„Welt der Zukunft“ – „Googles smarte Stadt“ – (ein) der „digitale(r) Alptraum“ – – – „Ihre Kaffeemaschine ist (noch) nicht smart“? / „RFID“? – – -„Radio Frequency – Identifikations – Chip“ / „BAR-GELD-ABSCHAFFUNG“???!!! „THE Group of Thirty“ – – – „Warum „Draghis“ Mitgliedschaft ein Skandal ist“

Meinung

Welt der Zukunft Googles smarte Stadt, ein digitaler Alptraum

Von Henryk M. Broder | | Lesedauer: 3 Minuten
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Quelle: Getty Images/Ikon Images

Google will in Toronto ein voll vernetztes Testfeld für das Leben von morgen errichten: Eine Stadt vom Reißbrett, total vernetzt und überwacht wie eine moderne Justizvollzugsanstalt. Unserem Autor gruselt es.

Die Älteren unter uns, die mit Kriminaltango, Toast Hawaii und heiterem Beruferaten aufgewachsen sind, werden sich an die Zeitschrift „Hobby“ erinnern, die von 1953 bis 1991 erschien, ein populärwissenschaftliches Unterhaltungsmagazin, in dem viele Visionen vorweggenommen wurden. Das fliegende Auto, Reisen zum Mond und weit entfernten Planeten, Wohnen in Wolkenkratzern oder auf dem Meeresgrund.

Ich habe jede Ausgabe verschlungen. Da ich alle Romane von Jules Verne gelesen hatte, erschien mir nichts unmöglich, jede Fantasie war ein Entwurf für die Welt von morgen. Nun lese ich, Google arbeite an der Entwicklung von „Smart Cities“, in denen „Digitalisierung das Leben prägt und angenehmer machen soll“ (FAZ); die erste voll digitalisierte Stadt soll auf einem 50.000 Quadratmeter großen Areal am Rande des Hafens von Toronto entstehen.

50.000 Quadratmeter, das hört sich nach viel an. Wenn man aber bedenkt, dass ein Quadratkilometer aus einer Million Quadratmetern besteht, dann sind 50.000 Quadratmeter recht wenig, gerade mal fünf Prozent von einem Quadratkilometer, die Fläche von sechs bis sieben regulären Fußballfeldern. Der Berliner Tiergarten, eine Grünanlage im Herzen der Stadt, erstreckt sich über zwei Quadratkilometer, also zwei Millionen Quadratmeter. Der Central Park in New York umfasst 3,5 Millionen Quadratmeter.

Versuchsanlage fürs digitale Leben

So gesehen, baut Google keine „Stadt“, nicht einmal ein Städtchen, sondern eine Versuchsanlage fürs digitale Leben. Eine Art Legoland der „allgegenwärtigen Vernetzung“. Weniger als 20 Prozent der Einwohner soll es erlaubt sein, ein eigenes Auto zu haben, 80 Prozent sollen „Taxibots“ benutzen, selbst fahrende Roboterautos.

Der Abfall soll unterirdisch entsorgt werden, natürlich mithilfe von Robotern, Pakete und andere Postsachen sollen auf die gleiche Art zugestellt werden. Dabei werde die neue Stadt, versichern die Planer, keine „wohlhabende High-Tech-Enklave“, etwa 30 Prozent der Wohnfläche wolle man „Einkommensschwachen“ zuteilen.

Das Ganze ist kein Traum, es ist ein Albtraum. Eine Stadt vom Reißbrett, total vernetzt und überwacht wie eine moderne Justizvollzugsanstalt. Irgendwo in dieser Anlage wird es eine Kommandozentrale geben, von der aus alles gesteuert wird, von der Müllentsorgung bis zur Paketzustellung. Alles, was die Einwohner tun, wird festgehalten, jeder Joghurtbecher, der im Müll landet, wird registriert.

Was aber passiert mit den Daten? Gehen sie ans Einwohnermeldeamt, so es denn eines geben wird, oder an die Google-Zentrale? Erstaunlich, dass diese Frage nicht gestellt wird. Eine Antwort könnte zu Irritationen führen.

Wer freilich wissen will, wohin die „allgegenwärtige Vernetzung“ führt, braucht sich nur einen 19 Jahre alten Film anzusehen: „The Truman Show“. Die spielt in einer „Smart City“ irgendwo in den USA. Es könnte aber bald auch Google Town am Hafen von Toronto sein.

(<<<< ?“angebliche?“  „?Hack-Sicherheit?“ mit dem ?„RFID“? – –  -„Radio Frequency – Identifikations – Chip“>>>>)

Ihre Kaffeemaschine ist (noch) nicht smart? Ihre Zahnbürste geht nicht ins Internet? Ihr Kühlschrank ist manchmal einfach leer? Einiges auf der IFA wird sich nicht durchsetzen. Spaß macht es trotzdem.

