Triskaidekaphobie – – – ANGST vor der „13“ – – – Die SCHEIN-HEIL-IGE CDU/CSU – – – HEIL NICHT ABER-GLÄUBISCH???!!!?! – /// „Rudolf Steiner“ – „Die Weisse Loge“ – – – „Freimaurer“ und „Rosenkreuzer“ – – OKKULTismus – „SONNEN-KULT“ /// Ist die Bibel ein astronomischer Kalender???

SOLLTE sich  die CDU/CSU  NICHT ZUERST MAL  um den KINDES-MISSBRAUCH in der RÖMISCH-KATHOLISCHEN KIRCHE kümmern

Die sich immer wiederholenden NARRATIVE mit der ZAHL DREI-ZEHN – wie JESUS der DREI-ZEHNTE und die ZWÖLF JÜNGER

 

https://www.welt.de/wirtschaft/article186958284/Hubertus-Heil-Verzicht-auf-13-Sozialgesetzbuch-aus-Aberglaube.html

 

Meinung Neues aus Absurdistan

Wenn ein Minister Angst vor der Zahl 13 bekommt

be.com/watch?v=jwrnwYuVzho&feature=youtu.be

ANGST vor der „13“ – – – Die SCHEIN-HEILIGE CDU/CSU

Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil will nach dem 12. Sozialgesetzbuch das 14. folgen lassen. Heil selber bestreitet Angst vor der Zahl 13, auch Triskaidekaphobie genannt, zu haben.

Quelle: WELT

Autoplay
Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil will auf das 12. Sozialgesetzbuch das 14. folgen lassen. Durch Überspringen der Zahl 13 will er auch Terroropfern Leid ersparen. Wir hätten da noch einen Vorschlag.
Die Krankheit ist der Fachwelt bekannt. Sie heißt Triskaidekaphobie. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bezeichnet die Angst vor der Zahl 13. Es gibt Menschen, denen stehen die Schweißperlen auf der Stirn, wenn sie in die 13. Etage eines Hochhauses müssen und das selbst dann, wenn sie den Fahrstuhl benutzen.

Andere blättern ganz schnell weiter, wenn sie es bis zur dreizehnten Seite eines Buches geschafft haben. Und an einem Freitag, den 13., melden sich drei- bis fünfmal soviele Menschen krank wie an einem normalen, nicht verhexten Tag, ermittelte vor einigen Jahren eine Krankenkasse.

Wieviele Menschen in Deutschland an Triskaidekaphobie leiden, weiß niemand. Aber mindestens ein neuer Fall wurde gerade bekannt: Hubertus Heil, Arbeits- und Sozialminister und Mitglied der SPD.

„Es gibt viele Betroffene“

„Ich bin kein abergläubischer Mensch und habe auch keine Angst vor Zahlen. Ich bin gläubiger Christ“, ließ er am Freitag über die Agenturen verbreiten. Ein vorauseilendes Dementi, das man mit dem gnädigen Nicken eines Spezialisten nehmen darf, dessen Rat „für einen Freund“ eingeholt wird.

Hubertus Heil hat keine Angst vor Zahlen – trotzdem lässt er auf das 12. Sozialgesetzbuch nun abweichend von der numerischen Ordnung nicht das 13. folgen, sondern das 14. „Es gibt viele Betroffene, die bei so einer Zahl ein ungutes Gefühl haben“, erklärt Heil im selben Statement und beruft sich dabei auf die Aussage von Opferverbänden. „Ich finde, wir Politiker brechen uns nichts ab, wenn wir auf solche Empfindungen Rücksicht nehmen.“

Das SGB 14 soll unter anderem die Entschädigung von Terroropfern neu regeln. Anlass war der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz. Opfer und Hinterbliebene sollen schneller und mehr Hilfe vom Staat bekommen. Und, so muss man den Minister jetzt verstehen, sie sollen dabei nicht ein weiteres Mal traumatisiert werden, indem sie auf ein Gesetz angewiesen sind, das die Zahl 13 trägt. Denn das wäre dann ja erst so richtig schlimm. Erst Frau und Kind verloren, und dann auch noch SGB 13. Das wäre wirklich zu viel.

Es ist überhaupt nichts Komisches daran, wenn Menschen Opfer von Terror und Gewalt werden. Was nicht bedeutet, dass jeder damit in Zusammenhang stehende behördliche oder ministerielle Vorgang ebenfalls frei von Komik wäre.

Fluggesellschaften und Hotels machen es vor

Zugegeben, so wie redensartlich Einbildung auch eine Bildung ist, kann Aberglaube unbedingt auch als Glaube gesehen werden und sollte entsprechend respektiert werden. Heil ist nicht der Erste, der Rücksicht auf die religiösen Gefühle von Triskaidekaphobikern nimmt….

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„JESUS Nur ein NARRATIV“

?Die ZWÖLF MEISTER? – „Rudolf Steiner“ – „Die WEISSE LOGE“ – WAS wird HIER im GEHEIMEN getrieben???!!!?!

https://anthrowiki.at/Meister_der_Weisheit_und_des_Zusammenklanges_der_Empfindungen

Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen

Die zwölf Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen

Die Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen oder Mahatmas[1], von den Theosophen auch Choans (tib. = Oberhaupt, Meister), Arhat (skr. „der Würdige“), „Bruderschaft von Shambala“ oder einfach „ältere Brüder“ der Menschheit genannt, bilden gemeinsam die sogenannte weiße Loge. Sie sind die Hüter des göttlichen Planes und fördern seine Verwirklichung während unserer planetarischen Entwicklung. Von den zwölf Meistern wirken stets sieben im Physischen, fünf bleiben im Geistigen. Inkarniert sich der achte, so wird sich der erste nicht inkarnieren. (Lit.: GA 264, S. 199ff)

Inhaltsverzeichnis

Die Zwölfheit der Meister

Judith von Halle: Rudolf Steiner - meister der weissen Loge

Die zwölf Meister sind Teile einer gemeinsamen zwölfgliedrigen Wesenheit und entsprechen deren zwölf Wesensgliedern.

„Die Meister sind in der Regel nicht gerade historische Persönlichkeiten, sie inkarnieren [inkorporisieren] sich manchmal, wenn es notwendig ist, in historische Persönlichkeiten; aber es ist bis zu einem gewissen Grade ein Opfer. Der Grad ihres Bewußtseins ist nicht mehr vereinbar mit einem Wirken für sich selbst. Und ein Wirken für sich selbst ist schon die Erhaltung des bloßen Namens.“ (Lit.:GA 93, S. 119)

„Wenn da draußen in der Welt in ihrem Menschengewand die heutigen Führer der Menschheit herumgehen, dann werden sie in der äußeren exoterischen Welt nicht erkannt. Und reden wir auf dem Boden der Geisteswissenschaft von den Meistern der Weisheit und des Zusammenklangs der Empfindungen, dann würden sich die Menschen oftmals wundern, in welcher einfachen, schlichten Menschlichkeit durch alle Länder diese Meister der Weisheit und des Zusammenklangs der Empfindungen kommen. Sie sind vorhanden auf dem physischen Plan. Die wichtigsten Lehren aber erteilen sie nicht auf dem physischen Plan, sondern sie erteilen sie auf dem Geistplan. Und derjenige, der sie hören will, um Lehren von ihnen zu empfangen, der muß nicht nur den Zugang haben zu ihrem physischen, fleischlichen Leibe, sondern er muß Zugang haben zu ihrer Geistgestalt.“ (Lit.:GA 129, S. 152f)

In den Gedächtnisnotizen von Eugenie von Bredow von einer von Rudolf Steiner am 13. Dezember 1905 in Berlin gehaltenen esoterischen Stunde heißt es bezüglich der letzten Inkarnation des Meisters Kuthumi:

„Dann sprach er von der letzten Inkarnation des Meisters Kuthumi und seinem Besuch von Universitäten, um in anderen Sprachen und in modernem Geiste die hohe Weisheit interpretieren zu können, daß diese Inkarnation aber nicht in einer bestimmten Persönlichkeit gewesen sei, sondern seine Kraft bald hier, bald dort gewirkt hätte.[2]“ (Lit.:GA 264, S. 213)

Von den sieben irdisch inkarnierten Meistern repräsentiert einer die Vollkommenheit des physischen Leibes und die Harmonie aller seiner Organe, ein anderer die Harmonie der Temperamente, also des Ätherleibs, ein weiterer verkörpert das harmonisch ausgeprägte Wissen des Astralleibs, ein vierter drückt diese Harmonie empfindungsmäßig durch die Empfindungsseele aus, der fünfte verstandesmäßig durch die Verstandes- oder Gemütsseele, ein sechster vollkommen bewusst durch die Bewusstseinsseele und der siebente, der der Diener der anderen sechs ist und von ihnen beherrscht wird[3], steht für das Ich und beherrscht seinerseits die fünf anderen, die er zur Verkörperung bringt. Diese fünf entsprechen den höheren geistigen Wesensgliedern: der 8. Manas, der 9. Buddhi, der 10. Atma, der 11. dem Heiligen Geist und der 12. dem Sohn.

Von den sieben irdisch verkörperten Meistern wirken zwei im Westen, nämlich Meister Jesus, der der wiederverkörperte Zarathustra ist, und Christian Rosenkreutz, der später als Graf von Saint-Germain wiederkam. Zwei Meister sind im Osten tätig, Kuthumi und Morya, und zwei weitere in der Mitte, im Mittelmeergebiet, der sogenannte venezianische Meister und Hilarion (später auch als Daskalos bezeichnet); der Siebente (Meister Serapis) „geht mitten durch.“

Die Meister der Rosenkreuzerströmung

Vier dieser Meister sind besonders bedeutsam für die Rosenkreuzerströmung:

“Zur Einführung über die vier Meister, die in unserer Bewegung mitwirken:

Meister Morya: Kraft
Meister Kuthumi: Weisheit
Meister Saint-Germain: an ihn wendet man sich in Schwierigkeiten des täglichen Lebens
Meister Jesus: das Intimere im Menschen.”

(Lit.: GA 266a, S. 157)

Weitere Meister

Ferner werden seitens der theosophischen Autorin Alice A. Bailey noch folgende Meister benannt: Meister Jupiter, der Mahachohan, Meister Djawal Kul.

Im weiteren Sinne gelten auch der Gautama Buddha und der Maitreya Bodhisattva als Meister.

Ob auch der christliche Mystiker Meister Eckhardt und der häufig gerühmte Paramahansa Yogananda jeweils als Meister-Individualitäten anzusehen sind, muss vorerst dahinstehen.

Seitens verschiedener anthroposophischer Autoren werden noch der Manu, welcher teils als identisch mit Mani (von Bernard Lievegoed und Hermann Keimeyer) betrachtet wird, sowie Daskalos (von Wolfgang Garvelmann und Günther Zwahlen), Valentin Tomberg (von Martin Kriele und Willi Seiß) und Sri Aurobindo (von Udo Knipper und Klaus J. Bracker) als Meister angesehen. Rudolf Steiner wird teils als der Meister Jesus (von Marie Steiner, W. Chr. Simonis und Hermann Keimeyer) und teils auch als Meister Serapis (von Judith von Halle und ebenfalls von Hermann Keimeyer) bezeichnet. Darüber hinaus gibt es auch noch einige Anthroposophen, wie Herbert Wimbauer, Adolf Arenson und Heinz Eckhoff welche Rudolf Steiner als Maitreya Bodhisattva betrachten. Auch Beinsa Dunso (Petar Danow) wird bspw. von bulgarischen Anthroposophen als Meister-Individualität betrachtet.

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass verschiedene Meister-Bezeichnungen für ein und die selbe Individualität stehen.

Siehe auch

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Die Tempellegende und die Goldene Legende , GA 93 (1991), ISBN 3-7274-0930-4 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  2. Rudolf Steiner: Grundelemente der Esoterik, GA 93a, Dornach (1987)
  3. Rudolf Steiner: Weltenwunder, Seelenprüfungen und Geistesoffenbarungen, GA 129 (1992), ISBN 3-7274-1290-9 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  4. Rudolf Steiner: Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904 bis 1914, GA 264, Dornach (1987)
  5. Rudolf Steiner: Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, Band I: 1904 – 1909, GA 266a (1995), ISBN 3-7274-2661-6 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  6. Hella Wiesberger: Rudolf Steiners esoterische Lehrtätigkeit. Wahrhaftigkeit – Kontinuität – Neugestaltung, Rudolf-Steiner-Verlag, Dornach 1996
  7. Judith von Halle: Rudolf Steiner – Meister der weissen Loge. Zur okkulten Biographie, Vlg. für Anthroposophie, Dornach 2011
  8. Sergej O. Prokofieff: Die erste Klasse der Michael-Schule und ihre christologischen Grundlagen, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2009, S. 24
  9. Sergej O. Prokofieff: Rudolf Steiner und die Meister des esoterischen Christentums, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2018
  10. Werner-Christian Simonis: Im Schutze der Meister, Vlg. Die Kommenden, Freiburg i.Br. 1977
  11. Werner-Christian Simonis: Aus der kosmischen Pädagogik, J. Ch. Mellinger Vlg., Stuttgart 1979
  12. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens, Goldmann TB, München 1993
  13. Hermann Keimeyer: Wie findet man die Meister in höheren Welten, 2 Bde., Überlingen 2004/2005
  14. Bernard Lievegoed: Über die Rettung der Seele, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1994
  15. Herbert Wimbauer: Die Individualität Rudolf Steiners, das offenbare Geheimnis der Anthroposophie, Selbstverlag Herbert Wimbauer, Groß Malchau 1993
  16. Heinz Eckhoff: Rudolf Steiners Aufgabe unter den grossen Eingeweihten. Gedanken zur Bodhisattva-Frage, Mellinger Vlg., Stuttgart 1997
  17. Martin Kriele: Anthroposophie und Kirche. Erfahrungen eines Grenzgängers, Herder Vlg., Freiburg 1996
  18. Michael Heinen-Anders: Aus anthroposophischen Zusammenhängen, BOD, Norderstedt 2010
  19. Michael Heinen-Anders: Aus anthroposophischen Zusammenhängen Band II, BOD, Norderstedt 2018
Steiner big.jpg
Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und
Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.
Ausführliche bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen derzeit verfügbaren Online-Ausgaben bietet die Steinerdatenbank.de.

Weblinks

Einzelnachweise

 

  • Damodar K. Mavalankar führte die Bezeichnung „Mahatman“ (aus skr. maha = „groß“ und atman = „Göttliches Selbst“) für die spirituellen Meister ein, die bis dahin immer nur „die Brüder“ oder die „älteren Brüder“ der Menschheit genannt wurden.
    Sylvia Cranston: H. P. B.: Leben und Werk der Helena Blavatsky, Begründerin der Modernen Theosophie., Adyar Verlag, 1995.
  • In nur sehr stichwortartigen Notizen von Eugenie von Bredow von der Esoterischen Stunde in München, [14. oder 15.] Dezember 1905 heißt es: «Zweifel, ob Kuthumi auf europäischen Universitäten gewesen. Notwendigkeit dessen, um europäische Begriffe zu lernen. Gleiche Notwendigkeit, Chinesisch zu lernen, um sich mit den Chinesen verständigen zu können.»

