Abstimmung: „12 Juli 2017“ – Soja des US-Konzerns „Dow“ ( DAS-68416-4) – „Deutschland“ hat sich enthalten – (CDU/CSU) für „GEN-TECH-SOJA“ dadurch ist der Weg jetzt frei gemacht worden / EU-Importanträge für „mehrfach herbizidresistente Gentechnik – Soja“ werden am „17 Juli 2017“ beraten und 19 Juli „GLYPHOSAT“ / „SANOFI“ – „Anti-Epilepsie“ Medikament „Depakine“ – Frankreich: „MEDIKAMENTEN-Skandal“ – in „Deutschland“ keine Aufklärung?! / Verhütungsmittel „ESSURE“ von „BAYER“

„EU“: Diskussion über Glyphosat  am 19 Juli 2017

<<<DEUTSCHLAND hatte als EINZIGES Land  keine HALTUNG – und das OBWOHL die DEUTSCHEN eine KLARE MEINUNG zu MONSANTO , DOW usw haben – (MERKEL/SCHMIDT-CDU/CSU) haben für GentechSoja gestimmt>>>

aus dem Text:….Bei der Abstimmung über die Importzulassung einer neuen Gentechnik-Soja am 12. Juli in Brüssel hat sich Deutschland als einziges Mitgliedsland der EU der Stimme enthalten. Laut gut informierten Kreisen waren 15 Länder – darunter Frankreich, Italien, Polen und Österreichgegen die Zulassung, 12 Länder – darunter England (?BREXIT?) und Spanien – dafür….

…In Deutschland ist Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) für dieses Thema verantwortlich….

…Und schon sehr bald könnte sich dieses Szenario noch einmal wiederholen: Über weitere EU-Importanträge für mehrfach herbizidresistente Gentechnik-Soja werden die Mitgliedsländer der EU schon am 17. Juli beraten. Dabei geht es dann erstmals um den Import von Gentechnik-Soja, die jeweils gegen drei Herbizide resistent gemacht ist. Zur Abstimmung stehen u. a. Pflanzen der Firma Bayer, die mit einer Mischung der Herbizide Glyphosat, Isoxaflutol und Glufosinat gespritzt werden können. Nach den vorliegenden Erkenntnissen muss beim Verzehr dieser Sojabohnen mit gesundheitlichen Risiken gerechnet werden….

https://www.testbiotech.org/node/2036

Deutschland enthält sich bei Abstimmung über Gentechnik-Soja der Stimme

Freitag, 14. July 2017

Bei der Abstimmung über die Importzulassung einer neuen Gentechnik-Soja am 12. Juli in Brüssel hat sich Deutschland als einziges Mitgliedsland der EU der Stimme enthalten. Laut gut informierten Kreisen waren 15 Länder – darunter Frankreich, Italien, Polen und Österreich – gegen die Zulassung, 12 Länder – darunter England und Spanien – dafür. Unmittelbar vor der Entscheidung hatte der Umweltausschuss des EU-Parlaments gefordert, den Import dieser Soja und deren Verwendung in Lebens- und Futtermitteln nicht zu erlauben. Trotz aller Bedenken wird erwartet, dass die EU-Kommission die Zulassung jetzt erteilen wird.

Es handelt sich um eine Soja des US-Konzerns Dow (registriert als DAS-68416-4). Diese Pflanzen können mit den Herbiziden 2,4-D und Glufosinat im Kombi-Pack gespritzt werden. Obwohl die Wirkstoffe im Verdacht stehen, gesundheits gefährdend zu sein, hatte die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA im Rahmen der Zulassungsprüfung weder deren Rückstände noch mögliche Wechselwirkungen untersucht.

In Deutschland ist Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) für dieses Thema verantwortlich. Durch seine Enthaltung hat die deutsche Bundesregierung den Weg für die EU-Kommission frei macht, die Importe zu genehmigen. Und schon sehr bald könnte sich dieses Szenario noch einmal wiederholen: Über weitere EU-Importanträge für mehrfach herbizidresistente Gentechnik-Soja werden die Mitgliedsländer der EU schon am 17. Juli beraten. Dabei geht es dann erstmals um den Import von Gentechnik-Soja, die jeweils gegen drei Herbizide resistent gemacht ist. Zur Abstimmung stehen u. a. Pflanzen der Firma Bayer, die mit einer Mischung der Herbizide Glyphosat, Isoxaflutol und Glufosinat gespritzt werden können. Nach den vorliegenden Erkenntnissen muss beim Verzehr dieser Sojabohnen mit gesundheitlichen Risiken gerechnet werden. Testbiotech warnt daher vor einer Zulassung.

Kontakt:

Christoph Then, Testbiotech, Tel: 0151/54638040, info@testbiotech.org

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 Merkel am 16.07.2017 in Berlin im ARD-Sommerinterview
was ist mit „Cum-Ex“ mit dem „Staats-Trojaner“ mit „Glyphosat“  „Gen-Tech-Monsanto“ die „Gleichstellung von Mann und Frau beim Verdienst“???!!!
ab Minuten 15:50 Flüchtlings-Obergrenze Bayern – Seehofer
ab Minuten  17:35 – „DIKTATOR Merkel“ lehnt jede Form von bundesweiten Volksentscheiden ab

 

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Die FRAGE ist doch was erdreistet sich diese PERSON – das ist eine ganz freche Art jemanden zu ENTMÜNDIGEN man bekommt WÜRGEREIZ – das ist „IN YOUR FACE“

Merkel lehnt Volksentscheide für Deutschland strikt ab

Bundeskanzlerin Merkel lehnte bundesweite Volksentscheide und ein Obergrenze für Flüchtlinge strikt ab.

Bundeskanzlerin Angela Merkel am 16.07.2017 in Berlin im ARD-Sommerinterview. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt jede Form von bundesweiten Volksentscheiden ab. Merkel sagte in einem ARDInterview: Meine Haltung ist absolut gefestigt, dass ich das unter keinen Umständen möchte.“………………

 

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Die Tricks der Pharma Industrie – UNGEKÜRZT – Dokumentation von Kurt Langbein

 

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<<< ?Gesundheits-System in Deutschland?>>>
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 aus dem Text:….Obwohl die Studie in Frankreich die teratogenen Auswirkungen von Valproinsäure auf Embryonen und Föten eindeutig nachweisen konnte, hieß es noch in Mai 2017, dass in Deutschland bislang keine Veranlassung bestand, dass deutsche Ärzte schwangere Frauen ausreichend über die Gefahren von Valproat aufklären.….
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Es erinnert an den Contergan-Skandal von 1961. Ein Medikamentenskandal erschüttert Frankreich! Valproat verursacht Missbildungen beim Fötus. Frankreich entschädigt die Valproat-Geschädigten und hat einen Fonds mit zehn Millionen Euro eingerichtet. Die deutsche Regierung winkte ab. Jetzt gibt es eine Auflage für Apotheken und Ärzte in Deutschland,  wenn sie Valproat an Patientinnen im gebärfähigen Alter abgeben, eine Patientenkarte auszuhändigen. Es gibt nämlich Zweifel, ob sich Ärzte und Patientinnen der potenziellen Risiken von Valproat in der Schwangerschaft ausreichend bewusst sind. Alle Apotheken erhielten am Donnerstag, dem 13. 07. 2017 ein Infoschreiben mit 20 Karten. Bis alle Packungen ausgestattet sind, sollen sie diese verwenden.

Es ist das erste Mal in Frankreich: Die Vereinigung der Familien der Opfer des Medikamentenskandals Depakine haben am 13. Dezember 2016 eine Sammelklage eingereicht. Ziel ist es, den Pharmakonzern Sanofi, der mit dem Anti-epileptikum für Fehlbildungen in der Schwangerschaft verantwortlich sein soll, auf Schadenersatz zu verklagen. Die 14 Familien wollen eine Entschädigung von Sanofi. Gewinnen sie diesen Prozess, können auch alle anderen Opfern auf Entschädigung hoffen.Am 28.September 2016 informierten wir Sie in unserem Beitrag: Ein Medikamentenskandal erschüttert Frankreich. Missbildungen durch Depakine – 50.000 Kinder könnten betroffen sein – Hat die Französische Regierung absichtlich eine Studie über medikamentbedingte Missbildungen verheimlicht?. Die Nachricht kam aus Frankreich und man wunderte sich, dass in Deutschland darüber nicht berichtet wurde.Die Macht der Pharmaindustrie, darüber haben wir bereits mehrfach berichtet. Und auch hier geht es wieder um einen großen Pharma-Konzern. Patientenvertreter werfen dem Staat und dem HerstellerSanofivor, die Risiken des Medikaments bewusst verschwiegen zu haben. Sie fordern Entschädigungszahlungen für die Opfer. Mittlerweile wurde vom französischen Staat ein Fonds mit zehn Millionen Euro eingerichtet. Mütter, deren Kindern durch die Wirkung der Valproinsäure während der Schwangerschaft nachhaltig geschädigt wurden, sollen demnach Ausgleichszahlungen erhalten. Der unzureichende Hinweis der Hersteller auf die Gefahren von Valproat soll bestraft und betroffene Familien sollen zumindest finanziell entschädigt werden. Bereits im September 2016 hatten wir Netzfrauen festgestellt, dass das Mittel auch in anderen Ländern erhältlich ist. so auch in Österreich und Deutschland.Nach einer ersten Beurteilung der Arzneimittelagentur und NHI, die Mitte April 2017 veröffentlicht wurde, sind Tausende in utero exponierten Kinder durch Depakine oder seine Derivate lebend mit mindestens einer schwerenFehlbildung während des Vermarktungszeitraumes für diese Medikamente (1967-2016), geboren worden.

In einer groß angelegten französischen Studie konnten die teratogenen Auswirkungen von Valproinsäure auf Embryonen und Föten eindeutig nachgewiesen werden.

