„Donald Trump“ Präsident der Banken – „Goldman“ -Sachs – „Deutsche Bank“ – „DODD-FRANK-AKT“ – De-Regulierung des Finanz-Sektors / Skandal Monte Paschi

Monitor – Donald Trump Präsident der Banken.

„Freie Bahn für freie Banken“?!
„DODD-FRANK-AKT“ – Gesetz zur Regulierung der Banken
De-Regulierung des Finanz-Sektors
„Goldman-Sachs“ – „Deutsche Bank“

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http://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-donald-trump-praesident-der-banken-100.html

Donald Trump: Präsident der Banken

„Monitor“ | 19.01.2017 | 07:36 Min. | Das Erste

Er ist angetreten mit markigen Sprüchen: Er wolle den Wall-Street-Sumpf trockenlegen. Jetzt beruft Trump einen Investmentbanker nach dem anderen in sein Team, Manager aus einer Branche, die die Finanzmarktkrise von 2008 hauptsächlich verschuldet hat. Die Börsen reagieren begeistert, die Bankenkurse sind seit Trumps Wahl steil nach oben gegangen. Besonders eine Bank könnte Hilfe von Trump besonders gut gebrauchen: die Deutsche Bank. Sie war über Jahre Trumps wichtigster Kreditgeber. Von einer Deregulierung könnte sie besonders profitieren. Experten warnen schon vor einer neuen Finanzmarktkrise.

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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/trump-und-mnuchin-wollen-zuegel-fuer-banken-lockern-14746004.html

Weniger Vorgaben Trump will Zügel für Banken lockern

Strenge Vorgaben für Banken schützen den Steuerzahler und sollen eine neue Finanzkrise verhindern. Trump und sein Finanzminister Mnuchin planen nun wieder mehr Freiheiten im riskanten Eigenhandel.

25.01.2017, von Markus Frühauf

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Will und wird einiges umkrempeln: Präsident Donald Trump

Nach der Wende in der Handelspolitik leitet der neue amerikanische Präsident Donald Trump nun auch die Abkehr von strengen Vorgaben für die Banken ein. Als Erstes sollen die Beschränkungen im Wertpapiergeschäft auf eigene Rechnung abgeschafft werden, wie der designierte Finanzminister Steve Mnuchin in einem Schreiben an den Finanzausschuss des amerikanischen Senats ankündigte. Damit würde der frühere Manager der Investmentbank Goldman Sachs eine der wichtigsten Maßnahmen nach der Finanzkrise rückgängig machen und den Banken wieder mehr Eigenhandel, also Wetten auf eigene Rechnung, erlauben.

Dabei war die Einschränkung dieser Geschäfte eine wichtige Konsequenz, die nach der Finanzkrise gezogen wurde. Viele Banken hatten ihre Risikotragfähigkeit überschätzt, was die Regierungen in Amerika und Europa zu Rettungsmaßnahmen über mehrere Billionen Dollar und Euro gezwungen hatte, um das Finanzsystem vor dem Untergang zu bewahren. In seinem Schreiben kritisiert Mnuchin, der bei Goldman Sachs nach 17 Jahren im Jahr 2002 und damit weit vor Ausbruch der Finanzkrise aufgehört hatte, die sogenannte Volcker-Regel.

Steuerzahler sollen nicht mehr für Banken haften

Die nach dem früheren amerikanischen Notenbankpräsidenten Paul Volcker bezeichnete Vorschrift legt den Banken Fesseln im riskanten Eigenhandel an. Sie ist in Amerika im Rahmen des DoddFrank Act gesetzlich vorgegeben. Das nach den beiden Kongressabgeordneten Chris Dodd und Barney Frank benannte Gesetz soll Sparer und Steuerzahler davor schützen, wieder für Banken und deren Verluste haften zu müssen. Mit dem Dodd-Frank Act zogen die Vereinigten Staaten die Konsequenzen aus der Finanzkrise.

Trump hatte das im Juli 2010 verabschiedete Gesetz mehrfach kritisiert, weil es seiner Ansicht nach den Aufsehern zu viel Macht gebe und die Banken zu stark einschränke.

Trump und Mnuchin auf Seite der Banken

Damit macht sich Trump die Kritik der Banken zu eigen, die nach der Finanzkrise einer strengeren Regulierung zwar grundsätzlich zustimmten, aber schon seit einiger Zeit vor der Überregulierung warnen. Ähnlich begründet nun Mnuchin in seinem Schreiben an den Senat sein Vorhaben, die Volcker-Regel künftig weniger starr auslegen und deshalb anders definieren zu wollen.

Dabei beruft er sich auf einen Bericht der amerikanischen Notenbank Federal Reserve vom September 2016. Dort hatte die Fed Engpässe in der Marktliquidität als Folge der Einschränkungen im Eigenhandel eingeräumt.

44418776 © AFP Einst bei Goldman Sachs, bald wohl amerikanischer Finanzminister: Steve Mnuchin

Auch die EU-Kommission hat europäischen Banken die Geschäfte auf eigene Rechnung in vergleichbarer Weise eingeschränkt. Dadurch können die Banken weniger Handelsbestände für die Wertpapiermärkte vorhalten, was an den Börsen zu heftigeren Kursschwankungen führt. Vor allem der Anleihehandel der Banken ist davon betroffen. Doch daran ist nicht nur der Eigenhandel schuld. Denn die Institute reduzieren ihre Handelsbestände auch wegen höherer Kapitalanforderungen. Der zusätzliche Verlustpuffer verteuert den Handel mit Wertpapieren und macht ihn damit weniger profitabel.

 
Trump und Finanzminister Mnuchin wollen den Banken wieder mehr Freiheiten im riskanten Eigenhandel lassen

Mnuchin hält Beschränkungen im Eigenhandel zwar für richtig, spricht sich aber gleichzeitig für eine einfachere Definition aus. Denn die Unklarheit über die rechtlichen Grenzen hat die Banken seiner Ansicht nach zu vorsichtig werden lassen. Das hat wiederum den Handel an den Börsen zu stark zurückgehen lassen. Deshalb will Mnuchin in Zukunft sicherstellen, dass die Banken wieder ausreichend Liquidität bereitstellen, um einen reibungslosen Handel an den Börsen zu ermöglichen

http://uswahl-dpa-electionslive.s3.amazonaws.com/us-cabinet/html/index.html

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/26/goldman-sachs-gottes-banker-im-weissen-haus/?ls=ap

Goldman Sachs: Gottes Banker im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump hat eine ganze Fraktion von früheren Goldman Sachs in seine Regierung berufen. Es ist durchaus denkbar, dass die Gruppe Großes vorhat. Für die Wall Street könnte es ein böses Erwachen geben.

Der künftige US-Finanzminister Steven Mnuchin, früher Investmentbanker bei Goldman Sachs und Hedgefonds-Manager, stellt sich am 19.01.2017 im Kapitol in Washington (USA) einer Anhörung des Senats. (Foto: dpa)

Der künftige USFinanzminister Steven Mnuchin, früher Investmentbanker bei Goldman Sachs und Hedgefonds-Manager, stellt sich am 19.01.2017 im Kapitol in Washington (USA) einer Anhörung des Senats. (Foto: dpa)

Stephen Bannon in New York. (Foto: dpa)

Stephen Bannon in New York. (Foto: dpa)

Gary Cohn, ehemals bei Goldman Sachs und nun Voritzender des Wirtschaftsrates des Weißen Hauses. (Foto: dpa)

Gary Cohn, ehemals bei Goldman Sachs und nun Vorsitzender des Wirtschaftsrates des Weißen Hauses. (Foto: dpa)

Die Financial Times beschäftigt sich in einer interessanten Analyse mit dem erstaunlich starken Team der US-Großbank Goldman Sachs in Donald Trumps Kabinett und auf anderen wichtigen Posten. Die Nominierungen erscheinen widersprüchlich, weil sie nicht der öffentlichen Kritik Trumps gegenüber den US-Großbanken aus Wahlkampftagen entsprechen.

So warf Trump Goldman vor, seinen republikanischen Wettbewerber um das Präsidentschaftsamt Ted Cruz „zu besitzen“. Mehrfach kritisierte er zudem, dass seine demokratische Widersacherin Hillary Clinton bezahlte Reden bei Großbanken – darunter auch Goldman Sachs – hielt.

Inzwischen befinden sich drei ehemalige Angestellte der Bank in Trumps Kabinett, weitere werden als Berater oder auf wichtigen Posten tätig sein.

Dazu gehört Stephen Bannon, Trumps Chefstratege. Er soll gleichberechtigt mit Trumps Stabschef agieren. Vor einem Vierteljahrhundert arbeitete Bannon für Goldman Sachs und kam danach zu einigem Reichtum. Er hat irisch-katholische Wurzeln und ist ein tiefer Bewunderer Ronald Reagans. Bannon sagte dem Hollywood Reporter in einem Interview, er sehe seine Rolle wie die von Oliver Cromwell. Er gilt als der wichtigste Stratege und vertritt vor allem in Banken-Fragen teilweise radikale Positionen.

CNBC berichtete im November: „Die Wall Street könnte eine reizbare Beziehung mit Donald Trump im Weißen Haus haben, wenn die Kommentare einer seiner Chefberater als Hinweise zu werten sind. In einer Präsentation, die Steve Bannon während einer Konferenz im Vatikan im Jahr 2014 gab, zerriss der Trump-Vertraute die großen Banken und ihre Rolle in der Finanzkrise von 2008. Er sagte, dass niemand jemals zur Rechenschaft gezogen wurde, was die populistische Wut und Gruppen wie die Tea-Party anheizte.“

Zur Frage der Bail-outs für marode Banken sagte Bannon nach Angaben von CNBC: „Für die Christen und vor allem für diejenigen, die an die Untermauerung des jüdisch-christlichen Westens glauben, glaube ich nicht, dass wir ein Bail-out haben sollten. Ich denke, die Rettungspakete im Jahr 2008 waren falsch. Und ich denke, Sie sehen im Nachhinein, es gab  eine Menge Fehlinformationen, die über die Rettungspakete der Banken im Westen präsentiert wurden.“

Bannon wörtlich: „Darüber hinaus, denke ich, müssen wir wirklich dazu zurückkehren und dafür sorgen, dass Banken das tun, was sie tun: Geschäftsbanken leihen Geld und Investmentbanken investieren in Unternehmen. Wir müssen weg von diesem Handel – Weg von dieser Hedge-Fonds-Verbriefung.“

Bannon tritt gegen einen libertären Kapitalismus auf und will den Kapitalismus in die christlichen-jüdischen Werte eingebettet wissen, wie er bei der Vatikan-Konferenz sagte. Was das allerdings wert ist, kann schwer vorhergesagt werden. Auf Gott hatte sich zuletzt Goldman-Chef Lloyd Blankfein berufen, der auf Kritik an der Investmentbank sagte, man verrichte nur „Gottes Werk“.

Bannon ist der Vordenker für Trump. Er versteht es meisterhaft, der Öffentlichkeit eine Inszenierung vorzulegen, die am Ende die Kulisse für gravierende Veränderungen ist. Er soll die Rede Trumps für die Inauguration geschrieben haben. Trump präsentierte sich als jemand, der die Macht dem Volk zurückgeben und bei den Eliten aufräumen will. Das ist schon große Chuzpe bei einem Team, in dem Generäle, Goldmänner und ExxonMobil-Manager wirken werden. Fast alle Regierungsmitglieder sind Millionäre.

Die neue, scheinbar moralische Haltung könnte einen Hinweis darauf geben, dass die Goldmänner unter Trump die Wall Street unter Beschuss nehmen. Im Ergebnis könnte eine Neuordnung des Bankensystems folgen. Im Herbst 2007 hatte die US-Regierung auf eine Banken-Panik mit der Gründung der Federal Reserve (Fed) reagiert. Die Fed war, wie Roger Lowenstein in seinem ausgesprochen lesenswerten Buch über die Geschichte der Fed schreibt, mehrfach gegründet und geschlossen worden.

So könnten die geplanten Infrastruktur-Investitionen in den USA über eine neue Förderbank abgewickelt werden. Der Goldman-Philosophie würde eine solche Disruption durchaus entsprechen – vorausgesetzt, sie findet unter ihrer Regie statt.

Trumps Finanzminister Steve Mnuchin arbeitete 17 Jahre lang für Goldman Sachs. Mnuchin war bereits für die Wahlkampffinanzen Trumps zuständig. Mit ihm verstärkt der neue Präsident die Bande zur Wall Street. In seiner Zeit bei Goldman Sachs zu einigem Reichtum gekommen, gründete Mnuchin eine Investitionsfirma (Dune Capital Management) und eine Produktionsfirma (Dune Entertainment Partners). Damit finanzierte er Filme wie „Avatar“ oder die „X-Men“-Reihe. Mnuchin, 1963 geboren, gilt an der Wall Street als bestens vernetzt. Schon 2010 kündigte er an, dass die nach der Finanzkrise erlassenen Regulierungen für Banken (Dodd-Frank Act) überprüft werden müssten.

Gary Cohn war bislang hinter dem mächtigen Goldman-Chef Lloyd Blankfein die Nummer zwei und verkörpert die Finanzelite wie kaum ein zweiter – jetzt wird er als Vorsitzender des Wirtschaftsrates des Weißen Hauses in die Regierung wechseln. Komplettiert wird die Bande der Ex-Goldmänner in Trumps Stab vom Wall-Street-Guru Anthony Scaramucci.

