„Green-Peace-Gründer“ – „Patrick Moore“ -„Sollten wir Kohlendioxid preisen?“

Anthony Watts
Jedes Jahr führt die Global Warming Policy Foundation GWPF eine Veranstaltung durch. Diesmal war als Gastredner Dr. Patrick Moore eingeladen, der Gründer der Organisation Greenpeace. Sein Vortrag trug den Titel „Sollten wir Kohlendioxid preisen?“

2015 Annual GWPF Lecture
Institute of Mechanical Engineers, London 14 October 2015

Verehrte Anwesende,

vielen Dank für die Gelegenheit, meine Standpunkte zum Thema Klimawandel vortragen zu dürfen. Wie ich schon bei vielen Gelegenheiten öffentlich verkündet habe, es gibt keinen definitiven wissenschaftlichen Beweis, einfach aufgrund den Beobachtungen in der realen Welt, dass Kohlendioxid verantwortlich ist für irgendeinen Anteil an der leichten Erwärmung des globalen Klimas, zu der es während der letzten 300 Jahre gekommen war, nämlich seit dem Ende der Kleinen Eiszeit. Gäbe es einen solchen Beweis mittels Tests und Nachvollziehen, würde er mit Sicherheit groß öffentlich bekannt gemacht worden sein.

Die Behauptung, dass menschliche Emissionen jetzt der dominante Einfluss auf das Klima sind, ist nichts als eine Hypothese und schon gar nicht eine universell akzeptierte wissenschaftliche Theorie. Daher ist es gerechtfertigt und entspricht auch echter wissenschaftlicher Tradition, skeptisch zu sein gegenüber jenen, die mit Inbrunst verkünden, dass „die Wissenschaft settled“ und die „Debatte beendet“ ist.

Aber es ist über alle Zweifel erhaben, dass CO2 die Grundlage allen Lebens auf der Erde ist und dass ohne dessen Vorhandensein in der globalen Atmosphäre in hinreichender Konzentration die Erde ein toter Planet wäre. Und doch wird unseren Kindern und der Öffentlichkeit heutzutage eingetrichtert, dass CO2 ein giftiger Verschmutzer ist, der Leben zerstört und Zivilisationen in die Knie zwingt. Heute Abend hoffe ich, diese gefährliche, vom Menschen verursachte Propaganda ad absurdum zu führen. Heute Abend werde ich zeigen, dass menschliche CO2-Emissionen schon jetzt Leben auf unserem Planeten vor einem sehr unzeitgemäßen Ende gerettet haben. Dass bei Fehlen unserer Emissionen von einem gewissen Teil des Kohlenstoffs zurück in die Atmosphäre, aus der er einst gekommen war, das meiste oder vielleicht alles Leben auf der Erde zu sterben beginnen wird in weniger als zwei Millionen Jahren von heute an.

Aber zunächst ein wenig Hintergrund.

Ich wurde geboren und bin aufgewachsen in der kleinen Ortschaft Winter Harbour am nordwestlichen Zipfel von Vancouver Island, im Regenwald am Pazifik. Es gab keine Straße zu unserem Dorf, so dass ich zusammen mit ein paar anderen Kindern acht Jahre lang jeden Tag mit dem Boot zu einer Ein-Raum-Schule im benachbarten Fischerdorf fahren musste. Ich habe nicht erkannt, wie glücklich ich war, in den Schwemmebenen neben den Lachse führenden Flüssen im Regenwald spielen zu können – bis ich eines Tages zu einem Internat in Vancouver geschickt worden bin, in dem ich mich wissenschaftlich hervortat. Meine Studien bis zum Vordiplom habe ich an der University of British Columbia absolviert mit dem Schwerpunkt auf Biowissenschaften – Biologie, Chemie, Genetik und Waldwirtschaft – die Umwelt und die Industrie, in der meine Familie seit über 100 Jahren gearbeitet hatte. Dann, noch bevor dieses Wort der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt war, habe ich die Wissenschaft der Ökologie entdeckt, also die Wissenschaft, wie alle Lebensformen zusammenspielen und in welcher Beziehung wir dazu stehen.

Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, des Vietnamkrieges und der Bedrohung eines die Welt vernichtenden Nuklearkrieges sowie dem gerade erwachenden Umweltbewusstsein wurde ich zu einem radikalen Umweltaktivisten. Während ich mein PhD in Ökologie im Jahre 1971 erwarb, trat ich einer Gruppe von Aktivisten bei, die sich im Keller der Unitarian Church regelmäßig trafen, um eine Protestrallye gegen Tests der US-Wasserstoffbombe in Alaska zu planen.

Wir bewiesen, dass eine irgendwie wie ein Mob aussehende Gruppe von Aktivisten ein altes Fischerboot über den Nordpazifik steuern konnte und geholfen hat, den Verlauf der Geschichte zu ändern. Wir erzeugten einen Kernpunkt für die Medien, von dem aus diese über die öffentliche Opposition gegen diese Tests berichten konnten.

Als jene H-Bombe im November 1971 explodierte, war es die letzte Wasserstoffbombe, die die USA jemals zur Explosion gebracht hatten. Obwohl noch vier weitere Tests geplant waren, hat Präsident Nixon diese infolge der öffentlichen Gegnerschaft gestrichen, die wir geholfen haben ins Leben zu rufen. Das war die Geburt von Greenpeace.

Siegestrunken wurden wir auf unserem Rückweg von Alaska zu Brüdern der Namgis-Nation in ihrer Heimat nahe meiner Wohnung auf der nördlichen Vancouver Island. Für Greenpeace läutete dies die Tradition der Krieger des Regenbogens ein, nach einer alten Legende der Cree-Indianer, die die Zusammenkunft aller Rassen und Religionen prophezeite, um die Erde vor dem Untergang zu retten. Wir tauften unser Schiff auf den Namen Rainbow Warrior, und die folgenden 15 Jahre habe ich im obersten Komitee von Greenpeace gewirkt, an vorderster Front der Umweltbewegung, als wir von der Gruppe im Keller der Kirche zur weltgrößten Umweltaktivisten-Organisation wurden.

Als Nächstes nahmen wir uns die französischen Kernwaffentests im Südpazifik vor. Das hat sich als etwas schwieriger erwiesen als bei den Kernwaffentests der USA. Es dauerte Jahre, bis diese Tests unter die Erde verlegt wurden, und zwar auf dem Mururoa-Atoll in Französisch-Polynesien. Im Jahre 1985 haben französische Kommandos auf direkten Befehl vom damaligen Präsidenten Mitterand die Rainbow Warrier bombardiert und versenkt, wobei unser Photograph ums Leben kam. Jene Proteste dauerten noch lange an, auch nachdem ich Greenpeace schon verlassen hatte. Es dauerte bis Mitte der neunziger Jahre, bis die Tests im Südpazifik endgültig beendet wurden, ebenso wie in den meisten anderen Gebieten der Welt.

Zurück in das Jahr 1975, als Greenpeace sich aufmachte, die Wale vor dem Aussterben durch riesige Walfang-Fabrikschiffe zu bewahren. Wir stellten uns vor die sowjetische Walfangflotte im Nordpazifik und vor deren Harpunen in unseren kleinen Schlauchbooten, um die fliehenden Wale zu schützen. Dies war Topthema in den Nachrichten auf der ganzen Welt und brachte die Rettet-die-Wale-Bewegung zum ersten Mal in jedermanns Wohnzimmer. Nach vier Jahren dieser Fahrten wurde das fabrikmäßige Jagen von Walen im Nordpazifik endlich verboten, 1981 dann in allen Ozeanen der Welt.

Im Jahre 1978 saß ich auf einer Babyrobbe vor der Ostküste Kanadas, um diese vor dem Abschlachten durch den Hunter Club zu bewahren. Ich wurde verhaftet und ins Gefängnis gesteckt, die Robbe wurde geschlachtet und abgehäutet, aber ein Photo von mir von meiner Verhaftung, während ich auf dieser Babyrobbe saß, erschien am nächsten Morgen in über 3000 Zeitungen auf der ganzen Welt. Wir gewannen die Herzen und Sinne von Millionen Menschen, die das Abschlachten von Baby-Robben als überholt, grausam und unnötig ansahen.

Warum aber habe ich Greenpeace dann nach 15 Jahren im Führungszirkel verlassen? Zu Beginn von Greenpeace hatten wir eine starke humanitäre Orientierung, um die Zivilisation vor der Vernichtung durch einen nuklearen Weltkrieg zu bewahren. Mit den Jahren ging der Anteil von „Peace“ mehr und mehr verloren, und meine Organisation driftete zusammen mit vielen anderen der Umweltbewegung in den Glauben ab, dass Menschen die Feinde der Erde sind. Ich glaube an einen humanitären Umweltschutz, weil wir Teil der Natur und nicht von dieser getrennt sind. Das erste Prinzip der Ökologie lautet, dass wir alle Teil des gleichen Ökosystems sind, oder, wie Barbara Wood es ausdrückte, „Wir sind eine Familie auf dem Raumschiff Erde“. Anderes zu verkünden würde bedeuten, die Lehre zu verbreiten, dass es der Erde ohne uns besser gehen würde. Wie wir später in meinem Vortrag noch hören werden, gibt es sehr gute Gründe dafür, die Menschen als unabdingbar zu sehen für das Überleben des Lebens auf diesem Planeten.

Mitte der achtziger Jahre fand ich mich als der einzige Direktor von Greenpeace International mit einer formellen Ausbildung als Wissenschaftler. Meine Mit-Direktoren schlugen eine Kampagne vor zur „Verbannung von Chlor“ und nannten es „das Element des Teufels“. Ich wies darauf hin, dass Chlor eines der Elemente im Periodensystem ist, eines der Eckpfeiler im Universum und das elft-häufigste Element in der Erdkruste. Ich sprach die Tatsache an, dass Chlor das wichtigste Element für die öffentliche Gesundheit und in der Medizin ist. Das Chlorieren von Trinkwasser war der größte Fortschritt in der Geschichte der öffentlichen Gesundheit, und die Mehrzahl unserer synthetischen Medikamente basiert auf Chlorchemie. Dies traf auf taube Ohren, und das war für mich der letzte Tropfen. Ich musste gehen.

Als ich Greenpeace verließ, sprach ich mich für die Entwicklung einer Umweltpolitik aus, die Wissenschaft und Logik zur Grundlage haben sollte und nicht Sensations-Hascherei, Falschinformationen, Anti-Humanismus und Furcht. Klassisches Beispiel hierfür war der kürzliche, von Greenpeace angeführten Protest gegen Goldenen Reis, der dabei mit steigenden Todesfällen assoziiert worden ist, obwohl in Wirklichkeit der Goldene Reis das Potential hat, 2 Millionen Kinder vor dem Tod zu bewahren, zu denen es jedes Jahr durch Mangel an Vitamin A kommt.

Die Keeling-Kurve der CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre seit 1952 ist die vermeintliche Bombe eines katastrophalen Klimawandels, an der schon die Lunte glimmt. Wir vermuten, dass der CO2-Gehalt zu Beginn der industriellen Revolution bei 280 ppm lag, bevor menschliche Aktivitäten einen bedeutenden Einfluss hätte bewirken können. Ich akzeptiere, dass der größte Teil des Anstiegs von 280 auf 400 ppm menschlichen CO2-Emissionen geschuldet ist, einschließlich der Möglichkeit, dass etwas davon durch die Erwärmung der Ozeane ausgegast worden ist.

Die NASA macht uns weis, dass „Kohlendioxid die Temperatur der Erde kontrolliert“ und leugnet dabei in kindischer Manier die vielen anderen Faktoren, die Klimawandel bewirken. Dies erinnert an die operettenhafte Überzeugung der NASA, dass es auf dem Mars Leben gibt. Jahrzehnte, nachdem eindeutig bewiesen ist, dass es auf dem Mars kein Leben gibt, fährt die NASA fort, diese vermeintliche Option als Haken zu benutzen, um mehr öffentliche Gelder für mehr Expeditionen zum Roten Planeten locker zu machen. Die Angstausbreitung vor dem Klimawandel jetzt dient dem gleichen Zweck. Wie Bob Dylan prophetisch gesagt hat „Geld redet nicht, es ist ein Fluch“. Das gilt sogar in einer der am meisten bewunderten Wissenschaftsorganisationen der Welt.

An der politischen Front planen die Führer der G7, „extreme Armut und Hunger zu beenden“, und zwar mit einer Beschneidung der Weltenergieversorgung um 85%, einschließlich der 98% an Energie, die gebraucht wird für den Transport von Menschen und Gütern einschließlich Nahrungsmittel. Die Imperatoren der Welt erscheinen auf dem Foto zum Ende des Treffens gut gekleidet, aber das war offensichtlich nur äußerlich. Man hätte von ihnen verlangen sollen, sich ob einer so dummen Erklärung nackt auszuziehen.

Die oberste Klimainstitution der Welt, das IPCC, ist hoffnungslos verstrickt in seiner Aufmachung und in seinem Auftrag. Diese Institution setzt sich allein zusammen aus der World Meteorological Organization, Wetterprognostikern und dem Umweltprogramm der UN sowie Umweltaktivisten. Diese Organisationen konzentrieren sich primär auf Kurzfristzeiträume, Tage bis vielleicht zu einem Jahrhundert oder so. Aber der bedeutendste Konflikt besteht im Mandat an das IPCC, erteilt von den UN. Die UN verlangen, dass das IPCC sich ausschließlich „auf einen Wandel des Klimas konzentrieren sollen, der direkt oder indirekt durch menschliche Aktivitäten ausgelöst ist, die die Zusammensetzung der Atmosphäre verändern, und welche zusätzlich zur natürlichen Klimavariabilität wirken“. Falls also dass IPCC zu dem Ergebnis kommen würde, dass der Klimawandel nicht vom Menschen beeinflusst werden würde oder dass er nicht „gefährlich“ sei, würde das IPCC seine Existenzberechtigung verlieren. Es ist im Grunde beauftragt, sich auf der Seite der Apokalypse wiederzufinden.

