Eingriffe ins Erbgut – „Das Designer-Baby ist nur noch eine Frage der Zeit“ / CHINA und USA „CRISP Cas 9“

„ganzheitliche Sicht-WEISE“ (SEELE-GEIST-KÖRPER)  – „EPI-GENETIK“ – „URSACHE-WIRKUNG“„Wenn heile Nahrung heilt – „Der TEUFEL liegt im DETAIL“ – Wenn Lebensmittel krank und süchtig machen „aus TEUFELs TOPF“
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„Monsantos Palmafuchsschwanz“  – Die ERDE ist GENIAL alles andere ist MONSANTO – siehe auch MON-SATAN: ein elender REINFALL absichtlich herbeigeführt – DIE „NACH-MIR-DIE-SINTFLUT-WISSENSCHAFT“ –  zuerst GLYPHOSAT (hat VERSAGT) jetzt „DICAMBA
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Die konventionelle Medizin ist ausschliesslich „SYMPTOM-HERUM-PFUSCHEREI“ und es ist einfach nur UN….. dass sie es wagen von HEILEN zu sprechen
NICHTS wissen KEINE AHNUNG haben aber eingreifen um zu manipulieren
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https://www.welt.de/gesundheit/article167119115/Das-Designer-Baby-ist-nur-noch-eine-Frage-der-Zeit.html

Eingriffe ins Erbgut Das Designer-Baby ist nur noch eine Frage der Zeit

Von Norbert Lossau | Stand: 16:08 Uhr |
Ivf (Photo By BSIP/UIG Via Getty Images) Getty ImagesGetty Images
Mit der genetischen Veränderungen wollen Forscher Patienten mit bislang unheilbaren Krankheiten helfen

Quelle: UIG via Getty Images

Bislang haben nur chinesische Forscher über Manipulationen am Erbgut von Embryonen berichtet. Nun ist klar, dass solche Versuche auch in Portland gemacht werden – angeblich mit weniger Nebenwirkungen.
 

Menschliches Erbgut lässt sich gezielt verändern. Doch ist das ethisch akzeptabel? Bislang wurden derartige Experimente nur von chinesischen Wissenschaftlern publiziert. Jetzt haben erstmals Wissenschaftler in den USA das Erbgut menschlicher Embryonen mit der gentechnischen Methode CRISPR-Cas9 modifiziert – so geschehen an der Oregon Health and Science University in Portland unter Leitung des Forschers Shoukhrat Mitalipov.

Das Team von Mitalipov konnte mit den Versuchen nachweisen, dass sich defekte, Krankheiten verursachende Gene sicher und effizient korrigieren lassen. Führt man die Genpreparatur in der Keimbahn durch, wird nicht nur das einzelne Individuum geheilt, das defekte Gen kann auch nicht mehr an die nächste Generation vererbt werden. Unter der Keimnbahn versteht man die Abfolge von Zellen, die, beginnend mit der befruchteten Eizelle, im Laufe der Entwicklung eines Menschen schließlich zur Bildung seiner Keimdrüsen und der darin gebildeten Keimzellen führt – also entweder Eizellen oder Spermien.

Bei den bisherigen Experimenten chinesischer Wissenschaftler waren bei den Eingriffen in das Erbgut stets auch unerwünschte Nebeneffekte aufgetreten. Die Fachveröffentlichung von Mitalipov ist noch nicht publiziert, dem Vernehmen nach sollen bei den Versuchen in den USA aber deutlich weniger Off-Target-Effekte aufgetreten sein – also nicht intendierte Veränderungen im Erbgut, die möglicherweise schädlich sind.

In Deutschland sind diese Experimente verboten

Mitalipov wurde in Kasachstan, also in der früheren Sowjetunion geboren und im Jahre 2007 berühmt, als es ihm als ersten Forscher gelang, Affen zu klonen. Im Jahr 2013 erzeugte er erstmals menschliche Embryonen durch Klonen. Er ist also ein Wissenschaftler, der in der Szene seit Jahren einen Namen hat und dem man einen Erfolg in Sachen Therapie mit „Genome Editing“ durchaus zutrauen darf.

