Die HITZE wird GEHEN – – KLIMA-ALARM-isten: „Hitzewelle Deutschland“ (Wetter) = Hitzewelle auf der ganzen Welt (Klima) //// BAYER-MONSATAN sind SCHULDIG //// „NUOVISO““ – Gedanken zur Solidarität . . . „WIEDER DA““zzzzziiiizzzz – – – – – „ALLES nur eine widerliche SHOW“ ///// „Katherine Horton“ – – – – – – „der DOPPEL-AGENT namens PUTIN““ – – – – – – „MERKELs MERK-WÜRDIGES ZITTTERN““ // „Elon Musk““ will in Ihren Kopf // „“MOND-SCHEIN-LANDUNG-BeGEHUNG““

IST MESSUNG WISSENSCHAFTLICH zziiizz – – seit dem 18 JAHR-HUNDERT und ……. ist ja eine sehr lange ZEIT-SPANNE – – – ist es WISSENschaftlich SITUATIONEN zu vergleichen die  auf unterschiedlichen Bedingungen beruhen

tube.com/watch?time_continue=173&v=KL4qwUD57lY

Ab Freitag erste Gewitter – – – – – besonders am Samstag Unwettergefahr

Die ABKÜHLUNG wird KOMMMEN

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https://www.wetter.com/videos/deutschlandwetter/7-tage-wettertrend/57cd6c56cebfc040448b4567

VIDEO: Unwetter vertreiben schlimmste Hitze

Nach den extrem heißen Tagen folgt in vielen Regionen am Wochenende die kalte Dusche. Die Temperaturen sinken teils enorm, zudem besteht lokal akute Unwettergefahr. Wo genau und wie es in der kommenden Woche weitergeht, erklärt unsere Meteorologin Corinna Borau in der 7-Tage Wettervorhersage „Deutschland TREND“.

Veröffentlicht: Do 25.07.

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aus dem TEXT:….Hier sollen aber noch weitere bemerkenswerte Vorgänge angesprochen werden. Zu der beschriebenen verstärkten meridionalen Komponente gehört natürlich auch mal eine Strömung von der anderen Seite, also von Norden und Nordwesten. Genau das war ja in diesem Monat auch der Fall, und zwar um den 10. Juli. Es gab auch hier ein Extrem, soll doch die Temperatur in Bad Berleburg in NRW am Morgen des 9. Juli 2019 unter -3°C gesunken sein. Nun muss man natürlich bei allen gemeldeten Temperaturextremen vorsichtig sein, weil nie dazu gesagt wird, wie diese Messungen durchgeführt worden waren. Der Vizepräsident des EIKE Michael Limburg kann ein Lied davon singen.

Dennoch, es war für Juli „ungewöhnlich“ kalt. Der beste Beleg dafür ist die Neuschneeauflage auf dem Zugspitzplatt von 30 cm am 10. Juli.….

Klima-Alarmisten: Hitzewelle Deutschland (Wetter) = Hitzewelle auf der ganzen Welt (Klima)

Klima-Alarmisten: Hitzewelle Deutschland (Wetter) = Hitzewelle auf der ganzen Welt (Klima)

Kaum zu glauben: 40 Grad in Deutschland! Aber dieses Thermometer hängt in der Sonne… Bild: Rike / pixelio.de

Hans-Dieter Schmidt
Es war so sicher zu erwarten wie das Amen in der Kirche: Prompt haben sich irgendwelche, sich Klima-„Wissenschaftler“ nennende Ober-Gurus darüber ausgelassen, dass es „künftig immer öfter solche Hitzewellen geben wird“. Dazu weiter unten mehr. Mit diesem Beitrag soll die neuerliche Hitzewelle bei uns wieder in den Gesamt-Zusammenhang des Zirkulationsmusters auf der Nordhalbkugel gestellt werden.

Schon vor einigen Woche hat der Autor dazu Beiträge verfasst, zuletzt hier. Die darin am Schluss aufgestellte Behauptung, dass es im Juli keine neuerliche Hitzewelle geben würde, war dabei natürlich völlig daneben. Andererseits: Man kann daran sehen, was passiert, wenn man sich ungenau ausdrückt: Die Aussage, dass „eine neuerliche Hitzewelle im Juli damit unwahrscheinlich ist“, hätte besser gepasst – und würde auch jetzt passen. Denn: Bei Wetter-Statistiken (und genau das war ja die Aussage) gibt es nun einmal keinen Korrelationsfaktor 1!

Damit sind wir aber beim Thema. Im oben verlinkten Beitrag war es um die Hitzewelle Ende Juni gegangen. Das damalige Zirkulationsmuster wies mit dem derzeitigen Zirkulationsmuster eine Ähnlichkeit auf, wie sie bei Wetter (und hier geht es ja ausschließlich um Wetter!) auch nicht jedes Jahr vorkommt. Andererseits – gibt es nicht bei Wetter immer eine Erhaltensneigung?

Schauen wir mal im Einzelnen. Damals ging die Hitzewelle bei uns einher mit einem wirklich ungewöhnlichen Kaltluftvorstoß vor der Iberischen Halbinsel. Und genau das Gleiche ist jetzt auch wieder der Fall:

Abbildung 1: Geopotential im 500-hPa-Niveau (farbig) und Bodendruck (weiße Linien) von Freitag dem 26.7.2019, 00 UTC (= 02 Uhr MESZ)

Man erkennt genau wie damals einen Trog und damit einher gehend einen Kaltluftkörper, der zum zweiten Mal innerhalb eines Monats Juli so weit nach Süden reicht, wie es selbst im Winter nicht jedes Mal vorkommt. Man siehe dazu die Beschreibung im oben verlinkten Beitrag. Eine atmosphärische „Etage“ tiefer stellt sich das Ganze so dar:

Abbildung 2: Temperaturverteilung im 850-hPa-Niveau (farbig) und Höhenlinien der 850-hPa-Fläche über NN (Die Bezifferung 155 über Norddeutschland bedeutet, dass entlang der hindurch laufenden Linie der Luftdruck in 1550 m ü. NN genau 850 hPa beträgt. Die Bezifferung 135 über dem Ostatlantik bedeutet entsprechend, dass genau dieser Luftdruck dort schon in einer Höhe von 1350 m ü. NN herrscht).

Bemerkung zu den beiden Graphiken: Es handelt sich um eine numerische Vorhersage von 24 Stunden. Alle Graphiken von Wetterzentrale.de

Abbildung 3: Satellitenbild vom 25. Juli 2019, 06 UTC (= 08 MESZ). Die kumuliforme Bewölkung belegt die ungewöhnlich weit nach Süden ausgreifende Kaltluft.

Einen wichtigen Beitrag zu diesem Thema hat kürzlich auch KÄMPFE geschrieben (hier). Darin belegt er ganz allgemein eine Tendenz zu meridionalen (= N-S bzw. S-N) Strömungsmustern und eines allgemein geringen zonalen Grundstromes (= Westwind-Komponente). Die derzeitige Wetterlage ist ein weiterer Beleg dafür. Wenn der ausgleichende Einfluss eines Ozeans fehlt, sind natürlich die vom Festland geprägten Extreme viel größer. Das gilt für alle Zeitmaßstäbe, also auch Jahreszeiten. Da darf man auf den kommenden Winter gespannt sein. Eine Südlage wie derzeit im Januar hätte zwar auf den Bergen ebenfalls sehr mildes Wetter zur Folge (vielleicht mit Föhn im Alpenvorland), aber sonst dürfte sich in den bodennahen Luftschichten ziemlich die Kaltluft halten.

Hier sollen aber noch weitere bemerkenswerte Vorgänge angesprochen werden. Zu der beschriebenen verstärkten meridionalen Komponente gehört natürlich auch mal eine Strömung von der anderen Seite, also von Norden und Nordwesten. Genau das war ja in diesem Monat auch der Fall, und zwar um den 10. Juli. Es gab auch hier ein Extrem, soll doch die Temperatur in Bad Berleburg in NRW am Morgen des 9. Juli 2019 unter -3°C gesunken sein. Nun muss man natürlich bei allen gemeldeten Temperaturextremen vorsichtig sein, weil nie dazu gesagt wird, wie diese Messungen durchgeführt worden waren. Der Vizepräsident des EIKE Michael Limburg kann ein Lied davon singen.

Dennoch, es war für Juli „ungewöhnlich“ kalt. Der beste Beleg dafür ist die Neuschneeauflage auf dem Zugspitzplatt von 30 cm am 10. Juli.

Aber hat man jemals in den Mainstream-Medien von diesem Kälterekord etwas gehört?

Dieser Kaltlufteinbruch dürfte verhindern, dass auch die Mitteltemperatur des Juli 2019 rekordhoch ausfällt. Und damit noch einmal zurück zur Bemerkung in der Einleitung, dass Hitzewellen „im Zuge des Klimawandels immer öfter auftreten“.

Was dabei völlig ausgeblendet wird: Die zweite große „Kältewelle“ vor der Iberischen Halbinsel ist dort ziemlich sicher genauso extrem wie die Hitze bei uns. Nur: Dort wohnt keiner, dort misst keiner. Würde man aber beide Anomaliegebiete (Hitze hier, Kälte dort) übereinanderlegen, käme als Temperatur-Anomalie wohl ziemlich genau Null heraus. Für die „Klimakatastrophe“ bleibt also nichts übrig.

Eindrucksvoll wird dieser Umstand von einer Karte der Abweichung der Temperatur im 850-hPa-Niveau belegt:

Abbildung 4: Abweichung der Temperatur im 850-hPa-Niveau. Näheres dazu bei wetterzentrale.de. Link zur Graphik hier.

Man erkennt klar, wie isoliert das Wärmezentrum über Mitteleuropa daher kommt. Legt man alle Anomaliegebiete nur im Kartenausschnitt übereinander, dürfte sogar weniger als Null herauskommen.

Abschließend soll noch auf einen ähnlich bemerkenswerten Vorgang hingewiesen werden, der im Mittelfrist-Zeitraum (5 bis 7 Tage) von den Wettervorhersage-Modellen simuliert wird, und zwar über Osteuropa. Es wäre noch ein Beleg für die von Kämpfe beschriebenen Zirkulationsmuster:

Abbildung 5: Gleiche Darstellung wie Abbildung 1, aber vorausberechnet für Dienstag, den 30. Juli 2019.
Abbildung 6: Wie vor, jedoch im 850-hPa-Niveau

Die Entwicklung eines ganzen Sturmwirbels mitten über dem Festland in Nordosteuropa ist extrem ungewöhnlich, genauso wie der Kaltluftvorstoß auf seiner Westseite. Die Temperatur im 850-hPa-Niveau soll über Nordskandinavien bis -5°C sinken. Das würde bis fast hinunter auf Seehöhe Schneeschauer bedeuten.

Man stelle sich mal vor, ein ähnlicher Vorgang würde sich in einem halben Jahr abspielen… .

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Heidebrand 1975

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Freitag 8 August 1975 – – – – BILD „40 GRAD““ HITZE – – – – – – Jetzt wird das WETTTER lebens-gefährlich

MIT oder OHNE ÜBERTREIBUNG

 

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https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41458053.html

18.08.1975

„Unser Feuer machen wir selber aus“

Noch Im Winter womöglich wird es glimmen in norddeutschen Mooren. Und Jahre werden vergehen, bis auf dem verkohlten Ödland wieder Wälder wachsen. Das große Feuer vernichtete nicht nur mehr als 8000 Hektar Forst im Niedersächsischen, es lädierte auch die Legende von den allzeit katastrophentüchtigen Deutschen.
Bei Eschede, mitten in der Heide, entfuhr es einem rußgeschwärzten Mann von der Freiwilligen Feuerwehr mit Bangen: „Wenn bloß de Wind nich wedder blast.“ In Lüchow-Dannenberg, weiter östlich, nahe der Grenze zur DDR. sorgte sich der übernächtigte Oberkreisdirektor Wilhelm Paasche, „daß der Wind drehen und nun nach Osten in die Wälder hineinblasen“ könnte. Der niedersächsische Regierungschef Alfred Kubel empfand nicht anders: „Wir haben Angst vor den Morgenwinden.“
Denn wenn es aufbriste über Norddeutschland, wenn warmer Sommerwind in die brennenden Wälder fuhr. wurde das Feuer unberechenbar……..
……..das in der letzten Woche mehr als 8000 Hektar Wald vernichtete.
Nie, nicht seit Menschengedenken, hatten in Deutschland solche Waldbrände gewütet. Ältere Bundesbürger erinnerten sich angesichts des Flammenmeeres der brennenden Städte des Zweiten Weltkrieges, und für die sonst eher dröge berichtende Deutsche Presse-Agentur übertraf das, „was sich vor den Toren der idyllischen Kreisstadt Celle ereignet“, sogar „Dantes Inferno“. Die Agentur in ungeübter Metaphorik: „Es ist eine ins Bild gesetzte Hölle hoch zehn,“
Gespenstische Szenen boten sich dar, wie sie die Bundesbürger allenfalls aus dem Kino kannten: Vögel, „die wie Steine vom Himmel fielen“, und hinter den Flammensäumen verbrannte Erde, tote Wälder mit kahl gesengten Baumstämmen — eine Mondlandschaft verkohlter Schonungen, in denen, merkwürdig, nur die Kienäppel nicht verbrannt waren; sie leuchteten wie frische Pfifferlinge auf dem schwarzen Boden,
Schöner deutscher Wald in Flammen -das gab’s nun nicht nur jeden Abend live im Fernsehen, daß es manchem Bürger aufs Gemüt schlug und ihm ein „So ein Jammer“ entlockte, das bot sich selbst 900 Kilometer hoch im Weltall dar, …….
Für fünf, sechs Tage sah es so aus, als könnten die Brandbekämpfer der vielerorts emporzüngelnden Flammen nicht Herr werden, als brenne der ganze Waldgürtel in der Heide ab, mit Hase und Igel, Ginster und Wacholder. Ein Dutzend Dörfer mußte evakuiert werden, und Schlimmeres noch schien sich anzubahnen, als zur Wochenmitte hin sich die Meldungen häuften, die Feuerwehrmänner müßten sich schon auf „den Schutz von Ortschaften“ beschränken. Drei Bundesstraßen, die B 3 (von Celle nach Soltau). die B 188 (von Gifhorn nach Hannover) und die B 493 (von Lüchow nach Gartow), wurden ebenso gesperrt wie die Bahnstrecke Hannover-Magdeburg. Fünf Feuerwehrleute verbrannten samt Löschwagen in der Nähe von Gifhorn.
Jeder macht jeden für das „heillose Durcheinander“ verantwortlich.
Als es dann bei diesen Toten blieb, als die Brände doch noch unter Kontrolle gebracht werden konnten und die Evakuierten in ihre Dörfer zurückkehrten, war der Schaden gleichwohl größer, als es die weiten Kahlflächen zerstörten Waldes erkennen ließen…….
…. Zwar hatte das Feuer 1975………
Diesmal war es anders. Seit Wochen hatte es nicht mehr geregnet in Norddeutschland. Küste wie Heide lagen unter einer Hitzeglocke, die U-Bahn-Schienen verbog und Straßenbeläge zum Schmelzen brachte. Zwischen Hamburg und Hannover, über Kiefernwäldern und Heideflächen, kletterten die Temperaturen Tag für Tag über 35 Grad. Das Korn auf den Feldern stand nur halbhoch und war schon braun.
Hamburgs Feuerwehr bewässerte mit ihren Löschzügen verdorrende Straßenbäume, in den Mooren und Tümpeln trocknete der Schlamm zu rissigen Brocken zusammen, Torfsoden verwandelten sich in pulvrigen Zunder, die letzte Feuchtigkeit entwich aus den oberen Bodenschichten.
Wenn die Heidjer nach Wolken Ausschau hielten, erwarteten sie allenfalls Brandwolken. Denn „das ist ganz gewiß, daß wir jedes Jahr in den Kieferngebieten Feuer haben„, weiß die Göttinger Forstwissenschaftlerin Christiane Volger — etwa 200 mal pro Jahr kokelt und brennt es im Wald und auf der Heide, wo sich eine der brandanfälligsten Regionen der Republik dehnt.
Nur selten unterbricht Laubwald die Eintönigkeit der norddeutschen Nadelbaumpflanzungen, die sich in breitem Gürtel von Ost nach West ziehen. Und wenn es zündelt, brennt es unter den harzigen Stämmen am leichtesten und häufigsten, 90 Prozent aller Waldbrände in Deutschland entstehen in Nadelholzarealen.
Der Oberkreisdirektor suchte den „Nahkampf“.
Der Orkan von 1972, der in Niedersachsen rund 100 000 Hektar Wald, vorwiegend Kiefern, zu Boden warf, hatte zudem ein „Überangebot an entzündlichem Material“ (Volger) in den Forsten hinterlassen: Überall noch lagen die geworfenen Stämme, teilweise gar in den Feuerschneisen, inzwischen so ausgetrocknet, „daß man“, wie ein Lüneburger Forstbeamter meinte, „sie mit einem Streichholz hätte anstecken können“.
An vielen Stellen hatten Waldarbeiter zudem riesige Haufen aus dem Bruchholz aufgetürmt, um so die Borkenkäfer, die in der Rinde der toten Stämme ihre Kolonien bilden, massierter bekämpfen zu können — die Lunte lag am Scheiterhaufen. Gleichwohl, Förster wie Feuerwehrmänner fühlten sich gut gewappnet. Als der Lüneburger Regierungspräsident Anfang August Erkundigungen einzog, sah beispielsweise Landforstmeister Dietrich Heyden „keinen Anlaß zur Besorgnis, unsere Wehren sind bestens gerüstet“. …..
Soldaten der Bundeswehr und britische Pioniere, Grenzschützer und Feuerwehr aus sieben Bundesländern. Polizisten und zivile Katastrophenschützer. Diese Armee verfügte über Berge- und Kampfpanzer, 700 Löschfahrzeuge und Spezialwagen für den ABC-Kampf. Hubschrauber und Löschflugzeuge. Doch beim Einsatz stieß die Streitmacht oft ins Leere.
So wurden Löschfahrzeuge ohne Funkverbindung in die Flammen geschickt, oder die zunächst nur provisorisch von Bundeswehr und anderen Hilfsorganisationen errichteten Funkbrücken brachen zusammen, etwa bei Gifhorn, wo die fünf Feuerwehr-Freiwilligen verbrannten, während über ihnen ein „Alouette“-Hubschrauber vom Grenzschutz kreiste, freilich ohne Bergungswinde…….

DER SPIEGEL 34/1975
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DER SPIEGEL 34/1975
Titelbild

 

 

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https://www.feuerwehrmagazin.de/edossier/heidebrand-von-1975-52812

Heidebrand 1975 – Deutschlands schwerste Waldbrandkatastrophe

Heute jährt sich die größte Waldbrandkatastrophe Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg. Mehr als 34.000 Kräfte aus neun Bundesländern sind vom 8. bis zum 17. August 1975 in Niedersachsen im Einsatz. Die Katastrophe bringt neue Erkenntnisse für die Feuerwehrtechnik und -taktik zur Waldbrandbekämpfung.

Waldbrandbekämpfung
Diese drei Löschfahrzeuge sind beim großen Heidebrand 1975 im Einsatz gewesen. Foto: Sven Buchenau

Niedersachsen gehört zu den Bundesländern, die durch große Wald- und Heideflächen im Sommer besonders brandgefährdet sind. Im August 1975 herrscht im Regierungsbezirk Lüneburg unter anderem durch wochenlange Trockenheit und extreme Hitze das größtmögliche Waldbrandrisiko. Die Temperaturen steigen auf bis zu 35 Grad Celsius und liegen in diesem Sommer etwa 6 Grad Celsius über dem Normalwert der Region. Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt an manchen Tagen unter 30 Prozent – der Jahresdurchschnitt in Niedersachsen liegt bei 80 Prozent. Bei diesen meteorologischen Voraussetzungen verdunstet in offenen Gewässern täglich eine Wassersäule von 10 Millimetern. Normalerweise ist es weniger als die Hälfte.

1975 ist der Regierungsbezirk Lüneburg zu 32 Prozent bewaldet (Niedersachsen damals 20 Prozent). In den 3 betroffenen Landkreisen Gifhorn, Celle und Lüchow-Dannenberg bestehen 80 Prozent der Wälder aus Kiefern. Sie zählen zu den brandanfälligsten Baumarten in Deutschland.

Am 13. November 1972 hatte ein Orkan im Bezirk Lüneburg etwa 7,5 Millionen Kubikmeter (Festmeter) Holz umgeworfen. Bis zum August 1975 ist der Großteil des verwertbaren Holzes bereits abtransportiert,  aber große Mengen Reisig und Äste liegen immer noch im Wald. „Dieses sehr trockene und unverwertbare Material begünstigte eine schnelle Ausbreitung der Waldbrände und behinderte die Löscharbeiten“, lautet eine Erklärung im Erfahrungsbericht zur Waldbrandkatastrophe 1975 des Niedersächsischen Innenministeriums…….

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https://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/1975-Feuerkatastrophe-in-der-Heide,heidebrand2.html

Stand: 06.08.2015 15:34 Uhr  | Archiv

August 1975: Die Heide brennt

von Janine Kühl, NDR.de

Die bisher größte Brandkatastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik beginnt an einem schönen Sommertag. Anfang August 1975 ist es in Niedersachsen ungewöhnlich heiß und trocken. Etwa zwei Monate hat es vielerorts nicht mehr geregnet, die Temperaturen liegen konstant über 30 Grad. Statt der gewöhnlichen 80 beträgt die Luftfeuchtigkeit lediglich 20 Prozent. Zudem weht ein starker Wind. Am 8. August bricht in Stüde im Landkreis Gifhorn ein Brand aus. Weitere Brände in der Südheide entstehen am 9. und 10. August bei Gifhorn und Celle. Bei den vorherrschenden Bedingungen breiten sie sich schnell aus und drohen außer Kontrolle zu geraten…….

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Großfeuer

Vor 40 Jahren: Das Inferno in der Lüneburger Heide

Hans-Joachim Nöh

 

Die Flammen überspringen die Bundesstraße 188 bei Meinersen (Kreis Gifhorn)

Foto: Stefan Simonsen / ddp images

Nach langer Dürre brannten fast zehn Tage lang Wälder und Moore. 15.000 Mann kämpften dagegen an, 2500 aus Hamburg.

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http://old.wetterzentrale.de/cgi-bin/webbbs/wzconfig1.pl?read=93

1949

Januar
5.1. Kältewelle im Süden Chinas, über 4.000 Tote
durch Erfrieren, vor allem Schanghai betroffen.

