Wer CDU/CSU wählt – wählt GLYPHOSAT incl. MONSANTO – – – „BUNDES-REGIERUNG“ keine HALTUNG / „MONSANTO“ und die „EFSA“ / „INDIEN – MONSANTO“ – Baumwollschädling „Kapselbohrer“ – Resistenz / GESCHÄFTs-MODELL „ERDE“ / „„Die Risikoprüfung dieser Sojabohnen ist ein Fake“ – „14 September 2017 – ABSTIMMUNG – „Wie wird DEUTSCHLAND abstimmen???!!!“

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32741/

Glyphosat: Bundesregierung hält sich raus

31.08.2017

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Die Bundesregierung wird der Aufforderung der EU-Kommission nicht folgen, sich bis morgen schriftlich dazu zu äußern, ob der Unkrautvernichter Glyphosat über den 15. Dezember hinaus weiter zugelassen werden soll. Sie sei dazu nicht verpflichtet, sagte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf Anfrage des Informationsdienst Gentechnik. Nach wie vor seien das CSU-geführte Agrarministerium für und das Umweltministerium gegen eine weitere Zulassung.

Die Bundesumweltministerin ist überzeugt, dass Spritzmittel wie Glyphosat die biologische Vielfalt gefährden. Deshalb werde sie einer verlängerten Zulassung nur zustimmen, wenn die Anwendung des Pflanzengifts deutlich eingeschränkt werde, so der Sprecher. In dem Vorschlag, den die EU-Kommission den Mitgliedsländern im Juli bei der Beratung im zuständigen Ausschuss präsentiert habe, fehlten solche Einschränkungen. Daher bleibe es dabei, dass die amtierende Bundesregierung sich bei einer möglichen Abstimmung im zuständigen EU-Ausschuss enthalten werde.

Die nächste Sitzung des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel (SCOPAFF) ist am 21. und 22. September geplant. Experten halten es allerdings für unwahrscheinlich, dass so kurz vor der Bundestagswahl über das heikle Thema Glyphosat abgestimmt wird. Wie die Bundesregierung sich dann bei der nächsten Sitzung des SCOPAFF Anfang Oktober verhalten wird, ist offen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Bauern im Wahlkampf mehrfach versprochen, ihnen den Unkrautvernichter Glyphosat zu erhalten.

Aktuell ist Glyphosat aufgrund einer Übergangsregelung zugelassen. Weil sich die EU-Mitgliedsstaaten schon 2016 nicht über die Frage einigen konnten, hatte die EU-Kommission die Glyphosat-Zulassung vorläufig für 18 Monate verlängert. Gegen diese Übergangszulassung klagen jetzt der Imker-Verein Mellifera und die Aurelia-Stiftung vor dem Europäischen Gerichtshof. Denn Glyphosat steht nicht nur im Verdacht, bei Menschen zu Krebserkrankungen zu führen. Es soll auch die Überlebensfähigkeit der Bienen beeinträchtigen. Und es wurde schon in Honig gefunden – weit über dem zugelassenen Grenzwert. Nach einem Bericht des Deutschlandfunks argumentieren die Kläger, die EU-Kommission habe die Zulassung 2016 gar nicht in der Form verlängern dürfen. Sie habe dafür eine Ausnahmeregelung missbraucht, die nur für wenige Monate gelte.

Unterdessen hat der französische Umweltminister Nicolas Hulot nach Medienberichten bestätigt, dass Frankreich gegen den Vorschlag von EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis stimmen wird, den Unkrautvernichter Glyphosat für weitere zehn Jahre zuzulassen. Dieses Votum ist aus Sicht des Mitbegründers der französischen Umweltorganisation „Générations futures“ (künftige Generationen) ein Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“. François Veillerette hofft, dass der französische Minister noch andere europäische Regierungen von seiner Position überzeugen kann.

„Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie sich bei der Abstimmung im Herbst der französischen Regierung sowie der Bürgerbewegung und vielen Verbraucherschutzverbänden anschließt“, fordert auch der grüne Europaabgeordnete Sven Giegold. „Die dramatischen Bestandsrückgänge bei Wiesenvögeln, Schmetterlingen und anderen Insekten sind ein Weckruf zum Handeln.“ [vef]

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siehe auch MONSANTOs-METHODEN  – – – MONSANTO und die „EFSA“???!!!

https://www.testbiotech.org/node/2060

Verdecktes Sponsoring durch Monsanto: EFSA nennt keine Details

4. September 2017 / Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) hat in einem Schreiben an Testbiotech vehement bestritten, dass ihre Experten für die Teilnahme an einer Konferenz indirekt von Monsanto bezahlt wurden. Doch die Behörde zeigt dabei wenig Interesse an einer tatsächlichen Aufklärung: Auf zentrale Fragen von Testbiotech wird im aktuellen Schreiben der EFSA nicht eingegangen.

