GLYPHOSAT-ALARM – „Verbraucher-Schutz“ : Französische Behörde warnt vor Schadstoffen in WINDELN – – – MON-SATAN ist dass SCHLIMMSTE ÜBEL dieser ZEIT – WIESO SCHWÄNZT NIEMAND damit dieser BESTIE der GARAUS gemacht werden kann //// „Umwelt-GIFTE“ – „Grenz-Wert-Erhöhung“ /// Diesel-Debatte in Stuttgart : Die Rückkehr der „Wutbürger“? //// Merkel-Sprecher Seibert: „Freunde kritisiert man nicht“ ////// Krieg und „KINDER-ARBEIT“– – – Der PREIS unserer neusten Technologien – – – SMARTE ?“E-MOBILITÄT“? – – – „5G“ – Experiment misslingt und hunderte Vögel sterben in „Den Haag“ – Wie GEFÄHRlich ist „5G“ für den Menschen //// CHINA und AFRIKA???/// „Ronald Bernard“ – „Gotthard-Tunnel“ – „TEUFEL und ZIEGE“ //// SO KAUFT SICH „ANGELA MERKEL“ IHRE FACEBOOK FREUNDE! – – – „RE-GIER-T“ von PSYCHO-PATHEN!!!!!!!!

Volksbegehren zum Artenschutz

Schlangestehen zur Rettung der Bienen

Gleich am ersten Tag des Volksbegehrens kommen viele Münchner zum Rathaus, um für den Schutz der Bienen zu unterschreiben.(Foto: Stephan Rumpf)
  • Am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ haben sich Schlangen vor dem Rathaus gebildet.
  • Bis zum frühen Nachmittag haben sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen, bis zum Abend sind es sogar 11 243 Unterschriften.
  • Zum Start des Volksbegehrens demonstrieren in München auch viele Prominente für den Artenschutz.
Von Thomas Anlauf

Tausende Münchner haben bereits am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ unterschrieben. Bereits wenige Minuten, nachdem im Rathaus die zehn Eintragungsschalter geöffnet worden waren, bildete sich eine lange Schlange, die zeitweise bis zur Mariensäule auf dem Marienplatz reichte. Bis zum frühen Nachmittag hatten sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen und bis abends um 18 Uhr sogar 11 243 Menschen. Das sind deutlich mehr als am gesamten ersten Tag des erfolgreichen Volksbegehrens zum Nichtraucherschutz.

Oberbürgermeister Dieter Reiter war um kurz nach zehn Uhr unter den ersten, die sich in die Listen eintrugen. „Für mich persönlich ist es klar, dass man hier unterschreiben muss, damit man den Turnaround in der Landwirtschaft schafft“, sagte Reiter. Die Zahlen, wie schnell die Arten sterben, seien erschreckend. „Es muss ein Umdenken geben“, sagte der SPD-Politiker. „Es geht um die Zukunft unserer Erde.“

Leserdiskussion Bienen-Volksbegehren: Ist die konventionelle Landwirtschaft am Ende?
Leserdiskussion

Bienen-Volksbegehren: Ist die konventionelle Landwirtschaft am Ende?

Das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ setzt sich für Artenvielfalt und Naturschutz ein. Landwirte und ihre Verbände reagieren sehr zwiespältig: Während Biobauern die Initiative unterstützen, greifen eher konventionell arbeitenden Landwirte die Initiative massiv an.

Initiiert hatte das Volksbegehren die ÖDP, zu den Trägern gehören aber auch die Grünen, der Landesbund für Vogelschutz und der Bund Naturschutz, unterstützt wird das Bündnis mittlerweile von fast allen Parteien außer der CSU. „Ich bin überrascht, was das für eine Welle der Zustimmung ist“, sagte ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff, der maßgeblich am Gesetzesentwurf für das Volksbegehren mitgearbeitet hatte. Zwei Monate lang wurde an dem Text gearbeitet, jetzt hoffen die Initiatoren des Volksbegehrens natürlich, dass die nötige Zahl an Unterschriften von etwa einer Million möglichst schnell und deutlich überschritten wird. „Schauen wir mal, wenn es durchgeht, vielleicht übernehmen sie es ja“, sagt Ruff in Richtung der Staatsregierung. Sollte das Quorum von zehn Prozent der bayerischen Wahlberechtigten überschritten werden, muss sich der Landtag mit dem Volksbegehren befassen.

Zum Start des Volksbegehrens am Donnerstag kamen auch zahlreiche Prominente, um für einen besseren Artenschutz zu demonstrieren. Regisseur Marcus H. Rosenmüller verteilte aus einer Schatulle Aufkleber mit Bienen. „Man muss die Welt zum Guten verändern“, so der Filmemacher. Der Kabarettist Hannes Ringlstetter sagte, alle, vom Prominenten bis zum Konsumenten, müssten Haltung zeigen. Schauspieler Udo Wachtveitl versuchte, die zahlreichen Passanten auf dem Marienplatz aufzurütteln. „Es geht jetzt ums Ganze, ich kann nur hoffen, dass möglichst viele Leute ihren Arsch hochbekommen und unterschreiben.“ Seine Kollegin Michaela May erinnerte daran, dass früher die Windschutzscheiben nach Autofahrten voller Fliegen und Mücken gewesen seien, heute nicht mehr. „Wovon leben die Tiere nun?“, fragte sie. Und wer solle in Zukunft Blüten bestäuben? Für die Münchner Schauspielerin ist es für die Rettung der Artenvielfalt eigentlich schon zu spät: „Es ist fünf nach zwölf“, sagte May.

Bereits seit halb zehn Uhr warben zahlreiche Umweltschützer, Politiker und Prominente für das Volksbegehren. Auf dem Marienplatz diskutierten als Bienen verkleidete Aktivisten und Unterstützer mit Passanten. Unter ihnen Julika Selinger-Schreiber vom Bund Naturschutz. Sie ließ sich bereitwillig von Touristen und Münchnern in ihrem Kostüm fotografieren. Es sei „eigentlich traurig, dass es für dieses Thema erst ein Volksbegehren geben muss“, sagte sie. Denn dass dringend etwas für den Artenschutz getan werden müsse, sei offensichtlich.

Langer Weg zum ErfolgDer Prozess bis zu einem erfolgreichen Volksentscheid ist lang und mühselig. Zunächst muss ein Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens mit 25 000 Unterschriften von Stimmberechtigten beim Innenministerium eingereicht werden. Beim aktuellen Antrag zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ waren es mehr als 100 000 Unterschriften. Nach der Zulassung durch das Ministerium müssen zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern, also etwa 950 000, das Volksbegehren unterzeichnen. Damit kann eine Gesetzesvorlage in den Landtag eingebracht werden. Falls diese im Maximilianeum abgelehnt wird, muss es innerhalb eines halben Jahres einen Volksentscheid geben. Im aktuellen Fall wäre das spätestens Mitte August. Beileibe nicht immer bekommen die Initiatoren der Volksbegehren die nötigen Prozente zusammen.

Die jüngsten Beispiele: Beim Volksbegehren „Ja zur Wahlfreiheit zwischen G 9 und G 8 in Bayern“ vom 3. bis 16. Juli 2014 unterschrieben bayernweit nur 2,9 Prozent der Stimmberechtigten, 2,5 Prozent in München. Dagegen unterzeichneten beim Volksbegehren „Nein zu Studienbeiträgen in Bayern“ vom 17. bis 30. Januar 2013 bayernweit 14,3 Prozent und 12,1 Prozent in München. Ähnlich sah es beim Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz!“ vom 19. November bis 2. Dezember 2009 aus: 13,9 bayernweite Beteiligung, 12,3 Prozent in München. Das Volksbegehren „G9“ vom 14. bis 27. Juni 2005 unterstützten nur 2,4 Prozent (1,8 Prozent Münchner). Und das Volksbegehren „Die bessere Schulreform“ vom 15. bis 28. Februar 2000 unterschrieben 5,7 Prozent (3,7 Prozent Münchner).

Die Münchnerin Nadine Patzelt sagte, sie sehe das Volksbegehren als ein Zeichen „für ein grünes, ökologisches Bayern – und für das Leben in Bayern“. Zahlreiche Menschen, die geduldig in der Schlange vor dem Rathaus standen, argumentierten ähnlich. Das Volksbegehren sei gut, da die Menschen aufgerüttelt würden, damit endlich etwas passiert, so eine Frau, die mit ihrem Mann in der Schlange stand. Francesco Tortora unterschrieb ebenfalls am Donnerstag für den Schutz der Artenvielfalt. „Man kann eigentlich nie genug machen, um die Umwelt zu retten“, sagte der Münchner. Man lebe oft zu gedankenlos in einer Konsumgesellschaft, da müsse man immer wieder hinterfragen, ob es richtig sei, was man täglich tue.

Bis zum Nachmittag lief der erste Tag des Volksbegehrens trotz der Schlangen vor dem Rathaus reibungslos. Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle schaute bereits am Morgen am Eintragungsort in der Stadtinformation am Marienplatz vorbei, um zu schauen, wie die Eintragung lief – und unterzeichnete gleich selbst. Von diesem Freitag an gibt es unter www.muenchen.de/volksbegehren aktuelle Zahlen, wie viele Münchner unterschrieben haben.

Umwelt und Naturschutz in Bayern "Das Volksbegehren soll viel mehr als nur die Bienen retten"

Bienensterben

„Das Volksbegehren soll viel mehr als nur die Bienen retten“

Die Unterstützer von „Rettet die Bienen!“ fordern mehr Biolandwirtschaft und weniger Pestizide. Helga Pausch ist Imkerin. Sie erklärt, was die Initiative für sie bedeutet.   Interview von Merlin Gröber

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Vandals topple beehive – kill 200k bees – „BIENEN-STÖCKE“ angegriffen

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Verbraucherschutz : Französische Behörde warnt vor Schadstoffen in Windeln

  • Aktualisiert am

In Frankreich haben Behörden Spuren von Glyphosat in Babywindeln gefunden. Bild: AFP

In Frankreich wurden Rückstände des Pflanzenschutzmittels Glyphosat und andere fragliche Stoffe in Babywindeln nachgewiesen. Für Deutschland wird Entwarnung gegeben.

In Frankreich sind Spuren des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat in Babywindeln entdeckt worden. In Untersuchungen von Windeln seien Hinweise auf mehrere chemische Substanzen gefunden worden, die Sicherheitsgrenzwerte überschritten hätten, teilte die französische Agentur für Lebensmittel- und Umweltsicherheit ANSES am Mittwoch mit. Zu den fraglichen Stoffen zählten unter anderem Duftstoffe wie Lilial und Lyral, bestimmte aromatische Kohlenwasserstoffe sowie Dioxine und Furane. Unter den festgestellten Subtanzen seien auch Pestizide wie Glyphosat, bei diesen sei aber kein Überschreiten der Grenzwerte nachgewiesen worden. ANSES empfahl, die in den Babywindeln enthaltenen Chemikalien zu entfernen oder so weit wie möglich zu reduzieren.

Die französische Regierung rief Hersteller und Einzelhändler dazu auf, entsprechende Maßnahmen innerhalb der nächsten 15 Tage zu ergreifen. Nach Angaben von ANSES handelte es sich um die bislang erste Untersuchung der Gesundheitsrisiken von Babywindeln durch eine Gesundheits- und Sicherheitsagentur. Während einige der Chemikalien wie Duftstoffe absichtlich hinzugefügt würden, gelangten andere möglicherweise etwa durch verunreinigte Rohstoffe in die Windeln. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) liegen keine Daten aus Deutschland vor, die auf eine hohe Belastung von Babywindeln mit unerwünschten und potenziell gesundheitlich bedenklichen Substanzen hinweisen, wie ein Sprecher erklärte. Auch dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit liegen keine entsprechenden Befunde vor.

Glyphosat zählt zu den weltweit am meisten eingesetzten Unkrautvernichtern und wurde vom Monsanto-Konzern entwickelt, den Bayer im vergangenen Sommer für rund 63 Milliarden Dollar übernommen hatte. Der Unkrautvernichter wird auch von anderen Firmen hergestellt, das das Patent seit Jahren abgelaufen ist. Spuren von Glyphosat wurden bereits etwa in Bier gefunden, allerdings in gesundheitlich unbedenklichen Mengen, wie das BfR festgestellt hatte. In Amerika sieht sich Bayer mit mehr als 9300 Klägern wegen der angeblich krebserregenden Wirkung von Glyphosat konfrontiert.

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EU importiert mehr Gentech-Soja aus den USA

23.01.2019

Soja
Soja in den USA – auf mehr als 90 Prozent der Sojaflächen wachsen dort Gentech-Pflanzen (Foto: United Soybean Board, bit.ly/29wYT92, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Die Europäische Union hat im zweiten Halbjahr 2018 ihre Sojabohnen-Importe aus den USA mehr als verdoppelt. Die Entwicklung ging zu Lasten Brasiliens, das stattdessen mehr Bohnen nach China lieferte. Doch diese Zahlen sagen nicht alles.

Anfang Januar verkündete die EU-Kommission, dass die Einfuhren von (gentechnisch veränderten) Sojabohnen aus den USA im zweiten Halbjahr 2018 um 112 Prozent zugenommen hätten, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Mit einem Anteil von 75 Prozent an den EU-Sojaimporten seien die USA zum wichtigsten Versorger der Europäer geworden. Bestimmt war diese Nachricht für US-Präsident Donald Trump. EU-Kommissionschef Jean Claude Juncker hatte ihm im Juli 2018 eine Steigerung der Soja-Importe zugesagt, um die Handelsstreitigkeiten zu entschärfen. Versprechen eingehalten, sollte die Botschaft aus Brüssel lauten. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Dass sich die Soja-Importe hin zu USBohnen verschoben haben, ist kein Verdienst einer aktiven EU-Politik. Der Markt reagiert schlicht auf die Preise. Durch den Handelskrieg mit China verloren die US-Landwirte ihren Hauptabnehmer für Soja. Dadurch verfielen die Preise für US-Bohnen drastisch; das machte sie für die europäische Futtermittelindustrie interessant. Inzwischen wurden auch die brasilianischen Bohnen billiger. Der Preisunterschied war nach Angaben der EU zum Jahreswechsel nur noch gering. Weil China die Lieferanten aus den USA wegfielen, bezog die Volksrepublik Soja im zweiten Halbjahr 2018 vor allem aus Brasilien. Die Südamerikaner wurden so zum Nutznießer des US-chinesischen Handelsstreits.

Ganze, unverarbeitete Sojabohnen, deren Importe die EU hervorhob, sind aber nur ein Teil des Sojamarktes. Die Bohnen werden in der EU vermahlen, wobei etwa 20 Prozent Öl und 80 Prozent eiweißreicher Presskuchen anfallen. Die EU importiert aber auch Sojamehl und zwar in großen Mengen aus Argentinien und Brasilien. Zum Vergleich: Insgesamt führte die EU im Erntejahr 2017/18 (bis 30. Juni 2018) 14,1 Millionen Tonnen Sojabohnen und 18,8 Millionen Tonnen Sojamehl ein. Wenn die USA also den europäischen Sojabohnenimport dominieren, ist das nicht einmal die Hälfte der gesamten Sojaeinfuhr. Beim Sojamehl spielen die USA keine Rolle, da die heimische Produktion von den dortigen Fleischerzeugern benötigt wird. Das relativiert etwas die Bedeutung der USA als Versorger der EU mit eiweißreichen Futtermitteln.

Der gestiegene Absatz an Sojabohnen in die EU reicht bei weitem nicht aus, um den Amerikanern den Wegfall des chinesischen Marktes zu ersetzen. Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums USDA lieferten die USA 2018 (bis Ende November) 584.000 Tonnen Sojabohnen nach China. Im Jahr davor waren es 20,7 Millionen Tonnen. Durch diesen Einbruch sank der gesamte Sojaexport der USA (trotz EU-Anstieg) von 36 auf 24 Millionen Tonnen. Die Lager sind also voll, was weiter auf die Preise drücken dürfte.

Das alles betrifft gentechnisch veränderte Sojabohnen. Gentechnikfreies Soja kommt weiterhin vor allem aus Brasilien in die EU und wird zunehmend auch innerhalb der EU geerntet. Hier hat sich die Anbaufläche seit 2013 verdoppelt: 2018 ernteten die EU-Landwirte 2,8 Millionen Tonnen Soja, vor allem in Rumänien, Frankreich und Italien, heißt es in einem Bericht der Europäischen Kommission. [lf]

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35.000 Menschen demonstrieren in Berlin für Reform der Agrarpolitik

21.01.2019

FotoDemo

Abschlusskundgebung der Demo (Foto: Nick Jaussi/www.wir-haben-es-satt.de)

Tausende haben am Samstag in Berlin für eine gerechte und ökologischere Landwirtschaft ohne Gentechnik demonstriert. Angeführt von 171 Bäuerinnen und Bauern mit ihren Traktoren zogen rund 35.000 Menschen unter dem Motto „Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!“ vom Brandenburger Tor zum Ort der Agrarministerkonferenz und durch das Regierungsviertel.

Die aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmer protestierten bei eisigen Temperaturen und anfangs strahlendem Sonnenschein für konsequenten Klima- und Naturschutz, mehr Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe, artgerechte Tierhaltung, ein Ende der Dumping-Exporte, gerechten Welthandel und gesundes Essen ohne Pestizide und Gentechnik für alle. Plakate mit der Aufschrift „Summ Summ Summ… Ohne Vielfalt komm ich um“ oder „Insekten schützen, Pestizide stoppen“ wandten sich gegen den Verlust der Artenvielfalt. Andere Demonstranten forderten „Faire Preise für Landwirte“, „Tiere auf die Weide“ oder machten auf das Verschwinden kleiner Höfe aufmerksam. Viele von ihnen waren als Bienen, Schweine oder Kühe verkleidet. Aufgerufen zu der Demo hatte „Wir haben es satt!“, ein breites Bündnis von mehr als 100 Umwelt-, Verbraucher-, Landwirtschafts- und Entwicklungsorganisationen. Der Protestzug findet schon seit 2011 jedes Jahr zum Auftakt der Agrarmesse Grüne Woche und der internationalen Agrarministerkonferenz in Berlin statt.

Das Demonstrationsbündnis fordert von der Bundesregierung die längt überfällige Agrarwende. Die aktuelle Reform der EU-Agrarpolitik bietet dazu eine Chance, denn hier kann die Bundesregierung mitentscheiden, welche Art der Landwirtschaft künftig durch Steuergelder finanziert wird. „Mit den über sechs Milliarden Euro, die Deutschland jedes Jahr an EU-Agrargeldern verteilt, muss der umwelt- und tiergerechte Umbau der Landwirtschaft gefördert werden”, sagt „Wir haben es satt!“-Sprecherin Saskia Richartz. In Deutschland werden jährlich 6,3 Milliarden Euro an EU-Agrargeldern ausgezahlt. Mehr als drei Viertel sind pauschale Subventionen je Hektar Fläche. „Agrarministerin Klöckner klammert sich an die pauschalen Flächensubventionen wie ihre Vorgänger ans Ackergift Glyphosat“, fügt sie hinzu. „Der Agrarindustrie immer weiter Milliarden in den Rachen zu stopfen ist agrar- und klimapolitischer Irrsinn. Wir fordern: Umverteilen jetzt!” Die 3.300 flächengrößten Betriebe erhalten eine Milliarde Euro im Jahr, während die kleinsten 200.000 Bauernhöfe sich knapp 700 Millionen teilen müssen.

Im Vorfeld der Demo hatten die 171 Bauern, die mit ihren Traktoren aus dem ganzen Bundesgebiet angereist waren, eine Protestnote an die 70 versammelten Agrarminister aus aller Welt übergeben. Diese nahm Bezug auf das Kernthema der Agrarministerkonferenz: die Digitalisierung in der Landwirtschaft. „Wir möchten bei Ihnen in Erinnerung rufen, dass bäuerliche Erfahrungen und bäuerliches Wissen ein Schatz sind, den es zu erhalten und zu schützen gilt. (…) Digitalisierung kann den Austausch von Wissen und Informationen sowie die Vernetzung der Erzeuger*innen wesentlich vereinfachen und zu massiver Arbeitserleichterung in der Landwirtschaft führen“, schreiben sie. „Damit es aber zu keinem Missbrauch dieses Wissens und dieser Informationen kommt, braucht es hier klare und verbindliche internationale Regeln im Rahmen der Vereinten Nationen.“ Sie forderten die Agrarminister auf, die notwendigen Schritte einzuleiten, damit nicht multinationale Konzerne die Rechte erhalten, um Daten und Informationen, z.B. über Klima, Genetik oder Böden, exklusiv zu nutzen und zu bestimmen, wie die (digitale) Landwirtschaft der Zukunft aussieht. Quelle: Weltagrarbericht/abe

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EU importiert mehr glyphosatverseuchtes Gen-Soja aus den USA

NEOPresse in Wirtschaft

Vergangenes Jahr hat die Europäische Union ihre Importe von Gentech-Sojabohnen mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung ging zu Lasten Brasiliens, das hauptsächlich gentechnik-freies Soja anbaut und exportiert.

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum haben die Importe von Gentech-Sojabohnen aus den USA um 112 Prozent zugenommen. Mit einem Anteil von 75 Prozent sind die USA der Hauptexporteur für Sojabohnen in die Europäische Union geworden. Hängt das mit dem Versprechen von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker zusammen, der den USA im Juli 2018 eine Steigerung der Soja-Importe zusagte?

Doch das ist nicht der einzige Grund für die Import-Steigerung der Gen-Sojabohnen. Durch den Handelskrieg mit den USA haben die US-Landwirte ihren Hauptabnehmer China für Sojabohnen verloren. Die Preise für die US-Gentech-Bohnen fielen dramatisch und dies machte sie für die europäische Futtermittelindustrie interessant.

Inzwischen sind auch die brasilianischen Bohnen billiger geworden und China bezieht jetzt seine Sojabohnen aus Brasilien, weil die USA wegfielen. Unverarbeitete Sojabohnen sind aber nur ein Teil des Sojamarktes. Die EU importiert zudem Sojamehl und zwar in sehr großen Mengen aus Argentinien und Brasilien. Beim Sojamehl spielen die USA für die EU-Importe keine Rolle, da dies von den dortigen Fleischerzeugern selbst benötigt wird.

Doch die gestiegenen Sojaimporte durch die EU können den Wegfall des chinesischen Marktes nicht wettmachen. Die Sojaexporte der USA sind stark eingebrochen – die Lager sind voll und die Preise für Gentech-Soja dürften bald weitersinken.

Anstatt gentechnik-freies Soja zu importieren, sind die Importe von Gen-Soja in die EU gestiegen. Das bedeutet, dass sämtliche sogenannten „Nutztiere“, auch in Massentierhaltungen, mit gentechnik-verändertem und glyphosatverseuchtem Soja gefüttert werden. Nicht nur die Tiere werden durch das Futter krank. Auch der Mensch, der sich von diesem verseuchten Fleisch ernährt, wird über kurz oder lang schlimme Krankheiten erleiden.

Da die Politik offensichtlich kein Interesse an einer gesunden Ernährung und Umwelt hat, sondern nur für die Lobby Politik macht, müssen die Bürger umdenken und sich eigenverantwortlich mit gentechnikfreien, am besten ökologischen, unverarbeiteten Lebensmittel versorgen.

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https://www.neopresse.com/politik/so-arbeiten-politik-und-agrarlobby-gegen-die-agrarwende/

So arbeiten Politik und Agrarlobby gegen die Agrarwende

NEOPresse in D/A/CH

Die Auswirkungen der jahrzehntelangen industriellen Landwirtschaft mit Massentierhaltung, Monokulturen, Gen-Pflanzen und Pestiziden bekommen wir jetzt massiv zu sehen. Unter den Auswirkungen leiden Natur, Tiere und Umwelt. In absehbarer Zeit wird auch der Mensch betroffen sein.

Massentierhaltung produziert nicht nur unsägliches Tierleid, sondern krankmachendes Billigfleisch und Tonnen von giftiger, weil mit Hormonen und Medikamenten kontaminierter Gülle. Die Gifte in der Gülle landen schließlich auf Äckern, in Gewässern und im Grundwasser, wo sie durch den natürlichen Kreislauf wieder vom Menschen aufgenommen werden.

Monokulturen, Gen-Pflanzen und Pestizide vernichten die natürliche Vegetation. Insekten, Vögel und Kleintiere sterben aufgrund der Vergiftung mit Pestiziden. Eine drastische Agrarwende ist dringend notwendig, um zu retten, was noch zu retten ist, und um unsere Gesundheit und Lebensgrundlage zu erhalten.

Koalitionsvertrag ist Schall und Rauch

In ihrem Koalitionsvertrag hatte sich die Bundesregierung dazu verpflichtet, die Agrarwende einzuleiten. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es: „Wir wollen vom Acker bis zum Teller einen gesundheitserhaltenden und nachhaltigen Lebensstil fördern, ernährungsbedingte Krankheiten bekämpfen und den gesundheitlichen Verbraucherschutz stärken. Wir wollen dazu beitragen, die Vielfalt von Erzeugern – insbesondere mit kleinen und mittleren Unternehmen – und hochwertigen Lebensmitteln zu erhalten.“

Das liest sich so, als ob der Merkel-Regierung an einem gesunden Lebensstil ihrer Bürger gelegen sei, sowie die entsprechenden strukturellen Veränderungen im Agrarsektor herbeizuführen. Doch Papier ist bekanntlich geduldig. Die Wirklichkeit in Merkel-Land sieht anders aus. Glyphosat und andere gefährliche Insektizide sind immer noch nicht verboten. Riesige Agrarkonzerne, die man nicht mehr als Landwirte bezeichnen kann, erhalten von der EU 80% der finanziellen Subventionen, während kleine Betriebe und Bauern mit 20% abgespeist werden.

Politik arbeitet für die Lobby

Mit dieser Politik ist eine Agrarwende hin zu einer ökologischen, gesunden und naturschützenden Landwirtschaft nicht möglich. Das scheint auch nicht gewollt, denn maßgebliche staatliche Stellen und Politiker sind mit Konzernen und Industrien eng verbunden, die für die massiven Umwelt- und Gesundheitsschäden verantwortlich sind. Diese werden durch Subventionen weiter am Leben erhalten, während neue, nachhaltige Ansätze zur Landwirtschaft ignoriert oder gar diffamiert werden.

Kritiker warnen seit langem, dass der Agrarsektor in Deutschland nicht zukunftsfähig sei. Umweltschützer schlagen angesichts der sich vor unseren Augen abspielenden ökologischen Katastrophe Alarm. Doch selbst deren Studienergebnisse werden noch als „falsch“ hingestellt. Die massiven Proteste, die es jüngst bei der „Grünen Woche“ in Berlin gab, zeigen, dass die Forderungen nach einem grundlegenden Wandel immer lauter werden.

Unter dem Motto „Wir haben es satt“ haben rund 35.000 Menschen in Berlin – dreimal mehr als noch vor einem Jahr – eine Agrarwende gefordert. Das Bündnis aus Bauern, Verbraucherorganisationen sowie Umwelt- und Tierschützern, prangerte die Unterstützung der industriellen Landwirtschaft durch die Politik an. Die industrielle Land- und Ernährungswirtschaft verursache lokal und global Probleme für Bauern, Tiere, Klima und Umwelt. Die Umgestaltung zu einer umwelt- und tierfreundlichen Landwirtschaft müsse umgehend umgesetzt werden.

Agrarministerin Klöckner (CDU) ist beratungsresistent

Selbst der Wissenschaftliche Beirat für das Agrarministerium (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) forderte kurz nach Amtsantritt von Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) eine Wende in der Agrarpolitik. Die Wissenschaftler erstellten zwei Gutachten und stellten sich damit gegen die Bundesregierung.

In den Gutachten geht es um die Verteilung der 365 Milliarden Euro, mit denen die europäischen Steuerzahler die Landwirtschaft unterstützen sollen. Die Wissenschaftler widersprechen der bisherigen Verteilung der Subventionen und sprachen sich für eine „gemeinwohlorientierte Landwirtschaft“ aus. Die bisherige EU-Politik habe ihre Ziele dramatisch verfehlt, angesichts des millionenfachen Leids von Nutztieren in Massentierhaltungen und des Insekten- und Vogelsterbens durch Pestizide.

Die bislang verfolgte Agenda habe nachweislich zu einem massiven Verlust der Biodiversität geführt, weshalb die Bundesregierung dringend gefordert sei, massive Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die heutige agrarpolitische Agenda werde den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen bei weitem nicht gerecht.

Die wissenschaftlichen Gutachten scheinen Agrarministerin Klöckner allerdings wenig beeindruckt zu haben. Auch sie „macht weiter so, wie bisher“. Um eine Wende herbeizuführen, müsste sich Klöckner mit der mächtigen Agrarlobby auseinandersetze, dem Bauernverband mit Sitz in Berlin. Wie mächtig die Politik die Agrarlobby allerdings hat werden lassen, zeigt die Wiederzulassung des Pflanzengiftes Glyphosat. Im November 2017 stimmte Umweltministerin Hendricks (SPD) gegen die Verlängerung, doch Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) setzte die Wiederzulassung von Glyphosat im Alleingang in Brüssel durch. Die ehemalige Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) soll einmal gesagt haben: „Ich mache alles, was der Bauernverband will“.

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GLYPHOSAT: Svenja Schulze SPD hat ÜBELST VERSAGT

https://www.zeit.de/2019/05/landwirtschaft-julia-kloeckner-agrarpolitik-digitalisierung

DIGITALISIERUNG – LANDWIRTSCHAFT

Landwirtschaft: Zukunft kommt erst später

CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner kann nach fast einem Jahr im Amt vor allem Versäumnisse vorweisen. Am ehesten macht sie Politik für die großen Agrarbetriebe.

Landwirtschaft: Zukunft kommt erst später

CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner kann nach fast einem Jahr im Amt vor allem Versäumnisse vorweisen.
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Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, spricht mit Händlern in einer Berliner Markthalle. © Jens Büttner/dpa

Julia Klöckner, die 46-jährige CDU-Landwirtschaftsministerin im Bund, hält sich selbst für geeignet, höhere Ämter zu bekleiden, so heißt es immer wieder über sie. Doch wie sieht nach fast einem Jahr Legislatur die Bilanz für das Amt aus, das sie derzeit innehat? Immerhin steht sie als Ministerin vor einer der zentralen, hochkomplizierten Fragen der gegenwärtigen Politik: wie in Deutschland eine ökologisch und sozial verträgliche Landwirtschaft aussehen könnte……..

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OFFENSICHTLICH – HIER SUCHT JEMAND EIN PROBLEM

ABER NICHT DASS HEISSSSSESTE

ÜBELSTE PROPAGANDA  – „LÜGEN-ERWÄRMUNG“ auf KURS

aus dem PROPAGANDA-TEXT:…Das Jahr 2018 ist das viertwärmste seit Beginn der Messungen. Heißer war es auf der Erde nur 2015, 2016 und 2017.…<<<(ist doch ?POSITIV? – somit war es 2018 KÜHLER als 2015 – 2016 – und 2017????????!!!!!!)>>>>>

https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-die-erderwaermung-ist-auf-kurs-1.4302779

Klimawandel

„Die Erderwärmung ist auf Kurs“

Das Jahr 2018 zählt zu den heißesten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen. Besonders ungewöhnlich waren die Temperaturen in Deutschland.<<(VIELLEICHT JA WEGEN „WETTER-MANIPULATION“?)>>>CHINA und RUSSLAND haben im SOMMER 2018 die IONOSPHÄRE AUFGEHEIZT???!!

Von Marlene Weiß

Das Jahr 2018 ist das viertwärmste seit Beginn der Messungen. Heißer war es auf der Erde nur 2015, 2016 und 2017….

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hitze-und-duerre-1540-katastrophe-in-europa-im-mittelalter-a-978654.html

Hitze-Jahr 1540 Wetterdaten enthüllen Europas größte Naturkatastrophe

Elf Monate kaum Regen und Extremhitze: Mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa enthüllen die grausamen Details einer gigantischen Katastrophe im Jahr 1540. Und sie zeigen: Das Desaster kann sich wiederholen.

Corbis

Hamburg – Nichts hatte die Katastrophe angedeutet. Das Klima hatte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts erholt, milde und regenreiche Jahrzehnte ließen in Europa meist üppige Ernten gedeihen, die Bevölkerung mehrte sich rapide. Medizin, Kunst und Wissenschaft erblühten, die Renaissance hielt endlich auch nördlich der Alpen Einzug.

Das Jahr 1539 verabschiedete sich mit stürmischem, mildem Westwind. Es regnete viel im Dezember, die Leute flüchteten in ihre Häuser. Sie ahnten nicht, wie kostbar der Niederschlag in Kürze werden sollte.

Im Januar 1540 begann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa seit Menschengedenken nicht erlebt hat, berichten nun Wissenschaftler, die ein riesiges Archiv an Wetterdaten heben konnten. Elf Monate fiel kaum Niederschlag, die Forscher sprechen von einer „Megadürre“.

Das Jahr brach alle Rekorde: Entgegen bisheriger Einschätzung von Klimaforschern ist nicht der Sommer 2003 der heißeste bekannte – 1540 habe ihn bei Weitem übertroffen, schreibt die internationale Forschergruppe um Oliver Wetter von der Universität Bern im Fachblatt „Climate Change“.

Das Vorspiel

Klimamodelle können solch extreme Phasen der Witterung nicht darstellen, haben die Experten entdeckt. Auch die Jahresringe von Bäumen fallen als Indikatoren aus – denn Hitzestress stoppe das Pflanzenwachstum. Das 32-köpfige Forscherteam hat nun aber erstmals Daten aus mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa zusammengeführt, etwa Aufzeichnungen von Landwirten, Kirchen oder Schleusenwärtern – sie enthüllen Europas größte Naturkatastrophe.

Dass das Jahrtausenddesaster bereits 1539 Schwung aufnahm, blieb nördlich der Alpen unbemerkt. In Spanien hielten die Menschen seit Oktober Bittprozessionen für Regen ab. Und im Winter war es in Italien trocken und warm „wie im Juli“, heißt es in einer Wetterchronik. Heute wissen Meteorologen, dass Trockenheit im Süden oft Vorbote für andauernde Hitze im Norden des Kontinents ist.

Im Januar kam die Trockenheit noch gelegen, weder Eis noch Schnee beeinträchtigen das Alltagsleben. Doch eine fatale meteorologische Zweiteilung festigte sich: Während Russland im Frühjahr über anhaltenden Schnee und Regenfluten klagte, wunderten sich die Mitteleuropäer über fortwährenden Sonnenschein und sternenklare Nächte. „Es regnete nur mal drei Tage im März“, notierte der Winzer Hans Stolz im Elsass.Kollaps am Weinberg

Der Boden trocknete aus, er brach vielerorts wie Knäckebrot. Risse waren so tief, dass Leute ihre Füße darin baumeln lassen konnten, heißt es in einer Chronik. Was trockener Boden auslösen kann, ist seit 2003 allseits bekannt: Weil kein Wasser verdunsten kann, wobei Wärme verbraucht würde, heizt sich die Luft weiter auf. „Diese Rückkopplung hat die Hitzewelle 1540 stabilisiert“, berichtet Sonia Seneviratne von der ETH Zürich.

Das Sonnenwetter führte in Mitteleuropa zur Katastrophe. Mindestens dreimal so viele Tage wie üblich waren 1540mehrals 30 Grad heiß.Als Erste traf es die Tiere, viele verdursteten oder starben an Hitzschlag. Unzählige Menschen brachen bei der Arbeit auf Feldern oder in Weinbergen zusammen. Spannungen verschärften sich zu Verfolgungen und Hinrichtungen. Menschen verbarrikadierten sich aus Angst vor Gewalt. Die Gesamtzahl der Toten bleibe unklar, sagt Rüdiger Glaser von der Uni Freiburg.

Ein Vergleich lässt Schlimmes erahnen: Im Hitzesommer 2003 starben trotz moderner Zivilisation in Mitteleuropa schätzungsweise 70.000 Menschen aufgrund der Witterung. Die Hitze von 2003 galt bislang als Folge der teils menschengemachten Klimaerwärmung. Doch so einfach ist es wohl nicht: Dass es 1540 ohne den künstlich verstärkten Treibhauseffekt zu einer noch schlimmeren Hitze gekommen sei, relativiere die Beurteilung des menschlichen Einflusses auf das Wetter 2003, sagt Glaser.

Zu Fuß durch den Rhein

Immer verzweifelter suchten die Menschen nach Trinkwasser im Sommer 1540. Selbst anderthalb Meter unter manchem Flussbett in der Schweiz fand sich „kein Tropfen“, wie der Chronist Hans Salat notierte. Brunnen und Quellen, die nie zuvor trocken gefallen waren, lagen brach. Die anderen wurden streng bewacht, ausgeschenkt wurde nur beim Glockenschlag. Verunreinigtes Wasser ließ Tausende an Ruhr sterben, einer Entzündung des Dickdarms.

Der Pegel des Bodensees sank so weit ab, dass die Insel Lindau im Sommer 1540 mit dem Festland verbunden war, was sonst höchstens mal im Winter geschieht, wenn der Niederschlag in den Bergen als Schnee liegen bleibt und verzögert in den See fließt. „Der See war so klein“, wunderten sich Chronisten.

Bäche trockneten aus, Flüsse wurden immer schmaler. Selbst große Ströme wie Elbe, Rhein und Seine „waren so klein, dass man zu Fuß durchging“, notierten Zeitzeugen. Während durch die Elbe im sogenannten Jahrhundertsommer 2003 noch etwa die Hälfte der üblichen Wassermenge geflossen sei, wäre es 1540 noch gerade mal ein Zehntel gewesen. „Ein Rekordereignis“, konstatieren die Forscher.

Europa in Rauch verhüllt

Keinen ganzen Tag Regen habe es gegeben zwischen Februar und Ende September, schrieb ein Heinrich Bullinger 1540 in Zürich. In Franken registrierten Landwirte bis August nur an 19 Tagen Regentropfen. Übers ganze Jahr 1540 habe es im mitteleuropäischen Durchschnitt gerade mal ein Drittel so viel Niederschlag gegeben wie üblich, berichtet Christian Pfister von der Universität Bern. „Den ersten längeren Guss gab es erst wieder 1541.“

Die Ernte verdorrte. „Preise für Mehl und Brot gingen durch die Decke“, schreiben die Wissenschaftler. Bereits Anfang August verloren die Bäume ihre staubtrockenen Blätter, „als ob schon Herbst wäre“, protokollierte ein Chronist aus Ulm.

Dann kam das Feuer. Der trockene Boden entzündete sich, Wald- und Buschbrände loderten übers Land – und sie krochen in die mit Fachwerkhäuschen eng bebauten Städte. Mehr Gemeinden als je sonst zu Friedenszeiten im vergangenen Jahrtausend wurden von Flammen zerstört, berichtet Pfister. Wochenlang verhüllte grauer Rauch den Kontinent, hinter dem Sonne und Mond als blassrote Schimmer fast verschwanden.

Was passiert, wenn es sich wiederholt?

Was passiert, wenn sich das Wetter von 1540 wiederholt? „Die Folgen wären dramatisch“, warnt Pfister. Ein Massensterben von Tieren sei zu erwarten, Kühlwasser für Atomkraftwerke würde knapp, der Warentransport über Flüsse käme großteils zum Erliegen, und über die Folgen für die menschliche Gesundheit lasse sich nur spekulieren.

„Die Katastrophe von 1540 sollte eine Mahnung sein, was geschehen kann“, sagt Pfister. Niemand sei vorbereitet auf solch einen Extremfall. „Ich hoffe, wir müssen so etwas nie erleben.“ Der menschengemachte Treibhauseffekt erhöhe allerdings die Wahrscheinlichkeit für schlimme Hitzewellen, gibt Glaser zu bedenken.

Ob rechtzeitig gewarnt werden könnte, bleibt fraglich – die Ursachen sind weitgehend unklar: Über die Wetterentwicklung von 1540 lasse sich allenfalls spekulieren, sagt Sonia Seneviratne. Selbst eine frühjährliche Dürre eigne sich nur bedingt als Indikator: 2011 fiel der Frühling in Mitteleuropa ähnlich trocken aus wie 2003, ohne dass sich die Dürre in den Sommer gezogen hätte.

Der Jahrtausendwein

Einen einzigen Trost gab es für die Katastrophe von 1540. Die Hitze schuf einen Jahrtausendwein mit extrem hohem Zuckergehalt – „er sieht im Glas aus wie Gold“, schwärmte ein Chronist. Schweden, die 1631 Würzburg besetzten, fahndeten vergeblich nach dem Wein – die Fässer waren vorsorglich eingemauert worden. Noch im 19. Jahrhundert ersteigerte ein englischer Händler einige Fässer.

Letzte Flaschen liegen heute im Weinmuseum in Speyer. In den Sechzigerjahren kosteten Auserwählte das Getränk. Es seien erhabene Momente gewesen, berichtet Rüdiger Glaser: Für einen Augenblick habe der Wein auf den Zungen den „einmaligen Spirit“ erahnen lassen. Dann zerfiel er zu Essig.

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ube.com/watch?v=8Hfj72WfXfo

Sechs Tage Eiszeit – Der Katastrophenwinter 1978/79

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KLIMA-BETRUG
DAS BÖSE BENUTZT KINDER mit dem WERKZEUG der LÜGE des BETRUGs und MON-SATANischer-MANIPULATION
BÖSARTIGE „FAKE-SCIENCE“

Berlin: Tausende Schüler schwänzen Unterricht für ‚Klimaschutz‘

Vor der entscheidenden Sitzung der Kommission zum geplanten Ausstieg aus der Kohlekraft mobilisiert eine bislang unbekannte Organisation tausende Schulschwänzer, um öffentlich Druck für den Kohle-Ausstieg aufzubauen.

Zur womöglich entscheidenden Sitzung der Kohlekommission am Freitag in Berlin – welche auf Wunsch der Bundesregierung einen Fahplan für den Ausstieg aus der Kohlekraft erarbeiten soll – sind nach erstem Angaben der Initiatoren des Aktionsnetzwerks Fridays for Future kamen bis zu 4500 junge Menschen aus ganz Deutschland zusammengekommen.

Zudem wollten die Vertreter der Organisation nach eigenen Angaben mit Mitgliedern der Kohlekommission zusammenkommen, die über die Zukunft der Kohleverstromung in Deutschland entscheiden soll. Die Schüler wollten einen offenen Brief übergeben, in der sie eindringlich zu einem schnellstmöglichen Kohleausstieg aufrufen……

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WIE das BÖSE MANIPULIERT

FAKTEN zum KLIMA-BETRUG

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/25/mikes-nature-trick-wiederbelebt-scottadamssagt-ausgabe/

,Mikes Nature Trick‘ wiederbelebt – @ScottAdamsSagt-Ausgabe

Bild: Josh 2019 Übersetzung der Bildinschriften siehe weiter unten

Anthony Watts
Alle diejenigen, welche Twitter-Konten haben wissen, dass der Dilbert-Schöpfer und Cartoonist Scott Adams sich in die Frage vertieft hat, wer mehr glaubwürdige Argumente bzgl. Klimawandel hat – die Alarmisten oder die Skeptiker. Einer der diskutierten Aspekte war „Mikes Nature Trick“ und wie Steve McIntyre von ClimateAudit Scott Adams zu verstehen half, was tatsächlich geschehen war.

[Mehr zu „Dilbert“ hier bei Wikipedia. Die Figur ist dem Übersetzer völlig unbekannt. Anm. d. Übers.]

Unglücklicherweise neigen derartige Dinge in der Klimawelt dazu, mit aufgerissenen Augen angestarrt zu werden, wenn man nicht gerade über einiges Insider-Wissen verfügt. So ist es auch Scott Adams ergangen.

Mann hat Daten sowohl in großem Stil als auch im Kleinen manipuliert. Manns Nature-Trick bestand darin, Proxy-Daten bis 1980 mit instrumentellen Daten nach 1980 zusammenzufügen, um den geglätteten Wert zu berechnen. Das war ein anderer Trick, den IPCC-Diagrammen widersprechende Daten brutal zu löschen. – Scott Adams nannte den entsprechenden Beitrag „undurchdringlichen Unsinn“

Stephen McIntyre (@ClimateAudit), 17. Januar 2019

Ich sehe es Scott Adams nach, dass er das Ganze undurchschaubar fand, es ist ein obskurer Trick, weshalb er von Anfang an durch das Peer Review gekommen und im IPCC-Bericht als „der Hockeyschläger“ gelandet ist.

Als ich den „undurchschaubar“-Kommentar las, dachte ich sofort, dass wir es besser machen müssen, über diesen Aspekt zu sprechen. Dazu bedienten wir uns des Weges wie der beliebte „Dilbert“, und dabei arbeitete ich mit unserem heimischen Cartoonisten Josh zusammen.

Daraus ergab sich das Resultat dieser Zusammenarbeit:

Josh 2019. Übersetzung der Bildinschriften oben [von links nach rechts, obere Zeile]: „Hier sind die Baumring-Daten. Sie sind ein Proxy für Temperaturen der Vergangenheit“ „Das Problem ist, sie zeigen einen Abwärtstrend, wenn moderne Thermometer einen Aufwärtstrend zeigen“„Also löschten wir den falsch aussehenden Teil und fügten dann alles zusammen“ – [untere Zeile]: „Ist es nicht unwissenschaftlich, zwei Datensätze einfach zusammen zu fügen?“ – „Nun, technisch ja“ – „Aber wir haben es im Kleingedruckten später erwähnt…“ – „…und damit erhalten wir so eine wunderbare Graphik“

Es ist wichtig zu erwähnen, dass sich Josh in diesem Cartoon auf die „nahe Zukunft“ des Hockeyschlägers konzentriert. Es ist nicht die gesamte Graphik mit dem langen flachen Stiel bis zurück zur Mittelalterlichen Warmzeit und darüber hinaus. Er konzentriert sich ausschließlich auf die Tatsache, dass die Baumringdaten aus jüngerer Zeit (nach 1980) nicht dem Standpunkt der Autoren der Studie folgten (sie gingen in die falsche Richtung). Also haben sie diese Daten abgeschnitten und diese durch einen vollkommen anders gearteten Datensatz ersetzt – nämlich mit Thermometermessungen. Man stelle sich mal die Strafen vor, zu welchen jemand verurteilt werden würde, der im Aktienmarkt und der Finanzwelt einen ähnlichen Trick anwenden würde, um diese Daten dann der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Der Cartoon soll ausschließlich allen Zweiflern wie Scott Adams vor Augen führen, was wir sehen und begleitet von einer Sprache, von der wir hoffen, dass sie hilfreich ist.

Und hier die berühmte Klimagate-E-Mail, welche enthüllte, was vor sich gegangen war:

From: Phil Jones
To: ray bradley ,mann@xxxxx.xxx, mhughes@xxxx.xxx
Subject: Diagram for WMO Statement
Date: Tue, 16 Nov 1999 13:31:15 +0000
Cc: k.briffa@xxx.xx.xx,t.osborn@xxxx.xxx

Dear Ray, Mike and Malcolm,
Once Tim’s got a diagram here we’ll send that either later today or
first thing tomorrow.
I’ve just completed Mike’s Nature trick of adding in the real temps
to each series for the last 20 years (ie from 1981 onwards) amd from
1961 for Keith’s to hide the decline. Mike’s series got the annual
land and marine values while the other two got April-Sept for NH land
N of 20N. The latter two are real for 1999, while the estimate for 1999
for NH combined is +0.44C wrt 61-90. The Global estimate for 1999 with
data through Oct is +0.35C cf. 0.57 for 1998.
Thanks for the comments, Ray.

Cheers
Phil

Prof. Phil Jones
Climatic Research Unit Telephone +44 (0) xxxxx
School of Environmental Sciences Fax +44 (0) xxxx
University of East Anglia
Norwich Email p.jones@xxxx.xxx
NR4 7TJ
UK

Hier die Übersetzung des Mittelteils:

Hallo Ray, Mike und Malcolm,

sobald Tim ein Diagramm hat, übermitteln wir es entweder später oder gleich morgen früh.

Ich habe gerade Mikes Nature Trick vervollständigt, indem ich jeder Reihe die realen Temperaturen der letzten 20 Jahre hinzugefügt habe (d. h. ab 1981), um den Rückgang zu verstecken. Mikes Reihe enthielt die jährlichen Festlands- und Ozean-Daten, während die anderen die Festlands-Daten der Nordhemisphäre nördlich von 20°N enthielten. Letztere sind für 1999 real, während die Schätzung für 1999 für die gesamte NH kombiniert +0,44°C von 61 bis 90 beträgt. Die globale Schätzung für 1999 mit Daten bis Oktober ist +0,35°C für 1998.

Links:

Keith’s Science Trick, Mike’s Nature Trick and Phil’s Combo

Mike’s Nature trick

Cartoonsbyjosh

Link zum Original: https://wattsupwiththat.com/2019/01/21/mikes-nature-trick-revisited-scottadamssays-edition/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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utube.com/watch?v=xJSVjCrrCu0

Wissenschaftler entlarvt Klimaschwindel in Bundestag !

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https://www.neopresse.com/politik/klimaschwindel-der-gruenen-nimmt-neurotische-zuege-an/

Klimaschwindel“ der Grünen nimmt neurotische Züge an

NEOPresse in D/A/CH

Bärbel Höhn, Umweltschutz-„Expertin“ der Grünen, sieht jetzt den kalten Winter als Beweis für die Klimakrise. Es sei deshalb so kalt, weil der Golfstrom abreiße. An diesem Beispiel zeigt sich, zu welchen Auswüchsen der „Grüne Wahn“ fähig ist. Egal, was für ein Wetter herrscht, für die Grünen ist jede Abweichung vom Durchschnitt der Beweis für eine Klimakrise. Wie lange wollen die Deutschen diesen Klima-Wahnsinn noch glauben?

Auf Twitter schrieb Bärbel Höhn: „Die Klimakrise zeigt Wirkung: die nächsten Wochen soll kalte Polarluft unser Wetter bestimmen. Ein Zeichen, dass die Golfstrom-Wirkung nicht mehr funktioniert. Ähnlich, wie wir es schon im Sommer erlebt haben. Genau das haben Klimaexperten vorausgesagt“.

Angesichts solchen massiven Unfugs fühlte sich der Schweizer Meteorologe Jörg Kachelmann veranlasst, Höhns Tweet ebenfalls auf Twitter zu kommentieren: „Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft. Es ist nicht wahr, dass die „Golfstrom-Heizung nicht mehr funktioniert“. Es ist frei erfundener Blödsinn wie die vier Wochen „sibirische Kälte“ an sich. Offensichtlich sind alle Dämme gebrochen. Frau Höhn verwechselt immer noch den Film „The Day after tomorrow“ mit irgendwas aus der Wissenschaft. Jemand muss sie beiseite nehmen, sie aufs Sofa setzen, ihr den Computer entwinden und eine Tasse Tee einschenken“.

 

Bereits in der Talkshow „Maischberger“ im Oktober 2017 tätigte der Meteorologe Kachelmann Äußerungen zum Thema Klimawandel, die Bärbel Höhn missfielen. Kachelmann sagte, zu Extremwetter-Ereignissen gäbe es belegbare Fakten, und diese lieferten keinen Beleg dafür, dass bestimmte Extremereignisse in Deutschland infolge eines vom Menschen verursachten Klimawandels schlimmer würden. Zudem gebe es keine statistisch signifikante Häufung von Extrem-Wetterereignissen in Deutschland.

Bärbel Höhn kommentierte entsprechend via Twitter: „Kachelmann behindert mit seiner Argumentation rechtzeitiges Handeln von Politik“. Dass es weder den Grünen noch der Bundesregierung bei der aktuellen Klima-Indoktrination tatsächlich um die Erhaltung unserer Umwelt geht, sieht man daran, dass die Bürger bald gezwungen werden sollen, Elektro-Autos zu kaufen. Dass beim Abbau der für die Batterien benötigten Rohstoffe Kobalt und Lithium die Natur in den Abbaugebieten Kongo und Südamerika und die Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen für immer zerstört wird, verschweigt die Politik geflissentlich. Hauptsache die Luft in Deutschland ist sauber.

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/27/der-klimawandel-ist-schuld-am-winterwetter-wirklich/

Der Klimawandel ist „schuld“ am Winterwetter – wirklich ?

Der Golfstrom ist stabil; Quelle: Weltatlas, Keysersche V-Buchh. München (1967)

Vorbemerkung der EIKE-Redaktion :
Unser Gastautor – Diplom-Meteorologe Helmut Klimmek – hat eine fachliche Bewertung zu der (noch) aktuellen Winter-Wetterlage des Januar 2019 geschrieben. Er setzt sich dabei auch kritisch und glossierend mit fachfremden und weltfremden Äußerungen einer selbst-ernannten Grünen Wetter- und Klima-Expertin auseinander. Helmut Klimmek hat viele Jahre die Regionale Wetter-Vorhersagezentrale geleitet im Wetteramt Essen (DWD-„Niederlassung“).

von Helmut Klimmek (Dipl.-Met.)

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Es ist Januar 2019, und es herrscht seit Mitte des Monats eine Witterung, die man in unseren Breiten als winterlich bezeichnen kann. Dabei ist es also vollkommen normal, dass es im Januar wie in den anderen Wintermonaten mal schneit und auch eine Reihe frostiger Tage gibt.

Genau solch eine typische Winter-Wetterlage dokumentieren die beiden Wetterkarten vom 24. Januar 2019 [2]:

Abb.1 DWD-Bodenwetterkarte 24.01.2019 [2]

Die Bodenanalyse zeigt ein Hochdruckgebiet über Westrussland mit einem nach Mitteleuropa gerichteten Keil. Gleichzeitig befindet sich ein mächtiges Tief über dem westlichen Mittelmeer. Aus dieser Druckkonstellation resultiert eine östliche bodennahe Strömung, die russische Kaltluft nach Deutschland lenkt. Das kräftige nach Norden sich ausdehnende Hoch über den Azoren blockiert die atlantischen Tiefdruckgebiete mit milder Meeresluft oder lenkt sie auf nördlichem Kurs über Island und die nördliche Nordsee nach Skandinavien.

