„Welt der Zukunft“ – „Googles smarte Stadt“ – (ein) der „digitale(r) Alptraum“ – – – „Ihre Kaffeemaschine ist (noch) nicht smart“? / „RFID“? – – -„Radio Frequency – Identifikations – Chip“ / „BAR-GELD-ABSCHAFFUNG“???!!! „THE Group of Thirty“ – – – „Warum „Draghis“ Mitgliedschaft ein Skandal ist“

Meinung

Welt der Zukunft Googles smarte Stadt, ein digitaler Alptraum

Von Henryk M. Broder | | Lesedauer: 3 Minuten
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Quelle: Getty Images/Ikon Images

Google will in Toronto ein voll vernetztes Testfeld für das Leben von morgen errichten: Eine Stadt vom Reißbrett, total vernetzt und überwacht wie eine moderne Justizvollzugsanstalt. Unserem Autor gruselt es.

Die Älteren unter uns, die mit Kriminaltango, Toast Hawaii und heiterem Beruferaten aufgewachsen sind, werden sich an die Zeitschrift „Hobby“ erinnern, die von 1953 bis 1991 erschien, ein populärwissenschaftliches Unterhaltungsmagazin, in dem viele Visionen vorweggenommen wurden. Das fliegende Auto, Reisen zum Mond und weit entfernten Planeten, Wohnen in Wolkenkratzern oder auf dem Meeresgrund.

Ich habe jede Ausgabe verschlungen. Da ich alle Romane von Jules Verne gelesen hatte, erschien mir nichts unmöglich, jede Fantasie war ein Entwurf für die Welt von morgen. Nun lese ich, Google arbeite an der Entwicklung von „Smart Cities“, in denen „Digitalisierung das Leben prägt und angenehmer machen soll“ (FAZ); die erste voll digitalisierte Stadt soll auf einem 50.000 Quadratmeter großen Areal am Rande des Hafens von Toronto entstehen.

50.000 Quadratmeter, das hört sich nach viel an. Wenn man aber bedenkt, dass ein Quadratkilometer aus einer Million Quadratmetern besteht, dann sind 50.000 Quadratmeter recht wenig, gerade mal fünf Prozent von einem Quadratkilometer, die Fläche von sechs bis sieben regulären Fußballfeldern. Der Berliner Tiergarten, eine Grünanlage im Herzen der Stadt, erstreckt sich über zwei Quadratkilometer, also zwei Millionen Quadratmeter. Der Central Park in New York umfasst 3,5 Millionen Quadratmeter.

Versuchsanlage fürs digitale Leben

So gesehen, baut Google keine „Stadt“, nicht einmal ein Städtchen, sondern eine Versuchsanlage fürs digitale Leben. Eine Art Legoland der „allgegenwärtigen Vernetzung“. Weniger als 20 Prozent der Einwohner soll es erlaubt sein, ein eigenes Auto zu haben, 80 Prozent sollen „Taxibots“ benutzen, selbst fahrende Roboterautos.

Der Abfall soll unterirdisch entsorgt werden, natürlich mithilfe von Robotern, Pakete und andere Postsachen sollen auf die gleiche Art zugestellt werden. Dabei werde die neue Stadt, versichern die Planer, keine „wohlhabende High-Tech-Enklave“, etwa 30 Prozent der Wohnfläche wolle man „Einkommensschwachen“ zuteilen.

Das Ganze ist kein Traum, es ist ein Albtraum. Eine Stadt vom Reißbrett, total vernetzt und überwacht wie eine moderne Justizvollzugsanstalt. Irgendwo in dieser Anlage wird es eine Kommandozentrale geben, von der aus alles gesteuert wird, von der Müllentsorgung bis zur Paketzustellung. Alles, was die Einwohner tun, wird festgehalten, jeder Joghurtbecher, der im Müll landet, wird registriert.

Was aber passiert mit den Daten? Gehen sie ans Einwohnermeldeamt, so es denn eines geben wird, oder an die Google-Zentrale? Erstaunlich, dass diese Frage nicht gestellt wird. Eine Antwort könnte zu Irritationen führen.

Wer freilich wissen will, wohin die „allgegenwärtige Vernetzung“ führt, braucht sich nur einen 19 Jahre alten Film anzusehen: „The Truman Show“. Die spielt in einer „Smart City“ irgendwo in den USA. Es könnte aber bald auch Google Town am Hafen von Toronto sein.

(<<<< ?“angebliche?“  „?Hack-Sicherheit?“ mit dem ?„RFID“? – –  -„Radio Frequency – Identifikations – Chip“>>>>)

Ihre Kaffeemaschine ist (noch) nicht smart? Ihre Zahnbürste geht nicht ins Internet? Ihr Kühlschrank ist manchmal einfach leer? Einiges auf der IFA wird sich nicht durchsetzen. Spaß macht es trotzdem.