Obwohl die Studie in Frankreich die teratogenen Auswirkungen von Valproinsäure auf Embryonen und Föten eindeutig nachweisen konnte, hieß es noch in Mai 2017, dass in Deutschland bislang keine Veranlassung bestand, dass deutsche Ärzte schwangere Frauen ausreichend über die Gefahren von Valproat aufklären. Dies ist eine skandalöse Haltung, wenn man sich vor Augen führt, dass es in Deutschland jährlich immer noch über 200 000 Valproat-Verschreibungen an Frauen im gebärfähigen Alter gibt.

Das Anti-Epilepsie-Medikament „Depakine“ führt, wenn es in der Schwangerschaft eingenommen wird, bei jedem zehnten Kind zu Fehlbildungen. 40 Prozent erleiden körperliche und geistige Entwicklungsstörungen und trotzdem wurden diese Tabletten zwischen 2007 und 2014 rund 10 000 Schwangeren verschrieben, wie eine neue Studie der Krankenkasse und der Agentur für Medikamentensicherheit enthüllte. Die Tabletten wurden, obwohl diese Nebenwirkungen seit den 1990er-Jahren bekannt sind, verschrieben. Im Beipack-Zettel standen die Nebenwirkungen nicht.

Laut Le Canard Enchaine weekly hat der Gesundheitsminister in Frankreich eine Studie zurückgehalten, in der aufgedeckt wurde, dass ein Präparat im Zeitraum 2007 bis 2014 verschrieben wurde, obwohl die potenziellen Risiken für die ungeborenen Kinder bekannt waren. Depakine ist ein Medikament, das häufig zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt wird. Es kam in den 1960er-Jahren auf den Markt. Das Mittel ist aber umstritten. Studie: Chalstel et al:Enquête relative aux spécialités pharmaceutiques contenant du valproate de sodium. IGAS, RAPPORT N°2015-094R (Link zur Pdf) 

Hier noch einmal unsere Übersetzung aus dem Französischen:

Dépakine: Der Verband der Opfer erhebt Zivilklage

Le Monde.fr und AFP 21. 09. 2016

Marine Martin, présidente de l’Apesac et l’avocat de l’association, Joseph-Oudin, le 24 août.

Marine Martin, Präsidentin des Opferverbands Apesac und Joseph-Oudin, Anwalt des Verbands, 24. August 2016 BERTRAD GUAY / AFP

Der Verband der Opfer des Anit-Epilepsiemittels Dépakine teilte am 21. September mit, dass er als Zivilpartei Klage zur Eröffnung eines Gerichtsverfahrens und der Bestimmung eines Richters erhoben hat, um die Verantwortlichen in diesem «Gesundheitsskandal» zur Rechenschaft zu ziehen.

«Trotz individueller Klagen mehrerer Familien, die bereits vor 16 Monaten erhoben wurden, hat es bis zum heutigen Tag keinerlei Informationen über irgendwelche Gerichtsverfahren bis heute gegeben», beklagt der Verband (Apesac), der Eltern von Kindern unterstützt, die unter den Symptomen des Krampflösungsmittels leiten, in einer Mitteilung. Diese Klage gegen X hat zum Ziel, «nun endlich ein Gerichtsverfahren und die Ernennung eines Richters bewirken. »

«Eine unabhängige Untersuchung muss dringend eingerichtet werden, um zu verstehen, wie (…) es sein kann, dass Dépakine und ähnliche Mittel fortwährend und mehrheitlich schwangeren Frauen verordnet wurden », obwohl die Gefahren für den Fötus bekannt waren, unterstreicht Apesac.

Erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen

Der betreffende Wirkstoff, Valproat, wird als Referenzmedikament betrachtet, als unverzichtbar für bestimmte Epilepsiepatienten. Seit 1967 wird er von Sanofi unter dem Namen Dépakine vermarktet wie auch als zahlreiche Generikamarken. Es wird ebenso für Menschen mit bipolaren Störungen verschrieben, hier unter den Namen Dépamine und Dépakote.

Wenn eine Schwangere dieses Mediakament einnimmt, ist ihr Kind einem erhöhten Risiko von 10 % und mehr ausgesetzt, mit angeborenen Fehlbildungen auf die Welt zu kommen, ebenso unter Autismus zu leiden oder verzögerter Lernentwicklung und Bewegungsstörungen. Dies kann bis zu 40 % der Kinder betreffen.

Zwischen 12 000 und 50 000 Kinder sind betroffen

Mehr als 12 000 Kinder in Frankreich könnten unter diesen Folgen leiden, so die Epidemiologin Catherine Hill, die eine «vorsichtige » Schätzung für die Zeit seit Verkaufsbeginn für das Medikament und für die Schwangeren vorgenommen hat, die damit behandelt wurden. Laut Apesac, der seit 2011 vor den Gefahren von Valproat warnt, könnte diese Zahl auf «circa 50 000 betroffene Kinder» steigen, die sterben oder behindert sind.

Im Februar veröffentlichte die Allgemeine Untersuchung sozialer Angelegenheiten (Igas) einen Bericht, der die schwache Reaktionsfähigkeit des Herstellers Sanofi und der Zulassungsbehörde für Medikamente ANSM kritisiert, die beide unzureichend über die bekannten Risiken für Schwangere informiert haben. Ende August gab der Gesundheitsminister zu, dass mehr als 14 000 Schwangere dieses Medikament zwischen 2007 und 2014 einnahmen, und kündigte die Umsetzung eines Entschädigungsprogramms für die Opfer an.

13.Juli 2017 AUFLAGE FÜR APOTHEKEN UND ÄRZTE – Valproat ab sofort nur noch mit Patientenkarte

STUTTGART – 13. 07. 2017, 13:30 UHR aus deutsche-apotheker-zeitung.de 


Apotheker müssen ab sofort jedes Mal, wenn sie Valproat an Patientinnen im gebärfähigen Alter abgeben, eine Patientenkarte aushändigen. Es gibt nämlich Zweifel, ob sich Ärzte und Patientinnen der potenziellen Risiken von Valproat in der Schwangerschaft ausreichend bewusst sind. Alle Apotheken erhalten am heutigen Donnerstag ein Infoschreiben mit 20 Karten. Bis alle Packungen ausgestattet sind, sollen sie diese verwenden.

Bereits im Jahr 2014 wurden die Anwendungsgebiete von Valproat erheblich eingeschränkt. Grund ist das erhöhte Fehlbildungsrisiko, wenn Valproat-haltige Mittel während der Schwangerschaft eingenommen werden. Eingesetzt wird der Wirkstoff bei Epilepsie, bei bipolaren Störungen sowie in manchen Ländern auch zur Migräneprophylaxe. So soll der Wirkstoff bei weiblichen Jugendlichen und Frauen im gebärfähigen Alter nur noch eingesetzt werden, wenn andere Arzneimittel gegen Epilepsie und manischen Episoden bei bipolaren Störungen nicht wirksam sind oder nicht vertragen werden. Dazu wurde eine Reihe von Auflagen gemacht, um das Risiko für Fehlbildungen zu minimieren. Es wurden beispielsweise Schulungsmaterialen und eine Patienteninformationsbroschüre entwickelt, die über die mit Valproat verbundenen Risiken in der Schwangerschaft informieren sollen. Außerdem müssen behandelnde Ärzte und Patientinnen beziehungsweise gesetzliche Vertreter mit ihrer Unterschrift bestätigen, dass eine entsprechende Aufklärung erfolgt ist.

Zweifel an der Wirksamkeit der Auflagen

2016 wurden die Auflagen dann evaluiert. Es bleiben aber offenbar erhebliche Zweifel, ob alle Ärzte und Patienten davon ausreichend Kenntnis genommen haben. Daher hat das BfArM angeregt, die Materialien noch einmal zu verschicken. Außerdem muss in Zukunft bei jeder Verordnung oder Abgabe an Frauen im gebärfähigen Alter eine Patientenkarte ausgehändigt werden – und zwar ab dem heutigen Donnerstag. Bis alle Packungen so eine Karte enthalten, sollen vorübergehend die Karten verwendet werden, die mit den Infomaterialien verschickt werden. Laut Informationen der Arzneimittelkommisson der Apotheker erhalten alle Apotheken am heutigen Donnerstag, dem 13. Juli 2017, das entsprechende Informationsschreiben sowie 20 Patientenkarten zur sofortigen Verfügung. Alternativ können Karten auf der Internetseite des BfArM oder bei den jeweiligen pharmazeutischen Unternehmen heruntergeladen werden. Auch Schulungsmaterialien finden sich dort. Ende der Erläuterung !

Frankreich

Am 26. September 2016 berichtete lest-eclair.fr  über einige Fälle. So ist Matteo, der Sohn von Axelle, eines der kleinen Opfer von Depakine. Im Alter von 9 kann Axelles Sohn immer noch nicht lesen und schreiben. Axelle war 20, als sie schwanger wurde. Am Anfang hatte der Sohn keinerlei Anzeichen einer Erkrankung gehabt, doch mit zunehmendem Alter des Kindes traten diese Erscheinungen auf. Erst 2014 entdeckte Axelle, dass die Krankheit ihres Sohnes durch die Einnahme des Medikaments Depakine herrührte. Tatsächlich, denn seit vielen Jahren gibt es mehrere alarmierende Studien der medizinischen Gemeinschaft, die auf die Gefahr von Valproat (das aktive Molekül Depakine) für die Entwicklung des Fötus hinweisen.