Im Programm für die Jahrestagung der Society of Toxicology (SOT) im März 2017 in den USA wird Jose Tarazona, der Leiter der Pestizidabteilung bei der EFSA, sowohl im vorläufigen als auch im endgültigen Programm als Redner angekündigt. Dabei ist im endgültigen Programm der zusätzliche Vermerk zu lesen, dass sein Auftritt gesponsert wird. Der Sponsor ist der britische Toxikologe Allister Vale, der dem Wortlaut vertraulicher E-Mails zufolge die Veranstaltung in Absprache mit Monsanto geplant hatte. Aus diesen E-Mails geht auch hervor, dass dabei auch verdeckte Gelder von Monsanto fließen sollten.

Nachdem der Auftritt von Herrn Tarazona in beiden Versionen des Programms angekündigt wurde, ist davon auszugehen, dass dieser nicht nur angefragt wurde, sondern auch zugesagt hatte. Letztlich hat an der Konferenz dann aber eine andere Mitarbeiterin der EFSA teilgenommen, um das Herbizid Glyphosat gegen den Verdacht zu verteidigen, krebserregend zu sein. Dadurch erscheint die Affäre zwar komplizierter, sie ist aber deswegen nicht weniger heikel. Vor diesem Hintergrund hatte Testbiotech unter anderem folgende Fragen an den Geschäftsführer der EFSA, Bernhard Url, gerichtet:

Wer hatte wen zu dieser Konferenz eingeladen und wer erhielt die Einladung?
• Wurden Herrn Tarazona Vergünstigungen (Zahlungen) als Privatperson angeboten?
Wurden seiner Vertretung Frau Court-Marques ebenfalls Vergünstigungen (Zahlungen) angeboten?
Wer genau bot die Vergünstigungen (Zahlungen) an?
• Für welchen Zweck genau wurden die Vergünstigungen (Zahlungen) angeboten oder gewährt?
• Um welche Vergünstigungen (Zahlungen) handelte es sich und in welchem Umfang erfolgten sie?
• War die EFSA über das Angebot dieses Sponsoring informiert?
• Gibt es irgendwelche Konsequenzen, die die EFSA daraus zu ziehen gedenkt?

In seiner Antwort an Testbiotech schreibt Bernhard Url: „Die Unterstellung in Ihren Briefen, dass Mitarbeiter der EFSA auf indirekte Weise von Unternehmen Zahlungen erhalten, die Produkte zur Prüfung angemeldet haben, trifft nicht zu.“ (Übersetzung aus dem Englischen: Testbiotech)

Dieses Statement ist im vorliegenden Fall aber keinesfalls ausreichend. Wie die bekannt gewordenen vertraulichen E-Mails zeigen, sollten die Zahlungen der Industrie verdeckt erfolgen.  So sollte gewährleistet werden, dass alle Beteiligten ihre ‚weiße Weste‘ behalten.  Zur Aufklärung der Affäre müssen daher auch professionelle Ermittler hinzugezogen werden, da möglicherweise Straftaten begangen wurden. Der Verdacht richtet sich dabei vor allem gegen den Monsanto-Konzern, der möglicherweise über verschiedene Kanäle verdeckte Gelder in Umlauf gebracht hat, um Einfluss auf die Entscheidung über die weitere Zulassung von Glyphosat zu nehmen. Ob und wie MitarbeiterInnen der EFSA darin verwickelt waren, muss ein Schwerpunkt der Ermittlungen sein. Testbiotech hat sich deswegen jetzt mit der Bitte um Aufklärung an die EU-Kommission und den Verwaltungsrat der EFSA gewandt.