Abb.2 Höhenwetterkarte 500 hPa 24.01.2019 [2]

Zum mächtigen Azorenhoch korrespondiert ein Höhenhochkeil über dem Ostatlantik mit Ausdehnung in Richtung Island. An der Ostflanke des Höhenhochs  entwickelt sich eine nordwestliche Höhenströmung, die  über die Biskaya, Spanien ins westlichen Mittelmeer und sogar bis Nordafrika verläuft. Zwischen diesem Ast der Höhenströmung und der über dem östlichen Mittelmeer wieder nach Nordosten gerichteten Höhenströmung liegt ein mächtiger Höhentrog über Deutschland und dem westlichen bzw. mittleren Mittelmeer, angefüllt mit hochreichender polarer Kaltluft.

F a z i t   Wetterlage : „Normales Winterwetter“ !

Jedoch – für die Grünen-Abgeordnete Bärbel Höhn ist das alles andere als normal, und sie hat eine ganz eigene Erklärung dafür [1]:

„Die Klimakrise zeigt Wirkung; die nächsten Wochen soll kalte Polarluft unser Wetter bestimmen. Ein Zeichen, daß die Golfstromwirkung nicht mehr funktioniert. Ähnlich, wie wir es schon im Sommer erlebt haben…“.

Dabei bezieht sie sich auf “Klimaexperten“, die das vorausgesagt hätten.

Ist Frau Höhn von allen guten Geistern verlassen, solche unausgegorenen Schnellschüsse über Twitter zu verbreiten? Ja, sie hatte sicherlich mal etwas über Szenarien vom Versiegen des Golfstroms im Bereich des Nordatlantiks gehört, die von Wissenschaftlern unter bestimmten klimatischen Voraussetzungen entwickelt wurden. Das schwirrte wohl Frau Höhn im Hinterkopf, als sie sich zu solchem Twitter-Tweets veranlasst fühlte. Besser kann Bärbel Höhn ihre Unbedarftheit in Sachen Wetter und Klimawandel nicht zum Ausdruck bringen.

Sicherlich haben viele Twitter-User über die Äußerungen von Frau Höhn den Kopf geschüttelt und ihr auch geantwortet. Verbreitet öffentlich geworden ist der Antwort-Tweet von dem allseits bekannten Wetterexperten Jörg Kachelmann. Er rüffelt Frau Höhn auf  Twitter [1]:

“Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft. Es ist nicht wahr, dass die Golfstrom-Heizung nicht mehr funktioniert“.

Dazu findet man weiterhin a.a.O. [1]:

„Das ist vollkommener Blödsinn, wird Höhn von Jörg Kachelmann, einem anerkannten Wetterexperten, abgekanzelt.“

Wir können Jörg Kachelmann dankbar sein, dass er den Mut aufgebracht hat – wenn auch in leicht rüdem Ton –  Frau Höhn abzukanzeln ob ihrer Unsachlichkeit und Unbedarftheit in Sachen Klima und Wetter

Seit einiger Zeit ist ohnehin zu beobachten :

Fast zu jedem Wetter wird der „anthropogene“ Klimawandel von selbsternannten “Klima-Experten“ herangezogen :

… ob WARM oder KALT … ob TROCKEN oder FEUCHT … ob REGEN, SONNE oder SCHNEE …                       in jedem Falle ist es die „mensch-gemachte“ Klima-Katastrophe.

Dabei wird übersehen :

Der Wechsel beim Wetter ist doch der Normalzustand. Schaut man in die Wetter-Annalen, findet man schnell diverse zu kalte Winter. Deutlich zu kalte Winter, also einzelne oder alle Wintermonate mit signifikanter negativer Abweichung der Temperaturen vom Normalwert waren, um hier nur einige zu nennen, die Winter 2005/2006 und 1995/1996, die drei kalten Winter 1984/85, 1985/86 und 1986/87, der schneereiche Winter 1978/79, der lang anhaltende Winter mit vielen Eistagen und starken Nachtfrösten 1962/63, der Winter 1955/56 mit dem bisher kältesten Monat Februar seit Wetteraufzeichnungen mit einem zugefrorenen Rhein und Bodensee, der lange kalte Nachkriegswinter 1946/47 und der kälteste Winter des vorigen Jahrhunderts von 1928/29.

Was sagen Sie  d a z u  – Frau Höhn? Knipst sich der Golfstrom immer wieder mal an und mal aus? Was waren dann die Ursachen für die oben angeführten kalten Winter? War das auch schon der „anthropogene“ Klimawandel, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts für extrem kalte Winter sorgte? … und in noch früheren Jahrhunderten auch ?

In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, daß die Winter in Deutschland im Klima-Mittel der letzten 30 Jahre nicht wärmer werden, sondern – im Gegenteil – kälter :

Abb.3  30-jähriger Wintertrend Deutschland 1988-2018/19 (Dez – Jan – Febr.)

Die Variabilität des Wetters und der Witterung ist das Normale. Es wird immer mal wieder trockene warme Sommer oder nasse kühle Sommer sowie kalte trockene oder schneereiche Winter und nasse milde Winter geben. Die Gründe dafür sind vielschichtig und lassen sich im Chaos der multiplen Wechselwirkungen in der Atmosphäre nicht eindeutig benennen.

Daher lässt sich jedenfalls auch die aktuelle vorübergehende kalte Witterung nicht mit einem einfachen hypothetischen Argument begründen, wie es Frau Höhn mit einer Abschwächung des Golfstroms versucht.

Als Fazit  genügt hier die Einschätzung zweier Fach-Institute, welche die Golf-Strom-Debatte kurz und knapp auf den Punkt bringen:

  1. Das Max-Planck-Institut in Hamburg [3]:

„Kann die globale Erwärmung zum Abriss des Golfstroms führen? Kann dies eine neue Eiszeit hervorrufen? Die kurze Antwort ist: Nein. Einen Golfstrom wird es immer geben,solange der Atlantik von Kontinenten umgeben ist, sich die Erde dreht und die Passat- und Westwinde wehen. Der Golfstrom kann also nicht abreißen. Ebensowenig kann die menschen-gemachte globale Erwärmung eine globale Abkühlung, vergleichbar mit der letzten Eiszeit, nach sich ziehen.“

  1. Der Deutsche Wetterdienst [4]:

„Über eine Abschwächung des Golfstromes bei weiter zunehmender globaler Erwärmung wird immer wieder spekuliert. Bisher liegen jedoch keine verlässlichen Messungen über eine Abschwächung vor. Vorübergehende Schwankungen sind normal.“

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Q u e l l e n :

[1] „Wetterexperte kanzelt Bundestagsabgeordnete der Grünen ab : »Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft« ;“  https://www.freiewelt.net/nachricht/frau-hoehn-phantasiert-frei-von-jeglicher-verbindung-zur-wissenschaft-10076839/

[2]  http://www.wetterzentrale.de/topkarten.php?model=gfs&time=3&lid=OP

[3]MPI Hamburg : https://www.mpimet.mpg.de/kommunikation/fragen-zu-klima-faq/kann-die-globale-erwaermung-zum-abriss-des-golfstroms-fuehren-kann-dies-eine-neue-eiszeit-hervorrufen/

[4]  DWD, Gerhard Müller-Westermeier, Leiter DWD-Abt. „Nationale Klima-Überwachung“:  „Wetter ist nun mal chaotisch“, Sächs.Zeitg., 01.02.2011, S.5

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https://www.freiewelt.net/nachricht/frau-hoehn-phantasiert-frei-von-jeglicher-verbindung-zur-wissenschaft-10076839/

Wetterexperte kanzelt Bundestagsabgeordnete der Grünen ab

»Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft«

Jörg Kachelmann, über viele Jahre hinweg der Inbegriff des Wetterexperten im deutschen Fernsehen, hat die Ausführungen von Bärbel Höhn (Grüne) zur jetzigen Wetterlage abgekanzelt. Frau Höhn schreibe »frei erfundenen Blödsinn«, so Kachelmann.

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Es ist Januar. Laut dem in unseren Breitengraden geltenden Jahreszeiten ist es Winter. Das bedeutet Minustemperaturen, Eis und Schnee. Zumindest gilt das für Menschen mit einer nicht vollkommen ideologisch verblendeten Sichtweise. Bärbel Höhn von den Grünen hat allerdings ihre ganz eigene Erklärung, warum es im Winter bei uns kalt ist, wie sie via Twitter mitteilte. Die Klimakrise würde Wirkung zeigen, der Golfstrom hätte seine Wirkung verloren. Genau das hätten Klimaforscher vorhergesagt, so Höhn.

Das ist vollkommener Blödsinn, wird Höhn von Jörg Kachelmann, einem anerkannten Wetterexperten, abgekanzelt. Frau Höhn phantasiere frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft, konterte Kachelmann via Twitter. Es sei einfach nicht wahr, dass die Golfstrom-Heizung nicht mehr funktioniere. Das sei genauso frei erfunden wie die vierwöchige sibirische Kälte. Offensichtlich, so Kachelmann, seien bei Höhn »alle Dämme gebrochen«.

Frau Höhn steht mit ihren Aussagen im Spektrum ihrer Partei aber nicht ganz alleine da. Auch einige andere Politiker und selbsternannte Experten aus diesen Reihen sehen den angelbichen menschengemachten Klimawandel als Schuldigen für Schneefall und Minustemperaturen im Winter, um weiter ungebremst ihrer Ideologie frönen zu können.

»Schuld« an den Schneefällen der vergangenen Tage war übrigens ein Hochdruckgebiet mit dem Namen »Angela« sowie ein Sturmtief mit dem Namen »Donald«. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

 

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MEHR als PEINLICH – EXTREM INKOMPETENT

.com/watch?v=h41-kZj3rK0

Grüner Klima- und Energie-Quatsch

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siehe auch „KLIMA-“ – Klima-GATE

auch „Klima-FAKE-SCIENCE

FAKTEN statt BULLSHIT-LÜGEREI

utube.com/watch?v=w98S2xs-qs4

 

siehe auch „die KLIMA-RELIGION“

Wissenschaftler entlarvt restlos Klimaschwindel !

Professor Dr „Don Easterbrook“ – GEOLOGE
„globale Erwärmung endet 1998“ – in den letzten 15 Jahren keine „globale Erwärmung stattgefunden“
das „antarktische Eis-Schild“ ist nicht am Schmelzen es wächst sogar
„CO2“ ist ein „Spuren-GAS“die OZEANE sind nicht SAUER
ab Minuten 6:38  „CO2“- Anstieg  und „AbKühlung“?!
KLIMA ist nicht KONSTANT???!!! und es verändert sich in ZYKLEN: warm – kalt – warm – kalt…………Während der letzten 500 Jahre: „20 Warm-und Kalt-PERIODEN“
ab 9:39 Minuten – „DATEN-MANIPULATION“ – das heisseste „Rekord-JAHR“ war „1936“ –  bis
„NOAA“/NASA“ anfingen DATEN zu manipulieren
ab „1998“ wird es kälter
ab Minuten 22:55 – „Original-DATEN“ – „Fake-DATEN“ – Ist das eine VERSCHWÖRUNG“???!!!
Eisbären – Population von 5000 auf 25000 gestiegen???!!!
das arktische Meer-Eis fluktuiert – die „Ant-Arktis“ wächst
ab Minuten 30:37 – „CO2“ – „wenn man NICHTS verdoppelt  erhält man wieder NICHTS“ – ?“Computer-MODELLE“?
ab Minuten 50:57  – ?Wissenschaftler-Konsens? – („CO2 – ?globale Erwärmung?“)  – „ZENSUR“

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https://www.neopresse.com/umwelt/treibhauseffekt-forscher-sagen-mini-eiszeit-wie-im-mittelalter-voraus/

Treibhauseffekt? Forscher sagen Mini-Eiszeit wie im Mittelalter voraus

NEOPresse in Umwelt

Wissenschaftler der University of California in San Diego haben im Fachjournal „Astrophysical Journal Letters“ einen Artikel veröffentlicht, in dem sie die Entstehung einer neuen Mini-Eiszeit für sehr wahrscheinlich erachten. In einer Studie kommen sie zu dem Schluss, dass die Sonnenstrahlung in den nächsten Jahrzehnten um bis zu sieben Prozent abnehmen könnte. Die Sonne werde dann in eine Phase mit mehreren schwachen Solarzyklen eintreten.

Einen ähnlichen Sonnenstrahlungstiefpunkt gab es auch während der Kleinen Eiszeit, die von Anfang des 15. bis ins 19. Jahrhundert dauerte. Zwei besonders kalte Abschnitte dauerten von 1645 bis 1715 und von 1790 bis 1830. Maßgebend für die Sonneneinstrahlung ist das Auftreten von sogenannten Sonnenflecken, die die magnetische Aktivität der Sonne widerspiegeln. Je weniger Sonnenflecken auftauchen, desto mehr lässt die Sonneneinstrahlung nach. In einer Phase der niedrigen Einstrahlung wurden nur bis zu 50 Sonnenflecken gezählt. Normal wären allerdings mehrere tausend.

Die Forscher bringen die „passive Sonne“ mit den „kleinen Eiszeiten“ in Verbindung. In Holland froren während der Kleinen Eiszeit die Grachten zu, in England die Themse. Die Sommer blieben feucht und kühl, so dass der Weizen auf den Feldern verfaulte. Sinkende Ernten und Hungersnöte waren die Folge. Die Gletscher drangen wieder tief in die Täler hinab und zerstörten Dörfer und Höfe.

Die Forscher sind der Ansicht, dass die Sonne bald wieder in eine „passive Phase“ eintreten werde. Denn die Sonne würde bereits jetzt Anzeichen von „Schwäche“ erkennen lassen. Die Zahl der beobachteten Sonnenflecken soll stark am Sinken sein. Wann genau die erwartete kühle Phase eintreten wird, ist aufgrund vielfältiger Einflüsse nicht genau vorherzusagen. Die US-Forscher erwarten die Abkühlung jedoch spätestens ab 2050. Andere Wissenschaftler kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

Die US-Forscher sind nicht die einzigen Wissenschaftler, die die These belegen, dass das Klima von der Intensität der Sonneneinstrahlung abhängig ist und nicht, wie von der Politik behauptet, vom CO2-Ausstoß, verursacht durch den Menschen.

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siehe auch WETTER-EXTREME durch WETTER-MANIPULATION

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Donnerstag 24. Januar 2019

https://www.kla.tv/2019-01-24/13249&autoplay=true

Grenzwerterhöhungen für toxische Stoffe in Lebensmitteln: Ursachen, Auswirkungen und Auswege www.kla.tv/13249
30.10.2018

Seit Tschernobyl und Fukushima werden im europäischen Raum laufend die Grenzwerte radioaktiver Stoffe in Futter- und Lebensmitteln erhöht. Hinzu kommt, dass unsere Lebensmittel immer mehr Pestizide enthalten dürfen. Auch solche Mittel, die das Erbgut schädigen können und als krebserregend einzustufen sind, finden sich im Supermarkt. Verantwortlich für die Festlegung der Grenzwerte sind die EU-Kommission und das deutsche Verbraucherministerium. Im Jahr 2017 plante die Europäische Kommission eine Lockerung der Grenzwerte für Quecksilber in Fisch. Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall, das schon in geringen Dosen die Gesundheit schädigt, insbesondere das Nervensystem. Bei ohnehin schon mit Quecksilber hochbelasteten Raubfischen soll den Verbrauchern künftig eine bedenklich hohe Dosis des Nervengiftes zugemutet werden. Dies geht aus einem Arbeitspapier der Europäischen Kommission vom 29.05.2015 hervor. Doch noch in 2017 sollen die neuen Grenzwerte nach einer Beratung in einer EU-Expertenkommission beschlossen werden. Kla.tv ist über dieses Thema der Grenzwerterhöhungen mit Dr. Joachim Mutter im Gespräch. Dr. med. Joachim Mutter ist promovierter Arzt und Buchautor. Er lehrte und forschte über sieben Jahre lang an der Universitätsklinik Freiburg. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Franz Daschner entwickelte er die Ursachentherapie für chronische Krankheiten. Weitere Informationen über seinen Lebenslauf sind im eingeblendeten Link nachzulesen (Link einblenden: „www.detoxklinik.de/aerzte“).Als gefragter Referent mit Vortrags- und Seminartätigkeit im In- und Ausland referierte er zum Thema Autismus an der Universität Warschau und an der Europa-Universität Frankfurt an der Oder. Über das Thema „Mobilfunk“ im Landtag Bayern und vor EU-Politikern in Luxemburg und Brüssel zum Thema Amalgam. Er veröffentlichte wissenschaftliche Studien über die Ursachen von Krankheiten und über Maßnahmen zur Verbesserung. Als kompetenter Facharzt für Umweltmedizin und Spezialist zur Quecksilbertoxizität befragten wir Dr. Mutter zu den geplanten Grenzwerterhöhungen in Fisch. Frage 1: Herr Dr. Mutter, die Europäische Kommission hat den Grenzwert für die Quecksilber-Belastung in Fisch nahezu verdoppelt. Grenzwerterhöhungen sind keine Seltenheit. Die EU-Kommission hatte beispielsweise am 25. März 2011 mit der sogenannten „Fukushima-Eilverordnung“ den Grenzwert für das radioaktive Cäsium um das Dreifache erhöht. Aktuell sollen gar keine Grenzwerte für japanische Produkte mehr gelten. Welche Konsequenz hat mehr Quecksilber für den Konsumenten und insbesondere für Schwangere und Ungeborene? Antwort: Die Konsequenz ist die: Weltweit nimmt die Quecksilberlast immer mehr zu seit Jahrzehnten. Und im Fisch pro Jahr um 4 % nimmt das Quecksilber zu und auch wir Menschen sind immer mehr mit Quecksilber belastet. – Das bedeutet: Da Quecksilber eines der giftigsten Elemente überhaupt im ganzen Universum ist, sind wir immer mehr belastet, werden immer kränker – vor allen Dingen neurologische Krankheiten werden immer häufiger und wenn jetzt natürlich noch Fische auf den Markt kommen, die noch mehr belastet sind, nimmt das alles mehr zu diese Krankheiten wie Alzheimer, Multiple Sklerose, ALS, Parkinson, aber auch Neuropathien oder auch psychische Krankheiten, Depressionen und so weiter sind oft Krankheiten, die durch Quecksilber verursacht oder mitverursacht sind und von daher ist das natürlich keine gute Sache. Quecksilber kann ja alle biochemischen Stoffwechselvorgänge des Körpers blockieren in den Zellen, jedes erdenkliche Enzym wird gehemmt durch Quecksilber und es gibt gute Versuche, die zeigen, dass Quecksilber zehnmal giftiger ist wie Blei auf Nervenzellen und selbst ganz niedrige Mengen von Quecksilber sind im Prinzip als „nicht gesund“ einzustufen, das hat die WHO vor 1991 auch schon gesagt. Es gibt auch keine Grenzwerte für Quecksilber, die kann man nicht geben lassen, weil JEDES Atom Quecksilber, was in den Körper reinkommt, irgendeinen Schaden auslöst. Frage 2: Was die geplante EU-Grenzwerterhöhung ganz praktisch für den Verbraucher bedeuten kann, hat sich in Belgien gezeigt: Die belgischen Behörden haben Anfang März Schwertfisch vom Markt genommen, der stark mit Quecksilber belastet war. Mit den neuen Grenzwerten könnte der Fisch ganz legal weiter verkauft werden. Und noch ein ähnliches Beispiel: Im Jahr 2001 wurde das Verbraucherministerium eingerichtet. Seitdem wurden bei 126 Pestiziden die geltenden Werte angehoben. 33 dieser Spritzmittel gelten aber für Mensch und Umwelt als hoch gefährlich. Sind diese Grenzwerterhöhungen unbedenklich? – Was steckt dahinter? Antwort: Naja, wenn sie so fragen: sie wissen ja schon, die Politiker sind im Prinzip die Marionetten von großen Konzernen und der Industrie und die bestimmen wo’s lang geht – und die schreiben auch die Gesetzesvorlagen. Von daher ist es schon so: die Pestizide wollen verkauft werden und die Werte nehmen natürlich zu, weil zigtausend Tonnen Pestizide jedes Jahr ausgespritzt werden. Das akkumuliert zum Teil auch, die werden nicht unbedingt alle abgebaut, und von daher geht’s natürlich hoch und beim Quecksilber so oder so, weil Quecksilber in den letzten 300 Jahren halt in der Biosphäre über 4- bis 20-fach erhöht ist – bei Fischen zum Teil über das 1000-fache gegenüber vor 300 Jahren. Das kann überhaupt nicht abgebaut werden, bei manchen Pestiziden, das kann abgebaut werden. Plastikbestandteile, die können zum Teil abgebaut werden, Lösemittel können abgebaut werden, aber es gibt auch Pestizide, die nicht so gut abgebaut werden wie zum Beispiel DDT, was übrigens auch wieder vermehrt gespritzt wird, um die Malaria einzudämmen. Und dieser ganze Cocktail führt halt dazu, dass die Kinder immer blöder, also das heißt, dass es die Intelligenz-Defekte gibt und zum Zweiten eben, dass wir auch immer kränker werden. Frage 3: Herr Dr. Mutter, sie haben einmal gezeigt, dass Quecksilber in Verbindung mit anderen Substanzen, zum Beispiel mit Hormonen, eine besondere Gefährlichkeit darstellt. Antwort: Ja, man weiß jetzt zum Beispiel bei dieser Autismus- oder auch bei Kindern mit ADHS- oder ALS-Epidemie und Entwicklungsstörungen im Kindesalter, dass eben Jungs mehr betroffen sind. Es gibt Zellversuche, die zeigen, wenn man Nervenzellen nimmt und ein bisschen Quecksilber drauf tut, so, dass die Nervenzelle nicht zu stark geschädigt wird und dann aber noch Testosteron, das männliche Hormon drauf macht, dann gehen die sofort kaputt. Das bedeutet, Jungs oder Männer haben jetzt in gewisser Weise mehr Nachteile gegenüber Quecksilberbelastungen im Vergleich zu Frauen. Das ist die eine Sache, das zweite ist, man weiß auch, wenn man schon ein bisschen Quecksilber im Körper hat und dann kommt noch ein bisschen Aluminium dazu – also Aluminium selber ist jetzt sicher in den Medien auch viel hochgekocht, weil es zur Diskussion steht, dass es Alzheimer verursacht, Autismus verursacht und Krebs verursacht und so weiter. Jetzt ist‘s so, dass Aluminium direkt im Zellversuch nicht so wahnsinnig toxisch ist. Wenn sie jetzt Quecksilber in die Zelle rein geben, und zwar so viel, dass sie noch überlebt, und jetzt nur noch ein bisschen Aluminium draufgeben, dann ist es so, dass das Aluminium das Quecksilber um ein Vielfaches toxischer macht, das heißt, es wirkt synergistisch, sodass die Zelle dann eben doch abstirbt. Bei Blei weiß man das auch, wenn man die LD1, die letale (tödliche) Dosis, wo 1% der Tiere stirbt von Quecksilber gibt, plus die letale Dosis, wo 1 % der Tiere stirbt von Blei, wenn man die zusammen gibt, dann sterben 100%. Also alle, die ganze Population stirbt aus. Bei Aluminium ist es praktisch das Gleiche. Aluminium kriegen wir heute auch immer mehr ab, einerseits über die Nahrungsmittel, andererseits über Impfungen – hier haben wir in der Regel Nanoaluminium drin. Es wird halt immer auch gesagt es ist praktisch unschädlich und nur die Menge macht’s und so weiter. Aber es ist natürlich schon noch so, man weiß es aus der Impfstoffforschung, da hat man neue Publikationen, dass im Impfstoff Nanopartikel drin sein können und die zum meisten Teil aus Aluminium, aber auch aus Blei oder Iridium, Indium usw. bestehen können. Und wenn sie das dann in ein kleines Baby reinpuschen und zwar nicht oral, sondern unter Umgehung aller natürlicher Barrieren, das heißt sie spritzen es in den Muskel rein, was praktisch gleich bedeutend ist, dass es direkt ins Blut kommt. Dann passiert das so, das Baby hat noch keine Blut-Hirn-Schranke ausgebildet, das Baby hat noch kein Entgiftungssystem in der Leber ausgebildet, so dass diese Gifte direkt reinkommen, ohne Abwehrsystem. Sodass es natürlich schon Gehirnschäden machen kann, vor allen Dingen auch daher, weil die Babies heutzutage mehr Quecksilber enthalten wie früher. Das heißt, da kommt halt ein Cocktail zusammen, der eine große Relevanz hat auf unsere Gesundheit und auf unsere Gehirnentwicklung. *letal=tödlich Frage 4: Die unverantwortlichen Pläne der EU-Kommission sind seit 2015 öffentlich gemacht worden. Doch nur aus Insiderkreisen ist bekannt, dass die Entscheidung in Brüssel gefällt wurde, ohne dass wir etwas davon erfahren hätten. Welche Einflussnahmen, gerade auch vonseiten der Verbraucherkreise, könnten Sie sehen. Antwort: Also, wir haben das Prinzip, was wir in der Ursachentherapie ja entwickelt haben, die Hauptkrankmacher sollte man meiden und die Hauptgesundmacher sollte man tun. Zu den Hauptkrankmachern gehören eben auch Gifte. Bei den Fischen, also jetzt gerade im Falle von Quecksilber, ist es mittlerweile heutzutage leider so, Sie können keine Fische mehr essen. Also Meeresfische sind komplett tabu, außer vielleicht noch die ganz kleinen Fische wie z.B. Sardellen. Aber die sollten auch nicht in der Ostsee (z.B.) gefangen worden sein, oder im chinesischen Meer, weil je nach Meer haben Sie – oder im Nordpazifik – haben Sie höhere Belastung. Ostsee können Sie ganz vergessen, weil da sind die Fische noch zehn Mal höher belastet wie im Nordatlantik. Aber jetzt gehen viele auf Süßwasserfische, sagen „ok, Süßwasserfisch ist ja nicht im Meer gewachsen“. Aber da muss man halt auch wissen, dass die meisten Süßwasserfische, die sind ja aus Aquakulturen und diese Aquakulturfische, die werden halt mit Fischfertigfutter gefüttert. Gen-Soja aus Brasilien und Fischmehl-abfälle und Abdeckereiabfälle und wenn’s hoch kommt, können auch Hühnermist-Abfälle drin sein und sogar Klärschlammabfälle, das heißt, sie haben da einen ziemlichen Giftcocktail als Futter. Zusätzlich muss man wissen, dass die Fische das ja akkumulieren, das heißt, Fische reichern Gifte an, umso viel mehr Gift steckt dann eben da drin. Und das passiert eben dann auch beim Zuchtfisch, das heißt, der Ratschlag gesundheitlich jetzt gesehen, kein Fisch mehr essen, außer aus ausgewählten Gewässern, also Wildwässer, die auch noch sauber sind. Aber Fischzucht, das können sie vergessen. Sie schützen damit nicht nur ihre Gesundheit, sondern es ist auch ökologisch sinnvoll, diese Fische nicht zu essen. Praxisbeispiele: Also, das ist jetzt alles nicht theoretisch, was ich gesagt habe, sondern es gibt viele praktische Beispiele aus der Praxis. 1. Eine Patientin, die war Weltmeisterin in einer Disziplin, die hatte bei der Weltmeisterschaft in Thailand im Hotel halt einen großen Fisch, einen Thunfisch, gegessen. Zwei Tage später war sie gelähmt, konnte ihre Beine nicht mehr bewegen und hatte praktisch den ersten Schub einer Multiplen Sklerose. Sie kam dann irgendwann zu mir – gut, das hat dann gut funktioniert die Ausleiterei, sie hat die MS wieder weg. 2. Es gibt noch weitere Beispiele. Da hat jemand die Ernährung umgestellt auf Palleo-Ernährung bzw. auf ketogene Diät. In dem Rahmen isst man ja keine Kohlenhydrate mehr, dafür meistens leider mehr Eiweiß und Fett, meistens tierisches und dann haben sie halt viel Fisch gegessen, weil es heißt, Fisch ist gesund. Und was passiert? Die ganze Familie ist krank geworden und der Junge, der hat sogar einen „Typ 1 Diabetes“ entwickelt, akut, musste notfallmäßig in die Klinik, weil eben Quecksilber auch Autoimmun-Erkrankungen macht und das Ganze war eben eine Quecksilbervergiftung. 3. Nächster Patient: Ein Manager, praktisch ein Bereichsleiter für den ganzen Asienmarkt für ein medizinisches System, der hat natürlich über die Reisen hat er viel Fisch gegessen, da in Thailand und in China, Japan und so weiter und hat dann relativ schnell eine amyotrophe Lateralsklerose entwickelt, mit Lähmungen von Arm, Schulter, Beinen. Jetzt muss man wissen, dass die amyotrophe Lateralsklerose eine der schlimmsten Krankheiten ist auf der Welt und in der Regel tödlich ist, das heißt, da gibt es keine Therapie. … und ich könnte noch viele Beispiele sagen, wo eben der Fisch wirklich die Ursache war für schwere Krankheiten. Herr Dr. Mutter, vielen Dank für dieses Interview.

von be.

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Immunokastration: Wie aus Parmaschinken-Pharmaschinken wird! | 24.01.2019 | http://www.kla.tv/13751

 www.kla.tv/13751

Ab Januar 2019 sollte auch in Deutschland die chirurgische Ferkelkastration ohne Betäubung verboten werden. Dies wurde im November 2018 jedoch auf Beschluss der Bundesregierung um zwei Jahre verschoben. Bisher wurden Ferkel kastriert, um dem unangenehmen Geruch des Fleisches, der bei geschlechtsreifen Ebern auftritt, entgegenzuwirken. Das Immunokastrationsmittel Improvac des US-Pharmaherstellers Pfizer soll diese schmerzhafte Kastration ablösen. Das impfstoffartige Mittel greift in den Hormonhaushalt des Ebers ein und unterbindet so die Geschlechtsreife des Tieres. Der letzte Impfgang eines Ebers muss 4-6 Wochen vor Schlachtung erfolgen, wobei der Wirkstoff jedoch bis zu zehn Wochen im Körper des Tieres verbleibt. Das bedeutet, dass mit Rückständen im Fleisch gerechnet werden muss. Die in der Gebrauchsanweisung enthaltenen Informationen für Mitarbeiter weisen nämlich darauf hin, dass das Präparat nicht ganz ungefährlich ist: „Eine versehentliche Selbstinjektion kann bei Männern und Frauen Unfruchtbarkeit erzeugen, die Schwangerschaft beeinflussen und eine Atrophie, das meint einen Gewebeschwund der Sexualorgane bewirken …“ Und dennoch stuft die Pharma-Lobby den Fleischverzehr als völlig unbedenklich ein: Eine regelrechte Schweinerei, dem Verbraucher völlige Sicherheit vorzugaukeln.

von abu.

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Dr. Dietrich Klinghardt Dr. Joachim Mutter – Umweltgifte und Entgiftungsmöglichkeiten

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satanisches IMPFEN: KEINE BEWEISE ausschliesslich THEORIE

utube.com/watch?v=-c5fjteYygQ

***Neu*** Impfen Deutschland/Österreich die Wahrheit,wollt ihr Sie wissen?HD 2018,Wer profitiert ?

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Interview mit Dr. med. Suzanne Humphries: Impf-Illusion – unterdrückte Fakten | 27.12.2015 | kla.tv

Interview mit Frau Dr. med. Suzanne Humphries: Die Impf-Illusion – Masernimpfung und die unterdrückten Fakten www.kla.tv/7405
27.12.2015

Frau Dr. Suzanne Humphries ist eine US-amerikanische, von der Pharma-Industrie unabhängige Internistin und Nierenfachärztin. Während ihrer jahrzehntelangen Praxis als Ärztin machte sie die persönliche Erfahrung, dass die gängige Medizin, anstatt die Menschen zu heilen, häufig sogar noch neue Krankheiten erzeuge. Über viele Jahre hat sie zum Thema Impfungen und Infektionskrankheiten recherchiert und diese in ihrem Buch „Die Impf-Illusion – Infektionskrankheiten, Impfungen und die unterdrückten Fakten“ veröffentlicht. Dabei beleuchtet sie wichtige Aspekte, die der Öffentlichkeit bislang wenig bekannt sind, aber sehr nützlich sein könnten. Während ihrer Skandinavienreise traf sich Frau Dr. Humphries mit Klagemauer-TV zu einem Interview zu Masern, Masernimpfung und Impfungen generell. Sie legt ihre persönliche Überzeugung zu verschiedenen Fragen dar. Unter anderem, ob eine Impfung gegen Masern überhaupt sinnvoll ist und wie man sich auf natürlichem Weg vor einer Maserninfektion schützen kann. Schließlich zeigt sie auf, wie unzureichend der heutige Wissensstand der Ärzte über das Immunsystem ist, und wie fahrlässig es sei, trotz diesem mangelndem Wissen auf Impfungen zu pochen. Hören Sie nun auf Klagemauer.TV eine weitere unabhängige Stimme zum Thema der Masernimpfung, die zur persönlichen Meinungsfindung weiterhelfen soll.

von ch.

Quellen/Links: Die Impf-Illusion – Infektionskrankheiten, Impfungen und die unterdrückten Fakten, Dr. Suzanne Humphries, Roman Bystrianyk http://drsuzanne.net/

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Leben in einer satanistischen ZEIT

Hier ZEIGT SATAN seine WIDERLICHE FRATZE!!!!!!!!!!!

m/watch?v=b8MHm1e5rGA

Schrecklich: Senat von „New York“ erlaubt „Abtreibung bis zur Geburt“ – Planned Parenthood

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Föten in unserem Essen???!!! –  Unglaublicher Live-Mitschnitt bei einem KAUF von einem FÖTUS – Bilderberger

tube.com/watch?v=AzslLZhBZUc&feature=youtu.be

„Föten in unserem Essen“ – Unglaublicher Live-Mitschnitt beim KAUF eines FÖTUS – Bilderberger

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Abwrack-Wahnsinn – WIE die GRÜNEN sich ENTLARVEN – Von WEGEN ÖKOLOGISCH

Diesel-Debatte in Stuttgart : Die Rückkehr der „Wutbürger“?

Stuttgarter Demonstrieren an der Messstelle Neckartor gegen das flächendeckende Fahrverbot für ältere Diesel in Stuttgart. Bild: Imago

In Stuttgart brauen sich größere Proteste gegen Fahrverbote zusammen. Der Ton der Debatte verschärft sich. Rollt nach „Stuttgart 21“ die nächste Protestwelle auf die Stadt zu?

Politisch gesehen droht in Stuttgart ein heißer Frühling. An diesem Wochenende wollen Hunderte Bürger gegen Diesel-Fahrverbote demonstrieren. Der Gründer der Initiative „Kein-Dieselfahrverbot-für-Stuttgart“, Ioannis Sakkaros, ruft am Samstag zur dritten Demonstration auf. „Krass viel zu tun, ich bin arg beschäftigt und jetzt ständig auf Zack. Sogar das Frühstücksfernsehen hat angefragt“, sagt Sakkaros, der sich privat als „Schrauber“ und sonst als „Kfz-Mechatroniker“ vorstellt, der bei Porsche im Schichtbetrieb am Band steht. „Ich habe einen 14 Jahre alten Euro-4-Diesel, mich hat das einfach geärgert, dass ich ihn nicht mehr fahren darf. Das ist übrigens kein Porsche“, sagt er.

Rüdiger Soldt

Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

Am Samstag rechnet der griechische Staatsbürger, der in Deutschland nicht wählen darf, mit tausend Demonstranten. Mittlerweile gibt es eine Gruppe von 15 Unterstützern, darunter auch einige Juristen, die den vom Erfolg der ersten beiden Demonstrationen überrollten Porsche-Arbeiter leicht überfordern. Viel Energie hat er gemeinsam mit einem Betriebsrat der IG Metall darauf verwendet, die Demonstrationen gegen alle möglichen politischen Vereinnahmungsversuche abzuschirmen. Anfangs versuchten sich die AfD und die rechtsgerichtete Betriebsratsgruppe „Zentrum Automobil“ (ZA) an Sakkaros’ Aufruf anzuhängen, am vergangenen Samstag hatte er Mühe, Redner der AfD von einem Auftritt abzuhalten. „Es soll fair bleiben, für alle Bürger offen sein“, sagt Sakkaros.

Abwrack-Wahnsinn : „So viele schöne Autos werden einfach zerstört“

Video: Deutsche Welle, Bild: dpa

In jedem Fall bis April durchhalten

15 weitere Demonstrationen hat er schon angemeldet, in jedem Fall will er bis April durchhalten, denn dann gilt das Euro-4-Fahrverbot auch für die Fahrzeughalter, die im Stuttgarter Stadtgebiet wohnen. Insgesamt werden dann ungefähr 80.000 Besitzer von Euro-4-Fahrzeugen betroffen sein. Außerdem sind im Mai in Baden-Württemberg Kommunalwahlen. Die Chance, bis dann politisch Druck aufzubauen, will sich der 26 Jahre alte Arbeiter nicht nehmen lassen. Seine Initiative wird aber nicht die einzige bleiben: Die FDP ruft für den 9. Februar ebenfalls zu einer Demonstration gegen die Fahrverbote auf. „Erst steht der Diesel, dann das ganze Land“, lautet der Aufruf, es gelte, die Fahrverbote der schwarz-grünen Landesregierung zu beenden.

Die FDP demonstriert also auch gegen eine Entscheidung der CDU. Und die wiederum hat trotz ihrer Regierungsrolle offenbar kein Problem damit, gegen die eigenen Minister auf die Straße zu gehen. „Wir haben jetzt ein bürgerliches Bündnis geschlossen, FDP, CDU und Freie Wähler wollen gemeinsam gegen Fahrverbote demonstrieren“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann. Er ist zugleich CDU-Kreisvorsitzender. Das „Minimalziel“ der Demonstration müsse sein, zumindest Fahrverbote gegen Euro-5-Diesel zu vermeiden, über die die grün-schwarze Landesregierung im Sommer beraten will. „Wir müssen auch prüfen, was rechtlich noch zu machen ist. Da liegen noch nicht alle Einschätzungen der Juristen vor“, sagt Kaufmann.

Man müsse zumindest prüfen, ob einige Urteile sowie der zwischen dem Land und zwei Klägern geschlossene Vergleich nicht obsolet seien, sofern die Grenzwerte zu niedrig angesetzt seien. Die Chancen hierfür dürften gering sein, denn weil die grün-schwarze Landesregierung gegen die Entscheidung des Stuttgarter Verwaltungsgerichts nur die Sprungrevision beantragte, ist das Urteil rechtskräftig. Kaufmann sagt, die Fahrverbote seien das beherrschende Thema für die Kommunalwahlen. „Wir müssen unseren Mitgliedern und Wählern die Möglichkeit geben, mit uns gemeinsam gegen die Fahrverbote zu demonstrieren“, sagt Kaufmann. Der Initiative des Porsche-Arbeiters schlossen sich FDP und CDU nicht an. Denn Sakkaros legt Wert auf Überparteilichkeit und würde gern künftig auch am Neckartor auf der Bundesstraße 14 demonstrieren. Davon halten CDU und FDP nichts, weil sie Staus befürchten. Am Neckartor könnten an diesem Samstag dennoch ein paar Protestierende zu sehen sein, denn der frühere AfD-Politiker Heinrich Fiechtner hat für diesen Ort bis zur Kommunalwahl 17 Demonstrationen unter dem Motto „Für Mobilität, gegen Gängelung“ angemeldet. Schwer abzuschätzen ist derzeit, ob sich aus den verschiedenen Protestinitiativen eine größere Bewegung entwickelt – in der Stadt, in der sich das „Wutbürgertum“ 2010 wegen des Projekts Stuttgart 21 erstmals auf der Straße zeigte, ist das nicht auszuschließen.

Auf den Zustand der grün-schwarzen Landesregierung, die beim Thema Fahrverbote uneins ist wie in kaum einer anderen Frage, wirken sich die Diskussion über die Zuverlässigkeit des Stickoxid-Grenzwertes sowie die spürbare Unzufriedenheit in der Bevölkerung schon jetzt aus. CDU-Generalsekretär Manuel Hagel schlug in einem Interview mit der Zeitung „Südwest-Presse“ aggressive Töne an: Die Grünen, so Hagel, agierten „mitunter als politischer Arm der Deutschen Umwelthilfe“. Der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann sieht in den von der DUH erwirkten Urteilen zur Luftreinhaltung zwar eine Steilvorlage, um seine Verkehrspolitik voranzubringen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann dagegen empört sich immer wieder über die Kompromisslosigkeit der DUH. In Kretschmanns Staatsministerium ist man über Hagels Vorstoß jedenfalls äußerst verärgert: „Langsam reicht es, wir werden auch den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl darauf ansprechen“, sagte ein Sprecher am Freitag. Das könnte ein ausführlicheres Gespräch werden, denn die CDU sprach sich am Freitag auf ihrer Klausurtagung in Kloster Schöntal dafür aus, den Stickoxid-Wert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter von einer unabhängigen wissenschaftlichen Kommission prüfen zu lassen. Bezüglich der Fahrverbote will Hagel sogar eine „Interimslösung“. Das dürfte bei den Grünen keine Jubelstürme auslösen.

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https://www.neopresse.com/politik/fake-messergebnisse-hohe-feinstaubwerte-durch-bluetenpollen/

Fake-Messergebnisse: „Hohe Feinstaubwerte“ durch Blütenpollen

NEOPresse in D/A/CH

Immer mehr Unstimmigkeiten kommen hinsichtlich der Messwerte von Stickoxid und Feinstaub ans Tageslicht. So wurden vergangenes Jahr in Oldenburg in einer Messstation an einer stark befahrenen Straße hohe Stickoxidwerte gemessen; allerdings fuhren an diesem Tag gar keine Autos an der Messstation vorbei. Die Straße war wegen eines Marathonlaufs gesperrt. Dennoch behauptet das Umweltministerium, dass die Apparatur „in der Lage sei, sehr genau chemische Analysen der Luft vorzunehmen“.

Auch in Stuttgart herrscht „Mess-Chaos“. Wegen ihrer Kessel-Lage und den ständigen Staus, gilt Stuttgart als Stadt mit großem Feinstaubproblem. Doch offenbar sind die Apparate für Feinstaubmessungen ebenso wenig zuverlässig, wie die Messstationen für Stickoxide. Wie sich herausstellte, haben im vergangenen Frühjahr Blütenpollen und Blütenstaub die Messwerte der Feinstaubmessungen vollkommen verfälscht.

Die Landesanstalt für Umwelt und Messungen schrieb dazu lediglich: „Bei der Plausibilisierung der gravimetrischen Feinstaubdaten sind verschiedene Unplausibilitäten aufgefallen. Die Daten werden daher seit dem 01.04.2018 nicht veröffentlicht, bis die Ursache für die Abweichungen bekannt und ggf. behoben ist“. Man wolle herausfinden, wie Pollen Messwerte derart verändern könnten. Normalerweise würden größere Partikel von der eigentlichen Feinstaubmessung herausgefiltert. Doch anscheinend hat dieser Mechanismus nicht funktioniert, sagte eine Sprecherin der Landesanstalt für Umwelt und Messungen.

 

Angesichts dieser Erkenntnisse dürften sich die Tage, an denen man eine Überschreitung der EU-Grenzwerte für Feinstaub gemessen haben will, erheblich reduzieren. Bereits bis Ende März 2018 soll an 16 Tagen der Grenzwert überschritten worden sein. Der Grund für die verfälschten Ergebnisse soll ein „ungewöhnlich“ hoher Pollen- und Blütenstaubflug gewesen sein, so die LUBW.

Angesichts solcher Meldungen muss man sich doch fragen, ob die Stickoxid- und Feinstaubmessungen, die in ganz Deutschland vorgenommen werden, überhaupt stimmen. Auch Lungenfachärzte bezweifeln, dass Menschen aufgrund hoher Stickoxid-Werte erkranken, geschweige denn sterben. Watergate.tv berichtete.

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Was ist das ALLES VERLOGEN – WIESO werden eigentlich nicht die AUSPUFF-ABGASE von BENZINERN untersucht – Kommt da REINER SAUERSTOFF und „CO2“ HERAUS???  – NAJA demnächst kommen JA die BENZINER dran wegen KLIMA-FAKE und CO2!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

LOBBY – ?SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach?

https://www.neopresse.com/politik/lungenfachaerzte-feinstaubgrenzwerte-sind-unsinn-spd-haelt-dagegen/

Lungenfachärzte: Feinstaubgrenzwerte sind Unsinn – SPD hält dagegen

NEOPresse in Politik

Die Behauptung, dass Feinstaub und Stickoxide in deutschen Städten für Lungen- sowie Herz- und Kreislauferkrankungen und zahlreiche Todesfälle verantwortlich sind, zweifeln inzwischen immer mehr Wissenschaftler an.

Eine Vereinigung von über 100 renommieren Wissenschaftlern, zumeist Lungenfachärzte, hat in einer schriftlichen Erklärung dargelegt, dass es „derzeit keine wissenschaftliche Begründung für die aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid gibt“. Die aktuellen Grenzwerte seien viel zu niedrig. „Da herrsche ein hohes Maß an Hysterie.“ Daher fordern sie eine Neubewertung der Feinstaub- und Stickoxid Studien durch unabhängige Forscher.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, der jüngst beim Neujahrsempfang mit der Pharmalobby im Luxustempel KaDeWe bei Hummer und Wein gesichtet wurde, hält eine mögliche Aussetzung des EU-weiten Feinstaubgrenzwertes für verantwortungslos. Es gebe keine Studien, die die Gefährlichkeit von Feinstaub und Stickoxiden widerlegten, so Lauterbach. Ganz im Gegenteil – neue Studien würden zeigen, dass die Grenzwerte noch zu hoch seien. Gerade der „Schutz von älteren Menschen und Kindern sei zu beachten.“

Lauterbach glaubt nicht, dass deutsche Lungenfachärzte Einfluss auf den EU-Grenzwert für Feinstaub und Stickoxid haben. Denn die Position der deutschen Ärzte werde international nicht von Wissenschaftlern geteilt.

Während die CSU den Vorstoß der Mediziner als wichtige Initiative sieht, um die Dieseldebatte wieder sachlich und faktisch zu untermauern, verteidigt SPD Umweltministerin Schulze die bestehenden Grenzwerte: „Es ist unumstritten, dass Luftschadstoffe die Lebenszeit verkürzen und Krankheiten fördern“.

Obwohl immer häufiger belegt wird, dass Messstationen an Straßen falsche Messungen und damit falsche Ergebnisse liefern, will man an den EU-Grenzwerten für Stickoxid festhalten. Demnach darf der Jahresmittelwert 40 Mikrogramm pro Kubikmeter in der Außenluft nicht überschreiten. Auch für Feinstaub gibt es Grenzwerte. Wo Grenzwerte längere Zeit überschritten werden, drohen jetzt Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. In zahlreichen Städten der Bundesrepublik wurden bereits Fahrverbote erlassen.

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https://www.neopresse.com/politik/aachener-freundschaftsvertrag-bedeutet-eu-superstaat/

Aachener „Freundschaftsvertrag“ bedeutet EU-Superstaat

NEOPresse in Politik

Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron machen ernst. Am 22. Januar wollen die beiden den „Vertrag von Aachen“ für „mehr deutsch-französische Freundschaft“ in Aachen unterzeichnen. Wie das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung schreibt, soll der Vertrag zwischen Frankreich und Deutschland zu einer „engen Abstimmung in der Europapolitik, einer starken, gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sowie zu einem Wirtschaftsraum mit gemeinsamen Regeln“ führen.

Die Bundesregierung behauptet, dass der „Vertrag von Aachen“ an den Élysée-Vertrag von 1963, der zur Versöhnung der beiden Staaten geschlossen wurde, anknüpfen soll. Der Vertrag sei ein Bekenntnis zu einem „starken, zukunftsfähigen und souveränen Europa“. Durch ihn werde die bereits üblich enge Abstimmung vor EU-Gipfel festgeschrieben. Beide bemühen sich, gemeinsame Standpunkte herzustellen und gemeinsame Äußerungen der Minister herbeizuführen.

Militärische Zusammenarbeit

In dem Vertrag heißt es weiter, dass auch eine „stärkere militärische Zusammenarbeit, die die Entwicklung gemeinsamer strategischer Ansätze beinhalte, vereinbart werde. Konkret bedeute dies die Ausgestaltung der Europäischen Verteidigungsunion (PESCO), eine engere Partnerschaft mit Afrika, gemeinsame Polizeieinsätze und eine engere Abstimmung mit den Vereinten Nationen“. Zudem sehe der Vertrag die „Harmonisierung des Wirtschaftsrechts sowie die Abstimmung in den Bereichen Wirtschaftspolitik, Klima, Umwelt, Gesundheit und Nachhaltigkeit vor“. Ein „ambitionierter Klimaschutz“ soll in allen Politikbereichen verankert werden, so die Presseerklärung der Bundesregierung.

 

Im Élysée-Vertrag von 1963 ging es tatsächlich noch um die zivile Kooperation und den kulturellen Austausch zwischen den Ländern. Der „Vertrag von Aachen“ trägt jedoch eine ganz andere „Note“. Es wird deutlich, dass Merkel und Macron mit diesem Vertrag ihr Vorhaben besiegeln wollen, die Realisierung der „Vereinigten Staaten von Europa“, in denen die einzelnen Mitgliedstaaten keine souveränen Rechte mehr haben, voranzutreiben. Im Fokus steht klar PESCO, was die Vorstufe zur „Europäischen Armee“ darstellt, obwohl der EUVerteidigungsfonds von Juristen für illegal, also rechtswidrig eingestuft wird. Watergate.tv berichtete.

Gemeinsame Politik und Steuererhöhungen

Der Fokus wird ebenfalls auf eine gemeinsame Politik gelegt, die soweit gehen soll, dass nach außen hin „eine Sprache“ gesprochen werden soll. Im Klartext, Merkel und Macron wollen den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Grundstein für die „Vereinigten Staaten von Europa“ legen – sie stellen den Beginn dieses Bündnisses dar, das jetzt Gestalt annimmt. Watergate.tv berichtet bereits seit über einem Jahr über dieses Vorhaben, was jetzt realisiert und vertraglich untermauert wird. Der „Klimaschutz“, der vertraglich ebenfalls hinterlegt ist, ermöglichen es den deutsch-französischen Staaten zudem, die Bürger unter diesem Deckmantel weiter finanziell ausbluten zu lassen.

Stutzig macht die herausgestellte Stellung Afrikas im „Vertrag von Aachen“. Mit den wohlklingenden Formulierungen, man habe „das Ziel, den Ländern Afrikas soziale und wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen“, ist allerdings gleichzeitig auch die Rede von „Krisenprävention und Konfliktbewältigung, auch durch friedenserhaltende Maßnahmen“. Frankreich, das schon allein aufgrund seines kolonialherrschaftlichen Erbes Anspruch auf seine ehemaligen afrikanischen Kolonien erhebt, holt sich nun die Unterstützung der Bundeskanzlerin.

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Ausbeutung Afrikas und der EU-Bürger

Das tatsächliche Interesse an Afrika dürfte vielmehr sein, die Machtstrukturen in Ländern wie Mali, Somalia, Sudan, Westsahara, Libyen und Tunesien auszubauen. Davon dürfte vor allem das Militär, das die Länder besetzen wird, sowie die deutsch-französische Wirtschaft profitieren, deren Unternehmen diese Länder weiter ausbeuten werden. Nicht zuletzt wird durch die Kooperation mit den afrikanischen „Partnern“ die „geordnete, legale Migration“ leichter fallen. Dann wird es keine Migrantenströme zu Land oder zu Wasser mehr geben, über die sich die Bevölkerung oder ein „rechtspopulistischer“ Salvini aufregen können. Denn diese wird dann heimlich, still und leise, an der Öffentlichkeit vorbei, stattfinden, koordiniert durch die deutsch-französischen Regierungen.

Für den 22. Januar hatten „Gelbwesten“ bereits Proteste in Aachen angekündigt, um gegen das deutsch-französische Bündnis, das in Wirklichkeit der Startschuss zur Realisierung des EU-Superstaates ist, zu demonstrieren. Die Aachener Polizei stellt sich bereits auf Proteste ein – in Aachen wird es zu zahlreichen Straßensperrungen sowie zu Parkverboten kommen, damit die Vertragsunterzeichnung von Merkel und Macron ungestört stattfinden kann.

 

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/25/italien-stellt-sich-gegen-deutschen-sitz-im-un-sicherheitsrat/

Italien stellt sich gegen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Italien will nicht, dass Deutschland einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat erhält.

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat schwere Vorwürfe gegen die EU-Partner Deutschland und Frankreich erhoben und Widerstand gegen einen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat signalisiert.Sie denken nur an ihre nationalen Interessen“, sagte Conte der Zeitung „Corriere della Sera“ mit Blick auf den kürzlich von Deutschland und Frankreich unterzeichneten Aachener Vertrag. Darin wird das Ziel formuliert, dass die Bundesrepublik ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat wird. Sie machen sich über uns lustig“, kritisierte Conte. Der parteilose Politiker steht der Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega vor.

Deutschland und Frankreich bedienten sich hohler pro-europäischer Phrasen, verfolgten aber eigentlich nur ihre eigenen Ziele in der Einwanderungs- und Industriepolitik, sagte Conte. Mit Blick auf einen deutschen UN-Sitz erklärte er, es habe bereits Anfang der 1990er Jahre ein breites Übereinkommen darüber gegeben, dass die gesamte EU ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat werden solle – und nicht Deutschland allein. Italien werde nicht „still am Tisch sitzen, um Entscheidungen zu unterschreiben, die andere getroffen haben“, so Conte.Warum sollte ich an einem Gipfel teilnehmen, wenn sie schon alles entschieden haben?“

Deutschland und Frankreich hatten am Dienstag in Aachen einen neuen Freundschaftsvertrag unterzeichnet und streben unter anderem die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums an. Sie vereinbarten zudem eine engere Zusammenarbeit in einer Reihe von Politikfeldern.

