„GEO-Engineering“ – „künstliche Wolken“: „Düppel“ (chaff ) /“Wetter-Manipulation“ – „Weather-Modifikation“ – „HAARP“ – „ELF-Wellen“

 

******************************************************************************

Doku ZDF nano – Geisterwolken Düppel

„künstliche Wolken“: „Düppel“ (chaff ) – „Radar-Ortung“ – „Aluminium-bedampfte Glasfasern“  – „USAirbase Ramstein“niemand verantwortlich?! – 60 Prozent Aluminium (Nanopartikel)

 

*******************************************************************************

Oregon Weather man former Military officer exposes the Gov’s weather modification secrets on live tv

.youtube.com/watch?v=nhtwQxrett0

ab Minuten  1:05Militär bringt künstliche Wolken aus?!:“not rain not snow“ droping „chaff“ (aluminium-plastic – metallic)

********************************************************************************

http://www.neopresse.com/umwelt/der-fuel-dump-kerosin-skandal-tausende-tonnen-kerosin-ueber-deutschland-abgelassen/

Der „Fuel-Dump-Kerosin-Skandal“: Tausende Tonnen Kerosin über Deutschland abgelassen?

in Umwelt

Man staunt, dass die Nachrichten überhaupt über solche Umweltsauereien berichten dürfen. Denn das kennen wir von der „giftigen Kabinenluft“, dem sog. #FumeEvent, dass es hier um sehr viel Geld geht und dieses auch entsprechend eingesetzt wird, um solche Schweinereien, die eigentlich „Umweltverbrechen“ sind, zu vertuschen.

Eine kriminelle Kumpanei zwischen Politik, Wirtschaft, Medien und Behörden – das attestierte man den beteiligten Strategen beim Dieselskandal. Den man allerdings schnell herunter kochte und banalisierte. Deutschland ist Autoland, da finden sich schnell Nebenschauplätze, mit welchen man den Fokus in andere Richtungen lenken kann, wie etwa der Fipronilskandal.

Das Ablassen von Kerosin ist in Deutschland inzwischen offensichtlich  ganz normal und scheint niemand aufzuregen. Denn seit die Medien immer wieder mal darüber berichten, weil sich betroffene Bürger Sorgen machen, steigen die Fälle des fuel dump locker flockig an. Genaue Zahlen werden wir dazu nicht bekommen, ist das doch neuerdings die Aufgabe der Behörden: Nicht den Bürger schützen, sondern die Wirtschaft.

Von 2010 bis 2016 sollen über Deutschland alleine 3500 Tonnen Kerosin abgelassen worden sein. Weil das kein Schwein interessiert, nimmt man es heute ganz locker und lässt „nach Bedarf“ ab. Dabei stehen auf dem Papier strenge Vorschriften und Voraussetzungen. Auf dem Papier ist in Deutschland ja alles wunderbar geregelt, besonders dann, wenn der Bürger betroffen ist und man ihm Geld aus der Tasche ziehen möchte.

Weil es in Deutschland natürlich kein unbewohntes Gebiet gibt, nimmt man heute Gebiete mit „geringer Bevölkerung“ her, um diesen Leutchen das Kerosin auf den Kopf zu schütten. Fatal, wenn man sich ausgerechnet so ein gering bevölkertes Waldgebiet als Urlaubsgebiet ausgesucht hat, um „frische Luft“ zu tanken.

Großen Wert legt man auf die Feststellung, dass das Kerosin ja vom Winde verblasen werde und nur 8 Prozent insgesamt den Boden erreichen. Ach so, dann ist ja alles harmlos. Aber was heißt das „Vom Winde verblasen„? Lösen sich die Gift und Schadstoffe wie durch ein Wunder in Nichts auf? Bläst der Wind den Dreck zu Nachbarn? Aber die lassen ja selbst gerne Kerosin ab. Bläst deren Dreck dann zu uns? Das wäre fatal! Denn Kerosin ist ein hochgiftiges Kontaktgift.

