– – – Die WALZE MERKEL WALZT ALLES PLATT – – – – – „PAN-DORAs“ BOX wurde GEÖFFNET und der DÄMON MERKEL ist entwichen – SIE ist gegen deutsche INTERESSEN – SIE kommt aus dem TIEFSTEN ABGRUND der „HÖLLE“ // „EU“-„HAFTUNGs-UNION“ // Merkel spricht mit Roboter – – – „Kaspersky“ warnt vor Verbreitung bösartiger „Krypto-Miner“ ////////////// Ist das einer der GRÖÖÖÖSSSSSTTTEEENNN „SKANDALE“ der „Hauptstadt-Polizei“? – – – „KINDER-SCHÄNDER“ in DEUTSCHLAND /// KEINE GELDER für „SCHWIMM-BÄDER“ ///// PATENTE – „CRISPR/Cas9“ – Krebs

Status

 

„ANGELA“ und „SOPHIA“

https://www.dpa-video.com/video/28006898/angela-merkel-bei-konferenz-morals-machines

Angela Merkel bei Konferenz „Morals Machines“

27.06.2018, Berlin:  Angela Merkel (CDU, M) spricht auf der Konferenz „Morals & Machines“ der „Wirtschaftswoche“ mit dem humanoiden RoboterSophia„. Kamera: Antje Homburger/dpa

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TYPISCH für die PERSON MERKEL: lügen und betrügen

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/07/01/merkel-pokert-hoch-um-sturz-der-regierung-zu-verhindern/

Merkel pokert hoch, um Sturz der Regierung zu verhindern

 Merkel spielt einen riskanten Poker, um die bestehende Bundesregierung zu retten.

Kurz vor der Entscheidung im Asylstreit mit der CSU hat  Angela Merkel versucht, mit überraschend weitgehenden Vorschlägen ihren Widersacher Horst Seehofer in die Defensive zu drängen.

Kurz vor der für Sonntag erwarteten Entscheidung im Asylstreit der Unionsparteien haben Merkel und Seehofer am Samstagabend über eine Lösung der Regierungskrise beraten. Nach zwei Stunden verließ der CSU-Chef gegen 22.30 Uhr das Kanzleramt wieder. Über Ergebnisse des Gesprächs wurde nichts bekannt.

In einem Schreiben an die Partei- und Fraktionschefs der Koalitionspartner SPD und CSU führt sie eine Reihe von Maßnahmen für einen schärferen Kurs auf – etwa bei Asylbewerbern, die in einem anderen EU-Land schon registriert sind. Von 14 Ländern will Merkel demnach die Zusage erhalten haben, Abkommen zur schnelleren Rückführung solcher Migranten zu schließen.

Wie aus dem achtseitigen Schreiben Merkels laut der dpa hervorgeht, sollen anderswo in der EU registrierte Asylbewerber in den geplanten sogenannten Ankerzentren untergebracht werden. Sie sollen dort ein beschleunigtes Verfahren durchlaufen und einer erweiterten Residenzpflicht unterliegen – also Auflagen, damit sie sich nicht aus den Einrichtungen entfernen.

In dem Schreiben präsentiert Merkel ihre Ergebnisse vom EU-Gipfel in Brüssel und parallel von ihr geführter weiterer Verhandlungen mit einzelnen EU-Ländern. Demnach hat sie von 14 Ländern Zusagen für Verwaltungsabkommen zur beschleunigten Rückführung registrierter Asylbewerber erhalten – darunter Ungarn, Polen und Tschechien, die bisher als scharfe Kritiker von Merkels Flüchtlingspolitik gelten.

Allerdings stellte sich schon am Samstag heraus, dass es in mindestens drei der in dem Papier genannten Staaten unterschiedliche Wahrnehmungen über die Deals gibt.

Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis erklärte am Samstag, diese Darstellung sei «völliger Unsinn». «Deutschland ist nicht an uns herangetreten, und in diesem Augenblick würde ich ein solches Abkommen auch nicht unterzeichnen», sagte er laut einer Mitteilung seiner Regierung. «Es gibt keinen Grund zu verhandeln.»

Die Bundesregierung nahm dies «bedauernd zur Kenntnis», wie ein Sprecher sagte. «Von tschechischer Seite war die Bereitschaft ausgedrückt worden, ein Verwaltungsabkommen über verbesserte Zusammenarbeit bei Rücküberstellungen (…) zu verhandeln.» Diese Abkommen hätten zum Ziel, die Effizienz der EU-Asylregeln zu erhöhen.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban äußerte sich zwar ebenfalls dementierend, ließ aber offen, wovon genau er sprach: «Es ist zu keinerlei Vereinbarung gekommen», sagte der rechtsnationale Politiker der staatlichen Nachrichtenagentur MTI. Merkel hatte aber nicht auf bereits geschlossene Vereinbarungen verwiesen, sondern auf «Zusagen auf politischer Ebene, solche Abkommen abzuschließen».

Auch Polen bestritt, ein Abkommen mit Deutschland zur beschleunigten Rückführung von Flüchtlingen geschlossen zu haben. «Es gibt keine neuen Vereinbarungen, die Aufnahme von Asylsuchenden von EU-Ländern betreffend», sagte der Sprecher des polnischen Außenministeriums, Artur Lompart, am Samstag laut Reuters.

Mit Griechenland und Spanien will Merkel darüber hinaus weitergehende Rückübernahmevereinbarungen getroffen haben. Beide Länder haben sich bereiterklärt, bei ihnen registrierte Flüchtlinge zurückzunehmen, die an der deutschen Grenze aufgegriffen werden. Dafür kündigte Merkel in dem Schreiben die Einrichtung «grenznaher Rückkehrmechanismen» an.

Als weitere Maßnahmen nannte Merkel in ihrem Schreiben, Bundespolizisten zur Verstärkung der EU-Außengrenze nach Bulgarien zu schicken – so soll es weniger Einreisen in den grenzkontrollfreien Schengen-Raum geben. Zudem schlägt Merkel vor, den Missbrauch von Schengen-Visa stärker zu bekämpfen. Mit einer strikteren Vergabepraxis «können wir den Visumsmissbrauch und damit die Zahl der Asylersuchen in Deutschland substanziell verringern».

Der CSU könnten die Vorschläge nicht ausreichen. Die CSU kämpft in Bayern gegen den Aufstieg der AfD. Deren Sprecher kündigten am Samstag beim Parteitag in Augsburg an, man werde die Wähler in Bayern daran erinnern, dass die CSU in der Asyl- und Einwanderungspolitik bisher stets den Kurs von Merkel unterstützt habe. Die AfD sei die einzige Heimatpartei in Deutschland.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zweifelt, ob die von Merkel präsentierten Übereinkünfte wirklich tragfähig sind. «Angesichts der divergierenden Wortmeldungen aus einigen
EU-Mitgliedsstaaten kann man Zweifel haben, ob die
Ratsbeschlüsse alle Realität werden», sagte Dobrindt der Bild-Zeitung.

Gegen die Kanzlerin könnte die CSU auch ins Treffen führen, dass Deutschland bisher vereinbarte Rückführungen nicht umgesetzt habe.

Rückführungen bereits in der EU registrierter Asylbewerber scheitern nach einem Medienbericht weniger an der Rücknahmebereitschaft der Erstankunftsländer als an Problemen in Deutschland. Die EU-Partner würden schon jetzt viel mehr solcher «Dublin-Fälle» zurücknehmen, als Deutschland ihnen überstelle, berichtet die «Welt am Sonntag» unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei.

So stellte Deutschland demnach in diesem Jahr bis Ende Mai in 9233 Fällen entsprechende Übernahmeersuchen an Italien, und das Land stimmte auch 8421 Mal einer Rücknahme zu – überstellt wurden aber nur 1384. Sicherheitsbehörden gäben als Hauptgrund an, dass die Migranten am Rückführungstermin nicht angetroffen würden, schreibt die Zeitung.

Ähnlich wie bei Italien ist nach ihren Angaben das Verhältnis bei Spanien: Bei 1849 Übernahmeersuchen stimmte das Land 1255 Mal zu – überstellt wurden 172 Migranten. An Griechenland wurden demnach 1714 Ersuchen gestellt – nach 36 Zusagen des Landes gab es 5 Überstellungen.

Sollte es der Kanzlerin nicht gelingen, die CSU von ihren Plänen zu überzeugen, hatte Merkel bereits angekündigt, von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch machen zu wollen. Sie müsste dann Seehofer als Innenminister entlassen. Dieser hat bereits angedeutet, dass er auf das Amt verzichten könnte, um die Regierung in Berlin nicht zu gefährden.

Sollte allerdings ein möglicher Kompromiss mit den Bayern die AfD bei den Landtagswahlen stärken, dürfte der Konflikt erneut aufbrechen. Merkel bliebe dann die Möglichkeit einer neuer Regierung unter Beteiligung der Grünen. Dies ist zwar ein riskanter Poker – aber er hat durchaus Aussicht auf Erfolg.

Nicht gelöst wäre mit einem Sieg Merkels in Deutschland allerdings der sich abzeichnende Konflikt auf EU-Ebene, wo sich Deutschland in der Migrationsfrage faktisch isoliert hat. Die Visegrad-Staaten lehnen die Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten ab. Die Regierungen in Österreich und Italien pochen ebenfalls auf einen harten Kurs. Frankreich hat seine Häfen schon lange dichtgemacht. Schweden und Dänemark haben ihre Grenzen vor längerer Zeit faktisch geschlossen, Großbritannien geht ohnehin eigene Wege.

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Der TROJANER „KURZ“ – outet sich als „MERKELs ARSCH-KRIECHER“

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/sebastian-kurz-rettet-angela-merkel-auf-dem-eu-asylgipfel-15667776.html

Sebastian Kurz 

Merkels Retter

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ist der große Gegenspieler von Angela Merkel. Beim EU-Gipfel hat er sich trotzdem auf ihre Seite geschlagen. Was ist da los?

Lange schien es, als müsse sich die deutsche Bundeskanzlerin vor dem heutigen Sonntag fürchten. Seit null Uhr in der zurückliegenden Nacht hört der Präsident des Europäischen Rats auf den Namen Sebastian Kurz. Ein halbes Jahr lang steht er turnusgemäß der Runde der zur Zeit noch 28 Staats- und Regierungschefs vor, gestern schon hat er die Amtsübergabe gehörig zelebriert. Alle hatten den Eindruck, er wolle das zuletzt recht blasse Amt nutzen, um an Allianzen gegen Angela Merkel zu basteln. Schließlich gilt der Mann, der sich noch als Außenminister für die Schließung der Balkanroute feiern ließ und die konservative Volkspartei anschließend aus scheinbar aussichtsloser Position ins Kanzleramt führte, bei den Kritikern der deutschen Regierungschefin als Held.

Ralph Bollmann

Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

Die Frage, ob Merkel durch ihr Abkommen mit der Türkei die Flüchtlingszahlen verringert hat oder Kurz durch seinen Deal mit den Balkanländern, ist seit mehr als zwei Jahren eine der großen politischen Glaubensfragen. Wer immer die Kanzlerin piesacken wollte, suchte die Nähe zu Kurz – ob es nun der eigene Gesundheitsminister Jens Spahn war oder der neue amerikanische Botschafter von Gnaden Donald Trumps, zu dem Kurz aus diplomatischer Rücksicht dann doch nicht erschien. Schon das jugendliche Alter von 31 Jahren schien für den Österreicher zu sprechen. „Irgendwann bemerkt man an sich selbst, dass man mit jedem Tag ein bisschen mehr in Richtung des Älteren hinüber rutscht“, musste Merkel zu solchen Vorhaltungen schon mal sagen, und Kurz erklärte dann kokett, das Problem seiner Jugendlichkeit werde von Tag zu Tag kleiner……..

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GLOBAL – „FLÜCHTLINGs-TRANSFER“ mitHILFE eines „ASYL-ANTRAGs“ von LAND  zu LAND

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/06/19/italien-stellt-dublin-system-fuer-asylbewerber-frage/

Italien stellt Dublin-System für Asylbewerber in Frage

Bundeskanzlerin Merkel dürfte Schwierigkeiten haben, Italien von der Aufnahme einer großen Zahl von Flüchtlingen und Migranten zu überzeugen.

<<<<<<<Stattdessen will Rom einen «solidarischen Ansatz». Am besten sollten die Menschen schon in den Herkunfts- und Durchgangsländern Asylanträge stellen können>>>>>>>. Conte rief zudem zum Kampf gegen Schlepper und zu einer wirksameren Kontrolle der europäischen Außengrenzen auf………

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ALLES LÄUFT nach einem PLAN – ALLES so GEWOLLT

MERKEL ist gegen die INTERESSEN der DEUTSCHEN!!!!!!!!!!!!!

das ist NICHT nur SEEHOFERS ÜBERZEUGUNG sondern auch die der DEUTSCHEN

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/06/28/seehofer-deutet-seinen-ruecktritt-als-innenminister/

Seehofer deutet seinen Rücktritt als Innenminister an

Bundesinnenminister Seehofer hält esfür denkbar, dass er zur Lösung des Asylstreits mit Bundeskanzlerin Merkel auf sein Amt als Innenminister verzichtet.