Scaramucci wird Trumps Verbindungsoffizier zu den Regierungen, eine Art Außenminister in Finanz- und Handelsfragen. Dina Powell, ehemalige Präsidentin der karitativen Stiftung der Bank, zählt ebenfalls zu den neuen Beratern. Scaramucci hatte beim WEF in Davos seinen großen Auftritt. Er sagte laut Tagesanzeiger: „Trump ist die letzte große Hoffnung für die Globalisierung, er kann sie retten.“

Die Zeitung zitiert weiter: „Die reichsten drei Prozent der Weltbevölkerung seien gut durch die Finanzkrise gekommen. Sie hätten genauso viel Vermögen oder sogar mehr als 2007. Die anderen 97 Prozent müssten aber kämpfen. Das hätten die globalen Elite nicht erkannt“. Scarramucci: „Sorry, dass ich das sage, zur Elite gehören wir ja praktisch alle dazu. Ihr müsst rausgehen in die echte Welt und den Leuten zuhören.“

Der Wall-Street-Anwalt Jay Clayton wird unter US-Präsident Donald Trump neuer Chef der USBörsenaufsicht SEC. Clayton ist ein Mann der Wall Street. Er arbeitet bisher als Wirtschaftsanwalt in der renommierten Kanzlei Sullivan & Cromwell unter anderem für Goldman Sachs als es während der Finanzkrise darum ging, die Bank mit Steuergeldern zu stabilisieren. Seine Frau Gretchen Butler Clayton arbeitet bei Goldman als Vermögensberaterin.

Verflechtungen zwischen Goldman Sachs und der Politik haben eine lange Tradition. Auch die früheren US-Finanzminister Robert Rubin und Hank Paulson sowie etliche andere Top-Entscheider von EZB-Chef Mario Draghi bis zu Deutsche-Bank-Chefaufseher Paul Achleitner waren schon in Diensten der Investmentfirma. In Italien war der technokratische Premier Mario Monti tätig, der Silvio Berlusconi ablöste und zovor bei Goldman Sachs arbeitete. Die starke Präsenz in der US-Regierung findet dennoch besondere Resonanz – auch an den Finanzmärkten. So zählte die Bank mit einem Aktienkurs-Anstieg um rund 30 Prozent im ersten Monat nach der Wahl bereits zu den größten Gewinnern.

Zum Jahresende profitierte die Investmentbank bereits stark vom Börsen-Boom, den Trump mit seinem Versprechen ausgelöst hatte, die Spielregeln an den Finanzmärkten zu lockern und das Wachstum mit einem großen Konjunkturpaket anzutreiben. Dank florierender Geschäfte mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen steigerte Goldman Sachs Gewinn und Erlöse im vierten Quartal kräftig. Unter dem Strich verdiente die Bank in den drei Monaten 2,2 Milliarden Dollar (2,1 Mrd Euro). Die Erträge kletterten um gut zwölf Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar.

Bei der Investmentbank sieht man an den Ex-Angestellten indes nichts Verwerfliches. „Während ihrer fast 150-jährigen Geschichte hat Goldman Sachs ihre Mitarbeiter immer dazu ermutigt, sich gesellschaftlich zu engagieren, während und auch nach ihrer Zeit bei der Firma“, sagt ein Sprecher. Das Unternehmen sei stolz darauf, dass so viele ExGoldman-Banker nach ihrer Karriere ihrem jeweiligen Land und ihrer Gesellschaft gedient haben. Zu den Protesten wollte sich der Sprecher nicht äußern.

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siehe auch „Ernst Wolff“  – „Was steckt hinter dem Drama um die Deutsche Bank“

neopressehttp://www.neopresse.com/politik/usa/donald-trump-trojanisches-pferd-der-kommenden-finanz-militaerdiktatur/

Donald Trump Trojanisches Pferd der kommenden FinanzMilitärdiktatur

Von Ernst Wolff Mit Forderungen wie “Dry the swamp!” (“Legt den Sumpf trocken!”) präsentierte sich Donald Trump im US-Wahlkampf als entschlossener Gegner des US-Establishments. Millionen am System zweifelnde Amerikaner glaubten ihm und setzten darauf, dass er als Präsident der korrupten Elite des Landes endlich die Stirn bieten werde.

Mittlerweile dürfte den Informierteren unter ihnen klar geworden sein, dass sie nicht nur einem Irrtum aufgesessen, sondern ganz bewusst hinters Licht geführt worden sind: Trump erweist sich seit seiner Wahl als trojanisches Pferd, das den Sumpf nicht etwa trockenlegen, sondern ihm ganz im Gegenteil zu noch größerer Macht verhelfen will.

Und nicht nur das: Wer im Wahlkampf glaubte, mit Hillary Clinton entscheide man sich für die Fortsetzung der US-Kriegspolitik, mit Trump dagegen für ihr Ende, der reibt sich spätestens seit zwei Wochen ungläubig die Augen: Das Kabinett des 45. US-Präsidenten gleicht mit seinen Ex-Generälen und Wirtschaftsbossen eher einer Mischung aus südamerikanischer Militärjunta und der Führungsetage eines Wirtschaftskonzerns als den Kabinetten früherer Präsidenten.

Ein solch offener Betrug am Wähler ist in den USA allerdings nichts Neues, und das hat seinen Grund: Spätestens seit dem Dezember 1913 wird die Richtung der US-Politik nämlich nicht vom Weißen Haus in Washington, sondern von der Wall Street und ihrer wichtigsten Organisation, der US-Zentralbank Federal Reserve, vorgegeben. Beide haben andere Vorstellungen von der Zukunft des Landes als der arbeitende Bürger.

Hinter der US-Politik steht immer die Finanzindustrie

Mit der Gründung der Federal Reserve im Jahre 1913 sicherte sich ein Kartell von US-Banken und ihren ultravermögenden Besitzern die Kontrolle über die US-Währung, den Dollar. Sie verwirklichte damit den Traum des Begründers der Rothschild-Dynastie, Mayer Rothschild (1773 – 1855), der einmal gesagt hat: „Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer deren Gesetze macht.“

Seit 1913 ist die Regierung der USA nicht mehr und nicht weniger als die politische Exekutive der Federal Reserve. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, dem amerikanischen Volk die Interessen der Finanzindustrie als die eigenen zu verkaufen – mit allen Mitteln. Bereits drei Jahre nach der Gründung der Federal Reserve ließ sich der demokratische Kandidat Woodrow Wilson mit dem Versprechen wählen, die USA aus dem in Europa tobenden Ersten Weltkrieg herauszuhalten. Einen Monat nach seiner Amtseinführung erklärte er Deutschland den Krieg.

Warum? Weil die Großbanken der Wall Street milliardenschwere Kredite an England, Frankreich und Italien vergeben hatten und fürchteten, dass sie diese im Fall eines deutschen Sieges würden abschreiben müssen.

Ähnliches gilt für den Zweiten Weltkrieg, bei dem es sich keinesfalls – wie in den meisten Geschichtsbüchern dargestellt – um eine Konfrontation zwischen Demokratie und Diktatur handelte. Zum einen hätten sich Hitlers Nationalsozialisten ohne Kredite der Wall Street niemals an der Macht halten können. Zum anderen stieß die auf dem Boden der USA entstandene und von der Wall Street finanzierte größte Wirtschaftsmaschinerie aller Zeiten zu Beginn der Vierziger Jahre an ihre nationalen Grenzen.

D.h.: Die USA brauchten Märkte, um die Waren, die der heimische Markt nicht mehr aufnehmen konnte, abzusetzen. Hierzu war der Wall Street jedes Mittel recht – von der Teilnahme am Weltkrieg bis zum Abwurf von Atombomben.

Auch die weiteren Kriege der USA – ob Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen oder Syrien – wurden im Interesse der US-Finanzelite geführt. Dasselbe gilt für die mit Hilfe der US-Geheimdienste durchgeführten Putsche in Asien, Afrika und Südamerika, die in keinem einzigen Fall, wie offiziell behauptet, der Abschaffung von Diktaturen dienten. Jüngstes Beispiel ist die Militärjunta in Ägypten: Sie kann sich nur auf Grund der finanziellen und militärischen Unterstützung der USA an der Macht halten. Im übrigen ist Saudi-Arabien, eine der rückständigsten Diktaturen der Erde, seit Jahrzehnten der engste Verbündete der USA im Nahen Osten.

Das System hat sich längst verselbständigt

Im Verlaufe ihrer über einhundertjährigen Geschichte hat sich die US-Finanzindustrie einen riesigen Apparat geschaffen, durch den sie ihre Macht über alle Bereiche der amerikanischen Gesellschaft ausübt. Sie beherrscht sämtliche Märkte, den militärisch-industriellen Komplex, die Medien und die Politik.

Wahlen dienen innerhalb dieses Systems nur dazu, die amerikanische Bevölkerung in dem Irrglauben zu wiegen, sie habe ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der eigenen Geschicke. Der in jedem Wahlkampf hochgespielte Konflikt zwischen Demokraten und Republikanern erweist sich bei näherem Hinsehen als seit Jahrzehnten wirksames Mittel, um kritische Strömungen innerhalb der Bevölkerung aufzufangen und so ein politisches Ausbrechen größerer Bevölkerungsteile zu verhindern.

Genau dieser Mechanismus lässt sich im zurückliegenden Wahlkampf am Beispiel Bernie Sanders nachverfolgen: Wie inzwischen durch Wikileaks-Emails belegt, diente Sanders Wahlkampf von Anfang an dazu, solche Wähler zurückzuholen, die der Demokratischen Partei den Rücken kehren wollten und sie – nach seinem bereits vorher mit der Parteispitze vereinbarten Rückzug – der von Sanders im Wahlkampf heftig angegriffenen Hillary Clinton als „kleinerem Übel“ zuzuführen.

Ähnlich wie Sanders setzte auch Donald Trump im „Wahlkampf“ auf eine durch die tiefe Unzufriedenheit der Bevölkerung ausgelöste Proteststimmung, nur dass er diese nicht wie Sanders in vermeintlich sozialistische, sondern in nationalistische Bahnen lenkte („Make America great again!“) und dabei immer wieder den „Kampf gegen das Establishment“ beschwor.

Viele oberflächliche Beobachter nahmen deshalb an, der zum Milliardär aufgestiegene Baulöwe wolle den „Sumpf in Washington“ tatsächlich trockenlegen. Eine solche Wandlung allerdings ist in etwa so realistisch wie die Quadratur des Kreises: Sie würde bedeuten, dass die US-Finanzindustrie nach einhundert Jahren unumschränkter Diktatur tatenlos zusähe, wie ihr mit parlamentarischen Mitteln die Macht aus den Händen genommen wird…

Trumps Amtszeit wird vom Niedergang der USA bestimmt

Inzwischen entpuppt sich Donald Trump als ein Präsident, der sich bei seiner Machtausübung stärker als jeder seiner Vorgänger auf die Finanzindustrie und das Militär stützen will. Das ist kein Zufall, denn Trump übernimmt das Amt in einer Zeit monumentaler Probleme, die sich kontinuierlich verschlimmern und mit unerbittlicher Logik auf einen Crash des Finanzsystems und das Ende der weltweiten Dollar-Herrschaft hinauslaufen.

Seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im Gefolge der Subprime-Hypothekenkrise wird das globale Finanzsystems nur durch ein historisch nie dagewesenes Ausmaß an Manipulation durch die Federal Reserve und andere Zentralbanken am Leben erhalten. Seit 2008 sind zweistellige Billionenbeträge an Geld gedruckt und weltweit von den Zentralbanken mehr als 670 Mal die Zinsen gesenkt worden.

Diese Maßnahmen haben nicht etwa, wie angeblich beabsichtigt, zur Erholung der Realwirtschaft geführt. Die Gelder sind fast ausschließlich in die Finanzspekulation geflossen und haben riesige Blasen an den Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkten erzeugt. Konservative Anleger sind auf Grund der Niedrigzinsen stärker denn je ins Risiko gegangen, zahlreiche systemrelevante Großbanken in aller Welt werden nur noch künstlich über Wasser gehalten, das System ist zerbrechlicher als je zuvor.

Bei Staatsschulden von knapp 20 Billionen US-Dollar warten auf die arbeitende Bevölkerung der USA auch nicht die von Trump versprochenen gut bezahlten neuen Arbeitsplätze, sondern Austeritätsprogramme mit drastischen Kürzungen aller Art. Sobald die Inflation stärker auf die Realwirtschaft durchschlägt, wird sich die Tatsache, dass 60 % der Amerikaner nicht mehr als 1.000 Dollar Rücklagen haben, bitter rächen. Wenn Trump, wie angekündigt, dann auch noch mit Steuererleichterungen für die Ultrareichen aufwartet, wird es in den USA zu schweren sozialen Auseinandersetzungen kommen.

Genau dann wird sich zeigen, warum das US-Establishment, das lange Zeit auf Hillary Clinton gesetzt hatte, in der Endphase des Wahlkampfes umgeschwungen ist und Trump den Vorzug gegeben hat: Zur Niederschlagung der durch die gegenwärtige Entwicklung des Finanzsystems unvermeidlichen sozialen Explosion wird zunächst eine Regierung gebraucht, die von den wahren Schuldigen an der Wall Street ablenkt und dem Volk Sündenböcke in Form von Minderheiten vorwirft – wofür Trump sich im Wahlkampf unter anderem durch seine Ausfälle gegen Muslime empfohlen hat.

