„WETTER-KONTROLLE“ für „2025“ – – – Über „70 Jahre WETTER-MANIPULATION“

 

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/12/24/china-und-russland-testen-radiowellen-in-der-ionosphaere/

China und Russland testen Radiowellen in der Ionosphäre

China und Russland haben gemeinsame Experimente zur Manipulation der Erd-Atmosphäre durchgeführt.

China und Russland haben gemeinsam mindestens fünf Experimente durchgeführt, bei denen sie mit Radiowellen Teile der Ionosphäre – eine von mehreren Schichten der Atmosphäreaufgeheizt haben. Das berichten übereinstimmend sowohl Newsweek als auch die South China Morning Post. Die Experimente haben bereits im Juni stattgefunden, die Ergebnisse wurden kürzlich im Rahmen eines Artikels im chinesischen Fachmagazin „Earth and Planetary Physics“ veröffentlicht und von den Autoren als „zufriedenstellend“ bewertet. Die Ionosphäre ist eine Schicht der Atmosphäre, die große Mengen Ionen und Elektronen enthält und sich zwischen 80 und 1.000 Kilometer über der Erde befindet.

Warum die Experimente durchgeführt wurden, ist nicht bekannt. Ein Wissenschaftler der „Chinesischen Erdbeben Behörde“, Dr. Wang Yalu, der an einem der Experimente mitarbeitete, sagte der South China Morning Post:Was wir machen, ist ganz gewöhnliche wissenschaftliche Forschung. Sollte es etwas anderes sein, bin ich nicht darüber informiert.“

In der Vergangenheit haben mehrere Staaten versucht, die Ionosphäre zu beeinflussen, und zwar für militärische Zwecke. Die Beeinflussung sollte unter anderem dazu dienen, feindlichen Funkverkehr und GPS lahmzulegen, Satelliten zu stören und unter Umständen Flugzeuge und sogar Raketen auszuschalten. 1981 errichteten die Russen ein dementsprechendes Forschungszentrum in der Stadt Vasilsursk, 600 Kilometer östlich von Moskau zwischen Nischni Nowgorod und Kasan gelegen. Eins der diesjährigen Experimente fand dort statt, genauer gesagt 500 Kilometer über Vasilsursk, wobei die Ionosphäre auf einem 125.000 Quadratkilometer großen Gebiet (entspricht in etwa der Fläche Griechenlands) verändert wurde.

1990 Jahren starteten die USA ihr „High Frequency Active Auroal Research Program“ (HAARP) in Alaska, das von Marine und Luftwaffe betrieben wurde, bis die Militärs es 2014 in die Hände der University of Alaska legten. Derzeit plant China, noch leistungsfähigere Anlagen zu errichten, als diejenigen, die den US-Forschern zur Verfügung stehen, und zwar in der Stadt Sanya, auf der Insel Hainan im Südchinesischen Meer. Dort liegen eine ganze Reihe von Inseln, um deren Besitz sich verschiedene Anrainer-Staaten streiten. In der Region werden große Rohstoffvorkommen vermutet. Im Südchinesischen Meer kreuzen regelmäßig sowohl amerikanische als auch chinesische Kriegsschiffe; so befuhren laut Reuters im Mai dieses Jahres der US-Zerstörer „Higgins“ und der US-Lenkwaffenkreuzer „Antietam“ die Zwölf-Meilen-Zone der Paracel-Inseln (330 Kilometer östlich von Hainan/ werden gleichermaßen von China und Vietnam beansprucht), was zu scharfen Protesten seitens der Chinesen führte. Die USA begründeten die Präsenz ihrer Schiffe unter anderem mit Chinas Stationierung von Raketen und Marschflugkörpern auf den extra für den Zweck künstlich aufgeschütteten Riffen der Spratly-Inseln (südlich der Paracel-Inseln, zwischen Vietnam und den Philippinen gelegen). Insgesamt lässt sich konstatieren, dass es seit einiger Zeit zu einer zunehmenden Militarisierung der dortigen Meeres-Region kommt.

Newsweek zitiert Prof. Guo Lixin, Dekan der „Fakultät für Physik und Optoelektronik“ der „Universität für Elektrotechnik und Elektronik“ in Xi´an (östliches Zentralchina): „So eine Art von Kooperation (die Zusammenarbeit zwischen China und Russland bei den Ionosphäre-Experimenten, Anm. der Red.) ist für China sehr ungewöhnlich. Die dabei zum Einsatz kommende Technologie ist zu heikel.“ Lixin nahm an den Experimenten nicht teil. Ungewöhnlich ist, dass sich ein bekannter Wissenschaftler wie Lixin zu einem solchen Thema äußert.

Weitere Meldungen aus dem Tech-Report der DWN finden Sie hier.

 

 

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siehe auch  „UWE LAUB“ – „STURM“

https://www.welt.de/vermischtes/plus173892777/Wettermanipulation-Was-laeuft-da-eigentlich-worueber-wir-nichts-erfahren.html

Wettermanipulation „Was läuft da eigentlich, worüber wir nichts erfahren?“

| Lesedauer: 6 Minuten
A Chinese worker fires rockets for cloud seeding in an attempt to make rain in Huangpi, central China's Hubei province on May 10, 2011. The drought plaguing central China for months has left more than one million people without proper drinking water and crimped output of hydroelectric power, China's second-biggest energy source, as water levels at nearly 1,400 reservoirs in Hubei province have fallen below the operational level, according to government figures. CHINA OUT AFP PHOTO (Photo credit should read STR/AFP/Getty Images)
Raketen werden in China abgefeuert, wenn es regnen soll

Quelle: STR/AFP/Getty Images

Mehrere Länder erforschen, wie man das Wetter ändern kann – auch zu Kriegszwecken. China hat ein Wetteränderungsamt, die US-Luftwaffe träumt von der Herrschaft über das Wetter. Krimiautor Uwe Laub war bei den Wettermachern.

Vor Jahren stieß Uwe Laub, 46, auf eine Studie der US-Luftwaffe („Owing the Weather in 2025“), in der massive Eingriffe ins Wetter geschildert werden. Solche Manipulationen spielen längst eine größere Rolle als gemeinhin angenommen, die US-Studie stammt aus dem Jahr 1996.

Laub wollte mehr darüber wissen. Er besuchte die Experten in dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Oberpfaffenhofen, dem Nationalen Hurrikanzentrum in Miami/Florida und schaute „Wettermachern“ über die Schulter. Der gelernte Bankkaufmann und frühere Börsenmakler, der heute Inhaber eines Familienbetriebes in der Pharmabranche ist, hat nun einen Krimi geschrieben, in dem er seine Recherchen verarbeitet hat.

WELT: Wettermanipulationen sind eine sensible Sache. Das Militär forscht darüber im Geheimen. Was läuft da so alles zwischen Himmel und Erde?

Uwe Laub: In Saudi-Arabien sind Luft-Ionisierer im Einsatz zur Regenerzeugung, in China lässt das Wetteränderungsamt von Flugzeugen Chemikalien ausbringen, um Niederschläge zu erzeugen oder den Smog zu verjagen – und schießt auch schon mal übers Ziel hinaus, lässt Peking im Schnee versinken. Aber wenn ich sehe, was zum Beispiel in den USA an staatlichen Projekten läuft, etwa bei der Darpa, einer Behörde des Verteidigungsministeriums, bei der man offiziell einräumt, an Wettermanipulationen zu arbeiten, da frage ich mich: Was läuft da eigentlich im Hintergrund, über das wir nichts erfahren? Mein „Sturm“ ist in erster Linie ein Roman. Auch wenn ich nebenbei auch ein bisschen das Bewusstsein für das Thema wecken will. Ich glaube, es wird uns in Zukunft mehr beschäftigen.

WELT: Für wie groß schätzen Sie den „Dunkelanteil“ bei der Wetterbeeinflussung ein und vor allem bei der Forschung, der nicht an die Öffentlichkeit gelangt?

Laub: Ich maße mir nicht an, da Größenordnungen zu nennen. Klar ist: Wenn es bestimmte Dimensionen annimmt und auch noch das Militär dahintersteckt, darf davon nichts nach draußen dringen, weil dies nach der Enmod-Konvention der UN (Umweltkriegsübereinkommen) untersagt ist. Das betrifft auch die Forschung. Diskussionen in den USA, nicht zuletzt auch die Studie der US Air Force aus dem Jahr 1996, „Die Beherrschung des Wetters im Jahr 2025“, zeigen, dass man an der Sache arbeitet. Man darf davon ausgehen, dass Militärnationen wie die USA oder auch China daran forschen.

WELT: Wenigstens als Defensiv-Wetterwaffe?

Laub: Ja, stellen Sie sich das Szenario vor, es würde den Chinesen tatsächlich gelingen, das Wetter so zu manipulieren, wie ich das beschreibe, also die Ostküste der USA mit einem Mega-Hurrikan regelrecht anzugreifen, und sie könnten darauf nicht reagieren. Darauf werden sie sich nicht einlassen wollen.

WELT: Wo hört das Erlaubte auf, und wo fängt das Verbotene an?

Laub: Das ist schwer zu beurteilen. Nehmen wir als Beispiel China. Die chinesische Wetterbehörde plant, bis 2020 sechs regionale Zentren zur Wettermanipulation einzurichten. Ganz offiziell.

WELT: Das chinesische „Wetteränderungsamt“.

Laub: Genau. Laut offiziellen Angaben arbeiten in ganz China für das Amt 32.000 Menschen, manche schätzen, 40.000. Ihr Ziel ist, mehr Regen zu erzeugen, Wolken, die sonst ungenutzt vorüberziehen würden, auf die Äcker abregnen zu lassen. Und so den rasant wachsenden Nahrungsbedarf zu befriedigen.

WELT: Das ist doch eine gute Sache.

Laub: Ja, aber was sagen die Nachbarländer dazu, wenn die Wolken, die ihnen bisher den Regen brachten, jetzt vorher schon angezapft werden? Schon hier liegt die Gefahr eines internationalen Konflikts.

WELT: Klingt wie der Krieg ums Wasser, wenn die Türkei durch Euphrat-Staudämme Syrien und dem Irak den Hahn zudreht.

Laub: Ganz genau, auch dieser Streit war vor Jahren ein Fall für die Enmod-Konvention.

WELT: Um so etwas haben sich die Obstbauern in Südtirol nicht gekümmert, die ich vor Jahrzehnten dabei beobachtet habe, wie sie mit lautem Knall irgendetwas in die Wolken schossen, bis es regnete.

Laub: So was ist kein Problem. Das ist aber was anderes als die Szene, die man heute in China beobachtet. Die Mitarbeiter des Wetteränderungsamtes fahren dort in Militäruniformen und mit Stahlhelmen ihre RaketenwerferKolonnen durchs Land und jagen mit Silberjodid geladene Geschosse im Dutzend in den Himmel, um so Regen zu erzeugen.

WELT: Klingt, als wären die Militärs die Wettermacher, die nebenbei auch im zivilen Bereich der Landwirtschaft helfen. „Dual Use“ – wie bei der Atomkraft mit ihrer zivilen und militärischen Verwendung.

Laub: So stellt es sich nach meiner Überzeugung dar in einem Staat mit der politischen Struktur wie China. Das Wettermanagement für zivilen Bedarf arbeitet sichtbar im Vordergrund, und im Hintergrund, weniger sichtbar, geht es um strategische Interessen. Zumindest was die Forschung angeht.

WELT: Dabei haben die Chinesen erlebt, dass die USA im Vietnamkrieg durch Bearbeitung von Monsun-Wolken den Ho-Chi-Minh-Pfad überschwemmt haben.

Laub: Das ist geschehen, ist auch kein Geheimnis. Ob es militärisch etwas genutzt hat, ist die Frage. Aber Effekte hatten die USA erzielt, nachgewiesenermaßen. Sie konnten die übliche Regenzeit um etwa 40 Tage verlängern.

WELT: In Ihrem Roman schildern Sie eine Großanlage in einem chinesischen Gebirge zur Wetterbeeinflussung durch Ionisierung der Atmosphäre. Von dort wird der „Schwarze Drache“ in Gang gesetzt, der die USA verheeren soll.

Laub: Diese Anlage sowie eine ähnliche in den USA, „Haarp 2“, die ich in Szene gesetzt habe, sind beide reine Fiktionen. Sie fußen allerdings auf einem realen Vorbild, worauf ich in meinem Nachwort hinweise. Nämlich auf „Eiscat 3D“, einem Projekt mit Sitz in Norwegen und diversen Standorten in ganz Skandinavien mit insgesamt etwa 100.000 vernetzten Antennen. Von ihnen sollen etwa ab 2020 elektromagnetische Wellen in die Ionosphäre abgestrahlt werden. Natürlich ist die Art und Weise der Wettermanipulation, wie ich sie beschreibe, auch zum großen Teil Fiktion. Sie basiert aber auf theoretischen Überlegungen und auf erteilten Patenten.

Wettermacher in China, "Impfen" von Wolken |
32.000 Menschen arbeiten in China offiziell für das „Wetteränderungsamt“

Quelle: picture alliance / Photoshot

WELT: Sie deuten an, dass „Geoengineering“, also die künstliche Beeinflussung von Wetter und Klima, funktioniert. Daraus könnten manche lesen, wir müssten uns um Erderwärmung und Klimawandel nicht so viele Gedanken machen.

Laub: Wir sollten trennen: Unter Geoengineering versteht man Maßnahmen auf globaler Ebene, zum Beispiel, um den Klimawandel aufzuhalten. Zum Glück ist man da eher vorsichtig, weil die Effekte unvorhersehbar und womöglich noch schlimmer als der Klimawandel selbst wären. Wettermanipulationen, wie wir sie bisher kennen, wären eher lokal oder regional begrenzt – sicher kann man sich da allerdings nicht sein.

WELT: Stellen wir uns vor, wir könnten in tausend Jahren das Geschehen in der Atmosphäre komplett beherrschen und hätten dabei auch alle Risiken im Griff. Würde uns nicht etwas fehlen, wenn das letzte chaotische System auf Erden, das Wetter nämlich, dem menschlichen Willen komplett unterworfen ist?

Laub: Ich vermute, das wird nicht erst in tausend Jahren der Fall sein. Wir werden das bis zu einem gewissen Grad hinbekommen, und das dauert vielleicht auch nicht mehr so lange. Wissenschaft und Technik schreiten heute sehr schnell voran. Wer weiß, wie es in zehn Jahren aussieht? Im Idealfall wäre das Dürreproblem für die Landwirtschaft gelöst. Es könnte aber passieren, dass es international gehörigen Streit ums Regenwasser geben wird.

WELT:Erstaunt es Sie nicht, dass das überall nicht mehr erforscht wird? Wetter ist lebenswichtig, gerade bei einer wachsenden Weltbevölkerung.

Laub: Stimmt. Es wundert mich auch, wie wenig man zu diesem Thema aus der Wissenschaft hört.

Uwe Laub: Sturm. Heyne, München. 400 S., 14,99 Euro.

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.com/watch?time_continue=4&v=Xsa8mOXdV_s

Die Erdbebenwaffe – Anleitung nach Nikola Tesla

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com/watch?v=uN9xLiTtHUg

Doku ZDF nano – Geisterwolken Düppel

 

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be.com/watch?v=259Ns3ZwDVk

Der Staat Grillt seine Bürger – mit einer Mikrowellen Waffe

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e.com/watch?v=zG_RKpZsGlU

Mikrowellenstrahlung kann als Waffe eingesetzt werden | 26.12.2018 | http://www.kla.tv/13585

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outube.com/watch?v=JEpJNRCAlbo

Macht über das Wetter – Wettermanipulation ist real!

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SMARTER DIGITALER „BULL-SHIT“

siehe auch „5G“ – „Die Mikro-Wellen-Waffe“

Totale Überwachung mittels 5G- und WLAN-Technologie | 26.12.2018 | http://www.kla.tv/13584

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/12/26/deutsche-wollen-kein-vernetztes-zuhause/

Deutsche wollen kein vernetztes Zuhause

Die Deutschen lehnen ein vernetztes Zuhause ab. Nur eine kleine Minderheit will vernetzte Gegenstände kaufen.

Die Hälfte der deutschen Verbraucher will einer Umfrage zufolge kein mit intelligenten Geräten vernetztes Zuhause. Nur neun Prozent würden auf jeden Fall sogenannte Smart-Home-Produkte bei sich einsetzen, wie die am Mittwoch vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) veröffentlichte Befragung ergab.

Von den Verbrauchern, die kein Interesse an ferngesteuerten Haushaltsgeräten haben, sehen die meisten keinen Mehrwert, sorgen sich um Datenschutz und Hacker oder finden die Technik zu teuer.

Der vzbv ließ Ende Oktober gut 1000 Internetnutzer befragen. Davon gaben 57 Prozent an, dass sie „ziemlich genau“ wüssten, was Smart Home bedeutet. 49 Prozent der Befragten haben demnach aber kein Interesse daran.

„Obwohl die Vernetzung des Zuhauses mit intelligenten Geräten zunimmt, stehen viele Verbraucher dem Smart Home kritisch gegenüber“, erklärte der Verbraucherschützer Thomas Engelke.

Der Verband spricht sich für klare Haftungsregeln aus, wer etwa bezahlt, wenn bei einer Fehlprogrammierung Heizungsschäden entstehen oder der Kühlschrank auftaut. Software-Updates sollten zudem in regelmäßigen Intervallen und über die gesamte Lebensdauer des Gerätes zur Verfügung gestellt werden. Zwei Jahre reichen dafür laut vzbv nicht aus. Smart-Home-Geräte, die Energie einsparen sollen, müssen sich rechnen und dürfen unter dem Strich für die Verbraucher nicht zu Zusatzkosten führen, fordert der Verband.

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Download als pdf:
Werner Altnickel, Die wahre Ursache der Katastrophe von Tschernobyl, MAGAZIN 2000plus / Nr. 317

 

Eine kurze Dokumentation auf Englisch, die darlegt, wie HAARP konzentrierte Radiowellen in die Ionospäre schickt, um das Wetter zu ändern und möglicherweise Erdbeben auszulösen. Die Abkürzung HAARP steht für „High Frequency Active Auroral Research Program“. MAn sollte beachten, daß es eine ähnliche Anlage in Norwegen (ICE CAT) gibt.
Ein kurzes Video, das die Gefährlichkeit von HAARP illustriert.

Die Anlage „ICECAT“ oder EISCAT in Norwegen nahe Tromsö. Genau das Gleiche  wie HAARP, nur etwas kleiner
So sieht das aus, wenn Eiscat gerade mal Experimente macht. Nicht sehr vertrauenerweckend, oder?

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siehe „HAARP

siehe auch „Geo-Engineering“ – „WETTER-MANIPULATION“

auch „DIE URSACHE von TSCHERNOBYL“

auch  „Die GRÜNEN und MERKEL..

siehe auch „WETTER-EXPERIMENTE in LYNMOUTH“

siehe auch mehr  „David KEITH“ – „SOLARES GEO-ENGINERING“

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siehe auch „GEO-ENGINEERING liegt in der LUFT“

com/watch?v=JLkQJFp89gA

„Geo-Climate-Engineering“ – „?Klima-Wandel?“ – ?Erderwärmung? mit „künstlichen Wolken“ aufhalten

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e.com/watch?v=4h1tB5-0q9E

Wird unser Wetter manipuliert?

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Über 70 Jahre „Wetter-Manipulation“

 

Wetter-Modifikation

Geschichte der „Wetter-Manipulation“ von Bodenkundler „Dominik Tronnier“ Teil 1

Minuten: 3:00  >>>“1974″<<< „Weather  and Climate-Modifikation“ „New-York“  – „NOAA“ „National Oceanic and Atmospheric Administration“ deutschNationale Ozean- und Atmosphärenbehörde“
Minuten: 9:15  >>>“1927″<<<„August Wendler“ – „Das Problem der technischen Wetter-Beeinflussung“ – „Das FAUSTISCHE STREBEN ließe sich nicht aufhalten“???!!!?!

Minuten : 13:40 – „angewandte Meteorologie“ – „Enstehung von Wolken“ – „Physikalische Hydrodynamik“ mit Anwendung auf die dynamische Meteorologie
Minuten: 17:47 – >>>“1968″<<<„The Weather Changers“ –  „D. S.  Halacy“

 

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Geschichte der Wetter-Manipulation von „Dominik Tronnier“ Teil 2

Minuten – „Weather  and Climate-Modifikation“– „Bayers“
Minuten 1:49 –  „13 November  1946“ – „Experimental-Flug mit der Trocken-Eis-Methode“ – „New York“- „künstlicher Schnee-Fall“
Minuten: 3:02 – „Walther Nernst“ – „Irving Langmuir“- italienischen Radio-Piomier „Marconi“ 1922 – „Silberiodid-Methode“
Minuten 4:02 – „Spiegel“ –  „1948/49   „Aus den Wolken gefallen“ – 1947 „Kurt Hiehle“ –  „Vom kommenden Zeit-Alter der künstlichen Klia-Gestaltung“ – Heidelberg
1947 – „General-Electric“ – USA – „Projekt Cirrus“ – Versuch Hurrican zu steuern – „Project Stormfury“ – Beeinflussung von Blitzen „Projekt Skyfire“
Minuten: 7:00 – „Irving Langmuir“ – „Vincent Schaefer“ – „Bernard Vonnegut“ – „US Advisory Commitee on Weather Control“  „13 August 1953“ –  1960  „Project Whitetop“ in „Missouri“

Minuten 9:54 – >>1950<<< TIME – „Irving Langmuir“   „Kann der Mensch die Atmosphäre lenken“

Minuten: 11:28 – „Project Cirrus“ – ZAHL „4“ in die „Wolken-Decke“ geschrieben  – „Cloud Physik – Cloud Seeding“ 1962 – „Radio-Sonde“ – „Weather Modifikation“ – „Silberiodid-Generator“ – „Ökologische Bedenklichkeit des „Fall-OUTS“ >>>1968<<< „National Conference on Weather-Modifikation“ in „New York“  -„Albany“

 

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Geschichte der „Wetter-Manipulation“ von Bodenkundler „Dominik Trannier“ Teil 3

„NOAA“ – Hurrican – ferngesteuerte Drohnen„MONSANTO-Chemical-Company“ in „Wolken-Mess-Technik“ eingebunden   – „israelisches Mess-Flugzeug“
Minuten 4:58 – „Beeinflussung von Cumullus-Wolken und Nebeln“ – „NOAA“ – „Nebel-Auflösung“ 1938 – „Arnett Dennis“  – „Stormy Weather Group“ – „Project Stormfury“  – „künstliche Wolken“
Minuten 10:33 – London – FIDO –  künstliche Nebel  1943 – „Flying through the fire“

Hurrican“ – „Königs-Disziplin“ – „Beeinflussung von Hurricans“ – „Project Stormfury“
Beeinflussung von Blitzen „Projekt Skyfire“ – NASA

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Geschichte der „Wetter-Manipulation“ von „Dominik Tronnier“ Teil 4

„Nebel-Auflösung“
Russland: Wetter-Modifikation seit 1924 – – – 1932  Institut für „künstlichen Regen“ – „Einfluss elektrischer Felder auf Wolken“ – 1934 „Wie Wolken durch aufgeladene Partikel beeinflusst werden“1970 „Konferenz über Wolken-Physik und Wetter-Modifikation“ – „Aerosol-Forschung“ – – – „Wald-Brände mit künstlichem Regen bekämpft
Minuten 11:00 – „BR“ berichtet über Tschernobyl  und die „Hoch-Frequenz-Raketen-Abwehr-Anlage“
China: „Schön-Wetter-Manipulation“
2013 – Brüssel

BÜCHER zu GEO-Engineering

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tube.com/watch?v=CH5GBuoA7f0

„GEHEIM-WAFFE“ –  WETTER – TEIL 1  von 5

WETTER-WAFFE“ – Niemand? wüsste das ein KRIEG begonnen hat

„Katrina“ –  „Wetter-Waffe“ – Erdbeben – „Flut-Welle“ – Ändern des „Jet-Streams“
2008 –  Versuch einen Blitz auslösen – Weather Warfare –  Gewitter KONTROLLIEREN – „Wetter-Modifikation“ – Tesla  1891  „Wetter-Kontrolle“ mit Hilfe von extrem Niedrigen Frequenzen „ELF-WELLEN“ – Bässe –  in die IONOS-PHÄRE schicken

 

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e.com/watch?v=YMn6aimDgfQ

„GEHEIM-WAFFE“ –  WETTER – TEIL 2  von 5

RADIO-WELLE –  „aufgeheizte Athmosphäre“ kann „Jet-Stream“ verändern
Juli 1976 – „Russischer Specht“ – „ELF-Wellen“ über Athmosphäre – Dürre – Anomalie des „Jet-STREAM“ von 1988 bis 1992 – geheimnissvolles „Hoch-Druck-Gebiet“
USA – „HAARP“ – Alaska –  „High Frequency Active Auroral Research Program“ – MANIPULATION der IONOSPHÄRE – „HAARP“ hat das WETTER den „JET-STREAM“ verändert – „WASSER-BEWEGUNG“ wird verändert  -WOLKEN lösen sich auf

 

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ube.com/watch?v=6NiVp45QPag

„GEHEIM-WAFFE“ –  WETTER – TEIL  3 von 5

„ELF-WELLEN“ – „HAARP“ lässt die WOLKE verschwinden – Norwegen TROMSÖ „WETTER-ANOMALIEN“

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ube.com/watch?v=UHbnCI1fGb4

„GEHEIM-WAFFE“ –  WETTER – TEIL 4  von 5

„WETTER und-MENSCHEN-EXPERIMENT“ „CUMULLUS“ – „15 August 1952“ – Süd-Küste – England  – „Lynmouth“ – „WOLKEN-IMPFEN“

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tube.com/watch?v=QQ-O3VacEVU

„GEHEIM-WAFFE“ –  WETTER – TEIL 5  von 5

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https://www.facebook.com/Amokalex

„MON-SATANS-ARSCH-KRIECHER“ „BILL GATES“ ein ÜBLER ÜBLER SKRUPELLOSER MISSETÄTER WIDERLICHSTEN ABSCHAUMS

https://prepforthat.com/harvard-scientists-block-suns-rays/?fbclid=IwAR1eFzEAscRdsIbP8iEHJH1TiWcfGl9waVS1b_CUttVhsbRwaYpuWJsIN4o

Bill Gates, Harvard, To Begin Blocking Sun In Spring Of 2019

Harvard scientists intend to block out the sun’s rays from earth as a way to defeat climate change. The geoengineering project is an attempt to cool the earth’s overall temperature.

I’m not kidding, this is real.

The name of the project is SCoPEx, or, Stratospheric Controlled Perturbation Experiment, and it will cost roughly $3 million for initial testing. By “testing,” that’s to say that this is no longer a concept, it’s a real thing.

If you are wondering where all the money for this project is deriving from, look no further than Microsoft co-founder Bill Gates.

And yes, we reported on Harvard’s ambition to throw shade at our sun months ago, but we hoped that somehow rational minds would prevail.

They aren’t prevailing, so all aboard.

Harvard Blocking Sun Concept Uses Balloon

The Harvard scientists will launch a maneuverable balloon into the stratosphere above the United States southwest region. The balloon will then programmatically release calcium carbonate into the stratosphere. The initial test is slated for the spring of 2019 (so yes, within a year).

Scientists are basing the working concept on past volcanic eruptions, namely, the massive eruption of Pinatubo in the Philippines in 1991. Pinatubo’s eruption blew 20 million tons of sulfur dioxide into the stratosphere. As you likely guessed, that sulfur dioxide formed a coating around the earth and caused a universal lowering of the earth’s core temperature (specifically, the earth cooled 0.5 °C as a result of the sulfur dioxide coating).