Angela Merkel und Horst Seehofer am 03.07.2017 in Berlin bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Wahlprogramms. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Angela Merkel und Horst Seehofer am 03.07.2017 in Berlin bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Wahlprogramms. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Bundesinnenminister Horst Seehofer schließt einen Amtsverzicht im Asylstreit zwischen CDU und CSU nicht aus. „Es gibt Situationen in der Politik, wo man eine Überzeugung hat und dann ist die Überzeugung wichtiger als das Amt“, sagt Seehofer in der ARD-Sendung „Maischberger“. Er sehe noch eine sehr realistische Chance auf eine Lösung mit Merkel. Man sei in einer ernsten Lage, aber man sei auch „im Moment in ganz vernünftigen Gesprächen“, wie man das Problem auflösen könnte. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das auflösen“, sagt der CSU-Chef. Man versuche das „vernünftig unter Aufrechterhaltung der beiderseitigen Glaubwürdigkeit“ zu lösen. „Ich kann es Ihnen nicht garantieren, aber der feste Wille ist da“, sagte Seehofer laut Reuters.

Seehofer wünscht sich im Asylstreit zwischen CDU und CSU eine europäische Lösung beim EU-Gipfel in den kommenden zwei Tagen. Wenn dies gelinge, werde er „am zufriedensten sein“, sagt Seehofer. „Die Erwartung, die Hoffnung ist da, dass es auf europäischer Ebene Lösungen geben möge.“ Wenn dies gelinge, dann sei die Frage eines nationalen Alleingangs erledigt. Wenn nicht, werde man am Sonntag in den Parteigremien entscheiden, wie es weitergehe. Seehofer sagt, ihm gehe es bei den von ihm angedrohten Zurückweisungen an den Grenzen um zwei Gruppen: Personen mit Wiedereinreisesperren und Personen, die in einem anderen EU-Land einen Antrag auf Asyl gestellt hätten oder registriert seien als Asylbewerber. Er selbst wolle alle politische Kraft darauf verwenden, „dass wir uns verständigen“.

Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz hat sich kritisch zum Vorgehen Seehofers in der Auseinandersetzung geäußert: Die Inhalte des „Masterplan Migration“ von Bundesinnenminister Seehofer kenne er nicht, sagte Scholz. Seehofer habe den Plan auch nicht im Koalitions-Ausschuss am Dienstagabend dargelegt. „Ein bisschen unorthodox ist das, nicht?“, sagte Scholz. Auf die Frage, ob Kanzlerin Angela Merkel (CDU) noch die Kraft habe, die Koalition zusammenzuhalten, antwortete Scholz im ZDF: „Wir haben jedenfalls die Kraft, unseren Beitrag zu leisten. Am Ende wird es wohl doch noch gelingen, dass sich alle zusammenraufen.“ CDU und CSU könnten den Streit beilegen, wenn sie wollten. „Wir dürfen das Pferd nicht von hinten aufzäumen“, warnte Scholz zugleich und verwies darauf, dass viele ankommende Migranten in Deutschland noch gar nicht in einem anderen EU-Land registriert worden seien. Scholz plädierte dafür, deshalb mit anderen EU-Staaten über eine verbesserte Kooperation zu reden und zugleich die EU-Außengrenzen stärker zu schützen.

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AUFKLÄRUNG nicht ERWÜNSCHT – siehe auch „BAMF-SUMPF“

 „SCHLEUSSER-NETZ-WERK“ –  WER STECKT dahinter: „FINANZ-MAFIA“ wie „ROTHSCHILD“ und „GELD-MAN-SACHS“

https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus178341384/Der-Selbstbetrug-der-Fluechtlingshelfer-auf-dem-Mittelmeer.html

Politische Ethik

Der Selbstbetrug der Flüchtlingshelfer auf dem Mittelmeer

 

Chefkommentator
„Viele NGOs auf dem Mittelmeer betreiben das Geschäft der Schleuser“, konstatiert WELT-Autor Jacques Schuster

Quelle: AFP PHOTO / MISSION LIFELINE; Claudius Pflug

Zur Tradition des Abendlandes gehört die Barmherzigkeit. Sie gilt allen Menschen, die in Not geraten sind – gleichgültig woher sie stammen und wie sie aussehen.

Die Organisationen und Vereine, die auf dem Mittelmeer Flüchtende retten, berufen sich auf diese Barmherzigkeit. Zu Recht. Was wären Europas Gesellschaften, fehlte sie?

Doch das Mitempfinden darf nie einseitig sein. Es genügt nicht, die Hilfe als solche zu einer Ideologie verkommen zu lassen und sich der Bedenken aller anderen im eigenen moralischen Größenwahn zu versperren……….

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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/professoren-warnen-von-meseberg-zur-haftungsunion-15662832.html

Professoren warnen

Von Meseberg zur Haftungsunion

  • Von Thomas Mayer , Dirk Meyer , Gunther Schnabl , Roland Vaubel
  • Aktualisiert am

Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron am 19. Juni auf Schloss Meseberg Bild: dpa

Merkel und Macron haben vereinbart, die Eurozone zu stärken und eine Art europäischen IWF zu gründen. Das würde die europäische Währungsunion zu einer Haftungsunion ausbauen. Ein Gastbeitrag.

Frankreichs Staatspräsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel haben bei ihrem Treffen auf Schloss Meseberg am 19. Juni 2018 Maßnahmen vereinbart, „die Eurozone weiter zu stärken und zu vertiefen und sie zu einer echten Wirtschaftsunion zu machen“. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind geeignet, die europäische Währungs- und Bankenunion weiter zu einer Haftungsunion auszubauen, wie wir es in dem von uns initiierten Aufruf von 154 Wirtschaftsprofessoren in der F.A.Z. befürchtet hatten.

Es ist geplant, den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zu einem Europäischen Währungsfonds unter EU-Recht umzuwandeln. Dazu heißt es in der Erklärung:………

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/06/30/lettland-staatsanwalt-mit-neuen-vorwuerfen-gegen-ezb-ratsmitglied/

Lettland: Staatsanwalt mit neuen Vorwürfen gegen EZB-Ratsmitglied

Die EZB gerät wegen neuer Korruptionsvorwürfe gegen das lettische Ratsmitglied Rimsevics unter Druck.

Der lettische Zentralbankchef Ilmars Rimsevics mit Mario Draghi in Riga, am 12. September 2013. (Foto: dpa)

Der lettische Zentralbankchef Ilmars Rimsevics mit Mario Draghi in Riga, am 12. September 2013. (Foto: dpa)

Im Fall des wegen Bestechungsverdachts angeklagten lettischen Notenbankchefs werden neue Einzelheiten bekannt. EZB-Ratsmitglied Ilmars Rimsevics wird unter anderem vorgeworfen, er habe zur Zahlung von Schmiergeldern aufgefordert und diese auch angenommen. Nach Angaben der lettischen Staatsanwaltschaft vom Freitag soll Rimsevics eine Bestechungsofferte in Höhe von 500.000 Euro akzeptiert haben. Rimsevics hat bislang alle Anschuldigungen zurückgewiesen. Ihm drohen bei einer Verurteilung bis zu elf Jahre Gefängnis. Am Freitag war keine Stellungnahme von ihm zu erhalten.

Nach Angaben der lettischen Staatsanwaltschaft wurden Bestechungsgelder von Anteilseignern des Bankhauses Trasta Komercbanka gezahlt. Laut Staatsanwältin Viorika Jirgena kamen diese unter anderem 2010 für eine Urlaubsreise auf die russische Halbinsel Kamtschatka auf. Im Gegenzug habe Rimsevics dabei geholfen, Antworten auf Fragen der lettischen Finanzaufsicht vorzubereiten. 2012 sei überdies die Zahlung von 500.000 Euro in zwei Tranchen vereinbart worden. Dafür sollte Rimsevics seinen Einfluss bei den Aufsehern geltend machen. Der Zusammenbruch des Instituts sei allerdings nicht verhindert worden, weswegen die Bankeigner die Zahlung des Rests der Summe verweigert hätten. Trasta Komercbanka musste schließlich 2016 im Zuge von Geldwäsche-Vorwürfen die Schalter schließen.

Rimsevics wurde im Februar untersagt, sein Amt als oberster Währungshüter des Landes für die Dauer der Ermittlungen weiterzuführen. Für die EZB ist diese Suspendierung ein beispielloser Vorgang, gegen den sie vorgehen. Nach EURecht kann Rimsevics nicht seines Amtes enthoben werden, solange er nicht wegen eines Verbrechens verurteilt ist. Die EZB schaltete mittlerweile den Gerichtshof der EU in Luxemburg ein. Sie argumentiert, mit der Suspendierung sei Rimsevics faktisch seines Amtes enthoben worden. Zudem werde die Entscheidungsfähigkeit der EZB beeinträchtigt, da ein Euro-Mitgliedsstaat sein Stimmrecht nicht ausüben könne.

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„WM-AUS“ ZUUUUFFFÄÄÄLLIGGG????!!!!!!! am „27 Juni 2018“  – oder „999.6. 20666“???????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

BEIDE sind SOOOOOOO TRAURIG: „ROBO-MERKEL“  und „ROBO-SOPHIA“

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/06/27/merkel-spricht-mit-roboter-ueber-das-wm-aus-der-deutschen/?ls=ap

Merkel spricht mit Roboter über das WM-Aus der Deutschen

Bundeskanzlerin Merkel hat im Gespräch mit einem humanoiden Roboter das WMAus Deutschlands bedauert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht auf der Konferenz "Morals & Machines" mit dem humanoiden Roboter "Sophia", am 27.06.2018, in Berlin. Foto: dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht auf der Konferenz „Morals & Machines“ mit dem humanoiden Roboter „Sophia“, am 27.06.2018, in Berlin. Foto: dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich traurig über das Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM gezeigt. Die Nachricht von der 0:2-Niederlage gegen Südkorea bekam die CDU-Politikerin am Mittwochabend, als sie sich mit einem humanoiden Roboter namens Sophia bei der Konferenz «Morals & Machines» unterhielt. Der Roboter zählte zum Trost die vielen Titel der deutschen Mannschaft bei Fußball-Turnieren auf. «Ja, Sophia, das stimmt, wenn man auf der langen Zeitachse guckt, aber ehrlich gesagt, heute sind wir alle sehr traurig», antwortete Merkel darauf.

Sophia wurde von einem Unternehmen in Hongkong entwickelt und wurde erstmals in SaudiArabien präsentiert. Die Saudis hatten dem Roboter die saudische Staatsbürgerschaft angeboten. Bei Fußball-Turnieren ist die Maschine allerdings noch nicht zum Einsatz gekommen.

Die Kanzlerin war bei den vergangenen Weltmeisterschaften zu wichtigen Spielen des Teams gereist. 2010 war sie beim Viertelfinale gegen Argentinien (4:0) in Kapstadt. Vor vier Jahren erlebte sie den WM-Triumph in Rio gegen Argentinien (1:0 n.V.) live im Maracanã. Über eine mögliche Reise nach Russland hatte Merkel bis zuletzt keine definitive Aussage getroffen. Am 3. Juni hatte sie Bundestrainer Joachim Löw und dessen Team im Trainingslager in Eppan in Südtirol besucht.

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Die KRIMINELLE „CYBER-WELT“ – WER ist „GUT“ WER ist „BÖSE“???!!!

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/06/30/krypto/

Kaspersky“ warnt vor Verbreitung bösartigerKryptoMiner

Laut der Cyber-Sicherheitsfirma Kaspersky nutzen Kriminelle zunehmend die Computer ihrer Opfer zum Minen von Kryptowährungen.

Cyber-Angriffe zum Krypto-Mining sind heute profitabler als Angriffe mit Ransomware. (Foto: dpa)

Cyber-Angriffe zum Krypto-Mining sind heute profitabler als Angriffe mit Ransomware. (Foto: dpa)

TOP-Meldung

Ransomware-Angriffe – bei denen eine bösartige Datei einen Computer so lange sperrt, bis ein Lösegeld gezahlt wird– haben sich um fast die Hälfte verringert, weil die Täter stattdessen stattdessen Krypto-Mining-Malware einsetzen.

Dies liegt hauptsächlich daran, dass KryptoMining profitabler ist. „Während Ransomware für Cyber-Kriminelle ein potenziell großes, aber einmaliges Einkommen bereitgestellt hat, bringen Miner ein zwar niedrigeres, aber dafür länger anhaltendes Einkommen“, so der Bericht.

Die Cyber-Sicherheitsfirma Kaspersky hat Daten von April 2016 bis März 2017 mit Daten von April 2017 bis März 2018 verglichen und festgestellt, dass Ransomware um fast 44,6 Prozent zurückgegangen ist, während Malware zum Krypto-Mining um 44,5 Prozent anstieg.

Kaspersky erwartet, dass die Zahlen beim KryptoMining weiter steigen werden, insbesondere mit dem Vormarsch der mobilen Miner. Der Bericht äußerte besondere Besorgnis für die Einwohner von China und Indien, die weltweit etwa ein Drittel aller Smartphones besitzen.