Sollte das nicht funktionieren, wird eine Regierung im Stil südamerikanischer Diktaturen gebraucht, die die soziale Frage mit Gewalt löst – also ein Kabinett wie das von Donald Trump, in dem der Bereich der „nationalen Sicherheit“ direkt in den Hände von Militärs gelegt wurde.

Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

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„Goldman-Sachs“  –  „Eine Bank lenkt die Welt“

arte“:Goldman-Sachs“ -„Eine Bank lenkt die Welt“ – „Bank ohne Gesicht“

Goldman-Sachs“ – „2007“ – „der ZusammenBruch des JahrHundertsImmobilienKrise“ – „Solange die Musik spielt tanzen wir weiter – „Goldman-Sachs“ hat bereits die Tanzfläche verlassen und beschlossen gegen die „amerikanischen Haushalte“ zu spekulierenWetten gegen die eigenen Kunden – Anklage wurde fallengelassen 13 Milliarden Euro Gewinn  „die grosse Abzocke
Goldman-Sachs„ – ohne Zweigstellen – Kein Firmenschildkeine PrivatKundenausschliesslich handverlesene GrossKonzerne (z.B. „face-book„) – für Regierungen
Immobilien-Blase platzt“September 2008 – AIG„Lehman-Brothers“„Henry Paulson“ – „Lloyd Blankfine“AIG“ wird gerettet „Lehman-Brothers“ nicht  – davon 10 Milliarden Euro an „Goldman-Sachs“
ab Minuten  26: 40 – „Henry Paulson“ (Finanzminister) wird vorgeladenInteressenkonflikt?
„Goldman-Sachs“ zeigt sein wahres Gesicht – „Staat im Staate“
„CLUB der EHEMALIGEN“ – „Dreh-Tür-Prinzip“- Wechsel zwischen hohen Bankposten und öffentlichen Ämtern  gehört zum Kern der Unternehmens-Kultur
„Fabrice Tourre“ – „ABACUS 07 AC-1“

AB Minuten 40:00 – „Europäische Wirtschafts-Krise“ – Goldman-Sachs“ – „Griechenland„ – „der Pakt mit dem Teufel“
Yanis Varoufakis“ – im Jahre 2000 – den Menschen werden Kredite aufgedrängt die sie sich nicht leisten können
im Jahre 2000 –  „devisen-swap-deal“
 „over the counter“  – um die Schulden zu reduzieren 600 Millionen Euro für „Goldman-Sachs“„win-win“
Griechenland soll 400 Millionen im Jahr zurückzahlen bis 2037„Rück-Versicherung gegen Zahlungsunfähigkeit von Griechenland„
Derivate
-„Finanz-Produkte“ – „lösten die Krise aus“
Europa – „Brüssel – „EUROSTAT“ (Buch-Führung der Mitglied-Staaten) wusste nach Angaben von „Goldman-Sachs“ von dem „DEAL
im Jahre 2010 wollte „Goldman-Sachs“ nochmals einen „Deal“ mit Griechenland machen, was aber nicht gelang – Giorgos Papandreou“ lehnte ab
Gerald Corrigan(Goldman-Sachs) –  „Wir würden es wieder tun„
„Jean Claude Trichet“Ich möchte nichts zu „M. Draghi“ sagen“.
(<„Mario Draghi“ – „ein Trojaner für „Goldman-Sachs“ in der „EZB„>)

 

neopressehttp://www.neopresse.com/finanzsystem/goldman-sachs-ist-wieder-da/

Goldman Sachs ist wieder da!

Der künftige US-Präsident Trump stellte sich in seinem Wahlkampf gerne als Kämpfer gegen das Establishment dar, das den amerikanischen Arbeitern durch seine internationalen Verflechtungen die Arbeitsplätze weggenommen hat. Besonders im Visier hatte er dabei die Investment-Bank Goldman Sachs. Er stellte seine Konkurrentin Clinton immer wieder in deren Nähe, was nicht schwer fiel, hatte sie doch mit Reden bei Veranstaltungen der Bank ordentlich verdient. Zudem war bekannt, das der seit 2006 amtierende CEO Blankfein die Demokraten unterstützte. Der war mal mit der Bemerkung aufgefallen, er verrichte Gottes Werk.

Vor den Wahlen so, danach anders: Trump umgibt sich mit ehemaligen Mitarbeitern von Goldman Sachs. Steven Mnuchin, ehemals Partner der Bank, soll amerikanischer Finanzminister werden. Stephen Bannon ist Chefstratege von Trump, er arbeitete sechs Jahre für Goldman Sachs. Anthony Scaramucci ist ebenfalls enger Berater von Trump, er begann seine Karriere bei Goldman Sachs, mittlerweile ist er Hedgefonds-Manager. Gary Cohn, COO von Goldman Sachs und jahrelang als Nachfolger von Blankfein gehandelt, wird den Nationalen Wirtschaftsrat leiten und so die gesamte Wirtschaftspolitik koordinieren.

Auch anderswo gibt man sich sehr flexibel: Goldman-Chef Blankfein bezeichnete Trump in einem Interview kürzlich als sehr intelligenten Geschäftsmann. Es könnte sich herausstellen, dass Herr Trump als Präsident viel besser ist, als man ihn einschätzt, meinte er.

Goldman Sachs war jahrelang politisch abgetaucht. Die Bank war relativ gut durch die Finanzkrise gekommen, u.a. weil sie 2007 bereits auf sinkende Kurse ausgerichtet war, als die Häuserpreise beschleunigt fielen und die Hypothekenkrise am Horizont auftauchte (der Film “The Big Short” behandelt dieses Thema sehr eindrucksvoll). Sie musste sich nach 2008 zahlreichen Untersuchungen stellen. Hinter den Kulissen war die Bank in den zurückliegenden Jahren weiter gut im Geschäft und einflussreich sowieso. Jetzt ist sie wieder zurück auf der politischen Bühne.

Mit den jüngsten Personalien setzt sich eine alte Tradition fort. Immer schon gab es ein reges Stellenkarussel zwischen führenden Positionen in der Bank und im Staatsapparat. In den späten 1990er Jahren z.B. wurde Robert Rubin, damals zweiter Mann bei Goldman, unter Clinton Finanzminister.

Hank Paulson, lange Vorstandschef, wurde unter Bush 2006 Finanzminister. William Dudley war Chefvolkswirt von Goldman, bevor er Mitte 2009 Präsident der einflussreichen New Yorker Fed wurde. Auf internationaler Evene nicht zu vergessen: EZB-Chef Draghi war früher Vize-Chef von Goldman Sachs Europe. Das sind nur einige Beispiele – mehr finden Sie z.B. hier: „Immer wieder Goldman“!

Goldman Sachs, die Inkarnation von Wall Street, ist wieder oben auf – ein klares Signal dafür, dass die Finanzkrise endgültig überwunden ist. Zumindest in dem Sinne, dass die dortigen Größen nun wieder ungehindert ihren Interessen werden nachgehen können. Es fühlt sich an wie 1998/1999 als unter Clinton die Finanzindustrie dereguliert wurde. Wohin das gewöhnlich führt? Denken Sie an das Platzen der dotcom-Blase im Jahre 2000 und an die Finanzkrise 2008!

Die Aktie von Goldman Sachs ist seit der Wahl Trumps so stark gestiegen wie keine andere Aktie im Dow Jones – bis heute sind es mehr als 30%.

Ergänzung:
Die Mitglieder der Trump-Kabinetts verfügen über ein Vermögen von 15 Mrd. Dollar, Trump selbst bringt weitere 3,8 Mrd. Dollar mit (h/t J. Goldberg im n-tv-Interview mit F. Meyer). Man muss kein Prophet sein: Die Ungleichheit der Vermögens- und Einkommenverteilung wird sich weiter verstärken.

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arte“ – VIDEO – „Der Tanz der Geier“„Die grosse ABZOCKE“
„2008“ – „die Immobilien-Blase“ platzt

„Chronik der Immobilien-Blase“

Krisen-Ursache : Ausfall der Regulierungs-Systeme – „De-Regulierung“
Shadow-Banking“ – „dark pool“ – „Börsen-Casino“„spekulative Fonds“
Steueroasen – Geschäftsbanken – Versicherer – Deutschland (ausländische Tochtergesellschaften in Irland)keine Reklementierung
Der amerikanische Alp-Traum
80er Jahre: Immobilienbranche – Sparkassen – „Deregulierungs-Gesetze“fiktive Anleihen (die nie zurückgezahlt werden) – „saving and loans
Luft-Schlösser wurden gebaut – „Dividenden“ „market to market“ – „ENRON
Anfang der 80er Jahre werden die Sicherheits-Regeln abgeschafft (De-Regulierung)
„Goldman-Sachs“ steigt um „280“ %
Kurse steigen künstlichDividenden – bis die BLASEplatzt
Tödliche Kredite – Anfang des neuen Jahrtausends – „Internet-Blase“ platzt (Januar 2001)
Anfang der 80er Jahre die Einkünfte der „Mittelklasse“ und der „Unterklasse“ werden eingefroren (IST-Zustand)
Menschen werden zum Schulden-machen gedrängt
amerikanischer Traum“: „eigenes Häuschen“ – „die Falle der Armen steht“  – für Kredite an „ethnischen Minderheiten„ – „Mittelschicht/Arme„ – „Behinderte und alte Menschen
quantitativ statt qualitativ
über 10 Jahre werden Kredite vermittelt
„Hypotheken-Geber“ – „Mortgage-lenders“
„Hypotheken-Makler“ – „Mortgage-brokers“ (ohne Vorschriftenjeder konnte „Makler“ werden
2006 kurz bevor die ImmobilienBlase platzte – „no doc loans“
2005 bis 2006 an immer „ärmere“ Menschen wurden Kredite vermittelt
Armen-FALLEschnappte zu Country-Wide-Financial (grösste Hypotheken-Bank der „USA„) – „Paul Jorion“ (Ethnologe)
„Phantom-Darlehen“ – „Ninja-Darlehen“
„CDO“ gegen Ausfall versicherte Schuld-Verschreibung
AIGVersicherungs-Gesellschaft?Börsen-Aufsicht?
CDO“- Schuld-Verschreibungen werden mit anderen „Finanz-Produkten“ „VERMISCHT“ z.B. Studenten-Kredite, Kreditkarten-Darlehen und zum „WERTPAPIERumgewandelt, „VERBRIEFT“ mit „TRIPPLE A“ der „Rating-Agenturen“
VERBRIEFUNG“ – ist Kern-Element“ des systemischen Betrugs
SCHULDEN werden auf Finanz-Märkte weiter verkauft
2008 platzt die „Bombe„ – deutsche Banken waren besonders betroffen
ab Minuten 28:42 – die BOMBEN-LEGER – Goldman-SachsTimber-Wolf“„was one shitty deal“ – „Lloyd Blankfine“ – „Tourre“
„RATING-Agenturen“: „Fitch“ – „Moody`s“ – „Standard & Poors“
„DERIVATE“ – ?MEINUNGS-FREIHEIT? – ?INTERESSEN-KONFLIKT?
80er Jahre DE-Regulierungs-Gesetze“ (Wall-Street-LOBBY)
1998 „Brooksley Born (will Kontrollen verstärken)
„Alan Greenspan“ (US-Noten-Bank)  lehnt Kontrollen kategorisch ab
„Jean-Francois Gayraud“ -„subprime-Krise“ – Januar 2010 beschliesst  „supreme-court“ – „united citizens“
Politik in Amerika„MEDIEN“ – „MILLIONÄRE“ sitzen im Kongress – „Vorteil für Reiche“ – „Oligarchie“ – „Plutokratie“
„Henry Paulson“ Finanz-Minister (Goldman-Sachs) gegen neueReklementierung“
„Robert Rubin“ , „Larry Summers“ – Amerikaner“ sprechen von der „Sachs-Regierung“
Durchlässigkeit zwischen öffentlichen und privaten Sektor
„Mario Draghi“, „Lucas Papademos“
Januar 2007DERIVATE – „Country-Wide-Financial“
ENDE 2007 – „Sie verlassen das sinkende Schiff“
„JULI 2007“„AIG“ 25 Milliarden Euro„EZB“ bezahlt und rettet dieCity„(die nicht in der „EURO„-Zone ist)
„Michel Aglietta“keine Transparenzgrandiose Verschleierung
BANKSTERS“ verkaufen weiter „toxische“ Produkte
ab Minuten 50:18 „Fannie Mae“ – „Freddy Mac“ kollabrierenStaat“ zahlt 183 Milliarden Dollar – „Lehman-Brothers“- ab Minuten 51:00 – besonders betroffendeutsche Wirtschaft“)ab Minuten 52:13 (18 September 2008) AIG“ wird gerettet mit 85 Milliarden Dollar (davon bekam „Goldman-Sachs10 Milliarden Euro)
Die „Verursacher“ der „Krise“ blieben unbestraft
Profite werden privatisiert Verluste vergemeinschaftet
amerikanisches Justiz-System war nicht in der Lage ein zivil-oder strafrechtliches Betrugs-Verfahren zu führen
shadow-banking – Hedge-Fonds
es beseht die Gefahr das Spekulanten wetten auf „Destabilisierung“ von Staaten (wie z.B. Griechenland)

arte : – „Der Tanz der Geier“

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neopressehttp://www.neopresse.com/finanzsystem/ein-rat-fuer-2017-den-experten-misstrauen/

Ein Rat für 2017: Den „Experten“ misstrauen!