Quelle: N24/Peter Haentjes

 

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aus dem TEXT:.. Manche sehen in der Echtzeitüberweisung schon den entscheidenden Schritt hinein in eine ?“bargeldlose Gesellschaft“?…….

https://www.welt.de/finanzen/article170115164/Jetzt-kommt-die-Ueberweisung-in-Echtzeit.html

Zahlungsverkehr Jetzt kommt die Überweisung in Echtzeit

Von Karsten Seibel | | Lesedauer: 8 Minuten
Double exposure of city and graph on rows of coins for finance and banking concept, Coins Stacked like a City Skyline, Diagram of coin on business with city background. banking,saving, finances concepts. Getty ImagesGetty Images
Geld bewegt sich ab November so schnell wie eine Whatsapp von einem Konto zum nächsten

Quelle: Getty Images

Im November ist es soweit: Dann beginnt in Europa das Zeitalter der „Echtzeitüberweisungen“. Niemand muss mehr bis zu zwei Tage warten, ehe das Geld auf seinem Konto ist. Der Transfer ist innerhalb weniger Sekunden erledigt, blitzschnell wird der Betrag von dem einen Konto abgebucht und dem anderen gutgeschrieben. Beträge bis zu einer Höhe von 15.000 Euro können auf diesem Weg verschickt werden, zu jeder Tages- und Nachtzeit, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Das neue Verfahren wird erst nach und nach allen Bankkunden zur Verfügung stehen, doch die Aufregung in der Finanzindustrie und im Handel ist bereits groß. Manche sehen in der Echtzeitüberweisung schon den entscheidenden Schritt hinein in eine bargeldlose Gesellschaft…….

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BARGELD: Warum es wirklich abgeschafft werden soll – „Inflationsschutzbrief“

„Griechenland“ – „Schweden“ – „totale Überwachung des Geld-Flusses“
„Negativ-Zinsen“
„Kenneth Rogoff“ – „Peter Bofinger“  und viele Bank-LOBBYisten sind für die Abschaffung des Bar-Geldes

 

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Aufgedeckt! Warum und wer das Bargeld abschaffen will!

 

„US“-Interessen am Bar-Geld-VERBOT
„Norbert Häring“ – INDIEN (Washington – Katalyst -„Die Agentur für internationale Zusammenarbeit „USAID“  – „IWF“ – „Förderung digitalen Bezahlens“ – „Bill und Melinda-Gates-Stiftung“-  „BETTER THAN CASH“ – „EBAY“) – „Group of THIRTY“ – „Welt-Bank“ – „Ken Rogoff“ – „Mario Draghi“

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Ifo-Chef Sinn: Verschwörung zur schrittweisen Abschaffung des Bargelds

„Hans Werner Sinn“
„DAUER-KRISE“ – der „EURO-ZONE“ – „SCHEIN-Wachstum“ durch „STAATS-VER-SCHULDUNG“
„500-EURO-Abschaffung“ – „Straf-Zins“ (EZB)  – „STAATs-PAPIERE mit negativen Zinsen“?!

?“NEGATIV-ZINS?“

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 http://www.focus.de/finanzen/banken/die-group-of-thirty-mario-draghis-verschwiegene-freunde_aid_791834.html
Die Group of Thirty
Mario Draghis verschwiegene Freunde
Mittwoch, 01.08.2012, 19:38

Der Club der 30 ist ein Gremium von Privatbänkern, das fast die Züge einer Loge trägt. Auch EZB-Chef Mario Draghi und der Boss der Bank of England, Melvyn King, sind dort Mitglied – aber wozu eigentlich? Ein Ombudsmann der EU will das nun klären.

Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, ist derzeit eine der zentralen Schlüsselpersonen in der Euro-Rettung. Als wäre der Druck, der auf seinen Schultern lastet, nicht schon groß genug, macht ihm nun seine Mitgliedschaft in der elitären Group Of Thirty, kurz G30, zu schaffen. Die „Corporate Europe Observatory“ – eine Organisation zur Bekämpfung von Korruption – wirft Draghi einen Interessenskonflikt vor: Als Mitglied der G30, die zum Großteil aus Großbankern bestehe, sei der Italiener Teil einer Lobbyvereinigung, was Fragen nach seiner Unabhängigkeit aufwerfe. Die Vorgaben der EU seien „Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Objektivität“ – Faktoren, die mit der Zugehörigkeit zur G30 in Konflikt stünden.

