„Don Quijotes“ KAMPF GEGEN die SCH-„GRÜNEN“ – – – „NATUR-ZERSTÖRUNG“ PUR im „AUFTRAG der GRÜNEN“ – – – „Die GRÜNEN gegen den „ROT-MILAN“ – – – SCHAFFT die GRÜNEN ab BEVOR SIE der ERDE den GARAUS machen ////// „FAKE-SCIENCE – MONSATAN – GLYPHOSAT“ ///// „WETTER-KRIEG-KONTROLLE“ – „WETTER-MODIFIKATION“ ///// „MOND-FINSTERNIS“ und REGEN /// „Vitamin“ – D – MANGEL /// Der „DARM“ – Das „Mikro-Biom“ ///// „SOJA“ – „BRASILIEN“ ///// SCHLIESSUNG der Schwimmbäder in DEUTSCHLAND

der „WIND-KRAFT-BULL-SHIT“ –  SCHADEN OHNE ENDE

TEURE völlig „UN-EFFIZIENTE“ „NATUR-ZERSTÖRENDE“ „ENERGIE“- ERZEUGUNG   WO WO WO sind die die die ERDE vor dem grünen trojanischen PFERD „BE-SCHÜTZEN“

DIE  „PÄDO-GRÜNEN sind der „SUPER-GAU“ für die ERDE

„WIND-KRAFT“ MACHT KRANK: „INFRA-SCHALL“ 

Die „GRÜNEN LÜGEN“  –  DOKU von „Werner Boote“ und „Kathrin Hartmann“ über die heuchlerische sogenannte „ERNEUERBARE-ENERGIE“ –  „NACH-HALTIKEIT“???!!! „WWF-UNILEVER….“

 

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„KONTRA-PRODUKTIV“: Der „IRR-SINN“ –  WALD NIMMT „KOHLEN-DIOXYD“ AUF!!!!!!!!!!!

„WALD-RAUB-BAU“ in INDONESIEN wird der „REGEN-WALD“ zerstört wegen „PALM-ÖL“ – in DEUTSCHLAND wird der WALD zerstört wegen „KILLER-ROTOREN“???!!!?!

https://www.welt.de/wirtschaft/plus179837848/Hessen-erlaubt-Bau-von-Windkraftanlagen-in-Grimms-Maerchenwald.html

Windkraft

Grimms Märchenwald wird Opfer der Energiewende

+++ Mindeshonorar 60 € +++ Baustelle zur Windrad- Turm Montage in Gutsbezirk Kaufunger Wald im Bundesland Hessen.
Baustelle zur WindradMontage im Kaufunger Wald. Auch im benachbarten Reinhardswald sollen Windriesen errichtet werden

Quelle: ullstein bild – EUROLUFTBILD

Es ist ein märchenhafter Wald voller knorriger, jahrhundertealter Baumriesen, seltener Tiere und sagenhafter Burgen. Die Heimat von Grimms Märchen beherbergt mit dem Urwald Sababurg das älteste Naturschutzgebiet des Landes und entlang der Weserhänge alte Laubbäume mit wertvollen Lebensräumen für geschützte Arten und einem einzigartigen Naturwaldreservat.

Der Reinhardswald im Norden Hessens ist etwas ganz Besonderes, nicht nur weil er der größte im Land ist. Zu seinen Eigenschaften zählt auch: Er gehört der Allgemeinheit. Doch genau das könnte ihm zum Verhängnis werden, denn die Schwarz-Grüne Landesregierung plant mittendrin Industriegebiete.

Hintergrund ist ihr ambitioniertes Ziel, zwei Prozent der Landesfläche für die Windenergie zu reservieren. Ausreichend Wind gibt es in Hessen aber – wenn überhaupt – nur in Höhenlagen. Weil die meist bewaldet sind, entstehen fast alle neuen Windkraftanlagen in Wäldern.

Das Regierungspräsidium Kassel hat in den Höhenlagen des Reinhardswaldes sieben Windvorranggebiete ausgewiesen, auf denen jeweils bis zu 20 Windkraftanlagen (WKA) gebaut werden können. Für Naturschützer eine Katastrophe…..

 

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Die GRÜNEN „MISSE-TÄTER“ LÜGEN – LÜGEN – LÜGEN

tube.com/watch?v=5anZE-aRs30

Grün gegen Grün – Wenn für Windräder Wald gerodet wird

Der „ROT-MILAN“

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„FAKE-SCIENCE“ und „MON-SATAN“

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33329/#gsc.tab=0

Neue Studie: Glyphosat schädigt Embryonen in der nächsten Generation

30.07.2018

Pestizidflugzeug
Literweise Glyphosat auf das Sojafeld: Mit dem Flugzeug geht es am schnellsten (CC0: Ken Hammond/USDA ARS)

Im Tierversuch haben Ratten, die im Mutterleib und als Babys mit umweltrelevanten Mengen eines glyphosathaltigen Pestizids gefüttert wurden, später überdurchschnittlich viele schwache und geschädigte Kinder zur Welt gebracht. Das zeigte eine Studie argentinischer Wissenschaftler.

Maria Milesi und ihr Team hatten schwangeren Ratten ein in Argentinien übliches glyphosathaltiges Pestizid ins Futter gemischt. Die Konzentration betrug zwei Milligramm je Kilogramm Körpergewicht, das entspreche der Größenordnung, der von der US Umweltbehörde EPA als sichere Dosis angesehenen Glyphosatmenge von einem Milligramm, schreibt das Portal GMWatch in seiner Besprechung der Studie. Die so ernährten Embryonen zeigten bei der Geburt keine Auffälligkeiten und wurden noch bis zum Ende der Säugezeit dem Pestizid ausgesetzt.

Die Wissenschaftler paarten die weiblichen Ratten aus diesen Würfen und analysierten am 19. Tag nach der Begattung die Embryos der zweiten Generation. Dabei zeigten sich die Tiere unverändert fruchtbar, allerdings war der Nachwuchs deutlich schwächer, was Größe und Gewicht der Embryonen betraf. Überraschenderweise, wie die Forscher selber schreiben, stellten sie auch Anomalien fest wie zusammengewachsene Föten und Fehlentwicklungen der Gliedmaßen.

Effekte glyphosathaltiger Pestizide auf die Entwicklung von Embryonen in Tierversuchen hatten bereits frühere Studien festgestellt. So zeigte der argentinische Wissenschaftler Andrés Carrasco bereits 2010, dass das glyphosathaltige Pestizid Roundup Embryonen von Hühnern und Fröschen schädigen kann. In Argentinien hat sich die Zahl von Missgeburten bei Menschen in Regionen, in denen Glyphosat intensiv eingesetzt wird, massiv erhöht. Über ein Beispiel berichtet eine aktuelle Studie der Universitätsklinik von Cordoba. Die Wissenschaftler hatten in einer Kleinstadt mit 8.000 Einwohnern inmitten einer Agrarregion die Rate an Fehlgeburten und Missbildungen erhoben. Sie war drei- beziehungsweise zweifach höher als der nationale Durchschnitt. Parallel dazu ermittelten die Wissenschaftler, dass in der Umgebung der Stadt auf 80.000 Hektar Land insgesamt 975 Tonnen Pestizide pro Jahr versprüht werden, davon 650 Tonnen Glyphosat. Bei Messungen an mehreren Stellen in der Stadt wurden stark erhöhte Wert von Glyphosat im Boden festgestellt. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ihre Studie trotz methodologischer Schwächen einen klaren Zusammenhang zwischen der Pestizidbelastung und den Auswirkungen auf die Schwangerschaft zeige. [lf]

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com/watch?v=McNmMRMpUP8

Aus kontrolliertem „RAUB-BAU“

„Kathrin Hartmann“

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ube.com/watch?v=5X5LwEoyWqs

Prof. em. Dr. „François Gervais“: CO2-induzierte Erwärmung vs gesteigertem Pflanzenwachstum (10. IKEK)

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tube.com/watch?v=rV_0uHP3BDY

Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? Bemerkungen zur deutschen Energiewende

„Hans Werner Sinn“

 

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Der „IPCC“ ist eine „VERBRECHER-ORGANISATION“ – siehe auch „KLIMA-PROPAGANDA“ – „ANGST-MACHEREI“ – und Manipulierte DATEN werden als  FAKTEN  ausgegeben

 Das hausgemachte  „KLIMA-PROBLEM“ – mitHILFE von „FAKE-SCIENCE“ und „WETTER-MODIFIKATION“

„William T. Vollmann“: Du WIDERLICHE „EKEL-ERREGENDE“ FALSCHE „DRECKS-RATTE“ – Von WEM wirst du für deine „DRECKS-LÜGEN“ BEZAHLT???!!!?! Du „ARSCH-KRIECHER“ des BÖSEN!!!!! DU solltest  mit „Mojib Latif“  und ALL den ANDEREN „KLIMA-BETRÜGERN“ mit dem „Knüppel aus dem SACK“ („Tischlein deck dich“) bearbeitet werden

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article180308804/Klimawandel-William-T-Vollmann-entlarvt-die-Carbon-Ideologies.html

Literatur

Öko-Manifest

Gegen den Klimawandel gibt es nur eine einzige Lösung

| Lesedauer: 8 Minuten

Literarischer Korrespondent

„Die Erderwärmung wird weitergehen – und damit auch ein vermehrtes Auftreten von Wetterextremen.“ Der Klimaforscher Mojib Latif erklärt, was das für die Zukunft der Landwirtschaft bedeutet.

Quelle: WELT

Autoplay
Dauerhitze, Dürrekatastrophen, Waldbrände: Dieser Sommer ist Folge der globalen Erwärmung. Warum ist sie nicht längst das große Debattenthema? US-Autor William T. Vollmann entlarvt die Lebenslügen des fossilen Zeitalters – und klagt uns alle an.

Ist das ein toller Sommer! Wer Urlaub in Wassernähe gebucht hat, kann sich freuen, die Getränkeindustrie sowieso, angeblich sind schon die Ressourcen an Bierflaschen erschöpft. Für viele Bauern hingegen ist die Trockenheit existenzbedrohend; die Ernte fällt aus, für das Vieh fehlt das Futter. Waldbrände wüten in Schweden, den USA und in Griechenland; auch in Japan fordert die extreme Hitze Todesopfer….

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„WETTER-MANIPULATION“  – „WETTER-MODIFIKATION“

be.com/watch?v=72bm4wdzHk8&feature=youtu.be

„Banned in Britain“ Lookup – „your being poisoned“ – „Weather Modification“

Dr Ilya Sandra Perlingieri

 

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siehe auch „CLIMATE- und GEO- ENGINEERING“

 

utube.com/watch?v=g-XaSho4t7I

„Werner Schulz“ – Chemtrails (Geo-Engineering) – Grüner Politiker gibt es zu

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http://www.chemtrail.de/?p=4438

EU Konferenz über Wettermodifizierung und Geo-Engineering wiederholt die Forderungen von 1999 nach Transparenz und Demokratischer Kontrolle

Chris­tof Leh­mann (nsnbc inter­na­tio­nal) vom 13.4.2013

Am 8.- 9. April fand im Euro­päi­schen Par­la­ment eine Kon­fe­renz mit dem Titel “Beyond Theo­ries of Wea­t­her Modi­fi­ca­tion – Civil Society against Geo-Engineering statt. Die Kon­fe­renz ver­ur­teilt erneut den Man­gel an Trans­pa­renz und demo­kra­ti­scher Kon­trolle sei­tens der Gesetz­ge­ber und des Mili­tärs zu dem 1999 ver­ab­schie­de­ten Beschlus­ses der Absi­che­rung von statt­fin­den­den geheim-klassifizierten Pro­gram­men, wel­che die ganze Bevöl­ke­rung betref­fen und ohne deren Erlaub­nis, deren demo­kra­ti­schen Mit­wir­kens oder über­prüf­ba­rem Zugang zu Infor­ma­tio­nen und Daten stattfinden.

Die Kon­fe­renz stand unter der Schirm­herr­schaft der Par­la­men­ta­ri­schen Gruppe “The Greens / Euro­pean free Alli­ance”, eine Alli­anz von euro­päi­schen Grü­nen und libe­ra­len Parteien.

Sie begann am 8. April mit der offi­zi­el­len Vor­füh­rung des Doku­men­tar­films Why in the World are they Spray­ing?” des US-Amerikanischen Fil­me­ma­chers Michael Murphy.