Quelle: N24/Peter Haentjes

 

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aus dem TEXT:.. Manche sehen in der Echtzeitüberweisung schon den entscheidenden Schritt hinein in eine ?“bargeldlose Gesellschaft“?…….

https://www.welt.de/finanzen/article170115164/Jetzt-kommt-die-Ueberweisung-in-Echtzeit.html

Zahlungsverkehr Jetzt kommt die Überweisung in Echtzeit

Von Karsten Seibel | | Lesedauer: 8 Minuten
Double exposure of city and graph on rows of coins for finance and banking concept, Coins Stacked like a City Skyline, Diagram of coin on business with city background. banking,saving, finances concepts. Getty ImagesGetty Images
Geld bewegt sich ab November so schnell wie eine Whatsapp von einem Konto zum nächsten

Quelle: Getty Images

Im November ist es soweit: Dann beginnt in Europa das Zeitalter der „Echtzeitüberweisungen“. Niemand muss mehr bis zu zwei Tage warten, ehe das Geld auf seinem Konto ist. Der Transfer ist innerhalb weniger Sekunden erledigt, blitzschnell wird der Betrag von dem einen Konto abgebucht und dem anderen gutgeschrieben. Beträge bis zu einer Höhe von 15.000 Euro können auf diesem Weg verschickt werden, zu jeder Tages- und Nachtzeit, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Das neue Verfahren wird erst nach und nach allen Bankkunden zur Verfügung stehen, doch die Aufregung in der Finanzindustrie und im Handel ist bereits groß. Manche sehen in der Echtzeitüberweisung schon den entscheidenden Schritt hinein in eine bargeldlose Gesellschaft…….

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BARGELD: Warum es wirklich abgeschafft werden soll – „Inflationsschutzbrief“

„Griechenland“ – „Schweden“ – „totale Überwachung des Geld-Flusses“
„Negativ-Zinsen“
„Kenneth Rogoff“ – „Peter Bofinger“  und viele Bank-LOBBYisten sind für die Abschaffung des Bar-Geldes

 

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Aufgedeckt! Warum und wer das Bargeld abschaffen will!

 

„US“-Interessen am Bar-Geld-VERBOT
„Norbert Häring“ – INDIEN (Washington – Katalyst -„Die Agentur für internationale Zusammenarbeit „USAID“  – „IWF“ – „Förderung digitalen Bezahlens“ – „Bill und Melinda-Gates-Stiftung“-  „BETTER THAN CASH“ – „EBAY“) – „Group of THIRTY“ – „Welt-Bank“ – „Ken Rogoff“ – „Mario Draghi“

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Ifo-Chef Sinn: Verschwörung zur schrittweisen Abschaffung des Bargelds

„Hans Werner Sinn“
„DAUER-KRISE“ – der „EURO-ZONE“ – „SCHEIN-Wachstum“ durch „STAATS-VER-SCHULDUNG“
„500-EURO-Abschaffung“ – „Straf-Zins“ (EZB)  – „STAATs-PAPIERE mit negativen Zinsen“?!

?“NEGATIV-ZINS?“

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 http://www.focus.de/finanzen/banken/die-group-of-thirty-mario-draghis-verschwiegene-freunde_aid_791834.html
Die Group of Thirty
Mario Draghis verschwiegene Freunde
Mittwoch, 01.08.2012, 19:38

Der Club der 30 ist ein Gremium von Privatbänkern, das fast die Züge einer Loge trägt. Auch EZB-Chef Mario Draghi und der Boss der Bank of England, Melvyn King, sind dort Mitglied – aber wozu eigentlich? Ein Ombudsmann der EU will das nun klären.

Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, ist derzeit eine der zentralen Schlüsselpersonen in der Euro-Rettung. Als wäre der Druck, der auf seinen Schultern lastet, nicht schon groß genug, macht ihm nun seine Mitgliedschaft in der elitären Group Of Thirty, kurz G30, zu schaffen. Die „Corporate Europe Observatory“ – eine Organisation zur Bekämpfung von Korruption – wirft Draghi einen Interessenskonflikt vor: Als Mitglied der G30, die zum Großteil aus Großbankern bestehe, sei der Italiener Teil einer Lobbyvereinigung, was Fragen nach seiner Unabhängigkeit aufwerfe. Die Vorgaben der EU seien „Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Objektivität“ – Faktoren, die mit der Zugehörigkeit zur G30 in Konflikt stünden.

Die „Gruppe der 30“ hat sich der Untersuchung wirtschaftlicher und finanzieller Phänomene verschrieben. Dazu treffen sich die Mitglieder zweimal pro Jahr, um „ein tieferes Verständnis internationaler Wirtschaft und Finanzen“ zu bekommen und „die Auswirkungen von Entscheidungen im öffentlichen und privaten Sektor“ nachvollziehen zu können. Inwiefern die G30 über diese informativen Treffen und Vorträge hinaus Einfluss auf die Weltwirtschaft nimmt, ist unklar. Angesichts der Zusammensetzung der Gruppe verdächtigen Kritiker den exklusiven Zirkel jedoch geheimer Absprachen.

Gründung auf Initiative der Rockefeller-Stiftung

1978 wurde die G30 von Geoffrey Bell, einem US-amerikanischer Banker und Ökonom, auf Initiative der Rockefeller-Stiftung gegründet. Bell gilt als äußerst wichtiger und mächtiger Berater von Privat- und Zentralbanken. Der erste Vorsitzende war Johan Witteveen, der ehemalige Präsident des Internationale Währungsfonds. Derzeit umfasst zählt die Gruppe nach Angaben auf ihrer Website 32 aktive Mitglieder, die sich lesen sich wie das Who-is-who des Bankensektors: Neben Draghi sind auch der Chef der Bank of England, Mervyn King, , JP Morgan -Präsident Jacob A. Frenkel oder der US-Ökonom Paul Krugman Mitglied. Auch Gerd Häusler, Vorstandsvorsitzender der BayernLB, gehört dazu, ebenso wie Draghis Vorgänger, der ehemalige Präsident der europäischen Zentralbank Jean Claude Trichet.

