HEILUNG — KEIN SYMPTOM-PFLEGE-PFUSCH — /// NAZI-JURIST: „Walter Hallstein“ und die „EU““ — – — – PHARMA-KARTELL in der NAZI-ZEIT — – „Matthias Rath“ /// Dr. Karin Bender-Gonser – Dr. Andreas Noack – KARIES – – FLUORID //// Das Herz – „Markus Peters“ /// Mitochondrien als Schlüssel zur Gesundheit — – Enzyme und Fermentation im Darm – – Darm und YACON /// Arten-Vielfalt bedroht wegen „“GEN-TECH““ – – – – „TALEN““ – „Crispr-Cas“ – – – – – – „Klöckner CDU““ – „Die ANTI-NATUR-PARTEI“ und  NATÜRLICH GEGEN das „“VOR-SORGE-PRINZIP““ /// „“Groß-DEMO““ gegen „KILLER-ROTOREN““ in BERLIN am „“23 Mai 2019″“ vor dem „Bundes-KANZLER-AMT““ um 14:30 Uhr /// „VIETNAM“ – „AGENT ORANGE““ – – „Bill GATES““ – – – „Tonkin-LÜGE““ – „Operation POPEYE““

siehe auch „IMPF-ZWANG mit SPAHN und NAHLES“

 

HEILUNG nicht ERWÜNSCHT

WENN man keine HEILUNG anbieten kann  – WEIL man NICHT aus der  ganzheitlichen SichtWeise Wege für die  Heilung finden will

Wissenschaft: macht sich aus Teil-Wissen und jeder Menge an angesammelten Wissenslücken z.B. in der Medizin ein Modell für die  „Reparatur des Menschen““  darauf folgt dann der SymptomPflegePfusch

 

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Das HEILWISSEN ist NICHT GEFRAGTMENSCHEN die sich nicht dem STÜMPERHAFTEN WISSEN der MEDIZIN unterwerfen wollen werden wie in der NAZIZEIT diffamiert und AUSGEGRENZT

Die MIESE FIESERobert-Koch-Institut-HETZ-JAGD““

ES GILT DAS GESETZ der „LÜGEN-und BETRUGsPHARMAGLAUBENSSEKTE„“

die HATZ auf HEBAMMEN und somit  die DIFFAMIERUNG von WEIBLICHEM WISSEN und ERFAHRUNG  – ganz KLAR daß hier AXEL-SPRINGER mit DABEI ist – ERINNERUNG an düsterste ZEITEN: VERNICHTUNG von HEIL-WISSEN im ZEIT-ALTER der HEXEN-VERBRENNUNG über die satanische KIRCHE  – –  – die KIRCHE ist der HAUPT-FEIND der WEIBLICHKEIT

WENN NICHT das GIFT das den KINDERN gespritzt wird ein RISIKO ist  sondern die HEBAMME

https://www.welt.de/gesundheit/plus193003179/Masern-Impfung-Wenn-die-Hebamme-ein-Gesundheitsrisiko-wird.html?source=k143_control.capping.sondergruppe-lage-2.3.193003179

Masern-Impfung

Wenn die Hebamme zum Risiko fürs Baby wird

Das Thema Impfungen scheint in der Hebammenschaft heikel

Quelle: dpa-infocom GmbH

Es wird darüber diskutiert, ob man Eltern verpflichten soll, ihre Kinder impfen zu lassen. Bei der Diskussion wird häufig eine Gruppe übersehen: die Hebammen. Oft sind sie die engsten Vertrauten von Eltern in einer hochsensiblen Lebensphase. Ihr Wort hat Gewicht. Doch viele Hebammen scheinen der Immunisierung von Babys kritisch gegenüber zu stehen.

Vor zwölf Jahren hat das Robert-Koch-Institut eine Studie veröffentlicht, die diese Beobachtungen mit Zahlen untermauerte. Die Behörde wollte wissen, wie Hebammen zum Impfen stehen, das Ergebnis war niederschmetternd....

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Wie sich diese FOLTERTORTUR für das KIND an-FÜHLT interessiert niemanden und ob es vielleicht zu denen gehören wird die als NEBENWirkung schwere SCHÄDEN bekommen wie z.B. von  ALLERGIEN bis……..weil das IMMUNSYSTEM mit dieser GIFT-KANONE überfordert istiiiizzzzzzii

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Wer BEHERRSCHT die WELT und die GESUNDHEIT

Es ist NICHT das INTERESSE des PHARMAKartells daß Menschen GESUND sind  schon deshalb sollte IMPFEN aufs HÖCHSTE HINTERFRAGT werden

ube.com/watch?v=GxzuOUjHolo

Wissen schafft Gesundheit

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tube.com/watch?v=6DYkWo59iqM

Dr. Rath  – EU – Politische Perspektiven

NAZIJURIST: „Walter Hallstein“ – die Nazi-Wurzeln der BRÜSSELER „EU““

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Dreimal und Du bist raus: Höchste Zeit, Bayers ›Profit über das Leben‹ – Strategie ein Ende zu setzen

Dreimal und Du bist raus: Höchste Zeit, Bayers ›Profit über das Leben‹ – Strategie ein Ende zu setzen

Am Donnerstag, den 4. April 2019, veröffentlichte unsere Stiftung einen Artikel, der die wachsenden Probleme Bayers nach der Übernahme von Monsanto beschrieb und wie diese den Konzern zu verzweifelten Taten motivieren könnten. Wir verwiesen auf die zwei bereits von Bayer verlorenen Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit Glyphosat, jene Chemikalie, die im Pflanzenvernichter Roundup enthalten ist und die im Verdacht steht, Krebs zu erregen. Weitere 11000 Klagen sind hierzu noch anhängig und stellen somit die Zukunft des Konzerns ernsthaft in Frage. Doch Bayers größter Alptraum ist nicht Glyphosat – es ist die unrühmliche Rolle, die das deutsche Flagschiff der Pharma-/Chemieindustrie als wirtschaftlich treibende Kraft hinter zwei Weltkriegen gespielt hat.

Seit mittlerweile mehr als einem Jahrhundert muss Bayer Unsummen aufgewendet haben, um seine kriminelle Vergangenheit so gut es geht, aus den Geschichsbüchern fernzuhalten. Die wahre Gefahr der Glyphosat-Prozesse sind für den Konzern, dass die juristischen Aufzeichnungen des Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunals aus den Jahren 1947-1948 an die Oberfläche gelangen. Dann stünde nach acht Jahrzehnten beharrlichen Schweigens die entscheidende Rolle Bayers am Aufstieg der Nazis und an den deutschen Welteroberungsplänen im Rahmen des Zweiten Weltkriegs im Schlaglicht.

Dass in der vergangenen Woche, nur 48 Stunden nach Erscheinen unseres Artikels bereits eine Viertelmillion Menschen den wachrüttelnden Text gelesen hatten, überrascht kaum. Offenbar war Bayer daraufhin gezwungen, eine ›Charme-Offensive‹ zu starten. Vier Tage nach unserem Artikel kündigte das Unternehmen an, es werde Studien veröffentlichen, die bislang unter Verschluss waren und welche die angebliche Harmlosigkeit von Glyphosat aufzeigten.

Mit diesem Schritt wollte Bayer in Sachen Glaubwürdigkeit augenscheinlich einige Punkte gut machen gegenüber einer zunehmend skeptischer werdenden Öffentlichkeit. Die Botschaft sollte lauten ›Wir sind transparent – Ihr müsst uns glauben‹. Das Problem dabei ist: Diese PR-Strategie stammt nicht von irgendeinem Unternehmen, sondern von Bayer, einem Konzern, dessen Täuschungs- und Vertuschungsmanöver und dokumentierte Verbrechen gegen die Menschlichkeit schon über ein Jahrhundert zurückreichen.

Die Brisanz der Situation, in der sich Bayer befindet, und die wachsende Zahl von Gebieten, bei denen die Firma unter Druck gerät, sollte nicht unterschätzt werden. In einer Analyse, die am 8. April im Wall Street Journal (WSJ) erschien, gestand Bayer ein, es sehe einer »juristischen Abrechnung« entgegen. Nach Ansicht der Klägeranwälte, so das WSJ, habe Monsanto unter Zuhilfenahme (vorgeblich) unabhängiger Wissenschaftler die Sicherheitsuntersuchungen zu Roundup verdreht. Die jetztige Klagewelle, die das Pestizid mit dem Entstehen von Krebs in Beziehung setzt, stelle für Bayer eine der größten Belastungen dar.

Das Auseinanderklaffen in den Bewertungen des toxischen Wirkstoffs Glyphosat kann wie folgt zusammengefasst werden: Je enger die Verbindung der ›Sicherheits‹-Studien mit Monsanto/Bayer, desto harmloser war die Substanz. Umgekehrt gilt: Je unabhängiger die Forschungsarbeiten dazu – einschließlich der Studien unseres eigenen Forschungsinstituts –, desto stärker kommt die wahre Natur von Glyphosat als giftige und krebserregende Substanz zum Ausdruck.

Unterschlagung von Daten zur Gefährlichkeit von Medikamenten

Die Vertuschung von Daten, in denen sich die Gefahren hauseigener Produkte wiederspiegeln, zieht sich durch Bayers Vergangenheit. Im August 2001, nachdem herauskam, dass der Tod von 31 Patienten in den USA auf dessen Cholesterinsenker Baycol/Lipobay zurückging, nahm der Pharmakonzern das Statin aus dem Verkauf. Wenig später wurde aufgedeckt, dass Bayer-Vorstandsmitglieder schon lange vor diesem erzwungenen Marktrückzug von den schwerwiegenden Problemen des Medikaments wussten. Wie die New York Times 2003 berichtete, legen E-Mails, Memos und eidesstattliche Aussagen nahe, dass Bayer das umsatzträchtige Mittel beworben hatte, obwohl Verantwortlichen bereits bekannt war, dass Patienten infolgedessen erkrankten oder sogar starben. Weltweit werden gut 100 Todesfälle auf die Wirkung von Baycol/Lipobay zurückgeführt.

Im September 2006 stellte Bayer erneut unter Beweis, dass es mit Datenunterschlagung auf Kosten von Menschenleben nicht lage hadert. Die US-Arzneimittelbehörde FDA gab bekannt, dass das Unternehmen die Offenlegung einer großen Studie zur Sicherheit von Trasylol unterlassen habe, einem bei Herzoperationen eingesetzten Mittel. Die Studien wiesen darauf hin, dass Trasylol das Sterberisiko erhöhte sowie das Risiko für schwere Nierenschäden, Herzversagen und Schlaganfall. Daraufhin gab Bayer sein Versäumnis zu, allerdings mit der Behauptung, dies sei »irrtümlicherweise« geschehen. Schätzungen besagen, dass 22000 Menschen noch leben könnten, wäre Trasylol frühzeitiger vom Markt genommen worden.

Angesichts des manipulativen Umgangs mit Daten über die Gefahren seiner Produkte ist klar, dass Bayer hinsichtlich seiner Beteuerungen zur ›Sicherheit‹ von Glyphosat nicht zu trauen ist. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass Monsanto selbst angeklagt wurde, die Belege für die Krebsrisiken seines Pflanzenvernichters über Jahre hinweg unterdrückt zu haben. Dass Bayer, obwohl es um dieses juristische Minenfeld der Firma Monsanto – immerhin das meist gehasste Unternehmen der Welt gewiss weit genauer im Bilde war als die Allgemeinheit, dennoch freudig den Hersteller von Glyphosat erwarb, spricht Bände.

Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Fritz Ter Meer, Geschäftsführer von IG Farben und Vorsitzender von Bayer

Fritz Ter Meer, ein Geschäftsführer von IG Farben und Vorsitzender von Bayer, wurde in Nürnberg verurteilt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, darunter auch seine Verstrickungen an Auschwitz

Unter all seinen kriminellen Machenschaften ragen Bayers Rolle in der IG Farben, seine Beteiligung an Auschwitz und die Mitverantwortung an zwei Weltkriegen am stärksten heraus, und es dürfte den Konzern am meisten Mühe gekostet haben, diese schockierenden Tatsachen zu unterdrücken. Bis auf den heutigen Tag bleiben diese mörderischen Verstrickungen in der Firmengeschichte bemerkenswerterweise auf der Webseite des Konzerns unerwähnt.

Während des Ersten Weltkriegs war Bayer an der Entwicklung und Herstellung einer Reihe von Giftgasen, darunter Senfgas, beteiligt. Eingesetzt wurden diese chemischen Kampfstoffe in der gezielten Absicht, verheerende Schäden bei tausenden von Menschen anzurichten und gegnerische Armeen massenhaft dahinzuraffen. Sie wurden somit zu den ersten Massenvernichtungswaffen dieses Planeten.

Während des Zweiten Weltkrieges war Bayer Teil der IG Farben und schuf somit das größte Chemiekartell in der Geschichte Deutschlands. Seine patentgeschützten Medikamente wurden an Gefangenen von Auschwitz und anderen Konzentrationslagern getestet, die wie Tiere im Labor missbraucht wurden. Durchgeführt wurden solche Experimente von Dr. Helmuth Vetter, einem bei Bayer angestellten SS-Arzt in Auschwitz.

Nach dem Krieg wurde Fritz Ter Meer, einer der Geschäftsführer der IG Farben, in den Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunalen zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt: wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Massenmord, Sklaverei und Plünderung. Doch nach nur zwei Jahren kam er wieder frei und wurde prompt wieder Vorstandsvorsitzender bei Bayer.

Ein Intensivstraftäter

Viele US-Staaten weisen in ihrer Gesetzgebung Maßnahmen gegen Gewohnheitsverbrecher auf. Landläufig werden diese Gesetze als ›three-strikes‹ laws bezeichnet, weil sie für Menschen, die bereits mehr als zweimal wegen schwerer Vergehen schuldig gesprochen wurden, bindend eine lebenslange Haftstrafe vorsehen.

Gäbe es bezogen auf die gesamte Welt entsprechende Gesetze, wäre Bayer zweifellos längst ein Kandidat dafür. Die Übernahme Monsantos durch den berüchtigten Pharma- und Chemiekonzern bestätigt uns abermals, dass Bayer unablässig den Profit über das Leben setzt.

Wenn wir tatsächlich eine Welt der Gesundheit, des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert verwirklichen wollen, sollten Unternehmen wie Bayer, die sich als Wiederholungstäter gegen die Interessen der Menschheit erwiesen haben, keinen Platz in unserer Gesundheits- und Nahrungsmittelversorgung einnehmen.

 

Paul Anthony Taylor

Paul Anthony Taylor

Der Executive Director der Dr. Rath Health Foundation ist einer der Koautoren des explosiven BuchsDie Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“. Paul ist auch unser Experte zum Thema „Codex Alimentarius-Kommission“ und hat Augenzeugenerfahrung als offizieller beobachtender Teilnehmer bei diesen Treffen.

Bevor er seine Arbeit bei der Stiftung antrat war Paul in der Musikindustrie aktiv. Er arbeitete als Keyboard-Spieler und Programmierer mit Künstlern wie Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas und Primal Scream.

Sein Interesse an natürlicher Gesundheit wuchs, als er 1991 an Störungen erkrankte, die aus einem chronischen Erschöpfungssyndrom resultierten. Durch natürliche Gesundheitstherapien wurde er schließlich vollständig geheilt. Ein Treffen 2002 mit Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki bei einer Anti-Codex-Demonstration in Berlin inspirierte ihn zu einer lebensverändernden Entscheidung und er verließ die Musikindustrie um für die Stiftung zu arbeiten und das Recht der Patienten zu verteidigen, weltweit freien Zugang zu natürlichen Gesundheitsverfahren zu haben.

Auf Twitter ist Paul unter @paulanthtaylor zu finden.

