„Künstliche Intelligenz“ KI – „Elon Musk“ und Co warnen vor „Killer-Robotern“

„Die GEISTER die ich rief???!!!…“

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz-elon-musk-und-co-warnen-vor-killer-robotern-15161436.html

Künstliche Intelligenz Elon Musk und Co. warnen vor Killer-Robotern

Wie gefährlich ist der Fortschritt der Künstlichen Intelligenz? In einer Frage sind sich offenbar die Unternehmer einig. Und haben nun eine eindringliche Warnung an die Vereinten Nationen geschrieben.

21.08.2017, von Alexander Armbruster

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Soweit sind wir (zum Glück) noch nicht: Szene aus dem Film „Terminator: Die Erlösung“

Wie gefährlich ist der Fortschritt in der Künstlichen Intelligenz (KI)? Ist er das überhaupt? Längst ist eine Debatte darüber entbrannt, die nun eine neue Wendung genommen hat: Mehr als einhundert TechnologieUnternehmer, die Geld in KI und Robotik stecken, haben nun vor einem möglichen Missbrauch dieser Technologie gewarnt.

Alexander Armbruster Autor: Alexander Armbruster, Redakteur in der Wirtschaft. Folgen:

In einem im Internet veröffentlichten Brief an die Vereinten Nationen warnen sie die Weltgemeinschaft eindringlichtödliche autonome Waffen“ – umgangssprachlich sind damit KillerRoboter gemeint – zu entwickeln. Diese könnten eine „dritte Revolution der Kriegsführung herbeiführen. „Einmal erfunden, könnten sie bewaffnete Konflikte erlauben in einem nie dagewesenen Ausmaß, und schneller, als Menschen sie begreifen können“, schreiben die Fachleute.

„Waffen des Terrors“

Unter den Unterzeichnern sind Unternehmer wie Mustafa Suleyman, der das mittlerweile zum amerikanischen Technologieunternehmen Alphabet (Google) gehörende KI-Unternehmen Deepmind mitgründete und leitet, und Elon Musk, der durch seinen Elektroautohersteller Tesla und sein Weltraum-Unternehmen SpaceX bekannt ist. Darunter sind auch führende KI-Forscher wie Yoshua Bengio, der an der Universität Montreal lehrt und zu den Pionieren der gerade angesagten KI-Methoden (neuronale Netze, Deep Learning) gehört, der in Kalifornien unterrichtende Informatik-Professor Stuart Russell und der deutsche KI-Experte Jürgen Schmidhuber.

Alle drei sind bislang nicht dadurch aufgefallen, besonders alarmistisch zu sein, deswegen erscheinen die Warnungen umso eindringlicher. „Wenn die Menschen nicht neue Massenvernichtungswaffen sehen wollen – in der Form großer Schwärme tödlicher Mikrodronen – (…) ist es unabdingbar (…) einen Vertrag gegen tödliche autonomen Waffen auf den Weg zu bringen“, sagte Russell. Und die Unternehmensgründer kommen darüber hinaus aus der ganzen Welt, auch aus China und Indien. Aus Deutschland hat außerdem Marcus Frei unterschrieben, der das Unternehmen Next Robotics gegründet hat.

 

In ihrem Brief an die Vereinten Nationen nennen die Unternehmer auch Beispiele für den möglichen Einsatz solcher Waffen. „Das können Waffen des Terrors sein, Waffen, die Despoten und Terroristen gegen unschuldige Bevölkerung einsetzen, und Waffen, die gehackt werden könnten, um sich in einer unerwünschten Art und Weise zu verhalten.“ Die Weltgemeinschaft hat ihrer Ansicht nach nicht viel Zeit, um nun zu handeln. „Wenn diese Büchse der Pandora geöffnet ist, wird es sehr schwer werden, sie wieder zu schließen.“

Die Vereinten Nationen wiederum beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit autonomen Waffen und Waffensystemen. Für diesen Montag hatten sie ursprünglich das Treffen einer UN-Gruppe von Fachleuten angesetzt, diesen Termin dann aber auf November verschoben. Die Tech-Unternehmer bedauern dies in ihrem Mahnschreiben ausdrücklich.