Weder in China noch in den USA sind die genetisch modifizierten Embryonen ausgetragen worden. Sie wurden nach wenigen Tagen getötet. Doch es scheint nun nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der erste genetisch veränderte Mensch geboren wird.

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In Deutschland sind Experimente, wie sie in China und den USA durchgeführt worden sind, strikt durch das Embryonenschutzgesetz verboten. Forscher, die sich nicht daran halten, droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. In den USA hatte die US National Academy of Sciences im Februar 2017 verkündet, dass Eingriffe in die Keimbahn von Embryonen erlaubt sein sollen, wenn das Ziel die Heilung einer schwerwiegenden Krankheit ist. Die Forschungsarbeiten sind deshalb nicht illegal.

Dürfen es blaue Augen sein?

Auch in Großbritannien und Schweden wurde vom Gesetzgeber bereits grünes Licht für experimentelle Eingriffe am Erbgut menschlicher Embryonen gegeben. Die Wissenschaftler dort haben bislang aber noch nicht von Forschungserfolgen berichtet. Weltweit gibt es zu diesem Thema erst drei wissenschaftliche Publikationen – und die stammen alle aus China.

Wie weit der Forschungsweg noch sein wird, bis sich Erbkrankheiten sicher mit einem gentechnischen Eingriff eliminieren lassen, ist derzeit noch nicht absehbar. Doch wenn dieses Ziel erreicht ist, dann wird es technisch auch möglich sein, Designerbabys mit verbesserten Eigenschaften zu erschaffen.

Dürfen es blaue Augen sein oder etwas mehr Intelligenz? Gesellschaften sollten die roten Linien rechtzeitig ziehen, nicht erst, wenn die Technik marktreif ist.

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Ethisch weniger problematisch ist die Nutzung des Genome Editing, wenn nicht in die Keimbahn eingegriffen wird, sondern bei erwachsenen Menschen Defekte im Erbgut repariert werden. Das ist auch nach deutschem Recht erlaubt, und Pharmaunternehmen wie beispielsweise Bayer investieren bereits viel Geld, um Therapien auf der Basis von CRISPR-Cas9 zu entwickeln.

Pharmakonzerne entwickeln Therapien

„Man schätzt heute, dass mehr als 10.000 Krankheiten von jeweils einem spezifischen Gendefekt verursacht werden“, sagt Kemal Malik, der Forschungsvorstand von Bayer, „und die CRISPR-Cas9-Technologie hat das Potenzial, viele dieser Krankheiten zu heilen, indem der entsprechende genetische Defekt repariert wird.“

Die Zeit sei gekommen, diese neue Art der Therapie zur Anwendungsreife zu bringen. Bayer hat gemeinsam mit der Erfinderin der CRISPR-Cas9-Methode, Emmanuelle Charpentier, die Firma Casebia Therapeutics in Boston gegründet.

Quelle: Infografik Die Welt, dpa infografik

Im April 2017 sorgten elf deutsche Wissenschaftler für Aufsehen, die in einem von der Nationalen Akademie der Wissenschaften verbreiteten Diskussionspapier eine Lockerung des Verbots der Embryonenforschung forderten. Auch in Deutschland solle ein Eingriff in die menschliche Keimbahn unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt werden.

Die Forscher argumentieren, der wissenschaftliche Fortschritt sei so rasant, dass in absehbarer Zeit Genome Editing ohne Nebenwirkungen bei Embryonen durchgeführt werden könne. Und wenn es tatsächlich funktionieren sollte, Krankheiten per Genome Editing ohne Risiko zu heilen, so stellen die Wissenschaftler zur Diskussion: Wäre es dann nicht ethisch angezeigt, diese Möglichkeit auch zu nutzen?

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https://www.welt.de/kmpkt/article166256248/In-30-Jahren-zeugen-wir-die-meisten-Kinder-ohne-Sex.html

Stanford Prof In 30 Jahren zeugen wir die meisten Kinder ohne SEX

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http://www.spektrum.de/news/auch-us-forscher-testen-crispr-an-menschlichen-embryonen/1485923?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP

Gentherapie-Experimente: Auch US-Forscher testen CRISPR an menschlichen Embryonen

Nach mehreren Versuchen in China testen nun offenbar auch US-amerikanische Genforscher CRISPR/Cas9 an menschlichen Embryonen. Offiziell ist bisher aber nichts geschehen.

von Jan Osterkamp

Eine Hand mit Pinzette setzt ein Stück in einen stilisierten Erbgutstrang ein.

