EIN ENDE der „MISS-WIRTSCHAFT“ auf KOSTEN der ERDE???!!!?! – – – SÖDER hat JETZT zu HANDELN – FÜR die NATUR und VERANTWORTUNG und GEGEN GIERIGE AUSBEUTUNG

siehe auch  „MONSATAN – BAYER“

https://www.sueddeutsche.de/bayern/volksbegehren-artenvielfalt-bienen-interview-1.4326433

Volksbegehren Artenvielfalt „Wir werden hinter unseren Forderungen nicht zurückstehen“

Teilnehmer einer Demonstration für das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ stehen verkleidet vor dem bayrischen Landtag.(Foto: dpa)

Das Volksbegehren zur Rettung der Bienen hat in Bayern enorme Zustimmung gefunden. Initiatorin Agnes Becker erklärt, worüber sie am runden Tisch mit Gegnern bereit ist zu verhandeln – und worüber nicht.

Interview von Isabel Bernstein

Am Mittwoch endet die Eintragungsfrist für das Volksbegehren Artenschutz, doch ihr Ziel haben die Initiatoren schon erreicht: Am Dienstag gaben sie bekannt, dass die Zehn-Prozent-Hürde geschafft ist. ÖDP-Politikerin Agnes Becker freut sich über den Zuspruch – und kündigt an, dass es beim runden Tisch, an dem Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer Woche „parteiübergreifend“ über das Volksbegehren diskutieren möchte, für sie nur um Regelungen für noch mehr Artenschutz gehen kann.

SZ: Dass mehr als eine Million Menschen für die Rettung der Bienen unterschreiben – haben Sie mit so einem Zuspruch gerechnet?

Agnes Becker: Wir sind ganz beflügelt von dem Zuspruch. Die Bedingungen waren sehr schwierig, weil Anfang Februar das Wetter ungünstig ist, und trotzdem standen die Menschen auf dem Münchner Marienplatz im Schnee Schlange, um sich einzutragen. Für uns ist das ein eindeutiges Zeichen, dass die Bevölkerung längst verstanden hat, dass sich in Sachen Arten- und Naturschutz in Bayern gravierend etwas ändern muss.

Interview am Morgen

Diese Interview-Reihe widmet sich aktuellen Themen und erscheint von Montag bis Freitag spätestens um 7.30 Uhr auf SZ.de. Alle Interviews hier.

Ministerpräsident Söder hat bereits ein weitreichendes Gesetz zum Artenschutz und einen runden Tisch mit Befürwortern und Gegnern des Volksbegehrens angekündigt.

Ich habe den Eindruck, dem ist ein wenig unwohl geworden. Am Anfang der Eintragungsfrist hat er noch gesagt, dass er sich raushält. Als er zur Halbzeit gesehen hat, dass es läuft, wollte er das wohl ein bisschen einfangen, ich glaube auch mit dem Hintergedanken, den Zuspruch zu dämpfen, weil die Leute denken sollen: Jetzt kommt die Staatsregierung und tut etwas. Wir sind natürlich gerne bereit zu Gesprächen, aber es wird ihm nicht gelingen, dieses Thema am runden Tisch wegzudiskutieren. Wir werden mit einer breiten Unterstützung aus der Bevölkerung aus dieser Eintragungsfrist herauskommen.

Können Sie sich vorstellen, über einzelne Punkte noch mal zu verhandeln?

Wir freuen uns natürlich, wenn die Staatsregierung für den Artenschutz noch mehr gute Ideen hat. Der Ministerpräsident hat einen großen Wurf angekündigt, bisher habe ich noch nichts Konkretes gehört oder gelesen. Aber es muss klar sein: Unser Gesetzesentwurf ist der Maßstab. Gerade wenn wir mit so einem tollen Ergebnis aus dem Volksbegehren herausgehen, werden wir hinter unseren Forderungen nicht zurückstehen, denn sie sind ökologisch absolut notwendig.

Kritikpunkte sind unter anderem, dass Äcker nach dem 15. März nicht mehr gewälzt werden dürfen und dass der ökologische Landbau 30 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen bis 2030 ausmachen soll.

Jeder Punkt in unserem Gesetzesentwurf ist wirklich durchdacht und so sinnvoll. Wir haben uns diese Zahlen ja nicht am grünen Tisch überlegt, sondern mit Insektenforschern und Wissenschaftlern als das Minimum dessen identifiziert, was wir benötigen, um das Artensterben zumindest zu stoppen.

Ihre Kritiker werfen Ihnen vor, sich in Ihren Forderungen nur auf die Bauern zu konzentrieren und Privatleute auszusparen. Die Rede ist sogar von „Bauern-Bashing“.

Dieser Begriff ist unsäglich und entbehrt jeglicher Grundlage. Kein Aktiver des Volksbegehrens hat in einem Schriftstück, einem Flugblatt, einer Pressemitteilung jemals die Bauern angegriffen. Wir haben intensiv mit Juristen zusammengearbeitet für diesen Gesetzesentwurf. Wir hätten gerne die Privatgärten auch mit drin gehabt, aber uns wurde der Hinweis gegeben: Das könnte bei der Prüfung durch das Innenministerium dazu führen, dass das Gesamtpaket für nicht zulässig erklärt wird. Es gibt bei Volksbegehren das sogenannte Kopplungsverbot, das bedeutet, dass man nur ein Gesetz ändern darf. Das bindet uns in vielem die Hände. Diese starren Regeln hat die Staatsregierung nicht, sie kann viel größer denken, und wenn ihr noch andere Vorschläge zum Artenschutz einfallen, sind wir sicherlich nicht der Feind des Besseren. Aber klar ist: Das Volksbegehren ist die Grundlage, da kann es kein Drunter geben.

Glauben Sie, dass es in so einer gereizten Stimmung zwischen Kritikern und Befürwortern am runden Tisch zu einem Ausgleich kommen kann?

Wir sind bereit zu sprechen und die Nöte derjenigen anzuhören, die sich jetzt so angegriffen fühlen – völlig grundlos, weil das, was wir fordern, ein Investitionsprogramm in eine naturverträgliche, nachhaltige Landwirtschaft ist. Deshalb verstehe ich diese reflexartige Gegenwehr überhaupt nicht. Inwieweit die Bereitschaft beim Bauernverband da ist, kann ich nicht einschätzen. Ich hoffe, dass zum runden Tisch auch andere Vertreter des Bauernstandes eingeladen werden. Der Bauernverband erhebt ja gerne einen Alleinvertretungsanspruch, den er schon lange nicht mehr hat. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft steht voll hinter unserem Volksbegehren, und Josef Wetzstein, der Landeschef des größten Anbauverbands in Bayern, Bioland, hat von einer gezielten Desinterpretationskampagne des Bauernverbands gesprochen. Es ist also keineswegs so, dass der Bauernverband für die Landwirte spricht.

Was passiert, wenn das Treffen mit Ministerpräsident Söder zu keinem Ergebnis führt?

Wir werden am runden Tisch verhandeln mit der Gewissheit, dass so viele Menschen hinter uns stehen, und hoffen, dass der große Wurf des Herrn Söder nicht nur ein kleines Würflein wird. Wir werden aufpassen, dass nicht nur Artenschutz drauf-, sondern auch wirklich drinsteht. Unser Gesetzentwurf liegt auf dem Tisch und kann nicht mehr wegmoderiert werden. Er wird – sollte der Bayerische Landtag ihm, wie zu erwarten ist, nicht zustimmen – den bayerischen Bürgern zur Abstimmung vorgelegt.

Umwelt und Naturschutz in Bayern Die letzten Apollos

Volksbegehren Artenvielfalt

Die letzten Apollos

Moderne Landwirtschaft, Flächenfraß, Bodenversiegelung: Sie bedrohen die Lebensräume der Schmetterlinge und anderer Wildtiere. Der Rote Apollo steht beispielhaft für den Niedergang der Insektenwelt – und dessen Ursachen.

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https://www.sueddeutsche.de/bayern/volksbegehren-artenvielfalt-biene-bienen-csu-kommentar-1.4328307

Volksbegehren zur Artenvielfalt Politiker, tut endlich was!

Abstimmung mit den Füßen: Lange Schlangen vor dem Münchner Rathaus beim Volksbegehren.(Foto: Stephan Rumpf)

Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens „Rettet die Bienen!“ ist ein Signal an die Landesregierung, den Naturschutz endlich ernst zu nehmen. Viele haben das dumpfe Gefühl, dass hier etwas grundlegend falsch läuft.

Kommentar von Thomas Hummel

In Bayern geht es einem Großteil der Menschen wirtschaftlich so gut wie nie zuvor. Arbeitslosigkeit ist praktisch kein Thema, viele haben gut bezahlte Jobs. Die Leute leben in immer größeren Wohnungen – trotz der hohen Mieten und Kaufpreise. Schon Studenten fliegen wie selbstverständlich um die Welt, in den Supermärkten sind selbst um 19.58 Uhr die Regale noch voll mit frischen und oft auch billigen Lebensmitteln. Verglichen mit früheren Generationen könnten sich alle freuen und frohlocken, dass es bitteschön so weitergehen möge. Aber was tun sie? Sie laufen gegen den Willen ihrer Landesregierung in Scharen in die Rathäuser, stehen teilweise trotz heftigen Schneefalls in langen Schlangen an und stimmen für ein Volksbegehren namens „Rettet die Bienen!“. Haben die Menschen keine anderen Probleme mehr?

Der große Erfolg des bayerischen Volksbegehrens für mehr Artenschutz und für eine naturverbundene Landwirtschaft fußt auf einem dumpfen Gefühl: Viele Menschen spüren, dass sich etwas zusammenbraut, was sie nicht ganz verstehen oder beherrschen können. Dass ihr wohliger Lebensstandard einen hohen Preis haben könnte. Die Erkenntnisse über Klimawandel, Luftverschmutzung, Massentierhaltung, Insektensterben, Raubbau an der Natur im Allgemeinen sind schwer zu ignorieren.

Leserdiskussion Volksbegehren erfolgreich, Bienen gerettet?
Leserdiskussion

Volksbegehren erfolgreich, Bienen gerettet?

Mehr als eine Million Menschen haben in Bayern für das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ unterschrieben. Nun ist Ministerpräsident Söder unter Zugzwang. Wenn der Landtag den Vorschlag nicht unverändert umsetzt, kommt es zum Volksentscheid.

Alleine kann man diese Probleme nicht lösen, auch nicht in Gruppen oder Vereinen. Wer nicht fliegt, auf ein Auto verzichtet, vegan isst oder auf dem eigenen Anwesen die Wiese nur einmal im Jahr mäht, tut zwar etwas Gutes, auch für sein umweltbewusstes Gewissen. Doch es ist zumeist nicht einmal ein Wassermolekül auf dem heißen Stein. Und von den Mitmenschen wird man oft genug als Spinner verlacht.

Stattdessen wünschen sich viele sehnsüchtig, dass die Politik endlich reagiert und einen Plan entwirft, wie der Mensch gut leben kann und dennoch die Natur nicht kaputt macht. Das hat vor allem die Landesregierung in Bayern jahrelang nicht interessiert, die Ignoranz gegenüber der Umwelt war in der Münchner Staatskanzlei atemberaubend. Erst durch den Erfolg der Grünen bei der Landtagswahl im Oktober fiel der CSU auf, dass sie hier wohl etwas verpasst hat. Der große Zuspruch zum Volksbegehren führt nun zu Stressreaktionen. Ministerpräsident Markus Söder ist sogar auf Youtube in einem Werbevideo zu sehen mit der Aussage: „Es geht um mehr Artenschutz: Das ist ein Anliegen, das die bayerische Staatsregierung genauso verfolgt.“ Man kann sich nur wundern.

War es nicht Söder, der kürzlich noch den eigentlich sakrosankten Alpenschutzplan aufweichen wollte, damit im Allgäu ein neuer Skilift gebaut werden kann? Hat nicht CSU-Bundesminister Christian Schmidt im Alleingang das EU-Verbot des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat torpediert? Ist nicht die Landesregierung mitverantwortlich dafür, dass in Bayern der Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr ein Gebiet von fast 17 Fußballfeldern umfasst – pro Tag? Und warum steht Söders Partei Seit‘ an Seit‘ mit dem Bauernverband, der seit Jahren gegen jede Veränderung in der Landwirtschaft zu mehr Naturschutz poltert? Dabei sterben gerade kleinere Bauernhöfe zu Tausenden, was vor allem an der Verteilung der EU-Subventionen liegt, die Großbetriebe bevorzugt. Doch auch hier von deutscher Seite: keine Initiative für Veränderungen.

Eine Lehre des Volksbegehrens lautet: Die Ahnung, dass hier etwas grundlegend in die falsche Richtung läuft, dringt tiefer in die Gesellschaft ein. Die Menschen wollen einmal etwas tun, was fernab von Mülltrennen und Radfahren wirklich etwas bringen könnte.

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Wie kann es SEIN dass es zu dieser „NOT-RUF-AKTION“ – „ELF-ZWEI“- FÜR die NATUR ?EINEN?  GEGNER GIBT???!!!  – WAS sind das für BORNIERTE NICHT mehr zu RETTENDE INDIVIDUEN wie z.B. MERKEL-KLÖCKNER-SÖDER-SCHMIDT usw….!!!!!!!!!!!!!

—18,4%——18,4%——18,4%——18,4%——18,4%——18,4%——18,4%—

und DASS unter ?LOGISTISCH? SCHWIERIGEN BEDINGUNGEN

https://www.sueddeutsche.de/bayern/volksbegehren-artenvielfalt-folgen-volksentscheid-1.4329945

Rekord-Beteiligung

So geht es nach dem Artenvielfalt-Volksbegehren weiter

Die Biene ist zum Symboltier für das Volksbegehren Artenvielfalt geworden.

 

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ war erfolgreich. Nun kann es zum Volksentscheid kommen – allerdings ist das nicht das einzige Szenario.

Von Elisa Britzelmeier

Dass es wohl reichen würde, zeichnete sich seit ein paar Tagen ab. Dass das Ergebnis aber so deutlich ausfallen würde, damit hat längst nicht jeder gerechnet. 18,4 Prozent der Wahlberechtigten in Bayern haben für das Volksbegehren „Artenvielfalt“ unterschrieben – das sind 8,4 Prozentpunkte mehr als nötig gewesen wären. Die Initiatoren feiern in München mit Unterstützern, DJ und Hochrechnungen an der Wand. Aber wie geht es jetzt weiter?

Auf ein Volksbegehren kann der Volksentscheid folgen. Zwingend ist das allerdings nicht. In jedem Fall sind einige Zwischenschritte nötig. Zunächst muss die Staatsregierung eine Stellungnahme zu dem erfolgreichen Volksbegehren abgeben. Anschließend muss sich der Landtag mit dem Gesetzentwurf hinter dem Volksbegehren befassen.

Umwelt und Naturschutz in Bayern "Wir werden hinter unseren Forderungen nicht zurückstehen"
Volksbegehren Artenvielfalt

„Wir werden hinter unseren Forderungen nicht zurückstehen“

Das Volksbegehren zur Rettung der Bienen hat in Bayern enorme Zustimmung gefunden. Initiatorin Agnes Becker erklärt, worüber sie am runden Tisch mit Gegnern bereit ist zu verhandeln – und worüber nicht.   Interview von Isabel Bernstein

Das steht im Gesetzentwurf

Das Volksbegehren besteht aus einem Gesetzentwurf und einer Begründung. Der Entwurf sieht im Wesentlichen vor, mehrere Artikel des Bayerischen Naturschutzgesetzes zu ändern.

Es geht um etliche Punkte, die wichtigsten: 30 Prozent Ökolandbau bis 2030, ein großflächiger Biotopverbund und strenge Vorgaben für Düngung und Pestizideinsatz.

Diese Szenarien sind möglich

  • Der Landtag stimmt dem Gesetzentwurf zu. Dann kommt es nicht zum Volksentscheid, sondern eben direkt zu einer Änderung des Naturschutzgesetzes. Die Vorlage wird in diesem Fall unverändert zum Gesetz.
  • Die Landtagsabgeordneten stimmen mehrheitlich nicht zu. Es kommt zum Volksentscheid. Alle Wahlberechtigten in Bayern können dann abstimmen. Dabei gibt es die Möglichkeit, dass der Landtag einen eigenen Gesetzesentwurf erarbeitet und diesen als Alternative dem Volk zur Abstimmung vorlegt.
  • Möglich ist auch, dass der Landtag die Rechtsgültigkeit des Volksbegehrens bestreitet. Dann können die Unterzeichner des Volksbegehrens sich an den Bayerischen Verfassungsgerichtshof wenden. Zur Rechtsgültigkeit ist unter anderem erforderlich, dass sich mindestens zehn Prozent der Menschen eingetragen haben, die auch bei Landtagswahlen stimmberechtigt sind.

Hat der Verfassungsgerichtshof keine Zweifel an der Rechtsgültigkeit, kommt es zum Volksentscheid. Lehnt der Verfassungsgerichtshof den Antrag ab, gibt es keinen Volksentscheid.

Der Verfassungsgerichtshof kann im Übrigen auch schon entscheiden, bevor ein Volksbegehren überhaupt zugelassen wird. Ein Beispiel hierfür ist das Volksbegehren der Grünen zur Beschränkung des Flächenverbrauchs, das im Juli 2018 vom Verfassungsgerichtshof gestoppt wurde. Das Innenministerium hatte den Antrag für das Volksbegehren aus verfassungsrechtlichen Bedenken abgelehnt, der Verfassungsgerichtshof bestätigte das. Schließlich aber hat die Koalitionsregierung aus CSU und Freien Wählern die Kernidee zumindest als Absichtserklärung in ihr Programm aufgenommen.

Das sind die zeitlichen Vorgaben

Das nun vorliegende Ergebnis des Volksbegehrens ist das vorläufige Ergebnis. Das amtliche Endergebnis folgt am 14. März. Danach hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vier Wochen Zeit für eine Stellungnahme der Staatsregierung. Er teilt dann dem Landtag das Ergebnis mit. Der Landtag wiederum hat eine dreimonatige Frist, sich mit dem Volksbegehren zu befassen. Spätestens drei Monate nach dem entsprechenden Landtagsbeschluss – also im Oktober – findet die Volksabstimmung statt.

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https://www.sueddeutsche.de/bayern/bienen-volksbegehren-bayern-1.4330094

Artenvielfalt

Das erfolgreichste bayerische Volksbegehren aller Zeiten

Tausende Münchner unterschreiben am ersten Tag des Volksbegehrens. Vor dem Rathaus bildet sich eine erste Schlange quer über den Marienplatz.(Foto: Stephan Rumpf)
  • Das Volksbegehren Artenvielfalt ist das erfolgreichste, das es jemals in Bayern gab.
  • Das Zehn-Prozent-Quorum wurde in allen kreisfreien Städten und Landkreisen erreicht, besonders stark war die Zustimmung in Großstädten und Ballungsräumen.
  • Umweltminister Thorsten Glauber will den Initiatoren in vielen Forderungen entgegenkommen.
Von Lisa Schnell und Christian Sebald

Neun Monate haben die ÖDP-Politikerin Agnes Becker und ihre Mitstreiter für den Erfolg ihres „Volksbegehrens Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ gekämpft. An diesem Donnerstagmittag steht fest, dass es das erfolgreichste ist, das es jemals in Bayern gegeben hat. 1 745 383 Stimmberechtigte haben sich in den vergangenen zwei Wochen in die Unterstützerlisten eingetragen. Das sind 18,4 Prozent.

Das Ergebnis übersteigt nicht nur das Zehn-Prozent-Quorum um ungefähr 750 000 Stimmberechtigte oder 8,4 Prozentpunkte. Sondern es lässt das bisher erfolgreichste Volksbegehren im Freistaat – das für die „Christliche Volksschule“ der CSU von 1967 – klar hinter sich. „Ich bin überglücklich und wahnsinnig dankbar“, sagt Agnes Becker. „Das ist ein unglaublich starkes Ergebnis, kein Politiker kommt jetzt an unseren Forderungen für einen besseren Naturschutz vorbei.“

Das Ergebnis des Volksbegehrens

in Landkreisen und kreisfreien Städten

*Die Einteilung der Klassen folgt dem Jenks-Algorithmus, der nach nahe beieinanderliegenden Gruppen in den Daten sucht
SZ-Grafik; Quelle: Landeswahlleiter
*Die Einteilung der Klassen folgt dem Jenks-Algorithmus, der nach nahe beieinanderliegenden Gruppen in den Daten sucht

Derweil wurde bekannt, dass der langjährige Chef der Landtags-CSU und ehemalige Landtagspräsident Alois Glück den runden Tisch von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu den Konsequenzen aus dem Volksbegehren moderieren wird. Der inzwischen 79-jährige Politiker, der sich nicht zu seiner neuen Funktion äußern wollte, ist auf einem Bauernhof in Hörzing im Landkreis Traunstein aufgewachsen und gelernter Landwirt. Bereits in den Siebzigerjahren profilierte er sich auch als Umweltpolitiker, zunächst als Vorsitzender des Parlamentsausschusses, von 1986 an als Staatssekretär. In etlichen Konflikten in seiner Partei und darüber hinaus bewährte er sich als auf Ausgleich bedachter Vermittler. Angesichts der tiefen Gräben, die das Volksbegehren aufgerissen hat, ist die neue Funktion aber selbst für Glück eine große Herausforderung. Freilich ist er bei Naturschützern und Bauern gleichermaßen anerkannt und respektiert.

Als erstes und bisher einziges Mitglied der Staatsregierung äußerte sich am Donnerstag Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) zu möglichen Konsequenzen aus dem Volksbegehren. Glauber will der Initiative in vielen Forderungen entgegenkommen. Etwa bei den fünf Meter breiten Gewässerrandstreifen, auf denen Landwirte künftig nicht mehr ackern sollen. Wie das Volksbegehren will Glauber sie zur Pflicht machen. „Sie sind ein klares Muss“, sagte Glauber. „Es kann nicht sein, dass von 16 Bundesländern Bayern als letztes Gewässerrandstreifen nicht verpflichtend macht.“ Glauber verspricht betroffenen Bauern aber eine Entschädigung.

Anderen Forderungen steht der Minister kritisch gegenüber. Die Öko-Quote, nach der bis 2030 der Anteil der Biobauern in Bayern 30 Prozent betragen soll, lehnt er ab. „Nur zu sagen, ich schreibe eine Zahl fest, schafft keinen Markt.“ Dabei seien auch die Verbraucher gefragt. Für ein Bekenntnis zu Bio reiche eine Unterschrift nicht aus, „es muss auch gelebt werden“. An anderer Stelle will Glauber ein „Volksbegehren plus“ schaffen. Außer den Bauern müssten die Kommunen stärker in die Pflicht genommen werden. Sie verfügten über viel Grund und Boden. Sie sollten sich überlegen, wie er für mehr Artenschutz genutzt werden könne. Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) äußerte die Hoffnung, dass die Gräben zwischen Bauern und Naturschützern geschlossen werden können. Dazu sei es wichtig, „dass wir ergebnisoffen diskutieren“.

Wer sich die Ergebnisse des Volksbegehrens näher anschaut, wird den Jubel der ÖDP-Politikerin Becker nachvollziehen können. In sämtlichen 25 kreisfreien Städten und 71 Landkreisen in Bayern nahm die Initiative das Zehn-Prozent-Quorum locker. Dies widerlegt den Vorwurf von Bauernpräsident Walter Heidl und seinen Anhängern, dass die Befürworter des Volksbegehrens in der Hauptsache Städter seien, die die Leistungen der Bauern für den Naturschutz zu wenig achteten. Es zeigt vielmehr – ähnlich wie das extrem gute Abschneiden der Grünen quer durch Bayern bei der Landtagswahl 2018 -, dass die Bevölkerung auf dem Land inzwischen ebenfalls sehr sensibel ist für Umweltthemen.

Dennoch ist die Zustimmung in den Großstädten und den Ballungsräumen besonders stark. Bei den Städten liegt Franken klar vorne: In Erlangen erzielte das Volksbegehren 24,9 Prozent, in Schwabach 22,7 Prozent und in Bamberg 21 Prozent. In Augsburg (20,6 Prozent), in München (20,5 Prozent) und in Nürnberg (19,5 Prozent) war die Zustimmung ebenfalls überdurchschnittlich hoch. Mit Hof ist freilich auch das bayernweite Schlusslicht eine kreisfreie Stadt: Dort unterstützen nur 10,5 Prozent der Stimmberechtigten das Volksbegehren.

Stadt und Land

In den großen Städten war die Beteiligung am Volksbegehren etwas höher, doch auch auf dem Land haben sich sehr viele Bürger für den Artenschutz eingetragen. Jeder Punkt steht für einen Landkreis oder eine kreisfreie Stadt

SZ-Grafik; Quelle: Landeswahlleiter

In den Ballungsräumen rund um die Großstädte wurden ebenfalls Spitzenergebnisse erreicht. Im oberbayerischen Landkreis Starnberg schnitt das Volksbegehren mit 27,7 Prozent Zustimmung am besten im ganzen Freistaat ab. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Landkreise München (26,5 Prozent) und Fürstenfeldbruck (25,7 Prozent). Die drei Landkreise, in denen sich am wenigsten Stimmberechtigte in die Listen eintrugen, liegen im Bayerischen Wald oder an der Grenze zu ihm: Es sind Freyung-Grafenau (11,4 Prozent), Deggendorf (11,7 Prozent) und Regen (11,9 Prozent). Zumindest in Freyung-Grafenau und Regen könnte ein Grund dafür sein, dass dort Flora und Fauna intakter sind als in anderen Regionen. Überdies sind alle drei Landkreise stark land- und forstwirtschaftlich geprägt.

Auffällig sind die hohen Werte in den Regionen, in denen die industrielle Landwirtschaft mit ihrem massiven Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln besonders stark ist. Also überall dort in Bayern, wo die Bauern sehr viel Mais und Getreide anbauen und Masttiere halten. So zum Beispiel in den Landkreisen Mühldorf am Inn (16,9 Prozent Zustimmung), Dingolfing-Landau (14,6 Prozent) – wo Bauernpräsident Heidl seinen Betrieb mit Zucht- und Mastschweinen hat -, Landshut (15,8 Prozent) und Rottal-Inn (12,9 Prozent). Aber auch im schwäbischen Unterallgäu, das mit 18,4 Prozent Zustimmung exakt im Landesschnitt liegt, oder im fränkischen Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (16,7 Prozent).

Die ÖDP-Politikerin Becker erklärt sich die guten Werte in den Agrar-Regionen damit, „dass die Leute dort hautnah erleben, welche schlimmen Folgen die industrielle Landwirtschaft für die Natur hat, und immer öfter nicht mehr willens sind, den Artenschwund hinzunehmen“. Wie ihre Co-Sprecher Ludwig Hartmann (Grüne) und Norbert Schäffer (Landesbund für Vogelschutz) bekräftigte Becker, „dass unsere Forderungen die unterste Messlatte für Söders runden Tisch sind“.

©SZ vom 15.02.2019/kaal

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https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/bayern/volksbegehren-zur-artenvielfalt-e433361/?reduced=true

5 Minuten Lesezeit

Von Christian Sebald

 

Wer sich mit der Lage der Schmetterlinge in Bayern beschäftigt, kommt um den Roten Apollo und Andreas Segerer nicht herum. Der eine ist ein streng geschützter, inzwischen extrem seltener heimischer Prachtfalter. Der andere arbeitet an der Zoologischen Staatssammlung in München und ist Schmetterlingskundler und Mikrobiologe. ………

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/insektensterben-wir-muessen-jetzt-sofort-handeln-a-1252867.html

Insektensterben „Wir müssen jetzt sofort handeln“

Eine Studie zum Rückgang von Insektenbeständen legt erstmals nahe: Das Problem besteht nicht nur in Europa, sondern weltweit. Was tun?

Von

Im Herbst 2017 war Krefeld in Nordrhein-Westfalen plötzlich auf den Titelseiten der Weltpresse. Eine Studie mit Daten von ehrenamtlichen Insektenkundlern hatte für Aufsehen gesorgt. Seit 1989 sammelte der Verein Käfer, Fliegen und andere Kerbtiere. Die Analyse der Bestände kam zu dem Ergebnis: Das Insektensterben hat in Deutschland gewaltige Ausmaße angenommen. Damit war bestätigt, was viele Fachleute schon lange vermutet hatten. Auch die Frage, wie anfällig die Tiere auf Monokulturen reagieren, blieb ein Thema.

Doch schnell wurde klar: Man braucht noch sehr viel mehr Daten, um den Schwund unter den etwa eine Million bekannten Insektenarten zu erfassen. Einen weiteren Beitrag dazu haben nun Forscher um den australischen Ökologen Francisco Sánchez-Bayo vom Sydney Institute of Agriculture mit einer Übersichtsstudie geleistet.

Sie werteten 73 Analysen zum Rückgang unterschiedlicher Insektenarten aus aller Welt aus. Und kamen in der Fachzeitschrift „Biological Conservation“ zu einem alarmierenden Ergebnis. Weltweit geht der Bestand von mehr als 40 Prozent aller Insektenarten zurück. Schon in hundert Jahren könnten viele ausgestorben sein. Darunter sind vor allem Schmetterlinge, aber auch Hautflügler, zu denen Ameisen, Wespen und Bienen gehören, schreiben die Forscher.

Zwar bemängeln Wissenschaftler, dass in die Ergebnisse der Studie nicht alle relevanten Daten eingeflossen seien. So seien einige Untersuchungen, die steigende Populationen verzeichnet hätten, ignoriert worden.

Doch es ist die erste global umfassende Analyse zum Rückgang von Insektenpopulationen weltweit. Auch für den Tierökologen Johannes Steidle von der Universität Hohenheim geben die Befunde Anlass zur Sorge.

SPIEGEL ONLINE: Wie beurteilen Sie die Studie?

Steidle: Ich bin geschockt. Zwar gab es Hinweise, dass das Insektensterben nicht nur auf Deutschland und Europa beschränkt ist. Aber dass es ein globales Problem ist, das überall in einem ähnlichen Umfang auftritt, hat mich erschreckt. Das war zumindest mir, und ich glaube auch meinen Kollegen, so nicht bekannt.

SPIEGEL ONLINE: Die Zahlen klingen alarmierend. Wie valide sind solche Insektenuntersuchungen?

Steidle: Bei einigen Studien gibt es Unsicherheiten. Beim Insektenbestand entstehen teils starke jährliche Schwankungen. Dabei spielt etwa das Wetter eine Rolle. Kalte Winter mit viel Schnee können die Bestände dezimieren. Deshalb ist es wichtig, möglichst über lange Zeiträume zu schauen, wie sie sich entwickelt haben – so wie bei der Krefelder Studie, bei der fast 30 Jahre gezählt wurde.

SPIEGEL ONLINE: Brauchen wir noch mehr Studien?

Steidle: Mehr Daten sind immer gut. Aber es wäre Wahnsinn, noch auf weitere Studien zu warten. Wir müssen jetzt sofort handeln. Ich mache mir große Sorgen, wenn ich aus dem Fenster schaue.

SPIEGEL ONLINE: Warum?

Steidle: Wenn Sie den Wald, den Park oder den Garten vor Ihrer Haustür betrachten, dann funktionieren diese Systeme nur deshalb, weil da Insekten leben. Holz, Nahrung, frisches Wasser, die Verwertung von Müll, von unseren Exkrementen: All diese Ökosysteme, die daran beteiligt sind, bestehen zu zwei Dritteln aus Insekten.

SPIEGEL ONLINE: Was passiert, wenn Insekten fehlen. Gibt es Beispiele?

Steidle: Nur wenige. Aber in Australien wurden früher Kühe importiert. Danach lag auf den Weiden überall deren Kot rum. Käfer, die ihn verwertet hätten, gab es nicht. Die heimischen sind dort nur auf Känguru-Dung spezialisiert. Das Problem konnte nur gelöst werden, weil Dungkäfer aus Südafrika importiert wurden. Wie eine Welt ohne Insekten aussehen würde, kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Selbst für die Wasserqualität in Bächen oder Flüssen spielen aquatische Insekten eine wichtige Rolle. Doch auch hier gibt es massive Rückgänge.

SPIEGEL ONLINE: Wie sieht es denn mit der Bestäubung von Pflanzen aus?

Steidle: Nicht nur Nutzpflanzen brauchen Insekten. Auch viele andere Gewächse benötigen Bestäuber. Und da hilft keine Honigbiene. Da brauchen Sie Wildbienen, Fliegen, Schmetterlinge oder Motten.

SPIEGEL ONLINE: Was sind denn konkret die Ursachen für den Rückgang der Insekten?

Steidle: Die Monokultur in der Landwirtschaft ist ein Problem. Ein Acker mit nur einer Pflanzenart ist für die meisten Insekten so wertvoll wie ein geteerter Parkplatz.

SPIEGEL ONLINE: Das müssen Sie erklären?

Steidle: Die Tiere brauchen vielfältige Lebensräume mit vielen verschiedenen Pflanzenarten – Grünstreifen, feuchte Gräben. Denn viele Insekten fressen höchstens zwei, drei Pflanzen. Fehlen die Pflanzen, fehlen auch die Insekten. Auch der Einsatz von Pestiziden trägt zum Insektensterben bei. Einige greifen den Pflanzenbestand und damit Lebensräume an, andere wie Neonikotinoide schädigen die Tiere direkt. Der Klimawandel spielt nach bisherigen Erkenntnissen allerdings in Europa momentan noch eine untergeordnete Rolle.

SPIEGEL ONLINE: Kann man den Rückgang der Arten stoppen?

Steidle: Die intensive Landwirtschaft, die wir im Augenblick betreiben, ist völliger Wahnsinn. Landwirte müssten belohnt werden, damit sie Grünflächen schaffen. Strukturreiche Lebensräume sind wichtiger als der völlige Verzicht auf Pestizide, haben Untersuchungen gezeigt. Da ist natürlich die Politik gefragt.

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CDU/CSU

Das „C“ steht für „GEGEN die GESUNDHEIT und GEGEN die NATUR“

siehe auch „Zulassung pestizidhaltiger Spritz-MITTEL“

 

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-02/glphosat-pestizide-zulassung-verlaengerung

Glyphosat: 100 Pestizide sollen ohne Prüfung zugelassen bleiben

Die Frist für die Prüfung von mehr als 100 Pestiziden läuft ab. Weil die Prüfverfahren zu lange dauern, soll die Zulassung der meisten verlängert werden.
Glyphosat: Pestizidspritze im Einsatz
Pestizidspritze im Einsatz © Patrick Pleul/dpa

Die Bundesregierung plant laut einem Bericht, die Zulassung von 100 Pestiziden ohne die angekündigte Prüfung zu verlängern. Das geht aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen hervor, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. „ha

Bei diesen Produkten werde es im ersten Halbjahr 2019 keine Entscheidung im Prüfverfahren geben, „sodass die jeweilige Vorgängerzulassung verlängert werden müsse“, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium demnach mit.

Laut dem Ministerium laufen derzeit 121 Antragsverfahren für die Zulassungsverlängerung von Pestiziden. Bereits im Dezember seien auf ähnliche Weise die Zulassungen von 106 glyphosathaltigen Mitteln um ein Jahr verlängert worden.

Die Zulassungen wären „die entscheidende Stellschraube für Einschränkungen, Auflagen und Verbote beim Glyphosateinsatz“ gewesen, kritisierte der Grünenabgeordnete Harald Ebner. Es könne nicht sein, dass die Mehrheit der Pestizide einfach auf dem Markt bleibe, „obwohl unklar ist, ob sie nach heutigem Stand überhaupt noch zugelassen werden dürften“. Eigentlich müsse es „genau andersrum“ sein: „Die Stoffe dürften so lange nicht verkauft werden, bis die neue Sicherheitsprüfung abgeschlossen ist.“ Auch ein Sprecher von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) kritisierte die Verlängerung: „Es darf nicht sein, dass das zum Dauerinstrument wird.“

Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, den Einsatz glyphosathaltiger Mittel „so schnell wie möglich grundsätzlich zu beenden„. Das Umweltministerium plant, die Nutzung von Pestiziden stärker zu reglementieren. Schulze forderte, Landwirte müssten einen bestimmten Flächenanteil frei von Pestiziden bewirtschaften.

Im November 2018 hatte die EU-Kommission die Zulassung von Glyphosat nach monatelangem Streit um fünf Jahre verlängert. 18 von 28 EU-Ländern hatten dafür gestimmt, neun dagegen, ein Land hatte sich enthalten.

 

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ube.com/watch?v=B_CARAKpzVY

Volksbegehren Artenvielfalt ärgert Bauern | quer vom BR

DAS SYSTEM ist das PROBLEM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!>>>MONSANTO-BAYER<<<

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siehe auch „5 G die MIKRO-WELLEN-WAFFE“

siehe auch „5 G die MIKRO-WELLEN-WAFFE“

?Bundes-KANZLERIN? – ?DOKTOR? – HA HA HA

Aufruf zum Stop des 5G-Mobilfunknetz-Ausbaus (Petition) | 13.02.2019 | http://www.kla.tv/13851

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om/watch?v=GAJ7P5wzBag

5G – Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp; offener Brief an Bundesministerium, #schonBewusst

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utube.com/watch?v=R0AEDfxDeO8

Practical Ways to Reduce Exposure to Cell Phone Radiation: Michigan Forum on 5G Wireless

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com/watch?v=nXeYXWtdu1s

Professor Lukas Margaritis explains why pulsed signals are more dangerous than continuous signals

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LUXUS FÜR ALLE

WIR HABEN ein GLOBALES WELT-PROBLEM??? und ZWAR MANGEL und GIER –  AUSBEUTUNG/MENSCH /NATUR  und DEKADENZ

http://www.spiegel.de/plus/neid-in-deutschland-warum-goennen-wir-anderen-nichts-a-00000000-0002-0001-0000-000162286239

Verhaltensökonom über Neid

Warum gönnen wir Deutsche anderen nichts?

 

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?SAUBERE LUFT? – WAS WIRD HIER  EIGENTLICH ALLES GEMESSEN – WILLKÜR – „FLUGZEUG-und SCHIFF-VERKEHR“ gänzlich ausgeschlossen???!!!

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/15/wunder-der-wissenschaft-kommt-jetzt-die-diesel-pflicht/

Wunder der Wissenschaft: Kommt jetzt die Diesel-Pflicht?

Menschen in Dieselumgebung sind viel gesünder; Bernd Kasper / pixelio.de

von Robert von Loewenstern
Stickoxide sind in aller Munde. Beziehungsweise Lungen. Um die chemischen, statistischen und politischen Zusammenhänge zu verstehen, müssen wir uns ins Molekulare begeben. Keine Angst, es dauert nicht lange und tut nicht weh.

Fangen wir praktisch an. Während Sie dies lesen, atmen Sie eine Menge unnützes Zeug ein, nämlich Stickstoff. Aus diesem Gas besteht unsere Atemluft zu knapp vier Fünftel. Die restlichen etwa 21 Prozent sind der gute Stoff, Sauerstoff, der Sie bis zum Ende dieses Beitrags am Leben hält. Fun Fact am Rande: Von den 21 Prozent Sauerstoff verbrauchen Sie bei jedem Atemzug nicht einmal ein Viertel, den Großteil hauen beziehungsweise hauchen Sie zusammen mit dem Stickstoff unbenutzt wieder raus. Wenn’s anders wäre, würde Mund-zu-Mund-Beatmung nicht funktionieren.

Außer den beiden Big Playern unter den Gasen hat noch Argon einen halbwegs erwähnenswerten Anteil an der Atemluft, rund ein Prozent. Argon ist ein sogenanntes Edelgas und muss uns deshalb nicht weiter interessieren. Edel meint im Chemiebusiness beziehungsgestört, die Interaktionen mit anderen Elementen sind also überschaubar. Edelgase bleiben tendenziell lieber für sich, genau wie Edelmetalle.

Dann ist da noch Kohlendioxid, was zu etwa 0,038 Prozent in der Luft herumlungert. Das klingt nach wenig, ist aber mächtig viel. Sagen zumindest Klimaforscher. So mächtig, dass CO2 im Alleingang das gesamte Weltklima ins Ungute wandeln kann. Ist ein anderes Thema, soll uns hier nicht kümmern.

Als letztes schließlich atmen wir Spurengase ein, so genannt, weil man nach ihren Millionstel-Anteilen in der Luft mit der Lupe suchen muss. Und genau zu diesen Spurengasen gehören die derzeit so heftig diskutierten Stickstoffoxide, kurz Stickoxide genannt.

Stickoxide machen sauer

Stickoxide entstehen, wie der Name nahelegt, wenn sich die beiden Hauptbestandteile der Luft miteinander verbinden, Stickstoff und Sauerstoff. Das tun sie nicht freiwillig, sondern nur, wenn ordentlich Schmackes im Spiel ist, also Energie. Zum Beispiel, wenn es blitzt oder brennt, egal ob in Wolken, Kohlekraftwerken, Gasthermen, Teelichten oder Motoren. In diesem Fall entstehen sowohl monogame wie polygame Verbindungen (die Natur ist da von Natur aus sehr tolerant).

Die monogamen Verbindungen von Stickstoff (= N wie Nitrogenium) und Sauerstoff (= O wie Oxygenium) werden im Chemiesprech NO genannt. Soll heißen: Ein einsames Stickstoffatömchen hat sich mit einem Sauerstoffatömchen zu einer glücklichen, gleichberechtigten Partnerschaft zusammengefunden, sozusagen klassischen westlichen Werten folgend. Die Probleme beginnen, wenn sich ein weiterer Sauerstoffel in die Beziehung drängelt. Es entsteht eine Ménage-à-trois namens Stickstoffdioxid.

Dieses liederliche NO2 ist offen für chemisches Multikulti aller Art und neigt dazu, in Feuchtgebieten säuerlich zu reagieren. Aus NO2 und H2O entsteht nämlich gerne HNO3. Und das ist auf deutsch was? Richtig, Salpetersäure. Und Salpetersäure macht was, genau wie Schwefelsäure? Richtig, sauren Regen. Und saurer Regen macht was? Richtig, Waldsterben. Und Waldsterben macht was? Richtig. Es macht den Wald nicht klein. Aber dafür die Grünen groß.

Sauer macht die Grünen lustig

Das Waldsterben, dieser dekadenprägende Aufreger der achtziger Jahre, war für die Grünen das, was die Flüchtlingskrise für die AfD war: ein „Geschenk“, wie Alexander Gauland im Dezember 2015 für seine Partei frohlockte, nachdem sie innerhalb von drei Monaten Politik der offenen Tür von unter vier auf über zehn Prozent hochgeschossen war.

Der Unterschied ist: Die Merkelsche Massenmigration ins deutsche Land gab es wirklich, das Massensterben des deutschen Baums nur in der Phantasie. Deshalb stammten in den Achtzigern die dramatischen Fotos und Fernsehbilder von deprimierenden Baumskeletten ausnahmslos von einigen wenigen Flecken im Harz oder Erzgebirge. Dort existierten tatsächlich zum Teil erhebliche Waldschäden. Aber eben regional begrenzt.

Selbst in der Hochphase des angeblichen Waldsterbens nahm die Waldfläche bundesweit im Schnitt um 100 Quadratkilometer pro Jahr zu, wie sich ein Jahrzehnt später herausstellte. In den Neunzigern löste sich die Diagnose vom flächendeckenden Sterben des Waldes und damit auch das Erklärungsmuster vom sauren Regen als Waldmörder vollends in Luft auf.

Aus grüner Sicht blieb trotzdem die prägende Erfahrung: Sauer macht lustig. 1983, nach zwei Jahren medial gepushter Waldpanik, war die junge Partei das erste Mal in den Bundestag eingezogen.

Dioxide sind grüne DNA

Vom Waldsterben, der „Mutter aller Öko-Ängste“, haben die Grünen, die Mütter aller Populisten, etwas Entscheidendes gelernt. Gut gemachte Massenhysterie gewinnt Wahlen. Dazu braucht es erstens eine ans Herz gehende Bedrohung, zweitens eine plakative, möglichst leicht zu kommunizierende Ursache und drittens eine nicht zu komplizierte Lösung, als deren Teil man sich selbst präsentiert.

Hier sind wir wieder bei den Dioxiden. In den Achtzigern konzentrierte man sich nicht auf Stickstoffdioxid, sondern auf Schwefeldioxid als Ursache allen Übels, weil letzteres damals noch häufiger in der Luft anzutreffen war. SO2 wird wie NO2 mit Hilfe von Wasser über einen kleinen Umweg zur Säure, im einen Fall Schwefelsäure, im anderen Fall Salpetersäure. Und beides, wie gesagt, macht Regen sauer.

Für lokale und regionale Baumschäden gab es zwar diverse andere, viel wahrscheinlichere Ursachen, von Trockensommer bis Schädlingsbefall. Aber der angesäuerte Regen hatte einen einzigartigen Vorteil. Er ließ sich auf menschliches Handeln zurückführen und taugte daher den Öko-Aktivisten ideal als Feindbild. Industrie und Autoverkehr waren schuld am herbeihalluzinierten Untergang des deutschen Waldes – ideologisch deutlich wertvoller als irgendein Käfer.

Die Quintessenz: Was vor fast 40 Jahren Schwefeldioxid fürs Waldsterben war, ist heute Stickstoffdioxid fürs Menschensterben und Kohlendioxid für den Klimawandel. Einfache, überschriftentaugliche Ursachen für dräuende Großübel, gegen die nur die tapferen grünen Drachenkrieger helfen. So ließen SO2, NO2 und CO2 die Grünen wachsen und gedeihen. Dioxide wurden zur grünen DNA. Das erklärt, warum so mancher Grüne durchdreht, wenn die Schädlichkeit der geliebten Dioxide infrage gestellt wird.

Aus Korrelation wird Kausalität

Das Problem damals wie heute: Für geringe Mengen von Stickoxiden lässt sich kein unmittelbarer Ursache-Wirkung-Zusammenhang mit menschlicher Gesundheit ermitteln, genauso wenig wie in den Achtzigern für Schwefeldioxid und Baumgesundheit. Klar, wer sich eine gepflegte Maß Salpetersäure hinter die Binde kippt, der verspürt anschließend mehr als nur leichtes Unwohlsein. Aber wir reden hier von winzigsten Mengen. Allein die Dosis macht das Gift, wie Paracelsus bereits vor 500 Jahren erkannte….

UBA-Studie ist Glaubenssache

Die Diesel-Jäger führen gerne an, es gebe eine riesige Zahl von Studien, die die schädliche Wirkung von Stickoxiden beweisen. Über 70.000 sollen es sein. Sehen wir uns stellvertretend und beispielhaft die in Deutschland berühmteste Untersuchung zum Thema an, ein 170-Seiten-Werk des Umweltbundesamtes mit dem Titel „Quantifizierung von umweltbedingten Krankheitslasten aufgrund der Stickstoffdioxid-Exposition in Deutschland“.

Die Anfang 2018 veröffentlichte epidemiologische Studie ist ein statistisches Gesamtkunstwerk. In einem höchst komplizierten Verfahren wertet das UBA andere Untersuchungen aus, die sich mit einzelnen Krankheiten und deren Vorkommen beschäftigen, darunter zum Beispiel Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und geringes Geburtsgewicht. Morbiditäten und Mortalitäten werden mit „Gewichtungsfaktoren“ und „Unsicherheitsintervallen“ bis auf drei Stellen hinter dem Komma versehen und in Beziehung gesetzt zu „Mess- und Modelldaten zur Stickstoffdioxid-Konzentration“.

Was dabei herauskommt, erinnert an die Weltfinanzkrise von 2008. Die hatte ihren banalen Ursprung darin, dass faule Immobilienkredite von US-Banken in immer neuen Finanzpaketen verschachtelt und zusammengeschnürt wurden, so dass am Schluss nicht mehr erkennbar war, welche Werte im jeweiligen Finanzprodukt steckten. So ähnlich verhält es sich bei der UBA-Studie. Was genau enthalten ist, wie es um Qualität und Relevanz der zugrundeliegenden Zahlen und Untersuchungen steht, ist nicht mehr nachvollziehbar. Man soll und muss den Experten glauben und vertrauen – wie damals den Ratingagenturen in der Subprime-Krise.

Kausalität? War nur Spaß

Ähnlich seriös, wie vor über zehn Jahren die Banken ihre Müllpakete verkauften, kommunizierte das Umweltbundesamt seine Studie gegenüber der Öffentlichkeit. So behauptete das UBA, in Deutschland seien jährlich 6.000 bis 8.000 vorzeitige Todesfälle auf NO2-Belastung zurückzuführen. Im selben Atemzug, ein paar Sätze später, gab man zu, epidemiologische Studien ermöglichten „keine Aussagen über ursächliche Beziehungen“. Also alles nur Spaß? Außer Spesen nichts gewesen?

Der unterhaltsamste Aspekt der UBA-Studie ist jedoch ein anderer: Sie nimmt sich nämlich nur eine einzige mögliche Ursache zur Brust, Stickstoffdioxid, und versucht gar nicht erst, andere Umstände für örtliche Vorkommen bestimmter Krankheiten und Sterbefälle zu bewerten oder gar auszuschließen. Die UBA-Statistiker gehen genauso vor wie die Witzbolde im berühmten Beispiel mit den Babys und den Störchen.

Nicht einmal die in zahlreichen Studien bewiesenen wichtigsten Faktoren für lokale Unterschiede bei Gesundheit und Mortalität berücksichtigt das UBA: Sozialstatus und Bildungsniveau der jeweiligen Bevölkerung. Nein, die UBA-Polizei kennt nur einen Verdächtigen, und so wird ermittelt, bis Stickstoffdioxid endlich als Massenmörder überführt ist.

Brisante Achse-Studie

Eigentlich ist die UBA-Studie aus den genannten Gründen einer weiteren Beschäftigung nicht würdig. Aber wegen des großen Aufsehens, das sie erregt hat, haben wir die Korrelation von NO2 mit lokal erhöhter Mortalität einer eigenen Untersuchung unterzogen. Dabei sind wir so seriös wie das UBA vorgegangen und haben uns voll und ganz auf NO2 als Ursache für Sterblichkeiten konzentriert. Hier Methodik und Ergebnisse der Achse-Studie.

Zunächst haben wir für die 20 Städte mit der höchsten Stickstoffdioxid-Belastung in Deutschland die jeweilige Lebenserwartung der Bevölkerung zusammengetragen: München (82,97 Jahre), Stuttgart (82,43), Darmstadt (80,79), Köln (80,70), Reutlingen (82,69), Düren (80,00), Hamburg (80,93), Limburg (80,22), Düsseldorf (80,89), Kiel (79,89), Heilbronn (81,56), Frankfurt am Main (81,58), Backnang (82,24), Bochum (79,88), Ludwigsburg (82,57), Dortmund (79,30), Essen (79,45), Wiesbaden (81,37), Berlin (80,74), Freiburg (81,91).

Diese Zahlen haben wir anschließend statistisch sauber mit der Einwohnerzahl gewichtet und so die durchschnittliche Lebenserwartung in diesen 20 gefährlichen Städten ermittelt: Mit 81,05 Jahren liegt sie nicht etwa unter, sondern fast zwei Monate über dem bundesdeutschen Durchschnitt (80,89 Jahre). Genau sind es 8,4 Wochen mehr Lebenszeit in den belasteten Städten. Das ist ein ziemlich sensationelles Ergebnis, finden wir, denn laut UBA sterben die Menschen wegen NO2-Belastung im Schnitt sechs Wochen früher, als sie müssten.

Ganz besonders lang leben die Menschen ausgerechnet in den beiden Städten mit der höchsten NO2-Konzentration: In Stuttgart, NO2-Spitzenreiter 2018, dürfen sich die Einwohner über fast eineinhalb Jahre mehr Lebenszeit freuen, als dem Rest der Bevölkerung vergönnt ist. Die Münchener, 2017 mit dem Top-NO2-Wert gesegnet, leben sogar gut zwei Jahre länger als der deutsche Durchschnitt.

Stickoxide retten Leben!

Es ist ein erregender Verdacht, der sich an dieser Stelle aufdrängt: Wirken Stickoxide gar nicht lebensverkürzend, sondern lebensverlängernd? Die Gegenprobe erhärtet die Vermutung: Die geringste Lebenserwartung Deutschlands weist Pirmasens auf. Die geplagten Einwohner dort kommen gerade mal auf 77,35 Jahre – ganze dreieinhalb Jahre weniger als beim Durchschnittsdeutschen. Und was hat Pirmasens? Richtig, „kein Schadstoff-Problem“, wie die „Pirmasenser Zeitung“ im Januar 2017 stolz titelte.

Zur Sicherheit überprüften wir unsere These anhand globaler Daten. Die weltweit höchste Lebenserwartung haben nicht etwa Japaner (85 Jahre), sondern mit deutlichem Abstand die Monegassen (89,5 Jahre). Gleichzeitig ist Monaco mit seinen zwei Quadratkilometern Staatsgebiet eines der dichtest besiedelten Fleckchen Erde überhaupt und liegt mit über 700 Pkw pro 1.000 Einwohner auf Platz zwei der Länder mit der höchsten Pkw-Dichte.

Auf dem letzten Platz des globalen Lebenslottos befindet sich der Tschad: Nur 50,2 Jahre sind den Menschen in dem afrikanischen Land im Schnitt vergönnt. Auf einem Quadratkilometer leben dort 6 Einwohner – im Gegensatz zu Monaco, wo es 18.944 sind. Und auf tausend Tschader kommen im Schnitt nicht einmal drei Pkw. Umgerechnet: Wäre Monaco der Tschad, würden auf dem monegassischen Staatsgebiet nur 12 Menschen leben, die sich 3,4 Hundertstel eines Autos teilen. Also ungefähr drei Räder (Felgen mit Reifen).

Kommt jetzt die Diesel-Pflicht?

Überhaupt finden sich auf der Liste mit den höchsten Pkw-Dichten auf den vorderen Rängen erstaunlich viele Länder mit überdurchschnittlicher Lebenserwartung. Sieben der zehn Staaten mit der höchsten Pkw-Dichte liegen bei der Lebenserwartung sogar deutlich vor Deutschland (weltweit nur Platz 33). Und noch etwas: Die Deutschen haben nach einer aktuellen WHO-Studie unter allen westeuropäischen Nationen die geringste Lebenserwartung. Ganz offensichtlich, weil unsere Luft inzwischen zu sauber ist und zu wenig gesunde Stickoxide enthält.

Auch die internationalen Daten bestätigen also eindeutig das Ergebnis der Achse-Studie. Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen NO2-Exposition und Volksgesundheit. Je mehr und je dichter der Pkw-Verkehr, desto länger leben die Menschen. Kurz: Stickoxide retten Leben.

Ob die EU angesichts dieser bahnbrechenden Erkenntnisse demnächst eine längst überfällige Diesel-Pflicht oder zumindest eine Stickoxid-Quote einführen wird, können wir nicht vorhersagen. Wir haben allerdings eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie Öko-Aktivisten reagieren werden, wenn die NO2-Grenzwerte endgültig als reine Luft-Nummern enttarnt sind.

Als sich nämlich nicht länger leugnen ließ, dass ein flächendeckendes Waldsterben nie stattgefunden hatte, fanden die Grünen einen eleganten Ausweg, um sich der Diskussion zu entziehen. Renate Künast, die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin, erklärte 2003 das Waldsterben kurzerhand für beendet. Und wer hatte den Wald „gerettet“? Klar, die Grünen.

 

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

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Diesel-Skandal – Wissenschaftler reagieren auf Fahrverbote

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https://www.welt.de/wirtschaft/plus188139197/Holzoefen-Riesenschornsteine-gegen-den-Reichenfeinstaub.html?source=k143_control.capping.geld.3.188139197

Holzöfen

 

Riesenschornsteine gegen den „Reichenfeinstaub“

Wirtschaftsredakteur
Schornstein
Beim Austausch alter Holzöfen sollen künftig Riesenschornsteine fällig werden – der Luftqualität könnte das sogar schaden

Quelle: pa/dpa Themendienst/Karl-Josef Hildenbrand

Geht es um Holzöfen und Kamine, neigt der Wetterexperte und Sachbuchautor Jörg Kachelmann zu einem Sarkasmus, der so beißend ist wie rußschwarzer Qualm direkt aus dem Schlot: „Wir gratulieren den Holzofen-Heizern in Konstanz noch etwas verspätet zu ihren sensationellen skalensprengenden Bemühungen von letzter Woche und dem aktuellen Auffüllen der Atemluft mit Dreck aus ökologischer, nachhaltiger #Feinstaub-Produktion.“

In seiner Kritik wird Kachelmann künftig differenzieren müssen….