Der in der entsprechenden Fragestellung ursprünglich stehende Satz „und die anderen sechs beherrscht“ wurde von Rudolf Steiner korrigiert in: „und von den anderen sechs beherrscht wird“ (Lit.: GA 264, S. 202)

 

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siehe auch „Georgia Guide Stones“

  Bill Gates, David Rockefeller,  Warren Buffett, George Soros, Michael Bloomberg

Dokumentarfilm: Die Georgia Guidestones | 09. Mai 2015 | http://www.kla.tv

The Georgia Guidestones | http://www.kla.tv

De Georgia Guidestones | http://www.kla.tv/5238

 

Stößt der Fisch auf einen reizvollen Happen, aus dem aber etwas Metallisches hervorblinkt, dann sollte er sich davor besser in Acht nehmen. Dasselbe gilt wohl für alle, die auf die fünf reizvollen Gebote von den insgesamt zehn Guidestones-Geboten in Georgia stoßen. Wenngleich dort nämlich vom Schutz von Menschen und Nationen durch vernünftige Gesetze und gerechte Gerichte, von Wahrheit, Harmonie und dergleichen philosophiert wird, blinken zwischendurch, objektiv betrachtet, doch fünf äußerst bedrohliche, weil echt todbringende neue Gebote hervor. Die Georgia Guidestones Herzlich willkommen, verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, zu unserer Dokumentation über die Guidestones in Georgia. Nun die Details im Einzelnen. In Elbert County im US-Bundesstaat Georgia befindet sich ein gigantisches Granit-Monument mit seltsam verschlüsselten Botschaften. Dieses Mahnmal ist in etwa 7 m hoch, mit einem sagenhaften Gesamtgewicht von rund 120.000 kg. Die erstaunlichsten Details dieses Monuments sind aber nicht seine Ausmaße, sondern die in Granit gemeißelten Botschaften: zehn Regeln für ein »Zeitalter der Vernunft«. Diese Richtlinien sprechen von einer »Neuen Weltordnung«, einschließlich massiver Reduzierung der Weltbevölkerung, einer einzigen Weltregierung, die Begründung einer neuen Form von Spiritualität und einigem mehr. Die Verfasser dieser Regeln verbergen sich in strikter Anonymität, sodass die Öffentlichkeit bis zum heutigen Tag keine Ahnung hat, wer die Macher dieser Steine sind. Doch hat diese mysteriöse Gruppe in einem bislang kaum diskutiertwordenen Text die Gründe erläutert, die hinter ihren neuen Regeln stecken. Neueste Erkenntnisse bringen Licht in den hinter diesen Guidestones stehenden Zweck, sodass kaum noch Raum für Hypothesen verbleibt. Die Guidestones beschreiben die zukünftige Welt, wie sie von okkulten Geheimgesellschaften geplant ist. Somit liefert das Monument den Beweis für die bestehenden Beziehungen zwischen solchen äußerst umstrittenen Geheimgesellschaften, der selbst ernannten Weltelite, und deren Drängen hin zu einer »neuen Weltordnung«. Während die Urheber dieses 120-Tonnen-Mahnmals noch immer unbekannt sind – eigentlich undenkbar bei den allerorts scharfen Bauvorschriften und es vorziehen, im Dunkel der Anonymität zu verbleiben, sind all jenen die Hintergründe dafür umso besser bekannt, die sich zu den »Eingeweihten« zählen können. Diese Sendung widmet sich besonders jenen fünf Geboten, die den Angelhaken und tödlichen Schwerpunkt dieser Steinkolosse repräsentieren. Bei den Guidestones im US-Bundesstaat Georgia handelt es sich um ein mysteriöses Monument, in dessen Granit »zehn neue Gebote« eingemeißelt sind. Das erste Gebot verlangt: Die Weltbevölkerung ist unter 500 Millionen Menschen zu halten. Diese Forderung verbindet sich mit der Ausrufung einer allmächtigen »Neuen Weltordnung«, was allem voran den Schluss nahe legt, dass es sich bei den Guide Stones um das Werk einer okkulten Geheimgesellschaft handelt. An der Basis des Monuments befindet sich eine Tafel mit Erklärungen für einige Details der Konstruktion. Dort findet sich auch die esoterisch anmutende Erwähnung einer »Zeitkapsel«, die unter besagter Platte vergraben sein soll. Deren Inhalt wird allerdings von einem Schleier des Geheimnisses umgeben. Fünf der »Zehn Gebote« lauten wie folgt: Man halte die Weltbevölkerung unter 500 Millionen im immer währenden Gleichgewicht mit der Natur. • Man lenke die Fortpflanzung weise in vernünftige Bahnen – zur Verbesserung des Gesamtempfindens und der Artenvielfalt. • Man schaffe für die Menschheit eine einzige neue lebendige Sprache. • Man bringe alle Nationen dazu, ihre inneren Angelegenheiten selbst zu regeln, externe Dispute jedoch vor einem Weltgericht auszutragen. • Man sei nicht Krebsgeschwür der Erde – gib Raum für die Natur. Hier wird offenkundig, dass die Gründer dieser Tafeln die Richtlinien für eine drastische Verminderung der Weltbevölkerung, die Einführung einer neuen Weltsprache, die Einrichtung eines Weltgerichtshofs, und schließlich vage auch die Eugenik fordern. Mit anderen Worten: Es handelt sich um den Bauplan für die Errichtung einer »Neuen Weltordnung«. Entvölkerung, Geburtenkontrolle und Eugenik.¬ Das erste »Gebot« ist besonders schockierend, denn es legt von vornherein fest, dass es von 14 auf der Erde lebenden Menschen 13 gar nicht geben sollte! Praktisch bedeutet diese Forderung, dass die gesamte Weltbevölkerung verschwinden sollte, bis auf einen geringen Rest, der in etwa der Bevölkerung Nordamerikas oder der Hälfte der Bevölkerung Afrikas entspricht. Da unsere Weltbevölkerung aus rund sieben Milliarden Menschen besteht, betrachten diese geheimen Baumeister 92,5 % der gegenwärtigen Menschheit als völlig überflüssig! Über 92 % von uns haben also in deren Augen schon heute kein Existenzrecht mehr. Denkt man dabei an den Film »2012«, überlebten dort nur sehr wenige, interessanter Weise einzig die reichsten Menschen der Erde! Haben wir es hier allenfalls mit einer Programmierung auf zukünftige Ereignisse zu tun? Das letzte Gebot der Guidestones: »Sei kein Krebsgeschwür der Erde – gibt Raum, das meint, mach Platz für die Natur«ist regelrecht traumatisierend. Denn hier wird das menschliche Leben mit einem schädlichen Krebsgeschwür verglichen, das die Erde befallen hat. Unter dem Einfluss solch einer Geisteshaltung dürfte es keine Kunst mehr sein, die Auslöschung fast der gesamten Weltbevölkerung »aus Vernunftsgründen« salonfähig zu machen. Und, man stelle sich das einmal vor, solch ein ungeheuerliches Manifest wird dort in Georgia in nicht weniger als acht Sprachen publiziert: Das Monument: Aus blauem Granit gehauen, sind die Guidestones dazu bestimmt, auf mehreren Ebenen Wissen zu vermitteln: Philosophie, Politik, Astronomie, usw. Das Monument besteht aus vier großen Steinblöcken, in die zehn Lebensregeln in acht Sprachen eingemeißelt sind: in Englisch, Hebräisch, Arabisch, Russisch, Spanisch, Suaheli, Hindi und Chinesisch .Eine kürzere Botschaft findet sich an der Spitze der Konstruktion, und zwar in vier antiken Sprachen: Babylonisch, Altgriechisch, Sanskrit, und ägyptische Hieroglyphen. Was man an dieser Stelle unbedingt wissen muss: Genau diese vier antiken Sprachen haben in den Lehren okkulter Mysterienschulen oberste Bedeutung. Bekannt ist in diesem Zusammenhang der nahe Bezug der Freimaurer und Rosenkreuzer zu eben erwähnten Sprachen. Massive Entvölkerung ist also das in acht Sprachen erklärte und zugleich oberste Ziel der selbst ernannten Weltelite, und tatsächlich treten viele vermeintlich wichtige Persönlichkeiten öffentlich für diesen Wahnsinn ein; hierzu ein paar praktische Beispiele: * • Neben enormen Beträgen steuerlich absetzbarer Spenden zur Förderung des Entvölkerungsplanes kam es auch zu »heimlichen Zusammenkünften« von Vertretern der Weltelite, um über diese Angelegenheiten zu diskutieren: »Einige der reichsten Männer der Welt, alles führende amerikanische Milliardäre, haben sich insgeheim getroffen, um Strategien zu entwickeln, wie ihr Reichtum dem Zwecke der Reduzierung der Weltbevölkerung am effektivsten dienen könnte. Die Philanthropen, also die „Menschenfreunde“, die an einem Gipfeltreffen auf Einladung von Bill Gates, dem Begründer von Microsoft, teilgenommen haben, diskutierten die Möglichkeiten eines Zusammenschlusses und gemeinsamen Vorgehens zur Überwindung politischer und religiöser Hindernisse, die diesem Plan entgegenstehen. • Bei dieser, von einem Insider als »Club der Guten« bezeichneten Zusammenkunft, waren auch David Rockefeller Junior, Patriarch der reichsten Dynastie Amerikas, die Finanziers Warren Buffett und George Soros, der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg und schließlich die Media-Mogulen Ted Turner und Oprah Winfrey anwesend.« (Quelle: The Sunday Times, 24. Mai 2009). An der Basis des Monuments findet sich eine Tafel mit Erklärungen für einige Details der Konstruktion. Dort findet sich auch die Erwähnung der mystischen »Zeitkapsel«, die unter besagter Platte vergraben sein soll. Astronomische Daten haben für das Design der Guidestones eine unübersehbare Bedeutung. In einer verhältnismäßig jungen Nation wie den Vereinigten Staaten von Amerika sind Monumente mit Bezug auf Himmelskörper in den meisten Fällen das Werk von Geheimgesellschaften wie beispielsweise der Freimaurer. Von ihnen sind zwei Dinge bekannt: Erstens entstammen deren Lehren von den Mysterienschulen des antiken Ägyptens, Griechenlands oder der keltischen Druiden. Zweitens sind sie dafür bekannt, einen Teil ihres »geheiligten Wissens« in Monumenten zu verewigen. Der Zentralstein weist zwei Besonderheiten auf: Erstens, der Nordstern ist durch eine spezielle von Süden nach Norden geführte Bohrung stets sichtbar. Zweitens, entspricht ein weiterer Spalt den Positionen der aufgehenden Sonne zum Zeitpunkt der Sommer- und Winter-Sonnenwenden. Die zweite Regel: Die zweite Guidestone-Regel fordert in der Hauptsache das Tätigwerden des Gesetzgebers zur Schaffung der rechtlichen Voraussetzung für die Einmischung staatlicher Stellen in die Familien. Zwischen den Zeilen erkennt man, dass es hier um die Verabschiedung von Gesetzen geht, mit denen die Anzahl der Kinder pro Familie geregelt werden soll. Was die Forderung nach »Verbesserung der Artenvielfalt und des Gesamtbefindens« betrifft, so ist dieses Ziel durch »selektive Zucht« oder die Destabilisierung von unerwünschten Mitgliedern der Gesellschaft zu erreichen. Dieses Verfahren wurde ursprünglich als »Eugenik« bezeichnet, bis die Verwendung dieses Begriffs wegen »Nazi-Gerüchten« als »politisch unkorrekt« verworfen wurde. Die Eine-Welt-Regierung Zum Bild: David Rockefeller: »Manche glauben sogar, dass wir einer Geheimgesellschaft angehören, deren Aktivitäten gegen die Interessen der Vereinigten Staaten gerichtet sind, bezeichnen meine Familie und mich als »Internationalisten« und bezichtigen uns der Verschwörung mit anderen überall auf der Welt mit dem Ziel, eine mehr integrierte, globale, politische und wirtschaftliche Struktur zu schaffen – die geeinte Welt, wenn man so will. Wenn das die Anklage ist, bekenne ich mich schuldig, und ich bin stolz darauf.« David Rockefeller, (»Memoiren von David Rockefeller«, Seite 405). Mit den meisten anderen Regeln wird überwiegend und beharrlich die Schaffung einer Weltregierung gefordert, mit einigen, wenigen »aufgeklärten Herrschern«, die alle Aspekte des menschlichen Lebens regeln würden, einschließlich des Glaubens, sozialer Verpflichtungen, Wirtschaft usw. Diese Vorstellung ist absolut nicht neu, denn sie wurde von den Mysterienschulen über Jahrhunderte vertreten. Manly P. Hall schrieb 1917: »Wenn der Mob regiert, wird die Gesellschaft von Ignoranz beherrscht. Wenn die Kirche regiert, wird der Mensch vom Aberglauben beherrscht, und wenn der Staat regiert, wird der Mensch von Furcht beherrscht. Bevor die Menschheit harmonisch und verständig miteinander leben kann, muss die Ignoranz zur Weisheit gewandelt werden, der Aberglaube zu erleuchtetem Glauben, und die Furcht muss sich zur Liebe gewandelt haben.« In »The Secret Destiny of America« erläutert Hall den alten Traum von einer Weltregierung, wie er von den Geheimgesellschaften geträumt wird: »Welt-Demokratie war der heimliche Traum der größten klassischen Philosophen. Zur Erreichung dieses größten aller menschlichen Ziele entwickelten sie Erziehungsprogramme, Religion und Regeln für das Sozialverhalten, um schlussendlich zu einer wahrhaft universalen Bruderschaft zu gelangen. Um sich dieser Aufgabe effektiver widmen zu können, schlossen sich diese antiken Gelehrten zu einer allumfassenden geheimen Bruderschaft zusammen. In Ägypten, Griechenland, Indien und China wurde der Begriff des »Staatsgeheimnisses« geboren. Es kam zur Gründung von Orden durch eingeweihte Priester-Philosophen als souveräne Körperschaften zur Unterweisung, Beratung und Anleitung der Regierenden.« Direkte Hinweise durch die anonymen Urheber: Seit der Errichtung des Monuments am 22. März 1980 haben zahlreiche Autoren und Forscher versucht, das hinter diesen zehn Richtlinien stehende rationale Gedankengut zu interpretieren. Handelt es sich tatsächlich um den Plan für eine neue Weltordnung? Handelt es sich um Regeln, die lediglich im Falle einer schweren Katastrophe zur Anwendung gelangen sollen? Die beste Möglichkeit, sich die Antworten auf alle Fragen geben zu lassen, wäre die Befragung der Auftraggeber des Monuments. Da diese es aber vorgezogen haben anonym zu bleiben, scheidet diese Möglichkeit aus. Dennoch haben sie eine überaus wichtige Erklärung hinterlassen, die bisher von fast allen übersehen wurde, die sich mit der Lösung des Rätsels der Guidestones beschäftigen. Dieser erstaunliche Text, der ihre Motivation sehr ausführlich beschreibt, findet sich ausschließlich im »The Georgia Guidestones Guidebook«, eine Abhandlung, die von der Steinmetz-Firma herausgegeben wurde, die das Monument geschaffen hat. Gleich von Anfang an wird über jeden vernünftigen Zweifel erhaben deutlich, dass die Urheber in der Tat auf die Schaffung einer Neuen Weltordnung hinarbeiten. Es handelt sich bei dieser Feststellung weder um eine Verschwörungstheorie noch um eine Hypothese. Diese Forderung ist klar formuliert und in dem vorerwähnten »Katalog« schriftlich fixiert worden. Hier folgt also jetzt direkt aus der Feder der geheimen, anonymen Autoren die Erklärung der zehn Regeln: »Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Menschheit jetzt den nötigen Wissensstand erreicht hat um eine effektive Weltregierung zu errichten. In gewisser Weise muss dieses Wissen breit gefächert in das Bewusstsein der gesamten Menschheit eingepflanzt werden. Bereits sehr bald müssen die Herzen unserer Menschheitsfamilie angerührt werden, damit wir eine globale Herrschaft der Vernunft willkommen heißen.« Der erste Schritt wird es sein, eine zweifelnde Welt davon zu überzeugen, dass eine solche Gesellschaft jetzt möglich geworden ist.« »Wir, die Sponsoren der Georgia Guidestones, sind eine kleine Gruppe von Amerikanern, denen daran gelegen ist, das Augenmerk auf die gegenwärtigen zentralen Probleme der Menschheit zu richten. … Wir haben uns dafür entschieden, anonym zu bleiben, und Diskussionen und Vorurteile zu vermeiden, die geeignet sein könnten, unsere Botschaft zu verwässern.« »Im Jahre 1980, als diese Steine errichtet wurden, war das dringendste Welt- problem die Erfordernis zur Kontrolle der Weltbevölkerung. In den vergangenen Jahrhunderten haben die Technologie und ein Übermaß an Energieträgern das Anwachsen der Menschheit weit über das hinaus, was über lange Zeiträume hinweg ernährt werden kann, möglich gemacht. Heute können wir die bevorstehende Erschöpfung dieser Energiequellen und einer Vielzahl lebenswichtiger Rohstoffe auf globaler Ebene erkennen und abschätzen.« Dass es sich hierbei um eine fatale Irrlehre handelt, bewiesen zahllose Kleingärtner in Russland. Wir könnten allein mit Kleingärten die ganze Welt ernähren! Mit insgesamt schätzungsweise 35 Millionen Hinterhofgärten im Familienbesitz, sogenannten „Datschas“, demonstriert Russland, wie damit ein ganzes Land problemlos ernährt werden kann. 71 % der Bevölkerung produzierte auf diese Weise 1999 ungefähr die Hälfte der im Land konsumierten Milch, 60 % des Fleisches, 77 % des Gemüses, 87 % der Früchte und 92 % der Kartoffeln – alles ökologisch und nachhaltig. Gesamthaft gesehen bauen russische Familien praktisch alle Lebensmittel, die sie brauchen, selbst an. Der russische Staat fördert diese bäuerliche Familienkultur durch ein gesetzliches Recht auf ein kostenloses, steuerfreies, privates Gartengrundstück, für jeden russischen Bürger, mit einer Größe von ca. ein bis drei Hektar. Wenn man bedenkt, dass allein die Rasenfläche in den USA doppelt so groß ist wie die der Gärten in Russland, wird deutlich, dass es sich mit der Welt Ernährungsfrage um eine bewusste Lügenpropaganda handelt. Es braucht schon gar kein z.B. genverändertes Saatgut, auch keine industrielle Landwirtschaft, damit jeder genug zu essen hat! Hinter all diesen Propagandisten stecken nur berechnende Großverdiener. Dies leuchtet umso mehr ein, wenn man bedenkt, dass die Vegetationsperiode in Russland nur halb so lange anhält wie in den USA. Wäre nicht viel mehr das für alle Länder nachahmenswert? Hier weitere Erklärung der geheimen, anonymen Autoren: »Die Kontrolle über unsere Fortpflanzung ist ein dringendes Erfordernis. Es wird tief greifende Veränderungen unserer Einstellung und Gewohnheiten erfordern. Leider kann die den Gewohnheiten innewohnende Kraft extrem sein. Dies ist insbesondere dann zu erwarten, wenn jene, für die ihre Gewohnheiten eine dominante Kraft sind, über das Erfordernis von Veränderungen nicht informiert sind.« »Im Hinblick auf einen immer währenden Ausgleich mit der Natur, sind heute praktisch weltweit alle Nationen überbevölkert. Wir sind wie eine Flotte überladener Rettungsboote, die sich mit einem heranziehenden Sturm konfrontiert sieht. Überall auf der Welt werden die vorhandenen Ressourcen rücksichtslos ausgebeutet, sodass es auf Dauer nicht möglich sein wird, der Weltbevölkerung den gegenwärtigen Wohlstand zu garantieren. Ackerland wird vernichtet, und die gefährliche Abhängigkeit von ausländischem Erdöl, Metallen und weiteren nicht reproduzierbaren Ressourcen nimmt beängstigend zu. Nationen wie Japan, Holland und Haiti sind noch entschieden stärker überbevölkert, sodass sie sich in einer noch größeren Gefahr befinden.« »Unter diesen Umständen darf die Fortpflanzung nicht mehr ausschließlich eine persönliche Angelegenheit sein. Die Gesellschaft muss ein Mitspracherecht und die Macht zum Erlass von Regulativen in dieser vitalen Frage haben. Die entsprechenden Wünsche von Ehepaaren sind zwar wichtig, aber nicht das alleinige Kriterium. Das Interesse der bestehenden Gesellschaft und das Wohlergehen zukünftiger Generationen muss in zunehmendem Maße bedacht werden, während wir Mechanismen entwickeln, mit denen die Zahl unserer Nachkommen in vernünftige Bahnen gelenkt werden kann.« »Mit legalem und sozialem Druck muss dafür gesorgt werden, dass eine unverantwortlich hohe Anzahl von Kindern pro Platz Familie in der Zukunft unterbleibt. Ehepaare, die nicht über ein ausreichendes Einkommen verfügen, um eine Familie zu ernähren, sollten sich keine Kinder anschaffen, die zu einer Belastung für die Nachbarn werden. Unnötige Kinder in ein bereits überbelegtes Rettungsboot zu bringen, ist übel. Es ist gegenüber diesen Kindern ungerecht. Es ist für die anderen Insassen des Bootes und aller Lebewesen schädlich. Die Gesellschaft sollte zu einer solchen Verhaltensweise keinesfalls ermutigen.« »Heute verfügen wir über das Wissen und die Techniken einer Geburtenkontrolle. Die politischen Führer in allen Ländern der Welt tragen eine große Verantwortung für die allgemeine Verbreitung und Bereithaltung dieses Wissens und der Techniken. Dieses Ziel könnte mit einem Bruchteil des Etats erreicht werden, den die Welt heute für militärische Zwecke aufwendet. ….« »Eine blühende und vielfältige Weltbevölkerung in immer währenden Einklang mit den globalen Ressourcen werden der Eckstein einer rationalen Weltordnung sein. Menschen guten Willens in allen Nationen müssen auf die Erreichung dieses Gleichgewichts hinarbeiten.« »Mit der Fertigstellung der Mitteilungen der Georgia Guidestones hat sich unsere kleine Gruppe von Sponsoren aufgelöst. Wir geben das Monument in die Obhut der Bewohner von Elbert Country, Georgia.« Nun, sollte sich solch eine triebhaft idealistische Gruppe tatsächlich plötzlich aufgelöst haben? Wer sind die Urheber? Schlussfolgerung: Bei den »Georgia Guidestones« scheint es sich um ein freimaurisches Rosenkreuzer-Manifest zu handeln, mit dem drastische Veränderungen für die Welt gefordert oder angekündigt werden. Dem Monument kommt eine große Bedeutung zu, wenn man die Kräfte verstehen will, von denen unsere Welt von heute und morgen insgeheim geformt wird. Hier manifestiert sich in Stein gemeißelt die entscheidende Beziehung zwischen Geheimgesellschaft, der Weltelite und deren gemeinsamen Plänen für eine neue Weltordnung. Das Drängen hin auf eine neue Weltordnung, die Forderung der Bevölkerungskontrolle und Umweltfragen, sind Themen, die heute aufgrund aktueller Ereignisse und Entwicklungen praktisch täglich diskutiert werden. Als die Georgia Guidestones 1981 errichtet wurden, gehörten diese Themen noch nicht zum Tagesgespräch. Man kann also feststellen, dass in dieser Hinsicht seitdem bereits große Fortschritte erzielt worden sind. Viele der Regeln der Guidestones sind für die Bewahrung der Funktionsfähigkeit der Erde auf lange Sicht betrachtet durchaus sinnvoll. Aber zwischen den idealistischen Worten der Auftraggeber der Guidestones und der realen Art und Weise, wie diese Regeln auf die Massen angewendet würden – von machthungrigen und gierigen Politikern – liegen Welten. Liest man zwischen den Zeilen, ist für die praktische Umsetzung der Verlust der meisten persönlichen Freiheitsrechte und die Unterwerfung unter eine diktatorische Regierungskontrolle in weiten Bereichen des Lebens gefordert, um auf die geforderte Eliminierung von 92,5 % der Weltbevölkerung gar nicht näher einzugehen. Wobei aber wohl als sicher gelten darf, dass diese selbst ernannte »Elite« in dem zu beseitigenden Prozentsatz ganz sicher nicht enthalten sein wird. Dass bislang solch eine Forderung auf einem 120.000-kg-Monument an allen Baubehörden und Regierungen vorbei anonym bleiben konnte, beweist, dass höchste Regierungskreise hier mit im Bunde stehen müssen. Auch stellt sich die Frage, ob das Konzept von einer Demokratie »durch und für das Volk« eine bloße Illusion ist, eine vorübergehende Lösung bis zur Errichtung der Eine-Welt-Regierung? Warum tritt man in dieser Angelegenheit nicht auf demokratische Weise an die Völker der Welt heran? Es ist anzunehmen, dass es für die Elite leichter ist, sich der Zustimmung der Völker durch langfristige entsprechende Manipulation mittels der kontrollierten Massenmedien zu versichern, wobei – wie in diesem Fall – einmal mehr die Ausnahme die Regel bestätigt. Verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, wenn die Völker jetzt nicht aufstehen, dann wird diese massive Reduktion der Weltbevölkerung realisiert werden. Bleiben Sie nicht passiv und verbreiten Sie diesen Film weiter. Auf Wiedersehen!