Nur wenige Prozent der Dreckbrühe erreichen also angeblich den Boden. Da schlägt die große Stunde der Mietmaul-Experten. Denn die rechnen mal flugs die Kerosinmengen auf die Gesamtbodenfläche Deutschlands um, obwohl in bestimmten Regionen die Sauerei konzentriert vollzogen wird. Durch solche Statistiktricks, die wir ja bis zum Erbrechen aus dem medizinischen Bereich kennen oder von den Rechentricks der Glyphosathersteller, kommen dann Zahlen raus wie „nur 0,02 Gramm/m²“ der abgelassenen Brühe erreicht den Boden.

Dabei darf man nicht vergessen, dass der Flugverkehr weltweit enorme Mengen Schadstoffe in sensible Luftschichten bläst, das umweltschädlichste Massen-Fortbewegunsmittel ist,   an vielen Krankheiten ursächlich  beteiligt. Hier greifen dann hochbezahlte Nudging– und Rabulistikexperten ein, die nach der Methode Hexeneinmaleins vorgehen:

Aus Eins mach Keins!

Sie drehen die Ereignisse einfach um: Tausende Menschenleben seien durch fuel dump gerettet worden, Erkrankungen Betroffener seien nicht bekannt. Hier kommen dann die Behörden ins Spiel, deren Aufgabe es ist, entsprechende Untersuchungen erst gar nicht zu machen – bzw. nur „intern“, ohne dass die Bevölkerung davon erfährt.

Doch hat man tatsächlich die „harmlosen“ Kondensstreifen mit sehr viel Geld und Aufwand europaweit erforscht:: Dutzende Schad- und Giftstoffe, Salpeter- und Schwefelsäure! Na und!? Kennen sie jemand, der davon krank geworden ist oder nach einem fuel dump tot umgefallen ist?

Na also – alles harmlos, kein Grund zur Veranlassung?
Denn hier wären umfassende Forschungen sehr teuer, von Umweltverbänden kaum zu stemmen. Das weiß man und sitzt um so süffisanter auf dem hohen Roß, falls besorgte Bürger fragen. entgegnet man süffisant: Haben sie Beweise, haben sie Studien?

Denn nicht die Behörden müssen Nachweise erbringen – das muss heute der Bürger selbst hinkriegen. Und wenn mal ein Landtagsabgeordneter Fragen an die Landesregierung stellt, weil er die Sorgen der Bürger aufnimmt und wenigstens einmal „fragt“, was da am Himmel so los ist, dann haben wir ja noch die GRÜNEN, die etwa einen MdL Martin Bäumer besonders verhöhnen.

Oder in Brandenburg bzw. Thüringen die LINKEN, die das dann alles auf die „Hahaha Chemtrails“ – Schiene biegen. Dieses Land hat offensichtlich genau diese Politiker verdient!

Aber was, wenn ein Umweltschützer gerade dabei ist, ein Tierlein im Walde zu beschützen, etwa eine Kröte liebevoll über die Straße trägt und es kommt eine Kerosindusche? Die armen Tierlein sind auch egal?

Aber weshalb steigen heute die Kerosinablassungen so an? Schon mal gehört, dass ausgerechnet Billig-Arilines pleite gehen können, obwohl wir heute 3,5 Milliarden Passagiere haben, die bald auf 7 Milliarden gesteigert werden sollen. Für die sind die Kerosinkosten der Hauptkostenfaktor. Die Personalkosten drückt man ja gerade, indem man das Personal entlässt und dann als Leiharbeiter oder zum Dumpinglohn wieder einstellt. Auch fürs Kerosin hat man Lösungen gefunden, indem man Möglichkeiten vom Militär- und der Raketentechnik übernommen hat, um eine Reichweitenoptimierung zu erreichen – auf Kosten der Umwelt- und der Gesundheit!

Um Flughäfen herum in den An– und Abflugzonen kommt es zu häufigen Erkrankungen der Anwohner. Einerseits durch Fluglärm, andererseits durch die Gift- und Schadstoffe, die gerade beim Start in Unmengen verblasen werden. Auch hier haben die Behörden eine wichtige Aufgabe: Keine Untersuchungen oder Statistiken zulassen, mit eigenen Messungen ein „Heilkima“ zu verkünden.