März
1.3. Ein schwerer Orkan fegt über Europa, schwere Schäden
überall, viele Tote, danach Kälteeinbruch mit Schneemassen,
Schneeverwehungen, Kälte bis ins Mittelmeer (nach mildem
Februar).

April
April extrem warm und trocken, 18.4. ?Sommerostern?, Paris 32°.

Juni
9.6. heftige Regenfälle und Gewitterstürme in Westdeutschland,
Überschwemmungen in vielen Städten des Ruhrgebiets, Fernverkehr
bricht zusammen, vielfach die gesamte Juni-Regenmenge in 24
Stunden.

Juli
Hitzewelle in Mittel- und Südeuropa, am Mittelmeer teilweise über 40°,
Wasserknappheit überall, Ernteausfälle, 10.7. Fußball-Endspiel :?Glutspiel
von Stuttgart?.
Hitzewelle auch im Osten der USA.

August
5.8. schweres Erdbeben in Ecuador, über 2.000 Tote.

September
September weiterhin trocken und warm, 5.9. mit bis zu 32° heißester
Septembertag seit 1849.
27.9. Nach Hitze und Dürre schwere Unwetter in Spanien,
Überschwemmungen, 75 Tote.

Oktober
Hochwasserkatastrophe in Guatemala, 4.000 Tote.

November
2.11. Taifun über den Philippinen, Verwüstungen, Tote.

Dezember
Dezember mild und bis in die Hochlagen ohne Schnee

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FOLGEN von IN-DOKTRINIERUNG eines UN-WISSENSCHAFTLICHEN-KONSENSES  über „KLIMA-MAFIA-GESTEUERTER““ MANIPULATION

WER hat soviel BRETT vorm KOPF um für diesen PROPAGANDA-DRECK zu bezahlen – – – – PFUI PFUI PFUI SPIEGEL

SPIEGEL ist eindeutig   nicht in der LAGE  differenziert und OBJEKTIV ALSO von ALLEN SEITEN zu SPIEGELN zzzzzzziiiiizzzzz

https://www.spiegel.de/plus/marokko-wie-der-klimawandel-die-oase-m-hamid-el-ghizlane-zerstoert-a-00000000-0002-0001-0000-000164302357

Folgen des Klimawandels

Gestern ein Paradies, heute verdorrt, morgen unbewohnbar

Ein Sandsturm zieht über die Oasenstadt M’Hamid El Ghizlane hinweg, bedeckt Häuser und Straßen mit einer feinen gelben Schicht, erschwert das Atmen und brennt in den Augen. Halim Sbai, 48 Jahre alt, blickt auf die Reste der Lehmmauer seines Geburtshauses am Rand der Oase. „Immer wenn ich hier bin, schieben sich das alte und das neue Bild von di…

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hitze-und-duerre-1540-katastrophe-in-europa-im-mittelalter-a-978654.html

Hitze-Jahr 1540

Wetterdaten enthüllen Europas größte Naturkatastrophe

Elf Monate kaum Regen und Extremhitze: Mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa enthüllen die grausamen Details einer gigantischen Katastrophe im Jahr 1540. Und sie zeigen: Das Desaster kann sich wiederholen.

Corbis

Hamburg – Nichts hatte die Katastrophe angedeutet. Das Klima hatte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts erholt, milde und regenreiche Jahrzehnte ließen in Europa meist üppige Ernten gedeihen, die Bevölkerung mehrte sich rapide. Medizin, Kunst und Wissenschaft erblühten, die Renaissance hielt endlich auch nördlich der Alpen Einzug.

Das Jahr 1539 verabschiedete sich mit stürmischem, mildem Westwind. Es regnete viel im Dezember, die Leute flüchteten in ihre Häuser. Sie ahnten nicht, wie kostbar der Niederschlag in Kürze werden sollte.

Im Januar 1540 begann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa seit Menschengedenken nicht erlebt hat, berichten nun Wissenschaftler, die ein riesiges Archiv an Wetterdaten heben konnten. Elf Monate fiel kaum Niederschlag, die Forscher sprechen von einer „Megadürre“.

Das Jahr brach alle Rekorde: Entgegen bisheriger Einschätzung von Klimaforschern ist nicht der Sommer 2003 der heißeste bekannte – 1540 habe ihn bei Weitem übertroffen, schreibt die internationale Forschergruppe um Oliver Wetter von der Universität Bern im Fachblatt „Climate Change“.

Das Vorspiel

Klimamodelle können solch extreme Phasen der Witterung nicht darstellen, haben die Experten entdeckt. Auch die Jahresringe von Bäumen fallen als Indikatoren aus – denn Hitzestress stoppe das Pflanzenwachstum. Das 32-köpfige Forscherteam hat nun aber erstmals Daten aus mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa zusammengeführt, etwa Aufzeichnungen von Landwirten, Kirchen oder Schleusenwärtern – sie enthüllen Europas größte Naturkatastrophe.

Dass das Jahrtausenddesaster bereits 1539 Schwung aufnahm, blieb nördlich der Alpen unbemerkt. In Spanien hielten die Menschen seit Oktober Bittprozessionen für Regen ab. Und im Winter war es in Italien trocken und warm „wie im Juli“, heißt es in einer Wetterchronik. Heute wissen Meteorologen, dass Trockenheit im Süden oft Vorbote für andauernde Hitze im Norden des Kontinents ist.

Im Januar kam die Trockenheit noch gelegen, weder Eis noch Schnee beeinträchtigen das Alltagsleben. Doch eine fatale meteorologische Zweiteilung festigte sich: Während Russland im Frühjahr über anhaltenden Schnee und Regenfluten klagte, wunderten sich die Mitteleuropäer über fortwährenden Sonnenschein und sternenklare Nächte. „Es regnete nur mal drei Tage im März“, notierte der Winzer Hans Stolz im Elsass.Kollaps am Weinberg

Der Boden trocknete aus, er brach vielerorts wie Knäckebrot. Risse waren so tief, dass Leute ihre Füße darin baumeln lassen konnten, heißt es in einer Chronik. Was trockener Boden auslösen kann, ist seit 2003 allseits bekannt: Weil kein Wasser verdunsten kann, wobei Wärme verbraucht würde, heizt sich die Luft weiter auf. „Diese Rückkopplung hat die Hitzewelle 1540 stabilisiert“, berichtet Sonia Seneviratne von der ETH Zürich.

Das Sonnenwetter führte in Mitteleuropa zur Katastrophe. Mindestens dreimal so viele Tage wie üblich waren 1540 mehr als 30 Grad heiß. Als Erste traf es die Tiere, viele verdursteten oder starben an Hitzschlag. Unzählige Menschen brachen bei der Arbeit auf Feldern oder in Weinbergen zusammen. Spannungen verschärften sich zu Verfolgungen und Hinrichtungen. Menschen verbarrikadierten sich aus Angst vor Gewalt. Die Gesamtzahl der Toten bleibe unklar, sagt Rüdiger Glaser von der Uni Freiburg.

Ein Vergleich lässt Schlimmes erahnen: Im Hitzesommer 2003 starben trotz moderner Zivilisation in Mitteleuropa schätzungsweise 70.000 Menschen aufgrund der Witterung. Die Hitze von 2003 galt bislang als Folge der teils menschengemachten Klimaerwärmung. Doch so einfach ist es wohl nicht: Dass es 1540 ohne den künstlich verstärkten Treibhauseffekt zu einer noch schlimmeren Hitze gekommen sei, relativiere die Beurteilung des menschlichen Einflusses auf das Wetter 2003, sagt Glaser.

Zu Fuß durch den Rhein

Immer verzweifelter suchten die Menschen nach Trinkwasser im Sommer 1540. Selbst anderthalb Meter unter manchem Flussbett in der Schweiz fand sich „kein Tropfen“, wie der Chronist Hans Salat notierte. Brunnen und Quellen, die nie zuvor trocken gefallen waren, lagen brach. Die anderen wurden streng bewacht, ausgeschenkt wurde nur beim Glockenschlag. Verunreinigtes Wasser ließ Tausende an Ruhr sterben, einer Entzündung des Dickdarms.

Der Pegel des Bodensees sank so weit ab, dass die Insel Lindau im Sommer 1540 mit dem Festland verbunden war, was sonst höchstens mal im Winter geschieht, wenn der Niederschlag in den Bergen als Schnee liegen bleibt und verzögert in den See fließt. „Der See war so klein“, wunderten sich Chronisten.

Bäche trockneten aus, Flüsse wurden immer schmaler. Selbst große Ströme wie Elbe, Rhein und Seine „waren so klein, dass man zu Fuß durchging“, notierten Zeitzeugen. Während durch die Elbe im sogenannten Jahrhundertsommer 2003 noch etwa die Hälfte der üblichen Wassermenge geflossen sei, wäre es 1540 noch gerade mal ein Zehntel gewesen. „Ein Rekordereignis“, konstatieren die Forscher.

Europa in Rauch verhüllt

Keinen ganzen Tag Regen habe es gegeben zwischen Februar und Ende September, schrieb ein Heinrich Bullinger 1540 in Zürich. In Franken registrierten Landwirte bis August nur an 19 Tagen Regentropfen. Übers ganze Jahr 1540 habe es im mitteleuropäischen Durchschnitt gerade mal ein Drittel so viel Niederschlag gegeben wie üblich, berichtet Christian Pfister von der Universität Bern. „Den ersten längeren Guss gab es erst wieder 1541.“

Die Ernte verdorrte. „Preise für Mehl und Brot gingen durch die Decke“, schreiben die Wissenschaftler. Bereits Anfang August verloren die Bäume ihre staubtrockenen Blätter, „als ob schon Herbst wäre“, protokollierte ein Chronist aus Ulm.

Dann kam das Feuer. Der trockene Boden entzündete sich, Wald- und Buschbrände loderten übers Land – und sie krochen in die mit Fachwerkhäuschen eng bebauten Städte. Mehr Gemeinden als je sonst zu Friedenszeiten im vergangenen Jahrtausend wurden von Flammen zerstört, berichtet Pfister. Wochenlang verhüllte grauer Rauch den Kontinent, hinter dem Sonne und Mond als blassrote Schimmer fast verschwanden.

Was passiert, wenn es sich wiederholt?

Was passiert, wenn sich das Wetter von 1540 wiederholt? „Die Folgen wären dramatisch“, warnt Pfister. Ein Massensterben von Tieren sei zu erwarten, Kühlwasser für Atomkraftwerke würde knapp, der Warentransport über Flüsse käme großteils zum Erliegen, und über die Folgen für die menschliche Gesundheit lasse sich nur spekulieren.

„Die Katastrophe von 1540 sollte eine Mahnung sein, was geschehen kann“, sagt Pfister. Niemand sei vorbereitet auf solch einen Extremfall. „Ich hoffe, wir müssen so etwas nie erleben.“ Der menschengemachte Treibhauseffekt erhöhe allerdings die Wahrscheinlichkeit für schlimme Hitzewellen, gibt Glaser zu bedenken.

Ob rechtzeitig gewarnt werden könnte, bleibt fraglich – die Ursachen sind weitgehend unklar: Über die Wetterentwicklung von 1540 lasse sich allenfalls spekulieren, sagt Sonia Seneviratne. Selbst eine frühjährliche Dürre eigne sich nur bedingt als Indikator: 2011 fiel der Frühling in Mitteleuropa ähnlich trocken aus wie 2003, ohne dass sich die Dürre in den Sommer gezogen hätte.

Der Jahrtausendwein

Einen einzigen Trost gab es für die Katastrophe von 1540. Die Hitze schuf einen Jahrtausendwein mit extrem hohem Zuckergehalt – „er sieht im Glas aus wie Gold“, schwärmte ein Chronist. Schweden, die 1631 Würzburg besetzten, fahndeten vergeblich nach dem Wein – die Fässer waren vorsorglich eingemauert worden. Noch im 19. Jahrhundert ersteigerte ein englischer Händler einige Fässer.

Letzte Flaschen liegen heute im Weinmuseum in Speyer. In den Sechzigerjahren kosteten Auserwählte das Getränk. Es seien erhabene Momente gewesen, berichtet Rüdiger Glaser: Für einen Augenblick habe der Wein auf den Zungen den „einmaligen Spirit“ erahnen lassen. Dann zerfiel er zu Essig.

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https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bayer-monsanto-urteil-1.4540896

Glyphosat-Verfahren

Bayers Monsanto-Bilanz wird immer verheerender

Firmen-Logo in der Bayer-Zentrale.(Foto: Oliver Berg/dpa)

Der Konzern kommt in den Glyphosat-Verfahren billiger davon – in der Sache aber geben die Richter den Klägern recht.

Kommentar von Elisabeth Dostert

Nach den Fällen Dewayne Johnson und Ed Hardeman hat eine kalifornische Richterin nun auch in einem dritten Glyphosat-Verfahren das Strafmaß für die Bayer-Tochter Monsanto deutlich gekürzt. Statt mehr als zwei Milliarden Dollar soll das Ehepaar Pilliod noch eine Entschädigung von knapp 87 Millionen Dollar erhalten. Aus Sicht von Bayer ist das eine gute Nachricht, der Konzern kommt billiger davon.

Es gibt jedoch auch eine schlechte Nachricht, und die wiegt sehr viel schwerer als die gute: Das Verfahren wird nicht wie von Bayer gewünscht neu aufgerollt. In der Sache selbst geben die Richter den Klägern Recht. Einer sprach sogar von einem „verwerflichen“ Verhalten des Konzern. Ein Freispruch für Monsanto ist damit in weite Ferne gerückt.

Jeder an Krebs erkrankte Mensch ist ein Einzelfall

In den USA sind allein bis Mitte April mehr als 13 000 Klagen eingereicht worden. Im Halbjahresbericht, den Bayer am kommenden Dienstag vorlegt, dürfe die Zahl noch einmal gestiegen sein. Es wäre allerdings zu einfach, die Zahl der Fälle schlicht mit dem Strafmaß zu multiplizieren. Jeder an Krebs erkrankte Mensch, der sein Leiden Unkrautvernichtern mit dem Wirkstoff Glyphosat zuschreibt, ist ein Einzelfall, deshalb gehen auch die Schätzungen so weit auseinander. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten schätzen, dass allein die Klagen in den USA den Konzern 2,5 bis 20 Milliarden Dollar kosten könnten. Bayer will sich wehren, verweist auf Studien und hält die Urteile für falsch. Die Verfahren können sich über Jahre hinziehen. Es werden Jahre der Unsicherheit für den Konzern und seine gut 116 000 Beschäftigten.

Die bisherige Bilanz der Übernahme von Monsanto ist dennoch verheerend – und wird immer verheerender. Vorstandschef Werner Baumann und seine Kollegen haben Werte in Milliardenhöhe zerstört. An der Börse ist der Konzern gerade noch knapp 56 Milliarden Euro wert – in etwa so viel, wie Bayer für Monsanto gezahlt hat.

Unternehmen Der Schreck von Monsanto

Brent Wisner

Der Schreck von Monsanto

Dem Anwalt Brent Wisner ist gegen Monsanto ein großer Coup gelungen. Dazu besitzt er Talent zur Show – sogar ein Hollywood-Regisseur kommt ins Gericht, wenn er plädiert.   Von Kathrin Werner

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UUUUUPPPPPSSSS der „FALSE-FLAG-NUOVISO-KANAL““ ist gesperrt  worden  – – – – – – NUOVISO ist doch  die „“kontrollierte OPPOSITION“““ für das satanische BIEST und YOU-TUBE-GOOGLE NATÜRLICH  doch auch

https://deceptions.org/nuoviso-gedanken-zur-solidaritaet-neues-video/

From truth and other lies – – – – – https://www.youtube.com/channel/UCPoLDp7e0HKzGAXL8xu0akw

ANIASSY: – – – – – http://aniassy.bplaced.net/de/index.php

tube.com/watch?time_continue=2&v=CPnRSB-U3ZU

Nuoviso – Gedanken zur Solidarität . . .

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“ 5 vor 12 “ . . . ? – Meine Sicht – V2

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tube.com/watch?v=MKQF0QbP5No

Nein . . . das ist gar nicht amazing

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Internationale Staatskriminalität – Stop 007

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outube.com/watch?v=apRT3uX0pgA

Implantate durch Geheimdienst? Sony’s Patent für Cyber-Linsen  – Antiilluminaten TV MIRROR

„Peter Kutza“ – TERRORISMUS in DEUTSCHLAND – AUGEN-IMPLANTATE heimlich eingesetzt

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utube.com/watch?v=92xgkDVAZec

Aufruf zur Unterstützung

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siehe auch „Carl Clark“ – „Bewußtseins-KONTROLLE“

outube.com/watch?v=3VZtko7197I

Interview mit Carl Clark – ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter in England (nur Text)

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„“Carl Clark““„Whistle-Blower“

http://media.de.indymedia.org/media/2010/04//278517.pdf

raum&zeit lnterview

Heimliche Uberwachung und Strahlenfolter durch Geheimdienste

Whistleblower outet sich als ehemaliger Täter

Bei der Geschichte, die Carl Clark erzählt, bleibt einem teilweise die Luft weg, Der Engländer beschreibt, wie er für verschiedene Geheimdienste  Menschen überwacht und verfolgt hat und dann nach seinem Austritt aus diesen Diensten selbst zum Opfer wurde. Auch den Einsatz von Mikrowellenwaffen hat er erst begleitet, dann selbst zu spüren bekommen. ,,Diese kriminellen Machenschaften müssen an die Öffentlichkeit, damit sie gestoppt werden können“, beschreibt er seine Motivation, sich zu ,,outen„. lnterview mit Carel Clark, Norfolk, England,von Armin Groß, Berlin (Name v. d. Red. geändert)

Armin Groß: Geheimdienst Angelegenheiten sind gewöhnlich Verschlusssache. Sie aber wollen Licht in das Dunkel bringen. Für wen haben Sie gearbeitet? Carl Clark: Ich habe als freier Mitarbeiter von 1980 bis 2003 für verschiedene Geheimdienste gearbeitet. Zuerst war ich bis 1997 für den amerikanischen Geheimdienst, die Central Intelligence Agency (ClA), tätig. Dann arbeitete ich für den israelischen Geheimdienst, den Mossad und für die >>>Anti Defamation League (ADL)<<<, eine US amerikanische Organisation gegen Diskriminierung und Diffamierung von Juden. Ich stand auch im Dienst des MI5, eine Untergruppierung des britischen Geheimdienstes Später wechselte ich zu einem polizeilichen Geheimdienst und auch zu dem Geheimdienst eines Forschungslabors. Mein Einsatzgebiet war Europa Paris, Zürich, Berlin, Düsseldorf, München, Bilbao, Madrid, Lyon und Moskau

Umfassender lnformationsdienst

A. G; Was waren Ihre Hauptaufqaben? C. C.: Eine Hauptaufgabe  war es, Gruppen zu ilfiltrieren, um so lnformationen über sie zu erhalten lch schloss mich also bestimmten Gruppen an, baute Freundschaften mit Mitgliedern auf und half mit, ihr Leben zu ruinieren. A. G: Was waren das für Gruppen? C. C.: In erster Linie kriminelle Banden oder Drogenkartelle. Für den israelischen Geheimdienst beschaffte ich Informationen über die ,,National Front“,eine rechtsextreme Partei, über Nazis, Skinheads oder Juden. Interessant für sie waren Namen, Adressen, Treffpunkte und Vorhaben.  Für die CIA überwachte ich Einzelpersonen.

A. G.: Was machten Sie da genau? C. C.: Ich beobachtete Menschen über einen langen Zeitraum, belauschte ihre Gespräche. Ich hatte auch den Auftrag, diese Leute zu verwirren. So drang ich heimlich in ihre Häuser ein, nahm dort Dinge weg oder verstellte das eine oder andere. lch löschte Daten auf ihrem Computer. Oder ich verunsicherte diese Personen, indem ich sie verfolgte, immer wieder in ihrer Nähe auftauchte, an der Bushaltestelle, im Bahnhof, etc. Oder wir fädelten einen Kampf auf offener Straße ein, der sich dann vor den Augen dieser Person abspielte und vieles andere. Wenn jemand noch mehr unter Druck gesetzt oder verhaftet werden sollte, zog ich auch bestimmte Inhalte auf seinen Computer wie zum Beispiel kinderpornografische Inhalte, eine Anleitung zur Herstellung einer Bombe, etc.

A. G.: Was waren das für Einzelpersonen, auf die Sie angesetzt wurden

C. C.: Leute, die politisch relevant waren, Oppositionelle, Leute, die gegen große Firmen agierten, zum Beispiei gegen Pharmafirmen. Manche gehörten zu kriminellen Banden. Aber bei zwei, dreie konnte ich nicht erkennen,warum sie auch auf dieser Liste standen. A. G.: Wie viele Einzelpersonen haben Sie insgesamt überwacht? C. C.: In den 80ern waren es fünf bis sechs, in den 90ern sieben und von 2000 bis 2003 drei. Man sieht an der geringen Anzahl, wie intensiv der Überwacher mit einer Person beschäftigt ist. Zuerst braucht man allein schon sechs Monate,um möglichst viele Informationen über den Lebensablauf zu erhalten.

Ständige Überwachung und Verfolgung kann Leben zerstören.

A. G Wie sind Sie an diese Informationen gekommen? C. C.: Über den Abfall, das Telefon, die Post, das Internet. Mit zunehmender Technisierung ist es immer einfacher geworden. Heute brauchen Sie auch keine Wanzen mehr, um abzuhören. Man belauscht über Handys, ISDN Telefone oder kleine Parabolantennen. Auch der Einsatz von Mikrowellenwaffen ist leider sehr leicht umsetzbar geworden.

Mikrowellen“Waffen

A. C; Haben Sie diese Waffen auch eingesetzt  C. C.: Nein, ich war für die Überwachung zuständig. Es waren Mitarbeiter von Spezialabteilungen, die dies taten. Manchmal war ich aber vor Ort, wenn diese arbeiteten. A. G. Können Sie genauer beschreiben, wie der Waffeneinsatz geschah? C. C.: Es ist ein bisschen wie in einem Science Fiction Film. Personen können überallhin verfolgt werden über Radar, Satellit, eine Basisstation und ergänzende Computerprogramme. Häufig wurden zum Beispiel drei Radargeräte im größeren Umkreis der Person positioniert. Der Radar sendet elektromagnetische Wellen aus, fängt einige wieder auf die an der Person auftrafen und zurückkehrten, und wertet das Ergebnis aus. Meine Freunde, die in den SpezialabteiIungen gearbeitet haben, konnten dann die Person auf ihrem Computer den ganzen Tag verfolgen. Diese Lokalisierung machte es dann auch leicht, die Waffen gezielt einzusetzen. Die Kollegen konnten genau sehen, wohin sie zielen mussten und auch wie die Person darauf reagiert.