„Reguliert Waffen, nicht KI“

Die Diskussion darüber, welche auch negative Auswirkungen auf den weiteren Fortschritt in der Künstlichen Intelligenz haben könnte, läuft auch in der Branche und unter Fachleuten schon lange. Jüngst hat sie besonders der schillernde Unternehmer Elon Musk gleich mehrfach befeuert. Etwa dadurch, dass er die Risiken dieser Technologie als größer einschätzte als das Risiko, das derzeit von Nordkorea ausgeht. Reza Zadeh, Gründer des KI-Unternehmens Matroid und Professor in Stanford, entgegnete Musk daraufhin über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Furcht vor KI ist vernünftig. Aber Regulierung zum jetzigen Zeitpunkt könnte das KI-Potential dämpfen, Krankheiten und Armut auszumerzen, was noch zu unserer Lebzeit in Reichweite ist.“

KI zu regulieren sei, als würde man Mathematik oder Chemie regulieren, fügte er hinzu, und warb dafür, die Grundlagen von ihren Anwendungen zu unterscheiden. Dafür brachte er ein Beispiel: „KI, für sich genommen, wird keine Gefahr für Menschen darstellen in der absehbaren Zukunft. KI, kombiniert mit Waffen, vielleicht. Deswegen reguliert Waffen und nicht KI.“

Es war eine der tausenden Antworten, die Musk auf seine Aussage bekam – und eine der wenigen, auf die er direkt reagierte. „Das größte Hindernis, die Gefahren von KI zu erkennen, sind diejenigen, die von ihrer eigenen Intelligenz so überzeugt sind, dass sie sich nicht vorstellen können, dass irgendjemand Dinge tun kann, die sie nicht können.“

Zuvor hatte Musk die neue Gefahrendiskussion losgetreten mit einem Auftritt vor amerikanischen Gouverneuren, bei dem er KI als die „größte Bedrohung, der wir als Zivilisation gegenüberstehen“, darstellte. Daraufhin meldete sich sogar Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu Wort, der klar gegen Musk Stellung bezog. „Wer gegen künstliche Intelligenz argumentiert, argumentiert gegen sicherere Autos und gegen bessere Diagnosen für Kranke“, sagte Zuckerberg und fügte hinzu: „Ich sehe einfach nicht, wie jemand guten Gewissens das tun kann.“ Musk, der auch ein eigenes KI-Unternehmen namens Open AI besitzt, attestierte Zuckerberg daraufhin, über ein „begrenztes Verständnis“ dieser Thematik zu verfügen.

Während er die neuen Geschäftszahlen des Elektroauto-Herstellers Tesla vor zehn Tagen vorstellte, räumte Musk schließlich jedoch selbst ein, dass er nicht die Erfindungen und Entwicklungen in diesem Bereich bremsen wolle. „Ich denke, es gibt einen großen Nutzen durch KI. Wir müssen einfach sicherstellen, dass es sich wirklich um höheren Nutzen handelt und wir nicht etwas wirklich Dummes machen.“ Autonome Waffen zählen aus seiner Sicht und der Meinung vieler anderer Unternehmer offenkundig genau dazu.

Es ist übrigens auch nicht der erste Brief dieser Art: Vor zwei Jahren haben 1000 Forscher, darunter der Physiker Stephen Hawking und Apple-Mitgründer Steve Wozniak, ebenfalls dieses Anliegen vorgetragen.

„EU“ öffnet die TORE für „MON-SATAN“ – „HEIMLICH“ still und leise wird „GLYPHOSAT um 18 Monate verlängert“???!! — – Der TEUFEL (MON-SATAN und die EU) lassen die „Masken“ fallen – Deutschland (MERKEL) hat sich wie immer „enthalten“ – / !!!Mehr als „eine Million Unterschriften“ gegen „Glyphosat“!!! / „Staatstrojaner“ – „Bundestag verabschiedet Gesetz das wohl „verfassungswidrig“ ist – kein öffentlicher AUFSCHREI weil GESETZ kommt durch die HINTER-TÜRE / Interessen-Konflikte der Behörden wie EFSA / grösster STEUER-RAUB in der Geschichte der Bundes-Republik – „CUM-EX“

siehe auch mehr  zur Glyphosat-Zulassung – „Monsantos Papers“ – Studien von „1999“ die belegen dass MONSANTO seit dieser Zeit weiss dass Glyphosat krebserregend ist – leider sind diese nicht für die Öffentlichkeit bestimmt – ebenfalls werden diese Beweise von der „EU“ ignoriert