© vchalup / stock.adobe.com
(Ausschnitt)
Schon 2015 hatten Forscher in China über erste Versuche berichtet, das Genwerkzeug CRISPR/Cas9 an nicht lebensfähigen menschlichen Embryonen zu testen. Weitere Experimente folgten 2016, bei denen CRISPR/Cas9 gezielt – ebenfalls in Embryonen – etwa zum Austausch von Sicherzellenanämie-Genen getestet wurde. Zudem liefen schon CRISPR-Experimente zur Heilung von Krebspatienten an. Ähnliche Versuche, bei denen überzählige, nicht lebensfähige menschliche Embryonen gentechnisch verändert werden, laufen allerdings auch in den USA, wie nun „Technology Review“ berichtet, doch ohne dass bereits Ergebnisse in einer Fachzeitschrift publiziert wurden.Das Magazin berichtet über Experimente des Genforschers Shoukhrat Mitalipov von der Oregon Health and Science University, der laut nicht weiter genannten Quellen aus Kollegenkreisen mit CRISPR/Cas9 an befruchtete Eizellen arbeitet. Dies wäre der erste solche Versuch zur Genmanipulation an menschlichen Embryonen im Westen. Der Forscher selbst wollte dies nicht kommentieren und verwies darauf, dass bisher noch keine Ergebnisse publiziert seien. Den Informationen von „Technology Review“ zufolge testete das Labor von Mitalipov die CRISPR-Genschere aber an einigen Dutzend nicht zur Einpflanzung in den Uterus vorgesehenen menschlichen Eizellen, die von Samenspendern mit unterschiedlichen, nicht näher genannten genetischen Erkrankungen befruchtet worden waren.

Offenbar gelang das Verfahren zumindest rein technisch: Die Genscheren scheinen ihre Zielgene in den meisten Fällen erfolgreich ausgetauscht zu haben. Somit wäre eine der Nebenwirkungen vermieden worden, die Forscher auf Grund einer möglicherweise mangelhaften Effizienz der Genschere befürchten: die genetische Mosaikbildung, bei der die Tochterzellen des wachsenden Embryos mal die veränderte, mal die nicht ausgetauschte Variante des Zielgens tragen. Zudem soll die zuletzt für möglich gehaltene, unterschätzt starke Streuung der CRISPRSchere nicht aufgetreten sein. Alle diese Vermutungen können derzeit jedoch weder unabhängig bestätigt noch widerlegt werden.

Ziel des Verfahrens ist es, in Zukunft einmal defekte Gene, die zu Erbkrankheiten führen, gezielt schon im Embryo auszutauschen. Kritiker befürchten allerdings, dass auf demselben Weg auch nach Wunsch designte Babys entstehen könnten. In Deutschland und vielen anderen Ländern (nicht aber in China und den USA) sind derartige Versuche an Embryonen verboten. Shoukhrat Mitalipov ist ein bekannter und umstrittener Stammzellforscher, der unter anderem die ersten klonierten Stammzelllinien aus menschlichen Embryonen etablieren konnte sowie die ersten Klone von Affen präsentiert hat.

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Was essen wir wirklich?! / „Herbizid-Glyphosat-Resistenz“ – „Super-Unkräuter“ – „Monsantos Palmafuchsschwanz“ / „Dicamba“ – „Xtend“

Was essen wir wirklich?!

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Was essen wir wirklich?!Teil 1b

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Was essen wir wirklich? Teil 2a

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Was essen wir wirklich?! Teil 2b

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Was essen wir wirklich?! Teil 3

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Was essen wir wirklich?! Teil 4

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Was essen wir wirklich?! Teil 5

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Was essen wir wirklich?! Teil 6

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siehe auch „TTIP“ wieder aktiviert

„TTIP“ – „Gefährliche Geheimnisse“

ab Minuten 34:30  – USA – 80% Gen-Mais-Soja – „Gene eingeschleust“ – „Round-up-ready“ – „Glyphosat“ – Gift-Sprüh-Einsatz hat sich „ver-zehn-facht“ – „super-weeds“ – „Super-Unkraut“ – „Herbizid-resistenz“- Monsantos Palmafuchsschwanz