A. G. Welche Wirkungen hatten die Waffen auf die Personen? C. C Sie konnten Hitze verursachen, inneres Brennen, Schmerzen, Brechreiz, Ängste. Manchmal blieben auf der Haut Spuren zurück, meist aber nicht. Wenn diese Leute zum Arzt gehen, sagt er, es ist alles O. K. mit ihnen. Was ich hier erzähle, ist allerdings der Stand von vor zehn Jahren. Mittlerweile ist die Technik noch weiter fortgeschritten. A. G: Welches Ziel wurde mit dem Beschuss verfolgt? C. C.: Man versucht, die Leute einzuschüchtern, zum Beispiel Leute, die großen Lärm machen, die über die Medien Alarm schlagen wollen. Ich selbst wurde auch drei Jahrelang beschossen, als ich ausgestiegen bin. Ich bin so gut wie sicher, dass bei mir in den Jahren ‚2003/2004 Waffen zum Einsatz kamen, die starke Aggressionen provozieren. Ich hätte damals zweimal beinahe jemanden umgebracht, einmal  eine Nachbarin, eine nette alte Dame.

5000 Personen werden allein in England überwacht, so der ehemalige Geheimdienst-Mitarbeiter Carl Clark.

Versuche, Personen in den Wahnsinn zu treiben

A.G.: Sie denken, es ist heute durch elektromagnetische Strahlen möglich, die Gefühle gezielt zu beeinflussen? C. C.: Eindeutig. Wir wissen, dass der Organismus sehr sensibel auf elektromagnetische Strahlung reagiert. Elementare Lebensvorgänge an den Zellen gehen nämlich  mit biogenen elektromagnetischen Schwingungen einher Frequenzen von außen können diese Prozesse stören oder verändern. Es gab im Rahmen militärischer Forschung schon weitreichende Versuche, Köper Seele und Geist über Frequenzen zu beeinflussen. Es ist möglich, Ängste, Aggressionen, Nervosität oder Vergesslichkeit auf diese Weise zu fördern. In Kombination mit noch anderen Interventionen kann man eine Person so wahnsinnig machen. Zum Beispiel werden Radiofrequenzen manipuliert, sodass der Betroffene seinen eigenen Namen im Radio hört oder sein Computer zeigt seinen Namen immer wieder an. Auch werden einer Person gezielt Stimmen gesendet, die ihr Gedanken eingeben oder ihr Tun kommentieren. Ich hörte beispielsweise am Morgen nach dem Aufstehen eine Stimme, die sagte: ,,Steh auf und verletze!

„A. G: Personen werden also gezielt in psychische Extreme getrieben?

C. C.: Ja, manche Personen will man regelrecht in die Psychiatrie bringen. Wenn eine betroffene Person nach Hilfe sucht und zur Polizei oder zum Arzt geht, nimmt man sie nicht ernst. Einige der Arzte und auch einige Krankenhäuser arbeiten mit den Geheimdiensten zusammen. Die diagnostischen Richtlinien erlauben es, jemanden als schizophren einzustufen, wenn er sich verfolgt fühlt und Stimmen hört.

A. G: Krankenhäuser kooperieren mit Geheimdiensten? C. C.:Ja, auf jeden Fall. Auch große Firmen, weshalb man gefährlich lebt, wenn man etwas gegen große Firmen anzettelt. Der amerikanische Staat schützt große Unternehmen wie McDonalds, Coca Cola, oder bestimmte Pharmakonzerne. Er stellt Ihnen  auch FBl-Agenten zur Verfügung für Industriespionage Angelegenheiten. Eine große Rolle in diesem Netz spielen auch die Freimaurer, von denen es bei der CIA sehr viele gibt.

Es gab im Rahmen militärischer Forschung schon weitreichende Versuche, Körper, Seele und Geist über Frequenzen zu beeinflussen. ln Kombination mit noch anderen lnterventionen kann man eine Person wahnsinnig machen.

Riesiges Überwachungsnetz

A. G. Wissen Sie, in welchen Ländem Geheimdienste Einzelpersonen überwachen und Energie Waffen bei ihnen einsetzen? C. C.: In den USA, Deutschland, China, Nordkorea, Russland, Frankreich und England, gewöhnlich ohne das offizielle Wissen der dortigen Regierungen. Aber inoffiziell denke ich, muss es immer Regierungspersonen geben, die in irgendeiner Weise involviert sind beziehungsweise darüber etwas wissen

A. G.: Wissen Sie wieviele Leute überwacht werden? C. C.: In England sind es circa 5 000 Leute, die überwacht werden und circa 15 000 Überwacher. Neben den großen Geheimdiensten gibt es dort noch 300 bis 100 kleine Geheimdienstfirmen, die von ehemaligen Polizisten oder Geheimdienstlern gegründet wurden. Sie haben vom lnnenministerium selbst die Erlaubnis, zu überwachen, Fotos zumachen, lnformationen zu beschaffen. Sie bezahlen ihre Mitarbeiter sehr gut.

A. G.. War es für Sie ein Problem, zwischen den Geheimdiensten zu wechseln? C. C.: Nein, für die neuen Auftraggeber war es immer positiv, weil sie auf diese Weise auch noch Informationen über die anderen Geheimdienste von mir erhalten konnten. Denn die großen Geheimdienste misstrauen sich gegenseitig. Ich verdiente dadurch mehr.

Ausstieg

A. G. Warum sind Sie ausgestiegen? C. C.: Ich sah, dass es falsch war, was ich gemacht habe. Die letzten zwei Leute, auf die ich angesetzt war, hatten nicht getan. Sie waren ganz normale, nette Menschen, nicht kriminell, nicht politisch oder wirtschaftlich gefährlich. Die einzige Vermutung, die ich dies bezüglich hatte, war, dass es irgendwie mit der DNA oder dem Blut dieser Leute zusammenhing. In neuerer Zeit wird hierja sehr viel geforscht. Die DNA wird mit den letzten Details unseres Charakters in Verbindung gebracht. Das Human Genome Project analysiete von 1993 bis 2004 alle Basenpaare des Menschen, sammelte auch die genetischen Daten bedrohter Völker (Human Gegenome Diversity Project) und verglich die Ergebnisse. Unsere Auftraggeber waren auch immer sehr scharf auf DNA-Analysen der Leute die wir überwachten. Es gehörte immer zu unseren Hauptaufgaben in den ersten Tagen der Überwachung, DNA- bzw Blutanalysen dieser Leute zu organisieren

A. G. sie sagten bereits, dass Sie Probleme bekamen, als Sie 2003 ausstiegen. Können Sie hiefür noch ein paar Beispiele anführen? C. C.: Als ich mit einem Lastwagen in der Nacht 3000 Meilenfuhr, um Pakete auszufahren, verfolgte mich immer ein Helikopter. Als ich auf einer Allee entlang ging griff mich ein Mann an und versetzte mir einen Schlag. Einmal hatte jemand drei Befestigungen von meinem Motor entfernt, auf der Autobahn fiel der Motor plötzlich runter. Ein anderes Mal, als ich einen, Lastwagen mit drei Tonnen Gewicht fuhr, explodierten plötzlich gleichzeitig zwei Reifen. Die Polizei, die hinzu kam, sagte, so etwas hätten sie noch nie gesehen. Einmal wurde ich beim Autofahren sehr lange vefolgt. Dies machte mich so wütend, dass ich abrupt das Auto anhielt, meinen Baseballschläger nahm und ausstieg. Da zogen drei Autos, die hinter mir waren, mit hoher Geschwindigkeit rückwärts ab. Wenn es normale Leute gewesen wären, hätten sie dies der Polizei gemeldet, haben sie aber nicht. Dann schickte man mir drei Mal Leute, die freundschaftlichen Kontakt zu mir herstellen sollten, um mich auszuspionieren. Da ich wusste, dass ich am Telefon abgehört werde, habe ich dann einmal in einem Gespräch verlauten lassen, dass ich diese Person, die sich da gerade so in mein Leben schleicht, umbringen werde. Daraufhin ist sie nie mehr erschienen.

A- G: Und wie ist es jetzt? Denken Sie, Sie sind immer noch im Visier C. C.: Ja, natürlich. Ich habe auch erfahren, dass der Geheimdienst wissen will, warum ich jetzt nach Deutschland geflogen bin.

A. G. Leben Sie dann im Moment nicht gefährlich? C. C.: Ich bin bereit, den Kampf gegen sie zu führen. Sie wissen auch, dass ich viel über sie weiß und dass ich versuche, etwas gegen ihre Übergriffe zu tun. Ich habe Freunde in den speziellen Einheiten, Leute in Afghanistan und im lrak die mich unterstützen.

Tipps für Überwachungsopfer

A. G.: Haben Sie Tipps für Menschen, die sich überwacht fühien? C. C.: Es ist gut, in e-mails bestimmte Begriffe zu vermeiden wie ,,Regierung“, ,, Mind Control“, etc. Denn die digitale Überwachung erfolgt nach bestimmten Suchwörtern. Es wäre gut, darauf zu achten, ob jemand in der Wohnung war. Bevor Überwacher nachts in die Wohnung eindringen, setzen sie oft anästhesierende Gase ein, die sie zum Beispiel durch den Briefkastenschlitz in das Innere dringen lassen. Man wacht dann mit einem metallischen Geschmack im Mund auf. Wenn Autos sich verdächtig verhalten, ist es ratsam, sich die Autonummern zu merken. Briefe, die nicht eingesehen werden sollen, kann man mit Aluminiumfolie umwickeln. Man kann mit speziellen Messgeräten hochfrequente Strahlung in der Wohnung überprüfen.  A. G; Kennen Sie andere Whistleblower die ähnliche Geschichten wie Sie erzählen? C. C.: Bisher nicht. Aber ich hoffe, es werden noch mehr an die Öffentlichkeit treten

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„“Carl Clark““„Whistle-Blower“

https://www.stopeg.com/doc/CarlClarkInterview.pdf

Secret Surveillance and Electromagnetic Torture by the Secret ServicesTranslation by Cyborg Nicholson on Peacepink

LINK TO ORIGINAL ARTICLE FROM THE GERMAN

The story told by Carl Clark will partially take your breath away. The Englishman describes how he targeted people and then became a target himself after he’d opted out. He also took part in the deployment of microwave weapons in order to torture others, after which they were later turned on him.These criminal shenanigans need to be exposed in public so that they can be stopped.” He describes below why he blew the whistle. Interview with Carl Clark, Norfolk, England.

Armin Gross: Matters related to the secret services are usually not disclosed. You want to bring them out in the open though. Who did you work for?………………………………………………

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tube.com/watch?v=elSQK-JxniQ&t=1222s

HACKED: Importance of Legal Dictionaries – Part 1 of 2 (Stop 007)

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After Hack & Hacked Again: International News – Part 2 of 2 (Stop 007)

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.youtube.com/watch?v=Cd5ZQMDHlAM

Das WICHTIGSTE AI-Video ! – Warum 5g wirklich gebraucht wird

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/elon-musk-will-in-ihren-kopf-hirnimplantat-von-neuralink-a-1277727.html

Technik für Hirnimplantate

Elon Musk will in Ihren Kopf

Würden Sie sich ein Loch in den Kopf bohren lassen, um Elektroden ins Hirn verlegen zu lassen? Elon Musk arbeitet mit dem Unternehmen Neuralink an genau solch einer Technik – und hat gerade gezeigt, was er damit vorhat.

Das Hirn mit einem Computer zu verbinden, das ist der Plan des US-Unternehmens Neuralink, zu dessen Großinvestoren Tesla– und SpaceX-Chef Elon Musk zählt. Im Grundsatz gibt es die Technik der Computer-Hirn-Schnittstelle schon seit Jahren, doch der US-Unternehmer hat mit ihr neue, hochfliegende Pläne. Dafür will die Firma einen Roboter entwickeln, der wie eine Nähmaschine feine, sehr flexible Drähte ins Gehirn implantiert. Diese sollen dann mit einem außerhalb des Schädels sitzenden Prozessor verbunden werden. Der Roboter soll beim Implantieren der Drähte auch darauf achten, keine Blutgefäße auf der Oberfläche des Gehirns zu verletzen.

Neuralink vermeldet nun, dass man bei Experimenten zumindest Zwischenschritte bei der Entwicklung absolviert habe. Zunächst hatte die „New York Times“ über die Versuche berichtet, bei denen Wissenschaftler der Firma im Hirn von Ratten 1500 kleine Elektroden verankert haben. Bei einer Präsentation hat Musk die Ergebnisse vorgestellt und für das Projekt geworben.

Loch in den Schädel bohren oder lasern

Tests mit menschlichen Probanden solle es bereits im zweiten Quartal des kommenden Jahres geben. Neuralink arbeitet außerdem an einem Verfahren, wie das für die Elektroden nötige Loch im Schädel nicht wie bisher üblich mit einem mechanischen Bohrer, sondern mit einem Laser erzeugt werden kann.

Gedacht sind die Implantate zunächst für Menschen mit Behinderungen. Im Grundsatz ist Musks Vision für Neuralink jedoch deutlich umfassender. Dem Unternehmer schwebt eine Art App-Store vor, über den sich Nutzer des Systems neue Fähigkeiten sozusagen direkt in ihr Hirn laden können. Eine Zukunftsvision, die erstens extrem schwer zu erreichen sein dürfte und zweitens womöglich nicht jedermanns Sache ist. Eine Zulassung des geplanten Systems durch die zuständige US-Behörde, die Food and Drug Administration, gibt es bisher noch nicht.

Cyborgs – das klingt nach einer puren Sci-Fi-Vision. Doch Musk hat deutlich gemacht, dass er die Kombination von Mensch und Computer für den einzigen Weg hält, einer in Zukunft möglicherweise übermächtigen Künstlichen Intelligenz die Stirn zu bieten. Andere Hirnforscher halten solche Prophezeiungen für „völlig absurd und frei von wissenschaftlichen Fakten“, wie es etwa Miguel Nicolelis, Hirnforscher an der Duke University in Durham (US-Bundestaat North Carolina), ausgedrückt hat.

Um das menschliche Hirn mit Computern zu verbinden, muss man es nicht zwangsläufig anbohren. Hirnströme lassen sich auch von außen ablesen, allerdings nicht mit besonders hoher Präzision.

Sehen Sie im Video: Selbstversuch zur Maschinensteuerung mit Gedanken

SPIEGEL ONLINE

Hirnimplantate gibt es bereits heute, allerdings mit normalerweise deutlich weniger Elektroden als sie Neuralink bei seinen Versuchen nutzen möchte. Die existierenden Implantate werden unter anderem beim Verfahren der sogenannten Tiefen Hirnstimulation eingesetzt, das bei der Behandlung schwerer neurologischer Erkrankungen wie Parkinson oder Epilepsie zum Einsatz kommt.

Experimentell werden Hirnimplantate auch dazu genutzt, dass körperlich eingeschränkte Menschen bestimmte Funktionen mit Hilfe eines Computers wieder durchführen können. Ein weiteres Anwendungsfeld von Hirnimplantaten sind Geräte, die schwer Hörgeschädigten helfen sollen.

chs

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War das der erste AUSLÖSER für die folgenden ANGST-PANIK-ATTACKEN zur „NATIONAL-HYMNE““zzziiizzz

tube.com/watch?v=jdBpQfLNzq0

Merkel ► Nicht zum ersten Mal von unserer Nationalhymne getriggert

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youtube.com/watch?v=3j-Fb7iqZqI

Was man über Merkel wissen sollte (!)

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VORSORGE damit diesmal der  ANGST-PANIK-ANFALL nicht mehr auftritt  – und  mit dem STUHL auf NUMMER SICHER gehen

tube.com/watch?v=Uk52A0Yzp0U

Grotesk ► Statt einem Wasserglas werden jetzt Stühle gereicht

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utube.com/watch?v=AFcfIV5XcyI

Kanzlerin Merkel erleidet erneut Zitteranfall

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tube.com/watch?v=rqwtXKRaf-Y

Dritter Zitteranfall in 3 Wochen: Kanzlerin Merkel zittert erneut bei Staatsempfang

 

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utube.com/watch?v=iN8iIvkbPlE

Bundeskanzlerin Merkel zittert beim Staatsempfang – das sagt sie dazu

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Die sogenannte QUEEN und ihr MISS-RATTTENER PÄDOPHILER SOHN

aus dem TEXT:…. Das 15-jährige Mädchen sei von Epstein gezwungen worden, mit Prinz Andrew mehrfach zu verkehren. Bislang wies der Buckingham Palast alle Vorwürfe zurück:    <<<NATÜRLICH – – – – – KEIN EHR-GEFÜHL zziiizz>>>>>      Der Herzog von York hatte nie sexuellen Kontakt zu diesem Mädchen, welches die Vorwürfe gegen ihn erhebt.

Epstein-Fall: Auch Prinz Andrew verdächtig

Epstein-Fall: Auch Prinz Andrew verdächtig

NEOPresse in Gesellschaft

Der US-Milliardär Jeffrey Epstein ist am 6. Juli am Flughafen von Teterboro festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft in einem New Yorker Hochsicherheitsgefängnis. Epstein wird der Verbrechen Kinderhandel, Sexhandel und sexueller Missbrauch Minderjähriger beschuldigt. In der Anklageschrift der New Yorker Staatsanwaltschaft heißt es, Epstein habe zwischen 1999 und 2006 in New York und Florida einen illegalen Sexhandelsring aufgebaut. Die minderjährigen, oftmals erst 14-jährigen Mädchen seien mit großen Summen Bargeld angelockt und dazu verleitet worden, weitere minderjährige Mädchen heranzuschaffen.

Wie der amerikanische „Miami Herald“ berichtete, sollen zahlreiche Prominente auf Epsteins Privatinsel Karibikinsel „Little St. James“ ein und ausgegangen sein. Ein Logbuch des „Lolita-Express“, ein Privatflugzeug Epsteins, das die Gäste auf die Insel brachte, soll die Namen aller „Gäste“ sowie die Häufigkeit deren Besuche festgehalten haben. Demnach soll der ehemalige US-Präsident Bill Clinton 27 Mal die Insel besucht haben. Ein weiterer prominenter Besucher soll der Sohn der englischen Königin, Prinz Andrew sein.

Prinz Andrew ist jetzt deshalb auch ins Visier der FBI-Ermittler geraten. Ihm wird vorgeworfen, ebenfalls Minderjährige missbraucht zu haben. Ein Opfer soll jetzt ausgesagt haben. Das 15-jährige Mädchen sei von Epstein gezwungen worden, mit Prinz Andrew mehrfach zu verkehren. Bislang wies der Buckingham Palast alle Vorwürfe zurück:    Der Herzog von York hatte nie sexuellen Kontakt zu diesem Mädchen, welches die Vorwürfe gegen ihn erhebt.“ Das FBI will jetzt Prinz Andrew zu den Vorwürfen vernehmen. Prinz Andrew soll nach Epsteins damaliger Entlassung aus dem Knast in dessen Haus in New York gefeiert haben. Andrew verlor deshalb damals seinen Job als Sonderbotschafter der britischen Wirtschaft.

Das Mädchen Virginia Giuffre hatte bereits 2015 in einem Zivilprozess Schadenersatz von Epstein verlangt. Wegen der Brisanz der handelnden Personen wurden die Akten jedoch versiegelt. Ein Berufungsgericht hat jetzt allerdings angeordnet, dass die 2.000 Seiten geöffnet werden. Die US-Justiz hat zudem eine Untersuchung eingeleitet, ob Behörden und Staatsanwälte damals etwas verschleiern wollten. Giuffre war nicht das einzige missbrauchte Mädchen, das Epstein auf Schadenersatz verklagte. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg mitteilte, soll Epstein über 24 Mädchen mindestens eine Million US-Dollar Schadenersatz gezahlt haben. Der Fall ist brisant, da er die gesamte US-Nomenklatur betrifft. Wir werden ihn verfolgen. 

 

 

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Bargeldverbot – immer brisanter….

Bargeldverbot – immer brisanter….

NEOPresse in Finanzsystem

 

Das Bargeldverbot könnte kommen. Nun allerdings hat zunächst die „Deutsche Bank“ in einer Studie das Bargeld gelobt und davor gewarnt, es abzuschaffen. Dennoch: Die Zeichen für eine Abschaffung des freiheitssichernden Bargeldes nehmen zu. Dazu zählt das vermutliche Verbot, Gold im Wert von mehr als 2.000 Euro anonym erwerben zu können – ab Januar 2020. Dies ließ sich bislang durch Bargeldzahlung kaufen – genau das wäre auf dem Weg nicht mehr wie bislang und in bisherigem Umfang möglich. Dabei geht es in erster Linie zudem darum, Menschen in die Verwendung des Bankengeldes/elektronischen Geldes zu treiben.

Zudem kämpfen jetzt auch schon Publizisten um die Zurückdrängung des Bargeldes. Zuletzt das „Handelsblatt“, wie wir an anderer Stelle bereits beschrieben. ….

Forderung: Einfach den 100-Euro-Schein auch noch vom Markt nehmen…

Das Blatt kommentierte damit, bei uns würde derzeit „viel mit Bargeld bezahlt“. „„Doch große Geldscheine will niemand haben – auch kein Geschäft“, so die weitere Feststellung. Damit gehörte der Schein abgeschafft.

Deutschland, heißt es in dem Kommentar, sei auch bei Ausländern als Bargeldland bekannt. Dies würden die Menschen in Taxis oder im Bus feststellen, an Bahnhöfen etc. Dort wird die Bezahlung mit Kreditkarten in der Regel abgelehnt. Vielmehr würden Besucher, die sich – dann – am Bargeldautomaten bedienen, mit Scheinen in der Größenordnung von 100 Euro bedient. Dies wiederum würde in den Geschäften nicht goutiert.

Vielmehr würden Kunden dann schnell feststellen, wie weit es mit der „deutschen Unfreundlichkeit“ sei. Hektische Aktivität, um „unter Zuhilfenahme des privaten Portemonnaies“ Wechselgeld zu bemühen. Weil eben das Geld zu groß ist, sollen wir uns als Leser wohl denken.

Insofern sei fraglich, warum dieser Schein noch immer in Umlauf gebracht würde. Es reiche doch, den 50er-Schein einzusetzen. Der ist oder sei ähnlich geeignet für größere Summen. Nur sei der 100-Euro-Schein bei weitem nicht so beliebt. Wer Bargeld bunkern wolle, für den mache es allerdings keinen Unterschied, ob die betreffende Summe in 100-Euro-Scheinen oder in 50-Euro-Scheinen gebunkert werde. Die Scheine seien ohnehin schwer oder nicht schwer.