Von Ernst Wolff Wohl kaum jemand sieht der Zukunft zu Jahresbeginn 2017 mit ungetrübtem Optimismus entgegen. Zu recht, denn die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm. Doch gerade schwierige Großwetterlagen erfordern einen klaren Kopf und präzise Orientierung.

Beides aber ist schwer zu erlangen, wenn man ständig dem Trommelfeuer der etablierten Mainstream-Medien ausgesetzt ist. Dort werden Halbwahrheiten mit Unwahrheiten gemischt, tatsächliche Sachverhalte verdreht, Ängste geschürt und Vorurteile bedient.

Wer auf diese Weise unter einer Flut von Informationen erstickt, wendet sich deshalb gern „Experten“ zu, die ihm im Labyrinth unserer Gesellschaft den Weg weisen sollen. Eine ganze Heerschar solcher Politik- und Wirtschafts-„Experten“ war in den vergangenen Wochen aktiv, um uns allen die Weltlage zum Jahreswechsel und die Aussichten für 2017 zu erklären.

Das Problem: Die vermeintlich fundierten Analysen dieser „Experten“ lenken genauso wie die übliche Berichterstattung von den wahren Schuldigen an den derzeitigen ProblemenSpekulanten, Bankern und den ihnen hörigen Politikern – ab, erzeugen Panik, wo diese vollkommen unangebracht ist, und verharmlosen, wo dringende Aufmerksamkeit geboten wäre.

Hier ein Beispiel dafür, wie wir alle durch derartige Analysen fehlinformiert werden und Gefahr laufen, wirkliche Bedrohungen nicht wahrzunehmen oder zu unterschätzen:

Der Fall Monte dei Paschi

Es gibt kaum einen Wirtschafts- oder Finanz-„Experten“, der sich in den vergangenen Wochen nicht mit der Frage beschäftigt hat, ob die älteste italienische Bank Monte del Paschi di Siena denn nun gerettet werde, ob ihre Rettung durch den italienischen Staat oder die EU erfolgen und ob die EZB grünes Licht dafür geben werde. Dabei wurde immer wieder betont, wie gefährlich ein „Fallenlassen“ des Institutes durch die Verantwortlichen wäre.

Jede der gestellten Frage hätte von vornherein uneingeschränkt mit „ja“ beantwortet werden können. Die Monte dei Paschi kann nämlich unter keinen Umständen fallen gelassen werden, weil sie sonst den allseits bekannten Domino-Effekt auslösen und das gesamte globale Finanzsystem gefährden würde. Die italienische Regierung kann also gar nicht anders als ihren Teil dazu beizutragen und EU und EZB können ebenfalls nicht anders als einer Rettung zuzustimmen.

Ebenso wie die politischen Scheingefechte zwischen Rom, Brüssel und Berlin haben sämtliche „Experten“-Analysen um die Monte dei Paschi die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Fragen gerichtet, die im Grunde gar keine waren. Damit aber haben sie von einem Problem abgelenkt, das im Hintergrund lauert, immer größere Ausmaße annimmt und für uns alle zu einer ständig zunehmenden Gefahr wird: Die Reaktion der Finanzindustrie auf den unvermeidlichen Zerfall der EU.

Bail-out statt Bail-in

Nach der Krise von 2008, in der die Banken durch ein Bail-out (also mit Hilfe von Steuergeldern) gerettet wurden, hat die EU die Bail-in-Regelung eingeführt. Sie gilt seit dem 1. Januar 2016 in allen EU-Ländern und besagt, dass im Fall des drohenden Zusammenbruchs einer Bank zunächst Anleger, Aktionäre und Sparer zur Kasse gebeten werden müssen und dass erst danach der Steuerzahler belastet werden darf.

Diese Regelung ist bereits 2013 auf Zypern und Ende 2015 bei vier italienischen Banken in der Toskana angewandt worden. Im letzten Fall hat sie, da sehr viele Mittelständler als Anleger betroffen waren, eine Welle des Protestes ausgelöst. Da bei der Monte dei Paschi mehr als 150.000 private Anleger betroffen wären, hat sich die italienische Regierung aus Angst vor Protesten und deren politischen Folgen strikt geweigert, das Bail-in anzuwenden.

Zwar hat die EZB (vor allem auf deutschen Druck hin) versucht, die Regierung in Rom umzustimmen – jedoch ohne Erfolg. Das hat dazu geführt, dass Italien nun mit dem Einverständnis der EU und der EZB soeben eingeführtes geltendes Recht außer Kraft setzt, um die Monte dei Paschi mittels eines Bail-outs über Wasser zu halten.

Diese – vorübergehend wirksame – Rettungsmaßnahme wird von den „Experten“ derzeit als „Sieg der Vernunft“ gefeiert und dem breiten Publikum als „Lösung der italienischen Probleme“ präsentiert. Das aber ist nicht nur falsch, sondern hindert diejenigen, die es für bare Münze nehmen, daran, Vorkehrungen für eine kommende Krise zu ergreifen, deren Ausmaß gar nicht abzuschätzen ist.

Die tatsächliche Alternative heißt: Bankenrettung oder Volksaufstand

Tatsächlich weigert sich die vor unseren Augen zerfallende EU, die von ihr selbst geforderte Regelung des Bail-in im Fall der Monte dei Paschi zu erzwingen, weil sie fürchtet, dass die Enteignung von Anteilseignern, Aktionären und Sparern im Extremfall einen Volksaufstand auslösen, zumindest aber zu einem für das Bankensystem höchst gefährlichen Banken-Run führen könnte.

Damit aber nimmt die Eurokrise eine völlig neue Qualität an. Noch im vergangenen Jahr hat die EU nämlich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine weitere Bankenrettung mit Steuergeldern, also ein Bail-out, zu verhindern. Zu diesem Zweck hat sie 2015 sechs Mitgliedsländer verklagt und gezwungen, die Bail-in-Regelung umgehend zu geltendem Recht zu erklären. Dass sie dieses nun bei der Monte dei Paschi nicht juristisch erzwingt, zeigt, dass die EU derzeit keinen anderen Ausweg mehr sieht, als vor möglichen Protesten zurückzuweichen und auf ein Bail-out zurückzugreifen.

Das aber wird für die arbeitenden Menschen in Italien und ganz Europa drastische Folgen haben. Die Regierung in Rom wird mit allen Mitteln versuchen, die für die Bankenrettung ausgegebenen Gelder an anderer Stelle einzusparen, d.h. sie wird Kürzungen im Sozialbereich vornehmen, Steuern erhöhen, den Niedriglohnsektor ausweiten, das Arbeitsrecht weiter aufweichen und möglicherweise den Mindestlohn senken.

All diese Maßnahmen werden die ohnehin tiefe soziale Krise im Land weiter verschärfen. Gleichzeitig wird sich die Lage im Bankensektor durch die Rettung der Monte dei Paschi keinesfalls grundlegend verbessern. Die Probleme sind nur aufgeschoben und werden in absehbarer Zeit in noch schärferer Form erneut auftreten. Das bedeutet: Beim Eintritt der nächsten Krise wird das Potenzial für eine soziale Explosion noch größer sein als zurzeit.

Der Weg führt letztendlich in den Finanz-Faschismus

Für den Rest Europas hat die Rettung der Monte dei Paschi ebenfalls erhebliche Auswirkungen: Die erneute Belastung von Steuerzahlern wird politisch zu weiteren Verwerfungen und zu einer weiteren Zersetzung der EU führen, da die Mehrheit der EU-Bürger derartige Zahlungen – wie die Abstimmung zum Brexit eindrucksvoll gezeigt hat – ablehnt.

Zum anderen wird durch die Rettung der Monte dei Paschi ein Präzedenzfall geschaffen, der es so gut wie unmöglich machen wird, irgendwo in Europa noch einmal die Bail-in-Regelung anzuwenden. Das heißt: Es wird bei zukünftigen Bankenproblemen weitere Bail-outs geben – mit der Folge, dass weiteres Geld gedruckt, der Euro noch stärker entwertet und die Blasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten noch weiter aufgebläht werden.

Da auch die Finanzindustrie weiß, dass am Ende dieses Weges nur noch die Alternative Crash oder Hyperinflation steht, wird sie die Politik und die EZB irgendwann ultimativ dazu auffordern, das Ruder herumzureißen und zu diesem Zweck auf das Bail-in zurückzugreifen. Das aber wird dann nur unter Anwendung von Gewalt gegen die Bürger möglich sein – der Grund, warum Polizei und Militär derzeit überall (unter dem Vorwand der Terrorismus-Bekämpfung) aufgerüstet werden.

Sollte aber auch der Einsatz von Polizei und Militär nicht ausreichen, bleibt der Finanzindustrie nur noch eine Möglichkeit: Dann wird sie auf die Abschaffung des letzten Rests an verbleibender Demokratie setzen und die Karte des Faschismus ziehen. (Die Unterstützung Donald Trumps in den US-Wahlen durch die Wall Street ist ein erster Schritt in diese Richtung und nimmt die Entwicklung in Europa vorweg.)

Die vermeintlichen „Experten“ erzählen uns von alledem – nichts. Statt uns zu warnen, verschleiern und vernebeln sie eine höchst gefährliche Entwicklung, die sich mit unerbittlicher Konsequenz vor unseren Augen entfaltet, und lenken unsere Aufmerksamkeit auf unbedeutende Nebenschauplätze.

Das aber bedeutet: „Experten“ zu vertrauen, heißt, nicht in der Lage zu sein, die tatsächlichen tiefgreifenden Triebkräfte der Veränderung in unserer Gesellschaft zu erkennen und unvorbereitet in eine Zukunft zu gehen, die von verschärfter Austerität, zunehmender Geldentwertung, einer Aufrüstung des staatlichen Gewaltapparates und einer weiteren Einschränkung demokratischer Rechte geprägt sein wird. Ganz zu schweigen von den daraus resultierenden immer heftigeren internationalen Verteilungskämpfen und einer damit einhergehenden kontinuierlich zunehmenden Kriegsgefahr.

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arte“ – VIDEO – 1.Teil :“Der grosse Reibach“

das Finanz-System – wenn der „Rohstoff“ die VerSCHULDung ist
Schulden-Umlauf“: Schuldenanlegen, verpacken, versichern, wieder verkaufen
ab Minuten 7:50 – „Liquidität“– „Kredit von Bank zu Bank“
„Bankster  – Diebe“ – „Insider-Geschäfte“ – „Kurs-Manipulation“ – „Spekulation auf Kredit
ab Minuten 9:50 – „Die bösen Geister“ – „Wallstreet“ – „schwarzer Donnerstag  –24 Oktober 1929″
ab Minuten 11:00 –  Samuel Sachs“ – „Goldman-Sachs“ –  „Investment-trust“ – „Trust hat Zugang zu dem „HEBEL„“ – „kollektive Anlage-Fonds“ – „Goldman-Sachs-trady- corporation“ – „Ponzi-Pyramide“
„J.P. Morgan“, „Richard Whitney“
ab Minuten 28:00 –Alles auf Kredit“
Europa – „Amerikanischer Traum
ab Minuten 30:00 – im Jahre „1944″ – Dollar soll zwei Vermögen darstellen für die USA und für die ganze WeltDollar zirkuliert als TauschMittel weltweit
USA: Anteil der Weltwirtschaft von 70% fällt auf unter 25 % – USA drucken Dollars um Wirtschaft anzukurbelnUSA kann billig die AussenPolitik finanzieren (VietnamKriegINFLATION aus den  „USA“ musste von „Europaübernommen werden
ab Minuten 35:30 –  im Jahre 1971 – zwischen Dollar und Gold keine Parität mehr – System gerät aus dem GleichGewichtkeine „internationale WährungsOrdnung“ mehr
Zwei Wege:Amerikanisch-AngelSächsisch“ und der „deutsche“ Weg
Alles kommt ins Rutschen
ab Minuten 38:00 – „McDonalds“„KKP“ (KaufKraft-Parität) – „Mc Do-Index“Indikator für KaufKraft –gleiche Produkte – gleiche HerstellungsMethoden“
im Jahre 1980: Deutschland2. ÖlpreisKrise – „Beginn einer ständig wachsenden Verschuldung“
im Jahre 1974: Frankreich 1. ÖlPreisKrise
ab Minuten 44:00 – „FinanzMarkt-Liberalisierung“ 
ab Minuten 45:00  –die „De-Regulierung“ war Vorraussetzung für den „EURO – ab Minuten 46:20Unterwerfung dem Urteil der internationalen Spekulation“
ab Minuten 48:20Amerikanisches FinanzSystem DepositenBanken -„Citi Bank“ (grösste amerikanische Bank)
die 6 GeschäftsBanken:  „Goldman Sachs“ – „Morgan Stanley“ – „Merrill Lynch“ – „Lehman Brothers“ – „Bear Stearns“ – „J.P. Morgan
Ab Minuten 50:00 –1986″:Ent-Industrialisierung“ – „London“ – alles auf die FinanzWirtschaft gesetzt – Trader und Broker – „Regelungen in Form von Bremsen werden gelockert“ – „ins Ausland ausgelagerte Tochter-Gesellschaften“
SchattenBankenWelt
ausser Kontrolle es können unbegrenzt Kredite und Liqiudität geschöpft werden
ab Minuten 53:00 Risiken – „Versicherungen“
Versicherungen und „Derivate“
die drei grössten Versicherungen:AIG“ – „MBIA“ – „AMBAC“
Spekulanten – Risiken -Derivate
Derivate auf Derivate Derivate auf Derivate auf Derivate usw
die Wetten auf der Anderen Seite können nicht mehr eingelöst werden
ab Minuten 54:00 Derivate werden aus den Bilanzen ausgelagert –
ZusammenBruch des Systems Hilfe wird bei „Mathematikern“ gesucht
Wunder-Formel„ – „Black & Scholes„ ab 56:Minuten
man verlässt sich auf mathematische Formeln
Hedge Funds“ – „mathematische Modelle“
„Algorithmen“
„Junk bonds“
„TransAktionen mit Derivaten“ – „325 TAUSEND MILLIARDEN DOLLAR“ – ein Drittel der weltweiten BankEinlagen
ab Stunden 1:03 –Aktionäre dominieren“
stake holder value – share holder value (angelSächsisch)
Casino-Wirtschaft“
Kluft zwischen Arm und Reich vertieft sich (sozialer Graben)
Gehälter steigen nichtprivate Haushalte beginnen Schulden zu machen
„Ideologie gegen den STAAT“ – „das Steueraufkommen schrumpft“ – „Staats-Verschuldung steigt“
Anstieg der Arbeitslosigkeit – Anstieg des „Niedrig-Lohn-Sektors“
„Hedge Funds“
keine Transparenzkeine Erklärung spekulative Fundshochspezialisierte StrukturenWETTEN auf die ZUKUNFT
„George Soros“
ab Stunden 1:08Risiken der „Hedge Funds„ : „HEBEL“ – keine KonkursAnmeldung – „Bank gerät in Schwierigkeiten“ – wie z.B. „Bear Stears“  – März 2008 Konkurs
STEUEROASEN: keine Kontrolle, ZWEI DRITTEL der „Hedge Funds“ sitzen in den „SteuerOasen“ 50% der  weltweiten Finanzströme verschwinden (SchwarzGeld) dadurch wird die „reale Wirtschaft“ vergiftet – das Gift der „DERIVATE“ kann sich ungehindert ausbreiten

