„27. März 2017“ – „EU-Kommission“ wird Gentech-Mais zulassen – „MON810 – Mais 1507“ – „Bt 11“ / „Monsanto“ – „DuPont“ und „Syngenta“ / Offengelegte „Gerichtsunterlagen“ deuten auf Skandal hin, sie belegen „geheime Absprache“ zwischen „Monsanto und EPA“ – Has „Monsanto“ Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal

Anklage an Angela Dorothea Merkel (geborene Kasner),  wegen Fehlen von Natur-und VerantwortungsBewusstsein  <<<<„Die Noch-Kanzlerin „MonsantoMerkel“ entscheidet sich wie immer gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung – hat wohl was falsch verstanden  denn sie soll nicht höchst kriminelle Konzerne wie „Monsanto“ vertreten das ist Täuschung der Wähler und AmtsMissbrauch und total verantwortungslos„>>>>

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32497/

Bald neuer Gentech-Mais auf europäischen Äckern?

27.03.2017

Mais Syngenta

In den USA bauen viele Farmer Gentechnik-Mais an (Foto: Courtesy of Syngenta)

Es wird immer wahrscheinlicher, dass nach fast 20 Jahren bald wieder gentechnisch veränderter (GVO) Mais in Europa zum Anbau zugelassen wird. Wie erwartet gab es heute auch im EU-Berufungsausschuss keine Mehrheit für oder gegen ein Verbot. Der Gentechnikexperte der Grünen im Bundestag, Harald Ebner, geht davon aus, dass die Europäische Kommission die drei Maislinien nun bald durchwinken wird.

Die EU-Kommission hatte drei GVO-Maissorten zum Anbau in der EU vorgeschlagen: MON 810 (Wiederzulassung), Bt 11 und 1507 (Erstzulassung). Das Zulassungsverfahren für die Maislinie 1507 läuft bereits seit mehr als zehn Jahren. Weil so lange geprüft wurde, hatten die Hersteller DuPont Pioneer und Dow Agrosciences bereits erfolgreich Untätigkeitsklage beim Europäischen Gerichtshof erhoben. Deshalb steht die EUKommission jetzt unter Handlungsdruck. In einer Sitzung im Februar war allerdings darauf hingewiesen worden, Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker könne den Vorschlag, die drei Maissorten zuzulassen, jederzeit wieder zurückziehen.

Im Lauf des Zulassungsverfahrens müssen die EU-Mitgliedsstaaten beteiligt werden. Diese haben nun auch im zweiten Gremium, dem Berufungsausschuss, keine qualifizierte Mehrheit für oder gegen den Anbau des GVO-Maises erzielt. Dafür wären nach Angaben einer Kommissionssprecherin mindestens 16 von 28 Mitgliedsstaaten nötig gewesen, die 65 Prozent der EU-Bevölkerung repräsentieren müssen. Nach Informationen von Friends of the Earth Europe haben 14 EU-Mitglieder gegen die Wiederzulassung von MON810 gestimmt und damit zwei mehr als im Januar. Sie repräsentieren gut 30 Prozent der EU-Bevölkerung. Bei den Maissorten Bt 11 und 1507 waren sogar 16 Mitglieder (plus 3) für ein Verbot. Sie vertreten aber nur 47 Prozent der EU-Bevölkerung. Die Bundesregierung hat sich den Angaben zufolge wie bei der ersten Abstimmung im Januar enthalten, denn die große Koalition ist sich uneins.

„Deutschland hat sich mit einer Enthaltung um ein klares Nein gedrückt, obwohl die gentechnikfreie Produktion boomt“, kritisierte der Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein. „Der Anbau von Gentechnik-Pflanzen kostet alle, die ihn nicht wollen, viel Geld.“

„Kommissionspräsident Juncker muss jetzt Farbe bekennen, ob er die weitgehende GentechnikFreiheit auf den Äckern in der EU erhalten will oder nicht“, sagte die Gentechnikexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Heike Moldenhauer. Der in der Vergangenheit bereits zugelassene Genmais Mon 810 ist in 17 EU-Ländern verboten – darunter Deutschland. Er werde auf weniger als einem Prozent der EU-Ackerfläche angebaut – hauptsächlich in Spanien.

Alle drei Maislinien produzieren ein Insektengift. Außerdem sind sie resistent gegen das Totalherbizid Glufosinat des Chemiekonzerns Bayer. Moldenhauer warf Agrarminister Christian Schmidt (CSU) daher vor, mit seiner Enthaltung in Brüssel vor den Firmen Bayer-Monsanto zu kuschen.

Ohne klares Votum stimmte der Ausschuss auch über die Frage ab, ob eine Reihe von GentechMaissorten des Herstellers Syngenta für die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln zugelassen werden sollen. Es geht um die Sorten Bt11 × 59122 × MIR604 × 1507 × GA21 und ihre Kombinationen. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hatte sich vergangene Woche bereits dagegen ausgesprochen. Sein Votum hat allerdings rechtlich keine Wirkung. Auch hier muss jetzt die EU-Kommission entscheiden. [vef]

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http://www.martin-haeusling.eu/presse-medien/pressemitteilungen/1620-gentechnik-anbau-deutsche-regierung-entzieht-sich-verantwortung.html

Am heutigen Montag hat der Berufungsausschuss der EU-Mitgliedsstaaten über den Anbau und Import von mehreren gentechnisch veränderten Maispflanzen in der EU abgestimmt. Wegen der hohen Zahl von Enthaltungen gab es auch diesmal keine Mehrheit für oder gegen Anbau und Import. Damit liegt die Entscheidung nun bei der Europäischen Kommission. Martin Häusling, umwelt- und agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament:

„Immer mehr EU-Mitgliedstaaten lassen sich davon überzeugen, dass ihre Bürgerinnen und Bürger keine Gentechnik auf den Äckern wollen – das zeigt die heutige Abstimmung, bei der die Zahl der Ablehnungen höher war als bei vorherigen Abstimmungen. Es ist bedauerlich, dass sich dennoch einige EU-Länder, darunter auch Deutschland, erneut ihrer Verantwortung entziehen und nicht deutlich gegen Anbau und Import von genetisch veränderten Mais in der Europäischen Union stimmen.
Irreführend sind die Umweltrisikobewertungen der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA der für den Import zur Abstimmung stehenden Sorten. Deren Unterkombinationen, die noch gar nicht alle existieren, wurden nicht auf ihre Sicherheit überprüft. Selbst die EFSA bemängelt das Fehlen relevanter Daten, um eine präzise Risikoeinschätzung abzugeben.   
Wir fordern die Europäische Kommission auf, keine Erlaubnis für den Anbau und Import gentechnisch veränderter Maissorten und deren Verwendung in Futter– und Lebensmitteln zu geben. Eine Zulassung wäre absolut verantwortungslos.“
Maria Heubuch, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, sagt:
„Ich hätte mir von Landwirtschaftsminister Schmidt mehr erwartet als diese dürftige Enthaltung. In Nord– und Südamerika hat sich bitter gezeigt, dass durch die Gentechnik der Pestizideinsatz um ein Vielfaches gestiegen ist. Gerade der Mais 1507 ist in Brasilien bereits stark von Schädlingen befallen. Die europäischen Regierungen dürfen nicht dieselben Fehler begehen. Nationale Anbauverbote sind nicht genug, denn die Pollen machen nicht an den Grenzen halt. Wir brauchen ein EUweites Bekenntnis gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen.“
Hintergrund:
Die EU-Kommission hatte den EU-Mitgliedstaaten einen Vorschlag für Anbauzulassung von zwei Maissorten (Bt11 und 1507) sowie für die Wiederzulassung von Mais MON810 vorgelegt. Zudem legte sie einen Vorschlag zum Import von neuen gentechnisch veränderten Maissorten der Firma Syngenta vor. Dieser würde die Verwendung von fünf verschiedenen Sorten (Bt11 × 59122 × MIR604 × 1507 × GA21) und deren Subkombinationen erlauben. Damit könnten mehr als 20 verschiedene GentechnikMaissorten auf den europäischen Markt gebracht werden. Der Ständige Ausschuss der EU-Mitgliedsländer „Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel“ konnte sich am 27. Januar zu keiner Stellungnahme zum EU-Kommissionsvorschlag einigen. Nachdem auch der heutige Berufungsausschuss zu keinem Ergebnis kommen konnte, geht die Entscheidung nun zurück an die EU-Kommission.

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32458/

Grüne: EU-Kommission wird Gentech-Mais zulassen (unter diesen Link – noch mehr Information dazu)

?“EU-Zulassung am 27 März 2017″? – drei GVO-Maissorten „MON810“, „1507“ und „Bt11“ ( Monsanto, DuPont und Syngenta )

11.03.2017

Mais Schmetterling Falter

Foto: Jason Prini / flickr, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0)

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Bundestag geht davon aus, dass die EU-Kommissionzeitnahdrei neue gentechnisch veränderte (GVO) Maissorten zum Anbau in der Europäischen Union (EU) zulassen wird. Der zuständige EU-Berufungsausschuss am 27. März werde das wohl nicht verhindern, heißt es in einem Antrag, den die Fraktion vergangenen Donnerstag in den Bundestag einbrachte. Das wäre die erste Anbauzulassung für GVO-Mais nach fast 20 Jahren.