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Die „EU““ und ihre LEICHEN im KELLER

https://europa.eu/european-union/sites/europaeu/files/docs/body/walter_hallstein_de.pdf

Walter Hallstein war der erste Präsident der Kommission der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft (1958–1967). Er war ein überzeugter Europäer, der sich mit viel Engagement für die europäische Einigung einsetzte.
Als Präsident der EWG-Kommission wirkte Hallstein auf die rasche Verwirklichung des Gemeinsamen Marktes hin. Sein Enthusiasmus und seine Überzeugungskraft förderten die europäische Integration noch über seine Amtszeit hinaus. Während seines Mandates schritt die Integration deutlich voran.
International bekannt wurde Hallstein, der ehemalige Staatssekretär im deutschen Außenministerium, durch die „Hallstein-Doktrin“ der 1950er Jahre, die die deutsche Außenpolitik auf Jahre hinaus prägen sollte. In ihrem Mittelpunkt stand die Verankerung der jungen Demokratie in Westeuropa.
Walter Hallstein:
Diplomatische Antriebskraft einer zügigen europäischen Integration

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tube.com/watch?v=-PX1qz16mzg

Der Nazi-Hintergrund von Walter Hallstein

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utube.com/watch?v=cWRrl_XafIY

Unsere wichtigste Fähigkeit – Interview mit Dr. Andreas Noack [Trailer]

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Über das größte Gift und unsere wichtigste Fähigkeit – Interview mit Dr. Andreas Noack

Das HERZ ist KEINE PUMPEzzziii

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MORDANSCHLAG AUF DR. ANDREAS NOACK! Interview über aktuelle Ereignisse

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utube.com/watch?v=JAswLHLoxIk

1/2: Markus Peters: Das Herz als Beziehungsorgan zu mir selbst, zur Welt und zur Göttlichen Welt

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Markus Peters über das Herz und die Gesetze von Raum und Zeit

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be.com/watch?v=Pv0NJklo8ak

Interview mit Dr. Markus Peters – Arzt und Buchautor über sein Buch „Gesundmacher Herz“  Part 1

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outube.com/watch?v=aSDH9hhpXeQ

Interview mit Dr. Markus Peters – Arzt und Buchautor über sein Buch „Gesundmacher Herz“ Part 2

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utube.com/watch?v=rniAu7BElfw

Interview mit Dr. Markus Peters – Arzt und Buchautor über sein Buch „Gesundmacher Herz“  Part 3

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Zahnärztin packt aus! Dr. Karin Bender-Gonser – Dr. Andreas Noack

Was macht FLUORID

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siehe auch „KREIDE-ZÄHNE“ – „BISPHENOL A“ – „GLYPHOSAT“ – „FLUORID“

Wenn sich die Wissenschaft RAT-LOS und HILF-LOS ZEIGTzzzziiii

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kreidezaehne-zahnaerzte-warnen-vor-neuer-volkskrankheit-mih-a-1209122.html

Kreidezähne bei Kindern

Zahnärzte warnen vor neuer Volkskrankheit

Deutsche Zahnärzte schlagen Alarm: Immer mehr Kinder leiden unter porösen Zähnen, bei den Zwölfjährigen ist jeder Dritte betroffen. Die Ursachen der Kreidezähne geben Rätsel auf.

Frontzähne mit MIH

Norbert Krämer

Frontzähne mit MIH

Lange Zeit war Karies das größte Problem in den Mündern der Schüler in Deutschland. Mittlerweile aber gibt Zahnärzten ein ganz anderes Krankheitsbild Grund zur Sorge: Immer mehr Kinder leiden unter porösen Zähnen, bei denen sich der Zahnschmelz nicht richtig ausgebildet hat. In einer aktuellen Pressemitteilung warnt die Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) vor einer neuen Volkskrankheit.

Bei der sogenannten Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – kurz MIH – bahnen sich die Zähne bereits mit Schäden ihren Weg durch den Kiefer in die Mundhöhle. Bei manchen Kindern zeigt sich die Störung anfangs nur durch Flecken auf der Oberfläche der Zähne. Andere leiden zusätzlich unter Hitze- und Berührungsempfindlichkeit. Im schlimmsten Fall sind die Zähne so porös, dass ein Teil bereits beim Durchdringen des Kiefers abbricht.

Laut aktuellen Untersuchungen entwickeln etwa zehn bis 15 Prozent aller Kinder in Deutschland die Krankheit. Bei den Zwölfjährigen beträgt die Quote der Deutschen Mundgesundheitsstudie zufolge sogar mehr als 30 Prozent. „Bezogen auf die Mundgesundheit und die Lebensqualität der Kinder ist MIH mittlerweile ein größeres Problem als Karies in dieser Altersgruppe“, sagt Norbert Krämer von der Universität Gießen.

Erst seit 1987 bekannt

Am häufigsten betrifft MIH einen oder mehrere Backenzähne. Seltener tritt der poröse Schmelz aber auch bei Schneide- oder Milchzähnen auf. Um die Krankheit zu diagnostizieren, reicht ein geschulter Blick in den Mund. Kreidezähne haben weißlich-cremefarbige bis gelblich-braune Flecken. Je dunkler die Farbe ist, desto poröser ist der Schmelz. Gelangt ein Zahn gesund in die Mundhöhle, besteht keine Gefahr mehr.

Leichte (links) und schwere (rechts) Form der MIH

Norbert Krämer

Leichte (links) und schwere (rechts) Form der MIH

Obwohl die Zahl der Betroffenen wächst, wissen Mediziner bislang nur wenig über die Krankheit. Wissenschaftlich beschrieben wurde sie erstmals 1987, einen einheitlichen Namen trägt sie erst seit einer Konferenz im Jahr 2001. „Es handelt sich noch um eine sehr junge Erkrankung“, sagt Krämer. „Als ich in den Achtzigerjahren ausgebildet wurde, war eher das Thema, ob jemand solche Zähne schon einmal gesehen hat.“ Heute seien Kreidezähne allgegenwärtig.

Trotzdem werde das Problem oft ignoriert, sagt Krämer. „Es müsste dringend geforscht werden. Doch es gibt immer weniger Lehrstühle für Kinderzahnmedizin in Deutschland.“ Vor allem die Ursache der porösen Zähne gibt bis heute Rätsel auf. Sicher ist nur, dass sich der Zahnschmelz der betroffenen Zähne im Zeitraum zwischen dem achten Schwangerschaftsmonat und dem vierten Lebensjahr entwickelt. Das erste Lebensjahr scheint für die Fehlbildung entscheidend zu sein. Dann müssen wahrscheinlich mehrere Faktoren zusammenkommen, damit MIH entsteht.

Stoffe aus Plastik als Auslöser?

„Jüngste Untersuchungen deuten darauf hin, dass Bisphenol A bei der Entstehung eine große Rolle spielt“, sagt Krämer. Bei Versuchen mit Ratten entwickelten die Tiere nach der Gabe des Stoffs poröse Zähne. Bisphenol A steckt als Weichmacher in Plastik, in Babyflaschen ist es seit 2011 verboten. „Für mich wären Stoffe aus Plastik als Auslöser auch sehr plausibel“, sagt Krämer mit Blick auf die junge Geschichte der Krankheit. „In dieser Hinsicht hat sich unser Verhalten in den vergangenen Jahren gewandelt. Heute ist selbst die Bio-Gurke in Plastik verpackt.“

Noch handele es sich dabei aber nur um Verdachtsmomente, schränkt der Experte ein. Daneben seien unter anderem Infektionskrankheiten, Antibiotika, Windpocken, Einflüsse durch Umweltgifte wie Dioxin, Probleme während der Schwangerschaft oder Erkrankungen der oberen Atemwege als mögliche Auslöser denkbar.

Das Problem: Solange Ärzte die genaue Ursache nicht kennen, können sie auch nicht vorbeugen. Welche Folgen das hat, musste Krämer, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde, schon in der eigenen Familie beobachten: Bei seiner Enkelin entdeckte der Mediziner poröse Backenzähne – schon im Milchgebiss.

Karies vermeiden, Zähne erhalten

Hat ein Kind MIH, zielt die Behandlung aktuell vor allem darauf ab, Karies abzuwenden. In der porösen Oberfläche der betroffenen Zähne können sich schädliche Bakterien besonders gut einnisten. Hinzu komme, dass sich die raue Oberfläche schlechter reinigen lasse und berührungsempfindlich sei, schreibt Stefan Zimmer, Professor an der Universität Witten/Herdecke und Präsident de Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin in einem Statement. Das erschwere die Mundhygiene.

Um die Zähne vor Karies zu schützen, rät der Experte vor allem zu Fluorid – in Form von Zahnpasta, angereichertem Speisesalz, speziellem Lack oder Mundspülungen. Das Spurenelement kommt auch natürlich im Zahn vor. Es sorgt dafür, dass sich Mineralien in den Schmelz einlagern und legt sich wie ein Film auf den Zahn. Daneben können Zahnärzte die Furchen der Zähne mit Kunststoff versiegeln. Sind die Zähne extrem angegriffen und Stücke abgebrochen, können Kronen notwendig werden.

Ob ein Kind unter MIH leidet, lässt sich am besten im Alter von acht Jahren untersuchen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Körper in der Regel alle Backen- und Schneidezähne vollständig in die Mundhöhle geschoben. Bei schweren Formen können sich die Probleme jedoch auch schon früher bemerkbar machen, wenn die Zähne den Kiefer durchbrechen.

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outube.com/watch?v=k3CBprUBvK4

Sauer macht glücklich? Bakterien für Darm- und Mundgesundheit?

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Interview mit Fabian Fallenbüchel“ – – – – –  Lebenskraft Pur

HILFE bei Karies – XYLIT

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tube.com/watch?v=Gy92d3_oefg

Krankheit als Ausdruck der Seele und Epigenetik – Interview mit Dr. Rudolf Bolzius

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Gesunde Ernährung – Enzyme und Fermentation im Darm – Interview mit Dr. Rudolf Bolzius

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ube.com/watch?v=Rko8pvIx7kk

Burnout ist eine Erkrankung der Mitochondrien – Wege aus dem Burnout. Interview Dr. Rudolf Bolzius

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utube.com/watch?v=PF7WefGySOc

Mitochondrien als Schlüssel zur Gesundheit – Interview mit Dr. Rudolf Bolzius „Mitochondrien Doc“

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tube.com/watch?v=vZR_bNzno2k

„Yacon“-Sirup – Medizin für den Darm — – Interview mit „Yacon“-Bauern Ludmilla und Felix Niegelhell

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33682/

Wie Agro-Gentechnik zum Artenschwund führt

07.05.2019

Glyphosat Herbizide Pestizide
Glyphosat-Einsatz auf dem Rapsfeld (Foto: Chafer Machinery / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Eine von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind auf unserem Planeten vom Aussterben bedroht, gab der Weltbiodiversitätsrat gestern bekannt. Dazu trägt die industrialisierte Landwirtschaft mit Monokulturen gentechnisch veränderter Pflanzen (GVO), die mit passenden Pestiziden besprüht werden, wesentlich bei. Die Bundesumweltministerin forderte eine grundlegende Reform der Agrarpolitik.

„Besonders schlecht geht es Vögeln und Insekten, die in der Agrarlandschaft leben“, sagte Josef Settele, einer der leitenden Autoren des neuen Biodiversitätsberichts, der Süddeutschen Zeitung (SZ). Zum einen fänden sie auf den effektiv genutzten Agrarflächen keinen Lebensraum mehr. Zum anderen machen den Insekten, die wiederum die Vögel ernähren, Insektizide und Insektengift produzierende Gentech-Pflanzen zu schaffen. Setteles Lösung: Pestizideinsatz in der Landwirtschaft reduzieren. „Ich bin nicht für ein totales Verbot“, so der Insektenforscher gegenüber der SZ. „Aber ich bin überzeugt, dass der Einsatz dieser Mittel deutlich zurückgefahren werden kann, ohne dass die Produktion darunter leidet.“

„Die Gentechnik trägt mit GVO-Monokulturen, hohem Pestizideinsatz und der Verengung der angebauten Sorten- und Artenvielfalt direkt zur Verdrängung bio-diverser Kulturlandschaften und zum Artensterben in der Landschaft bei“, kritisierte auch Daniela Wannemacher, Gentechnikexpertin beim Bund für Umwelt- und Naturschutz BUND. Dabei habe der Bericht auch ergeben, dass die genetische Vielfalt dramatisch zurückgehe. „Und die Erhaltung von Diversität betrifft auch das genetische Erbe“, so Wannemacher. In der Landwirtschaft schrumpft die genetische Vielfalt etwa, weil zunehmend genetisch verändertes Saatgut der Agrarkonzerne den Anbau dominiert. Konventionelle regionale Sorten werden weniger weiterentwickelt.

Dass sich Genveränderungen auch auf die Inhaltsstoffe einer Pflanze oder Farbe und Geruch ihrer Blüten auswirken können, darauf wies die gentechnikkritische Organisation Testbiotech am Beispiel der Leinsaat hin. Dies könne erhebliche Auswirkungen auf Bienen und andere Insekten haben. Die Veränderungen könnten Wachstum und Fruchtbarkeit der Organismen beeinflussen, die sich von diesen Pflanzen ernähren. Entsprechende Effekte könnten sich dann in der Nahrungskette fortsetzen und auf die natürliche Artenvielfalt auswirken.

Für Peter Röhrig vom Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft hat der Biodiversitätsbericht eine zentrale Botschaft: „Wir brauchen eine grundlegende Systemänderung – insbesondere im Bereich Landwirtschaft und Ernährung.“ Eine zukunftsfähige Lebensmittelwirtschaft brauche stabile, vielfältige Systeme – und eine darauf ausgerichtete Züchtung, die ebenfalls auf genetische Vielfalt und Anpassungsfähigkeit setzt. „Öko-Bäuerinnen und Bauern auf der ganzen Welt beweisen jeden Tag, dass und wie eine Lebensmittelproduktion funktioniert, die uns mit gutem Essen versorgt, und gleichzeitig unseren Planeten erhält“, so Röhrig. Die Bio-Züchtung habe bereits viele erfolgreiche Ansätze entwickelt, wie das künftig noch besser gelingen könne. Hierauf müsse man künftig die Ressourcen konzentrieren.

Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sieht den Ausweg aus der Krise in einer grundlegenden Reform der Agrarpolitik, vor allem der EU-Agrarförderung. Das hatten auch zahlreiche Verbände in der Vergangenheit bereits gefordert. Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbund Deutschland, glaubt aber nicht, dass eine Reform kommen wird: „Angela Merkel lässt ein machtloses Umweltministerium Lösungsvorschläge entwerfen, die anschließend von den Klöckners, Scheuers und Altmaiers der Regierung erfolgreich neutralisiert werden“, so seine bittere Bilanz der Kabinettsarbeit der großen Koalition.

Für den Biodiversitätsbericht haben 450 Wissenschaftler aus 50 Staaten drei Jahre lang nahezu 15.000 Studien ausgewertet. Sie stellten fest, dass die Arten heute hundertmal schneller aussterben, als in den vergangen zehn Millionen Jahren. Ein Drittel der Landfläche und 75 Prozent des Wassers werden heute von der Landwirtschaft genutzt. Die Nahrungsmittelproduktion hat sich seit 1970 verdreifacht. Doch die Ressourcen seien begrenzt, warnen die Autoren. Mit der Artenvielfalt leide auch die Leistungsfähigkeit der Ökosysteme und damit die sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln weltweit, warnte Settele. [vef]

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https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/monsanto-franzoesische-justiz-leitet-ermittlungen-gegen-bayer-tochter-ein-a-1266907.html

Bayer-Tochter

Französische Justiz leitet Ermittlungen gegen Monsanto ein

Bayer droht wegen seiner amerikanischen Saatgut-Tochter erneut Ärger: Weil Monsanto offenbar Kritiker beeinflussen wollte, hat die französische Justiz Ermittlungen gegen das Unternehmen aufgenommen.

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG

Martin Meissner / AP

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG

Die Pariser Staatsanwaltschaft leitet ein Ermittlungsverfahren gegen den Saatgut- und Pestizidhersteller Monsanto ein, weil dieser eine geheime Liste mit Kritikern in Frankreich geführt haben soll. Damit droht dem Bayer-Konzern, der Monsanto im vergangenen Jahr übernommen hatte, erneut juristischer Ärger wegen der US-Tochter.

Einem Bericht des Senders France 2 zufolge wollte Monsanto kritische Politiker, Wissenschaftler und Journalisten „erziehen“, besonders hartnäckige Gegner sogar „überwachen“. Nach einer Klage der Zeitung „Le Monde“und eines Journalisten, dessen Name auf der Liste stand, leitete die Staatsanwaltschaft in Parisein Ermittlungsverfahren wegen illegaler Erfassung privater Daten ein.

PR-Agenturen sollen die Liste im Auftrag des US-Konzerns geführt haben. Darin waren laut dem Bericht von France 2 zuletzt rund 200 Namen aufgeführt – mit Noten von 0 bis 5, je nach Einfluss und Grad der Unterstützung für Monsanto. Die Politiker, Wissenschaftler oder Journalisten wurden mit Privatadresse, Telefonnummer und sogar ihren Hobbys gelistet.

Auch die damalige französische Umweltministerin Ségolène Royal stand auf der Liste – als „null beeinflussbar„, wegen ihrer ablehnenden Haltung zu dem umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Die Sozialistin nannte es „pervers„, Menschen derartig einzustufen. Sie forderte Schritte, „um das System von schädlichem Lobbying zu säubern“.