Climate Change Hysteria Is Propelling Geoengineering

Let’s be honest, evolution based on science isn’t always bad. Pharmaceutical drugs save lives. Doctors inappropriately prescribing and over-prescribing pharmaceutical drugs damage our society (see the antibiotic collapse, the opioid addiction issue, and SSRI medications and Ritalin being linked to mass shootings).

Geoengineering probably has good features, like helping to produce rain for drought-stricken farmers.

But blocking the sun based on a controversial climate change ideology? And yes, see the Paris riots if you don’t think climate change policies are controversial.

As it stands, blocking the sun is now an acceptable concept by world leaders. And for that, we should all be fearful.

Today’s media have given the sun a bad name. It kills us with skin cancer. It warms the earth…too much. But the sun’s the only reason we are here, so maybe “science” should slow its roll a bit before we decide to manipulate the sun’s rays.

Bypass Censorship. Join 1000’s, Subscribe Today

Most world governments are zoned in on reducing greenhouse gas emissions or extracting CO2 from the atmosphere. These two concepts are commonly pitched in unison with higher taxation (again, Paris, Paris…). That’s what the entire the Paris Agreement debacle involved. The concept of blocking out the sun is newer to the spectrum of acceptable absurdity to stop “climate change.” The concept has been around for decades, but its largely been dismissed even by the most climate change oriented of government officials and scientists.

Pictured below is one of Harvard’s illustrations of our evil sun being blocked.

harvard block sun climate change

 

Computer Models Have No Idea The Consequences Of Blocking The Sun

Worse more, computer models have no idea what will happen once they start testing the theory. Hence, the “controlled experiment” using calcium carbonate particles.

Will this result in more rain? Less rain? Dearth farmlands? More fires? A zombie apocalypse? Who knows? They don’t.

If you watch the news, you probably think the sun just serves to burn humans alive. But the sun actually does some pretty important stuff, like fuel all life on earth.

A recent Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) report estimates for the reduced price of $10 billion per year, we can reduce the global temperature by 1.5 degrees Celcius.

Zimbabwean villages may dry up into famine and drought or flood away in biblical rains, but at least the evil sun will be tamed by scientists who “are pretty sure” they know what’s up.

Bill Nye The Science Guy pitched that he wanted to load up our oceans with ping pong balls as a way to reflect the sun back to..the sun? I’m not sure, maybe Nye is talking about bubbles, or ping pong balls, I can’t keep up with such absurdity.

But for these Harvard scientists, the concept of reflecting the sun back to the sun is just not efficient enough. So now we are at the point of just blocking it all together.

Maybe once the sun is blocked and nuclear winter sets in, we can all breath a course sigh of relief. The sun’s been attempting to kill us now for 40 years. Finally, we will be in the safety and comfort of complete darkness and famine. At least you’ll not need anymore sunscreen.

Author: Jim Satney

PrepForThat’s Editor and lead writer for political, survival, and weather categories.

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http://www.sauberer-himmel.de/technokrat-bill-gates-investiert-in-projekte-fur-die-ausbringung-von-kunstlichen-wolken/

Technokrat Bill Gates investiert in Projekte für die Ausbringung von künstlichen Wolken –
Geht es dabei auch um das Versprühen von Impfstoffen im Nanomaßstab?

Bereits am 08.05.2010 erschien in The Times ein Artikel mit der Überschrift „Bill Gates pays for ‘artificial’ clouds to beat greenhouse gases“ (dieser Beitrag ist leider nicht mehr im Internet verfügbar). Am 06.02.2012 erschien im Guardian der Beitrag „Bill Gates backs climate scientists lobbying for large-scale geoengineering. Darin heißt es unter anderem: „Es wächst nun die Besorgnis, dass die kleine aber einflussreiche Gruppe Wissenschaftler und deren Unterstützer einen unverhältnismäßig großen Einfluss auf wichtige Entscheidungen über die Forschung und Richtlinien beim Geo-Engineering erhalten.” Eine gute Zusammenfassung dieses Artikels finden Sie [hier]. Lesen Sie hierzu auch „Scientists criticise handling of pilot project to ‚geoengineer‘ climate„.

Der Milliardär Bill Gates ist natürlich alles andere als auf den Kopf gefallen und dürfte vermutlich auf die grandiose Idee gekommen sein, dass sich in die chemischen Wolken auch wunderbar Impfstoffe im Nanomaßstab mischen lassen. Auf diesem Weg könnte man schließlich die Menschen zwangsimpfen, ohne dass die jeweiligen Regierungen diese unbequeme Entscheidung (Zwangsimpfung) politisch durchsetzen müssten, was ihnen viel Unmut bei ihren Wählern einbringen würde. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) erhielt so dann auch den Zuschlag in der aktuellen Runde des Förderprogramms „Grand Challenges Explorations“ der Bill & Melinda Gates Stiftung. „Das Programm unterstützt ein globales Gesundheitsprojekt zur Entwicklung von Nanopartikeln, die Impfstoffe beim Kontakt mit menschlichem Schweiß freisetzen“, heißt es auf der Webseite des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung. Daher verwundert es uns auch nicht sonderlich, dass das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), das ebenfalls zu den Helmholtz-Instituten gehört, dem Umweltbundesamt am 27.07.2004 schriftlich mitgeteilt hatte, dass „absichtlich erzeugte CHEMTRAILS“ „jeder sachlichen Grundlage“ entbehrten. Wenn dem wirklich so wäre, warum hat dann das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) auf unsere Frage, ob es denn ausschließen kann, dass über Deutschland chemische Wolken versprüht werden, noch nicht geantwortet? Immerhin hatte das DLR unserem Anwalt mit Schreiben vom 02.12.2011 mitgeteilt, dass die Beantwortung unseres anwaltlichen Schreibens vom 18.11.2011 noch Zeit in Anspruch nehmen wird. Aber wir haben mittlerweile Februar 2012 und wir wundern uns wirklich sehr, warum diese Frage so schwer zu beantworten ist, wenn es angeblich keine „Chemtrails“ gäbe. Doch der tägliche Blick in den Himmel verrät uns, warum sich das DLR so schwer mit der Beantwortung unserer Frage tut. Das Versprühen von „Chemtrails“ ist nämlich heute mehr denn je Verschwörungspraxis und keine Verschwörungstheorie.

Lesen Sie hierzu bitte auch; „Die „Geo-Clique“ Gates – Keith – Caldeira

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https://www.allenandunwin.com/browse/books/general-books/current-affairs-politics/Earthmasters-Clive-Hamilton-9781743312933

Earthmasters

Playing God with the climate

Clive Hamilton
AUD $24.99
9781743312933.jpg
Availability: Print on demand

What if there were a magic bullet to fix our ailing planet? What if it meant seizing control of Earth’s climate? Clive Hamilton investigates the huge risks of reaching for desperate measures to save the planet, explains the science accessibly and uncovers the worrying motives of those promoting them.

‚As we collectively contemplate upping the ante on the same arrogant logic that created the climate crisis, we could ask for no wiser nor more trustworthy guide than Clive Hamilton. A dazzling, multilayered exploration of the strange and terrifying world of geoengineering.‘ – Naomi Klein, author of The Shock Doctrine

While Washington, London and Canberra fiddle, the planet burns. It has become painfully clear that the big democracies won’t take the hard decisions to halt climate change. Climate scientists now expect the worst, and they’re considering a response which sounds like science fiction: climate engineering.

This means large-scale manipulation of the Earth’s climate using grand technological interventions, like spraying sulphur compounds into the upper atmosphere to reduce the amount of sunlight reaching the planet, or transforming the chemistry of the world’s oceans so they soak up more carbon. The potential risks are enormous: disrupting the food chain, damaging the ozone layer, the loss of monsoon rains in Asia – the list goes on. It is messing with nature on a scale we’ve never before seen, and it’s attracting a flood of interest from scientists, venture capitalists and oil companies.

We have reached the end of the epoch of climate stability that allowed human civilisation to flourish, and the end of the era of ‚progress‘. Like an angry beast woken from a long slumber, climate instability is dangerous and resists efforts to control it. In his characteristically lucid and passionate style, Clive Hamilton spells out the implications for all of us.

‚I am in awe of what Clive Hamilton has done in Earthmasters.‘ – James Gustave Speth, author of Red Sky at Morning: America and the Crisis of the Global Environment

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http://www.sauberer-himmel.de/2013/03/02/die-geo-clique-gates-keith-caldeira/

So nennt Clive Hamilton in seinem neu erschienenen Buch „Earthmasters“ die drei Vorreiter des Geo-Engineering.

Demnach sind sich Bill Gates, David Keith und Ken Caldeira einig: Da Plan A (Reduktion der Treibhausgasemissionen) bisher nicht überzeugt hat, muss Plan B eingeleitet werden: Mithilfe von Geo-Engineering sollen die Sonne abgeschirmt und Wolken aufgehellt werden. Hierfür haben sich die Richtigen getroffen: zwei Geo-Engineering-Wissenschaftler, die Stammgäste bei politischen Beratungen und dem IPPC sind und Bill Gates, der Haupfinanzier von Geo-Engineering-Maßnahmen weltweit ist.

Warum sich die „Geo-Clique“ so einig ist, Geo-Engieneering in großem Maßstab voranzutreiben, sollte nicht verwundern:

Zum einen ist Bill Gates Investor in David Keiths Start-Up-Unternehmen „Carbon Engineering Ltd.“.

Zum anderen steht Ken Caldeira als Erfinder auf der Gehaltsliste von „Intellectual Ventures„, ebenfalls ein Investitionsprojekt von Bill Gates. Dieses Unternehmen ist ganz zufällig Entwickler des „StratoShield„, einer „praktikablen, günstigen Möglichkeit“, um mithilfe von Aerosolen die Sonne abzuschirmen und somit die globale Erwärmung zurückzuschrauben.

Und natürlich versprechen sich auch die großen Ölkonzerne wie Exxon Mobile und BP einiges vom Geo-Engineering. Denn mit der doch recht günstigen „Symptombehandlung Sonnenabschmirmung“ könnte man die Verbrennung fossiler Energieträger noch einige Zeit ungestört weiterführen – und so noch etwas länger immense Gewinne einfahren. Dass auch sie kräftig ins Geo-Engineering investieren, verwundert daher also auch nicht.

Damit wird immer deutlicher, dass eine Handvoll einflussreicher Menschen an den Schalthebeln in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ganz gezielt Einfluss auf das Schicksal der Erdbevölkerung, der Natur und unseren Planeten nehmen möchte – und dabei die fatalen Folgen völlig übergeht.

Lesen Sie mehr:

Auszug aus dem Buch „Earthmasters“

unsere Ausführungen zum weltweiten Vertuschungssystem

Geo-Engineering – Zeit für Totalitarismus?

„Weltklimarat“ (IPCC) arbeitet intransparent und mogelt nach Kräften! Ein Insider packt aus

WELT ONLINE: „Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda“

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https://www.welt.de/debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html

Meinung Umweltschutz

Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda

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Auf die Idee des menschengemachten Klimawandels baut die Politik eine preistreibende Energiepolitik auf. Dabei sind die Treibhaus-Thesen längst widerlegt.
Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die CO2- Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren, erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine Partei wird dieser Versuchung widerstehen.“ Dies prophezeite mir schon 1998 Nigel Calder, der vielfach ausgezeichnete britische Wissenschaftsjournalist, jahrelanger Herausgeber vom „New Scientist“ und BBC-Autor.

Zusammen mit den dänischen Physikern Hendrik Svensmark und Egil Friis-Christensen vom renommierten Niels Bohr Institut hatte er 1997 das Buch: „The manic sun – die launische Sonne“ veröffentlicht, in dem sie anhand von Forschungen die Sonne für unser Klima verantwortlich machen.

Klimawandel: Die große Co2-Lüge?

Er hat mit seiner Einschätzung der Parteien Recht behalten. Die Ergebnisse der Forscher, die wissenschaftliche Arbeiten über die Auswirkungen der Sonne und der Strahlungen aus dem Weltall auf unser Klima beinhalten, aber werden weitgehend totgeschwiegen.

Damit können die Politiker nichts anfangen. Das würde bedeuten, dass die Flut von Gesetzen, mit denen die Bürger zu immer neuen Abgaben und Steuern gezwungen werden, um die Welt zu retten, nicht mehr zu rechtfertigen wäre.

Weder Glühbirnenverbot noch die gigantischen Subventionen für die so genannte erneuerbare Energie würden einen Sinn machen. Statt mit Steuern den Klimawandel zu beeinflussen, müssten sie sich mit den Folgen des natürlichen Klimawandels beschäftigen.

Es gibt keine Debatte über die Ursachen des Klimawandels

Eine Debatte über die Ursachen für den Klimawandel gibt es im politischen Deutschland nicht. Da wird einfach erklärt: „Der Ausstoß von Treibhausgasen führt zur Erderwärmung, das ist weitgehend unstrittig“ , so Otmar Edenhofer, der Chefökonom und Vizedirektor des Potsdamer Instituts für Klimafolgeforschung. Sein Kollege Stefan Rahmstorf hat die Debatte über die Ursachen des Klimawandels einfach für beendet erklärt.

Die Partei der Grünen , die die von Menschen gemachte Klimahybris zum Parteiprogramm erhoben hat, empörte sich in einer Anfrage an die Bundesregierung, ob sie wisse, dass Klimaleugner in den Räumen des Bundestags sprechen durften. Auf Einladung des FDP-Abgeordneten Paul Friedhoff referierte der Begründer der Nasa-Meteorologie und vielfach ausgezeichnete amerikanische Wissenschaftler Fred Singer über seine Forschungsergebnisse. Schon wer sich unabhängig mit dem Klimadiktat auseinandersetzt, wird der Häresie angeklagt.

800 wissenschaftliche Veröffentlichungen gegen die Co2-These

Schwarzenegger trotzt Trump – „Wir werden weitermachen“

Seit einer Woche beraten Vertreter aus fast 200 Ländern über die konkrete Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Verstärkung kam jetzt aus Hollywood. Arnold Schwarzenegger, Kaliforniens Ex-Gouverneur, warnt vor einem Klimakollaps.

Quelle: N24/Laura Fritsch

Doch was als unerschütterliche Wahrheit streng wissenschaftlich daher kommt, kann als geschickte, ja geniale Propaganda enttarnen, wer sich nicht nur einseitig informiert. Es gibt aus den letzten Jahren circa 800 wissenschaftliche Veröffentlichungen, die die CO2-Treibhausthesen widerlegen.

Der Hauptunterschied zu den Klimamodellierern: Sie legen Versuche mit Messungen vor, während die vom IPCC (der gern als „Weltklimarat“ bezeichneten internationalen Behörde) veröffentlichten Studien auf Computermodellen und Berechnungen basieren. Auf einen kurzen Nenner gebracht, lautet der Gegensatz: Fakten gegen Berechnungen. Wenn aber die Fakten nicht von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, haben sie in der politischen Entscheidungsfindung auch keinen Einfluss.

Die Behauptungen der Klimamodellierer sind mit Vorsicht zu genießen

Dabei sollte die immer wieder vorgetragene Behauptung der Klimamodellierer schon misstrauisch machen: „Die wissenschaftliche Debatte über den menschengemachten Klimawandel ist beendet.“ Das ist an Hybris und Arroganz nicht zu überbieten und widerspricht jeglicher Definition von Wissenschaft. Als Beleg für die endgültige Treibhausgastheorie wird immer wieder vorgebracht: 97 Prozent der Wissenschaftler seien sich einig. Nachzulesen im Spiegel, wiederholt im ZDF in „Frontal 21“ und von Guido Knopps History. „97 Prozent!“ – da müssten doch alle journalistischen Warnsignale aufleuchten.

Zum Beispiel: 97 Prozent von wie vielen Wissenschaftlern? Und welche Wissenschaftler zählen dazu? Wer hat sie ausgewählt? Zweimal in den letzten beiden Jahren haben sich in Berlin die kritischen Wissenschaftler aus aller Welt getroffen, um ihre neuen Forschungen vorzustellen, die zu anderen Ergebnissen kommen als die IPCC– Macher und ihre Gläubigen. Doch dann glänzt das Potsdamer Institut durch Abwesenheit, kaum ein Bundestagsabgeordneter und kaum ein Journalist machen sich die Mühe, sich zu informieren.

„Eine unbequeme Wahrheit“: Film weitgehend fehlerhaft

Al Gore stellt eine neue Klima-Doku vor

Elf Jahre nach „Eine unbequeme Wahrheit“ folgt jetzt die Fortsetzung. In der Hauptrolle neben Al Gore: Präsident Donald Trump und seine Entscheidung, das Weltklimaabkommen von Paris zu kündigen.

Quelle: N24/Isabelle Bhuiyan

Ein weiterer Trick, der die Debatte ersticken soll, ist die Behauptung, dass der Einfluss des CO2 auf das Klima schon seit 150 Jahren bekannt sei. Damit wird auf den schwedischen Chemiker und Allroundwissenschaftler Svente Arrhenius verwiesen, der rein hypothetisch, ohne Beweise, davon ausging, dass CO2 das Klima erwärmen würde, was er allerdings für einen großen Segen für die Menschheit hielt. Außer Hochrechnungen haben die CO2-Klimaerwärmer bis heute nichts Handfestes zu bieten.

Die Basiszahlen für die Berechnungen des IPCC sind im federführenden britischen Institut der Universität Norwich vernichtet worden. Für seine die Welt aufrüttelnden Beispiele in seinem Film: „Eine unbequeme Wahrheit“ hat sich das Büro Al Gore entschuldigt.

Die Zahlen und Daten seien ungeprüft von der Münchner Rückversicherung übernommen worden, schrieb Roger Pielke jr. In der „New York Times“ vom 23. Februar 2009. Der Film wurde wegen seiner vielen Fehler übrigens vom High Court in England und Wales für den Schulunterricht verboten, wenn er ohne Berichtigungen gezeigt wird. In Deutschland ist er immer noch Unterrichtsstoff.

Die Bepreisung von CO2 hat nichts mit Umweltschutz zu tun

Klimaziele setzen Deutschlands Wohlstand aufs Spiel

Deutschland verfehlt seine Klimaziele meilenweit. Unter ökonomischen Gesichtspunkten sei es unmöglich, die Versprechen umzusetzen, die die Regierung bis 2030 gegeben hat. Das geht aus einer Berechnung für das Wirtschaftsministerium hervor.

Quelle: N24

Gleichwohl baut die Bundesregierung samt Opposition auf dem Modell eines menschengemachten Klimawandels eine preistreibende Energiepolitik auf, die die deutsche Volkswirtschaft dreistellige Milliardenbeträge kostet. Dass sie damit zunehmend allein in der Welt steht, macht ihr nichts aus. Von der deutschen Öffentlichkeit fast unbemerkt haben sich beim letzten G8-Gipfel in Deauville Kanada, Japan, Russland und Frankreich versichert, dass sie an keinen Konferenzen mehr für ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll teilnehmen werden.

Die USA wollen nur noch Beobachter schicken. Während die Berater der Kanzlerin in Klimafragen vom Potsdamer Institut noch an Szenarien basteln, wie in Zukunft das CO2 durch eine weltumspannende Behörde gerecht verteilt werden kann, was natürlich die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit eines jeden Landes mitbestimmt, verabschiedet sich der Rest der Welt so langsam aus diesem neuen babylonischen Turmbau, der die Zentrale Planungsbehörde der UdSSR marginalisiert hätte.

In den USA ist die CO2-Börse geplatzt, in Asien wurde sie gar nicht erst eingeführt, in Australien stürzen darüber Regierungen – nur in Europa und unter der Führung Deutschlands soll CO2 einen Preis haben. Es ist eine echte Luftnummer. Tragisch nur: Selbst wenn keiner mehr mitmacht, so sind die deutschen Parteien trotzdem entschlossen, die Bepreisung von CO2 durchzuziehen. Als Vorbild für die ganze Welt. Mit Energiewende und Umweltschutz hat das alles nichts zu tun.

Die Deutschen und die Angst vor dem Weltuntergang

Nigel Calder hatte dafür 1998 auch schon eine Begründung. „Am Anfang war die CO2- und Erderwärmungstheorie eine angelsächsische Erfindung, die nicht zuletzt von der Nuklearindustrie gefördert wurde, die für sich eine Wiederbelebung erhoffte. Aber dann wurde daraus mehr und mehr ein Szenarium für den Weltuntergang und das widerstrebt den nüchternen Angelsachsen. Da erinnerte man sich im IPCC: The Germans are best for doomsday theories“! Wenn es um den Weltuntergang geht, sind die Deutschen am Besten. So wurde die Klima-Treibhaus-Untergangstheorie den Deutschen übergeben. Ich fürchte: Nigel Calder hat hier auch wieder Recht.

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tube.com/watch?v=yn4M9-bnQ9o

Der Klima Schwindel  – Die C02 Lüge

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be.com/watch?v=xJSVjCrrCu0

Wissenschaftler entlarvt Klimaschwindel in Bundestag !

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be.com/watch?v=_c7BuX3I5gw

Rothschild Talks About Chemtrails – Geo Engineering – Weather Modification

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com/watch?v=RRdIx1p4MkA

Monsanto / Geoengineering / Aluminium / Bill Gates Foundation / Food / Environment – Long Read

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tube.com/watch?v=hSe2A49KMw0

Australian Professor Blows Whistle on Bill Gates & Geo Engineering

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https://www.eike-klima-energie.eu/2018/12/26/verwirrter-lauterbach-klimawandel-am-vulkanausbruch-schuld/

Verwirrter Lauterbach: Klimawandel am Vulkanausbruch Schuld?

Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD), Deutschland, Berlin, Bundestag, (67. Sitzung) , Abgeordnete führen Orientierungs­debatte zur Organspende, 28.11.2018 *** Prof Dr Karl Lauterbach SPD Germany Berlin Bundestag 67 session MEPs hold orientation debate on organ donation 28 11 2018

von Jouwatch
Wer werden wahrlich von Fachkräften regiert. Einer davon ist Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach, natürlich Mitglied der SPD, und ein ganz schlauer Fuchs, der sich dem Klimawandel verpflichtet hat und ihn überall wittert – ob es regnet, oder schneit.

Hier seine jüngste Erkenntnis:

Vulkane gibt es bekanntlich länger als die Menschheit. Vielleicht aber wurde die Erde vorher von Aliens beherrscht, die dem Wetter was gehustet haben, vielleicht haben aber auch die Dinosaurier so oft und zu viel gekotzt. Hier noch ein schöner Kommentar von Kollege Roger Letsch:

Nicht im Lotto gewonnen? Gans im Ofen verbrannt, die Weihnachtstanne nadelt, der Riesling korkt, der Fußpilz juckt oder ein Vulkanausbruch mit Tsunami wie in Indonesien? Macht alles der Klimawandel! Fragt Karl Lauterbach, der muss es wissen, der ist in der SPD.
PS: Tipp an den Spiegel: Stellt Lauterbach ein. Dessen Lügengeschichten sind auch für eure „DOC“ nicht zu raffiniert.

Und hier noch eine sehr vernünftige Antwort auf den Lauterbach-Schwachsinn:

Sehr geehrter Herr Lauterbach,
manchmal ist Schweigen wirklich Gold, wie in diesem Fall, der ein überdeutliches Bild Ihrer Ahnungslosigkeit zeichnet, denn ein Klimawandel ist nicht ursächlich für einen Vulkanausbruch, sondern umgekehrt: Der Grund für eine Erruption liegt in einer Tiefe um 100 km unter der Erdoberfläche. Dort herrschen Temperaturen von 1000 bis 1300 °C. Dadurch dehnt sich schmelzendes Gestein aus und es entstehen s.g. Magmakammern. Die so entstehenden Gase erhöhen den Druck innerhalb der flüssigen Masse und das Magma steigt auf. wird der Druck zu stark, bricht ein Vulkan aus. Und genau DAS verändert das Klima. Unter anderem durch die Strahlungsbilanz und der Streuung von Sulfataerosole sowie Ruß- und Aschepartikel, die in die Atmosphäre gelangen. Eine weitere Rolle spielen auch Hitze und Abkühlung, die die Zirkulation beeinflussen. Also einfach mal nachdenken, bevor Sie Ihren Mac aufklappen, um einen solchen Unsinn in die Welt zu setzen. 

Der Beitrag erschien zuerst bei Jouwatch hier

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https://www.eike-klima-energie.eu/2018/12/27/unser-planet-verbrennt-wirklich-oder-nur-wegen-bewusst-falsch-ausgewerteter-proxidaten/

Unser Planet verbrennt – wirklich? Oder nur wegen (bewusst) falsch ausge­werteter Proxi­daten?

Brennt es? Bild: © Chris Frey

Helmut Kuntz
NoTricksZone hat kürzlich mit einem Artikel [1] an eine Klimastudie erinnert, in welcher der „Hockeystick“ angeblich belegt wurde, zu der Kritiker jedoch zeigen konnten, dass dieser „Beleg“ auf Datenmanipulation beruht. Da genau diese Studie im aktuellen (hoch alarmistischemn) IPCC Sonderbericht SR1.5 gleich am Anfang als ein Beleg zitiert wird, anbei eine Kurzfassug des NoTricksZone-Artikels.

Ein fingierter Hockeystick

Der besagte “NoTricksZone Artikel”:
NoTricksZone 13. December 2018:
[1] A Fabricated ‘Uptick’? Marcott’s 2013 Hockey Stick Graph Debunked By Marcott’s Own 2011 Ph.D Thesis referiert, wie Studienautoren aus Proxidaten zu Ergebnissen – hier eine Bestätigung der Hockeystick-Temperaturkurve – gelangten, obwohl die angegebenen Daten dieser Aussage (und weiteren in der Studie) eklatant widersprechen.
Trotzdem wurde diese Studie bisher nicht zurückgezogen. Im Gegenteil, sie wird von Klimaforschern und dem IPCC – zum Beispiel im aktuellen SR1.5 Sonderbericht – weiterhin zitiert.

Anmerkung: Der Autor hat in der folgenden Darstellung im Wesentlichen (orientierend übersetzte) Ausschnitte des Originalartikels von NoTricksZone verwendet und nur ab und zu erklärende Ergänzungen zugefügt. Die (fast durchgängigen) Zitate sind nicht extra kursiv ausgewiesen. Man möge dies aus Gründen der besseren Lesbarkeit entschuldigen.

NoTricksZone, Artikel: [1] Unmasking Marcott’s “Uptick”
Die besagte Studie listet in ihrer Zusammenfassung (Summary):
Marcott et al., 2013 [2] (in grober Übersetzung): Eine Rekonstruktion der regionalen und globalen Temperatur der letzten 11.300 Jahre
… Temperaturrekonstruktionen der letzten 1500 Jahre deuten darauf hin, dass die jüngste Erwärmung in dieser Zeit beispiellos ist. Hier bieten wir eine breitere Perspektive, indem wir regionale und globale Temperaturanomalien der letzten 11.300 Jahre aus 73 global verteilten Datensätzen rekonstruieren. Auf die frühe Holozän (vor 10.000 bis 5000 Jahren) Wärme folgt eine Abkühlung von ~0,7°C durch das mittlere bis späte Holozän (vor <5000 Jahren), die in den kühlsten Temperaturen des Holozäns während der Kleinen Eiszeit vor etwa 200 Jahren gipfelt. Diese Abkühlung ist weitgehend mit einer Veränderung von ~2°C im Nordatlantik verbunden. Die aktuellen, globalen Temperaturen des letzten Jahrzehnts haben die interglazialen Spitzenwerte noch nicht überschritten, sind aber wärmer als während ~75% der holozänen Temperaturgeschichte. Die Modellprognosen des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen für 2100 übersteigen die volle Verteilung der Holozäntemperatur unter allen plausiblen Szenarien für Treibhausgasemissionen.

