „Wetter – Modifikation“ die Wolken IMPFEN mit SCHWEFEL – Aluminium – Barium….

 Hat der ALTE „HEXEN-MEISTER“………Der satanische DIENER „DAVID KEITH“ bringt direkt aus der HÖLLE SCHWEFEL mit um die ERDE zu vergiften, verseuchen, verpesten, kontaminieren…

In WIRKLICHKEIT WILL man die „MACHT über das WETTER“

EIN SATANISCH HÖCHST BÖSARTIGER ANGRIFF auf die ERDE und die MENSCHEN

WENN IRRSINN – SCHWACHSINN – und WAHNSINN AUFEINANDER TREFFEN basierend auf LÜGEN, LÜGEN, LÜGEN,….

siehe auch „Die falschen GRÜNEN“ – „WIND-KRAFT und NATUR-ZERSTÖRUNG“

siehe auch  „GEO-ENGINEERING“ – „CO2 – ENTNAHME aus dem HIMMEL“

 

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WIKIPEDIA – „GEOENGINEERING“

….kanadischen Geoingenieur David W. Keith (University of Calgary) vorgeschlagen, Aluminiumoxid anstatt Schwefeldioxid zu verwenden……

https://de.wikipedia.org/wiki/Geoengineering

 

……… (Aluminiumoxid)

Im Zuge der American Association for the Advancement of Science (AAAS) Conference 2010, San Diego am 20. Februar 2010, wurde vom kanadischen Geoingenieur David W. Keith (University of Calgary) vorgeschlagen, Aluminiumoxid anstatt Schwefeldioxid zu verwenden. Begründet wurde dieser Vorschlag mit einem 4-fach größeren Strahlungsantrieb und einem ca. 16-fach geringeren Gerinnungsfaktor. Derselbe Albedoeffekt könne so mit deutlich geringeren Mengen Aluminiumoxid, anstatt Schwefeldioxid, bewerkstelligt werden.[15]

Photophoretisch schwebende Nanoscheiben (aus Alumina (Aluminiumoxid) und Bariumtitanat)

Am 7. September 2010 veröffentlichte David W. Keith den Vorschlag, aus Aluminium, Aluminiumoxid und Bariumtitanat bestehende Nanopartikel in der Stratosphäre auszubringen, um Sonnenlicht zu reflektieren. [16]

Die 10 Mikrometer breiten und 50 Nanometer dicken Scheiben sollen in einer Höhe von 40 bis 50 km, knapp über der Stratosphäre, durch Nutzung des photophoretischen Effektes, dauerhaft schweben. Während die Bariumtitanatseite der Erde zugewandt sein soll, sollte die aus Aluminium/Aluminiumoxid bestehende Seite der Sonne zugewandt sein. Das auftreffende Sonnenlicht würde größtenteils reflektiert werden, was den Albedoeffekt erhöht und somit zur Kühlung der Erde beitragen könnte. (Der Effekt der Photophorese kann auch bei der Lichtmühle beobachtet werden, deren Rad sich bei Lichteinfall dreht.)

Funktionsweise: Durch die Sonneneinstrahlung werden die Nanopartikel erwärmt. Da Bariumtitanat Wärme und Energie leichter abgibt als Aluminium, wäre der – durch den photophoretischen Effekt entstehende – Druck auf die Unterseite größer als die Richtung Erde wirkenden Kräfte. Dieser Drucküberschuss würde die Scheiben in einem Schwebezustand, idealerweise in der Mesosphäre, halten. Wird die Bariumtitanatschicht elektrisch aufgeladen, würde das natürliche elektrische Feld der Atmosphäre die Scheiben waagerecht halten und ein Kippen verhindern. Nachts würden die Partikel zwar (aufgrund der fehlenden Sonneneinstrahlung) langsam zur Erde sinken, aber tagsüber durch den beschriebenen Effekt wieder steigen.

Zusammensetzung der Nanopartikel:

  • Oberste Schicht bestehend aus Aluminiumoxid (schützt die mittlere Aluminiumschicht)
  • Mittlere Schicht aus Aluminium (reflektiert das Sonnenlicht)
  • Untere Schicht aus Bariumtitanat (für elektrische Aufladung und Photophorese)

Vorteile dieser Methode: Diese Methode des SRM (Solar Radiation Management) würde im Gegensatz zu den Schwefeldioxidmodellen unerwünschte Effekte auf die Ozonschicht minimieren, da die Scheiben oberhalb dieser schweben würden.

Gesundheitliche Aspekte: Um negative gesundheitliche Auswirkungen zu minimieren (Aluminium und Bariumtitanat sind gesundheitsschädlich) sollten die Nanopartikel idealerweise so hergestellt werden, dass sie eine begrenzte Lebensdauer haben. Sie könnten beispielsweise so hergestellt werden, dass sie durch UV-Strahlung und Sauerstoffradikale zersetzt werden würden…..

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siehe auch „CLIMATE- und GEO- ENGINEERING“

siehe auch  „OVERCAST“ – „Chemtrails“ – „GEO-ENGINEERING“

 

utube.com/watch?v=g-XaSho4t7I

„Werner Schulz“ – Chemtrails (Geo-Engineering) – Grüner Politiker gibt es zu

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https://www.zeit.de/video/2017-11/5644175920001/klimawandel-die-erderwaermung-mit-kuenstlichen-wolken-aufhalten

siehe VIDEO:  Klimawandel: Die Erderwärmung mit künstlichen Wolken aufhalten

In Bonn endet die UN-Klimakonferenz. Schon seit Längerem erforschen Wissenschaftler, wie sie das Klima aktiv beeinflussen könnten. Ob es dazu kommen sollte, ist umstritten.
>>>>>>>>>>>>>>>„David Keith“<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
atch?v=JLkQJFp89gA&feature=youtu.be

„Geo-Climate-Engineering“ – „?Klima-Wandel?“ – ?Erderwärmung? mit „künstlichen Wolken“ aufhalten

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ube.com/watch?v=TcdEtL2lgAw

„Michael J. Murphy“ – „Was in aller Welt „Chemtrail-Doku“ sprühen die da“???!!! 

What In The World Are They Spraying? – Die Wahrheit über Chemtrails und Geoengineering

ab Minuten 5:30 – „David Keith“

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utube.com/watch?v=OUuUwe85ZlU

„OVERCAST“ –  „Klima-Experiment“ am Himmel (Chemtrail/Geoengineering Doku)

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„WETTER-MANIPULATION“  – „WETTER-MODIFIKATION“

be.com/watch?v=72bm4wdzHk8&feature=youtu.be

„Banned in Britain“ Lookup – „your being poisoned“ – „Weather Modification“

Dr Ilya Sandra Perlingieri

 

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tube.com/watch?v=WaudJgutsPw

Doku: Der geheime Krieg – „Solares Geoengineerin“ – deutsch synchronisierte Version

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siehe auch „Merkel und Nahles STREIT“ wegen „SYRIEN-KRIEG“

http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-einsatz-der-bundeswehr-lasst-uns-mit-euren-kriegen-in-ruhe-kolumne-a-1228477.html

Auslandseinsätze der Bundeswehr

Lasst uns in Ruhe mit euren Kriegen!

Schon wieder „Germans to the front!“ Die USA wollen deutsche Unterstützung in Syrien. Danke, aber nein danke, Mister Trump. Amerikas Militärabenteuer haben genug Leid über die Welt gebracht.
© Franziska Sinn

Eine Kolumne von Jakob Augstein

DPA
Montag, 17.09.2018 17:02 Uhr

 

Kolumne

Der syrische Krieg ist ein Verbrechen. Wie – beinahe – jeder Krieg. Der Verbrecher, der diesen Krieg gewinnen wird, steht inzwischen fest: er heißt Assad und er hat das Blut der Unschuldigen an seinen Händen. Das ist weder gerecht noch richtig. Aber es ist die Realität in Syrien und sie ließe sich nur zu einem Preis ändern: noch mehr Tote. Das ist es nicht wert. Darum ist die amerikanische Forderung, Deutschland solle sich an einem möglichen neuen Schlag in Syrien beteiligen, ihrerseits nichts anderes als die Einladung zu einem weiteren Verbrechen.

Es geht wieder einmal um Assads Chemiewaffen. Wenn der Diktator sie im belagerten Idlib einsetzen sollte, dann, ja dann … Angela Merkel hat gesagt: „Einfach zu sagen, wir könnten wegsehen, wenn irgendwo Chemiewaffen eingesetzt werden und eine internationale Konvention nicht eingehalten wird, kann auch nicht die Antwort sein.“ Doch, liebe Frau Bundeskanzlerin, wenn es keine andere kluge Antwort gibt, ist keine Antwort immer noch die beste.

Aber der neue amerikanische Botschafter, der nach allem, was man bisher weiß, ungefähr genauso verrückt ist wie sein Präsident, hat seinem Ruf nach deutscher Beteiligung mit den Worten Nachdruck verliehen: „Schon jetzt gibt es eine starke Koalition und sie wird stärker sein als das letzte Mal.“

Das klingt beunruhigend danach, als seien sich die Amerikaner schon ganz sicher, dass es zu einem solchen Einsatz kommen werde. Dabei soll er ja vom erneuten Einsatz von Chemiewaffen abhängen. Und was, wenn Assad solche Waffen nicht einsetzt? Das ist eine interessante Frage. Eine andere lautet: Und was, wenn das keine Rolle spielt, weil die Amerikaner oder irgendwelche Rebellen einen solchen Einsatz einfach behaupten?

Wir haben die Lügen nicht vergessen

Wir haben nicht vergessen, wie die Amerikaner die Welt in den Krieg gegen den Irak hineingelogen haben. Und wie eine maßgebliche Politikerin der CDU Deutschland in diesen Krieg verwickeln wollte. Und wie ein Kanzler der SPD Deutschland davor bewahrt hat. Auch wenn Angela Merkel darauf setzt: wir haben es nicht vergessen.

Die Amerikaner fordern ja dauernd mehr militärische Unterstützung von Deutschland. Egal, ob in Vietnam in den Sechzigern oder in der Straße von Hormus in den Achtzigern oder in Syrien heute: „The Germans to the front“ – diese Worte, mit denen einst ein britischer Admiral die aus Deutschland entsandten Hilfskontingente in Chinas Boxer-Aufstand kommandierte – hören wir immer wieder. Aber wir wollen sie nicht mehr hören! Es ist das gute Recht von Amerikanern, Briten und Franzosen, unverändert an die heilbringende Wirkung von Bomben zu glauben. Es ist das gute Recht der Deutschen, diesen Glauben nicht zu teilen.

Die Empirie spricht für die Deutschen. Dass der Nahe Osten durch die zahllosen westlichen Interventionen ein friedlicherer, sicherer Ort geworden wäre, kann man wirklich nicht behaupten. Dass er ohne diese Interventionen in einem noch schlechteren Zustand wäre, ist nicht beweisbar, lässt sich aber kaum vorstellen.

Aber dennoch hat der SPIEGEL nach der jüngsten US-Forderung geschrieben: „Doch fast immer, wenn es ernst wird, wollen die Deutschen dann doch lieber nicht.“ Man kennt diese Diktion. Darin steckt die Unterstellung, der letzte Ausweis der Ernsthaftigkeit sei die Bereitschaft zum Kampf. Aber das ist ein atavistischer Macho-Unsinn. Die letzte Ernsthaftigkeit liegt in der Erkenntnis, dass Kriege nicht zum Frieden führen.

Die Deutschen sind bekanntlich große Rechthaber. Wenn es um den Krieg geht, ist das ein Glück. Jeder Krieger muss sich für eine bessere Welt erst mal eine gerichtliche Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen lassen. Und die gibt es eben nicht so ohne Weiteres. So zimperlich sind unsere Verbündeten bekanntlich nicht.

Natürlich geht es immer um eine gute Sache: In Afghanistan ging es erst gegen die Sowjets, dann gegen die Terroristen, dann gegen die Taliban. Im Irak und in Libyen gegen die Diktatoren Saddam und Gaddafi.

In Syrien gegen den Fassbombenmörder Assad. Der Westen ist immer auf der richtigen Seite, an den Konflikten unschuldig und überhaupt töten westliche Bomben irgendwie anders als russische. Wer’s glaubt, wird selig. Selig werden hoffentlich die Opfer dieser Kriege. Denn im Nahen Osten gilt der Satz: „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.“

Bernd Ulrich hat neulich zwar in der Zeit geschrieben: „Dieses Land ist keineswegs moralischer, gutwilliger, harmloser oder sonst was als vergleichbare Länder.“ Aber bei der Frage aller Fragen, der Frage nach Krieg und Frieden, da stimmt es eben nicht. Da ist Deutschland tatsächlich moralischer als die anderen. Denn die anderen haben aus den Kriegen, die sie geführt haben, nur gelernt, sie effizienter zu führen.

Wir haben aus unseren gelernt, keine mehr zu führen.

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siehe auch „BAMF-SKANDAL“ – „Ulrike B.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bamf-skandal-neue-details-aus-internen-pruefberichten-15796463.html

Bericht zu Bremer Bamf-Skandal

Die einen wollten manipulieren, die anderen nicht beaufsichtigen

Innenminister Seehofer mit Bamf-Chef Sommer (li) versprach Aufklärung im Bamf-Skandal. Nun liegt der Bericht des Bundesrechnungshofs vor (Archivbild). Bild: AFP

Der Bremer Bamf-Skandal war laut internen Prüfberichten gravierender als behauptet. Weder die Bremer Amtsleiterin, noch das Innenministerium kommen darin gut weg. Die These, es gebe keinen Bamf-Skandal, ist kaum zu halten.

Am kommenden Montag werden sich im Bundestag die Mitglieder des Innenausschusses mit der Affäre in der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) beschäftigen, von der zuletzt nicht einmal mehr sicher war, dass es sich wirklich um eine Affäre handelt.

Reinhard Bingener

Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.

Helene Bubrowski

Politische Korrespondentin in Berlin.

War das Ausmaß des vermuteten Asylbetrugs im Frühjahr zunächst in immer schwindelerregendere Höhen geschnellt, hieß es zuletzt in Medienberichten immer öfter, die frühere Außenstellenleiterin Ulrike B. sei womöglich zu Unrecht beschuldigt worden oder sogar Opfer einer behördeninternen Rufmordkampagne. In der nun anstehenden Sitzung dürften zwei Prüfberichte einen etwas klareren Blick auf die Vorgänge innerhalb des Bamf bringen, die im Frühjahr tagelang die Schlagzeilen beherrschten…..

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http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html

Glaxo Smith Kline

Hersteller von SchweinegrippeImpfstoff ignorierte Risiken

Etwa 30 Millionen Europäer erhielten vor neun Jahren den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix. Schon damals gab es erhebliche Sicherheitsbedenken. Jetzt werden neue, schwere Vorwürfe bekannt.

Von Irene Berres und Magdalena Hamm


Getty Images
Freitag, 21.09.2018 11:23 Uhr

 

Es musste schnell gehen im Sommer 2009. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Schweinegrippe zur weltweiten Seuche erklärt hatte, aktivierten die Behörden rund um den Globus ihre Notfallpläne. Ein Schweinegrippe-Impfstoff musste her, in kürzester Zeit, für Millionen Menschen. Nur so, das war der Gedanke dahinter, könne der Mensch die Macht über die Verbreitung des Virus zurückgewinnen.

Schon damals kritisierten viele, dass aufgrund der Eile die Standards zu stark heruntergesetzt wurden. Ein aktueller Bericht in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ bestärkt nun, dass der Impfstoff-Hersteller Glaxo Smith Kline (GSK) schon früh brisante Informationen zu Nebenwirkungen des in Europa eingesetzten Impfstoffs Pandemrix hatte, die Warnzeichen aber ignorierte.

Um die Produktion zu beschleunigen, mischte GSK seinem Impfstoff einen Wirkverstärker bei. So konnten Unternehmen und Behörden weniger Wirkstoff auf mehr Menschen verteilen. Bislang galt vor allem diese sogenannte Adjuvans als problematischer Teil des Impfstoffs. Jetzt berichtet das „British Medical Journal“, dass es auch beim Herstellungsprozess des europäischen Mittels Probleme gegeben haben könnte.

Allergischer Schock, Gesichtslähmungen, Zuckungen

Dabei bezieht sich das Fachjournal auf Daten, die in vier internen Berichten zu Nebenwirkungen zwischen Dezember 2009 und März 2010 bei GSK kursierten. Auszüge daraus wurden jetzt, im Zusammenhang mit NebenwirkungsKlagen, von einem Anwalt offengelegt. Das zugehörige Dokument liegt auch dem SPIEGEL vor.

Demnach zeichnete sich schon zu Beginn der Impfkampagne ab, dass der in Europa produzierte und angewendete Impfstoff Pandemrix deutlich häufiger zu Meldungen von Nebenwirkungen führte als sein kanadisches Pendant – obwohl die Mittel beide von GSK mit dem gleichen Wirkstoff und dem gleichen Wirkverstärker hergestellt wurden. Mögliche Ursache könnten Spuren sonstiger Stoffe sein, die bei der Produktion in den europäischen Impfstoff gelangten.

Während beim europäischen Impfstoff Pandemrix beispielsweise bis Ende November 1138 schwere Nebenwirkungen dokumentiert wurden, waren es beim kanadischen Mittel Arepanrix nur 95.
Angesichts der Zahl der Geimpften bedeutete das: Bei Pandemrix wurden pro eine Millionen Geimpfte 75,8 schwere Nebenwirkungen gemeldet. Bei Arepanrix waren es 7,9 schwere Nebenwirkungen pro eine Millionen Geimpfte.

Zu den deutlich häufigeren Nebenwirkungen zählen unter anderem ein allergischer Schock, Gesichtslähmungen, Zuckungen, Gefäßentzündungen und Gehirnentzündungen. Alle Nebenwirkungen wurden um den Zeitpunkt der Impfung beobachtet. Dadurch ist zwar noch nicht bewiesen, dass die Impfung auch der Auslöser war. Die Meldungen pro eine Million Dosen blieben jedoch von Dezember 2009 bis März 2010 weitgehend konstant.

Obwohl die Unterschiede zwischen den beiden Varianten des Medikaments so offensichtlich waren, wurden sie laut „British Medical Journal“ nie öffentlich thematisiert oder weiter untersucht. Zwar gibt es auch mögliche Erklärungen für die Unterschiede, die Sicherheitsbedenken entkräften. So könnte es zum Beispiel sein, dass die Europäer durch die kritische Berichterstattung stärker sensibilisiert waren und mehr Nebenwirkungen meldeten als die Kanadier. Trotzdem hätte das Unternehmen dem nachgehen müssen.

