YOU-TUBE-GOOGLE „ENT-LARVT““ SICH wieder-mal – – – „“Naomi Seibt““ – – ZENSUR DER WISSENSCHAFT – VIDEO GELÖSCHT /// #FierceWithoutFeminism /// „PUTIN the JEW““ von YOU-TUBE verBANNT //// SRM – „Solar Radiation Management““ oder auch „Solares GEO-ENGINEERING““ /// „“Katherine Horton““ – – – – – Heart-gunning on Swiss motorway – – SWISS – Intel chief „Jean-Philippe Gaudin““ – – – Stop 007 /// „Jeffrey Epstein““ /// Dritter Zitter-ANFALL in 4 Wochen: „Merkel““ zittert erneut bei Staatsempfang

 

siehe auch GOOGLE-YOU-TUBE-ZENSUR – FASCHISMUS

outube.com/watch?v=1Yvi2hLvoGc

ZENSUR DER WISSENSCHAFT – VIDEO GELÖSCHT

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Klimaschutz: Alles nur heiße Luft? Das Video von Naomi Seibt

Klimaschutz: Alles nur heiße Luft? Das Video von Naomi Seibt

Standbild Youtube Naomi Seibt

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
nach der fragwürdigen und fremdgesteuerten Greta-Aktion „Friday for Future“ schalten sich endlich auch Jugendliche mit Sachverstand in die Klimadiskussion ein.

Es handelt sich um ein Youtube-Video, welches, angesichts der heutigen Zensurzustände, nicht mehr überraschend, kurz nach dem Erscheinen gesperrt wurde. Ein sachlicher Grund für die Sperre war nicht zu erkennen. Nun ist das Video wieder da, nachdem Anwältin Karoline Seibt juristisch gegen Youtube vorging.

Video einer jungen Klimarealistin

Wir beurteilen den sachlichen Inhalt des Videos als sehr gut, verzichten auf minimale Korrekturen, wie z.B. „Kernenergie“ anstelle von „Atomenergie“ und überlassen es der öffentlichen Diskssion. Offenbar ist das Video erst Teil I einer Gesamtbetrachtung, so dass wir auf Teil II sehr gespannt sind.

Bereits dieses Video (Teil I) ist geeignet, Unterrichts- und Diskussionsstoff in einem sachgerechten, nicht ideologisch geprägten Naturkunde-Unterricht gymnasialer Oberstufen zu werden. Die EIKE-Redaktion und der Verfasser wünschen der jungen Dame alles Gute für ihre weitere, vermutlich akademische Karriere und natürlich für ihre Arbeit am Teil II ihres Videoprojekts.

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outube.com/watch?v=t5clp7Lpwx4

Manchmal Schweige Ich – Naomi Seibt

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utube.com/watch?v=ASd1vd-MWWo

Kanalvorstellung – Hallo, „Andersdenkende“!

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https://www.youtube.com/watch?v=1WmLFkP3rRc

#FierceWithoutFeminism – Wir sind nicht eure Opfer (with English subtitles)

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BAENKSTER-MAFIA ist ÜBERALL

Deutschlands Experte für organisierte Kriminalität – Jürgen Roth – TRUE CRIME STORIES

PUTIN: RusslandMAFIALAND

SachsenSUMPF“ – MAFIA in DEUTSCHLAND – oder MAFIA-LAND-DEUTSCHLAND

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OBEN gibt es KEINE TRANSPARENZ und DESHALB auch dort die HÖCHSTE KRIMINELLE ENERGIE zu finden ist  – – – – – UNTEN soll alles GLÄSERN werden – EIN SCHELM der …….

DDR 2.0: Registrieren, registrieren, registrieren

DDR 2.0: Registrieren, registrieren, registrieren

NEOPresse in D/A/CH

Der Kampf gegen Hetze und Hass im Internet treibt die Regierenden in Deutschland zu immer neuen Ideen. Vor gut einer Woche haben sich die Innenminister vom Bund (Horst Seehofer) und die Landes-Innenminister getroffen, um allerlei Maßnahmen zu diskutieren. Der Kern der Ideen: „Klarnamen“ bzw. eine eindeutige Rückführung jedes Kommentars auf eine Person soll dem Staat helfen, seine Bürger zu überwachen. Oder, wie es weniger zynische Kommentare vermuten, die Meinungsfreiheit zu sichern.

Die Rückkehr der DDR

Wie die Seite „politplatschquatsch.com“ erinnert, hat es ein pragmatisches Instrument bereits in der DDR gegeben. Die sogenannte „Personenkennziffer“. One man, one number, so in etwa könnte die Vorgabe lauten. Eine 12-stellige Ziffer gab es in der DDR. Die tauchte sowohl im Wehrdienstausweis auf wie auch in der Erkennungsmarke der Nationalen Volksarmee oder eben im Personalausweis. Alle Daten zu einer Person ließen sich über die „Zentrale Personendatenbank Berlin-Biesdorf“ (ZPDB) zusammenführen.

Dies ist in der moderneren Bundesrepublik so noch nicht möglich. Die Verknüpfung aller Daten lässt das Bundesverfassungsgericht nicht zu. Daher soll es wohl einen „Identifier“ geben. Die Konferenz der Innenminister legte fest, dass ein solches Zeichen für die Identifikation einzelner Personen (was anderes als die Personenkennziffer könnte dies sein?) auch nach den Grundsätzen der „Datenschutz-Grundverordnung“ (DSGVO) gehandhabt würde. Auf der anderen Seite dienten sie auch dem Staat, um „medienbruchfreie Prozessketten auch in komplexen Situationen“ zu ermöglichen und „stets auf der Grundlage eindeutiger Personenidentitäten operieren“ zu können.

Dem Volk wird versichert, das die „neue Form des ID-Managements“ auf einem „datenschutzkonformen Mechanismus“ beruhe. Dafür könnte etwa, so die „TAZ“, die Steueridentifikationsnummer (Steuer-ID) verwendet werden. Die gibt es ja schon. Vielleicht rettet dieser kleine Trick den Staat vor dem Bundesverfassungsgericht. Lieber jedoch berichten die Medien derzeit nicht weiter über die jüngste Innenministerkonferenz. Wir schon.

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………………zzziiiiizzz

 

https://www.sueddeutsche.de/politik/eu-frauen-spitzenposten-1.4511136

Europäische Union

Europa wagt endlich den weiblichen Aufbruch

Ursula von der Leyen, Christine Lagarde und Margrethe Vestager (v.l.n.r.)(Foto: dpa(3))

Von der Leyen, Lagarde, Vestager: Drei Frauen sollen künftig die Geschicke der EU bestimmen. Das könnte dem Kontinent zu neuem Ansehen in der Welt verhelfen – und ist auch ein Verdienst von Angela Merkel…..

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utube.com/watch?v=RiVTfZTB_XQ

Raubzug der Weltmacht IWF – Ernst Wolff

Die VERBRECHEN der „CHRISTINE LAGARDE““

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DER „MAAAFFFIIAAA-ROTH-SCHILD-BÜÜTTTEL““ LAGARDE

Beispiel für „Jede Menge Dreck am STECKEN“ und deshalb BESTENS geEIGNET für POSTEN an den oberen PLÄTZEN

DAMIT die MAFIABANKSTERS NARRENFREIHEIT haben

Christine Lagarde will das Bargeld abschaffen

Anders als Draghi

Christine Lagarde will das Bargeld abschaffen

Die designierte EZB-Chefin Christine Lagarde ist eine entschiedene Gegnerin des Bargelds. Stattdessen unterstützt sie den Gedanken, dass Notenbanken digitale Währungen ausgeben sollen.

Mit der neuen EZB-Chefin Christine Lagarde dürften Schritt für Schritt Reformen umgesetzt werden, die auf die Abschaffung oder Zurückdrängung des Bargelds abzielen. Zumindest ist sie eine entschiedene Gegnerin von Papiergeld.

Am 14. November 2018 hielt Lagarde als IWF-Chefin eine Rede auf dem Singapore Fintech Festival. Im Verlauf ihrer Rede stellte sie die Nutzung von Bargeld in Frage und unterstützte die Einführung von digitalen Währungen durch die Notenbanken.

Lagarde führte aus: “In den Schaufenstern steht bereits ,Bargeld wird nicht akzeptiert’. Nicht nur in Skandinavien, dem Aushängeschild einer bargeldlosen Welt. Auch in verschiedenen anderen Ländern ist die Nachfrage nach Bargeld rückläufig – wie die jüngsten IWF-Untersuchungen gezeigt haben. Und wer wird in zehn, zwanzig, dreißig Jahren noch Papierzettel (Bargeld, Anm. d. Red.) austauschen? (…) Denken Sie an die neuen spezialisierten Zahlungsanbieter, die E-Geld anbieten – von AliPay und WeChat in China über PayTM in Indien bis zu M-Pesa in Kenia. Diese Geldformen sind für die digitale Wirtschaft konzipiert.”

Sie warf auch die Frage auf, ob Notenbanken eine neue digitale Währung herausgeben sollten. Lagarde wörtlich: “Ein staatlich abgesicherter Token oder ein Konto, das direkt bei der Notenbank geführt wird und Personen und Unternehmen für Zahlungen an Privatkunden zur Verfügung steht? Ihre Einlagen bei Geschäftsbanken sind zwar bereits digital. Aber eine digitale Währung wäre eine Verpflichtung des Staates – wie beim Bargeld – und nicht einer privaten Firma.”

Digitale Währungen hätten die Fähigkeit einer “finanziellen Inklusion, um Menschen und Unternehmen in abgelegenen und marginalisierten Regionen zu erreichen”. Bargeld sei an dieser Stelle “keine Option mehr”, behauptete Lagarde ohne den Umstand zu erwähnen, dass es gerade Bargeld ist, welches in abgelegenen Regionen als Zahlungsmittel verwendet wird, weil keine oder nur eine unzureichende Infrastruktur besteht.

Bei Bank-Runs spielt das Bargeld ebenfalls eine negative Rolle. Denn ein Bank-Run funktioniere nach dem Prinzip “wer zuerst kommt, malt zuerst”. Doch bei einer digitalen Währung bestünde diese Gefahr nicht.

CNBC berichtet, dass Lagarde die Notenbanken von China, Kanada, Schweden und Uruguay als Vorreiter für die Einführung von digitalen Währungen auserkoren hat. Diese würden den neuen Denkansatz unterstützen. Beispielsweise plant die schwedische Notenbank, die Riksbank, im aktuellen Jahr eine Pilotversion einer digitalen Währung namens e-krona einzuführen. Nur 13 Prozent der Schweden verwenden Bargeld. Die schwedische Zentralbank rudert inzwischen jedoch auch wieder zurück weil sie fürchtet, dass ältere Menschen durch die aggressive Digitalisierung des Zahlungsverkehrs in Schweden an den Rand gedrängt werden.

Lagarde sagte im April 2019, dass das Bargeld immer knapper wird, das Mobilfunkgeschäft im Aufwind sei und Person-to-Person-Zahlungen (P2P) zu einem gigantischen Markt geworden wären, insbesondere in China, aber auch in Kenia und Europa, berichtet Coindesk.

Im Juni 2019 kritisierte Lagarde, dass Fintech-Firmen zahlreiche Finanzprodukte anbieten, die eine Instabilität im internationalen Finanzsystem auslösen könnten. “Eine erhebliche Störung der Finanz-Landschaft dürfte von den großen Technologieunternehmen ausgehen, die ihre enormen Kundenstämme (…) nutzen, um Finanzprodukte auf der Basis von Big Data und künstlicher Intelligenz anzubieten”, zitiert die Deutsche Welle Lagarde. Diese Aussage Lagardes harmoniert mit ihrem Vorschlag, wonach die Notenbanken selbst digitale Währungen einführen müssen. Sie möchte diese Aufgabe offenbar nicht den privaten Unternehmen überlassen.

“In den vergangenen fünf Jahren war das Technologie-Wachstum in China äußerst erfolgreich und ermöglichte Millionen von Neueinsteigern den Zugang zu Finanzprodukten und die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze. Doch es hat auch dazu geführt, dass zwei Firmen mehr als 90 Prozent des Marktes für mobile Zahlungen kontrollieren”, so Lagarde.

Die geldpolitische Ausrichtung von Lagarde ist auch deshalb interessant, weil der ehemalige EZB-Chef Mario Draghi sich im vergangenen Jahr gegen die Einführung einer digitalen Währung durch die EZB ausgesprochen hatte.

 

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EIGNUNGS-TEST für die „EU““: „KORRUPT“ – „KRIMINELL“ – „NULL-INTELLIGENZ“

Flinten-Uschi: Aus dem Beratersumpf an die EU-Spitze

Flinten-Uschi: Aus dem Beratersumpf an die EU-Spitze

NEOPresse in Politik

Wie demokratisch die EU ist, hat sich dieser Tage wieder einmal eindrucksvoll gezeigt: Für die EU-Spitzenämter wurden samt und sonders nur Teilnehmer der Bilderberger-Konferenzen nominiert. Herr Macron wollte Weber nicht als EU-Kommissionspräsidenten – also wurde er es nicht. Die Visegrád-Staaten und Italien wollten den nationalfeindlichen Timmermans nicht. Der wurde es also auch nicht.

Also zauberte man über Nacht Frau von der Leyen aus dem Hut, eine treue Bilderberg-Teilnehmerin und eine Frau, gegen die im Deutschen Bundestag ein Untersuchungsverfahren wegen Veruntreuung von Steuergeldern läuft – die Berateraffäre. Aus dieser Affäre dürfte sie sich jetzt ohne jegliche Konsequenzen einfach so herausziehen können.

Zur Nominierung von Frau von der Leyen soll laut „Welt“ Frau Merkel erklärt haben, sich daran nicht beteiligt zu haben, weil sich die große Koalition nicht einig gewesen sei. Merkel habe sich daher „entsprechend den Regeln des deutschen Abstimmungsverfahrens der Stimme enthalten“. Alle anderen 27 EU-Staaten hätten jedoch dem Vorschlag, Frau von der Leyen zu EU-Präsidentin zu ernennen, zugestimmt.

Die aktuelle SPD-Spitze hatte erklärt, von der Leyen abzulehnen. Die kommissarischen SPD-Vorsitzenden Dreyer, Schwesig und Schäfer-Gümbel sagten, mit der Ernennung von der Leyens würde der Versuch, die Europäische Union zu demokratisieren, ad absurdum geführt.

Sigmar Gabriel, ehemaliger Außenminister der SPD, sagte, Merkels Enthaltung sei „schlicht Quatsch“. Wenn Frau Merkel Frau von der Leyen ohne Kabinettbeschluss benenne, sei das ein klarer Verstoß gegen die Regeln der Bundesregierung – und ein Grund, die Regierung zu verlassen, so Gabriel.

Mit Frau von der Leyen kommt also eine Person ins EU-Spitzenamt, die offensichtlich „Dreck am Stecken hat“ (Berateraffäre, Vetternwirtschaft, Veruntreuung) und die es in ihrer über fünfjährigen Zeit als Verteidigungsministerin geschafft hat, die Bundeswehr bankrott zu wirtschaften. Mit Frau von der Leyen kommt zudem eine Frau ins EU-Spitzenamt, die seit jeher Politik und Stimmung gegen Russland macht.

Mit dieser Personalie, die ganz offensichtlich die geopolitischen Interessen des tiefen Staates der USA vertreten soll, wird es nicht die erhoffte Annäherung an Russland geben. Im Gegenteil – Frau von der Leyen ist eine Verfechterin der Vereinigten Staaten von Europa, einem zentralistischen Superstaat, in dem die Nationalstaaten keine Souveränitäten mehr haben und eine europäische Armee ausgebildet wird, nötigenfalls gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen und mit der Unterstützung der NATO im Rücken weiter aggressive Politik gegen Russland zu betreiben.

Möglicherweise wird von der Leyen alles dafür tun, dass die EU in einen militärischen Konflikt mit Russland getrieben wird. Diese Frau hat auf all ihren Ministerposten (Ministerin für Soziales, Familienministerin, Arbeitsministerin, Verteidigungsministerin) bewiesen, dass sie absolut skrupellos ist.

Frau Lagarde, IWF-Chefin und von Macron im Gegenzug für Frau von der Leyen als EZB-Chefin nominiert, hat ebenfalls Dreck am Stecken. Frau Lagarde wurde 2016 von einem Pariser Gericht schuldig gesprochen: Sie hatte in ihrer Amtszeit als französische Finanzministerin fahrlässig zugelassen, dass Dritte Staatsgelder veruntreuen. Eine Strafe erhielt Lagarde jedoch nicht – wegen ihrer „Persönlichkeit“. Mit Frau Lagarde, der IWF-Chefin, dürfte die Abschaffung des Bargelds in der Euro-Zone bald nur noch eine Frage der Zeit sein. Denn der IWF hat schon seit Jahren Pläne zur Bargeldabschaffung in der Hinterhand. Watergate.tv berichtete.

Die Verhältnisse in der Europäischen Union und in Deutschland dürften sich in den kommenden Jahren also noch verschärfen. Machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst und sorgen Sie für Krisen aller Art vor.

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TRUMPY FREUT ES

THEMA FRACKING oder auch  als „LNG““ BEZEICHNET

KRIMINELL – KRIMINELLER – am KRIMINELLSTEN wie z.B. EU-Kommissare z.B. die PERSON Miguel Arias Cañete

Kehrtwende: EU will Klimaziele mit LNG erreichen

LNG, der Klimafreund?

Kehrtwende: EU will Klimaziele mit LNG erreichen

Die amerikanischen LNGExporte nach Europa haben sich seit letztem Jahr fast vervierfacht. Der Grund liegt vor allem in der Klimapolitik der Europäischen Union.

LNG wird das Klima definitv beeinflussen. In welcher Form wird sich noch zeigen. (Illustration: Timo Würz)

Illustration: Timo Würz

Es wird erwartet, dass die Nachfrage in Europa nach US-Flüssiggas noch mindestens bis 2030 hoch bleiben wird. Die Gasimporte der EU werden „in den kommenden Jahren voraussichtlich steigen“, da die eigene Produktion in der Nordsee zurückgeht, sagte die Europäische Kommission kürzlich in einer Erklärung.

„Wir gehen davon aus, dass Gas, einschließlich LNG, auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen wird, sodass es den derzeitigen Anteil von einem Viertel am gesamten Energieverbrauch in Europa in etwa beibehalten wird“, so der spanische EU-Kommissar Miguel Arias Cañete.

Die Nachfrage in Europa wird neben ökonomischen und politischen Erwägungen auch durch die Klimaziele der Europäischen Union angeheizt. Nach dem Willen der EU sollen die Kohlendioxidemissionen deutlich zurückgehen. Denn diese gelten als Hauptursache für die vom Menschen verursachte globale Erwärmung.

Da immer mehr Kohlekraftwerke stillgelegt werden, dürften Länder wie Deutschland, Italien, Spanien und die Niederlande „wahrscheinlich einen großen Wechsel von Kohle zu Gas erleben“, sagt die Denkfabrik Carbon Tracker. Großbritannien hingegen habe den Wechsel bereits weitgehend vollzogen.

„Erdgas wird auch in naher Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Energiemixes der EU bleiben, wenn wir auf dem Weg zu saubereren Energiequellen voranschreiten“, sagte EU-Kommissar Cañete. Erdgas werde dazu beitragen, die Integration der wachsenden Menge an wechselhafter Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu erleichtern.

Eine im April in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie bestätigt die Vorteile der Umstellung von Kohle auf Gas im Hinblick auf das Klima. Sie hält den Wechsel für eine „Schlüsselstrategie“ zur Minderung der energiebedingten CO2-Emissionen, die „mit den Zielen der Klimastabilisierung für die nächsten 50 bis 100 Jahre vereinbar ist“.

Die Studie warnt aber auch davor, dass eine verstärkte Erdgasproduktion den Einsatz weniger kohlenstoffintensiver Technologien wie erneuerbarer Energien verzögern könne. Dies bringe die Gefahr mit sich, „den Übergang zu einer dekarbonisierten Gesellschaft zu verlangsamen“. Die EU-Kommission teilt diese Bedenken.

Laut Energiekommissar Cañete setzt sich die EU vehement für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen ein, „die den vom Menschen verursachten Klimawandel verursachen“. Und 75 Prozent dieser Emissionen seien derzeit eine Folge der Produktion und Nutzung von Energie.

Nach Einschätzung der EU werden die amerikanischen LNG-Exporte nach Europa aufgrund der CO2-Emissionsbegrenzung in absehbarer Zeit zurückgehen. „Ab 2030 wird der Gasverbrauch in Europa beginnen zu sinken“, sagte ein EU-Beamter nach dem Treffen zwischen der EU und den USA Anfang Mai in Brüssel.

Es gebe eine Reihe von Fragezeichen im Hinblick auf den CO2-Fußabdruck von importiertem LNG, so der Beamte. Zwar habe man dazu keine Statistiken, es sei aber „sehr klar“, dass aus den USA importiertes Flüssiggas kohlenstoffintensiver ist, als Pipelinegas aus Norwegen oder Russland.

„Auf EU-Ebene haben wir kein System, das den CO2-Fußabdruck einzelner Lieferketten überwacht, obwohl es sich lohnen würde, sein Potenzial zu erkunden“, sagte auch Anna-Kaisa Itkonen, Sprecherin der Europäischen Kommission für Klimaschutz und Energie, gegenüber Euractiv.

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utube.com/watch?v=3or4B4d-dPA

ICH WURDE ZENSIERT? – ein persönliches Statement

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utube.com/watch?v=ULbFlcBZLpA

AUTORITÄTEN HINTERFRAGEN – Selbstbewusst oder bescheiden?

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VIDEO kann nicht RUNTER-GELADEN werden – – – – – – WAHRHEIT soll vertuscht werden

 FALSCHES SATANISCHES  DOPPEL-SPIEL

„PUTIN der JUDE““ – „PUTIN the JEW““ – DIE SCHEIN-HEILIGE FALSCHE RATTE   – – – – – TOTAL EKEL-ERREGEND  – „Putin und NETANYAHU““

https://bit.tube/play?hash=QmTDhxu5xsRtL3qoAMcHyPyDK5JKfayRhaRKq4zVXi6mvC&channel=63772

https://bit.tube/play?hash=QmTDhxu5xsRtL3qoAMcHyPyDK5JKfayRhaRKq4zVXi6mvC&channel=63772

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https://www.presseportal.de/pm/6348/4262592

06.05.2019 – 12:03

3sat

3sat: „nano“-Dokumentation „Die Reparatur der Erde“ über Geoengineering-Projekte gegen die Klimakatastrophe

3sat: "nano"-Dokumentation "Die Reparatur der Erde" über Geoengineering-Projekte gegen die Klimakatastrophe
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Mainz (ots)

Donnerstag,10. Mai 2019, 18.30 Uhr
Erstausstrahlung

Der Klimawandel lässt sich allein durch Einsparen von CO2 kaum mehr aufhalten. Deshalb setzt die Forschung auf das sogenannte Geoengineering. Durch Eingriffe in geochemische Kreisläufe der Erde soll die Erde gezielt gekühlt werden. In seiner Dokumentation „nano: Die Reparatur der Erde“ stellt 3sat-Moderator Ingolf Baur am Donnerstag, 10. Mai 2019, 18.30 Uhr, aussichtsreiche Projekte des sogenannten Geoengineerings vor und diskutiert die Machbarkeit und die Risiken der neuen Technologien.

Die Reise führt Ingolf Baur zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Schweiz, in Island und in den USA – und zu zwei ganz unterschiedlichen Strategien. Eine Idee ist, das klimaschädliche CO2 aus der Atmosphäre zu fischen und in Böden und Ozeane zu versenken. Die andere, weitaus umstrittenere Idee ist, das Sonnenlicht zu dimmen. Prominentester Vertreter dieses Ansatzes ist David Keith von der USamerikanischen Harvard University. Keith will das Potenzial und die Risiken des sogenannten Solar-Geoengineerings nicht mehr nur am Computer, sondern auch in der Praxis ausloten und untersuchen, was die Freisetzung von Aerosolen wie Schwefelsäure in der Atmosphäre bewirkt. Die Idee dahinter: In großen Mengen versprüht, könnten die Aerosole das einfallende Sonnenlicht zurück ins All reflektieren und so die Erde kühlen.

Der Schweizer Janos Pasztor, Direktor der „Carnegie Climate Geoengineering Governance Initiative“, begrüßt solche Projekte und plädiert generell für mehr Forschung und einen breiten Diskurs in der Gesellschaft. Seine Sorge: Weil Solar-Geoengineering im Vergleich zu anderen Methoden billig und einfach umzusetzen ist, könnte irgendjemand einfach damit loslegen, ohne dass die ökologischen Folgen umfassend erforscht worden wären.

Kritiker des Geoengeneerings befürchten generell, dass mit solcher Technik jegliche Motivation für den unbequemen Weg – also auf erneuerbare Energien umzustellen und so den CO2-Ausstoß radikal zu senken – schwinden könnte.

Außerdem kommen in der Dokumentation Ulrike Lohmann (ETH Zürich), Edda Aradottir (Reykjavik Energy) und Hugo Raetzo (Bundesamt für Umwelt, Schweiz) zu Wort.

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/nano

Weitere Informationen sowie ein Interview mit Ingolf Baur: https://ly.zdf.de/i56H/

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

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Das satanische nach SCHWEFEL stinkende BIEST kommt als „WOLF im SCHAFS-PELZ“ daher und SPRICHT von „GEO-ENGINEERING und RETTUNG“

utube.com/watch?v=EEY9LneosY0

Wetter-MANIPULATION und Wolken-Injektion als Lösung für CO² WTF 13.05.2019 – Ganzer Beitrag

David Keith – GEOENGINEERING

RUSSLAND und CHINA manipulieren das WETTER  – – – – – – auch in DEUTSCHLAND

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outube.com/watch?v=D4Z5sIj3ClQ

„9M729“ – PROVOZIERT das kontrollierte „UN-SCHULDs-LAMM“ NAMENS PUTIN den sogenannten WESTEN – „“INF-Abrüstungsvertrag““

https://www.welt.de/wirtschaft/article186145516/Putins-neue-Hyperschallwaffe-Warum-sie-so-gefaehrlich-ist.html

Wirtschaft Aufrüstung

Mit seiner neuen Hyperschallwaffe versetzt Putin die USA in Panik

Wirtschaftsredakteur

Präsident Putin persönlich gab den Startbefehl. Russland hat erfolgreich eine neue Überschallrakete getestet. Die atomwaffenfähige InterkontinentalraketeAvangard“ fliegt angeblich 20 Mal schneller als der Schall.