 

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https://www.natur-und-umwelt.org/content/monsantos-palmafuchsschwanz

Monsantos Palmafuchsschwanz

Glyphosat-Schweinekraut – Roundupresistentes Monstergewächs

Fantastisches neues Hightechkraut – Palmerfuchsschwanz

Unkraut aus dem Orkus – drei Meter hoch und nicht totzuschlagen

Seit 1974 existiert das Breitbandherbizig Glyphosat der Firma Monsanto unter dem Handelsnamen Roundup. An sich schien es noch nicht mal sooo schlimm zu sein, wenn man sich mal einschlägige Artikel zur Funktion zu Gemüte führt, soll es sich doch bei richtiger Anwendung im Boden zersetzen, nachdem es alles außer monsantoglyphosatrestistenten Pflanzen plattgemacht hat, im Gegensatz zu anderen Mitteln, die sich dort und in Pflanzen anreichern, nach ziemlich kurzer Zeit in harmlose Bestandteile. Das ist heute nicht mehr haltbar, denn man weiß, dass es im Menschen als letztem Glied einer Nahrungskette landet. Außerdem: Wer wendet solche Mittel schon „richtig“ an? Und was passiert, wenn das Gift, ursprünglich ja als Unkrautvertilgungsmittel entwickelt, auf einmal als „Erntehelfer“ bei auf Kulturpflanzen angepriesen und bei Getreide zum Einsatz kommt? Unsere Bauern versprühen es aufs Getreide, damit es gleichmäßig reift und sich der Erntezeitpunkt schon im Voraus bestimmen lässt. Die Anwendung ist bis sieben Tage vor der Ernte erlaubt. Siehe dazu die Artikel Die Rache des Rindviechs sowie Schleichende Glyphosatvergiftung.

Doppelter Verdienst durch Gift und Pflanze im Paket

Das Problem ist, dass dazu – im Paket – Nutzpflanzen, sogenanntes „Roundup-Ready“ Saatgut, angeboten werden, die mittels eines eingeführten Gens gegen das Gift resistent sind, z.B. Soja, Mais, Luzerne, Baumwolle, Raps und vielleicht noch andere, die massenhaft als Monokulturen angebaut werden. Der Farmer kauft also immer beides, Saatgut und Gift und hat die Garantie auf reine Ernten. Das heißt auf dem Acker: Alles außer diesen genmanipulierten Pflanzen stirbt ab. Der Bauer erhält ein „sauberes“, steriles und äußerlich tadelloses Feld wie aus dem „Bilderbuch“. Es wächst nichts anderes. Vorteil von Roundup ist auch, dass es jederzeit anwendbar ist. Niemand braucht auf ein bestimmtes Wachsttumsstadium, besondere Wetterbedingungen, Temperaturen usw. wie bei anderen Unkrautvertilgungsmitteln zu achten. Weiterer Vorteil: Der Farmer kann sich das Pflügen ersparen, was ja u.a. das Unkraut niederhalten soll. Dementsprechend verweist Monsanto auf weniger Verlust der Ackerkrume durch Windabtragung.

Das Monsanto-Gift-Saatgut-Paket hat eine Weile funktioniert, so dass sich die Monsato-Saaten mittlerweile über den ganzen Globus erstrecken. Bekanntlich passen sich aber nun andere Pflanzen per Evolution veränderten Umweltbedingungen an, was nun massiv der Fall ist. Rund 30 „Unkräutern“ kann das Glyphosat, der Hauptwirkstoff in Roundup, nichts mehr anhaben. Sie gedeihen wie ohne jedwede Behandlung. Die versprochene „Garantie“ erweist sich als Illusion.