Kontakt:
Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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USA: „Monsanto“ verbot Wissenschaftlern „Dicamba-Tests“ / „Mitte September 2017“ ABSTIMMUNG über die Neu-Zulassung von „Gentechnik-Sojabohnen“ der Firmen „Bayer“ und „Dow AgroSciences“ / „CDU/CSU“ – „Wahl-Jahr-2017“

MONSANTO – GIFT – MANIPULATION – PATENT

MONSANTO hat VÖLLIG VERSAGT  – – – wenn „GLYPHOSAT“ nicht mehr „KILLT“ dann mit „DICAMBA“ und was kommt danach???!!!

siehe auch „GLYPHOSAT-RESISTENZ“ – „MONSANTOs“ „Palma-Fuchs-Schwanz“ „Acker-Fuchs-Schwanz“ – „Super-Weeds“ – „Super-UnKräuter“

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32732/

USA: Monsanto verbot Wissenschaftlern Dicamba-Tests

Sojapflanzen mit Dicamba-Schäden — Soybeans showing the cupped leaves which are a symptom of dicamba injury. (Photo: U of A System Division of Agriculture; http://bit.ly/2isaTx4; https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/)

Sojapflanzen mit Dicamba-Schäden — Soybeans showing the cupped leaves which are a symptom of dicamba injury. (Photo: U of A System Division of Agriculture; http://bit.ly/2isaTx4; https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/)

24.08.2017

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters soll Monsanto es externen Wissenschaftlern vertraglich verboten haben, ein hauseigenes Herbizid mit dem Wirkstoff Dicamba auf seine Flüchtigkeit zu untersuchen. Andere Tests duften sie durchführen. Dies sei das erste Mal, dass ihm eine solche Einschränkung untergekommen sei, zitierte Reuters einen der Professoren, die das Spitzmittel mit Namen XtendiMax vor seiner Zulassung überprüft hatten.

Das bei Wärme leicht flüchtige Pflanzengift wird von Farmern ausgebracht, die Dicamba-resistente Soja- und Baumwollsorten von Monsanto anbauen. Ein Agrarwissenschaftler der Universität Missouri hat bis Mitte August 2242 Meldungen von geschädigten Landwirten aus 21 USBundesstaaten gesammelt. Allein an Sojafeldern seien rund 1,2 Millionen Hektar vergiftet worden, weil das Herbizid Dicamba von Nachbarfeldern herüberwehte, schrieb Kevin Bradley. So etwas habe er noch nie erlebt.

Der Agrarkonzern Monsanto hatte vor zwei Jahren die Zulassung für die Sojabohne MON 87708 und die Baumwollpflanze MON 8870 erhalten, die beide gentechnisch so verändert wurden, dass sie eine Behandlung mit Dicamba überleben. Monsanto vertreibt sie seither unter dem Markennamen Xtend zusammen mit dem Dicamba haltigen Pestizid XtendiMax. Auf dem Markt sind aber auch andere Dicamba-Pestizide, etwa Engenia von BASF. Denn Dicamba wurde bereits 1967 erstmals zugelassen und unterliegt keinem Patentschutz mehr.

Entsprechend lange ist bekannt, dass Dicamba sich leicht vom Acker macht. Es wurde aber wieder reaktiviert, weil viele Unkräuter bereits gegen das Pflanzengift Glyphosat resistent geworden sind. Als im vergangenen Jahr dann erste DicambaSchäden gemeldet wurden, führte Monsanto dies auf die Verwendung alter Dicamba-Produkte zurück. XtendiMax und Engenia wurden in dieser Saison mit dem Versprechen vermarktet, weniger leicht zu verdunsten. Dass die drei befragten externen Wissenschaftler das nicht prüfen durften, erklärte Monsanto laut Reuters damit, dass Flüchtigkeitstests unnötig gewesen wären.

Die USUmweltbehörde EPA und fast alle Behörden der Bundesstaaten erlaubten den Einsatz von XtendiMax trotz der fehlenden Tests, lediglich Arkansas verweigerte seine Zustimmung. Doch auch in diesem Bundesstaat traten Dicambaschäden auf – entweder durch das BASF-Mittel (für das es externe Flüchtigkeitstests gab) oder weil XtendiMax illegal angewendet wurde.

Den Pestizid-Experten Kevin Bradley wundern die Schäden nicht: Weniger flüchtig bedeute eben nicht, dass das Mittel gar nicht verdunste. Alle bisherigen Ergebnisse zeigten, dass die Flüchtigkeit des Wirkstoffs das Grundproblem sei. Doch das werde von den Herstellern bislang negiert. Bradley empfiehlt, Dicamba nur noch im April und Mai vor der Aussaat anzuwenden, weil dann das Risiko von Verflüchtigungen wegen der niedrigen Temperaturen geringer sei. Sein Kollege Jason Norsworthy von der Universität von Arkansas ist da strikter: Er forderte laut Arkansas Online die Planzenschutzbehörde des Bundesstaates auf, den Einsatz von Dicamba im kommenden Jahr komplett zu verbieten. [lf]

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Was kommt hier direkt aus der HÖLLE???!!! – „Super-WEEDS“ oder doch wohl MONSANTO