Welchen fatalen Einfluss heute die Wirtschaftslobbyisten haben, das dringt langsam in die Bevölkerung durch. Das geht heute so weit, dass die ihre eigenen Gesetzesvorlagen einbringen, die dann häufig nur abgenickt werden. So kann man sich immer eine „legale“ Situation schaffen bzw. erkaufen. Denn die großen Spenden an die Parteien fließen nicht aus Menschenfreundlichkeit.

Wenn also die Medien verkünden: Erkrankungen sind nicht bekannt, dann müßte man den Staatsanwalt einschalten. Denn Kerosin ist ein hochgiftiges Kontaktgift. Und es gibt sogar zahlreiche Beschwerden und Erkrankungen nach fuel dump, wenn der Wind doch mal in die falsche Richtung bläst! Das wird von den Behörden vertuscht, Medienberichte gibt es nur wenig, denn es droht Verlust von Werbeeinnahmen. Weshalb heute noch so viele Medien tapfer zum „Fume Event“ schweigen!

Am 28. Juli 2004 über Süddeutschland ereignete sich ein gewaltiger Umweltgau, als eine Boeing 777 der Malaysia Airlines aufgrund technischer Probleme zügig landen und dazu innerhalb von 35 Minuten 71,4 Tonnen Kerosin in einer Höhe von 3000 Metern ablassen musste. Kurze Zeit nach dem Fuel Dump gingen rund hundert Meldungen von Anwohnern beim Landratsamt VillingenSchwenningen ein. Grund waren körperliche Beschwerden, wie Brennen im Hals und starkem Durstgefühl. Die deutschen Behörden zeigten jedoch kein Interesse daran, den Vorfall näher zu untersuchen. Quelle  Die Verursacher solcher Umweltverbrechen gehen völlig straffrei aus, Betroffene bleiben ohne Entschädigung. Aber dafür haben wir ja eine EU-Rasenmäher-Schadstoff-Verordnung! Unglaublich!

Also nochmal – was ist da los?

Beim aktuellen Fall in Rheinland-Pfalz ging es wieder um 40 Tonnen, die abgelassen werden mussten. Denn Startgewicht und zulässiges Landegewicht differieren entsprechend. Man könnte nun aber stärkere Fahrwerke einbauen – das kostet Geld – da kippt man die Brühe den Leuten lieber  auf den Kopf – ist billiger.

Dabei ist das nicht ganz richtig: Auch heute würden die Fahrwerke eine Landung mit vollen Tanks aushalten. Allerdings wäre dann eine Inspektion und Wartung nötig, die schnell ein paar zehntausend Dollar kosten kann – da kippt man die Brühe lieber den Leuten auf den Kopf.

So müssen Frachtmaschinen auch große Gewichte zur Landung bringen, etwa 150 Tonnen. Die Fahrwerke halten das aus. Große Militär-Frachtmaschinen, wie etwa die Antonow An-225, tragen schon mal Gerät über 200 Tonnen zusätzlich zum Eigengewicht – und landen damit.

Beim aktuellen ausufernden fuel dump ist das der große Skandal, dass aus Kosten- und Profitgründen die Gesundheit der Bürger aufs Spiel gesetzt wird.

Flugzeuge, Wunderwerke der Technik, bekommen es nicht auf die Reihe, mit vollen Tanks zu landen? Da lachen ja die Hühner. Und Politik, Behörden und Medien spielen wie auf der Titanic bis zum Schluß „Nearer my God to Thee“! Machen sich zu Helfershelfern und Mittätern.

Denn so lustig ist das alles nicht. 66.000 Menschen sterben jedes Jahr in D an verseuchter Luft. Das geht selbst Umweltschützern am Arsch vorbei – solange bis man selbst betroffen ist – oder die Tierlein im Walde. Grüne braucht man nicht wählen, siehe Baden-Württemberg, LINKE auch nicht, siehe Thüringen, wo man der Flugzeugindustrie regelrecht im Hintern steckt. Diese Parteien kauen dem Bürger zwar ein Ohr ab – das war es aber auch. Viele haben noch in Erinnerung, wie sich die Grünen während der Schröderregierung haben an die Wand nageln lassen. Das verheißt für Jamaika nichts Gutes.