Die „Gruppe der 30“ hat sich der Untersuchung wirtschaftlicher und finanzieller Phänomene verschrieben. Dazu treffen sich die Mitglieder zweimal pro Jahr, um „ein tieferes Verständnis internationaler Wirtschaft und Finanzen“ zu bekommen und „die Auswirkungen von Entscheidungen im öffentlichen und privaten Sektor“ nachvollziehen zu können. Inwiefern die G30 über diese informativen Treffen und Vorträge hinaus Einfluss auf die Weltwirtschaft nimmt, ist unklar. Angesichts der Zusammensetzung der Gruppe verdächtigen Kritiker den exklusiven Zirkel jedoch geheimer Absprachen.

Gründung auf Initiative der Rockefeller-Stiftung

1978 wurde die G30 von Geoffrey Bell, einem US-amerikanischer Banker und Ökonom, auf Initiative der Rockefeller-Stiftung gegründet. Bell gilt als äußerst wichtiger und mächtiger Berater von Privat- und Zentralbanken. Der erste Vorsitzende war Johan Witteveen, der ehemalige Präsident des Internationale Währungsfonds. Derzeit umfasst zählt die Gruppe nach Angaben auf ihrer Website 32 aktive Mitglieder, die sich lesen sich wie das Who-is-who des Bankensektors: Neben Draghi sind auch der Chef der Bank of England, Mervyn King, , JP Morgan -Präsident Jacob A. Frenkel oder der US-Ökonom Paul Krugman Mitglied. Auch Gerd Häusler, Vorstandsvorsitzender der BayernLB, gehört dazu, ebenso wie Draghis Vorgänger, der ehemalige Präsident der europäischen Zentralbank Jean Claude Trichet.

Doch was tut dieses Gremium eigentlich konkret? „Die Effektivität der G30 hängt direkt mit der Qualität und dem Status der Gruppenmitglieder zusammen“, sagte Jacob Frenkel, der Vorsitzende des G30-Verwaltungsrates, einmal gegenüber der Newsseite der Universität von Chicago. Diese Worte fielen am Rande der Ernennungszeremonie von Axel Weber zum G30-Mitglied. Das war im Januar 2012. Damals wurde Weber noch als nächster Chef der Deutschen Bank gehandelt. Seit Mai 2012 ist er Verwaltungspräsident der UBS. Ob Webers Karrieersprung etwas mit der Aufnahme in den Club der 30 zu hatte? Man weiß es nicht.

Informative Treffen oder „Weltregierung“?

Hans-Jürgen Krysmanski, emeritierter Professor für Soziologie in Münster, kritisiert im Deutschland Radio, dass Gremien wie die G30 ähnlich wie Politiker kaum zwischen öffentlichen Aufgaben und privaten Belangen trennen können: „Alles, was mit politisch relevanten Inhalten und Diskussionen und Entscheidungen zu tun hat“ könne „niemals privat sein“. Vergleichen lässt sich die Arbeit der G30 mit den Bilderberg-Konferenzen, wo neben Wirtschaftsvertretern und Politikern auch Vertreter des Adels teilnehmen. Auch dort wird dem Vernehmen nach über „Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen“ gesprochen.

Der zentrale Vorwurf des Münchner Mediensoziologen Rudolf Stumberger ist, dass solche Treffen „fern ab jeder demokratischen Öffentlichkeit stattfinden“. Egal ob dort wichtige Entscheidungen werden oder nicht: Sie bieten Verschwörungstheoretikern regelmäßig genügend Futter, um hinter den Treffen die lange herbeigeschworene „Weltregierung“ zu vermuten – eine Regierung also, die die nationalen Grenzen auflöst und global handelt.

Wer regiert das Geld?

Wenn nicht klar ist, was dort verhandelt wird, kann im Prinzip alles verhandelt werden. Deshalb haben es die Verschwörungtheorien rund um die G30 und die Bilderberger schon bis in das soziale Netzwerk Facebook geschafft: Unter dem Namen „Stoppt Bilderberg, stoppt eine neue Weltregierung“ rufen Kritiker dazu auf, „nicht wegzuschauen“ und zu prüfen, „wer das Geld regiert“. Die Gruppe hat 3500 Fans.

Vor diesem Hintergrund versucht nun der EU-Ombudsmann Nikiforos Diamantoros den Fall Draghi zu klären und die Frage, inwiefern die G30 etwa Einfluss auf die Geschicke in Europa nimmt. Seine Sprecherin weist darauf hin, dass es sich nicht um eine formelle Untersuchung handle und wandte sich gegen eine „Dramatisierung“ des Falles. Die Beschwerde sei an die EZB übermittelt worden und der Ombudsmann werde Empfehlungen abgeben. Diese seien aber „nicht bindend“.

Es klingt so als habe Draghi vorläufig noch nichts zu fürchten.