Beim Wachsen zugucken

Unter anderem geht es um den Palmerfuchsschwanz, auch als „Palmafuchsschwanz“ bekannt. Der Fuchsschwanz stammt aus Südamerika, ist auch bei uns als Ackerfuchsschwanz ein bekanntes Unkraut, das ähnlich wie der Windhalm Resistenzen entwickelt. Der Palmerfuchsschwanz ist wohl hierzulande noch kein Problem. Der Fuchsschwanz wird auch bei uns in Bioläden als Amarant, ein hirseähnliches Pseudogetreide mit winzigen Samen, angeboten. Sein Kollege, der Palmerfuchsschwanz, erreicht eine Höhe von drei Metern, kann bis zu einer Million Samen von einer einzigen Pflanze verstreuen und schießt am Tag bis sechs oder sieben Zentimeter empor. Hockte man sich davor, so würde man sie vermutlich wachsen sehen können.
Folge: Rund 25 Millionen Hektar Ackerland in Amerika sind verseucht und scheiden zum Anbau aus. Die Bauern sitzen in der Vertragsfalle, denn die Verpflichtungen gegenüber Monsanto, Abnahme von Roundup Ready Saatgut und dem Herbizid, laufen weiter. Sie sind gehalten, das Monsantosaatgut auszubringen. Nur: Welchen Mais soll man noch unter drei Meter hohen Ackerfuchsschwänzen finden können? Die Stengel sind auch so stark, dass sie die Ackermaschinen beschädigen können.
Monsanto argumentiert, evolutionäre Anpassungen habe es immer gegeben; das sei ein natürlicher Prozess. Und natürlich wird die Firma etwas geahnt haben, siehe die Zusamenarbeit mit der BASF im Folgenden, die ja schon lange besteht, lange bevor das Thema Glyophosat-Resistenzen akut wurde.

In Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland ist die Lage weniger dramatisch, aber es seien zwischen 30 und 25 glyhosatresistente Unkräuter bekannt, sagt der Europa-Abgeordnete Martin Häusling von den Grünen. Er meldet verstärkten Druck der Chemieindustrie, um die Zulassung von Unkrautvernichtungsmitteln zu beschleunigen und zu erleichtern. Bei der letzten Reform der Agrarförderung der EU setzte man auf einen verstärkten Fruchtwechsel, was aber auf Druck des Deutschen Bauernverbands kräftig verwässert wurde. Das Ziel einer vermehrten Fruchtfolge muss aber weiterverfolgt werden, u.a. um die Oberflächengewässer nicht weiter zu belasten. Die Ausbringung von mehr Herbiziden oder gefährlicheren hindert eh nichts an der Wahrscheinlichkeit von Resistenzen. Sie gefährdet nur unsere Gesundheit. Man denke auch mal an Bienensterben vor wenigen Jahren durch mit Clothianidin gebeiztes Saatgut, ein Neonikotin, also Nervengift.

Amerikanische Attacke auf unserer Lebensweise

Bei den Verhandlungen zum „Freihandelsabkommen“ mit den USA, „in Wirklichkeit ein Angriff des Kapitals auf unsere Lebensweise„, wie „Die Zeit“ richtig schrieb, verlangen die Amerikaner die Freigabe von Genpflanzen. Dagegen gibt es in Europa starken Widerstand, niemand will das Zeugs, weil noch völlig unbekannt ist, welche weiteren Folgen drohen oder einfach auch grundsätzlich aus ethischen Gründen oder was auch immer. Hinweise auf Krebs u.a. Folgen existieren genug. Neueste Nachricht von der Monsanto-Front: Es gibt eine schleichende aber katastrophale Vergiftung der Europäer durch Glyphosat, Botulismus, und diverse gravierende Krankheiten.

Natürlich sinnen die Chemiekonzerne auf Abhilfte mittels neuer Produkte, die man dann wieder als Allheilmittel verhökern könnte. Die zu entwickeln, beansprucht rund 15 Jahre. So hat Monsanto bereits mit der BASF im Jahr 2009 eine Kooperation zur Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel geschlossen, und zwar geht es um ein Kombination mit Dicamba.
Die Frage ist, was kommt dann? So wie im Krankenhaus auch bald kein Antibiotikum mehr zu wirken droht – viele sind ja schon nutzlos geworden – so droht Ähnliches in der Monsanto-Landwirtschaft.
Damit´s nicht vergessen wird: Die Firma war an dem berüchtigten Agent Orange, einem Entlaubungsmittel im Vietnamkrieg beteiligt. Das ist u.a. verantwortlich für rund 100.000 Kinder mit Missbildungen. Mit von der Partie (Zwischenprodukte) war eine Ikone des deutschen Bürgertums, der so integer scheinende Richard von Weizsäcker, ehemals Bundespräsident …
Kein Wunder, dass Monsanto nun alte Patente aktiviert, so eines auf eine Mischung aus Glyphosat und 2,4-T, ein Bestandteil von Agent Orange.