Wissenschaftliche Sicherheit, politische Begünstigungen, ein hoffnungslos in Konflikte verstricktes IPCC und jetzt auch der Papst, spiritueller Führer der katholischen Kirche, sagen in einem dreisten Versuch, das Konzept der Ursünde neu zu beleben, dass die Erde wie ein „immenser Haufen Dreck“ aussieht, und dass wir zurück müssen in die vorindustrielle Glückseligkeit, oder ist das Elend?

Und dann gibt es da noch den aktuellen immensen Haufen Dreck, mit dem wir über dreimal pro Tag gefüttert werden durch die unter einer Decke steckenden grünen Medien, einem brodelnden Hexenkessel des unmittelbar bevorstehenden Untergangs, als ob wir schon jetzt zur Hölle verdammt sind mit nur sehr geringen Chancen auf Erlösung. Ich fürchte mich vor dem Ende der Erleuchtung. Ich fürchte ein intellektuelles Gulag mit Greenpeace als meinen Gefängniswärtern.

Fangen wir an mit unseren Kenntnisse der langzeitlichen Historie der Temperatur auf der Erde und des CO2-Gehaltes in deren Atmosphäre. Unsere besten Proxys verschiedenster Art zeigen, dass der CO2-Gehalt während der ersten vier Milliarden Jahre der Erdgeschichte höher war als jemals seit des Kambriums bis heute. Ich möchte mich auf die letzten 540 Millionen Jahre konzentrieren, seit sich höher entwickelte Lebensformen gebildet haben. Es ist mehr als offensichtlich, dass Temperatur und CO2 in einer umgekehrten Korrelation stehen, sofern es überhaupt eine Art Korrelation gibt. Zwei eindeutige Beispiele einer umgekehrten Korrelation zeigen sich vor 150 Millionen und 50 Millionen Jahren. Zum Ende des Jura fiel die Temperatur dramatisch, während der CO2-Gehalt einen Spitzenwert erreichte. Während des thermischen Maximums im Eozän lag die Temperatur wahrscheinlich höher als jemals während der letzten 550 Millionen Jahre, während sich der CO2-Gehalt in einem 100 Millionen Jahre langen Abwärtstrend befand. Dieser Beweis allein ist ausreichend, um jedwede Behauptung einer kausalen Beziehung zwischen CO2 und Temperatur ins Reich der Spekulation zu verweisen.

Die Periode des Devon begann vor 400 Millionen Jahren und markierte die Kulmination der Invasion von Leben auf dem Festland. Pflanzen entwickelten sich und erzeugten Lignin [= ein organischer Stoff, der in die pflanzliche Zellwand eingelagert wird und dadurch die Verholzung der Zelle bewirkt. Anm. d. Übers.]. Dies in Verbindung mit Zellulose führte zur Bildung von Holz, welches es den Pflanzen zum ersten Mal erlaubte, hoch zu wachsen, jede einzelne im Wettbewerb um Licht stehend. Mit der Ausbreitung riesiger Wälder auf dem Festland nahm lebende Biomasse um mehrere Größenordnungen zu, wobei CO2 der Luft entzogen wurde, um Holz zu machen. Lignin ist sehr schwierig aufzubrechen, und keine Verwertungs-Spezies besaß die Enzyme, dies zu tun. Bäume starben einer über dem anderen, bis sie 100 Meter oder mehr in die Tiefe reichten. Das war die Grundlage für die großen Kohleflöze auf der ganzen Welt als gewaltiger Speicher abgeschiedenen Kohlenstoffes, die sich 90 Millionen Jahre lang gebildet haben. Dann aber, als Glücksfall für die Zukunft des Lebens, entwickelten sich Schimmelpilze, die genau die Enzyme erzeugten, die Lignin aufspalten können, was mit dem Ende der Ära der Kohlebildung zusammenfiel.

Es gab keine Garantie dafür, dass Schimmelpilze oder irgendwelche anderen, das Gleiche bewirkenden Spezies die komplexen Enzyme entwickeln würden, die für die Aufspaltung des Lignins erforderlich sind. Falls das nicht geschehen wäre, hätte das CO2, das bereits damals schon zum ersten Mal in der Erdgeschichte auf ein mit heute vergleichbares Niveau abgenommen hatte, weiter abgenommen mit dem fortgesetzten Wachstum und dem Tod von Bäumen. Irgendwann wäre der Gehalt auf 150 ppm abgesunken, einem Niveau, unterhalb dessen die Pflanzen erst zu hungern beginnen, dann ihr Wachstum komplett einstellen und dann sterben. Nicht nur Holzgewächse, sondern alle Pflanzen. Dies hätte das Aussterben der meisten, wenn nicht aller terrestrischen Spezies zur Folge gehabt, wären doch in diesem Falle Tiere, Insekten und andere Wirbellose verhungert. Und das wäre es gewesen. Dies war nur das erste Mal, dass es eine handfeste Möglichkeit gab, dass das Leben sich selbst auslöschen würde, aufgrund einer Verknappung von CO2, welches für das Leben auf der Erde essentiell ist.

Eine gut dokumentierte Aufzeichnung der globalen Temperatur während der letzten 65 Millionen Jahre zeigt, dass wir uns seit dem thermalen Maximum des Eozäns vor 50 Millionen Jahren in einer großen Abkühlungsphase befinden. Auf der Erde war es im Schnitt 16°C wärmer damals mit der größten Wärme in höheren Breiten. Der gesamte Planet, einschließlich Arktis und Antarktis, war eisfrei, und das Festland war mit Wäldern bedeckt.

Die Vorfahren einer jeden Spezies auf der Erde heute überlebten, was durchaus die wärmste Epoche in der Historie allen Lebens gewesen sein könnte. Das wirft die Frage auf, warum dunkle Prophezeiungen von einem Temperaturanstieg um gerade mal 2°C seit der vorindustriellen Zeit ein Massenaussterben und die Zerstörung der Zivilisation bedeuten soll. Gletscher bildeten sich in der Antarktis vor 30 Millionen Jahren und auf der Nordhemisphäre vor 3 Millionen Jahren. Heute, selbst im Interglazial der Eiszeit des Pleistozäns, leben wir in einer der kältesten Klimaperioden der Erdgeschichte.

Nähern wir uns der Gegenwart, haben uns Eisbohrkerne aus der Antarktis gezeigt, dass es während der letzten 800.000 Jahre regelmäßig Perioden großer Vereisung gegeben hatte, denen Zwischeneiszeiten folgten in 100.000-Jahre-Zyklen. Diese Zyklen fallen zusammen mit den Milankovitch-Zyklen, die sich aus der Exzentrizität des Erdorbits sowie deren Achsenneigung ergeben. Es ist sehr plausibel, dass diese Zyklen mit der solaren Intensität in Verbindung stehen und mit der saisonalen Verbreitung solarer Wärme auf der Erdoberfläche. Es gibt eine starke Korrelation zwischen Temperatur und dem Niveau des atmosphärischen CO2-Gehaltes während dieser aufeinanderfolgenden Vereisungen dergestalt, dass der CO2-Gehalt der Temperatur um etwa 800 Jahre hinterher läuft während der jüngsten Periode von 400.000 Jahren, was zeigt, dass die Temperatur Ursache der CO2-Änderung ist, denn niemals tritt erst die Auswirkung und dann deren Ursache auf.

Betrachten wir die letzten 50.000 Jahre von Temperatur und CO2 können wir sehen, dass Änderungen des CO2-Gehaltes Änderungen der Temperatur folgen. Dies ist auch zu erwarten, da die Milankovitch-Zyklen viel wahrscheinlicher eine Temperaturänderung bewirken als eine Änderung des CO2-Gehaltes. Und eine Temperaturänderung ist viel wahrscheinlicher die Ursache für eine Änderung des CO2-Gehaltes durch die Ausgasung von CO2 aus den Ozeanen während wärmerer Zeiten und eine CO2-Aufnahme (Absorption) während kälterer Zeiten. Und doch bestehen die Klimaalarmisten darauf, dass CO2 eine Temperaturänderung verursacht, trotz der unlogischen Natur dieser Behauptung.

Es ist ernüchternd, die Größenordnung der Klimaänderung der letzten 20.000 Jahre zu betrachten, seit dem Höhepunkt der letzten großen Vereisung. Zu jener Zeit lagen 3,3 Kilometer Eis auf dem Land, wo sich heute die Stadt Montreal befindet mit über 3 Millionen Einwohnern. 95% von Kanada waren unter einem Eisschild begraben. Selbst so weit im Süden wie bis nach Chicago war dieser Eisschild noch 1 Kilometer dick. Falls der Milankovitch-Zyklus weiterhin vorherrscht – und es gibt kaum Gründe, daran zu zweifeln – wird dies graduell während der nächsten 80.000 Jahre wieder passieren. Werden unsere CO2-Emissionen eine weitere Vereisung verhindern, wie James Lovelock kolportiert hat? Bisher gibt es dafür kaum Hoffnung, wurde doch während der letzten 18 Jahre ein Drittel aller CO2-Emissionen freigesetzt, ohne eine signifikante Erwärmung in diesem Jahrhundert ausgelöst zu haben.

Während des Höhepunktes der letzten großen Vereisung lag der Meeresspiegel etwa 120 Meter tiefer als heute. Bis vor 7000 Jahren sind alle Gletscher in tief liegenden Gebieten der mittleren Breiten abgeschmolzen. Es gibt keinen Konsens bzgl. der Schwankungen des Meeresspiegels seitdem, obwohl viele Wissenschaftler zu der Folgerung gekommen sind, dass der Meeresspiegel während des thermalen Optimums des Holozäns höher lag als heute, also während einer Zeit von vor 9000 bis vor 5000 Jahren. Auch die Sahara war damals grün. Auch während der Mittelalterlichen Warmzeit kann der Meeresspiegel höher gelegen haben als heute.

Hunderte Inseln um den Äquator in Papua, Indonesien, wurden vom Meer in einer Weise beeinflusst, die der Hypothese Glaubwürdigkeit verleiht, dass es nur eine sehr geringe Gesamt-Änderung des Meeresspiegels während der letzten paar tausend Jahre gegeben hatte. Es dauert lange, bis die gemäßigte Tätigkeit der Wellen in einem tropischen Meer so viel Erosion bringen können.

Kommen wir jetzt zurück zu der Beziehung zwischen Temperatur und CO2 in der modernen Ära. Man sieht, dass die Temperatur mit einer stetigen geringen Rate gestiegen ist, und zwar in Mittelengland seit dem Jahr 1700, obwohl menschliche CO2-Emissionen bis 1850 keinerlei Rolle gespielt hatten. Ein exponentieller Anstieg begann um das Jahr 1950. Dies bedeutet nicht eine direkte kausale Beziehung zwischen diesen beiden Elementen. Nachdem die Themse während der Kleinen Eiszeit regelmäßig zugefroren war, zum letzten Mal im Jahre 1814, propagierte die Erde in das, was man die Moderne Warmzeit nennen könnte.

Das IPCC behauptet, dass es „extrem wahrscheinlich“ ist, dass menschliche Emissionen der dominante Grund für globale Erwärmung „seit Mitte des 20. Jahrhunderts“ waren, das heißt seit 1950. Sie behaupten, dass „extrem“ eine Sicherheit von 95% bedeutet, obwohl die Zahl 95 sogar einfach aus den Fingern gesogen worden war wie ein Akt der Zauberei. Und „wahrscheinlich“ ist kein wissenschaftliches Wort, sondern ein ziemlich starker Hinweis auf eine Beurteilung, ein anderes Wort für Meinung.

Es gab eine 30 Jahre lange Erwärmungsperiode von 1910 bis 1940, der eine Abkühlung von 1940 bis 1970 folgte, gerade als die CO2-Emissionen exponentiell zu steigen begannen. Von 1970 bis zum Jahr 2000 gab es eine 30 Jahre lange Erwärmung, nach Größenordnung und Dauer sehr ähnlich der Erwärmung von 1910 bis 1940. Nun könnte man fragen „was war die Ursache der Erwärmung von 1910 bis 1940, wenn es die menschlichen Emissionen nicht gewesen sein können? Und falls es natürliche Faktoren waren, woher wissen wir, dass die gleichen natürlichen Faktoren nicht für den Anstieg von 1970 bis 2000 verantwortlich waren?“ Man muss nicht Millionen Jahre zurückgehen, um den logischen Trugschluss in der IPCC-Sicherheit zu finden, dass wir die Bösewichter vor Ort sind.

Wasserdampf ist bei Weitem das bedeutendste Treibhausgas und das einzige Molekül, das in der Atmosphäre in allen drei Aggregatzuständen präsent ist, fest, flüssig und gasförmig. Als Gas ist Wasser ein Treibhausgas, aber in flüssiger und fester Form nicht. Im flüssigen Zustand bilden sich aus Wasser Wolken, welche Solarstrahlung tagsüber in den Weltraum zurückschicken und nachts die Wärme halten. Es gibt keine Möglichkeit für die Computermodelle, die Gesamtauswirkung atmosphärischen Wassers in einer stärker mit CO2 angereicherten Atmosphäre zu prophezeien. Und dennoch postulieren die Warmisten, dass ein höherer CO2-Gehalt zu einer positiven Rückkopplung durch Wasser führen wird, was den Effekt des CO2 allein um das 2- bis 3-fache verstärken wird. Andere Wissenschaftler glauben, dass Wasser eine neutrale oder negative Rückkopplung bzgl. CO2 haben. Die beobachteten Beweise bisher aus diesem Jahrhundert stützen viel eher letztere Hypothese.

Wie viele Politiker oder Journalisten oder Menschen in der Öffentlichkeit sind sich noch dieses Statements zum Klimawandel bewusst, dass das IPCC im Jahre 2007 ausgegeben hatte?

„Wir sollten immer daran denken, dass wir es mit einem gekoppelten, nicht linearen chaotischen System zu tun haben, und dass daher langfristige Prophezeiungen des zukünftigen Klimas nicht möglich sind“.