„Großexperiment mit einem nicht ausreichend getesteten Impfstoff“

„Die Zahlen zu Nebenwirkungen von Pandemrix überraschen mich überhaupt nicht“, sagt Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des pharmakritischen „Arznei-Telegramms“. „Ich habe schon damals gesagt, dass die Schweinegrippe benutzt wird, um in Deutschland ein Großexperiment zu starten mit einem Impfstoff, der nicht ausreichend getestet und daher für eine Massenimpfung ungeeignet ist.“

Dem Bericht zufolge summierte sich die Zahl der gemeldeten schweren Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Pandemrix bis Ende 2018 auf mehr als 5000. Schätzungen gehen davon aus, dass nur rund zehn Prozent der Nebenwirkungen von Arzneimitteln dokumentiert werden – die Zahl der tatsächlich aufgetretenen schweren Nebenwirkungen dürfte also noch deutlich höher liegen.

Das verdeutliche, wie riskant die Impfkampagne war, sagt Becker-Brüser. „Meines Erachtens wurde das Risiko von den zuständigen Behörden negiert. Man wollte impfen, man wollte den Impfstoff loswerden, den man gekauft hatte.“ Zumindest von der irischen Regierung ist laut „British Medical Journal“ bekannt, dass den zuständigen Behörden die internen Nebenwirkungs-Berichte von Glaxo Smith Kline vorlagen. Dennoch lief die Impfkampagne in Irland uneingeschränkt weiter.

Problematisch ist aus Becker-Brüsers Sicht auch, dass von den zuständigen Behörden nicht ausreichende Zwischenauswertungen gemacht wurden. „Bei so einem Großexperiment müsste man eigentlich nach einer bestimmten Zahl an geimpften Dosen innehalten und sich anschauen, ob das Nutzen-Schaden-Verhältnis noch stimmt. Das ist nicht passiert, obwohl recht bald absehbar war, dass die Schweinegrippe viel milder verläuft als prognostiziert.“

Wie steht Glaxo Smith Kline zu den Vorwürfen?

Auf Anfrage des „British Medical Journals“ erklärte GSK, alle verfügbaren Sicherheitsdaten zu Pandemrix wöchentlich an die europäische Arzneimittelbehörde Ema übermittelt zu haben, wo sie bis heute öffentlich abrufbar sind. Fragen dazu, ob das Unternehmen den Unterschieden bei den Meldungen zu Pandemrix und Arepanrix nachgegangen sei, ob es Gesundheitsbehörden über die Unterschiede informiert habe oder erwogen habe, Arepanrix statt Pandemrix zu empfehlen, beantwortete GSK dem Bericht zufolge nicht. Stattdessen verwies es auf laufende Gerichtsprozesse.

Fraglich ist außerdem, was die europäische Arzneimittelbehörde Ema über die unterschiedlichen Nebenwirkungen bei den Impfstoffen wusste. In einer Stellungnahme erklärte die Behörde dem „British Medical Journal“, dass sie keine vergleichenden Nutzen- und Risikoanalysen zwischen verschiedenen Produkten durchführe.

Trotz der aktuellen Analyse sieht Becker-Brüser noch immer den Wirkverstärker als größtes Problem von Pandemrix. „Es gibt ausreichend Beispiele für andere Impfstoffe, die ebenfalls Wirkverstärker enthalten und eine schlechtere Verträglichkeit zeigen, als solche ohne. Im Fall von Pandemrix gibt es allerdings keine Vergleichsstudien zu Produkten mit und ohne Wirkverstärker – es gibt und gab überhaupt zu wenig Studien dazu.“

Schon länger bekannte Nebenwirkung: Narkolepsie

Zumindest eine schwere Nebenwirkung von Pandemrix ist mittlerweile recht gut untersucht. Nach den Massenimpfungen erkrankten auffällig viele Menschen an Narkolepsie, einer unheilbaren Schlafkrankheit. Das Problem wurde erst Monate nach Ende der Impfkampagnen bekannt. Unter den etwa 30 Millionen geimpften Europäern kam es zu rund 1300 Fällen von Narkolepsie, die mit dem Mittel in Verbindung stehen sollen. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche.

Die schwedische Regierung hat im Mai 2016 beschlossen, Betroffene mit bis zu einer Million Euro zu entschädigen. Gerichtsprozesse gegen GSK laufen. Aus einem dieser Verfahren stammen auch die jetzt öffentlich gewordenen Daten.

Trotzdem sehen es GSK und die europäische Arzneimittelbehörde Ema bis heute nicht als erwiesen an, dass die Fälle auf Pandemrix zurückzuführen sind. Es brauche noch weitere Untersuchungen, um zu bestätigen, welche Rolle Pandemrix bei der Entwicklung der Narkolepsie der Betroffenen möglicherweise gespielt habe, erklärt GSK dem „British Medical Journal“.

Zumindest eines steht fest: Pandemrix stellt heute keine Gefahr mehr da. Mit dem Ende der Schweinegrippe-Epidemie hat es auch seine Zulassung wieder verloren.

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siehe auch „HPV-IMPFUNG“ und die FOLGEN

siehe auch „VAXXED“ – „MASERN – MUMPS – RÖTELN“ – AUTISMUS

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Mädchen und junge Frauen sind für die mafiöse PHARMA-INDUSTRIE nur „Versuchs-Kaninchen“

Sind Impfungen gegen Papillomaviren sinnvoll? – VOX POP – ARTE

„GARDASIL“ – „SANOFI PASTEUR MSD“

Die korrupte und bösartigkriminelle Pharma-Industrie steckt  mit einer INTRANSPARENTEN     „European-Medicines-Agency“ (EMA)  unter einer DECKEMeinungen der Experten spielten keine Rollekritische Stimmen wurden nicht berücksichtigt  –  ab Minuten 3:25 „Peter Getzsche“: „es werden erhebliche Bedenken geäussert“ – „Pharma-Unternehmen“ versuchen alles zu tun um unerwünschte Neben-Wirkungen (z.B. POTS Syndrom) zu verheimlichen
Dänemark – wieso häufen sich speziell in Dänemark Fälle von Gebärmutterhalskrebs??? – <<<Könnte es sein dass mit MONSANTOverseuchteGlyphosatTampons“ bzw. Binden hier mit eine Rolle spielen???>>>

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https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/qualitaet-in-der-wissenschaft-zoff-um-die-hpv-impfung-1.4135954

Qualität in der Wissenschaft

Zoff um die HPV-Impfung

Humane Papillomaviren (HPV) unter dem Elektronenmikroskop.(Foto: dpa)
  • Die Cochrane Collaboration gilt als wichtigste Instanz, wenn es um die Beurteilung von Nutzen und Wirksamkeit von Tests und Therapien in der Medizin geht.
  • Bei einer Veranstaltung zum 25. Geburtstag der Vereinigung kam es zum Eklat: Peter Gøtzsche, 1993 eines der Gründungsmitglieder der Cochrane Collaboration, wurde aus der Vereinigung ausgeschlossen.
  • Gøtzsche hatte eine Cochrane-Analyse zur Wirksamkeit und Sicherheit der HPV-Impfung scharf kritisiert.
Von Werner Bartens

Wenn sich professionelle Rechthaber und Besserwisser untereinander streiten, ist ihnen besondere Aufmerksamkeit gewiss. Die Cochrane Collaboration ist eine solche Vereinigung, denn sie gilt als wichtigster Vertreter der reinen Lehre, wenn es um den Nutzen und die Wirksamkeit von Tests und Therapien in der Medizin geht. Methodisch geschulte Mitarbeiter rund um den Globus erstellen gründliche Zusammenfassungen, die „Cochrane Reviews“, zu Sinn und Unsinn in der Medizin, die oft mehrere Hundert Seiten lang sind und ob ihrer Genauigkeit medizinische Leitlinien und gesundheitspolitische Entscheidungen beeinflussen können. Von der Industrie sind Cochrane-Voten gefürchtet, weil sie mit statistischer und epidemiologischer Wucht schon so manche PR-Kampagne für das neue Krebsmittel oder den diagnostischen Test als hohle Marktschreierei entlarvt haben.

Das Cochrane Colloquium zum 25. Geburtstag der Vereinigung, das Anfang dieser Woche in Edinburgh stattfand, wartete mit einer besonderen Überraschung auf. Allerdings wurde in Schottland keine etablierte Therapie zerpflückt, sondern der wohl bekannteste Kopf der Cochrane-Gruppe gleichsam vom Hof gejagt. Peter Gøtzsche, 1993 eines der Gründungsmitglieder der Cochrane Collaboration und Leiter des Nordischen Cochrane-Zentrums in Kopenhagen, wurde mit knapper Mehrheit nicht nur aus dem „Board“ – vergleichbar dem Aufsichtsrat oder Stiftungsrat -, sondern gleich aus der ganzen Vereinigung ausgeschlossen. Aus Protest verließen vier weitere Mitglieder das 13-köpfige Board, darunter Jörg Meerpohl, Co-Direktor von Cochrane Deutschland, und Gerald Gartlehner, Direktor der Cochrane-Zweigstelle in Österreich.

Vordergründiger Anlass war das Cochrane Review zur HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs vom Mai 2018. Ein Team um Gøtzsche äußerte nach Erscheinen scharfe Kritik an der Analyse und warf den Autoren gleich mehrere methodische Mängel vor.

Studien, in denen Nebenwirkungen der Impfung stärker betont wurden, seien unterschlagen worden, die fragliche Sicherheit der Impfung zu wenig berücksichtigt und Analysen aus der Industrie zu unkritisch übernommen, so die Vorwürfe. Insgesamt zeichne das HPV-Review daher ein viel zu positives Bild der Impfung und die Cochrane Collaboration komme ihrem Auftrag nicht nach, die Öffentlichkeit glaubwürdig und unabhängig über Schaden und Nutzen medizinischer Methoden zu informieren.

Diese Fundamentalkritik aus den eigenen Reihen war offenbar zu viel für die Cochrane-Gemeinde. Peter Gøtzsche gilt den Seinen seit Langem als ebenso profilierter wie polarisierender Vertreter der evidenzbasierten Medizin. Den allenfalls bescheidenen Nutzen des Mammografie-Screenings hat er süffisant weiter relativiert, da ja inklusive aller Verkehrsunfälle auf dem Weg zur Brustuntersuchung die Bilanz endgültig negativ ausfalle. Die Studien zum Nutzen von Psychopharmaka entkräftete er mit dem schwer zu widerlegenden Hinweis, dass kaum ein Zweig der Medizin so „industrieverseucht“ sei wie die Psychiatrie.

Gøtzsche war immer für ein pointiertes Zitat gut und scheute die Polemik nicht – mit der Industrie als einseitigem Feindbild. In Edinburgh spaltete der Eklat die Cochrane-Gemeinde. Die einen sehen in ihm den Populisten, der trotz seines divenhaften Auftretens für die gemeinsame Sache kämpft.

Die anderen sind dauerhaft genervt vom eitlen Selbstdarsteller, der unter dem Briefkopf Cochrane seine Vorurteile pflegt. Aus dem Cochrane-Kreis hat sich bisher niemand offiziell zu den Vorfällen geäußert – in Edinburgh war hingegen von juristischen Untersuchungen und dem englischen Stiftungsrecht die Rede, dem die Cochrane Collaboration untersteht. Peter Gøtzsche selbst äußert sich sehr wohl. Unter dem Briefkopf des Nordischen Cochrane-Zentrums stilisiert er sich als Märtyrer, der im Kampf für die Aufrichtigkeit in der Medizin alles gegeben hat, aber nun unter dem Druck von IndustrieInteressen geopfert wurde.

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siehe auch „CRISPR-CAS“ – „GEN-SCHERE“ – „GENOME-EDITING“

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33382/#gsc.tab=0

Europäische Regionen fordern internationales Gentechnikregister

07.09.2018

GMO free regions network
Das Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen setzt sich für mehr Entscheidungsspielräume der Länder und Regionen ein (Foto: European GMO-Free Regions Network)

Damit keine gentechnisch veränderten Pflanzen oder Tiere unerkannt nach Europa importiert werden können, müssen diese eindeutig gekennzeichnet werden, fordert das europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen. Das gelte besonders für Organismen, die mit Genome Editing verändert wurden, heißt es in einer Deklaration, die heute in Berlin beschlossen wurde. Denn diese Technologien werden außerhalb Europas vielerorts nicht als Gentechnik eingestuft.

Anders als die deutsche Agrarministerin bekennt sich das Netzwerk, in dem die Regionalregierungen aus 64 europäischen Regionen vertreten sind, klar zur jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). „Das ist für uns ein wichtiger Meilenstein, mit dem klargestellt wird, dass auch die mit den neuen Gentechnikverfahren erzeugten Lebens- und Futtermittel einer umfassenden Risikobewertung, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung unterliegen müssen“, sagte die hessische Umweltstaatssekretärin Beatrix Tappeser, seit 2017 Präsidentin des Netzwerks. Der EuGH hatte Technologien des Genome Editing wie CRISPR/Cas oder ODM, die Gene nur minimal verändern, im Juli rechtlich als Gentechnik eingestuft. Das bedeutet unter anderem, dass sie in Europa gekennzeichnet werden müssen.

Um sicherzustellen, dass solche gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auch außerhalb Europas erkennbar sind, fordert das europäische Netzwerk ein öffentliches internationales Register aller weltweit freigesetzten GVO. Das bestehende Register des Biosafety Clearinghouse aus dem Cartagena Protokoll für die biologische Sicherheit sei ein geeigneter Rahmen für diese Aufgabe, heißt es in der Erklärung.

„Größte Vorbehalte“ haben die Mitglieder des Netzwerks gegenüber sogenannten „Gene drives“. Hier werden die Gene etwa eines Insekts so manipuliert, dass die Veränderung sich in einer Art Vererbungsturbo in kürzester Zeit in einer ganzen Population ausbreitet. Die Regionalregierungen fordern „alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Freisetzung von Gene drives in unsere Umwelt zu verhindern“. „Hier müssen Regelungen auch auf internationaler Ebene getroffen werden, da ‚Gene drives‘ vor Ländergrenzen nicht Halt machen und die Auswirkungen auf Ökosysteme gravierend ausfallen können“, erläuterte Staatssekretärin Tappeser. Es sind also sowohl die Europäische Union als auch die internationale Staatengemeinschaft gefordert, ein Moratorium für Gene drives zu beschließen.

Schließlich sprechen sich die Regionalregierungen und internationalen Verbände, die bei der 9. Konferenz gentechnikfreier Regionen in Berlin ebenfalls anwesend waren, dafür aus, dass die genetische Vielfalt der Pflanzen und Tiere als eines der wertvollsten öffentlichen Güter der Menschheit erhalten und zugänglich bleibt. Dafür müsse der Staat verstärkt in landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung investieren und so dazu beitragen, die agrarpolitischen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. [vef]

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GEGEN die VORSORGE

Die CDU/CSU steht für ALLES was der NATUR und dem MENSCHEN SCHADEN bringt

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33381/#gsc.tab=0

Klöckner: neues Gesetz für Genome Editing?

06.09.2018

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (Foto: CDU Rheinland-Pfalz)
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (Foto: CDU Rheinland-Pfalz)

Bundesagrarministerin Julia Klöckner ist mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), die Technologien des Genome Editing als Gentechnik zu werten, offenbar nicht einverstanden. „Die klassische grüne Gentechnik mit CRISPR/Cas in einen Topf zu werfen, halte ich für sachlich falsch”, sagte die CDU-Politikerin gestern der Nachrichtenagentur Reuters. Ob es zu Gesetzesänderungen komme, werde man sehen.

Wie berichtet hatte der EuGH im Juli entschieden, dass neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas oder ODM rechtlich wie Gentechnik zu behandeln sind. So hergestellte Organismen müssen also auf ihre Risiken geprüft und zugelassen werden. Das Gericht berief sich vor allem auf das Vorsorgeprinzip und folgte damit der Argumentation der Gentechnikkritiker – sehr zum Entsetzen von Industrie und großen Teilen der Wissenschaft. Entsprechend harsch war die Urteilsschelte.

Da der EuGH in dieser Frage jedoch die letzte Instanz ist, ist dieses Urteil unanfechtbar rechtsgültig. Will jemand an der Rechtslage etwas ändern, bleibt in der gewaltengeteilten Demokratie nur der Weg über die Gesetzgebung – in diesem Fall auf EU-Ebene. Eine Petition gegen die EuGH-Entscheidung, wie sie ein französischer Wissenschaftler jetzt auf den Weg gebracht hat, kann den Richterspruch nicht mehr rückgängig machen.

Auch Frau Klöckner hatte wohl schon im Juli Plan B im Auge. Sie wolle „den Blick für Entwicklungen und Innovationen offenhalten“, teilte die Agrarministerin wenige Stunden nach dem EuGH-Urteil mit. „Diese Diskussion möchte ich in Europa gemeinsamen mit der Europäischen Kommission und den Mitgliedsstaaten vorantreiben.“ “Wir müssen achtgeben, dass wir nicht aus Luxuspositionen des Überflusses heraus in Europa eine neue Technologie vor die Tür setzen”, ergänzte sie jetzt laut Reuters. Die neue Technologie könne die Lösung für landwirtschaftliche Probleme werden. Als Beispiel nannte sie dürre-resistente Pflanzen, die von den Befürwortern der Gentechnik schon seit Jahren angekündigt werden. Faktisch setzte die Agrarindustrie die Gentechnik jedoch vor allem dafür ein, Pflanzen gegen die von ihr hergestellten Pestizide resistent zu machen.

Eine klare Vorstellung hat die Agrarministerin vom Ablauf der Diskussion: “Wir müssen eine Debatte führen, die wissenschaftsbasiert ist und nicht nach Stimmungen geht”, wird sie von Reuters zitiert. Hatten wir das nicht schon mal irgendwo gehört? Ein Blick in die Rede von Bayer-Chef Werner Baumann bei der Hauptversammlung des Chemiekonzerns im Mai hilft weiter: Die Politik dürfe „nicht nur auf das schauen, was heute den Vorstellungen und Umfragen entspricht“, gab der Konzernlenker vor. Wichtig sei, „was morgen und übermorgen gesellschaftlichen Fortschritt und wirtschaftlichen Wohlstand verspricht“. Kein Risiko einzugehen sei für die Gesellschaft keine Option, so Baumann.