Bild 1 Hockeysticks aus [2] Marcott et al., 2013. Auszug aus Fig. 1. Comparison of different methods and reconstructions of global and hemispheric temperature anomalies. (E and F) Published temperature anomaly reconstructions that have been smoothed with a 100-yearcenteredrunning mean, Mann08Global (2), Mann08NH (2), Moberg05 (3), WA07 (8), Huange04 (36), and plotted with our global temperature stacks [blue band as in (A)].

[1]: In einem von RealClimate.org veröffentlichten Interview mit Marcott wurde anerkannt, dass der „Aufwärtstrend“ keine Rekonstruktion auf globaler Ebene darstellt, da er auf wenigen Proxy-Datensätzen beruht und keine statistische Signifikanz aufweist (Bild 2).

Anmerkung: Es wurde im Ansatz ein ähnliches Verfahren wie beim „Original“-Hockestick angewendet. Nachdem die Weiterführung der Proxidaten das (gewünschte?) Ergebnis nicht lieferte, wurde das „notwendige“ Ende – ein steiler Temperaturanstieg“ – durch Selektion der Daten und statistische Kunstgriffe „erzeugt“.

Bild 2 [1]

[1]: Trotz dieses eingeräumten Mangels an Belegen für den „Aufwärtstrend“ des 20. Jahrhunderts wude die Marcott et al (2013) „Hockeyschläger“ -förmige Kurve von anderen Autoren fast 700-mal zitiert.
Die gleichen 73 global verteilten Proxy-Temperaturaufzeichnungen, welche zur Herstellung von Marcott et al. (2013) verwendet wurden, wurden zwei Jahre zuvor in Shaun Marcotts Doktorarbeit an der Oregon State University vorgestellt.
Anmerkung: Der Haupt-Studienautor, Shaun Marcott, führte die grundlegenden Arbeiten der Studie von 2013 bereits zuvor in seiner Dissertation durch (Marcott 2011). Darin ist die Ausarbeitung natürlich wesentlich detaillierter dargestellt und auch die Daten hinterlegt. Allerdings ist das Ergebnis in der Dissertation trotz der gleichen Daten vollkommen anders, als zwei Jahre später in der Studie (2013) dargestellt.

Marcott, 2011: “ Spätpleistozän und Holozängletscher und Klimawandel”

Anmerkung: Nun bezieht sich die Beschreibung auf die Dissertation.
[1]: Interessanterweise weisen die meisten Diagramme keine Temperaturen auf, die sich bis zur rechten Y-Achse erstrecken, was darauf hindeutet, dass die meisten der 73 Proxy-Datensätze nicht das moderne Zeitalter umfassen und eine Analyse der relativen Temperaturunterschiede zwischen Vergangenheit und Gegenwart ausschließen.
Tatsächlich haben nur 32 der 73 Diagramme allgemeine Trendlinien, die sich im Marcott-Dissertationspapier auf „0 Jahre BP“ (Anmerkung: Before Present, also vor der aktuellen Zeit) erstrecken. Der Rest endet irgendwo im späten Holozän (oder früher). Die 32 Rekonstruktionen, die sich bis zur rechten Y-Achse erstrecken, sind unten dargestellt.

Bild 3 [1] Die Temperaturproxis, welche in Marcott, 2011 [3] bis zur aktuellen Zeit reichen

Gleiche Daten, widersprüchliche Ergebnisse

[1]: Wie schon ein flüchtiger Blick auf die 32 Rekonstruktionen verdeutlicht, zeigte Marcott’s Dissertation aus dem Jahr 2011 nach einem bescheidenen Holozän-Abkühlungstrend keinen Temperaturanstieg im 20. Jahrhundert.

Eine Zusammenstellung aller 73 Holozän-Temperaturtrends der letzten 11.300 Jahre ist in einem komprimierten Diagramm auf Seite 204 (Anmerkung: hier Bild 4) dargestellt. Beachten Sie, dass die große Amplitude von Änderungen, die Temperaturänderungen von mehreren Grad Celsius in den Proxy-Rekonstruktionen enthalten, durch viel kleinere, variable Bereiche ersetzt wurden (Zehntel Grad).

Bild 4 [1] Temperaturrekonstruktion in Marcott, 2011 (Dissertation) [3]

[1]: Im Gegensatz dazu zeigt die Studie von 2013 – unter Verwendung der gleichen Temperaturrekonstruktionen – den explosionsartigen Temperaturanstieg in der modernen Zeit, der von Klimaaktivisten populär gemacht wird (Bild 5).

Bild 5 Hockeystick aus [2] Marcott et al., 2013 (andere Darstellung in der Studie von Bild 1)
Bild 6 Die Verläufe von Bild 4 und von Bild 5 vom Autor übereinander kopiert. Anm.: Der Verlauf Bild 5 (Rot) wurde vom Autor aus der violetten Linie von Bild 5 nachgezeichnet

[1]: Auf diesen krassen Widerspruch zwischen Marcotts Veröffentlichungen von 2011 und 2013 wies Professor Paul Matthews in einem von der Zeitschrift Science veröffentlichten Kommentar hin:

Bild 7 Einspruch von Professor Paul Matthews zu den Thesen von [2]. Quelle: Image Source: Science [1] Link: Science

Grobe Übersetzung (Text, Bild 7)
Kurzkommentar zu „Rekonstruktion der regionalen und globalen Temperatur in den letzten 11.300 Jahren“
Paul Matthews, School of Mathematical Sciences, Universität Nottingham, Großbritannien, 16. März 2013
… Dieses Papier enthält mehrere Grafiken, die langsame Temperaturschwankungen in den letzten 10000 Jahren zeigen, gefolgt von einem rapiden Anstieg im 20. Jahrhundert. Dieser Aspekt des Papiers wurde überraschenderweise von Klimaaktivisten und Journalisten begeistert aufgenommen. Es ist jedoch klar, dass dieses Ergebnis falsch ist. Beachten Sie die folgenden Punkte:
1. Die Proxy-Daten in der beiliegenden Excel-Datei zeigen im 20. Jahrhundert keinen dramatischen Anstieg. Dies kann einfach durch Zeichnen der gelieferten Daten überprüft werden.
2. Die Abbildungen S5 und S6 zeigen überhaupt keinen Aufschwung.
3. Die Doktorarbeit des Erstautors verwendet die gleichen Datensätze und stellt ähnliche Diagramme dar, ohne jedoch einen starken Anstieg zu erkennen. Diese frühere, widersprüchliche Arbeit wird im Papier nicht zitiert.
4. In dem ergänzenden Material wird nicht erläutert, wie die Grafiken erstellt wurden. Die Mittelwertbildung der Proxy-Daten führt zu einem Diagramm, das dem in der Dissertation ähnelt, und unterscheidet sich stark von dem in der Arbeit. Warum wurde keine detaillierte Erklärung des Verfahrens gemeldet? Liefern die Autoren den verwendeten Code?

Jede dieser Aussagen würde ernsthafte Fragen über den Wahrheitsgehalt dieser Arbeit aufwerfen. Zusammengenommen lassen sie keinen Zweifel daran, dass die vorgelegten Ergebnisse falsch und irreführend sind. Das Papier sollte sofort zurückgezogen werden. Die Tatsache, dass ein so offensichtlich fehlerhaftes Papier veröffentlicht wurde, wirft ernsthafte Fragen über die Autoren, die Qualität des Reviewprozesses und die Handhabung des Papiers durch die Redakteure von “science” auf.

[1]: Marcott’s ausgewählte Rekonstruktionen zeigen wärmeren Temperaturen um 2 ° C während des frühen bis mittleren Holozäns
Interessanterweise zeigen die Rekonstruktionen bei der Temperatur, die Marcott 2011 sowohl für seine Doktorarbeit als auch für seine wissenschaftliche Arbeit von 2013 verwendet hat, dass:
(a) die Temperaturen im frühen bis mittleren Holozän im Durchschnitt um mehr als 2 ° C wärmer waren als heute und
(b ) Sie variierten im gesamten Holozän um mehrere
Grad Celsius statt nur um den Zehntelgrad, der sowohl in den Papieren von 2011 als auch von 2013 gezeigt wurde.

Von den 32 Rekonstruktionen, die sich in Marcotts Papieren auf die Y-Achse erstrecken, definieren 25 eindeutig die moderne oder gegenwärtige Temperatur relativ zur Vergangenheit. Die anderen 7 hatten keine modernen oder aktuellen Temperaturwerte, die im paper eindeutig definiert waren. Bei den 25 Rekonstruktionen, die einen Vergleich ermöglichten, wurden die ermittelten Spitzentemperaturen des Holozäns mit durchschnittlich 2,3 ° C wärmer als heute ermittelt. Dieses Ergebnis widerspricht völlig den Behauptungen von Marcotts Papier von 2013.

Beispiele der wärmeren, als heutigen Aufzeichnungen

[1]: Vielleicht hat Marcott den Inhalt der von ihm referierten Papiere nicht genau genug untersucht. Hätte er dies getan, hätte er vielleicht bemerkt, dass bei Rodrigues et al., 2009 die derzeitige Temperatur in der iberischen Region bei 15 ° C liegt, was etwa 1 ° C kälter ist als während der Kleinen Eiszeit (16 ° C) C) und 4 ° C kälter als die Spitzentemperatur des Holozäns .

Bild 8 [1]

Isono et al. (2009) berichten, dass die „gegenwärtige“ Temperatur 16,7 ° C beträgt, aber die Spitzentemperatur des Holozäns 21,4 ° C betrug, was bedeutet, dass die Temperaturen im Nordpazifik vor etwa 7000 oder 8000 Jahren etwa 5 ° C wärmer waren.

Bild 9 [1]

Sogar eine Grafik, die anfänglich einen deutlichen Temperaturanstieg in der Neuzeit zu unterstützen scheint (ein „Aufwärtstrend“) wie Nielsen et al. (2010) sagt tatsächlich, dass der Holozän-Peak 4 ° C wärmer war als der heutige Mittelwert in der Studie.

Bild 10 [1]

Wie Bendle und Rosell-Mele, 2007 (Bild 11), hervorheben , könnte die Amplitude früherer Temperaturänderungen innerhalb von Jahrhunderten bis zu 10 ° C betragen. Dies scheint der Behauptung zu widersprechen, dass die Holozän-Temperaturvariabilität viel weniger ausgeprägt war (einige Zehntel Grad über Jahrtausende).

Bild 11 [1]

Bemerkenswert ist, dass keine der untersuchten Rekonstruktionen die Behauptung stützt, dass moderne Temperaturen ungewöhnlich hoch oder beispiellos sind.

Wenn die Beweise aus dem Paläoklima keinen kürzlich ausgesprochenen „Aufwärtstrend“ unterstützen, woher kommt er?

[1]: Marcott selbst hat eingeräumt, dass der „Aufwärtstrend“ des 20. Jahrhunderts nur auf „wenigen“ Rekonstruktionen beruht, die weder global repräsentativ, noch statistisch robust sind. Das wirft die Fragen auf:
1. Welcher Datensatz wird verwendet, um die Darstellung eines ausgeprägten Temperaturanstiegs zu rechtfertigen?
2. Wurde das „Uptick“ hergestellt?
3. Auf welcher Grundlage veröffentlichte die Zeitschrift
Science die Ausgabe 2013 eines Papiers, dem ein früheres Werk desselben Autors widerspricht?
Anmerkung: Im Originalartikel kommt nun eine Listung der Studien mit den (interessanten) Proxigrafiken, welche alle zeigen, dass der (re-)konstruierte Hockeystick daraus nicht abgeleitet werden kann.

Wie geht es mit den Daten weiter?

[1]: Allein in den letzten Jahren wurden hunderte (neue Studien) von Menschen veröffentlicht, die zeigen, dass der Großteil des Holozäns um 2-5 ° C wärmer war als heute.
Beginnen Sie mit diesen Links unten. Wir aktualisieren regelmäßig. Die Links sind auch dauerhaft auf unserer rechten Seitenleiste zu finden („450 Diagramme ohne Erwärmung“ 1 und 2).
~ 300 Grafiken von 2017 und 2018
~ 300 Grafiken aus den 2000er Jahren bis 2016

Damit ist die Zitierung aus dem „NoTricksZone”-Artikel zu Ende.

Ergänzende Zitate aus einer vergleichbaren Rezension zur Marcott-Studie (2013) von „kaltesonne“

kaltesonne 17. April 2013: [5] Nach drei Wochen erneutem Hockeyschläger-Alarm war der Spuk wieder vorbei und der Skandal perfekt: Wie Jungforscher Shaun Marcott die Medienwelt hinters Licht führte

Bild 12 Bild 4 in anderer Darstellung in der Dissertation (2011). “kaltesonne”: [5] Abbildung 5: Globale Temperaturentwicklung der letzten 2000 Jahre laut Marcotts Doktorarbeit 2011. Es fehlt die ominöse moderne Wärmespitze, das Herzstück des späteren Science Artikels.

kaltesonne”: [5] … Offensichtlich hat die Marcott-Truppe aber auch an den Originaldaten herumgedoktort, um die Wärmespitze herbeizuzaubern. Spürnasen wie Steve McIntyre fanden schließlich, was passiert war. Marcott nahm sich die „künstlerische Freiheit“ die Altersdatierungen unliebsamer Datenpunkte zu modifizieren, um die gewünschte Hockey Stick-Geometrie zu erhalten. Schauen Sie sich das mal an:

Bild 13 [5] Abbildung 7: Originaltemperaturdaten (rot) und was daraus nach phantasievoller Modifikation durch Marcott et al. wurde. Quelle: Climate Audit.

Niemand von den etablierten Fachpersonen und Medien bemerkte die Manipulationen

kaltesonne: [5] Ein Skandal und keine Folgen?
Der Skandal ist aufgeflogen und trotzdem scheint es keinen der ehemaligen Berichterstatter der Studie zu interessieren. Tagesspiegel, Stuttgarter Zeitung und Klimaretter haben noch immer ihren Originalartikel im Netz (Anmerkung: Auch heute, nach 15 Jahren noch), ohne Hinweis oder Addendum auf den sinnentstellenden Fehler. Die klimaalarmistische Gemeinde verstummte plötzlich und ging auf Tauchstation. Klimarealisten wie Ross McKittrick mussten die Lücke füllen und die Öffentlichkeit über die veränderte Sachlage in der Presse informieren.

Und heute nach ca. 15 Jahren, tut der IPCC im SR1.5 so, als gäbe es diese Kritik an der Studie nicht

In dem noch rechtzeitig vor dem gerade erst vergangenen Klimagipfel herausgekommenem – alarmistischen – Klima-Zwischenbericht SR1.5 des IPCC haben die vielen Autoren und beteiligten Wissenschaftler scheinbar immer noch nichts von den beschriebenen Ungereimtheiten (eher gravierenden Fehlern) festgestellt, beziehungsweise ignorieren sie einfach, weil deren Ergebnis zum Beleg der Alarmierung „erforderlich“ ist.
Gleich im Kapitel 1 am Anfang wird sie als Beleg angezogen:
SR1.5, Chapter 1: Framing and Context
Box 1.1: The Anthropocene: Strengthening the global response to 1.5°C global warming
Introduction
… Since 1970 the global average temperaturehas been rising at a rate of 1.7°C per century, compared to a long-term decline over the past 7,000 years at a baseline rate of 0.01°C per century (NOAA 2016,
Marcott et al. 2013). These global-level rates of human-driven change far exceed the rates of change driven by geophysical or biosphere forces that have altered the Earth System trajectory in the past …

Ein schöner Beleg, dass es dem IPCC in seinen Berichten nicht um die Darstellung von Wahrheiten geht.

Wie sehen es Klima(Folgen)Forscher vom PIK

Herr Rahmstorf konnte sich damals gar nicht genug über die in seinen Augen hohe Qualität dieser Studie auslassen. Das Ergebnis entsprach schließlich genau seiner “Vorstellung”. Zudem bestätigt es ja (in seinen Augen) auch die damals gerade abgeschlossene, große Proxyanalysesammlung Pages2k (die für den Autor nur bestätig, dass die Proxiqualitäten so schlecht sind, dass sie für historische Aussagen nicht angewendet werden können – siehe Anlage). Auch kann man auf seinem Blog nachlesen, wie Herr Rahmstorf die Ergenisse von Studien ignoriert, welche zeigen, dass in der Klimavergangenheit wesentlich höhere Temperaturschwankungen vorkamen (Bild 11).

Anbei Auszüge aus der damaligen Bewertung von Professor Rahmstorf in seinem Klimablog:
Stefan Rahmstorf, 17. Juni 2013:
[4] BLOG KlimaLounge Nah dran am Wandel

Paläoklima: Das ganze Holozän
Über die letzten Jahrzehnte haben zahlreiche Forscher in mühsamer Kleinarbeit viele Datenreihen z.B. aus Sedimentbohrungen in der Tiefsee gewonnen, analysiert, datiert, kalibriert usw. Nun haben Shaun Marcott und Kollegen erstmals 73 solcher Datenreihen aus aller Welt zu einer globalen Temperaturrekonstruktion für das Holozän zusammengefügt. Oder genau genommen zu vielen: sie haben rund zwanzig verschiedene Mittelungsmethoden ausprobiert und außerdem 1000 Monte-Carlo-Simulationen mit zufälligen Datierungsfehlern der einzelnen Datenreihen durchgeführt, um die Robustheit ihrer Ergebnisse zu belegen.
Um das Hauptergebnis gleich vorweg zu nehmen, es sieht so aus:

Bild 14 [4] Abb. 1. Blaue Kurve: Globale Temperaturrekonstruktion aus Proxydaten von Marcott et al., Science 2013. Gezeigt ist die RegEM-Version – nennenswerte Unterschiede zwischen den Varianten mit verschiedenen Mittelungsmethoden gibt es allerdings ohnehin nur gegen Ende, wo die Zahl der Proxyreihen abnimmt, wo der Verlauf aber aus instrumentellen Messungen gut bekannt ist. Rote Kurve: Globale Temperatur aus Messdaten (HadCRU). Grafik: Klaus Bittermann.

Vergleich mit PAGES 2k
Die verwendeten Daten unterscheiden sich von denen des PAGES 2k Projekts (nur Land-Daten) hauptsächlich darin, dass sie zu 80% aus Tiefseesedimenten stammen …

… Insgesamt ist die neue Marcott-Rekonstruktion weitestgehend unabhängig von und schön komplementär zu der PAGES 2k Rekonstruktion: Ozean statt Land, ganz andere Methodik. Daher ist ein Vergleich zwischen beiden interessant:

Bild 15 [4] Abb. 3. Die letzten zweitausend Jahre von Abb. 1 im Vergleich mit der PAGES-Rekonstruktion (grün), die in Teil 1 von uns näher erläutert wird. Grafik: Klaus Bittermann.

Wie wir sehen, ergeben beide Rekonstruktions-Verfahren konsistente Ergebnisse. Dass der Verlauf in den letzten eintausend Jahren praktisch identisch ist, ist übrigens auch eine weitere Bestätigung des „Hockeyschlägers“ von Mann et al. 1999 – siehe Teil 2 dieser Serie, Die Hockeyschläger-Debatte.
Entscheidend ist vielmehr, dass der rasche Anstieg im 20. Jahrhundert im ganzen Holozän einmalig ist. Ob das wirklich so ist, darüber wurde nach Erscheinen des Papers in den Blogs intensiv diskutiert. Denn die Proxydaten haben nur eine grobe zeitliche Auflösung – hätten sie es überhaupt erfasst, wenn es im Holozän schon einmal eine ähnlich rasche Erwärmung gegeben hat?
Ich halte es aus drei Gründen für praktisch sicher, dass es eine so rasche Erwärmung noch nicht gab:
Es gibt auch eine Reihe von hochaufgelösten Proxydaten über das Holozän, z.B. die Eiskerne aus Grönland und der Antarktis. Sie zeigen einen glatten Verlauf ohne eine frühere starke Erwärmung wie im 20. Jahrhundert. Hätte es eine solche
globale Erwärmung schon einmal gegeben, müsste man sie zumindest in einigen Datenreihen deutlich sehen, selbst wenn sie in der gemittelten Marcott-Kurve untergeht.
… Es gibt keinerlei Hinweise in den Forcing-Daten, dass ein solcher Klimaantrieb plötzlich aufgetaucht und wieder verschwunden sein könnte, und ich kann mir auch nicht vorstellen, was der Mechanismus gewesen sein sollte …

Schlimmer geht`s nimmer

Ein NGO, Climate Analytics, führt im WEB einen sogannten „ClimateActioTracker“, welcher Temperaturprojektionen anzeigt. Man ahnt, welche Institution die Daten „speist“, es ist das PIC, welches auf deren Homepage als „Collaborateur“ gelistet ist.

Bild 16 Temperaturszenarien des ClimateActionTracker

Fügt man die Temperatur-Verlaufsdaten von Marcott at al. (2013) und die des ClimateActionTrackers zusammen, dann „verbrennt“ die Welt demnächst wohl tatsächlich.

Bild 17 Verlauf Marcott at al (2013) und ClimateActionTracker Projektion Baseline. Vom Autor zusammengestellt

Nun stellt sich die Frage: Wer glaubt solchen Darstellungen, gegenüber denen die Vorhersagen von Zukunfts-Grausamkeiten im Alten Testament fast als „Kinderkram“ erscheinen?
Zum Beispiel die Redaktion der Tageszeitung des Autors: Auf eine Anfrage zu den Datenquellen ihrer während des Klimagipfels (ausschließlich) höchst alarmistischen Kommentare kam die Antwort der Redaktion, dass Angaben von diesem ClimateActionTracker übernommen wurden.
Wenn es das PIK simuliert und der IPCC nicht widersprochen hat, kann es ja niemals falsch sein? Gott verweigerte den Menschen damals den Apfel vom „Baum der Erkenntnis“, damit sie nicht gescheiter würden. Der Ökogot muss nichts verweigern, seine Anhänger machen es freiwillig.

Klimapropaganda in den „Öffentlich-Rechtlichen“

Etwas abweichend, aber zum Thema Propagand passend, ein Trailer des BR. Ein Wissenschaftserzähler wechselt sich dort bei der Klimapropaganda inzwischen mit Harald Lesch ab.
Im Trailer geht es um den wieder einmal „immer schneller“ steigenden Meeresspiegel.
BR, Sendung: Gut zu wissen
Land unter – Meeresspiegel steigen immer schneller. Dass die Meeresspiegel weltweit ansteigen, ist nichts Neues. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass das offenbar viel schneller passiert als bislang angenommen. „Gut zu wissen“ erklärt warum.

Bild 18 Screenshot von der BR Mediathek. Link zum Trailer: BR Mediathek

Erklär-Stichworte in der Sendung:
BR, Sendung: … Die Malediven gehen unter … weil es so warm ist, taut das Grönlandeis seit ein paar Jahren fast auf der gesamten Fläche an … und es wird noch schlimmer werden, wenn irgendwann das Festlandeis am Südpol, also in der Antarktis schmilzt … das Festlandeis könnte dann schneller nachrutschen und im Meer schmelzen … CO2 muss reduziert werden … denn irgendwann ist es soweit und dann schmilzt das Grönlandeis komplett und dann steigt der Meeresspiegel um 7 m …

Damit endet die „Information“. Außer alarmistischen Statements und Schlagwörtern ist keinerlei wirkliche Detaillierung zum Thema, schon gar nicht eine kritische, oder zur eigenen Meinungsbildung anregende, enthalten.

Diese deshalb kurz nachgeholt:
„Immer schnellerer Pegelanstieg“: Bezug genommen wird wohl auf die in den folgenden Rezensionen analysierte Pegelalarm-Studie:
EIKE 7. März 2018: Flashcrash Klimaalarm. Wer Klimaalarm posaunt, bekommt immer recht (Teil 2 und Abschluss)
EIKE 06.03.2018: Flashcrash Klimaalarm. Wer Klimaalarm posaunt, bekommt immer recht (Teil 1)
EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat
Judit Curry: Sea level rise acceleration (or not): Part IV – Satellite era record
„Malediven gehen unter“: Sie denken in Wirklichkeit gar nicht daran „unterzugehen“. So ist es inzwischen von vielen Wissenschaftlern – und vor allem auch mit dem aktuellen Seepegelverlauf – belegt. „Unter“ gehen sie ausschließlich in entsprechend parametrierten Computersimulationen:
EIKE 03.11.2017: Das Wochenende, an dem die Welt (wieder) begann unterzugehen

EIKE 18.10.2016: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln?
EIKE 17.09.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 1 Die Malediven
Dass das Grönlandeis – und das der Antarktis- komplett schmilzt, kann natürlich passieren. Falls es dazu käme, dauert es allerdings mehrere Tausend Jahre. Aktuell nimmt das Eis in der Antarktis jedoch eher zu:
kaltesonne:
Neuer Kälterekord in der Antarktis: fast minus 100 Grad (4.7.2018)
EIKE 14.03.2017: Auch das Antarktiseis schrumpft – aber nur partiell – und nur im Sommer!
kaltesonne: Alfred-Wegener-Institut: Ostantarktischer Eisschild ist stabil und wächst sogar leicht an (5.5.2015)

Um den „erforderlichen“ Untergang trotzdem zu erreichen, propagiert das PIK die „Gletscher Rutsch-Hypothese“. Nur mittels dieser Hypothese lässt sich eine Verringerung des Anatarktischen Festlandeises überhaupt simulieren:
ntv, 22. Mai 2017: Kettenreaktion teilweise im Gang Düstere Prognosen fürs Antarktis-Schelfeis
Selbst wenn Schelfeis zum Teil auf dem Wasser schwimmt, hat es fatale Folgen, wenn es schmilzt: Inlandseis fließt dann schneller ab. In der Antarktis hat dieser Vorgang bereits begonnen – und könnte sich dramatisch beschleunigen …
Forscher des Potsdamer Institutes für Klimafolgenforschung haben berechnet, wie es bei einem unverminderten Klimawandel um das Filchner-Ronne-Schelfeis und die dahinterliegenden Eisströme steht. Das Ergebnis: Innerhalb von 200 Jahren könnte der weltweite Meeresspiegel um bis zu 40 Zentimeter steigen.
Was man sogar anhand des ntv-Alarmartikels herauslesen kann: Selbst das über-alarmistische PIK simuliert hier einen Pegelanstieg, der weit unter allen alarmistischen Szenarien liegt (20 cm in 200 Jahren ist fast in der Größenordnung des natürlichen Anstiegs [7]).

Ob dann allerdings die (simulierte) Erwärung wirklich kommt, steht in den Sternen. Viel wahrscheinlicher beginnt bald die nächste – bereits überfällige – Eiszeit. In den Klimasimulationen ist diese nur nicht einprogrammiert, im Erdklima jedoch seit einer Million Jahren:
EIKE 25.12.2016: Man sollte schon langsam an die nächste Eiszeit denken, denn wenn die neuesten Hypothesen sich als falsch erweisen, kann sie schnell da sein

Was zeigt das Video allerdings wieder? Es ist leider nicht so, dass eine Ausbildung in MINT-Fächern wirklich gegen Alarmismus hilft, wie es viele EIKE-Blogeinträge meinen.
Der Redakteur des Videos ist studierter Physiker. Er weiß also bestimmt zwischen Simulation und Messergebnissen zu unterscheiden. Er weiß aber auch, mit welcher Darstellung man in Deutschland im öffentlichen Bereich am sichersten aufsteigt und viel Geld (und Ehre) verdient. Wie Herr Lesch und Herr Schellnhuber hat auch er sich deshalb ausschließlich dafür entschieden. Alle zeigen, dass man dann (und nur dann) fast schon „automatisch“ mit Arbeiten, Ehrungen, Posten und Geld regelrecht „beworfen“ wird.
Wie perfekt das funktioniert, wurde gerade erst an einer anderen Stelle präsentiert:
Achgut:
Claas Relotius oder: Der Spiegel lässt die Hosen runter

Die Diskussion der möglichen Wirklichkeit

Auf eines weisen alle Medien und „offiziellen“, bedeutet, von öffentlichen Geldern abhängigen, Klima(Folgen)Forscher mit Bedacht nicht hin: Dass an dem, das ganze Schreckensszenario alleine bestimmendem Forcingwert aktuell massiv „gerüttelt“ wird.