Quelle: WELT/ Christoph Hipp

Autoplay
Er ist blitzschnell da und hüpft auf den oberen Schichten der Atmosphäre seinem Ziel entgegen. Russlands Waffengleiter Avangard macht das US-Militär nervös, das bislang keine Verteidigung gegen die neuartige Waffe hat………..

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http://www.resonanzboden.com/streitfall/das-maerchen-von-der-verschwoerungstheorie-juergen-roth-smolensk/

Das Märchen von der Verschwörungstheorie:
Jürgen Roth über den Flugzeugabsturz in Smolensk

Am 10. April 2010 stürzte eine polnische Regierungsmaschine nahe dem russischen Smolensk ab. An Bord: Staatspräsident Kaczynski und weitere Teile der polnischen Elite. Laut offizieller Untersuchungen war die Ursache ein Pilotenfehler, Zweifel an dieser Version werden jedoch immer wieder laut.
Der Investigativjournalist und Autor Jürgen Roth beleuchtet in seinem Buch „Verschlussakte S.” die Hintergründe des Absturzes und erklärt hier, wie die Diskussion zudem Einfluss auf die polnischen Präsidentschaftswahlen am 10. Mai nehmen könnte.

von Jürgen Roth

Es kommt äußerst selten vor, dass ein Buch überhaupt politisch etwas bewirken kann. Noch unwahrscheinlicher ist, dass es Einfluss auf eine Präsidentschaftswahl nehmen könnte, wie die in Polen am 10. Mai 2015 oder die im Oktober 2015 folgenden Parlamentswahlen. Das Buch „Verschlussakte S. Smolensk, MH 17 und Putins Krieg in der Ukraine“ dürfte da wohl die Ausnahme sein. Und ich als Autor hätte nie damit gerechnet, welche politischen Wellen das Buch in Polen auslösen würde, obwohl mir eigentlich von Anfang an klar sein musste, dass in dem unversöhnlichen politischen wie medialen Klima in Polen sachliche und unvoreingenommene Aufklärung an seine Grenzen stößt. Aber mein Buch war ja nicht für die polnischen Leser bestimmt, sondern für die in Deutschland. Denn diese kennen bislang leider nur die offizielle Version des Flugzeugabsturzes in Smolensk am 10. April 2010 – und nicht die vielen offenen Fragen und berechtigten Zweifel daran. Nach Meinung vieler polnischer Medien und eines Teils der polnischen Öffentlichkeit wurde durch die Veröffentlichung meines Buches erstmals im Ausland das beharrliche Schweigen über die vielen offenen Fragen und Widersprüche im Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz gebrochen. In Deutschland hingegen herrscht weiter Stille.

Ähnliche Fragen und Widersprüche gibt es übrigens auch, was den Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH 17 im Sommer 2014 in der Ukraine betrifft. Beide Fälle verbindet, von zahlreichen Desinformationen einmal abgesehen, dass unterschiedliche politische Interessen verhindern, die wahren Ursachen der beiden Katastrophen aufzuklären. In beiden Fällen spielen Informationen des BND eine wichtige Rolle. In beiden Fällen will man von der undurchsichtigen Rolle der russischen Regierung sowohl in Smolensk wie in der Ukraine offiziell nichts wissen.

Kurz zum Hintergrund des Absturzes der polnischen Präsidentenmaschine: Am Morgen des 10. April 2010 zerschellte die Tupolew TU-154M nahe des Militärflughafens Smolensk. Neben dem polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und seiner Ehefrau Maria Kaczynska waren unter anderem die stellvertretende Senatspräsidentin, der stellvertretende Außenminister sowie zahlreiche Abgeordnete an Bord der Regierungsmaschine – kurzum: ein Teil der politischen und militärischen Elite Polens. Sie alle wollten an einer Gedenkfeier anlässlich des 70. Jahrestags der Massaker an polnischen Offizieren im russischen Katyn teilnehmen. Im Jahr 1940 liquidierte der sowjetische Geheimdienst dort über 4000 polnische Offiziere – Teil eines Programms von Stalin zur Enthauptung der politischen und militärischen Elite Polens.
Nach offiziellen Angaben überlebt das Flugzeugunglück keiner der 96 Passagiere.

Mir fiel auf, dass, wer nicht an einen Fehler des Piloten als Auslöser des Absturzes glaubte, sehr schnell als Verschwörungstheoretiker abgestempelt wurde. Das war mir, angesichts der vielen Widersprüche in den offiziellen russischen wie polnischen Untersuchungsberichten dann doch zu einfach. Es war immerhin der inzwischen verstorbene CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Schockenhoff, ehemaliger Koordinator für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit, der im Februar 2013 auf der Münchner Sicherheitskonferenz erklärte: „Wir wissen, dass es zahlreiche Spekulationen über die Ursachen und die Verantwortung für den Flugzeugabsturz in Smolensk gibt. Es ist klar, dass die Spekulation nur durch die Offenheit und Transparenz erreicht werden kann und deshalb ist die Haltung von Moskau sehr verwirrend. Russland behandelt die gesamte Angelegenheit geheim, was uns zur Frage für die Gründe einer solchen Haltung führt.”

Das Buch jedenfalls löste in Polen bereits vor Veröffentlichung ein unerwartet großes Medienecho aus und wurde dadurch geradezu zwangsläufig ein Instrument, um die kommenden Präsidentschaftswahlen in Polen am 10. Mai 2015 zu beeinflussen. Denn für die stärkste Oppositionspartei, die rechtskonservative Partei Recht und Gerechtigkeit, ist die wahre Ursache der Katastrophe bis heute nicht aufgeklärt. Sie spricht vielmehr von einem Attentat. Die Partei bezieht ihre politische Kraft, auch bei den Präsidentschaftswahlen, durch den beim Absturz getöteten Präsidenten Lech Kaczynski. Politischer Gegner bei den Präsidentschafts- wie den Parlamentswahlen ist die neoliberale Bürgerplattform, die den bisherigen Präsidenten Bronislaw Komorowski favorisiert, dem auch die größten Chancen im Mai eingeräumt werden. Bei den Parlamentswahlen im Oktober 2015 wiederum hat die Partei Recht und Gerechtigkeit große Chancen, stärkste Partei zu werden und die Regierung zu bilden. Der jetzigen Regierung daher vorzuwerfen, sie sei zumindest indirekt für den Absturz verantwortlich und habe kein Interesse an einer lückenlosen Aufklärung, ist ganz sicher ein zentrales Wahlkampfthema. Zwei unversöhnliche Sichtweisen prallen deshalb während des Wahlkampfes aufeinander.

Dieser in Polen seit Jahren ausgetragene Konflikt, ob der Absturz ein Pilotenfehler war (wie es die polnische und die russische Regierung und der polnische Präsident Komorowski behaupten) oder ein Attentat (was die politische Opposition unter Führung von Jaroslaw Kaczynski sagt), entwickelte eine besondere Dynamik, nachdem in „Verschlussakte S.“ unter anderem ein für polnische Journalisten anscheinend explosives Dokument erwähnt wurde, nämlich der Quellenbericht eines Mitarbeiters des Bundesnachrichtendienstes (BND). Demnach haben diesem BND-Mitarbeiter zwei hochkarätige Quellen berichtet, dass bei dem Absturz Explosivstoffe an Bord der Präsidentenmaschine gewesen sein sollen. Diese Nachricht schlug in Polen noch vor Veröffentlichung des Buches ein wie eine Bombe, denn sie bestätigte die tiefe Überzeugung vieler Polen, dass bei den Ermittlungen zum Flugzeugabsturz nicht alles mit rechten Dingen zugegangen war und die wahren Gründe für den Absturz von der polnischen und russischen Regierung verheimlicht wurden.

Allein aufgrund polnischer Zeitungsmeldungen, laut denen der BND behauptet haben soll, der Absturz sei ein Attentat, geriet er anscheinend stark unter politischen Druck. Der polnische Außenminister Grzegorz Schetyna erklärte sogar: „Ich habe weder offiziell noch inoffiziell irgendetwas über die Existenz solcher Dokumente gehört“. Wenn selbst die BND-Führung nichts von einem solchen Dokument wisse – wie sollte es dann der polnische Außenminister wissen? Doch mit diesem Statement sollte vermittelt werden, dass es einen solchen Bericht nicht gebe, er eine Märchenerzählung sei. Es ist eher die Ausnahme, dass der BND-Pressesprecher gegenüber Medienvertretern ausführliche Interviews gibt. Gegenüber polnischen Journalisten war der mit Skandalen belastete Dienst hingegen außerordentlich freizügig.[1] Seine Erklärung war eindeutig: Der Bundesnachrichtendienst sei nie von einem Attentat auf die Präsidentenmaschine ausgegangen. Das war insofern kühn, da er seine Erklärung herausgab, bevor das Buch überhaupt auf dem Markt war. Und im Buch selbst wird mit keiner Zeile erwähnt, dass der BND von einem Attentat ausgegangen sei. Differenzierte Betrachtungen blieben aus – auch in den deutschen Medien, die kurzerhand das scharfe Dementi des BND als die alleinige Wahrheit wiedergaben, ohne „Verschlussakte S.” überhaupt gelesen zu haben. Ich zitiere dort diesen Quellenbericht, der anscheinend von der zuständigen Abteilung nicht an die BND-Führung weitergegeben wurde: „Eine mögliche Erklärung der Absturzursache der TU-154 am 10.04.2010 in Smolensk liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Sprengstoffattentat, ausgeführt durch eine Abteilung des FSB im ukrainischen Poltava, geführt durch General J. aus Moskau. Alle weiteren Vorgänge betr. Ausführung, Sprengstoffbeschaffung, Kommunikation, konnten trotz intensiver Vorgehensweise nicht aufgeklärt werden, da eine massive Gefährdung vor Ort operierender Quellen nicht auszuschließen wäre.“ Das kommentiere ich mit den Sätzen: „Wie alle Informationen des BND kann man das glauben oder auch nicht. Doch sie fügen sich in ein Puzzle aus Fakten und Indizien ein, wonach diese BND-Informationen nicht aus der Luft gegriffen sein dürften.“

Von diesem Moment an, als die Schlagzeile „BND spricht von einem Attentat“ die polnischen Medien beherrschte, wurde das Buch ein Instrument des politischen Wahlkampfes in Polen. Aufschlussreich in diesem Kontext ist, dass, nicht nur in Polen, sondern auch in Deutschland die offizielle polnische wie russische Version des Flugzeugabsturzes mehr oder weniger kritiklos als die einzige Wahrheit präsentiert wurden, was wohl daran liegen mag, dass die Partei Recht und Gerechtigkeit und sowohl der verstorbene Präsident Lech Kaczynski wie auch sein Bruder Jaroslaw als mehr oder weniger hinterwäldlerische Politiker abgestempelt werden. Zwar ist das ein Zerrbild der Wirklichkeit, aber es verhindert, dass man sich ernsthaft mit den ungeklärten Fragen, zum Beispiel ob wirklich Sprengstoff an Bord des Flugzeuges gefunden wurde, beschäftigen muss – selbst wenn das noch so abenteuerlich klingen mag. Und diese „abenteuerliche These“ verbreiteten immerhin hochangesehene polnische Wissenschaftler. Wirklich alles nur Verschwörungstheorie? Bemerkenswert ist zudem, dass die polnische Militärstaatsanwaltschaft, nachdem bekannt wurde, dass mein Buch erscheint, eine neue Auswertung der Stimmenrekorder veröffentlichte. Demnach sei der Luftwaffenchef im Cockpit gewesen und habe die Piloten dazu gezwungen, trotz der schlechten Wetterverhältnisse zu landen. Im Januar 2012 hingegen hatte das hochangesehene Sehn-Institut für forensische Forschung in Krakau nach monatelanger Analyse festgestellt, dass der Luftwaffenchef nicht im Cockpit gewesen sei. In Deutschland wurde nur die Erklärung der Militärstaatsanwaltschaft verbreitet, nicht jedoch die anders lautende Feststellung des Sehn-Instituts.[2] Widersprüche über Widersprüche.

Was zudem vollkommen ausgeblendet wurde, ist, dass „Verschlussakte S.“ nicht nur ein Buch über die Katastrophe von Smolensk ist, sondern auch über die Tradition der systematischen Lügen des früheren sowjetischen wie jetzigen russischen Machtapparates. Der Flugzeugabsturz ist dabei sicher ein wichtiges Element in der Analyse dieser Politik, genauso jedoch wie der russische Krieg gegen die Ukraine oder der Absturz der MH17 im Sommer 2014. Bücher bis zum Ende zu lesen – anscheinend gibt heute dazu auch bei vielen Journalisten keine Zeit mehr. Die alte sizilianische Lebensweisheit „Wer taub ist und blind und den Mund hält, der wird in Frieden 100 Jahre alt“, dürfte jedenfalls in Polen wie in Österreich und Deutschland durchaus zutreffen, und im Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz in Smolensk scheinen das nicht nur regierungstreue Journalisten in Polen als Losung beherzigt zu haben.


[1] www.rmf24.pl/raport-lech-kaczynski-nie-zyje-2/fakty/news-wywiad-w-berlinie-nie-znalezlismy-w-archiwum-depeszy-na-ktor,nId,1714005
[2] www2.polskieradio.pl/eo/print.aspx?iid=165614


→ mehr über den Autor

Roth_Jürgen_c_Econ+Verlag_beschnJürgen Roth, Jahrgang 1945, ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten in Deutschland. Seit 1971 veröffentlicht er brisante TV-Dokumentationen und Bücher über Korruption und organisierte Kriminalität. Sein aktuelles Buch „Verschlussakte S. Smolensk, MH17 und Putins Krieg in der Ukraine“ erschien im April im Econ Verlag.
Foto: Econ Verlag

Weblinks
Die offizielle Website von Jürgen Roth
„Verschlussakte S.“ auf den Seiten der Ullstein Buchverlage

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Klimahysterie: Selbstmordprogramm der falschen Propheten

 

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Die SCHein-HEILIGEN ÖKO-AKTIVISTEN – IM HAMbacher FORST wird BESETZT im REIN-HARDS-WALD NICHT

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Grimm Märchenwald – Aktuell! (Teil 2)

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SEKTEN-IDEOLOGIE-DIKTATUR ent-GEGEN WISSENSCHAFTLICHER FAKTEN

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Fundstück #018: Ralf D. Tscheuschner hinterfragt bei EUvW „Grosse Transformation“

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Europas Stromnetz stand im Juni mehrfach vor dem Kollaps

 

Knapp vorbei am Blackout

Europas Stromnetz stand im Juni mehrfach vor dem Kollaps

Zuletzt ist die Netzfrequenz in Deutschland mehrfach so stark abgesackt, dass Europas gesamtes Stromnetz gefährdet war. Um einen Blackout zu verhindern, mussten Aluhütten vom Netz genommen werden.

Strommasten. (Foto: dpa)

Strommasten. (Foto: dpa)

Im deutschen Stromnetz ist es nach Angaben der Netzbetreiber an drei Tagen im Juni zu kritischen Zuständen gekommen, die so erheblich waren, dass die Lage nur noch mit Hilfe aus den Nachbarländern gerettet werden konnte. Es drohte offenbar ein totaler Blackout. An der Börse schossen die Strompreise in die Höhe.

„Im deutschen Elektrizitätsversorgungssystem sind in den vergangenen Tagen signifikante Systembilanzabweichungen aufgetreten, welche die Systemsicherheit gefährden,“ zitierte die FAZ am Dienstag aus einer Mitteilung der Netzbetreiber Amprion, Tennet, 50Hertz und Transnet-BW.

Die Turbulenzen haben das gesamte europäische Stromnetz in Mitleidenschaft zogen. „Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden“, so die vier Netzbetreiber.

Als eine Konsequenz verdoppelten die Netzbetreiber Amprion, Tennet, 50Hertz und Transnet-BW die vorgehaltene sogenannte Minutenreserve für kurzfristige Stabilisierungsmaßnahmen von Freitag auf Samstag auf 2000 Megawatt.

Der Grund für die Turbulenzen, die zuletzt am Dienstag vergangener Woche auftraten, war, dass dem Netz mehr Strom entzogen als wieder eingespeist wurde. Dies habe an drei Tagen im Juni „jeweils zu einem Absinken der Netzfrequenz im gesamten europäischen Verbundnetz geführt“.

Die Ursache für die zu geringe Stromeispeisung sei „noch nicht eindeutig geklärt“, teilte die Bundesnetzagentur auf Anfrage der Zeitung mit. Eine sorgfältige Analyse bedürfe weiterer Daten, die aber noch nicht vorlägen, so die Agentur, welche die Aufsicht über die deutschen Netzbetreiber führt.

Wegen der kritischen Lage am Strommarkt musste Trimet seine Aluhütten abschalten. „Trimet hat die Netzbetreiber am 6., 12. und 25. Juni bei der Sicherung der Stromversorgung unterstützt, indem die Aluhütten in Essen und Voerde jeweils für kurze Zeit vom Netz genommen wurden“, sagte ein Sprecher gegenüber der Rheinischen Post.

Für bis zu einer Stunde sei das möglich. Allerdings würden solche Eingriffe im Rahmen der Verordnung zu abschaltbaren Lasten „immer häufiger“, so der Trimet-Sprecher. Mit seinen drei Aluminiumhütten steht Trimet für rund ein Prozent des deutschen Strombedarfs.

Bereits vor einigen Monaten kam es im deutschen Stromnetz zu ernsten Komplikationen.

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Die GRÜNEN MisseTÄTER – ein „MISSRATTTTENES„“ PACK

AN SPIEGEL: KEINE PROPAGANDA dafür FAKTEN-BASIERT und ordentlich RECHERCHIERT

Strom ist nicht gleich Strom – Wieder Engpässe beim Strom in Deutschland

Strom ist nicht gleich Strom – Wieder Engpässe beim Strom in Deutschland

Herkömmlicher Stromzähler – ein Auslaufmodell? Bild: Andreas Morlok / pixelio.de

von Holger Douglas
Was, wenn der Spiegel erführe, dass die Netzfrequenz – nicht die »sogenannte Stromfrequenz« – die entscheidende Regelgröße ist, nach der Stromproduktion

So viel Sonne – und dann Stromengpässe? Wie kann das denn sein? Die chaotischen Zustände kommen bekanntlich nicht erst seit diesem Monat vor, sondern schon seit langem. Wir haben die katastrophalen Folgen der Energiewende hier oft genug beschrieben. Z.B.:

Der Spiegel-Mann schreibt vermutlich von der FAZ ab: »Gerät das System aus der Balance, schwankt auch die sogenannte Stromfrequenz – was ganze Fabriken aus dem Takt bringen kann.«

Sogar ganze Fabriken. Das muss ja schlimm sein. Was, erführe der wackere Spiegel-Mann, dass die Netzfrequenz, nicht die »sogenannte Stromfrequenz«, die entscheidende Regelgröße ist, nach der Stromproduktion dem Verbrauch angepasst wird. Strom ist nämlich ein ganz besonderer Saft. Er kann nicht in größeren Mengen gespeichert werden. Es kommt immer darauf an, wann er gebraucht wird.Strom ist also nicht gleich Strom“, wie auch der Titel eines lesenswerten Buches lautet.

Es kommt darauf an, wann er gebraucht wird und nicht, wann er zufällig anfällt. Ein Industrieland benötigt die Energie „Strom“, es kann seine Produktion nicht danach ausrichten, wenn zufällig die Sonne so schön scheint und ein paar Stunden tagsüber sehr viel Strom aus den Photovoltaikanlagen kommt. Nachmittags und spätestens abends ist Schluss mit lustig, Strom gibts nicht mehr, weil die Sonne untergegangen ist. Das Gleiche gilt für die Windräder, die auch nur dann Strom liefern, wenn der zufällig weht.

Woher kommt dann der Strom? In den Mengen, in denen er gebraucht wird, kann er nicht gespeichert werden. Wenn die letzten Kohlekraftwerke abgeschaltet sein werden, wird’s dunkel in Deutschland. Nur mit den großen Schwungmassen der Generatoren können die kurzzeitigen Schwankungen im Netz schnell ausgeglichen werden. Die werden sich nicht mehr drehen.

Denn noch steht in Deutschland hinter jedem Windrad, hinter jeder Photovoltaikanlage die Leistung eines konventionellen Kraftwerkes. Das lässt sich nicht eben mal anschalten, das dauert. Es läuft daher tagsüber gewissermaßen im Leerlauf, kostet entsprechend, muss dann liefern, wenn’s dunkel wird und von den Solaranlagen nichts mehr kommt.

Verbrauch und Produktion müssen in einem sehr exakten Gleichgewicht stehen. Die Netzfrequenz ist das entscheidende Maß dafür, ob genügend Strom produziert wird. Sämtliche Stromerzeuger und Verbraucher in Europa takten im Gleichklang von 50 Hertz. Sinkt die Frequenz auch nur geringfügig unter diesen Wert, so herrscht Strommangel und die Netzbetreiber müssen schnellstens weitere Stromquellen dazuschalten – oder eben möglichst schnell Stromverbraucher abschalten, also etwa mal eine Stadt.

Gerät das Verhältnis zwischen Stromproduktion und Verbrauch aus dem Takt, droht nicht nur der Ausfall einer Fabrik, sondern ein weitreichender Stromausfall, ein Blackout, der schnell ganz Europa erfassen kann. Das Beispiel Südamerika, das jüngst einen Stromausfall erlebte, der 48 Millionen Menschen im Dunkeln ließ, sollte für uns ein Warnschuss sein. Besonders bemerkenswert an diesem Ereignis ist, dass seine Ursachen immer noch nicht geklärt sind. Eine stabile Stromversorgung für ein Industrieland aufrecht zu erhalten, ist hoch komplex, insbesondere dann, wenn zwangsweise immer mehr wetterabhängiger Zufallsstrom eingespeist wird. Denn der ist pures Gift für die Netzstabilität.

Wenn wie derzeit tagsüber zu viel Sonnenstrom da ist, wissen die Netzbetreiber oft nicht, wohin damit. Denn auch in den Nachbarländern wartet man nicht auf den Strom, der zufällig mal aus Deutschland kommt. Erst eine kräftige Mitgift in Höhe von einigen Millionen Euro bewegt die Netzbetreiber, die eigene Produktion herunterzufahren und Strom aus Deutschland abzunehmen. Das nennen nur sehr Wohlmeinende Stromexportland.

Sehr nett finden es mitunter eidgenössische Netzbetreiber, Zufallsstrom aus Deutschland abzunehmen und damit Wasser in hochgelegene Speicher in den Alpen zu pumpen. Dafür bekommen sie oft genug viele Euros; die bekommen sie dann auch wieder, wenn sie diese Energie wieder an Deutschland zurückgeben, wenn dort Dunkelflaute herrscht. Der Gelackmeierte ist der Stromkunde, der den Spaß mit den höchsten Strompreisen Europas bezahlt.

Noch nicht erwähnt haben wir bisher die erheblichen Energieverluste, die bei diesen Stromtransporten quer durch Europa entstehen, und die ebenfalls der Stromkunde bezahlt. Denn Energie in Form elektrischer Energie über weite Strecken zu transportieren, ist die ungünstigste Form des Energietransportes. Effektiver geht es in Form der Kohlenwasserstoffe wie Kohle, Öl oder Gas.

Also: Strom ist nicht gleich Strom, es kommt immer darauf an, wann er gebraucht wird. Die Energiewende zerstört diese Regeln gründlich.

Der einzige vernünftige Vorschlag in der unseligen Energiewendendiskussion, den ich kenne, war der, dass Windkraft- und Photovoltaikstromlieferanten dann ihren Strom liefern müssten, wenn er auch benötigt wird. So, wie das der Bäcker machen muss, wenn er seine Brötchen ausliefert – in der Menge und zu dem Zeitpunkt, wenn seine Kunden sie benötigen. So müssen es die Wasserwerke machen, die schlecht sagen können: Jetzt haben wir gerade Wasser, wascht euch!

Das wäre Markt: Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage, der Preis wird entsprechend geregelt. Und nicht umgekehrt wie derzeit auf dem Energiesektor, wo Stromproduzenten munter fordern: Wir liefern jetzt Strom, weil wir ihn gerade haben, weil Sonne und Wind liefern, also zahlt uns unseren horrenden Preis, gleichgültig, ob ihr den Strom benötigt oder nicht. In einem solchen System von „Marktteilnehmern“ zu sprechen, wie es der Spiegel tut, ist schräg.

Eine regelmäßige, gesicherte Energieversorgung ist die Voraussetzung für ein Industrieland. Das zerstört man am besten, indem dessen Energieversorgung zerstört wird, wie es die Energiewende gerade macht.

Die Schuld an einem Blackout muss man dann natürlich Spekulanten in die Schuhe schieben. Kennt man von Honecker & Co, die für schlechte Ernten den Klassenfeind verantwortlich machten, aber niemals die eigene Unfähigkeit. Von daher klingt dieses »Framing« bekannt – und bedrohlich.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimakrise-die-bevoelkerungsexplosion-faellt-aus-a-1273492.html

Kampf gegen Klimakrise

Die Bevölkerungsexplosion fällt aus

Bei Diskussionen über den Klimawandel taucht regelmäßig dieses Argument auf: Wir können ohnehin nichts tun, solange wir nicht das ungebremste Wachstum der Weltbevölkerung stoppen. Dabei ist diese Phase längst vorbei.

Eine Kolumne von

Fußgänger auf einem Zebrastreifen in New York

Orbon Alija/ Getty Images

Fußgänger auf einem Zebrastreifen in New York

„Die Weltbevölkerung wird neun Milliarden Menschen nie erreichen. Sie wird ihren Gipfelpunkt von acht Milliarden im Jahr 2040 erreichen und dann zurückgehen.“

Jørgen Randers, Mitautor der Studie „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome, zitiert im Buch „Empty Planet“ (2019)

Bitte beantworten Sie im Kopf mal eben folgende Frage, ohne groß darüber nachzudenken: Wächst die Weltbevölkerung heute langsamer als 1962, genauso schnell oder schneller?