 

siehe auch „Georgia Guide Stones“

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Kontrolle, Propaganda und Manipulation durch George Soros | 13.01.2019 | http://www.kla.tv/13681

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Sonntag 13. Januar 2019

Soros´ Lobbyarbeit: Regierungen als Marionetten | 09.02.2018 | http://www.kla.tv/11899

 

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Sonntag 13. Januar 2019

Balkanländer: „Verschwörungstheorien“ über Soros oder berechtigte Sorge? | 04.03 2017 | http://www.kla.tv

 

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tube.com/watch?v=LjAPRsYb5nQ

Die Patriotenmaschine „Frank Peter Hellmann“

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DIE „Zwölf-heit“

https://anthrowiki.at/Apostel

Apostel

Leonardo da Vinci: Das letzte Abendmahl (restauriert), 1495-1498, Santa Maria delle Grazie (Mailand)
Bartholomäus, Jakobus Alphäus, Andreas, Petrus, Judas Iskariot, Johannes – Christus – Thomas, Jakobus, Philippus, Matthäus, Thaddäus, Simon[1]

Als Apostel (griech. απόστολος apóstolos bzw. aramäisch: saliah „Gesandter, Sendbote“) werden im weitesten Sinn die Jünger des Jesus Christus bezeichnet, die direkt von ihm selbst als „Gesandte“ beauftragt wurden. So werden etwa im Lukasevangelium – und nur dort – zweiundsiebzig Jünger erwähnt (Lk 10,1–24 LUT). Die lateinische Kirche bezeichnet sie gewöhnlich als „Jünger“, während sie die orthodoxe KircheApostel“ nennt. Den engeren Schülerkreis des Christus bildeten die zwölf Apostel, kurz die Zwölf (vgl. Mk 6,7-13 LUT).

Inhaltsverzeichnis

Die zwölf Apostel

Die synoptischen Evangelien zählen – mit kleinen Abweichungen – die zwölf Apostel wie folgt auf:

„1 Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unreinen Geister, dass sie die austrieben und heilten alle Krankheiten und alle Gebrechen. 2 Die Namen aber der zwölf Apostel sind diese: zuerst Simon, genannt Petrus, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, sein Bruder; 3 Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der Zöllner; Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus[2]; 4 Simon Kananäus[3] und Judas Iskariot, der ihn verriet.“

„12 Es begab sich aber zu der Zeit, dass er auf einen Berg ging, um zu beten; und er blieb die Nacht über im Gebet zu Gott. 13 Und als es Tag wurde, rief er seine Jünger und erwählte zwölf von ihnen, die er auch Apostel nannte: 14 Simon, den er auch Petrus nannte, und Andreas, seinen Bruder, Jakobus und Johannes; Philippus und Bartholomäus; 15 Matthäus und Thomas; Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Simon, genannt der Zelot; 16 Judas, den Sohn des Jakobus[2], und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde.“

Lukasevangelium: 6,12-16 LUT

„13 Jesus stieg auf einen Berg und rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm. 14 Und er setzte zwölf ein, die er bei sich haben und die er dann aussenden wollte, damit sie predigten 15 und mit seiner Vollmacht Dämonen austrieben. 16 Die Zwölf, die er einsetzte, waren: Petrus – diesen Beinamen gab er dem Simon -, 17 Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, der Bruder des Jakobus – ihnen gab er den Beinamen Boanerges, das heißt Donnersöhne -, 18 dazu Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, Thaddäus[2], Simon Kananäus[3] 19 und Judas Iskariot, der ihn dann verraten hat.“

Markusevangelium: 3,14-19 EU

Im Johannesevangelium werden die 12 Apostel zwar namentlich genannt, aber nicht explizit aufgelistet.

„Die Namengebung, um die es sich in der Bibel handelt, ist genommen von der inneren Wesenheit der Menschen. Ein Beispiel dafür sind die Namen der zwölf Apostel. Sie weisen hin auf die Beziehung zwischen ihnen und dem Herrn, dem Christus, der das Haupt ist und als Zeichen den Widder oder das Lamm hat. Johannes bedeutet der die Budhi Verkündende. Sie können den Menschen in zwölf Teile einteilen, der ganze Mensch ist eine Zwölfheit. Der Mensch so, wie er jetzt ist, entstand allmählich. Jedesmal, wenn die Sonne in ein neues Sternbild trat, entwickelte sich ein neues Organ im Menschen. Als die Sonne im Zeichen des Löwen stand, bildete sich zum Beispiel das Herz aus. Wenn der Mensch höher aufsteigt, involviert er in sich eine Gruppenseele. Das nun, was die Teile des Menschen sind, finden Sie wieder in den Namen der zwölf Apostel, da sind sie hineingeheimnißt. Was in einem gewöhnlichen Leib die zwölf Wesensbestandteile sind, bedeuten die zwölf Apostel im Kollektivleib Christi. Der Teil, der das Ich darstellt, in welchem der Egoismus herrscht, der dem Christus den Tod bringt, der ist genannt Judas Ischariot. Hinzugesetzt wurde bei dieser Namengebung noch, daß er den Beutel hatte, das Geld, das niedere Habsuchtsprinzip.“ (Lit.:GA 94, S. 291f)

„Die höhere Entwickelung besteht darin, daß sich das, was im Wesen ist, hinaussetzt, so wie der Mensch die Schlange hinausgesetzt hat und dabei die Schlange auf einer höheren Stufe in seinem Rückenmark beibehält. Bei einer noch weiteren Entwickelung werden die Menschen nicht nur Steine, Pflanzen und Tiere in die Welt hinaussetzen, sondern Bewußtseinsstufen. In einem Bienenstock sind zum Beispiel dreierlei Wesen, die eine gemeinsame Seele haben. Scheinbar ganz getrennte Wesen wirken gemeinsam. So wird es auch einmal beim Menschen sein; er wird seine Organe trennen. Alle einzelnen Gehirnmoleküle wird er bewußt von außen her dirigieren müssen. Dann ist er ein höheres Wesen geworden. So wird es auch mit den Bewußtseins stufen sein. Man kann sich ein hohes Wesen denken, das alle zwölf Bewußtseinsstufen aus sich herausgesetzt hat. Es selbst ist dann als Dreizehntes da und wird sich sagen: Ich könnte das, was ich bin, nicht sein, wenn ich nicht diese zwölf Bewußtseins stufen aus mir herausgesondert hätte. – Diesen Fall haben wir in Christus mit den zwölf Aposteln. Die zwölf Apostel stellen die Bewußtseinsstufen dar, durch die Christus hindurchgegangen ist. Das erkennt man im Johannes-Evangelium durch die Schilderung der Fußwaschung, im dreizehnten Kapitel, durch die angedeutet wird, daß Christus es den Aposteln verdankt, daß er die höhere Bewußtseinsstufe erreicht hat: Wahrlich, merket euch das, es ist der Diener niemals höher zu achten als der Herr. – Das höherentwickelte Wesen hat die anderen auf der Bahn zurückgelassen und ist nun selbst der Diener der anderen geworden.“ (Lit.:GA 93a, S. 21)

„Immer erhebt sich ein höheres Naturreich auf Kosten eines niedrigeren Reiches. Gäbe es kein Mineralreich, so könnte das Pflanzenreich nicht seine Nahrung daraus nehmen. Das Pflanzenreich wird hinuntergestoßen, damit sich wieder ein höheres Reich, das Tierreich, entwickeln kann und so weiter. Das Menschenreich braucht auch die andern Reiche. Der höher Entwickelte braucht den weniger Entwickelten. Wenn sich nicht eine untergeordnete Kaste bildete, so könnte es keine höhere Kaste geben. So wie das Pflanzenreich das Mineralreich voraussetzt, so setzt der Christus Jesus die Apostel voraus. Kein Heiliger könnte sich entwickeln, wenn nicht andere hinuntergestoßen würden. In Kapitel 13, Vers 16 steht: «Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr.» Christus ist aus den Aposteln herausgewachsen, daher kann er sie die Herren nennen, aus deren Gemeinschaft er herausgewachsen ist. Er wäscht ihnen die Füße, um anzuzeigen, daß er insofern unter ihnen steht, als er ihnen sein Dasein verdankt. Diese Empfindung muß jeder durchmachen am eigenen Leibe. Wer niemals diese Empfindung durchlebt hat, der hat den christlich-mystischen Weg nicht erkannt. Weiter sagt Jesus: «Wer mein Brot isset, der tritt mich mit Füßen.» Er fühlt sich als in einer Gemeinschaft mit der ganzen Erde befindlich. Er fühlt die ganze Menschheit als auf ihm lastend, ihn mit Füßen tretend.

Nachdem Johannes dies alles auf dem Devachanplan erlebt hat, kann er verstehen, was jetzt im Gleichnis vom Weinstock und den Reben kommt. Die Gemeinschaft der ganzen christlichen Gemeinde kommt darin zum Ausdruck.

Wir leben in der fünften Wurzelrasse unseres Erdendaseins. Diese fünfte Wurzelrasse hat sieben Unterrassen, die urindische, die urpersische, die ägyptischbabylonischchaldäische, die griechischrömischsemitische, die germanische, die slawische und die siebente Unterrasse. Die drei letzten Unterrassen der vierten Wurzelrasse, der atlantischen, sind besonders wichtig. Aus der drittletzten, der ursemitischen Unterrasse, ist die fünfte Wurzelrasse hervorgegangen. In der Gegend, wo heute Irland ist, saß diese fünfte Unterrasse. Sie wanderte von dort aus und ließ sich in die Wüste Gobi oder Schamo führen. Von hier ging die Stammrasse für die jetzige Wurzelrasse, die fünfte, aus. Nun sind drei Unterrassen der Atlantier, sieben Unterrassen der arischen Wurzelrasse und zwei der sechsten Wurzelrasse, die in gewisser Beziehung zusammengehören. Dann, wenn die Menschheit alle diese Rassen durchlaufen hat, dann wird sie soweit gekommen sein, daß ein großer Teil der Menschheit das erlangt hat, wozu sie veranlagt ist.

Die zwölf Apostel sind die Sinnbilder für diese zwölf Unterrassen. Jesus ist aus den zwölf Aposteln herausgewachsen. Jesus neigt sich in der Fußwaschung zu den Rassen, denen er das Heil zu bringen hat.

Im Gleichnis vom Weinstock fühlt Christus sich als derjenige, der mit allen Rassen in Verbindung steht; er versorgt sie mit dem, was das geistige Lebensblut ausmacht.

Nun kommen da noch die verschiedensten Bilder in der höheren Welt hinein. Es wird uns der Verrat des Judas von Iskarioth vorgeführt. Er ist der Vertreter einer der Rassen, und zwar der Rasse, welche gerade alles auf den materiellen Plan herabbringt, unserer jetzigen fünften Unterrasse, der materialistischen. Die Entwickelung, derzufolge die Menschen vorher in der geistigen Anschauung gelebt hatten und nun in die physische Welt hineingeführt werden mußten, machte es ganz selbstverständlich, daß der Vertreter dieser fünften Unterrasse gerade der Verräter wurde. Judas von Iskarioth war der Vertreter der Rasse, die am tiefsten herunterkommt. Das Johannes- Evangelium erlangt dadurch, daß es symbolisch aufzufassen ist, die Möglichkeit, über Raum und Zeit hinaus seinen Wert zu behalten. Die Tat des Judas gliedert sich ganz organisch in die Mission Christi ein. Judas geht durch eine Art Märtyrertum. Er ist der Verräter und auch in gewissem Sinne Märtyrer. Er führt die Opferung Christi herbei.“ (Lit.:GA 97, S. 44ff)

„Diejenigen, welche sich am schnellsten hinaufentwickelt haben aus jenen Schichten der westlichen Bevölkerung, die überwunden haben nach und nach den Durchgang durch die untersten Schichten, aber nicht sehr weit in der intellektuellen Entwickelung hinaufgekommen sind, sondern verhältnismäßig schlichte und einfache Menschen geblieben sind — gleichsam die Auserlesensten davon, die nur durch einen kräftigen Impuls, der sich in ihnen spiegelte, hinaufgehoben werden konnten zu bestimmter Zeit, das waren diejenigen, welche uns als die zwölf Apostel des Jesus geschildert sind. Das war der verschlagene Extrakt der unteren Kasten, die nicht nach Indien gekommen sind. Aus ihnen mußte die Substanz für die Jünger des Christus-Jesus genommen werden. — Damit soll nichts gesagt sein über vorhergehende oder nachfolgende Inkarnationen der Apostel-Individualitäten, sondern lediglich über die physische Vorfahrenschaft derjenigen Körper, in welchen die Apostel-Persönlichkeiten inkarniert waren. Man muß überall die Inkarnationslinie und die physische Vererbungslinie auseinanderhalten.“ (Lit.:GA 155, S. 100)

„Eines der großen, bedeutsamen Bilder innerhalb der Mysterien des Geistes muß ich schildern, wenn Sie verstehen wollen die Mysterien des Sohnes. Ich muß schildern, wie der, welcher dreieinhalb Tage im Schlafe lag, umgeben wurde von zwölf Menschengestalten, mit denen er zusammen wie um eine Tafel saß. Und als was müssen sie erscheinen einem jeden, der als Eingeweihter die Erlebnisse der höheren Welt erlebt hatte ? Vor einem solchen waren zwölf seiner Inkarnationen aufgetreten, zwölf seiner verschiedenen Leiber, durch die er selbst durchgegangen war. Diese zwölf Leiber waren nichts anderes als das, was er in sich trug als die Glieder seines Leibes. In okkulter Beziehung teilt man den menschlichen Leib in zwölf Glieder, und diese sollen nichts anderes sein als die Wiedergabe von zwölf Inkarnationen, durch die der Mensch allmählich gereinigt wird und zu einer höheren Stufe der Vollkommenheit hinaufgeführt wird. So fühlte sich der Mensch umgeben von den Gestalten, durch die er einst selbst hindurchgegangen ist, und er sagte sich: Die Gestalt, die du früher getragen hast, sie lebt in einem deiner Glieder; in einem andern lebt die zweite Gestalt, in einem andern die dritte, in einem andern die vierte und so weiter. So umgeben sie dich, wie bei einer Mahlzeit die Gäste den Gastgeber.