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https://www.neopresse.com/politik/der-feinstaub-wahnsinn-der-spd-erreicht-die-deutschen-wohnzimmer/

Der Feinstaub-Wahnsinn der SPD erreicht die deutschen Wohnzimmer

NEOPresse in D/A/CH

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), ihres Zeichens gelernte Germanistin, will nun auch gegen die Luftverschmutzung durch Privathaushalte vorgehen. Die neue Grundsteuerregelung, die einer Enteignung gleichkommen wird, ist noch gar nicht umgesetzt, da will Bundesumweltministerin Schulze schon die nächste Verordnung erlassen. Die Schornsteine „kleiner und mittlerer Feuerungsanlagen“ sollen künftig „firstnah“ angeordnet sein und den „First um mindestens 40 cm überragen müssen“. Das soll für alle Privathaushalte gelten, deren Besitzer ab dem 01.07.2019 einen Kamin, einen Ofen, eine Holzpellet– oder Kohleheizung einbauen oder ersetzen lassen.

Der Bundesverband der Schornsteinfeger schätzt, dass mindestens eine Million Haushalte von der neuen Verordnung betroffen sein werden, da sie ihre Feuerstätten wegen schärferer Grenzwerte bis 2025 erneuern müssen. Die Verordnung verlangt eine Verlängerung von Schornsteinen um mehrere Meter entlang der Dachfläche. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizindustrie hält die Vorgaben für viele Haushalte technisch schlicht nicht umsetzbar und schätzt, dass die Zusatzkosten für den Umbau mindestens 5.000 Euro pro Haushalt betragen werden.

 

Die Umbaumaßnahmen sollen dabei voll auf Mieter umlagefähig sein. Das bedeutet für Mieter, dass sich die Nettokaltmiete in betroffenen Häusern erhöhen wird. Die Verordnung ist zunächst für Eigenheime geplant. Doch dabei dürfte es nicht lange bleiben, denn der Finanzminister hat ja jüngst plötzlich ein Riesen-Loch von 25 Milliarden Euro im Bundeshaushalt entdeckt. Nachdem man die Bürger von ihren Autos enteignet, nimmt man ihnen jetzt auch noch den Ofen.

Mit der Verordnung will Svenja Schulze „die lokale Luftbelastung durch die Verfeuerung von Holz verringern und somit die Gesundheit und Umwelt in den betroffenen Gegenden besser schützen“. Wetterexperte Jörg Kachelmann äußerte sich via Twitter zu der Diskussion. Er bezeichnete das Vorhaben als die „größtmögliche Ablenkungsvergackeierung“ der Politiker: „Noch nie war Umweltpolitik so verlogen, falsch und am real größten Problem vorbei, seit ich denken kann“.

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/14/der-grosse-irrtum-bzgl-emissionen-von-biomasse/

Der große Irrtum bzgl. Emissionen von Biomasse

Holzpellets: Die Lösung aller Probleme? Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Steve Goreham
Als Thomas Edison sein Pearl Street-Kraftwerk in New York City im Jahre 1892 in Betrieb nahm, nutzte er Kohle und nicht Holz. Holz als Treibstoff konnte wettbewerbsmäßig im Jahre 1892 nicht mit den Kosten für Kohle mithalten, und das ist heute immer noch so. Nichtsdestotrotz wird die Verbrennung von Biomasse weithin als nachhaltig betrachtet und als Lösung bzgl. Klimawandel angepriesen, vor allem in Europa.

Europa erzeugt heute etwa 17% seiner Energie und 29% seines Stromes aus erneuerbaren Quellen. Biomasse macht einen Anteil von etwa 19% des Stromes aus, der mittels Erneuerbarer generiert worden ist. Seit dem Jahr 2000 hat der Verbrauch von Biomasse in Europa um 84% zugenommen.

Zum Beispiel wurde mit Treibstoff aus Biomasse im Jahre 2017 18% des Stromes in Dänemark erzeugt. Seit zwei Jahrzehnten reduziert Dänemark seine Stromerzeugung durch Kohlekraftwerke, errichtet jedoch neue Biomasse-Kraftwerke. Seit dem Jahr 2000 hat der Kohleverbrauch zur Stromerzeugung in Dänemark um 63% abgenommen. Aber der Verbrauch von Biomasse-Treibstoff für Strom in Dänemark hat um einen Faktor fünf zugenommen, was den Rückgang des Kohle-Anteils fast genau ausgeglichen hat. Etwa zwei Drittel der in Dänemark verbrauchten Biomasse ist Holz, das meiste davon importiert.

Aber die „Nachhaltigkeit“ von Biomasse ist fragwürdig, trotz des kindischen Einwands, dass wenn man es wachsen lässt es auch nachhaltig sein muss. Das Verbrennen von Holz setzt mehr Kohlendioxid frei als die Verbrennung von Kohle.

Eine Studie von Synapse Energy Economics aus dem Jahre 2012 schätzte, dass ein durchschnittliches Biomasse-Kraftwerk in den USA etwa 1,67 Tonnen CO2 pro Megawattstunde erzeugten Stromes emittiert, das ist eine um 50% bis 85% höhere Emission als von einem Kohlekraftwerk. CO2-Emissionen aus einem Biomasse-Kraftwerk sind mehr als dreimal so hoch wie CO2-Emissionen aus einem Gaskraftwerk.

Trotz all dieser bekannten Zahlen erfassen weder die EPA in den USA noch die Europäische Kommission Emissionen aus Kraftwerken, in welchen Holz verbrannt wird. Die EPA schrieb im Jahre 2009: „Das durch die Verbrennung von Treibstoffen auf Biomasse-Basis emittierte CO2 lässt die atmosphärische CO2-Konzentration nicht zunehmen unter der Annahme, dass emittierter biogener Kohlenstoff ausgeglichen wird durch die CO2-Aufnahme angepflanzter neuer Biomasse“. Im Jahre 2007 erließ die Europäische Kommission die Vorschrift: „Biomasse wird als CO2-neutral angesehen. Biomasse sollte mit einem Emissions-Faktor Null angesetzt werden“.

Der Gedanke, dass die Verbrennung von Holz „Kohlenstoff-neutral“ ist, hatte seinen Ursprung in einer Greenhouse Gas InventoryStudie aus dem Jahr 1996 vom IPCC. Das IPCC nahm an, dass die wachsenden Bäume die gleiche Menge CO2 absorbieren wie die in einem Biomasse-Kraftwerk verbrannte Biomasse. Falls das stimmen würde, würde der Ersatz von Kohle durch Holz die Gesamt-Emissionen reduzieren.

Aber die Europäische Umweltagentur beschrieb im Jahre 2011 einen „schweren Fehler“ bei der Bilanzierung von Treibhausgasen. Die Annahme der Kohlenstoff-Neutralität gilt nicht für CO2, welches von Vegetation absorbiert wird, die natürlich auf dem Festland wächst und nicht zur Biotreibstoff-Produktion herangezogen wird. Außerdem setzen Wälder, welche zum Zwecke der Herstellung von Holz-Chips abgeholzt werden, augenblicklich große Mengen Kohlendioxid frei, aber es bedarf des Jahrzehnte langen Wachstums von Bäumen, um das freigesetzte CO2 wieder zu absorbieren. Der Ersatz von Kohle durch Holz in Stromkraftwerken lässt die CO2-Emissionen tatsächlich zunehmen.

Als Folge davon sind die von Europa gemeldeten Zahlen bzgl. Emissionen schlicht falsch. Eurostat berichtet, dass die Treibhausgas-Emissionen in Europa von 2000 bis 2016 um 16% abgenommen haben, aber Emissionen aus Kraftwerken, in welchen Biomasse verbrannt wird, wurden nicht mitgezählt. Die europäischen Nationen wollen von diesem offensichtlichen Biomasse-Emissionsfehler nichts wissen, weil die schon jetzt schwierig zu erreichenden Klimaziele ohne Biomasse unmöglich zu erreichen wären.

Als Treibstoff enthält Holz weniger Energie und ist teurer als Kohle oder Erdgas. Der American Physical Society zufolge erzeugt Kohle etwa 46% mehr Energie pro Tonne als Holz. Da Holz weniger dicht ist als Kohle, muss mehr als das doppelte Volumen verbrannt werden, um die gleiche Menge Strom zu erzeugen.

In den USA geht es Biomasse-Kraftwerken nicht gut. Unterstützt durch Subventionen und die Einstufung „Kohlenstoff-neutral“ hat sich die Anzahl von Biomasse-Kraftwerken in den USA zwischen 2003 und 2016 verdoppelt, nämlich von 485 auf 760. Aber im Jahre 2017 wurde nur 1,1% des in den USA verbrauchten Stromes mittels Biomasse erzeugt.

Während der letzten paar Jahre standen viele dieser Holz verbrennenden Kraftwerke still. In Kalifornien sind 27% Biomasse-Kapazität offline. Die Erzeugung aus Biomasse ging in 17 US-Staaten von 2013 bis 2017 zurück, weil das Verbrennen von Holz im Vergleich zu traditionellen Kraftwerken teuer ist.

Eine der größten industriellen Emittenten von Kohlendioxid in Europa ist das Drax-Kraftwerk in England. Dieses Kraftwerk erzeugt 3900 Megawatt Strom, das macht etwa 6% der Stromversorgung in UK aus. Dieses einst Kohle verbrennende Kraftwerk verbrauchte 36.000 metrische Tonnen Kohle pro Tag, welche von 35 Kohlezügen jeden Tag angeliefert worden ist.

Im Namen der Reduktion von CO2-Emissionen wurden während der letzten sieben Jahre vier Drax-Erzeugerstationen umgebaut, um Holz-Chips zu verbrennen. Das kostete 700 Millionen Pfund (1 Milliarde Dollar). Hinaus posaunt als das „größte Dekarbonisierungs-Projekt in Europa“ verbraucht diese Einrichtung heute etwa 9 Millionen Tonnen Holzpellets pro Jahr, angeliefert über 3000 Meilen aus den USA und Kanada.

Geschätzt werden, dass dafür etwa 46 Quadratmeilen [ca. 120 km²] Waldfläche jährlich gebraucht werden, um das unersättliche Drax-Kraftwerk zu versorgen, wobei jeden Tag Hektarweise Wald gefällt werden. Neu gepflanzte Bäume brauchen ein knappes halbes Jahrhundert für ihr Wachstum. Trotz der Behauptungen bzgl. Dekarbonisierung wird heute vom Drax-Kraftwerk drastisch mehr CO2 emittiert als zu Zeiten mit Kohleverbrennung.

Die Verbrennung von Holz zur Stromerzeugung ist ein weiterer idiotischer politischer Baustein im „Kampf“ gegen die globale Erwärmung.

Link: http://www.cfact.org/2019/02/07/the-obvious-biomass-emissions-error/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-in-deutschland-klimareligion-mit-ablasshandel-16041851.html

Energiewende-Kommentar : Klimareligion mit Ablasshandel

Deutschland produziert mehr Ökostrom als geplant. Bild: dpa

Viele Deutsche möchten ihr schlechtes Gewissen beruhigen, indem sie Biosprit tanken oder Tofu essen. Nicht nur daran zeigt sich, dass die Rettung des Weltklimas hierzulande längst den Rang einer Ersatzreligion eingenommen hat.

Die Rettung des Weltklimas hat für große Teile der deutschen Gesellschaft mittlerweile den Rang einer Ersatzreligion. Darf man noch fragen, welchen Beitrag die extreme Subventionierung von erneuerbarer Energie für das Klima der Erde geleistet hat, angesichts der Tatsache, dass der Ausstoß von Kohlendioxid in Deutschland kaum gesunken ist? Oder ist ein Ketzer, wer fragt, ob die eine Billion Euro, mit der hierzulande Steuerzahler und Stromverbraucher Wind-, Solar-, Biogasanlagen und Netze fördern müssen (die Hälfte unserer Staatsverschuldung!), klug investiert wird?

Eigentlich sollte die Energiewende nicht der Förderung von Ökostrom dienen, sondern der Verringerung des Kohlendioxidausstoßes. Doch leider konterkarierten die Subventionsmilliarden vom deutschen Staat dieses Ziel, weil mehr Ökostrom als geplant in das europäische Stromnetz drückte, wodurch die Preise im europäischen Emissionshandel verfielen.

Nur langsam steigen die Zertifikatepreise in der EU wieder. Zu spät. Die Überproduktion von deutschem Ökostrom diskreditierte das sinnvolle Instrument des Emissionshandels, weshalb es nicht mehr als Vorbild für China oder Indien taugt.

In die Öko-Planwirtschaft

Wer Zweifel äußert, ob der übermäßige Ausstoß eines einzigen Moleküls wirklich allein für die Erwärmung der Erde verantwortlich sein kann, wird von manchen Klimaschützern als Klima-Leugner verunglimpft. Warum rückt man Kritiker in die Nähe von Holocaust-Leugnern? Ist das nur der gedankenlose Umgang mit Sprache, der den historischen Zivilisationsbruch der Schoa durch Banalisierung missbraucht?

Tatsächlich kann der Klimawandel nicht allein auf Treibhausgase zurückgeführt werden, auch von Menschen unbeeinflussbare Veränderungen etwa in der Geologie (wandernde Pole) oder im Kosmos (Erdachse, Sonnenaktivität) spielen eine Rolle, ebenso wie andere Eingriffe von Menschen (Abholzung der Regenwälder, Siedlungsstrukturen).

…… So tönte es schon bei der Energiewende, die in Europa nicht abgestimmt war und für Ärger sorgte (grotesk verzerrte Strompreise, gefährdete Stabilität der Stromnetze, Abschreibung moderner Kraftwerke). Doch nicht einmal die EU folgte uns auf dem Weg in die Öko-Planwirtschaft, unsere Nachbarn lehnten subventionierte Ausbauziele ab.

Vom Vatikan gelernt

Viele Deutsche möchten etwa an der Zapfsäule ihr schlechtes Gewissen beruhigen, indem sie E-10 tanken. Dabei denkt kaum jemand daran, dass für Biosprit in Indonesien die letzten Orang-Utans aus den Bäumen geschossen werden, weil der Urwald den Palmölplantagen weichen muss.

Als vorbildlich gilt, wer Tofu statt Fleisch isst. Doch standen in Brasilien nicht Regenwälder, wo heute eine Soja-Plantage der nächsten folgt? Ähnliches gilt für die Avocado, die in Mexiko Kleinbauern das Wasser abgräbt, oder die Lithium-Ionen-Batterie, die das Klima retten soll, deren Rohstoffgewinnung in Afrika, Russland oder Südamerika ganze Landstriche verwüstet.

Umweltorganisationen und Unternehmen haben wahrscheinlich vom Vatikan gelernt, dass mit Ablass sündigen noch schöner ist. Früher konnten Gläubige sogar für Verstorbene Ablassbriefe erwerben, um Sündenstrafen im Fegefeuer zu tilgen. Im Mittelalter war das ein Kassenschlager. Heute schützt der Kauf von Kohlendioxidzertifikaten davor, beim Flug zum Shoppen nach London vom schlechten Gewissen geplagt zu werden.

Mittlerweile werden Städtern sogar Patenschaften für Bienen angeboten. Wird dabei gefragt, welchen Anteil die Energiewende am Schrumpfen der Insektenbestände hat? Auf einem Fünftel der deutschen Ackerfläche wachsen nur noch Energiepflanzen. Der große Flächen- und Betonverbrauch von Windrädern wird nicht erfasst, aber jedes vierte Windrad steht in Schutzgebieten. Wie soll das erst werden, wenn der Anteil des Ökostroms wie geplant von heute 35 auf 80 Prozent im Jahr 2050 steigt?

Deutschland sollte sich von der Illusion verabschieden, als Klassenprimus das Weltklima retten zu können. Nicht Alleingänge einer moralischen Supermacht sind gefragt, sondern rationale und vor allem international abgestimmte Politik mit Maß und Mitte, um die Folgen des Klimawandels aufzufangen, da man den Wandel angesichts der rasant wachsenden Zahl von Menschen wohl allenfalls mindern, aber nicht wird gänzlich verhindern können.

Auch weil Menschen im armen Teil der Welt eine Entwicklungsperspektive brauchen, darf Klimaschutz nicht mit religiösem Eifer betrieben werden. Sonst geraten Politikfelder wie Soziales und Wirtschaft oder ökologisch ebenfalls wichtige Ziele wie Naturschutz und Artenvielfalt unter die Räder.

Bemerkenswert ist, dass diejenigen, die das Weltklima zur alleinigen Überlebensfrage erklären, nur selten über den besten Weg zur Rettung von Mutter Erde reden: Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Bildung, Aufklärung und Verhütung.

https://www.neopresse.com/politik/energiewende-in-deutschland-immer-mehr-strom-aus-oesterreich-sonst-geht-das-licht-aus/

Energiewende in Deutschland: Immer mehr Strom aus Österreich, sonst geht das Licht aus

NEOPresse in D/A/CH

Deutschland muss sich nach einem Bericht aus Österreich (www.nachrichten.at) in Österreich bei der Linz AG dafür bedanken, dass in Süddeutschland im Zuge der Energiewende nicht die Lichter ausgehen oder ausgegangen sind. Die Linz AG stabilisiere mit einem flexiblen Gaskraftwerk das Stromnetz. Im Geschäftsjahr 2017/2018 habe das Werk an 100 Tagen aushelfen müssen und mit den Gasturbinen die Netzstabilität in Europa aufrechterhalten müssen.

Neuer Rekord

Dies sei ein neuer Rekord. Im Geschäftsjahr 2016/2017 war die Linz AG lediglich an 82 Tagen eingesprungen. „Ohne unsere flexiblen Gaskraftwerke wären die Netze nicht aufrechtzuerhalten gewesen“, so ließ die Linz AG wissen.

Gerade im deutschen Süden würden die Lichter ausgehen, wenn es diesen flexiblen Einsatz nicht geben würde, so die Beobachter. In Norddeutschland wird zwar viel Windstrom produziert, die Leistung jedoch schwanke zu sehr. Zudem würden die Leitungstrassen den Transport in den Süden der Republik nicht so erlauben, wie dies nötig wäre. Insofern ist die Stromversorgung in Deutschland bzw. vor allem im bayerischen Teil der Republik auch aktuell mit hoher Sicherheit gefährdet.

Ob dies bereits ein Argument gegen die Energiewende darstellt, mag den Beobachtern überlassen bleiben. Es steht jedoch faktisch fest, dass kürzlich die Kanzlerin selbst betonte, die Leitungstrassen in Deutschland müssten auf die erforderliche Kapazität hin ausgebaut werden. Ansonsten sei die Abschaltung der Kohlestromproduktion in Deutschland „nicht zu schaffen“. Offensichtlich ist die Politik bis dato bei diesem Thema, auch wenn die Abschaltung erst bis 2038 vorgenommen werden muss, nicht den entscheidenden Schritt vorangekommen.

Bis dato war in den Medien zu den Zahlen aus Österreich noch kein Kommentar von Seiten der Befürworter der großen Energiewende zu vermelden. Auch hier dürfte es wenig Argumente dafür oder dagegen geben, an den Rahmendaten der Energiewende zu zweifeln. Die Stromversorgungssicherheit in Deutschland ist offenbar hochgradig gefährdet.

 

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https://www.neopresse.com/wirtschaft/auf-platz-1-der-e-auto-pannenstatistik-batterien/

Auf Platz 1 der E-Auto-Pannenstatistik: Batterien

NEOPresse in Technik

Vergangenes Jahr mussten die Pannenhelfer des ADAC rund 400 Mal liegengebliebenen Autos mit Elektroantrieb zu Hilfe kommen. Das ergab eine Pannenstatistik, die die „Bild“-Zeitung herausgab. Bei jeder dritten Panne hatte das Fahrzeug Probleme mit der Batterie. Bei etwa zehn Prozent der E-Fahrzeuge gab es Probleme mit dem elektrischen Antrieb.

Für die Zukunft stellt sich der ADAC auf wesentlich mehr Pannen von Elektro-Autos ein. Der ADAC will daher noch mehr Pannenhelfer und Straßenwachtfahrer zur „elektrisch unterwiesenen Personen“ weiterbilden. Nur sie können und dürfen bei Elektro-Autos die Motorhaube öffnen.

Bislang gab es bei Elektroautos noch vergleichsweise wenige ADAC-Einsätze. Im vergangenen Jahr rückte der ADAC insgesamt fast vier Millionen Mal aus. Das waren im Schnitt rund 10.989 Einsätze pro Tag. Fast zwei Millionen Mal lautete dabei die Diagnose: alte oder schwache Autobatterie. Batterien sind die Ursache von rund 42 Prozent aller Pannen. Und der Anteil wächst, denn 2017 lag er noch bei 40 Prozent.

 

Erstmals wurden vergangenes Jahr Elektro-Autos in der Pannenstatistik erfasst. Statistisch gesehen sind E-Autos zuverlässiger als Benziner oder Diesel. Dabei ist allerdings zu beachten, dass E-Autos prinzipiell neuer sind, als andere Fahrzeuge und kommen in der Regel nur auf kurzen Strecken zum Einsatz. Eine weitere Rolle spielt der Umgang mit den teureren E-Autos: Fahrer von E-Autos fahren vorsichtiger. Auch der Anteil der Bauteile, die in einem E-Auto verbaut werden, ist geringer als bei Autos mit Verbrennungsmotoren. Somit kann auch weniger kaputtgehen.

Herkömmliche Batterien in Autos mit Verbrennungsmotoren halten deswegen nicht sehr lange, weil sie stark belastet werden. Von der Sitzheizung bis zur Klimaanlage stecken unzählige Stromfresser in modernen Autos. Das verkürzt die Lebensdauer von Batterien. Sie sind meist schon nach fünf Jahren hinüber und sollten ausgetauscht werden.

Dennoch haben Verbrennungsmotoren gegenüber E-Autos unschlagbare Vorteile: Gerade bei Minusgraden versagen Elektro-Autos einfach den Dienst. Zudem verlieren Batterien von E-Autos bei Kälte rund die Hälfte ihrer Reichweite. Die Folge: Es muss häufiger Strom aufgetankt werden. Zudem verursacht die Herstellung von Batterien für E-Autos immense Umweltschäden, die von der Politik verschwiegen werden. Dabei gibt es nachweislich Alternativen, die umweltfreundlich und nachhaltig sind. Doch diese werden von Politik und Industrie unterdrückt.

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https://www.neopresse.com/politik/nordisches-hanse-buendnis-gegen-paris-berlin-achse/

„Nordisches Hanse-Bündnis“ gegen Paris-Berlin-Achse

NEOPresse in Politik

Im Norden Europas hat sich ein Bündnis von baltischen und skandinavischen Ländern gebildet, das ein Gegengewicht gegen die drohende Übermacht Paris-Berlin bilden will. Die Finanzminister der baltischen Länder, Dänemarks, der Niederlande, Schwedens, Finnlands und Irlands haben vor einem Jahr das Netzwerk „Hanse 2.0“ gegründet.

Geboren wurde die Idee in den Niederlanden. Angesichts des kommenden Brexits fühlen sich die Niederlande an den Rand der EU gedrängt. Die „Neue Hanse“ soll ein Gegenpol wirtschaftsliberaler Länder mit einer konservativen Steuerpolitik sein, die im Gegensatz zu Macrons Eurozonen-Haushalt steht. Die Mitglieder des Bündnisses verlangen eine offenere Debatte um die Zukunft der Euro-Zone. Derzeit erwirtschaften die „Hans 2.0“ gemeinsam rund 91% des BIP Großbritanniens. Vielleicht könnten sie Großbritannien in vielerlei, vor allem jedoch in wirtschaftspolitischer Hinsicht nach dem Brexit ersetzen.

Bislang reagierte Merkel-Deutschland noch nicht auf das neue Bündnis. In Frankreich macht man sich anscheinend lustig über den „geschlossenen Club“ innerhalb der EU. Darüber hinaus würde dieses Bündnis die Schwächung der EU bedeuten, was sich negativ auf die Politik mit den USA und China auswirken könnte, kritisiert der französische Finanzminister Le Maire die „Neue Hanse“. Als „geschlossenen Club“ sieht sich „Hanse 2.0“ nicht, denn es stehe jedem offen, dem Bündnis beizutreten, der seine Werte teile, konterte der Initiator der „Neue Hanse“, Finanzminister Hekstra der Niederlande.

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Jean-Claude Juncker: Steht der EU-Kommissar jetzt endgültig vor dem AUS? Lesen Sie hier alle brisanten Details …

Polen hat bereits ebenfalls Interesse an dem Bündnis bekundet. Denn Warschau befürchtet, dass viele Firmen und Finanzkonzerne nach dem Brexit nach Frankfurt und Paris umziehen, so dass die deutsch-französische Dominanz in der EU noch größer wird. Polnische Wirtschaftswissenschaftler sind davon überzeugt, dass solche Bündnisse künftig die Politik und Zukunft Europas bestimmen werden und die Dominanz von Staaten wie Deutschland und Frankreich abschwächen werden. Zudem glauben sie, dass das Christentum in Anlehnung an die Tradition der „alten Hanse“ dadurch in Europa wieder stärker werde.

Das „nordische Bündnis“ ist dabei nicht das erste Netzwerk innerhalb der EU. Die sogenannte „Drei-Meere-Initiative“, der 12 Staaten angehören, ist ein Projekt von osteuropäischen Staaten, die auf Bestreben Polens und Kroatiens 2016 ins Leben gerufen wurde. Auch die Visegrad-Gruppe bekommt immer mehr politisches und wirtschaftliches Gewicht, die von Polen, Ungarn, der Tschechei und der Slowakei gegründet wurde. Die V4 stehen in Opposition zu den sogenannten „EU-Kernländern“, wobei das EU-Gründungsmitglied Italien dabei ist, sich den V4 anzunähern. Vor wenigen Tagen musste Bundeskanzlerin Merkel zu einem Treffen der V4 reisen, denn Merkel steht in der EU zunehmend isoliert da. Selbst ihr treuer Freund Macron macht inzwischen Anstalten, sich von der Übermacht Deutschlands abzuwenden.

Dass die EU von Paris-Berlin bestimmt sein soll, wie Macron es bei der Unterzeichnung des „Aachener Vertrags“ sagte, wollen sich offensichtlich immer weniger EULänder bieten lassen.

 

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https://www.neopresse.com/politik/sonderklagerechte-fuer-konzerne-eu-hebelt-rechte-der-nationalstaaten-aus/

Sonderklagerechte für Konzerne: EU hebelt Rechte der Nationalstaaten aus

NEOPresse in Politik

Haben Sie es in den Medien gelesen? Wohl kaum. Dennoch: Vor wenigen Tagen stimmte das Europäische Parlament wieder über zwei Freihandelsabkommen ab – mit Singapur. Das Handelsabkommen EUSFTA und das Investitionsabkommen EUSIPA. Letzteres hat es jedoch in sich, denn es räumt Konzernen die umstrittenen Sonderklagerechte ein.

Die Organisation Attac besteht aus einem Bündnis von Gewerkschaften, Friedensorganisationen sowie Umweltverbänden. Attac fordert die EU-Abgeordneten jetzt auf, die beiden Handelsabkommen mit Singapur abzulehnen. Denn gerade durch EUSIPA würde die „Paralleljustiz“ für Konzerne ausgeweitet, kritisiert Attac.

Singapur ist der wichtigste Handelspartner Südostasiens. Die meisten europäischen Konzerne haben in dieser Region jedoch wenige Niederlassungen. Alle anderen, dort ansässigen internationalen Konzerne könnten mit dem Handelsabkommen jedoch künftig EU-Staaten auf Schadensersatz verklagen, wenn EU-Gesetze diese an deren Handelsinteressen hindern. EU-Gesetze, die beispielsweise die Gesundheit der EU-Bürger, die Umwelt oder die Arbeitsrechte schützen.

 

EUSIPA soll zudem als „Modell-Abkommen“ für weitere, potentielle Handelspartner dienen, wie z. B. China oder Mexiko. Durch die Trennung in Handels- und Investitionsabkommen erhalten die EU-Abgeordneten erstmals die Möglichkeit, gegen die Sonderrechte von Konzernen vorzugehen. Attac fordert, dass diese „Paralleljustiz“ grundsätzlich abgeschafft werden muss. Ein erster Schritt in diese Richtung wäre ein „nein“ der EU-Abgeordneten zum Investitionsabkommen EUSIPA.

Länder wir Südafrika, Indien, Bolivien, Ecuador und Tansania haben solche Abkommen, in denen Konzernen Sonderklagerechte eingeräumt wurden, wieder gekündigt. Knapp eine halbe Million Menschen in der EU haben eine Petition gegen Sonderklagerechte für Konzerne unterzeichnet. Auch Organisationen aus Indonesien, Malaysia und den Philippinen haben ihren Widerstand gegen EUSIPA erklärt und zeigen sich solidarisch mit dem Widerstand der EU-Bürger.

EUSIPA bedarf der Zustimmung aller nationalen Parlamente. EUSFTA jedoch nur der vom EU-Parlament. Doch dieses Abkommen ist auch problematisch. Es enthält keine Mechanismen zum Schutz der Umwelt oder der Rechte von Beschäftigten. Attac fordert daher Handelsabkommen, die die Rechte von Mensch und Natur ins Zentrum stellen sowie Regeln für Konzerne, die im Falle einer Verletzung von Menschenrechten zur Verantwortung gezogen werden können.

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aus dem TEXT:… Bargeld ist bisher gegen eine Entwertung durch Negativzinsen immun – doch das könnte sich ändern –  …..?Eine Lösung wäre es, Bargeld abzuschaffen? und vollständig auf elektronische Zahlungssysteme zu setzen…..

https://www.welt.de/wirtschaft/article188528229/Bargeld-So-koennte-eine-stille-Enteignung-ueber-Negativzinsen-funktionieren.html

Wirtschaft Hans-Werner Sinn

„Dann wäre es für Deutschland Zeit, den Euro aufzugeben“

Ressortleiter Wirtschaft, Finanzen, Immobilien
Wie reagiert die EZB bei einer Rezession?
.com/watch?v=P43qJEUU4UU

„H.W. Sinn“ – stille Enteignung – Negativzinsen – „Zeit für Deutschland den Euro aufzugeben“

Der Leitzins der EZB liegt bereits bei null Prozent. Auch bei einer Rezession können die Zinsen also nicht weiter gesenkt werden. Ökonomen des IWF haben einen Lösungsvorschlag. Doch der sorgt bei Experten für Entsetzen.

Quelle: WELT/ Kevin Knauer

Autoplay

Wenn nun wirklich die Wirtschaft in Deutschland und dem Rest der Euro-Zone in Richtung Rezession rutschen sollte, dann könnte die Europäische Zentralbank abermals vor diesem Problem stehen. Und ein zweites käme hinzu: Beim zentralen, klassischen Instrument der Geldpolitik, der Steuerung des Leitzinses, ist der Spielraum des EZB-Chefs und vielen anderen Währungshütern im aktuellen Zyklus kleiner denn je.

Bargeld ist bisher gegen eine Entwertung durch Negativzinsen immun – doch das könnte sich ändern
Bargeld ist bisher gegen eine Entwertung durch Negativzinsen immun – doch das könnte sich ändern

Quelle: picture alliance / imageBROKER

In Dänemark, Großbritannien und Norwegen liegt der Leitzins bei unter einem Prozent, in der Euro-Zone beträgt er genau null – und die Notenbanken in der Schweiz, in Schweden und Japan operieren sogar mit negativen Leitzinsen.

Der IWF hat vermeintlich eine Lösung für die Zentralbanker

Die USA haben nach mehreren Anhebungen zwar wieder ein Niveau von 2,5 Prozent erreicht. Doch selbst das ist eher wenig. Historisch seien Leitzinssenkungen in der Größenordnung von drei bis sechs Prozentpunkten nötig gewesen, um Wirtschaftskrisen zu bekämpfen, berichtet der Internationale Währungsfonds (IWF). Deshalb propagieren Fachleute der Washingtoner Institution jetzt eine Idee, die das Dilemma auflösen soll: ein Rezept, das nach Einschätzung deutscher Wirtschaftswissenschaftler dramatische Nebenwirkungen hätte.

Quelle: Infografik WELT

Wenn sich der IWF-Vorschlag durchsetzte, „wäre es für Deutschland Zeit, den Euro aufzugeben“, sagt etwa Hans-Werner Sinn, der langjährige Präsident des Münchner ifo-Instituts. Der Vorschlag, den gerade die IWF-Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup in einem Blogbeitrag unterbreitet haben, soll den Zentralbanken ein Hindernis aus dem Weg räumen: die Tatsache nämlich, dass Bürger ihr Geld nicht nur bei Banken parken, sondern auch Münzen und Scheine halten können.

Daher sind die Möglichkeiten, die Zinsen tief in den roten Bereich zu treiben, begrenzt – auch die Schweiz, Schweden und Japan haben ihre Leitzinsen nur leicht unter die Nullgrenze fallen lassen. Denn: Wenn das Halten von Sicht- und Spareinlagen mit großen Zinsverlusten einhergeht, werden viele Bürger die Geldpolitik unterlaufen, indem sie mehr unverzinstes Bargeld halten.

Ein Umtauschkurs zwischen Bargeld und Einlagen soll helfen

Eine Lösung wäre es, Bargeld abzuschaffen und vollständig auf elektronische Zahlungssysteme zu setzen – was in vielen Ländern wenig praktikabel wäre und zudem höchst unpopulär. Stattdessen könnte man die Geldmenge aber auch in zwei Parallelwährungen unterteilen, argumentieren nun Agarwal und Krogstrup. Zwischen der einen Währung (bestehend aus Bargeld) und der anderen (bestehend aus Sicht- und Spareinlagen) würde es einen Umtauschkurs geben.

Dieser Umtauschkurs kann dann mit der Zeit verändert werden, damit das Halten von Bargeld jederzeit so attraktiv ist wie Einzahlungen bei der Bank. Bei einem Negativzins von minus fünf Prozent zum Beispiel würde dann Bargeld pro Jahr um eben jene fünf Prozent gegenüber den Einlagen abgewertet. Beide Parallelwährungen verlören also gleich viel an Wert. Unter dem Strich, so Agarwal und Krogstrup, könnten auf diese Weise „stark negative Zinsen eine realisierbare Option werden“. Zentralbanken würden „komplett befreit“ von ihrem Dilemma.

Allerdings haben Fachleute wie Jörg Krämer Zweifel, dass negative Zinsen überhaupt helfen. „Sie sorgen nämlich für extrem niedrige Anleiherenditen, sodass die Menschen immer mehr Probleme mit ihrer Altersvorsorge bekommen“, sagt der Chefvolkswirt der Commerzbank. „Fehlen auf Dauer die Zinseinnahmen, könnten die Bürger gezwungen sein, ihren Konsum zurückzufahren, um so mehr für das Alter zu sparen.“ Die Folge: weniger Wachstum statt mehr.

Für Sinn käme das Modell einer Währungsreform gleich

Gunther Schnabl, Professor für Wirtschaftspolitik aus Leipzig, weist auf weitere negative Folgen hin: „Weil Ersparnisse umfassend besteuert würden, käme es zu Kapitalflucht.“ Die wiederum würde zu einer Abwertung des Euro und damit Kaufkraft- und Wachstumsverlusten führen. Und damit nicht genug: Die ohnehin schon unter sinkenden Margen leidenden Banken kämen unter die Räder, sagt Schnabl.

Das Parallelwährungsmodell wäre „die lange befürchtete Währungsreform, bei der die Bargeldbestände entwertet werden“, sagt Hans-Werner Sinn. „In Deutschland wird besonders viel Bargeld gehalten, weil die viele Liquidität, die die EZB geschaffen hat, hierhin überwiesen wurde, um Immobilien, Aktien und Firmen zu kaufen. Damit ist auch schon klar, wer hier geschröpft werden soll. Deutschland habe „durch die niedrigen Zinsen schon etwa 700 Milliarden Euro verloren“, so Sinn, das Bargeld aber habe „der Ausbeutung der Sparer noch eine Grenze gesetzt, weil es eine Zinsuntergrenze von null implizierte. Man arbeitet nun aber in Washington offenbar fieberhaft daran, auch diese Grenze zu schleifen.“

Sinn ist sich sicher: „Die Verluste beim Austritt wären ein Klacks gegenüber dem, was uns blühen würde, wenn wir der EZB den Weg in die Welt der negativen Zinsen erlauben würden.“ Der Ökonom schränkt dabei selbst ein, er könne sich „ehrlicherweise vorläufig nicht vorstellen“, dass die Frankfurter Währungshüter dem Rat aus Washington folgen werden.

In diesem Punkt könnte sich der Pessimist Sinn über kurz oder lang als zu optimistisch erweisen. Denn IWF-Blogautorin Signe Krogstrup hat im August 2018 schon einen Aufsatz zu dem Thema verfasst, der Tenor war seinerzeit der gleiche. Krogstrups damalige Co-Autorin heißt Katrin Assenmacher-Wesche. Die arbeitet im Hauptberuf als Abteilungsleiterin für geldpolitische Strategie. Bei der EZB.

Lesen Sie alles Wichtige rund um Wirtschaft – im täglichen Newsletter der WELT.

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https://www.neopresse.com/politik/iwf-waehrungsreform-und-bargeldabschaffung/

IWF: Währungsreform und Bargeldabschaffung

NEOPresse in Politik

Ist die Zinspolitik von EZB-Chef Mario Draghi, ehemaliger Goldman Sachs-Mitarbeiter, ein von langer Hand vorbereiteter Plan für eine Währungsreform und gleichzeitige Bargeldabschaffung aller EU-Bürger? Eine Währungsreform mit gleichzeitiger Bargeldabschaffung käme zudem einer massiven Enteignung gleich, die das Problem der durch Zinspolitik nicht mehr lösbaren Euro-Überschuldung aller Euro-Länder lösen würde.

Derzeit sprechen alle Medien von einem drohenden Konjunkturtief, sogar von einer Rezession. Sprechen alle Leitmedien davon, muss man hellhörig werden, denn dann soll ein größerer Plan eingeleitet, das Volks auf etwas „vorbereitet“ werden. Fällt die Konjunktur weiter, hat die EZB nun aber keinen Spielraum mehr, mit Zinssenkungen gegen die Wirtschaftsflaute gegenzusteuern.

Der IWF hat nun eine Lösung für das Problem vorgeschlagen, das allerdings einer Enteignung von Bargeldbesitzern gleichkommt. Denn wenn Negativzinsen eingeführt werden, ist Bargeld nicht davon betroffen. Das wiederum ist schlecht für die Banken. Um großen Zinsverlusten zu entgehen, würden Sparer zudem ihr Geld einfach von Konto runterholen und damit die Negativzinspolitik unterlaufen.

Eine Lösung wäre es, Bargeld abzuschaffen und auf vollständig elektronische Zahlungssysteme umzustellen. Eine Lösung, die nicht in allen Ländern der EU populär ist. Deshalb schlagen die IWF-Ökonomen vor, zwei Parallelwährungen einzuführen. Eine Währung, bestehend aus Bargeld und eine, bestehend aus Bankguthaben. Für beide soll es einen Umtauschkurs geben. Der Umtauschkurs kann je nach Bedarf immer verändert werden. Bei einem Negativzins von beispielsweise minus fünf Prozent würde die „Bargeldwährung“ ebenfalls um fünf Prozent abgewertet werden.

 

Dass Negativ-Zinsen helfen, die Konjunktur anzukurbeln, bezweifeln Ökonomen allerdings. Denn sie sorgen für niedrige Renditen. Altersvorsorge verliert immer mehr an Wert. Fehlen aber Zinseinnahmen auf Dauer, fühlen sich Bürger gezwungen, weniger auszugeben – die Folge: Noch weniger Wachstum. Zudem kommt es bei Negativzinsen zur Kapitalflucht und somit zu Kaufkraft– und Wachstumsverlusten. Für die Banken wäre das unterm Strich kein Gewinn, so die Meinung von Ökonomen.

Bei einem Parallelwährungsmodell würden Bargeldbestände entwertet. In Deutschland gibt es große Bargeldbestände, meint der ehemalige ifo-Präsident Hans-Werner Sinn, weil die EZB durch ihre Zinspolitik Liquidität geschaffen hat. Damit sei auch schon klar, wer geschröpft werden solle, so Sinn. Deutschland habe durch die Niedrigzinsen schon 700 Milliarden Euro verloren. Der Besitz von Bargeld habe Sparer aber bislang noch vor dieser Enteignung bewahren können. Nun arbeite der IWF offenbar daran, auch noch dieses Potential abzuschöpfen.

Hans-Werner-Sinn ist sich sicher: Der Euro-Austritt würde Deutschland weitaus günstiger kommen, als wenn man der EZB weiterhin die Enteignung der Bürger durch Negativzinsen erlauben würde. Dieses Szenario dürfte jedoch nur ein Traum für Sinn bleiben. Die EU-Bürger, und allen voran Deutschland, sollen weiter geschröpft werden und für die Schulden der Banken und Regierungen bezahlen. Mario Draghi ist wie bereits erwähnt ehemaliger Goldman-Sachs Mitarbeiter. Er wird nicht ruhen, bis er seinen Auftrag erfüllt hat. Mehr über die „Goldmänner“ können Sie in dem neuen und unzensierten Aufklärungsdienst „Capitol Post“ nachlesen, den Sie hier bestellen können.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/17/eu-parlament-draghi-darf-mitglied-der-group-30-bleiben/

EU-Parlament: Draghi darf Mitglied der ‚Group of 30‘ bleiben

Nach einem Beschluss des Europäischen Parlaments darf EZB-Chef Mario Draghi weiterhin Mitglied in der Lobbygruppe “Group of 30” bleiben.

EZB-Präsident Mario Draghi. (Foto: dpa)

EZB-Präsident Mario Draghi. (Foto: dpa)

Das Europäische Parlament hat am 16. Januar 2019 beschlossen, dass der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, weiterhin Mitglied der Lobby-Organisation “Group of 30” bleiben darf. Eine große Mehrheit lehnte einen Änderungsantrag ab, der die EZB dazu veranlasst hätte, „die Mitgliedschaft des Präsidenten in der ,Group of 30’ zu beenden“, berichtet der EU Observer.

Die “Group of 30” ist formell als beratende Gruppe für internationale Wirtschafts- und Währungsfragen tätig. Sie hat insgesamt 33 Mitglieder. Mitglieder sind unter anderem Draghis EZB-Vorgänger Jean-Claude Trichet, der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, und der ehemalige US-Finanzminister Timothy Geithner. Dazu gehören auch Privatbankiers wie Tidjane Thiam, der Chef der Credit Suisse, Maria Ramos, der Chef der Absa Group Limited, und Axel A. Weber, Vorsitzender der UBS Group.

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments erklärten in der Beschluss-Resolution, dass die Führungskräfte der EZB frei entscheiden könnten, „ob sie sich an Foren beteiligen sollten, einschließlich derer, die nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind, wenn sie es für notwendig erachten, um die bestmögliche Durchführung der Geldpolitik der EZB sicherzustellen“.

Der endgültige Text der Resolution wurde mit 500 Stimmen, 115 Gegenstimmen und 19 Enthaltungen angenommen.

Die Europäischer Bürgerschaftsbeauftragte Emily O’Reilly hatte Draghi zuvor empfohlen, die “Group of 30”  zu verlassen, weil einige Mitglieder der Gruppe Banker sind, die die EZB beaufsichtigen soll. “Die Mitgliedschaft des EZB-Präsidenten in der Group of 30 könnte eine öffentliche Wahrnehmung schaffen, wonach die Unabhängigkeit der EZB beeinträchtigt wird”, so O’Reilly in einer Mitteilung.

Aus der Webseite der Europäischen Bürgerschaftsbeauftragten geht hervor, dass ihr die Aufgaben obliegen, Missständen in der Verwaltungspraxis zu untersuchen. Dazu würden ungerechte Behandlung, Diskriminierung, Machtmissbrauch, Fehlen oder Verweigern von Informationen, unnötige Verzögerungen und fehlerhafte Verfahren gehören.

„Die EZB macht geltend, dass Mitglieder ihrer Entscheidungsgremien Mitglied in Foren sein dürfen, zu denen Teilnehmer wie Vertreter von beaufsichtigten Unternehmen gehören, (…) wenn solche Zusammenkünfte als für Notenbanker relevant und nützlich erachtet werden, um ihre Mandate zu erfüllen”, teilte die EZB im September 2018 mit.

„Die EZB ist bestrebt, ihre hohen Ethikstandards in allen von Dritten veranstalteten Meetings und Veranstaltungen, einschließlich der von der Group of 30 organisierten Veranstaltungen, fortzusetzen“, so Draghi.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/14/korruption-deutschland-verflechtung-zwischen-wirtschaft-und-politik-nimmt-zu/

Korruption in Deutschland: Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik nimmt weiter zu

Die Korruption in Deutschland nimmt weiter zu.

Die Korruption in Deutschland hat auch 2018 wieder zugenommen. (Foto: dpa)

Die Korruption in Deutschland hat auch 2018 wieder zugenommen. (Foto: dpa)

Deutschland ist korrupter geworden. Das ist das Ergebnis des jährlich herausgegebenen „Korruptionswahrnehmungs-Index“ (CPI) der international renommierten Anti-Korruptions-Organisation „Transparency International“ (Berlin). Auf einer Skala von 100 (keine Korruption) bis null (hohes Maß an Korruption) kommt die Bundesrepublik auf einen Wert von 80. Letztes Jahr betrug der Wert noch 81. Unter den untersuchten 180 Staaten belegt Deutschland damit den elften Rang.

Besser als Deutschland platziert sind (in dieser Reihenfolge): Dänemark, Neuseeland, Finnland, Singapur, Schweden, Schweiz, Norwegen, Niederlande, Kanada und Luxemburg. Ganz unten im Ranking finden sich vor allem afrikanische Staaten sowie Länder aus dem islamischen Raum. Überraschend weit unten mit Platz 22 liegen die USA, die damit zu den schlechtplatziertesten westlichen Ländern gehören. Schwach schneiden die Mittelmeer-Anrainer ab: Frankreich ist 21ter, Portugal 30ter, Spanien 41ter, Italien 53ter und Griechenland 67ter. Womit die beiden letztgenannten schlechter platziert sind als Staaten wie Ruanda, Namibia und die Kap Verden. Was weitere wichtige Staaten anbelangt: Großbritannien nimmt den 12ten, die Türkei den 78ten, China den 87ten und Russland den 128ten Rang ein.

Was die Punkteverteilung angeht: Der Erste Dänemark kommt auf 88 aus 100 möglichen Zählern, der Letzte Somalia auf 10 (Deutschland, wie oben bereits erwähnt, auf 80). Mehr als zwei Drittel aller Staaten erreicht nicht die Marke von 50 Punkten (darunter Griechenland mit 45 Zählern). Der Durchschnitt liegt bei 43 Punkten.

Die Situation in Deutschland ist komplex. Schmiergeldzahlungen, wie sie in vielen anderen Staaten gang und gäbe sind, stellen hierzulande die Ausnahme dar. Eine Umfrage hat ergeben, dass lediglich zwei Prozent der Bundesbürger bereits einmal zu einer Zahlung gedrängt wurden, um eine – ihnen von Rechts wegen zustehende – Leistung zu erhalten.

Wie die Vorsitzende von Transparency International, Prof. Edda Müller, im Gespräch mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten sagte, ist das Hauptproblem in Deutschland die strukturelle Korruption. An ihr sind besonders die Politik, die großen Konzerne, weitere wichtige Vertreter der Wirtschaft (zum Beispiel Beratungs-Unternehmen) sowie die Verbände beteiligt. Eine besonders wichtige Rolle spielen die Parteien (Stichwort „Postengeschacher“), da diese im politischen System der Bundesrepublik eine besonders starke Stellung einnehmen (Politikwissenschaftler sprechen auch vom „Parteienstaat“).

Augenfällig ist auch, dass Unternehmen und Verbände verstärkt die Strategie verfolgen, ihrem Geschäftsumfeld eine langfristig angelegte Pflege angedeihen zu lassen. Das schlägt sich beispielsweise in einer immer enger werdenden Verzahnung von Politik und Wirtschaft nieder. So arbeiten in den Bundesministerien immer mehr externe Mitarbeiter, deren Arbeitgeber eigentlich ein Dax-Unternehmen, eine Bank, ein Verband oder ein sonstiger einflussreicher wirtschaftlicher Akteur ist. Gleichzeitig wechseln Politiker in die Privatwirtschaft und seit einiger Zeit verstärkt auch hochrangige Wirtschaftsvertreter in die Politik. So arbeitete die McKinsey-Beraterin Katrin Suder von 2014 bis 2018 als Staatssekretärin im Verteidigungsministerium – die enge Vertraute von Ministerin Ursula von der Leyen gilt als Schlüsselfigur des Bundeswehr-Skandals, bei dem Unternehmensberatungen, allen voran McKinsey, millionenschwere Beraterverträge zugeschanzt bekamen.

An Korruptionsfällen müssen aber nicht per Definition staatliche Akteure beteiligt sein. Beispiele sind die Milliarden-Aufwendungen der Pharma-Industrie an die Ärzte sowie die teilweise erpresserischen Methoden der OEMs im Umgang mit ihren Zulieferern.

Führungskräfte aus der Wirtschaft sehen die Korruption in Deutschland laut des Transparency-Korruptions-Indexes stark im Steigen begriffen. Edda Müller: „Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird von der Wirtschaft selbst kritisch bewertet. Offensichtlich existiert hier der Eindruck, dass man mit unlauteren Methoden auch hier in Deutschland Geschäfte fördern kann. Das ist alarmierend. Die Skandale der deutschen Großkonzerne der letzten Jahre müssen Konsequenzen haben, sonst bröckelt der Glaube der Menschen an den Rechtsstaat. Die strafrechtliche Sanktionierung von Unternehmen ist bereits im Koalitionsvertrag vorgesehen, dieser muss nun zügig umgesetzt werden – nicht zuletzt im Interesse der sauberen Wirtschaft selbst.“ Mit der „strafrechtlichen Sanktionierung von Unternehmen“ ist gemeint, dass nicht mehr – wie beispielsweise im Diesel-Skandal geschehen – nur einzelne Angestellte strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können, sondern ganze Unternehmen, weil ihre Struktur, Organisation, Kultur und hierarchische Gliederung Korruption erleichtern, fördern oder sogar implizit erfordern.

Wieviel Schaden Korruption in Deutschland insgesamt anrichtet, ist unklar. Das Bundeskriminalamt schätzte die Schadensumme im Jahr 2017 auf 291 Millionen Euro – das sind jedoch nur die bekannt gewordenen Fälle. Laut einer aktuellen Studie richtet Korruption in Deutschland einen Schaden von 104 Milliarden Euro im Jahr an. Das sind pro Einwohner 1.300 Euro, entspricht knapp 3,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) und liegt um sechs Milliarden Euro höher als der Umsatz von Deutschlands viertgrößtem Unternehmen, BMW.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/15/bundesregierung-zahlt-beratern-hunderte-millionen-euro/

Bundesregierung zahlt externen Beratern hunderte Millionen Euro

Die Bundesregierung gibt jedes Jahr dreistellige Millionensummen für externe Berater aus.

07.12.2018, Hamburg: Annegret Kramp-Karrenbauer (l) winkt auf dem CDU-Bundesparteitag nach ihrer Wahl neben Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dpa)

07.12.2018, Hamburg: Annegret Kramp-Karrenbauer (l) winkt auf dem CDU-Bundesparteitag nach ihrer Wahl neben Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dpa)

Die Bundesregierung hat einem Medienbericht zufolge 2017 mindestens 722 Millionen Euro für private „Beratungs- und Unterstützungsleistungen“ bezahlt. Das sei rund fünfmal mehr, als im Beraterbericht für 2017 ausgewiesen, berichtete der Spiegel am Freitag vorab. 2018 seien 683 Millionen Euro geflossen, wie aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervorgehe.

Ein Teil des Geldes fließt demnach über die mehr als 350 Rahmenverträge, die einzelne Ministerien mit Unternehmen über mehrere Jahre abgeschlossen haben und deren Gesamtvolumen rund zwei Milliarden Euro beträgt. Der Ausgabenaufstellung zufolge zeigen sich das Bundesinnenministerium und seine Behörden als besonders beratungsbedürftig: Mehr als 200 Millionen Euro wurden jeweils 2017 und 2018 für juristischen Beistand, IT-Dienste oder konzeptionelle Unterstützung veranschlagt, wie Spiegel Online schreibt.

Dreistellige Millionenbeträge gaben jeweils auch die Ressorts Gesundheit und Verkehr für private Dienstleister aus. Das CSU-geführte Verkehrsministerium hat dem Bericht zufolge allein im Zusammenhang mit der Reform der Bundesfernstraßenverwaltung vier mehrjährige Beraterverträge mit einem Gesamtvolumen von 24 Millionen Euro abgeschlossen. 16,2 Millionen davon seien an die Unternehmensberatung Roland Berger für die Projektsteuerung gegangen.

Nicht alle Ministerien hätten Zahlen geliefert, hieß es in dem Bericht weiter. So fehle etwa das Verteidigungsministerium, das derzeit wegen der fragwürdigen Vergabepraxis für millionenschwere Beraterverträge in der öffentlichen Kritik steht; auch ein Untersuchungsausschuss des Bundestags befasst sich damit. Der haushaltspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Sven-Christian Kindler, forderte Konsequenzen: „Der Staat darf sich nicht länger in dieser Weise Unternehmensberatern ausliefern.“ Die Regierung müsse „dringend mehr eigene Fachkompetenz in den Ministerien aufbauen und einsetzen“.

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„C“ steht für „MACHT-MISS-BRAUCH-KIRCHE-SYSTEM“

e.com/watch?v=PfF_ArkQzFY

Eine ehemalige Ordensfrau klagt an | DokThema

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be.com/watch?v=ztoDyGVhyqY

„Doris Wagner“: fand einen Ausweg aus dem Kloster | SWR1 Leute

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http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/erkaeltung-schlaf-ist-oft-die-beste-medizin-und-foerdert-das-immunsystem-a-1253069.html

Erkältung Ist Schlaf die beste Medizin?

Wer erkältet ist, gehört ins Bett: Dass Schlaf die Abwehrkräfte stärkt, zeigt auch eine aktuelle Studie. Schon drei Stunden Schlaf zu wenig reichen demnach aus, um das Immunsystem zu schwächen.

Getty Images/Caiaimage

Schlaf ist oft die beste Medizin, weiß nicht nur der Volksmund. Auch deutsche Forscher sind sich sicher, dass er das Immunsystem unterstützt. In einer aktuellen Studie haben sie herausgefunden, dass Schlaf die Arbeit bestimmter Abwehrzellen, der sogenannten T-Zellen, unterstützt. „Einfach nur Hinlegen ist auch gut, aber Schlafen ist besser“, sagt Tanja Lange von der Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie an der Universität Lübeck. Zusammen mit Stoyan Dimitrov und Luciana Besedovsky von der Universität Tübingen hat sie die Studie geleitet, die jetzt im Fachblatt „Journal of Experimental Medicine“ veröffentlicht wurde.

Akuter Schlafmangel hemme dagegen die Arbeit der T-Zellen. Bereits drei Stunden Schlaf pro Nacht zu wenig können demnach das Immunsystem beeinträchtigen. „Die Studie zeigt einen Pfad, wie Schlaf auf die Funktion von T-Zellen positiv Einfluss nehmen kann“, sagt Immunologe Rainer Straub von der Universitätsklinik Regensburg, der nicht an der Studie beteiligt war.

Die T-Zellen gehören zu den Hauptakteuren im Immunsystem. Wenn sie eine von Krankheitserregern befallene Zelle erkennen, aktivieren sie bestimmte Rezeptoren, sogenannte Integrine, mit denen sie ihr Ziel kapern und vernichten können.

Das Forscherteam hatte zehn Frauen und fünf Männern mehrfach Blut abgenommen – tagsüber, nachts und während einer Nacht mit Schlafentzug. Die Zahl der Studienteilnehmer sei zwar vergleichsweise klein, reiche aber aus, um Hinweise auf grundlegende Prozesse im menschlichen Körper zu liefern, argumentieren die Forscher.

Sieben bis acht Stunden Schlaf

Ein Ergebnis: Das Blut, das von Schlafenden um zwei Uhr nachts gesammelt wurde, enthielt eine hohe Menge aktivierter Rezeptoren, mit denen T-Zellen jeweils ganz spezifisch befallene Körperzellen kapern. Blut, das um dieselbe Uhrzeit bei Schlafentzug gesammelt wurde, enthielt wesentlich weniger aktive Integrine.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein paar Stunden Schlafverlust genügen, um die Anhaftungsfähigkeit von spezialisierten T-Zellen zu reduzieren“, schreiben die Forscher. Tagsüber und bei Schlafentzug seien dagegen Hormone wie Adrenalin und Prostaglandin aktiv.