Weitere Meldungen

Blockchain startet Krypto-Plattform für institutionelle Anleger

  • Einer der größten Namen im BitcoinBereich, Blockchain, hat eine Plattform angekündigt, die institutionellen Anlegern helfen soll, sich den Kryptowährungen zu nähern.
  • Blockchain Principal Strategies kann ab heute abgerufen werden, und es ist geplant, während der Sommermonate zusätzliche Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen.
  • Der Blogpost, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, erwähnt auch, dass Benutzer frühen Zugang zu Initial Coin Offerings (ICOs) erhalten werden.

Weltgrößte Krypto-Börse Binance startet Krypto-Fiat-Handel in Uganda

  • Die weltgrößte Kryptowährungsbörse nach Handelsvolumen hat am Donnerstag den Handel zwischen dem Binance Coin (BNB) und dem Uganda-Schilling angekündigt.
  • Zudem startet das Unternehmen in dem Land die Fiat-Krypto-Börse Binance Uganda.

Start-ups haben 2018 mit ICOs schon 13,7 Mrd. Dollar eingesammelt

  • Der Verkauf von virtuellen Währungen aus 537 Initial Coin Offerings (ICOs) in den ersten fünf Monaten dieses Jahres übertraf das letztjährige Gesamtvolumen von 7,0 Milliarden US-Dollar deutlich.
  • Die Messaging-App Telegram hat 1,7 Milliarden Dollar gesammelt, ohne dass die Token an die Öffentlichkeit verkauft wurden.
  • EOS, ein Infrastrukturprojekt für dezentrale Anwendungen, hat in einem einjährigen Token-Angebot, das bereits Mitte letzten Jahres gestartet wurde, mehr als 4 Milliarden US-Dollar gesammelt.

Meldungen vom 28.06.

Meldungen vom 27.06.

Meldungen vom 26.06.

Meldungen vom 25.06.

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Dieser Monitor bietet eine Übersicht über die relevantesten aktuellen Entwicklungen um das Thema Kryptowährungen aus aller Welt. Der Service ist einzigartig, weil er aus Hunderten ausgewählten Quellen von China und Russland über Japan und Südkorea bis hin zu den USA und Europa alle relevanten News zu Kryptowährungen erfasst und die wichtigsten Punkte in Kurzform zusammenfasst.

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VERHEIMLICHT – VERTUSCHT – – – WIESO????!!!!

WIESO ist „MAIN-STREAM“ so STILL???!!!?! HAT der „MAIN-STREAM“ ANGST – „FOCUS“ hat darüber berichtet!!!!!

„SACHSEN-SUMPF“ : MERKEL decktThomas de Maiziere`“ in SACHEN „KINDER-SCHÄNDUNG“ WIESO???!!!

ZUR PERSON MERKEL: IST diese PERSON SELBST ein „KINDER-SCHÄNDER“?! –  IN WIE WEIT ist MERKEL VERWICKELT in „KINDER-SCHÄNDUNG“?!

LICHT BRINGEN ins DUNKLE „TIEFER STAAT“:  „NSU“ wird NICHT AUFGEKLÄRT –  WIESO wurde „EDATHY“ BESCHULDIGT (WUSSTE ER ZUVIEL?! WOLLTE MAN IHN „WEG-HABEN“?!  wenn doch sonst  bei „KINDER-SCHÄNDUNG“ IMMMER alles unter den TISCH gekehrt WIRD???!!!?!)

siehe auch „SACHSEN-SUMPF“ – „TIEFER STAAT“- „NSU“

WIESO wird in DEUTSCHLAND „KINDER-SCHÄNDUNG“ GEDECKT und VERHEIMLICHT?!

AUCH IN diesem FALL WURDE NICHTS UNTERNOMMEN?!

https://www.neopresse.com/gesellschaft/ermittlerin-in-berlin-deckt-kinderhandel-auf/

Ermittlerin in Berlin deckt Kinderhandel auf

NEOPresse in Gesellschaft

Ermittlerin in Berlin deckt Kinderhandel auf

Gegen eine Ermittlergruppe des Berliner Landeskriminalamts, die Kinderhandel bekämpfen soll, werden jetzt in internen Unterlagen schwere Vorwürfe erhoben.

Das Berliner Landeskriminalamt (LKA) hat seit wenigen Jahren eine neue, besonders engagierte und erfahrene Ermittlerin im Kampf gegen den Kinderhandel. Sie engagierte sich außergewöhnlich, auch außerhalb des Jobs dafür, den Handel mit Kindern aufzudecken, berichtet der Focus. Nach knapp fünf Jahren war sie am Ziel: Ein Mann der eine „Erlebniswohnung“ unterhielt, wurde verurteilt. Dabei handelte es sich um ein Bordell, in dem GruppensexPartys mit minderjährigen Mädchen veranstaltet wurden.

FDP fordert Untersuchungsausschuss

Doch anscheinend wird dieser Erfolg als „Wunder“ angesehen. Denn angesichts der guten Arbeit der neuen Ermittlerin fiel auf, dass die bisherige Arbeit des Berliner LKA mehr als mangelhaft gewesen sein muss. Berliner FDP-Politiker fordern jetzt einen Untersuchungsausschuss, der das gesamte Personalwesen bei Polizei und Justiz durchleuchten soll. Jetzt befasst sich die Dienststelle für interne Ermittlungen mit den Vorgängen im LKA. Dabei sollte das LKA die Schwächsten der Gesellschaft schützen und den Kinderhandel bekämpfen.

Vorgesetzte des LKA behindern Arbeit der Ermittlerin

2013 berichtete ein V-Mann der „Erlebniswohnung“ dem LKA von massenhaftem Missbrauch eines jungen Mädchens. Daraufhin nahm die neue Mitarbeiterin des LKA die Ermittlungen auf. Dabei entdeckte sie allerdings in den Akten, dass bereits seit 2011 eindeutige Hinweise zu der „Erlebniswohnung“ eingegangen waren. Das LKA soll daraufhin nur eine einmalige Kontrolle durchgeführt haben. Die Ermittlerin allerdings begann Telefone des Bordells sowie Verdächtige überwachen zu lassen. Dabei soll sie von Vorgesetzten aber keine Unterstützung erhalten haben.

Beim Abhören der Telefonate stieß die Ermittlerin auf eine weitere brisante Spur. Das LKA versuchte anscheinend seit Jahren, einen Maulwurf in den eigenen Reihen zu enttarnen. Der Mann versorgte die Rotlichtszene mit Informationen zu Razzien. Die Ermittlerin gab diese Erkenntnisse weiter, jedoch ohne Resonanz und Eingreifen der Vorgesetzten. Erst auf mehrmalige Anfrage soll es Monate später geheißen haben, diese „Sache“ sei nicht als so dringlich erachtet worden. Dennoch gelang es der Ermittlerin, eine weitere Kontrolle des Bordells durchzusetzen.

Kurz bevor das angeforderte Mobile Einsatzkommando (MEK) die Kontrolle durchführen sollte, wurde der Einsatz überraschend abgesagt. Der Ermittlerin wurde gesagt, man habe „etwas auf den Observationsbildern“ gesehen. Worum es sich dabei handelte, wurde nicht gesagt. Offiziell wurde die Absage des Einsatzkommandos von der Leitung des LKA damit begründet, dass man „nicht Steuergelder in den kriminellen Kreislauf bringen“ wollte.

Verdächtiger des BND wird nicht belangt

Die Ermittlerin zog den Einsatz dennoch durch. Ein Mann, der bei der Razzia vom Ordnungsamt kontrolliert wurde, stellte sich als Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes heraus (BND). Aus „taktischen Gründen“ wurde diese Personalie aber nie in die Akte des LKA aufgenommen, wie es hieß. Der BND wurde zudem nie über diesen Vorfall vom LKA informiert.

Bei der Gerichtsverhandlung des Falls konnte die Ermittlerin, die den Fall da schon aufgrund einer Versetzung aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hatte, außerhalb des Gerichts mit dem zuständigen Staatsanwalt sprechen. Dabei stellte sich heraus, dass dieser noch nie von den Vorkommnissen des MEK oder von der verdächtigen Person des BND gehört hatte. Weder Berliner Polizei noch Staatsanwaltschaft äußerten sich auf Anfrage des Focus zu diesem Fall.

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https://www.focus.de/politik/deutschland/berlin-ermittlerin-deckt-kinderhandel-auf-und-wird-von-eigenen-leuten-behindert_id_9102487.html

Politik
Ermittlung interruptus

Kinderhandel, Unterlage, Kommissariat, Ermittlerin, Kopfschütteln, Luthe, Berliner Polizei, Handel, Landeskriminalamt Berlin, FDP-Fraktion, Bordell, MEK, Telefonat, Untersuchungsausschuss, Staatsanwaltschaft, V-Person, Anschuldigung, Telekommunikationsüberwachung, Rotlichtmilieu, Staatsanwalt, Polizei, Vorgesetzter

dpa/Nicolas Armer/Illustration Ein kleines Mädchen hält sich die Hände vor ihr Gesicht.
In internen Unterlagen werden schwere Vorwürfe gegen eine Ermittlergruppe des Berliner Landeskriminalamts erhoben, die Kinderhandel bekämpfen soll.

Ein Tag im August 2013. Annika B. (Name geändert) wühlt sich durch Akten und muss immer wieder den Kopf schütteln. Die erfahrene Ermittlerin ist seit Kurzem im Kommissariat 424 des Berliner Landeskriminalamts (LKA). Ihr Job: den Handel mit Kindern aufdecken. B. weiß, dass die Akten auf ihrem Schreibtisch hochbrisant sind.  Zeit für Mittagspausen nimmt sie sich kaum. Auch die Wochenenden verbringt die alleinerziehende Mutter am Schreibtisch im Büro, die Kinder spielen auf dem Boden. Knapp fünf Jahre später ist B. am Ziel, ein Mann wird verurteilt: Mustafa E. Er betreibt die Berliner „Erlebniswohnung“, ein Bordell, in dem Gruppensex-Partys (Gangbangs) nach dem Flatrate-Prinzip veranstaltet werden – gern mit minderjährigen Mädchen.

Ist das einer der größten Skandale der Hauptstadt-Polizei?

Doch was nach einem Erfolg für die Berliner Polizei klingt, kann sich als einer der größten Skandale der Hauptstadt-Polizei entpuppen. Denn dass es zu dem Urteil gekommen ist, scheint an ein Wunder zu grenzen.

„Wenn diese Vorwürfe zutreffen“, sagt Marcel Luthe, innenpolitischer Sprecher der Berliner FDP-Fraktion, „ist das ein neuerliches dramatisches Versagen beim LKA Berlin.“ Deshalb fordert der FDP-Politiker jetzt einen Untersuchungsausschuss, der „das gesamte Personalwesen bei Polizei und Justiz beleuchtet“.

Die Arbeit von B.s Kollegen sollen so miserabel gewesen sein, dass sich jetzt die Dienststelle für interne Ermittlungen mit den Vorgängen befasst. Die Anschuldigungen zeichnen ein dramatisches Bild der Dienststelle, die die Schwächsten in der Gesellschaft schützen und den Handel mit Kindern bekämpfen soll.

Ende August 2013 treffen zwei Mitarbeiter des Ordnungsamts bei einer Routinekontrolle in der „Erlebniswohnung“ auf ein junges Mädchen. Es behauptet, es würde dort nur auf eine Freundin warten. Doch wenig später berichtet ein V-Mann dem LKA von massenhaftem Missbrauch des Mädchens. Annika B. übernimmt die Ermittlungen.

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https://www.neopresse.com/politik/dach/deutschland-im-sommer-

verarmt-freibaeder-schliessen-ueberall/

Deutschland im Sommerverarmt: Freibäder schließen überall.

NEOPresse in D/A/CH

Deutschland im Sommer – verarmt: Freibäder schließen überall. Kommunen am Ende?

Wer sich Nachrichten in den Lokalmedien anhört oder liest, wird dieser Tage mit unangenehmen Wahrheiten konfrontiert. Deutschland verrottet vor sich hin – ablesbar an Freibädern. Die werden teils trotz der drückenden Hitze später geöffnet, oder aber sogar ganz geschlossen. Darüber berichtete jetzt auch die „Welt“, die sich in einer Reportage mit einem beliebten Freibad in Duisburg beschäftigte.

CDU lässt schließen

Schon längst sei das Kultbad geschlossen. Damals unter der Ägide der lokalen CDU, die in der Stadt regierte. Das Bad sei „zu teuer“, hieß es. Die „Anwohner“ wurden auf einen See in der Nähe verwiesen. Ein Einzelfall? Mitnichten….

 

So zitiert die Welt die DLRG, die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft. Die listet gleich 175 solcher Bäder auf, die im vergangenen Jahr geschlossen worden sind. 62 davon sind Freibäder gewesen. Auch in Bayern gab es 16 Schließungen, obwohl das Bundesland soviel Geld hat (auch wenn Freibäder kommunale Einrichtungen sind). Damit hält Bayern bundesweit sogar den Rekord. NordrheinWestfalen kommt auf 11 Schließungen und damit auf den zweiten Platz.