Denn die hunderte Tonnen Kerosin sind tatsächlich das kleinere Übel: Die weltweit verblasenen Schadstoffe der zivilen Luftfahrt sind gigantischwas das Militär mit dem hochgiftigen JP8 anrichtet, ahnen wir nur.

Aber für die lobbybait Mietmäuler sind die Kritiker der Sauerei am Himmel der „Feind“. Die Bevölkerung, die Überbringer schlechter Nachrichten heute ohnehin nicht mehr erträgt, und die betroffenen Lobbyisten, gehen gegen die Mahner vor: Nazis und Terroristen sollen das neuerdings sein, nicht nur Verschwörungstheoretiker. Die Leute stimmen begeistert zu, ist der Urlaubsflug doch ein Heiligtum, die Sufftour nach Malle zum Taxipreis ein MUSS.

Es ist also alles in Ordnung, die Leute bekommen, was sie wollen, es besteht kein Grund zur Veranlassung! Zum Fuel Dump und der empathielosen Ausführung aus Profitgründen,  fällt mir meine Schulzeit wieder ein:
Anfang der 60er Jahre waren die Verhältnisse noch rau. Die in den Familien vorhandene  Gewalt übertrug sich auf den Schulhof. Wenn dort einer ein wenig treudoof sparsam aus der Wäsche guckte, haben ihn die harten Jungs gerne mal einfach so eine reingehauen. So handhabt man heute noch die treudoofe Bevölkerung: Mal ordentlich hunderte Tonnen Kerosin auf den Kopf gehauen – die bedanken sich dann noch, weil damit „Leben gerettet wurden“.

********************************************************************************

Die Erdbebenwaffe – Anleitung nach „Nikola Tesla“

********************************************************************************

siehe auch „Geo-und Climate-Engineering“

Bester Chemtrail-Vortrag von „Werner Altnickel“

********************************************************************************

 

*******************************************************************************

Erdbeben – Der „Natur“-Katastrophen-Krieg der Weltmächte  Russland vs. USA

„HAARP“ – „ELF-Wellen“ – „Hurrican“ – „Erdbeben“: es wurden „elektrische Störungen in der Ionos-Phäre“ festgestellt – „Wetter-Anomalien“

 

 

*******************************************************************************

siehe auch Amokalex „Home-made Hurricans“

Alexander Amokalex Rudzinski https://www.youtube.com/watch?v=sZyVnrmcZSY&t=262s

For ten years, I have been proving the irrefutable reality of daily manufactured…
youtube.com
October 9 at 10:31pm

******************************************************************************

The WeatherWar101 Interview

*****************************************************************************

Hurricane Harvey: Refueled Three Times = 50 Inches

.youtube.com/watch?v=Fw6OFamw4oo

 

*******************************************************************************

Advertisements

Was war die URSACHE???!!! – „Tschernobyl“ – „Erd-Beben“ / „HAARP“

********************************************************************************

 

Die geheime Wahrheit über die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

 

********************************************************************************

Lügenpresse: Skandale zu Tschernobyl! Fakten von Dr.Sebastian Pflugbeil 2002

*******************************************************************************

Erdbeben – Der „Natur“-Katastrophen-Krieg der Weltmächte | Russland vs.USA

 

 

********************************************************************************https://www.youtube.com/watch?v=uN9xLiTtHUg

Doku ZDF nano – Geisterwolken Düppel

 

*******************************************************************************

Die Erdbebenwaffe – Anleitung nach Nikola Tesla

********************************************************************************

siehe auch „Geo-und Climate-Engineering“

Bester Chemtrail-Vortrag von Werner Altnickel

********************************************************************************

Wo ist der „KLARE BLAUE“ Himmel hin ??? – Wann war das letzte „AbendROT„???