Bei der Diskussion des Themas mit ihrem Koalitionspartner SPD steht Klöckner offenbar noch ganz am Anfang: “Neue Gentechnikverfahren, wie die Genschere CRISPR/Cas und die damit erzeugten Produkte, unterliegen dem Gentechnikrecht”, versicherte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Matthias Miersch, heute gegenüber Reuters. „Das Urteil des EuGH sollte auch die Bundeslandwirtschaftsministerin anerkennen.” Miersch forderte Klöckner auf, unverzüglich einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen grundsätzlich untersagt werde

Heftige Kritik kommt von der Opposition: Die Agrarministerin stimme „nach kürzester Schamfrist voll ein in den Chor der Gentechnik-Lobby, der sich seit dem Gentechnik-Urteil überschlägt in schriller Richterschelte und Forderungen nach Gesetzesänderungen“, schimpft der Gentechnikexperte der Grünen, Harald Ebner. Wenn sie in Frage stelle, dass auch die neue Gentechnik Gentechnik ist, ebne sie den Weg für Verbrauchertäuschung durch verschleierte Gentechnik im Essen. [vef]

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siehe auch „EPI-GENETIK“ – „Jörg Spitz“

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-09/kuenstliche-befruchtung-zeugung-kinderwunsch-fortpflanzung-kinder-gesundheit/komplettansicht

Künstliche Befruchtung

Diese Kinder sind doch nicht so gesund

Millionen Menschen sind dank künstlicher Befruchtung auf der Welt. Es galt: Sie sind so gesund wie alle anderen. Eine Gewissheit, die schwindet. Es gibt ernste Zweifel.
Künstliche Befruchtung: Wurde der Einfluss der künstlichen Befruchtung auf die Gesundheit von Kindern lange Zeit unterschätzt?
Wurde der Einfluss der künstlichen Befruchtung auf die Gesundheit von Kindern lange Zeit unterschätzt? © Luma Pimentel/Unsplash

Immer häufiger greift der Mensch in einen Prozess ein, der für die Entstehung neuen Lebens zentraler nicht sein könnte: die Befruchtung der Eizelle durch das Spermium. Es ist der Moment, in dem das Erbgut von Vater und Mutter verschmilzt. Bei einer natürlichen Befruchtung wird die Eizelle im Eileiter befruchtet und wandert dann in die Gebärmutter, um sich dort einzunisten. Bei zwei bis fünf Prozent der Neugeborenen in entwickelten Ländern aber läuft es ganz anders: Menschliche Hände sorgen mit Mikroskop und Pipette dafür, dass es zur Befruchtung kommt. Erst die Erfindung der künstlichen Befruchtung verhalf vielen Menschen zu einem eigenen Kind. Sie sorgt dafür, dass der Stammbaum von Familien nicht aufhört. Kaum ein Eingriff der modernen Medizin dürfte das Leben vieler Menschen so stark verändert haben.

Jedes Jahr kommen mehr Kinder dank künstlicher Befruchtung zur Welt. Mehr als eine Viertelmillion Kinder sind inzwischen in Deutschland so entstanden (IVF-Register: Jahrbuch 2016), weltweit sind es mehr als acht Millionen. Vor Kurzem feierte Louise Brown ihren 40. Geburtstag, der erste Mensch, der durch künstliche Befruchtung entstand, und 2010 erhielt Robert Edwards, der Erfinder der Petrischalenmethode, auch In-vitro-Fertilisation (IVF) genannt, den Nobelpreis für Medizin.

Der Methode gab neben ihrem Erfolg stets noch etwas anderes recht: ihre Sicherheit. Während die mitunter nötige Hormonbehandlung für die Entnahme von Eizellen für Frauen riskant ist, galt das Verfahren für die dabei entstehenden Kinder als absolut sicher. Aber genau diese Gewissheit schwindet. Die Autoren einer vor Kurzem erschienenen Studie zweifeln an, dass künstlich gezeugte Kinder genauso gesund sind wie Kinder, die durch Sex gezeugt wurden (Journal of the American College of Cardiology: Meister et al., 2018). So haben Jugendliche, die nach einer IVF-Behandlung zur Welt gekommen sind, schon früh Gefäßprobleme. Diese könnten später einmal lebensgefährlich werden.

Die aktuelle Arbeit wirft große Fragen auf: Ist es naiv anzunehmen, dass sich Embryonen, die in Petrischalen entstehen und in einem Nährmedium bebrütet werden, genauso entwickeln wie all jene, die durch eine natürliche Befruchtung entstehen? Was bedeutet das für die acht Millionen IVF-Babys weltweit? Fast schließt sich an: Rächt sich der menschliche Eingriff in die Natur?

Höherer Blutdruck bei Petrischalenkindern

Im Schweizer Inselspital Bern untersuchten Mediziner und Ärzte für die neuen Belege gesunde Jugendliche. Schon 2012 hatte sich in einer ersten Studie gezeigt (Circulation: Scherrer et al., 2012), dass die Gefäße von Petrischalenkindern vorzeitig gealtert waren. Verschiedene Ultraschallmessungen ergaben, dass ihre Blutgefäße steifer waren und größere Schwierigkeiten hatten, sich bei Sauerstoffbedarf und durch Medikamentengabe zu weiten, als bei natürlich entstandenen Kindern. Außerdem waren gewisse Schichten der Gefäßwand dicker als bei Kontrollprobanden, möglicherweise ein Zeichen für eine beginnende Gefäßverkalkung.

Das konnte das Forscherteam am Blutdruck ablesen: Die Petrischalenkinder zeigten geringfügig höhere Werte. Das ist bedenklich, denn Bluthochdruck schädigt Gefäße und gilt als ein Hauptrisikofaktor für Herzerkrankungen und Schlaganfälle. Acht der 52 Petrischalenkinder hatten bereits Bluthochdruck, in der Kontrollgruppe war es nur eins von 40. Für den Hauptautor der aktuellen, Studie Emrush Rexhaj, zeigt dies, dass „auf den ersten Blick gesunde Kinder ernsthafte und besorgniserregende Anzeichen für ein frühes Herz-Kreislauf-Risiko haben.“ Und in einem Kommentar, der dem Artikel beiliegt, schreiben Ärztinnen und Ärzte aus Harvard (Journal of the American College of Cardiology: Weinrauch et al., 2018): „Sollte das Risiko für einen jugendlichen Bluthochdruck (…) wirklich sechsmal so hoch liegen, wären die Konsequenzen für die Lebensdauer gewaltig (…).“

*Anmerkung: In einer vorherigen Version hatte der Artikel den Titel: „Diese Kinder sind doch anders“. Wie einige Leserinnen und Leser anmerkten, ist das missverständlich, weil die Andersartigkeit sich allein auf den Gesundheitsstatus der Kinder bezieht. Wir haben die Überschrift deshalb angepasst.

Künstliche Befruchtung erhöht das Risiko von Fehlbildungen

Die Schweizer Studie ist zwar sehr gewissenhaft erarbeitet, hat aber nur wenige Versuchspersonen. Wäre sie also die einzige, könnte man den Verdacht lediglich zur Kenntnis nehmen. Aber es ist nicht so einfach. Weitere Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die künstliche Befruchtung nicht ohne Risiken ist. Da ist zunächst ein naheliegender Grund, der mit dem Prozess der Befruchtung nichts zu tun hat: Weil nach der In-vitro-Fertilisation oft mehrere Embryos in die Gebärmutter der Frau eingebracht werden, führt sie besonders oft zu Zwillingsschwangerschaften. Und die sind für Mutter und Kind im Schnitt ein bisschen gefährlicher, denn sie können zu Frühgeburten oder Bluthochdruck in der Schwangerschaft führen. Das ist etwas, worüber Menschen, die eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen, in der Regel aufgeklärt werden.

Anders sieht es mit Fehlbildungen aus. Studien legen nahe, dass Kinder, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, etwas häufiger Herzfehler oder Fehlbildungen der Gliedmaßen haben (Clinical and Molecular Teratology: Källén et al., 2010 & American Society for Reproductive Medicine: Wen et al., 2012). Wenn man die Fruchtbarkeitsprobleme der Eltern, die auch einen Einfluss haben, in die statistische Analyse miteinbezieht, wird der Effekt zwar schwächer (Journal of Assisted Reproduction and Genetics: Rimm et al., 2011). Trotzdem gilt: Es scheint ein Unterschied zu sein, ob ein Embryo im Labor oder im Eileiter entsteht.

Darauf deuten verschiedene Untersuchungen bei Tieren, aber auch bei Menschen hin. Sie stützen die aktuellen Ergebnisse der Schweizer Forscherinnen und Forscher. Mäuse, die durch künstliche Befruchtung entstehen, haben Gefäßprobleme und sterben früher (Journal of Clinical Investigation: Rexhaj et al., 2013); Mäuse wie auch Menschen neigen zu Diabetes, sofern sie nach einer IVF-Behandlung geboren wurden (Endocrinology: Cerny et al., 2018 & Diabetes: Chen et al., 2014); und Menschen haben – das zeigen große Studien – einen statistisch signifikanten, wenn auch nur geringfügig erhöhten Blutdruck (Fertility and Sterility: Guo et al., 2017). Die jetzt erschienene Studie schließt also an eine Reihe von Belegen an und bestätigt, dass die Veränderungen und ihre Folgen bei den gleichen Kindern nicht verschwinden, sondern nach Jahren noch nachweisbar sind oder schlimmer werden.

Was aber nicht so recht zu beantworten ist: Was ist der Grund für die Risiken, deren Ausmaß bisher schwer abzuschätzen ist? „Die Techniken der künstlichen Befruchtung beinhalten die Manipulation von Embryonen zu einer Zeit, in der sie besonders vulnerabel gegenüber externen Störungen sind“, sagt Yutang Wang von der Federation University in Australien. „Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass künstliche Befruchtung die Anfälligkeit gegenüber einzelnen Erkrankungen erhöht.“

Im Verdacht: das Kulturmedium, in dem die Eizelle schwimmt

Verdächtigt wird das Nährmedium, in dem die befruchtete Eizelle einige Tage lang schwimmt und sich teilt, ehe sie als Zellhaufen in die Gebärmutter verpflanzt wird. Früher waren das einfache Salzlösungen, inzwischen enthalten sie viele weitere Bestandteile: von Glukose über Laktat bis hin zu hormonell wirksamen Substanzen. „Es ist relativ sicher, dass Kulturmedien einen Effekt haben“, sagt auch Michael von Wolff, Professor am Inselspital Bern und Leiter der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. „Es gibt jedoch keine schlüssigen Studien, die aufzeigen, welche Zusammensetzung des Kulturmediums das Risiko erhöht oder verringert.“ Hinzu kommt, dass oft nur die Hersteller, also kommerzielle Firmen, wissen, was genau in einem Medium steckt. Und so beschränkt sich die Forschung oft darauf, ganze Produkte statt einzelne Bestandteile miteinander zu vergleichen (Human Reproduction: Zandstra et al., 2018).

Doch wie kann die Zusammensetzung des Kulturmediums dazu führen, dass Petrischalenkinder mitunter häufiger krank sind? Die schlüssigste Hypothese (Journal of the American College of Cardiology: Weinrauch et al., 2018): Es kommt zu epigenetischen Veränderungen. Die Epigenetik beschäftigt sich anders als die klassische Genetik nicht mit dem Code des langen DNA-Fadens, der unsere Erbinformation enthält, sondern mit allem, was rundherum passiert. Etwa wie das Erbgut verpackt ist und an welchen Stellen kleine Kohlenstoffgruppen an die Bausteine der DNA geklebt wurden. Diese Details bestimmen oft erst, ob ein Gen aktiv ist oder schläft und wie sich eine Zelle verhält. Epigenetische Veränderungen sind zudem viel dynamischer als genetische, die sich häufig erst über viele Generationen durchsetzen. Studien zeigen, dass Embryonen, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, besonders oft bestimmte epigenetische Veränderungen aufweisen (Human Reproduction Update: Lazaraviciute et al., 2014). Auch solche, die Forscherinnen und Wissenschaftler mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang setzen können.

Die neue Studie ist nur die Spitze des Eisbergs

Der vielleicht dringlichste Hinweis für die EpigenetikHypothese sind aber Syndrome, die durch genetische Prägung verursacht werden. Hierbei stellen epigenetische Veränderungen die Genvariante eines Elternteils komplett ruhig. Ein Beispiel ist das BeckwithWiedemann-Syndrom. Kinder, die damit geboren werden, haben hohe Mengen eines bestimmten Wachstumsfaktors im Blut. Sie entwickeln sich zu schnell, haben eine auffallend große Zunge, oft Herzprobleme und bekommen häufiger bestimmte Krebsarten. Das Risiko, an diesem Syndrom zu erkranken, ist für Kinder nach künstlicher Befruchtung fünfmal höher als bei anderen (Fertility and Sterility: Vermeiden & Bernardus, 2013). Das heißt: Während normalerweise nur eines von ungefähr 14.000 Kindern das Syndrom hat, betrifft es nach künstlicher Befruchtung wohl eines von 3.000.

Die Schweizer Studie, an der die Debatte um die Folgen von künstlichen Befruchtungen nun entbrennt, dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein. Denn, so sagte es Michael Davies von der Uni Adelaide in Australien und Experte auf dem Feld dem Science Media Center: „Sie schloss nur dem Anschein nach gesunde Kinder aus unkomplizierten Schwangerschaften ein. Wie die Autoren schon feststellen, legt diese Auswahl nahe, dass die Gesamtzahl der durch Fruchtbarkeitstherapien betroffenen Kinder deutlich höher ist.“ Immer klarer wird nämlich, dass es bei Schwangerschaften, die durch künstliche Befruchtung entstehen, deutlich mehr Komplikationen gibt: Die Mütter haben häufiger Diabetes und Bluthochdruck während der Schwangerschaft und die Kinder kommen deutlich häufiger zu früh zur Welt (Fertility and Sterility: Qin et al., 2016).

Je älter die Eltern, desto kranker die Kinder

Dazu kommt ein noch größeres Problem: Die meisten angeführten Studien haben Faktoren wie das Alter oder mütterliche Erkrankungen herausgerechnet, um den direkten Effekt der Techniken zur In-vitro-Fertilisation zu messen. In der Wirklichkeit aber gehen diese Dinge oft Hand in Hand. Seit Jahren steigt das Alter der Männer und Frauen, die eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen. Dabei nimmt die Qualität der Spermien und Eizellen mit dem Alter deutlich ab – und damit die Gefahr zu, dass die Schwangerschaft nicht glatt verläuft, das Kind mit einer Behinderung zur Welt kommt oder im Laufe des Lebens verschiedene Probleme wie ADHS oder Krebs entwickelt (American Journal of Perinatology: Nassar & Usta, 2009). Den riskantesten Einfluss auf die Gesundheit ihrer Kinder haben aber vor allem ältere Menschen und Personen, deren Grunderkrankungen ihnen womöglich eine Schwangerschaft ohne künstliche Befruchtung nicht erlauben würden.

Die großen Errungenschaften der Reproduktionsmedizin haben Nebenwirkungen. Der Mensch kann die Bedingungen der Natur nur bedingt nachbilden. Wann immer er es versucht, werden ihm Fehler unterlaufen. Mal gröbere, mal nur winzige. Und diese Fehler können Folgen haben.

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ube.com/watch?v=1aMaS4u4tWk

Slow Life – Hirnstatus: Offline | ARTE Creative

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/der-film-offline-schickt-zwei-gamer-in-das-echte-leben-15772817.html

Arte-Film „Offline“ 

Stell dir vor, du bist gehackt

  • Von Katharina Koser
  • Aktualisiert am

Heldenhaft: In der Welt von Utgard ist Jan der furchtlose Kämpfer Fenris aus dem hohen Norden. Bild: © SWR/Rat Pack Filmproduktion

Im Arte-Film „Offline“ ist der Computerspieler Jan genau das: der Internetanschluss tot, sein Handy auch. Gemeinsam mit einer Freundin muss er nun im echten Leben ein Abenteuer bestehen, das seine digitale Existenz in Frage stellt.

Jan (Moritz Jahn) ist passionierter Gamer. Im wahren Leben ist er ein schlaksiger Abiturient mit Strubbelkopf, der Mädchen eher als Bedrohung empfindet, aber im Multiplayer-Computerspiel „Schlacht um Utgard“ gilt er als einer der Besten. Seine virtuelle Identität Fenris aus dem hohen Norden ist ein gutaussehender, furchtloser Krieger im Märchenheld-Gewand und hat es in der Community zu einiger Berühmtheit gebracht. Von Ehrgeiz getrieben, studiert Jan eifrig die Tutorials des Gamers Tristan (Hannes Wegener). Dann die Katastrophe: Drei Tage vor Beginn des Turniers „Ragnarök“, kurz nachdem er mit seinem Online-Freund, dem blaugesichtigen Troll Gotrax, die Höhle des Schicksals erstürmt und das fürs Turnier notwendige Upgrade erhalten hat, wird Jans Account gesperrt. Sein Computer hat keine Internetverbindung mehr, sein Handy funktioniert nicht.

Schnell erhärtet sich sein Verdacht, dass hinter dem Hackerangriff sein Widersacher Loki steckt. Weil die Polizei nicht der Ansicht ist, dass es sich bei Jans Problem um einen Fall von Cyberkriminalität handelt, macht er sich auf den Weg nach Stuttgart zu der Software-Firma, die das Spiel entwickelt hat. Dort trifft er auf Gotrax, der in Wirklichkeit ein Mädchen ist, das Karo (Mala Emde) heißt und blaue Haare hat. Auch ihr Account wurde gesperrt, und so machen sie sich gemeinsam auf den Weg zum Ursprung von Lokis ID, die Jan zurückverfolgen konnte, um ihre Spielcharaktere zurückzugewinnen. Nachdem Loki sich in den Bankautomaten gehackt und Jans EC-Karte eingezogen hat, müssen die Jugendlichen ohne technische Hilfsmittel auskommen. Während dieser Reise, auf der sie einer Gruppe RolePlayer und dem holzfällenden Einsiedler Ben (David Schütter) begegnen, entdecken sie, dass sie mehr füreinander sind als nur Gamer-Freunde. Dann stellt Loki Jan vor die Wahl: Lässt er Karo fallen, bekommt er Fenris zurück.

„Kombiniere: Colaflasche mit Karos Minzbonbons“

Die Abenteuerkomödie „Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel“ (Regie Florian Schnell) besticht vor allem durch die ständige Überlappung der virtuellen und der realen Welt. Der Zuschauer taucht ein in die Welt der Fantasy-Rollenspiele. Aufwändige 3D-Animationen des Spieleentwicklers Piranha Bytes („Risen 3“) werden mit Filmszenen verflochten. So erscheint ein blinkender Energiebalken, wenn Jan müde ist. Er steigt vom roten in den gelben Bereich, nimmt er einen Energy-Drink zu sich. Witzig auch die eingeblendete Inventarleiste, die zeigt, welche Gegenstände Jan in kritischen Situationen zur Verfügung hat („Kombiniere: Colaflasche mit Karos Minzbonbons“), oder die vier möglichen Aktionen, unter denen Jan wählen kann. „Offline“ ist aber mehr als Animation. Der Film zeigt, dass Gamer nicht nur Chips futternde Nerds sind, die sich vor einem Turnier mit Urinbeuteln und Trinkpäckchen ausstatten, um den Sessel nicht verlassen zu müssen, auch wenn dieses Vorurteil in Gestalt von Jans Freund Deniz bedient wird.