Bayer betonte, keine Kenntnis von den Vorgängen gehabt zu haben. Der Konzern steht wegen der Monsanto-Übernahme im vergangenen Jahr massiv unter Druck. Die Aktionäre von Bayer hatten Konzernchef Werner Baumann Ende April die Entlastung verweigert. Zuvor war der Aktienkurs eingebrochen, weil in den USA wegen einer mutmaßlich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat klagen.

mal/AFP/Reuters

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NATÜRLICH hat die MONSATANISCHE >>>EU<<< GAR KEIN INTERESSE daran MONSATAN zu KONTROLLIERN EHER im GEGENTEIL

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) – „Die ANTI-NATUR-PARTEI“ und  NATÜRLICH GEGEN das „“VOR-SORGE_PRINZIP““

aus dem TEXT: ….Einmal ins Freiland entlassen, seien gentechnische Verände­rungen nie wieder zurückzuholen. Daher müssten ihre Risiken sorgfältig geprüft werden. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) plädierte dagegen bei einer Veranstaltung dafür, offen für neue Technologien der Pflanzenzüchtung zu sein. Von Anfang an machte sie keinen Hehl daraus, dass sie das EuGH-Urteil ablehnt. ….

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33686/

Europas Behörden können neue Gentechnik nicht kontrollieren

10.05.2019

Export Soja Hafen Transport
Export von Agrarrohstoffen (Foto: Oregon Department of Agriculture / flickr, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Würde ein Schiff im Hamburger Hafen illegal Sojaschrot aus den USA entladen, dessen Bohnen mit der neuen gentechnischen Methode TALEN verändert wurden, die deutschen Behörden könnten das derzeit nicht feststellen. Dass sie wegen fehlender Nachweismethoden ihren Kontrollpflichten nicht gerecht werden können, darauf wiesen einige Länder Europas nach Insiderinformationen bei einem Arbeitstreffen Ende April hin. Die Soja der Firma Calyxt, die US-Behörden nicht als gentechnisch verändert (gv) einstufen, dürfte nach europäischem Recht nur mit einer Genehmigung für gv-Futtermittel importiert werden.

Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Sommer 2018. Danach gelten auch für Pflanzen (und Tiere), die mit neuen gentechnischen Methoden wie TALEN oder Crispr-Cas verändert wurden, die Regeln für Gentechnik. Das heißt, sie müssen auf Risiken geprüft, genehmigt und gekennzeichnet werden sowie nachverfolgbar sein. Auch zehn Monate nach diesem rechtskräftigen Urteil wird in Deutschland und Europa immer noch über die Konsequenzen diskutiert. Nächster Termin dafür ist ein Treffen der europäischen Agrarminister kommende Woche in Brüssel.

In Deutschland streiten sich wie üblich das Agrar- und das Umweltressort: Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) versicherte diese Woche im Bundestag erneut, dass sie die Ansicht des EuGH teilt. Einmal ins Freiland entlassen, seien gentechnische Verände­rungen nie wieder zurückzuholen. Daher müssten ihre Risiken sorgfältig geprüft werden. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) plädierte dagegen bei einer Veranstaltung dafür, offen für neue Technologien der Pflanzenzüchtung zu sein. Von Anfang an machte sie keinen Hehl daraus, dass sie das EuGH-Urteil ablehnt. Die Diskussion der Bundesregierung zu den Konsequenzen aus dem Richterspruch sei noch nicht abgeschlossen, teilte eine Sprecherin des Umweltministeriums dem Infodienst gestern auf Anfrage mit. Und wenn keine Einigkeit erzielt wird, kann die deutsche Agrarministerin sich nächste Woche in Brüssel auch nicht positionieren.

Sie kann offenbar nicht einmal Fragen beantworten. „Die Abstimmung der im Vorfeld von der Kommission gestellten Fragen zur Implementierung des EuGH-Urteils zu Mutagenesemethoden innerhalb der Bundesregierung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen“, beschied das Agrarministerium diese Woche eine Anfrage der Grünen. Wie aus gut informierten Kreisen verlautete, haben die deutschen Bundesländer mitgeteilt, dass sie sich derzeit nicht in der Lage sehen, Genveränderungen, die mit neuen Technologien erzielt wurden, nachzuweisen.

Solche Nachweismethoden können dem Vernehmen nach jedoch entwickelt werden, wenn den Behörden Referenzmaterial der veränderten Pflanzen und Informationen über die Genveränderung zur Verfügung stehen. Die Mitglieder Arbeitsgruppe vom April wünschen sich daher eine Datenbank, in die alle europäischen Staaten ihre Informationen über sogenannten genomeditierte Pflanzen einspeisen. Auch die Daten der Patentämter, bei denen solche Pflanzen häufig angemeldet werden, sollen genutzt werden. Es gibt für die europäischen Agrarminister also einiges zu tun.

Dass die Bundesregierung dabei wenig handlungsfähig ist, wird von der Opposition heftig kritisiert. Das Urteil des EuGH sei klar, der Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD auch, meint der grüne Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. Agrarministerin Klöckner stellt den vermeintlichen Konsens aber massiv in Frage“, monierte der Gentechnikexperte. „Nachdem ihre Umwelt-Kollegin Schulze jetzt wenigstens eindeutig Stellung gegen Crispr bezogen hat, hat Klöckner definitiv kein Mandat, sich in Brüssel für eine Aufweichung der Gentechnik-Regeln einzusetzen.“ Im Übrigen sei es befremdlich, dass die EU-Staaten jetzt in Hinterzimmer-Meetings und Ministerräten meinen darüber beraten zu müssen, wie sie mit einem Urteil ‚umgehen‘ sollen, das doch vollkommen klar ist.

Auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft kritisierte: „Gentechnik durch die Hintertür ist höchst undemokratisch. CRISPR & Co. sind noch sehr junge Techniken, mit denen es keinerlei Erfahrungen auf dem Acker gibt, geschweige denn eine systematische Risikoprüfung“, erklärte Gentechnik-Expertin Annemarie Volling. Die Gentechnik-Konzerne und deren Lobbyisten wollten aber mit allen Mitteln verhindern, dass Crispr & Co. gekennzeichnet und reguliert werden, um ungestört ihre Profitinteressen durchsetzen zu können. [vef]

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utube.com/watch?v=9-Mp5ZIipPY

Dr. Klinghardt: Chemtrails – Alu –  Glyphosat – etc. – Teil 2

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tube.com/watch?v=haKwrZLfQaE

Dr. med. Dietrich Klinghardt: Warum sind wir krank? – Teil 1 –  Akasha Congress B2H 2016

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ube.com/watch?v=mhlSROzL59I

Dr. med. Dietrich Klinghardt – Lichttherapie – Neue Ansätze & Möglichkeiten Akasha Congress B2H ´16

LEIDER sind auf dem VIDEO auch die DESINFORMANTEN und „Falschen RATTEN“ „Joe Conrad„“  und auchMichael Vogt„“ –  DAS ist eben der BEWEIS der „KONTROLLIERTEN OPPOSITION„“ und EBEN auch ein sehr WICHTIGER LERNPROZESS zu UNTERSCHEIDEN wer SPRICHT die WAHRHEIT und WER NICHTzzzziiizzzii >>>>AUßer-IRDISCHE INTELLIGENZzzzziiii  – Joe ConradHaben wir GELACHT und REPTOLOIDE und  noch mehr BULL-SHIT<<<<<<

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Große Demo gegen Windräder in Berlin, 23.Mai 2019 vor dem Bundeskanzleramt, 14:30 Uhr

Große Demo gegen Windräder in Berlin, 23.Mai 2019 vor dem Bundeskanzleramt, 14:30 Uhr

EIKE-Redaktion
Es reicht! Für gerade einmal 4% der deutschen Primärenergie in Form von weitgehend unbrauchbarem Flatterstrom werden unsere Kulturlandschaften zerstört, Flugtiere und Insekten in Hekatomben vernichtet und die Gesundheit von Windrad-Anrainern durch Infraschall geschädigt. Bürgerprotest in Form einer Großdemo ist daher überfällig, die Franzosen haben das bereits erkannt. Diese Demo gegen Windräder nun in Berlin wird veranstaltet vom „AKTIONSBÜNDNIS Pro Natur zum Schutz unserer Heimat, Natur- und Kulturlandschaften“ email: info@berlin-demo.de, http://www.berlin-demo.de, V.i.S.d.P. Udo Bergfeld VI Rettet Brandenburg, mit Unterstützung der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V., V.i.S.d.P. Waltraud Plarre.

Das Anschreiben des AKTIONSBÜNDNIS Pro Natur mit der Bitte um Teilnahme und Unterstützung an der Berliner Demonstration lautet wie folgt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

 wir befinden uns in wahrhaft gefährlichen Zeiten. Kinder wie Greta Thunberg und viele nichts ahnende Schülerinnen und Schüler werden gegen die ältere Generation aufgehetzt, um die Welt vor einer angeblichen Klimakatastrophe zu retten. Dass Kinder für politische Zwecke missbraucht  werden, ist eine neue Dimension der um sich greifenden Klimahysterie. Das macht Angst und erinnert an immer gleiche Versuche, die Jungen und Jüngsten für eine Revolution zu mobilisieren, die nicht ihre eigene ist und der sie später einmal selbst zum Opfer fallen werden, nach vielen anderen Opfern vor ihnen.

Wir müssen endlich mit aller Macht gegen diese ins Totalitäre abgleitende gesellschaftliche Entwicklung ankämpfen, deren überall aufragende Symbole die Windradmonster der sogenannten Energiewende sind. Wir müssen zeigen, dass es noch besonnene Menschen gibt, die auf reale Probleme und Gefahren aufmerksam machen, die sich nicht in einer modellierten Zukunft, sondern
hier und heute abspielen: eine völlig vermurkste Energiepolitik, die Massakrierung unserer Kulturlandschaften, zunehmende Gesundheitsgefahren durch immer größere Wind-„parks“, immense Kosten und ein Klima der Angst, in dem verschiedene Gruppen der Gesellschaft systematisch gegeneinander aufgehetzt werden.
 

Deswegen würde ich mich freuen, Sie am 23.05.in Berlin, begrüßen zu dürfen, um gemeinsam gegen die Windindustrie und eine Menschen und Natur verachtenden Energie- und Klimapolitik zu protestieren. 

Mit herzlichen Grüßen

Udo Bergfeld

„AKTIONSBÜNDNIS Pro Natur
zum Schutz unserer Heimat, Natur- und Kulturlandschaften“
VI Rettet Brandenburg, mit Unterstützung der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V.

Hier noch die vom Aktionsbündnis Pro Natur zur Verfügung gestellten Unterlagen und Bilder (Die Bilder sind rechtlich geschützt, dürfen aber – unverfälscht – von jedermenn weiter frei verteilt werden).

Zunächst Flyer-Berlin-Demo-aussen

Bild 1: Flyer-Aussenseite (zur besseren Lesbarkeit oben das pdf anklicken)

und hier Flyer-Berlin-Demo – innen

Bild 2: Flyer-Innenseite (zur besserenlesbarkeit oben das pdf anklicken)

Weitere Bilder hier

Bild 3: Demo-Plakat

Bild 4: Das Mehrgenerationenprojekt

 

 

Bild 5: Das Grüne vom Himmel gelogen

EIKE wünscht der Demo allen Erfolg!

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com/watch?v=47uDjk0a-6E

arobean – Imperien vergehn

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Den Bock zum Gärtner machen

Bedeutung:

Den Bock zum Gärtner machen jemanden für eine Arbeit oder Aufgabe einsetzen, der dafür nicht geeignet ist bzw. sogar etwas noch schlimmer macht

Den Bock zum Gärtner machen - © juditu, morguefile.com

Den Bock zum Gärtner machen – © juditu, morguefile.com

Herkunft:

Diese Redensart mit dem Vergleich des Ziegenbocks veranschaulicht sehr gut den Sinn hinter dem Ausspruch: Ein Ziegenbock pflegt nicht nur den Garten NICHT wie ein Gärtner (ist also denkbar ungeeignet für diese Aufgabe), sondern er würde ihn sogar verwüsten, da Ziegen dafür bekannt sind, Pflanzen nicht nur zu zertrampeln, sondern sie mitsamt den Wurzeln aufzufressen. So macht der „Bock“ eine Sache sogar noch schlimmer, anstatt behilflich zu sein.

WENN der BOCK der GÄRTNER  ist

„WHO-GATES““ ist ein ARSCH-KRIECHER von MONSATAN und in ALLES VERWICKELT WAS gerade an BÖSARTIGEN ANGRIFFEN auf die ERDE und den MENSCHEN PASSIERT   – – – – – ER   ist EINE ABARTIGE GEN-MODIFIZIERTE KANAL-RATTE

ENTLARVUNG: DER WOLF im SCHAFS-PELZProjekt Globale Gesellschaft Bill und Melinda GATES – – – GEHTs noch HEUCHLERISCHERVERLOGENERBETRÜGERISCHER

siehe auch „AGENT – ORANGE – MONSANTO“

aus dem TEXT:..Die vietnamesische Opferorganisation Vava verklagte die Hersteller Dow Chemical und Monsanto auf Entschädigung, doch das Gericht wies die Klage ab. Agent Orange sei zur Zeit des Vietnamkriegs nicht als Gift gelistet gewesen, hieß es zur Begründung...

https://www.spiegel.de/politik/ausland/agent-orange-in-vietnam-usa-wollen-endlich-opfern-helfen-reportage-a-1266310.html

Das ewige Gift

Aus Bien Hoa berichtet Stefan Schultz

Hunderttausende Vietnamesen leiden an Genschäden, weil die USA im Krieg das Pflanzengift Agent Orange versprüht haben. Noch immer werden missgebildete Babys geboren. Nach 44 Jahren verspricht Amerika plötzlich mehr Hilfe.

 

Als der Krieg vorbei war, zeugte der Ex-Vietcong Nguyen Van Bat vier Töchter. Drei leiden, so wie er inzwischen auch, unter wachsendem Gedächtnisverlust. Die vierte, Nguyen Thanh, verbringt die meiste Zeit auf dem Bett und starrt ins Leere.

Nguyen Van Bat, 69, sitzt in der Wohnstube seines kleinen Bungalows in der Stadt Bien Hoa, rund eine Autostunde nordöstlich von Saigon. Er ist barfuß, das Muster seines Hemdes ist verblichen. In dem halboffenen Raum riecht es nach Kloake. Kleider hängen in Müllsäcken über Gemeinschaftsbetten. Schränke kann sich die Familie nicht leisten; sie müssen die Pflege der behinderten Kinder weitgehend allein tragen.

Ihre staatliche Opferrente ist spärlich, selbst jetzt, da auch die beiden Enkeltöchter an Gedächtnisverlust leiden, an einem Gendefekt, dessen Ursache laut einem staatlichen Attest höchstwahrscheinlich Agent Orange ist, ein dioxinhaltiges Pflanzengift, von dem US-Truppen zwischen Januar 1962 und Januar 1971 mehr als 45 Millionen Liter über Vietnam versprühten, dazu noch 27 Millionen Liter andere Herbizide. Vor allem im Südosten des Landes, an der kambodschanischen Grenze, wo Nguyen Van Bat einst stationiert war.

Mit dem Pflanzengift, benannt nach der Farbe der Etiketten auf seinen Fässern, entlaubte die US-Armee den Dschungel, der den Guerillatruppen des Vietcongs Schutz und Nahrung bot. Dioxin sickerte in den Boden, ins Grundwasser, ins Essen – und verursacht noch heute Gendefekte.

Wer Agent Orange ausgesetzt ist, hat ein bis zu dreimal höheres Risiko, behinderte Kinder zu zeugen. Fehlbildungen können sechs bis zu zwölf Generationen lang auftreten.

Und wer behindert zur Welt kommt, führt in Vietnam oft ein ärmliches Leben. Die Regierung in Hanoi zahlt den Geschädigten, wenn überhaupt, eine sehr kleine Rente. Und von der US-Regierung erhielten die insgesamt rund drei Millionen vietnamesischen Opfer bislang kaum etwas.

Nun, 44 Jahre nach Kriegsende, soll sich die Lage etwas bessern. Die Amerikaner wollen Vietnam als Partner gegen die aufstrebende Weltmacht China gewinnen – und umwerben Hanoi mit immer neuen politischen Zugeständnissen.

Eines davon ist die Reinigung der ehemaligen US-Militärbasis in Bien Hoa, einer früheren Lagerstätte von Agent Orange, deren Dioxinwerte noch heute bis zu tausendmal über dem internationalen Grenzwert liegen. In zehn Jahren soll der Stützpunkt dioxinfrei sein. Ihre dürftigen Hilfen für vietnamesische Opfer will die US-Regierung zudem aufstocken

„Die Tatsache, dass zwei ehemalige Feinde bei einer solch komplexen Aufgabe zusammenarbeiten, ist nicht weniger als historisch“, sagte Daniel Kritenbrink, der US-Botschafter in Vietnam, Ende April auf einer Pressekonferenz, bei der die neue Partnerschaft besiegelt wurde.

Manche Geschädigte sehen das anders.