Superweeds – Das Unkraut aus der Hölle! Dank Monsanto

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https://www.natur-und-umwelt.org/content/monsantos-palmafuchsschwanz

Monsantos Palmafuchsschwanz

Glyphosat-Schweinekraut – Roundupresistentes Monstergewächs

Fantastisches neues Hightechkraut – Palmerfuchsschwanz

Unkraut aus dem Orkus – drei Meter hoch und nicht totzuschlagen

Seit 1974 existiert das Breitbandherbizig Glyphosat der Firma Monsanto unter dem Handelsnamen Roundup. An sich schien es noch nicht mal sooo schlimm zu sein, wenn man sich mal einschlägige Artikel zur Funktion zu Gemüte führt, soll es sich doch bei richtiger Anwendung im Boden zersetzen, nachdem es alles außer monsantoglyphosatrestistenten Pflanzen plattgemacht hat, im Gegensatz zu anderen Mitteln, die sich dort und in Pflanzen anreichern, nach ziemlich kurzer Zeit in harmlose Bestandteile. Das ist heute nicht mehr haltbar, denn man weiß, dass es im Menschen als letztem Glied einer Nahrungskette landet. Außerdem: Wer wendet solche Mittel schon „richtig“ an? Und was passiert, wenn das Gift, ursprünglich ja als Unkrautvertilgungsmittel entwickelt, auf einmal als „Erntehelfer“ bei auf Kulturpflanzen angepriesen und bei Getreide zum Einsatz kommt? Unsere Bauern versprühen es aufs Getreide, damit es gleichmäßig reift und sich der Erntezeitpunkt schon im Voraus bestimmen lässt. Die Anwendung ist bis sieben Tage vor der Ernte erlaubt. Siehe dazu die Artikel Die Rache des Rindviechs sowie Schleichende Glyphosatvergiftung.

Doppelter Verdienst durch Gift und Pflanze im Paket

Das Problem ist, dass dazu – im Paket – Nutzpflanzen, sogenanntes „Roundup-Ready“ Saatgut, angeboten werden, die mittels eines eingeführten Gens gegen das Gift resistent sind, z.B. Soja, Mais, Luzerne, Baumwolle, Raps und vielleicht noch andere, die massenhaft als Monokulturen angebaut werden. Der Farmer kauft also immer beides, Saatgut und Gift und hat die Garantie auf reine Ernten. Das heißt auf dem Acker: Alles außer diesen genmanipulierten Pflanzen stirbt ab. Der Bauer erhält ein „sauberes“, steriles und äußerlich tadelloses Feld wie aus dem „Bilderbuch“. Es wächst nichts anderes. Vorteil von Roundup ist auch, dass es jederzeit anwendbar ist. Niemand braucht auf ein bestimmtes Wachsttumsstadium, besondere Wetterbedingungen, Temperaturen usw. wie bei anderen Unkrautvertilgungsmitteln zu achten. Weiterer Vorteil: Der Farmer kann sich das Pflügen ersparen, was ja u.a. das Unkraut niederhalten soll. Dementsprechend verweist Monsanto auf weniger Verlust der Ackerkrume durch Windabtragung.

Das Monsanto-Gift-Saatgut-Paket hat eine Weile funktioniert, so dass sich die Monsato-Saaten mittlerweile über den ganzen Globus erstrecken. Bekanntlich passen sich aber nun andere Pflanzen per Evolution veränderten Umweltbedingungen an, was nun massiv der Fall ist. Rund 30 „Unkräutern“ kann das Glyphosat, der Hauptwirkstoff in Roundup, nichts mehr anhaben. Sie gedeihen wie ohne jedwede Behandlung. Die versprochene „Garantie“ erweist sich als Illusion.