Mit Agenturmaterial
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Die Group of Thirty beendet vielleicht bald ihre skandalöse Existenz

Die Bürgerbeauftragte der EU hat angekündigt, die Mitgliedschaft des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, in der Group of Thirty zu untersuchen. Die G30 sind eine zwielichtige Gruppe, die Top-Manager großer internationaler Banken und wichtiger Zentralbanken zusammenführt. Sie treffen sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Einige der Teilnehmerbanken werden von der EZB beaufsichtigt. Wenn die EU-Bürgerbeauftragte in Draghi’s Treffen mit den G30-Bankern ein Problem sieht, könnte die Gruppe ihre skandalöse Existenz bald beenden.

Die G30 wurde 1978 auf Initiative der Rockefeller-Stiftung gegründet. Sie hat etwas mehr als 30 Mitglieder. Es sind überwiegend aktive oder frühere Zentralbanker und Spitzenmanager von großen internationalen Finanzhäusern. Knapp ein Drittel der Mitglieder vertreten US-Institutionen. Hauptzweck ist das Zusammenbringen von Zentralbankern und Geschäftsbankern. Die Zentralbanker haben für Treffen untereinander ihre Gremien in Basel. Die Geschäftsbanker haben Gremien wie das Institute of International Finance, wo sie wichtige Themen besprechen und Berichte erstellen. Die Group of Thirty ist die einzige gemischte Gruppe, und die Zentralbanker, die dort hingehen, lassen ihre üblichen Regeln zu Transparenz und Korruptionsvermeidung zuhause, die ansonsten für den Umgang mit Vertretern der privaten Finanzbranche gelten.

Die These, dass die G30 wegen einer Untersuchung der EU-Bürgerbeauftragten von Mario Draghis Mitgliedschaft in ihrer Kernfunktion gefährdet ist, verlangt nach einer Begründung. Immerhin kann Emily O’Reilly Draghi nicht einmal den Austritt befehlen und ist Draghi nur eines von über 30 Mitgliedern. Aber: Es gibt schon den Präzedenzfall des Federal Reserve Board, dessen Mitglieder aufgrund strenger US-Vorschriften für öffentliche Bedienstete zur Transparenz und Korruptionsvermeidung nicht Mitglied in der G30 sind. Das fällt nicht so auf, weil der Präsident der mächtigen New York Fed Mitglied ist. Die New York Fed fühlt sich nicht an die Regeln für öffentliche Institutionen gebunden, weil sie den Banken gehört, die sie beaufsichtigt. Wenn allerdings auch der Präsident des EZB öffentlichkeitswirksam die G30 verlassen müsste, würde es für die übrigen Zentralbanker sehr schwer, ihre Mitgliedschaft in der zwielichtigen Gruppe zu rechtfertigen. Wenn die meisten großen Zentralbanken nicht mehr vertreten sind, verliert die Gruppe ihren Hauptzweck, Verständnis zwischen Zentralbanker und Geschäftsbankern über so wichtige Themen herzustellen, wie den globalen Krieg gegen das Bargeld oder die Vorzugswürdigkeit zurückhaltender Regulierung.

Draghi könnte zwar rein rechtlich Mitglied bleiben, auch wenn die Bürgerbeauftragte das nicht gutheißt. Aber das ohnehin angeschlagene Renommee der EZB würde das nicht verkraften.

Warum Draghis Mitgliedschaft ein Skandal ist

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum der Präsident der Europäischen Zentralbank nicht mit den Lenkern großer internationaler Banken hinter geschlossenen Türen konferieren sollte. Hier sind die wichtigsten:

  • Mitglieder der G30, die zu den wichtigsten Spielern an den Finanzmärkten gehören, bekommen direkte Einsichten in das Denken des Chefs einer die Märkte bewegenden öffentlichen Institution, die andere Marktteilnehmer und die Öffentlichkeit nicht bekommen. Das lädt zu unsauberen Insidergeschäften ein.
  • Die EZB ist die Aufseherin über einige der in den G30 vertretenen Banken und von deren direkten Wettbewerbern. Es ist sehr unsauber, wenn der Chef einer solchen Institution sich ohne wenigstens hausinterne Zeugen hinter geschlossenen Türen mit den Vertretern der Institutionen trifft, die er im Auftrag der Öffentlichkeit überwachen soll.
  • Die G30 veröffentlicht immer wieder Berichte über Bankaufsicht, das Zentralbankgeschäft und verwandte Themen. Diese Berichte enthalten fast ausnahmslos Empfehlungen, die günstig für die Geschäftsinteressen der großen internationalen Banken sind, und befürworten zurückhaltende Regulierung. Zum Skandal gehört, dass die G30 diese Berichte der Öffentlichkeit präsentiert als würden sie von der Gesamtheit der G30-Mitglieder getragen, einschließlich von Mario Draghi und seinen Zentralbankkollegen. Die EZB bestreitet das, aber ich denke, ich habe in einem Blogbeitrag vor gut einem Jahr hinreichend Beispiele und Belege beigebracht.
  • Die G30 verschicken regelmäßig Zusammenstellungen mit dem Titel „Mitglieder in der Presse“, die es den Geschäftsbankern erlauben sich im Ruhm der engen Assoziation mit wichtigen Notenbankern zu sonnen. Das gibt ihnen einen Wettbewerbsvorteil vor Konkurrenten.
  • In Reaktion auf verschiedene Skandale, bei denen EZB-Offizielle hinter verschlossenen Türen Insiderinformationen weitergaben, hat die EZB ihrer Führungsriege „Richtlinien der Kommunikation“ gegeben, um Probleme wie die oben genannten zu vermeiden. Draghis Treffen mit Geschäftsbankern im Rahmen der G30 widersprechen zwar klar dem Geist dieser Richtlinien, aber die Richtlinien sind so eng formuliert, dass sie dem Wortlaut nach auf die G30-Treffen nicht passen, weil es sich weder um Reden handelt, noch um „bilaterale Treffen“ mit Bankern (mehr dazu hier).