Letztlich seien Bargeldnoten ja dennoch nur „bedrucktes Papier“. Dies würde bei jeder Inflation deutlich. Insofern schützte – dieses – Bargeld nicht. „Auf einen Schein, den fast niemand haben möchte, kann man gut verzichten.“ Eine kuriose Schlussfolgerung.“ Hier zeigen wir publizistisch die Hintergründe des drohenden Bargeldverbotes….

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ZIONISMUS ist ANTI-SEMITISCH

AGENDA ZIONISMUS – – – – – das faschistische verlogenene „hinter-fotzige““ satanische bösartige  zionistische PACK

tube.com/watch?v=P9sSLik9dTI

Jude  ist nicht gleich Jude

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BESTE WAHL – – – – – ALSO BESTENS GEEIGNET für die KORRUPTE LOBBY-EU

outube.com/watch?v=dECR11spzTs

Was lief schief im Leben von Ursula von der Leyen | extra 3 | NDR

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utube.com/watch?v=TnfHdZrmMAw

Imagination – Just An Illusion

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Wer hat ein INTERESSE an LUG und BETRUG

outube.com/watch?v=SLaQNpwREQw

Schulbuch belegt Schwindel mit Globaler Erwärmung | AddOn #04 | KLETT verändert Treibhauseffekt !

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tube.com/watch?v=ZYXrGlYAZOg

Tricksen, Täuschen, Fabulieren – Der Klimaschwindel / Neu!

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be.com/watch?v=w-JaZBz1mss

STUDIE 2019: KEINE BEWEISE FÜR EINEN VOM MENSCHEN VERURSACHTEN KLIMAWANDEL!

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Neue Studie: Keine experi­mentellen Beweise für den signifi­kanten anthropo­genen Klima­wandel

Neue Studie: Keine experi­mentellen Beweise für den signifi­kanten anthropo­genen Klima­wandel

Gibt es laut IPCC nicht: Wolken. Bild: Joujou / pixelio.de

J. Kauppinen und P. Malmi
Abstract
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In dieser Studie werden wir nachweisen, dass die im AR 5 des IPCC herangezogenen GCM-Modelle bei der Berechnung der globalen Temperatur nicht den Einfluss der Bedeckung mit tiefen Wolken berücksichtigen. Das ist der Grund, warum jene Modelle nur eine sehr geringe natürliche Temperaturänderung erzeugen und breiten Spielraum für den Beitrag von Treibhausgasen zur gemessenen Temperatur lassen. Darum auch muss das IPCC eine sehr hohe Sensitivität einführen, um eine zu kleine natürliche Komponente zu kompensieren. Außerdem muss das IPCC die starke negative Rückkopplung durch die Wolken außen vor lassen, um die Sensitivität künstlich zu vergrößern. Außerdem weist diese Studie nach, dass die Änderung der Bedeckung mit tiefen Wolken praktisch die globale Temperatur kontrolliert.

Introduction

Der Klima-Sensitivität wird in der wissenschaftlichen Literatur eine extrem hohe Unsicherheits-Bandbreite zugeordnet. Die kleinsten Werte liegen nahe Null, während die höchsten Werte sogar bei 9°C liegen bei einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes. Die Mehrheit der Studien ziehen theoretische Modelle der Allgemeinen Zirkulation (GCMs) für deren Abschätzung heran. Diese Modelle berechnen sehr hohe Werte der Sensitivität mit einer sehr große Unsicherheits-Bandbreite. Die typischen Sensitivitätswerte liegen zwischen 2 und 5 Grad. Das IPCC zieht diese Studien heran, um die globalen Temperaturanomalien und die Klima-Sensitivität zu berechnen. Allerdings gibt es viele Studien, in denen ohne die GCMs ein Sensitivitätswert kleiner als 1 berechnet wird. Das grundlegende Problem ist nach wie vor ein fehlender experimenteller Nachweis der Klima-Sensitivität. Einer der Autoren (JK) fungierte als ein Experten-Begutachter des AR 5 des IPCC. In einem seiner Kommentare sprach er den fehlenden experimentellen Nachweis für den sehr hohen Sensitivitätswert in dem Report an. Als Reaktion darauf behauptet das IPCC, dass es einen beobachteten Beleg dafür zum Beispiel in der Technical Summary des Reports gibt. In dieser Studie werden wir den Fall sorgfältig unter die Lupe nehmen.

Die Bedeckung mit tiefen Wolken kontrolliert praktisch die globale Temperatur

Die grundlegende Aufgabe besteht darin, die gemessene globale Temperaturanomalie in zwei Teile aufzuspalten: die natürliche Komponente und die den Treibhausgasen geschuldete Komponente. Um diese Reaktion zu betrachten, müssen wir Abbildung TS.12 aus der Technical Summary des AR 5 heranziehen. Diese zeigen wir hier als Abbildung 1. Wir möchten unser Augenmerk auf die Unter-Abbildung „Land and ocean surface“ in der Abbildung richten. Nur die schwarze Kurve repräsentiert eine gemessene Temperaturanomalie in jener Abbildung. Die roten und blauen Einhüllenden wurden mittels Klimamodellen berechnet. Wir betrachten die Ergebnisse von Computer-Berechnungen nicht als experimentelle Beweise. Besonders die durch die Computermodelle berechneten Ergebnisse sind fragwürdig, weil diese Ergebnisse einander widersprechen.

Abbildung 1: Abbildung TS.12 auf Seite 74 in der Technical Summary des IPCC AR 5.

In Abbildung 2 erkennt man die gemessene globale Temperaturanomalie (rot) und die globale Wolkenbedeckung (blau). Diese experimentellen Beobachtungen zeigen, dass eine Zunahme der tiefen Bewölkung um 1% die Temperatur um 0,11°C sinken lässt. Diese Zahl steht in sehr guter Übereinstimmung mit der in den Studien angegebenen Theorie. Mit diesem Ergebnis können wir jetzt die natürliche Temperatur-Anomalie zeigen mittels Multiplikation der Änderungen der Bedeckung mit tiefen Wolken mit -0,11°C. Dieser natürliche Anteil (blau) wird mit der gemessenen Temperatur-Anomalie (rot) verglichen. Wie man sieht, gibt es keinen Spielraum für die Einwirkung irgendwelcher Treibhausgase, d. h. anthropogener Antriebe innerhalb der experimentellen Genauigkeit. Obwohl die monatliche Temperatur-Anomalie hohes Rauschen aufweist, kann man leicht ein paar Perioden der Abnahme tiefer Wolken erkennen mit einem zeitgleichen ansteigenden Trend der Temperatur. Dieses Verhalten kann nicht erklärt werden mit der monoton zunehmenden CO2-Konzentration, und es ist viel genauer als in den Klimamodellen hervortritt.

Abbildung 2: Globale Temperatur-Anomalie (rot) und Änderungen der globalen Bedeckung mit tiefen Wolken (blau) gemäß den Beobachtungen. Die Anomalien liegen im Zeitraum Sommer 1983 bis Sommer 2008. Die zeitliche Auflösung der Daten beträgt 1 Monat, aber das jahreszeitliche Signal ist entfernt worden. Null korrespondiert mit etwa 15°C für die Temperatur und 26% für die Bedeckung mit tiefen Wolken.

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Die ganze Studie steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/07/12/new-paper-no-experimental-evidence-for-the-significant-anthropogenic-climate-change/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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w.eike-klima-energie.eu/2019/07/15/gruene-toetungsmaschinen-das-droehnende-schweigen-der-gruenen/

Grüne Tötungsmaschinen &Das dröhnende Schweigen der Grünen

GWPF
Einführung des Übersetzers
: Hier folgt eine grundlegende Arbeit, die man eigentlich sämtlichen politischen oder sonstigen Entscheidungsträgern, Möchtegern-Klimaexperten und Erfüllungsgehilfen der Zerschlagung Deutschlands um die Ohren schlagen (man verzeihe die etwas vulgäre Ausdrucksweise). Zunächst folgt die Übersetzung des einführenden Textes der GWPF (wobei die Farbgebung der Überschrift dem Original folgt), danach Auszüge aus dem PDF.
Noch klarer kann die verlogene Scheinheiligkeit der „Grünen“ kaum zutage treten. – Chris Frey

Das Scheitern, Natur und Umwelt zu schützen, beschämt grüne Organisationen!

Umweltorganisationen wie RSPB [= The Royal Society for the Protection of Birds] und der Campaign to Protect Rural England (CPRE) betrügen ihre Mitglieder, indem sie dröhnend schweigen hinsichtlich der Verheerung infolge der Ausweitung von Projekten erneuerbarer Energie auf die gesamte Landschaft.

Dies geht aus einer neuen Studie der Global Warming Policy Foundation (GWPF) hervor, in welcher die Auswirkungen von Erneuerbaren auf die Natur untersucht werden.

Dem Autor Andrew Montford zufolge ist die Natur schon jetzt schwer geschädigt durch Pläne zur Dekarbonisierung:

Das schmutzige Geheimnis erneuerbarer Energie ist, dass gewaltige Flächen unserer Landschaft verbraucht werden, und das wird in naher Zukunft noch viel schlimmer werden. Windturbinen töten schon jetzt Vögel und Fledermäuse in Massen, aber trotzdem meldet sich die RSPB kaum dagegen zu Wort. Wind- und Solarparks verschandeln unsere Landschaften, und doch hört man von der CPRE nichts dazu“.

Und diese Lage dürfte sich noch erheblich verschlimmern. Null-Kohlenstoff-Emissionen bedeutet, dass Wind- und Solarparks zusammen mit einer massiven Ausweitung des Anbaus von Biotreibstoff-Pflanzen die gesamte Landschaft und die Tierwelt in UK vollständig zerstören.

Montford erklärt:

Die riesigen Windturbinen, die für die Zukunft anvisiert sind, werden hunderte Meter hoch sein, und es werden Zehntausende davon sein. Vögel hätten dann keine Chance mehr“.

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Soweit der einführende Text. Hier folgen jetzt eine kurze Executive Summary, die Introduction und die Conclusions aus dieser Studie. Die gesamte Studie ist unten als PDF beigefügt. Anm. d. Übers.

Green Killing Machines – The impact of renewable energy on wildlife and nature

Andrew Montford

Grüne Tötungsmaschinen – die Auswirkungen erneuerbarer Energie auf Tierwelt und Natur

Executive Summary

Erneuerbare Energie hat sich selbst den Ruf anheischig gemacht, umweltfreundlich zu sein. Dieser Report wird nachweisen, dass dieser Ruf vollkommen zu Unrecht besteht. Weit davon entfernt, die Welt um uns herum zu verbessern, richten Wind, Solar, Biomasse und sogar Wasserkraft schwerste Schäden an. Eine Erneuerbaren-Revolution, wie sie den Aktivisten der globalen Erwärmung vorschwebt, wird dazu führen, dass unsere Landschaften geschändet, unsere Äcker industrialisiert oder in Monokulturen verwandelt werden und dass unsere Tierwelt abgeschlachtet wird. Weit davon entfernt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, wird erneuerbare Energie restlos alles zerstören, was wir für lieb und wert halten.

Ist das wirklich das, was Umweltaktivismus heute bedeutet?

Introduction

Bedenken hinsichtlich globaler Erwärmung haben eine Vielfalt politischer Initiativen ausgelöst, die alle eines gemeinsam haben, nämlich die Forderung, die Energieerzeugung durch fossile Treibstoffe zu ersetzen durch Kohlenstoff-freie Energiequellen im Allgemeinen und erneuerbare Energiequellen im Besonderen. Allerdings kommt dies kaum voran. Der Gründe dafür sind viele, darunter Nimbyismus [NIMBY = Not In My BackYard], Planungs-Schwierigkeiten, Probleme mit der Integration in Verteilungsnetze und die extrem hohen Kosten von Energie aus erneuerbaren Quellen. Der Prozentanteil der Weltenergie aus Erneuerbaren verharrt daher auf sehr niedrigem Niveau: der Anteil von Windparks beispielsweise liefert nicht einmal 1% der Energie. Allerdings wird erwartet, dass der Energiebedarf der Welt bis zum Jahre 2060 um 10% bis 34% steigen wird. Der Strombedarf wird sogar als noch stärker steigend erwartet, wobei Urbanisierung und technologische Fortschritte zu einer Verdoppelung der Nachfrage im gleichen Zeitraum führen werden. Weil das so sein dürfte, setzen Regierungen auf eine erhebliche Ausweitung der Kapazität Erneuerbarer. Erneuerbare haben sorgfältig gehätscheltes ,grünes‘ Image, und doch sind sich nur wenige Menschen bewusst, dass sie tatsächlich bedeutende Auswirkungen auf die Umwelt haben. In diesem Report geht es darum, diese Auswirkungen unter die Lupe zunehmen, besonders in UK, sowohl derzeit schon als auch nach vielen weiteren zukünftigen Jahrzehnten. Danach wird die Reaktion jener grünen Gruppen beleuchtet, deren Daseinsberechtigung angeblich der Schutz der Umwelt ist.

Conclusions

David Mackay wusste all das. Unmittelbar vor seinem viel zu frühen Ableben gab er dem Umweltaktivisten Mark Lynas ein Interview. In einem Bericht wird er dabei mit den Worten zitiert:

Es gibt da diese entsetzliche Wahnvorstellung der Menschen, dass wir das, was gegenwärtig 1% unseres Stromes erzeugt, einfach ausweiten können, und wenn das nicht geht, dass wir einfach mehr Energieeffizienz erreichen. … Die Menschheit muss wirklich aufmerksam die Arithmetik sowie die Gesetze der Physik beachten – und wir brauchen einen Plan, der dies berücksichtigt“.

Es muss allen klar gemacht werden, dass die Aufsummierung von Erneuerbaren nicht funktionieren wird (und dass wirklich viele grüne Organisationen die Arithmetik einfach ausschalten wollen!). Mackay war überzeugt davon, dass die Zukunft der Kernkraft und fossilen Treibstoffen gehört, wobei die Emissionen von Letzteren via CCS abgeschwächt werden. Nichtsdestotrotz ist die „entsetzliche Wahnvorstellung“, dass die Zukunft durch Erneuerbare mit Energie versorgt wird, immer noch die zentrale Plattform der Energiepolitik fast jeder politischen Partei in UK. Fast jede grüne NGO steht ebenfalls hinter diesen Gedanken. „UK kann fast vollständig durch Erneuerbare mit Energie versorgt werden“, tönt Greenpeace. „Wir können jetzt eine Zukunft erkennen, wo fast unser gesamter Strom durch Wind, Wellen und die Sonne erzeugt wird“, sagt Friends of the Earth (was sich sehr unterscheidet von den Ergebnissen, die sie für das Jahr 2050 berechnen, in welchem fossile Treibstoffe immer noch rund 40% zur Energieversorgung beitragen, das meiste davon importiert). Nur die ,wundersame‘ Einführung von CCS verhindert, dass dies ein Problem ist.

Wir erwarten nichts von militanten Kampagnen-Gruppen wie Greenpeace und Friends of the Earth (FoE). Deren fortgesetzte Existenz ist abhängig von einem stetigen Einkommen, welches wiederum abhängig davon ist, die Öffentlichkeit so zu ängstigen, dass diese bereitwillig ihr Geld übergibt. Allerdings erwarten wir normalerweise höhere Standards der ,respektableren‘ Teilnehmer an der Umweltdebatte. Darum ist kaum zu verstehen, warum RSPB und CPRE weiterhin hinter der Expansion von Erneuerbaren stehen.

Es ist über alle Zweifel erhaben, dass Onshore-Technologien wie Wind, Biotreibstoffe und Solar verheerende Auswirkungen auf die natürliche Welt hätten, wenn diese Energiequellen wie von den beiden Organisationen erwünscht ausgeweitet werden. Die Vögel und ländlichen Landschaften, welche zu schützen diese beiden Organisationen vorgeben, würden auf unvorstellbare Weise zerstört.

Und die Realität wird noch viel, viel schlimmer sein als das. Die Pläne der Umweltaktivisten stützen sich auf fossile Treibstoffe und CCS für einen bedeutenden Anteil derselben an der Energieversorgung: 40% laut den Plänen von FoE und CPRE. Dabei ist CCS gegenwärtig eine Illusion und noch dazu eine außerordentlich teure Illusion. Folglich muss der Ausstoß durch Erneuerbare diesen Plänen zufolge fast das doppelt so hohe Niveau haben. Dies setzt, wie oben schon erwähnt, einen Rückgang der Nachfrage voraus, die völlig absurd ist.

Falls das Land wirklich mit Erneuerbaren in der erforderlichen Größenordnung versorgt werden sollte, würde das Resultat nichts als Zerstörung sein. Zehntausende Quadratkilometer von UK wären ruiniert. Die absichtliche Blindheit von RSPB und CPRE gegenüber der umfassenden Zerstörung, hinter der sie stehen, ist höchst sträflich. Es scheint, als ob sie sich einfach entschlossen hätten, ihre Mitglieder zu betrügen und das zu opfern, was zu schützen sie geschworen haben – nur weil einige „Wissenschaftler“ ihnen eingeredet haben, dass es in einem Jahrhundert viel heißer sein würde. Wie schändlich!

Hier das PDF der gesamten Studie:

Green-Killing-Machines-1-1

Auch zu den Auswirkungen der Windenergie allein gibt es eine kurz vorher erschienene Studie:

wind-impact-1

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In einer weiteren Presseerklärung wurde folgende Graphik für UK veröffentlicht:

Sie zeigt die teils schon totale Zerstörung der Landschaft.

Noch eindrucksvoller ist ein 6-Minuten-Video unter folgendem Link:

https://youtu.be/viJ-Y4X-5zQ

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https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gesundheitsrisiko-windraeder-aufstand-gegen-die-windkraft-16273196.html

Gesundheitsrisiko : Aufstand gegen die Windkraft

Freiberg in Sachsen: Bedrohlich nah an der Wohnbebauung? Windräder werden zunehmend zum Ärgernis für Anwohner. Bild: ZB

Gegner von Windrädern klagen über Kopfschmerzen, Herzrasen und Schlafstörungen. Den Naturschutzverbänden ist das egal, die Umwelthilfe ignoriert den Protest der Bürger. Doch nun sorgt ein Gerichtsurteil für Unruhe.

 

Die Konfrontation zwischen Windkraftindustrie, Politik und Genehmigungsbehörden auf der einen Seite und betroffenen Anwohnern, die im Umfeld der Anlagen um ihre Gesundheit fürchten, gerät zunehmend zu einer Belastung für die Energiewende. Die Zahl der Bürgerinitiativen in Deutschland gegen Windkraftprojekte ist auf mehr als 1000 gewachsen. Ein immer häufiger geäußerter Vorwurf: Der Lärm der Windräder mache krank. Ins Feld geführt werden Arbeiten von Wissenschaftlern und Medizinern, die diese Sorge bestätigen sollen. Hinzu kommt eine steigende Zahl alarmierender Erfahrungsberichte und Klagen. Zugleich wehren Umweltschutzverbände und Verbraucherschutzorganisationen alle Bedenken ab, während sie in der Debatte um zu hohe Abgaswerte im Straßenverkehr auf die Barrikaden gehen und Fahrverbote erzwingen.

Redakteur in der Wirtschaft.

 

Im vergangenen Jahr hatte die F.A.Z. ein umstrittenes Windkraftprojekt im Weserbergland dokumentiert. In der Waldrandlage eines Naherholungsgebietes drehen sich seit dem Winter acht Anlagen – jede hat eine Höhe von 217 Metern. Die ansässige Bürgerinitiative bemängelte nicht nur, dass gegen artenschutzrechtliche Belange (Rotmilan) verstoßen und Kulturlandschaft industriell verschandelt werde. Vier der acht Anlagen seien zudem so aufgestellt, dass sie im Fall einer Havarie direkt auf Hochspannungstrassen fallen könnten. In Reichweite liegen ein Umspannwerk und das Atomkraftwerk Grohnde. Betreiber und Landkreisbehörde verweisen darauf, dass alle Gesetze eingehalten würden. Doch es läuft ein Rechtsstreit………………..

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Gesundheitsrisiko : Aufstand gegen die Windkraft

Gesundheitsrisiko : Aufstand gegen die Windkraft

Die FAZ hat das aktuelle Urteil, mit dem der 7. Senat des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein ein Urteil des Landgerichts Itzehoe wegen mangelndem Immissionsschutz mit Gesundheitsschäden in Folge aufgehoben und zur Wiederverhandlung zurückverwiesen hat (wir berichteten) und eine Klage vorm Landgericht wegen unzumutbarer Eigentumsbeeinträchtigungen gegen den Betreiber von 8 WEA zum Anlass genommen, zum Gesundheitsrisiko von WEA zu berichten.

Der gut recherchierte Artikel von Michael Ashelm lohnt das Lesen!

F.A.Z.
Von Michael Ashelm

Redakteur in der Wirtschaft.

Gegner von Windrädern klagen über Kopfschmerzen, Herzrasen und Schlafstörungen. Den Naturschutzverbänden ist das egal, die Umwelthilfe ignoriert den Protest der Bürger. Doch nun sorgt ein Gerichtsurteil für Unruhe.

Die Konfrontation zwischen Windkraftindustrie, Politik und Genehmigungsbehörden auf der einen Seite und betroffenen Anwohnern, die im Umfeld der Anlagen um ihre Gesundheit fürchten, gerät zunehmend zu einer Belastung für die Energiewende. Die Zahl der Bürgerinitiativen in Deutschland gegen Windkraftprojekte ist auf mehr als 1000 gewachsen. Ein immer häufiger geäußerter Vorwurf: Der Lärm der Windräder mache krank. Ins Feld geführt werden Arbeiten von Wissenschaftlern und Medizinern, die diese Sorge bestätigen sollen. Hinzu kommt eine steigende Zahl alarmierender Erfahrungsberichte und Klagen. Zugleich wehren Umweltschutzverbände und Verbraucherschutzorganisationen alle Bedenken ab, während sie in der Debatte um zu hohe Abgaswerte im Straßenverkehr auf die Barrikaden gehen und Fahrverbote erzwingen.

Im vergangenen Jahr hatte die F.A.Z. ein umstrittenes Windkraftprojekt im Weserbergland dokumentiert. In der Waldrandlage eines Naherholungsgebietes drehen sich seit dem Winter acht Anlagen – jede hat eine Höhe von 217 Metern. Die ansässige Bürgerinitiative bemängelte nicht nur, dass gegen artenschutzrechtliche Belange (Rotmilan) verstoßen und Kulturlandschaft industriell verschandelt werde

Unbedingt alles lesen (kostenpflichtig)

 

 

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outube.com/watch?v=HH20ony7IMo

Wie ist die wahre Form der Erde ?

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utube.com/watch?v=Xe4saGj1VwM

Flache Erde gewinnt Kugelerde kommt ins Trudeln und stürzt ab!