SIE sind NICHT nur VÖLLIG HINTERHÄLTIG (heimlich und geheim) SIE sind auch noch völlig FEIGE und STREITEN ab was doch OFFENSICHTLICH ist (einfach nur ultraerbärmlich) – jetzt haben SIE OFFENSICHTLICH ANGST dass die MENSCHEN sich nicht mehr für DUMM verkaufen lassen  – die FAKTEN sprechen gegen SIE

http://www.spektrum.de/wissen/das-internet-unterstuetzt-verschwoerungstheorien/1491655?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=feature&utm_campaign=ZON_KOOP

Chemtrails & Co: 8 Fakten zu Verschwörungstheorien

Scheinbar hängen immer mehr Menschen Verschwörungstheorien an. Woher kommen die eigentlich, welche war die erste, und was hilft dagegen?

Chemtrails

© iStock / majo1122331
(Ausschnitt)
Verschwörungstheorien scheinen auf dem Vormarsch. Überall im Netz trifft man auf „alternative Erklärungen“, die böse Mächte und geheime Bünde für Ereignisse wie den 11. September, das Fehlen einer Heilmethode für Krebs oder die Flüchtlingskrise verantwortlich machen. Ob Wissenschaft, Politik oder Finanzwelt – zu fast jedem Vorgang, der nicht ganz leicht zu verstehen ist, findet man eine Verschwörungstheorie. Doch wie ist dieses Phänomen überhaupt entstanden? Glauben wirklich immer mehr Menschen an Verschwörungstheorien? Und wie geht man am besten damit um, wenn einen die eigene Mutter oder ein Arbeitskollege mit Chemtrails, der Flat-Earth-Theorie oder den Bilderbergern konfrontiert?“Spektrum.de“ hat darüber mit zwei Experten gesprochen, die Verschwörungstheorien erforschen. Michael Butter ist Professor für Amerikanistik an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Er leitet den interdisziplinären EU-Forschungsverbund „Vergleichende Analyse von Verschwörungstheorien“, der im letzten Jahr gestartet ist. Sebastian Bartoschek ist Psychologe und hat für seine Promotion „eine empirische Grundlagenarbeit“ über Verschwörungstheorien verfasst. Dazu fragte er online zu 95 Verschwörungstheorien, wie bekannt diese sind und auf wie viel Zustimmung sie stoßen. Eines wird klar, wenn man mit Butter und Bartoschek spricht: Man weiß noch viel zu wenig über das Phänomen.

1. Was genau sind Verschwörungstheorien, und wie funktionieren sie?

Bereits bei dieser scheinbar einfachen Frage zeigt sich, dass sich Experten auf dem Gebiet nicht immer einig sind. Für Michael Butter besteht eine Verschwörungstheorie aus drei Komponenten: Es gibt erstens ein Kollektiv, eine Gruppe von Verschwörern; zweitens existiert ein Plan, den diese Gruppe angeblich verfolgt; und dieser wird drittens im Geheimen ausgeführt. Außerdem spiele der Dualismus von Gut und Böse eine Rolle. Die Verschwörer haben nichts Positives im Sinn, sie schaden mit ihren Machenschaften anderen.

Sebastian Bartoschek fasst die Definition weiter. Für ihn gehört beispielsweise auch der Mythos um das Bermuda-Dreieck dazu. Das war die bekannteste der 95 Verschwörungstheorien, nach denen er in seiner Doktorarbeit gefragt hat. Ein weiteres Kriterium für Bartoschek: Die Verschwörungstheorie muss der „offiziellen“ Version eines Vorgangs widersprechen. „Damit vermeidet man das Wahrheitskriterium. Man muss nicht den Standpunkt vertreten, dass man weiß, was wahr ist und was nicht.“

Verschwörungstheorien funktionieren, indem sie Sinn- und Erklärungsangebote liefern, da sind sich die beiden Experten einig. Sebastian Bartoschek verwendet den Begriff „Selbstwirksamkeit“, um die psychologische Funktion von Verschwörungstheorien klarzumachen: Sie scheinen Sicherheit zu geben, indem sie Zusammenhänge zwischen Ereignissen erzeugen und diese so vermeintlich erklären. Sie statten mit einem „besonderen“ Wissen aus und können die Anhänger deren Ansicht nach vor schädlichen Einflüssen schützen. Allerdings erzeugen Verschwörungstheorien durch ihren negativen Grundcharakter auch Angst: „Letztlich machen Verschwörungstheorien das Individuum unfreier.“