Dass Schlaf das Immunsystem beeinflusst, hatten auch vorherige Studien gezeigt. Laut einer Studie von 2009 erhöht Schlafmangel das Erkältungsrisiko. Forscher hatten 153 Probanden Nasentropfen mit Erkältungsviren gegeben. In der Gruppe der Menschen, die weniger als sieben Stunden schliefen, waren daraufhin dreimal mehr erkältet als in der Gruppe mit mindestens acht Stunden Schlaf. Das Gefühl, ausgeruht zu sein, spielte dabei keine Rolle.

koe/dpa

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GENDER-FASCHISMUS

ES geht hier nicht FÜR die WEIBLICHKEIT sonst würde kein UNTERSCHIED beim GEHALT gemacht werden – WILLKÜR – „UN-FREIHEIT“

FÜR eine SELBST-BESTIMMTE  WEIBLICHKEIT und GEGEN einen „ZWANGS-AUFDOKTRINIERTEN-GRÜNEN-GENDER-FEMINISMUS“

Gender-Wahnsinn – Missgestaltung der Sprache

?“Lann Hornscheidt“? – DIESE PERSON LABERT und labert und labert einfach nur in ideologisch ideologischer am IDEOLOGISCHTEN MANIER  dass ist ihre MEINUNG und nicht MEHR. WIR MÜSSEN GARNIX????!!!!!!…….

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vom „31. Januar bis 13. Februar“ – Volksbegehren in Bayern – – – „Arten-Sterben“ – – – Glyphosat – „Mon-SATANs ÖKOZID“ /// ?SATIRE? oder ?REALITÄT? – „taz“: „Super: macht Krebs“ – Titelseite – GLYPHOSAT und das BAYER-Krebsmedikament „Aliqopa“ als „Krebs-Rundumpaket“ //// US-Richter lässt „umstrittene Dokumente“ in Glyphosat-Prozessen zu /// MERKELs erSCHLICHENer WEG nach ?OBEN? /// Polen – Diesel – „E-MOBIL“ – Winter //// „Kinder-SOLDATEN der LINKEN“ /// US-Patent 6506148-B2: Die Manipulation des Nervensystems durch die „elektromagnetischen Felder“ //// Zellresonanz und Skalarwellen /// „Mind-CONTROL “ – „MK-ULTRA“ – – – Kirche – SATANISMUS

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siehe auch „Bayer-Baumann“

siehe auch „GLYPHOSAT in WINDELN“

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/bienen-volksbegehren-muenchen-1.4311209

Volksbegehren zum Artenschutz Schlangestehen zur Rettung der Bienen

Gleich am ersten Tag des Volksbegehrens kommen viele Münchner zum Rathaus, um für den Schutz der Bienen zu unterschreiben.(Foto: Stephan Rumpf)
  • Am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ haben sich Schlangen vor dem Rathaus gebildet.
  • Bis zum frühen Nachmittag haben sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen, bis zum Abend sind es sogar 11 243 Unterschriften.
  • Zum Start des Volksbegehrens demonstrieren in München auch viele Prominente für den Artenschutz.
Von Thomas Anlauf

Tausende Münchner haben bereits am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das VolksbegehrenArtenvielfalt – Rettet die Bienen“ unterschrieben. Bereits wenige Minuten, nachdem im Rathaus die zehn Eintragungsschalter geöffnet worden waren, bildete sich eine lange Schlange, die zeitweise bis zur Mariensäule auf dem Marienplatz reichte. Bis zum frühen Nachmittag hatten sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen und bis abends um 18 Uhr sogar 11 243 Menschen. Das sind deutlich mehr als am gesamten ersten Tag des erfolgreichen Volksbegehrens zum Nichtraucherschutz.

Oberbürgermeister Dieter Reiter war um kurz nach zehn Uhr unter den ersten, die sich in die Listen eintrugen. „Für mich persönlich ist es klar, dass man hier unterschreiben muss, damit man den Turnaround in der Landwirtschaft schafft“, sagte Reiter. Die Zahlen, wie schnell die Arten sterben, seien erschreckend. „Es muss ein Umdenken geben“, sagte der SPD-Politiker. „Es geht um die Zukunft unserer Erde.“

Leserdiskussion Bienen-Volksbegehren: Ist die konventionelle Landwirtschaft am Ende?
Leserdiskussion

Bienen-Volksbegehren: Ist die konventionelle Landwirtschaft am Ende?

Das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ setzt sich für Artenvielfalt und Naturschutz ein. Landwirte und ihre Verbände reagieren sehr zwiespältig: Während Biobauern die Initiative unterstützen, greifen eher konventionell arbeitenden Landwirte die Initiative massiv an.

Initiiert hatte das Volksbegehren die ÖDP, zu den Trägern gehören aber auch die Grünen, der Landesbund für Vogelschutz und der Bund Naturschutz, unterstützt wird das Bündnis mittlerweile von fast allen Parteien außer der CSU. „Ich bin überrascht, was das für eine Welle der Zustimmung ist“, sagte ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff, der maßgeblich am Gesetzesentwurf für das Volksbegehren mitgearbeitet hatte. Zwei Monate lang wurde an dem Text gearbeitet, jetzt hoffen die Initiatoren des Volksbegehrens natürlich, dass die nötige Zahl an Unterschriften von etwa einer Million möglichst schnell und deutlich überschritten wird. „Schauen wir mal, wenn es durchgeht, vielleicht übernehmen sie es ja“, sagt Ruff in Richtung der Staatsregierung. Sollte das Quorum von zehn Prozent der bayerischen Wahlberechtigten überschritten werden, muss sich der Landtag mit dem Volksbegehren befassen.

Zum Start des Volksbegehrens am Donnerstag kamen auch zahlreiche Prominente, um für einen besseren Artenschutz zu demonstrieren. Regisseur Marcus H. Rosenmüller verteilte aus einer Schatulle Aufkleber mit Bienen. „Man muss die Welt zum Guten verändern“, so der Filmemacher. Der Kabarettist Hannes Ringlstetter sagte, alle, vom Prominenten bis zum Konsumenten, müssten Haltung zeigen. Schauspieler Udo Wachtveitl versuchte, die zahlreichen Passanten auf dem Marienplatz aufzurütteln. „Es geht jetzt ums Ganze, ich kann nur hoffen, dass möglichst viele Leute ihren Arsch hochbekommen und unterschreiben.“ Seine Kollegin Michaela May erinnerte daran, dass früher die Windschutzscheiben nach Autofahrten voller Fliegen und Mücken gewesen seien, heute nicht mehr.Wovon leben die Tiere nun?“, fragte sie. Und wer solle in Zukunft Blüten bestäuben? Für die Münchner Schauspielerin ist es für die Rettung der Artenvielfalt eigentlich schon zu spät: „Es ist fünf nach zwölf“, sagte May.

Bereits seit halb zehn Uhr warben zahlreiche Umweltschützer, Politiker und Prominente für das Volksbegehren. Auf dem Marienplatz diskutierten als Bienen verkleidete Aktivisten und Unterstützer mit Passanten. Unter ihnen Julika Selinger-Schreiber vom Bund Naturschutz. Sie ließ sich bereitwillig von Touristen und Münchnern in ihrem Kostüm fotografieren. Es sei „eigentlich traurig, dass es für dieses Thema erst ein Volksbegehren geben muss“, sagte sie. Denn dass dringend etwas für den Artenschutz getan werden müsse, sei offensichtlich.

Langer Weg zum ErfolgDer Prozess bis zu einem erfolgreichen Volksentscheid ist lang und mühselig. Zunächst muss ein Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens mit 25 000 Unterschriften von Stimmberechtigten beim Innenministerium eingereicht werden. Beim aktuellen Antrag zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ waren es mehr als 100 000 Unterschriften. Nach der Zulassung durch das Ministerium müssen zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern, also etwa 950 000, das Volksbegehren unterzeichnen. Damit kann eine Gesetzesvorlage in den Landtag eingebracht werden. Falls diese im Maximilianeum abgelehnt wird, muss es innerhalb eines halben Jahres einen Volksentscheid geben. Im aktuellen Fall wäre das spätestens Mitte August. Beileibe nicht immer bekommen die Initiatoren der Volksbegehren die nötigen Prozente zusammen.

Die jüngsten Beispiele: Beim Volksbegehren „Ja zur Wahlfreiheit zwischen G 9 und G 8 in Bayern“ vom 3. bis 16. Juli 2014 unterschrieben bayernweit nur 2,9 Prozent der Stimmberechtigten, 2,5 Prozent in München. Dagegen unterzeichneten beim Volksbegehren „Nein zu Studienbeiträgen in Bayern“ vom 17. bis 30. Januar 2013 bayernweit 14,3 Prozent und 12,1 Prozent in München. Ähnlich sah es beim Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz!“ vom 19. November bis 2. Dezember 2009 aus: 13,9 bayernweite Beteiligung, 12,3 Prozent in München. Das Volksbegehren „G9“ vom 14. bis 27. Juni 2005 unterstützten nur 2,4 Prozent (1,8 Prozent Münchner). Und das Volksbegehren „Die bessere Schulreform“ vom 15. bis 28. Februar 2000 unterschrieben 5,7 Prozent (3,7 Prozent Münchner).

Die Münchnerin Nadine Patzelt sagte, sie sehe das Volksbegehren als ein Zeichen „für ein grünes, ökologisches Bayern – und für das Leben in Bayern“. Zahlreiche Menschen, die geduldig in der Schlange vor dem Rathaus standen, argumentierten ähnlich. Das Volksbegehren sei gut, da die Menschen aufgerüttelt würden, damit endlich etwas passiert, so eine Frau, die mit ihrem Mann in der Schlange stand. Francesco Tortora unterschrieb ebenfalls am Donnerstag für den Schutz der Artenvielfalt.Man kann eigentlich nie genug machen, um die Umwelt zu retten“, sagte der Münchner. Man lebe oft zu gedankenlos in einer Konsumgesellschaft, da müsse man immer wieder hinterfragen, ob es richtig sei, was man täglich tue.

Bis zum Nachmittag lief der erste Tag des Volksbegehrens trotz der Schlangen vor dem Rathaus reibungslos. Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle schaute bereits am Morgen am Eintragungsort in der Stadtinformation am Marienplatz vorbei, um zu schauen, wie die Eintragung lief – und unterzeichnete gleich selbst. Von diesem Freitag an gibt es unter www.muenchen.de/volksbegehren aktuelle Zahlen, wie viele Münchner unterschrieben haben.

Umwelt und Naturschutz in Bayern "Das Volksbegehren soll viel mehr als nur die Bienen retten"

Bienensterben

„Das Volksbegehren soll viel mehr als nur die Bienen retten“

Die Unterstützer von „Rettet die Bienen!“ fordern mehr Biolandwirtschaft und weniger Pestizide. Helga Pausch ist Imkerin. Sie erklärt, was die Initiative für sie bedeutet.   Interview von Merlin Gröber

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be.com/watch?v=y7LgUvhqXy4

Bayern – München – „Volksbegehren“ – „Rettet die Bienen“!!!! – „31 Januar bis 13 Februar“ 2019

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„Bienen-FLÜCHTLINGE“ finden „ZU-FLUCHT“ in AMSTERDAM!!!!!!!!

aus dem TEXT:..Die letzten Ergebnisse haben die Bienenforscher optimistisch gestimmt, denn in der Hauptstadt haben sich zehn neue Wildbienenarten angesiedelt. …..

https://www.neopresse.com/umwelt/vorbild-initiative-gegen-bienensterben-in-amsterdam/

Vorbild-Initiative gegen Bienensterben in Amsterdam

NEOPresse in Umwelt

Obwohl das Bienen- und Insektensterben nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt von Forschern dokumentiert und bewiesen ist, weigert sich die Bundesregierung noch immer, die tödlichen Pestizide in Deutschland zu verbieten. Auch in Holland, das auch der „Plastikgarten Europas“ genannt wird, kommen Pestizide immer noch zum Einsatz.

Nicht nur die Honigbienen sind im Begriff auszusterben. Auch Wildbienen, die ebenfalls für die Bestäubung von Pflanzen sorgen, verschwinden zusehends. Sie leiden genauso unter den Pestiziden, Monokulturen und einer immer gleichförmigeren Landschaft.

Die Stadt Amsterdam hat jetzt eine Initiative ergriffen, die belegt, dass sich die Bestände der Wildbienen durch einfache Maßnahmen rasch erholen können. Denn einst gab es in den Niederlanden rund 360 Wildbienenarten. Doch rund 60 Arten sind bereits ausgestorben oder stark vom Aussterben bedroht. Noch gibt es rund 300 verschiedene Wildbienenarten in Holland, zu denen auch Hummeln gehören. Doch ihre Anzahl ist dramatisch gesunken.

 

In Amsterdam findet man nur etwa ein Drittel aller Wildbienen, doch die Bewohner der niederländischen Hauptstadt haben ihr Herz für Wildbienen entdeckt. Sie lassen die Bienenpopulationen regelmäßig untersuchen und zählen. Die letzten Ergebnisse haben die Bienenforscher optimistisch gestimmt, denn in der Hauptstadt haben sich zehn neue Wildbienenarten angesiedelt. Und auch andere Arten, die vor wenigen Jahren noch selten waren, werden wieder häufiger gezählt.

Denn die Stadt Amsterdam hat in allen öffentlichen Grünanlagen Pestizide verboten. Die Grünanlagen dürfen nur noch ökologisch bewirtschaftet werden. Zudem werden allerorten sogenannte „Insektenhotels“ aufgebaut, die von den Wildbienen dankbar bezogen werden. In den öffentlichen Grünanlagen werden zudem wieder natürliche Wiesen-Blumen ausgesät, die sich im Frühjahr in ein buntes Blumenmeer verwandeln.

Das alles hat dazu geführt, dass Amsterdam ein regelrechtes Refugium für Wildbienen geworden ist. Das Wichtigste allerdings war das Verbot von Pestiziden – nicht nur auf öffentlichen Grünflächen, sondern auch in den privaten Gärten, sagen die Bienenforscher. Und jeder könne Wildbienen helfen, in dem er in seinem Garten – und sei er noch so klein – ein „Bienenhotel“ aufstelle.

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Insekten In 100 Jahren ausgestorben?

Die Zahl der Schmetterlinge schrumpft besonders dramatisch.(Foto: dpa)
  • Fast die Hälfte aller Insektenarten geht stark zurück, belegt eine Auswertung von 73 verschiedenen Studien.
  • Jedes Jahr schrumpfe die Biomasse der Insekten um 2,5 Prozent. Die Forscher halten ein Aussterben vieler Insekten in 100 Jahren für möglich.
  • Besonders gravierend ist der Schwund bei den Schmetterlingen, den Hautflüglern (zu denen Bienen, Wespen und Ameisen gehören), sowie bei den Dungkäfern.
Von Tina Baier

Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass das Insektensterben nicht nur in Deutschland stattfindet, wo es erstmals wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Der Schwund der Kerbtiere ist ein weltweites Phänomen. Wenn es nicht gelingt, ihn zu stoppen, habe das „katastrophale“ Konsequenzen, schreiben die Autoren eines Übersichtsartikels in der Fachzeitschrift Biological Conservation, in dem sie zusammengetragen haben, was bisher über das weltweite Insektensterben bekannt ist.

Wenn es so weitergeht, gibt es die wichtigen Tiere in 100 Jahren nicht mehr

Das Team um den australischen Ökologen Francisco Sánchez-Bayo vom Sydney Institute of Agriculture wertete 73 Studien aus. Die meisten davon untersuchten nicht das Insektensterben allgemein, sondern den Rückgang bestimmter Arten von Kerbtieren. Doch fasst man all diese Untersuchungen zusammen, stellt sich heraus, dass alle Ordnungen der Insekten von dem Schwund betroffen sind: Fast die Hälfte aller Insektenarten geht demnach stark zurück; ein Drittel ist vom Aussterben bedroht. Das alles passiert offenbar in rasendem Tempo: Pro Jahr gehe die Biomasse der Insekten um 2,5 Prozent zurück, schreiben die Autoren. Wenn es so weitergehe, seien Insekten in 100 Jahren wahrscheinlich ausgestorben.

Besonders dramatisch ist der Schwund den Autoren zufolge bei den Schmetterlingen (Lepidoptera), den Hautflüglern (Hymenoptera), zu denen Bienen, Wespen aber auch Ameisen gehören, sowie bei den Dungkäfern. Eine Studie, die in die Auswertung eingeflossen ist, belegt beispielsweise, dass die Zahl der Schmetterlinge in ländlichen Regionen Großbritanniens im Zeitraum von 2000 bis 2009 um 58 Prozent zurückgegangen ist. Eine andere Untersuchung zeigt, dass die Hälfte aller Hummelarten, die es 1949 im US-Bundesstaat Oklahoma gab, im Jahr 2013 verschwunden war.

Alarmierend ist, dass auch viele sogenannte Generalisten schwinden – Arten also, die sich in vielen verschiedenen Lebensräumen wohlfühlen und die unterschiedliche Futterquellen nutzen können. Solche Tiere gelten eigentlich als weniger gefährdet, da sie sich an Veränderungen viel besser anpassen können als „Spezialisten“. Diese brauchen beispielsweise eine ganz bestimmte Pflanze, um zu überleben. Kommt dieses Gewächs in einer Region nicht mehr vor, zum Beispiel weil es die Überdüngung des Bodens nicht verträgt, verschwinden auch die von dieser Pflanze abhängigen Tiere. Dass auch die Generalisten ums Überleben kämpfen, deutet daraufhin, dass Vieles im Argen liegt, sodass selbst diese anpassungsfähigen Tiere keine Ausweichmöglichkeit mehr haben.

Als wichtigste Ursache für das weltweite Sterben der Insekten hat das Team um Sánchez-Bayo den Verlust von Lebensraum vor allem durch intensive Landwirtschaft und den Bau von Städten und Straßen ausgemacht. Zweitwichtigste Ursache sei der massenhafte Einsatz von Dünger und Pestiziden wie den Neonikotinoiden, die das Nervensystem aller Insekten angreifen und deren tödliche Wirkung deshalb nicht nur auf Schädlinge begrenzt ist. Drittens gerieten die Insekten weltweit auch durch biologische Faktoren unter Druck: eingeschleppte Parasiten, wie die Varroamilbe zum Beispiel, die Honigbienen befällt und tötet.

Erst an vierter Stelle nennen die Autoren den Klimawandel. Nach allem, was man bisher weiß, schadet der Anstieg der Temperatur vor allem Insekten in den Tropen. Diese leben oft ohnehin schon an der Obergrenze dessen, was ihr Organismus aushalten kann. Schon ein leichter Anstieg der Temperaturen kann für solche Tiere dann zu viel sein und die Population zusammenbrechen lassen.

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Das Volksbegehren Artenvielfalt ist kurz vor dem Ziel: Das entspricht etwa 9,4 Prozent der Namen aller Wahlberechtigten in Bayern. Nötig sind „ZEHN“….  Ihr Ziel ist damit fast erreicht. Agnes Becker (ÖDP) gab sich zuversichtlich, dass „wir heute Abend den Sack zumachen“……Damit die Initiative erfolgreich ist, müssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern eintragen – das sind fast eine Million Stimmberechtigte

Artenvielfalt

900 000 Menschen haben Bienen-Volksbegehren unterschrieben

Bienen schützen: Eines der Ziele des Volksbegehrens.(Foto: Jacek Dylag/Unsplash)
  • Das Volksbegehren Artenvielfalt ist kurz vor dem Ziel: Drei Tage vor dem Ende der Eintragungsfrist sind 900 000 Unterschriften beisammen.
  • Das entspricht etwa 9,4 Prozent der Namen aller Wahlberechtigten in Bayern. Nötig sind zehn.

Das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ haben mittlerweile mindestens 900 000 Menschen unterschrieben. Der bayernweite Zwischenstand ist von Sonntagabend, drei Tage vor dem Ende der Eintragungsfrist, wie die Initiatoren in München bekannt gaben. Ihr Ziel ist damit fast erreicht. Agnes Becker (ÖDP) gab sich zuversichtlich, dass „wir heute Abend den Sack zumachen“.

Damit die Initiative erfolgreich ist, müssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern eintragen – das sind fast eine Million Stimmberechtigte. Die Frist läuft seit 31. Januar und noch bis 13. Februar. Bislang haben sich demnach 9,4 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt.

Umwelt und Naturschutz in Bayern Die letzten Apollos
Volksbegehren Artenvielfalt

Die letzten Apollos

Moderne Landwirtschaft, Flächenfraß, Bodenversiegelung: Sie bedrohen die Lebensräume der Schmetterlinge und anderer Wildtiere. Der Rote Apollo steht beispielhaft für den Niedergang der Insektenwelt – und dessen Ursachen.

Der Vorsitzende des Landesbunds für Vogelschutz, Norbert Schäffer, sagte, man wolle nicht mit nur 10,1 Prozent über die Ziellinie kommen: „Wir wollen ein deutliches Zeichen.“ Aktuell stehen wieder viele Münchner vor dem Rathaus an, um sich einzutragen.

Die Zahl von 900 000 sei „konservativ“ gerechnet, hieß es von den Intiatoren weiter. Ein Teil der Gemeinden melde ihre Zwischenergebnisse nicht, es könnten demnach auch schon mehr Stimmen sein. Bereits fünf Tage nach dem Start des Begehrens hatten die Initiatoren gemeldet, dass sie bereits fünf Prozent und damit die Hälfte der notwendigen Stimmen beisammen hatten.

Als Reaktion auf den starken Zuspruch hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) einen runden Tisch zum Thema Artenvielfalt angekündigt. Zuvor hatten sich CSU und Freie Wähler gegen das Volksbegehren ausgesprochen. Ludwig Hartmann, Chef der Landtags-Grünen, sagte nun, man könne das Thema „nicht am runden Tisch wegmoderieren“. Eine Einladung zum Gespräch hätten sie nicht bekommen, heißt es von den Initiatoren des Volksbegehrens.

„Ich sehe mich bei jeder Kritik, die vom Bayerischen Bauernverband kommt, bestätigt“, sagte Hartmann weiter. Es gebe nun endlich eine Debatte darüber, wie Landwirtschaft in Bayern aussehen soll. Der Bauernverband lehnt das Volksbegehren ab. Er sieht darin unter anderem Stimmungsmache gegen die Landwirte und befürchtet eine Überreglementierung. Zuerst müsse aber die Nachfrage nach Bio-Produkten bei den Verbrauchern steigen.

Das Volksbegehren will nicht nur Bienen retten, sondern fordert insgesamt mehr Artenschutz und einen höheren Anteil an ökologisch bewirtschafteten Flächen. Es wurde von der ÖDP angestoßen, Grüne und SPD sind von Anbeginn dabei. Angeschlossen haben sich unter anderem der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Bund Naturschutz in Bayern (BN).

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ube.com/watch?v=B_CARAKpzVY

Volksbegehren Artenvielfalt ärgert Bauern | quer vom BR

DAS SYSTEM ist das PROBLEM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!>>>MONSANTO-BAYER<<<

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sogenannte BAUERN – „UN-VERBESSERLICHKEIT“ –  KEINE VERANTWORTUNG übernehmen WOLLEN –  AUSSCHLIESSLICH MONSANTO-BAYER DIENLICH SEIN WOLLEN – NICHT mit der NATUR sondern FÜR „RAFF-GIERIGE“  „MONO-MASSEN -SCHWEINE- MAST- STÄLLE“ – „Georg Mayerhofer“ der ?MUSTER-SCHWEINE-BAUER? – https://www.sueddeutsche.de/bayern/bienen-volksbegehren-landwirte-artenschutz-1.4322378 – …..270 Hektar bewirtschaftet er konventionell, in Kooperation führt er eine Biogasanlage, dazu kommt Schweinemast. 1200 Mastplätze sind es aktuell…….

 

Plakate für das Volksbegehren geklaut, zerstört oder überklebt, sagt Markus Erlwein vom Landesbund für Vogelschutz, …<<<<HAT HIER MONSATAN seine SCHMUTZIGEN HÄNDE im SPIEL!!!!!!!- DASS sind keine GEGNER dass sind HASSER der ERDE!!!!!!!!!!!!!!!!DASS sind auch DIEJENIGEN die das GANZE VERURSACHT haben – – – ES SOLL NICHT INFORMIERT WERDEN: WIRD DESHALB im MAIN-STREAM kaum darüber berichtet!!!
BIENEN-FREUNDE
Umwelt und Naturschutz in Bayern Volksbegehren hat Hälfte der nötigen Stimmen in nur fünf Tagen gesammelt
Artenvielfalt

Volksbegehren hat Hälfte der nötigen Stimmen in nur fünf Tagen gesammelt

Bereits eine halbe Million Menschen in Bayern soll unterschrieben haben. Die Diskussion darüber wird schärfer, Gegner zerstören Plakate des Bündnisses. Von Lisa Schnell

Wenige Tage nach dem Start des Volksbegehrens in Bayern sind fünf Prozent und damit die Hälfte der notwendigen Stimmen schon beisammen. Das geht aus Hochrechnungen der Initiatoren hervor.

Plakate für das Volksbegehren werden geklaut, zerstört oder überklebt

…….Schon jetzt scheint der Frieden an manchen Orten gestört zu sein. Fast überall in Bayern würden Plakate für das Volksbegehren geklaut, zerstört oder überklebt, sagt Markus Erlwein vom Landesbund für Vogelschutz, einem der Träger des Volksbegehrens. Bis jetzt hat er Meldungen aus vier von sieben Regierungsbezirken. Im oberbayerischen Mammendorf kommt das Aktionsbündnis kaum mit dem Nachplakatieren hinterher. Schon dreimal seien alle Plakate entfernt worden, ebenso ein großes Banner. Das Aktionsbündnis dort antwortete seinen Gegnern, indem es ein Banner aufstellte mit der Botschaft: „Plakatdiebstahl stoppt das Artensterben nicht.“………..

In Affalterbach, einem Ortsteil von Pfaffenhofen, wurde ein Plakat für das Volksbegehren überklebt.(Foto: Privat)
Auch die Behauptung des Bauernverbandes, das Volksbegehren würde Bauern weniger Fördergelder einbringen, stimme nicht. „Das Volksbegehren wird mehr Geld für die Landwirte bedeuten und nicht weniger“, sagte Hartmann. CSU und Bauernverband kämpften „in trauter Einheit“ gegen das Volksbegehren, dabei müsste die CSU es besser wissen, sagte Florian von Brunn von der SPD. Schließlich habe die Staatsregierung selbst festgestellt, dass der Artenschwund auf die intensive Landwirtschaft zurückzuführen sei. Wer nun etwas anderes behaupte, versuche, „die Menschen in die Irre zu führen“. Die bisherigen Maßnahmen zum Artenschwund hätten ihr Ziel verfehlt: „Das CSU-Dogma der Freiwilligkeit ist gescheitert.“…..

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ube.com/watch?v=UgqUDb_Wpus

Diskussion zur Lage des Planeten mit Prinz Chaos, Optimizzo, Rolf KeTaN Tepel und Michael Mendl

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LUG und BETRUG ist MON-SATAN

https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/

90 Min.
Verfügbar vom 18/01/2019 bis 17/02/2019
Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Vor dem Hintergrund der in der Europäischen Union anstehenden Entscheidung über ein Glyphosat-Verbot geht die Doku dem Skandal auf den Grund.
Allein 2014 wurden 825.000 Tonnen des starken Unkrautvernichters Glyphosat auf Feldern und in Gärten ausgebracht. Die Besorgnis hinsichtlich der Gefahren, die von dem weltweit meistgespritzten Pflanzenschutzmittel ausgehen, ist groß. Zumal die Internationale Agentur für Krebsforschung Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen einstufte und damit zu einem ganz anderen Schluss kam als die großen amerikanischen und europäischen Gesundheitsbehörden, die Monsantos Roundup® und dessen Wirkstoff Glyphosat als ungefährlich bezeichneten. Anknüpfend an ihren investigativen Dokumentarfilm „Monsanto, mit Gift und Genen“ aus dem Jahr 2008, zeigt die Autorin Marie-Monique Robin in ihrem neuen Film, dass Roundup® noch gefährlicher ist als bisher befürchtet: Der „Allestöter“ – so der Beiname des Produkts im Spanischen macht krank und vergiftet Böden, Pflanzen, Tiere und Menschen, denn er ist überall anzutreffen: im Wasser, in der Luft, im Regen, in der Erde und in Lebensmitteln. Außerdem ist Glyphosat nicht nur krebserregend, sondern auch eine hormonaktive Substanz, ein starkes Antibiotikum und ein Chelatbildner, der Spurenelemente bindet. Der Film enthüllt die katastrophalen Folgen dieser Eigenschaften und zeigt aufwühlende Bilder von Opfern in den USA, Argentinien, Frankreich und Sri Lanka; auch zahlreiche Wissenschaftler kommen zu Wort. Roter Faden des Dokumentarfilms ist der symbolische Prozess vom Oktober 2016 in Den Haag: Beim internationalen Monsanto-Tribunal klagte eine Bürgerinitiative den Saatgut-Multi in dessen Abwesenheit auf Ökozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Ergebnis des Prozesses ist ein hieb- und stichfestes Rechtsgutachten, das möglicherweise dazu führen wird, dass „Ökozid“ als Tatbestand im internationalen Recht Anerkennung findet.

Regie :

Marie-Monique Robin

Land :

Frankreich

Jahr :

2017

Herkunft :

ARTE F

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tube.com/watch?v=1edTghfH9mM

Vertuschung Krebsrisiko: Glyphosat – WISSENSCHAFTLICHER BETRUG! Toxikologe Dr. Clausing

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tube.com/watch?v=y3mUwYNVtSM

Monsanto-Tribunal erkennt Ökozid durch Glyphosat | Roundup, der Prozess – arte Doku HD 2017

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be.com/watch?v=4yctNkM4v3w

SuG05-2019 – Netzwerk der Vernunft und des verdienten Vertrauens

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https://www.neopresse.com/politik/freihandelsabkommen-mit-japan-ist-da-und-fast-niemand-spricht-darueber/

Freihandelsabkommen mit Japan ist da. Und fast niemand spricht darüber…

NEOPresse in Politik

Seit vergangenem Freitag ist das Freihandelsabkommen „JEFTA“ aktiv. Die Märkte werden „geöffnet“. Konkret nicht etwa, indem neue Zollvorschriften die Kosten des Handels senken, das ist mit allen bisherigen Vereinbarungen ebenso möglich. Sondern indem die „nichttarifären Handelshemmnisse“ abgeschafft werden. Also alles, was nicht direkt in Preisen messbar ist. Es geht um Schutzvorschriften: Der Gesellschaft, der Verbraucher, der Landeigener und von Arbeitnehmern.

Wer entscheidet bei Streitfragen?

Die entscheidende Frage stellt sich sofort bei „Streitfragen“: Wer entscheidet, wenn ein Investor aus dem Land A mit seinen Patenten in das Land B möchte und dort von heimischen Schutzvorschriften gehindert wird? So wird der „Sicherheitsvorbehalt“ bei vielen technischen Produkten aus Japan mit Wirkung zum 1.2.2020 beseitigt. Deutsche Autobauer könnten unter Druck geraten, weil Japaner noch mehr und einfacher exportieren können. Deutsche Landwirte sollen sich freuen. Die Welt also wird besser?

Wohl kaum. Denn das jährlich errechnete Mehrprodukt soll sich auf einen Wachstumsschub von 0,009 % beschränken. Selbst, wenn es etwas mehr oder weniger wird: es ist nicht bedeutend. Auf der anderen Seite allerdings sorgt die Liberalisierung für einen ungeheuren Mehraufwand in der Logistik. Die Hin- und Hersenderei der Waren auf den Weltmeeren wird deutlich intensiver. Nebst dem Energieverbrauch. Die regionalen Strukturen werden aufgebrochen. Aus der Teileindustrie wird eine Teilchenindustrie, da die Arbeitsprozesse noch weiter zergliedert werden. All dies spielt bei der Beurteilung solcher Handelsabkommen keine große Rolle in den Medien.

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Brisant: Jetzt wird die Situation für EU-Kommissar Jean-Claude Juncker immer brenzliger. Erfahren Sie hier alle Hintergründe …

Vor allem die künftige Debatte um Freihandelsabkommen dürfte unter weiteren Druck geraten. Jetzt gibt es JEFTA. CETA als Handelsabkommen mit Kanada wird noch in Kraft gesetzt. Eines Tages wird – wenn Trump nicht mehr Präsident ist oder seine Position dazu inhaltlich aufgeben wird – TTIP wieder zum Thema. Und spätestens dann wird die staatliche Gerichtsbarkeit bei offenen Investitions-Schutzprozessen, siehe oben, aufgegeben. TTIPs Kernelement war der Investitionsschutz durch private Gerichte, die staatliche Gesetzgebungsverfahren aushebeln können. Das ist dann der Abschied klassischer demokratischer Mitbestimmung über die Parlamente.

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ube.com/watch?v=RiVTfZTB_XQ

Raubzug der Weltmacht IWF – Ernst Wolff

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DER satanische „IWF“ – Internationaler Währungsfonds (IWF) – Christine Lagarde

DIE MON-SATANISCHE METHODE um ALLES zu KONTROLLIERN zu BE-HERRSCHEN AUS-ZU-BEUTEN……..

aus dem TEXT: .. insektengift-produzierenden Gentechnik-Pflanzen seien mit Risiken verbunden, warnt das ACB...

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33566/

Augenbohnen Kuhbohnen Bohnen Saatgut
Augenbohnen – ein wichtiges Nahrungsmittel in vielen afrikanischen Ländern (Foto: Toby Hudson / wikimedia commons, http://bit.ly/1ZKgXMh, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Nigeria erlaubt den Anbau gentechnisch veränderter Bohnen

04.02.2019

Die nigerianische Regierung hat den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter (gv) Augenbohnen erlaubt. Die Bohnen produzieren mit Hilfe einer von Monsanto stammenden Fremd-DNA ein Bt-Toxin zur Abwehr des Bohnen-Zünslers.

Augenbohnen zählen zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln in Westafrika. Seit neun Jahren arbeitet das nigerianische Institute for Agricultural Research (IAR) mit internationaler Unterstützung an den gv-Bohnen, für die IAR Ende letzten Jahres die Zulassung beantragte. Nur ein Monat später erlaubte die nigerianische Gentechnik-Behörde NBMA den kommerziellen Anbau. Es ist das erste Mal, dass in dem bevölkerungsreichsten afrikanischen Land ein gentechnisch verändertes Lebensmittel angebaut werden darf. Bisher war nur der Anbau von Bt-Baumwolle erlaubt.

Gegenüber der gentechnikfreundlichen Cornell Alliance for Science begründete IAR-Geschäftsführer Ibrahim Abubakar die Entwicklung der Bohne mit den starken Schäden, die der Bohnen-Zünsler verursache. Er versprach den Bauern, dass sich der Bedarf an Pestiziden deutlich verringern und die Ernte um 20 Prozent zunehmen werde. Die Alliance zitierte auch Daniel Okafor, den Vize-Präsident des Bauernverbandes AFAN: Die Mitglieder seines Verbandes freuten sich über die Zulassung und seien bereit, das neu entwickelte Saatgut einzusetzen.

Eine Allianz aus 35 Organisationen, angeführt von der Health of Mother Earth Foundation (HOMEF), engagiert sich für ein gentechnikfreies Nigeria und kritisiert die Regierung für ihren gentechnikfreundlichen Kurs. Es sei beschämend, wie der Wissenschaftsminister die Behauptungen der Gentechnik-Industrie wiederkäue, die längst widerlegt seien, schrieb die Allianz im April 2018. Damals hatte die Regierung einen Zeitplan für die Zulassung von gv-Baumwolle und gv-Bohnen vorgelegt. Die NBMA sei mehr an Gebühreneinnahmen als am Schutz von Gesundheit und Landwirtschaft interessiert, warf HOMEF-Geschäftsführer Nnimmo Bassey der Zulassungsbehörde vor. Sie gebe nahezu jedem Antrag statt ohne ordentliche Sicherheitsprüfung und ohne eingebrachte Bedenken zu berücksichtigen, sagte Bassey der Zeitung This Day. HOMEF protestierte auch gegen die teils zugelassene, teils illegale Einfuhr von Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten nach Nigeria. [lf]

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/30895/

Afrikanische Augenbohnen im Visier der Industrie

08.07.2015

Augen- oder Kuhbohnen sind in Afrika seit Jahrtausenden ein wichtiges Nahrungsmittel. Auch heute liefern sie Eiweiß und Vitamine für Millionen von Menschen, bevor andere Getreidearten reifen. Doch im Westen des Kontinents wird mit GentechnikVarianten experimentiert – gleichzeitig fordern Konzerne Zugang zu den Saatgut-Märkten. Alles zum Nachteil von Kleinbauern, warnt das Afrikanische Zentrum für Biodiversität (ACB).

Die NGO mit Sitz im südafrikanischen Johannesburg verweist auf Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Augenbohnen in Nigeria, Burkina Faso und Ghana. 2016 könnten die ersten Zulassungsanträge gestellt werden, 2017 die ersten kommerziellen Sorten zur Verfügung stehen. Doch die insektengift-produzierenden Gentechnik-Pflanzen seien mit Risiken verbunden, warnt das ACB.

Erstens bestehe eine „hohe Wahrscheinlichkeit“, dass das eingebaute Bakteriengen (Bt) auf andere Augenbohnen übertragen werde, die traditionell angebaut werden oder wild wachsen. Die ökologischen Auswirkungen seien nicht vorhersehbar. Zweitens werde das Recht der Bauern, nach der Ernte die besten Bohnen für die Aussaat im nächsten Jahr aufzuheben, eingeschränkt. Sie müssten das Saatgut dann jedes Jahr neu kaufen – obwohl es nur deshalb möglich gewesen sei, die Gentechnik-Augenbohnen zu schaffen, weil die afrikanischen Landwirte seit Jahrhunderten züchterische Vorarbeit geleistet hätten.

Die African Agricultural Technology Foundation (AATF), die die Gentechnik-Augenbohnen mit Unterstützung von US-amerikanischen und britischen Entwicklungshilfeagenturen sowie der Rockefeller-Stiftung derzeit im Freien testet, gibt zwar an, dass die eingebauten Gene von Monsanto „gespendet“ worden seien – der Patentschutz war abgelaufen – und somit keine Lizenzgebühren anfielen.

Doch das ACB sieht darin einen Vorstoß, einen kommerziellen Markt für Augenbohnen-Saatgut zu schaffen – bislang kämen nahezu 90 Prozent aus dem informellen Austausch. Die traditionelle Landwirtschaft gerate damit weiter unter Druck. Gleichzeitig drängten Konzerne, Entwicklungsprogramme der USA und der G8 afrikanische Staaten dazu, das internationale Saatgut-Abkommen UPOV zu unterzeichnen. Damit werden die Rechte von Züchtern und Saatgut-Unternehmen gestärkt – zulasten von Kleinbauern, die sich bislang oft selbst mit Saatgut versorgen.

Es sei an der Zeit, dass Afrikas Landwirte die Initiative übernehmen, so das ACB. Sie müssten auf agro-ökologische Methoden setzen, die nicht nur für höhere und sichere Ernten sorgen, sondern auch einen Weg aus der Armut ebnen könnten. [dh]

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Der „IWF“ ist SCHULDIG SCHULDIG SCHULDIG – AUSBEUTUNG der ROHSTOFFE – ABHÄNIGKEIT von MANIPULIERTER PATENTIERTER SAAT – keine SOUVERÄNITAET mehr – „KREDIT-FALLE“ –  „Kredit-Ausfälle“ – FOLGE: die MENSCHEN FLÜCHTEN

Der HERR-SCHER dieser WELT ist MON-SATAN

SCHAFFT diese höchst KRIMINELLE PERSON namens „Christine Lagarde“ ENDLICH vor einem EHRbaren GERICHT!!!

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/09/09/die-wandlung-des-iwf-vom-helfer-der-bedraengten-zur-globalen-wirtschafts-polizei/

Die Wandlung des IWF: Vom Helfer der Bedrängten zur globalen Wirtschafts-Polizei

Der Internationale Währungsfonds spielt eine immer wichtigere Rolle in der Weltpolitik. Er agiert als Weltpolizei zur Überwachung der Einhaltung von Spardisziplin, wenn ein Staat internationale Finanzhilfe erhalten hat. Aber handelt der IWF wirklich immer im Interesse der Nationalstaaten? Oder verfolgt er eine übergeordnete Agenda? Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten beleuchten den IWF in einer Serie, wie der IWF von einer helfenden  zu einer knallhart fordernden globalen Institution geworden ist.

Teil 1: Quo Vadis IWF?

Als der österreichische Politiker Heinz-Christian Strache neulich in einem Fernsehinterview gefragt wurde, ob er, wenn er wolle, dass Österreich aus dem Euro austritt, nicht auch gleich fordern sollte, dass Österreich auch aus dem IWF austreten sollte, antwortete der eigentlich um keine Breitseite verlegene Politiker: „Natürlich nicht!“ Der Frager hatte unterstellt, dass die Mitgliedschaft im IWF gottgegeben sei, und selbst ein durch und durch respektloser Politiker erstarrte bei der Nennung des Namens IWF in Ehrfurcht (Interview im ORF – hier).

Weniger Kilometer weiter östlich kämpft dagegen ein anderer Politiker einen verbissenen Abwehrkampf gegen den IWF: Der ungarische Regierungschef Victor Orban, der sein Land in ein Jammertal der Schulden geführt hat, will die Auflagen des IWF nicht akzeptieren – und versucht, dem strengen Regime von Christine Lagarde zu entkommen (mehr hier).

Die EZB hat bei der Bekanntgabe ihres jüngsten Angebots an die Euro-Staaten zur Rettung beiläufig erwähnt, dass der IWF involviert sei solle, wenn die Sparauflagen der Euro-Zone erfüllt werden müssten (hier). Demnach würde in jedes Land eine der gefürchteten Troikas (auch Men in Black genannt, eine Combo von Finanzexperten aus der EZB, der EU und eben dem IWF) entsandt, die schon den Kurs in Griechenland (hier), in Portugal (hier) und in Irland (hier in Kürze) überwachen.

Allein die Erwähnung des IWF bewirkte, dass Spanien plötzlich überhaupt keine Notwendigkeit sieht sich helfen zu lassen (hier); und Italien nun fest entschlossen ist, die Krise aus eigenen Mitteln zu bestehen (hier). Der IWF seinerseits erklärte, dass er die Rolle der Überwachung in allen europäischen Rettungsprozessen übernehmen wolle (mehr hier).

Grund genug zu fragen, wer denn dieser IWF ist, woher er kommt, und welche heimliche Veränderung seiner Rolle vollzogen wird – hin von einem helfenden Partner zu einem immer mehr fordernden, global agierenden Agitations-Instrument. Der IWF ist heute mehr gefürchtet als geachtet – und das aus gutem Grund, wie wir sehen werden.

Aber der Reihe nach.

Bretton Woods in New Hampshire im April 1944. Im mondänen Hotel Mount Washington treffen sich die Notenbankgouverneure und Finanzminister von 44 Staaten (der späteren Siegerallianzen) , um – aufbauend auf den Basispapieren der Ökonomen John M. Keynes (UK) und Harry D. White (USA) -, die Neuordnung der Währungen der Welt zu beraten. Vorrangiges Ziel ist den dazumal noch goldgedeckten Dollar als Leitwährung der Weltwährung zu implementieren und daraus ableitend für jede andere Währung der Welt einen fixen Umrechnungskurs zu erstellen (ebenso wurde das Verhältnis zwischen Dollar und einer Unze Gold festgelegt). Das Bretton-Woods-Abkommen wird unter Insidern auch „White Plan“ genannt, da eine „Kombination“ der Thesen von Keynes und White nicht möglich waren, sodass nur die Pläne von White umsetzbar schienen – und auch den USA sehr entgegen kamen.

Triebfeder dieser sogenannten Weltwirtschaftsordnung war aber nicht – wie fälschlicherweise oft behauptet – die USA sondern das Vereinigte Königreich. Großbritannien war in den letzten Kriegsjahren definitiv bankrott und hätte ohne die massive Unterstützung der USA keinen weiteren (Kriegs)Tag mehr weiter überstehen können (70 Prozent der britischen Goldreserven waren, zur „Absicherung der Gläubigerforderung der USA“, damals bereits im Fort Knox).
Sozusagen als Nebenprodukte des Bretton-Woods-Abkommens wurden dann aber noch zwei Institutionen aus der Taufe gehoben: die Weltbank (erst 1945 tatsächlich gegründet; mittlerweile aufgeteilt in fünf Bereiche) und der Internationale Währungsfonds (gegründet 1944). Die Aufgaben des International Monetary Fund (IMF) wären nun folgende: Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Währungspolitik, Ausweitung des Welthandels, Stabilisierung von Wechselkursen, Kreditvergabe, Überwachung der Geldpolitik, Technische Hilfe. Anzumerken wäre noch folgendes: Beide Institutionen, Weltbank und IWF, sind „Sonderorganisationsformen der UNO“. (Auch wenn IWF und Weltbank Teile der Vereinten Nationen ist – und somit der Welt „verpflichtet“ –, sollte man nie den Einfluss der USA außer Acht lassen.)

So weit, so gut.

Die ersten Jahrzehnte nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges nahm der IWF seine Rolle so wahr, wie er eben auch von der internationalen Staatengemeinschaft angedacht war: Entwicklungs- und Schwellenländern günstige Kredite und Darlehen zu gewähren, um die Wirtschaft anzukurbeln und – letztendlich — der Bevölkerung damit zu helfen und nicht mehr (gegebenenfalls) von Entwicklungshilfe abhängig zu sein.

Da dies aber alles in der Zeit des Kalten Krieg passierte und die USA geradezu hinter jedem Strauch einen „Roten“ vermuteten, war es für mit dem kommunistischen Manifest auch nur eher leicht sympathisierende Staaten in Asien, Afrika oder Südamerika ungeheuer schwer, an IWF-Gelder zu gelangen. Aber auch hier gab es natürlich Möglichkeiten: Je nachdem, wie stark man nun mit Marx und Engels liebäugelte – Russland half (im Rahmen seiner dazumal auch nur beschränkten Devisenvorräte; manchmal auch nur mit technischem Know-how und Ideologie).
Mitte der Achtziger des vorigen Jahrhunderts vollzog sich aber ein grundlegender Paradigmenwandel innerhalb des IWF. Dies bedeutet: Der IWF „wartete“ nicht mehr auf eine Meldung oder ein Ansuchen dieses oder jenes Staates (passive, defensive Strategie), sondern ging von sich aus auf die Staaten zu, um die Gelder anzubieten (aktive, offensive Strategie). Dieses offensive Vorgehen überlies der IWF aber auch immer öfter halbstaatlichen und privaten Agenturen, die sozusagen einmal das „Vorfeld“ bearbeiteten und die Lage sondierten. Dies war sozusagen die Geburtsstunde der „Korpokratie“ und der Maßlosigkeit war damit Tür und Tor geöffnet.

Und dies führte nicht nur einmal dazu, dass manche Staaten bzw dessen Vertreter geradezu „überzeugt“ werden mussten, die IWF-Mittel anzunehmen. Eine andere Möglichkeit war aber auch, dass der IWF „nur“ als Vermittler auftrat (in Zusammenarbeit eben mit diesen oa Agenturen).

Ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Überzeugungsarbeit bestand in der „extrapolierenden“ Ökonometrie. Die Ökonometrie ist ein Teil der Wirtschaftswissenschaften und beschäftigt sich mit (theoretischen) empirischen Modellen, unter anderem mit Investitions- und Konsumfunktionen.

Besonders „interessant“ war – und ist es noch immer – natürlich dann, wenn der Staat Rohstoff-Ressourcen vorzuweisen hatte und internationale Konzerne ins Land drängten.
Ein besonders anschauliches Beispiel eines IWF-Engagements ist das jenes (rohstoffreichen) Staates in Afrika, dem der IWF die finanzielle Hilfe zwar versagte, aber dem Land dann doch einen internationalen Saatgutkonzern „vermittelte“. Dieser Konzern gab Angola kostenlos das Saatgut (Mais). Was man nicht erwähnte, war, dass es bei diesem Saatgut um Hybridmais handelte, der zwar sehr resistent gegen Umweltbedingungen ist – aber sich eben nicht zur weiteren Aussaat eignete und das Saatgut jedes Jahr wieder neu eingekauft werden musste. So hielt man diesen Staat, dessen Politik und das Volk in wirtschaftlicher und politischer Abhängigkeit – und machte sich über die Rohstoffe her (da ja das neue Saatgut „irgendwie“ bezahlt werden musste).

Da sich solche Aktivitäten natürlich im globalen Dorf recht schnell herumsprechen, ist der IWF nun die letzten Jahre darauf bedacht, „seriöser“ aufzutreten.

Ein anderes Beispiel aus Asien (Sri Lanka) zeigt auch, dass sich die Staaten mittlerweile sehr wohl bewusst sind, welche „Risiken“ sich aus dem Engagement des IWF ergeben: Verlust der Eigenständigkeit, massive Kontrolle durch den IWF und – bei Zahlungsausfällen direkter oder indirekter Zugriff auf die Rohstoffressourcen. Letztendlich ein Verlust der staatlichen Souveränität.

In Sri Lanka wurde vor einigen Jahren die Niederlassung des IWF geschlossen. Nicht nur Sri Lanka, sondern auch andere Länder im südostasiatischen Bereich kümmern sich jetzt eher um einen guten „Draht“ zu den Nachbarn in der Region und in ganz Asien; die Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit werden also verstärkt wahrgenommen und gefördert.
Nicht nur innerhalb des IWF war ein Paradigmenwechsel festzustellen, sondern die Staaten der Welt in Asien, Afrika und Südamerika besannen sich wieder auf Ihre Stärken und die eigene Identität , die durch die vorangegangene Kolonisation und Unterdrückung durch die westliche Lebens- und Denkweisen verschüttet waren.

Und: Sie wollen vor allem als gleichberechtigte Partner wahrgenommen werden.

Auch stellt sich für viele dieser Entwicklungs- und Schwellenstaaten die Frage nach dem Sinn des „westlichen Wegs“ von Prosperität, jährlichen (zweistelligen) Wirtschaftswachstumsraten und Turbokapitalismus.

Dass gerade der „American Way of Life“ nicht nur Vorteile bringt, ist nach dem kurzem Triumph über den Zerfall der Sowjetunion mittlerweile eine weltweit anerkannte Sicht der Realitäten. Dies läßt auch die Rolle des IWF in einem neuen Licht erscheinen. Denn der IWF hat in den vergangenen Jahren oft eine sehr unrühmliche Rolle gespielt.

Mehr dazu in Teil 2 unserer Serie, den wir in den kommenden Tagen veröffentlichen werden.

Teil 2: Big Brother unter afrikanischer Sonne
Teil 3: „Black Swan“-Ereignisse in Asien
Teil 4: Wiederentdeckung von Eldorado in Südamerika
Teil 5: Is small beautiful?

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Die Rothschild-Kontrolle | 16. Dezember 2018 | http://www.kla.tv/13533

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/09/24/die-wandlung-des-iwf-big-brother-unter-afrikanischer-sonne/

Die Wandlung des IWF: Big Brother unter afrikanischer Sonne

In Afrika zeigt sich, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) agiert: Länder werden „geheime“ Zustimmungserklärungen abgerungen, in denen sie ihre wichtigsten Vermögens- und Infrastrukturwerte, wie die Wasser-, Strom- und Gasversorgung, verkaufen. Danach wird eine radikale Änderung der bisherigen Wirtschaftspolitik erzwungen. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten beleuchten in einer Serie, wie der IWF von einer helfenden zu einer knallhart fordernden globalen Institution geworden ist.

Als George Orwell sein Buch „1984“ schrieb, dachte er wohl nicht so sehr daran, dass seine Beschreibungen einer Kantine einmal als mittlerweile inflationär gebrauchtes Synonym für (allzu) Banales aber auch für (geradezu bedrohlich) Tief- und Hintergründiges herhalten müssten. Zur heutigen Zeit und im heutigen „Neusprech“ ( übrigens auch eine Wortschöpfung aus „1984“) hätte er somit mit seinem Großen Bruder eine sehr gut zu vermarktende Wortmarke „kreiert“.

Dem Banalen – und natürlich der „Tradition“ von Panem et Circensis Geschuldeten – ist aber in Zeiten wie diesen schon genug Raum und Zeit gewidmet worden. Hier soll es um Tief- und Hintergündiges zum Thema IWF und Afrika gehen – im eigentlichen wie im übertragenen Sinn.
Apropos Orwell: Er kreierte nicht nur die „Wortmarke“ Big Brother (Is Watching You). Er schuf auch den Begriff des „Doppeldenk“ („Double-Thinking“). In seinem Roman Nineteen Eighty-Four liest sich das dann so: „Wenn man herrschen will, so muss man fähig sein, seinen Realitätsbezug zu verschieben, denn das Geheimnis von Herrschaft besteht darin, an seine eigene Unfehlbarkeit zu glauben, und dies zu verbinden mit der Fähigkeit aus gemachten Fehlern zu lernen.“

Dies ist nun fürwahr ein guter Zeitpunkt, um sich einmal Big Brother unter der heißen Sonne Afrikas näher zu betrachten und sich der zugrundeliegenden „Philosophie“ des Doppeldenk des IWF zuzuwenden – im eigentlichen und übertragenem Sinne.

Doch der Reihe nach.

Wenn man unseren Anthropologen, Ethnologen und Archäologen trauen darf, dann begann die Menschheitsgeschichte in Afrika. Und um diesen ressourcenreichen Kontinent (Erdöl, Erdgas, Erze, Erden, Gold, Diamanten) tobt seit gut 600 Jahren ein erbitterter Ausplünderungskampf der westlichen Welt. Anfangs waren die Einwohner Afrikas das Ziel der europäischen und amerikanischen Begierden – übrigens mit den päpstlichen Bullen 1452 und 1455 recht früh schon sozusagen legalisiert -, danach aber hat die westliche Welt doch noch die Hegemonie und die anschließende Kolonisation Afrikas für sich entdeckt – wohl auch , um von den Ungleichgewichten und Verwerfungen innerhalb der eigenen Staatengebilde abzulenken. Doch jeglicher Hegemonie – auch aus antiken Zeiten bekannt – ist eines immanent: Macht. Gefolgt von Unterdrückung, wobei wohl das eine das andere bedingt.

Nach dem Ende der Kolonisationsbemühungen der westlichen Welt und der Gang der einzelnen afrikanischen Staaten in die Souveränität – manche früher, andere etwas später – wurde der schwarze Kontinent nun in die Freiheit entlassen.

Doch es drohte bereits das nächste Ungemach.

Der Rohstoffhunger der westlichen Welt (und in den letzten Jahren auch verstärkt China); ausgelöst durch die enorme Industrialisierung, des Wirtschaftswachstums – und der Wohlstandsgier – der Ersten und Zweiten Welt in den letzten 60 Jahren.

Vor gar nicht allzu langer Zeit standen bei Christine Lagarde als Vertreterin des IWF Nigeria, Guinea, Kamerun, Ghana und der Tschad auf Ihrem Afrika-Besuchsplan. Bei diesen Gelegenheiten „empfahl“ Madame Lagarde den zuständigen Regierungen die Subventionen (Zuschusszahlungen; auch „Subsidien“ genannt) zu den Treibstoffpreisen für die Bevölkerung ab sofort gänzlich zu streichen. Sozusagen über Nacht stiegen in o.g. Staaten die Preise für Erdölprodukte in astronomische Höhen (teilweise bis zu 300 Prozent). Damit wurde aber auch der – berechtigte – Unmut der Bevölkerung gegenüber der herrschenden Nomenklatura geweckt. Im westlichen Mainstream wurde „nur“ gemeldet, dass Treibstofflager und Pipelines detonierten und dass es zu gewalttätigen Demonstrationen gegen die Regierungen gekommen sei; die wirklichen Ursachen und Hintergründe dafür erfuhr man – selbstverständlich – nicht. (In Afrika spricht man seither, anfangs „ernsthaft“, mittlerweile zynisch-sarkastisch, von „Christine´s Afflictions“; am besten wohl übersetzt – und umschrieben – mit: „Die Heimsuchungen der Christine“.)

Dass den betroffenen afrikanischen Bevölkerungen das Streichen der Zuschusszahlungen („Subsisdien“) zu den Erdölprodukten – mit einer gleichzeitig einhergehenden Minderung der Gesundheits- und Sozialleistungen – verkauft wird, um eben dadurch das Bruttoinlandsprodukt und die Lebensqualität zu erhöhen, grenzt schon fast an (kabarettreifes) volkswirtschaftliches Hazard – man könnte darüber wirklich lachen, wenn es denn nicht so ernst und wahr wäre.