Es gibt eine Graphik, die zeigt, dass die Klimamodelle die Erwärmungsrate erheblich übertrieben haben, was das IPCC-Statement bestätigt. Die einzigen Trends, die die Computermodelle zu berechnen in der Lage zu sein scheinen, sind diejenigen, zu denen es bereits gekommen ist.

Lassen Sie mich jetzt zum Kern meines Vortrags kommen. CO2 ist die Währung des Lebens und der wichtigste Baustein für alles Leben auf der Erde. Alles Leben basiert auf Kohlenstoff, einschließlich unseres eigenen. Mit Sicherheit sollte unseren Kindern der Kohlenstoffkreislauf in der Schule beigebracht werden anstatt der Dämonisierung des CO2; dass Kohlenstoff ein „Verschmutzer“ ist, der die Weiterentwicklung des Lebens bedroht. Wir wissen mit Sicherheit, dass CO2 für das Leben unabdingbar wichtig ist und dass es ein bestimmtes Niveau in der Atmosphäre haben muss, damit Pflanzen überleben, welche heute die Nahrungsmittel-Grundlage sämtlicher anderen Spezies sind. Sollten wir nicht unsere Bürger, Studenten, Lehrer, Politiker, Wissenschaftler und andere Führer ermutigen, CO2 als Lebensspender zu preisen?

Es ist eine bewiesene Tatsache, dass Pflanzen einschließlich der Bäume und allen Getreides in die Lage versetzt werden, viel besser zu gedeihen bei höheren Niveaus von CO2 als heute in der Atmosphäre vorhanden ist. Selbst die heutige Konzentration von 400 ppm hinterlässt die Pflanzen relativ hungrig. Das optimale Niveau von CO2 in der Luft für das Pflanzenwachstum wäre ein fünffach so hoher Gehalt, also etwa 2000 ppm. Und doch warnen die Alarmisten, dass der Gehalt schon jetzt zu hoch ist. Sie müssen jeden Tag von jedermann herausgefordert werden, der die Wahrheit in dieser Angelegenheit kennt. CO2 ist der Lebensspender, und wir alle sollten CO2 feiern anstatt es zu verdammen, wie es heute in Mode ist.

Wir erleben gerade die „Ergrünung der Erde“ mit dem höheren CO2-Niveau dank der menschlichen Emissionen aus dem Verbrauch fossiler Treibstoffe, das heißt verbessertes Wachstum von Pflanzen auf der ganzen Welt. Dies wurde von Wissenschaftlern beim CSIRO in Australien bestätigt, ebenso wie in Deutschland und in Nordamerika. Nur die Hälfte unseres emittierten CO2 wandert in die Atmosphäre. Der Rest wandert irgendwoanders hin, und nach bestem Wissen geht das meiste davon in die globale Pflanzen-Biomasse. Und was kann gefährlich daran sein, wenn Wälder und landwirtschaftliche Erträge produktiver werden?

Alles CO2 in der Atmosphäre stammt aus Ausgasungen aus dem Erdkern während starker Vulkanausbrüche. Dies war in der frühen Erdgeschichte noch erheblich stärker der Fall, als der Erdkern noch heißer war als heute. Während der letzten 150 Millionen Jahre war der diesbezügliche CO2-Ausstoß in die Atmosphäre nicht stark genug, um die graduellen Verluste durch Ablagerung in Sedimenten auszugleichen.

Schauen wir mal, wo sich all der Kohlenstoff in der Welt befindet und wie er sich bewegt.

Heute sind mit etwa 400 ppm CO2 etwa 850 Milliarden Tonnen davon in der Atmosphäre. Zum Vergleich, als sich moderne Lebensformen vor über 500 Millionen Jahren zu entwickeln begannen, waren fast 15.000 Milliarden Tonnen CO2 in der Atmosphäre, das ist 17 mal so viel wie heute. Pflanzen und Böden zusammen enthalten über 2000 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, mehr als doppelt so viel wie in der gesamten globalen Atmosphäre. Der Ozean enthält 38.000 Milliarden Tonnen gelöstes CO2, welches von Pflanzen erzeugt wurde, die CO2 der Atmosphäre entnahmen. Das summiert sich zu 5000 bis 10.000 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, 6 bis 12 mal so viel wie in der Atmosphäre enthalten ist.

Aber wie wirklich atemberaubende Zahl ist die Menge Kohlenstoff, die aus der Atmosphäre abgeschieden und in kohlenstoffhaltiges Gestein umgewandelt worden ist. 100.000.000 Milliarden Tonnen wurden in Gestein gebannt von maritimen Spezies, die mit der Zeit in der Lage waren, sich selbst zu panzern, indem sie Kalzium und Kohlenstoff zu Kalziumkarbonat machten. Kalkstein, Kalk und Marmor sind alle auf der Grundlage von Leben entstanden und machen 99,9% allen Kohlenstoffs aus, der jemals in der globalen Atmosphäre enthalten war. Die weißen Klippen von Dover [und die Kreidefelsen auf Rügen, Anm. d. Übers.] bildeten sich aus Skeletten von kleinem maritimen Phytoplankton.

Die große Mehrheit des CO2, das in der Atmosphäre seinen Ursprung hat, wurde abgeschieden und ziemlich permanent gespeichert in diesem kohlenstoffhaltigen Gestein, wo es den Pflanzen nicht als Nahrungsmittel zur Verfügung steht.

Vor 540 Millionen Jahren zu Beginn des Kambriums entwickelten viele maritime Wirbellose die Fähigkeit, die Kalkablagerung zu kontrollieren und Panzer zu bilden, um ihre Weichkörper zu schützen. Schalentiere wie Muscheln und Schnecken, Korallen, Phyto- und Zooplankton begannen, CO2 mit Kalk zu kombinieren. Damit entzogen sie dem Lebenszyklus Kohlenstoff, wenn die Schalen in Sedimenten abgelagert wurden. Es ist eine Ironie, dass sich das Leben selbst durch eine schützende Panzerung in seinen eigenen eventuellen Untergang führt, indem es kontinuierlich der Atmosphäre CO2 entzieht. Dies ist Kohlenstoff-Abscheidung und -Speicherung in großem Stil. Dies sind die kohlenstoffhaltigen Sedimente, die die Schieferformationen bilden, aus denen wir heute via Fracking Gas und Öl extrahieren. Und ich erkläre meine Unterstützung für all jene, die sagen „OK, UK, legt los mit Fracking!“.

Während der letzten 150 Millionen Jahre wurde der Atmosphäre permanent CO2 entzogen. Dies geschah mittels vieler Komponenten, aber was zählt, ist die Gesamtauswirkung: die Entfernung von im Mittel 37.000 Tonnen Kohlenstoff jedes Jahr seit 150 Millionen Jahren. Der CO2-Gehalt der Atmosphäre wurde während dieser zeit um etwa 90% reduziert. Dies bedeutet, dass vulkanische Emissionen von CO2 überkompensiert worden sind durch den Verlust von Kohlenstoff, weil es in Kalziumkarbonat gebunden wurde auf der Basis vieler Millionen Jahre.

Falls sich dieser Trend fortsetzt, wird der CO2-Gehalt unvermeidlich auf ein Niveau zurückgehen, das das Überleben der Pflanzen gefährdet, welche dafür ein Minimum von 150 ppm brauchen. Falls die Pflanzen sterben, sterben auch sämtliche anderen Tiere, Insekten und andere Lebensformen, die für ihr Überleben von Pflanzen abhängig sind.

Wie lange wird es noch dauern beim gegenwärtigen Abbau von CO2, bis die meisten oder alle Lebensformen auf der Erde infolge mangelnden CO2-Gehaltes in der Atmosphäre vom Aussterben bedroht sind?

Während der Eiszeit im Pleistozän tendierte CO2 dazu, ein minimales Niveau zu erreichen, wenn die nachfolgende Vergletscherung ihr Maximum erreicht. Während der letzten Eiszeit mit ihrem Höhepunkt vor 18.000 Jahren sank der CO2-Gehalt auf 180 ppm, höchstwahrscheinlich das niedrigste CO2-Niveau in der Erdgeschichte. Dies sind nur 30 ppm mehr als das Niveau, die dem die Pflanzen anfangen einzugehen. Paläontologische Forschungen haben gezeigt, dass es selbst schon bei einem Gehalt von 180 ppm zu einer ernsten Beeinträchtigung des Pflanzenwachstums gekommen war. Mit dem Heraufdämmern einer wärmeren Zwischeneiszeit erholte sich dieser Wert auf 280 ppm. Aber selbst heute, wo der CO2-Gehalt dank menschlicher Emissionen 400 ppm erreicht hat, sind die Pflanzen in ihrer Wachstumsrate immer noch eingeschränkt, welche bei einem viel höheren CO2-Gehalt von 1000 bis 2000 ppm viel größer wäre.

Und jetzt kommen die schockierenden Nachrichten. Falls die Menschen nicht begonnen hätten, etwas von dem in fossilen Treibstoffen gebundenen Kohlenstoff freizusetzen, welches durchweg vor der Abscheidung durch Pflanzen und Tiere ohnehin in der Atmosphäre enthalten war, wäre das Leben auf der Erde schon bald seines grundlegenden Nährstoffes verlustig gegangen und hätte begonnen auszusterben. Angesichts der gegenwärtigen Trends von Vereisungen und Zwischeneiszeiten würde dies vermutlich in weniger als 2 Millionen Jahren der Fall sein, nicht mehr als ein Augenblick in der Natur, 0,05% der 3,5 Milliarden Jahre langen Geschichte des Lebens.

Keine andere Spezies hätte es vollbringen können, einiges des Kohlenstoffes in die Atmosphäre zurückzuholen, das die Pflanzen und Tiere im Laufe der Jahrmillionen dieser entzogen und in der Erdkruste eingeschlossen haben. Darum möchte ich in diesem Vortrag James Lovelock ehren. Er hatte viele Jahre lang geglaubt, dass Menschen die einzige schurkische Spezies auf Gaia sind, dazu verdammt, eine katastrophale globale Erwärmung auszulösen. Ich hänge der Gaia-Hypothese an, aber das ist für mich keine Religion. Es sah zu sehr nach Ursünde aus; als ob die Menschen die einzige böse Spezies auf der Erde seien.

Aber James Lovelock hat das Licht im Tunnel gesehen und erkannt, dass die Menschen Teil von Gaias Plan sind und Gaia gute Gründe dafür hat. Und ich ehre ihn, weil es heute sehr viel Mut braucht, seine Meinung zu ändern, nachdem man so viel seines Rufes der gegenteiligen Meinung geopfert hatte. Anstatt die Menschen als feinde von Gaia anzusehen, sieht Lovelock jetzt, dass wir mit Gaia zusammenarbeiten, um „eine neue Eiszeit abzufangen“. Dies ist viel plausibler als das Klima-Untergangsszenario, weil unsere Freisetzung von CO2 zurück in die Atmosphäre den stetigen Abwärtstrend dieses essentiellen Nahrungsmittels für das Leben umgekehrt hat; und hoffentlich wird dadurch die Möglichkeit verringert, dass das Klima in eine weitere Periode maximaler Vereisung abgleitet. Wir können sicher sein, dass höhere CO2-Niveaus zu steigendem Pflanzenwachstum und der Zunahme der Biomasse führen. Wir wissen nicht wirklich, ob höhere CO2-Niveaus ein eventuelles Abgleiten in eine weitere große Vereisung verhindern können oder nicht. Ich persönlich habe diesbezüglich nicht viel Hoffnung, weil die langzeitliche Historie einfach keine starke Korrelation zwischen CO2 und Temperatur aufweist.

Es ist hirnrissig angesichts unseres Wissens, dass das CO2-Niveau stetig gefallen ist, dass menschlichen CO2-Emissionen nicht universell applaudiert wird als ein Wunder der Erlösung. Aus direkten Beobachtungen wissen wir bereits, dass die extremen Prophezeiungen der Auswirkungen von CO2 auf die globale Temperatur höchst unwahrscheinlich sind angesichts der Tatsache, dass etwa ein Drittel all unserer CO2-Emissionen während der letzten 18 Jahre erfolgt waren und keine statistisch signifikante Erwärmung aufgetreten ist. Und selbst falls es eine gewisse zusätzliche Erwärmung gegeben hätte, wäre dies sicherlich dem Aussterben aller oder der meisten Spezies auf dem Planeten vorzuziehen.

Hier hören Sie es. „Menschliche CO2-Emissionen haben das Leben auf der Erde vor dem unvermeidlichen Aussterben infolge mangelnden CO2-Gehaltes bewahrt“. Zieht man die Analogie der Atomuhr heran, sieht es so aus: Wäre die Erde 24 Stunden alt, würden wir derzeit 38 Sekunden vor Mitternacht stehen, als wir den Trend in Richtung des Endes aller Zeiten umgekehrt haben. Wenn das keine gute Nachricht ist, dann weiß ich nicht, was gute Nachrichten sind. Man hat nicht jeden Tag die Möglichkeit, Armageddon hinauszuschieben.

Ich fordere hiermit jedermann heraus, der ein überzeugendes Argument vorbringt, dass meiner Analyse des historischen Verlaufes und der Vorhersage der CO2-Verknappung widerspricht, der auf dem 150-Millionen-Jahre-Trend basiert. Mit Argumenten wie „Leugner“ sollte man mir nicht kommen. Ich unterstelle, dass der allergrößte Teil der Gesellschaft kollektiv in die Irre geführt worden ist und noch wird, weil man sie glauben gemacht hatte, dass globales CO2 und Temperatur zu hoch sind, wenn für beides das Gegenteil richtig ist. Leugnet irgendjemand, dass die Pflanzen bei einem Gehalt unter 150 ppm CO2 sterben werden? Leugnet irgendjemand, dass sich die Erde derzeit in einer bereits seit 50 Millionen Jahre dauernden Abkühlungsperiode befindet und dass dieses Pleistozän-Zeitalter eine der kältesten Perioden in der Erdgeschichte ist?