Ich habe den Verdacht, dass viele Leser dieser Kolumne, gutinformierte Menschen also, „schneller“ gedacht haben. Die Vorstellung, dass es bis heute eine „Bevölkerungsexplosion“ gibt, ein ungebremstes, exponentielles Wachstum der Anzahl der Menschen, die auf diesem Planeten leben, ist sehr hartnäckig und tief verwurzelt. Sie ist aber falsch.

„Nachhaltig begrenzen“?

Es gibt da einen engen Zusammenhang mit der Debatte über die Klimakrise. In jeder Diskussion über dieses Thema, auch mit gutinformierten Menschen, taucht früher oder später dieses Argument auf: Das kann sowieso nicht klappen, weil die Weltbevölkerung ja immer weiterwächst und all die zusätzlichen Menschen auch immer mehr zusätzliches CO2 produzieren werden, bis in alle Ewigkeit.

Vor einigen Wochen sprach zum Beispiel Wolfgang Kubicki (FDP) in einem Gastbeitrag für die „Welt“ wieder vom angeblich „ungebremsten Bevölkerungswachstum“, das wir „nachhaltig begrenzen“ müssten, sonst könnten wir uns „alle nationalen und EU-weiten umwelt- und klimapolitischen Maßnahmen sparen“. Kubicki nannte sogar die damals noch korrekte Zahl, nämlich „über elf Milliarden Menschen“ bis 2100.

Das war bis diese Woche die Prognose der Uno für die Bevölkerungszahl in 80 Jahren. Was Kubicki wegließ: Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird die Weltbevölkerung nicht mehr weiterwachsen, sondern zu schrumpfen beginnen. Möglicherweise auch schon viel früher.

Und die Zahl selbst hat die „Population Division“ der Uno gerade leicht nach unten korrigiert: Jetzt liegt die Prognose bei 10,9 Milliarden Menschen im Jahr 2100.

Um zwischendurch mal die Frage aus dem ersten Absatz zu beantworten: Im Jahr 1962 und 1963 wuchs die Weltbevölkerung stärker als je zuvor und danach. Die Wachstumsrate lag damals bei 2,2 Prozent. Heute ist sie nur noch etwa halb so groß. Die Weltbevölkerung wächst immer langsamer. In absehbarer Zeit wird sie damit aufhören und beginnen zu schrumpfen. Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern nur noch, wann.

Auch das Wachstum in absoluten Zahlen geht bereits zurück: Die meisten zusätzlichen Menschen kamen um das Jahr 1990 hinzu, damals waren es 90 Millionen in einem Jahr.

Diese und viele andere Zahlen kann man sich, sehr anschaulich aufbereitet, auf der Webseite „Our World in Data“ ansehen. Sie ist oft sehr hilfreich, wenn man das Bedürfnis hat, seine Vorstellungen von der Welt der Realität anzupassen.

Entscheidend ist dies: Die Weltbevölkerung wächst eben nicht exponentiell, es gibt keine „Bevölkerungsexplosion“. Heute geborene Kinder haben gute Chancen, das Ende des Wachstums persönlich mitzuerleben.

Mehr Menschen heißt nicht mehr CO2

Das soll nicht heißen, dass fast elf Milliarden Menschen im Jahr 2100 und bereits 9,7 Milliarden bis 2050 nicht eine gewaltige Herausforderung wären, sowohl was Nahrungs- als auch was Energieversorgung angeht. Aber es ist eben auch weit entfernt von der ständig herbeigeredeten Bevölkerungsapokalypse. Mehr Menschen bedeuten auch nicht zwangsläufig mehr CO2 – man muss eben Energieversorgung und Ernährung neu organisieren.

Wenn Wolfgang Kubicki möchte, dass die Leute in Afrika weniger Kinder bekommen, sollte er sich übrigens einfach für mehr gezielte Entwicklungshilfe einsetzen, insbesondere für Investitionen in Bildung für Mädchen und Frauen und für bessere medizinische Versorgung in Entwicklungsländern, etwa in Zentral-, Ost- und Westafrika. Seine Partei, die FDP, möchte aber in Wahrheit lieber weniger Geld in Entwicklungshilfe stecken. Das wird natürlich vornehmer formuliert: Die FDP will lieber „auf Qualität statt auf Quantität der eingesetzten Mittel“ setzen.

Je besser es Frauen geht, desto besser geht es der Gesellschaft

Die Mechanismen, die in vielen Ländern der Welt längst zu sinkenden Fortpflanzungsraten geführt haben, sind bekannt: Bildung für Frauen, Gesundheitsversorgung, Urbanisierung und der Zugang von Frauen zum Arbeitsmarkt. Diese Faktoren sorgen dafür, dass Frauen nicht mehr vier oder fünf, sondern irgendwann im Schnitt nur noch ein oder zwei Kinder bekommen. Je besser es den Frauen einer Gesellschaft geht, desto besser geht es der Gesellschaft – und desto weniger Kinder werden geboren.

Wie gesagt: In einer Reihe von Ländern der Welt ist das und mehr längst passiert, ihre Bevölkerungen schrumpfen. Deutschland gehört dazu, Japan, viele Staaten Osteuropas. Selbst China wächst kaum noch. Das wird ganz neue Probleme mit sich bringen: Überalterung, Rentenlücken, Innovationsrückgang. Mit dem Klimawandel aber hat all das nichts zu tun.

Vielleicht geht es noch viel schneller

Es gibt eine Reihe durchaus namhafter Forscher, die noch weiter gehen als die Uno, die in den vergangenen Jahrzehnten mit ihren Prognosen fast vollständig richtig lag: In dem faszinierenden Buch „Empty Planet“ von Darrel Bricker und John Ibbitson kann man ihre Positionen und Argumente nachlesen – darunter auch die Position des eingangs zitierten Norwegers Jørgen Randers. (Mehr zu diesem Buch können Sie hier nachlesen.)

Randers hat einst an „Die Grenzen des Wachstums“ mitgearbeitet, der Studie des Club of Rome, die 1972 vor einem Kollaps der menschlichen Zivilisation warnte. Mittlerweile hat er seine Meinung geändert.

Es gibt nämlich gute Argumente dafür, dass der Schrumpfungsprozess deutlich vor 2100 beginnen wird. Etwa, dass die Fruchtbarkeitsraten in vielen Ländern in jüngerer Zeit viel schneller gefallen sind als erwartet.

Egal ob neun oder elf Milliarden: Auf uns kommt eine gewaltige Herausforderung zu. Sie ist aber lösbar. Und das Argument, „gegen den Klimawandel etwas zu tun, bringe ohnehin nichts, weil die Bevölkerung ungebremst wächst“, ist schlicht falsch.

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tube.com/watch?v=2coiSEJUNl0

Interview mit „Kevin Annett“ deutsche Fassung

Am 19.05.2015 veröffentlicht

Am 16.04.2015 hat Kevin Annett uns ein Interview gegeben zum ITCCS und zu den Residential Schools in Kanada. Kevin Annett wurde über seine damalige Tätigkeit als Reverend für die United Church of Canada durch Gespräche mit Gemeindemitgliedern auf die Verbrechen aufmerksam, welche in den Zwangsinternaten („Indian Residential Schools“) an Indianerkindern in Kanada in den über 100 Jahren bis zu deren Schließung in 1996 begangen worden sind, und dem in dieser Zeit rund 50.000 Indianerkinder zum Opfer gefallen sind. Im Mai 2010 gründete er zusammen mit Gruppen aus Irland, England, USA, Kanada und Italien das ITCCS. Deren erklärtes Ziel ist es, den Vatikan, weitere Kirchen und Regierungen für Verbrechen an Kindern und gegen die Menschlichkeit zur Verantwortung zu ziehen. Nach eigenen Angaben ist das ITCCS bis 2013 in 26 Ländern vertreten gewesen. Der gerichtliche Arm des ITCCS ist der „International Common Law Court of Justice“ (ICLCJ), ein nicht-staatliches Gericht auf Common Law – Basis. In Zusammenhang mit den „Indian Residential Schools“ hat es gegen hochrangige Persönlichkeiten aus Kanada, Großbritannien und dem Vatikan ermittelt und Urteile gesprochen. Die kanadischen Residential Schools hatten in ihrer Anfangszeit eine sehr hohe Todesrate vor allem durch Krankheiten und unzureichende Ernährung, aber auch durch direkte Gewaltakte incl. Missbrauch, Misshandlung und Mord, die später deutlich zurückgegangen ist, was für einen Strategiewechsel von Ausrottung hin zur Assimilation spricht. Ein wesentliches Motiv zum Kindesentzug ist Land Grabbing gewesen, auch im Hinblick auf Holz und Bodenschätze. Selbst indianische Stammesführer und (hinsichtlich geflohener Kinder) die kanadische Polizei waren in das Verfolgungs- und Assimilationssystem gegen die indianischen Kinder eingebunden worden, was die rechtliche innerhalb Kanadas nicht einfacher macht. Den Landraub gibt es laut Kevin Annett heute noch, und statt der Residential Schools wirkt heute die Übertragung indianischer Kinder auf weiße Pflegefamilien auch heute noch assimilierend. Das kanadische Indianergesetz unterwirft die Indigenen bis heute noch diskriminierenden Einschränkungen, z. B. beim Landbesitz. Die Etablierung der indianischen Residential Schools in Kanada geht auf ein Gesetz zurück, welches vom britischen Kronrat in das kanadische Parlament eingebracht worden ist. Die britische Königin ist das Staatsoberhaupt in Kanada. Betrieben wurden die Residential Schools von der katholischen Kirche, der anglikanischen Kirche und der United Church. http://unser-politikblog.blogspot.de/…

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ube.com/watch?v=zFpmaVI1s3I

interview with reverend „“Kevin Annett““

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ube.com/watch?v=5bOAT7xzFFo

Heart-gunning on Swiss motorway (Stop 007)

Am 09.07.2019 veröffentlicht

Dr. Horton records this video testimony about having been gunned in the heart by weaponised cars on the Swiss motorway driven by the gangstalkers of Swiss Intel chief Jean-Philippe Gaudin.

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tube.com/watch?v=d8fdpyMcZfo

Uncovered! Mass Graves in British Columbia – Kevin Annett (Stop 007)

Live übertragen am 25.06.2019

Kevin Annett reports about the uncovering of mass graves of indigenous women and children in British Columbia.

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https://www.spiegel.de/panorama/justiz/jeffrey-epstein-das-netz-des-verdaechtigen-finanzberaters-a-1276597.html

Klage gegen US-Finanzberater

Das Netz des Jeffrey Epstein

Der US-Finanzberater Jeffrey Epstein  ist angeklagt, minderjährige Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Nun gehen seine einstigen Bekannten auf Distanz – allen voran Donald Trump.

Von , New York

Jeffrey Epstein 2008 in Palm Beach: Damals war er schon einmal in Gewahrsam

Uma Sanghvi/ Palm Beach Post/ AP

Jeffrey Epstein 2008 in Palm Beach: Damals war er schon einmal in Gewahrsam

Jeffrey Epstein schmiss die tollsten Dinnerpartys. Oft fanden sie in seiner 4700-Quadratmeter-Villa statt, dem wohl teuersten, größten Einfamilienhaus in Manhattan. Intimere Sausen stiegen in Epsteins Anwesen in Palm Beach oder auf seiner karibischen Privatinsel Little St. James, zu der er die VIP-Gäste in einem seiner Privatjets einflog.

Viele dieser Gäste ließ Epstein auf Fotos verewigen, die er US-Medienberichten zufolge überall bei sich zu Hause aufstellte. Bill Clinton, Prinz Andrew, der spätere saudische Kronprinz Mohammed bin Salman. Und natürlich der größte Partylöwe der goldenen Ära vor der Finanzkrise: Donald Trump.

Doch jetzt könnte sich für manche rächen, in jenen Jahren keine Distanz zu Epstein gewahrt zu haben.

Feiner Tatort: Spuren der FBI-Brechstangen an Epsteins Villenpforte

JASON SZENES/EPA-EFE/REX

Feiner Tatort: Spuren der FBI-Brechstangen an Epsteins Villenpforte

Die Villa auf der Upper East Side steht leer, als mutmaßlicher Tatort versiegelt. Die fünf Meter hohen Eichenpforten tragen Schrammen von den Brechstangen, mit denen das FBI sie am Samstag aufstemmte.

Aufgebrochen ist damit auch ein lange vertuschter und verharmloster Skandal, der nun Kreise zieht – bis ins Weiße Haus: Epstein, ein bestvernetztes Mitglied des US-Geldadels, ist angeklagt, jahrelang Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben, hinter seinen verschlossenen Villentüren in New York City und Florida. Der 66-Jährige sitzt wegen Fluchtgefahr hinter Gittern.

Plötzlich will ihn keiner der alten Freunde mehr kennen. „Ich war kein Fan“, behauptete Trump am Dienstag. Dabei hatte der US-Präsident, der sich 2016 ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt sah, Epstein früher als „fantastischen Typen“ bewundert, gerade wegen seines Faibles für „jüngere Frauen“.

Erst Freund, jetzt "kein Fan" von Epstein: US-Präsident Trump am Dienstag

KEVIN DIETSCH/POOL/EPA-EFE/REX

Erst Freund, jetzt „kein Fan“ von Epstein: US-Präsident Trump am Dienstag

Trump und andere in Epsteins Rolodex drohen jetzt mit in den Strudel dieser Affäre zu geraten, die zum handfesten Politskandal wird, eine Art „Bunga Bunga“ auf Amerikanisch. Denn schon 2008 gestand Epstein, kam da aber relativ ungeschoren davon und schnell wieder frei – und soll sich danach, so die neue Klage, weiter an Minderjährigen vergangen haben.

Wer„, fragt sich nicht nur die „New York Times“, „beschützte Epstein?“

Etwa Trumps heutiger Arbeitsminister Alex Acosta. Der war damals der zuständige US-Staatsanwalt in Florida und gönnte Epstein einen Deal: Er ließ die Anklage, die lebenslange Haft hätte bringen können, fallen. Epstein bekannte sich in zwei Fällen „nur“ der „Prostitution“ schuldig und verbrachte 13 Monate im Privatflügel eines Bezirksgefängnisses, wo er sechs Tage pro Woche Freigang genoss. Alle mutmaßlichen Mitwisser bekamen zudem Immunität zugesichert.

Bisher forderten aber nur die Demokraten Acostas Rücktritt. Die Republikaner drucksten herum und Trump hielt – noch – an Acosta fest. Der rechtfertigte sich: „Die Straftaten, die Epstein begangen hat, sind entsetzlich“, beteuerte er auf Twitter. Er habe seinerzeit getan, was er habe tun können, um „Epstein zur Rechenschaft zu ziehen“.

Wie kläglich diese Ausflucht ist, zeigt der aktuelle Fall: Bei der Durchsuchung der New Yorker Epstein-Villa stellte das FBI „mindestens Hunderte – wenn nicht Tausende“ – Nacktfotos sicher. Einige davon zeigten demnach minderjährige Mädchen. Viele seien in einem Safe gelagert und auf CDs katalogisiert gewesen, mit Vor- und Nachnamen.

Die Anklage wiegt schwer. US-Staatsanwalt Geoffrey Berman – der von Trump ernannt wurde – wirft Epstein Sexhandel vor: Von 2002 bis „mindestens“ 2005 habe dieser „Dutzende minderjährige Mädchen sexuell ausgebeutet“. Manche Opfer seien erst 14 Jahre alt gewesen.

Zweiter Versuch: Die New Yorker Neuauflage der Epstein-Anklage

REUTERS

Zweiter Versuch: Die New Yorker Neuauflage der Epstein-Anklage

Epstein, hieß es, habe den Opfern „Hunderte Dollar“ für Sex gezahlt. Aus der Portokasse: Der Finanzberater geriert sich gern als Milliardär, seine Klienten und sein wahres Vermögen sind jedoch unbekannt.

„Dies ist der schlimmste der #MeToo-Fälle“, sagte der Autor James Patterson, der ein Buch über den Fall geschrieben hat, im TV-Sender MSNBC. „Schlimmer als Bill Cosby, schlimmer als Harvey Weinstein.

Doch keiner will etwas gewusst haben.

"Nur viermal" mit Epstein geflogen: Ex-Präsident Clinton

AP

„Nur viermal“ mit Epstein geflogen: Ex-Präsident Clinton

So dementierte Ex-Präsident Clinton Berichte, er sei 26-mal an Bord eines Epstein-Jets gewesen, den sie „Lolita Express“ nannten. Er sei nur viermal mit Epstein geflogen, meist für humanitäre Missionen, erklärte Clinton jetzt, habe ihn aber seit einem Jahrzehnt nicht mehr gesprochen und keine Kenntnis von den „schrecklichen Straftaten“. Ghislaine Maxwell, eine der engsten Vertrauten Epsteins, war aber noch 2010 zu Gast bei der Hochzeit der Clinton-Tochter Chelsea – auf Fotos grinst sie hinter dem Vater der Braut.

Laut „Miami Herald“, dessen Recherchen eine Grundlage der neuen Anklage waren, war Maxwell auch die Kontaktperson zu Prinz Andrew und zu dem prominenten US-Anwalt Alan Dershowitz, der Epstein in Florida verteidigte und heute ein flammender Verfechter Trumps ist. Ein mutmaßliches Opfer Epsteins hat beide Männer des sexuellen Missbrauchs beschuldigt und will dazu von Maxwell „vermittelt“ worden sein. Alle drei haben das dementiert, Dershowitz zuletzt am Dienstag.

"Randy Andy": Epstein-Freund Prinz Andrew

David Mirzoeff/ Getty Images

„Randy Andy“: Epstein-Freund Prinz Andrew

Auch Epsteins Beziehung zu Trump ist bemerkenswert. In seinem Enthüllungsbuch „Feuer und Zorn“ nannte der Autor Michael Wolff Epstein, Trump und den Finanzier Tom Barrack die drei „Nightlife-Musketiere“ der Achtziger- und Neunzigerjahre. „Ich kenne Jeff seit 15 Jahren, klasse Kerl“, prahlte Trump selbst 2002 im „New York Magazine“.

2016 wurde Trump von einer Frau verklagt, sie als 13-Jährige in Epsteins New Yorker Villa vergewaltigt zu haben.Trump bestritt die Vorwürfe, die Frau zog sie später zurück, weil sie nach Angaben ihrer Anwältin Morddrohungen bekommen habe.

Auftritt vor Gericht: Courtney Wild (l.) und Michelle Licata, zwei mutmaßliche Epstein-Opfer

AP

Auftritt vor Gericht: Courtney Wild (l.) und Michelle Licata, zwei mutmaßliche Epstein-Opfer

Epstein wollte nach Justizangaben seine private „Modelagentur“ so aufziehen wie Trump seinen eigenen Kreis aus Freundinnen. Er hatte der „Washington Post“ zufolge 14 private Nummern Trumps in seinem Telefonbuch und war auch Mitglied von dessen Privatklub Mar-a-Lago.

Nach dem Florida-Verfahren setzte ihn Trump vor die Tür, die Freundschaft war offenbar Geschichte. „Ich kannte ihn, wie jeder in Palm Beach ihn kannte“, wiegelte Trump am Dienstag lakonisch ab. „Wir hatten vor langer Zeit eine Meinungsverschiedenheit.“

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tube.com/watch?v=qLAzubOpOtg

How teen runaway Virginia Roberts became one of Jeffrey Epstein’s victims

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tube.com/watch?v=yPjn6rcJqsI

Where are they now? The biggest players in the Jeffrey Epstein case

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Klarsicht TV is creating Investigative Reports & Interviews: https://www.patreon.com/klarsichttv/posts

utube.com/watch?v=ukFQTAf1XzI

Abgesegneter Landraub (Stop 007)

Live übertragen am 11.06.2019

Helga Harders berichtet über die ausufernde Kriminalität im Landkreis Bamberg, die die Mechanismen und Taktiken eines deutschlandweiten Landraubes aufzeigen, in dem mehrere Behörden aktiv beteiligt sind. ================================= Links ================================= GERICHTSPROZESS AKTUELL DIESE WOCHE: Aufruf an Prozessbeobachter für den 13. Juni 2019 in Bamberg: https://stop007.org/home/court-cases-… ZUSAMMENFASSUNGEN DES FALLS VON HELGA HARDERS: Bayrisch-oberfränkische Behördenwillkür deckt illegalen, gesetzwidrigen Bau in Reckendorf (Teil 1) https://www.youtube.com/watch?v=PScGJ… Bayerisch-oberfränkische Behördenwillkür (Teil 2) Bauskandal – Politische Zersetzung Stasi-like https://www.youtube.com/watch?v=qRop4… Überfall auf Helga Harders und Ehemann bei Pseudo-Polizisten: Das Unrecht-SYSTEM entblösst https://www.youtube.com/watch?v=u_taS… Berichte über den Fall von Helga Harders (1) http://justizalltag-justizskandale.in… (2) http://justizalltag-justizskandale.in… Waldbrände in Kalifornien: (1) http://meria.net/wp-content/uploads/2… (2) https://encrypted-tbn0.gstatic.com/im… (3) https://emfcommunity.com/wp-content/u… Genozid-Pläne für Deutschland http://www.deagel.com/country/Germany… Genozid-Pläne für die USA http://www.deagel.com/country/United-…

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DER BEWEIS – SIE wollen 5G auf KINDERGÄRTEN und SCHULEN! Teil 2

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Kanzlerin Merkel erleidet erneut Zitteranfall

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Dritter Zitteranfall in 4 Wochen: Kanzlerin Merkel zittert erneut bei Staatsempfang

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50 Jahre Apollo 11: 11 Gründe, warum wir nie auf dem Mond waren

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utube.com/watch?v=cUfqXDdQA0M

Der Nationale Spätschoppen – 21- Es ist alles super

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Flache Erde Reloaded LIVE – S 05 – Episode 65

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Flache Erde Reloaded – S 05 – Episode 66 – Robert Bassano is back

 

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Flache Erde Reloaded LIVE – S 05 – Episode 65

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outube.com/watch?v=AFte3uzXGfc

So funktionieren Satelliten auf der flachen Erde!

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https://worldview.space/fly-your-payload/

Stratollite Flight Services

A Navigable & Persistent Stratospheric Flight Vehicle

Stratollites offer all the advantages of high-altitude balloons – low-cost, rapid deployability, and low-impact flight – with an innovative new development: the ability to navigate and persist over areas of interest.

The Stratollite is a remotely operated, navigable vehicle that can remain aloft for days, weeks, and months on end. This allows for more sustained measurements and monitoring capabilities over an area of interest. Stratollites can carry a wide variety of commercial payloads (sensors, telescopes, communications arrays, etc.), launch rapidly on demand, and safely and gently return payloads back to Earth after mission completion.

World View is already routinely flying payloads to the edge of space for a wide variety of government, commercial, and education customers. Contact a WV representative to discuss how we can serve your unique needs and mission requirements.
outube.com/watch?v=GFdXBQPuznU

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Sustained, controlled flight in the stratosphere has remained technically out of reach until now, with the advent of World View’s proprietary altitude control technology. The Stratollite leverages the natural currents of the stratosphere, which offer directional and countervailing wind patterns at various altitudes. By using a unique altitude control system, the Stratollite can rise and descend in altitude to harness the desired directional propulsive power of different stratospheric winds, giving the customer navigational steering or station-keeping capability.

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Research

SolarFlare
Offering an affordable platform for a variety of research applications, from astro and solar physics to atmospheric sciences and space technology testing.

flight

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„Christian Lindner“: „Eine Farce“ – – – /// „Kinder-Missbrauch“ – „Aloisiuskolleg“ – Jesuiten /// FASCHISMUS LIVE – – – – – – – – ZENSUR – – – – – – WAS DARF nicht in die ÖFFENTLICHKEIT????!!!!!!! – – – DAS BÖSE MANIPULIERT den „JET-STREAM“ – „Solares GEO-ENGINEERING“ – „Wetter Modifikation“ /// IMPFEN /// SYRIEN-KRIEG /// „Hambacher Forst“ /// „BAMF-SUMPF“

„SCHLECHTE UNTERHALTUNG“ auf dem „NARREN-SCHIFF“
„VERSPOTTUNG der WÄHLER“

Merkel sei „nur noch formal eine Regierungschefin“, findet FDP-Chef Christian Lindner. Sie versuche die Regierung um jeden Preis zusammenzuhalten, sagte er der „RheinNeckarZeitung“.

Quelle: WELT / Kevin Knauer

Autoplay
„Eine Farce“: Nach dem Kompromiss im Fall Maaßen kritisiert Christian Lindner Angela Merkel deutlich. Sie versuche nur noch, die Regierung um jeden Preis zusammenzuhalten. Fast die Hälfte der Deutschen befürwortet Neuwahlen.

FDP-Chef Christian Lindner hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihr Vorgehen im Streit über den Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen schwere Vorwürfe gemacht. „Frau Merkel ist nur noch formal Regierungschefin. Mit ihr verbindet sich leider keine Führungsstärke mehr“, sagte Lindner der „Rhein-Neckar-Zeitung“. Sie versuche nur noch, die Regierung um jeden Preis zusammenzuhalten. Merkel habe im Fall Maaßen nur moderiert, nicht entschieden. „Das Ergebnis ist eine Farce“, sagte Lindner. Auch die SPD habe sich für eine „groteske Lösung hergegeben“.

Maaßen soll – wie von der SPD gefordert – zwar abgelöst werden, er wurde von Innenminister Horst Seehofer (CSU) aber zum Staatssekretär befördert. Maaßen soll in der neuen Funktion für den Bereich Sicherheit zuständig werden. Die SPD kritisiert bei Maaßen vor allem einen fragwürdigen Umgang mit der AfD und unterstellt ihm einen unzureichenden Einsatz gegen rechtsextreme Tendenzen im Land.

Wegen des Falls Maaßen ist die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles immer stärker unter Druck geraten. Am Montag soll erst im 45-köpfigen Vorstand und dann in der Bundestagsfraktion beraten werden, wie der von Nahles, Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer vereinbarte Aufstieg des Verfassungsschutzpräsidenten zum Staatssekretär noch gestoppt werden kann. Der Posten ist vom Rang her höher, er gehört damit zur erweiterten Regierung und bekommt 14.157 Euro im Monat.