Die Abenteuerreise von Jan und Karo im Großraum Stuttgart (in phonetischer Übereinstimmung mit dem Titel des Spiels „Schlacht um Utgard“) zeigt ihnen das „real life“: Die Wälder, durch die sie sich kämpfen, sind noch schöner als ihre animierten Pendants, die Wasserfälle fühlen sich echter an. Dabei schafft es das Fantasy-Abenteuer, ohne Belehrung à la „Geh lieber mal an die frische Luft“ auszukommen. Der Film, der auf mehr als vierzig Festivals lief und den Jugendfilmpreis beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern gewann, wirbt nicht für den kalten Entzug vermeintlich süchtiger Computerkinder, sondern für das gesunde Maß. Denn eigentlich ist ja nichts verkehrt daran, ab und zu in eine andere Welt einzutauchen, solange das echte Leben nicht aus dem Blick gerät. Das kapiert auch Jan irgendwann.

Auch für Erwachsene und Nicht-Gamer ist „Offline“ eine Lehrstunde. Die aufwändige Fantasy-Welt von Utgard und der opulente Soundtrack (Marius Kirsten, Renée Abe) wissen zu begeistern. Selbst wenn die Story um Freundschaft und Jugendliebe nicht sonderlich originell ist: Die Umsetzung macht Spaß. Am Ende fiebert sogar der Aussteiger Ben mit, wenn es zum Showdown zwischen den Freunden und ihrem Gegner Loki kommt.

Fernsehtrailer : „Offline – das Leben ist kein Bonuslevel“

Video: Youtube / Vipmagazin, Bild: © SWR/Rat Pack Filmproduktion

Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel läuft heute, Donnerstag, 6. September, um 20.15 Uhr auf Arte.

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https://www.arte.tv/de/videos/051887-000-A/offline/

Offline

Das Leben ist kein Bonuslevel

82 Min.
Verfügbar von 06/09/2018 bis 12/09/2018
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 25. September um 01:50
Der 17-jährige Jan, alias Krieger Fenris, verbringt seine ganze Zeit mit dem Computerspiel „Schlacht um Utgard“. Der reale Alltag, Mama und die Schule stellen da nur Störfaktoren dar. Doch plötzlich ist Jan offline – sein Account wurde gehackt. Wer steckt dahinter? – Für seine Abenteuerkomödie wurde Florian Schnell im Jahr 2016 mehrfach ausgezeichnet.
Urinbeutel für niemals endende Gaming-Sessions, ein Alarmsystem gegen störende Eltern – das ultimative Online-Turnier Ragnarök kann kommen! Der schüchterne 17-jährige Jan, alias Fenris, der unbesiegbare Krieger aus dem Norden, verbringt den Großteil seiner Freizeit vor dem Computer. Mit allen möglichen Tricks versucht er, seine virtuelle Leidenschaft um sein störendes echtes Leben herum zu organisieren. Mit seinem Avatar Fenris ist er ein Star im Computerspiel „Schlacht um Utgard“. Er gilt gemeinsam mit seinem virtuellen Verbündeten Gotrax, dem Schlächter vom Grimsberg, als Favorit für den Sieg im bevorstehenden Wettkampf Ragnarök. Das Gewinnerteam erhält eine Million Goldstücke und wird zur Legende in der Gaming-Welt. Doch ausgerechnet als der finale Countdown zum Turnier beginnt, wird Jans Account gehackt. PC und Handy funktionieren nicht mehr, und auch sein Konto ist gesperrt. Der Alptraum eines jeden Gamers: Jan ist offline. Wohl oder übel muss er sich mit der blauhaarigen, aufgedrehten Karo, die ebenfalls gehackt wurde und zu Jans Überraschung sein virtueller Partner Gotrax ist, zusammentun. Aber wird das Online-Team auch in der Realität unbesiegbar sein? Von Jans bestem Freund Deniz erfahren die beiden, dass der dunkle Magier Loki hinter den Intrigen steckt, und machen sich auf die Suche nach seinem realen Spieler. Ohne Geld und Internet beginnt eine abenteuerliche Reise in strategischer Gaming-Manier. Karo und Jan hacken das System der Spiele-Agentur und flüchten aus einem fahrenden Zug vor der Schaffnerin. Mit Hilfe einer Minzbonbon-Cola-Bombe entkommen sie einer Falle und schlagen sich mit Survival-Tricks des Gaming-Gurus Tristan durch die Wälder. Auch Karos Wunsch-Stein tut letztlich seinen Dienst: Jans Herz schlägt nicht mehr nur für virtuelle Welten höher. Doch werden die beiden es tatsächlich schaffen, als Avatare Fenris und Gotrax rechtzeitig zu Ragnarök in die virtuelle Welt zurückzukehren? Am Ende steht Jan vor einer schweren Entscheidung. Und Karo behält recht: Das Leben ist kein Bonuslevel. Eine Abenteuerkomödie, die durch aufwendige Animation die Grenzen zwischen Virtualität und RealLife verschwimmen lässt und die Gaming-Kultur aus einer ganz neuen Perspektive zeigt.

Kamera :

Dominik Berg

Schnitt :

Matthias Scharfi

Musik :

Marius Kirsten
Renée Abe

Produktion :

Rat Pack Filmproduktion
SWR
ARTE
BR
Karl Filmproduktion
Filmakademie Baden-Württemberg

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https://ze.tt/verdammt-glueckliche-schweine-wie-auf-einem-hof-in-potsdam-artgerechte-haltung-gelingt/?utm_campaign=ref&utm_content=zett_zon_parkett_teaser_x&utm_medium=fix&utm_source=zon_zettaudev_int&wt_zmc=fix.int.zettaudev.zon.ref.zett.zon_parkett.teaser.x

Verdammt glückliche Schweine!

Wie auf einem Hof in Potsdam artgerechte Haltung gelingt

Neun von zehn Schweinen werden in Deutschland eingepfercht in Mastbetrieben gehalten. Das geht auch anders. Ein Besuch auf einem Hof, der Schweine artgerecht hält

Diese Ferkel wachsen auf einem Hof auf, der sich der artgerechten Schweinehaltung verschrieben hat.

Diese Ferkel wachsen auf einem Hof auf, der sich der artgerechten Schweinehaltung verschrieben hat. Foto: © Lena Müssig

Es ist schwülwarm, als ich mich aufmache, um vor den Toren Potsdams einen besonderen Ort zu besuchen: den Potsdamer SauenHain. Meine Tierärztin hatte mir davon erzählt. Ein „Schweineparadies auf Erden“, schwärmte sie.

Back to the roots, Schweine wieder so halten, wie unsere Großeltern die Tiere einst hielten – das ist auf dem Hof Programm. Zwar esse ich seit meiner Kindheit kein Fleisch mehr, doch die Idee begeistert mich. Ich will mir diesen SauenHain anschauen und den Mann treffen, der seinen Job als Geograf an den Nagel gehängt hat, um fortan Schweinefleisch aus wirklich artgerechter Haltung zu produzieren.

Into the wild

Erst wenige Minuten habe ich Potsdams Innenstadt verlassen, schon führt mich das Navi über einen holprigen Betonplattenweg in Richtung meines Ziels. Die Vegetation am Wegesrand wird mit jeder überfahrenen Betonplatte dichter. Plötzlich stehe ich vor einem Zaun. „Freilaufende Schweine“ steht auf einem Schild. Und dann kommt auch schon Clemens Stromeyer, Gründer des SauenHains durch das Tor, begrüßt mich und blickt als erstes auf meine ausgelatschten Vans. „Willst du dir ein Paar Gummistiefel anziehen?“, fragt er lachend und nimmt mich mit zu einem Bauwagen, in dem er ein passendes Paar für mich findet.

[Außerdem auf ze.tt: Ein Vegetarier über das heimliche Fleischessen]

„Wo sind denn hier die Schweine?“, frage ich Clemens und schaue mich um. Wir stehen auf einer ehemaligen Apfelplantage. Dichte Büsche, sandiger Boden, knorrige, uralte Apfelbäume – nur keine Schweine in Sicht. Rund zehn Hektar misst das Gelände, auf dem ich mir ein Bild von wirklich glücklichen Schweinen machen will. Der Ort wirkt so ursprünglich und friedlich, dass ich mir weder vorstellen kann, dass ich nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt bin, noch dass auf diesem schönen Fleck Schweine gezüchtet werden, die irgendwann zum Schlachter kommen. Der Ort wirkt surreal auf mich.

Clemens stapft mit mir über das Gelände. Noch immer weit und breit kein Schwein in Sicht. Plötzlich grunzt es aus dem Dickicht. Ein rosafarbener Rüssel schiebt sich durch das Grün des Buschs, ein großer Schweinekopf folgt und plötzlich steht vor mir eine riesige Sau. Neugierig beäugt und berüsselt sie mich. Eigentlich kenne ich keine Berührungsängste mit Tieren, die Sau imponiert mir dann zunächst aber doch. „200 Kilo wiegt so ein Tier. Du musst nur aufpassen, dass sie dir nicht auf die Füße tritt. Sonst brauchst du keine Angst haben. Die Ferkel darfst du halt nicht auf den Arm nehmen, das kennen sie nicht und das Quieken würde die Muttersau in den Verteidigungsmodus versetzen“, erklärt Clemens. Plötzlich kommen kleine Ferkel im Schweinsgalopp auf mich zu, drücken ihre Rüssel neugierig an meine Tasche und lassen sich streicheln.

Clemens deutet auf eine Sau, die gut geschützt in einer sandigen Kuhle liegt. Um sie herum springen winzig kleine Ferkel. „Gerade erst zehn Tage alt“, erzählt Clemens. Er kennt jedes seiner Schweine, spricht mit ihnen und ist sichtbar beliebt bei den Tieren. Schnell scharen sich weitere Schweine um uns und verdrücken laut schmatzend die Äpfel, die wir ihnen von den Bäumen pflücken. Ich bin tatsächlich im Schweineparadies.

Ich wünschte, dass das, was ich mache, als normal gelten würde.“ – Clemens Stromeyer

Clemens erzählt mir, wie er den Potsdamer SauenHain vor drei Jahren gegründet hat. Als leidenschaftlicher Hobbykoch habe er hochwertiges Schweinefleisch aus artgerechter und regionaler Haltung vermisst. Gerade beim Schweinefleisch sei es quasi unmöglich, Fleisch zu kaufen, das nicht aus Massentierhaltung stammt.

[Außerdem auf ze.tt: Fleisch ohne Tier: So sieht die Frikadelle der Zukunft aus]

Laut Bundesinnenministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden in Deutschland neun von zehn Schweinen in konventionellen Betrieben auf harten Spaltböden gehalten. Nicht nur die Umweltbelastung durch Schweinefabriken ist immens, auch das kurze Leben der Tiere ist bedauerlich. Die Zuchtsäue verbringen mehrere Wochen am Stück im Kastenstand. Liegen und stehen, mehr geht nicht. So soll verhindert werden, dass Ferkel erdrückt werden, das ist wirtschaftlicher. In der Mast werden die Schweine in wenigen Monaten mit Hightechfutter schlachtreif gefüttert. Für die Herstellung des Futters werden hauptsächlich in den USA und in Brasilien riesige Monokulturen angebaut – mit fatalen Konsequenzen für die Umwelt. Einem konventionell gehaltenen Mastschwein von 50 bis 110 Kilogramm müssen laut Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung 0,75 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Das Ausleben der natürlichen Instinkte ist unmöglich.

Im Potsdamer SauenHain sieht das anders aus. Hier wühlen, suhlen und leben die sozialen und hochintelligenten Schweine das ganze Jahr über im Freien. Sogar die Ferkel erblicken das Licht der Welt. In Hütten und Büschen können sich die hitzeempfindlichen Tiere vor der Witterung schützen. Im Winter häuft Clemens eine dicke Schicht Stroh auf, in der die Tiere sich gegenseitig wärmen. Neben den zehn Muttersäuen und ihren Nachkömmlingen lebt zudem ein einziger Eber im SauenHain, der für den Nachwuchs verantwortlich ist. Schwein gehabt. Nach etwa einem bis anderthalb Jahren werden die Schweine zu einem familiengeführten kleinen Schlachtbetrieb in der Region gefahren. Alle zwei Wochen werden etwa fünf Tiere geschlachtet. Durch das langsame Wachstum, gutes Futter und die viele Bewegung im Freien soll das Fleisch besonders schmackhaft sein. „Ich wünschte, dass das, was ich mache, als normal gelten würde“, sagt Clemens nachdenklich.

Knochenjob Schweineparadies

„Das glückliche Freilandleben der Schweine bedeutet für Clemens Stromeyer harte Arbeit. „Das ist nicht wie bei Rindern, die du auf eine Wiese stellst und sie lediglich den Rasen abgrasen. Schweine graben Löcher, bauen Nester und wühlen mit den Boden um“, sagt er. Neben uns liegt eine Sau zufrieden im Schlammbad. „Zudem müssen die Tiere gefüttert, Apfelbäume zurückgeschnitten und Pflanzen gesät werden.“ Und das an 365 Tagen im Jahr – bei Wind und Wetter. Ein paar Helfer*innen hat Clemens, den Großteil der teilweise körperlich sehr fordernden Aufgaben übernimmt er jedoch persönlich: Zäune ausbessern, Boden und Bäume pflegen, Futter auf dem riesigen Gelände verteilen.

Damit er das Fleisch trotzdem zu bezahlbaren Preisen anbieten kann, vertreibt er seine Produkte über seinen Onlineshop direkt an Endverbraucher*innen und beliefert Restaurants aus der Region. Leicht sei es nicht, neue Kundschaft zu gewinnen, denn mit den Billigfleischpreisen kann ein Landwirt wie Clemens nicht mithalten. Er setzt darauf, Menschen für seine hochwertigen Produkte zu begeistern. Qualität statt Quantität.

Das Ganze geht nur, wenn man zu 100 Prozent dahintersteht – und wenn man Kunden hat, die bereit sind, für Qualität zu zahlen.“ – Clemens Stromeyer

Dass Kreativität dazu gehört, um vom Verkauf von Schweinefleisch aus artgerechter Haltung leben zu können, weiß auch Bernd Schulz. Der Landwirt aus dem brandenburgischen Gömnigk gilt als Pionier der Schweinefreilandhaltung und half Clemens beratend beim Aufbau des SauenHains. Sein Backschwein aus Freilandhaltung verkauft Schulz unter anderem in der hippen Berliner Markthalle 9. Schon Steven Spielberg und Arnold Schwarzenegger haben sein Freilandschwein gekostet, er habe eine internationale Fangemeinde in der Markthalle 9, erzählt mir Bauer Schulz. Seine Backschweintenne, die zur Event-Location umgebaute Scheune seines Hofs, kann für Events aller Art gebucht werden – natürlich mit Backschwein vom eigenen Hof. Zudem versorgt er Meine kleine Farm mit Schweinen. Das Unternehmen informiert auf dem Etikett der Produkte genau über die Herkunft des verarbeiteten Schweins, Foto des Tiers inklusive.

[Außerdem auf ze.tt: Ich verzichte auf Konsum und bin deshalb zufriedener]

Heute weiß Clemens, das Ganze geht nur, wenn man zu 100 Prozent dahintersteht – und wenn man Kund*innen hat, die bereit sind, für Qualität zu zahlen. Die Preise sind für das Gros der Konsument*innen sicherlich erschwinglich, wenn Fleisch bewusst und dafür nur ab und an gegessen wird. Wenn sich der Fleischkonsum verringern würde, wäre auch eine artgerechte Haltung wieder möglich. Am Ende sind wir Konsument*innen diejenigen, die darüber entscheiden, ob das, was Landwirte wie Clemens Stromeyer machen, eines Tages wieder als normal gelten wird.

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Ganz schön VIEL BORNIERTES GESCHWÄTZ

zum THEMA IRRSINN?????????????

ERBÄRMLICH: MEHR geht nicht zur AUFKLÄRUNG über 9/11 – SPIEGEL ist nicht in der LAGE über den TELLER-RAND zu SCHAUEN?!

zur NEUN-MAL-KLUGEN PERSON ERZENGEL MICHAEL: PARASITÄRE VERSEUCHUNG???!!!?! – dieser VOLL-PFOSTEN hat noch garnichts von der „FLAT-EARTH-BEWEGUNG“ gehört – hier TRENNT sich auch die „SPREU vom WEIZEN“ und es zeigt sich wer hier wirklich auf der SUCHE nach der WAHRHEIT ist!!!!!!!!!!!!!

aus dem TEXT:….Heute ist es eher so, dass die Eliten selbst als Teil einer Verschwörung wahrgenommen werden. In dieser Vorstellung sind „die da oben“ entweder Superverschwörer oder Marionetten, die von sinistren Mächten gelenkt werden….(Was auch immer ES ist ES ist FEIGE und HINTERFOTZIG und OHNE die erbärmlichen BÜTTEL  weniger als NICHTS???!!!?!?!)

http://www.spiegel.de/plus/verschwoerungstheorien-kulturhistoriker-michael-butter-im-interview-a-4f8900a5-18d3-4d75-8891-c8471da6b28e

13. August 2017

Michael Butter ist ?Professor? für Amerikanistik an der Universität Tübingen und Initiator eines EU-Forschungsprojekts zur vergleichenden Analyse von Hintergründen, Nutzen und Gefahren von Verschwörungstheorien.

SPIEGEL: Herr Butter, halten Sie es für denkbar, dass wir alle von reptilienartigen Außerirdischen in menschlicher Gestalt regiert werden?

Butter: Hmm… denkbar vielleicht. Aber doch sehr, sehr unwahrscheinlich.

SPIEGEL: Es gibt aber offenbar sehr viele Menschen, die das glauben. Im Internet bringt es die Suchanfrage „Reptiloide“ auf rund 100.000 Treffer.

Butter: Es ist ja auch eine interessante Vorstellung, auch wenn ich die zugrunde liegende Theorie bis heute nicht richtig verstanden habe. David Icke, der prominenteste Vertreter des Reptiloiden-Mythos, kann ziemlich überzeugend auftreten. Außerdem hat er etwas, was Verschwörungstheoretiker sonst nicht haben: Humor.

SPIEGEL: Von seinen Anhängern kann man das nicht unbedingt behaupten. Die halten Barack Obama und George W. Bush für Reptiloiden…

Butter: … und Hillary Clinton. Der haben Donald-Trump-Anhänger im Wahlkampf ja auch angedichtet, sie treffe sich regelmäßig mit Artgenossen in einer Washingtoner Pizzeria. Dort missbrauche sie Kinder, töte sie und trinke ihr Blut.

SPIEGEL: Die Sache machte Schlagzeilen und wurde sogar von Trumps Team befeuert.

Butter: Ja, da hört der Spaß dann auf.

SPIEGEL: Der mächtigste Mann der Welt ist auch dank solch kruder Verschwörungstheorien ins Amt gekommen. Müssen wir Ähnliches in Europa befürchten?

Butter: Auf jeden Fall bedienen Populisten auch hierzulande gezielt Verschwörungstheorien. Das wird allmählich wieder gesellschaftsfähig. Ich denke aber nicht, dass jemand, der so wie Trump Verschwörungstheorien verbreitet, in Deutschland eine reale Chance hätte, die Mehrheit zu bekommen. Aber: Das hatte man bei Trump auch gedacht.

SPIEGEL: Wieso sind so viele Leute bereit dazu, den größten Irrsinn zu glauben?