Falls wir davon ausgehen, dass menschliche Emissionen bis heute der Atmosphäre etwa 200 Milliarden Tonnen CO2 hinzugefügt haben, und selbst wenn wir den Verbrauch fossiler Treibstoffe ab heute einstellen, hätten wir dem Leben auf der Erde weitere 5 Millionen Jahre verschafft. Aber wir werden nicht aufhören, fossile Treibstoffe zu verbrauchen, um unsere Zivilisation zu befeuern. Darum ist es wahrscheinlich, dass wir das Verhungern der Pflanzen durch Fehlen von CO2 um mindestens weitere 65 Millionen Jahre nach hinten verschieben können. Sogar wenn die fossilen Treibstoffe abnehmen, haben wir immer noch Quadrillionen Tonnen Kohlenstoff in kohlenstoffhaltigem Gestein, welches wir in Kalk und CO2 umwandeln können für die Herstellung von Zement. Und wir wissen bereits, wie man das mit Solarenergie oder Kernkraft bewerkstelligt. Dies allein, unabhängig vom Verbrauch fossiler Treibstoffe, wird den Verlust von CO2 durch das Ablagern als Kalziumkarbonat in Sedimenten mehr als ausgleichen. Zweifellos ist es der menschlichen Spezies gelungen, das Überleben des Lebens auf der Erde zu verlängern für weitere 100 Millionen Jahre. Wir sind nicht der Feind der Natur, sondern deren Lösung.

Als Postskriptum möchte ich noch ein paar Bemerkungen machen über die andere Seite der vermeintlichen Münze Klimawandel, nämlich unsere Energiepolitik, im besonderen die so verteufelten fossilen Treibstoffe: Kohle, Öl und Erdgas.

Fossile Treibstoffe machen 85% bis 88% des globalen Energieverbrauchs aus und über 95% des Energieverbrauchs für den Transport von Menschen und Gütern einschließlich unserer Nahrungsmittel.

Früher in diesem Jahr haben die Führer der G7-Länder zugestimmt, dass fossile Treibstoffe bis zum Jahr 2100 schrittweise aus dem Verkehr gezogen werden sollen, eine höchst bizarre Entwicklung, um es noch gemäßigt auszudrücken. Natürlich glaubt keine intelligente Person wirklich, dass dies der Fall sein wird, aber es festigt die Macht der Eliten, die sich um die katastrophale, vom Menschen verursachte Klimaänderung zusammen gefunden haben, in einer Weise, dass so viele vermeintliche Führer der Welt an diesem Affentheater teilnehmen müssen. Wie können wir diese Herrschaften davon überzeugen, CO2 zu feiern anstatt es zu verteufeln?

Viele böse Dinge werden über fossile Treibstoffe verbreitet, obwohl sie größtenteils verantwortlich sind für unsere Langlebigkeit, unseren Wohlstand und unseren komfortablen Lebensstil.

Kohlenwasserstoffe, die Energiekomponente fossiler Treibstoffe, sind zu 100% organisch, wie in der organischen Chemie. Sie wurden durch Solarenergie in historischen Meeren und Wäldern erzeugt. Wenn sie für die Energiegewinnung verbrannt werden, sind die Abfallprodukte Wasser und CO2, die beiden Grundpfeiler des Lebens. Und fossile Treibstoffe sind bei Weitem die größte Speicherbatterie für direkte Solarenergie auf der Erde. Nichts sonst kommt dem so nahe außer Kernbrennstoff, welcher im Grunde auch solaren Ursprungs ist in der Weise, dass er in sterbenden Sternen erzeugt worden ist.

Heute protestiert Greenpeace gegen russische und amerikanische Ölbohr-Plattformen mit 3000 Dieselmotorschiffen und 200 Außenbord-Motoren, um zu den Plattformen zu gelangen und Plastikbanner auszubringen, die mit fossilen Treibstoffen hergestellt worden sind. Dann veröffentlichen sie eine Presseerklärung, in der sie uns sagen, dass wir „unsere Abhängigkeit von Öl beenden müssen“. Das würde mich nicht so sehr stören, falls Greenpeace mit Fahrrädern zu ihren Segelbooten fahren und ihre kleinen Boote mit Rudern zu den Plattformen bringen würde, um organische Baumwoll-Banner auszubringen. Wir hatten auch keine H-Bombe an Bord, das zu der ersten Greenpeace-Kampagne gesegelt ist, um gegen Kernwaffentests zu protestieren.

Einiges des Öls der Welt stammt aus Ölsanden in meiner Heimat Kanada, genauer aus dem nördlichen Alberta. Ich hatte niemals fossilen Interessen gedient, bis mich die Lügen in Wut brachten, die über die Ölerzeugung meines Landes in Umlauf gebracht worden sind, und zwar in den Hauptstädten unserer Alliierten in der ganzen Welt. Ich habe den Ölsand-Operationen einen Besuch abgestattet, um selbst herauszufinden, was dort vor sich geht.

Es stimmt schon, es ist kein schöner Anblick, wenn das Land gerodet wird, um die Sandschichten zu erreichen, aus denen das Öl gewonnen werden soll. Kanada reinigt gerade die größte natürliche Ölverschmutzung der Geschichte und zieht auch noch Profit daraus. Das Öl wurde an die Oberfläche verbracht, als die Rocky Mountains gerade durch die Kollision mit der Pazifischen Platte aufgefaltet wurden. Als der Sand auf das Festland zurückkehrte, waren 99% des so genannten „giftigen Öls“ daraus entfernt worden.

Anti-Öl-Aktivisten sagen, dass die Ölsand-Operationen die borealen Wälder Kanadas zerstören. Diese Wälder machen etwa 10% aller Wälder der Welt aus, und das Gebiet der Ölsande gleicht größenmäßig einem kleinen Punkt auf einem Elefanten. Per Gesetz muss jeder Quadratzentimeter Land, das durch die Ölsand-Ausbeutung betroffen ist, in borealen Urwald zurückverwandelt werden. Wann werden Städte wie London, Brüssel oder New York, die für ihre natürliche Umgebung Abfall waren, in ihre ursprünglichen Ökosysteme zurückverwandelt?

Die Kunst und die Wissenschaft ökologischer Restauration ist eine sehr gebräuchliche Praxis. Die Landschaft wird rekultiviert, die ursprüngliche Erde wird zurück gebracht und die ursprünglichen Spezies von Pflanzen und Bäumen wieder angepflanzt. Es ist möglich dort, wo das Land flach ist, die Biodiversität deutlich zu vergrößern in Gestalt der Schaffung von Seen, wo sich Feuchtigkeit liebende Pflanzen, Insekten und Wasservögel ansiedeln.

Die Abraumhalden, auf denen der gereinigte Sand abgelagert wird, sehen ein paar Jahre lang ziemlich hässlich aus, werden aber mit der Zeit zu Grasland. Die Fort McKay First Nation steht unter Vertrag, eine Bisonherde zu betreuen auf einer renaturierten Abraumhalde. Jede Abraumhalde wird nach dem Ende der Operationen in gleicher Weise renaturiert.

Als Ökologe und Umweltaktivist seit über 45 Jahren bin ich damit sehr zufrieden. Das Land wird bzgl. geologischer Zeiten weniger als einen Augenblick lang bearbeitet und danach in ein nachhaltiges boreales Wald-Ökosystem renaturiert mit saubererem Sand. Und als Bonus obendrein bekommen wir den Treibstoff für unsere Autos, Lastwagen, Busse, Züge und Flugzeuge.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass CO2 aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe der Stoff des Lebens ist, die Währung des Lebens, ja das Rückgrat unseres Lebens auf der Erde.

Es war mir eine Ehre, diesmal für Ihre jährliche Vorlesung ausgewählt worden zu sein. Vielen Dank, dass Sie mir heute Abend zugehört haben.

Ich hoffe, dass ich Ihnen bezüglich CO2 eine neue Perspektive bieten konnte, und dass Sie mir zur Seite stehen, wenn ich CO2 feiere.

Link: http://wattsupwiththat.com/2015/10/15/greenpeace-founder-delivers-powerful-annual-lecture-praises-carbon-dioxide-full-text/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

image_pdf
****************************************************************************
siehe oben – aus dem TEXT:…, ein hoffnungslos in Konflikte verstricktes IPCC und jetzt auch der Papst, spiritueller Führer der katholischen Kirche, sagen in einem dreisten Versuch, das Konzept der Ursünde neu zu beleben, ….
 ****************
<<<„PAPST-ENTLARVUNG“: ?“PRO-GEN-TECH-DRECK“ – „MON-SATAN“? —  GEGEN den BAU-STEIN des LEBENs (CO2) – wahrscheinlich kommt er immer zu satanischen ERKENNTNISSEN wenn er durch sein „LUZIFER“-TELESKOP SCHAUT?!>>>
********************
„PONTIFEX-MAXIMUS“
<<<„WAS HABEN die „römischen KAISER“ mit dem „PAPSt“ zu TUN“???!!!>>>
Der Titel Pontifex Maximus (lateinisch für „oberster Brückenbauer“) bezeichnete ursprünglich den obersten Wächter des altrömischen Götterkults und ging später auf die römischen Kaiser und schließlich auf den Bischof von Rom über…..
Der erste Bischof von Rom, der den Titel Pontifex Maximus wieder aufgriff, war Papst Leo der Große (440–461) gewesen. Unter Gregor dem Großen wurde der Begriff dann fester, wenngleich eigentlich inoffizieller Titel der Päpste der römisch-katholischen Kirche.
**********************
„PAPSt“
Papst (von altgriechisch πάππα‚ kindl. Anrede Papa; Kirchenlatein papa; mittelhochdeutsch babes[t], neuhochdeutsch Babst) ist der deutschsprachige geistliche Titel für den Bischof von Rom als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Weitere Bezeichnungen sind u. a. Heiliger Vater, Pontifex Maximus……
*********************************************************************
***************************************************************************
wattsupwiththat.com/2015/10/15/greenpeace-founder-delivers-powerful-annual-lecture-praises-carbon-dioxide-full-text/

Full text of the speech: Dr. Patrick Moore: Should We Celebrate Carbon Dioxide?

2015 Annual GWPF Lecture
Institute of Mechanical Engineers, London 14 October 2015

My Lords and Ladies, Ladies and Gentlemen.

Thank you for the opportunity to set out my views on climate change. As I have stated publicly on many occasions, there is no definitive scientific proof, through real-world observation, that carbon dioxide is responsible for any of the slight warming of the global climate that has occurred during the past 300 years, since the peak of the Little Ice Age. If there were such a proof through testing and replication it would have been written down for all to see.

The contention that human emissions are now the dominant influence on climate is simply a hypothesis, rather than a universally accepted scientific theory. It is therefore correct, indeed verging on compulsory in the scientific tradition, to be skeptical of those who express certainty that “the science is settled” and “the debate is over”.

But there is certainty beyond any doubt that CO2 is the building block for all life on Earth and that without its presence in the global atmosphere at a sufficient concentration this would be a dead planet. Yet today our children and our publics are taught that CO2 is a toxic pollutant that will destroy life and bring civilization to its knees. Tonight I hope to turn this dangerous human-caused propaganda on its head. Tonight I will demonstrate that human emissions of CO2 have already saved life on our planet from a very untimely end. That in the absence of our emitting some of the carbon back into the atmosphere from whence it came in the first place, most or perhaps all life on Earth would begin to die less than two million years from today.

But first a bit of background………………

„Kopenhagener-Klima-Konferenz“ (Dezember 2009) und das „KLIMA-GATE“ oder „CLIMATE-GATE“ – Wer hat davon gehört?! / Climate Research Unit „CRU“ – „IPCC“ der Weltklimarat / Professor „Phil Jones“ der Direktor der „Climate Research Unit“ – „CRU“ der „University of East Anglia“

siehe auch zum „KLIMA-SCHWINDEL“

 KLIMA – PROPAGANDA mithilfe von „HOLLY-WOOD“

DER KLIMA-SCHWINDEL [Doku]

„Al Gore“
„Günter Ederer“
England – Verbot des Films von „Al Gore“  – „9 schwerwiegende Fehler“

ab Minuten 8:00  „Klima-gate“  oder „climate-gate“ – Professor „Phil Jones“ der Direktor der Climate Research Unit „CRU“ der University of East Anglia –   ?“BBC“?

„IPCC“ der  Weltklimarat

https://www.youtube.com/watch?v=jeFBwIhKTFA

*****************************************************************************

<<In der Forschung und Wissenschaft sind nur KORRUMPIERBARE erlaubt>>

***************************

CLIMATE-GATE – Version des SPIEGELS

Montag, 03.05.2010

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/climategate-alles-ueber-den-skandal-in-der-klimaforschung-a-688175.html

 

Forscherskandal Heißer Krieg ums Klima

Wie stark erwärmt sich die Erde wirklich? Klimaforscher sollen Ergebnisse dramatisiert haben – tatsächlich tappten sie eher der Industrielobby in die Falle. SPIEGEL ONLINE hat alle durchgesickerten E-Mails der „Climategate“-Affäre analysiert. Protokoll einer beispiellosen Wissenschaftsfehde.

Von

 

Bilanz des E-Mail-Skandals: Klimaforscher tappten in Lobbyisten-Falle

Erwärmt sich unser Planet um ein Grad, zwei Grad oder sogar noch mehr? Ist der Mensch allein schuld am Klimawandel, und was kann gegen diesen getan werden? Es gibt unzählige Antworten auf diese Fragen, wissenschaftliche Studien, Messergebnisse, Debatten, Aktionspläne. Selbst die meisten Skeptiker räumen inzwischen ein, dass der Mensch, seine Fabriken, Heizungen und Autos die Luft aufheizen – die Folgen der Klimaänderung sind allerdings weiterhin umstritten. Umso dramatischer waren die Reaktionen, als Unbekannte im vergangenen November mehr als tausend E-Mails britischer Klimaforscher stahlen und im Internet veröffentlichten. Ein gigantischer Skandal schien sich anzukündigen: „Climategate“ wurde die Affäre getauft, in Anlehnung an den Watergate-Skandal, der einst zum Rücktritt von US-Präsident Richard Nixon geführt hatte. Die E-Mails, so behaupteten Kritiker, würden enthüllen, dass die Klimaprognosen auf windigen Berechnungen beruhten.