2. Wann und wie sind die ersten Verschwörungstheorien entstanden?

Den Anfang nahm das Phänomen vermutlich in der frühen Neuzeit, etwa ab dem Ende des 15. Jahrhunderts, erläutert Michael Butter. In der Epoche der Aufklärung gab es dann die ersten großen Verschwörungstheorien. Dafür gebe es zwei Gründe: Einerseits kam mit der Erfindung der Druckpresse durch Johannes Gutenberg um 1450 eine Technik auf, die den Buchdruck hin zur Massenproduktion beschleunigte. Andererseits nahm in dieser Zeit die Bildung in der Bevölkerung zu, und es gab immer mehr Leute, die lesen konnten. „Für eine erfolgreiche Verschwörungstheorie braucht es Verbreitungsmechanismen und genügend Menschen, die die Informationen aufnehmen können“, so Butter.

Verschwörungstheorien lieferten außerdem eine Art Religionsersatz in einer Welt, die sich während der Aufklärung vom christlichen Glauben abwandte. Nun hatte nicht mehr Gott die Fäden in der Hand, um die Geschicke der Welt zu steuern, sondern eben eine geheimnisvolle Gruppe Mächtiger mit ganz eigenen Plänen. Dass auch Intellektuelle und Wissenschaftler anfällig für Verschwörungstheorien waren, erklärt Butter damit, dass das wissenschaftliche Denken damals ganz anders war als heute. Beispielsweise habe man im 17. und 18. Jahrhundert kein vernünftiges Konzept von Zufall als Ursache für bestimmte Ereignisse gehabt.

Sebastian Bartoschek vermutet hingegen, dass es schon immer Verschwörungstheorien gab, die der von ihm gebrauchten Definition entsprechen. Er sieht dabei eine evolutionspsychologische Komponente am Werk: „Um sich vor Gefahren zu schützen, war es für Menschen eher sinnvoll, übervorsichtig zu sein, wenn es im Gebüsch raschelt, und sich in Gruppen zu organisieren, die Fremden gegenüber misstrauisch sind.“ Aus diesen Dynamiken können auch Verschwörungstheorien erwachsen, glaubt Bartoschek.

3. Was war die erste wichtige Verschwörungstheorie?

Die erste bedeutende Verschwörungstheorie moderner Prägung rankte sich laut Michael Butter um die Französische Revolution von 1789. Der Geheimbund der „Illuminaten“ soll diese angeblich gesteuert haben, weil seine Mitglieder die Religion hassten und eigene Ziele verfolgten. Diese Theorie wurde von vielen zeitgenössischen Politikern und Intellektuellen in Europa und den USA geteilt. „Man muss sich klarmachen, dass Verschwörungstheorien lange die normale Sicht auf die Dinge waren, der ‚Mainstream'“, sagt Butter. „Die Idee, dass Verschwörungstheorien eine Art alternatives Gegenwissen sind, gibt es erst seit Ende des Zweiten Weltkriegs, und auch da nur in der westlichen Welt.“

Dollarnote mit vermeintlichem "Illuminati"-Siegel
© fotolia / vkilikov
(Ausschnitt)

 Bild vergrößernDollarnote mit vermeintlichem „Illuminati“-Siegel

„Die ganze Welt lügt dich an“, sagen die Rekrutierer im Internet. „Der Planet ist in den Händen von Geheimgesellschaften (Illuminati, Freimaurer, Zionisten), und wenn du diese Ordnung umstürzen willst, musst du dich uns anschließen.“ Vermeintliche Belege erkennen die Verschwörer überall, so auch auf der Ein-Dollar-Note mit dem „allsehenden Auge“, dem Siegel der Vereinigten Staaten. Historisch gibt es keinen Beleg dafür, dass dieses mit dem Illuminatenorden in Verbindung steht.