Subsidien (lat. subsidia = Hilfsmittel), Subventionen, kennt man übrigens seit der Antike; kurz gesagt: ich gib dir Geld; aber du tust dann auch, was ich und andere wollen. Natürlich werden diese „Unterstützungs- und Hilfsleistungen“ heutzutage recht subtil „angeboten“ und selbstverständlich auch subtil kontrolliert und überwacht – für nicht mit dem „Double-Thinking“ vertrauten so gut wie nicht erkennbar.) Dass beinahe alle Minister der derzeitigen Regierung Nigerias von Goodluck Jonathan ein Naheverhältnis zu internationalen Investment-Banken (unter anderem Goldman-Sachs, Morgan Stanley), internationalen Konzernen (unter anderem Glencore) und Organisationen haben, muss hier wohl nicht ausdrücklich erwähnt werden. Als Beispiel darf hierfür die Finanzministerin, Frau Ngozi Okonjo-Iweala, genannt werden, die mehr als zwei Jahrzehnte als „Entwicklungsökonomin“ und Vizepräsidentin der Weltbank tätig war.

Obwohl Nigeria täglich mehr als Millionen Barrel Rohöl für den Export fördert, ist es bis dato noch nicht gelungen, eine (für das eigene Volk dienliche und bezahlbare) Elektrizitätsversorgung aufzubauen – geschweige denn, vom Import von Subsidiär-Erdöl-Produkten aus dem Ausland unabhängig zu sein.

Aber nicht nur in Nigeria kann man diese Politik der schrittweisen – und auf den ersten Blick nicht sichtbaren – Entmachtung und des Abhängig-Machens erkennen. Im Sudan etwa vermutet man seit den Achtzigern des vorigen Jahrhunderts riesige Uran- sowie Erdöl- und Erdgaslagerstätten (bei den fossilen Brennstoffen grösser als die von Iran und Saudi-Arabien zusammen). Warum im Sudan der IWF noch nicht recht Fuß fassen konnte, ist wohl der, dass der Sudan (seit Jahrhunderten) einem orthodoxen Islamismus frönt und die Akzeptanz alles Westlichen sehr, sehr gering ist.

Generell darf man aber sagen, dass sich ganz Zentralafrika mittlerweile fest und sicher in den Händen von IWF und Weltbank befinden, wobei diese „Festnahmen“ ja nicht von heute auf morgen erfolgen, sondern oft jahrzehntelange „Beratungsleistungen“ im Vorfeld vonnöten sind. Wie schon im ersten Teil dieser Beitragsserie erwähnt, kann man mit Hilfe der Ökonometrie vieles erklären (und extrapolieren) sowie auch vorzüglich erklären lassen – etwa dem Volk gegenüber -, das heißt, es ist nicht unwesentlich, wer wo an den Schalthebeln der Macht sitzt; und ob man zu diesen Lenkern auch Kontakt hat.

Wenn der IWF (oder die Weltbank) nun „zu Hilfe“ gerufen wird oder eben von sich aus aktiv wird (mit oder ohne Agenturen und Beratern), so ist immer auch ein sogenannter Stufenplan erkennbar, den die Regierungen der betroffenen Länder zu erfüllen haben – oder eben von internationalen Darlehen und Krediten (gänzlich) ausgeschlossen werden. Diese Interna (über Stufenpläne) von IWF und Weltbank wurden anlässlich eines Vortrags durch den Wirtschaftsnobelpreisträger von 2001 Joseph E. Stiglitz bekannt, der von 1997 bis 2000 als Chefökonom der Weltbank tätig war (und aufgrund von tiefgreifenden Differenzen über den zukünftigen Weg von Weltbank und IWF seines Postens enthoben wurde).

Dieses Schema, wie der angesprochene Stufenplan („geheime“ Zustimmungserklärungen, ihre wichtigsten Vermögens- und Infrastrukturwerte, wie die Wasser-, Strom- und Gasversorgung zu verkaufen, eine radikalen Änderung der bisherigen Wirtschaftspolitik sowie Zahlungen an die involvierten Politiker, damit diese gewogen sind, die Übertragung der Vermögenswerte der Länder ermöglichen), ist global bei allen bisher mit dem IWF oder Weltbank in Kontakt getretenen Ländern das gleiche. Offizielle Statements des IWF und der Weltbank zu diesen Vorhaltungen gibt es – selbstverständlich – keine. Es wurde nur auf die Agenda verwiesen, die da lautet, dass sich der IWF (und die Weltbank) der Förderung der Demokratie, der Strategie zur Armutsbekämpfung und der Hebung der Wirtschaftsleistung verpflichtet sehen …
Nur ein Land in Afrika versagte sich bisher standhaft den „Verlockungen“ des IWF und der Weltbank, und zwar Botswana (O-Ton von Joseph E. Stiglitz: „Sie sagten uns, der IWF solle sich ‚verdünnisieren‘“)

In diesem Beitrag wurde bereits die Hegemonie angesprochen – ausgehend von der westlichen Welt (von altgriechischen hēgemonía = Heerführung, Oberbefehl). Es gibt aber zwei anderen Arten von Hegemonien, die nicht minder gefährlich, einflussreich und abträglich für Gesamt-Afrika sind, und zwar die ethnische und edukative Hegemonie.

Einerseits sind hier die hegemonialen Bestrebungen der nordafrikanischen (mehrheitlich muslimischen) Länder gegenüber dem (christlichen) Süden zu sehen. Diese Länder versuchen nun schon seit Jahrzehnten innerhalb Afrikas, das Heft an sich zu reißen und zu mehr Einfluss innerhalb Afrikas und der AU (Afrikanischen Union) zu gelangen. Dass hier auch jahrhundertalte ethnische Ressentiments und Vorurteile Wurzel geschlagen haben, ist aber auch nicht von der Hand zu weisen.

Eine Art der edukativen Hegemonie ist die der Regierungen in den rohstoffreichen Ländern im Süden Afrikas ihren Bevölkerungen gegenüber. Die an der Macht Befindlichen genossen (grossteils) eine sehr gute mehrjährige „Ausbildung“ an weltweit anerkannten Elite-Universtäten und -Hochschulen sowie (anschließend) in internationalen Unternehmen – und dies nicht nur In Investmentbanken. (Zum Vergleich: Während in Gesamt-Europa nur etwa 10 Prozent der alle in der Regierung Tätigen einen Abschluss „Summa Cum Laude“ vorzuweisen haben, sind es in Gesamt-Afrika in den Regierungen mehr als 50 Prozent). Dies, sollte man nun meinen, wäre doch ein sehr guter Grundstock für die Zukunft Afrikas? Ja, wenn nur die regierenden Eliten das im Ausland erworbene Wissen auch für die Bevölkerung Afrikas einzusetzen wüssten und es nicht für selbstsüchtige oder aber für ausländische Interessen opferten … so aber verbleibt im Rest der Welt ein eher schaler Geschmack die Eliten Afrikas betreffend. (Und bei all dem sollte man aber nie aber den Aspekt des „Doppeldenk“ außer Acht lassen: Niemand kann genau sagen, wer wen wann manipuliert, oder genauer gesagt: wer wen erst manipulierbar, und damit lenkbar, gemacht hat.)

Wie schon im ersten Teil dieser Serie erwähnt, bedient sich der IWF Agenturen und Beratern, die im Sinne des Internationalen Währungsfonds handeln dürfen. Aufgrund des Einschreitens ebendieser westlichen Berater und Agenturen wurde in Nigeria ein sogenannter Fonds eingerichtet, genannt Souveräner Wohlstandsfonds (SWF). In diesen Fonds, den der IWF mit gestrengem Auge überwacht, sollen nun alle überschüssigen Gelder aus dem Erdölexport einfließen, um die nötigsten Infrastrukturprojekte voranzutreiben (Energie, Soziales, Bildung). Recht bedenklich ist nur, dass nicht die Regierung über allfällige Projekte entscheiden darf, sondern ausschließlich die Vertreter des IWF.

Afrika ist zu wünschen, dass es sich diesem (subtilen) Post-Kolonialismus und der Zwangskontrolle alsbald versagt. Mit den heutigen regierenden Eliten scheint dies aber nicht (mehr) zu gelingen – bleibt nur die (berechtigte) Hoffnung auf die nächste, „gebildetere“ Generation, die in Afrika wohl eher einen identitäts- und sinnstiftenden denn einen – zur Ausplünderung freigegebenen– Kontinent sehen wird können.

Im ursprünglichen Kolonialismus wusste man ganz gut, wer Freund´ oder Feind´ ist. In unseren heutigen, moderneren Zeiten erkennt man Freund´ oder Feind´ nicht so schnell und auf Anhieb – außer man ist mit „Doppel-Denk“ halbwegs vertraut.

Abschließend ein Statement des in Afrika bekannten Schriftstellers Bukaar Usman: „Ich habe ernste Befürchtungen, dass der SWF uns nicht dienlicher ist als die anderen vom Ausland empfohlenen ‚Heilmittel‘, die zu unserem Schaden in der Vergangenheit angewandt wurden oder gegenwärtig verordnet werden.“

Mehr dazu in Teil 3 unserer Serie, den wir in den kommenden Tagen veröffentlichen werden.

Teil 1: Der IWF als globale Wirtschaftspolizei
Teil 3: „Black Swan“-Ereignisse in Asien
Teil 4: Wiederentdeckung von Eldorado in Südamerika
Teil 5: Is small beautiful?

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/10/09/iwf-in-asien-als-schwarzer-schwan-getarnt-bereit-zur-uebernahme/

 

IWF in Asien: Als „Schwarzer Schwan“ getarnt, bereit zur Übernahme

Wenn der IWF Europa mit Krediten helfen will, ist Vorsicht angebracht: In der Asien-Krise zeigte sich, wie der IWF die Schwäche einer Wirtschaftszone ausnutzt, um den regionalen Wirtschaftsräumen Substanz zu entziehen, die dann den internationalen Finanzmärkten zugutekommen. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten beleuchten den IWF in einer Serie, wie der IWF von einer helfenden zu einer knallhart fordernden globalen Institution geworden ist.

Ein Schwarzer Schwan (Black Swan) ist ein unvorhergesehenes Ereignis, welches wirtschaftlichen Entwicklungen eine entscheidende Wende gibt. Wie viel davon wirklich unvorhersehbar und wie viel geschickte Tarnung ist, ist oft schwer zu sagen (was ein Schwarzer Schwan genau ist – hier).

Bei der jüngsten Asien-Krise wurde das Eingreifen des Internationalen Währungsfonds (IWF) als ein solches Ereignis interpretiert.

Wirtschaftstheoretiker behaupten, durch sein Engagement hätte der IWF dem Lauf der Dinge in Asien eine entscheidende Wendung gegeben. Nachdem der IWF diese Woche wieder einmal in Tokio zusammentrifft (mehr hier) und zufällig wieder einmal in einer Krise anbietet, als Retter in höchster Not aufzutreten (diesmal für Europa – mehr hier), lohnt sich ein Blick auf die Geschichte der Asien-Krise und im Besonderen auf die Rolle, die der IWF dort gespielt hat.

Denn viele fragen sich: Vielleicht waren die Ereignisse in Asien gar keine „Schwarz-Schwan-Ereignisse“, sondern sorgfältig geplant? War der IWF womöglich selber der „Fütterer“ und Auslöser dieser Schwarzen Schwäne?
Zur Ausgangslage: 60 Prozent der Erdbevölkerung lebt in Asien und ein Drittel der Weltlandmasse wird Asien zugerechnet. In diesen Landmassen, vor allem in Vorder- und Zentralasien – die umgebenden Meere nicht eingerechnet – lagern die von den internationalen Konzernen begehrten Rohölressourcen und in Zentral- und Südostasien auch die nicht minder begehrten Rohmetalllagerstätten und seltenen Erden. Es ist kein abwegiger Gedanke, dass diese Konstellationen Spekulanten, Glücksritter, Berater, Großkonzerne und auch internationale Organisationen geradezu magisch anzieht.

Nachdem IWF-Chefin Christine Lagarde im Jänner 2012 einigen ausgewählten afrikanischen Staaten einen Besuch abgestattet hatte (mehr zur Rolle des IWF in Afrika – hier), standen im Juli dieses Jahres Japan, Indonesien und Thailand auf der Besuchsliste. Die Reise könnte man auch als sogenannte „Präventiv-Reise“ sehen, da nach der Zweiten Asienkrise 1998 („IMF- Crisis“) massive Kritik am IWF laut geworden war. Denn als weitere Folge dieser „innerasiatischen“ zweiten Krise wurde 2010 der „Chiang-Mai-Pakt“ ins Leben gerufen. Chiang Mai ist eine Stadt im Norden Thailands. Von Japan initiiert, gehören dem Pakt China und Südkorea sowie alle zehn südostasiatischen ASEAN-Staaten an.

Ursprünglich (2001) dachten die Japaner sogar aber einen Fonds, in den alle asiatischen Staaten – auch Russland und die Türkei – einzuzahlen hätten und sich dadurch eine weitgehende Unabhängigkeit von den Darlehen des IWF und des Dollar ergeben hätte. Aufgrund massiven politischen Drucks der USA auf Japan wurde daraus aber nichts. Die Amerikaner fürchteten zu sehr um die „Wertbeständigkeit“ ihres Dollars und um ihre Führungsrolle, da die Abrechnungen innerhalb dieses Fonds frei konvertierbar gewesen wären.

Wie kam es aber nun zur Ersten und Zweiten Asienkrise? Die Erste Asienkrise, die schon seit den Siebzigern schwelte – und die in Europa als solche gar nicht erkannt wurde – begann Anfang der Achtziger des vorigen Jahrhunderts. Die Nachwirkungen der Ölkrise in den Achtzigern bekam unter anderem auch Indonesien zu spüren, da aufgrund der Devisenknappheit – Erdöl wird in US-Dollars abgerechnet – die indonesische Regierung sich nicht mehr in der Lage sah, den heimischen Markt zu ausreichend zu stützen und zu subventionieren.
In dieser schwierigen Zeit suchten– und fanden – indonesische Unternehmer ausländische Geldgeber.

Diese immense Auslandsverschuldung der indonesischen Industrie konnte aber recht gut und mehr als zehn Jahre durch Währungsabwertungen kompensiert werden. Am Höhepunkt der internationalen Währungsspekulationen Mitte des Jahres 1997 – nicht nur gegen die indonesische Rupiah, sondern auch andere Währungen des südostasiatischen Raums standen massiv unter Druck – witterten ausländische Geldgeber die Chance, sich in Indonesien einzunisten und das Land als Sprungbrett für ganz Südostasien zu nutzen.

Der indonesischen Regierung blieb im Jahre 1997 letztendlich nur mehr übrig, auf die Hilfsangebote des IWF einzugehen – es wurden Kredite im Ausmaß von vier Milliarden Dollar gewährt –, um den einheimischen Markt zu stabilisieren und die ausländischen Gläubiger zu befriedigen. Dass die Unternehmen und die Regierung aber auch eine Aufgaben- und Bedingungsliste, „Letter of Intent“ (LOI) genannt, zu unterfertigen hatten, versteht sich von selbst. Dies haben wir schon im zweiten Teil der Serie für die afrikanischen Staaten gesehen (hier). In Asien gab es zwar bei weitem nicht so rigide Bedingungen wie am schwarzen Kontinent. „Privatisierungen“, gerade im infrastrukturellen Bereich, waren jedoch an der Tagesordnung.

Ab nun war jedenfalls der IWF der Herr im Haus Indonesien. So waren in allen größeren Unternehmen und in der Regierung allerorts „Supervisors“ zugegen. Im Februar 1998 – zugleich der Höhepunkt der Zweiten Asienkrise, die sogenannte Finanz-, Währungs- und Wirtschaftskrise Südostasiens – erreichten die Währungsspekulationen ihren Höhepunkt. 16.000 Rupiah waren nur mehr einen US-Dollar „wert“. Bei den asienweiten lautstarken Demonstrationen gegen den IWF — unter anderem und vor allem in Südkorea, das durch die finanziellen und wirtschaftlichen Verflechtungen und Abhängigkeiten innerhalb Asiens schwer angeschlagen war — wurde der IMF (International Monetary Found) zum Synonym für „I’M Fired“ (Ich bin gefeuert).

Eine wahrliche Glanztat des IWF war aber die „Empfehlung“ für die Schließung von 16 indonesischen Banken ebenfalls im Jahre 1998. Sofort zogen die Anleger ihr Geld ab, daraus unmittelbar resultierend kam es zum Abfluss von etwa fünf Milliarden Dollar ins Ausland und der Erhöhung der Armutsrate von 34 auf fast 50 Millionen Menschen.

Diese abgeflossenen fünf Milliarden „Hot Money“ setzten aber die indonesische Währung noch weiter unter Druck. Hot Money ist hoch mobiles, „vagabundierendes“ Kapital rund um den Globus, das innerhalb der internationalen Märkte von institutionellen Anlegern rein zu Währungs-Spekulationen – und dies kurzfristig – genutzt wird. Die Internationale Presse sprach hier erstmals von einem „Black-Swan-Event“ – also einem scheinar völlig unvorhersehbares Ereignis.

In der Retrospektive wurden folgende Ursachen benannt: Kreditblasen in den einzelnen Ländern, fehlende Fremdwährungsabsicherungen, da die Verschuldungen hauptsächlich in Yen und Dollar erfolgten, bei gleichzeitiger geringen Währungsreserven und schwachen regionalen Finanzstrukturen sowie „ungewöhnlichem“ Verhalten der globalen Finanzmärkte.

2008 sagte der indonesische Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono angesichts der amerikanisch-europäischen Finanzkrise und des – wiederholten – Angebots des IWF, mit einem kurzfristigen Darlehen zu helfen, freundlich, aber bestimmt: „Wir werden uns dem IWF-Schema zur Bewältigung der globalen Finanzkrise nicht mehr unterwerfen“. Indonesien zahlte 2004 seine letzte Rate an den IWFfünf Jahre vor Ablauf der Kreditlinie. Nach dem Abdanken von Suharto (+2008) im Laufe des Jahres 1998, der traditionell sehr gute „Beziehungen“ zur westlichen Welt unterhielt (auch Helmut Kohl war zeitlebens ein Du-Freund Suhartos) und auch der „westlichen Lebensweise“ sehr zugetan, schafften es die neuen, demokratisch gewählten Regierungen Indonesiens innerhalb von wenigen Jahren, mit eigenen und auf die Mentalität des Landes zugeschnittenen Reformen sowie Unterstützungsleistungen von Russland und China, den IWF außen vor zu lassen.

Ähnlich wie in Indonesien verfuhr auch Sri Lanka mit dem Internationalen Währungsfonds – und schloss kurzerhand das Büro des IWF in Colombo.
Auch die von der Zweiten Asienkrise stark betroffenen Länder, wie Südkorea, Thailand, Malaysia und die Philippinen, nahmen IWF-Hilfen in Anspruch, wobei hier das Engagement des Fonds deutlich weniger stark ausgeprägt war. Dies lag auch daran, dass diese Länder weniger ausländische Darlehen zu bedienen hatten und die Industrialisierung in diesen Ländern noch nicht sehr weit fortgeschritten war. Obwohl Malaysia ein rohstoffreiches Land ist, aber auch moslemisch dominiert – der Islam ist Staatsreligion -, kann man ähnliches wie in Afrika erkennen: Man tritt sehr gerne mit der westlichen Welt in wechselseitigen Handel – bei wirtschaftlichen und finanziellen Engpässen bedient man sich dann doch lieber der Hilfe und Unterstützung der übrigen finanzkräftigen islamischen Gemeinschaft.

Ist der Islam nun das letzte Bollwerk gegen den IWF? Ja, aber — nur solange das Öl nicht versiegt und damit genug Petrodollars zur Verfügung stehen. Und sich die einzelnen Glaubensrichtungen innerhalb der moslemischen Welt nicht so sehr zerwerfen, da damit auch das bisher einende Band des einenden Glaubens zerstört werden würde.

Im Hinblick auf die Rolle des IWF in Asien kann daher durchaus gesagt werden: Der IWF füttert sowohl den Schwarzen Schwan und ist zugleich derselbe – sowohl als Ereignis als auch als Prozess, der dann wieder zum Ereignis wird. Oder andersrum: Der IWF ist der sich selbst fütternde und gebierende „Black Swan“ – und das ist, in der Tat, eine Creatio ex nihilo, eine Schöpfung aus sich selbst.

Das Futter des Schwarzen Schwans sind die Ränder, Brosamen und Überbleibsel des freien Marktes – ordentlich gespickt mit Neoliberalismus sowie gewürzt und verfeinert mit postkolonialer Hegemonie. Und das rund um den Erdteil.

Weitere Teile dieser Serie:

Teil 1: Welche geheime Agenda verfolgt der IWF?i
Teil 2: Die unrühmliche Rolle des IWF in Afrika
Teile 3 bis 5 folgen in Kürze,

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https://www.sueddeutsche.de/wissen/volksbegehren-bayern-artensterben-1.4311107

Artenschutz

Nur der Umbau der Landwirtschaft kann das Insektensterben stoppen

Der Lebensraum für Insekten und andere Tiere wird knapp. Dagegen kann man etwas tun.(Foto: dpa)

Die Initiatoren des Volksbegehrens in Bayern haben recht. Auch wenn noch nicht alle Ursachen des Artenschwunds erforscht sind, weiß man genug, um etwas zu verändern.

Kommentar von Tina Baier

Jedes Kind weiß, dass es den Elefanten in Afrika schlecht geht, genauso wie den Gorillas im Regenwald und den Walen in den Ozeanen. Weniger bekannt ist, dass es auch in Deutschland ein Artensterben gibt, direkt vor unserer Haustür. In den vergangenen 30 Jahren ist ein Großteil der heimischen Insekten verschwunden. Und es gibt nur noch etwa halb so viele Vögel wie Ende der 80er-Jahre. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“, das jetzt in Bayern begonnen hat und bei dem es – anders als der Name vermuten lässt – nicht nur um das Bienensterben, sondern um den Schwund der Arten insgesamt geht, ist deshalb richtig und wichtig. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Jetzt ist es Zeit zu handeln.

Bienen sind für die Menschheit heute das, was früher die Kanarienvögel für die Bergleute waren. Die Vögel warnten die Arbeiter vor tödlichen Gasen in den Minen. Heute zeigt der Schwund der Bienen an, dass etwas grundsätzlich aus dem Gleichgewicht geraten ist in der Natur. Dabei geht es nicht nur um die Honigbienen, sondern vor allem auch um die etwa 570 Wildbienenarten in Deutschland, die für die Bestäubung von Pflanzen mindestens genauso wichtig sind. Anders als die Honigbiene, die sich gerade sogar wieder etwas erholt hat, ist mehr als die Hälfte dieser Insekten vom Aussterben bedroht.

Auch wenn noch nicht alle Ursachen und Hintergründe des großen Schwunds bis ins letzte Detail erforscht sind, weiß man genug, um etwas zu verändern. Vieles deutet dabei auf die intensive Landwirtschaft als einen der wichtigsten Verursacher des Artenschwunds hin. Seit Jahren beobachten zum Beispiel Vogelschützer, dass bei sogenannten Agrarlandarten wie Feldlerche oder Kiebitz, die auf Feldern und Wiesen brüten und dort ihr Futter suchen, die Zahlen viel stärker zurückgehen als bei Waldvögeln.

Sogar den Tieren, die in der Nähe des Menschen in Städten und Dörfern leben, geht es besser. Bei den Insekten ist es ähnlich. Und dass ein Zusammenhang zwischen dem Schwund der Insekten und dem Rückgang insektenfressender Vögel besteht, muss eigentlich nicht erst aufwendig bewiesen werden. Es ist logisch.

Genauso einleuchtend ist, dass der großflächige Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft etwas mit dem Insektensterben zu tun haben muss – auch wenn dieser Zusammenhang schwierig zu beweisen ist. Mittel wie die Neonikotinoide wurden schließlich dafür entwickelt, Insekten zu töten. Sie greifen das Nervensystem an, eine zentrale Stelle also, die für alle Kerbtiere gleichermaßen überlebenswichtig ist. Davon auszugehen, diese Mittel würden ausschließlich Schädlinge beeinträchtigen, wäre naiv.

Es ist daher richtig von den Initiatoren des Volksbegehrens, einen Ausbau der ökologischen Landwirtschaft zu fordern, in der die Bauern keine Pestizide verwenden. Ihre Forderung, bis zum Jahr 2025 auf mindestens 20 Prozent der Fläche Bayerns auf intensive Landwirtschaft zu verzichten, ist sogar noch moderat. Um das Artensterben zu stoppen, muss mehr passieren. Aber es wäre zumindest ein Anfang. Und es wäre machbar.

Noch einfacher wäre es, schon im Frühjahr sogenannte Blühstreifen an den Feldrändern stehen oder sogar größere Flächen brach liegen zu lassen. Solche Gebiete helfen nicht nur den Bienen und anderen Insekten, die dort Nahrung finden, sondern auch den Vögeln, die in Ruhe brüten können, und vielen anderen Tieren. Manche Landwirte machen das auch, doch insgesamt betrachtet geht der Trend in Bayern, Deutschland und Europa sogar dahin, brachliegende Flächen wieder intensiv zu bewirtschaften. Derzeit liegen in Deutschland nur etwa 1,7 Prozent der Ackerfläche brach. Um die Jahrtausendwende waren es bis zu zehn Prozent.

Es klingt paradox, aber das Argument für diese Entwicklung, die von der EU bewusst gefördert wird, ist ausgerechnet der Umweltschutz. Auf vielen ehemals brachliegenden Flächen werden mittlerweile sogenannte Bioenergiepflanzen wie Raps und Mais angebaut, die unter anderem zu Biodiesel und Biogas verarbeitet werden. Das verringert zwar den Ausstoß des Treibhausgases CO₂, doch die bittere Wahrheit ist: Der Schaden für den Artenschutz ist um ein Vielfaches größer als der Nutzen. Die Bestandskurven vieler Spezies zeigen Einbrüche vom Jahr 2007 an, in dem die EU die Förderung von Brachflächen gestoppt hat. Artenschützer nennen das Phänomen den „Erneuerbare-Energien-Knick“.

Doch es reicht nicht, mit dem Finger allein auf die Landwirte zu zeigen. Denn das Problem ist viel größer und kann nur gelöst werden, wenn Wissenschaftler verschiedener Disziplinen eng mit der Politik zusammenarbeiten. Auch Artenschutz und Klimaschutz gegeneinander auszuspielen, wäre das falsche Signal. Beides hängt zusammen, beides bedroht das Überleben der Menschheit. Um die Welt zu retten, muss beides gestoppt werden. Und zwar schnell.

Biologie Das Sterben der Feldvögel

Artenschwund

Das Sterben der Feldvögel

Die Zahl der Vögel in Europa schrumpft teilweise dramatisch. Besonders schlecht geht es den Arten, die in Agrargebieten leben. Ihr Bestand ist seit 1980 um mehr als die Hälfte zurückgegangen.   Von Tina Baier

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aus dem TEXT:…. Zuerst soll darüber verhandelt werden, ob Hardemanns Krebs überhaupt von Roundup verursacht wurde. Das ist im Prozess der schwierigste Punkt, da eine Krebserkrankung meist auch andere Ursachen haben kann. …. <<<DANK MONSATAN ist GLYPHOSAT ÜBERALL – NIEMAND KANN sich dem entziehen – dass ist MON-SATANs schleichender GENOZID“>>>>

….Der Konzern hatte der Zeitung taz eine Abmahnung geschickt und mit einer Vertragsstrafe gedroht, falls die taz weiter über Glyphosat behauptet:Super: macht Krebs“. Das Blatt hatte Ende Oktober in einer satirischen Zeichnung auf seiner Titelseite Glyphosat und das BayerKrebsmedikament Aliqopa als „Krebs-Rundumpaket“ dargestellt……<<<<<Das BÖSE ist FEIGE – HINTERFOTZIG – und zieht wenns BRENZLIG wird den SCHWANZ ein>>>>

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33558/

Glyphosat-Prozesse: Bayer-Aktien schwanken bei jedem Verfahrensschritt

31.01.2019

Justiz Gericht Gesetz
Schild am Eingang eines Gerichts in Newcastle (Foto: smlp.co.uk / flickr, creativecommons.org/licenses/by/2.0)-+-

Tausende Glyphosat-Prozesse drohen dem Chemieriesen Bayer 2019 in den USA. Für das erste Juryverfahren, das Ende Februar in Kalifornien beginnen wird, wird derzeit der Prozessverlauf festgelegt. Dass Bayers Aktienkurs schon auf Entscheidungen über Beweismittel reagiert zeigt: Für den Konzern geht es um Milliarden.

Am 25. Februar wird in San Francisco eine Jury zusammenkommen, um über den Fall Hardemann gegen Monsanto zu richten. Edwin Hardemann nutzte das Monsanto-Herbizid Roundup seit den 80er-Jahren ausgiebig zur Unkrautvernichtung auf seinem Grundstück. 2015 wurde bei ihm Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert, für den er den Unkrautvernichter verantwortlich macht. Hardemanns Fall steht beispielhaft für 660 Klagen, die das US-Bundesgericht in San Francisco gebündelt hat und von Richter Vince Chhabria abarbeiten lässt. Es ist die erste Jury-Verhandlung einer Glyphosat-Klage vor einem Bundesgericht. Ein Gericht des US-Staates Kalifornien hatte Bayer im vergangenen Herbst schuldig gesprochen und zu 79 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt. Der Konzern legte dagegen Berufung ein.

Bei den Anhörungen, welche die Juryverhandlung vorbereiten, ringen die Anwälte der Kläger und des Bayer-Konzerns derzeit um die beste Ausgangsposition. Mitte Januar gab Richter Vince Chhabria einem Antrag der Bayer-Anwälte statt und teilte die Jury-Verhandlung in zwei Themenkomplexe: Zuerst soll darüber verhandelt werden, ob Hardemanns Krebs überhaupt von Roundup verursacht wurde. Das ist im Prozess der schwierigste Punkt, da eine Krebserkrankung meist auch andere Ursachen haben kann. Erst wenn die Jury diese Frage bejaht, sollen die Versuche Monsantos zur Sprache kommen, Behörden und Wissenschaftler zu beeinflussen. Prozessbeobachter werteten diese Entscheidung als Punktsieg für Bayer. Prompt stieg der Aktienkurs des Konzerns kurzfristig an, um vergangenen Mittwoch wieder einzubrechen. Da gab Richter Chhabria bekannt, dass die Anwälte Hardemanns schon im ersten Prozessteil Beweise vorlegen dürfen, wie die Bayer-Tochter Monsanto Einfluss auf die Risikobewertung von Glyphosat zu nehmen suchte. Denn diese seien für das Verfahren „super relevant“, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters den Richter.

Vergleichbare prozessuale Rangeleien finden auch im Vorfeld anderer anstehender Jury-Verhandlungen über Glyphosat statt. Am 8. März wird am obersten Bezirksgericht im kalifornischen Almeda die Jury zusammentreten und über die Klage von Alva und Alberta Pilliod verhandeln. Das Rentnerehepaar, beide über 70, nutzte jahrzehntelang Roundup im Garten. Nun sind beide an Krebs erkrankt und machen das Pestizid dafür verantwortlich. Aufgrund ihres Alters und der Erkrankung wurden die Pilliods aus einem Bündel von 250 anstehenden Klagen als Beispielprozess ausgewählt. Danach beginnt am 1. April die Verhandlung im Fall Jeff Hall gegen Monsanto vor dem Gericht der Stadt St. Louis. Vor dem Gericht des Bezirks St. Louis tritt am 22. April Sharlean Gordon mit ihrer Klage gegen Monsanto vor die Jury.

Vor den beiden Gerichten in St. Louis sind Tausende Klagen anhängig, weil Monsanto dort seinen Unternehmenssitz hat. Insgesamt haben mehr als 9.300 Menschen in den USA Klage eingereicht, weil sie glyphosathaltige Herbizide der Bayer-Tochter Monsanto für ihre Krebserkrankung oder den Krebstod von Angehörigen verantwortlich machen. Es ist zu erwarten, dass die ersten Prozesse Signalwirkung für die folgenden Verfahren haben werden – auch bei der Höhe der Entschädigung. Laut Handelsblatt bleibt Bayer bei seiner Verteidigungsstrategie, wonach es keinen wissenschaftlich belastbaren Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Glyphosat und Krebserkrankungen gebe. Erst wenn eine Reihe einschlägiger Urteile vorliegt, dürfte der Konzern zu Vergleichsverhandlungen bereit sein.

Juristisch klein beigegeben hat Bayer in einem ganz anderen Glyphosat-Fall. Der Konzern hatte der Zeitung taz eine Abmahnung geschickt und mit einer Vertragsstrafe gedroht, falls die taz weiter über Glyphosat behauptet: Super: macht Krebs“. Das Blatt hatte Ende Oktober in einer satirischen Zeichnung auf seiner Titelseite Glyphosat und das BayerKrebsmedikament Aliqopa als „Krebs-Rundumpaket“ dargestellt. Als die taz beim Landgericht Berlin gegen das Vorgehen Bayers klagte, machte der Konzern einen Rückzieher. Bayer „wollte eine kritische Berichterstattung mit Drohungen unterbinden und hat jetzt Sorge, daß diese Drohung ins Leere geht“, so der taz-Anwalt. Deshalb scheue der Konzern den Weg vor Gericht. [lf/vef]

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Bayer-Tochter Monsanto

US-Richter lässt umstrittene Dokumente in Glyphosat-Prozessen zu

Bayer sieht sich in den USA wegen des Unkrautvernichters mit mehr als 9300 Klägern konfrontiert. In einem anstehenden Verfahren gab es nun einen Rückschlag.

29.01.2019 – 11:39 Uhr

Bayer: Richter lässt umstrittene Dokumente in Glyphosat-Prozessen zu Quelle: Reuters

Unkrautvernichter Glyphosat

Der Leverkusener Konzern sieht sich in den USA wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichtungsmittels mit mehr als 9300 Klägern konfrontiert.

(Foto: Reuters)

New YorkBei anstehenden US-Verfahren um den Unkrautvernichter Glyphosat will der Richter einige umstrittene Dokumente zunächst doch als Beweismittel zulassen. Bezirksrichter Vince Chhabria erklärte während einer Anhörung in San Francisco, die Kläger könnten bereits während der ersten Verfahrensphase Beweise für Monsantos angebliche Versuche einbringen, Studien über Glyphosat als Ghostwriter zu verfassen und Einfluss auf die Ergebnisse von Wissenschaftlern und Aufsichtsbehörden zu nehmen. Diese Dokumente seien sehr relevant.

Monsanto gehört inzwischen zu Bayer. Der Konzern hatte eigentlich darauf hoffen können, dass diese Unterlagen von den anstehenden Verfahren ausgeschlossen würden, nachdem Chhabria Anfang Januar Beweise für ein unternehmerisches Fehlverhalten eingeschränkt hatte.

Anleger reagierten verschnupft: Bayer-Aktien fielen am Dienstag zunächst bis zu 2,6 Prozent auf 64,89 Euro und waren größter Dax-Verlierer. Im weiteren Verlauf erholten sich die Titel wieder.

Der Leverkusener Konzern, der den Glyphosat-Entwickler Monsanto im vergangenen Sommer für 63 Milliarden Dollar übernommen hatte, sieht sich in den USA wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichtungsmittels mit mehr als 9300 Klägern konfrontiert.

Das Unternehmen hat die Vorwürfe zurückgewiesen und verweist darauf, dass Zulassungsbehörden auf der ganzen Welt Glyphosat bei sachgemäßer Anwendung als sicher und nicht krebserregend bewerteten.

Bayer erklärte, der Konzern gehe weiter davon aus, dass die Beweismittel während der ersten Prozessphase in erster Linie einen wissenschaftlichen Bezug haben werden. Die umfangreichen wissenschaftlichen Daten stützten die Sicherheit von Glyphosat, das unter anderem in dem Unkrautvernichter Roundup enthalten ist.

Der Richter sagte, es sei schwer, eine Grenze zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Behauptungen eines unternehmerischen Fehlverhaltens zu ziehen. Informationen über die angebliche Einflussnahme des Unternehmens auf Wissenschaftler sollten der Jury nicht vorenthalten werden. Andere interne Dokumente wie E-Mails von Monsanto-Mitarbeitern über Lobby-Anstrengungen gehörten aber nicht in die erste Verhandlungsphase.

Chhabria zufolge werden diese Beweismittel nur zugelassen, wenn festgestellt wird, dass Glyphosat die Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman verursacht hat und das Verfahren in eine zweite Phase geht. Die Entscheidung des Richters betrifft den Prozess um die Klage von Hardeman, der am 25. Februar startet, sowie zwei weitere Klagen.

Die Klägeranwälte glauben, dass unternehmerisches Fehlverhalten entscheidend für die Entscheidung eines kalifornischen Geschworenengerichts in einem ähnlichen Fall war. Dieses hatte den Konzern zur Zahlung von 289 Millionen Dollar Schadenersatz an einen an Krebs erkrankten Mann verurteilt.

Später wurde die Summe zwar auf 78 Millionen Dollar reduziert, doch Glyphosat wurde immer noch für die Krebserkrankung des Mannes verantwortlich gemacht.

rtr

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Die MON-SATANISCHE METHODE:

WIE wird das „Problem – Symptom – Krankheit“ erzeugt?!

mit GIFT – MANIPULATION……

Kreieren des GEGEN-MITTELs damit das „SYMPTOM“ RUHIG gestellt ist!!!!!!!!

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?REALITÄT? oder ?SATIRE? – DREIST DREISTER NOCH DREISTERER „MON SATAN“ – BAYER

DASS BÖSE hat den SCHWANZ eingezogen……

IMMUN-SCHWÄCHE wegen „GLYPHOSAT“: ES ist BEWIESEN GLYPHOSAT ATTACKIERT das „MIKROBIOM“ oder auch  „IMMUN-SYSTEM“  somit GREIFT  „GLYPHOSAT“ in die GESUNDHEIT ein!!!!!!!!!!!!!!!!!

http://www.taz.de/!5565055/

Berichterstattung über Glyphosat

taz zwingt Bayer in die Knie

Der Chemiekonzern wollte der taz eine Titelseite zum Pestizid Glyphosat verbieten. Die taz klagte dagegen – jetzt zieht Bayer zurück.

Ausschnitt der taz-Titelseite zu Bayer und Krebs

Ausschnitt der taz-Titelseite vom 24.10.2018 Foto: taz

Titelseiten der taz sind bekannt für ihren Humor. Am 24. Oktober 2018 zum Beispiel druckte die Zeitung eine Persiflage auf Pharmaanzeigen. Vor einem grellen rosa Hintergrund prangte die Schlagzeile „Das Krebs-Rundumpaket“. Der Untertitel pries eine Recherche auf der Seite 3 an: „Der Bayer-Konzern vertreibt Glyphosat, ein Mittel, das wohl Krebs verursacht. Er verkauft aber auch eines, das Krebs heilen soll“.

Daneben schwebte auf einer Wolke eine Sprühflasche mit dem Glyphosat-haltigen Pestizid „Round­up“, flankiert von einem Sternsymbol mit der Aufschrift „Super: macht Krebs“. Auf dem anderen Ende der Wolke flog das Bayer-Medikament „Aliqopa“, das bei genau der Krebsart helfen soll, die Wissenschaftler auch mit Glyphosat in Verbindung bringen. Hier stand ebenfalls in einem Stern: „Super: heilt Krebs“.

taz-Titelseite zu Bayer und Krebs

Die taz-Titelseite vom 24.10.2018 Illustration: taz

Trotz des ganzen Rosa, des „Super: macht Krebs“ und der Wolke, die wolkige Werbeversprechen symbolisiert, schien einer den Witz nicht zu verstehen: Round­up-Hersteller Bayer. Der Chemiekonzern mit Sitz in Leverkusen beauftragte den Medienrechtsanwalt Gernot Lehr, die taz abzumahnen.

Das „Super: macht Krebs“ stellte er in einem Schreiben vom 31. Oktober an die Zeitung nicht als Satire dar, sondern als ernst gemeinte Tatsachenbehauptung, dass Round­up Krebs verursache. Die sei aber nicht einmal durch die von Pestizidgegnern häufig zitierte Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation belegt, die Glyphosat nur als „wahrscheinlich“ krebserregend eingestuft hat. Lehr zufolge reicht das „wohl“ im Untertitel nicht, um das „macht Krebs“ in dem Stern zu relativieren.

Deshalb verlangte der Bayer-Anwalt: Die Zeitung müsse sich verpflichten, unter anderem nicht mehr über Round­up zu behaupten: „Super: macht Krebs“. Das hätte bedeutet, dass die taz das Titelblatt nicht mehr verbreiten dürfte. Es hätte zum Beispiel aus dem Archiv gelöscht werden müssen. Bayer drohte der Zeitung mit einer Vertragsstrafe, falls sie diese Verpflichtung verletzt. Außerdem hätte die taz Anwaltskosten von Bayer in Höhe von einigen tausend Euro übernehmen müssen.

Es passiert immer wieder, dass Konzerne, eine Partei wie die AfD oder Prominente versuchen, Journalisten mithilfe von Rechtsanwälten einzuschüchtern. Schon vor Veröffentlichungen drohen die Juristen etwa in sogenannten „presserechtlichen Informationsschreiben“ mit Klagen, falls die Redaktion angeblich rechtswidrige Aussagen über ihre Mandanten publiziert. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zum Beispiel bekam nach eigenen Angaben allein von einer Kanzlei zwischen Ende 2012 und Mitte 2016 mehrere Dutzend solcher Schreiben. Ist ein den Mandanten nicht genehmer Beitrag bereits erschienen, verschicken ihre Anwälte gern Abmahnungen, wie es nun Bayer tat. „Diese Einschüchtereien finden ständig statt“, sagt taz-Anwalt Johannes Eisenberg.

Das Tolle aus Sicht der Konzerne ist: Egal, ob sie in der Sache recht haben, die Briefe können kritische Journalisten behindern. Denn diese Anwaltsschreiben müssen nicht nur von den in der Regel zeitlich sehr eingespannten Berichterstattern analysiert werden, sondern auch von den Justiziaren und oft auch Chefredakteuren. Gerade kleine Redaktionen haben keine Juristen und sind oft geneigt, sofort nachzugeben, um aufwendigen und kostspieligen Ärger mit Big Business zu vermeiden. Deshalb berichten manche dann lieber überhaupt nicht über das Thema oder ziehen kritisierte Beiträge klaglos zurück.

taz-Anwalt EisenbergDie Beklagte wollte eine kritische Berichterstattung mit Drohungen unterbinden und hat jetzt Sorge, dass diese Drohung ins Leere geht. Allein deshalb will sie den Prozess nicht. Sie kneift“

Gegen das Abmahnungswesen

Gegen die Drohbriefe kann eine Redaktion nicht viel tun. Der Bundesgerichtshof hat vergangene Woche geurteilt, dass sie grundsätzlich erlaubt sind. Gegen ungerechtfertigte Abmahnungen aber können sich Medien wirksam zu Wehr setzen. Das zeigt der aktuelle Fall Bayer versus taz.

Die Zeitung verbreitet das Glyphosat-Titelblatt nämlich bis heute und drehte den Spieß um: Anwalt Eisenberg reichte für die taz beim Landgericht Berlin eine „negative Feststellungsklage“ gegen Bayer ein. Die Richter sollten offiziell feststellen, dass die Zeitung die Titelseite verbreiten und der Konzern nicht das Gegenteil verlangen darf. Dann müsste Bayer auch die Kosten der Anwälte und des Gerichts tragen.

„Wenn wir bei der taz eine Abmahnung kriegen, wo wir einerseits meinen, der Gegner ist es wert, andererseits meinen, die ist dreist, dann empfehle ich das eigentlich immer“, sagt Eisenberg. Warum? „Weil man sie damit stellen kann. Weil man denen das austreibt damit.“ So eine Abmahnung, die schreibe sich ja schnell. Wenn diese Leute aber mit einer peinlichen und natürlich öffentlichen Niederlage vor Gericht rechnen müssen, „dann sitzt ihnen das Abmahnungswesen vielleicht nicht mehr ganz so locker“, erklärt der Anwalt.

Bayer ist ein Gegner, der es nach Meinung der taz wert ist. Es handelt sich um den weltweit größten Hersteller von Pestiziden, die maßgeblich zum Aussterben von Pflanzen- und Tierarten beitragen und oft gesundheitlich umstritten sind. Dass Bayer die taz wegen des Glyphosattitels abgemahnt hat, findet Eisenberg „ungewöhnlich dreist“. Denn namhafte Wissenschaftler – immerhin auch eine Agentur der Weltgesundheitsorganisation – seien sehr wohl der Meinung, dass das Pestizid wahrscheinlich Krebs verursacht. In den USA sei die Bayer-Tochterfirma Monsanto sogar zu Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt worden, weil nach Auffassung der Geschworenen Round­­up erheblich zur Krebserkrankung eines Mannes beigetragen habe. Tausende weitere Klagen sind noch anhängig.

Bayer-Werk

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Konzern den Bach runtergeht, der sich mit der taz anlegte Foto: dpa

Außerdem sei die Bildmontage auf dem Titelblatt eine „Meinungsäußerung in satirischer Form“. In seiner Klage gegen Bayer schrieb Eisenberg: „Die Aussage ‚Super‘ ist eine Bewertung“ und „keine beweispflichtige Tatsachenbehauptung“. Jeder Betrachter sehe den Untertitel mit dem „wohl“. Die Klage sei begründet, weil Bayer „sich als Marktteilnehmer kritisch betrachten lassen“ müsse und der Aussagekern der taz-Berichterstattung wahr sei: dass Bayer Geld verdient sowohl mit einem Mittel, das laut mehreren Experten wahrscheinlich Krebs verursacht, als auch mit einem, das Krebs heilen soll.

Aktienkurs eingebrochen, Management unter Druck

Nachdem Eisenberg diese Klage vorgelegt hatte, gab Bayer seine Versuche plötzlich auf, die Titelseite der taz zu verbieten. „Unsere Mandantin verpflichtet sich rechtsverbindlich, gerichtlich nicht gegen die von Ihrer Mandantin als Satire eingeordnete Berichterstattung auf dem Titelblatt der taz vom 24. 10. 2018 vorzugehen“, schrieb Mitte Januar Bayer-Anwalt Lehr an Eisenberg.

In einem Brief an das Gericht erklärte Eisenberg den Rechtsstreit in der Hauptsache damit für erledigt. „Die Kosten hat die Beklagte zu tragen. Sie ist zu feige, um sich dem Verfahren zu stellen“, schrieb der Jurist. „Die Beklagte wollte eine kritische Berichterstattung mit Drohungen unterbinden und hat jetzt Sorge, daß diese Drohung ins Leere geht. Allein deshalb will sie den Prozeß nicht. Sie kneift.“ Die taz nehme nichts zurück von dem, was sie veröffentlicht hat. Und sie stelle auch nichts klar.

Außenstehende können nur spekulieren, warum Bayer die Eisenberg zufolge völlig aussichtslose Abmahnung geschickt hatte. Fest steht nur: Sie widerspricht den Beteuerungen des Konzerns, er werde stärker auf die Öffentlichkeit zu­gehen als Monsanto vor der Übernahme durch Bayer. Zudem ist das Management des Konzerns erheblich unter Druck geraten, weil der Aktienkurs wegen der Klagen von mutmaßlichen Glyphosat-Opfern in den USA um rund 40 Prozent eingebrochen ist. Jetzt wird sogar schon darüber spekuliert, dass Finanzinvestoren das geschwächte Unternehmen zerschlagen könnten.

(Achtung, jetzt kommt wieder Humor!)

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Konzern den Bach runter geht, der von der taz mit einer negativen Feststellungsklage in die Knie gezwungen wurde. Ende 2016 zog die Fluggesellschaft Air Berlin ein Unterlassungsbegehren zurück – und war wenige Monate später insolvent. Aber dieser zeitliche Zusammenhang war natürlich Zufall …

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DASS „C“ in  CDU/CSU steht für MONSATAN und die satanische KIRCHE!!!!!!!!!!!

MIT GIFT und PATENT

„StaatsreGIERung“ will Konflikt mit ?Bauern? vermeiden???!!!  – DASS sind keine BAUERN mehr – hier handelt es sich um MON-SATANS DUMME VERANTWORTUNGsLOSE TOTAL ABHÄNGIGE GEHILFEN. PFUI PFUI PFUI!!!!!!!!!!!!!!

https://www.sueddeutsche.de/bayern/volksbegehren-artenvielfalt-bienen-staatsregierung-1.4309201

Staatsregierung will Konflikt mit Bauern vermeiden

 

Naturschutz

Warum CSU und Freie Wähler das Bienen-Volksbegehren nicht unterstützen

„Der Grundgedanke des Volksbegehrens ist richtig“, dieser Meinung sind auch Politiker von CSU und Freien Wählern.(Foto: dpa)
  • Seit Donnerstag läuft das Volksbegehren „Rettet die Bienen“, das die ÖDP initiiert hat. Innerhalb von 14 Tagen müssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in den Rathäusern dafür eintragen, damit es zum Erfolg wird.
  • Landwirte in Bayern haben Details des Volksbegehrens kritisiert.
  • Die Staatsregierung unterstützt es nicht, sondern will ein eigenes Programm zur Rettung der Artenvielfalt vorlegen.  <<<ein MONSATAN GERECHTES PROGRAMM....>>>>>>

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tube.com/watch?v=j-V7IDD58fo

Vera Lengsfeld: So tickt Angela Merkel! Meine persönlichen Erfahrungen mit der Kanzlerin

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tube.com/watch?v=_EaEVIh9t5I

Angela Merkel leugnet, dass sie den Irakkrieg unterstützt hat

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https://www.neopresse.com/politik/uups-versprecher-angela-merkel-schickte-deutschland-nur-wegen-den-usa-in-den-krieg/

Uups: Versprecher? Angela Merkel schickte Deutschland nur wegen den USA in den Krieg….

NEOPresse in Politik

Angela Merkel ist vergleichsweise bündnistreu. Dies zeigt sich seit zumindest 13 Jahren, in denen sie im Amt ist und sich bislang bis auf einige Streitpunkte mit Donald Trump recht brav zeigte. Nun unterstrich sie die Treue. In Afghanistan hat Deutschland demnach nur Krieg geführt, um dort die Interessen der USA zu verteidigen. Dies ließ sie die Zuhörerschaft wortwörtlich wissen.

NATO-Bündnisfall

Dokumentiert wurde diese Aussage auf den „Nachdenkseiten“. In einer Dankesrede anlässlich der Verleihung des „Fulbright-Preises“ hat die Kanzlerin betont, Deutschland sei wegen des NATOBündnisfalls in Afghanistan gewesen bzw. noch immer da. Es ginge dort darum, die „Interessen der USA zu verteidigen“. Erstaunlich genug. Denn die Interessen der USA sind hier offenbar schon lange nicht mehr diejenigen, deretwegen Deutschland vor vielen Jahren dem Einsatz in Afghanistan zustimmte.

Damals ging es um die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001. Die USA suchten den mutmaßlichen Attentäter (auch) in Afghanistan. Die Suche ist schon lange beendet. Welche Interessen vertritt Deutschland jetzt dort?

Noch einmal die Kanzlerin: „(…) sind in Afghanistan, um dort auch nach Artikel 5 (NATO) zum ersten Mal die Interessen der Vereinigten Staaten und unsere eigenen mit zu verteidigen. Wir sind in Afrika in Mali und wir wissen, dass wir noch mehr tun müssen.“

 

Uups, meinen Kritiker. Denn der Bündnisfall dürfte bereits lange beendet sein. Die „Nachdenkseiten“ sehen hier ohnehin einen anderen Anwendungsfall: Heer und Luftwaffe der Bundeswehr stünden unter der internationalen Operation „ISAF“, die vielmehr eine Sicherheits- und Wiederaufbaumission darstelle. Die NATO führe lediglich. Die Operation sei völkerrechtlich solide abgesichert und berufe sich nicht auf Artikel 5. Es gibt also keinen NATOBündnisfall. Nun sind die Missionen beendet. Die Nachfolgemission, deretwegen die Bundeswehr in Afghanistan ist, wurde zwar auch vom UN-Sicherheitsrat sogar „einstimmig begrüßt“. Der Bundestag in Deutschland stimmte ebenso dafür. Nur: Es gibt keine Bündnispflicht in Afghanistan.

Die Kanzlerin hat – formell – also schlicht gelogen. In aller Öffentlichkeit. Weil sie es nicht so genau nimmt. Weil sie es nicht besser weiß. Oder weil es ihr ohnehin gleichgültig ist. Denn dass vor allem die Interessen der USA verteidigt werden, das ist wiederum unter vielen Beobachtern das, was man eine „Binse“ nennt. Es ist eben so. Wir sind im Namen und im Interesse der USA unterwegs. Die Kanzlerin hat das jetzt freimütig eingeräumt.

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ube.com/watch?v=D6gqnVg-7p4

Angela Merkel und der ewige Krieg | Jens Berger | NachDenkSeiten-Podcast

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https://kpkrause.de/2019/02/07/28-fragen-an-die-kanzlerin/#more-8841

28 Fragen an die Kanzlerin

Was der deutsche Bürger Hans Penner von Angela Merkel wissen will – Zu verdanken hat sie ihre lange Amtszeit dem „Denkverzicht der Deutschen“ – Das ruinierte Vertrauen zum Verfassungsschutz – Man muss das Wahre immer wiederholen

„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.“ Dieser schöne Aphorismus wird immer wieder Goethe zugeschrieben. Auch ich habe das schon getan (hier). Dabei hatte die Goethe-Zeit mit Demokratie – man sehe mir das saloppe Wort nach – überhaupt nichts am Hut. Damals herrschte in Deutschland nicht Demokratie, sondern Monarchie. Insofern wäre Demokratie nicht perdu gegangen, wenn die Bürger (politisch) geschlafen hätten. Es sei denn, sie wären auf Demokratie bereits scharf gewesen und hätten die Monarchie loswerden wollen. Dann natürlich wäre Schlafen nicht angebracht gewesen. Aber ganz so weit war jene Zeit noch nicht, daher politischer Schlaf nicht weiter schlimm; immerhin erschien die Monarchie halbwegs erträglich, jedenfalls nicht als Diktatur. Doch um es kurz – nein, besser: um es nicht noch länger zu machen: Von Goethe stammt die Spruchweisheit nicht. Von wem dann? Man weiß es nicht. Näheres dazu finden Sie hier. Trotzdem ist dieser Aphorismus eine feine Sache, nämlich sehr treffend. Denn jetzt haben wir Demokratie – noch. (Quelle der Fotokarikatur unbekannt)

„Denkverzicht der Deutschen“

Pennen in der Demokratie ist also nicht angebracht. Ein Bürger, der gerade dies nicht tut, heißt aber ausgerechnet so: Hans Penner. Er ist Diplom-Chemiker und Dr. rer. nat. und lebt in Linkenheim-Hochstetten. Er nämlich pennt gerade nicht, sondern verfolgt das politische Geschehen hellwach, überaus kritisch, prägnant und stets kurz. Unermüdlich äußert er sich dazu in vielfältiger Weise. Er heißt also völlig zu Unrecht, wie er heißt. In einer seiner jüngsten Wortmeldungen („Denkverzicht der Deutschen“) vom 25. Januar wendet er sich wieder einmal an Bundeskanzlerin Merkel.

Wem Merkel die lange Amtszeit zu verdanken hat

„Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, Ihre lange Amtszeit haben Sie dem Denkverzicht der Mehrzahl der Bürger zu verdanken, denen die regierungstreuen Medien rationale Überlegungen abgewöhnt haben. Nur wenige Bürger fragen, wie sich Deutschland unter Ihrer Regierung verändert hat:

Wie hat sich die innere Sicherheit verändert?
– Wie viele Morde durch illegale Einwanderer haben Sie zu verantworten?
– Wie hat sich die Messerstecherei in Deutschland entwickelt?
– Wie haben sich die Stadtviertel verändert?
– Wie hat sich das Bildungssystem verändert?
– Was ist aus der Bundeswehr geworden?
– Wie hat sich die Staatsverschuldung verändert?
– Wie hat sich das Volksvermögen verändert?
– Welchen Sinn hat die Energiewende?
– Was kostet die Energiewende und wer bezahlt sie?
– Wie haben sich die Stromkosten verändert?
– Wie hat sich die Sicherheit der Stromversorgung verändert?
– Wie hat sich das Landschaftsbild verändert?
– Was kosten Ihre Brüche des Maastricht-Vertrages?
– Was kostet die Vernichtung der deutschen Kerntechnik?
– Wie hat sich das psycho-soziale Klima verändert?
– Wie haben sich psychische Erkrankungen entwickelt?
– Wie hat sich die Einheit Europas verändert?
– Wie hat sich die Armutsrate verändert?
– Wie hat sich das Bildungsniveau verändert?
– Wie haben sich die Eigentumsverhältnisse in deutschen Unternehmen verändert?
– Wie hat sich die Zuverlässigkeit der Medien verändert?
– Wie hat sich die Meinungsfreiheit verändert?
– Wie hat sich die Familienstruktur verändert?
– Wie haben sich die Zukunftsaussichten der jungen Generation verändert?
– Wie hat sich die Korruption verändert?
– Wie hat sich der Moralkonsens verändert?
– Wie viele deutsche Fachkräfte sind ausgewandert?