Im Stadion von Bien Hoa, ein paar Kilometer von Nguyen Van Bats Bungalow entfernt, hakt Nguyen Kien, 39, seine verdrehten Beine in die Spezialhalterung seines Rollstuhls ein.

Mit langen, kraftvollen Armzügen bringt er den Moon MN 089 auf Geschwindigkeit, wirft den muskulösen Oberkörper nach vorn, fixiert die Zielgerade und, innerlich, sein großes Ziel: die regionale Meisterschaft in der Mekongstadt Can Tho. Die Chance auf ein Preisgeld, um seine schmale Opferrente aufzubessern.

18 Sekunden für hundert Meter ist Nguyen Kiens bisherige Bestzeit. Manche Gegner schaffen die Strecke in 17,5. Aber die hätten auch bessere Rollstühle, sagt er, mit extra dünnen Reifen und geringerem Reibungswiderstand, locker zehnmal so teuer wie sein Moon 089. Schlagen will er sie trotzdem.

Nguyen Kien ist es gewohnt, im Nachteil zu sein und sich trotzdem durchzusetzen. Sein ganzes Leben ist so, ein ungleicher Wettbewerb.

57 Euro Behindertenrente zahlt ihm der vietnamesische Staat pro Monat, etwa ein Drittel des nationalen Durchschnittslohns. Nguyen Kien verdient sich mit dem Verkauf von Lotterietickets ein wenig hinzu. Einen besseren Job findet er nicht. Er ist, auch wegen seiner Behinderung, nie zur Schule gegangen, er kann nicht einmal lesen.

Auf Nguyen Kiens Oberschenkeln prangen großflächige Narben, Spuren einer missglückten Operation von 1982. Als er drei war, versuchten Ärzte, ihm die Beine zu richten. Die OP scheiterte, der sanfte, zierliche Junge mit dem schiefen Oberkörper und den nach rechts verdrehten Beinen blieb für immer behindert und wurde für die Hausfrau Vú und den Kriegsveteranen Mai zur schweren finanziellen Belastung.

1984, Nguyen Kien war jetzt fünf, machte der US-Forscher Richard Albanese eine folgenschwere Entdeckung. Er fand heraus, dass US-Vietnamveteranen, die Agent Orange ausgesetzt gewesen waren, überdurchschnittlich oft Kinder mit Fehlbildungen bekamen. Seine Chefs hielten die Studie unter Verschluss. Erst kurz vor Nguyen Kiens neuntem Geburtstag wurde sie auf Druck des US-Kongresses veröffentlicht.

1996, als Nguyen Kien fast volljährig war, erkannte die US-Regierung erstmals Schäden an der Wirbelsäule als direkte Folge von Agent Orange an. Doch sie half nur amerikanischen Veteranen und deren Familien. Die vietnamesische Opferorganisation Vava verklagte die Hersteller Dow Chemical und Monsanto auf Entschädigung, doch das Gericht wies die Klage ab. Agent Orange sei zur Zeit des Vietnamkriegs nicht als Gift gelistet gewesen, hieß es zur Begründung.

2003 gewann Nguyen Kien bei größeren Wettkämpfen zwei Silbermedaillen und Preisgelder von mehreren Millionen Dong. Es gibt Fotos aus dieser Zeit. Nguyen Kien bei der Ehrenrunde, mit strahlendem Gesicht und emporgerissenen Armen, ein junger Mann, der sich mit einem nicht einmal 20-sekündigen Rennen selbst etwas gegeben hatte, das die Politik ihm seit Jahrzehnten verwehrte: eine Perspektive für ein besseres Leben.

Seit 2005 zahlt ihm das vietnamesische Kulturministerium eine Prämie von 120 Euro pro Monat für seine sportlichen Verdienste. Und ab und zu gewinnt er noch heute bei einem Rennen ein kleines Preisgeld.

Vor drei Monaten hat Nguyen Kien eine Näherin aus Saigon geheiratet. Sie haben sich bei einem Sportturnier kennengelernt. Sie hätten gern Kinder. Doch er weiß nicht, ob er das riskieren will.

Im Jahr 2014, dem letzten, für das offizielle Zahlen vorliegen, zahlte der vietnamesische Staat rund 286.000 Kriegsveteranen und deren Nachkommen im Schnitt eine Opferrente von 67 Dollar im Monat. Die gut 465.000 Agent-Orange-Opfer, die keine Widerstandskämpfer waren, und deren oft ebenfalls missgebildeten Kinder bekommen nicht einmal das.

Sie hängen von unregelmäßigen Zahlungen sozialer Einrichtungen wie Vava und dem Roten Kreuz ab und leben oft in großer Armut. Noch immer werden deformierte Babys in die Höfe spezialisierter Waisenhäuser gelegt, weil Eltern es sich nicht leisten können, für sie zu sorgen.

Eltern von nur leicht geschädigten Kindern indes wählen oft eine andere Strategie: Sie versuchen, die Behinderung ihrer Kinder vor der Welt zu verstecken.

In der Familie von Ex-Vietcong Nguyen Van Bat beziehen nur die stark behinderte Tochter und er eine Opferrente. Die anderen drei Töchter arbeiten in einer Fabrik, wo nicht so stark auffällt, dass sie öfter etwas vergessen. Nguyen Van Bat hofft, dass irgendwann andere Männer für seine Töchter sorgen. Doch nur die älteste, die am wenigsten behinderte der vier, hat bislang geheiratet.

Sie bekam mit ihrem Mann zwei Mädchen. Es war ein schwerer Schlag für die Familie, als auch die Enkelinnen dieselben Anzeichen von Hirnschäden zeigten wie die Mutter und der Großvater.

Nguyen Van Bats Enkeltöchter liegen auf dem Bett, neben ihrer schwerbehinderten Tante, und schauen Videos auf einem alten Smartphone. Wenn seine anderen Töchter in der Fabrik sind und seine Frau Vú auf dem Markt Gemüse verkauft, ist Nguyen Van Bat oft mit den dreien allein. Er kocht für sie, spielt mit den Enkelkindern, füttert und wäscht seine apathische Tochter.

In seiner Familie müsse jeder etwas dazuverdienen, sagt Nguyen Van Bat. Der Frage, ob er sich vom Staat alleingelassen fühlt, weicht er aus. „Ein Soldat erträgt stets sein Schicksal“, sagt er nur.

Von der geplanten Säuberungsaktion der Amerikaner in Bien Hoa hat Nguyen Vat Bat natürlich gehört. Er hat registriert, dass die US-Regierung mindestens 183 Millionen Dollar investieren will, um auf ihrem alten Stützpunkt 150.000 Kubikmeter Erde zu reinigen. Und er hat registriert, dass sie offengelassen haben, wie stark sie ihre spärlichen Hilfen für Vietnams Agent-Orange-Opfer aufstocken wollen.

Veteran Nguyen Van Bat glaubt nicht, dass viel für seine Familie abfällt. Doch es freut ihn, dass das Gift aus Bien Hoa verschwindet. Dass wenigstens keine neuen Familien in der Gegend mehr ins Elend gestürzt werden – auch wenn seine eigenen Urenkel vielleicht noch immer dieselben Hirnschäden haben werden wie er.

 

Das Team

Autor Stefan Schultz
Fotos Hai Thanh
Redaktion Lena Greiner
Bildredaktion Tinka Dietz, Maxim Sergienko
Dokumentation Mara Küpper, Claudia Niesen
Schlussredaktion Stella Plazonja
Programmierung Chris Kurt
Übersetzung Terry Pham

 

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft, für das unsere Reporter von vier Kontinenten berichten. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt.
Unter dem Titel Globale Gesellschaft werden Reporterinnen und Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa berichten – über Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt, gesellschaftspolitische Herausforderungen und nachhaltige Entwicklung. Die Reportagen, Analysen, Fotostrecken, Videos und Podcasts erscheinen im Politikressort des SPIEGEL. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird über drei Jahre von der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) unterstützt.

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https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/bill-gates-wird-60-kritik-an-investitionsverhalten/12504562-2.html?ticket=ST-3554450-ekcydFisBNTZNhKFKRu0-ap4

Bill Gates wird 60

Vom Nerd zum Wohltäter der Superlative

Kritik an Investitionsverhalten
Geschwätzig, geschliffen, geschmeidig

Doch es gibt auch immer wieder Kritik an der Stiftungspolitik der Foundation. So prangerte zuletzt im März der „Guardian“ an, dass dem Engagement gegen den Klimawandel die Arbeit der Vermögensverwaltung konträr entgegenstehe. Demnach soll eine Datenanalyse im Steuerjahr 2013 ergeben haben, dass die Stiftung 1,4 Milliarden Dollar in Firmen investierte, die Öl, Gas oder Kohle fördern und für einige große Umweltkatastrophen verantwortlich seien, wie etwa die britische BP oder der US-Konzern Exxon. Die Stiftung soll über ein Vermögen von fast 30 Milliarden Dollar verfügen.

Auch wird der Foundation eine enge Bindung an Saatgut-Konzern Monsanto vorgeworfen. Mit entsprechenden Investitionen fördere die Stiftung den Lebensmittel-Konzern, der in der Kritik steht, in Afrika die Armut zu verfestigen und die landeseigene Landwirtschaft etwa mit Patentierungen auf Pflanzen in Abhängigkeit zu halten.

Bill Gates wurde 1955 in der Nähe von Seattle im Bundesstaat Washington geboren. Schon in der Schule lernte er den etwas älteren Paul Allen, den späteren Mitbegründer von Microsoft, kennen und verbrachte mit ihm jede freie Minute mit Computern, auf denen man sich damals noch Rechenleistung mieten konnte. 1975 brach Gates sein Studium ab, um sich mehr seiner kleinen Firma Micro-Soft zu widmen und das Unternehmen aufzubauen. Als Gründungsdatum gilt der 4. April 1975.

Seine Bilderbuchkarriere begann Gates mit einem Großauftrag von IBM. Er sollte für deren PC ein Betriebssystem liefern. Gates nahm den Auftrag an und kaufte für rund 50 000 Dollar die Rechte an dem System QDOS (Quick and Dirty OS), entwickelte es weiter und benannte es in MS-DOS (Microsoft Disc Operating System) um. Damit begann das PC-Zeitalter. Zum Weltkonzern stieg Microsoft dann mit dem Betriebssystem Windows auf. Als Anführer der Microsoft-Truppen im „Browser-Krieg“ gegen Netscape, stand Gates auch immer wieder in der Kritik. Letztlich setzte er sich aber durch.

Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs trat Gates Anfang 2000 den Rückzug an. Zunächst gab er die Position als Chief Executive Officer an seinen langjährigen Freund Steve Ballmer ab. Offiziell verabschiedete er sich im September 2007, im Juni 2008 zog sich der damals 53-Jährige dann fast ganz aus dem Software-Konzern zurück. Seither nimmt er nur noch als Aufsichtsratsvorsitzender Einfluss.

Der 60-Jährige lebt mit seiner Frau und drei Kindern in einem High-Tech-Anwesen in der Nähe von Seattle. Trotz allen Reichtums können die Kinder jedoch nicht auf ein großes Erbe hoffen. Der Großteil solle der Gesellschaft zugutekommen, erklärte Melinda Gates einmal in einem Interview.

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https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/bill-gates-who-am-bettelstab/-/id=660374/did=20217116/nid=660374/quq2l9/

Was gesund ist, bestimmt Bill Gates

Nach 70 Jahren hängt die WHO am Bettelstab

Von Thomas Kruchem

Vor 70 Jahren entstand die Weltgesundheitsorganisation WHO. Doch seit vor allem die USA ihre Beiträge zusammen gestrichen haben, ist sie zunehmend in Abhängigkeit von reichen Privatspendern gekommen. Das schadet Entwicklungsländern – und vielen armen Kranken.

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Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird mittlerweile zu 80 Prozent von privaten Geldgebern und Stiftungen finanziert. Größter privater Geldgeber ist die Bill und Melinda Gates Stiftung. Seit der Jahrtausendwende hat die Gates-Stiftung der WHO insgesamt 2,5 Milliarden Dollar gespendet – 1,6 Milliarden davon für die Ausrottung von Polio, Kinderlähmung. Insgesamt gibt die Stiftung jährlich vier Milliarden Dollar aus. Das Geld fließt in einen Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, in die medizinische Forschung und in Impfpartnerschaften mit Pharmakonzernen.

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates gilt mit einem geschätzten Vermögen von 90 Mrd. US-Dollar als der reichste Mensch der Welt.

Die großen Verdienste der Gates Stiftung sind unbestritten. Problematisch ist, dass Bill Gates durch seine Stiftungen seine Vorstellung von Gesundheitsförderung durchsetzt. So investiert die Gates Stiftung vor allem in technische Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten: zum Beispiel in Impfkampagnen und die Verteilung von Medikamenten. Gesundheitsexperten wie Thomas Gebauer von der Hilfsorganisation Medico International kritisieren, dass dadurch andere wichtige Aufgaben vernachlässigt würden – der Aufbau funktionierender Gesundheitssysteme in armen Ländern zum Beispiel.

Der Kampf gegen soziale Ursachen von Krankheit bleibt auf der Strecke

Gesundheit wird nur zu einem geringen Teil durch ärztliches Handeln beeinflusst. Viel wichtiger seien laut Gebauer die Lebensverhältnisse des Einzelnen. Menschen, die ihre Kindheit in Elendsvierteln verbringen, haben eine weit geringere Lebenserwartung als Menschen, die in wohlhabenden Vierteln aufwüchsen. Eine Expertenkommission der WHO kam schon in den 80er-Jahren zu dem Ergebnis: die meisten Todesfälle würden nicht durch Viren oder Krankheiten verursacht, sondern durch soziale Ungleichheit. Zweckgebundene Spenden an die WHO führen dazu, dass der Kampf gegen soziale Ursachen von Krankheit auf der Strecke bleiben, prangert Gesundheitsexperte Thomas Gebauer an. Als Geschäftsführer der Menschenrechtsorganisation Medico International beschäftigt er sich seit Jahren mit den Strategien globaler Gesundheitspolitik.

Die Slums in Afrika wachsen

An der SchweinegrippenPanik verdiente nur die Pharmaindustrie

Als 2009 die Schweinegrippe ausbrach und ein kleines Gremium innerhalb der WHO den globalen Notstand ausrief, produzierten im Hintergrund schon die Pharmariesen ihre Impfstoffe. Durch die von der WHO ausgelöste weltweite Panik wurden die Regierungen unter Druck gesetzt, möglichst rasch ihre Lager mit Impfstoffen und Medikamenten gegen die Schweinegrippe zu füllen. Allein die Bundesregierung kaufte damals Impfstoffe und Grippemittel für 450 Millionen Euro. Als die von der WHO ausgerufene Pandemie ausblieb, mussten die Medikamente vernichtet werden. Big Pharma hatte Milliarden verdient – wenngleich eine Untersuchungskommission zu dem Schluss kam, die Pharmaindustrie habe die WHO-Entscheidungen zur Schweinegrippe nicht beeinflusst.

Klare Sache? Drei Experten rieten zur Impfung die Schweinegrippe.

Geschäftsgewinne aus Big Food und Big Pharma finanzieren die WHO

Bill Gates erwirtschaftet seine Milliarden durch Kapitalanlage in bestimmten Industriezweigen. Kritiker bemängeln, dass diese Branchen allesamt etwas mit krankmachenden Bedingungen zu tun haben. So hält die Gates Stiftung Aktien von Coca Cola im Wert von 500 Millionen Dollar und Aktien des weltgrößten Supermarktkonzerns Walmart im Wert von einer Milliarde Dollar. Hinzu kommen Beteiligungen an den Nahrungsmittelkonzernen Pepsi Co, Unilever, Kraft-Heinz, Mondelez und Tyson Foods; an den Alkoholkonzernen Anheuser-Busch und Pernod; an den Pharmakonzernen Glaxo Smith Kline, Novartis, Roche, Sanofi, Gilead und Pfizer. Die Stiftung hält außerdem Anteile im Wert von fast zwölf Milliarden Dollar am Berkshire Hathaway Trust des Investors Warren Buffett. Der Trust wiederum besitzt Aktien von Coca Cola im Wert von 17 Milliarden Dollar und von Kraft-Heinz im Wert von 29 Milliarden Dollar.

Für die Gates Stiftung heißt das: Je mehr Profite die genannten Konzerne machen, desto mehr Geld kann sie für die WHO ausgeben. Für die WHO bedeutet es: Mit jeder Maßnahme gegen gesundheitsschädliche Aktivitäten der Süßgetränke-, Alkohol- und Pharmaindustrie würde die WHO die Gates Stiftung daran hindern, Spenden für die WHO zu erwirtschaften. Kurz, die Weltgesundheitsorganisation steckt in einem klassischen Interessenskonflikt, der sie in ihren Handlungsmöglichkeiten schwächt und der angesichts ihrer finanziellen Abhängigkeit von der Gates Stiftung kaum aufzulösen ist.