Das Problem liegt im komplizierten Verfahren: Wollen die Mitgliedsstaaten der EU die Zulassung eines GVO verhindern, brauchen sie im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel eine qualifizierte Mehrheit. Da diese im Fall der drei GVO-Maissorten MON810, 1507 und Bt11 im Januar nicht zustande kam, muss nun der Berufungsausschuss entscheiden. Der Gentechnikexperte der Grünen im Bundestag, Harald Ebner, geht davon aus, dass sich die Mehrheitsverhältnisse auch diesmal nicht ändern.

Denn viele Mitgliedsstaaten enthalten sich bei der Entscheidung, darunter auch die Bundesrepublik. Das würde Harald Ebner gerne ändern und hat nun zum vierten Mal versucht, den Bundestag zu einer entsprechenden Abstimmung zu bewegen. Wieder vergeblich. Zwar ist die SPD gegen den Anbau von Gentech-Mais, die CDU aber dafür. Und die Koalitionsvereinbarung sieht in diesem Fall eine Enthaltung vor. „Man kann doch nicht in Deutschland gegen Gentechnik sein und dann auf EU-Ebene kneifen“, schimpft Harald Ebner, „um am Ende die Verantwortung dafür der EU zuzuschieben! Das ist unredlich, verantwortungslos und leistet der EU-Verdrossenheit Vorschub.“

Die gentechnisch veränderte Maislinie 1507 von DuPont Pioneer und Dow Agrosciences enthält wie MON810 von Monsanto und Bt11 von Syngenta ein Gen des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt). Deshalb produziert die Pflanze ein BtToxin, das vor allem für bestimmte Insekten giftig ist. Welche Risiken das für andere Lebewesen und letztlich den Menschen mit sich bringt, ist wenig erforscht und umstritten. Doch selbst wenn die EU-Kommission die drei Maislinien zum Anbau zulassen wird, werden sie nicht auf deutschen Äckern wachsen. Denn die Bundesregierung hat bereits vorsorglich beantragt, das Bundesgebiet von der Zulassung auszunehmen. [vef]

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Rückblick – Abstimmung am 27 Januar 2017

https://www.testbiotech.org/node/1828

Abstimmung über neue Anbauzulassungen für Gentechnik-Mais ohne Ergebnis

Vertreter von Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission trafen sich heute in Brüssel

27. Januar 2017/ Heute trafen sich Repräsentanten der EU-Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission in Brüssel, um über den Anbau von gentechnisch verändertem Mais abzustimmen. Die EU-Kommission will neue Anbauzulassungen für Gentechnik-Mais für die Anbausaison 2017 erteilen. Drei Varianten von Insektengift produzierendem Mais stehen zur Zulassung an, sie sind als MON810, Mais 1507 und Bt 11 registriert. Es handelt sich um Saatgut der Konzerne Monsanto, DuPont und Syngenta. Bei der heutigen Abstimmung wurde keine ausreichende Mehrheit für die Anbauzulassung erreicht. Mitte März wird nun nach Angabe der Kommission eine erneute Abstimmung im sogenannten „Appeal Committee“ stattfinden.

Ein aktueller Hintergrundbericht von Testbiotech zeigt, dass viele Risiken, die mit dem Anbau dieser Pflanzen einhergehen, bislang nicht im Detail untersucht wurden. Insbesondere kann der Gentechnik-Mais seine Gene mit einer anderen Pflanzenart austauschen, die als Teosinte bekannt ist und sich seit einigen Jahren vor allem in Spanien ausbreitet.

Zudem standen beim heutigen Treffen zwei weitere wichtige Punkte zur Diskussion: Einer betrifft die Durchführung von Fütterungsversuchen, um gesundheitliche Risiken von Gentechnik-Pflanzen möglichst auszuschließen. Die Industrie lehnt entsprechende Anforderungen vehement ab. Testbiotech ist der Ansicht, dass bisher keine geeigneten Alternativen zu diesen Untersuchungen zur Verfügung stehen, und fordert deswegen Langzeitversuche, um insbesondere Kombinationswirkungen zu testen.

Der zweite Punkt betrifft die Standards der Umweltrisikoprüfung. Die EU-Kommission hat eine Reihe von Änderungen bei den von der EU vorgeschriebenen Untersuchungen vorgeschlagen. Testbiotech hat in einer umfangreichen Analyse gezeigt, dass die Vorschläge in der jetzigen Form nicht ausgereift sind und noch einmal gründlich überarbeitet werden müssen.

Kontakt:
Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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http://www.martin-haeusling.eu/presse-medien/pressemitteilungen/1536-keine-mehrheit-fuer-oder-gegen-zulassung-von-genmais.html

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Neue Kampagne: Der Gentechnik Grenzen setzen

01.02.2017

Vorsicht Gentechnik: Olivenfliege

Vorsicht Gentechnik: Olivenfliege

Unter dem Titel „Der Gentechnik Grenzen setzen“ hat das Münchner Institut Testbiotech eine Kampagne gestartet, die der Diskussion über Folgen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere bis zur Bundestagswahl im September neue Impulse verleihen soll. In den kommenden Monaten wird dabei eine Auswahl von Gentechnik-Organismen vorgestellt, die wir in loser Folge auch hier im Informationsdienst Gentechnik präsentieren werden.

Bei den ersten Beispielen handelt es sich um gentechnisch veränderte Äpfel, Fische und Insekten der US-Firma Intrexon. „Die Gentechnik-Debatte wird stark von den Interessen der Industrie bestimmt“, kritisiert Christoph Then für Testbiotech. „Ihr Einfluss auf Forschung, Politik, Behörden und die Medien hat in den letzten Jahren sogar noch weiter zugenommen. Mit unserer Aktion wollen wir eine informierte und kritische Auseinandersetzung ermöglichen.“ Außerdem gibt es Mitmachaktionen, die dazu beitragen sollen, im Jahr der Bundestagswahl von den Parteien und ihren Kandidaten politische Verantwortung einzufordern. [+] mehr…

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http://www.keine-gentechnik.de/1/nachricht/32493/

Monsanto und Glyphosat: Akten belegen Einfluss auf Umweltbehörde

22.03.2017

Mon

Monsanto banner (Photo: Donna Cleveland/Flickr)

Ein maßgeblicher Mitarbeiter in der Pestizid-Abteilung der US-Umweltbehörde EPA stand fest auf der Seite von Monsanto. Das belegen interne Mails des Konzerns, die ein Gericht in Kalifornien für die Öffentlichkeit freigab. In dem Prozess in San Francisco wird über die Klagen von 55 Menschen verhandelt, die selbst an Lymphdrüsenkrebs erkrankten oder Angehörige durch diesen Krebs verloren haben. Sie führen die Erkrankung auf die Anwendung von Glyphosat zurück und werfen Monsanto vor, das Risiko verschwiegen zu haben.

Der in den Unterlagen genannte Mitarbeiter heißt Jess Rowland und arbeitete bis zu seinem Ruhestand im April 2016 in der für Pestizide zuständigen Abteilung der EPA. Dort leitete er einen Ausschuss, der die Frage bearbeitete, ob der von Monsanto entwickelte Wirkstoff Glyphosat Krebs auslösen kann. Letzten September veröffentlichte die EPA das Gutachten des Ausschusses und verneinte die Frage. Glyphosat sei nicht krebserregend, lautete das Fazit der Behörde.

Die Gerichtsakten zeigen, wie Rowland Monsanto versprach, eine Glyphosat-Untersuchung des US-Gesundheitsministeriums zu sabotieren. Sie wurde dann auch tatsächlich aufgegeben. Rowland informierte den Konzern frühzeitig davon, dass die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als vermutlich krebserregend einstufen würde. Als die IARC ihren Bericht im März 2015 veröffentlichte, wusste Monsanto seit Monaten Bescheid und hatte die Gegenpropaganda bereits vorbereitet. Zu den Mittel des Konzerns gehörte es auch, Wissenschaftler für Studien zu bezahlen, die die Sicherheit von Glyphosat belegen sollten. In den veröffentlichen Mails diskutieren Monsanto-Manager, wie man einen Wissenschaftler ersetzen könnte, der dabei Skrupel bekommen hatte. In einer anderen Mail schlägt ein Monsanto-Manager vor, Wissenschaftler dafür zu bezahlen, dass sie MonsantoStudien als eigene Arbeiten ausgeben und veröffentlichen, so wie das früher auch schon gemacht worden sei.

Angesichts solcher Einflußnahmen verwundert es nicht, dass das EPA-Gutachten Glyphosat vom Krebsverdacht freisprach. Doch inzwischen haben selbst hochrangige EPA-Experten Zweifel bekommen. Der wissenschaftliche Beirat, der die Pestizidarbeit der Behörde begutachtete, kam zu dem Schluss, dass bei der Glyphosatbewertung die zuständige EPA-Abteilung ihre eigenen Richtlinien nicht eingehalten habe. Ein Teil des Beirats war der Auffassung, dass anhand der vorliegenden Studien Glyphosat sehr wohl als vermutlich krebserregend eingestuft werden sollte. Die französische Zeitung Le Monde berichtete, dass bereits im Dezember 2015 die EPA-Abteilung für Forschung und Entwicklung die Arbeit der Pestizid-Abteilung zum Thema Glyphosat intern kritisiert hatte.