Für diese Themen interessiert sich die CDU nicht. Hoffentlich gibt es Bürger, die über diese Fragen nachdenken. Mit besorgten Grüßen Hans Penner.“

Natürlich wird Frau Merkel diese Fragen nie zu Gesicht bekommen, geschweige denn darauf antworten. Das aber ist auch nicht der Sinn eines solchen Offenen Briefes, sondern viele andere sollen ihn lesen. Daher Penners Wunsch: „Hoffentlich wird dieses Schreiben verbreitet.“ Was hiermit geschieht. Penners frühere an Merkel gerichtete Briefe finden Sie hier.

Das ruinierte Vertrauen zum Verfassungsschutz

Inzwischen hat Herr Penner nachgelegt. Am 8. Februar schrieb er: „Frau Bundeskanzler Dr. Angela Merkel, am Ende Ihrer etwas zu langen Amtszeit erblickt man überall politische Scherbenhaufen. Ständig hört man von Messerstechereien. Kein Mensch weiß, wo künftig bei Flaute der Strom herkommen soll. Weitere Schäden durch Ihre Politik habe ich in meinem Schreiben vom 25.01.2019 aufgelistet. … Ihr jüngster Streich ist die Ruinierung des Vertrauens zum Verfassungsschutz. Den fähigen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz haben Sie entlassen, weil er Ihre Chemnitz-Lügen aufgedeckt hat. Sie hatten behauptet, dort wären Ausländer gejagt worden. Das hatte nicht gestimmt. Sie haben einen Nachfolger eingesetzt, der vom Volk gewählte Politiker bekämpft, die den demokratischen Rechtsstaat gegen die Machtansprüche des gesetzwidrigen Islams verteidigt. Der Vizepräsident ist ein Moslem. Jeder Moslem ist verpflichtet, den Koran höher zu achten als das Grundgesetz. Der Koran fordert, Dieben die Hände abzuhacken (Sure 5:38). Sie haben den Islam legitimiert, der die Menschenrechte ablehnt. Polygamie und grausame Körperstrafen haben Sie zum Bestandteil Deutschlands erklärt. Dieses Schreiben kann verbreitet werden. Mit besorgten Grüßen Hans Penner“

Man muss das Wahre immer wiederholen

Manchen geht Hans Penner auf den Nerv. Aber das gehört dazu, wenn man wahrgenommen werden will. Denn: „Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“ Das stammt nun wirklich von Goethe.*)

PS. Immer mehr Bürger wenden sich dagegen, das Scharia Recht in Deutschland zu dulden. In bereits über 500 000 Einzel-Petitionen haben sie das auf der Petitionsplattform Abgeordneten-Check kundgetan. Die Kampagne hatte die Initiative Bürgerrecht Direkte Demokratie unter der Federführung von Sven von Storch ins Leben gerufen (siehe hier).

*) Goethe zu Johann Peter Eckermann am 16. Dezember 1828 (Quelle: Eckermanns Gespräche mit Goethe).

 

 

 

 

 

Tilo appelliert an Merkel

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https://www.welt.de/politik/deutschland/plus188432943/Fluechtlingskrise-2015-Dokumente-zeigen-Ausmass-des-Kontrollverlusts.html?source=k143_control.capping.hero.3.188432943

Flüchtlingskrise 2015

Dokumente zeigen Ausmaß des Kontrollverlusts

Stv. Ressortleiter Investigation und Reportage
Interne Dokumente zeigen deutlich: Die Regierung hatte im Herbst 2015 die Kontrolle über das Ausmaß der irregulären Einreisen über die deutsche Grenze verloren
Interne Dokumente zeigen deutlich: Die Regierung hatte im Herbst 2015 die Kontrolle über das Ausmaß der irregulären Einreisen über die deutsche Grenze verloren

Quelle: Infografik WELT

Angela Merkel hat angekündigt nicht zu kommen. Wenn die CDU am Wochenende die Flüchtlingskrise aufarbeiten und in der Migrationspolitik Weichen für die Zukunft stellen will, dann wird sie das wohl ohne die Bundeskanzlerin machen, ohne die zentrale politische Figur.

Es muss auch so gehen. Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer will verhindern, dass die Flüchtlingskrise bei der Union eine ähnliche Narbe hinterlässt wie die nie endende Diskussion über Hartz IV bei den Sozialdemokraten.

Doch was ist 2015 eigentlich passiert? Unterlagen, die WELT nun erstmals auswerten konnte, zeigen deutlich, dass die Regierung im Herbst 2015 nicht nur die Kontrolle über das Ausmaß der irregulären Einreisen über die deutsche Grenze verloren hatte..

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tube.com/watch?v=aRXKq98F1YU

UN-FRIEDEN ODER DEMOKRATIE

und immer schön auf ZEIT-DRUCK!!!!!

Lengsfeld-Petition im Bundestag stifte „Unfrieden“. Zu „selbstbewusst“. DIE LINKE diskutiert nicht!

Die Ideologischen Inkompetenten  Arroganten „Selbst-Gefälligen“ GRÜNEN verstehen immer NICHTS oder wollen in diesem FALL NICHTS verstehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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https://www.sueddeutsche.de/bildung/plagiat-giffey-doktortitel-studium-1.4323166

Mögliches Plagiat

FU Berlin prüft Doktorarbeit von Ministerin Giffey

  • Die Dissertation von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) steht unter Plagiatsverdacht.
  • Das Internetforum VroniPlag Wiki hat an gleich mehreren Stellen „gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten“ entdeckt.
  • Giffey selbst hat nun ihre ehemalige Hochschule, die Freie Universität Berlin, um Prüfung der Dissertation gebeten…..

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https://www.sueddeutsche.de/bildung/franziska-giffey-plagiat-doktorarbeit-1.4323667

Doktorarbeit von Franziska Giffey

„Das ist eindeutig wissenschaftliches Fehlverhalten“

Studierende bei der Arbeit in einer Bibliothek(Foto: Ciprian Boiciuc/Unsplash)

Plagiatsjäger durchleuchten aktuell die Dissertation der Familienministerin. Einer von ihnen erzählt, was ihn antreibt – und warum er glaubt, dass die SPD-Politikerin ihren Doktortitel bald los sein dürfte.

Interview von Roland Preuß

Robert Schmidt untersuchte auf dem Internetforum VroniPlag Wiki federführend den Plagiatsverdacht gegen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey. Er war schon im Plagiatsfall der damaligen Bundesbildungsministerin Annette Schavan der Hauptbearbeiter. Robert Schmidt ist ein Pseudonym, der Plagiatsprüfer besteht strikt auf Anonymität. Doch man kann mit ihm per Mail kommunizieren, das Interview entstand auf diesem Weg. Dabei stellte die SZ sicher, dass es sich um den Mitarbeiter von VroniPlag handelt.

SZ: Wie kam es dazu, dass Sie sich Frau Giffeys Doktorarbeit vorgenommen haben?……

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https://www.sueddeutsche.de/politik/steffel-plagiat-doktortitel-1.4316276

Plagiatsvorwürfe CDU-Bundestagsabgeordneter verliert seinen Doktortitel

Frank Steffel (hier ein Bild aus dem Wahlkampf 2013) sitzt für die CDU im Bundestag. 1999 verlieh im die FU Berlin den Doktortitel im Bereich Wirtschaftswissenschaft, dabei soll Steffel plagiiert haben.(Foto: dpa)
  • Die Freie Universität Berlin entzieht dem CDU-Politiker Frank Steffel seinen Doktortitel aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften.
  • Nach Ansicht einer Prüfungskommission hat Steffel nicht ausreichend kenntlich gemacht, „dass er wörtlich oder fast wörtlich Texte anderer Autoren in seine Dissertation eingefügt hat“.
  • Steffel kann vor dem Verwaltungsgericht gegen die Entscheidung klagen……..

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/08/deutschlands-wohnungs-krise-ist-weder-zufaellig-entstanden-noch-unloesbar/

Deutschlands Wohnungs-Krise ist weder zufällig entstanden noch unlösbar

Die Politik erweist sich angesichts der Wohnungskrise als hilflos. Zur Debatte stehen nur Maßnahmen, die die hohen Kaufpreise und die hohen Mieten korrigieren sollen. Diese sporadischen Erleichterungen können die strukturellen Probleme nicht korrigieren.

Eine Wohnung in Luckenwalde wird in einem Haus zur Miete angeboten. (Foto: dpa)

Eine Wohnung in Luckenwalde wird in einem Haus zur Miete angeboten. (Foto: dpa)

Die Politik erweist sich angesichts der in Deutschland herrschenden Wohnungskrise als hilflos. Zur Debatte stehen nur Förderungsmaßnahmen, welche die hohen Kaufpreise und die hohen Mieten korrigieren sollen. Diese ohnehin nur zögerlich umgesetzten Erleichterungen können die strukturellen Probleme nicht korrigieren. Die Krise ist eine Folge der falschen Währungspolitik, der falschen Raumordnung und der falschen Regulierung. Dass in der Bauwirtschaft ein besseres Management die Kosten senken könnte, darf nicht unerwähnt bleiben.

Die dramatischen Auswirkungen der niedrigen Zinsen

An erster Stelle des Katalogs der Fehlentwicklungen seien die Folgen der seit Jahren von der Europäischen Zentralbank erzwungenen Zinspolitik aufgezeigt. Entscheidend auf dem Markt ist der Ertrag, den Anleger erzielen können und dieser Umstand hat gravierende Folgen.

–          Zur Illustration sei eine Eigentumswohnung herangezogen, die eine monatliche Miete ohne Betriebskosten von 800 Euro, also 9.600 Euro im Jahr aufweist, die der Vermieter erhält.

–          Dieser Betrag ist mit der Verzinsung einer Bundesanleihe zu vergleichen, die derzeit bei 0,5 Prozent liegt. Die Miete von 9.600 Euro entspricht also den 0,5 Prozent Zinsen.

–          Das hat den dramatischen Hebeleffekt, dass die hier als Beispiel herangezogene Wohnung den astronomischen Betrag von 1,92 Millionen Euro kosten könnte: Bei 1,92 Millionen ergeben 0,5 Prozent Zinsen genau 9.600 Euro.

–          Wäre die Bundesanleihe wie über Jahrzehnte üblich höher verzinst, ergibt sich eine spektakulär andere Rechnung. Bei 3 Prozent, also einem Satz, der Anleger noch keineswegs jubeln lässt, lösen die 9.600 Euro Jahresmiete einen Vergleichspreis von 320.00 Euro aus. 3 Prozent von 320.000 Euro sind genau 9.600 Euro.

–          Und bei 5 Prozent Zinsen für die Bundesanleihe würde sich ein Vergleichspreis von 192.000 Euro für die Wohnung ergeben und plötzlich befindet man sich in einer Situation, in der die Wohnung immer noch nicht billig ist, der Kauf aber von Vielen finanzierbar wäre.

Ein Ende der Niedrigzinspolitik und eine Rückkehr zu historisch üblichen Sätzen würde einen entscheidenden Preistreibereffekt aus dem Wohnungsmarkt nehmen. Auch der umgekehrte Effekt ist zu beachten: Bei einem Anstieg der Zinsen sinken die Wohnungspreise und verursachen bei vielen Wohnungseigentümern Verluste. Hier sei daran erinnert, dass die niedrigen Zinsen auch dafür sorgen, dass die Sparer, von denen viele sparen um sich eine Wohnung zu kaufen, ständig Verluste erleiden, weil die Zinsen die Teuerung nicht ausgleichen.

Der Zuzug in die großen Städte könnte korrigiert werden

Die Zinsen sind allerdings nicht der einzige Effekt, der die Wohnungspreise in Deutschland in die Höhe treibt. Entscheidend ist auch das Versagen der Raumordnung, die allerdings nur in einem langfristigen Prozess zu korrigieren wäre, wogegen die Zinsen von der EZB relativ rasch angehoben werden könnten.

Der weltweite Trend in die Städte ist auch in Deutschland zu beobachten, da die Verdienstmöglichkeiten in den kleineren Gemeinden meist unbefriedigend sind. Somit ist die Nachfrage nach Wohnungen in den größeren Ballungsräumen konstant hoch und treibt daher die Grundstückspreise, die Kaufpreise der Wohnungen und die Mieten in die Höhe. Eine Korrektur dieser Bewegung ist nur möglich über die Entwicklung mittlerer Städte, die ausreichend groß sind um entsprechende Arbeitsplätze zu bieten, aber nicht überlaufen sind. Wird die Nachfrage besser verteilt, geht auch der Druck auf die Preise zurück.

Um dies zu erreichen ist ein Bündel von Maßnahmen erforderlich.

–          Im Rahmen des Finanzausgleichs, der die Verteilung der Steuermittel auf die Gebietskörperschaften regelt, müsste die Entwicklung von Kleinstädten gezielt durch die Bereitstellung höherer Mittel gefördert werden. Schon bisher sind Schwerpunkt-Bildungen und Steuerungen schwer durchzusetzen. Eine Politik, die bestimmte Kommunen als Wachstumszentren definiert und begünstigt, löst unweigerlich den Protest aller anderen Gemeinden aus. Somit ist eine gezielte Strukturpolitik kaum durchsetzbar.

–          Erforderlich wäre zudem eine Erleichterung der Ansiedlung von Betrieben in den definierten Gemeinden. Förderungen widersprechen jedoch den EU-Regeln und können daher nicht gegeben werden. Diese Behinderung ist besonders skurril, da die EU selbst europaweit eine wenig erfolgreiche Regionalentwicklung mit einem Aufwand von etwa 50 Milliarden Euro im Jahr betreibt.

–          Regionalpolitik setzt heute voraus, dass Internet überall und im Besonderen in den hier angesprochenen Schwerpunktgemeinden verfügbar ist. Die deutsche Bundesregierung hat zwar bereits mehrfach angekündigt, den Breitbandausbau zu forcieren, doch ist die erforderliche Infrastruktur keineswegs gegeben. Auch finden die erforderlichen Investitionen nicht statt.

Deutschland bekommt daher, wie auch die meisten anderen EU-Länder, die Folgen einer ungünstigen Gemeinde-Struktur zu spüren.

–          In Deutschland existieren insgesamt über 11.000 Gemeinden.

–          Nur 80 Gemeinden haben über 100.000 Einwohner. Von den 83 Millionen Deutschen leben über 26 Millionen in diesen Städten.

–          620 haben zwischen 20.000 und 100.000 Einwohner und bilden somit die Gruppe der Kleinstädte, die schon jetzt für eine vorteilhafte Verteilung der Bevölkerung sorgen und den Zug zu den Großstädten mildern können. Etwa 23 Millionen wohnen in diesen Kommunen.

–          Allerdings: 10.300 Gemeinden haben weniger als 20.000 Einwohner, rund 4.000 weniger als 1.000 Einwohner. Und Viele der in dieser Gruppe lebenden etwa 35 Millionen Deutsche zieht es in die Städte: Somit kommt eine weitere Nachfrage nach Wohnungen auf die Ballungsräume zu.

Die tatsächlichen Baukosten – eine geheimnisvolle Größe

Eine entscheidende Rolle spielen naturgemäß die tatsächlichen Baukosten. Dieser Wert ist allerdings nicht präzise erfassbar. Die Statistiken konzentrieren sich auf den Baukostenindex: Da werden Steigerungsraten ausgewiesen, aber keine absoluten Beträge genannt. Auf diese Weise bewahren die Statistiker die Anbieter von Wohnungen vor der peinlichen Frage nach der Differenz zwischen dem verlangten Preis und den Baukosten. Die wenig aussagekräftigen Standard-Antworten lauten:

–          Die Baukosten sind hoch und schon wieder gestiegen.

–          Die behördlichen Auflagen werden durch die EU und durch die Staaten ständig verschärft und nicht reduziert oder vereinfacht.

–          Die Grundstückspreise sind dramatisch gestiegen.

–          Die Nebenkosten erweisen sich als unüberschaubar.

Nur: Aus all diesen Unwägbarkeiten müsste sich doch ein Wert errechnen lassen, der eine sachliche Diskussion ermöglichen sollte.

Im Bewusstsein, dass jeder Betrag kritisiert werden kann, sei hier davon ausgegangen, dass ein Quadratmeter Eigentumswohnung inklusive aller Kosten – vom Grundanteil über den Bau bis zum Honorar des Notars und zur Grunderwerbsteuer – um 2.500 Euro ohne Subventionen von der öffentlichen Hand fertiggestellt werden kann. Nachdem die durchschnittliche Wohnungsgröße in Zentraleuropa bei 90 Quadratmetern liegt, würde sich ein Aufwand von 225.000 ergeben. Da alle Beteiligten selbstverständlich mit Gewinn arbeiten wollen, sollte also ein Quadratmeterpreis von 3.000 Euro je Quadratmeter und ein Preis von 270.000 Euro für eine durchschnittliche Wohnung als Orientierungsgröße den Markt bestimmen. Und „Durchschnitt“ bedeutet, dass auch niedrigere Werte realistisch sind.

Nun sind auch 270.000 Euro für die meisten Haushalte schwer zu finanzieren, aber für Viele doch darstellbar. In diesem Zusammenhang hat die EU mit der Wohnimmobilienkreditrichtlinie die Finanzierung einer Wohnung erheblich erschwert: Demnach müssen Interessenten nachweisen, dass ihr Einkommen für die Zahlung der Darlehensraten reicht und aller Wahrscheinlichkeit auch bis zum Rentenantritt reichen wird, Absicherungen durch Verwandte oder durch sonstiges Vermögen haben durch die EU-Regelung an Bedeutung verloren. Somit ist auch der Kauf eines Objekts, dessen Kosten überschaubar sind, oft nicht möglich.

Wenn allerdings in den großen Städten Beträge von 6.000 oder gar 10.000 Euro je Quadratmeter als selbstverständlich bezeichnet werden und in den hier als Lösung angepriesenen kleineren Städten derzeit 4.500 und 5.000 gängig sind, dann haben Millionen keine Möglichkeit über den Kauf einer Wohnung eigenes Vermögen aufzubauen.

Schwer nachvollziehbar ist, dass die Baukosten immer nur steigen, obwohl die Möglichkeiten der EDV-gestützten Bauplanung wie auch die Anwendung neuer Methoden bei der Herstellung der verschiedenen Bau- und Ausrüstungselemente für Rationalisierungen sorgen oder sorgen könnten. In diesem Bereich liegen Kostensenkungspotenziale, die auf Tagungen heftig diskutiert werden und in der Praxis noch nicht ausreichend genützt werden.

Das Nettoeinkommen deutscher Arbeiter beträgt im Schnitt 1.900 Euro

Die hohen Wohnungspreise wirken sich naturgemäß auf die Mieten aus, da die Vermieter nicht nur eine attraktive Verzinsung des investierten Kapitals wollen, sondern auch Einnahmen brauchen um die meist zur Finanzierung verwendeten Kredite zu bedienen. Die Mieten bewegen sich etwa zwischen 7,50 und 9,50 je Quadratmeter, wobei auch deutlich höhere Werte insbesondere in den Ballungsräumen anzutreffen sind. Zu diesen Beträgen kommen noch die Betriebskosten in beträchtlicher Höhe. Da das monatliche Nettoeinkommen der Arbeitnehmer in Deutschland bei etwa 1.900 Euro liegt, wird deutlich, dass Gesamtwohnkosten von 1.000 Euro im Monat und mehr eine spürbare Einengung der persönlichen Kaufkraft bedeuten. An diesen beiden Werten wird der Druck deutlich, den die Wohnungsproblematik auf die Politik ausübt.

Die von der Politik bislang betriebenen Maßnahmen können die Krise aber nicht beseitigen: Die angekündigte Bereitstellung von Grundstücken des Staates, der Bau von Wohnungen, die aus dem Bundesbudget finanziert werden, die Verbesserung des Mieterschutzes, die Aufstockung der Wohnbauförderungsmittel, die Ausweitung der steuerlich möglichen Abschreibungen werden nicht genügen. Viele in der Baubranche bezweifeln sogar, dass diese in Aussicht gestellten Schritte tatsächlich gesetzt werden. Notwendig ist eine grundlegende Beseitigung der Strukturprobleme, nur auf diese Weise ist die Wohnungskrise zu lösen.

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Ronald Barazon war viele Jahre Chefredakteur der Salzburger Nachrichten. Er ist einer der angesehensten Wirtschaftsjournalisten in Europa und heute Chefredakteur der Zeitschrift „Der Volkswirt“ sowie Moderator beim ORF.

 

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aus dem TEXT:..Die deutsche Grünen-Politikerin Bärbel Höhn lieferte diesbezüglich vor wenigen Tagen einen traurigen Höhepunkt durch ihren persönlichen Urknall, indem sie die vier Wochen «sibirischer Kälte», die an sich schon frei erfunden waren, einem nicht existierenden Schwächeln des Golfstroms zuordnete. Dadurch wurde das Paralleluniversum, das Medien erfunden haben, perfekt: Eine erlogene Sibirien-Story führte zu einer Reaktion tiefbestürzten Politiker mit völlig absurdem Inhalt, die wiederum die Sibirien-Story stützte. Der Hysterie-Fahrplan konnte so nach dem vorgeschriebenen Schema ablaufen:..

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/02/nachrichten-aus-dem-paralleluniversum/

Nachrichten aus dem Paralleluniversum

„Wetterstation“ ; Quelle: NEUREITER, pixelio.de

Jörg Kachelmann**
Bei manchen Dingen weiss man nicht, wann sie begonnen haben. Aber irgendwann hat es angefangen, das mit der faktenfreien Wetterberichterstattung.

Ältere Menschen erinnern sich noch, wie es war, als das Wetter sich noch einigermassen normal verhielt. Es hat im Winter geschneit, manchmal und ausnahmsweise noch in den Frühling hinein. Der Sommer zeigte sich mal nass, zuweilen trocken, mal kühl und zwischendurch auch heiss. Es schien uns nicht ungewöhnlich, wir kleideten uns entsprechend und wurden durch das Auftreten der Jahreszeiten nicht weiter überrascht. Es gab Kalender, und wir ahnten, was es bedeutete, wenn wir uns im Januar befanden.

Disentis als «Geisterstadt»

Heute sind diese früheren Selbstverständlichkeiten («Was das Grosi noch wusste») verlorengegangen. Herrschen völlig jahreszeitengemässe 5 Grad unter null am Morgen, erschreckt einen ein grosser Aufmacher im Online-Teil der früher ehrwürdigenFrankfurter Allgemeinen Zeitungmit dem Titel «Deutschland muss frieren». Die kürzlich in den Wintersportgebieten sehr willkommenen Schneefälle erfuhren ein Upgrade zur Schneekatastrophe, ein Schweizer Gratisblatt machte Disentis, das wegen Lawinengefahr für sehr kurze Zeit von aussen nicht mehr erreichbar war, zur «Geisterstadt», und wer regelmässig Radio hört, wird von sturzbetroffenen jungen Menschen an milden Wintertagen vernehmen, dass es draussen «frostige [plus] 10 Grad» kalt sei.

Vor allem Online-, immer häufiger auch Printmedien kreieren so ein Paralleluniversum, das wir jeden Tag bewundern dürfen. Zuletzt, als den staunenden Deutschen am vergangenen Wochenende beschieden wurde, sie würden vor einer vier Wochen dauernden Periode «sibirischen Winters» stehen. Das war von Anfang an frei erfundener Blödsinn, nur für den Klick, für den Augenblick.

Die moderne Medienwelt, in welcher das Anklicken einer Geschichte zum Mass aller Dinge und zur Basis der Bezahlung durch Werbekunden geworden ist, hat bei den meisten Journalisten jegliche Hemmungen fallen lassen, was den Umgang mit der Wahrheit angeht. Es gibt keinen Tag, an dem nicht im Zusammenhang mit Wetter und Klima völliger Humbug zu lesen ist. Die Spannweite reicht von grotesken Übertreibungen über falsche Einordnungen eines Ereignisses bis zu – wie bei den «sibirischen Wochen» – freien Erfindungen von Nachrichten. Diese werden häufig mit alliterationsaffinen Attributen garniert, die mit der Gründung des medialen Paralleluniversums einhergehen: «Russenpeitsche», «Kältekeule», «Schneeschelle».

Diese Wettergeschichten heute unterscheiden sich deutlich von den Zeiten boulevardesker Zuspitzungen, als etwa ein damaliger Chefredaktor mich beim Schlagzeilenmachen fragte, ob der von ihm bevorzugte Titel noch «im Streubereich der Wahrheit» sei.

Die Mehrheit der abgedruckten oder online gestellten Geschichten zum Thema Wetter oder Klima ist heute falsch.

Oder man könnte deutlicher formulieren : erlogen.

Erlogene Sibirien-Story

In diesem Klima des «anything goes» ist die Wissenschaftlichkeit auch beim wichtigen Thema des Klimawandels völlig auf der Strecke geblieben. Ein Teil derWeltwoche-Leserschaft muss kurz tapfer sein: Ja, es gibt einen Klimawandel, und Menschen haben auch einen Anteil daran. Inzwischen sind die Schützengräben des Stumpfsinns auf beiden Seiten so weit ausgehoben, dass auch beim Klimawandel jeder Stuss salonfähig geworden ist. Auf der einen Seite wird die Tatsache, dass einmal ein Elefant über die Alpen kam, als valides Argument gegen die Existenz eines menschenbeeinflussten Klimawandels betrachtet (als ob es etwas bedeutete, dass es auch früher schon mal warm war – was niemand bestreitet).

Schwerer als diese mittelmässig bahnbrechende Erreger-Software aus schwitzenden Facebook-Foren wiegt allerdings die Tatsache, dass Politiker, bei denen wir hofften, dass noch ein Hauch Ratio in ihnen wohnen möge, unwissenschaftlichen Unsinn aller Art absondern, sobald es ums Klima geht. Als sei ein Zetteli an jeder Wetterlage angeheftet, weil wir auf der Erde herummarodieren würden, gibt es inzwischen eine völlig abseitige Inflation an Zuordnungen alltäglichen Wetters zum Klimawandel :

Schneit es im Winter nicht:  Klimawandel.                                                                                                                                                                    Schneit es viel:  Klimawandel.                                                                                                                                                                                           Ist es kalt:  Klimawandel.                                                                                                                                                                                          Ist es warm: Klimawandel.

Die deutsche Grünen-Politikerin Bärbel Höhn lieferte diesbezüglich vor wenigen Tagen einen traurigen Höhepunkt durch ihren persönlichen Urknall, indem sie die vier Wochen «sibirischer Kälte», die an sich schon frei erfunden waren, einem nicht existierenden Schwächeln des Golfstroms zuordnete. Dadurch wurde das Paralleluniversum, das Medien erfunden haben, perfekt: Eine erlogene Sibirien-Story führte zu einer Reaktion tiefbestürzten Politiker mit völlig absurdem Inhalt, die wiederum die Sibirien-Story stützte. Der Hysterie-Fahrplan konnte so nach dem vorgeschriebenen Schema ablaufen:

1. Ein Wetterdienst kündet an, es bleibe nicht länger so mild wie zurzeit.

2. Online-Medium: «Sibirische Wochen drohen.»

3. Hilfsorganisationen warnen vor den Folgen für Obdachlose.

4. Online-Medien berichten über die Warnungen der Hilfsorganisationen.

5. Politiker ordnen die Wetterveränderung dem Klimawandel zu.

6. Es herrschen morgens minus 2 Grad. Radiomoderatoren erzählen, wie bitterkalt es auf dem Weg ins Studio gewesen sei.

7. Online-Medien verwenden die herrschende Temperatur auf der Glattalp (dort immerhin minus 20 Grad; bisheriger Temperaturrekord, der verschwiegen wird: minus 53 Grad), damit sie schreiben können, dass klirrende Kälte herrsche, Temperaturen «bis zu minus 20 Grad».

8. Ein Weltwoche-Kolumnist fragt, wo jetzt nun der Klimawandel sei.

9. Eine Doomsday-Sirene aus der Klimahysterie-Szene, die uns vor zwanzig Jahren sagte, dass es im Winter nie mehr Kälte und Schnee geben würde, sagt, dass es nun öfter so extreme Sachen gebe.

10. Am Nachmittag steigen die Temperaturen bis knapp über den Gefrierpunkt. Die OnlineMedien warnen vor gefährlicher Glätte abends und starten einen Sibirien-Liveticker.

11. Behörden ordnen an, dass man auf Seen die durch die «sibirische Kälte» entstandene Eisschicht von fünf Millimetern nicht betreten solle. Es wird ein Archivfilm von der Eisrettung eines Hundes von 1986 gezeigt und der Enkel des Besitzers interviewt.

Mediale Wettermärchen

An dieser Stelle ist es den Medien bereits gelungen, das sibirische Paralleluniversum vollständig auszustatten. Durch die Perfektionierung der potemkinschen alternativen Wahrheit, aufgrund der immer mehr Menschen auf etwas reagieren, was es nicht gibt, aber gleichzeitig so tun, als ob es da wäre, bleibt die freierfundene «sibirische Kälte» so lange erhalten, bis die Anzahl Klicks beim Liveticker deutlich sinkt und die «sibirische Kälte» durch ein neues Paralleluniversum ersetzt wird.

Dieses Verfahren wird heute von vielen Medien routinemässig angewandt und gibt Anlass zu höchster Besorgnis, weil es zeigt, dass Medien bereit sind, absichtlich und in vollem Wissen über die andersgeartete Realität völligen Blödsinn zu schreiben, und dass andererseits die Zeitgenossen in ihrer eigenen Wahrnehmung durch diese Lügengeschichten substanziell beeinflusst werden. Vor allem junge Menschen, die mit solchen medialen Paralleluniversen aufgewachsen sind, glauben inzwischen im Ernst, dass Frost und Schnee im Winter aussergewöhnlich seien, wie man in den Leserkommentaren zu Sibirien-Livetickern und in Sozialforen feststellen kann. Das hat dazu geführt, dass viele Leute nicht mehr wissen, dass die durchschnittliche Höchsttemperatur an einem Hochsommertag im Schweizer Mittelland bei rund 24 Grad liegt. Inzwischen werden, nach 734 Geschichten zur Frage, wo denn der «richtige Sommer» bleibe, 30 bis 35 Grad als Normalität angesehen, wobei die klickschlampesken Medien den Übergang zur unziemlichen «Sahara-Peitsche» bei über 35 Grad genau im Auge haben.

Die Bereitschaft der Medien, für Klicks geradeheraus zu lügen und dies konsequent und über längere Zeit durchzuziehen, besorgt einen insofern, als Menschen auf diese Lügengeschichten hereinfallen. Das mag bisher auf Wetter- und Klimathemen beschränkt sein, weil das Wetter sich vor Gericht nicht gegen die freierfundene Berichterstattung wehren kann. Es rüttelt dennoch an den Grundfesten des Journalismus, wenn Wettermärchen heute zur Normalität geworden sind.

Ich möchte nicht aufgeben, zu hoffen, dass die Paralleluniversen eines Tages nicht mehr da sein werden. Wehret den Anfängen.

Jörg Kachelmann ist Unternehmer und Meteorologe für kachelmannwetter.com

 

)** Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in WELTWOCHE Zürich :

Nachrichten aus dem Paralleluniversum | Die Weltwoche, Nr. 4 (2019) | 24. Januar 2019 / http://www.weltwoche.ch/

EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor Jörg Kachelmann für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages.

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utube.com/watch?time_continue=95&v=cAq7C_Rz-9A

Broders Spiegel: Kohle und Klimaleugner

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/04/broders-spiegel-kohle-und-klimaleugner/

Broders Spiegel: Kohle und Klimaleugner

von Henryk Marcin Broder
Deutschland kann schon ganz genau planen, dass es im Jahr 2038 keine Kohle mehr brauchen wird. Zwar konnten Deutschlands-Chefplaner weder die Krisen um den Euro, die Migration oder den Zustand der Deutschen Bahn voraussehen und entsprechend planen, aber mit der Rettung der Welt vor dem Klimawandel wird es klappen.

Da herrscht in der deutschen Politik eine große Glaubensfestigkeit. Nur die sogenannten Klimaleugner, also Menschen, die nicht glauben, dass sich der seit Urzeiten vollziehende Klimawandel durch einen deutschen Kohleausstieg nennenswert beeindrucken ließe, stören diese Glaubensgemeinschaft. Um deren destruktiven Geist hinreichend zu beschreiben, gibt es kaum die richtigen Worte. Oder vielleicht doch?

 

mit freundlicher Genehmigung von HM Broder/ Achgut.Pogo

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e.com/watch?v=5W5hdQcmTE0&feature=youtu.be

„ENERGIE-SPAR-LAMPE“ – „Giftiges Licht“ – „Bulb Fiction“ – Vimeo – „Die FALSCHEN GRÜNEN“

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https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article188163049/Smarte-Gluehbirnen-verraten-WLAN-Passwoerter-noch-im-Muell.html

Webwelt & Technik Vernetzte Lampen

Smarte Glühbirnen verraten WLAN-Passwörter noch im Müll

 
dpa
In den Glühbirnen gespeicherte Infos sind leicht auslesbar

Quelle: dpa

Sicherheitsrisiko smarte Leuchtmittel: Auch wenn sie sich bereits im Müll befinden, können steuerbare Glühbirnen noch sensible Daten verraten. Nutzer sollten sich durch einige Maßnahmen schützen.
Smarte, vernetzte Geräte wie per App steuerbare Glühbirnen oder Überwachungskameras können in vielen Fällen leicht gehackt werden. Gerade bei günstigen IoT-Gadgets, die meist aus China kommen, ist etwa oft das Passwort in der Firmware festgeschrieben und kann nicht geändert werden.

Wie sich diese gravierenden Sicherheitslücken auswirken können, zeigte sich zum Beispiel im Oktober 2016, als eine DDoS-Attacke von Millionen im Internet der Dinge verbundenen Geräten das halbe Internet lahmlegte.

Eine ausführliche Untersuchung der Website Limited Results hat jetzt gezeigt, dass IoT-Geräte selbst nach dem Wegwerfen noch sensible Daten verraten können.

Smarte Glühbirnen mit Sicherheitslücken

Die Bastler nahmen mehrere smarte Glühbirnen von Anbietern wie Lifx, Xiaomi, Tuya und Wiz in Betrieb und anschließend auseinander. Danach entfernten sie die darin verbauten Leiterplatten und versuchten, sie auszulesen.

Das Fazit: Es fanden sich in allen Lampen nahezu dieselben Sicherheitslücken. Manchmal wurde sogar derselbe Code verwendet, wie die Limited-Results-Betreiber Techcrunch sagten.

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Illustrationsfoto: Symbolfoto zum Thema IT Sicherheit, aufgenommen am 08.01.2019 in Osterode am Harz. Foto: Frank May/picture alliance | Verwendung weltweit

Die Daten waren in allen Fällen komplett unverschlüsselt, sogar das von dem Nutzer verwendete WLAN-Passwort konnte ausgelesen werden. Eines der Geräte soll sogar einen privaten Schlüssel für die RSA-Verschlüsselung offenbart haben, die etwa bei der Herstellung sicherer Serververbindungen verwendet werden. Unter dem Strich steht Hackern also mindestens das WLAN offen, wenn sie sich ein solches Gerät aus der Mülltonne schnappen.

Hersteller werben mit Alexa-Verknüpfung

Die Geräte sind offenbar so schlecht programmiert und gebaut, dass es ein Leichtes für einigermaßen versierte Personen ist, an sensible Informationen zu kommen – und das, obwohl das Problem schon seit Jahren bekannt ist.

Laut Techcrunch werben die Hersteller aller untersuchten smarten Glühbirnen sogar damit, dass die Lampen mit Alexa und Google Home funktionierten, was potenzielle Käufer in falscher Sicherheit wiegen könnte.

Um sich vor unberechtigtem Zugriff auf das Heimnetz zu schützen, sollten Nutzer zum einen in Betracht ziehen, zu einem teureren Premium-Modell zu greifen. In jedem Fall ist es aber ratsam, die IoT-Geräte in einem isolierten Subnetz oder einem Gastnetzwerk zu betreiben. Wenn möglich sollten Router und smarte Gadgets passwortgeschützt sein.

„Wir achten zu wenig auf sichere Passwörter“

 

Ein Nerd, geht noch zur Schule, wohnt bei seinen Eltern, in Mittelhessen, hat viel Zeit und offenbar viel Geltungsdrang. War der Täter wirklich besonders raffiniert, oder sind wir Nutzer schlicht sehr unbedarft?

Quelle: WELT / Thomas Laeber

 

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https://www.sueddeutsche.de/digital/safer-internet-day-it-sicherheit-kaspersky-passwoerter-leaks-1.4313338

Sicherheit im Internet Wenn Ihr Fingerabdruck im Netz landet, ist er für alle Zeiten verbrannt“

Nicht nur das Zuhause wird über Fuktionen des Internets gesteuert.(Foto: Getty Images)

Je mehr Smartphones, vernetzte Gadgets und Web-Dienste wir nutzen, desto mehr Angriffsfläche bieten wir. IT-Experte Christian Funk erklärt, wie man sich im Internet schützt.

Interview von Max Muth

Das Jahr 2019 ist noch jung – und schon beschäftigen zwei große Daten-Skandale das Land: Ein junger Hacker stellte massenhaft Daten von Politikern und Prominenten ins Netz, und Milliarden Zugangsdaten tauchten in Hacker-Foren auf. Sicherheit im Netz betrifft fast jeden, laut der jüngsten Onlinestudie von ARD und ZDF sind 90 Prozent der Deutschen online. Doch längst nicht jeder beherzigt gängige Sicherheitsregeln. Christian Funk leitet die deutschsprachigen Forschungs- und Analyseteams des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky Lab.

SZ: Früher gab es einen Virenscanner auf dem Heim-PC. Heute wird das Smartphone abgehört, Geheimdienste nutzen unbekannte Sicherheitslücken, E-Mails werden gephisht und Passwörter geleakt. An diesem Dienstag ist Safer Internet Day, aber wird das Internet nicht immer weniger „safe“?

Christian Funk: Was sich geändert hat, ist zum einen die Qualität der Angriffe, die Hacker lernen immer mehr dazu, die Angriffe werden immer ausgefeilter. Entscheidender ist allerdings, dass die Angriffsfläche extrem zugenommen hat. Früher hatten Sie nur einen Rechner zu Hause, kein Smartphone und weniger Web-Services. Damals hatte man vielleicht Accounts bei ein paar Foren, aber es gab kein Online-Banking und Social Media steckte noch in den Kinderschuhen. Heute wird all das immer mehr genutzt. Damit steigt das Risiko.

Heute muss man sich auch Gedanken machen über die Frage, wie weit man seine Daten streut. Wer heute im Netz einkauft, vergleicht Angebote. Wenn das günstigste Angebot in einem Webshop ist, bei dem Sie neu sind, dann müssen sie dort wieder einen Account anlegen. Sie haben keine Kontrolle, wie die Daten dort gesichert sind – und schon vergrößert sich die Angriffsfläche wieder.

Was ist aus Konsumentensicht derzeit das größte Problem in Sachen digitaler Sicherheit?

Die Menge von Konten, bei denen wir keinen Einfluss darauf haben, ob ihre Anbieter gehackt werden und der Inhalt des Kontos geleakt. Ausgleichen können wir es nur mit einzigartigen Passwörtern.

Ein Evergreen bleibt der Angriff auf Geräte über Schadsoftware. Der übliche Angriffsvektor ist nach wie vor eine E-Mail mit der gefährlichen Software, allerdings sind Phishing-Mails heute deutlich besser gemacht, so dass ich leichter darauf hereinfalle. Das hat auch wieder mit der Menge an Konten zu tun, die wir verwenden. Bekannte sagen oft: „Dann haben die Leute eben meine Anschrift, was wollen sie denn damit anfangen?“ Was sie nicht sehen, ist, dass die Daten eben für solche ausgefeilten Phishing-Attacken benutzt werden können. In einer gut gemachten Phishing-E-Mail stehen mein Name, meine Adresse, meine Telefonnummer und vielleicht der Betreff „Mahnung“, mit einer Rechnung im Anhang. Das sieht extrem authentisch aus.

Ihr Unternehmen hat vergangene Woche eine Rundmail verschickt. In der weist es Nutzer darauf hin, dass sie ihr Passwort nicht häufig ändern sollen. Wie macht man es denn 2019 richtig mit den Passwörtern – oft ändern oder immer beibehalten?

2012 war es eine gutgemeinte Idee, Passwörter quasi aus Hygienegründen regelmäßig zu ändern. Was dabei übersehen wurde, war der Faktor Mensch. Wenn ich regelmäßig aufgefordert werde, mein Passwort zu ändern, muss ich mir ständig etwas Neues überlegen. Der Mensch neigt dazu, es sich so leicht wie möglich zu machen. Die Folge ist, dass Passwörter immer weniger komplex werden – man muss sie sich ja merken – oder dass sie wiederverwendet werden. Wer sein Passwort einmal im Jahr am „Ändere-dein-Passwort-Tag“ wechselt, sichert sich dadurch also nicht besser ab.

Stattdessen will ich starke Passwörter – das bedeutet heute: mindestens 16 Zeichen mit Groß- und Kleinschreibung, Zahlen, Sonderzeichen. Und ich sollte für jeden Service ein eigenes Passwort verwenden. Dabei hilft eine Passwort-Manager-Software, die würde ich jedem empfehlen. Nicht nur weil sie Passwörter verwaltet, sondern weil sie auch bei der Erstellung hilft. Für E-Mail oder Online-Banking geben Zwei-Faktor Authentisierungen ein Plus an Sicherheit. Dieses Konzept müsste auf breiterer Ebene angeboten werden.

Christian Funk leitet die Forschungs- und Analyseteams von Kaspersky Lab im deutschsprachigen Raum.(Foto: oh)

Viele Sicherheitsmaßnahmen sind für Internetnutzer entweder teuer oder aufwendig. Beides schreckt ab, IT-Sicherheit ist auch Psychologie. Was ist zumutbarer Aufwand für Internetnutzer?

Ich empfehle häufige Updates des Betriebssystems, aber vor allem, den Browser so aktuell wie möglich zu halten. Das Programm sieht nach dem Update zwar aus wie vorher, in den meisten Fällen werden aber kritische Schwachstellen geschlossen und so Angriffe verhindert. Zudem die schon angesprochene Passwort-Lösung. Und was E-Mails angeht, sollten alle Nutzer ein waches Auge haben. Jeder hat mal einen schwachen Moment. Aber auch dann sollte man nicht leichtfertig Anhänge herunterladen oder auf Links klicken.

Ist IT-Sicherheit Privatsache? Oder kann die Politik helfen, dass das Internet für alle sicherer wird?

Das kann sie und dazu gibt es auch schon Pläne, etwa zur Sicherheit des Internets der Dinge und von Routern. Viele Menschen merken erst, dass ihr Router existiert, wenn er kaputt geht. Aber auch diese Geräte werden immer öfter angegriffen. Leider stellen viele Hersteller wenig oder gar keine Updates bereit, auch nicht, wenn Schwachstellen entdeckt werden. Die Politik möchte Hersteller verpflichten, für eine festgelegte Zeitspanne schnell Updates zu liefern. Aber es bleibt meist am Nutzer hängen, diese Updates einzuspielen, was oft eine große technische Hürde ist.

Sie sprechen auf vielen IT-Security-Konferenzen. Was sind die haarsträubendsten Geschichten, aus denen wir etwas lernen können?

Eine Geschichte, die immer wieder passiert, betrifft die Sicherheit in Firmen. In vielen gibt es keine gute Fehlerkultur. Wenn Angestellte ihre E-Mails lesen und merken, dass es sein könnte, dass sie gerade auf einen Link in einer zweifelhaften Mail geklickt haben, dann verschweigen das die meisten Mitarbeiter aus Scham oder Angst vor Konsequenzen. Dabei wäre es für die Firma absolut notwendig, sofort Bescheid zu wissen. Dann kann ihre IT-Abteilung sofort reagieren und das Schlimmste verhindern. Chefs sollten also versuchen, eine Fehlerkultur zu entwickeln. Dann melden Mitarbeiter solche Vorfälle schneller, weil sie keine negativen Konsequenzen fürchten müssen.

Kreditkartenbetrug wird im Normalfall erstattet. Alte Facebook-Fotos sind für Hacker oft nicht interessant. Was ist denn für Internetnutzer das Worst-Case-Szenario?

Worst-Case-Szenarien sind natürlich immer subjektiv: Wer kein Online-Banking betreibt und sich einen Online-Banking-Trojaner einfängt, dem ist das egal. Was aber sehr problematisch ist: wenn unveränderbare Daten in falsche Hände geraten, also biometrische oder Gesundheitsdaten. Welche Medikamente Sie nehmen, ob Sie krank sind oder ein Fingerabdruck zur Authentisierung. Wenn ein Passwort in die falschen Hände gerät, können Sie es ändern. Wenn Ihr Fingerabdruck im Netz landet, dann ist er für alle Zeiten verbrannt.

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https://www.welt.de/vermischtes/plus187234628/Dieter-Nuhr-Gewalttechnisch-haben-unsere-Nazis-zu-den-Islamisten-aufgeschlossen.html?source=k143_control.capping.news.2.187234628

Dieter Nuhr

„Gewalttechnisch haben unsere Nazis zu den Islamisten aufgeschlossen“

Redakteurin
Linke und Rechte hätten mit Meinungsfreiheit schon immer nur die eigene Meinung gemeint, sagt Dieter Nuhr
„Viele Menschen können gar nicht mehr zwischen Meinung, Wahrheit, Drohung und Wutausbruch unterscheiden“, sagt Dieter Nuhr

Quelle: pa/SvenSimon/Malte Ossowski/SVEN SIMON

Ein Islamwissenschaftler warfen dem Kabarettisten Dieter Nuhr vor, Vorurteile zu bedienen, ein Muslim zeigte ihn wegen Religionsbeleidigung an. Kollegen kritisierten ihn als rechts und ausländerfeindlich. Nuhr bezeichnet dies im Interview mit WELT als „Irrsinn“ und beklagt ein „armseliges Niveau der politischen Auseinandersetzung“.

WELT: Herr Nuhr, Sie sagten vor drei Jahren, die „Zensur durch Islamisten funktioniert“, man könne Witze über Jesus, den Papst machen, aber den Propheten lässt man besser aus, wenn man sich nicht umbringen möchte. Ist das immer noch so?

Nuhr: Die Meinungsfreiheit ist heute bedrohter denn je, schon weil viele Menschen gar nicht mehr zwischen Meinung, Wahrheit, Drohung und Wutausbruch unterscheiden können. Waren es vor Jahren eher Islamisten, die gewalttätig umhergeiferten, sind die Durchgeknallten heute überall. Gewalttechnisch haben unsere Nazis aufgeschlossen. Im Internet gilt Gewaltbereitschaft, Beschimpfung und Bedrohung indessen als völlig normal. Ich persönlich hänge an so altmodischen Dingen wie „Höflichkeit“, „Abwägen“ und „Ausredenlassen“. Ich bin offenbar alt…..

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Meinungs-FREIHEIT

.com/watch?v=D2FfSHBNrXA

ARD lässt Video sofort sperren – „Florian Schröder vs. Dieter Nuhr“ – Greta Thunberg

„TREFFEN MERKEL/THUNBERG“?! – WANN?! – sogenannte „GUT-Menschen“
zum POSIEREN und GEGENSEITIGEN PUSCHEN
Beide haben es DRINGEND NOTWENDIG sich in den „MITTEL-PUNKT“ zu STELLEN um damit ihre „MINDER-WERTIKEIT“ und „IN-KOMPETENZ“ zu KOMPENSIEREN – BEIDE LEIDEN am „AUF-MERK-SAMKEITS-DEFIZIT-SYNDROM“

 

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ZENSIERTES VIDEO

be.com/watch?v=5Y3h8WCG-Dc

Florian Schröder vs. Dieter Nuhr

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Hat HIER SOROS seine DRECKIGEN FINGER DRIN???!!!?!

Von Klima-Luegnern und Klima-Leugnern

Die GRÜNE-N „PEST-IZIDE“

Die PENETRANTEN GRÜNEN LÜGNER wie KÜNAST usw.. BENUTZEN KINDER

FREITAGs ?  SCHULE SCHWÄNZEN ?  NATÜRLICH nicht ZUFÄLLIG – STÖRT auch KOMISCHERWEISE NIEMANDEN

BENUTZT WERDEN und ZULASSEN BENUTZT zu werden

Wer AUSTEILT sollte auch EINSTECKEN können

SELBST wenn man 16 JAHRE ist sollte man BEWEISE vorlegen können für seine BEHAUPTUNGEN besonders dann wenn man ANDERE BESCHULDIGT und SZENARIEN „HERAUF-BESCHWÖRT“ –  THUNBERG PLAPPERT NUR ALLES NACH und ist nicht an der  WAHRHEIT interessiert denn es handelt sich hier um eine „SATANISCHE  VERSCHWÖRUNG“ gegen die ERDE 
SCHULE SCHWÄNZEN – LERNT man in der SCHULE NIX: VOR ALLEM NICHT SORGFÄLTIGES RECHERCHIEREN – WANN STELLT sich THUNBERG einer „FAKTEN-BASIERTEN“ AUSEINANDER-SETZUNG mit „EHR-WÜRDIGEN“ WISSEN-SCHAFTLERN???!!!?!???!!!?!

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/10/kindersoldaten-der-linken/

Kindersoldaten der Linken

„Im Kinder-Märchen-Wald“ ; Bildquellen-Angabe: Joujou / pixelio.de

Von Alex Baur )**
Die Schülerstreiks und Demos für das Klima waren von langer Hand geplant. Im Verbund mit linken NGO’s ziehen die Jungparteien der SP und der Grünen im Hintergrund die Fäden.

Zwar trete ihre Partei an der Klima-Demo «nicht sichtbar» auf, erklärte Maja Haus, Co-Präsidentin der Jungen Grünen, letzte Woche gegenüber SRF. Aber: «Wir haben unsere Mitglieder aufgerufen, in der ganzen Schweiz an diesen Protesten teilzunehmen.» Im Januar habe man bereits hundert neue Mitglieder anwerben können, frohlockte Haus, dreimal mehr als üblich. Welch ein Start ins Wahljahr.

Jonas Kampus, Gymnasiast aus Wetzikon ZH und einer der führenden Köpfe der Klimabewegung, mahnt derweil Zurückhaltung an. Zwar gehört auch Kampus den Jungen Grünen an. Doch das hängt er nicht an die grosse Glocke. Denn die Streiks und Demos sollen den Anschein eines spontanen, politisch unverdächtigen Aufstandes besorgter Jugendlicher vermitteln.

Doch auffallend viele der Wortführer, die via Medien den Klimafrevel anprangern, gehören den Jungsozialisten (Juso) oder den Jungen Grünen (JG) an. Meistens wird diese Bindung aber verschwiegen oder bestenfalls beiläufig erwähnt. Ob Gianna Strobel (Juso Biel), Lena Merz (JG Luzern), Leo Tinguely (Juso Freiburg), Miriam Rizvi (Juso St. Gallen), Gianna Catrina (JG Graubünden) oder Sandro Covo (Juso Aargau) – wenn die Grünschnäbel mit dem Megafon die Erwachsenen belehren und die klimatische Apokalypse beschwören, meiden sie die Erwähnung politischer Parteien.

Als sich am 30. Dezember 2018 rund 150 Klimaaktivisten in der Reitschule zu Bern trafen, um die nationale Demo vom vergangenen Wochenende zu organisieren, leitete die 21-jährige Nadia Kuhn die Versammlung. Nadia Kuhn ist Co-Präsidentin der Zürcher Juso. Womit nicht unterstellt sei, dass die Klimaaktivisten alle ferngesteuert wären. Ihre Radikalforderungen – Ausrufung des Klimanotstandes, Nullemission bis 2030 – wurden basisdemokratisch beschlossen.

Das ändert nichts daran, dass der Aufstand von unten von langer Hand geplant war, und zwar von Profis. Eine führende Rolle spielte die so genannte Klima-Allianz Schweiz. Es handelt sich dabei um einen Verbund von 78 zum Teil finanzkräftiger und einflussreicher NGOs wie Greenpeace, Brot für alle, Fastenopfer, Public Eye, Solidar Suisse, WWF, VCS, Heks, Helvetas, Myclimate, dem auch die Gewerkschaften und alle Linksparteien angehören.

Wenn man sich das geballte Mobilisierungspotenzial der diskreten Einflüsterer vor Augen hält, erstaunt höchstens, dass am vergangenen Samstag nicht mehr als 30 000 oder – je nach Quelle und ideologischer Schlagseite – 65 000 der 8,5 Millionen Einwohner dieses Landes auf der Strasse protestierten. Jede mittelprächtige Flugschau mobilisiert mehr Menschen (aber natürlich nicht so viele Journalisten).

Der Einsatz von Kindersoldaten im Kreuzzug gegen den drohenden klimatischen Weltuntergang wurde im Ausland bereits ausgiebig erprobt. Die Ikone dieser Bewegung ist der schwedische Teenager Greta Thunberg, Stargast bei der Uno-Klimakonferenz in Kattowitz. Mit ihrem Motto «Ich will, dass ihr in Panik geratet» stahl sie beim Weltwirtschaftsforum in Davos den angereisten Wirtschafts- und Politgrössen die Show. Eine von den Juso organisierte und von der nicht mehr ganz so jungen Jungsozialistin Tamara Funiciello angeführte Demo (Motto: «System change, not climate change») stimmte in Davos schon mal auf das ein, was noch kommen würde.

Die Parteien und NGOs bestreiten zwar, dass sie direkt Einfluss auf die Klimajugend nehmen. Wie Juso-Klima-Aktivist Jonas Kampus dem Tages-Anzeigeranvertraute, begnügen sich die etablierten Kräfte damit, die Aktionen mit Aufrufen auf ihren Websites, logistischem Support und einem gelegentlichen Zustupf aus der Spesenkasse zu unterstützen. Mehr ist für einen Schulstreik oder eine Demo allerdings auch nicht nötig. Das Protestieren muss man den meisten Teenagern nicht beibringen.

Politik an der Schule

Tatsache ist, dass die Klimawarner in den Schulen schon lange still, aber effizient Einfluss nehmen. Federführend ist in dieser Disziplin die via Klimaabgabe auf Flugtickets auch indirekt mit Steuergeldern finanzierte NGO Myclimate. Allein letztes Jahr wies Myclimate im Budget 1,59 Millionen Franken für «Klimaerziehung» aus. Damit drillte die NGO gemäss eigenen Angaben 24 002 Schüler/-innen zu «Klimapionieren». Professionelle Klimaprediger von Myclimate schwärmen Tag für Tag in die Volksschulen aus. Mit sogenannten Impulslektionen führen sie schon Kindergärtlern den Frevel vor Augen, den ihre Eltern am Klima begehen und begangen haben.

Richtig politisch wird es dann im Gymnasium. So wandte sich etwa eine Aktionsgruppe der Kantonsschule Zürcher Oberland unter der Leitung von Geschichtslehrer Daniel Wiedenkeller im vergangenen Dezember via Mail an alle «Parlamentarier*innen des Kantons Zürich» mit dem Betreff: «Klimazusammenbruch bedroht elementare Menschenrechte und CO2-Gesetz». Die unfrohe Botschaft endete mit einer unverhohlenen Drohung: «Und denken Sie daran: Viele von uns werden nächstes Jahr zum ersten Mal wählen – und wir sind gut vernetzt . . .»

Zu den Klima-Aktivisten um Lehrer Wiedenkeller gehört übrigens auch der bereits erwähnte Juso-Politiker Jonas Kampus. Man stelle sich vor, die Junge SVP würde zusammen mit einem Lehrer einen derartigen Aufruf gegen die Überfremdung lancieren. Eine Debatte über den Missbrauch von Schülern zu politischen Zwecken wäre garantiert.

)**  Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in der WELTWOCHE Zürich : Kindersoldaten der Linken | Die Weltwoche, Nr. 6 (2019)| 7. Februar 2019,  http://www.weltwoche.ch/

EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor ALEX BAUR  für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages.