Die Kommunen schließen, weil sie kein Geld mehr haben. Über zwei Drittel der Kosten werden durch den Eintritt nicht gedeckt. Der niedrige Kostendeckungsgrad führt aber nicht zu Anhebungen bei den Preisen, zur Kooperation mit Initiativen, zur Kooperation mit Unternehmen – sondern zur Schließung.

Länder, Bund auch die EU, so die DLRG, könnten unterstützen. Dies jedoch ist nicht in allen Fällen möglich – die Fördertöpfe stehen gar nicht erst zur Verfügung. Alles jedoch eine Frage der rechtlichen Regelungen – dies ist kein Naturgesetz. Hessen als Bundesland hat Hallen- und Freibädern nun Geld zur Verfügung gestellt.

Was dies alles mit Merkel-Deutschland zu tun hat? Das Land marodiert vor sich hin. Nach mehr als 12 Jahren Regentschaft und Milliarden-Beträgen, die in die EU fließen.

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Es sind NUR „BROT und SPIELE“ FREUNDE – ABER „ULTRA-WICHTIG“ für die SATANISCHE ELITE (KINDER-SCHÄNDER)

https://www.zeit.de/sport/2018-06/deutschland-wm-aus-joachim-loew-angela-merkel

Deutsches WM-Aus

Es ist nur Fußball, Freunde

Löw und Merkel weg! Ins deutsche Vorrundenaus fantasieren manche einen politischen Zusammenhang hinein. Warum nur?
Justizreform: Angela Merkel im Kreise der DFB-Führung
Angela Merkel im Kreise der DFB-Führung © Guido Bergmann/Bundesregierung/dpa

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siehe auch „Crispr“ – „Genome Editing“ – „Gen-Schere“ – „Epi-Genetik“

https://www.testbiotech.org/node/2221

Immer mehr Patentanträge auf CRISPRPflanzen und Tiere

DowDuPont und ‚Baysanto‘ führend im Bereich neuer Gentechnikverfahren
Freitag, 29. June 2018

Mit 50 internationalen Patentanmeldungen auf neue Gentechnikverfahren im Bereich Nutzpflanzen ist derzeit der DowDuPont-Konzern führend. Auf Platz 2 folgt ‚Baysanto‚ mit 30 Anmeldungen. Die US-Firma Cellectis (und ihr Ableger Calyxt), die mit Bayer kooperiert und schon bald CRISPR-Pflanzen vermarkten will, kommt auf über 20 Anträge. Auch Syngenta und BASF sind auf dem Gebiet aktiv. Dagegen meldeten klassische Züchtungsunternehmen bisher nur wenigen Patente in diesem Bereich an. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Patentrecherche, die Testbiotech jetzt ausgewertet hat.

In der Regel erstrecken sich die Patente auf die Methoden, aber auch das Saatgut, die Pflanzen und deren Ernte. Dabei werden mit Hilfe der neuen Gentechnikverfahren auch alte Ideen wieder zu innovativen Erfindungen: Bayer, Monsanto und DowDuPont haben Patente auf glyphosatresistente Pflanzen angemeldet, die mit dem CRISPR-Verfahren hergestellt werden. So kann das Kerngeschäft der Unternehmen – die Vermarktung von herbizidresistenten Pflanzen wie Soja, Mais, Raps und Baumwolle und passender Herbizide – auch in Zukunft durch neue Patentmonopole geschützt werden.

Es gibt auch Patente, die sich auf Anwendungen beziehen, die für die neuen Gentechnikverfahren spezifisch sind: So haben DowDuPont und Monsanto Patente auf natürlicherweise vorkommende DNA-Sequenzen im Erbgut von Pflanzen angemeldet, die besonders für den Einsatz von Nukleasen geeignet sein sollen. Andere Patentanmeldungen, bei denen neue und alte Gentechnik zum Einsatz kommen, beziehen sich auf Pflanzen mit verändertem Wachstum und Ertrag, veränderten Inhaltsstoffen, Resistenzen gegen Krankheiten oder technischen Veränderungen an den Nukleasen.

Die Entwicklung erfasst auch die Tierzucht: Der Konzern Genus, einer der größten im Bereich der Zucht landwirtschaftlicher Nutztiere, hat bereits angekündigt, Tiere nutzen zu wollen, die aus Genome Editing hervorgehen, und kooperiert dabei insbesondere mit der Firma Recombinetics, die bereits rund ein Dutzend Patente auf Schweine und Rinder angemeldet hat.

„In der Diskussion um die neuen Gentechnikverfahren wird immer wieder das Argument vorgebracht, dass die neue Technologien billiger seien als die bisherige Gentechnik und deswegen auch von kleineren Unternehmen eingesetzt werden könnten. Dabei wird übersehen, dass die neuen Verfahren, bei denen u.a. Nukleasen wie CRISPRCas9 eingesetzt werden, ebenso patentiert werden wie die damit manipulierten Pflanzen und Tiere“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Die Erfahrung zeigt, dass sich kleine und mittelständische Züchter in einer von Patenten geprägten Züchtungslandschaft langfristig nicht durchsetzen können.“

Über die Patente wird der Einfluss der großen Saatgutkonzerne weiter wachsen und der Konzentrationsprozess in der Branche weiter vorangetrieben. Schon jetzt verfügen nur drei Unternehmen, ‚Baysanto‘, DowDuPont und Syngenta, über einen Anteil von rund 50 % am internationalen Saatgutmarkt.

Diese Entwicklung kann auch erhebliche Auswirkungen auf die herkömmliche Züchtung haben: Patentiert werden nicht nur technische Verfahren, sondern auch die jeweiligen Pflanzen und Tiere mit ihren Eigenschaften. Dabei gilt der sogenannte ‚absolute Stoffschutz‘: Die Patente umfassen alle Pflanzen und Tiere, die die beschriebenen Eigenschaften haben, unabhängig davon, wie sie gezüchtet oder gentechnisch verändert wurden. Ist also ein Salat z.B. resistent gegen Blattläuse, gilt ein entsprechendes Patent sowohl für mit CRISPR veränderte als auch für konventionell gezüchtete Pflanzen mit ähnlichen Merkmalen. So werden die Patentmonopole systematisch auf die gesamte Züchtung ausgeweitet.

Kontakt:

Christoph Then, info@testbiotech.org, Tel 0151 54638040

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https://www.spektrum.de/news/foerdert-crispr-cas9-krebs/1570972?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP

Genschere

Fördert CRISPR/Cas9 Krebs?

Alle Biomediziner, die mit der CRISPR-Genscheren einmal Menschen heilen möchten, müssen eine böse Klippe umschiffen: Macht die Genschere krebsanfällige Zellen konkurrenzfähiger?
Eine Hand mit Pinzette setzt ein Stück in einen stilisierten Erbgutstrang ein.

Biomediziner müssen einen weiteren Schwachpunkt des GenwerkzeugsCRISPR/Cas9 im Hinterkopf behalten: Die längst nicht in allen Zellen effizient arbeitende Schere funktioniert ausgerechnet in den Zellen gut, in denen das wichtige Antikrebsprotein p53 nicht aktiv ist. Den komplexen genetischen Zusammenhang haben zwei Teams unabhängig voneinander nun in »Nature Medicine« dokumentiert. Ein sorgloser Umgang mit CRISPR/Cas9 bei Gentherapien in der Zukunft könnte also womöglich dazu führen, dass die Genschere Defekte gerade bei entartungsanfälligen Zellen besonders erfolgreich entfernt – und somit die Zahl anfälliger Zellen und damit das Krebsrisiko im vom Gendefekt geheilten Patienten insgesamt ansteigt.

In ihren Versuchen hatten beide Teams CRISPR/Cas9 auf verschiedene pluripotente Stammzellen und Retina-Zellen des Menschen angesetzt, um aus deren Erbgut gezielt DNA-Abschnitte herauszuschneiden und zu ersetzen. Als Reaktion des von der Genschere eingeführten Schnitts durch beide Stränge der Doppelhelix wird in Zellen dabei das Tumorsupressorgen p53 aktiv. Seine Aufgabe ist es, geringfügige Schäden zu minimieren oder stark geschädigte Zellen in den zellulären Freitod zu schicken. In den Versuchen der Forscher zeigte sich nun ein Effekt von aktiven p53-Proteinen: Sie unterbinden sehr effektiv jede Aktion von CRISPR/Cas9.

Damit wird klar, warum die Genschere in Zellen ein ineffizientes Werkzeug ist. Sie funktioniert offenbar nur dort gut, wo die Zelle ihr wichtigstes Tumorsupressorgene nicht aktiviert bekommt. Ein nicht funktionsfähiges p53 ist allerdings auch die häufigste bekannte genetische Ursache von Krebs beim Menschen: Etwa der Hälfte aller Eierstockkrebs-, fast die Hälfte aller Enddarmkrebsfälle, knapp 40 Prozent aller Lungenkrebsfälle und mindestens ein Viertel aller Brust-, Magen-, Leber- oder Lungenkrebsfälle geht mit einem p53-Defekt einher. Somit wäre es sehr bedenklich, wenn CRISPR/Cas9 tatsächlich nur die Zellen von Patienten mit einem Gendefekt erreicht, die durch einen p53-Ausfall entartungsgefährdet sind.

Die Ergebnisse beider Teams haben die CRISPR-Szene – die die Resultate spätestens seit einer Vorveröffentlichung vor einem Jahr kennt – allerdings nicht in helle Aufregung versetzt. Zum einen ist es durchaus denkbar, dass p53 nur mit dem bereits veralterten System CRISPR/Cas9, nicht aber mit weiterentwickelten Varianten interagiert. Zudem ist der Einfluss von p53 offenbar stark abhängig davon, in welchem Zeitfenster und in welchem Zelltyp eine Genschere arbeitet. Dann stört sie die unterschiedlichen Mechanismen der Reparatur – das unpräzise »non-homologous end-joining« und die vergleichsweise fehlerfreie »direkte homologe Reparatur« – auch sehr unterschiedlich stark. Hier müssen dringend Detailuntersuchungen anschließen, um den Einfluss von Tumorsupressorgenen wirklich einschätzen zu können, meinen beide Forscherteams übereinstimmend in ihren aktuellen Publikationen.

Auffällig ist immerhin auch, dass zumindest bei Versuchsmäusen bisher nie ein Anstieg von Krebsfällen zu verzeichnen war, obwohl CRISPR/Cas9 schon seit einiger Zeit an Tieren getestet wird und auf ein möglicherweise erhöhtes Tumorrisiko durchaus geachtet wurde. Womöglich spielt der in Zellen aufgedeckte Zusammenhang also in lebenden Organismen nur eine untergeordnete Rolle. Auch dies müsse nun in weiteren Versuchen abgeklärt werden.

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https://www.testbiotech.org/node/2217

Anhörung am Gerichtshof der EU wegen Importzulassung von Gentechnik-Soja

MonsantoSojaIntacta” soll genauer auf gesundheitliche Risiken untersucht werden

26. Juni 2018 / Morgen findet am Gerichtshof der EU (EuGH) die Anhörung zu einer Klage statt, die Testbiotech gemeinsam mit dem Europäischen Netzwerk kritischer WissenschaftlerInnen (European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility, ENSSER) sowie dem Verein Sambucus eingereicht hatte (C-82/17P). Dabei geht es um die Risiken einer Gentechnik-Soja des Konzerns Monsanto (Bayer) mit dem Markennamen ‚Intacta‚. Im Erbgut dieser Pflanzen sind zwei Eigenschaften kombiniert: Sie produzieren ein Insektengift, ein sogenanntes BtToxin, und sind gleichzeitig unempfindlich gegenüber dem Unkrautvernichtungs­mittel Glyphosat. Es ist die erste SojaPflanze mit einer Kombination dieser Eigenschaften.

Testbiotech hatte schon 2013 gegen die EU-Kommission geklagt, die diese Soja für den Import zugelassen hatte. Inzwischen sind auf Seiten der Kommission auch die Firma Monsanto, die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA und die Regierung von Großbritannien der Klage beigetreten.

Nach Auffassung der Kläger wurde die Soja vor der Zulassung nicht ausreichend auf gesundheitliche Risiken untersucht. Unter anderem geht es dabei um Wechselwirkungen der Herbizid-Rückstände mit dem von den Pflanzen produzierten Insektizid. Zudem besteht der Verdacht, dass mit dem Verzehr der Soja ein erhöhtes Risiko für Immunkrankheiten einhergeht. In der ersten Instanz (T-177/13) scheiterten die Kläger mit ihrem Anliegen, die Soja genauer auf gesundheitliche Risiken untersuchen zu lassen. In der zweiten Instanz geht es jetzt um die Klärung der Frage, wer die Beweispflicht hat zu zeigen, dass Gentechnik-Pflanzen als sicher beziehungsweise nicht sicher bewertet werden. Es handelt sich um einen Fall mit möglicher Präzedenzwirkung.