4. Glauben heute tatsächlich mehr Menschen an Verschwörungstheorien als früher?

Butter und Bartoschek stimmen darin überein, dass Verschwörungstheorien durch das Internet zumindest viel stärker sichtbar sind als früher. Für eine Ableitung aktueller Trends fehle allerdings eine vernünftige Datenbasis, insbesondere zu den vergangenen 10 bis 20 Jahren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden im „Westen“ Verschwörungstheorien immer weniger ernst genommen.

Das gilt jedoch nicht für andere Orte auf der Welt, die Türkei, die arabische Welt und Osteuropa etwa, wie Michael Butter schildert. Dort seien Verschwörungstheorien nach wie vor stark akzeptiert und sogar in den Medien oft nicht nur eine Alternativerklärung, sondern die dominante. „Die Verbreitung hat vermutlich auch im Westen in den letzten Jahren wieder zugenommen“, so Michael Butter, „unter anderem durch soziale Netzwerke. Früher haben die Menschen es einfach gar nicht in die Zeitungen oder andere öffentliche Medien geschafft.“

5. Welche Rolle spielt das Internet bei der Verbreitung von Verschwörungstheorien?

Die Mechanismen des Netzes sind wie geschaffen, um Verschwörungstheorien zu kultivieren. Heutzutage kann jeder seine Theorien in sozialen Netzwerken, auf Blogs oder in einem Youtube-Video verbreiten. „Vor 30 Jahren mussten Menschen, die den Verdacht einer Verschwörung hegten, viel Zeit und Mühe investieren, um Informationen zu finden, die das scheinbar stützen“, sagt Butter. „Heute reicht es, einmal zu googeln.“ Auf Facebook erreichen die Inhalte durch die algorithmische Ausspielung sogar automatisch ihr Zielpublikum.

Zudem können sich Verschwörungsanhänger durch das Internet besser mit Gleichgesinnten vernetzen. „Früher kam man vielleicht ins Grübeln, wenn man im Freundeskreis der Einzige war, der an eine Verschwörung geglaubt hat“, so Butter. „Online findet man jetzt aber sehr einfach viele Leute, die die eigene Überzeugung teilen und vielleicht noch verstärken.“

6. Wer ist besonders anfällig für Verschwörungstheorien?

Psychologe Bartoschek fand in seiner Doktorarbeit heraus, dass vor allem junge Menschen mit geringer Bildung und extremen Ansichten für „alternative Erklärungsmodelle“ zugänglich sind. Auch religiöse Personen waren demnach empfänglicher für solche Theorien. „Über die Geschlechterpräferenz können wir im Moment noch wenig sagen“, sagt Bartoschek. „Vielleicht sind Männer oder Frauen bei bestimmten Themenbereichen einfach lauter, aber in der Anzahl ähnlich stark.“

Michael Butter sieht Verschwörungstheorien in allen sozialen Schichten vertreten. „Wenn man sich allerdings die Kommentarbereiche im Netz und das Publikum bei einschlägigen Veranstaltungen anschaut, trifft man sehr häufig Männer über 40 an.“ Diese Gruppe fühle sich durch die Auswirkungen von Globalisierung und Emanzipation am stärksten bedroht: ökonomisch und in ihrer Identität.

„Da werden Lebensentwürfe in Frage gestellt, und Verschwörungstheorien bieten scheinbar Erklärungen dafür“
Michael Butter

„Die Leute auf der Straße sehen anders aus, die heißen nicht mehr, wie sie früher hießen, Schwule und Lesben dürfen heiraten: Da werden Lebensentwürfe in Frage gestellt. Und Verschwörungstheorien bieten scheinbar Erklärungen dafür.“ Butter verweist auf eine noch nicht publizierte Dissertation in den Niederlanden. Die lege nahe, dass Männer eher für politische und Frauen eher für „esoterische“ Verschwörungstheorien anfällig sind. „Das halte ich auch intuitiv für überzeugend.“