Beim Wachsen zugucken

Unter anderem geht es um den Palmerfuchsschwanz, auch als „Palmafuchsschwanz“ bekannt. Der Fuchsschwanz stammt aus Südamerika, ist auch bei uns als Ackerfuchsschwanz ein bekanntes Unkraut, das ähnlich wie der Windhalm Resistenzen entwickelt. Der Palmerfuchsschwanz ist wohl hierzulande noch kein Problem. Der Fuchsschwanz wird auch bei uns in Bioläden als Amarant, ein hirseähnliches Pseudogetreide mit winzigen Samen, angeboten. Sein Kollege, der Palmerfuchsschwanz, erreicht eine Höhe von drei Metern, kann bis zu einer Million Samen von einer einzigen Pflanze verstreuen und schießt am Tag bis sechs oder sieben Zentimeter empor. Hockte man sich davor, so würde man sie vermutlich wachsen sehen können.
Folge: Rund 25 Millionen Hektar Ackerland in Amerika sind verseucht und scheiden zum Anbau aus. Die Bauern sitzen in der Vertragsfalle, denn die Verpflichtungen gegenüber Monsanto, Abnahme von Roundup Ready Saatgut und dem Herbizid, laufen weiter. Sie sind gehalten, das Monsantosaatgut auszubringen. Nur: Welchen Mais soll man noch unter drei Meter hohen Ackerfuchsschwänzen finden können? Die Stengel sind auch so stark, dass sie die Ackermaschinen beschädigen können.
Monsanto argumentiert, evolutionäre Anpassungen habe es immer gegeben; das sei ein natürlicher Prozess. Und natürlich wird die Firma etwas geahnt haben, siehe die Zusamenarbeit mit der BASF im Folgenden, die ja schon lange besteht, lange bevor das Thema Glyophosat-Resistenzen akut wurde.

In Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland ist die Lage weniger dramatisch, aber es seien zwischen 30 und 25 glyhosatresistente Unkräuter bekannt, sagt der Europa-Abgeordnete Martin Häusling von den Grünen. Er meldet verstärkten Druck der Chemieindustrie, um die Zulassung von Unkrautvernichtungsmitteln zu beschleunigen und zu erleichtern. Bei der letzten Reform der Agrarförderung der EU setzte man auf einen verstärkten Fruchtwechsel, was aber auf Druck des Deutschen Bauernverbands kräftig verwässert wurde. Das Ziel einer vermehrten Fruchtfolge muss aber weiterverfolgt werden, u.a. um die Oberflächengewässer nicht weiter zu belasten. Die Ausbringung von mehr Herbiziden oder gefährlicheren hindert eh nichts an der Wahrscheinlichkeit von Resistenzen. Sie gefährdet nur unsere Gesundheit. Man denke auch mal an Bienensterben vor wenigen Jahren durch mit Clothianidin gebeiztes Saatgut, ein Neonikotin, also Nervengift.

Amerikanische Attacke auf unserer Lebensweise

Bei den Verhandlungen zum „Freihandelsabkommen“ mit den USA, „in Wirklichkeit ein Angriff des Kapitals auf unsere Lebensweise„, wie „Die Zeit“ richtig schrieb, verlangen die Amerikaner die Freigabe von Genpflanzen. Dagegen gibt es in Europa starken Widerstand, niemand will das Zeugs, weil noch völlig unbekannt ist, welche weiteren Folgen drohen oder einfach auch grundsätzlich aus ethischen Gründen oder was auch immer. Hinweise auf Krebs u.a. Folgen existieren genug. Neueste Nachricht von der Monsanto-Front: Es gibt eine schleichende aber katastrophale Vergiftung der Europäer durch Glyphosat, Botulismus, und diverse gravierende Krankheiten.

Natürlich sinnen die Chemiekonzerne auf Abhilfte mittels neuer Produkte, die man dann wieder als Allheilmittel verhökern könnte. Die zu entwickeln, beansprucht rund 15 Jahre. So hat Monsanto bereits mit der BASF im Jahr 2009 eine Kooperation zur Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel geschlossen, und zwar geht es um ein Kombination mit Dicamba.
Die Frage ist, was kommt dann? So wie im Krankenhaus auch bald kein Antibiotikum mehr zu wirken droht – viele sind ja schon nutzlos geworden – so droht Ähnliches in der Monsanto-Landwirtschaft.
Damit´s nicht vergessen wird: Die Firma war an dem berüchtigten Agent Orange, einem Entlaubungsmittel im Vietnamkrieg beteiligt. Das ist u.a. verantwortlich für rund 100.000 Kinder mit Missbildungen. Mit von der Partie (Zwischenprodukte) war eine Ikone des deutschen Bürgertums, der so integer scheinende Richard von Weizsäcker, ehemals Bundespräsident …
Kein Wunder, dass Monsanto nun alte Patente aktiviert, so eines auf eine Mischung aus Glyphosat und 2,4-T, ein Bestandteil von Agent Orange.