Butter: Weil Verschwörungstheorien den Zufall beseitigen und dem Einzelnen die Chance geben, eine simple Erklärung für etwas zu finden, was ihn nervt, verängstigt oder belastet. Wir alle haben schon mal auf ein Ikea-Regal eingeschlagen, weil wir es nicht zusammengekriegt haben, und den Leuten, die die blöde Bedienungsanleitung geschrieben haben, böse Absicht unterstellt. Verschwörungstheorien erlauben, mit dem Finger auf Schuldige zu zeigen. Das können dann wahlweise die Politik, die Medien oder auch die Flüchtlinge sein.

SPIEGEL: Aber normalerweise kriegt man sich ja irgendwann wieder ein und findet die richtigen Schrauben.

Butter: Ja, aber mit Verschwörungstheorien kann sich der Einzelne zudem aus der Masse herausheben, weil er derjenige ist, der versteht, wie der Hase läuft. Wenn ich weiß, wer wirklich die Welt regiert oder was wirklich hinter den Kondensstreifen von Flugzeugen steckt, dann bin ich was Besonderes.

SPIEGEL: Und ein Fall für den Arzt?

Butter: Das dachte man lange. Aber wenn Studien zu dem Ergebnis kommen, dass etwa jeder zweite Amerikaner mindestens an eine Verschwörungstheorie glaubt, macht man es sich zu einfach, die alle für verrückt zu erklären.

SPIEGEL: Wie erklären Sie sich das Phänomen?

Butter: Ich glaube, Verunsicherung spielt eine entscheidende Rolle. Und Marginalisierung. Man hat das Gefühl, die Welt ist nicht mehr die, die sie mal war, es schwimmen einem die Felle weg, das macht Angst.

SPIEGEL: Sind Verschwörungstheorien immer Gedankengebilde von rechts?

Butter: Nein, aber sie sind fast immer konservativ. Deshalb sind auch mehr Männer als Frauen anfällig für Verschwörungsmythen. Deren tradierte Rolle ist in den letzten Jahrzehnten viel stärker infrage gestellt worden. In den USA konnte der weiße Mann aus der Arbeiterklasse früher unwidersprochen sagen: Ich stehe in der sozialen Hierarchie weit oben. Ich stehe über den Frauen, ich stehe über den Schwarzen, ich stehe über den Latinos. Wenn sich das verändert, fragt man sich, warum. Und wenn ich glauben kann, dass dahinter ein finsterer Plan steht, dann impliziert das, dass man ihn wieder rückgängig machen kann, sobald man die Schuldigen davongejagt hat.

SPIEGEL: Es sind ja nicht nur Menschen aus der Arbeiterklasse, die sich in Scharen aus der faktischen Welt verabschieden.

Butter: Natürlich nicht. Weil es sich um weit mehr als eine ökonomische Marginalisierung handelt. Es geht um Lebensmodelle. Schwule und Lesben dürfen heiraten. Frauen streben in Spitzenpositionen. Da muss doch eine Verschwörung dahinterstecken! Es ist auch kein Wunder, dass die populistischen Bewegungen Dinge wie Sexualerziehung an Schulen attackieren. Trump hat dieses Unbehagen sehr geschickt angezapft.

SPIEGEL: Ist das eigentlich neu, so unverhohlen mit Verschwörungstheorien Politik zu machen?

Butter: Nein, in keiner Weise. Es ist eher ungewöhnlich, dass wir in den letzten paar Jahrzehnten im Westen eine Phase erlebt haben, in der das nicht geschehen ist. Wenn man den großen historischen Bogen spannt, dann stellt man fest, dass Verschwörungstheorien lange Zeit absolut zentral für politische Prozesse in Europa wie auch in den USA waren. Im 18., 19. und noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war es normal, Verschwörungstheoretiker zu sein. Es heißt oft, Abraham Lincoln würde sich angesichts der Wahl Trumps im Grabe umdrehen. Dabei hat Lincoln auch Verschwörungstheorien verbreitet.

SPIEGEL: Zum Beispiel?

Butter: Lincoln war Gegner der Sklaverei. In einer seiner berühmtesten Reden bezichtigte er 1858 seinen Widersacher Stephen Douglas, an der Spitze einer gigantischen Verschwörung zu stehen, die die Sklaverei in ganz Amerika einführen wolle – bis hinein in die weiße Arbeiterschaft.

SPIEGEL: Sie sagen, das faktische Zeitalter, aus dem wir gerade kommen, war nicht der Normal-, sondern der Ausnahmefall?

Butter: Ja, aber man sollte nicht den Fehler machen, Trump und seine Leute als irre zu beschreiben. Der neue US-Präsident steht in einer wunderbaren Tradition.

SPIEGEL: Jetzt übertreiben Sie.

Butter: Nein. Führende Intellektuelle machten im 18. und 19. Jahrhundert mit Verschwörungstheorien ganz selbstverständlich Politik. George Washington können wir in diese Reihe stellen. Oder Thomas Jefferson. Die waren überzeugt, dass es ein gigantisches britisches Komplott gäbe, dessen Ziel die Abschaffung der Freiheit war. Washington schreibt bereits 1774, dass es einen „systematischen Plan“ der britischen Krone gebe. Und die Unabhängigkeitserklärung unterstellt George III. dann ein „design“, also auch einen geheimen Plan, die „absolute Despotie“ einführen zu wollen. Es war also normal, so zu denken. Zumal es ja auch tatsächlich immer mal wieder reale Verschwörungen und Komplotte gab. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde diese Weltanschauung delegitimiert.

SPIEGEL: Wie das?

Butter: Da spielen vermutlich zwei Faktoren eine Rolle. Zum einen setzte sich aus den Sozialwissenschaften der Gedanke durch, dass wir selbst oft gar nicht wissen, was wir eigentlich wollen. Und das, was wir wollen, lässt sich in komplexen sozialen Systemen oft gar nicht umsetzen, sodass vieles, was planvoll wirkt, meist nur Zufall ist. Zum anderen hatte der Nationalsozialismus, der ja zum großen Teil auf einer Verschwörungstheorie aufgebaut war, allen vor Augen geführt, wohin so etwas führen kann. Plötzlich hörten viele auf, sich um Verschwörungen zu sorgen, und sahen stattdessen, welche fatalen Auswirkungen erfundene Komplottszenarien haben können. Aber Verschwörungstheorien sind auch danach nie verschwunden. Sie waren nur eine Zeit lang nicht mehr so hoffähig, wie sie es jetzt wieder sind.

SPIEGEL:Verschwörungstheoretiker“ ist heute ein Schimpfwort.

Butter: Ja, und das Perfide ist, dass damit auch diejenigen überzogen werden, die offizielle Verlautbarungen vielleicht zu Recht infrage stellen. Man kann ganz berechtigte Kritik üben. Aber wenn man dahinter die große Verschwörung postuliert, macht man es den Mächtigen leicht, die Einwände beiseitezuwischen. Dann muss man sich mit Details gar nicht beschäftigen.

SPIEGEL: Gibt es eigentlich so etwas wie einen Urknall der Verschwörungstheorie?

Butter: Eine These ist, dass Verschwörungstheorien das Sinndefizit auffüllen, das die Aufklärung geschaffen hat. Also eine Reaktion auf die Entzauberung der Welt sind. Im 18. Jahrhundert schwand der Glaube an den göttlichen Schöpfungsplan, wo alles letztlich Sinn ergibt, auch wenn er sich dem Einzelnen nicht immer erschließt. Also muss da jemand anderes sein, der lenkend in die Welt eingreift. An die Stelle Gottes traten die Verschwörer.

SPIEGEL: Heute kann man bisweilen den Eindruck gewinnen, die Aufklärung würde gerade wieder abgewickelt.

Butter: Das liegt auch daran, dass Verschwörungstheorien durch die neuen Medien viel sichtbarer geworden sind. Vor 30 Jahren mussten Sie viel Zeit und Arbeit investieren, wenn Sie eine alternative Erklärung für die Mondlandung finden wollten. Heute reicht eine einfache Google-Suche, schon wissen Sie alles über Angela Merkels jüdische Wurzeln oder die 13 mächtigen Familien, die die Welt regieren. Da findet jeder eine Gemeinschaft, die er sonst womöglich vergebens sucht. Verschwörungstheorien haben zugenommen, aber nicht so sprunghaft, wie es uns manchmal erscheint.

SPIEGEL: Das Denkmuster ist immer „die gegen uns“. Wer sind eigentlich, aus Sicht von Verschwörungstheoretikern, „die„?

Butter: Das hat sich im Lauf der Zeit geändert. Früher witterten oft die Eliten eine Verschwörung von unten oder von außen. Also etwa durch die Katholiken, die angeblich die USA unterwandern, oder durch die Juden. Heute ist es eher so, dass die Eliten selbst als Teil einer Verschwörung wahrgenommen werden. In dieser Vorstellung sind „die da oben“ entweder Superverschwörer oder Marionetten, die von sinistren Mächten gelenkt werden.

SPIEGEL: Trump, Marine Le Pen sind ziemlich weit oben. Wie lange können sie ihre Wir-hier-unten-gegen-die-da-oben-Rhetorik durchhalten?

Butter: Ich bin mir nicht sicher, ob man darauf hoffen kann, dass das alles früher oder später in sich zusammenfällt. Verschwörungstheorien sind heute ein Symptom dafür, wie gespalten viele Gesellschaften sind. Da spielt die Entwicklung im Westen den Populisten in die Hände. Die Frage ist daher vielleicht eher, wie lange die Demokratie diese Fragmentierung aushalten kann.

SPIEGEL: Die Anschläge vom 11. September 2001 haben einen gewaltigen Schub an Verschwörungstheorien ausgelöst. Trägt die Bush-Regierung daran eine Mitschuld?

Butter: Absolut. Das Verrückte war ja, dass Bush als Kriegsgrund selbst eine Verschwörungstheorie in die Welt gesetzt hat: nämlich die Behauptung, dass Saddam Hussein geheime Verbindungen zu al-Qaida habe und über Massenvernichtungswaffen verfüge. Das ist damals von kaum jemandem als Verschwörungstheorie entlarvt worden. Das heißt, es gibt Verschwörungstheorien, die dem Begriff entkommen, weil diejenigen, die sie spinnen, sehr mächtig sind.

SPIEGEL: Ganz ähnlich lief es bei der Tuskegee-Syphilis-Studie in den USA. Damals hat man Schwarze, die an Syphilis erkrankt waren, bewusst nicht behandelt, um die Folgen der Krankheit in Ruhe beobachten zu können. Als das 1972 herauskam, hat es zunächst keiner geglaubt.

Butter: Auch das zeigt: Es gibt reale Verschwörungen. Ein anderes Beispiel ist der Sturz des iranischen Premierministers in den Fünfzigerjahren, als lange Zeit nur vermutet wurde, dahinter stecke die CIA, bis sie das irgendwann zugegeben hat.

SPIEGEL: Für jene, die überall Verschwörungen wittern, ein gefundenes Fressen.

Butter: Viele Theorien enthalten ja auch ein Körnchen Wahrheit. Schauen Sie sich die Kennedy-Ermordung an: Untersuchungen des Kongresses ergaben, dass Lee Harvey Oswald vermutlich nicht allein gehandelt hat. Nur, von da ist es ein weiter Schritt bis zu dem Verschwörungsszenario, dass das Ganze ein Staatsstreich war.

SPIEGEL: Ist Transparenz ein Mittel gegen Verschwörungstheorien?

Butter: Ich fürchte nicht. Ich glaube, selbst wenn es absolute Transparenz

gäbe, würden Verschwörungstheoretiker annehmen, dass es sich um eine Inszenierung handelt und die wahren Entscheidungen weiterhin in Geheimzirkeln getroffen werden.

SPIEGEL: Gibt es überhaupt eine wirksame Gegenstrategie?

Butter: Ich glaube, es ist wichtig, ins Gespräch zu kommen und zuzuhören. Aber wie reagiert man, wenn es um ganz offensichtlich rassistische und antisemitische Stereotypen geht? Wann ist dann der Moment gekommen, wo man sagt, nein, so nicht?

SPIEGEL: Es gibt eine Studie, in der Impfgegner mit allen möglichen ?Fakten? bombardiert wurden. Der Effekt war, dass die Betroffenen danach noch skeptischer gegen Impfungen eingestellt waren. Aber es half, die Folgen für Kinder aufzuzeigen, die erkrankt waren, weil sie keine Impfung hatten.

Butter: Ja, vielleicht würde es helfen, eine alternative Geschichte zu erzählen. Verschwörungstheorien sind ja immer spannende Geschichten – wenn man nur Fakten dagegensetzt, berührt man die Menschen nicht.

SPIEGEL: Dann begibt man sich in einen Wettkampf der schöneren Geschichten. Keine ganz unheikle Position.

Butter: Das stimmt. Deshalb grübeln wir auch darüber nach, wie man den Leuten frühzeitig kulturelle, soziale und digitale Fähigkeiten vermittelt, bevor sie zu Verschwörungstheoretikern werden. Die Menschen müssen besser begreifen, ?was einen gründlich recherchierten Artikel im SPIEGEL? von einem Beitrag auf einem islamfeindlichen Blog unterscheidet, wie man Argumente hinterfragt und zu einem ausgewogenen Urteil kommt. Kurz: wie Gesellschaft funktioniert. Ich denke, dass es einen Zusammenhang zwischen Bildung und dem Glauben an Verschwörungstheorien gibt – auch wenn die Impfverschwörungstheorie gerade in gebildeten Schichten verbreitet ist.

SPIEGEL: Sie erforschen das Phänomen mit einer Vielzahl europäischer Wissenschaftler. Haben Sie schon überraschende Erkenntnisse gesammelt?

Butter: Eine Erkenntnis ist, dass die geheimen Mächte – je nachdem wo man fragt – immer woanders vermutet werden. Wenn Sie nach Deutschland schauen, auf die Flüchtlingskrise, da stecken immer die USA dahinter. Aber hören Sie sich mal in Rumänien oder Ungarn um. Man könnte einen tollen Aufsatz schreiben über die Rolle von Angela Merkel in Verschwörungstheorien in unterschiedlichen europäischen Kulturen.

SPIEGEL: Bekommen Sie Post von Leuten, die Sie auf Verschwörungen hinweisen?

Butter: Das kommt manchmal vor. Deswegen stehen wir auch schon seit Längerem nicht mehr im Telefonbuch. Häufiger wird mir jedoch unterstellt, dass ich blind wäre oder bewusst Desinformation streuen würde. Auf YouTube gibt es ein dreistündiges Video, wo jemand unter anderem ein Fernsehinterview von mir „auseinandernimmt“ und mich als „Expertenhure“ beschimpft.

SPIEGEL: Da geht es Ihnen nicht anders als uns.

Butter: Man darf aber nicht vergessen, dass viele Verschwörungstheoretiker sehr höflich sind. Und viele ihrer Theorien sind ja auch ziemlich harmlos und manchmal tolle Unterhaltung. Das ist eine spielerische Funktion, davon leben ganze Filmstudios oder Verlage. Es ist ja auch toll, wenn im Kino oder im Roman auf einmal diese oder jene Verbindung auftaucht, und am Ende wird aus einem einfachen Mord ein großes Staatskomplott. Das hat nur mit der Wirklichkeit oft nichts zu tun.

SPIEGEL: Herr Butter, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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WELTEN-BETRUG

FLACHE ERDE

Was, wenn sie doch flach ist? | 01. Januar 2018 | http://www.kla.tv/11705

tube.com/watch?v=QWZFbjR_Hz4

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Flache Erde – Matrix

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„EIN FALL für ZWEI“

„HUBBLE-BUBBLE-TELESKOP“

ube.com/watch?v=5p_bfmTMPV8

Bilderberger, „HUBBLE-Teleskop“, Gotthardtunnel – Am0k Alex & Frank Stoner Show Nr. 68

„Alexander Wagandt“:  WELTEN-BETRUG

 

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„Joe Conrad“ ist ein DESINFORMANT und GATE-KEEPER

tube.com/watch?v=725DGKSRkAU

Flache Erde Adé

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„ZEIT-UMSTELLUNG“: ZUERST wird MAN die ganze ZEIT damit geQUÄLT plötzlich ist es MÖGLICH dieses MONSTER zu beENDEN????!!!!

ZEIT-DIEBSTAHL – – – ZEIT-DIEBE

Die „EU“-TRICK-BETRÜGER: DER BÜTTEL JUNCKER will den MENSCHEN eine STUNDE ZEIT STEHLEN – – – „Die ALTE ZEIT ZURÜCK mit der gestohlenen STUNDE“

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Behördenchaos: Das seltsame Verschwinden von Flüchtlingspässen / „Österreich: Polizei darf Fingerabdrücke von Flüchtlingen nicht speichern“/ „Holger Strohm“- „Hans-Georg Maaßen “ – „ISIS-Terroristen benutzen den Flüchtlings-Strom um nach Europa zu gelangen“ – „Peter Haisenko“/“ Wer entscheidet über „die Amtsenthebung der Regierung Merkel“? – Bürgerinitiative „Ein Prozent.DE“

http://www.cashkurs.com/kategorie/gesellschaft-und-politik/beitrag/monitor-behoerdenchaos-das-seltsame-verschwinden-von-fluechtlingspaessen/

MONITOR – Behördenchaos: Das seltsame Verschwinden von Flüchtlingspässen

Liebe Cashkurs-Community, eine ARD-Reportage, die am gestrigen Abend ausgestrahlt wurde, lässt nicht nur einmal mehr an diversen markigen Aussagen so mancher Politiker, sondern auch an der Funktion der ach so wohl geordneten Administration in Deutschland zweifeln.

Denn wer als Asylsuchender nach Deutschland kommt, muss seinen Pass bei den Behörden abgeben. Ihn später zurückzubekommen ist allerdings oft ein Problem. MONITOR-Recherchen zeigen, dass Pässe von Flüchtlingen regelmäßig im deutschen Behördendschungel verloren gehen. Selbst rückreisewillige Asylbewerber können oft monatelang nicht in ihre Heimat zurück, anderen wird das Asylverfahren erschwert. Dabei sollten die Verfahren doch eigentlich beschleunigt werden…

Den MONITOR-Bericht vom gestrigen Donnerstag finden Sie unter diesem Link.

Diesen Beitrag finden Sie auch bei Youtube.

 

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/05/oesterreich-polizei-darf-fingerabdruecke-von-fluechtlingen-nicht-speichern/

Österreich: Polizei darf Fingerabdrücke von Flüchtlingen nicht speichern

Eine Verordnung verbietet der Polizei im österreichischen Spielfeld, die Fingerabdrücke von Flüchtlingen zu speichern, die nach Deutschland weiterreisen. Dies ermögliche eine mehrmalige Einreise, auch unter falschem Namen oder mit unterschiedlichen Dokumenten, warnt die Volksanwaltschaft.