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Klimaaktivistin Greta Thunberg und ihre Nachahmer instrumentalisiert?! | 10.02.2019 | http://www.kla.tv

Klimaaktivistin Greta Thunberg und ihre Nachahmer instrumentalisiert?! www.kla.tv/13837
10.02.2019

Im schweizerischen Bergdorf Davos fand vom 23. bis 25. Januar 2019 das 49. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums, kurz WEF, statt. Am WEF kommen international führende Wirtschaftsexperten, Politiker, Wissenschaftler, gesellschaftliche Akteure und Journalisten zusammen, um über aktuelle globale Fragen zu diskutieren. Neben Wirtschafts- und Sozialpolitik geht es dabei auch um Gesundheits- und Umweltpolitik. Auch die seit ihrer Rede auf der UN-Klimakonferenz in Kattowitz (Polen) im Dezember 2018 weltbekannt gewordene 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg reiste extra von Schweden mit dem Zug nach Davos. Dies mit dem erklärten Ziel, die anwesenden Politiker und Konzernvertreter vor dem drohenden Klimakollaps zu warnen und zum Handeln aufzurufen. In einem Artikel vom 26. Januar 2019 zitierte die Basler Zeitung Greta Thunberg: „Das Haus brennt.“ Noch 12 Jahre blieben uns Zeit, um das Klimaproblem zu lösen. Es sei nötig, dass jeder eine Panik spüre, „wie wenn dein eigenes Haus brennt, denn das tut es.“ Kla.TV berichtete in mehreren Sendungen darüber, wie zahlreiche namhafte Wissenschaftler die Lüge des „menschengemachten“ Klimawandels widerlegt haben. (siehe: http://www.kla.tv/13460, http://www.kla.tv/11674, http://www.kla.tv/12626) Doch davon einmal abgesehen, steht hier doch folgende Frage im Raum: Wie konnte es dazu kommen, dass Greta Thunberg eine der prominentesten Klimaschutzaktivistinnen unserer Zeit geworden ist? Die Schweizer Zeitschrift „Weltwoche“ hat darauf möglicherweise eine Antwort. Sie veröffentlichte in der vierten Ausgabe dieses Jahres einen Artikel mit dem Titel „Wir basteln uns eine Klima-Ikone“. Daraus nun einige Auszüge: „Greta Thunberg wurde international bekannt, als sie letzten August vor dem schwedischen Regierungssitz einen „Schulstreik für das Klima“ begonnen hatte. Das Foto eines blassen Mädchens, das auf dem Boden saß, neben sich ein handbeschriebenes Schild, ging im Nu um die Welt. In wenigen Monaten hat sich Greta Thunberg als Poster-Girl des Klimaschutzes einen Namen gemacht. Sie hat eine weltweite Bewegung von jungen Leuten initiiert, die zum Schulstreik für den Klimaschutz aufrufen. Wenig bekannt ist, dass diese Bewegung das Ergebnis einer gut organisierten PR-Kampagne ist. Dahinter stehen neben dem Klimaschutz-Unternehmen „We don’t have time“, zu Deutsch „Wir haben keine Zeit“, auch Aktivisten von Extinction Rebellion, einer internationalen, radikalen Umweltschutzbewegung. Ein kritischer Blick sollte sich nicht auf Greta richten, sondern auf die Kräfte in ihrem Hintergrund. Ist es wirklich akzeptabel, einen Teenager (der überdies das Asperger-Syndrom, eine Variante des Autismus, hat) als Zugpferd zu benutzen, um Spendengelder einzusammeln und linke Botschaften zu verbreiten? […] In der breiten Öffentlichkeit wird „Klima-Greta“ als Klimaschutzexpertin gefeiert. Recherchen kritischer Medien haben jedoch gezeigt, dass ihr Erfolg weitgehend dem schwedischen PR-Experten Ingmar Rentzhog zu verdanken ist, der über gute Kontakte zu mehreren Propagandaorganisationen verfügt. […] Ende Dezember enthüllte das (schwedische) Magazin Samhällsnytt, dass Greta ihre Rede auf der UN-Klimakonferenz in Kattowitz vor leeren Stühlen gehalten habe, während das staatliche schwedische Fernsehen so tat, als habe sie vor einer großen Zahl begeistert applaudierender Politiker gesprochen. Gretas Mutter Malena Ernman, eine bekannte Sopranistin, bestätigte daraufhin auf Facebook, dass der Umweltschutzaktivist Bo Thorén ihre Tochter angeworben habe. Thorén gehört dem Vorstand des Umweltverbands Fossilfritt Dalsland an und ist ein namhafter Repräsentant der internationalen Umweltbewegung Extinction Rebellion, die seit letztem Herbst auch in Schweden aktiv ist. Diese Bewegung will mit Hilfe von direkten Aktionen und zivilem Ungehorsam eine klimafreundliche Politik erzwingen. […]“ Am Samstag, dem 2. Februar 2019 demonstrierten in 13 Schweizer Städten nach Schätzungen der Polizei und Reportern mehr als 38.000 Menschen, vorwiegend Schüler und Jugendliche, für einen besseren Klimaschutz. Nach Angaben der Organisatoren waren es sogar 65.000 Demonstrierende. Sie forderten unter anderem, dass die Schweiz im Inland bis 2030 den Treibhausgasausstoß auf Null reduziert. Im Klartext bedeutet dies, dass nebst anderem keine Benzin- und Dieselmotoren wie auch keine Ölheizungen mehr betrieben werden dürfen. Damit hat Greta Thunberg auch in der Schweiz Tausende von Nachahmern gefunden. An dieser Stelle sei die Frage erlaubt: Wird hier eine ganze Generation von besorgten Jugendlichen für eine Politik instrumentalisiert, deren klimapolitische Agenda in nichts anderem besteht als zum einen den Bürgern mit CO2-Steuern noch mehr Geld abzupressen und andererseits durch die Ächtung von Verbrennungsmotoren die europäische, insbesondere aber die deutsche Autoindustrie kaputt zu machen?

von brm.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Greta_Thunberg

Leben

Greta Thunberg ist die Tochter der Opernsängerin Malena Ernman und des Schauspielers Svante Thunberg. Nach eigenen Angaben erfuhr Greta in der Schule im Alter von acht Jahren erstmals von der menschengemachten Erderwärmung. Ihr Engagement für den Klimaschutz begann zunächst damit, zur Energieeinsparung im Haus die Beleuchtung auszuschalten. Später beschloss sie, nicht mehr zu fliegen und sich vegan zu ernähren und überzeugte auch ihre Familie davon. Im Alter von elf Jahren durchlebte sie eine depressive Phase und hörte vorübergehend auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurde bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Mit 15 Jahren begann sie, sich aktiv in der Öffentlichkeit für den Klimaschutz einzusetzen. Gegenüber The New Yorker erklärte sie: „Ich sehe die Welt etwas anders, aus einer anderen Perspektive. Ich habe ein besonderes Interesse. Es ist sehr üblich, dass Menschen im Autismus-Spektrum ein besonderes Interesse haben.“

Wirken

Verhältnis zu Ingmar Rentzhog

Ingmar Rentzhog gründete 2017 die schwedische Aktiengesellschaft We Don’t Have Time. Laut Prospekt leitet die Gesellschaft 10 % ihrer Gewinne in einen gemeinnützigen Fond und hat das Potential, extrem profitabel zu sein, indem es virale Umweltinhalte generiert und so Geld hereinholt. Vom 20. August 2018 an berichtete We Don’t Have Time viral über Facebook, Twitter und Youtube über Thunbergs Schulstreiks. Im November 2018 wurde Greta Thunberg Ratgeberin des Stiftungsvorstands von We Don’t Have Time. Am 27. November 2018 kündigte We Don’t Have Time eine Aktienemission an und nutzte Greta Thunberg mehr als elfmal im Werbeprospekt für den Börsengang. Im Dezember wurden bei der Aktienemission 10 Millionen SEK erzielt. In einem Interview mit dem Svenska Dagbladet erklärte Rentzhog: „Ich habe dann guten Kontakt mit Greta und ihrer Familie bekommen. Ich habe Greta dann auch mit einer Menge geholfen und dazu auch mein Kontaktnetzwerk verwendet.“ Ende Januar 2019 teilte We Don’t Have Time in einer Pressemeldung mit, dass Greta Thunberg ihren Platz als Ratgeberin des Stiftungsvorstands verlassen habe. Greta Thunbergs Vater kommentierte: „Sie hat keine Verbindung mehr dazu. Sie will nicht mit irgendeiner Organisation in Verbindung gebracht werden; ob ideell oder nicht. Sie will ganz frei sein.“

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Weltwirtschaftsforum Davos 2019

Am 22. Januar 2019 brach Greta Thunberg in Schweden – um die hohe CO2-Emission einer Flugreise zu vermeiden mit dem Zug als Transportmittel – nach Davos auf, um vom 23. bis 25. Januar 2019 am 49. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums teilzunehmen. Dort traf sie sich mit prominenten Forumsteilnehmern wie Christine Lagarde, Bono und Jane Goodall.

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IHR DRECKS-LÜGEN-MEDIEN —- LEGT BEWEISE vor für den KLIMA-WANDEL-BULL-SHIT der ausschliesslich im COMPUTER als MODELL modelliert wurde – BEFASST EUCH mal mit der WETTER-MODIFIKATION und sonstigen wirklichen BEDROHUNGEN gegen den MENSCHEN und die ERDE

PFUI PFUI PFUI – DAS SATANISCH BÖSE BENUTZT und MISSBRAUCHT KINDER und SCHRECKT vor NICHTS zurück NATÜRLICH auch nicht vor KRANKEN LABILEN LEICHT MANIPULIERBAREN KINDERN

https://www.welt.de/politik/plus188560103/16-jaehrige-Aktivistin-gegen-Klimawandel-Greta-Thunbergs-Wahrheit.html?source=k143_control.capping.politik-Ausland.1.188560103

 

16-jährige Aktivistin

Gretas Wahrheit

 

Chefkorrespondent
16 year-old Swedish climate activist Greta Thunberg arrives to attend the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Wednesday, Jan. 23, 2019. (Valentin Flauraud/Keystone via AP)
Medialer Hype um eine schlichte Botschaft: Die junge Schwedin Thunberg am Bahnhof in Davos

Quelle: AP

Es ist schwierig geworden Greta Thunberg zu entkommen. Seit die schwedische Schülerin Mitte Dezember beim Klimagipfel in Kattowitz auftrat, begegnet man der 16-Jährigen auf allen Kanälen. Videos ihrer dreiminütigen Rede und weiterer Auftritte sind millionenfach im Internet geteilt worden. Dass sie im Kern jedes Mal dasselbe erzählt, trübt die Begeisterung nicht. Gretas Erzählung geht so: Im Alter von acht Jahren hörte sie erstmals vom Klimawandel und begann sich zu wundern, dass niemand etwas dagegen unternahm. Mit elf wurde sie depressiv, hörte auf zu sprechen und zu essen…..

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/07/klimapolitik-grotesk-deutsche-diesel-fahren-jetzt-in-polen/

Klimapolitik grotesk: Deutsche Diesel fahren jetzt in Polen

von Dr. Axel R Göhring
Den Klimapolitikern in Deutschland wurde schon oft genug gesagt, daß ihr Handeln ohne Abstimmung wenigstens mit dem benachbarten Ausland völlig wirkungslos sei und nur sehr, sehr viel Geld koste. Nun ging durch die Presse, daß die Fahrzeuge der quasi enteigneten deutschen Diesel-Besitzer günstig von unseren östlichen Nachbarn aufgekauft werden.

Allein Rumänien hat über 30.000 unserer Dieselfahrzeuge importiert. 63 Prozent der in Tschechien angebotenen Import-Gebrauchten kommen aus Deutschland – 60 Prozent davon Diesel.

Die Dieselmaschinen der Hightech-Autos mit ihren hervorragenden Filtern und Verbrennungseigenschaften, die lediglich den unrealistischen Mittelalter-Grenzwerten hiesiger Ökogläubiger und Abmahn-Abzocker nicht genügen, halten jetzt die Luft in östlichen Städten rein.

Für die NOx– und CO2-Ängstlichen wahrscheinlich trotzdem kein Grund zum Jubeln, weil  z.B. Polen nur 50 Kilometer von Berlin entfernt ist und somit die Autofahrer in Slubice den Grün*innen in Prenzlauer Berg die Atemluft mit „toxischen“ Klimagasen verpesten können. Ein Spötter bei Facebook meinte deswegen, hoffentlich bleibe es nun windstill. Weit gefehlt: nullter Hauptsatz Thermodynamik; die „gefährlichen“ Ausdünstungen der verbannten deutschen Diesel diffundieren auch dann herüber.

Umwelt-Lobbyisten stört das konservative Kaufverhalten der Osteuropäer natürlich. „Süd- und Mittelosteuropa darf nicht zur Müllhalde alter, nicht mehr benötigter und dreckiger, die Luft verschmutzender Produkte werden“, sagte ein Aktivist aus Prag. Nur scheinen seine Landsleute nicht so recht an seine Worte zu glauben.

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.com/watch?v=2ZG3auBjIsQ

Diesel-Fahrverbote: Verkaufen, nachrüsten oder abwarten?

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https://www.neopresse.com/politik/wenn-staedte-selber-messen-belastung-in-muenchen-doch-nicht-so-hoch/

Wenn Städte selber messen: Belastung in München doch nicht so hoch

NEOPresse in Politik

Ärger für die „Deutsche Umwelthilfe“. Die Stadt München hat jetzt einmal selbst nachgemessen. Sie möchte offenbar die Fahrverbote verhindern, die für so viel Ärger sorgen. Der OB Dieter Reiter jedenfalls möchte keine Fahrverbote akzeptieren, da die Luft deutlich besser wäre, als dies angenommen worden ist.

16 von 20 Stationen „sauber“

Der „Jahresgrenzwert“, bei dem es in den Diskussionen um Stickstoffdioxid in der Regel geht, ist an 16 von 20 Stationen nicht überschritten worden, hat die Stadt mitteilen lassen. Der Oberbürgermeister kommentierte laut Focus daher eindeutig: „Damit sind zonale/flächendeckende Fahrverbote weder verhältnismäßig noch notwendig.“

Das sitzt. Denn an lediglich zwei Messtationen ist der Grenzwert überhaupt eindeutig überschritten worden. Und dies sind Abschnitte am sogenannten „Mittleren Ring“ in München, die ohnehin stark befahren sind. Wenn es dann Fahrverbote geben würde, so argumentiert Reiter, würde der Effekt vernachlässigenswert sein. Denn tatsächlich würde sich der Verkehr in die Wohnviertel um die Verbotsstrecken herum verschieben.
Damit würde sich an der Schadstoffbelastung insgesamt nichts ändern. Ein Argument, das durchaus schlüssig ist. Deshalb hält der Oberbürgermeister von der SPD solche Umleitungen sowohl verkehrspolitisch wie auch ökologisch für sinnlos.

 

Hintergrund der neuen Diskussion sind Daten, die von der Stadt München selbst erhoben werden. Denn die Stadt wollte eine „breitere Faktenbasis“ bekommen, wie es heißt. Dabei hatte das Verwaltungsgericht München wiederum das Land Bayern verklagt, für die Stadt München einen Luftreinhalteplan zu präsentieren. Kläger ist die „Deutsche Umwelthilfe“. Die dürfte jedoch wenig erfreut sein, dass sowohl die Stadt München wie auch das Land Bayern und letztlich auch die Bundesregierung die Klagen und die Grenzwerte, die von der Umwelthilfe durchgesetzt werden, infrage stellt. Die Maßnahmen, so auch die Bundesregierung, wären „unverhältnismäßig“, heißt es.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/04/usa-kaeltewelle-legt-elektroautos-lahm/

USA: Kältewelle legt Elektroautos lahm

In den USA müssen Besitzer von teuren Elektroautos feststellen, dass die batteriebetriebenen Fahrzeuge erhebliche Schwierigkeiten mit kalten Temperaturen haben

Elektroautos haben Problem mit sehr kaltem Wetter. (Foto: dpa)

Elektroautos haben Problem mit sehr kaltem Wetter. (Foto: dpa)

Verärgerte Kunden des Tesla Model 3 berichten in den sozialen Medien und Online-Foren über zahlreiche Probleme, die bei kaltem Wetter auftreten. Demnach ist etwa die Reichweite der Batterien sehr eingeschränkt oder die Türgriffe frieren ein.

Zwar bedeuten kalte Temperaturen für alle Hersteller von Elektroautos, dass die Reichweite der Fahrzeuge deutlich sinkt. Doch laut einem Bericht von Bloomberg sind die Probleme beim Model 3 von Tesla häufiger.

„Meine größte Sorge ist, dass das kalte Wetter meinen Akku nach 20 bis 25 Meilen über die Nacht und zusätzlichen fünf bis zehn Meilen auf der Fahrt zur Arbeit aufgebraucht hat. Darum habe ich 60.000 Dollar bezahlt, dass mein Akku nicht so schnell leer ist“, sagt ein Mann aus New Jersey, der sein Model 3 im vergangenen August gekauft hat.

Die Schuld an den Problemen trägt Tesla jedoch nicht allein. „Die Tesla-Batterien werden von Panasonic hergestellt“, sagt Salim Morsy, Analyst bei Bloomberg. Die gleichen Probleme gebe es auch bei  Chevrolet und Nissan.

Tesla lieferte im vergangenen Jahr mehr als 245.000 Fahrzeuge aus. Das waren dreimal so viele wie im Jahr zuvor. Ein Großteil seines Wachstums fand in der zweiten Jahreshälfte statt. „Was für Tesla typisch ist, ist die Qualität der Fertigung“, sagt Analyst Morsy.

Beim Design der Türgriffe des Model 3 hat Tesla hat eine Wahl getroffen, die sich bei Kälte als Problem erweist. Die Griffe schließen mit der Außenseite des Fahrzeugs ab. Zum Öffnen müssen Fahrer auf eine Seite des Griffs drücken und dann an der anderen ziehen. Eis erschwert dies, wie Bilder von eingefrorenen Griffen zeigen.

Eine Frau aus Boston hat ein Bild ihres gefrorenen Griffs getwittert und kommentiert: „Ich kann nicht den ganzen Tag auf dieses alberne Auto warten.“ Weniger als zwei Monate zuvor hatte sie das Model 3 gekauft.

Sogar der Blogger und Tesla-Fan Frederic Lambert hatte bei starker Kälte im letzten November Probleme mit seinem Tesla und konnte zunächst nicht einsteigen, was er in diesem lustigen Video dokumentierte.

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https://www.neopresse.com/tech/kaeltewelle-in-den-usa-legt-e-autos-lahm-ist-das-die-zukunft/

Kältewelle in den USA legt E-Autos lahm – Ist das die Zukunft?

NEOPresse in Technik

Die Bundesregierung will, dass bis zum Jahr 2030 nur noch Elektro-Autos in Deutschland herumfahren. Dass die E-Autos nicht so umweltfreundlich sind, wie propagiert wird, hat Watergate.tv bereits mehrfach in Artikeln dargelegt. Elektroautos sind nicht nur die reinsten Umweltsünder, sie haben zudem eine wesentlich geringere Reichweite, als Autos mit Verbrennungsmotoren.

Doch das ist nicht alles. E-Autos sind auch nicht so zuverlässig wie Autos mit Verbrennungsmotor. In den USA herrschen in weiten Teilen des Landes seit Tagen arktische Temperaturen. Mehrere Menschen starben bereits an den Folgen des eisigen Wetters. In einigen Bundesstaaten wurde sogar der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Bundestaaten des Mittleren Westen, darunter Iowa, North und South Dakota, Wisconsin sowie die Städte Detroit und Chicago. An manchen Orten wurden minus 35 Grad Celsius gemessen.

Durch die Kälte versagen die Akkus der Elektroautos. Viele Autofahrer von E-Autos kommen erst gar nicht mehr in ihren Wagen rein, weil die automatischen Türgriffe bei der Eiseskälte nicht mehr öffnen. Zudem sinkt die Reichweite der E-Autos bei Minusgraden drastisch. Während bei normaler Witterung ein Tesla Model X eine Reichweite von ca. 460 Kilometern hat, sinkt diese bei Minusgraden schnell mal auf nur noch 190 Kilometer.

 

Bei dem E-Auto-Hersteller Tesla sind diese Probleme bekannt. Der Autobauer testet auch in Alaska. Tesla kündigte an, stark in den Bereich zu investieren, um die E-Autos an schlechte Witterungsverhältnisse anzupassen. Doch nicht nur Tesla in Amerika hat Probleme bei Minusgraden. Autofahrer anderer E-Autos berichten ebenfalls von sinkenden Reichweiten bei Minusgraden. Der ADAC schätzt, dass E-Autos bei Kälte 50 % ihrer Reichweite einbüßen. Man stelle sich zudem vor, dass bei einem Schnee-Chaos auf der Autobahn E-Autos stundenlang nicht mehr vorwärtskommen. Wie sollen dann die Batterien von hunderten E-Autos wieder aufgeladen werden?

Mit der massenhaften Einführung von E-Autos werden also auch massenhaft Probleme generiert. Woher soll eigentlich der ganze Strom für die vielen E-Autos kommen, wenn es keine Kohle- und Atomkraftwerke mehr gibt? Muss Deutschland dann den Strom teuer von ausländischen Kohle- und Atomkraftwerken kaufen?

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Das ist auch im gelobten Land der Elektromobilität Norwegen so.

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/05/tesla-on-the-rocks-kaelte-in-den-usa-laesst-tesla-autos-stillstehen/

TESLA ON THE ROCKS Kälte in den USA lässt Tesla-Autos stillstehen

Im Winter besser mit Verbrenner unterwegs; Bild Rainer Sturm / pixelio.de

von Holger Douglas
Die Eiseskälte, die ein arktischer Kaltlufteinfall mit sich brachte, legt hunderte Teslas lahm, berichtet die Lippische Landes-Zeitung lz.de und beruft sich dabei auf das Techportal Mashable.

Kalt, kälter, am kältesten. Alles friert wie nie, auch die Batterie. Das merken viele Autofahrer, deren Wagen morgens nicht anspringen, wenn in der Kälte die Batterie schlapp gemacht hat.

Kälte wirkt allerdings auch negativ bei modernen Lithium-Ionen Akkus, die neben Smartphones unter anderem Elektroautos antreiben. Bei minus fünf Grad verfügt die Batterie nur noch über die Hälfte ihrer Kapazität, haben beispielsweise Tests der DEKRA ergeben. Bittere Folge für Elektrofahrzeuge: Die Reichweite bricht dramatisch ein.

Das führt gerade in den USA zu massiven Problemen. Die Eiseskälte, die ein arktischer Kaltlufteinfall mit sich brachte, legt hunderte Teslas lahm, berichtet die Lippische Landes-Zeitung lz.de und beruft sich dabei auf das Techportal Mashable.

Dort beschweren sich viele Tesla-Kunden, weil ihre Autos nicht sehr weit kommen. Das Tesla Modell X 100D soll in der Regel 290 Meilen bewältigen können. Jetzt bei dem arktischen Eislufteinfall schimpfen Fahrer, dass sie nur noch 120 Meilen weit kommen. Einige Fahrer berichten sogar, daß sie nicht in ihr Auto einsteigen können, weil die Türgriffe zugefroren seien und die Automatik nicht öffnen könne.

Bei tiefen Temperaturen laufen die chemischen Reaktionen beim Laden und Entladen der Batterie deutlich langsamer ab als bei höheren Temperaturen. Das ist Natur der Batterie, da läßt sich nicht viel dagegen tun. Die Tesla-Konstrukteure lassen zwar die Batterie im Stillstand immer ein wenig heizen. Das kostet allerdings wiederum Energie, die die Batterie liefern muß.

Deswegen entleert sie sich auch im Stillstand. Stellt man den Tesla mit knapper Ladung ab, erscheint der Warnhinweis »Bei kalter Witterung liefert die Batterie deutlich weniger Energie. Wir empfehlen, die Batterie jetzt zu laden.« Was, wenn keine Ladestation in der Nähe ist?

Tesla geht zwar rabiat vor, packt massiv Akkuzellen nach dem Motto »viel hilft viel« in seine Autos hinein und kann daher ein wenig mehr Reichweite als andere Elektroautos bieten. Manche Elektroautos bewältigen bei tiefen Temperaturen gar nur noch 60 bis 70 Kilometer.

Einigermaßen exakte Daten sind schwer zu bekommen. Tesla-Fans rechnen die Reichweite eher schön, Kritiker tendenziell runter. Es hängt von vielen Faktoren ab, wieviel ein Akku bei Kälte noch liefern kann: Wie neu ist er? Wie viele Ladezyklen hat er bereits hinter sich? Denn das Altern ist ein generelles Problem bei Akkus. Vor allem: Wie schnell fährt man? Denn bei einigermaßen schnellem Tempo steigt der Stromverbrauch der Elektromotoren dramatisch an.Ein BMW-i3 Fahrer mit 94 Ah Batterie kommt bei Temperaturen etwas unter Null gerade mal auf 130 Kilometer Reichweite. Ein Tesla Model S 85-Fahrer rechnet im Winter bei schlechten Bedingungen mit 320 km Reichweite – wenn der Wagen bereits in der Garage vorgeheizt wurde und während des Fahrens nur sehr wenig gewärmt wird.

Das ist auch im gelobten Land der Elektromobilität Norwegen so.

Der TÜV Süd erzählt, dass in Norwegen Elektromobiliät auch bei Minusgraden kein Problem sei. Dort sei sie erfreulich fortgeschritten. Das ist angesichts horrender Zuschüsse vom Staat und vieler Privilegien wie Vorfahrt für E-Autos auch kein Wunder. Der Strom kommt zum überwiegenden Teil aus Wasserkraftwerken, von denen es in Norwegen viele gibt.

Der Tesla wird nachts in der Garage am Ladekabel geladen und schön warm gehalten. Das reicht dann für die Fahrt ins nicht zu weit gelegene Büro.

Dennoch dient er meist nur als Zweitauto. Die gut verdienenden Norweger können sich das locker leisten. Für die längeren Strecken in dem langgestreckten Land nehmen sie ohnehin das Flugzeug und für längere Autofahrten ins Wochenendhaus den Diesel-SUV.

Der TÜV gibt schon einmal den nützlichen Tip, das E-Auto in der Garage zu parken. Das schone den Akku. Allerdings ist es kritisch, ein Elektroauto in einer öffentlichen Garage abzustellen. Brandschutzsachverständige schlagen die Hände über dem Kopf zusammen angesichts der hohen »Brandlast« eines Elektroautos. Wenn die Batterie losgeht, ist nicht mehr viel mit Löschen. Ein Benziner kann auch brennen, allerdings hat es hier die Feuerwehr leichter zu löschen.

Mit dem weiteren Ratschlag des TÜV, das Auto solle aufgewärmt werden, wenn es noch am Ladestrom hängt, können die vielen Laternenparker ebensowenig etwas anfangen.

Tesla-Eigentümer Elon Musk hatte immerhin angekündigt, in die Fortentwicklung zu investieren und die Kältetauglichkeit zu verbessern.

Es zeigt sich, daß es mit Vorsicht zu genießende Worte sind, wenn es heißt, Tesla, Google, Apple und die Computergiganten steigen groß in das Autobauergeschäft ein. Alte Autobauer – zieht euch warm an. Was soll denn schon so schwierig am Autobau sein? Ein wenig Blech, Kunststoff und einen Elektromotor zusammenzubauen, kann kein Problem sein. Der Rest ist Software. Theoretisch nicht, praktisch schon, wissen erfahrene Autobauer.

Allein der Elektromotor ist auf dem Stand des Verbrenners der fünfziger Jahre und benötigt noch viel Entwicklungsarbeiten im Detail, sagen Wissenschaftler der TU München. Allein wie die Elektrobleche gefertigt werden, läßt noch viel Luft nach oben. In ihnen werden die Magnetfelder erzeugt, die den Motor durch Anziehungs- und Abstoßungskräfte in Bewegung setzen. Diese Bleche werden aus großen Rollen gestanzt und anschließend zu kompakten Paketen verbunden. Großen Einfluß haben Schneidwerkzeuge; werden sie langsam stumpf, schneiden sie ähnlich wie eine stumpfe Schere beim Papier die Blechkanten nicht mehr sauber ab. Folge: Die magnetischen Eigenschaften der Bleche werden schlechter, der Wirkungsgrad des Motors sinkt um bis zu 30 Prozent.

Es zeigt sich, dass es auf die vielen Details ankommt. Nicht umsonst hat Tesla eine erfahrene deutsche Firma für Produktionsanlagen gekauft, das Maschinenbauunternehmen Grohmann Engineering aus Prüm in der Eifel.

Von einem früheren Mercedes- Entwicklungschef geht die Rede, dass er auf dem Testzentrum am Polarkreis im tiefsten Winter mit offenem Cabrio fuhr. Fror er dabei, war die Heizungsanlage nicht gut genug, die Konstrukteure mussten nachsitzen. Autos werden auf ihre Hitzetauglichkeit zum Beispiel im Death Valley im Hochsommer getestet, ob sie bei 50 Grad auch noch einwandfrei funktionieren.

Ob Tesla wirklich die Welt verändert, wie das Tesla-Chef Elon Musk immer wieder betont, muss sich erst noch zeigen. Für viele Autofahrer würde es schon reichen, wenn die Türgriffe ihres Elektroautos auch bei Kälte aufgingen und sie weiter fahren könnten.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier

 

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siehe auch „nicht löschbare E-Autos“ – „kein Recycling-SYSTEM“

„Grüner“- IQ-TEST  zur inszenierten „ENERGIE-WENDE“- WOHER KOMMT die ENERGIE???!!!?! ANTWORT: „Der Strom kommt aus der Steckdose“

https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/klimaschutz-woher-all-der-strom-fuer-die-elektroautos-16021145.html

Regenerative Energien : Woher all der Strom für die Elektroautos?

  • Von Johannes Winterhagen
  • Aktualisiert am

Im Prinzip ist es ganz einfach: Der Strom kommt aus der Steckdose. Bild: Getty

Die deutschen Autohersteller schicken eine neue Generation Elektroautos an den Start. Einen Beitrag zum Klimaschutz leisten die Batteriefahrzeuge jedoch nur, wenn der getankte Strom regenerativ erzeugt wird.

Langsam wird es ernst. War das Elektroauto früher nur eine grüne Idee, müssen die Autohersteller nun einen Teil ihrer Flotte umstellen, um die ehrgeizigen CO2-Grenzwerte für das Jahr 2030 zu erreichen. Batterieelektrische Personenwagen werden dabei einen nennenswerten Anteil haben, weil Wasserstoff und regenerativ erzeugte E-Kraftstoffe vermutlich nicht rechtzeitig in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen.

Mit dem Audi e-tron, dem Mercedes EQC, dem Porsche Taycan und dem Volkswagen ID rollt bis Anfang 2020 die erste deutsche Welle einer neuen Elektroautogeneration in die Autohäuser, wo Tesla, der Renault Zoe, der BMW i3, der Jaguar I-Pace und andere (Kia und Hyundai) schon auf Käufer warten. Das wirft berechtigte Fragen auf. Wo kommt all die elektrische Energie her, die für den Betrieb benötigt wird?……

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/04/elektromobilitaet-erfolg-nur-durch-staatliche-marktverzerrung/

Elektromobilität „Erfolg“ nur durch staatliche Marktverzerrung

Elektrotankstellen- Nicht ökonomisch, nicht ökologisch: Elektromobilität; Bild by_Rike_pixelio.de

Elektromobilität aller Orten. VW verwendet bereits 40 % seiner Entwicklungskapazität für diese Technik. Sagt man dort so. Doch das Batterieproblem bleibt ungelöst. Ein Bericht über staatlich erzwungenen Wahnsinn und die Autoindustrie die glaubt willfährig sein zu müssen. Wird es der Kunde auch sein?
von Gerhard Grasruck

Vor etwas über einem Jahr hatte ich das Thema Elektromobilität ausführlich kritisch unter die Lupe genommen;[i]Seitdem hat sich, zumindest was die öffentliche Darstellung angeht, wenig geändert. Der Hype um die vermeintliche Zukunftstechnologie wird weiterhin am Köcheln gehalten, parallel mit dem sogenannten Diesel-“Skandal”.

Weiterhin katzbuckeln die Automobil-Manager brav vor der Politik und bekunden untertänigst ihren Willen zur Vernichtung der ihnen anvertrauten Unternehmen. So verkündete VW, man werde bis 2026 jegliche Neuentwicklungen von Autos mit Verbrennungsmotoren einstellen.[ii]Es ist natürlich schwer zu sagen, inwiefern solche Verlautbarungen wirklich ernst gemeint sind und inwiefern sie lediglich politisch korrekte Lippenbekenntnisse an die obrigkeitlichen Vorgaben sind. Aber alle Anzeichen deuten darauf hin, dass diese selbstmörderische Strategie tatsächlich durchgezogen wird – so sind laut VW-Entwicklungsvorstand Frank Welsch etwa 40 Prozent der Konzernentwicklungskapazität allein damit ausgelastet, eine neue Architektur speziell für Elektrofahrzeuge zu entwerfen.[iii]Man kann sich vorstellen, was das für Auswirkungen auf die Entwicklung neuer Verbrennermodelle haben wird.

Die Bezeichnung “selbstmörderisch” ist keineswegs übertrieben, denn an den massiven Nachteilen, welche Elektroautos im Vergleich mit solchen mit Verbrennungsmotoren aufweisen, hat sich nichts geändert. Die Reichweite ist selbst bei Verwendung einer 100 Kilowattstunden Riesenbatterie mit mehr als einer halben Tonne Gewicht jedem normalen Auto klar unterlegen. Daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern, denn die Lithium-Ionentechnik ist bereits seit einem Jahrzehnt leistungsmäßig weitgehend ausgereizt. So ist etwa die im Model 3, dem neuesten Modell des Elektro-Vorzeigeherstellers Tesla verwendete Batteriechemie immer noch weitgehend dieselbe wie in den beiden Vorgängermodellen, welche von Panasonic und Sumitomo bereits 2006 eingeführt wurde.[iv]Der Unterschied besteht lediglich darin, dass man den Gehalt an teurem Kobalt um 2 Prozent reduzierte, für eine Kostenersparnis von etwa 2 Dollar pro Kilowattstunde. Die Leistung wurde nicht verbessert, wie man an der Tatsache sieht, dass sich das Leistungsgewicht der Gesamtbatterie im Vergleich zum Vorgängermodell von 170 auf 150 Wattstunden pro Kilogramm verschlechterte.[v]

Auch an den langen Ladezeiten wird sich nicht viel ändern, ungeachtet solcher angekündigter neuer Monster-Ladetechnologien wie die von Porsche, welche mit 800 Volt und 350 Kilowatt auch größere Batterien innerhalb einer Viertelstunde auf 80 Prozent laden soll.[vi]Denn hohe Ladeströme schädigen die Batteriezellen und setzen die Lebensdauer stark herab, weshalb etwa Tesla ab 100 Kilowatt die möglichen Schnellladezyklen softwaremäßig beschränkt, um den Schaden an der Batterie in Grenzen zu halten.[vii]Man kann sich lebhaft ausmalen, was dann erst 350 Kilowatt anrichten würden. Da es auch Porsche wohl kaum schaffen wird, die Grundlagen der Elektrochemie aushebeln, ist, wer nicht jedes halbe Jahr seine Batterie tauschen will, wohl gut beraten nicht zu viel Gebrauch von dem neuen Feature zu machen (Wenn es denn erst einmal verfügbar sein sollte).

Das größte Problem ist jedoch der enorme Preisnachteil der Elektroautos aufgrund der erforderlichen massiven Batterie. Diese kostet, wie der bei BMW für Elektromobilität zuständige Vorstand Klaus Fröhlich beklagte, alleine so viel, dass man dafür ein normales Auto bauen könnte.[viii]  Zwar werden Elektro-Evangelisten nicht müde, die erheblichen Kostenfortschritte der letzten Jahre zu betonen. So haben sich laut einer Statistik des Informationsdienstes Bloomberg NEF die durchschnittlichen Kosten für Lithium-Ionen-Batterien von 1160 Dollar pro Kilowattstunde im Jahr 2010 auf “nur” noch 176 Dollar 2018 reduziert.[ix]Geht man von der üblichen Faustregel aus, dass die Kosten der Gesamtbatterie etwa 30 Prozent höher sind als die der darin verbauten Batteriezellen, kann man also von einem Zellenpreis von etwa 135 Dollar ausgehen. Aber gesunder Menschenverstand und Erfahrung sagen, dass solche Kostensenkungen nicht ewig fortgesetzt werden können. Irgendwann sind bei jeder Technologie die durch erhöhte Massenproduktion möglichen Einsparungen ausgereizt – danach wird es nur noch die üblichen kleinen Schritte kontinuierlicher Rationalisierung geben.

In der Automobilindustrie wird dies auch zumeist anerkannt. So setzt etwa Lee Ki-sang, Vizepräsident des koreanischen Herstellers Hyundai, den Zeitpunkt für das Ende signifikanter Preissenkungen bei Lithium-Ionen-Batterien auf 2020.[x]Es könnte sein, dass auch dies noch zu optimistisch ist, denn die Anzeichen mehren sich, dass der Punkt bereits jetzt erreicht ist. Bei der vorher genannten Zahl von 176 Dollar ist zu bedenken, dass Tesla schon im April 2016 mit Kosten auf Gesamtbatteriebasis von weniger als 190 Dollar prahlte.[xi]Nennenswerte Fortschritte bei der Senkung der Produktionskosten hat es also seitdem nicht gegeben, es ist jetzt nur so, dass aufgrund der erhöhten Gesamtstückzahlen mehr Kunden in den Genuss derselben Preise kommen, die vor einigen Jahren einer Handvoll Großabnehmer wie Tesla vorbehalten waren. Von Tesla gab es seitdem zwar großspurige Ankündigungen über angeblich bevorstehende weitere Durchbrüche, aber nichts über tatsächlich erreichte Fortschritte.

Auch neu auf den Markt kommende Elektrofahrzeuge bestätigt den (Nicht-)Trend. Ein Datenpunkt ist etwa eine neue Version des Nissan Leaf, bei welchem die Batterie von 40 auf 60 Kilowattstunden vergrößert wird. Dafür muss man aber auch entsprechend 5.800Euro mehr hinblättern, macht also (ohne Mehrwertsteuer) 245 Euro pro Kilowattstunde.[xii]Auch wenn von diesem Betrag noch etwas für die gleichzeitige Erhöhung der Motorleistung von 110 auf 149 kW weggeht, sollte klar sein, dass dies definitiv kein Indiz für eine Senkung der Batteriepreise ist, eher im Gegenteil.

Ein anderes Beispiel ist der von einem Münchner Startup entwickelte elektrische Kleinwagen Sion welcher 2019 in Serienproduktion gehen soll. Dieser sollte ohne Batterie 16.000 Euro kosten, die dazugehörige 35 Kilowattstunden Batterie mit “nur” 4000 Euro zu Buche schlagen. Jetzt musste man den Batteriepreis auf 9500 Euro (Also 230 Euro pro Kilowattstunde) mehr als verdoppeln.[xiii]Die Begründung:

„Seitdem hat sich die Situation jedoch grundlegend verändert: Emissionsskandale, Dieselfahrverbote und Klimaveränderungen haben den Druck auf Politik und Automobilhersteller zum Ausbau der Elektromobilität enorm erhöht. Dies führt zu einer steigenden Nachfrage auf dem EV-Markt und auch dazu, dass die Zellpreise nicht so stark gesunken sind wie erwartet.“

Dies scheint die Standardausrede für das sich immer deutlicher abzeichnende Ende des Batterie-Preisverfalls zu sein. Mit derselben Begründung hat auch der allgegenwärtige Medien-Verkehrs-„Experte” Ferdinand Dudenhöffer schon sicherheitshalber einmal den Termin für weitere Batteriekostensenkungen auf bis nach 2025 verschoben.[xiv]Plausibel ist sie keineswegs.

So etwa wäre unter diesen Umständen das Verhalten des Automobilherstellers Nissan kaum zu erklären: Dieser hatte mit AESC eine eigene Tochtergesellschaft aufgebaut, um die Batteriezellen für dessen Leaf Elektroauto herzustellen. Diese wurde jedoch von Nissan im August des letzten Jahres an die chinesische “Alternativ”-Energiefirma Envision Energy verkauft, nachdem man vorher bereits mehr als zwei Jahre lang versucht hatte, den Bereich loszuwerden.[xv]Für neue Versionen des Leafs werden jetzt stattdessen Batteriezellen des koreanischen Herstellers LG Chem zugekauft. Wenn auf dem freien Markt Batteriezellen wirklich so knapp und im Vergleich zu den Produktionskosten überteuert sind, wäre ein solches Verhalten absurd.

Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass Batteriezellenhersteller sich an besonders üppigen Margen erfreuen können, oftmals ist eher das Gegenteil der Fall. So wird beispielsweise der Verlust von LG Chem im Batteriebereich für 2018 auf umgerechnet 53 Millionen Euro geschätzt[xvi]und auch die Batterieabteilung des Tesla-Lieferanten Panasonic erntete bislang vorwiegend rote Zahlen aus dem Geschäft.[xvii]Als Volkswagen unlängst mit Samsung SDI und LG Chem Lieferverträge für Batteriezellen abschloss, war dies zu einem Preis, bei welchem die Hersteller in Kauf nehmen müssen, lange Zeit hohe Verluste zu schreiben. SK Innovation entschied sich dafür, nicht an der Ausschreibung teilzunehmen, da man Bedenken hatte bei dem von VW geforderten Preis überhaupt jemals aus den roten Zahlen herauszukommen.[xviii]Diese Verteilung der Verhandlungsmacht hört sich kaum danach an, als ob es sich um einen Markt handelt, welcher besonders von Knappheit geprägt ist.

Im Übrigen sind, nach teilweise starken Spekulationszugewinnen, die Preise für wichtige Rohstoffe für die Batterieproduktion wie Lithium, Nickel und Kobalt seit etwa einem halben Jahr deutlich im Sinken begriffen.[xix]Auch das ist ein klares Indiz gegen eine Mangelsituation.

Es ist kaum verwunderlich, dass unter diesen Umständen der Enthusiasmus der deutschen Industrie, in das vermeintliche Zukunftsgeschäft einzusteigen nicht besonders ausgeprägt ist. Wie üblich sollen es Steuergelder richten – das Bundeswirtschaftsministerium stellt als Anschubfinanzierung eine Milliarde Euro zur Verfügung.[xx]Es bleibt abzuwarten, ob sich selbst mit solch üppiger Subventionierung Unternehmen locken lassen, in das prekäre Geschäft zu investieren.

Natürlich gibt es immer noch vollmundige Ankündigungen über zukünftige Preissenkungen. So verkündete im Juni letzten Jahres Tesla-Zampano Elon Musk, dass man die Preise für Batteriezellen “vielleicht” im Laufe des Jahres auf unter 100 Dollar drücken werde (und 2020 unter 100 Dollar auf Gesamtbatteriebasis).[xxi]Als Musk aber unlängst bei der Tesla Finanzanalysten Telefonkonferenz für das Geschäftsjahr 2018 nach den aktuellen Batteriekosten gefragt wurde, zeigte er plötzlich eine ganz uncharakteristische Zurückhaltung: ”Streng geheime Zahl; Wir können sie nicht bekanntgeben.”[xxii]Das war wohl eher nichts. Und Lei Zhang, Vorstandsvorsitzender der schon genannte Firma Envision Energy verkündete, dank der neu erworbenen Batterietochter werde man in der Lage sein, Preise auf Gesamtbatteriebasis von 100 Dollar bereits 2020 und von möglicherweise sogar von 50 Dollar 2025 zu erreichen.[xxiii]Man stellt sich die Frage, welchen Teufel die Verantwortlichen bei Nissan geritten hat, angesichts dieses unmittelbar bevorstehenden Durchbruchs diese Wunderklitsche zu verkaufen und stattdessen künftig Batterien zu einem anscheinend wesentlich höheren Preis einzukaufen?

Trotz jahrelanger massivster Propaganda und Subventionen zugunsten der Elektrovehikel – bei gleichzeitiger Diskriminierung von Verbrennerfahrzeugen – befinden sich in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unter über 47 Millionen gemeldeten Pkw gerade einmal 100.000 reine Elektrofahrzeuge und 60.0000 extern ladbare Hybridfahrzeuge.[xxiv]

Als Ursache wird insbesondere ein bislang noch mangelndes Angebot an Elektrofahrzeugen verantwortlich gemacht. Tatsächlich gibt es jedoch aktuell bereits mehr als zwanzig PKW-Elektromodelle auf dem deutschen Markt, welche ein breites Spektrum abdecken.[xxv]Es ist nicht zu erkennen, was neue Modelle hier wesentlich besser machen sollen. Für die im Vergleich zu Verbrennern hohen Kosten, geringe Reichweite und lange Ladezeiten ist die Batterietechnologie verantwortlich, woran sich, wie erläutert, auf absehbare Zeit nichts ändern wird.

Eine andere wohlfeile Ausrede für den mäßigen Erfolg der Elektromobilität ist die angeblich mangelnde Zahl öffentlicher Ladestationen – so verkündete die “Nationale Plattform Elektromobilität” das für das kommende Jahr nicht weniger als 70.000 öffentliche Stromladepunkte – zusätzlich zu der ohnehin mehr oder weniger obligatorischen Heimladestation – erforderlich seien um den vermeintlich unersättlichen Bedarf zu decken.[xxvi]Die Realität sieht so aus, dass es Anfang des Jahres nach Angaben der Bundesnetzagentur – insbesondere dank der regen Installationstätigkeit der von Wirtschaftlichkeitsbelangen unbelastete kommunale Stromversorger – bereits 7.342 Ladesäulen in Deutschland gab, mehr als halb so viel als wie die 14.478 konventionellen Tankstellen.[xxvii]Auch wenn diese Stromtankstellen im Schnitt nur über zwei Ladepunkte verfügen, ist dies angesichts der kümmerlichen Bestandszahlen immer noch eher über- als unterdimensioniert.

Es bleibt also dabei: Nennenswerte Marktanteile können Elektroautos nur bei wirklich extremer staatlicher Marktverzerrung erreichen, welche nur sehr schwierig dauerhaft aufrechterhalten werden kann.

Dies gilt auch für China, welches aufgrund des riesigen Marktes als besonderer Hoffnungsträger für den Durchbruch der Elektromobilität gehandelt wird: Im letzten Jahr wurden dort eine Million Elektro-PKWs verkauft, was einem Marktanteil von 4,6 Prozent entspricht. Der Grund dafür ist eine Subventionierung von durchschnittlich umgerechnet mit etwa 9.000 Euro pro Fahrzeug; [xxviii]Ein weiterer wichtiger Treiber für den steigenden Absatz ist die Bevorzugung bei der Zuteilung von Fahrberechtigungen für chinesische Großstädte.

Aber es ist eher nicht damit zu rechnen, dass die chinesischen KP-Funktionäre, welche – im Gegensatz zu ihren bundesdeutschen grün-kommunistischen Kollegen – immerhin ein klein wenig seit den Tagen von Maos Hinterhof-Hochöfen während des “Großen Sprung nach vorn[xxix]dazugelernt haben, dies wirklich bis zum bitteren Ende durchziehen (Bei der Subventionierung der Solarenergie wurde vor kurzem energisch auf die Bremse getreten.[xxx]). Berichten zufolge sollen die Subventionen bereits dieses Jahr um ein Drittel reduziert und Ende 2020 ganz gestrichen werden.[xxxi]

Auch die großzügige Vergabe von Nummernschildern welche das Fahren in Großstädten erlauben, dürfte wohl nicht lange so weitergehen. Denn der Grund für die Fahrbeschränkungen sind ja nicht die Abgase – alte Kraftwerke und Fabriken ohne moderne Filteranlagen und nicht Autos sind die Hauptursache für die schlechte Luftqualität in chinesischen Städten[xxxii]– sondern vielmehr die Überlastung des Straßennetzes. Dummerweise jedoch verstopfen Elektroautos die Straßen genau so stark, wie es ganz normale Fahrzeuge tun, weshalb auch diese Art der Privilegierung selbstbegrenzend ist.

Anteilsmäßiger Spitzenreiter ist Norwegen, wo allein die beim Erwerb eines normalen Autos fälligen Steuern ohne weiteres das Vierfache des eigentlichen Verkaufspreises betragen können.[xxxiii]Aufgrund der Befreiung von diesen Steuern und zusätzlicher Begünstigungen (z.B. keine Maut, keine Parkgebühren, kostenloses Laden, Benutzung von Busspuren) hat man es geschafft, das die Hälfte der verkauften Autos dort elektrisch sind – einen derartig obszön verschwenderischen Luxus kann sich nur ein Wohlfahrtsstaats-Ölscheichtum (Erdöl ist für ein Drittel der Exporteinnahmen verantwortlich) wie Norwegen leisten. Aber selbst hier bleibt abzuwarten, wie lange die Politiker dort noch die mit der steigenden Zahl der Elektroautos parallel steigenden staatlichen Einnahmeverluste akzeptieren; Bereits mehrmals wurde eine Reduzierung der Privilegierung geplant, aber immer wieder verschoben wegen der wohlbegründeten Angst, dass dann, wie zum Beispiel in Dänemark oder Hongkong, der Absatz der Elektrofahrzeuge massiv einbrechen würde.

Um noch einmal zu unserem “Experten” Dudenhöffer zurückzukommen, dieser hat eine, um es milde zu sagen, eigenwillige Begründung für den von ihm als unvermeidlich bezeichnetem baldigen Durchbruch der E-Mobilität: Da sei bereits so viel Geld hineingepumpt worden, dass es einfach ein Erfolg werden müsse.[xxxiv]Leider ist diese Mentalität, wie ich selbst feststellen musste, auch in der Industrie weit verbreitet. So antwortete etwa ein leitender Verantwortlicher bei meinem Arbeitgeber aus dem Automobilzulieferbereich auf kritische Fragen zu der Entscheidung, in E-Mobilitätsthemen wie Lade- und Batteriesysteme einzusteigen: ”Ja, zuerst war ich auch skeptisch, aber da wird so viel gemacht und investiert, das kommt jetzt, keine Frage.”

Was natürlich ein fataler Fehlschluss ist – noch sind wir nicht ganz in der BRDDR 2.0 angekommen, wo es keine Alternativen zu den ElektroTrabbis gibt. Schon viele Unternehmen haben schmerzlich feststellen müssen, dass es den Kunden, diesen verzogenen Lümmel, nicht im Geringsten interessiert wieviel man in ein Produkt investiert hat, wenn es nicht konkurrenzfähig ist. Da tut es auch nichts zur Sache, wie viele von ihnen bei Umfragen brav bekunden, wie wichtig und toll sie “ökologisch korrekte” Produkte und Technologien finden oder dass sie überwiegend ihr Kreuzchen bei staatstragenden Parteien machen. Denn, wie Libertäre nicht müde werden hinzuweisen, fehlt den meisten Menschen die Fähigkeit, oder zumindest die Motivation, außerhalb ihres unmittelbaren Erfahrungsbereiches liegende Zusammenhänge zu analysieren, weshalb sie in der Regel einfach das dominierende Narrativ gedankenlos übernehmen – aber bei Dingen wo sie direkten Einblick und Kontrolle haben, handeln sie im Großen und Ganzen rational. Beim Thema Elektromobilität scheinen interessanterweise nicht einmal sehr viele ein Bedürfnis zum “virtue signaling” zu verspüren; So gaben bei einer Umfrage gerade einmal sieben Prozent der Befragten an, für ihren nächsten Autokauf ein Elektroauto in Erwägung zu ziehen.[xxxv]

Wenn die Blase platzt, werden solche Unternehmen als Gewinner dastehen, welche ihre Ressourcen am wenigsten mit den Elektrospielzeugen verzettelt haben. Dies dürften insbesondere japanische Firmen sein, welche sich, mit der teilweisen Ausnahme von Nissan, von dem Hype kaum beeinflussen lassen und nur das absolute Minimum tun, um dem politischen Druck zu genügen. Toyota hat zwar 1997 mit dem Prius den ersten Serienhybrid der Welt auf den Markt gebracht, erklärt jedoch unverblümt, dass die Technologie für praktikable reine Elektrofahrzeuge noch nicht vorhanden ist.[xxxvi]Mazda will noch in diesem Jahr als erster Hersteller einen Motor auf den Markt bringen, welcher die Vorteile von Benzin- und Dieselmotor vereint;[xxxvii]auch deutsche Firmen hatten einst an dem Konzept unter der Bezeichnung “Diesotto” geforscht.

Aber solche Investitionen in die Weiterentwicklung in die Technologie von Verbrennungsmotoren wurden im Zuge des Elektrowahns abgewürgt; die deutsche Automobilindustrie wird schwer, vielleicht vernichtend. getroffen werden. Ohne Zweifel würden viele Links-Grüne ein solches Schicksal mit hämischer Schadenfreude bejubeln. Sehr gut wird ihre Denkweise in einem im Internet kursierenden angeblichen Zitat des früheren grünen Außenministers Joschka Fischer ausgedrückt: “Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht.”[xxxviii]

Egal ob er dies wirklich wörtlich so gesagt hat (Ich vermute eher nicht – ein Joschka Fischer würde wohl kaum die Deutschen als “begabter” bezeichnen), es ist eine weitverbreitete Haltung unter der Rot-Grün versifften “Intelligenz”. Diese ist zumeist entweder direkt beim Staat beschäftigt oder hält sich im Dunstkreis staatlicher Subventionen auf, weshalb sie sich von der Schädigung der realen Produktivwirtschaft nicht betroffen sieht; die dort Beschäftigten werden ohnehin vorwiegend als ideologisch suspekt betrachtet – möglicherweise gar AfD-Wähler! – denen es vermutlich nur recht geschieht. Freilich, auch viele von diesen werden erkennen müssen, dass es für die Bewahrung ihrer komfortablen Parasiten-Existenz vielleicht doch nicht so klug ist, den Wirt abzutöten. In Anlehnung an den bekannten alten Greenpeace-Aufkleber könnte man es so ausdrücken: Erst wenn die letzte Automobilfabrik geschlossen, das letzte Atomkraftwerk heruntergefahren, der letzte Hochofen erkaltet und das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet ist, werdet ihr erkennen, dass man Genderstudien-Diplome nicht essen kann.

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/07/entsorgung-ungeklaert-wohin-mit-den-fluegeln-ausrangierter-windturbinen/

Entsorgung ungeklärt: Wohin mit den Flügeln ausrangierter Windturbinen ?

geborstener Windradflügel; Bildquellenangabe: Thorben Wengert, pixelio.de

Peter Entinger **
Über 20000 Windturbinen drehen sich zwischen Nordsee und Alpen. Einige von ihnen haben die vorgeschriebene Altersgrenze fast erreicht. Ab dem kommenden Jahr wird es ernst. Dann müssen jährlich mehr als 15000 Tonnen Flügelmaterial entsorgt werden.

Die Konzepte dafür sind die Hersteller größtenteils noch schuldig. Während die Beton- und Metallteile wie Turm und Generator sich recht einfach verwerten lassen, sind die aus Kunststoffen gefertigten Rotorblätter eine echte Herausforderung. Denn diese enthalten Gifte.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ („FAZ“) berichtete kürzlich, es mangele noch immer an standardisierten Verfahren für den ökologisch einwandfreien Rückbau. Bezeugte Fälle, in denen Windräder rücksichtslos auseinandergenommen werden, würden der Branche zusetzen.

„Wir steigen bei der einen Technologie aus – weil wir nicht wissen, was wir mit dem Atommüll machen sollen – und bei einer neuen Technologie ein, bei der wir auch nicht wissen, wie wir mit dem Abfall klarkommen“, klagt ein Sprecher des Recycling-Unternehmens Remondis.

Zahl der Rückbauten wird drastisch zunehmen

Der Bundesverband Windenergie (BWE) rechnet damit, dass der Abbau von Windkraftanlagen ab 2021 deutlich zunehmen wird. Denn viele Anlagen fallen ab diesem Zeitpunkt nach und nach aus der staatlich garantierten Einspeisegrundvergütung gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, die eine Laufzeit von 20 Jahren hat.

Eine Öko-Richtlinie müsse her, die vorschreibe, nur recyclingfähige, wiederverwertbare Rohstoffe zu verwenden, fordert Remondis. Darauf habe die Industrie bislang keine Antwort. Denn die Windfänger bestehen unter anderem aus glasfaserverstärkten Kunststoffen, einem Verbund aus einer Glasfaser, die das Stützgerüst bildet und einem Harz. Die Deponierung dieser Mischstoffe ist verboten, und bei der konventionellen Müllverbrennung entwickelt das Harz giftige Gase, die aufwendig gefiltert werden müssen.

Zur Industrievereinigung RDR-Wind haben sich kürzlich mehrere Unternehmen zusammengeschlossen, um nach Lösungen zu suchen. Ziel sei es, erstmalig verbindliche Rückbaustandards zu erarbeiten, sagt Martin Westbomke, Projektingenieur am Institut für Integrierte Produktion Hannover und Erster Vorsitzender der Vereinigung gegenüber der „FAZ“. Das Blatt berichtet auch von besonderen Problemen beim Rückbau von Windanlagen in der Nordsee. „Um das Leben, das sich um die Anlage herum gebildet hat, nicht zu beeinträchtigen, ist ein ungleich umsichtigeres Vorgehen als an Land vonnöten. Betriebsstoffe wie Öle dürfen zum Beispiel keineswegs ins Wasser gelangen“, erklärte Berthold Hahn vom Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme.