Wir müssen diese Dinge laut aussprechen“, sagte Conte. „Wenn wir nicht einschreiten, tragen wir die historische Verantwortung dafür, nicht das Wort ergriffen zu haben.“ Vielleicht müssten sich alle offener äußern und sagen, dass Europa derzeit „etwas nackt“ dastehe. „Leere Europa-Rhetorik reicht nicht mehr aus.“ Conte zeigte sich mit Blick auf Zustimmungswerte für seine Koalition in Umfragen von rund 60 Prozent selbstbewusst: Keine Regierung in Europa habe innenpolitisch mehr Unterstützung, sagte Conte. Er werde deshalb in Europa nicht die Rolle des „armen Verwandten“ spielen.

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https://www.neopresse.com/politik/eu-will-eu-steuern-fuer-alle-regeln-niederlande-dagegen/

EU will EU-Steuern für alle regeln – Niederlande dagegen

NEOPresse in Politik

Vor wenigen Tagen kündigte EU-Finanzkommissar Moscovici an, dass künftig die EU die Steuern für alle EU-Mitgliedsländer regeln wolle. Bislang unterlagen Steuergesetze und Regeln noch den EU-Mitgliedstaaten. Einer der wenigen Bereiche, in dem die EU noch kein Mitspracherecht hat. Geht es nach dem Willen Brüssels, soll sich das ändern: Die EU soll künftig die Steuern für die Europäische Union regeln. Dazu will EU-Finanzkommissar Moscovici „Souveränität bündeln“. Denn die EU-Länder seien sich meistens uneins und in der Entscheidungsfindung mangels Zusammenhalt viel zu zögerlich. Daher müsse der erste Schritt zu schnelleren, EU-weiten Steuerentscheidungen die Abschaffung der Einstimmigkeitsklausel in der Steuerpolitik sein.

Der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra sprach sich jetzt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) dagegen aus. Er kritisierte die Pläne der EU-Kommission zur Abschaffung des Einstimmigkeitsgebot bei Steuerentscheidungen. „Das sei weder weise noch realistisch“, sagte Hoekstra. „Ich fände es super, wenn wir sicherstellen könnten, dass sich jeder an die Regeln hält, die wir schon haben, bevor wir neue Regeln einführen“.

 

Bereits im Dezember lehnte Hoekstra vor dem EU-Gipfel den Vorschlag eines gemeinsamen Eurozonenbudgets ab. Der Vorschlag stammte von Macron und Merkel. Das Eurozonenbudget sei unnötig, so Hoekstra. Jedes Mitgliedsland solle zunächst selbst Vorsorge dafür schaffen, dass es im Krisenfall Geld zur Verfügung habe. Nicht nur die Niederlande, sondern auch andere nordeuropäische Staaten befürchten, dass sich finanziell schwache Länder  aus dem Eurozonen-Budget bedienen, während die finanziell starken Staaten dafür bezahlen müssen.

Trotz des Widerstands aus den EU-Mitgliedstaaten soll das Eurozonen-Budget kommen. Die EU-Kommission wird dazu Anfang des Jahres einen Verordnungsentwurf vorlegen. Und schon im Juni 2019 soll der EU-Finanzministerrat die Verordnung absegnen. Die Ausgestaltung des EU-Zentralstaates schreitet voran, die Mitgliedstaaten verlieren an Souveränität. Schritt für Schritt.

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Kann nicht schnell genug gehen – die  skrupellosen ROTH-SCHILD-BAENKSTER wollen das GELD der SPARER und STEUER-ZAHLER

https://www.neopresse.com/europa/es-geht-voran-eu-will-einlagensicherung-und-eurozonen-haushalt-schnell-vorantreiben/

Es geht „voran“: EU will Einlagensicherung und Eurozonen-Haushalt schnell vorantreiben

NEOPresse in Europa

Die EU-Finanzminister machen ernst. Die EU möchte nun die Projekte der gemeinsamen „Einlagensicherung“ für Bankkonten sowie das sogenannte Eurzonen-Budget in die nächste Runde überführen. So sollen bis Juni die nächsten „greifbaren Fortschritte“ kommen, meinte nun der Chef der Eurogruppe, Mario Centeno in Brüssel. Kritiker befürchten eben diese Schritte. Eine Zentralisierung der EU-Aktivitäten sowie die gemeinsame Haftung der Sparer für die Konten, die europaweit bei fragwürdigen Instituten angelegt sind.

Jetzt geht es schnell

Erst im Dezember hatte sich die EU über ihre „Staats- und Regierungschefs“ darauf geeinigt, ein gemeinsames Eurozonen-Budget zu entwickeln. Dies solle insbesondere der „wirtschaftlichen Angleichung“ der Länder in der EU ermöglichen. Zudem würde dieses Budget auch Staaten „zur Verfügung stehen“, in denen der EU noch eingeführt werden soll. Dazu wird es nach den jüngsten Meldungen in den nächsten Monaten weitere Details geben.

 

Die Einlagensicherung bezieht sich auf Bankkonten. Sofern eine Bank in Schwierigkeiten gerät und die Bankguthaben nicht mehr auszahlen kann, greift bislang eine nationale, gesetzlich vorgeschriebene, aber von den Banken betriebene Einlagensicherung von 100.000 €. Diese Einlagensicherung soll nun auf die gesamte EU ausgedehnt werden. Wenn es zu einer größeren Krise käme, müssten dann Banken EU-weit untereinander mit der dann gemeinsamen Einlagensicherung haften. Diese neue Regelung soll den sogenannten „ESM“-Rettungsfonds entlasten.

Im Kern befürchten Kritiker damit, dass jetzt Bankkunden am Ende mit ihren Einlagen in letzter Konsequenz bei einer Systemkrise haften werden – und nicht wie bislang über den „ESM“-Rettungsfonds die Steuerzahler. Die müssen mit hoher Sicherheit ohnehin zahlen.

Eine Abstimmung über diese weitgehenden und fundamentalen Änderungen der Konfiguration innerhalb der EU dürfen Bürger in Deutschland nicht mehr erwarten. Insofern, so die Kritiker, sei es nicht verwunderlich, wenn sich auch hierzulande Kritik wie etwa in Großbritannien regt. Die EU zentralisiert die Entscheidungsstrukturen immer weiter…

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GELBE Westen – – – und die neue „kontrollierte Opposition“: ?ROTE Schals?

Polizeigewalt in Frankreich: Wo bleibt der Aufschrei von Politik und Medien? | 27.01.2019 | kla.tv

Polizeigewalt in Frankreich: Wo bleibt der Aufschrei von Politik und Medien? www.kla.tv/13763
27.01.2019

Am 19. Januar 2019 haben sich in Frankreich wieder zehntausende Menschen an den Demonstrationen der „Gelbwesten“ gegen die Regierung beteiligt. Dies war bereits der zehnte Samstag in Folge. Laut Innenministerium beteiligten sich landesweit rund 84.000 Menschen an den Demonstrationen. Dem gegenüber waren wie am Samstag zuvor 80.000 Polizisten im Einsatz. Präsident Emmanuel Macron hatte in der zurückliegenden Woche einen landesweiten bis zum 15. März befristeten „Bürgerdialog“ in den Gemeinden und im Internet angeboten. Damit will Macron die anhaltenden Proteste gegen seine Politik eindämmen. Die „Gelbwesten“ kritisieren aber, dass er die zentralen Forderungen der „Gelbwesten“ unbeachtet lasse – etwa nach höheren Renten, einer besseren Kaufkraft oder einer Wiedereinführung der Vermögensteuer. Sie erinnern unter anderem an den desolaten Zustand der Gesundheitsversorgung und die schlechten Verkehrsanbindungen auf dem Land. Auf Plakaten der Demonstranten wurde Macrons Initiative als „Schwindel“ zurückgewiesen und auf anderen sein Rücktritt gefordert. Das Vertrauen in den Präsidenten ist bei vielen Demonstranten verloren. Grund dafür seien die zunehmenden Fälle von schweren Verletzungen durch Polizeigewalt. Im Mittelpunkt der momentanen Aufmerksamkeit stehen sogenannte „armes de force intermédiaire“, was annähernd wortgetreu übersetzt „Waffen mit dazwischenliegender Gewalt“ bedeutet. In den Nachrichten werden sie oft als „nicht-tödliche“ Waffen bezeichnet, die von der Polizei verwendet werden, um Gummigeschosse oder sogenannte „Verteidigungskugeln“ auf Demonstranten abzuschießen. Die dazugehörige Waffe wird „Lanceur de Balles de Défense“, kurz LBD, genannt, also eine „Abschussvorrichtung für Verteidigungskugeln“. Das bekannteste Modell ist unter der Marke „Flashball“ bekannt. Laut französischen Behörden sollen sich die Gummigeschosse beim Aufprall verformen, um nicht in den Körper einzudringen, aber um eine Person abzuschrecken oder festnehmen zu können. Die 40mm-Kugel verlässt den Lauf mit einer Geschwindigkeit von 100 Meter pro Sekunde und erlaube eine „sehr gute Treffsicherheit“ auf 40 Meter Abstand. Allerdings, so warnt eine Webseite des Recherchenetzwerks „Desarmons-les!“ (zu Deutsch: „Entwaffnen wir sie!“): „Ihre Eigentümlichkeiten machen sie zu einer gefährlichen Waffe, sprich: tödlich auf einer Entfernung unter 25 Meter.“ „Desarmons-les!“ hat seit dem Beginn der Proteste am 17. November 2018 98 Fälle aufgelistet, darunter zum Beispiel 15 von Menschen, die ein Auge durch Hartgummigeschosse verloren. Unter den 70 namentlich aufgeführten Fällen sind zahlreiche Schwerverletzte durch den Einsatz verschiedener Polizeiwaffen. Mindestens vier Personen sind durch den Einsatz einer kombinierten Tränengas- und Schockgranate (GLI-F4) die Hände abgerissen worden. Mehrere Demonstrierende haben dauerhaft ihr Hörvermögen verloren. Am 12. Januar 2019 wurde ein freiwilliger Feuerwehrmann und Familienvater von einem Geschoss am Hinterkopf getroffen. Er liegt nach seiner notärztlichen Behandlung und Operation im künstlichen Koma. Eine 2-fache Mutter wurde in Paris mit einem Gummigeschoss von der Polizei am Kopf getroffen und verstarb infolge einer starken Hirnblutung. Der französische Journalist David Dufresne meldet dem Innenministerium seit Wochen „Zwischenfälle“, am 17. Januar war es Nummer 312. 2.000 Demonstranten sollen nach Regierungsangaben seit Mitte November verletzt worden sein, 1.000 Verletzte werden auf Seiten der Ordnungskräfte gezählt. Doch werden dazu keine genaueren Angaben gemacht. Bekannt ist, dass die Aufsichtsbehörde der Polizei, kurz IGPN, (Inspection générale de la Police nationale) derzeit 200 Beschwerden über Polizeigewalt vorliegen hat. Jacques Toubon, welcher in Frankreich den Posten des „Verteidigers der Rechte“ bekleidet, legte dem Parlament kürzlich eine Empfehlung vor, die LBD (also Waffen für Gummigeschosse) zurückzuziehen. Der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, schloss jedes Verbot aus. Er machte auf die Notwendigkeit der Waffe aufmerksam: „Wenn die Polizisten nicht diese Mittel zur Verteidigung hätten, dann wären manche bei den letzten Demonstrationen vielleicht schon gelyncht worden.“ Laut einem Artikel auf TELOPOLIS des Politikwissenschaftlers Thomas Pany gab es tatsächlich brutale Gewalt aus den Reihen derer, die an den Protesten der letzten Wochen teilnahmen. Es hätten sich Gewaltbereite daruntergemischt. Es sei vermutlich keine Übertreibung, wenn Polizisten vorbringen, dass sie „mit Flaschen beworfen werden, mit Bausteinen, mit Säure, mit Schraubbolzen“. Allerdings gebe es rechtliche Vorgaben – „verhältnismäßig“, „im Notfall“ – an die sich die Polizisten halten müssen, es aber nicht machen, so der Vorwurf von David Dufresne. Er begründet seinen Vorwurf ausführlich. Diese Kritik soll nicht in eine Hetze gegen französische Polizisten münden, die sich in einer misslichen, angespannten Lage befinden und sicherlich nicht zu beneiden sind. Es geht darum, das Vorgehen der Regierung zu hinterfragen. Es gibt die Aussage aus Polizeikreisen, wonach die Regierung maßgeblich Taktik und Vorgehen der Ordnungskräfte bestimmt. Auch habe die Regierung am 23. Dezember 1.280 neue LBD‘s bestellt. Zu erklären sei die Wut der „Gelbwesten“, so Thomas Pany, weil die Regierung diesen Aspekt der Polizeigewalt vollkommen ignoriert. Macron sprach immer nur von der Gewalt der Demonstranten, die in der Republik keinen Platz habe. Von der Polizeigewalt sprach er nicht. Stattdessen kündigte Premierminister Edouard Philippe ein neues Gesetz an, das Randalierer und Organisatoren unangemeldeter Demos härter bestrafe. Auch in europäischen Medien und Politikkreisen wird die augenscheinliche Polizeigewalt mitten in Europa kaum thematisiert. Weder ein Einhalten der rechtlichen Vorgaben noch ein Rücktritt des französischen Präsidenten wird gefordert. Zur Erinnerung: Wie war das nochmals bei der illegitimen Amtsenthebung des damaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch im Jahr 2014? Obwohl von Janukowitsch kein Schießbefehl ausging, wurde er damals – ohne jegliche Untersuchung – aufs übelste verunglimpft und sein Rücktritt gefordert. Einzelheiten finden Sie in eingeblendeten Sendungen: (siehe: http://www.kla.tv/11787, http://www.kla.tv/12560, http://www.kla.tv/2389). Wo bleibt nun der Aufschrei von Politik und Medien?

von dd.

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https://www.neopresse.com/politik/merkel-sprecher-seibert-freunde-kritisiert-man-nicht/

Merkel-Sprecher Seibert: „Freunde kritisiert man nicht“

NEOPresse in Politik

Es ist inzwischen offenkundig, dass die französische Polizei mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten der „Gelbwesten“ vorgeht. Während die Mainstream-Medien lediglich von der „Gewalt“ der Gelbwesten berichten, ist von den massiven Verletzungen an den Demonstranten, verursacht von der Polizei, nichts zu lesen. Diese Informationen finden sich lediglich in den sogenannten sozialen oder alternativen Medien.

In Frankreich hat jetzt eine Kampagne auf die Polizeigewalt gegen Gelbwesten aufmerksam gemacht, berichtet RT Deutsch. Auf Plakaten in Bordeaux waren Politiker wie Macron mit Verletzungen zu sehen, wie sie Gelbwesten durch die Hartgummigeschosse tatsächlich erlitten haben. Denn viele Demonstranten wurden regelrecht verstümmelt. Einige verloren ein Auge, anderen wurden sogar Gliedmaßen abgerissen. Die Geschosse bestehen aus einem mit Gummi ummanteltem Stahlkern.

Ein französischer Journalist der Tageszeitung „Libération“ hat sich mit den Schwerverletzten beschäftigt und beziffert diese auf insgesamt 82. Darunter waren neben abgerissenen Händen und zertrümmerten Augen auch Knochenbrüche, Organschädigungen, schwere Verbrennungen und offene Platzwunden am Kopf. Das französische Innenministerium spricht von insgesamt 1.700 Verletzten. Die Dunkelziffer dürfte allerdings weitaus höher sein.

Indes ignoriert Präsident Macron die Forderungen der Gelbwesten weiter. Zu seiner „Bürgerdebatte“, die zwei Drittel der Franzosen für eine Farce halten, erklärte Macron, die Initiative „sei weder eine Wahl, noch ein Referendum“. Zudem werde er auch weiterhin an den Leitlinien seiner Reformpolitik festhalten.

Auch am vergangenen Wochenende kam es wieder zu Schwerstverletzten. Ein ehemaliger Feuerwehrmann, der sich den Gelbwesten anschloss, wurde von einem Geschoss am Hinterkopf getroffen und liegt seit dem im Koma. Der Einsatz der sogenannten „Flashballs“ gilt als äußerst umstritten. Die deutsche Polizeigewerkschaft lehnt den Einsatz von Gummigeschossen aufgrund der hohen Verletzungsgefahr ab. Insgesamt soll es seit Beginn der Proteste 11 Tote gegeben haben.

Bei einer Pressekonferenz wurde Merkel-Sprecher Seibert von RT Deutsch gefragt, wie die Bundesregierung die Polizeigewalt in Frankreich sehe. Seibert entgegnete: „Ich beurteile und bewerte das gar nicht, wie es zwischen zwei befreundeten Ländern üblich ist“.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/27/elektro-auto-von-einem-erfolg-auf-dem-markt-noch-weit-entfernt/

Elektro-Auto: Von einem Erfolg auf dem Markt noch weit entfernt

Die Auto-Industrie investiert Milliarden in die Umstellung auf das E-Auto. Die Staaten machen Druck und kündigen das generelle Verbot von Benzin- und Dieselautos an. Also sind die Weichen gestellt. Oder doch nicht? Die Konsumentinnen und Konsumenten stehen auf der Bremse. Und das aus vielen Gründen.Ein elektrisch angetriebener BMW i3 lädt an einer Ladesäule in der Innenstadt von Leipzig. (Foto: dpa)

Ein elektrisch angetriebener BMW i3 lädt an einer Ladesäule in der Innenstadt von Leipzig. (Foto: dpa)

Die Auto-Industrie investiert Milliarden in die Umstellung auf das E-Auto. Die Staaten machen Druck und kündigen das generelle Verbot von Benzin- und Dieselautos an, nicht für morgen, aber doch für übermorgen. In den meisten Ländern wird 2030 angepeilt, in Deutschland vorerst 2050. Also sind die Weichen gestellt. Oder doch nicht? Die Konsumentinnen und Konsumenten stehen auf der Bremse. Und das aus vielen Gründen.

Das Elektro-Auto hat einen Marktanteil von 1,04 Prozent

Im Jahr 2018 wurden in Deutschland 3,4 Millionen PKW neu zugelassen. Davon waren 36.062 reine Elektro-Autos, also bescheidene 1,04 Prozent. Aber auch bei den etwas beliebteren Hybrid-Autos, die den Antrieb mit Treibstoff und Batterie kombinieren, sind die Zahlen klein: 130.258 Hybrid-Fahrzeuge wurden gekauft, somit 3,8 Prozent aller im abgelaufenen Jahr neu auf Deutschlands Straßen gestarteten Autos.

PKW werden im Schnitt etwa neun bis zehn Jahre gefahren. Viele halten selbst ihr Fahrzeug lange, durch den Zweit-und Drittbesitz kommen jedenfalls lange Perioden zustande. Von den derzeit in Deutschland an die 47 Millionen im Einsatz befindlicher PKW sind 675.000 sogar älter als 30 Jahre, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt. Unter diesen Umständen erscheint die vielfach diskutierte, rasche Beseitigung der Benzin- und Diesel-Fahrzeuge unrealistisch.

Möglich und auch konkret angestrebt ist das Verbot der Neuzulassung ab einem bestimmten Stichtag, mit dem die generelle Umstellung auf E-Autos beginnen kann. Wobei auch in diesem Zusammenhang heftige Auseinandersetzungen unvermeidlich sind: Will man nur die Zulassung neuer Autos regulieren? Das ist in etwa vorstellbar. Oder soll auch den Weiter-Verkauf bereits zugelassener Autos, also in der Regel Benzin- oder Dieselgetriebener Fahrzeuge, an Zweit- und Drittbesitzer unterbunden werden? Die Autos wären über Nacht wertlos. In diesem Fall muss die Politik auf einen Aufstand der Auto-Besitzer gefasst sein.

Aus vielen praktischen, leicht nachvollziehbaren Gründen kommt das Elektro-Auto nicht an.

Das größte Problem: Die extrem teure Batterie eines Elektro-Autos

Dass Elektro-Autos teurer sind als andere Fahrzeuge ist eine der entscheidenden Bremsen, die auch die Förderung von 1.500 für Hybrid- oder 2.000 Euro für reine E-Autos nicht korrigieren kann. Die Deutschen nehmen diese Prämie für E-Autos kaum in Anspruch, wie neueste Zahlen zeigen.

Der Grund für den Preisunterschied liegt vor allem in den Kosten der Batterie. Obwohl in den vergangenen Jahren die Preise um 80 Prozent gesunken sind, muss man immer noch mit rund 200 Euro Kosten für eine Batterie-Leistung rechnen, die die Produktion einer Kilowattstunde ermöglicht. Für 100 Kilometer braucht ein Elektro-Auto im Schnitt 15 kWh, nicht selten sind es auch weit mehr, da man nicht immer im flachen Gelände bei besten Wetterbedingungen unterwegs ist.

Somit ergibt sich eine leicht nachvollziehbare Rechnung. 200 Euro mal 15 kWh macht für ein Auto mit einer Reichweite von nur 100 km bereits eine Batterie um mindestens 3.000 Euro erforderlich. Bei 300 km sind es schon mindestens 9.000 Euro und so fort. Auch wenn man eine weitere Preissenkung unter die 200 Euro je kWh erwartet, kommen noch immer hohe Summen zustande. Diese Beträge belasten nicht nur den Kaufpreis beim Start.

Will man nach Jahren das Auto verkaufen, so stellt sich die Frage nach der noch verbleibenden Lebensdauer des Akkus. Da reichen die Meldungen von einer Rekordleistung von insgesamt 135.000 km bis zur Notwendigkeit, schon nach drei Jahren eine neue Batterie kaufen zu müssen. Man vertreibt also unter Umständen jeden Interessenten, der zum Kaufpreis des Autos noch die Kosten einer neuen Batterie berücksichtigen müsste.

Fazit: Das E-Auto ist in der Anschaffung teuer und schwer zu verkaufen.

Einige Auto-Firmen versuchen diese Umsatzbremse zu umgehen, indem Batterien im Leasing abgegeben und am Ende der Lebensdauer im Auto zurückgenommen und anderswo eingesetzt werden. Die monatliche Leasing-Rate für die Batterie-Miete ist aber zu bezahlen.

Der Hinweis auf den Strompreis ­ – ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen

Gerne argumentieren die Anbieter von E-Autos mit dem Hinweis auf die Strompreise, die zu geringeren Kosten für einen gefahrenen Kilometer führen. Diese Rechnung soll die Autofahrer für die hohen Einstandskosten entschädigen.

Diese Rechnung ist allerdings nicht zulässig. Gelingt der angestrebte, breitflächige Umstieg auf E-Autos, dann würde ohne entsprechende Korrekturen der Staat 80 bis 90 Prozent der derzeit üppig fließenden Einnahmen aus der Mineralöl- oder Energiesteuer von über 40 Mrd. Euro im Jahr verlieren. Dieser Ausfall wäre nicht verkraftbar und müsste über die entsprechende Besteuerung des Stromverbrauchs durch die E-Autos kompensiert werden. Man kann also korrekterweise die aktuellen Benzin- und Dieselpreise nicht mit den aktuellen Strompreisen vergleichen.

Zu bedenken ist außerdem, dass die Strompreise in Deutschland inzwischen ein Allzeithoch erreicht haben und aufgrund des beschlossenen Ausstiegs aus der Kohlekraft noch weiter steigen könnten.

Auch auf quantitativer Ebene gibt es Probleme: So ist völlig unklar, wie der zusätzliche immense Strombedarf für die Elektroautos gedeckt werden soll, falls sich diese tatsächlich flächendeckend durchsetzen sollten. Dieser Strombedarf müsste zudem in Deutschland zu einer Zeit geleistet werden, in der sowohl der Ausstieg aus der Kernenergie wie auch aus der Kohleenergie umgesetzt wird.

Die Kunden akzeptieren keine Einschränkung der Mobilität

Derzeit bietet das Benzin-oder Diesel-Auto eine optimale Mobilität. Die Fahrzeuge sind jederzeit fahrbereit, in der Regel ist eine Reserve von einigen Litern verfügbar, die das Erreichen der nächsten Tankstelle ermöglicht, wo in wenigen Minuten die Füllung des Tanks erfolgt. Ein voller Tank sichert je nach Größe zwischen 500 und über 1000 km Reichweite.

Diesen Komfort verliert man mit dem E-Auto. Die Batterien haben nur eine beschränkte Reichweite, die zudem bei größeren Steigungen auf der Strecke rasch sinken kann. Das „Auftanken“, also das Aufladen der Batterie, ist zeitaufwändig. Selbst an einer Hochleistungs-Ladestation dauert das Schnell-Laden mindestens zwanzig Minuten. Bei den verschiedenen Varianten von weniger starken Stationen bis hin zur Steckdose im Haushalt reichen die Ladezeiten von 30 Minuten bis 14 Stunden. Zudem wird von den Technikern das langsame Laden empfohlen, um das Gerät zu schonen und die Lebensdauer zu verlängern. Auch sollte eine Batterie nie weniger als zu 20 Prozent und möglichst nicht mehr als zu 80 Prozent geladen sein, sodass auch dieser Faktor eine besondere Aufmerksamkeit erfordert.

Die Autofirmen und die Energieversorger betonen, dass das Netz der Ladestationen rasch ausgebaut wird, man möge also das Problem der Stromversorgung nicht dramatisieren. Allerdings fehlt hier der Blick auf die Praxis. Nicht selten herrscht heute an einer traditionellen Treibstoff-Tankstelle ein Stau und die Kunden ärgern sich über die Wartezeit von wenigen Minuten bis sie an die Reihe kommen. Im angestrebten Zeitalter der E-Mobilität wird bei 20 Minuten pro Auto mehr als nur ungeduldiges Murren zustande kommen. Gleiches muss man in großstädtischen Straßen einrechnen: Ein Autofahrer, der sein Auto anschließt und sich in ein Kino zurückzieht, wird bei seiner Rückkehr keine freundlichen Nachbarn antreffen. Nur Bewohner von Einfamilienhäusern können getrost stundenlang ihr Auto aufladen.

Hybrid-Autos und Range Extender werden von der Umweltpolitik nicht geschätzt

Alle hier bislang geschilderten Faktoren sind Elemente des banalen Alltags der Autofahrer und nehmen nicht Bezug auf die Klima- und Umweltpolitik, die die Bekämpfung der Benzin- und Dieselfahrzeuge verlangt. Auch das Publikum, das die ökologischen Faktoren berücksichtigen will, denkt aber praktisch. Dementsprechend soll eine Benzin- oder Dieselreserve verfügbar sein, wenn der Akku des E-Autos ausfällt.

Somit rücken die Hybrid-Fahrzeuge in den Vordergrund, die über den E-Motor den Ausstoß von Abgasen verringern und über den Treibstoff-Motor für Sicherheit sorgen. Allerdings zeigt sich im Alltag, dass die erhoffte, dramatische Verringerung des Treibstoffverbrauchs kaum zu erreichen ist. Theoretisch fungiert der Benzin- oder Dieselmotor nur als eine Art Rückversicherung und so würde man mit etwa 2 Litern auf 100 km/h auskommen. Diesen Wert versprechen auch die Hersteller. Tatsächlich verbrauchen aber die Hybrid-Fahrzeuge im Schnitt zwischen 5 und 6 Liter, im Winter deutlich mehr, also in etwa so viel wie ein sparsames Benzin- oder Dieselfahrzeug.

Man entlastet also weder die Umwelt noch das eigene Portemonnaie mit einem Hybrid-Fahrzeug, das tendenziell teurer ist als ein konventionelles Auto. Grundsätzlich halten die Batterien lange, es handelt sich aber doch um Akkus für E-Autos, die im Falle eines Ersatzbedarfs beim Hybrid-Auto Kosten zwischen 2.000 und 3.000 Euro auslösen können.

Die ursprüngliche Logik ­ elektrisch fahren und ein Treibstoffmotor als Sicherheitspuffer ­ wird mit einer anderen Technik tatsächlich umgesetzt: Elektro-Autos können mit einem so genannten „Range Extender“ ausgestattet werden. Der Reichweiten-Verlängerer ist ein Verbrennungsmotor, der nur darauf ausgelegt ist, den Akku und den Elektromotor mit Strom zu versorgen, um bei einem Ausfall noch die Überwindung von etwa 100 bis 150 Kilometern zu ermöglichen. Der Extender ersetzt aber nicht, wie dies bei einigen Hybrid-Fahrzeugen der Fall ist, das Aufladen der Batterie der E-Motors. Diese Technik wird nur bei wenigen Fahrzeugen angeboten.

Die Kombinationstechniken stehen zudem generell unter Druck, da die Politik auf reine E-Autos setzt und Benzin und Diesel gänzlich von der Straße verbannen will.

Der ökologische Effekt ist nicht gesichert

Die Klima- und Umweltpolitik selbst ist mit heiklen Problemen konfrontiert. Die verschiedenen Studien klären nicht eindeutig, ob die Gesamtbilanz des E-Autos positiv ist: Zwar gibt es bei der Nutzung im Straßenverkehr keine Abgase, die Fahrzeuge sind zudem lautlos, doch stellt sich die Frage, ob in der Produktion und in der Entsorgung der Autos und insbesondere der Batterien nicht größere Belastungen anfallen. Weitgehend unbestritten ist zudem die Feststellung, dass bei Nutzung von Strom aus den aktuell verfügbaren Kraftwerken, die Kohle oder Öl verarbeiten, die Umweltbelastung vom Straßenverkehr zur Stromerzeugung verlagert wird.

Zu bedenken ist hier zudem, dass die Produktion der Antriebsbatterien seltene Rohstoffe wie Lithium und Kobalt erfordert, welche heutzutage unter ökologisch fragwürdigen und teilweise menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut werden.

Erst, wenn es gelingt, die Stromversorgung aus Wind- und Sonnenenergie zu sichern, käme eine positive Umweltbilanz zustande. Angesichts der Probleme, die im Bereich der alternativen Energien zu beobachten sind, bezweifeln Skeptiker diese Perspektive und meinen, dass das E-Auto sich erst mit einer anderen Technologie durchsetzen kann ­ viele bauen auf das mit Wasserstoff betriebene Fahrzeug, das in der Brennstoffzelle im Auto selbst den nötigen Strom produziert.

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https://kpkrause.de/2019/01/27/knapp-am-grossen-stromausfall-vorbeigeschrammt/

Knapp am großen Stromausfall vorbeigeschrammt

Wenn die Netzfrequenz nicht mehr stimmt, bedarf es blitzschneller Reaktion – Nur ein Datenfehler an einem Netzregler als Ursache? – Industriebetriebe mit viel Strom bekamen keinen mehr – Immer mehr Wackelstrom von Wind und Sonnenschein – Die Gefahr von Stromausfällen ist mit der Energiewende drastisch gestiegen – Die Einsicht Siegmar Gabriels von 2014, als er noch Bundesminister war – Die deutsche Gründlichkeit

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, lautet die Sprichwortweisheit. Geht es um Stromausfall als Folge der Energiewende, ist Schweigen leider nicht Gold, sondern nur politisch korrekt. Reden, also informieren, könnte der Energiewende-Politik schaden, könnte die Bürger alarmieren. Ebendas ist aber notwendig, denn Europas Stromnetz stand am 10. Januar dicht am Rand eines Stromausfalls. Gemeldet aber hat es verdienstvoller Weise die österreichische Tageszeitung Der Standard: „Millionen Haushalte in Europa mitten im kalten Winter ohne Strom: Dieses Szenario hätte vergangene Woche beinahe eintreten können. Das zeigt die Stromnetzfrequenz, die letzten Donnerstag gegen 21 Uhr auf 49,8 Hertz abgesunken ist (siehe nebenstehende Grafik, übernommen von Tichys Einblick). Für Experten ist das die entscheidende Grenze, ab der Schutzmechanismen in Kraft gesetzt werden – zuletzt vor zwölf Jahren, als in Frankreich zehn Millionen Haushalte präventiv vom Strom genommen wurden. Offenbar konnten dieses Mal Gegenmaßnahmen greifen, so dass es zu keinen großflächigen Ausfällen kam. Laut Experten schrammte Europa aber ‚knapp an einer Katastrophe’ vorbei.“ Warum?

Wenn die Netzfrequenz nicht mehr stimmt, bedarf es blitzschneller Reaktion

Der Standard erklärt den Vorgang so: „Da Strom nicht in relevanter Menge gespeichert werden kann, müssen Verbrauchsspitzen ebenso wie zu geringe Stromabnahme ausgeglichen werden. Hier kommt die Netzfrequenz ins Spiel. In Europa fließt Wechselstrom einheitlich mit einer Frequenz von 50 Hertz. Dieser Takt muss genau eingehalten werden. Nimmt die Last plötzlich zu – etwa durch eine Verbrauchsspitze oder durch den Ausfall eines großen Kraftwerks -, dreht der Generator langsamer, die Frequenz sinkt. Die Techniker müssen nun blitzschnell reagieren, da andernfalls der vollständige Zusammenbruch des Stromnetzes droht.“ Der Bericht datiert vom 15. Januar 6.00 Uhr (hier). Der Standard gilt als linksliberales Blatt.

Nur ein Datenfehler an einem Netzregler als Ursache?

In einem späteren Update vom gleichen Tag um 16.37 Uhr sah sich der Standard veranlasst abzuwiegeln und fügte seinem ersten Bericht dies hinzu: „Laut Angaben des österreichischen Übertragungsnetzbetreibers APG löste „ein Datenfehler an einem Netzregler“ im Gebiet der deutschen TenneT, den Störfall aus. Deutschland ist in vier Regelzonen aufgeteilt, die von den Unternehmen 50Hertz, TenneT, Amprion und TransnetBW gemanagt werden. Der Vorfall im Jahr 2006, als ein Riss durch das Netz in Europa gegangen ist, sei wesentlich gravierender gewesen als der jüngste Vorfall vorige Woche. Die Störung vorige Woche habe gezeigt, dass das europäische Schutzsystem nach dem Frequenzabfall gegriffen und die Frequenz sofort wieder in den Normalbetrieb zurückgeführt habe, sagte Klaus Kaschnitz, APG-Betriebsdirektor und einer der APG-Krisenmanager, am Dienstag.“

Immer mehr Wackelstrom von Wind und Sonnenschein

Den Standard-Bericht aufgegriffen hat am 21. Januar das liberal-konservative Meinungsmagazin Tichys Einblick („Kurz vorm Blackout – Deutschland (fast) ohne Strom. Es kracht immer häufiger im Gebälk der europäischen Stromversorgung und gab dazu diese zusätzliche Erläuterung: „Die Frequenz ist das entscheidende Maß dafür, ob genügend Strom produziert wird. Denn der kann nicht in größeren Mengen gespeichert, sondern muss in genau dem Augenblick erzeugt werden, in dem er gebraucht wird. Angebot und Nachfrage müssen immer im Gleichgewicht stehen. Nicht mehr ganz einfach, denn mehr und mehr Windräder und Photovoltaikanlagen speisen ‚Wackelstrom’ in die Netze. Der muss sogar den Vorrang vor dem gleichmäßigen Strom aus Kraftwerken bekommen.“

Industriebetriebe mit viel Strom bekamen keinen mehr

Und weiter: „Sämtliche Stromerzeuger und Verbraucher in Europa takten im Gleichklang von 50 Hertz. Sinkt die Frequenz unter diesen Wert, so herrscht Strommangel und die Netzbetreiber müssen schnellstens weitere Stromquellen dazuschalten – oder eben möglichst schnell Stromverbraucher abschalten. An jenem Donnerstagabend warfen die Netzbetreiber ‚Lasten ab’ und schalteten Industriebetrieben, die viel Strom verbrauchen, denselben ab. Der französische Netzbetreiber RTW warf mehr als 1,5 GW ab, Strom für hauptsächlich Industriebetriebe. Abwerfen, das heißt in der Sprache der Stromerzeuger: Strom aus. Sofort, meist ohne Vorwarnung. Das geschieht automatisch in mehreren Stufen, um die Netzfrequenz aufrecht zu erhalten. Sackt  die trotzdem  noch weiter unter 47,5 Hertz ab, wird das Stromnetz abgeschaltet. Blackout total. Nichts geht mehr.“ Der ganze Bericht hier.

Die Gefahr von Stromausfällen ist mit der Energiewende drastisch gestiegen

Die Gefahr von Stromausfällen durch den Wackel- oder Zufallsstrom mittels Wind und Sonnenschein ist sehr bekannt, wenn auch nur unter Fachleuten. Die Energiewende-Befürworter und –Gewinnler verschweigen oder verharmlosen sie. Vor der Energiewende sind nur wenige Netzeingriffe nötig gewesen, weil der Strom aus Kohle und Kernkraft beständig zur Verfügung steht. Seit es mit der Energiewende den staatlichen Zwang zu Wind- und Solarstrom gibt, ist die Gefahr zu flächendeckenden Stromausfällen drastisch gestiegen. Vor ihr gewarnt wird seit langem. Ich selbst habe das Thema schon 2011 aufgegriffen und danach auch weitere Male (hier, hier, hier und hier).

Die Einsicht Siegmar Gabriels von 2014, als er noch Bundesminister war

Zu erinnern ist an eine Einsicht von Siegmar Gabriel, als er noch Bundesminister für Wirtschaft und Energie war: “Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.” Und: „Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“ Gesagt hat er das am 17. April 2014 in Kassel bei einem Vortrag vor geladenen Gästen der Firma SMA Solar Technology AG über die EEG-Reform. Siehe auch meinen Beitrag „Wir, die Bekloppten“ vom 27. April 2014 (hier). Und auch dies sagt Gabriel dort: „23 Milliarden Euro zahlen wir alle jedes Jahr für die Entwicklung der Erneuerbaren in Deutschland. Es gibt kein Land in Europa, das auf seine Stromkosten, die es hat, noch 23 Milliarden Euro zur Förderung der erneuerbaren Energien einsetzt.“ Konsequenzen? Keine, sondern mit Volldampf weitermachen wie bisher. Apropos: Erneuerbar ist Energie ohnehin nicht, allerdings verteuerbar. Ebendas findet mit der „Energiewende“ in Deutschland mit deutscher Gründlichkeit statt.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/27/recycling-von-elektroauto-batterien-wird-zum-problem/

Recycling von Elektroauto-Batterien wird zum Problem

Das Recycling von ausgedienten Batterien aus Elektroautos bleibt teuer. Die vielen verschiedenen Modelle und der komplizierte Aufbau machen effizientere Lösungen schwierig.

Die Batterie eines Elektro-Autos. (Foto: dpa)

Das Recycling der Batterien aus Elektro-Autos bleibt ein Problem. (Foto: dpa)

Die EU schreibt heute vor, dass bei Batterien von Elektroautos mindestens 50 Prozent des Materials recycelt werden. Doch eine Lithium-Ionen-Batteriezelle besteht aus bis zu 100 Einzelteilen auf engstem Raum. Dadurch ist das Recycling von ausgedienten Batterien ein teurer Prozess.

„Da drin stecken zwei Elektroden. Das sind dünne Folien. Eine besteht aus Aluminium, eine aus Kupfer. Die sind umeinander gewickelt“, zitiert der Deutschlandfunk Urs Peuker, Professor für Aufbereitungstechnik an der TU Bergakademie Freiberg.

Die beiden Folien sind mit Aktivmaterial beschichtet. Bei der Aluminiumfolie kann das aus Nickel, Kobalt oder Mangan bestehen. Die Kupferfolie hingegen ist mit einem speziellen Graphit beschichtet.

„Jetzt haben wir schon mal vier Materialien. Dann kippen wir noch ein Lösungsmittel rein, das mit verschiedenen Chemikalien gemischt ist, die die elektrische Leistungsfähigkeit der Batterie verstärken.“

Zum Recycling kann man diese Mischung erhitzen, bis die Metalle schmelzen. Die Schmelze fängt man auf und kann die Metalle weiterverarbeiten. So macht es etwa die Firma Umicore in Antwerpen in Europas größter Anlage.

Doch weil das Schmelzverfahren viel Energie benötigt, setzen andere Betriebe auf die mechanische Zerkleinerung der Batteriezellen. Die Beschichtung der Elektroden fällt dabei als schwarze krümelige Masse an, die viel Nickel und Kobalt enthält, die beide teuer sind.

Die schwarzen feinen Krümel von den geschredderten Metallfolien werden abgesiebt und aufbereitet. Übrig bleiben die Elektroden selbst. Noch arbeiten die Forscher an einem effizienten Verfahren, um Aluminium und Kupfer voneinander zu trennen.

„Wer jemals versucht hat, Lametta voneinander zu trennen – das ist eine Herausforderung“, sagt Urs Peuker. Sein Team nimmt einen Trick zum Vorbild, den man auch zu Hause anwendet: die Aluminiumfolie einfach knüllen.

„Und die Kupferfolie auch zu knüllen. Dann haben wir wieder kompakte Teilchen. Und Kupfer ist deutlich dichter als Aluminium. Dann haben wir ein Trennmerkmal und können das trennen.“

Dieses Zerknüllen passiert beim letzten Zerkleinerungsschritt in einer sogenannten Hammermühle. Hier wird das Material zu Kugeln von einigen Millimetern Größe geschlagen. So erreichen die Forscher schließlich einen Reinheitsgrad von 90 Prozent.

Einen anderen, noch experimentellen Weg gehen Forscher der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe in Hanau. Johannes Öhl packt die ganze Batteriezelle in einen Reaktor, so groß wie eine Waschmaschine, den er mit Wasser füllt.

Dann legt er Strom an, und es knallt. Denn die Entladung der elektrischen Spannung verursacht Schockwellen. „Die werden in dem Medium Wasser hervorgerufen und treffen auf die Batterien, die wir in dem Reaktor haben“, sagt Öhl.

Das Besondere an diesen Schockwellen sei, dass sie bevorzugt Schwachstellen der Materialien angreifen. Man kann also auf diese Art und Weise verschiedene Materialien gezielt voneinander trennen.

Zwar ist diese Technik bewährt, um Leiterplatten oder Photovoltaik-Module zu zerlegen. Doch die Lithium-Ionen-Batterien muss man etwa tausend Mal mit Stromstößen behandeln, bis die schwarze Beschichtung ganz von den Elektrodenfolien abgelöst ist.

Daher braucht auch dieses Trennverfahren mithilfe von elektrisch verursachten Schockwellen viel Energie. Genau wie die beiden anderen Verfahren, Einschmelzen und Schreddern, decken der Wert der gewonnenen Materialien nicht die Kosten des Recyclings.

Hinzu kommt das Problem, dass Hunderte verschiedener Arten von Batterien auf dem Markt sind. Daher muss man zum Recycling umfangreiche Fragebogen ausfüllen: Hersteller, Batterietyp, Baujahr, wie viele Ladezyklen und so weiter.

Wegen der vielen verschiedenen Modelle müssen die Batterien heute noch von Hand zerlegt werden, was für jeden einzelnen Akku etwa eine Stunde dauert, zitiert der Deutschlandfunk Frank Treffer.

„Keine Batterie gleicht der anderen. […] Und die einzige flexible Weise, diese Batterien zu demontieren, ist eben die händische Demontage. Eine Automatisierung ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn ein einzelner Batterietyp in einer höheren Stückzahl auf dem Markt ist und recycelt werden muss beziehungsweise, auf der anderen Seite, wenn es zu einer Art Standardisierung kommt.“

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/25/debatte-wer-zahlt-bei-unfaellen-von-selbstfahrenden-autos/

Debatte: Wer zahlt bei Unfällen von selbstfahrenden Autos?

Langsam entsteht eine Debatte darüber, wer eigentlich zur Rechenschaft gezogen werden soll, wenn selbstfahrende Autos Unfälle verursachen.

Ein von einem selbstfahrenden Auto des Unternehmens Uber ausgelöster Unfall in Arizona. (Foto: ABC15 Arizona)

Ein von einem selbstfahrenden Auto des Unternehmens Uber ausgelöster Unfall in Arizona. (Foto: ABC15 Arizona)

Für Autohersteller, Konstrukteure und Software-Programmierer könnte es in Zukunft riskant werden. Denn möglicherweise werden sie strafrechtlich zur Verantwortung gezogen, wenn automatisch fahrende Kfz einen Unfall mit Verletzten verursachen. Weil derzeit konkrete rechtliche Rahmenbedingungen fehlen, befasst sich der 57. Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) in Goslar mit dem Thema.

Für die Experten ist klar: Fahrer dürfen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn es beim autonomen Fahren kracht. Nach Ansicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrats müssen sie die strafrechtliche Verantwortung nur tragen, wenn sie das automatisierte System kontrollieren können. Ähnlich sieht es der ADAC: Fahrzeugführer dürften nur belangt werden, wenn sie das Fahrzeug eigenhändig gelenkt haben und der Aufforderung des Systems zur Kontrollübernahme nicht rechtzeitig gefolgt sind, sagte ein Sprecher.

Die Verantwortung werde durch die zunehmende Automatisierung zunehmend verlagert, meint der Leiter der Rechtsabteilung des Automobilclubs ACE, Hannes Krämer. Er forderte Klarheit für die Nutzer automatisierter Fahrfunktionen: „Dem Nutzer muss klar sein, welche rechtlichen Konsequenzen drohen.“ Ähnlich äußerte sich der Automobilclub AvD: Das derzeit geltende Strafrecht sei angesichts fortschreitender Automatisierung von Fahrzeugen überholt, sagte ein Sprecher.

Bedenken meldete der Deutsche Anwaltverein (DAV) an. Eine Verschärfung der strafrechtlichen Haftung für die Hersteller könne bedeuten, „dass man mit der Berufswahl des Programmierers den ersten Fuß im Gefängnis hat“, erläuterte Daniela Mielchen von der DAV-Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht.

In den USA ist es in den vergangenen Monaten vermehrt zu schweren, durch selbstfahrende Autos verursachte, Unfälle gekommen.

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https://www.neopresse.com/politik/afrika/krieg-und-kinderarbeit-der-preis-unserer-neusten-technologien/

Unrecht: Krieg und Kinderarbeit – Der Preis unserer neusten Technologien

NEOPresse in Afrika

Der Preis unserer neusten Technologien

Die Ausbeutung von Menschen in Entwicklungsländern Asiens und Südamerika für Luxusgüter anderswo auf der Welt, ist nichts Neues in der Welt der Nachrichten. Immer wieder kommen Berichte auf, die von widrigen Arbeitsbedingungen, Zwangs- und Kinderarbeit berichten. Die dauerhafte Belastung und die widrigen Umstände fordern immer wieder Tote. Doch was ist eigentlich in Afrika los? Haben seit der Finanzierung der Bürgerkriege, u.a. in Sierra Leone und Liberia durch sog. Blutdiamanten, plötzlich westliche Arbeitsbedingungen Einzug gehalten? Keinesfalls. Doch der Kontinent ist wirtschaftlich interessanter denn je. Erst letztens haben wir über Afrika berichtet und das Interesse Chinas an Afrikas Zukunft. Neben einem wachsenden Konsummarkt sieht China aber anscheinend auch wirtschaftlichen Erfolgen mit Afrikas Rohstoffen entgegen.

Begehrte Rohstoffe aus Kongos Kinderarbeit
Damals, in den 90ern, waren wie schon erwähnt Blutdiamanten das große Geschäft. Heute sind es verschiedene Rohstoffe, die für schlimme Zustände und hohe, wirtschaftliche Gewinne in Afrika sorgen. Gold, Kobalt, Koltan, Wolfram, Zinn und andere Rohstoffe sind u.a. in Afrika zu finden. Vor allem Kobalt und Koltan sind sehr begehrt, da beide Rohstoffe weiterverarbeitet und eingesetzt werden in der Computer- & Smartphoneherstellung. Aus Koltan wird zum Beispiel das Metall Tantal gewonnen, welches in begehrten Elektrogeräten wie Smartphones, Tablets und Laptops zu finden ist. Kobalt wiederum wird für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus verwendet. Diese Akkus sind ebenfalls in Smartphones, Tablets und Laptops zu finden. Nicht ausschließlich, doch steigt der Umsatz mobiler Endgeräte jährlich an. Menschen stehen stundenlang vor Eröffnung der Apple-Stores weltweit, um unter den Ersten zu sein die das neue iPhone ergattern. Teils wird dafür Geld geborgt, Kredite aufgenommen oder gar Mobiliar oder sonstiges Eigentum verkauft. Zugegeben, nicht alle Menschen weltweit agieren so, wenn es zu neuen Smartphones, Tablets oder Laptops kommt. Aber die jeweiligen Industrien boomen nachweislich, denn wir halten sie am laufen. Ja, wir! Apple und Samsung müssen von Umsätzen leben, wie andere Konzerne auch. Wir verschaffen ihnen diese Umsätze, immer wieder aufs Neue. Denn wir lieben die Vorteile der modernen Technologien.

 

Doch zurück nach Afrika. Kobalt wird weltweit nirgends mehr abgebaut als in kongolesischen Kobalt-Minen im Süden des Landes. Abgebaut wird dieser Rohstoff unter anderem von gerade mal sieben Jahren alten Kindern, die dort ohne Sicherheits- und Schutzausrüstung ihre gesunde Lunge dauerhaft beschädigen. Für umgerechnet 1-2 US-Dollar pro Tag. Laut Amnesty International verarbeiten bekannte Hersteller wie Apple, Samsung und Sony diesen Rohstoff für Akkus ihrer mobilen Endgeräte. Dabei könne von diesen Konzernen nicht ausgeschlossen werden, dass „von Kindern gefördertes Kobalt aus dem Süden des Kongos“ in den Geräten verarbeitet werde. Unicef geht von rund 40.000 Kinderarbeitern in den Kobalt-Minen Kongos aus. Dauerhafte Gesundheitsschäden und schlimmste Arbeitsbedingungen für unseren Luxus? Laut Amnesty International Experte Mark Dummett, ja. „Millionen Menschen profitieren von den neuen Technologien, aber sie fragen nicht, wie sie produziert werden. Die glamourösen Läden und das Marketing der neuesten Technologien stehen in starkem Kontrast zu Kindern, die Säcke mit Steinen schleppen, zu Minenarbeitern in mit der Hand geschlagenen Schächten und zu dauerhaften Lungenschäden.“ Weiterhin werde in den Minen teils mit bloßen Händen oder aber „primitiven Werkzeugen“ gearbeitet. Luftfiltersysteme, Schutzausrüstung und hygienische Zustände sind nicht vorhanden oder ungenügend.

China mit im Geschäft
Der Kongo hält aber noch einen anderen Rohstoff bereit: Koltan. Rund 80 Prozent des weltweiten Vorkommens wird dort vermutet. Im Osten Kongos herrscht seit mehr als zwei Jahrzehnten nun schon ein desaströser Bürgerkrieg. Seit den 90ern seien hierbei rund 5 Millionen Menschen getötet worden und viele weitere Millionen Menschen geflüchtet. Rebellen kontrollieren hierbei weite Teile des Bergbaus und finanzieren auf perfide Art und Weise einen grausamen Krieg. Aber nicht nur die Demokratischen Republik Kongo bereichert sich so, auch Ruanda steht im Verdacht bei dem Konflikt mitzuwirken und so die Chance auf einen Happen aus dem lukrativen Bergbaugeschäft zu ergattern. Apple hat zwar letztes Jahr verkündet, dass sie nur noch Rohstoffe aus „konfliktfreien Quellen“ beziehen wollen, jedoch ist dies unmöglich zu bewältigen. Nicht nur kommen die meisten benötigten Rohstoffe nun mal aus dem Kongo, sondern es fehlt an sicheren Methoden „Blutmineralien“ zu erkennen. Die EU und unter anderem auch Deutschland hatten zwar den Handlungsbedarf erkannt, doch Vorschläge verliefen sich schnell in Wortgefechten zwischen Industrievertretern und Menschenrechtlern. U.a. der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ist gegen zu strenge Regelungen und gibt als Begründung an, dass es „zu einem generellen Boykott aller Minen im Kongo“ führen könne. Damit sei den „Menschen in der Krisenregion auch nicht geholfen“, weil für viele der „Bergbau die Lebensgrundlage bilde“. Ein Gegenvorschlag wäre nur die Firmen, die die Rohstoffe einschmelzen und weiterverarbeiten, zu verpflichten, die Herkunft der Rohstoffe nachzuweisen. Dies würde laut Menschenrechtlern zwecklos sein, denn „die meisten Schmelzer sitzen nicht in Europa, sondern in Asien“. Vor allem in Indien und China. EU-Richtlinien wären hier wirkungslos.

China spielt tatsächlich eine Sonderrolle bei diesem ganzen Debakel: nicht nur investiert die Volksrepublik Unmengen an US-Dollars in den Kontinent Afrika und baut dort seit vielen Jahren diverse Infrastrukturen, sondern vor allem beim Kobaltgeschäft ist es eine chinesische Firma namens Congo Dongfang Mining (CDM), die profitiert. Das teils von Kindern gewonnene Kobalt geht an diese Firma, eine Tochtergesellschaft der in China ansässigen Huayou Cobalt Group. Von dort werde der Rohstoff dann an Batteriehersteller verkauft, heißt es von Seiten Amnesty Internationals. Das lässt die Investitionen Chinas in Afrika nicht im besten Licht erscheinen, jedoch lässt sich keine direkte Verbindung zwischen von chinesischer Seite geschaffener Infrastruktur und dem Kobalthandel finden. Zumindest nicht im Kongo.

 

Menschenrechtler rufen zu mehr Vorsicht und Vernunft auf
Menschenrechtler und Amnesty International rufen dazu auf, Rohstoffe aus Kinderarbeit abzulehnen. Zudem müssten die Minen besser durch lokale Behörden überwacht werden. Doch es ist auch ein Aufruf an uns Endkunden. Denn wir profitieren von den Technologien, die unter anderem durch diese „Blutmineralien“ zustande kommen. Wir steigern jährlich den Bedarf an diesen Geräten. In unserer Gesellschaft laufen selbst kleine Kinder schon mit Smartphones durch die Gegend, teils spielen sie Spiele auf dem Tablet im Kinderwagen. Auch in Deutschland nimmt der Umsatz mit mobilen Endgeräten immer weiter zu. Der Mobilmarkt als Ganzes boomt. Unsere Freude an diesen neusten Technologien und die Bereitschaft große Summen für deren Erwerb auszugeben sind „teils mit schuldig an dauerhaft geschädigten Lungen oder schlimmeren Folgen von gerade mal sieben Jahren alten Kindern.“

Autor: Thomas Schmied

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https://www.neopresse.com/europa/wie-sich-china-afrika-unter-den-nagel-reisst-pekings-afrikastrategie/

China entdeckt einen neuen Kontinent für sich: Pekings Afrikastrategie

Nicht gerade selten blickt die Welt heutzutage immer wieder auf China. Die Volksrepublik galt lange Zeit als eine der am schnellsten wachsenden Nationen der Erde und selbst 2018 konnte sich die Wirtschaftskraft Chinas weltweit sehen lassen. Dies ist mitunter auch wichtig für Deutschland: die Bundesrepublik exportiert ein hohes Aufkommen an Waren nach China ist daher direkt vom Wachstum des Landes betroffen. Klar, dass Berlin ein Interesse daran hat gute Zahlen aus Peking zu hören. Aber um die deutsch-chinesischen Beziehungen soll es in diesem Artikel nicht gehen. Wenngleich Deutschland und China noch etwas verbindet: Afrika und dessen Zukunft.