Für Maaßen musste nun der für Bauen zuständige SPD-Staatssekretär Gunther Adler in Seehofers Ministerium weichen. Seehofer hatte Adler nach der Integration des Baubereichs vom Umweltministerium in sein neues Super-Ministerium zunächst behalten, obwohl er ein SPD-Parteibuch hat, was durchaus ungewöhnlich ist. Merkel sagte bei einem informellen EU-Treffen in Salzburg, dass Adler „sehr schnell“ eine „angemessene Position“ bekommen solle.

Fast die Hälfte der Deutschen befürwortet laut einer Umfrage Neuwahlen auf Bundesebene. Demnach sprachen sich 47 Prozent der Befragten für Neuwahlen aus, allerdings ist auch fast jeder Dritte dagegen, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild“-Zeitung ergab. Dass Angela Merkel nach Neuwahlen wieder Bundeskanzlerin wird, erwartet nur jeder dritte Befragte. Jeder Zweite geht nicht davon aus, dass Merkel es noch einmal schafft – und 56 Prozent wünschen sich ihr Ausscheiden aus dem Amt.

CSU-Generalsekretär Markus Blume warnt die Bundesregierung unterdessen davor, das Thema Migration in der öffentlichen Debatte wieder zu vernachlässigen. Dem „Focus“ sagte Blume: „Wir wissen aus allen Umfragen, dass Migration das Thema Nummer eins ist. Das lässt sich nicht beiseiteschieben.“ Es helfe nichts, ein Thema zuzudecken, erklärte Blume: „Die Leute wollen Lösungen.“

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Hier ist JEMAND ÜBERFÄLLIG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

aus dem TEXT: …..aber zu wenig an das gedacht, was die Menschen zurecht bewegt, wenn sie von einer Beförderung hören.….(<<<<und zuVIEL an sich SELBST gedacht damit der CHEFSESSEL nicht in GEFAHR kommt…- die SPD SPIELT JA immer SCHÖN mit und SEEHOFER JA auch>>>)

CAUSA MAAßEN die ZWEITE: ...Deshalb sei es „sachgerecht und vermittelbar“,…..(<<<<?SACHGERECHT? und ?VERMITTELBAR?>>>)

……Kevin Kühnert, äußerte sich zunächst nicht öffentlich. ……. Der „Abendzeitung“ sagte er aber auch: „Eine Lösung, bei der Maaßen in einem öffentlichen Amt verbleibt, ist keine Lösung.“….

 

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/09/24/merkel-habe-zu-wenig-das-gedacht-die-menschen-bewegt/

Merkel: „Habe zu wenig an das gedacht, was die Menschen bewegt“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zur Lösung im Fall Maaßen geäußert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, am 24.09.2018 in Berlin. (Foto: dpa)

Ich sage ganz deutlich, das Ergebnis von letzten Dienstag konnte nicht überzeugen“, sagte Merkel am Montag in Berlin zu der Entscheidung der drei Parteichefs von CDU, CSU und SPD, Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen als Staatssekretär ins Innenministerium zu versetzen. „Wenn ich mich persönlich frage, dann habe ich … mich zu sehr mit der Funktionalität und den Abläufen im Bundesinnenministerium beschäftigt, aber zu wenig an das gedacht, was die Menschen zurecht bewegt, wenn sie von einer Beförderung hören. Und dass das geschehen konnte, das bedauere ich sehr“, sagte Merkel.

Deshalb sei es „sachgerecht und vermittelbar“, dass die drei Parteivorsitzenden am Sonntag diese Entscheidung korrigiert hätten. Es gebe nun keine Beförderung Maaßens mehr, dennoch sei auch die Fürsorgepflicht für den Beamten gewahrt worden. Außerdem gebe es nun mit dem Amt des Sonderberaters einen klaren Aufgabenbereich, ohne dass die Arbeitsabläufe im Innenministerium gestört würden.

Merkel möchte nun den „Arbeitsmodus“ der Regierung ändern und sich voll auf die ?Sacharbeit? konzentrieren. Kommenden Montag werde ein Koalitionsausschuss stattfinden, bei dem eine Entscheidung über eventuelle Nachrüstungen von Diesel-Autos fallen solle, kündigte die CDU-Vorsitzende am Montag in Berlin an. Die Regierung müsse sich in „ausgesprochen fordernden Zeiten“ mehr auf die Probleme und Sorgen vieler Menschen konzentrieren, sagte Merkel.

„Ich glaube, es sollte auch in der Regierung ein Modus eingeführt werden von regelmäßigen Koalitionsausschüssen“, sagte Merkel. Die große Koalition müsse sich immer wieder Rechenschaft ablegen, was bisher erreicht worden sei. Es gebe viele sehr komplizierte und wichtige Themen, die die Menschen bewegten wie Gesundheit, Pflege, Digitalisierung, aber auch der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU. „Es gibt die Notwendigkeit der vollen Konzentration auf die Sacharbeit“, sagte Merkel.

„Das letzte halbe Jahr war kein Ruhmesblatt für die Koalition“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Carsten Schneider, vor Beratungen der SPD-Spitze. „Wir laufen jetzt auf Bewährung.“ Unions-Fraktionsvize Carsten Linnemann sagte im Deutschlandfunk: „Wenn die große Koalition, auch die Bundesregierung, (…) keinen neuen Arbeitsmodus findet, wird diese Koalition nicht drei Jahre halten.“ Aus der CDU wurde auch Merkel kritisiert. „Das Verhalten aller drei Parteivorsitzenden war nicht gut“, sagte Junge-Union-Chef Paul Ziemiak.

In Berlin berieten am Vormittag SPD-Präsidium und -Vorstand über die Einigung. Aus den Reihen der Gegner der großen Koalition hatte es Forderungen gegeben, das Regierungsbündnis notfalls aufzukündigen. Ihr Wortführer, SPD-Nachwuchschef Kevin Kühnert, äußerte sich zunächst nicht öffentlich. Er hatte es als „Akt der Stärke“ bewertet, dass Nahles am Freitag von Merkel und Seehofer neue Gespräche über Maaßens Zukunft gefordert hatte. Der „Abendzeitung“ sagte er aber auch: „Eine Lösung, bei der Maaßen in einem öffentlichen Amt verbleibt, ist keine Lösung.“

Aus der SPD-Führungsriege gab es jedoch Zustimmung zu der Einigung und Rückhalt für Nahles. Schneider räumte ein, dass seine Partei gelitten habe: „Die SPD hat auch Schaden genommen, gar keine Frage.“ Die Ministerpräsidentinnen von Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz, Manuela Schwesig und Malu Dreyer, wie auch Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil begrüßten die Einigung. Diese „unselige Geschichte“ sei „zu einem guten Ergebnis gebracht worden“, sagte Weil.

Auch die bayerische Landesvorsitzende Natascha Kohnen, die von Nahles mit einem öffentlichen Brief eine Korrektur des ersten Kompromisses gefordert hatte, zeigte sich zufrieden. „Das Thema muss weg“, sagte Kohnen vor Beratungen der SPD-Spitze. Es tue der Politik insgesamt gut, wenn Fehler korrigiert würden.

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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-neuwahlen-jetzt-kolumne-a-1229724.html

Große Koalition

Neuwahlen jetzt!

Diese Regierung ist nur noch ein Haufen der Lächerlichkeit. Wir sollten eine neue wählen. Aber in Deutschland steht die Angst der Politiker vor dem Wähler der Demokratie im Weg.
© Franziska Sinn

Eine Kolumne von Jakob Augstein

Reichstagsgebäude in Berlin

DPA

Reichstagsgebäude in Berlin
Montag, 24.09.2018 14:05 Uhr

Kolumne

Heute vor einem Jahr fand die Bundestagswahl statt. Und heute ist wieder der Tag, Neuwahlen zu verlangen. Die Causa Maaßen zeigt, dass wir in schlechten Händen sind. Horst Seehofer ist außer Rand und Band. Angela Merkel guckt nur noch zu. Und Andrea Nahles ist schlicht überfordert. Sie hat erst einen Fehler gemacht – und als sie ihn korrigieren wollte, noch einen. Es reicht jetzt. Diese Regierung ist am Ende. Sie sollte abtreten.

Aber die Politiker haben Angst vor dem Wähler. Angst vor der AfD. Dabei ist Angst das schlechteste Argument gegen Neuwahlen.

51 Prozent der Bundesbürger halten die Regierung für handlungsfähig. Und gleichzeitig finden 52 Prozent, dass Merkel die Kontrolle über die Koalition verloren hat. Das sind die Ergebnisse einer Emnid-Umfrage, die noch vor Neuverhandlung des Maaßen-Deals erhoben wurden. Die Seele des Wählers ist unergründlich, manchmal ist er weise, manchmal wankelmütig, manchmal ist er ein Idiot – aber er ist der einzige, den wir haben, Inhaber der letzten Souveränität. Und wenn „die Politik“ – so wie es derzeit erkennbar der Fall ist – den Laden nicht mehr in den Griff bekommt, muss sie die Verantwortung an den Souverän zurückgeben. Was sonst?

Das Scheitern dieser Regierung war absehbar. Wir erinnern uns gut daran, wie mühsam sich diese Koalition der Unwilligen zu Beginn des Jahres zusammenfand. Schon damals hofften manche – darunter der Autor – auf Neuwahlen. Aber die Mehrzahl der Kommentatoren setzte auf Durchhalteparolen: Neuwahlen seien der falsche Weg, hieß es. Der Wähler dürfe nicht nur deswegen erneut bemüht werden, weil sich die Parteien nicht auf politisch durchaus mögliche Koalitionen einigen könnten.

Das war ein demokratiehygienisches Argument. Aber eben auch ein eigentümlich unpolitisches, ein Argument, das mit dem guten Willen, der Vernunft und der Befähigung der Beteiligten gerechnet hat – statt mit der Wirklichkeit von Seehofer, Nahles und Merkel.
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In dieser Woche…

…berichtet „der Freitag“ unter anderem über folgende Themen:
Dem Zuhause eine Zukunft

Alles zur Mietmisere

Hambacher Forst

Wie ein Wald zum Symbol für das Überleben des Planeten wird

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Langsam bekommt man Mitleid mit dieser Kanzlerin. Sie hat den richtigen Augenblick für einen Abgang in Würde verpasst. Jetzt rinnt ihr die Macht durch die Finger und alle sehen zu. Wie viel Respekt hätte man vor Merkel haben müssen, hätte sie – wie wenige vor ihr – die Kraft für den freiwilligen Abschied gehabt. Aber auch die erste Frau im Amt klebt nur wie irgendein Mann am Stuhl.

Andrea Nahles hält nicht, was sie sich von sich selbst versprochen hat. Erst sollte Hans-Georg Maaßen Staatssekretär im Innenministerium werden, nun „Sonderberater„. Fehlverhalten wird belohnt. Der politischen Vernunft nach mag das ein kluger Schachzug gewesen sein. Aber die meisten Menschen sind gar keine Politiker – und folgen eher der praktischen Vernunft, als der politischen. Und danach war diese Entscheidung vollkommen irrsinnig.

Aus der SPD ist eine Partei der Apparatschiks geworden. Man möchte all diese Funktionäre am Kragen packen und ihnen rechts und links eine runterhauen, damit sie endlich zu sich kommen. Aber es ist wohl zu spät. Die SPD muss den Weg gehen, den viele ihrer europäischen Schwesterparteien schon hinter sich haben: den Weg in den Orkus der Geschichte.

Und Seehofer? Über ihn hat Kurt Kister in der „SZ“ gerade geschrieben, es gebe gegenwärtig niemanden, „der die Ursachen des grassierenden Politikverdrusses mehr verkörpert“.

Also Neuwahlen! Aber der Ruf nach Neuwahlen wird heute mit der Warnung vor der AfD beantwortet. Es heißt, die Partei werde durch Wahlen nur noch stärker. Das ist das traurigste Argument von allen – und das dümmste. Im Jahr 2013 erreichte die AfD 4,7 Prozent und die SPD 25,7. Heute liegt die AfD in Umfragen bei 18 Prozent und die SPD bei 17. Damit wäre die AfD die zweitstärkste deutsche Partei. Wenn die AfD so stark werden konnte, sollte das sogenannte Establishment über die Gründe nachdenken – und nicht einfach weitermachen wie bisher. Im Moment sind Merkel, Nahles und Seehofer die größten Wahlhelfer der AfD.

Und übrigens noch mal zur Erinnerung: Demokratie ist nicht nur, was einem gefällt.

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UND und und MAAßEN BLEIBT!!!!!!!!!!!!!

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/reaktionen-zu-maassen-einigung-dieses-postengeschacher-versteht-kein-mensch-15803480.html

Reaktionen zu Einigung

„Dieses Postengeschacher versteht kein Mensch“

Aktualisiert am

…..Nach Ansicht der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt hingegen schaffe der Kompromiss neue Probleme. „Und Maaßen bleibt. Es bleibt der, der das Parlament bei Amri belogen hat,…….

….Auch der FDP-Vorsitzende Christian Lindner reagierte mit Kritik auf die Entscheidung der Koalitionsspitzen. Die Frage, ob man dem früheren Verfassungsschutzchef vertrauen könne, beantworte die Regierung nicht, so Lindner bei Twitter: „Es wird der Posten eines Frühstücksdirektors geschaffen. Das offenbart den Charakter der Groko. Abgekoppelt von realen Problemen geht es nur noch um Gesichtswahrung und Beschwichtigung.“….

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An einem TAG „RICHTIG und WICHTIG“ am NÄCHSTEN „NOCHMAL NEU ENTSCHIEDEN werden“?!

DER „WENDE-HALS“ MERKEL: INKOMPETENZ und VERSAGEN am laufenden BAND trotzdem KEINE SANKTIONEN???!!!?!

WER HÄLT diese PERSON noch?????

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/bundesregierung-angela-merkel-hans-georg-maassen-verfassungsschutzpraesident-staatssekretaer-gunther-adler

Bundesregierung

Angela Merkel nennt Maaßen-Ablösung „richtig und wichtig“

Hans-Georg Maaßen hatte laut der Kanzlerin nicht mehr das Vertrauen aller Koalitionsparteien. Sein Vorgänger als Staatssekretär soll schnell eine neue Aufgabe bekommen.
Bundesregierung: Kanzlerin Angela Merkel spricht mit Journalisten in Salzburg.
Kanzlerin Angela Merkel spricht mit Journalisten in Salzburg. © Christof Stache/AFP/Getty Images

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die umstrittene Beförderung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär verteidigt. Es sei notwendig, „dass alle die Koalition tragenden Parteien auch Vertrauen haben in die Arbeit des Präsidenten des Verfassungsschutzes. Dieses Vertrauen ist in Teilen der Koalition nicht gegeben gewesen.“ Deshalb hätten die drei Vorsitzenden der Koalitionsparteien entschieden, dass Maaßen in Zukunft für diese Aufgabe nicht mehr zuständig sei, „weder als Präsident des Bundesamtes noch im Bundesinnenministerium. Ich glaube, das war eine richtige und wichtige Entscheidung.“ …………

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ube.com/watch?v=rI0hdb0388c

Fall Maaßen: Koalition hängt am seidenen Faden

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http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/koalition-im-krisenmodus-das-soll-alles-gewesen-sein-15803178.html

FAZ Plus Artikel

Koalition im Krisenmodus

Das soll alles gewesen sein?

Ein neuer Zusammenhalt für unser Land? Derzeit haben Union und SPD schon mit dem koalitionsinternen Zusammenhalt einigen Ärger. Bild: dpa

Nahles Aussage, die Beförderung Maaßens sei ein Irrtum gewesen, könnte glatt für die gesamte Koalition gelten, wenn man deren Spitzenpolitiker so hört. War’s das?

Andrea Nahles hat am Freitagabend einen bemerkenswerten Satz gesagt. „Wir haben uns alle drei geirrt.“ Sie bezog ihn auf Angela Merkel, Horst Seehofer und sich selbst und auf die Entscheidung der Parteivorsitzenden der großen Koalition, einen hohen Beamten gleichzeitig zu degradieren und zu befördern. Diese Entscheidung, Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen seines Amtes zu entheben und ihn auf den Posten eines Staatssekretärs mit ähnlicher Zuständigkeit und höherem Gehalt zu hieven, war der Bevölkerung nicht vermittelbar. Die Affäre hatte mittlerweile ein solches Ausmaß angenommen, dass der Bestand der Koalition in Frage stand. Und so ist die Frage berechtigt, ob der Satz der SPD-Vorsitzenden nicht nur für die Entscheidung im Fall Maaßen, sondern nicht auch für die große Koalition insgesamt gilt.

Timo Frasch

Politischer Korrespondent in München.

Markus Wehner

Politischer Korrespondent in Berlin.

An diesem Montag ist es genau ein Jahr her, dass die Bundestagswahl stattfand. Danach war es zunächst klar, dass eine Fortsetzung der Koalition aus Union und SPD nicht in Frage kam. Zu groß war deren Mehrheit mit ihren 80 Prozent der Abgeordneten im Bundestag gewesen, zu klein das übrige politische Spektrum im deutschen Parlament, nachdem die FDP und die AfD 2013 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert waren. Große Koalitionen, so will es das deutsche Lehrbuch der parlamentarischen Demokratie, sollten die Ausnahme in schwierigen Zeiten sein. Danach sollen dann wieder andere Bündnisse regieren………

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http://www.spiegel.de/plus/paedophile-geistliche-an-der-jesuitenschule-in-bonn-ein-offenes-geheimnis-a-00000000-0002-0001-0000-000159547624

Das Aloisiuskolleg, kurz Ako, thront auf einem Hügel über Bad Godesberg. Ein mit Bäumen gesäumter Asphaltweg führt durch das steile Areal hinter der Schule, vorbei an Sportplätzen und einer Kirche, hinauf zu einer Gründerzeitvilla, genannt Stella Rheni. In dem Prunkbau oben am Hang lebten früher bis zu 80 Schüler.

Internatsvilla Stella Rheni

Das vom Jesuitenorden geführte Kolleg galt lange als elitär, unter den Absolventen befinden sich der ehemalige Innenminister Thomas de Maizière und der FDP-Bundestagsabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff. Im Volksmund hieß der Ako-Hügel „Heiliger Berg“. Doch 2010 erschütterte ein Missbrauchsskandal das angegliederte Internat. Es kam heraus, dass seit den Fünfzigerjahren 18 Geistliche und 5 Mitarbeiter Kinder und Jugendliche gedemütigt, geschlagen und zu sexuellen Handlungen gezwungen hatten.

Mit dem Skandal kam der Imageverlust, die Anmeldungen gingen zurück. 1992 gab es noch 144 Internatsschüler, 2018 nur 25. Zu diesem Schuljahr musste der Orden das unwirtschaftlich gewordene Internat aufgeben, der Schulbetrieb für Externe geht weiter. Zwar betont der jetzige Rektor, Pater Martin Löwenstein, in der Schließung spiegele sich ein deutschlandweiter Trend, doch auch er räumt ein, dass die Aufdeckung von Gewalt und Übergriffen eine Rolle gespielt habe.

Die Jesuiten haben in den letzten Jahren vieles versucht, um ihr ehemaliges Vorzeigeinternat zu retten – ohne Erfolg. Sie gaben umfassende Untersuchungsberichte in Auftrag, traten in einen intensiven Dialog mit Geschädigten, investierten in Prävention. Wer verstehen will, wie sich der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche auf deren Institutionen auswirkt, sollte nach Bad Godesberg schauen. Vor der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) vom 24. bis 27. September in Fulda wirkt das Ende des Ako wie ein fatales Vorzeichen.

Auch auf dem Treffen der Bischofskonferenz wird das Thema sexuelle Übergriffe durch Kleriker ganz oben auf der Agenda stehen. Anlass sind die Ergebnisse des nun vorliegenden Missbrauchsberichts der Bischöfe. In Diözesanakten aus den Jahren 1946 bis 2014 fanden Wissenschaftler bei 1670 Priestern, Diakonen und der DBK zugehörigen männlichen Ordensmitgliedern Hinweise darauf, dass sie des Missbrauchs beschuldigt wurden.

Die neuerliche Schreckensnachricht wird für die Kirche nicht ohne Folgen bleiben. Bereits in den vergangenen Jahren sind in Deutschland Hunderttausende ausgetreten. Und auch unter den verbliebenen rund 23 Millionen Katholiken ist das Entsetzen groß. Zahllose Gläubige in den Gemeinden können nicht fassen, dass der Episkopat jahrzehntelang Übergriffe auf Kinder vertuschte und schuldige Kleriker deckte.

Kellertreppe
RAINER UNKEL / DER SPIEGEL
Kellertreppe

Häufig wurden die Täter einfach in eine andere Gemeinde versetzt, wo sie erneut in Kontakt mit Kindern kamen. Die Kinder wurden in Beichtstühlen oder Sakristeien missbraucht, auf Jugendfreizeiten oder nach dem Messdienerunterricht. Nur bei 33,9 Prozent der beschuldigten Kleriker finden sich in den Akten Hinweise auf ein kirchenrechtliches Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs.

Wie soll die Kirche mit diesen Ergebnissen umgehen? Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Bischofskonferenz, betonte, er sei „tief bedrückt und beschämt“. Die Verantwortlichen in der Kirche müssten „hinschauen, hören und Konsequenzen ziehen“. Zu den systematischen Vertuschungen äußerte er sich nicht.

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) fordert, die Kirche müsse „Verantwortung für jahrzehntelanges Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen übernehmen“. Die Zahlen des DBK-Berichts seien „schockierend und vermutlich nur die Spitze des Eisbergs“. Die Kirche müsse jetzt „umfassend mit der Justiz zusammenarbeiten und jede bekannt gewordene Tat anzeigen, damit Staatsanwaltschaften diese verfolgen können“, sagt Barley. „So etwas wie ein Schweigekartell darf es nicht geben.“ Um zu verhindern, dass sich solche Gewalttaten wiederholen, sei es notwendig, innerkirchlich „eine Kultur des Hinsehens und Eingreifens“ aufzubauen.

Am Aloisiuskolleg war das Treiben pädophiler Geistlicher lange ein offenes Geheimnis, wie der Fall von Pater Ludger Stüper zeigt. Von 1968 bis 1985 war er Leiter des Internats, später Rektor der Schule. Nach seiner Pensionierung blieb er bis 2006 als Pädagoge für die Mittelstufe tätig. In Jesuitenkreisen galt er in der Anfangszeit als Lehrer neuen Typs. Während seines Referendariats hatte er ein Praktikum an der Odenwaldschule gemacht. Ab 1968 lebte Pater Stüper in der Stella Rheni, als einziger Erwachsener, Tür an Tür mit den Internatsschülern.

Damals durften nur Jungs das Ako besuchen. Wenn sie im Keller der Villa duschten, war Stüper oft dabei, selbst nackt und erregt. Noch heute ist das Knarren der ins Untergeschoss führenden Treppe für manchen Altschüler ein Trauma auslösender Trigger. Seinerzeit genoss es Stüper, bei Zöglingen rektal Fieber zu messen. Andere holte er nachts aus dem Schlafsaal in sein Zimmer, zog ihnen die Hose herunter und schlug ihnen mit dem Rohrstock oder der Hand aufs Gesäß.

Der Pater war gefürchtet für seine unbeherrschten Wutausbrüche. Er mochte es, seine Schutzbefohlenen zu demütigen. Einmal sagte er im Unterricht zu einem Jungen, er stinke. Dann forderte er die Klasse auf, sich in einer Reihe aufzustellen und an dem Mitschüler zu riechen, erst unter den Armen, dann am Hosenstall. Die Schulleitung erfuhr davon – und empfahl dem Jungen, sich täglich zu duschen.

Ehemaliges Schlafzimmer
RAINER UNKEL / DER SPIEGEL
Ehemaliges Schlafzimmer

Stüper bevorzugte sportlich-gut aussehende Jünglinge mit schmaler Figur und halblangen Haaren. Seine „Lieblinge“ lichtete der Hobbyfotograf in allen Posen ab, forderte sie mitunter auf, sich vor ihm nackt im Schlamm zu wälzen. Nach außen verkaufte er seine Pädophilie als Erziehung durch Kultur. An den Wänden der Villa hingen gleich mehrere Aktfotos von im Gegenlicht abgebildeten Jungs. Auch in den Ako-Jahrbüchern fanden sich solche Abbildungen.

Weder die Elternschaft noch das Lehrerkollegium stoppten das Treiben. Pädophilie wurde damals selten erkannt. Zudem galt Stüper als Vordenker, stand für die Modernisierung des Kollegs. Auch viele seiner Schützlinge schätzten ihn. Noch heute gibt es Altschüler, die in höchsten Tönen von ihrem Mentor sprechen.

Im Jesuitenorden machten zwar schon in den Siebzigerjahren Gerüchte über Softpornos am Ako die Runde. Auf dem „Heiligen Berg“ waren Stüpers Duschaufsicht und sein rektales Fiebermessen Schulhofgespräch. Doch der uneingeschränkte Herrscher über das Kolleg ließ vor der Stella Rheni die Statue eines nackten Jünglings aufstellen, der die Hände gen Himmel reckte. Am Wochenende lud er Schüler in eine FKK-Therme ein, mit einigen fuhr er in den Urlaub.

Erst in den Nullerjahren nahm der Spuk ein Ende. Spätestens seit 2004 gab es am Ako vermehrt Vorwürfe wegen Missbrauch. Ab 2010 wurden dann Dutzende weitere Verdachtsfälle bekannt. Im selben Jahr starb Stüper. „Damals brach ein Tsunami los“, sagt Pater Johannes Siebner, 57, heute der oberste Jesuit in Deutschland. Er war von 2011 bis 2017 Rektor des Kollegs, bemühte sich um Aufarbeitung und stand im Dialog mit den Geschädigten.

Die Jesuiten beauftragten die Juristin Julia Zinsmeister, die Missbrauchsvorwürfe zu untersuchen. Die Kölner Professorin bekam Zugang zu Archivakten des Ordens. Der 2011 unter ihrem Namen veröffentlichte Bericht umfasste 233 Seiten und beschrieb detailliert die Taten Stüpers und seiner Mitbrüder.