Doch was tut dieses Gremium eigentlich konkret? „Die Effektivität der G30 hängt direkt mit der Qualität und dem Status der Gruppenmitglieder zusammen“, sagte Jacob Frenkel, der Vorsitzende des G30-Verwaltungsrates, einmal gegenüber der Newsseite der Universität von Chicago. Diese Worte fielen am Rande der Ernennungszeremonie von Axel Weber zum G30-Mitglied. Das war im Januar 2012. Damals wurde Weber noch als nächster Chef der Deutschen Bank gehandelt. Seit Mai 2012 ist er Verwaltungspräsident der UBS. Ob Webers Karrieersprung etwas mit der Aufnahme in den Club der 30 zu hatte? Man weiß es nicht.

Informative Treffen oder „Weltregierung“?

Hans-Jürgen Krysmanski, emeritierter Professor für Soziologie in Münster, kritisiert im Deutschland Radio, dass Gremien wie die G30 ähnlich wie Politiker kaum zwischen öffentlichen Aufgaben und privaten Belangen trennen können: „Alles, was mit politisch relevanten Inhalten und Diskussionen und Entscheidungen zu tun hat“ könne „niemals privat sein“. Vergleichen lässt sich die Arbeit der G30 mit den Bilderberg-Konferenzen, wo neben Wirtschaftsvertretern und Politikern auch Vertreter des Adels teilnehmen. Auch dort wird dem Vernehmen nach über „Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen“ gesprochen.

Der zentrale Vorwurf des Münchner Mediensoziologen Rudolf Stumberger ist, dass solche Treffen „fern ab jeder demokratischen Öffentlichkeit stattfinden“. Egal ob dort wichtige Entscheidungen werden oder nicht: Sie bieten Verschwörungstheoretikern regelmäßig genügend Futter, um hinter den Treffen die lange herbeigeschworene „Weltregierung“ zu vermuten – eine Regierung also, die die nationalen Grenzen auflöst und global handelt.

Wer regiert das Geld?

Wenn nicht klar ist, was dort verhandelt wird, kann im Prinzip alles verhandelt werden. Deshalb haben es die Verschwörungtheorien rund um die G30 und die Bilderberger schon bis in das soziale Netzwerk Facebook geschafft: Unter dem Namen „Stoppt Bilderberg, stoppt eine neue Weltregierung“ rufen Kritiker dazu auf, „nicht wegzuschauen“ und zu prüfen, „wer das Geld regiert“. Die Gruppe hat 3500 Fans.

Vor diesem Hintergrund versucht nun der EU-Ombudsmann Nikiforos Diamantoros den Fall Draghi zu klären und die Frage, inwiefern die G30 etwa Einfluss auf die Geschicke in Europa nimmt. Seine Sprecherin weist darauf hin, dass es sich nicht um eine formelle Untersuchung handle und wandte sich gegen eine „Dramatisierung“ des Falles. Die Beschwerde sei an die EZB übermittelt worden und der Ombudsmann werde Empfehlungen abgeben. Diese seien aber „nicht bindend“.

Es klingt so als habe Draghi vorläufig noch nichts zu fürchten.

Mit Agenturmaterial
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Die Group of Thirty beendet vielleicht bald ihre skandalöse Existenz

Die Bürgerbeauftragte der EU hat angekündigt, die Mitgliedschaft des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, in der Group of Thirty zu untersuchen. Die G30 sind eine zwielichtige Gruppe, die Top-Manager großer internationaler Banken und wichtiger Zentralbanken zusammenführt. Sie treffen sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Einige der Teilnehmerbanken werden von der EZB beaufsichtigt. Wenn die EU-Bürgerbeauftragte in Draghi’s Treffen mit den G30-Bankern ein Problem sieht, könnte die Gruppe ihre skandalöse Existenz bald beenden.

Die G30 wurde 1978 auf Initiative der Rockefeller-Stiftung gegründet. Sie hat etwas mehr als 30 Mitglieder. Es sind überwiegend aktive oder frühere Zentralbanker und Spitzenmanager von großen internationalen Finanzhäusern. Knapp ein Drittel der Mitglieder vertreten US-Institutionen. Hauptzweck ist das Zusammenbringen von Zentralbankern und Geschäftsbankern. Die Zentralbanker haben für Treffen untereinander ihre Gremien in Basel. Die Geschäftsbanker haben Gremien wie das Institute of International Finance, wo sie wichtige Themen besprechen und Berichte erstellen. Die Group of Thirty ist die einzige gemischte Gruppe, und die Zentralbanker, die dort hingehen, lassen ihre üblichen Regeln zu Transparenz und Korruptionsvermeidung zuhause, die ansonsten für den Umgang mit Vertretern der privaten Finanzbranche gelten.