MONSATAN hat in der „EU“ die Hosen an – MERKEL biedert sich als willige Gehilfin an

„Die Welt“: Lebensmittel Bayer-Chef Baumann legt sich mit der Bio-Branche an – BAUMANN soll endlich für die VERBRECHEN die BAYER bisher gemacht hat gerade stehen und nicht frech natur-bewusste Menschen angreifen???!!!

Deutschland (MERKEL) hat sich am FREITAG (16 Juni 2017) wieder mal ENTHALTENdiese PERSON stellt sich somit gegen den WILLEN der BEVÖLKERUNG in DEUTSCHLAND dass ist schwerer AMTs-MISSBRAUCH und ein verantwortungsloses VERGEHEN gegen die Gesundheit der Kinder und einer gesunden ökologischen Natur  – Es ist an der Zeit das MERKEL zurücktritt (ab sofort) bzw diese Person ist schon lange nicht mehr tragbar (ertragbar)

<<<die Menschen wollen sich ernähren und nicht vergiften das gleiche gilt für die NATUR – Würde MONSANTO nicht subventioniert werden  und wäre in der Verantwortung sämtlicher NATUR-VERGEHEN dann wäre dieses gierige Monster schon längst Geschichte >>>

in SACHEN „die WELT„:  INTERESSANT: die „INFO“ dass dieEU“ Glyphosat um 18 Monate verlängert, war „der WELT“ keine Schlagzeile wert – versteckt in einem VIDEO ganz unten ist man aber doch noch  fündig geworden

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Was kann „Die Welt“ sonst noch ausser „PROPAGANDA“???!!!

aus dem TEXT:… „In Deutschland und Frankreich gilt Monsanto als Inkarnation des Bösen.“ …..(übersetzt man die emotionale Verbindung von „Monsanto gleich Böse“  dass die deutsche Bevölkerung  Monsantos Produkte nicht haben will  –  dann stellt man sich doch als nächstes die Frage? wieso erdreisten sich dann sogenannte VOLKs-Vertreter nicht im Sinne Deutschlands abzustimmen und wieso ist das dann nur in Frankreich möglich!!!???)

https://www.welt.de/wirtschaft/article165773219/Bayer-Chef-Baumann-legt-sich-mit-der-Bio-Branche-an.html

 

Lebensmittel Bayer-Chef Baumann legt sich mit der Bio-Branche an

Stand: 21.06.2017

Von Michael Gassmann
Demonstrators walk with placards during a march for Agroecology and civil resistance against US seed and pesticide maker Monsanto on May 20, 2017 in Bordeaux, southwestern France. German chemicals and pharmaceuticals giant Bayer based in Leverkusen, western Germany, still hopes to complete a merger with Monsanto, launched last year, which will be the biggest-ever acquisition by a German company if it goes ahead. Spurred by Monsanto's bad reputation in environmental circles, activists and politicians on both sides of the Atlantic have urged regulators to block the deal. If completed, the merger will create a world-spanning giant with annual revenues of around 23 billion euros and 140,000 employees. Bayer offers USD 66-billion for the US firm. / AFP PHOTO / GEORGES GOBET
Demonstranten gegen den Monsanto-Deal

Quelle: AFP/GG

Bayer-Chef Werner Baumann legt sich mit der Bio-Branche an. Er wirft dogmatischen Verfechtern des Bio-Landbaus zumindest Naivität vor, wenn es um die Bekämpfung des Hungers in der Welt geht. Dazu seien die Ernten der Öko-Bauern zu gering. „Konkret erwirtschaftete der ökologische Landbau in Deutschland zwischen 2010 und 2014 über alle Ackerbaukulturen hinweg durchschnittlich um 51 Prozent niedrigere Erträge als die moderne Landwirtschaft“, sagte Baumann vor der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung (WPV) in Düsseldorf.