Das war ein Bild, das vor eines jeden Seele in den Mysterien des Geistes zu sehen war. Derjenige, der den Abschluß machte, das war der Menschensohn, der nicht mehr der Sohn einer Familie, eines Stammes, eines Volkes ist, sondern der Sohn der ganzen Menschheit. Die höchste Vollkommenheit unter den Zwölfen hatte eigentlich der Dreizehnte. Und weil er außerhalb seines irdischen Selbstes war, sah er sich als den Dreizehnten.

Was so in der höheren Welt von jedem Einzuweihenden erlebt wurde, das wollen wir jetzt einmal verfolgen, wie es im Christus Jesus wiederholt wurde. Es ist eingekleidet wie in einen Schleier, so wie alles äußerlich exoterisch Gegebene in Schleier eingehüllt ist. Das Ostermahl, das der Christus mit den Zwölfen begeht, soll kein gewöhnliches Mahl sein. Es soll etwas anderes sein: es soll auf dem physischen Plan die Wiederholung dessen sein, was so und so oft die Eingeweihten des Geistes auf dem höheren Plane erlebt haben.

Es heißt im Lukas-Evangelium, Kapitel 22, Vers 7-12: «Es kam nun der Tag der süßen Brote, und die Jünger sprachen zu Jesu: Wo willst du, daß wir das Osterlamm bereiten? Er sagte: Siehe, wenn ihr in die Stadt hineinkommet, wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Wasserkrug. Folget ihm nach in das Haus, wo er hineingeht und sagt zu dem Hausherrn: Der Meister läßt dir sagen: Wo ist die Herberge, darin ich mit meinen Jüngern das Osterlamm essen möge? – Und er wird euch einen großen Saal zeigen, daselbst bereitet es.»

Während des Ostermahles erklärte Er nochmals, daß das Brot Sein Leib ist, und daß das Blut, das in Seinem Leibe fließt, ist wie der Saft in dem Leibe der Pflanze. Er darf sagen in bezug auf den Pflanzensaft, in bezug auf den Wein: «Das ist mein Blut», und Er darf es deshalb sagen, weil Er der Geist der Erde ist. Er darf sagen von allen Stoffen: «Das ist mein Leib», und von allen Säften: «Das ist mein Blut.»

Dann kommt die Szene, wo der Christus Jesus die Mysterien des Geistes weiterentwickelt zu den Mysterien des Sohnes, um sie dann fortzuleiten zu den Mysterien des Vaters. Wieder haben Sie sich vorzustellen, daß die zwölf Apostel, die um ihn hemmsitzen, eine Verkörperung seiner zwölf eigenen Körperglieder sind. Wenn Sie sich das richtig vor die Seele führen, wenn Sie versuchen, mit Zartheit und innerem Seelentakt eine Stelle zu fassen, die geradezu das Tiefste, was im Christentum enthalten ist, enthüllt – eigentlich verhüllt -, dann werden Sie den Übergang von den Mysterien des Geistes zu den Mysterien des Sohnes geistig erfassen können.“ (Lit.:GA 96, S. 290f)

„Erinnern Sie sich, wie da, wo gleich im Beginne des Markus-Evangeliums von der Bestellung der Zwölf geredet wird und wo die Rede ist von der Namengebung, wie er da zwei von seinen Aposteln die «Donnerssöhne» nennt (3, 17). Das ist nicht etwas, über das man einfach hinweglesen darf; das ist etwas, was man wohl beachten muß, wenn man das Evangelium verstehen will. Warum nennt er sie die Donnerssöhne? Weil er, damit sie seine Diener werden, ein Element in sie verpflanzen will, das nicht von der Erde ist, das von außerhalb der Erde herkommt, weil es das Evangelium aus den Reichen der Angeloi und Archangeloi ist, weil es ein ganz Neues ist und weil es nicht mehr genügt, bloß von den Menschen zu sprechen, sondern von einem himmlischen, überirdischen Element, dem Ich, und weil es notwendig ist, dies zu betonen. Er nennt sie Donnerssöhne, um zu zeigen, daß auch die Seinigen eine Beziehung zu dem überirdischen Element haben. Die nächste Welt, die an die unsrige angeknüpft ist, ist die elementarische Welt, durch die erst erklärlich wird, was in unsere Welt hereinspielt. Und der Christus gibt seinen Jüngern Namen, durch die gesagt wird, daß unsere Welt an eine nächste übersinnliche angrenzt. Er gibt ihnen die Beinamen von den Eigenschaften der elementarischen Welt. Dasselbe ist der Fall, wenn er Simon den «Felsenmann» nennt (3, 16). Wieder ist dabei auf ein Übersinnliches hingewiesen. So wird durch das ganze Evangelium angekündigt das Hereintreten des «Angelium», der Impulse aus der geistigen Welt.

Um das zu verstehen, braucht man nur richtig zu lesen, braucht man nur die Voraussetzung zu machen, daß das Evangelium zugleich ein Buch ist, aus dem die tiefste Weisheit herauszuholen ist. Der ganze Fortschritt, der gemacht worden ist, besteht darin, daß die Seelen individualisiert werden, daß sie nicht mehr bloß auf dem Umwege durch die Gruppenseelenhaftigkeit, sondern durch das Element der Individualseele ihre Beziehung zur übersinnlichen Welt haben. Und der, welcher so vor die Menschheit hintritt, daß er innerhalb der Erdenwesen erkannt wird, aber auch erkannt wird von den übersinnlichen Wesenheiten, er bedarf, um hineinzuversenken in die Seelen derer, die ihm dienen sollen, etwas von einem übersinnlichen Element, dazu des besten Menschenelementes. Derjenigen Menschen bedarf er, die es nach der alten Art in ihren Seelen selbst schon am weitesten gebracht haben.

Es ist im höchsten Sinne interessant, den seelischen Werdegang derjenigen zu verfolgen, die der Christus Jesus um sich versammelt, die er beruft zu seinen Zwölfen, die, man möchte sagen, wenn sie einem in ihrer Einfachheit entgegentreten, am allergrandiosesten das durchgemacht haben, was ich Ihnen gestern zeigen wollte bei mehr auseinanderliegenden Inkarnationen von Menschenseelen. Der Mensch muß sich erst hineinfinden in das Individuelle. Er kann da zunächst sich selber schwer zurechtfinden, wenn er von dem, was in seiner Seele im Element des Volkstums gewurzelt hat, versetzt wird in das Auf-sichselbst- Gestelltsein. Die Zwölf waren es. Sie wurzelten tief in einem Volkstum, das sich gerade wieder in der grandiosesten Weise als Volkstum erfaßt hatte. Und sie waren wie mit nackter Seele, mit einfacher Seele dastehend, als der Christus sie wiederfand. Man hat es dabei mit ganz unregelmäßigen Zwischenzeiten zwischen den Inkarnationen zu tun. Richten konnte sich der Blick des Christus auf die Zwölf: Diejenigen Seelen erschienen wieder, die in den sieben Makkabäersöhnen[4] und in den fünf Söhnen des Mattathias, in Judas und seinen Brüdern, verkörpert waren; daraus setzte sich das Apostolat zusammen. Sie waren hineingeworfen in das Element der Fischer und der einfachen Leute; aber sie waren in der Zeit, als das jüdische Element zu einem Kulminationspunkt hinaufgestiegen war, von dem Bewußtsein durchdrungen, daß dieses Element zu dieser Zeit höchste Kraft war, aber nur Kraft, während es jetzt individualisiert auftrat, als es sich um den Christus herumgruppierte.

Man könnte sich vorstellen, daß jemand ein ganz Ungläubiger wäre und nur künstlerisch das ins Auge fassen wollte, wie am Ende des Alten Testamentes Sieben und Fünf auftreten und wie Zwölf wieder am Anfange des Neuen Testamentes zu finden sind. Wenn man dies rein als künstlerisch-kompositionelles Element nimmt, kann man schon von der Einfachheit und der künstlerischen Größe des Bibelbuches ergriffen sein, ganz abgesehen davon, daß die Zwölfsich zusammensetzen aus den fünf Söhnen des Mattathias und den sieben Söhnen der Makkabäermutter[4]. Man wird lernen müssen, die Bibel auch als Kunstwerk zu nehmen; dann wird einem erst das Gefühl für die Größe aufgehen, die in die Bibel als Kunstwerk hineingelegt ist. Und man wird ein Gefühl dafür erhalten, worauf sich das, was da künstlerisch hineingelegt ist, eben beziehen muß.

Nun darf vielleicht noch auf eines aufmerksam gemacht werden. Unter den fünf Söhnen des Mattathias ist einer, der schon im Alten Testament Judas heißt. Er ist damals derjenige, welcher am kräftigsten kämpft für sein Volk, der ganz und gar mit seiner Seele seinem Volkstum hingegeben ist, und dem es auch gelingt, einen Bund mit den Römern zu schließen gegen den König Antiochus von Syrien (i. Makk. 8). Dieser Judas ist derselbe, welcher später die Prüfung durchzumachen hat, den Verrat zu begehen, weil er, der am allerinnigsten verbunden ist mit dem spezifisch althebräischen Element, nicht gleich den Übergang zu dem christlichen Element finden kann und erst die harte Prüfung braucht durch den Verrat. Es steht, wenn man wieder das rein Künstlerisch-Kompositionelle betrachtet, ganz wunderbar da die, man möchte sagen, grandiose Gestalt des Judas in den letzten Kapiteln des Alten Testamentes und die Gestalt des Judas im Neuen Testament. Und merkwürdig ist in diesem symptomatischen Vorgang, daß der Judas des Alten Testamentes einen Bund mit den Römern schließt, alles das vorbildet, was später geschehen ist, nämlich den Weg, den das Christentum genommen hat durch das Römertum, um in die Welt einzutreten. Das ist, möchte man sagen, die weitere Ausgestaltung. Und wenn Ich hinzufügen würde, was auch gewußt werden kann, was aber doch nicht in einem Vortrage vor einem so großen Zuhörerkreise gesagt werden kann, so würden Sie sehen, wie eigentlich gerade durch die spätere Wiederverkörperung dieses Judas[5] die Verschmelzung geschieht des römischen Elementes mit dem christlichen Element und wie der wiederverkörperte Judas der erste ist, der sozusagen den großen Erfolg hat in der Ausbreitung des romanisierten Christentums, und wie der Bündnisabschluß des Judas des Alten Testamentes mit den Römern die prophetische Vortatsache ist dessen, was ein Späterer tut, der dem Okkultisten wiedererscheint als der wiederverkörperte Judas, der da durchgehen mußte durch die harte Seelenprüfung des Verrates. Und was sich dann durch sein späteres Wirken zeigt als Christentum im Römertum und Römertum im Christentum zugleich, das erscheint wie eine ins Geistige umgesetzte Erneuerung des Bündnisses des alttestamentlichen Judas mit den Römern.“ (Lit.:GA 139, S. 42ff)

„Nun hatte die Menge, die dem Christus Jesus gegenüberstand, von dem alten Hellsehertum zwar nur noch letzte Reste; aber die Seelen waren noch dazu geschickt, zuzuhören, wenn in Bildern gesprochen wurde von dem Hergang des Seins und des Menschheitswerdens. Und wie zu jemand, der sich noch die letzte Erbschaft des alten Hellsehens erhalten hatte und hineingetragen hatte in das gewöhnliche Seelenleben, so sprach der Christus Jesus zur Menge.

Und welches waren die intimen Schüler? Wir haben gehört, wie sie sich zu den Zwölfen zusammensetzten aus den sieben Söhnen der Makkabäermutter und den fünf Söhnen des Mattathias. Wir haben gehört, wie sie aufgerückt waren durch das ganze althebräische Volk hindurch zu der starken Betonung des unsterblichen Ich. Sie waren die wirklich ersten, die der Christus Jesus sich auswählen konnte, um an das zu appellieren, was in jeder Seele lebt, so lebt, wie es werden sollte zu einem neuen Ausgangspunkt für das Menschenwerden. Zur Menge sprach er, indem er voraussetzte, daß sie das verstehe, was sich als Erbschaft von dem alten Hellsehen erhalten hat; zu seinen Jüngern sprach er so, daß er von ihnen voraussetzen konnte, daß sie die ersten seien, die schon etwas von dem verstehen konnten, wie wir heute von den höheren Welten zu den Menschen sprechen. Es war also durch den ganzen Zeitenwendepunkt geboten, daß der Christus Jesus in verschiedener Weise sprach, wenn er zur Menge sprach und wenn er zu denen sprach, die seine intimen Schüler waren. Mitten hinein in die Menge stellt er sie, die er als die Zwölf an sich zog. Was für die Folgezeit allgemeines Menschengut werden sollte, verstehen, vernunftgemäß verstehen, was sich auf die höheren Welten und auf die Geheimnisse der Menschheitsevolution bezieht, das war die Aufgabe des engeren Schülerkreises des Christus Jesus. Er sprach – nehmen Sie nur das Ganze, was er da sagte bei der Auslegung des Gleichnisses für seine Schüler ~, man möchte sagen, auch in sokratischen Worten. Denn das, was er da sprach, das holte er aus jeder Seele selber heraus, nur daß Sokrates sich mehr beschränkte auf die irdischen Verhältnisse, man möchte sagen, auf die gemeine Logik, während der Christus Jesus über die spirituellen Angelegenheiten sprach. Aber er sprach über die spirituellen Angelegenheiten, wenn er zu seinen intimen Schülern sprach, auf sokratische Art. Wenn Buddha zu seinen Schülern sprach, dann sprach er so, daß er ihnen die spirituellen Angelegenheiten klarlegte, aber so klarlegte, wie es die Erleuchtung gibt, wie es also nur der Aufenthalt der Menschenseele in den höheren Welten gibt. Wenn der Christus zur Menge sprach, dann sprach er so, wie es die gewöhnliche Menschenseele in früheren Zeiten in den höheren Welten erlebt hat. Zur Menge sprach er, man möchte sagen, wie ein populärer Buddha; zu seinen intimen Schülern sprach er wie ein höherer Sokrates, wie ein spiritualisierter Sokrates. Sokrates holte die individuelle, irdische Vernunft aus den Seelen seiner Schüler heraus; der Christus holte die himmlische Vernunft aus den Seelen seiner Schüler heraus. Der Buddha gab seinen Schülern die himmlische Erleuchtung; der Christus gab der Menge die irdische Erleuchtung in seinen Gleichnissen.