Zwar wurde schnell klar, dass von einer Verschwörung keine Rede sein kann, inzwischen hat das auch eine britische Untersuchungskommission bestätigt. Doch der Schriftverkehr erlaubt einen tiefen Einblick in die Mechanismen, Fronten und Kämpfe in der Klimawissenschaft. SPIEGEL ONLINE hat die mehr als tausendClimategate„-Mails aus 15 Jahren, die frei im Internet zugänglich sind und ausgedruckt fünf dicke Aktenordner füllen, analysiert. Das Ergebnis: Führende Forscher haben sich unter teils heftigen Angriffen von außen in einen erbitterten und folgenschweren Grabenkrieg verstrickt, in den auch Medien, Umweltverbände und Politiker hineingezogen wurden.

SPIEGEL ONLINE zeigt, wie es zum Krieg zwischen Klimaforschern und Klimaskeptikern kam, mit welchen Methoden die Akteure tricksten – und wie der Konflikt gelöst werden könnte:
*******************************************************

******************************************

Klimalüge Report Mainz

reine PROPAGANDA – „Al Gore“  –  ?“eine unbequeme Wahrheit“?

Was ist mit  DEUTSCHLAND und  kritischer WISSENSCHAFT?!

****************************************************************************

Der Klimaschwindel – SpiegelTV

********************************************************************************

„Stefan Rahmstorf“ – „IPCC“ – „AL GORE“ – KLIMA-SCHWINDEL

****************************************************************************

„KLIMA-GATE“  –   „CLIMATE-GATE“

Welche Rolle spielt „Stefan Rahmstorf“?!

aus dem TEXT:.. „Deutsche Wissenschaftler“ vom regierungsnahen „Potsdam-Institut“ für Klimafolgenforschung wie „Stephan Rahmstorff“, der in den „E-Mails“ mehrfach auftaucht, nehmen „Schlüsselrollen“ im „Weltklimarat“ ein.

http://www.focus.de/wissen/klima/klimapolitik/tid-16566/klimagate-skandal-um-manipulierte-daten_aid_462308.html

KlimagateSkandal um manipulierte Daten
Berlin, Daten, Direktor, E-Mails, England, Klimawandel, Oxford, Potsdam, Server, Skandal, USA, Bob Woodward, Washington

Ausgerechnet während des Klimagipfels in Kopenhagen erschüttert ein Skandal um manipulierte Daten und vernichtete E-Mails die Forschungsszene.

Es herrscht eine unheimliche Stille im Halbdunkel der Tiefgarage. Bob Woodward schaut suchend nach links und nach rechts. Im Halbdunkel taucht die Glut einer angezündeten Zigarette auf. „Deep Throat“, Woodwards Informant im Watergate-Skandal, steht vor ihm. So jedenfalls schildert der Film mit Robert Redford als kämpferischem Journalisten die Begegnung mit seiner Quelle. Heutzutage laufen diese Dinge profaner ab. Aber immer noch sind die Ähnlichkeiten mit dem Skandal aus den Sechzigern so groß, dass Beobachter die Affäre um an die Öffentlichkeit gelangte Daten aus einem Klimaforschungsinstitut „Climategate“, „Klimagate“, getauft haben.

Was ist passiert? Am 19. November tauchte auf dem relativ unbedeutenden Klima-Skeptiker-Blog „Air Vent“ ein Hinweis auf einen Link zu einem russischen Server auf. Auf dem Server waren Dateien zu finden, die Unbekannte vom Server der Climate Research Unit der University of East Anglia kopiert hatten. Über 3000 interne E-Mails und 72 Dateien fanden sich plötzlich öffentlich zugänglich im Internet wieder. Schnell war von einem Hackerangriff die Rede. Der eigentliche Skandal ist aber nicht der Datenklau, sondern der Inhalt der EMails, deren Authentizität der Direktor des Instituts, Phil Jones, inzwischen bestätigt hat. Er ist zwischenzeitlich von seinem Amt zurückgetreten.

Manipulation und Ausgrenzung

In den EMails unterhalten sich prominente Klimaforscher darüber, wie sie mit Kritikern umgehen, wie Datensätze so verändert werden, dass sie zur offiziellen Theorie passen, und wie kritische Journalisten boykottiert werden sollen. Ein Aufschrei ging daraufhin durch die angelsächsische Presse. Der Leitartikel in der „Washington Times“ stellte unter der Überschrift „Die Vertuschung der globalen Abkühlung“ fest: „Die KlimagateEnthüllungen haben einen beispiellosen koordinierten Versuch von Akademikern aufgedeckt, Forschungsergebnisse für politische Zwecke zu verzerren.“ Der Starblogger James Delingpole vom britischen „Daily Telegraph“ jubelte: „This is our Berlin Wall Moment!“ Er meinte damit die Mauer des Schweigens, die kritische Beobachter umgab. „Vor Climategate wurden wir Skeptiker als Freaks verspottet – fast so schlimm wie Holocaust-Leugner … Plötzlich sind wir die Norm“, freut er sich. Siegessicher fügt Delingpole hinzu: „Niemand kann uns jetzt mehr stoppen.“

Wenn er sich da mal nicht täuscht. In Kontinentaleuropa und vor allem in einem der wichtigsten Länder zur Durchsetzung von CO2-Zielen, Deutschland, wird das Thema unter den Teppich gekehrt. Deutsche Wissenschaftler vom regierungsnahen Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wie Stephan Rahmstorff, der in den EMails mehrfach auftaucht, nehmen Schlüsselrollen im Weltklimarat ein. Außer der „Welt“ widmet sich hierzulande kein überregionales Blatt ausführlicher dem Skandal. Lediglich von einem Hackerangriff und einigen unglücklichen Formulierungen, die aber nichts beweisen würden, ist hie und da die Rede. Die Brisanz des Falles leitet sich schon allein aus der enormen Bedeutung des britischen Instituts ab. Climate Research Unit (auch bekannt als Hadley CRU) ist eines von weltweit nur vier Instituten, die dem „Weltklimarat“ IPCC „offizielle“ Temperaturdaten liefern.

**************
KlimagateVerheimlichen und verstecken
INFORMATIQUE
Colurbox Manche Skeptiker verdächtigen die CRU-Klimatologen, Daten gefälscht oder unter Verschluss gehalten zu haben

Zu trauriger Berühmtheit hat es eine EMail von keinem Geringeren als dem Direktor des Instituts, Phil Jones, gebracht. Dort schreibt er an einen Kollegen: „Ive just completed Mikes Nature trick of adding in the real temps to each series for the last 20 years (ie from 1981 onwards) amd from 1961 for Keiths to hide the decline.“ Auf Deutsch: „Ich habe gerade Mikes NaturTrick, die realen Temperaturen zu jeder (Daten-)Serie für die letzten 20 Jahre hinzuzufügen, fertiggestellt … um den (Temperatur-)Rückgang zu verstecken“.

Die Ausflüchte der Global-Warming-Fraktion: Das Zitat sei aus dem Zusammenhang gerissen. Trick bezeichne nicht notwendigerweise etwas Böses, es sei mehr ein wissenschaftlicher Kunstgriff, der angewandt würde. Und was mit „hide the decline“ gemeint wäre, könne man sich so nicht erklären. Es gibt allerdings im Wesentlichen nur zwei Übersetzungen für „hide“: verheimlichen und verstecken. Das könnte als Überschrift nicht nur über der Watergate-, sondern auch über der Klimagate-Affäre stehen. Ein Gutteil der EMails beschäftigt sich nämlich damit, Daten verschwinden zu lassen.

Angst vor dem Bürger

Was wenige wissen: Auch in England gibt es wie in den USA einen „Freedom of Information Act“. Dieser ermöglicht es Bürgern, Einsicht in Akten von Behörden oder für den Staat arbeitenden Institutionen zu nehmen. Vor diesem Gesetz hatten die Forscher – allen voran der Direktor des Instituts – offenbar eine Heidenangst. Er schreibt zum Beispiel am 21. Februar 2005: „Ich werde von einer Reihe von Leuten bedrängt, die CRU-Stationsdaten zu veröffentlichen. Keiner von euch dreien darf irgendjemandem erzählen, dass es in England einen Freedom of Information Act gibt!“ Wer ihn da unter anderem bedrängt hat, geht aus einer E-Mail vom 2. Februar desselben Jahres hervor: „Die zwei MMs sind seit Jahren hinter den CRU-Stationsdaten her. Wenn Sie jemals davon hören sollten, dass es jetzt in England einen Freedom of Information Act gibt, denke ich, dass ich die Daten lieber löschen würde, als sie irgendjemandem zu senden.“ Wie die „Washington Times“ schreibt, ist es in England ein krimineller Akt, EMails zu löschen, um dem Informationsfreiheitsgesetz zu entgehen.

*****************************************
KlimagateAgent MM
 PIRATE INFORMATIQUE DIT HACKER
Colourbox.de Aufarbeitung des Skandals kann Monate dauern

Als MMs werden in der Wissenschaftsgemeinde der klimaskeptische Ökonomie-Professor Ross McKitrick sowie Steve McIntyre bezeichnet. Letzterer hält einen Bachelor in Mathematik und studierte in Oxford Politik, Wirtschaft und Philosophie. Obwohl sie keine Klimaforscher sind, gelang es ihnen, die berühmte Hockey-Stick-Kurve von Michael Mann als Fälschung zu entlarven. Zu Jones Leidwesen hatte es sich bis 2009 zu den beiden herumgesprochen, dass es einen Freedom of Information Act gibt. SteveMcIntyre stellte im Juli 2009 einen Antrag, die Daten der CRU freizugeben. Am 18. November erhielt er einen Brief mit Datum vom 13. November, dass der Antrag abgelehnt sei. Pikant: Am 17. November gelangten die Daten mit der verräterischen Bezeichnung FOIA.zip ins Internet. FOIA steht also offensichtlich für Freedom of Information Act. Es liegt nahe, dass die Daten vom Institut selber zusammengestellt wurden, falls der Antrag genehmigt würde. Das ist auch deshalb plausibel, weil Hacker vermutlich Wochen gebraucht hätten, die Daten zusammenzustellen. Die letzten E-Mails datieren vom 12. November 2009, also einen Tag bevor der Brief der Behörde abgestempelt wurde!

Unbekannter Informant

Verräterische Details offenbaren auch die E-Mails und Anmerkungen der Programmierer, die mit den Daten arbeiten sollten. Sie hatten keine politische Agenda, sondern kämpften einfach mit dem Problem, die Daten anpassen zu müssen. Die über tausend EMails, die im Web unter „Hadley CRU“ oder „FOIA.zip“ zu finden sind, enthalten noch zahlreiche Hinweise auf Vertuschungen und Manipulationen. Die Aufarbeitung des Skandals kann Monate dauern. Laut Klimaskeptikern wurde die Story über Hacker lanciert, um das Nutzen der Daten als unethisch darzustellen. Der Hamburger Klimaforscher Hans von Storch, kein Skeptiker, meinte hierzu: „Wenn die Daten aus einer internen Quelle stammen, dann könnte es sich um den Akt eines Informanten (Whistleblower) handeln, der vom Gesetz geschützt wird. Ich denke, es ist nicht unethisch, sie zu lesen.“ Er hält aber sehr wohl das Verhalten seiner Kollegen für problematisch und fordert, Phil Jones, Michael Mann und Stefan Rahmstorff von der Mitarbeit im Weltklimarat auszuschließen.

Die Rolle der Aufklärer übernehmen in diesem Skandal keine Journalisten, sondern die MMs. Der geheime Informant hat aber durchaus Ähnlichkeit mit „Deep Throat“, der sich als Insider des FBI entpuppte. Es sieht alles danach aus, als ob die Informationen auch diesmal von einem Insider kamen, der Zugang zum internen Server hatte.

************************************************************

https://www.youtube.com/watch?v=vMubByF332U

 

„IPCC“ zensiert Klimawissenschaftler –  Klimaschwindel

**************************************************************************

„Michael Limburg“ entlarvt Klima-Schwindel in TV-Sendung

**************************************************************************

Klimaschwindel: Ex-ZDF Meteorologe packt aus – Dr „Wolfgang Thüne“

**************************************************************************

 

https://www.eike-klima-energie.eu/2010/01/15/climategate-16finnische-doku-zu-klimagate-mit-deutscher-uebersetzung/

ClimateGate 16:Finnische Doku zu Klimagate mit deutscher Übersetzung

 

Wir hatten an dieser Stelle bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Informationspolitik der Europäischen Medien im Bezug auf die Klimawissenschaft im allgemeinen, und im speziellen beim Climategate-Skandal, offensichtlich darauf abzielt, den Konsumenten nicht mit zu viel Detailwissen zu verunsichern. Eine rühmliche Ausnahme bildet hier der finnische staatliche Sender YLE, der nach der äußerst informativen Dokumentationssendung über die Manipulationen, die zum berüchtigten Hockeyschläger-Diagramm geführt hatten (wir berichteten) eine weitere äußerst sehenswerte Dokumentation über den Klimagate Skandal produziert hat.
Weil die Sender in Deutschland offensichtlich unwillig sind, ähnlich fundiert über den Skandal um Klimadaten zu berichten, haben wir die Dokumentation von YLE mit deutschen Untertiteln ausgestattet. Wir hoffen, dass wir so zu etwas zur Aufklärung im Tal der Ahnungslosen beitragen können.

Ilmastogate – Klimagate from Science Skeptical on Vimeo.

Transkript zur Sendung (Die Sendung selbst sehen Sie hier und hier als Vimeo Video zum vollständigen Herunterladen geeignet ): Am Donnerstag, den 19. November, wurden Dateien und E-Mails von der britischen Climate Research Unit (CRU) auf einen russischen Internet Server hochgeladen. Der bislang unbekannte Hacker oder Insider erklärte sein Handeln in folgender Botschaft (the Air Vent):

“Wir glauben, dass die Klimawissenschaft in der momentanen Situation zu wichtig ist, als dass man Sie geheim halten sollte. Hiermit veröffentlichen wir eine zufällige Auswahl an Korrespondenz, Codes und Dokumenten. Hoffentlich ergibt sich daraus ein Einblick in die Wissenschaft und die Menschen dahinter.”