Butter stimmt Bartoschek darin zu, dass Menschen, die sich in eine politisch extreme Richtung bewegen, offener für Verschwörungen als Erklärung sind – das gelte für linke wie rechte Ideologien. Wenn sich diese Menschen zudem ungerecht behandelt und in der Gesellschaft an den Rand gedrängt fühlten, könne es geschehen, dass sie die Ursache dafür in eine Verschwörungstheorie auslagern. „Da sieht man auch eine Nähe zu den populistischen Bewegungen, die man in den letzten Jahren beobachtet. Trump in den USA oder Pegida und die AfD in Deutschland beispielsweise.“

7. Wie gefährlich sind Verschwörungstheorien?

Laut einer Studie von Forschern der University of Western Australia aus dem Jahr 2013 tendieren Menschen, die Verschwörungstheorien anhängen, ebenfalls dazu, etablierte wissenschaftliche Theorien abzulehnen. Das beeinflusst unter Umständen auch individuelle Risikoentscheidungen, beispielsweise wenn man Rauchen für unschädlich hält oder Impfen für gefährlicher, als nicht zu impfen.

Michael Butter sieht insbesondere eine Gefahr bei Theorien, die Gruppen von Menschen stigmatisieren, etwa Migranten oder Juden. Das könne dazu führen, dass solche Menschen körperlich angegriffen werden. Es gebe aber auch Forscher, die glauben, Verschwörungstheoretiker könnten mit ihrer Skepsis durchaus Positives bewirken, falls sie auf echte Probleme hinweisen – wenn auch mit unwahren Argumenten.

Für Bartoschek spielt die Art der Verschwörungstheorie ebenfalls eine entscheidende Rolle. „Dass ein Mensch glaubt, Elvis lebt oder Lady Diana wurde ermordet, halte ich für die Persönlichkeit der Anhänger zwar für identitätsstiftend. Von diesen Ideen geht aber nicht dieselbe Gefahr aus wie von der 9/11-Verschwörung oder der um die Protokolle der Weisen von Zion.“ Auch hier fehlten leider gute Studien, betont der Psychologe.

8. Wie geht man am besten mit Verschwörungstheoretikern um?

Überzeugte Verschwörungstheoretiker seien sehr schwer zu erreichen, berichten Michael Butter und Sebastian Bartoschek. Butter verweist auf eine Studie aus dem Jahr 2015 zu Mythen um Grippeimpfungen. Diese legt nahe, dass Menschen mit starken Vorurteilen gegenüber der Impfung noch skeptischer werden, wenn man sie mit Gegenargumenten konfrontiert. Wie Bartoschek erörtert, sind Menschen, die zu Verschwörungstheorien neigen, anfangs noch für Fakten zugänglich: „Allerdings emotionalisiert sich die Funktion der Verschwörungstheorie häufig.“ Das erinnere an Prozesse, die man auch bei Sektenangehörigen beobachte. „Und da wird es dann gefährlich.“

Der Psychologe empfiehlt, zunächst abzuwägen, wie wichtig einem der betreffende Mensch ist. Handelt es sich um einen Arbeitskollegen oder die eigene Mutter, sollte man deutlich machen, dass man nicht derselben Meinung ist. Man sollte sich aber nicht jedes Mal zu einer Diskussion hinreißen lassen, die dann vielleicht zu einem Streit führt.

Manchmal reiche es schon, höflich darauf hinzuweisen, was die jeweilige Verschwörungstheorie eigentlich bedeutet, und noch einmal um Rückversicherung zu bitten. Man könne beispielsweise fragen: Meinst du das wirklich ernst? Das bedeutet aber doch, dass deine Theorie klassisch antisemitisch ist. „Es ist erstaunlich, wie oft Diskussionen dann schon zu Ende gehen“, so Bartoschek. Butter glaubt, man müsse zudem bei der Kompetenz in Medien, Geschichte, Kultur und Naturwissenschaften ansetzen: „Wenn man den Leuten zum Beispiel vermitteln kann, dass Geschichte nicht planbar ist, dass diese großen Verschwörungstheorien gar nicht funktionieren können, hätte man schon etwas gewonnen.“

© Spektrum.de