Der österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil am 29. Januar 2016 in Spielfeld. (Foto: dpa)

Der österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil am 29. Januar 2016 in Spielfeld. (Foto: dpa)

Am österreichischen Grenzübergang Spielfeld werden Fingerabdrücke nur von jenen Flüchtlingen gespeichert, die einen Asylantrag in Österreich stellen. Jene, die nach Slowenien zurückgewiesen werden oder nach Deutschland weiterreisen wollen, werden nicht erfasst. Der Polizei ist dies per Verordnung verboten. Die österreichische Volksanwaltschaft, die die öffentlichen Verwaltung kontrolliert, leitete daraufhin ein Prüfverfahren ein, wie die österreichische Kleine Zeitung berichtet.

Für Volksanwalt Peter Fichtenbauer ist es „nicht nachvollziehbar, dass die Fingerabdrücke der Flüchtlinge zwar mit österreichischen Polizeidatenbanken abgeglichen, eine Speicherung der Fingerabdrücke aber unterlassen wird.Dies ermögliche eine mehrmalige Einreise, auch unter falschem Namen oder mit unterschiedlichen Dokumenten, meinte Fichtenbauer am Donnerstag in einer Aussendung.

Außerdem führe diese Vorgehensweise zu einer Frustration unter den Polizeibeamten, welche ohnedies seit vielen Monaten bereits an ihre Belastungsgrenzen getrieben würden. „Auch im Hinblick auf die geplante Einrichtung eines weiteren Grenzmanagementsystems beim Karawankentunnel in Kärnten ist eine internationale Vernetzung von Datenbanken aus Sicht der Staatsanwaltschaft sinnvoll und geboten“, sagte Fichtenbauer.

Seitens der Landespolizeidirektion Steiermark wird auf das sogenannte „Eurodac-System“ verwiesen. Dieses schreibt die Speicherung der Fingerabdrücke lediglich in jenem EU-Land vor, in welchem die Ersteinreise in den Schengenraum stattfindet.

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„Flüchtlinge“ – „Grenz-Kontrolle“ – siehe „Rainer Wendt“

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klagemauer tv http://www.kla.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=6516&id=7634

Die Strategie der Irreführung am Beispiel der Medienmeldungen zu Flüchtlingszahlen 02.02.2016

In der letzten Woche einigte sich in Deutschland die Regierungskoalition auf das sogenannte Asylpaket II. Das Paket sehe laut Medienberichten strengere Asylregeln vor. Nachdem die Spitzen von CDU, SPD und CSU drei Monate lang miteinander gestritten hatten, stehe nun der Kompromiss. Die Regierung sei handlungsfähig, sagte Bundeskanzlerin Merkel nach dem Treffen. Sie könne umso zufriedener sein, vermelden die Medien, weil auch die Zahl der Flüchtlinge steigt, die aus Deutschland in ihre Heimatländer zurückkehren, insbesondere in den Irak. Es gebe wöchentlich drei Flüge von Berlin, Frankfurt und Düsseldorf nach Bagdad und Erbil. Dazu werden täglich 100-200 Flüchtlinge an den deutschen Grenzen zurückgewiesen. Den Tenor der Medienmeldungen umfasst Peter Voegeli vom Schweizer Radio (SRF) folgendermaßen, Zitat: „Ich denke, allem voran ist Merkel jedenfalls kurzfristig gestärkt, das zeigt nicht nur die Einigung gestern, sondern auch die Zahlen der rückreisenden Flüchtlinge. […] Der Flüchtlingsstrom wird in Deutschland Schritt für Schritt eingeschränkt und diese Botschaft erreicht die Bevölkerung in Deutschland und die Flüchtlinge in den Herkunftsländern, das stärkt Merkel.“ Soweit die Meldungen der Mainstream-Medien. „Dann ist ja alles in Butter. Die Regierung und die Kanzlerin haben die Sache nun wieder im Griff“, mag nun der Durchschnittsdeutsche denken. Dass dem aber ganz und gar nicht so ist, sondern sich genau das Gegenteil davon abspielt, erfährt man – wenn auch erst nach einigem Suchen – durch die Gegenstimme alternativer Medien. Hier ein Beispiel, Zitat: „Obwohl in den Mainstream-Medien davon die Rede ist, dass Deutschland täglich 100-200 Flüchtlinge zurückweist, so ist das höchstens eine Beruhigungspille für die Bevölkerung. Denn wenn man sieht, dass täglich 3.500 Asylanten allein in Deutschland ankommen, so sind 100-200 Zurückgewiesene nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Netto kommen immer noch mindestens 3.300 registrierte Asylanten an. Wie viele Unregistrierte kommen wohl noch hinzu?“ Der Migrationskrieg, den wir in unserer Sendung „Instrumentalisierende Kriegsführung [Flüchtlinge als Kriegswaffe?!]“ am 29.8.2015 beschrieben haben, läuft somit im Hintergrund ungebremst weiter. Wie unaufhaltsam Wasser in die Titanic einströmte, nachdem sie von einem Eisberg aufgeschlitzt wurde und schließlich sank, so strömen nach wie vor ungehindert Fluten von Migranten in Europa, vornehmlich Deutschland, ein. Wie nun ist solch eine Irreführung durch die Medien überhaupt möglich? Dies ist nur deshalb möglich, weil die Unwissenheit der Bevölkerung über die wahren Zusammenhänge und Hintergründe von den Medien schamlos ausgenützt wird. Anstatt von den Medien aufgeklärt zu werden, bekommt die Bevölkerung stetig weitere Lügen oder Halbwahrheiten vor Augen gemalt. Genau nach diesem Prinzip der Irreführung und Fehlinformation funktionieren mittlerweile nahezu alle Bereiche unseres Daseins: Hierzu ein weiteres Beispiel: Das Geldsystem. Henry Ford sagte in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts bereits: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ Das kriminelle Geldsystem, das den Banken ermöglicht, Kredite ohne Deckung auf Zins zu vergeben und somit Geld aus dem Nichts zu schaffen, kann ebenfalls nur aufgrund der Fehlinformation, ja Irreführung, der Bevölkerung bestehen und aufrechterhalten werden. Je größer die Unwissenheit und Desinformation, desto hinterlistiger zeigt sich die Strategie der Irreführung der Politiker, Medien oder sonstigen Drahtziehern. Eine Irreführung die uns alle teuer zu stehen kommt. Je gründlicher aber eine gezielte Irreführung aufgedeckt und der Bevölkerung vor Augen gebracht wird, desto haltloser knickt die Statik der Irreführung in sich zusammen, wie ein Kartenhaus im Wind. Auch hierzu ein Beispiel: Nachdem die österreichisch-irische Journalistin Jane Bürgermeister Strafanzeige gegen den Pharmakonzern Baxter erstattete, weil dieser einen mit Viren verseuchten Impfstoff gegen die vermeintliche Vogelgrippe auf den Markt bringen wollte, ließ sich niemand mehr gegen Vogelgrippe impfen. Die groß angesagte Pandemie versandete sang- und klanglos binnen wenigen Wochen. Sehen Sie dazu das Referat von Jane Bürgermeister an der fünften AZK-Konferenz (www.anti-zensur.info). Daher, liebe Zuschauer, nutzen auch Sie jede Gelegenheit, fundierte Gegenstimmen zu Irreführungen der Mainstream-Medien in ihrem Umfeld publik zu machen.

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neopressehttp://www.neopresse.com/europa/mehrere-is-terroristen-unter-fluechtlingen/

IS-Terroristen kommen als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland

Migranten am Wiener Westbahnhof vor der Fahrt Richtung Deutschland, 5. September 2015 // (c) Bwag, CC BY-SA 4.0

Migranten am Wiener Westbahnhof vor der Fahrt Richtung Deutschland, 5. September 2015 // (c) Bwag, CC BY-SA 4.0

Die Terroristen des „Islamischen Staats“ nutzen laut deutschen Sicherheitsbehörden die Flüchtlingsströme um nach Europa zu gelangen und dort Anschläge zu verüben – wie in Paris. Das macht keinen Flüchtling zum Terroristen, aber es zeigt: Ungeschützte Grenzen sind ein fatales Sicherheitsrisiko.

Oe 24“ berichtet am Donnerstag: „Die Extremistenmiliz IS nutzt nach Erkenntnissen der deutschen Sicherheitsbehörden die Flüchtlingswelle, um ihre Attentäter nach Europa einzuschleusen. Verfassungsschutz-Präsident HansGeorg Maaßen verwies am Mittwoch in Berlin darauf, dass zwei der Selbstmordattentäter von Paris mit dem Flüchtlingsstrom nach Frankreich gekommen seien. Zudem seien zwei weitere mutmaßliche IS-Kämpfer im zeitlichen Zusammenhang mit den Attentaten mit gefälschten Pässen und als Asylsuchende getarnt nach Europa eingereist. Sie seien inzwischen in Österreich festgenommen worden.“

Maaßen konstatierte vor Pressevertretern „Dies macht deutlich, dass der IS den Flüchtlingsstrom durchaus nutzt, um Kämpfer mit Kampfauftrag einzuschleusen.“ Der IS macht sich damit die gegenwärtige Massenmigration nach Europa zu Nutze. Allein Deutschland erreichten im letzten Jahr mehr als 1 Millionen Migranten.

Man solle Flüchtlingskrise und die Pariser Attentate nicht vermischen, lautete das offizielle Credo der Politiker und Medien nach dem 13. November. Daran ist richtig, dass die übergroße Mehrheit der Flüchtlinge nichts mit dem extremistischen Gedankengut des IS zu tun hat. Ja, viele von ihnen – so beispielsweise die Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak – fliehen vor seinen Banden sogar. Doch eines ist dennoch richtig und wichtig: Eine ungeschützte EU-Außengrenze so wie sie derzeit an der südlichen Peripherie der EU besteht, ist das beste Einfallstor für Terroristen. Da ein Schutz dieser Grenze nicht gerade in Aussicht ist, ist es ein enormes Sicherheitsrisiko die heimischen Grenzen geöffnet zu lassen.

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Holger Strohm

quer-denken-tvhttp://quer-denken.tv/index.php/2090-die-fluechtlinge-und-wer-sich-noch-alles-darunter-mischt-teil-2

…………….Doch es dringt noch eine weit größere Zahl von Menschen hier ein, die kriminell sind und – noch schlimmerIS-Terroristen, als Flüchtlinge getarnt. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet das ganz unverblümt. Nur nicht auf Deutsch. Um die deutschen Bürger nicht zu beunruhigen?………….

Die Flüchtlinge  –  und wer sich noch alles darunter mischt … (Teil 2)

07. Februar 2016 (von Holger Strohm)  Dies ist der zweite Teil des Aufsatzes von Holger Strohm zu der Flüchtlingswelle, die auf Anordnung der Bundeskanzlerin Merkel ungehindert und unkontrolliert nach Europa hereinströmt. Daß in dieser Flüchtlingswelle sehr viele Menschen kommen, die hier in Europa wirklich zu Recht Schutz suchen, bis der Krieg in ihrem Landvorüber ist und sie zurück gehen können, ist unbestritten. Auch daß viele hiermit lauteren Absichten kommen, eine Existenz aufbauen wollen und anständige Bürger dieses Landes werden ebenso, und sie sind willkommen. Doch es dringt noch eine weit größere Zahl von Menschen hier ein, die kriminell sind und – noch schlimmer – IS-Terroristen, als Flüchtlinge getarnt. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet das ganz unverblümt. Nur nicht auf Deutsch. Um die deutschen Bürger nicht zu beunruhigen?

Dies sind auch nicht irgendwelche Vermutungen, sondern Erkenntnisse des deutschen Geheimdienstes. Dieser wird aus deutschen Steuergeldern bezahlt, teilt solche lebenswichtigen Erkenntnisse aber nicht dem deutschen  Volk mit, sondern der internationalen Informationsseite von Reuters. Der Bericht ist nur auf Englisch veröffentlicht worden. Können unsere Mainstreammedien kein Englisch, oder warum berichten sie das nicht? Man könnte schon meinen, daß uns das etwas angeht.

 

Hier der zweite Teil von Holger Strohms Artikel:

Nach den massenhaften Diebstählen, Einbrüchen, sexuellen Belästigungen und Massenvergewaltigungen sprach Bundesjustizminister Heiko Maas von einer «neuen Dimension organisierter Kriminalität». Wenige Monate zuvor hatte er noch Bürger, die Bedenken äusserten, als «widerlich» und «Schande für Deutschland», die neutralisiert gehören, bezeichnet. Merkel nannte die Taten «widerwärtig» und verlangte eine harte Bestrafung. Zuvor wurden Breitseiten gegen alle Warner aufgefahren. So der SPD-Vorsitzende Gabriel: «Diese fahren eine schlimme Strategie.

Angefangen vom angeblich nötigen Burka-Verbot bis hin zur Skandalisierung von Flüchtlingsthemen betrieben sie das Geschäft der AfD… der rechte Mob dürfe nicht in die Parlamente einziehen.» Andere zogen nach: Die rechten Hetzer würden «Flüchtlinge und Ausländer unter Generalverdacht» stellen und müssten mit allen Mittel gestoppt werden. In einem Beschluss der SPD-Bundestagsfraktion Anfang 2016 wird verlangt, dass die AfD vom Verfassungsschutz überwacht wird. Aber wer bestraft diese Politiker und Merkel – die ungerührt erklärte: «Jeder Asylant ist eine Bereicherung für Deutschland» – und die unter Verletzung ihres Amtseides, Zehntausende Kriminelle ohne Grenzkontrollen nach Deutschland lockte?

Und wer bezahlt die vielen Milliarden des Asylanten-Wahn? Nach Berechnungen von Wissenschaftlern des «Forschungszentrums Generationsverträge» werden die Integration und Ausbildung von zwei Millionen Flüchtlingen den deutschen Steuerzahler langfristig mindestens 900 Milliarden Euro kosten. Und dies auch nur, wenn alle von ihnen innerhalb von sechs Jahren eine bezahlte Arbeit finden. «Sollte die Qualifizierung und Integration mehr Zeit benötigen, fielen die Kosten erheblich höher aus, warnen sie.» Das Gleiche gilt, wenn mehr als zwei Millionen Asylanten nach Deutschland kommen. Ausserdem werden Leistungsversprechen der Krankenkassen, Sozialversicherungen, Pensionsversprechen nicht eingehalten werden können. Zudem sind eine Erhöhung der Steuern und Abgaben vorgesehen, sowie eine Vermögensabgabe – ähnlich dem Solidaritätszuschlag. «Wir schaffen es», lautet Merkels Gelöbnis. Ja, sie schafft es Deutschland zu zerstören.

Dass diese Politik kriminell und verfassungsfeindlich ist, bestätigten Juristen und Verfassungsrichter. Peter Gauweiler, Ausnahme-Jurist , ehemaliger Minister und stellvertretender CSU-Vorsitzender, erklärte in einer Rechtsexpertise an den Bundestagspräsidenten Lammert: «Die faktische Aussetzung des deutschen Einreiserechts und der von der Regierungschefin verfügte Nichtvollzug gesetzlicher Aufgaben der Bundespolizei» geht «auf eine Richtlinienentscheidung der Bundeskanzlerin» zurück. «Seit Anfang September ist in Deutschland das gesetzliche Verbot der Einreise ohne Aufenthaltstitel oder ohne Pass faktisch ausser Kraft gesetzt. Ebenso das Verbot der Einschleusung in grossen Gruppen.

Ebenso, dass sich niemand auf das Asylrecht berufen kann, der sich in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union aufhält. Letzteres steht sogar im Grundgesetz. Die Bundesregierung hat die einschlägigen Paragraphen und Verfassungsartikel, die Strafvorschriften und sogar das Legalitätsprinzip beiseitegeschoben.» Hans-Jürgen Papier, früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts, der um den Fortbestand des Rechtsstaats fürchtet, erklärte in der «Frankfurter Allgemeine Zeitung»: «Die Flüchtlingskrise offenbart ein eklatantes Politikversagen. Noch nie war in der rechtsstaatlichen Ordnung die Kluft zwischen Recht und Wirklichkeit so tief.» Dass Merkel «die unbegrenzte Einreise» gewähre, basiere nicht auf einer rechtlichen Verpflichtung, sondern auf einer politischen Entscheidung. Die «Grundsatzentscheidung» über die Grenzen der Zuwanderung dürfe «nicht allein von der Regierung in einem rechtsfreien Raum getroffen werden». Die «fortschreitende Fragmentierung» des «Asylsystems» habe zum Schwund des Vertrauens unter den EU-Mitgliedsstaaten geführt, denn sie zerstört die Ordnung von Dublin.

Ist es nicht erstaunlich? Nach den Gewalttaten von Köln überbieten Politiker einander mit Vorschlägen, deretwegen sie eben noch andere diffamiert hätten.» Klaus Max Smolka (Journalist, FAZ 13.1.16 S.15)

Der ehemalige Verfassungsrichter und Staatsrechtler Udo die Fabio postuliert eine «Rechtspflicht der Bundesregierung, darauf hinzuwirken», da sie «verfassungsrechtlich verpflichtet sei… eine vertragsgemässe europäische Grenzsicherung herzustellen» und «wirksame Kontrollen der Bundesgrenzen wieder aufzunehmen». Denn das Offenhalten der Grenzen gefährdet die «verfassungsmässige Souveränität… Der Verfassungsstaat muss funktionieren, er darf durch die Politik nicht aus den Angeln gehoben werden.»

Die Deutschen sehen zur Zeit wie Frau Merkel und andere Politiker Europa systematisch zugrunde richten. In den USA und in anderen Ländern hätte man Frau Merkel und ihre Gesinnungsgenossen vermutlich wegen Hochverrats hingerichtet. Doch bei uns gelten sie als Vorbilder. Die schweigende Mehrheit murrt zwar, wagt aber nicht den Mund aufzumachen, um nicht vor politischer Verfolgung und Meinungsterror überrollt zu werden. Seit Kriegsende wurde uns die Kollektivschuld physisch und psychisch eingeprügelt – noch immer erfolgt täglich ein Trommelfeuer der Schuldpropaganda, die schwere psychische Schäden bei uns Deutschen hinterlassen haben. Insbesondere die Grünen, aber auch die Linke und die SPD wollen uns Deutsche vernichten und machen noch nicht einmal einen Hehl daraus.

«Deutschland muss von aussen eingehegt und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.»
Joschka Fischer (ehem. grüner Aussenminister)

 

ASYLDieser Aufsatz ist ein Ausschnitt aus dem Buch
„ASYL“von Holger Strohm. 

Das neueste Buch vom renomierten Erfolgs- und Hintergrundautor Holger Strohm befasst sich mit dem brandheissen Thema Asyl und ist in Kürze lieferbar.

Es wird wahrlich keine leichte Kost, beschreibt Strohm doch die zum Teil unfassbaren Hintergründe und Zusammenhänge und die möglicherweise verheerenden Konsequenzen dieser Politik für ganz Europa und jeden von uns.

Und er deckt mal wieder gnadenlos auf, wie wir Bürger „hinter´s Licht“ geführt und ausgeliefert werden.