Chinesisches Kalkül oder Asiatische Hilfsbereitschaft?

Noch im September 2018 trafen sich 53 afrikanische Staats- und Regierungschef mit der Führung aus Peking. Und was der chinesische Präsident Xi Jinping zu verkünden hatte, war reiner Grund zur Freude: 60 Milliarden US Dollar Investitionen plane die Volksrepublik in afrikanischen Staaten. Insgesamt 15 Milliarden US Dollar seien davon als “Hilfen und zinslose Kredite“ vorgesehen. Woher kommt diese plötzliche chinesische Liebe für den afrikanischen Kontinent? Nun, ganz so plötzlich kam das alles nicht. China investierte schon früher in Afrika mit dem Bau von Eisenbahnen, Energietrassen, Flughäfen und Straßen. Zudem lebten afrikanische Staaten schon seit 2000 mitunter von chinesischen Krediten. Bis 2016 wurden sich an die 125 Milliarden US Dollar bei der Volksrepublik geliehen, laut Daten der Johns Hopkins University School of Advanced International Studies. Damals wurde China noch vorgeworfen, dass Afrika so in eine Schuldenfalle gelockt werde. Das asiatische Land reagierte prompt und verkündete, dass sie viele der Verbindlichkeiten afrikanischer Staaten erlassen würden.

Aber geht es China wirklich rein um Hilfe für den afrikanischen Kontinent? Wie so oft mag die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen. Als gesichert gilt, das China nicht aus purer Solidarität heraus mal eben 60 Milliarden US Dollar investiert, 15 Milliarden davon als zinslose Kredite. Es gilt zudem als gesichert, dass China weiterhin nicht einfach so Verbindlichkeiten erlässt. Vielmehr scheint China wirtschaftliche Interessen zu haben. Nicht unbegründet, wenn wir uns ansehen, dass das Handelsvolumen zwischen den beiden Seiten bei 220 Milliarden US Dollar 2015 lag. Im Jahr 2017 waren das immerhin abermals 170 Milliarden US Dollar. Wenngleich diese Zahlen rückläufig sind, blieb China auch 2017 größter Handelspartner des afrikanischen Kontinents. Noch vor den USA. Wo der Westen nur Flüchtlingsströme sieht, klingeln in Peking unterdessen die Kassen.

Gut für China, gut für Afrika, schlecht für Europa

Die Afrikaner selbst sehen das Ganze zu 63 Prozent positiv, laut Angaben des unabhängigen afrikanischen Instituts Afrobarometer. „China ist in Afrika eher gern gesehen, besonders in der Bildungselite“, schrieb kürzlich der kamerunische Essayist Yann Gwet in der französischen „Le Monde“ und unterstreicht damit die Angaben. Wo einst Europäer Kolonien errichteten (und bis heute die Folgen der Kolonialzeit spüren), klatschen heute 53 afrikanische Staatschefs dem chinesischen Präsidenten Beifall. „Afrikaner sehen in China einen ehemaligen Underdog, dem es innerhalb von zwei Generationen gelang, in die weltpolitische Elite aufzusteigen. Die Chinesen zählen heute zu denjenigen, die die Welt mitregieren und denen sogar die Amerikaner Tribut zollen müssen. Für Afrikaner ist das eine Botschaft der Hoffnung und macht die Chinesen zum Vorbild“, sagte hierzu der renommierte US-amerikanische Afrikanist Stephen Smith von der Duke-Universität in den USA. Und der USA, bzw. ihrem Präsidenten Donald Trump, wurde ja erst im Januar eine regelrechte Abfuhr von afrikanischer Seite erteilt, nachdem er in Gesprächen mit US-Senatoren afrikanische Staaten als Dreckslöcher bezeichnete.

China sieht einen wachsenden Markt in Afrika. Nicht umsonst würde Peking, welches sich selbst in einer stetigen wachsenden Schuldensituation sieht, immense Investitionen zusagen. Die afrikanische Mittelschicht umfasst heute rund 150 Millionen Menschen. Diese Anzahl soll laut Weltbank bis 2030 auf 600 Millionen angestiegen sein. Chinesische Massenproduktion trifft auf massiv wachsende Mittelschicht. 2050 sollen rund 2,5 Milliarden hauptsächlich junge Menschen auf dem afrikanischen Kontinent leben. Im Vergleich dazu werden gerade mal „450 Millionen Europäer“ im gleichen Jahr hochgerechnet, „vornehmlich älter“, laut Smith. Was heißt das für Europa? Es ist eine faire Annahme, dass die Anzahl an Migranten über die nächsten zwei Generationen erheblich zunimmt. Gleichzeitig läuft China den Europäern davon was Afrikastrategien anbelangt. Sowohl wirtschaftlich, als auch entwicklungstechnisch ist von Europa bislang keine klare Linie zu erkennen. Da hilft es auch nicht, dass Deutschland und Frankreich zuletzt ihr Engagement in Afrika verstärkten.

 

Europa ohne klare Linie

Ja, Bundeskanzlerin Merkel war im August 2018 in Afrika. Es ging zentral um die Migrationskrise, aber auch um Wirtschaft. 1 Milliarde Euro sollen fließen an Investitionen. Da scheint im Vergleich zu Chinas Vorgehen wie ein Tropfen auf einem viel zu heißen Stein. Während Deutschland und Europa ohne gemeinsame Linie die Flüchtlingskrise zu bewältigen versuchen, baut China Infrastruktur, Fußballstadien, Raffinerien und sogar Regierungsgebäude. Wenn die Mittelschicht Afrikas dann wächst wie vorausgesagt, ist es nicht schwer zu erraten, wo diese Menschen ihre Gelder lassen werden. Der finanzielle Kampf um Afrika hat längst begonnen und das Land ist längst kein aussichtsloser Armutskontinent mehr, wie Peking richtig erkannt hat. Am Ende bleibt nur zu hoffen, dass Afrika als Kontinent im Ganzen auch geholfen wird. Denn bei all dem Wachstum der Mittelschicht sollte nicht vergessen werden, dass künstliches Wachstum meist nicht lange währt. Europa wäre gut geraten für Nachhaltigkeit zu sorgen bei dem, was Peking in Afrika tut. Ansonsten drohen nach dem Klingeln der chinesischen Kassen nur noch mehr Boote aus Afrika, die verzweifelt versuchen das Mittelmeer zu überqueren.

Autor: Thomas Schmied

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siehe auch 5 G – „Mikro-Wellen-Waffe“

https://www.kla.tv/2019-01-28/13770&autoplay=true

Dringender Weckruf: 5G ist Gefahr für Leib und Leben! | 28.01.2019 |

 www.kla.tv/13770
28.01.2019

In den sog. Qualitätsmedien wird sehr euphorisch über die neue Mobilfunkgeneration 5G berichtet. Deutschland sei in der Mobilfunkversorgung „rückständig“ und brauche als wichtiger Wirtschaftsstandort unbedingt eine lückenlose Mobilfunkversorgung. Funklöcher dürfe es nicht mehr geben. 5G nun ermögliche autonomes Fahren, melde uns automatisch, wenn die Milchflasche leer ist und sei für unsere Zukunft existentiell notwendig. Wir bringen Ihnen heute als Gegenstimme einen aufrüttelnden und dringenden Weckruf. Hier nun die wesentlichen Gefahren zu 5G: 1. 5G: Gefahr für unsere körperliche Unversehrtheit! Wer meint, der Sprung von 4G zu 5G sei ein nächster Schritt, vergleichbar mit dem Sprung von 3G auf 4G, der erliegt einem gewaltigen Irrtum. Denn, 5G bedeutet einen gigantischen Quantensprung und ist der gravierendste Eingriff des Menschen in die Natur in der gesamten Menschheitsgeschichte! Um 5G flächendeckend in Deutschland zu installieren, werden ca. 800.000 neue Sendeanlagen benötigt. 5G setzt einen so massiven Infrastrukturausbau voraus, wie man ihn noch nicht gesehen hat. Für 5G müssen die Betreiber in städtischen Gebieten ca. alle 100 m eine stark strahlende Mobilfunkantenne installieren. Welch ein Antennenwald, sprich welch ein „Strahlentsunami“! Damit 5G trotz kurzwelliger Strahlung eine ausreichende Durchdringungskraft hat, braucht es eine bis zu 1000fach gesteigerte Erhöhung der Sendeleistung. 5G bedeutet somit zweierlei: 1. Allgegenwärtige Mikrowellenantennen 2. Dramatische Erhöhung der Strahlenintensität Diese exponentielle Erhöhung der Zwangsbestrahlung der gesamten Bevölkerung ist ein unverantwortliches Experiment an der menschlichen Gesundheit!! Die WHO hat bereits 2011 Mobilfunk in die Kategorie 2B der Krebsstoffe als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Namhafte Wissenschaftler fordern aufgrund neuester wissenschaftlicher Studien sogar die Einstufung in Stufe 1 als „krebserregend“. Wie gefährlich die 5G Technologie sein kann, wurde Ende Oktober 2018 in Den Haag/NL offenbar: Während eines 5G-Testes sind mindestens 298 gesunde Vögel tot vom Himmel gefallen. Augenzeugen berichteten, dass auch Enten sich auffällig verhielten und ständig versucht haben, ihren Kopf unter Wasser zu halten. Etwa eine Woche nach dem ersten Vogelsterben sind im Huijgenspark in Den Haag erneut mehr als hundert Stare tot von den Bäumen gefallen, als wiederum ein 5G Test durchgeführt wurde. Fazit 1: 5G stellt eine erhebliche Gefahr für die körperliche Unversehrtheit von Menschen und Tieren dar! 2. 5G: Gefahr für das Leben und unsere Freiheit Durch diesen weltumspannenden Mikrowellen-Antennenwald und die RFID-Mikrofunkchips, die in sämtliche Dinge eingebaut werden sollen, wird es möglich, dass alles mit allem vernetzt wird und alles miteinander kommuniziert. Man spricht vom „Internet aller Dinge“. Tom Wheeler, Ex-Präsident der Federal Communication Commission, kurz FCC (Erklärung: FCC ist eine US-Behörde, die Kommunikationswege, Rundfunk, Satellit und Kabel regelt]) bringt es auf den Punkt: „Hunderte Milliarden von Mikrochips, die mit Produkten verbunden sind, von Pillenflaschen bis zu Rasensprengern. Wir müssen die Vorstellung ablegen, dass die 5G Zukunft allein für städtische Gebiete sein wird. Die 5G Revolution wird alle Winkel unseres Landes betreffen! Wenn etwas angeschlossen werden kann, wird es angeschlossen!“ So sollen auch der PC, das Mikrofon und die Kamera des Computers angeschlossen werden und damit erhält ein totales Überwachungssystem Einzug in unsere Häuser. Das 5G-Netz kann durch Wände und Häuser sehen und führt zu einer digitalen Kontrolle jeder Person. Diese Überwachung erstreckt sich jedoch nicht nur auf das eigene Haus, sondern 5G wird auch eine umfassende Überwachung der gesamten Landschaft ermöglichen, da es sich bei 5G um eine mobile Netzwerkfähigkeit handelt. Jeder bewegliche Punkt kann überwacht werden. Unsere Häuser sollen zu sog. „smart homes“ und die Städte zu „smart cities“ werden. Es ist alles digital über Mikrowellen verbunden und so sind wir in einem Mikrowellen-Netz gefangen, das uns geistig, psychisch und physisch lahmlegt. Im Zuge dieses „Digitalisierungswahnsinns“ muss auch das Geld digitalisiert werden, d.h. man wird mit fadenscheinigen Argumenten die Bürger davon zu überzeugen suchen, dass Bargeld „überholt“ ist. Sobald ALLES digitalisiert und das Internet der Dinge mit der realen Welt vernetzt ist, entsteht eine lückenlose Kontrolle über jeden einzelnen Menschen! FAZIT 2: 5G ebnet den Weg in eine „Überwachungsdiktatur“, dessen Ausmaß nicht einmal George Orwell erahnen konnte. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, da die Massenmedien den Menschen bisher diese Gegenstimmen verschweigen, ist diese Sendung nicht nur ein Weckruf, sondern auch ein Aufruf. Denn bereits im Frühjahr 2019 sollen die Frequenzen von der Bundesnetzagentur versteigert werden. Ziel ist, dass bis Ende des Jahres 2022 98 % der Haushalte an das 5 G-Netz angeschlossen sind. Unterstützen Sie daher unseren aufrüttelnden Weckruf, indem Sie JETZT diese Sendung über den eingeblendeten Link an möglichst viele Ihrer Freunde und Bekannte weiterleiten! Informieren Sie sich über die 5G-Technologie in unserer 5G-Sendereihe. So helfen Sie aktiv mit, dass auch Ihr unmittelbares Umfeld aufwacht und eine gewichtige gemeinsame Gegenbewegung entsteht.

von kw.

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ube.com/watch?v=S-NiZqNzerg

5G Experiment misslingt und hunderte Vögel sterben in Den Haag,wie gefährlich ist 5G für den Mensch

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https://www.epochtimes.de/gesundheit/mysterioeses-massenvogelsterben-in-den-haag-mobilfunk-5g-gefaehrlicher-als-gedacht-a2706294.html#

Massensterben: Mysteriöses Vogelsterben in Den Haag – Mobilfunk 5G gefährlicher als gedacht?

Epoch Times
13. November 2018 Aktualisiert: 13. November 2018 12:06
In Den Haag sind in den letzten Wochen mindestens 298 eigentlich gesunde Vögel aus bisher unerklärlichen Gründen verendet. Der Grund bleibt offen, jedoch wurden jedes Mal kurz zuvor Experimente mit der Mobilfunktechnik 5G durchgeführt.

Mikrowellen können zwar unsere Nahrung aufwärmen, doch eigentlich sind sie eine Erfindung des Militärs. Mikrowellen wurden als Waffe entwickelt und werden auch als solche benutzt. Doch sie haben auch noch eine weitere Funktion: Als 4G- oder 5G-Mobilfunkstandard übermitteln sie Daten in Zeiten des Internets der Dinge (IoT).

Doch entgegen der oft propagierten Unschädlichkeit der Mobilfunkwellen, haben auch diese Mikrowellen mit geringer Leistung eine biologische Wirkung. Nur „weil man selbst nicht gekocht“ wird, heißt es nicht, dass es keine Auswirkungen auf den menschlichen Körper gibt.

Hunderte tote Vögel nach 5G-Experiment in Den Haag

Ende Oktober sind in einem Park in Den Haag, Niederlande, hunderte Vögel umgekommen. Tierschützer und Behörden hofften, dass dies ein einmaliger Vorfall wäre. Leider wurden nur wenige Tage später im Huijgenspark erneut tote Vögel gefunden. Es war also kein Einzelfall. Unklar blieb zunächst die Todesursache, denn alle Vögel waren scheinbar gesund.

Keins der untersuchten Tiere wies Anzeichen eines Virus oder einer bakteriellen Infektion auf. Auch wurden keine Giftstoffe gefunden. Die Vögel verstarben vermutlich an einem plötzlichen Herzstillstand.

Eine Woche später stellte sich heraus, dass kurz zuvor auf dem Dach des HS Telezentrums ein neuer Mobilfunkmast aufgebaut wurde, der von unten nicht sichtbar ist. Dieser Mast ist mit Sende- und Empfangsanlagen der neusten, fünften Mobilfunkgeneration 5G ausgestattet.

Ein Experiment mit tödlichen Folgen?

Zur Zeit des ersten Vogelsterbens wurde in Zusammenarbeit mit dem Bauhof getestet, wie weit und wie stark das 5G-Signal reicht. Ziel war es zu prüfen, ob der Bahnhof „Holland Spoor“ innerhalb der 5G-Reichweite lag und ob es möglicherweise Geräte in der Nähe des Bahnhofs beeinflussen würde. Unmittelbar nach Beendigung des Experiments wurden die ersten toten Vögel gemeldet.

Ebenfalls wurde von Augenzeugen berichtet, dass sich die Enten im Wasser „komisch“ verhielten. Sie hielten alle nahezu gleichzeitig ihren Kopf unter Wasser und versuchten so womöglich der Strahlung zu entkommen. Einige wollten wegfliegen, landeten jedoch nach kurzem Torkelflug wieder im Kanal oder auf der Straße und wirkten ziemlich benommen.

Ob der Test der 5G-Sendeanlage tatsächlich am Tod der Vögel und am seltsamen Verhalten der Enten schuld ist, konnte bisher weder bewiesen noch widerlegt werden. 5G als Ursache wäre jedoch durchaus denkbar, da es bereits ähnlich auffälliges Verhalten von Tieren in anderen Testregionen gab. In der Schweiz soll bei einem 5G-Test in einer Schlucht eine ganze Kuhherde zusammengebrochen sein. Ähnliches wurde ebenfalls im niederländischen Groningen beobachtet, als vor etwa einem Jahr erste Tests durchgeführt wurden.

Erneut tote Vögel im Park

Etwa eine Woche nach dem ersten Vogelsterben sind im Huijgenspark in Den Haag erneut mehr als hundert Stare tot von den Bäumen gefallen. Teile des Parks wurden daraufhin von der Polizei gesperrt. Inzwischen hat die Gemeinde bis auf weiteres ein Auslaufverbot für Hunde im Park verhängt.

Die toten Vögel werden immer so schnell wie möglich weggeräumt, doch es ist eine traurige Szene. Das Ratsmitglied Robert Barker hatte das Gefühl, an einem „Tatort“ zu sein. Er sagte: „Die Tatsache, dass an diesem Ort so viele Vögel vom Himmel fallen, muss eine Ursache haben und untersucht werden.“

Die niederländische Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit, das niederländische Wildlife Health Center (DWHC) und ein Veterinärlabor der Universität Wageningen untersuchten die Todesursache der Stare.

„Auf jeden Fall geht es schnell. Die Tiere sind nicht abgemagert, scheinen nicht krank zu sein. Sie fallen einfach tot vom Baum“, so Sharon Lexmond vom Vogelschutzhaus De Wulp. Eine Krankheit wäre als Todesursache durchaus denkbar, die bisherigen Untersuchungen der Universität und des DWHC konnten dies jedoch nicht bestätigen. Alle untersuchten Tiere waren gesund. Das Ärzteteam des Vogelschutzhauses fand ebenfalls keinerlei Spuren von Gift. Lediglich zwei Tiere wiesen innere Blutungen auf. Weitere Untersuchungen sollen folgen.

Vermutlich waren jedoch auch diese Vögel Opfer eines 5G-Experiments. An jenen Tagen wurde erneut mit einer Spitzenfrequenz von 7,40 GHz getestet, was einer Wellenlänge von 4,05 cm entspricht. Diese Wellenlänge hat die gleiche Größenordnung wie die Größe der Stare, was wiederum auf mögliche Resonanzeffekte hinweisen könnte.

Versuchstier tot, Ursache unklar

Die Ursache des Vogelsterbens bleibt unklar, sicher ist jedoch, dass es in unmittelbarer Nähe des Parks mehrere 4G- und 5G-Sendeanlagen gibt. Auch das IoT ist seit Oktober 2017 in der Region aktiv.

Wenn man bedenkt, dass man mit zwei miteinander telefonierenden Handys Eier kochen oder Popcorn machen kann, ist ein Effekt auf kleine Lebewesen nicht auszuschließen. Auch wenn „wir nicht gekocht werden“, haben Mikrowellen eine biologische Wirkung. Ein Wirkung, die mitunter tödlich wirken kann.

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https://www.naturalnews.com/2018-05-22-scientists-warn-5g-tech-found-in-wifi-street-lamps-is-causing-insomnia-nosebleeds-stillbirths.html

Scientists warn that 5G tech found in WiFi street lamps is causing insomnia, nosebleeds, and stillbirths

Image: Scientists warn that 5G tech found in WiFi street lamps is causing insomnia, nosebleeds, and stillbirths

(Natural News) Across the pond, one brave man is speaking out about a sudden spike in health problems he believes are related to LED streetlamps that purportedly emit 5G radiation. In Gateshead, a town in Northern England, citizens are reporting an array of disturbing side effects including insomnia, nosebleeds and even stillbirth — and Mark Steele has something to say about it.

Steele, 58, is a local resident in Gateshead and reportedly is a member of the IEEE, an organization which describes itself as “the world’s largest technical professional organisation dedicated to advancing technology for the benefit of humanity.”

He is doing his best to raise awareness about the threat posed by the new LED street lamps, which were installed back in 2016. Steele says that a number of people have been suffering with nosebleeds, insomnia and other neurological problems since the lights were put in place. But the horror doesn’t end there: Multiple women have lost their babies since that time. In his own circle of friends, Steele explains, three women have lost babies — one of which was born with severe defects and survived just a few hours after birth.

“We are seeing babies dying in the womb as these transmitters are situated outside people’s bedroom windows. It’s a humanitarian crisis,” Steele reportedly commented.

Dangers of EMF radiation on the rise

Though the science on EMF radiation is still far from established, many researchers believe that it does indeed have the potential to cause harm. EMF radiation is the same kind of radiation produced by cell phones, though it can be emitted from other devices — including LED streetlights, according to Professor Ulrich Warnke, from the University of Saarland.

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Warnke believes that EMF radiation “causes disruption to the body’s nitrogen monoxide system, which keeps cells healthy and controls gene expression,” but he’s not the only one. Multiple health agencies have sounded the alarm on the potential dangers of this kind of radiation — but few are listening.

Back in 2011, the World Health Organization (WHO) warned that EMF radiation was “possibly carcinogenic to humans,” and in particular, posed a risk for glioma — a malignant type of brain cancer.

At the end of 2017, the California Department of Public Health (CDPH) issued a similar warning regarding cellphones and their potential link to brain cancer. The European Academy for Environmental Medicine has also declared that EMF radiation is linked to cancer and other conditions like insomnia.

The evidence against EMF radiation is piling up — and yet, city officials are refusing to recognize that people are at risk.

Gateshead officials deny any health risks

As usual, government officials are already engaging in full disaster-control, publicly decrying any health risks that may be linked to their radiation-emitting streetlights. In a Facebook post, Gateshead Council declared that “certain individuals are frightening local people with false stories” about the threat of EMF radiation.

As is typical, uncomfortable truths are labeled “fake news” by the government. Gateshead officials continued their propaganda post by declaring that there was “no scientific basis or credible evidence” to support the claims that the LED streetlights were causing health problems city-wide.

The government further claimed that the LED streetlights do not operate on a 5G network. But as Mr. Steele explained, “The transmitter operates at 868 – 870 MHz. That is a specific 5G spectrum.”

Steele believes that Gateshead officials have put the entire city at risk by secretly rolling out a test-run of 5G tech in the area.

Whether or not this is true is unconfirmed, but the risks posed by EMF radiation remain. While city officials are doing their best to quash any semblance of concern, residents like Mr. Steele will hopefully continue to sound the alarm as things go awry. There are many concerns about the rolling out of 5G networks and other radiation-producing devices. You can learn more at Glitch.news.

Sources for this article include:

NaturalHealth365.com

DailyMail.co.uk

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https://www.neopresse.com/wirtschaft/teure-ueberraschung-15-euro-fuers-geldabheben/

Teure Überraschung: 15 Euro fürs Geldabheben

NEOPresse in Wirtschaft

Bereits im vergangenen Jahr begannen Banken damit, die kostenlose Bargeldbesorgung abzuschaffen. Sie erhoben Gebühren für das Geldabheben am Automaten. Die Commerzbank-Tochter Comdirect und die Direktbank ING Diba haben eine Mindestabhebebetrag von 50 Euro eingeführt. Bei der Commerzbank müssen für Geldabhebungen am Schalter 9,90 Euro hingeblättert werden. Auch andere Banken verlangen Abhebegebühren. So berechnen einige Sparkassen jetzt 40 oder 60 Cent für Auszahlungen. Lediglich zwei Auszahlungen pro Monat sollen zunächst noch kostenlos sein.

Viel Direktbanken werben mit kostenlosen Kreditkarten und keinen zusätzlichen Gebühren. Ganz kostenlos bleiben die Girokonten einiger Direktbanken jedoch nur, wenn ein Mindestbetrag abgehoben wird. Verbraucherschützer schlagen jetzt Alarm, denn für das Geldabheben bei der DKB müssen monatlich 15 Euro berappt werden. Auch die Comdirekt und die ING DiBa verlangen jetzt Geld fürs Abheben am Automaten. Wer kleinere Beträge abheben möchte, muss die Bargeld-Gebühr bezahlen, es sei denn er wechselt auf ein anderes, meist teureres Kontomodell.

Verbraucherschützer warnen jetzt davor, dass bald noch mehr Banken nachziehen und Abhebegebühren für Bargeld einführen könnten. Neben den höheren Kontoführungskosten dürfen Bürger dann auch noch Gebühren für Bargeld hinlegen. Dazu kommen die Niedrigzinsen, die das Gesparte von Sparern dahinschmelzen lassen.

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Die Banken begründen die Gebühren mit hohen Wartungskosten der Automaten und Transportkosten des Bargelds. Deswegen sollen „Bargeldverbraucher“ stärker zur Kasse gebeten werden. Die Banken wollen erreichen, dass die Kunden per Karte oder App bezahlen und gar kein Bargeld mehr benutzen.

Trotz aller Neueinführungen und Erleichterungen für das bargeldlose Zahlen ist Bargeld nach wie vor sehr beliebt. Laut Umfragen der Bundesbank werden drei von vier Zahlungen an der Ladenkasse lieber in bar bezahlt. Kritiker warnen massiv vor der Bargeldabschaffung. Denn Bargeld gilt noch immer als „gedruckte Freiheit“. Ohne Bargeld ist jeder Bürger gläsern. Es gibt keine Privatsphäre mehr – jeder Schritt ist nachvollziehbar und damit kontrollierbar.

Ohne Bargeld ist zudem jeder erpressbar. In einer Welt ohne Bargeld kann jeder, der sich nicht systemkonform verhält, sofort von seinem Geld auf der Bank abgeschnitten werden, in dem der Zugang zum Konto gesperrt wird. Damit wären die Bürger dem Staat vollends ausgeliefert. Deshalb muss die Bargeldabschaffung bekämpft werden.

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utube.com/watch?v=D0DfP-KWRuY

EX-ILLUMINATI Ronald Bernard beim Internationalen TRIBUNAL(DEUTSCH) – Er verrät grausame Dinge

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siehe auch „SATANISMUS“

satanische „ELITE“: ?Satanist? OUTET sich!!!

outube.com/watch?v=evrfeYETSIs

Christian Bale lässt sich von Satan in­s­pi­rie­ren ? Golden Globes 2019. plakativer gehts nicht !

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„Gotthard-Legenden“ getarnte „Baphomet-Ritual“

utube.com/watch?v=aF63-qzCVRI

Gotthard – Wer steckt hinter den satanistischen Ritualen? | 14.07.2016 | http://www.kla.tv/8623

NEUN MILLIONEN

Gotthardtunnel-Eröffnungsfeier – Wer steckt hinter den satanistischen Ritualen? www.kla.tv/8623
14.07.2016

Am 1. Juni 2016 wurde der längste Eisenbahntunnel der Welt, der Gotthardtunnel mit einer spektakulären Show eingeweiht. Im Beisein international politischer Eliten fanden unter anderem parallel zwei Theateraufführungen am Nord- und Südportal mit je 300 Darstellenden und internationalen Live-Fernsehübertragungen statt. Das ganze Spektakel, das viele Zuschauer irritierte und beunruhigte, beurteilte die russische Enthüllungsplattform «Katehon» wie folgt: „Die satanistischen und sodomitischen Bilder zeigen die künstlerischen und religiösen Vorlieben der globalistischen Elite. Die Eröffnung des Tunnels war ein symbolischer antichristlicher Akt der Teufelsanbetung. Die postmoderne Show war eine offensichtliche Botschaft. Die Anwesenheit der EU-Chefs ist ebenfalls von Bedeutung.“ Wer nun jene Gotthard-Zeremonien nüchtern mit uralten Abbildungen satanistischer Rituale aus der okkulten Fachliteratur vergleicht, muss dem russischen Beobachter «Katehon» recht geben. So wurden z. B. diabolisch obskure Praktiken bis hin zum Geschlechtsakt zwischen Mensch und Geißbock – dem sogenannten «Baphomet» – zelebriert. Zu diesem öffentlich zelebrierten Satanismus-Ritual stellt sich vielen die Frage: Was wird damit bezweckt und wer steckt dahinter? Wer sind die Mitbeteiligten dieser Inszenierung? Klagemauer.TV ging dieser Frage nach: Hauptverursacher ist der deutsche Theaterregisseur und ehemalige Direktor des Zürcher Neumarkttheaters Volker Hesse. Der Schweizer Sektenexperte Georg Otto Schmid, dessen Aufgabe es eigentlich wäre, die Öffentlichkeit vor solchem Satanismus zu warnen, stand Hesse hingegen als Verteidiger des umstrittenen Rituals zur Seite. Wer sich nämlich gegen dieses mit Gotthard-Legenden getarnte Baphomet-Ritual sträubte, wurde sogleich öffentlich durch Georg Otto Schmid und Co. gnadenlos als christlicher Fundamentalist, bzw. Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt. Auch Moritz Leuenberger, ehemaliger SP-Bundesrat, stellte sich öffentlich auf die Seite von Hesse. Er findet für die Eröffnungsfeier des Dramaturgen nur lobende Worte. Ihm gefiel die barocke, kraftvolle Inszenierung, die stellenweise auch „etwas“ derb war. Dieses ganze Spektakel um die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels hat der Bund mit neun Millionen Franken budgetiert. Vom Bundesanteil – sprich Steuergeldern – flossen fünf Millionen in den Anlass, zu welchem unter anderem die künstlerischen Aktionen vor dem Nord- und Südportal unter der Leitung von Volker Hesse gehörten. Weitere Hauptsponsoren waren die SBB und die Credit Suisse. Dabei lohnt es sich die Spur der Credit Suisse weiterzuverfolgen, die Aufschluss darüber geben kann, wer hinter der Förderung satanischer Rituale in der Öffentlichkeit steckt. Die Credit Suisse unterstützte Volker Hesse schon einmal. Bei der Credit Suisse arbeitet eine interessante Person: der ivorisch-französische Tidjane Thiam. Er war Minister der Elfenbeinküste, Prinz, Ehrenlegionär, einer der Könige der City of London. Thiam, der Vorsitzende der Credit Suisse, ist ebenfalls Vorsitzender im WEF. Zu den WEF-Teilnehmern gehören auch François Hollande und Angela Merkel, welche ebenfalls an der Gotthard-Eröffnungsfeier waren. Mittlerweile ist Thiam ein Teil der globalen Elite. Er ist befreundet mit dem ehemaligem britischen Premierminister David Cameron und dem britischen Politiker George Osborne, er verkehrt mit den meisten Staatschefs Asiens, so auch mit dem Premier Chinas. Von den 54 afrikanischen Staatschefs ist er mit 40 bekannt. Thiam ist Mitglied in einer französischen Geheimloge, der 500-köpfigen Geheimloge Le Siècle, ein Club, der seit den 1940er-Jahren existiert. Dass diese Inszenierung nicht nur Show war, sondern satanistische Rituale unter dem Deckmantel der Kunst gezielt gefördert werden, zeigen auch folgende jüngste Entwicklungen: Keine drei Monate zuvor nämlich führten die Voodoo-Praktiken des deutsch-schweizerischen Aktionskünstlers Philipp Ruch via Mainstream zu über 800.000 Verfluchungen gegen den Schweizer Verleger und Politiker Roger Köppel. Details finden Sie in der Sendung „Todesfalle »Satire«“ (www.kla.tv/7947). So führte auch die zu Gewalt aufrufende Theateraufführung „FEAR“ des deutschen Regisseurs Falk Richter zu Brandanschlägen gegen Politiker von rechts. Klagemauer.TV berichtete darüber in der Sendung „Justiz begründet politisches Urteil mit der ,Kunstfreiheit‘ “ (www.kla.tv/7945). Weil die als Kunst getarnten „Satanistenpraktiken“ sich häufen, muss man zum Schluss kommen, dass dies gezielt geschieht, um die Öffentlichkeit daran zu gewöhnen. Wer aber beabsichtigt so etwas Menschenverachtendes? Viele Bürger fragen sich derzeit: Haben Personen wie z. B. Theaterregisseur Volker Hesse, Sektenexperte Georg Otto Schmid und der Vorsitzende der Credit Suisse, Tidjane Thiam mit solchen satanistischen Ritualen etwa selbst zu tun, dass sie diese inszenieren, sponsern und gutheißen? Wer hierzu weitere Informationen hat, melde es doch bitte an die Klagemauer-Redaktion. Danke für jede erhellende Zusammenarbeit!

von is./sak.

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https://insideparadeplatz.ch/2015/04/09/cs-thiam-ist-mitglied-in-franzosen-geheimloge/

CS-Thiam ist Mitglied in Franzosen-Geheimloge

Seit kurzem im Club Le Siècle – von Rothschild bis Sarkozy dabei – wussten sie von CS-Wahl? Auch Collardi gab Hinweis.

Lukas Hässig 

Tidjane Thiam, 52, ist ein Rätsel. Heute schreibt der Blick von einem richtiggehenden Eiertanz der CS-Pressestelle um den Antrittstermin von Thiam als neuer CEO der Grossbank.

Nun wird bekannt, dass Thiam seit wenigen Monaten zu einer gut 500-köpfigen Geheimloge in Frankreich gehört.

Le Siècle heisst der Club und existiert seit den 1940er Jahren. Vor allem hohe Sozialisten der französischen Politik wie die Ex-Premiers Lionel Jospin und Laurent Fabius sind dabei.

Aber auch das bürgerliche Comeback-Kid Nicolas Sarkozy gehört zu Le Siècle; ebenso seine umstrittene Ex-Justizministerin Rachida Dati.

Vor allem sind Schwergewichte des französischen Geschäfts- und Finanzlebens dabei.

Edouard de Rothschild, der Ex-CEO der Rothschild Gérard Worms, der gefallene Ex-Währungsfonds-Chef Dominique Strauss-Kahn, Denis Kessler von der Rückversicherung Scor.

Schliesslich sind auch Topleute der Medien mit von der Partie, so der Ex-Chef von Le Monde und der bekannte TV-Mann Patrick Poivre d’Arvor, dessen PPA jedes Kind im Hexagon kennt.

Tidjane Thiam wurde laut dem Buchautor Emmanuel Ratier („Au coeur du pouvoir“, Im Herzen der Macht) vor wenigen Monaten im Le Siècle aufgenommen.

Wie bei den Zürcher Zünften muss ein Kandidat von Mitgliedern empfohlen werden und dann mit seinem Werdegang, seinen Ansichten und seinem Auftritt breit überzeugen.

Laut Autor Ratier ist der Zeitpunkt der Aufnahme des Manns aus der Elfenbeinküste interessant, der dank seiner Abstammung aus einer führenden Familie der französischen Ex-Kolonie steile Karriere machen konnte.

„Der innere Kreis von Le Siècle wusste, dass Thiam neuer Chef der Credit Suisse wird“, sagt Ratier in einem Video (siehe ab 2’45).

Wenn das zutrifft, wären Tür und Tor offengestanden für Insiderdeals.

Dass mit einem Führungswechsel vom stark kritisierten Brady Dougan zum erfolgsverwöhnten Thiam die CS-Aktie massiv Schub erhalten würde, war absehbar.

Auch am Finanzplatz Zürich hatte sich die Wahl von Thiam vorab herumgesprochen.

Laut einer Quelle sagte Julius-Bär-Chef Boris Collardi im kleinen Kreis, dass es bei der CS bald grosse Neuigkeiten geben würde.

Das war rund 2 Wochen vor der Wahl von Thiam vor 4 Wochen.

Die Aktie der CS ist seit dem 9. März, also dem Vorabend der Bekanntgabe der Thiam-Kür, um 16 Prozent gestiegen. Die UBS blieb mit plus 9 Prozent zurück.

Die Mitgliedschaft Thiams in der französischen Geheimloge mit Mächtigen aus Politik, Industrie, Finanz und Medien wirft ein neues Licht auf die Figur des zukünftigen CS-Chefs.

Während Brady Dougan sich vom Eisenbahnersohn aus Illinois in zäher Arbeit im Aktiengeschäft der First Boston an die CS-Spitze hochgearbeitet hatte, kam Thiam mit goldenem Löffel zur Welt.

Er genoss Ausbildungen an französischen Eliteuniversitäten und wurde als 36-Jähriger Minister in seinem Heimatland Côte d’Ivoire.

Nach einem Umsturz machte er steile Karriere in England. Innert sieben Jahren schaffte es Thiam auf den CEO-Sessel der Prudential, einer bekannten Versicherung.

Weder eine 30-Millionen-Pfund-Busse der Finanzaufsicht noch seine Herkunft aus höchsten Politkreisen eines afrikanischen Landes stoppte Thiams Höhenflug.

Im Gegenteil: Die Ankündigung als neuer CEO der CS machte weltweit Schlagzeilen.

Thiam wurde als Sinnbild für eine neue Ära gefeiert, in der weder Hautfarbe noch Religion eine Rolle bei der Besetzung der höchsten Machtstellen im Business spielen.

Wie sehr Thiam durch geschickte eigene Positionierung statt durch den langen Marsch durch die Hierarchien eines Multis Erfolg hatte, darauf deutet seine Mitgliedschaft im Club Le Siècle hin.

Laut Buchautor Ratier würden die mächtigen Mitglieder der Vereinigung dafür sorgen, dass ihre Leute an die entscheidenden Schalthebel gesetzt würden.

Die heutige Blick-Story würde in dieses Bild passen. Bei Thiam ist vieles im Dunkeln.

Wenn die Pressestelle nicht einmal einen klaren Starttermin für Thiam nennen kann, weckt das Zweifel.

Möglicherweise liegt der Grund im Geld. Thiam verdiente bei der Prudential im letzten Jahr 17 Millionen Franken.

Ein grosser Teil seiner vergangenen Boni dürfte in gesperrten Aktien und Optionen liegen. Diese verfallen, weil er gekündigt hat.

Nun muss ihn die CS wohl dafür entschädigen, wie das üblich ist. So zahlte die UBS ihrem Investmentbanker Andrea Orcel 25 Millionen Franken „Lösegeld“.

Wegen Minder könnte es bei Thiam sein, dass bereits die diesjährige Generalversammlung der CS am 24. April über Thiams Ablösesesumme entscheiden muss.

Erst wenn grünes Licht vorliegt, würde Thiam nach Zürich umsiedeln.

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be.com/watch?v=0dvPkGdArQw

Merkels merkwürdiger Augenaufschlag im Gotthard-Tunnel 2016

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utube.com/watch?v=hzpXjBhw19A

Neuer Gotthard-Tunnel eröffnet

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Eröffnung Gotthard Basistunnel – Teil 4

Baphomet-Ritual

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e.com/watch?v=pK3-WhWurGE

Gotthard Teil 1

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be.com/watch?v=-SYUr2LolZc

9/11 Bush´s „okkultes Ritual mit den Kindern“ in der Schule –  Deutsch News rund um 9/11 – Bilderberger

Buch von der „ZIEGE“!!!

 

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Vom strafbaren Reden über tödliches Schweigen – Interview mit Ronald Bernard | 09.06.17 | http://www.kla.tv

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tube.com/watch?v=Y3fFcSUNTbw

Die Jahrhundert-Rede von Eugen Drewermann 🔥

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utube.com/watch?v=FGfb-odpCA8

„Energie-WAFFEN“ – „LASER-WAFFEN“  – Weltweit immer mehr verdächtige Aufnahmen – neues Bildmaterial aus Kalifornien paradise

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siehe auch „Merkel/Kasner“ – DDR-REGIME

ube.com/watch?v=wrxIkKzE9os

DEUTSCHLANDS MEISTGEHASSTE FRAU!

Merkels „TRICK:  ab Minuten 0:30 – „Merkel lässt sich von der Meinungs-Forschung LEITEN!!!!

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be.com/watch?v=GRtmV1uUIHk

JETZT BEWIESEN: MERKEL IST IRRE!

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ALTERNATIV-LOS, NULL-TOLERANZ….DIKTATUR, FASCHISMUS, DDR?????

EINE NULL  …… PSYCHO-PATHIN FORDERT…….????!!!?!

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-01/nationalsozialismus-opfer-antisemitismus-kanzlerin-angela-merkel

Nationalsozialismus: Kanzlerin fordert null Toleranz für Antisemitismus und Hass

Am Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus warnt Angela Merkel vor den Folgen von Hetze. Außenminister Heiko Maas plädiert für eine neue Erinnerungskultur.

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ube.com/watch?v=HJgcCSUkJjc

Tim Kellner : Broder , Messerscharf vs.Cl. Roth , herrlich .

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outube.com/watch?v=ZYL0FHMAy58

DIE NEUE DEUTSCHE NATIONALHYMNE! Gesungen von Christian Anders.

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600 Tausend

be.com/watch?v=HlQ5-8AXr3g

SO KAUFT SICH ANGELA MERKEL IHRE FACEBOOK FREUNDE!

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be.com/watch?v=c7oSEXcHc4U

BUDDHIST OHRFEIGT ANGELA MERKEL!

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https://www.neopresse.com/politik/hat-merkel-gelogen-pkw-maut-soll-ab-2020-kommen/

Hat Merkel gelogen? PKW Maut soll ab 2020 kommen

NEOPresse in D/A/CH

Am 1. September 2013, drei Wochen vor der Bundestagswahl, versprach Kanzlerin Angela Merkel vor einem Millionenpublikum im Fernsehen: „Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben“. Damals forderte Horst Seehofer (CSU) eine Pkw-Maut für Ausländer, obwohl diese mit europäischem Recht unvereinbar war. Seehofer blieb bei seiner Forderung. Er sagte damals, er werde keinen Koalitionsvertrag unterschreiben in dem die Einführung der Pkw-Maut für ausländische Autofahrer nicht drinstehe. Wie wir heute wissen, gab Merkel nach, die SPD auch. Die Einführung der Pkw-Maut wurde im schwarz-roten Koalitionsvertrag verankert.

Nur ein Jahr später sagte Merkel: „Um es ganz klar zu sagen: Die Maut steht im Koalitionsvertag, und sie wird kommen.“ Es blieb dabei. Im März 2015 stimmte der Bundestag dem von Verkehrsminister Dobrindt (CSU) vorgelegten Gesetz zu. Die Maut wurde „Infrastrukturabgabe“ genannt. Alle Fahrzeughalter, egal ob Deutsche oder Ausländer, sollen für die Nutzung von Autobahnen und Bundesstraßen zahlen.

Den Deutschen, die durch KFZ- und Mineralölsteuer (66 Cent für Benzin und 47 Cent für Diesel) ohnehin stark belastet sind, wurde versprochen, dass sie als Fahrzeughalter durch die Maut dennoch nicht stärker belastet werden. Halter von in Deutschland Kfz-steuerpflichtigen Pkw sollen über einen Freibetrag der Kfz-Steuer „vollständig und unbürokratisch für die Infrastrukturabgabe kompensiert werden“. Die EU-Kommission hatte Bedenken angemeldet, denn gemäß EU-Recht ist jede „Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit“ verboten.

Die umstrittene Pkw-Maut soll nun ab Oktober 2020 auf deutschen Autobahnen erhoben werden. Der Vertrag ist am 30. Dezember 2018 von Verkehrsminister Scheuer (CSU) unterzeichnet worden. Österreich und die Niederlande hatten gegen die Einführung der deutschen Maut geklagt. Sie sehen eine Diskriminierung ausländischer Autofahrer, weil alle Autofahrer zahlen müssen, die deutschen Autofahrer jedoch über die Kfz-Steuer entlastet werden. Die EU-Kommission hatte das Verfahren aber inzwischen eingestellt.

 

Fakt ist, dass Merkel gelogen hat. Die deutschen Autofahrer werden mit der Maut zum dritten Mal zur Kasse gebeten. Bald dürfte auch noch die von den Grünen geforderte CO2-Steuer erhoben werden und dass die Entlastungen über den Kfz-Steuerfreibetrag tatsächlich kommen, ist mehr als zweifelhaft.

 

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be.com/watch?v=NPdeq_bcvVo

Angela Merkel: Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern.

ab Minuten: 0:46 – …Mit MIR wird es keine PKW-MAUT geben….

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Wer GLAUBT Angela Merkel/Kasner???

Eine notorische Lügnerin und PSYCHO-PATHIN  – Hat SIE VORHER wieder MEINUNGs-UMFRAGEN machen lassen???!!!

https://www.welt.de/politik/deutschland/article187830176/Hoechstgeschwindigkeit-auf-Autobahn-Nein-zu-Tempo-130.html

Deutschland Höchstgeschwindigkeit

Bundesregierung sagt „Nein“ zu Tempo 130

e.com/watch?v=FrPoBiR2gFg&feature=youtu.be

In der Debatte um ein generelles Tempolimit auf deutsche Autobahnen, hat nun auch die Bundesregierung Stellung bezogen. Man plane kein allgemeines Tempolimit, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert.

Quelle: WELT

Autoplay
Bundeskanzlerin Angela Merkel will keine Geschwindigkeitsbegrenzungen auf allen Autobahnen einführen…..

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be.com/watch?v=Gaju9L97J0s

STASI KONTROLLIERT FACEBOOK! FÜR EINE ZUKÜNFTIGE DDR?

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tube.com/watch?v=_kal8mOCR_o

Kanzlerin Merkel zu den Füßen des Satans (Folge 1 – Der Pergamontempel)

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tube.com/watch?v=rLb4gCg68K4

Kanzlerin Merkel zu den Füßen des Satans (Folge 2 – Der Pergamontempel)

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siehe auch „der Sonnen-Gott“ – CHRISTUS

https://www.facebook.com/Mudfossil/

https://www.vergessene-bibliothek.com/single-post/2017/10/05/Nephilim-Buch-der-Riesen?fbclid=IwAR0fm1tK-DLtYW624iaDLTTpB7nI22vmQkRc8MzX5ydMSHJ7UHnwd9an70U

2000 Jahre alte Schrift über den Krieg zwischen Menschen und Riesen

January 10, 2019

Anastasia Michailova

In zahlreichen Kulturen kennt man die Geschichten von riesigen humanoiden Wesen. Manchmal sind sie gut, doch häufig zählen sie eher zu den bösen Gestalten der Mythologie. Den Riesen gaben die Menschen viele Namen. Einer davon lautet „Nephilim„, die gefallenen Engel. Auch die Bibelwissenschaft beschäftigt sich mit diesen Geschichten. Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein Text gefunden, der sehr viel Aufschluss über die Welt der Nephilim gibt. Für diesen Artikel wurden die Fragmente des über 2000 Jahre alten Textes zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt. (Hinweis: Die Bilder in diesem Artikel dienen mehr der Veranschaulichung. Die meisten bleiben eine Fälschung)

Das sogenannte „Buch der Riesen“ basiert laut Forschern auf dem Buch Henoch, einem pseudepigraphischen Werk aus biblischer Zeit. Es stammt aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und wurde nachträglich aus der Bibel entfernt. Man könnte auch sagen, das Buch Henoch hat es nicht in die Bibel geschafft. Heute zählt es deshalb zu den sogenannten „Apokryphen“. Henoch war der Urgroßvater von Noah und soll das Buch selbst verfasst haben. Das Buch der Riesen war Teil der sogenannten „Schriftrollen vom Toten Meer“ (auch „Qumranschriften“ genannt), mehrer biblischer Texte, die in den 40er und 50er Jahren im Westjordanland entdeckt wurden.

Das Buch der Riesen erzählt von einer Zeit, in der Engel und Menschen frei miteinander ‚interagierten‘. Dies wurde auch in der Genesis (6:1-4) dokumentiert. Die Nephilim, also die Riesen, seien die Kinder von Engeln und Menschen gewesen. Später hätten sich die Riesen gegen die Menschheit erhoben und es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Alles das hätte vor tausenden von Jahren stattgefunden. Das Buch konzentriert sich auf die beiden Kinder des Riesen Shemihaza namens Ohya und Hahya. 

Genesis (6:1-4): „(1) Und es geschah, als die Menschen begannen, sich zu vermehren auf der Fläche des Erdbodens, und ihnen Töchter geboren wurden, (2) da sahen die Söhne Gottes die Töchter der Menschen, dass sie gut waren, und sie nahmen sich von ihnen allen zu Frauen, welche sie wollten. (3) Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben, da er auch Fleisch ist. Seine Tage sollen 120 Jahre betragen. (4) In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch danach, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die in der Vorzeit waren, die berühmten Männer.“

 

Fragmente der Schriftrollen vom Toten Meer

Das Buch der Riesen wurde in nicht weniger als sechs Sprachen veröffentlicht. Vom ursprünglich Syrischen wurden griechische und mittelpersische Versionen erstellt. Die sogdianische Ausgabe wurde wahrscheinlich aus dem Mittelpersischen, das Uigurische aus dem Sogdianischen abgeleitet. Das Buch kann es auch in Koptisch gegeben haben, wie die Quelle am Ende des Artikels nahelegt.

Das Buch der Riesen ist lediglich in Fragmenten überliefert. Unvollständige Stellen wurden durch eckige Klammern […] gekennzeichnet. Neben der gewalttätigen Vergangenheit der Riesen bietet dieses Werk jedoch auch eine andere Perspektive auf die Nephilim. Gemäß der Schriften wurden sich die Riesen bewusst, dass sie aufgrund ihrer gewalttätigen Art vor einer drohenden Zerstörung stehen. So baten sie Henoch in ihrem Namen mit Gott zu sprechen:

Das Buch der Riesen – wiederhergestellte Texte

Eine zusammenfassende Stellungnahme über den Abstieg der bösen Engel, welche sowohl Wissen als auch Verwüstung brachten. Vgl. Genesis 6:1-2, 4.

1Q23 Frag.  9 + 14 + 15 […] sie kannten viele Geheimnisse […] die Sünde war groß auf der Erde […] und sie töteten viele […] sie zeugten Riesen […]

Die Engel nutzten die Fruchtbarkeit der Erde aus.

4Q531 Frag. 3 […] alles was die Erde hervorbrachte […] […] die großen Fische […] der Himmel mit all dem was wuchs […] die Früchte der Erde und alle Arten von Getreide und alle Bäume […] Vieh und Reptilien […] alle kriechenden Dinge auf der Erde und sie beobachteten alles […] jede harsche Tat und […] Äußerung […] männlich und weiblich, und unter den Menschen […]

Die zweihundert Engel wählten Tiere mit denen sie unnatürliche Akte vollzogen, vermutlich einschließlich Menschen.

1Q23 Frag. 1 + 6 […] zweihundert Esel, zweihundert Rinder, zweihundert Böcke der Herde, zweihundert Ziegen, zwei hundert […] Tiere vom Feld, von jedem Tier, von jedem Vogel […] für Rassenvermischung […]

Die Statue von Gilgamesh aus dem Palast von Sargon II.

Könige wurden gerne in „Übergröße“ dargestellt.

Das Ergebnis der dämonischen Verderbnis war Gewalt, Perversion und eine Brut von ungeheuerlichen Wesen. Vgl. Genesis 6:4.

4Q531 Frag. 2 […] sie schändeten […] sie zeugten Riesen und Monster […] sie zeugten, und siehe, die ganze Erde war verdorben […] mit dem Blut und durch die Hand der Riesen […] was ihnen nicht genügte […] und so wollten sie viele verschlingen […] die Monster griffen an.

4Q532 Col. 2 Frag. 1 – 6 […] sie werden sich erheben […] arm an wahrer Kenntnis […] weil […] die Erde stark verdorben wurde […] sie wurden von den Engeln in Betracht gezogen […] am Ende werden sie untergehen und sterben […] sie verursachten große Verderbnis auf der Erde […] es genügte nicht, dass […] sie sein können […]

Die Riesen beginnen von einer Reihe von Träumen und Visionen beunruhigt zu werden. Mahway, der Titansohn des Engels Barakel, berichtet seinen Riesen-Gefährten als erster von diesen Träumen. Er sieht ein Täfelchen, welches in Wasser eingetaucht ist. Wenn es wieder auftaucht, sind alle bis auf drei Namen auf ihm weggewischt. Dieser Traum symbolisiert die Vernichtung aller außer Noah und seinen Söhnen durch die Flut.

2Q26 […] sie durchnässten das Täfelchen mit Wasser […] das Wasser floss über das Täfelchen […] sie hoben das Täfelchen aus dem Wasser […]

Der Riese geht zu den anderen und bespricht seinen Traum.

4Q530 Frag. 7 […] Diese Vision steht für Fluch und Leid. Ich bin derjenige, der die ganze Gruppe der Schiffbrüchigen gesehen hat, zu den ich gehen soll […] die Geister der Erschlagenen klagten über ihre Mörder und schrien […] dass wir zusammen sterben und es zu einem Ende kommt […] so ging die Vision in die Versammlung der Riesen ein […]

6Q8 […] Ohya sagte zu Mahway […] ohne zu zittern: Wer zeigte dir all diese Visionen mein Bruder? […] Barakel, mein Vater, war mit mir. […] Bevor Mahway zu Ende sprach was er gesehen hatte […] sagte Ohya zu ihm: Ich habe Wunder gesehen! Eine unfruchtbare Frau gebärte […]

4Q530 Frag. 4 Da sagte Ohya zu Hahya […] wir werden auf der Erde zerstört werden. […] Die Erde weinte vor den Riesen […]

4Q530 Frag. 7 Daraufhin sagte Hahya zu Ohya […] Das ist nicht für uns, sondern für Azazel, für das was er tat […] Die Riesen sind die Kinder der Engel […] und sie würden nicht all ihre Geliebten vernachlässigen […] Wir sind nicht niedergeschlagen worden; du hast Kraft […]

 
Die Siegesstele von Naram-Sin.