Im Januar 2017 erschien eine wissenschaftliche Publikation von Testbiotech, die zeigt, dass die Risiken der gentechnisch veränderten Sojabohnen tatsächlich nicht ausreichend untersucht wurden. Inzwischen bestätigten weitere Veröffentlichungen, dass die Risiken der Gentechnik-Soja bei ihrer Zulassung unterschätzt wurden: Nach den Ergebnissen norwegischer Wissenschaftler können sich die Effekte von Bt-Toxinen und Glyphosat tatsächlich gegenseitig verstärken. Ein Publikation mexikanischer Wissenschafter bestätigte, dass die in der Soja produzierten Bt-Toxine deutliche Immunreaktionen bis hin zu Allergien auslösen können.

Bereits im März 2018 hatte Testbiotech in einem ähnlichen Fall einen Erfolg erzielt: Das Gericht der Europäischen Union (EuG) hatte entschieden, dass Klagen gegen die EUImportzulassungen gentechnisch veränderter Pflanzen grundsätzlich zulässig sind (T-33/16). Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig, da die EU-Kommission keinen Einspruch eingelegt hat.

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Wenn die satanische BESTIE wieder zuschlägt

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33268/#gsc.tab=0

Gene Drive: US-Forscher haben das nächste Insekt im Visier

27.06.2018

Die Neuwelt-Schraubenwurmfliege Foto: The Mexican-American Commission for the Eradication of the Screwworm Lizenz:Wikimedia Commons
Die NeuweltSchraubenwurmfliege-+-Foto: The Mexican-American Commission for the Eradication of the Screwworm-+-Lizenz:Wikimedia Commons

Wissenschaftler der Universität von North Carolina haben eine Fliegenart mit Hilfe von Genome Editing so verändert, dass nur die männlichen Nachkommen überleben. Nun soll sich diese Eigenschaft mittels Gene Drive noch schneller in freier Wildbahn durchsetzen.

Das Ziel der Forscher ist es, die NeuweltSchraubenwurmfliege auszurotten, ein gefürchteter Tierparasit. Die Schmeißfliegenart legt ihre Eier in Wunden und Schleimhäute, die daraus schlüpfenden Larven fressen sich ins Fleisch der Tiere. Die Wissenschaftler der Universität von North Carolina haben Schraubenwurmfliegen entwickelt, die quasi auf Kommando nur noch männliche Nachkommen zeugen. Die Tiere vermehren sich in Zuchtanlagen normal, solange sie mit der Nahrung auch das Antibiotikum Tetrazyklin erhalten. Wird das Antibiotikum abgesetzt, zeugen die Tiere nur noch Männchen, die Weibchen sterben im Larvenstadium. Werden diese Männchen freigesetzt, zeugen sie selbst nur männliche Nachkommen und vererben diese Eigenschaft auch dominant an ihren Nachwuchs.

Damit ließe sich ein Population der Schmeißfliegenart weitaus schneller und billiger ausrotten als mit der bisherigen Sterile-Insekten-Technik (SIT), argumentieren die Gentechniker. Bei der SIT werden die Schadinsekten im Labor gezüchtet, mittels radioaktiver Strahlung oder Chemikalien sterilisiert und in großen Mengen freigesetzt. Die sterilen Männchen und Weibchen paaren sich mit ihren Artgenossen und sorgen so dafür, dass weniger Nachkommen entstehen und die Population langsam abnimmt. Auf diese Weise ist es in den letzten Jahrzehnten gelungen, den Parasiten in den USA und Mexiko auszurotten. Derzeit wird die SIT in Panama im großen Stil eingesetzt, im Rahmen eines von den USA und Panama gemeinsam betriebenen Programms zur Ausrottung der Schraubenwurmfliege (COPEG). In der COPEG-Fliegenzucht, die jede Woche Millionen Fliegen produziert, haben die US-Wissenschaftler ihre Gentech-Variante entwickelt – und würden sie jetzt gerne in freier Wildbahn ausprobieren. In einem Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums über Panama steht, es hätten bereits Feldversuche stattgefunden und die Biosicherheitsbehörde von Panama prüfe bereits den Antrag auf Zulassung der GentechSchmeißfliege.

Derweil sind die US-Forscher schon einen Schritt weiter. Sie arbeiten derzeit mit Hilfe der Gene Drive Technologie daran, dass ihre Gentech-Fliegen die gewünschte Eigenschaft – nur Männchen – noch effektiver und anhaltender an ihre Nachkommen vererben. [lf]

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Warnung vor „MEGA-SCHÄDLING“: Der „Baumwoll-Kapselbohrer“ wird immer resistenter //// „Gentechnik-LOBBYisten laufen STURM in der „EU“ //// „Genom-Editing“ – die „Gen-Schere“ – „CRISPR/Cas“

„MONSANTOs – SYSTEM“ ist „AB-GE-STÜRTZT“ – – – ERROR mit „RESISTENZEN“ – – – „GIFT-und MANIPULATIONs- PROGRAMM“ ist eine „FEHL-PROGRAMMIERUNG“

MONSANTO in EUROPA und DEUTSCHLAND: DAS PROBLEM „MONSANTO“ wurde den MENSCHEN von CDU/CSU einge-brockt!!!

„Wie MONSANTO auf GANZER LINIE VERSAGT“ – DICAMBA – RESISTENZ und „SUPER-UNKRÄUTER“ –„SUPERWEEDS“ –  „herbizid-resistente Unkräuter“

SCHÄDLINGs-RESISTENZEN – siehe auch „GIFT-SPRÜH-AKTION“ in BAYERNs EICHEN-WÄLDER

 https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33184/#gsc.tab=0

Warnung vor „Mega-Schädling“: Der „Baumwollkapselbohrer“ wird immer resistenter

07.05.2018

Baumwolle Texas
Baumwolle, hier in Texas, also fast sicher Gentechnik (Foto: Jay Phagan / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Die Baumwollfarmer in Texas und anderen Bundesstaaten im Süden der USA könnten in diesem Jahr große Probleme mit dem Baumwollkapselbohrer bekommen, warnt Insektenforscher David Kern von der texanischen A&M-Universität. Denn der Nachtfalter mit seinen gefräßigen Raupen wird zunehmend immun gegen die Gifte der gentechnisch veränderten (gv-) Baumwollpflanzen.

Die in den USA angebaute gvBaumwolle produziert Bt-Toxine, das sind Insektengifte, die die Raupen der Falter töten. Bt steht für Bacillus thuringiensis, der diese Gifte produziert. Die erste Generation dieser BaumwollPflanzen, etwa Bollguard I von Monsanto, beschränkte sich auf ein Toxin, Cry1Ac genannt. Da immer mehr Kapselbohrer dagegen resistent wurden, brachten Monsanto und die Mitbewerber neue Pflanzen auf den Markt, die zusätzlich Cry 2Toxine produzierten. Insektenforscher Kern stellte nun fest, dass die von ihm untersuchten Populationen des Schädlings in den südlichen Bundesstaaten fast alle gegen das BtToxin Cry1Ac resistent waren.70 bis 75 Prozent dieser Populationen zeigen auch eine Resistenz gegenüber den Cry2 Toxinen”, sagte Kern dem Magazin Cotton Grower. Ebenso von Resistenzen betroffen seien Pflanzen mit den Toxinen Cry1Ac and Cry1F. Laut Kern ist die einzige noch wirksame Variante derzeit das Bt-Toxin Vip3A, das ebenfalls von Monsanto entwickelt und in die neueste Generation von Gentech-Baumwolle (Bollguard III) eingebaut wurde. Doch sei dieses Toxin in gv-Baumwolle weniger effektiv als im gv-Mais. Der Insektenforscher empfiehlt den Landwirten deshalb zu beobachten, ob sich der Schädling in den Feldern breit macht und ihn dann mit Pestiziden zu bekämpfen.

Wissenschaftler der australischen Risikobewertungsbehörde CSIRO warnen, dass auf die Landwirte in den USA (und anderswo) noch eine weit größere Bedrohung zukommen könnte. Denn der in Amerika heimische Kapselbohrer (Helicoverpa zea) kann sich mit der nahe verwandten und in Europa und Asien vorkommenden BaumwollkapselEule (Helicoverpa armigera) paaren. Erste Hybride mit dem Erbgut beider Arten haben die Wissenschaftler in Brasilien gefunden. Helicoverpa armigera sei berüchtigt dafür, dass sie sehr schnell Resistenzen entwickle und diese auch weitergebe. Zudem könne sie weitaus mehr Pflanzenarten schädigen als der Kapselbohrer, heißt es in der Studie der Australier. Wenn sich diese Hybriden als eigene Art etablieren, würde dieser MegaSchädling eine Bedrohung der Ernten in Amerika und darüber hinaus bedeuten. Zwei Drittel der US-Ernte könnten betroffen sein, warnte CSIRO.

Meldungen über Bt-resistente Schädlinge gibt es seit inzwischen zehn Jahren: Sie betreffen nicht nur den Baumwollkapselbohrer, sondern auch andere Arten wie den Baumwollkapselwurm, den Heerwurm oder den Maiswurzelbohrer. Schon vor zwei Jahren verkündeten deshalb Wissenschaftler der Texas A&M Universität das Ende der gentechnisch veränderten BtPflanzen. „CryToxine hatte ihre Berechtigung und sie werden noch eine ganze Weile angewendet werden, aber die Ära der CryToxine scheint dem Ende zuzugehen.“ [lf]

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/unabh-ngige-wissenschaft-im-dienst-der-industrie

„Unabhängige Wissenschaft“ im Dienst der Industrie

Wahrheitswidrige Behauptungen zu neuen Gentechnikverfahren
Mittwoch, 2. May 2018

Derzeit laufen die GentechnikLobbyisten Sturm in der EU. Was sie erreichen wollen, kann erhebliche Konsequenzen für Mensch und Umwelt haben: Die Politik soll davon überzeugt werden, dass neue Gentechnikverfahren, bei denen beispielsweise die GenSchere CRISPR/Cas zum Einsatz kommt, von der bestehenden Gentechnik-Regulierung ausgenommen werden. Sie behaupten, man könne die Veränderungen, die mit Verfahren des sogenannten Genome Editing herbeigeführt werden, nicht von denen der bisherigen Züchtung unterscheiden. Das entspricht nicht der Wahrheit. Trotzdem wird diese falsche Behauptung immer wieder geäußert. Auch der Präsident des deutschen Biologenverbandes VBIO, Bernd Müller-Röber, lobbyiert derzeit mit diesen falschen Argumenten bei Abgeordneten des EU-Parlamentes.

Gerade der VBIO als Dachverband der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften, sollte eigentlich politisch, ideologisch und wirtschaftlich unabhängig sein. Dies gilt aber augenscheinlich nicht für seinen Präsidenten, der seit Jahren selbst Patente im Bereich Gentechnik anmeldet – jüngst auch auf dem Gebiet der neuen Gentechnikverfahren. Bernd MüllerRöber scheint somit auch als Lobbyist in eigener Sache zu handeln.

Was MüllerRöber und andere Lobbyisten verschweigen: Wenn das Erbgut von Organismen mit den neuen Gentechnikverfahren verändert wird, unterscheiden sich die Ergebnisse in der Regel deutlich von denen der bisherigen Züchtung. Das trifft auch dann zu, wenn keine neuen Gene eingefügt wurden. Testbiotech hat jetzt einen ersten tabellarischen Überblick zu wichtigen Unterschieden zwischen herkömmlicher Züchtung und Genome Editing veröffentlicht.

Testbiotech tritt für eine Regulierung der neuen Gentechnikverfahren nach dem Gentechnikgesetz ein. Sollten die neuen Verfahren nicht gesetzlich reguliert werden, drohen ähnliche Verhältnisse wie in den USA. Dort wurden bereits zahlreiche GentechnikOrganismen, darunter auch „CRISPRPilze“, ohne Risikoprüfung zugelassen. In der Folge gibt es keine verlässlichen Informationen über deren Risiken und auch keine Möglichkeit, deren Ausbreitung in der Umwelt zu verhindern. Damit fehlt Behörden, Politik, Landwirten und Verbrauchern jegliche Kontrolle und Wahlmöglichkeit.

Auch der Gentechnik-Konzern Monsanto setzt inzwischen verstärkt auf die neuen Gentechnikverfahren. Jüngst gab das US Unternehmen bekannt, dass es über 100 Millionen US-Dollar in ein Startup mit dem Namen Pairwise investiert, das entsprechende Anwendungen in der Landwirtschaft entwickeln soll.

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Beispiele für Patentanträge unter Beteiligung von Bernd MüllerRöber sind u.a.:
EP584324 B1 (erteilt 2003), Firma Bayer
EP571427 B1 (erteilt 2003) , Firma Bayer
WO2018046496 (angemeldet 2017), Universität Potsdam

Ein Schreiben, das Bernd MüllerRöber gemeinsam mit anderen Lobbyisten an Abgeordnete des EUParlamentes gerichtet hat, ist auf Nachfrage erhältlich.