Monsanto wies auf Nachfrage von US-Medien sämtliche Vorwürfe zurück und betonte seine Seriösität. [lf]

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netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2017/03/26/51096/

Offengelegte Gerichtsunterlagen deuten auf Skandal hin, sie belegen geheime Absprache zwischen Monsanto und EPA – Has Monsanto Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal

26. März 2017

Es wird eng für Monsanto.  Der Agrochemie-Gigant musste eine ziemliche Schlappe hinnehmen. Ein Bundesrichter in San Francisco eröffnete Dokumente, die die Forschungspraktiken des Agrochemie-Giganten und die Sicherheit seines bestverkauften Unkrautvernichters Roundup, des weltweit meistverkauften Herbizids, in Frage stellen.

Bereits 2015 wurde im Zuge einer Kampagne von der US Right to Know die Beziehung zwischen dem „unabhängigen“ Experten Kevin FoltaProfessor und Vorsitzender des Horticultural Sciences Department, University of Florida, und Monsanto aufgedeckt.  Die Untersuchung umfasste 4600 Seiten an Mails und anderen Dokumente von Folta. Kevin Folta erhielt $25 000 von Monsanto. Siehe: Was kostet ein „unabhängiger“ Experte? Monsanto zahlte $25,000 – Kevin Folta received $25,000 from Monsanto

Was geschieht also mit einem Forscher, der herausfindet, dass es die Insektizide sind, die für das Desaster verantwortlich sind? Der Fall von Jonathan Lundgren zeigt, wie kompliziert die Zusammenarbeit von Regierung, Wissenschaft und Industrie werden kann, wenn Milliarden von Dollar auf dem Spiel stehen. Die betroffenen Konzerne wie BASF, Bayer und Syngenta, aber auch Monsanto würden auf Grund dieses Ergebnisses viel Geld verlieren. Jonathan Lundgren, ein hochrangiger Entomologe der Forschungsabteilung der USDA, verlor seinen Job! Siehe: Jonathan Lundgren – ein Wissenschaftler, der Bayer-Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte – Jonathan Lundgren, WHO Could Destroy Bayer-Monsanto And Change The World…

Erst kürzlich veröffentlichte die Umweltschutzorganisation Global 2000 den Bericht „Glyphosat und Krebs – Gekaufte Wissenschaft“, der unter anderem aufzeigen soll, wie der US-Saatgutriese Monsanto daran beteiligt war, dass das Herbizid weiterhin verwendet werden darf. Doch auch in den USA tut sich etwas, denn ein Bundesrichter in San Francisco eröffnete Dokumente, die die Absprachen zwischen EPA belegen.

Hat Monsanto eine massive Vertuschung von Krebsursachen inszeniert? Offengelegte Gerichtsunterlagen deuten auf Skandal hin

Die Dokumente legen eine geheime Absprache zwischen dem Agrochemie-Giganten und der EPA nahe.

Die Dokumente widersprechen der von der Industrie gesponsorten Forschung, die seit langem Monsantos „Flaggschiff“ als sicher bezeichnet, das von Heimgärtnern, Gärtnern öffentlicher Parks und von Farmern auf Hunderten von Äckern angewendet wird.

Monsanto musste am Dienstag [14. 3. 2017] eine ziemliche Schlappe hinnehmen. Ein Bundesrichter in San Francisco eröffnete Dokumente, die die Forschungspraktiken des Agrochemie-Giganten und die Sicherheit seines bestverkauften Unkrautvernichters Roundup, des weltweit meistverkauften Herbizids, in Frage stellen. Die Dokumente widersprechen der von der Industrie gesponserten Forschung, die seit langem Monsantos „Flaggschiff“ als sicher bezeichnet, das von Heimgärtnern, Gärtnern öffentlicher Parks und von Farmern auf Hunderten von Äckern angewendet wird.

Hierzu berichtet die New York Times:

Die Gerichtsunterlagen beinhalteten Monsantos interne E-Mails und den E-Mail-Verkehr zwischen der Firma und den Regulierungsbehörden. Aus den Unterlagen geht hervor, dass Monsanto von Dritten Forschungsberichte hatte schreiben lassen, die dann später Akademikern zugeschrieben wurden und die darauf hindeuten, dass ein leitender Beamter der EPA (Environmental Protection Agency) daran arbeitete, eine Überprüfung  des Hauptbestandteils von Roundup, Glyphosat, zurückzuhalten, die vom United States Department of Health and Human Services durchgeführt werden sollte. In einer der E-Mails, die Richter Vince Chhabria offenlegte, hatte William F. Heydens, ein Abteilungsleiter Monsantos, seinen Kollegen grünes Licht für das willkürliche Zusammenschreiben der Glyphosatforschung und die anschließende Zuschreibung für Akademiker gegeben, die ihren Namen auf das Papier setzen sollten. Er zitierte sogar eine Passage, aus der hervorgeht, dass die Firma auch in der Vergangenheit so verfahren war. „Wir könnten die Kosten klein halten, wenn wir selbst das Schreiben übernehmen und sie [die Akademiker] einfach ihre Namen darunter setzen“, so Heyden.

Die Dokumente zeigen ferner, dass es innerhalb der EPA nicht nur Kontroversen hinsichtlich der behördeneigenen Sicherheitspolitik in Bezug auf Roundup gab, sondern dass auch mit „gezinkten Karten gespielt“ wurde. In einer E-Mail aus dem Jahr 2015 schreibt Dan Jenkins, ein Direktor Monsantos, dass Jess Rowland, ein Beamter der EPA, dem die Auswertung von Roundup in Bezug auf das Krebsrisiko unterstanden hatte, in Bezug auf eine Überprüfung der Behörde ihm am Telefon gesagt hatte: „Wenn ich das zu Fall bringen kann, sollte ich eine Medaille bekommen“. Diese Überprüfung fand niemals statt.

Die Enthüllungen der gegenwärtigen Prozesskampagne, einer Kombination von mehr als 55 Gerichtsverfahren gegen Monsanto vor dem Bezirksgericht für den Norden Carolinas – in welche sich Einzelpersonen einreihen, die geltend machen, auf Grund von Glyphosat ein Non-Hodgkin-Lymphom entwickelt zu haben – verleihen den wachsenden Sorgen um den verbreiteten Gebrauch von Roundup beträchtliches Gewicht. Sie entfachen auch weiterhin Bedenken wegen Monsantos fragwürdiger Methoden, einen leichtfertigen Umgang seiner Marktaktivitäten durch regulatorische Behörden durchzusetzen.

Der Rechtsstreit wurde entfacht nach dem Urteil der IARC (International Agency for Research on Cancer), die zur WHO gehört, im März 2015, das da lautete, Monsantos umstrittenes Herbizid sei „möglicherweise krebserregend bei Menschen“. In ihrem Ergebnisbericht ließ die IARC verlauten, dass „kontrollierte Fallstudien zu berufsbedingtem Kontakt [mit Glyphosat] von erhöhten Risiken für das Non-Hodgkin-Lymphom berichteten, die auch nach der Umstellung auf andere Pestizide bestehen blieben“.

Über die mögliche krebserregende Wirkung hinaus ist Roundup mit einer Reihe von anderen Gesundheitsproblemen in Zusammenhang gebracht worden wie ADHA, Alzheimer, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, Schädigungen der Fortpflanzungsorgane und Geburtsschäden, und das zusätzlich zu den Umweltschäden wie den dramatischen Rückgang der Monarchfalter. Eine Studie, die 2014 vom US Geological Survey durchgeführt wurde, ermittelte die Substanz Roundup in 75 % der Luft- und Regenwasserproben, die im Mississippi-Delta entnommen worden waren, einer fruchtbaren landwirtschaftlichen Gegend.

Glyphosat wurde in den 1970er-Jahren zum ersten Mal zugelassen. Gegenwärtig wird es in mehr als 160 Ländern angewendet. Landwirte in Kalifornien wenden es bei ungefähr 250 verschiedenen Erntepflanzen an. Jedoch haben im Zuge der wachsenden Bedenken gegen Glyphosat es einige Länder verboten, darunter El Salvador, Kolumbien, die Niederlande, Sri Lanka und Frankreich, dessen Verbot nur wenige Monate nach dem Urteil der IARC ausgesprochen wurde.

Nicht nur Monsanto ist der Meinung, Roundup sei sicher. Einige Regierungsbehörden, darunter die EPA und die EFSA (European Food Safety Agency) widersprachen der Schlussfolgerung der IARC, Glyphosat sei möglicherweise krebserregend.

Monsanto mag industriefreundliche Verbündete in der EPA gefunden haben, jedoch hat sich die Justiz als schwieriger Kampfplatz für die weltgrößte Saatgutfirma erwiesen. Die Enthüllung der vernichtenden Dokumente folgt einem Richterspruch auf dem Fuße, und zwar durch die Richterin Kristi Kapetan des Obersten Gerichtshofes des Landkreises Fresno, der am Freitag [10. März] erfolgt war und der besagt, dass Kaliforniens EPA Glyphosat nunmehr als „Chemikalie bezeichnen kann, die bekanntermaßen Krebs erzeugt“. Diese Entscheidung geht auch mit dem „Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act“ von 1986 konform, der allgemein als „Proposition 65“ bekannt ist.