Sowieso gibt es in Deutschland seit vielen Jahren eine konsequente Unterdrückung kritischer Meinungen (nicht nur) zum AGW-Klimawandel. Eine GRÜNE „Vorzeigedame“ sagte es ganz deutlich, was sie davon hält, wenn jemand es wagt, Klimadogmen in Frage zu stellen:
EIKE 11. Dezember 2017: Bärbel Höhn beschwert sich, dass Herr Kachelmann Fakten über den Klimawandel erzählt
Eine Regierungsberaterin vermittelte es über ihre Homepage:
EIKE 09.04.2017: Klima-Lügendetektor:
Wer der Bildzeitung sagt, Eisbären würden nicht durch den Klimawandel sterben, ist ein schlimmer Demagoge
Und eine Umweltministerin (Frau Hedricks) wusste sogar, dass es in Deutschland gar keine (von ihrer) abweichendeMeinung geben kann:
EIKE 27.03.2017:
Nee, bei uns gibt´s keine Klimaleugner

Dabei fällt mit der aktuellen Diskussion zum wirklichen Forcing das ganze Alarmgebäude in sich zusammen:
kaltesonne, 24.12.2018:
Die Sonne im November 2018 und die Sache mit der „Pause“
EIKE 17. Dezember 2018: Klimasensitivität –  Wer rechnet hier falsch ? 
[x] EIKE 21.02.2018: Und plötzlich wird die Zukunft glücklicher
Bei einem wahrscheinlichen Forcingwert in der Gegend von 1,5 … 1 Grad besteht keinerlei alarmistischer Anlass mehr. Sollten die dazu noch Recht behalten, welche eine Größenordnung von ca. 0,6 Grad vermuten, dann bleibt es nicht mehr als ein Rauschen im Mülleimer der Erdgeschichte.

Proxibilder Kontinente/Großregionen

Wer immer noch (wie beispielsweise Professor Rahmstorf vom PIK) glaubt, mit Proxis ließen sich (ausreichend genaue) Aussagen zur Klimahistorie ableiten, der sollte sich solche einfach ansehen, wie es der Autor gemacht hat:
Zum Beispiel in einer exemplarischen Sichtung von Temperaturproxis des größten, von Herrn Rahmstor gelobten, internationalen Proxi-Rekonstruktions- und Sammlungsprojektes, Pages2k:
EIKE
11.05.2016: [6] Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES2k
Das gilt nicht nur für Temperatur-, sondern auch für Pegelproxis. Dort allerdings weniger wegen fehlender Genauigkeit, sondern der Erkenntnis, dass das aktuell gemessene – und als AGW-alarmistisch publizierte – “Pegelwackeln” im historischen Pegelrauschen verschwindet:
EIKE 07.0
4.2016: Der Verlauf des Meeresspiegels im Holozän und seit 2.000 Jahren

Beispielhaft nun die TemperaturProxi-Globaldiagramme für die letzten 2.000 Jahre aus dem Pages2k-Projekt für einzelne Kontinente. Die “Farbspaghettis” sind die übereinander gelegten Temperatur-Proxikurven der gleichen Region. Dabei soll es sich um die besten Proxis handeln (Kritik dazu siehe [6]).
Daraus bitte ableiten, dasss:
ein so schneller und großer Temperaturanstieg wie aktuell noch nie in der Vergangenheit vorgekommen ist,
es noch nie (in den letzten 2000 Jahren) so warm war wie heute,
die Erde unaufhaltsam der “Selbstverbrennung” entgegengeht, da Temperatur-Kipppunkte bereits überschritten sind.

Bild 19 Antarctic. Quelle: Pages2k-Viewer
Bild 20 Arctic. Quelle: Pages2k-Viewer
Bild 21 Australien. Quelle: Pages2k-Viewer
Bild 22 Europe. Quelle: Pages2k-Viewer
Bild 23 Asia. Quelle: Pages2k-Viewer
Bild 24 NAmerica. Quelle: Pages2k-Viewer
Bild 25 SAmerica. Quelle: Pages2k-Viewer

Quellen

[1] NoTricksZone 13. December 2018: A Fabricated ‘Uptick’? Marcott’s 2013 Hockey Stick Graph Debunked By Marcott’s Own 2011 Ph.D Thesis

[2] Marcott et al., 2013: A Reconstruction of Regional and Global Temperature for the Past 11,300 Years

[3] Marcott, 2011: Late Pleistocene and Holocene Glacier and Climate Change

[4] Stefan Rahmstorf, 17. Juni 2013: BLOG KlimaLounge Nah dran am Wandel Paläoklima: Das ganze Holozän

[5] kaltesonne 17. April 2013: Nach drei Wochen erneutem Hockeyschläger-Alarm war der Spuk wieder vorbei und der Skandal perfekt: Wie Jungforscher Shaun Marcott die Medienwelt hinters Licht führte

[6] EIKE 11.05.2016: Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES2k

[7] EIKE 29.09.2016: Aus dem Lehrbuch zur Erzeugung von Klimaalarm Teil 1

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„Christian Lindner“: „Eine Farce“ – – – /// „Kinder-Missbrauch“ – „Aloisiuskolleg“ – Jesuiten /// FASCHISMUS LIVE – – – – – – – – ZENSUR – – – – – – WAS DARF nicht in die ÖFFENTLICHKEIT????!!!!!!! – – – DAS BÖSE MANIPULIERT den „JET-STREAM“ – „Solares GEO-ENGINEERING“ – „Wetter Modifikation“ /// IMPFEN /// SYRIEN-KRIEG /// „Hambacher Forst“ /// „BAMF-SUMPF“

„SCHLECHTE UNTERHALTUNG“ auf dem „NARREN-SCHIFF“
„VERSPOTTUNG der WÄHLER“

Merkel sei „nur noch formal eine Regierungschefin“, findet FDP-Chef Christian Lindner. Sie versuche die Regierung um jeden Preis zusammenzuhalten, sagte er der „RheinNeckarZeitung“.

Quelle: WELT / Kevin Knauer

Autoplay
„Eine Farce“: Nach dem Kompromiss im Fall Maaßen kritisiert Christian Lindner Angela Merkel deutlich. Sie versuche nur noch, die Regierung um jeden Preis zusammenzuhalten. Fast die Hälfte der Deutschen befürwortet Neuwahlen.

FDP-Chef Christian Lindner hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihr Vorgehen im Streit über den Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen schwere Vorwürfe gemacht. „Frau Merkel ist nur noch formal Regierungschefin. Mit ihr verbindet sich leider keine Führungsstärke mehr“, sagte Lindner der „Rhein-Neckar-Zeitung“. Sie versuche nur noch, die Regierung um jeden Preis zusammenzuhalten. Merkel habe im Fall Maaßen nur moderiert, nicht entschieden. „Das Ergebnis ist eine Farce“, sagte Lindner. Auch die SPD habe sich für eine „groteske Lösung hergegeben“.

Maaßen soll – wie von der SPD gefordert – zwar abgelöst werden, er wurde von Innenminister Horst Seehofer (CSU) aber zum Staatssekretär befördert. Maaßen soll in der neuen Funktion für den Bereich Sicherheit zuständig werden. Die SPD kritisiert bei Maaßen vor allem einen fragwürdigen Umgang mit der AfD und unterstellt ihm einen unzureichenden Einsatz gegen rechtsextreme Tendenzen im Land.

Wegen des Falls Maaßen ist die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles immer stärker unter Druck geraten. Am Montag soll erst im 45-köpfigen Vorstand und dann in der Bundestagsfraktion beraten werden, wie der von Nahles, Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer vereinbarte Aufstieg des Verfassungsschutzpräsidenten zum Staatssekretär noch gestoppt werden kann. Der Posten ist vom Rang her höher, er gehört damit zur erweiterten Regierung und bekommt 14.157 Euro im Monat.

Für Maaßen musste nun der für Bauen zuständige SPD-Staatssekretär Gunther Adler in Seehofers Ministerium weichen. Seehofer hatte Adler nach der Integration des Baubereichs vom Umweltministerium in sein neues Super-Ministerium zunächst behalten, obwohl er ein SPD-Parteibuch hat, was durchaus ungewöhnlich ist. Merkel sagte bei einem informellen EU-Treffen in Salzburg, dass Adler „sehr schnell“ eine „angemessene Position“ bekommen solle.

Fast die Hälfte der Deutschen befürwortet laut einer Umfrage Neuwahlen auf Bundesebene. Demnach sprachen sich 47 Prozent der Befragten für Neuwahlen aus, allerdings ist auch fast jeder Dritte dagegen, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild“-Zeitung ergab. Dass Angela Merkel nach Neuwahlen wieder Bundeskanzlerin wird, erwartet nur jeder dritte Befragte. Jeder Zweite geht nicht davon aus, dass Merkel es noch einmal schafft – und 56 Prozent wünschen sich ihr Ausscheiden aus dem Amt.

CSU-Generalsekretär Markus Blume warnt die Bundesregierung unterdessen davor, das Thema Migration in der öffentlichen Debatte wieder zu vernachlässigen. Dem „Focus“ sagte Blume: „Wir wissen aus allen Umfragen, dass Migration das Thema Nummer eins ist. Das lässt sich nicht beiseiteschieben.“ Es helfe nichts, ein Thema zuzudecken, erklärte Blume: „Die Leute wollen Lösungen.“

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Hier ist JEMAND ÜBERFÄLLIG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

aus dem TEXT: …..aber zu wenig an das gedacht, was die Menschen zurecht bewegt, wenn sie von einer Beförderung hören.….(<<<<und zuVIEL an sich SELBST gedacht damit der CHEFSESSEL nicht in GEFAHR kommt…- die SPD SPIELT JA immer SCHÖN mit und SEEHOFER JA auch>>>)

CAUSA MAAßEN die ZWEITE: ...Deshalb sei es „sachgerecht und vermittelbar“,…..(<<<<?SACHGERECHT? und ?VERMITTELBAR?>>>)

……Kevin Kühnert, äußerte sich zunächst nicht öffentlich. ……. Der „Abendzeitung“ sagte er aber auch: „Eine Lösung, bei der Maaßen in einem öffentlichen Amt verbleibt, ist keine Lösung.“….

 

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/09/24/merkel-habe-zu-wenig-das-gedacht-die-menschen-bewegt/

Merkel: „Habe zu wenig an das gedacht, was die Menschen bewegt“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zur Lösung im Fall Maaßen geäußert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, am 24.09.2018 in Berlin. (Foto: dpa)

Ich sage ganz deutlich, das Ergebnis von letzten Dienstag konnte nicht überzeugen“, sagte Merkel am Montag in Berlin zu der Entscheidung der drei Parteichefs von CDU, CSU und SPD, Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen als Staatssekretär ins Innenministerium zu versetzen. „Wenn ich mich persönlich frage, dann habe ich … mich zu sehr mit der Funktionalität und den Abläufen im Bundesinnenministerium beschäftigt, aber zu wenig an das gedacht, was die Menschen zurecht bewegt, wenn sie von einer Beförderung hören. Und dass das geschehen konnte, das bedauere ich sehr“, sagte Merkel.

Deshalb sei es „sachgerecht und vermittelbar“, dass die drei Parteivorsitzenden am Sonntag diese Entscheidung korrigiert hätten. Es gebe nun keine Beförderung Maaßens mehr, dennoch sei auch die Fürsorgepflicht für den Beamten gewahrt worden. Außerdem gebe es nun mit dem Amt des Sonderberaters einen klaren Aufgabenbereich, ohne dass die Arbeitsabläufe im Innenministerium gestört würden.

Merkel möchte nun den „Arbeitsmodus“ der Regierung ändern und sich voll auf die ?Sacharbeit? konzentrieren. Kommenden Montag werde ein Koalitionsausschuss stattfinden, bei dem eine Entscheidung über eventuelle Nachrüstungen von Diesel-Autos fallen solle, kündigte die CDU-Vorsitzende am Montag in Berlin an. Die Regierung müsse sich in „ausgesprochen fordernden Zeiten“ mehr auf die Probleme und Sorgen vieler Menschen konzentrieren, sagte Merkel.

„Ich glaube, es sollte auch in der Regierung ein Modus eingeführt werden von regelmäßigen Koalitionsausschüssen“, sagte Merkel. Die große Koalition müsse sich immer wieder Rechenschaft ablegen, was bisher erreicht worden sei. Es gebe viele sehr komplizierte und wichtige Themen, die die Menschen bewegten wie Gesundheit, Pflege, Digitalisierung, aber auch der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU. „Es gibt die Notwendigkeit der vollen Konzentration auf die Sacharbeit“, sagte Merkel.

„Das letzte halbe Jahr war kein Ruhmesblatt für die Koalition“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Carsten Schneider, vor Beratungen der SPD-Spitze. „Wir laufen jetzt auf Bewährung.“ Unions-Fraktionsvize Carsten Linnemann sagte im Deutschlandfunk: „Wenn die große Koalition, auch die Bundesregierung, (…) keinen neuen Arbeitsmodus findet, wird diese Koalition nicht drei Jahre halten.“ Aus der CDU wurde auch Merkel kritisiert. „Das Verhalten aller drei Parteivorsitzenden war nicht gut“, sagte Junge-Union-Chef Paul Ziemiak.

In Berlin berieten am Vormittag SPD-Präsidium und -Vorstand über die Einigung. Aus den Reihen der Gegner der großen Koalition hatte es Forderungen gegeben, das Regierungsbündnis notfalls aufzukündigen. Ihr Wortführer, SPD-Nachwuchschef Kevin Kühnert, äußerte sich zunächst nicht öffentlich. Er hatte es als „Akt der Stärke“ bewertet, dass Nahles am Freitag von Merkel und Seehofer neue Gespräche über Maaßens Zukunft gefordert hatte. Der „Abendzeitung“ sagte er aber auch: „Eine Lösung, bei der Maaßen in einem öffentlichen Amt verbleibt, ist keine Lösung.“

Aus der SPD-Führungsriege gab es jedoch Zustimmung zu der Einigung und Rückhalt für Nahles. Schneider räumte ein, dass seine Partei gelitten habe: „Die SPD hat auch Schaden genommen, gar keine Frage.“ Die Ministerpräsidentinnen von Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz, Manuela Schwesig und Malu Dreyer, wie auch Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil begrüßten die Einigung. Diese „unselige Geschichte“ sei „zu einem guten Ergebnis gebracht worden“, sagte Weil.

Auch die bayerische Landesvorsitzende Natascha Kohnen, die von Nahles mit einem öffentlichen Brief eine Korrektur des ersten Kompromisses gefordert hatte, zeigte sich zufrieden. „Das Thema muss weg“, sagte Kohnen vor Beratungen der SPD-Spitze. Es tue der Politik insgesamt gut, wenn Fehler korrigiert würden.

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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-neuwahlen-jetzt-kolumne-a-1229724.html

Große Koalition

Neuwahlen jetzt!

Diese Regierung ist nur noch ein Haufen der Lächerlichkeit. Wir sollten eine neue wählen. Aber in Deutschland steht die Angst der Politiker vor dem Wähler der Demokratie im Weg.
© Franziska Sinn

Eine Kolumne von Jakob Augstein

Reichstagsgebäude in Berlin

DPA

Reichstagsgebäude in Berlin
Montag, 24.09.2018 14:05 Uhr

Kolumne

Heute vor einem Jahr fand die Bundestagswahl statt. Und heute ist wieder der Tag, Neuwahlen zu verlangen. Die Causa Maaßen zeigt, dass wir in schlechten Händen sind. Horst Seehofer ist außer Rand und Band. Angela Merkel guckt nur noch zu. Und Andrea Nahles ist schlicht überfordert. Sie hat erst einen Fehler gemacht – und als sie ihn korrigieren wollte, noch einen. Es reicht jetzt. Diese Regierung ist am Ende. Sie sollte abtreten.

Aber die Politiker haben Angst vor dem Wähler. Angst vor der AfD. Dabei ist Angst das schlechteste Argument gegen Neuwahlen.

51 Prozent der Bundesbürger halten die Regierung für handlungsfähig. Und gleichzeitig finden 52 Prozent, dass Merkel die Kontrolle über die Koalition verloren hat. Das sind die Ergebnisse einer Emnid-Umfrage, die noch vor Neuverhandlung des Maaßen-Deals erhoben wurden. Die Seele des Wählers ist unergründlich, manchmal ist er weise, manchmal wankelmütig, manchmal ist er ein Idiot – aber er ist der einzige, den wir haben, Inhaber der letzten Souveränität. Und wenn „die Politik“ – so wie es derzeit erkennbar der Fall ist – den Laden nicht mehr in den Griff bekommt, muss sie die Verantwortung an den Souverän zurückgeben. Was sonst?

Das Scheitern dieser Regierung war absehbar. Wir erinnern uns gut daran, wie mühsam sich diese Koalition der Unwilligen zu Beginn des Jahres zusammenfand. Schon damals hofften manche – darunter der Autor – auf Neuwahlen. Aber die Mehrzahl der Kommentatoren setzte auf Durchhalteparolen: Neuwahlen seien der falsche Weg, hieß es. Der Wähler dürfe nicht nur deswegen erneut bemüht werden, weil sich die Parteien nicht auf politisch durchaus mögliche Koalitionen einigen könnten.

Das war ein demokratiehygienisches Argument. Aber eben auch ein eigentümlich unpolitisches, ein Argument, das mit dem guten Willen, der Vernunft und der Befähigung der Beteiligten gerechnet hat – statt mit der Wirklichkeit von Seehofer, Nahles und Merkel.
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In dieser Woche…

…berichtet „der Freitag“ unter anderem über folgende Themen:
Dem Zuhause eine Zukunft

Alles zur Mietmisere

Hambacher Forst

Wie ein Wald zum Symbol für das Überleben des Planeten wird

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Langsam bekommt man Mitleid mit dieser Kanzlerin. Sie hat den richtigen Augenblick für einen Abgang in Würde verpasst. Jetzt rinnt ihr die Macht durch die Finger und alle sehen zu. Wie viel Respekt hätte man vor Merkel haben müssen, hätte sie – wie wenige vor ihr – die Kraft für den freiwilligen Abschied gehabt. Aber auch die erste Frau im Amt klebt nur wie irgendein Mann am Stuhl.

Andrea Nahles hält nicht, was sie sich von sich selbst versprochen hat. Erst sollte Hans-Georg Maaßen Staatssekretär im Innenministerium werden, nun „Sonderberater„. Fehlverhalten wird belohnt. Der politischen Vernunft nach mag das ein kluger Schachzug gewesen sein. Aber die meisten Menschen sind gar keine Politiker – und folgen eher der praktischen Vernunft, als der politischen. Und danach war diese Entscheidung vollkommen irrsinnig.

Aus der SPD ist eine Partei der Apparatschiks geworden. Man möchte all diese Funktionäre am Kragen packen und ihnen rechts und links eine runterhauen, damit sie endlich zu sich kommen. Aber es ist wohl zu spät. Die SPD muss den Weg gehen, den viele ihrer europäischen Schwesterparteien schon hinter sich haben: den Weg in den Orkus der Geschichte.

Und Seehofer? Über ihn hat Kurt Kister in der „SZ“ gerade geschrieben, es gebe gegenwärtig niemanden, „der die Ursachen des grassierenden Politikverdrusses mehr verkörpert“.

Also Neuwahlen! Aber der Ruf nach Neuwahlen wird heute mit der Warnung vor der AfD beantwortet. Es heißt, die Partei werde durch Wahlen nur noch stärker. Das ist das traurigste Argument von allen – und das dümmste. Im Jahr 2013 erreichte die AfD 4,7 Prozent und die SPD 25,7. Heute liegt die AfD in Umfragen bei 18 Prozent und die SPD bei 17. Damit wäre die AfD die zweitstärkste deutsche Partei. Wenn die AfD so stark werden konnte, sollte das sogenannte Establishment über die Gründe nachdenken – und nicht einfach weitermachen wie bisher. Im Moment sind Merkel, Nahles und Seehofer die größten Wahlhelfer der AfD.

Und übrigens noch mal zur Erinnerung: Demokratie ist nicht nur, was einem gefällt.

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UND und und MAAßEN BLEIBT!!!!!!!!!!!!!

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/reaktionen-zu-maassen-einigung-dieses-postengeschacher-versteht-kein-mensch-15803480.html

Reaktionen zu Einigung

„Dieses Postengeschacher versteht kein Mensch“

Aktualisiert am

…..Nach Ansicht der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt hingegen schaffe der Kompromiss neue Probleme. „Und Maaßen bleibt. Es bleibt der, der das Parlament bei Amri belogen hat,…….

….Auch der FDP-Vorsitzende Christian Lindner reagierte mit Kritik auf die Entscheidung der Koalitionsspitzen. Die Frage, ob man dem früheren Verfassungsschutzchef vertrauen könne, beantworte die Regierung nicht, so Lindner bei Twitter: „Es wird der Posten eines Frühstücksdirektors geschaffen. Das offenbart den Charakter der Groko. Abgekoppelt von realen Problemen geht es nur noch um Gesichtswahrung und Beschwichtigung.“….

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An einem TAG „RICHTIG und WICHTIG“ am NÄCHSTEN „NOCHMAL NEU ENTSCHIEDEN werden“?!

DER „WENDE-HALS“ MERKEL: INKOMPETENZ und VERSAGEN am laufenden BAND trotzdem KEINE SANKTIONEN???!!!?!

WER HÄLT diese PERSON noch?????

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/bundesregierung-angela-merkel-hans-georg-maassen-verfassungsschutzpraesident-staatssekretaer-gunther-adler

Bundesregierung

Angela Merkel nennt Maaßen-Ablösung „richtig und wichtig“

Hans-Georg Maaßen hatte laut der Kanzlerin nicht mehr das Vertrauen aller Koalitionsparteien. Sein Vorgänger als Staatssekretär soll schnell eine neue Aufgabe bekommen.
Bundesregierung: Kanzlerin Angela Merkel spricht mit Journalisten in Salzburg.
Kanzlerin Angela Merkel spricht mit Journalisten in Salzburg. © Christof Stache/AFP/Getty Images

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die umstrittene Beförderung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär verteidigt. Es sei notwendig, „dass alle die Koalition tragenden Parteien auch Vertrauen haben in die Arbeit des Präsidenten des Verfassungsschutzes. Dieses Vertrauen ist in Teilen der Koalition nicht gegeben gewesen.“ Deshalb hätten die drei Vorsitzenden der Koalitionsparteien entschieden, dass Maaßen in Zukunft für diese Aufgabe nicht mehr zuständig sei, „weder als Präsident des Bundesamtes noch im Bundesinnenministerium. Ich glaube, das war eine richtige und wichtige Entscheidung.“ …………

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ube.com/watch?v=rI0hdb0388c

Fall Maaßen: Koalition hängt am seidenen Faden

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http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/koalition-im-krisenmodus-das-soll-alles-gewesen-sein-15803178.html

FAZ Plus Artikel

Koalition im Krisenmodus

Das soll alles gewesen sein?

Ein neuer Zusammenhalt für unser Land? Derzeit haben Union und SPD schon mit dem koalitionsinternen Zusammenhalt einigen Ärger. Bild: dpa

Nahles Aussage, die Beförderung Maaßens sei ein Irrtum gewesen, könnte glatt für die gesamte Koalition gelten, wenn man deren Spitzenpolitiker so hört. War’s das?

Andrea Nahles hat am Freitagabend einen bemerkenswerten Satz gesagt. „Wir haben uns alle drei geirrt.“ Sie bezog ihn auf Angela Merkel, Horst Seehofer und sich selbst und auf die Entscheidung der Parteivorsitzenden der großen Koalition, einen hohen Beamten gleichzeitig zu degradieren und zu befördern. Diese Entscheidung, Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen seines Amtes zu entheben und ihn auf den Posten eines Staatssekretärs mit ähnlicher Zuständigkeit und höherem Gehalt zu hieven, war der Bevölkerung nicht vermittelbar. Die Affäre hatte mittlerweile ein solches Ausmaß angenommen, dass der Bestand der Koalition in Frage stand. Und so ist die Frage berechtigt, ob der Satz der SPD-Vorsitzenden nicht nur für die Entscheidung im Fall Maaßen, sondern nicht auch für die große Koalition insgesamt gilt.

Timo Frasch

Politischer Korrespondent in München.

Markus Wehner

Politischer Korrespondent in Berlin.

An diesem Montag ist es genau ein Jahr her, dass die Bundestagswahl stattfand. Danach war es zunächst klar, dass eine Fortsetzung der Koalition aus Union und SPD nicht in Frage kam. Zu groß war deren Mehrheit mit ihren 80 Prozent der Abgeordneten im Bundestag gewesen, zu klein das übrige politische Spektrum im deutschen Parlament, nachdem die FDP und die AfD 2013 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert waren. Große Koalitionen, so will es das deutsche Lehrbuch der parlamentarischen Demokratie, sollten die Ausnahme in schwierigen Zeiten sein. Danach sollen dann wieder andere Bündnisse regieren………

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http://www.spiegel.de/plus/paedophile-geistliche-an-der-jesuitenschule-in-bonn-ein-offenes-geheimnis-a-00000000-0002-0001-0000-000159547624

Das Aloisiuskolleg, kurz Ako, thront auf einem Hügel über Bad Godesberg. Ein mit Bäumen gesäumter Asphaltweg führt durch das steile Areal hinter der Schule, vorbei an Sportplätzen und einer Kirche, hinauf zu einer Gründerzeitvilla, genannt Stella Rheni. In dem Prunkbau oben am Hang lebten früher bis zu 80 Schüler.

Internatsvilla Stella Rheni

Das vom Jesuitenorden geführte Kolleg galt lange als elitär, unter den Absolventen befinden sich der ehemalige Innenminister Thomas de Maizière und der FDP-Bundestagsabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff. Im Volksmund hieß der Ako-Hügel „Heiliger Berg“. Doch 2010 erschütterte ein Missbrauchsskandal das angegliederte Internat. Es kam heraus, dass seit den Fünfzigerjahren 18 Geistliche und 5 Mitarbeiter Kinder und Jugendliche gedemütigt, geschlagen und zu sexuellen Handlungen gezwungen hatten.

Mit dem Skandal kam der Imageverlust, die Anmeldungen gingen zurück. 1992 gab es noch 144 Internatsschüler, 2018 nur 25. Zu diesem Schuljahr musste der Orden das unwirtschaftlich gewordene Internat aufgeben, der Schulbetrieb für Externe geht weiter. Zwar betont der jetzige Rektor, Pater Martin Löwenstein, in der Schließung spiegele sich ein deutschlandweiter Trend, doch auch er räumt ein, dass die Aufdeckung von Gewalt und Übergriffen eine Rolle gespielt habe.

Die Jesuiten haben in den letzten Jahren vieles versucht, um ihr ehemaliges Vorzeigeinternat zu retten – ohne Erfolg. Sie gaben umfassende Untersuchungsberichte in Auftrag, traten in einen intensiven Dialog mit Geschädigten, investierten in Prävention. Wer verstehen will, wie sich der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche auf deren Institutionen auswirkt, sollte nach Bad Godesberg schauen. Vor der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) vom 24. bis 27. September in Fulda wirkt das Ende des Ako wie ein fatales Vorzeichen.

Auch auf dem Treffen der Bischofskonferenz wird das Thema sexuelle Übergriffe durch Kleriker ganz oben auf der Agenda stehen. Anlass sind die Ergebnisse des nun vorliegenden Missbrauchsberichts der Bischöfe. In Diözesanakten aus den Jahren 1946 bis 2014 fanden Wissenschaftler bei 1670 Priestern, Diakonen und der DBK zugehörigen männlichen Ordensmitgliedern Hinweise darauf, dass sie des Missbrauchs beschuldigt wurden.