Die These, dass die G30 wegen einer Untersuchung der EU-Bürgerbeauftragten von Mario Draghis Mitgliedschaft in ihrer Kernfunktion gefährdet ist, verlangt nach einer Begründung. Immerhin kann Emily O’Reilly Draghi nicht einmal den Austritt befehlen und ist Draghi nur eines von über 30 Mitgliedern. Aber: Es gibt schon den Präzedenzfall des Federal Reserve Board, dessen Mitglieder aufgrund strenger US-Vorschriften für öffentliche Bedienstete zur Transparenz und Korruptionsvermeidung nicht Mitglied in der G30 sind. Das fällt nicht so auf, weil der Präsident der mächtigen New York Fed Mitglied ist. Die New York Fed fühlt sich nicht an die Regeln für öffentliche Institutionen gebunden, weil sie den Banken gehört, die sie beaufsichtigt. Wenn allerdings auch der Präsident des EZB öffentlichkeitswirksam die G30 verlassen müsste, würde es für die übrigen Zentralbanker sehr schwer, ihre Mitgliedschaft in der zwielichtigen Gruppe zu rechtfertigen. Wenn die meisten großen Zentralbanken nicht mehr vertreten sind, verliert die Gruppe ihren Hauptzweck, Verständnis zwischen Zentralbanker und Geschäftsbankern über so wichtige Themen herzustellen, wie den globalen Krieg gegen das Bargeld oder die Vorzugswürdigkeit zurückhaltender Regulierung.

Draghi könnte zwar rein rechtlich Mitglied bleiben, auch wenn die Bürgerbeauftragte das nicht gutheißt. Aber das ohnehin angeschlagene Renommee der EZB würde das nicht verkraften.

Warum Draghis Mitgliedschaft ein Skandal ist

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum der Präsident der Europäischen Zentralbank nicht mit den Lenkern großer internationaler Banken hinter geschlossenen Türen konferieren sollte. Hier sind die wichtigsten:

  • Mitglieder der G30, die zu den wichtigsten Spielern an den Finanzmärkten gehören, bekommen direkte Einsichten in das Denken des Chefs einer die Märkte bewegenden öffentlichen Institution, die andere Marktteilnehmer und die Öffentlichkeit nicht bekommen. Das lädt zu unsauberen Insidergeschäften ein.
  • Die EZB ist die Aufseherin über einige der in den G30 vertretenen Banken und von deren direkten Wettbewerbern. Es ist sehr unsauber, wenn der Chef einer solchen Institution sich ohne wenigstens hausinterne Zeugen hinter geschlossenen Türen mit den Vertretern der Institutionen trifft, die er im Auftrag der Öffentlichkeit überwachen soll.
  • Die G30 veröffentlicht immer wieder Berichte über Bankaufsicht, das Zentralbankgeschäft und verwandte Themen. Diese Berichte enthalten fast ausnahmslos Empfehlungen, die günstig für die Geschäftsinteressen der großen internationalen Banken sind, und befürworten zurückhaltende Regulierung. Zum Skandal gehört, dass die G30 diese Berichte der Öffentlichkeit präsentiert als würden sie von der Gesamtheit der G30-Mitglieder getragen, einschließlich von Mario Draghi und seinen Zentralbankkollegen. Die EZB bestreitet das, aber ich denke, ich habe in einem Blogbeitrag vor gut einem Jahr hinreichend Beispiele und Belege beigebracht.
  • Die G30 verschicken regelmäßig Zusammenstellungen mit dem Titel „Mitglieder in der Presse“, die es den Geschäftsbankern erlauben sich im Ruhm der engen Assoziation mit wichtigen Notenbankern zu sonnen. Das gibt ihnen einen Wettbewerbsvorteil vor Konkurrenten.
  • In Reaktion auf verschiedene Skandale, bei denen EZB-Offizielle hinter verschlossenen Türen Insiderinformationen weitergaben, hat die EZB ihrer Führungsriege „Richtlinien der Kommunikation“ gegeben, um Probleme wie die oben genannten zu vermeiden. Draghis Treffen mit Geschäftsbankern im Rahmen der G30 widersprechen zwar klar dem Geist dieser Richtlinien, aber die Richtlinien sind so eng formuliert, dass sie dem Wortlaut nach auf die G30-Treffen nicht passen, weil es sich weder um Reden handelt, noch um „bilaterale Treffen“ mit Bankern (mehr dazu hier).

Warum die Bürgerbeauftragte nochmals untersucht

Die Untersuchung der EU-Bürgerbeauftragten Emily O’Reilly geht auf eine Beschwerde von Corporate Europe Observatory (CEO) zurück, eine Organisation, die über Lobbyismus aufklärt. CEO hatte schon 2012 eine ähnliche Beschwerde eingebracht, die O’Reillys Vorgänger Nikoforos Diamandouros 2013 abgelehnt hat. Die frühere Beschwerde basierte auf zwei Argumenten, nämlich dass,

  1. die G30 eine Lobbyorganisation sei, bei der der EZB-Präsident nichts zu suchen habe, und
  2. die G30 immer wieder Berichte erstellt zu Themen wie Bankenregulierung, Zentralbankgeschäft und ähnlichem, und dabei in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckt, als trage der EZB-Präsident die darin enthaltenen Empfehlungen mit.

Der damalige Bürgerbeauftragte Nikiforos Diamandouros befand zu 1., dass die G30 keine Lobbyorganisation sein könne, weil – kein Witz – Draghi dort Mitglied ist und verschiedene Zentralbanken die Gruppe mitfinanzieren. Zu 2. befand er, dass es einen Hinweis in den G30-Berichten gebe, dass deren Inhalt nicht notwendigerweise die Meinung aller Mitglieder widerspiegelt.