Werbung für Fastfood in Indien

Aggressives Marketing von zucker-, fett- und salzreichem Junkfood hat dazu geführt, dass heute zwei Milliarden Menschen übergewichtig sind; 2016 starben alleine in China 1,3 Millionen Menschen an Diabetes. Vom Einfluss der Nahrungsmittelindustrie auf die WHO und der weltweiten Pandemie an Fettleibigkeit und Diabetes profitiert derweil auch Big Pharma. Besonders gewinnträchtig sind, unter anderem, Medikamente gegen Folgeerkrankungen falscher Ernährung. Der weltweite Umsatz mit Diabetes-Medikamenten etwa wird 2017 55 Milliarden US-Dollar erreichen.

Gesundheitsexperte Thomas Gebauer spricht von einer schon fast perversen Arbeitsteilung: Die Konzerne könnte hier prima doppelt verdienen: einmal in der Verursachung des Problems und dann in der Behandlung des Problems.

WHO will künftig wenigstens sichtbar machen, wer Einfluss nimmt

Gaudenz Silberschmidt, WHO-Direktor in Genf, will sich künftig für mehr Transparenz einsetzen. Er fordert neue Bestimmungen für das Engagement nichtstaatlicher Akteure: Jeder, der mit der WHO zu tun hat, soll in Zukunft seine Karten offen auf den Tisch legen. Dann wäre die WHO die erste UN-Organisation, die von allen Akteuren, mit denen sie zusammenarbeitet, den gesamten Vorstand, die gesamte Finanzierungsstruktur und deren Aktivität im Internet publiziert.

SWR2 Wissen. Von Thomas Kruchem. Online Anja Braun.

Stand: 6.4.2018, 9.17 Uhr

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Ein SCHELM der …….  oder sollte hierAGENT – ORANGEgetestet werden vom  SKRUPELLOSEN PHARMAKARTELL und WEM  NOCHzzziii

„AGENT ORANGE““ unter „FALSCHER FLAGGE“ und „OPERATION POPEYE“ – „WETTER-MANIPULATION“

Die TONKIN-LÜGE – oder  die  AMERIKANISCHEN ANGRIFFs-KRIEGE unter „FALSCHER FLAGGE“

https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2014-07/vietnam-krieg-usa-50-jahre

Vietnam-Krieg: Die Kriegslüge von Tonkin

Vor 50 Jahren ließ US-Präsident Johnson Nordvietnam bombardieren. Den amerikanischen Albtraum lösten „fabrizierte Geheimdienstberichte“ aus, wie auch spätere US-Kriege.
Amerikas Albtraum: Vor 50 Jahren begann der Vietnam-krieg
Hubschrauberangriff der 1st Air Cavalry Division im Vietnamkrieg © Patrick Christain/Getty Images

Erst neulich war die Angst wieder da, plötzlich und unerwartet. Barack Obama schickte ein paar Hundert Militärberater in den Irak – und schon sprach der US-Präsident vom „Vietnam Syndrom“. „Mission Creep“ nennt er den amerikanischen Albtraum, übersetzt etwa: Das schleichende Abgleiten in einen Krieg, der nicht zu gewinnen ist. Vor 50 Jahren fing für die USA der Vietnamkrieg richtig an – ein Datum, das Amerika am liebsten vergessen würde.   

Auch damals hatten die Geheimdienste ihre Finger im Spiel. „Zwischenfall von Tonkin“ heißt es in den Geschichtsbüchern: Am 4. August 1964 – mitten im Kalten Krieg – fuhr der US-Zerstörer Maddox vor der nordvietnamesischen Stadt Haiphong in den Golf von Tonkin – als er angeblich von vietnamesischen Schnellbooten mit Torpedos beschossen wurde. US-Präsident Lyndon B. Johnson reagierte auffällig schnell, schickte umgehend Bomber über das kommunistische Nordvietnam, drei Tage später verabschiedete der Kongress die „Tonkin-Resolution“, faktisch eine Kriegserklärung und ein Blankoscheck.

Längst sind sich Historiker einig, dass der Angriff auf die Maddox ein Bluff war – der Militärgeheimdienst NSA hatte Informationen gezinkt. „Fabrizierte Geheimdienstberichte„, nennt das Carl W. Baker, Südostasienexperte des Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Washington. Tatsächlich war die Kriegsresolution schon Wochen vor dem Zwischenfall vorbereitet worden. „Es gab ein erhebliches politisches Interesse, dass die Tonkin-Resolution durchkam“, sagt Baker.

„Im Frühjahr 1964 hatten die Militärplaner detaillierte Pläne für Angriffe auf den Norden“, sagt die Professorin Marjorie Cohn von der Thomas Jefferson School of Law im kalifornischen San Diego. Es ging demnach lediglich um einen Vorwand zum Kriegseintritt – im Namen des Kreuzzuges gegen den Kommunismus.

Interessanter Aspekt: Selbst Johnson hegte zeitweise Zweifel, ob die Geheimdienstberichte über den Feuerwechsel tatsächlich glaubwürdig waren. „Verdammt, diese saudummen Matrosen haben nur auf fliegende Fische geschossen“, echauffierte er sich vor Beratern. Bombardiert wurde trotzdem.

Keine Ahnung, wo der Gegner stand

Zwar hatten zuvor die US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kennedy Militärberater nach Vietnam geschickt und so das langsame Abgleiten in den Krieg in Gang gesetzt. Doch erst mit Johnsons Bombardierung und der Entsendung von Bodentruppen begann die Eskalation, die im Debakel enden sollte.

Mehr als 58.000 US-Soldaten starben in Vietnam, mehr als 300.000 wurden verwundet – die mächtigste Militärmacht der Welt musste sich letztlich „Barfußkriegern“ geschlagen geben. „Wir wussten nicht, wo der Gegner stand“, brachte ein US-Veteran nach dem Krieg das ganze Dilemma des Guerillakrieges auf den Punkt. Am Ende war jeder Dorfbewohner, ob in Nord- oder Südvietnam, ein potenzieller Kommunist, ein Feind, ein Vietkong.

Ex-Außenminister Henry Kissinger drückte das Dilemma so aus: „Ich weigere mich zu glauben, dass eine viertklassige Macht wie Nordvietnam nicht an irgendeinem Punkt aufgeben muss.“

Kleine Operationen, die groß enden

Am Ende glaubte Kissinger es doch: Er handelte mit Nordvietnam 1973 einen Friedensvertrag aus, der allerdings keiner war. Zwei Jahre später, am 30. April 1975, rollten nordvietnamesische Panzer in die damalige südvietnamesische Hauptstadt Saigon der Welt blieb der entwürdigende Anblick, wie die letzten Amerikaner in Panik mit Hubschraubern vom Dach der US-Botschaft flüchteten.

Der Krieg veränderte die Welt und Amerika. Die USA hatten sich stets als Beschützer der Unschuldigen, als Leuchtfeuer für das Gute und Gerechte gesehen – doch Gräueltaten der US-Soldaten im Dschungel erschütterten dieses Bild. Da war das Foto des kleinen, nackten Mädchens, das nach einem Napalm-Angriff schreiend aus ihrem Dorf flüchtet – das hässliche Bild des Amerikaners ging um die Welt. Am Ende zweifelten die USA an sich selbst und ihrer Rolle in der Welt.

Was bleibt, ist das Trauma, die Angst vor „Mission Creep“. Ein paar Hundert Berater schickt Obama zur Bekämpfung der islamistischen IS-Milizen in den Irak – schon geht die Furcht um vor einem Sumpf, in dem die mächtigste Armee der Welt erneut versinken könnte. Obama schwört Stein und Bein, keine Kampftruppen mehr ins Land zu schicken. Doch der Historiker Julian Zelizer von der Princeton University warnt: „Mission Creep ist schwer zu vermeiden. Die Militärgeschichte zeigt, dass viele Operationen, die klein angefangen haben, groß enden.“

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die „GEN–SCHERE“ – „CRISPR/Cas“ /// „EPI-GENETIK“ – – – DER „ALP-TRAUM“ von MONSANTO – – – ALLES ist INFORMATION – Wer steuert die GENE? /// „Glyphosat“: Die „Mischung“ macht das Gift

 

 

SCHÄDLINGs-RESISTENZEN

siehe auch „MEGA-SCHÄDLING“ – „BAUMWOLL-KAPSELBOHRER“

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dieGenSchere“ – CRISPR/Cas“ – Genome Editing

https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/unabh-ngige-wissenschaft-im-dienst-der-industrie

„Unabhängige Wissenschaft“ im Dienst der Industrie

Wahrheitswidrige Behauptungen zu neuen Gentechnikverfahren
Mittwoch, 2. May 2018

Derzeit laufen die GentechnikLobbyisten Sturm in der EU. Was sie erreichen wollen, kann erhebliche Konsequenzen für Mensch und Umwelt haben: Die Politik soll davon überzeugt werden, dass neue Gentechnikverfahren, bei denen beispielsweise die GenSchere CRISPR/Cas zum Einsatz kommt, von der bestehenden Gentechnik-Regulierung ausgenommen werden. Sie behaupten, man könne die Veränderungen, die mit Verfahren des sogenannten Genome Editing herbeigeführt werden, nicht von denen der bisherigen Züchtung unterscheiden. Das entspricht nicht der Wahrheit. Trotzdem wird diese falsche Behauptung immer wieder geäußert. Auch der Präsident des deutschen Biologenverbandes VBIO, Bernd Müller-Röber, lobbyiert derzeit mit diesen falschen Argumenten bei Abgeordneten des EU-Parlamentes.

Gerade der VBIO als Dachverband der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften, sollte eigentlich politisch, ideologisch und wirtschaftlich unabhängig sein. Dies gilt aber augenscheinlich nicht für seinen Präsidenten, der seit Jahren selbst Patente im Bereich Gentechnik anmeldet – jüngst auch auf dem Gebiet der neuen Gentechnikverfahren. Bernd MüllerRöber scheint somit auch als Lobbyist in eigener Sache zu handeln.

Was MüllerRöber und andere Lobbyisten verschweigen: Wenn das Erbgut von Organismen mit den neuen Gentechnikverfahren verändert wird, unterscheiden sich die Ergebnisse in der Regel deutlich von denen der bisherigen Züchtung. Das trifft auch dann zu, wenn keine neuen Gene eingefügt wurden. Testbiotech hat jetzt einen ersten tabellarischen Überblick zu wichtigen Unterschieden zwischen herkömmlicher Züchtung und Genome Editing veröffentlicht.

Testbiotech tritt für eine Regulierung der neuen Gentechnikverfahren nach dem Gentechnikgesetz ein. Sollten die neuen Verfahren nicht gesetzlich reguliert werden, drohen ähnliche Verhältnisse wie in den USA. Dort wurden bereits zahlreiche GentechnikOrganismen, darunter auch „CRISPRPilze“, ohne Risikoprüfung zugelassen. In der Folge gibt es keine verlässlichen Informationen über deren Risiken und auch keine Möglichkeit, deren Ausbreitung in der Umwelt zu verhindern. Damit fehlt Behörden, Politik, Landwirten und Verbrauchern jegliche Kontrolle und Wahlmöglichkeit.

Auch der Gentechnik-Konzern Monsanto setzt inzwischen verstärkt auf die neuen Gentechnikverfahren. Jüngst gab das US Unternehmen bekannt, dass es über 100 Millionen US-Dollar in ein Startup mit dem Namen Pairwise investiert, das entsprechende Anwendungen in der Landwirtschaft entwickeln soll.

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Beispiele für Patentanträge unter Beteiligung von Bernd MüllerRöber sind u.a.:
EP584324 B1 (erteilt 2003), Firma Bayer
EP571427 B1 (erteilt 2003) , Firma Bayer
WO2018046496 (angemeldet 2017), Universität Potsdam

Ein Schreiben, das Bernd MüllerRöber gemeinsam mit anderen Lobbyisten an Abgeordnete des EUParlamentes gerichtet hat, ist auf Nachfrage erhältlich.

Kontakt:

Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/neue-gentechnik-verfahren-rechtsexperte-kritisiert-stellungnahme-des-generalanwalts

Neue Gentechnik-Verfahren: Rechtsexperte kritisiert Stellungnahme des Generalanwalts des EuGH

Trennlinie zwischen Züchtung und Gentechnik zu unklar definiert
Mittwoch, 28. February 2018

Am 18. Januar positionierte sich der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu der Frage, ob das sogenannte GenomEditing unter die Gentechnikgesetzgebung der EU fällt. Im Auftrag von Testbiotech befasste sich jetzt der renommierte EURechtsexperte Professor Dr. Ludwig Krämer mit der Einschätzung des Generalanwaltes. Ludwig Krämer war bis 2004 Beamter der EU-Kommission (Generaldirektion Umwelt) und war an der Formulierung der EUGentechnikgesetze beteiligt. In seinem Gutachten, das heute veröffentlicht wird, äußert Krämer deutliche Kritik an der Position des Generalanwaltes.

Nach dem Gutachten von Krämer fallen die neuen GentechnikVerfahren eindeutig unter den Geltungsbereich der EU-Richtlinie 2001/18. Demnach sind Züchtungsverfahren nur dann von der Gentechnikregulierung ausgenommen, wenn diese bereits bei Inkrafttreten der EU-Richtlinie „seit langem als sicher“ angesehen wurden. Bei den neuen GentechnikVerfahren, bei denen u.a. die GenSchere CRISPR/Cas zum Einsatz kommt, ist das aber nicht der Fall. Deswegen müssen Pflanzen und Tiere, die in ihrem Erbgut mithilfe von GenomEditing verändert wurden, in einem Zulassungsverfahren auf ihre Risiken untersucht werden, bevor sie freigesetzt oder importiert werden könnten. Der Generalanwalt unterscheidet in seiner Stellungnahme dagegen nicht klar zwischen Gentechnik und konventioneller Züchtung.

Krämer weist darauf hin, dass der Generalanwalt auch in Bezug auf die Interpretation des Vorsorgeprinzips zu einer unzutreffenden Einschätzung kommt: Wenn es Unsicherheiten in der Einschätzung der Risiken von neuen GentechnikVerfahren gibt, muss der Gesetzgeber auf Nummer sicher gehen und die Risiken untersuchen lassen. Entsprechende Regelungen müssen EUweit angewendet und dürfen – anders als der Generalanwalt dies formuliertnicht den einzelnen EUMitgliedsländern überlassen bleiben.

Falls der EUGerichtshof der Meinung des Generalanwaltes folgt, könnten sich in der EU erhebliche Lücken in der Gentechnikregulierung ergeben. In diesem Fall wäre es nach Ansicht von Testbiotech unerlässlich, dass die Politik aktiv wird, um beispielsweise unkontrollierte Importe oder Freisetzungen zu verhindern.

Testbiotech betont, dass es in der Bewertung der neuen Gentechnik-Verfahren keineswegs nur um rechtliche Fragen geht. Vielmehr sind die Methoden des GenomEditing in ihren Verfahren und Risiken auch dann von denen der konventionellen Züchtung unterscheidbar, wenn keine Gene über die Artgrenzen übertragen werden. Um diese Unterschiede möglichst einfach und verständlich zu erklären, veröffentlicht Testbiotech heute auch zwei kurze Texte zu den Unterschieden zwischen CRISPR/Cas und der bisherigen Mutationszüchtung.

Kontakt:

Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

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siehe auch „ROUNDup-GLYPHOSAT“ – „Die Formulierung ist das GIFT“- Polyoxyethylenamine (POEA)

aus dem TEXT:..Die Ergebnisse des NTP könnten auch Folgen für die Neuzulassung glyphosathaltiger Pestizide in Deutschland haben. Nachdem die EU den Wirkstoff Gyphosat für weitere fünf Jahre zugelassen hat !!!??? muss nun das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) entscheiden, ob es 36 glyphosathaltige Spritzmittel in der Bundesrepublik neu zulässt???!!!.….

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33204/#gsc.tab=0

Glyphosat: Die Mischung macht das Gift

14.05.2018

Gebrauchsfertige Pestizidmischungen mit Glyphosat sind für menschliche Zellen weitaus giftiger als Glyphosat als isolierter Wirkstoff. Das zeigen Forschungsergebnisse des US-Gesundheitsministeriums.