Die Riesen erkennen die Sinnlosigkeit des Kampfes gegen die Kräfte des Himmels. Der erste Sprecher war womöglich Gilgamesh.

4Q531 Frag. 1 […] Ich bin ein Riese, und bei der gewaltigen Stärke meine Arme und meiner eigenen Stärke […] jeder Sterbliche, ich habe Krieg gegen sie geführt; aber ich bin nicht in der Lage für meine Feinde gegen sie (die Engel) zu sein […] sie wohnen im Himmel und in heiligen Orten. […] Und sie sind stärker. […] Das wilde Monster ist gekommen, und die wilden Menschen rufen mich. […] Dann sagte Ohya zu ihm: Ich war gezwungen einen Traum zu haben […] Der Schlaf meiner Augen verschwand, damit ich eine Vision sehen konnte. […]

Ohya’s Traum ist ein entwurzelter Baum, jedoch halten drei seiner Wurzeln. Der Inhalt ist der gleiche wie beim ersten Traum.

6Q8 Frag. 2 Während ich schaute, bewegten sich drei der Wurzeln in den Garten […]

Ohya versucht die Bedeutung dieser Visionen zu umgehen. Er gab an, dass es sich nur auf den Dämon Azazel bezog; hier vermutet er, dass die Zerstörung nur für die irdischen Herrscher bestimmt ist.

4Q530 Col. 2 […] Und Ohya erzählte ihnen was Gilgamesh ihm sagte: [nicht überliefert] Der Anführer verfluchte die Herrscher und die Riesen waren froh über seine Worte. Dann drehte er sich um und ging. […]

Mehr Träume bedrängen die Riesen. Die Details dieser Vision sind unklar, aber sie klingen schlecht für die Riesen. Die Träumer sprechen zuerst zu den Monstern, dann zu den Riesen.

Daraufhin hatten zwei von ihnen Träume und der Schlaf floh von ihrem Auge, und sie standen auf und erzählten von ihrem Träumen in der Versammlung ihrer Gefährten, der Monster […] In meinem Traum beobachtete ich gerade diese Nacht und da war ein Garten […] Gärtner waren am Bewässern […] zweihundert Bäume und riesige Triebe kamen aus ihren Wurzeln […] Das Feuer verbrannte den ganzen Garten […]

Jemand schlägt vor, dass Henoch gerufen wird, um die Vision zu interpretieren.

[… zu Henoch] den berühmten Schreiber, und er wird für uns den Traum deuten.

Daraufhin sagte sein Gefährte Ohya zu den Riesen: Ich hatte auch einen Traum diese Nacht, Oh Riesen, und, seht, der Herr des Himmels kam hinunter zur Erde […] und das war das Ende des Traumes. Daraufhin bekamen all die Riesen und Monster Angst und riefen Mahway. Er kam zu ihnen und die Riesen flehten ihn an und sandten ihn zu Henoch den berühmten Schreiber. Sie sagten zu ihm: Geh […] du hast seine Stimme gehört. Und er sagte zu ihm: Er wird […] die Träume deuten […]

Col. 3 3 […] wie lange die Riesen zu leben haben […]

Nach einer kosmischen Reise kommt Mahway zu Henoch und trägt seine Bitte vor.

 […] und er setzte sich in die Luft wie starke Winde, und flog mit den Händen wie ein Adler […] er verließ die bewohnte Welt und flog über Verödung, die große Wüste […] und Henoch sah ihn und rief ihm zu, und Mahway sagte zu ihm: […] Die Riesen erwarten deine Worte, und all die Monster auf der Erde. […] Uns wurde zugetragen, dass du uns die Bedeutung unserer Träume nennen kannst […] zweihundert Bäume, die vom Himmel kommen […]

 

Henoch schickt eine Tafel mit einer finsteren Botschaft des Urteils zurück, aber mit Hoffnung auf Reue.

4Q530 Frag. 2 Der berühmte Schreiber Henoch gibt eine Tafel in seiner Handschrift […] Im Namen des großen Gottes, des heiligen, für Shemihaza und all seine Gefährten […] Wisset […] all das, was ihr getan habt, eure Frauen […] und ihre Söhne und die Frauen ihrer Söhne […] Wegen eurer Zügellosigkeit weint die Erde, und beschwert sich über euch und über die Taten eurer Kinder […] über den Schaden den ihr der Erde zugefügt habt. […] Bis Raphael eintrifft, seht, Zerstörung kommt, eine große Flut, und sie wird alle lebenden Dinge vernichten und alles, was in den Wüsten und Meeren ist. Und die Bedeutung dieser Sache […] ist böse für euch. Aber jetzt, […] löst eure Bindung zum Bösen und betet.

Ein Fragment, welches offenbar eine von Henochs Visionen zeigt.

4Q531 Frag. 7 […] Große Angst packte mich und ich fiel auf mein Gesicht; ich hörte seine Stimme […] er lebte unter den Menschen aber er lernte nicht von ihnen […]

Sammlung der Schriftrollen vom Toten Meer in der Bibliothek der Gnostischen Gesellschaft: http://www.gnosis.org/library/dss/dss_book_of_giants.htm

Unser Buchtipp zum Artikel: „Die verbotenen Evangelien – Apokryphe Schriften: Erweitere und bebilderte Ausgabe mit dem Judas Evangelium und dem Evangelium der Maria Magdalenahier bei Amazon anschauen:

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tube.com/watch?v=lzslISx5LXM

DIE CHEMNITZ KONZERT LÜGE – NACH JEDEM MORD EIN FEST?

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tube.com/watch?v=1tVyd8E66_M

Steinmeier: Neuer Heuchel-Rekord bei Weihnachtsansprache

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siehe auch „Junker the Drunker“

http://www.spiegel.de/plus/jean-claude-juncker-als-eu-kommissionschef-ungluecklich-im-abgang-a-00000000-0002-0001-0000-000162036102

EU-Kommissionspräsident

Die Leiden des Jean-Claude Juncker

……
ube.com/watch?v=7rvsPpRKpaM

EU President „Juncker the Drunker „- SPIEGEL – Die Leiden des „Jean-Claude Juncker“

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– – PETITION – – „BIENEN-Sterben“: GLYPHOSAT schadet Bienen – jetzt muss das Herbizid erst recht vom ACKER!!!!!!!! – – – Bayer versucht Bedeutung der „Bienen-Studie“ herunterzuspielen – Ohne Erfolg!!!!! //// FRANKREICH – Fehlbildungen bei Neugeborenen: Schädigen PESTIZIDE die Babys schon im Bauch???!!?! /// „Clostridium difficile“ /// KORRUPTION in MALTA – – – – – Wem gehört „17 Black“???!!!!!!!!!! //// „VERFASSUNGs-BESCHWERDE“ wegen „GEMEINSAMER HAFTUNG“ und Verhalten des BUNDESTAG ///// „Kinder-Armut“ in DEUTSCHLAND /// >>>“CDU“<<< kassiert knapp "700.000" Euro "Partei-SPENDE" //// ???? „Zukunfts-Technik“ – 5G ????

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https://www.change.org/p/bienensterben-glyphosat-schadet-bienen-jetzt-muss-das-herbizid-erst-recht-vom-acker/u/23471922?cs_tk=AWQyi3QozXKLBO9i1FsAnA5sEbhpUJ1ITVmeMwDCCQ%3D%3D&utm_campaign=04e26a49c40941c783f377739a579a23&utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_term=cs

Neuigkeit zur Petition

Bayer versucht Bedeutung der Bienen-Studie herunterzuspielen – Ohne Erfolg.

Sven Giegold, Martin Häusling & Dr. Maximilian Fries

24. Okt. 2018 — 

Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,

über 95.000 haben unsere Petition schon unterzeichnet. Und das zeigt Wirkung. Bayer ist in der Defensive und versucht auf Twitter die Bedeutung der neuen PNAS-Bienen-Studie herunterzuspielen (https://twitter.com/BayerPresse_DE/status/1045293771011887104 Erst kündigen sie an, eine Studie, die die PNAS-Ergebnisse angeblich widerlegen soll, per Post zu verschicken (https://twitter.com/BayerPresse_DE/status/1045688989255168000 dann fast zwei Wochen später gibt es doch einen Link zur Studie und Blogbeitrag dazu (https://twitter.com/BayerPresse_DE/status/1049919151295393792

In diesem Blogbeitrag führt Bayer dann eine so genannte “Tunnelstudie” (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4285224/ von Monsanto und anderen Pestizidherstellern als Beweis an, dass Glyphosat sicher für Bienen sei. Bei genauem Lesen wird aber klar: Der Versuchsaufbau lässt diese Schlussfolgerung nicht zu. Denn die neue Bienen-Studie hatte ja gezeigt, dass die Bienen durch Glyphosat anfälliger für Infektionen werden. Doch in der Monsanto-Tunnelstudie befinden sich die Bienenvölker geschützt vor Wetter und anderen Insekten in einem Gewächshaus (dem namensgebenden “Tunnel”) und sind vorher darauf getestet worden, dass sie gesund sind. Unter diesen künstlichen Bedingungen sind die Bienen daher ohnehin vor Infektionen weitgehend geschützt. Der Effekt von Glyphosat auf die Infektionsanfälligkeit konnte also gar nicht beobachtet werden.

Auch schweigt sich Bayer/Monsanto dazu aus, ob sie weitere Studien zu Bienen und Glyphosat haben, die sie bisher nicht veröffentlicht haben. Hier sagt Bayer, sie prüfen eine Veröffentlichung der Studien von Monsanto nach dessen Übernahme noch rechtlich. Wie lange das dauert, ist nicht klar.

Dieses Verhalten bestätigt unsere Kritik: Es darf nicht sein, dass ein Konzern selbst entscheidet, wann er welche Studien zu seinen Produkten veröffentlicht, deren Wirkung potenziell gefährlich für Mensch und Tier sind. Das ist Gutsherrenart und hat im 21. Jahrhundert nichts verloren.

Wir fordern, dass grundsätzlich alle Studien öffentlich zugänglich sind und von unabhängigen Wissenschaftler*innen geprüft (engl. peer-reviewed) werden. Die Konzerne sollen nicht mehr direkt Sicherheitsstudien durchführen oder in Auftrag geben können, sondern in einen Forschungs-Topf einzahlen, auf den nur die verantwortlichen EU-Behörden Zugriff haben und damit unabhängige Forschung finanzieren. Dafür streiten wir im Europaparlament und vor dem EuGH!

Bis das soweit ist: Zeigen wir Bayer und Co., dass wir diese Geheimnistuerei leid sind! Es fehlt nicht mehr viel.

Helft bitte kräftig mit und teilt den Link zu der Petition: www.change.org/bienen

Mit entschlossenen, grünen Grüßen,

Sven Giegold, Mitglied des Europäischen Parlaments
Martin Häusling, Mitglied des Europäischen Parlaments
Dr. Maximilian Fries, Krebsbiologe, MSc Biomedizin

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siehe auch „ZIVIL-PROZESS“ GEGEN GLYPHOSAT

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PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – –

https://www.change.org/p/bundeslandwirtschaftsministerin-kl%C3%B6ckner-bienensterben-glyphosat-schadet-bienen-jetzt-muss-das-herbizid-erst-recht-vom-acker?recruiter=522200648&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=undefined

Bienensterben: Glyphosat schadet Bienen – jetzt muss das Herbizid erst recht vom Acker!

Das Bienensterben ist eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Glyphosat war dabei schon länger im Verdacht, aber es fehlten die Beweise.

Aber jetzt ist klar: Glyphosat schädigt und tötet Bienen.

Jahrzehntelang wollte uns Monsanto weismachen, dass Glyphosat für Menschen und Tiere ungefährlich sei. Eine jetzt veröffentliche Studie im renommierten Fachjournal PNAS zeigt jetzt aber deutlich: Glyphosat wirkt direkt auf die Bakterien im Darm der Bienen und verändert deren genau balancierte Zusammensetzung. Diese bakterielle “Mikroflora” ist entscheidend für die Gesundheit der Bienen, sie hilft u.a. Infektionen abzuwehren und Nahrung zu verdauen. Bienen, die mit realistischen Mengen von Glyphosat gefüttert werden, denen sie auch auf den Feldern ausgesetzt sind, sterben viermal häufiger an einer Infektion als unbehandelte Bienen. Ähnliche Effekte sind auch für Säugetiere und den Menschen zu befürchten.

In der letzten Risikobewertung für Glyphosat wurden solche Effekte nicht berücksichtigt und Glyphosat als ungefährlich für Bienen eingestuft. Dass die neuen Ergebnisse jetzt kommen zeigt auch, wie wenig wir auch nach Jahrzehnten über Glyphosat wissen und wie gefährlich der großflächige Einsatz von Pestiziden ist, selbst wenn sie als vermeintlich sicher gelten.

Angesichts dieser neuen Erkenntnisse und der großen Gefahr, die vom Bienensterben ausgeht, fordern wir, die Unterzeichnenden:

An Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner:

1. Holen Sie Glyphosat endlich vom Acker! Nach Ihrer Ankündigung eines “Minimierungsplans” im April 2018, folgten nur Alibi-Maßnahmen. Wir fordern, den Totalausstieg aus Glyphosat bis spätestens 2020.

2. Erlassen Sie Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bienen und der Bevölkerung:

  • Glyphosat darf nicht mehr in öffentlichen Parks, Gärten und Spielplätzen eingesetzt werden;
  • Glyphosat muss für den Privatgebrauch sofort verboten werden und auch der Online-Verkauf gestoppt werden;
  • Glyphosat darf grundsätzlich nicht mehr vor der Ernte eingesetzt werden.

3. Legen Sie eine echte Pestizid-Reduktionsstrategie vor, damit nicht auf andere Pestizide ausgewichen wird. Zukunftsfähige Landwirtschaft geht auch ohne Gift, setzen Sie sich dafür ein!

An die EU-Kommission, die EU-Mitgliedsländer und das Europaparlament:

4. Reformieren Sie das Zulassungsverfahren ohne Verzögerung noch vor der Europawahl. Transparenz und der Schutz der Bevölkerung müssen immer vor ökonomischen Interessen einiger weniger Unternehmen stehen.

Mit hoffnungsvollen Grüßen,

Sven Giegold, Mitglied des Europäischen Parlaments

Martin Häusling, Mitglied des Europäischen Parlaments

Maximilian Fries, Dr. in Krebsbiologie und M.Sc. mit Schwerpunkt Mikrobiologie

Weiterführende Informationen

PNAS-Studie: http://www.pnas.org/content/early/2018/09/18/1803880115

Einschätzung im Fachjournal Science:  https://www.sciencemag.org/news/2018/09/common-weed-killer-believed-harmless-animals-may-be-harming-bees-worldwide?utm_source=newsfromscience&utm_medium=twitter&utm_campaign=beeguts-21623

Auswirkungen von Glyphosat auf Darmflora von Ratten: https://sven-giegold.de/glyphosat-ramazzini-studien/

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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/prozess-in-amerika-noch-mehr-glyphosat-klaeger-gegen-bayer-15888107.html

Prozess in Amerika

Noch mehr Glyphosat-Kläger gegen Bayer

  • Aktualisiert am

Bayers Werksgelände in Leverkusen Bild: dpa

9.300 Klägern steht Bayer wegen Glyphosat in Amerika inzwischen gegenüber, teilte der Pharma-Konzern bei der Vorstellung der Quartalszahlen mit. Die übertrafen die Erwartungen – auch wegen Monsanto.

Die Zahl der Klagen gegen die Bayer-Tochter Monsanto wegen des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat hat sich weiter erhöht. Bis zum 30. Oktober seien in Amerika Klagen von etwa 9.300 Klägern zugestellt worden,……………………

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https://taz.de/Glyphosat-Studien-und-Krebs/!5542638/

Glyphosat-Studien und Krebs

Die Tricks der Bayer-AG

Mehr als 800 Studien würden bestätigen, dass das Pestizid nicht Krebs verursache, behauptet Bayer. Doch nur rund 50 Analysen beschäftigen sich mit der Frage.

Getreidefeld mit Blumen im Sonnenuntergang

Es gibt hier nichts zu sehen Foto: dpa

BERLIN taz | Der Chemiekonzern Bayer trickst mit falschen Zahlen. Dem Unternehmen nach bestätigen „mehr als 800 wissenschaftliche Studien“, dass das Pestizid Glyphosat seiner US-Tochter Monsanto nicht krebserregend sei. In Wirklichkeit gehen nach taz-Recherchen jedoch nur rund 50 Analysen überhaupt auf diese Frage ein. Noch weniger zeigen, dass der Verdacht gegen das Unkrautvernichtungsmittel unbegründet ist.

Glyphosat ist der weltweit meistverkaufte Pestizidwirkstoff – und vor allem umstritten, weil die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation ihn 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hat. Da die zuständigen Fachbehörden der Europäischen Union das Mittel jedoch für unbedenklich halten, haben die EU-Staaten Glyphosat Ende 2017 für weitere fünf Jahre zugelassen. Dennoch wird zum Beispiel in Deutschland dar­über diskutiert, glyphosathaltige Pestizide zu verbieten.

In den USA muss sich Bayer gegen rund 8.700 Klagen wegen mutmaßlich durch den Wirkstoff verursachte Erkrankungen verteidigen – und ist bereits in einem Fall erst­instanzlich zu Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt worden.

Der Leverkusener Konzern hat mehrmals versucht, Bedenken zu zerstreuen und auf eine angebliche Vielzahl von entwarnenden Untersuchungen hingewiesen. In seinem Zwischenbericht zum 2. Quartal behauptete Bayer: „Mehr als 800 wissenschaftliche Studien [….] sowie Aufsichtsbehörden weltweit haben bestätigt, dass Glyphosat bzw. Glyphosat-basierte Herbizide nicht krebserregend sind und dass die bestimmungsgemäße Anwendung sicher ist.“

Großes Medienecho

Bayer-Chef Werner Baumann sagte in einer Telefonkonferenz mit Aktionären am 23. August, „dass mehr als 800 wissenschaftliche Studien und Berichte und andere Quellen die Schlussfolgerung unterstützen, dass Glyphosat nicht Krebs verursacht.“ Fast gleichlautend äußerte sich Scott Partridge, Vizepräsident von Monsanto.

Zahlreiche Medien weltweit zitierten diese Aussagen, zum Beispiel CNN, BBC, New York Times und Neue Zürcher Zeitung. Die FAZ schrieb unter Bezug auf Baumann: „Wiederholt wies er auf 800 Studien in aller Welt hin, in denen kein Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von Glyphosat und Krebserkrankungen hergestellt worden sei.“ Laut der Deutschen Presseagentur verwies Baumann auf „mehr als 800 wissenschaftliche Studien, die bestätigt hätten, dass Glyphosat nicht krebserregend sei“. In der Süddeutschen hieß es, Partridge zufolge „belegen mehr als 800 wissenschaftliche Studien und Bewertungen … den Befund“. Ähnliche Zitate erschienen in der taz, Wirtschaftswoche und bei der Nachrichtenagentur afp.

Helmut Burtscher-Schaden, Biochemiker„Das ist eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit. Bayer führt entgegen den Tatsachen Studien als Beweise an, dass Glyphosat nicht krebserregend sei“

Doch Belege für seine 800-Krebsstudien-Behauptung bleibt die Bayer-AG schuldig. Auch nach mehreren Bitten schickte Konzern-Sprecher Utz Klages der taz keine vollständige Liste der Untersuchungen zur Krebsgefährdung durch Glyphosat. Stattdessen mailte er etwa 1.000 Verweise auf Studien allgemein zu dem Wirkstoff. Rund 460 davon haben nach den Kapitelüberschriften der Literaturlisten nichts mit Krebs zu tun. Sie stehen zum Beispiel in Abschnitten mit den Titeln „Analytische Methoden“ zur Messung von Glyphosat, „Physikalische und chemische Eigenschaften“ wie dem Schmelzpunkt, „Verhalten in der Umwelt“, „Giftigkeit für die Umwelt“, etwa für Bienen oder Bodenorganismen.

Zieht man diese Studien ab, könnten also höchstens etwa 550 Studien belegen, dass Glyphosat keinen Krebs verursacht. Aber selbst unter diesen Untersuchungen, beispielsweise in den „Toxikologie“-Kapiteln, finden sich kaum Krebsstudien. Stattdessen befassen sich die meisten etwa damit, ob das Pestizid die Augen von Kaninchen reizt oder ob es akut toxisch auf Versuchstiere wirkt. Krebs ist aber eine chronische Krankheit.

Auf Nachfrage räumte der Bayer-Sprecher ein, dass beispielsweise die US-Umweltschutzbehörde EPA nur „mehr als 100 als relevant eingeschätzte Studien für ihre Einschätzung“ untersucht habe, dass Glyphosat „wahrscheinlich nicht krebserregend für Menschen“ sei. Damit sagt er nicht, dass sich alle 100 Studien auf Krebs beziehen würden.

Die Formulierung könnte auch bedeuten, dass die EPA bei ihrer Recherche 100 Studien allgemein zu Glyphosat gefunden hat, sich aber nur wenige davon auf Krebs bezogen. Klages blieb auch auf Bitten der taz eine Liste mit genauen Quellenangaben zu den 100 Titeln schuldig. Die taz solle sich doch bitte selbst an die EPA wenden, antwortete der Sprecher nur.

Wie viele Krebsstudien gibt es also wirklich? Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nennt auf Anfrage der taz nur rund 50 wissenschaftliche Berichte zu Glyphosat mit einem Bezug zu Krebs. Davon sind 16 „Originalprüfberichte einschließlich aller Rohdaten zu Kanzerogenitätsstudien in Versuchstieren“ sowie „34 Publikationen aus der wissenschaftlichen Literatur zu Beobachtungen am Menschen“.

Auch der Biostatistik-Professor Christopher Portier bestätigt der taz, es gebe schätzungsweise 50 Studien, die explizit die Frage behandeln, ob Glyphosat Krebs verursacht. Der prominente GlyphosatKritiker hat die Krebsforschungsagentur bei der Begutachtung des Pestizidwirkstoffs beraten.

Weiter Studienbegriff

Das BfR hat kein Interesse, eine zu niedrige Zahl zu nennen. Denn das Bundesinstitut hat für die EU bereits mehrmals die Sicherheit von Glyphosat überprüft – und kam immer wieder zu dem Schluss, der Stoff sei ungefährlich, wenn er korrekt angewendet wird. Die Behörde hat nach eigenen Angaben neben den Studien der Hersteller „alle verfügbaren, publizierten Studien und weitere Quellen in seine wissenschaftlichen Bewertungen einbezogen.“ Das hat Bayer auch nie bestritten.

Dazu kommt: Unter den etwa 50 Studien sind auch welche, die manche Experten sehr wohl als Hinweis auf ein mögliches Krebsrisiko durch Glyphosat interpretierten.

Dennoch erklärte Bayer-Sprecher Klages, dass die Behauptung im Quartalsbericht „keineswegs falsch“ sei. „Hinsichtlich der Studien haben wir uns ausweislich des Wortlauts sowohl auf solche bezogen, die sich dezidiert mit Krebsrisiken auseinandersetzen, als auch auf solche, die insgesamt die Sicherheit von Glyphosat bestätigen“, schrieb Klages der taz.

Er interpretierte den Sinn also um: Es soll „800 wissenschaftliche Studien“ zur Sicherheit insgesamt geben und nur ein Teil von ihnen beziehe sich auf die Krebsfrage. Aber die umstrittene Formulierung war eindeutig anders: Die 800 Studien hätten die Sicherheit „und“ das Nullrisiko in puncto Krebs bestätigt. So haben es ja auch die meisten Medien in Deutschland und im Ausland verstanden.

Schweigsame Investmentbanken

„Das ist eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit über die Krebsgefahr von Monsantos und jetzt Bayers Glyphosat“, sagte Helmut Burtscher-Schaden, Biochemiker des österreichischen Umweltverbands Global 2000, der taz. Damit setze Bayer eine Praxis fort, für die Monsanto in den USA im Prozess wegen der Krebserkrankung eines Glyphosat-Nutzers verurteilt worden sei. „Bayer führt entgegen den Tatsachen Studien als Beweise an, dass Glyphosat nicht krebserregend sei.“

Die Mehrheit der Studien, die nicht von der Industrie durchgeführt wurden, würden einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Krebs oder einer Schädigung des Erbguts und der Exposition gegenüber Glyphosat nachweisen.

Die Investmentbanken JP Morgan, Exane und der Fondsverwalter Vanguard, die an der Bayer-Telefonkonzerenz zu Glyphosat teilgenommen hatten, ließen Bitten der taz um Stellungnahmen unbeantwortet. Auch Deutschlands größter Aktionärverband, die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), wollte sich nicht zu der Frage äußern, ob Bayer die Aktionäre mit falschen Zahlen irregeführt hat.

Der Aktienkurs von Bayer ist stark gefallen, nachdem ein US-Gericht im August festgestellt hatte, dass Glyphosat erheblich zur Krebserkrankung des Kaliforniers Dewayne Johnson beigetragen habe. Johnson hatte als Platzwart bis zu 30-mal pro Jahr Pestizide mit dem Wirkstoff auf dem Gelände von Schulen ausgebracht. Das Gericht in San Francisco verurteilte Bayers US-Tochter Monsanto dazu, dem Mann Schadenersatz in Millionenhöhe zu zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da Bayer Widerspruch eingelegt hat.

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https://www.sueddeutsche.de/wissen/artensterben-die-insekten-verschwinden-aber-welche-1.4200489

Artensterben

Die Insekten verschwinden – aber welche?

Schwebfliegen zählen zu den Arten, die durch das Insektensterben seltener werden.(Foto: dpa)
  • Forscher präsentieren erste Erkenntnisse darüber, welche Arten besonders unter dem derzeitigen Insektensterben leiden.
  • Einzelne Spezies stechen bei der Analyse nicht heraus, vielmehr scheint das ganze Spektrum der Insekten betroffen zu sein.
  • Die Entomologen beobachten aber, dass Spezies, deren Larven in der Nähe von Wasser oder auf feuchtem Boden leben, besonders rasch verschwinden.
  • Dies könnte ein Hinweis sein, dass wasserlösliche Pestizide den Rückgang der Insekten mit verursacht haben.
Von Tina Baier

Vor ziemlich genau einem Jahr haben Wissenschaftler das Insektensterben in Deutschland erstmals nachgewiesen. Die sogenannte Krefelder-Studie, die im Oktober 2017 in der Fachzeitschrift Plos One erschien, belegte, dass die Masse der Insekten seit dem Jahr 1989 um durchschnittlich 76 Prozent zurückgegangen ist.

Um dem Insektensterben genauer auf den Grund zu gehen, versuchen Entomologen überall in Deutschland seitdem herauszufinden, welche Arten besonders leiden. Auf einer Internationalen Tagung in Bonn wurden jetzt erste Ergebnisse präsentiert: Demnach sind von dem Schwund nicht nur einige Spezies betroffen, sondern das gesamte Spektrum der Insekten. „Früher schon seltene Arten sind teilweise noch vorhanden, teilweise fehlen Nachweise in den neueren Proben ganz“, sagt Martin Sorg, Vorstandsmitglied des Entomologischen Vereins Krefeld, auf dessen Proben die Untersuchungen basieren. „Häufige Arten sind meist noch nachweisbar, allerdings überwiegend in deutlich geringeren Anzahlen.“

Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 33 000 verschiedene Insektenspezies. Die vier artenreichsten Gruppen sind:

  • Fliegen und Mücken mit insgesamt etwa 10 000 Spezies.
  • Hautflügler, zu denen Wespen und Bienen gehören, mit etwa 9000 Spezies.
  • Käfer mit etwa 8000 Arten.
  • Schmetterlinge, die sich noch einmal in Tag- und Nachtfalter aufteilen.

Allerdings gibt es keinen Spezialisten, der sämtliche Insekten kennt und auseinanderhalten kann. Die Proben werden deshalb von Wissenschaftlern untersucht, die Expertise für bestimmte Gruppen von Insekten haben. Axel Ssymank, Fachgebietsleiter am Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn, hat beispielsweise die Schwebfliegen in sechs Proben aus dem Wahnbachtal im Bergischen Land genauer analysiert. Erste Ergebnisse bestätigen den drastischen Schwund: 1989 verfingen sich in den sechs Fallen insgesamt 17 300 Individuen, 2014 waren es nur noch 2738.

Nachdem Ssymank die einzelnen Arten genauer bestimmt hatte, stellte sich heraus, dass auch die Artenvielfalt gelitten hat. In der Probe aus dem Jahr 1989 identifizierte Ssymank 140 verschiedene Spezies von Schwebfliegen, 2014 waren es nur noch 103. „Wir können daraus nicht schließen, dass die Spezies, die wir nicht mehr gefunden haben, ausgestorben sind“, sagt Ssymank. Es ist aber ein starker Hinweis darauf, dass nicht nur die Zahl der Insekten insgesamt zurückgeht, sondern auch die Artenvielfalt. Zumal die Experten, die Hautflügler, Käfer und Schmetterlinge untersuchen, ganz Ähnliches berichten.

Spezies, die in der Nähe von Wasser leben, sind besonders vom Schwund betroffen

Aufschlussreich wird es, wenn man sich anschaut, welche Arten besonders stark zurückgegangen sind. „Bei den Schwebfliegen sind das Spezies, deren Larven in Gewässern leben oder an feuchten Stellen auf dem Boden“, berichtet Ssymank. Das bekräftigt seiner Ansicht nach den Verdacht, dass wasserlösliche Pestizide und Saatgutbeizen zumindest eine der Hauptursachen für das Insektensterben sind. Der Wissenschaftler hat außerdem beobachtet, dass Schwebfliegen, die auf einer sehr begrenzten Fläche leben, deutlich stärker zurückgegangen sind, als Arten, die große Distanzen zurücklegen. „Das lässt vermuten, dass es irgendwo Orte gibt, an denen diese Insekten noch bessere Lebensbedingungen vorfinden als im Wahnbachtal“, sagt Ssymank.

Übereinstimmend berichten alle Experten, die sich mit der artspezifischen Auswertung der Proben befassen, dass sowohl kleine als auch große Spezies vom Schwund betroffen sind. Bei den Schwebfliegen reicht das Größenspektrum von einem Zentimeter bis vier Millimeter. In anderen Insektengruppen gibt es noch kleinere Arten, die oft mit bloßem Auge kaum zu sehen sind; selbst unter dem Mikroskop sind sie mitunter nur schwierig zu bestimmen. Aus vielen Expertengruppen ist zudem zu hören, dass für den Menschen nützliche Insekten genauso verschwinden wie Schädlinge. Von den 480 Schwebfliegenarten, die es in Deutschland gibt, sind die meisten für die Bestäubung von Pflanzen genauso wichtig wie Bienen. Wenn diese Insekten seltener werden, bekommen deshalb viele Pflanzen Schwierigkeiten – und irgendwann auch der Mensch.

Bis alle Daten vollständig ausgewertet sind, wird es noch zwei bis drei Jahre dauern. Die ersten Ergebnisse der artspezifischen Auswertung, die jetzt vorliegen, bestätigen aber das erschreckende Fazit aus dem vergangenen Jahr: Die Insekten verschwinden.

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https://www.sueddeutsche.de/wissen/insektensterben-wilde-schwestern-1.3966366

Umweltschutz

Wilde Bienen

Wildbienen scheuen weder Wind noch Pflanzenwechsel. Im Vergleich zu ihnen sind Honigbienen eher faul.(Foto: picture alliance / dpa)

Alle schauen auf die geplagte Honigbiene. Dabei leisten ihre wilden Schwestern oft viel mehr.

Von Tina Baier

Die Honigbiene ist eine Art Vorzeigeinsekt: Sie gilt als fleißig, nützlich und sozial. Sie sammelt Nektar und macht daraus leckeren Honig. Sie bestäubt Pflanzen und kümmert sich selbstlos um ihr Volk. Jeder kennt sie, und viele machen sich Sorgen wegen des Bienensterbens, das dieses vorbildliche Tier bedroht. Kaum jemand weiß dagegen, dass es neben der Honigbiene Apis mellifera noch etwa 570 weitere Bienenarten in Deutschland gibt. Diese Wildbienen sind mindestens genauso wichtig und sogar noch stärker bedroht als ihre bekannte Verwandte.

Sand-Steppenbienen sind mit einer Größe von drei bis fünf Millimetern die kleinste Vertreter dieser Insektengruppe in Deutschland. Sie entsprechen dem Bienenklischee so wenig, dass die meisten Menschen, sie für kleine Fliegen halten. Die größte Wildbiene ist mit einer Länge bis zu 25 Millimetern die Blauschwarze Holzbiene. Das schwarze Rieseninsekt wirkt bedrohlich, obwohl es in Wahrheit friedlich und sogar furchtsam ist. Gemeinsam ist den meisten Bienenarten, dass sie Nektar und Pollen sammeln und dabei Pflanzen bestäuben. Wildbienen sind darin mindestens genauso gut wie Honigbienen, oft sogar besser.

Die Rostrote Mauerbiene zum Beispiel transportiert die Pollen nicht verklebt wie ihre bekannte Verwandte, sondern in trockenem Zustand. Das macht die Bestäubung effektiver. Tatsächlich sind Honigbienen im Vergleich zu vielen ihrer wilden Verwandten eher faul. In Apfelplantagen zum Beispiel, in denen verschiedene Sorten in Reihen gepflanzt sind, bleiben die Tiere fast immer in derselben Reihe. Zwischen den Reihen hin- und herzufliegen ist ihnen schlicht zu mühsam. Für die Bestäubung ist das fatal, weil die meisten Apfelbäume Pollen einer anderen Sorte brauchen, um Früchte zu tragen.

Viele wilde Arten fliegen dagegen fleißig von einer Reihe zur anderen. Nebenher fungieren die Wildbienen auch noch als „Motivator“ für die trägen Honigbienen, indem sie sie manchmal von ihren Lieblingsbäumen vertreiben und dadurch zwingen, von ihrer eingefahrenen Route abzuweichen. „Studien haben gezeigt, dass die Erträge in Obstplantagen höher sind, wenn es dort neben den Honigbienen auch noch Wildbienen gibt“, sagt Alexandra-Maria Klein, Landschaftsökologin an der Universität Freiburg.

Sie vertreiben die Honigbienen von ihren Lieblingsbäumen, und zwingen sie so zu Mobilität

Dazu kommt, dass Honigbienen hoch gezüchtete, vom Menschen verzärtelte Geschöpfe sind. Bei schlechtem Wetter, wenn es regnet oder kalt und windig ist, denken sie gar nicht daran, ihren gemütlichen Stock zu verlassen und zu arbeiten. Derart unangenehme Arbeiten überlassen sie den Wildbienen. Hummeln zum Beispiel – der englische Begriff „Bumblebee“ drückt viel besser aus, dass diese Insekten ebenfalls zu den Bienen gehören – sind auch noch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unterwegs. „Bestäubung ist wie eine Orchesterleistung“, sagt Melanie von Orlow, Bienenexpertin beim Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Je mehr verschiedene Arten von Bestäubern da sind, umso besser funktioniert sie.

Das Hamburger Start-up Beesharing hat aus dieser Erkenntnis eine Geschäftsidee gemacht. Die Firma vermittelt und liefert verschiedene Bienenarten an Bauern, die ihre Pflanzen bestäuben lassen wollen. „Wir arbeiten in der Regel mit einem Bestäubungsmix aus Honigbienen, Erdhummeln und Mauerbienen„, sagt Nils Gerber, einer der Firmengründer. Die Arten werden getrennt voneinander angeliefert. Die Honigbienen kommen in der Regel von benachbarten Imkern. Die Hummeln werden dagegen im Labor gezüchtet. Sie übernehmen sozusagen die Frühschicht, wenn es morgens noch kalt ist und die Honigbienen ihren Stock noch nicht verlassen.

„Den ganzen Tag auszunutzen ist besonders wichtig bei Kulturpflanzen, die nur relativ kurz blühen, Kirschen zum Beispiel, sodass die Insekten nur wenig Zeit haben, alle Pflanzen zu bestäuben“, sagt Gerber. Die Mauerbienen überwintert die Firma zum Teil selbst als Puppen im Kokon in Kühlhäusern und liefert sie dann zum Preis von 30 Cent pro Kokon an die Landwirte. Es gibt auch ein „Leasing-Modell“, bei dem Beesharing jedes Jahr eine neue Startpopulation von Mauerbienen anliefert: 250 Stück für 57 Euro pro Jahr beziehungsweise 500 Stück für 109 Euro. Die Tiere schlüpfen vor Ort und machen sich dann an die Arbeit. „Wir haben zwei verschiedene Arten von Mauerbienen im Angebot“, sagt Gerber. Osmia cornuta, die Gehörnte Mauerbiene, ist natürlicherweise früh im Jahr unterwegs und eignet sich daher besonders gut für die Bestäubung von Frühblühern. Osmia bicornis, die Rostrote Mauerbiene, arbeitet dagegen am besten später im Jahr.

Auch in der Natur teilen sich Wild- und Honigbienen die Bestäubungsarbeit effektiv auf: Landschaftsökologin Klein hat das an blühenden Mandelbäumen beobachtet: „Die Honigbienen sitzen vor allem an den äußeren, von der Sonne beschienenen Blüten“, sagt sie. Die Wildbienen seien dagegen eher im schattigen Inneren des Baumes zu finden. Wo es keine Wildbienen gibt, fällt die Ernte deshalb geringer aus, da dann weniger Blüten bestäubt und zu Früchten werden. Eine ähnliche Arbeitsteilung gebe es auf jeder Blumenwiese, sagt Klein. „Manche Arten sammeln nur oben, andere tief in der Wiese.“ Es ist ein komplexes Zusammenspiel, in dem jede Art eine wichtige Funktion hat. Fällt eine Spezies weg, kann das dramatische Auswirkungen auf das ganze fein austarierte System haben.

Die Honigbiene ist nicht für alles gut

Selbst wenn es genug von ihnen gäbe, könnten Honigbienen nicht alle Aufgaben der Wildbienen übernehmen. Schon rein körperlich nicht. Für viele Blüten ist ihr Rüssel zu kurz, für andere sind sie zu schwer oder zu groß. „Es gibt auch Pflanzen, die Honigbienen schlicht nicht mögen und deshalb nicht anfliegen“, sagt Klein. Die Blüten des Wiesensalbeis beispielsweise werden fast ausschließlich von Hummeln bestäubt: Das Insekt steckt dabei seinen Rüssel in die Blüte, um den tief unten liegenden Nektar zu erreichen. Dadurch löst es einen Hebelmechanismus aus, der dazu führt, dass die Staubbeutel auf seinen Rücken gedrückt werden und die Pollen dort hängen bleiben. Honigbienen gelingt es meistens nicht, diesen Mechanismus auszulösen. Manchmal „betrügen“ sie deshalb die Pflanze, fliegen sie seitlich an, beißen sich durch den Blütenkelch und schlürfen ihren Nektar, ohne sie zu bestäuben.

Auch bei der Bestäubung von Tomaten versagt die Honigbiene. Die Pollen sind derart fest in den Staubbeuteln eingeschlossen, dass Apis mellifera sie nicht herausbekommt. Hummeln dagegen wissen genau, was zu tun ist, und dass sie die Pollen herausschütteln müssen. Sie krallen und beißen sich an den Staubgefäßen fest und bringen dann ihre Flugmuskulatur in Schwung. Bei einer bestimmten Frequenz öffnen sich die Staubbeutel und die Pollen rieseln heraus. Hobbygärtner, die Tomaten züchten, wissen, wie mühsam es sein kann, diese Pflanzen zu bestäuben, wenn keine Hummeln da sind.

Manche schwören auf das sogenannte Trillern, bei dem die Vibrationen der Hummeln mithilfe einer elektrischen Zahnbürste simuliert werden, die kurz oberhalb der Blüte angesetzt werden muss. Andere bestäuben ihre Tomaten per Hand, indem sie mit einem weichen Pinsel täglich erst über die Pollensäcke und dann über die Narbe streichen. Da das in kommerziellen Gewächshäusern mit vielen Tomatenpflanzen kaum praktikabel ist, werden dort oft extra zu diesem Zweck gezüchtete Hummelvölker zur Bestäubung der Tomaten eingesetzt.

Naturschützer sind überzeugt, dass der Verlust der Wildbienen aus ökologischer Sicht viel schwerer wiegen würde, als der Verlust der Honigbiene, um die sich wegen des Bienensterbens alle Sorgen machen. „Es gibt keine Wildpflanzen, die nur von Honigbienen bestäubt werden können, die also ohne Honigbienen aussterben würden“, heißt es beispielsweise auf einer Internetseite des Nabu zum Thema Wildbienen. Das beweise unter anderem die Tatsache, dass es im präkolumbianischen Nordamerika keine Honigbienen, aber trotzdem viele Blütenpflanzen gegeben habe. Erst nach und nach eroberte die europäische Honigbiene den Kontinent gemeinsam mit den europäischen Siedlern, die die Insekten mitgebracht hatten. Die Indianer bezeichneten sie deshalb als „Fliege des weißen Mannes“.

Die Pflanzen, die sie zum Überleben brauchen, gelten oft als Unkraut

Manche Naturschützer sprechen heute ähnlich abfällig über die Honigbiene. Auf einer Seite des Nabu Schleswig-Holstein etwa wird die Imkerei als „Form der landwirtschaftlichen Massentierhaltung“ bezeichnet. Honigbienen würden „durch das Land gekarrt“ und „auf z.B. Rapsfelder losgelassen“. Gefordert wird eine „honigbienenfreie Zonen um Schutzgebiete“, damit die vom Menschen gezüchteten Insekten den Wildbienen wenigstens dort Pollen und Nektar nicht vor dem Rüssel wegsammeln. „In einem natürlichen Ökosystem könnten Wildbienen die Bestäubung aller Pflanzen auch ohne Honigbienen sichern“, sagt auch Alexandra-Maria Klein.

Für die Landwirtschaft sei Apis mellifera allerdings unverzichtbar. Ohne sie würden es die Wildbienen nicht schaffen, große Monokulturen, etwa Raps, zu bestäuben. Zum einen, weil sich die meisten Wildbienen nur einige Hundert Meter von ihrem Nest entfernen. Honigbienen fliegen dagegen in einem Radius von mehreren Kilometern. Abgesehen davon gibt es in der Nähe landwirtschaftlich intensiv bewirtschafteter Flächen oft gar keine Wildbienen mehr. Sie finden dort weder Futter noch einen Platz, an dem sie ihr Nest bauen können. Die Pflanzen, die sie zum Überleben brauchen, gelten oft als Unkraut und werden mit Herbiziden am Wachstum gehindert. Auch lehmige oder sandige Böden und Abbruchkanten, an denen die Bodenschichten offen liegen gibt es in der intensiven Landwirtschaft, in der jeder Quadratzentimeter Boden ausgenutzt wird, nicht mehr.

Das alles hat zur Folge, dass es den Wildbienen tatsächlich schlechter geht als der Honigbiene. Nur redet niemand darüber. Nach Informationen des Nabu stehen in Deutschland 53 Prozent aller Wildbienen-Arten auf der Roten Liste. Es besteht also die Gefahr, dass sie aussterben, noch bevor den meisten Menschen überhaupt bewusst geworden ist, dass es sie gibt. Bei ihrem Kampf ums Überleben zählt jedes einzelne Individuum, denn anders als Honigbienen, die in Kolonien mit einer Königin und vielen Arbeiterinnen leben, sind die meisten Wildbienen „solitär“: Sie verbringen ihr Leben allein, außer während der Paarung. Jedes Weibchen ist gleichzeitig Königin und Arbeiterin: sie legt Eier und sammelt Pollen und Nektar für den Nachwuchs. Eine Honigbienen-Kolonie kann den Tod einer einzelnen Arbeiterin leicht ausgleichen, bei den Wildbienen bedeutet der Tod eines Weibchen dagegen zwangsläufig weniger Nachwuchs im Folgejahr.

Wildbienen sind auch deshalb gefährdeter, weil sie keine Lobby haben, sagt Klein. Anders als die Honigbiene, um die sich die Menschen kümmern. Imker behandeln die Völker zum Beispiel mit Substanzen, die die Varroamilbe abtöten, die einer der Hauptgründe für das Bienensterben ist. Aber der Honigbiene geht es doch trotzdem schlecht? „Das stimmt nicht“, sagt von Orlow. Im Gegensatz zu den meisten Arten von Wildbienen nimmt die Zahl der Honigbienen in Deutschland seit einigen Jahren sogar wieder zu.

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siehe auch „Crispr/CAS“ – „GENOME-EDITING“ – „Das Mikro-Biom“

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33461/#gsc.tab=0

USA wollen Regelungen zu Genome Editing in der Welthandelsorganisation diskutieren

06.11.2018

Export Soja Hafen Transport
Export von Agrarrohstoffen (Foto: Oregon Department of Agriculture / flickr, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Die USA haben zusammen mit zwölf anderen Staaten gemeinsame Eckpunkte für die gesetzliche Regulierung neuer gentechnischer Verfahren vorgestellt. Sie wollen Genome Editing in der Landwirtschaft möglichst schnell umsetzen und mögliche „Handelshemmnisse“, sprich strenge Regulierungen, verhindern. Dabei soll die Welthandelsorganisation WTO helfen.

Vorgestellt wurden die Eckpunkte im Rahmen der Welthandelsorganisation, wo sie als Input für die Arbeit des zuständigen Ausschusses dienen sollen. US-Landwirtschaftsminister Sonny Perdue beklagte bei der Präsentation, dass Technologien wie Genome Editing „zu oft durch regulatorische Blockaden ausgebremst werden, die auf Fehlinformationen und politischer Effekthascherei beruhen“. Gemeint – aber nicht ausgesprochen – war damit die EU und die strikte Auslegung des EU-Gentechnikrechts durch den Europäischen Gerichtshof. Perdue lobte seine Verbündeten, dass sie sich zusammen mit der USA unter dem Dach der Welthandelsorganisation zusammengefunden hätten und sich öffentlich für wissenschafts-basierte Regelungssysteme stark machten, die das riesige Potential dieser neuen Techniken erschließen könnten.

Wichtigstes Ziel der Eckpunkte ist es deshalb, sicherzustellen, dass die Regulierungsansätze für die neuen gentechnischen Verfahren wissenschaftsbasiert und international harmonisiert sein werden. „Regulatorische Assymetrien“ und sich daraus ergebende Handelshemmnisse sollen vermieden werden. In ihrem Papier begründen die Staaten dies mit der ihrer Meinung nach herausragenden Bedeutung des Genome Editing für Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft. Sie führen auch die Wünsche der Verbraucher nach gesünderen Lebensmitteln an und betonen die Bedeutung des Genome Editing für kleine und mittlere Unternehmen.

Das „Internationale Statement zur landwirtschaftlichen Anwendung von Präzisions-Biotechnologie“ genannte Papier entstand auf Betreiben amerikanischer Staaten, die gentechnisch veränderte Pflanzen in großem Stil anbauen: USA, Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Kanada. Unterschrieben haben es auch Australien, Jordanien, Vietnam, Kolumbien, Guatemala, Honduras und die Dominikanische Republik. Unterstützung kam ebenfalls von der Wirtschaftsunion der westafrikanischen Staaten.

Der Versuch der USA und anderer amerikanischer Staaten, die Gentechnik-Regulierung der EU über die Welthandelsorganisation auszuhebeln, ist nicht neu. Bereits 2003 beklagten sie sich bei der WTO offiziell über die Zulassungspraxis der EU. Sie sahen darin ein de facto Moratorium für Neuzulassungen von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln. Der Konflikt zog sich einige Jahre lang hin und führte dazu, dass die EU ihre Zulassungspraxis für den Import von GVO als Lebens- und Futtermittel beschleunigte und gegen nationale Anbauverbote vorging. Der Streit mit Argentinien und Kanada wurde 2009 und 2010 beigelegt und ein ständiger Dialog etabliert. Im Streit mit den USA herrscht seit Jahren Funkstille. [lf]

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/unzureichende-pr-fung-von-gentechnik-pflanzen-eu-b-rgerbeauftragte-startet

Unzureichende Prüfung von Gentechnik-Pflanzen: EU-Bürgerbeauftragte startet Untersuchung

Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat keine Prüfkriterien für Gentechnik-Pflanzen mit veränderter Nahrungsmittelqualität
Freitag, 26. Oktober 2018

Das Büro der Europäischen Bürgerbeauftragten (EU-Ombudsfrau) hat bestätigt, dass es eine Untersuchung über die Zulassung von drei transgenen Pflanzen einleiten wird. Die Pflanzen sind in der Zusammensetzung ihrer Nährstoffe, insbesondere in ihrer Ölqualität, verändert und wurden für den Import und die Verarbeitung in Lebens- und Futtermitteln zugelassen. Die Beschwerde wurde von der Organisation GeneWatch UK eingereicht und wird von Testbiotech unterstützt.

Die drei Gentechnik-Sojalinien, von Monsanto (Bayer) und Pioneer (DowDuPont / Corteva), wurden 2015 von der EU-Kommission zugelassen. Die Organisationen hatten sich bereits damals gegen eine Zulassung ausgesprochen. Die EU-Kommission ging jedoch erst im Detail auf die Argumente ein, als sie 2018 ein Gerichtsverfahren gegen Testbiotech verlor. In der Beschwerde, die jetzt bei der EUOmbudsfrau einreicht wurde, legen die Organisationen dar, dass der Brief, den sie im Juli 2018 von der EU-Kommission erhalten haben, unzureichend ist, um ihre Bedenken auszuräumen und Mensch und Umwelt ausreichend zu schützen.

In der Beschwerde geht es insbesondere um folgende Punkte:
Die EFSA hat keine Richtlinien zur Prüfung von Gentechnik-Pflanzen, die in ihren Nahrungsmitteleigenschaften verändert sind.
• Die gesundheitlichen Risiken eines Verzehrs von Produkten mit verändertem Ölgehalt wurden im Detail nicht untersucht.
• Besonders empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Kinder und Menschen mit gesundheitlichen Problemen wurden bei der Prüfung außer Acht gelassen.
• Entsprechende Produkte müssten mit einer speziellen Kennzeichnung versehen werden.

Testbiotech und GeneWatch UK erstellen im Rahmen des Projektes RAGES (Risk Assessment of Genetically Engineered Organisms in the EU and Switzerland) eine detaillierte Analyse der Probleme bei der Risikobewertung von Gentechnik-Pflanzen mit veränderter Nahrungsmittelqualität. Die Ergebnisse des Projektes sollen Anfang nächsten Jahres präsentiert werden und gehen über den Inhalt der Beschwerde bei der Ombudsfrau hinaus. Unter anderem werden dabei auch die Umweltauswirkungen der Einführung von neuen Nährstoffen in die Nahrungskette berücksichtigt.

Kontakt:

Christoph Then, Testbiotech Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org
Helen Wallace, Director, GeneWatch UK, Tel. +44-330-0010507; +44-7903-311584 (mobile); helen.wallace@genewatch.org

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siehe auch „GRIMMs Märchenwald BEDROHT“ – kriminelle sogenannte „erneuerbare ENERGIE-R“

siehe auch „Hambacher Forst“ und die „SCHEIN-HEILIG-KEIT“ der GRÜNEN

https://www.zeit.de/video/2018-10/5852700669001/braunkohle-wald-ist-nicht-gleich-wald

Braunkohle: Wald ist nicht gleich Wald

Nach der Braunkohleförderung forsten Energiekonzerne wie RWE Zehntausende Hektar wieder auf. Doch der Neuwald hat Nachteile.

Hambacher Forst – „Braun-Kohle“ – „Wald ist nicht gleich Wald“ –  ZEIT ONLINE

 

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https://www.spektrum.de/news/die-vernetzte-welt-der-pflanzen/1598658?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP

03.11.2018

Unterschätzte Botanik

Die vernetzte Welt der Pflanzen

Der Großteil der Landpflanzen ist unterirdisch über hauchdünne Pilzfäden mit benachbarten Pflanzen verknüpft. In diesem Netzwerk findet ein reger Handel mit Nährstoffen statt. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Pflanzen mittels des Pilzgeflechts auch kommunizieren – und einzelne Wissenschaftler ziehen bereits Parallelen zu neuronalen Netzwerken.
Netzwerk Wurzel

Hörst du, wie die Bäume flüstern? Insbesondere der Wald beflügelt die Fantasie von Märchenerzählern. Die Realität ist von ihren Geschichten allerdings weit entfernt. Oder doch nicht? Zumindest finden Wissenschaftler immer mehr Beweise dafür, dass Bäume – und Pflanzen im Allgemeinen – in einem ständigen Austausch miteinander stehen. Manche Pflanzen warnen sich etwa gegenseitig mit Duftstoffen vor Schädlingen, andere senden Botenstoffe über die Wurzeln aus, und fast alle tauschen Nährstoffe über ein riesiges, unterirdisches Pilzgeflecht. Speziell im Wald hat sich für dieses Netzwerk, das aus hauchdünnen Pilzfäden besteht, bereits der Name »Wood Wide Web« etabliert. Die Ausmaße sind beindruckend: Ein einziger Pilz kann sich über eine Fläche von mehreren hundert Quadratmetern ausbreiten und zahlreiche Bäume und andere Pflanzen miteinander verknüpfen. In einem Hektar Waldboden befinden sich bis zu sechs Tonnen Pilzfäden, die es zusammen auf eine unglaubliche Länge von mehr als 100 Milliarden Metern bringen können. Unter einem Quadratzentimeter liegen also Fäden, die aufsummiert mehr als 1000 Meter lang sind. Von diesem gigantischen Pilzgeflecht bekommt ein Spaziergänger im Wald in der Regel jedoch nur die oberirdischen Fruchtkörper zu Gesicht – jene vertrauten Teile, die mitunter auch zum Verzehr geeignet sind.