Die neuerliche Schreckensnachricht wird für die Kirche nicht ohne Folgen bleiben. Bereits in den vergangenen Jahren sind in Deutschland Hunderttausende ausgetreten. Und auch unter den verbliebenen rund 23 Millionen Katholiken ist das Entsetzen groß. Zahllose Gläubige in den Gemeinden können nicht fassen, dass der Episkopat jahrzehntelang Übergriffe auf Kinder vertuschte und schuldige Kleriker deckte.

Kellertreppe
RAINER UNKEL / DER SPIEGEL
Kellertreppe

Häufig wurden die Täter einfach in eine andere Gemeinde versetzt, wo sie erneut in Kontakt mit Kindern kamen. Die Kinder wurden in Beichtstühlen oder Sakristeien missbraucht, auf Jugendfreizeiten oder nach dem Messdienerunterricht. Nur bei 33,9 Prozent der beschuldigten Kleriker finden sich in den Akten Hinweise auf ein kirchenrechtliches Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs.

Wie soll die Kirche mit diesen Ergebnissen umgehen? Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Bischofskonferenz, betonte, er sei „tief bedrückt und beschämt“. Die Verantwortlichen in der Kirche müssten „hinschauen, hören und Konsequenzen ziehen“. Zu den systematischen Vertuschungen äußerte er sich nicht.

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) fordert, die Kirche müsse „Verantwortung für jahrzehntelanges Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen übernehmen“. Die Zahlen des DBK-Berichts seien „schockierend und vermutlich nur die Spitze des Eisbergs“. Die Kirche müsse jetzt „umfassend mit der Justiz zusammenarbeiten und jede bekannt gewordene Tat anzeigen, damit Staatsanwaltschaften diese verfolgen können“, sagt Barley. „So etwas wie ein Schweigekartell darf es nicht geben.“ Um zu verhindern, dass sich solche Gewalttaten wiederholen, sei es notwendig, innerkirchlich „eine Kultur des Hinsehens und Eingreifens“ aufzubauen.

Am Aloisiuskolleg war das Treiben pädophiler Geistlicher lange ein offenes Geheimnis, wie der Fall von Pater Ludger Stüper zeigt. Von 1968 bis 1985 war er Leiter des Internats, später Rektor der Schule. Nach seiner Pensionierung blieb er bis 2006 als Pädagoge für die Mittelstufe tätig. In Jesuitenkreisen galt er in der Anfangszeit als Lehrer neuen Typs. Während seines Referendariats hatte er ein Praktikum an der Odenwaldschule gemacht. Ab 1968 lebte Pater Stüper in der Stella Rheni, als einziger Erwachsener, Tür an Tür mit den Internatsschülern.

Damals durften nur Jungs das Ako besuchen. Wenn sie im Keller der Villa duschten, war Stüper oft dabei, selbst nackt und erregt. Noch heute ist das Knarren der ins Untergeschoss führenden Treppe für manchen Altschüler ein Trauma auslösender Trigger. Seinerzeit genoss es Stüper, bei Zöglingen rektal Fieber zu messen. Andere holte er nachts aus dem Schlafsaal in sein Zimmer, zog ihnen die Hose herunter und schlug ihnen mit dem Rohrstock oder der Hand aufs Gesäß.

Der Pater war gefürchtet für seine unbeherrschten Wutausbrüche. Er mochte es, seine Schutzbefohlenen zu demütigen. Einmal sagte er im Unterricht zu einem Jungen, er stinke. Dann forderte er die Klasse auf, sich in einer Reihe aufzustellen und an dem Mitschüler zu riechen, erst unter den Armen, dann am Hosenstall. Die Schulleitung erfuhr davon – und empfahl dem Jungen, sich täglich zu duschen.

Ehemaliges Schlafzimmer
RAINER UNKEL / DER SPIEGEL
Ehemaliges Schlafzimmer

Stüper bevorzugte sportlich-gut aussehende Jünglinge mit schmaler Figur und halblangen Haaren. Seine „Lieblinge“ lichtete der Hobbyfotograf in allen Posen ab, forderte sie mitunter auf, sich vor ihm nackt im Schlamm zu wälzen. Nach außen verkaufte er seine Pädophilie als Erziehung durch Kultur. An den Wänden der Villa hingen gleich mehrere Aktfotos von im Gegenlicht abgebildeten Jungs. Auch in den Ako-Jahrbüchern fanden sich solche Abbildungen.

Weder die Elternschaft noch das Lehrerkollegium stoppten das Treiben. Pädophilie wurde damals selten erkannt. Zudem galt Stüper als Vordenker, stand für die Modernisierung des Kollegs. Auch viele seiner Schützlinge schätzten ihn. Noch heute gibt es Altschüler, die in höchsten Tönen von ihrem Mentor sprechen.

Im Jesuitenorden machten zwar schon in den Siebzigerjahren Gerüchte über Softpornos am Ako die Runde. Auf dem „Heiligen Berg“ waren Stüpers Duschaufsicht und sein rektales Fiebermessen Schulhofgespräch. Doch der uneingeschränkte Herrscher über das Kolleg ließ vor der Stella Rheni die Statue eines nackten Jünglings aufstellen, der die Hände gen Himmel reckte. Am Wochenende lud er Schüler in eine FKK-Therme ein, mit einigen fuhr er in den Urlaub.

Erst in den Nullerjahren nahm der Spuk ein Ende. Spätestens seit 2004 gab es am Ako vermehrt Vorwürfe wegen Missbrauch. Ab 2010 wurden dann Dutzende weitere Verdachtsfälle bekannt. Im selben Jahr starb Stüper. „Damals brach ein Tsunami los“, sagt Pater Johannes Siebner, 57, heute der oberste Jesuit in Deutschland. Er war von 2011 bis 2017 Rektor des Kollegs, bemühte sich um Aufarbeitung und stand im Dialog mit den Geschädigten.

Die Jesuiten beauftragten die Juristin Julia Zinsmeister, die Missbrauchsvorwürfe zu untersuchen. Die Kölner Professorin bekam Zugang zu Archivakten des Ordens. Der 2011 unter ihrem Namen veröffentlichte Bericht umfasste 233 Seiten und beschrieb detailliert die Taten Stüpers und seiner Mitbrüder.

Wie konnte es zu dem jahrzehntelangen Missbrauch kommen? „Das Ako war ein geschlossenes System“, sagt Zinsmeister. „Diejenigen, die etwas merkten, haben weggesehen.“ Die wenigen Bedenkenträger seien von den Ordensoberen nicht gehört worden.

Pater Siebner sagt, dass er wegen seiner Aufarbeitungsbemühungen in der Kirche mitunter kritisiert worden sei. Mancher habe in ihm einen Nestbeschmutzer gesehen, weil er gemeinsam mit anderen Jesuiten das Schweigen durchbrach. Im Januar 2016 veröffentlichte das Ako unter Siebners Leitung eine Erklärung, in der es die Opfer um Vergebung bat.

Doch vielen Betroffenen ging das nicht weit genug. „Alle Dokumentation fand im Auftrag des Ordens statt“, sagt Heiko Schnitzler vom Verein „Eckiger Tisch Bonn“, in dem sich Geschädigte des Jesuitenordens zusammengeschlossen haben. Viele Vorfälle seien nie dokumentiert worden, auch hätten Tatverdächtige jahrelang Zeit gehabt, ihre Akten zu manipulieren. „Die Jesuiten sind Teil des Problems, nicht der Lösung.“

Noch immer ist ein alter Wegbegleiter und Vertrauter Stüpers in Amt und Würden. Der Pater wird vom Orden inzwischen an einem anderen Ort eingesetzt und betreut dort andere Priester seelsorgerisch. Konkrete Tatbeteiligungen konnten ihm bis heute nicht nachgewiesen werden, Ex-Schüler werfen ihm aber vor, Stüper gedeckt zu haben. Jesuitenchef Siebner betont, er habe den Pater vergebens dazu gedrängt, sich zu offenbaren. Aus dem Orden schmeißen will er ihn nicht. Auch bei den Jesuiten herrschen Nachwuchssorgen, im deutschsprachigen Raum haben sie nur noch etwa 300 Mitglieder.

Der Ako-Hügel in Bad Godesberg gleicht inzwischen einem Geisterberg. Das prächtige Erdgeschoss der Stella Rheni vermieten die Jesuiten nun als „historische Eventlocation“, man kann sie für Hochzeitsfeiern, Tagungen oder Sommerfeste buchen. In den verwaisten Schlafkammern im oberen Stockwerk der Villa sind die alten Schaumstoffmatratzen hochgeklappt. An den jahrzehntelangen Missbrauch erinnert nur noch die knarrende Holztreppe in den Keller.

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https://www.spektrum.de/news/steckt-der-klimawandel-hinter-dem-jahrhundertsommer-2018/1592074?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=feature&utm_campaign=ZON_KOOP

Sommer 2018: Ist das schon der Klimawandel?

…..

Wieso stockt der Jetstream so seltsam?

Denn durch das geringere Temperaturgefälle zwischen Pol und Tropen wird dem Höhenwind seine Energie entzogen – und dem Westwind geht die Puste aus. Die Folge: Dem polaren Jetstream, wie der Höhenwind genannt wird, schlingert in großen Schleifen um die Nordhalbkugel und verliert so an Stärke und Geschwindigkeit. Dieses Mäandern wiederum führt dazu, dass sich die Schleifen verhaken und über Monate feststecken. Dadurch kommen die Hochs und Tiefs nicht vom Fleck – und das Wetter wird extrem……

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be.com/watch?v=DESb9Hc_QQU

WETTER oder schon KLIMA???!!!

Was hat das ALLES mit dem Jet-STREAM zu tun???!!!

 

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https://www.welt.de/vermischtes/plus173892777/Wettermanipulation-Was-laeuft-da-eigentlich-worueber-wir-nichts-erfahren.html

Wettermanipulation

Was läuft da eigentlich, worüber wir nichts erfahren?“

A Chinese worker fires rockets for cloud seeding in an attempt to make rain in Huangpi, central China's Hubei province on May 10, 2011. The drought plaguing central China for months has left more than one million people without proper drinking water and crimped output of hydroelectric power, China's second-biggest energy source, as water levels at nearly 1,400 reservoirs in Hubei province have fallen below the operational level, according to government figures. CHINA OUT AFP PHOTO (Photo credit should read STR/AFP/Getty Images)
Raketen werden in China abgefeuert, wenn es regnen soll

Quelle: STR/AFP/Getty Images

WELT: Wettermanipulationen sind eine sensible Sache. Das Militär forscht darüber im Geheimen. Was läuft da so alles zwischen Himmel und Erde?

Uwe Laub: In SaudiArabien sind LuftIonisierer im Einsatz zur Regenerzeugung, in China lässt das Wetteränderungsamt von Flugzeugen Chemikalien ausbringen, um Niederschläge zu erzeugen oder den Smog zu verjagen – und schießt auch schon mal übers Ziel hinaus, lässt Peking im Schnee versinken. Aber wenn ich sehe, was zum Beispiel in den USA an staatlichen Projekten läuft, etwa bei der Darpa, einer Behörde des Verteidigungsministeriums, bei der man offiziell einräumt, an Wettermanipulationen zu arbeiten, da frage ich mich: Was läuft da eigentlich im Hintergrund, über das wir nichts erfahren?………

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https://www.stern.de/kultur/hoerbuchtipps/hoerbuchtipp-oekothriller-sturm-von-uwe-laub-7940000.html

Ökothriller „Sturm“

Wenn das Wetter zur Waffe wird

Verschwörungstheoretiker ahnten es schon immer: Das Wetter wird von den “Mächtigen” manipuliert. Spinnereien? Wer “Sturm” gehört hat, sieht das Wetter jedenfalls mit anderen Augen.

Darum geht es in Sturm

Eigentlich steht in der sibirischen Stadt Jakutsk der Winter vor der Tür. Unweit des Kältepols gelegen, kennen die Einwohner extreme Wetter. Im Sommer kann es gut 30 Grad warm werden, im Winter durchaus Minus 50 Grad Celsius. Bis Minus 45 Grad müssen die Kinder in die Schule, erst darunter gibt es Kältefrei. Doch an diesem Tag ist alles anders. Unvermittelt schnellt das Thermometer in den zweistelligen Plusbereich – obwohl es doch um diese Jahreszeit schneidend kalt sein sollte. Binnen Stunden schmilzt die Hitzewelle die oberen Schichten des stets gefrorenen Bodens ab. Er verwandelt sich in lockeren Sand – mit fatalen Folgen für die auf ihm gebauten Stadt. Sie versinkt sozusagen.

Ein paar tausend Kilometer westlich zerfetzt ein wie aus dem Nichts kommender Tornado das Olympiastadion in Berlin. Hunderte Fußballfans kommen ums Leben. In Hannover zertrümmert wenig später ein Hagelsturm mit faustgroßen Hagelgeschossen die Innenstadt. Meteorologen können sich die spontanen Wetterkapriolen nicht erklären. Ihr bisher als verlässlich geltendes Instrumentarium zur Vorhersage von Wetterextremen scheint seine Gültigkeit verloren zu haben.

Laura Wagner ahnt nicht, dass ausgerechnet sie die Lösung dieser Fragen bald in der Hosentasche tragen wird. Sie ist Sekretärin in einem mittelständischen Hightech-Unternehmen, dass sich auf die Herstellung von Industrie- und Forschungsgeräten zur extremen Hitzeerzeugung spezialisiert hat. Als sie ihren Chef ermordet in dessen Haus findet, überschlagen sich die Ereignisse. Der Tote hinterließ ihr eine Nachricht auf einem USB-Stick. Offenbar hinterging der Manager seine Firma und Wagner soll nun „den Fehler“ heimlich korrigieren. Zusammen mit dem Meteorologen Daniel Bender kommt die junge Frau einem Komplott auf die Spur, bei dem es um die weltweite Manipulation des Wetters geht. Das Wetter als eine militärische Waffe, gegen die es keine Abwehr gibt.

Den "Öko"-Thriller "Sturm" von Uwe Laub gibt es bei Audible zum Download. Die ungekürzte Hörbuchfassung ist kanpp zehn Stunden lang und wird von Stefan Kaminski gelesen.

Den „Öko“-Thriller „Sturm“ von Uwe Laub gibt es bei Audible zum Download. Die ungekürzte Hörbuchfassung ist kanpp zehn Stunden lang und wird von Stefan Kaminski gelesen.

Der Autor

Uwe Laub ist ein Newcomer unter den Autoren von Wissenschafts-Thrillern. „Sturm“ ist nach 2013 das zweite Buch des ehemaligen Börsenmaklers. Die Idee sei ihm bei der Lektüre einer US-Studie zu den Möglichkeiten der Wettermanipulation von 1996 gekommen. Bereits im Vietnamkrieg überlegten die USA, wie sich die Regenzeit künstlich verlängern ließe, damit der Hoh-Chi-Minh-Pfad durch Schlammmassen unpassierbar würde. Über diese Dschungelstraße lief der gesamte Nachschub für den Vietcong. Wettermanipulation so der in München lebende Autor, ist heute ein ganz normales Geschäft. In China greift die sogenannte Wetteränderungsbehörde fast täglich in das Wetter ein. So sorgte sie 2008 etwa für schönsten Sonnenschein bei den Olympischen Spielen. Er habe die heute gängigen Methoden sowie die theoretischen Grundlagen für seinen Roman lediglich weiterdenken müssen, so Laub. So etwa die Überlegungen, die Ionosphäre oder gar den <<<<Jetstream>>>>> künstlich zu manipulieren und damit das Wetter in ganzen Regionen zu beeinflussen…..

 

henlue

 

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„ENERGIE“ – – –  „ENERGIE-R“

https://www.neopresse.com/umwelt/hambacher-forst-uraltes-oekosystem-soll-braunkohletagebau-zum-opfer-fallen/

Hambacher Forst – Uraltes Ökosystem soll Braunkohletagebau zum Opfer fallen

NEOPresse in D/A/CH

Der Hambacher Forst (zwischen Köln und Aachen) ist einer der letzten großen Mischwälder Europas und hat ein uraltes, einzigartiges Ökosystem. Ursprünglich umfasste der Wald einmal 5.500 Hektar. Davon sind heute gerade mal noch ein Zehntel übrig. Denn seit vierzig Jahren wird der über 12.000 Jahre alte Wald stetig abgeholzt, weil sich Braunkohlevorkommen darunter befinden. Der Rest des Waldes, der sogenannte Herzwald, soll in den nächsten drei Jahren dem Braunkohletagebau komplett zum Opfer fallen und ganz verschwinden.

Für die weitere Rodung hat der Energiekonzern RWE ab Oktober die Genehmigung erhalten. Die Rodungen sollen ab Mitte Oktober beginnen. Gespräche zwischen dem Energiekonzern und Umweltschutzverbänden sind bislang ergebnislos verlaufen. Greenpeace, der BUND und der Deutsche Naturschutz Ring (DNR) hatten gefordert, die geplanten Rodungen auszusetzen, bis die derzeit tagende Kohlekommission ihre Arbeit abgeschlossen hat.

In den noch bestehenden restlichen Waldstücken gibt es Eichen und Buchen, die über 300 Jahre alt sind. Sie bieten Zugvögeln jedes Jahr Unterkunft und werden von vielen bedrohten Tierarten bewohnt. Angeblich will RWE die bedrohten Tierarten umsiedeln. Doch Biologen bezweifeln, dass dies überhaupt möglich ist. Umweltschutzaktivisten besetzen den Wald seit 6 Jahren, z. T. auch mit Baumhäusern. In den letzten Tagen verstärkten sich die Proteste. Am Donnerstag hat die Polizei damit begonnen, die rund 50 Baumhäuser zu entfernen.

Am Wochenende kam es erneut zu Protesten und zu einer Mahnwache durch die Braunkohlegegner. Einige Umweltschutzaktivisten hatten sich in einem Schacht verschanzt. Bei der Räumaktion der Polizei sollen 34 Umweltschützer festgenommen und rund 10 verletzt worden sein. Nach Aussagen der Aktivisten soll die Polizei bei der Räumung brutal vorgegangen sein. Bei den Verletzungen soll es auch Knochenbrüche gegeben haben.

Die Bundesregierung hatte den Ausstieg aus der Braunkohle aus Klimaschutzgründen zum Programm gemacht. Doch Bundeskanzlerin Merkel hatte jetzt beschlossen, erst die „Zukunftschancen zu klären, bevor man der Frage nach dem Braunkohleausstieg nachgehe“. Merkel wies Forderungen von Greenpeace nach einem schnellen Ausstieg zurück.

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DAS BÖSE HAT ANGST bekommen –  ZENSUR  – siehe  „DAVID KEITH“ – „SOLARES GEO-ENGINEERING“

Dieser BERICHT von „ZEIT“ VERLINKT darf NICHT an die ÖFFENTLICHKEIT!!!!!!!!! – – – >>>>„Brand eins“ …“David Keith“…………..Vielleicht ist es totaler Wahnsinn?<<<< „Wetter – Modifikation“ die Wolken IMPFEN mit SCHWEFEL – Aluminium – Barium….

 Hat der ALTE „HEXEN-MEISTER“………Der satanische DIENER „DAVID KEITH“ bringt direkt aus der HÖLLE SCHWEFEL mit um die ERDE zu vergiften, verseuchen, verpesten, kontaminieren…

In WIRKLICHKEIT WILL man die „MACHT über das WETTER“

EIN SATANISCH HÖCHST BÖSARTIGER ANGRIFF auf die ERDE und die MENSCHEN

WENN IRRSINN – SCHWACHSINN – und WAHNSINN AUFEINANDER TREFFEN basierend auf LÜGEN, LÜGEN, LÜGEN,….

siehe auch „Die falschen GRÜNEN“ – „WIND-KRAFT und NATUR-ZERSTÖRUNG“

siehe auch  „GEO-ENGINEERING“ – „CO2 – ENTNAHME aus dem HIMMEL“

 

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WIKIPEDIA – „GEOENGINEERING“

….kanadischen Geoingenieur David W. Keith (University of Calgary) vorgeschlagen, Aluminiumoxid anstatt Schwefeldioxid zu verwenden……

https://de.wikipedia.org/wiki/Geoengineering

 

……… (Aluminiumoxid)

Im Zuge der American Association for the Advancement of Science (AAAS) Conference 2010, San Diego am 20. Februar 2010, wurde vom kanadischen Geoingenieur David W. Keith (University of Calgary) vorgeschlagen, Aluminiumoxid anstatt Schwefeldioxid zu verwenden. Begründet wurde dieser Vorschlag mit einem 4-fach größeren Strahlungsantrieb und einem ca. 16-fach geringeren Gerinnungsfaktor. Derselbe Albedoeffekt könne so mit deutlich geringeren Mengen Aluminiumoxid, anstatt Schwefeldioxid, bewerkstelligt werden.[15]

Photophoretisch schwebende Nanoscheiben (aus Alumina (Aluminiumoxid) und Bariumtitanat)

Am 7. September 2010 veröffentlichte David W. Keith den Vorschlag, aus Aluminium, Aluminiumoxid und Bariumtitanat bestehende Nanopartikel in der Stratosphäre auszubringen, um Sonnenlicht zu reflektieren. [16]

Die 10 Mikrometer breiten und 50 Nanometer dicken Scheiben sollen in einer Höhe von 40 bis 50 km, knapp über der Stratosphäre, durch Nutzung des photophoretischen Effektes, dauerhaft schweben. Während die Bariumtitanatseite der Erde zugewandt sein soll, sollte die aus Aluminium/Aluminiumoxid bestehende Seite der Sonne zugewandt sein. Das auftreffende Sonnenlicht würde größtenteils reflektiert werden, was den Albedoeffekt erhöht und somit zur Kühlung der Erde beitragen könnte. (Der Effekt der Photophorese kann auch bei der Lichtmühle beobachtet werden, deren Rad sich bei Lichteinfall dreht.)

Funktionsweise: Durch die Sonneneinstrahlung werden die Nanopartikel erwärmt. Da Bariumtitanat Wärme und Energie leichter abgibt als Aluminium, wäre der – durch den photophoretischen Effekt entstehende – Druck auf die Unterseite größer als die Richtung Erde wirkenden Kräfte. Dieser Drucküberschuss würde die Scheiben in einem Schwebezustand, idealerweise in der Mesosphäre, halten. Wird die Bariumtitanatschicht elektrisch aufgeladen, würde das natürliche elektrische Feld der Atmosphäre die Scheiben waagerecht halten und ein Kippen verhindern. Nachts würden die Partikel zwar (aufgrund der fehlenden Sonneneinstrahlung) langsam zur Erde sinken, aber tagsüber durch den beschriebenen Effekt wieder steigen.

Zusammensetzung der Nanopartikel:

  • Oberste Schicht bestehend aus Aluminiumoxid (schützt die mittlere Aluminiumschicht)
  • Mittlere Schicht aus Aluminium (reflektiert das Sonnenlicht)
  • Untere Schicht aus Bariumtitanat (für elektrische Aufladung und Photophorese)

Vorteile dieser Methode: Diese Methode des SRM (Solar Radiation Management) würde im Gegensatz zu den Schwefeldioxidmodellen unerwünschte Effekte auf die Ozonschicht minimieren, da die Scheiben oberhalb dieser schweben würden.

Gesundheitliche Aspekte: Um negative gesundheitliche Auswirkungen zu minimieren (Aluminium und Bariumtitanat sind gesundheitsschädlich) sollten die Nanopartikel idealerweise so hergestellt werden, dass sie eine begrenzte Lebensdauer haben. Sie könnten beispielsweise so hergestellt werden, dass sie durch UV-Strahlung und Sauerstoffradikale zersetzt werden würden…..

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siehe auch „CLIMATE- und GEO- ENGINEERING“

siehe auch  „OVERCAST“ – „Chemtrails“ – „GEO-ENGINEERING“

 

utube.com/watch?v=g-XaSho4t7I

„Werner Schulz“ – Chemtrails (Geo-Engineering) – Grüner Politiker gibt es zu

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https://www.zeit.de/video/2017-11/5644175920001/klimawandel-die-erderwaermung-mit-kuenstlichen-wolken-aufhalten

siehe VIDEO:  Klimawandel: Die Erderwärmung mit künstlichen Wolken aufhalten

In Bonn endet die UN-Klimakonferenz. Schon seit Längerem erforschen Wissenschaftler, wie sie das Klima aktiv beeinflussen könnten. Ob es dazu kommen sollte, ist umstritten.
>>>>>>>>>>>>>>>„David Keith“<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
atch?v=JLkQJFp89gA&feature=youtu.be

„Geo-Climate-Engineering“ – „?Klima-Wandel?“ – ?Erderwärmung? mit „künstlichen Wolken“ aufhalten

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ube.com/watch?v=TcdEtL2lgAw

„Michael J. Murphy“ – „Was in aller Welt „Chemtrail-Doku“ sprühen die da“???!!! 

What In The World Are They Spraying? – Die Wahrheit über Chemtrails und Geoengineering

ab Minuten 5:30 – „David Keith“

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utube.com/watch?v=OUuUwe85ZlU

„OVERCAST“ –  „Klima-Experiment“ am Himmel (Chemtrail/Geoengineering Doku)

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„WETTER-MANIPULATION“  – „WETTER-MODIFIKATION“

be.com/watch?v=72bm4wdzHk8&feature=youtu.be

„Banned in Britain“ Lookup – „your being poisoned“ – „Weather Modification“

Dr Ilya Sandra Perlingieri

 

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tube.com/watch?v=WaudJgutsPw

Doku: Der geheime Krieg – „Solares Geoengineerin“ – deutsch synchronisierte Version

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siehe auch „Merkel und Nahles STREIT“ wegen „SYRIEN-KRIEG“

http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-einsatz-der-bundeswehr-lasst-uns-mit-euren-kriegen-in-ruhe-kolumne-a-1228477.html

Auslandseinsätze der Bundeswehr

Lasst uns in Ruhe mit euren Kriegen!

Schon wieder „Germans to the front!“ Die USA wollen deutsche Unterstützung in Syrien. Danke, aber nein danke, Mister Trump. Amerikas Militärabenteuer haben genug Leid über die Welt gebracht.
© Franziska Sinn

Eine Kolumne von Jakob Augstein

DPA
Montag, 17.09.2018 17:02 Uhr

 

Kolumne

Der syrische Krieg ist ein Verbrechen. Wie – beinahe – jeder Krieg. Der Verbrecher, der diesen Krieg gewinnen wird, steht inzwischen fest: er heißt Assad und er hat das Blut der Unschuldigen an seinen Händen. Das ist weder gerecht noch richtig. Aber es ist die Realität in Syrien und sie ließe sich nur zu einem Preis ändern: noch mehr Tote. Das ist es nicht wert. Darum ist die amerikanische Forderung, Deutschland solle sich an einem möglichen neuen Schlag in Syrien beteiligen, ihrerseits nichts anderes als die Einladung zu einem weiteren Verbrechen.

Es geht wieder einmal um Assads Chemiewaffen. Wenn der Diktator sie im belagerten Idlib einsetzen sollte, dann, ja dann … Angela Merkel hat gesagt: „Einfach zu sagen, wir könnten wegsehen, wenn irgendwo Chemiewaffen eingesetzt werden und eine internationale Konvention nicht eingehalten wird, kann auch nicht die Antwort sein.“ Doch, liebe Frau Bundeskanzlerin, wenn es keine andere kluge Antwort gibt, ist keine Antwort immer noch die beste.