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utube.com/watch?v=12aHuDCIYqw

Wenn … wir ein Volk sind – – –  „“From Truth and other Lies““

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utube.com/watch?v=ppBrHrDZmFc

JO CONRAD UND APOLLO 11

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utube.com/watch?v=p2REABXmVss

PROJEKT MORPHEUS – MONDLANDUNG ENTLARVT?

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https://www.zeit.de/online/2009/30/mondlandung-aufnahmen-verschwunden

Mondlandung: Original-Aufnahmen bleiben wohl für immer verschollen

Vor 40 Jahren betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Die Originale der Filme, die er von diesem historischen Ereignis machte, sind laut Nasa noch immer nicht gefunden worden

Schuldbewusst gestand die US-Weltraumbehörde Nasa ein, dass auch eine drei Jahre dauernde Suche nach den Aufnahmen des Jahrhundertereignisses vom 20. Juli 1969 erfolglos blieb. „Uns ist klar, dass es sich um eine schlechte Nachricht handelt“, sagte Dick Nafzger, der für die Aufnahmen verantwortlich war. Ein offizieller Untersuchungsbericht solle in Kürze veröffentlicht werden.

Warum die historischen Original-Bilder, die die beiden Apollo-Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin während ihres
zweistündigen Besuchs auf dem Erdtrabanten aufgenommen haben, verschwunden sind, ist nie ganz geklärt worden. Die Nasa soll überhaupt erst 2005 bemerkt haben, dass die Bänder fehlen. Ein Jahr später sei eine Suche eingeleitet worden, sagte Nafzger.

Insgesamt dürfte es sich um etwa 45 Bänder handeln, schätzt Nafzger. Vermutlich seien die Bänder in den siebziger Jahren überspielt und die ursprünglichen Aufnahmen damit für immer vernichtet worden. Allerdings bestehe die Möglichkeit, dass zwei der Bänder sich noch in Australien befinden, wo zwei Satellitenstationen die sensationellen
Mondbilder seinerzeit empfangen haben.

Die Nasa verfügt über zahlreiche Kopien von Fernsehübertragungen. 1969 mussten die Original-Bilder, die Armstrong und
Aldrin vom Mond an verschiedene Satellitenstationen auf der Erde sendeten, zunächst auf einen Bildschirm übertragen und dann noch einmal von einer Fernsehkamera aufgenommen werden, bevor sie weltweit ausgestrahlt werden konnten. Dadurch wurden die TV-Bilder unscharf und verschwommen.

Die jetzt vorgestellten Restaurationen sind digitale Nachbearbeitungen von Kopien und wurden von einer Firma in Hollywood gemacht, erklärte Nafzger. Die Qualität sei im Vergleich zu altem TV-Material erheblich verbessert worden. Insgesamt gebe es vier Stunden Bildmaterial. Die Arbeiten sollen bis September beendet werden. „Es wird die Öffentlichkeit, Historiker und die Nationalarchive mit Aufnahmen der bestmöglichen Qualität dieses historischen Ereignisses versorgen“, versprach Nafzger.

Zugleich äußerten Experten die Befürchtung, dass der Verlust der Originale sowie die Restaurierung ausgerechnet in Hollywood den Anhängern der „Mondlandungs-Lüge“ Auftrieb geben dürfte. Nach dieser Verschwörungstheorie war das gesamte Mondunternehmen nur ein gigantisches Spektakel, das in Wahrheit in einem Hollywood-Studio gedreht wurde.  Laut Nafzger habe es bei der Restaurierung keinerlei Manipulationen gegeben: „Da wurde nichts hinzugefügt und
nichts getrickst.“

Die restaurierten Aufnahmen der Mondlandung gibt es hier.

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aus dem TEXT:…… Laut Nafzger habe es bei der Restaurierung keinerlei Manipulationen gegeben:Da wurde nichts hinzugefügt und
nichts getrickst.“…  <<<<LEIDER kann das nicht überprüft werden da JA die ORIGINALE FEHLEN>>>>  SPIEGEL VERTRAUT den WINDIGEN BEHAUPTUNGEN der NASA – GANZ schön NAIV

MONDLANDUNG unter VORBEHALTkeine BEWEISE

https://www.spiegel.de/video/mondlandung-nasa-livebilder-von-1969-video-99028437.html

Live-Übertragung von 1969 <<<<666 oder 999>>>>>
So lief die Mondlandung vor genau 50 Jahren ab   <<<JA JA JA JA JA <<<<<

20.07.2019, 14:45 Uhr – Mehr als 500 Millionen Menschen verfolgten 1969 live im Fernsehen, wie der erste Mensch den Mond betrat. Falls Sie es damals verpasst haben sollten – hier können Sie die >>>Liveübertragung<<< von damals sehen.

…DAß wäre  nicht das ERSTE mal das SPIEGEL ge-NARRT wird…..

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outube.com/watch?v=fcqJW3u1f18

Astronaut „Don Pettit““ erklärt warum NASA nicht mehr zum Mond fliegen kann

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utube.com/watch?v=bbTliMhs1FU

Nasa gibt zu, dass sie niemals auf dem Mond waren ! !

 

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outube.com/watch?v=kemLrmv37LY

Flache Erde Reloaded LIVE – S 05 – Episode 65

 ab Minuten 6:55 – – – –  „Don Pettit““ ……..“the problem is we don`t have the technology to do that anymore …..zziiizz…“ we destroyed that technology and it`s a painful process to build it back again….zzziiizz

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ube.com/watch?v=jl83sKliu30

Der Nationale Spätschoppen – 06 – LIVE

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utube.com/watch?v=Wl23-S5nyRQ

5G Mikrowelle & Strahlenbelastung

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NRW-Landesregierung will Heimat ohne Umwelt- und Verbraucherschutz

NRW-Landesregierung will Heimat ohne Umwelt- und Verbraucherschutz

Die Abschaffung der Stabsstelle „Umweltkriminalität“ im NRW-Umweltministerium zugunsten einer Stabsstelle „Heimat“ mit unklarem Aufgabenbereich wirft ein Schlaglicht auf den Stellenwert, den Umweltschutz und die Verfolgung schwerster Umweltkriminalität für die schwarz-gelbe Landesregierung haben. Zukünftig wird die Bearbeitung von Skandalen wie illegalen Abfallimporten, Dioxin in Futtermitteln oder dem Kerosinleck bei Shell in Wesseling wieder auf drei verschiedene Abteilungen des NRW-Umweltministeriums aufgeteilt. Damit dürfte ein Verlust an Schlagkraft, Geschwindigkeit und Effizienz einhergehen. Die gleichzeitige Verunglimpfung der erfolgreichen Arbeit dieser Stelle als „nur im Artenschutz tätig“ steht im krassen Widerspruch zur Meinung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), der die Arbeit der Stabsstelle lobt und auf ihre wichtige koordinierende Funktion hinweist.

Die wahren Gründe für die Abschaffung der Stabsstelle sind unbekannt. Man kann nur mutmaßen, dass schwarz-gelb den Umweltschutz auf dem Altar der Wirtschaftsförderung opfert. Denn wo Umweltvergehen nicht effizient verfolgt werden, können schwarze Schafe aus der Wirtschaft auf dem Rücken der Bürger*innen ungestraft gegen Umweltschutzbestimmungen verstoßen.Nicht vergessen darf man dabei, dass es sich bei Umweltvergehen um sogenannte Kontrolldelikte handelt, das heißt, dass diese überhaupt nur entdeckt werden können, wenn Kontrollen stattfinden – schließlich kann ein Fluss keine Anzeige erstatten. Auch deshalb ist eine zentral koordinierte Verfolgung solcher Delikte, wie sie bisher durch die Stabsstelle stattfand, unerlässlich.

In die gleiche Kerbe schlägt die Abschaffung der Hygieneampel, die Restaurantbesucher*innen durch ein einfaches „Kontrollbarometer“ in Ampelfarben am Eingang des Restaurants das Ergebnis der letzten Kontrolle durch die zuständigen Ämter anzeigen sollte. Auch hier wird gestrichen – das bedeutet Intransparenz zugunsten schwarzer Schafe und zum Nachteil der Restaurantbesucher*innen. Zwar wird angeblich über eine Alternative nachgedacht, aber angesichts der ohnehin schon langen Vorlaufzeit der ursprünglich geplanten Lösung ist mit einer baldigen Einführung eher nicht zu rechnen. Das Argument der Landesregierung, dass ein „Bürokratiemonster“ abgeschafft werden soll, erscheint auch hier nur vorgeschoben. Wie bürokratisch kann die Veröffentlichung eines ohnehin vorliegenden Kontrollergebnisses sein

Durch die von Armin Laschet geführte Landesregierung wird hier unter dem nebulösen Deckmantel „Heimat“ und der Schutzbehauptung „Bürokratieabbau“ eindeutig gegen die Interessen der Wähler*innen gehandelt. Diese beiden Beispiele zeigen, wie wichtig mehr Demokratie und mehr Bürgerbeteiligung sind. DEMOKRATIE IN BEWEGUNG verfolgt genau diese Ziele – damit Lobbyismus und Politik “von oben herab” keine Zukunft haben.

Mach mit und setze Dich mit uns für eine andere Politik ein. Mehr dazu findest Du hier.

 

 

Quellen:

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/abschaffung-stabsstelle-umweltkriminalitaet-100.html

https://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/nrw/Abschaffung-der-Stabsstelle-Umweltkriminalit%C3%A4t-Gr%C3%BCne-Kritik-article3801381.html

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tube.com/watch?v=0e7b3kQ_kBk

Krasse Wettermanipulation !?

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oder auch  DÄMONISCHE WOLKEN zziiizzz

ube.com/watch?v=QN6qfbWq5P0

Geisterwolken !

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be.com/watch?v=4yqQ2t1d7es

Climb amazing heights for amazing sights – – – –  Fossils on the mountain (planet Vlog)

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https://de-de.facebook.com/Mudfossil/

Fossils on the mountain

https://de-de.facebook.com/luxurylifestyle4all/videos/2442600139308190/UzpfSTg3NTg3NzM2OTIxNjAyMzoxNTIwOTUyNTM0NzA4NTAw/

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„Alex Jones“ / „Bill Hicks“ „1974“/“1961″ —- „kontrollierte Opposition“ bzw. „kontrollierter Feind“ / „Jones“/ „Trump“ – „Goldman-Sachs“ – „FED“ – „Wall-Street“ – „Ernst Wolff“ – „Der Fall Monte dei Paschi“ und „Mario Draghi“ (EX-Goldman-Sachs)??? / USA organisiert „Bar-Geld-Abschaffung“ – „INDIEN“ / „Trump“ – „Israel“ – „Palästina“

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The problem with The „Alex Jones“ and „Bill Hicks“ Conspiracy

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Who is the real Alex Jones? Who is Bill Hicks?

ab 9:08 Minuten der echte „Alex Jones“

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„Alex Jones“ der „König“ der „Verschwörungstheoretiker“ und „Donald Trump“

„Das Doppel-Pack“  –  „kontrollierte Opposition und kontrollierter Feind in einem“   (<„Die Welt“ wundert  sich natürlich nicht darüber das „Alex Jones“ „42“ Jahre alt ist (oder doch eher „55“Jahre) – garnicht aufgefallen das hier vielleicht was nicht stimmen kann?!>)

https://www.welt.de/politik/ausland/article160650021/Der-Koenig-der-Verschwoerungstheoretiker-dient-Donald-Trump.html

Ausland

US-Rechtsradikale

Der König der Verschwörungstheoretiker dient Donald Trump

Von Thomas Schmoll | Stand: 01.01.2017 
Alex Jones
Kruder Verschwörungstheoretiker und Radiomoderator: Alex Jones bei einer Wahlkampfveranstaltung in Cleveland, Ohio, im August 2016

Quelle: picture alliance / dpa

Alex Jones ist der Guru der amerikanischen Rechtsradikalen. Mit kruden Thesen führt der Medienmann einen Krieg gegen das Establishment. Im Wahlkampf unterstützte er unerschütterlich: Donald Trump.

Was hat sich Donald Trump nicht über Journalisten der „Mainstream-Medien“ beschwert: Lügner seien sie, hinterlistig und falsch. Anfang Dezember 2015 erlebte er ein Interview ganz nach seinen Vorstellungen. Das Gespräch war kein hartes Frage-Antwort-Pingpong, sondern eine Plauderei unter Gleichgesinnten, die sich mögen und schätzen. Der Moderator begrüßte Trump mit einer Lobeshymne und verkündete: „90 Prozent meines Publikums unterstützt dich.“

Der Milliardär, damals noch nicht mal Kandidat der Republikaner, bedankte sich artig und verbündete sich im Geiste mit dem Journalisten. Trump bekräftigte seine unsinnige Aussage, Tausende Muslime in New Jersey hätten beim Kollaps der Zwillingstürme des World Trade Center am 11. September 2001 gejubelt. Im Schulterschluss mit dem Gastgeber lehnte er die von breiter Öffentlichkeit geforderte Entschuldigung für die Behauptung ab: „Menschen wie du und ich können das nicht so leicht machen.“ Eingerahmt wurde die Verbrüderung von einer Werbung für „Brain Force PLUS“, ein Mittel gegen „toxische Waffen in der Nahrungs- und Wasserversorgung, die uns dick, krank und dumm machen“.

Gegner halten ihn für wahnsinnig

Der Moderator war Alex Jones, selbst ernannter „innenpolitischer Wachhund“ und König der amerikanischen Verschwörungstheoretiker. Generell glauben viele Amerikaner, was Jones erzählt. Zu ihnen gehört auch Trump – und bekam äußerst hilfreiche Unterstützung im Wahlkampf.

„Diese Terroristen müssen ausgelöscht werden“

Donald Trump hat als einer der ersten ausländischen Staatschefs von „Terroranschlägen“ in Deutschland gesprochen. US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf fasst die ersten Reaktionen zusammen.

Quelle: Die Welt

 

Seine Gegner halten Jones für wahnsinnig. Hört man sich den Unsinn an, den er Tag für Tag auf seiner Internetseite „Infowar“ verkündet, kann man durchaus zu diesem Schluss kommen. Denn tatsächlich ist der 42-Jährige mit der heiser-markanten Stimme ein lebendig gewordenes Hirngespinst, das Tag für Tag seinen Verfolgungswahn auslebt. Obwohl kein einziges der von ihm permanent prognostizierten Attentate auf seine Person oder seine Mitstreiter, hinter denen er Vasallen der CIA, Barack Obamas, der „Weltregierung“, Illuminaten oder anderen Geheimbünden vermutet, auch nur ansatzweise verwirklicht wurde, macht Jones keine Anstalten, sich zu korrigieren.

Für Jones existiert nur seine Welt, eine erfundene, in der „totalitäre Regierungen und Megabanken“ kurz davorstehen, „den Planeten zu kontrollieren“. Selbst die Vereinten Nationen, die eher auf Appelle denn auf aktives Handeln setzen, zählt er zur dunklen Seite der Macht. Die UN planten verheerende Epidemien, die 80 Prozent der Weltbevölkerung töten würden. Überlebende würden von „der Elite“ als Sklaven gehalten, die Erde zu einem „Gefängnisplaneten“ umfunktioniert. „Prisonplanet“ – so heißt sein zweiter Internetauftritt.

Der Journalist wittert permanent und überall geheime Zirkel und Komplotte gegen sich und alle anderen Amerikaner, die so ticken wie er. Er verabscheut das politische Establishment, Massenmedien und natürlich die Finanzindustrie. Das sind für ihn Verschwörer, die die USA ins Verderben stürzen wollen. Der Anschlag vom 11. September – ordnete die US-Führung an. Die Ermordung von 28 Menschen, darunter 20 Kindern, an der Sandy-Hook-Schule 2012 – ein mit Schauerspielern inszenierter Fake. Der Anschlag beim Boston-Marathon 2013 – das Werk Washingtons mit dem Ziel, den Amerikanern ihre Waffen zu entreißen. Und und und …

„Sprecher der wahnsinnigen Rechten“

Jones lässt keine noch so bekloppte Verschwörungstheorie aus. Er macht sich auch gar nicht die Mühe, relativierende Wörter wie „nicht ausgeschlossen werden kann“ in seine staccato vorgetragenen Sätze einzubauen, sondern erklärt felsenfest: So war es – und nicht anders. Stephen Bronner, Professor der Politikwissenschaft an der Rutgers University in New Brunswick, bezeichnet den „Infokrieger“ als „einen Sprecher der wahnsinnigen Rechten“. Der Forscher sagt auf Anfrage der „Welt“: „Je größer die Verschwörung, desto heldenhafter sind die, die sie aufdecken. Alex Jones macht sich so zum Superhelden seines eigenen Dramas.“

In seinen Sendungen ist der Verschwörungstheoretiker fast immer bierernst. Seine Botschaften trägt er regelmäßig mit Inbrunst vor. Er kann aber auch sehr witzig sein, etwa wenn er Yuppies oder Leute aus „dem Establishment“ nachmacht. Oft brüllt er. Manchmal heult der Radio-Talker, wenn er in seinen Monologen den Untergang des Amerikas bedauert, wie er es sich vorstellt. Schwer zu beurteilen ist die Echtheit der Tränen. Jones hat ein beachtliches schauspielerisches Talent. Tatsächlich übernahm er in zwei Filmen von Richard Linklater, „Waking Life“ (2001) und „A Scanner Darkly“ (2006), kleine Rollen.

Trump bekräftigt geplanten Einreisestopp für Muslime

Auf die Frage eines Reporters, ob Trump seine Haltung hinsichtlich eines Einreisestopps für Muslime noch einmal überdenken werde, sagte der designierte US-Präsident: „Sie kennen meine Pläne und sie erweisen sich als richtig.“

Quelle: Reuters

Um den Niedergang Amerikas aufzuhalten, zog Jones vor Jahren in den medialen Krieg. Seine Website „Infowars“ ist Tummelplatz für alle US-Bürger, die ihre Schrotflinten mit ins Bett nehmen, wie er Abtreibung als Mord begreifen und an Geheimbünde zwischen Fieslingen aller Art glauben. Nach Angaben von Politologie-Professor George Michael von der Westfield State University in Massachusetts erreicht Jones mit seinem kruden Zeug ein Millionenpublikum.

Medialer Krieg gegen das Establishment

Jones ist allerdings nicht ohne Kritiker in der politischen Rechten. „Zum Beispiel verspotten ihn viele Anhänger der sogenannten weißen nationalistischen Bewegung als Scharlatan, weil er glaubt, Hirngespinste wie die Illuminaten seien in eine nebulöse Verschwörung verwickelt, um Amerika zu zerstören“, sagt der auf Rechtsextremismus spezialisierte Wissenschaftler im Gespräch mit der „Welt“. Jones werde in der ultrarechten Szene vorgeworfen, die Leute in die Irre zu führen, weil er Dämonen jage, anstatt sie auf „wirkliche Feinde“ hinzuweisen, nämlich „eine jüdisch geführte Verschwörung zur Zerstörung der weißen Rasse“.

Alex Jones, center, an American conspiracy theorist and radio show host, is escorted out of a crowd of protesters after he said he was attacked in Public Square on Tuesday, July 19, 2016, in Cleveland, during the second day of the Republican convention. (AP Photo/John Minchillo) [ Rechtehinweis: picture alliance / AP Photo ]
Viele Amerikaner glauben, was Alex Jones ihnen erzählt – auch Trump

Quelle: picture alliance / AP Photo

Dem Vorwurf des Antisemitismus begegnet Jones auf die für ihn typische, perfide Art: mit Antisemitismus. „Wenn ich über Weltregierung und Korruption spreche“, kämen ihm Kritiker mit der Unterstellung, antijüdisch eingestellt zu sein. Im selben Atemzug keilt er gegen die in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft erfolgreichen Brüder Ezekiel, Rahm und Ariel Emanuel: „Die Emanuels sind jüdische Mafia. Es ist nicht so, dass Juden schlecht sind. Es ist nur so, dass sie das Haupt der jüdischen Mafia in den Vereinigten Staaten sind. Sie leiten Uber, sie leiten das Gesundheitswesen, sie betrügen uns, sie verletzen uns.“

Ezekiel Emanuel, ein bedeutender Medizinwissenschaftler der USA und Mitarbeiter der US-Gesundheitsbehörde (National Institutes of Health), war maßgeblich an der Entwicklung von „Obama-Care“ beteiligt. Sein Bruder Ari hat einige Hundert Millionen Dollar in den Fahrdienst Uber gesteckt. Rahm Emanuel war ein hohes Tier im Weißen Haus unter Obama und Bill Clinton und ist heute Bürgermeister von Chicago, wo ihm vorgehalten wurde, alles zu tun, um Uber zu unterstützen. Diese Verbindungen und Verstrickungen gehören zu dem, was in der US-Bevölkerung für Verdruss sorgt und warum die Elite unter Generalverdacht der Kungelei steht. Das ändert aber nichts an dem Umstand, dass keiner der drei Emanuel-Brüder je mit der Mafia zu tun hatte.

Viele Amerikaner glauben, was Jones erzählt

Doch Trump nimmt die fragwürdigen Theorien gerne auf. Seine Behauptung vom millionenfachen Wahlbetrug zugunsten seiner Rivalin Hillary Clinton hatte der Obama-Nachfolger von „Infowars“ übernommen. Eingeschworen auf Jones hatte ihn der Politikberater Roger Stone, der im Wahlkampfteam von Richard Nixon und Ronald Reagan eine zentrale Rolle spielte und seit Jahren wichtiger Einflüsterer Trumps ist. Stone empfahl seinem Schützling das Interview bei „Infowars“, da er Jones für die „die einzige mächtige Stimme der Rechten“ hielt: „Alex Jones erreicht Millionen von Menschen – und sie sind die Fußsoldaten in der Trump-Revolution.“

„Es ist schwierig, den genauen Grad festzustellen, wie wichtig Jones war, die Wähler für Trump zu gewinnen“, erklärt Professor Michael. „Sicher ist, dass Jones Trump unerschütterlich unterstützte. Und er hatte mit ,Infowars‘ eine Plattform, mit der er eine Menge Leute erreichte.“ Nach dem jüngsten Ranking der auf Reichweitenmessung spezialisierten Internetseite eBizMBA belegte „Infowars“ laut Michael Platz sieben der „beliebtesten politischen Websites“. Der Politologe führt dies auch auf den eklatanten Glaubwürdigkeitsverlust alteingesessener Medien in den USA zurück.