Mehr als 12 000 Kinder in Frankreich könnten unter den Folgen durch Depakine leiden, so die Epidemiologe Catherine Hill. Ihre Schätzungen ergaben sich aus den  Umsätzen des Arzneimittels und der Anzahl der behandelten Schwangeren. Nach Apesac, die seit 2011 vor den Gefahren von Valproinsäure warnen, könnte diese Zahl  auf „50 000 Kinder“  steigen, die tot oder behindert sind. Im Februar gab die Generalinspektion für soziale Angelegenheiten (IGAS) einen Bericht, heraus, in dem Sanofi und die Drogenagentur ANSM kritisiert wurden, keine ausreichende Informationen zu den bekannten Risiken für Patienten zur Verfügung gestellt zu haben. Ende August 2016 bestätigte das Ministerium für Gesundheit, dass mehr als 14 000 schwangere Frauen zwischen 2007 und 2014 betroffen sind, und kündigte für die Opfer eine Entschädigungsregelung an.

Die Mutter von Matteo kämpft zusammen mit anderen Familien darum, als Opfer anerkannt zu werden.

Dieses Leid haben bereits die Opfer aus dem Contergan-Skandal hinter sich. Es war und ist einer der aufsehenerregendsten Arzneimittelskandale, der uns seit über 50 Jahren immer noch betroffen macht. Doch obwohl die überlebenden Contergan-Geschädigten inzwischen den fünfzigsten Geburtstag hinter sich haben, ist bis heute nicht abschließend geklärt, wie genau der Contergan-Wirkstoff Thalidomid die Embryonalentwicklung gestört hat. Eines ist aber Fakt: Die Mütter haben während der Schwangerschaft das Beruhigungsmittel Contergan eingenommen. Mit schrecklichen Folgen für ihre Kinder. Fazit nach 50 Jahren: Die Pharma kämpft noch immer um jeden Cent, den sie nicht bezahlen muss, egal wie fatal ihre Fehlleistungen waren und sind.

Nun fragen Sie sich sicher, warum die Medien schweigen. Das stimmt nicht ganz, weltweit wurde darüber berichtet, dass die französische Regierung eine Studie verschwiegen haben soll, die diesen Medikamentenskandal belegt – wo waren da die deutschen Medien?

Infos und Verflechtungen: Ein Medikamentenskandal erschüttert Frankreich. Missbildungen durch Depakine – 50.000 Kinder könnten betroffen sein – Hat die Französische Regierung absichtlich eine Studie über medikamentbedingte Missbildungen verheimlicht?

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und  Doro Schreier

Das Pharma-Geschäft füllt Bayer die Kassen auf Kosten der Gesundheit von Frauen – nicht nur Antibabypille in der Kritik – Brasilien stoppt Verhütungsmittel Essure – Brazil suspends and recalls Essure

Skandal – Brustkrebsforschung im Zeichen von Pfizer – FIRMENFINANZIERTE FORSCHUNG – ERHEBLICHES MANIPULATIONSPOTENZIAL!

Big Pharma – Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia

Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Fusionswelle Big Pharma – Nestlé will größte Pharma werden und spezialisiert sich auf Krankheiten – hervorgerufen durch Ernährung!

Wo bleibt die Meinungs- und Entscheidungsfreiheit? Impfen ja oder nein? Wer will das bestimmen?

Die Geschichte der IG Farben, Bayer, BASF und Hoechst ist eine Pflichtlektüre und hochaktuell – Die Macht der Pharmaindustrie – Wieso die Pharma-Lobby so viel Einfluss hat!

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https://netzfrauen.org/2017/02/23/pharma-bayer/
Das Pharma-Geschäft füllt Bayer die Kassen auf Kosten der Gesundheit von Frauen  – nicht nur Anti-Baby-Pille in der Kritik – Brasilien stoppt Verhütungsmittel ESSURE – Brazil suspends and recalls ESSURE

 

Essure, ein Verhütungsmittel vom Pharmakonzern Bayer wurde in Brasilien vom Markt genommen. Bayer wird nach Klagen gegen die gefährliche Antibabypille nicht nur in den USA wegen des Verhütungsmittels Essure verklagt, sondern auch in Frankreich.

Die US-Gesundheitsbehörde hat nach eigenen Angaben seit der Zulassung des Verhütungsmittels Ende 2002 mehr als 5000 Beschwerden zu Essure erhalten, über Schmerzen, Menstruationsstörungen, ungewollte Schwangerschaften und auch Todesfälle, die mit dem Produkt in Verbindung gebracht werden. Darunter sind nach Angaben der FDA Todesfälle bei Frauen und Todesfälle von Föten bei Frauen, die nach dem Einsetzen von Essure schwanger wurden.

In Frankreich gehen Anwälte gegen Bayer mit Klagen vor und auch in den USA folgen weitere Klagen, denn auf Grund des Verhütungsmittels Essure beschweren Frauen sich über starke Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen und Herzflattern.

Jetzt folgt Brasilien. Brasiliens National Health Surveillance Agency, Anvisa (Agencia Nacional da Vigilancia Sanitaria), hat Essure vom brasilianischen Markt genommen und zurückgerufen. Begründung: In den USA wurden Hunderte von Klagen wegen schwerer Verletzungen von Patienten auf Grund von Essure eingereicht.
Die Entscheidung wurde im brasilianischen Amtsblatt am 17. Februar 2017  veröffentlicht und sie trat am selben Tag in Kraft. Medizinprodukte werden in Brasilien von der Agência Nacional de Vigilância Sanitária (ANVISA) reguliert. Diese veröffentlichte am Montag, dem 20.Februar 2017, dass das Verhütungsmittel Essure ausgesetzt wird und vom Markt entfernt werden muss.  Es wird auf verschiedene Nebenwirkungen hingewiesen wie Veränderungen von Menstruationsblutungen, ungewollte Schwangerschaft, chronische Schmerzen, Allergien und Überempfindlichkeit und es wurde daher als maximales Risiko eingestuft. 

Die Aussetzung betrifft die Einfuhr, den Vertrieb und das Marketing, die Verwendung und die Verbreitung des Produkts im ganzen Land. RE Resolution Nr 457 vom 17. Februar 2017.

Noch ist nicht klar, wie modernhealthcare.com berichtet, ob auch die bereits implantierten Produkte vom Rückruf betroffen sind. Die genaue Zahl, die in brasilianische Frauen implantiert wurde, ist nicht bekannt, aber Bayer schätzt die Gesamtzahl weltweit auf 750 000. Brasilien genehmigte Essure im Jahr 2009, Conceptus, die Firma, die das Gerät entwickelte, wurde von Bayer im Jahr 2013 erworben .

Der Pharma Konzern Bayer zeigte sich nicht begeistert und ließ verlauten:  „Wir sind mit der Entscheidung der Gesundheitsbehörden in Brasilien nicht einverstanden, dass ohne die Kenntnis von Bayer das Produkt vom Markt genommen wurde“, sagte das Unternehmen in einer Erklärung und fügte hinzu, dass es mit lokalen Regulierungsbehörden gearbeitet habe. „Bayer steht hinter dem positiven Nutzen-Risiko-Profil von Essure, dessen Sicherheit und Wirksamkeit durch klinische Studien und mehr als ein Jahrzehnt der wissenschaftlichen und realen Welt klinischen Erfahrung weltweit unterstützt wird.“

Wir hatten erst am 19. Januar 2017 in unserem Beitrag: Das Geschäft mit der Hormonspirale – Profit für Pharma und Ärzte auf Kosten der Gesundheit von Frauen berichtet, dass  2013 von der Bayer-Tochter Jenapharm ein weiteres Produkt auf den Markt kam:  Jaydess (niedriger dosiert, aber dennoch nicht harmloser), ausgelegt für junge Frauen. Dies verstärkte den Umsatz erneut und 2015 lag er für alle Hormonspiralen zusammen bei 968 Mio €.
Eine aggressive Vermarktungsstrategie ködert Frauenärzt_innen mit kostenlosen Teppichen, Nackenrollen, Flatscreens. Allein davon profitieren Frauenärzt_innen; aber auch von Mengenrabatten und sogenannten „Anwendungsstudien“, lukrative Berichte für den Hersteller (mehrere tausend Euro pro Patientin), die als ganz legale Korruption schon seit Jahren im Fokus der Medien sind. Das Geschäft lohnt sich für Frauenärzt_innen also mehrfach, schließlich ist die Hormonspirale eine sog. IGeL-Leistung und muss mit 280-400 Euro von der Patientin vollständig selbst bezahlt werden. Seit Jahren verkauft Bayer seine Hormonspiralen auch nach Afrika und Asien. Der extrem gesteigerte Umsatz hängt auch damit zusammen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 Anwenderin von 10) :

Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen im Becken, Veränderung des Blutungsmusters: verstärkte Blutung (Hypermenorrhoe), zu seltene Monatsblutungen (Oligomenorrhoe), verminderte Blutung (Hypomenorrhoe), Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhoe), Schmierblutungen, Entzündung der Scheide und des äußeren Genitals (Vulvovaginitis), Ausfluss aus der Scheide – lesen Sie hier: Das Geschäft mit der Hormonspirale

Auch die Antibabypille von Bayer steht in der Kritik, krank zu machen

Die verordneten „Pillen“ werben mit falschen Versprechungen verschrieben wie verminderter Akneneigung, doch dass diese auch ein hohes Thrombose-Risiko haben, darüber wird nicht aufgeklärt.

Auch wurde in einer Untersuchung mit den Daten von 1,6 Millionen Däninnen, die mehrere Jahre die Pille nahmen, festgestellt, dass auch das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko höher ist als bei Frauen, die nicht hormonell verhüten.