Die feinen Fäden der Pilze, die Hyphen, weben sich in die Spitzen der Pflanzenwurzeln ein und schließen sich zu einer so genannten Mykorrhiza zusammen. Das Wort ist ebenfalls ein Zusammenschluss, nämlich aus den beiden griechischen Wörtern für Pilz (mykes) und Wurzel (rhíza). Bei Mykorrhiza handelt es sich in der Regel um einen so genannten Mutualismus – eine spezielle Form zwischenartlicher Kooperation, von der beide Partner profitieren, bei der sie aber doch weitgehend getrennt voneinander leben. Im Fall der Mykorrhiza tauschen die beiden Nährstoffe aus: Die Pilze erhalten leicht verwertbaren Zucker, den die Pflanzen mittels Fotosynthese produzieren. Darauf sind die Pilze angewiesen, weil sie nicht die nötigen Enzyme mitbringen, um komplexe Kohlenhydratspeichermoleküle abzubauen. Die Pflanzen bekommen im Gegenzug Phosphor und Stickstoff geliefert, die die Pilze effektiv aus dem Boden holen können. Zudem schützt der Pilz die empfindliche Wurzelspitze etwa vor Schädlingen: So wird der Zusammenschluss zur Win-win-Situation. Mykorrhiza ist seit vielen Jahrzehnten bekannt – und weit verbreitet: Forscher schätzen, dass bis zu 90 Prozent aller Landpflanzen in Symbiose mit solchen Pilzen leben, zumindest aber die Voraussetzungen dafür erfüllen. Das Eingehen dieser Partnerschaft hängt dann letztlich auch von der Situation ab: Pflanzen in ungünstigen Umweltbedingungen streben eher nach Kooperation als solche, die gut versorgt sind.

Für schlechte Zeiten vorsorgen

Genaueres über den Zusammenhang von Kooperation und Umweltbedingungen hat die Botanikerin Rodica Pena von der Georg-August-Universität Göttingen erforscht: Gemeinsam mit ihren Kollegen konnte sie zeigen, dass Pflanzenwurzeln unter normalen Umständen Stickstoff auch ohne Mykorrhizapilze genauso gut aufnehmen wie in Symbiose. Herrscht jedoch Wassermangel, so helfen die Pilze den Wurzeln, den Stickstoff besonders effizient weiterzuleiten. Und bekommt die Pflanze kaum Licht ab, unterstützen die Pilze sie dabei, die Zuckerversorgung aufrechtzuerhalten. Demnach sichert sich die Pflanze gewissermaßen in guten Zeiten ab, indem sie die Pilze aushält, ohne dafür etwas zu verlangen. In schlechten Zeiten zahlt sich das dann aus.

Die Wissenschaftler konnten zudem demonstrieren, dass in diesem System nicht nur eine einzige Pilzart eine Rolle spielt: »Früher hat man oft alle Pilze in einen Topf geworfen. Wir konnten zeigen, dass unterschiedliche Pilzarten unterschiedliche Beiträge leisten«, erzählt Pena. Dazu kultivierten die Forscher ihre Versuchspflanzen jeweils mit anderen Pilzarten und entdeckten signifikante Unterschiede in der Funktion und Effizienz. Deshalb könne laut Pena nur eine hohe Pilzdiversität die Nährstoffversorgung auch unter schwankenden Umweltbedingungen sichern. Die Forscherin gibt jedoch zu bedenken, dass man schlichtweg noch nicht genug über die Symbiose wisse. Zum Beispiel spielt in dieser Partnerschaft noch ein dritter Akteur mit: Bakterien. »Offenbar sind bestimmte Bakterienkulturen assoziiert mit bestimmten Pilzarten«, so Pena. Die unterschiedlichen Funktionen der Pilze könnten also direkt mit Bakterien zusammenhängen – zumindest, da ist sich Pena ziemlich sicher, übernehmen sie eine wichtige Rolle.

Fürsorgliche Bäume

Aber nicht nur Pilze und Pflanzen interagieren intensiv, sondern auch benachbarte Pflanzen. Eine Forschergruppe um Suzanne Simard, Professorin für Waldökologie an der University of British Columbia, hat bereits vor der Jahrtausendwende gezeigt, dass große, alte Bäume, so genannte Mutterbäume, die jungen Schösslinge über das Pilznetzwerk mit Kohlenstoff versorgen. Interessanterweise fand dieses Verhalten sogar zwischen unterschiedlichen Baumarten statt. In weiteren Studien konnten Simard und Kollegen zeigen, dass diese Versorgungsstrategie von jungen Bäumen für ihre Entwicklung und ihr Überleben elementar ist.

Das Geben und Nehmen beschränkt sich nicht allein auf Kohlenstoff, wie man heute weiß: Viele weitere Nährstoffe sowie Wasser werden von unterschiedlichen Pflanzen geliefert oder eingetauscht. So können etwa Klee und andere Leguminosen Stickstoff an das Mykorrhiza-Netz abgeben, während Sträucher und Bäume Wasser beitragen, an das sie mit ihren langen Wurzeln besser herankommen als kleinere Pflanzen. Wieder andere steuern zum Beispiel Phosphor oder Zuckerverbindungen bei. Und in der Regel bekommt jeder für seinen Beitrag etwas zurück – das, was er eben braucht oder an was er nur schwer herankommt. Es herrscht also ein geschäftiges Treiben auf dem Basar der Pflanzen.

Was Forscher dabei auf diesem Marktplatz beobachteten, erinnert sie an ein »soziales Verhalten«. Bäume, die gerade viele Nährstoffe haben, geben diese etwa an kranke Bäume weiter, oder sterbende Bäume spenden Nährstoffe an umliegende Artgenossen. Andere Pflanzen profitieren wiederum von bestimmten Nachbarn, wie der Botanikprofessor Andreas Wiemken von der Universität Basel zusammen mit Kollegen entdeckte: Flachspflanzen etwa geraten mehr als doppelt so groß, wenn sie neben Hirsepflanzen wachsen und mit diesen durch Mykorrhizapilze unterirdisch verbunden sind. Kurz: »Die Hirse füttert den Flachs«, wie Wiemken im Buch »Mozart und die List der Hirse« zitiert wird.

Giftanschläge unter Pflanzen

So betrachtet lässt sich die Welt der Pflanzen leicht als harmonischer Ort idealisieren, in dem Organismen sich stets gegenseitig unterstützen. Der Molekularbiologe und Botaniker František Baluška von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn weist jedoch darauf hin, dass unter Pflanzen mitnichten immer alles friedlich abläuft: Es wird ausgebeutet, betrogen und sogar getötet; ein Kampf um Ressourcen, vor allem um limitierte. In diesem Kampf kann auch das Mykorrhiza-Netzwerk zur Waffe werden: Baluška nennt als Beispiel giftige Moleküle, die Pflanzen über die Pilzfäden an andere Pflanzen senden, um deren Wachstum zu bremsen. Wenn Stickstoff Mangelware ist, beginnt die Kooperation zwischen Pilzen und Pflanzen rasch zu bröckeln – falls denn beide Seiten vorher überhaupt profitiert haben. Denn tatsächlich beginnen manche Pilze oder Pflanzen eine »Partnerschaft« von vornherein nur, um sie auszunutzen: Die Beziehungen decken von Mutualismus bis hin zu explizitem Parasitismus die ganze Bandbreite der Möglichkeiten ab.

Auch die Biologin Pena betont, das Verhalten der Pflanzen sei nicht »weiß oder schwarz«, es könne beides sein. Und für Baluška zeigt genau diese Vielschichtigkeit, dass Pflanzen in gewisser Weise »soziale Lebewesen« sind. Ihm zufolge habe man schlichtweg lange ihre Fähigkeiten unterschätzt und tue das noch immer. Mittlerweile verdichten sich beispielsweise die Hinweise darauf, dass Pflanzen über das Pilznetzwerk auch Informationen austauschen. Bisher dachte man, es gebe lediglich ein eher unspezifisches Senden von Informationen in dem Sinne, dass Pflanzen Duftstoffe in die Luft entlassen oder bestimmte Signalmoleküle in den Boden absondern, die dann andere Pflanze eher durch Zufall detektieren. Mittels der Pilzfäden wäre jedoch die Weitergabe der Informationen zielgerichtet, effizienter und könnte in beide Richtungen geschehen. Und tatsächlich fanden Forscher bereits heraus, dass von Blattläusen befallene Ackerbohnen offenbar ihre Nachbarn über das Pilznetzwerk informieren. Gleiches beobachteten die Wissenschaftler bei schädlichem Pilzbefall der Blätter. Ähnlich wie mit Duftmolekülen werden so umstehende Pflanzen vor einer drohenden Gefahr gewarnt.

Ein vergleichbares Verhalten zeigen Tomaten, die von den Erregern der Dürrfleckenkrankheit, der Kartoffelfäule oder anderen Pflanzenpathogenen attackiert werden, wie chinesische Wissenschaftler zeigen konnten. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass über das Pilznetzwerk eine Kommunikation stattfinde, schreiben sie in ihrer Veröffentlichung. Bewiesen ist das noch nicht: Um das aber wirklich sicherzustellen, müsse ausgeschlossen werden, dass die warnenden Botenstoffe nicht in die Erde abgegeben werden, um von den Pilzen daraus aufgenommen zu werden, gibt die Botanikerin Pena zu bedenken.

Ein Gehirn in den Wurzeln?

Die Biologin Simard geht hier einige Schritte weiter. Im Buch »Memory and Learning in Plants« schreibt sie: »Diese Verhaltensweisen der Bäume haben kognitive Qualitäten und umfassen Fähigkeiten wie Wahrnehmung, Lernen und Gedächtnis (…)« Sie ist gar der Meinung, dass die Topologie von Mykorrhiza-Netzwerken denen neuronaler Netzwerke ähnelt. Mehr noch: Es gebe bestimmte Muster und Eigenschaften in diesen Strukturen, die auch für Intelligenz wichtig sind. Man erkenne zunehmend an, schreibt die Forscherin sinngemäß, dass Pflanzen Entscheidungen treffen und Handlungen ausführen und so Eigenschaften von Intelligenz aufweisen, wie es normalerweise nur Menschen oder vielleicht Tieren zugeschrieben wird.

Dass eine solche Sichtweise nicht abwegig ist, glaubt auch Baluška. Der Molekularbiologe erforscht die Wurzelspitzen von Pflanzen. Für ihn ist das der essenzielle Teil in diesem gesamten unterirdischen Netzwerk. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hat Charles Darwin vorgeschlagen, dass die Wurzelspitze wie ein Gehirn eines niederen Lebewesens funktioniere. Und tatsächlich konnte Baluška gemeinsam mit Kollegen zeigen, dass sich in den Wurzeln eine neuronale Zone befindet, die ähnlich wie auch die Nervenzellen im Gehirn Signale verarbeitet und weiterleitet: die Wurzelspitzenzellen kommunizieren – wie ein neuronales Netzwerk von Tier und Mensch – über eine Art Aktionspotenzial miteinander. Manche Neurone oszillieren auf eine Art und Weise, wie man es auch im Gehirn des Menschen beobachtet hat.

Insgesamt sei das Prinzip der Funktionsweise natürlich trotzdem anders, betont Baluška – was unter anderem mit den Anforderungen zusammenhängt, denen die Wurzeln gerecht werden müssen: Ihre »offensichtliche Aufgabe ist es, Wasser und Nährstoffe zu finden«, sagt der Biologe. Zu diesem Zweck messen bestimmte Zellen in der Wurzelspitze ständig mindestens 20 verschiedene Parameter in der Umgebung, darunter Feuchtigkeit, Lichtstärke oder Sauerstoffgehalt. Und diese große Menge an sensorischen Informationen der Wurzelkappe müssen zum einen verarbeitet und gespeichert werden, damit die Pflanze reagieren kann, also zum Beispiel in eine geeignete Richtung wachsen. Daneben deute jedoch vieles darauf hin, so Baluška, dass die Wurzelspitze, insbesondere die neuronale Zone, für die zielführende Invasion der Pilze wichtig ist. Auch für die anschließende Wechselwirkung und Interaktion mit den Pilzen seien vermutlich diese Strukturen ausschlaggebend.

Baluška reichen die Erkenntnisse der letzten 20 Jahren, um mit gutem Grund sagen zu können, dass die Wurzelspitzen eine Struktur beheimaten, die einem Gehirn zumindest in manchen Punkten ähnelt und es den Pflanzen ermöglicht, aktiv zu agieren. Innerhalb der Wissenschaftsgemeinde stoßen solche Gedanke größtenteils noch auf Ablehnung. Baluška bedauert diesen Umstand. Das Wurzel-Pilz-Netzwerk würden die meisten weiterhin in erster Linie bezüglich des Austauschs von Nährstoffen erforschen. An seiner Meinung ändert das nichts: Der Molekularbiologe ist sich sicher, dass die Pflanzen darüber auch Informationen weitergeben. Bäume sprechen vielleicht nicht wie im Märchen – sie kommunizieren aber womöglich tiefgründiger, als wir zu wissen glaubten.

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https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-11/fehlbildungen-neugeborene-kindermedizin-frankreich-schwangerschaft-pestizide-umweltgifte/komplettansicht

Fehlbildungen bei Neugeborenen: Schädigen Pestizide die Babys schon im Bauch?

Drei Landstriche in Frankreich. Wenige Tausend Einwohner. Und seit Jahren immer wieder Neugeborene ohne Arme oder Hände. Erst jetzt fiel es auf – und alle sind ratlos.
Fehlbildungen bei Neugeborenen: Dieses Baby wurde gesund geboren. In Frankreich häufen sich seit Jahren in drei Départements Fälle, in denen Neugeborenen eine Hand oder die Arme fehlen.
Dieses Baby wurde gesund geboren. In Frankreich häufen sich seit Jahren in drei Departements Fälle, in denen Neugeborenen eine Hand oder die Arme fehlen. © Jessica Love/plainpicture

25 Neugeborene, denen mindestens eine Hand, ein Unterarm oder ganze Arme fehlen. Zur Welt gekommen innerhalb von 15 Jahren in Ain, Loire-Atlantique und Morbihan, drei der 101 Departements Frankreichs. Das klingt nach wenigen und zufälligen Einzelschicksalen und deckt sich eigentlich mit der normalen Fehlbildungsrate. Und doch spricht die französische Gesundheitsbehörde Santé publique France (SPF) nun von „statistisch auffälligen“ Häufungen.

Der Grund: Alle Mütter der betroffenen Neugeborenen wohnten nah beieinander, in kleinen Dörfern auf dem Land. Deshalb wird jetzt, Jahre nach den ersten Anzeichen, nach Gründen gesucht: Was könnte Babys schon im Mutterleib geschädigt haben? Waren es womöglich Pestizide von den Feldern, giftige Rückstände aus der Nahrung oder unsichtbare Schadstoffe aus der Luft?

Frankreichs Gesundheitsministerin Agnès Buzyn hat den Verdacht, ein Umweltgift könne die Ursache sein, nun durch öffentliche Aussagen geschürt: Die hohe Anzahl von Kindern mit fehlenden Armen oder Händen könne möglicherweise mit Mitteln in der Landwirtschaft zusammenhängen. Auf der Suche nach der Ursache wolle man keine Richtung ausschließen. Möglicherweise sei die Spur in der Umwelt zu suchen. „Vielleicht liegt es an etwas, das die Schwangeren gegessen, getrunken oder eingeatmet haben,“ sagte die Ministerin. Zum jetzigen Zeitpunkt wisse man das nicht.

Niemand weiß genau, wo Fehlbildungen wie oft auftreten

Erst kürzlich war bekannt geworden, dass allein in einem Umkreis von 17 Kilometern um das westfranzösische Dorf Druillat im Departement Ain in den Jahren 2000 bis 2014 18 Kinder zur Welt gekommen waren, denen mindestens eine Hand oder ein Arm fehlte. Ein weiterer Verdachtsfall aus Ain, den die Zeitung Le Monde öffentlich gemacht hatte, wird nach Behördenangaben noch geprüft. Hinzu kommen vier Fälle aus der kleinen Bretagneregion Morbihan (dort kamen die Kinder in den Jahren 2011 bis 2013 zur Welt) und drei aus der benachbarten Region Loire-Atlantique, geboren 2007 und 2008.

Bei dem Versuch, die aktuell bekannt gewordenen Fälle statistisch seriös einzuordnen, offenbart sich in Frankreich ein Problem, das in Deutschland ebenso besteht: Es fehlt eine landesweite zuverlässige und rasche Erfassung aller Neugeborenen mit Fehlbildungen. Nur mit so einem nationalen Register jedoch könnten bedenkliche Entwicklungen in bestimmten Regionen schneller entdeckt werden. Außerdem sind mögliche Schadstoffe in der Umwelt, die Föten im Mutterleib schädigen können, offenbar noch zu wenig erforscht.

Für den aktuellen Fall bedeutet das: Ganze zehn Jahre lang fiel den französischen Behörden die lokale Häufung der betroffenen Kinder nicht auf – bis ein Gynäkologe nach zwei Geburten von Säuglingen, denen Arme fehlten, das Registre des Malformations en Rhône-Alpes, kurz Remera, alarmierte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses öffentlich finanzierten Registers für kindliche Fehlbildungen allein für das Département Ain hatten schon 2015 einen Bericht für die in Paris ansässige nationale Gesundheitsbehörde (SPF) über sieben registrierte Fehlbildungen verfasst. Darin stand: „Die wahrscheinlichste Hypothese ist, dass die betroffenen Schwangeren einer „Substanz in der Landwirtschaft oder der Tiermedizin“ ausgesetzt wurden.

Ein Faktor, der bislang aber nicht untersucht wurde. Laut der betroffenen Eltern nahmen die Behörden nach der Geburt vor allem das Verhalten der Mütter unter die Lupe – etwa, welche Gesichtscremes sie während der Schwangerschaft benutzten, welche Putzmittel sie verwendeten und was sie gegessen hätten. Mögliche Schadstoffe aus der Umwelt seien zu wenig beachtet worden. „Wir fordern eine tiefergehende Untersuchung“, sagte Isabelle Taymans-Grassin im französischen Radio. Sie ist die Mutter eines Mädchens, das ohne linken Unterarm geboren wurde.

Ihre Tochter ist inzwischen sieben Jahre alt. Bis heute hat der französische Staat ihrer Fehlbildung keine besondere Beachtung geschenkt. So wie ihr ging es mehreren Familien in Frankreich. Doch die Eltern fingen an, sich zu vernetzen. Im Laufe der Jahre lernten sich Väter und Mütter in den entsprechenden Kommunen kennen – in den betroffenen Dörfern leben nur wenige tausend Menschen. Und sie stellten fest: Viele Schwangere wohnten oder wohnen noch heute an Feldern, auf denen Raps oder Sonnenblumen angebaut wurden. Als die Regierung schließlich Kündigungsbriefe an die Mitarbeiter von Remera verschickte und das lokale Register in diesem Herbst aus Spargründen geschlossen werden sollte, wehrten sich die Eltern öffentlich, wandten sich an Zeitungen, das Radio und ans Fernsehen. Erst dadurch wurden ihre Kinder neu gezählt und registriert. Plötzlich fand die Gesundheitsbehörde SPF elf weitere Kinder mit Fehlbildungen in der Region Ain. Und schließlich wurde auch die Gesundheitsministerin Agnès Buzyn aktiv. „Es ist inakzeptabel für die Eltern und unser Land, nicht zu wissen, warum Babys ohne Arme und Beine geboren werden“, hieß ihre neue Losung.

Alkohol oder Medikamente? In diesen Fällen ausgeschlossen

Tatsächlich wissen Forscherinnen und Forscher bei weniger als der Hälfte aller Fehlbildungen, warum sie entstanden sind. Der Wiesbadener Mediziner Klaus-Michael Keller gab 2015 auf einem Kongress des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte an, dass man bei rund 60 Prozent der sogenannten größeren Fehlbildungen nicht die Ursache kenne. Die restlichen 40 Prozent seien genetisch bedingt oder durch einen Virus ausgelöst. Genau diese erblichen oder viralen Ursachen wurden bei den französischen Eltern ausgeschlossen, ebenso wie Medikamente oder Alkohol.

Überraschenderweise werden weder in Frankreich noch in Deutschland Neugeborene mit Fehlbildungen übers ganze Land hinweg registriert. Dabei hätten beide Staaten aus der Geschichte lernen können: Die Schädlichkeit des Schlafmittels Contergan wurde auch erst offensichtlich, als die Fälle zusammengeführt wurden. In den Jahren von 1958 bis 1962 waren weltweit bis zu 10.000 Kinder mit Fehlbildungen geboren worden, nachdem ihre Mütter in der Schwangerschaft das Mittel genommen hatten.

Trotzdem decken heute in Frankreich sechs Register nur rund 19 Prozent des gesamten Landes ab – das ist aber noch mehr als in Deutschland. Hier gibt es offenbar nur in Sachsen-Anhalt eine eigene Meldestelle, also nur für rund zwei Prozent aller Neugeborenen.

Überraschung über Spekulationen

Vielleicht klafft diese Lücke auch, weil sich niemand wirklich zuständig fühlt. Das Berliner Gesundheitsministerium gibt zum Beispiel an, keine Informationen über die Anzahl der Betroffenen in Deutschland zu haben, eine landesweite Zählung gäbe es nicht – und verweist auf das Bundesumweltministerium. Dies wiederum sieht die Zuständigkeit beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Das Institut berät die Bundesregierung in Fragen zum gesundheitlichen Verbraucherschutz. ZEIT ONLINE bat das BfR auf Nachfrage dann aber um Verständnis dafür, dass man sich ohne ausreichende Hintergrundinformationen nicht an der öffentlichen Diskussion über mögliche Ursachen der Fälle in Frankreich beteiligen könne. Ähnlich der Tenor aus anderen Berliner Behörden und Ministerien: Man wolle sich derzeit nicht äußern und sei überrascht, dass sich die französische Ministerin so weit aus dem Fenster lehne und über mögliche Ursachen in der Landwirtschaft spekuliere.

In Frankreich immerhin soll es bald eine Karte für das ganze Land geben, auf der Fälle von Fehlbildungen erfasst und vermerkt werden. Und noch eine neue Untersuchung seitens der Behörden kommt hinzu, diesmal für Tiere. Denn inzwischen haben sich Veterinäre zu Wort gemeldet: Kälber und möglicherweise auch Hühnerküken ohne Gliedmaßen sollen auffällig häufig in den gleichen drei landwirtschaftlich genutzten Gebieten geboren worden sein, in denen die Mütter der betroffenen Kinder lebten. Die gehen längst in Kitas oder zur Schule, lernen von klein auf teils mit nur einer Hand, einem Arm oder allein mit ihren Füßen zu greifen, zu malen oder zu schreiben. Während sie mit ihrem Handicap längst groß werden, hat Frankreichs Staat gemerkt, dass sie überhaupt existieren.

Korrekturhinweis: In einer früheren Version des Textes wurden in den ersten beiden Absätzen irreführende statistische Vergleiche gezogen. Diese haben wir aus Gründen der Verständlichkeit vereinfacht. Die Redaktion

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http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/wie-die-gefahren-der-kuenstlichen-befruchtung-verharmlost-werden-15872749.html?premium

Künstliche Befruchtung : Was soll hier schon schiefgehen?

Ganz hohe Kunst: Wenn gar nichts mehr klappt, muss ein einziges Spermium eben reichen Bild: SPL

Die Zeugung im Labor ist nahezu Routine geworden. Von Schäden beim Nachwuchs war bislang nicht die Rede. Erst jetzt fangen Mediziner an, genauer hinzusehen.

Einmal im Jahr kommt die Gemeinde der Fortpflanzungsmediziner beim Treffen der European Society of Human Reproduction and Embryology zusammen. Dieses Mal fand es Anfang Juli in Barcelona statt. 12.000 Teilnehmer konnten unter anderem ein Fertility Festival besuchen, einen Wohltätigkeitslauf hinter sich bringen, bei Fingerfood, Livemusik und Drinks bis zum Abwinken soziale Kontakte pflegen und mehr als tausend Vorträge und Präsentationen über sich ergehen lassen. Die mehr oder weniger ausnahmslos um die Frage kreisten: Wie können wir unsere Erfolgsquote noch steigern?

Jörg Albrecht

Verantwortlich für das Ressorts „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Man kann nicht sagen, dass das bislang misslungen wäre. Das erste Retortenbaby kam 1978 zur Welt. Seitdem sind mehr als acht Millionen Kinder mit Hilfe assistierter Reproduktionstechnik gezeugt worden. Die weitaus meisten von ihnen kamen gesund zur Welt. Aber es gab auch Komplikationen. Eine Studie australischer Mediziner gelangte vor vier Jahren zu dem Ergebnis, dass Retortenkinder im Vergleich zu anderen Neugeborenen doppelt so häufig eine Frühgeburt erleben; das Risiko einer Totgeburt steigt ebenfalls um das Zweifache, Missbildungen scheinen ähnlich gehäuft vorzukommen. Wie viele Schäden sich erst nach der Geburt und im späteren Leben manifestieren, weiß man nicht. Es existiert kein nationales und erst recht kein internationales Register, in dem das alles verlässlich erfasst würde.

In den Anfangsjahren war die Freude darüber, dass es im Reagenzglas klappt, zu lebhaft, als dass man sich groß Gedanken gemacht hätte. Erst als die Zahl der In-vitro-Fertilisationen in die Millionen ging, besann man sich und sammelte in nennenswertem Umfang Daten. Aber Langzeitstudien blieben rar, und bis heute fehlt es an statistisch gesicherten Erkenntnissen. Selbst ambitionierte Vertreter des Faches stellen sich gelegentlich die Frage, ob die Nachhilfe in Sachen Befruchtung, abgekürzt „ART“, tatsächlich schon eine Wissenschaft oder nicht vielmehr eine ärztliche Kunst geblieben ist, die nur mit etwas Glück zum Erfolg führt. Immerhin sind von zehn Versuchen, eine Schwangerschaft auf künstlichem Wege herbeizuführen, im Durchschnitt bloß drei oder vier von Erfolg gekrönt.

Das hört sich zunächst niederschmetternder an, als es ist. Selbst bei einer herkömmlichen Zeugung per Geschlechtsverkehr liegt die monatliche Chance für Paare ohne besondere Fruchtbarkeitsprobleme nur bei 25 Prozent. Kommt es dabei zur Konzeption, gehen schätzungsweise die Hälfte aller Embryonen in den ersten Wochen danach spontan verloren. Zu den häufigsten Ursachen von Frühaborten zählen Chromosomenstörungen, meist treten einzelne Chromosomen in Über- beziehungsweise Unterzahl auf. Solche massiven Anomalien im Erbgut sehen auch die Reproduktionsmediziner. Viele von ihnen ziehen daraus den Schluss, dass es kaum einen Unterschied gibt zwischen natürlicher und assistierter Fortpflanzung. Die unterschwellige Botschaft an die Eltern lautete bislang: Wenn etwas schiefgeht, liegt es an euch. An eurem Alter, an euren Genen, an der mangelnden Qualität der Samen- und Eizellen. Die Technik selbst, hieß es, habe praktisch keinen Einfluss auf das Wohlergehen der Laborkinder.

Gefahr von verdeckten Defekten

Man muss da freilich differenzieren. Die Methoden unterscheiden sich erheblich. Liegt eine Unfruchtbarkeit beim Mann vor, reicht das von der einfachen Insemination der Frau mit Spendersamen über die Vereinigung von Ei und Samen in vitro bis zur Intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI), bei der das Ei unter dem Mikroskop mit einer einzigen Samenzelle befruchtet wird. Die kann, falls der Mann nicht imstande ist, reifen Samen zu produzieren, auch in unreifem Zustand aus dem Hoden oder dem Nebenhoden gewonnen werden. Selbst unbewegliche Spermien, die noch keine Geißel besitzen, erhalten auf diesem Wege eine Zeugungschance. Inzwischen wird sogar mit Mikrorobotern experimentiert, die schlappe Samenzellen mittels Magnetkraft ins Ziel bringen sollen.

Derartige Kunststücke stoßen nicht nur auf Beifall. Die mit dem Büchnerpreis ausgezeichnete Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff beispielsweise erregte sich vor vier Jahren öffentlich über das gegenwärtige „Fortpflanzungsgemurkse“, das in ihren Augen zweifelhafte Geschöpfe produziert, „halb Mensch, halb künstliches Weißnichtwas“. Ein weniger hysterischer Einwand könnte lauten, dass die Mediziner tatsächlich dabei sind, Barrieren einzureißen, die von der Natur aus gutem Grund errichtet wurden. Wenn sich der ersehnte Nachwuchs partout nicht einstellen will, kann es ja sein, dass die Eltern Erbanlagen besitzen, deren Kombination zu schweren Entwicklungsstörungen führen würde. Bei der ICSI-Methode steht zudem die Frage im Raum, ob die Auslese geschwächter Spermien nicht versteckte Defekte ans Tageslicht befördert.

Als das Verfahren 1997 in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden sollte, verlangte der Gemeinsame Bundesausschuss, dass es zuvor drei Jahre lang auf Unbedenklichkeit überprüft werden müsse. Eine Studie der Universitätsklinik Lübeck kam damals zu dem Schluss, dass sich das relative Risiko einer Fehlbildung wahrscheinlich etwas erhöht, und zwar um gut ein Fünftel. Die Spermieninjektion wurde trotzdem 2002 amtlicher Bestandteil der Richtlinien über künstliche Befruchtung, die Ärzte wurden dazu verpflichtet, bei der Beratung von Ehepaaren auf mögliche Gefahren hinzuweisen.

Gefahr von Behinderungen neunmal höher

Indizien gab es bereits. Humangenetikern war aufgefallen, dass nach einer ICSI-Behandlung mehr Kinder mit dem seltenen Beckwith-Wiedemann-Syndrom geboren wurden, als statistisch zu erwarten gewesen wäre. Die Betroffenen leiden unter Riesenwuchs, der mit Organschäden und erhöhter Tumoranfälligkeit einhergeht. Auch gab es einige Fälle des Angelman-Syndroms, einer Krankheit, die nach dem britischen Kinderarzt Harry Angelman benannt ist und ebenfalls äußerst selten auftritt; die Patienten neigen zu unmotivierten Lachanfällen, sind geistig behindert und kaum imstande, sich sprachlich zu artikulieren. Beide Syndrome lassen sich auch durch genetische Mutationen erklären, die mit dem Prozedere der künstlichen Zeugung ursächlich nichts zu tun haben. Aber als man begann, genauer hinzusehen, stieß man auf einen zweiten möglichen Mechanismus. Ei- und Samenzellen durchlaufen vor der Befruchtung normalerweise mehrere Reifephasen, bei denen die Gene der Mutter und des Vaters unterschiedlich markiert werden. Bei diesem „Imprinting“ (Prägung) genannten Vorgang wird in der Regel jeweils eine Variante stillgelegt In den Spermien geschieht das relativ früh, Eizellen hingegen durchlaufen den Prägungsprozess bis zum Zeitpunkt der Empfängnis und darüber hinaus. Das alles vollzieht sich auf natürlichem Wege in einem Milieu, das darauf physiologisch exakt zugeschnitten und bei weitem noch nicht in allen Einzelheiten erforscht ist.

1978 in Oldham, Großbritannien: Louise Joy Brown, der erste durch In-Vitro-Fertilisation gezeugte Mensch, kurz nach ihrer Geburt. Bilderstrecke
Künstliche ’Befruchtung : Kinder aus der Retorte

Im Labor sieht das anders aus. Ei- und Samenzellen schwimmen in Nährmedien, deren Zusammensetzung von Klinik zu Klinik variiert, das Rezept wird von den Herstellern häufig geheim gehalten. Die empfindlichen Zellen werden mikrochirurgischen Manipulationen unterworfen, unter Umständen eingefroren und wieder aufgetaut, hohen Sauerstoffkonzentrationen und anderen Faktoren ausgesetzt, mit denen sie bei einer natürlichen Empfängnis niemals konfrontiert würden. Dass es in dieser artifiziellen Umgebung leichter zu Imprinting-Fehlern kommen kann, ist kein Wunder. Heute besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass die Mehrzahl der Beckwith- und Angelman-Syndrome nach einer IVF-Behandlung auf Pannen bei der Prägung des Erbgutes zurückzuführen ist. Soweit die Zahlen das überhaupt zulassen, schätzt man in diesen Fällen das absolute Risiko, ein behindertes Kind zur Welt zu bringen, auf eins zu viertausend, was etwa neunmal so hoch ist wie in der übrigen Bevölkerung, aber immer noch recht gering.

Damit könnten viele Eltern und wohl die meisten Fortpflanzungsmediziner leben. Doch nach den ersten Verdachtsfällen kam schon einmal die Befürchtung auf, man beobachte „möglicherweise nur die Spitze des Eisberges“, wie es seinerzeit im Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie hieß. Seitdem ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen, und es existiert immer noch kein klares Bild. Eine Häufung schwerer Krankheitsbilder ist zwar ausgeblieben. Aber unterhalb des Radars könnten sich subtilere Schäden und Langzeitfolgen verbergen. Die erste Generation der Retortenkinder hat gerade mal das vierzigste Lebensjahr erreicht, die ICSI-Sprösslinge stecken großenteils noch in den Kinderschuhen oder in der Pubertät. Die Handvoll Studien, die den Anforderungen an evidenzbasierte Medizin halbwegs genügen, lassen sich an den Händen abzählen.

„Gefäßwände wie bei langjährigen Rauchern“

Eine davon geriet unlängst ins Sperrfeuer zwischen Experten und Öffentlichkeit. Der Schweizer Kardiologe Urs Scherrer vom Inselspital Bern hatte die Gefäße und den Blutdruck von Jugendlichen untersucht, die nach einer IVF-Behandlung zur Welt gekommen waren. Im Vergleich zu ihren auf natürlichem Wege gezeugten Altersgenossen wiesen sie signifikant schlechtere Werte auf. Bereits im Kindesalter hätten ihre Gefäßwände ausgesehen wie die von langjährigen Rauchern, sagt Scherrer, der die Entwicklung seit Jahren verfolgt. Die jüngste Arbeit seines Teams erschien Anfang September im Journal of the American College of Cardiology. Darin äußern die Autoren die Vermutung, dass die Ursache im Kulturmedium zu suchen sei, worin die befruchteten Eizellen tagelang heranwachsen, ehe sie in den Uterus verpflanzt werden.

Mehrere Medien berichteten darüber, teils in zugespitzter Form. Auch die F.A.Z. veröffentlichte im Oktober eine kritische Einschätzung. Als der Artikel online ging, stieß er auf ein ungewöhnlich großes Echo. Ein Online-Bericht der Zeit erntete mehr als sechshundert Leserzuschriften und Nachfragen besorgter Eltern. Die Redaktion sah sich veranlasst, ein Interview nachzureichen, das die ursprüngliche Darstellung relativierte. In Fachkreisen war man dennoch empört und sprach von unseriösem Sensationsjournalismus.

Nun ist es in der Reproduktionsmedizin nicht unüblich, Erfolgsmeldungen grundsätzlich zu begrüßen und negative Resultate sehr viel stärker in Frage zu stellen, als das eventuell angebracht wäre. Die assistierte Fortpflanzung ist nicht zuletzt ein Geschäft, von dem die Kliniken gut leben. Die vergleichsweise aufwendige und teure intracytoplasmatische Sameninjektion wird inzwischen in einem Ausmaß praktiziert, das jeder medizinischen Notwendigkeit Hohn spricht. Ursprünglich als letzter Ausweg in ansonsten hoffnungslosen Fällen gedacht, ist das ICSI-Verfahren fast zur Standardtherapie geworden. In Europa wird die Technik annähernd doppelt so häufig eingesetzt wie eine gewöhnliche In-vitro-Befruchtung, in Lateinamerika sechsmal so oft und in Israel beinahe zu hundert Prozent.

Dass sie Barrieren überwindet, die von Natur aus vorgegeben sind, kann man der modernen Medizin nicht zum Vorwurf machen. Der Impetus, auch scheinbar Unmögliches zu schaffen, ist wesentlich für den medizinischen Fortschritt gewesen, ohne ihn gäbe es keine Organtransplantationen und keine Hoffnung im Kampf gegen Krebs. Nur eines sollte immer ehrlich kommuniziert werden: Es gibt kein ärztliches Handeln ohne Nebenwirkungen. Wo es um das Schicksal kommender Generationen geht, wiegt diese Regel besonders schwer.

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siehe auch  „Jörg Spitz“  – „Vitamin D“ – „EPI-GENETIK“

e.com/watch?v=6Dxg4Z3Fslo

Das „Natur-Defizit Syndrom“ – Interview mit Prof. „Dr. Jörg Spitz“ | Folge #100

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om/watch?v=Mg0KbkQS40s

Endlich raus aus der Zuckersucht – Interview mit ZuckerMonster.com mit „Ilga Pohlmann“| Folge #122 

 

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Die „MONSATAN-MANIPULATIONs-MASCHINE“ STOPPEN

GEGEN das SCHWINDEN der VIELFALT des „MIKRO-BIOMs“ – – – – DAS „MIKRO-BIOM SCHÜTZEN“ – – – Das BEDEUTET: SOFORT „MONSATAN-BAYER“ ABSCHAFFEN das sind die Wahren  „ÜBEL-TÄTER“ und DIESE ENDLICH zur VERANTWORTUNG ZIEHEN LASSEN!!!!!!!!

siehe auch „Das MIKRO-BIOM“ – „Monika Krüger“ – „Es gibt ein ANTI-BIOTIKA“ namens „GLYPHOSAT“ – US 7771736 B2

aus dem TEXT: … sind schwere Darmentzündungen mit dem Erreger >>>>Clostridium difficile.<<<< Bei zahlreichen Patienten ist die Flora des Darms derart beschädigt, dass sie sich nicht mehr erholt und die Clostridien weiter wüten können. Erst ein neues Mikrobiom durch eine Fecal Microbiota Transplantation (FMT), zu Deutsch Kottransplantation, verschafft mit großer Wahrscheinlichkeit Heilung. ……………

https://www.sueddeutsche.de/wissen/mikrobiologie-forscher-arbeiten-an-der-globalen-kot-biobank-1.4200706

Mikrobiologie

Forscher arbeiten an der globalen Kot-Biobank

Die Kot-Biobank soll an einem geschützten Ort untergebracht werden, ähnlich wie die Saatgut-Bank Seed Vault auf Spitzbergen.(Foto: dpa)
  • Das Global Microbiome Conservancy (GMC) Projekt will das sogenannte Mikrobiom erforschen und erhalten.
  • Dazu haben die Forscher bereits Stuhlproben mit 11 000 verschiedenen Bakterienstämmen gesammelt.
  • Hintergrund ist, dass die mikrobielle Vielfalt im Inneren des Menschen schwindet, mutmaßlich verursacht durch westliche Ernährung und Lebensweise.
  • Ob mit der geplanten Biobank wie erhofft medizinische Fortschritte erzielt werden können, ist bislang unklar.
Von Kathrin Zinkant

Viele Bewohner der westlichen Hemisphäre dürften schon bei der Vorstellung dieser Situation pikiert sein: Da klingelt jemand an der Tür, hält einem eine kleine blaue Plastikschüssel hin – und bittet darum, das Behältnis mit etwas Kot zu befüllen.

Doch gibt es Menschen, in Ruanda oder Ghana zum Beispiel, die lachen drüber und kommen der Bitte um eine Probe ihrer festen Ausscheidungen tatsächlich nach. Sie leisten damit ihren Beitrag zu einem Projekt, das bald weltumspannende Dimensionen annehmen soll: Das Global Microbiome Conservancy (GMC) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vielfalt der bakteriellen Besiedlung menschlicher Därme – das sogenannte Mikrobiom – sowohl zu erforschen als auch zu erhalten.

Aus 34 Ländern und insbesondere aus Kulturen, die noch keinen industriellen Lebensstil pflegen, sollen Stuhlproben gesammelt, Bakterienstämme isoliert und genetische Analysen angefertigt werden, heißt es in einem Bericht des Wissenschaftsmagazins Science. 11 000 solcher Stämme aus sieben Ländern hat das GMC bereits beisammen.

Die Proben werden analysiert und konserviert. Was noch fehlt, ist ein Aufbewahrungsort

Als Grund nennen die beteiligten Wissenschaftler den bereits fortschreitenden Verlust von Biodiversität im Innersten des menschlichen Körpers, mutmaßlich verursacht durch westliche Ernährung und Lebensweise. Man will retten, was noch zu retten ist – auch um die Folgen des Verlusts genau untersuchen zu können. Das Mikrobiom des Menschen, das aus 100 Billionen Bakterien besteht, vornehmlich im Darm angesiedeltist und fast zwei Drittel zur Trockenmasse des menschlichen Stuhls beisteuert, ist in den vergangenen Jahren in den Fokus der Forschung geraten. Man vermutet, dass die heimlichen Bewohner erhebliche Bedeutung für die Gesundheit haben. Deshalb werden die Stuhlproben des GMC nicht nur gesammelt und analysiert, sondern auch dauerhaft konserviert, bei minus 190 Grad Celsius. Noch gesucht, aber geplant ist ein geschützter Ort, vergleichbar mit der in Spitzbergen angesiedelten Pflanzensamenbank Seed Vault, der das bakterielle Vermächtnis der Menschheit auf ewige Zeiten sichert.

Ob die Sammlung über reine Forschungsperspektiven hinaus einen medizinischen Nutzen haben wird, ist derzeit allerdings fraglich. Viele Hinweise darauf, dass die bakteriellen Bewohner des Darms einen neuen Zugang zu einer Vielzahl von Körperfunktionen oder sogar zur menschlichen Psyche bieten und diese sich via Mikrobiom verändern lassen, haben sich als nicht haltbar erwiesen. Die einzige Indikation, für die das Mikrobiom in seiner bodenständigsten Form tatsächlich Heilung verspricht, sind schwere Darmentzündungen mit dem Erreger Clostridium difficile. Bei zahlreichen Patienten ist die Flora des Darms derart beschädigt, dass sie sich nicht mehr erholt und die Clostridien weiter wüten können. Erst ein neues Mikrobiom durch eine Fecal Microbiota Transplantation (FMT), zu Deutsch Kottransplantation, verschafft mit großer Wahrscheinlichkeit Heilung. Inzwischen ist die FMT die bevorzugte Methode, um eine komplizierte Clostridieninfektion zu therapieren. Gegen alle anderen Leiden hilft sie nicht.

500 bis 1000 verschiedene Bakterienstämme

Dass die Forschung im Rahmen des Global Microbiome Conservancy daran noch viel ändern wird, bezweifeln Experten. „Für den Erkenntnisgewinn ist diese Bank ein tolle Sache, es gibt ja inzwischen viele Ansätze dieser Art, um das Zusammenspiel von Ernährung, Mikrobiom und Gesundheit zu erforschen“, sagt Paul Enck von der Universität in Tübingen. Der Darmexperte und Psychophysiologe sieht aber bislang kaum Anlass für die Hoffnung, das Mikrobiom in seiner Komplexität zu verstehen und dieses Wissen auch nutzen zu können. So hätten jüngste Forschungen gezeigt, dass Bakterienstämme einzeln betrachtet etwas völlig anderes mit Nahrungssubstraten anstellen als in einer Lebensgemeinschaft mit anderen Bakterien. „Wenn man bedenkt, dass in einem menschlichen Darm 500 bis 1000 verschiedene Bakterienstämme leben, kommt man auf eine astronomische Zahl von Kombinationen, die alle einzeln untersucht werden müssten, um zu erkennen, welche Zusammensetzung gesundheitlich von Vorteil wäre“, sagt Enck.

Die perfekte Bakterienbesiedelung des Bauchs gibt es wohl ohnehin nicht, und Fachleute raten auch dringend davon ab, selbst zur Tat zu schreiten. Do-it-yourself-Transplantationen mit Kochsalzlösung, Küchenmixer und dem Stuhl eines Verwandten – oder des Hadza-Stamms aus Tansania, der angeblich ein besonders gesundes „Ur-Mikrobiom“ besitzt – werden im Internet zwar angepriesen, beschrieben und propagiert. Sie sind jedoch medizinisch sinnlos und vor allem gefährlich. Ohne ärztliche Begleitung können fremde Stuhlproben aufgrund von krankmachenden Viren, Pilzen und unverträglichen Bakterien zu dramatischen gesundheitlichen Konsequenzen führen. Enck kann sich höchstens vorstellen, dass sich zum Beispiel Fernreisende Eigenstuhlproben einfrieren. Sollten sie sich unterwegs eine schwere Darminfektion einhandeln, wissen sie wenigstens, womit sie ihren Status quo von vor der Reise wiederherstellen.

Wie der Mensch von seinen Bakterien abhängt

Jeder von uns beherbergt Billionen Mikroben. Mehr und mehr zeigt sich, dass diese Untermieter nahezu alle körperlichen Regungen beeinflussen. Von Hanno Charisius mehr…

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ube.com/watch?v=XiBlkG_s4rc

Glyphosat tötet gesundheitsfördernde Bakterien ab

Rinder-Sterben

Prof „Monika Krüger“ – ab Minuten 7:00  – Clostridium botulinum – gesundheitsfördernde Bakterien werden abgetötet

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GLYPHOSAT wirkt „ANTI-BIOTISCH“ – US patent „7,771, 736 B2“ (2010) _“Hensel“ -„BfR“

Mikro-Biologin“ – „Monika Krüger“ – aus dem VIDEO unten: ab Minuten 26:44 –  Glyphosat – Hemmung des „Shikimate-Pathway“ (Shikimisäure-Stoffwechselpfad)„Pflanzen-Stoff-Wechsel“ (Bakterien, Pilze, Algen, Protozoen) und blockiert  somit die Bildung von  „Drei essentiellen Amino-Säuren“ (Tryptophane – Phenylalanine – Tyrosine z.B. „Vitamin E“) welche  Menschen und Tiere nicht selbst produzieren können  – „Mikro-Organismen“ die sich im „Magen-Darm-Trakt“ des Menschen befinden haben ebenfalls diesen „Stoff-Wechsel-Weg“ –  z.B. entsteht dadurch „Vitamin K – Mangel“ bei Rindern ist die Folge „Nasen-Bluten“

Link für die Unterlagen zu diesem Vortrag:   http://www.havelland.de/fileadmin/dateien/amt66/Bilder/Klimaschutz/Regionale_Aktivitaeten/Humustage_2016/Krueger_Glyphosat_2016_96dpi.pdf

Monika Krüger: Das Umweltgift Glyphosat und Glufosinat Herbizide mit Nebenwirkungen

Kraft-Futter ist mit „Gen-Tech“ kontaminiert – „chronischer Botulismus“„Ursachen-Forschung“ „Neuro-Toxin“ „Lähmung des Zwerchfells“
„chronischer Botulismus“: Tiere sterben verzögert
„Agro-Chemie“
Amino-Säure wird Phosphon-Säure
ab Minuten 26:00 – Glyphosat blockiert „Pflanzen-Stoff-Wechsel“ (Bakterien, Pilze, Algen, Protozoen) und blockiert  somit die Bildung von  „Drei essentiellen Amino-Säuren“ (Tryptophane – Phenylalanine – Tyrosine z.B. „Vitamin E“) welche  Menschen und Tiere nicht selbst produzieren können
„Chorismate“:  „Vitamin K-MANGEL“?!
Glyphosat – herbizider Wirkungsmechanismus – Hemmung des „Shikimate-Pathway“ (Shikimisäure-Stoffwechselpfad)Behindert alle Proteine und Wirkstoffe, die die „drei aromatischen Aminosäuren“ benötigen: Tannin, Lignin, Flavonoide etc, Wuchsstoffe
Vitamin-Mangel“ (auch Vitamin B 6/B12) wird durch Glyphosat verursacht
ab Minuten – 29:40 – Spuren-Element-Mangel wegen Glyphosat: – Glyphosatwirkung –  Starker Chelator (Fänger) , bindet zweiwertige Kationen –  bindet wichtige Spuren-Elemente wie: Mg, Ca, K, Zn, Co, Mn, Fe usw (Zink, Mangan, Kobalt ,Kupfer, Eisen usw.) – (bildet Komplexe mit Kationen ) – Kationen sind Spuren-Elemente (Mangel-Erscheinungen – Krankheiten)
Einfluss von Glyphosat auf Mikronährstoffaufnahme und Nährstofftranslokation in Pflanzen (Sonnenblumen)
„2013“: Einfluss von Glyphosat auf „Spuren-Element-Gehalt“ im Blutserum von Kühen (DK): Kobalt – Mangan (Aktivität der Mitochondrien) – Zink (z.B für Gehirn) – Selen

ab  Minuten 33:50 – Wirkung auf Mikro-Organismen
US patent „7,771, 736 B2“ (2010) – es wirkt Anti-Mikrobiell  – die „guten“ Bakterien werden vom Glyphosat attackiert (massive Störung des Gleich-Gewichts)

Bakterien besitzen 2 Formen von EPSPS
Klasse I: sensibel für Glyphosate in mikromolaren Konzentrationen
Sensibel
Lactobacillus spp.
Enterococcus spp.
Bifidobacterium spp
Bacillus spp
Klasse II: noch aktiv in Gegenwart von Glyphosat
Resistent
Salmonella Typhimurium
Salmonella Enteritidis
Salmonella Gallinarum
Clostridium tetani
Clostridium perfringens
Clostridium botulinum
Fusobacterium necropho
Einfluss von Glyphosat auf Boden-Mikro-Organismen – Fusarien

ab Minuten 48:37 – Toxizität von Glyphosat und Roundup auf HT29 – MTX Zellen – (48h) – Zytostatikum – „RoundUP“ ist 125 mal toxischer als der Wirkstoff „Glyphosat“

ab Minuten 55:30 – „USA“ extrem hohe Werte von Glyphosat im Urin (4mal bis 5mal so hohe Werte als in Europa) – „Kalifornien“

ab Stunden 1:09 – „Sri-Lanka“ hat Glyphosat verboten – USA „RoundUP“  – Thailand – „Brust-Krebs“ – „WHO“ –  „EPA“ (1985 Glyphosat krebseregend – 1991 wieder geändert?! )

ab Stunden 2:06 – ?POLITIK? – Deutschland – „MAIS-LANDSCHAFTEN“(BIO-GAS) – „MONO-Kulturen“ – „Futter-Mittel“ vom „Aus-Land“?! („?Gen-tech-Futter?“)

Glyphosat: Mangel an „aromatischen Aminosäuren“
1. Tryptophan: Serotonin – Melatonin
2. Tyrosin: Dopamin, Adrenalin, Melanin, Schilddrüsen-Hormon
3. Zerstörung der Cytochrome P450 (CYP)- Enzymen:
Aktivierung von Vitamin D, Abbau von Retinsäure (Abbauprodukt von Vit. A)
– Galleproduktion
– Detoxifizierung von Umweltgiften
– Stabilisierung von Blut (Hämorrhagien vs. Koagula)
Beeinflussung der Fruchtbarkeit
1. Aromatase ist ein CYP 450 Enzym, das Testosteron zu Östrogen
umwandelt (Fruchtbarkeit)
2. Spermien hängen von Cholesterolsulfat für Dekapitation und Fertilisation ab
3. Cholesterolsulfat-Synthese hängt von Cytochrom P450 (CYP)- Enzymen ab

4. Glyphosat zerstört die CYP-Enzymfunktion

Maßnahmen:

Bindung von Glyphosat durch „Huminsäuren“
Humin-Säuren: Natürliche Stoffe im Boden, die durch Abbau von Pflanzenmaterial sowie Metabolismus von Mikroorganismen entstehen
1. Langfristige Ziele
Wiederherstellung der Funktionalität der Kreislaufsysteme „Boden-Pflanze-Tier-Mensch“ durch Reduktion, besser Beseitigung der Glyphosat-Einträge in die Systeme.
2. Kurz-mittelfristige Ziele

Neutralisierung der G-Wirkung in den einzelnen Systemen durch geeignete Maßnahmen bei Tieren und Menschen (Einsatz von Huminsäuren/ Pflanzen – Kohle) Boden: Stoppen des G-Einsatzes, Ausbringen von Huminsäuren und PF-Kohle

 

„ÖKOLOGISCHE NAHRUNGs-MITTEL bevorzugen“

 

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https://www.diabetes-online.de/a/laubers-kolumne-glyphosat-ist-ein-antibiotikum-1858597

Hans Lauber

Lauber’s Kolumne

„Glyphosat ist ein Antibiotikum!“

Bild zu Lauber's Kolumne - „Glyphosat ist ein Antibiotikum!“ © Fotolia

Das umstrittene Pflanzengift wirkt wie Medikamente – und greift somit direkt in den menschlichen Stoffwechsel ein. Sagt der Arzt und Apotheker Dr. med. Siegfried Schlett im Gespräch mit unserem Autor Hans Lauber.

Hans Lauber: Was verstört Sie als Arzt und Apotheker an Glyphosat ganz besonders?

 

Dr. med. Siegfried Schlett: Das Herbizid hat sowohl eine Zulassung als Chelat-Bildner wie auch interessanterweise als Antibiotikum. Es handelt sich also ganz klar um ein Medikament, welches wir in unwahrscheinlich hohen Mengen von einigen tausend Tonnen auf den Äckern ausbringen mit unübersehbaren Konsequenzen für die Böden und das Grundwasser.

Was passiert?

 

Als Chelat-Bildner kann Glyphosat Metalle „einfangen“ und festhalten, was dazu führt, dass wichtige Nährstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Kobalt und Zink im Boden gebunden werden – was dann zu einer Mangelernährung bei den Pflanzen beitragen kann. Dramatisch sind auch die Glyphosat-Auswirkungen auf die Böden, die wir langfristig in ihrer Ökologie stören, was die Vielfalt an Arten dramatisch reduziert. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf die Fauna, die Stichworte sind Bienensterben sowie ein Rückgang der Vogel- und Insektenpopulationen.

 

Sind auch die Menschen davon betroffen?

 

Aber ja, und das wird in der Diskussion massiv verdrängt, wenn so getan wird, das alles ginge nur die Bauern an. Denn auch wenn immer wieder behauptet wird, dass Glyphosat schnell abbaubar ist, so lässt es sich doch sehr wohl in vielen Lebensmitteln nachweisen – und über die gelangt es in den Körper, wo es auch nachweisbar ist. Somit wird das Gift Teil unseres Stoffwechsels, löst negative Reaktionen aus.

 

Welche?