Kon­fe­renz­spre­cher waren unter ande­rem fol­gende EU Parlamentarier:

  • Tat­jana Zda­noka MEP aus Lati­via, Mit­glied des “ Com­mit­tee of Civil Liber­ties, Justice and Home Affairs.«
  • <<<„Wer­ner Schulz“ MEP>>>aus <<<Deutsch­land>>>, Mit­glied des “Com­mit­tee on For­eign Affairs.«
  • Fran­cois Alfonsu, Mit­glied des “Com­mit­tee on Regio­nal Development.«
  • die Stadt­ver­ord­nete Linda Leblanc, Sekre­tä­rin der Grü­nen Par­tei Zyperns.
  • Vale­rie Tsy­bukh, ehe­ma­li­ger Bot­schaf­ter der Ukraine in Grie­chen­land und stell­ver­tre­ten­der Prä­si­dent der Grü­nen Par­tei der Ukraine.
  • Giuli­etto Chiesa, ehe­ma­li­ger EU Par­la­men­ta­rier und Prä­si­dent der “Alter­na­ti­ven Alliance.”
  • Wayne Hall aus Grie­chen­land, Koor­di­na­tor der Web­site “Enouranois.«
  • Jose­fina Frail aus Spa­nien, unab­hän­gige Umwelt­for­sche­rin und Koor­di­na­tor der Inter­na­tio­na­len Platt­form “Sky­guards” gegen Klimamodifizierung,
  • Claire Hen­rion aus Frank­reich, Prä­si­den­tin der Gesell­schaft ACSEIPICA
  • sowie wei­tere Sprecher.

Die Kon­fe­renz war das Resul­tat der Zusam­men­ar­beit von ‘Zivil­or­ga­ni­sa­tio­nen’; zusam­men­ge­kom­men über die inter­na­tio­nale Platt­form “Sky­guards”, unter der Mit­wir­kung der »Alter­na­ti­ven Alli­anz”……..

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aus dem Text:….Damit wiederholt sich die Ablehnung der EUKommission gegen die Ergebnisse einer Untersuchung des Geoengineering von 1999 erneut, diesmal sogar ohne, dass eine Untersuchung überhaupt vorgenommen worden wäre.

Die Begründung damals wie heute: Es handele sich um >>>MILITÄRISCHE<<< Angelegenheiten, die das Europa Parlament nichts angingen. Interessant ist diese Begründung, weil es sich beim Geoengineering ja angeblich gerade um zivile Aktivitäten handeln soll, und außerdem deshalb, weil eine >>>MILITÄRISCHE<<< Aktivität dieser Art nach der UNO-ENMOD-Konvention (1977) eigentlich verboten ist……

http://www.pbme-online.org/tag/europaeische-union/

Konferenz „Geoengineering & Desinformation“ im Senat in Rom 20.03.2017

Im Senat in Rom fand am 20.3. 2017 eine Konferenz über das Thema „Geoengineering & Desinformation“ statt.

Zu diesem Anlass wurde der Film OVERCAST von Matthias Hanke gezeigt.

Die Ankündigung der Veranstaltung zeigt einen ‚wunderschönen‘ gestreiften Himmel, der das Thema ‚Geoengineering‘ illustriert. Das spornte wohl den Mainstream an zu intervenieren. Die Konferenz wurde von einigen Vertretern der nationalen Presse angekündigt und man warnte davor, die ‚Komplottisten‘ gar in den Senat einziehen zu lassen und hoffte  (laut Huffingtonpost), der Senatspräsident könne und wolle diesem Einfall vorbeugen und einen Riegel vorschieben.
Der Senatspräsident schenkte erstaunlicherweise diesen Aufforderungen kein Gehör.

Sprecher waren:

Giulietto Chiesa, Journalist und Direktor von Pandora TV
Nicht vorgesehen, aber sehr willkommen der Beitrag der Abgeordneten Serena Pellegrino
Senator Bartolomeo Pepe
Professor für Physik, Paolo de Santis
Arzt Dr.Gerardo Rossi
Dipl.Pädagogin Maria Heibel (Webseite Nogeoingegneria)
Regisseur Matthias Hancke  

WAS IST GESCHEHEN IN ROM?

Die Ausgangsinspiration zu dieser Veranstaltung und ihrer thematischen Ausrichtung war der Film OVERCAST von Matthias Hancke. Dazu hole ich weiter aus.
Im italienischen Parlament  wurden seit 2003 ca. 16 Anträge eingereicht, in denen man anfragte, was es mit den ‚Chemtrails ‚ auf sich habe. Die von offiziellen Stellen bekundete Nichtexistenz von ‚Chemtrails‘ war Begründung für die Abweisungen sämtlicher Anfragen…….

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https://www.zeit.de/video/2017-11/5644175920001/klimawandel-die-erderwaermung-mit-kuenstlichen-wolken-aufhalten

siehe VIDEO:  Klimawandel: Die Erderwärmung mit künstlichen Wolken aufhalten

In Bonn endet die UN-Klimakonferenz. Schon seit Längerem erforschen Wissenschaftler, wie sie das Klima aktiv beeinflussen könnten. Ob es dazu kommen sollte, ist umstritten.
atch?v=JLkQJFp89gA&feature=youtu.be

„Geo-Climate-Engineering“ – „?Klima-Wandel?“ – ?Erderwärmung? mit „künstlichen Wolken“ aufhalten

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ube.com/watch?v=TcdEtL2lgAw

What In The World Are They Spraying? – Die Wahrheit über Chemtrails und Geoengineering

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utube.com/watch?v=OUuUwe85ZlU

„OVERCAST“ –  „Klima-Experiment“ am Himmel (Chemtrail/Geoengineering Doku)

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Der MOND und der REGEN

utube.com/watch?v=XNcLywnsQN0

Prof. „Walter Fett“: „Warum regnet es nach Finsternissen am stärksten?“

 

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siehe auch „Die Gen-Schere“ – „CrispR-Cas“ – „Genome – Editing“ – „Crispr-Pilz“ – „Crispr-Cas“ und KREBS

ube.com/watch?v=q4uzSoo8chc

Der DARM be-einflusst fast alles – Prof. „Michaela Axt-Gadermann“ -| SWR1 – Leute

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„EPI-GENETIK“ – „Wechsel-Wirkung“ mit der  „UmWelt“ – Wenn die „UM-WELT“ KRANK  gemacht wird  (VER-GIFTET) dann wirkt  sich das auf die GENE aus

Die „MANGEL-ERNÄHRUNG“

tube.com/watch?v=xEU7Hb8KrpM

„Vitamin D“ – „Hype oder Hope“ – Vortrag von Prof. Dr. „Jörg Spitz“

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siehe auch „Wenn KINDER verGIFTet werden“

siehe auch „Aus Teufels Topf“ – „Lebens-Mittel-Industrie“ 

siehe auch „Gefährliche Mahl-Zeiten“

ube.com/watch?v=8MbpuxMZNik

Dr. „Dietrich Klinghardt“ – Epigenetik/Transgenerationales Trauma/Pränatales Trauma

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tube.com/watch?v=545-9Ehd2Z0&feature=youtu.be

GAPS – „Gut“ and „Psychology Syndrome“ – „Natasha Campbell – McBride“

 Der Darm – Das „Mikro-Biom“ – „AUTISMUS HEILEN“

MILCH – ?“PASTEURISIERUNG“? – ?“HOMOGENISIERT“?

„VITAMIN-D – MANGEL“

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vor KRANKHEIT schützen – mit  „ÖKOLOGISCHER NATÜRLICHER ERNÄHRUNG“
AUTISMUS – „VAXXED“ – KINOTOUR DEUTSCHLAND – IMPF-SCHÄDEN

Was ist „GAP“?

http://www.spektrum.de/lexikon/biochemie/gap/2369

http://www.spektrum.de/lexikon/biochemie/gtpase-aktivierende-proteine/2684

GTPase-aktivierende Proteine

GTPase-aktivierende Proteine, GAP, im Ras-Zyklus (Ras-Proteine) wirkende Proteine, die sich an Ras- oder Ras-verwandte GTP-bindende Proteine anlagern und die intrinsische GTPase-Aktivität dieser Proteine erhöhen. Dadurch wird GTP in GDP und anorganisches Phosphat gespalten und es kommt zu einer Inaktivierung der GTP-bindenden Proteine. Die Säuger-GAPs umfassen u. a. das gut untersuchte p120RasGAP und Neurofibromin (NF1, Mr 290 kDa), dessen Expression zum größten Teil in neuralen Geweben erfolgt.

GAP

 

Dr. „Natasha Campbell-McBride“Food is the Best Medicine

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https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-07/umweltsiegel-proterra-brasilien-soja-lachsfutter-gentechnik

Sojaproduktion in Brasilien

Unter dem Siegel der Verschwiegenheit

Lebensmittelproduzenten in Europa wollen aus Ländern wie Brasilien ruhigen Gewissens Rohstoffe kaufen, Organisationen wie ProTerra vergeben Siegel. Taugen die Garantien?
Sojaproduktion in Brasilien: Auf einem Sojafeld in Brasilien
Auf einem Sojafeld in Brasilien © Mario Tama/Getty Images

Die Frage war simpel, und uns erschien sie einfach zu beantworten: „Woher kommt das Futter für Ihre Lachse?“, wollten wir von der norwegischen Firma Skretting wissen. Skretting ist einer der größten Fischfutterhersteller der Welt, Tochterunternehmen eines niederländischen Großkonzerns, und unser aktuelles ZEIT-Dossier dreht sich um Sojafütterungen in der Fischzucht.

Ein Teil der Antwort war uns schon klar: Brasilien. Die SkrettingLachse sind daran gewöhnt worden, entgegen ihrer Natur ein Futtermittel zu fressen, das zum Teil aus Soja gemacht ist, und dieses Soja kommt hauptsächlich aus Brasilien. Aber zusätzliche Details waren erstaunlich schwer herauszufinden. Skretting nannte uns bereitwillig drei Lieferanten in Brasilien: Caramuru, CJ Selecta und Imcopa.Die aber mochten uns nach zwei Monaten insistierender Nachfragen nicht mal zehn Sojafarmen nennen, bei denen sie ihren Rohstoff einkaufen. Die Unternehmen in Brasilien begründen ihre Verschwiegenheit: Solche Informationen seien geheim.

Aber obwohl sie keine Details über ihre Zulieferer nennen wollen, versichern die Skretting-Lieferanten trotzdem, dass sie „gute landwirtschaftliche Praktiken“ pflegten und für eine „nachhaltige Umwelt“ stünden. Sie setzten sich auch aktiv für die Bewahrung von Naturschutzgebieten und der Biodiversität im Allgemeinen ein. Als Beweis für diese Behauptungen dient hauptsächlich ein sogenanntes Umweltsiegel: Die Organisation ProTerra Foundation bescheinigt den Sojaeinkäufern die ökologische und soziale Unbedenklichkeit des beschafften Materials. Ohne ein Siegel der ProTerra Foundation könne man europäischen Abnehmern wie Skretting ohnehin nichts verkaufen, hört man im brasilianischen Agrobusiness.

Und auf dem Acker nebenan?

Die ProTerra Foundation wurde 2006 durch die Handelskette Coop und den World Wildlife Fund (WWF) der Schweiz gegründet. Eine Gruppe von Funktionären, hauptsächlich in europäischen Ländern und Brasilien, führt dort heute die Geschäfte. ProTerra gibt an, dass man das „Ziel“ verfolge, dass für Produkte mit ihrem Siegel der gesamte Herstellungsprozess von Beginn an nachvollziehbar sei – von der Aussaat bis zum Silo also. In ihrer umfangreichen Liste von Regeln steht viel über Aufzeichnungspflichten, bis hin zur Niederschrift der diversen eingesetzten Pflanzenschutzmittel und den Autokennzeichen der Betriebsfahrzeuge. Doch bei den Recherchen vor Ort konnten wir nicht bestätigen, dass das auch so geschieht: Was auf dem Papier steht, stimmt nicht notwendigerweise mit dem überein, was auf den Feldern passiert.

Zum Beispiel bei Nivandro José Catapan (42), auf den wir bei unseren Recherchen im Bundesstaat Mato Grosso stießen. Nivandro ist ein Sojafarmer. 1994 war er mit seinem Vater nach Sorriso gezogen, um für sich einen brasilianischen Traum zu verwirklichen: Sie suchten das große Glück in der boomenden Landwirtschaft des Nordens. Sie investierten in ungefähr 100 Hektar Sojaäcker, die 90 Kilometer außerhalb von Sorriso liegen.

Nivandro baut dort seit einiger Zeit Soja an, das ohne gentechnisch verändertes Saatgut (GMO) auskommt, es ist also gentechnikfrei. Seine Ernte liefert er bei einer der Handelsfirmen ab, die uns von der norwegischen Firma Skretting als Zulieferer genannt worden waren. Was nach Norwegen exportiert wird, muss konventionelles Soja, also GMOfrei sein, und es muss auch ein Umweltsiegel tragen. Nivandro sagt, diese Anforderungen erhöhten seinen Aufwand sehr. Er nehme aber alles auf sich, „weil der Verkaufspreis viel höher liegt“.

Das Problem ist, dass Nivandro von den Ländereien weiterer Sojafarmer umgeben ist. Die bringen sehr wohl gentechnisch veränderte Saat auf ihren Feldern aus, und sie sprühen entsprechende Gifte, die konventionelle Pflanzen vernichten können. Nivandro stellt rings um seine Felder Schilder auf, auf denen steht: GMOfreies Material! Er fährt persönlich zu seinen Nachbarn und bittet um Rücksichtnahme. „Ich bat sie, aufzupassen, denn wenn ihr Pflanzengift auf meine Felder driftet, geht alles kaputt, dann verlieren wir alles noch vor der Ernte.“ Vier Monate lang hat er zuletzt an seinen Feldern Wache geschoben, von morgens bis abends.