“We feel that climate science is, in the current situation, too important to be kept under wraps. We hereby release a random selection of correspondence, code, and documents. Hopefully it will give some insight into the science and the people behind it. This is a limited time offer, download now: http://ftp.tomcity.ru/incoming/free/FOI2009.zip

Die Daten geben einen Einblick darüber, wie die CRU intern arbeitet, einer wissenschaftlichen Bastion des IPCC, des Weltklimarates. Sie enthüllten Geheimhaltung, Feindschaft, Intrigen und die Manipulation von Forschungsergebnissen hinter der Fassade von Klimawissenschaft.
Die Aufdeckung hat auch die Frage aufgeworfen, ob die Führer der Welt, die sich in Kopenhagen versammelt hatten, von den Wissenschaftlern in die Irre geführt worden waren. Professor Phil Jones, der Direktor der Climate Research Unit CRU der University of East Anglia, lehnte unsere Anfrage für ein Interview ab und wollte auch keine schriftlichen Fragen beantworten. Die Pressestelle der Universität teilte uns mit, dass man uns keine Antworten geben könne.
Aus diesem Grund hat MOT mit finnischen Professoren gesprochen.

Atte Korhola, Professor für Umweltveränderungen an der Universität Helsinki:
“…ziemlich verwunderlich…”

Kalevi Mursula, Professor für Astrophysik an der Universität von Oulu:
“…irgendwie verdächtig…”

Antero Järvinen, Professor für Biologie an der Universität Helsinki:
“…ich wundere mich…”

Juha Pekka Lunkka, Professor für Geologie und Paläontologie an der Universität von Oulu:
“…ich bin sprachlos…”

Aber zurück zur CRU. Die Person, welche die Dokumentegehackt oder durchsickern lassen hat, nutzte einen Dateinamen, der direkt Bezug nimmt zum britischen Gesetz zur öffentlichen Freigabe von Informationen (FOIA). CRU Direktor Jones und seine Kollegen haben dieses Gesetz seit mehr als 4 Jahren unterwandert. Jetzt müssen sie ihr Handel vor Untersuchungskommissionen und der Polizei erklären. Diese Kerngruppe der CRU und ihre Kollegen in den USA und Deutschland bestimmten praktisch, was Klimawissenschaft ist und was nicht. Welche Wissenschaftler für IPCC-Berichte zugelassen werden und welche nicht.

Das Hockey-Team

In diesem Programm nennen wir diese Gruppe das “Hockey-Team” CRU hat Statistiken zusammengestellt für die mittlere Temperatur der Erde seit 1850. Diese Zeitreihe zeigt eine Erwärmung von etwa 0,7 °C über das letzte Jahrhundert. Die Kurve ist das Ergebnis der Vereinigung von Daten von Wetterstationen aus der ganzen Welt und der Berechnung von Mittelwerten – mit geheimgehaltenen Methoden.
Der Anstieg der Temperaturen hat die Führer der Welt beängstigt und Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen ergreifen lassen. Viele Forscher haben die CRU gebeten, die Messdaten und die Computer Codes öffentlich zugänglich zu machen. Die Antwort von CRU Direktor Phil Jones war kühl:

“Wir haben 25 Jahre Arbeit investiert. Warum sollte ich ihnen Daten schicken wenn es Ihr einziges Ziel ist etwas falsches darin zu finden? Das ist eine sehr unwissenschaftliche Aussage.”

“We have twenty-five years invested in this, why should I send the data to you when your only objective is to find anything wrong with it?”
Die Führung der CRU hat die Globaltemperatur als ihren Privatbesitz angesehen, aber nun ist ein Teil der Daten und des Codes öffentlich verfügbar.
Atte Korhola:
“Die EMails geben wieder, dass manche Leute regelrecht Panik davor hatten was passiert, wenn die Natur sich nicht so verhält, wie die Modelle und Theorien vorhersagen.”

Ein Problem für die CRU-verbundenen Wissenschaftler war die Mittelalterliche Warmzeit zu Beginn des zweiten Jahrtausends. Es ist seit langem bekannt, dass diese wärmer war als die heutige Zeit.
Juha Pekka Lunkka:
“Ich muss ehrlich zugeben, dass wir noch nicht die Aussage machen können, die Mittelalterliche Warmzeit hätte nicht existiert. Die verfügbaren Proxydaten, jedenfalls von der nördlichen Hemisphere, speziell aus Westeuropa, wo wir die meisten Daten haben, zeigen ganz deutlich, dass die Temperaturen genauso warm oder wärmer waren als heutzutage.“

In den späten 90er Jahren publizierten Wissenschaftler die dem CRU nahe stehen diese Kurve, bekannt als “Hockeyschläger” im Magazin Nature. Sie zeigt die globale Durchschnittstemperatur der letzten 1000 Jahre. Ihr starker Anstieg im 20. Jahrhundert zeigt 1998 als das wärmste Jahr des Millenniums, und der leicht absteigende “Schaft” versteckte die wohl bekannte Mittelalterliche Warmzeit.
Der kanadische Mathematiker Steve McIntyre untersuchte den Hockeyschläger genauer. Weder Manns Methoden noch seine Daten bestanden eine genau Überprüfung. Auf Geheiß des US-Kongresses untersuchten die US National Academy of Science und das Statistik Komitee des nationalen Wissenschaftsrates McIntyres Anschuldigungen und fanden, dass Mann übertriebene Behauptungen aufgestellt hatte. Der Hockeyschläger war zerbrochen.

Hide the Decline

1999 produzierte das Hockey-Team ein Bild des Hockeyschlägers für die Titelseite einer Publikation der WMO. Eine E-Mail von CRU-Direktor Phil Jones zu dieser Grafik war unter den E-Mails in den Climategate Daten. Darin stand (942777075.txt):

“Ich habe gerade Mikes –NatureTrick angewendet und die realen Temperaturdaten für die letzten 20 Jahre eingesetzt – um den Rückgang zu verstecken.”

“I’ve just completed Mike’s Nature trick of adding in the real temps to each series for the last 20 years (ie from 1981 onwards) amd from 1961 for Keith’s to hide the decline.“

Welchen Rückgang? Temperaturschätzungen von tausend Jahren werden mit Hilfe indirekter Messungen, Proxies genannt, vorgenommen. Vergangene Temperaturen werden zum Beispiel aus Sedimenten und aus Baumringen ermittelt. Zu ihrem Leidwesen hat das Hockey-Team festgestellt, dass die Temperaturen aus den Bauringen einen starken Rückgang in den letzten Dekaden des 20. Jahrhunderts zeigten. Aber die Thermometer zeigten, dass die Erde sich erwärmt hatte. Wie war also mit dieser Divergenz umzugehen?
In der Wissenschaft wird es allgemein als unangebracht angesehen, dass man Messungen mit unterschiedlichen Methoden in einem Diagramm zusammenfügt. Das Problem ist, dass Thermometer und Baumringe teilweise unterschiedliche Dinge messen. Es wurde vermutet, dass das Hockey Team einfach Thermometer-Messungen auf die Baumring-Messungen aufgepfropft hatte. Der Erfinder des Original Hockeyschlägers, Michael Mann, reagierte auf die Anschuldigungen mit beleidigtem Tonfall (Real Climate):

“Keine Forscher auf diesem Gebiet haben jemals, so weit wir wissen, Thermometer-Messungen zu irgendwelchen Rekonstruktionen hinzugefügt. Es ist irgendwie enttäuschend, diese fadenscheinige Anschuldigung zu sehen, welche wir üblicherweise von Industrie-finanzierten Klima-Desinformations Webseiten erhalten, die in diesem Forum auftreten.”

“No researchers in this field have ever, to our knowledge, “grafted the thermometer record onto” any reconstruction. It is somewhat disappointing to find this specious claim (which we usually find originating from industry-funded climate disinformation websites) appearing in this forum.“

Nur war dies exakt das, was Mann und die CRU-Forscher getan hatten. Als ihre Baumringdaten nach unten zeigten, wie hier

versteckte die CRU den Rückgang durch das Einsetzen von Thermometer-Messungen an das Ende der Kurve, wie hier.

Ohne diesen “Trick” irgendwo zu erwähnen. Mit diesem Trick war es Jones´ Team möglich einen Hockeyschläger mit einer mächtigen “Kelle” zu fabrizieren.
Mann´s-NatureTrick” hat durchaus für Erstaunen unter den Wissenschaftlern gesorgt.
Atte Korhola:
“Dieses Vorgehen wurde streng kritisiert – sie hätten das niemals machen dürfen.”

Das HockeyTeam nahm sich nicht die Zeit herauszufinden, warum ihre Interpretation der Baumringe nicht die erwartete Erwärmung zeigte. Stattdessen beschlossen sie, das Problem zu verstecken. Aber wenn Baumringe nicht in der Lage sind, die heutige Erwärmung zu zeigen, sind sie auch nicht verlässlich zur Abschätzung vergangener Temperaturen. Und dadurch könnte der Gebrauch von Baumringen zur Temperaturbestimmung in der Klimawissenschaft komplett infrage gestellt werden.
Jarl Ahlbeck (Dozent für Umwelttechnologie an der Abo Akademie)
“Das bedeutet, dass eine Messung falsch ist. Wenn die Baumringe keine Erwärmung zeigen, die Thermometer aber doch, ist eine der Methoden falsch. Sie können nicht beide Recht haben.”

Die Divergenz zwischen den Baumring- und Thermometer-Daten wurde versteckt, auch in dem IPCC-Bericht von 2001. Der Ergänzungsteil enthielt diese Daten, zeigte sie aber nicht (der rote Teil der Kurve).

Steve McIntyre war einer der Gutachter des Reports von 2007. In einem seiner Kommentare sprach er das verstecken des Rückgangs an (Climate Audit).
“Zeigen Sie die Briffa- Rekonstruktion bis zum Ende. Stoppen Sie nicht bei 1960. Dann kommentieren Sie das ‘Divergenzproblem’ und stellen sich ihm, wenn Sie müssen. Verdecken Sie nicht das Abschneiden dieser Grafik. Das wurde im vorherigen Report (IPCC TAR) gemacht und war irreführend.”

“Show the Briffa et al reconstruction through to its end; don’t stop in 1960. Then comment and deal with the “divergence problem” if you need to. Don’t cover up the divergence by truncating this graphic. This was done in IPCC TAR; this was misleading“
Das IPCC antwortete MCIntyre dass es als unangebracht angesehen wurde, den letzten Teil von Briffas Daten zu zeigen. In seiner E-Mail hat Professor Jones zugegeben, dass er diesen “Versteck-Trick” angewendet hatte. Er hat jetzt die Wortwahl bereut, streitet aber ab, dass er mit dem Wort “Trick” etwas betrügerisches gemeint habe.
Atte Korhola:
“Was hier aus meiner Sicht besorgniserregend ist, ist dass viele dieser E-Mails darauf hinweisen, dass der Autor eine Person mit einer großen Mission ist und mit dem Glauben ausgestattet, das richtige zu tun und dass dies irgendwie rechtfertigt, Ausnahmen zu machen von der in der Wissenschaft sonst üblichen Praxis wie Peer-Review oder Offenheit, Selbstkritik und ähnlichem. Grundelementen der Wissenschaft also.”

Feindschaft unter Forschern

Das durchgesickerte CRU Material enthält 3000 E-Mail-Botschaften mit Korrespondenz zwischen Forschern. Sie zeigen eine aggressive Atmosphäre, in welcher Wissenschaftler Kollegen mit abweichender Meinung als ihre Feinde betrachten, welche mit allen Mitteln bekämpft werden müssen.
Ben Santer, einer der weltweit bekanntesten Klimawissenschaftler, schreibt in einer seiner E-Mails an Jones er fühle sich in Versuchung – in starker Versuchung – “Den Scheiß” aus seinem älteren Kollegen Pat Michals herauszuprügeln, weil dieser zu den Skeptikern gehört (1255100876.txt).

“Next time I see Pat Michaels at a scientific meeting, I’ll be tempted to beat the crap out of him. Very tempted.“

Gleicher Santer drückte in einer anderen Nachricht das Verlangen aus, mit Steve McIntyre und seinen Kollegen

“in einer dunklen Gasse zu sprechen” (1177534709.txt).

“I’d really like to talk to a few of these “Auditors” in a dark alley.“

CRU Direktor Phil Jones bezeichnete abweichende Kollegen wiederholt als “völlige Trottel” (1233245601.txt).
“Also I see Pielke Snr has submitted a comment on Sherwood’s work. He is a prat.“

Als der finnische Skeptiker Timo Hämeranta in einer Botschaft den Tod des australischen Skeptiker-Veterans Jon Daly bedauerte, schrieb Jones seinem inneren Kreis, dass er diese Information als “erheiternde Neuigkeit” ansehe (1075403821.txt).

Mike, In an odd way this is cheering news!“

Versteckspiel mit Daten

Die Informationen offenbarten das systematische schützen von Daten der CRU vor einer externen Überprüfung. Professor Jones behandelte die globalen Temperaturdaten, als wären sie sein Privatbesitz und hat Anfragen abgelehnt, sie zu veröffentlichen. Aber Jones war besorgt, dass Britanniens neues Gesetz zur Offenlegung von Daten auch auf seine Daten angewandt werden könnte. 2005 schrieb er an MichaelMann (1107454306.txt):

McIntyre und McKitrick sind seit Jahren hinter den CRU-Stationsdaten her. Wenn sie jemals mitbekommen, dass wir hier ein Gesetz zur Freigabe von Daten haben, werde ich die Daten eher vernichten, als sie irgendwem zu schicken.”