Warum die Bürgerbeauftragte nochmals untersucht

Die Untersuchung der EU-Bürgerbeauftragten Emily O’Reilly geht auf eine Beschwerde von Corporate Europe Observatory (CEO) zurück, eine Organisation, die über Lobbyismus aufklärt. CEO hatte schon 2012 eine ähnliche Beschwerde eingebracht, die O’Reillys Vorgänger Nikoforos Diamandouros 2013 abgelehnt hat. Die frühere Beschwerde basierte auf zwei Argumenten, nämlich dass,

  1. die G30 eine Lobbyorganisation sei, bei der der EZB-Präsident nichts zu suchen habe, und
  2. die G30 immer wieder Berichte erstellt zu Themen wie Bankenregulierung, Zentralbankgeschäft und ähnlichem, und dabei in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckt, als trage der EZB-Präsident die darin enthaltenen Empfehlungen mit.

Der damalige Bürgerbeauftragte Nikiforos Diamandouros befand zu 1., dass die G30 keine Lobbyorganisation sein könne, weil – kein Witz – Draghi dort Mitglied ist und verschiedene Zentralbanken die Gruppe mitfinanzieren. Zu 2. befand er, dass es einen Hinweis in den G30-Berichten gebe, dass deren Inhalt nicht notwendigerweise die Meinung aller Mitglieder widerspiegelt.

Die aktuelle Beschwerde basiert nicht auf dem Charakter der G30, sondern auf dem Charakter der Interaktion Draghis mit den Mitgliedern. Seit 2013 gab es einige wichtige Entwicklungen, die die Bürgerbeauftragte davon überzeugten, dass eine neue Untersuchung angebracht ist. Die wichtigste: Die EZB hat nun die alleinige Verantwortung für die Aufsicht über die größten Banken des Euroraums. O‘Reilllys Untersuchung betrifft in diesem Zusammenhang nicht nur Draghi, sondern auch die „Beteiligung von leitenden EZB-Mitarbeitern an der Arbeit der G30“. Das bezieht sich sehr wahrscheinlich auf etwas, was ich im August 2015 u.a.  in diesem Blogbeitrag  „Der Skandal um Draghi und die Group of Thirty wird größer“ veröffentlichte.

Damals hatte die G30 einen Bericht über Bankaufsicht veröffentlicht. Im Vorwort war zu lesen, dass Julie Dickson als Beobachterin an den Sitzungen der Arbeitsgruppe teilnahm und „ihren Intellekt und ihre Erfahrung beisteuerte“. Julie Dickson ist Mitglied des Supervisory Boards des Bankenaufsichts-Arms der EZB. Die Empfehlungen, die unter dieser illustren Mitarbeit erstellt wurden, wurden als Bericht der G30 veröffentlicht, einer Gruppe, zu der der EZB-Chef gehört. Unter diesen Umständen könnte man es keinem Mitarbeiter der EZB-Bankaufsicht verdenken, wenn er meinen würde, er solle sich an diese großbankenfreundlichen Empfehlungen halten.

Die andere Entwicklung seit 2013 ist die im genannten Blogbeitrag beschriebene Tatsache, dass die G30 gerade die Hinweise aus ihren Berichten entfernte, auf deren Basis der Bürgerbeauftragte damals zu seinem für die G30 positiven Urteil gekommen war. Erst als ich darüber berichtet hatte, wurden die Hinweise in neueren Berichten wieder eingefügt. Doch auch nach Wiedereinfügung dieser recht versteckten Hinweise präsentieren die Medien der Öffentlichkeit die G30-Berichte fast ausnahmslos so, als würden diese von der Gesamtheit der Mitglieder getragen (siehe hier, mit Beispielen).