Eine lückenlose Überwachung sähe anders aus

Bei der Abnehmerfirma Caramuru wird das angelieferte Material gründlich getestet – so wie es die Vorschriften aus Norwegen und auch die von ProTerra vorsehen. Ein Zehntel der Ernte Nivandros schaffte es nicht durch diese strenge Endabnahme: Ein Teil war durch das Pflanzengift seiner Nachbarn angegriffen, ein anderer Teil enthielt GMOMaterial. Es war offenbar bei der Aussaat von den Nachbarfeldern herübergedriftet. Einerseits ist das gut für Verbraucher in Europa: Dieses Material ist am Ende nicht ins norwegische Fischfutter gelangt. Andererseits zeigt es auch: Nicht mal der Farmer Nivandro kann trotz aller Vorsicht völlig kontrollieren, was auf seinen Feldern geschieht. Eine lückenlose Überwachung sähe anders aus.

Prüfern von ProTerra will Nivandro auf seinen Feldern nicht begegnet sein, sagt er. Auf Nachfrage teilt auch die Abnehmerfirma, der Konzern Caramuru, mit: „Der Produzent (also Nivandro, Anmerkung der Redaktion) ist nicht verpflichtet, uns genau zu erklären, was auf seinem Gelände passiert.“ So drückt es João Rodrigues Neto aus, er ist der örtliche Manager von Caramuru. So vollständig von der Aussaat bis zum Silo überwacht, wie man es bei ProTerras Versprechen einer „reinen und nachhaltigen“ Sojaherstellung vielleicht erwarten könnte, ist die Sojaproduktionskette offenbar nicht. ProTerra erklärt auf Nachfrage, dass es den Regeln der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderer Organisationen und Verträgen über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln folge. Tatsächlich könne aber nicht alles strikt überwacht werden.

„Wenn Sie vier Millionen Tonnen Material zertifizieren, ist das keine Marktnische. Wir können nicht behaupten, dass wir nur dann ein Siegel ausstellen, wenn die gesamte Produktionsmenge auf nachhaltige Weise hergestellt worden ist. Wenn wir das machen, fliegen wir aus dem Markt. Es ist besser, denjenigen ein Siegel zu geben, die eine gute Arbeit machen wollen, auch wenn sie nicht 100 Prozent aller (in unserem Siegel vorgeschriebenen, Anm. d. Red.) Praktiken einhalten“, argumentiert Augusto Freire, der ProTerra-Chef.

Tausende Lieferungen, vermischt mit Tausenden anderen

Immerhin veranlasst ProTerra Stichproben auf den Farmen, nach einem Zufallsprinzip. Dabei muss jede Farm mindestens einmal alle zwölf Monate überprüft werden. Doch es sind eben nur Stichproben irgendwo auf der Farm, auch hier kommt keineswegs die gesamte Produktionskette auf den Prüfstand. Bei einer anderen Organisation, die in dieser Gegend Umweltsiegel vergibt, dem Round Table on Responsible Soy Association (RTRS), werden die Probleme noch deutlicher angesprochen. Ihr Berater für den brasilianischen Markt, Cid Sanches, sagt: „Wir sprechen hier von Tausenden von Herstellern, die Rohstoffe an die Silos anliefern. Diese Lieferungen vermischen sich mit Tausenden anderen, bis sie zur Fabrik gelangen. Dann kommt die Weiterverarbeitung zu Protein, das anschließend zum Hafen transportiert wird. Auch auf dem Schiff werden die einzelnen Frachten noch vermischt.“

Für diese praktischen Schwierigkeiten kann man sogar Verständnis aufbringen – es ist nicht klar, wie anders man die Zertifizierung in der Praxis umsetzen sollte. Doch am Ende blieb für uns die grundsätzliche Frage: Können die Abnehmer landwirtschaftlicher Produkte aus Zentralbrasilien überhaupt ein gutes ökologisches und soziales Gewissen haben, Umweltsiegel hin oder her?

Zwischen 2013 und 2015 sind allein in der Cerrado-Savanne 18.900 Quadratkilometer Urwald verschwunden. Derzeit werden jährlich etwa 9.400 Quadratkilometer pro Jahr abgeholzt, was etwa zwölfmal der Fläche der Stadt Hamburg entspricht. Im Süden des Bundesstaates Mato Grosso, wo das Agrobusiness besonders erfolgreich ist, wird seit Kurzem in Rekordtempo das Sumpfbiotop Pantanal verkleinert. Im Norden des Staates wird der Amazonaswald weiter angefressen. Diese Naturzerstörung geht auch mit viel Gewalt gegen Menschen einher, zum Beispiel gegen Kleinbauern und die Angehörigen indigener Völkern: Zwischen 1995 und 2017 etwa wurden in Mato Grosso mehr als 22.000 Familien vertrieben. Andere wurden getötet: Nach Angaben der katholischen Landpastorale sind seit 1985 2.000 Menschen bei solchen Landkonflikten gestorben.

Wettbewerb um lockerere Vorschriften

ProTerra aber zertifiziert in diesem Umfeld von Mord und Zerstörung weiterhin, dass die Empfänger ihres Siegels damit nichts zu tun haben. Das von der Organisation zertifizierte Soja darf beispielsweise nicht auf Flächen angebaut werden, die nach dem Stichjahr 2004 entwaldet wurden. Um seinen Markt auszuweiten und zusätzliche Kunden zu gewinnen, überlegt man bei ProTerra aber neuerdings, den Oktober 2008 als neues Referenzjahr zu nehmen – im Rahmen ihrer regelmäßigen Überarbeitung der Anforderungen für ihr Siegel. Es gibt schon andere Siegelanbieter in Brasilien, die 2008 als Stichjahr nutzen, auf diese Weise entsteht ein Wettbewerb um lockerere Vorschriften. „Wir passen das an, um unsere Marktabdeckung und die Zahl der zertifizierten Lieferanten zu erhöhen“, sagt ein brasilianischer ProTerra-Repräsentant.

Die Biologin Laura Moutinho, Präsidentin des brasilianischen Umweltschutzverbandes Defensores da Terra, kritisiert die Vergeber von Umweltsiegeln mittlerweile ganz grundsätzlich: Sie ignorierten schon in ihren eigenen Regeln ganz wesentliche Aspekte, die für die Umwelt jedoch von großer Bedeutung seien. „Gerade die Cerrado-Savanne ist einer der Hotspots der Urwald-Abholzung“, sagt sie. „Der massive Einsatz der Agrargifte schädigt dort die Gesundheit der Menschen, und er kompromittiert das gesamte Ökosystem, weil Reste der Gifte in der Umwelt verbleiben. Keine dieser Analysen berücksichtigt die Schäden an den Böden und an den Grundwasserspeichern.“

Die gewaltigen Monokulturen in Mato Grosso, der Aufbau der Infrastruktur für den Abtransport der Erzeugnisse und das Wachstum der Städte seien „tödlich“ für diese Naturräume, eine menschengemachte Umweltkatastrophe. Die Umweltschützerin Moutinho fordert: Die einkaufenden Firmen dürften sich auf Zertifikatoren wie ProTerra keineswegs verlassen. Sie müssten „viel genauer auf die Umweltschäden schauen, statt bloß auf diese Umweltsiegel“.

Mitarbeit: Thomas Fischermann

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http://www.spiegel.de/fotostrecke/cartoon-des-tages-fotostrecke-142907.html

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https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-07/schwimmbaeder-geschlossen-bund-schwimmer

Schwimmbäder: Mehr und mehr Schwimmbäder schließen

In Deutschland gibt es immer weniger öffentliche Schwimmbäder, in NRW schließt im Schnitt jeden Monat eins. Der Bund sieht die Verantwortung bei Ländern und Kommunen.
Schwimmbäder: Nur 36 Prozent der 14- bis 29-Jährigen hat in der Schule schwimmen gelernt.
Nur 36 Prozent der 14- bis 29-Jährigen hat in der Schule schwimmen gelernt. © Etienne Girardet/unsplash

In den vergangenen 18 Jahren ist in Deutschland jedes zehnte Schwimmbad geschlossen wurden. Das geht aus einer Recherche der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) hervor. Damals gab es laut der Sportstättenstatistik der Sportministerkonferenz 6.716 Schwimmbäder, berichtete die FAS. Heute sind es nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen noch knapp 6.000.

In NordrheinWestfalen mussten in diesem Jahr bereits acht Schwimmbäder geschlossen werden, 19 weitere sind von einer Schließung bedroht. Im Schnitt macht dort jeden Monat ein Bad zu. Das zeigt eine Statistik der Deutschen-Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG), die der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vorliegt. Deutschlandweit stehen 128 Schließungen seit Anfang 2016 nur 42 Sanierungen von Bädern und sechs Neueröffnungen gegenüber.

Um Deutschlands Schwimmbäder zu erhalten, hatte die Gesellschaft für das Badewesen im vergangenen Jahr zusammen mit anderen Verbänden eine „Bäderallianz“ gegründet, berichtet die FAS. Sie wirbt sie für einen „Masterplan“, der von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden soll.

Ein Viertel der Grundschulen hat keinen Zugang zu einem Schwimmbad……….

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„CRISPR/Cas“ – „Genome-EDITING“ – „GEN-SCHERE“ – – – „25 JULI 2018“ – „EUGH“ Europäische Gerichtshof äussert sich zur RECHTLICHEN Einstufung „neuer gentechnischer Verfahren“ //// „WAHL-FREIHEIT“ und „VORSORGE-PRINZIP“ – ?“Koalitions-Vertrag“? /// „Aktion FOODprint“ – Rapunzel – – – „Hunderttausend Menschen“ fordern Essen „OHNE Gen-Technik“ /// MONSANTO/GLYPHOSAT – „KALIFORNIEN“ – „ZIVIL-PROZESS“ //// „HIGH-TECH“ – „ROHSTOFF-RÄUBER“ – „seltene-ERDEN“ /// „INDONESIEN“ – „PALM-ÖL“ /// „NSU“

 

siehe auch „GENOME-EDITING“ – „GEN-SCHERE“ – „CRISPR/Cas“

BEHÖRDEN kommen innerhalb weniger MONATE zu UNTERSCHIEDLICHEN ERGEBNISSEN???!!!

aus dem TEXT:…Bleibt die Frage, warum Behördenvertreter, die sich teilweise seit Jahrzehnten mit gentechnischen Veränderungen beschäftigen, binnen weniger Monate so unterschiedliche Einschätzungen veröffentlichen….

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33300/#gsc.tab=0

Deutsche Behörden bestätigen: Genome Editing ist nachweisbar

16.07.2018

Behörden BVL
Eingang zum Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Berlin(Quelle: BVL, Gloger)

Eingriffe mit Gentechnik-Scheren wie CRISPR/Cas in das Erbgut von Pflanzen lassen sich nachweisen. Das ergab eine von Monsanto gesponserte Konferenz über Biosicherheit. Daraus folgt: Pflanzen, die mit neuen gentechnischen Verfahren verändert wurden, können sehr wohl eigens reguliert werden.

Zahlreiche Organisationen und Unternehmen, unterstützt von der großen Mehrheit der Bevölkerung, verlangen von Bundesregierung und EU-Kommission, neue gentechnische Verfahren ohne Ausnahmen nach dem EU-Gentechnikrecht zu regulieren. Gentechnikkonzerne, Pflanzenzüchter und Fachbehörden hatten bisher argumentiert, dies sei nicht möglich, weil sich die Veränderungen durch neue gentechnische Verfahren wie CRISPR/Cas in vielen Fällen nicht von natürlichen Mutationen und herkömmlicher Züchtung unterscheiden ließen. Dieses Argument ist schlichtweg falsch, wie ein Fachartikel darlegt, auf den die Organisation Testbiotech aufmerksam machte.

Geschrieben haben den Beitrag drei Mitarbeiter des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und des bundeseigenen Julius-Kühn-Instituts (JKI). Sie berichten darin von den Ergebnissen des 14. Symposiums über die Biosicherheit gentechnisch veränderter Organismen (GVO). Diese zweijährliche Veranstaltung wird von der industrie-finanzierten International Society for Biosafety Research (ISBR) organisiert und von Monsanto und dem weltweiten Pestizidherstellerverband Crop Life gesponsert.

In ihrem Beitrag schreiben die Behördenvertreter, dass die meisten Eingriffe mit Genome Editing eine klare Signatur im Erbgut hinterlassen. Werde diese Signatur durch den Entwickler offengelegt, könne mit der gleiche Technologie wie bei herkömmlicher Gentechnik die Veränderung nachgewiesen und das Produkt überwacht werden. „Zusammengefasst: Die Nachweisbarkeit von genomeditierten Produkten, die auf den Markt kommen, unterscheidet sich nicht wesentlich von denen anderer gentechnisch veränderter Organismen“, heißt es in dem Bericht.