Kontakt:

Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/crispr-wann-ist-eine-gentechnik-pflanze-eine-gentechnik-pflanze-a-1196477.html

EuGH-Entscheidung

Wann ist eine Gentechnik-Pflanze eine Gentechnik-Pflanze?

Mit moderner Gentechnik lassen sich unerkannt Mutationen in Organismen einschleusen, die auch natürlich auftreten. Der Europäische Gerichtshof muss nun entscheiden, ob so veränderte Pflanzen unter das GentechnikGesetz fallen.

Gentechnisch veränderter Maiskolben auf einem Feld (Archiv)

DPA

Gentechnisch veränderter Maiskolben auf einem Feld (Archiv)

Montag, 05.03.2018 10:52 Uhr

 

Eine Weizensorte, die gegen die gefürchtete Pilzkrankheit Mehltau resistent ist oder stressresistente Maispflanzen: An der Entwicklung solcher und vieler anderer Kulturpflanzen arbeiten derzeit zahlreiche Pflanzenforscher. Viele nutzen dazu ein molekulares Werkzeug, das sich seit einigen Jahren in rasantem Tempo in den Labors rund um die Welt verbreitet: Crispr/Cas9, kurz Crispr.

Mit der Genschere ist es möglich, das Erbgut – und damit die Eigenschaften von Pflanzen und anderen Lebewesenschneller, günstiger und präziser zu verändern als bisher. Viele Forscher sehen enormes Potenzial in der Technologie. Das Besondere: Die Schere hinterlässt außer der von ihr durchgeführten Veränderungen keine Spuren im Erbgut. Werden mit Crispr also Mutationen eingefügt, die auch natürlich auftreten können – etwa durch Züchtung – lässt sich im Nachhinein nicht mehr sagen, welche Methode angewendet wurde.

GentechnikKritiker fürchten deshalb, dass mit Crispr eine Vielzahl gentechnisch veränderter Pflanzen geschaffen, schlimmstenfalls unkontrolliert angebaut und letztlich den Verbrauchern unwissentlich untergejubelt werden könnten.

Beide Seiten warten derzeit mit Spannung auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der die entscheidende rechtliche Bewertung von entsprechenden Organismen liefern soll, die mit Crispr und vergleichbaren Techniken erzeugt wurden. Die Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet.

Gentechnisch veränderter Organismus oder normale Zuchtpflanze?

Die Frage ist: Handelt es sich in den zur Debatte stehenden Fällen um gentechnisch veränderte Organismen (GVOs), die unter die strengen Auflagen des europäischen Gentechnikrechts fallen? Sie müssten in diesem Fall unter anderem ein Zulassungsverfahren durchlaufen und gekennzeichnet werden.

Oder sind viele Crispr-Produkte keine GVOs, weil sie nicht zu unterscheiden sind von Pflanzen, die natürlich entstanden sind oder mit konventionellen Züchtungsmethoden erzeugt wurden? In diesem Fall dürften sie ohne spezielle Prüfung und Kennzeichnung in den Verkehr und auf den Markt gebracht werden.

Der Generalanwalt des EuGH, Michal Bobek, legte im Januar dieses Jahres eine Stellungnahme zur rechtlichen Bewertung der Verfahren vor. Darin heißt es unter anderem, dass mit Crispr und vergleichbaren Verfahren erzeugte Organismen nicht als gentechnisch verändert anzusehen sind, solange die vorgenommenen Veränderungen auch auf natürliche Weise entstanden sein könnten.

Zu einem ganz anderen Schluss kommt der Rechtsfachmann Ludwig Krämer. Er hat sich im Auftrag von Testbiotech – einer gentechnikkritischen Lobbyorganisation – mit der Stellungnahme befasst. Seiner Ansicht nach fallen die neuen Verfahren sehr wohl unter den Geltungsbereich der EUFreisetzungsrichtlinie, welche die Zulassung gentechnisch veränderter Organismen regelt. Pflanzen und Tiere, die damit verändert wurden, müssten in einem Zulassungsverfahren auf Risiken untersucht werden.

„Fallweise entscheiden“

„Mit der hohen Präzision der CrisprTechnologie ist ein wesentlicher Schritt erreicht, den Pflanzenzüchtung schon immer angestrebt hat“, sagt Ralf Wilhelm, Leiter des Fachinstituts für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen am Julius-Kühn-Institut. Man könne damit Züchtungsziele wie Krankheits- und Schädlingsresistenz oder eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Nässe oder Trockenheit erreichen – und zwar wesentlich schneller und günstiger als je zuvor.

Hinsichtlich einer rechtlichen Bewertung der Verfahren hält sich Wilhelm allerdings bedeckt. „Wir würden von wissenschaftlicher Seite keinen Sinn darin sehen, zwei Organismen, die völlig gleich sind, rechtlich unterschiedlich zu bewerten.“ Allerdings müsse man fallweise entscheiden und die Art der jeweiligen Veränderung berücksichtigen.

„Das ist ein Werkzeug, eine Methodik, die in vielen Zusammenhängen einsetzbar ist“, so Wilhelm. So können mit Crispr etwa auch mehrere Gene gleichzeitig stillgelegt werden oder neue Genbausteine eingefügt werden – von der eigenen wie von fremden Arten. Vor allem wenn fremde Gene eingefügt würden, bedürfe es nach dem Gentechnikrecht einer umfassenden Sicherheitsprüfung der resultierenden Produkte, sagt Wilhelm. Das bei solchen größeren Eingriffen das Gentechnik-Gesetz greift, ist allerdings auch unstrittig.

So funktioniert Crispr in der Pflanzenzucht

Die Genschere Crispr kann Gene, die für eine bestimmte Eigenschaft der Pflanze verantwortlich sind, gezielt ansteuern. Der Genstrang wird an der entsprechenden Stelle geschnitten und dann vom zelleigenen Reparatursystem wieder zusammengefügt. Da die Reparatur nicht immer perfekt verläuft, wird das Gen dabei unter Umständen verändert, zum Beispiel ausgeschaltet. An der Schnittstelle können auch neue Gene eingefügt werden.

Die resultierende Pflanze unterscheidet sich nur in einem oder wenigen genetischen Bausteinen von der Ausgangspflanze. Solche Mutationen, die zur Stilllegung von Genen führen können, treten natürlicherweise ständig auf und führen zu zufälligen Veränderungen des Pflanzen-Erbguts. Klassische Züchtungsmethoden, etwa die Bestrahlung, erhöhen die Mutationsrate ebenfalls künstlich, um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen und schneller eine gewünschte Veränderung im Erbgut und den Eigenschaften der Pflanze hervorzurufen.

Ob der Europäische Gerichtshof der Linie seines Generalanwalts folgt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Sollten mit Crispr und vergleichbaren Methoden eingefügte Genveränderungen, die auch natürlich auftreten können, als Gentechnik gelten, bleibt die Frage, wie das kontrolliert werden soll. Weder in Genanalysen noch äußerlich sieht man diesen Pflanzen an, ob sie natürlich oder künstlich mutiert sind.

jme/dpa

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/neue-gentechnik-verfahren-rechtsexperte-kritisiert-stellungnahme-des-generalanwalts

Neue Gentechnik-Verfahren: Rechtsexperte kritisiert Stellungnahme des Generalanwalts des EuGH

Trennlinie zwischen Züchtung und Gentechnik zu unklar definiert
Mittwoch, 28. February 2018

Am 18. Januar positionierte sich der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu der Frage, ob das sogenannte GenomEditing unter die Gentechnikgesetzgebung der EU fällt. Im Auftrag von Testbiotech befasste sich jetzt der renommierte EURechtsexperte Professor Dr. Ludwig Krämer mit der Einschätzung des Generalanwaltes. Ludwig Krämer war bis 2004 Beamter der EU-Kommission (Generaldirektion Umwelt) und war an der Formulierung der EUGentechnikgesetze beteiligt. In seinem Gutachten, das heute veröffentlicht wird, äußert Krämer deutliche Kritik an der Position des Generalanwaltes.

Nach dem Gutachten von Krämer fallen die neuen GentechnikVerfahren eindeutig unter den Geltungsbereich der EU-Richtlinie 2001/18. Demnach sind Züchtungsverfahren nur dann von der Gentechnikregulierung ausgenommen, wenn diese bereits bei Inkrafttreten der EU-Richtlinie „seit langem als sicher“ angesehen wurden. Bei den neuen GentechnikVerfahren, bei denen u.a. die GenSchere CRISPR/Cas zum Einsatz kommt, ist das aber nicht der Fall. Deswegen müssen Pflanzen und Tiere, die in ihrem Erbgut mithilfe von GenomEditing verändert wurden, in einem Zulassungsverfahren auf ihre Risiken untersucht werden, bevor sie freigesetzt oder importiert werden könnten. Der Generalanwalt unterscheidet in seiner Stellungnahme dagegen nicht klar zwischen Gentechnik und konventioneller Züchtung.

Krämer weist darauf hin, dass der Generalanwalt auch in Bezug auf die Interpretation des Vorsorgeprinzips zu einer unzutreffenden Einschätzung kommt: Wenn es Unsicherheiten in der Einschätzung der Risiken von neuen GentechnikVerfahren gibt, muss der Gesetzgeber auf Nummer sicher gehen und die Risiken untersuchen lassen. Entsprechende Regelungen müssen EUweit angewendet und dürfen – anders als der Generalanwalt dies formuliertnicht den einzelnen EUMitgliedsländern überlassen bleiben.

Falls der EUGerichtshof der Meinung des Generalanwaltes folgt, könnten sich in der EU erhebliche Lücken in der Gentechnikregulierung ergeben. In diesem Fall wäre es nach Ansicht von Testbiotech unerlässlich, dass die Politik aktiv wird, um beispielsweise unkontrollierte Importe oder Freisetzungen zu verhindern.

Testbiotech betont, dass es in der Bewertung der neuen Gentechnik-Verfahren keineswegs nur um rechtliche Fragen geht. Vielmehr sind die Methoden des GenomEditing in ihren Verfahren und Risiken auch dann von denen der konventionellen Züchtung unterscheidbar, wenn keine Gene über die Artgrenzen übertragen werden. Um diese Unterschiede möglichst einfach und verständlich zu erklären, veröffentlicht Testbiotech heute auch zwei kurze Texte zu den Unterschieden zwischen CRISPR/Cas und der bisherigen Mutationszüchtung.

Kontakt:

Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org

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https://www.testbiotech.org/aktuelles/der-eu-drohen-bei-gentechnik-organismen-erhebliche-regelungsl-cken

In der EU drohen bei Gentechnik-Organismen erhebliche Regelungslücken

Stellungnahme des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in der Kritik

24. Januar 2018 / In der vergangenen Woche hat der Generalanwalt des EuGH eine Bewertung veröffentlicht, ob die neuen Verfahren des GenEditing unter die Gentechnikgesetzgebung der EU fallen sollen. Er befasst sich nicht in der Sache mit den technischen Verfahren und ihren Anwendungen und Risiken. Seine Argumentation beruht vielmehr zu großen Teilen auf zu generellen und zum Teil veralteten Kategorien, die zu erheblichen Rechtsunsicherheiten führen können. Insbesondere fehlt eine klare Unterscheidung zwischen den bisher üblichen Verfahren der Züchtung und den neuen Verfahren des GenEditing, bei denen unter anderem die Gen-Schere CRISPR-Cas eingesetzt wird. Deswegen erwartet Testbiotech, dass das anstehende Gerichtsurteil keineswegs zu einem Ende der Debatte über die Regulierung der neuen Gentechnikverfahren führen wird.

Die Unklarheiten in der Stellungnahme des Generalanwalts gehen zum großen Teil auf Begrifflichkeiten zurück, die von der Saatgutindustrie geprägt wurden: Hier spricht man in der Regel von „Neuen Züchtungsverfahren“ oder „zielgerichteter Mutation“, wenn eigentlich die neuen Gentechnikverfahren gemeint sind. Tatsächlich spricht auch der Generalanwalt im Zusammenhang mit den neuen Gentechnikverfahren meist von „Mutationen“ und verwendet den präziseren und korrekteren Begriff des „GenEditinglediglich einmal in einer Fußnote. Diese Wortwahl, die schon in den Fragen zu finden ist, die dem Gericht ursprünglich zur Prüfung vorgelegt wurden, führt hier zu erheblichen Verwirrungen.

Mutationen treten auch spontan in der Natur auf oder können durch unspezifische Reize wie UVLicht oder Chemikalien erzeugt werden. Die traditionellen Verfahren der Mutationszüchtung zielen dabei auf eine Erhöhung der genetischen Variabilität im Erbgut der Pflanzen. Aufgrund ihrer biologischen Eigenheiten sind sie nur eingeschränkt regulierbar. Sie sind von der Gentechnikgesetzgebung auch aus historischen Gründen ausgenommen.

Dagegen greifen die Methoden des GenEditing direkt auf der Ebene des Erbguts ein und versuchen nicht die genetische Vielfalt zu erhöhen, sondern möglichst gezielt bestimmte Änderungen herbeizuführen. Auch wenn beim GenEditing keine neuen Gene eingefügt werden, sind nicht nur die Verfahren, sondern auch die Ergebnisse und damit verbundene Risiken oft deutlich von denen der konventionellen Züchtung verschieden.