“The two MMs have been after the CRU station data for years. If they ever hear there is a Freedom of Information Act now in the UK, I think I’ll delete the file rather than send to anyone.“
Bald darauf offenbarte Jones seine Frustration seinen engsten Kollegen (1109021312.txt):

“Ich werde von ein paar Leuten bedrängt, die CRU-Stationsdaten herauszugeben. Niemand von Euch dreien darf verraten, dass wir in Britannien ein Gesetz zur Herausgabe der Daten haben!”

“I’m getting hassled by a couple of people to release the CRU station temperature data. Don’t any of you three tell anybody that the UK has a Freedom of Information Act!”
Trotzdem nahm der Druck, die Daten herauszugeben, ständig zu. Im Frühjahr 2008 wurde deutlich, dass selbst der E-Mail Verkehr zwischen den Forschern als zu veröffentlichen angesehen werden könnte (1212073451.txt).

“Mike, kannst Du sämtliche EMailsvernichten, welche Du mit Keith bezüglich des IPCC AR4 hattest? Keith wird das ebenfalls machen. Kannst Du ebenfalls Gene anschreiben und ihn auffordern gleiches zu tun. Wir werden Caspar anweisen, genauso zu verfahren. Danke, Phil.”

“Mike, Can you delete any emails you may have had with Keith re AR4? Keith will do likewise. He’s not in at the moment – minor family crisis. Can you also email Gene and get him to do the same?“
Alle Empfänger diese Auftrags zur Löschung haben zusammen an Studien gearbeitet, in denen “unabhängig” die wissenschaftliche Robustheit von Manns ursprünglichen Hockeyschläger gezeigt werden sollte. Im August 2008 kam Jones mit einer neuerlichen Ausrede, die Offenlegung der Daten abzulehnen. Er schrieb an Gavin Schmidt von der NASA (1219239172.txt):

“Die Aussage, welche wir alle benutzen, ist dass das IPCC von nationalen Regelungen ausgenommen ist. Das haben wir so den Skeptikern erzählt.”

“The FOI line we’re all using is this. IPCC is exempt from any countries FOI – the skeptics have been told this.“
Vor einem Jahr schrieb Jones an Santer (1228330629.txt):

“Ich habe vor etwa 2 Monaten große Mengen an E-Mails vernichtet. Also haben sie kaum etwas, wenn überhaupt.”

“About 2 months ago I deleted loads of emails, so have very little – if anything at all.”
Bald nachdem der Klimagate Skandal im letzten November aufflog, erklärte Jones dem Guardian:

“Wir haben nie irgendwelche Daten oder E-Mails hier am CRU gelöscht.”

„We’ve not deleted any emails or data here at CRU. I would never manipulate the data one bit – I would categorically deny that.“
Politisierte Wissenschaft

Atte Korhola:
“…Es werden schwarze Listen geführt mit Wissenschaftlern, deren Arbeiten man nicht in wissenschaftlichen Veröffentlichungen sehen wollte. Es wurden Boykotts von wissenschaftlichen Magazinen vorgeschlagen, wenn diese kritische Meinungen veröffentlichten.”

CRU und deren Top-Forscher üben gewaltigen Einfluss aus, um den Konsens darüber zusammen zu bringen, wie der momentane Zustand des Klimas gesehen wird. Sie können die IPCC-Reports beeinflussen und damit maßgeblich die öffentliche Meinung beeinflussen.

Professor Lunkka:
“Sagen wir es einmal so: weil die IPCC Politik – und es ist Politik – es liefert Munition für Politiker um Entscheidungen zu fällen, und daher haben wir verschiedene Gruppen innerhalb des IPCC die in eine bestimmte Richtung tendieren. Ich könnte diesen Standpunkt unterschreiben. Sagen wir Briffa, Overpeck und dieser Jones, die sind sehr starke Spieler und exzellente Wissenschaftler, kein Zweifel, aber auf der anderen Seite muss man sich fragen ob da nicht auch eine politische Agenda involviert ist.”

Professor Mursula:
“Ja, das Ganze ist auf eine sehr schnelle Art politisiert worden, und wurde zu einem völligen Dogma. Letztendlich geht es um eine Sache, die wissenschaftlich in keiner Weise gesichert ist. Zumindest bisher nicht.”

2003 war das Hockey-Team unzufrieden mit dem Climate Research Magazine, welches die Publikationen von Leuten erlaubte, die als Skeptiker klassifiziert worden waren. Michael Mann schrieb an Jones im März 2003 (1047388489.txt):

“Das war die Gefahr, wenn man die Skeptiker immer dafür kritisiert, dass sie nicht in Peer-review Magazinen publizieren. Offensichtlich haben sie eine Lösung dafür gefunden – die Übernahme eines Journals! Was unternehmen wir also? Ich denke wir sollten damit aufhören, ‘Climate Research’ als ein legitimes wissenschaftliches Journal anzusehen. Und wir sollten unsere Kollegen in der Klimawissenschaft dazu ermutigen, nicht mehr länger Artikel in diesem Journal zu veröffentlichen oder zu zitieren.”

„This was the danger of always criticising the skeptics for not publishing in the ‘peer-reviewed literature’. Obviously, they found a solution to that–take over a journal! So what do we do about this? I think we have to stop considering ‘Climate Research’ as a legitimate peer-reviewed journal. Perhaps we should encourage our colleagues in the climate research community to no longer submit to, or cite papers in, this journal.“

Die Sünde, welche ‘Climate Research’ begangen hatte, war die Publikation einer kontroversen Studie. Der innere Kreis der CRU wollte den Herausgeber dafür bestrafen.
Jones´ enger Vertrauter Tom Wigley schrieb an Timothy Carter, der den Klimawandel für die finnische Regierung untersucht, Herausgeber Hans von Storch publiziere “Mist-Wissenschaft” nur um die Debatte anzuheizen (1051190249.txt).

“…wir müssen auch von Storch loswerden.”

“Note that I am copying this view only to Mike Hulme and Phil Jones. Mike’s idea to get editorial board members to resign will probably not work — must get rid of von Storch too, otherwise holes will eventually fill up with people like Legates, Balling, Lindzen, Michaels, Singer, etc.“


Kontrolle des Peer-Review Prozesses

Das Hockey-Team hat ein leidenschaftliches Interesse entwickelt den Peer-Review-Prozess zu kontrollieren. Im Juli 2004 war Mann ärgerlich wegen zwei Studien, die nach seiner Sicht nicht im nächsten IPCC Bericht zitiert werden sollten. Jones schrieb, um ihn zu beruhigen (1089318616.txt):

“Ich kann nicht sehen, dass eine von diesen Studien in den nächsten IPCC-Report kommt. Kevin und ich werden sie irgendwie draußen halten – selbst wenn wir dafür neu definieren müssen, was Peer-Review bedeutet.”

“I can’t see either of these papers being in the next IPCC report. Kevin and I will keep them out somehow – even if we have to redefine what the peer-review literature is!“
2005 geriet ein weiteres Magazin ins Fadenkreuz des Teams, die Geophysical Research Letters. Der Herausgeber James Saiers wurde ebenfalls verdächtigt, ein Skeptiker zu sein. Wigley und Mann in einem E-Mail Austausch (1106322460.txt):

“Wenn Du glaubst, dass Saiers zur Gruppe der Klimaskeptiker gehört, wenn wir dafür dokumentierte Belege finden, könnten wir offizielle AGU-Kanäle benutzen, um ihn aus dem Amt zu verdrängen…
Es ist eine Sache, ‘Climate research’ zu verlieren, aber wir können uns nicht erlauben GLR zu verlieren. Ich denke es wäre hilfreich, wenn wir beginnen unsere Erfahrungen mit Saiers zu dokumentieren…
Sie haben bei Weitem zu viele fehlerhafte konträre Studien im letzten Jahr oder so publiziert. Die waren alle Mist.“

„If you think that Saiers is in the greenhouse skeptics camp, then, if we can find documentary evidence of this, we could go through official AGU channels to get him ousted…
It’s one thing to lose “Climate Research”. We can’t afford to lose GRL. I think it would be useful if people begin to record their experiences w/ both Saiers and potentially Mackwell…They have published far too many deeply flawed contrarian papers in the past year or so. There is no possible excuse for them publishing all 3 Douglass papers and the Soon et al paper. These were all pure crap. “

Jones´ vertraute Kollegen begutachteten gegenseitig ihre Arbeiten. Forscher mit weniger Beziehungen fragten daher Jones, wen er als Gutachter empfehlen konnte. Letzten August empfahl er neun Namen und beendete die Liste mit der Anmerkung (1249503274.txt):

“All diese wissen die richtigen Worte zu finden über unsere Kommentare und das furchtbare Original, ohne dass man sie darauf hinweisen müsste.”

„All of them know the sorts of things to say – about our comment and the awful original, without any prompting.“

Uneinigkeit über Konsens

Es wird in der Öffentlichkeit immer wieder behauptet, 3000 Forscher des IPCC wären alle einer Meinung. Dieser sogenannte Konsens besagt, dass sich die Erde weiter erwärmt und das menschliche Treibhausgas-Emissionen die Bedrohung einer Klimakatastrophe geschaffen haben. Aber die Klimagate-Dokumente zeigen, dass selbst das Hockey-Team, diese kleine Elite der Klimaforscher, weit entfernt ist von Einigkeit in ihrer Meinung. Ein Grund für Streitigkeiten war das Ausbleiben der Erwärmung in diesem Jahrzehnt (1255352257.txt).

“Fakt ist, wir können im Moment das fehlen der Erwärmung nicht erklären, und es ist eine Tragödie dass wir es nicht können.”

„The fact is that we can’t account for the lack of warming at the moment and it is a travesty that we can’t.“

So drückte der amerikanische Top-Klimaforscher Kevin Trenberg seine Probleme mit den Daten seinen Kollegen gegenüber aus. Er fuhr mit seinen abweichlerischen Gedanken fort (1255530325.txt):

“Wie kommt es, dass Ihr nicht mit der Aussage übereinstimmt, dass wir nirgends auch nur annähernd wissen, wohin die Energie verschwindet oder warum Wolken sich verändern und den Planeten heller machen. Wir sind nicht einmal nah daran, das Energiebudget zu verstehen. Die Tatsache, dass wir nicht berechnen können, was im Klimasystem passiert…”

„How come you do not agree with a statement that says we are no where close to knowing where energy is going or whether clouds are changing to make the planet brighter. We are not close to balancing the energy budget. The fact that we can not account for what is happening in the climate system makes any consideration of geoengineering quite hopeless as we will never be able to tell if it is successful or not! It is a travesty!“

CRU: Datensammlung oder Datenmüll?

Eine wichtige Aufgabe der CRU ist die Pflege der Daten und des Computer-Codes zur Berechnung der globalen Durchschnittstemperatur. Es ist dieses Material, dass Jones so standhaft vor externer Überprüfung geschützt hat. Die bekannt gewordenen Dokumente enthüllen jetzt einen möglichen Grund für die Geheimhaltung.Die wissenschaftlichen Daten und der Computer-Code im Zentrum der Weltpolitik sind in einem Zustand, dass sie nicht einmal für Leute zu entschlüsseln sind, die verantwortlich für die Pflege der Daten sind. Vor kurzem wurde junger Computer Programmierer, genannt Harry, eingestellt um das Chaos in Ordnung zu bringen. Harrys genervte Anmerkungen sind jetzt für die Öffentlichkeit verfügbar (Harry Read Me File):

„OH VERF****. Es ist Sonntag Abend, ich habe das gesamte Wochenende gearbeitet, und gerade als ich dachte, ich wäre fertig, finde ich schon wieder ein neues Problem. Es gibt keine einheitliche Datenintegrität. Es ist eine einzige Ansammlung von Problemen die anwachsen sobald man sie gefunden hat.“

„OH FUCK THIS. It’s Sunday evening, I’ve worked all weekend, and just when I thought it was done I’m hitting yet another problem that’s based on the hopeless state of our databases. There is no uniform data integrity, it’s just a catalogue of issues that continues to grow as they’re found.“

Es ist genau ebendiese Datenbank, welche Harry so verflucht, mit der die Welt-Mitteltemperatur ermittelt wird, die im 20. Jahrhundert um 0,7 °C angestiegen sein soll. Diese Daten sind auch wichtig für die Zukunft. Die Computermodelle zur Vorhersage eines zukünftigen Anstiegs der Globaltemperatur werden mit Hilfe dieser CRU-Statistik getestet und kalibriert. Wenn sie in der Lage sind, den Anstieg im letzten Jahrhundert zu reproduzieren, wie er von der CRU konstruiert worden ist, sollen sie angeblich in der Lage sein, das Klima bis zum Ende des 21. Jahrhunderts vorhersagen zu können.

Urbane Wärmeinseln

Viele Forscher haben in Frage gestellt, ob das so genannte Phänomen der urbanen Wärmeinseln bei der Konstruktion der Globaltemperatur hinreichend berücksichtigt worden ist.
Jarl Ahlbeck:
“Ich habe Phil Jones viele Male per E-Mail gefragt, mit welcher Methode die Daten für urbane Regionen angepasst werden. Ich habe nie eine Antwort erhalten.”

Urbane Wärme bedeutet die erhöhte Temperatur, die man in stark bewohnten Gegenden im Vergleich zu der wenig besiedelten Umgebung misst. Der hohe Energieverbrauch ist ein Grund für diesen Effekt.

Ahlbeck:
“Hier ist die Temperaturkurve für Bratsk (Russland). Die Messungen zeigen einen ziemlich flachen Verlauf bis in den 70ern eine große Zellstofffabrik eröffnet wurde. Und hier kann man die Erwärmung sehen, die durch die Papiermühle verursacht wurde. Die Temperatur in Brask ist deswegen dramatisch angestiegen.“

Im Norden Russlands und in Sibirien gibt es viele Orte, an denen Urbane Wärmeinseln eine große Rolle spielen. Während der langen und kalten Winter wurde Energie unbekümmert in großen Mengen verbraucht. Die Jährlichen Durchschnittstemperaturen in den urbanen Zentren sind bis zu drei Grad höher als in der umgebenden Wildnis.
Ahlbeck:
“Hier in Jakutsk, das bis in die 60er Jahre eine Gulag Stadt ohne große Industrie war, begann dann eine Entwicklung, welche man hier sehen kann. Der Effekt der urbanen Wärmeinsel ist bei der Erwärmung von Jakutsk sehr gut zu sehen.”