Aber der neue amerikanische Botschafter, der nach allem, was man bisher weiß, ungefähr genauso verrückt ist wie sein Präsident, hat seinem Ruf nach deutscher Beteiligung mit den Worten Nachdruck verliehen: „Schon jetzt gibt es eine starke Koalition und sie wird stärker sein als das letzte Mal.“

Das klingt beunruhigend danach, als seien sich die Amerikaner schon ganz sicher, dass es zu einem solchen Einsatz kommen werde. Dabei soll er ja vom erneuten Einsatz von Chemiewaffen abhängen. Und was, wenn Assad solche Waffen nicht einsetzt? Das ist eine interessante Frage. Eine andere lautet: Und was, wenn das keine Rolle spielt, weil die Amerikaner oder irgendwelche Rebellen einen solchen Einsatz einfach behaupten?

Wir haben die Lügen nicht vergessen

Wir haben nicht vergessen, wie die Amerikaner die Welt in den Krieg gegen den Irak hineingelogen haben. Und wie eine maßgebliche Politikerin der CDU Deutschland in diesen Krieg verwickeln wollte. Und wie ein Kanzler der SPD Deutschland davor bewahrt hat. Auch wenn Angela Merkel darauf setzt: wir haben es nicht vergessen.

Die Amerikaner fordern ja dauernd mehr militärische Unterstützung von Deutschland. Egal, ob in Vietnam in den Sechzigern oder in der Straße von Hormus in den Achtzigern oder in Syrien heute: „The Germans to the front“ – diese Worte, mit denen einst ein britischer Admiral die aus Deutschland entsandten Hilfskontingente in Chinas Boxer-Aufstand kommandierte – hören wir immer wieder. Aber wir wollen sie nicht mehr hören! Es ist das gute Recht von Amerikanern, Briten und Franzosen, unverändert an die heilbringende Wirkung von Bomben zu glauben. Es ist das gute Recht der Deutschen, diesen Glauben nicht zu teilen.

Die Empirie spricht für die Deutschen. Dass der Nahe Osten durch die zahllosen westlichen Interventionen ein friedlicherer, sicherer Ort geworden wäre, kann man wirklich nicht behaupten. Dass er ohne diese Interventionen in einem noch schlechteren Zustand wäre, ist nicht beweisbar, lässt sich aber kaum vorstellen.

Aber dennoch hat der SPIEGEL nach der jüngsten US-Forderung geschrieben: „Doch fast immer, wenn es ernst wird, wollen die Deutschen dann doch lieber nicht.“ Man kennt diese Diktion. Darin steckt die Unterstellung, der letzte Ausweis der Ernsthaftigkeit sei die Bereitschaft zum Kampf. Aber das ist ein atavistischer Macho-Unsinn. Die letzte Ernsthaftigkeit liegt in der Erkenntnis, dass Kriege nicht zum Frieden führen.

Die Deutschen sind bekanntlich große Rechthaber. Wenn es um den Krieg geht, ist das ein Glück. Jeder Krieger muss sich für eine bessere Welt erst mal eine gerichtliche Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen lassen. Und die gibt es eben nicht so ohne Weiteres. So zimperlich sind unsere Verbündeten bekanntlich nicht.

Natürlich geht es immer um eine gute Sache: In Afghanistan ging es erst gegen die Sowjets, dann gegen die Terroristen, dann gegen die Taliban. Im Irak und in Libyen gegen die Diktatoren Saddam und Gaddafi.

In Syrien gegen den Fassbombenmörder Assad. Der Westen ist immer auf der richtigen Seite, an den Konflikten unschuldig und überhaupt töten westliche Bomben irgendwie anders als russische. Wer’s glaubt, wird selig. Selig werden hoffentlich die Opfer dieser Kriege. Denn im Nahen Osten gilt der Satz: „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.“

Bernd Ulrich hat neulich zwar in der Zeit geschrieben: „Dieses Land ist keineswegs moralischer, gutwilliger, harmloser oder sonst was als vergleichbare Länder.“ Aber bei der Frage aller Fragen, der Frage nach Krieg und Frieden, da stimmt es eben nicht. Da ist Deutschland tatsächlich moralischer als die anderen. Denn die anderen haben aus den Kriegen, die sie geführt haben, nur gelernt, sie effizienter zu führen.

Wir haben aus unseren gelernt, keine mehr zu führen.

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siehe auch „BAMF-SKANDAL“ – „Ulrike B.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bamf-skandal-neue-details-aus-internen-pruefberichten-15796463.html

Bericht zu Bremer Bamf-Skandal

Die einen wollten manipulieren, die anderen nicht beaufsichtigen

Innenminister Seehofer mit Bamf-Chef Sommer (li) versprach Aufklärung im Bamf-Skandal. Nun liegt der Bericht des Bundesrechnungshofs vor (Archivbild). Bild: AFP

Der Bremer Bamf-Skandal war laut internen Prüfberichten gravierender als behauptet. Weder die Bremer Amtsleiterin, noch das Innenministerium kommen darin gut weg. Die These, es gebe keinen Bamf-Skandal, ist kaum zu halten.

Am kommenden Montag werden sich im Bundestag die Mitglieder des Innenausschusses mit der Affäre in der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) beschäftigen, von der zuletzt nicht einmal mehr sicher war, dass es sich wirklich um eine Affäre handelt.

Reinhard Bingener

Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.

Helene Bubrowski

Politische Korrespondentin in Berlin.

War das Ausmaß des vermuteten Asylbetrugs im Frühjahr zunächst in immer schwindelerregendere Höhen geschnellt, hieß es zuletzt in Medienberichten immer öfter, die frühere Außenstellenleiterin Ulrike B. sei womöglich zu Unrecht beschuldigt worden oder sogar Opfer einer behördeninternen Rufmordkampagne. In der nun anstehenden Sitzung dürften zwei Prüfberichte einen etwas klareren Blick auf die Vorgänge innerhalb des Bamf bringen, die im Frühjahr tagelang die Schlagzeilen beherrschten…..

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http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html

Glaxo Smith Kline

Hersteller von SchweinegrippeImpfstoff ignorierte Risiken

Etwa 30 Millionen Europäer erhielten vor neun Jahren den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix. Schon damals gab es erhebliche Sicherheitsbedenken. Jetzt werden neue, schwere Vorwürfe bekannt.

Von Irene Berres und Magdalena Hamm


Getty Images
Freitag, 21.09.2018 11:23 Uhr

 

Es musste schnell gehen im Sommer 2009. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Schweinegrippe zur weltweiten Seuche erklärt hatte, aktivierten die Behörden rund um den Globus ihre Notfallpläne. Ein Schweinegrippe-Impfstoff musste her, in kürzester Zeit, für Millionen Menschen. Nur so, das war der Gedanke dahinter, könne der Mensch die Macht über die Verbreitung des Virus zurückgewinnen.

Schon damals kritisierten viele, dass aufgrund der Eile die Standards zu stark heruntergesetzt wurden. Ein aktueller Bericht in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ bestärkt nun, dass der Impfstoff-Hersteller Glaxo Smith Kline (GSK) schon früh brisante Informationen zu Nebenwirkungen des in Europa eingesetzten Impfstoffs Pandemrix hatte, die Warnzeichen aber ignorierte.

Um die Produktion zu beschleunigen, mischte GSK seinem Impfstoff einen Wirkverstärker bei. So konnten Unternehmen und Behörden weniger Wirkstoff auf mehr Menschen verteilen. Bislang galt vor allem diese sogenannte Adjuvans als problematischer Teil des Impfstoffs. Jetzt berichtet das „British Medical Journal“, dass es auch beim Herstellungsprozess des europäischen Mittels Probleme gegeben haben könnte.

Allergischer Schock, Gesichtslähmungen, Zuckungen

Dabei bezieht sich das Fachjournal auf Daten, die in vier internen Berichten zu Nebenwirkungen zwischen Dezember 2009 und März 2010 bei GSK kursierten. Auszüge daraus wurden jetzt, im Zusammenhang mit NebenwirkungsKlagen, von einem Anwalt offengelegt. Das zugehörige Dokument liegt auch dem SPIEGEL vor.

Demnach zeichnete sich schon zu Beginn der Impfkampagne ab, dass der in Europa produzierte und angewendete Impfstoff Pandemrix deutlich häufiger zu Meldungen von Nebenwirkungen führte als sein kanadisches Pendant – obwohl die Mittel beide von GSK mit dem gleichen Wirkstoff und dem gleichen Wirkverstärker hergestellt wurden. Mögliche Ursache könnten Spuren sonstiger Stoffe sein, die bei der Produktion in den europäischen Impfstoff gelangten.

Während beim europäischen Impfstoff Pandemrix beispielsweise bis Ende November 1138 schwere Nebenwirkungen dokumentiert wurden, waren es beim kanadischen Mittel Arepanrix nur 95.
Angesichts der Zahl der Geimpften bedeutete das: Bei Pandemrix wurden pro eine Millionen Geimpfte 75,8 schwere Nebenwirkungen gemeldet. Bei Arepanrix waren es 7,9 schwere Nebenwirkungen pro eine Millionen Geimpfte.

Zu den deutlich häufigeren Nebenwirkungen zählen unter anderem ein allergischer Schock, Gesichtslähmungen, Zuckungen, Gefäßentzündungen und Gehirnentzündungen. Alle Nebenwirkungen wurden um den Zeitpunkt der Impfung beobachtet. Dadurch ist zwar noch nicht bewiesen, dass die Impfung auch der Auslöser war. Die Meldungen pro eine Million Dosen blieben jedoch von Dezember 2009 bis März 2010 weitgehend konstant.

Obwohl die Unterschiede zwischen den beiden Varianten des Medikaments so offensichtlich waren, wurden sie laut „British Medical Journal“ nie öffentlich thematisiert oder weiter untersucht. Zwar gibt es auch mögliche Erklärungen für die Unterschiede, die Sicherheitsbedenken entkräften. So könnte es zum Beispiel sein, dass die Europäer durch die kritische Berichterstattung stärker sensibilisiert waren und mehr Nebenwirkungen meldeten als die Kanadier. Trotzdem hätte das Unternehmen dem nachgehen müssen.

„Großexperiment mit einem nicht ausreichend getesteten Impfstoff“

„Die Zahlen zu Nebenwirkungen von Pandemrix überraschen mich überhaupt nicht“, sagt Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des pharmakritischen „Arznei-Telegramms“. „Ich habe schon damals gesagt, dass die Schweinegrippe benutzt wird, um in Deutschland ein Großexperiment zu starten mit einem Impfstoff, der nicht ausreichend getestet und daher für eine Massenimpfung ungeeignet ist.“

Dem Bericht zufolge summierte sich die Zahl der gemeldeten schweren Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Pandemrix bis Ende 2018 auf mehr als 5000. Schätzungen gehen davon aus, dass nur rund zehn Prozent der Nebenwirkungen von Arzneimitteln dokumentiert werden – die Zahl der tatsächlich aufgetretenen schweren Nebenwirkungen dürfte also noch deutlich höher liegen.

Das verdeutliche, wie riskant die Impfkampagne war, sagt Becker-Brüser. „Meines Erachtens wurde das Risiko von den zuständigen Behörden negiert. Man wollte impfen, man wollte den Impfstoff loswerden, den man gekauft hatte.“ Zumindest von der irischen Regierung ist laut „British Medical Journal“ bekannt, dass den zuständigen Behörden die internen Nebenwirkungs-Berichte von Glaxo Smith Kline vorlagen. Dennoch lief die Impfkampagne in Irland uneingeschränkt weiter.

Problematisch ist aus Becker-Brüsers Sicht auch, dass von den zuständigen Behörden nicht ausreichende Zwischenauswertungen gemacht wurden. „Bei so einem Großexperiment müsste man eigentlich nach einer bestimmten Zahl an geimpften Dosen innehalten und sich anschauen, ob das Nutzen-Schaden-Verhältnis noch stimmt. Das ist nicht passiert, obwohl recht bald absehbar war, dass die Schweinegrippe viel milder verläuft als prognostiziert.“

Wie steht Glaxo Smith Kline zu den Vorwürfen?

Auf Anfrage des „British Medical Journals“ erklärte GSK, alle verfügbaren Sicherheitsdaten zu Pandemrix wöchentlich an die europäische Arzneimittelbehörde Ema übermittelt zu haben, wo sie bis heute öffentlich abrufbar sind. Fragen dazu, ob das Unternehmen den Unterschieden bei den Meldungen zu Pandemrix und Arepanrix nachgegangen sei, ob es Gesundheitsbehörden über die Unterschiede informiert habe oder erwogen habe, Arepanrix statt Pandemrix zu empfehlen, beantwortete GSK dem Bericht zufolge nicht. Stattdessen verwies es auf laufende Gerichtsprozesse.

Fraglich ist außerdem, was die europäische Arzneimittelbehörde Ema über die unterschiedlichen Nebenwirkungen bei den Impfstoffen wusste. In einer Stellungnahme erklärte die Behörde dem „British Medical Journal“, dass sie keine vergleichenden Nutzen- und Risikoanalysen zwischen verschiedenen Produkten durchführe.

Trotz der aktuellen Analyse sieht Becker-Brüser noch immer den Wirkverstärker als größtes Problem von Pandemrix. „Es gibt ausreichend Beispiele für andere Impfstoffe, die ebenfalls Wirkverstärker enthalten und eine schlechtere Verträglichkeit zeigen, als solche ohne. Im Fall von Pandemrix gibt es allerdings keine Vergleichsstudien zu Produkten mit und ohne Wirkverstärker – es gibt und gab überhaupt zu wenig Studien dazu.“

Schon länger bekannte Nebenwirkung: Narkolepsie

Zumindest eine schwere Nebenwirkung von Pandemrix ist mittlerweile recht gut untersucht. Nach den Massenimpfungen erkrankten auffällig viele Menschen an Narkolepsie, einer unheilbaren Schlafkrankheit. Das Problem wurde erst Monate nach Ende der Impfkampagnen bekannt. Unter den etwa 30 Millionen geimpften Europäern kam es zu rund 1300 Fällen von Narkolepsie, die mit dem Mittel in Verbindung stehen sollen. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche.

Die schwedische Regierung hat im Mai 2016 beschlossen, Betroffene mit bis zu einer Million Euro zu entschädigen. Gerichtsprozesse gegen GSK laufen. Aus einem dieser Verfahren stammen auch die jetzt öffentlich gewordenen Daten.

Trotzdem sehen es GSK und die europäische Arzneimittelbehörde Ema bis heute nicht als erwiesen an, dass die Fälle auf Pandemrix zurückzuführen sind. Es brauche noch weitere Untersuchungen, um zu bestätigen, welche Rolle Pandemrix bei der Entwicklung der Narkolepsie der Betroffenen möglicherweise gespielt habe, erklärt GSK dem „British Medical Journal“.

Zumindest eines steht fest: Pandemrix stellt heute keine Gefahr mehr da. Mit dem Ende der Schweinegrippe-Epidemie hat es auch seine Zulassung wieder verloren.

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siehe auch „HPV-IMPFUNG“ und die FOLGEN

siehe auch „VAXXED“ – „MASERN – MUMPS – RÖTELN“ – AUTISMUS

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Mädchen und junge Frauen sind für die mafiöse PHARMA-INDUSTRIE nur „Versuchs-Kaninchen“

Sind Impfungen gegen Papillomaviren sinnvoll? – VOX POP – ARTE

„GARDASIL“ – „SANOFI PASTEUR MSD“

Die korrupte und bösartigkriminelle Pharma-Industrie steckt  mit einer INTRANSPARENTEN     „European-Medicines-Agency“ (EMA)  unter einer DECKEMeinungen der Experten spielten keine Rollekritische Stimmen wurden nicht berücksichtigt  –  ab Minuten 3:25 „Peter Getzsche“: „es werden erhebliche Bedenken geäussert“ – „Pharma-Unternehmen“ versuchen alles zu tun um unerwünschte Neben-Wirkungen (z.B. POTS Syndrom) zu verheimlichen
Dänemark – wieso häufen sich speziell in Dänemark Fälle von Gebärmutterhalskrebs??? – <<<Könnte es sein dass mit MONSANTOverseuchteGlyphosatTampons“ bzw. Binden hier mit eine Rolle spielen???>>>

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https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/qualitaet-in-der-wissenschaft-zoff-um-die-hpv-impfung-1.4135954

Qualität in der Wissenschaft

Zoff um die HPV-Impfung

Humane Papillomaviren (HPV) unter dem Elektronenmikroskop.(Foto: dpa)
  • Die Cochrane Collaboration gilt als wichtigste Instanz, wenn es um die Beurteilung von Nutzen und Wirksamkeit von Tests und Therapien in der Medizin geht.
  • Bei einer Veranstaltung zum 25. Geburtstag der Vereinigung kam es zum Eklat: Peter Gøtzsche, 1993 eines der Gründungsmitglieder der Cochrane Collaboration, wurde aus der Vereinigung ausgeschlossen.
  • Gøtzsche hatte eine Cochrane-Analyse zur Wirksamkeit und Sicherheit der HPV-Impfung scharf kritisiert.
Von Werner Bartens

Wenn sich professionelle Rechthaber und Besserwisser untereinander streiten, ist ihnen besondere Aufmerksamkeit gewiss. Die Cochrane Collaboration ist eine solche Vereinigung, denn sie gilt als wichtigster Vertreter der reinen Lehre, wenn es um den Nutzen und die Wirksamkeit von Tests und Therapien in der Medizin geht. Methodisch geschulte Mitarbeiter rund um den Globus erstellen gründliche Zusammenfassungen, die „Cochrane Reviews“, zu Sinn und Unsinn in der Medizin, die oft mehrere Hundert Seiten lang sind und ob ihrer Genauigkeit medizinische Leitlinien und gesundheitspolitische Entscheidungen beeinflussen können. Von der Industrie sind Cochrane-Voten gefürchtet, weil sie mit statistischer und epidemiologischer Wucht schon so manche PR-Kampagne für das neue Krebsmittel oder den diagnostischen Test als hohle Marktschreierei entlarvt haben.

Das Cochrane Colloquium zum 25. Geburtstag der Vereinigung, das Anfang dieser Woche in Edinburgh stattfand, wartete mit einer besonderen Überraschung auf. Allerdings wurde in Schottland keine etablierte Therapie zerpflückt, sondern der wohl bekannteste Kopf der Cochrane-Gruppe gleichsam vom Hof gejagt. Peter Gøtzsche, 1993 eines der Gründungsmitglieder der Cochrane Collaboration und Leiter des Nordischen Cochrane-Zentrums in Kopenhagen, wurde mit knapper Mehrheit nicht nur aus dem „Board“ – vergleichbar dem Aufsichtsrat oder Stiftungsrat -, sondern gleich aus der ganzen Vereinigung ausgeschlossen. Aus Protest verließen vier weitere Mitglieder das 13-köpfige Board, darunter Jörg Meerpohl, Co-Direktor von Cochrane Deutschland, und Gerald Gartlehner, Direktor der Cochrane-Zweigstelle in Österreich.

Vordergründiger Anlass war das Cochrane Review zur HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs vom Mai 2018. Ein Team um Gøtzsche äußerte nach Erscheinen scharfe Kritik an der Analyse und warf den Autoren gleich mehrere methodische Mängel vor.

Studien, in denen Nebenwirkungen der Impfung stärker betont wurden, seien unterschlagen worden, die fragliche Sicherheit der Impfung zu wenig berücksichtigt und Analysen aus der Industrie zu unkritisch übernommen, so die Vorwürfe. Insgesamt zeichne das HPV-Review daher ein viel zu positives Bild der Impfung und die Cochrane Collaboration komme ihrem Auftrag nicht nach, die Öffentlichkeit glaubwürdig und unabhängig über Schaden und Nutzen medizinischer Methoden zu informieren.

Diese Fundamentalkritik aus den eigenen Reihen war offenbar zu viel für die Cochrane-Gemeinde. Peter Gøtzsche gilt den Seinen seit Langem als ebenso profilierter wie polarisierender Vertreter der evidenzbasierten Medizin. Den allenfalls bescheidenen Nutzen des Mammografie-Screenings hat er süffisant weiter relativiert, da ja inklusive aller Verkehrsunfälle auf dem Weg zur Brustuntersuchung die Bilanz endgültig negativ ausfalle. Die Studien zum Nutzen von Psychopharmaka entkräftete er mit dem schwer zu widerlegenden Hinweis, dass kaum ein Zweig der Medizin so „industrieverseucht“ sei wie die Psychiatrie.

Gøtzsche war immer für ein pointiertes Zitat gut und scheute die Polemik nicht – mit der Industrie als einseitigem Feindbild. In Edinburgh spaltete der Eklat die Cochrane-Gemeinde. Die einen sehen in ihm den Populisten, der trotz seines divenhaften Auftretens für die gemeinsame Sache kämpft.

Die anderen sind dauerhaft genervt vom eitlen Selbstdarsteller, der unter dem Briefkopf Cochrane seine Vorurteile pflegt. Aus dem Cochrane-Kreis hat sich bisher niemand offiziell zu den Vorfällen geäußert – in Edinburgh war hingegen von juristischen Untersuchungen und dem englischen Stiftungsrecht die Rede, dem die Cochrane Collaboration untersteht. Peter Gøtzsche selbst äußert sich sehr wohl. Unter dem Briefkopf des Nordischen Cochrane-Zentrums stilisiert er sich als Märtyrer, der im Kampf für die Aufrichtigkeit in der Medizin alles gegeben hat, aber nun unter dem Druck von IndustrieInteressen geopfert wurde.

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siehe auch „CRISPR-CAS“ – „GEN-SCHERE“ – „GENOME-EDITING“

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33382/#gsc.tab=0

Europäische Regionen fordern internationales Gentechnikregister

07.09.2018

GMO free regions network
Das Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen setzt sich für mehr Entscheidungsspielräume der Länder und Regionen ein (Foto: European GMO-Free Regions Network)

Damit keine gentechnisch veränderten Pflanzen oder Tiere unerkannt nach Europa importiert werden können, müssen diese eindeutig gekennzeichnet werden, fordert das europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen. Das gelte besonders für Organismen, die mit Genome Editing verändert wurden, heißt es in einer Deklaration, die heute in Berlin beschlossen wurde. Denn diese Technologien werden außerhalb Europas vielerorts nicht als Gentechnik eingestuft.

Anders als die deutsche Agrarministerin bekennt sich das Netzwerk, in dem die Regionalregierungen aus 64 europäischen Regionen vertreten sind, klar zur jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). „Das ist für uns ein wichtiger Meilenstein, mit dem klargestellt wird, dass auch die mit den neuen Gentechnikverfahren erzeugten Lebens- und Futtermittel einer umfassenden Risikobewertung, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung unterliegen müssen“, sagte die hessische Umweltstaatssekretärin Beatrix Tappeser, seit 2017 Präsidentin des Netzwerks. Der EuGH hatte Technologien des Genome Editing wie CRISPR/Cas oder ODM, die Gene nur minimal verändern, im Juli rechtlich als Gentechnik eingestuft. Das bedeutet unter anderem, dass sie in Europa gekennzeichnet werden müssen.

Um sicherzustellen, dass solche gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auch außerhalb Europas erkennbar sind, fordert das europäische Netzwerk ein öffentliches internationales Register aller weltweit freigesetzten GVO. Das bestehende Register des Biosafety Clearinghouse aus dem Cartagena Protokoll für die biologische Sicherheit sei ein geeigneter Rahmen für diese Aufgabe, heißt es in der Erklärung.

„Größte Vorbehalte“ haben die Mitglieder des Netzwerks gegenüber sogenannten „Gene drives“. Hier werden die Gene etwa eines Insekts so manipuliert, dass die Veränderung sich in einer Art Vererbungsturbo in kürzester Zeit in einer ganzen Population ausbreitet. Die Regionalregierungen fordern „alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Freisetzung von Gene drives in unsere Umwelt zu verhindern“. „Hier müssen Regelungen auch auf internationaler Ebene getroffen werden, da ‚Gene drives‘ vor Ländergrenzen nicht Halt machen und die Auswirkungen auf Ökosysteme gravierend ausfallen können“, erläuterte Staatssekretärin Tappeser. Es sind also sowohl die Europäische Union als auch die internationale Staatengemeinschaft gefordert, ein Moratorium für Gene drives zu beschließen.

Schließlich sprechen sich die Regionalregierungen und internationalen Verbände, die bei der 9. Konferenz gentechnikfreier Regionen in Berlin ebenfalls anwesend waren, dafür aus, dass die genetische Vielfalt der Pflanzen und Tiere als eines der wertvollsten öffentlichen Güter der Menschheit erhalten und zugänglich bleibt. Dafür müsse der Staat verstärkt in landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung investieren und so dazu beitragen, die agrarpolitischen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. [vef]

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GEGEN die VORSORGE

Die CDU/CSU steht für ALLES was der NATUR und dem MENSCHEN SCHADEN bringt

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33381/#gsc.tab=0

Klöckner: neues Gesetz für Genome Editing?

06.09.2018

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (Foto: CDU Rheinland-Pfalz)
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (Foto: CDU Rheinland-Pfalz)

Bundesagrarministerin Julia Klöckner ist mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), die Technologien des Genome Editing als Gentechnik zu werten, offenbar nicht einverstanden. „Die klassische grüne Gentechnik mit CRISPR/Cas in einen Topf zu werfen, halte ich für sachlich falsch”, sagte die CDU-Politikerin gestern der Nachrichtenagentur Reuters. Ob es zu Gesetzesänderungen komme, werde man sehen.

Wie berichtet hatte der EuGH im Juli entschieden, dass neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas oder ODM rechtlich wie Gentechnik zu behandeln sind. So hergestellte Organismen müssen also auf ihre Risiken geprüft und zugelassen werden. Das Gericht berief sich vor allem auf das Vorsorgeprinzip und folgte damit der Argumentation der Gentechnikkritiker – sehr zum Entsetzen von Industrie und großen Teilen der Wissenschaft. Entsprechend harsch war die Urteilsschelte.

Da der EuGH in dieser Frage jedoch die letzte Instanz ist, ist dieses Urteil unanfechtbar rechtsgültig. Will jemand an der Rechtslage etwas ändern, bleibt in der gewaltengeteilten Demokratie nur der Weg über die Gesetzgebung – in diesem Fall auf EU-Ebene. Eine Petition gegen die EuGH-Entscheidung, wie sie ein französischer Wissenschaftler jetzt auf den Weg gebracht hat, kann den Richterspruch nicht mehr rückgängig machen.

Auch Frau Klöckner hatte wohl schon im Juli Plan B im Auge. Sie wolle „den Blick für Entwicklungen und Innovationen offenhalten“, teilte die Agrarministerin wenige Stunden nach dem EuGH-Urteil mit. „Diese Diskussion möchte ich in Europa gemeinsamen mit der Europäischen Kommission und den Mitgliedsstaaten vorantreiben.“ “Wir müssen achtgeben, dass wir nicht aus Luxuspositionen des Überflusses heraus in Europa eine neue Technologie vor die Tür setzen”, ergänzte sie jetzt laut Reuters. Die neue Technologie könne die Lösung für landwirtschaftliche Probleme werden. Als Beispiel nannte sie dürre-resistente Pflanzen, die von den Befürwortern der Gentechnik schon seit Jahren angekündigt werden. Faktisch setzte die Agrarindustrie die Gentechnik jedoch vor allem dafür ein, Pflanzen gegen die von ihr hergestellten Pestizide resistent zu machen.

Eine klare Vorstellung hat die Agrarministerin vom Ablauf der Diskussion: “Wir müssen eine Debatte führen, die wissenschaftsbasiert ist und nicht nach Stimmungen geht”, wird sie von Reuters zitiert. Hatten wir das nicht schon mal irgendwo gehört? Ein Blick in die Rede von Bayer-Chef Werner Baumann bei der Hauptversammlung des Chemiekonzerns im Mai hilft weiter: Die Politik dürfe „nicht nur auf das schauen, was heute den Vorstellungen und Umfragen entspricht“, gab der Konzernlenker vor. Wichtig sei, „was morgen und übermorgen gesellschaftlichen Fortschritt und wirtschaftlichen Wohlstand verspricht“. Kein Risiko einzugehen sei für die Gesellschaft keine Option, so Baumann.