Kapetans Entscheidung ermächtigt den Bundesstaat, von Monsanto zu fordern, Roundup als „möglicherweise krebserregen“ zu kennzeichnen. Trenton Norris, Staatsanwalt für Monsanto, argumentierte, diese [geforderte] Warnung würde der Firma Schaden zufügen, weil diese einige Kunden davon abhalten könnte, das Produkt zu kaufen.

Während Monsanto sich in Kalifornien vor Gericht verteidigen muss, werden die Fälle, die von Richter Chhabria betreut werden, in absehbarer Zeit eine weltweite Dimension bekommen: Er wies Monsantos Einwand gegen die Forderung des Klägers zurück, Dokumente sicherzustellen und einen ehemaligen Vertreter Monsantos aus Europa abzuberufen. Die New York Times berichtet davon, dass weitere Vertreter Monsantos in den kommenden Wochen abgesetzt würden. Chhabria drohte Monsanto sogar mit Strafmaßnahmen, falls das Unternehmen weiterhin über alle Maßen versuche, wichtige Dokumente vor der Öffentlichkeit zu verbergen. „Ich habe ein Problem mit Monsanto, weil …  es darauf besteht, Sachen unter dem Siegel der Verschwiegenheit zu behandelt, die effektiv nicht so behandelt werden sollten“, sagte er während der Anhörung. Wenn Dokumente „relevant für das Gerichtsverfahren sind, sollten sie nicht versiegelt sein, … selbst wenn sie Monsanto nicht gefallen“.

Neue Gerichtsakten vom Anfang dieses Monats beinhalten eine angebliche ungesetzliche Absprache zwischen Monsanto und der EPA. Grundlage hierfür ist ein Brief, der 2013 von Marion Copley geschrieben wurde. In ihm versicherte die inzwischen verstorbene leitende Toxikologin: „Es ist absolut gewiss, dass Glyphosat Krebs verursacht“, und widersprach damit dem Firmen-Statement von 1991, dass die Chemikalie bei Menschen nicht krebserregend sei. In dem besagten Brief warf Copley Rowland unethisches Verhalten vor: „Hören Sie mir nur ein einziges Mal in Ihrem Leben zu und spielen Sie nicht Ihr hinterhältiges politisches Spiel mit der Wissenschaft zugunsten der Registranten. … Tun Sie EINMAL das Richtige und fällen Sie keine Entscheidung nur danach, welchen Einfluss diese auf Ihren Bonus hat“.

Die neuerlichen juristischen Rückschläge, die Hunderte von Gerichtsverfahren in den USA umfassen, haben Monsanto in die Defensive getrieben, aber Monsanto bleibt beharrlich bei seiner Behauptung, Glyphosat sei relativ sicher, und schwor vor dem Richter, seinen Kampf vor Gericht fortzusetzen. Samuel Murphey, Sprecher von Monsanto, nannte Kaliforniens Plan, die Chemikalie in die Liste der „Prop 65“ aufzunehmen, „fehlerhaft und unbegründet„. zudem behauptete er, er verletze sowohl den Staat als auch die US-Verfassung. „Monsanto wird weiterhin diese nicht nachvollziehbare Entscheidung auf wissenschaftlicher und juristischer Basis anfechten“, so Murphey.

„Glyphosat ist nicht krebserregend“, insistierte Monsanto in einem Statement. Das Unternehmen weiter: „Die Unterstellung, Glyphosat könne Krebs bei Menschen verursachen, ist in sich unschlüssig. Das können wir durch jahrzehntelange Sicherheits-Überprüfungen durch führende Regulationsbehörden weltweit belegen. Die Kläger haben isolierte Dokumente vorgelegt, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden“. Das Unternehmen weist ebenfalls Forderungen zurück, die akademische Forschung, die sie selbst finanziert, in Zweifel zu ziehen.

Kämpfer für Umweltschutz und öffentliche Gesundheit sowie für Verantwortlichkeit von Behörden und Unternehmen, heißen den wachsenden juristischen Druck auf Monsanto willkommen und sie finden ihn lange überfällig – und ein bisschen überraschend.

„Anfänglich war ich skeptisch, als diese Fälle vor Gericht kamen, weil Monsanto sich vor Gericht so oft schon als zu mächtig erwiesen hat“, sagt Carey Gillam, eine Direktorin der Verbraucherorganisation „U.S. Right to Know“. „Aber je mehr Informationen ans Tageslicht kommen und je mehr neue wissenschaftliche Forschungen veröffentlicht werden, desto mehr sieht es danach aus, dass die Kläger ihre Sache geltend machen können“.

Hunderte von Verfahren gegen Monsanto sind bereits vor Staats- und Bundesgerichten verhandelt worden. Tim Litzenburg arbeitet als Staatsanwalt für Miller Firm, ein Rechtsanwaltsbüro in Virginia, das viele dieser Verfahren begleitet. Er glaubt, dass die Zahl solcher Verfahren rasch ansteigen wird. Seiner Aussage nach könnten es in 6 bis 8 Wochen Tausende sein, sagte er dem St. Louis Post-Dispatch.

Zulassungsbehörden mögen [weiterhin] Probleme mit der Glyphosatforschung haben, aber die breite öffentliche Debatte um die Chemikalie sowie zunehmende Transparenz bei Zulassung, Verkauf und Marketing kann nur Verbrauchern, Farmern und Wildtieren zugutekommen. John Barton, ein Landwirt aus Bakersfield, Kalifornien, glaubt, sein Non-Hodgkin-Lymphom wurde durch Roundup verursacht. „Ich wünsche niemandem, was ich durchmachen musste„, sagte er kürzlich „Fresno Bee“.

Has Monsanto Orchestrated a Massive Cancer Coverup? Unsealed Court Case Documents Point to a Scandal

The documents suggest collusion between the agrichemical giant and the EPA.

By Reynard Loki / AlterNet March 16, 2017

Monsanto suffered a major setback Tuesday when a federal judge in San Francisco unsealed documents that call into question the agrichemical giant’s research practices and the safety of its best-selling herbicide, Roundup, the world’s most-produced weedkiller. The documents counter industry-funded research that has long asserted Monsanto’s flagship product—used by home gardeners, public park gardeners and farmers, and applied to hundreds of crops—is relatively safe.

According to the New York Times:

The court documents included Monsanto’s internal emails and email traffic between the company and federal regulators. The records suggested that Monsanto had ghostwritten research that was later attributed to academics and indicated that a senior official at the Environmental Protection Agency had worked to quash a review of Roundup’s main ingredient, glyphosate, that was to have been conducted by the United States Department of Health and Human Services.

One of the documents unsealed by Judge Vince Chhabria was an email written by William F. Heydens, a Monsanto executive, giving his colleagues the green light to ghostwrite glyphosate research and then hire academics to put their names on the papers. He even cited an instance where the company had used this method in the past. „We would be keeping the cost down by us doing the writing and they would just edit & sign their names so to speak,” wrote Heydens.

The documents also indicate that within the EPA, there was not only internal disagreement regarding the agency’s own safety assessment of Roundup, but also foul play. In one email from 2015, Dan Jenkins, a Monsanto executive, said that Jess Rowland, an EPA official who was heading the cancer risk evaluation of Roundup, referring to an agency review, had told him over the phone, „If I can kill this, I should get a medal.“ The review never happened.

The revelations from the current court challenge, a combination of more than 55 lawsuits filed against Monsanto in the U.S. District Court for the Northern District of California—including individuals who claim to have developed non-Hodgkin’s lymphoma due to glyphosate exposure—add significant weight to the mounting concerns about the widespread use of Roundup. It also raises concerns about Monsanto’s questionable methods to ensure a light regulatory hand on its marketplace activities.

The litigation was set in motion following the determination by the International Agency for Research on Cancer, the World Health Organization’s cancer arm, in March 2015, that Monsanto’s controversial herbicide is „probably carcinogenic to humans.“ In its finding, IARC noted that „case-control studies of occupational exposure in the USA, Canada, and Sweden reported increased risks for non-Hodgkin lymphoma that persisted after adjustment for other pesticides.“

In addition to its potential cancer-causing properties, Roundup has been linked to a host of other health issues such as ADHD, Alzheimer’s disease, kidney disease, liver disease, reproductive problems and birth defects, as well as environmental impacts, such as the record decline of monarch butterflies. A 2014 study conducted by the U.S. Geological Survey detected the presence of Roundup in 75 percent of air and rainfall test samples take from the Mississippi Delta, a fertile agricultural region.

First approved for use in the 1970s, glyphosate is currently used in more than 160 countries. In California, farmers apply it to around 250 different crops. But as concerns have mounted, glyphosate bans have been passed by some nations, including El Salvador, Colombia, the Netherlands, Sri Lanka and France, whose ban was passed just months after the IARC determination.

Monsanto isn’t alone in its assertion that Roundup is safe. Some governmental agencies, including the EPA and the European Food Safety Agency, have disagreed with IARC’s conclusion that glyphosate is a probable carcinogen.