Noch im März 2018 hatten die Fachbehörden des Bundeslandwirtschaftsministeriums einen Bericht zu den neuen gentechnischen Verfahren vorgelegt, an dem die drei Mitarbeiter von BVL und JKI maßgeblich beteiligt waren. Anders als in dem oben genannten Bericht schreiben die Behördenexperten hier, dass das Genome Editing generell keine spezifischen Spuren im Genom hinterlasse, die Rückschlüsse auf die verwendete Technik zuließen. Deshalb kamen sie zu dem Ergebnis: „Ob nachgewiesene genetische Veränderungen durch Techniken des Genome Editing oder andere Techniken erzeugt wurden, ist nicht zweifelsfrei zu klären.“ Bleibt die Frage, warum Behördenvertreter, die sich teilweise seit Jahrzehnten mit gentechnischen Veränderungen beschäftigen, binnen weniger Monate so unterschiedliche Einschätzungen veröffentlichen.

Unverändert treten die Behördenexperten für eine weitgehende Deregulierung des Genome Editing ein. In beiden Berichten plädieren sie – ebenso wie die Gentechnikkonzerne – dafür, die neuen Verfahren zur Veränderung des Erbgutes nicht als Gentechnik einzuordnen, wenn keine zusätzlichen Gene eingefügt werden. In ihrem neuen Aufsatz begründen die deutschen Behördenvertreter dies insbesondere mit möglichen Handelshindernissen. Sich widersprechende Regulierungen von Produkten, die mit Genome Editing hergestellt wurden, würden den Welthandel stören und Regelungen der Welthandelsorganisation WTO widerspechen. Dass die USA und die EU herkömmliche GVO sehr unterschiedlich regulieren und die große Mehrheit der Menschen in der EU und insbesondere in Deutschland diese auf dem Vorsorgeprinzip basierende EU-Regulierung begrüßen, erwähnen die Behördenvertreter nicht. [lf]

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aus dem TEXT:…..Am 25. Juli 2018 will sich der Europäische Gerichtshof zur rechtlichen Einstufung neuer gentechnischer Verfahren äußern. Auf dieser Grundlage entscheiden EUKommission und die Mitgliedstaaten darüber, ob und wie sie diese künftig regulieren. [lf]

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33281/#gsc.tab=0

Verbände-Resolution: Neue gentechnische Verfahren als Gentechnik regulieren

03.07.2018

Labor DNA Forschung
Ein DNA-Forschungslabor des US-Energieministeriums (Foto: Lawrence Berkeley Nat’l Lab – Roy Kaltschmidt, DNA Analyzers at the Joint Genome Institute, http://bit.ly/1tvPZ15, creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0)

Alle Verfahren, die unter Begriffen wie GenomEditing, zielgerichtete Mutagenese oder neuere Mutagenese-Verfahren firmieren, sollten als Gentechnik reguliert werden. Das fordern 21 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz in einer Resolution von den Abgeordneten im Bundestag und im Europäischen Parlament.

Die Organisationen argumentieren, dass auch die neuen Verfahren technische Eingriffe direkt auf der Ebene der DNA vornehmen und das Erbgut verändern. Dabei könnten die biologischen Eigenschaften von Organismen grundlegend verändert werden, etwa indem ganze Stoffwechselwege ausgeschaltet würden, heißt es in der Resolution. Werkzeuge wie GenScheren würden DNA-Abschnitte über ihre eigentlichen Zielregionen hinaus verändern und seien deshalb nicht mit herkömmlicher Züchtung oder spontaner Mutagenese vergleichbar. „Selbst wenn ein gentechnischer Eingriff möglicherweise gezielter erfolgt, bedeutet das nicht, dass er sicherer ist. Die Auswirkungen der DNA-Veränderungen lassen sich – angesichts der Komplexität des Genoms und seiner Wechselwirkungen mit anderen Elementen der Zelle und mit der Umwelt – nicht voraussagen“, schreiben die Organisationen.

Für sie ergibt sich daraus zwingend, dass die neuen Gentechnik-Verfahren und die mit ihnen erzeugten Organismen nach dem EU-Gentechnikrecht als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) eingestuft und entsprechend reguliert werden müssen. Auch folge aus dem Vorsorgeprinzip die Pflicht, alle neuen gentechnischen Verfahren allein aufgrund ihrer Neuheit und fehlender Risikobewertung nach dem geltenden Gentechnikrecht zu regulieren.

„Der Gesetzgeber hat gerade bei der Gentechnik eine besondere Sorgfaltspflicht. Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen muss stets Vorrang vor den Interessen der Industrie haben“, sagte der Vorsitzende des Umweltverbandes BUND, Hubert Weiger. Martin Schulz, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), wies auf die zunehmende Nachfrage nach gentechnikfreien tierischen Lebensmitteln hin. Die Landwirte hätten sich mit qualitätsorientierten, gentechnikfreien Lebensmitteln ein großes Vertrauen bei den Verbrauchern erarbeitet. „Das darf nicht durch neue Risikotechnologien aufs Spiel gesetzt werden.“, sagte Schulz. „Wir fordern die Abgeordneten auf, zum Schutz von Verbrauchern, Unternehmen und Umwelt, das Vorsorgeprinzip konsequent anzuwenden“, erklärte Felix Prinz zu Löwenstein, der Vorsitzende des Bio-Dachverbands BÖLW und erinnerte: „Dazu hat sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag verpflichtet.“

Am 25. Juli 2018 will sich der Europäische Gerichtshof zur rechtlichen Einstufung neuer gentechnischer Verfahren äußern. Auf dieser Grundlage entscheiden EUKommission und die Mitgliedstaaten darüber, ob und wie sie diese künftig regulieren. [lf]

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om/watch?v=i7QP_j6gx4Y

Risiken der Gen-Technik: „CRISPR-PILZE“ – ein mögliches Zukunfts-Szenario

 

 

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https://www.testbiotech.org/node/2239

Risiken der neuen Gentechnik: der „CRISPR-Giftpilz“

Testbiotech veröffentlicht Video-Clip über mögliches Zukunftsszenario

18. Juli 2018 / Testbiotech veröffentlicht heute einen Video-Clip, in dem es um den ersten Speisepilz geht, der mithilfe der Gen-Schere CRISPR in seinem Erbgut verändert wurde. Er ist weltweit der erste derartige Organismus, der zur Verwendung als Lebensmittel zugelassen wurde: Die US-Behörden gaben ihn 2016 als sicher zur Vermarktung frei. Da keine zusätzlichen Gene eingefügt wurden, verzichteten die Behörden auf eine eingehende Risikoprüfung. Er ist bisher allerdings noch nicht auf den Markt gelangt.

Der Clip soll auf eine dramatische Entwicklung im Bereich der Gentechnik aufmerksam machen: Mithilfe neuer Werkzeuge wie der Gen-Schere CRISPR-Cas, die billiger und effizienter sind als bisherige Gentechnik-Methoden, sollen weit mehr Pflanzen und Tiere innerhalb kürzerer Zeiträume gentechnisch verändert werden, als das bisher der Fall war. Das technische Potential des Genome Editing geht dabei weit über das der bisherigen Gentechnik hinaus: Auch radikale Veränderungen des Erbgutes und die Verwendung synthetischer Gene, die keine natürliche Vorlage haben, sind jetzt möglich. Manche Veränderungen hingegen sollen besonders klein und punktgenau sein. Um diese „kleinen“ Eingriffe ins Erbgut, bei denen keine zusätzlichen Gene eingefügt werden, geht es im Video-Clip.

Der Pilz wurde mit dem CRISPR-Verfahren so verändert, dass er nach dem Schneiden und bei der Lagerung langsamer braun werden soll. Damit wirkt er frischer, als er eigentlich ist. Um dies zu erreichen, wurden mit der Gen-Schere CRISPR mehrere Kopien eines spezifischen Gens im Erbgut der Pilze zerstört. Dieses Gen dient der Bildung eines Enzyms, das an der Braunfärbung der Pilze und somit an den natürlichen Abbauprozessen beteiligt ist. Es wurden also keine zusätzlichen Gene eingeführt, sondern mehrere Kopien eines vorhandenen Gens zerstört.

Der Film macht anschaulich, dass es auch dann erhebliche Unterschiede zwischen der herkömmlichen Züchtung und den Methoden des Genome Editing gibt, wenn keine zusätzlichen Gene ins Erbgut eingefügt werden. Der Einsatz von Gen-Scheren wie CRISPR unterliegt nicht im selben Ausmaß wie die herkömmliche Züchtung den natürlichen Kontrollmechanismen von Vererbung und Fortpflanzung. Anders als bei der konventionellen Züchtung werden beim Genome Editing alle Kopien eines spezifischen Gens gleichzeitig verändert. Bei der herkömmlichen Züchtung bleiben dagegen in der Regel „Sicherheitskopien“ der Gene im Erbgut erhalten.

Genome Editing hinterlässt so ein spezifisches Muster der Gen-Veränderung im Erbgut. Im Resultat können auf diese Weise Pflanzen und andere Organismen entstehen, die sich nicht nur in ihrer Genstruktur, sondern auch in ihren biologischen Eigenschaften und ihren Risiken deutlich von denen aus konventioneller Züchtung unterscheiden.

Im Film erkranken Menschen nach dem Verzehr der neuen GentechnikPilze an Durchfall, empfindliche Bevölkerungsgruppen (Kinder, ältere Menschen) sind demnach besonders betroffen. Ausgangspunkt für unser Szenario ist eine einfache Überlegung: Die Bräunung der Pilze hat etwas mit den natürlichen Abbauprozessen zu tun. Diese könnten auch bei der Verdaulichkeit der Pilze eine Rolle spielen. Wird also ein Enzym ausgeschaltet, das zur Bräunung führt, kann dies auch Auswirkungen auf die Nahrungsmittelqualität der Pilze haben. Fazit: Im Fall des CRISPR-Pilzes müsste untersucht werden, ob sich durch den Eingriff in die Gene auch der Stoffwechsel der Pilze unbeabsichtigt verändert hat. Die Untersuchung der Risiken darf sich also nicht auf die Veränderung der DNA und die Frage, ob zusätzliche Gene eingefügt wurden, beschränken. Vielmehr müssen auch die Inhaltsstoffe der Pilze untersucht werden. Da dies in den USA vor der Zulassung aber nicht erfolgte, sind zur Lebensmittelsicherheit der Pilze kaum konkrete Aussagen zu treffen.

Das im Video dargestellte Zukunftsszenario ist also, ausgehend vom aktuellen wissenschaftlichen Stand der Dinge, theoretisch möglich. Wie wahrscheinlich es aber tatsächlich ist, kann wegen des weitgehenden Mangels an verlässlichen Daten niemand sagen. Und genau darin liegt das Problem. Testbiotech spricht sich deswegen dafür aus, diese Pflanzen einer verpflichtenden Risikobewertung nach dem Gentechnikrecht zu unterziehen, bevor über eine Zulassung entschieden wird.

Die Industrie und verschiedene AnwenderInnen und EntwicklerInnen wollen dagegen erreichen, dass Pflanzen und Tiere mit „kleinen“ Veränderungen im Genom keine Zulassungsverfahren durchlaufen und nicht auf Risiken geprüft werden müssen, wenn dabei keine neuen Gene in das Erbgut eingefügt werden.

Wird auf eine Zulassungsprüfung verzichtet, müssen die Firmen auch keine Daten zur Risikoprüfung vorlegen. In der Folge können unabhängige ExpertInnen die tatsächlichen Risiken nicht untersuchen. Verzichtet man zudem auf eine Kennzeichnung, haben die VerbraucherInnen keine Wahlfreiheit.

Weitere Informationen:
www.testbiotech.org/gentechnik-grenzen/pilz/basistext
www.testbiotech.org/gentechnik-grenzen/was-ist-gentechnik
www.testbiotech.org/Genome-editing-und-mutagenese

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33306/#gsc.tab=0

Hunderttausend Menschen fordern Essen ohne Gentechnik

18.07.2018

Aktion FOODprint bei der Arbeit
Aktion FOODprint bei der Arbeit-+-Foto: Rapunzel Naturkost, Fachmesse BioSüd, Oktober 2017

Über 108.000 Menschen haben mit ihrem Fuß- und Handabdruck oder einer Unterschrift bekräftigt, dass sie keine Gentechnik auf dem Acker und dem Teller wollen. Vertreter der Bio-Bewegung übergaben die bunt bedruckten Stoffbahnen und Unterschriftenlisten der Initiative FOODprint an Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Gestartet wurde FOODprint im September 2017 vom Naturkosthersteller Rapunzel. Rund 30 Unternehmen und Verbänden aus der Bio-Bewegung unterstützten die Initiative, bei der die Menschen mit bunten Fuß- oder Handabdrücken – oder nur mit Unterschriften – ihren Wunsch nach gentechnikfreien Lebensmitteln ausdrücken konnten. Verbunden mit der Aktion war ein Positionspapier mit mehreren Forderungen: Neue Gentechnik-Verfahren sollen „genauso wie klassische Gentechnik gesetzlich geregelt werden. Mit Risikoprüfung, Zulassungsverfahren, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung.“ Zudem soll das Verursacherprinzip konsequent angewandt werden, indem Nutzer und Anwender gentechnischer Verfahren „sämtliche Mehrkosten, z.B. Trennung der Warenströme und Analysen, die durch die Gentechnik-Anwendungen entstehen, tragen.“ Für die unabhängige Risikoforschung und die ökologische Saatgutzüchtung forderte FOODprint eine öffentliche Förderung.