Superweeds Resulting from Monsanto (link is external)’s Products Overrun U.S. Farm

Dicamba (link is external)

US ’superweeds‘ epidemic implicates GMOs

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32680/

aus dem Text:..In den betroffenen Staaten haben die Landwirte starke Probleme mit Glyhosat-resistenten Unkräutern, so dass viele von ihnen in diesem Jahr Dicamba-resistente Bohnen aussäten. Nachbarn jedoch, die andere Gentech-Bohnen verwendeten, hatten plötzlich verkrüppelte, wachstumsgeschädigte Pflanzen auf dem Acker. ..<<<(herbizidresistent: wenn Glyphosat nicht mehr killt dann jetzt mit „Dicamba“ – nur leider gibt es dann Probleme (?Verkrüppelung und Wachstums-Schaden?) mit „GentechPflanzen“ die „nurGlyphosatresistent sind?!)>>>

Dicamba: Ein Herbizid entzweit US-Landwirte

Soja Farmer

Sojafarmer in den USA (Foto: United Soybean Board, Checking on Early Growth, http://bit.ly/2a9nE83, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)

20.07.2017

In einigen US-Staaten mehren sich die Klagen von Landwirten, deren Felder durch Abdrift des Herbizids Dicamba massiv geschädigt wurden. Der Staat Arkansas hat die Anwendung des Pflanzengifts daraufhin verboten – zum Entsetzen der Farmer, die auf das Herbizid angewiesen sind.

Denn Dicamba wird vom Konzern Monsanto im Doppelpack verkauft, zusammen mit der Sojabohne MON 87708 und der Baumwollpflanze MON 8870, die gegen dieses Uralt-Herbizid resistent gemacht wurden. Gekauft haben das Doppelpack vor allem Landwirte, auf deren Feldern nach jahrelangem Anbau glyphosattoleranter Gentech-Soja auch das Unkraut gegen das Spritzmittel resistent geworden war. Vor zwei Jahren erhielt Monsanto die Zulassung für die beiden Pflanzen und vertreibt sie seither unter dem Markennamen Xtend. Schon damals befürchteten Umweltorganisationen, dass der Verbrauch von Dicamba massiv ansteigen werde. Das 1967 erstmals zugelassene Herbizid wird in Studien mit erhöhten Krebsraten unter Landwirten und Geburtsschäden bei ihren Söhnen in Verbindung gebracht. Außerdem ist es sehr leicht flüchtig und kann an heißen Tagen verdunsten und kilometerweit verfrachtet werden.

Genau das passierte „in einem bisher nicht dagewesenen Ausmaß“, wie der Unkrautexperte Larry Steckel von der Universität von Tennessee dem Sender NPR sagte. Hunderte von Landwirten in den Staaten Tennessee, Arkansas, Mississippi und Missouri beschwerten sich über geschädigte Felder. Insgesamt sollen nach Medienberichten bis zu 800.000 Hektar betroffen sein. Arkansas, wo die meisten Klagen eingingen, verbot die Anwendung von Dicamba für vier Monate. Die anderen Staaten erließen Anwendungsbeschränkungen, die die AbdriftGefahr verringern sollen. Monsanto hatte zuvor Anwendungsfehler von Landwirten, die noch keine Erfahrung mit Dicamba hätten, für die Abdrift verantwortlich gemacht.

In den betroffenen Staaten haben die Landwirte starke Probleme mit Glyhosat-resistenten Unkräutern, so dass viele von ihnen in diesem Jahr Dicamba-resistente Bohnen aussäten. Nachbarn jedoch, die andere Gentech-Bohnen verwendeten, hatten plötzlich verkrüppelte, wachstumsgeschädigte Pflanzen auf dem Acker. Das führt zu Streit in den Dörfern, einer davon endete tödlich, berichtete die Columbia Tribune. [lf]