Though Monsanto may have found pro-industry allies within the EPA, the judiciary has proved to be a tough arena for the world’s largest seed company. The disclosure of the damning documents in San Francisco comes on the heels of a ruling Friday by Fresno County Superior Court Judge Kristi Kapetan that California’s EPA can now list glyphosate as a chemical „known to the state to cause cancer“ in accordance with the Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986, more commonly known as Proposition 65.

Kapetan’s decision gives the state the authority to require Monsanto to label Roundup a possible carcinogen. Monsanto’s attorney, Trenton Norris, argued that the warnings would hurt the company because it would dissaude some consumers from purchasing the product.

While Monsanto is on the defense in California, the collection of cases overseen by Judge Chhabria will soon have a global dimension, as he overruled Monsanto’s objection to the plaintiffs‘ request to secure documents and depose a former Monsanto official from Europe. The New York Times reports that other Monsanto officials will be deposed in the coming weeks.

Chhabria also threatened Monsanto with sanctions if the company continues „overbroad“ efforts to hide relevant documents from the public. „I have a problem with Monsanto, because… it is insisting that stuff be filed under seal that should not be filed under seal,“ he said at the hearing. When documents are „relevant to the litigation, they shouldn’t be under seal, even… if Monsanto doesn’t like what they say.“

New court filings earlier this month focus on alleged collusion between Monsanto and the EPA. The basis for the allegation is a 2013 letter written by Marion Copley, in which the late EPA senior toxicologist asserts, „It is essentially certain that glyphosate causes cancer,“ contradicting the agency’s 1991 ruling that the chemical is not a human carcinogen. In that letter, Copley also accused Rowland of unethical behavior: „For once in your life, listen to me and don’t play your political conniving games with the science to favor the registrants. … For once do the right thing and don’t make decisions based on how it affects your bonus.“

The recent legal setbacks, which comprise hundreds of lawsuits across the U.S., have put Monsanto on its back foot, but the company remains steadfast in its claims that glyphosate is relatively safe and has vowed to continue its fight in the courts. Monsanto spokesman Samuel Murphey called California’s proposal to list the chemical under Prop 65 „flawed and baseless,“ claiming it violates both the state and U.S. Constitution. „Monsanto will continue to challenge this unfounded proposed ruling on the basis of science and the law,“ Murphey said.

„Glyphosate is not a carcinogen,“ Monsanto insisted in a statement. The company added, „The allegation that glyphosate can cause cancer in humans is inconsistent with decades of comprehensive safety reviews by the leading regulatory authorities around the world. The plaintiffs have submitted isolated documents that are taken out of context.“ The company also rejected claims that the academic research it funds should be discredited.

For environmental, public health and corporate accountability advocates, the mounting legal pressure on Monsanto is welcome, but long overdue—and a bit surprising.

„Initially when these cases started to be filed, I was skeptical because Monsanto has such a strong track record of prevailing in court,” said Carey Gillam, a director of the consumer group U.S. Right to Know. „But the more information that comes out through discovery and new scientific research that’s emerging, the more it looks like the plaintiffs may have a case.“

While hundreds of cases against Monsanto have already been filed in state and federal courts, Tim Litzenburg, an attorney with the Miller Firm, a Virginia-based law office filing many of the cases, believes that the number will increase rapidly. „Six to eight weeks from now they could number in the thousands,“ he told the St. Louis Post-Dispatch.

And though the science around glyphosate may not be settled in some regulatory agencies, sustained public debate about the chemical, as well as increased transparency in regard to its regulation, sale and marketing can only benefit consumers, farmers and wildlife. As John Barton, a farmer from Bakersfield, California, who believes Roundup caused his non-Hodgkin lymphoma, recently told the Fresno Bee, „I don’t want anyone to go through what I have gone through.”

Netzfrau Ursula Rissmann-Telle
deutsche Flagge
Hier läuft was falsch! In Kalifornien Warnung vor Krebs auf Roundup und Europäische Chemikalienagentur schützt Monsanto mit unverschämtem Glyphosat-Bericht – Crazy – Glyphosate not classified as a carcinogen by ECHA

Krebserkrankungen steigen weltweit drastisch an! Studie: Pestizide von Monsanto verdoppelt das Lymphdrüsenkrebs-Risiko – Study: Glyphosate Doubles Risk of Lymphoma

Glyphosat krebserregend?! Bill Gates – Hungerallianz mit Monsanto, die Impfallianz mit Big Pharma und Hauptsponsor der WHO

.Eine neue Studie bringt Glyphosat (Round up) mit Krebs des lympatischen Gewebes in Verbindung.

Neue Studie: Gehirnschädigung durch Glyphosat

Anstieg der Autismusfälle durch Glyphosat in unserer Ernährung?

ES REICHT! Glyphosat-Herbizid: Nun auch in der Muttermilch – Herbicide Found In Mother’s Milk

Missbildungen, Krankheit und Viehsterben: der tatsächliche Preis von Glyphosat & GVO Tierfutter?

Forscher finden Pflanzengift in Mensch und Tier – Glyphosat

 

 

 

Am Montag den „6. Juni 2016“ wird abgestimmt – „die Zulassung für den Herbizidwirkstoff Glyphosat“ / „CRISPR“

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/06/eu-setzt-merkel-unter-druck-deutschland-kann-glyphosat-verbieten/

EU setzt Merkel unter Druck: Deutschland kann Glyphosat verbieten

Die EUKommission hat den Ball in der Diskussion um das Pestizid Glyphosat an die Nationalstaaten zurückgespielt: Länder wie Deutschland könnten nach der neuen Regelung das Pestizid verbieten. Tatsächlich haben sich die Staaten mittlerweile angewöhnt, bei unangenehmen Entscheidungen einfach die EU als Sündenbock vorzuschieben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Präsident Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Präsident Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Die mögliche Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Europa über den 30. Juni hinaus beschäftigt am Montag erneut einen Fachausschuss der EU in Brüssel (wahrscheinlich ab 10 Uhr). Weil sich die EUMitgliedstaaten bislang nicht auf eine mehrheitsfähige Position einigen konnten, schlägt die EUKommission jetzt eine vorläufige Verlängerung der Glyphosat-Zulassung um bis zu eineinhalb Jahre vor.

In dieser Zeit soll die Europäische Chemikalienagentur mit einer neuen Studie Klarheit schaffen, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht. Ob am Montag eine Entscheidung fällt, war im Vorfeld noch nicht klar.

Die EUKommission hat vorgeschlagen, die Zulassung für Glyphosat nach ihrem Auslaufen Ende Juni „vorläufig um weitere 12 bis 18 Monate“ zu verlängern. „Bis dahin soll ein Gutachten der europäischen Chemikalienagentur ECHA abschließend klären, ob der Wirkstoff Krebs erregen kann“, so die Kommission. Damit stellt die EUKommission selbst die Prüfung der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) in Frage. Diese kam Ende des vergangenen Jahres zu dem Schluss, dass Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend ist. Ähnliches hatte auch das Deutsche Institut für Risikoforschung mitgeteilt. Aus zahlreichen Ländern kam jedoch Kritik an der Feststellung der Efsa. Zuletzt hatte das EUParlament eine Offenlegung der EFSA-Untersuchung zu Glyphosat gefordert.

Gleichzeitig wies die EUKommission – auch mit Blick auf die ungeklärte deutsche Position zu Glyphosat – darauf hin, dass eine Genehmigung im eigenen Land weiter dem Mitgliedsstaat selbst unterliege. „Einige Mitgliedstaaten haben sich dagegen gesträubt, eine Position einzunehmen. Ich denke, es ist wichtig, eines klarzustellen: Sobald ein Wirkstoff genehmigt oder auf EU-Ebene erneuert wird, ist es an den Mitgliedstaaten, die Endprodukte (die Herbizide und Pestizide selbst) auf ihren jeweiligen Märkten zu genehmigen“, sagte Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis:

„Die EUZulassung eines Wirkstoffs bedeutet nur, dass die Mitgliedstaaten solche  Pflanzenschutzmittel in ihrem Hoheitsgebiet genehmigen können, aber sie sind nicht dazu verpflichtet. Die Mitgliedstaaten, die keine auf Glyphosat basierenden Produkte verwenden wollen, haben die Möglichkeit, ihre Verwendung zu beschränken. Sie brauchen sich nicht hinter der Entscheidung der Kommission zu verstecken. Wenn es jedoch keine EU-Zulassung gibt, haben die Mitgliedstaaten keine andere Wahl mehr: Die Zulassung gilt bis zum 1. Juli. Sollte es keine Erneuerung geben, wären die  Mitgliedstaaten verpflichtet, die Zulassungen für Pflanzenschutzmittel, die Glyphosat enthalten, vom Markt zu nehmen.“

In einer zweiten Entscheidung soll dann noch über eine generelle Verschärfung für die Verwendung von Glyphosat abgestimmt werden. Die EU-Kommission plant das Verbot gefährlicher Beistoffe (POETallowamine), die Minimierung des Einsatzes in öffentlichen Parks, Spielplätzen und Gärten sowie die Minimierung vor der Ernte.