Die aktuelle Beschwerde basiert nicht auf dem Charakter der G30, sondern auf dem Charakter der Interaktion Draghis mit den Mitgliedern. Seit 2013 gab es einige wichtige Entwicklungen, die die Bürgerbeauftragte davon überzeugten, dass eine neue Untersuchung angebracht ist. Die wichtigste: Die EZB hat nun die alleinige Verantwortung für die Aufsicht über die größten Banken des Euroraums. O‘Reilllys Untersuchung betrifft in diesem Zusammenhang nicht nur Draghi, sondern auch die „Beteiligung von leitenden EZB-Mitarbeitern an der Arbeit der G30“. Das bezieht sich sehr wahrscheinlich auf etwas, was ich im August 2015 u.a.  in diesem Blogbeitrag  „Der Skandal um Draghi und die Group of Thirty wird größer“ veröffentlichte.

Damals hatte die G30 einen Bericht über Bankaufsicht veröffentlicht. Im Vorwort war zu lesen, dass Julie Dickson als Beobachterin an den Sitzungen der Arbeitsgruppe teilnahm und „ihren Intellekt und ihre Erfahrung beisteuerte“. Julie Dickson ist Mitglied des Supervisory Boards des Bankenaufsichts-Arms der EZB. Die Empfehlungen, die unter dieser illustren Mitarbeit erstellt wurden, wurden als Bericht der G30 veröffentlicht, einer Gruppe, zu der der EZB-Chef gehört. Unter diesen Umständen könnte man es keinem Mitarbeiter der EZB-Bankaufsicht verdenken, wenn er meinen würde, er solle sich an diese großbankenfreundlichen Empfehlungen halten.

Die andere Entwicklung seit 2013 ist die im genannten Blogbeitrag beschriebene Tatsache, dass die G30 gerade die Hinweise aus ihren Berichten entfernte, auf deren Basis der Bürgerbeauftragte damals zu seinem für die G30 positiven Urteil gekommen war. Erst als ich darüber berichtet hatte, wurden die Hinweise in neueren Berichten wieder eingefügt. Doch auch nach Wiedereinfügung dieser recht versteckten Hinweise präsentieren die Medien der Öffentlichkeit die G30-Berichte fast ausnahmslos so, als würden diese von der Gesamtheit der Mitglieder getragen (siehe hier, mit Beispielen).

Es gibt also genug Gründe, die Mitgliedschaft Draghis in der G30 für problematisch zu halten. Wenn O’Reilly das auch so sieht, dann könnte ein lange andauernder Skandal mit Namen Group of Thirty bald zu Ende gehen. [22.1.2017]

Englische Version

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„TERROR“ – „Amokalex “ – „German/English“ – „Las Vegas“ – „PsyOp“ oder Nicht!? — „YOUtube“ mag dieses VIDEO NICHT – WIESO???!!!“

Amokalex „FRONTALSTOß“ Nr. 6 – German – Las Vegas; PsyOp oder Nicht!?

 

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MUST WATCH Las Vegas New Update Oct 04 2017 THE POINTS OF VIEW The Truth You’re Not Being Told!

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The Las Vegas Casino Shooting As It Happened (Police Scanner)

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Raw Footage : Mandalay Bay , Las Vegas, NV.

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Alexander Amokalex Rudzinski Taxi Driver Video; https://www.youtube.com/watch?v=WNiRr763gJA&t=6s

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„YOUtube“ mag dieses VIDEO NICHT – WIESO???!!! – – – siehe „AmokAlex“ – gelöscht?!/

I was at Mandalay Bay in the taxi line – Video ersetzt am 11 Oktober 2017 (siehe neopresse – unten)

https://www.youtube.com/watch?v=w5uHYFIKGQc

Video wurde wieder gelöscht

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http://www.neopresse.com/politik/usa/offene-fragen-zur-massenerschiessung-in-las-vegas/

Offene Fragen zur Massenerschießung in Las Vegas

in USA

Was ist das Motiv des mutmaßlichen Täters Stephen Paddock?  Laut „Telepolis“ sei er ein „älterer, normaler und wohlhabender Mann“ gewesen, ohne militärische Ausbildung. Viele Fragen sind offen. – Von Georg Lehle