Es gibt also genug Gründe, die Mitgliedschaft Draghis in der G30 für problematisch zu halten. Wenn O’Reilly das auch so sieht, dann könnte ein lange andauernder Skandal mit Namen Group of Thirty bald zu Ende gehen. [22.1.2017]

Englische Version

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„JFK“-Dokumente: Was hat die „US-Regierung“ zu verheimlichen? / Wer profitiert eigentlich vom Konflikt in „Katalonien“? – – – „Finanz-MAFIA“

http://www.neopresse.com/politik/usa/jfk-dokumente-was-hat-die-us-regierung-zu-verheimlichen-weiterhin-werden-teile-von-dokumenten-zurueckgehalten/

JFK-Dokumente: Was hat die US-Regierung zu verheimlichen?

Weiterhin werden Teile von Dokumenten zurückgehalten

Konjunktion in USA

Eigentlich hätte dieser Tage das vollständige Archiv zur Ermordung von John F. Kennedy (JFK) veröffentlicht werden sollen. Doch in allerletzter Minute gab der US-Präsident Donald Trump bekannt, dass doch nur ein Teil der Dokumente freigegeben wird und ein anderer Teil auch weiterhin der Öffentlichkeit unzugänglich bleibt, was das Attentat auf JFK anbelangt. Diese Ankündigung Trumps wirft natürlich Fragen auf, was das US-Imperium verheimlichen will (oder muss) und warum…

Zwei Hinweise darauf kann man in den Dokumenten finden, die in der Nacht von Donnerstag veröffentlicht wurden. Ein Dokument geht dabei detailliert auf das Amtsenthebungsverfahren gegen den damaligen CIA-Direktor Richard Helms ein, der am 23. April 1973 vor dem „Counsel for Commission on CIA Activities“ aussagen musste. Das Dokument endet mit einer wichtigen Frage des Ausschussmitglieds David Belin:

Mr. Helms: „Ich glaube das.“

Mr. Belin: „Gibt es irgendwelche Informationen bzgl. der Ermordung von Präsident Kennedy, die in irgendeiner Art und Weise zeigen, dass Lee Harvey Oswald in irgendeiner Weise ein CIA-Agent war…“

Und hier kommt der entscheidende Grund, warum man von einem Hinweis sprechen kann, dass bestimmte Informationen nach wie vor nicht das Licht der Öffentlichkeit erblicken dürfen: genau an dieser Stelle endet das Dokument. Eine Antwort wurde sicherlich von Helms in der damaligen Befragung gegeben. Jedoch finden wir diese nicht im entsprechenden Gesprächsdokument. Wohl weil es mit die entscheidende Antwort auf die Frage, wer JFK ermordet hat, geben könnte.

Zwar zeigen sich im Dokument Hinweise darauf, dass das FBI mit Lee Harvey Oswald vor dem Attentat auf JFK Kontakt hatte, aber ob er auch Kontakt zur CIA hatte (wovon sehr viele Forscher heute ausgehen), bleibt unbeantwortet. Folgerichtig stellt sich nun die Frage, was Helms auf die Frage Belins antwortete, das die US-Regierung veranlasste aufgrund der „nationalen Sicherheit“ diesen Abschnitt weiterhin zu schwärzen.

In einem zweiten als Top Secret markierten Dokument geht es um die Befragung von Richard Bissell, einem ehemaligen CIA-Agenten am 17. Juli 1975. Das „Inhaltsverzeichnis“ zeigt, dass das Dokument eigentlich einen Umfang von 33 Seiten haben müsste, jedoch wurde auch hier massiv geschwärzt und Inhalte entfernt:

Bissell wurde 1958 zum CIA Deputy Director of Plans ernannt, was im Einblick und Kontrolle über das halbe CIA-Budget gab – inklusive der verdeckten Operationen der CIA. Eine davon war der Sturz von Fidel Castro.

Die Inhaltsangabe des Dokuments führt auf, dass Bissel unter anderem zu(m)

  1. Umsturzversuch auf Kuba (Stichwort Invasion in der Schweinebucht)
  2. CIA-Direktor Allen Dulles und zum ehemaligen US-Präsidenten Eisenhower
  3. Sturz des Präsidenten Rafael Trujillo der Dominikanischen Republik
  4. ZR/Rifle-Projekt und zum CIA-Agent Arnold Silver
    ehemaligen CIA-Direktors John A. McCone
    Mafia-Boss Sam Giancanan
  5. CIA– und FBI-Anwerber Robert Maheu
  6. Justizministerium

befragt wurde.

Das Transkript der Befragung bzw. die Antworten Bissels zu den oben aufgeführten Themen hätten einiges über die inneren Strukturen und Arbeitsweisen der CIA ans Tageslicht gebracht. Und auch zur Vorgeschichte der Ermordung JFKs. Aber wie der obige Ausschnitt zeigt, beinhaltet das Dokument jetzt nur noch drei Seiten, wovon nur eine (!) Seite Inhalte des Transkripts beinhaltet.