Das National Toxicology Programm (NTP) des US-Gesundheitsministeriums vergleicht derzeit die Wirkungen von Glyphosat als isolierter Substanz mit Pestizidmischungen, die neben Glyphosat auch Chemikalien enthalten, die dafür sorgen, dass sich der Wirkstoff gut auf der Blattoberfäche verteilt und in das Blatt einzieht. Erste Ergebnisse dieser Untersuchungen hat die Organisation U.S. Right to Know veröffentlicht. Die NTP-Forscher hatten verschiedene menschliche Zell-Linien mit Glyphosat alleine und als Vergleich dazu mit fertigen Pestizidmischungen wie Roundup behandelt. Dabei zeigte sich, dass die Pestizidmischungen weitaus mehr oxidativen Stress in den Zellen auslösten und sogar Zellen abtöteten, während Glyphosat alleine kaum Effekte auslöste. Die Mischungen seien bis zu 1000-fach potenter gewesen, heißt es in der Untersuchung. Diese ersten Ergebnisse belegten allerdings nicht, dass die Mischungen Krebs oder andere Krankheiten verursachen würden, schränkte Mike DeVito, der Leiter des NTP-Fotschungsprogramms, gegenüber der britischen Tageszeitung „The Guardian“ ein. Um das festzustellen, seien weitere Untersuchungen notwendig.

Erschwert werden diese dadurch, dass der amerikanische Hersteller Monsanto die genaue Zusammensetzung seiner Pestizide nicht offenlegt. „Wir kennen die Rezepturen nicht, das sind Geschäftsgeheimnisse“, erklärte DeVito dem Guardian. Eine ebenfalls von US Right to Know veröffentlichte Zusammenfassung eines Treffens von Mitarbeitern der US-Umweltbehörde EPA und Monsanto im Frühjahr 2016 legt nahe, dass auch die Behörde keine Daten über Monsantos Pestizidmischungen hat. Man sei an jeglichen Informationen interessiert, die Monsanto über Unterschiede zwischen Wirkstoff und Pestizidmischung habe, heißt es darin.

The Guardian wirft die Frage auf, ob Monsanto selbst jemals die Giftigkeit der fertigen Mischungen untersucht hat und verweist auf interne MonsantoEmails aus den Jahren 2003 und 2010. In ihnen schrieben Mitarbeiter des Konzerns, dass fertige Pestizide nicht auf ihre krebserzeugende Wirkung hin überprüft worden seien.

Die Ergebnisse des NTP könnten auch Folgen für die Neuzulassung glyphosathaltiger Pestizide in Deutschland haben. Nachdem die EU den Wirkstoff Gyphosat für weitere fünf Jahre zugelassen hat, muss nun das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) entscheiden, ob es 36 glyphosathaltige Spritzmittel in der Bundesrepublik neu zulässt. Das BVL selbst schreibt, dass ein Antragsteller mit dem Zulassungsantrag für ein Pflanzenschutzmittel alle Einzelheiten der Rezeptur mitteilen müsse. Bei der Zulassung eines Pflanzenschutzmittels werde auch geprüft, ob Beistoffe wie Lösungsmittel, Emulgatoren, Trägerstoffe, Farbstoffe oder Treibgase bedenklich hinsichtlich der Gesundheit oder Umwelt seien. „Grundlage für die Bewertung sind zunächst die vorhandenen Daten und Informationen“. Weiterhin müssten bestimmte toxikologische und ökotoxikologische Studien mit dem Pflanzenschutzmittel durchgeführt werden. „Wenn Fragen offen bleiben, können die Behörden auch gezielt bestimmte Studien mit einzelnen Beistoffen verlangen.“ Bereits Anfang des Jahres hatte eine französische Studie gezeigt, dass glyphosathaltige Pestizide giftiger auf Zellen wirkten als Glyphosat alleine. [lf]

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Wie enstehen RESISTENZEN?!

aus dem TEXT:.Das zusätzlich in den Pflanzen gebildete Enzym (abgekürzt EPSPS) führt nach den neuen Forschungsergebnissen nicht nur dazu, dass die Pflanzen gegenüber Glyphosat resistent werden. Es greift auch in den Stoffwechsel der Pflanzen ein, der Wachstum und Fruchtbarkeit steuert….

…. Manche Unkrautarten verfügen „natürlicherweise“ über Gene, die das „EPSPS“Enzym bilden können. Doch die Aktivität dieser Gene ist normalerweise zu schwach, um die Unkräuter vor dem „Einsatz von Glyphosat zu schützen“. Einige dieser Unkrautarten passen sich aber sehr erfolgreich an den Gebrauch von Glyphosat an: Sie können die „Aktivität“ der betreffenden „Genabschnitte erhöhen“ und so die Wirkung ihrer „EPSPS“Enzyme erhöhen. Man spricht von „epigenetischer“ Anpassung. Die Nachkommen der Unkräuter sind dann oft gegen den „Einsatz des Herbizids geschützt“. Die neuen Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Unkräuter auf diesem Weg zusätzlich eine „höhere biologische Fitness erlangen“. Der großflächige Anbau der GentechnikPflanzen führt demnach dazu, dass Superunkräuter entstehen, die sich schneller auf den Äckern ausbreiten als je zuvor…

 

https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/neue-forschungsergebnisse-zeigen-umweltrisiken-von-gentechnik-pflanzen-wurden

Neue Forschungsergebnisse zeigen: Umweltrisiken von Gentechnik-Pflanzen wurden unterschätzt

Pflanzen, die mittels Gentechnik gegen Glyphosat resistent gemacht sind, haben ein überraschend hohes Potential für unkontrollierte Ausbreitung
Freitag, 6. April 2018

Aktuelle Forschungsergebnisse aus China zeigen eine neue Dimension der Umweltrisiken gentechnisch veränderter Pflanzen: Die zusätzlich in die Pflanzen eingebauten Gene können das Risiko für deren Ausbreitung in der Umwelt wesentlich erhöhen. Das wurde jetzt bei Gentechnik-Pflanzen nachgewiesen, die gegen das Spritzmittel Glyphosat resistent gemacht sind. Kreuzen sich die Gentechnik-Pflanzen mit natürlichen Populationen, haben die Nachkommen einen deutlichen Überlebensvorteil und können die transgene DNA wesentlich schneller verbreiten als bisher angenommen. Die neuen Untersuchungen zeigen, dass dieses Umweltrisiko einzig vom zusätzlich eingefügten Gen abhängig ist, nicht aber, wie bisher angenommen, vom Einsatz von Glyphosat. Durch Stressbedingungen wie Hitze und Trockenheit kann sich der Effekt noch verstärken.

Gentechnisch veränderte Pflanzen mit einer Resistenz gegenüber Glyphosat werden seit über 20 Jahren kommerziell angebaut und sind weltweit die am häufigsten verwendeten GentechnikSaaten. Trotzdem wurde deren erhöhtes Potential für eine unkontrollierte Ausbreitung bisher in keinem der offiziellen Zulassungsverfahren eingehend untersucht.

Hinweise auf ein erhöhtes Ausbreitungspotential transgener Pflanzen hatten sich bereits in früheren Untersuchungen gezeigt: Insbesondere GentechnikRaps und –Reis schafften es bereits mehrfach, ihre Gene in natürlichen Populationen zu verbreiten. Entgegen den Erwartungen konnten die daraus entstandenen Nachkommen oft in der Umwelt überdauern und sich weiter vermehren. Darauf hatte Testbiotech bereits mehrfach hingewiesen.

Dennoch hatten die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA und die Gentechnik-Industrie stets behauptet, dass das zusätzliche Gen keinen Überlebensvorteil für die Pflanzen bieten würde, wenn diese nicht zusätzlich mit Glyphosat behandelt werden. Die Forscher aus China weisen jetzt ausdrücklich darauf hin, dass das Risiko auch dann gegeben ist, wenn kein Glyphosat zum Einsatz kommt. Sie fordern auch weitere Untersuchungen unter Einbeziehung der Nachkommen der transgenen Pflanzen, um die Umweltauswirkungen genauer zu erforschen.

Das zusätzlich in den Pflanzen gebildete Enzym (abgekürzt EPSPS) führt nach den neuen Forschungsergebnissen nicht nur dazu, dass die Pflanzen gegenüber Glyphosat resistent werden. Es greift auch in den Stoffwechsel der Pflanzen ein, der Wachstum und Fruchtbarkeit steuert. Das kann dazu führen, dass Nachkommen der Pflanzen mehr Samen bilden und resistenter gegen Umweltstress sind. Als mögliche Ursache für die beobachteten Effekte nennen die chinesischen Forscher eine vermehrte Bildung des Hormons Auxin in den GentechnikPflanzen. Dieses pflanzliche Hormon ist an der Regulation für Wachstum, Fruchtbarkeit und die Anpassung an Umweltstress beteiligt.

Interessanterweise können Stressfaktoren wie Hitze und Trockenheit diese Tendenz zur unkontrollierten Ausbreitung verstärken. Testbiotech fordert bereits seit Jahren, dass Gentechnik-Pflanzen einer Art Stresstest ausgesetzt werden müssten, um herauszufinden, wie die Pflanzen auf veränderte Umweltbedingungen reagieren, wie diese durch den Klimawandel verursacht werden. Auch hier bestritt die EFSA die Notwendigkeit für eingehende Untersuchungen bisher stets.
„Es zeigt sich, dass es auch nach über 20 Jahren kommerziellen Anbaus von GentechnikPflanzen viel Nichtwissen über deren tatsächliche Umweltrisiken gibt. Jetzt muss die Vorsorge gegen unkontrollierte Ausbreitung erheblich gestärkt werden“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Gentechnisch veränderte Organismen, deren Ausbreitung nicht ausreichend kontrolliert werden kann, dürfen auch nicht freigesetzt werden.“

Es gibt weitere Aspekte, die für die Bekämpfung von Unkräutern sehr wichtig werden können: Manche Unkrautarten verfügen natürlicherweise über Gene, die das EPSPSEnzym bilden können. Doch die Aktivität dieser Gene ist normalerweise zu schwach, um die Unkräuter vor dem Einsatz von Glyphosat zu schützen. Einige dieser Unkrautarten passen sich aber sehr erfolgreich an den Gebrauch von Glyphosat an: Sie können die Aktivität der betreffenden Genabschnitte erhöhen und so die Wirkung ihrer EPSPSEnzyme erhöhen. Man spricht von epigenetischer Anpassung. Die Nachkommen der Unkräuter sind dann oft gegen den Einsatz des Herbizids geschützt. Die neuen Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Unkräuter auf diesem Weg zusätzlich eine höhere biologische Fitness erlangen. Der großflächige Anbau der GentechnikPflanzen führt demnach dazu, dass Superunkräuter entstehen, die sich schneller auf den Äckern ausbreiten als je zuvor. Dass diese Sorge berechtigt ist, zeigt eine weitere, noch aktuellere Studie aus den USA. In jedem Fall sind bereits große Anteile der Anbauflächen für gentechnisch veränderte Pflanzen von diesen herbizidresistenten Unkräutern betroffen.

Kontakt:

Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

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siehe auch „Gefährlich Mahlzeiten“ – „PLASTIK-PLANET“

„EPI-GENETIK“

„Gefährliche Mahlzeiten“ –  Wie Nahrung unser Erbgut beeinflusst Doku über Erbgut – Teil 1

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„Gefährliche Mahlzeiten“ –  Wie Nahrung unser Erbgut beeinflusst Doku über Erbgut –  Teil 2

Bisphenol A

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https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/02/genetik-dna-code-vererbung-jean-baptiste-de-lamarck/komplettansicht

Genetik: Gibt es Vererbung ohne DNA-Code?

Lebewesen vererben Eigenschaften, die sie mit der Zeit erwarben, glaubte einst Lamarck. Obwohl Darwin das bald widerlegte, gibt ihm die moderne Biologie teilweise recht.
Genetik: Ein DNA-Test im Labor. Was wir sind, steht in unseren Genen – so sind wir heute überzeugt. Aber kann ein Mensch auch Eigenschaften vererben, die nicht von Geburt an in seinem Erbgut verankert sind?
Ein DNA-Test im Labor. Was wir sind, steht in unseren Genen – so sind wir heute überzeugt. Aber kann ein Mensch auch Eigenschaften vererben, die nicht von Geburt an in seinem Erbgut verankert sind? © Cultura RF/Getty Images

Manches Wissen wächst in verdammt hoch gelegenen Gebieten. Trotzdem sollte man sich hin und wieder dorthin aufmachen, auch wenn es richtig anstrengend wird. Willkommen auf dem Pfad der Epigenetik.

Basislager

Gehen Sie erst los, wenn Sie die folgenden Grundlagen in Ihren Rucksack gepackt haben.

„Jetzt lernen wir die Sprache, mit der Gott das Leben erschuf!“ Das sagte Bill Clinton im Jahr 2000, als er im Weißen Haus die erfolgreiche Sequenzierung des menschlichen Genoms verkündete. Knapp ein halbes Jahrhundert zuvor hatten James Watson und Francis Crick die Buchstaben des DNACodes entdeckt. Nun hatten Wissenschaftler diese Buchstaben zu einem Text verbunden, in dem jedes Gen des menschlichen Organismus verzeichnet war. Doch mit dem Fortschritt in der Sequenzierungstechnik häuften sich die Hinweise darauf, dass der DNA-Code nicht alles sein kann.

Eineiige Zwillinge zum Beispiel sind genetisch identisch – warum erkrankt der eine an Alzheimer, der andere nicht? Wenn sich eine Raupe zum Schmetterling entwickelt, ändert sich nichts an ihrem Erbgut, und doch könnten die beiden Lebewesen kaum unterschiedlicher sein. Und obwohl jede Zelle des menschlichen Körpers dasselbe Genmaterial enthält, sieht eine Leberzelle ganz anders aus als eine Nierenzelle.

Die Erklärung: Die Gene sind nur die Hardware. Was die Zellen voneinander unterscheidet, ist die Software – chemische Schalter, zum Beispiel MethylGruppen (H₃C), die an der DNA hängen und Gene ein– und ausschalten. Die Forscher sprechen von „Methylierung“. Durch diese sogenannten epigenetischen Markierungen und bestimmte Steuerproteine wissen Zellen, was sie zu tun und zu lassen haben. Das Besondere daran ist, dass die Markierungen im Gegensatz zu den Genen veränderbar sind. Mit ihrer Hilfe können sich Zellen einer sich wandelnden Umwelt anpassen.

Schon im 19. Jahrhundert behauptete der französische Zoologe Jean-Baptiste de Lamarck, Lebewesen könnten sich ihrer Umwelt anpassen und diese erworbenen Merkmale an ihre Nachfahren weitergeben. Das berühmteste Beispiel ist die Giraffe, deren Hals sich verlängert, um hohe Blätter zu erreichen. Diese Behauptung steht im krassen Gegensatz zur Maxime der Darwinschen Evolutionstheorie, derzufolge nur angeborene Merkmale vererbt werden können. Als Forscher vor einigen Jahren zum ersten Mal feststellten, dass epigenetische Veränderungen über mehrere Generationen hinweg nachweisbar waren, stellten sie sich verblüfft die Frage: Hatte Lamarck womöglich doch recht?

Erster Anstieg

Los geht’s! Auf leichten Anhöhen begegnen Sie Erkenntnissen, die Sie ins Schwitzen bringen können.

Der Aufstieg führt zunächst durch ein seichtes Tal – mehrere Wege winden sich den Hang hinab. Welchen nehmen wir? Genau dieses Bild hatte der Genetiker Conrad Waddington vor Augen, als er 1942 den Begriff Epigenetik prägte (von epigenesis, griechisch für „nachträgliche Entstehung“): das Bild einer Kugel, die einen zerfurchten Hang hinunterrollt. Die Richtung der Entwicklung ist vorgegeben – nach unten – aber je nachdem, welchen der kleinen Wege sie zufällig hinunterkullert, fällt das Ergebnis anders aus. Von der Struktur der DNA, geschweige denn von chemischen Schaltern wusste Waddington aber noch nichts.

Zeitgleich sorgten die Nazis und die Natur für verheerende Bedingungen, die der Epigenetik Jahrzehnte später einige Aufmerksamkeit bescheren würden: den niederländischen Hungerwinter 1944/45. Mehrere Monate lang lebten die Niederländer aufgrund eines LebensmittelEmbargos durch die deutschen Besatzer von weniger als 700 Kalorien pro Tag. 22.000 Menschen verhungerten. Dass Frauen, die in dieser Zeit schwanger waren, eher kleine Kinder zur Welt brachten, ist nicht verwunderlich. Diese Kinder aber litten im Erwachsenenalter besonders häufig an Übergewicht und Diabetes. Was auf den ersten Blick paradox erscheint, konnten Wissenschaftler mittlerweile molekularbiologisch aufklären. Der Kölner Kinderarzt Jörg Dötsch erforscht diese perinatale Programmierung. Die zentrale Frage: Wie verändern die Bedingungen der Schwangerschaft das Epigenom des ungeborenen Kindes?