„Als Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit möchte ich betonen, dass für mich ein hohes Maß an Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt, wie durch die EU-Gesetzgebung vorgesehen, an erster Stelle steht“, sagte Andriukaitis abschließend. Zugleich sei er zutiefst davon überzeugt, dass die Entscheidungen auf der Grundlage der Wissenschaft getroffen werden sollten, nicht nach politischer Zweckmäßigkeit.“

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31951/

Glyphosat Herbizid

Glyphosat-Einsatz in North Yorkshire im Dezember (Foto: Chafer Machinery / flickr, bit.ly/1P4Eem6, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Glyphosat: Eineinhalb statt 15 Jahre

01.06.2016

Die EUKommission will den 28 Mitgliedstaaten vorschlagen, die Zulassung für den Herbizidwirkstoff Glyphosat nur um zwölf bis 18 Monate zu verlängern. Ursprünglich hatte Brüssel 15 Jahre anvisiert, war aber auf Widerstand aus Frankreich, Italien und einigen weiteren Staaten gestoßen. Am 6. Juni wird abgestimmt.

Weiter gestritten wird indes darüber, ob glyphosathaltige Unkrautkiller „wahrscheinlich krebseregend“ sind. Die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte solche Mittel letztes Jahr so eingestuft. Widerspruch kam im Mai vom Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR), einem Gremium von WHO und der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO. Doch deren Experten haben enge Kontakte zu Industrievertretern.

So berichteten Medien, dass sowohl der Vorsitzende des Glyphosat-Treffens des JMPR als auch sein Stellvertreter für eine Lobbyorganisation tätig sind: das International Life Sciences Institute (ILSI), das auch Glyphosat-Hersteller wie Monsanto und andere Agrarkonzerne, darunter Bayer, in Brüssel vertritt. Allein von Monsanto erhielt ILSI im Jahr 2012 eine halbe Million Dollar. Das zeigt ein Kontodokument, das die Kampagne US right to know veröffentlicht hat.

Alan Boobis vom Imperial College London, der bei der JMPR-Bewertung von Glyphosat den Vorsitz hatte, ist nach WHO– und FAO-Angaben „Mitglied und ehemaliger Vorsitzender des Board of Trustees von ILSI (International Life Sciences Institute) HESI [Health and Environmental Sciences Institute, Anm. d. Red.], Vizepräsident von ILSI Europe und Chair von ILSI [Vorsitzender des Board of Trustees, laut ILSI unbezahlt, Anm. d. Red.].“

Der Münchner Verein Testbiotech hält das für inakzeptabel. In einem Schreiben an die WHO forderte Testbiotech, mögliche Interessenkonflikte künftig strenger zu handhaben und Experten wie Boobis nicht mehr zurate zu ziehen. „Das Beispiel Glyphosat zeigt besonders deutlich, wie massiv die Industrie Einfluss auf Gremien und Wissenschaft nimmt, um ihre Interessen durchzusetzen“, erklärte Geschäftsführer Christoph Then gestern. „Generell fehlen ausreichende finanzielle Anreize für eine wirklich kritische und unabhängige Risikoforschung. In der Konsequenz werden die meisten Untersuchungen von der Industrie in Auftrag gegeben und Wissenschaftler ebenso wie viele Gremien zum Spielball der Industrie.“ [dh]

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https://www.testbiotech.org/node/1649

Glyphosat: Wissenschaft als Spielball der Industrie

Testbiotech fordert Ausschluss industrienaher Experten aus FAO/WHO-Gremium

Dienstag, 31. May 2016

In einem Schreiben an die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert Testbiotech, dass industrienahe Experten aus dem Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) ausgeschlossen und die Standards für die Vermeidung von Interessenkonflikten verschärft werden. Anlass für diese Forderung ist die aktuelle Bewertung des Wirkstoffs Glyphosat durch das JMPR. Das Gremium, eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation und der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), kam in seiner Stellungnahme zu der Schlussfolgerung, dass der umstrittene Wirkstoff Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend sei, und widerspricht damit einer anderen Expertengruppe der WHO, die zuvor Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hatte.

Wie Testbiotech in seinem Schreiben zeigt, haben sowohl der Vorsitzende des Gremiums, Alan Boobis, als auch der Berichterstatter, Angelo Moretto, langjährige, intensive Verflechtungen mit der Industrie und mit industrienahen Organisationen. Alan Boobis gehört seit vielen Jahren der Führungsebene des International Life Sciences Institute (ILSI) an, das von Chemie- und Lebensmittelkonzernen finanziert wird. Laut Informationen des englischen Guardian erhielt das ILSI allein im Jahr 2012 rund eine Million US-$ an Zuwendungen von dem Glyphosathersteller Monsanto und vom Weltdachverband der Gentechnik– und Agrochemieindustrie, CropLife International.

Wie weitere Recherchen zeigen, war Alan Boobis auch an Lobby-Aktivitäten der Tabakindustrie beteiligt. Sowohl Boobis als auch Moretto, der ebenfalls bei ILSI aktiv ist, wurden schon vor einigen Jahren aufgrund ihrer Verbindungen zur Industrie von der Mitarbeit an der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) ausgeschlossen. Offensichtlich sind dagegen die Standards des JMPR nicht ausreichend, um den Einfluss industrienaher Experten auszuschließen. Insgesamt identifizierte Testbiotech mindestens fünf JMPR-Experten, die an der jüngsten Bewertung von Glyphosat beteiligt waren und Kontakte zu ILSI und/ oder der Tabakindustrie haben oder hatten.

Das JMPR-Gremium stand auch in der Vergangenheit bereits im Fokus der Industrie: Im Jahr 2000 stellte die WHO in einem internen Report fest, dass die Tabakindustrie das JMPR unterwandert hatte. Die Tabakkonzerne wollten damals erreichen, dass ein bestimmtes Fungizid nicht als krebserregend eingestuft wird. Auch Experten des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das wie das JMPR der Auffassung ist, dass Glyphosat gesundheitlich unbedenklich sei, sind seit vielen Jahren im JMPR aktiv.

„Das Beispiel Glyphosat zeigt besonders deutlich, wie massiv die Industrie Einfluss auf Gremien und Wissenschaft nimmt, um ihre Interessen durchzusetzen. Generell fehlen ausreichende finanzielle Anreize für eine wirklich kritische und unabhängige Risikoforschung. In der Konsequenz werden die meisten Untersuchungen von der Industrie in Auftrag gegeben und Wissenschaftler ebenso wie viele Gremien zum Spielball der Industrie“, sagt Christoph Then für Testbiotech.

Kontakt:

Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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25. Mai 2016

Krebserkrankungen steigen weltweit drastisch an! Studie: Pestizide von Monsanto verdoppelt das Lymphdrüsenkrebs-Risiko – Study: Glyphosate Doubles Risk of Lymphoma

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Wissenschaftler der Internationalen Agentur für Krebsforschung fanden heraus, dass zwischen Pestizidbelastung und Lymphdrüsenkrebs, auch als Blutkrebs bezeichnet – bekannt als NonHodgkinLymphom – eine starke Verbindung besteht.

Die genauen Ursachen der meisten Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) sind unbekannt. Als Risikofaktoren werden Chemikalien wie Pestizide genannt. In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Neuerkrankungen gestiegen.

Es ist unglaublich – WHO-Forscher stufen Glyphosat als nicht krebserregend ein. Die IARC hatte Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlichen Krebserreger eingestuft. Jetzt kommt überraschend kurz vor der Entscheidung durch die EU-Kommission, ob Glyphosat weitere Jahre zugelassen wird, eine neue UN-Studie: vermutlich nicht krebserregend. Es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat bei der Nahrungsaufnahme für Menschen ein Krebsrisiko darstelle, stellten Experten der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest. Die Chemikalie löse vermutlich auch keine Veränderungen des menschlichen Erbguts aus. Wie viele Studien müssen noch vorgelegt werden?

Wie lange sehen unsere Regierungen noch dabei zu, wie große Unternehmen unsere Gesundheit aufs Spiel setzen – leichtfertig, gewissenlos und aus Profitgier?!

Lässt man uns eine Wahl? Durch die Verhinderung einer Kennzeichnung können wir nicht zwischen den Lebensmitteln wählen, die mit Pestiziden behandelt wurden und denen, die mit Pestiziden getränkt wurden. Halt, stopp…. doch, wir haben eine Wahl. Die haben wir beinahe täglich, bei jedem Einkauf. Weiterlesen →

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31945/

Arzt

Arzt (Foto: Alex Proimos – The Stethoscope / flickr, bit.ly/1va18Tq, creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0)

Ärztetag warnt vor Glyphosat

30.05.2016

Der Deutsche Ärztetag hat am Freitag vor einer verlängerten Zulassung für Unkrautkiller mit dem Wirkstoff Glyphosat gewarnt. Das Mittel steht im Verdacht, das menschliche Erbgut zu schädigen. „Für gentoxische Effekte besteht nach derzeitiger wissenschaftlicher Meinung kein unschädlicher Schwellenwert“, so die Vertreter der Ärztekammern.