Bei der Übergabe der Stoffbahnen betonte Elke Röder, Mitglied im Vorstand des Bio-Dachverbandes BÖLW, dass Gentechnik-Pflanzen oder –Tiere aus der Natur kaum noch rückholbar seien. Deshalb sei es entscheidend, „dass die Bundesregierung auch bei den neuen Gentechniken wie ‚Crispr-Cas‘ oder ‚zielgerichteter Mutagenese‘ das Vorsorgeprinzip durchsetzt.“ Dazu habe sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag verpflichtet. Röder stellte auch klar, was Vorsorge aus Sicht der Bio-Branche in diesem Fall bedeutet: „Vor der Markteinführung muss Gentechnik auch in Zukunft risikobewertet werden, es muss Nachweisverfahren für die neuen Konstrukte, ein Monitoring, Rückverfolgbarkeit und Haftungsregeln für den Schadensfall geben.Und damit die Kunden weiter frei wählen können, was sie anbauen oder essen, muss eine Kennzeichnung für Transparenz auf dem Etikett sorgen.“ [lf]

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https://www.testbiotech.org/node/2223

ExpertInnen des BVL bestätigen Unterschiede zwischen Genome Editing und Mutationszüchtung

Gemeinsame Publikation von MitarbeiterInnen des BVL und Gentechnik-Industrie

2.7. 2018 / In einer aktuellen Publikation, die MitarbeiterInnen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gemeinsam mit einer Mitarbeiterin des US-Konzerns DowDuPont verfasst haben, weisen die Autoren ausdrücklich auf erhebliche Unterschiede zwischen den neuen Gentechnikverfahren und der herkömmlichen Pflanzenzüchtung hin. Demnach können Pflanzen, die mit Genome Editing verändert werden, in der Regel auch eindeutig identifiziert und kenntlich gemacht werden. Damit widerspricht das BVL seiner (bisherigen) Position, nach der entsprechende Unterscheidungen nicht möglich seien.

Die Autoren stellen fest, dass es bei Verfahren, bei denen u.a. die Gen-Schere CRISPRCas zum Einsatz kommt, im Vergleich zur herkömmlichen Pflanzenzüchtung auch dann erhebliche Unterschiede gibt, wenn keine zusätzlichen Gene eingefügt werden:

(1) Anders als bei der konventionellen Züchtung werden beim Genome Editing immer alle Kopien eines Gens gleichzeitig verändert. Bei der herkömmlichen Züchtung bleiben dagegen in der Regel Sicherheitskopien der Gene im Erbgut erhalten, die die Wirkung zufälliger Mutationen ausgleichen können. Dadurch kommt es beim Genome Editing zu einem spezifischen Muster der Gen-Veränderung im Erbgut der Pflanzen. In der Publikation heißt es dazu: „Genome Editing kann dazu verwendet werden, ein bestimmtes Gen zu verändern. Jedoch liegen bei Pflanzen nur wenige Gene nur in einer Kopie vor. (…) Genome Editing ist dazu in der Lage, Gene auszuschalten, die in mehreren Kopien vorliegen. Immer dann, wenn in einer Pflanze mehrere Kopien eines Gens auf dieselbe Weise ausgeschaltet wurden, ist es also fast sicher , dass Genome Editing verwendet wurde.“ (Übersetzung durch Testbiotech)

(2) In der konventionellen Züchtung erfolgen Veränderungen des Erbguts nicht rein zufällig, sondern unterliegen gewissen Regeln. Beim Kreuzen von Pflanzen werden beispielsweise einige Regionen weit häufiger durch Neukombination verändert als andere. Der Einsatz von Gen-Scheren unterliegt diesen Regeln der Vererbung und Fortpflanzung nicht. Diese können die Genanlagen auch dann verändern, wenn dies natürlicherweise nicht zu erwarten wäre. In der Publikation wird festgestellt:Ein wichtiger Unterschied ist, dass einige Gene bei Pflanzen auf Abschnitten von Chromsomen liegen, die sonst kaum oder gar nicht neu kombiniert werden. (…) Genome Editing ermöglicht es, dass alle Gene entsprechend verändert werden können.“ (Übersetzung durch Testbiotech).

In diesen Punkten stimmen die Autoren mit der Analyse von Testbiotech überein. Allerdings macht Testbiotech zudem auf damit zusammenhängende Risiken aufmerksam: Auf diese Weise können Pflanzen entstehen, die sich nicht nur in ihrer Genstruktur, sondern auch in ihren biologischen Eigenschaften deutlich von denen aus herkömmlicher Züchtung unterscheiden. Deswegen tritt Testbiotech dafür ein, diese Pflanzen einer verpflichtenden Risikobewertung zu unterziehen, bevor über eine Zulassung entschieden wird.

Dagegen sprechen sich Industrie und BVL in der aktuellen Publikation gemeinsam dafür aus, die neuen Verfahren zur Veränderung des Erbgutes nicht als Gentechnik zu regulieren, wenn keine zusätzlichen Gene eingefügt werden. Als ein Grund werden mögliche Handelshindernisse genannt. Eine detaillierte Diskussion der Risiken findet nicht statt.

In einem anderen Punkt gibt es überraschenderweise ebenfalls eine Übereinstimmung mit der Analyse von Testbiotech: Pflanzen, die mit Genome Editing verändert wurden, lassen sich in der Regel sehr wohl eindeutig von anderen Pflanzen unterscheiden. Dazu heißt es in der Publikation: „Für die meisten Produkte, die aus Genome Editing hervorgegangen sind, gibt es eine klare Signatur in der DNA, zum Beispiel die genaue Länge der entfernten Gensequenzen. Wenn diese Signatur vom Entwickler angegeben wird, kann die gleiche PCR-Technologie, die bisher zum Nachweis von gentechnisch veränderten Pflanzen verwendet wurde, in den meisten Fällen auch zum Aufspüren und Monitoring von genomeditierten Produkten verwendet werden.“ (Übersetzung durch Testbiotech)

Die gemeinsame Publikation von BVL – einer zu Unabhängigkeit verpflichteten Behörde – und Industrie wirft erhebliche Fragen nach Interessenskonflikten auf. Der Ausgangspunkt für diese spezielle Kollaboration war eine Konferenz in Mexiko, die 2017 von der „International Society for Biosafety Research“ (ISBR) veranstaltet wurde. Die Finanzierung der ISBR ist weitgehend intransparent. Es ist allerdings bekannt, dass deren Konferenzen regelmäßig von Konzernen wie Monsanto, Bayer, DowDuPont und Syngenta sowie der internationalen Vereinigung der Agrogentechnik, CropLife International, gesponsert werden. Auch die Publikation scheint von diesem Umfeld erheblich beeinflusst. Testbiotech mahnt seit Jahren strengere Regeln zur Wahrung der Unabhängigkeit der Behörden gegenüber der Industrie an.

Kontakt:
Christoph Then, info@testbiotech.org, Tel 0151 54638040

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https://www.testbiotech.org/node/2221

Immer mehr Patentanträge auf CRISPR-Pflanzen und Tiere

DowDuPont und ‚Baysanto‘ führend im Bereich neuer Gentechnikverfahren
Freitag, 29. June 2018

Mit 50 internationalen Patentanmeldungen auf neue Gentechnikverfahren im Bereich Nutzpflanzen ist derzeit der DowDuPont-Konzern führend. Auf Platz 2 folgt ‚Baysanto‘ mit 30 Anmeldungen. Die US-Firma Cellectis (und ihr Ableger Calyxt), die mit Bayer kooperiert und schon bald CRISPR-Pflanzen vermarkten will, kommt auf über 20 Anträge. Auch Syngenta und BASF sind auf dem Gebiet aktiv. Dagegen meldeten klassische Züchtungsunternehmen bisher nur wenigen Patente in diesem Bereich an. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Patentrecherche, die Testbiotech jetzt ausgewertet hat.

In der Regel erstrecken sich die Patente auf die Methoden, aber auch das Saatgut, die Pflanzen und deren Ernte. Dabei werden mit Hilfe der neuen Gentechnikverfahren auch alte Ideen wieder zu innovativen Erfindungen: Bayer, Monsanto und DowDuPont haben Patente auf glyphosatresistente Pflanzen angemeldet, die mit dem CRISPR-Verfahren hergestellt werden. So kann das Kerngeschäft der Unternehmen – die Vermarktung von herbizidresistenten Pflanzen wie Soja, Mais, Raps und Baumwolle und passender Herbizide – auch in Zukunft durch neue Patentmonopole geschützt werden.

Es gibt auch Patente, die sich auf Anwendungen beziehen, die für die neuen Gentechnikverfahren spezifisch sind: So haben DowDuPont und Monsanto Patente auf natürlicherweise vorkommende DNA-Sequenzen im Erbgut von Pflanzen angemeldet, die besonders für den Einsatz von Nukleasen geeignet sein sollen. Andere Patentanmeldungen, bei denen neue und alte Gentechnik zum Einsatz kommen, beziehen sich auf Pflanzen mit verändertem Wachstum und Ertrag, veränderten Inhaltsstoffen, Resistenzen gegen Krankheiten oder technischen Veränderungen an den Nukleasen.

Die Entwicklung erfasst auch die Tierzucht: Der Konzern Genus, einer der größten im Bereich der Zucht landwirtschaftlicher Nutztiere, hat bereits angekündigt, Tiere nutzen zu wollen, die aus Genome Editing hervorgehen, und kooperiert dabei insbesondere mit der Firma Recombinetics, die bereits rund ein Dutzend Patente auf Schweine und Rinder angemeldet hat.

„In der Diskussion um die neuen Gentechnikverfahren wird immer wieder das Argument vorgebracht, dass die neue Technologien billiger seien als die bisherige Gentechnik und deswegen auch von kleineren Unternehmen eingesetzt werden könnten. Dabei wird übersehen, dass die neuen Verfahren, bei denen u.a. Nukleasen wie CRISPRCas9 eingesetzt werden, ebenso patentiert werden wie die damit manipulierten Pflanzen und Tiere“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Die Erfahrung zeigt, dass sich kleine und mittelständische Züchter in einer von Patenten geprägten Züchtungslandschaft langfristig nicht durchsetzen können.“

Über die Patente wird der Einfluss der großen Saatgutkonzerne weiter wachsen und der Konzentrationsprozess in der Branche weiter vorangetrieben. Schon jetzt verfügen nur drei Unternehmen, ‚Baysanto‚, DowDuPont und Syngenta, über einen Anteil von rund 50 % am internationalen Saatgutmarkt.

Diese Entwicklung kann auch erhebliche Auswirkungen auf die herkömmliche Züchtung haben: Patentiert werden nicht nur technische Verfahren, sondern auch die jeweiligen Pflanzen und Tiere mit ihren Eigenschaften. Dabei gilt der sogenannte ‚absolute Stoffschutz‘: Die Patente umfassen alle Pflanzen und Tiere, die die beschriebenen Eigenschaften haben, unabhängig davon, wie sie gezüchtet oder gentechnisch verändert wurden. Ist also ein Salat z.B. resistent gegen Blattläuse, gilt ein entsprechendes Patent sowohl für mit CRISPR veränderte als auch für konventionell gezüchtete Pflanzen mit ähnlichen Merkmalen. So werden die Patentmonopole systematisch auf die gesamte Züchtung ausgeweitet.

Kontakt:

Christoph Then, info@testbiotech.org, Tel 0151 54638040

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aus dem TEXT:…„Es ist an der Zeit, dass die verantwortlichen Politiker auf EU- und Bundesebene nach dem Vorsorgeprinzip handeln und den großen mehrheitlichen Wunsch der Menschen nach verbindlichen Regeln für die Neue Gentechnik umsetzen“, sagte VLOG-Geschäftsführer Alexander Hissting. Harald Ebner, der Gentechnik-Sprecher der grünen Bundestagsfraktion erinnerte Die Regierungsparteien an ihren Koalitionsvertrag: „Wer versucht, den Menschen Produkte unterzujubeln, die sie ablehnen, verspielt fahrlässig Vertrauen in Wirtschaft und Politik. Union und SPD müssen zum Koalitionsvertrag stehen, in dem sie versprechen, Vorsorgeprinzip und Wahlfreiheit auch bei neuer Gentechnik zu gewährleisten.“ [lf]

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33290/#gsc.tab=0

Handelskonzerne fordern klare Regulierung der Neuen Gentechnik

11.07.2018

Edeka Ohne Gentechnik
Hähnchenfleisch mit ‚Ohne Gentechnik‚-Siegel (Foto: Edeka)

Führende Lebensmittelhändler aus Deutschland und Österreich wie Edeka, Lidl, Rewe und SPAR haben an die EU-Kommission appelliert, die Verfahren der Neuen Gentechnik strikt zu regulieren. Die Verfahren wie CRISPR/Cas und die daraus entstehenden Produkte sollten nach EU-Gentechnikrecht als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) eingestuft werden.