Nach Meinung von Michaels Kollegen Bronner hat sich der Einfluss von Jones „etwas ausgeweitet, da der konservative Mainstream extremer geworden ist und Donald Trump sich seine eigenen Verschwörungen für die Bedürfnisse des Augenblicks zurechtlegt“. Der Politologe betont, die Resonanz auf die „verrückten Ideen“ des Moderators „hängt davon ab, inwieweit der republikanische Mainstream bereit ist, sie zu legitimieren: sie beruht sicherlich nicht auf ihrem Wahrheitsgehalt oder ihrer politischen Intelligenz“.

Trump jedenfalls zählt Jones mit zu denjenigen, denen er seinen Sieg zu verdanken hat. Nach Angaben des Journalisten rief er kurz nach der Wahl an und sagte: „Hör zu, Alex, ich sprach mit Königen und Königen, den Führern der Welt, allen Möglichen. Das jedoch spielt keine Rolle. Ich wollte mit dir reden, um dir und deinem Publikum zu danken. Jones interpretierte die Aussagen des Milliardärs als Zusage, in den kommenden Wochen wieder in seine Sendung zu kommen.

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Wer ist die Person die sich als „Alex Jones“ ausgibt? – „Bill Hicks“???
Who is the person that poses as „Alex Jones“? – „Bill Hicks“???

Alex Jones is Bill Hicks

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Alex Jones is Bill Hicks100% Proof With Voice Comparison

 

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Bill Hicks aka Alex Jones is a CIA Operative EXPOSED

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neopressehttp://www.neopresse.com/politik/usa/donald-trump-trojanisches-pferd-der-kommenden-finanz-militaerdiktatur/

Donald Trump – Trojanisches Pferd der kommenden Finanz-Militärdiktatur

Von Ernst Wolff Mit Forderungen wie “Dry the swamp!” (“Legt den Sumpf trocken!”) präsentierte sich Donald Trump im US-Wahlkampf als entschlossener Gegner des US-Establishments. Millionen am System zweifelnde Amerikaner glaubten ihm und setzten darauf, dass er als Präsident der korrupten Elite des Landes endlich die Stirn bieten werde.

Mittlerweile dürfte den Informierteren unter ihnen klar geworden sein, dass sie nicht nur einem Irrtum aufgesessen, sondern ganz bewusst hinters Licht geführt worden sind: Trump erweist sich seit seiner Wahl als trojanisches Pferd, das den Sumpf nicht etwa trockenlegen, sondern ihm ganz im Gegenteil zu noch größerer Macht verhelfen will.

Und nicht nur das: Wer im Wahlkampf glaubte, mit Hillary Clinton entscheide man sich für die Fortsetzung der US-Kriegspolitik, mit Trump dagegen für ihr Ende, der reibt sich spätestens seit zwei Wochen ungläubig die Augen: Das Kabinett des 45. US-Präsidenten gleicht mit seinen Ex-Generälen und Wirtschaftsbossen eher einer Mischung aus südamerikanischer Militärjunta und der Führungsetage eines Wirtschaftskonzerns als den Kabinetten früherer Präsidenten.

Ein solch offener Betrug am Wähler ist in den USA allerdings nichts Neues, und das hat seinen Grund: Spätestens seit dem Dezember 1913 wird die Richtung der US-Politik nämlich nicht vom Weißen Haus in Washington, sondern von der Wall Street und ihrer wichtigsten Organisation, der US-Zentralbank Federal Reserve, vorgegeben. Beide haben andere Vorstellungen von der Zukunft des Landes als der arbeitende Bürger.

Hinter der US-Politik steht immer die Finanzindustrie

Mit der Gründung der Federal Reserve im Jahre 1913 sicherte sich ein Kartell von US-Banken und ihren ultravermögenden Besitzern die Kontrolle über die US-Währung, den Dollar. Sie verwirklichte damit den Traum des Begründers der Rothschild-Dynastie, Mayer Rothschild (1773 – 1855), der einmal gesagt hat: „Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer deren Gesetze macht.“

Seit 1913 ist die Regierung der USA nicht mehr und nicht weniger als die politische Exekutive der Federal Reserve. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, dem amerikanischen Volk die Interessen der Finanzindustrie als die eigenen zu verkaufen – mit allen Mitteln. Bereits drei Jahre nach der Gründung der Federal Reserve ließ sich der demokratische Kandidat Woodrow Wilson mit dem Versprechen wählen, die USA aus dem in Europa tobenden Ersten Weltkrieg herauszuhalten. Einen Monat nach seiner Amtseinführung erklärte er Deutschland den Krieg.

Warum? Weil die Großbanken der Wall Street milliardenschwere Kredite an England, Frankreich und Italien vergeben hatten und fürchteten, dass sie diese im Fall eines deutschen Sieges würden abschreiben müssen.

Ähnliches gilt für den Zweiten Weltkrieg, bei dem es sich keinesfalls – wie in den meisten Geschichtsbüchern dargestellt – um eine Konfrontation zwischen Demokratie und Diktatur handelte. Zum einen hätten sich Hitlers Nationalsozialisten ohne Kredite der Wall Street niemals an der Macht halten können. Zum anderen stieß die auf dem Boden der USA entstandene und von der Wall Street finanzierte größte Wirtschaftsmaschinerie aller Zeiten zu Beginn der Vierziger Jahre an ihre nationalen Grenzen.

D.h.: Die USA brauchten Märkte, um die Waren, die der heimische Markt nicht mehr aufnehmen konnte, abzusetzen. Hierzu war der Wall Street jedes Mittel recht – von der Teilnahme am Weltkrieg bis zum Abwurf von Atombomben.

Auch die weiteren Kriege der USA – ob Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen oder Syrien – wurden im Interesse der US-Finanzelite geführt. Dasselbe gilt für die mit Hilfe der US-Geheimdienste durchgeführten Putsche in Asien, Afrika und Südamerika, die in keinem einzigen Fall, wie offiziell behauptet, der Abschaffung von Diktaturen dienten. Jüngstes Beispiel ist die Militärjunta in Ägypten: Sie kann sich nur auf Grund der finanziellen und militärischen Unterstützung der USA an der Macht halten. Im übrigen ist Saudi-Arabien, eine der rückständigsten Diktaturen der Erde, seit Jahrzehnten der engste Verbündete der USA im Nahen Osten.

Das System hat sich längst verselbständigt

Im Verlaufe ihrer über einhundertjährigen Geschichte hat sich die US-Finanzindustrie einen riesigen Apparat geschaffen, durch den sie ihre Macht über alle Bereiche der amerikanischen Gesellschaft ausübt. Sie beherrscht sämtliche Märkte, den militärisch-industriellen Komplex, die Medien und die Politik.

Wahlen dienen innerhalb dieses Systems nur dazu, die amerikanische Bevölkerung in dem Irrglauben zu wiegen, sie habe ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der eigenen Geschicke. Der in jedem Wahlkampf hochgespielte Konflikt zwischen Demokraten und Republikanern erweist sich bei näherem Hinsehen als seit Jahrzehnten wirksames Mittel, um kritische Strömungen innerhalb der Bevölkerung aufzufangen und so ein politisches Ausbrechen größerer Bevölkerungsteile zu verhindern.

Genau dieser Mechanismus lässt sich im zurückliegenden Wahlkampf am Beispiel Bernie Sanders nachverfolgen: Wie inzwischen durch Wikileaks-Emails belegt, diente Sanders Wahlkampf von Anfang an dazu, solche Wähler zurückzuholen, die der Demokratischen Partei den Rücken kehren wollten und sie – nach seinem bereits vorher mit der Parteispitze vereinbarten Rückzug – der von Sanders im Wahlkampf heftig angegriffenen Hillary Clinton als „kleinerem Übel“ zuzuführen.

Ähnlich wie Sanders setzte auch Donald Trump im „Wahlkampf“ auf eine durch die tiefe Unzufriedenheit der Bevölkerung ausgelöste Proteststimmung, nur dass er diese nicht wie Sanders in vermeintlich sozialistische, sondern in nationalistische Bahnen lenkte („Make America great again!“) und dabei immer wieder den „Kampf gegen das Establishment“ beschwor.

Viele oberflächliche Beobachter nahmen deshalb an, der zum Milliardär aufgestiegene Baulöwe wolle den „Sumpf in Washington“ tatsächlich trockenlegen. Eine solche Wandlung allerdings ist in etwa so realistisch wie die Quadratur des Kreises: Sie würde bedeuten, dass die US-Finanzindustrie nach einhundert Jahren unumschränkter Diktatur tatenlos zusähe, wie ihr mit parlamentarischen Mitteln die Macht aus den Händen genommen wird…

Trumps Amtszeit wird vom Niedergang der USA bestimmt

Inzwischen entpuppt sich Donald Trump als ein Präsident, der sich bei seiner Machtausübung stärker als jeder seiner Vorgänger auf die Finanzindustrie und das Militär stützen will. Das ist kein Zufall, denn Trump übernimmt das Amt in einer Zeit monumentaler Probleme, die sich kontinuierlich verschlimmern und mit unerbittlicher Logik auf einen Crash des Finanzsystems und das Ende der weltweiten Dollar-Herrschaft hinauslaufen.

Seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im Gefolge der Subprime-Hypothekenkrise wird das globale Finanzsystems nur durch ein historisch nie dagewesenes Ausmaß an Manipulation durch die Federal Reserve und andere Zentralbanken am Leben erhalten. Seit 2008 sind zweistellige Billionenbeträge an Geld gedruckt und weltweit von den Zentralbanken mehr als 670 Mal die Zinsen gesenkt worden.

Diese Maßnahmen haben nicht etwa, wie angeblich beabsichtigt, zur Erholung der Realwirtschaft geführt. Die Gelder sind fast ausschließlich in die Finanzspekulation geflossen und haben riesige Blasen an den Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkten erzeugt. Konservative Anleger sind auf Grund der Niedrigzinsen stärker denn je ins Risiko gegangen, zahlreiche systemrelevante Großbanken in aller Welt werden nur noch künstlich über Wasser gehalten, das System ist zerbrechlicher als je zuvor.

Bei Staatsschulden von knapp 20 Billionen US-Dollar warten auf die arbeitende Bevölkerung der USA auch nicht die von Trump versprochenen gut bezahlten neuen Arbeitsplätze, sondern Austeritätsprogramme mit drastischen Kürzungen aller Art. Sobald die Inflation stärker auf die Realwirtschaft durchschlägt, wird sich die Tatsache, dass 60 % der Amerikaner nicht mehr als 1.000 Dollar Rücklagen haben, bitter rächen. Wenn Trump, wie angekündigt, dann auch noch mit Steuererleichterungen für die Ultrareichen aufwartet, wird es in den USA zu schweren sozialen Auseinandersetzungen kommen.

Genau dann wird sich zeigen, warum das US-Establishment, das lange Zeit auf Hillary Clinton gesetzt hatte, in der Endphase des Wahlkampfes umgeschwungen ist und Trump den Vorzug gegeben hat: Zur Niederschlagung der durch die gegenwärtige Entwicklung des Finanzsystems unvermeidlichen sozialen Explosion wird zunächst eine Regierung gebraucht, die von den wahren Schuldigen an der Wall Street ablenkt und dem Volk Sündenböcke in Form von Minderheiten vorwirft – wofür Trump sich im Wahlkampf unter anderem durch seine Ausfälle gegen Muslime empfohlen hat.

Sollte das nicht funktionieren, wird eine Regierung im Stil südamerikanischer Diktaturen gebraucht, die die soziale Frage mit Gewalt löst – also ein Kabinett wie das von Donald Trump, in dem der Bereich der „nationalen Sicherheit“ direkt in den Hände von Militärs gelegt wurde.

Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

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siehe auch „Goldman-Sachs“ – „Tanz der Geier“

neopressehttp://www.neopresse.com/finanzsystem/goldman-sachs-ist-wieder-da/

Goldman Sachs ist wieder da!

Der künftige US-Präsident Trump stellte sich in seinem Wahlkampf gerne als Kämpfer gegen das Establishment dar, das den amerikanischen Arbeitern durch seine internationalen Verflechtungen die Arbeitsplätze weggenommen hat. Besonders im Visier hatte er dabei die Investment-Bank Goldman Sachs. Er stellte seine Konkurrentin Clinton immer wieder in deren Nähe, was nicht schwer fiel, hatte sie doch mit Reden bei Veranstaltungen der Bank ordentlich verdient. Zudem war bekannt, das der seit 2006 amtierende CEO Blankfein die Demokraten unterstützte. Der war mal mit der Bemerkung aufgefallen, er verrichte Gottes Werk.

Vor den Wahlen so, danach anders: Trump umgibt sich mit ehemaligen Mitarbeitern von Goldman Sachs. Steven Mnuchin, ehemals Partner der Bank, soll amerikanischer Finanzminister werden. Stephen Bannon ist Chefstratege von Trump, er arbeitete sechs Jahre für Goldman Sachs. Anthony Scaramucci ist ebenfalls enger Berater von Trump, er begann seine Karriere bei Goldman Sachs, mittlerweile ist er Hedgefonds-Manager. Gary Cohn, COO von Goldman Sachs und jahrelang als Nachfolger von Blankfein gehandelt, wird den Nationalen Wirtschaftsrat leiten und so die gesamte Wirtschaftspolitik koordinieren.

Auch anderswo gibt man sich sehr flexibel: Goldman-Chef Blankfein bezeichnete Trump in einem Interview kürzlich als sehr intelligenten Geschäftsmann. Es könnte sich herausstellen, dass Herr Trump als Präsident viel besser ist, als man ihn einschätzt, meinte er.

Goldman Sachs war jahrelang politisch abgetaucht. Die Bank war relativ gut durch die Finanzkrise gekommen, u.a. weil sie 2007 bereits auf sinkende Kurse ausgerichtet war, als die Häuserpreise beschleunigt fielen und die Hypothekenkrise am Horizont auftauchte (der Film “The Big Short” behandelt dieses Thema sehr eindrucksvoll). Sie musste sich nach 2008 zahlreichen Untersuchungen stellen. Hinter den Kulissen war die Bank in den zurückliegenden Jahren weiter gut im Geschäft und einflussreich sowieso. Jetzt ist sie wieder zurück auf der politischen Bühne.

Mit den jüngsten Personalien setzt sich eine alte Tradition fort. Immer schon gab es ein reges Stellenkarussel zwischen führenden Positionen in der Bank und im Staatsapparat. In den späten 1990er Jahren z.B. wurde Robert Rubin, damals zweiter Mann bei Goldman, unter Clinton Finanzminister.

Hank Paulson, lange Vorstandschef, wurde unter Bush 2006 Finanzminister. William Dudley war Chefvolkswirt von Goldman, bevor er Mitte 2009 Präsident der einflussreichen New Yorker Fed wurde. Auf internationaler Evene nicht zu vergessen: EZB-Chef Draghi war früher Vize-Chef von Goldman Sachs Europe. Das sind nur einige Beispiele – mehr finden Sie z.B. hier: „Immer wieder Goldman“!

Goldman Sachs, die Inkarnation von Wall Street, ist wieder oben auf – ein klares Signal dafür, dass die Finanzkrise endgültig überwunden ist. Zumindest in dem Sinne, dass die dortigen Größen nun wieder ungehindert ihren Interessen werden nachgehen können. Es fühlt sich an wie 1998/1999 als unter Clinton die Finanzindustrie dereguliert wurde. Wohin das gewöhnlich führt? Denken Sie an das Platzen der dotcom-Blase im Jahre 2000 und an die Finanzkrise 2008!

Die Aktie von Goldman Sachs ist seit der Wahl Trumps so stark gestiegen wie keine andere Aktie im Dow Jones – bis heute sind es mehr als 30%.

Ergänzung:
Die Mitglieder der Trump-Kabinetts verfügen über ein Vermögen von 15 Mrd. Dollar, Trump selbst bringt weitere 3,8 Mrd. Dollar mit (h/t J. Goldberg im n-tv-Interview mit F. Meyer). Man muss kein Prophet sein: Die Ungleichheit der Vermögens- und Einkommenverteilung wird sich weiter verstärken.

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Ein Rat für 2017: Den „Experten“ misstrauen!

Von Ernst Wolff – Wohl kaum jemand sieht der Zukunft zu Jahresbeginn 2017 mit ungetrübtem Optimismus entgegen. Zu recht, denn die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm. Doch gerade schwierige Großwetterlagen erfordern einen klaren Kopf und präzise Orientierung.

Beides aber ist schwer zu erlangen, wenn man ständig dem Trommelfeuer der etablierten Mainstream-Medien ausgesetzt ist. Dort werden Halbwahrheiten mit Unwahrheiten gemischt, tatsächliche Sachverhalte verdreht, Ängste geschürt und Vorurteile bedient.

Wer auf diese Weise unter einer Flut von Informationen erstickt, wendet sich deshalb gern „Experten“ zu, die ihm im Labyrinth unserer Gesellschaft den Weg weisen sollen. Eine ganze Heerschar solcher Politik- und Wirtschafts-„Experten“ war in den vergangenen Wochen aktiv, um uns allen die Weltlage zum Jahreswechsel und die Aussichten für 2017 zu erklären.

Das Problem: Die vermeintlich fundierten Analysen dieser „Experten“ lenken genauso wie die übliche Berichterstattung von den wahren Schuldigen an den derzeitigen ProblemenSpekulanten, Bankern und den ihnen hörigen Politikern – ab, erzeugen Panik, wo diese vollkommen unangebracht ist, und verharmlosen, wo dringende Aufmerksamkeit geboten wäre.

Hier ein Beispiel dafür, wie wir alle durch derartige Analysen fehlinformiert werden und Gefahr laufen, wirkliche Bedrohungen nicht wahrzunehmen oder zu unterschätzen:

Der Fall Monte dei Paschi

Es gibt kaum einen Wirtschafts- oder Finanz-„Experten“, der sich in den vergangenen Wochen nicht mit der Frage beschäftigt hat, ob die älteste italienische Bank Monte del Paschi di Siena denn nun gerettet werde, ob ihre Rettung durch den italienischen Staat oder die EU erfolgen und ob die EZB grünes Licht dafür geben werde. Dabei wurde immer wieder betont, wie gefährlich ein „Fallenlassen“ des Institutes durch die Verantwortlichen wäre.

Jede der gestellten Frage hätte von vornherein uneingeschränkt mit „ja“ beantwortet werden können. Die Monte dei Paschi kann nämlich unter keinen Umständen fallen gelassen werden, weil sie sonst den allseits bekannten Domino-Effekt auslösen und das gesamte globale Finanzsystem gefährden würde. Die italienische Regierung kann also gar nicht anders als ihren Teil dazu beizutragen und EU und EZB können ebenfalls nicht anders als einer Rettung zuzustimmen.

Ebenso wie die politischen Scheingefechte zwischen Rom, Brüssel und Berlin haben sämtliche „Experten“-Analysen um die Monte dei Paschi die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Fragen gerichtet, die im Grunde gar keine waren. Damit aber haben sie von einem Problem abgelenkt, das im Hintergrund lauert, immer größere Ausmaße annimmt und für uns alle zu einer ständig zunehmenden Gefahr wird: Die Reaktion der Finanzindustrie auf den unvermeidlichen Zerfall der EU.

Bail-out statt Bail-in

Nach der Krise von 2008, in der die Banken durch ein Bail-out (also mit Hilfe von Steuergeldern) gerettet wurden, hat die EU die Bail-in-Regelung eingeführt. Sie gilt seit dem 1. Januar 2016 in allen EU-Ländern und besagt, dass im Fall des drohenden Zusammenbruchs einer Bank zunächst Anleger, Aktionäre und Sparer zur Kasse gebeten werden müssen und dass erst danach der Steuerzahler belastet werden darf.

Diese Regelung ist bereits 2013 auf Zypern und Ende 2015 bei vier italienischen Banken in der Toskana angewandt worden. Im letzten Fall hat sie, da sehr viele Mittelständler als Anleger betroffen waren, eine Welle des Protestes ausgelöst. Da bei der Monte dei Paschi mehr als 150.000 private Anleger betroffen wären, hat sich die italienische Regierung aus Angst vor Protesten und deren politischen Folgen strikt geweigert, das Bail-in anzuwenden.

Zwar hat die EZB (vor allem auf deutschen Druck hin) versucht, die Regierung in Rom umzustimmen – jedoch ohne Erfolg. Das hat dazu geführt, dass Italien nun mit dem Einverständnis der EU und der EZB soeben eingeführtes geltendes Recht außer Kraft setzt, um die Monte dei Paschi mittels eines Bail-outs über Wasser zu halten.

Diese – vorübergehend wirksame – Rettungsmaßnahme wird von den „Experten“ derzeit als „Sieg der Vernunft“ gefeiert und dem breiten Publikum als „Lösung der italienischen Probleme“ präsentiert. Das aber ist nicht nur falsch, sondern hindert diejenigen, die es für bare Münze nehmen, daran, Vorkehrungen für eine kommende Krise zu ergreifen, deren Ausmaß gar nicht abzuschätzen ist.

Die tatsächliche Alternative heißt: Bankenrettung oder Volksaufstand

Tatsächlich weigert sich die vor unseren Augen zerfallende EU, die von ihr selbst geforderte Regelung des Bail-in im Fall der Monte dei Paschi zu erzwingen, weil sie fürchtet, dass die Enteignung von Anteilseignern, Aktionären und Sparern im Extremfall einen Volksaufstand auslösen, zumindest aber zu einem für das Bankensystem höchst gefährlichen Banken-Run führen könnte.

Damit aber nimmt die Eurokrise eine völlig neue Qualität an. Noch im vergangenen Jahr hat die EU nämlich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine weitere Bankenrettung mit Steuergeldern, also ein Bail-out, zu verhindern. Zu diesem Zweck hat sie 2015 sechs Mitgliedsländer verklagt und gezwungen, die Bail-in-Regelung umgehend zu geltendem Recht zu erklären. Dass sie dieses nun bei der Monte dei Paschi nicht juristisch erzwingt, zeigt, dass die EU derzeit keinen anderen Ausweg mehr sieht, als vor möglichen Protesten zurückzuweichen und auf ein Bail-out zurückzugreifen.

Das aber wird für die arbeitenden Menschen in Italien und ganz Europa drastische Folgen haben. Die Regierung in Rom wird mit allen Mitteln versuchen, die für die Bankenrettung ausgegebenen Gelder an anderer Stelle einzusparen, d.h. sie wird Kürzungen im Sozialbereich vornehmen, Steuern erhöhen, den Niedriglohnsektor ausweiten, das Arbeitsrecht weiter aufweichen und möglicherweise den Mindestlohn senken.

All diese Maßnahmen werden die ohnehin tiefe soziale Krise im Land weiter verschärfen. Gleichzeitig wird sich die Lage im Bankensektor durch die Rettung der Monte dei Paschi keinesfalls grundlegend verbessern. Die Probleme sind nur aufgeschoben und werden in absehbarer Zeit in noch schärferer Form erneut auftreten. Das bedeutet: Beim Eintritt der nächsten Krise wird das Potenzial für eine soziale Explosion noch größer sein als zurzeit.