Superweeds Resulting from Monsanto (link is external)’s Products Overrun U.S. Farm

Dicamba (link is external)

US ’superweeds‘ epidemic implicates GMOs

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32680/

aus dem Text:..In den betroffenen Staaten haben die Landwirte starke Probleme mit Glyhosat-resistenten Unkräutern, so dass viele von ihnen in diesem Jahr Dicamba-resistente Bohnen aussäten. Nachbarn jedoch, die andere Gentech-Bohnen verwendeten, hatten plötzlich verkrüppelte, wachstumsgeschädigte Pflanzen auf dem Acker. ..<<<(herbizidresistent: wenn Glyphosat nicht mehr killt dann jetzt mit „Dicamba“ – nur leider gibt es dann Probleme (?Verkrüppelung und Wachstums-Schaden?) mit „GentechPflanzen“ die „nurGlyphosatresistent sind?!)>>>

Dicamba: Ein Herbizid entzweit US-Landwirte

Soja Farmer

Sojafarmer in den USA (Foto: United Soybean Board, Checking on Early Growth, http://bit.ly/2a9nE83, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)

20.07.2017

In einigen US-Staaten mehren sich die Klagen von Landwirten, deren Felder durch Abdrift des Herbizids Dicamba massiv geschädigt wurden. Der Staat Arkansas hat die Anwendung des Pflanzengifts daraufhin verboten – zum Entsetzen der Farmer, die auf das Herbizid angewiesen sind.

Denn Dicamba wird vom Konzern Monsanto im Doppelpack verkauft, zusammen mit der Sojabohne MON 87708 und der Baumwollpflanze MON 8870, die gegen dieses Uralt-Herbizid resistent gemacht wurden. Gekauft haben das Doppelpack vor allem Landwirte, auf deren Feldern nach jahrelangem Anbau glyphosattoleranter Gentech-Soja auch das Unkraut gegen das Spritzmittel resistent geworden war. Vor zwei Jahren erhielt Monsanto die Zulassung für die beiden Pflanzen und vertreibt sie seither unter dem Markennamen Xtend. Schon damals befürchteten Umweltorganisationen, dass der Verbrauch von Dicamba massiv ansteigen werde. Das 1967 erstmals zugelassene Herbizid wird in Studien mit erhöhten Krebsraten unter Landwirten und Geburtsschäden bei ihren Söhnen in Verbindung gebracht. Außerdem ist es sehr leicht flüchtig und kann an heißen Tagen verdunsten und kilometerweit verfrachtet werden.

Genau das passierte „in einem bisher nicht dagewesenen Ausmaß“, wie der Unkrautexperte Larry Steckel von der Universität von Tennessee dem Sender NPR sagte. Hunderte von Landwirten in den Staaten Tennessee, Arkansas, Mississippi und Missouri beschwerten sich über geschädigte Felder. Insgesamt sollen nach Medienberichten bis zu 800.000 Hektar betroffen sein. Arkansas, wo die meisten Klagen eingingen, verbot die Anwendung von Dicamba für vier Monate. Die anderen Staaten erließen Anwendungsbeschränkungen, die die AbdriftGefahr verringern sollen. Monsanto hatte zuvor Anwendungsfehler von Landwirten, die noch keine Erfahrung mit Dicamba hätten, für die Abdrift verantwortlich gemacht.

In den betroffenen Staaten haben die Landwirte starke Probleme mit Glyhosat-resistenten Unkräutern, so dass viele von ihnen in diesem Jahr Dicamba-resistente Bohnen aussäten. Nachbarn jedoch, die andere Gentech-Bohnen verwendeten, hatten plötzlich verkrüppelte, wachstumsgeschädigte Pflanzen auf dem Acker. Das führt zu Streit in den Dörfern, einer davon endete tödlich, berichtete die Columbia Tribune. [lf]

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https://www.testbiotech.org/node/2038

„Christian Schmidt“ will Zulassung der neuen „Gentechnik-Gift-Soja“ des Bayer-Konzerns „nicht“ verhindern

Pflanzen sind resistent gegen Cocktail gesundheitsgefährdender Herbizide
Mittwoch, 19. July 2017

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sich bei der jüngsten Abstimmung über EU-Zulassungen von Gentechnik-Pflanzen erneut der Stimme enthalten und damit indirekt den Geschäftsinteressen von Bayer und Dow AgroSciences den Weg geebnet. Die Unternehmen wollen zwei neue GentechnikSoja Varianten in die EU importieren, um sie dort in Futter- und Lebensmitteln verarbeiten zu lassen. Die Sojapflanzen wurden jeweils gegen drei Herbizide resistent gemacht, mit deren Rückständen auch die Ernte belastet ist. Nach den vorliegenden Erkenntnissen muss beim Verzehr dieser Sojabohnen mit gesundheitlichen Risiken gerechnet werden.

Bei der Abstimmung am Montag dieser Woche hatte sich eine Mehrheit der EU-Staaten gegen eine Zulassung ausgesprochen. Doch insbesondere weil Deutschland sich enthalten hat, wurde keine ausreichende Mehrheit gegen die Zulassung erreicht. Voraussichtlich wird Mitte September in einem Berufungsgremium erneut über die Gentechnik-Soja abgestimmt.