Ich bitte Sie, nehmen Sie diese drei Bilder: drüben im Ganges-Lande den Buddha mit seinen Schülern – das Gegenbild des Sokrates; drüben in Griechenland den Sokrates mit seinen Schülern – das Gegenbild des Buddha. Und dann diese merkwürdige Synthese, diese merkwürdige Verbindung vier bis fünf Jahrhunderte später. Da haben Sie den gesetzmäßigen Werdegang der Menschheitsevolution an einem der größten Beispiele vor Ihrer Seele stehen.“ (S. 84f)

„Die Sonnenhelden verließen also während der Einweihung ihren Leib; hatten sie sich mit diesen Kräften erfüllt, dann traten sie wiederum in ihren Leib zurück. Wenn sie zurückgekehrt waren, dann hatten sie die Kräfte in ihrer Seele, welche die Arbeit eines Volkes herausführen konnten in die ganze Entwickelung der Menschheit. Und was erlebten diese Sonnenhelden während der dreieinhalb Tage ihrer Einweihung? Während sie – wir können es schon so nennen – wandelten nicht auf der Erde, sondern auf der Sonne, was erlebten sie? Die Gemeinsamkeit mit dem Christus, der vor dem Mysterium von Golgatha noch nicht auf der Erde war! Alle alten Sonnenhelden waren so in die Sonnensphäre hinaufgegangen, denn nur da konnte man in den alten Zeiten die Gemeinsamkeit mit dem Christus erleben. Aus dieser Welt, in die hinaufsteigen mußten während ihrer Einweihung die alten Eingeweihten, ist der Christus herabgestiegen auf die Erde. Wir können also sagen: Dasjenige, was durch die ganze Prozedur der Einweihung in alten Zeiten für einzelne Wenige hat erreicht werden können, das wurde erreicht wie durch ein naturgemäßes Ereignis in den Piingsttagen von denjenigen, welche die Apostel des Christus waren. Während früher die Menschenseelen hatten hinaufsteigen müssen zu dem Christus, war jetzt der Christus zu den Aposteln herabgestiegen. Und die Apostel waren in gewisser Weise solche Seelen geworden, die in sich trugen jenen Inhalt, den die alten Sonnenhelden in ihren Seelen gehabt haben. Die geistige Kraft der Sonne hatte sich ausgegossen über die Seelen dieser Menschen und wirkte fortan weiter in der Menschheitsevolution. Damit dies geschehen konnte, damit das Wirken einer ganz neuen Kraft auf die Erde kommen konnte, mußte das Ereignis von Palästina, mußte das Mysterium von Golgatha sich vollziehen.“ (Lit.:GA 148, S. 46f)

Die zwölf Apostel und die zwölf Bodhisattvas

„Der Mensch muß aber, indem er den Übergang finden soll vom Mondenbereich in den Sonnenbereich, eine Führerschaft haben. Ich habe schon hingedeutet auf diese Führerschaft. Wir haben ja gesehen, daß in der allerältesten Epoche der Menschheit diejenigen Wesen hier auf Erden gelebt haben, die sich dann in die kosmische Mondenfestung wie verschanzt, wie zurückgezogen haben. Die Wesen selber also sind solche, zu denen der Mensch erst wiederum eine Beziehung erlangt nach dem Tode. Aber es sind Nachfolger dieser Wesenheiten geblieben, welche von Zeit zu Zeit dann in den älteren nachfolgenden Epochen der Menschheit auf Erden erschienen sind. Im Orient hat man diese Wesenheiten die Bodhisattvas genannt. Die erschienen wohl im Menschenleibe verkörpert, waren aber dennoch die Nachkommen derjenigen Wesenheiten, die sich dann im Monde verschanzten. So daß das Leben der Bodhisattvas eigentlich verfließt in Gemeinschaft mit den in der kosmischen Mondenfestung lebenden Wesenheiten. Da liegen die Quellen ihrer Kraft, da liegen die Quellen ihrer Gedanken. Und sie waren es, die dann den Menschen Führer waren, ihnen den Übergang möglich gemacht haben durch das, was sie auf Erden sie lehrten, so daß die Menschen die Kraft hatten, als sie an das Ende der Mondenregion kamen, in die Sonnenregion überzugehen.

Wir werden nun in den nächsten Vorträgen sehen, wie das im Laufe der Menschheitsentwickelung auf Erden eben unmöglich geworden ist, und wie vom Sonnenwesen selber hat herunterkommen müssen das Christus-Wesen, um das Mysterium von Golgatha zu vollbringen, damit der Mensch durch seine Christus-Lehre, durch die Lehre von dem Mysterium von Golgatha auf der Erde die starke Kraft empfängt, den Übergang aus der Seelenwelt in das Geisterland, aus der Mondenregion in die Sonnenregion zu gewinnen.

Und während in alten Zeiten der Erdenentwickelung dasjenige, was aus der Mondenregion mit der Erde innig verbunden war, eigentlich für das Spirituelle der Erde gesorgt hat, trat, «als die Zeit erfüllet war», nachdem das erste Drittel der vierten nachatlantischen Epoche verlaufen war, in der Erdenentwickelung selber an die Stelle der direkten oder indirekten Mondenwirkung – als noch in den Wesen die Bodhisattvas wirkten – die Wirkung des Mysteriums von Golgatha, die Christus-Wirkung ein. Die Christus-Wirkung war umgeben von der zwölffachen Bodhisattva-Wirkung, was angedeutet ist, aber eben auch wirklich ist, durch die zwölf Apostel in der Umgebung des Christus; so daß also der Christus, der im Leibe des Jesus verkörpert ist, die Kraft ist, die nun, von dem geistigen Sonnendasein ausgehend, mit der Erde sich verbunden hat.“ (Lit.:GA 227, S. 237f)

Elias/Johannes der Täufer als Gruppenseele der zwölf Apostel

Sehr deutlich hat Rudolf Steiner immer wieder dargestellt, dass die überragende Geistgestalt des Johannes/Elias sich nicht vollständig in einem einzelnen Leib inkarnieren konnte. Als er als Prophet Elias wirkte, war er zugleich, in Gemeinschaft mit höheren geistigen Wesenheiten, so etwas wie die Gruppenseele des jüdischen Volkes. Auch in seiner Inkarnation als Johannes der Täufer ragte seine Geistgestalt weit über das Leibesgefäß hinaus. In seinen Vorträgen über das Markus-Evangelium (Lit.: GA 139) hat Rudolf Steiner dann das weitere Schicksal des Täufers in der geistigen Welt nach seiner Enthauptung dargestellt. Nach dem Tod wird Elias/Johannes zur Gruppenseele der zwölf Apostel und öffenet ihnen dadurch den Weg zu einer neuen Art des Hellsehens und sie selbst heilen nun Kranke und treiben Dämonen aus. Herodes selbst führt das darauf zurück, dass der Täufer von den Toten auferstanden sei.

12 Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. 13 Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie. 14 Der König Herodes hörte von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm. 15 Andere sagten: Er ist Elija. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den alten Propheten. 16 Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er: Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden. Mk 6,12 EU

„So, wie der einzelne Mensch ist, so stellt das Alte Testament den ganzen Körper des althebräischen Volkes dar. Wir sehen, was sich durch die Rasseneigentümlichkeiten dieses Volkes alles entwickelt in der Zeit des Abraham, Isaak und Jakob, wie alles davon abhängt, daß dieses Volk gerade diese Bluts- und Rasseneigentümlichkeiten hat. Und verfolgen Sie, was da geschildert wird, dann werden Sie sagen: Bis zu einem bestimmten Moment treten gewisse Rasseneigentümlichkeiten als das die Impulse Gebende im Alten Testament auf. Dann kommt die Zeit, da dieses Volk seine Seele ausbildet, was sich so ausnimmt, wie der einzelne Mensch sein Seelisches in den Zwanziger]ahren hinstellt. Das ist da, wo der Prophet Elias auftritt, denn der Prophet Elias erscheint wie die ganze eigentümliche Seele des althebräischen Volkes. Dann kommen die anderen Propheten, von denen ich Ihnen vor einigen Tagen sagen konnte, daß sie die Seelen der verschiedensten Eingeweihten der anderen Völker sind, die sich in dem alttestamentüchen Volke versammeln. Da hört die Seele dieses Volkes auf dasjenige, was die Seelen der anderen Völker zu sagen haben. Wie in einer großen Harmonie, wie in einer Symphonie vermischt sich das, was von Elias bleibt und was die Seelen der anderen Völker durch die anderen Propheten zu sagen haben, die sich in dem alttestamentlichen Volke verkörpern.

So reift dieser Körper des althebräischen Volkes heran. Und er stirbt in einer gewissen Weise, indem er nur das Geistige, das, was geistig bleibt, in seinen Glauben, in sein Bekenntnis aufnimmt, wie wir es so herrlich sehen an der Darstellung der Makkabäer. Man möchte sagen: In dieser Darstellung der Makkabäer erscheint das altgewordene Volk des Alten Testamentes, das sich allmählich als altgewordenes Volk zur Ruhe legt, aber das Bewußtsein von der Ewigkeit der Menschenseele aus den Makkabäersöhnen unmittelbar kundgibt. Die Ewigkeit des einzelnen tritt uns als Bewußtsein des Volkes entgegen. Und es ist jetzt, indem der Körper des Volkes selber zugrunde geht, wie wenn diese Seele als Seelensame in einer ganz neuen Gestalt bleibt. Wo ist sie, diese Seele?

Diese Elias-Seele, zugleich ist sie die Seele des alttestamentlichen Volkes, als sie in den Täufer eintritt, im Täufer lebt. Da er gefangengesetzt und dann von Herodes geköpft wird, was geschieht da mit dieser Seele? Wir haben es schon angedeutet. Diese Seele wird selbständig, verläßt den Leib, wirkt aber wie eine Aura weiter, und in das Gebiet dieser Aura tritt ein der Christus Jesus. Wo aber ist die Seele des Elias, die Seele Johannes des Täufers? Es ist im Markus-Evangelium deutlich genug angedeutet. Die Seele Johannes des Täufers, die Seele des Elias, sie wird die Gruppenseele der Zwölf, sie lebt in den Zwölfen und lebt in den Zwölfen weiter. Sehr, sehr merkwürdig wird uns das, man möchte sagen, in jener Art, wie künstlerisch gezeichnet wird, angedeutet, indem uns erzählt wird, bevor im Markus-Evangelium von dem Tode Johannes des Täufers gesprochen wird, wie der Unterricht sozusagen, die Lehrweise des Christus Jesus zu der großen Menge ist und wie zu seinen einzelnen Schülern. Wir haben davon gesprochen. Aber das ändert sich, als die Elias-Seele von Johannes dem Täufer frei wird, als sie wie eine Gruppenseele in den Zwölfen weiterlebt. Und das wird angedeutet. Denn von da ab – lesen Sie nach, man merkt es ganz deutlich – macht der Christus an seine Zwölf höhere Ansprüche als vorher. Er fordert von ihnen, daß sie Höheres verstehen. Und das sehr Merkwürdige ist dies, was sie gerade verstehen sollen und was es ist, das er, weil sie es nicht verstehen, ihnen später zum Vorwurf macht. Lesen Sie in diesem Buche genau! Auf die eine Seite der Dinge habe ich bereits hingewiesen: daß von einer Brotvermehrung die Rede ist, als Elias zu der Witwe nach Sarepta kommt, und daß, als die Elias-Seele frei wird von Johannes dem Täufer, wieder von einer Brotvermehrung berichtet wird. Aber jetzt verlangt der Christus gerade von seinen Jüngern, daß sie den Sinn dieser Brotvermehrung ganz besonders verstehen sollen. Vorher spricht er solche Art von Worten nicht zu ihnen. Dann aber, als sie verstehen sollen, was das Schicksal Johannes des Täufers nach der Enthauptung durch Herodes ist, was durch die fünf Brote mit den Fünftausend geschieht, wo die Brocken in zwölf Körben gesammelt werden, und was mit den sieben Broten und den Viertausend geschieht, wo die Brocken in sieben Körben gesammelt werden, da sagt er zu ihnen:

Raffael, Transfiguration (Verklärung Christi), 1520

« Merket und verstehet ihr noch nichts ? Bleibt es bei der Verfinsterung eurer Seele?
Ihr habt Augen und sehet nicht, Ohren und höret nicht, und denket nicht daran, da ich die fünf Brote gebrochen habe für die Fünftausend. Wieviel Körbe voll Brocken habt ihr da aufgehoben? Sie sagen zu ihm: Zwölf.
Und wie dann die sieben Brote unter die Viertausend, wieviel Handkörbe voll Brocken habt ihr aufgehoben? Und sie sagen zu ihm: Sieben.
Und er sagt zu ihnen: «Verstehet ihr noch nicht?» (Mk 8,17-21 LUT)

Er macht ihnen den schweren Vorwurf, daß sie das, was in diesen Offenbarungen enthalten ist, nicht verstehen können. Warum? Weil er im Sinne hat: Jetzt ist der Geist des Elias freigeworden, er lebt in euch, und ihr müßt euch nach und nach würdig erzeigen, daß er in eure Seele eindringt, daß ihr Höheres verstehen könnt, als ihr früher verstanden habt. Wenn der Christus Jesus zur Menge sprach, so sprach er in Gleichnissen, in Bildern, weil diese Menschen noch den Nachklang derjenigen bildeten, die das Übersinnliche gesehen haben in den Imaginationen, in der imaginativen Erkenntnis; so daß er zur Menge sprechen mußte in der Art, wie die alten Hellseher gesprochen haben. Sokratisch, das heißt nach der gewöhnlichen Vernunft auslegen konnte er es denen, die als seine Jünger aus dem alttestamentlichen Volke hervorgegangen sind. Er konnte ihnen die Gleichnisse auslegen. Er konnte zu dem neuen Sinn sprechen, zu dem, was für die Menschheit gewöhnlich geworden war, nachdem das alte Hellsehen verglommen war. Aber dadurch, daß der Geist des Elias als eine Gruppenseele an die Zwölf herangetreten ist, sie durchsetzt hat wie eine gemeinsame Aura, dadurch wurden sie in einem höheren Sinne oder konnten wenigstens in einem höheren Sinne hellsichtig werden, konnten das, was sie als einzelne nicht erlangen konnten, als Zwölf zusammen, erleuchtet durch den Geist des Elias-Johannes, erschauen. Dazu wollte der Christus sie erziehen.“ (Lit.:GA 139, S. 119ff)

Nun sind die Apostel bereit, die Speisung der Fünftausend und die Speisung der Viertausend als übersinnliche Ereignisse zu erfahren. Dann schränkte sich die Wirksamkeit der geistige Individulität des Täufers auf den engeren Kreis der drei Apostel Petrus, Jakobus und Johannes ein. Sie wurden dadurch fähig, die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor hellsichtig zu erleben (Mk 9,2). Den anderen neun Jüngern aber mangelt nun eine Kraft, darum sind sie auch nicht fähig, die Heilung des mondsüchtigen Knaben zu bewirken, die gleich im Anschluß an die Verklärung geschildert wird. Raffael stellt das in seinem letzten Gemälde sehr deutlich dar.

Noch enger wird der Wirkungskreis des Elias/Johannes, als der Christus die Einweihung des Lazarus vollzieht. Nun verbindet sich die Wesenheit des Täufers von oben her mit der auf Erden aus dem Todesschlaf erweckten Individualität des Lazazus, der dadurch tatsächlich zum Lazarus-Johannes wird. Wie diese Durchkreuzung der beiden Individualitäten genauer vorzustellen ist, konnte Rudolf Steiner nur mehr in einzelnen mündlich überlieferten Aussagen andeuten. Dr. Ludwig Noll, der neben Ita Wegman behandelnder Arzt Steiners war hat folgendes festgehalten:

„Bei der Auferweckung des Lazarus sei von oben her bis zur Bewußtseinsseele die geistige Wesenheit Johannes des Täufers, der ja seit seinem Tode der die Jüngerschar überschattende Geist gewesen sei, in den vorherigen Lazarus eingedrungen und von unten her die Wesenheit des Lazarus, so daß die beiden sich durchdrangen. Das ist dann nach der Auferweckung des Lazarus Johannes, der «Jünger, den der Herr lieb hatte».“ (Lit.: GA 238, S. 175)

Wie Frau Dr. M. Kirchner-Bockholt festgehalten hat, gab Rudolf Steiner Frau Dr. Wegman noch folgende ergänzende Erklärung:

„Lazarus konnte aus den Erdenkräften heraus sich in dieser Zeit nur voll entwickeln bis zur Gemüts- und Verstandesseele; das Mysterium von Golgatha findet statt im vierten nachatlantischen Zeitraum, und in dieser Zeit wurde entwickelt die Verstandes- oder Gemütsseele. Daher mußte ihm von einer anderen kosmischen Wesenheit von der Bewußtseinsseele aufwärts Manas, Buddhi und Atma verliehen werden. Damit stand vor dem Christus ein Mensch, der von den Erdentiefen bis in die höchsten Himmelshöhen reichte, der in Vollkommenheit den physischen Leib durch alle Glieder bis zu den Geistesgliedern Manas, Buddhi, Atma in sich trug, die erst in ferner Zukunft von allen Menschen entwickelt werden können.“ (Lit.: GA 238, S. 175f)

Im Einklang mit dieser Darstellung Rudolf Steiners steht das Kreuzigungsbild von Matthias Grünewalds Isenheimer Altar, indem hier der Apostel Johannes und Johannes den Täufer gemeinsam unter dem Kreuz postiert sind.

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.com/watch?v=sSiRw0av4_I

Die Jesus Lüge

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siehe auch „Der Schlangen-Träger“ – „Das Drei-Zehnte Stern-Zeichen“

https://www.forschung-und-wissen.de/magazin/ist-die-bibel-ein-astronomischer-kalender-13372124

Wissenschaftliche Sichtweise

Ist die Bibel ein astronomischer Kalender?

Der christliche Glaube baut auf der Bibel, der Heiligen Schrift oder auch dem Buch der Bücher auf. Aber erzählen die zahlreichen Schriften in der Bibel tatsächlich alte Geschichten über Personen der damaligen Zeit oder ist die Bibel vielmehr eine Art in Geschichten verpackter astronomischer Kalender?

Immer mehr Wissenschaftler halten die Bibel für eine Art Volkskalender. Sie stellen die Behauptung auf, dass die Bibel nicht über Jesus als historische Person berichtet, sondern vielmehr dass Gelehrte ihr damaliges astronomisches Wissen in lebhaften Geschichten niedergeschrieben haben. Auf diese Weise stand der Bevölkerung das überlebenswichtige Wissen über das Ende des Winters, dem ersehnten Frühlingsregen und der besten Erntezeit zur Verfügung.

Die Sonne: Am häufigsten verehrter Himmelskörper aller Zeiten

Um dieser akademischen Behauptung zu folgen, ist es wichtig zu wissen, wie die Beziehungen damaliger Zivilisationen zur Sonne waren. Für frühere Kulturen war die Sonne überlebenswichtig. Sie brachte nicht nur das Licht und die Wärme, sie bot den Menschen auch Sicherheit vor den Gefahren der Nacht. Auch wussten die Menschen, dass ihre Nutzpflanzen, wie beispielsweise das Getreide, die Sonnenstrahlen zum wachsen benötigen. Diese Tatsachen machen die Sonne zum meist verehrten Himmelskörper der Menschheitsgeschichte.