 

Es gibt zwei Auswirkungen: Zuerst die Rolle als Chelat-Bildner. Das sind, um es noch einmal zu betonen, Arzneimittel. Es gibt viele Chelat-Bildner und manche werden auch in der ärztlichen Praxis eingesetzt. So gebe ich meinen Patienten DMPS, was steht für Dimercaptopropansulfonsäure, um etwa Quecksilber aus Amalganplomben aus dem Blut zu entfernen. Wenn nun aber etwa über das Bier illegal solche Chelat-Bildner in den Körper gelangen, können sie dort unkontrolliert wirken. Etwa Eisen auswaschen, was zu Blutarmut führen kann. Oder Mangan und Molybdän entfernen, was Entzündungen Vorschub leisten kann.

„Glyphosat kann zu Blutarmut und Entzündungen führen“

Die zweite Auswirkung?

 

Glyphosat ist ein Antibiotikum – also eines unserer wirkungsmächtigsten Medikamente. Nun wurde dieses Medikament aber in der Vergangenheit häufig viel zu sorglos eingesetzt, sodass es oft nicht mehr wirkt, dass sich Resistenzen gebildet haben. Deshalb hat in der Medizin ein massives Umdenken eingesetzt, werden die Antibiotika viel zurückhaltender verordnet. Ein Beispiel: Noch vor einigen Jahren waren diese Substanzen bei Blasenentzündungen das Mittel der ersten Wahl. Das ist heute ganz anders, da wird zuerst kräftig durchgespült, werden vielleicht Schmerzmittel verschrieben. Erst wenn das alles nicht mehr hilft, dann kommen Antibiotika zum Einsatz.

Das sind ganz wichtige Anstrengungen, die aber dadurch völlig zunichte gemacht werden, dass wir tonnenweise Antibiotika über die Felder kippen ein Vorgang, der durch nichts zu entschulden ist. Damit züchten“ wir doch die so gefürchteten Resistenzen geradezu. So haben jetzt Wissenschaftler der Universität von Florida herausgefunden, dass über sogenannte Kreuzresistenzen im Boden gegen Antibiotika resistente Bakterien entstehen. Sie können dann über die Nahrungsmittel, etwa Brot, zum Menschen gelangen.

 

Was meint der Gesetzgeber dazu?

 

Das ist ein besonders trauriges Kapitel. Als Landwirtschaftsminister Christian Schmidt gegen massive Bedenken der Wissenschaft den Einsatz von Glyphosat im vergangenen Dezember verlängert hat, da verlängerte er die Zulassung eines Medikamentes – und das gehört nun zuallerletzt in die Zuständigkeit eines Landwirtschaftsministers. Das ist ein klarer Fall von Kompetenzüberschreitung!

„Der Landwirtschaftsminister hat nicht die Zulassung für ein Herbizid verlängert, sondern für ein Medikament“

Löst Glyphosat Krebs aus?

 

Seriös lässt sich nicht beweisen, dass das Herbizid ein direkter Auslöser für Krebs ist. Aber es gibt indirekte Wirkungen: So können die heimlich aufgenommenen Stoffe permanente Entzündungen auslösen – und nach neuesten Untersuchungen sind diese chronischen Inflammationen zu rund 25 Prozent an der Entstehung von bösartigen Tumoren beteiligt.

Lassen sich andere Krankheiten mit dem Herbizid verbinden?

 

Da gibt es leider wenig gesicherte Erkenntnisse, weil das offensichtlich niemand wirklich so genau wissen will. Was mir in meiner Praxis aber auffällt, ist eine Häufung von erhöhten Nierenwerten, für die ich keine wirkliche Erklärung habe. Wie gefährlich Glyphosat für die Niere ist, zeigt ein Beispiel aus Sri Lanka. Dort gibt es Calcium- und Magnesiumreiches Grundwasser, was an sich unproblematisch ist. Aber der Chelat-Bildner Glyphosat hat diese Stoffe gebunden – und sie führten dazu, dass einige zehntausend Menschen daran gestorben sind.

Müssen Diabetiker besonders aufpassen?

 

Viele Menschen mit Diabetes leiden an einer geschwächten Nierenfunktion. Wenn da noch die Folgen von Glyphosat dazukommen, dann können echte Probleme auftreten.

Wie wird sich das in Zukunft entwickeln?

 

Die gravierenden Folgen der schleichenden Vergiftung werden sich erst noch zeigen. Ein Beispiel: Über die mit Glyphosat behandelten und abgeernteten Flächen werden Schafe getrieben. Die fressen die Giftrückstände – und schon kann es wieder passieren, dass ein an sich perfektes Naturprodukt wie Schaffleisch chemisch belastet ist.

Wie lässt sich etwas ändern?

 

Ein Großteil der Landwirte ist nicht belehrbar. Da helfen nur Verbote. Ein erster Schritt könnte ein Verbot der „Ernteabspritzung“ sein, denn gerade diese finalen Glyphosat-Hämmer gelangen besonders leicht in die Lebensmittel. Das wird nur gemacht, damit die Landwirte ein paar Arbeitsschritte einsparen, damit noch mehr zu noch geringeren Kosten produziert werden kann. Es muss wieder eine Landwirtschaft geben, die mit und nicht gegen die Natur arbeitet. Die auch wieder in Teilen handwerklich mit dem Pflug arbeitet, die wenigstens solche Mindeststandards wie Blühstreifen verwirklicht, damit sich wieder Bienen und Insekten ansiedeln können.

Was können die Verbraucher tun?

 

Sich endlich einmal davon verabschieden, immer nur das billigste zu kaufen. Endlich einmal auch konsequent zu handeln – und sich nicht immer nur über unmenschliche Bedingungen der Tierhaltung aufregen. Aber am nächsten Tag wieder das Billigschnitzel beim Discounter kaufen.

Ist Glyphosat an allem schuld?

 

Eine wichtige Frage! Denn ich sehe die Gefahr, dass irgendwann der Druck auf Glyphosat so groß wird, dass es tatsächlich verboten wird – wobei hoffentlich schon bald ein Verbot für die private Anwendung kommen muss. Aber damit sind eben nicht alle Probleme behoben. Wir dürfen nicht zulassen, dass dann andere, möglicherweise noch gefährlichere Substanzen, durch die Hintertür zugelassen werden. Wir werden erst Ruhe bekommen, wenn wir eine naturverträgliche Landwirtschaft haben. Und die wird nur kommen, wenn die Verbraucher sie auch tatsächlich wollen – und bezahlen!

Dr. med. Siegfried Schlett besitzt eine seltene Doppelqualifikation: Er ist Arzt und Apotheker. Bis 2014 war er stellvertretender Leiter einer großen Apotheke in München, wo er auch an der Entwicklung zahlreicher Rezepturen beteiligt war. Seit vier Jahren führt er eine Privatpraxis im Ärztlichen Naturheilkundezentrum Aschaffenburg. Seine Schwerpunkte sind biologische Therapiekonzepte, bioidentische Hormontherapien sowie die Integration der Nährstoffe in präventive Maßnahmen.

Der 63-jährige ist Herausgeber verschiedener Bücher rund um die Themen Nährstoffe und Lebensmittel. Ganz aktuell ist seine Arbeit als einer der drei Herausgeber an dem Maßstäbe setzenden Basiswerk „Das große Komplementärhandbuch für Apotheker und Ärzte“, das in der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft Stuttgart erschienen ist.

 

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PATENT: MONSANTO-GLYPHOSAT-ANTI-BIOTIKA
Veröffentlichungsnummer US7771736 B2
Publikationstyp Erteilung
Anmeldenummer US 10/652,684
Veröffentlichungsdatum 10. Aug. 2010
Eingetragen 29. Aug. 2003
Prioritätsdatum 30. Aug. 2002
Gebührenstatus Bezahlt
Auch veröffentlicht unter US20040077608
Erfinder William Abraham
Ursprünglich Bevollmächtigter Monsanto Technology Llc
Zitat exportieren BiBTeX, EndNote, RefMan
Externe Links: USPTO, USPTO-Zuordnung, Espacenet
Glyphosate formulations and their use for the inhibition of 5-enolpyruvylshikimate-3-phosphate synthase
US 7771736 B2
Zusammenfassung
Protozoan parasites of the phylum Apicomplexa include some of the most important causative agents of human and animal diseases, in particular, malaria. The discovery that an organelle found inside parasites of this phylum probably stems from a plastid of plant origin has stimulated research on the effect of chemical herbicidal agents on Apicomplexa. Importantly, the growth of these parasites can be inhibited by the herbicide glyphosate, suggesting that the shikimate pathway will make a good target for the development of new anti-parasite agents. The present invention discloses the use of the herbicidal agent glyphosate in combination with the polyvalent anion oxalic acid for the prevention and therapy of these pathogenic infections…..
 
The importance of the shikimate pathway to cell viability is illustrated by experiments that result in the disruption of enzyme function. In plants, the shikimate pathway enzyme, EPSP synthase, has been targeted by a chemical inhibitor strategy that has resulted in the commercially successful, broad range, post-emergent herbicide called glyphosate. Glyphosate inhibits the shikimic acid pathway, which leads to the biosynthesis of aromatic compounds including amino acids, plant hormones, and vitamins. Specifically, glyphosate inhibits the conversion of phosphoenolpyruvic acid (PEP) and 3-phosphoshikimic acid to 5-enolpyruvyl-3-phosphoshikimic acid by binding to the enzyme 5-enolpyruvyishikimate-3-phosphate synthase (hereinafter referred to as EPSP synthase or EPSPS)….
Chelator Metal Ion Log K (Binding Constant)
Citric Acid Ca2+ 3.45
Mg2+ 3.45
Oxalic Acid Ca2+ 2.46
Mg2+ 2.76

………….Susceptible PathogensAll organisms that contain the enzyme EPSPS should be susceptible to the treatment method of the present invention. These organisms include, but are not limited to all species of the Phylum Apicomplexa, including but not limited to Toxoplasma gondii, Cryptosporidium parvum, Neospora caninum, Eimeria spp., Isospora spp., including but not limited to I. belli, Theileria spp., including but not limited to T. parva and T. annulata, Plasmodium spp., including but not limited to P. falciparum, P. vivax, P. malariae and P. ovale, and Babesia spp., including but not limited to B. microti, B. divergens, B. canis, B. bigemina, B. bovis, B. ovis, B. caballi, B. equi, B. gibsoni and B. felis.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Neisseriaceae, including but not limited to Neisseria meningitidis and Neisseria gonorrhoeae, Moraxella spp., including but not limited to M. lacumata, M. nonliquefaciens, M. urethralis, M. catarrhalis, and M. bovis, Klingella spp., including but not limited to K. dentrificans and K. kingae and Eikenella spp., including but not limited to E. corrodens.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Enterobacteriaceae, including but not limited to Escherichia coli and Edwardsiella ictaluri, Klebsiella spp., including but not limited to K. pneumonia and K. oxytoca, Salmonella spp., including but not limited to S. typhimurium, S. typhi, S. paratyphi, S. enteritidis and S. cholerasuis, Serratia spp., including but not limited to S. marcesans and S. liquifaciens, Shigella spp., including but not limited to S. dysenteriae, S. flexneri, S. boydii and S. sonnei, Yersinia spp., including but not limited to Y. enterocolitica, Y. pestis, Y. pseudotuberculosis and Y. ruckeri, Citrobacter spp., including but not limited to C. freundii and C. diversus, Enterobacter spp., including but not limited to E. aerogenes, E. agglomerans and E. cloacae, Morganella spp., including but not limited to M. morganii, Proteus spp., including but not limited to P. mirabilis and P. vulgaris and Providencia spp., including but not limited to P. alcalifaciens, P. rettgeri and P. stuartii.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Pasteurellaceae, including but not limited to Pasteurella multocida and Actinobacillus pleuropneumoniae, Haemophilus spp., including but not limited to Haemophilus influenzae, Haemophilus parainfluenzae, Haemophilus ducreyi, Haemophilus aphrophilus and Haemophilus aegyptius.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Mycobacteriaceae, including but not limited to Mycobacterium spp., including but not limited to M. tuberculosis, M. bovis, M. africanum, M. microtti, M. leprae, M. kansasii, M. aviumintracellulare, M. scrofulaceum, M. ulcerans and M. marinum.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Nocardiaceae, including but not limited to Nocardia spp., including but not limited to N. asteroides, N. brasiliensis and N. caviae.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Brucellaceae, including but not limited to Brucella spp., including but not limited to B. abortus, B. suis, B. melitensis and B. canis.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Trypanosomatida, including but not limited to Leishmania spp., including but not L. tropica, L. major, L. donovani, L. braziliensis and L. mexicana.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Streptococcaceae, including but not limited to Streptococcus spp., including but not limited to S. pneumoniae, S. pyogenes, S. agalactiae, S. mutans, S. milleri, S. sanguis, S. anginosus, S. bovis, S. equisimilis, S. salivarius and S. mitis.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Alcaligenaceae, including but not limited to Bordetella spp., including but not limited to B. pertusis, B. parapertusis, B. brochiseptica, B. avium and B. hinzii.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Micrococcaceae, including but not limited to Staphylococcus spp., including but not limited to S. aureus, S. epidermidis, S. saprophiticus, S. lugdunensis, S. haemolyticus, S. warneri, S. schleiferi and S. intermedius.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Trichocomaceae, including but not limited to Aspergillus spp., including but not limited to A. fumigatus, A. flavus, A. amstelodami, A. avenaceus, A. candidus, A. cameus, A. caesiellus, A. clavatus, A. glaucus, A. granulosus, A. nidulans, A. niger, A. oryzae, A. quadrilineatus, A. restrictus, A. sydowi, A. terreus, A. ustus and A. versicolor.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Bacillaceae, including but not limited to Bacillus spp., including but not limited to B. anthracis, B. subtilis and B. halodurans and Clostridium spp., including but not limited to C. perfringens, C. tetani, C. difficile and C. botulinum.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Chlamydiaceae, including but not limited to Chlamydia spp., including but not limited to C. trachomatis and C. pneumoniae and Chlamydophila spp., including but not limited to C. pneumoniae, C. abortus and C. psittaci.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Listeriaceae, including but not limited to Listeria spp., including but not limited to L. monocytogenes, L. innocua and L. ivanovii.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Pseudomonadaceae, including but not limited to Pseudomonas aeruginosa.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Enterococcaceae, including but not limited to Enterococcus faecalis and Enterococcus faecium.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Cardiobacteriaceae, including but not limited to Dichelobacter nodosus.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Campylobacteriaceae, including but not limited to Campylobacter jejuni.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Aeromonadaceae, including but not limited to Aeromonas hydrophila and Aeromonas salmonicida.

Susceptible organisms include Helicobacterpylori, Candida albicans and Pneumocystis carinii.……

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ISTClostridium difficile (CD)“  „GLYPHOSAT-RESISTENT???!!!?!


Clostridien-Durchfall durch Antibiotika

Antibiotika können eine Infektion mit dem gefährlichen Darmbakterium begünstigen. Die Folgen sind mitunter lebensbedrohlich. Aber es stehen immer mehr Therapieoptionen zur Verfügung

von Dr. Reinhard Door, 30.07.2018

Die Einnahme eines Antibiotikums kann zu einer Clostridieninfektion führen. Die Folgen sind blutige Durchfälle und Fieber


Eine Therapie, die eigentlich heilen und Leben retten soll, bewirkt genau das Gegenteil: Das kann bisweilen passieren, wenn Antibiotika eingesetzt werden. Denn diese wichtige Entdeckung der Medizin und eine scharfe Waffe gegen Krankheitserreger bereitet möglicherweise einem gefährlichen Bakterium den Weg. Die Mittel beschädigen die aus Trilliarden von Bakterien bestehende gesunde Darmflora – eine bisher unvermeidliche Nebenwirkung.

Einem Bakterium jedoch können Antibiotika oft nichts anhaben: dem Keim Clostridium difficile (CD). Bei manchen Menschen lebt er bereits unerkannt im Darm. Das ist nicht schlimm, solange ihn die anderen Bakterien in Schach halten. Doch wenn diese durch eine Antibiotika-Therapie absterben, kann sich CD breitmachen. 

CD-Infektionen führen zu blutigen Durchfällen und Fieber

Der gefährliche Keim scheidet Gifte aus, die die Darmwand durchlässig machen. Starker, manchmal blutiger Durchfall, Bauchkrämpfe und Fieber sind mögliche Folgen. Zudem kann sich der Darm extrem aufblähen, was mitunter zu Rissen in der Darmwand und zu Blutvergiftung führt. Dann besteht Lebensgefahr. Fast 2700 Todesfälle, die sich auf CD zurückführen lassen, registrierte das Statistische Bundesamt im Jahr 2015.

Eine aktuelle Untersuchung lässt vermuten, dass es noch mehr sein könnten. Vor allem ältere Menschen sind gefährdet, besonders wenn sie an weiteren Erkrankungen leiden oder eine Therapie durchlaufen, die ihr Immunsystem schwächt. Auch die Dauereinnahme von Medikamenten gegen Sodbrennen (Protonenpumpenhemmer) erhöht das Risiko. Wird dann ein Antibiotikum nötig, macht in etwa einem von hundert Fällen CD dem Patienten Probleme.

Die Zahl der CD-Infektionen in Kliniken steigt

Sehr häufig passiert das in Kliniken. Wo viele kranke Menschen auf engem Raum zusammenkommen, verbreiten sich Bakterien besonders leicht. Kürzlich zeigte eine Studie: Lag in einem Krankenhausbett ein CD-Infizierter, erhöht dies für den nachfolgenden Patienten das Ansteckungsrisiko. Denn die Keime überleben in verkapselter Form, übliche alkoholhaltige Desinfektionsmittel können ihnen deshalb nichts anhaben. Um die Erreger loszuwerden, benötigen Krankenhäuser spezielle Hygiene und entsprechend geschultes Personal. Weil das nicht ständig gewährleistet ist, kommt es dort immer wieder zu Ausbrüchen.

Seit gut zehn Jahren haben die Zahlen der CD-Infektionen und der Sterbefälle stark zugenommen – vor allem in den USA, aber auch in Europa. Die Ursache dafür ist die Verbreitung ­besonders infektiöser Stämme des Bakteriums. Ein Zusatzstoff in Lebens­mitteln hat womöglich dazu beigetragen: Die gefährlichen Stämme können im Gegensatz zu anderen den Zucker Trehalose als Energiequelle nutzen. Diesen setzt die Industrie seit Anfang des Jahrtausends ein – zum Beispiel als natürlichen Frostschutz in Tiefkühlkost, damit etwa Erdbeeren beim Auftauen nicht matschig werden.

Die bisherige Antibiotika-Therapie muss abgesetzt werden

Immerhin sei der besonders infektiöse Stamm 027 derzeit auf dem Rückzug, sagt Professorin Barbara Gärtner, Direktorin des Instituts für Hygiene an der Uniklinik des Saarlands. Gleichzeitig warnt sie: „Es können jederzeit neue gefährliche Stämme auftreten.“ Bei der Behandlung gilt es zunächst, die Antibiotika-Therapie zu beenden – sofern möglich.

Professor Lutz von Müller, Chefarzt für Labormedizin an den Christophorus-Kliniken in Coesfeld

„Bei milden Fällen kann die Infektion dann ganz natürlich ausheilen“, sagt Professor Lutz von Müller, Chefarzt des Instituts für Labormedizin, Mikrobiologie und Hygiene an den Christophorus-Kliniken im westfälischen Coesfeld.

Doch meist genügt das nicht. Dann kommen paradoxerweise wieder Antibiotika ins Spiel. Drei davon haben sich als wirksam erwiesen. Die Wahl richtet sich nach der Schwere des Krankheitsverlaufs. Trotz Medikamenten erleidet etwa jeder fünfte Betroffene einen Rückfall, bei einem kleinen Teil von Patienten wird der Verlauf chronisch. Ein Antikörper, der Anfang letzten Jahres auf den Markt kam, kann das mitunter verhindern. Doch er ist teuer, und seine Effektivität lässt zu wünschen übrig. „Das ist wirklich die letzte Wahl“, sagt Expertin Gärtner.

In schweren Fällen: Stuhlspende als Alternative zu Antibiotika

Eher setzen Ärzte inzwischen auf eine zunächst skurril anmutende Therapie: Sie übertragen den Stuhl eines gesunden Spenders in den Patienten, meist per Einlauf. Die Erfolgsrate beträgt über 90 Prozent, wie Studien belegen. Die Spende hilft, CD im Darm wieder durch gesunde Bakterien zu verdrängen.

Mehr als 50 Kliniken in Deutschland wenden diese Therapieform inzwischen an. Wissenschaftler haben mittlerweile zudem nachgewiesen, dass der Stuhl auch tiefgefroren gelagert werden kann. Und sie haben die darin enthaltenen Bakterien in Kapseln verpackt, die genauso wirksam sind. Davon müssen die Patienten freilich ein paar Dutzend schlucken.

Trotzdem ist die Stuhlspende keine Standardtherapie – sondern eine Option für Patienten mit wiederholten Rückfällen. Denn der Spenderstuhl wird zwar auf Krankheitserreger untersucht, aber ein Restrisiko bleibt. „Man kann zudem nicht ausschließen, dass Darmbakterien im Einzelfall auch chronische Krankheiten begünstigen“, sagt Lutz von Müller. „Da hat man vor allem bei jüngeren Menschen schon Skrupel vor einem unkritischen Einsatz.“

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be.com/watch?v=YjU_RlIOBNs

Gift im Darm – 100 Krankheiten, eine Lösung

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http://www.spektrum.de/news/erhoeht-ein-parodontose-bakterium-die-darm-und-leberkrebsgefahr/1521341?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP

23 November 2017

 

Mikrobiom von Tumoren: Erhöht ein Parodontose-Bakterium die Darm- und Leberkrebsgefahr?

Bestimmte Keime aus dem Mund siedeln verdächtig oft in Darmtumoren – und streuen bei fortgeschrittenem Krankheit mit dem Krebs in die Leber. Erhöhen sie die Krebsgefahr?

3-D-Computergrafik von Krebszellen vor blauem Hintergrund

© fotoliaxrender / stock.adobe.com
(Ausschnitt)
Auf das in unseren Mundhöhlen heimische Parodontose-Bakterium Fusobacterium nucleatum haben nicht nur Zahnärzte ein Auge: Der Keim siedelt sich bei geschwächter Körperabwehr gern auch in anderen Organen des Körpers an und kann dann für Probleme sorgen. Vor allem Krebsmedizinern bereitet das Kopfzerbrechen, weil die vermehrte Besiedlung durch Fusobacterium nicht nur etwa mit Mundhöhlenkrebs, sondern zum Beispiel im Darm auch oft mit Dickdarmkrebs einhergeht – wobei unklar ist, ob der Krebs Ursache oder Folge der Bakterienansiedlung sein könnte. Bisher hatten Wissenschaftler vermutet, dass Tumoren vielleicht nur einen besonders guten, weil sauerstoffarmen Lebensraum für die Keime bieten, der vor Attacken der Körperabwehr abgeschirmt ist. Möglich wäre aber auch eine aktive Rolle der Bakterien – eine Befürchtung, der ein Forscherteam in „Science“ nun nachgegangen ist.

Das Team um Susan Bullman von der Harvard Medical School konnte zeigen, dass Fusobacterium aus Darmtumoren sich auch in gestreuten Tochtertumoren wiederfindet, die bei schwerem Verlauf der Krankheit nach der Metastasierung der ursprünglichen Geschwulst in der Leber auftreten. Auffällig war, dass dabei stets die selben Stämme des Keims gefunden wurden – sehr wahrscheinlich stammten die Bakterien demnach wirklich aus dem ursprünglichen Darmtumor und wanderten nicht von anderswo ein, etwa aus dem Mund. Passend dazu fanden sich auch bei Patienten, deren Darmtumoren frei von Fusobacterium gewesen waren, später Keime in den Metastasen.

Das deute nicht nur darauf hin, dass das Bakterium aus dem primären Tumor in den Körper streue – es könnte auch bedeuten, dass der Erreger eine bisher unbekannte aktive Rolle im Geschehen spielt. Im Tierversuch half Mäusen mit Fusobacterium-Herden in Tumoren tatsächlich eine Antibiotikabehandlung. Die Krebsgeschwüre wuchsen dann deutlich langsamer. Denkbar wäre, spekulieren die Forscher, dass die Keime die Gefahr durch metastasierende Tumoren erhöhen: Sie wandern mit Metastasen durch den Körper und könnten deren Ansiedlung in anderen Geweben wie der Leber dann erhöhen. Vor Kurzem hatten Wissenschaftler Hinweise darauf gefunden, dass der Krebs in zunächst erfolgreich behandelten Patienten mit einer erhöhten Fusobacterium-Keimzahl im Körper häufiger später wieder auftritt. Die Auswirkung einer gegen die Keime gerichtete Antibiotikabehandlung sollten daher unbedingt genauer untersucht werden, meinen die Forscher.

© Spektrum.de

 

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https://de.wikipedia.org/wiki/Fusobacterium_necrophorum

Fusobacterium necrophorum

Fusobacterium necrophorum
Systematik
Abteilung: Fusobacteria
Klasse: Fusobacteriia
Ordnung: Fusobacteriales
Familie: Fusobacteriaceae
Gattung: Fusobacterium
Art: Fusobacterium necrophorum
Wissenschaftlicher Name
Fusobacterium necrophorum
(Flügge 1886) Moore & Holdeman 1969

Fusobacterium necrophorum ist ein gramnegatives, nicht sporenbildendes, obligat anaerobes fadenförmiges Bakterium, das wie andere Fusobakterien zur Familie der Fusobacteriaceae gehört. Wie alle zu dieser Familie gezählten Bakterien gehören sie zur normalen Flora des Menschen. F. necrophorum ist vor allem im Mund zu finden. Infektionsprozesse treten daher in der Regel endogen und meist in Form von Mischinfektionen auf. Monoinfektionen sind seltener, sind aber häufig durch schwere Verlaufsformen gekennzeichnet (z. B: Sepsis).

Medizinische Bedeutung

Beim Menschen werden sowohl die Angina Ludovici als auch das Lemierre-Syndrom vor allem durch Fusobacterium necrophorum hervorgerufen.

Bei Pferden verursacht es die Strahlfäule. Beim Rind hat der Keim neben der Auslösung multipler Leberabszesse und Infektionen der Geschlechtsorgane eine starke Bedeutung als Erreger von Klauenentzündungen und des Kälberdiphteroids, bei Schafen und Ziegen löst er die Moderhinke aus. Außerdem ist das Fusobacterium necrophorum Verursacher der Lumpy Jaw Disease des Kängurus, die häufigste und verlustreichste Erkrankung von in Gefangenschaft gehaltenen Kängurus.

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http://flexikon.doccheck.com/de/Fusobacterium_nucleatum

Fusobacterium nucleatum

1 Definition

Fusobacterium nucleatum ist ein gramnegatives, immobiles, nicht-sporenbildendes, obligat anaerobes Stäbchenbakterium. Sein Genom enthält rund 2,4 x 106 Basenpaare.

2 Einteilung

Gegenwärtig (2014) wird Fusobacterium nucleatum in 5 Subspezies unterteilt:

3 Vorkommen

Fusobacterium nucleatum kommt u.a. in der Mundhöhle des Menschen vor.

4 Klinik

Fusobacterium nucleatum ist eine der am häufigsten isolierten Bakterienarten in subgingivaler und supragingivaler Plaque. Das liegt daran, dass Fusobakterien die Fähigkeit haben, an viele verschiedene Arten von grampositiven und gramnegativen Bakterien wie z.B. Porphyromonas gingivalis zu ädhärieren. Es spielt deshalb eine große Rolle bei der Entstehung der Parodontitis.

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http://www.lg1.ch/textinhalte/analysen/konsilien/konsilium.lasso?-keyvalue=2172

Kurzinformation:Fusobacterium spp.
Arten Fusobacterium nucleatum
Fusobacterium necrophorum
Fusobacterium mortiferum
F. naviforme, F. necrogenes, F. periodonticum. F. prausnitzii, F. ulcerans, F. russii, F. varium

 

Bekannte Infektionen Abszesse, Sepsis, Endocarditis, Necrobacillosis (Lemierres’s Syndrom), Periodontitis.

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siehe auch „Monika Krüger“

das Fusobacterium nucleatum“ wird im Zusammenhang mit  KREBS gebracht (siehe oben) bei vermehrter Besiedelung –  die FRAGE stellt sich ist „Fusobacterium nucleatum“ auch „GLYPHOSAT-RESISTENT“???!!! das „Fusobacterium necrophorum“ istGLYPHOSAT-RESISTENT“ –   BEIDE SIEDELN in der MUNDHÖHLE des MENSCHEN und verursachen KRANKHEITEN (siehe oben)

siehe auch – „Kreide-ZÄHNE bei KINDERN“- „Solares GEO-ENGINEERING“

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https://www.welt.de/gesundheit/plus181822736/Fallbericht-Intervallfasten-hilft-Patienten-mit-Typ-2-Diabetes.html

Intervallfasten

Nach fünf Tagen brauchte der erste Patient kein Insulin mehr

 

Stv. Ressortleiterin Wissen
  Beim Intervallfasten legen Menschen regelmäßig Essenspausen von mehr als zwölf Stunden ein
Beim Intervallfasten legen Menschen regelmäßig Essenspausen von mehr als zwölf Stunden ein

Quelle: Getty Images/Westend61

Drei Männer litten seit Jahren unter Typ-2-Diabetes, als sie eine neue Behandlung ausprobierten: regelmäßige Essenspausen von 24 Stunden. Ihre Ärzte berichten nun von den erstaunlichen Erfolgen der Methode.

Es ist eine Geschichte, die fast zu gut klingt, um wahr zu sein. Sie handelt von drei Männern, die seit Jahren schwer krank waren, Leidensgenossen. Bis sie an einem Experiment teilnahmen, das einen nach dem anderen von diesem Leiden erlöste.

Es begann schon nach fünf Tagen. Da konnte der erste der Männer das Medikament, das bisher sein Überleben sichergestellt hatte, einfach weglassen. Der zweite benötigte es nach 13 Tagen nicht mehr. Nach 18 Tagen musste sich auch der dritte Mann kein Insulin mehr spritzen.

Alle drei Männer waren zuckerkrank, sie litten an Typ-2-Diabetes. Diese Krankheit kann man nur mit Medikamenten in den Griff bekommen, wenn sie einmal ausgebrochen ist, aber man kann sie nicht heilen, heißt es meist. Wie nennt man es dann, wenn man die Medikamente nicht mehr braucht?

Die drei Männer hatten kein neues Mittelchen ausprobiert, sich nicht operieren lassen. Sie hatten nur mit etwas begonnen, was auch viele Gesunde gerade ausprobieren. Mit einer Variante des Intervallfastens. Statt täglich zu etwa den gleichen Zeiten drei bis fünf Mahlzeiten zu essen, legten sie Essenpausen ein, die in ihren Fällen jeweils 24 Stunden dauerten.

Sie machten das unter ärztlicher Aufsicht und nach einem für sie angepassten Plan, erstellt in einer Ernährungsklinik in Toronto (Kanada). Ihre betreuenden Ärzte sprechen auch nicht von Intervallfasten, sondern von „therapeutischem Fasten“. In einem Fallbericht im British Medical Journal haben die Mediziner, ein Viererteam um Jason Fung, die erstaunliche Fallgeschichte nun veröffentlicht.

Die Leute sollen weg vom Insulin

Allerdings passt der Bericht zu einer Reihe neuer Studien. Die Ärzte in Toronto sind nicht die ersten, die versucht haben, Patienten mit strengen Diäten zu helfen. Die Leute sollen weg vom Insulin, wenn es irgendwie geht, das ist ein Ansatz, den einige Mediziner inzwischen verfolgen.

In Deutschland setzt sich Stephan Martin dafür ein, Chefarzt für Diabetologie am Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf. Er hat den Fallbericht aus Toronto gelesen und hält ihn für „absolut seriös“. Auch Martin hat Patienten, die binnen Tagen auf Insulin verzichten können, wenn sie unter seiner Aufsicht eine Diät beginnen.

Als Pionier der Methode gilt Roy Taylor, ein Mediziner aus Newcastle in Großbritannien. Er hat vor zwei Jahren eine Studie veröffentlicht, in der er seinen Versuch mit 30 Typ-2-Diabetikern beschreibt, die er auf eine Radikaldiät gesetzt hatte. Taylors Patienten durften acht Wochen lang nur Flüssignahrung und täglich 200 Gramm Gemüse zu sich nehmen, insgesamt nur 800 Kalorien am Tag.

Vor allem den Studienteilnehmern, die erst seit weniger als vier Jahren Diabetiker waren, half diese Kur. Sie brauchten hinterher keine Medikamente mehr, mussten aber weiter auf ihre Ernährung achten.

Die Männer in Toronto waren alle schon viel länger krank. Der jüngste der Leidensgenossen, erst 40 Jahre alt, war seit 20 Jahren Typ-2-Diabetiker. Der zweite Patient, 52 Jahre alt, litt sogar schon seit 25 Jahren an Typ-2-Diabetes und war zusätzlich chronisch nierenkrank. Der älteste Patient war 67 und seit zehn Jahren erkrankt. Alle drei hatten Bluthochdruck und zu hohe Cholesterinwerte.

Fasten unter ärztlicher Aufsicht

Die Ärzte stellten einfache Ernährungsregeln für sie auf: Die Männer sollten wenig Zucker und Kohlenhydrate essen, vor allem wenig „schlechte Kohlenhydrate“, wie sie in Weißbrot oder Kuchen stecken. Als Getränke waren fortan nur Wasser, Kaffee, Tee und Brühe erlaubt.

Trinken sollten die Männer auch an den Fastentagen viel. Aber an diesen Tagen sollten sie aber nicht mittags und abends eine Mahlzeit essen, sondern nur abends. Zwischen den beiden Abendessen sollten mindestens 24 Stunden Pause liegen. Die Ärzte rieten zu drei solchen Fastentagen pro Woche. Zwei der Männer entschieden sich sogar dafür, an jedem zweiten Tag zu fasten.

Er fühle sich „exzellent“ mit diesem Rhythmus, habe der 40-Jährige gesagt, berichten seine Ärzte. Auch der 52-Jährige habe sich beim Fasten prima gefühlt. Der 67-Jährige sagte, er habe anfangs noch eine Gier auf Kohlenhydrate verspürt, dann aber sei das Fasten einfach gewesen, er habe ganz neue Energie in sich wahrgenommen.

Die Patienten hatten den neuen Rhythmus sieben bis elf Monate durchgehalten – mithilfe einer Schulung zu Beginn, regelmäßiger Betreuung durch die Ärzte und viel eigener Willenskraft – als ihre Werte noch einmal erhoben wurden. Jeder der Männer hatte etwa zehn Kilo an Gewicht verloren, ihr Hüftumfang war um 13 bis 19 Zentimeter geschmolzen. Zwei Patienten nahmen nun gar keine Medikamente gegen Typ-2-Diabetes mehr. Einer nahm noch ein Medikament – vor der Umstellung hatte er vier benötigt.

Therapeutisches Fasten könne den Insulinspiegel positiv beeinflussen, schreiben die Ärzte aus Toronto. Das habe man vorher geahnt, die drei Fälle würden es nun zeigen. Es handele sich um den ersten systematischen Versuch einer solchen Behandlung.

Waren die drei Männer eine Ausnahme? Ihre Fälle nicht zu gut, um wahr zu sein – aber eben nur glückliche Einzelfälle? Das kann ein Fallbericht nicht klären, sondern nur einen Hinweis liefern, einen Anstoß zu Studien mit weitaus mehr Teilnehmern, die mit dem Intervallfasten beginnen.

Für andere Versuche, Typ-2-Diabetes mit Diäten in den Griff zu bekommen, liegen inzwischen neue, große Studien vor. Roy Taylor, der Arzt aus Großbritannien, hat seine Methode die Diät mit 800 Kalorien am Tag für acht Wochen – an 340 Patienten untersucht. Die Teilnehmer wurden in 40 Hausarztpraxen betreut und hatten seit höchstens vier Jahren einen Typ-2-Diabetes. Bei fast der Hälfte der Patienten, 46 Prozent, war die Krankheit nach der Diät verschwunden.

Man kann „trockener Diabetiker“ werden

Auch Stephan Martin, der Diabetologe aus Düsseldorf, hat vor wenigen Tagen eine Studie veröffentlicht. Seine Patienten bekommen anfangs eine proteinhaltige Flüssignahrung, 1200 Kalorien pro Tag, und stellen dann nach und nach ihre Ernährung um. Wenig Kohlenhydrate, viel Gemüse, gute Fette, außerdem sollen sie sich viel bewegen, so erklärt er seinen Ansatz.

In der Studie, erschienen im Journal „Nutrients“, hat er die Daten von 321 Patienten ausgewertet. Etwa die Hälfte der Teilnehmer machten eine sehr strenge Diät, die andere Hälfte stellte ihre Ernährung etwas langsamer um. In beiden Gruppen verbesserten sich die Gesundheitswerte der Teilnehmer, darunter Blutzucker, Blutdruck, Gewicht, nach schon zwölf Wochen signifikant.

„Wir müssen in der Behandlung von Typ-2-Diabetes umdenken“, sagt Martin. Es sei ein „gesundheitspolitischer Skandal“, dass in Deutschland immer noch vor allem auf die Gabe von Insulin gesetzt werde. Oft bekämen die Patienten den Stoff sogar schon, bevor andere Behandlungen überhaupt versucht würden. Dabei wisse man, dass ein Gewichtsverlust, egal wie man ihn auslöse, sich sehr günstig auf den Stoffwechsel von Typ-2-Diabetikern auswirkt.

Patienten, die sogar kein Insulin mehr benötigen, sind nicht geheilt, sagt er. Man spreche statt dessen von einer „Remission“ der Krankheit, einem Abklingen der Symptome. Es sei ähnlich wie bei Alkoholikern, die keinen Tropfen mehr trinken. Man könne von „trockenen Diabetikern“ sprechen.

Kann man das im Selbstversuch werden? Stephan Martin rät Patienten, die schon Insulin benötigen, davon dringend ab. Sie sollten nicht ohne ärztliche Betreuung mit einer großen Ernährungsumstellung beginnen. „Es ist ein harter Weg.“ Besser, man geht ihn nicht allein.

Die drei Männer in Toronto waren etwa alle zwei Wochen bei ihren Ärzten, und das monatelang, um ihr Fasten durchzustehen.

Anmerkung: Der Text wurde nach der Veröffentlichung ergänzt. Neu sind u.a. die Einschätzungen von Stephan Martin, Diabetologe aus Düsseldorf.

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https://www.welt.de/gesundheit/article154940852/Die-strenge-Diaet-die-Diabetes-Typ-2-heilt.html

Blutzucker

Die strenge Diät, die Diabetes Typ 2 heilt

| Lesedauer: 7 Minuten

Wissenschaftsredakteurin
Neben Flüssignahrung essen die Patienten nur Rohkost
Neben Flüssignahrung essen die Patienten nur Rohkost

Quelle: Getty Images

Wer einmal Diabetes hat, muss für immer damit leben, dachte man bisher. Schließlich produziert der Körper das nötige Insulin irgendwann nicht mehr. Doch eine Studie zeigt: Er kann das wieder lernen.
Acht Wochen lang jeden Tag 43 Prozent Kohlenhydrate, 34 Prozent Proteine, 19,5 Prozent Fett, dazu Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente – als Flüssigdiät. Einzige feste Nahrung: 200 Gramm Gemüse, pur. Macht um die 700 Kalorien pro Tag. In den Ohren von Allan Tutty aus Sunderland, einer Hafenstadt im Nordosten Englands, klang das wie Folter.

Bei diesen Symptomen könnten Sie Diabetes haben

Allein in Deutschland sind 6 Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Oft bleibt die Krankheit lange unerkannt, die Symptome sind diffus. Dabei sind die Ursachen der Wohlstandskrankheit hausgemacht.

Quelle: Die Welt

Sein Diabetes Typ 2 war dem Hausarzt vor drei Jahren bei einem Routinecheck aufgefallen. Tutty hatte es erst nicht glauben wollen. Es ging ihm gut, er hatte doch nur ein bisschen Bauch wie viele mit Ende fünfzig. Doch dann sah er Aufnahmen seiner Leber – und wie verfettet sie war. Als schließlich Roy Taylor von der Newcastle University vor ihm stand und erklärte, er könne seinen Diabetes mit dieser Diät wohl rückgängig machen, sagte Tutty zu.

350 Millionen Diabetiker gibt es der Weltgesundheitsorganisation zufolge derzeit, und diese Zahl wird sich in den kommenden 20 Jahren vermutlich verdoppeln. Auch in Deutschland steigen die Zahlen bislang rapide. Von 1998 bis jetzt war es ein Anstieg um 38 Prozent. Sechs Millionen Betroffene gibt es heute, bis 2030 werden es acht Millionen sein – wenn sich nicht drastisch etwas ändert.

95 Prozent leiden am Typ 2 wie Alan Tutty. Wer ihn einmal hat, konnte bisher damit rechnen, ihn nicht mehr loszuwerden. Diabetes gilt als Krankheit, die unaufhaltsam fortschreitet, die nicht heilbar ist. Erst gibt es eine Tablette, dann mehrere, am Ende steht die Insulintherapie. Doch Roy Taylor, der britische Mediziner, hat einen ganz anderen Ansatz: Er bringt mit einer radikalen Diät den Diabetes 2 nicht nur zum vorübergehenden Stillstand, sondern sogar zum völligen Verschwinden – ein Ansatz, der hierzulande noch fast unbekannt ist.

Mit Reis gegen den hohen Blutzuckerspiegel

Beim Diabetes, der von einem dauerhaft erhöhten Wert des Blutzuckers gekennzeichnet ist, reagiert der Körper auf das blutzuckersenkende Hormon Insulin nicht mehr. Die entsprechenden Zellen in der Leber werden unempfindlich. Dann, nach ein paar Jahren, stellen die Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die Insulin herstellen, ihre Arbeit ein.

Dass diese zwei Prozesse nicht endgültig sind, sondern möglicherweise rückgängig gemacht werden können, diese Idee gab es unter Ärzten schon eine Weile. Nur getestet hatte sie noch niemand. Bekannt war aber, dass schon nach einer kurzfristigen Diät die Menge an Insulin, die man Diabetikern von außen zuführen muss, stark sinken kann.

Sybille Wunderlich zum Beispiel, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin in den DRK Kliniken Berlin Westend, nutzt das auf ihrer Station manchmal. Sie verordnet den Diabetes-Patienten, die sehr hohe Dosen von Insulin brauchen, gelegentlich Reis-Tage: Dreimal am Tag gibt es dann nur Reis mit Apfelmus oder Reis gekocht in Tomatensuppe. Das macht keinem Spaß, aber nach drei Tagen, sagt sie, brauchen die Patienten nur noch ein Viertel der Insulinmenge, die sie vorher gebraucht haben.

Die Zellen nahmen ihre Arbeit wieder auf

Roy Taylor kam die Idee über einen anderen Weg: Er hatte vor einigen Jahren Studien über Operationen gelesen, Eingriffe am Magen, die starkes Übergewicht reduzieren sollten. Bei etwas mehr als 40 Prozent der Patienten verschwand in der Folge auch der Diabetes – und blieb bis zu drei Jahre danach auch weiterhin verschwunden.

2011 rekrutierte Taylor elf Diabetes-Patienten und verordnete ihnen eine achtwöchige Diät. Sie führte ihnen nur so viel Energie zu, wie Menschen nach einer Magen-Operation verdauen können: 800 Kalorien am Tag. Danach kehrten sie langsam wieder zu festem, aber recht gesundem Essen zurück.

Das Ergebnis war verblüffend. Bei allen elf Patienten verschwand der Diabetes nach acht Wochen und blieb es bei sieben von ihnen bis zur Nachuntersuchung drei Monate später. Taylor sah sich auch an, wie die Bauchspeicheldrüse reagierte: Ihr Fettgehalt sank von durchschnittlich acht auf normale sechs Prozent – und die insulinproduzierenden Zellen nahmen ihre Arbeit wieder auf.

Als wäre nie etwas gewesen

Braucht man also gar keine Operation, um Diabetes verschwinden zu lassen, sondern nur die radikale Diät? Gerade hat Roy Taylor die nachfolgende größere Studie im Fachjournal „Diabetes Care“ veröffentlicht. 30 Patienten hat er diesmal für seine Radikaldiät gewinnen können. 15 von ihnen hatten den Diabetes seit weniger als vier Jahren, weitere 15 hatten ihn aber schon länger als acht Jahre.

Wieder war die Bilanz sehr gut, vor allem für jene, die ihren Diabetes seit weniger als vier Jahren hatten: Zwölf von ihnen, also 87 Prozent, brauchten nach den acht Wochen keine Medikamente mehr – darunter Alan Tutty. Ihre Leber war nach gut einer Woche wieder insulinempfindlich geworden, ihre Bauchspeicheldrüse produzierte das Hormon wieder. Der Blutzucker hatte sich komplett normalisiert, als wäre nie etwas gewesen.

Bei diesen Symptomen könnten Sie Diabetes haben

Nach sechs Monaten waren die zwölf Patienten noch immer ohne Diabetes, ein dreizehnter Patient kam neu hinzu. Bei der Gruppe, die schon länger, zum Teil über 20 Jahre, mit Diabetes lebte, gelang es immerhin der Hälfte der Teilnehmer, ihren Blutzucker so herunterzuschrauben, dass die Diagnose Diabetes nicht mehr auf sie zutraf.

„Es ist also möglich, Diabetes rückgängig zu machen“, schlussfolgert Roy Taylor. Bis zu zehn Jahre nach der Diagnose sei seinen Daten zufolge die Chance groß, Diabetes zu einer solchen Remission zu bringen. Für alle anderen verbessere sich aber immerhin der Blutzuckerspiegel erheblich.

Es war egal, was die Patienten wogen

Taylor hat auch eine Theorie dazu, warum es möglich ist, Diabetes durch eine Radikaldiät verschwinden zu lassen. Er glaubt, dass jeder Mensch eine bestimmte Kapazität hat, Fett im Körper zu tolerieren – genetisch vorgegeben. Alles, was möglich ist, steckt er zunächst ins Unterhautfettgewebe.

Reicht das nicht, lagert sich das Fett in den Organen ab: in der Bauchspeicheldrüse etwa und in der Leber. Wenn das passiert, wird die Fähigkeit der Organe beeinträchtigt, Insulin zu produzieren und auf das Hormon zu reagieren.

Ist das Fett wieder weg, können auch die beiden Organe wieder normal arbeiten. Dazu passt auch, dass es für den Blutzuckerwert der Probanden in der Studie keine Rolle spielte, was sie vor und nach der Diät wogen: Wichtig war allein, dass sie genügend Gewicht verloren.

Diabetes – Typ 1 oder Typ 2?

Die Zahl der Diabetiker nimmt zu – auch in Deutschland. Ärzte und Betroffene werden oft erst aufmerksam, wenn der Diabetes schon weiter fortgeschritten ist. Mediziner unterscheiden zwei Formen der Erkrankung.

Quelle: Die Welt

Dirk Müller-Wieland vom Universitätsklinikum der RWTH Aachen und Sprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft findet das plausibel. Zwar wisse man, dass der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Diabetes sehr stark sei. Nur sei er das nicht für alle gleichermaßen – warum, das habe man bis jetzt nicht genau verstanden.

Bis zu 20 Prozent der Menschen, die stark übergewichtig sind, bekommen dem Experten zufolge keinen Diabetes, und Menschen wie Alan Tutty, die nur ein wenig übergewichtig sind, entwickeln ihn manchmal trotzdem.

Die Theorie der genetisch festgelegten Fett-Toleranz könnte diesen Widerspruch aufklären. „Wann immer die persönliche Schwelle erreicht ist, lagert sich das Fett dann da ab, wo es nicht hingehört: in den Organen“, sagt Müller-Wieland.

Tödliche Krankheit

Diätprogramm für Diabetes-Patienten

Matthias Tschöp, Direktor des Helmholtz Diabetes Zentrums in München, findet, dass man die Ergebnisse der relativ kleinen Studie ernst nehmen, aber nicht überbewerten sollte. Schließlich könne man nicht davon ausgehen, dass alle Patienten ihr verringertes Körpergewicht langfristig halten könnten. „Andererseits können auch kurzfristige Verbesserungen das Risiko für Spätschäden verringern“, sagt er. In jedem Fall gebe die Studie den Patienten etwas, was für den Umgang mit der Krankheit sehr wichtig sei: Hoffnung.

Stephan Martin, Chefarzt für Diabetologie und Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums, ist einer der wenigen Diabetologen in Deutschland, die die Arbeit von Roy Taylor seit Jahren verfolgen. In jedem wissenschaftlichen Vortrag zitiere er dessen Studie von 2011, sagt er.

„Die meisten Ärzte hier haben aber noch nie etwas davon gehört.“ Die Diabetes-Behandlung sei in Deutschland sehr auf die Insulintherapie ausgerichtet – etwa doppelt so hoch sei die Pro-Kopf-Menge wie zum Beispiel im Nachbarland Österreich.

Martin will das ändern. Auch er hat ein Diätprogramm entwickelt, für Patienten, die schon länger als elf Jahre an Diabetes leiden. Und auch er hat sehr gute Ergebnisse erzielt.

Die Studie ist zur Veröffentlichung eingereicht, in der kommenden Woche präsentiert er erste Ergebnisse auf dem Diabetes-Kongress. 6000 Teilnehmer werden erwartet. Und sie werden hoffentlich zuhören.

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https://www.sueddeutsche.de/politik/malta-panama-papers-black-siemens-1.4203858

Korruption in Malta
Wem gehört 17 Black?

Valletta, European Capital Of Culture 2018

Blick über die Altstadt von Valletta(Foto: Getty Images)

In Malta schwelt ein Korruptionsskandal, in dessen Zentrum die zwei engsten Vertrauten des Premierministers stehen. Nun kommt neues Licht in die Affäre um eine rätselhafte Firma und ein Millionenprojekt, an dem auch Siemens beteiligt ist.

Von Mauritius Much, Hannes Munzinger und Bastian Obermayer, Valetta

Eine einfache Frage lässt den Stabschef des maltesischen Premierministers die Flucht ergreifen: „Wem gehört 17 Black?“ Es ist ein sonniger Nachmittag im Juni, und Keith Schembri, der Stabschef, rundlich, blauer Anzug, Haifischkragen, eilt durch die Gassen der Altstadt von Valletta, der Hauptstadt Maltas, flankiert von drei Männern. Auf seinen Fersen ein Reporter, der immer wieder diese Frage stellt, einmal, zweimal, am Ende zehnmal: „Wem gehört 17 Black?“

Schembri ist das sichtlich unangenehm, fast jeder kennt ihn hier, immerhin ist er einer der mächtigsten Männer des Landes. Und wenn er die Antwort auf die Frage des Journalisten weiß, könnte ihn das sein Amt kosten, oder sogar die Freiheit. Denn Schembris heimliche Briefkastenfirma sollte, laut einer Notiz in den Panama Papers, von einer rätselhaften Firma namens 17 Black eine Millionensumme bekommen. Dazu kam es am Ende nie, offenbar weil die Panama Papers dem Geschäft zeitlich zuvorkamen – aber Schembri konnte den Verdacht, dass seine Firma ursprünglich von dieser obskuren Firma Geld bekommen sollte, nie entkräften.

Seit über zwei Jahren schwelt in Malta ein Korruptionsskandal, in dessen Zentrum die zwei engsten Vertrauten des Premierministers Joseph Muscat stehen: Besagter Stabschef Schembri und Tourismusminister Konrad Mizzi.

Mizzi war bis 2016 Energieminister und setzte sich zusammen mit Schembri seit seinem Amtsantritt 2013 für ein 450 Millionen Euro schweres Kraftwerksprojekt ein. Den Auftrag bekam das Konsortium Electrogas – ein Zusammenschluss von Siemens, der staatlichen Ölgesellschaft Aserbaidschans und von maltesischen Investoren. Siemens ist bis heute an dem Projekt beteiligt.

Wem also gehört 17 Black? Nach Erkenntnissen der SZ und weiterer Medien könnte ausgerechnet einer der privaten Investoren des 450-Millionen-Projekts hinter der geheimnisvollen Firma stecken: Yorgen Fenech, einer der Vorstände des Electrogas-Konsortiums. Jener Fenech wird in einer Bank-Korrespondenz, die auch die SZ einsehen konnte, nämlich als 17-Black-Eigentümer genannt. Er war bis dahin nicht durch Expertise in der Energiewirtschaft aufgefallen; er betrieb Casinos und Hotels. Nachdem sein Familienunternehmen dann Gesellschafterin des Electrogas-Konsortiums wurde, zog er in den Vorstand ein.

Mehrere Quellen bestätigten diese Information den Reportern des Daphne-Projekts – einem Zusammenschluss von Investigativ-Journalisten, die unter Federführung der Organisation „Forbidden Stories“ die Recherchen der im vergangenen Jahr ermordeten maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia fortführt. Auch die SZ ist Teil dieser Kooperation.

Mit den maltesischen Spitzenpolitikern Keith Schembri und Konrad Mizzi befasste sich Daphne Caruana Galizia seit Jahren: 2016 enthüllte sie, dass die beiden kurz nach der Regierungsübernahme der Sozialdemokraten 2013 Briefkastenfirmen in Panama eingerichtet hatten. In den Panama Papers fand sich dann eine E-Mail, die – scheinbar – deren Zweck aufdeckte: die Panama-Firmen sollten laut den Anlageberatern der Politiker monatliche Zahlungen in Höhe von 150 000 Euro erhalten – und zwar einer Firma namens 17 Black Limited, angesiedelt in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Seither fragt sich ganz Malta: Wem gehört 17 Black?

Auch Siemens muss sich Fragen gefallen lassen

Sollte Yorgen Fenech tatsächlich der Eigentümer sein, führt das gleich zur nächsten Frage: Warum rechnen die Berater der beiden Politiker damit, dass Fenechs Firma den beiden Geld überweisen will – noch dazu verdeckt, via Panama? Die demnach angedachten Zahlungen eines der Profiteure des 450-Millionen-Deals an beteiligte Politiker würden den zumindest den in Malta schon lange kursierenden Verdacht nähren, dass im Rahmen des Projekts Electrogas Schmiergeld gezahlt werden sollte.