  1. Sein Profil passt nicht zu früheren Amokläufern oder Terroristen. Er wurde tot im Hotelzimmer gefunden, mutmaßliche Todesursache Selbstmord, von wo er auf die Menschenmenge gefeuert haben soll.
  2. Paddocks Angehörige stehen vor einem Rätsel. Sie wussten nichts von irgendeiner Radikalisierung oder davon, dass er vollautomatische Maschinengewehre im Besitz hatte. Es gibt keine Zeugen dafür, dass er deren Gebrauch geübt hätte.
  3. Wer ist die Frau, die 45 Minuten vor dem Massaker Besuchern ankündigte, dass sie bald alle sterben würden. „‚You’re All Going To Die Tonight““. Dabei soll es sich nicht um Stephen Paddocks aktuelle Freundin handeln: „Zunächst war seine aktuelle Freundin oder Mitbewohnerin Marilou Danley (62) in Verdacht geraten, die dort im Januar 2017 eingezogen war. Sie stammt aus den Philippinen, lebte lange in Australien und dann in die USA, wo sie in Kasinos arbeitete, zuletzt in Reno. Die Polizei brachte sie aber nach einer Befragung aus dem Land und erklärte, sie sei an dem Vorfall nicht beteiligt gewesen.“ (telepolis)
  4. Wie konnte Paddock mehr als 10 Langwaffen in sein Hotelzimmer schmuggeln, ohne aufzufallen? „in excess of ten rifles„. Hat das Zimmermädchen das Zimmer nicht saubergemacht? Laut des „Guardian“ seien dort 22 Gewehre, 1 Pistole und mehrere tausend Schuss Munition gefunden worden! Es wären zehn Koffer im Zimmer gewesen.
  5. Warum berichteten Medien in ersten Meldungen von mehreren Schützen, die auf Dächern standen? Sie bezogen sich auf Polizeiermittlungen: „Police suggesting, that there could be multiple shooters, potentially on rooftops“.
  6. Kein einziger der Augenzeugen sah offenbar das Mündungsfeuer aus den zwei zerstörten Fenstern im Hochhaus des Hotels. Die Räume, aus denen offenbar die Schüsse abgefeuert wurden, waren dunkel, wie auf den Videos zu erkennen ist. Die Polizei soll nur deshalb das Zimmer des Schützen gefunden haben, weil dort die Rauchmelder angesprungen sein sollen.
  7. Welche Erklärung gibt es dafür, dass erst ein helles und dann ein dumpfes Schussgeräusch zu hören ist? Laut eines Kommentators „DrM“ bei „telepolis“ wäre dies dafür die Erklärung: „Das helle ist der Aufprall der überschallschnellen Kugeln, das dumpfe die Knalle des Mündungsfeuers, die sich nur mit Schallgeschwindigkeit fortbewegen, daher erst später zu hören sind.  Zusätzlich noch eventuelle Reflexionen der Knalle.“

Diese Erklärung wird wiederum angezweifelt: Eine Taxifahrerin stand direkt neben dem Hotel und nahm die Schüsse mit einer Kamera auf. Auch hier sind die zwei unterschiedlichen Schussgeräusche zu hören, die aber außerdem auch abschnittweise völlig getrennt voneinander zu hören sind, zudem einmal von weiter weg und einmal von nah.

„Woher kommt die Verzögerung, wenn sie direkt neben dem Hotel stand? Wie erklärst Du die zahlreichen Abschnitte, wo die Anzahl der Schüsse (dumpfer und heller Ton) nicht übereinstimmen, dass die [angeblichen Echos] dumpf klingender Schüsse teilweise zuerst zu hören sind, ohne dass ein helleres Schussgeräusch zuvor zu hören ist. Erkläre die Schuss-Sequenz um 2:17: Zuerst 43 Schüsse, gefolgt von 17 Schüssen. Falls es ein „Echo“ war, dann müssten sie die gleiche Anzahl haben oder annähernd gleich. Oder die Sequenz um 1:43, da gab es überhaupt kein „Echo“.

yeah but she was parked right below the fucking hotel, why the long fucking delay? Also how do you explain the multiple instances in the video where the number of shots don’t match, the far away shots are heard first, or only the far away shots are heard? explain the firing sequence starting at 2:17. It has about 43 shots, followed by 17 shots. If it was an echo, there would be the same number or close to it or the sequence starting at 1:42, where there is no echo“Kommentar bei „youtube

Quelle: Friedensblick.de

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http://www.neopresse.com/politik/usa/las-vegas-polizeichef-lombardo-veraendert-dramatisch-die-offizielle-darstellung-ueber-das-masaker/

Las Vegas: Polizeichef Lombardo verändert dramatisch die offizielle Darstellung über das Masaker

in USA

In seiner gestrigen Pressekonferenz sagte Polizeichef Joseph Lombardo, dass der Sicherheitsmann des Hotels Jesus Campos sechs Minuten vor dem eigentlichen Massaker angeschossen wurde.

Von Georg Lehle – Bisher ging die offizielle Darstellung so, dass der mutmaßliche Todesschütze Stephen Paddock erst nach den Schüssen auf die Menschenmenge Jesus anschoss, da Campos im Hotelflur auftauchte.

Lombardo:

“Mr. Campos was encountered by the suspect prior to his shooting to the outside world,” Die Polizei wusste nichts von dem Angriff auf Campos, bis sie ihn im Hotelflur trafen “until they met him in the hallway after exiting the elevator”.

Der Sicherheitsmann wäre aus der Türe Paddocks heraus ins Bein angeschossen worden, gegen 21:59, sechs Minuten später um 22:05 fing das Massaker an. Wie kann es sein, dass Campos 20 Minuten lang niemanden über die Schüsse informierte, bis ihn die ersten eintreffenden Polizisten im Hotelflur trafen, gegen 22:18. Daraufhin half Campos ihnen bei der Durchsuchung der (anderen) Hotelzimmer.

Nach Meldungen der (alternativen) Nachrichtenagentur „GotNews“ wäre an den Händen Campos eine große Menge an Schießpulver festgestellt worden. „GotNews“ beruft sich auf unbestätigte Aussagen von Ermittlern. Ihre Theorie wäre, dass Campos Paddock ermordete, aus der Hoteltüre herausschoss und sich selbst eine Schusswunde zufügte. Inzwischen wurde diese Meldung offiziell dementiert.