Das zeigt auch eine aktuelle Publikation aus der Grundlagenforschung: Bei Versuchen an der Ackerschmalwand wurden mit Hilfe von CRISPRCas bestimmte Erbanlagen verändert, die der Züchtung bisher nicht zugänglich waren. Obwohl dabei keine zusätzlichen Gene eingefügt wurden, waren die Ergebnisse zwischen verschiedenen Untergruppen der selben Art sehr unterschiedlich, vermutlich wurden sie von der Epigenetik, d.h. der Genregulierung, beeinflusst. Das zeigt, dass die Methoden für die Risikobewertung verbessert werden müssen: Epigenetische Effekte werden bisher nicht berücksichtigt.

Dagegen kommt der Generalanwalt, ohne sich mit Details zu befassen, zu der überraschenden Einschätzung, dass es nicht darauf ankomme, ob die jeweiligen Verfahren risikobehaftet sind oder bereits als sicher erprobt sind. Je nach Lesart der Stellungnahme könnten so auch Organismen, die mit neuen Verfahren unter Verwendung der GenSchere CRISPR verändert sind, ohne Zulassungsprüfung und Kennzeichnung auf den Markt kommen. Die damit verbundenen Risiken müssten dann von den EU-Mitgliedsländern national geregelt werden, so der Generalanwalt.

Falls der EUGerichtshof der Meinung des Generalanwaltes folgt, könnten sich in der EU erhebliche Lücken in der Regulierung ergeben. Die Folge wäre, dass es in vielen Fällen keine Erfassung der Organismen, keine Sicherheitsprüfung und keine geeigneten Nachweisverfahren gäbe.

Nach Ansicht von Testbiotech müssen die neuen Verfahren EU-weit einheitlich auf ihre Risiken geprüft werden. Sollte es durch das in den nächsten Wochen zu erwartende Gerichtsurteil tatsächlich zu erheblichen Lücken in der Regulierung kommen, wäre es daher unerlässlich, dass die Politik aktiv wird, um beispielsweise unkontrollierte Importe oder Freisetzungen zu verhindern.

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https://www.keine-gentechnik.de/1/nachricht/32624/#gsc.tab=0

CRISPR-Cas9: Forscher fanden 1500 ungewollte Mutationen

14.06.2017

Die Genschere CRISPRCas9 ist offenbar doch nicht so zielgenau, wie oft behauptet. Wissenschaftler der Uniklinik der ColumbiaUniversität in New York fanden nach ihrem Einsatz in Mausversuchen 1500 ungewollte Veränderungen im Genom, berichtete das Fachblatt „Nature Methods„. Die gentechnikkritische Organisation GMWatch forderte, solche neuen Verfahren gesetzlich so strikt zu regeln wie die „alteGentechnik.

Die Forscher der Columbia Universität hatten bei blinden Mäusen das verantwortliche Gen mit der Genschere CRISPRCas9 repariert. Dann überprüften sie das komplette Erbgut von zwei verschiedenen Mäusen und entdeckten, dass an 1500 Stellen einzelne Nukleotide geändert worden waren (sogenannte Punktmutationen). Außerdem waren mehr als 100 Gene eingefügt oder gelöscht worden.

Die Wissenschaftsgemeinschaft müsse die potenziellen Gefahren solcher „OffTarget“-Effekte der Genschere berücksichtigen, zitierte der Tagesspiegel den Wissenschaftler Stephen Tsang. CRISPR könne sowohl Mutationen in einzelnen Erbgutbausteinen verursachen als auch Regionen des Erbguts verändern, in denen keine Geninformationen lägen, so der Mediziner. Mit der üblichen Computeranalyse, die mittels Vorhersagealgorithmen das Erbgut nach Fehlern absucht, welche der Zielsequenz besonders ähnlich sind, wären die zahlreichen ungewollten Veränderungen wohl nicht gefunden worden.

Denn die Mäuse konnten wieder sehen und zeigten auch sonst keine auffälligen Defekte. Die Wissenschaftler wiesen aber darauf hin, dass auch eine einzelne Punktmutation große Wirkung haben könne. Daher müsse man weiter daran arbeiten, CRISPRCas9 im Blick auf die OfftargetEffekte zu erforschen, bevor die Technik am Menschen eingesetzt werden könne.

Am Unterschied von Mensch und Maus machte Toni Cathomen vom Institut für Zell- und Gentherapie der Universität Freiburg dann auch seine Zweifel an der Übertragbarkeit der Studie fest. In den Mausversuchen seien große Mengen Lotsen-RNA produziert worden, die die Genschere zur Zielsequenz im Erbgut lenke, zitierte der Tagesspiegel den Molekularbiologen. Das erhöhe die Wahrscheinlichkeit von Off-Target-Effekten. Beim Menschen könne das anders sein.

Den Bezug zur Landwirtschaft stellte der Londoner Genetiker Michael Antoniou her: PflanzenGewebeKulturen besäßen ihre eigenen inhärenten mutagenen Eigenschaften, schrieb er in einem Beitrag für GMWatch. So könne die Störung einer EnzymFunktion zu unvorhersehbaren biochemischen NebenReaktionen führen, die auch NahrungsmittelPflanzen deutlich verändern könnten. Antoniou forderte daher für neuartige Gentechniken wie CRISPRCas9 LangzeitToxizitätsStudien mit etablierten Tier-Modell-Systemen. [vef]

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https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/neue-forschungsergebnisse-zeigen-umweltrisiken-von-gentechnik-pflanzen-wurden

Neue Forschungsergebnisse zeigen: Umweltrisiken von Gentechnik-Pflanzen wurden unterschätzt

Pflanzen, die mittels Gentechnik gegen Glyphosat resistent gemacht sind, haben ein überraschend hohes Potential für unkontrollierte Ausbreitung
Freitag, 6. April 2018

Aktuelle Forschungsergebnisse aus China zeigen eine neue Dimension der Umweltrisiken gentechnisch veränderter Pflanzen: Die zusätzlich in die Pflanzen eingebauten Gene können das Risiko für deren Ausbreitung in der Umwelt wesentlich erhöhen. Das wurde jetzt bei Gentechnik-Pflanzen nachgewiesen, die gegen das Spritzmittel Glyphosat resistent gemacht sind. Kreuzen sich die Gentechnik-Pflanzen mit natürlichen Populationen, haben die Nachkommen einen deutlichen Überlebensvorteil und können die transgene DNA wesentlich schneller verbreiten als bisher angenommen. Die neuen Untersuchungen zeigen, dass dieses Umweltrisiko einzig vom zusätzlich eingefügten Gen abhängig ist, nicht aber, wie bisher angenommen, vom Einsatz von Glyphosat. Durch Stressbedingungen wie Hitze und Trockenheit kann sich der Effekt noch verstärken.

Gentechnisch veränderte Pflanzen mit einer Resistenz gegenüber Glyphosat werden seit über 20 Jahren kommerziell angebaut und sind weltweit die am häufigsten verwendeten GentechnikSaaten. Trotzdem wurde deren erhöhtes Potential für eine unkontrollierte Ausbreitung bisher in keinem der offiziellen Zulassungsverfahren eingehend untersucht.

Hinweise auf ein erhöhtes Ausbreitungspotential transgener Pflanzen hatten sich bereits in früheren Untersuchungen gezeigt: Insbesondere GentechnikRaps und –Reis schafften es bereits mehrfach, ihre Gene in natürlichen Populationen zu verbreiten. Entgegen den Erwartungen konnten die daraus entstandenen Nachkommen oft in der Umwelt überdauern und sich weiter vermehren. Darauf hatte Testbiotech bereits mehrfach hingewiesen.

Dennoch hatten die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA und die Gentechnik-Industrie stets behauptet, dass das zusätzliche Gen keinen Überlebensvorteil für die Pflanzen bieten würde, wenn diese nicht zusätzlich mit Glyphosat behandelt werden. Die Forscher aus China weisen jetzt ausdrücklich darauf hin, dass das Risiko auch dann gegeben ist, wenn kein Glyphosat zum Einsatz kommt. Sie fordern auch weitere Untersuchungen unter Einbeziehung der Nachkommen der transgenen Pflanzen, um die Umweltauswirkungen genauer zu erforschen.

Das zusätzlich in den Pflanzen gebildete Enzym (abgekürzt EPSPS) führt nach den neuen Forschungsergebnissen nicht nur dazu, dass die Pflanzen gegenüber Glyphosat resistent werden. Es greift auch in den Stoffwechsel der Pflanzen ein, der Wachstum und Fruchtbarkeit steuert. Das kann dazu führen, dass Nachkommen der Pflanzen mehr Samen bilden und resistenter gegen Umweltstress sind. Als mögliche Ursache für die beobachteten Effekte nennen die chinesischen Forscher eine vermehrte Bildung des Hormons Auxin in den Gentechnik-Pflanzen. Dieses pflanzliche Hormon ist an der Regulation für Wachstum, Fruchtbarkeit und die Anpassung an Umweltstress beteiligt.

Interessanterweise können Stressfaktoren wie Hitze und Trockenheit diese Tendenz zur unkontrollierten Ausbreitung verstärken. Testbiotech fordert bereits seit Jahren, dass Gentechnik-Pflanzen einer Art Stresstest ausgesetzt werden müssten, um herauszufinden, wie die Pflanzen auf veränderte Umweltbedingungen reagieren, wie diese durch den Klimawandel verursacht werden. Auch hier bestritt die EFSA die Notwendigkeit für eingehende Untersuchungen bisher stets.
„Es zeigt sich, dass es auch nach über 20 Jahren kommerziellen Anbaus von GentechnikPflanzen viel Nichtwissen über deren tatsächliche Umweltrisiken gibt. Jetzt muss die Vorsorge gegen unkontrollierte Ausbreitung erheblich gestärkt werden“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Gentechnisch veränderte Organismen, deren Ausbreitung nicht ausreichend kontrolliert werden kann, dürfen auch nicht freigesetzt werden.“

Es gibt weitere Aspekte, die für die Bekämpfung von Unkräutern sehr wichtig werden können: Manche Unkrautarten verfügen natürlicherweise über Gene, die das EPSPSEnzym bilden können. Doch die Aktivität dieser Gene ist normalerweise zu schwach, um die Unkräuter vor dem Einsatz von Glyphosat zu schützen. Einige dieser Unkrautarten passen sich aber sehr erfolgreich an den Gebrauch von Glyphosat an: Sie können die Aktivität der betreffenden Genabschnitte erhöhen und so die Wirkung ihrer EPSPSEnzyme erhöhen. Man spricht von epigenetischer Anpassung. Die Nachkommen der Unkräuter sind dann oft gegen den Einsatz des Herbizids geschützt. Die neuen Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Unkräuter auf diesem Weg zusätzlich eine höhere biologische Fitness erlangen. Der großflächige Anbau der GentechnikPflanzen führt demnach dazu, dass Superunkräuter entstehen, die sich schneller auf den Äckern ausbreiten als je zuvor. Dass diese Sorge berechtigt ist, zeigt eine weitere, noch aktuellere Studie aus den USA. In jedem Fall sind bereits große Anteile der Anbauflächen für gentechnisch veränderte Pflanzen von diesen herbizidresistenten Unkräutern betroffen.

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https://www.testbiotech.org/aktuelles/usa-versagen-bei-kontrolle-von-gentechnik

USA versagen bei Kontrolle von Gentechnik

Bereits sechs mit CRISPRCas veränderte Organismen zur Vermarktung freigegeben

18. Januar 2018/ Ob alte oder neue Gentechnik: In den USA werden immer mehr Produkte ohne ausreichende Kontrolle zur Vermarktung zugelassen. Seit November 2017 sind die ersten GentechnikÄpfel in US– Supermärkten zu finden. Aufgeschnitten und in Plastiktüten verpackt, sollen die „Arctic“-Äpfel länger frisch aussehen, als sie es eigentlich sind. Die Äpfel wurden mit einem alten Gentechnikverfahren manipuliert, sie müssen in den USA nicht gekennzeichnet werden. Schon bald könnten auch erste Organismen zur Vermarktung kommen, deren Erbgut mit neuen Gentechnik-Verfahren verändert wurde. Diese wurden von der USLandwirtschaftsbehörde in den USA bereits freigegeben, sind allerdings noch nicht auf den Markt gelangt: 2016 wurden Mais und Speisepilze zugelassen, 2017 kamen Leindotter, Soja und Gräser hinzu, im Januar 2018 ein weiterer Mais der Firma DuPont.

Bei diesen Organismen wurde die neue GenSchere CRISPRCas eingesetzt. Aus ihnen gewonnene Lebensmittel oder deren Saatgut müssen in den USA nicht gekennzeichnet werden, die Organismen wurden auch keiner eingehenden Risikoabschätzung unterworfen.