„Die International Agency for Research on Cancer (IARC) hat 2015 im Zusammenhang mit der wahrscheinlich krebserregenden Wirkung für Menschen festgestellt, dass ‚Glyphosat (…) DNA- und chromosomale Defekte in menschlichen Zellen verursacht‘. Für gentoxische Effekte besteht nach derzeitiger wissenschaftlicher Meinung kein unschädlicher Schwellenwert. Dieser Effekt muss für eine weitere, langfristige Zulassung durch weitere unabhängige Studien in den Expositionsszenarien für Menschen sicher ausgeschlossen werden“, forderten die Mediziner, die sich zum 119. Mal trafen, diesmal in Hamburg.

Die EU unternimmt indes einen neuen Anlauf, die Zulassung des weltweit meistgenutzten Herbizids um mehrere Jahre zu verlängern. Am 6. Juni sollen die Vertreter der 28 Mitgliedstaaten abstimmen. Die Entscheidung wurde mehrfach vertagt, weil eine Mehrheit pro Glyphosat unsicher schien. Wichtige Länder wie Frankreich und Italien drohen mit einem Nein. Deutschland wollte sich enthalten, weil sich CDU/CSU (ja zu Glyphosat) und SPD (nein) nicht einig sind. [dh]

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„WIESO schützt USA-Washington die Amerikanische Bevölkerung nicht???!!!

Verantwortungslosigkeit – MONSANTOs  Krieg gegen die NATUR und das LEBEN

Monsantos Kriegs-Erklärung gegen die Menschen

Angriff auf den Magen-Darm-Trakt (Immun-System) – Allergien – chronische Krankeheiten – Autismus – „Bt-Mais“ – „Round-Up-Ready-Mais-Soja-Raps-BaumwollSaat – ZuckerRüben -Luzerne“ – „Fehl-Bildungen“ – „Un-Fruchtbarkeit“ – ab Minuten 31:00 „Prof. Don Huber“ – neuerrätselhafter Organismus“ (?Virus/Pilz?) gefunden, verursacht Fortpflanzungs-Störung  – Korruption (Wissenschaft – Politik) – Monsanto-Syngenta-DU PONT-BAYER –  – „multi-nationale-Konzerne“ – „Arpad Pusztai“ – Bt-Baumwolle – Indien – „Avoiding GMOs“ – „Aspartam“ – „NON-GMO-PROJEKT“ – „Kennzeichnungs-Pflicht“

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English -GMO – Documentary

ab Minuten 17:00 – „Jeffery Smith“ – „Michael Taylor“ – „FDA“ – „Monsanto“ – „Percy Schmeiser“

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ENGLISH  – „MONSANTO Documentary“ – „MAFIA – METHODS“

(<Monsanto is criminal like MAFIA and is supported by the American government >)

Percy Schmeiser

 

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3. Juni 2016

Die Natur schlägt zurück! Unkrautresistenz und Insektenresistenz als Antwort auf die Giftcocktails

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Immer höhere Dosierungen von Herbiziden und Insektiziden und was wird aus uns? Sojaproduzenten verwenden 88 Prozent mehr Pflanzenschutzmittel als noch vor sechs Jahren. Der Grund: Immer mehr „Unkräuter“, die mit Glyphosat hätten eigentlich gar nicht aufkommen dürfen, sind gegen dieses resistent geworden. Probleme gibt es auch mit resistenten Insekten auf angeblich „insektenresistentenGentechnikMaispflanzen.

Herbizidresistente Sojabohnen, umgangssprachlich auch „Gen-Soja“ genannt, sind gentechnisch veränderte Sojabohnen, die bisher eine kostengünstigere, bessere und einfachere Unkrautbekämpfung ermöglichen. Doch auf Grund der zunehmenden Kosten für immer mehr Herbizide gegen die glyphosatresistenten Unkräuter kann man nicht mehr von kostengünstigeren Varianten sprechen. Mittlerweile bauen immer mehr Landwirte wieder konventionelle Sorten an.

Syngenta‬ US- per Twitter: 84 Millionen Acres (ca.34 Millionen Hektar) in den USA leiden unter glyphosatresistenten Unkräutern. Eine aktuelle Umfrage des United States Department of Agriculture National Agricultural Statistics Service (NASS) ergab jetzt, dass sich die Sojaanbauflächen seit 2005 um 30 Prozent von 3,95 Millionen Acres auf 5 150 000 Acres ( 2 084 131,05754 Hektar) im Jahr 2015 erhöht hat. Der Herbizideinsatz hat sich um insgesamt auf 61 Prozent erhöht. Weiterlesen →

 

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27. Mai 2016

Monsanto muss 41 Millionen € an PCB Geschädigte zahlen! – St. Louis jury orders Monsanto to pay $46.5 million in latest PCB lawsuit

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Ein weiteres chemisches Produkt aus der Skandalchronik von Monsanto ist PCB (Polychlorierte Biphenyle) – Monsanto und seine Firmen müssen 41 Millionen € an PCB-Geschädigte zahlen.

Bayer wirbt derzeit bei seinen wichtigsten Aktionären um Zustimmung für die geplante milliardenschwere Übernahme des US-Konzerns Monsanto. Nach Angaben eines Firmensprechers vom Freitag soll die Aktion noch bis zur kommenden Woche andauern. Vor wenigen Tagen hatte Bayer für Monsanto ein Kaufangebot von 62 Milliarden Dollar (umgerechnet 55 Milliarden Euro) angekündigt. Der US-Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutzmittel wies die Offerte zwar als zu niedrig zurück, zeigte sich aber für weitere Verhandlungen offen. Blackrock, Sun Life und Capital Group sind die größten Bayer-Einzelinvestoren, aber auch von Monsanto: Siehe Monsanto in Deutschland längst Zuhause!  Wird dieser Deal nun vollzogen, da sich jetzt die Klagen gegen Monsanto häufen? Allerdings ist auch Bayer vom PCB-Skandal betroffen: Der andere Konzern, der mit PCB über Jahrzehnte Milliardengewinne machte, ist Bayer. Die wichtigsten Handelsnamen waren Aroclor (Monsanto), Clophen und Elanol (Bayer) sowie Pyralene (von der französischen Firma Proodelec).  Weiterlesen →

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31940/

Glyphosat Herbizid

Glyposat-Behälter, hier Marke „Sunphosate“, in einem Feld (Foto: International Institute of Tropical Agriculture / flickr, bit.ly/20G4nOg, creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0)

US-Bürger haben mehr Glyphosat im Urin

26.05.2016

Mehr als 90 Prozent von 131 getesteten US-Verbrauchern haben Rückstände des Unkrautkillers Glyphosat im Urin. Das zeigt eine Laborauswertung der University of California San Francisco (UCSF). In der EU waren es 2013 „nur“ 44 Prozent von 182 untersuchten Großstadtbewohnern.

Auch die Glyphosat-Konzentration im Urin der Amerikaner ist laut dem „Detox Project“, das die Untersuchung angebahnt hat, mit durchschnittlich 3.096 Teilen pro Milliarde (ppb) rund drei mal so hoch wie diejenige der EU-Bürger. Die nun veröffentlichten Daten sind laut dem Projekt nur der Anfang, Testergebnisse von weiteren Personen sollen im Laufe des Jahres bekannt gegeben werden. Finanziert wurde die Laboranalyse von der Organic Consumers Association.

Da ebenfalls untersuchtes Leitungswasser frei von Glyphosat war, gehen die Wissenschaftler der UCSF davon aus, dass der Herbizidwirkstoff wahrscheinlich über Nahrungsmittel oder durch Umweltkontakt aufgenommen wurde.

Glyphosat ist das meisteingesetzte Spritzmittel der Welt. In den USA, wo über 90 Prozent der Mais– oder Sojaflächen mit Gentechnik-Pflanzen bepflanzt sind, wird besonders viel davon versprüht – denn diese transgenen Organismen sind meist gegen das Mittel resistent gemacht, um Farmern die systematische Anwendung zu ermöglichen.

Das Detox Project, das vom walisischen Bauernhofsprössling und aktivistischen Journalisten Henry Rowlands gestartet wurde, will nach und nach auch die Belastung mit anderen menschen-gemachten Chemikalien untersuchen. [dh]

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31936/

SPD bleibt beim Nein zu Glyphosat

24.05.2016

Heute sollen die EU-Mitgliedstaaten Brüssel mitteilen, wie sie sich zur Zulassungsverlängerung für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat positionieren. Die SPD will bei ihrem Nein bleiben. Letzte Woche gab es auf EU-Ebene keine Entscheidung, da Länder wie Frankreich und Italien Widerstand angekündigt hatten. Deutschland hätte sich enthalten, weil sich die Große Koalition uneins ist.