Von über 1100 Klagen, die gegen Bayer eingereicht worden waren, wurde bereits 2010 berichtet, ebenso, dass die meistverkaufte Yaz-Pille tödliche Blutgerinnsel verursachte. Bis November 2009 wurden mindestens 129 Klagen in den USA gemeldet. Es zeigt, dass das Problem der Antibabypille von Bayer weit größer ist als bisher angenommen, denn bereits 2009 wurde bekannt, dass es schon mehr als 50 Tote gegeben hatte. Und: Wussten Sie, dass es bereits 2009 seitens der FDA einen Rückruf gab? Der Grund, warum nichts darüber bekannt wurde, war, dass es nie veröffentlicht wurde. Hier finden Sie den Rückruf der FDA aus dem Jahre 2009. 1,9 Milliarden US-Dollar hat der Pharmakonzern bereits in den USA an Geschädigte gezahlt. Die juristische Auseinandersetzung um die Thrombose-Risiken der Verhütungsmittel Yaz, Yasmin und Yasminelle währt schon seit Jahren und wurde bisher vor allem in den USA ausgetragen. Siehe Frau verklagt Bayer wegen Antibabypille – Prozess gegen den Hersteller beginnt!

Essure – Verhütungsmittel von Bayer – Neue Vorwürfe gegen Verhütungsmittel

Die Umweltaktivistin Erin Brockovich unterstützt die Kampagne gegen das Sterilisations-Produkt ESSURE, das mit schweren Nebenwirkungen in Verbindung gebracht wird. Essure ist ein nicht-hormonelles Sterilisationsprodukt, das direkt in die Eileiter implantiert wird. Kunststoff-Fasern sorgen für ein starkes Wachstum des Bindegewebes, wodurch die Eileiter verschlossen werden. Der BAYER-Konzern hatte das Produkt 2013 von der Firma Conceptus übernommen. Allein in den USA berichten rund 7000 Frauen über schwere Nebenwirkungen, darunter Blutungen, chronische Schmerzen, Hautausschläge, Übelkeit und Allergien. Mehrere Betroffene mussten sich die Gebärmutter entfernen lassen. Brockovich fordert BAYER auf, das Produkt vom Markt zu nehmen und alle Nebenwirkungen unabhängig untersuchen zu lassen.

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Weltweit verwenden etwa  750 000 Frauen das Essure®-Verfahren. Essure ist eine Methode zur dauerhaften Sterilisation, die von Gynäkologen ohne operativen Eingriff vorgenommen wird. Dabei werden zwei Spiralen in die Eileiter eingesetzt. Das Gewebe vernarbt. Dadurch wird eine natürliche Barriere aufgebaut, die verhindert, dass Samenzellen die Eizelle erreichen.

Madris Tomes, die vier Jahre für die FDA arbeitete, bevor sie sich selbstständig machte, kommt in einer eigenen Erhebung auf 303 Todesfälle von Föten in Zusammenhang mit Essure. Die US-Gesundheitsbehörde erhielt nach eigenen Angaben seit der Zulassung des Verhütungsmittels Ende 2002 mehr als 5000 Beschwerden zu Essure, über Schmerzen, Menstruationsstörungen, ungewollte Schwangerschaften und auch Todesfälle, die mit dem Produkt in Verbindung gebracht werden. Darunter sind nach Angaben der FDA vier Todesfälle bei Frauen und fünf Todesfälle von Föten bei Frauen, die nach dem Einsetzen von Essure schwanger wurden. Tomes kam nach eigenen Angaben zu einer höheren Zahl von Fötus-Todesfällen, da ihre Erhebung mehr in die Tiefe ging und die vorliegenden Beschwerden präziser auswertete.

Frankreich: Arzneiwächter stoppen Hormonpille Diane-35

Es ist nicht das einzige Verhütungsmedikament, mit dem Bayer Schwierigkeiten hat: Ende Januar 2014 musste der Konzern das Akne-Mittel Diane-35 in Frankreich vom Markt nehmen, da vier Todesfälle in Folge von Thrombosen mit dem Medikament in Verbindung gebracht wurden. Zwar war das Mittel offiziell nur zur Behandlung von Akne zugelassen, doch von vielen Ärzten auf Grund seiner verhütenden Wirkung als Antibabypille verschrieben worden.

Verhütungsimplantat Jadelle von Bayer

Derzeit nutzt das Pharmaunternehmen Bayer HealthCare das Revival bevölkerungspolitischer Ziele in der Entwicklungspolitik, um das Verhütungsimplantat Jadelle weltweit massiv zu verbreiten. Unter dem Namen Jadelle Access Program bietet der Konzern seit 2012 das fünf Jahre wirksame Hormonimplantat verbilligt den Entwicklungsprogrammen an, im Tausch für eine Abnahmegarantie von 27 Millionen Implantaten innerhalb von sechs Jahren. Zielgruppe sind insbesondere Frauen in denjenigen ländlichen Regionen Afrikas, in denen es keine oder kaum medizinische Infrastruktur gibt.

Nebenwirkungen wie lang anhaltende oder ausbleibende Blutungen, Migräne, Gewichtsabnahme oder -zunahme, Depressionen und Haarausfall treten klinischen Studien zufolge sehr häufig oder häufig auf. Das Herausoperieren des in den Oberarm eingenähten Implantats erfordert ausgebildetes medizinisches Personal und ist oftmals mit Komplikationen verbunden. Gegen das nahezu identische Vorläuferprodukt Norplant gab es deswegen in den 1990er Jahren weltweite Proteste von Frauengesundheitsorganisationen sowie erfolgreiche Entschädigungsklagen.

Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat 2013 Bevölkerungspolitik zu seinem „Querschnittsthema“ deklariert und unterstützt die Verbreitung der Verhütungsimplantate. Auch kooperiert das BMZ im Rahmen bevölkerungspolitischer Tagungen und Projekte mit Bayer HealthCare. Quelle 

 

Während der Konzern Bayer auf ein gelungenes Geschäftsjahr 2016 zurückblicken kann, da der Umsatz im Gesamtjahr bei 46,77 Milliarden Euro lag, müssen Frauen um ihre Gesundheit fürchten.

Es ist nicht so, dass Bayer das nicht wüsste. denn der Konzern tätigte Sonderabschreibungen im Bereich Consumer Health sowie für das Verhütungsmittel Essure.

Wir fordern:

  • Einstellung von verharmlosender Werbung für Antibabypillen als Lifestyleprodukt
  • Verkaufsverbot für alle Antibabypillen mit erhöhtem Risikopotenzial
  • Kostenübernahme von Gentests durch die Krankenkasse, vor Verschreibung der Pille
  • Bessere Aufklärung für Frauen über die Risiken verschiedener Antibabypillen
  • Übernahme von Verantwortung der zuständigen Pharmakonzerne
  • Bessere Aufklärung für und durch Gynäkologen

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker….

Brazil suspends and recalls Essure

By Elizabeth Whitman  | February 21, 2017 modernhealthcare.com

Brazil’s National Health Surveillance Agency, Anvisa (Agencia Nacional da Vigilancia Sanitaria), has suspended and recalled Essure from THE BRAZILIAN MARKET.

The permanent sterilization device made by Bayer is facing hundreds of lawsuits in the U.S. that claim serious injury to patients.

The decision was published in Brazil’s official gazette Feb. 17 and took effect the same day. Anvisa published its notice Monday.

As a measure of health, the official gazette said, Anvisa was suspending the importation, distribution, marketing use and dissemination of the Essure system. It was also recalling units that had already been distributed. It was not immediately clear whether the recall would extend to removing devices that have already been implanted in women.

The exact number that were implanted in Brazilian women is not known, but Bayer estimates the total number distributed worldwide is 750,000.

Brazil originally approved Essure in 2009, according to a 2011 regulatory report filed by Conceptus, the company that developed the device and was acquired by Bayer in 2013.

Essure is a device consisting of two coils implanted in a woman’s fallopian tubes, inducing scarring to block the tube and prevent pregnancy. Women who have been implanted with the device in the U.S. have reported a wide range of problems to the Food and Drug Administration, including device migration, perforation of organs and autoimmune responses. Hundreds have filed lawsuits against Bayer alleging they were injured by the device

According to a translation of Anvisa regulations by Emergo Group, Anvisa can suspend the registration of a medical product in a few circumstances, including when the product is under investigation for irregularities or defects in the product or its manufacturing process that constitute a risk to patients and others. It was not immediately clear whether Essure was suspended for that reason.

Bayer pushed back against Brazil’s decision.

„We disagree with the decision by health regulators in Brazil which was taken without the knowledge of Bayer,“ the company said in a statement, adding that it was working with local regulators to fully understand the decision. „Bayer stands behind the positive benefit-risk profile of Essure, the safety and efficacy of which is supported by clinical trials and more than a decade of science and real world clinical experience worldwide.“

Bayer’s statement ALSO NOTED THAT the decision affected Essure only in the Brazilian market.

Bayer shares did not appear to be affected, having risen 1.59% from opening Tuesday to $114.98 a share by 2:30 p.m. ET.

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge
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„27. März 2017“ – „EU-Kommission“ wird Gentech-Mais zulassen – „MON810 – Mais 1507“ – „Bt 11“ / „Monsanto“ – „DuPont“ und „Syngenta“ / Offengelegte „Gerichtsunterlagen“ deuten auf Skandal hin, sie belegen „geheime Absprache“ zwischen „Monsanto und EPA“ – Has „Monsanto“ Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal

Anklage an Angela Dorothea Merkel (geborene Kasner),  wegen Fehlen von Natur-und VerantwortungsBewusstsein  <<<<„Die Noch-Kanzlerin „MonsantoMerkel“ entscheidet sich wie immer gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung – hat wohl was falsch verstanden  denn sie soll nicht höchst kriminelle Konzerne wie „Monsanto“ vertreten das ist Täuschung der Wähler und AmtsMissbrauch und total verantwortungslos„>>>>

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32497/

Bald neuer Gentech-Mais auf europäischen Äckern?