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siehe auch „Bar-Geld-Abschaffung“  –  INDIEN“

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/08/skandal-monte-paschi-anwalt-entdeckt-unterschrift-von-mario-draghi/

Skandal Monte Paschi: Anwalt entdeckt Unterschrift von Mario Draghi

Die Krise der Monte Paschi hat ihren Ursprung in der unsauberen Übernahme der Antonveneta im Jahr 2008. Der italienische Anwalt Paolo Emilio Falaschi hat ein bemerkenswertes Dokument zu Tage gefördert. Es wirft Fragen über die Rolle von Mario Draghi auf.

EZB-Chef Mario Draghi. (Foto: dpa)

EZB-Chef Mario Draghi. (Foto: dpa)

Mario Draghis Unterschrift unter der Genehmigung der Banca d'Italia für den Kuaf der Antonveneta durch die Monte Paschi. (Foto: DWN)

Mario Draghis Unterschrift unter der Genehmigung der Banca d’Italia für den Kauf der Antonveneta durch die Monte Paschi. (Foto: DWN)

Bei dem Skandal um die italienische Monte dei Paschi di Siena (MPS) nicht allein um faule Kredite und den Bruch europäischer Regeln zur Bankensanierung. Es geht vor allem um den Erwerb der Bank Antonveneta, der die Bank an den Rand der Pleite gebracht hat. Der Kauf war der Auslöser, warum die MPS bis heute in der Krise steckt und immer wieder vom Steuerzahler gerettet werden muss. Durch die jüngsten Rettungspläne würden auch die deutschen Steuerzahler ins Risiko genommen.

Von besonderem Interesse ist die Rolle des damaligen Banken-Aufsehers Mario Draghi. Nun sind Dokumente aufgetaucht, die den Deutschen Wirtschafts Nachrichten vorliegen. Sie zeigen, dass Mario Draghi mindestens ein entscheidendes Dokument im Zusammenhang mit der AntonvenetaÜbernahme unterschrieben hat. Die Genehmigung, aufgrund derer die MPS die Antonveneta übernehmen durfte, datiert vom 17. März 2008.

Der Seneser Rechtsanwalt Paolo Emilio Falaschi will, dass der Fall aufgeklärt wird. Im Gespräch mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten beschreibt er die Faktenlage, wie sie sich anhand der Akten darstellt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: War der Erwerb der Banca Antonveneta im Jahr 2008 entscheidend für die Schwierigkeiten, in denen sich die Monte dei Paschi heute befindet?

Paolo Emilio Falaschi: Es war der Sündenfall! Damit nahm das Desaster um die Monte dei Paschi seinen Anfang.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Und warum hat man ein derart fragwürdiges Geschäft getätigt?

Paolo Emilio Falaschi: Da kann ich nur spekulieren, aber die beste Art und Weise, Unregelmäßigkeiten oder kriminelle Machenschaften einer kleineren Bank zu verschleiern, ist schon immer die gewesen, die kleinere Bank durch deren Übernahme mit einer größeren zu fusionieren.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Hätte die Banca d’Italia, die italienische Notenbank,  ein derartiges Geschäft nicht genau unter die Lupe nehmen müssen, bevor sie die Genehmigung dazu erteilte?

Paolo Emilio Falaschi: Das italienische Gesetz beauftragt und verpflichtet die Banca d’Italia und die Börsenaufsicht Consob zu überwachen, was im italienischen Bankensystem vor sich geht.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Banca d’Italia soll also die Situation der Antonveneta gekannt haben?

Paolo Emilio Falaschi: Das belegen verschiedene offizielle Dokumente und das schreibt auch die Guardia di Finanza, die Finanzpolizei. Das hat auch die Monte dei Paschi in einer Informationsbroschüre selbst geschrieben – und die war von der Consob genehmigt worden. Und dies bezeugt auch Anna Maria Tarantola, die in leitender Funktion bei der Bankitalia für die Bankenaufsicht tätig war.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Warum aber hat man auf keine Due Diligence, eine umfassende und sorgfältige Prüfung, bestanden?

Paolo Emilio Falaschi: Die Banca d’Italia hat sie normalerweise immer durchgesetzt, wie dies der damalige Generaldirektor der Notenbank, Fabrizio Saccomanni, in seiner Aussage vor dem Gericht in Siena bestätigt hat. Im Fall der Antonveneta aber wurde keine Due Diligence veranlasst. Denn dann wäre schnell klar gewesen, dass die tatsächlichen Kosten der Übernahme 17 Milliarden betragen haben. Und nicht nur 9 Milliarden, wie es in der Genehmigung durch die Banca d’Italia vom 27.03.2008fälschlicherweiseattestiert wird.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie wollen nun verhindern, dass das Strafverfahren Monte dei Paschi/Banca d’Italia und Consob zu den Akten gelegt wird?

Paolo Emilio Falaschi: Gegen den Antrag des Staatsanwaltes Cirielli, den Fall zu den Akten zu legen, habe ich in Rom Widerspruch eingelegt. Am 13. Oktober 2016 gab es eine Anhörung vor dem zuständigen Ermittlungsrichter. Noch hat der sich allerdings nicht entschieden, ob er meinem Einspruch stattgibt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Welches wären die Konsequenzen, sollte der Fall nicht zu den Akten gelegt werden? Welche Personen wären betroffen?

Paolo Emilio Falaschi: Ich kann nicht vorhersehen, was der Staatsanwalt machen wird. Fest steht allerdings, dass es Mario Draghi war, der die Genehmigung unterschrieben hat. Tarantola hat der Staatsanwaltschaft in Siena gegenüber eingeräumt, dass sie wusste, dass die Übernahme 17 Milliarden – und nicht neun – kosten würde. Und es war Saccomanni, der eine vorangehende Due Diligence hätte veranlassen müssen. Und genau dies hat er nicht getan.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sollte die Monte dei Paschi jetzt pleite gehen, würde dieses Vorgehen jetzt wieder aufgerollt werden?

Paolo Emilio Falaschi: Sicherlich jagt vielen der Beteiligten genau diese Aussicht Angst ein. Delikte beginnen ja ab dem Zeitpunkt zu verjähren, zu dem sie begangen wurden. Allerdings würde hier bei einer Insolvenz ein betrügerischer Bankrott vorliegen und damit würde eine Verjährungsfrist von zehn Jahren ab dem Zeitpunkt der Insolvenzerklärung erneut in Lauf gesetzt. Das hieße ab heute.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Welche strafrechtlichen Konsequenzen müssten die verantwortlichen Personen denn fürchten?

Paolo Emilio Falaschi: Die Strafen, die das italienische Strafgesetzbuch für betrügerischen Bankrott vorsieht, sind recht heftig: Zwischen drei und zehn Jahren Freiheitsentzug. Darüber aber müsste und muss das Gericht entscheiden – unter Berücksichtigung eventueller strafmildernder Umstände.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Könnte denn auch der Erwerb der Antonveneta rückgängig gemacht werden?

Paolo Emilio Falaschi: In Italien können Banken nur übernommen werden, wenn hierfür eine Genehmigung der Notenbank vorliegt. Sollte sich diese Genehmigung als ungültig erweisen – die tatsächlichen Kosten betrugen ja 17 und nicht 9 Milliarden Euro – wäre sie rechtlich gesehen nicht existent und somit ungültig. Ebenso wie der Kaufvertrag, den die Monte dei Paschi diesbezüglich mit dem Banco Santander abgeschlossen hatte.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sehen Sie denn eine Lösung für die Monte dei Paschi? Und wie beurteilen Sie die neuen europäischen Regularien bezüglich eines möglichen Bail-in?

Paolo Emilio Falaschi: Wir wollen in Siena keine gut gemeinten staatlichen Rettungsprogramme, seien sie nun von der EZB abgesegnet oder nicht. Wir wollen, das der italienische Staat, der per Gesetz für die Affäre und die Delikte seiner Organe und seines Führungspersonals verantwortlich ist, die schweren Verluste ausgleicht, die aufgrund einer Genehmigung der Banca d’Italia und der Consob entstanden sind. Diese Genehmigung hätte nie erteilt werden dürfen – oder sie hätte zumindest widerrufen und zurückgezogen werden müssen. Und auch, was all dies für die Position des Banco Santander bedeutet, sollte hier noch einmal genauer untersucht werden.

***

Paolo Emilio Falaschi ist Rechtsanwalt. Seit Jahren kämpft er um die Rechte der Kleinaktionäre der Monte dei Paschi und scheut auch einen Konflikt mit der Banca d’Italia, der italienischen Zentralbank, nicht. Um zu verhindern, dass die Untersuchungen zu den Hintergründen des Erwerbs der Bank Antonveneta durch die MPS eingestellt und der Fall zu den Akten gelegt wird, hat Falaschi nun die Generalstaatsanwälte des Kassationsgerichtes in Rom sowie der Berufungsgerichte von Rom, Mailand und Florenz direkt angeschrieben. Es gehe nicht zuletzt auch um die Verteidigung des Rechtstaates und damit der Demokratie.

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„EU“ – „In Sachen“ – „Falsch-Meldung“ – „DWN“

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/25/eu-zieht-falschmeldung-ueber-dwn-zurueck-macht-freien-mitarbeiter-verantwortlich/

EU zieht Falschmeldung über DWN zurück, macht „freien Mitarbeiter“ verantwortlich

Die EU hat eine Falschmeldung über die DWN zurückgezogen. Um den Wiederholungsfall zu verhindern, prüfen die DWN rechtliche Schritte gegen die Verbreiter der Denunziationen innerhalb der EU-Think Tanks. Das kann ein langer und harter Kampf werden. Wir bitte unsere Leser um Unterstützung.

Ein Sprecher der EU-Kommission hat den DWN mitgeteilt, dass die „Task Force“ der EU eine Denunziation der DWN zurückziehen muss. In einer Aufstellung von angeblichen Fällen russischer Desinformation hatte die Task Force einfach ein Zitat der DWN in ihr Gegenteil verdreht. Aus „Soros ist .. dafür, dass die EU Russland stützen sollte“ hatte die Task Force kurzerhand „Wenn Russland nicht hilft, wird die EU zerfallen“ gemacht.

Dazu schreibt uns der Sprecher:

„Im Falle des von Ihnen genannten DWN-Artikels über George Soros hat die Task Force den Artikel korrekt verlinkt und die Übersetzung der Überschrift ins Englische von einem freien Mitarbeiter übernommen. In der Tat ist die Überschrift im Englischen jedoch nicht korrekt wiedergegeben. Die Task Force dankt für Ihren Hinweis und bedauert den Fehler. Das Beispiel wird umgehend aus der tabellarischen Auflistung entfernt. Die Task Force nimmt dies zum Anlass, künftig eine Funktion für Fehlermeldungen einzurichten verbunden mit der Bitte an ihre Leser, etwaige Fehler zu melden. Die Task Force ist um höchstmögliche Präzision bemüht.“

Mal abgesehen davon, dass wir keinen freundlichen „Hinweis“ auf einen „Fehler“ gegeben haben, sondern uns ziemlich verärgert beschwert haben über eine plumpe Fälschung, wirft die Schilderung des Prozesses ein Schlaglicht auf die Arbeitsweise der von europäischen Steuergeldern finanzierten Task Force: Da kann ein „freier Mitarbeiter“ der EU eine Fälschung unterjubeln, ohne jede Qualitätskontrolle. Es geht ja nicht um ein internes Papier, sondern um eine öffentliche Rufschädigung. Und ist das Papier einmal in Umlauf gebracht, kann es jeder verteilen und die DWN anschwärzen. Er muss ja nicht hinzufügen, dass die Fälschung eingeräumt und entfernt wurde.