Heute erklärte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), es sei nicht eindeutig beantwortet, ob Glyphosat Krebs auslösen könne oder nicht. „Die SPD-Minister – und ich betone: alle SPD-geführten Ressorts – haben sich daher entschlossen, NEIN zur Wiedergenehmigung von Glyphosat zu sagen, solange die gesundheitlichen Risiken nicht restlos geklärt sind.“ Sie verwies aber auch auf Umweltprobleme, die durch den massenhaften Einsatz von Herbiziden verursacht werden: „Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat gefährden nachweislich die biologische Vielfalt, indem durch Nahrungsnetzeffekte den Arten in unserer Agrarlandschaft schlicht die Lebensgrundlage entzogen wird.“

Für diese Haltung gibt es Zustimmung von Umweltschutzorganisationen. „Es ist richtig, dass sich die SPD nicht auf eine wiederholte Fristverlängerung einlässt, sondern auf das Auslaufen der Zulassung am 30. Juni dringt“, erklärte der BUND-Präsident Hubert Weiger. „Um das Vorsorgeprinzip zu wahren und Menschen und Umwelt vor den Risiken des Glyphosat-Einsatzes zu schützen, dürfen Mitgliedstaaten und EUKommission das Ackergift nicht länger zulassen. Eine Landwirtschaft ohne Glyphosat ist möglich, das beweisen viele hunderttausend ökologisch wirtschaftende Betriebe in ganz Europa und weltweit.“

Die Unionsparteien und das von Christian Schmidt (CSU) geführte Landwirtschaftsministerium plädieren hingegen dafür, dass Glyphosat auch weiterhin eingesetzt werden darf. [dh]

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klagemauertvhttp://www.klagemauer.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=8313

Agent Orange

Agent Orange – die Verursacher überführter US-Kriegsverbrechen auf freiem Fuß 29.05.2016

Klarer könnte es nicht sein: In einem Artikel vom 24. Mai 2016 zeigt das Schweizer Radio und Fernsehen SRF die Folgen des US-Einsatzes des Entlaubungsmittels „Agent Orange“ im Vietnamkrieg auf. Der Vietnamkrieg begann nach der Teilung 1954 als Bürgerkrieg. Die USA unterstützten die antikommunistische Regierung Südvietnams und griffen im Jahr 1965 unter dem Vorwand der sogenannten „Tonkin-Lüge“ in den Bürgerkrieg ein. Details finden Sie in der Sendung vom 9. Mai 2015 (www.kla.tv/5871). Hier nun die Fakten über „Agent Orange“, die SRF aufzeigte: Von 1962 bis 1971 versprühte die amerikanische Luftwaffe 72 Millionen Liter des chemischen Entlaubungsmittels Agent Orange. Ziel war die Entlaubung, um dem kommunistischen Nordvietnam die Deckung zu rauben, sowie die Zerstörung der Reisfelder. Damit sollten ihnen die Nahrungsgrundlagen vernichtet werden. -– Das im Agent Orange enthaltene Dioxin TCDD wurde als „Supergift“ eingestuft. Denn Dioxin schädigt das Erbgut und führt zu Missbildungen, etwa zu fehlenden Gliedern und Gaumenspalten. -– 3 Millionen sind seit dem Krieg erkrankt, 150.000 Kinder mit Behinderungen zur Welt gekommen. Selbst heute noch gebe es jährlich 3.500 Kinder, die mit Behinderungen geboren werden, laut der Hilfsorganisation Green Cross. -– Die Krankheiten, die durch das Dioxin verursacht werden, sind äußerst komplex. „Manche Kinder kommen mit zwei Köpfen zur Welt“, sagt Nguyen Viet Hoan von der vietnamesischen „Agent Orange Association“. -– Zu den mehr als drei Millionen Betroffenen in Vietnam kommen noch die rund 200.000 Angehörigen der US-Streitkräfte. Diese sind bei der Veteranenbehörde als Agent-Orange-Opfer registriert und erhielten bis 1994 Entschädigungszahlungen von 197 Millionen Dollar. -– Doch im Gegensatz zu den eigenen Soldaten wollen die US-Behörden bei den behinderten Kindern von Vietnam keinerlei Zusammenhänge zu Agent Orange sehen. Eine Klage vietnamesischer Opfer gegen die amerikanischen Hersteller im Jahr 2005 wurde abgewiesen. Der Einsatz von Agent Orange sei keine chemische Kriegsführung und kein Verstoß gegen internationales Recht, begründete der zuständige US-Richter. Die Missbildungen der Kinder werden als Kollateralschaden, sprich Begleitschaden, ausgelegt – auch heute noch! -– Erst seit zwei Jahren fließt Geld für die Opfer, bisher 100 Millionen US-Dollar. Damit sei aber keinerlei Schuldeingeständnis verbunden, so der offizielle Tenor aus Washington. -– Ebenfalls unbestritten ist, dass der Chemiewaffeneinsatz nicht nur bei den Menschen, sondern auch am Ökosystem Vietnams irreparable Schäden hinterlassen hat. Mehr als fünf Millionen Hektar Wald und eine halbe Million Hektar Ackerland wurden zerstört. Es wird Jahrhunderte dauern, bis sich die Natur vom Gift erholt. Soweit die Fakten über das Agent Orange, die SRF aufzeigte. SRF folgerte, dass es für die USA im Kampf gegen den Kommunismus in Zeiten des Kalten Krieges nur wenig Hemmschwellen gab. Und damit hat es sich für SRF getan. Agent Orange wird v.a. als „dunkles Kapitel des Vietnam-Kriegs“ in der Vergangenheit gesehen und nicht als USVerbrechen, die sich, weil sie nicht aufgearbeitet wurden, bis in die Gegenwart wiederholen. Sehen Sie dazu unseren Dokumentarfilm „Die modernen (US-) Kriege durchschaut – „Nie wieder Krieg!“ (www.kla.tv/8134). Dieser zeigt die verheerenden Folgen von neun Kriegen unter US-Führung von 1965 bis heute auf – dass es für die Drahtzieher hinter der US-amerikanischen Politik auch bis heute noch kaum Hemmschwellen gibt. Doch wie kann es sein, dass SRF und die anderen westlichen Medien sich immer noch auf die Seite US-amerikanischer Politik stellen, diese geduldet wird, eine Welt unter US-amerikanischer Führung akzeptiert wird, wie z.B. dass die NATO unter USamerikanischer Führung steht? Wie kann es sein, dass ausgerechnet denjenigen Kriegsstrategen am meisten geglaubt und gefolgt wird, die nicht im Geringsten daran interessiert sind, vergangene Kriegsverbrechen zu verurteilen, aufzuarbeiten und bestmöglich wiedergutzumachen? Z.B. wird der US-amerikanischen Regierung bis heute nicht zugetraut, die Anschläge auf die Gebäude des World Trade Centers (WTC) in New York am 11. September 2001 selbst durchgeführt zu haben oder zumindest daran beteiligt gewesen zu sein. Dies obwohl sich Millionen von Amerikanern nicht mehr mit der offiziellen Erklärung zur Zerstörung des World Trade Centers zufrieden geben und seit dem Vietnamkrieg allen bekannt ist, dass es für die USKriegstreiber nur wenig Hemmschwellen gibt (www.kla.tv/6693). Die Anschläge des 11. September 2001 wurden von der US-Regierung als bewaffneter Angriff im Sinne der UN-Charta (Artikel 39 und 51) gewertet, woraufhin am 12. September der NATOBündnisfall ausgerufen wurde. Am 20. September kündigte US-Präsident George W. Bush den „Krieg gegen den Terror“ an und kaum einen Monat nach 9/11, am 7. Oktober 2001, begann die militärische Intervention unter US-Führung gegen die Taliban-Regierung in Afghanistan. Seither sind NATO-Truppen in Afghanistan stationiert und die USA bauten ihre militärische Vorherrschaft in der Region aus. Deshalb muss auch heute noch und zukünftig die USamerikanische Politik aufs Schärfste in Frage gestellt und allem voran gegen Kriegsabsichten unter USFührung die Stimme erhoben werden.

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31949/

EU Parlament Abstimmung

Foto: © European Union 2014 – European Parliament (http://bit.ly/280xukQ, creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0)

Parlament befasst sich mit CRISPR

31.05.2016

Am 7. Juni soll das Europäische Parlament über einen Entschließungsantrag abstimmen. Wenn es nach der Autorin, der britischen Konservativen Anthea McIntyre, geht, sollen CRISPR/Cas und andere neuartige Gentechniken als „Präzisionszucht“ betrachtet werden. Sie dürften nicht „ohne stichhaltige wissenschaftliche Gründe (…) behindert“ werden.

Zudem müssten die Rechtsvorschriften, mit denen die neuen Verfahren – McIntyre nennt auch die Zinkfingernuklease-Technik und die Oligonukleotid-gesteuerte Mutagenese – reguliert werden, „zweckdienlich“ sein und dürften keinen „Aufwand“ verursachen. Diese Formulierungen dürften Gentechnik-Firmen und deren Lobbyisten freuen, die sich dafür stark machen, die teils wenig bekannten Techniken als herkömmliche Züchtung durchzuwinken. Eine Einstufung als Gentechnik – und die damit verbundenen Vorsorgepflichten – wollen sie unbedingt vermeiden.

McIntyre scheint die Auffassung der Unternehmen zu teilen. Und auch der Agrarausschuss des EU-Parlaments nahm ihren Antrag Ende April mit 23 zu 14 Stimmen an. Nun wird er dem Plenum vorgelegt. Allerdings können die Abgeordneten nur Empfehlungen übermitteln – entscheiden wird die EU-Kommission. Wann diese das tut, ist unklar. Mehrere selbst gewählte Fristen wurden nicht eingehalten. [dh]

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