Es gibt außerdem unbestätigte Berichte, dass Hotelangestellte seitens Bundespolizisten (FBI) gedrängt worden wären, ihre Aussagen zu verändern. Kellner würden aussagen, dass Poddock nicht alleine im Hotelzimmer gewesen wäre. Er hätte während Bestellungen mit anderen Personen im Raum gesprochen, auch Kassenzettel würden dies bestätigen. Laut der Bundespolizei hätte er jedoch die Gespräche nur vorgetäuscht. Der Sender „ABC“ titelte: „Paddock pretended he was speaking with others in the room“.

Ungereimtheiten:

Warum dauerte es mehr als eine Woche, bis die Polizei ihre Darstellung über Campos änderte? Log er zuvor die Ermittler an? Die ganze Woche erzählte die Polizei, dass dank Compos das Massaker endete, denn er hätte Paddock gestört.

Warum informierte Campos nicht das Hotel, dass er im 32. Stock um 21:59 angeschossen wurde? Was machte er anschließend 20 Minuten im Hotelflur, offensichtlich war er nur leicht am Bein verletzt? Warum dauerte es weitere 70 Minuten, bis die Polizei das Hotelzimmer von Paddock stürmte?

Auf Nachfragen reagierte Lombardo unwirsch, es wäre doch normal, wenn es Änderungen gibt, hier würde es sich nur um eine kleine Änderung handeln. „There are minor new changes“. Was sie zuvor sagten, wäre jetzt nicht komplett falsch. Konkrete Nachfragen beantwortete Lombardo nicht (Zeitindex 09:30).

Keiner der anderen Hotelgäste bemerkte die (angeblich) ersten Schüsse im Hotelflur um 21:59. Paddock soll 200 Schuss in den Flur auf Campos abgegeben haben und wie durch ein Wunder Campos nur leicht am Bein getroffen haben.

In seiner gestrigen Pressekonferenz gab Polizeichef Lombardo desweiteren an, dass die Polizei nicht weiß, warum Paddock zu schießen aufhörte. Auch fanden Ermittler bis jetzt kein Motiv. Paddock könnte vielleicht an einer schweren, unbemerkten Geisteskrankheit gelitten haben.

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Amokalex „Music Vault“ Nr. 7 – German – Fetten Info Mix, Neue Erkenntnisse und Was Liegt an!?

„Las Vegas“ – „Home-made-Hurricans“ usw

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Amokalex „HEAD ON“ Nr. 6 – English – Las Vegas; PsyOp or Not!?

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Terror in Las Vegas – – – „ein RITUAL“

„!?Most Holy Redeemer“?!  – ?ERLÖSER?


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https://de.wikipedia.org/wiki/Luxor_Hotel_and_Casino

Luxor Hotel and Casino

Luxor Las Vegas
Logo
Luxor Hotel.jpg
Das Luxor von oben
Eröffnung 15. Oktober 1993
Thema Antikes Ägypten
Zimmer 4.400
Casino‑Fläche 11.148 m²
Shows Criss Angels „Believe“, Carrot Top, Musical „Menopause“, Nachtclub-Revue „Fantasy“
Restaurants TENDER Steak and Seafood, Company Kitchen and Pub House, CatHouse, T&T, Backstage Deli, Pyramid Café, Fusia, Buffet-Restaurant MORE
Eigentümer MGM Resorts International
Website http://www.luxor.com

Pyramide im Bau (1993)

Lichtstrahl der Pyramide und die Sphinx am Abend

Das Luxor von innen

Das Luxor Hotel and Casino ist ein Casino und Hotel der Vier-Sterne-Klasse in Las Vegas und befindet sich am südlichen Ende des berühmten Las Vegas Strip.

Gestaltung und Design

Das Luxor ist vor allem durch seine besondere Außen- und Innengestaltung, die aus der Feder des Architekten Veldon Simpson stammt, bekannt geworden. Die Baukosten betrugen 400 Millionen Dollar. Das Hotel wurde mit 6000 Arbeitern in 18 Monaten fertiggestellt. Die äußere Form gleicht einer schwarzen Glaspyramide, wobei sich nördlich – vom Strip aus gesehen rechts daneben – noch zwei weitere Hotelkomplexe befinden. Diese sogenannten Towers sind konventionelle Stahlskelettbauten mit jeweils 30 Stockwerken, die ost- und westseitig an die Pyramide grenzen. Sie sind abgestuft und wirken daher optisch wie aus Quadern zusammengesetzt, angelehnt an die Bauform von Zikkurats. Die beiden Towers wurden zur Kapazitätserweiterung im Jahr 1998 nach der Eröffnung des Luxors eröffnet. Die Zimmer in der Pyramide sind etwas preiswerter als die etwas neueren und größeren Zimmer in den nebenstehenden Türmen.

Die Pyramide ist 107 Meter hoch und besteht, ebenso wie die Towers, aus 30 Stockwerken. Vor dem Hotel befindet sich eine verkleinerte Nachbildung der Großen Sphinx von Gizeh in ihrem unbeschädigten Urzustand im Maßstab 1:2, ebenso findet man nahe der Zufahrt vom Strip einen sandsteinfarbenen Obelisken, der die Namen des Hotels in beleuchteten Buchstaben trägt.