Ungeachtet der aktuellen Debatte fordert die Offshore-Windbranche von der Bundesregierung höhere Ausbauziele für Windräder in Nord- und Ostsee. Bis 2030 müss­ten mindestens 20 Gigawatt Leistung ans Netz gehen, teilte der BWE mit. Dies sei nötig, um wie geplant insgesamt 65 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien zu gewinnen. Bislang will die Regierung bis 2030 nur Offshore-Wind­räder mit 15 Gigawatt anschließen. Laut dem BWE sind knapp 6,4 Gigawatt am Netz. Im vergangenen Jahr kam ein Gigawatt mit 136 Windrädern neu dazu. Rechnerisch entspricht ein Gigawatt etwa der Leistung des Blocks eines Kernkraftwerkes.

)**  Anmerkung EIKE :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 01.02.2019, S.3;  EIKE dankt der Redaktion sowie dem Autor Peter Entinger für die Gestattung der ungekürzten Übernahme.

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tube.com/watch?v=YW_JMmxJDao

Das sagt ein hochrangiger Physiker: Prof Dr. Konstantin Meyl zum Mobilfunk

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Dringender Weckruf: 5G ist Gefahr für Leib und Leben! | 28.01.2019 | http://www.kla.tv/13770

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https://www.kla.tv/13829&autoplay=true

Zweiter dringender Weckruf: 5G ist Gefahr für Leib und Leben! (Teil 2) www.kla.tv/13829
09.02.2019

Unsere erste Sendung „Dringender Weckruf: 5G ist Gefahr für Leib und Leben“ hat sich auf allen sozialen Plattformen wie ein Lauffeuer verbreitet. Mehrere hunderttausend Aufrufe allein auf Youtube zeigen die exponentielle Verbreitung des 5G-Weckrufes! Dies zeigt, wie brennend sich viele Menschen für eine kritische Auseinandersetzung mit 5G interessieren. Teil 1 des Weckrufes wies unter anderem auf ein sehr mysteriöses Vogelsterben in Den Haag hin, über das verschiedene Internetplattformen berichtet haben. Diese führen den Tod von Hunderten von Vögeln auf 5G-Tests, die parallel stattgefunden haben sollen, zurück. Dass diese Auslegung nicht abwegig ist, zeigt unter anderem die Beurteilung von Prof. Dr. Werner Thiede. Er sagt (Zitat): „Der neue Mobilfunk-Standard 5G wird eine völlig neue Strahlenumgebung für Flora und Fauna schaffen. Die Strahlung wird intensiver und kurzwelliger, damit „härter“ – sie ähnelt in ihrer Wellenform und Wirkung einer Strahlenwaffe.“ Dennoch sind im Internet auch Stimmen aufgekommen, die einen Zusammenhang zwischen 5G bzw. Mobilfunkstrahlung und dem unvermittelten Tod der Vögel kategorisch abstreiten. Doch ein lückenloser wissenschaftlich fundierter Beweis, dass das Vogelsterben definitiv nicht im Zusammenhang mit Mobilfunkstrahlung stehen, wird nicht erbracht. Der heutige zweite Weckruf zeigt an sieben konkreten Beispielen ein stetig wiederkehrendes Muster auf: Sobald jemand behauptet, dass Mobilfunkstrahlung die Ursache für Schädigungen an Menschen, Tieren oder auch der Umwelt sein könnte, erheben sich massivste Gegenstimmen, die diesen Zusammenhang kategorisch abstreiten. Bsp. 1: Mysteriöses Bienensterben Im Bundesland Bayern läuft derzeit das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ Der Rückgang des Bienenbestandes um ca. 80% ist alarmierend! In der Initiative, die u.a. von der ÖDP und den Grünen initiiert wurde, wird jedoch Mobilfunk als mögliche Ursache für das dramatische Bienensterben nicht einmal erwähnt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien geben jedoch unzweifelhafte Hinweise, dass Bienen durch Mobilfunkstrahlung in ihrem Orientierungssinn und Kommunikation gestört werden und dies weit unterhalb der gültigen Grenzwerte! Es ist sehr auffällig, dass der Rückgang des Bienenbestandes mit dem Ausbau des Mobilfunks einherging! (Quelle: „Bienen, Vögel und Menschen – Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog“ – Dr. Ulrich Warnke) Dennoch wird vonseiten der Politik behauptet: „Die jetzt geltenden Grenzwerte sind die Grenzwerte, die der Gesundheit der Bevölkerung und dem Vorbeugeprinzip entsprechend sind.“ Jürgen Trittin, ehemaliger Bundesumweltminister (B90/Grüne) Bsp. 2. Mysteriöse Baumschäden Bäume nehmen wie eine Antenne Mobilfunkstrahlung auf. [https://ul-we.de/empfangen-baeume-und-pflanzen-funksignale/]. Wenn Bäume reden könnten, könnte niemand mehr die Schädigungen durch Mobilfunk abstreiten. Unsere Bilddokumentation spricht jedoch auch ohne Worte eine eindeutige Sprache. Dennoch lassen Mobilfunkbetreiber beinahe mantramäßig verlauten: „Wir haben keine Hinweise darauf, dass wir uns Sorgen machen müssten!“ Dr. Karsten Menzel, Leiter für Bereich Umwelt, Gesundheit und Sicherheit bei e-plus Beispiel 3: Mysteriöse Blutbildveränderungen Das Blutbild eines gesunden Menschen unter dem Dunkelfeldmikroskop sieht folgendermaßen aus. Ein kurzes Handytelefonat von nur 3 Minuten führt zu einer gravierenden Veränderung unseres Blutbildes. Das Dunkelfeldmikroskop bringt die Gefahr durch Mobilfunk schonungslos ans Licht und zeigt die Verklumpung der roten Blutkörperchen zu sogenannten „Geldrollen“. Dieser Effekt der Verklumpung erhöht die Gefahr für Infarkte oder Schlaganfälle enorm. [Quelle: Dokumentarfilm: Mobilfunk – die verschwiegene Gefahr – http://www.kla.tv/1019%5D Dennoch behauptet die Mobilfunkindustrie: „Mobilfunktechnik, wie wir sie anwenden, ist nicht gesundheitsschädlich!“ Georg von Wagner (Pressesprecher T-Mobile) Beispiel 4: Mysteriöser Anstieg von Alzheimer und Demenz Auch in der öffentlichen Berichterstattung zum deutlichen Anstieg von Alzheimer und Demenz wird der Mobilfunk als mögliche Ursache fast immer verschwiegen. Wissenschaftliche Studien belegen jedoch zweifelsfrei, dass schon eine relativ geringe Mobilfunkstrahlung unsere Blut-Hirn-Schranke öffnen kann. Diese Schranke schützt das Gehirn vor toxischen Stoffen. Der schwedische Wissenschaftler Salford weist dies in einer Studie mit Rattenhirnen nach. Weitere Studien anderer Forscher haben seine Ergebnisse bestätigt. Somit dringen durch die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke Schadstoffe in unser Gehirn ein, die zu Alzheimer und Demenz führen können. Dennoch behauptet die Politik: „Es gibt keinen Beleg dafür, dass die Strahlung von Mobiltelefonen, WLAN-Geräten (…) für den Menschen gesundheitliche Risiken haben.“ (Bundesregierung zitiert im Ärzteblatt vom 13.12.2018) Beispiel 5: Mysteriöse Zunahme von Elektrosensibilität Der Anteil von elektrosensiblen Menschen, die auf Mobilfunkstrahlung vergleichbar einer Art Allergie reagieren, hat stark zugenommen. Laut Umfragen wird ein Wert von 9% der Bevölkerung angegeben. In Studien und Versuchen konnte messtechnisch nachgewiesen werden, dass sich bei elektrosensiblen Menschen sogar die Herztätigkeit im Strahlungsfeld deutlich verändert. [Quelle: https://ul-we.de/lamas-reagieren-auf-handys-und-smartphones/%5D So sind elektrosensible Menschen ein lebendiges, beweiskräftiges Dokument von Mobilfunkschäden! Dennoch behaupten Politiker: „Von der im Moment verwendeten Funktechnik geht keine Gefahr aus. Bestenfalls liegt bei den Betroffenen ein psychisches Problem vor.“ Dr. med. Monika Stolz, Ex-Ministerin für Arbeit und Soziales von Baden Württemberg Beispiel 6: Mysteriöses Diskreditieren wissenschaftlicher Studien Professor Franz Adlkofer brachte in seiner wissenschaftlichen Reflex-Studie in einem Doppelblindversuch den Beweis, dass Mobilfunkstrahlung DNA-Strangbrüche – eine Vorstufe von Krebs – verursacht. Eine beispiellose Verleumdungskampagne gegen Adlkofer und sein Forscherteam begann. [Quelle: Dokumentarfilm „Thank you for calling“ von Klaus Scheidsteger, http://www.ty4c.com/%5D Adlkofer konnte jedoch alle Gerichtsprozesse gegen seine Verleumder gewinnen. Hier noch weitere Forscher, denen es ähnlich erging: Professor Peter Semm, der für die Telekom forschte, durfte seine besorgniserregenden Ergebnisse nie veröffentlichen. Dr. George Carlo forschte für die US-Mobilfunklobby. Als er seine Studien veröffentlichte, wurde er entlassen. Sein Haus brannte auf mysteriöse Weise durch Brandstiftung nieder. [Quelle: Der Handykrieg, Dokufilm von Klaus Scheidsteger] Somit weiß die Mobilfunklobby aus eigenen Untersuchungen um die Gefahr der Mobilfunkstrahlung – behauptet aber öffentlich das Gegenteil! „Sie ruinieren die Gesundheit von Menschen durch Angst mehr als es der Mobilfunk je tun könnte.“ (Thomas Barmüller, FMK, Forum Mobilfunkkommunikation) Beispiel 7: Mysteriöses Verhalten von Tieren Zahlreiche Landwirte berichten von schweren Erkrankungen bei Tieren, nachdem Mobilfunksender in Betrieb genommen wurden. Friedrich Stengel aus Öttingen/Bayern berichtete von 25 verendeten Kühen, insgesamt 75 Frühabgängen bzw. Totgeburten im 3. oder 4. Monat. Das bayrische Umweltministerium war nicht bereit sich mit dem Fall zu befassen und leugnete jeglichen Zusammenhang mit Mobilfunkstrahlung. Wir empfehlen an dieser Stelle den Dokumentarfilm „Mobilfunk – die verschwiegene Gefahr“, der die Ignoranz der Behörden ausführlich dokumentiert. Hier ein kurzer Ausschnitt: „Die Ignoranz geht aber noch weiter. Eine Ärztedelegation übergab 2006 dem Bundesamt für Strahlenschutz – kurz BfS, eine 700-seitige Dokumentation von strahlungsbedingten Krankheitsfällen. Bis heute wird dem unter Zuhilfenahme durchsichtiger Schutzbehauptungen nicht nachgegangen.“ Telekomsprecher Dr. Volker Böckelmann: „Ein Wirtschaftsunternehmen kann keine Moral haben“ Die aufgeführten 7 Beispiele stellen nur die Spitze des Eisberges eines gigantischen Verschweigens von Mobilfunkschäden dar. Man kommt um die Schlussfolgerung nicht herum, dass mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln verhindert werden soll, dass Schädigungen durch Mobilfunk an das Licht der Öffentlichkeit gelangen. Die Argumentation, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis für solche Schädigungen gäbe, muss doch als arglistige Täuschung und kriminelle Verantwortungslosigkeit entlarvt werden. Dr. med. Gerd Oberfeld, Referent für Gesundheit und Umweltmedizin der Salzburger Landesregierung, bringt es mit einem treffenden Vergleich zu Cholera auf den Punkt: Vor 150 Jahren habe man in London festgestellt, dass sich in der Nähe von bestimmten Brunnen schwere Durchfallerkrankungen mit Todesfolge häuften. Daraufhin habe man die Brunnen sofort gesperrt – und tatsächlich seien die Infektionen zurückgegangen. Oberfeld sieht sofortigen Handlungsbedarf, denn er schätzt, dass bereits heute mehr Menschen durch Mobilfunk geschädigt werden oder gar zu Tode kommen, als durch Verkehrsunfälle oder durch Luftschadstoffe. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, da die Monopolmedien diese lebenswichtigen Zusammenhänge vor den Menschen verschweigen, ist dieser Weckruf wiederum ein Aufruf zur Weiterverbreitung! Darum leiten Sie JETZT diese Sendung über den eingeblendeten Link an möglichst viele Ihrer Freunde und Bekannte weiter und setzen Sie somit ein aktives Signal gegen diese offensichtliche Zensur! Wollen Sie zukünftig speziell zum Thema Mobilfunk und 5G informiert werden, so melden Sie sich doch unter http://www.kla.tv/5G. Wir werden dann Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Herzlichen Dank.

von kw.

Quellen/Links: https://connectiv.events/den-haag-hunderte-voegel-sterben-waehrend-eines-5g-experiments/
raum&zeit, Ausgabe 216/2018 https://www.raum-und-zeit.com/r-z-online/artikel-archiv/raum-zeit-hefte-archiv/alle-jahrgaenge/2018/ausgabe-216/5g-funk-geht-unter-die-haut.html
„Bienen, Vögel und Menschen – Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog“ (Dr. Ulrich Warnke) https://ul-we.de/empfangen-baeume-und-pflanzen-funksignale/
Dokumentarfilm: Mobilfunk – die verschwiegene Gefahr – www.kla.tv/1019
„Thank you for calling“ von Klaus Scheidsteger, http://www.ty4c.com/
Der Handykrieg, Dokufilm von Klaus Scheidsteger https://ul-we.de/category/faq/tiere
https://ul-we.de/zahl-der-insekten-ist-seit-den-1990er-jahren-um-bis-zu-80-gesunken/
https://www.youtube.com/watch?v=F5SZ3aIYuJA
(ab Minute 29.02) https://www.youtube.com/watch?v=F5SZ3aIYuJA
(ab Minute 23:00) https://blog.telefonica.de/2013/01/verantwortung-fur-die-energienutzung-der-zukunft/
https://www.youtube.com/watch?v=dWjx2bx0yUY
Minute 5:07-5:12) http://www.aerzte-und-mobilfunk.eu/gesundheitliche-wirkungen/mobilfunk-gesundheit-krebsrisiko-erschoepfung-burnout-kinder-jugendliche-tumor-embryonenschaedigung-schwangerschaft/
https://www.zeitenschrift.com/news/salford-studie-gms-handys-schaedigen-das-gehirn#.XFrkXxJCfIU
Informationsbroschüre: „Die Fälscher“ (Diagnose Funk) https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99846/Bundesregierung-haelt-Mobilfunkstrahlung-fuer-gesundheitlich-unbedenklich
https://ul-we.de/wp-content/uploads/2019/02/Studien-zur-Elektrosensibilit%C3%A4t.png
www.naturheilpraxis-und-energiebalance.de/themen-zur-umweltmedizin/links-zum-thema-baubiologie/elektrosmog-mobilfunk/
https://ul-we.de/lamas-reagieren-auf-handys-und-smartphones/
Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 14/5113 – https://suche.landtag-bw.de/?mode=and&si=10&q=14%2F5113
https://ul-we.de/wp-content/uploads/2013/08/HallbergOberfeld.pdf
https://stiftung-pandora.eu/archiv/
https://www.bbu-online.de/AG%20Innenraumschadstoffe%20und%20Gesundheit/Schulen/Mobilfunk/Wissenschaftler.htm
https://www.youtube.com/watch?v=aba4bihqxTs
https://ul-we.de/reportage-der-handykrieg/
https://www.elektrosmognews.de/Zitate/inhalt.html

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e.com/watch?v=KhHrF5s4F88

5G=Globaler „MIKROWELLEN- HERD“ OHNE ENTRINNEN – Alle 200m ein Sender!

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e.com/watch?v=eg8QYvu3cUM

Prof. Dr. Konstantin Meyl – Zellresonanz und Skalarwellen

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e.com/watch?v=4FAfEaGNs6k

Wi-Fi Laptop on Lap: Watch Radiation Into Body: Learn How To Protect Yourself

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m/watch?time_continue=148&v=o9thLHXuJs8

Scientists Speaking on Health Effects of Cell Phone Wireless Radiation

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.com/watch?v=wNNSztN7wJc

Cell Phone Dangers | Dr. Devra Davis @ National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS)

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be.com/watch?v=nC-FvW9FAVY

NIH NTP Study Demonstrates Cell Phone Cancer Link Dr. Ronald Melnick

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/03/us-behoerde-warnt-vor-elektromagnetsichen-impuls-waffen/

US-Kommission warnt vor verheerenden Angriffen mit EMP-Waffen

Nach Ansicht von Forschern sind nukleare EMP-Angriffe heute eine existenzielle Bedrohung für das Überleben der USA und ihrer Verbündeten. Denn Gefahr droht auch von kleineren Akteuren.

Staaten wie Russland und China entwickeln leistungsstarke Atombomben, die in großer Höhe starke elektromagnetische Impulswellen (EMP-Wellen) erzeugen können, um jegliche elektronische Infrastruktur außer Kraft zu setzen. Dies sagen jetzt freigegebene amerikanische Studien.

Nukleare EMP-Angriffe seien eine der wenigen Möglichkeiten, wie kleine und möglicherweise irrationale Staaten wie Nordkorea die USA angreifen könnten, heißt es in einem Bericht der inzwischen aufgelösten Kommission zur Beurteilung der Bedrohung der Vereinigten Staaten durch EMP-Angriffe aus dem Jahr 2017.

„Ausländische Gegner können eine nukleare EMP-Attacke in Betracht ziehen, um die USA durch einen Angriff auf ihre technische Achillesferse schwer zu beschädigen, ohne sich dem US-Militär stellen zu müssen“, so der Bericht, demzufolge ausländische Akteure EMP-Angriffe praktisch überall auf der Welt einsetzen könnten.

In Russland spricht man in diesem Zusammenhang von Super-EMP-Waffen. Diese sind entwickelt worden, um Gammastrahlen erzeugen, die den E1-EMP-Effekt erzeugen, keine große Explosion und normalerweise nur sehr geringe Sprengleistungen von nur 1 bis 10 Kilotonnen haben.

„Sogar strategische Kräfte in den USA, die gegen EMP-Angriffe ausgelegt sind, sowie die Führung, Kontrolle, Kommunikations- und Nachrichtensysteme (C3I) sind potenziell anfällig für eine solche Bedrohung“, so eine weitere Studie für die amerikanische EMP-Kommission

Weiter heißt es, in Russland, China, Nordkorea und dem Iran seien nukleare EMP-Angriffe Teil der militärischen Pläne und Übungen für eine „revolutionär neue Art der Kriegsführung gegen militärische Kräfte und kritische zivile Infrastrukturen durch Cyber, Sabotage und EMP“.

Daher betrachtet die Kommission EMP-Angriffe als „existenzielle Bedrohung für das Überleben der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten“, die von großen Nuklearmächten und kleinen Atomwaffenmächten, darunter Nordkorea und nicht-staatliche Akteure wie zum Beispiel nuklear bewaffnete Terroristen.

Simulation eines EMP-Angriffs auf Brüssel (Grafik: Peter Vincent Pry)

Simulation eines EMP-Angriffs auf Brüssel (Grafik: Peter Vincent Pry)

In einem der von den Forschern untersuchten Szenarien detoniert Russland eine Atomwaffe 60 Kilometer über dem Nato-Hauptsitz in Brüssel. Das resultierende EMP-Feld erstreckt sich über einen Umkreis von 850 Kilometern und deckt die Benelux-Länder und das gesamte Gebiet Deutschlands ab. Es umfasst zudem fast ganz Frankreich erstreckt sich bis zur Mittelmeerküste.

In diesem Szenario ist auch Großbritannien mit Ausnahme des äußersten Nordens von Schottland vom EMP-Feld abgedeckt, sodass praktisch alle Militärstützpunkte Großbritanniens betroffen sind. Auch ganz Dänemark, die Hälfte der Tschechischen
Republik, die Hälfte von Österreich und Norditalien bis nach Venedig sind betroffen.

Alle diese europäischen Nationen haben verbundene Stromnetze. Die sich ausbreitenden Ausfälle würden nach Ansicht der Forscher zu einem flächendeckenden, langwierigen Blackout führen. Zwar sei Polen nur bis Posen von dem EMP-Feld abgedeckt. Doch wegen des verbundenen Stromnetzes wäre auch das polnische Militär stark beeinträchtigt.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass die baltischen Staaten außerhalb des EMP-Feldes liegen, dass sie jedoch in dem Angriffsszenario „nahezu wehrlos“ seien. Die schwer bewaffnete russische Enklave Kaliningrad und Russlands Verbündeter Belarus, der an russischen Übungen gegen die Nato teilnimmt, seien ebenfalls nicht betroffen.

„Russische Panzer rollen in 60 Stunden über die baltischen Staaten. In sechs Monaten, wahrscheinlich weniger wenn taktische Atomwaffen angedroht oder eingesetzt werden, kann Moskau die Territorien der ehemaligen UdSSR zurückerobern, während die Nato sich noch erholt. Wenn die Nato sich kann jemals erholen“, so der Bericht weiter.

Für EMP-Angriffe ist keine große Genauigkeit erforderlich. Die Bomben benötigen weder Wiedereintrittsfahrzeuge, noch Hitzeschilde oder Stoßdämpfer wie bei herkömmlichen Nuklearwaffen. Zudem können sie von Satelliten, Raketen, von militärischen oder zivilen Flugzeugen abgefeuert werden, oder sogar von einem meteorologischen Ballon.

 

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siehe auch „Elektromagnetische Manipulation“

https://www.welt.de/wissenschaft/article188263849/Neurochirurgie-Neue-Methode-fuer-Wach-OPs-am-Hirn-bringt-Patienten-zum-Laecheln.html

Wissenschaft Neue Methode

„Fühlt sich gut an“ – Gehirnchirurgen lassen Patientin bei OP grinsen

Normalerweise bedeuten Hirnoperationen Stress für den Patienten
Normalerweise bedeuten Hirnoperationen Stress für den Patienten

Quelle: Getty Images/Douglas Sacha

Die Wissenschaftler hoffen nun, mit dieser Methode künftig Patienten beruhigen zu können, die während einer Hirn-OP wach sein müssen. Ein deutscher Fachmann ist jedoch skeptisch, ob sich der Ansatz durchsetzt.

Es gibt chirurgische Eingriffe am Gehirn, die es erforderlich machen, dass der Patient bei Bewusstsein ist, beispielsweise wenn ein Hirntumor entfernt wird, der sich sehr nah am Seh- oder Sprachzentrum befindet. Bei einem wachen Patienten können die entsprechenden Funktionen während der Operation durch Sehtests und Sprachaufgaben kontinuierlich abgefragt und überwacht werden.

Allerdings bedeuten derartige Eingriffe nicht selten besonderen Stress: „Sogar gut vorbereitete Patienten können während einer Wachoperation in Panik geraten, was gefährlich werden kann“, sagt Neurochirurgin Kelly Bijanki, Hauptautorin der Studie, laut einer Mitteilung.

Die Wissenschaftler berichten von einer 23-jährigen Epilepsiepatientin, die unter Angstzuständen und depressiven Phasen litt und ihre Anfälle in der Uniklinik kontrollieren ließ. Für diese Kontrolle werden in einem ersten Eingriff Elektroden im Hirn angebracht. Sie sollen anzeigen, welche Hirnareale einen epileptischen Anfall auslösen. Während dieses Monitorings stimulierten die Mediziner nun mit elektrischen Impulsen die Gürtelwindung (Gyrus cinguli) der Frau. Die Gürtelwindung gehört zum limbischen System. Diese Funktionseinheit des Gehirns ist für die Verarbeitung von Emotionen zentral.

Als die Neurochirurgen einen bestimmten Teil reizten, zeigte die Patientin ein fröhliches, entspanntes Verhalten. In einem Video ist zu sehen, dass die Frau nicht in der Lage ist, ein finsteres Gesicht zu machen oder nicht zu lächeln – selbst, als die Mediziner sie dazu auffordern, sich an eine traurige Situation zu erinnern. Sie erklärt kichernd: „Das fühlt sich einfach nur gut an.“

Der beobachtete Effekt wurde dann benutzt, um die Patientin bei einer zwei Tage später durchgeführten Operation zu beruhigen. Bei solchen OPs bekommt der Patient zunächst eine Narkose, sodass er vom Öffnen des Schädels nichts mitbekommt. Nach dem Erwachen geriet die Frau zwar zunächst in Panik: „Als wir ihre Cingulum-Stimulation anstellten, berichtete sie aber sofort, dass sie sich glücklich und entspannt fühlte. Sie erzählte Witze über ihre Familie und konnte die Wachprozedur erfolgreich tolerieren“, führt Bijanki aus.

Patientin war den Tränen nahe

Im Fachartikel wird zudem berichtet, dass die Stimulation während des Eingriffs unbeabsichtigt unterbrochen worden war: Die Patientin wurde daraufhin nervös und ängstlich und war den Tränen nahe. Nach Wiederanstellen der Stimulation ebbten ihre Angstgefühle schnell wieder ab und kurz darauf kehrte auch ihre Fröhlichkeit zurück. Diese Reaktion bestätigten auch Versuche mit zwei weiteren Epilepsiepatienten.

Für Walter Stummer, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Münster und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), sind die Befunde zwar interessant. „Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der Aufwand den Nutzen rechtfertigt.“ So sei eine zweite Operation neben dem eigentlichen Eingriff nötig, um die Elektrode zu platzieren.

Hierbei werde der Kopf des Patienten in einen Rahmen eingespannt, der ein Koordinatensystem vorgebe. Dann müsse die richtige Stelle für die Elektrode gefunden werden. „Insgesamt sind die Risiken eines derartigen Eingriffs gering. Er erfordert aber Spezialkenntnisse und ein großes, interdisziplinäres Team aus Neurochirurgie, Neurologie und Neurophysiologie“, führt Stummer aus, der nicht an der Studie beteiligt war.

Mit weniger Aufwand wäre die Stimulation der Gürtelwindung tatsächlich eine hilfreiche zusätzliche Maßnahme. Zum einen könnte man dadurch besonders ängstliche Patienten beruhigen.

Zum anderen würden die teils sehr langen Wachoperationen, bei denen die Patienten kontinuierlich Aufgaben lösen müssen, vermutlich für diese erträglicher. Insgesamt verfüge die Neurochirurgie aber mittlerweile über sehr gute Medikamente und Behandlungsweisen, um auch mit ängstlichen Patienten umzugehen. Stummer fasst daher zusammen: „Angesichts der ausgefeilten Methoden, die wir schon haben, bin ich skeptisch, ob sich das durchsetzen wird.“

dpa/ott

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ube.com/watch?v=BOFQmimqNzg

MK ULTRA: Wie die CIA versucht, uns alle wie Roboter zu steuern [Doku deutsch]

Welt der Wunder:  „MK-ULTRA“ – Gedanken-Kontrolle – SECRET

Kindes-Missbrauch – katholische Kirche
Hypnose – Code
CIA –  Psychiater Donald Ewen Cameron – Allan Memorial Institute – (Nürnberger Prozess)
Linda McDonald – MK-ULTRA-Opfer 1962 Montreal/Kanada
1966-1973 – Dr L. Wilson Green – (aus Deutschland)
Projekt „paper clip“ – 127 Nazi-Wissenschaftler von CIA aufgenommen unter Anderen „Kurt Blome“
„Der Manchurian Kandidat“
„Frank Olson“ – Anthrax – „Mind-Control“
„MK-ULTRA“ – „sensorische De-Privatisation“ – „Entzug aller Sinnes-Reize“ – Montreal 1960
Wer erschoss Senator „Robert Kennedy“?
1963 Erkenntnisse über „MK-ULTRA“ aus dem Verhör-Handbuch der CIA – Isolation – Deprivatisation – „Elektro-Schocks“ – Anwendung suggestiver Botschaften – Guantanamo

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Diplom-Psychologe „Heiner Gehring“ – „Mind Control“ – „Be-Herrschung“ – „Versklavte Gehirne“

Physical Control of Mind“ – Jose M. R. Delgado

Propaganda als „Mind-Control-Instrument“ –  Abschaffung der Freiheit“ – „Erzeugung von Angst und Schuld„ – „Medien-Propaganda“ – „Zensur“ – „Anglo-Amerikanischer-Sprach-Imperialismus“

Manipulation – Musik:   Unterschwellige Botschaften eingebaut

klassische „Mind-Control“: „Gehirn-Wäsche“ – „vollständiger Reiz-Entzug“ – „Kriegs-Gefangene“ – „Elektro-Schocks“ – „Psycho-Chirugie“ – „Schweden“ – „Lobotomie“ – „Gehirn-Transplantation“ – PROJEKT : „CIA-MK-ULTRA“ –  „Dr Ewen Cameron“ – „Kanada“ – „DROGEN“ – PROJEKT : „Monarch“ – „okkulte-satanistische Techniken“ – Dr. Helmut Lammer

fortgeschrittene „Mind-Control“: „Hans Dominik“ – „Manipulation über „elektro-magnetische Wellen/Skalar-Wellen“ – ab Stunden 1:11 Irak (Beispiel für angewandter Mind-Control“  

ab Stunden 1:16 DeutschlandKaiserslautern – „Donnersberg“ (US-Luft-Waffen-Basis) – Test von „elektro-magnetischen/Skalar-Wellen“ – Waffen

ab 1:32 StundenImplantate – „Sende-und Empfangs-Einheit“ – „HAARP

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https://blog.moderlak.de/us-patent-6506148-b2-die-manipulation-des-nervensystems-durch-die-elektromagnetischen-felder/

US-Patent 6506148-B2: Die Manipulation des Nervensystems durch die elektromagnetischen Felder

Unser Gehirn ist im Wesentlichen für zwei physikalisch messbare Frequenzbereiche empfänglich. Das sind einmal der Mikrowellenbereich, wie er auch für Handys benutzt wird, und zum anderen der niederfrequente ELF-Bereich. ELF Frequenzen arbeiten mit sehr tiefen Schwingungen von 1 bis 100 Hertz. Diese Wellen haben die Fähigkeit, tief in die Erde einzudringen, und können sogar Krümmungen folgen. Mittels ELF-Wellen lassen sich nicht nur Worte, Gedanken oder Bilder ins Unterbewusstsein transportieren, sondern es ist auch möglich, die Gefühle eines Menschen zu manipulieren.

Der Mensch besitzt verschiedene Gehirnwellenbänder im ELF-Bereich:
Delta (1-3 Hz): Tiefschlaf, Koma
Theta (4-7 Hz): Hypnose, Trance, Traum
Alpha (8-12 Hz): Meditation, Entspannung
Beta (13-40 Hz): Wachzustand bis höchste Erregung.

Die genauen Kenntnisse der elektromagnetischen Felder erlauben den Zugriff auf die komplexen neurokognitiven Prozesse, die mit dem menschlichen Selbst, dem Bewusstsein und dem Gedächtnis verbunden sind. Bei Einstrahlung entsprechender Frequenzen auf das Gehirn werden ab einer bestimmten Intensität veränderte Hirnwellenmuster erzwungen und die Funktion des Gehirns unterbrochen, was zu ernsthaften Störungen führen kann. Diese Manipulation der mentalen Funktion stört die neurologischen und physischen Funktionen. Die Auswirkungen auf die Gesundheit können beträchtlich sein, da das menschliche Gehirn und verschiedene andere Organe eben mit elektromagnetischen Wellen im ELF- Bereich arbeiten.

Dass es heute möglich ist, Menschen durch Bestrahlung zu beeinflussen oder gar zu steuern, wird nicht mehr in Frage gestellt. Wissenschaftliche Studien haben dies schon mehrfach belegt.

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siehe auch „MK ULTRA“

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Unfassbar – Als der Forscher Curtis Waltman von der Website Muckrock beim Washington State Fusion Center für eine Recherche Akten über die Antifa und die White Supremacy beantragte, bekam er etwas mehr, als er erwartet hatte: Eine nicht verwandte Zip-Datei mit dem Titel „EM effects am menschlichen Körper.“(Die Datei kann original auf Muckrock runtergeladen werden.)

(Symbolbild: Haarp-Anlage in Alaska)

In der Datei befanden sich drei Diagramme, die Informationen über elektromagnetische Waffenzeigen, die auf den menschlichen Körper und das Gehirn abzielen. Das erste Diagramm mit dem Titel Psycho-Electronic Weapon Effects, scheint den möglichen Einsatz solcher Waffen im Detail aufzuzeigen und konzentriert sich sowohl auf Gedankenkontrolle als auch auf körperliche Beschwerden.

Das nächste Diagramm zeigt verschiedene Prozesse, durch die elektromagnetische Bewusstseinskontrolle über Mobilfunknetze oder mehr lokal vom Boden oder aus der Luft durch gezielte Angriffe auf Personen mitpsychotronischen Waffen eingesetzt werden könnte. Verschiedene Frequenzen werden beschrieben, um verschiedene Bereiche des Gehirns beeinflussen zu können.

Das dritte Schema spricht mehr über die Kartierung der menschlichen Gehirnwellenfrequenzen und erwähnt, dass jeder menschliche Körper ein einzigartiges bioelektromagnetisches Feld hat, das vermutlich Benutzern fortgeschrittener Technologien die Fähigkeit geben würde, jedes Individuum auf der Welt darauf basierend zu lokalisieren, so dass sie direkt auf diese Personen mit psychotronischen Waffen zielen können.

Seltsamerweise erscheinen einige dieser Bilder in einem Artikel im Nexus Magazin, der eine Klage von John St. Clair Akewi von 1992 gegen die NSA beschreibt. Akewi behauptete, die NSA verfüge über die „Fähigkeit, US-Bürger heimlich zu ermorden oder verdeckte psychologische Kontrollmassnahmen durchzuführen, um Patienten mit schlechter psychischer Gesundheit zu diagnostizieren“, und dokumentierte ihre angeblichen Methoden.

Interessant ist auch, dass neulich sogar Yahoo den Sachverhalt aufgriff.

Der Spiegel berichtete bereits 1965 in einem brisanten Artikel (Wut auf Kommando) über den Sachverhalt: „ … Längst meldeten sich Warner, die mit Schrecken die möglichen Folgen dieses Zweiges der Verhaltensforschung voraussehen. „Es entwickelt sich hier ein Wissenschaftsgebiet“, mahnte etwa Dr. Carl R. Rogers, Psychologieprofessor an der Universität von Wisconsin, „das die menschliche Gesellschaft weit stärker wird verändern können als die Entdeckung der Atomenergie.“ … “  (sehr lesenswert.)

Wer sich umfassende über das Thema bilden will, sollte das auf weisse-folter.info tun. Die Seite ist sehr übersichtlich und professionell.

Fazit: Schade, dass elektromagnetische Frequenzen praktisch nur in geheimen und grausamen Forschungsprojekten Anwendung finden. In der Humanbiologie und der Medizin, wo Frequenzen und Schwingungen ein immenses Potenzial hätten, werden sie meistens ignoriert und belächelt.

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Hat der alte Meister sich doch einmal wegbegeben und nun sollen…….

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46273422.html

14.07.1965

HIRNREIZUNG

Wut auf Kommando

Grell lastete Sonnenglut über der Stierkampf-Arena der südspanisehen Provinzhauptstadt Cordoba. Der Torero, unbewaffnet und ungelenk, schien in Gefahr. Nie zuvor hatte er einem angreifenden Stier gegenübergestanden. Sein Name: Dr. José M. R. Delgado. Sein Beruf: Professor für Physiologie und Psychiatrie an der Yale-Universität in New Haven (US-Staat Connecticut).
Bis auf zwei Meter ließ der Professor das wütende Tier heranstürmen. Dann warf er das rote Reiz-Tuch, die Muleta, weg und drückte einen Knopf an dem Miniatur-Funkgerät, das er in der Hand hielt. Als renne er gegen eine unsichtbare Mauer an, stoppte der Stier mitten in Lauf, stemmte die Vorderhufe in den Boden, wandte den Kopf zur Seite – und trollte sich davon.
Der unblutige Matadoren-Sieg, von dem der amerikanische Physiologe Delgado jüngst berichtete, war (so die „New York Times“) „die bislang aufsehenerregendste Demonstration für eine gezielte Beeinflussung des Tierverhaltens durch Fernsteuerung des Gehirns“.
Die zirzensische Vorstellung in der südspanischen Arena war nur ein Beispiel. In Tausenden von Versuchsreihen haben Wissenschaftler in aller Welt während der letzten Jahre immer spitzfindigere und erfolgreichere Methoden ersonnen, Triebe und Stimmungen, Instinkte und Verhaltensweisen bei den verschiedensten Tieren – Katzen, Hunden, Affen, Ratten, Delphinen und Hühnern – künstlich hervorzurufen oder zu beeinflussen. Professor Delgado hält jetzt die Zeit für gekommen, derartige Versuche systematisch auch bei Menschen vorzunehmen.
Regungen wie etwa Lust oder Unlust, Wut oder Freundlichkeit, so erläuterte der Physiologe, die herkömmlicherweise der „Psyche“ zugeschrieben werden, lassen sich durch gezielte elektrische Stimulation des Gehirns hervorrufen, ändern oder unterbinden“. So könnten entsprechende Experimente mit Menschen nach Ansicht Delgados „von entscheidender Bedeutung sein, wenn es gilt, die Ängste, Frustrationen und Konflikte des modernen Menschen zu erforschen und zu lösen“.
Alle Versuche, menschliche oder tierische Verhaltensweisen durch einen elektrischen Hirnreiz von außen anzuregen, gehen auf Forschungsarbeiten zurück, die der Schweizer Physiologe Walter Hess schon während der dreißiger Jahre unternahm und für die er 1949 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.
Hess hatte winzige Stahl-Elektroden in die tieferen Schichten des Gehirns von Hauskatzen eingepflanzt. Je nachdem, welcher Bereich des Gehirns durch die elektrischen Impulse gereizt wurde, beobachtete Hess verschiedene Stimmungs-Änderungen und Verhaltensweisen bei den Tieren. Eine friedlich sich putzende Katze etwa begann plötzlich wütend das Fell zu sträuben und zu fauchen, als nähere sich ihr ein Hund. Durch Stromstöße in andere Hirnregionen wurde der Drang zum Fressen, Trinken, Schlafen oder auch der Entschluß zur Flucht ausgelöst.
Ähnliche Versuche mit Haushühnern unternahm der vor einigen Jahren verstorbene deutsche Physiologe Erich von Holst, seinerzeit Leiter des Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie in Seewiesen (Oberbayern). Er funkte die in Hühnerhirne eingepflanzten Elektroden drahtlos an: Ein winziger Empfänger war am Kopf der frei umherlaufenden Tiere befestigt. Die Sende-Impulse reizten die Hühner spontan dazu, sich etwa die Federn zu putzen oder den Schnabel zu wetzen. Aber der Verhaltensprofessor konnte damit auch jederzeit auf Kommando, ohne realen Anlaß, das typische Imponiergehabe der Hähne („Kratzfuß“) auslösen oder auch wütende Rangordnungskämpfe provozieren.
Absonderliche Reaktionen konnten amerikanische Wissenschaftler an der Universität Pittsburgh bei Ratten hervorrufen, deren Gehirne nicht elektrisch, sondern mit Hormonen und anderen chemischen Stimulanzien gereizt wurden. Durch haarfeine Kanülen, die in die Schädeldecke eingepflanzt waren, wurden die Chemikalien wahlweise in verschiedene Hirnzentren geträufelt.
So konnten die Forscher beispielsweise männliche Ratten dazu veranlassen, mit (sonst typisch weiblichem) Hege-Instinkt für nicht vorhandene Rattenjunge Nester zusammenzutragen. Weibliche Ratten entwickelten, wenn das Hormon in das betreffende Hirnzentrum (hinter dem Sehnerv) geleitet wurde, ein typisch männliches Sexualverhalten. Und wenn die Wissenschaftler mehrere Hirnzentren gleichzeitig reizten, überlagerten sich auch im Verhalten der Tiere mehrere Antriebe: „In einigen Fällen“, so berichtete der Leiter des Pittsburgh-Teams, Alan E. Fisher, „trugen männliche Ratten Junge in ihrem Maul (Hege-Instinkt) und versuchten gleichzeitig zu kopulieren, gleichgültig, ob sie auf männliche oder weibliche Partner trafen.“
Daß Steuerzentren für gegensätzliche Antriebe im Gehirn zum Verwechseln nahe beieinanderliegen können, beobachtete auch der amerikanische Stierkampf-Professor Delgado. Katzen, so berichtete der Wissenschaftler, bei denen durch Funkbefehl das Haßzentrum in der Amygdala, einem linsengroßen Teil des Zwischenhirns, gereizt wurde, fielen mit allen Anzeichen der Wut – ausgestreckten Krallen, gesträubten Haaren und geweiteten Pupillen – übereinander her. Doch ihr Verhalten wandelte sich geradezu ins Gegenteil, sobald die EmpfängerElektrode in der Amygdala um Millimeterbruchteile verschoben wurde – dort liegt, so mutmaßt Delgado, das Liebeszentrum: Die neuerlich stimulierten Tiere „beschnüffelten und beleckten einander... die Freundschaft hielt mehrere Tage vor, bis die Stimulation erlahmte“.
Einen Schritt weiter als bei der Um-Steuerung tierischer Gemütserregungen ging Professor Delgado, dessen Forschungen großenteils von der USMarine finanziert werden, mit einer Versuchsreihe, die er im Affengehege der Yale-Universität vornahm. Der Forscher pflanzte dem aggressivsten Männchen der Affenhorde eine Elektrode in jenen Hirnbezirk ein, der die Empfindung „Friedfertigkeit“ auslöst. Die Sendetaste, mit deren Hilfe sich die Kommando-Elektrode im Hirn des Herden-Tyrannen aktivieren ließ, wurde im Käfig aufgestellt. Zur Verblüffung des Forschers lernten die unterdrückten Mitglieder der Horde sehr bald, das neue Instrument der Macht zu nutzen: Wann immer der Wüterich handgreiflich wurde, lief ein Affe zu der Sendetaste und beschwichtigte den Raufbold drahtlos.
Das bislang verblüffendste Experiment mit elektrischen Hirnreizen gelang den Verhaltensforschern der kanadischen McGill-Universität. Sie entdeckten – zuerst bei weißen Ratten, später auch bei Katzen, Affen und Delphinen – ein Wollustzentrum im Gehirn. Sobald dieser Hirnbereich gereizt wurde, gerieten die Tiere offenkundig in ein ekstatisches Hochgefühl.
Als die Forscher den Versuchs-Ratten erlaubten, sich selbst durch Betätigen der Sendetaste den lustweckenden Strom-Impuls ins Gehirn zu schicken, wurden die Tiere süchtig: Sie nahmen sich kaum mehr Zeit zum Fressen und drückten fast unablässig die Wollust-Taste, bis zu 8000 mal in jeder Stunde Einige der Versuchsratten trieben das elektrische Selbstbelustigungsspiel 30 Tage lang fast ununterbrochen, mit nur minutenlangen Schlafpausen. Gleichwohl waren sie nach Abschluß des Experiments physisch gesund.
An menschlichen Gehirnen sind derartige Versuche elektronischer Beeinflussung bislang nur in wenigen Fällen vorgenommen worden. Professor Delgado etwa ließ bei Epilepsie-Patienten Kommando-Stromstöße auf das Gehirn einwirken. Folge: Einige der Kranken reagierten mit verstärkten Angstgefühlen, andere äußerten übertriebene Freundlichkeit gegenüber ihrer Umwelt. Einer der Patienten brach im Gefolge der elektrischen Stimulation in einen unnatürlichen Wortschwall aus; er sprach plötzlich sechsmal so schnell wie gewöhnlich. Ein anderer Patient, ein 11 jähriger Junge, bekam plötzlich Zweifel: „Ich weiß nicht, ob ich Junge oder Mädchen bin.“ Er äußerte den Wunsch, den untersuchenden Arzt zu heiraten.
Längst meldeten sich Warner, die mit Schrecken die möglichen Folgen dieses Zweiges der Verhaltensforschung voraussehen. „Es entwickelt sich hier ein Wissenschaftsgebiet“, mahnte etwa Dr. Carl R. Rogers, Psychologieprofessor an der Universität von Wisconsin, „das die menschliche Gesellschaft weit stärker wird verändern können als die Entdeckung der Atomenergie.“
Auf einer amerikanischen Wissenschafts-Tagung im „Illinois Institute of Technology“ indes malte ein Elektronik-Ingenieur namens Curtiss R. Schafer bereits eine makabre Vision, die er für „ökonomisch durchaus erwägenswert“ hielt. Kindern, so prophezeite der Wissenschaftler, könnten gleich nach der Geburt Hunderte von Kommando-Elektroden ins Gehirn gepflanzt werden. Solche stromgelenkten Kinder – biologische Roboter – seien „weit billiger herzustellen und zu unterhalten“ als Roboter aus Stahl und Transistoren.
Schafer: „Einen simplen mechanischen Maschinenmann zu bauen, kostet nach heutigen Maßstäben etwa zehnmal soviel wie die Geburt und Aufzucht eines Kindes bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr.“
Verhaltensforscher Delgado, gereizter Stier: Durch Stromstoß ins Gehirn…
. . . drahtlos besänftigt Verhaltensforscher Delgado, gestoppter Stier

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Der Papst selbst hat das Thema angesprochen? – WIESO – WEIL „PONTIFEX-MAXIMUS“ unter DRUCK geraten ist und es SOWIESO RAUSGEKOMMEN wäre

https://www.welt.de/kultur/plus188411295/Kirchenskandal-Beim-Missbrauch-an-Nonnen-geht-es-um-ultimative-Machtausuebung.html?source=k143_control.capping.weltplus.3.188411295

Kirchenskandal

Beim Missbrauch an Nonnen geht es um ultimative Machtausübung

Gehorsam, Schweigen, Hingabe zu Gott und seinem Stellvertreter auf Erden
Gehorsam, Schweigen, Hingabe zu Gott und seinem Stellvertreter auf Erden

Quelle: Getty Images

Der Papst selbst hat das Thema angesprochen. Franziskus wählte dramatische Worte. Priester und Bischöfe hätten Nonnen sexuell missbraucht, sagte der Papst.

Der anschließende Sturm der Entrüstung war berechtigt – und er war zugleich naiv: Der Missbrauch in der Kirche wird begünstigt durch physische Mauern und solche des Gehorsams. Am Anfang herrscht die Gewalt als Mittel der Erziehung. Diese Gewalt wird dann sexualisiert. Die Täter können es sich leisten, die dokumentierten Einzelfälle belegen das…..

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siehe auch„Der SACHSEN-SUMPF“ –  KINDES-MISSBRAUCH Teil 1

siehe auch Der Fall Dutroux“ – KINDES-MISSBRAUCH Teil 2

siehe auch „Höllen- Leben“ – KINDES-MISSBRAUCH Teil 3

JUSTIZ – „UN-RECHT“ – KORRUPTION

 

be.com/watch?v=uWXrckk8NVA

Thomas de Maizière – Sachsensumpf – Vertuschung von Kinderschändung im Kanzleramt

 

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T. De Maizière: EINE GANZ WIDERLICHE PERSON die unter VERDACHT steht KINDER zu SCHÄNDEN und aber auf JEDEN FALL KINDER-SCHÄNDUNG GEDECKT hat einfach nur EKELHAFT PENETRANT – WIE diese PERSON es WAGT über ANDERE von EHRE zu SPRECHEN!!!!!!!!!!!

https://www.welt.de/politik/deutschland/article188502889/Fluechtlingskrise-Herrschaft-des-Unrechts-De-Maiziere-nennt-Seehofers-Spruch-ehrabschneidend.html

„Herrschaft des Unrechts“ – De Maizière nennt Seehofers Spruch „ehrabschneidend“

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MERKEL/Thomas de Maiziere`

UN-RECHT: WENN der STAATS-ANWALT ein PROSTITUIERTER der POLITIK – WEISUNGs-GEBUNDEN und nicht UN-ABHÄNIG ist

e.com/watch?v=3WZ4TzbMJHY

Bilanz „Sachsensumpf“ | Exakt | MDR

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e.com/watch?v=pPmtLyoYknc

Jürgen Roth Sachsensumpf.mov

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be.com/watch?v=4endp_j4rI4

Selbstjustiz im Sachsensumpf – Sachsenclan will Journalismus be- und abstrafen

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utube.com/watch?v=WC_2eWZYVJk

Wer gewinnt im Sachsensumpf – ZAPP Medienmagazin

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e.com/watch?v=UeQy9gAdvb8

Frontal 21 – Korruption in Sachsen

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be.com/watch?v=Pb-Q93u1AIo

Zwangsprostitution – Mandy Kopp – TRUE CRIME STORIES #WV.WS

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tube.com/watch?v=7HhXCQsSIo0

Sachsen(-sumpf) und die Pressefreiheit

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ube.com/watch?v=tXJX0ABJukU&feature=youtu.be

Satanismus –  Kannibalismus – „Menschen-OPFER“ in Deutschland

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be.com/watch?v=XRPgNUPaVu0

Die okkulte Elite – Satanisten – ritueller Missbrauch – MK Ultra – Teil 1

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siehe auch „DER SONNEN-GOTT“ – „Jesus Christus“ – „SONNEN-KULT“

utube.com/watch?v=olenv4vbHEI

Die okkulte Elite – „Katholische Kirche“ – Nationalsozialismus –  „New World Order“ –  Teil 3

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https://patents.google.com/patent/US6506148

Nervous system manipulation by electromagnetic fields from monitors

Abstract
Physiological effects have been observed in a human subject in response to stimulation of the skin with weak electromagnetic fields that are pulsed with certain frequencies near ½ Hz or 2.4 Hz, such as to excite a sensory resonance. Many computer monitors and TV tubes, when displaying pulsed images, emit pulsed electromagnetic fields of sufficient amplitudes to cause such excitation. It is therefore possible to manipulate the nervous system of a subject by pulsing images displayed on a nearby computer monitor or TV set. For the latter, the image pulsing may be imbedded in the program material, or it may be overlaid by modulating a video stream, either as an RF signal or as a video signal. The image displayed on a computer monitor may be pulsed effectively by a simple computer program. For certain monitors, pulsed electromagnetic fields capable of exciting sensory resonances in nearby subjects may be generated even as the displayed images are pulsed with subliminal intensity.

Images (9)

Classifications
A61N2/00 Magnetotherapy

US6506148B2

UNITED STATES OF AMERICA

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Inventor
Hendricus G. Loos

Worldwide applications
2001 US

Application US09/872,528 events
Description

BACKGROUND OF THE INVENTION

The invention relates to the stimulation of the human nervous system by an electromagnetic field applied externally to the body. A neurological effect of external electric fields has been mentioned by Wiener (1958), in a discussion of the bunching of brain waves through nonlinear interactions. The electric field was arranged to provide “a direct electrical driving of the brain”. Wiener describes the field as set up by a 10 Hz alternating voltage of 400 V applied in a room between ceiling and ground. Brennan (1992) describes in U.S. Pat. No. 5,169,380 an apparatus for alleviating disruptions in circadian rythms of a mammal, in which an alternating electric field is applied across the head of the subject by two electrodes placed a short distance from the skin.

A device involving a field electrode as well as a contact electrode is the “Graham Potentializer” mentioned by Hutchison (1991). This relaxation device uses motion, light and sound as well as an alternating electric field applied mainly to the head. The contact electrode is a metal bar in Ohmic contact with the bare feet of the subject, and the field electrode is a hemispherical metal headpiece placed several inches from the subject’s head.

In these three electric stimulation methods the external electric field is applied predominantly to the head, so that electric currents are induced in the brain in the physical manner governed by electrodynamics. Such currents can be largely avoided by applying the field not to the head, but rather to skin areas away from the head. Certain cutaneous receptors may then be stimulated and they would provide a signal input into the brain along the natural pathways of afferent nerves. It has been found that, indeed, physiological effects can be induced in this manner by very weak electric fields, if they are pulsed with a frequency near ½ Hz. The observed effects include ptosis of the eyelids, relaxation, drowziness, the feeling of pressure at a centered spot on the lower edge of the brow, seeing moving patterns of dark purple and greenish yellow with the eyes closed, a tonic smile, a tense feeling in the stomach, sudden loose stool, and sexual excitement, depending on the precise frequency used, and the skin area to which the field is applied. The sharp frequency dependence suggests involvement of a resonance mechanism.

It has been found that the resonance can be excited not only by externally applied pulsed electric fields, as discussed in U.S. Pat. Nos. 5,782,874, 5,899,922, 6,081,744, and 6,167,304, but also by pulsed magnetic fields, as described in U.S. Pat. Nos. 5,935,054 and 6,238,333, by weak heat pulses applied to the skin, as discussed in U.S. Pat. Nos. 5,800,481 and 6,091,994, and by subliminal acoustic pulses, as described in U.S. Pat. No. 6,017,302. Since the resonance is excited through sensory pathways, it is called a sensory resonance. In addition to the resonance near ½ Hz, a sensory resonance has been found near 2.4 Hz. The latter is characterized by the slowing of certain cortical processes, as discussed in the ‚481, ‚922, ‚302, ‚744, ‚944, and ‚304 patents.

The excitation of sensory resonances through weak heat pulses applied to the skin provides a clue about what is going on neurologically. Cutaneous temperature-sensing receptors are known to fire spontaneously. These nerves spike somewhat randomly around an average rate that depends on skin temperature. Weak heat pulses delivered to the skin in periodic fashion will therefore cause a slight frequency modulation (fm) in the spike patterns generated by the nerves. Since stimulation through other sensory modalities results in similar physiological effects, it is believed that frequency modulation of spontaneous afferent neural spiking patterns occurs there as well.

It is instructive to apply this notion to the stimulation by weak electric field pulses administered to the skin. The externally generated fields induce electric current pulses in the underlying tissue, but the current density is much too small for firing an otherwise quiescent nerve. However, in experiments with adapting stretch receptors of the crayfish, Terzuolo and Bullock (1956) have observed that very small electric fields can suffice for modulating the firing of already active nerves. Such a modulation may occur in the electric field stimulation under discussion.

Further understanding may be gained by considering the electric charges that accumulate on the skin as a result of the induced tissue currents. Ignoring thermodynamics, one would expect the accumulated polarization charges to be confined strictly to the outer surface of the skin. But charge density is caused by a slight excess in positive or negative ions, and thermal motion distributes the ions through a thin layer. This implies that the externally applied electric field actually penetrates a short distance into the tissue, instead of stopping abruptly at the outer skin surface. In this manner a considerable fraction of the applied field may be brought to bear on some cutaneous nerve endings, so that a slight modulation of the type noted by Terzuolo and Bullock may indeed occur.

The mentioned physiological effects are observed only when the strength of the electric field on the skin lies in a certain range, called the effective intensity window. There also is a bulk effect, in that weaker fields suffice when the field is applied to a larger skin area. These effects are discussed in detail in the ‚922 patent.

Since the spontaneous spiking of the nerves is rather random and the frequency modulation induced by the pulsed field is very shallow, the signal to noise ratio (S/N) for the fm signal contained in the spike trains along the afferent nerves is so small as to make recovery of the fm signal from a single nerve fiber impossibile. But application of the field over a large skin area causes simultaneous stimulation of many cutaneous nerves, and the fm modulation is then coherent from nerve to nerve. Therefore, if the afferent signals are somehow summed in the brain, the fm modulations add while the spikes from different nerves mix and interlace. In this manner the S/N can be increased by appropriate neural processing. The matter is discussed in detail in the ‚874 patent. Another increase in sensitivity is due to involving a resonance mechanism, wherein considerable neural circuit oscillations can result from weak excitations.

An easily detectable physiological effect of an excited ½ Hz sensory resonance is ptosis of the eyelids. As discussed in the ‚922 patent, the ptosis test involves first closing the eyes about half way. Holding this eyelid position, the eyes are rolled upward, while giving up voluntary control of the eyelids. The eyelid position is then determined by the state of the autonomic nervous system. Furthermore, the pressure excerted on the eyeballs by the partially closed eyelids increases parasympathetic activity. The eyelid position thereby becomes somewhat labile, as manifested by a slight flutter. The labile state is sensitive to very small shifts in autonomic state. The ptosis influences the extent to which the pupil is hooded by the eyelid, and thus how much light is admitted to the eye. Hence, the depth of the ptosis is seen by the subject, and can be graded on a scale from 0 to 10.