Das Schuldeingeständnis ist auch, wenn man genau hinsieht, nur halbherzig: Denn der EU-Sprecher sagt nicht, dass es eine glatt falsche Meldung war, sondern spielt die Sache herunter und schreibt, die Wiedergabe sei „nicht korrekt“ gewesen.

Hier könnte man nun eine Frage an den Zensor richten, der ja bald in Deutschland seine Arbeit aufnehmen wird: Wäre es nun eine Fake-News zu schreiben, die Meldung der EU war „schlicht falsch“, oder müssen wir uns an die Sprachregelung der EU halten und sagen, die Meldung sei „nicht korrekt“ gewesen?

Das Problem, das wir mit der EU-Kommission hier haben: Sie hat offenbar nicht verstanden, dass mit solchen Aussagen die wirtschaftliche Existenz gefährdet werden kann. Denn die EU gibt an, die Liste, die ihre Task Force erstellt hat, „dokumentiert einzelne Fälle“ von „Medien, die Pro-Kreml-Desinformation verbreitet haben“. Wir werden es nicht hinnehmen, dass DWN-Artikel mit falschen Tatsachenbehauptungen in Listen mit angeblicher „Pro-Kreml-Desinformation“ platziert werden. Es hilft uns auch wenig, dass wir uns auf der Liste in Gesellschaft von Bloomberg, Forbes und The Nation befinden.

Die EU-Task Force wird aus Steuergeldern finanziert, wie die dpa schreibt: „Die aktuelle Gruppe verfügt über kein eigenes Budget. Sieben Mitglieder werden von EU-Staaten bezahlt, der Rest sind EU-Mitarbeiter. Mehr als 400 Freiwillige in dreißig Ländern arbeiten den Experten zu, zum Beispiel mit Hinweisen auf fragwürdige Nachrichten.“

Wir würden gerne wissen, wer diese „Freiwilligen“ sind, und von wem sie bezahlt werden. Wir können uns den Informellen Freien Mitarbeiter nicht recht vorstellen, der ohne geldwerten Vorteil eine Falschmeldung über die DWN bei der EU in Umlauf bringt.

Der EU-Sprecher erklärt und in einer E-Mail, dass die Diffamierungen keine offizielle EU-Position seien:

„Die Zusammenstellung speist sich aus dem breiten Netz von Beitragenden und kann nicht als offizielle EU-Position betrachtet werden. Ebenso basieren die Nachrichtenartikel auf der Analyse der East StratCom Task Force, daher können Informationen und Meinungen, die hier ausgedrückt werden, nicht als offizielle EU-Position betrachtet werden.“

Diese Distanzierung ist dazu geeignet, dass Denunzianten ermuntert werden könnten, die Falschmeldung weiter zu verbreiten. Unsere Sorge wird durch die Haltung der EU-Kommission genährt, dass sie sich im Hinblick auf die Weiterverbreitung von drei anderen grotesken Fabrikationen zu DWN-Artikeln uneinsichtig zeigt. Alle drei sind falsche Tatsachenbehauptungen und verstoßen gegen deutsches Recht, welches den „freien Mitarbeitern“ der EU offenbar nicht bekannt ist.

Wir bestehen jedoch weiter auf der Löschung aller Diffamierungen und haben der EU-Kommission eine letzte Frist gesetzt. Danach werden wir juristische Schritte gegen die EU-Task Force prüfen.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Ihre
Unterstützung: 

Ein solcher Rechtsstreit ist für uns als freies Medium eine teure Sache, während die EU auf den aus Steuergeldern finanzierten Apparat zurückgreifen kann, um uns zu zermürben. Wir müssen diese Auseinandersetzung jedoch führen, weil die Entwicklung der EU eine unabhängige und kritische Berichterstattung über die EU unerlässlich macht. Es geht im Zuge der Auflösungserscheinungen in der EU um das Wohl der Bürger in Europa. Die Aufgabe von Medien ist es, die Leser über die Fakten zu informieren – unabhängig von den Interessen und Wünschen der Regierungen oder den EU-Gremien.

Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch-veränderte Designer-Baby / Großbritannien: nach „Mensch-Tier-Embryonen“ jetzt auch „Drei-Eltern-Babys“ / Gentech-Methode Crispr/Cas9 / Das HERZ – „Markus Peters“ – „Salutogenese“ / „Konstantin Meyl“ – „Funkwellen“-„Skalarwellen“

<<<<<<<<<Zukunfts-Szenario – in „Naher“ Zukunft ??? – „AGENDA FORTPFLANZUNG“ oder wenn „XY“ sich ermächtigt und  sich an der  „NATÜRLICHEN ORDNUNG“  vergreift>>>>>>>

DIE ZEIThttp://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/50/harald-martenstein-fortpflanzung-sex-zukunft

Harald Martenstein

Über die Fortpflanzung der Zukunft

Harald Martenstein: Über die Fortpflanzung der Zukunft
ZEITmagazin Nr. 50/2016 20. Dezember 2016

In der Zeitung stand, dass Sex zur Fortpflanzung in absehbarer Zeit nicht mehr nötig sein wird. Im Tierreich ist es bei einigen niederen Arten ja auch so, die teilen sich einfach. Die Zeitung brachte die Nachricht auf einer der hinteren Seiten. Da habe ich wieder mal am Journalismus gezweifelt. „Ende der großen Koalition besiegelt“, so etwas würden sie garantiert zum Aufmacher ernennen, „Ende der Sexualität besiegelt“ bringen sie hinten. Letztere Nachricht betrifft weitaus mehr Menschen als die große Koalition oder auch die Mondlandung. Über die Mondlandung ist seinerzeit relativ üppig berichtet worden.

Harald Martenstein

ist Redakteur des Tagesspiegels.

Im Kleingedruckten hieß es, dass Sex zwar unter biologischen Aspekten überflüssig werde, vermutlich würden die meisten Menschen es aber aus alter Gewohnheit weiterhin tun. Es handele sich dann aber nur um eine „Freizeitbeschäftigung“, ähnlich wie Sudoku. Nein, vielleicht eher wie Tischtennis, es sind ja meistens zwei Personen. Wann es so weit ist, weiß man noch nicht, aber es wird wohl zu Lebzeiten der meisten heute Lebenden geschehen. Das Ganze hängt damit zusammen, dass ein japanisches Forscherteam aus den Stammzellen jeder beliebigen Maus sowohl Ei- als auch Samenzellen erzeugen kann. Den so produzierten Mäusen geht es prima, das sind völlig normale Mäuse.

In den Berichten wurde hervorgehoben, dass dann auch homosexuelle Paare gemeinsam Kinder erzeugen können. Aus den Zellen der einen Person wird das Ei gemacht, aus denen der anderen Person der Samen. Wer Mutter wird und wer Vater, müssen die beiden ausdiskutieren. Juristisch könnte diese Frage von Bedeutung sein. Aber die homosexuellen Paare sind nur ein Aspekt von vielen. Frauen können auch mit 60 oder 70 Jahren Mütter werden, ohne Hormonkur, nur mithilfe ihrer Körperzellen. Sogar Tote können posthum Eltern werden, falls Zellmaterial vorhanden ist. Am faszinierendsten aber ist der Gedanke, dass Menschen endlich auch mit sich selbst ein Kind kriegen können, eine ihrer Zellen wird zum Ei, eine andere zum Samen. Klone wären das nicht, weil das Erbmaterial sich jedes Mal neu sortiert. Mehr noch, drei oder vier oder fünf Leute können sogar gemeinsam ein Kind kriegen, man kann die Erbmasse mixen, ich denke da an die Cuvée-Weine, die entstehen auf ähnliche Weise. Ihr lernt im Urlaub ein Paar kennen, ihr vier versteht euch prima, und dann beschließt ihr, gemeinsam Eltern zu werden.

Am Horizont der Menschheit marschieren ethische Fragen in Divisionsstärke auf. Dürfen Genies und Leistungssportler gezüchtet werden? Ach, die Chinesen werden es sowieso machen. Ein Diktator oder eine Milliardärin könnte in künstlichen Gebärmüttern Zigtausende von Kindern produzieren, die nur ihr Erbgut tragen, Leuten wie Putin oder Trump traue ich das zu. Und was wird eigentlich aus dem Ödipuskomplex, wenn ein Kind nur eine Person als Vater und Mutter hat?

Mir fiel sofort ein, dass der Autor Michel Houellebecq auch diese Zukunft in einem Roman vorausgedacht hat, 1998 in Elementarteilchen. Die Menschen befreien sich von einer sozialen und biologischen Fessel nach der anderen, bis sie am Ende unsterblich, geschlechtslos und vollkommen identisch sind. Keine Ungleichheit mehr, kein Liebeskummer, kein Streit, Humanismus voll verwirklicht. Aber es gibt keine Menschen mehr, so, wie es sie heute gibt. Wie sinnvoll ist doch die Unvollkommenheit, dachte ich. Ohne das Unglück gibt es auch kein Glück mehr. In einer perfekten Welt zu leben wäre noch viel schlimmer als das, was wir heute haben.

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<<<<<<<<<<<(<„SIE“ haben keine AhnungWissen NICHTS – Können nicht HEILENAusschliesslich „Symptom-Herum-Pfuscherei“  – „Der TEUFEL liegt im DETAIL“ deshalb maßen SIE sich an, das Kleinste zu manipulieren – „Geben vor, nur das „GUTE“ im Sinn zu haben, führen  aber in Wirklichtkeit einen teuflischen Plan aus – „SIE“ wollen die natürliche Ordnung zerstören>)>>>>>>>>>>>>>>>>>
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aus dem Text: …Beim Menschen ist es unter anderem für Herz, Hirn und Muskeln ...(< unter diesem Link wird über das „HERZ“ berichtet – das HERZ ist intelligenter als das „Gehirn“ und jede „Künstliche Intelligenz“ es bekommt die Informationen bevor sie passieren und leitet sie ans Gehirn weiter>) wie kann über Frequenzen (Skalarwellen) die Zelle wieder heilen: „Konstantin Meyl“  – „DNA – Funk“ – siehe unten
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DIE ZEIThttp://www.zeit.de/wissen/2016-12/drei-eltern-baby-grossbritannien-erlaubnis-gruende

Drei-Eltern-Baby: Ihr Kinderlein kommet

In Großbritannien ist es nun ausdrücklich erlaubt, Drei-Eltern-Babys auszutragen – wenn es dafür gute Gründe gibt. Eine Zusammenfassung
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<<<<<<<<<„AGENda – GENder-Ismus“Fortpflanzung – „Feministinnen blasen ins Bocks-Horn„>>>>>>>>>
 siehe auch „künstliche Gebärmutter“
DIE ZEIThttp://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/51/harald-martenstein-gender-forschung-geburtsvorbereitungskurs

Harald Martenstein Über versteckte Botschaften und stillende Väter

Harald Martenstein: Über versteckte Botschaften und stillende Väter
© Fengel
Von Harald Martenstein
ZEITmagazin Nr. 51/2016 27. Dezember 2016

Der weihnachtliche Edeka-Werbespot ist diesmal mit Nazi-Symbolen verseucht. Dies will die Direktorin der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung herausgefunden haben. Einer der Vorwürfe: In dem Spot taucht die Zahl „3849“ auf, als Teil einer Autonummer. Die Zahl als Ganze wirkt unverdächtig, aber sie enthält „84“ und „39“, beides bedeutet angeblich irgendwas. Mir ist sofort Nena eingefallen. Nenas Songtitel 99 Luftballons enthält ja dreimal 33, das Jahr von Hitlers Machtergreifung. Nena will drei „Dritte Reiche“ – so viel Nazi schafft nicht mal Edeka. Außerdem wird in dem Spot Mensch ärgere Dich nicht gespielt. Dieses Spiel transportiere den Geist der Neuen Rechten. Meiner Ansicht nach ist die Direktorin eine aus dem grönländischen Eis aufgetaute Nazi-Agentin, die den Antifaschismus lächerlich machen soll. Beweis: Sie heißt mit Vornamen „Sabine“, und wofür die Buchstaben „SA“ stehen, weiß nun wirklich jeder.

Harald Martenstein

ist Redakteur des Tagesspiegels.

Ich habe mich früher hin und wieder über Genderforschung lustig gemacht, dies bereue ich insofern, als ich dabei die Soziologie vernachlässigt habe. Das fiel mir wieder auf, als ich, wie so oft, zur Entspannung in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie blätterte, Juli-Nummer. Sie brachten einen Aufsatz über Geburtsvorbereitungskurse, in denen diese Kurse und auch die Hebammen des Sexismus in einem besonders schweren Fall angeklagt wurden. Geburtsvorbereitungskurse, in denen es naturgemäß vor allem um das Gebären geht, würden „Geschlechterdifferenzierungen legitimieren„. Den Frauen wird von den Hebammen beigebracht, dass es einen „objektiven“ Unterschied zwischen Männern und Frauen gebe, obwohl doch jede fortschrittliche Soziologenperson weiß, dass „Männer“ und „Frauen“ in Wirklichkeit nicht existieren. Das ist alles nur ein Spukbild, welches von bösen Männern in die Welt gesetzt wurde. Böse Männer, und nur diese, scheint die Natur also tatsächlich und objektiv hervorgebracht zu haben.