Bei der Diskussion des Themas mit ihrem Koalitionspartner SPD steht Klöckner offenbar noch ganz am Anfang: “Neue Gentechnikverfahren, wie die Genschere CRISPR/Cas und die damit erzeugten Produkte, unterliegen dem Gentechnikrecht”, versicherte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Matthias Miersch, heute gegenüber Reuters. „Das Urteil des EuGH sollte auch die Bundeslandwirtschaftsministerin anerkennen.” Miersch forderte Klöckner auf, unverzüglich einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen grundsätzlich untersagt werde

Heftige Kritik kommt von der Opposition: Die Agrarministerin stimme „nach kürzester Schamfrist voll ein in den Chor der Gentechnik-Lobby, der sich seit dem Gentechnik-Urteil überschlägt in schriller Richterschelte und Forderungen nach Gesetzesänderungen“, schimpft der Gentechnikexperte der Grünen, Harald Ebner. Wenn sie in Frage stelle, dass auch die neue Gentechnik Gentechnik ist, ebne sie den Weg für Verbrauchertäuschung durch verschleierte Gentechnik im Essen. [vef]

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siehe auch „EPI-GENETIK“ – „Jörg Spitz“

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-09/kuenstliche-befruchtung-zeugung-kinderwunsch-fortpflanzung-kinder-gesundheit/komplettansicht

Künstliche Befruchtung

Diese Kinder sind doch nicht so gesund

Millionen Menschen sind dank künstlicher Befruchtung auf der Welt. Es galt: Sie sind so gesund wie alle anderen. Eine Gewissheit, die schwindet. Es gibt ernste Zweifel.
Künstliche Befruchtung: Wurde der Einfluss der künstlichen Befruchtung auf die Gesundheit von Kindern lange Zeit unterschätzt?
Wurde der Einfluss der künstlichen Befruchtung auf die Gesundheit von Kindern lange Zeit unterschätzt? © Luma Pimentel/Unsplash

Immer häufiger greift der Mensch in einen Prozess ein, der für die Entstehung neuen Lebens zentraler nicht sein könnte: die Befruchtung der Eizelle durch das Spermium. Es ist der Moment, in dem das Erbgut von Vater und Mutter verschmilzt. Bei einer natürlichen Befruchtung wird die Eizelle im Eileiter befruchtet und wandert dann in die Gebärmutter, um sich dort einzunisten. Bei zwei bis fünf Prozent der Neugeborenen in entwickelten Ländern aber läuft es ganz anders: Menschliche Hände sorgen mit Mikroskop und Pipette dafür, dass es zur Befruchtung kommt. Erst die Erfindung der künstlichen Befruchtung verhalf vielen Menschen zu einem eigenen Kind. Sie sorgt dafür, dass der Stammbaum von Familien nicht aufhört. Kaum ein Eingriff der modernen Medizin dürfte das Leben vieler Menschen so stark verändert haben.

Jedes Jahr kommen mehr Kinder dank künstlicher Befruchtung zur Welt. Mehr als eine Viertelmillion Kinder sind inzwischen in Deutschland so entstanden (IVF-Register: Jahrbuch 2016), weltweit sind es mehr als acht Millionen. Vor Kurzem feierte Louise Brown ihren 40. Geburtstag, der erste Mensch, der durch künstliche Befruchtung entstand, und 2010 erhielt Robert Edwards, der Erfinder der Petrischalenmethode, auch In-vitro-Fertilisation (IVF) genannt, den Nobelpreis für Medizin.

Der Methode gab neben ihrem Erfolg stets noch etwas anderes recht: ihre Sicherheit. Während die mitunter nötige Hormonbehandlung für die Entnahme von Eizellen für Frauen riskant ist, galt das Verfahren für die dabei entstehenden Kinder als absolut sicher. Aber genau diese Gewissheit schwindet. Die Autoren einer vor Kurzem erschienenen Studie zweifeln an, dass künstlich gezeugte Kinder genauso gesund sind wie Kinder, die durch Sex gezeugt wurden (Journal of the American College of Cardiology: Meister et al., 2018). So haben Jugendliche, die nach einer IVF-Behandlung zur Welt gekommen sind, schon früh Gefäßprobleme. Diese könnten später einmal lebensgefährlich werden.

Die aktuelle Arbeit wirft große Fragen auf: Ist es naiv anzunehmen, dass sich Embryonen, die in Petrischalen entstehen und in einem Nährmedium bebrütet werden, genauso entwickeln wie all jene, die durch eine natürliche Befruchtung entstehen? Was bedeutet das für die acht Millionen IVF-Babys weltweit? Fast schließt sich an: Rächt sich der menschliche Eingriff in die Natur?

Höherer Blutdruck bei Petrischalenkindern

Im Schweizer Inselspital Bern untersuchten Mediziner und Ärzte für die neuen Belege gesunde Jugendliche. Schon 2012 hatte sich in einer ersten Studie gezeigt (Circulation: Scherrer et al., 2012), dass die Gefäße von Petrischalenkindern vorzeitig gealtert waren. Verschiedene Ultraschallmessungen ergaben, dass ihre Blutgefäße steifer waren und größere Schwierigkeiten hatten, sich bei Sauerstoffbedarf und durch Medikamentengabe zu weiten, als bei natürlich entstandenen Kindern. Außerdem waren gewisse Schichten der Gefäßwand dicker als bei Kontrollprobanden, möglicherweise ein Zeichen für eine beginnende Gefäßverkalkung.

Das konnte das Forscherteam am Blutdruck ablesen: Die Petrischalenkinder zeigten geringfügig höhere Werte. Das ist bedenklich, denn Bluthochdruck schädigt Gefäße und gilt als ein Hauptrisikofaktor für Herzerkrankungen und Schlaganfälle. Acht der 52 Petrischalenkinder hatten bereits Bluthochdruck, in der Kontrollgruppe war es nur eins von 40. Für den Hauptautor der aktuellen, Studie Emrush Rexhaj, zeigt dies, dass „auf den ersten Blick gesunde Kinder ernsthafte und besorgniserregende Anzeichen für ein frühes Herz-Kreislauf-Risiko haben.“ Und in einem Kommentar, der dem Artikel beiliegt, schreiben Ärztinnen und Ärzte aus Harvard (Journal of the American College of Cardiology: Weinrauch et al., 2018): „Sollte das Risiko für einen jugendlichen Bluthochdruck (…) wirklich sechsmal so hoch liegen, wären die Konsequenzen für die Lebensdauer gewaltig (…).“

*Anmerkung: In einer vorherigen Version hatte der Artikel den Titel: „Diese Kinder sind doch anders“. Wie einige Leserinnen und Leser anmerkten, ist das missverständlich, weil die Andersartigkeit sich allein auf den Gesundheitsstatus der Kinder bezieht. Wir haben die Überschrift deshalb angepasst.

Künstliche Befruchtung erhöht das Risiko von Fehlbildungen

Die Schweizer Studie ist zwar sehr gewissenhaft erarbeitet, hat aber nur wenige Versuchspersonen. Wäre sie also die einzige, könnte man den Verdacht lediglich zur Kenntnis nehmen. Aber es ist nicht so einfach. Weitere Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die künstliche Befruchtung nicht ohne Risiken ist. Da ist zunächst ein naheliegender Grund, der mit dem Prozess der Befruchtung nichts zu tun hat: Weil nach der In-vitro-Fertilisation oft mehrere Embryos in die Gebärmutter der Frau eingebracht werden, führt sie besonders oft zu Zwillingsschwangerschaften. Und die sind für Mutter und Kind im Schnitt ein bisschen gefährlicher, denn sie können zu Frühgeburten oder Bluthochdruck in der Schwangerschaft führen. Das ist etwas, worüber Menschen, die eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen, in der Regel aufgeklärt werden.

Anders sieht es mit Fehlbildungen aus. Studien legen nahe, dass Kinder, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, etwas häufiger Herzfehler oder Fehlbildungen der Gliedmaßen haben (Clinical and Molecular Teratology: Källén et al., 2010 & American Society for Reproductive Medicine: Wen et al., 2012). Wenn man die Fruchtbarkeitsprobleme der Eltern, die auch einen Einfluss haben, in die statistische Analyse miteinbezieht, wird der Effekt zwar schwächer (Journal of Assisted Reproduction and Genetics: Rimm et al., 2011). Trotzdem gilt: Es scheint ein Unterschied zu sein, ob ein Embryo im Labor oder im Eileiter entsteht.

Darauf deuten verschiedene Untersuchungen bei Tieren, aber auch bei Menschen hin. Sie stützen die aktuellen Ergebnisse der Schweizer Forscherinnen und Forscher. Mäuse, die durch künstliche Befruchtung entstehen, haben Gefäßprobleme und sterben früher (Journal of Clinical Investigation: Rexhaj et al., 2013); Mäuse wie auch Menschen neigen zu Diabetes, sofern sie nach einer IVF-Behandlung geboren wurden (Endocrinology: Cerny et al., 2018 & Diabetes: Chen et al., 2014); und Menschen haben – das zeigen große Studien – einen statistisch signifikanten, wenn auch nur geringfügig erhöhten Blutdruck (Fertility and Sterility: Guo et al., 2017). Die jetzt erschienene Studie schließt also an eine Reihe von Belegen an und bestätigt, dass die Veränderungen und ihre Folgen bei den gleichen Kindern nicht verschwinden, sondern nach Jahren noch nachweisbar sind oder schlimmer werden.

Was aber nicht so recht zu beantworten ist: Was ist der Grund für die Risiken, deren Ausmaß bisher schwer abzuschätzen ist? „Die Techniken der künstlichen Befruchtung beinhalten die Manipulation von Embryonen zu einer Zeit, in der sie besonders vulnerabel gegenüber externen Störungen sind“, sagt Yutang Wang von der Federation University in Australien. „Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass künstliche Befruchtung die Anfälligkeit gegenüber einzelnen Erkrankungen erhöht.“

Im Verdacht: das Kulturmedium, in dem die Eizelle schwimmt

Verdächtigt wird das Nährmedium, in dem die befruchtete Eizelle einige Tage lang schwimmt und sich teilt, ehe sie als Zellhaufen in die Gebärmutter verpflanzt wird. Früher waren das einfache Salzlösungen, inzwischen enthalten sie viele weitere Bestandteile: von Glukose über Laktat bis hin zu hormonell wirksamen Substanzen. „Es ist relativ sicher, dass Kulturmedien einen Effekt haben“, sagt auch Michael von Wolff, Professor am Inselspital Bern und Leiter der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. „Es gibt jedoch keine schlüssigen Studien, die aufzeigen, welche Zusammensetzung des Kulturmediums das Risiko erhöht oder verringert.“ Hinzu kommt, dass oft nur die Hersteller, also kommerzielle Firmen, wissen, was genau in einem Medium steckt. Und so beschränkt sich die Forschung oft darauf, ganze Produkte statt einzelne Bestandteile miteinander zu vergleichen (Human Reproduction: Zandstra et al., 2018).

Doch wie kann die Zusammensetzung des Kulturmediums dazu führen, dass Petrischalenkinder mitunter häufiger krank sind? Die schlüssigste Hypothese (Journal of the American College of Cardiology: Weinrauch et al., 2018): Es kommt zu epigenetischen Veränderungen. Die Epigenetik beschäftigt sich anders als die klassische Genetik nicht mit dem Code des langen DNA-Fadens, der unsere Erbinformation enthält, sondern mit allem, was rundherum passiert. Etwa wie das Erbgut verpackt ist und an welchen Stellen kleine Kohlenstoffgruppen an die Bausteine der DNA geklebt wurden. Diese Details bestimmen oft erst, ob ein Gen aktiv ist oder schläft und wie sich eine Zelle verhält. Epigenetische Veränderungen sind zudem viel dynamischer als genetische, die sich häufig erst über viele Generationen durchsetzen. Studien zeigen, dass Embryonen, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, besonders oft bestimmte epigenetische Veränderungen aufweisen (Human Reproduction Update: Lazaraviciute et al., 2014). Auch solche, die Forscherinnen und Wissenschaftler mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang setzen können.

Die neue Studie ist nur die Spitze des Eisbergs

Der vielleicht dringlichste Hinweis für die EpigenetikHypothese sind aber Syndrome, die durch genetische Prägung verursacht werden. Hierbei stellen epigenetische Veränderungen die Genvariante eines Elternteils komplett ruhig. Ein Beispiel ist das BeckwithWiedemann-Syndrom. Kinder, die damit geboren werden, haben hohe Mengen eines bestimmten Wachstumsfaktors im Blut. Sie entwickeln sich zu schnell, haben eine auffallend große Zunge, oft Herzprobleme und bekommen häufiger bestimmte Krebsarten. Das Risiko, an diesem Syndrom zu erkranken, ist für Kinder nach künstlicher Befruchtung fünfmal höher als bei anderen (Fertility and Sterility: Vermeiden & Bernardus, 2013). Das heißt: Während normalerweise nur eines von ungefähr 14.000 Kindern das Syndrom hat, betrifft es nach künstlicher Befruchtung wohl eines von 3.000.

Die Schweizer Studie, an der die Debatte um die Folgen von künstlichen Befruchtungen nun entbrennt, dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein. Denn, so sagte es Michael Davies von der Uni Adelaide in Australien und Experte auf dem Feld dem Science Media Center: „Sie schloss nur dem Anschein nach gesunde Kinder aus unkomplizierten Schwangerschaften ein. Wie die Autoren schon feststellen, legt diese Auswahl nahe, dass die Gesamtzahl der durch Fruchtbarkeitstherapien betroffenen Kinder deutlich höher ist.“ Immer klarer wird nämlich, dass es bei Schwangerschaften, die durch künstliche Befruchtung entstehen, deutlich mehr Komplikationen gibt: Die Mütter haben häufiger Diabetes und Bluthochdruck während der Schwangerschaft und die Kinder kommen deutlich häufiger zu früh zur Welt (Fertility and Sterility: Qin et al., 2016).

Je älter die Eltern, desto kranker die Kinder

Dazu kommt ein noch größeres Problem: Die meisten angeführten Studien haben Faktoren wie das Alter oder mütterliche Erkrankungen herausgerechnet, um den direkten Effekt der Techniken zur In-vitro-Fertilisation zu messen. In der Wirklichkeit aber gehen diese Dinge oft Hand in Hand. Seit Jahren steigt das Alter der Männer und Frauen, die eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen. Dabei nimmt die Qualität der Spermien und Eizellen mit dem Alter deutlich ab – und damit die Gefahr zu, dass die Schwangerschaft nicht glatt verläuft, das Kind mit einer Behinderung zur Welt kommt oder im Laufe des Lebens verschiedene Probleme wie ADHS oder Krebs entwickelt (American Journal of Perinatology: Nassar & Usta, 2009). Den riskantesten Einfluss auf die Gesundheit ihrer Kinder haben aber vor allem ältere Menschen und Personen, deren Grunderkrankungen ihnen womöglich eine Schwangerschaft ohne künstliche Befruchtung nicht erlauben würden.

Die großen Errungenschaften der Reproduktionsmedizin haben Nebenwirkungen. Der Mensch kann die Bedingungen der Natur nur bedingt nachbilden. Wann immer er es versucht, werden ihm Fehler unterlaufen. Mal gröbere, mal nur winzige. Und diese Fehler können Folgen haben.

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ube.com/watch?v=1aMaS4u4tWk

Slow Life – Hirnstatus: Offline | ARTE Creative

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/der-film-offline-schickt-zwei-gamer-in-das-echte-leben-15772817.html

Arte-Film „Offline“ 

Stell dir vor, du bist gehackt

  • Von Katharina Koser
  • Aktualisiert am

Heldenhaft: In der Welt von Utgard ist Jan der furchtlose Kämpfer Fenris aus dem hohen Norden. Bild: © SWR/Rat Pack Filmproduktion

Im Arte-Film „Offline“ ist der Computerspieler Jan genau das: der Internetanschluss tot, sein Handy auch. Gemeinsam mit einer Freundin muss er nun im echten Leben ein Abenteuer bestehen, das seine digitale Existenz in Frage stellt.

Jan (Moritz Jahn) ist passionierter Gamer. Im wahren Leben ist er ein schlaksiger Abiturient mit Strubbelkopf, der Mädchen eher als Bedrohung empfindet, aber im Multiplayer-Computerspiel „Schlacht um Utgard“ gilt er als einer der Besten. Seine virtuelle Identität Fenris aus dem hohen Norden ist ein gutaussehender, furchtloser Krieger im Märchenheld-Gewand und hat es in der Community zu einiger Berühmtheit gebracht. Von Ehrgeiz getrieben, studiert Jan eifrig die Tutorials des Gamers Tristan (Hannes Wegener). Dann die Katastrophe: Drei Tage vor Beginn des Turniers „Ragnarök“, kurz nachdem er mit seinem Online-Freund, dem blaugesichtigen Troll Gotrax, die Höhle des Schicksals erstürmt und das fürs Turnier notwendige Upgrade erhalten hat, wird Jans Account gesperrt. Sein Computer hat keine Internetverbindung mehr, sein Handy funktioniert nicht.

Schnell erhärtet sich sein Verdacht, dass hinter dem Hackerangriff sein Widersacher Loki steckt. Weil die Polizei nicht der Ansicht ist, dass es sich bei Jans Problem um einen Fall von Cyberkriminalität handelt, macht er sich auf den Weg nach Stuttgart zu der Software-Firma, die das Spiel entwickelt hat. Dort trifft er auf Gotrax, der in Wirklichkeit ein Mädchen ist, das Karo (Mala Emde) heißt und blaue Haare hat. Auch ihr Account wurde gesperrt, und so machen sie sich gemeinsam auf den Weg zum Ursprung von Lokis ID, die Jan zurückverfolgen konnte, um ihre Spielcharaktere zurückzugewinnen. Nachdem Loki sich in den Bankautomaten gehackt und Jans EC-Karte eingezogen hat, müssen die Jugendlichen ohne technische Hilfsmittel auskommen. Während dieser Reise, auf der sie einer Gruppe RolePlayer und dem holzfällenden Einsiedler Ben (David Schütter) begegnen, entdecken sie, dass sie mehr füreinander sind als nur Gamer-Freunde. Dann stellt Loki Jan vor die Wahl: Lässt er Karo fallen, bekommt er Fenris zurück.

„Kombiniere: Colaflasche mit Karos Minzbonbons“

Die Abenteuerkomödie „Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel“ (Regie Florian Schnell) besticht vor allem durch die ständige Überlappung der virtuellen und der realen Welt. Der Zuschauer taucht ein in die Welt der Fantasy-Rollenspiele. Aufwändige 3D-Animationen des Spieleentwicklers Piranha Bytes („Risen 3“) werden mit Filmszenen verflochten. So erscheint ein blinkender Energiebalken, wenn Jan müde ist. Er steigt vom roten in den gelben Bereich, nimmt er einen Energy-Drink zu sich. Witzig auch die eingeblendete Inventarleiste, die zeigt, welche Gegenstände Jan in kritischen Situationen zur Verfügung hat („Kombiniere: Colaflasche mit Karos Minzbonbons“), oder die vier möglichen Aktionen, unter denen Jan wählen kann. „Offline“ ist aber mehr als Animation. Der Film zeigt, dass Gamer nicht nur Chips futternde Nerds sind, die sich vor einem Turnier mit Urinbeuteln und Trinkpäckchen ausstatten, um den Sessel nicht verlassen zu müssen, auch wenn dieses Vorurteil in Gestalt von Jans Freund Deniz bedient wird.

Die Abenteuerreise von Jan und Karo im Großraum Stuttgart (in phonetischer Übereinstimmung mit dem Titel des Spiels „Schlacht um Utgard“) zeigt ihnen das „real life“: Die Wälder, durch die sie sich kämpfen, sind noch schöner als ihre animierten Pendants, die Wasserfälle fühlen sich echter an. Dabei schafft es das Fantasy-Abenteuer, ohne Belehrung à la „Geh lieber mal an die frische Luft“ auszukommen. Der Film, der auf mehr als vierzig Festivals lief und den Jugendfilmpreis beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern gewann, wirbt nicht für den kalten Entzug vermeintlich süchtiger Computerkinder, sondern für das gesunde Maß. Denn eigentlich ist ja nichts verkehrt daran, ab und zu in eine andere Welt einzutauchen, solange das echte Leben nicht aus dem Blick gerät. Das kapiert auch Jan irgendwann.

Auch für Erwachsene und Nicht-Gamer ist „Offline“ eine Lehrstunde. Die aufwändige Fantasy-Welt von Utgard und der opulente Soundtrack (Marius Kirsten, Renée Abe) wissen zu begeistern. Selbst wenn die Story um Freundschaft und Jugendliebe nicht sonderlich originell ist: Die Umsetzung macht Spaß. Am Ende fiebert sogar der Aussteiger Ben mit, wenn es zum Showdown zwischen den Freunden und ihrem Gegner Loki kommt.

Fernsehtrailer : „Offline – das Leben ist kein Bonuslevel“

Video: Youtube / Vipmagazin, Bild: © SWR/Rat Pack Filmproduktion

Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel läuft heute, Donnerstag, 6. September, um 20.15 Uhr auf Arte.

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https://www.arte.tv/de/videos/051887-000-A/offline/

Offline

Das Leben ist kein Bonuslevel

82 Min.
Verfügbar von 06/09/2018 bis 12/09/2018
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 25. September um 01:50
Der 17-jährige Jan, alias Krieger Fenris, verbringt seine ganze Zeit mit dem Computerspiel „Schlacht um Utgard“. Der reale Alltag, Mama und die Schule stellen da nur Störfaktoren dar. Doch plötzlich ist Jan offline – sein Account wurde gehackt. Wer steckt dahinter? – Für seine Abenteuerkomödie wurde Florian Schnell im Jahr 2016 mehrfach ausgezeichnet.
Urinbeutel für niemals endende Gaming-Sessions, ein Alarmsystem gegen störende Eltern – das ultimative Online-Turnier Ragnarök kann kommen! Der schüchterne 17-jährige Jan, alias Fenris, der unbesiegbare Krieger aus dem Norden, verbringt den Großteil seiner Freizeit vor dem Computer. Mit allen möglichen Tricks versucht er, seine virtuelle Leidenschaft um sein störendes echtes Leben herum zu organisieren. Mit seinem Avatar Fenris ist er ein Star im Computerspiel „Schlacht um Utgard“. Er gilt gemeinsam mit seinem virtuellen Verbündeten Gotrax, dem Schlächter vom Grimsberg, als Favorit für den Sieg im bevorstehenden Wettkampf Ragnarök. Das Gewinnerteam erhält eine Million Goldstücke und wird zur Legende in der Gaming-Welt. Doch ausgerechnet als der finale Countdown zum Turnier beginnt, wird Jans Account gehackt. PC und Handy funktionieren nicht mehr, und auch sein Konto ist gesperrt. Der Alptraum eines jeden Gamers: Jan ist offline. Wohl oder übel muss er sich mit der blauhaarigen, aufgedrehten Karo, die ebenfalls gehackt wurde und zu Jans Überraschung sein virtueller Partner Gotrax ist, zusammentun. Aber wird das Online-Team auch in der Realität unbesiegbar sein? Von Jans bestem Freund Deniz erfahren die beiden, dass der dunkle Magier Loki hinter den Intrigen steckt, und machen sich auf die Suche nach seinem realen Spieler. Ohne Geld und Internet beginnt eine abenteuerliche Reise in strategischer Gaming-Manier. Karo und Jan hacken das System der Spiele-Agentur und flüchten aus einem fahrenden Zug vor der Schaffnerin. Mit Hilfe einer Minzbonbon-Cola-Bombe entkommen sie einer Falle und schlagen sich mit Survival-Tricks des Gaming-Gurus Tristan durch die Wälder. Auch Karos Wunsch-Stein tut letztlich seinen Dienst: Jans Herz schlägt nicht mehr nur für virtuelle Welten höher. Doch werden die beiden es tatsächlich schaffen, als Avatare Fenris und Gotrax rechtzeitig zu Ragnarök in die virtuelle Welt zurückzukehren? Am Ende steht Jan vor einer schweren Entscheidung. Und Karo behält recht: Das Leben ist kein Bonuslevel. Eine Abenteuerkomödie, die durch aufwendige Animation die Grenzen zwischen Virtualität und RealLife verschwimmen lässt und die Gaming-Kultur aus einer ganz neuen Perspektive zeigt.

Kamera :

Dominik Berg

Schnitt :

Matthias Scharfi

Musik :

Marius Kirsten
Renée Abe

Produktion :

Rat Pack Filmproduktion
SWR
ARTE
BR
Karl Filmproduktion
Filmakademie Baden-Württemberg

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https://ze.tt/verdammt-glueckliche-schweine-wie-auf-einem-hof-in-potsdam-artgerechte-haltung-gelingt/?utm_campaign=ref&utm_content=zett_zon_parkett_teaser_x&utm_medium=fix&utm_source=zon_zettaudev_int&wt_zmc=fix.int.zettaudev.zon.ref.zett.zon_parkett.teaser.x

Verdammt glückliche Schweine!

Wie auf einem Hof in Potsdam artgerechte Haltung gelingt

Neun von zehn Schweinen werden in Deutschland eingepfercht in Mastbetrieben gehalten. Das geht auch anders. Ein Besuch auf einem Hof, der Schweine artgerecht hält

Diese Ferkel wachsen auf einem Hof auf, der sich der artgerechten Schweinehaltung verschrieben hat.

Diese Ferkel wachsen auf einem Hof auf, der sich der artgerechten Schweinehaltung verschrieben hat. Foto: © Lena Müssig

Es ist schwülwarm, als ich mich aufmache, um vor den Toren Potsdams einen besonderen Ort zu besuchen: den Potsdamer SauenHain. Meine Tierärztin hatte mir davon erzählt. Ein „Schweineparadies auf Erden“, schwärmte sie.

Back to the roots, Schweine wieder so halten, wie unsere Großeltern die Tiere einst hielten – das ist auf dem Hof Programm. Zwar esse ich seit meiner Kindheit kein Fleisch mehr, doch die Idee begeistert mich. Ich will mir diesen SauenHain anschauen und den Mann treffen, der seinen Job als Geograf an den Nagel gehängt hat, um fortan Schweinefleisch aus wirklich artgerechter Haltung zu produzieren.

Into the wild

Erst wenige Minuten habe ich Potsdams Innenstadt verlassen, schon führt mich das Navi über einen holprigen Betonplattenweg in Richtung meines Ziels. Die Vegetation am Wegesrand wird mit jeder überfahrenen Betonplatte dichter. Plötzlich stehe ich vor einem Zaun. „Freilaufende Schweine“ steht auf einem Schild. Und dann kommt auch schon Clemens Stromeyer, Gründer des SauenHains durch das Tor, begrüßt mich und blickt als erstes auf meine ausgelatschten Vans. „Willst du dir ein Paar Gummistiefel anziehen?“, fragt er lachend und nimmt mich mit zu einem Bauwagen, in dem er ein passendes Paar für mich findet.

[Außerdem auf ze.tt: Ein Vegetarier über das heimliche Fleischessen]

„Wo sind denn hier die Schweine?“, frage ich Clemens und schaue mich um. Wir stehen auf einer ehemaligen Apfelplantage. Dichte Büsche, sandiger Boden, knorrige, uralte Apfelbäume – nur keine Schweine in Sicht. Rund zehn Hektar misst das Gelände, auf dem ich mir ein Bild von wirklich glücklichen Schweinen machen will. Der Ort wirkt so ursprünglich und friedlich, dass ich mir weder vorstellen kann, dass ich nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt bin, noch dass auf diesem schönen Fleck Schweine gezüchtet werden, die irgendwann zum Schlachter kommen. Der Ort wirkt surreal auf mich.