Und diese eine Seite thematisiert die Rolle des CIA-Agenten Bill Harvey beim gescheiterten Schweinebucht-Umsturzversuch:

Mr. Schwarz:

„Gut. Nun, angesichts dieses Dokuments … hat das Auswirkungen auf Ihre vorherige Aussage, dass Sie keinen Grund hatten, Mr. Harveys Aussage bei der Gelegenheit in Frage zu stellen, in der Sie ihn gebeten haben, die Möglichkeiten einzurichten, von der Sie gesagt haben, dass das Weiße Haus Sie zweimal gedrängt hat, dies zu tun?“

Mr. Bissell:

„Ja. Ich denke, dass diese Daten das in Frage stellen, denn die Annahme dieser Daten, die Mr. Harveys eigene Notationen sind, ist klar, dass ich ihm Ende Januar, zumindest in der … „

(Mr. Schwarz: „All right. Now, in light of that document … does that have any effect upon your prior testimony that you had no reason to question Mr. Harvey’s statement at the occasion you asked him to set up the capability you said that the White House had twice urged you to do so?“

Mr. Bissell: „Yes. I think these dates do call that into question, because accepting these dates, which are Mr. Harvey’s own notations, it is clear that I had given him at least some exposure to that assignment at the end of January, just at the…“)

An dieser Stelle endet das Dokument und lässt de Öffentlichkeit verwundert zurück, die sich Fragen wird, wo der Rest des Transkripts ist, warum dieser nicht veröffentlicht wurde und ob dieser Rest jemals das Licht der Öffentlichkeit erbicken wird?

Auch wenn die Dokumente keine stichhaltigen Antworten bzgl. der Ermordung JFKs geben, findet man darin einige Enthüllungen, dass die CIA gezielt Terrorismus finanziert hat und mit der Mafia zusammengearbeitet hat, um zahlreiche Morde durchzuführen. WikiLeaks hat übrigens 100.000 US-Dollar für denjenigen ausgesetzt, der das volle Dokument veröffentlicht.

Letztlich bestätigt sich eigentlich mit der jetzt stattgefundenen „Nichtveröffentlichung“, dass sich die US-Regierung weder an die eigenen Gesetze hält, noch willens ist die Dokumente zum Fall JFK vollständig zu veröffentlichen. Was natürlich zu der Annahme führt, dass wohl die US-Regierung etwas zu verbergen hat, was bei einer Veröffentlichung das Kartenhaus der offiziellen Verschwörungstheorie zusammenfallen lassen würde.

Quellen:
Two Key Findings that Show the CIA Redacted Potential Smoking Gun from JFK Files
Wikipedia – Richard Helms
JFK Files 1
JFK Files Show FBI Mention Contact with Oswald a Month BEFORE Assassination
JFK Files 2
Richard M. Bissell, 84, Is Dead; Helped Plan Bay of Pigs Invasion
5 Ominous Revelations from JFK Files on CIA Mind Control, Assassinations, the Mafia & Terrorism
As Trump Caves to CIA & Blocks Full Release of JFK Files, WikiLeaks Offers $100K Reward for Them

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http://www.neopresse.com/europa/wer-profitiert-eigentlich-vom-konflikt-in-katalonien/

Wer profitiert eigentlich vom Konflikt in Katalonien?

in Europa

Mit der Unabhängigkeitserklärung durch das katalanische Parlament hat der Konflikt zwischen den Separatisten in Barcelona und der spanischen Zentralregierung in Madrid am vergangenen Freitag einen neuen Höhepunkt erreicht.

Von Ernst Wolff – Nachdem es einige Wochen lang so ausgesehen hatte, als ob beide Seiten bemüht seien, die Wogen zu glätten, droht die Auseinandersetzung nun in offene Gewalt umzuschlagen. Da schon jetzt feststeht, dass keiner der Kontrahenten als Sieger aus diesem Konflikt hervorgehen wird, stellt sich die Frage: Wem nützt er? Die Antwort ist schwer zu glauben: Der größte Nutznießer der gegenwärtigen Entwicklung ist niemand anderes als der Schuldige an der Misere – die Finanzindustrie.

Kein europäisches Land wurde stärker von der Finanzelite geplündert

Die separatistische katalanische Bewegung konnte nur deshalb so stark werden, weil die sozialen Gegensätze in Spanien in den vergangenen Jahren explodiert sind. Das wiederum ist vor allem auf die hemmungslosen Aktivitäten des immer mächtiger gewordenen und vor Kriminalität strotzenden spanischen Bankensektors zurückzuführen.