Die Kurse seien, so die Anklage, „stark auf weibliche Körperlichkeit fokussiert“, mehr noch, es wird „über die weiblichen Geschlechtsteile gesprochen“. Dabei wäre doch, sage ich, gerade zwei Wochen vor der Geburt der ideale Zeitpunkt gekommen, um die Hochschwangeren über Erektionsprobleme und Bartpflege zu informieren. In den Kursen werde den Frauen eingeredet, dass entzündete Brustwarzen, etwa durch Stillen, ein „Frauenproblem“ seien. Jedes Kind weiß, dass auch Männer Brustwarzen besitzen, und wenn die Männer sich beim Stillen etwas mehr einbringen würden, dann wären die auch entzündet. Fazit des Aufsatzes: „Durch die biologisierte Form der Geburtsvorbereitung wird die Frau als eine Art Gefäß für das Heranreifen des Kindes gedeutet.“ Gedeutet, das heißt, auch Schwangerschaft ist aus soziologischer Perspektive bloß eine sexistische Konstruktion, die Frauen bilden sich das nur ein.

Konsequenterweise fordern die Autorinnen die Abschaffung von Geburtsvorbereitungskursen, für diese gebe es „keinerlei Notwendigkeit„. Da kommt eine neue Debatte auf uns zu. Die Hoffnung, dass so etwas nicht den Weg in die Parteiprogramme von Grünen und SPD findet, habe ich längst aufgegeben, die CDU zieht dann nach. Die Autorinnen fordern außerdem, die Sprachregeln weiter zu verschärfen, Wörter wie „Mutterkuchen„, „bemuttern“ oder „Muttermilch“ seien aus feministischer Perspektive abzulehnen.

Als Ersatz stehen immerhin „Personenkuchen“, „bemenschen“ und „Elternmilch“ bereit. „3849 Liter Elternmilch“ ist dann aber wieder eine Nazi-Botschaft.

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netzfrauen – Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch-veränderte Designer-Baby

16. Dezember 2016

Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch veränderte Designerbaby – Großbritannien: nach Mensch-Tier-Embryonen jetzt auch Drei-Eltern-Babys

aus dem Text:...Schwein-Mensch oder Schaf-Mensch! In Großbritannien kennen die Forschungen keine Grenzen! Mensch-Tier-Hybride für Organtransplantationen, auch das ist in Großbritannien möglich. Und auch an einer künstlichen Gebärmutter wird in Großbritannien geforscht….
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(<„Schwein-Mensch“ – wie aus „Mensch“„Schwein“ wird:  „Buchstaben-Puzzle“ nach  „Mario Prass“ –  „Sch“ kommt an den Anfang – das „M“ wird gedreht und zum „w“  – dann das „e“ – es wird ein Buchstabe hinzugefügt das wäre dann das „i“ und zum Schluss noch das „n„.>)

designerbabys

Heute sind der Forschung keine Grenzen gesetzt. Großbritannien ist das erste Land weltweit, das Genmanipulation an menschlichen Embryonen erlaubt. Künftig dürfen in britischen Laboren Kinder mit dem Genmaterial von zwei Müttern und einem Vater erzeugt werden. Die Freigabe ist umstritten, denn diese Entscheidung öffnet nach Aussagen von Kritikern die Tür für genetisch veränderte Designerbabys. Das Parlament in London hatte die künstliche Erzeugung von Babys mit drei Elternteilen bereits im Februar 2015 gebilligt. Wenn man bedenkt, dass Großbritannien als das Land der Genmanipulation gilt, wundert es einen auch nicht, wenn eine Ethikkommission „grünes Licht“ gibt und Genmanipulation an menschlichen Embryonen erlaubt wird.
Schwein-Mensch oder Schaf-Mensch! In Großbritannien kennen die Forschungen keine Grenzen! Mensch-Tier-Hybride für Organtransplantationen, auch das ist in Großbritannien möglich. Und auch an einer künstlichen Gebärmutter wird in Großbritannien geforscht.

Es ist ein uralter Traum: das ewige Leben. Die menschliche Evolution vollzog sich im Laufe von vielen Jahrtausenden auf natürliche Art und Weise. Doch inzwischen greifen Wissenschaftler mit Unterstützungen der jeweiligen Regierungen in den Prozess ein. Dazu werden sogar menschliche Embryonen in einem frühen Entwicklungsstadium gentechnisch verändert. Wie sich dieses auf die folgenden Generationen auswirkt, ist nicht bekannt. Heute sind der Forschung keine Grenzen gesetzt – und Frankenstein selbst hätte es nie für möglich gehalten, was heute in der Forschung möglich ist. 

Die Erzeugung der Kinder soll ohne Sexualität und ohne Eltern stattfinden, am besten in Fabriken. Konzerne würden diese Aufgabe in Zukunft übernehmen. Genau das verlangte die führende britische Bioethikerin Anna Smajdor von der Universität East Anglia. Sie behauptet, Schwangerschaft und die Kindsgeburt seien sehr schmerzvoll, riskant und sozial einschränkend für Frauen. Da fragen wir uns, wie die Frauen es in all den Jahrtausenden zuvor geschafft haben, Kinder zu bekommen. Obwohl die Wissenschaft bereits eine künstliche Gebärmutter entwickelt hat und ein Patent aus dem Jahre 1955 existiert, verlangt sie öffentliche Fördermittel, um eine künstliche Gebärmutter entwickeln zu können. Sie fand einen Geldgeber in dem Wellcome Trust, nach der Bill-&-Melinda-Gates-Foundation mit 27 Milliarden Dollar Vermögen die zweitreichste Stiftung der Welt und private Hauptgeldquelle für die Forschung im Bereich Biomedizin. Siehe: „Schöne neue Welt“ – Die künstliche Gebärmutter – Maschine statt Mama ist Realität!

Das Britische Parlament und die Ethikkommission brauchen nur zustimmen. Finanziert wird es von der Stiftung. Während die Bill-&-Melinda-Gates-Foundation permanent in den Schlagzeilen ist, arbeitet die zweitgrößte Stiftung eher verdeckt, und das an Forschungen, die sich nicht mal Frankenstein erträumt hätte.

 

Großbritannien hat eine Stiftung: den Wellcome Trust. Die Stiftung ist nach der Bill-&-Melinda-Gates-Foundation mit 27 Milliarden Dollar Vermögen die zweitreichste Stiftung der Welt und private Hauptgeldquelle für die Forschung im Bereich Biomedizin. Der Rat der Gouverneure in dieser Stiftung bestimmt die breite Struktur der Asset-Management-Vereinbarungen des Wellcome Trust. Es dürfte auch keinen mehr wundern, wenn Goldman Sachs und Blackrock das Zepter in der Hand haben. Aktuell sorgt Großbritannien für Aufsehen und zwar mit der umstrittenen Gentech-Methode Crispr/Cas9, auch Gentechnik 2.0 genannt – auf dem Weg zum Designer-Baby.

Auch die neue Gentech-Methode Crispr/Cas9 wird vom Wellcome Trust, einer gemeinnützigen Treuhand mit Sitz in London, die 1936 gegründet wurde, um das Erbe von Sir Henry Wellcome zu verwalten, finanziert. Sein erklärtes Ziel ist es, „Forschung zu fördern, um die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern“

Großbritannien auf dem Weg zum Designer-Baby?

2011 kam in England das erste Kind mit drei DNA-Strängen auf die Welt. Diese Manipulation an den Genen empörte Mediziner, Ethiker und Politiker weltweit. Der Vorgang sei ein reines Experiment und niemand könne sagen, ob die Kinder keine späteren Gesundheitsschäden durch ihre Zeugung davontragen würden. Von einem „Albtraum“ und dem „Beginn der Menschenzüchtung“ war die Rede. Und schon in unserem Beitrag vom Februar 2014 berichtete Netzfrau Lisa über das Patent für eine Methode, mit der zukünftige Eltern die Ei- und Samenspender nach Merkmalen, die sie sich bei ihrem Kind wünschen, auswählen können. Jetzt gibt es sogar schon Designer-Babys per App, übrigens auch in Großbritannien.

Die Methode mit dem kuriosen Namen Crispr/Cas9 (gesprochen Krisper-Kas-nein) hat längst schon einen Zeitenwechsel in der Lebenswissenschaft eingeleitet, weil sie im Prinzip jeder Azubi anwenden kann – und weil sie derart rasant verbessert wird, dass jede Arbeit, die jetzt erscheint, im Grunde schon mit altem Werkzeug hantiert. Allein seit Anfang 2015 sind mehrere Belege darüber erschienen, wie hervorragend sich Crispr noch besser, noch effektiver machen lässt.

 

Kinder nach Maß – kein Problem mehr. Die ersten gentechnisch veränderten Menschen erblickten schon die Welt – und noch einmal schwanger ab 50 – auch das ist in Zukunft jederzeit möglich. Glaubt man einigen Reproduktionsmedizinern, können Frauen auch noch nach den Wechseljahren Kinder bekommen – ein Patent existiert ebenfalls.

Über all das haben wir bereits berichtet und wir wurden belächelt.

Jahrelang haben Zukunftsdenker den Computer als die wichtigste Technologie der neuen globalen Wirtschaftsrevolution gepriesen. Doch seit den 90ern wurde dem Microsoft-Gründer Bill Gates und anderen Wissenschaftlern klar, dass der Computer nur die Dienstmagd eines noch viel profitableren Geschäfts ist – nämlich des Geschäfts mit den Genen. Sie pumpten Geld in die neuen Bereiche von „Biotechnologie und „Gentechnik“ und setzen so eine technologische und kommerzielle Umwälzung in Gang, die dabei ist, unsere Welt zu verändern.

 

Doch die neue Entwicklung geht sogar Bill Gates zu weit. Er fördert mit Milliarden Dollar die „Grüne Gentechnik“, also genmanipulierte Pflanzen und auch Genmanipulation in Impfstoffen gehören zu seinem Faible. Aber bei dem Thema „Künstliche Intelligenz“ sagt sogar er STOPP!

Wie weit darf die Forschung gehen? Wo sind die Grenzen des Erlaubten? Was braucht es, um den „perfekten“ Menschen zu erschaffen? Und wer entscheidet, wie der „perfekte“ Mensch sein muss? Um den „perfekten“ Menschen zu schaffen, fehlt nur noch, das Gehirn zu manipulieren. Dieses ist Neurowissenschaftlern der Stanford University in Kalifornien scheinbar gelungen, die ihre Experimente an gentechnisch veränderten Mäusen durchführten. Und da ist es wieder: GENTECHNIK – was vorher unmöglich war, wird in Form von Manipulation durch Gentechnik machbar.

Man braucht gar keine Menschen mehr, um neue Menschen zu erzeugen. Wenn Wissenschaftler sagen, dass es an der Zeit sei, die Bevölkerung in diese Diskussion mit einzubeziehen, dann bedeutet dies, dass sie schon viel weiter sind.

Was, wenn ein menschliches Gehirn schon vor der Geburt so manipuliert wird, wie sich einige Wissenschaftler einen „perfekten“ Menschen vorstellen? Geht nicht, glauben Sie? Hätten Sie irgendwann gedacht, dass man nicht mal mehr eine weibliche Eizelle benötigt, um Kinder zu erzeugen? Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft benötigt man nicht mal mehr eine Frau, die das Kind austrägt, denn eine künstliche Gebärmutter gibt es auch bereits. Erst vor kurzem jubelten Forscher in Japan, nachdem es geglückt war, eine künstliche Eizelle zu erschaffen. Die  Wissenschaftler jubeln und Ethiker reagieren besorgt auf das neu geglückte Forschungsergebnis aus Japan. Die Stammzellenforschung geht unaufhaltsam weiter. Künstliche Gebärmutter, künstliche Eizellen und Spermien, künstliche Chromosomen, es gibt nichts, was es nicht gibt. Siehe: Wenn Menschen Gott spielen, gelingt die menschliche Fortpflanzung im Reagenzglas! – No eggs needed. Scientists made babies from mouse skin cells.

Der Mensch darf nicht zur Ware werden, doch auch der Mensch bleibt vom Patentierungswahn nicht verschont. Es gibt bereits Patente auf menschliches Sperma (EP1263521) von der Firma Ovasort. Auch Nestlé arbeitet mit menschlichen Zellen. Der Lieferant wurde von Fujifilm aufgekauft. Nestlé selbst hat Patente auf die Bestandteile auf Muttermilch. Sehen Sie hier: Frankenstein 2.0 – Patente auf Menschen-, Tier- und Pflanzen-Gene .