Wie konnte es zu dem jahrzehntelangen Missbrauch kommen? „Das Ako war ein geschlossenes System“, sagt Zinsmeister. „Diejenigen, die etwas merkten, haben weggesehen.“ Die wenigen Bedenkenträger seien von den Ordensoberen nicht gehört worden.

Pater Siebner sagt, dass er wegen seiner Aufarbeitungsbemühungen in der Kirche mitunter kritisiert worden sei. Mancher habe in ihm einen Nestbeschmutzer gesehen, weil er gemeinsam mit anderen Jesuiten das Schweigen durchbrach. Im Januar 2016 veröffentlichte das Ako unter Siebners Leitung eine Erklärung, in der es die Opfer um Vergebung bat.

Doch vielen Betroffenen ging das nicht weit genug. „Alle Dokumentation fand im Auftrag des Ordens statt“, sagt Heiko Schnitzler vom Verein „Eckiger Tisch Bonn“, in dem sich Geschädigte des Jesuitenordens zusammengeschlossen haben. Viele Vorfälle seien nie dokumentiert worden, auch hätten Tatverdächtige jahrelang Zeit gehabt, ihre Akten zu manipulieren. „Die Jesuiten sind Teil des Problems, nicht der Lösung.“

Noch immer ist ein alter Wegbegleiter und Vertrauter Stüpers in Amt und Würden. Der Pater wird vom Orden inzwischen an einem anderen Ort eingesetzt und betreut dort andere Priester seelsorgerisch. Konkrete Tatbeteiligungen konnten ihm bis heute nicht nachgewiesen werden, Ex-Schüler werfen ihm aber vor, Stüper gedeckt zu haben. Jesuitenchef Siebner betont, er habe den Pater vergebens dazu gedrängt, sich zu offenbaren. Aus dem Orden schmeißen will er ihn nicht. Auch bei den Jesuiten herrschen Nachwuchssorgen, im deutschsprachigen Raum haben sie nur noch etwa 300 Mitglieder.

Der Ako-Hügel in Bad Godesberg gleicht inzwischen einem Geisterberg. Das prächtige Erdgeschoss der Stella Rheni vermieten die Jesuiten nun als „historische Eventlocation“, man kann sie für Hochzeitsfeiern, Tagungen oder Sommerfeste buchen. In den verwaisten Schlafkammern im oberen Stockwerk der Villa sind die alten Schaumstoffmatratzen hochgeklappt. An den jahrzehntelangen Missbrauch erinnert nur noch die knarrende Holztreppe in den Keller.

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https://www.spektrum.de/news/steckt-der-klimawandel-hinter-dem-jahrhundertsommer-2018/1592074?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=feature&utm_campaign=ZON_KOOP

Sommer 2018: Ist das schon der Klimawandel?

…..

Wieso stockt der Jetstream so seltsam?

Denn durch das geringere Temperaturgefälle zwischen Pol und Tropen wird dem Höhenwind seine Energie entzogen – und dem Westwind geht die Puste aus. Die Folge: Dem polaren Jetstream, wie der Höhenwind genannt wird, schlingert in großen Schleifen um die Nordhalbkugel und verliert so an Stärke und Geschwindigkeit. Dieses Mäandern wiederum führt dazu, dass sich die Schleifen verhaken und über Monate feststecken. Dadurch kommen die Hochs und Tiefs nicht vom Fleck – und das Wetter wird extrem……

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be.com/watch?v=DESb9Hc_QQU

WETTER oder schon KLIMA???!!!

Was hat das ALLES mit dem Jet-STREAM zu tun???!!!

 

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https://www.welt.de/vermischtes/plus173892777/Wettermanipulation-Was-laeuft-da-eigentlich-worueber-wir-nichts-erfahren.html

Wettermanipulation

Was läuft da eigentlich, worüber wir nichts erfahren?“

A Chinese worker fires rockets for cloud seeding in an attempt to make rain in Huangpi, central China's Hubei province on May 10, 2011. The drought plaguing central China for months has left more than one million people without proper drinking water and crimped output of hydroelectric power, China's second-biggest energy source, as water levels at nearly 1,400 reservoirs in Hubei province have fallen below the operational level, according to government figures. CHINA OUT AFP PHOTO (Photo credit should read STR/AFP/Getty Images)
Raketen werden in China abgefeuert, wenn es regnen soll

Quelle: STR/AFP/Getty Images

WELT: Wettermanipulationen sind eine sensible Sache. Das Militär forscht darüber im Geheimen. Was läuft da so alles zwischen Himmel und Erde?

Uwe Laub: In SaudiArabien sind LuftIonisierer im Einsatz zur Regenerzeugung, in China lässt das Wetteränderungsamt von Flugzeugen Chemikalien ausbringen, um Niederschläge zu erzeugen oder den Smog zu verjagen – und schießt auch schon mal übers Ziel hinaus, lässt Peking im Schnee versinken. Aber wenn ich sehe, was zum Beispiel in den USA an staatlichen Projekten läuft, etwa bei der Darpa, einer Behörde des Verteidigungsministeriums, bei der man offiziell einräumt, an Wettermanipulationen zu arbeiten, da frage ich mich: Was läuft da eigentlich im Hintergrund, über das wir nichts erfahren?………

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https://www.stern.de/kultur/hoerbuchtipps/hoerbuchtipp-oekothriller-sturm-von-uwe-laub-7940000.html

Ökothriller „Sturm“

Wenn das Wetter zur Waffe wird

Verschwörungstheoretiker ahnten es schon immer: Das Wetter wird von den “Mächtigen” manipuliert. Spinnereien? Wer “Sturm” gehört hat, sieht das Wetter jedenfalls mit anderen Augen.

Darum geht es in Sturm

Eigentlich steht in der sibirischen Stadt Jakutsk der Winter vor der Tür. Unweit des Kältepols gelegen, kennen die Einwohner extreme Wetter. Im Sommer kann es gut 30 Grad warm werden, im Winter durchaus Minus 50 Grad Celsius. Bis Minus 45 Grad müssen die Kinder in die Schule, erst darunter gibt es Kältefrei. Doch an diesem Tag ist alles anders. Unvermittelt schnellt das Thermometer in den zweistelligen Plusbereich – obwohl es doch um diese Jahreszeit schneidend kalt sein sollte. Binnen Stunden schmilzt die Hitzewelle die oberen Schichten des stets gefrorenen Bodens ab. Er verwandelt sich in lockeren Sand – mit fatalen Folgen für die auf ihm gebauten Stadt. Sie versinkt sozusagen.

Ein paar tausend Kilometer westlich zerfetzt ein wie aus dem Nichts kommender Tornado das Olympiastadion in Berlin. Hunderte Fußballfans kommen ums Leben. In Hannover zertrümmert wenig später ein Hagelsturm mit faustgroßen Hagelgeschossen die Innenstadt. Meteorologen können sich die spontanen Wetterkapriolen nicht erklären. Ihr bisher als verlässlich geltendes Instrumentarium zur Vorhersage von Wetterextremen scheint seine Gültigkeit verloren zu haben.

Laura Wagner ahnt nicht, dass ausgerechnet sie die Lösung dieser Fragen bald in der Hosentasche tragen wird. Sie ist Sekretärin in einem mittelständischen Hightech-Unternehmen, dass sich auf die Herstellung von Industrie- und Forschungsgeräten zur extremen Hitzeerzeugung spezialisiert hat. Als sie ihren Chef ermordet in dessen Haus findet, überschlagen sich die Ereignisse. Der Tote hinterließ ihr eine Nachricht auf einem USB-Stick. Offenbar hinterging der Manager seine Firma und Wagner soll nun „den Fehler“ heimlich korrigieren. Zusammen mit dem Meteorologen Daniel Bender kommt die junge Frau einem Komplott auf die Spur, bei dem es um die weltweite Manipulation des Wetters geht. Das Wetter als eine militärische Waffe, gegen die es keine Abwehr gibt.

Den "Öko"-Thriller "Sturm" von Uwe Laub gibt es bei Audible zum Download. Die ungekürzte Hörbuchfassung ist kanpp zehn Stunden lang und wird von Stefan Kaminski gelesen.

Den „Öko“-Thriller „Sturm“ von Uwe Laub gibt es bei Audible zum Download. Die ungekürzte Hörbuchfassung ist kanpp zehn Stunden lang und wird von Stefan Kaminski gelesen.

Der Autor

Uwe Laub ist ein Newcomer unter den Autoren von Wissenschafts-Thrillern. „Sturm“ ist nach 2013 das zweite Buch des ehemaligen Börsenmaklers. Die Idee sei ihm bei der Lektüre einer US-Studie zu den Möglichkeiten der Wettermanipulation von 1996 gekommen. Bereits im Vietnamkrieg überlegten die USA, wie sich die Regenzeit künstlich verlängern ließe, damit der Hoh-Chi-Minh-Pfad durch Schlammmassen unpassierbar würde. Über diese Dschungelstraße lief der gesamte Nachschub für den Vietcong. Wettermanipulation so der in München lebende Autor, ist heute ein ganz normales Geschäft. In China greift die sogenannte Wetteränderungsbehörde fast täglich in das Wetter ein. So sorgte sie 2008 etwa für schönsten Sonnenschein bei den Olympischen Spielen. Er habe die heute gängigen Methoden sowie die theoretischen Grundlagen für seinen Roman lediglich weiterdenken müssen, so Laub. So etwa die Überlegungen, die Ionosphäre oder gar den <<<<Jetstream>>>>> künstlich zu manipulieren und damit das Wetter in ganzen Regionen zu beeinflussen…..

 

henlue

 

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„ENERGIE“ – – –  „ENERGIE-R“

https://www.neopresse.com/umwelt/hambacher-forst-uraltes-oekosystem-soll-braunkohletagebau-zum-opfer-fallen/

Hambacher Forst – Uraltes Ökosystem soll Braunkohletagebau zum Opfer fallen

NEOPresse in D/A/CH

Der Hambacher Forst (zwischen Köln und Aachen) ist einer der letzten großen Mischwälder Europas und hat ein uraltes, einzigartiges Ökosystem. Ursprünglich umfasste der Wald einmal 5.500 Hektar. Davon sind heute gerade mal noch ein Zehntel übrig. Denn seit vierzig Jahren wird der über 12.000 Jahre alte Wald stetig abgeholzt, weil sich Braunkohlevorkommen darunter befinden. Der Rest des Waldes, der sogenannte Herzwald, soll in den nächsten drei Jahren dem Braunkohletagebau komplett zum Opfer fallen und ganz verschwinden.

Für die weitere Rodung hat der Energiekonzern RWE ab Oktober die Genehmigung erhalten. Die Rodungen sollen ab Mitte Oktober beginnen. Gespräche zwischen dem Energiekonzern und Umweltschutzverbänden sind bislang ergebnislos verlaufen. Greenpeace, der BUND und der Deutsche Naturschutz Ring (DNR) hatten gefordert, die geplanten Rodungen auszusetzen, bis die derzeit tagende Kohlekommission ihre Arbeit abgeschlossen hat.

In den noch bestehenden restlichen Waldstücken gibt es Eichen und Buchen, die über 300 Jahre alt sind. Sie bieten Zugvögeln jedes Jahr Unterkunft und werden von vielen bedrohten Tierarten bewohnt. Angeblich will RWE die bedrohten Tierarten umsiedeln. Doch Biologen bezweifeln, dass dies überhaupt möglich ist. Umweltschutzaktivisten besetzen den Wald seit 6 Jahren, z. T. auch mit Baumhäusern. In den letzten Tagen verstärkten sich die Proteste. Am Donnerstag hat die Polizei damit begonnen, die rund 50 Baumhäuser zu entfernen.

Am Wochenende kam es erneut zu Protesten und zu einer Mahnwache durch die Braunkohlegegner. Einige Umweltschutzaktivisten hatten sich in einem Schacht verschanzt. Bei der Räumaktion der Polizei sollen 34 Umweltschützer festgenommen und rund 10 verletzt worden sein. Nach Aussagen der Aktivisten soll die Polizei bei der Räumung brutal vorgegangen sein. Bei den Verletzungen soll es auch Knochenbrüche gegeben haben.

Die Bundesregierung hatte den Ausstieg aus der Braunkohle aus Klimaschutzgründen zum Programm gemacht. Doch Bundeskanzlerin Merkel hatte jetzt beschlossen, erst die „Zukunftschancen zu klären, bevor man der Frage nach dem Braunkohleausstieg nachgehe“. Merkel wies Forderungen von Greenpeace nach einem schnellen Ausstieg zurück.

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DAS BÖSE HAT ANGST bekommen –  ZENSUR  – siehe  „DAVID KEITH“ – „SOLARES GEO-ENGINEERING“

Dieser BERICHT von „ZEIT“ VERLINKT darf NICHT an die ÖFFENTLICHKEIT!!!!!!!!! – – – >>>>„Brand eins“ …“David Keith“…………..Vielleicht ist es totaler Wahnsinn?<<<< „Wetter – Modifikation“ die Wolken IMPFEN mit SCHWEFEL – Aluminium – Barium….

 Hat der ALTE „HEXEN-MEISTER“………Der satanische DIENER „DAVID KEITH“ bringt direkt aus der HÖLLE SCHWEFEL mit um die ERDE zu vergiften, verseuchen, verpesten, kontaminieren…

In WIRKLICHKEIT WILL man die „MACHT über das WETTER“

EIN SATANISCH HÖCHST BÖSARTIGER ANGRIFF auf die ERDE und die MENSCHEN

WENN IRRSINN – SCHWACHSINN – und WAHNSINN AUFEINANDER TREFFEN basierend auf LÜGEN, LÜGEN, LÜGEN,….

siehe auch „Die falschen GRÜNEN“ – „WIND-KRAFT und NATUR-ZERSTÖRUNG“

siehe auch  „GEO-ENGINEERING“ – „CO2 – ENTNAHME aus dem HIMMEL“

 

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WIKIPEDIA – „GEOENGINEERING“

….kanadischen Geoingenieur David W. Keith (University of Calgary) vorgeschlagen, Aluminiumoxid anstatt Schwefeldioxid zu verwenden……

https://de.wikipedia.org/wiki/Geoengineering

 

……… (Aluminiumoxid)

Im Zuge der American Association for the Advancement of Science (AAAS) Conference 2010, San Diego am 20. Februar 2010, wurde vom kanadischen Geoingenieur David W. Keith (University of Calgary) vorgeschlagen, Aluminiumoxid anstatt Schwefeldioxid zu verwenden. Begründet wurde dieser Vorschlag mit einem 4-fach größeren Strahlungsantrieb und einem ca. 16-fach geringeren Gerinnungsfaktor. Derselbe Albedoeffekt könne so mit deutlich geringeren Mengen Aluminiumoxid, anstatt Schwefeldioxid, bewerkstelligt werden.[15]

Photophoretisch schwebende Nanoscheiben (aus Alumina (Aluminiumoxid) und Bariumtitanat)

Am 7. September 2010 veröffentlichte David W. Keith den Vorschlag, aus Aluminium, Aluminiumoxid und Bariumtitanat bestehende Nanopartikel in der Stratosphäre auszubringen, um Sonnenlicht zu reflektieren. [16]

Die 10 Mikrometer breiten und 50 Nanometer dicken Scheiben sollen in einer Höhe von 40 bis 50 km, knapp über der Stratosphäre, durch Nutzung des photophoretischen Effektes, dauerhaft schweben. Während die Bariumtitanatseite der Erde zugewandt sein soll, sollte die aus Aluminium/Aluminiumoxid bestehende Seite der Sonne zugewandt sein. Das auftreffende Sonnenlicht würde größtenteils reflektiert werden, was den Albedoeffekt erhöht und somit zur Kühlung der Erde beitragen könnte. (Der Effekt der Photophorese kann auch bei der Lichtmühle beobachtet werden, deren Rad sich bei Lichteinfall dreht.)

Funktionsweise: Durch die Sonneneinstrahlung werden die Nanopartikel erwärmt. Da Bariumtitanat Wärme und Energie leichter abgibt als Aluminium, wäre der – durch den photophoretischen Effekt entstehende – Druck auf die Unterseite größer als die Richtung Erde wirkenden Kräfte. Dieser Drucküberschuss würde die Scheiben in einem Schwebezustand, idealerweise in der Mesosphäre, halten. Wird die Bariumtitanatschicht elektrisch aufgeladen, würde das natürliche elektrische Feld der Atmosphäre die Scheiben waagerecht halten und ein Kippen verhindern. Nachts würden die Partikel zwar (aufgrund der fehlenden Sonneneinstrahlung) langsam zur Erde sinken, aber tagsüber durch den beschriebenen Effekt wieder steigen.

Zusammensetzung der Nanopartikel:

  • Oberste Schicht bestehend aus Aluminiumoxid (schützt die mittlere Aluminiumschicht)
  • Mittlere Schicht aus Aluminium (reflektiert das Sonnenlicht)
  • Untere Schicht aus Bariumtitanat (für elektrische Aufladung und Photophorese)

Vorteile dieser Methode: Diese Methode des SRM (Solar Radiation Management) würde im Gegensatz zu den Schwefeldioxidmodellen unerwünschte Effekte auf die Ozonschicht minimieren, da die Scheiben oberhalb dieser schweben würden.

Gesundheitliche Aspekte: Um negative gesundheitliche Auswirkungen zu minimieren (Aluminium und Bariumtitanat sind gesundheitsschädlich) sollten die Nanopartikel idealerweise so hergestellt werden, dass sie eine begrenzte Lebensdauer haben. Sie könnten beispielsweise so hergestellt werden, dass sie durch UV-Strahlung und Sauerstoffradikale zersetzt werden würden…..

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siehe auch „CLIMATE- und GEO- ENGINEERING“

siehe auch  „OVERCAST“ – „Chemtrails“ – „GEO-ENGINEERING“

 

utube.com/watch?v=g-XaSho4t7I

„Werner Schulz“ – Chemtrails (Geo-Engineering) – Grüner Politiker gibt es zu

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https://www.zeit.de/video/2017-11/5644175920001/klimawandel-die-erderwaermung-mit-kuenstlichen-wolken-aufhalten

siehe VIDEO:  Klimawandel: Die Erderwärmung mit künstlichen Wolken aufhalten

In Bonn endet die UN-Klimakonferenz. Schon seit Längerem erforschen Wissenschaftler, wie sie das Klima aktiv beeinflussen könnten. Ob es dazu kommen sollte, ist umstritten.
>>>>>>>>>>>>>>>„David Keith“<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
atch?v=JLkQJFp89gA&feature=youtu.be

„Geo-Climate-Engineering“ – „?Klima-Wandel?“ – ?Erderwärmung? mit „künstlichen Wolken“ aufhalten

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ube.com/watch?v=TcdEtL2lgAw

„Michael J. Murphy“ – „Was in aller Welt „Chemtrail-Doku“ sprühen die da“???!!! 

What In The World Are They Spraying? – Die Wahrheit über Chemtrails und Geoengineering

ab Minuten 5:30 – „David Keith“

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utube.com/watch?v=OUuUwe85ZlU

„OVERCAST“ –  „Klima-Experiment“ am Himmel (Chemtrail/Geoengineering Doku)

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„WETTER-MANIPULATION“  – „WETTER-MODIFIKATION“

be.com/watch?v=72bm4wdzHk8&feature=youtu.be

„Banned in Britain“ Lookup – „your being poisoned“ – „Weather Modification“

Dr Ilya Sandra Perlingieri

 

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tube.com/watch?v=WaudJgutsPw

Doku: Der geheime Krieg – „Solares Geoengineerin“ – deutsch synchronisierte Version

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siehe auch „Merkel und Nahles STREIT“ wegen „SYRIEN-KRIEG“

http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-einsatz-der-bundeswehr-lasst-uns-mit-euren-kriegen-in-ruhe-kolumne-a-1228477.html

Auslandseinsätze der Bundeswehr

Lasst uns in Ruhe mit euren Kriegen!

Schon wieder „Germans to the front!“ Die USA wollen deutsche Unterstützung in Syrien. Danke, aber nein danke, Mister Trump. Amerikas Militärabenteuer haben genug Leid über die Welt gebracht.
© Franziska Sinn

Eine Kolumne von Jakob Augstein

DPA
Montag, 17.09.2018 17:02 Uhr

 

Kolumne

Der syrische Krieg ist ein Verbrechen. Wie – beinahe – jeder Krieg. Der Verbrecher, der diesen Krieg gewinnen wird, steht inzwischen fest: er heißt Assad und er hat das Blut der Unschuldigen an seinen Händen. Das ist weder gerecht noch richtig. Aber es ist die Realität in Syrien und sie ließe sich nur zu einem Preis ändern: noch mehr Tote. Das ist es nicht wert. Darum ist die amerikanische Forderung, Deutschland solle sich an einem möglichen neuen Schlag in Syrien beteiligen, ihrerseits nichts anderes als die Einladung zu einem weiteren Verbrechen.

Es geht wieder einmal um Assads Chemiewaffen. Wenn der Diktator sie im belagerten Idlib einsetzen sollte, dann, ja dann … Angela Merkel hat gesagt: „Einfach zu sagen, wir könnten wegsehen, wenn irgendwo Chemiewaffen eingesetzt werden und eine internationale Konvention nicht eingehalten wird, kann auch nicht die Antwort sein.“ Doch, liebe Frau Bundeskanzlerin, wenn es keine andere kluge Antwort gibt, ist keine Antwort immer noch die beste.

Aber der neue amerikanische Botschafter, der nach allem, was man bisher weiß, ungefähr genauso verrückt ist wie sein Präsident, hat seinem Ruf nach deutscher Beteiligung mit den Worten Nachdruck verliehen: „Schon jetzt gibt es eine starke Koalition und sie wird stärker sein als das letzte Mal.“

Das klingt beunruhigend danach, als seien sich die Amerikaner schon ganz sicher, dass es zu einem solchen Einsatz kommen werde. Dabei soll er ja vom erneuten Einsatz von Chemiewaffen abhängen. Und was, wenn Assad solche Waffen nicht einsetzt? Das ist eine interessante Frage. Eine andere lautet: Und was, wenn das keine Rolle spielt, weil die Amerikaner oder irgendwelche Rebellen einen solchen Einsatz einfach behaupten?

Wir haben die Lügen nicht vergessen

Wir haben nicht vergessen, wie die Amerikaner die Welt in den Krieg gegen den Irak hineingelogen haben. Und wie eine maßgebliche Politikerin der CDU Deutschland in diesen Krieg verwickeln wollte. Und wie ein Kanzler der SPD Deutschland davor bewahrt hat. Auch wenn Angela Merkel darauf setzt: wir haben es nicht vergessen.

Die Amerikaner fordern ja dauernd mehr militärische Unterstützung von Deutschland. Egal, ob in Vietnam in den Sechzigern oder in der Straße von Hormus in den Achtzigern oder in Syrien heute: „The Germans to the front“ – diese Worte, mit denen einst ein britischer Admiral die aus Deutschland entsandten Hilfskontingente in Chinas Boxer-Aufstand kommandierte – hören wir immer wieder. Aber wir wollen sie nicht mehr hören! Es ist das gute Recht von Amerikanern, Briten und Franzosen, unverändert an die heilbringende Wirkung von Bomben zu glauben. Es ist das gute Recht der Deutschen, diesen Glauben nicht zu teilen.

Die Empirie spricht für die Deutschen. Dass der Nahe Osten durch die zahllosen westlichen Interventionen ein friedlicherer, sicherer Ort geworden wäre, kann man wirklich nicht behaupten. Dass er ohne diese Interventionen in einem noch schlechteren Zustand wäre, ist nicht beweisbar, lässt sich aber kaum vorstellen.

Aber dennoch hat der SPIEGEL nach der jüngsten US-Forderung geschrieben: „Doch fast immer, wenn es ernst wird, wollen die Deutschen dann doch lieber nicht.“ Man kennt diese Diktion. Darin steckt die Unterstellung, der letzte Ausweis der Ernsthaftigkeit sei die Bereitschaft zum Kampf. Aber das ist ein atavistischer Macho-Unsinn. Die letzte Ernsthaftigkeit liegt in der Erkenntnis, dass Kriege nicht zum Frieden führen.

Die Deutschen sind bekanntlich große Rechthaber. Wenn es um den Krieg geht, ist das ein Glück. Jeder Krieger muss sich für eine bessere Welt erst mal eine gerichtliche Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen lassen. Und die gibt es eben nicht so ohne Weiteres. So zimperlich sind unsere Verbündeten bekanntlich nicht.

Natürlich geht es immer um eine gute Sache: In Afghanistan ging es erst gegen die Sowjets, dann gegen die Terroristen, dann gegen die Taliban. Im Irak und in Libyen gegen die Diktatoren Saddam und Gaddafi.

In Syrien gegen den Fassbombenmörder Assad. Der Westen ist immer auf der richtigen Seite, an den Konflikten unschuldig und überhaupt töten westliche Bomben irgendwie anders als russische. Wer’s glaubt, wird selig. Selig werden hoffentlich die Opfer dieser Kriege. Denn im Nahen Osten gilt der Satz: „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.“

Bernd Ulrich hat neulich zwar in der Zeit geschrieben: „Dieses Land ist keineswegs moralischer, gutwilliger, harmloser oder sonst was als vergleichbare Länder.“ Aber bei der Frage aller Fragen, der Frage nach Krieg und Frieden, da stimmt es eben nicht. Da ist Deutschland tatsächlich moralischer als die anderen. Denn die anderen haben aus den Kriegen, die sie geführt haben, nur gelernt, sie effizienter zu führen.

Wir haben aus unseren gelernt, keine mehr zu führen.

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siehe auch „BAMF-SKANDAL“ – „Ulrike B.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bamf-skandal-neue-details-aus-internen-pruefberichten-15796463.html

Bericht zu Bremer Bamf-Skandal

Die einen wollten manipulieren, die anderen nicht beaufsichtigen

Innenminister Seehofer mit Bamf-Chef Sommer (li) versprach Aufklärung im Bamf-Skandal. Nun liegt der Bericht des Bundesrechnungshofs vor (Archivbild). Bild: AFP

Der Bremer Bamf-Skandal war laut internen Prüfberichten gravierender als behauptet. Weder die Bremer Amtsleiterin, noch das Innenministerium kommen darin gut weg. Die These, es gebe keinen Bamf-Skandal, ist kaum zu halten.