27.03.2017

Mais Syngenta

In den USA bauen viele Farmer Gentechnik-Mais an (Foto: Courtesy of Syngenta)

Es wird immer wahrscheinlicher, dass nach fast 20 Jahren bald wieder gentechnisch veränderter (GVO) Mais in Europa zum Anbau zugelassen wird. Wie erwartet gab es heute auch im EU-Berufungsausschuss keine Mehrheit für oder gegen ein Verbot. Der Gentechnikexperte der Grünen im Bundestag, Harald Ebner, geht davon aus, dass die Europäische Kommission die drei Maislinien nun bald durchwinken wird.

Die EU-Kommission hatte drei GVO-Maissorten zum Anbau in der EU vorgeschlagen: MON 810 (Wiederzulassung), Bt 11 und 1507 (Erstzulassung). Das Zulassungsverfahren für die Maislinie 1507 läuft bereits seit mehr als zehn Jahren. Weil so lange geprüft wurde, hatten die Hersteller DuPont Pioneer und Dow Agrosciences bereits erfolgreich Untätigkeitsklage beim Europäischen Gerichtshof erhoben. Deshalb steht die EUKommission jetzt unter Handlungsdruck. In einer Sitzung im Februar war allerdings darauf hingewiesen worden, Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker könne den Vorschlag, die drei Maissorten zuzulassen, jederzeit wieder zurückziehen.

Im Lauf des Zulassungsverfahrens müssen die EU-Mitgliedsstaaten beteiligt werden. Diese haben nun auch im zweiten Gremium, dem Berufungsausschuss, keine qualifizierte Mehrheit für oder gegen den Anbau des GVO-Maises erzielt. Dafür wären nach Angaben einer Kommissionssprecherin mindestens 16 von 28 Mitgliedsstaaten nötig gewesen, die 65 Prozent der EU-Bevölkerung repräsentieren müssen. Nach Informationen von Friends of the Earth Europe haben 14 EU-Mitglieder gegen die Wiederzulassung von MON810 gestimmt und damit zwei mehr als im Januar. Sie repräsentieren gut 30 Prozent der EU-Bevölkerung. Bei den Maissorten Bt 11 und 1507 waren sogar 16 Mitglieder (plus 3) für ein Verbot. Sie vertreten aber nur 47 Prozent der EU-Bevölkerung. Die Bundesregierung hat sich den Angaben zufolge wie bei der ersten Abstimmung im Januar enthalten, denn die große Koalition ist sich uneins.

„Deutschland hat sich mit einer Enthaltung um ein klares Nein gedrückt, obwohl die gentechnikfreie Produktion boomt“, kritisierte der Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein. „Der Anbau von Gentechnik-Pflanzen kostet alle, die ihn nicht wollen, viel Geld.“

„Kommissionspräsident Juncker muss jetzt Farbe bekennen, ob er die weitgehende GentechnikFreiheit auf den Äckern in der EU erhalten will oder nicht“, sagte die Gentechnikexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Heike Moldenhauer. Der in der Vergangenheit bereits zugelassene Genmais Mon 810 ist in 17 EU-Ländern verboten – darunter Deutschland. Er werde auf weniger als einem Prozent der EU-Ackerfläche angebaut – hauptsächlich in Spanien.

Alle drei Maislinien produzieren ein Insektengift. Außerdem sind sie resistent gegen das Totalherbizid Glufosinat des Chemiekonzerns Bayer. Moldenhauer warf Agrarminister Christian Schmidt (CSU) daher vor, mit seiner Enthaltung in Brüssel vor den Firmen Bayer-Monsanto zu kuschen.

Ohne klares Votum stimmte der Ausschuss auch über die Frage ab, ob eine Reihe von GentechMaissorten des Herstellers Syngenta für die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln zugelassen werden sollen. Es geht um die Sorten Bt11 × 59122 × MIR604 × 1507 × GA21 und ihre Kombinationen. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hatte sich vergangene Woche bereits dagegen ausgesprochen. Sein Votum hat allerdings rechtlich keine Wirkung. Auch hier muss jetzt die EU-Kommission entscheiden. [vef]

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http://www.martin-haeusling.eu/presse-medien/pressemitteilungen/1620-gentechnik-anbau-deutsche-regierung-entzieht-sich-verantwortung.html

Am heutigen Montag hat der Berufungsausschuss der EU-Mitgliedsstaaten über den Anbau und Import von mehreren gentechnisch veränderten Maispflanzen in der EU abgestimmt. Wegen der hohen Zahl von Enthaltungen gab es auch diesmal keine Mehrheit für oder gegen Anbau und Import. Damit liegt die Entscheidung nun bei der Europäischen Kommission. Martin Häusling, umwelt- und agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament:

„Immer mehr EU-Mitgliedstaaten lassen sich davon überzeugen, dass ihre Bürgerinnen und Bürger keine Gentechnik auf den Äckern wollen – das zeigt die heutige Abstimmung, bei der die Zahl der Ablehnungen höher war als bei vorherigen Abstimmungen. Es ist bedauerlich, dass sich dennoch einige EU-Länder, darunter auch Deutschland, erneut ihrer Verantwortung entziehen und nicht deutlich gegen Anbau und Import von genetisch veränderten Mais in der Europäischen Union stimmen.
Irreführend sind die Umweltrisikobewertungen der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA der für den Import zur Abstimmung stehenden Sorten. Deren Unterkombinationen, die noch gar nicht alle existieren, wurden nicht auf ihre Sicherheit überprüft. Selbst die EFSA bemängelt das Fehlen relevanter Daten, um eine präzise Risikoeinschätzung abzugeben.   
Wir fordern die Europäische Kommission auf, keine Erlaubnis für den Anbau und Import gentechnisch veränderter Maissorten und deren Verwendung in Futter– und Lebensmitteln zu geben. Eine Zulassung wäre absolut verantwortungslos.“
Maria Heubuch, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, sagt:
„Ich hätte mir von Landwirtschaftsminister Schmidt mehr erwartet als diese dürftige Enthaltung. In Nord– und Südamerika hat sich bitter gezeigt, dass durch die Gentechnik der Pestizideinsatz um ein Vielfaches gestiegen ist. Gerade der Mais 1507 ist in Brasilien bereits stark von Schädlingen befallen. Die europäischen Regierungen dürfen nicht dieselben Fehler begehen. Nationale Anbauverbote sind nicht genug, denn die Pollen machen nicht an den Grenzen halt. Wir brauchen ein EUweites Bekenntnis gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen.“
Hintergrund:
Die EU-Kommission hatte den EU-Mitgliedstaaten einen Vorschlag für Anbauzulassung von zwei Maissorten (Bt11 und 1507) sowie für die Wiederzulassung von Mais MON810 vorgelegt. Zudem legte sie einen Vorschlag zum Import von neuen gentechnisch veränderten Maissorten der Firma Syngenta vor. Dieser würde die Verwendung von fünf verschiedenen Sorten (Bt11 × 59122 × MIR604 × 1507 × GA21) und deren Subkombinationen erlauben. Damit könnten mehr als 20 verschiedene GentechnikMaissorten auf den europäischen Markt gebracht werden. Der Ständige Ausschuss der EU-Mitgliedsländer „Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel“ konnte sich am 27. Januar zu keiner Stellungnahme zum EU-Kommissionsvorschlag einigen. Nachdem auch der heutige Berufungsausschuss zu keinem Ergebnis kommen konnte, geht die Entscheidung nun zurück an die EU-Kommission.

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32458/

Grüne: EU-Kommission wird Gentech-Mais zulassen (unter diesen Link – noch mehr Information dazu)

?“EU-Zulassung am 27 März 2017″? – drei GVO-Maissorten „MON810“, „1507“ und „Bt11“ ( Monsanto, DuPont und Syngenta )

11.03.2017

Mais Schmetterling Falter

Foto: Jason Prini / flickr, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0)

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Bundestag geht davon aus, dass die EU-Kommissionzeitnahdrei neue gentechnisch veränderte (GVO) Maissorten zum Anbau in der Europäischen Union (EU) zulassen wird. Der zuständige EU-Berufungsausschuss am 27. März werde das wohl nicht verhindern, heißt es in einem Antrag, den die Fraktion vergangenen Donnerstag in den Bundestag einbrachte. Das wäre die erste Anbauzulassung für GVO-Mais nach fast 20 Jahren.

Das Problem liegt im komplizierten Verfahren: Wollen die Mitgliedsstaaten der EU die Zulassung eines GVO verhindern, brauchen sie im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel eine qualifizierte Mehrheit. Da diese im Fall der drei GVO-Maissorten MON810, 1507 und Bt11 im Januar nicht zustande kam, muss nun der Berufungsausschuss entscheiden. Der Gentechnikexperte der Grünen im Bundestag, Harald Ebner, geht davon aus, dass sich die Mehrheitsverhältnisse auch diesmal nicht ändern.