Ebenso wichtig wie die Sonne, waren für die Menschen die Sterne. Schon in früher Zeit beobachteten die Menschen den Verlauf der Gestirne am Nachthimmel und machten so die Astronomie zu der ältesten aller Wissenschaften. Anhand der Sterne konnten die Menschen schon vor vielen Tausend Jahren Kalender erstellen, welche natürliche und immer wiederkehrende Ereignisse voraussagten. Vor allem das Wissen über die Jahreszeiten war für die damaligen Kulturen überlebenswichtig. Die Menschen katalogisierten die Sterne in Gruppen, in das, was wir heute Sternbilder nennen.

Das Kreuz des Tierkreises

Nachdem die Sternbilder anthropomorphisiert bzw. personifiziert wurden, folgte die Konzeption des Tierkreiszeichens bzw. des Kreuzes des Tierkreises. Dieses zeigt, wie die Sonne bildlich innerhalb eines Jahres durch die 12 Tierkreiszeichen wandert. Das Kreuz des Tierkreises zeigt zudem die 12 Monate des Jahres, die vier Jahreszeiten sowie die Sonnenwenden und die Tag- und Nachtgleiche.

Die Namen der Sternbilder bzw. der Tierkreiszeichen leiteten sich von Geschehnissen ab, die zu dieser Zeit häufig passierten. So steht der Wassermann beispielsweise, der immer durch einen Mann dargestellt wird der einen Wasserkrug entleert, für den kommenden Frühlingsregen. Dies zeigt, dass die frühen Zivilisationen die Sterne nicht einfach nur beobachteten, sie personifizierten sie in reichhaltigen Mythen, die ihre Bewegungen und Beziehungen zueinander beinhalteten. Die Sonne mit ihren lebensspendenden Eigenschaften wurde als Vertreter des unsichtbaren Schöpfers personifiziert – oder als Gott, Gottes Sonne, das Licht der Welt oder auch als Retter der Menschheit, wie es mehrfach in der Bibel heißt.

Der ägyptische Sonnengott Horus legte die Grundsteine für die Bibelgeschichte

Über den ägyptischen Sonnengott Horus, um etwa 3.000 Jahre vor Christi Geburt, ist heute dank zahlreicher Hieroglyphen viel bekannt. Horus ist die ägyptische Version der personifizierten Sonne. Sein ganzes Leben wird in den alten Mythen vom Nil bildhaft erzählt. Auch hier liegen astronomische Begebenheiten zugrunde wie z.B. der Lauf der Sonne. Wie jeder Sonnenmessias wurde auch Horus oftmals als Sonne oder Licht bezeichnet.

Horus hatte einen Feind: Seth – die personifizierte Nacht bzw. Dunkelheit. Der Kampf Licht gegen Dunkelheit oder auch gut gegen böse sind die allgegenwärtigsten mythologischen Dualitäten, welche sich selbst heute noch auf vielen Ebenen ausdrücken. Metaphorisch gesprochen gewann Horus jeden morgen den Kampf gegen Seth, während Seth ihn abends besiegte und ihn in die Unterwelt schickte.

Schauen wir uns die Geschichte von Horus an, stellen wir einige sehr auffällige Gemeinsamkeiten mit der Jesus-Geschichte fest:

  • Horus wurde am 25. Dezember von der Jungfrau Isis geboren
  • Seine Geburt wurde von einem Stern im Osten begleitet
  • Dem Stern folgten drei Könige um den Retter zu finden und zu beschenken
  • Mit 12 Jahren war Horus Lehrer
  • Mit 30 Jahren wurde Horus getauft (von Anubis) und begann sein geistliches Amt
  • Horus hatte 12 Jünger mit denen er umherreiste und Wunder vollbrachte
    (z.B. Kranke heilen oder auf Wasser laufen)
  • Horus wurde auch die Wahrheit, das Licht, Gottes gesandter Sohn, der gute Hirte, das Lamm Gottes genannt
  • Typhon hat Horus verraten und er wurde ans Kreuz genagelt
  • Horus starb und wurde für drei Tage begraben, anschließend ist er wieder auferstanden

Diese Attribute, ob sie nun bei Horus den Ursprung haben oder sogar aus einer noch früheren Zeit kommen, haben viele Kulturen der Welt durchdrungen. Es lassen sich zahlreiche Götter finden, welche die selbe mythologische Struktur besitzen:

Attis von Phrygien (Griechenland)

  • um 1.200 vor Christi Geburt
  • Attis wurde am 25. Dezember durch die Jungfrau Nana geboren
  • Attis wurde gekreuzigt und ist nach drei Tagen wieder auferstanden

Mithra (Persien)

  • um 1.200 vor Christi Geburt
  • wurde am 25. Dezember durch eine Jungfrau geboren
  • 12 Jünger
  • Mithra vollbrachte Wunder
  • Nach seinem Tod für drei Tage begraben und ist anschließend wieder auferstanden
  • Mithra wurde auch als die Wahrheit oder das Licht bezeichnet
  • Der heilige Tag für den Mithra-Gottesdienst war Sonntag

Krishna (Indien)

  • um 900 vor Christi Geburt
  • wurde von der Jungfrau Devaki geboren
  • ein Stern im Osten verkündete seine Geburt
  • Krishna vollbrachte mit seinen Jüngern Wunder
  • Krishna ist nach dem Tod wieder auferstanden

Dionysus (Griechenland)

  • um 500 vor Christi Geburt
  • wurde am 25. Dezember von einer Jungfrau geboren
  • er war Lehrer und vollbrachte Wunder (wie Wasser in Wein verwandeln)
  • er wurde auch als König der Könige, Gottes einziger in die Welt gesetzter Sohn, Alpha und Omega bezeichnet
  • nach seinem Tod ist Dionysus wieder auferstanden

Tatsächlich ist die Liste mit Gottheiten mit einer ähnlichen mythologischen Struktur von Horus noch um einiges länger:

  • Chrishna (Hindostan)
  • Budha Sakia (Indien)
  • Shalivahana (Bermuda)
  • Osiris (Ägypten)
  • Odin (Skandinavien)
  • Chrite (Chaldea)
  • Zoroaster (Persien)
  • Baal und Taut (Phönizien)
  • Indra (Tibet)
  • Bali (Afghanistan)
  • Jao (Nepal)
  • Thammuz (Syrien)
  • Xomolix (Thrazien)
  • Zoar (Bonze)
  • Adad (Assyrien)
  • Deva Tat und Sammonocadam (Siam)
  • Alcides (Theben)
  • Mikado (Sintoos)
  • Beddru (Japan)
  • Thor (Gallien)
  • Cadmus (Griechenland)
  • Hil und Feta (Mandaites)
  • Gentaut und Quexalcote (Mexiko)
  • Oschy (Formosa)
  • Fohi und Tien (China)
  • Adonis (Griechenland)
  • Ixion und Quirinus (Rom)
  • Prometheus (Caucasus)

Aber warum haben alle diese Götter diese Eigenschaften? Warum die Geburt durch eine Jungfrau am 25. Dezember? Warum der Tod für drei Tage und die zwangsläufige Wiederauferstehung? Warum die 12 Jünger?

Der Sonnenmessias Jesus Christus

Um alle Fragen zu beantworten, sollten man den letzten Sonnenmessias Jesus Christus und seine Geschichte betrachten:

Jesus Christus

  • am 25. Dezember in Bethlehem durch die Jungfrau Maria geboren
  • ein Stern im Osten verkündete seine Geburt
  • drei Könige folgten dem Stern um ihn zu finden und zu beschenken
  • Jesus Christus war mit 12 Jahren Lehrer
  • mit 30 Jahren wurde er von Johannes dem Täufer getauft und begann sein geistliches Amt
  • er hatte 12 Jünger mit denen er umherreiste und Wunder vollbrachte
    (Kranke heilen, über das Wasser laufen, Wasser in Wein verwandeln, etc.)
  • Jesus Christus wurde auch als König der Könige, Sohn Gottes, Licht der Welt, Alpha und Omega, Lamm Gottes, etc. bezeichnet
  • Judas hat ihn für 30 Goldstücke verraten
  • Jesus Christus wurde gekreuzigt, in ein Grab gelegt und nach drei Tagen ist er wieder auferstanden und in den Himmel gestiegen

Der Geburtsvorgang ist astronomischen Ursprungs

Heute gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass der Geburtsvorgang von Jesus Christus und allen anderen aufgezählten mythologischen Figuren die am 25. Dezember geboren wurden, rein astronomischen Ursprungs ist.

Der Stern im Osten ist Sirus, der hellste Stern am Nachthimmel, welcher am 24. Dezember zusammen mit den drei hellsten Sternen des Gürtels des Orions eine Linie bildet. Die drei Sterne werden noch heute so genannt, wie sie in der Antike genannt wurden: Die drei Könige. Die Linie aus diesen vier Sternen zeigt auf den Punkt des Sonnenaufgangs am 25. Dezember. Aus diesem Grund FOLGEN die drei Könige dem Stern im Osten – um den Ort des Sonnenaufgangs zu finden (die Geburt der Sonne).

Das antike Schriftzeichen für Jungfrau ist ein leicht verändertes M – daher auch Maria, Adonis Mutter Myrra, Buddas Mutter Maya, etc. Das Sternbild Jungfrau ist Maria – die Mutter von Jesus Christus. Das Sternbild wird immer durch eine Jungfrau mit einem Bündel Weizen dargestellt. Man nennt das Sternbild daher auch Haus des Brotes. Das Haus des Brotes symbolisiert die Monate August und September – die Zeit der Ernte. Im übrigen wird Bethlehem wörtlich mit Haus des Brotes übersetzt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Bethlehem ein Ort am Himmel, nicht auf der Erde ist – der Ort des Sternzeichen der Jungfrau.

Der 25. Dezember – die Geburt der Sonne

Ein weiteres, sehr interessantes Phänomen findet am 25. Dezember statt. Es ist die Wintersonnenwende. Vom Sommer zur Wintersonnenwende werden die Tage kürzer und kälter. Aus Sicht der nördlichen Hemisphäre scheint sich die Sonne nach Süden zu bewegen. Dabei scheint sie kleiner zu werden und scheint immer kürzer. Die kürzer werdenden Tage und das Ende der Ernte auf dem Weg zur Wintersonnenwende symbolisierten für die antiken Völker den Tod – es war der Tod der Sonne.

Am 22. Dezember steht die Sonne am tiefsten über dem Horizont. Ab jetzt bewegt sie sich nicht mehr nach Süden – für mindestens drei Tage (den 22., 23. und 24. Dezember). Innerhalb dieser drei Tage steht die Sonne unter dem Sternbild Kreuz des Südens oder auch Crux. Anschließend, am 25. Dezember, bewegt sie sich um ein Grad nach Norden und lässt damit das Ende des Winters und den kommenden Frühling vorausahnen.

Daher sagt man: Die Sonne starb am Kreuz, war für drei Tage Tod und ist danach wieder auferstanden. Aus diesem Grund teilen sich Jesus Christus und viele weitere Sonnengötter die selbe Geschichte: Die Kreuzigung, drei Tage Tod und das Wiederauferstehungskonzept.

Es ist die Übergangsphase der Sonne, bevor sie die Richtung ändert und wieder zurück in die nördliche Hemisphäre steigt und den Frühling und damit Erlösung bringt.

Die Frühlings-Tag und Nachtgleiche (Äquinoktium) ist der Zeitpunkt, an dem die Sonne offiziell die böse Dunkelheit überwunden hat. Daher orientiert sich Ostern, der Tag an dem Jesus Christus nach seinem Tod wieder auferstanden ist, auch an der Frühlings-Tag und Nachtgleiche und nicht an einem festen Datum – wie man eigentlich meinen sollte.

Astronomische Symbolik in der Bibelgeschichte

Die wohl offensichtlichste astronomische Symbolik in der Bibel und in allen anderen Geschichten mythologischer Sonnengötter ist die Zahl 12. Im Falle Jesus betrifft es seine 12 Jünger. Diese stehen laut Wissenschaftler schlicht für die 12 Sternzeichen mit denen Jesus, also die Sonne, umherreist. Die Zahl 12 taucht in der Bibel tatsächlich auffällig häufig vor: Die 12 Stämme Israels, 12 Brüder Josephs, 12 Richter Israels, 12 große Patriarchen, 12 Propheten im alten Testament, 12 Könige Israels, 12 Prinzen Israels, Jesus mit 12 Tempeln – um nur einige Beispiele zu nennen.

Das Christus Kreuz und das heidnische Tierkreiskreuz

Das Tierkreiskreuz zeigt das figurative Leben der Sonne. Es ist nicht nur ein künstlerischer Ausdruck um den Weg der Sonne zu verfolgen, es ist zudem ein heidnisches spirituelles Symbol dessen Kurzversion ein schlichtes Kreuz (mit oder ohne Kreis in der Mitte) ist – das Christus Kreuz. Auf den Spitzen der Kirchendächern steht laut Wissenschaftlern nichts anderes, als die Kurzversion des heidnischen Tierkreiskreuzes.

In früherer okultischer Kunst wurde Jesus Christus daher immer mit dem Kopf vor dem Zentrum des Kreuzes gezeigt. Dort wo im Tierkreiskreuz normalerweise die Sonne zu finden ist. Jesus ist die Sonne – die Sonne Gottes, das Licht der Welt.

Das Ende der Welt – oder das Ende der Ära (der Fische)

In der Bibel findet man immer wieder Textpassagen, in denen von der Zeit oder Ära gesprochen wird. Um dies richtig zu deuten, muss man mehr über die Präzession der Tag und Nachtgleiche wissen. Die alten Ägypter, wie auch schon Zivilisationen vor ihnen wussten, dass etwa alle 2.150 Jahre der Sonnenaufgang des Frühjahrtages in einem anderen Tierkreiszeichen stattfindet. Dies hat mit einem langsamen eiern der Erdachse zu tun. Es heißt Präzession, da die Sternbilder in der umgekehrten Reihenfolge zum normalen Jahresverlauf von der Sonne durchlaufen werden. Die Zeit bis die Sonne alle 12 Tierkreiszeichen durchwandert hat, beträgt gut 25.765 Jahre. Dieser Durchlauf wird auch als das große Jahr bezeichnet. Alle frühen Zivilisationen die einen astronomischen Kalender besaßen, waren sich dessen bewusst. Jeder Tierkreisabschnitt wurde damals als Ära bezeichnet.

Das Jahr 1 bis 2150 ist die Ära der Fische, in der wir uns noch heute befinden. Im Jahr 2150 beginnt die neue Ära – die Ära des Wassermanns. Auch die Bibel gibt deutlich die Bewegung durch verschiedene Ären wieder. So steigt beispielsweise Moses im Alten Testament vom Berg Sinai herab. Dabei hat er die 10 Gebote (die lediglich ein Ausschnitt aus dem ägyptischen Totenbuch sind). Er ist verärgert, dass sein Volk ein goldenes Kalb verehrt. Darauf hin zerstört Moses die Steintafeln und fordert sein Volk dazu auf sich selbst umzubringen und sich selbst zu läutern.

Viele deuten diese Bibelszene so, dass die Israeliten ein falsches Götzenbild verehrten. Aber das goldene Kalb ist Taurus, der Stier, und Moses repräsentiert die neue Ära von Aries, dem Widder. Deshalb blasen Juden noch heute das Widderhorn Schofar. Moses repräsentiert die neue Ära und mit der neuen Ära muss jeder die alte Ära ablegen.

Auch andere Götter haben diese Übergänge von einer Ära zu einer neuen Ära. Mithra (eine vorchristliche Gottheit) ließ beispielsweise ebenfalls den Stier töten.

Jesus ist die Figur, welche der Ära nach Aries zuzurechnen ist. Er ist die Ära der 2 Fische. Der Fischsymbolismus ist sehr häufig im Neuen Testament anzutreffen.

  • Jesus versorgte die Menschen mit Brot und 2 Fischen.
  • Als Jesus sein geistliches Amt beginnt, freundet er sich mit 2 Fischern an, die ihm daraufhin folgen.

Auch der Jesus-Fisch am Heck von Autos ist heidnische astronomische Symbolik für das Sonnenkönigreich der Fische. Jesus Christus’s vermeintlicher Geburtstag ist in Wirklichkeit der Start dieser Ära.

In Lukas 22.10 heißt es: Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr hineinkommt in die Stadt, wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Wasserkrug; folget ihm nach in das Haus, da er hineingeht.

Dieser Absatz ist wohl einer der deutlichsten Bezugnahmen auf die Astronomie. Der Mensch der einen Wasserkrug trägt ist Aquarius – der Wassermann. Er repräsentiert die Ära nach den Fischen. Und wenn die Sonne – Gottes Sonnedie Ära der Fische verlässt, wird sie in das Haus des Wassermanns gehen, denn Wassermann folgt auf Fische in der Präzision der Tag und Nachtgleiche. Alles was Jesus damit sagt, ist das nach der Ära der Fische die Ära des Wassermanns beginnt.

Die literarischen Ähnlichkeiten der ägyptischen und der christlich jüdischen Religion sind erschütternd. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass die ägyptische Religion die Grundlage der christlich jüdischen Religion bildet.

Anmerkung der Redaktion

Mit diesem Artikel möchten wir keinesfalls Gefühle verletzen! Dieser Artikel soll lediglich eine wissenschaftliche Betrachtungsweise auf die Bibelgeschichte und dessen Ursprung sein.