Am kommenden Montag werden sich im Bundestag die Mitglieder des Innenausschusses mit der Affäre in der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) beschäftigen, von der zuletzt nicht einmal mehr sicher war, dass es sich wirklich um eine Affäre handelt.

Reinhard Bingener

Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.

Helene Bubrowski

Politische Korrespondentin in Berlin.

War das Ausmaß des vermuteten Asylbetrugs im Frühjahr zunächst in immer schwindelerregendere Höhen geschnellt, hieß es zuletzt in Medienberichten immer öfter, die frühere Außenstellenleiterin Ulrike B. sei womöglich zu Unrecht beschuldigt worden oder sogar Opfer einer behördeninternen Rufmordkampagne. In der nun anstehenden Sitzung dürften zwei Prüfberichte einen etwas klareren Blick auf die Vorgänge innerhalb des Bamf bringen, die im Frühjahr tagelang die Schlagzeilen beherrschten…..

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http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html

Glaxo Smith Kline

Hersteller von SchweinegrippeImpfstoff ignorierte Risiken

Etwa 30 Millionen Europäer erhielten vor neun Jahren den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix. Schon damals gab es erhebliche Sicherheitsbedenken. Jetzt werden neue, schwere Vorwürfe bekannt.

Von Irene Berres und Magdalena Hamm


Getty Images
Freitag, 21.09.2018 11:23 Uhr

 

Es musste schnell gehen im Sommer 2009. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Schweinegrippe zur weltweiten Seuche erklärt hatte, aktivierten die Behörden rund um den Globus ihre Notfallpläne. Ein Schweinegrippe-Impfstoff musste her, in kürzester Zeit, für Millionen Menschen. Nur so, das war der Gedanke dahinter, könne der Mensch die Macht über die Verbreitung des Virus zurückgewinnen.

Schon damals kritisierten viele, dass aufgrund der Eile die Standards zu stark heruntergesetzt wurden. Ein aktueller Bericht in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ bestärkt nun, dass der Impfstoff-Hersteller Glaxo Smith Kline (GSK) schon früh brisante Informationen zu Nebenwirkungen des in Europa eingesetzten Impfstoffs Pandemrix hatte, die Warnzeichen aber ignorierte.

Um die Produktion zu beschleunigen, mischte GSK seinem Impfstoff einen Wirkverstärker bei. So konnten Unternehmen und Behörden weniger Wirkstoff auf mehr Menschen verteilen. Bislang galt vor allem diese sogenannte Adjuvans als problematischer Teil des Impfstoffs. Jetzt berichtet das „British Medical Journal“, dass es auch beim Herstellungsprozess des europäischen Mittels Probleme gegeben haben könnte.

Allergischer Schock, Gesichtslähmungen, Zuckungen

Dabei bezieht sich das Fachjournal auf Daten, die in vier internen Berichten zu Nebenwirkungen zwischen Dezember 2009 und März 2010 bei GSK kursierten. Auszüge daraus wurden jetzt, im Zusammenhang mit NebenwirkungsKlagen, von einem Anwalt offengelegt. Das zugehörige Dokument liegt auch dem SPIEGEL vor.

Demnach zeichnete sich schon zu Beginn der Impfkampagne ab, dass der in Europa produzierte und angewendete Impfstoff Pandemrix deutlich häufiger zu Meldungen von Nebenwirkungen führte als sein kanadisches Pendant – obwohl die Mittel beide von GSK mit dem gleichen Wirkstoff und dem gleichen Wirkverstärker hergestellt wurden. Mögliche Ursache könnten Spuren sonstiger Stoffe sein, die bei der Produktion in den europäischen Impfstoff gelangten.

Während beim europäischen Impfstoff Pandemrix beispielsweise bis Ende November 1138 schwere Nebenwirkungen dokumentiert wurden, waren es beim kanadischen Mittel Arepanrix nur 95.
Angesichts der Zahl der Geimpften bedeutete das: Bei Pandemrix wurden pro eine Millionen Geimpfte 75,8 schwere Nebenwirkungen gemeldet. Bei Arepanrix waren es 7,9 schwere Nebenwirkungen pro eine Millionen Geimpfte.

Zu den deutlich häufigeren Nebenwirkungen zählen unter anderem ein allergischer Schock, Gesichtslähmungen, Zuckungen, Gefäßentzündungen und Gehirnentzündungen. Alle Nebenwirkungen wurden um den Zeitpunkt der Impfung beobachtet. Dadurch ist zwar noch nicht bewiesen, dass die Impfung auch der Auslöser war. Die Meldungen pro eine Million Dosen blieben jedoch von Dezember 2009 bis März 2010 weitgehend konstant.

Obwohl die Unterschiede zwischen den beiden Varianten des Medikaments so offensichtlich waren, wurden sie laut „British Medical Journal“ nie öffentlich thematisiert oder weiter untersucht. Zwar gibt es auch mögliche Erklärungen für die Unterschiede, die Sicherheitsbedenken entkräften. So könnte es zum Beispiel sein, dass die Europäer durch die kritische Berichterstattung stärker sensibilisiert waren und mehr Nebenwirkungen meldeten als die Kanadier. Trotzdem hätte das Unternehmen dem nachgehen müssen.

„Großexperiment mit einem nicht ausreichend getesteten Impfstoff“

„Die Zahlen zu Nebenwirkungen von Pandemrix überraschen mich überhaupt nicht“, sagt Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des pharmakritischen „Arznei-Telegramms“. „Ich habe schon damals gesagt, dass die Schweinegrippe benutzt wird, um in Deutschland ein Großexperiment zu starten mit einem Impfstoff, der nicht ausreichend getestet und daher für eine Massenimpfung ungeeignet ist.“

Dem Bericht zufolge summierte sich die Zahl der gemeldeten schweren Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Pandemrix bis Ende 2018 auf mehr als 5000. Schätzungen gehen davon aus, dass nur rund zehn Prozent der Nebenwirkungen von Arzneimitteln dokumentiert werden – die Zahl der tatsächlich aufgetretenen schweren Nebenwirkungen dürfte also noch deutlich höher liegen.

Das verdeutliche, wie riskant die Impfkampagne war, sagt Becker-Brüser. „Meines Erachtens wurde das Risiko von den zuständigen Behörden negiert. Man wollte impfen, man wollte den Impfstoff loswerden, den man gekauft hatte.“ Zumindest von der irischen Regierung ist laut „British Medical Journal“ bekannt, dass den zuständigen Behörden die internen Nebenwirkungs-Berichte von Glaxo Smith Kline vorlagen. Dennoch lief die Impfkampagne in Irland uneingeschränkt weiter.

Problematisch ist aus Becker-Brüsers Sicht auch, dass von den zuständigen Behörden nicht ausreichende Zwischenauswertungen gemacht wurden. „Bei so einem Großexperiment müsste man eigentlich nach einer bestimmten Zahl an geimpften Dosen innehalten und sich anschauen, ob das Nutzen-Schaden-Verhältnis noch stimmt. Das ist nicht passiert, obwohl recht bald absehbar war, dass die Schweinegrippe viel milder verläuft als prognostiziert.“

Wie steht Glaxo Smith Kline zu den Vorwürfen?

Auf Anfrage des „British Medical Journals“ erklärte GSK, alle verfügbaren Sicherheitsdaten zu Pandemrix wöchentlich an die europäische Arzneimittelbehörde Ema übermittelt zu haben, wo sie bis heute öffentlich abrufbar sind. Fragen dazu, ob das Unternehmen den Unterschieden bei den Meldungen zu Pandemrix und Arepanrix nachgegangen sei, ob es Gesundheitsbehörden über die Unterschiede informiert habe oder erwogen habe, Arepanrix statt Pandemrix zu empfehlen, beantwortete GSK dem Bericht zufolge nicht. Stattdessen verwies es auf laufende Gerichtsprozesse.

Fraglich ist außerdem, was die europäische Arzneimittelbehörde Ema über die unterschiedlichen Nebenwirkungen bei den Impfstoffen wusste. In einer Stellungnahme erklärte die Behörde dem „British Medical Journal“, dass sie keine vergleichenden Nutzen- und Risikoanalysen zwischen verschiedenen Produkten durchführe.

Trotz der aktuellen Analyse sieht Becker-Brüser noch immer den Wirkverstärker als größtes Problem von Pandemrix. „Es gibt ausreichend Beispiele für andere Impfstoffe, die ebenfalls Wirkverstärker enthalten und eine schlechtere Verträglichkeit zeigen, als solche ohne. Im Fall von Pandemrix gibt es allerdings keine Vergleichsstudien zu Produkten mit und ohne Wirkverstärker – es gibt und gab überhaupt zu wenig Studien dazu.“

Schon länger bekannte Nebenwirkung: Narkolepsie

Zumindest eine schwere Nebenwirkung von Pandemrix ist mittlerweile recht gut untersucht. Nach den Massenimpfungen erkrankten auffällig viele Menschen an Narkolepsie, einer unheilbaren Schlafkrankheit. Das Problem wurde erst Monate nach Ende der Impfkampagnen bekannt. Unter den etwa 30 Millionen geimpften Europäern kam es zu rund 1300 Fällen von Narkolepsie, die mit dem Mittel in Verbindung stehen sollen. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche.

Die schwedische Regierung hat im Mai 2016 beschlossen, Betroffene mit bis zu einer Million Euro zu entschädigen. Gerichtsprozesse gegen GSK laufen. Aus einem dieser Verfahren stammen auch die jetzt öffentlich gewordenen Daten.

Trotzdem sehen es GSK und die europäische Arzneimittelbehörde Ema bis heute nicht als erwiesen an, dass die Fälle auf Pandemrix zurückzuführen sind. Es brauche noch weitere Untersuchungen, um zu bestätigen, welche Rolle Pandemrix bei der Entwicklung der Narkolepsie der Betroffenen möglicherweise gespielt habe, erklärt GSK dem „British Medical Journal“.

Zumindest eines steht fest: Pandemrix stellt heute keine Gefahr mehr da. Mit dem Ende der Schweinegrippe-Epidemie hat es auch seine Zulassung wieder verloren.

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siehe auch „HPV-IMPFUNG“ und die FOLGEN

siehe auch „VAXXED“ – „MASERN – MUMPS – RÖTELN“ – AUTISMUS

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Mädchen und junge Frauen sind für die mafiöse PHARMA-INDUSTRIE nur „Versuchs-Kaninchen“

Sind Impfungen gegen Papillomaviren sinnvoll? – VOX POP – ARTE

„GARDASIL“ – „SANOFI PASTEUR MSD“

Die korrupte und bösartigkriminelle Pharma-Industrie steckt  mit einer INTRANSPARENTEN     „European-Medicines-Agency“ (EMA)  unter einer DECKEMeinungen der Experten spielten keine Rollekritische Stimmen wurden nicht berücksichtigt  –  ab Minuten 3:25 „Peter Getzsche“: „es werden erhebliche Bedenken geäussert“ – „Pharma-Unternehmen“ versuchen alles zu tun um unerwünschte Neben-Wirkungen (z.B. POTS Syndrom) zu verheimlichen
Dänemark – wieso häufen sich speziell in Dänemark Fälle von Gebärmutterhalskrebs??? – <<<Könnte es sein dass mit MONSANTOverseuchteGlyphosatTampons“ bzw. Binden hier mit eine Rolle spielen???>>>

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https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/qualitaet-in-der-wissenschaft-zoff-um-die-hpv-impfung-1.4135954

Qualität in der Wissenschaft

Zoff um die HPV-Impfung

Humane Papillomaviren (HPV) unter dem Elektronenmikroskop.(Foto: dpa)
  • Die Cochrane Collaboration gilt als wichtigste Instanz, wenn es um die Beurteilung von Nutzen und Wirksamkeit von Tests und Therapien in der Medizin geht.
  • Bei einer Veranstaltung zum 25. Geburtstag der Vereinigung kam es zum Eklat: Peter Gøtzsche, 1993 eines der Gründungsmitglieder der Cochrane Collaboration, wurde aus der Vereinigung ausgeschlossen.
  • Gøtzsche hatte eine Cochrane-Analyse zur Wirksamkeit und Sicherheit der HPV-Impfung scharf kritisiert.
Von Werner Bartens

Wenn sich professionelle Rechthaber und Besserwisser untereinander streiten, ist ihnen besondere Aufmerksamkeit gewiss. Die Cochrane Collaboration ist eine solche Vereinigung, denn sie gilt als wichtigster Vertreter der reinen Lehre, wenn es um den Nutzen und die Wirksamkeit von Tests und Therapien in der Medizin geht. Methodisch geschulte Mitarbeiter rund um den Globus erstellen gründliche Zusammenfassungen, die „Cochrane Reviews“, zu Sinn und Unsinn in der Medizin, die oft mehrere Hundert Seiten lang sind und ob ihrer Genauigkeit medizinische Leitlinien und gesundheitspolitische Entscheidungen beeinflussen können. Von der Industrie sind Cochrane-Voten gefürchtet, weil sie mit statistischer und epidemiologischer Wucht schon so manche PR-Kampagne für das neue Krebsmittel oder den diagnostischen Test als hohle Marktschreierei entlarvt haben.

Das Cochrane Colloquium zum 25. Geburtstag der Vereinigung, das Anfang dieser Woche in Edinburgh stattfand, wartete mit einer besonderen Überraschung auf. Allerdings wurde in Schottland keine etablierte Therapie zerpflückt, sondern der wohl bekannteste Kopf der Cochrane-Gruppe gleichsam vom Hof gejagt. Peter Gøtzsche, 1993 eines der Gründungsmitglieder der Cochrane Collaboration und Leiter des Nordischen Cochrane-Zentrums in Kopenhagen, wurde mit knapper Mehrheit nicht nur aus dem „Board“ – vergleichbar dem Aufsichtsrat oder Stiftungsrat -, sondern gleich aus der ganzen Vereinigung ausgeschlossen. Aus Protest verließen vier weitere Mitglieder das 13-köpfige Board, darunter Jörg Meerpohl, Co-Direktor von Cochrane Deutschland, und Gerald Gartlehner, Direktor der Cochrane-Zweigstelle in Österreich.

Vordergründiger Anlass war das Cochrane Review zur HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs vom Mai 2018. Ein Team um Gøtzsche äußerte nach Erscheinen scharfe Kritik an der Analyse und warf den Autoren gleich mehrere methodische Mängel vor.

Studien, in denen Nebenwirkungen der Impfung stärker betont wurden, seien unterschlagen worden, die fragliche Sicherheit der Impfung zu wenig berücksichtigt und Analysen aus der Industrie zu unkritisch übernommen, so die Vorwürfe. Insgesamt zeichne das HPV-Review daher ein viel zu positives Bild der Impfung und die Cochrane Collaboration komme ihrem Auftrag nicht nach, die Öffentlichkeit glaubwürdig und unabhängig über Schaden und Nutzen medizinischer Methoden zu informieren.

Diese Fundamentalkritik aus den eigenen Reihen war offenbar zu viel für die Cochrane-Gemeinde. Peter Gøtzsche gilt den Seinen seit Langem als ebenso profilierter wie polarisierender Vertreter der evidenzbasierten Medizin. Den allenfalls bescheidenen Nutzen des Mammografie-Screenings hat er süffisant weiter relativiert, da ja inklusive aller Verkehrsunfälle auf dem Weg zur Brustuntersuchung die Bilanz endgültig negativ ausfalle. Die Studien zum Nutzen von Psychopharmaka entkräftete er mit dem schwer zu widerlegenden Hinweis, dass kaum ein Zweig der Medizin so „industrieverseucht“ sei wie die Psychiatrie.

Gøtzsche war immer für ein pointiertes Zitat gut und scheute die Polemik nicht – mit der Industrie als einseitigem Feindbild. In Edinburgh spaltete der Eklat die Cochrane-Gemeinde. Die einen sehen in ihm den Populisten, der trotz seines divenhaften Auftretens für die gemeinsame Sache kämpft.

Die anderen sind dauerhaft genervt vom eitlen Selbstdarsteller, der unter dem Briefkopf Cochrane seine Vorurteile pflegt. Aus dem Cochrane-Kreis hat sich bisher niemand offiziell zu den Vorfällen geäußert – in Edinburgh war hingegen von juristischen Untersuchungen und dem englischen Stiftungsrecht die Rede, dem die Cochrane Collaboration untersteht. Peter Gøtzsche selbst äußert sich sehr wohl. Unter dem Briefkopf des Nordischen Cochrane-Zentrums stilisiert er sich als Märtyrer, der im Kampf für die Aufrichtigkeit in der Medizin alles gegeben hat, aber nun unter dem Druck von IndustrieInteressen geopfert wurde.

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siehe auch „CRISPR-CAS“ – „GEN-SCHERE“ – „GENOME-EDITING“

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33382/#gsc.tab=0

Europäische Regionen fordern internationales Gentechnikregister

07.09.2018

GMO free regions network
Das Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen setzt sich für mehr Entscheidungsspielräume der Länder und Regionen ein (Foto: European GMO-Free Regions Network)

Damit keine gentechnisch veränderten Pflanzen oder Tiere unerkannt nach Europa importiert werden können, müssen diese eindeutig gekennzeichnet werden, fordert das europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen. Das gelte besonders für Organismen, die mit Genome Editing verändert wurden, heißt es in einer Deklaration, die heute in Berlin beschlossen wurde. Denn diese Technologien werden außerhalb Europas vielerorts nicht als Gentechnik eingestuft.

Anders als die deutsche Agrarministerin bekennt sich das Netzwerk, in dem die Regionalregierungen aus 64 europäischen Regionen vertreten sind, klar zur jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). „Das ist für uns ein wichtiger Meilenstein, mit dem klargestellt wird, dass auch die mit den neuen Gentechnikverfahren erzeugten Lebens- und Futtermittel einer umfassenden Risikobewertung, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung unterliegen müssen“, sagte die hessische Umweltstaatssekretärin Beatrix Tappeser, seit 2017 Präsidentin des Netzwerks. Der EuGH hatte Technologien des Genome Editing wie CRISPR/Cas oder ODM, die Gene nur minimal verändern, im Juli rechtlich als Gentechnik eingestuft. Das bedeutet unter anderem, dass sie in Europa gekennzeichnet werden müssen.

Um sicherzustellen, dass solche gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auch außerhalb Europas erkennbar sind, fordert das europäische Netzwerk ein öffentliches internationales Register aller weltweit freigesetzten GVO. Das bestehende Register des Biosafety Clearinghouse aus dem Cartagena Protokoll für die biologische Sicherheit sei ein geeigneter Rahmen für diese Aufgabe, heißt es in der Erklärung.

„Größte Vorbehalte“ haben die Mitglieder des Netzwerks gegenüber sogenannten „Gene drives“. Hier werden die Gene etwa eines Insekts so manipuliert, dass die Veränderung sich in einer Art Vererbungsturbo in kürzester Zeit in einer ganzen Population ausbreitet. Die Regionalregierungen fordern „alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Freisetzung von Gene drives in unsere Umwelt zu verhindern“. „Hier müssen Regelungen auch auf internationaler Ebene getroffen werden, da ‚Gene drives‘ vor Ländergrenzen nicht Halt machen und die Auswirkungen auf Ökosysteme gravierend ausfallen können“, erläuterte Staatssekretärin Tappeser. Es sind also sowohl die Europäische Union als auch die internationale Staatengemeinschaft gefordert, ein Moratorium für Gene drives zu beschließen.

Schließlich sprechen sich die Regionalregierungen und internationalen Verbände, die bei der 9. Konferenz gentechnikfreier Regionen in Berlin ebenfalls anwesend waren, dafür aus, dass die genetische Vielfalt der Pflanzen und Tiere als eines der wertvollsten öffentlichen Güter der Menschheit erhalten und zugänglich bleibt. Dafür müsse der Staat verstärkt in landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung investieren und so dazu beitragen, die agrarpolitischen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. [vef]

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GEGEN die VORSORGE

Die CDU/CSU steht für ALLES was der NATUR und dem MENSCHEN SCHADEN bringt

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33381/#gsc.tab=0

Klöckner: neues Gesetz für Genome Editing?

06.09.2018

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (Foto: CDU Rheinland-Pfalz)
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (Foto: CDU Rheinland-Pfalz)

Bundesagrarministerin Julia Klöckner ist mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), die Technologien des Genome Editing als Gentechnik zu werten, offenbar nicht einverstanden. „Die klassische grüne Gentechnik mit CRISPR/Cas in einen Topf zu werfen, halte ich für sachlich falsch”, sagte die CDU-Politikerin gestern der Nachrichtenagentur Reuters. Ob es zu Gesetzesänderungen komme, werde man sehen.

Wie berichtet hatte der EuGH im Juli entschieden, dass neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas oder ODM rechtlich wie Gentechnik zu behandeln sind. So hergestellte Organismen müssen also auf ihre Risiken geprüft und zugelassen werden. Das Gericht berief sich vor allem auf das Vorsorgeprinzip und folgte damit der Argumentation der Gentechnikkritiker – sehr zum Entsetzen von Industrie und großen Teilen der Wissenschaft. Entsprechend harsch war die Urteilsschelte.

Da der EuGH in dieser Frage jedoch die letzte Instanz ist, ist dieses Urteil unanfechtbar rechtsgültig. Will jemand an der Rechtslage etwas ändern, bleibt in der gewaltengeteilten Demokratie nur der Weg über die Gesetzgebung – in diesem Fall auf EU-Ebene. Eine Petition gegen die EuGH-Entscheidung, wie sie ein französischer Wissenschaftler jetzt auf den Weg gebracht hat, kann den Richterspruch nicht mehr rückgängig machen.

Auch Frau Klöckner hatte wohl schon im Juli Plan B im Auge. Sie wolle „den Blick für Entwicklungen und Innovationen offenhalten“, teilte die Agrarministerin wenige Stunden nach dem EuGH-Urteil mit. „Diese Diskussion möchte ich in Europa gemeinsamen mit der Europäischen Kommission und den Mitgliedsstaaten vorantreiben.“ “Wir müssen achtgeben, dass wir nicht aus Luxuspositionen des Überflusses heraus in Europa eine neue Technologie vor die Tür setzen”, ergänzte sie jetzt laut Reuters. Die neue Technologie könne die Lösung für landwirtschaftliche Probleme werden. Als Beispiel nannte sie dürre-resistente Pflanzen, die von den Befürwortern der Gentechnik schon seit Jahren angekündigt werden. Faktisch setzte die Agrarindustrie die Gentechnik jedoch vor allem dafür ein, Pflanzen gegen die von ihr hergestellten Pestizide resistent zu machen.

Eine klare Vorstellung hat die Agrarministerin vom Ablauf der Diskussion: “Wir müssen eine Debatte führen, die wissenschaftsbasiert ist und nicht nach Stimmungen geht”, wird sie von Reuters zitiert. Hatten wir das nicht schon mal irgendwo gehört? Ein Blick in die Rede von Bayer-Chef Werner Baumann bei der Hauptversammlung des Chemiekonzerns im Mai hilft weiter: Die Politik dürfe „nicht nur auf das schauen, was heute den Vorstellungen und Umfragen entspricht“, gab der Konzernlenker vor. Wichtig sei, „was morgen und übermorgen gesellschaftlichen Fortschritt und wirtschaftlichen Wohlstand verspricht“. Kein Risiko einzugehen sei für die Gesellschaft keine Option, so Baumann.

Bei der Diskussion des Themas mit ihrem Koalitionspartner SPD steht Klöckner offenbar noch ganz am Anfang: “Neue Gentechnikverfahren, wie die Genschere CRISPR/Cas und die damit erzeugten Produkte, unterliegen dem Gentechnikrecht”, versicherte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Matthias Miersch, heute gegenüber Reuters. „Das Urteil des EuGH sollte auch die Bundeslandwirtschaftsministerin anerkennen.” Miersch forderte Klöckner auf, unverzüglich einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen grundsätzlich untersagt werde

Heftige Kritik kommt von der Opposition: Die Agrarministerin stimme „nach kürzester Schamfrist voll ein in den Chor der Gentechnik-Lobby, der sich seit dem Gentechnik-Urteil überschlägt in schriller Richterschelte und Forderungen nach Gesetzesänderungen“, schimpft der Gentechnikexperte der Grünen, Harald Ebner. Wenn sie in Frage stelle, dass auch die neue Gentechnik Gentechnik ist, ebne sie den Weg für Verbrauchertäuschung durch verschleierte Gentechnik im Essen. [vef]

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siehe auch „EPI-GENETIK“ – „Jörg Spitz“

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-09/kuenstliche-befruchtung-zeugung-kinderwunsch-fortpflanzung-kinder-gesundheit/komplettansicht

Künstliche Befruchtung

Diese Kinder sind doch nicht so gesund

Millionen Menschen sind dank künstlicher Befruchtung auf der Welt. Es galt: Sie sind so gesund wie alle anderen. Eine Gewissheit, die schwindet. Es gibt ernste Zweifel.
Künstliche Befruchtung: Wurde der Einfluss der künstlichen Befruchtung auf die Gesundheit von Kindern lange Zeit unterschätzt?
Wurde der Einfluss der künstlichen Befruchtung auf die Gesundheit von Kindern lange Zeit unterschätzt? © Luma Pimentel/Unsplash

Immer häufiger greift der Mensch in einen Prozess ein, der für die Entstehung neuen Lebens zentraler nicht sein könnte: die Befruchtung der Eizelle durch das Spermium. Es ist der Moment, in dem das Erbgut von Vater und Mutter verschmilzt. Bei einer natürlichen Befruchtung wird die Eizelle im Eileiter befruchtet und wandert dann in die Gebärmutter, um sich dort einzunisten. Bei zwei bis fünf Prozent der Neugeborenen in entwickelten Ländern aber läuft es ganz anders: Menschliche Hände sorgen mit Mikroskop und Pipette dafür, dass es zur Befruchtung kommt. Erst die Erfindung der künstlichen Befruchtung verhalf vielen Menschen zu einem eigenen Kind. Sie sorgt dafür, dass der Stammbaum von Familien nicht aufhört. Kaum ein Eingriff der modernen Medizin dürfte das Leben vieler Menschen so stark verändert haben.