Denn viele Mitgliedsstaaten enthalten sich bei der Entscheidung, darunter auch die Bundesrepublik. Das würde Harald Ebner gerne ändern und hat nun zum vierten Mal versucht, den Bundestag zu einer entsprechenden Abstimmung zu bewegen. Wieder vergeblich. Zwar ist die SPD gegen den Anbau von Gentech-Mais, die CDU aber dafür. Und die Koalitionsvereinbarung sieht in diesem Fall eine Enthaltung vor. „Man kann doch nicht in Deutschland gegen Gentechnik sein und dann auf EU-Ebene kneifen“, schimpft Harald Ebner, „um am Ende die Verantwortung dafür der EU zuzuschieben! Das ist unredlich, verantwortungslos und leistet der EU-Verdrossenheit Vorschub.“

Die gentechnisch veränderte Maislinie 1507 von DuPont Pioneer und Dow Agrosciences enthält wie MON810 von Monsanto und Bt11 von Syngenta ein Gen des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt). Deshalb produziert die Pflanze ein BtToxin, das vor allem für bestimmte Insekten giftig ist. Welche Risiken das für andere Lebewesen und letztlich den Menschen mit sich bringt, ist wenig erforscht und umstritten. Doch selbst wenn die EU-Kommission die drei Maislinien zum Anbau zulassen wird, werden sie nicht auf deutschen Äckern wachsen. Denn die Bundesregierung hat bereits vorsorglich beantragt, das Bundesgebiet von der Zulassung auszunehmen. [vef]

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Rückblick – Abstimmung am 27 Januar 2017

https://www.testbiotech.org/node/1828

Abstimmung über neue Anbauzulassungen für Gentechnik-Mais ohne Ergebnis

Vertreter von Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission trafen sich heute in Brüssel

27. Januar 2017/ Heute trafen sich Repräsentanten der EU-Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission in Brüssel, um über den Anbau von gentechnisch verändertem Mais abzustimmen. Die EU-Kommission will neue Anbauzulassungen für Gentechnik-Mais für die Anbausaison 2017 erteilen. Drei Varianten von Insektengift produzierendem Mais stehen zur Zulassung an, sie sind als MON810, Mais 1507 und Bt 11 registriert. Es handelt sich um Saatgut der Konzerne Monsanto, DuPont und Syngenta. Bei der heutigen Abstimmung wurde keine ausreichende Mehrheit für die Anbauzulassung erreicht. Mitte März wird nun nach Angabe der Kommission eine erneute Abstimmung im sogenannten „Appeal Committee“ stattfinden.

Ein aktueller Hintergrundbericht von Testbiotech zeigt, dass viele Risiken, die mit dem Anbau dieser Pflanzen einhergehen, bislang nicht im Detail untersucht wurden. Insbesondere kann der Gentechnik-Mais seine Gene mit einer anderen Pflanzenart austauschen, die als Teosinte bekannt ist und sich seit einigen Jahren vor allem in Spanien ausbreitet.

Zudem standen beim heutigen Treffen zwei weitere wichtige Punkte zur Diskussion: Einer betrifft die Durchführung von Fütterungsversuchen, um gesundheitliche Risiken von Gentechnik-Pflanzen möglichst auszuschließen. Die Industrie lehnt entsprechende Anforderungen vehement ab. Testbiotech ist der Ansicht, dass bisher keine geeigneten Alternativen zu diesen Untersuchungen zur Verfügung stehen, und fordert deswegen Langzeitversuche, um insbesondere Kombinationswirkungen zu testen.

Der zweite Punkt betrifft die Standards der Umweltrisikoprüfung. Die EU-Kommission hat eine Reihe von Änderungen bei den von der EU vorgeschriebenen Untersuchungen vorgeschlagen. Testbiotech hat in einer umfangreichen Analyse gezeigt, dass die Vorschläge in der jetzigen Form nicht ausgereift sind und noch einmal gründlich überarbeitet werden müssen.

Kontakt:
Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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http://www.martin-haeusling.eu/presse-medien/pressemitteilungen/1536-keine-mehrheit-fuer-oder-gegen-zulassung-von-genmais.html

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Neue Kampagne: Der Gentechnik Grenzen setzen

01.02.2017

Vorsicht Gentechnik: Olivenfliege

Vorsicht Gentechnik: Olivenfliege

Unter dem Titel „Der Gentechnik Grenzen setzen“ hat das Münchner Institut Testbiotech eine Kampagne gestartet, die der Diskussion über Folgen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere bis zur Bundestagswahl im September neue Impulse verleihen soll. In den kommenden Monaten wird dabei eine Auswahl von Gentechnik-Organismen vorgestellt, die wir in loser Folge auch hier im Informationsdienst Gentechnik präsentieren werden.

Bei den ersten Beispielen handelt es sich um gentechnisch veränderte Äpfel, Fische und Insekten der US-Firma Intrexon. „Die Gentechnik-Debatte wird stark von den Interessen der Industrie bestimmt“, kritisiert Christoph Then für Testbiotech. „Ihr Einfluss auf Forschung, Politik, Behörden und die Medien hat in den letzten Jahren sogar noch weiter zugenommen. Mit unserer Aktion wollen wir eine informierte und kritische Auseinandersetzung ermöglichen.“ Außerdem gibt es Mitmachaktionen, die dazu beitragen sollen, im Jahr der Bundestagswahl von den Parteien und ihren Kandidaten politische Verantwortung einzufordern. [+] mehr…

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http://www.keine-gentechnik.de/1/nachricht/32493/

Monsanto und Glyphosat: Akten belegen Einfluss auf Umweltbehörde

22.03.2017

Mon

Monsanto banner (Photo: Donna Cleveland/Flickr)

Ein maßgeblicher Mitarbeiter in der Pestizid-Abteilung der US-Umweltbehörde EPA stand fest auf der Seite von Monsanto. Das belegen interne Mails des Konzerns, die ein Gericht in Kalifornien für die Öffentlichkeit freigab. In dem Prozess in San Francisco wird über die Klagen von 55 Menschen verhandelt, die selbst an Lymphdrüsenkrebs erkrankten oder Angehörige durch diesen Krebs verloren haben. Sie führen die Erkrankung auf die Anwendung von Glyphosat zurück und werfen Monsanto vor, das Risiko verschwiegen zu haben.

Der in den Unterlagen genannte Mitarbeiter heißt Jess Rowland und arbeitete bis zu seinem Ruhestand im April 2016 in der für Pestizide zuständigen Abteilung der EPA. Dort leitete er einen Ausschuss, der die Frage bearbeitete, ob der von Monsanto entwickelte Wirkstoff Glyphosat Krebs auslösen kann. Letzten September veröffentlichte die EPA das Gutachten des Ausschusses und verneinte die Frage. Glyphosat sei nicht krebserregend, lautete das Fazit der Behörde.

Die Gerichtsakten zeigen, wie Rowland Monsanto versprach, eine Glyphosat-Untersuchung des US-Gesundheitsministeriums zu sabotieren. Sie wurde dann auch tatsächlich aufgegeben. Rowland informierte den Konzern frühzeitig davon, dass die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als vermutlich krebserregend einstufen würde. Als die IARC ihren Bericht im März 2015 veröffentlichte, wusste Monsanto seit Monaten Bescheid und hatte die Gegenpropaganda bereits vorbereitet. Zu den Mittel des Konzerns gehörte es auch, Wissenschaftler für Studien zu bezahlen, die die Sicherheit von Glyphosat belegen sollten. In den veröffentlichen Mails diskutieren Monsanto-Manager, wie man einen Wissenschaftler ersetzen könnte, der dabei Skrupel bekommen hatte. In einer anderen Mail schlägt ein Monsanto-Manager vor, Wissenschaftler dafür zu bezahlen, dass sie MonsantoStudien als eigene Arbeiten ausgeben und veröffentlichen, so wie das früher auch schon gemacht worden sei.

Angesichts solcher Einflußnahmen verwundert es nicht, dass das EPA-Gutachten Glyphosat vom Krebsverdacht freisprach. Doch inzwischen haben selbst hochrangige EPA-Experten Zweifel bekommen. Der wissenschaftliche Beirat, der die Pestizidarbeit der Behörde begutachtete, kam zu dem Schluss, dass bei der Glyphosatbewertung die zuständige EPA-Abteilung ihre eigenen Richtlinien nicht eingehalten habe. Ein Teil des Beirats war der Auffassung, dass anhand der vorliegenden Studien Glyphosat sehr wohl als vermutlich krebserregend eingestuft werden sollte. Die französische Zeitung Le Monde berichtete, dass bereits im Dezember 2015 die EPA-Abteilung für Forschung und Entwicklung die Arbeit der Pestizid-Abteilung zum Thema Glyphosat intern kritisiert hatte.

Monsanto wies auf Nachfrage von US-Medien sämtliche Vorwürfe zurück und betonte seine Seriösität. [lf]

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netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2017/03/26/51096/

Offengelegte Gerichtsunterlagen deuten auf Skandal hin, sie belegen geheime Absprache zwischen Monsanto und EPA – Has Monsanto Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal

26. März 2017

Es wird eng für Monsanto.  Der Agrochemie-Gigant musste eine ziemliche Schlappe hinnehmen. Ein Bundesrichter in San Francisco eröffnete Dokumente, die die Forschungspraktiken des Agrochemie-Giganten und die Sicherheit seines bestverkauften Unkrautvernichters Roundup, des weltweit meistverkauften Herbizids, in Frage stellen.

Bereits 2015 wurde im Zuge einer Kampagne von der US Right to Know die Beziehung zwischen dem „unabhängigen“ Experten Kevin FoltaProfessor und Vorsitzender des Horticultural Sciences Department, University of Florida, und Monsanto aufgedeckt.  Die Untersuchung umfasste 4600 Seiten an Mails und anderen Dokumente von Folta. Kevin Folta erhielt $25 000 von Monsanto. Siehe: Was kostet ein „unabhängiger“ Experte? Monsanto zahlte $25,000 – Kevin Folta received $25,000 from Monsanto

Was geschieht also mit einem Forscher, der herausfindet, dass es die Insektizide sind, die für das Desaster verantwortlich sind? Der Fall von Jonathan Lundgren zeigt, wie kompliziert die Zusammenarbeit von Regierung, Wissenschaft und Industrie werden kann, wenn Milliarden von Dollar auf dem Spiel stehen. Die betroffenen Konzerne wie BASF, Bayer und Syngenta, aber auch Monsanto würden auf Grund dieses Ergebnisses viel Geld verlieren. Jonathan Lundgren, ein hochrangiger Entomologe der Forschungsabteilung der USDA, verlor seinen Job! Siehe: Jonathan Lundgren – ein Wissenschaftler, der Bayer-Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte – Jonathan Lundgren, WHO Could Destroy Bayer-Monsanto And Change The World…

Erst kürzlich veröffentlichte die Umweltschutzorganisation Global 2000 den Bericht „Glyphosat und Krebs – Gekaufte Wissenschaft“, der unter anderem aufzeigen soll, wie der US-Saatgutriese Monsanto daran beteiligt war, dass das Herbizid weiterhin verwendet werden darf. Doch auch in den USA tut sich etwas, denn ein Bundesrichter in San Francisco eröffnete Dokumente, die die Absprachen zwischen EPA belegen.