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https://www.forschung-und-wissen.de/magazin/die-teufelsbibel-codex-gigas-13372599

Mythos oder Wahrheit?

Die Teufelsbibel Codex Gigas

Codex Gigas - Teufelsbibel

Die Teufelsbibel, auch als Codex Gigas (lat. Großes Buch) bezeichnet, stammt aus dem Mittelalter und ist das größte handgeschriebene Buch der Welt. Die Teufelsbibel besitzt eine sagenumwobene Geschichte und übt seit ihrer Existenz eine fast schon übernatürliche Faszination auf die Reichen und Mächtigen aus.

Bei der Teufelsbibel handelt es sich um ein absolut einzigartiges, handgeschriebenes Manuskript aus dem späten Mittelalter. Das Buch und seine Geschichte sind so sonderbar, dass der Codex Gigas lange Zeit als das achte Weltwunder bezeichnet wurde. Experten schätzen, dass das 92 Zentimeter hohe, 50 Zentimeter breite, 22 Zentimeter dicke und fast 75 Kilogramm schwere Buch im frühen 13. Jahrhundert geschrieben wurde. Das mysteriöse Buch besitzt eine sagenumwobene Legende sowie eine lebhafte Geschichte und wirft bis heute viele Fragen für die Wissenschaft auf. Die Teufelsbibel beinhaltet unter anderem die komplette Bibel (also das Alte sowie das Neue Testament, was für die damalige Zeit äußerst untypisch war), diverse geschichtliche Daten, medizinische Abhandlungen, Beschwörungen, Exorzismen und magische Zaubersprüche, geschrieben auf über 160 Kalbshäuten. „Der Codex Gigas ist eine Sammlung von Texten, die sonst nirgends in dieser Form existieren. Dieses Buch ist ein besonders merkwürdiges, faszinierendes, riesiges, bizarres, unerklärliches Objekt“, erklärt Dr. Christopher de Hanel, Bibliothekar in Cambridge. Das Buch besitzt eine weitere einmalige Besonderheit: Es zeigt auf einer ganzen Seite eine Ganzkörperdarstellung des Teufels, umgeben von einem mysteriösen Schatten im Pergament. Im Mittelalter fürchteten die Menschen den Teufel und fast alle Abbildungen zeigten lediglich den Kopf Satans. Es gibt nur ganz wenige Ganzkörperdarstellung der Figur aus dieser Zeit und diese Wenigen waren bewusst immer sehr klein gehalten. Eine fast ein Meter große Abbildung des Bösen widersprach dem damaligen Denken, doch genau diese findet sich in der Bibel des Teufels.

Seit ihrer Existenz übte die Teufelsbibel eine besondere Faszination auf die Mächtigen der damaligen Zeit aus und weckte in ihnen die Gier, dieses gewaltige und sonderbare Buch zu besitzen. So war der Codex Gigas immer wieder eine begehrte Kriegsbeute von Kaisern und Königen, bis es irgendwann schließlich in Schweden bei der Monarchin Christina von Schweden, Tochter von König Gustav II. landete. Aber auch heute noch zieht das Buch die Menschen in seinen Bann: Als es im Jahr 2007 in seiner Heimat in der Tschechischen Republik für einige Zeit ausgestellt war, reisten zehntausende Menschen aus aller Welt an, um die Teufelsbibel einmal mit eigenen Augen zu sehen. Alle großen Medien der Welt berichteten damals über die Ausstellung des Codex Gigas. „Es besteht kein Zweifel, dass jeder, der dieses Buch mit seinen eigenen Augen sieht, die Macht, die dieses Buch innehat, erkennt“, kommentierte damals Michael Gullik, Paläograph bei der Red Gull Press. Nur sehr wenige Bücher haben bisher so großes öffentliches Interesse erregt wie dieses Buch.

Legende

Die Legende der Teufelsbibel beginnt im Jahr 1230 in dem abgelegenen Benediktinerkloster von Podlažice in Böhmen in der heutigen Tschechischen Republik. Ein Benediktinermönch, der eine der heiligen Klosterregeln gebrochen hat, sitzt in einer kahlen Zelle und wartet darauf, dass die Ältesten des Klosters über sein Schicksal entscheiden. Benediktinermönche werden auch als die Schwarzen Mönche bezeichnet. Ihre Trauerkutte symbolisieren ihren Tod für den der Lebenden. Sie führen ein Leben in selbstgewählter Armut, Keuschheit und Entsagen jeglicher körperlichen Freuden. Sie tragen Lumpen, verzichten auf Schlaf und züchtigen sich selbst. Bei einem Bruch der strengen Klosterregeln drohen drakonische Strafen, wie beispielsweise Einzelhaft, Hunger, Exkommunizierung oder sogar der Tod.

Die Strafe für die unbekannte Tat des Benediktinermönchs: Er soll verhungern. Dazu soll er in seiner Zelle Stein um Stein eingemauert werden. In seiner Angst vor den Qualen, die vor ihm liegen, bettelt er um Gnade und verspricht dafür Unmögliches: Er wird das größte Buch seiner Zeit schreiben. Es soll die Bibel und jegliches Wissen der Menschheit enthalten. Ein Buch, welches ewige Lobpreisung für das Kloster bedeuten würde. Und um der Schwere seiner Sünde gerecht zu werden, verspricht er, dass er dieses Werk in nur einer Nacht schreiben wird. Die Ältesten lassen sich auf den Vorschlag ein, machen aber deutlich, dass wenn er es nicht in einer Nacht schafft, ihm an nächsten Morgen der Tod erwartet.

Der Mönch beginnt zu schreiben. Wort für Wort, Zeile für Zeile, Seite für Seite, bis ihm die Finger taub werden. Doch als es immer später wird, scheint ihm der Tod gewiss. Es ist einfach zu viel Arbeit für einen einzelnen Menschen ein solches Werk in so kurzer Zeit zu schreiben. In dieser Stunde der Verzweiflung schließt er einen unheiligen Pakt: Er bittet den gefallenen Erzengel Satan um seine Hilfe und verkaufte so seine Seele an den Teufel. Wo die Evangelien die Handschrift Gottes tragen, da trägt der Codex Gigas die Handschrift des Teufels.

Geschichte

Einige Jahrzehnte sind vergangen, seit eine Legende von einem Mönch erzählt, der seine Seele verkaufte um die Bibel des Teufels zu schreiben. Mittlerweile hat sein Werk große Berühmtheit erlangt, doch das Benediktinerkloster, dass den Codex Gigas besitzt ist am Rande des finanziellen Ruins. Um wieder an die dringend benötigten Gelder zu kommen, beschließt der Abt, die Teufelsbibel an ein anderes Kloster zu verkaufen.

Ein solches Werk ist ein Statussymbol gewesen und bedeutete für jedes Kloster große Ehre und Prestige. So gelangte der Codex Gigas ironischer Weise von den Schwarzen Mönchen, den Benediktinern, zu einer Sekte, die als die Weißen Mönche bekannt waren. Die neuen Besitzer der Teufelsbibel brachten den Codex in ein Kloster nach Sedlec, einer Stadt in der Nähe von Prag. Dort erhält das riesige Buch einen Ehrenplatz. Es wird eingesegnet, zusammen mit der Erde aus Golgatha – dem Ort, an dem Jesus gekreuzigt wurde.

Es dauert jedoch nicht lange, bis der Codex Gigas wieder auf Reisen ging. Ein mächtiger Bischof beorderte die Teufelsbibel zurück an seinen Ursprungsort in Böhmen. Kurz darauf breitete sich in der Region um Sedlec die Beulenpest aus und tötet in kürzester Zeit zehntausende Menschen. Die Friedhöfe des Klosters konnten die Leichen nicht mehr aufnehmen und am Ende der Pandemie lagerten dort über 30.000 Tote. Heute ist das Kloster in Sedlec ein makabreres Museum mit dem Namen Knochenkapelle, eines der größten europäischen Massengräber. Man findet dort unzählige Skulpturen aus menschlichen Knochen, wie beispielsweise einen gewaltigen Kronleuchter oder einen riesigen Kelch, Säulen oder Wandschmuck.

Die Geschichte der Teufelsbibel geht im Jahr 1565 in Österreich weiter. Kronprinz Rudolf der II. wartete auf sein Horoskop, erstellt von Michel de Nostredame – Nostradamus. In diesem prophezeit der große Seher ihm, dass sein Vater sterben und er Thronnachfolger wird und auch das Amt des Heiligen römischen Kaisers auf ihn übergehen wird. Dieses Horoskop war nach heutigem Wissen Ausgangspunkt für das lebenslange Interesse an dem Okkulten von Rudolf II.. Jahre später wandelte sich sein Interesse in Besessenheit und er sammelt alles, was mit dem Okkulten im Zusammenhang stand: Bücher, Formeln, Apparate und andere Gegenstände. Aber der wichtigste Teil in seiner Sammlung fehlte: Die Teufelsbibel, der Codex Gigas. Er wollte den Codex unbedingt besitzen und machte sich daher bei dem Benediktinerkloster, der den Codex Gigas besaß, beliebt und erwies ihnen Ehre. Sein Plan ging auf: Ein Abt des Klosters brachte den Codex Gigas nach Prag und überreichte ihn dort König Rudolf II. als Geschenk. Anschließend widmete der König und Heilige römische Kaiser sich nur noch dem Studium der Teufelsbibel, meidete immer mehr die Öffentlichkeit, wurde paranoid und unberechenbar. Es dauerte nicht lange, bis man seine Fähigkeit zu regieren in Frage stellte und seine eigene Familie enthob ihn schließlich des Thrones. Als er starb, hinterließ er keine Nachkommen und so fiel sein Königreich in die Hände seiner Feinde. Die schwedischen Soldaten plünderten im letzten Jahr des Dreißigjährigen Krieges sein Schloss und konfiszierten neben zahlreichen Gegenständen auch die Teufelsbibel.

Das imposante Buch wurde sicher verstaut und von der schwedischen Armee nach Stockholm gebracht. Zu diesem Zeitpunkt wusste kaum einer der Soldaten genaueres über das riesige Buch. Gerüchte gingen unter den Soldaten um, dass es sich um eine mysteriöse Bibel handelt, geschrieben vom Teufel selbst. Die schwedischen Offiziere wollten die besondere Bibel ihrer Monarchin Christina von Schweden überreichen, in der Hoffnung, dass sie Gefallen an der außergewöhnlichen Kriegsbeute findet. Diese wurde der königlichen Schlossbibliothek hinzugefügt. In einem offiziellen Katalog findet man heute den Hinweis, dass Christina von Schweden die Teufelsbibel als das wertvollste aller konfiszierten Manuskripte ansah. Knapp zehn Jahre später nahm die Geschichte eine ungewöhnliche Wendung. Christina von Schweden konvertierte zum Katholizismus und wollte nach Rom gehen, um dort im selbstgewählten Exil zu leben. Sie nahm nur ihre wichtigsten Besitztümer mit – zusammen mit einer großen Anzahl Bibeln. Den Codex Gigas ließ sie jedoch zurück.

Am Freitag den 7. Mai 1697 wurde der kürzlich verstorbene König Karl XI. von Schweden im Schloss aufgebahrt als plötzlich ein Feuer im Schloss ausbrach. Zimmer für Zimmer wurde von den Flammen zerstört. In Panik evakuierte man das Schloss und es wurde versucht zu retten, was zu retten war: Der leblose Körper des Königs, Wertgegenstände und Bücher, so auch die Teufelsbibel. Ein Bediensteter trug das fast 75 Kilogramm schwere Buch alleine unter Mühen zu einem Fenster und schmiss dieses hinaus. Nur leicht beschädigt überstand der Codex Gigas den Sturz aus dem Schlossfenster.

Heute lagert der Codex Gigas in einer eigens angefertigten Schutzhülle, um ihn vor Licht, Wärme und Feuchtigkeit zu schützen, in der schwedischen königlichen Nationalbibliothek in Stockholm. Da die Teufelsbibel nicht besichtigt werden kann, hat man Abbildungen jeder einzelnen Seite der Teufelsbibel digitalisiert und öffentlich ins Internet gestellt (Link: Codex Gigas). So kann heute jeder das mysteriöse Buch selbst studieren.

Fragen

Die Teufelsbibel ist ein wirklich ganz besonders und sehr mysteriöses Buch. Die riesige Abbildung des Teufels, die diversen Inhalte – in einem Buch vereint und natürlich die Frage nach dem Autor des Codex Gigas sowie nach dem Sinn des Buchen geben der Wissenschaft Rätsel auf. Aber auch die bereits angesprochenen merkwürdigen Schatten, die nur die Seiten des Teufelsbildes umgeben und sonst nirgends im Buch zu finden sind, werfen Fragen auf.

Ein internationales Expertenteam hatte vor einiger Zeit ein paar Tage Zugang zu dem Buch. Diese wollten primär die vier wichtigsten Fragen der Teufelsbibel klären. Fragen, die Jahrhunderte lang unbeantwortet waren.

  • Wie lange hat das Schreiben der Teufelsbibel gedauert?
    Der Legende nach wurde die Teufelsbibel in nur einer Nacht geschrieben. Eine unmögliche Leistung – selbst wenn hunderte Autoren zeitgleich an der Bibel gearbeitet hätten.
  • Wer hat den Codex Gigas geschrieben?
    War wirklich ein einziger Mönch Autor dieses gigantischen Werkes oder haben vielleicht doch mehrere Autoren zusammen an dem Codex Gigas gearbeitet? Und wer genau hat den Codex Gigas geschrieben?
  • Warum wurde der Codex Gigas überhaupt geschrieben?
    Stimmt die Legende oder gab es einen anderen Grund, warum man ein so großes und einzigartiges Buch geschrieben hat?
  • Woher stammen die Schatten auf der Teufelsseite?
    Nur auf den umliegenden Seiten, auf denen der große Teufel abgebildet ist, ist ein merkwürdigen Schatten zu sehen. Was hat es mit diesem Mysterium auf sich?

Wissenschaft

Das internationale Expertenteam, bestehend aus Anna Wolodarski, Bibliothekarin der schwedischen Nationalbibliothek, Bibelexperte und Bibliothekar Christopher de Hanel, Manuskript-Paläograph Michael Gullik und dem Teufelsexperten Peter Stanford wollten durch genaue Analysen der Texte und der Illustrationen, Handschriftproben, forensischen Studien sowie durch Farbpigment- und Papieruntersuchungen die Rätsel der Teufelsbibel lüften.

Als erstes haben die Experten untersucht, wie lange es gedauert haben muss, ein solches Werk zu schreiben. Jedoch ist es selbst für einen Experten wie Michael Gullik schwer, genaue Aussagen über die benötigte Zeit bis zur Fertigstellung zu machen. Der geübte Schriftexperte startete mit alten Schreibmaterialien den Selbstversuch: Er errechnet, dass man im Schnitt für eine Zeile 20 Sekunden benötigt. Würde man rund um die Uhr, ohne Pause, an dem Codex Gigas arbeiten, so würde es bis zur Fertigstellung rund fünf Jahre dauern.

Jedoch unterlagen Mönche einem strikten Zeitplan, so dass am Tag nur wenige Stunden zum Schreiben blieben – und das reine Schreiben war nur ein kleiner Teil der Arbeit, die damals für ein Buch benötigt wurde. So wurden Bücher früher immer vorgeschrieben, was die reine Schreibzeit bereits von fünf auf zehn Jahre verdoppelt. Hinzu kommen die Textkorrekturen sowie die ausgeschmückten Anfangsbuchstaben und aufwändigen Zeichnungen, wie beispielsweise die des Teufels, die im Durchschnitt zwei bis drei Tagen Arbeit bedeuteten. Berücksichtigt man diese und andere Faktoren, so kommt man ganz schnell auf 20 Jahre Arbeitszeit. Michael Gullik geht sogar eher von 25 bis 30 Jahren Arbeitszeit aus.

Um jetzt einen Rückschluss auf die reale Fertigungszeit der Teufelsbibel schließen zu können, muss geklärt werden, ob tatsächlich ein einzelner Autor den Codex Gigas geschrieben hat oder ob es mehrere Autoren gab. Dazu analysieren die Experten die Schrift in der Teufelsbibel. Zu ihrem Erstaunen stellen sie fest, dass das Schriftbild erstaunlich konsistent ist. Eine wirklich beachtliche Leistung, wenn man bis zu 30 Jahren an einem Buch schreibt. Der Autor wurde älter, die Hände wurden zittriger und die Sehkraft muss nachgelassen haben. Jedoch sehen die Experten dafür keine Anzeichen im Schriftbild. Sie sind sich jedoch sicher: Der Codex Gigas wurde von nur einer Person geschrieben. Darauf deutet auch die Tinte hin, deren Zusammensetzung sich im gesamten Buch nicht geändert hat.

Auf der Suche nach dem Namen des Urhebers stoßen die Experten bei ihrer Analyse auf ein einziges Wort in dem riesigen Buch, welches den Namen des Autors preisgibt: Hermanus includus – Hermanus der Eingeschlossene. Damit ist klar: Die Bibel des Teufels wurde von nur einer einzigen Person geschrieben – eine unvorstellbare Leistung.

Aber warum hat ein einzelner Mensch ein so sonderbares und einzigartiges Buch überhaupt geschrieben? Es hat eine Weile gedauert, bis die Experten auf diese Frage eine Antwort gefunden haben. Des Rätsels Lösung liegt beim Namen des Urhebers: Hermanus includus. Heute wird includus mit „eingeschlossen“ übersetzt. Damals jedoch bedeutete das Wort auch „zurückgezogen“. Die Fachleute sind davon überzeugt, dass Hermanus includus Hermanus der Zurückgezogene bedeutet. So war es damals durchaus üblich, dass einige Mönche in ein selbstgewähltes Exil gingen um ihr Lebenswerk zu schaffen – in diesem Fall die Erschaffung des größten handschriftlichen Buches der Welt – dem Codex Gigas.