Dieses Phänomen wiederholt sich auch in den anderen Städten im Norden Russlands. Mächtige Hockeyschläger Graphen in den Daten der letzten 50 Jahre. Wenn man sich jedoch die Daten der ländlichen Gegenden ansieht, ändert sich das Bild.


Dzardzan – warme 30er, warm heute, kälter in der Zwischenzeit.


Ostrov Dikson im arktischen Meer – keine signifikante Erwärmung, mit den 30ern deutlich wärmer als heute.


Dudinka – das gleiche Muster.


Das nördliche Finnland ähnelt Sibirien.

Profeesor Antero Järvinen ist der Direktor der Kilpisjärvi Forschungsstation in Lappland. Er untersucht die Natur in der Arktis seit 40 Jahren. Neben Langzeit-Serien der Temperatur hat er das Knospen von Birken und auch den Nestbau der Trauerschnäpper beobachtet.
“Diese Indikatoren sprechen kaum für überhaupt eine Erwärmung, und genauso wenig gibt es eine Abkühlung. Das ist mehr oder weniger der Status Quo, den wir seit mehreren Dekaden haben. Wir können nichts dramatisches feststellen, und das Gleiche gilt auch für zum Beispiel Spitzbergen. Auch dort passiert nichts großartiges.“
An den Wetterstationen im Norden der russischen Wildnis wiederholt sich das Muster, dass man auch in Sodankylä, Lappland, beobachten kann. Warme 30er, danach eine Abkühlung, und ab den 70ern wieder eine Erwärmung. Allerdings nicht so stark wie im Jahrzehnt vor dem 2. Weltkrieg. Nur haben die urbanen Wärmeinseln die Temperaturmessungen für Russland stark verfälscht. Gleiches gilt für China.
Wie haben Professor Jones und die CRU dies bei der Berechnung der Globaltemperatur berücksichtigt? Fast überhaupt nicht. Unter den bekannt gewordenen Nachrichten ist eine E-Mail von Jones, wo er erklärt, dass die einzige Korrektur für den Wärmeinsel-Effekt das völlige Entfernen von Stationen ist, die diesen Effekt zeigen(1184779319.txt). Nach Jones´ E-Mail wurden von der CRU nur 38 von vielleicht 2700 Stationen entfernt. 31 davon waren in Nordamerika und 7 in Europa.
Die Stationsliste der CRU enthält nach wie vor mehr als 200 nicht korrigierte Stationen aus Russland, darunter sämtliche großen Industriezentren.
Ahlbeck:
“Das bedeutet, dass Jones´ globale Kurve fehlerhaft ist. Sie stellt nicht das Klima dar, sondern irgendetwas anderes.”

Selbst das IPCC hat zugegeben, dass ein großer Teil der 0,7 °C Erwärmung im letzten Jahrhundert durch natürliche Variabilität verursacht wurde. Menschliche Aktivität hat vielleicht einen Beitrag zur Hälfte dessen geleistet, aber beachtet man den Effekt der urbanen Wärmeinseln, beträgt der Anteil der Treibhausgase vielleicht nur wenige Zehntel.

Kosmische Einflüsse auf das Klima

Das CO2 selbst hat vielleicht einen so kleinen Einfluss auf die Erwärmung, dass dieser in der Fehlerstreuung der Messung komplett verschwindet. Es ist gut möglich, dass der Klimawandel vom Einfluss der Sonne dominiert wird, auch wenn die direkte Einstrahlung nicht ausreicht um solche Veränderungen hervorzurufen.
Professor Mursula:
“Es wird interessant sein zu sehen, ob Klimaeffekte durch den Sonnenwind sich als die einflussreichsten Antreiber des Klimas erweisen. Es wäre eine große Überraschung für die Klimawissenschaft, aber es ist sehr gut möglich. Und in diesem Fall wäre der Klimawandel auf entscheidende Weise von der Sonne beeinflusst.“

Die abschließende Wahrheit über ein Datenleck bei der CRU oder einen Datendiebstahl kommt vielleicht bis zum nächsten Frühling ans Licht, wenn die unabhängige Untersuchung abgeschlossen ist. Der Fall wird auch von der Polizei von Norfolk bearbeitet. Ein Teil der Affäre ist auch herauszufinden, ob Professor Jones gegen das Gesetz zur Offenlegung der Daten verstoßen hat. Jones hat sich von Seinem Posten zurückgezogen, solange die Ergebnisse der Untersuchungen offen sind.
In den USA hat der Klimagate-Skandal dazu geführt, dass eine interne Untersuchung an der Penn State University herausfinden soll, was deren weltbekannter Professor Michael Mann mit der Affäre zu tun hat. Der Skandal könnte eventuell einen Beitrag leisten für Offenheit in der Klimawissenschaft und deren angeschlagenen Ruf wiederherstellen.
Mursula:
“Nun, wir sollten abwarten und sehen, was bei der Untersuchung herauskommt und welche Konsequenzen dies für das IPCC hat. Ich bin sehr der Meinung, dass der Bereich des IPCC ausgeweitet werden sollte, indem Spezialisten in der Weltraumforschung hinzugezogen werden. Es ist entscheidend, dass wir alle möglichen Mechanismen untersuchen, wie die Sonne und der Weltraum im allgemeinen Einfluss auf das Klima nehmen können. Die Interaktion zwischen neutralen und geladenen Teilchen in der Atmosphäre ist sehr wichtig, und wie bereits gesagt, könnten sie einen großen Einfluss auf den Klimawandel haben.“Phil

Jones (1120593115.txt):
„Wenn überhaupt, so möchte ich sehen, dass der Klimawandel passiert, damit sich herausstellt, dass die Wissenschaft Recht hatte, unabhängig von den Konsequenzen.”

„If anything, I would like to see the climate change happen, so the science could be proved right, regardless of the consequences. This isn’t being political, it is being selfish.“

Links:

Homepage des Senders YLE mit einem englischen Transkript

Die Daten aus FOI2009.zip

Climategate – Das Musikvideo! Hide the Decline

Die Übersetzung besorgte Rudolf Kipp hier auf Science-Sceptical

ÄHNLICHE BEITRÄGE (BETA):

*************************************

aus dem Text:  …Es gibt kein „Globalklima“, sondern nur Klimazonen von polar bis tropisch. Das Klima aller Klimazonen der Erde war niemals konstant…

Grundsatzpapier Klima

Was ist Klima?

Klima ist gemäß Definition der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) das 30-jährige statistische Mittel von Wetterelementen wie Temperatur, Windgeschwindig­keit und eumieder­schlag. Klima darf nicht mit der Witterung über kürzere Zeiträume verwech­selt werden.

Was sind Klimazonen?

Es gibt kein „Globalklima“, sondern nur Klimazonen von polar bis tropisch. Das Klima aller Klimazonen der Erde war niemals konstant. Klimaänderungen sind die Regel. Es gab schnelle und langsame Klimaänderungen, wobei die Trends in verschiedenen Regionen oft sogar gegenläufig waren und es auch heute sind. Manche Ursachen sind bekannt, die meisten noch nicht. Der Begriff „aktueller Klimawandel“ ist irreführend, weil Wetter und Klima sich stets, ununterbrochen und unabdingbar ändern. Daher ist „Klimaschutz“ ein politischer und ideologischer Begriff, der wissenschaftlich sinnlos ist.

Wie war das Klima früher?

Die rezente, auf natürliche Ursachen zurückgehende Klimaveränderung verläuft vergleichsweise moderat. Es ist heute allgemein wissenschaftlich anerkannt, daß es in früheren erdgeschichtlichen Perioden ungleich heftigere klimatische Veränderungen gegeben hat.
Günstig für die Menschen und mit erheblichem Bevölkerungs­zuwachs infolge besserer Ernten verbunden war z. B. die mittelalterliche Warmzeit (ca. 1000 bis 1300). Katastrophal wirkte sich hingegen die „Kleine Eiszeit“ (ca. 1400-1800) aus, deren kälteste Phase in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zusammen mit dem solaren Maunder-Minimum auftrat. 
Während wir heute mit Blick auf die letzten 100 Jahre von wenigen Zehntelgrad Temperaturänderungen reden, erlebten die Menschen der Weichsel-Kaltzeit (ca. 120.000-10.000 v. h.) Klimasprünge von mehreren Grad während einer Lebenszeit. All das geschah ohne anthropogenes CO2.
Glaziologen stellen fest, dass die Temperaturen während der letzten 10.000 Jahre zu zwei Drittel der Zeit höher waren als heute. Daher waren die Alpengletscher in allen stärkeren Warmperioden fast verschwunden, etwa, als Hannibal mit Elefanten die Alpen über­querte. In den heißen Sommern der mittelalterlichen Warmzeit führten die europä­ischen Flüsse kaum noch Wasser. So konnten die Fundamente der berühmten Regensburger Stein­brücke in der trocke­nen Donau gebaut werden und die Kölner den Rhein trockenen Fußes überqueren.

Nehmen extreme Wetterlagen zu?

Weltweit finden Wetterdienste keine Trends zu mehr Extremwetter. Selbst das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) schreibt in seinem Dritten Sachstandsbericht von 2001 in Kapitel 2.7, dass eine Zunahme von Extrem­wetterereignissen nicht nachweisbar ist.

Arktis, Antarktis und Meeresspiegel

Das Eis der Arktis unterliegt natürlichen langfristigen Schwankungen. So wurde die Nordost-Passage schon 1878 durch Erik Nordenskjöld befahren. Ähnlich wenig Eis wie heute gab es in den sehr warmen 1930ern.
Die stetige Zunahme an Schnee und Eis in der Antarktis zeigt auch die Neukonstruktion der deutschen Antarktis-Forschungsstation Neumeyer III. Sie ruht auf hydraulischen Stelzen, die von Jahr zu Jahr über den wachsenden Schnee- und Eisschichten gehoben werden. Die Vorgängerstation Neumeyer II liegt heute etwa 12 Meter unter der Oberfläche. 
Auf dem Hochplateau von Grönland gab es im II. Weltkrieg Notlandungen von Militärflugzeugen. Diese liegen heute bis zu 140 Meter unter dem gewachsenen Inlandeis.
Der Meeresspiegel steigt seit 10.000 Jahren. Ein durch anthropogenes CO2 bedingter oder gar beschleunigter Meeresspiegelanstieg ist bis heute weder mit Pegeldaten noch mit Satellitenmessungen belegbar.

CO2 – Schadstoff oder Lebenselixier?

CO2 ist Grundbaustein der Photosynthese und damit Voraussetzung allen Lebens unserer Erde. Mit zunehmender CO2-Konzentration wachsen Pflanzen besser: Die Getreide-Erträge im Freiland steigen. Gewächshauskulturen werden zur Ertragssteigerung mit CO2 begast.

Politik und Klima, UN und IPCC

Für die Südhalbkugel der Erde wurde bis heute kein signifikanter oder gar einheitlicher Erwärmungstrend gefunden. Die Antarktis kühlt sich weiter ab. Die rezente, im Vergleich mit der Klimageschichte geringfügige Erwärmung der Nordhemisphäre im 20. Jahrhundert veranlasste die UN, das IPCC („Weltklimarat“) zu gründen. Damit wurde die Klimawissenschaft politisch und ideologisch instrumentalisiert. Ziel war und ist es, den nationalen Regierungen die propagandistische Grundlage für einschneidende Änderungen ihrer Energie- und Fiskalpolitik zu liefern. Somit können restriktive und die demokratischen Freiheiten massiv einschränkenden Gesetze leichter durchgesetzt werden. Dabei arbeiten IPCC, Regierungen, Parteien, Klimainstitute, ideologische NGOs, aber auch profitierende Industrien wie Windrad-, Photovoltaik-, Dämmstoffindustrie sowie Energiemonopolisten, Versicherungen, Banken und Medienmonopole Hand in Hand – zum Schaden der Armen in der dritten Welt, unserer Volkswirtschaft und jedes einzelnen deutschen Verbrauchers.
IPCC-Prognosen sind weit entfernt von den realen Beobachtungsdaten. „Climategate“ hat Ende 2009 aufgezeigt, dass die Erwärmung der Nordhemisphäre geringer ausgefallen ist, als vom IPCC dokumentiert. Darüber hinaus wurde auch der Wärmeinseleffekt, bedingt durch oft stadtnahe Messstationen, an keiner Stelle herausgerechnet. Die reale Temperaturerhöhung von wenigen Zehntelgrad Celsius ist trotz starkem Anstieg des CO2-Gehalts nicht im entferntesten vergleichbar mit dem vom IPCC prognostizierten Simulationsergebnis. Ein anthropogener Klimaeinfluss des beschriebenen Ausmaßes kann in Wirklichkeit nirgendwo festgestellt werden. Wir haben es hier ganz offensichtlich mit einer maßlos übertriebenen Aussage zu tun, die von vorn herein in der Absicht des IPCC gelegen hat.

Warum haben wir EIKE gegründet?

EIKE wurde 2007 in Hannover als rein private Initiative gegründet,
*   weil die deutsche Politik, die deutschen Medien und auch einige Institute wesentliche Fakten zu Klima und Extremwetter sachlich falsch, ideologisierend und mit dem offensichtlichen Ziel einer „Politik der Angst“ in die Debatte einbringen,
*   weil sich die deutsche Energiepolitik inzwischen parteiübergreifend von einer rationalen Energieplanung abgewendet hat (vgl. dazu Kapitel „ENERGIE“).

Ziele von EIKE
*

als ein öffentliches Forum die Klima- und Energiefakten ideologiefrei darzustellen,
*   internationale wissenschaftliche Kongresse auszurichten,
*   Veröffentlichungen zur Klimafor­schung, insbesondere von EIKE-Mitgliedern, zu fördern und zu verbreiten.