Insgesamt besitzt das Hotel 4400 Zimmer inklusive 236 Jacuzzi-Suiten. Es liegt somit auf Platz sechs der größten Hotels der Welt. Diese sind in der Pyramide durch insgesamt 16 schräg verlaufende Aufzüge, die so genannten Inclinators, erreichbar. Die Fensterfront der Hotelzimmer verläuft schräg (circa 39 Grad aus der Senkrechten), die Innenwände sind jedoch alle senkrecht. Das Spezialglas verhindert trotz dieser Architekturform eine übermäßige Erwärmung der Zimmer, wobei in jedem Raum zusätzlich eine Klimaanlage für Abkühlung sorgt.

An der Spitze der Pyramide befindet sich ein senkrecht in den Himmel gerichteter Lichtstrahl. Er ist so stark, dass man ihn bei günstigen Witterungsverhältnissen vom gesamten Las Vegas Valley aus sehen kann. Im Frühjahr sieht man in dem Lichtstrahl Millionen von Motten tanzen. Der Strahl wird von 39 Xenon-Lampen erzeugt.

Bei Umbaumaßnahmen in den Jahren 2008/2009 wurde das Hotel umfassend renoviert. In diesem Rahmen wurde ein Großteil der ägyptisch ausgelegten Innenausstattung durch neutralere, modernere Elemente ersetzt.

Lage

Das Luxor befindet sich am südlichen Ende des Strips und in Nähe des McCarran-Flughafens und wird im Süden vom Mandalay Bay sowie im Norden vom Excalibur flankiert. Diese drei Hotels sind durch ein kostenloses Monorail-System miteinander verbunden.

Attraktionen und Shows

Zu den Attraktionen des Hotels zählen zwei Theater, in denen bereits verschiedene erfolgreiche Künstler aufgetreten sind. So gastierte beispielsweise von Februar 2000 bis September 2005 die Blue Man Group, bevor das Musical „Hairspray“ Einzug hielt. Zurzeit tritt in einem der Theater der amerikanische Clown und Comedian Carrot Top auf, außerdem wird dort das Musical „Menopause“ aufgeführt. Auch die Blue Man Group tritt mittlerweile wieder im Theater des Hotels auf, ebenso läuft die Show „Fantasy“ in diesem Theater. In dem zweiten Theater führt Criss Angel zusammen mit Künstlern des Cirque du Soleil die Show „Believe“ auf. Weitere Attraktionen sind die Ausstellung „Titanic“, in welcher echte Fundstücke des versunkenen Schiffes RMS Titanic angesehen werden können. Von 1996 bis 2008 gab es ein IMAX-Kino im Untergeschoss. Zur Eröffnung war es eines von nur 20 IMAX Kinos. Nach Schließung des Kinos eröffnete dort „Bodies – The Exhibition“-Ausstellung die der Körperwelten-Wanderausstellung gleich ist.

Der öffentliche Bereich des Hotels gliedert sich in die eigentliche Kasino-Ebene und die in Höhe des vierten Stockwerks darüber gelegene Unterhaltungsebene. Die Zugänge zu den Zimmern sind, abgesehen von den obersten drei Stockwerken, zur Innenseite des Hotels hin offen und nur durch eine Balustrade gesichert, so dass von dort das Geschehen auf der Unterhaltungsebene beobachtet werden kann. Andersherum ergibt sich durch die große Höhe auch auf der Unterhaltungsebene nahezu der Eindruck, im Freien zu sein, was auch in Form einer offenen, biergartenähnlich gestalteten Restaurantgruppe (primär für Fast Food) ausgenutzt wurde. Es gibt Einkaufsmöglichkeiten, Massagepraxen und zahlreiche Restaurants.

Geschichte

Das Hotel wurde von der Mandalay Resort Group (früher auch als Circus Circus Enterprises bekannt) errichtet. Im Juni 2004 kaufte die MGM Mirage-Gruppe die Mandalay Resort Group auf, so dass sich das Luxor sowie die benachbarten Hotels Mandalay Bay und Excalibur jetzt in deren Besitz befindet.

Innerhalb der Hotellobby befand sich ursprünglich ein künstlicher Fluss, der rund um das Casino führte. Auf diesem Fluss verkehrten Fähren, die die Hotelgäste zu den jeweiligen Aufzügen brachten, was zu erheblichen Verzögerungen führte. Aus diesem Grund wurde dieser Service eingestellt. An seiner Stelle bot das Hotel „Nilrundfahrten“ an, die unter Führung Aussicht auf nachgebaute Sehenswürdigkeiten aus dem alten Ägypten boten. Bereits kurz nach der Hoteleröffnung wurden diese Fahrten wieder eingestellt. Dies gründete sich zum einen darauf, dass immer wieder Besucher und Gäste ins Wasser fielen, andererseits aber auch auf Gerüchte, dass angeblich die Geister von drei beim Bau des Hotels getöteten Arbeitern während der Tunneldurchfahrten erschienen. Bei einem Umbau der Lobby im Jahr 1996 wurde dieser künstliche Nil wieder entfernt.

Auf der Unterhaltungsebene befand sich außerdem eine Großdiskothek, das Ra. 2006 wurde sie geschlossen und 2007 unter dem Namen LAX mit neuem Betreiber wiedereröffnet. In den Folgejahren wurden weitere Renovierungsarbeiten vorgenommen, 2008 hatte im Theater eine neue Show des Cirque du Soleil mit Zauberkünstler Criss Angel Premiere.

 

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