Designer-Babys gibt es bereits auf Bestellung. Wir hatten ja über Anne Wojcicki berichtet. Sie ist die Exfrau von Google-Gründer Sergey Brin. Sie sicherte sich in den USA ein Patent auf die Auswahl sogenannter Designer-Babys. Die ersten gentechnisch veränderten Menschen erblickten bereits das Licht der Welt! Genetiker fürchten, dass eines Tages diese Methode dazu verwendet werden könnte, um neue Rassen zu schaffen, die etwa die erwünschten Eigenheiten aufweisen wie z. B. hohe Intelligenz oder Stärke. Lesen Sie dazu: Wenn Menschen Gott spielen – Designer-Babys in Zukunft mit Unterstützung von Google auf Bestellung

Nun ist es soweit – der Mensch soll geklont werden. Zuerst will man bis 2020 eine Million Kühe klonen. Die Wissenschaftler in China gehen nun noch weiter. Sie bauen eine regelrechte Klonfabrik auf. Siehe: Nun ist es soweit: Chinesische Wissenschaftler klonen Menschen – Chinese Scientist Is Ready To Clone Humans

Ein weiterer Schritt zum „perfekten“ Menschen gibt es auch bereits – Gehirnmanipulation! – Scientists can now manipulate behavior by targeting specific neurons

Prinz Charles und der Streit mit den Wissenschaftlern aus der Gentechnik –  „Don´t Play God“

In einem Artikel im Daily Telegraph warnte Prinz Charles im Jahre 1998, dass die Wissenschaft mit der Entwicklung gentechnisch veränderter Pflanzen in Bereiche vorstoße, „die zu Gott und allein zu Gott gehören“. Seither sehen ihn die Wissenschaftler als den Verantwortlichen für die Kritik an der grünen Gentechnik.

 

Julian Kinderlerer, stellvertretender Direktor des britischen Instituts für Biotechnologie Sheffield, sagte in einem Bericht im Telegraph von 2003: „Der Prince of Wales war der Katalysator, der den Aufschrei gegen genetisch veränderte Organismen im Vereinigten Königreich mit einem Artikel auslöste, den er auf seiner Website 1998 veröffentlichte.“

Im Jahr 1999 setzte Prinz Charles in einem Beitrag in der Daily Mail einen drauf. „Wir sollten uns nicht auf diese Weise in die Bausteine des Lebens einmischen. Wir brauchen die gentechnisch veränderten Lebensmittel nicht.“ Der Prinz sagte auch, dass Menschen sich dessen sicher sein müssen, was sie essen und wie die Lebensmittel hergestellt werden. Es sollte sich um „richtiges Essen“ handeln. Die GV- Pflanzen werden die konventionellen Pflanzen verunreinigen. Er verweigert die Gentechnik. Seine Worte lösten einen Medienrummel aus, nachdem Prinz Charles seine Ansichten in einer Rede auf der Agricultural Biotechnology International Conference 2002 gehalten hatte. Viele weitere Beiträge gegen die Gentechnik folgten. Was wiederum zu vielen offenen Briefen der Gen-Lobby an Prinz Charles führte.  Bei der Verwendung des Arguments, man solle nicht „Gott spielen“, meinte Prinz Charles nicht die religiöse Argumentation, sondern die Grenze, die der Mensch nicht überschreiten sollte. Die Auseinandersetzung mit der Wissenschaft finden Sie HIER auf Englisch. Ein Beitrag aus 2003 Make Britain GM free, says Charles

Prinz Charles ahnte damals schon, dass es nicht nur bei der Genforschung mit Pflanzen bleiben würde, und wie recht er hatte: Schon längst hat die Genforschung den Menschen als nächstes Ziel für sich entdeckt.

Großbritannien erlaubt Herstellung von Mensch-Tier-Embryonen

Wie weit die Forschung bereits ist, haben wir Ihnen in dem Beitrag: Schwein-Mensch oder Schaf-Mensch! Die Forschung kennt keine Grenzen! Mensch-Tier-Hybride für Organtransplantationen, nicht nur in den USA, auch in Europa! erläutert. Ein Hybrid-Embryo ist eine Mischung aus menschlichem und tierischem Gewebe. Die legale Schaffung von einer Vielzahl von Hybriden, einschließlich einer tierischen Eizelle befruchtet mit menschlichen Spermien „Cybrids“ aber auch von „Chimären“, in denen menschliche Zellen mit tierischen Embryonen gemischt wurden, gibt es seit Jahren. Die Schaffung menschlich-tierischer Embryonen ist also nicht neu. Bereits 2008 war es britischen Forschern erstmals gelungen, Chimären-Embryonen aus menschlichem Erbgut und Eizellen von Kühen zu erzeugen, das ganze mit Mensch-Kaninchen gab es schon vorher. 

Aber egal, wie wir es nennen, Sie sehen an diesem Beitrag, dass wir schon längst da sind, wovon so mancher Science-Fiction-Autor selber nicht zu träumen gewagt hätte. Wie dieses Kapitel zeigt, ändern Biotechniker entscheidend die komplexeste und zugleich am wenigsten verstandene Gruppe von Informationssystemen der Erde — diejenigen, die die Entwicklung und die Funktion von lebenden Organismen betreffen. Sie versagen darin, diese Maßnahmen abzusichern, etwas, was Softwareentwickler als unerlässlich erkannt und gelernt haben, selbst im Fall von geringfügigeren Änderungen in lebenswichtigen, von Menschenhand gemachten Systemen. Und wenn Sie es auch nicht glauben wollen, wir leben derzeit in einem wissenschaftlichen Mittelalter. Unsere Universitäten sind zu verlängerten Armen der mächtigen Konzerne geworden auf Kosten unserer Gesundheit, unserer Lebensqualität und der Umwelt.

Möglich macht es eine Methode namens CRISPR-Cas . Hiermit können Wissenschaftler das Erbgut von Lebewesen gezielt manipulieren.

Reproduktionsmedizin – Ein Kind, zwei genetische Mütter

Bereits im September 2013 berichteten wir von der FDA, dass es im Oktober 2013 zu einem öffentlichen Zusammentreffen mit Wissenschaftlern kam. Die „oocyte modification” der menschlichen Eizelle wurde vorgestellt. Die Zulassung der genetischen Veränderung der menschlichen Eizelle, um mitochondriale Erkrankungen schon in der Eizelle auszuschalten, stand bevor. Jetzt auch Zustimmung in Großbritannien durch die Ethikkommission.

Die HFEA-Vorsitzende Sally Cheshire begrüßte die Freigabe als „historisch“; Zugleich sagte sie eine „behutsame Anwendung“ zu. Der Eingriff ist nicht ohne Risiko. Die Freigabe war mithin umstritten.

Gene einer anderen Frau werden in die „kranke” Eizelle eingebaut. Das heißt, das Kind hätte drei verschiedene DNA -(Stränge?). Ob sich die Kinder dann auch patentieren lassen? Und Mama muss Lizenzgebühren zahlen?

Schöne neue Welt. Keiner weiß, wie sich die Genmanipulation bei Menschen auf die zukünftigen weiteren Genrationen auswirken wird. Bis wir es erfahren, ist es schon zu spät.

„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“ Albert Schweitzer.

Netzfrauen Lisa Natterer und  Doro Schreier

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(<„SIE“ SCHRECKEN vor NICHTS zurück???!!>)
„Schweine-Mensch“  „Mensch-Schwein“

Schweine-Farm soll menschliche Organe produzieren

Menschliche Organe sollen künftig auf Tierfarmen gezüchtet werden. Eine US-Investorin baut dazu eine Fabrik, in der sie jedes Jahr hunderttausend Lungen und Herzen für Transplantationen züchten will. Wachsen sollen die Organe in genetisch veränderten Schweinen.

Auf dieser Farm sollen genetisch veränderte Schweine hunderttausende menschliche Organe produzieren. (Screenshot)

Auf dieser Farm sollen genetisch veränderte Schweine hunderttausende menschliche Organe produzieren. (Screenshot)

Die Pharmamagnatin Martine Rothblatt hat sich zum Ziel gesetzt, auf einer Schweinefarm jedes Jahr 100.000 menschliche Lungen, Herzen und andere transplantable Organen zu züchten. „Wenn Sie 100.000 Lunge machen wollen, brauchen Sie einen pathogen-freien Ort dafür“, sagte Rothblatt auf einer DARPA Biotechnologie-Konferenz in New York City, als sie ein Bild der Schweinefarm enthüllte, berichtet das Magazin Vice. Demnach sagte Rothblatt: „Ich nutze die Technologie, um einen unbegrenzten Vorrat an transplantierbaren Organen zu schaffen, und ich tue es jetzt, ohne Verzögerung“.

Auf der Organfarm plant Rothblatts Unternehmen United Therapeutics, menschliche Organe in gentechnisch veränderten Schweine wachsen zu lassen. Herzklappen von Schweinen werden bereits heute regelmäßig auf den Menschen transplantiert. Das Umpflanzen ganzer Schweineorganen in Menschen, auch Xenotransplantation genannt, war schon lange ein Wunschtraum in der Medizin.

Organe von Spender-Schweine passen gut in Bezug auf Größe und Funktion, aber sie passen nicht so gut im Bezug darauf, wie die Moleküle ineinander greifen“, so Rothblatt. „Die Idee kam auf, man könne so wie ein Künstler eine Skulptur aus dem Stein meißelt, vielleicht genug Schweine-Gene herausmeißeln, um sie mit dem menschlichen Genom kompatibel zu machen.“ Das Herausmeißeln von 8 bis 15 Genen mache es möglich, ein Schweineorgan in einen Menschen einzupflanzen, ohne Medikamente zur Unterdrückung der Immunabwehr zu brauchen.

Rothblatt zufolge werde bis zum Jahr 2020 eine solche Transplantation für Patienten im Endstadium einer Lungenerkrankung möglich. Ab dann starte die Organfabrik die Produktion auf Hochtouren. „Wir wollen Horden von Schweinen mit homozygot veränderte Genen machen um Zehntausende Menschenleben zu retten“.

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 DAS HERZ

Arzt – Praxis „Peters“http://www.krebstherapie-nord.de/

Dr Markus PetersArzt und Buch-Autor – GesundMacher Herz

Part 1

Das HERZ ist das Tor in die Gesundheit – es wirkt auf die physiologischen Prozesse des Organismus ein

Salutogenese

http://www.salutogenese-zentrum.de/cms/main/wissenschaft/a-antonovsky.html

Aaron Antonovsky’s Konzept der Salutogenese

Was bedeutet „Salutogenese“?

Mit der Wortschöpfung Salutogenese (lat. salus = Gesundheit, Heil, Glück und griech. génesis = Entstehung, Entwicklung) hat der israelisch-amerikanische Medizinsoziologe und Stressforscher Aaron Antonovsky (1923-1994) in den 70er Jahren die Frage nach der Entstehung von Gesundheit, nach einer gesunden Entwicklung des Menschen in die moderne Wissenschaft gebracht. Der Begriff ist analog und komplementär gebildet zu dem Begriff Pathogenese (griech. páthos = Schmerz, Leid), der die Lehre der Entstehung von Krankheit bezeichnet.

Die Fragestellung der Salutogenese beinhaltet die Frage, wie ein Organismus es schafft, entgegen dem Entropiesatz der Physik gesund zu wachsen, sich zu entwickeln und zu vermehren – also eine dynamische, aufeinander abgestimmte Ordnung (= Kohärenz) herzustellen. Auch Antonovsky nahm schon 1987 an, dass es zu einem großen Sprung vorwärts in der Wissenschaft der Salutogenese kommen wird, wenn es weiterführende Antworten auf die Frage nach der Entstehung von Ordnung aus Chaos geben wird (die Chaosforschung war damals noch sehr am Beginn).

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Dr Markus Peters Arzt und Buch-Autor –  „GesundMacher Herz“  –  Part 2

das Herz und seine „Energie-Felder“ – intensive „Inter-Aktion“ zwischen den Menschen in einem Raum auf der energetischen Ebene über das elektro-magnetische Feld (über Messungen bewiesen) Kommunikation jenseits jeder Worte
Herz ist in Verbindung zu einem allgemeinen Energiefeld welches nicht an Raum und Zeit gebunden ist –  ab Minuten 7:40  das Herz reagiert auf zukünftige Ereignisse (bevor diese eintreten) jenseits von Raum und Zeit

Dr Markus Peters – Arzt und Buch-Autor –  „GesundMacher Herz
Part 3

woher weiss ein Organismus was enstehen soll? die Gene?! – das morphogenetische Feld Rupert Sheldrake – wo ist das Gedächtnis? (nicht im Kopfwo dann?) – Information ist in Feldern gespeichert

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Das Herz – „Strophantin“

(<Wieso wird Strophanthin fast nicht mehr oder  nur unter Schwierigkeiten verschrieben? kann es sein das die Pharma – Industrie dahintersteckt ? dass man einfach kein Interesse an gesunden Menschen hat>)

Verein Strophantus eV – http://www.strophantus.de/buecher-und-links.html

kulturstudio – Strophantin, ein verschmähtes Heilmittel kehrt zurück

Dr Wieland Debusmann http://www.strophantus.deDr Joachim Benien

Strophantin ist  auch im Körper zu  finden als Hormon gegen Stress

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Konstantin Meyl

„Skalar-Wellen“„Mikro-Wellen2,45 GHz“ „Mikrowellen-Herd“

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(<„Ganzheitliches Heilen“: „DNA und Zell-Funk“  – „Heilender Kommunikations-Austausch einer „gesunden“ Zelle mit einer „kranken“ Zelle über Frequenzen (Information) – wenn das Symptom (Krankheit) auf der „Informations-Ebene“ (Frequenzen) ensteht kann das Symptom (Krankheit) auch wieder auf dieser Ebene gelöscht werden (Frequenz-Heilung)>)

Konstantin Meyl

ab 11:00 Minuten –  Ist der Mikro-Wellen-Herd dicht? – „Wie gefährlich ist der Mikro-Wellen-Herd?“

Physik – Biologie –  „DNA und Zell-Funk“  –  – „Energie und Information“ – „UV-Licht – Bio-Photonen“ – „UMTS“ – „W-Lan“ – „FELD-PHYSIK“ – ?“Quanten-PHYSIK“?

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