160 Seiten, DIN A5, 9,90 €

Hier zu bestellen

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https://deutsch.rt.com/meinung/36508-fluchtlings-obergrenze-gewaltmonopol-staates-ist/

Flüchtlings-Obergrenze: „Das Gewaltmonopol des Staates ist zu respektieren“

Flüchtlinge und Migranten beim Verlassen einer Fähre in Griechenland

Flüchtlinge und Migranten beim Verlassen einer Fähre in Griechenland
Wie soll Europa mit der anhaltend hohen Zahl von Flüchtlingen und Migranten umgehen? Peter Haisenko plädiert in einem Gastbeitrag für einen Politikwechsel und die Sicherung der Grenzen: „Was nutzt der hehre Wille zu helfen, wenn man es wegen Überforderung einfach nicht mehr kann?“ Gleichsam ist es aber unabdingbar, die Fluchtursachen zu beseitigen, führt Haisenko aus und nimmt in Bezug auf diese vor allem einen geopolitischen Akteur ins Blickfeld.

Ein Gastbeitrag von Peter Haisenko 

So sehr man sich über den Besuch lieber Verwandter oder Freunde freut, ist eine gewisse Erleichterung normal, wenn sie wieder gegangen sind. In Holland sagt man dazu: Fisch und Gäste halten drei Tage. Diese Weisheit trifft umso mehr zu, wenn es sich um ungebetene Gäste handelt. In beiden Fällen steht man vor demselben Problem: Wie erkläre ich den Gästen, dass sie gerade ungelegen kommen und es mir lieber wäre, sie würden mein Haus wieder verlassen? Schließlich hat man gegenüber sich selbst den Anspruch, Gäste angemessen zu behandeln. Wie kann man sich gegen ungebetene Gäste würdig zur Wehr setzen?

My home is my castle – mein Haus ist meine Burg – sagen die Angelsachsen. In vielen Bundesstaaten der USA beinhaltet das Hausrecht das Recht, gegen einen Eindringling zur Abwehr sogar tödliche Gewalt anzuwenden. Dasselbe gilt für alle Staaten, die nicht nur das Recht, sondern die Pflicht haben, ihr Territorium und damit ihre Bürger vor Menschen zu schützen, die nach den Gesetzen kein Recht auf Zugang haben. Soweit die Rechtslage und damit stehen wir einem moralischen Problem gegenüber. Doch beginnen wir wieder mit Betrachtungen im Kleinen.

Jeder hat das Recht auf Unversehrtheit seines Heims

Mit gutem Recht gehen wir davon aus, jedem den Zutritt zu unserer Wohnung verwehren zu können, den wir nicht eingeladen haben. Dabei vertrauen wir darauf, dass es ausreicht, den ungebetenen Gast mit Worten abzuweisen. Was aber können wir tun, wenn Worte nicht respektiert werden? Wenn die Person/en an unserer Haustür aufgrund seiner/ihrer körperlichen oder mengenmäßigen Überlegenheit die Abweisung einfach ignoriert? Selbstverständlich werden wir versuchen, die Polizei zu Hilfe zu rufen, um die Unversehrtheit unseres Heims zu schützen. Die Polizei selbst wiederum hat dann das Recht und die Pflicht, unsere Unversehrtheit und die unseres Heims auch unter Einsatz physischer Gewalt wiederherzustellen, bis hin zum Einsatz von Schusswaffen, wenn es sich als unumgänglich erweist. Das ist das Mindeste an Schutz, was ich von meinem Staat erwarten darf.

Übertragen wir nun den für jeden selbstverständlichen Schutz seines Heims auf die gesamte Staatlichkeit. Es ist das Recht und die Pflicht jeden Staats, darüber zu bestimmen, wer Zutritt zum Staatsgebiet erhalten darf. Der Normalfall gemäß allen gültigen nationalen und internationalen rechtlichen Gepflogenheiten ist, dass derjenige, dem der Zutritt verwehrt wird – aus welchem Grund auch immer – die Abweisung respektiert. Tut er das nicht, so muss er notfalls mit physischer Gewalt zur Ordnung gerufen werden, inhaftiert und abgeschoben. An Flughäfen oder Seehäfen wird das genau so praktiziert und niemand würde hierzu eine Missachtung von Menschenrechten oder der Würde anführen wollen. Wir erleben aber seit dem letzten Jahr, dass dieses oberste Prinzip jeder Staatlichkeit nicht durchführbar erscheint. Unkontrollierte Menschenmassen überfluten Europa und dieser Zustand stellt den Rechtsstaat massiv infrage.

Wenn der Staat helfen soll, muss er auch entscheiden können

Nach den beiden Weltkriegen hat sich das moralische Bewusstsein der Europäer, und hier besonders der Deutschen, dahingehend entwickelt, dass es unmoralisch erscheint, irgendjemandem den Zutritt zu unserem Staatsgebiet mit Gewalt zu verwehren. Genau hierin liegt das Problem mit einer definierten Obergrenze für Zuwanderung oder Asyl. Betrachten wir hierzu wieder einen Vorgang im Kleinen. Nehmen wir an, eine anerkannte Flüchtlingsfamilie lebt seit einigen Jahren gut integriert in Deutschland. Nun bittet die weitere Verwandtschaft um freundliche Aufnahme bei dieser Familie, aus welchem Grund auch immer. Weder die Wohnsituation noch die finanziellen Möglichkeiten der bereits in Deutschland Lebenden wird es erlauben, dieser Bitte in angemessener Form gerecht zu werden.

Man befindet sich in einer prekären Situation. Verwandte abweisen? Eher nicht. Was dann? Der Staat wird zur Hilfe gerufen. Von diesem Moment an kann es aber nicht mehr die Entscheidung eines Individuums sein, ob die Verwandtschaft überhaupt Deutschland betreten darf. So war und ist es gängige Praxis, dass zum Beispiel für Besuch aus Russland der Einladende eine Erklärung unterschreiben muss – für alle Eventualitäten wie notwendige medizinische Versorgung – selbst aufzukommen, bevor ein Visum erteilt wird. Der Staat entscheidet also darüber, ob man Besuch aus Russland erhalten darf.

Freiheit ohne Regeln ist die Tyrannei des Stärkeren

Betrachtet man die EU-Außengrenze Griechenlands, so wird schnell deutlich, wie schwierig bis unmöglich es ist, die kurzen Wege von der Türkei zu den griechischen Inseln vor unerwünschten Übertritten zu schützen. Jedenfalls solange physische Gewalt als Mittel ausgeschlossen wird. Angesichts der Zustände, die wir gerade in Deutschland und Europa erleben, ist die Frage dringend zu diskutieren, ob dieser hehre Grundsatz der Gewaltlosigkeit aufrecht erhalten werden kann. Betrachten wir dazu den Zustand in anderen Teilen der Welt. An der Grenze USA-Mexiko wird scharf geschossen. Ein Übertritt aus Russland in die EU ohne Visum ist unmöglich, der Versuch wird notfalls mit physischer Gewalt verhindert. Auch als Deutscher hat man ohne Visum keinen Zutritt zu Staaten, die ein solches zwingend vorschreiben. In diesem Fall kann auf die Anwendung direkter Gewalt verzichtet werden, weil die Verweigerung der Einreise vorab respektiert wird. Das natürlich auch deswegen, weil bei Zuwiderhandlung zu recht davon ausgegangen werden muss, dass physische Gewalt angewendet wird.

Hier weise ich auf einen Grundsatz hin: Freiheit ohne Regeln – die auch durchgesetzt werden – ist die Tyrannei des Stärkeren (= Anarchie). Das mussten schon viele erkennen, die erlebten, wie sich der Schulhofrowdy aufgrund seiner überlegenen Physis rücksichtslos seine eigenen Regeln gemacht und durchgesetzt hat, und hier ist der Punkt: Solange dieser nicht – wiederum mit physischer Gewalt als letztes Mittel – zur Ordnung gerufen wird, wird er weitermachen. Um Recht, Gesetz und Ordnung aufrechtzuerhalten, ist es eben manchmal unumgänglich, diese auch durch Anwendung physischer Gewalt durchzusetzen. Im Extremfall eben durch Einsatz der Schusswaffe, der tödlich enden kann. Jede Gesellschaft muss darauf vertrauen können, durch das Gewaltmonopol des Staats geschützt zu werden. Ein Staat, der dieser Aufgabe nicht gerecht wird, kann das Vertrauen seiner Bürger nicht mehr einfordern.

Verhöhnung der Staatsgewalt statt Respekt

Mittlerweile gibt es keinen mehr, der nicht eine deutliche Reduzierung der Zuwanderung nach Deutschland/Europa fordert. Einzig Seehofers CSU drückt sich allerdings nicht darum, eine klare Zahl zu benennen, eine Obergrenze, die Zuwanderung in dem Rahmen hält, den Deutschland verkraften kann. Was nutzt der hehre Wille zu helfen, wenn man es wegen Überforderung einfach nicht mehr kann? Jedenfalls nicht, ohne sich selbst und seine Lebensgewohnheiten massiv in Gefahr zu bringen. Es kann nicht der Sinn von Hilfe sein, dass der Helfende dabei selbst in eine Situation kommt, in der er selbst auf Hilfe angewiesen ist. So ist der Vorstoß Seehofers zu begrüßen, hier Grenzen zu setzen, die einigermaßen sicherstellen, die bereits bestehende Überforderung auf ein erträgliches und durchführbares Niveau zurückzuführen. Bleibt die Frage: Wie?

Gehen wir dazu nochmals zurück ins Kleine. Jede Dorfdisco beschäftigt bullige Türsteher, die in der Lage sind, den Zutritt zu regeln. Dass es dabei oftmals zu physischer Gewaltanwendung kommt, wird mehr oder weniger zustimmend hingenommen. Wie anders kann man sich wehren, wenn das einfache Wort nicht respektiert wird? In Köln haben wir erleben müssen, dass die schiere Masse an Gewaltbereiten das Gewaltmonopol der Polizei ad absurdum geführt hat. Vor allem deswegen, weil die Polizei die Anweisung hat, Nicht-Deutsche mit Samthandschuhen anzufassen. Die Bilder sind beschämend für jeden Staat, wenn offen die Autorität der Staatsgewalt verhöhnt wird. Das eben deswegen, weil sich nicht-deutsche Straftäter darauf verlassen können, nicht eingesperrt oder verprügelt zu werden, wie sie es in ihren Herkunftsländern gewohnt sind. Wen wundert da noch, dass der Ordnungsmacht kein Respekt gezollt wird?

Rechtszustände müssen wieder hergestellt werden

Denselben Zustand müssen wir an den europäischen Außengrenzen beklagen. Anstatt Menschen, die sich im Bewusstsein der Unrechtmäßigkeit auf Booten Richtung Europa bewegen, nach Recht und Gesetz zurückzuweisen, zu ihrem Starthafen zurückzuschicken, werden diese von ihren Seelenverkäufern gerettet und nach Europa gebracht. Von den griechischen Inseln werden sie mit Fähren aufs Festland gebracht, um sich dann ungehindert weiter auf dem Landweg Richtung Deutschland zu bewegen. Ich muss feststellen: An den europäischen Außengrenzen gibt es keinen Rechtszustand mehr, der eines Staates würdig wäre. Innerhalb des Schengenraums ist es folglich nicht besser. Es ist bei dieser Betrachtung unwesentlich, aus welchen Gründen sich Menschen auf den Weg machen.

Jeder Privatmensch versucht sein Haus, sein Hab und Gut mit allen Mitteln zu schützen, die ihm zur Verfügung stehen und notwendig erscheinen. Nur wenige werden untröstlich sein, wenn sich ein Einbrecher während seiner Tat verletzt und möglicherweise daran sogar stirbt. Ich habe oft genug erlebt, welch schlimme Dinge Einbrechern oder noch schlimmer Vergewaltigern an den Hals gewünscht werden. Hier gibt es ein natürliches und nachvollziehbares Rechtsempfinden. Darf dieses auf die Außengrenzen Europas übertragen werden? Muss man sich der Aufgabe humanitärer Grundsätze bezichtigen lassen, wenn die Wiederherstellung von Rechtszuständen gefordert wird? Ich meine nein, denn Hilfe kann nur gewährleistet werden, wenn der Rechtszustand gewährleistet ist. Vergessen wir nicht: Die Menschen, die bei uns Schutz suchen, tun das bei uns, eben weil sie einen zuverlässigen Rechtszustand suchen. Den können wir momentan nicht bieten.

Die USA haben das Chaos verursacht

So harsch es klingen mag, Grenzen müssen mit Gewalt geschützt werden, wenn das einfache Wort nicht respektiert wird. Das ist seit Jahrtausenden das oberste Prinzip eines jeden Staats, der auch einer bleiben will. Die Konsequenz ist, und auch ich bedauere das zutiefst, dass notfalls Gewalt angewendet werden muss, wenn illegale Grenzübertritte nicht anders zu verhindern sind. Zeitgleich müssen Fluchtursachen beseitigt werden und das ist ein heikles Thema. Jeder weiß es, aber kaum jemand wagt, es öffentlich auszusprechen: Schuld an der heutigen Situation, weltweit, hat die Politik der USA. Es war die Politik Washingtons, die stabile Staaten zerstört und Chaos gebracht hat. Wiederum weltweit. Es gab keinen „islamistischen Terror“ (Al Kaida, gegründet vom CIA als Waffe gegen die Sowjetunion), bevor die USA diesen durch ihre Politik geschaffen und mit ihrem einseitig(!) erklärten „Krieg gegen den Terror“ einen Namen gegeben haben.

Wer also Fluchtursachen beseitigen will, muss als erstes mit den USA hart ins Gericht gehen. Die Terrorgefahr in Europa könnte massiv reduziert werden, wenn sich Europa von den USA distanziert, denn der „islamistische Terror“ hat als Grundlage nicht einen Hass auf Europa oder unsere Lebensweise, sondern richtet sich gezielt gegen das imperialistische Vorgehen der USA, die die ganze Welt beherrschen und ausbeuten wollen. Die USA, die nicht akzeptieren wollen, dass sich souveräne Staaten nicht ihrem Diktat von Kapitalismus und vorgeschobener „Demokratie“ beugen wollen. Die Fortschritte in Syrien sind einzig Russland zu verdanken und es ist wieder beschämend für unsere Medien, dass sie nicht publizieren, in welchem Ausmaß bereits Rückkehrbewegungen in die Gebiete stattfinden, die mit russischer Hilfe vom USunterstützten Terror befreit worden sind.

Eine Zusammenarbeit mit Russland wäre besser für Europa

Die Diskussion über Obergrenzen muss auf mindestens zwei Ebenen geführt werden. Wir müssen uns eingestehen, dass eine Grenzsicherung immer mit Gewalt zu tun hat, sobald die Regeln nicht freiwillig eingehalten werden. Eben die Regel, dass ein Grenzübertritt nur statthaft sein kann, wenn er vom Einreiseland ausdrücklich und rechtmäßig erlaubt wird und das auch unter Gewaltandrohung unzweideutig jedem mitgeteilt wird, der dem zuwiderhandeln will.

Dann die Fluchtursachen. Hier muss Europa eine vollkommen neue Politik einführen. Die US-geforderten Sanktionen gegen Russland und Syrien müssen in ihr Gegenteil verkehrt werden. Wir dürfen nicht weiterhin hunderte Milliarden zur Rettung von Banken aus dem Hut zaubern, was tatsächlich nur den USA und ihrem gigantischen Handelsdefizit dient, sondern ähnliche Summen dafür aufwenden, die Lebensbedingungen in den vom US-Terror geschundenen Staaten sehr schnell wieder auf ein Niveau zu bringen, das den Menschen vor Ort wieder eine Lebensperspektive bringt. Bis es allerdings so weit sein kann, müssen die europäischen Grenzen eben auch unter Androhung von – sogar tödlicher – Gewalt geschützt werden, wenn Europa nicht untergehen soll. Der entscheidende Punkt ist aber, die Komplizenschaft mit den USA aufzukündigen und sie ultimativ aufzufordern, ihr destruktives Treiben weltweit einzustellen. Das können wir aber nur, wenn wir eine Allianz mit Russland eingehen. Mit dem Russland, das seit 1990 niemals mehr eine aggressive Politik betrieben hat, die andere Länder in ihrer eigenständigen Entwicklung bevormunden wollte. Das sollte unser Vorbild sein, denn genau das entspricht unseren „westlichen Werten“.

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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http://aktuelles.einprozent.de/?p=117

EinProzent unterstützt Verfassungsbeschwerde – und die Amtsenthebung Merkels!

schachtschneider-1100

Die von „Ein Prozent für unser Land“ angekündigte Verfassungsbeschwerde gegen die rechtswidrige Asylpolitik der Bundesregierung liegt nun vor. Der renommierte Staatsrechtler Professor Karl Albrecht Schachtschneider hat die Beschwerde ausgearbeitet und wird sie in der kommenden Woche beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einlegen. Die Kernanträge der Beschwerde sind:

+ Verpflichtung der Bundesregierung, namentlich der Bundeskanzlerin, die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland wirksam gegen die illegale Einreise von Ausländern zu sichern und den illegalen Aufenthalt der Ausländer unverzüglich zu beenden sowie
+ vorläufige Suspendierung und spätere Amtsenthebung der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und ihres Stellvertreters Sigmar Gabriel.

Um der Dringlichkeit des Handelns gerecht zu werden, wird Professor Schachtschneider einstweilige Anordnung beantragen. Er stützt seine Anträge dabei auf das Recht auf Demokratie, das jedem Bürger Deutschlands aufgrund des Art. 38 Abs. I GG als Grundrecht zusteht. Schachtschneider sieht die Verfassungsidentität Deutschlands in zweifacher Hinsicht gefährdet: Zum einen verletze die Einwanderungspolitik der Bundesregierung das Prinzip, daß Deutschland das Land der Deutschen sei, zum anderen das Prinzip des Rechtsstaats.

Eine Kurzfassung der Beschwerde kann hier als PDF-Dokument eingesehen werden: Verfassungsbeschwerde (PDF)

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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b5/Karte_Fl%C3%BCchtlingskrise_in_Europa_2015.png/825px-Karte_Fl%C3%BCchtlingskrise_in_Europa_2015.png?uselang=de

Gelenkte Flüchtlingsströme invadieren Europa. Foto: Maximilian Dörrbecker – (CC BY-SA 2.0)

Michael Grawe im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt im „Kulturstudio“

quer-denken-tv  – http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/2084-destabilisierung-mittels-migrationswaffe

Destabilisierung mittels Migrationswaffe

06. Februar 2016 (Kulturstudio – KT No 121, Foto: Maximilian Dörrbecker – (CC BY-SA 2.0)) Michael Grawe im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt im „Kulturstudio“. In der Sendung „Klartext – Talk und Info mit Michael Grawe“ war Michael Vogt per Skype zugeschaltet. Mehr als eine Million Menschen werden erneut in diesem Jahr in Europa erwartet, obwohl die europäischen Länder bereits jetzt unter dem Ansturm zusammenbrechen. Jedes Aufbegehren und jede Kritik der verängstigten Bürger unterdrückt das politische Establishment aus Medien und Politik brutal mit der Nazikeule. Was steckt dahinter? ISt diese Massenvölkerwanderung eine Waffe in einer neuen Art von Krieg?