Für die Konzerne geht es dabei auch ums Geschäft. Sie erinnern die EUKommission daran, dass sich Lebensmittel mit „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung als wichtiger Qualitätsstandard auf dem europäischen Markt etabliert hätten. Mit beträchtlichem logistischem und finanziellem Aufwand sei es gelungen, „dem sehr klar artikulierten Wunsch der Verbraucher nach ohne Gentechnik hergestellten Lebensmitteln gerecht zu werden.“ Längst seien die Produkte der Nische entwachsen. „So wird etwa in Deutschland für das Jahr 2018 ein Jahresumsatz mit Lebensmitteln ohne Gentechnik im Wert von rund acht Milliarden Euro erwartet; in Österreich sind seit vielen Jahren bereits die komplette Produktion von Milch, Eiern und Geflügelfleisch als gentechnikfrei zertifiziert“, heißt es in dem Schreiben der Unternehmen. Dazu komme die stark wachsende Bio-Branche, die ebenfalls keine gentechnisch veränderten Organismen einsetze. Für alle Unternehmen, die bedeutende Umsätze mit Futter- und Lebensmitteln ohne Gentechnik erzielen, sei die Frage, ob die neuen gentechnischen Verfahren wie CRISPR/Cas als Gentechnik eingestuft werden von besonderer Bedeutung. „Wir stehen gegenüber unseren Kunden und Geschäftspartnern dafür gerade, dass die Auslobung „Ohne Gentechnik hergestellt“ auch tatsächlich hält, was sie verspricht“.

In ihrer Argumentation verweisen die Handelsunternehmen auf das Vorsorgeprinzip und die Wahlfreiheit. Nach dem Vorsorgeprinzip müssten die Verfahren der Neuen Gentechnik vor ihrer Zulassung für Anbau oder Verwendung einer fundierten Risikobewertung unterzogen werden. Auch sei die vollständige Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung zu garantieren, damit die Wahlfreiheit der Verbraucher gewährleistet bleibe. Diese sehen die Händler in Gefahr, sollten mit Verfahren der Neuen Gentechnik erzeugte Produkte „unreguliert und nicht wahrnehmbar für Hersteller, Händler und Verbraucher auf den Markt kommen.“ Deshalb müsse die Kommission „auf eine klare, unmissverständliche rechtliche Regelung der Verfahren der Neuen Gentechnik hinarbeiten, die die Produkte daraus rückverfolgbar und erkennbar macht“, heißt es in dem Schreiben.

Initiiert haben den Appel der deutsche Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) und die österreichische ARGE Gentechnikfrei. Beide zertifizieren in ihren Ländern Lebensmittel ohne Gentechnik und zählen Händler und Hersteller zu ihren Mitgliedern. Die ARGE hatte zusätzlich zu den Händlern auch Hersteller angesprochen, so dass sich bei den Unterzeichnern auch mehrere österreichische Molkereien und Geflügelverarbeiter finden. Gemeinsam setzen die Unterzeichner aus Österreich und Deutschland pro Jahr mit 966.000 Mitarbeitern 106 Milliarden Euro um.

Hintergrund des Vorstoßes ist, dass der Europäische Gerichtshof für den 25. Juli eine Entscheidung zur Einordnung der Neuen Gentechnik angekündigt hat. Anschließend steht der EU eine intensive Debatte über die bisher immer wieder verschobene rechtliche Regelung der Neuen Gentechnik bevor. „Es ist an der Zeit, dass die verantwortlichen Politiker auf EU- und Bundesebene nach dem Vorsorgeprinzip handeln und den großen mehrheitlichen Wunsch der Menschen nach verbindlichen Regeln für die Neue Gentechnik umsetzen“, sagte VLOG-Geschäftsführer Alexander Hissting. Harald Ebner, der Gentechnik-Sprecher der grünen Bundestagsfraktion erinnerte Die Regierungsparteien an ihren Koalitionsvertrag: „Wer versucht, den Menschen Produkte unterzujubeln, die sie ablehnen, verspielt fahrlässig Vertrauen in Wirtschaft und Politik. Union und SPD müssen zum Koalitionsvertrag stehen, in dem sie versprechen, Vorsorgeprinzip und Wahlfreiheit auch bei neuer Gentechnik zu gewährleisten.“ [lf]

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Die GROSSE MEHRHEIT der DEUTSCHEN LEHNT „GEN-TECHNIK“ AB

DESHALB stimmt die „CDU“/“CSU“  IMMER für „MON-SATAN“???!!!?!

„WAHL-FREIHEIT“ und „VORSORGE-PRINZIP“

aus dem TEXT:….„Wir brauchen endlich bundesweit einheitliche Regelungen, um den Anbau von Genpflanzen zu verbieten.“ Für Harald Ebner, Gentechnik-Sprecher der grünen Bundestagsfraktion ist der mehrheitliche Wunsch der Deutschen klar: „Wenn schon Gentechnik, sei es ‚alte‘ oder neue wie CRISPR, dann soll das wenigstens geregelt, gründlich geprüft und eindeutig gekennzeichnet werden, damit man selbst entscheiden kann.“ Die Bundesregierung müsse klarstellen, dass neue Gentechnik Gentechnik ist und selbstverständlich auch genauso geregelt werde.

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33287/#gsc.tab=0

Unverändert: Vier Fünftel der Deutschen lehnen Agrogentechnik ab.

09.07.2018

Befragung
Die große Mehrheit der Deutschen lehnt Agrogentechnik ab. (Foto: Thorben Wengert / pixelio.de)

UPDATE +++ 79 Prozent der Deutschen stimmen der Aussage zu, dass Gentechnik in der Landwirtschaft verboten werden sollte. Das ergab die Studie Naturbewusstsein 2017 des Bundesumweltministeriums.

Die grundsätzliche Zustimmung für ein Verbot gentechnisch veränderter Organismen bewege sich seit Jahren relativ stabil auf hohem Niveau, heißt es in der Studie, die bereits in den Jahren 2009, 2013 und 2015 durchgeführt wurde. Die Antworten der 2000 befragten Verbraucher zeigen zwei Motive für die Ablehnung: Zwei Drittel von ihnen wollen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel essen. Noch größer ist mit 78 Prozent die Zustimmung zu dem ethisch begründeten Statement: „Der Mensch hat kein Recht, Pflanzen und Tiere gezielt gentechnisch zu verändern.“

Auch Menschen, die der AgroGentechnik eher offen gegenüberstehen, halten Transparenz und Risikobewertung für unabdingbar. Das zeigen die Antworten auf zwei weitere Fragen. 93 Prozent stimmten der Aussage zu: „Meiner Meinung nach sollten Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnisch veränderter Nahrung gefüttert wurden, vom Handel gekennzeichnet werden.“ Ebensoviele Befragte vertraten die Meinung „mögliche Auswirkungen auf die Natur sollten immer untersucht werden, wenn Pflanzen gezielt gentechnisch verändert werden.“ Das zeige „die große Bedeutung der Einhaltung des Vorsorgeprinzips in Bezug auf Gentechnik in der Landwirtschaft und deren neuen Anwendungen“, interpretierte das Bundesumweltministerium das Ergebnis.

Die Studie zeigt auch, dass in der Altersgruppe bis 29 Jahre die Ablehnung der Agro-Gentechnik „deutlich geringer ausgeprägt“ ist als im Bevölkerungsdurchschnitt. Außerdem waren Frauen gegenüber Gentechnik insgesamt kritischer eingestellt als Männer. Bemerkenswert fanden es die Autoren der Studie, dass bei der Bewertung der meisten Statements der Bildungshintergrund der Befragten keine Rolle spielte.

Die Zustimmungsquote bei den einzelnen Statements umfasste immer zwei Kategorien: „sehr wichtig“ und „eher wichtig“ oder „stimme voll und ganz zu“ und „stimme eher zu“. Werden sie getrennt betrachtet, zeigen sich interessante Details: Am höchste war die volle Zustimmung mit 70 Prozent bei der Forderung, mögliche Auswirkungen auf die Natur immer zu untersuchen. Die Studienautoren leiteten daraus die Empfehlung ab, „dass auch für neue veränderte Pflanzen eine Umweltrisikoprüfung im Rahmen einer Zulassung durchgeführt wird.“

Bei der generellen Ablehnung der Agro-Gentechnik hingegen betrug die volle Zustimmung lediglich 42 Prozent. Gegenüber 2013 entspreche das einen Rückgang von 14 Prozent, heißt es in der Studie. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass das Thema aus Sicht der Befragten an Stellenwert verloren hat und nicht mehr als so wichtig angesehen wird. Es könnte aber auch signalisieren, dass die entschiedene Ablehnung ein wenig aufweicht. In diese Richtung deutet auch, dass immerhin 40 Prozent der Befragten dem Statement zustimmten: „Ich bin der Meinung, dass Gentechnik in der Landwirtschaft ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung des Welthungers ist“. Das waren neun Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Trotzdem überwog auch bei dieser Position mit 52 Prozent die ablehnende Haltung.

In ihrem Statement zur Präsentation der Studie sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze, sie nehme die Bedenken der Bürger gegenüber der Gentechnik sehr ernst: „Wir brauchen endlich bundesweit einheitliche Regelungen, um den Anbau von Genpflanzen zu verbieten.“ Für Harald Ebner, Gentechnik-Sprecher der grünen Bundestagsfraktion ist der mehrheitliche Wunsch der Deutschen klar: „Wenn schon Gentechnik, sei es ‚alte‘ oder neue wie CRISPR, dann soll das wenigstens geregelt, gründlich geprüft und eindeutig gekennzeichnet werden, damit man selbst entscheiden kann.“ Die Bundesregierung müsse klarstellen, dass neue Gentechnik Gentechnik ist und selbstverständlich auch genauso geregelt werde. [lf]

UPDATE Statement Harald Ebner

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http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/molekulare-therapie-genschere-mit-problemen-1.4013917

Molekulare Therapie

Genschere mit Problemen

Mit der CrisprGentechnik können Wissenschaftler das Erbgut von Zellen verändern.(Foto: dpa)
  • Das Crispr-Verfahren weckt Hoffnung bei todkranken Patienten und beflügelt die Phantasie von Investoren.
  • Zwei Forschergruppen haben jetzt Hinweise auf eine mögliche Krebsgefahr gefunden.
  • Andere Wissenschaftler bezweifeln die Brisanz der Ergebnisse. In Tierversuchen habe es bislang keinerlei Anzeichen für ein solches Risiko gegeben.
Von Hanno Charisius

Kein Werkzeug hat die Biotechindustrie je so elektrisiert wie die Genschere CrisprCas, die defekte Stellen im Erbgut von Lebewesen reparieren kann. Das hat Hoffnung von Patienten geweckt und die Fantasie von Investoren beflügelt, die bereits mehrere Milliarden Dollar in die Entwicklung von Therapien mit dem Werkzeug investiert haben. In dieser Woche jedoch gab es einen Dämpfer für die Euphorie. Zwei Forschergruppen haben unabhängig voneinander gezeigt, dass Zellen, deren Erbgut per Crispr-Genschere verändert wurde, zu Krebs führen könnten.

Der genchirurgische Eingriff funktioniert ausgerechnet in solchen Zellen besonders effektiv, die einen Defekt im Notfallprogramm haben, das vor Krebs schützen soll. Das liegt an der Funktionsweise von Crispr: Die Genschere schneidet den Erbgutstrang durch und löst damit eine Reihe von Reparaturmaßnahmen in der Zelle aus, die den Schaden beheben sollen. Bei diesen Vorgängen sind Helfer-Moleküle beteiligt, die auch Krebs verhindern sollen. Sind diese Helfer in einer Zelle verhindert, zum Beispiel, weil eine Mutation deren genetischen Bauplan zerstört hat, funktioniert die Crispr-Schere zwar besonders gut, aber das Krebsrisiko steigt eben auch.

Als die Ergebnisse bekannt wurden, brachen die Aktienkurse einiger Unternehmen ein

Diese Beobachtung wurde jetzt in zwei Fachartikeln im Journal Nature Medicine veröffentlicht. Die Aktienkurse der auf CrisprTherapien spezialisierten Unternehmen stürzten daraufhin ab, einige verloren mehr als zehn Prozent ihres Börsenwertes. Dabei glauben selbst die an den Untersuchungen beteiligten Forscher nicht, dass ihre Ergebnisse das Aus für die Technologie bedeuten.