Jedes Jahr kommen mehr Kinder dank künstlicher Befruchtung zur Welt. Mehr als eine Viertelmillion Kinder sind inzwischen in Deutschland so entstanden (IVF-Register: Jahrbuch 2016), weltweit sind es mehr als acht Millionen. Vor Kurzem feierte Louise Brown ihren 40. Geburtstag, der erste Mensch, der durch künstliche Befruchtung entstand, und 2010 erhielt Robert Edwards, der Erfinder der Petrischalenmethode, auch In-vitro-Fertilisation (IVF) genannt, den Nobelpreis für Medizin.

Der Methode gab neben ihrem Erfolg stets noch etwas anderes recht: ihre Sicherheit. Während die mitunter nötige Hormonbehandlung für die Entnahme von Eizellen für Frauen riskant ist, galt das Verfahren für die dabei entstehenden Kinder als absolut sicher. Aber genau diese Gewissheit schwindet. Die Autoren einer vor Kurzem erschienenen Studie zweifeln an, dass künstlich gezeugte Kinder genauso gesund sind wie Kinder, die durch Sex gezeugt wurden (Journal of the American College of Cardiology: Meister et al., 2018). So haben Jugendliche, die nach einer IVF-Behandlung zur Welt gekommen sind, schon früh Gefäßprobleme. Diese könnten später einmal lebensgefährlich werden.

Die aktuelle Arbeit wirft große Fragen auf: Ist es naiv anzunehmen, dass sich Embryonen, die in Petrischalen entstehen und in einem Nährmedium bebrütet werden, genauso entwickeln wie all jene, die durch eine natürliche Befruchtung entstehen? Was bedeutet das für die acht Millionen IVF-Babys weltweit? Fast schließt sich an: Rächt sich der menschliche Eingriff in die Natur?

Höherer Blutdruck bei Petrischalenkindern

Im Schweizer Inselspital Bern untersuchten Mediziner und Ärzte für die neuen Belege gesunde Jugendliche. Schon 2012 hatte sich in einer ersten Studie gezeigt (Circulation: Scherrer et al., 2012), dass die Gefäße von Petrischalenkindern vorzeitig gealtert waren. Verschiedene Ultraschallmessungen ergaben, dass ihre Blutgefäße steifer waren und größere Schwierigkeiten hatten, sich bei Sauerstoffbedarf und durch Medikamentengabe zu weiten, als bei natürlich entstandenen Kindern. Außerdem waren gewisse Schichten der Gefäßwand dicker als bei Kontrollprobanden, möglicherweise ein Zeichen für eine beginnende Gefäßverkalkung.

Das konnte das Forscherteam am Blutdruck ablesen: Die Petrischalenkinder zeigten geringfügig höhere Werte. Das ist bedenklich, denn Bluthochdruck schädigt Gefäße und gilt als ein Hauptrisikofaktor für Herzerkrankungen und Schlaganfälle. Acht der 52 Petrischalenkinder hatten bereits Bluthochdruck, in der Kontrollgruppe war es nur eins von 40. Für den Hauptautor der aktuellen, Studie Emrush Rexhaj, zeigt dies, dass „auf den ersten Blick gesunde Kinder ernsthafte und besorgniserregende Anzeichen für ein frühes Herz-Kreislauf-Risiko haben.“ Und in einem Kommentar, der dem Artikel beiliegt, schreiben Ärztinnen und Ärzte aus Harvard (Journal of the American College of Cardiology: Weinrauch et al., 2018): „Sollte das Risiko für einen jugendlichen Bluthochdruck (…) wirklich sechsmal so hoch liegen, wären die Konsequenzen für die Lebensdauer gewaltig (…).“

*Anmerkung: In einer vorherigen Version hatte der Artikel den Titel: „Diese Kinder sind doch anders“. Wie einige Leserinnen und Leser anmerkten, ist das missverständlich, weil die Andersartigkeit sich allein auf den Gesundheitsstatus der Kinder bezieht. Wir haben die Überschrift deshalb angepasst.

Künstliche Befruchtung erhöht das Risiko von Fehlbildungen

Die Schweizer Studie ist zwar sehr gewissenhaft erarbeitet, hat aber nur wenige Versuchspersonen. Wäre sie also die einzige, könnte man den Verdacht lediglich zur Kenntnis nehmen. Aber es ist nicht so einfach. Weitere Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die künstliche Befruchtung nicht ohne Risiken ist. Da ist zunächst ein naheliegender Grund, der mit dem Prozess der Befruchtung nichts zu tun hat: Weil nach der In-vitro-Fertilisation oft mehrere Embryos in die Gebärmutter der Frau eingebracht werden, führt sie besonders oft zu Zwillingsschwangerschaften. Und die sind für Mutter und Kind im Schnitt ein bisschen gefährlicher, denn sie können zu Frühgeburten oder Bluthochdruck in der Schwangerschaft führen. Das ist etwas, worüber Menschen, die eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen, in der Regel aufgeklärt werden.

Anders sieht es mit Fehlbildungen aus. Studien legen nahe, dass Kinder, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, etwas häufiger Herzfehler oder Fehlbildungen der Gliedmaßen haben (Clinical and Molecular Teratology: Källén et al., 2010 & American Society for Reproductive Medicine: Wen et al., 2012). Wenn man die Fruchtbarkeitsprobleme der Eltern, die auch einen Einfluss haben, in die statistische Analyse miteinbezieht, wird der Effekt zwar schwächer (Journal of Assisted Reproduction and Genetics: Rimm et al., 2011). Trotzdem gilt: Es scheint ein Unterschied zu sein, ob ein Embryo im Labor oder im Eileiter entsteht.

Darauf deuten verschiedene Untersuchungen bei Tieren, aber auch bei Menschen hin. Sie stützen die aktuellen Ergebnisse der Schweizer Forscherinnen und Forscher. Mäuse, die durch künstliche Befruchtung entstehen, haben Gefäßprobleme und sterben früher (Journal of Clinical Investigation: Rexhaj et al., 2013); Mäuse wie auch Menschen neigen zu Diabetes, sofern sie nach einer IVF-Behandlung geboren wurden (Endocrinology: Cerny et al., 2018 & Diabetes: Chen et al., 2014); und Menschen haben – das zeigen große Studien – einen statistisch signifikanten, wenn auch nur geringfügig erhöhten Blutdruck (Fertility and Sterility: Guo et al., 2017). Die jetzt erschienene Studie schließt also an eine Reihe von Belegen an und bestätigt, dass die Veränderungen und ihre Folgen bei den gleichen Kindern nicht verschwinden, sondern nach Jahren noch nachweisbar sind oder schlimmer werden.

Was aber nicht so recht zu beantworten ist: Was ist der Grund für die Risiken, deren Ausmaß bisher schwer abzuschätzen ist? „Die Techniken der künstlichen Befruchtung beinhalten die Manipulation von Embryonen zu einer Zeit, in der sie besonders vulnerabel gegenüber externen Störungen sind“, sagt Yutang Wang von der Federation University in Australien. „Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass künstliche Befruchtung die Anfälligkeit gegenüber einzelnen Erkrankungen erhöht.“

Im Verdacht: das Kulturmedium, in dem die Eizelle schwimmt

Verdächtigt wird das Nährmedium, in dem die befruchtete Eizelle einige Tage lang schwimmt und sich teilt, ehe sie als Zellhaufen in die Gebärmutter verpflanzt wird. Früher waren das einfache Salzlösungen, inzwischen enthalten sie viele weitere Bestandteile: von Glukose über Laktat bis hin zu hormonell wirksamen Substanzen. „Es ist relativ sicher, dass Kulturmedien einen Effekt haben“, sagt auch Michael von Wolff, Professor am Inselspital Bern und Leiter der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. „Es gibt jedoch keine schlüssigen Studien, die aufzeigen, welche Zusammensetzung des Kulturmediums das Risiko erhöht oder verringert.“ Hinzu kommt, dass oft nur die Hersteller, also kommerzielle Firmen, wissen, was genau in einem Medium steckt. Und so beschränkt sich die Forschung oft darauf, ganze Produkte statt einzelne Bestandteile miteinander zu vergleichen (Human Reproduction: Zandstra et al., 2018).

Doch wie kann die Zusammensetzung des Kulturmediums dazu führen, dass Petrischalenkinder mitunter häufiger krank sind? Die schlüssigste Hypothese (Journal of the American College of Cardiology: Weinrauch et al., 2018): Es kommt zu epigenetischen Veränderungen. Die Epigenetik beschäftigt sich anders als die klassische Genetik nicht mit dem Code des langen DNA-Fadens, der unsere Erbinformation enthält, sondern mit allem, was rundherum passiert. Etwa wie das Erbgut verpackt ist und an welchen Stellen kleine Kohlenstoffgruppen an die Bausteine der DNA geklebt wurden. Diese Details bestimmen oft erst, ob ein Gen aktiv ist oder schläft und wie sich eine Zelle verhält. Epigenetische Veränderungen sind zudem viel dynamischer als genetische, die sich häufig erst über viele Generationen durchsetzen. Studien zeigen, dass Embryonen, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, besonders oft bestimmte epigenetische Veränderungen aufweisen (Human Reproduction Update: Lazaraviciute et al., 2014). Auch solche, die Forscherinnen und Wissenschaftler mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang setzen können.

Die neue Studie ist nur die Spitze des Eisbergs

Der vielleicht dringlichste Hinweis für die EpigenetikHypothese sind aber Syndrome, die durch genetische Prägung verursacht werden. Hierbei stellen epigenetische Veränderungen die Genvariante eines Elternteils komplett ruhig. Ein Beispiel ist das BeckwithWiedemann-Syndrom. Kinder, die damit geboren werden, haben hohe Mengen eines bestimmten Wachstumsfaktors im Blut. Sie entwickeln sich zu schnell, haben eine auffallend große Zunge, oft Herzprobleme und bekommen häufiger bestimmte Krebsarten. Das Risiko, an diesem Syndrom zu erkranken, ist für Kinder nach künstlicher Befruchtung fünfmal höher als bei anderen (Fertility and Sterility: Vermeiden & Bernardus, 2013). Das heißt: Während normalerweise nur eines von ungefähr 14.000 Kindern das Syndrom hat, betrifft es nach künstlicher Befruchtung wohl eines von 3.000.

Die Schweizer Studie, an der die Debatte um die Folgen von künstlichen Befruchtungen nun entbrennt, dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein. Denn, so sagte es Michael Davies von der Uni Adelaide in Australien und Experte auf dem Feld dem Science Media Center: „Sie schloss nur dem Anschein nach gesunde Kinder aus unkomplizierten Schwangerschaften ein. Wie die Autoren schon feststellen, legt diese Auswahl nahe, dass die Gesamtzahl der durch Fruchtbarkeitstherapien betroffenen Kinder deutlich höher ist.“ Immer klarer wird nämlich, dass es bei Schwangerschaften, die durch künstliche Befruchtung entstehen, deutlich mehr Komplikationen gibt: Die Mütter haben häufiger Diabetes und Bluthochdruck während der Schwangerschaft und die Kinder kommen deutlich häufiger zu früh zur Welt (Fertility and Sterility: Qin et al., 2016).

Je älter die Eltern, desto kranker die Kinder

Dazu kommt ein noch größeres Problem: Die meisten angeführten Studien haben Faktoren wie das Alter oder mütterliche Erkrankungen herausgerechnet, um den direkten Effekt der Techniken zur In-vitro-Fertilisation zu messen. In der Wirklichkeit aber gehen diese Dinge oft Hand in Hand. Seit Jahren steigt das Alter der Männer und Frauen, die eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen. Dabei nimmt die Qualität der Spermien und Eizellen mit dem Alter deutlich ab – und damit die Gefahr zu, dass die Schwangerschaft nicht glatt verläuft, das Kind mit einer Behinderung zur Welt kommt oder im Laufe des Lebens verschiedene Probleme wie ADHS oder Krebs entwickelt (American Journal of Perinatology: Nassar & Usta, 2009). Den riskantesten Einfluss auf die Gesundheit ihrer Kinder haben aber vor allem ältere Menschen und Personen, deren Grunderkrankungen ihnen womöglich eine Schwangerschaft ohne künstliche Befruchtung nicht erlauben würden.

Die großen Errungenschaften der Reproduktionsmedizin haben Nebenwirkungen. Der Mensch kann die Bedingungen der Natur nur bedingt nachbilden. Wann immer er es versucht, werden ihm Fehler unterlaufen. Mal gröbere, mal nur winzige. Und diese Fehler können Folgen haben.

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ube.com/watch?v=1aMaS4u4tWk

Slow Life – Hirnstatus: Offline | ARTE Creative

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/der-film-offline-schickt-zwei-gamer-in-das-echte-leben-15772817.html

Arte-Film „Offline“ 

Stell dir vor, du bist gehackt

  • Von Katharina Koser
  • Aktualisiert am

Heldenhaft: In der Welt von Utgard ist Jan der furchtlose Kämpfer Fenris aus dem hohen Norden. Bild: © SWR/Rat Pack Filmproduktion

Im Arte-Film „Offline“ ist der Computerspieler Jan genau das: der Internetanschluss tot, sein Handy auch. Gemeinsam mit einer Freundin muss er nun im echten Leben ein Abenteuer bestehen, das seine digitale Existenz in Frage stellt.

Jan (Moritz Jahn) ist passionierter Gamer. Im wahren Leben ist er ein schlaksiger Abiturient mit Strubbelkopf, der Mädchen eher als Bedrohung empfindet, aber im Multiplayer-Computerspiel „Schlacht um Utgard“ gilt er als einer der Besten. Seine virtuelle Identität Fenris aus dem hohen Norden ist ein gutaussehender, furchtloser Krieger im Märchenheld-Gewand und hat es in der Community zu einiger Berühmtheit gebracht. Von Ehrgeiz getrieben, studiert Jan eifrig die Tutorials des Gamers Tristan (Hannes Wegener). Dann die Katastrophe: Drei Tage vor Beginn des Turniers „Ragnarök“, kurz nachdem er mit seinem Online-Freund, dem blaugesichtigen Troll Gotrax, die Höhle des Schicksals erstürmt und das fürs Turnier notwendige Upgrade erhalten hat, wird Jans Account gesperrt. Sein Computer hat keine Internetverbindung mehr, sein Handy funktioniert nicht.

Schnell erhärtet sich sein Verdacht, dass hinter dem Hackerangriff sein Widersacher Loki steckt. Weil die Polizei nicht der Ansicht ist, dass es sich bei Jans Problem um einen Fall von Cyberkriminalität handelt, macht er sich auf den Weg nach Stuttgart zu der Software-Firma, die das Spiel entwickelt hat. Dort trifft er auf Gotrax, der in Wirklichkeit ein Mädchen ist, das Karo (Mala Emde) heißt und blaue Haare hat. Auch ihr Account wurde gesperrt, und so machen sie sich gemeinsam auf den Weg zum Ursprung von Lokis ID, die Jan zurückverfolgen konnte, um ihre Spielcharaktere zurückzugewinnen. Nachdem Loki sich in den Bankautomaten gehackt und Jans EC-Karte eingezogen hat, müssen die Jugendlichen ohne technische Hilfsmittel auskommen. Während dieser Reise, auf der sie einer Gruppe RolePlayer und dem holzfällenden Einsiedler Ben (David Schütter) begegnen, entdecken sie, dass sie mehr füreinander sind als nur Gamer-Freunde. Dann stellt Loki Jan vor die Wahl: Lässt er Karo fallen, bekommt er Fenris zurück.

„Kombiniere: Colaflasche mit Karos Minzbonbons“

Die Abenteuerkomödie „Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel“ (Regie Florian Schnell) besticht vor allem durch die ständige Überlappung der virtuellen und der realen Welt. Der Zuschauer taucht ein in die Welt der Fantasy-Rollenspiele. Aufwändige 3D-Animationen des Spieleentwicklers Piranha Bytes („Risen 3“) werden mit Filmszenen verflochten. So erscheint ein blinkender Energiebalken, wenn Jan müde ist. Er steigt vom roten in den gelben Bereich, nimmt er einen Energy-Drink zu sich. Witzig auch die eingeblendete Inventarleiste, die zeigt, welche Gegenstände Jan in kritischen Situationen zur Verfügung hat („Kombiniere: Colaflasche mit Karos Minzbonbons“), oder die vier möglichen Aktionen, unter denen Jan wählen kann. „Offline“ ist aber mehr als Animation. Der Film zeigt, dass Gamer nicht nur Chips futternde Nerds sind, die sich vor einem Turnier mit Urinbeuteln und Trinkpäckchen ausstatten, um den Sessel nicht verlassen zu müssen, auch wenn dieses Vorurteil in Gestalt von Jans Freund Deniz bedient wird.

Die Abenteuerreise von Jan und Karo im Großraum Stuttgart (in phonetischer Übereinstimmung mit dem Titel des Spiels „Schlacht um Utgard“) zeigt ihnen das „real life“: Die Wälder, durch die sie sich kämpfen, sind noch schöner als ihre animierten Pendants, die Wasserfälle fühlen sich echter an. Dabei schafft es das Fantasy-Abenteuer, ohne Belehrung à la „Geh lieber mal an die frische Luft“ auszukommen. Der Film, der auf mehr als vierzig Festivals lief und den Jugendfilmpreis beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern gewann, wirbt nicht für den kalten Entzug vermeintlich süchtiger Computerkinder, sondern für das gesunde Maß. Denn eigentlich ist ja nichts verkehrt daran, ab und zu in eine andere Welt einzutauchen, solange das echte Leben nicht aus dem Blick gerät. Das kapiert auch Jan irgendwann.

Auch für Erwachsene und Nicht-Gamer ist „Offline“ eine Lehrstunde. Die aufwändige Fantasy-Welt von Utgard und der opulente Soundtrack (Marius Kirsten, Renée Abe) wissen zu begeistern. Selbst wenn die Story um Freundschaft und Jugendliebe nicht sonderlich originell ist: Die Umsetzung macht Spaß. Am Ende fiebert sogar der Aussteiger Ben mit, wenn es zum Showdown zwischen den Freunden und ihrem Gegner Loki kommt.

Fernsehtrailer : „Offline – das Leben ist kein Bonuslevel“

Video: Youtube / Vipmagazin, Bild: © SWR/Rat Pack Filmproduktion

Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel läuft heute, Donnerstag, 6. September, um 20.15 Uhr auf Arte.

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https://www.arte.tv/de/videos/051887-000-A/offline/

Offline

Das Leben ist kein Bonuslevel

82 Min.
Verfügbar von 06/09/2018 bis 12/09/2018
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 25. September um 01:50
Der 17-jährige Jan, alias Krieger Fenris, verbringt seine ganze Zeit mit dem Computerspiel „Schlacht um Utgard“. Der reale Alltag, Mama und die Schule stellen da nur Störfaktoren dar. Doch plötzlich ist Jan offline – sein Account wurde gehackt. Wer steckt dahinter? – Für seine Abenteuerkomödie wurde Florian Schnell im Jahr 2016 mehrfach ausgezeichnet.
Urinbeutel für niemals endende Gaming-Sessions, ein Alarmsystem gegen störende Eltern – das ultimative Online-Turnier Ragnarök kann kommen! Der schüchterne 17-jährige Jan, alias Fenris, der unbesiegbare Krieger aus dem Norden, verbringt den Großteil seiner Freizeit vor dem Computer. Mit allen möglichen Tricks versucht er, seine virtuelle Leidenschaft um sein störendes echtes Leben herum zu organisieren. Mit seinem Avatar Fenris ist er ein Star im Computerspiel „Schlacht um Utgard“. Er gilt gemeinsam mit seinem virtuellen Verbündeten Gotrax, dem Schlächter vom Grimsberg, als Favorit für den Sieg im bevorstehenden Wettkampf Ragnarök. Das Gewinnerteam erhält eine Million Goldstücke und wird zur Legende in der Gaming-Welt. Doch ausgerechnet als der finale Countdown zum Turnier beginnt, wird Jans Account gehackt. PC und Handy funktionieren nicht mehr, und auch sein Konto ist gesperrt. Der Alptraum eines jeden Gamers: Jan ist offline. Wohl oder übel muss er sich mit der blauhaarigen, aufgedrehten Karo, die ebenfalls gehackt wurde und zu Jans Überraschung sein virtueller Partner Gotrax ist, zusammentun. Aber wird das Online-Team auch in der Realität unbesiegbar sein? Von Jans bestem Freund Deniz erfahren die beiden, dass der dunkle Magier Loki hinter den Intrigen steckt, und machen sich auf die Suche nach seinem realen Spieler. Ohne Geld und Internet beginnt eine abenteuerliche Reise in strategischer Gaming-Manier. Karo und Jan hacken das System der Spiele-Agentur und flüchten aus einem fahrenden Zug vor der Schaffnerin. Mit Hilfe einer Minzbonbon-Cola-Bombe entkommen sie einer Falle und schlagen sich mit Survival-Tricks des Gaming-Gurus Tristan durch die Wälder. Auch Karos Wunsch-Stein tut letztlich seinen Dienst: Jans Herz schlägt nicht mehr nur für virtuelle Welten höher. Doch werden die beiden es tatsächlich schaffen, als Avatare Fenris und Gotrax rechtzeitig zu Ragnarök in die virtuelle Welt zurückzukehren? Am Ende steht Jan vor einer schweren Entscheidung. Und Karo behält recht: Das Leben ist kein Bonuslevel. Eine Abenteuerkomödie, die durch aufwendige Animation die Grenzen zwischen Virtualität und RealLife verschwimmen lässt und die Gaming-Kultur aus einer ganz neuen Perspektive zeigt.

Kamera :

Dominik Berg

Schnitt :

Matthias Scharfi

Musik :

Marius Kirsten
Renée Abe

Produktion :

Rat Pack Filmproduktion
SWR
ARTE
BR
Karl Filmproduktion
Filmakademie Baden-Württemberg

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https://ze.tt/verdammt-glueckliche-schweine-wie-auf-einem-hof-in-potsdam-artgerechte-haltung-gelingt/?utm_campaign=ref&utm_content=zett_zon_parkett_teaser_x&utm_medium=fix&utm_source=zon_zettaudev_int&wt_zmc=fix.int.zettaudev.zon.ref.zett.zon_parkett.teaser.x

Verdammt glückliche Schweine!

Wie auf einem Hof in Potsdam artgerechte Haltung gelingt

Neun von zehn Schweinen werden in Deutschland eingepfercht in Mastbetrieben gehalten. Das geht auch anders. Ein Besuch auf einem Hof, der Schweine artgerecht hält

Diese Ferkel wachsen auf einem Hof auf, der sich der artgerechten Schweinehaltung verschrieben hat.

Diese Ferkel wachsen auf einem Hof auf, der sich der artgerechten Schweinehaltung verschrieben hat. Foto: © Lena Müssig

Es ist schwülwarm, als ich mich aufmache, um vor den Toren Potsdams einen besonderen Ort zu besuchen: den Potsdamer SauenHain. Meine Tierärztin hatte mir davon erzählt. Ein „Schweineparadies auf Erden“, schwärmte sie.

Back to the roots, Schweine wieder so halten, wie unsere Großeltern die Tiere einst hielten – das ist auf dem Hof Programm. Zwar esse ich seit meiner Kindheit kein Fleisch mehr, doch die Idee begeistert mich. Ich will mir diesen SauenHain anschauen und den Mann treffen, der seinen Job als Geograf an den Nagel gehängt hat, um fortan Schweinefleisch aus wirklich artgerechter Haltung zu produzieren.

Into the wild

Erst wenige Minuten habe ich Potsdams Innenstadt verlassen, schon führt mich das Navi über einen holprigen Betonplattenweg in Richtung meines Ziels. Die Vegetation am Wegesrand wird mit jeder überfahrenen Betonplatte dichter. Plötzlich stehe ich vor einem Zaun. „Freilaufende Schweine“ steht auf einem Schild. Und dann kommt auch schon Clemens Stromeyer, Gründer des SauenHains durch das Tor, begrüßt mich und blickt als erstes auf meine ausgelatschten Vans. „Willst du dir ein Paar Gummistiefel anziehen?“, fragt er lachend und nimmt mich mit zu einem Bauwagen, in dem er ein passendes Paar für mich findet.

[Außerdem auf ze.tt: Ein Vegetarier über das heimliche Fleischessen]

„Wo sind denn hier die Schweine?“, frage ich Clemens und schaue mich um. Wir stehen auf einer ehemaligen Apfelplantage. Dichte Büsche, sandiger Boden, knorrige, uralte Apfelbäume – nur keine Schweine in Sicht. Rund zehn Hektar misst das Gelände, auf dem ich mir ein Bild von wirklich glücklichen Schweinen machen will. Der Ort wirkt so ursprünglich und friedlich, dass ich mir weder vorstellen kann, dass ich nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt bin, noch dass auf diesem schönen Fleck Schweine gezüchtet werden, die irgendwann zum Schlachter kommen. Der Ort wirkt surreal auf mich.

Clemens stapft mit mir über das Gelände. Noch immer weit und breit kein Schwein in Sicht. Plötzlich grunzt es aus dem Dickicht. Ein rosafarbener Rüssel schiebt sich durch das Grün des Buschs, ein großer Schweinekopf folgt und plötzlich steht vor mir eine riesige Sau. Neugierig beäugt und berüsselt sie mich. Eigentlich kenne ich keine Berührungsängste mit Tieren, die Sau imponiert mir dann zunächst aber doch. „200 Kilo wiegt so ein Tier. Du musst nur aufpassen, dass sie dir nicht auf die Füße tritt. Sonst brauchst du keine Angst haben. Die Ferkel darfst du halt nicht auf den Arm nehmen, das kennen sie nicht und das Quieken würde die Muttersau in den Verteidigungsmodus versetzen“, erklärt Clemens. Plötzlich kommen kleine Ferkel im Schweinsgalopp auf mich zu, drücken ihre Rüssel neugierig an meine Tasche und lassen sich streicheln.

Clemens deutet auf eine Sau, die gut geschützt in einer sandigen Kuhle liegt. Um sie herum springen winzig kleine Ferkel. „Gerade erst zehn Tage alt“, erzählt Clemens. Er kennt jedes seiner Schweine, spricht mit ihnen und ist sichtbar beliebt bei den Tieren. Schnell scharen sich weitere Schweine um uns und verdrücken laut schmatzend die Äpfel, die wir ihnen von den Bäumen pflücken. Ich bin tatsächlich im Schweineparadies.