 

Auf der griechischen Insel Lesbos wurden kleine Handbücher gefunden, die an die Flüchtlinge verteilt werden. Darin wird in arabischer Sprache detailliert beschrieben, wie man am besten in die reichen Länder der EU einwandern kann. Herausgeber der Schriften ist der Verein W2EU (Welcome 2 EU). W2EU ist eine typische NGO, eine Nicht-Regierungs-Organisation, die offen zum Rechtsbruch auffordert – und gehört (über ihr Muteterorganisation Bordermonitoring.eu, die wiederum zum „Migrant’s Rights Network“ gehört) zum Open-Society-Netzwerk. Dahinter steckt der Multimilliardär George Soros. Wer an den geopolitischen Ereignissen der letzten Jahre interessiert war, dem wird dieser Name ein Begriff sein: Er zählt zu den Verursachern der „Revolutionen“ des blutigen arabischen Frühlings sowie des ukrainischen Maidan – kurz, war im Interesse der USA überall da beteiligt, wo es in letzter Zeit Unruhe und Chaos gab.

Auf der US-amerikanischen Harvard-Universitätweiß man schon lange, daß Migrationsströme wirksame Waffen in den Kriegen der Neuzeit sind. Seit dem Erscheinen der Arbeit „Strategic Engineered Migration as a Weapon of War“,kann jeder nachlesen, was solche ungebremsten und unkotrollierbaren Einwanderungsströme in den betroffenen Ländern für Auswirkungen haben. Daher wird die unter dem Begriff „Migrationswaffe“ ausgelöste und gut durchorganisierte MassenvernichtungswaffeMigration“ ganz bewußt eingesetzt. Besonder in Europa schlägt die Waffe mit unglaublicher Wucht ein, da die Bevölkerung schon seit Jahrzehnten durch eine brutale Erziehung zur „Political Correctness“ körperlich und geistig wehrlos gemacht wurde. 
Gelenkte Flüchtlingsströme invadieren Europa. Foto: Maximilian Dörrbecker – (CC BY-SA 2.0)

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quer-denken-tv – ttp://quer-denken.tv/index.php/2087-das-bundesverfassungsgericht-wer-entscheidet-ueber-die-amtsenthebung-der-regierung-merkel

Das Bundesverfassungsgericht: Wer entscheidet über die Amtsenthebung der Regierung Merkel?

05. Februar 2016 (von Jean Taulier)  Die von der Bürgerinitiative „Ein Prozent für unser Land angekündigte Verfassungsbeschwerde gegen die rechtswidrige Asylpolitik der Bundesregierung liegt nun vor. Der renommierte Staatsrechtler Professor Karl Albrecht Schachtschneider hat die vom COMPACT Magazin unterstützte Beschwerde ausgearbeitet und in der ersten Februarwoche beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingelegt. Die Kernanträge der Beschwerde sind  zum einen die Verpflichtung der Bundesregierung, die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland wirksam gegen die illegale Einreise von Ausländern zu sichern, den illegalen Aufenthalt der Ausländer unverzüglich zu beenden, zum anderen die vorläufige Suspendierung und spätere Amtsenthebung Merkels und Gabriels. Ich möchte zum Auftakt den verehrten Lesern einmal die Karlsruher Richterschaft vorstellen, die sich mit dieser Verfassungsbeschwerde beschäftigen wird.

Am Sonnabend, den 30. Januar 2016, stellten Schachtschneider, sowie die Beschwerdeführer COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer und Götz Kubitschek von der Zeitschrift Sezession die Klage auf einer Pressekonferenz in Berlin vor:

 

Im Auftrag der Bürgerinitiative „Ein Prozent.DE“ hat Professor Dr. Schachtschneider in der ersten Woche des Februars 2016 das Bundesverfassungsgericht um gerichtliche Hilfe gegen die von der Regierung Merkel/ Gabriel eingeleitete Masseneinwanderung in Deutschland gebeten.
Wegen der gebotenen Eile beantragte der Beschwerdeführer Prof. Dr. Schachtschneider eine einstweilige Anordnung mit dem vorläufigen Ziel,
die Kanzlerin Dr. Merkel und deren Stellvertreter Sigmar Gabriel partiell zu suspendieren und einen Sequester zu bestellen, dessen Aufgabe es ist, unverzüglich die Sicherheit der deutschen Grenzen herzustellen und die Durchsetzung der geltenden Einreisebestimmungen zu gewährleisten.
Ferner wird im Hauptverfahren das Ziel verfolgt,
die Bundesregierung Merkel/Gabriel zu verpflichten, die Grenzen wirksam gegen die illegale Einreise von Ausländern zu sichern und den illegalen Aufenthalt der Ausländer unverzüglich zu beenden.
weiter
die Kanzlerin und deren Stellvertreter des Amtes zu entheben.
Begründet werden die Anträge im Wesentlichen damit, dass  die Regierung geltendes Verfassungsrecht bricht und die Durchsetzung der bestehenden Rechtslage missachtet.
Schachtschneider stützt sich auf Artikel 38 Grundgesetz, welcher das Recht auf Demokratie jedem Bürger zubilligt. Ferner auf Artikel 20 Abs. 4 Grundgesetz, das dem Bürger ein Recht auf Widerstand unwiderruflich gewährt.
Die 80 Seiten umfassende Beschwerde rügt in schlüssiger Weise, den Verfassungsbruch der Bundesregierung.
Im Folgenden möchte ich den 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts
vorstellen, dem die wichtige Beschwerde und das einstweilige Anordnungsverfahren zur Entscheidung vorliegen.
Prof. Dr. Andreas Voßkuhle
Portrait von Prof. Dr. Andreas Voßkuhle

Präsident

Vorsitzender des Zweiten Senats

geboren 1963 in Detmold, verheiratet

 

1983-1989 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bayreuth und der Ludwig-Maximilians-Universität München
1989 1. Staatsexamen
1992 Promotion an der Ludwigs-Maximilians-Universität München zum Thema „Rechtsschutz gegen den Richter: zur Integration der Dritten Gewalt in das verfassungsrechtliche Kontrollsystem vor dem Hintergrund des Art. 19 Abs. 4 GG“ – Auszeichnung mit dem Fakultätspreis
1993 2. Staatsexamen
1992-1994 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Wirtschaftsverwaltungsrecht und Umweltrecht von Prof. Dr. Reiner Schmidt, Augsburg
1995 Referent im Bayerischen Staatsministerium des Innern
1998 Habilitation an der Universität Augsburg mit der Schrift „Das Kompensationsprinzip: Grundlagen einer prospektiven Ausgleichsordnung für die Folgen privater Freiheitsbetätigung – zur Flexibilisierung des Verwaltungsrechts am Beispiel des Umwelt- und Planungsrechts“. Verleihung der venia für die Fächer: „Öffentliches Recht, Verwaltungswissenschaften und Rechtstheorie“.
1999 Ernennung zum Universitätsprofessor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg – Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie
2000-2002 Studiendekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät
2004 Ablehnung eines Rufs an die Universität Hamburg
2004-2006 Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät
2006/2007 Mitglied des Universitätsrats
2006/2007 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin
seit 2007 Ordentliches Mitglied der Sozialwissenschaftlichen Klasse der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Juli 2007 Wahl zum Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Amtsantritt April 2008
Mai 2008 Ernennung zum Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts; seitdem Vorsitzender des Zweiten Senats
März 2010 Ernennung zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts

 

 

Prof. Herbert Landau

Portrait von Prof. Herbert Landau

 

Richter des Zweiten Senats

geboren 1948 in Wilgersdorf/Siegen

verheiratet, 5 Kinder, 3 Enkelkinder

 

bis 1970 Schul- und Berufsausbildung, Wehrdienst
1970-1973 Studium der Sozialarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum
1974 Anerkennungsjahr
1974-1979 Studium der Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen
1979 1. Juristisches Staatsexamen
1979-1982 Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Alfred Söllner, Lehrstuhl für Römisches Recht, Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht
1982 2. Juristisches Staatsexamen
1982 Richter
Landgericht Wiesbaden; Amtsgericht Dillenburg
1. Juni 1985 Ernennung zum Richter auf Lebenszeit
1985 Abordnung zum Bundesministerium der Justiz, Abteilung III, Handels- und Wirtschaftsrecht
1986 Abordnung vom Bundesministerium der Justiz zur Verwaltung des Deutschen Bundestages; Tätigkeit als Sekretär des Ausschussvorsitzenden in dem Untersuchungsausschuss „Neue Heimat“
1987 Richter am Amtsgericht Dillenburg, Straf- und Zivilsachen
1987-1991 Abordnung zum Hessischen Ministerium der Justiz:
persönlicher Referent des Ministers
1988 Ernennung zum Richter am Oberlandesgericht, Führungs-Seminar an der Verwaltungshochschule Speyer
01. Januar 1991 Ernennung zum Leitenden Oberstaatsanwalt
1991-1996 Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht in Limburg/Lahn
6. Dezember 1996 Ernennung zum Richter am Bundesgerichtshof
1996-2005 Richter am Bundesgerichtshof, Ermittlungsrichter und Beisitzer im 1. Strafsenat; für die Zeit der 15. und 16. Legislaturperiode des Hessischen Landtags beurlaubt
1999-2005 Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Justiz
seit 1. Oktober 2005 Richter des Bundesverfassungsgerichts (Zweiter Senat)
2006 Honorarprofessur der Philipps-Universität Marburg

 

Prof. Dr. Peter M. Huber

Portrait von Prof. Dr. Peter M. Huber

Richter des Zweiten Senats

geboren 1959 in München

verheiratet, 2 Kinder

1978-1979 Grundwehrdienst beim Gebirgsjägerbataillon 231 in Bad Reichenhall
1979-1981 Studium der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1981-1982 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Genf
1982-1984 Fortsetzung des Studiums der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1984 1. Staatsexamen
1987 2. Staatsexamen
1987 Promotion in München
Thema: „Grundrechtsschutz durch Organisation und Verfahren als Kompetenzproblem in der Gewaltenteilung und im Bundesstaat“
1991 Habilitation in München
Thema: „Konkurrenzschutz im Verwaltungsrecht – Schutzanspruch und Rechtsschutz bei Lenkungs- und Verteilungsentscheidungen der öffentlichen Verwaltung“
Sommersemester 1991 Vertretung des Lehrstuhls für Öffentliches Recht (H. U. Erichsen) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Oktober 1991 Ernennung zum Universitätsprofessor (C-3) für Öffentliches Recht an der Universität Augsburg
1992 Ruf an die Friedrich-Schiller-Universität Jena auf den Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht, Öffentliches Wirtschafts- und Umweltrecht
1994 Berufung in den Gentechnischen Beirat des Freistaats Thüringen
1994-1996 Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
1994-2001 Mitglied des Senats der Friedrich-Schiller-Universität Jena
1995 Ablehnung eines Rufs an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
1995-1998 Mitglied der Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages „Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit“
1996-2002 Richter am Thüringer Oberverwaltungsgericht im Nebenamt
1998-2001 Vorsitzender des Landesverbandes Thüringen des Deutschen Hochschulverbandes
1999-2009 Vorsitzender des Deutschen Juristen-Fakultätentages
1999 Forschungspreis für Grundlagenforschung des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst
2000-2005 Vizepräsident des Allgemeinen Fakultätentages
2000 Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt
2001 Ruf an die Universität Bayreuth auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Recht der Europäischen Integration
2001 Gastprofessur an der Universität Turku / Finnland
2002-2009  

– Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK)
– 2007 stellvertretender Vorsitzender
– 2009 Vorsitzender

2002  

Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität München auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Staatsphilosophie

seit 2002 Vorsitzender des Kuratoriums Akademie Mitteleuropa
2003-2004 Sachverständiger in der Kommission von Bundestag und Bundesrat zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung
2004-2006 Mitglied im Vorstand der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer (VDStRL)
2005 Socio corrispondente der Associazione italiana dei professori di diritto amministrativo
2006 Gastprofessur an der Universidade Católica Portuguesa, Lissabon
2007-2009 Mitglied des Staatsgerichtshofes der Freien Hansestadt Bremen
2007-2009 Mitglied des Senats der Ludwig-Maximilians-Universität München
seit 2007 Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Maximilianeum
2008-2009 Forschungsprofessur für Governance im Mehr-Ebenen-System
2009 Gastprofessur an der Università degli Studi di Cagliari
2009-2010 Thüringer Innenminister
seit November 2010 Richter des Bundesverfassungsgerichts (Zweiter Senat)

 

Monika Hermanns
Portrait von Monika Hermanns

Richterin des Zweiten Senats

geboren 1959 in Thuine (Krs. Emsland)

verheiratet

 

1977-1982 Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Münster und Freiburg
1982 1. Staatsexamen in Hamm
1986 2. Staatsexamen in Düsseldorf
1986-1990 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäisches Recht der Universität des Saarlandes
1990 Eintritt in den Justizdienst des Saarlandes
1990-1993 Abordnung an das Ministerium der Justiz des Saarlandes
(Persönliche Referentin des Ministers)
1993-1994 Richterin am Landgericht Saarbrücken
1995-1997 Abordnung an den Bundesgerichtshof als wissenschaftliche Mitarbeiterin
1998-1999 Abordnung an die Staatskanzlei des Saarlandes
(Leitung der Abteilung Recht und Koordination)
1999-2004 Richterin am Saarländischen Oberlandesgericht
2001-2010 Mitglied des Verfassungsgerichtshofs des Saarlandes
2004-2010 Richterin am Bundesgerichtshof
seit November 2010 Richterin des Bundesverfassungsgerichts (Zweiter Senat)

 

Peter Müller

Portrait von Peter Müller

Richter des Zweiten Senats

geboren 1955 in Illingen/Saar

verheiratet, 3 Kinder

 

 

bis 1975 Schulausbildung, Wehrdienst
1975-1983 Studium der Rechts- und Politikwissenschaften an den Universitäten Bonn und Saarbrücken
1983 1.Staatsexamen
1983-1986 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht II der Universität des Saarlandes
1986 2. Staatsexamen
1986-1987 Richter am Amtsgericht Ottweiler
1987-1990 Richter am Landgericht Saarbrücken
– Dozent an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Saar
– Lehrbeauftragter der Universität des Saarlandes
– Mitglied im Justizprüfungsamt Saar
1990-2011 Mitglied des Saarländischen Landtages
– Parlamentarischer Geschäftsführer und Fraktionsvorsitzender
1999-2011 Ministerpräsident des Saarlandes
seit Dezember 2011 Richter des Bundesverfassungsgerichts (Zweiter Senat)

 

Dr. Sibylle Kessal-Wulff

Portrait von Dr. Sibylle Kessal-Wulf

 

Richterin des Zweiten Senats

geboren 1958 in Stadthagen/Schaumburg-Lippe

verheiratet

 

ab 1977 Studium der Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Juni 1982 1. Juristisches Staatsexamen in Schleswig
Oktober 1985 2. Juristisches Staatsexamen in Hamburg
Dezember 1985 Eintritt in den Justizdienst des Landes Schleswig-Holstein (LG Kiel, LG Flensburg, AG Flensburg)
August 1991 Abordnung an das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht in Schleswig
April 1992 Ernennung zur Richterin am Oberlandesgericht
Februar 1995 Promotion bei Prof. Dr. Dieter Reuter in Kiel
Mai 2001 Ernennung zur Richterin am Bundesgerichtshof
Februar 2011 Ernennung zur Vorsitzenden Richterin am Bundesgerichtshof
seit Dezember 2011 Richterin des Bundesverfassungsgerichts (Zweiter Senat)

 

Porf. Dr. Doris König

Portrait von Prof. Dr. Doris König

Richterin des Zweiten Senats

geboren 1957 in Kiel

verheiratet

1957 Geboren in Kiel
1975-1980 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Kiel
1980 Erstes Juristisches Staatsexamen
1982 Erwerb des Master of Comparative Law an der University of Miami
1986 Zweites Juristisches Staatsexamen (Hamburg)
1986-1989 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Internationales Recht an der Universität Kiel
1989 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Kiel
1989-1992 Tätigkeit als Richterin am Landgericht Hamburg
1992-1998 Wissenschaftliche Assistentin am Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht an der Universität Kiel
1998 Habilitation an der Universität Kiel
Venia legendi: Öffentliches Recht, Allgemeine Staatslehre, Völker- und Europarecht
1999-2000 Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Saarbrücken, Halle/Saale und Kiel
2000 Berufung an die Bucerius Law School, Hamburg
2004-2014 Mitglied des Völkerrechtswissenschaftlichen Beirats des Auswärtigen Amtes
2005-2007 Vizepräsidentin der Bucerius Law School
seit 2007 Mitglied des Vorstands der Studienstiftung des deutschen Volkes
2007 Ablehnung eines Rufs an die Universität Hamburg, Institut für Seerecht und Seehandelsrecht
seit 2008 Deutsches Mitglied des Ständigen Schiedshofs in Den Haag
2012-2014 Präsidentin der Bucerius Law School
seit Juni 2014 Richterin des Bundesverfassungsgerichts

 

Dr. Ulrich Maidowski

Portrait von Dr. Ulrich Maidowski

 

Richter des Zweiten Senats

geboren 1958 in Walsrode (Kr. Fallingbostel)

verheiratet, 4 Kinder

 

1964-1977 Schulzeit in Tokyo (Japan), Wolfsburg, Kabul (Afghanistan) und Hannover
1977-1978 Wehrdienst und Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer
1978-1985 Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie in Tübingen und Aix-en-Provence,
1. Juristisches Staatsexamen
1987-1987 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Staatsrecht der Freien Universität Berlin, Lehrstuhl Prof. Dr. Graf von Pestalozza
1989 Promotion an der Eberhard-Karls-Universität zu Tübingen zum Thema „Umgekehrte Diskriminierung. Quotenregelungen zur Frauenförderung im öffentlichen Dienst und in den politischen Parteien“
1987-1990 Referendariat im Bezirk des Kammergerichts Berlin,
2. Juristisches Staatsexamen
1990-1999 Richter am Verwaltungsgericht Aachen
1995-1997 Abordnung an das Bundesverwaltungsgericht als Wissenschaftlicher Mitarbeiter
1999-2009 Richter am Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster
2004-2009 Richter am Oberlandesgericht Hamm (Baulandsenat)
2009-2014 Richter am Bundesverwaltungsgericht
seit Juli 2014 Richter des Bundesverfassungsgerichts (Zweiter Senat)

 

In den Händen dieser Richter liegt die Entscheidung der eingereichten Verfahren. Ein Amtsenthebungsverfahren ist ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Das ist der Anfang einer wunderbaren Geschichte über deren Verlauf ich regelmäßig berichten werde.