 

Antwort: Die Mangelernährung verursacht eine geänderte Methylierung des IGF2Gens (das Kürzel steht für InsulinlikeGrowthFactor2), das das Wachstum des Kindes steuert. Das epigenetisch veränderte IGF2Gen bewirkt, dass die Kinder klein bleiben und so auch weniger Energie benötigen. Manchmal ist eine solche Anpassung evolutionär von Vorteil, etwa wenn ein Kind tatsächlich in eine hungernde Welt hineingeboren wird. Im Hungerwinter aber war das nicht der Fall: Bald nach Ende des Kriegs gab es wieder ausreichend Nahrung. Das Epigenom der Hungerwinter-Kinder aber hatte sie darauf gepolt, Nährstoffe optimal auszuschlachten: Ein Teil der untergewichtigen Kinder wuchs zu übergewichtigen Erwachsenen heran.

Die Erkenntnisse aus dem Winter 1944/45 haben mittlerweile Einzug in die medizinische Praxis gehalten. Früher wurden Kinder, die zu klein zur Welt kamen, mit kalorienreicher Nahrung hochgepäppelt. Heute wissen Mediziner, dass untergewichtige Kinder mit zu vielen Kalorien überfordert sind und bestimmte Krankheiten dadurch eher gefördert werden. In seltenen Fällen werden Kinder sogar früher entbunden, auch, um epigenetische Fehlprägungen zu vermeiden, wenn sie zum Beispiel aufgrund einer Störung des Mutterkuchens im Mutterleib zu wenig Nährstoffe erhalten.

Im Laufe der Zeit entdeckten die Forscher aber etwas noch Seltsameres: Nicht nur die Kinder der hungernden Schwangeren, sondern sogar deren Enkel waren häufiger dick und zuckerkrank.

Epigenetische Medikamente

Am Steilhang

Atmen Sie tief durch: Es ist alles ganz anders, als Sie dachten – aber Sie schaffen das.

Die letzte Etappe war abwechslungsreich, doch jetzt wird der Aufstieg knifflig. Eigentlich ist die Vererbung epigenetischer Merkmale doch gar nicht möglich. Nachdem Spermium und Eizelle bei der Befruchtung miteinander verschmelzen, fährt gleich zweimal ein Löschprogramm über die Festplatte der Zellen. Fast alle epigenetischen Markierungen werden ausradiert. Tabula rasa, alles auf Anfang. Wie also schaffen es erworbene Merkmale in die nächste Generation?

Die Schweizer Epigenetikerin Isabelle Mansuy fand eine mögliche Erklärung. Sie löste in jungen Mäusen eine Art Depression aus, indem sie sie von ihren Müttern trennte. Die Symptome waren auch in der darauf folgenden Generation zu sehen – selbst dann, wenn frühkindlich traumatisierte Männchen mit gesunden Weibchen gepaart wurden. Im Sperma der gestressten Männchen entdeckte die Forscherin kurze RNA-Abschnitte, sogenannte small non-coding RNA (sncRNA). Als sie diese in befruchtete Eizellen gesunder Mäuse einpflanzte, zeigten auch diese Nachkommen ein depressives Verhalten. Wie genau die übertragene sncRNA die Aktivität der Gene beeinflusst, wissen die Forscher allerdings noch nicht. Im Jahr 2016 erschien dann eine weitere Studie, die die Diskussion um Vererbung befeuerte. New Yorker Wissenschaftler hatten das Epigenom von 32 Holocaust-Überlebenden und 22 ihrer Kinder untersucht. Es stellte sich heraus, dass das Stress-Gen FKB5, das an der Regulierung des Cortisol-Haushalts und der Stressantwort beteiligt ist, bei Eltern wie Kindern fehlerhaft methyliert war. Selbst Traumata, die noch vor der Empfängnis eines Kindes stattfinden, schlussfolgerten die Wissenschaftler, würden an die Nachkommen vererbt.

Streng genommen handelt es sich allerdings nur dann um eine echte Vererbung, wenn es eine epigenetische Markierung bis in die vierte Generation schafft. Denn wenn eine Schwangere eine bestimmte Situation erlebt, zum Beispiel Hunger, so ist das Kind im Mutterleib ihr ebenfalls indirekt ausgesetzt. Handelt es sich um einen weiblichen Fetus, so reifen in ihm bereits die Keimzellen der dritten Generation heran. Im Jahr 2013 versuchten Forscher um Michael Skinner, diese Vererbung in Nagern nachzuweisen. Nachdem sie trächtige Mäuse mit Pestiziden behandelt hatten, beobachteten sie tatsächlich eine veränderte Methylierung der DNA bis in die vierte Generation. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Daten nur teilweise reproduzierbar waren. Lamarcks Evolutionstheorie kann – zumindest noch – nicht bestätigt werden.

Hier kommen wir also erst mal nicht weiter. Der Weg ist von dichtem Gestrüpp überwuchert, und wir kehren zur letzten Weggabelung zurück. Ein anderer Pfad sieht verlockend aus: Epigenetische Merkmale sind variabel. Können sie gezielt beeinflusst werden?

Die holländischen Kinder, deren Mütter im Winter 1944/45 hungerten, kämpften anschließend nicht nur mit Übergewicht und Diabetes, sie waren auch anfälliger für Drogensucht. Und im Gehirn von Menschen, die als Kinder missbraucht worden waren und sich das Leben nahmen, fand sich eine veränderte Methylierung im Bereich des Glukokortikoid-Rezeptor-Gens, das an der Stressantwort beteiligt ist. Epigenetische Veränderungen scheinen also auch die Psyche zu beeinflussen.

 

Das brachte die Freiburger Psychiaterin Katharina Domschke auf eine Idee: Sie untersuchte Menschen mit einer Panikstörung und fand heraus, dass das Enzym Monoaminoxidase A aufgrund einer veränderten Epigenetik vermehrt produziert wird. Die Monoaminoxidase A baut das als „Wohlfühlhormon“ bekannte Serotonin ab, das bei der Panikstörung oft nur in geringer Menge vorhanden ist. So weit, so bekannt. Erstaunlich war, was als nächstes passierte. In einem Folgeversuch beobachtete sie, dass die Patienten, die auf eine Psychotherapie ansprachen, sich epigenetisch den gesunden Teilnehmern anglichen. Als sich die erkrankte Psyche mithilfe der Therapie verbesserte, normalisierten sich die epigenetischen Markierungen.

Inzwischen gibt es Medikamente, die direkt auf epigenetische Merkmale einwirken. Der 76-jährigen Romy Hummel retteten sie das Leben. Die ältere Dame war eines Tages in ihrem Garten umgekippt. Im Krankenhaus fanden Ärzte in ihrem Blut auffallend viele unreife weiße Blutkörperchen. Diagnose: Akute Myeloische Leukämie (AML). Nur 30 Prozent der Patienten überleben die ersten fünf Jahre dieser Blutkrebs-Art. Zu allem Unglück fand sich kein passender Spender für die Stammzelltransplantation, die die Ärzte als Therapie vorschlugen. Stattdessen nahm sie an einer Studie der Uni-Klinik Freiburg teil, in der der Onkologe Michael Lübbert ein epigenetisches Medikament testete.

Der dabei eingesetzte Wirkstoff Decitabine blockiert sogenannte DNA-Methyltransferasen – Enzyme, die Methyl-Gruppen an die DNA hängen. Dabei wirkt eine verstärkte Methylierung wie ein Ausschalter auf die Gene, gering methylierte Gene werden hingegen angeknipst. In vielen Krebsarten zeigen Tumorsuppressoren, (Gene, die Krebs verhindern sollen) eine zu starke Methylierung. Onkogene wiederum (Gene, die Krebs begünstigen) sind meist zu wenig methyliert. In Lübberts Fachgebiet, Blutkrebs, zeigen epigenetische Wirkstoffe derzeit ihre größte Wirkung.

Warum? Während traditionelle Chemotherapien alle Zellen angreifen, die sich schnell teilen, und damit auch gesundes Gewebe zerstören, beeinflussen epigenetische Medikamente idealerweise nur diejenigen Zellen, die durch Methylierung auf Amoklauf programmiert sind. Romy Hummel sprach positiv auf die epigenetische Therapie an: Die Krebszellen sind vollständig aus ihrem Blut verschwunden.

„Medizin 4.0“

So viel Glück haben jedoch nicht alle Patienten. Wenn Menschen besonders gut auf die epigenetische Therapie reagieren, finden sich als Ursache immer wieder molekulare Besonderheiten. Patienten zum Beispiel, deren Krebszellen bestimmte Veränderungen an den Chromosomen tragen, könnten regelmäßig durch epigenetische Medikamente von Krebszellen befreit werden. Dieser Effekt hält zwar nur kurzfristig an, aber er gibt den Medizinern genug Zeit, die Patienten einer Stammzelltransplantation als entscheidendem Heilungsansatz zu unterziehen. Gut ein Drittel der älteren AML- Patienten trägt solche chromosomalen Veränderungen.

Ärzte entdecken immer mehr dieser „Biomarker“ im Blut. Der spanische Epigenetiker Manuel Esteller verglich das Epigenom eines Neugeborenen, eines 26-Jährigen und eines Greises von 103 Jahren. Es zeigte sich ein deutlicher Trend: Je älter die Versuchsperson, desto weniger DNA-Methylierung haben ihre Gene. Mit dem Alter verändert sich das Epigenom des Menschen. Das macht sich der amerikanische Bioinformatiker Steve Horvath zunutze: Er beobachtet typische molekulare Veränderungen an der DNA, um das Alter von Zellen zu bestimmen, gewissermaßen als epigenetische Uhr. 2016 entdeckte er nach einer Langzeitstudie mit über 2.000 Frauen, die besonders häufig an Lungenkrebs erkrankten, dass deren Zellen epigenetisch vorgealtert waren.

Sogar den Tod will Horvath nun voraussagen können. In einer weiteren Studie verglich er das epigenetische mit dem tatsächlichen Alter von mehreren Tausend Männern und Frauen unterschiedlicher ethnischer Gruppen. Erstaunlich genau konnten die Forscher dadurch die durchschnittliche Lebensdauer der Teilnehmer berechnen. Langfristig hoffen die Wissenschaftler, die epigenetische Uhr nicht nur zu verstehen, sondern auch deren Zeiger zurückdrehen zu können.

Die Entdeckung solcher Biomarker hat auch ihre Schattenseiten: Wenn zukünftig standardmäßig getestet werden kann, ob ein Mensch epigenetisch voraltert, könnten Versicherungsfirmen diese Information nutzen, um die Prämie zu erhöhen. Und was, wenn Mediziner bald epigenetisch feststellen können, ob jemand raucht, Drogen nimmt oder wann er sterben wird?

Auf zum Gipfel

Jetzt wird es zugig: Diese Theorie müssen Sie meistern, um auf der Höhe der Zeit anzukommen.

Bereits in den 1990er Jahren entdeckten Gedächtnisforscher, dass beim Abspeichern von Erinnerungen Gene an- und abgeschaltet werden. Diesmal nicht mit Methyl-, sondern mit Azetyl-Gruppen. Diese Moleküle hängen sich an Proteine, auf die die DNA wie auf eine Spule aufgewickelt ist, sogenannte Histone. Histonveränderungen sind neben der DNA-Methylierung der zweite wichtige epigenetische Mechanismus zur Kontrolle der Genaktivität.

Hemmt man nun bei Mäusen mit Medikamenten diejenigen Enzyme, die Azetyl-Gruppen an die Histone anhängen, verlieren die Nager ihr Gedächtnis. Der Neurobiologe André Fischer, der am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Göttingen die Alzheimer-Demenz erforscht, machte die Gegenprobe. Er behandelte gesunde Mäuse und solche, deren Gehirne denen von Alzheimer-Patienten ähneln, mit Vorinostat. Dieses Medikament verstärkt die Azetylierung von Histonen. Und siehe da: Die Gedächtnisleistung der Alzheimer-Mäuse verbesserte sich. Die Göttinger Forscher haben nun die erste Studie am Menschen begonnen, die die Effekte von Vorinostat bei Alzheimer-Patienten untersucht.

Die Behandlung setzt allerdings nicht an der Ursache der Krankheit an, dafür kommt sie viel zu spät. Denn die Alzheimer-Erkrankung beginnt gut 30 Jahre bevor Patienten die ersten Symptome zeigen. Aber auch hier könnte die Epigenetik helfen: indem sie Anzeichen der Alzheimer-Demenz erkennt, lange bevor Symptome auftreten. So entdeckte Fischers Arbeitsgruppe bereits in der Frühphase der Erkrankung epigenetische Veränderungen in betroffenen Nervenzellen.

Epigenetische Merkmale könnten in Zukunft also als Biomarker genutzt werden – „Medizin 4.0“ nennt Fischer diese Vision. Mithilfe dieser Biomarker könnten Ärzte dann erstens genauer einschätzen, ob ein Patient an Alzheimer oder Krebs erkrankt. Und zweitens könnten diese Krankheiten mithilfe individualisierter epigenetischer Therapien verhindert werden, bevor sie überhaupt entstehen. Das ist die Idee.

Fischer geht noch einen Schritt weiter. Er sagt: „Eigentlich sollten werdende Eltern schon vor der Empfängnis des Kindes schützende epigenetische Faktoren sammeln.“ Zum Beispiel, indem sie sich gesund ernähren und Sport treiben. Diesen Ratschlag hört man heute in Dauerschleife, aber die Epigenetik liefert eine neue Begründung: Schwedische Forscher fanden heraus, dass Ausdauertraining das Epigenom des Muskels verbessert. Dafür ließen sie Probanden über sechs Monate auf einem Fahrradergometer trainieren. Allerdings nur einbeinig. Das untrainierte Bein diente als Kontrolle. In den trainierten Muskeln änderte sich die Methylierung von über 4.000 Genen, viele davon verantwortlich für Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Ein australisches Team bescheinigte auch Yoga-Übungen positive epigenetische Effekte auf Entzündungsbotenstoffe im Körper. Epigenetische Optimierung schon vor der Geburt, geht das zu weit?

Selbst im Tod lässt uns die Epigenetik nicht in Ruhe. Denn einige Gene erwachen erst dann zum Leben, wenn das Herz zu schlagen aufgehört hat. Diese ZombieGene kehren nur zurück, weil etwas anderes im Tod verloren geht: epigenetische Gruppen, die die Gene bis dahin ausgeschaltet hielten. Welche Aufgabe haben diese Gene? Diese Antwort gibt der umwölkte Gipfel derzeit noch nicht preis.

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tube.com/watch?v=-ufRz9UvGO4

Epigenetik – nicht die Gene steuern uns – wir steuern unsere Gene

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utube.com/watch?v=yQ1QB_gGadM

Prof. Dr. Jörg Spitz – Autoimmungerkrankungen und die 2. Evolution des Menschen

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be.com/watch?v=8MbpuxMZNik

Dr. Dietrich Klinghardt – Epigenetik/Transgenerationales Trauma/Pränatales Trauma

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/watch?v=pVr5PywldOA

Dr. Dietrich Klinghardt – Vortrag/Lecture Deutsch/English

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https://www.spektrum.de/news/was-reguliert-die-epigenetische-regulation/1563834?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP

Immer wenn Biologen eine komplizierte Frage gelöst haben, wird es komplizierter: Sie kennen nun zwar die Epigenetik, verstehen sie aber noch nicht wirklich.
Veränderte epigenetische Modifikationen bringen die Genregulation durcheinander

Fragen der Genregulation – wer schaltet welche Gene wann an und wieder aus? – sind kompliziert genug, nicht einfacher wird es dann aber zu erklären, wer oder was denn eigentlich die Genregulatoren reguliert. Forscher freuen sich daher seit einigen Jahren überhaupt erklären zu können, wie »epigenetische«, also »jenseits der Gen-Ebene« wirkende Mechanismen die Aktivität von Genen beeinflussen. Ein Beispiel für die Epigenetik ist etwa die DNA-Methylierung, die bestimmte Genbereiche mehr oder weniger stark aktiv werden lässt. Dabei blieb die nahe liegende nächste komplizierte Frage bis dato offen: Wer sagt nun wieder den Regulatoren der Genregulation, wie und wo sie tätig werden sollen? Diesem Problemen haben sich Forscher um Julie Law vom Salk Institute angenommen, die nun ein erstes Zwischenfazit im Fachmagazin »Nature Genetics« ziehen.

Stärker methylierte DNA-Abschnitte werden weniger häufig abgelesen, welche Genbereiche aber methyliert und damit inaktiver sind, kann dabei von Gewebe zu Gewebe oder in unterschiedlichen Lebensaltern eines Organismus verschieden sein. Bekannt war, dass der Hauptakteur der Zelle bei der Methylierung der DNA, die Polymerase IV, Einsatzbefehle in Form von kurzen siRNA-Molekülen bekommt: Diese beinhalten eine kurze Sequenz, die das Polymerase-Molekül zum Zielort leitet, an dem die DNA-Basen methyliert werden sollen. An Arabidopsis-thaliana-Pflanzen, der Versuchsmaus der Botaniker, haben Law und Kollegen nun untersucht, welche Mechanismen diesen Prozess zum richtigen Zeitpunkt anstoßen.