„Wir wollen nicht alarmistisch klingen und sagen auch nicht, dass Crispr schlecht oder gefährlich ist“, teilt etwa Jussi Taipale in einem Schreiben der University of Cambridge mit. Der Professor für Biochemie leitete eine der beiden Studien und hat keine Zweifel daran, dass die gentechnische Methode einmal „ein wichtiges Werkzeug der Medizin sein wird“. Deshalb sei es wichtig, möglichen Sicherheitsbedenken die gebotene Aufmerksamkeit zu schenken. „Wie bei jeder medizinischen Behandlung gibt es mögliche Nebenwirkungen, die gegen den Nutzen abgewogen werden müssen.“

Auch muss sich erst noch zeigen, ob die im Labor in Zellstudien gemachten Beobachtungen tatsächlich auch eine Bedeutung für Patienten haben. Der Embryologe Robin Lovell-Badge vom englischen Francis Crick Institute etwa gibt zu bedenken, dass der Effekt in den zahlreichen Tierversuchen mit Crispr bislang nicht aufgetaucht ist. Er verweist außerdem auf Untersuchungen, bei denen in einem Crispr-Ansatz nahezu sämtliche Zellen im Experiment verändert wurden. Solch hohe Raten hält er für ausgeschlossen, wenn die gentechnische Veränderung nur bei ausgeschalteter Krebsabwehr funktionieren könnte.

Lovell-Badge sieht deshalb keinen Grund, Crispr-Therapien grundsätzlich infrage zu stellen. Er hofft jedoch, dass bei künftigen Versuchen die veränderten Zellen darauf untersucht werden, ob ihr Reparatursystem noch zuverlässig funktioniert, bevor sie Patienten gegeben werden.

Womöglich taucht der beobachtete Effekt ausschließlich in jenen Zellen auf, die von den beiden Arbeitsgruppen in ihren Experimenten verwendet wurden und hat in klinischen Anwendung, also an Patienten, gar keine Bedeutung. Angesichts der vielen offenen Fragen rechtfertigt Studienleiter Jussi Taipale die Veröffentlichung der Beobachtungen zum jetzigen Zeitpunkt dennoch mit den „potenziellen“ Risiken, „auch wenn wir die Mechanismen noch nicht verstehen“.

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VIELLEICHT sollten  BORNIERTE GEN-TECHNIKER sich mal mit „EPI-GENETIK“ beschäftigen – DENN GENE sind die „HARD-WARE“ und nicht die „SOFT-WARE“

https://www.sueddeutsche.de/wissen/biotechnologie-murks-im-erbgut-1.4058052

Biotechnologie

Murks im Erbgut

Crispr-Cas in Aktion: stilisierte Darstellung der Genschere (grün hervorgehoben). Sie stammt aus einer hier zu sehenden Animation von Visual Science and Skoltech.(Foto: )
  • Laut einer aktuellen Studie entstehen bei gentechnischen Eingriffen mit der beliebten Crispr-Cas-Methode mehr Schäden als bislang vermutet.
  • Die neuen Ergebnisse passen nicht zu den Resultaten früherer Untersuchungen.
  • Forscher warnen vor voreiligen Schlüssen.
Von Kathrin Zinkant

Es hat in den vergangenen fünf Jahren nur wenig gegeben, das den rasanten Aufstieg dieses Werkzeugs hätte bremsen können. Als günstig, schnell und vor allem hochpräzise gilt die Genschere Crispr-Cas, als „game changer“ der Medizin. Erbleiden, Krebs, selbst Krankheiten wie Aids soll die Genschere heilen helfen. Firmen wurden gegründet, Patente angemeldet, klinische Studien auf den Weg gebracht. Crispr-Cas und die Möglichkeit, Gene exakt zu verändern – zu „editieren„, wie es nun heißt – diese Revolution ist scheinbar nicht mehr aufzuhalten.

Doch der vergangene Montag hat gezeigt, dass das Vertrauen in die neue Gentechnik leicht zu erschüttern ist: Eine aktuelle Studie, veröffentlicht im Journal Nature Biotechnology, schürt Zweifel an der Präzision des umjubelten Werkzeugs. Wie die Autoren um den Genetiker Allan Bradley vom Wellcome Sanger Institute im britischen Hinxton berichten, konnten sie in mehreren Experimenten unerwünschte Beschädigungen des Erbguts durch Crispr-Cas nachweisen. Größere Abschnitte der DNA seien in den Versuchen verloren gegangen, auch an jenen Stellen, an denen der Präzisionsschnitt hätte erfolgen sollen. „Der beobachtete Schaden durch den Gebrauch von Crispr-Cas in teilungsfähigen Zellen könnte krankheitsrelevante Folgen haben“, resümieren die Forscher.

Bradley und seine Kollegen waren durch Zufall auf das Problem gestoßen, als sie den Einfluss der Schere auf die Aktivität von Genen untersuchten. Zwar machte CrisprCas, was es sollte: Das Werkzeug schnitt das Erbmolekül DNA an der gewünschten Stelle. Zugleich jedoch fanden auch jenseits der Schnittstelle erhebliche Veränderungen statt. Die Genetiker untersuchten diesen Effekt in verschiedenen Zellarten und an verschiedenen Schnittstellen im Genom. Teilweise fanden sie unerwartete Defekte der DNA in bis zu 20 Prozent der Fälle. Dabei gingen große Stücke DNA verloren, wurden umgedreht oder an einer falschen Stelle eingebaut………..

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http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bundesgericht-in-kalifornien-spektakulaere-entscheidung-gegen-monsanto-1.4049655

Bundesgericht in Kalifornien

Spektakuläre Entscheidung gegen Monsanto

Roundup enthält Glyphosat und ist einfach anzuwenden. Seit den Siebzigerjahren ist das Monsanto-Produkt am Markt.(Foto: Josh Edelson/AFP)
  • In Zivilprozessen soll nun geklärt werden, wie sicher Glyphosat und vor allem das daraus hergestellte Produkt Roundup ist.
  • Geklagt haben Betroffene, die am Non-Hodgkin-Lymphom – einer bösartigen Erkrankung des Lymphsystems – leiden oder Angehörige dadurch verloren haben.
Von Silvia Liebrich und Elisabeth Dostert

Ein Bundesgericht in den USA hat erstmals Sammelklagen gegen Monsanto wegen des Unkrautvernichters Glyphosat zugelassen. In den Zivilprozessen soll geklärt werden, wie sicher der Wirkstoff und vor allem das daraus hergestellte Produkt Roundup sind. Der US-Konzern, der inzwischen zu Bayer gehört, wird dies in den nächsten Monaten, vielleicht sogar Jahren, im Detail erklären müssen.

Geklagt haben Betroffene, die am NonHodgkinLymphom – einer bösartigen Erkrankung des Lymphsystems – leiden oder Angehörige dadurch verloren haben. Sie machen Glyphosat und Roundup dafür verantwortlich und stützen sich auf das Urteil der Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (IARC). Diese schätzt den Stoff im Gegensatz zu Behörden als möglicherweise krebserregend ein. Eine Ansicht, die Monsanto entschieden zurückweist. Glyphosat sei sicher, das hätten über 800 Studien und Prüfungen bewiesen, argumentiert das Unternehmen. Man werde mit belastbaren Beweisen untermauern, dass absolut keine Verbindung zwischen Glyphosat und Krebs bestehe.

„Ich habe nie geraucht, nie getrunken und gesund gelebt“

Einer von gut 500 Klägern ist der ehemalige Farmer Jonny Barton, knapp 70 Jahre alt, geboren in Bakersfield, Kalifornien. Ein Mann wie ein Baum, 1,90 groß, breiter Brustkorb. Er sei in seinem Leben nie richtig krank gewesen, sagt er. „Ich habe nie geraucht, nie getrunken und gesund gelebt“. 2015 wurde bei ihm ein Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert. Barton ist fest davon überzeugt, dass ihn der Pflanzenvernichter krank gemacht hat. „Als sie die Knoten herausoperiert hatten, sagte der Arzt zu meiner Frau, er habe noch nie solche Tumore gesehen.“ Nun will er Schadenersatz von Monsanto, weil der Konzern Risiken verheimlich habe, wie er glaubt.

Der zuständige US-Bundesrichter Vince Chhabria in San Francisco, dem eine ganze Reihe von Sammelklagen vorliegen, hat am Dienstag entschieden, mehrere Hundert Klagen gegen Monsanto zuzulassen. Zugleich dämpfte er die Erwartungen der Betroffenen. In ihrer Gesamtheit betrachtet sei die Beweislage vermutlich zu zweideutig, um den klaren Schluss zuzulassen, dass Glyphosat, wie von den Klägeranwälten behauptet, Lymphdrüsenkrebs verursache, heißt es in der Begründung des Richters. Doch seien genug Einschätzungen von Experten vorgetragen worden, die die Argumentation der Kläger insoweit stützten, dass ein Gerichtsprozess angemessen sei.

Monsanto hat uns immer gesagt, dass Roundup sicher ist“, sagt Jonny Barton, ein ehemaliger Farmer, der gegen Monsanto klagt.(Foto: )

Aufsehen erregte das Verfahren bereits im Vorfeld, weil das Gericht in größerem Umfang brisante konzerninterne Dokumente veröffentlichen ließ: die sogenannten Monsanto-Mails. Dies geschah gegen den Widerstand des Unternehmens. Ein ungewöhnlicher Vorgang, normal bleiben solche Interna weitgehend unter Verschluss. Tatsächlich werfen die veröffentlichten Dokumente viele Fragen zur Bewertung von Risiken und über den Umgang mit unabhängigen Forschern auf. So gab eine Monsanto-Mitarbeiterin im Vorfeld des Prozesses zu Protokoll: „Wir haben keine Krebsstudien mit Roundup gemacht.“ Im Raum steht auch der Verdacht, dass Konzernangestellte heimlich an unabhängigen Studien mitgewirkt haben. Das bestreitet Monsanto jedoch.

Der früher Farmer Barton will dagegen endlich Antworten. Er ist wütend, nicht nur auf das Unternehmen, sondern auch auf die Behörden. „Monsanto hat uns immer gesagt, dass Roundup sicher ist.“ Vertraut habe er auch auf die Experten der Landwirtschaftskammer, die ihm versichert hätten, der Stoff sei harmlos, er müsse keine Schutzkleidung tragen. „Erst viel später hieß es, wir sollen Gummistiefel und Handschuhe tragen.“

Barton betrieb bis vor ein paar Jahren zusammen mit seinen Söhnen eine 800-Hektar-Farm und baute vor allem Baumwolle und Getreide an. Seit Mitte der Siebziger Jahre setzte er Roundup ein, und das in großen Mengen. „Es war angeblich sicher und einfach anzuwenden.“ An einem Tag habe er bis zu 4000 Liter versprüht, und das nicht nur mit dem Traktor. Oft seien sie zu Fuß durch die Felder gegangen, um Unkraut mit der Handspritze zu vernichten. „Am Ende eines solchen Tages waren meine Schuhe damit vollgesogen, meine Socken, meine Hosen.“

Erst rote Flecken, dann eine Darmerkrankung, und schließlich – Krebs

Fast 30 Jahre sei das so gegangen, erzählt Barton, bis Ende der Neunzigerjahre die ersten Gesundheitsprobleme aufgetreten seien. Erst waren es nach seinen Worten rote Flecken an den Beinen, dann kamen eine Darmerkrankung und weitere Beschwerden hinzu. Jahrelang sei er von Arzt zu Arzt geschickt worden, bis die Diagnose Krebs feststand. Nach Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapie gehe es ihm heute besser, sagt er. Doch es bleibe die Angst vor einem Rückfall. Monsanto betonte am Mittwoch, dass der Konzern das Leid Bartons und anderer Kläger sehr bedauere, bestreitet jedoch jeden Zusammenhang mit seinen Produkten: „Die Wissenschaft zeigt eindeutig, dass Glyphosat nicht die Ursache war.“

Barton jedoch will nicht locker lassen, und auf das Verfahren aufmerksam machen. Im vergangenen November war er sogar eigens nach Brüssel gereist, um mit Abgeordneten zu sprechen und vor Glyphosat zu warnen. Das war kurz vor der umstrittenen Zulassungsverlängerung in der EU, die maßgeblich mit der Stimme Deutschlands beschlossen wurde. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte den deutschen Bauern zuvor versprochen, dass sie sich für Glyphosat einsetzen werde. Barton hat dafür kein Verständnis: „Ich will den Bauern klar machen, dass sie ihre Anbaumethoden ändern müssen und weniger oder gar keine Pestizide einsetzen“, sagt er. Die Bundesregierung hat angekündigt, dass sie den Glyphosat-Einsatz reduzieren will.

Die Schadenersatzverfahren in den USA sind auch ein Risiko für Bayer. Dazu äußern will sich der Konzern aber nicht. Er weist darauf hin, dass die Integration von Monsanto noch nicht begonnen habe, weil erst noch Auflagen des US-Justizministeriums erfüllt werden müssten.

Bayer wird den Namen Monsanto los, aber nicht den Hass

Der US-Konzern verkörpert das Böse schlechthin, Kritiker gaben ihm Namen wie „Monsatan“ oder „Mutanto“. Ihre Wut wird sich nun mit voller Wucht gegen Bayer richten. Kommentar von Elisabeth Dostert mehr…

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33291/#gsc.tab=0

Glyphosat: Sammelklage gegen Bayer nimmt die nächste Hürde

12.07.2018

Ein Bundesrichter in San Francisco hat die Sammelklage von 450 Krebspatienten zugelassen, die das Herbizid Glyphosat für ihre Erkrankung verantwortlich machen. Der von Bayer übernommene Hersteller Monsanto scheiterte mit seinem Antrag, das Verfahren einzustellen.