Hat Monsanto eine massive Vertuschung von Krebsursachen inszeniert? Offengelegte Gerichtsunterlagen deuten auf Skandal hin

Die Dokumente legen eine geheime Absprache zwischen dem Agrochemie-Giganten und der EPA nahe.

Die Dokumente widersprechen der von der Industrie gesponsorten Forschung, die seit langem Monsantos „Flaggschiff“ als sicher bezeichnet, das von Heimgärtnern, Gärtnern öffentlicher Parks und von Farmern auf Hunderten von Äckern angewendet wird.

Monsanto musste am Dienstag [14. 3. 2017] eine ziemliche Schlappe hinnehmen. Ein Bundesrichter in San Francisco eröffnete Dokumente, die die Forschungspraktiken des Agrochemie-Giganten und die Sicherheit seines bestverkauften Unkrautvernichters Roundup, des weltweit meistverkauften Herbizids, in Frage stellen. Die Dokumente widersprechen der von der Industrie gesponserten Forschung, die seit langem Monsantos „Flaggschiff“ als sicher bezeichnet, das von Heimgärtnern, Gärtnern öffentlicher Parks und von Farmern auf Hunderten von Äckern angewendet wird.

Hierzu berichtet die New York Times:

Die Gerichtsunterlagen beinhalteten Monsantos interne E-Mails und den E-Mail-Verkehr zwischen der Firma und den Regulierungsbehörden. Aus den Unterlagen geht hervor, dass Monsanto von Dritten Forschungsberichte hatte schreiben lassen, die dann später Akademikern zugeschrieben wurden und die darauf hindeuten, dass ein leitender Beamter der EPA (Environmental Protection Agency) daran arbeitete, eine Überprüfung  des Hauptbestandteils von Roundup, Glyphosat, zurückzuhalten, die vom United States Department of Health and Human Services durchgeführt werden sollte. In einer der E-Mails, die Richter Vince Chhabria offenlegte, hatte William F. Heydens, ein Abteilungsleiter Monsantos, seinen Kollegen grünes Licht für das willkürliche Zusammenschreiben der Glyphosatforschung und die anschließende Zuschreibung für Akademiker gegeben, die ihren Namen auf das Papier setzen sollten. Er zitierte sogar eine Passage, aus der hervorgeht, dass die Firma auch in der Vergangenheit so verfahren war. „Wir könnten die Kosten klein halten, wenn wir selbst das Schreiben übernehmen und sie [die Akademiker] einfach ihre Namen darunter setzen“, so Heyden.

Die Dokumente zeigen ferner, dass es innerhalb der EPA nicht nur Kontroversen hinsichtlich der behördeneigenen Sicherheitspolitik in Bezug auf Roundup gab, sondern dass auch mit „gezinkten Karten gespielt“ wurde. In einer E-Mail aus dem Jahr 2015 schreibt Dan Jenkins, ein Direktor Monsantos, dass Jess Rowland, ein Beamter der EPA, dem die Auswertung von Roundup in Bezug auf das Krebsrisiko unterstanden hatte, in Bezug auf eine Überprüfung der Behörde ihm am Telefon gesagt hatte: „Wenn ich das zu Fall bringen kann, sollte ich eine Medaille bekommen“. Diese Überprüfung fand niemals statt.

Die Enthüllungen der gegenwärtigen Prozesskampagne, einer Kombination von mehr als 55 Gerichtsverfahren gegen Monsanto vor dem Bezirksgericht für den Norden Carolinas – in welche sich Einzelpersonen einreihen, die geltend machen, auf Grund von Glyphosat ein Non-Hodgkin-Lymphom entwickelt zu haben – verleihen den wachsenden Sorgen um den verbreiteten Gebrauch von Roundup beträchtliches Gewicht. Sie entfachen auch weiterhin Bedenken wegen Monsantos fragwürdiger Methoden, einen leichtfertigen Umgang seiner Marktaktivitäten durch regulatorische Behörden durchzusetzen.

Der Rechtsstreit wurde entfacht nach dem Urteil der IARC (International Agency for Research on Cancer), die zur WHO gehört, im März 2015, das da lautete, Monsantos umstrittenes Herbizid sei „möglicherweise krebserregend bei Menschen“. In ihrem Ergebnisbericht ließ die IARC verlauten, dass „kontrollierte Fallstudien zu berufsbedingtem Kontakt [mit Glyphosat] von erhöhten Risiken für das Non-Hodgkin-Lymphom berichteten, die auch nach der Umstellung auf andere Pestizide bestehen blieben“.

Über die mögliche krebserregende Wirkung hinaus ist Roundup mit einer Reihe von anderen Gesundheitsproblemen in Zusammenhang gebracht worden wie ADHA, Alzheimer, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, Schädigungen der Fortpflanzungsorgane und Geburtsschäden, und das zusätzlich zu den Umweltschäden wie den dramatischen Rückgang der Monarchfalter. Eine Studie, die 2014 vom US Geological Survey durchgeführt wurde, ermittelte die Substanz Roundup in 75 % der Luft- und Regenwasserproben, die im Mississippi-Delta entnommen worden waren, einer fruchtbaren landwirtschaftlichen Gegend.

Glyphosat wurde in den 1970er-Jahren zum ersten Mal zugelassen. Gegenwärtig wird es in mehr als 160 Ländern angewendet. Landwirte in Kalifornien wenden es bei ungefähr 250 verschiedenen Erntepflanzen an. Jedoch haben im Zuge der wachsenden Bedenken gegen Glyphosat es einige Länder verboten, darunter El Salvador, Kolumbien, die Niederlande, Sri Lanka und Frankreich, dessen Verbot nur wenige Monate nach dem Urteil der IARC ausgesprochen wurde.

Nicht nur Monsanto ist der Meinung, Roundup sei sicher. Einige Regierungsbehörden, darunter die EPA und die EFSA (European Food Safety Agency) widersprachen der Schlussfolgerung der IARC, Glyphosat sei möglicherweise krebserregend.

Monsanto mag industriefreundliche Verbündete in der EPA gefunden haben, jedoch hat sich die Justiz als schwieriger Kampfplatz für die weltgrößte Saatgutfirma erwiesen. Die Enthüllung der vernichtenden Dokumente folgt einem Richterspruch auf dem Fuße, und zwar durch die Richterin Kristi Kapetan des Obersten Gerichtshofes des Landkreises Fresno, der am Freitag [10. März] erfolgt war und der besagt, dass Kaliforniens EPA Glyphosat nunmehr als „Chemikalie bezeichnen kann, die bekanntermaßen Krebs erzeugt“. Diese Entscheidung geht auch mit dem „Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act“ von 1986 konform, der allgemein als „Proposition 65“ bekannt ist.

Kapetans Entscheidung ermächtigt den Bundesstaat, von Monsanto zu fordern, Roundup als „möglicherweise krebserregen“ zu kennzeichnen. Trenton Norris, Staatsanwalt für Monsanto, argumentierte, diese [geforderte] Warnung würde der Firma Schaden zufügen, weil diese einige Kunden davon abhalten könnte, das Produkt zu kaufen.

Während Monsanto sich in Kalifornien vor Gericht verteidigen muss, werden die Fälle, die von Richter Chhabria betreut werden, in absehbarer Zeit eine weltweite Dimension bekommen: Er wies Monsantos Einwand gegen die Forderung des Klägers zurück, Dokumente sicherzustellen und einen ehemaligen Vertreter Monsantos aus Europa abzuberufen. Die New York Times berichtet davon, dass weitere Vertreter Monsantos in den kommenden Wochen abgesetzt würden. Chhabria drohte Monsanto sogar mit Strafmaßnahmen, falls das Unternehmen weiterhin über alle Maßen versuche, wichtige Dokumente vor der Öffentlichkeit zu verbergen. „Ich habe ein Problem mit Monsanto, weil …  es darauf besteht, Sachen unter dem Siegel der Verschwiegenheit zu behandelt, die effektiv nicht so behandelt werden sollten“, sagte er während der Anhörung. Wenn Dokumente „relevant für das Gerichtsverfahren sind, sollten sie nicht versiegelt sein, … selbst wenn sie Monsanto nicht gefallen“.

Neue Gerichtsakten vom Anfang dieses Monats beinhalten eine angebliche ungesetzliche Absprache zwischen Monsanto und der EPA. Grundlage hierfür ist ein Brief, der 2013 von Marion Copley geschrieben wurde. In ihm versicherte die inzwischen verstorbene leitende Toxikologin: „Es ist absolut gewiss, dass Glyphosat Krebs verursacht“, und widersprach damit dem Firmen-Statement von 1991, dass die Chemikalie bei Menschen nicht krebserregend sei. In dem besagten Brief warf Copley Rowland unethisches Verhalten vor: „Hören Sie mir nur ein einziges Mal in Ihrem Leben zu und spielen Sie nicht Ihr hinterhältiges politisches Spiel mit der Wissenschaft zugunsten der Registranten. … Tun Sie EINMAL das Richtige und fällen Sie keine Entscheidung nur danach, welchen Einfluss diese auf Ihren Bonus hat“.

Die neuerlichen juristischen Rückschläge, die Hunderte von Gerichtsverfahren in den USA umfassen, haben Monsanto in die Defensive getrieben, aber Monsanto bleibt beharrlich bei seiner Behauptung, Glyphosat sei relativ sicher, und schwor vor dem Richter, seinen Kampf vor Gericht fortzusetzen. Samuel Murphey, Sprecher von Monsanto, nannte Kaliforniens Plan, die Chemikalie in die Liste der „Prop 65“ aufzunehmen, „fehlerhaft und unbegründet„. zudem behauptete er, er verletze sowohl den Staat als auch die US-Verfassung. „Monsanto wird weiterhin diese nicht nachvollziehbare Entscheidung auf wissenschaftlicher und juristischer Basis anfechten“, so Murphey.