Kein anderes Land in Europa hat eine derartige Plünderungsorgie durch die Finanzelite erlebt wie Spanien. Ab 2001 ließen Spekulanten nach der Liberalisierung des Bodenrechtes innerhalb von nur sieben Jahren vier Millionen Wohnungen hochziehen. Die Folge: 2008 platzte die bis dahin größte Immobilienblase in Europa und stürzte Spanien in seine schwerste Krise der Nachkriegszeit.

Kurz darauf geriet das Land dann auch noch in den Strudel der Eurokrise und wurde unter die Zwangsverwaltung der Troika aus EZB, EU und IWF gestellt. Zusammen mit der Zentralregierung in Madrid erlegte die Troika der arbeitenden Bevölkerung ein Sparprogramm auf, das den Lebensstandard breiter Einkommensschichten drastisch senkte. Das Ergebnis war eine gewaltige Volksbewegung gegen die Austerität, die vom Staat mit aller Härte unterdrückt wurde.

Die Banken wurden mit Samthandschuhen angefasst

Anders wurde mit den Banken umgegangen: 2011 wurden sechs praktisch bankrotte regionale Sparkassen von der Regierung verstaatlicht und zur Gruppe Bankia zusammengeschlossen. Zu ihrem Chef wurde mit Rodrigo Rato (ehemaliger Chef des IWF und von 1996 bis 2004 spanischer Superminister für Wirtschaft und Finanzen) genau der Mann ernannt, der die Immobilienblase als zuständiger Minister juristisch ermöglicht hatte.

Die Rettung der Bankia-Gruppe kostete die spanischen Steuerzahler 22,4 Milliarden Euro. Da der anschließende Börsengang enttäuschend verlief, muss ein großer Teil des Geldes als verloren gelten. Rato wird den Verlust nicht mehr als Bankia-Chef miterleben: Er trat nach einem Jahr von seinem Posten zurück, kassierte eine Millionenabfindung und wurde 2017 wegen Untreue zu einer Gefängnisstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt.

Eine weitere Fusion – die der Bankia mit der Banco Mare Nostrum – wird die spanischen Steuerzahler mit zusätzlichen 1,1 Milliarden Euro belasten. Erst vor kurzem hatte die Großbank Santander 51 Prozent ihres Immobilien-Portfolios zu einem Drittel des Buchwertes an die US-amerikanische Investmentgesellschaft Blackstone verkauft und den amerikanischen Finanzgiganten damit zum größten privaten Immobilienbesitzer Spaniens gemacht zu einer Zeit, da zehntausende durch die Krise verarmte Spanier mit Zwangsräumungen zu kämpfen haben.

Im Juni dieses Jahres übernahm die Großbank Santander die Banco Popolar Espanol für den symbolischen Preis von einem Euro, nachdem es zum ersten Mal in Spanien zur Anwendung des seit 2016 in der EU gesetzlich vorgeschriebenen „Bail-in“ gekommen war. D.h.: Die Aktionäre der Banco Popolar wurden um 1,3 Milliarden Euro und die Halter bestimmter (nachrangiger) Anleihen um zwei Milliarden Euro erleichtert.

Händeringend gesucht: Eine Ablenkung von den wahren Schuldigen

Diese Bail-in-Regelung ist in doppelter Hinsicht ein politischer Sprengsatz: Zum einen bringt sie zahlreiche Kleinaktionäre um ihr Geld und sorgt damit für zusätzlichen Unmut innerhalb der arbeitenden Bevölkerung, zum anderen wird sie ein juristisches Nachspiel haben, da einige Hedgefonds bereits angekündigt haben, gegen den Verlust ihrer Gelder zu klagen.

Ein solcher Prozess ist für die Banken natürlich sehr gefährlich, da er ein Schlaglicht auf ihre kriminellen Aktivitäten werfen und der Öffentlichkeit vor Augen führen würde, dass kein anderes Land der Eurozone in den vergangenen zehn Jahren eine derartige Konzentration im Finanzsektor erlebt hat wie Spanien: Von den 55 Banken, die während des Baubooms Kredite vergaben, sind nur noch 13 als selbständige Einheiten erhalten. Sechzig Prozent aller Spareinlagen entfallen auf die drei größten Bankengruppen des Landes, die fünf größten Banken, die 1998 noch über einen Marktanteil von 34 Prozent verfügten, haben diesen inzwischen auf 62 Prozent ausgeweitet – alles mit voller Unterstützung der EU und der Zentralregierung in Madrid.

Was kann der Finanzelite in dieser Situation Besseres passieren, als dass eine regionale politische Gruppierung sie aus der Schusslinie nimmt, indem sie die Wut und die Aufmerksamkeit der gesamten spanischen Bevölkerung (und der europäischen Öffentlichkeit) auf einen langsam eskalierenden und möglicherweise auf einen Bürgerkrieg hinauslaufenden Konflikt zwischen Separatisten und Nationalisten lenkt…?