Die Mittel dafür waren wohl vorhanden: Reporter des Daphne-Projektes erfuhren aus Bankenkreisen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, dass zwischen 2014 und 2015 mindestens neun Millionen Euro über ein Konto von 17 Black bei der Noor Bank geflossen sein sollen. Auch heute verfüge die Firma auf dem Konto noch über bis zu drei Millionen Dollar. Die Bank habe das Konto aber im letzten Monat gesperrt und der nationalen Zentralbank wegen Geldwäscheverdacht gemeldet.

Yorgen Fenech bestreitet auf Nachfrage nicht ausdrücklich, dass ihm 17 Black gehört – wohl aber dass er je geplant habe, Politikern Gelder zu überweisen, oder das getan habe. Unklar bleibt weiterhin, ob überhaupt je Geld an die Panama-Firmen floss. Das Vorhaben, Konten für die beiden Briefkastenfirmen der Politiker zu eröffnen, wurde jedenfalls auf Eis gelegt, als die Panama-Papers-Enthüllungen begannen.

Keith Schembri und Konrad Mizzi trugen wenig zur Klärung des Sachverhalts bei. Schembri sagte der SZ und ihren Partnern, 17 Black sei nur ein potenzieller Geschäftspartner gewesen. Der ehemalige Energieminister Mizzi sagte, es habe keine Verbindung zu jener 17 Black Limited gegeben. Konfrontiert mit einem Screenshot der Panama-Papers-Email, zweifelt er die Authentizität der Dokumente an. Sowohl Mizzi als auch Schembri erklären nun, nicht zu wissen, ob Fenech der Eigentümer sei.

Durch die neuen Enthüllungen muss sich auch Siemens Fragen gefallen lassen: War dem Konzern bekannt, dass der örtliche Geschäftspartner Fenech Eigentümer einer Firma ist, von der Gelder an Briefkastenfirmen von maltesischen Politikern fließen sollten? Ausgerechnet an den Minister und den Stabschef, die sich zuvor für das Kraftwerksprojekt eingesetzte hatten? Auf all das hätte man gerne Antworten – allerdings weigerte sich Siemens, konkrete Fragen der SZ zum Thema 17 Black zu beantworten. Die Begründung: Siemens stehe „in keiner Geschäftsbeziehung zu diesem Unternehmen“

Die Verfolgungsjagd im Juni endete übrigens, als Schembri im Amtsgebäude des Premierministers verschwand. Auf die Frage warum er nicht antworten wolle, hatte er dem Journalisten noch zugerufen: „Ich beantworte Ihre dummen Fragen seit fünf Jahren“.

Lesen Sie mit SZ Plus: 

Tatort Europa

In der EU werden in nur einem Jahr zwei Journalisten ermordet, Daphne Caruana Galizia in Malta, Ján Kuciak in der Slowakei. Der Stand der Ermittlungen? Zum Fürchten. Von Lena Kampf und Bastian Obermayer mehr…

©SZ vom 10.11.2018/fued

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„SCHEIN-KRITIKER“: „Kramp-Karrenbauer“

https://www.sueddeutsche.de/medien/maybrit-illner-annegret-kramp-karrenbauer-kevin-kuehnert-tv-kritik-1.4203642

„Maybrit Illner“ zu Merkel-Nachfolge

Symptomatischer Mangel an Gehalt

Die Überschrift „Neue Bündnisse, alte Fronten – was folgt auf Merkel?“ klang angesichts der Tatsache, dass es fast nur um Kramp-Karrenbauer ging, ein wenig zu sehr nach Neutrum.(Foto: ZDF/Svea Pietschmann)

Annegret Kramp-Karrenbauer stanzt Bewerbungs-Worthülsen in die TV-Nacht, Kubicki gibt den Spötter vom Spielfeldrand. Die anderen Gäste sind nur Stichwortgeber. Über einen Abend ohne Erkenntnisse.

Von Hans Hoff

„Wir müssen hier einen Punkt machen und zwar ganz hurtig“, sagt Maybrit Illner nach einer Stunde, und schon steht die Frage im Raum, wohinter genau sie den Punkt denn gerne setzen würde. Hinter eine lockere Plauderrunde am Donnerstagabend, die mal eben die Probleme fast aller Parteien gestreift hat, ohne auch nur einmal unter die Oberfläche zu gehen? Hinter einen flügellahmen Schlagabtausch von Talkshowprofis, die ihre Statements mit bewundernswerter Routine herunterrattern? Oder hinter das Bewerbungsgespräch von Annegret Kramp-Karrenbauer?

Wenn die sich um den CDU-Bundesvorsitz bewirbt und im Dezember zur Nachfolgerin von Angela Merkel berufen werden möchte, braucht sie gar nicht erst zur Wahl anreisen. Sie schickt einfach die Aufzeichnung dieser jüngsten Maybrit-Illner-Talkshow an die Delegierten, dann wissen die Bescheid, wie die Generalsekretärin so tickt, was sie will und was sie kann. Sollten die Parteimitglieder keine Zeit haben, die ganze Sendung zu schauen, reicht auch ein Blick in die Twitter-Timeline der Show, denn dort finden sich akribisch aufgelistet die meisten der Aussagen von @_A_K_K_.

Mehr als zwei Dutzend ihrer Statements haut die Redaktion von Illner während der Sendung raus. Jeder halbwegs zitierfähige Satz findet sofort seinen Niederschlag und soll wohl Brisanz vortäuschen, wo doch eigentlich das Banale dominiert. „Ich habe mich einige Male mit Angela Merkel gestritten, und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Sie kann auch äußerst laut werden.“ Dieser Satz taucht gleich doppelt auf. Potztausend: Die Kanzlerin kann auch mal laut werden. Hammernachricht. Bisher haben ja alle angenommen, Angela Merkel habe immer nur im Flüsterton regiert.

Und dann ist da noch das Bekenntnis, eine ganze Reihe von Wahlkämpfen hinter sich gebracht zu haben. „Am Ende wollen die Menschen jemand, der sie ernst nimmt. Und insofern schätze ich meine Chancen als nicht so schlecht ein.“ Das immerhin dokumentiert, dass es ihr an festem Willen nicht fehlt.

Vielleicht hätte man das von Anfang an wie einen Filmtitel über die Sendung schreiben sollen: „@_A_K_K_. Die will das wirklich.“ Dann hätte man sich auch den Widerspruch erspart zwischen der Hauptdarstellerin und der wirklich benutzten Überschrift. Die lautete „Neue Bündnisse, alte Fronten – was folgt auf Merkel?“ und klang angesichts der Tatsache, dass es fast nur um Kramp-Karrenbauer ging, ein wenig zu sehr nach Neutrum. Dabei will die Kandidatin doch sehr offenbar genau das abschütteln, dieses Übersachliche, dieses Buchhalterische, dieses Berechenbare, das Menschen dazu verleitet, sie für langweilig zu halten.

In dieser Hinsicht tut sich auch Illner schwer, ernsthaftes Interesse zu zeigen. Als Kramp-Karrenbauer ihre ersten Statements mit bewundernswerter Präzision, aber weitgehend emotionslos in den Raum gestellt hat, wird die Moderatorin angenehm keck. „Diesen Text kennen wir von ihnen. Jetzt werden wir mal konkreter“, sagt sie. Aber leider wird sie nicht wirklich konkreter. Eher allgemeiner, denn sie serviert ein Schlagwort nach dem anderen. Soli, Ankerzentren, Staatsversagen, Diesel und Mindestlohn, alles im Angebot. Keine Schwierigkeit für die Bewerberin. Die ruft ihre Repliken ansatzlos ab.

Da stören auch die restlichen Gäste kaum. Die werden nur als Anspielstationen für die Pausen im Gesprächsfluss zwischen Kramp-Karrenbauer und Illner gebraucht. Aber es wirkt nicht so, als interessiere sich die Gastgeberin wirklich für sie. Sie will immer nur wissen, wie es mit ihnen weitergeht, wenn es mit der CDU irgendwie weitergeht, wobei ja bekanntermaßen selbst die CDU noch nicht weiß, wie es weitergehen soll. Die Gefragten sagen dann, dass es davon abhänge, wie es weitergehe, dass man sich aber davon nicht abhängig machen wolle. Und dann ist wieder Kramp-Karrenbauer an der Reihe.

Ein gewisses Desinterese der Moderatorin

Man meint da zwischendrin durchaus ein gewisses Desinteresse an der Hauptfigur durchschimmern zu sehen, so als nehme niemand ihre Kandidatur wirklich ernst, so als richteten sich alle bereits darauf, dass einer der beiden anderen Kandidaten gewinnt.

Das ist natürlich nicht wirklich fair, aber wenn die Redaktion von Illner ruft, dann geht man halt hin, auch auf die Gefahr hin, nur ein paar Standpunkte verkünden zu können. Aber die kann man dann halt vor einem interessierten Publikum loswerden.

Da gibt Wolfgang Kubicki wie fast schon üblich den Spielfeldrandspötter von der FDP, Janine Wissler von der Linken prangert Ungerechtigkeit an, und der Politikberater Michael Spreng missversteht seine Rolle ein wenig und mischt sich ungefragt in die Moderation ein. Man merkt ihm an, dass er meint, es besser zu wissen. Was auch immer. Dabei geht der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert mit seiner bemühten Ernsthaftigkeit fast ein bisschen unter.

Symptomatisch für den Mangel an Gehalt steht ein kurzer Dialog, in dem es um die Zukunft der SPD geht. „Sie muss sich in der großen Koalition konsolidieren“, befiehlt Spreng, woraufhin Kubicki ein lockeres „Wie denn?“ einstreut und eine sehr lapidare Antwort bekommt: „Indem sie vernünftige Politik macht.“ Mensch, dafür braucht es den Spreng, dass der mal der SPD sagt, dass sie vernünftige Politik machen soll. Da wäre ja in der Partei selber nie jemand drauf gekommen.

Aber um diese Gäste geht es ohnehin nicht. Es geht um Annegret Kramp-Karrenbauer, deren Bewerbung die Moderatorin ein bisschen langweilig zu finden scheint. „Können Sie Kanzler?“, will sie irgendwann ein wenig schroff wissen, aber schon am Ende der Frage weiß sie, dass sie darauf niemals eine befriedigende Antwort bekommen wird.

Kurz vor Schluss gibt Kubicki dann den Partisanen. „Die Freien Demokraten fürchten weder Tod noch Teufel“, sagt er und gibt der SPD noch einen todsicheren Tipp mit auf den Weg: „Lieber aufrecht kämpfen als dahinsiechen.“

Spätestens an dem Punkt ist die Moderatorin wohl ganz froh, dass irgendwer an der Uhr gedreht hat und die Stunde Sendezeit rum ist. Illner schaut in die Kamera und sagt den finalen Satz. „Wir müssen hier einen Punkt machen und zwar ganz hurtig.“ Am Ende ist es Erlösung.

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„SCHEIN-KRITIKER“: „Friedrich Merz“

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-friedrich-merz-sichert-angela-merkel-unterstuetzung-zu-a-1237577.html

Kampf um CDU-Vorsitz

Merz sichert Merkel Unterstützung zu

Friedrich Merz hat nach SPIEGEL-Informationen ein vertrauliches Telefonat mit der Kanzlerin geführt. In interner Runde sagte der Kandidat für den CDU-Vorsitz zudem, er wolle nicht gegen Merkel arbeiten.

Friedrich Merz

Getty Images

Friedrich Merz

Friedrich Merz hat Kanzlerin Angela Merkel seine Unterstützung zugesagt, sollte er auf dem Parteitag Anfang Dezember zum neuen CDU-Chef gewählt werden.

In einem Telefonat mit Merkel, das nach SPIEGEL-Informationen Anfang der Woche auf Wunsch von Merz stattfand, signalisierte der ehemalige Fraktionschef der Kanzlerin, dass er sich um eine gute Zusammenarbeit bemühen werde, heißt es in CDU-Kreisen.

Auch bei einem Treffen mit CDU-Abgeordneten am Donnerstagmorgen in Berlin erklärte der Kandidat, dass er nicht gegen die Kanzlerin arbeiten werde. Dies gebiete schon die „staatspolitische Verantwortung“, sagte Merz.

Merkel hatte erklärt, dass sie bereit sei, auch unter einem neuen Parteichef bis zum Ende der Legislaturperiode als Kanzlerin zu arbeiten. Neben Merz gilt noch CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer als aussichtsreiche Kandidatin für die Merkel-Nachfolge.

Der ehemalige Verteidigungsminister Franz-Josef Jung sagte dem SPIEGEL, Merz habe die beste Chance, neuer CDU-Chef zu werden: „Würden die Mitglieder den nächsten Bundesvorsitzenden wählen, dann hätte Friedrich Merz jetzt schon gewonnen.“ Merz sei ein „Hoffnungsträger“ für die Basis.

Jung ist wie Merz Mitglied des „Andenpaktes“, des CDU-Männerbunds, der Merz ermuntert hat, sich für die Parteispitze zu bewerben.

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https://www.neopresse.com/legal/neue-zensurfalle-eu-will-upload-filter/

Neue Zensurfalle? EU will Upload-Filter

NEOPresse in D/A/CH

Die EU möchte offenbar die sogenannten UploadFilter schneller installieren und durchsetzen als gedacht. Nun hat laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung die Chefin von YouTube die Anbieter von Videodateien angeschrieben, um in der aktuellen Diskussion um diese Filter bei der EU und in der Öffentlichkeit zu protestieren. Sie wies darauf hin, dass die Autoren sich über den „Artikel 13“ der avisierten Richtlinie zum Urheberrecht informieren sollten und „sofort handeln“.

Aufruf erfolgreich

Dieser Aufruf ging Ende Oktober an diverse Autoren, da die Unternehmenslenkerin einen vierteljährlichen Brief an ihre Zielgruppe verfasst. Derzeit weist Youtube unter den hauseigenen Charts auf, dass unter den besten 10 Videos gleich vier mit diesem Thema befasst seien. Darin werde vor dem Ende von Youtube gewarnt. Es werde gewarnt, „warum es Youtube“ im kommenden Jahr nicht mehr gebe etc.

 

Inhaltlich will die Richtlinie nach den bisherigen Fassungen, die zuletzt im September vom Parlament der EU verabschiedeten worden waren, dass sich die Plattformen von Online-Angeboten sogenannte „Lizenzen“ sichern müssen, die Rechteinhaber, hier also etwa Videoproduzenten, ihnen gewähren könnten. Sollte es Urheberrechtsverletzungen geben, dann müssten die Betreiber solcher Plattformen dafür wiederum haften.

Das wiederum führt nach Meinung der Unternehmensmanagerin dazu, dass Plattformen wie etwa YouTube darüber nachdenken müssten, lediglich auf Inhalte der großen Unternehmen zurückzugreifen. Die dahinterstehende Logik: „Kleine“ Anbieter sind von solchen Plattformen hinsichtlich der Lizensierung gar nicht zu kontaktieren. Das bedeutet auch nach Meinung dieser Redaktion, dass die großen Verlagshäuser mit hoher Sicherheit massiv bevorteilt werden. Dies soll mit einiger Wahrscheinlichkeit auch der Grund für das vorliegende Gesetz sein. Dies ist noch nicht gültig, sondern wird nun vom „EU-Ministerrat“ verhandelt.

Eine äußerst geschickte Form der Zensur, meinen wir. Ade, freies Internet, wenn große Plattformen sich die Veröffentlichung faktisch nicht mehr leisten können und wollen.

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WIR HABEN ein GLOBALES PROBLEM und das ist „RAFF-GIER“

das FALSCHE „GROSS-MAUL“ MACARONI SOLL erst MAL sein GELD abgeben und ALL die ANDEREN „RAFF-ZÄHNE“

Man wundert sich oder auch wieder nicht  dass „MERKEL-MONSATAN-GLYPHOSAT“ überhaupt noch zu sehen ist denn ist ihre ZEIT nicht angeblich ABGELAUFEN –  WENN es nach den WÄHLERN ginge!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article183816328/Neustart-fuer-Europa-Deutschland-muss-lernen-seinen-Wohlstand-zu-teilen.html

 

Neustart für Europa

Deutschland muss lernen, seinen Wohlstand zu teilen

Frankreichs Staatspräsident Macron warnt in seiner Rede vor einem Rückfall in den Nationalismus. Manche Gäste in Paris könnten diese Worte als Kritik empfunden haben.

Quelle: WELT / Achim Unser

Autoplay
Die Rede des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zum 100-jährigen Ende des Ersten Weltkrieges muss alle aufrütteln, die an Europa zweifeln. Es gibt Hoffnung, auch im Angesicht der spaltenden Populisten.

Die Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs in Frankreich waren beeindruckend. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat vor rund 70 Regierungschefs eine visionäre Rede (mit Übersetzung) gehalten, die man im Original hören muss. Kern seiner Rede war der Satz: „Nationalismus ist Verrat am Patriotismus.“

Und weiter solle niemand sagen: „Unsere Interessen zuerst, und wir sind besser als alle anderen. Das kann keine Nation von sich behaupten: Was uns groß macht, sind die moralischen Werte … Die Lehre kann nicht sein, dass man ein Volk gegen das andere aufbringt.…>>>(WER sind   denn die HETZER und SPALTER?!:  die „EU“-_MACRON – MERKEL usw???!!!)<<<

Deutschland muss lernen, seinen Wohlstand zu teilen...

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„UN-HEIL“ BAHNT sich an mit „MERKEL-MACRON“ –  in Wahrheit will MACRON das „SCHULD-GELD“ für die BANKSTER ein-TREIBEN!!!!!

PFUI PFUI PFUI „RAFF-ZAHN“ MACARONI – ein SUPER-REICHER STINKER

http://www.spiegel.de/politik/ausland/emmanuel-macron-im-bundestag-liebeserklaerung-an-deutschland-a-1239102.html

Besuch in Berlin

Macrons Liebeserklärung an Deutschland <<<WERs GLAUBT!!!!!….>>>>

„Frankreich liebt Sie“: Vor dem Bundestag hat Präsident Macron den Deutschen einen Heiratsantrag gemacht. Das war kein sentimentaler Ausrutscher – sondern ein Angebot, das man nur einmal im Leben bekommt……

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/11/17/eine-tote-und-200-verletzte-bei-massen-demos-frankreich/

17. November 2018

Eine TOTE und 200 VERLETZTE bei MASSEN-DEMO in FRANKREICH

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Das VOLK – „Gelbwesten gegen MACRON <<<PARALLELEN sind hier zu sehen in  DEUTSCHLAND“ und MERKEL!!!!!!!!<<<

http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-emmanuel-macrons-soll-wegen-benzinsteuer-zuruecktreten-a-1239052.html

Landesweite Proteste in Frankreich

Ein Volk sieht Gelb

Die Geringverdiener in Frankreich begehren auf gegen die Politik von Emmanuel Macron, den sie für einen Präsidenten der Reichen halten. Ihre Wut ist unorganisiert, radikal – und ein unkalkulierbarer politischer Gegner.

Eine Analyse von , Paris

SPIEGEL ONLINE

Auch als es dunkel wird, wollen die Demonstranten am liebsten noch unter dem Triumphbogen in Paris verweilen. Man erkennt sie jetzt deutlicher als am Tage. Sie tragen gelbe Warnwesten – und sie leuchten grell im Schein der Straßenlaternen. Dunkel uniformierte Polizeitruppen mit Schutzschilden und Schlagknüppeln versuchen nun die leuchtenden Menschen in die Nebenstraßen zu drängen. Einige Protestler zünden bengalische Feuer. Im Hintergrund glüht – wie immer am Abend – der Eiffelturm.

Es könnte eine ganz normale Pariser Protestszene sein, doch es ist der Beginn von etwas Neuem: Keine Gewerkschaft und kein schwarzer Block, keine Partei und keine Berufslobby, nicht einmal der Bauernverband oder die Lastwagenfahrer, die in Frankreich immer so gerne auf die Straße ziehen, haben an diesem 17. November zum Demonstrieren aufgerufen.

Dennoch ist das Land von den Pyrenäen bis zum Rhein, von der Bretagne bis zu den Alpen mit Protesten überzogen. Mehr als 280.000 Menschen, meldet am Abend das französische Innenministerium, haben den ganzen Tag lang an Straßenkreuzungen, Autobahnzahlstellen und anderen Verkehrsknotenpunkten demonstriert.

Das Volk ist aufgestanden.

Überall im Land verursachten sie kilometerlange Staus. Die Pariser Périphérique, der Autobahngürtel um die Hauptstadt, kam zum Stillstand. Autobahnen nach Spanien waren nicht mehr passierbar. Der Mont-Blanc-Tunnel musste freigeräumt werden – dieses Mal von Menschen und nicht vom Schnee.

„Macron, tritt zurück!

Das Symbol der Demonstranten sind diese gelben Westen, deshalb nennen sie sich Gelbwesten. Ihre Forderung: Rücknahme der Benzinsteuererhöhung. Ihr häufigster Ruf an diesem Tag: „Macron, tritt zurück!“ Doch damit ist die neue Bürgerbewegung nicht exakt beschrieben. Das hier ist etwas anderes. Auf den Straßen scheint sich ein neues Bewusstsein der Unterschichten und der unteren Mittelschicht zu spiegeln. Eines, das noch unerprobte demokratische Organisationsformen sucht. Wogegen genau protestiert wird, ist nicht ganz klar. Doch es geht um weit mehr als um eine höhere Spritsteuer.

Emmanuel Macron

AP

Emmanuel Macron

Was erstaunt: Sämtliche Demonstrationen kamen an diesem Tag ohne Redner und Podien aus. Es wurden Treffpunkte in den sozialen Medien verabredet, das reichte. Meist waren es die für Frankreich typischen Kreisel vor einer Ortseinfahrt oder Supermärkten. Etwa 3000 Straßenblockaden fanden statt. Dabei rauchte man viel, zündete Feuer an oder sonnte sich – wie auf der Autobahn von Nizza.

„Wütender Gallier“ hatte sich ein Demonstrant in Paris auf die Weste geschrieben. Ein anderer trug ein handgemaltes Plakat, auf dem stand: „Macronien hat sich vom Volk getrennt!“ Eine ältere Demonstrantin erzählte, dass ihr Sohn jeden Tag 150 Kilometer zum Arbeitsplatz fährt, 2000 Euro verdient, und spätestens am 20. jeden Monats sein Essen nicht mehr zahlen kann. Sie stand an einer Polizeisperre, wenige hundert Meter vom Élysée-Palast entfernt, wo Präsident Emmanuel Macron keinen leichten Tag verbrachte. „Sehen Sie nicht das Volk, Herr Präsident! Ich gehe nicht fort!“ ruft die Demonstrantin.

„Präsident der Reichen“

Historische Vergleiche sind schwierig. Schon 1983 zogen Millionen Franzosen gegen ihren neuen Links-Präsidenten François Mitterrand auf die Straße. Anlass war sein Ansinnen, Privatschulen zu verbieten. Doch dahinter stand damals die Angst, mit Mitterrand könnte tatsächlich der Sozialismus einziehen. Eine völlig unbegründete Sorge, wie sich bald herausstellte.

Die heutigen Sorgen sind weniger politisch motiviert, aber sie sitzen tiefer. Es sind Ängste vorm Verlust des Wohlstands, die in Frankreich von keiner demokratischen Kraft mehr eingefangen werden. „Vor einem Monat fand in Paris ein Marsch fürs Klima statt, bei dem viel weniger Demonstranten waren, aber dessen Forderungen auf eine bessere Welt zielten“, sagte Wirtschaftsberater Ludovic Bu im französischen Fernsehen. „Heute sind viel mehr auf den Straßen, aber sie wollen nur ihre Existenz verteidigen. Das ist eine gefährliche Stimmung.“

Präsident Macron wird dieser Wut am Volkstrauertag diesen Sonntag mit einer Reise nach Berlin entkommen, wo er vor dem deutschen Bundestag spricht. Doch die Gelbwesten sind ihm von nun an auf den Fersen, sie können zu seinem entscheidenden politischen Gegner heranwachsen. Schon hängt Macron der Spitzname „Präsident der Reichen“ an, seitdem er nicht nur die Benzinsteuern erhöhte, sondern auch Vermögensteuern und Gewinnsteuern für Unternehmen beschnitt. Was vor allem Wohlhabende begünstigt.

REUTERS

Normalerweise vertritt Macron diese Maßnahmen offensiv, als für alle wirtschaftlich notwendig. Doch am Tag der Gelbwesten war von ihm nichts zu hören. Nur Innenminister Christophe Castaner trat auf. Angesichts des tragischen Todes einer Demonstrantin und mehreren Verletzten mahnte er, die Straßenblockaden im Dunkeln nicht mehr fortzusetzen. Am späten Abend aber waren an 200 Knotenpunkten im Land die Straßen noch immer von den Gelbwesten gesperrt. So etwas könnte bald häufiger vorkommen.

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https://www.neopresse.com/europa/diese-verfassungsbeschwerde-kann-unser-aller-zukunft-bestimmen/

Diese Verfassungsbeschwerde kann unser aller Zukunft bestimmen

NEOPresse in Europa

Das Chaos in der EU nimmt sichtlich zu. Der Brexit beschäftigt uns stündlich mit immer neuen Meldungen. Dabei rücken andere Probleme in der EU in den Hintergrund. Faktisch jedoch gibt es am 27. November eine sehr wichtige Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht, die Sie kennen sollten. Es geht um eine Beschwerde des Professors Markus C. Kerber.

Beschwerde wegen gemeinsamer Haftung und Verhalten des Bundestags
Die Beschwerde hat die EU-Verordnungen zum Gegenstand, bei denen es um die „Aufsicht über systemrelevante Banken“ durch die EZB geht, die künftig kommen wird. Und sie richtet sich gegen den sogenannten Abwicklungsmechanismus bei Banken mit einem Abwicklungsfonds, der EU-weit gelten wird.

 

Die Eingriffe in die gesellschaftliche Ordnung sind weitreichend. Dennoch hat der Bundestag nach Auffassung des Beschwerdeführers die Verordnungen durchgewinkt und dabei unterlassen, die rechtlichen Voraussetzungen zu prüfen. So ist die Übertragung der Bankenaufsicht auf die Zentralbank EZB im Jahr 2014 vorgenommen worden. Kaum jemand in Deutschland dürfte dies auch nur hinreichend bemerkt haben. Dabei war die Intransparenz nahezu vollkommen. Denn die EZB zeigte der Öffentlichkeit nur eine Zusammenschau der Zahlen aller Banken. Dies ist insofern bedauerlich und rechtlich fragwürdig, als das Risiko, das italienische Banken derzeit mit sich führen, kaum sichtbar wurde.

Besonders fraglich ist es dann, wie der Bundestag die Vorgänge einfach „durchwinken“ konnte. Am 27. November wird das Bundesverfassungsgericht noch keinen Beschluss zu dieser Beschwerde verkünden, so steht zu vermuten. Dennoch dürfte gerade die Reaktion der Richter zeigen, ob das Verfassungsgericht die Bedenken teilt. Es gibt an sich keinen sichtbaren Grund, die Sorgen und die Mängel nicht zu beachten. Dann wiederum müsste sich selbst die Merkel-Regierung wieder um das beschlossene Paket kümmern. Denn die Regierung darf keine Verordnungen umsetzen, denen die Rechtsgrundlage fehlt.

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Das ist eine SCHANDE – WER ist DAFÜR NUR VERANTWORTLICH???!!!?!

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/studie-soziale-risiken-fuer-kinder-und-jugendliche-in-deutschland-a-1238344.html

Gesundheit, Bildung, Lebenschancen

Wie Armut unsere Kinder belastet

Fast jedes sechste Kind in Deutschland ist von Armut bedroht. Und das hat Folgen: Die Betroffenen essen ungesünder, machen weniger Sport und haben schlechtere Bildungschancen.

Kinderarmut

Getty Images

Kinderarmut

Gesundheit, Bildung, Lebenschancen: Je ärmer das Elternhaus, desto größer ist das Risiko für Kinder und Jugendliche. Wer aus einem sozial schwächeren Umfeld stammt, hat schon als Minderjähriger ein deutlich erhöhtes Risiko etwa einer psychischen Erkrankung. Konkret von Armut bedroht ist fast jedes sechste Kind.

Auch auf den Bildungsweg wirkt sich die Herkunft aus: Über die Hälfte der Hauptschüler in Deutschland lebt bei Eltern, die selbst einen Hauptschulabschluss (42 Prozent) oder gar keinen allgemeinbildenden Abschluss (14 Prozent) haben. Bei den Gymnasiasten ist es genau andersherum: Im Jahr 2017 hatte mit 65 Prozent die überwiegende Mehrheit dieser Schüler Eltern mit Abitur oder Fachhochschulreife.

Die Zahlen stammen aus dem „Datenreport 2018„, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Die Studie untersucht die Lebenssituation insbesondere von Kindern in Deutschland aus zahlreichen Blickwinkeln: Die familiären Verhältnisse und die wirtschaftliche Situation wurden ebenso betrachtet wie das Freizeitverhalten, die eingeschlagenen Bildungswege und das gesellschaftliche Engagement von Kindern und Jugendlichen.

Details zum Datenreport
Ergebnisse der amtlichen Statistik wurden für den Report mit empirischen Befunden der Sozialforschung kombiniert. Es handelt sich also um eine neue Auswertung bereits erhobener Daten. Genutzt werden beispielsweise Ergebnisse des sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Zahl der Minderjährigen ist in den vergangenen zwanzig Jahren um 14 Prozent gesunken. 1997 lebten noch 15,7 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland, 2017 waren es nur noch rund 13,4 Millionen.
  • Zwar hat sich die gesundheitliche Situation der Kinder insgesamt verbessert – sie hängt im Einzelfall aber stark von der wirtschaftlichen Situation der Eltern ab. „Das beginnt schon vor der Geburt„, schreiben die Forscher: „Etwa 30 Prozent der Mütter mit niedrigem sozioökonomischem Status rauchen während der Schwangerschaft; bei Müttern mit hohem sozioökonomischem Status sind es nur 2 Prozent.“
  • Die gesundheitlichen Ungleichheiten setzen sich dann im weiteren Leben fort. So haben Minderjährige aus ärmeren Elternhäusern öfter psychische Probleme oder sind verhaltensauffällig. Außerdem treiben sie seltener Sport, ernähren sich ungesünder und sind häufiger übergewichtig. „Eltern, die über ein hohes Einkommen verfügen, tun sich leichter, eine gesunde Lebensweise zu finanzieren“, sagt Mareike Bünning vom Wissenschaftszentrum Berlin: „Außerdem besitzen sie in der Regel auch einen höheren Bildungsstand und damit ein größeres Wissen über gesundheitsförderliches Verhalten.“
  • Wie stark sich Schüler belastet fühlen, hängt stark von der Schulform ab, die sie besuchen. Rund die Hälfte der Schüler fühlt sich nach dem Unterricht „meistens erschöpft“. Insbesondere Hauptschüler empfinden die Schule als besonders belastend und haben hier am wenigsten Spaß.

„Die Lebensverhältnisse der Kinder in Deutschland sind hochgradig unterschiedlich“, sagt Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung: Was Kinder im Leben erreichen könnten, hänge von zahlreichen Faktoren ab – von zentraler Bedeutung sei aber „nach wie vor der sozioökonomische Status der Eltern“. Dass fast jeder sechste Minderjährige von Armut bedroht sei, sei „gerade für eine reiche Volkswirtschaft wie Deutschland ein mehr als beschämender Befund.“

Armut in der Schule: „Ich habe mich so geschämt“
  • DPA

    Klassenfahrten, Theaterkurse, Bücher, Ranzen, Stifte – Bildung kostet Geld. Doch was ist, wenn Familien das nicht aufbringen können? Sieben Betroffene erzählen.

Bei der Armutsbekämpfung seien in den vergangenen Jahren „kaum Fortschritte gemacht worden“, kritisieren die Autoren der Studie – im Gegenteil: Im Vergleich zu 2008 stagniere der Anteil der von Armut bedrohten Kinder. Kinder und Jugendliche mit alleinerziehenden Eltern seien dabei am stärksten gefährdet. Ein weiterer Risikofaktor sei ein Migrationshintergrund der Familie.

„Steigende Kinderarmut erschwert kulturelle, soziale und politische Teilhabe“, schreiben die Forscher und warnen: „Materieller Mangel kann zu sozialer Stigmatisierung führen.“ Dies habe dann wiederum Auswirkungen auf die weiteren Bildungschancen – ein Teufelskreis.

Video: Kinderarmut in Deutschland

SPIEGEL TV
Hartz IV: Mehr als eine Million Kinder beziehen Stütze für Schuldbedarf

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„Spenden-Affäre“ – MERKEL – QUANDT – BMW

https://www.neopresse.com/unkategorisiert/cdu-kassiert-knapp-700-000-euro-parteispenden-von-bmw/

CDU kassiert knapp 700.000 Euro Parteispenden – Von BMW

Die Bundesregierung verhindert strengere Abgasnormen für Autos. Kurz zuvor erhielt die CDU eine saftige Parteispende von knapp 700.000 Euro von BMW, berichtet das „Handelsblatt“. Die „Spende“ erhielt die CDU aus der Familie Quandt, eine bekannte Industriellenfamilie, die einen großen Teil der Aktien des Autokonzerns BMW besitzt. Die CDU veröffentlichte die Parteispende mit dem Hinweis, dass die Familie Quandt bereits seit Jahren zu den wichtigsten Unterstützern der CDU gehöre.

Die „Spende“ sorgte für Aufsehen, da Deutschland eine Einigung über strengere Abgasnomen für den Bau und die Zulassung von Kfz bei uns in Europa bei der Zusammenkunft der insgesamt 28 Umweltminister der EU verhinderte. Der bereits getroffene Kompromiss wurde auf Drängen Deutschlands wieder geändert. Von der Verschärfung der Abgaswerte wären in erster Linie die Autobauer von Oberklassenlimousinen betroffen gewesen. Wie die von BMW.

Die Familie Quandt wies einen Zusammenhang zwischen der kurz zuvor getätigten Parteispende und der nachträglichen Änderung der Entscheidung der Bundesregierung zur Abgasnorm jedoch zurück. Die Spende sei eine „Anerkenntnis, für die sehr erfolgreiche Arbeit der Bundeskanzlerin bei der Bewältigung der Euro-Krise“, so ein sogenannter „Sprecher der Familie“ gegenüber der „FAZ“.

 

Umweltminister Johannes Remmel aus Nordrhein-Westfalen fordert Merkel auf, Stellung zu der Großspende zu nehmen, die kurz vor der Entscheidung über strengere Abgasnormen in Europa bei der CDU eingetroffen sei. Es müsse geklärt werden, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen den Spenden und der Änderung zu den strengeren Abgasnormen für Autos gebe. Der Verdacht, dass eine politische Entscheidung „gekauft“ wurde, müsse korrigiert werden, sagte Remmel dem „Handelsblatt“. Der Vorgang werfe auch einen Schatten auf mögliche Sondierungsgespräche zwischen der Union und den Grünen. Die Bundesregierung könne nicht für Klimaschutz eintreten und sich gleichzeitig für einen Rückzieher „bezahlen“ lassen, wenn es darauf ankomme, diesen umzusetzen.

Fraktionsvize der Linkspartei Klaus Ernst sagte, „BMW habe Merkel im Sack“. Das sei der „krasseste Fall von gekaufter Politik seit langem“, so Ernst. So offen habe das noch niemand gemacht und das könne sogar ein parlamentarisches Nachspiel haben, sagte Ernst in der „Leipziger Volkszeitung“. Die „Republik der gekauften Parteien“ müsse gestoppt und Parteispenden aus Wirtschaft und Verbänden verboten werden. Auch die Grünen-Abgeordnete Höhn sagte, dass ihre Fraktion der „Sache nachgehen werde“. Die Frage stehe im Raum, ob es sich bei der Parteispende „um Zufall“ handle. Der Finanzexperte der Grünen im EU-Parlament, Sven Giegold, hält Parteispenden generell für kritisch. So hohe Parteispenden legten immer den Schluss nahe, dass politische Entscheidungen von Konzernen, Privatpersonen oder Institutionen gekauft würden. Hohe Parteispenden passten nicht in die Demokratie, so Giegold.

Die CDU wies alle Vorwürfe zurück und bleibt dabei: Die Spenden hätten in keinerlei Zusammenhang mit politischen Entscheidungen gestanden. Die Familie Quandt unterstütze die CDU schon seit vielen Jahren.

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http://www.spiegel.de/fotostrecke/cartoon-des-tages-fotostrecke-142907.html

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<<<<Wie HEUCHLERISCH der SPIEGEL doch ist – WIESO wird nicht über die CDU-SPENDEN-AFFÄRE  über 700.000 berichtet???!!!?!  MERKEL???!!!?!>>>>

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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/jetzt-stehen-die-bedingungen-fuer-das-superschnelle-mobilfunknetz-fest-15893940.html

Zukunftstechnik 5G 

So sollen die Deutschen superschnelles Internet erhalten

Bald auch in Deutschland? Ein vernetztes Auto mit 5G-Technologie an Bord. Bild: dpa

Autonom fahrende Autos, das Internet der Dinge, sich selbst steuernde Fabriken – der neue Mobilfunkstandard 5G gilt als Basistechnik für die digitale Welt von morgen. Nun gehen die Vorbereitungen auf das neue Supernetz in ihre entscheidende Phase: Die Bundesnetzagentur hat einen „finalen Entwurf“ für die Versteigerung vorgelegt, bei der im kommenden Frühjahr die 5G-Frequenzen vergeben werden sollen.

Helmut Bünder

Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

 

Auf Drängen der Politik werden die Versorgungsauflagen darin deutlich verschärft. Um Funklöcher auch im ländlichen Raum zu beseitigen und einen schnelleren Ausbau des 5G-Netzes voranzubringen, sollen die Mobilfunkkonzerne weit mehr Sendemasten aufstellen als bisher geplant. Neben Autobahnen, Bundesstraßen und Schnellzügen soll schnelles mobiles Internet bis Ende 2024 auch an allen Landstraßen und an allen übrigen Schienenwegen verfügbar sein.

Die Zusatzkosten dafür werden nach ersten Schätzungen der Unternehmen in die Milliarden gehen. Deshalb kommt die Netzagentur den Mobilfunkkonzernen bei den Auktionsbedingungen entgegen: Die Mindestgebote werden gesenkt, und die Bieter bekommen mehr Zeit, den Kaufpreis zu bezahlen. Gleichzeitig stärkt die Netzagentur die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zwischen den Mobilfunkern beim Aufbau der teuren Infrastruktur.

Nationale Roaming

Ob dieser Kompromiss genügen wird, um den Streit beizulegen, ist mehr als fraglich. Die großen Mobilfunkkonzerne Deutsche Telekom, Vodafone und der O2-Anbieter Telefónica Deutschland hatten bereits mit Klagen gedroht, sollten die Versorgungsauflagen zu scharf ausfallen.

Highspeed-Internet : 5G soll alles schneller machen

Video: Deutsche Welle, Bild: dpa

Andererseits bleibt die Netzagentur ein gutes Stück hinter dem zurück, was viele Politiker und Verbraucherschützer verlangt haben: nämlich 5G möglichst schnell überall in die Fläche zu bringen. Am 26. November wird sich ihr politischer Beirat mit dem 178 Seiten dicken Papier befassen, das heute  Vormittag an die Politik versandt worden ist. „Wir haben unseren Entwurf im Lichte der zahlreichen Stellungnahmen überarbeitet. Dabei hatten wir im Blick zu halten, was technisch, wirtschaftlich und rechtlich möglich ist“, sagte Netzagenturpräsident Jochen Homann gegenüber FAZ.NET. Durch die verbesserten Kooperationsmöglichkeiten und eine gegenseitige Anrechnung der Versorgungspflichten „kann die wirtschaftliche Belastung für die Unternehmen im Rahmen gehalten werden“.

Eines ist jetzt schon klar: Für 5G brauchst es mehr Sendemasten
Eines ist jetzt schon klar: Für 5G brauchst es mehr Sendemasten : Bild: dpa

Erste Reaktionen aus der Politik fielen sehr kritisch aus. Die Grünen wiesen das das Papier als völlig unzureichend zurück. „Letztendlich hat die Netzagentur den ländlichen Raum beim Mobilfunkausbau aufgegeben. De facto gibt es keine wirksamen Auflagen“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Oliver Krischer. Aus seiner Sicht fehlt es an abschreckenden Bußgeldern, die die Konzerne zwingen, wirklich zusammenzuarbeiten und die Versorgung zu verbessern.

In  Gebieten, wo sich der Ausbau durch einen einzelnen Netzbetreiber nicht lohnt,  ist eine enge Zusammenarbeit vorgesehen. Dazu sollen die Unternehmen sich über Roaming-Vereinbarungen auch gegenseitig Zugang zu ihren Netzen gewähren. Die Bedingungen dafür sollen sie untereinander aushandeln, wobei die Netzagentur als Schiedsrichter auftreten soll.

Über diesen Weg könnte auch ein Newcomer, der bei der Auktion zum ersten Mal Frequenzen für ein eigenes Mobilfunknetz erwirbt, sich Zugang zu den bestehenden deutschen Mobilfunknetzen verschaffen (National Roaming).  Der Internetkonzern United Internet hat bereits sein Interesse angemeldet.

Mehr Wettbewerb erhofft sich die Netzagentur durch eine Stärkung von Mobilfunkdiscountern, die wie Freenet oder 1&1  ebenfalls bestehende Netze mitnutzen. Sollten sich Deutsche Telekom, Vodafone und der O2-Anbieter Telefónica Deutschland fairen Verhandlungen über eine Öffnung ihrer Netze verweigern, droht ihnen die Netzagentur mit der Verhängung von Zwangs- und Bußgeldern.

Und das sind die konkreten Auflagen für die Bieter:

1. Mindestens 98 Prozent der Haushalte in jedem Bundesland sollen bis Ende des Jahres 2022 mit einer Übertragungsrate von mindestens 100 Megabit pro Sekunde versorgt werden.

2. Autobahnen sollen mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde bis Ende 2022 versorgt werden, wichtige Bundesstraßen mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde bis Ende 2022, alle übrigen Bundesstraßen mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde bis Ende 2024.

3. Alle Land– und Staatsstraßen sollen mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde bis Ende 2024 versorgt werden.

4. Schienenwege mit mehr als 2000 Fahrgästen pro Tag müssen bis Ende des Jahres 2022 mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde ausgestattet sein, alle übrigen Schienenwege mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde bis Ende des Jahres 2024.

5. Jeder Netzbetreiber muss 1000 Basisstationen für 5G-Anwendungen im Bereich 3,6 GHz grundsätzlich bis Ende des Jahres 2022 aufrüsten. Wird geeignete 5G-Technik erst später verfügbar, verschiebt sich die Frist auf das Jahr 2024.

6. Jeder Netzbetreiber muss 500 Basisstationen für den ländlichen Raum mit einer Übertragungsrate von mindestens 100 Megabit bis Ende des Jahres 2022 aufbauen. Die Auswahl der Standorte erfolgt auf Anforderung der Bundesländer.

Bild: DPA

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/watch?v=7HNSYZ1Xadg

Dringende Warnung vor 5G (von Hans-U. Jakob, Präsident Gigaherz.ch.) | 31.08.2018 | http://www.kla.tv/12947

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aus dem TEXT: …Angela Merkels Offenheit und Hilfsbereitschaft in der Flüchtlingskrise haben ihn hingegen überrascht…. (VORSICHT!!! …DIESE PERSONMERKEL“ ist zu „126669“ PROZENT durchtrieben!!!!) siehe auch „KINDER-ARMUT“ in DEUTSCHLAND

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus183513386/Hans-Soellner-Liedermacher-will-Buergermeister-von-Bad-Reichenhall-werden.html

Hans Söllner „Hör mir auf mit den Grünen“

Liedermacher und Bürgermeisterkandidat Hans Söllner in Bad Reichenhall, fotografiert von Frédéric Schwilden bei seiner Plattenfirma in München-Giesing
Liedermacher Hans Söllner will Bürgermeister werden: „Dann sitzen wir in Bad Reichenhall nicht mehr in der Kneipe und saufen uns zu“

Quelle: Frédéric Schwilden

In seinem Gesicht steht die ganze Geschichte des modernen Freistaats. Der bayerische Liedermacher Hans Söllner sitzt mit uns in der Küche seines Münchner Plattenlabels Trikont in Giesing. Ein Altbau, kleiner, gedrungener als die Altbauten in Berlin.

Das liegt vor allem daran, dass in den Münchner Altbauen bis heute mehr gehandwerkt als geträumt wird. Hohe Decken brauchen nur die Träumer. Söllner will nichts trinken, keinen Kaffee, kein gar nichts. Lieber sofort losreden. Die Herbstsonne scheint durch die alten Fenster auf seine Haut, die ledrig ist. Er trägt eine beige Jacke, für die das Wort „Anorak“ erfunden wurde, einen groben Baumwollpullover und eine Jeans. An Heiligabend wird er 63.

Hans Söllner, für alle, die ihn nicht kennen, veröffentlicht seit 1983 Platten. Dabei singt er auf Bayerisch und spielt Gitarre. Häufig ist da ein bisschen Reggae mit drin. Aber eigentlich ist das urbayerische Volksmusik, die meistens sehr hart mit der Regierung, also fast ausschließlich mit der CSU, ins Gericht geht. Wegen seiner Texte und Ansagen auf Konzerten und wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (immer Marihuana) musste Söllner laut Eigenauskunft in seinen 35 Jahren Karriere 300.000 Euro an Strafe zahlen. Auf seinen Konzerten schrieben Zivilpolizisten seine Ansagen mit und erstatteten Strafanzeige.

Angeklagt wegen Besitzes von Marihuana: Söllner im Februar 1998 im Landgericht München
Angeklagt wegen Besitzes von Marihuana: Söllner im Februar 1998 im Landgericht München

Quelle: pa/dpa/Jan_Nienheysen

„I bin ja scho lang der Meinung, dass es Regierungen gibt, da sitz’n lauter Wichser. Da is der Herr Strauß scho a bisserl weiter, gell, der lässt wichsen. Ned umsonst is da Stoiber sei rechte Hand“, kostete damals zum Beispiel 8000 Mark.Beckstein ist praktisch a Sondermüll, der müsste eigentlich bei den Castortransporten dabei sein, so wie der red’ über die Leut, auf derer Welt“ war noch teurer, 140.000 Mark. Aber das ist schon lange her.

Das Bayern, in dem Söllner sein Leben lang gelebt hat, das Land, das er gleichermaßen liebt wie hasst, hat sich verändert in den vergangenen Jahren. So wie sich ja alles verändert – kleinteiliger, undurchschaubarer, heterogener wird. Bayern hat das am wenigsten und am stärksten zugleich getroffen. Am stärksten, weil die CSU nicht mehr alleine regieren kann. Bei der Landtagswahl vor vier Wochen hat sie ihre Mehrheit für wahrscheinlich lange Zeit eingebüßt. In ihren besten Jahren kam die CSU auf 62 Prozent, übrig geblieben sind jetzt 37,2.

Und am wenigsten hat das Bayern getroffen, weil Bayerns Stärke schon immer die Fähigkeit war, sich konstant zu verändern. Vom Agrarstaat zum Technologiestandort. Von tiefschwarz zu hellgrün.

Die Grünen sind zweitstärkste Kraft in Bayern geworden. Und man denkt natürlich, Hans Söllner, der Liedermacher, dessen bekannteste Textzeile „Mei Papa hat an Marihuanabaum/ Seitdem ist der Typ wieder völlig normal“ lautet, müsste sich freuen. „Hör mir auf mit den Grünen. Die waren am Anfang für mich bedeutend. Ich hab mit den ursympathiert“, schießt es im Söllner-Dialekt aus ihm raus. „Was heute der Hambacher Forst ist, das waren ja die Grünen früher. Natur und nicht alles hinnehmen. Aber spätestens seit Fischer mit Schröder da war, ist es den Bach runtergegangen. Das waren solche Versager. Da hab ich mir gedacht, die können mich auch am Arsch lecken.“ Er haut auf den Tisch.

Da ist dieser Trotz in ihm. Diese bayerische Dickköpfigkeit, diese Wut, die Söllner mit Strauß, mit Söder, ja mit allen bayerischen Großpolitikern der CSU teilt. Sie könnten fast alle Geschwister sein. So unähnlich sind sich die Biografien auch gar nicht. Strauß’ Vater war Metzger, Söder wurde als Sohn eines Maurermeisters in Nürnberg geboren, Söllners Vater war Bauarbeiter. Nichts weckt, das gilt in Bayern wie anderswo, mehr den Provokateur als ein grundsolides Elternhaus.

Ohne CSU auch keine Grünen und kein Söllner

Wenn Söder sein Kreuz in den Amtsstuben aufhängen will, steckt darin die gleiche Geste wie in Söllners Textprovokationen. Auf Söllners vor zwei Wochen erschienenem Album „Genug“ dichtet er zur Zupfgitarre: „Biff Baff, holladrio/ fängt alles wieder von vorn an a/ Mir ist wurscht, wie man nennt, i hab bloß an Söder kennt/ des war der dümmste Hund/ sucht allweilen nur nach am Grund.“ Egal ob Söder oder Söllner, beiden geht es darum, ein Drahtseil über den Marktplatz zu spannen, über den Köpfen der Leute zu balancieren, mal die Nase zu zeigen, mal einfach nur zu tanzen und am Ende doch herunterzukommen zu ihnen. Zu den Wählern, zu den Fans. Sie sind beide auf ihre Art Till Eulenspiegel.

Und sie brauchen sich. So wie Gott den Teufel braucht, um zu existieren. Sie sind gegenseitiges Kontrastmittel, Daseinsberechtigung. Und da kommen wir zum Erfolg der Grünen. Denn ohne die CSU und ihr Weltbild und ihre Inszenierung wäre der Aufstieg der Grünen gar nicht möglich gewesen. An was hätte man sich denn reiben sollen? Ohne CSU keine Grünen. Ohne CSU auch kein Söllner.

In der Person Söllner also steckt der Fade-out der Deutungshoheit der CSU und das Anschwellen der grünen Hoffnung, die aber durch eine eigene Enttäuschung wieder gedämpft wird. Das ist auch so bayerisch. Keine Euphorie für Dinge teilen. Bisschen nörgeln, aber eigentlich zufrieden sein.

Wie damals zur Zeit des Bosnienkrieges hat Söllner 2015 wieder zwei Migranten aufgenommen. Er tut das gern. Und doch stört ihn da was. Vom Landratsamt bekommt er für die beiden 1000 Euro im Monat. „Für meine eigenen Kinder krieg ich 180 Euro Kindergeld.“ Er will aber nicht mehr Geld für seine Kinder. Es geht ihm darum, dass dadurch Leute regelrecht Geld machen, indem sie Migranten aufnehmen. „Die quartieren da in ihren alten, verschimmelten Gasthäusern welche ein und kassieren 40.000 Euro im Monat. Das geht nicht. Die Gier wird uns mal das Genick brechen.“ Die CSU nennt er immer noch Rassisten. >>>Angela Merkels Offenheit und Hilfsbereitschaft in der Flüchtlingskrise haben ihn hingegen überrascht.<<<

Söllner sitzt komplett geerdet im Münchner Altbau. Er hat alles gesehen. Saumäßig viel Geld verdient mit seiner Musikmischung aus Kabarett und Reggae. Saumäßig viel bezahlt für die Beleidigungen. Auch was gezahlt für die zwei Scheidungen, die er hinter sich hat. Er könnte abgeklärt sein. Aber mit 63 ist da immer noch der Bub, der wieder was Neues will. „Genug“ soll sein letztes Album sein. Er ist auf so viele Bühnen gestiegen, er hat so viele Witze gemacht. So viele Songs gespielt. Als Nächstes will er Bürgermeister seines Heimatortes Bad Reichenhall werden. 2020 ist die Wahl.

„Als Bürgermeister von Bad Reichenhall mach ich eine Feuerstelle auf. Da grillen wir dann einmal im Monat Maiskolben. Und von 16 bis 20 Uhr kann jeder kommen und reden und gehört werden.“ Seine Idee in einer internationaler werdenden Welt: eine Politik der unmittelbaren Lokalität. Nur wenn im Kleinen Dinge geändert werden, ziehen auch die Großen mit. Söllner will zurück zur Direktdemokratie. „Da leben ja 17.000 Menschen in Bad Reichenhall. Das ist noch eine Größe, in der jeder beteiligt werden kann.“

„Davon könnte ich ganz Bayern zuplakatieren“

Ein wirkliches Programm außer der Beteiligung hat Söllner bisher noch nicht. „Farben,“ sagt er dann, „alles Pastell, jedes Haus. Dann sitzen wir in Bad Reichenhall nicht mehr in der Kneipe und saufen uns zu, sondern wir machen den Ort wirklich bunt. Nicht nur als Metapher. Dann kommt das Smilen schon zurück.“ Seine Politik soll durch „Vernunft, Freundlichkeit und Liebe“ die Stadt Bad Reichenhall verändern.

Und da fällt ihm dann auch was Konkretes ein. Da ist so ein Parkplatz in Bad Reichenhall, der habe 20 Jahre funktioniert. „Aber jetzt kommt da so ein Trottel da drauf, einen Balken und Schilder aufzustellen. Jetzt darf man nur noch in einer Richtung reinfahren und das Ganze kostet auch noch 20.000 Euro.“ Söllner will so viel Geld lieber anders nutzen. An Bedürftige verteilen. Ihm schwebt da ein unbürokratischer Topf für Nachbarschaftshilfe vor zum Beispiel.

Söllner hat noch einen Termin. Wir verlassen das Büro der Plattenfirma. Wir treten auf die Silberhornstraße. Da hängen Plakate, auf denen sich Markus Söder für das in ihn gesetzte Vertrauen bedankt. Daneben ist auch eins mit dem ehemaligen CSU-Schlachtross Peter Gauweiler drauf.

Gauweiler wollte in den 80er-Jahren Zwangs-Aids-Tests für Prostituierte und Fixer einführen. Söllner nannte ihn damals einen verkappten Schwulen. „Plakate“, sagt Söllner, „die brauch ich auch. Die macht dann mein Team. Aber von dem Geld, das ich damals für die Sätze gegen den Gauweiler zahlen musste, könnte ich ganz Bayern zuplakatieren.“

Söllner verschwindet im Münchner Stadtbild. Der Himmel ist blau-weiß. Der Wahlkampf kann beginnen.

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