Clemens stapft mit mir über das Gelände. Noch immer weit und breit kein Schwein in Sicht. Plötzlich grunzt es aus dem Dickicht. Ein rosafarbener Rüssel schiebt sich durch das Grün des Buschs, ein großer Schweinekopf folgt und plötzlich steht vor mir eine riesige Sau. Neugierig beäugt und berüsselt sie mich. Eigentlich kenne ich keine Berührungsängste mit Tieren, die Sau imponiert mir dann zunächst aber doch. „200 Kilo wiegt so ein Tier. Du musst nur aufpassen, dass sie dir nicht auf die Füße tritt. Sonst brauchst du keine Angst haben. Die Ferkel darfst du halt nicht auf den Arm nehmen, das kennen sie nicht und das Quieken würde die Muttersau in den Verteidigungsmodus versetzen“, erklärt Clemens. Plötzlich kommen kleine Ferkel im Schweinsgalopp auf mich zu, drücken ihre Rüssel neugierig an meine Tasche und lassen sich streicheln.

Clemens deutet auf eine Sau, die gut geschützt in einer sandigen Kuhle liegt. Um sie herum springen winzig kleine Ferkel. „Gerade erst zehn Tage alt“, erzählt Clemens. Er kennt jedes seiner Schweine, spricht mit ihnen und ist sichtbar beliebt bei den Tieren. Schnell scharen sich weitere Schweine um uns und verdrücken laut schmatzend die Äpfel, die wir ihnen von den Bäumen pflücken. Ich bin tatsächlich im Schweineparadies.

Ich wünschte, dass das, was ich mache, als normal gelten würde.“ – Clemens Stromeyer

Clemens erzählt mir, wie er den Potsdamer SauenHain vor drei Jahren gegründet hat. Als leidenschaftlicher Hobbykoch habe er hochwertiges Schweinefleisch aus artgerechter und regionaler Haltung vermisst. Gerade beim Schweinefleisch sei es quasi unmöglich, Fleisch zu kaufen, das nicht aus Massentierhaltung stammt.

[Außerdem auf ze.tt: Fleisch ohne Tier: So sieht die Frikadelle der Zukunft aus]

Laut Bundesinnenministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden in Deutschland neun von zehn Schweinen in konventionellen Betrieben auf harten Spaltböden gehalten. Nicht nur die Umweltbelastung durch Schweinefabriken ist immens, auch das kurze Leben der Tiere ist bedauerlich. Die Zuchtsäue verbringen mehrere Wochen am Stück im Kastenstand. Liegen und stehen, mehr geht nicht. So soll verhindert werden, dass Ferkel erdrückt werden, das ist wirtschaftlicher. In der Mast werden die Schweine in wenigen Monaten mit Hightechfutter schlachtreif gefüttert. Für die Herstellung des Futters werden hauptsächlich in den USA und in Brasilien riesige Monokulturen angebaut – mit fatalen Konsequenzen für die Umwelt. Einem konventionell gehaltenen Mastschwein von 50 bis 110 Kilogramm müssen laut Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung 0,75 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Das Ausleben der natürlichen Instinkte ist unmöglich.

Im Potsdamer SauenHain sieht das anders aus. Hier wühlen, suhlen und leben die sozialen und hochintelligenten Schweine das ganze Jahr über im Freien. Sogar die Ferkel erblicken das Licht der Welt. In Hütten und Büschen können sich die hitzeempfindlichen Tiere vor der Witterung schützen. Im Winter häuft Clemens eine dicke Schicht Stroh auf, in der die Tiere sich gegenseitig wärmen. Neben den zehn Muttersäuen und ihren Nachkömmlingen lebt zudem ein einziger Eber im SauenHain, der für den Nachwuchs verantwortlich ist. Schwein gehabt. Nach etwa einem bis anderthalb Jahren werden die Schweine zu einem familiengeführten kleinen Schlachtbetrieb in der Region gefahren. Alle zwei Wochen werden etwa fünf Tiere geschlachtet. Durch das langsame Wachstum, gutes Futter und die viele Bewegung im Freien soll das Fleisch besonders schmackhaft sein. „Ich wünschte, dass das, was ich mache, als normal gelten würde“, sagt Clemens nachdenklich.

Knochenjob Schweineparadies

„Das glückliche Freilandleben der Schweine bedeutet für Clemens Stromeyer harte Arbeit. „Das ist nicht wie bei Rindern, die du auf eine Wiese stellst und sie lediglich den Rasen abgrasen. Schweine graben Löcher, bauen Nester und wühlen mit den Boden um“, sagt er. Neben uns liegt eine Sau zufrieden im Schlammbad. „Zudem müssen die Tiere gefüttert, Apfelbäume zurückgeschnitten und Pflanzen gesät werden.“ Und das an 365 Tagen im Jahr – bei Wind und Wetter. Ein paar Helfer*innen hat Clemens, den Großteil der teilweise körperlich sehr fordernden Aufgaben übernimmt er jedoch persönlich: Zäune ausbessern, Boden und Bäume pflegen, Futter auf dem riesigen Gelände verteilen.

Damit er das Fleisch trotzdem zu bezahlbaren Preisen anbieten kann, vertreibt er seine Produkte über seinen Onlineshop direkt an Endverbraucher*innen und beliefert Restaurants aus der Region. Leicht sei es nicht, neue Kundschaft zu gewinnen, denn mit den Billigfleischpreisen kann ein Landwirt wie Clemens nicht mithalten. Er setzt darauf, Menschen für seine hochwertigen Produkte zu begeistern. Qualität statt Quantität.

Das Ganze geht nur, wenn man zu 100 Prozent dahintersteht – und wenn man Kunden hat, die bereit sind, für Qualität zu zahlen.“ – Clemens Stromeyer

Dass Kreativität dazu gehört, um vom Verkauf von Schweinefleisch aus artgerechter Haltung leben zu können, weiß auch Bernd Schulz. Der Landwirt aus dem brandenburgischen Gömnigk gilt als Pionier der Schweinefreilandhaltung und half Clemens beratend beim Aufbau des SauenHains. Sein Backschwein aus Freilandhaltung verkauft Schulz unter anderem in der hippen Berliner Markthalle 9. Schon Steven Spielberg und Arnold Schwarzenegger haben sein Freilandschwein gekostet, er habe eine internationale Fangemeinde in der Markthalle 9, erzählt mir Bauer Schulz. Seine Backschweintenne, die zur Event-Location umgebaute Scheune seines Hofs, kann für Events aller Art gebucht werden – natürlich mit Backschwein vom eigenen Hof. Zudem versorgt er Meine kleine Farm mit Schweinen. Das Unternehmen informiert auf dem Etikett der Produkte genau über die Herkunft des verarbeiteten Schweins, Foto des Tiers inklusive.

[Außerdem auf ze.tt: Ich verzichte auf Konsum und bin deshalb zufriedener]

Heute weiß Clemens, das Ganze geht nur, wenn man zu 100 Prozent dahintersteht – und wenn man Kund*innen hat, die bereit sind, für Qualität zu zahlen. Die Preise sind für das Gros der Konsument*innen sicherlich erschwinglich, wenn Fleisch bewusst und dafür nur ab und an gegessen wird. Wenn sich der Fleischkonsum verringern würde, wäre auch eine artgerechte Haltung wieder möglich. Am Ende sind wir Konsument*innen diejenigen, die darüber entscheiden, ob das, was Landwirte wie Clemens Stromeyer machen, eines Tages wieder als normal gelten wird.

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Ganz schön VIEL BORNIERTES GESCHWÄTZ

zum THEMA IRRSINN?????????????

ERBÄRMLICH: MEHR geht nicht zur AUFKLÄRUNG über 9/11 – SPIEGEL ist nicht in der LAGE über den TELLER-RAND zu SCHAUEN?!

zur NEUN-MAL-KLUGEN PERSON ERZENGEL MICHAEL: PARASITÄRE VERSEUCHUNG???!!!?! – dieser VOLL-PFOSTEN hat noch garnichts von der „FLAT-EARTH-BEWEGUNG“ gehört – hier TRENNT sich auch die „SPREU vom WEIZEN“ und es zeigt sich wer hier wirklich auf der SUCHE nach der WAHRHEIT ist!!!!!!!!!!!!!

aus dem TEXT:….Heute ist es eher so, dass die Eliten selbst als Teil einer Verschwörung wahrgenommen werden. In dieser Vorstellung sind „die da oben“ entweder Superverschwörer oder Marionetten, die von sinistren Mächten gelenkt werden….(Was auch immer ES ist ES ist FEIGE und HINTERFOTZIG und OHNE die erbärmlichen BÜTTEL  weniger als NICHTS???!!!?!?!)

http://www.spiegel.de/plus/verschwoerungstheorien-kulturhistoriker-michael-butter-im-interview-a-4f8900a5-18d3-4d75-8891-c8471da6b28e

13. August 2017

Michael Butter ist ?Professor? für Amerikanistik an der Universität Tübingen und Initiator eines EU-Forschungsprojekts zur vergleichenden Analyse von Hintergründen, Nutzen und Gefahren von Verschwörungstheorien.

SPIEGEL: Herr Butter, halten Sie es für denkbar, dass wir alle von reptilienartigen Außerirdischen in menschlicher Gestalt regiert werden?

Butter: Hmm… denkbar vielleicht. Aber doch sehr, sehr unwahrscheinlich.

SPIEGEL: Es gibt aber offenbar sehr viele Menschen, die das glauben. Im Internet bringt es die Suchanfrage „Reptiloide“ auf rund 100.000 Treffer.

Butter: Es ist ja auch eine interessante Vorstellung, auch wenn ich die zugrunde liegende Theorie bis heute nicht richtig verstanden habe. David Icke, der prominenteste Vertreter des Reptiloiden-Mythos, kann ziemlich überzeugend auftreten. Außerdem hat er etwas, was Verschwörungstheoretiker sonst nicht haben: Humor.

SPIEGEL: Von seinen Anhängern kann man das nicht unbedingt behaupten. Die halten Barack Obama und George W. Bush für Reptiloiden…

Butter: … und Hillary Clinton. Der haben Donald-Trump-Anhänger im Wahlkampf ja auch angedichtet, sie treffe sich regelmäßig mit Artgenossen in einer Washingtoner Pizzeria. Dort missbrauche sie Kinder, töte sie und trinke ihr Blut.

SPIEGEL: Die Sache machte Schlagzeilen und wurde sogar von Trumps Team befeuert.

Butter: Ja, da hört der Spaß dann auf.

SPIEGEL: Der mächtigste Mann der Welt ist auch dank solch kruder Verschwörungstheorien ins Amt gekommen. Müssen wir Ähnliches in Europa befürchten?

Butter: Auf jeden Fall bedienen Populisten auch hierzulande gezielt Verschwörungstheorien. Das wird allmählich wieder gesellschaftsfähig. Ich denke aber nicht, dass jemand, der so wie Trump Verschwörungstheorien verbreitet, in Deutschland eine reale Chance hätte, die Mehrheit zu bekommen. Aber: Das hatte man bei Trump auch gedacht.

SPIEGEL: Wieso sind so viele Leute bereit dazu, den größten Irrsinn zu glauben?

Butter: Weil Verschwörungstheorien den Zufall beseitigen und dem Einzelnen die Chance geben, eine simple Erklärung für etwas zu finden, was ihn nervt, verängstigt oder belastet. Wir alle haben schon mal auf ein Ikea-Regal eingeschlagen, weil wir es nicht zusammengekriegt haben, und den Leuten, die die blöde Bedienungsanleitung geschrieben haben, böse Absicht unterstellt. Verschwörungstheorien erlauben, mit dem Finger auf Schuldige zu zeigen. Das können dann wahlweise die Politik, die Medien oder auch die Flüchtlinge sein.

SPIEGEL: Aber normalerweise kriegt man sich ja irgendwann wieder ein und findet die richtigen Schrauben.

Butter: Ja, aber mit Verschwörungstheorien kann sich der Einzelne zudem aus der Masse herausheben, weil er derjenige ist, der versteht, wie der Hase läuft. Wenn ich weiß, wer wirklich die Welt regiert oder was wirklich hinter den Kondensstreifen von Flugzeugen steckt, dann bin ich was Besonderes.

SPIEGEL: Und ein Fall für den Arzt?

Butter: Das dachte man lange. Aber wenn Studien zu dem Ergebnis kommen, dass etwa jeder zweite Amerikaner mindestens an eine Verschwörungstheorie glaubt, macht man es sich zu einfach, die alle für verrückt zu erklären.

SPIEGEL: Wie erklären Sie sich das Phänomen?

Butter: Ich glaube, Verunsicherung spielt eine entscheidende Rolle. Und Marginalisierung. Man hat das Gefühl, die Welt ist nicht mehr die, die sie mal war, es schwimmen einem die Felle weg, das macht Angst.

SPIEGEL: Sind Verschwörungstheorien immer Gedankengebilde von rechts?

Butter: Nein, aber sie sind fast immer konservativ. Deshalb sind auch mehr Männer als Frauen anfällig für Verschwörungsmythen. Deren tradierte Rolle ist in den letzten Jahrzehnten viel stärker infrage gestellt worden. In den USA konnte der weiße Mann aus der Arbeiterklasse früher unwidersprochen sagen: Ich stehe in der sozialen Hierarchie weit oben. Ich stehe über den Frauen, ich stehe über den Schwarzen, ich stehe über den Latinos. Wenn sich das verändert, fragt man sich, warum. Und wenn ich glauben kann, dass dahinter ein finsterer Plan steht, dann impliziert das, dass man ihn wieder rückgängig machen kann, sobald man die Schuldigen davongejagt hat.

SPIEGEL: Es sind ja nicht nur Menschen aus der Arbeiterklasse, die sich in Scharen aus der faktischen Welt verabschieden.

Butter: Natürlich nicht. Weil es sich um weit mehr als eine ökonomische Marginalisierung handelt. Es geht um Lebensmodelle. Schwule und Lesben dürfen heiraten. Frauen streben in Spitzenpositionen. Da muss doch eine Verschwörung dahinterstecken! Es ist auch kein Wunder, dass die populistischen Bewegungen Dinge wie Sexualerziehung an Schulen attackieren. Trump hat dieses Unbehagen sehr geschickt angezapft.

SPIEGEL: Ist das eigentlich neu, so unverhohlen mit Verschwörungstheorien Politik zu machen?

Butter: Nein, in keiner Weise. Es ist eher ungewöhnlich, dass wir in den letzten paar Jahrzehnten im Westen eine Phase erlebt haben, in der das nicht geschehen ist. Wenn man den großen historischen Bogen spannt, dann stellt man fest, dass Verschwörungstheorien lange Zeit absolut zentral für politische Prozesse in Europa wie auch in den USA waren. Im 18., 19. und noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war es normal, Verschwörungstheoretiker zu sein. Es heißt oft, Abraham Lincoln würde sich angesichts der Wahl Trumps im Grabe umdrehen. Dabei hat Lincoln auch Verschwörungstheorien verbreitet.

SPIEGEL: Zum Beispiel?

Butter: Lincoln war Gegner der Sklaverei. In einer seiner berühmtesten Reden bezichtigte er 1858 seinen Widersacher Stephen Douglas, an der Spitze einer gigantischen Verschwörung zu stehen, die die Sklaverei in ganz Amerika einführen wolle – bis hinein in die weiße Arbeiterschaft.

SPIEGEL: Sie sagen, das faktische Zeitalter, aus dem wir gerade kommen, war nicht der Normal-, sondern der Ausnahmefall?

Butter: Ja, aber man sollte nicht den Fehler machen, Trump und seine Leute als irre zu beschreiben. Der neue US-Präsident steht in einer wunderbaren Tradition.

SPIEGEL: Jetzt übertreiben Sie.

Butter: Nein. Führende Intellektuelle machten im 18. und 19. Jahrhundert mit Verschwörungstheorien ganz selbstverständlich Politik. George Washington können wir in diese Reihe stellen. Oder Thomas Jefferson. Die waren überzeugt, dass es ein gigantisches britisches Komplott gäbe, dessen Ziel die Abschaffung der Freiheit war. Washington schreibt bereits 1774, dass es einen „systematischen Plan“ der britischen Krone gebe. Und die Unabhängigkeitserklärung unterstellt George III. dann ein „design“, also auch einen geheimen Plan, die „absolute Despotie“ einführen zu wollen. Es war also normal, so zu denken. Zumal es ja auch tatsächlich immer mal wieder reale Verschwörungen und Komplotte gab. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde diese Weltanschauung delegitimiert.

SPIEGEL: Wie das?

Butter: Da spielen vermutlich zwei Faktoren eine Rolle. Zum einen setzte sich aus den Sozialwissenschaften der Gedanke durch, dass wir selbst oft gar nicht wissen, was wir eigentlich wollen. Und das, was wir wollen, lässt sich in komplexen sozialen Systemen oft gar nicht umsetzen, sodass vieles, was planvoll wirkt, meist nur Zufall ist. Zum anderen hatte der Nationalsozialismus, der ja zum großen Teil auf einer Verschwörungstheorie aufgebaut war, allen vor Augen geführt, wohin so etwas führen kann. Plötzlich hörten viele auf, sich um Verschwörungen zu sorgen, und sahen stattdessen, welche fatalen Auswirkungen erfundene Komplottszenarien haben können. Aber Verschwörungstheorien sind auch danach nie verschwunden. Sie waren nur eine Zeit lang nicht mehr so hoffähig, wie sie es jetzt wieder sind.

SPIEGEL:Verschwörungstheoretiker“ ist heute ein Schimpfwort.

Butter: Ja, und das Perfide ist, dass damit auch diejenigen überzogen werden, die offizielle Verlautbarungen vielleicht zu Recht infrage stellen. Man kann ganz berechtigte Kritik üben. Aber wenn man dahinter die große Verschwörung postuliert, macht man es den Mächtigen leicht, die Einwände beiseitezuwischen. Dann muss man sich mit Details gar nicht beschäftigen.

SPIEGEL: Gibt es eigentlich so etwas wie einen Urknall der Verschwörungstheorie?

Butter: Eine These ist, dass Verschwörungstheorien das Sinndefizit auffüllen, das die Aufklärung geschaffen hat. Also eine Reaktion auf die Entzauberung der Welt sind. Im 18. Jahrhundert schwand der Glaube an den göttlichen Schöpfungsplan, wo alles letztlich Sinn ergibt, auch wenn er sich dem Einzelnen nicht immer erschließt. Also muss da jemand anderes sein, der lenkend in die Welt eingreift. An die Stelle Gottes traten die Verschwörer.

SPIEGEL: Heute kann man bisweilen den Eindruck gewinnen, die Aufklärung würde gerade wieder abgewickelt.

Butter: Das liegt auch daran, dass Verschwörungstheorien durch die neuen Medien viel sichtbarer geworden sind. Vor 30 Jahren mussten Sie viel Zeit und Arbeit investieren, wenn Sie eine alternative Erklärung für die Mondlandung finden wollten. Heute reicht eine einfache Google-Suche, schon wissen Sie alles über Angela Merkels jüdische Wurzeln oder die 13 mächtigen Familien, die die Welt regieren. Da findet jeder eine Gemeinschaft, die er sonst womöglich vergebens sucht. Verschwörungstheorien haben zugenommen, aber nicht so sprunghaft, wie es uns manchmal erscheint.

SPIEGEL: Das Denkmuster ist immer „die gegen uns“. Wer sind eigentlich, aus Sicht von Verschwörungstheoretikern, „die„?

Butter: Das hat sich im Lauf der Zeit geändert. Früher witterten oft die Eliten eine Verschwörung von unten oder von außen. Also etwa durch die Katholiken, die angeblich die USA unterwandern, oder durch die Juden. Heute ist es eher so, dass die Eliten selbst als Teil einer Verschwörung wahrgenommen werden. In dieser Vorstellung sind „die da oben“ entweder Superverschwörer oder Marionetten, die von sinistren Mächten gelenkt werden.

SPIEGEL: Trump, Marine Le Pen sind ziemlich weit oben. Wie lange können sie ihre Wir-hier-unten-gegen-die-da-oben-Rhetorik durchhalten?

Butter: Ich bin mir nicht sicher, ob man darauf hoffen kann, dass das alles früher oder später in sich zusammenfällt. Verschwörungstheorien sind heute ein Symptom dafür, wie gespalten viele Gesellschaften sind. Da spielt die Entwicklung im Westen den Populisten in die Hände. Die Frage ist daher vielleicht eher, wie lange die Demokratie diese Fragmentierung aushalten kann.

SPIEGEL: Die Anschläge vom 11. September 2001 haben einen gewaltigen Schub an Verschwörungstheorien ausgelöst. Trägt die Bush-Regierung daran eine Mitschuld?

Butter: Absolut. Das Verrückte war ja, dass Bush als Kriegsgrund selbst eine Verschwörungstheorie in die Welt gesetzt hat: nämlich die Behauptung, dass Saddam Hussein geheime Verbindungen zu al-Qaida habe und über Massenvernichtungswaffen verfüge. Das ist damals von kaum jemandem als Verschwörungstheorie entlarvt worden. Das heißt, es gibt Verschwörungstheorien, die dem Begriff entkommen, weil diejenigen, die sie spinnen, sehr mächtig sind.

SPIEGEL: Ganz ähnlich lief es bei der Tuskegee-Syphilis-Studie in den USA. Damals hat man Schwarze, die an Syphilis erkrankt waren, bewusst nicht behandelt, um die Folgen der Krankheit in Ruhe beobachten zu können. Als das 1972 herauskam, hat es zunächst keiner geglaubt.

Butter: Auch das zeigt: Es gibt reale Verschwörungen. Ein anderes Beispiel ist der Sturz des iranischen Premierministers in den Fünfzigerjahren, als lange Zeit nur vermutet wurde, dahinter stecke die CIA, bis sie das irgendwann zugegeben hat.

SPIEGEL: Für jene, die überall Verschwörungen wittern, ein gefundenes Fressen.

Butter: Viele Theorien enthalten ja auch ein Körnchen Wahrheit. Schauen Sie sich die Kennedy-Ermordung an: Untersuchungen des Kongresses ergaben, dass Lee Harvey Oswald vermutlich nicht allein gehandelt hat. Nur, von da ist es ein weiter Schritt bis zu dem Verschwörungsszenario, dass das Ganze ein Staatsstreich war.

SPIEGEL: Ist Transparenz ein Mittel gegen Verschwörungstheorien?

Butter: Ich fürchte nicht. Ich glaube, selbst wenn es absolute Transparenz

gäbe, würden Verschwörungstheoretiker annehmen, dass es sich um eine Inszenierung handelt und die wahren Entscheidungen weiterhin in Geheimzirkeln getroffen werden.

SPIEGEL: Gibt es überhaupt eine wirksame Gegenstrategie?

Butter: Ich glaube, es ist wichtig, ins Gespräch zu kommen und zuzuhören. Aber wie reagiert man, wenn es um ganz offensichtlich rassistische und antisemitische Stereotypen geht? Wann ist dann der Moment gekommen, wo man sagt, nein, so nicht?

SPIEGEL: Es gibt eine Studie, in der Impfgegner mit allen möglichen ?Fakten? bombardiert wurden. Der Effekt war, dass die Betroffenen danach noch skeptischer gegen Impfungen eingestellt waren. Aber es half, die Folgen für Kinder aufzuzeigen, die erkrankt waren, weil sie keine Impfung hatten.

Butter: Ja, vielleicht würde es helfen, eine alternative Geschichte zu erzählen. Verschwörungstheorien sind ja immer spannende Geschichten – wenn man nur Fakten dagegensetzt, berührt man die Menschen nicht.

SPIEGEL: Dann begibt man sich in einen Wettkampf der schöneren Geschichten. Keine ganz unheikle Position.

Butter: Das stimmt. Deshalb grübeln wir auch darüber nach, wie man den Leuten frühzeitig kulturelle, soziale und digitale Fähigkeiten vermittelt, bevor sie zu Verschwörungstheoretikern werden. Die Menschen müssen besser begreifen, ?was einen gründlich recherchierten Artikel im SPIEGEL? von einem Beitrag auf einem islamfeindlichen Blog unterscheidet, wie man Argumente hinterfragt und zu einem ausgewogenen Urteil kommt. Kurz: wie Gesellschaft funktioniert. Ich denke, dass es einen Zusammenhang zwischen Bildung und dem Glauben an Verschwörungstheorien gibt – auch wenn die Impfverschwörungstheorie gerade in gebildeten Schichten verbreitet ist.

SPIEGEL: Sie erforschen das Phänomen mit einer Vielzahl europäischer Wissenschaftler. Haben Sie schon überraschende Erkenntnisse gesammelt?

Butter: Eine Erkenntnis ist, dass die geheimen Mächte – je nachdem wo man fragt – immer woanders vermutet werden. Wenn Sie nach Deutschland schauen, auf die Flüchtlingskrise, da stecken immer die USA dahinter. Aber hören Sie sich mal in Rumänien oder Ungarn um. Man könnte einen tollen Aufsatz schreiben über die Rolle von Angela Merkel in Verschwörungstheorien in unterschiedlichen europäischen Kulturen.

SPIEGEL: Bekommen Sie Post von Leuten, die Sie auf Verschwörungen hinweisen?

Butter: Das kommt manchmal vor. Deswegen stehen wir auch schon seit Längerem nicht mehr im Telefonbuch. Häufiger wird mir jedoch unterstellt, dass ich blind wäre oder bewusst Desinformation streuen würde. Auf YouTube gibt es ein dreistündiges Video, wo jemand unter anderem ein Fernsehinterview von mir „auseinandernimmt“ und mich als „Expertenhure“ beschimpft.

SPIEGEL: Da geht es Ihnen nicht anders als uns.

Butter: Man darf aber nicht vergessen, dass viele Verschwörungstheoretiker sehr höflich sind. Und viele ihrer Theorien sind ja auch ziemlich harmlos und manchmal tolle Unterhaltung. Das ist eine spielerische Funktion, davon leben ganze Filmstudios oder Verlage. Es ist ja auch toll, wenn im Kino oder im Roman auf einmal diese oder jene Verbindung auftaucht, und am Ende wird aus einem einfachen Mord ein großes Staatskomplott. Das hat nur mit der Wirklichkeit oft nichts zu tun.

SPIEGEL: Herr Butter, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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WELTEN-BETRUG

FLACHE ERDE

Was, wenn sie doch flach ist? | 01. Januar 2018 | http://www.kla.tv/11705

tube.com/watch?v=QWZFbjR_Hz4

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Flache Erde – Matrix

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„EIN FALL für ZWEI“

„HUBBLE-BUBBLE-TELESKOP“

ube.com/watch?v=5p_bfmTMPV8

Bilderberger, „HUBBLE-Teleskop“, Gotthardtunnel – Am0k Alex & Frank Stoner Show Nr. 68

„Alexander Wagandt“:  WELTEN-BETRUG

 

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„Joe Conrad“ ist ein DESINFORMANT und GATE-KEEPER

tube.com/watch?v=725DGKSRkAU

Flache Erde Adé

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„ZEIT-UMSTELLUNG“: ZUERST wird MAN die ganze ZEIT damit geQUÄLT plötzlich ist es MÖGLICH dieses MONSTER zu beENDEN????!!!!

ZEIT-DIEBSTAHL – – – ZEIT-DIEBE

Die „EU“-TRICK-BETRÜGER: DER BÜTTEL JUNCKER will den MENSCHEN eine STUNDE ZEIT STEHLEN – – – „Die ALTE ZEIT ZURÜCK mit der gestohlenen STUNDE“

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