Testbiotech will diese Zeit nutzen, um die Bundesregierung doch noch davon zu überzeugen, die Zustimmung zu verweigern. Dabei wendet sich Testbiotech inbesondere an den Parteivorsitzenden der CSU, Horst Seehofer, der als auch bereits als früherer Bundeslandwirtschaftsminister mit der Problematik zu tun hatte. Er soll sich jetzt dafür einsetzen, dass die Bundesregierung bei diesen Zulassungsanträgen doch noch mit Nein stimmt.

Wirtschaftliche Interessen wie die des Bayer-Konzerns dürfen keinen Vorrang vor denen der Allgemeinheit zu haben“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Wir wollen, dass die Spielregeln eingehalten werden. Wenn gentechnisch veränderte Pflanzen nicht ausreichend auf Risiken untersucht wurden, dürfen sie auch nicht zugelassen werden.“

Testbiotech verweist insbesondere darauf, dass die Herbizide, gegen die die Sojabohnen per Gentechnik resistent gemacht wurden, Rückstände in der Ernte hinterlassen, die genau untersucht werden müssten. Nach Ansicht der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA reichen die vorliegenden Daten aber bislang nicht aus, um die gesundheitlichen Risiken zu bewerten. Daher fordert Testbiotech von der Politik, die Zulassungen zu stoppen.

Mit dieser Forderung steht Testbiotech nicht allein. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes hat sich jüngst ausdrücklich dagegen ausgesprochen, Gentechnik-Pflanzen zuzulassen, wenn die relevanten Rückstände der Spritzmittel nicht untersucht wurden. Auch Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD) und Politiker von Die Linke und von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag fordern höhere Sicherheitsstandards bei den EU-Zulassungen.

Bei den anstehenden Zulassungen geht es um drei GentechnikSojabohnen, die gegen eine kombinierte Anwendung von zwei oder drei Herbiziden resistent gemacht wurden:

  • Glyphosat wird vom WHO-Expertengremium IARC verdächtigt, krebserregend zu sein;
  • Glufosinat wird von der EFSA als fruchtbarkeitsschädigend eingestuft, die Zulassung läuft im Ende Juli 2018 aus;
  • bei Isoxaflutol besteht laut EFSA der Verdacht einer krebserregenden Wirkung;
  • bei 2,4-D besteht laut neueren Publikationen der Verdacht, dass beim Abbau krebserregende Stoffe entstehen.

Diesen ohnehin schon sehr problematischen Wirkstoffen werden in den Anbauländern der Gentechnik-Soja – den USA, Brasilien und Argentinien – weitere Hilfsstoffe zugesetzt, die zum Teil noch giftiger sind als die einzelnen Wirkstoffe und die in der EU deswegen bereits teilweise vom Markt genommen wurden.

Kontakt:

Christoph Then, Testbiotech, Tel: 0151 54638040, info@testbiotech.org

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http://www.testbiotech.org/gentechnik-grenzen/umwelt-gesundheit

Der Gentechnik Grenzen setzen: Umwelt & Gesundheit schützen!

Mitte September 2017 stimmen die EU-Mitgliedsländer über die NeuZulassung von GentechnikSojabohnen der Firmen Bayer und Dow AgroSciences ab. Diese Sojabohnen, die in Lebens– und Futtermitteln zum Einsatz kommen sollen, sind per Gentechnik jeweils gleich gegen zwei beziehungsweise drei Herbizide resistent gemacht. Ihre Ernte kann deswegen Kombinationen von Rückständen gesundheitsgefährdender Spritzmittel enthalten, die so nie zuvor in der Nahrungskette zu finden waren. Von der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA wurden diese Risiken aber nicht untersucht. Damit wurden auch ganz offensichtliche gesundheitliche Risiken, die mit dem Verzehr dieser Sojabohnen verbunden sind, nicht geprüft.

Helfen Sie mit, Umwelt und Gesundheit zu schützen – und fordern Sie den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer auf, dafür zu sorgen, dass die Bundesregierung doch noch gegen die anstehenden neuen EU-Zulassungen stimmt.

Umwelt & Gesundheit schützen! Forderung unterschreiben!