Somit ist klar, dass in der sagenumwobenen Legende der Teufelsbibel wenig Wahres steckt. Aber ein Mysterium bleibt: Der Teufel und die die Seiten, die ihm umgeben sind mit einem merkwürdigen Schatten bedeckt. Diese finden sich jedoch nur an diesen Stellen im Buch. Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter?

Die erste Vermutung waren Brandspuren durch das große Feuer, aber diese Theorie konnte schnell widerlegt werden. Die Lösung des Rätsels ist jedoch etwas komplexer: Damals wurde für Bücher häufig ein pergamentartiges Papier verwendet. So auch im Fall der Teufelsbibel, die aus etwa 160 Kalbshäuten besteht. Moderne Laborversuche haben gezeigt, dass UV-Licht das sogenannte Velum im Laufe der Jahre verfärbt. Eine Simulation, die Velum 500 Jahre dem Sonnenlicht aussetzt, hat exakt das Verfärbungsmuster der Teufelsbibel gezeigt. Die merkwürdigen Schatten um den Teufel sind also nichts anderes, als Verfärbungen durch Sonneneinstrahlung. Das diese Schatten jedoch nur auf der Seite mit der Abbildung des Teufels zu sehen sind, zeigt wie fasziniert die damaligen Menschen von diesem Bild gewesen waren. Diese Seite ist die am häufigsten aufgeschlagene Seite des Codex Gigas gewesen, was auch Schmutzreste im Velum zeigen.

Obwohl es die Wissenschaft geschafft hat, alle Geheimnisse um die Teufelsbibel zu lösen, bleibt der Godex Gigas ein faszinierendes, einzigartiges und mysteriöses Buch – alleine durch seine Geschichte und seine schiere Größe.

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http://www.zeit-wen.de/pages/book/kapitel_4/4.3_Jesus.html

4.3 Sonnenkult Jesus

Es ist nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass sich die monotheistischen Religionen aus heidnischen Religionen entwickelt haben. Dass die meisten heidnischen Religionen, vielleicht sogar alle, auf Sonnen- bzw. Sternenkult basieren, ist hinreichend belegt. Ich frage mich, warum allgemein die Vermutung verworfen wird, dass eine Religion wie das Christentum in dessen Urform, nicht auch auf einen Sonnenkult basiere.
Historisch ist die Hauptfigur des Christentums, Jesus Christus (Jesus von Nazareth), in keinster Weise erwiesen. Es existieren Schriften, Papyrusrollen, Statuen, Artefakte und ähnliches von Philosophen, Mathematikern, Gelehrten, Astronomen und Künstlern, die lange vor diesem Jesus gelebt haben. Die Existenz einfacher Menschen, welche zugegebener Maßen Außergewöhnliches leisteten, lässt sich belegen, die Existenz eines vermeintlich Wunder vollbringenden Gottessohns hingegen nicht? Das ergibt irgendwie überhaupt keinen Sinn. Die so genannten ‚Heiligen’ Schriften sind als Beweis unzulässig, denn wenn der Inhalt eines Buches, welcher außerhalb des Buches nicht untermauert wird (außer in dessen Nachfolgebänden), als Nachweis ausreichend wäre, dann würden die drei Bücher der „Herr der Ringe“ -Reihe die Existenz von Hobbits, Orks und Mittelerde beweisen, würden Comics die Existenz von Superman, Spiderman und Co. beweisen, und dann würden Nieder’schriften’ des alten Ägypten in Form von Hieroglyphen die Existenz von Humanoiden mit Falkenköpfen beweisen.
Auch ein Stück Stoff (Grabtuch von Turin) kann nicht als Nachweis gelten, denn man müsste dafür die DNA-Kodierung von Jesus kennen, um es durch eine entsprechende Analyse eindeutig zuordnen zu können. Was bleibt, sind nur  Behauptungen und Vermutungen.
Die Möglichkeit, dass Jesus ein Mensch war, welcher wirklich gelebt hat, ist sehr groß. Jesus ist die lateinische Übersetzung des aramäischen Namens „Jeshua“, welcher laut allgemeiner Annahme zur damaligen Zeit sehr verbreitet war. Der Name Christus kommt aus dem Griechischen und ist eigentlich ein Titel. Ausgesprochen wird es Christós und bedeutet so viel wie „Der Gesalbte“. Es mag demnach einen Menschen namens Jesus gegeben haben, der diesen Ehrentitel trug, aber sicherlich ist er weder aufgrund einer unbefleckten Empfängnis zur Welt gekommen, noch war er jemand, der über das Wasser gehen konnte. Bestenfalls ist es vorstellbar, dass er mit magischen Tricks a la Houdini durch die Lande zog.
Ich schließe daraus, dass das Christentum lediglich auf einer fixen Idee aufgebaut ist und überlasse die Spekulationen um Jesus’ Existenz an dieser Stelle den Theologen mit ihren teils absurden Argumenten.

Bei den Christen geht es nicht um historische Tatsachen, sondern um die Bedeutung hinter den Deutungen. Damit man die in der Bibel enthaltenen Geschichten zumindest ansatzweise begreifen kann, ist eine Denkweise in allegorischen und symbolischen Kategorien von Nöten. Die Leser der Bibel sollen bekehrt werden. Dafür spielt eine geschichtliche Übereinstimmung keine Rolle, solange der Text Wirkung zeigt. Wenn über Jahrhunderte hinweg immer wieder die gleichen Geschichten erzählt werden, und seien sie auch noch so fern der Wirklichkeit, so hält man deren Inhalte schließlich für wahr. Sobald diese ‚Wahrheiten’ allgemein anerkannt werden, gelten sie bereits als erwiesen.

Die Parallelen der Figur „Jesus Christus“ zu heidnischen Figuren, wie „Mithra“ (Persien), „Odin“ (Skandinavien), „Dionysos“ (Griechenland), „Prometheus“ (Kaukasien) und zahlreichen anderen, sind beachtlich. Bei all den so genannten ‚Messiasse’ bzw. ‚Rettern der Welt’ handelt es sich um Personifizierungen der Sonne, die die Welt von der nächtlichen Dunkelheit ‚errettet’.
Die Figur Jesus wird auch als „Das Licht der Welt“ bezeichnet. Nun, was ist wohl das Licht der Welt? Richtig, die Sonne, Gottes Sonne, Gottes Sohn.

„Und Jesus kam heraus und trug die Dornenkrone und das Purpurgewand.“
Johannes 19,5

Die Dornenkrone beschreibt nichts anderes als die Korona der Sonne oder besser, die Sonnenstrahlen. Und das Purpurgewand spricht meines Erachtens für sich selbst.
Das ‚Wunder’ vom übers Wasser gehen. Na ja, ich denke jeder weiß, wie es aussieht, wenn die Sonne über dem Meer auf- bzw. untergeht und ihr Spiegelbild dabei auf den Wellen ‚tanzt’. Wie bereits erwähnt, enthält die Bibel auch Poesie und dies hier ist ein gutes Beispiel für eine Metapher.
Jesus lässt Blinde wieder sehen? Nachts ist der Mensch aufgrund der Dunkelheit ‚blind’. Die Sonne bereitet dem im Morgengrauen ein Ende. Jesus heilt Kranke? Nun, die Wärme der Sonne vermag Krankheiten (zumindest gewisse) zu heilen. Jesus hatte 12 Jünger? Ja, die Sonne und ihre 12 Sternbilder des Tierkreises. Durch diese Sternbilder verläuft die Ekliptik, die scheinbare Bahn der Sonne um die Erde (inzwischen sind es 13, da durch die Verlagerung der Ekliptik das Sternbild „Schlangenträger“ dazukam). Das ewige Leben, was sich viele Christen versprechen, bezieht sich auf die Erde, nicht auf ein individuelles Leben. Solange die Sonne Tag für Tag aufgeht, geht das Leben auf der Erde weiter. Da alles Leben auf Erden von der Sonne Energie in irgendeiner Form absorbiert (nicht jedes Lebewesen absorbiert direkt, manche sind von anderen abhängig, die dies tun), gibt sie ihr ‚Leben’. Sie gibt ihr ‚Leben’, sprich sie ‚opfert’ sich, für ‚uns’.

„Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen…“
Offenbahrung 1,7

Natürlich gibt es nur ein „Licht der Welt“, welches mit den Wolken kommt und jeder sehen kann – die Sonne.

 

Hat Leonardo da Vinci mit seinem Bild „Das letzte Abendmahl“ (1495-1498)
den Bezug zum Tierkreis ausdrücken wollen?

 

Jesus nachfolgen? Auch hier, man folge der Sonne nach. Sei aktiv bei Tage und schlafe des Nachts.
Es gibt so viele Textpassagen, die ich jetzt hier anführen könnte, aber ich denke, dass ich es deutlich gemacht habe, worauf ich hinaus wollte.

Auf zwei Dinge möchte ich gerne noch kurz eingehen, weil gerade bei denen die Fehler im Film „Zeitgeist“ zu finden sind. Es geht um die Geburts- und um die Todessequenz des christlichen Gottessohns.

Die Geburtssequenz

Er wurde am 25. Dezember* von der Jungfrau Maria in Bethlehem geboren. Ein Stern im Osten kündigte seine Geburt an, welchem drei heilige Könige folgten.
Der Stern im Osten ist „Sirius“ (auch Hundsstern) im Sternbild „Großer Hund“. Sirius ist der hellste Stern am Nachthimmel, welcher mit den drei Sternen des Gürtels des Orion „Alnitak“, „Alnilam“ und „Mintaka“ eine gedachte Linie bildet. Diese drei Sterne werden heute, wie zur damaligen Zeit, „Die drei Könige“ genannt. Stets zur Zeit der Wintersonnenwende, also einschließlich der Tage zwischen dem 21. und 25. Dezember, zeigt diese gedachte Linie (am Abend, sobald der Stern “Sirius“ aufgegangen ist) ziemlich exakt auf den Punkt am Horizont, an dem am darauf folgenden Tag die Sonne aufgehen wird. Daher ‚folgen’ die drei Sterne dem Stern im Osten, um diesen Ort zu finden, den Ort der Geburt der Sonne, „Gottes Sonne“ bzw. „Gottes Sohn“, sprich Jesus Christus.

Ort: Jerusalem   *   Zeit: 24. Dezember 4 BCE   *   17:00 Uhr

Ort: Jerusalem   *   Zeit: 25. Dezember 4 BCE   *   05:00 Uhr

Nur wenige Stunden nachdem das Sternbild Jungfrau an diesem Ort aufgeht, folgt ihm die Sonne. Daher die ‚Jungfrauengeburt’. Diese Konstellation trifft auf das Gebiet Kanaans ebenso zu, wie auf Mittel- und Südeuropa, ja sogar auf Indien. Unterscheiden tut sich nur die gradgenaue Himmelsrichtung, wo die Sonne aufgeht und die Uhrzeit, wann sie aufgeht. Ebenso spielt das Jahr keine wirkliche Rolle, da auch hier die Abweichungen minimal sind.

* Die vermeintliche Geburt Christi wurde von der Kirche erst im 3.-4. Jahrhundert auf den 25. Dezember gelegt. Dieser Tag wurde bereits lange vor den Christen von heidnischen Völkern gefeiert. Die Verwendung von Lichterketten und Kerzen an einem Baum entstammen beispielsweise dem Julfest. Theaterspiele waren ebenfalls Bestandteil der heidnischen Feierlichkeiten, dem wurden christliche Krippenspiele entgegengesetzt. Weihnachten war also das Ergebnis christlicher Herrschaftssicherung.

Bei der Jungfrau handelt es sich um das Sternbild “Jungfrau“ (Virgo). Wie zuvor bereits erwähnt, werden die Sternbilder des Tierkreises auch „Häuser“ genannt. Das Sternbild Jungfrau nennt man auch das „Haus des Brotes“, bildlich dargestellt durch eine Frau, welche ein Bündel Weizen hält.

Es repräsentiert die Monate August und September, die Zeit der Ernte. Der vermeintliche Geburtsort Jesu, „Bethlehem“, bedeutet wörtlich übersetzt „Haus des Brotes“ und bezieht sich damit auf das Sternbild Jungfrau. Der Geburtsort ist demnach ein Ort am Himmel und nicht auf der Erde.

Die Todessequenz

Ab der Sommersonnenwende werden die Tage wieder kürzer. Der Punkt des Sonnenaufgangs am Horizont wandert immer weiter Richtung Süden (hier in Bezug auf die nördliche Hemisphäre). Zum Ende des Jahres hin, wird der Tagesbogen der Sonne immer kleiner, was in vielen vorzeitlichen Kulturen den ‚Tod’ der Sonne symbolisierte. Am 21. bzw. manchmal am 22. Dezember (schaltjahrabhängig**) bewegt sich der Aufgangspunkt (natürlich auch der Untergangspunkt) der Sonne nicht weiter südlich (scheinbar). Das ‚Ableben’ der Sonne ist damit erreicht. In den Nächten des 22., 23. und 24. Dezember zieht das Sternbild „Kreuz des Südens“ (Crux) seine kurzen Bahnen dicht über dem südlichen Horizont (Standort Jerusalem).

Ab dem 25. Dezember bewegt sich die Sonne wieder Richtung Norden und sagt damit längere und wärmere Tage voraus. Diese Zeit nennt sich Wintersonnenwende, welche den nahenden Frühling ‚einläutet’. Jesus mit diesem Ereignis ebenfalls in Verbindung zu bringen, liegt auf der Hand. Die Sonne (also Jesus) starb ‚am Kreuz’, war für drei Tage tot und ist dann wieder auferstanden.

 

** Diese Daten beziehen sich auf die heutige Zeit. Zur Einführung des Julianischen Kalenders und in den Zeiten davor, lag die Wintersonnenwende noch auf dem 25. Dezember und die heidnischen Feste (Saturnalien, Julfest, Brumalien, Sol Invictus) dauerten mehrere Tage.

Die Geburtssequenz von Jesus basiert mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem Ereignis der Wintersonnenwende, da erstens dessen vermeintliche Geburt im 3.-4. Jahrhundert mit den heidnischen Feierlichkeiten zusammengelegt wurde, um die Feste als christlich
rechtfertigen zu können, und da sich zweitens viele solcher (weitaus älterer) ‚Retter’-Figuren verschiedener anderer Kulturen dieselbe Geschichte mit ihm teilen. Inwieweit auch die Todessequenz mit der Wintersonnenwende in Verbindung gebracht werden kann, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Dafür spricht, dass weder Geburts- noch Todesdaten bekannt sind und beide somit schon auf ein und denselben Zeitraum fallen können (es geht schließlich um eine fiktive Gestalt). Es spricht auch dafür, dass die meisten der zuvor erwähnten anderen ‚Retter’ am Kreuz starben, für drei Tage tot waren und dann auferstanden sind. Dagegen spricht lediglich das Auferstehungsfest „Ostern“, welches nicht drei Tage später gefeiert wird. Allerdings wurde Ostern erst durch das Konzil von Nizäa im Jahre 325 auf die Zeit der heidnischen Feierlichkeiten zur Frühlings-Tagundnachtgleiche gelegt, was wiederum dafür spricht.

Die Figur „Jesus“ ist im Grunde eine Nachahmung viel älterer Märtyrer, wie zum Beispiel der des ägyptischen Sonnengottes „Ra“ (Horus). Vor ca. 3500 Jahren wurden auf den Wänden des Tempels von Luxor in Ägypten Bilder der Verkündung der unbefleckten Empfängnis, der Geburt und der Verehrung von Ra eingraviert.

Die Bilder beginnen mit „Thoth“, dem Gott des Westens, welcher der Jungfrau „Neith“ verkündet, dass sie Ra empfangen wird. Mit Hilfe des „Anch“, um die Jungfräulichkeit zu erhalten, vollzieht sich die Empfängnis durch „Chnum“, dem Gott der Nilquellen und Schöpfer von Menschen und Göttern, und „Hathor“, der Göttin der Liebe (der Name Hathor bedeutet „Haus des Horus“). Es folgen schließlich die Bilder der jungfräulichen Geburt und der Verehrung. Dies ist so ziemlich identisch die wundersame Geschichte von Jesus.
Tatsache ist, dass die Parallelen zwischen christlichem und altem ägyptischen Glauben frappierend sind.

 

Anmerkung 1: Im Zuge der Christianisierung Europas, übernahm das Christentum eine Reihe heidnischer Feste. So wurde aus „Sol Invictus“ „Weihnachten“; aus „Samhain“ (Halloween) wurde „Allerheiligen“; aus „Haustblot“ wurde das „Erntedankfest“ und aus „Lupercalia“ wurde der „Valentinstag“.

Anmerkung 2: Stellen wir uns mal für einen Moment vor, Jesus hätte tatsächlich gelebt, war der Sohn Gottes (davon ausgehend es gäbe einen), vollbrachte Wunder und starb schließlich für die Sünden der Menschen am Kreuz. Wir stellen uns ebenfalls vor, er würde, gemäß zahlreicher Annahmen und Behauptungen von Gläubigen, irgendwann als der Erlöser auf die Erde zurückkehren. Ich bin der festen Überzeugung, dass das letzte, was er sehen will, ein Kreuz ist. Vielleicht ist ja die Verbreitung des Christlichen Kreuzes, bzw. die Tatsache, dass es kaum Orte gibt, wo man es nicht findet, der Grund dafür, dass Jesus nicht zurückkommt.

weiter

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