Auf diese Weise seien die Probleme der Welternährung nicht zu lösen. Zudem sei der Bio-Landbau nicht so naturnah wie sein Image, denn er sei beispielsweise auf den Einsatz von Metallen wie Kupfer angewiesen.

Schrumpfende Ackerflächen, der Klimawandel und die wachsende Weltbevölkerung machen es nach Auffassung Baumanns notwendig, den Böden mehr Nahrungsmittel abzuringen: „Wir werden auf weniger Boden mit weniger Ressourcen unter extremeren Bedingungen mehr produzieren müssen.“

Dazu sei nur eine moderne, hoch technisierte und innovative Landwirtschaft in der Lage, zu der Bayer mit der 66 Milliarden Euro schweren Übernahme des US-Konzerns Monsanto beitragen werde.

Rund 800 Millionen Menschen leiden unter Hunger

Die UN haben sich mit dem „Zero Hunger“-Projekt zum Ziel gesetzt, die Mangelernährung in der Welt bis zum Jahr 2030 komplett zu beseitigen. Ob dies gelingt, ist jedoch offen. Experten gehen von 800 Millionen Menschen aus, die unter massiver Fehl- oder Mangelernährung leiden.

Hinter der Fehlentwicklung stecken viele Ursachen, darunter neben Klimaveränderungen und fehlenden Produktionsmöglichkeiten vor allem politische und militärische Konflikte, die die Menschen an der lokalen und traditionellen Nahrungserzeugung hindern oder zur Flucht zwingen.

Quelle: Infografik Die Welt

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Viele Experten halten eine Kombination von kleinbäuerlicher Erzeugung vor Ort und modernen Anbaumethoden für den besten Lösungsansatz. Kritiker wie die kirchliche Organisation Misereor fürchten jedoch eine wachsende Abhängigkeit der Bauern weltweit von Konzernen wie Bayer und Monsanto durch die Konzentration der Industrie. Schon jetzt sind 75 Prozent des Weltmarkts für Agrarchemie und 60 Prozent des Saatgutmarkts in der Hand von nur sechs weltweit agierenden Konzernen.

Durch den wahrscheinlichen Zusammenschluss von Bayer/Monsanto und zwei weitere Übernahmen werden bald wohl nur noch drei mächtige Anbieter die Märkte dominieren. Dies sei „eine schlechte Nachricht für Bäuerinnen und Bauern weltweit“, heißt es bei Misereor.

Baumann sucht Dialog mit Kritikern

Bayer sei zu einem „intensiven und offenen Dialog mit den kritischen Stimmen bereit“, versicherte Baumann. Nach seiner Überzeugung gehöre dazu allerdings auch die Erkenntnis, dass die globale Ackerfläche auf Dauer ohne Produktivitätssteigerung nicht ausreiche: „Ohne Innovation geht es nicht.“

Bayer werde die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf dem Niveau von 2,5 Milliarden Euro jährlich halten, das die beiden Unternehmen derzeit noch getrennt erreichen: „Es ist nicht unser Ziel, die Innovationskraft durch Synergieeffekte zu verringern.“

Es sei klar, dass der Leverkusener Konzern mit der Monsanto-Übernahme, dem größten Firmenkauf der deutschen Wirtschaftsgeschichte, noch stärker zu einem Symbol der globalen Wirtschaft werde. Die Nichtregierungsorganisationen bekämpften mit dem genveränderten Saatgut aber einen sicheren Standard, zeigte sich Baumann überzeugt: „Es gibt keinen Hinweis auf Risiken.“

Bayer gesteht Imageprobleme ein

Die Kritiker müssten auch mit Hinweisen darauf umzugehen lernen, dass der Verzicht auf landwirtschaftliche Gentechnik Menschen konkrete Lebenschancen vorenthalten könne. So erblindeten in Asien Kinder aus Mangel an Vitamin A. Vielen Kindern könnte das Augenlicht durch eine Gen-Reissorte, die das fehlende Vitamin bilde („Golden Rice“), erhalten werden.