In the initial stages of the excitation of the ½ Hz sensory resonance, a downward drift is detected in the ptosis frequency, defined as the stimulation frequency for which maximum ptosis is obtained. This drift is believed to be caused by changes in the chemical milieu of the resonating neural circuits. It is thought that the resonance causes perturbations of chemical concentrations somewhere in the brain, and that these perturbations spread by diffusion to nearby resonating circuits. This effect, called “chemical detuning”, can be so strong that ptosis is lost altogether when the stimulation frequency is kept constant in the initial stages of the excitation. Since the stimulation then falls somewhat out of tune, the resonance decreases in amplitude and chemical detuning eventually diminishes. This causes the ptosis frequency to shift back up, so that the stimulation is more in tune and the ptosis can develop again. As a result, for fixed stimulation frequencies in a certain range, the ptosis slowly cycles with a frequency of several minutes. The matter is discussed in the ‚302 patent.

The stimulation frequencies at which specific physiological effects occur depend somewhat on the autonomic nervous system state, and probably on the endocrine state as well.

Weak magnetic fields that are pulsed with a sensory resonance frequency can induce the same physiological effects as pulsed electric fields. Unlike the latter however, the magnetic fields penetrate biological tissue with nearly undiminished strength. Eddy currents in the tissue drive electric charges to the skin, where the charge distributions are subject to thermal smearing in much the same way as in electric field stimulation, so that the same physiological effects develop. Details are discussed in the ‚054 patent.

SUMMARY

Computer monotors and TV monitors can be made to emit weak low-frequency electromagnetic fields merely by pulsing the intensity of displayed images. Experiments have shown that the ½ Hz sensory resonance can be excited in this manner in a subject near the monitor. The 2.4 Hz sensory resonance can also be excited in this fashion. Hence, a TV monitor or computer monitor can be used to manipulate the nervous system of nearby people.

The implementations of the invention are adapted to the source of video stream that drives the monitor, be it a computer program, a TV broadcast, a video tape or a digital video disc (DVD).

For a computer monitor, the image pulses can be produced by a suitable computer program. The pulse frequency may be controlled through keyboard input, so that the subject can tune to an individual sensory resonance frequency. The pulse amplitude can be controlled as well in this manner. A program written in Visual Basic(R) is particularly suitable for use on computers that run the Windows 95(R) or Windows 98(R) operating system. The structure of such a program is described. Production of periodic pulses requires an accurate timing procedure. Such a procedure is constructed from the GetTimeCount function available in the Application Program Interface (API) of the Windows operating system, together with an extrapolation procedure that improves the timing accuracy.

Pulse variability can be introduced through software, for the purpose of thwarting habituation of the nervous system to the field stimulation, or when the precise resonance frequency is not known. The variability may be a pseudo-random variation within a narrow interval, or it can take the form of a frequency or amplitude sweep in time. The pulse variability may be under control of the subject.

The program that causes a monitor to display a pulsing image may be run on a remote computer that is connected to the user computer by a link; the latter may partly belong to a network, which may be the Internet.

For a TV monitor, the image pulsing may be inherent in the video stream as it flows from the video source, or else the stream may be modulated such as to overlay the pulsing. In the first case, a live TV broadcast can be arranged to have the feature imbedded simply by slightly pulsing the illumination of the scene that is being broadcast. This method can of course also be used in making movies and recording video tapes and DVDs.

Video tapes can be edited such as to overlay the pulsing by means of modulating hardware. A simple modulator is discussed wherein the luminance signal of composite video is pulsed without affecting the chroma signal. The same effect may be introduced at the consumer end, by modulating the video stream that is produced by the video source. A DVD can be edited through software, by introducing pulse-like variations in the digital RGB signals. Image intensity pulses can be overlaid onto the analog component video output of a DVD player by modulating the luminance signal component. Before entering the TV set, a television signal can be modulated such as to cause pulsing of the image intensity by means of a variable delay line that is connected to a pulse generator.

Certain monitors can emit electromagnetic field pulses that excite a sensory resonance in a nearby subject, through image pulses that are so weak as to be subliminal. This is unfortunate since it opens a way for mischievous application of the invention, whereby people are exposed unknowingly to manipulation of their nervous systems for someone else’s purposes. Such application would be unethical and is of course not advocated. It is mentioned here in order to alert the public to the possibility of covert abuse that may occur while being online, or while watching TV, a video, or a DVD.

DESCRIPTION OF THE DRAWINGS

FIG. 1 illustrates the electromagnetic field that emanates from a monitor when the video signal is modulated such as to cause pulses in image intensity, and a nearby subject who is exposed to the field.

FIG. 2 shows a circuit for modulation of a composite video signal for the purpose of pulsing the image intensity.

FIG. 3 shows the circuit for a simple pulse generator.

FIG. 4 illustrates how a pulsed electromagnetic field can be generated with a computer monitor.

FIG. 5 shows a pulsed electromagnetic field that is generated by a television set through modulation of the RF signal input to the TV.

FIG. 6 outlines the structure of a computer program for producing a pulsed image.

FIG. 7 shows an extrapolation procedure introduced for improving timing accuracy of the program of FIG. 6.

FIG. 8 illustrates the action of the extrapolation procedure of FIG. 7.

FIG. 9 shows a subject exposed to a pulsed electromagnetic field emanating from a monitor which is responsive to a program running on a remote computer via a link that involves the Internet.

FIG. 10 shows the block diagram of a circuit for frequency wobbling of a TV signal for the purpose of pulsing the intensity of the image displayed on a TV monitor.

FIG. 11 depicts schematically a recording medium in the form of a video tape with recorded data, and the attribute of the signal that causes the intensity of the displayed image to be pulsed.

FIG. 12 illustrates how image pulsing can be embedded in a video signal by pulsing the illumination of the scene that is being recorded.

FIG. 13 shows a routine that introduces pulse variability into the computer program of FIG. 6.

FIG. 14 shows schematically how a CRT emits an electromagnetic field when the displayed image is pulsed.

FIG. 15 shows how the intensity of the image displayed on a monitor can be pulsed through the brightness control terminal of the monitor.

FIG. 16 illustrates the action of the polarization disc that serves as a model for grounded conductors in the back of a CRT screen.

FIG. 17 shows the circuit for overlaying image intensity pulses on a DVD output.

FIG. 18 shows measured data for pulsed electric fields emitted by two different CRT type monitors, and a comparison with theory.

DETAILED DESCRIPTION

Computer monitors and TV monitors emit electromagnetic fields. Part of the emission occurs at the low frequencies at which displayed images are changing. For instance, a rythmic pulsing of the intensity of an image causes electromagnetic field emission at the pulse frequency, with a strength proportional to the pulse amplitude. The field is briefly referred to as “screen emission”. In discussing this effect, any part or all what is displayed on the monitor screen is called an image. A monitor of the cathode ray tube (CRT) type has three electron beams, one for each of the basic colors red, green, and blue. The intensity of an image is here defined as

I=∫j dA,  (1)

where the integral extends over the image, and

j=jr+jg+jb,  (2)

jr, jg, and jb being the electric current densities in the red, green, and blue electron beams at the surface area dA of the image on the screen. The current densities are to be taken in the distributed electron beam model, where the discreteness of pixels and the raster motion of the beams are ignored, and the back of the monitor screen is thought to be irradiated by diffuse electron beams. The beam current densities are then functions of the coordinates x and y over the screen. The model is appropriate since we are interested in the electromagnetic field emision caused by image pulsing with the very low frequencies of sensory resonances, whereas the emissions with the much higher horizontal and vertical sweep frequencies are of no concern. For a CRT the intensity of an image is expressed in millamperes.

For a liquid crystal display (LCD), the current densities in the definition of image intensity are to be replaced by driving voltages, multiplied by the aperture ratio of the device. For an LCD, image intensities are thus expressed in volts.

It will be shown that for a CRT or LCD screen emissions are caused by fluctuations in image intensity. In composite video however, intensity as defined above is not a primary signal feature, but luminance Y is. For any pixel one has

Y=0.299R+0.587G+0.114B,  (3)

where R, G, and B are the intensities of the pixel respectively in red, green and blue, normalized such as to range from 0 to 1. The definition (3) was provided by the Commission Internationale de l’Eclairage (CIE), in order to account for brightness differences at different colors, as perceived by the human visual system. In composite video the hue of the pixel is determined by the chroma signal or chrominance, which has the components R-Y and B-Y It follows that pulsing pixel luminance while keeping the hue fixed is equivalent to pulsing the pixel intensity, up to an amplitude factor. This fact will be relied upon when modulating a video stream such as to overlay image intensity pulses.

It turns out that the screen emission has a multipole expansion wherein both monopole and dipole contributions are proportional to the rate of change of the intensity I of (1). The higher order multipole contributions are proportional to the rate of change of moments of the current density j over the image, but since these contributions fall off rapidly with distance, they are not of practical importance in the present context. Pulsing the intensity of an image may involve different pulse amplitudes, frequencies, or phases for different parts of the image. Any or all of these features may be under subject control.

The question arises whether the screen emission can be strong enough to excite sensory resonances in people located at normal viewing distances from the monitor. This turns out to be the case, as shown by sensory resonance experiments and independently by measuring the strength of the emitted electric field pulses and comparing the results with the effective intensity window as explored in earlier work.

One-half Hertz sensory resonance experiments have been conducted with the subject positioned at least at normal viewing distance from a 15″ computer monitor that was driven by a computer program written in Visual Basic(R), version 6.0 (VB6). The program produces a pulsed image with uniform luminance and hue over the full screen, except for a few small control buttons and text boxes. In VB6, screen pixel colors are determined by integers R, G, and B, that range from 0 to 255, and set the contributions to the pixel color made by the basic colors red, green, and blue. For a CRT-type monitor, the pixel intensities for the primary colors may depend on the RGB values in a nonlinear manner that will be discussed. In the VB6 program the RGB values are modulated by small pulses ΔR, ΔG, ΔB, with a frequency that can be chosen by the subject or is swept in a predetermined manner. In the sensory resonance experiments mentioned above, the ratios ΔR/R, ΔG/G, and ΔB/B were always smaller than 0.02, so that the image pulses are quite weak. For certain frequencies near ½ Hz, the subject experienced physiological effects that are known to accompany the excitation of the ½ Hz sensory resonance as mentioned in the Background Section. Moreover, the measured field pulse amplitudes fall within the effective intensity window for the ½ Hz resonance, as explored in earlier experiments and discussed in the ‚874, ‚744, ‚922, and ‚304 patents. Other experiments have shown that the 2.4 Hz sensory resonance can be exited as well by screen emissions from monitors that display pulsed images.

These results confirm that, indeed, the nervous system of a subject can be manipulated through electromagnetic field pulses emitted by a nearby CRT or LCD monitor which displays images with pulsed intensity.

The various implementations of the invention are adapted to the different sources of video stream, such as video tape, DVD, a computer program, or a TV broadcast through free space or cable. In all of these implementations, the subject is exposed to the pulsed electromagnetic field that is generated by the monitor as the result of image intensity pulsing. Certain cutaneous nerves of the subject exhibit spontaneous spiking in patterns which, although rather random, contain sensory information at least in the form of average frequency. Some of these nerves have receptors that respond to the field stimulation by changing their average spiking frequency, so that the spiking patterns of these nerves acquire a frequency modulation, which is conveyed to the brain. The modulation can be particularly effective if it has a frequency at or near a sensory resonance frequency. Such frequencies are expected to lie in the range from 0.1 to 15 Hz.

An embodiment of the invention adapted to a VCR is shown in FIG. 1, where a subject 4 is exposed to a pulsed electric field 3 and a pulsed magnetic field 39 that are emitted by a monitor 2, labeled “MON”, as the result of pulsing the intensity of the displayed image. The image is here generated by a video casette recorder 1, labeled “VCR”, and the pulsing of the image intensity is obtained by modulating the composite video signal from the VCR output. This is done by a video modulator 5, labeled “VM”, which responds to the signal from the pulse generator 6, labeled “GEN”. The frequency and amplitude of the image pulses can be adjusted with the frequency control 7 and amplitude control 8. Frequency and amplitude adjustments can be made by the subject.

The circuit of the video modulator 5 of FIG. 1 is shown in FIG. 2, where the video amplifiers 11 and 12 process the composite video signal that enters at the input terminal 13. The level of the video signal is modulated slowly by injecting a small bias current at the inverting input 17 of the first amplifier 11. This current is caused by voltage pulses supplied at the modulation input 16, and can be adjusted through the potentiometer 15. Since the noninverting input of the amplifier is grounded, the inverting input 17 is kept essentially at ground potential, so that the bias current is is not influenced by the video signal. The inversion of the signal by the first amplifier 11 is undone by the second amplifier 12. The gains of the amplifiers are chosen such as to give a unity overall gain. A slowly varying current injected at the inverting input 17 causes a slow shift in the “pseudo-dc” level of the composite video signal, here defined as the short-term average of the signal. Since the pseudo-dc level of the chroma signal section determines the luminance, the latter is modulated by the injected current pulses. The chroma signal is not affected by the slow modulation of the pseudodc level, since that signal is determined by the amplitude and phase with respect to the color carrier which is locked to the color burst. The effect on the sync pulses and color bursts is of no consequence either if the injected current pulses are very small, as they are in practice. The modulated composite video signal, available at the output 14 in FIG. 2, will thus exhibit a modulated luminance, whereas the chroma signal is unchanged. In the light of the foregoing discussion about luminance and intensity, it follows that the modulator of FIG. 2 causes a pulsing of the image intensity I. It remains to give an example how the pulse signal at the modulation input 16 may be obtained. FIG. 3 shows a pulse generator that is suitable for this purpose, wherein the RC timer 21 (Intersil ICM7555) is hooked up for astable operation and produces a square wave voltage with a frequency that is determined by capacitor 22 and potentiometer 23. The timer 21 is powered by a battery 26, controlled by the switch 27. The square wave voltage at output 25 drives the LED 24, which may be used for monitoring of the pulse frequency, and also serves as power indicator. The pulse output may be rounded in ways that are well known in the art. In the setup of FIG. 1, the output of VCR 1 is connected to the video input 13 of FIG. 2, and the video output 14 is connected to the monitor 2 of FIG. 1.

In the preferred embodiment of the invention, the image intensity pulsing is caused by a computer program. As shown in FIG. 4, monitor 2, labeled “MON”, is connected to computer 31 labeled “COMPUTER”, which runs a program that produces an image on the monitor and causes the image intensity to be pulsed. The subject 4 can provide input to the computer through the keyboard 32 that is connected to the computer by the connection 33. This input may involve adjustments of the frequency or the amplitude or the variability of the image intensity pulses. In particular, the pulse frequency can be set to a sensory resonance frequency of the subject for the purpose of exciting the resonance.

The structure of a computer program for pulsing image intensity is shown in FIG. 6. The program may be written in Visual Basic(R) version 6.0 (VB6), which involves the graphics interface familiar from the Windows(R) operating system. The images appear as forms equipped with user controls such as command buttons and scroll bars, together with data displays such as text boxes. A compiled VB6 program is an executable file. When activated, the program declares variables and functions to be called from a dynamic link library (DLL) that is attached to the operating system; an initial form load is performed as well. The latter comprises setting the screen color as specified by integers R, G, and B in the range 0 to 255, as mentioned above. In FIG. 6, the initial setting of the screen color is labeled as 50. Another action of the form load routine is the computation 51 of the sine function at eight equally spaced points, I=0 to 7, around the unit circle. These values are needed when modulating the RGB numbers. Unfortunately, the sine function is distorted by the rounding to integer RGB values that occurs in the VB6 program. The image is chosen to fill as much of the screen area as possible, and it has spatially uniform luminance and hue.

The form appearing on the monitor displays a command button for starting and stopping the image pulsing, together with scroll bars 52 and 53 respectively for adjustment of the pulse frequency F and the pulse amplitude A. These pulses could be initiated by a system timer which is activated upon the elapse of a preset time interval. However, timers in VB6 are too inaccurate for the purpose of providing the eight RGB adjustment points in each pulse cycle. An improvement can be obtained by using the GetTickCount function that is available in the Application Program Interface (API) of Windows 95(R) and Windows 98(R). The GetTickCount function returns the system time that has elapsed since starting Windows, expressed in milliseconds. User activation of the start button 54 provides a tick count TN through request 55 and sets the timer interval to TT miliseconds, in step 56. TT was previously calculated in the frequency routine that is activated by changing the frequency, denoted as step 52.

Since VB6 is an event-driven program, the flow chart for the program falls into disjoint pieces. Upon setting the timer interval to TT in step 56, the timer runs in the background while the program may execute subroutines such as adjustment of pulse frequency or amplitude. Upon elapse of the timer interval TT, the timer subroutine 57 starts execution with request 58 for a tick count, and in 59 an upgrade is computed of the time TN for the next point at which the RGB values are to be adjusted. In step 59 the timer is turned off, to be reactivated later in step 67. Step 59 also resets the parameter CR which plays a role in the extrapolation procedure 61 and the condition 60. For ease of understanding at this point, it is best to pretend that the action of 61 is simply to get a tick count, and to consider the loop controled by condition 60 while keeping CR equal to zero. The loop would terminate when the tick count M reaches or exceeds the time TN for the next phase point, at which time the program should adjust the image intensity through steps 6365. For now step 62 is to be ignored also, since it has to do with the actual extrapolation procedure 61. The increments to the screen colors R1, G1, and B1 at the new phase point are computed according to the sine function, applied with the amplitude A that was set by the user in step 53. The number I that labels the phase point is incremented by unity in step 65, but if this results in I=8 the value is reset to zero in 66. Finally, the timer is reactivated in step 67, initiating a new ⅛-cycle step in the periodic progression of RGB adjustments.

A program written in this way would exhibit a large jitter in the times at which the RGB values are changed. This is due to the lumpiness in the tick counts returned by the GetTickCount function. The lumpiness may be studied separately by running a simple loop with C=GetTickCount, followed by writing the result C to a file. Inspection shows that C has jumped every 14 or 15 milliseconds, between long stretches of constant values. Since for a ½ Hz image intensity modulation the ⅛-cycle phase points are 250 ms apart, the lumpiness of 14 or 15 ms in the tick count would cause considerable inaccuracy. The full extrapolation procedure 61 is introduced in order to diminish the jitter to acceptable levels. The procedure works by refining the heavy-line staircase function shown in FIG. 8, using the slope RR of a recent staircase step to accurately determine the loop count 89 at which the loop controled by 60 needs to be exited. Details of the extrapolation procedure are shown in FIG. 7 and illustrated in FIG. 8. The procedure starts at 70 with both flags off, and CR=0, because of the assignment in 59 or 62 in FIG. 6. A tick count M is obtained at 71, and the remaining time MR to the next phase point is computed in 72. Conditions 77 and 73 are not satisfied and therefore passed vertically in the flow chart, so that only the delay block 74 and the assignments 75 are executed. Condition 60 of FIG. 6 is checked and found to be satisfied, so that the extrapolation procedure is reentered. The process is repeated until the condition 73 is met when the remaining time MR jumps down through the 15 ms level, shown in FIG. 8 as the transition 83. The condition 73 then directs the logic flow to the assignments 76, in which the number DM labeled by 83 is computed, and FLG1 is set. The computation of DM is required for finding the slope RR of the straight-line element 85. One also needs the “Final LM” 86, which is the number of loops traversed from step 83 to the next downward step 84, here shown to cross the MR=0 axis. The final LM is determined after repeatedly incrementing LM through the side loop entered from the FLG1=1 condition 77, which is now satisfied since FLG1 was set in step 76. At the transition 84 the condition 78 is met, so that the assignments 79 are executed. This includes computation of the slope RR of the line element 85, setting FLG2, and resetting FLG1. From here on, the extrapolation procedure increments CR in steps of RR while skipping tick counts until condition 60 of FIG. 6 is violated, the loop is exited, and the RGB values are adjusted.

A delay block 74 is used in order to stretch the time required for traversing the extrapolation procedure. The block can be any computation intensive subroutine such as repeated calculations of tangent and arc tangent functions.

As shown in step 56 of FIG. 6, the timer interval TT is set to 4/10 of the time TA from one RGB adjustment point to the next. Since the timer runs in the background, this arrangement provides an opportunity for execution of other processes such as user adjustment of frequency or amplitude of the pulses.

The adjustment of the frequency and other pulse parameters of the image intensity modulation can be made internally, i.e., within the running program. Such internal control is to be distinguished from the external control provided, for instance, in screen savers. In the latter, the frequency of animation can be modified by the user, but only after having exited the screen saver program. Specifically, in Windows 95(R) or Windows 98(R), to change the animation frequency requires stopping the screen saver execution by moving the mouse, whereafter the frequency may be adjusted through the control panel. The requirement that the control be internal sets the present program apart from so-called banners as well.

The program may be run on a remote computer that is linked to the user computer, as illustrated in FIG. 9. Although the monitor 2, labeled “MON”, is connected to the computer 31′, labeled “COMPUTER”, the program that pulses the images on the monitor 2 runs on the remoter computer 90, labeled “REMOTE COMPUTER”, which is connected to computer 31′ through a link 91 which may in part belong to a network. The network may comprise the Internet 92.

The monitor of a television set emits an electromagnetic field in much the same way as a computer monitor. Hence, a TV may be used to produce screen emissions for the purpose of nervous system manipulation. FIG. 5 shows such an arrangement, where the pulsing of the image intensity is achieved by inducing a small slowly pulsing shift in the frequency of the RF signal that enters from the antenna. This process is here called “frequency wobbling” of the RF signal. In FM TV, a slight slow frequency wobble of the RF signal produces a pseudo-dc signal level fluctuation in the composite video signal, which in turn causes a slight intensity fluctuation of the image displayed on the monitor in the same manner as discussed above for the modulator of FIG. 2. The frequency wobbling is induced by the wobbler 44 of FIG. 5 labeled “RFM”, which is placed in the antenna line 43. The wobbler is driven by the pulse generator 6, labeled “GEN”. The subject can adjust the frequency and the amplitude of the wobble through the tuning control 7 and the amplitude control 41. FIG. 10 shows a block diagram of the frequency wobbler circuit that employs a variable delay line 94, labelled “VDL”. The delay is determined by the signal from pulse generator 6, labelled “GEN”. The frequency of the pulses can be adjusted with the tuning control 7. The amplitude of the pulses is determined by the unit 98, labelled “MD”, and can be adjusted with the amplitude control 41. Optionally, the input to the delay line may be routed through a preprocessor 93, labelled “PRP”, which may comprise a selective RF amplifier and down converter; a complimentary up conversion should then be performed on the delay line output by a postprocessor 95, labelled “POP”. The output 97 is to be connected to the antenna terminal of the TV set.

The action of the variable delay line 94 may be understood as follows. Let periodic pulses with period L be presented at the input. For a fixed delay the pulses would emerge at the output with the same period L. Actually, the time delay T is varied slowly, so that it increases approximately by LdT/dt between the emergence of consecutive pulses at the device output. The pulse period is thus increased approximately by

ΔL=LdT/dt.  (4)

In terms of the frequency ∫, Eq. (4) implies approximately

Δ∫/∫=−dT/dt.  (5)

For sinusoidal delay T(t) with amplitude b and frequency g, one has

Δ∫/∫=−2πgb cos (2πgt),  (6)

which shows the frequency wobbling. The approximation is good for gb<<1, which is satisfied in practice. The relative frequency shift amplitude 2πgb that is required for effective image intensity pulses is very small compared to unity. For a pulse frequency g of the order of 1 Hz, the delay may have to be of the order of a millisecond. To accomodate such long delay values, the delay line may have to be implemented as a digital device. To do so is well within the present art. In that case it is natural to also choose digital implementations for the pulse generator 6 and the pulse amplitude controller 98, either as hardware or as software.

Pulse variability may be introduced for alleviating the need for precise tuning to a resonance frequency. This may be important when sensory resonance frequencies are not precisely known, because of the variation among individuals, or in order to cope with the frequency drift that results from chemical detuning that is discussed in the ‚874 patent. A field with suitably chosen pulse variability can then be more effective than a fixed frequency field that is out of tune. One may also control tremors and seizures, by interfering with the pathological oscillatory activity of neural circuits that occurs in these disorders. Electromagnetic fields with a pulse variability that results in a narrow spectrum of frequencies around the frequency of the pathological oscillatory activity may then evoke nerve signals that cause phase shifts which diminish or quench the oscillatory activity.

Pulse variability can be introduced as hardware in the manner described in the ‚304 patent. The variability may also be introduced in the computer program of FIG. 6, by setting FLG3 in step 68, and choosing the amplitude B of the frequency fluctuation. In the variability routine 46, shown in some detail in FIG. 13, FLG3 is detected in step 47, whereupon in steps 48 and 49 the pulse frequency F is modified pseudo randomly by a term proportional to B, every 4th cycle. Optionally, the amplitude of the image intensity pulsing may be modified as well, in similar fashion. Alternatively, the frequency and amplitude may be swept through an adjustable ramp, or according to any suitable schedule, in a manner known to those skilled in the art. The pulse variability may be applied to subliminal image intensity pulses.

When an image is displayed by a TV monitor in response to a TV broadcast, intensity pulses of the image may simply be imbedded in the program material. If the source of video signal is a recording medium, the means for pulsing the image intensity may comprise an attribute of recorded data. The pulsing may be subliminal. For the case of a video signal from a VCR, the pertinent data attribute is illustrated in FIG. 11, which shows a video signal record on part of a video tape 28. Depicted schematically are segments of the video signal in intervals belonging to lines in three image frames at different places along the tape. In each segment, the chroma signal 9 is shown, with its short-term average level 29 represented as a dashed line. The short-term average signal level, also called the pseudo-dc level, represents the luminance of the image pixels. Over each segment, the level is here constant because the image is for simplicity chosen as having a uniform luminance over the screen. However, the level is seen to vary from frame to frame, illustrating a luminance that pulses slowly over time. This is shown in the lower portion of the drawing, wherein the IRE level of the short-term chroma signal average is plotted versus time. The graph further shows a gradual decrease of pulse amplitude in time, illustrating that luminance pulse amplitude variations may also be an attribute of the recorded data on the video tape. As discussed, pulsing the luminance for fixed chrominance results in pulsing of the image intensity.

Data stream attributes that represent image intensity pulses on video tape or in TV signals may be created when producing a video rendition or making a moving picture of a scene, simply by pulsing the illumination of the scene. This is illustrated in FIG. 12, which shows a scene 19 that is recorded with a video camera 18, labelled “VR”. The scene is illuminated with a lamp 20, labelled “LAMP”, energized by an electric current through a cable 36. The current is modulated in pulsing fashion by a modulator 30, labeled “MOD”, which is driven by a pulse generator 6, labelled “GENERATOR”, that produces voltage pulses 35. Again, pulsing the luminance but not the chrominance amounts to pulsing the image intensity.

The brightness of monitors can usually be adjusted by a control, which may be addressable through a brightness adjustment terminal. If the control is of the analog type, the displayed image intensity may be pulsed as shown in FIG. 15, simply by a pulse generator 6, labeled “GEN”, that is connected to the brigthness adjustment terminal 88 of the monitor 2, labeled “MON”. Equivalent action can be provided for digital brightness controls, in ways that are well known in the art.

The analog component video signal from a DVD player may be modulated such as to overlay image intensity pulses in the manner illustrated in FIG. 17. Shown are a DVD player 102, labeled “DVD”, with analog component video output comprised of the luminance Y and chrominance C. The overlay is accomplished simply by shifting the luminance with a voltage pulse from generator 6, labeled “GENERATOR”. The generator output is applied to modulator 106, labeled “SHIFTER”. Since the luminance Y is pulsed without changing the chrominance C, the image intensity is pulsed. The frequency and amplitude of the image intensity pulses can be adjusted respectively with the tuner 7 and amplitude control 107. The modulator 105 has the same structure as the modulator of FIG. 2, and the pulse amplitude control 107 operates the potentiometer 15 of FIG. 2. The same procedure can be followed for editing a DVD such as to overlay image intensity pulses, by processing the modulated luminance signal through an analog-to-digital converter, and recording the resulting digital stream onto a DVD, after appropriate compression. Alternatively, the digital luminance data can be edited by electronic reading of the signal, decompression, altering the digital data by software, and recording the resulting digital signal after proper compression, all in a manner that is well known in the art.

The mechanism whereby a CRT-type monitor emits a pulsed electromagnetic field when pulsing the intensity of an image is illustrated in FIG. 14. The image is produced by an electron beam 10 which impinges upon the backside 88 of the screen, where the collisions excite phosphors that subsequently emit light. In the process, the electron beam deposits electrons 18 on the screen, and these electrons contribute to an electric field 3 labelled “E”. The electrons flow along the conductive backside 88 of the screen to the terminal 99 which is hooked up to the high-voltage supply 40, labelled “HV”. The circuit is completed by the ground connection of the supply, the video amplifier 87, labeled “VA”, and its connection to the cathodes of the CRT. The electron beams of the three electron guns are collectively shown as 10, and together the beams carry a current J. The electric current J flowing through the described circuit induces a magnetic field 39, labeled “B”. Actually, there are a multitude of circuits along which the electron beam current is returned to the CRT cathodes, since on a macroscopic scale the conductive back surface 88 of the screen provides a continuum of paths from the beam impact point to the high-voltage terminal 99. The magnetic fields induced by the currents along these paths partially cancel each other, and the resulting field depends on the location of the pixel that is addressed. Since the beams sweep over the screen through a raster of horizontal lines, the spectrum of the induced magnetic field contains strong peaks at the horizontal and vertical frequencies. However, the interest here is not in fields at those frequencies, but rather in emissions that result from an image pulsing with the very low frequencies appropriate to sensory resonances. For this purpose a diffuse electron current model suffices, in which the pixel discreteness and the raster motion of the electron beams are ignored, so that the beam current becomes diffuse and fills the cone subtended by the displayed image. The resulting low-frequency magnetic field depends on the temporal changes in the intensity distribution over the displayed image. Order-of-magnitude estimates show that the low-frequency magnetic field, although quite small, may be sufficient for the excitation of sensory resonances in subjects located at a normal viewing distance from the monitor.

The monitor also emits a low-frequency electric field at the image pulsing frequency. This field is due in part to the electrons 18 that are deposited on the screen by the electron beams 10. In the diffuse electron beam model, screen conditions are considered functions of the time t and of the Cartesian coordinates x and y over a flat CRT screen.

The screen electrons 18 that are dumped onto the back of the screen by the sum j(x,y,t) of the diffuse current distributions in the red, green, and blue electron beams cause a potential distribution V(x,y,t) which is influenced by the surface conductivity σ on the back of the screen and by capacitances. In the simple model where the screen has a capacitance distribution c(x,y) to ground and mutual capacitances between parts of the screen at different potentials are neglected, a potential distribution V(x,y,t) over the screen implies a surface charge density distribution

q=Vc(x,y),  (7)

and gives rise to a current density vector along the screen,

j s=−σgrads V,  (8)

where grads is the gradient along the screen surface. Conservation of electric charge implies

j=c{dot over (V)}−div s grad s V),  (9)

where the dot over the voltage denotes the time derivative, and divs is the divergence in the screen surface. The partial differential equation (9) requires a boundary condition for the solution V(x,y,t) to be unique. Such a condition is provided by setting the potential at the rim of the screen equal to the fixed anode voltage. This is a good approximation, since the resistance Rr between the screen rim and the anode terminal is chosen small in CRT design, in order to keep the voltage loss JRr to a minimum, and also to limit low-frequency emissions.

Something useful can be learned from special cases with simple solutions. As such, consider a circular CRT screen of radius R with uniform conductivity, showered in the back by a diffuse electron beam with a spatially uniform beam current density that is a constant plus a sinusoidal part with frequency ∫. Since the problem is linear, the voltage V due to the sinusoidal part of the beam current can be considered separately, with the boundary condition that V vanish at the rim of the circular screen. Eq. (9) then simplifies to

V″+V″/r−i2π∫cn V=−Jη/A, r≦R,  (10)

where r is a radial coordinate along the screen with its derivative denoted by a prime, η=1/σ is the screen resistivity, A the screen area, J the sinusoidal part of the total beam current, and i=(−1), the imaginary unit. Our interest is in very low pulse frequencies ∫ that are suitable for excitation of sensory resonances. For those frequencies and for practical ranges for c and η, the dimensionless number 2π∫cAη is very much smaller than unity, so that it can be neglected in Eq. (10). The boundary value problem then has the simple solution V(r)=J η4π(1-(r/R)2).(11)

Figure US06506148-20030114-M00001

In deriving (11) we neglected the mutual capacitance between parts of the screen that are at different potentials. The resulting error in (10) is negligible for the same reason that the i2π∫cAη term in (10) can be neglected.

The potential distribution V(r) of (11) along the screen is of course accompanied by electric charges. The field lines emanating from these charges run mainly to conductors behind the screen that belong to the CRT structure and that are either grounded or connected to circuitry with a low impedance path to ground. In either case the mentioned conductors must be considered grounded in the analysis of charges and fields that result from the pulsed component J of the total electron beam current. The described electric field lines end up in electric charges that may be called polarization charges since they are the result of the polarization of the conductors and circuitry by the screen emission. To estimate the pulsed electric field, a model is chosen where the mentioned conductors are represented together as a grounded perfectly conductive disc of radius R, positioned a short distance δ behind the screen, as depicted in FIG. 16. Since the grounded conductive disc carries polarization charges, it is called the polarization disc. FIG. 16 shows the circular CRT screen 88 and the polarization disc 101, briefly called “plates”. For small distances δ, the capacitance density between the plates of opposite polarity is nearly equal to ε/δ, where ε is the permittivity of free space. The charge distributions on the screen and polarization disc are respectively εV(r)/δ+q0 and −εV(r)/δ+q0, where the εV(r)/δ terms denote opposing charge densities at the end of the dense field lines that run between the two plates. That the part q0 is needed as well will become clear in the sequel.

The charge distributions εV(r)/δ+q0 and −εV(r)/δ+q0 on the two plates have a dipole moment with the density D(r)=εV(r)=J ηε4π(1-(r/R)2),(12)

Figure US06506148-20030114-M00002

directed perpendicular to the screen. Note that the plate separation δ has dropped out. This means that the precise location of the polarization charges is not critical in the present model, and further that δ may be taken as small as desired. Taking δ to zero, one thus arrives at the mathematical model of pulsed dipoles distributed over the circular CRT screen. The field due to the charge distribution q0 will be calculated later.

The electric field induced by the distributed dipoles (12) can be calculated easily for points on the centerline of the screen, with the result E(z)=V(0)R{2ρ/R-R/ρ-2z/R},(13)

Figure US06506148-20030114-M00003

where V(0) is the pulse voltage (11) at the screen center, ρ the distance to the rim of the screen, and z the distance to the center of the screen. Note that V(0) pulses harmonically with frequency ∫, because in (11) the sinusoidal part J of the beam current varies in this manner.

The electric field (13) due to the dipole distribution causes a potential distribution V(r)/2 over the screen and a potential distribution of −V(r)/2 over the polarization disc, where V(r) is nonuniform as given by (11). But since the polarization disc is a perfect conductor it cannot support voltage gradients, and therefore cannot have the potential distribution −V(r)/2. Instead, the polarization disc is at ground potential. This is where the charge distribution q0(r) comes in; it must be such as to induce a potential distribution V(r)/2 over the polarization disc. Since the distance between polarization disc and screen vanishes in the mathematical model, the potential distribution V(r)/2 is induced over the screen as well. The total potential over the monitor screen thus becomes V(r) of (11), while the total potential distribution over the polarization disc becomes uniformly zero. Both these potential distributions are as physically required. The electric charges q0 are moved into position by polarization and are partly drawn from the earth through the ground connection of the CRT.

In our model the charge distribution q0 is located at the same place as the dipole distribution, viz., on the plane z=0 within the circle with radius R. At points on the center line of the screen, the electric field due to the monopole distribution q0 is calculated in the following manner. As discussed, the monopoles must be such that they cause a potential φ0 that is equal to V(r)/2 over the disc with radius R centered in the plane z=0. Although the charge distribution q0(r) is uniquely defined by this condition, it cannot be calculated easily in a straightforward manner. The difficulty is circumvented by using an intermediate result derived from Excercise 2 on page 191 of Kellogg (1953), where the charge distribution over a thin disc with uniform potential is given. By using this result one readily finds the potential φ*(z) on the axis of this disc as φ*(z)=2πV*β(R1),(14)

Figure US06506148-20030114-M00004

where β(R1) is the angle subtended by the disc radius R1, as viewed from the point z on the disc axis, and V* is the disc potential. The result is used here in an attempt to construct the potential φ0(z) for a disc with the nonuniform potential V(r)/2, by the ansatz of writing the field as due to a linear combination of abstract discs with various radii R1 and potentials, all centered in the plane z=0. In the ansatz the potential on the symmetry axis is written φ0(z)=α β(R)+b∫0Rβ(R1)W,(15)

Figure US06506148-20030114-M00005

where W is chosen as the function 1−R1 2/R2, and the constants a and b are to be determined such that the potential over the plane z=0 is V(r)/2 for radii r ranging from 0 to R, with V(r) given by (11). Carrying out the integration in (15) gives

φ0(z)=αβ(R)−b{(1+z 2 /R 2)β(R)−|z|/R}.  (16)

In order to find the potential over the disc r<R in the plane z=0, the function φ0(z) is expanded in powers of z/R for 0<z<R, whereafter the powers zn are replaced by rnPn(cosθ), where the Pn are Legendre polynomials, and (r,θ) are symmetric spherical coordinates centered at the screen center. This procedure amounts to a continuation of the potential from the z-axis into the half ball r<R, z>0, in such a manner that the Laplace equation is satisfied. The method is discussed by Morse and Feshbach (1953). The “Laplace continuation” allows calculation of the potential φ0 along the surface of the disc r<R centered in the plane z=0. The requirement that this potential be V(r)/2 with the function V(r) given by (11) allows solving for the constants a and b, with the result

a=−V(0)/π, b=−2V(0)/π.  (17)

Using (17) in (16) gives φ0(z)=V(0)π[(1+2z2/R2)β(R)-2z/R],(18)

Figure US06506148-20030114-M00006

and by differentiation with respect to z one finally finds E0(z)=V(0)π R(z/z)[4-(R/ρ)2-4β(R)z/R](19)

Figure US06506148-20030114-M00007

for the electric field on the center line of the screen brought about by the charge distribution q0(z).

The center-line electric field is the sum of the part (13) due to distributed pulsed dipoles and part (19) due to distributed pulsed monopoles. Although derived for circular screens, the results may serve as an approximation for other shapes, such as the familiar rounded rectangle, by taking R as the radius of a circle that has the same area as the screen.

For two CRT-type monitors the pulsed electric field due to image intensity pulsing has been measured at several points on the screen center line for pulse frequencies of ½ Hz. The monitors were the 15″ computer monitor used in the sensory resonance experiments mentioned above, and a 30″ TV tube. The experimental results need to be compared with the theory derived above. Since R is determined by the screen area, the electric fields given by (13) and (19) have as only free parameter the pulse voltage V(0) at the screen center. The amplitude of this voltage can therefore be determined for the tested monitors by fitting the experimental data to the theoretical results. Prior to fitting, the data were normalized to an image that occupies the entire screen and is pulsed uniformly with a 100% intensity amplitude. The results of the one-parameter fit are displayed in FIG. 18, which shows the theoretical graph 100, together with the normalized experimental data points 103 for the 15− computer monitor and for the 30″ TV tube. FIG. 18 shows that the developed theory agrees fairly well with the experimental results. From the best fit one can find the center-screen voltage pulse amplitudes. The results, normalized as discussed above, are |V(0)|=266.2 volt for the 15″ computer monitor and |V(0)|=310.1 volt for the 30″ TV tube. With these amplitudes in hand, the emitted pulsed electric field along the center line of the monitors can be calculated from the sum of the fields (13) and (19). For instance, for the 15″ computer monitor with 1.8% RGB pulse modulation used in the ½ Hz sensory resonance experiments mentioned above, the pulsed electric field at the center of the subject, located at z=70 cm on the screen center line, is calculated as having an amplitude of 0.21 V/m. That such a pulsed electric field, applied to a large portion of the skin, is sufficient for exciting the ½ Hz sensory resonance is consistent with experimental results discussed in the ‚874 patent.

In deriving (11), the dimensionless number 2π∫cAη was said to be much smaller than unity. Now that the values for |V(0)| are known, the validity of this statement can be checked. Eq. (11) implies that |V(0)| is equal to η|J|/4π. The sum of the beam currents in the red, green, and blue electron guns for 100% intensity modulation is estimated to have pulse amplitudes |J| of 0.5 mA and 2.0 mA respectively for the 15″ computer monitor and the 30″ TV tube. Using the derived values for |V(0)|, one arrives at estimates for the screen resistivity η as 6.7 MΩ/square and 1.9 MΩ/square respectively for the 15″ computer monitor and the 30″ TV tube. Estimating the screen capacity cA as 7 pf and 13 pf, 2π∫cAη is found to be 148×10−6 and 78×10−6, respectively for the 15″ computer monitor and the 30″ TV tube. These numbers are very small compared to unity, so that the step from (10) to (11) is valid.

The following procedures were followed in preparing pulsed images for the field measurements. For the 15″ computer monitor the images were produced by running the VB6 program discussed above. The pulsed image comprised the full screen with basic RGB values chosen uniformly as R=G=B=127, with the exception of an on/off button and a few data boxes which together take up 17% of the screen area. The image intensity was pulsed by modifying the R, G, and B values by integer-rounded sine functions ΔR(t), ΔG(t), and ΔB(t), uniformly over the image, except at the button and the data boxes. The measured electric field pulse amplitudes were normalized to a pulsed image that occupies all of the screen area and has 100% intensity modulation for which the image pulses between black and the maximum intensity, for the fixed RGB ratios used. The image intensity depends on the RGB values in a nonlinear manner that will be be discussed. For the measurements of the pulsed electric field emitted by 30″ TV tube, a similar image was used as for the 15″ computer monitor. This was done by playing back a camcorder recording of the computer monitor display when running the VB6 program, with 40% pulse modulation of R, G, and B.

In front of the monitor, i.e., for z>0, the parts (13) and (19) contribute about equally to the electric field over a practical range of distances z. When going behind the monitor where z is negative the monopole field flips sign so that the two parts nearly cancel each other, and the resulting field is very small. Therefore, in the back of the CRT, errors due to imperfections in the theory are relatively large. Moreover our model, which pretends that the polarization charges are all located on the polarization disc, fails to account for the electric field flux that escapes from the outer regions of the back of the screen to the earth or whatever conductors happen to be present in the vincinity of the CRT. This flaw has relatively more serious consequences in the back than in front of the monitor.

Screen emissions in front of a CRT can be cut dramatically by using a grounded conductive transparent shield that is placed over the screen or applied as a coating. Along the lines of our model, the shield amounts to a polarization disc in front of the screen, so that the latter is now sandwiched between to grounded discs. The screen has the pulsed potential distribution V(r) of (11), but no electric flux can escape. The model may be modified by choosing the polarization disc in the back somewhat smaller than the screen disc, by a fraction that serves as a free parameter. The fraction may then be determined from a fit to measured fields, by minimizing the relative standard deviation between experiment and theory.

In each of the electron beams of a CRT, the beam current is a nonlinear function of the driving voltage, i.e., the voltage between cathode and control grid. Since this function is needed in the normalization procedure, it was measured for the 15″ computer monitor that has been used in the ½ Hz sensory resonance experiments and the electric field measurements. Although the beam current density j can be determined, it is easier to measure the luminance, by reading a light meter that is brought right up to the monitor screen. With the RGB values in the VB6 program taken as the same integer K, the luminance of a uniform image is proportional to the image intensity I. The luminance of a uniform image was measured for various values of K. The results were fitted with

I=c 1 K γ,  (20)

where c1 is a constant. The best fit, with 6.18% relative standard deviation, was obtained for γ=2.32.

Screen emissions also occur for liquid crystal displays (LCD). The pulsed electric fields may have considerable amplitude for LCDs that have their driving electrodes on opposite sides of the liquid crystal cell, for passive matrix as well as for active matrix design, such as thin film technology (TFT). For arrangements with in-plane switching (IPS) however, the driving electrodes are positioned in a single plane, so that the screen emission is very small. For arrangements other than IPS, the electric field is closely approximated by the fringe field of a two-plate condenser, for the simple case that the image is uniform and extends over the full screen. For a circular LCD screen with radius R, the field on the center line can be readily calculated as due to pulsed dipoles that are uniformly distributed over the screen, with the result

E d(z)=(½)VR 2/(z 2 +R 2){fraction (3/2)},  (21)

where Ed(z) is the amplitude of the pulsed electric field at a distance z from the screen and V is a voltage pulse amplitude, in which the aperture ratio of the LCD has been taken into account. Eq. (21) can be used as an approximation for screens of any shape, by taking R as the radius of a circle with the same area as the screen. The result applies to the case that the LCD does not have a ground connection, so that the top and bottom electrodes are at opposite potential, i.e., V/2 and −V/2.

If one set of LCD electrodes is grounded, monopoles are needed to keep these electrodes at zero potential, much as in the case of a CRT discussed above. The LCD situation is simpler however, as there is no charge injection by electron beams, so that the potentials on the top and bottom plates of the condenser in the model are spatially uniform. From (14) it is seen that monopoles, distributed over the disc of radius R in the plane z=0 such as to provide on the disc a potential V/2, induce on the symmetry axis a potential φ(z)=1πV β(R).(22)

Figure US06506148-20030114-M00008

Differentiating with respect to z gives the electric field on the symmetry axis Em(z)=zVRzπ(z2+R2),(23)

Figure US06506148-20030114-M00009

induced by the pulsed monopoles. For an LCD with one set of electrodes grounded, the pulsed electric field for screen voltage pulse amplitude V at a distance z from the screen on the center line has an amplitude that is the sum of the parts (21) and (23). The resultant electric field in the back is relatively small, due to the change in sign in the monopole field that is caused by the factor z/|z|. Therefore, screen emissions in front of an LCD can be kept small simply by having the grounded electrodes in front.

As a check on the theory, the pulsed electric field emitted by the 3″ LCD-TFT color screen of the camcorder mentioned above has been measured at eleven points on the center line of the screen, ranging from 4.0 cm to 7.5 cm. The pulsed image was produced by playing back the video recording of the 15″ computer monitor that was made while running the VB6 program discussed above, for a image intensity pulse frequency of ½ Hz, R=G=B=K, modulated around K=127 with an amplitude ΔK=51. After normalization to a uniform full screen image with 100% intensity modulation by using the nonlinear relation (20), the experimental data were fitted to the theoretical curve that expresses the sum of the fields (21) and (23). The effective screen pulse voltage amplitude V was found to be 2.1 volt. The relative standard deviation in V for the fit is 5.1%, which shows that theory and experiment are in fairly good agreement.

Certain monitors can cause excitation of sensory resonances even when the pulsing of displayed images is subliminal, i.e., unnoticed by the average person. When checking this condition on a computer monitor, a problem arises because of the rounding of RGB values to integers, as occurs in the VB6 program. For small pulse amplitude the sine wave is thereby distorted into a square wave, which is easier to spot. This problem is alleviated somewhat by choosing ΔR=0, ΔG=0, and ΔB=2, since then the 8 rounded sine functions around the unit circle, multiplied with the pulse amplitude ΔB=2 become the sequence 1, 2 11 2, 1, −1 −2, −2, −1, etc, which is smoother to the eye than a square wave. Using the VB6 program and the 15″ computer monitor mentioned above with R=71, G=71, and B=233, a ½ Hz pulse modulation with amplitudes ΔR=ΔG=0 and ΔB=2 could not be noticed by the subject, and is therefore considered subliminal. It is of interest to calculate the screen emission for this case, and conduct a sensory resonance experiment as well. A distance z=60 cm was chosen for the calculation and the experiment. Using Eq. (20), the image intensity pulse modulation for the case is found to be 1.0% of the maximum intensity modulation. Using R=13.83 cm together with |V(0)|=266.2 V for the 15″ computer monitor, and the theoretical graph 100 of FIG. 18, the pulsed electric field at z=60 cm was found to have an amplitude of 138 mV/m. In view of the experimental results discussed in the ‚874 and ‚922 patents, such a field, used at a pulse frequency chosen appropriately for the ½ Hz sensory resonance and applied predominantly to the face, is expected to be sufficient for exciting the ½ Hz sensory resonance. A confirmation experiment was done by running the VB6 program with the discussed settings and the 15″ monitor. The center of the subject’s face was positioned on the screen center line, at a distance of 60 cm from the screen. A frequency sweep of −0.1% per ten cycles was chosen, with an initial pulse frequency of 34 ppm. Full ptosis was experienced by the subject at 20 minutes into the run, when the pulse frequency was f=31.76 ppm. At 27 minutes into the run, the frequency sweep was reversed to +0.1% per ten cycles. Full ptosis was experienced at f=31.66 ppm. At 40 minutes into the run, the frequency sweep was set to −0.1% per ten cycles. Full ptosis occurred at f=31.44 ppm. The small differences in ptosis frequency are attributed to chemical detuning, discussed in the Background Section. It is concluded that the ½ Hz sensory resonance was excited in this experiment by screen emissions from subliminal image pulsing on the 15″ computer monitor at a distance of 60 cm. For each implementation and embodiment discussed, the image pulsing may be subliminal.

The human eye is less sensitive to changes in hue than to changes in brightness. In composite video this fact allows using a chrominance bandwidth that is smaller than the luminance bandwidth. But it also has the consequence that pulsing of the chrominance for fixed luminance allows larger pulse amplitudes while staying within the subliminal pulse regime. Eq. (3) shows how to pulse the chrominance components R-Y and B-Y while keeping Y fixed; for the change in pixel intensity one then has

ΔI h=0.491Δ(RY)+0.806Δ(BY).  (24)

Luminance pulses with fixed chrominance give a change in pixel intensity

ΔI 1=3ΔY.  (25)

Of course, pure chrominance pulses may be combined with pure luminance pulses; an instance of such combination has been mentioned above.

The subliminal region in color space needs to be explored to determine how marginally subliminal pulses ΔR, ΔG, and ΔB depend on RGB values. Prior to this, the condition for image pulses to be subliminal should not be phrased solely in terms of the percentage of intensity pulse amplitude. The subliminal image pulsing case considered above, where the monitor is driven by a VB6 computer program with R=G=71, B=233, and ΔR=ΔG=0, ΔB=2 for full-screen images will be referred to as “the standard subliminal image pulsing”.

In the interest of the public we need to know the viewing distances at which a TV with subliminally pulsed images can cause excitation of sensory resonances. A rough exploration is reported here which may serve as starting point for further work. The exploration is limited to estimating the largest distance z=zmax along the center line of the 30″ TV at which screen emissions can excite the ½ Hz resonance, as determined by the ptosis test. The TV is to display an image which undergoes the standard subliminal pulsing as defined above. It would be best to perform this test with the 30″ TV on which the subliminally pulsed images are produced by means of a video. Since such a video was not available, the ptosis test was conducted instead with a pulsed electric field source consisting of a small grounded doublet electrode of the type discussed in the ‚874 patent. The doublet was driven with a sinusoidal voltage of 10 V amplitude, and the center of mass of the subject was located on the center line of the doublet at a distance z=zd=323 cm. The doublet electrodes are rectangles of 4.4 cm by 4.7 cm. At the large distance zd there is whole-body exposure to the field, so that the bulk effect discussed in the ‚874 patent comes into play, as is expected to happen also at the distance zmax from the 30″ TV monitor. The subject was facing the “hot” electrode of the doublet, so that at the subject center the electric field was the sum of the parts (21) and (23), for positive values of z. It was thought important to use a sine wave, since that would be the “commercially” preferred pulse shape which allows larger pulse amplitudes without being noticed. The only readily available sine wave generator with the required voltage was an oscillator with a rather coarse frequency control that cannot be set accurately, although the frequency is quite stable and can be measured accurately. For the experiment a pulse frequency of 0.506 Hz was accepted, although it differs considerably from the steady ptosis frequency for this case. The subject experienced several ptosis cycles of moderate intensity, starting 8 minutes into the experiment run. It is concluded that the ½ Hz sensory resonance was excited, and that the stimulating field was close to the weakest field capable of excitation. From Eqs. (21) and (23), the electric field pulse amplitude at the center of mass of the subject was found to be 7.9 mV/m. That an electric field with such a small pulse amplitude, applied to the whole body, is capable of exciting the ½ Hz sensory resonance is consistent with experimental results reported in the ‚874 patent, although these were obtained for the 2.4 Hz resonance. Next, the distance zmax was determined at which the 30″ TV tube with 1% image intensity pulse amplitude produces an electric field with a pulse amplitude of 7.9 mV/m, along the center line of the screen. From Eqs. (13) and (19) one finds zmax=362.9 cm. At more than 11 feet, this is a rather large distance for viewing a 30″ TV. Yet, the experiment and theory discussed show that the ½ Hz sensory resonance can be excited at this large distance, by pulsing the image intensity subliminally. Of course, the excitation occurs as well for a range of smaller viewing distances. It is thus apparent that the human nervous system can be manipulated by screen emissions from subliminal TV image pulses.

Windows 95, Windows 98, and Visual Basic are registered trademarks of Microsoft Corporation.

The invention is not limited by the embodiments shown in the drawings and described in the specification, which are given by way of example and not of limitation, but only in accordance with the scope of the appended claims.

Claims (14)

I claim:

1. A method for manipulating the nervous system of a subject located near a monitor, the monitor emitting an electromagnetic field when displaying an image by virtue of the physical display process, the subject having a sensory resonance frequency, the method comprising:
creating a video signal for displaying an image on the monitor, the image having an intensity;
modulating the video signal for pulsing the image intensity with a frequency in the range 0.1 Hz to 15 Hz; and
setting the pulse frequency to the resonance frequency.
2. A computer program for manipulating the nervous system of a subject located near a monitor, the monitor emitting an electromagnetic field when displaying an image by virtue of the physical display process, the subject having cutaneous nerves that fire spontaneously and have spiking patterns, the computer program comprising:
a display routine for displaying an image on the monitor, the image having an intensity;
a pulse routine for pulsing the image intensity with a frequency in the range 0.1 Hz to 15 Hz; and
a frequency routine that can be internally controlled by the subject, for setting the frequency;
whereby the emitted electromagnetic field is pulsed, the cutaneous nerves are exposed to the pulsed electromagnetic field, and the spiking patterns of the nerves acquire a frequency modulation.
3. The computer program of claim 2, wherein the pulsing has an amplitude and the program further comprises an amplitude routine for control of the amplitude by the subject.
4. The computer program of claim 2, wherein the pulse routine comprises:
a timing procedure for timing the pulsing; and
an extrapolation procedure for improving the accuracy of the timing procedure.
5. The computer program of claim 2, further comprising a variability routine for introducing variability in the pulsing.
6. Hardware means for manipulating the nervous system of a subject located near a monitor, the monitor being responsive to a video stream and emitting an electromagnetic field when displaying an image by virtue of the physical display process, the image having an intensity, the subject having cutaneous nerves that fire spontaneously and have spiking patterns, the hardware means comprising:
pulse generator for generating voltage pulses;
means, responsive to the voltage pulses, for modulating the video stream to pulse the image intensity;
whereby the emitted electromagnetic field is pulsed, the cutaneous nerves are exposed to the pulsed electromagnetic field, and the spiking patterns of the nerves acquire a frequency modulation.
7. The hardware means of claim 6, wherein the video stream is a composite video signal that has a pseudo-dc level, and the means for modulating the video stream comprise means for pulsing the pseudo-dc level.
8. The hardware means of claim 6, wherein the video stream is a television broadcast signal, and the means for modulating the video stream comprise means for frequency wobbling of the television broadcast signal.
9. The hardware means of claim 6, wherein the monitor has a brightness adjustment terminal, and the means for modulating the video stream comprise a connection from the pulse generator to the brightness adjustment terminal.
10. A source of video stream for manipulating the nervous system of a subject located near a monitor, the monitor emitting an electromagnetic field when displaying an image by virtue of the physical display process, the subject having cutaneous nerves that fire spontaneously and have spiking patterns, the source of video stream comprising:
means for defining an image on the monitor, the image having an intensity; and
means for subliminally pulsing the image intensity with a frequency in the range 0.1 Hz to 15 Hz;
whereby the emitted electromagnetic field is pulsed, the cutaneous nerves are exposed to the pulsed electromagnetic field, and the spiking patterns of the nerves acquire a frequency modulation.
11. The source of video stream of claim 10 wherein the source is a recording medium that has recorded data, and the means for subliminally pulsing the image intensity comprise an attribute of the recorded data.
12. The source of video stream of claim 10 wherein the source is a computer program, and the means for subliminally pulsing the image intensity comprise a pulse routine.
13. The source of video stream of claim 10 wherein the source is a recording of a physical scene, and the means for subliminally pulsing the image intensity comprise:
pulse generator for generating voltage pulses;
light source for illuminating the scene, the light source having a power level; and
modulation means, responsive to the voltage pulses, for pulsing the power level.
14. The source of video stream of claim 10, wherein the source is a DVD, the video stream comprises a luminance signal and a chrominance signal, and the means for subliminal pulsing of the image intensity comprise means for pulsing the luminance signal.
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