„Glyphosat ist nicht krebserregend“, insistierte Monsanto in einem Statement. Das Unternehmen weiter: „Die Unterstellung, Glyphosat könne Krebs bei Menschen verursachen, ist in sich unschlüssig. Das können wir durch jahrzehntelange Sicherheits-Überprüfungen durch führende Regulationsbehörden weltweit belegen. Die Kläger haben isolierte Dokumente vorgelegt, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden“. Das Unternehmen weist ebenfalls Forderungen zurück, die akademische Forschung, die sie selbst finanziert, in Zweifel zu ziehen.

Kämpfer für Umweltschutz und öffentliche Gesundheit sowie für Verantwortlichkeit von Behörden und Unternehmen, heißen den wachsenden juristischen Druck auf Monsanto willkommen und sie finden ihn lange überfällig – und ein bisschen überraschend.

„Anfänglich war ich skeptisch, als diese Fälle vor Gericht kamen, weil Monsanto sich vor Gericht so oft schon als zu mächtig erwiesen hat“, sagt Carey Gillam, eine Direktorin der Verbraucherorganisation „U.S. Right to Know“. „Aber je mehr Informationen ans Tageslicht kommen und je mehr neue wissenschaftliche Forschungen veröffentlicht werden, desto mehr sieht es danach aus, dass die Kläger ihre Sache geltend machen können“.

Hunderte von Verfahren gegen Monsanto sind bereits vor Staats- und Bundesgerichten verhandelt worden. Tim Litzenburg arbeitet als Staatsanwalt für Miller Firm, ein Rechtsanwaltsbüro in Virginia, das viele dieser Verfahren begleitet. Er glaubt, dass die Zahl solcher Verfahren rasch ansteigen wird. Seiner Aussage nach könnten es in 6 bis 8 Wochen Tausende sein, sagte er dem St. Louis Post-Dispatch.

Zulassungsbehörden mögen [weiterhin] Probleme mit der Glyphosatforschung haben, aber die breite öffentliche Debatte um die Chemikalie sowie zunehmende Transparenz bei Zulassung, Verkauf und Marketing kann nur Verbrauchern, Farmern und Wildtieren zugutekommen. John Barton, ein Landwirt aus Bakersfield, Kalifornien, glaubt, sein Non-Hodgkin-Lymphom wurde durch Roundup verursacht. „Ich wünsche niemandem, was ich durchmachen musste„, sagte er kürzlich „Fresno Bee“.

Has Monsanto Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal

The documents suggest collusion between the agrichemical giant and the EPA.

By Reynard Loki / AlterNet March 16, 2017

Monsanto suffered a major setback Tuesday when a federal judge in San Francisco unsealed documents that call into question the agrichemical giant’s research practices and the safety of its best-selling herbicide, Roundup, the world’s most-produced weedkiller. The documents counter industry-funded research that has long asserted Monsanto’s flagship product—used by home gardeners, public park gardeners and farmers, and applied to hundreds of crops—is relatively safe.

According to the New York Times:

The court documents included Monsanto’s internal emails and email traffic between the company and federal regulators. The records suggested that Monsanto had ghostwritten research that was later attributed to academics and indicated that a senior official at the Environmental Protection Agency had worked to quash a review of Roundup’s main ingredient, glyphosate, that was to have been conducted by the United States Department of Health and Human Services.

One of the documents unsealed by Judge Vince Chhabria was an email written by William F. Heydens, a Monsanto executive, giving his colleagues the green light to ghostwrite glyphosate research and then hire academics to put their names on the papers. He even cited an instance where the company had used this method in the past. „We would be keeping the cost down by us doing the writing and they would just edit & sign their names so to speak,” wrote Heydens.

The documents also indicate that within the EPA, there was not only internal disagreement regarding the agency’s own safety assessment of Roundup, but also foul play. In one email from 2015, Dan Jenkins, a Monsanto executive, said that Jess Rowland, an EPA official who was heading the cancer risk evaluation of Roundup, referring to an agency review, had told him over the phone, „If I can kill this, I should get a medal.“ The review never happened.

The revelations from the current court challenge, a combination of more than 55 lawsuits filed against Monsanto in the U.S. District Court for the Northern District of California—including individuals who claim to have developed non-Hodgkin’s lymphoma due to glyphosate exposure—add significant weight to the mounting concerns about the widespread use of Roundup. It also raises concerns about Monsanto’s questionable methods to ensure a light regulatory hand on its marketplace activities.

The litigation was set in motion following the determination by the International Agency for Research on Cancer, the World Health Organization’s cancer arm, in March 2015, that Monsanto’s controversial herbicide is „probably carcinogenic to humans.“ In its finding, IARC noted that „case-control studies of occupational exposure in the USA, Canada, and Sweden reported increased risks for non-Hodgkin lymphoma that persisted after adjustment for other pesticides.“

In addition to its potential cancer-causing properties, Roundup has been linked to a host of other health issues such as ADHD, Alzheimer’s disease, kidney disease, liver disease, reproductive problems and birth defects, as well as environmental impacts, such as the record decline of monarch butterflies. A 2014 study conducted by the U.S. Geological Survey detected the presence of Roundup in 75 percent of air and rainfall test samples take from the Mississippi Delta, a fertile agricultural region.

First approved for use in the 1970s, glyphosate is currently used in more than 160 countries. In California, farmers apply it to around 250 different crops. But as concerns have mounted, glyphosate bans have been passed by some nations, including El Salvador, Colombia, the Netherlands, Sri Lanka and France, whose ban was passed just months after the IARC determination.

Monsanto isn’t alone in its assertion that Roundup is safe. Some governmental agencies, including the EPA and the European Food Safety Agency, have disagreed with IARC’s conclusion that glyphosate is a probable carcinogen.

Though Monsanto may have found pro-industry allies within the EPA, the judiciary has proved to be a tough arena for the world’s largest seed company. The disclosure of the damning documents in San Francisco comes on the heels of a ruling Friday by Fresno County Superior Court Judge Kristi Kapetan that California’s EPA can now list glyphosate as a chemical „known to the state to cause cancer“ in accordance with the Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986, more commonly known as Proposition 65.

Kapetan’s decision gives the state the authority to require Monsanto to label Roundup a possible carcinogen. Monsanto’s attorney, Trenton Norris, argued that the warnings would hurt the company because it would dissaude some consumers from purchasing the product.

While Monsanto is on the defense in California, the collection of cases overseen by Judge Chhabria will soon have a global dimension, as he overruled Monsanto’s objection to the plaintiffs‘ request to secure documents and depose a former Monsanto official from Europe. The New York Times reports that other Monsanto officials will be deposed in the coming weeks.

Chhabria also threatened Monsanto with sanctions if the company continues „overbroad“ efforts to hide relevant documents from the public. „I have a problem with Monsanto, because… it is insisting that stuff be filed under seal that should not be filed under seal,“ he said at the hearing. When documents are „relevant to the litigation, they shouldn’t be under seal, even… if Monsanto doesn’t like what they say.“

New court filings earlier this month focus on alleged collusion between Monsanto and the EPA. The basis for the allegation is a 2013 letter written by Marion Copley, in which the late EPA senior toxicologist asserts, „It is essentially certain that glyphosate causes cancer,“ contradicting the agency’s 1991 ruling that the chemical is not a human carcinogen. In that letter, Copley also accused Rowland of unethical behavior: „For once in your life, listen to me and don’t play your political conniving games with the science to favor the registrants. … For once do the right thing and don’t make decisions based on how it affects your bonus.“

The recent legal setbacks, which comprise hundreds of lawsuits across the U.S., have put Monsanto on its back foot, but the company remains steadfast in its claims that glyphosate is relatively safe and has vowed to continue its fight in the courts. Monsanto spokesman Samuel Murphey called California’s proposal to list the chemical under Prop 65 „flawed and baseless,“ claiming it violates both the state and U.S. Constitution. „Monsanto will continue to challenge this unfounded proposed ruling on the basis of science and the law,“ Murphey said.

„Glyphosate is not a carcinogen,“ Monsanto insisted in a statement. The company added, „The allegation that glyphosate can cause cancer in humans is inconsistent with decades of comprehensive safety reviews by the leading regulatory authorities around the world. The plaintiffs have submitted isolated documents that are taken out of context.“ The company also rejected claims that the academic research it funds should be discredited.

For environmental, public health and corporate accountability advocates, the mounting legal pressure on Monsanto is welcome, but long overdue—and a bit surprising.

„Initially when these cases started to be filed, I was skeptical because Monsanto has such a strong track record of prevailing in court,” said Carey Gillam, a director of the consumer group U.S. Right to Know. „But the more information that comes out through discovery and new scientific research that’s emerging, the more it looks like the plaintiffs may have a case.“

While hundreds of cases against Monsanto have already been filed in state and federal courts, Tim Litzenburg, an attorney with the Miller Firm, a Virginia-based law office filing many of the cases, believes that the number will increase rapidly. „Six to eight weeks from now they could number in the thousands,“ he told the St. Louis Post-Dispatch.

And though the science around glyphosate may not be settled in some regulatory agencies, sustained public debate about the chemical, as well as increased transparency in regard to its regulation, sale and marketing can only benefit consumers, farmers and wildlife. As John Barton, a farmer from Bakersfield, California, who believes Roundup caused his non-Hodgkin lymphoma, recently told the Fresno Bee, „I don’t want anyone to go through what I have gone through.”

Netzfrau Ursula Rissmann-Telle
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