Ich wünschte, dass das, was ich mache, als normal gelten würde.“ – Clemens Stromeyer

Clemens erzählt mir, wie er den Potsdamer SauenHain vor drei Jahren gegründet hat. Als leidenschaftlicher Hobbykoch habe er hochwertiges Schweinefleisch aus artgerechter und regionaler Haltung vermisst. Gerade beim Schweinefleisch sei es quasi unmöglich, Fleisch zu kaufen, das nicht aus Massentierhaltung stammt.

[Außerdem auf ze.tt: Fleisch ohne Tier: So sieht die Frikadelle der Zukunft aus]

Laut Bundesinnenministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden in Deutschland neun von zehn Schweinen in konventionellen Betrieben auf harten Spaltböden gehalten. Nicht nur die Umweltbelastung durch Schweinefabriken ist immens, auch das kurze Leben der Tiere ist bedauerlich. Die Zuchtsäue verbringen mehrere Wochen am Stück im Kastenstand. Liegen und stehen, mehr geht nicht. So soll verhindert werden, dass Ferkel erdrückt werden, das ist wirtschaftlicher. In der Mast werden die Schweine in wenigen Monaten mit Hightechfutter schlachtreif gefüttert. Für die Herstellung des Futters werden hauptsächlich in den USA und in Brasilien riesige Monokulturen angebaut – mit fatalen Konsequenzen für die Umwelt. Einem konventionell gehaltenen Mastschwein von 50 bis 110 Kilogramm müssen laut Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung 0,75 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Das Ausleben der natürlichen Instinkte ist unmöglich.

Im Potsdamer SauenHain sieht das anders aus. Hier wühlen, suhlen und leben die sozialen und hochintelligenten Schweine das ganze Jahr über im Freien. Sogar die Ferkel erblicken das Licht der Welt. In Hütten und Büschen können sich die hitzeempfindlichen Tiere vor der Witterung schützen. Im Winter häuft Clemens eine dicke Schicht Stroh auf, in der die Tiere sich gegenseitig wärmen. Neben den zehn Muttersäuen und ihren Nachkömmlingen lebt zudem ein einziger Eber im SauenHain, der für den Nachwuchs verantwortlich ist. Schwein gehabt. Nach etwa einem bis anderthalb Jahren werden die Schweine zu einem familiengeführten kleinen Schlachtbetrieb in der Region gefahren. Alle zwei Wochen werden etwa fünf Tiere geschlachtet. Durch das langsame Wachstum, gutes Futter und die viele Bewegung im Freien soll das Fleisch besonders schmackhaft sein. „Ich wünschte, dass das, was ich mache, als normal gelten würde“, sagt Clemens nachdenklich.

Knochenjob Schweineparadies

„Das glückliche Freilandleben der Schweine bedeutet für Clemens Stromeyer harte Arbeit. „Das ist nicht wie bei Rindern, die du auf eine Wiese stellst und sie lediglich den Rasen abgrasen. Schweine graben Löcher, bauen Nester und wühlen mit den Boden um“, sagt er. Neben uns liegt eine Sau zufrieden im Schlammbad. „Zudem müssen die Tiere gefüttert, Apfelbäume zurückgeschnitten und Pflanzen gesät werden.“ Und das an 365 Tagen im Jahr – bei Wind und Wetter. Ein paar Helfer*innen hat Clemens, den Großteil der teilweise körperlich sehr fordernden Aufgaben übernimmt er jedoch persönlich: Zäune ausbessern, Boden und Bäume pflegen, Futter auf dem riesigen Gelände verteilen.

Damit er das Fleisch trotzdem zu bezahlbaren Preisen anbieten kann, vertreibt er seine Produkte über seinen Onlineshop direkt an Endverbraucher*innen und beliefert Restaurants aus der Region. Leicht sei es nicht, neue Kundschaft zu gewinnen, denn mit den Billigfleischpreisen kann ein Landwirt wie Clemens nicht mithalten. Er setzt darauf, Menschen für seine hochwertigen Produkte zu begeistern. Qualität statt Quantität.

Das Ganze geht nur, wenn man zu 100 Prozent dahintersteht – und wenn man Kunden hat, die bereit sind, für Qualität zu zahlen.“ – Clemens Stromeyer

Dass Kreativität dazu gehört, um vom Verkauf von Schweinefleisch aus artgerechter Haltung leben zu können, weiß auch Bernd Schulz. Der Landwirt aus dem brandenburgischen Gömnigk gilt als Pionier der Schweinefreilandhaltung und half Clemens beratend beim Aufbau des SauenHains. Sein Backschwein aus Freilandhaltung verkauft Schulz unter anderem in der hippen Berliner Markthalle 9. Schon Steven Spielberg und Arnold Schwarzenegger haben sein Freilandschwein gekostet, er habe eine internationale Fangemeinde in der Markthalle 9, erzählt mir Bauer Schulz. Seine Backschweintenne, die zur Event-Location umgebaute Scheune seines Hofs, kann für Events aller Art gebucht werden – natürlich mit Backschwein vom eigenen Hof. Zudem versorgt er Meine kleine Farm mit Schweinen. Das Unternehmen informiert auf dem Etikett der Produkte genau über die Herkunft des verarbeiteten Schweins, Foto des Tiers inklusive.

[Außerdem auf ze.tt: Ich verzichte auf Konsum und bin deshalb zufriedener]

Heute weiß Clemens, das Ganze geht nur, wenn man zu 100 Prozent dahintersteht – und wenn man Kund*innen hat, die bereit sind, für Qualität zu zahlen. Die Preise sind für das Gros der Konsument*innen sicherlich erschwinglich, wenn Fleisch bewusst und dafür nur ab und an gegessen wird. Wenn sich der Fleischkonsum verringern würde, wäre auch eine artgerechte Haltung wieder möglich. Am Ende sind wir Konsument*innen diejenigen, die darüber entscheiden, ob das, was Landwirte wie Clemens Stromeyer machen, eines Tages wieder als normal gelten wird.

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Ganz schön VIEL BORNIERTES GESCHWÄTZ

zum THEMA IRRSINN?????????????

ERBÄRMLICH: MEHR geht nicht zur AUFKLÄRUNG über 9/11 – SPIEGEL ist nicht in der LAGE über den TELLER-RAND zu SCHAUEN?!

zur NEUN-MAL-KLUGEN PERSON ERZENGEL MICHAEL: PARASITÄRE VERSEUCHUNG???!!!?! – dieser VOLL-PFOSTEN hat noch garnichts von der „FLAT-EARTH-BEWEGUNG“ gehört – hier TRENNT sich auch die „SPREU vom WEIZEN“ und es zeigt sich wer hier wirklich auf der SUCHE nach der WAHRHEIT ist!!!!!!!!!!!!!

aus dem TEXT:….Heute ist es eher so, dass die Eliten selbst als Teil einer Verschwörung wahrgenommen werden. In dieser Vorstellung sind „die da oben“ entweder Superverschwörer oder Marionetten, die von sinistren Mächten gelenkt werden….(Was auch immer ES ist ES ist FEIGE und HINTERFOTZIG und OHNE die erbärmlichen BÜTTEL  weniger als NICHTS???!!!?!?!)

http://www.spiegel.de/plus/verschwoerungstheorien-kulturhistoriker-michael-butter-im-interview-a-4f8900a5-18d3-4d75-8891-c8471da6b28e

13. August 2017

Michael Butter ist ?Professor? für Amerikanistik an der Universität Tübingen und Initiator eines EU-Forschungsprojekts zur vergleichenden Analyse von Hintergründen, Nutzen und Gefahren von Verschwörungstheorien.

SPIEGEL: Herr Butter, halten Sie es für denkbar, dass wir alle von reptilienartigen Außerirdischen in menschlicher Gestalt regiert werden?

Butter: Hmm… denkbar vielleicht. Aber doch sehr, sehr unwahrscheinlich.

SPIEGEL: Es gibt aber offenbar sehr viele Menschen, die das glauben. Im Internet bringt es die Suchanfrage „Reptiloide“ auf rund 100.000 Treffer.

Butter: Es ist ja auch eine interessante Vorstellung, auch wenn ich die zugrunde liegende Theorie bis heute nicht richtig verstanden habe. David Icke, der prominenteste Vertreter des Reptiloiden-Mythos, kann ziemlich überzeugend auftreten. Außerdem hat er etwas, was Verschwörungstheoretiker sonst nicht haben: Humor.

SPIEGEL: Von seinen Anhängern kann man das nicht unbedingt behaupten. Die halten Barack Obama und George W. Bush für Reptiloiden…

Butter: … und Hillary Clinton. Der haben Donald-Trump-Anhänger im Wahlkampf ja auch angedichtet, sie treffe sich regelmäßig mit Artgenossen in einer Washingtoner Pizzeria. Dort missbrauche sie Kinder, töte sie und trinke ihr Blut.

SPIEGEL: Die Sache machte Schlagzeilen und wurde sogar von Trumps Team befeuert.

Butter: Ja, da hört der Spaß dann auf.

SPIEGEL: Der mächtigste Mann der Welt ist auch dank solch kruder Verschwörungstheorien ins Amt gekommen. Müssen wir Ähnliches in Europa befürchten?

Butter: Auf jeden Fall bedienen Populisten auch hierzulande gezielt Verschwörungstheorien. Das wird allmählich wieder gesellschaftsfähig. Ich denke aber nicht, dass jemand, der so wie Trump Verschwörungstheorien verbreitet, in Deutschland eine reale Chance hätte, die Mehrheit zu bekommen. Aber: Das hatte man bei Trump auch gedacht.

SPIEGEL: Wieso sind so viele Leute bereit dazu, den größten Irrsinn zu glauben?

Butter: Weil Verschwörungstheorien den Zufall beseitigen und dem Einzelnen die Chance geben, eine simple Erklärung für etwas zu finden, was ihn nervt, verängstigt oder belastet. Wir alle haben schon mal auf ein Ikea-Regal eingeschlagen, weil wir es nicht zusammengekriegt haben, und den Leuten, die die blöde Bedienungsanleitung geschrieben haben, böse Absicht unterstellt. Verschwörungstheorien erlauben, mit dem Finger auf Schuldige zu zeigen. Das können dann wahlweise die Politik, die Medien oder auch die Flüchtlinge sein.

SPIEGEL: Aber normalerweise kriegt man sich ja irgendwann wieder ein und findet die richtigen Schrauben.

Butter: Ja, aber mit Verschwörungstheorien kann sich der Einzelne zudem aus der Masse herausheben, weil er derjenige ist, der versteht, wie der Hase läuft. Wenn ich weiß, wer wirklich die Welt regiert oder was wirklich hinter den Kondensstreifen von Flugzeugen steckt, dann bin ich was Besonderes.

SPIEGEL: Und ein Fall für den Arzt?

Butter: Das dachte man lange. Aber wenn Studien zu dem Ergebnis kommen, dass etwa jeder zweite Amerikaner mindestens an eine Verschwörungstheorie glaubt, macht man es sich zu einfach, die alle für verrückt zu erklären.

SPIEGEL: Wie erklären Sie sich das Phänomen?

Butter: Ich glaube, Verunsicherung spielt eine entscheidende Rolle. Und Marginalisierung. Man hat das Gefühl, die Welt ist nicht mehr die, die sie mal war, es schwimmen einem die Felle weg, das macht Angst.

SPIEGEL: Sind Verschwörungstheorien immer Gedankengebilde von rechts?

Butter: Nein, aber sie sind fast immer konservativ. Deshalb sind auch mehr Männer als Frauen anfällig für Verschwörungsmythen. Deren tradierte Rolle ist in den letzten Jahrzehnten viel stärker infrage gestellt worden. In den USA konnte der weiße Mann aus der Arbeiterklasse früher unwidersprochen sagen: Ich stehe in der sozialen Hierarchie weit oben. Ich stehe über den Frauen, ich stehe über den Schwarzen, ich stehe über den Latinos. Wenn sich das verändert, fragt man sich, warum. Und wenn ich glauben kann, dass dahinter ein finsterer Plan steht, dann impliziert das, dass man ihn wieder rückgängig machen kann, sobald man die Schuldigen davongejagt hat.

SPIEGEL: Es sind ja nicht nur Menschen aus der Arbeiterklasse, die sich in Scharen aus der faktischen Welt verabschieden.

Butter: Natürlich nicht. Weil es sich um weit mehr als eine ökonomische Marginalisierung handelt. Es geht um Lebensmodelle. Schwule und Lesben dürfen heiraten. Frauen streben in Spitzenpositionen. Da muss doch eine Verschwörung dahinterstecken! Es ist auch kein Wunder, dass die populistischen Bewegungen Dinge wie Sexualerziehung an Schulen attackieren. Trump hat dieses Unbehagen sehr geschickt angezapft.

SPIEGEL: Ist das eigentlich neu, so unverhohlen mit Verschwörungstheorien Politik zu machen?

Butter: Nein, in keiner Weise. Es ist eher ungewöhnlich, dass wir in den letzten paar Jahrzehnten im Westen eine Phase erlebt haben, in der das nicht geschehen ist. Wenn man den großen historischen Bogen spannt, dann stellt man fest, dass Verschwörungstheorien lange Zeit absolut zentral für politische Prozesse in Europa wie auch in den USA waren. Im 18., 19. und noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war es normal, Verschwörungstheoretiker zu sein. Es heißt oft, Abraham Lincoln würde sich angesichts der Wahl Trumps im Grabe umdrehen. Dabei hat Lincoln auch Verschwörungstheorien verbreitet.

SPIEGEL: Zum Beispiel?

Butter: Lincoln war Gegner der Sklaverei. In einer seiner berühmtesten Reden bezichtigte er 1858 seinen Widersacher Stephen Douglas, an der Spitze einer gigantischen Verschwörung zu stehen, die die Sklaverei in ganz Amerika einführen wolle – bis hinein in die weiße Arbeiterschaft.

SPIEGEL: Sie sagen, das faktische Zeitalter, aus dem wir gerade kommen, war nicht der Normal-, sondern der Ausnahmefall?

Butter: Ja, aber man sollte nicht den Fehler machen, Trump und seine Leute als irre zu beschreiben. Der neue US-Präsident steht in einer wunderbaren Tradition.

SPIEGEL: Jetzt übertreiben Sie.

Butter: Nein. Führende Intellektuelle machten im 18. und 19. Jahrhundert mit Verschwörungstheorien ganz selbstverständlich Politik. George Washington können wir in diese Reihe stellen. Oder Thomas Jefferson. Die waren überzeugt, dass es ein gigantisches britisches Komplott gäbe, dessen Ziel die Abschaffung der Freiheit war. Washington schreibt bereits 1774, dass es einen „systematischen Plan“ der britischen Krone gebe. Und die Unabhängigkeitserklärung unterstellt George III. dann ein „design“, also auch einen geheimen Plan, die „absolute Despotie“ einführen zu wollen. Es war also normal, so zu denken. Zumal es ja auch tatsächlich immer mal wieder reale Verschwörungen und Komplotte gab. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde diese Weltanschauung delegitimiert.

SPIEGEL: Wie das?

Butter: Da spielen vermutlich zwei Faktoren eine Rolle. Zum einen setzte sich aus den Sozialwissenschaften der Gedanke durch, dass wir selbst oft gar nicht wissen, was wir eigentlich wollen. Und das, was wir wollen, lässt sich in komplexen sozialen Systemen oft gar nicht umsetzen, sodass vieles, was planvoll wirkt, meist nur Zufall ist. Zum anderen hatte der Nationalsozialismus, der ja zum großen Teil auf einer Verschwörungstheorie aufgebaut war, allen vor Augen geführt, wohin so etwas führen kann. Plötzlich hörten viele auf, sich um Verschwörungen zu sorgen, und sahen stattdessen, welche fatalen Auswirkungen erfundene Komplottszenarien haben können. Aber Verschwörungstheorien sind auch danach nie verschwunden. Sie waren nur eine Zeit lang nicht mehr so hoffähig, wie sie es jetzt wieder sind.

SPIEGEL:Verschwörungstheoretiker“ ist heute ein Schimpfwort.

Butter: Ja, und das Perfide ist, dass damit auch diejenigen überzogen werden, die offizielle Verlautbarungen vielleicht zu Recht infrage stellen. Man kann ganz berechtigte Kritik üben. Aber wenn man dahinter die große Verschwörung postuliert, macht man es den Mächtigen leicht, die Einwände beiseitezuwischen. Dann muss man sich mit Details gar nicht beschäftigen.

SPIEGEL: Gibt es eigentlich so etwas wie einen Urknall der Verschwörungstheorie?

Butter: Eine These ist, dass Verschwörungstheorien das Sinndefizit auffüllen, das die Aufklärung geschaffen hat. Also eine Reaktion auf die Entzauberung der Welt sind. Im 18. Jahrhundert schwand der Glaube an den göttlichen Schöpfungsplan, wo alles letztlich Sinn ergibt, auch wenn er sich dem Einzelnen nicht immer erschließt. Also muss da jemand anderes sein, der lenkend in die Welt eingreift. An die Stelle Gottes traten die Verschwörer.

SPIEGEL: Heute kann man bisweilen den Eindruck gewinnen, die Aufklärung würde gerade wieder abgewickelt.

Butter: Das liegt auch daran, dass Verschwörungstheorien durch die neuen Medien viel sichtbarer geworden sind. Vor 30 Jahren mussten Sie viel Zeit und Arbeit investieren, wenn Sie eine alternative Erklärung für die Mondlandung finden wollten. Heute reicht eine einfache Google-Suche, schon wissen Sie alles über Angela Merkels jüdische Wurzeln oder die 13 mächtigen Familien, die die Welt regieren. Da findet jeder eine Gemeinschaft, die er sonst womöglich vergebens sucht. Verschwörungstheorien haben zugenommen, aber nicht so sprunghaft, wie es uns manchmal erscheint.

SPIEGEL: Das Denkmuster ist immer „die gegen uns“. Wer sind eigentlich, aus Sicht von Verschwörungstheoretikern, „die„?

Butter: Das hat sich im Lauf der Zeit geändert. Früher witterten oft die Eliten eine Verschwörung von unten oder von außen. Also etwa durch die Katholiken, die angeblich die USA unterwandern, oder durch die Juden. Heute ist es eher so, dass die Eliten selbst als Teil einer Verschwörung wahrgenommen werden. In dieser Vorstellung sind „die da oben“ entweder Superverschwörer oder Marionetten, die von sinistren Mächten gelenkt werden.

SPIEGEL: Trump, Marine Le Pen sind ziemlich weit oben. Wie lange können sie ihre Wir-hier-unten-gegen-die-da-oben-Rhetorik durchhalten?

Butter: Ich bin mir nicht sicher, ob man darauf hoffen kann, dass das alles früher oder später in sich zusammenfällt. Verschwörungstheorien sind heute ein Symptom dafür, wie gespalten viele Gesellschaften sind. Da spielt die Entwicklung im Westen den Populisten in die Hände. Die Frage ist daher vielleicht eher, wie lange die Demokratie diese Fragmentierung aushalten kann.

SPIEGEL: Die Anschläge vom 11. September 2001 haben einen gewaltigen Schub an Verschwörungstheorien ausgelöst. Trägt die Bush-Regierung daran eine Mitschuld?

Butter: Absolut. Das Verrückte war ja, dass Bush als Kriegsgrund selbst eine Verschwörungstheorie in die Welt gesetzt hat: nämlich die Behauptung, dass Saddam Hussein geheime Verbindungen zu al-Qaida habe und über Massenvernichtungswaffen verfüge. Das ist damals von kaum jemandem als Verschwörungstheorie entlarvt worden. Das heißt, es gibt Verschwörungstheorien, die dem Begriff entkommen, weil diejenigen, die sie spinnen, sehr mächtig sind.

SPIEGEL: Ganz ähnlich lief es bei der Tuskegee-Syphilis-Studie in den USA. Damals hat man Schwarze, die an Syphilis erkrankt waren, bewusst nicht behandelt, um die Folgen der Krankheit in Ruhe beobachten zu können. Als das 1972 herauskam, hat es zunächst keiner geglaubt.

Butter: Auch das zeigt: Es gibt reale Verschwörungen. Ein anderes Beispiel ist der Sturz des iranischen Premierministers in den Fünfzigerjahren, als lange Zeit nur vermutet wurde, dahinter stecke die CIA, bis sie das irgendwann zugegeben hat.

SPIEGEL: Für jene, die überall Verschwörungen wittern, ein gefundenes Fressen.

Butter: Viele Theorien enthalten ja auch ein Körnchen Wahrheit. Schauen Sie sich die Kennedy-Ermordung an: Untersuchungen des Kongresses ergaben, dass Lee Harvey Oswald vermutlich nicht allein gehandelt hat. Nur, von da ist es ein weiter Schritt bis zu dem Verschwörungsszenario, dass das Ganze ein Staatsstreich war.

SPIEGEL: Ist Transparenz ein Mittel gegen Verschwörungstheorien?

Butter: Ich fürchte nicht. Ich glaube, selbst wenn es absolute Transparenz

gäbe, würden Verschwörungstheoretiker annehmen, dass es sich um eine Inszenierung handelt und die wahren Entscheidungen weiterhin in Geheimzirkeln getroffen werden.

SPIEGEL: Gibt es überhaupt eine wirksame Gegenstrategie?

Butter: Ich glaube, es ist wichtig, ins Gespräch zu kommen und zuzuhören. Aber wie reagiert man, wenn es um ganz offensichtlich rassistische und antisemitische Stereotypen geht? Wann ist dann der Moment gekommen, wo man sagt, nein, so nicht?

SPIEGEL: Es gibt eine Studie, in der Impfgegner mit allen möglichen ?Fakten? bombardiert wurden. Der Effekt war, dass die Betroffenen danach noch skeptischer gegen Impfungen eingestellt waren. Aber es half, die Folgen für Kinder aufzuzeigen, die erkrankt waren, weil sie keine Impfung hatten.

Butter: Ja, vielleicht würde es helfen, eine alternative Geschichte zu erzählen. Verschwörungstheorien sind ja immer spannende Geschichten – wenn man nur Fakten dagegensetzt, berührt man die Menschen nicht.

SPIEGEL: Dann begibt man sich in einen Wettkampf der schöneren Geschichten. Keine ganz unheikle Position.

Butter: Das stimmt. Deshalb grübeln wir auch darüber nach, wie man den Leuten frühzeitig kulturelle, soziale und digitale Fähigkeiten vermittelt, bevor sie zu Verschwörungstheoretikern werden. Die Menschen müssen besser begreifen, ?was einen gründlich recherchierten Artikel im SPIEGEL? von einem Beitrag auf einem islamfeindlichen Blog unterscheidet, wie man Argumente hinterfragt und zu einem ausgewogenen Urteil kommt. Kurz: wie Gesellschaft funktioniert. Ich denke, dass es einen Zusammenhang zwischen Bildung und dem Glauben an Verschwörungstheorien gibt – auch wenn die Impfverschwörungstheorie gerade in gebildeten Schichten verbreitet ist.

SPIEGEL: Sie erforschen das Phänomen mit einer Vielzahl europäischer Wissenschaftler. Haben Sie schon überraschende Erkenntnisse gesammelt?

Butter: Eine Erkenntnis ist, dass die geheimen Mächte – je nachdem wo man fragt – immer woanders vermutet werden. Wenn Sie nach Deutschland schauen, auf die Flüchtlingskrise, da stecken immer die USA dahinter. Aber hören Sie sich mal in Rumänien oder Ungarn um. Man könnte einen tollen Aufsatz schreiben über die Rolle von Angela Merkel in Verschwörungstheorien in unterschiedlichen europäischen Kulturen.

SPIEGEL: Bekommen Sie Post von Leuten, die Sie auf Verschwörungen hinweisen?

Butter: Das kommt manchmal vor. Deswegen stehen wir auch schon seit Längerem nicht mehr im Telefonbuch. Häufiger wird mir jedoch unterstellt, dass ich blind wäre oder bewusst Desinformation streuen würde. Auf YouTube gibt es ein dreistündiges Video, wo jemand unter anderem ein Fernsehinterview von mir „auseinandernimmt“ und mich als „Expertenhure“ beschimpft.

SPIEGEL: Da geht es Ihnen nicht anders als uns.

Butter: Man darf aber nicht vergessen, dass viele Verschwörungstheoretiker sehr höflich sind. Und viele ihrer Theorien sind ja auch ziemlich harmlos und manchmal tolle Unterhaltung. Das ist eine spielerische Funktion, davon leben ganze Filmstudios oder Verlage. Es ist ja auch toll, wenn im Kino oder im Roman auf einmal diese oder jene Verbindung auftaucht, und am Ende wird aus einem einfachen Mord ein großes Staatskomplott. Das hat nur mit der Wirklichkeit oft nichts zu tun.

SPIEGEL: Herr Butter, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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WELTEN-BETRUG

FLACHE ERDE

Was, wenn sie doch flach ist? | 01. Januar 2018 | http://www.kla.tv/11705

tube.com/watch?v=QWZFbjR_Hz4

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Flache Erde – Matrix

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„EIN FALL für ZWEI“

„HUBBLE-BUBBLE-TELESKOP“

ube.com/watch?v=5p_bfmTMPV8

Bilderberger, „HUBBLE-Teleskop“, Gotthardtunnel – Am0k Alex & Frank Stoner Show Nr. 68

„Alexander Wagandt“:  WELTEN-BETRUG

 

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„Joe Conrad“ ist ein DESINFORMANT und GATE-KEEPER

tube.com/watch?v=725DGKSRkAU

Flache Erde Adé

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„ZEIT-UMSTELLUNG“: ZUERST wird MAN die ganze ZEIT damit geQUÄLT plötzlich ist es MÖGLICH dieses MONSTER zu beENDEN????!!!!

ZEIT-DIEBSTAHL – – – ZEIT-DIEBE

Die „EU“-TRICK-BETRÜGER: DER BÜTTEL JUNCKER will den MENSCHEN eine STUNDE ZEIT STEHLEN – – – „Die ALTE ZEIT ZURÜCK mit der gestohlenen STUNDE“

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