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CDU/CSU positionieren sich im Wahljahr zum Thema Gentechnik

Antwort an Testbiotech lässt jedoch viele Fragen offen
Freitag, 4. August 2017

CDU/CSU haben auf das Testbiotech-Projekt „Der Gentechnik Grenzen setzen!“ reagiert. Nachdem im gemeinsamen Wahlprogramm der Parteien das Thema Gentechnik nicht einmal erwähnt wird, positionieren sich die Unionsparteien jetzt zu allen Forderungen von Testbiotech. Viele entscheidende Fragen und Details bleiben jedoch unbeantwortet. Nach Einschätzung von Testbiotech fehlt es der gemeinsamen Position an Schlüssigkeit und Glaubwürdigkeit.

In dem Schreiben an Testbiotech fordern CDU/CSU einerseits, alle Lebensmittel zu kennzeichnen, die irgendwie „mit Gentechnik in Verbindung gekommen sind“. Andererseits wollen sie aber die neuen Gentechnik-Verfahren des Gen-Editing zumindest teilweise von Kennzeichnung und Zulassungsprüfung ausnehmen. Damit würde sowohl die Wahlfreiheit für die VerbraucherInnen deutlich eingeschränkt als auch der Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft gefährdet. Die Frage, welche Spielräume es unter dem Freihandelsabkommen CETA für eine Ausweitung der gesetzlichen Kennzeichnung gibt, um zum Beispiel das Fleisch geklonter Rinder zu kennzeichnen, wurde nicht beantwortet. Dieser Frage von Testbiotech war zuvor auch schon die SPD ausgewichen.

Auch bei den anstehenden EUZulassungen bleibt die Position von CDU/CSU unklar: Derzeit stehen erstmals Gentechnik-Sojapflanzen zur Zulassung an, die gleich gegen drei Herbizide resistent gemacht wurden. Eine eingehende Untersuchung der Rückstände und ihrer Kombinationswirkungen fand aber nicht statt. Testbiotech fordert deswegen von der Bundesregierung, gegen die EU-Zulassung zu stimmen. Zuletzt hatte sich der zuständige CSU-Minister Christian Schmidt bei der Abstimmung aber der Stimme enthalten und sich damit indirekt für die Zulassung ausgesprochen. Mitte September gibt es voraussichtlich eine zweite Abstimmung. Aus dem vorliegenden Schreiben geht nicht hervor, wie sich die Bundesregierung dabei verhalten wird.

Beim Thema Ethik formulieren CDU/CSU als Zielvorgabe, dass Eingriffe in die menschliche Keimbahn auch in Zukunft verboten werden sollen, was angesichts jüngster Meldungen über Versuche an menschlichen Embryonen zu begrüßen ist. In Bezug auf Versuche mit gentechnisch veränderten Tieren streben CDU/CSU deren Reduktion und Vermeidung an. Allerdings hat es die Politik bislang nicht geschafft, die Zahl tatsächlich einzuschränken, vielmehr ist diese in den letzten Jahren sogar gestiegen. Auf die Forderung, Patente auf Versuchstiere zu verbieten, gehen CDU/CSU nicht im Detail ein. Testbiotech sieht in diesen Patenten falsche wirtschaftliche Anreize, die es ermöglichen, mit dem Leiden der gentechnisch veränderten Versuchstiere Profite zu erzielen.

Testbiotech hat die Aktion „Der Gentechnik Grenzen setzen!“, bei der es um zentrale Probleme im Umgang mit der Gentechnik geht, im Februar 2017 gestartet. Dabei stellt Testbiotech fünf Forderungen zur Diskussion und bittet die Bundesregierung und die im Bundestag vertretenen Parteien um ihre Stellungnahme. UnterstützerInnen von Testbiotech haben dazu bisher knapp 10.000 E-Mails an PolitikerInnen und Parteien verschickt, die derzeit im Deutschen Bundestag vertreten sind. Inzwischen haben sich PolitikerInnen aller angesprochenen Parteien dazu positioniert. Testbiotech plant die Aktion bis zur Wahl fortzuführen, da nicht nur bei CDU/CSU noch viele Fragen offen geblieben sind.

Kontakt:

Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

Anhang Größe
PDF icon PE CDU_CSU Position Gentechnik.pdf 152.29 KB
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Horst Seehofer, erklärt warum Wählen sinnlos ist !!! Bei Pelzig 20.5.2010

….Diejenigen die ENTSCHEIDEN sind  nicht GEWÄHLT und die die GEWÄHLT werden haben nichts zu ENTSCHEIDEN…….

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Horst Seehofer bei Pelzig (ungekürzt)

ab Minuten 5:03 …….Diejenigen die ENTSCHEIDEN sind  nicht GEWÄHLT und die die GEWÄHLT werden haben nichts zu ENTSCHEIDEN……..

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