Baumann gestand zu, dass der Neuzugang im Bayer-Konzern massive Image-Probleme hat: „In Deutschland und Frankreich gilt Monsanto als Inkarnation des Bösen.“ Dies sei zu Unrecht so. Allerdings deutete Baumann an, dass der kontaminierte Name wohl nach der Übernahme verschwinden wird: Er zitierte Monsanto-Chef Hugh Grant mit der Aussage, die Erhaltung des Firmennamens sei dessen geringste Sorge.

Daran, dass der Deal zustande kommt, hat er offenbar keine Zweifel. Allerdings rechnen Beobachter mit Auflagen der Kartellbehörden in Brüssel und Amerika, etwa dem Verkauf von Firmenteilen an Wettbewerber.https://www.youtube.com/watch?v=f-cxACHJaBg&feature=youtu.be In den nächsten Tagen soll die Anmeldung der Monsanto-Übernahme bei der EU-Kommission erfolgen, kündigte Baumann an.

EU-Kommission verlängert Zulassung für Glyphosat

( Glyphosat wird  um 18 Monate verlängert  Merkel hat am Freitag den 16 Juni 2017 für Enthaltung gestimmt)

Die EU-Kommission hat die Zulassung für das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat um bis zu 18 Monate verlängert. Eine letzte Abstimmung der EU-Staaten über die Verlängerung war zuvor gescheitert.

Quelle: Die Welt

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32635/

Mehr als eine Million Unterschriften gegen Glyphosat

21.06.2017

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Noch neun Tage kann unterschrieben werden. Doch schon jetzt hat die Europäische Bürgerinitiative für ein Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat nach eigenen Angaben mehr als die nötige Million Unterschriften zusammen. Ihr Anliegen muss damit von der Europäischen Kommission geprüft werden. Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen wird morgen den Bundestag auffordern, gegen den Einsatz von Totalherbiziden wie Glyphosat und Glufosinat zu stimmen.

„Über eine Million Menschen senden ein klares Signal an die Kommission: Es darf keine Neuzulassung des globalen Ackergifts Nummer eins in Europa geben“, sagt Harald Ebner, Experte für Bioökonomie der grünen Bundestagsfraktion. Deshalb müsse der Bundestag die Bundesregierung auffordern, im zuständigen EU-Ausschuss Mitte Juli in Brüssel dagegen zu stimmen, dass die Zulassung von Glyphosat verlängert wird. 2016 hatte sich die Bundesregierung in dieser Frage enthalten, da die Koalitionspartner sich uneins waren.

Im Mai 2017 machte die EU-Kommission den Mitgliedsländern den „informellen Vorschlag“, einen Verlängerungszeitraum von zehn Jahren zu diskutieren. Ob sie mit diesem Vorschlag im Juli offiziell in den Ausschuss gehen wird, scheint noch offen. Dem Vernehmen nach läuft hinter den Kulissen bereits die Suche nach einem Kompromiss. Im vergangenen Jahr hatte die nötige Mehrheit gefehlt, die Zulassung von Glyphosat über 2017 hinaus zu verlängern. Bis Ende des Jahres muss nun eine Entscheidung getroffen werden. Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu verursachen. Die Europäische Chemikalienagentur war im März allerdings zu dem Ergebnis gekommen, dass Glyphosat nicht als krebserregend klassifiziert werden muss.

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) muss ihre Unterschriften jetzt von den EU-Mitgliedsstaaten prüfen lassen. Diese legen sie dann der EU-Kommission vor. Die Kommission muss sich daraufhin innerhalb von drei Monaten mit dem Antrag befassen, bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage. Außerdem haben die Aktivisten das Recht, ihre Forderungen im Europäischen Parlament vorzustellen. Neben dem Verbot von Glyphosat verlangen sie, das Zulassungsverfahren für Pestizide zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele festzulegen. Wie auf der Webseite der EU-Kommission zur EBI ersichtlich, hat das Beteiligungsforum Campact die Initiative mit 200.000 € unterstützt. Insgesamt waren rund 100 Organisation aus 13 Ländern daran beteiligt, innerhalb von vier Monaten die nötigen Unterschriften aus mindestens sieben EU-Mitgliedsländern zu sammeln. [vef]

<<<<<<<<<<<<<<<www.stopglyphosate.org>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

21 Juni 2017 – Noch neun Tage kann unterschrieben werden – bis zum 30 Juni 2017