Im Verdacht hatten die Forscher ein Set von Regulationsproteinen, die Experten als Mitglieder der »CLASSY«-Genfamilie kennen: Alle wirken sie auf die Polymerase IV. Laws Team schaltete nun jeweils unterschiedliche CLASSY-Proteine aus und beobachtete, welche Auswirkungen dies auf das Methylierungsmuster des Genoms hatte. Dabei zeigte sich, dass je nach CLASSY-Proteinausfall unterschiedliche siRNA-Signale verloren gingen – und dann jeweils ein Teil des gesamten Genoms nicht mehr methyliert wurde. Das Ausschalten aller CLASSY-Regulatoren sorgte dafür, dass jegliche Methylierung genomweit ausfiel.

Auch schon ein Teilausfall der CLASSY-Familie hatte aber deutliche Konsequenzen für die Pflanzen, bei denen plötzlich höhere Aktivitäten in sonst inaktiven DNA-Abschnitten stattfanden. Die nächsten Schritte sind nun erst einmal weitere Forschung: Mit der Bestätigung, dass CLASSY-Proteine Regulatoren der epigenetischen Regulatoren sind, ist alleine noch nichts Praktisches anzufangen. In mittelfristiger Zukunft hoffen die Forscher aber einmal epigenetische Defekte besser beheben zu können, die bei Nutzpflanzen etwa Erträge minimieren. An eine medizinische Anwendung beim Menschen liegt dagegen in noch weiter Ferne – immerhin aber unterscheiden sich die epigenetischen Regulationsprozesse bei Pflanzen und Menschen überraschend wenig.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gentechnisch-veraenderte-lebensmittel-herr-weigel-fuehrt-die-gruenen-vor-a-1205755.html

Deutscher Max-Planck-Forscher

Warum dieser Biologe nichts gegen genveränderte Pflanzen hat

Genveränderte Pflanzen machen vielen Verbrauchern Angst. Eine ganz andere Position vertritt der Forscher Detlef Weigel. Er sagt: „Bio“ kann die Welt nicht retten, und Europa wird bald in großem Stil Gentechnikpflanzen anbauen.
© Theresa Lettner

Ein Interview von Julia Merlot

Samstag, 12.05.2018 13:05 Uhr

Detlef Weigel gehört zu den wenigen renommierten deutschen Forschern, die sich lautstark in öffentliche Diskussionen einmischen. Der Biologe ist Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen und hat sich in den vergangenen Wochen mehrfach auf Twitter mit Grünen-Politikern angelegt.
Zur Person

Jörg Abendroth/ Max-Planck-Institut
Detlef Weigel ist Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen sowie Professor am Salk Institute in La Jolla (Kalifornien) und an der Universität Tübingen. Er erforscht, wie Gene die Eigenschaften von Pflanzen steuern.  <<<(falscher ANSATZ?! oder UN-WISSEND?! – siehe „EPI-GENETIK“ – oder  WER (SOFT-WARE)  STEUERT die GENE (HARD-WARE)???!!!)>>>

Es geht um die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland und um die Lebensmittel, die hier angebaut, verkauft und gegessen werden sollen. Eine neue Technik bringt in diesem Bereich grundlegende Änderungen: Künftig lassen sich manche gentechnisch veränderten Pflanzen nicht mehr von konventionellen Züchtungen unterscheiden. Die Frage ist, ob sie dennoch weiter nach Gentechnikgesetz reguliert werden oder wie herkömmliches Getreide, Obst und Gemüse behandelt werden sollten.

„Verbrauchertäuschung“ oder „Volksverdummung“

Die ehemalige Grünen-Vorsitzende Simone Peter stellte sich auf Twitter gegen die auch als Genome-Editing bezeichnete Technik. Pflanzen, die beispielsweise mit der Genschere Crispr/Cas9 so verändert wurden, dass sie Züchtungen gleichen, müssten weiter als gentechnisch verändert gekennzeichnet und entsprechend streng reguliert beziehungsweise verboten werden, schrieb sie. Alles andere sei „grobe Verbrauchertäuschung“.

Forscher Weigel konterte den Tweet in ähnlichem Sprachduktus und forderte, die Pflanzen gesetzlich mit Zuchtexemplaren gleichzusetzen. Alles andere sei „grobe Volksverdummung“. In den USA gelten die Pflanzen bereits nicht mehr als gentechnisch verändert. In Europa wird bald der Europäische Gerichtshof darüber entscheiden.

Später griff Weigel einen Tweet der ehemaligen Landwirtschaftsministerin Renate Künast an, die vermeldet hatte, niemand könne garantieren, dass mit der Gentechnikmethode Pestizide überflüssig gemacht werden könnten. Außerdem warf er den Grünen generell eine unwissenschaftliche Argumentationsweise im Hinblick auf das Thema Gentechnik vor.

Wir haben mit Weigel über seine Streitlust gesprochen.

SPIEGEL ONLINE: Herr Weigel, warum sind Sie so sauer?

Detlef Weigel: Sauer würde ich gar nicht sagen. Ich finde es einfach verstörend, dass die Grünen beim Thema Gentechnik fernab aller wissenschaftlichen Erkenntnisse argumentieren. Beim Klimawandel berufen sie sich auf den wissenschaftlichen Konsens – was ich unterstützte – und betreiben dann bei der Gentechnik reine Prinzipienreiterei.

SPIEGEL ONLINE: Sie haben das von den Grünen propagierte Verbot von Genome-Editing-Pflanzen in Europa als „grobe Volksverdummung“ bezeichnet. Warum?

Weigel: Beim Genome-Editing aktivieren oder deaktivieren wir Gene in Pflanzen, indem wir einzelne Basen verändern. Das passiert von Natur aus jeden Tag milliardenfach auf deutschen Feldern. Ein Beispiel: Auf einem ein Hektar großen Weizenfeld gibt es im Jahr 20 Milliarden solcher Mutationen. Das Getreide verarbeiten wir trotzdem.

Züchter vermehren solche zufällig mutierten Pflanzen, wenn sie gewünschte Eigenschaften haben. Forscher können die Genveränderungen gezielt einbauen. Am Ende gibt es keinen Unterschied zwischen den Zuchtexemplaren und den gezielt veränderten Pflanzen. Es wäre daher unsinnig, ihn vor dem Gesetz zu machen.

SPIEGEL ONLINE: Die Grünen argumentieren, durch Genome-Editing veränderte Nutzpflanzen seien nicht sicher und suggerieren, es gebe bislang unentdeckte Risiken.

Weigel: Die Aussagen sind nachgewiesenermaßen falsch und das wissen die Grünen und andere Lobbyorganisationen auch. Alle großen Wissenschaftsakademien befürworten Gentechnik in der Pflanzenzucht. Sie wird seit über 20 Jahren eingesetzt – in Indien, in China und in Amerika. Hunderte Millionen Menschen haben die Pflanzen in dieser Zeit gegessen und es gibt keine einzige Studie, die einen Schaden belegt. Man muss es ganz klar sagen: Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen sind ungewöhnlich sicher.

SPIEGEL ONLINE: Warum warnen die Grünen dann so vehement davor?

Weigel: Sie befürchten, dass Gentechnik mithilfe des Genome-Editing durch die Hintertür eingeführt werden soll. Wenn genomeditierte Pflanzen in Europa wie jedes andere Getreide, Obst und Gemüse angebaut und gegessen werden, und die Menschen dann merken, dass das nicht so schlimm ist, könnten sie offener gegenüber anderen Gentechnikanwendungen werden. Man darf in der Debatte auch nicht vergessen, dass Organisationen wie Greenpeace, auf die sich die Grünen bei dem Thema gern beziehen, mit Ängsten Geld verdienen.

SPIEGEL ONLINE: In Deutschland gibt es ein großes Insektensterben, Agrarkonzerne diktieren Landwirten die Saatgutpreise, in Argentinien erkranken vermehrt Menschen in landwirtschaftlichen Anbaugebieten an schweren Krankheiten. Halten Sie das alles für Panikmache?

Weigel: In der Debatte geht einiges durcheinander. Beim Insektensterben spielen Monokulturen und der Einsatz von Insektengiften in der Landwirtschaft sicher eine Rolle. Das ist aber was anderes als Gentechnik. Die gibt es auf deutschen Feldern bislang gar nicht und trotzdem schwinden die Insekten.

Dann wird so getan, als würden gentechnisch veränderte Pflanzen den Bauern in Amerika aufgezwungen. Die Leute in den Städten haben oft ein etwas einfaches, wenn nicht gar einfältiges Bild von Landwirten, von denen jedoch viele kluge Geschäftsleute sind. Wenn ihnen das Saatgut keinen Vorteil brächte, würden sie es nicht kaufen.

SPIEGEL ONLINE: Und was ist mit den kranken Menschen in Argentinien?

Weigel: Die genauen Ursachen für ihr Leid kennt man nicht. In dem Land werden aber beispielsweise Spritzmittel eingesetzt, die in Europa seit langem verboten sind, mitunter werden sie mit anderen Stoffen vermischt. Wären gentechnisch veränderte Pflanzen die Ursache, müssten die Probleme überall dort auftreten, wo sie eingesetzt werden. Das ist aber nicht der Fall.

SPIEGEL ONLINE: In den USA haben Unkräuter auf Feldern mit gentechnisch veränderten Pflanzen Resistenzen gegen Pflanzenschutzmittel entwickelt. Ist die Gentechnik da auch unschuldig?

Weigel: Da geht es vor allem um gentechnisch veränderte Pflanzen der Firma Monsanto, die resistent sind gegen den Unkrautvernichter Glyphosat. Landwirte können das Spritzmittel mit der Technik über die gesamte Wachstumsperiode hinweg auf die Felder geben. Weil in dem System über viele Jahre hinweg immer das gleiche Mittel verwendet wurde, haben sich die Unkräuter angepasst, Glyphosat wirkt bei ihnen nicht mehr.

Das ist eine natürliche Anpassung, die auch stattfindet, wenn auf Feldern ohne gentechnisch veränderte Pflanzen zu lange die gleichen Pestizide eingesetzt werden. Es gibt auch in Europa glyphosatresistente Unkräuter, obwohl gentechnisch veränderte Pflanzen hier so gut wie gar nicht angebaut werden. Das eigentliche Problem liegt in der einseitigen Anwendung von Glyphosat.

SPIEGEL ONLINE: Sie schreiben dennoch, Sie könnten die allgemeine Gentechnikskepsis in der deutschen Bevölkerung nachvollziehen. Inwiefern?

Weigel: Abseits des Genome-Editings sind mit Gentechnik auch größere Veränderungen in Pflanzen möglich. Es können beispielsweise Gene aus Bakterien auf Pflanzen übertragen werden. Solche artfremden Gentransfers kommen zwar auch natürlich vor, sind aber viel seltener als Mutationen einzelner Basen und durch Züchtung nahezu unmöglich herzustellen. Ich kann verstehen, dass Laien skeptisch werden, wenn sie von solch – in ihren Augen – unnatürlichen Veränderungen hören, auch wenn ich die Ablehnung nicht teile. Es sind auch diese Pflanzen, die seit über 20 Jahren sicher angebaut werden.

SPIEGEL ONLINE: Aber ist Natürlichkeit im Zweifel nicht immer die bessere Alternative?

Weigel: Natur an sich ist erst mal weder gut noch böse. Der Mensch kann sie sich zu Nutze machen, sie kann ihm aber auch schaden. Niemand würde beispielsweise seine Kinder ohne Vorbereitung zum Beerenessen in den Wald schicken. Die meisten Pflanzen sind von Natur aus giftig. In Deutschland bewerten viele Menschen dennoch alles, was natürlich ist, automatisch als harmlos und alles, was künstlich ist, als Gefahr. Greift der Mensch ein, wird das als Manipulation der Schöpfung gesehen. Er spielt Gott. Das ist eine sehr religiöse Sichtweise, die nichts mit realen Risiken zu tun hat.

SPIEGEL ONLINE: In den Neunzigern gab es das große Versprechen, den Welthunger mit Gentechnik zu besiegen. Das hat offensichtlich nicht geklappt.

Weigel: Ich habe nie etwas von solch simplen Versprechen gehalten. Hunger ist ein viel zu komplexes Problem, als dass man es mit einer Technologie allein bekämpfen könnte. Sie kann aber ihren Beitrag leisten. Wenn ein Bauer in Afrika einen bestimmten Prozentsatz seiner Erträge an einen Großgrundbesitzer abgeben muss, wird eine gentechnisch veränderte Nutzpflanze daran nichts ändern. Sie kann aber dafür sorgen, dass er mehr erntet und somit mehr für ihn übrigbleibt.

SPIEGEL ONLINE: Was hat uns Gentechnik bislang gebracht?

Weigel: Wenn man die Technik vernünftig einsetzt, brauchen Landwirte weniger Pestizide und ernten mehr. Das belegen Studien. Wenn Pflanzen höhere Erträge liefern, spart das Fläche. Außerdem hat Baumwolle heute eine viel bessere Qualität als vor 20 Jahren, weil die Fasern der gentechnisch veränderten Pflanzen länger sind. Das erleichtert auch die Ernte.

SPIEGEL ONLINE: Ist Bio nicht die bessere Lösung, wenn es darum geht, Pestizide zu reduzieren?

Weigel: In kleinem Maßstab ist Biolandbau sinnvoll. Bei mir zu Hause im Garten versuche ich auch, möglichst wenig zu spritzen. Global gesehen ist er in Anbetracht der wachsenden Weltbevölkerung aber keine Option. Mit Biolandbau könnte auf der bisher verfügbaren Fläche nur ein Bruchteil der Erträge erwirtschaftet werden. Wir müssten dann vermehrt Wälder roden. Felder müssten intensiv gepflügt werden, was Böden und Bodenorganismen schadet. Und auch der Biolandbau setzt Spritzmittel und Dünger ein, die nicht immer harmlos sind. Er nutzt beispielsweise in großem Maßstab Kupfer, ein anorganisches Schwermetall.

SPIEGEL ONLINE: Das klingt, als würde Europa ohne Gentechnik untergehen.

Weigel: Nein, eine solch extreme Sichtweise ist ebenfalls Unsinn. Trotzdem ist es mit der Gentechnik in der nachhaltigen Landwirtschaft wie mit Windrädern oder der Photovoltaik bei der Energiewende. Es geht auch ohne – aber auf je mehr Mittel man verzichtet, umso schwieriger wird es. Ich bin auch nicht dafür, blind alle möglichen Gentechnikanwendungen einzuführen. Die Frage ist, was wir wollen.

Mit gentechnisch veränderten Pflanzen lässt sich die Pestizidmenge senken, der Ertrag steigern und Fläche sparen. Wir könnten auch den ursprünglichen Geschmack von Tomaten wiederherstellen, weil wir inzwischen wissen, welche Geschmacksgene bei der Züchtung verloren gegangen sind. Oder alte Apfelsorten robuster machen. All das kann zu einer umweltfreundlicheren Landwirtschaft mit besseren Produkten beitragen. Die Frage ist, wie ernst wir es damit meinen.

SPIEGEL ONLINE: Haben Sie noch Hoffnung, dass grüne Gentechnik hierzulande angewendet wird?

Weigel: Ich habe akzeptiert, dass die meisten Leute Gentechnik kritisch sehen und sie nicht auf ihren Feldern haben wollen. Ich glaube daher nicht an eine große Gentechnikrevolution. Gleichzeitig hoffe ich sehr, dass der Europäische Gerichtshof dafür sorgen wird, dass genomeditierte Pflanzen, die sich nicht von Züchtungen unterscheiden, auch wie Züchtungen angebaut werden dürfen. Ich gehe davon aus, dass diese Pflanzen schon bald überall auf europäischen Feldern wachsen werden. Wichtig ist, dass es dann keine Verbote in einzelnen Staaten gibt. Noch bin ich da ganz zuversichtlich, auch weil die Menschen heute immer besser informiert sind.

 

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siehe auch „DAS HERZ“ – „Markus Peters“

siehe auch geplantes „GEO-CLIMATE-ENGINEERING“

.com/watch?v=GA3Gvr_ApL0

Wie wir vergiftet werden – Dr. Dietrich Klinghardt

ALUMINIUM – „CHEMTRAILS“

 

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„Konstantin Meyl“

„Skalar-Wellen“ – „Mikro-Wellen – 2,45 GHz“ – „Mikrowellen-Herd“

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„Konstantin Meyl“

ab 11:00 Minuten –  Ist der Mikro-Wellen-Herd dicht? – „Wie gefährlich ist der Mikro-Wellen-Herd?“

Physik – Biologie – „DNA und Zell-Funk“ – „Energie und Information“ – „UV-Licht – Bio-Photonen“ – „UMTS“ – „W-Lan“ – „FELD-PHYSIK“ – ?“Quanten-PHYSIK“?

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