„Die USA verdrängen die Risiken der Gentechnik weitgehend. Das erinnert an den Umgang der derzeitigen US-Regierung mit dem Klimawandel“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Die EU muss jetzt klarmachen, dass sie auf Nachweisverfahren und Risikoprüfung besteht, egal ob es sich um neue oder alte Gentechnik handelt. Sollten sich hier Lücken in der Regulierung ergeben, muss die Politik aktiv werden.“

In den USA haben die Behörden für die Zulassung der Organismen keine detaillierten Untersuchungen verlangt. In der Folge können die Risiken dieser Produkte nicht durch unabhängige ExpertInnen geprüft werden. Auch gibt es keine geeigneten Nachweisverfahren, weil oft nicht bekannt ist, wie das Erbgut im Detail verändert wurde. Von dieser Entwicklung könnten schließlich auch Importe in die EU betroffen sein, denn ohne entsprechende Nachweisverfahren sind die Behörden nur beschränkt handlungsfähig.

Ein Hinweis auf mögliche Lücken in der EURegulierung könnte heute vom Gerichtshof der EU kommen. Dort will der Generalanwalt darlegen, wie die bestehenden EUGesetze in Bezug auf die neuen Gentechnik-Verfahren auszulegen sind.

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siehe auch „EU“-„WEIH-NACHTs-GESCHENKE“ von MONSANTO

https://www.testbiotech.org/pressemitteilung/gericht-der-europ-ischen-union-st-rkt-das-vorsorgeprinzip

Gericht der Europäischen Union stärkt das Vorsorgeprinzip

Klage wegen Risiken von Gentechnik-Soja ist zulässig
Mittwoch, 14. March 2018

Das Gericht der Europäischen Union hat heute das Recht von Nichtregierungs­organisationen bestätigt, Fragen bezüglich der gesundheitlichen Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen gerichtlich überprüfen zu lassen. Im vorliegenden Fall geht es um Gentechnik-Sojabohnen der Firmen Monsanto und Pioneer, die nach Einschätzung von Testbiotech und anderer ExpertInnen nicht ausreichend auf gesundheitliche Risiken getestet wurden. Die EUKommission wollte es Testbiotech verwehren, die Importzulassung gerichtlich überprüfen zu lassen. Gegen diese Rechtsauslegung hatte Testbiotech eine Grundsatzklage eingereicht (T33/16). Das Gericht der Europäischen Union hat die Klage jetzt für zulässig erklärt.

„Die EUKommission hat den Import gentechnisch veränderter Pflanzen auf der Grundlage von unzureichenden Risikoprüfungen erlaubt. Dann hat sie versucht zu verhindern, dass das Gericht der Europäischen Union diese Zulassungen überprüft“, sagt Christoph Then von Testbiotech. „Die jetzige Entscheidung stellt einen Etappensieg dar, der das Vorsorgeprinzip in der EU stärkt.“

Im Mai 2015 hatte Testbiotech gemeinsam mit der Organisation GeneWatch UK einen Antrag auf Überprüfung einer Importzulassung für GentechnikSojabohnen mit veränderter Ölqualität eingereicht. Die EUKommission hatte zunächst die Fristen zur Beantwortung der Beschwerde um Monate überzogen. Dann behauptete sie, man könne gemäß der entsprechenden EUVerordnung (1367/2006) nur Umweltrisiken überprüfen lassen, nicht aber Risiken für die menschliche Gesundheit. Dieser Rechtsauffassung wurde jetzt vom Gericht der Europäischen Union widersprochen.

Testbiotech hat am EUGericht zwei weitere Klagen gegen Importzulassungen von GentechnikSoja eingereicht. In einem Fall wurden Sojabohnen von dem USKonzern Monsanto gentechnisch so verändert, dass sie Insektengifte produzieren. Hier besteht u.a. die Gefahr, dass die Insektengifte allergische Reaktionen auf Inhaltsstoffe von Sojabohnen verstärken (C82/17 P). Im anderen Fall wurden Sojabohnen von der Firma Bayer gegen die Anwendung von gleich mehreren Herbiziden resistent gemacht. Die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken wurden aber nicht überprüft (T-173/17).

Testbiotech sieht die anhängigen Klagen als Pilotprojekt, mit denen rechtliches Neuland beschritten wird. Nachdem jetzt entschieden wurde, dass entsprechende Klagen zulässig sind, muss geklärt werden, wie das Gericht mit wissenschaftlich begründeten Einwänden umgeht und welche Rolle das Vorsorgeprinzip dabei spielt. Unklar ist auch, welche Beweislast die EUKommission für den Nachweis der Sicherheit der gentechnisch veränderten Pflanzen trägt. Diese Fragen sind mit dem jetzt ergangenen Urteil nicht abschließend beantwortet. Testbiotech hat der höchsten Instanz des EUGerichtes aber bereits Fragen vorgelegt (C82/17 P), die Aufschluss darüber geben sollen, wie das EUGericht in diesem Zusammenhang mit wissenschaftlich begründeten Bedenken umgeht.

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33197/#gsc.tab=0

USA: Geplante Gentechnik-Kennzeichnung stößt auf Kritik

10.05.2018

USA Kennzeichnung Protest Labelling
Demo für GentechnikKennzeichnung in Connecticut 2013 (Foto: CT Senate Democrats / flickr, CC BY-NC-ND 2.0)

Das USLandwirtschaftsministerium (USDA) hat einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, wie künftig in den USA gentechnisch veränderte Lebensmittel gekennzeichnet werden sollen. Verbraucherorganisationen kritisierten die Vorlage, weil die Informationen nicht auf der Verpackung stehen müssen, sondern hinter einem QRCode versteckt werden können.

Bereits im Sommer 2016 hatte der US-Kongress beschlossen, dass es eine USeinheitliche GentechnikKennzeichnung geben soll. Dabei sollten die Lebensmittelhersteller zwischen drei Möglichkeiten wählen können, um ihre Gentechnikzutaten zu deklarieren: Sie schreiben sie direkt auf die Verpackung; sie verweisen für mehr Informationen auf eine Telefonnummer oder eine Internetseite; oder sie drucken einen sogenannten QRCode auf die Verpackung. Mit dessen Hilfe könnten Smartphone-Nutzer zu entsprechenden Informationen im Netz gelangen. Der Kongress beauftragte das USDA damit, bis Ende Juli 2018 die Detailregelungen vorzulegen. Dies hat die Behörde jetzt getan. Nach einer 60-tägigen Frist für öffentliche Kommentare will sie dann die endgültige Regelung verabschieden.

Die Verbraucherorganisation Center for Food Safety (CFS) kritisierte die Kennzeichnung über QRCodes. Gerade Menschen in ländlichen Gebieten, alte Menschen und solche mit wenig Einkommen verfügten oft nicht über Smartphones und die notwendigen Breitbandverbindungen, um die Informationen hinter den QRCodes abrufen zu können. 100 Millionen US-Amerikaner würden so von der Information über Gentechnik-Zutaten ausgeschlossen. Dies habe das USDA selbst in einer Studie bestätigt. „Das USDA sollte Textangaben auf der Verpackung oder die Verwendung von Symbolen als enzige faire und effektive Möglichkeit der Kennzeichnung vorschreiben“, sagte CFS-Geschäftsführer Andrew Kimbrell.

Er kritisierte auch, dass die USDA die seit 30 Jahren eingeführten Bezeichnungen ‚gentechnisch verändert’ oder GVO (gentechnisch veränderter Organismus) nicht verwenden wolle und statt dessen den Begriff ‚biotechnologisch’ (bioengineered) oder die Abkürzung ‚BEvorschreiben wolle. Das verwirre die Verbraucher und führe sie in die Irre, sagte Kimbrell. Offen lässt der USDA-Vorschlag laut CFS, ob auch stark verarbeitete Lebensmittel wie Öl aus GentechSoja oder Zucker aus GentechZuckerrüben gekennzeichnet werden sollen. Auch beim Umgang mit Zutaten aus Genome Editing will das USDA erst die Kommentare abwarten, bevor es sich endgültig festlegt. Das CFS hat deshalb dazu aufgerufen, die Kommentierungsphase dazu zu nutzen, eine seriöse Kennzeichnung zu verlangen. [lf]

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https://www.testbiotech.org/aktuelles/daten-zu-golden-rice-nicht-ausreichend-f-r-sicherheitsbewertung-nutzen-kaum-zu-erwarten

Daten zu „Golden Rice“: nicht ausreichend für Sicherheitsbewertung, Nutzen kaum zu erwarten

Testbiotech kommentiert Zulassungsprüfung durch Behörden in Neuseeland und Australien

5. Februar 2018 / Das International Rice Research Institute (IRRI) hat 2016 in Australien und Neuseeland einen Antrag auf Importzulassung für den sogenannten „Golden Rice“ (GR2) gestellt. Der Reis ist gentechnisch so verändert, dass er Carotinoide, eine Vorstufe von Vitamin A, produziert. Deswegen haben die Körner eine gelbliche Farbe. Der Reis soll vor allem dazu dienen, die Vitamin-A-Mangelkrankheit (Vitamin A Deficiency, VAD) in Entwicklungsländern zu bekämpfen.

Offensichtlich startete die GentechnikIndustrie eine Unterstützungskampagne für die Zulassung: Bei der zuständigen Behörde Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) gingen entsprechende Briefe von Konzernen wie Bayer, Dow und Syngenta ein.

Nahrungsmittelqualität: Die vorgelegten Daten zeigen, dass die Reispflanzen auf dem Feld wesentlich geringere Mengen an Carotinoiden produzieren (3,5µg/g–10.9 µg/g), als aufgrund von bisherigen Daten angenommen wurde (30 µg/g). Zudem lag der Anteil des besonders wichtigen Beta-Carotins nur bei 59 Prozent der Gesamt-Carotinoide, anstatt wie erwartet bei 80 Prozent. Es ist unklar, ob dieser wesentlich niedrigere Gehalt durch die verwendeten Sorten oder durch die Reaktion der Pflanzen auf Umweltbedingungen bedingt ist. Weitere deutliche Verluste an BetaCarotin treten durch Lagerung, Verarbeitung und Kochen auf. Insgesamt muss aus den vorgelegten Daten gefolgert werden, dass die Erwartungen an die Vorteile des „Golden Rice“, die auch durch die Eingaben der Industrie geweckt werden, unter realistischen Bedingungen nicht erfüllt werden können.

Genetische Stabilität: Aktuelle Publikationen, die deutliche genetische Instabilitäten von ähnlichen Varianten des GentechnikReises zeigen, wurden von der FSANZ nicht berücksichtigt, obwohl diese auch für die Lebensmittelsicherheit relevant sein können. Auch die vom IRRI vorgelegten Daten zeigen, dass die Aktivität der zusätzlich eingeführten Gene von den jeweiligen Sorten und Umweltbedingungen abhängig ist. Um den tatsächlichen Einfluss dieser Faktoren auf den Reis zu bewerten, müssten wesentlich mehr Untersuchungen durchgeführt werden. Auf der Grundlage der vorgelegten Daten können jedoch keine endgültigen Schlussfolgerungen über die genetische Stabilität des „Golden Rice“ gezogen werden.

Analyse der Inhaltsstoffe: Es gibt weitere Gründe, die Aussagekraft der vom IRRI vorgelegten Daten zu bezweifeln. Erstaunlicherweise wurde für die Freisetzungsversuche und die Analyse der Inhaltsstoffe ausgerechnet die Sorte verwendet, welche die geringste Konzentration an Carotinoiden aufweist. Eine mögliche Erklärung ist, dass man Pflanzen ausgewählt hat, bei denen der Stoffwechsel möglichst wenig durch die Aktivität der zusätzlich eingebauten Gene gestört wird. Dadurch kann das Risiko für ungewollte Veränderungen im Stoffwechsel und in der Zusammensetzung der Pflanzeninhaltsstoffe gesenkt werden. Diese Sorten können „sicherer“ wirken als Pflanzen mit einer höheren Aktivität der eingebauten Gene. In der Konsequenz erlauben die vorgelegten Daten keine Schlüsse über die Sicherheit von Gentechnik-Reis mit einem höheren Gehalt an Carotinoiden.

Toxikologie: Nach Aussage des IRRI soll der Reis insbesondere kleinen Kindern und schwangeren Frauen zugutekommen. Es ist offensichtlich, dass Lebensmittel, zu deren Sicherheit bisher keine Erfahrungen vorliegen, nach den höchsten Sicherheitsstandards geprüft werden müssen, bevor diese für den Verzehr durch besonders empfindliche Bevölkerungsgruppen zugelassen werden.
Überraschenderweise wurden aber keine toxikologischen Studien mit dem Gentechnik-Reis durchgeführt. Vor dem Hintergrund der öffentlich behaupteten humanitären Motive des Projektes ist es erstaunlich, dass der Zulassungsantrag nicht mit einem umfassenden Datensatz untermauert wird, der die Sicherheit des „Golden Rice“ belegt.

Zusammengefasst zeigen die vorgelegten Daten keinen substanziellen Nutzen. Zudem ist die von FSANZ durchgeführte Risikobewertung nicht ausreichend, um die Sicherheit von Lebensmitteln zu belegen, die aus dem „Golden Rice“ gewonnen werden.

 

 

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