Zwei Jahren lang hatte Richter Vince Chhabria ermittelt, hatte sich die Argumente der Kläger und Monsantos sowie der jeweiligen Experten angehört. Er zwang den Hersteller dazu, interne Mails zu veröffentlichen, die als Monsanto Papers bekannt wurden und belegten, wie der Konzern Behörden und Wissenschaftler beeinflusste. Nun kam Richter Chhabria in seinem abschließenden Bericht zu dem Ergebnis, dass die Klagen zulässig seien. Zwar seien die Beweise dafür, das Glyphosat Lymphdrüsenkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom) auslöse, schwach, aber wissenschaftlich seriös begründet. Eine Jury könnte auf dieser Basis zu dem Ergebnis kommen, dass Glyphosat in umweltrelevanten Konzentrationen Krebs auslösen könne. Auf die Klägerseite komme als nächstes die Herausforderung zu, in einigen der anhängigen Fälle zu belegen, dass Glyphosat in den Mengen, denen Anwender üblicherweise ausgesetzt seien, ein NonHodgkin Lymphom verursachen könnte. Nur dann sei ein Verfahren vor einer Geschworenen-Jury zu rechtfertigen, schrieb der Richter.

Dewayne Johnson hat all diese Hürden schon hinter sich. Der krebskranke Schulgärtner ist der erste Kläger gegen Monsanto/Bayers, dessen Fall vor einer Jury verhandelt wird. Letzten Montag begann das Verfahren mit den Statements des Klägers und des Konzerns. Im Vorfeld hatte die Anwältin des Konzerns bei der zweieinhalbtägigen Befragung der Jury versucht, kritisch gegenüber Chemikalien eingestellte Geschworene ausfindig zu machen und deren Berufung zu verhindern, berichtete die Bürgerrechtsorganisation U.S. Right to Know. Den schließlich berufenen zwölf Geschworenen sei angekündigt worden, sie sollten sich darauf einrichten, dass das Verfahren bis Mitte August dauern werde.

Mit dem Kauf des beklagten Glyphosatherstellers Monsanto hat der Bayer-Konzern auch dessen Prozessrisiken übernommen. „Folgerichtig muss man jetzt von den BayerGlyphosat-Prozessen sprechen“, sagte Harald Ebner, der Gentechnik-Sprecher der grünen Bundestagsfraktion. In den Verhandlungen werde sich zeigen, „was an den Läuterungsversprechungen von Bayer für seinen neuen Unternehmensteil dran ist.“ [lf]

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Die DIGITALEN ROHSTOFF-RÄUBER

siehe auch „BOLIVIEN- LITHIUM“ – „?ELEKTRO-MOBILITÄT?“

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/weltnaturschutzunion-iucn-rohstoffabbau-fuer-smartphones-gefaehrdet-tiefsee-a-1218651.html

 

Rohstoffe für Smartphones

Umweltschützer warnen vorm Schürfen in der Tiefsee

Für Smartphones brauchen Hersteller Kupfer, Aluminium und Kobalt. Die Rohstoffe könnten bald aus der Tiefsee kommen, auch Deutschland hat Abbaulizenzen. Doch Umweltschützer sind besorgt.

Seeanemone der Gattung Relicanthus an einer Bruchzone im Zentralpazifik

Smith und Amon/ABYSSLINE Project/University of Hawaii at Manoa /dpa

Seeanemone der Gattung Relicanthus an einer Bruchzone im Zentralpazifik

Montag, 16.07.2018 11:01 Uhr

 

Bereits in wenigen Jahren soll die Tiefsee als Abbaugebiet für Rohstoffe genutzt werden. Dadurch drohe jedoch schwerer Schaden für die Meereslebewesen, warnt die Weltnaturschutzunion (IUCN). Den Ozeanboden mit Maschinen aufzureißen komme dem Abholzen von Wäldern gleich, schreibt die Organisation in einem am Montag veröffentlichten Bericht zum Abbau von Tiefseerohstoffen.
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Die Tiefsee umfasst Regionen mit mehr als 200 Metern Wassertiefe – nach IUCN-Angaben etwa 65 Prozent der Erdoberfläche. Dort gibt es unter anderem Kupfer, Aluminium und Kobalt. Der Bedarf an den Metallen wächst. Die Hightech-Industrie braucht sie für Produkte wie Smartphones. Auch „grüne Technologien“ befeuern den Bedarf, etwa für Speicherbatterien.

Die 1994 gegründete Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) will an ihrem Sitz in Jamaika einen Verhaltenskodex ausarbeiten. Die IUCM warnt jedoch: „Die Regeln, die gerade zum Management des Rohstoffabbaus in der Tiefsee entwickelt werden, reichen nicht aus, um unwiderruflichen Schaden von den Ökosystemen der Meere und den Verlust einzigartiger Arten abzuwenden.“

Abbau ab 2025

Der kommerzielle Abbau von Rohstoffen aus der Tiefsee soll etwa 2025 beginnen. Dabei geht es unter anderem um bestimmte schwefelhaltige Salze (Sulfide). Die Meeresbodenbehörde ISA hat nach eigenen Angaben bereits 29 Vertragspartnern Lizenzen für die Suche nach polymetallischen Sulfiden und kobaltreichen Krusten erteilt – darunter auch an der mehr als 20.000 Kilometer langen Gebirgskette Mittelatlantischer Rücken im Atlantik. Auch Deutschland hat seit 2015 eine Lizenz.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) will Sulfide im Indischen Ozean südöstlich von Madagaskar bis in eine Tiefe von 3000 Metern erforschen. Sie enthalten nach BGR-Angaben neben Schwefel auch Blei, Kupfer, Zink, Gold und Silber sowie Spurenelemente wie Kobalt, Nickel und Selen.

Wenn Sedimente am Meeresboden aufgewirbelt werden, kann das laut IUCN einige Tiere ersticken und anderen die Orientierung nehmen. Lebewesen würden zudem gestört durch Lärm, Vibrationen, Licht und Schiffe. Außerdem bestehe die Gefahr, dass giftige Stoffe durch Lecks ins Meereswasser gelangen. Dringend nötig seien mehr Studien, weil die tiefen Meeresregionen bislang gar nicht genug erforscht seien.

„Artenreiche Leben in der Tiefsee für immer zerstören.“

„Was wir bislang wissen, reicht nicht, um Meeresflora und -fauna vor Bergbauaktivitäten effektiv zu schützen“, sagt Carl Gustaf Lundin, Direktor der IUCN-Abteilung für Meeres- und Polargebiete. „Rohstoffe mit den Technologien, die heute zur Verfügung stehen, aus dem Meeresboden zu holen, könnte das artenreiche Leben in der Tiefsee für immer zerstören.“

Die IUCN ist das weltweit größte Netzwerk staatlicher und nichtstaatlicher Umweltorganisationen. Unter den mehr als 1300 Mitgliedern sind etwa die Umweltstiftung WWF und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

jme/dpa

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„SELTENE-ERDEN“ – LÄNDER sind REICH an BODEN-SCHÄTZEN TROTZDEM ARMUT – NATÜRLICH nicht ZUFÄLLIG???!!!?!

Die SCHMUTZIGEHIGHTECH-WELT“ auf KOSTEN der ERDE und des LEBENS – das ENDE dieser „HIGHTECHILLUSSION“ ist vorbestimmt sowie  der ROHSTOFFseltene ERDENendlich ist

<<< für die sogenannte „GRÜNE ENERGIE“ (HIGH-TECH) wird die ERDE ausgebeutet, zerstört und verseucht>>>

„arte“ – Seltene Erden: Die dunkle Seite der Hightech Metalle Doku

„seltene ERDEN“ – ?“Katalysator im 21 Jahrhundert“? (ohne SIE keine High-TECH-ZUKUNFT???!!!) – „SMARTPHONE“ – „ElektroAUTOs“ – „Tablett-Computer“ – „HYBRIDFAHRZEUGE“ – „WINDKraftAnlagen“ – „EnergieSparLAMPE
Ressourcen in CHINA
höchster Aufwand notwendig für die Gewinnung (chemikalisch)
Der BEDARF an „seltene ERDEN ist da“ noch mehr,mehr,mehr………..
„Tief-SEE-ABBAU“ – „Mangan-Knollen“ – PAZIFIK – „ZERSTÖRUNG des Meeres-BODENS“
Wie GRÜN sind die sogenannten „GRÜNEN TECHNOLOGIEN“ wenn dafür unberührte ÖKO-SYSTEME zerstört werden
ab Minuten 38:00 TESLA
„WIND-KRAFT“ – gewaltiger „RAUB-BAU“ an den Ressourcen (NEODYM)
?Recycling?

ube.com/watch?v=gniF-wJUW4o

„Seltene Erden“ – Die dunkle Seite der Hightech Metalle – Arte Doku

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utube.com/watch?v=n00d63AF5nc

Doku  „Sklaven-Arbeit“ Für Unseren Fortschritt [ Deutsch 2015 ]

 

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„ERNEUERBARE ENERGIEN“ und die „SELTENEN ERDEN“

MONSTER-ROTOREN die den WIND manipulieren: „WIND-KRAFT-ANLAGEN“

Windkraft ist nicht so umweltfreundlich wie man denkt

„seltene ERDEN“ – „NEODYM

 

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dieses Video wurde in einigen Ländern  z.B. USA gesperrt!!!!!!  siehe LINK

ube.com/watch?v=dIX0357Bh6A&feature=youtu.be

„Year Million“ – „ENERGIE“ aus dem All – Wann verlassen wir die ERDE – WELT

LINK: https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/gesellschaft/year-million/sendung175136826/Year-Million-Energie-aus-dem-All-Wann-verlassen-wir-die-Erde.html

Year Million Energie aus dem All – Wann verlassen wir die Erde?

  • Dauer 46 Min
  • Noch 3 Tage

In der fernen Zukunft des „Year Million“ können wir telepathisch miteinander kommunizieren und, wenn wir wollen, unser in jeder Hinsicht unbegrenztes Leben in einem Computer verbringen. Doch keine dieser Errungenschaften wird uns vor Katastrophen wie stark steigenden Temperaturen oder Asteroideneinschlägen schützen. Der einzige Weg, das Überleben der Menschheit zu sichern, liegt in unserer Weiterentwicklung zu einer interplanetaren Spezies, die Lebensraum und Ressourcen jenseits der Erde findet.

© Axel Springer SE. Alle Rechte vorbehalten.

 

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ube.com/watch?v=7j_pWwFUs5o

siehe auch „GRÜNE LÜGEN“ – „GREEN-WASHING“ – „WWF-UNILEVER-MSC-ZERTIFIKAT“

Kampf gegen die „Palmöl-Mafia“ | DW Reporter

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siehe auch „NSU“  – „Mundlos- Böhnhardt- Zschäpe“ – „TIEFER-STAAT“ – „Jürgen Roth“

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus179343096/NSU-Akten-Geheim-bis-ins-Jahr-2134.html

NSU-Akten

Geheim bis ins Jahr 2134

NSU-Prozess - Fahndungsfotos
Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos (v.l.): „Neben den drei bekannten NSU-Tätern muss es aber noch sechs andere geben“, schreibt Anwalt Christoph Partsch

Quelle: dpa/Frank Doebert

Mit der Verurteilung der Angeklagten im NSU-Prozess scheint die Bundesanwaltschaft zufrieden zu sein und die Akten zu schließen. Seltsam ist, dass der hessische Verfassungsschutz gewisse Unterlagen sperren lässt. Neueste Erkenntnisse unserer Autoren zeigen: Die Taten sind noch lange nicht vollständig aufgeklärt…..

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ube.com/watch?v=3b-gIDWW4qc

„Zschäpe“ kündigt Erklärung zum „Mordfall Peggy“ an

„KINDER-PORNOGRAFIE“

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ube.com/watch?v=tmmA2WlhApw&feature=youtu.be

„DIGITALER IRR-SINN“ – „Year Million“ – „In welcher GALAXIE (ILLUSSION) willst DU leben“???!!!?!

LINK: https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/gesellschaft/year-million/sendung175136830/Year-Million-Unendliche-Weiten-In-welcher-Galaxie-willst-du-leben.html

Year Million Unendliche Weiten – In welcher Galaxie willst du leben?

  • Dauer 46 Min
  • Noch 3 Tage

Menschheit und Künstliche Intelligenz sind verschmolzen und haben das gesamte Sonnensystem erobert. Unser hypertechnologisches Leben speist sich aus der Energie dieser kosmischen Ressourcen. Um weiter ins All vorzudringen, ist aber noch viel mehr nötig: Die Bedingungen in anderen Galaxien und neuen Welten erfordern von unseren Nachfahren Eigenschaften, die mit heutigen Menschen nicht viel zu tun haben. Wie wird sie aussehen, die galaktische Zivilisation im „Year Million“?

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„FEHL-ANZEIGE“: „RECHTs-STAAT“ DEUTSCHLAND UNTER MERKEL???!!!

tube.com/watch?v=9epNpYDtrns

Straf-TÄTERIN  Merkel  | SAT.1 Frühstücksfernsehen

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