Der Weg führt letztendlich in den Finanz-Faschismus

Für den Rest Europas hat die Rettung der Monte dei Paschi ebenfalls erhebliche Auswirkungen: Die erneute Belastung von Steuerzahlern wird politisch zu weiteren Verwerfungen und zu einer weiteren Zersetzung der EU führen, da die Mehrheit der EU-Bürger derartige Zahlungen – wie die Abstimmung zum Brexit eindrucksvoll gezeigt hat – ablehnt.

Zum anderen wird durch die Rettung der Monte dei Paschi ein Präzedenzfall geschaffen, der es so gut wie unmöglich machen wird, irgendwo in Europa noch einmal die Bail-in-Regelung anzuwenden. Das heißt: Es wird bei zukünftigen Bankenproblemen weitere Bail-outs geben – mit der Folge, dass weiteres Geld gedruckt, der Euro noch stärker entwertet und die Blasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten noch weiter aufgebläht werden.

Da auch die Finanzindustrie weiß, dass am Ende dieses Weges nur noch die Alternative Crash oder Hyperinflation steht, wird sie die Politik und die EZB irgendwann ultimativ dazu auffordern, das Ruder herumzureißen und zu diesem Zweck auf das Bail-in zurückzugreifen. Das aber wird dann nur unter Anwendung von Gewalt gegen die Bürger möglich sein – der Grund, warum Polizei und Militär derzeit überall (unter dem Vorwand der Terrorismus-Bekämpfung) aufgerüstet werden.

Sollte aber auch der Einsatz von Polizei und Militär nicht ausreichen, bleibt der Finanzindustrie nur noch eine Möglichkeit: Dann wird sie auf die Abschaffung des letzten Rests an verbleibender Demokratie setzen und die Karte des Faschismus ziehen. (Die Unterstützung Donald Trumps in den US-Wahlen durch die Wall Street ist ein erster Schritt in diese Richtung und nimmt die Entwicklung in Europa vorweg.)

Die vermeintlichen „Experten“ erzählen uns von alledem – nichts. Statt uns zu warnen, verschleiern und vernebeln sie eine höchst gefährliche Entwicklung, die sich mit unerbittlicher Konsequenz vor unseren Augen entfaltet, und lenken unsere Aufmerksamkeit auf unbedeutende Nebenschauplätze.

Das aber bedeutet: „Experten“ zu vertrauen, heißt, nicht in der Lage zu sein, die tatsächlichen tiefgreifenden Triebkräfte der Veränderung in unserer Gesellschaft zu erkennen und unvorbereitet in eine Zukunft zu gehen, die von verschärfter Austerität, zunehmender Geldentwertung, einer Aufrüstung des staatlichen Gewaltapparates und einer weiteren Einschränkung demokratischer Rechte geprägt sein wird. Ganz zu schweigen von den daraus resultierenden immer heftigeren internationalen Verteilungskämpfen und einer damit einhergehenden kontinuierlich zunehmenden Kriegsgefahr.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/08/skandal-monte-paschi-anwalt-entdeckt-unterschrift-von-mario-draghi/

Skandal Monte Paschi: Anwalt entdeckt Unterschrift von Mario Draghi

Die Krise der Monte Paschi hat ihren Ursprung in der unsauberen Übernahme der Antonveneta im Jahr 2008. Der italienische Anwalt Paolo Emilio Falaschi hat ein bemerkenswertes Dokument zu Tage gefördert. Es wirft Fragen über die Rolle von Mario Draghi auf.

EZB-Chef Mario Draghi. (Foto: dpa)

EZB-Chef Mario Draghi. (Foto: dpa)

Mario Draghis Unterschrift unter der Genehmigung der Banca d'Italia für den Kuaf der Antonveneta durch die Monte Paschi. (Foto: DWN)

Mario Draghis Unterschrift unter der Genehmigung der Banca d’Italia für den Kauf der Antonveneta durch die Monte Paschi. (Foto: DWN)

Bei dem Skandal um die italienische Monte dei Paschi di Siena (MPS) nicht allein um faule Kredite und den Bruch europäischer Regeln zur Bankensanierung. Es geht vor allem um den Erwerb der Bank Antonveneta, der die Bank an den Rand der Pleite gebracht hat. Der Kauf war der Auslöser, warum die MPS bis heute in der Krise steckt und immer wieder vom Steuerzahler gerettet werden muss. Durch die jüngsten Rettungspläne würden auch die deutschen Steuerzahler ins Risiko genommen.

Von besonderem Interesse ist die Rolle des damaligen Banken-Aufsehers Mario Draghi. Nun sind Dokumente aufgetaucht, die den Deutschen Wirtschafts Nachrichten vorliegen. Sie zeigen, dass Mario Draghi mindestens ein entscheidendes Dokument im Zusammenhang mit der AntonvenetaÜbernahme unterschrieben hat. Die Genehmigung, aufgrund derer die MPS die Antonveneta übernehmen durfte, datiert vom 17. März 2008.

Der Seneser Rechtsanwalt Paolo Emilio Falaschi will, dass der Fall aufgeklärt wird. Im Gespräch mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten beschreibt er die Faktenlage, wie sie sich anhand der Akten darstellt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: War der Erwerb der Banca Antonveneta im Jahr 2008 entscheidend für die Schwierigkeiten, in denen sich die Monte dei Paschi heute befindet?

Paolo Emilio Falaschi: Es war der Sündenfall! Damit nahm das Desaster um die Monte dei Paschi seinen Anfang.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Und warum hat man ein derart fragwürdiges Geschäft getätigt?

Paolo Emilio Falaschi: Da kann ich nur spekulieren, aber die beste Art und Weise, Unregelmäßigkeiten oder kriminelle Machenschaften einer kleineren Bank zu verschleiern, ist schon immer die gewesen, die kleinere Bank durch deren Übernahme mit einer größeren zu fusionieren.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Hätte die Banca d’Italia, die italienische Notenbank,  ein derartiges Geschäft nicht genau unter die Lupe nehmen müssen, bevor sie die Genehmigung dazu erteilte?

Paolo Emilio Falaschi: Das italienische Gesetz beauftragt und verpflichtet die Banca d’Italia und die Börsenaufsicht Consob zu überwachen, was im italienischen Bankensystem vor sich geht.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Banca d’Italia soll also die Situation der Antonveneta gekannt haben?

Paolo Emilio Falaschi: Das belegen verschiedene offizielle Dokumente und das schreibt auch die Guardia di Finanza, die Finanzpolizei. Das hat auch die Monte dei Paschi in einer Informationsbroschüre selbst geschrieben – und die war von der Consob genehmigt worden. Und dies bezeugt auch Anna Maria Tarantola, die in leitender Funktion bei der Bankitalia für die Bankenaufsicht tätig war.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Warum aber hat man auf keine Due Diligence, eine umfassende und sorgfältige Prüfung, bestanden?

Paolo Emilio Falaschi: Die Banca d’Italia hat sie normalerweise immer durchgesetzt, wie dies der damalige Generaldirektor der Notenbank, Fabrizio Saccomanni, in seiner Aussage vor dem Gericht in Siena bestätigt hat. Im Fall der Antonveneta aber wurde keine Due Diligence veranlasst. Denn dann wäre schnell klar gewesen, dass die tatsächlichen Kosten der Übernahme 17 Milliarden betragen haben. Und nicht nur 9 Milliarden, wie es in der Genehmigung durch die Banca d’Italia vom 27.03.2008 fälschlicherweiseattestiert wird.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie wollen nun verhindern, dass das Strafverfahren Monte dei Paschi/Banca d’Italia und Consob zu den Akten gelegt wird?

Paolo Emilio Falaschi: Gegen den Antrag des Staatsanwaltes Cirielli, den Fall zu den Akten zu legen, habe ich in Rom Widerspruch eingelegt. Am 13. Oktober 2016 gab es eine Anhörung vor dem zuständigen Ermittlungsrichter. Noch hat der sich allerdings nicht entschieden, ob er meinem Einspruch stattgibt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Welches wären die Konsequenzen, sollte der Fall nicht zu den Akten gelegt werden? Welche Personen wären betroffen?

Paolo Emilio Falaschi: Ich kann nicht vorhersehen, was der Staatsanwalt machen wird. Fest steht allerdings, dass es Mario Draghi war, der die Genehmigung unterschrieben hat. Tarantola hat der Staatsanwaltschaft in Siena gegenüber eingeräumt, dass sie wusste, dass die Übernahme 17 Milliarden – und nicht neun – kosten würde. Und es war Saccomanni, der eine vorangehende Due Diligence hätte veranlassen müssen. Und genau dies hat er nicht getan.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sollte die Monte dei Paschi jetzt pleite gehen, würde dieses Vorgehen jetzt wieder aufgerollt werden?

Paolo Emilio Falaschi: Sicherlich jagt vielen der Beteiligten genau diese Aussicht Angst ein. Delikte beginnen ja ab dem Zeitpunkt zu verjähren, zu dem sie begangen wurden. Allerdings würde hier bei einer Insolvenz ein betrügerischer Bankrott vorliegen und damit würde eine Verjährungsfrist von zehn Jahren ab dem Zeitpunkt der Insolvenzerklärung erneut in Lauf gesetzt. Das hieße ab heute.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Welche strafrechtlichen Konsequenzen müssten die verantwortlichen Personen denn fürchten?

Paolo Emilio Falaschi: Die Strafen, die das italienische Strafgesetzbuch für betrügerischen Bankrott vorsieht, sind recht heftig: Zwischen drei und zehn Jahren Freiheitsentzug. Darüber aber müsste und muss das Gericht entscheiden – unter Berücksichtigung eventueller strafmildernder Umstände.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Könnte denn auch der Erwerb der Antonveneta rückgängig gemacht werden?

Paolo Emilio Falaschi: In Italien können Banken nur übernommen werden, wenn hierfür eine Genehmigung der Notenbank vorliegt. Sollte sich diese Genehmigung als ungültig erweisen – die tatsächlichen Kosten betrugen ja 17 und nicht 9 Milliarden Euro – wäre sie rechtlich gesehen nicht existent und somit ungültig. Ebenso wie der Kaufvertrag, den die Monte dei Paschi diesbezüglich mit dem Banco Santander abgeschlossen hatte.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sehen Sie denn eine Lösung für die Monte dei Paschi? Und wie beurteilen Sie die neuen europäischen Regularien bezüglich eines möglichen Bail-in?

Paolo Emilio Falaschi: Wir wollen in Siena keine gut gemeinten staatlichen Rettungsprogramme, seien sie nun von der EZB abgesegnet oder nicht. Wir wollen, das der italienische Staat, der per Gesetz für die Affäre und die Delikte seiner Organe und seines Führungspersonals verantwortlich ist, die schweren Verluste ausgleicht, die aufgrund einer Genehmigung der Banca d’Italia und der Consob entstanden sind. Diese Genehmigung hätte nie erteilt werden dürfen – oder sie hätte zumindest widerrufen und zurückgezogen werden müssen. Und auch, was all dies für die Position des Banco Santander bedeutet, sollte hier noch einmal genauer untersucht werden.

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Paolo Emilio Falaschi ist Rechtsanwalt. Seit Jahren kämpft er um die Rechte der Kleinaktionäre der Monte dei Paschi und scheut auch einen Konflikt mit der Banca d’Italia, der italienischen Zentralbank, nicht. Um zu verhindern, dass die Untersuchungen zu den Hintergründen des Erwerbs der Bank Antonveneta durch die MPS eingestellt und der Fall zu den Akten gelegt wird, hat Falaschi nun die Generalstaatsanwälte des Kassationsgerichtes in Rom sowie der Berufungsgerichte von Rom, Mailand und Florenz direkt angeschrieben. Es gehe nicht zuletzt auch um die Verteidigung des Rechtstaates und damit der Demokratie.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/08/projekt-catalyst-us-regierung-zieht-faeden-bei-bargeld-abschaffung/

Projekt Catalyst: US-Regierung zieht Fäden bei Bargeld-Abschaffung

Im Rahmen des ProjektsCatalyst arbeitet die US-Regierung an der weltweiten Abschaffung des Bargelds. Die Initiative könnte zur Folge haben, dass am Ende nur noch der US-Dollar als Bargeld genutzt werden kann.

Ein Bündel Dollar-Noten. (Foto: dpa)

Ein Bündel Dollar-Noten. (Foto: dpa)

Die US-Regierung hat offenbar eine führende Rolle bei der Anfang November 2016 über Nacht verordneten Bargeld-Rationierung in Indien gespielt haben. Der angesehene Ökonom und Journalist beim Handelsblatt, Norbert Häring, hat den Zusammenhang auf seinem Blog aufgedeckt. Er schreibt in seinem außerordentlich aufschlussreichen Beitrag: „Präsident Barack Obama hat die ,strategische Partnerschaft‘ mit Indien zu einer außenpolitischen Priorität erklärt. Schließlich gilt es China einzuhegen. Im Rahmen dieser Partnerschaft hat die Entwicklungshilfeorganisation der US-Regierung, USAid, ein Kooperationsabkommen mit dem indischen Finanzministerium geschlossen. Dabei geht es auch darum, in Indien und weltweit die Bargeldnutzung zugunsten digitaler Bezahlverfahren zurückzudrängen.“

Diese Bemerkung ist interessant, denn sie bestätigt, was vielfach vermutet worden ist: Dass nämlich Indien seinen spektakulären Feldzug gegen das Bargeld kaum gestartet haben dürfte, ohne sich bei den wichtigsten Finanzinstitutionen rückzuversichern. Die Zentralbanken haben sich zwar weltweit bisher mit Kommentaren zu Indien zurückgehalten – wohl auch, weil in Indien nach der Maßnahme das reine Chaos ausgebrochen ist. Doch mehrere Zentralbanken haben damit begonnen, mit Krypto-Währungen zu experimentieren, wie etwa die Deutsche Bundesbank. Die schwedische Reichsbank wiederum will eine rein digitale Krone einführen – das wäre der endgültige Todesstoß für das Bargeld.

Die Analyse Härings zeigt außerdem, dass es sich bei der brachialen Maßnahme in Indien, die zahlreiche Firmen bereits in den Konkurs getrieben hat und im Grund nichts anderes war als eine Zwangsrekapitalisierung der Banken, nicht um ein regionales Ereignis handelt. Vor dem Hintergrund des US-Engagements kann Indien durchaus als Testlauf für eine globale Bargeld-Abschaffung gesehen werden. In Griechenland, das ebenfalls sehr eng mit den USA kooperiert, wurde erst vor wenigen Tagen verfügt, dass Ausgaben nur noch eingeschränkt von der Steuer abgesetzt werden können, wenn sie bar getätigt wurden.

In Indien war das US-Engagement kein Geheimnis: USAID und das indische Finanzministerium hatten im Oktober die Existenz des ProjektsCatalyst bekanntgegeben, dessen Ziel darin besteht, digitale Bezahlmodelle in der traditionell auf Bargeld basierenden Wirtschaft Indiens zu verbreiten, mit dem vorgeblichen Ziel, vor allem ärmeren Bevölkerungsschichten zur digitalen Bezahlung zu bewegen, berichtet The Economic Times. Der CEO von CatalystBadal Maluick, war zuvor Vizepräsident des größten indischen Online-Marktplatzes Snapdeal. Häring weist darauf hin, dass auch der frühere indische Notenbank-Chef Raghuram Rajan in das Projekt involviert war. Rajan hatte kurz vor dem Start des Projekts bekanntgegeben, nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Es ist in internationalen Ökonomen- und Banker-Kreisen bestens vernetzt, Häring glaubt, dass der frühere IWF-Mann noch eine große internationale Karriere vor sich hat. Ebenfalls bei dem Projekt dabei ist die Better than Cash-Allianz, die internationale Avantgarde der Bargeld-Abschaffung.

In der Pressemitteilung zum Projekt Catalyst heißt es: „Die Agentur für internationale Zusammenarbeit (USAID) verkündete heute den Start einer neuen Initiative ‚Catalyst: Inclusive Cashless Payment Partnership‘. Diese Partnerschaft verschiedener Anspruchsgruppen ist darauf ausgerichtet, digitale Bezahlsysteme in Indien zu verbreiten und in ausgewählten geografischen Regionen eine exponentielle Steigerung des Gebrauchs bargeldloser Transaktionen einzuleiten. (…) Der Projekt-Start markiert die nächste Phase der Partnerschaft zwischen USAID und dem indischen Finanzministerium um eine schnelle Annahme bargeldloser Bezahlmodelle in Indien anzustoßen um die Vision des indischen Premierministers Narendra Modi einer universalen finanziellen Inklusion und einer ‚wirtschaftlichen Unbesiegbarkeit‘ Indiens zu verwirklichen.“

Auch in einer im Januar 2016 veröffentlichten Studie von USAID mit dem Titel „Beyond Cash“ beschreibt die Organisation ihr Ziel, den Gebrauch von Bargeld zurückzudrängen: „Nur 29 Prozent der Bankkonten in Indien wurden in den vergangenen drei Monaten benutzt. Der Gebrauch von elektronischen Zahlmethoden wie Kreditkarten und Mobile Pay ist noch geringer. Während die Vorteile digitaler Bezahlung auf der Hand liegen stellt sich jedoch die Frage, wie wir das alltägliche Verhalten der Konsumenten und Händler in einer Bargeld-basierten Volkswirtschaft wie Indien verändern können. Diese Maßnahmen müssen in einem tiefen Verständnis für die Vorlieben der Kunden wurzeln, welche dann wiederum benutzt werden können, um die Annahme des digitalen mit maßgeschneiderten Lösungen voranzutreiben.“

Häring glaubt, dass es nicht nur die wirtschaftlichen Interessen der großen – meist US-amerikanischen – Anbieter von digitalen Zahlungslösungen und Kreditkarten sind, welche hinter dem Engagement von USAID in Indien stecken. Was seiner Meinung nach wahrscheinlich noch wichtiger sei ist die Tatsache, dass alle elektronischen Transaktionen von US-amerikanischen Diensten überwacht werden können und alle Transaktionen in US-Dollar zudem der amerikanischen Rechtsprechung unterliegen.

Auf einen interessanten Nebenaspekt hat in diesem Zusammenhang der Ökonom Marin Armstrong hingewiesen. Er schreibt in seinem Blog, dass die weltweite Abschaffung des Bargelds der nationalen Währungen dazu führen könnte, dass nur noch der US-Dollar als Bargeld überlebt. Armstrong glaubt, dass die G-20 sich mit diesem Thema beschäftigen werden. Allerdings sei es unklar, ob sich der designierte US-Präsident Donald Trump der Bewegung zur BargeldAbschaffung anschließen werde. Trump müsse sich, so Armstrong, bis 2018 entscheiden.

Mit welcher Härte die Bargeld-Abschaffer vorgehen, illustriert Häring: Sie hätte die Maßnahme, die die einfachen Leute massiv in Nöte gestürzt hat, durchgezogen – obwohl sie vorher erhoben hatten, dass die indische Wirtschaft fast ausschließlich über Bargeld abgewickelt wird: „Schließlich hatten USAid und Partner die Lage intensiv sondiert und zum Beispiel in dem Beyond-Cash-Bericht festgestellt, dass fast 97 Prozent der Transaktionen in Indien mit Bargeld ausgeführt werden und nur 55 Prozent der Bevölkerung ein Bankkonto haben. Selbst von diesen Bankkonten seien nur 29 Prozent ,in den letzten drei Monaten‘ genutzt worden. Nur sechs Prozent der Händler akzeptierten bargeldlose Zahlungen.“

Dass es trotz der wachsenden Unruhe bisher zu keinen großen Demonstrationen gekommen ist, erklärt ein indischer Beobachter den Deutschen Wirtschafts Nachrichten mit einem Paradox, dass die Bargeld-Abschaffer allerdings in ihr Kalkül einbezogen haben dürften: „In Indien werden Demonstranten meist bar bezahlt. Es gibt ganze Organisationen, die gehen in Viertel und rekrutieren tausende Leute gegen Cash. Allerdings sind die Leute in Massen nur gegen Bargeld zu mobilisieren – und genau das fehlt jetzt.“

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/11/bargeld-abschaffung-politikerin-ruft-buerger-zum-protest-auf-die-strasse/

Bargeld-Abschaffung: Politikerin ruft Bürger zum Protest auf die Straße

In Indien wächst der Widerstand gegen das Chaos nach der BargeldAbschaffung. Eine erste Politikerin hat die Bürger zum Massenprotest aufgerufen.

Die indische Rupie. (Foto: dpa)

Die indische Rupie. (Foto: dpa)

Mamata Banerjee während einer Demonstration im Jahr 2012 in Neu Delhi. (Foto: dpa)

Mamata Banerjee während einer Demonstration im Jahr 2012 in Neu Delhi. (Foto: dpa)

In Indien wächst der Widerstand gegen das von der Regierung Anfang November verordnete Verbot großer Rupienscheine. Wie Hindustan Times berichtet, fordert die Vertreterin des Bundesstaates Westbengalen, Mamata Banerjee, die Bevölkerung aufgrund des seit Monaten andauernden Chaos und einer sich anbahnenden Lebensmittelknappheit zum offenen Protest gegen die Regierung in Neu Delhi auf.

„Ich fordere vom Präsidenten Pranab Mukherjee, welcher der verfassungsrechtliche Vorsitzende des Landes ist, dass er den Menschen zur Hilfe eilt und sie schützt, wenn eine Regierung das Land durch ihre willkürlichen Entscheidungen an den Rand des Desasters bringt“, schrieb Banerjee, welche auch Vorsitzende der Trinamool Congress Partei ist.

Banerjee zufolge bahne sich in Indien eine Hungersnot an. „Eine Hungersnot hat begonnen. Anzeichen für den Beginn einer Hungersnot kommen. Bitte retten sie die Menschen. Wenn die Menschen nicht überleben, wird die Reform umsonst sein“, sagte sie. Sie rief das Volk zum Protest auf. „Es wird Schwierigkeiten für uns geben, aber irgendjemand muss die Alarmglocken läuten. Trinamool Congress wird das tun.“ „Der Trinamool Congress organisiert landesweite Proteste gegen Modis schamlose Flop-Show“, schrieb sie in einer anderen Mitteilung. Sie sei überzeigt, dass die Zustände nicht länger hingenommen werden dürften.

Die unerwartete Abschaffung der 500-Rupien- sowie 1000-Rupien-Noten hat der indischen Wirtschaft, welche traditionell auf dem Gebrauch von Bargeld basiert, schweren Schaden zugefügt. Der Handel ist teilweise zum erliegen gekommen und Firmen mussten Mitarbeiter entlassen. Zudem mehren sich Hausdurchsuchungen der oftmals korrupten Finanzbehörden und es kam zur Beschlagnahmung von Schmuck und Gold.

Eine wichtige Vorarbeit für die Bargeld-Abschaffung wurde durch die US-Regierung geleistet, welche über die Entwicklungsorganisation USAID maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidung der indischen Regierung genommen hatte.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/08/us-kanzlei-bereitet-neue-milliarden-klage-gegen-deutsche-banken-vor/

US-Kanzlei bereitet neue Milliarden-Klage gegen deutsche Banken vor

Eine US-Kanzlei will für Handelskonzerne Milliarden bei deutschen Banken einfordern, weil die Banken überhöhte EC-Gebühren verlangt hätten.

Iustitia im Amtsgericht Hannover. Ein Teldafax-Manager muss sich verantworten. (Foto: dpa)

Iustitia im Amtsgericht Hannover. (Foto: dpa)

Die US-Anwaltskanzlei Hausfeld bereitet laut einem Bericht der Bild-Zeitung Schadenersatzklagen in Milliardenhöhe gegen deutsche Banken vor. Sparkassen, Volksbanken und Privatinstitute wie die Deutsche Bank sind betroffen. Den Geldhäusern werden demnach verbotene Kartellabsprachen vorgeworfen, die jahrelang zu überhöhten Gebühren beim Zahlen mit EC-Karten geführt haben sollen. US-Staranwalt Michael Hausfeld hat zuletzt Schadenersatz für VW-Kunden in der Abgas-Affäre verlangt.

Ein Vertreter der Anwaltskanzlei in Deutschland, Christopher Rother, sagte, Hausfeld vertrete „etliche namhafte Mandanten“. Dazu gehören dem Bericht zufolge große Mineralölkonzerne sowie bekannte Handelsunternehmen.

Jahrelang zahlten die Händler demnach eine feste Gebühr von 0,3 Prozent des Umsatzes an die jeweiligen Banken. Erst auf Druck des Bundeskartellamtes verpflichteten sich die Geldinstitute im Jahr 2014 darauf, dass die Einzelhändler die Gebühren mit den Banken frei verhandeln dürfen. Nach Angaben des Bundeskartellamtes fielen dadurch die Kosten um bis zu 40 Prozent. Laut Handelsverband wurden 2015 Waren im Wert von knapp 100 Milliarden Euro per EC-Karten bezahlt.

Die Anwaltskanzlei will die aus ihrer Sicht überhöhten Gebühren laut Bericht rückwirkend für zehn Jahre einfordern. Die Klagen sollen demnächst beim Landgericht Frankfurt eingereicht werden. Ein Sprecher der Deutschen Kreditwirtschaft sagte auf der „BamS“, hier versuche „eine amerikanische Klägerkanzlei“ offenbar, „einzelne deutsche Handelsunternehmen in Klageverfahren gegen die Kreditwirtschaft hineinzutreiben“. Die Kreditwirtschaft sehe dafür keine Grundlage.

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siehe auch „Trump – Israel – Palästina – Iran“

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/24/usa-und-israel-trump-redet-diskret-auch-mit-den-palaestinensern/

 

aus dem Text:…Trumps Ankündigung, die amerikanische Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, ist mehr als ein rotes Tuch für die Palästinenser; sie kommt fast der Ankündigung eines Ausnahmezustands gleich…..

……„Dies ist gefährlicher als Ariel Scharons Besuch bei der Al Aksa-Moschee im Jahr 2000, welcher die zweite blutige Intifada auslöste“, sagte Elias Zananiri, ein führender palästinensischer Aktivist und Vertrauter des Fatah-Vorsitzenden Mahmoud Abbas den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Der amerikanische Elefant betritt einen Porzellanladen.“……

 

USA und Israel: Trump redet diskret auch mit den Palästinensern

Der künftige US-Präsident Trump hat einen Sonderbotschafter zu den Palästinensern geschickt. Trump verfolgt im Nahen Osten offenbar eine Politik, die sich nicht in das gescheiterte Neocon-Konzept pressen lässt.

Darstellungen von Trump und Obama auf einem T-Shirt-Stand in der Altstadt von Jerusalem. (Foto: dpa)

Darstellungen von Trump und Obama auf einem T-Shirt-Stand in der Altstadt von Jerusalem. (Foto: dpa)

Mitten in seinem Wahlkampf sendete Donald Trump einen Sonderbotschafter nach Ramallah. Das Treffen war streng geheim. Nach Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten bestand die geheime Mission darin, hochrangige palästinensische Führer zu beruhigen. Sie waren wegen Trumps auffallend freundlicher Haltung zu Israel beunruhigt waren. Die Nachricht, welche der Sonderbotschafter den palästinensischen Führern überbrachte, war: „Macht euch keine Sorgen, nicht alles, was ihr derzeit hört, wird auch so passieren.“

Nur wenige Monate später sind die Palästinenser beunruhigter als je zuvor und die rechte israelische Regierung glücklicher als in den vergangenen Jahren. Dieses Nullsummenspiel könnte zu einem wahren Desaster werden. Noch bevor überhaupt irgendetwas wirklich passiert ist hat der neue amerikanische Geist tiefgreifende Auswirkungen auf die Stimmung und die Politik auf beiden Seiten der grünen Grenzlinie zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten. Die palästinensische Frustration könnte sich in Gewalt entladen; die Zufriedenheit des israelischen Premierministers Netanjahu könnte nur von kurzer Dauer sein.

Trumps Ankündigung, die amerikanische Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, ist mehr als ein rotes Tuch für die Palästinenser; sie kommt fast der Ankündigung eines Ausnahmezustands gleich. Der gewählte Präsident Trump ist nicht der erste amerikanische Präsident oder Top-Beamte, der diesen Schritt angekündigt hat; er ist allerdings unbekannt und ein Überraschungssieger, den die Konfliktparteien noch nicht einschätzen können. Die Palästinenser trauen ihm zu, dass er diesen Schritt tatsächlich gehen könnte. „Dies ist gefährlicher als Ariel Scharons Besuch bei der Al Aksa-Moschee im Jahr 2000, welcher die zweite blutige Intifada auslöste“, sagte Elias Zananiri, ein führender palästinensischer Aktivist und Vertrauter des Fatah-Vorsitzenden Mahmoud Abbas den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Der amerikanische Elefant betritt einen Porzellanladen.“

Jerusalem ist ein äußerst zerbrechlicher Porzellanladen. Vereinigt nach dem Krieg von 1967, stellt die Stadt für die meisten Israelis die ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes dar. Nicht so für den Rest der Welt. Einige Staaten erkennen die Souveränität Israels über West-Jerusalem an, manche anerkennen nicht einmal das. Sie akzeptieren die Annexion Ost-Jerusalems nach dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 nicht. Die Palästinenser erkennen in Ost-Jerusalem die Hauptstadt ihres zukünftigen Staates und die Jerusalem-Frage ist eine der schwersten Fragen in jeder Verhandlung zwischen den Israelis und den Palästinensern. In Jerusalem gibt es keine einzige Botschaft. Alle sind in Tel Aviv. Trotz der Existenz eines Gesetzes des US-Kongresses aus dem Jahr 1995, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, hat es bislang kein US-Präsident gewagt, die zu tun. Sie alle wussten, dass ein solcher Akt ein Spiel mit dem Feuer wäre, welches den gesamten Mittleren Osten in Brand stecken könnte. Jerusalem hat eine spirituelle und religiöse Bedeutung nicht nur für die Palästinenser, sondern für den Großteil der arabischen Welt inklusive Jordanien, Saudi-Arabien und Ägypten – die wichtigsten Verbündeten der Amerikaner.

Indem Trump bekanntgab, dass sein enger Vertrauter David Friedman neuer US-Botschafter in Israel werden würde, goss er Öl ins Feuer. Einige sagen halb im Scherz, dass Premierminister Netanjahu gegen Friedman geradezu ein Linker sei. Friedman ist nicht nur als Fürsprecher eines Umzugs der US-Botschaft nach Jerusalem, sondern auch als glühender Verfechter einer israelischen Besiedlung des Westjordanlandes bekannt. Friedman ist zwar nicht der erste amerikanische Jude, der Botschafter in Israel wird. Aber er ist der erste, welcher in seiner Funktion als Masseverwalter Geldspenden an die Siedlungen weiterleitete. Kein Wunder, dass Saeb Erekat, der Chefunterhändler der Palästinenser in allen Verhandlungen mit Israel, öffentlich warnt, dass diese Entscheidung „alle Chancen auf Frieden mit Israel zunichtemachen würde.“ Diese Sorgen basieren auch auf inoffiziellen Treffen, welche palästinensische Delegationen kürzlich mit Trumps Übergangsteam abhielten.

Alles, was von offizieller israelischer Seite gesagt wird, ist das Gegenteil der palästinensischen Gefühlslage. Sowohl die Intention, die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, als auch die bevorstehende Nominierung Friedmans zum US-Botschafter stellen einen Sieg der rechtsgerichteten israelischen Regierung und für alle Rechten dar. Es scheint auch ein persönlicher Sieg für Netanjahu nach acht Jahren schwieriger, oft verletzender, Beziehungen zu Präsident Obama zu sein. Der letzte Dissens wurde in der UN-Abstimmung sichtbar, in der Obama als seine letzte Amtshandlung dafür sorgte, dass die Siedlungen verurteilt wurden.

Noch schenkt das offizielle Israel den Warnungen und Drohungen, die aus Ramallah kommen, wenig Beachtung. „Ich befürchte, dass diese verrückten Entscheidungen Trumps eine Agenda der Gewalt auf der palästinensischen Seite begünstigen könnten“, sagt Zananiri den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Das ist explosives Material, welches direkt vor uns in die Luft fliegen kann.“

Die stellvertretende israelische Außenministerin Tzipi Hotovely denk sicherlich nicht so. Sie hat die noch nicht vom Senat bestätigte Nominierung Friedmans freudig begrüßt. „Dies sind gute Neuigkeiten für Israel“, sagte sie: „Seine Sichtweise reflektiert das Verständnis, dass die Siedlungen noch nie ein Hindernis für den Frieden waren.“ Ein führender Funktionär der Siedlerbewegung ging sogar so weit zu sagen, dass er hoffe, dass Friedmans Sichtweisen eine Änderung der Sichtweise von Netanjahu hinsichtlich der Siedlungen bewirken werde. Die Siedler erkennen im US-Botschafter offenbar einen besseren Freund als den israelischen Premierminister.

Dies sind nicht notwendigerweise gute Nachrichten für Netanjahu. Der Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem steht nicht weit oben auf seiner Agenda und die Wahrnehmung. Dass er den Siedlern kritischer gegenüberstehe als die neue amerikanische Administration, könnte politisch riskant für ihn sein. Die Siedler könnten sich nach einem besseren Freund umsehen. Sie müssen dafür nicht weit blicken. Naftali Bennett, der Vorsitzende der Partei Jewish Home Coalition und Minister für Bildung wartet nur darauf, einzuspringen. Bislang scheint die politische Ausrichtung der neuen US-Administration eher seiner Agenda zu ähneln als Netanjahus. In einem Interview mit dem Sender CBS drückte Netanjahu seine Hoffnung aus, mit Präsident Trump an einer Zweistaaten-Lösung zu arbeiten. Dies ist sicherlich nicht, was Friedman im Sinn hat und es ist auch nicht, was er kürzlich als Trumps vorrangige Politik bezeichnete. Friedman zufolge sei ein palästinensischer Staat nicht notwendigerweise in amerikanischem Interesse. Das hört sich weniger nach Netanjahu und mehr nach Bennett an. Es sei denn, Netanjahu wird mehr wie Bennett. Die Auswirkungen des Wandels in Amerika beschränken sich nicht auf Amerika. Sie werden den ganzen Nahen Osten und selbst die Innenpolitik Israels beeinflussen.

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Lily Galili ist eine der renommiertesten Journalistinnen in Israel. Sie arbeitete viele Jahre für die Zeitung Ha’aretz, war Nieman-Fellow in Harvard und ist heute Autorin für I24News. Schwerpunkt ihrer Reportagen sind die ethnischen Gruppen in Israel, Araber, Drusen und Russen. Sie hat ein vielbeachtetes Buch (Hebräisch) über die russischen Immigranten geschrieben. Sie ist Mitglied des Syrian Aid Committee.

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von „yes we (s)can“ zu „make America great again“

<NULLSelbstReflexion und immer schön die SCHULD auf die ANDEREN schieben>

(<TRUMP lässt die Hosen runter – wer hier nicht erkennt das TRUMP nur ein — von wem auch immer gelegt — „faules Ei“ ist, wird es spätestens 2017 merken – noch dazu ein schlechter Schauspieler?!>)

„TRUMPs REDE“ vor der AIPAC

Wieso hetzt TRUMP gegen IRAN?

TRUMP spricht als lebenslanger Unterstützer  und wahrer Freund ISRAELs
PalästinaIsrael

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„König Bibi“ will Eskalation

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/02/israels-merkwuerdige-vendetta-gegen-den-rest-der-welt/

Israels merkwürdige Vendetta gegen den Rest der Welt

Israels Premier Netanjahu verfolgt eine gezielt nationalistische Politik. Eine klare Mehrheit der Israelis lehnt die Isolation Israels ab. Doch auf sie kommt es Netanjahu nicht an.

Israels Premier Benjamin Netanjahu am 28.12.2016 in Jerusalem. (Foto: dpa)

Israels Premier Benjamin Netanjahu am 28.12.2016 in Jerusalem. (Foto: dpa)

Israel hat schon bessere, aber auch viel schlimmere Zeiten gesehen. Trotzdem ist der Dezember 2016 definitiv politisch und diplomatisch der seltsamste Monat in den 68 Jahren, seit es Israel gibt. Früher wurde Israel von anderen Staaten mit Ausgrenzung bestraft. Jetzt ist allerdings das erste Mal, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und sein Kabinett alle andere Staaten mit Ausgrenzung bestraft.

Dieses ungewöhnliche diplomatische Verhalten ist das Resultat einer unerwarteten Abstimmung des UN-Sicherheitsrates. Darin verabschiedeten 14 Mitgliedstaaten dieses Gremiums eine Resolution, welche die Siedlungen im Westjordanland für illegal erklärt (Video am Anfang des Artikels). Die Siedlungen wurden auf israelischem Boden gebaut, bevor Israel das Westjordanland in dem Krieg im Jahre 1967 annektierte. Fast eine halbe Million Israelis leben bereits dort. Einige jüdische Industriezonen wachsen und gedeihen, israelische Winzer produzieren guten Wein und die israelische Regierung, die rechteste Regierung in der Geschichte Israels, sieht vor, mehrere zusätzliche Siedlungen zu bauen sowie die bereits existierenden Siedlungen auszuweiten.

Israelis beobachten diese diplomatische Vendetta gegen den Rest der Welt mit Verwunderung. Manche mit Angst, manche mit Bewunderung. Viele sind beschämt, dass eine Reihe von Botschaftern aus diesen „sündigenden“ Ländern zu Weihnachten vom israelischen Außenministerium vorgeladen wurden – Netanjahu ist gleichzeitig auch Außenminister. Sie sind verblüfft, wenn sie hören, dass hochrangige Minister aus dem Kabinett Anweisungen erhalten haben, Länder, welche für die Resolution gestimmt haben, vorläufig nicht zu besuchen. Einige fühlen sich sogar beschämt, dass Angola, eines der „bad guys“ der Resolution, schwer bestraft wird: So hat Netanjahu angeordnet, alle israelische Staatshilfen an das afrikanische Land vorübergehend auszusetzen. Einem Studenten aus Angola, welcher nach Israel eingeladen wurde, um eine medizinische Ausbildung zu erhalten, wurde die Einreise nach Israel verweigert. Erst vor ein paar Monaten hatte Netanyahu Afrika besucht und dabei erklärt, dass sich „ganz Afrika über diesen Besuch freut“. Der Preis der Hybris ist hoch.

In der Tat ist der Inhalt von Resolution 2334 nichts Neues. Alle europäischen, afrikanischen und asiatischen Staaten welche dafür gestimmt haben, haben die Siedlungen immer schon als illegal und als Hindernis für einen zukünftigen palästinensischen Staat angesehen. Der neue Aspekt ist, dass Amerika, welches ein Vetorecht hat, dieses Recht zum ersten Mal nicht ausgeübt hat: Aufgrund von klaren Anweisungen direkt aus dem Weißen Haus hat sich Amerika der Stimme enthalten. So wurde die Resolution angenommen.

Die Folgen könnten weitreichend sein. Alle Siedler, die Politiker hinter dem Siedlungsprojekt, alle Organisationen, Institutionen, Firmen, Banken usw. welche sich in den Siedlungen niedergelassen haben oder Niederlassungen dort haben, könnten nun boykottiert werden. Soldaten, welche im Westjordanland aktiv sind, könnte vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag der Prozess gemacht werden.

Das klingt an sich schon schlimm genug. Noch schlimmer ist jedoch, dass die UN-Resolution und die Rolle von Präsident Obama einen persönlichen Schlag gegen das Ego und die Politik von Netanjahu darstellen. Politische, diplomatische und persönliche Aspekte werden in dieser Geschichte vermischt. Die persönlichen Beziehungen zwischen Netanjahu und Obama sind seit langem desaströs. Ständig beleidigen sie einander und stellen einander bloß, jedoch mit einem wichtigen Unterschied: Amerika ist eine Supermacht und Israel ist ein kleines Land, welches auf die finanzielle und militärische Unterstützung von Amerika angewiesen ist. Die Unterstützung hat übrigens nie aufgehört. Trotz der persönlichen Animositäten zwischen Obama und Netanjahu stieg die Unterstützung Israels durch Amerika unter der Amtsführung Obamas. Ein Vergeltungsschlag in letzter Minute von Obama, welcher von einigen rechtsgerichteten Medien als der „meistgehasste amerikanische Präsident“ bezeichnet wurde, wurde in der israelischen Politik weitgehend erwartet. Als er kam, tat er weh. Als Antwort erklärte Netanjahu großen Teilen der Welt den Krieg. Im Gespräch mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten erklärte die Knesset-Ministerin und ehemalige Außenministerin Tzipi Livni, dass es sich bei diesem Verhalten um „diplomatischen Selbstmord“ handele.

Selbst wenn Livni recht behält, bedeutet das nicht unbedingt politischen Selbstmord für Netanjahu. In einer Internet-Umfrage kam eine der führenden israelischen Webseiten, die der politischen Mitte zugeordnet werden kann, zu überraschenden Ergebnissen: 70 Prozent der Befragten beurteilten die Reaktion von Netanjahu kritisch; nur 30 Prozent unterstützten die Reaktionen vollauf. Man könnte meinen, dass dies schlechte Nachrichten seien für einen Premierminister, der vom Time Magazine vor vier Jahren zu „König Bibi“ erklärt wurde. Aber das ist nicht unbedingt so. Die Zustimmenden sind genau die 30 Prozent sind genau jene, welche er braucht: die Siedler und die extreme Rechte. Sie schätzen diese Haltung, dieses „Wir halten sicher nicht die andere Wange hin!“, um eine vor kurzem von Netanjahu getätigte Aussage im Wortlaut zu zitieren. Seine Linie, nämlich, dass „Israel ein stolzes Land ist“, findet Gefallen bei vielen von den russischsprechenden Wählern welche das Putin-ähnliche Verhalten von Netanjahu bewundern. Ein beliebter politischer Analyst russischer Herkunft sagte den DWN, dass in Russland das Imperator-artige Verhalten von Netanjahu ebenfalls geschätzt wird: „Es gibt eine berühmte Geschichte über den russischen Zar Alexander den Dritten beim Angeln. Als seine Helfer im mitteilten, dass viele Botschafter aus europäischen Ländern eingetroffen waren um ihn zu sehen, antwortete er: ‚Europa kann warten, während der König von Russland angeln geht’“.

Jedoch ist Netanyahu kein Zar, und es ist unwahrscheinlich, dass er solch eine harsche Reaktion riskieren würde, insbesondere ohne die Unterstützung des designierten Präsidenten Donald Trump. Seine bestärkenden und Israel-unterstützenden Tweets geben Netanjahu grünes Licht. Es scheint sich ein neues politisches Dreieck zu bilden. Dessen Teile sind zwar politisch unterschiedlich stark, verfolgen jedoch dieselben politischen Ansätze: Netanjahu, sein bevorzugter Kandidat welcher bald seine Rolle als amerikanischer Präsident einnehmen wird (Trump) und Russlands Präsident Putin, den Natanjahu seit längerem schon hofiert. Alle drei setzen auf ähnliche nationalistische politische Rhetorik, nämlich die des Stolzes und der Größe ihrer Länder. Der Slogan von Trump „Make America Great Again“ wird von Putin in Russland verwirklicht und wird fast wortgleich von Netanjahu in Bezug auf Israel verwendet. Obama und John Kerry mit ihrem neuen Friedensplan sind Vergangenheit; das neue Trio ist die Zukunft. Das zumindest ist es, worauf Netanjahu spekuliert.

In der Zwischenzeit ist die jüdische Diaspora besorgt. Die Kluft zwischen ihren Ländern und Israel bereitet ihnen große Sorgen. Seit kurzem sprechen sie offen über die Angst einer Welle des Antisemitismus, welcher von der diplomatischen Spannung mit Israel ausgelöst werden könnte. Als der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman dem anstehenden Nahostfriedensgipfel in Frankfreich (ohne die Teilnahme Israels) den Spitznamen „eine neue Version der Dreyfus-Affäre“ gab, beschwerte sich sogar Meyer Habib, ein jüdisches Mitglied des französischen Parlaments, lautstark. Als Israel nach der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat einen Staatsbesuch des ukrainischen jüdischen Premierministers Volodymyr Groysman absagte, rief die Website einer bedeutenden ukrainischen jüdischen Organisation Israel auf, „die anti-ukrainische Hysterie zu stoppen“. Klingt schlimm? Nicht wirklich. Die Wähler von Netanyahu leben nicht in der Ukraine. Sie leben in Israel und im Westjordanland.

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Lily Galili ist eine der renommiertesten Journalistinnen in Israel. Sie arbeitete viele Jahre für die Zeitung Ha’aretz, war Nieman-Fellow in Harvard und ist heute Autorin für I24News. Schwerpunkt ihrer Reportagen sind die ethnischen Gruppen in Israel, Araber, Drusen und Russen. Sie hat ein vielbeachtetes Buch (Hebräisch) über die russischen Immigranten geschrieben. Sie ist Mitglied des Syrian Aid Committee.

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